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Thema: Nein, wir sind nicht die Sternenflotte! - Ein Galactic Civilisations III - AAR

  1. #181
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    Wir dürfen also weiter gespannt sein...!! *freu*

    herzlichste grüsse

    Hohenlohe, der sich in Geduld üben muss...
    In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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  2. #182
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    Spannung ist garantiert Auch Wir sind gespannt, an welchen Stellen und mit welchen Ideen der gute Earl uns noch überraschen wird, und bedanken Uns für die gute Unterhaltung der Leser in den Warteperioden
    Wir hoffen, dieses WE ein neues Update bringen zu können - hoffen deshalb, weil Samstag Abend eine ganz altmodische LAN-Party ansteht und Wir Unseren Zustand am Folgetag noch nicht ganz einschätzen können
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  3. #183
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    Na, dann hoffen wir mal das Beste...!! Wir freuen uns schon auf das Update...!!

    herzliche grüsse

    Hohenlohe...
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  4. #184
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    Und weiter geht die wilde Fahrt durch die Galaxis! Wir bedauern, erst jetzt ein Update liefern zu können, was vor allem mit Unserem im Moment recht unsteten RL zusammen hängt. Dennoch hoffen Wir, dass Uns die werte Leserschaft treu geblieben ist und Uns eventuelle Unregelmäßigkeiten im Updatezyklus nachsieht.

    Zug 201

    Stetman informiert Uns über ein interessantes Ereignis, welches Wir mit gewohntem Pragmatismus aufnehmen:



    Neue Planeten zum besiedeln! Sehr schön. Unsere Begeisterung lässt jedoch nach, als Wir feststellen, dass lediglich eine dieser Welten sicher in Unserem Territorium liegt. Zwei weitere liegen im Grenzgebiet zu den Altarianern, wenn Wir schnell genug sind, könnten Wir uns eventuell sogar beide sichern. Ein weiterer liegt im Krynn-Territorium, also werden Wir auf den auch über kurz oder lang Zugriff erhalten

    Die Iridianische Führung schätzt offenbar die Unterstützung, die Wir ihnen im Konflikt mit den Drengin zukommen lassen, und bedankt sich mit einem kleinen Geschenk:



    So lassen Wir Uns das gefallen. Was Uns ebenfalls gefällt:





    Wir sind in der Lage den dritten Planeten des Krynn-Hauptsystems ohne größere Verluste einzunehmen. Damit ist dem Biest schon einmal der Kopf abgeschlagen, jetzt gilt es noch den Rest zu zerlegen
    Bei Kryseth Gamma handelt es sich um einen Industrieplaneten:



    Der T.A.S. Magellan geling es Unterdessen, ganze vier Arbeitsschiffe der Krynn aufzubringen. So schnell sollten sie mit dem Nachbauen nun nicht mehr hinterherkommen.

    Auf der wird das Projekt einer Handelshauptstadt aus der Taufe gehoben. Da sämtliche Handelsrouten der Terransichen Allianz hier starten, würde dieses Gebäude die Profite aus Handel deutlich erhöhen.

    Nahe des Astaran-Systemss wird eine neue Schiffswerft eingeweiht, die von den Planeten Astaran I und Dujpiboonpol II beliefert wird.

    Unsere pragmatische Antwort bezüglich des Terraforming-Events hat Uns über die Schwelle einer neuen ideologischen Errungenschaft gehoben:



    Wir wählen die Eigenschaft „Begünstigt“ - damit erhalten alle Fraktionen, mit denen Wir Uns im Krieg befinden, einen Zufriedenheitsmalus von 25%. Damit muss man erst einmal klar kommen.

    Zug 202

    Stetman beglückt Uns mit der Infor,ation, dass die kompakteren Antriebe nun zur Vefügung stehen. Wir ordern als nächstes Projekt eine Überarbeitung der Logistikkonzepte Unserer Bergbaustationen, welche den Ausstoß an besonderen Rohstoffen erhöhen sollte.



    Ansonsten ist diese Runde recht ruhig, die Magellan zerstört mal wieder ein Arbeitsschiff und hat für den nächsten Zug Abfangkurs auf ein Kolonieschiff der Krynn gesetzt. Die Kampfflotte befindet sich auf dem Weg zu einer feindlichen Sternenbasis im Rückraum der Front und Unser Kolonieschiff strebt einem neuen Planeten entgegen.

    Zug 203

    Während Unser Kolonieschiff weiter auf einen potenziell besiedelbaren Planeten zuhält, entdecken Wir ein Schiff der Altarianer mit offensichtlich gleichen Absichten, und nicht unerheblichem Vorsprung. Die Altarianer könnten einen der Planeten in der nächsten Runde erreichen.



    Wir überlegen, ob der Planet Atmo I für Uns überhaupt infrage kommt, da der Altarianische Einfluss so tief in Ihrem Territorium doch recht stark sein dürfte. Es bliebe das Risiko, dass die Bevölkerung kurz nach der Kolonisierung überläuft. Wir entscheiden Uns dafür, das Risiko einzugehen, und greifen zu einem kleinen Trick, den der geneigte Leser schon zu Anfang dieses AAR's erleben konnte:



    Die Altarianer verkaufen ihr Kolonieschiff für einen Batzen Credits und das Wissen um die Konstruktion kinetischer Waffen. Da das übernommene Schiff volle Bewegungspunkte besitzt, können Wir direkt den Planeten kolonisieren. Dabei machen unsere Siedler mit der einheimischen Fauna Bekanntschaft:



    Wir verfügen, die Wesen und ihre Kristalle zu studieren, aber sonst in Ruhe zu lassen. Das wird Stetman freuen, da die Erkenntnisse einen Forschungsboost bewirken.

    Wie Wir es schon befürchtet haben, liegt der altarianische Einfluss direkt neben dem Planeten bei 70% - das könne ins Auge gehen. Wir verlegen vorsichtshalber schon einmal ein Arbeitsschiff in diese Richtung, um evtl. eine Sternenbasis mit Einflussbonus zu errichten. Ansonsten müssen Wir beobachten, wie viel Einfluss der neue Planet selbst jede Runde dazu gewinnt. Auf der Planetenoberfläche haben Wir ein Konsulat in Auftrag gegeben, welches aber erst in 7 Runden fertig wird. Bis dahin könnte es zu spät sein.

    Zug 204

    Es ist wieder einmal soweit: die Vereinten Planeten treffen sich. Auf der Tagesordnung steht (schon wieder) ein großes, Galaxie-weites Fest zu organisieren, das Uns die Steuereinnahmen aus der Tasche ziehen soll… Wir stimmen mit nein, da Unsere Zustimmungswerte so oder so schon an der oberen Grenze kratzen.



    Natürlich drücken die Yor ihren Vorschlag mit ihrem Stimmenanteil durch. Mit einem Anteil von fast 30% aller Sitze steht und fällt fast jede Resolution mit ihrem Gutdünken. Das missfällt Uns sehr.



    Wir selbst kommen bisher auf 16% der Stimmen. Es scheint also, dass die Yor der „Endgegner“ in dieser Partie werden – Die Iconianer und Iridianer sind schwach, die Thalanische Kontingenz existiert nur noch unter „ferner liefen“, die Krynn werden von Uns gerade an die Wand geklatscht und die Drengin und der Altarianische Widerstand machen keine Anstalten, etwas gegen die Roboter zu unternehmen… also bleibt es an Uns, die Galaxie zu retten…. Nicht, dass Uns das nicht schon von vornherein klar war

    Auf dem Planeten Atmo I brechen erste Krawalle aus. Der Forschritt liegt zwar bei 0%, aber Wir werden sehen müssen, wie schnell er von jetzt an steigt. Jedoch haben Wir gute Aussichten, Cuddlewad I nächste Runde zu kolonisieren, was Unseren Einfluss in der Region etwas verstärken dürfte.

    Währen Unsere drei Kampfschiffe eine weitere Sternenbasis beseitigen, startet die restliche Flotte unter Führung der T.A.S. Gagarin in Richtung des unverteidigten Krynn-Planeten Schotty III.

    Auch im Gloumia-System ist ein neuer Planet besiedelbar geworden, und nun steht auch ein Kolonieschiff dafür zur Verfügung. Der neuste Stützpukt der Terranische Allianz soll Gloumia Minor heißen und beherbergt offensichtlich eine primitive Zivlisation…



    Wir entscheiden Uns hier für die pragmatische Variante, da Uns 50% Forschungsbonus sehr stark locken. Und für die Bewohner wird es keinen großen Unterschied machen – Göttlichkeit bekommt eine andere Perspektive, wenn man die Sterne bereist.

    Zug 205

    Wir erhalten eine Anfrage des Altarianischen Widerstandes. Doch als Wir Uns dem Bildschirm zuwenden, ist Unser Gegenüber wohl schon zur Mittagspause verschwunden…



    Eine Frechheit ist das! Wer sich nicht mal an das Protokoll halten kann, muss sich auch nicht wundern, wenn sein Ansinnen abgelehnt wird.

    Captain Hohenlohe genießt den Anblick, der sich ihm aus einem Fenster der T.A.S. London bietet. Ja, es ist furchtbar und destruktiv, aber irgendwie auch… wunderschön… sinniert er, während eine weitere Krynn-Station den Weg frei macht für den terranischen Vormarsch.



    Wo würde das Ganze enden? Die Niederlage der Krynn war nur noch eine Frage der Zeit. Das Flottenkommando der Aliens wirkt wie paralysiert, unfähig Entscheidungen zu treffen, so dass die kampftauglichen Schiffe der Krynn bei Aradin I an der Kette liegen. Nicht, dass es etwas geändert hätte, waren die Terraner sowohl in Quantität als auch Qualität überlegen. Wenn die Krynn jetzt sofort alle Werften auf Militärproduktion umstellten, wir ihnen noch ein Jahr Zeit ließen und in der Zeit nichts produzierten, dann vielleicht, hätten sie eine Chance. „Aber wir sollten nicht zu selbstsicher werden…“ murmelt der Captain in sich hinein, „schließlich lauert die nächste Gefahr schon. Und keiner weiß, was die Roboter Uns alles entgegen werfen könnten...“
    „Ähm, Entschuldigung, Sir…?“ macht sich Lieutenant Hartmann bemerkbar.
    „Hartmann? Was… oh.“ macht Hohenlohe, als er einen Blick auf das Schiffschronometer wirft.
    „Ja Sir, Sie wollten nicht gestört werden, aber das Kommandantentreffen auf der Berlin fängt jeden Moment an, man hat schon nach Ihnen fragen lassen.“
    „Danke Lieutenant, ich… werde den kurzen Weg nehmen.“ beschließt Hohenlohe und eilt mit schnellen Schritten in Richtung des bordeigenen Transporters.

    Wir sind in dieser Runde in der lage, den Planeten Cuddlewad I zu kolonisieren. Als die Siedler sich eingelebt haben, entdecken sie eine seltsame Art von Schalentieren… :



    Diese verursachen Schmerzen, aber steigern die Intelligenz. Eine interessante Entscheidung, vor die man da gestellt wird. Wir bleiben auf dem pragmatischen Trip, einfach um die Ideologiepunkte einzusammeln.

    Unsere Kolonie auf Atmo I befindet sich zu 15% in Rebellion. Das ist ein höherer Wert, als Uns lieb ist, aber viel dagegen Tun können Wir nicht, als hoffen, dass Unser Arbeitsschiff rechtzeitig ankommt. Immerhin hat sich der Einflussfaktor der Altarianer von 5.1 auf 5.0 verringert, aber das wird wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Unter Umständen müssen Wir Uns von diesem Planeten verabschieden.

    Während Wir das Altarianische Gebiet studieren, fällt Uns auf, dass es merkwürdig klein erscheint. Bei genauerem Hinsehen wollen Wir dem Bildschirm nicht trauen: ganze fünf Planeten der Altarianer befinden sich im Einflussgebiet der Yor!



