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Thema: Nein, wir sind nicht die Sternenflotte! - Ein Galactic Civilisations III - AAR

  1. #161
    Avatar von H34DHUN73R
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    Sehr schön, dass es weiter geht
    Und die Krynns endlich ordentlich eingeseift werden
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  2. #162
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    Kann man den Planeten nicht verkaufen?
    Dann bringt er immerhin noch ein wenig Geld oder Techs ein.

  3. #163
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    Werter Hohenlohe, werter H34DHUN73R,
    vielen Dank, Wir werden Unser Bestes tun, diesen Krieg schnell zu beenden - Weihnachten sind alle wieder zuhause, versprochen

    Werter Silece,
    wenn Ihr den Planeten Aoi IV meint: da wäre ein Verkauf sicher in der Tat die beste Option für die Krynn, da sie ihn so oder so aufgeben müssten. Die entscheidenden Fragen sind:
    - Kommt die KI überhaupt auf die Idee, Planeten zu verkaufen? (Wir tippen auf nein )
    - Gibt es Interessenten für den Kauf? (Aufgrund der Lage der Einflusssphären kämen nur Altarianer oder Iconianer infrage)
    - Haben diese Interessenten das nötige Kleingeld parat / sind sie bereit, einen Batzen Techs heraus zu rücken?

    Eine Rolle spielt natürlich noch, dass der Handel mit KI's sich immer auf den objektiven Wert des Handelsgutes als unterstes Limit festsetzt. Die KI macht keine "unvorteilhaften" Deals,
    was hier in der Folge jedoch zum Verlust des Planeten ohne irgendeine Entschädigung führen könnte.
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  4. #164
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    D.h. die Krynn werden den Planeten AoiIV so oder so verlieren...

    herzliche grüsse

    Hohenlohe... *SPACEWARDS HO*
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  5. #165
    Avatar von H34DHUN73R
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    Selbstverständlich - eine finale, für alle Parteien vorteilhafte Lösung kann nur in der Aufnahme dieses Planeten in unsere Gemeinschaft bestehen.
    Alle anderen Ansätze könne nur improvisierte Interimslösungen sein.

    Aber der werte Ritter Kunz wird diese Detailproblematik sicherlich mit gewohnter Effizienz lösen
    Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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  6. #166
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    Earl Bigfish hatte sich das kurze Schläfchen verdient, da war er sicher. Das viele Lesen der vergangenen Wochen war doch ermüdender als er vermutet hatte. Langsam kehrte der Drang zurück auf fremden Planeten wieder im Dreck zu wühlen und Entdeckungen zu machen. Aber das war ja gar nicht notwendig, konnte er doch jetzt das Schicksal einer ganzen Spezies aufarbeiten und zwar über mehrere Jahrhunderte hinweg. Es war ein Geschenk sondergleichen, das wusste Earl Bigfish.


    Wenn er sich ranhielt, war ihm die Aufnahme in die alt ehrwürdige Royal Society sicher – endlich – denn bislang war er dort wenig gelitten. Wer weiß vielleicht sogar die Copley-Medaille? Mit diesem schönen Gedanken schlummerte Bigfish ein…


    Rammpammmpammmpammm…



    Bigfish schreckte hoch – was war los? Wie spät? Wie lange hatte er geschlafen?


    Earl Bigfish rieb sich den Schlaf aus den Augen und versuchte herauszufinden wo der Lärm herkam?


    In der Mitte des Wohnraums baute sich der Visualisierungsschirm auf und zeigte die letzten Fetzen des ISN Jingels. Warum nur musste InterStellarNews nur solch ein Getöse veranstalten, wenn eine Sondermeldung anstand?



    „Hier ist Shirley Jones von InterStellarNews. Nach unbestätigten Berichten ist unsere Flotte in der Nähe von Dujpiboonpol II vor wenigen Stunden in das erste Gefecht mit den Krynn verwickelt worden. Noch schweigt sich die Militärführung über die Geschehnisse aus, aber das ISN-Subraumteleskop im Mudir-System hat eine starke Explosion verzeichnet die sich Wellenförmig ausbreitet. Der Stärke nach zu urteilen spricht dies für die Explosion eines großen Kampfschiffes oder einer Raumbasis. Unsere Experten gehen davon aus, dass es für unsere Streitkräfte nicht leicht sein dürfte gegen die kriegerische Spezies der Krynn zu bestehen, denen der Kampf quasi in den Genen einprogrammiert worden ist. Sobald wir genaueres Erfahren werden wir sie sofort unterrichten.