    Wie könnte das passieren? Für einen Moment vermuten Wir, erneut einen Krieg verpasst zu haben, und befragen das Diplomatiemenü. Aber die Yor und die Altarianer sind miteinander im Frieden. Dann glauben Wir an einen Bug, und bemühen alte Savestände, um das Ganze nachzuvollziehen, und Tatsache. Die Yor haben es irgendwie geschafft, ihren Einfluss über einige, auch bedeutende Planeten der Altarianer hinwegzudrücken. Stück für Stück rutschten die Kolonien in den Einflussbereich, und stehen mittlerweile bei bis zu 30% Rebellion. Wir fragen Uns, wo der ganze Einfluss herkommt, denn so viele Planeten haben die Yor nicht in dem Gebiet, und von weiter entfernten Quellen sollte eine so drastische Veränderung nicht möglich sein. Wir vermuten den massiven Bau von Raumstationen mit Einflussmodulen… und es macht Uns Angst, denn wenn eine Zivilisation keinesfalls ohne Verluste in den Besitz von weiteren Planeten gelangen darf, dann sind es die Krynn!

    Zug 206

    Während die Rebellion auf Atmo I weiter voranschreitet, sind Unsere Truppen bei Schotty III eingetroffen. Die laut der Vorhersagen stehen alle Zeichen auf Sieg, auch die Flotte der Krynn lässt sich nicht blicken.



    Das Ergebnis ist mehr als zufriedenstellend, nicht einmal die Infrastruktur wurde angekratzt:



    Ein Blick auf die Oblerfläche zeigt, dass es sich bei Schotty III um ein Finanzzentrum handelt:



    Die nächsten möglichen Ziele wären nun einerseits Schotty I, der aber evtl allein durch Einflussnahme „heim in die Allianz“ geholt werden könnte. Wir werden das beobachten. Zum Anderen wäre da Aradin I, wo sich die kümmerlichen Reste der Krynn-Flotte aufhalten. Da Unsere Kampfschiffe sich noch auf dem Rückweg von einer Sternenbasis-Wegputz-Aktion befinden, werden Wir über das genaue Vorgehen nächste Runde entscheiden.

    Zug 207

    Zu Beginn dieses Zuges werden Wir überrascht: die T.A.S. Lilienthal, die im Hinterland des Krynn-Raumes neue Gebiete kartografiert, gerät in einen Hinterhalt von Piraten! Offenbar haben die Krynn es versäumt, in ihrer Nachbarschaft ordentlich aufzuräumen



    Das unbewaffnete Scoutschiff hat natürlich keine Chance und wir zerstört. Wir ordnen daraufhin eine Strafexpedition der Flotte an, die die Basis dieser Weltraumterroristen hopps nehmen soll. Und da Aradin I zufällig auf dem Weg liegt, wäre das nächste Ziel des Krynn-Feldzuges auch beschlossen.
    Ein wenig Gerechtigkeit können Wir aber direkt walten lassen, da die T.A.S. Magellan gerade in dem Gebiet unterwegs ist, kann sie mit ihrer überragenden Geschwindigkeit den Piratenjäger einholen und fachmännisch entmaterialisieren.

    Die nächste eintreffende Nachricht ist eine gute: Stetman hat den Bergbau effizienter gestalten können, was die Ressourceneinnahmen geradezu sprudeln lässt. Mit diesen neuen Rohstoffen werden Wir demnächst eine neue Serie an Kampfschiffen auflegen, um perspektivisch auch gegen die Yor gerüstet zu sein.
    Als neues Forschungsprojekt wählen Wir einen Fortbildungskurs in „Leidenschaftlicher Repräsentanz“, der Unseren Vertretern dabei helfen soll, die terranische Kultur besser zu verbreiten, was aufgrund des Vormarsches der Yor auf diesem Gebiet auch dringend nötig ist.



    Die Yor drängen dass Einflussgebiet der Altarianer mittlerweile zugweise sichtbar zurück, so dass Wir nun Über eine gewisse Strecke eine gemeinsame Grenze mit den Robotern besitzen. Ein Blick auf den Einflussgraphen macht das Ausmaß deutlich:



    Gut zu sehen sind einerseits der Niedergang der Krynn und damit Unser Aufstieg, jedoch auch der Unglaubliche Fortschritt der Yor in diesem Bereich. Wir werden demnächst eine Erkundungsmission ins Yor-Gebiet ansetzen müssen, um den Ursprung dieses Anwachsens zu ergründen.

    Zug 208

    Vor allem Schiffsbewegungen prägen diesen Zug, die Invasionsflotte setzt sich in Richtung Aradin in Bewegung, die Kampfflotte folgt hinterdrein, mit einem kleinen Umweg über eine feindliche Strenenbasis. Die Werft von Gloumia ist mal wieder ohne Auftrag, nachem ein Arbeitsschiff fertig gestellt wurde. Nun beginnen Wir, was schon angekündigt wurde: eine neue Serie an Kampfschiffen soll vom Stapel laufen. Begonnen wird mit einem weiteren Strahlenschiff, diesmal mit selbst entworfener Hülle:



    Das Schiff ist mit drei Elerium-Batterien ausgerüstet, was eine deutliche Kampfkraftsteigerung gegenüber der T.A.S. Paris darstellt. Auch die Panzerung des Rumpfes wurde verbessert sowie ein größeres Lebenserhaltungssystem verbaut. Mit der Paris gemeinsam hat das neue Schiff die Schnellade-Vorrichtung für Strahlenwaffen, welche den Schadensausstoß nochmals erhöhen soll.

    Wir werfen einen erneuten prüfenden Blick auf die Situation an der Grenze zwischen Altarianern und Yor, und sehen Verblüffendes:



    Die Altarianer haben einen gute Teil ihres Einflussbereiches zurück gewonnen. Noch lange nicht alles, aber immerhin. Was Uns mehr beschäftigt: warum? Wir können keine Veränderung der Situation erkennen, die einen solchen Unterschied zwischen zwei aufeinanderfolgenden Runden erklären würde. Daher gehen Wir fürs Erste von einem Bug aus, bis Uns das Gegenteil bewiesen wird . Falls also die werten Regenten eine Meinung hierzu haben: immer her damit. Solange Wir nicht selbst von diesem Phänomen betroffen sind, ist es ja auch erträglich.

    Zug 209

    Wir werden wieder einmal von den Yor mit Tributforderungen belästigt. Bradley hat aber mittlerweile schon Erfahrung im Nein-Sagen und Roboter-vor-den-Blechkopf-stoßen, daher ist das keine große Sache.



    Er denkt sich mittlerweile sogar halbwegs flotte Sprüche aus. N-1 reagiert darauf kaum, lässt aber verlauten, dass Wir es bereuen werden, es Konsequenzen geben wird und so weiter und so fort. Man kennt das ja.



    Unsere Kampfschiffe sind nun auf dem Weg zum Treffpunkt mit der Invasionsflotte durch einige Krynn-Komplexe durchgerauscht und haben von den zwei Raumstationen und einer Werft nur Trümmer übrig gelassen. Da jedoch die Eskorte fehlte, hat Captain Hohenlohes Schiff, die T.A.S. London, mit der Zeit einige Schrammen abbekommen, die es nun auszubügeln gilt, bis man bei Aradin I auf die Flotte der Krynn treffen wird.

    Wir schauen mal wieder bei Unseren kleinen Nachbarn vorbei, um Technologien einzukaufen. Jedoch scheint es für den Moment so, dass auf den wichtigen Forschungsgebieten hier keine Fortschritte erzielt wurden, weshalb Wir nur Kleinkram erwerben.



    Und zwar bei den Gossamern…



    … genau wie bei den Dunklen Yor …



    … und den Gaulox. Die erworbenen Techs sind im Wesentlichen Spezialisierungen, bei denen Wir Uns seinerzeit für eine andere Route entschieden haben. Wenn Wir dieses Wissen nun nachträglich erwerben, bringt es Uns dennoch einen Bonus, auch wenn es gegenüber „großen“ Technologien der Hauptforschungszweige eher niedrige Priorität genießt. Manchmal muss man aber nehmen, was da ist.

    Zug 210

    Uns erreicht ein Friedensgesuch der Krynn:



    Es ist erstaunlich, dass das Krynn-Sydikat erst jetzt auf die Idee kommt, dass der Krieg für sie nicht so gut laufen könnte… und dann auch noch mit einem Friedensangebot kommt, was keine weiteren Zugeständnisse enthält, außer die, die Wir Uns schon selbst erobert haben. Auf ein so wenig ernstgemeintes Angebot kann es nur eine Antwort geben: Nein.



    Die Reaktion auf Unsere Antwort zeigt erneut, dass dieses Angebot nicht ernst gemeint gewesen sein kann. Doch was veranlasst die Krynn zu positiver Aufnahme der Fortsetzung des Krieges? Man weiß es nicht. Vielleicht wurde die Regierung gezwungen, Friedensverhandlungen aufzunehmen, ohne sie selbst zu wollen?

    Für Atmo I sieht es nicht gut aus. Die Rebellion steht bei 84%, und Wir konnten erst diese Runde eine Kultur-Sternenbasis in der Nähe errichten. Hätten Wir mehr Zeit, würde es vielleicht ausreichen, aber so wird der Planet vermutlich in spätestens drei Runden verloren gehen, vermutlich sogar eher. Dabei kann es aber sein, dass Wir hier einen Austausch vollziehen, da die Altarianer den ebenfalls vor einigen Runden neu erschienenen kolonisierbaren Planeten Davinius I besiedelt haben. Damals lag er noch in Krynn-Territorium, mittlerweile jedoch in Unserem Leider hat dieser Planet größere Chancen, zu überleben als Atmo I, da Unser Einfluss dort nicht so stark ist, wie der der Altarianer. Die könnte sich aber noch ändern, wenn Wir Uns die restlichen Planeten der Krynn einverleiben!

    Im Kryseth-System wurde eine Werft fertiggestellt, die die wirtschaftliche Stärke der vormaligen Kernwelten der Krynn in Schiffe für die Terranische Flotte ummünzen soll. Als Bestandteil des Rstungsprogrammes um der Yor-Bedrohung zu begegnen wird ein weiteres mittelgroßes Kampfschiff in Auftrag gegeben. Dieses Modell ist mit Durantium-Kinetikwaffen ausgestattet und weist einige Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger auf:



    Etwas schwächere Schilde werden eingetauscht für eine deutliche Steigerung der Feuerkraft und Verbesserungen bei Panzerung und Raketenabwehr. Als Antrieb fungiert erneut das bewährte Promethion-Triebwerk, währen eine Schnelladevorrichtung die Feuerrate nach oben treibt. Eine erweiterte Lebenserhaltung rundet das Konzept ab. Ohne Uns zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, aber gegen die Schiffe der zweiten Generation müssen die Yor erst einmal etwas auffahren können.