    Das war Shirley Jones für ISN – Ihr Nachrichtenkanal in dieser Galaxie!“




    Verdutzt schaute Bigfish auf den Schirm. „Sie haben es also wirklich getan?"



    Einerseits war Bigfish wenig erfreut, weil Kriege die Arbeit der Xeno-Archäologen stark beeinträchtigten, andererseits waren es fast immer Kriege, die seine Arbeit überhaupt erst möglich machten. Mit lebenden fremden Spezies konnte er nichts anfangen, und tote fremde Spezies starben eben meistens durch Gewalt. Sei es in Bürgerkriegen, sei es im Kampf fremder Völker. Pandemien, Naturkatastrophen und solche Dinge konnten nur unterentwickelten Welten gefährlich werden, die noch nicht über den Hyperantrieb verfügten und solche Welten waren genug erforscht. Nein neue Erkenntnisse konnte man nur von Raumfahrenden Völkern erlangen und diese starben statistisch gesehen am häufigsten durch militärische Auseinandersetzungen aus.


    Auf dem Schirm erschienen Statistiken der Terranischen Streitkräfte und eine Übersichtskarte von der Front. „Ahh – Island hopping!"


    Bigfish wunderte sich über sich selbst, was sonst nicht oft vorkam. So viel hatte er schon gelesen über die Veganesen, dass er jetzt schon ihre Sprache benutzte.


    „Island hopping? – Wo habe ich das noch gleich gelesen? "





    „Ja genau – Übersicht über das moderne interstellare Militär – da stand das unter Kampftaktik drinnen.“





    „Hier:“


    Island hopping ist eine frühe Form militärischer Invasions-Strategien aus der Zeit der ersten Hyperantriebe und war für Kurzstrecken-Kampfschiffe das Mittel der Wahl. Aufgrund der geringen Geschwindigkeiten und überschaubaren Reichweiten der Schiffe war es nötig den Feind „Aufzurollen“. Invasionsstreitkräfte springen hierbei von Planet zu Planet, von Station zu Station, von den Randbereichen zu den Kerngebieten feindlicher Spezies.


    Mit dem Fortschreiten der Antriebs- und Lebenserhaltungssysteme hat sich die „Dampfhammer“-Methode durchgesetzt, die in weiten Teilen der Bevölkerung als „Showing-the-Flag“-Taktik bekannt wurde.


    Die „Showing-the-Flag“-Taktik wurde das erste Mal von den „Borgas“ angewandt die unter dem Siegel des Freundschafts-Vertrages mit den „Torianern“ eine Flottenparade (Showing-the-Flag) vor allen wichtigen Kolonien der Torianer abhielten. Nachdem die Borgas Kampfschiffe bei allen Kolonien Vor-Ort hatten, begann zeitgleich an allen Orten die vorgebliche Flottenparade zu Ehren des Freundschafts-Vertrages. Die Torianer schöpften keinen Verdacht als die Borgas die Waffensystem ihrer Kampfschiffen hochfuhren, weil eine Feuerkraft-Demonstration teil jeder Flottenparade war. Glaubwürdige Berichte schildern, dass durch diese „Showing-the-Flag“-Taktik die Vernichtung der gesamten Torianischen-Flotte nur ganz zwölf Minuten in Anspruch genommen hatte. Es dauerte also gerademal den Bruchteil einer Stunde um eine gesamte Spezies praktisch zu vernichten.


    Mindestens weitere zwei Male wurde diese - in Militärkreisen als Dampfhammer-Methode bezeichnete – Taktik innerhalb weniger Wochen zwischen weiteren Völkern angewandt, die durch diesen Überraschungseffekt Rache an überlegenen Völkern nahmen. Es verwundert nicht das große Völker anfällig für diese Strategie sind, weil sie sich durch ihre überlegene Arroganz nicht vorstellen können darauf hereinzufallen.