    Gerade erfreuen Wir Uns an den Bauplänen der kommenden Errungenschaften terranischer Ingenieurskunst, da betritt Stetman den Kommandoraum.
    „Sir, es geht noch einmal um diese überschweren Raumkreuzer, deren Entwürfe Earl Bigfish vorgelegt hatte...“. Und schon gefallen Uns die Entwürfe Unserer eigenen Schiffe nicht mehr. Danke Stetman.
    „Ja, gibt es schon Neues? Ich hatte Sie ja angewiesen, Earl Bigfish zu empfangen und Ihn anzuhören.“
    „Nun ja Sir, da liegt quasi das Problem.“
    „Und warum?“
    „Das ist schwer zu sagen… also, ich war viel beschäftigt mit den ganzen Forschungsaufträgen und Bradley hatte auch einiges um die Ohren...“ stammelt Stetman.
    Wir sagen nichts, sondern heben lediglich eine Augenbraue auf Alarmstellung.
    „Ich fürchte, Wir haben ihn vergessen, Sir...“ Stetmans Kopf sinkt schuldbewusst nach unten. Während Wir noch überlegen, wie es sein kann, dass zwei Unserer führenden Köpfe so eine wichtige Angelegenheit einfach vergessen, und ob das noch mit zwei Wochen Käse-Sahne-Verbot zu bestrafen ist, oder schon härtere Maßnahmen erfordert, stolpert Bradley aus einem Seitengang.
    „Auch schon hier, Kollege?“ stichelt Stetman in Richtung des Repräsentanten.
    „Ah… okay… also… was machen wir?“ schaltet Bradley und überspringt seine vorbereitete Meldung. Wir holen tief Luft.
    „Erstens: es ist nicht sehr nett einen geladenen Gast so lange warten zu lassen. Zweitens: hat man es trotzdem getan, und liegt einem noch etwas am Wohlwollen und der Kooperation dieses Gastes, muss man ihn milde stimmen. Drittens: kleine und große Geschenke erhalten die Freundschaft.“
    Ein kurzer Moment der Stille wird unterbrochen von den mehrfachen gleichzeitigen Versuchen Bradleys und Stetmans, zu sprechen, um kurz darauf wieder gleichzeitig zu schweigen, um dem Kollegen aus Höflichkeit den Vortritt zu lassen.
    „Leute, so wird das nichts.“ stoßen Wir resigniert hervor. „Wir vermuten, es ist bekannt, wo sich Earl Bigfish im Moment aufhält?“
    „Im Subspace-Hotel hier in Neu-Atlantis.“ kann Bradley beisteuern.
    „Gut, er soll sofort mit dem komfortabelsten Kurzstreckenshuttle, das verfügbar ist, abgeholt werden. Sie beide...“ ein eindringlicher Blick auf die noch immer zerknirschten Delinquenten „… haben dafür Sorge zu tragen, dass es ihm an nichts fehlt. Die Ziele Unserer Kooperation bleiben die gleichen: Wir wollen mehr Informationen über diese Schiffe und fortgeschrittene Militärtaktiken.“ Stummes Nicken.
    „Was sich jedoch ändern muss, sind die Methoden. Sie werden mit ihm vollständig kooperieren, sich jeden wissenschaftlichen Vortrag anhören, auch zu nicht kriegsrelevanten Themen. Verdammt, Sie werden ihm sogar einen wissenschaftlichen Mitarbeiterstab und ein Forschungsschiff für seine Studien anbieten, wenn es erforderlich ist!“.
    „Ein Schiff, Sir?“ fragt Bradley verwundert.
    „Und wissenschaftliche Mitarbeiter?“ echot Stetman.
    „… haben Wir Uns etwas missverständlich ausgedrückt? Wir verfügen über die Ressourcen, ihm das zu bieten, wenn er es will. Und nachdem Sie beide dafür verantwortlich sind, dass er mittlerweile auf Staatskosten vermutlich die halbe Bar des Hotels geleert hat, sind Sie die letzten, die sich beschweren sollten!“
    Offenbar wurden Wir nun endlich verstanden, denn sowohl Bradley als auch, etwas unbeholfen, da ungewohnt, Stetman salutieren und entfernen sich eilig.

    Nur kurze Zeit später erhalten Wir die Information, dass das Shuttle mit Earl Bigfish an Bord im Hangar des Kommandokomplexes eingetroffen ist, und in Kürze von Bradley und Stetman empfangen wird. Hoffentlich ist er nicht all zu verärgert…

    Fortsetzung folgt!
    Geändert von Ritter Kunz (30-04-2017 um 17:00 Uhr)
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  5. #185
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    Erstaunt und erfreut zugleich registrierte Earl Bigfish das gänzliche Fehlen schmerzhafter Folterinstrumente, derer sich Stetman so gerne bediente. Vielleicht hatte dieser Sadist – Warten ist immerhin die schlimmste Form von Folter – auch nur irgendeine neue Technologie um unerkannt Gedanken lesen zu können?


    Earl Bigfish schaute sich um in seinem Transportgerät. Keine Sensoren zu sehen, die er nicht kannte? Die flauschigen Sessel? Vielleicht waren die Haare? Haare? Wer zum Teufel bezieht heutzutage seine Sessel noch mit echtem Haar? Verdammt das war hochgradig Illegal! Wem gehört dieser Shuttle eigentlich? Nicht der Regierung so viel steht mal fest!


    Erstens würde die Regierung garantiert keine illegalen Materialen verwenden – zumindest nicht in einem potentiell „öffentlichen“ Gefährt und zweitens trug der Shuttle ganz banal keine Regierungsabtzeichen oder Abzeichen des Militärs.


    Oh diese Haare – verdammt waren die zart und Samtweich anzufühlen – verdammt noch - was ist aber wenn dieses Haar in Wahrheit doch Sensoren waren? Einem die Seele aus dem Leib raubten, während man arglos und fasziniert darüber streichelte?


    War das Zobel? Gab es überhaupt noch Zobel?


    Mit einem Rums setze der Transporter auf einer Landeplattform auf und riß den Earl aus seinen Gedanken.





    „Nanu?“ hauchte Earl Bigfish – Stetman und Bradley standen gemeinsam Spalier um ihn zu Empfangen. Das war aber mal ein Empfang. Beide grüßten extrem freundlich und überschlugen sich fast mit Entschuldigungen, während sie den Earl in ein Besprechungszimmer geleiteten.


    Kaum waren die Türen geschlossen, änderte sich die Stimmung und Bradley rutschte eine Frage so plump aus dem Mund, dass er sie dort schon seit Stunden auf der Zunge getragen haben musste!



    „Sagen Sie mein lieber Earl Bigfish – Archäologie hat doch auch viel mit Kulturellem-Einfluss zu tun oder?"




    „Nun – ja äh – ja – also auch – ja!“




    „Das ist gut werter Earl – haben Sie dahingehend auch selbst schon mal geforscht – oder vielleicht etwas auf dieser fremden Welt dazu gefunden?"





    „Ja – also – wissen Sie – also Nein Sir.“




    „Also Sie wissen nichts über Einfluss zwischen Kulturen? Kein Bisschen?”




    „Also nein ähm, oder … - das kann man so nicht sagen Mister Bradley“




    „Kann man nicht? Was kann man denn sagen Sir?“




    „Also diese Snathi…“




    „Snathi?“ – mischte sich Stetman ein…




    „Snathi – ja darüber hat er uns doch berichtet – schreiben Sie sowas etwa nicht auf Stetman?“




    „Also die Snathi haben was?“




    „Die hatten da was zum Rauchen.“




    „Zum Rauchen?“




    „Jaja – wie hies dass noch? Schnuggi, Zoggi, Trabbles, Tribbles? Ah jetzt weiß ich’s Snugglies oder so oder Snuggler? Snuggler! Das war es ja – Snuggler Exkremente! “




    „Snuggler Exkremente?“




    „Ja ja - Snuggler Exkremente! – Snuggler sind Tiere wissen Sie? – sehr süße und schöne Tiere – unheimlich zart – das Fell ist noch viel zarter als… - Woher haben Sie eigentlich den Fellbezug in diesem Shuttle?“




    WAS?




    „Die Sessel in dem Shuttle - die sind mit Fell überzogen – wo stammt das her?“




    „Fell? Also nein von Fell weiß ich nichts – Sie selbst haben doch gerade dieses Fell dieser Snuggler erwähnt“




    „Hab ich? – ach – Snuggler ja Snuggler – also diese putzigen Tiere sind unheimlich beruhigend und besänftigend, aber aus den Exkrementen dieser Tiere machen die Zigarren.“




    „Zigarren?“




    „Ja - wenn man die raucht, dann mag man die sofort.“





    „Die Zigarren? Natürlich mag man Zigarren – mag jemand keine Zigarren? – sind verdammt selten geworden die Dinger.“





    „Nein nicht die Zigarren – die mag Niemand – aber man mag sofort die Snathi.“





    WAS?




    „Die haben das erklärt – da ist so ein Stoff drinnen – also in den Snuggler Exkrementen der die Sinne benebelt und dazu führt, dass man die Leute mag, von denen man diese Snuggler-Zigarren erhalten hat.“



    Und diese Snathis besitzen diese Snuggler?



    „Ja – aber nicht immer.“



    „Nicht immer? Wieso nicht? Leben die nur alle fünf Jahre oder was?“



    „Nein nein, auf der Snathi Heimatwelt gibt es keine Snuggler-Kolonien – das ist ein Handelsgut. Und wenn die Handelsverträge auslaufen und nicht verlängert werden können, dann haben die Snathis keine Snuggler zur Verfügung.“



    „Achso?“



    „Ja – und dann würde Niemand mehr die Snathis mögen, weil diese eigentlich eine böse Kriegerrasse sind und mit irgendwelchen Lords – die aber alle tot sind – verbündet gewesen waren. Und diese Lords die müssen schlimm sein – ganz furchtbar schlimm!“





    Jetzt war Bradley platt – was hatte er da gerade erfahren? Eine Kriegerrasse die mit Drogen andere Nationen beeinflusst, aber selbst unter der Fuchtel einer noch viel mächtigeren Rasse steht?“



    Zum Glück schienen den Snathi diese Drogen nicht immer zur Verfügung zu stehen, aber von Snugglern hatter er irgendwo schon mal gehört. Was wenn? – Was wenn? Was wenn die Yor – über Snuggler-Drogen verfügen? Oder verfügt hatten? Das könnte den mächtigen Einfluss der Yor erklären!



    Verdammt – was steckt noch alles in diesem verdammten Earl aus Schottland?



    „Stetman – holen Sie den Talisker – es dürfte ein langer Abend werden und meine Kehle ist gerade ganz trocken.“



    Stetman war sofort klar, für wen der Talisker gedacht war – oder besser wessen Zunge er lösen sollte…



    + + +
    Geändert von Bigfish (12-04-2017 um 21:42 Uhr)

  6. #186
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    Jetzt wird der gute Bigfish auch noch besoffen gemacht, um ihn auszuquetschen...!! Was für eine Perfidie...!!

    herzlichste grüsse

    Hohenlohe...
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  7. #187
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    Wir würden vermuten, dass der werte Earl Bigfish selbst auch kein Kostverächter ist - wer weiß wer hier wen unter den Tisch trinkt

    Es tut Uns leid, dass es hier momentan so schleppend voran geht, aber Wir befinden Uns gerade in einer heißen Phase (nämlich kurz vor der Abgabe, endlich!) Unserer Masterarbeit, und in den freien Zeiträumen können Wir Uns daher oft nicht aufraffen, am AAR weiter zu schreiben. Jedoch haben Wir heute damit begonnen, das nächste Update vorzubereiten, und Wir hoffen es den werten Regenten im Laufe der kommenden Woche vorstellen zu können.
    (...wer liest eigentlich noch mit? Außer dem treuen Hohenlohe und den ausgezeichneten Beiträgen des werten Bigfish ist es verdächtig still )

    Ritterliche Grüße
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  8. #188
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    Dem Earl brummt der Schädel noch immer von diesem Abend. Er muss sich erst mal wieder sammeln, bevor er im Stande ist wieder in den Unterlagen zu lesen und zu berichten!




    Werter Ritter Kunz - habt Dank! - Derzeit ist bei Uns auch Land unter und wenn Wir Zeit haben, treiben Wir im Moment Unseren Command AAR voran - aber der Earl ist sicher bald wieder nüchtern. Spätestens dann wenn in vier Tagen das neue Galciv III DLC kommt und Ihn dann wieder das Feuer packt! Allerdings sehen Wir den DLC zweischneidig:


    Sehnsüchtig erwarten Wir den Faction Designer - dann müssen Wir viele geplante Dinge nicht mehr mit Notepad++ erledigen, allerdings ist die künstliche "Handbremse" ggf. ein Spaßkiller und diese Selbstmord-Kommandanten? - Autsch das tut weh - da müssen Wir dann doch wieder Notepad++ bemühen um so manchen DLC "Sche..." wieder heile zu machen.


    Wenn die Entwickler Tempo aus dem Spiel nehmen wollen, hätten Sie einfach nur die Galaxie um den Faktor 10 vergrößern müssen, unter Beibehaltung aller anderen Werte - dann gäbe es viel größere leere "Zwischenräume", das hätte gereicht. Und wenn es jetzt schon so einen "Master-Kill-Switch" gibt, damit die KI dem Spieler die Flotten zerlegen kann, ist das auch nur das Eingeständnis der Entwickler, dass sie die KI einfach nicht "schlauer" hinbekommen. Und gerade hier denken Wir - Wieso? Das die KI bessere Flotten baut und auch besser einsetzt kann doch in diesem Fall wirklich nicht so schwer sein? Für die Flotten-Zusammenstellung reichen doch einfach bessere Templates - und ein besseres Verhalten stellen Wir Uns speziell bei diesem Spiel auch nicht so kompliziert vor.


    Und dann sind wir auf die Übersetzung von Crusade gespannt - Wir haben mittlerweile auch das Mercenaries DLC - und die Deutsche Übersetzung von Mercenaries ist eine Frechheit - Wir gedenken künftig mit dem englischen Spiel zu spielen. Da mal einen richtigen Übersetzer heran zu lassen kann so teuer auch nicht sein - soooovielllll Text ist es ja nun auch nicht

  9. #189
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    + + +

    Earl Bigfish war eingeschlafen auf dem samtenen Sessel mit seinem Fell-Bezug. Auch wenn die Wissenschaft sich alle Mühe gegeben hatte Fell-Imitate herzustellen und die Ergebnisse auch durchaus ansehnlich waren, letztlich war echtes Fell doch spürbar zarter und schöner anzuschauen.


    Das Bradley ihn nach drei Tagen in der Hauptstadt mit diesem Shuttle hatte noch Schottland fliegen lassen war eine noble Geste, zumal die kleine Bar in diesem Shuttle exzellent ausgestattet war. Whisky, Cognac, echter russischer Wodka, der eine Seltenheit war und verschiedene Liköre waren vorhanden.


    Zum Leidweisen von Earl Bigfish, dauerte der Flug mit diesem Shuttle weniger als dreißig Minuten, aber er hatte den Piloten gebeten möglichst langsam eine extra Runde um den Planeten zu drehen. Die extra Runde zog sich demnach etwas hin und der Earl beglückte die Bar. Die einschläfernde Wirkung des Alkohols gepaart mit dem bequemen Sessel und die langen Diskussionsrunden mit Stetman der letzten Tage forderten ihren Tribut. Earl Bigfish merkte nichts von der holprigen Landung in den Highlands nahe seinem Domizil und die Shuttle-Besatzung lies den alten Knaben schlafen, denn bei dem tobenden Sturm da draußen, mochte die Crew auch selbst keinen Schritt vor das Fluggerät tun.


    Als Earl Bigfish zwei Stunden später erwachte, blickte ihm eine derart schöne junge Frau in die Augen, dass er schon glaubte Tod zu sein und der Shuttle in Wahrheit das Boot über den Fluss Styx war. Wo nur kam diese bezaubernde blonde Fee von elfenbeinartiger Schönheit her?



    „Guten Tag werter Earl, ich bin Athena Dumas. Mister Bradley hat mir aufgetragen Sie hier in Empfang zu nehmen und Sie zu begleiten.“



    „Äh – Begleiten?“




    „Ich arbeite im Büro von Mister Bradly und soll ihnen als Privatsekretärin zur Verfügung stehen, damit Sie sich ganz auf Ihre Arbeit konzentrieren können und sich nicht mit Verwaltungskram aufhalten müssen.“


    Earl Bigfish war platt. Da hatte ihm Bradley doch tatsächlich eine Laus in den Pelz gesetzt! Privatsekretärin? Earl Bigfish war klar, dass es eine Schnüfflerin war! Wie nur sollte er diese Dame aus seiner Wohnung heraus halten? Ihr würde doch sofort auffallen, dass das Haussystem keine Außen-Anbindung hatte.


    Earl Bigfish stand vor einem Dilemma, denn zurückweisen konnte er die junge Dame auch nicht. Wie lange hatte er bei der Regierung um Unterstützung geworben, nur um immer enttäuscht zu werden? Nein das kam nicht in Frage. Und außerdem – Earl Bigfish fühlte sich merkwürdig – ein Gefühl das er schon lange nicht mehr bemerkt hatte. Dieser blonde Engel hatte irgendetwas ausgelöst, dass es zu erkunden galt!


    „Ähm – nun ja, also mein Haus ist auf Damenbesuch aber gar nicht vorbereitet. Es ist nicht aufgeräumt. Ich kann Sie keinesfalls hereinlassen, Sie würden ja denken, dass ich nicht in der Lage bin Ordnung zu halten.“


    „Werter Earl, machen Sie sich keine Gedanken. Selbstverständlich werde ich Ihnen auch Ihren Haushalt führen. Sie sollen sich ganz auf Ihre Arbeit konzentrieren können.“


    Earl Bigfish bekam beinahe einen Herzinfarkt, als Athena Dumas den letzten Satz fast schon säuselnd aushauchte und mit einem lieblichen Augenaufschlag beendete. Er wurde rot und schämte sich darüber, dass er versucht hatte seine erste eigene Privatsekretärin auf so plumpe Weiße von seinem Heim fernhalten zu wollen.


    Athena Dumas reichte ihm ihre Hand und half ihm aus dem Sessel. Beim Ertasten dieser elfenhaften weichen und zarten Haut, begannen seine Hormone Tango zu tanzen und erstaunt stellte Earl Bigfish fest, dass er sich irgendwie „jung“ fühlte.



    „Warten Sie bitte eine Minute. Ich verständige den Piloten darüber, dass er gleich wieder starten kann, sobald wir das Shuttle verlassen haben.“


    „Ja gut – Madam Dumas.“


    Earl Bigfish schaute Athena nach, wie diese gelenk wie ein junges Reh in der Cockpit Tür verschwand. Verdammt was war das?



    + + +


    Im Cockpit griff Athena Dumas zum Funkgerät:


    „Bradley – hier ist Specialagent Colonel Dumas, ich denke der alte Herr hat angebissen.“


    Aus dem Lautsprecher hörte man Bradley erleichtert seufzen gefolgt von einem „Viel Erfolg“.


    Specialagent Colonel Athena Dumas war 38 Jahre alt, wirkte aber wie Zwanzig. Ihr beinahe kindlich unschuldiges Aussehen war von Vorteil, weil eigentlich Niemand auf die Idee kam, dass hinter diese „Fassade“ eine der härtesten und besten Spezialagentinnen steckte, die das Militär zu bieten hatte.


    Schlagfertig, Intelligent, Kampfsportmeisterin, Elektronik-Ingenieurin mit Auszeichnung, Jägerpilotin mit über fünf Abschüssen während des Kanaga-Aufstandes in Afrika – nur wenige konnten ihr das Wasser reichen – nun fragte sich Athena Dumas was wohl an diesem netten etwas trottligen alten Herrn so wichtig war, dass man Sie auf diese „Mission“ schickte?


    Eines war ihr aber bereits klar – der alte Herr hatte etwas Seltsames an sich – dass Sie in seinen Bann zog. Es beunruhigte Sie, denn es wirkte sich auf Ihre Konzentrationsfähigkeit aus. Das hatte es vorher noch nie gegebenen, Sie wusste nicht was es war und ob es ihr gefährlich werden konnte?



    + + +



    Athena Dumas merkte gleich, dass dieses Haus etwas Besonderes war. Sie wusste noch nicht warum, aber es war kein gewöhnliches Haus und kein gewöhnlicher Computer der die Beiden begrüßte.


    Das Haussystem war gut trainiert worden, als es auf den Earl angepasst wurde. Die KI merkte sofort, dass der Earl in ungewöhnlicher Begleitung war. Wenn überhaupt jemals jemand anderes als der Earl das Haus betrat, waren es ebenfalls ältere Männer. Und Besuche waren selten, extrem selten. Die Sensoren zeigten eine eher junge Frau und die Reisetasche deutete auf einen längeren Aufenthalt hin. Das Haussystem wechselte von selbst in den Simulationsmodus, sodass es sich nur auf ganz besondere Stichwörter hin „normal“ verhalten würde. Vor allem aber riegelte es den Speicherkern ab, sodass auch im Haus selbst nur das virtuelle System zu sehen war, dass auch am Hyperion-Netzwerk hing.


    Der Entwickler hatte im Auftrag des Moguls ganze Arbeit geleistet und nicht mal Earl Bigfish selbst wusste von dieser Subroutine. Aber als er das Haus betrat bemerkte er sofort, dass sich das Haussystem anders verhielt als üblich und es verhielt sich erfreulich „richtig“.



    + + +


    Athena Dumas bezog ein eigenes Schlafgemach direkt neben dem des Earls, packte ihre Kleidung aus und begann sich nützlich zu machen im Haus. Sie hielt das für den Moment für das Beste um nicht gleich die Aufmerksamkeit des Earls zu erregen, dass Sie vor Fragen platzte. Irgendwo musste Sie ja Anfangen herauszufinden, was es mit dem Earl auf sich hatte, wenn Sie das aber sofort machte, war es arg auffällig.


    Sie hob gerade einige Kleidungsstück auf, die der Earl im Wohnzimmer auf dem Teppich verstreut hatte, als ihr ein Duft um die Nasse wehte. Es roch phantastisch nach Essen und Athena machte sich auf die Suche nach dem Ursprung.


    Perplex stand Sie in der Küchentür und sah zu, wie der Earl am Ofen hantierte. Kein neumodischer Biomolekular-Erhitzer, nein ein richtig alter Schmoroffen – auch Smoker genannt – war da halb in die Wand eingelassen. Der Earl legte doch tatsächlich einen Holzscheit nach und aus der Schmorkammer verbreitete sich der Duft von Fleisch.



    „Ah – Madam Dumas, ich hoffe Sie mögen Wildbret? Leider kein frisches Fleisch sondern geforstet, aber der Geschmack bleibt erstaunlich gut erhalten. Der Rosmarin stammt aus meinem kleinen Gewächshaus und gibt den Kartoffeln eine feine Würze. Die Soße ist mit Cognac verfeinert – ich hoffe das ist kein Problem für Sie?“



    Athena Dumas schaute etwas blass auf den Earl.



    „Keine Sorge Madam Dumas, wir haben hier eine Ausnahmegenehmigung um echtes Wild traditional zu erlegen und zuzubereiten. Zwar dürfen wir hier nicht viele Tiere erlegen, deshalb frosten wir das Fleisch so schnell wie möglich um es aufzuheben, Aaber eine bessere Fleisch-Qualität werden Sie nirgendwo erhalten.“




    „Echtes Fleisch – von einem bejagten Tier?“


    „Ja selbstverständlich – Schotte in Schottland zu sein, bringt gewisse Annehmlichkeiten mit sich. Als Schottland sich bereiterklärt hat sich um die ganzen Britischen Inseln zu kümmern, wurden einige Ausnahmeregelungen erwirkt. Das liegt uns Bewohnern der Inseln irgendwie im Blut, die Britten hatten früher auch ihren „Rabatt“ in der damaligen europäischen Zweckgemeinschaft.“


    „Echtes Fleisch?“



    „Haben Sie noch nie echtes Fleisch gegessen? Sagen Sie bloß nicht, dass Sie Vegetarierin sind?“


    „Nein nein, ich esse Fleisch. Ich habe aber noch nie echtes Fleisch eines bejagten und geschlachteten Tieres gegessen. Nur immer Norm-Protoprotein-Rationen aus den Megafarmen.“


    „Ja – das ist ja auch tierisches Fleisch – irgendwie – und mit Aroma-Verstärker – probieren Sie das hier!“ - Earl Bigfish reichte Athena Dumas eine Gabel.


    „Was ist das?



    „Luftgetrockneter Wildschwein Schinken. Aber jetzt nehmen Sie bitte das Geschirr und bringen Sie es in das Esszimmer, unser Abendessen ist in wenigen Minuten fertig.“




    + + +



    Athena Dumas fragte sich ob der Earl versuchte sich bei ihr einzuschmeicheln oder ob er Sie ganz banal aushorchen wollte? Dass er Sie mit einem derart königlichen Abendessen beglückte – ja so musste man es wohl ausdrücken – hatte Sie nicht auf der Rechnung.