    Mit dem Bekanntwerden dieser Taktik hat die Veganesische Militärführung Richtlinien erlassen, die derartige Angriffe auf Vegalum und unsere Kolonien unmöglich machen sollen. Insbesondere ist es wichtig die Anflugrouten zu unseren Planeten im Auge zu behalten, wofür vorgeschobene Militärstützpunkte ausschlaggebend sind. Im Zweifel muss unter Aufbietung maximaler Anstrengungen ein „Raumstations-Dreieck“ gebildet werden. Wobei eine Militärstation tief im Weltraum oder sogar innerhalb von feindlichem Gebiet errichtet wird und durch zwei rückwärtige Kulturstationen flankiert wird um ein Überlaufen zu verhindern. Major Bornemouth von der Veganesichen 3. Infanterie-Division hat dieses Dreieck abgewandelt. Unter der Voraussetzung starker Kulturtechnologien reicht es nach Bornemouth aus nur eine Kulturstation zu betreiben und als dritten Ankerpunkt eine Schiffswerft mit Langstrecken Sponsoren zu verwenden. Reiche Nationen können damit in wenigen Wochen eine Kampfflotte direkt vor der gegnerischen Haustür aufbauen, was jedoch Unsummen kostet. Lediglich die Truppenverbände müssen dann von den Kolonien noch transportiert werden. Der ausschlaggebende Faktor dieser „Tiefraum-Stützpunkte“ ist die Flottenzusammensetzung, die in Kapitel 7 näher behandelt wird.


    Bigfish stutzte: „ Showing-the-Flag? Dazu ist keine bekannte Spezies in der Lage. Von dieser Taktik geht keine Gefahr aus, aber die Anzeichen dafür zu erkennen kann Lebensrettend sein.“


    Nach diesem kurzen Selbstgespräch beschloss Earl Bigfish sofort in die Hauptstadt zu reisen und sich dafür durch einen Hyperloop-Tunnel katapultieren zu lassen. So dauerte die gesamte Reise nur vier oder fünf Stunden. Er würde Bradley oder alternativ Stetman aber nur den Datenstein mit diesem Buch aushändigen – mehr wollte er fürs erste nicht erwähnen, obwohl er vermutete, dass Stetman sich sicher gleich ins Haussystem haken würde – naja in die Simulation des Haussystems – dort durfte also nur die Kopie dieses einen Datenträgers zu finden sein und vielleicht noch die Briefe und Schriftstücke die sich zusätzlich zu diesem Buch auf dem Datenträger befanden…






    + + +
    Geändert von Bigfish (08.03.17 um 22:51 Uhr)

  7. #167
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    Der edle Bigfish ist halt immer für eine Überraschung gut, daher wünschen wir ihm weiterhin viel Glück...!!

    herzliche grüsse

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  8. #168
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    Werter Kunz und BigFish,
    danke für euren tollen AAR, der uns erst jetzt so richtig interessiert, wo wir das Spiel auch für umsonst habhaft werden konnten. Es lag nämlich der PCGames bei. Brauchen wir unbedingt ein DLC oder reicht das Grundspiel? Ist es besser als Teil 2 oder sogar Stellaris?
    Europa-Universalis 2 - AAR/ Hearts of Iron 2: Doomsday - AAR- Brett - & Tabletop-Spiele - AAR Albuera in Spanien am 1811
    Zu finden im AAR-Thread

  9. #169
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    Werter KIWI,

    Wir danken für Euer Interesse Zu Euren Fragen können Wir nur sagen, dass Wir selbst den AAR mit der Grundversion spielen, was auch für's erste vollkommen ausreicht. Die Kampagne ist natürlich recht kurz, aber nun ja. Zu den DLC's können Wir nicht mehr sagen, als in der Steam-Beschreibung steht, da Wir sie Uns nicht zugelegt haben, evtl tun Wir das irgendwann. Vielleicht haben aber andere Regenten schon Erfahrungen gesammelt - aus einem Nebensatz meinen Wir zumindest entnehmen zu können, dass der werte Bigfish im Besitz eines DLC's sein sollte ...
    Teil 2 Haben Wir genau wie Stellaris nicht gespielt, wobei Wir vermuten, dass zu Stellaris vom Spieldesign her schon einige Unterschiede bestehen. Besser oder schlechter ist da Geschmackssache.

    Edit: Es sind vor nicht all zu langer Zeit auch ein paar Patches für das Hauptspiel erschienen, die die Balance und die Performance verbessert haben, sowie einige der gröbsten Übersetzungsschnitzer ausgemerzt haben.
    Geändert von Ritter Kunz (09.03.17 um 23:15 Uhr)
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  10. #170
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    Werter KIWI,
    Werter Ritter Kunz,


    habt Dank der noblen Worte - aber es ist der AAR des werte Ritter Kunz - nicht Unserer! - Wir haben nur Freude am Schreiben und eine Story im Kopf - mehr nicht!



    Korrekt Wir sind mittlerweile Feuer und Flamme für das Spiel und daher haben Wir mittlerweile fast alle wichtigen DLCs erworben. Als Wichtig empfinden Wir DLCs, die das Spiel als solches erweitern, dass sind:
    • DLC4_PrecursorWorlds
    • DLC5_BuildersKit
    • DLC7_LostTreasures
    • EXP1_Mercenaries


    Besonders DLC5 stellt für den Ship Builder eine Menge Bauteile bereitet und der Ship Builder ist toll! Mercenaries läuft nicht als DLC sondern als Expansion und sehr bald kommt die zweite Expansion Crusaders. Das was Wir über Crusaders gelesen haben klingt gut, weil es das Balancing stark verbessert und Tempo aus dem Spiel nimmt - was Wir für Wichtig erachten.


    Stellaris und Teil 2 kennen Wir nicht - Wir sind überhaupt erst durch diesen tollen AAR des werten Ritter Kunz auf diese Art Spiel aufmerksam geworden. Zwar kennen Wir den ebenfalls tollen AAR des werten Picket mit Sins of Solar Empire - Was Wir Uns auch zugelegt haben - aber damit werden Wir nicht warm. Und Pickets AAR hatte nicht dazu geführt, dass Wir Uns mit 4x Sci-Fi-Strategie beschäftigt haben. Dem edlen Ritter ist das gelungen!


    Möglicherweise werden Wir auch einen AAR mit GalCiv 3 schreiben, aber garantiert erst nachdem dieser hier beendet ist und vermutlich auch erst nach dem Unser Command AAR beendet ist, weil Wir nicht zwei AARs zeitgleich schreiben wollen.


    Also DLC5_BuildersKit würden Wir als Must Have bezeichnen, wenn man den Ship Builder nutzt. Die anderen "wichtigen" sind Nice to Have und die Campaign DLCs kann man sich komplett sparen - mit einer Ausnahme: Einige Campaign DLCs bringen neue Rassen mit bzw, heben Minor Races zu Major Races an, was natürlich gut ist!


    Übrigens die "Insane" Map halten Wir für zu klein - Wir hätten gerne mehr "Weite" - Im Endstadium kann man Schiffe bauen, die in einem Turn die ganze Karte "abfliegen" können, das sollte so nicht sein...



    Edit: Hier ein einfacher Entwurf - ein leichtes Aufklärungsschiff - nennen Wir es Python-Klasse

    Geändert von Bigfish (10.03.17 um 00:01 Uhr)

  11. #171
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    Earl Bigfish saß mit zwanzig anderen Personen in einem Durantium verstärkten Kunstfaser-Projektil und raste mit über 2000 Kilometern pro Stunde durch den luftleeren Hyperloop Transit Nummer Neun vom Alt-Schottland-Port nach Paris. Von dort würde der Superloop Nummer Eins, der einmal komplett um die Erde reichte, mit über 4000 Kilometern pro Stunde zum größten Umsteigehafen der Erde in Shangwuxizhou führen. Shangwuxizhou war mittlerweile die mit Abstand größte Siedlung auf der Erde und umfasste die früheren chinesischen Städte Shanghai, Suzhou, Wuxi, Changzhou, Huzhou, Jiaxing und Hangzhou. Nantong gehörte rein rechtlich auch dazu, aber die Alt-Nantong-Stadt-Beauftragte legte größten Wert darauf, das Nantong eigenständig sei und nicht dem Diktat des Hauptbürgermeisters von Shangwuxizhou unterliege.