    Das war sicher nicht normal – auch nicht für diesen Earl – War es vielleicht gar kein Mensch mehr, sondern ein außerirdischer Agent? Möglich wäre es nach allem was Bradley ihr über den Earl erzählt hatte.


    Wollte der Earl Sie umdrehen? Aber das machte keinen Sinn, er konnte ja nicht wissen oder überhaupt erwarten eine Agentin vor die Nase gesetzt zu bekommen.


    Das Essen war phantastisch und Athena fragte sich, wie sie das übliche Standardessen bislang überhaupt herunterbekommen hatte? Dazu der Wein, der Ihren Gaumen umschmeichelte und die romantische Stimmung im Kamminzimmer wo jetzt beide in Ledersesseln saßen und er Earl zu erzählen begann…



    + + +

  10. #190
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    Der werte Earl weiss anscheinend genau richtig mit seinem weiblichen Gast umzuspringen. Die Agentin Dumas wird so langsam schwach... Das ist gut so, dann kann sie ihrem Auftrag ihn, den edlen Earl auszuspionieren nicht immer nachgehen...*Hihihi* Wir sind schon sehr gespannt, wie es weitergeht...?!

    herzliche grüsse

    Hohenlohe...
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  11. #191
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    Es ist noch vor Ende der Woche!
    Viel Spaß mit dem neuen Update

    Zug 211

    Die T.A.S. Magellan vernichtet ein weiteres Piratenschiff, welches von der besagten Basis im Rückraum des Krynn-Gebietes entsandt wurde.
    Die drei Kampfschiffe Berlin, London und Paris sind wieder zum Rest des Flottenverbands aufgeschlossen und attackieren zusammen mit einigen Begleitschiffen die Werft des Planeten Aradin I. Neben deren Zerstörung ist auch die Vernichtung von zwei Kolonietransportern und einem Arbeitsschiff zu vermelden, die dort angedockt waren. Die T.A.S. Terror hat während des Einsatzes das Feuer der Station auf sich gezogen, und wird daher nun erst einmal aus Kämpfen heraus gehalten, während die Besatzung die Schäden notdürftig repariert.

    Auf dem Mars wird die nächste Stufe des Terraformings eingeleitet, welche aus ihm einen Planeten der Klasse 8 machen soll. Mit der momentan verfügbaren Technologie ist dies die vorletzte erreichbare Stufe.

    Bradley und Stetman haben erste Ergebnisse der Gespräche mit Earl Bigfish erzielt. Ein reichlich verkaterter Forschungsleiter teilte Uns mit, dass der Erwerb einer Snuggler-Kolonie äußerst wichtig für Unser Streben nach Einfluss in der Galaxie wäre. Diese, in den terranischen Datenbanken als „Kuschler“ geführten Wesen, führen offenbar dazu, dass deren Besitzer augenblicklich sympathischer erscheint. Anfragen im Terranischen Handelszentrum ergaben, dass sich das einzige natürliche Habitat der Wesen in diesem Teil der Galaxis unglücklicherweise im Besitz der Yor befindet.
    Mit einem unguten Gefühl öffneten Wir einen Kanal zu der Roboterzivilisation, um eine Handelsanfrage zu übermitteln.



    Überraschenderweise war der verlangte Preis nicht absurd hoch, so dass das Geschäft schnell besiegelt wurde. Jedoch wurde Uns auch deutlich gemacht, dass aufgrund der schlechten Beziehungen lediglich zivile Technologien zum Austausch angeboten werden. Das soll Uns auch recht sein, normalerweise würden Wir mit den Yor überhaupt nicht handeln, wenn es sich vermeiden ließe.
    Danach teilen Wir Stetman mit, dass eine Fortsetzung der Gespräche mit Earl Bigfish von äußerstem Interesse wäre, und dass es besser für alle Beteiligten wäre, wenn dem keine erneuten Gedächtnislücken im Wege stünden, worauf der geschlauchte Wissenschaftler nur ein ominöses "Bradley kümmert sich.. " murmelt.

    Tatsächlich meldet sich vor Ende des Tages Bradley nochmal persönlich bei Uns, der - nach der Uhrzeit zu schließen – die letzten 20 Stunden im Bett verbracht haben muss. Er berichtet, dass er dem Earl - wie angeboten - eine Privatsekretärin zugeteilt hat. Glückliche Umstände haben ergeben, dass besagte Dame auch in so gut wie allen anderen Bereichen großartige ... Fähigkeiten aufweist – mit denen würde es ein Leichtes sein, an die benötigten Informationen zu kommen, gibt sich Bradley überzeugt. Mit einem leichten Schmunzeln fügt er hinzu, dass seine Leberwerte leider die Fortführung bisherigen Methoden verböten, wenn man Wert darauf lege, seine Dienste noch eine Weile in Anspruch zu nehmen.
    Wir antworten, dass dies darauf ankomme…

    Zug 212

    So eng liegen Freud und Leid beieinander:





    Wie Wir es schon befürchtet bzw. vorhergesagt haben, konnten Wir Atmo I nicht gegen die kulturelle Überlegenheit der Altarianer behaupten, so dass sich die Bevölkerung von der Terranische Allianz losgesagt hat und dem Altarianischen Widerstand beigetreten ist. Der gleiche Vorgang, jedoch umgekehrt und daher für Uns erfreulicher, geschah auf Schotty I, wo Wir einen Planeten der Krynn übernehmen konnten.

    Pünktlich (oder auch nicht) zu diesem Anlass teilt Uns ein wieder deutlich besser aussehender Stetman mit, dass die Forschungen zum Thema „Leidenschaftliche Repräsentanz“ beendet sind. Als neues Projekt schlagen Wir vor, die aufstrebende Bewegung der Universalisten zu fördern, die den Standpunkt vertreten, die ganze Galaxie solle am „terranischen Wesen genesen“. Diese Parole kommt Uns irgendwie bekannt vor, wenn sie aber dazu beiträgt, Unseren Einfluss zu verbreiten, dann soll es recht sein.



    Der Planet Davinius I der Altarianer befindet sich noch immer in Unserem Gebiet und ist zu 10% in Rebellion. Wir hoffen, dass die kürzlichen Errungenschaften im Bereich der Einflussverbreitung ausreichen, um Ihn schlussendlich in den Schoß der Allianz zu überführen.

    Die terranische Flotte bereitet sich auf den ersten (und voraussichtlich letzten) größeren Zusammenstoß mit den Raumstreitkräften der Krynn vor. Die drei verblieben Kampfschiffe der Aliens, von denen man weiß, liegen alle bei Aradin I in Wartestellung. Lieutenant-Commander Sharpe hat als taktischer Offizier an Bord der T.A.S. Berlin alle Hände voll zu tun. „Letzte Vorhersagen der Kampfsimulationen des Computers überprüfen…“



    „… check.“ Ein leichtes Grinsen huscht über Sharpe's Züge, als er sich die ins Gedächtnis ruft, dass in den Mannschaften insgeheim schon Wetten umgehen, wie viele Minuten die Krynn wohl bestehen würden. Dabei ist ein in die Enge getriebener Gegner oft besonders gefährlich – dennoch, bei diesen Zahlen fällt selbst den stärksten Zweiflern nicht mehr viel ein. In diesem Moment wird auf Gefechtsbeleuchtung umgeschaltet, und einige Sirenentöne geben den Nachzüglern zu verstehen, umgehen ihre Stationen einzunehmen.
    Routiniert arbeitet Sharpe mit der taktischen Oberfläche. Nach Erhalt des allgemeinen Feuerbefehls von Commodore H34DHUN73R löst er die Startsequenz der Raketenwerfer aus, und die mit Antimaterie-Sprengköpfen bestückten Todesbringer schwärmen in Richtung des ersten Krynn-Schiffes aus.
    Hier ein Blick aus einer der Außenbordkameras der T.A.S. London:



    Nicht lange danach wird die Zerstörung des ersten Feindschiffes bestätigt, und dem Krynn-Kommandanten sollten spätestens jetzt Gedanken an seinen letzten Willen durch den Kopf gehen.



    Nachdem durch fortgesetztes Bombardement sich auch das zweite der kleineren Krynn-Schiffe in Einzelteile verabschiedet hat, leitet der verbliebene größere Raumer eine scharfe Wende ein, in der Hoffnung seinem Schicksal doch noch zu entgehen...



    … was aber nur eine sinnlose Verzweiflungstat darstellt, denn schon Sekunden später sind starke Sekundärexplosionen zu sehen:



    Das ist dann auch schon das Ende des Gefechts, die weit vorn fliegenden Begleitschiffe müssen noch ein paar Trümmern ausweichen, danach sind schon die ersten Schadensberichte einzusehen.



    Zufrieden stellt Sharpe fest, dass es außer auf der T.A.S. Olympus keine Beschädigungen zu verzeichnen gibt. Alles in allem ein äußerst erfolgreiches Gefecht, eine Krynn-Flotte ist ab diesem Moment nicht mehr existent und der Weg nach Aradin I ist frei für die Landungstruppen. Ein Seitenblick auf die Borduhr legt zudem nahe, dass die Mannschaft der T.A.S. Berlin die beste Schätzung abgegeben hat – ganze 7 Minuten und 43 Sekunden hat es gedauert, die von vielen gefürchteten Krynn komplett zu entwaffnen.

    Zug 213

    Wir erhalten erneut ein Geschenk von den Gossamern. Langsam beginnen Wir diese freigiebigen Leute zu mögen



    Unsere Truppentransporter machen sich zur Landung auf Aradin I bereit.



    Dieser Planet weist im Gegensatz zu den anderen eine planetare Verteidigungseinrichtung, so dass Wir davon ausgehen müssen, dass etwa 11% Unserer Truppen es nicht bis zur Oberfläche schaffen werden. Dennoch gehen Wir fest von einem Sieg aus.



    Und Wir werden nicht enttäuscht. Zwar sind die Verluste leicht erhöht, aber das war zu erwarten. Das Verteidigungssystem der Krynn wurde während der Invasion komplett zerstört.
    Erste Bilder von der Oberfläche zeigen, dass auf diesem Planeten hauptsächlich Industrie angesiedelt wurde:



    Wir ordnen den Bau eines Unterhaltungszentrums an, um die Arbeiter zu besänftigen.

    Unsere Kampfflotte beseitigt währenddessen die Werft des Planeten. Außerdem geben Wir in der Nähe noch Asteroidenminen in Auftrag.

    Zug 214

    Zwei weitere Sternenbasen der Krynn müssen dran glauben. Dafür sind jettzt einige Begleitschiffe stark angeschlagen, so dass die ganze Flotte einen Reparaturstopp auf Aradin I einlegt.

    Auf dem Mars und auf Gloumia werde weitrere Bauernhöfe in Auftrag gegeben, um perspektivisch die Ansiedlung von weiteren Kolonisten zu ermöglichen.

    Diese Runde wird Unser erstes Kampfschiff der zweiten Generation vom Stapel gelassen, mit starken kinetischen Waffen ausgestattet soll die T.A.S. Washington die Yor das Fürchten lehren (sofern das bei den Blechkameraden möglich ist).



    Vorerst befinden Wir Uns allerdings immer noch im Krieg mit den Kry,, auch wenn es hier auf das Ende zugeht. Noch zwei Planeten von denen Wir wissen gilt es zu erobern, wobei sich im nicht erkundeten Bereich des Krynn-Gebietes auch noch ein Dritter verstecken könnte.



    Wie man erkennen kann, gibt es auch noch einige feindliche Stationen zu bekämpfen. Das ist jedoch nur noch eine Frage der Zeit, eine ernsthafte Bedrohung stellen sie nicht dar. Insofern sie keine wichtigen Ressourcen blockieren, könne man sie sogar einfach dort belassen. Wäre interessant herauszufinden, was mit denen nach dem Ende einer Spezies geschieht. Werden es Piratenstationen? Wir werden es herausfinden.

    Zug 215

    Im Kryseth-System wird eine Terranische Sternenbasis mit dem Namen Neu-Tortuga eingeweiht, die den drei ehemaligen Kernwelten der Krynn wirtschaftliche Impulse geben soll.

    Zusätzlich wird in der Werft von Kryseth jetzt erstmals ein neuer Schiffstyp produziert:



    Das von den Ingenieuren aufgrund ihres Aussehens liebevoll „Haifischmade“ genannte Modell soll als Begleitjäger kleiner Größe auch mit Unseren Kampfschiffen mithalten können, oder sie zumindest nicht so stark verlangsamen. Zu diesem Zweck wurde ein leistungsstarker Ionenantrieb eingebaut, der das Schiff auf immerhin zwei Drittel der Geschwindigkeit eines Promethion-Antriebes bringt. Dazu sorgt eine Umweltunterstützungseinheit für bessere Moral bei der Crew und längere Reichweiten bei andauernden Einsätzen. Die Bewaffnung ist mit zwei Railgun-Gestellen eher spärlich, jedoch soll das Schiff ja auch hauptsächlich Begleitaufgaben übernehmen, wofür es auch mit einem Allround-Schutz ausgestattet wurde. Langfristig sollen diese Schiffe die mittlerweile veralteten, teilweise aus Trümmern geborgenen Eskortschiffe ersetzen, mit denen Unsere Flotte momentan operiert.

    Zug 216

    Die T.A.S. Magellan erlegt ein weiteres Arbeitsschiff der Krynn.

    Auf Aradin I wir deine weitere Fabrik in Auftrag gegeben, außerdem ordern Wir eine weitere „Haifischmade“.

    Wir konsultieren den Thalanischen Botschafter, um über weiteren Technologieaustausch zu sprechen.



    Da sich die Thalanische Kontingenz im Krieg mit den Yor befindet, sind sie froh über jede Unterstützung die sie bekommen können. Die diplomatischen Beziehungen haben sich in letzter Zeit stetig verbessert. Uns wird das jedoch nicht viel nützen, außer dass Wir günstiger an Technologien kommen. Militärisch und damit auch machtpolitisch notieren die Thalaner unter „ferner liefen“. Andererseits könnte das ja gerade der Grund sein, warum Wir Uns mit ihnen so gut verstehen…

    Zug 217

    Ein anderes Volk, mit dem Wir Uns gut verstehen, sind die Iridianer. Deren andauernder Krieg mit den Drengin hat offenbar zu Liquiditätsproblemen bei ersteren geführt. Wir verstehen das, und bewilligen daher Finanzhilfen in Höhe von 347 Credits.



    Harondin Gaul bedankt sich persönlich bei Uns. Wie schön, dass es noch Manieren gibt in diesem Universum.



    Beeindruckend, dieses Zwinkern mit nur einem Augenpaar.

    Stetman teilt Uns mit, dass er mit dem Förderprogramm für die Universalistenpartei fertig ist, weshalb sich Unser Einfluss nun besser in der Galaxie verbreitet. Als nächstes Projekt gehen Wir wieder etwas schiffsbauliches an: Masseeinsparungen bei den Lebenserhaltungssystemen bei gleichbleibenden Qualitätsstandards für die Crew (!).



    Aufgrund des Technologieaustausches mit den Thalanern werden nun auf vielen Planeten Forschungsakademien aus dem Boden gestampft, bzw. bestehende Institute erweitert. Der Fortschritt kennt kein halten!
    Gleichfalls steht es mit dem Ausbau der Flotte: die Gloumia-Werft hat soeben das nächste Kampfschiff Unserer zweiten Serie fertig gestellt. Die T.A.S. Moskau verfügt über ein beeindruckendes Strahlenwaffenarsenal, und eine von Uns höchstpersönlich entworfene Außenhülle! Wer hätte gern ein Kommando auf diesem Schätzchen?



    Wir ordern als neue Bauaufträge weitere Haifischmaden als Eskortschiffe für die neuen „Dicken“.

    Während ein Großteil der Flotte noch bei Aradin I gewartet und repariert wird, macht sich ein Verband Truppentransporter mit Geleit, angeführt von der T.A.S. Gagarin, auf den Weg in Richtung des nächsten zu erobernden Krynn-Planeten. Das Oberkommando hat beschlossen, dass Tar Valon III diese Ehre zuteil werden soll.

    Zug 218

    Das erste Schiff der „Haifischmaden-Serie“ kann bei Kryseth in Dienst gestellt werden, und wird unter dem Namen T.A.S. Minerva der neuen Kampfschiff-Flotte zugeteilt, die sich bei Dujpiboonpol II sammelt.
    Die T.A.S. Magellan fährt unterdessen damit fort, Arbeitsschiffe der Krynn abzuräumen. Wir haben nicht mitgezählt, aber mindestens 15 Stück sollten es schon sein, dazu kommen auch noch zwei bis drei Kolonieschiffe.

    Nach dem Gefecht gegen die Krynn-Flotte und den kürzlichen Indienststellungen bei den Kampfschiffen werfen Wir einen Blick auf die Flottenstatistik:



    Wie man sieht, geht es für Uns stetig voran, während die Krynn auf ein sehr schwaches Niveau abgesunken sind. Auch bei den anderen führenden Nationen scheint sich nicht viel zu tun. Nun, Uns soll es recht sein.

    Zug 219

    Aufgrund des schon berichteten Verlustes der T.A.S. Lilienthal wird nun die zuvor bei Vodusk II „eingemottete“ T.A.S. Wright wieder in den aktiven Dienst überstellt und in Richtung des Krynn-Territoriums entsandt, um dort unerkundete Gebiete aufzudecken.

    Unsere Flotte zerstört eine weitere Bergbaustation des Feindes. Wir werden schon bald eigene Arbeitskräfte entsenden, um das freigeworden Durantium in Besitz zu nehmen.

    Auf dem Mars wird die nächste und momentan letztmögliche Stufe des Terraformings eingeleitet.

    Die Konstruktionsabteilung der Flotte hat Pläne für das letzte Kampfschiff der zweiten Serie erarbeitet, jedoch warten die Ingenieure noch auf Stetmans Durchbruch bei den leichteren Lebenshaltungssektionen, um ihre Arbeit beenden zu können. Daher wird die Kryseth-Werft zur Überbrückung angewiesen, ein Arbeitsschiff herzustelllen.

    Auch diese Runde versuchen Wir erneut, Technologien zu erwerben. Die Gaulox bieten Uns Wissen über Bevölkerungskontrolle und Extremweltenkolonisierung an. Wir tauschen dafür einige Technologien, darunter auch Metaforschungsergebnisse.



    Damit sollen die Gaulox ermuntert werden, schneller zu forschen, damit Wir ihnen die Technologien schneller abkaufen können.

    Zug 220

    In dieser Runde geschieht wenig Spannendes. Eine Bergbaustation wird erweitert, Unsere Flotten bewegen sich zu ihren Bestimmungsorten, und Werften stellen Aufträge fertig.

    Wir handeln mit den Iridianern einen weiteren Technologietransfer aus.



    Da Wir Unsere Freunde und Handelspartner im Konflikt mit den Drengin unterstützen wollen, tauschen Wir diesmal auch militärisches Wissen aus.

    Damit endet der aktuelle Bericht, wie immer freuen Wir Uns über aktive Beteiligung am Geschehen, sowie über neue Rekruten in den Reihen der stolzen terranischen Raumflotte!

    ... Fortsetzung folgt!
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  12. #192
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    Werter Ritter Kunz, wir sind erfreut über die diversen Erfolge der Terranischen Allianz zu hören bzw. zu lesen. Jedenfalls dürfte nun der militärischen Stärke der Allianz kaum jemand ausser evtl. den Yor etwas entgegenzusetzen haben.
    Wir wünschen aber unserem Volk, den Terranern, weiterhin viel Glück und viele Erfolge auf dem Weg zur galaktischen Dominanz...!!

    herzliche grüsse

    Cpt. Hohenlohe... *SPACEWARDS HOO*
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  13. #193
    Avatar von H34DHUN73R
    H34DHUN73R ist offline
    Wenn wir Eier hätten, hätten wir Eier mit Speck, wenn wir Speck hätten
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    Commodore H34DHUN73R brütet über seinem Bericht an das Oberkommando der Flotte.

    Natürlich gibt es über die eigentlichen Kampfhandlungen nicht wahnsinnig viel zu sagen, dazu war die Überlegenheit der Flotte einfach zu erdrückend gewesen.
    Im Grunde erstaunlich, dass eine derartig aggressive Gesellschaft überhaupt den Sprung in den Weltraum geschafft hatte, ohne sich vorher selbst auszulöschen.
    Über die Geschichte der Krynn ist wenig bekannt, aber zweifellos war es auf dem Heimatplaneten früher hoch hergegangen.
    Nun, in Zukunft würden die Krynn ohne Raumfahrt auskommen müssen, das steht für den Commodore fest.
    Der Garnisonsdienst dürfte den terranischen Bodentruppen schon genug abverlangen, irgendwelche Krynn-Frachter zu überwachen ginge dann deutlich zu weit - nein, auf ihren Planeten sollten sie isoliert werden, bis sie vielleicht irgendwann einmal eine höhere Zivilisationsstufe erklimmen würden.

    Aber was kommt nun?

    Die Flotte hatte ihre Schlagkraft höchst eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
    Sogar während die Kämpfe mit den Krynn noch andauern werden unablässig neue Schiffe in Dienst gestellt, deren Leistungsfähigkeit alles dagewesene noch deutlich übertrifft!
    Man sollte das Eisen schmieden, solange es heiß ist!

    Die Drengin unterscheiden sich im Gefährdungspotenzial nicht sonderlich von den Krynn und im Besitz moderner Technologie und ausreichend Ressourcen wären sie sicherlich ein tödlicher Gegner.
    Besser so früh wie möglich zuschlagen und dieses Risiko für die Zukunft ausschließen!

    Der Commodore schließt nach einigem Nachdenken seinen Bericht mit einer entsprechenden Empfehlung ab.
    Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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  14. #194
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    Specialagent Athena Dumas riss die Augen auf. Wie spät war es? Ein Blick auf die Uhr ergab Halb Drei mitten in der Nacht. Athena Dumas drehte sich auf die Seite und versuchte wieder einzuschlafen, aber es gelang ihr nicht. Die letzten beiden Wochen hatten Sie völlig aus dem Konzept gebracht.



    Sie sollte den Earl aushorchen und musste sich dazu für seine Arbeit interessieren, was als seine „offizielle“ Privatsekretärin ohnehin nötig war. Anstatt der Earl aber über seine aktuellen Abenteuer philosophierte, war dieser der Meinung doch besser bei Adam und Eva zu beginnen. Damit „Madam Dumas“ die nötigen „Grundlagen“ verstand.



    Gleichzeitig genoss sie den exzentrischen Lebensstil des alten Herrn, der sich in jeder Form von Luxus wiederspiegelte. Er verwendete mit einer täglichen Selbstverständlichkeit die denkbar hochwertigsten Lebensmittel, die sich selbst hoch positionierte Politiker oder Militärs höchstens zweimal im Monat leisteten. Zwar gaben die ständigen Geschmacksexplosionen in Ihrem Mund langsam nach, aber der Earl konnte diese doch jedes Mal aufs Neue mit für Sie völlig unbekannten Gewürzen wieder anfeuern. In den letzten beiden Wochen hatte sie täglich zwei bis drei Mahlzeiten in einer Qualität verzehrt, wie Sie es nicht für möglich gehalten hatte. Schon jetzt war ihr klar, dass sie das auf jeden Fall vermiesen würde, sobald die Mission abgeschlossen war.



    Der „beruflichen“ Langeweile stand somit ein Komfort gegenüber, wie es sonst in der Galaxie wohl nur den allerhöchsten Regierenden vergönnt war. Gab es so jemanden auf der Erde etwa ein zweites oder gar drittes Mal? Und dann dieser verdammte Hauscomputer. Eigentlich ein altes Modell, zumindest nach der Aufschrift, aber das Betriebssystem war stark individualisiert worden. Bislang hatte sie nicht den geringsten Erfolg gehabt, in tiefere Systemschichten vorzudringen. Obwohl ihr die besten und modernsten Hacking-Tools zur Verfügung standen und sie definitiv zu den zehn führenden Computerspezialisten im ganzen Militär gehörte, hatte sie hier keinen Erfolg.



    Hatte der Earl hier eine unbekannte außerirdische Technologie im Einsatz? War das ein weiterer Hinweis darauf, dass der Earl nicht ganz sauber ist?



    Athena Dumas stand auf und lief zum Fenster. Sie öffnete den Sichtschutz und die volle Wucht der Helligkeit einer sternenklaren Vollmondnacht traf auf ihren nackten Körper. Sie griff nach dem Seidennachthemd – verdammt nochmal wieso verfügte der Earl über ein perfekt passendes Seidennachthemd für Frauen? – das er ihr am dritten Tage heimlich ins Zimmer gelegt hatte und lies es über ihren Kopf hinweg hinabgleiten. Das Material fühlte sich wundervoll zart an und sie befand, dass es ihrer Haut auf jeden Fall ernsthafte Konkurrenz machte. Immerhin zeigten sich hier ihre guten Gene, denen sie nicht nur ein engelsgleiches Aussehen, sondern auch eine ungewöhnlich robuste körperliche Verfassung verdankte. Noch immer gab es in der Erdatmosphäre viele Schadstoffe, auch wenn die Reinigungsanlagen eine stetige Besserung herbeiführten. Viele Menschen nutzten Schutzsysteme, aber als Soldatin war sie lange Zeit der rauen harten Umgebung ausgesetzt gewesen. Die meisten ihrer Kameradinnen und Kameraden hatten mit Dreißig Jahren durch das einjährige Wildnis-Überlebenstraining eine Haut wie Neunzigjährige. Nicht jedoch Athena Dumas. Irgendetwas in ihrer Genetik verhinderte die Schädigung der Haut durch Sonneinstrahlung und Luftschadstoffe, wie es bei allen anderen der Fall war.



    Sie öffnete die Tür und trat nach draußen auf den Balkon. Gut es war eher ein steinerner Umlaufgang, wie er zu einer Burg dazugehörte, aber wer bitte sprach heutzutage noch von Wehrgängen und solchen Dingen?



    Athena lief einige Meter bis zu einer Treppe und ging nach unten. So wollte gerade in Richtung Kräutergarten laufen, als sie im Hintergrund ein Schnarchen hörte. Der alte Herr saß doch tatsächlich in seinem Schaukelstuhl an der geöffneten Terrassentür und schlief. Auf dem Boden lagen zwei Datenpads und Athena konnte der Versuchung nicht widerstehen. Sie schlich sachte bis zum Earl und griff nach einem der Pads.



    Zu ihrer Freude war es entsichert und so konnte sie erkennen, mit was sich der Earl zuletzt beschäftigt hatte:



    „Optimale Bauweisen planetarer Verteidigungsanlagen“ nannte sich die Überschrift über einer Skizze und was dort gezeichnet war, betraf nicht die Erde…





    + + +




    Der Earl hatte einen Moment benötigt um zu verstehen, warum sich das Haussystem seit ihrem Eintreffen anders als gewöhnlich verhalten hatte, aber in einem „sicheren“ Moment klärte es sich auf. Als Athena für den Earl eine Besorgung zu erledigen hatte, meldete sich das Haussystem und erläuterte von alleine seine Schutzmaßnahmen und wie der Earl damit umzugehen hatte. Verdammt fortschrittliches System wenn man bedachte wie alt das System bereits war.



    Jetzt war wieder so ein Moment der Verblüffung. Der Earl rasierte sich gerade in seinem Badezimmer, als auf dem Spiegel eine Aufzeichnung der vergangenen Nacht eingespielt wurde. Es war zu sehen wie eine spärlich bekleidete junge Frau nach einem Datenpad griff. „Eigentlich sollte ich jetzt ausflippen!“ flüsterte Earl Bigfish, aber dafür war es zu spät. Er fixierte das Bild, sah die wunderschöne Wölbung der beiden wohlgeformten Brüste, die strammen und dennoch zart und zerbrechlich wirkenden nackten Oberschenkel, das Mondlicht das auf ihrer Haut tanzte…



    Earl Bigfish schnaufte – natürlich war es eine Spionin – das war von Beginn an klar – wenn es eines Beweises bedurfte so lag dieser jetzt vor – aber warum zur Hölle hatte ihm Bradley eine Spionin vor die Nase gesetzt, die sicherlich zehn Jahre in Folge zur uneingeschränkten Schönheitskönigin gewählt werden würde, so sie denn an den Wahlen teilnahm?



    Nein das war mehr als eine Schönheitskönigin – das – das war die personifizierte Wollust – Helena – die Tochter des Zeus – die Schönste der Schönen - und hieß sie nicht mit Vornamen Athena? Die Göttin des Kampfes und der Kunst? Eine griechische Gottheit?



    Konnte das sein – hatte Bradley ihm eine Nachfarin der griechischen Götter vor die Nase gesetzt? Earl Bigfish stockte der Atem: „Dieser unfassbare Liebreiz, diese absolute Schönheit…“



    Earl Bigfish wusste – von dieser Person drohte ihm Gefahr – Athena Dumas löste etwas in ihm aus, das er möglicherweise nicht würde kontrollieren können.



    Sicher auch Forscher hatten Feinde und manchmal musste man sich dieser Feinde auf subtile Weiße entledigen. Es war lange her – bestimmt dreißig Jahre – dieser vorwitzige Inder – die Ausgrabungen in Peru waren gefährlich – und dieser Inder machte ihm den Erfolg streitig. Verdammt gefährlich der Regenwald – giftige Insekten sind hier keine Seltenheit – auch nicht das man dadurch stirbt…



    Aber Athena? – Bei Zeus einer griechischen Göttin konnte man sich nicht ungestraft entledigen. Bradley würde das sicher auch niemals glauben wenn hier ein Unfall passieren würde? Aber Bradley war unwichtig – Bei Zeus der Olymp würde aufbegehren! Griechen – schon wieder Griechen – diese andere Welt? Griechisch - ja dort sprach man Griechisch…




    + + +

  15. #195
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    Der Spionin fällt es schwer, zu spionieren und dem Überwachten liegt mehr an den betörenden Körperformen als an der Aufklärung der konspirativen Aktivitäten... da haben sich ja zwei gefunden Wie immer sehr schön geschrieben, werter Bigfish!
    Wir haben momentan erstmal etwas Luft (Masterarbeit abgegeben und gestern verteidigt), daher hoffen Wir, demnächst auch wieder ein Update bringen zu können

    Werter H34DHUN73R,
    das Oberkommando hat Eure Empfehlung dankend erhalten und berät derzeit über das weitere Vorgehen. Die Drengin sind in der Tat ein beständiger Unruheherd, auch wenn sie an Macht den Yor deutlich unterlegen sind.
    Geändert von Ritter Kunz (19-05-2017 um 12:01 Uhr)
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  16. #196
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    Werter Ritter Kunz, bedeutet dies, dass nach den Krynn nun auch die Drengin dran glauben müssen...??

    herzliche grüsse

    Hohenlohe...
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  17. #197
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    Zitat Zitat von Hohenlohe Beitrag anzeigen
    Werter Ritter Kunz, bedeutet dies, dass nach den Krynn nun auch die Drengin dran glauben müssen...??
    Werter Hohenlohe,
    Wir wollten nichts vorweg nehmen. Ein Teil Eurer Frage wird im aktuellen Update beantwortet...

    ... zu welchem Wir jetzt kommen wollen. (Was für eine Überleitung!)

    Zug 221

    Die Gossamer lassen Uns erneut Geldgeschenke zukommen



    Wir werden die Credits sinnvoll nutzen, um die Terranische Allianz voran zu bringen. Voranbringen – das ist auch das Ansinnen Unserer Frontoffiziere, hier sollen jedoch vor allem die Kriegsbemühungen gegen die Krynn voran gebracht werden. Und zwar in Form einer Invasion auf Tar Valon III:



    Die Vorhersagen stehen wie meist günstig, jedoch werden auch hier nicht alle Unsere Truppen durchkommen. Das Ergebnis kann sich dennoch sehen lassen.



    Wir haben den Planeten erobert, und es sind nur geringfügige Infrastrukturschäden entstanden. Die Oberfläche sieht weitgehend intakt aus:



    Hier ist vor allem das Finanzwesen der Krynn angesiedelt worden, mit einigen wahllos eingestreuten Industrieplätzen.

    Eine weitere Sternenbasis der Krynn wird vernichtet, und eine neue Antimaterie-Mine in Betrieb genommen.

    Zug 222

    Der Tourismus boomt:



    Das sollte etwas mehr Geld in unsere Kassen spülen. Hoffentlich sind keine Spione unter den Touristen…
    … die zum Beispiel Stetmans neuste Forschungsergebnisse entwenden wollen!
    Die „Schrumpfkur“ für die Lebenserhaltungssysteme ist abgeschlossen, und bis jetzt scheinen keine Leistungseinbußen aufzutreten. Ab damit in die Serienfertigung! (What could possibly go wrong? )

    Als nächstes Projekt gehen Wir die Zielerfassungssysteme an – Wir tragen Uns schon länger mit dem Gedanken, eine Klasse von unterstützenden Schiffen heraus zu bringen.



    Mit der Verkleinerung der Lebenserhaltungssektion war es dem Konstruktionsbüro der Flotte möglich, die Entwürfe für das letzte Kampfschiff der zweiten Serie fertig zu stellen. Dieses ist mit Antimaterie-Raketen ausgestattet und übertrifft die T.A.S. Berlin nochmals an Feuerkraft. Auch ein Raketenassistent ist mit an Bord.



    Leichte Abstriche gibt es dagegen bei den Verteidigungssystemen, so musste zugunsten der anderen Systeme auf eine Panzerschicht verzichtet werden. Das Schiff ist jedoch für den Kampf auf große Reichweite ausgelegt, und sollte doch ein Feind einmal zu nahe kommen, werden sich die Begleitjäger dessen annehmen.
    Die Kryseth-Werft wurde mit dem Bau des Schiffes beauftragt.

    Ein weiterer Begleitjäger der Haifischmaden-Serie wurde unter der Bezeichnung T.A.S. Herakles in Dienst gestellt, und an die im Aufbau befindliche zweite Kampfflotte überstellt.

    Zug 223

    Keine besonderen Vorkommnisse.

    Zug 224

    Unsere Bereitschaftszentren haben genügend Ideologiepunkte generiert, um Uns die nächste Verbesserung freischalten zu lassen. Wir entscheiden Uns für die Kunst der Zurückhaltung, wodurch alle feindlichen Flotten in Unserem Gebiet an Reichweite und Sichtweite einbüßen.



    Ein Piratenschiff vergeht sich an Unseren Asteroidenminen! Das schreit nach Bestrafung! Wir dachten, Wir hätten diese Piratenbasis schon vor einiger Zeit ausgeräuchert… offenbar nicht

    Und da ist Unser drittes neues Kampfschiff auch schon fertig. Wir taufen es T.A.S. Rom und geben Order, es in Richtung der zweiten Kampfflotte zu verlegen, welche gerade auf dem Weg ist, eine abgelegenes Kulturrelikt von der es okkupierenden Krynn-Station zu befreien.



    Damit ist Unser zweites Baukontingent an Großkampfschiffen erst einmal erfüllt. Wir sind Uns sicher, dass niemand in der Galaxis es mit diesen Prachtstücken aufnehmen kann. Wenn dann alle Begleitschiffe fertig gestellt sind, werden Wir auch einen Praxistest vornehmen…
    … ein neues Begleitschiff wurde diese Runde schon fertiggestellt, und unter dem Namen T.A.S. Odysseus an die Flotte übergeben.

    Eine unscheinbar am linken Rand auftauchende Meldung verkündet Wichtiges:



    Die beiden mächtigsten Reiche gehen aufeinander los. Wir sind gespannt, wer hier die Oberhand behält. Wir stehen den Altarianern näher, auch wenn die diplomatischen Beziehungen schon einmal besser waren. Die Yor beherrschen eindeutig mehr Territorium und haben das größere Industrielle Potenzial, jedoch scheint sich dies momentan nicht in einem Flottenausbau auszuwirken.

    Unsere Invasionsflotte bricht von Tar Valon III auf, um den Nachbarplaneten Tar Valon I ebenfalls unter Terranische Herrschaft zu stellen.
    Die T.A.S. Magellan hat ein neues „Nest“ an Arbeitsschiffen entdeckt, und beginnt mit dem Ausräuchern

    Zug 225

    Die Iridianer ersuchen Uns um militärischen Beistand. Da Wir aber kein Verteidigungsbündnis geschlossen haben, und Wir Uns keinem Zwei-Fronten-Krieg aussetzen wollen, muss das noch warten, bis die Krynn-Angelegenheit abgeschlossen ist.



    Wir lassen Harondin Gaul daher in einer geheimen Zusatznachricht mitteilen, dass er mit Unserer Unterstützung rechnen kann, sobald dies geschafft ist.

    Unsere Invasionsflotte hat Tar Valon I erreicht:



    Der Angriff wird befohlen, die Prozedur ist fast schon Routine.



    Allerdings nur fast – diesmal wird mehr Infrastruktur zerstört als sonst, und ein Teil der Schäden ist so stark, dass das Gebiet auf absehbare Zeit unbebaubar bleiben wird.
    Der Großteil des Planeten ist jedoch unversehrt, und stellt sich als Forschungszentrum heraus:



    Nun verbleiben noch zwei Krynn-Planeten, die es zu erobern gilt. Jukelli I an der Grenze zu altarianischem Gebiet, und Slavia I, am östlichen Rand des bekannten Quadranten.

    Zug 226

    Die frisch in Dienst gestellte T.A.S. Odysseus entdeckt auf ihrem Weg zur zweiten Kampfflotte einen Scout der Krynn und macht kurzen Prozess.

    Mit den Schiffen T.A.S. Achilles und T.A.S. Perseus nehmen zwei weitere Begleitjäger den Dienst auf.

    Da in diesem Zug nicht viel mehr passiert, gehen Wir seit längerem einmal wieder auf das Mächteranking ein.



    Zum Vergleich sei das Ranking von vor dem Krynn-Krieg in Zug 175 dieses AAR's anempfohlen. Man kann erkennen, dass sich hier einiges getan hat: die Yor sind weiter an der Spitze, mit einem Zugewinn von 123 Punkten. Dahinter folgen wiederum die Yor, die den Abstand etwas verkürzen konnten, und 148 Punkte zugelegt haben. An dritter Stelle standen vor dem Krieg noch die Krynn, diese finden sich nun allerdings auf dem siebenten Rang wieder, und haben satte 168 Punkte Verlust zu verzeichnen. Wir glauben, dass da die Aktivitäten einer gewissen Terranischen Allianz nicht ganz unschuldig dran sind…
    Eben jene (sprich: Wir) hat nun den dritten Platz erobert, und seit dem letzten Vergleich einen Zugewinn von sagenhaften 272 Punkten zu verbuchen! Der Abstand zu den Spitzenreitern ist deutlich geschrumpft. Der gute Verlauf des Krieges hat hier das Seine beigetragen.
    Auf dem 4. Platz konnten sich die Drengin etablieren, mit einem Plus von 77 Punkten. Sie haben damit die Iconianer und Iridianer überholt, Letztere stehen nun auf Rang 5 mit immerhin 66 Punkten Gewinn. Rang 6 belegen die schon erwähnten Iconianer, hier gab es ein leichtes Minus von 3 Punkten. Offenbar läuft da irgend etwas nicht so gut. Die Krynn auf dem 7. Platz – bei denen läuft es mit Sicherheit nicht gut Wie immer, auf dem letzten Platz vor den Kleinzivilisationen: die Thalaner, welche 14 Punkte einbüßen. Eventuell hat ihnen der Konflikt mit den Yor doch mehr geschadet, als von uns angenommen.

    Die Terranische Allianz konnte auch in den einzelnen Unterkategorien aufholen und belegt nun den Ersten Rang in den Sparten Flottenstärke (mit meilenweitem Vorsprung), Einfluss und… Tourismuseinnahmen! Dies ist wahrscheinlich schlicht und ergreifend auf die gestiegene Anzahl zugehöriger Planeten zurück zu führen.

    Zug 227

    Wir erhalten ein „Friedensgesuch“ der Krynn.



    Hier ein kleiner Tipp für Diplomatie-Neulinge: wenn man kurz davor steht ausgelöscht zu werden, und darum um Frieden bittet, sollten in der Botschaft keine Beleidigungen enthalten sein. Es sei denn man legt Wert auf besonders ungnädige Behandlung nach der eigenen Niederlage.



    Wir teilen dem Anführer mit, dass sie der Vernichtung nicht entgehen werden, Punkt!

    Stetman hat die Forschung zu Zielerfassungssystemen abgeschlossen, nun gilt es, sich mit einer effizienteren Versorgung der Bevölkerung zu beschäftigen:



    Nachdem das geklärt ist, wollen Wir Uns gerade bequem in den Regentensessel zurück sinken lassen, als Bradley mit einer Miene Unser Büro betritt, die nichts Gutes verheißt. Er deutet auf die große Lagekarte auf einem der Bildschirme und weist den Computer an, die Gegend um Brodie I zu vergrößern. Langsam wird ein kleiner roter Punkt deutlich.
    „Was ist das?“ fragen Wir den sichtlich beunruhigten Offizier.
    „Dies ist ein kleiner Kampfverband der Drengin, Sir.“
    „Und? Wir sind nicht im Krieg mit den Drengin…. Noch nicht.“
    „Ja, aber die Iridianer schon – und nach Berichten der Aufklärungsabteilung auf Brodie I machen die Drengin hier vor unserer Haustür Jagd auf unbewaffnete Iridianische Händler und Bauschiffe! Das dürfen wir nicht zulassen, oder wir enttäuschen das Verrtrauen unserer Verbündeten.“
    „Guter Punkt. Sie werden sich sofort mit Lord Koma in Verbindung setzen und ihn anweisen – nicht bitten – seine Schiffe unverzüglich aus Unserem Raum zu entfernen!“
    „Ähm… sind Sie sicher, dass das klug ist, Sir? Die Drengin könnten das als Kriegserklärung missverstehen.“
    „Dann soll es so sein. Wir haben genügend Reserven, um die Drengin und die Krynn gleichzeitig zu beschäftigen. Zwar ist die zweite Kampfflotte weit entfernt, aber sie ist schnell und die Drengin haben nur wenige Kräfte frei. Dieser kleine Verband kann keinen großen Schaden anrichten.“
    Bradley nickt bedächtigt.
    „Außerdem“ setzen Wir mit gewichtigem Unterton hinzu, „wollen Wir der Iridium Cooperation über kurz oder lang sowieso helfen. Sie wissen, was Sie zu tun haben?“
    „Jawohl Sir!“ entgegnet Bradley und verlässt eilig den Raum.



    Sofort setzt er eine scharfe Protestnachricht an den Anführer der Drengin ab.



    … und entgegen unserer Erwartungen kommen diese Unserer Forderung nach. Sehr gut! Damit ist der Jagd auf unschuldige Händler in Unserem Einflussbereich ein Ende gesetzt.

    Die T.A.S. Jason – eine weitere „Haifischmade“ - wird in Dienst gestellt.
    Die Invasionsflotte bewegt sich weiter in Richtung Jukelli I, um auch diesen vorletzten Stützpunkt der Krynn der Allianz einzuverleiben.

    Zug 228

    Siehe da: die Drengin sind aus Unserem Raumbereich verschwunden

    Die vorerst letzte neu gebaute „Haifischmade“ wird als T.A.S. Theseus an die Flotte übergeben.

    Unsere Flotten fahren fort, den Sektor von Raumstationen der Krynn zu säubern. Bei einer solchen Mission kommt es auch zum ersten Einsatz der neuen zweiten Kampfflotte:



    Hier gut zu sehen sind die drei Kampfschiffe, im Vordergrund die T.A.S. Rom, im oberen rechten Bildteil die T.A.S. Washington und unten die T.A.S. Moskau. Die Geschwindigkeit, in der die Zerstörung der Basis vonstatten ging, verheißt nichts gutes für die Feinde der Terranischen Allianz

    Zug 229

    Die Vereinten Planeten treten wieder einmal zusammen. Bradley hätte das Treffen diesmal beinahe verschwitzt… Auf der aktuellen Tagesordnung: Umverteilung des Wohlstandes von oben nach unten! Womit auf der alten Erde eine gewisse Partei ihren lahmenden Wahlkampf hätte aufpeppen können, soll hier die reichste Fraktion … „motiviert“ werden, einen Teil ihrer Credits den Armen zu spenden.



    Wir stimmen dafür, da (laut Unseren Informationen) nicht Wir, sondern die Yor die reichste Fraktion sind. Und diese können Uns (und den anderen) ruhig etwas abgeben, finden Wir.



    Und man glaubt es nicht: endlich einmal funktioniert eine Resolution in Unserem Sinne Warum allerdings die Yor selbst dafür gestimmt haben, ist Uns schleierhaft. Vielleicht wussten Sie nicht, dass sie die Spitzenreiter in Sachen Credits sind? An pure Nächstenliebe möchte man bei diesen Gesellen jedenfalls nicht glauben.
    Und tatsächlich, ein schöner Batzen Credits findet sich auf der Eingangsseite des Haushaltes wieder. Da fällt es Uns doch leicht, den Iconianern ein wenig ihrer Technologie abzukaufen…



    Wir erhalten dabei hauptsächlich militärisch verwertbare Technologien, die die Konstruktion neuer Schiffsklassen ermöglichen sollen.

    Zug 230

    Unsere Invasionsflotte erreich Jukelli I.



    Auch dieser vorletzte Planet soll dem Feind entrissen werden, und… es gelingt!



    Und diesmal verläuft das Ganze komplett ohne Kollateralschäden! Wie schön
    Ein Blick auf die Oberfläche zeigt, dass es sich hier erneut um ein Forschungszentrum der Krynn gehandelt hat.



    Damit ist die Eroberung des Krynn-Syndikates fast abgeschlossen!

    Wir müssen leider vermelden, eine Falschmeldung ausgegeben zu haben… die T.A.S. Jason war nicht das vorerst letzte Schiff, da Uns eben die Nachricht erreicht, dass die Werft im Aradin-System noch ein weiteres dieser Schiffe gefertigt hat. Wer konnte sich denn da beim Einkaufen wieder nicht zurückhalten? Bradleeey!
    Ähem, nunja, Schwamm drüber, mehr Schiffe sind nie verkehrt. Das Schiff wird als T.A.S Hektor übergeben, und war nun wirklich das letzte!

    Gleichfalls war dies auch die letzte Meldung des aktuellen Updates – Wir hoffen, es hat unterhalten, denn damit müssen die werten Regenten leider eine Weile hinkommen. Wir verabschieden Uns ab Donnerstag zu einer dreiwöchigen USA-Reise mit Unserer Regentin. In dieser Zeit werden Wir das Internet nur bemühen, um Unsere Mails auf eventuelle Antworten zu Bewerbungen zu überprüfen
    Dennoch ist dies hier nicht das Ende des AAR's, denn…

    … Fortsetzung folgt!
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  18. #198
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    Wir verabschieden Uns ab Donnerstag zu einer dreiwöchigen USA-Reise mit Unserer Regentin.
    Herrscht dort nicht die dunkle Seite der Macht?

  19. #199
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    Zitat Zitat von Bigfish Beitrag anzeigen
    Herrscht dort nicht die dunkle Seite der Macht?
    Dort herrschen die Drengin...äh...die Drumpin... Ähnlichkeiten sind gewollt...*grins*

    herzlichste grüsse

    Hohenlohe...
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