    Regierungsintern ließ man die Dame gewähren, zu unangenehm waren die Erinnerungen an ihre Großtante Whezhu – die ehemalige Regierungschefin des früheren Taiwan. Diese hatte erfolgreich die Anerkennung als unabhängigen Staat von China erstritten, was aber mit der Reform von 2209 zunichte gemacht wurde. Als Reaktion hatte die mittlerweile 103-jähirge Whezhu den halben Regierungstrakt des großasiatischen Parlaments-Gebäudes in Tokio eingeäschert, weshalb man Taiwanesen gewisse Freiheiten zugesteht, solange diese nicht die Sicherheit und den Frieden bedrohten.


    Earl Bigfish konnte für den Bruchteil einer Sekunde London erspähen – die Hauptstadt von Neu-Schottland – aber auch unter schottischer Führung konnten die Britannischen Staaten nie wieder ihre Bedeutung erlangen. Großbritanniens Niedergang war ein Sterben auf Raten und begann mit dem berüchtigten „Brexit“. Auch wenn dieser in den ersten 50 Jahren einen Schub für England bedeutete, so begann der Verfall mit der Schottischen Unabhängig von 2037. Mittlerweile ist die Mehrzahl der Historiker zudem auf der Seite derjenigen, die letztlich auch dem Brexit die Schuld am Ende der Vereinigten Staaten von Amerika geben. Mit dem Ende Großbritanniens, des Commonwealth und seiner Bedeutung in der Welt verloren auch die USA ihre globalen Ankerpunkte.


    Im Gegenzug gewann die Chinesisch-Ozeanisch-Australische-Achse zunehmend an Bedeutung. Was als Ursache für das „Dreckische Englisch“ gilt, das neben dem Asiatischen und dem Hispanischem als Weltsprache anerkannt und verbreitet ist.


    Sicher der endgültige Todesstoß für die Vorherrschaft des früher sogenannten Abendlandes war die Super Serie der großen Beben von Los Angeles 2072. Kalifornien mit seinen Metropolen war nicht mehr existent, dort regierte jetzt der Pazifik und mit dem Ende des Silicon Valley hörte der „Alte Westen“ auf zu existieren. Während das Wasser auf dieser Seite des Ozeans seine Landnahme vollzog, musste es auf der anderen Seite dafür einen Rückzug tolerieren. In der Ostsibirischen See erhob sich der Meeresboden.


    Während der Erkundung des Festlands geschah dann das Unerwartete, das letztlich auch die Möglichkeit zur interstellaren Raumfahrt ermöglichte. Earl Bigfish erinnerte sich nur zu gut – war doch die Errichtung und Namensfindung der derzeitigen Welthauptstadt das Thema seiner Promotion. Auf dem jungen Erdboden fand man Ruinen – sehr alte Ruinen – und in den Ruinen gab es Technologie. Diese führte die Menschheit zum Hyperantrieb.


    Ja in Shangwuxizhou würde er ein Shuttle besteigen, dass ihn nach „Neu Atlantis“ bringen würde. Überall hatte man Jahrhunderte lang nach dem mystischen Atlantis gesucht.


    Überall!


    Alle Sagen bezeugten, dass es das technologische Superzentrum der Menschheit gewesen war, bevor es im Meer versank. Niemand konnte und wollte glauben, dass das Ende des technologischen Superzentrums Silicon Valley als Ausgleich dafür das alte Atlantis ans Sonnenlicht befördert hatte.


    Da lag es!


    Die Erdbeben von 2072 hingen alle zusammen das konnte man wissenschaftlich belegen. Atlantis war endlich gefunden worden.


    Auf den Ruinen des alten Atlantis entstand „Neu Atlantis“ und wurde 2198 zur Welthauptstadt gewählt. Wieder Ruinen – menschliche Ruinen – wie auf dieser fremden Welt. Earl Bigfish nahm seine Super-Zoom-Brille, die immerhin ein kleines Display enthielt, setzte sie auf und begann in den fremden Schriften zu lesen…





    Gedankenaufzeichnungen des Henry Tolak 89. Tag im Jahre 227 nach dem Licht:


    Vater – ich vermisse dich – wenn du es doch nur sehen könntest, wie es sich majestätisch in den Himmel erhebt. Heute fand die Taufe statt – es war der feierlichste Tag den ich je erlebt habe und Mami ist vor Glück in Tränen ausgebrochen. Sie durfte die Flasche schwingen – aber natürlich nicht auf das Schiff – sondern auf eine davor angebrachte Metalltafel. Niemand will riskieren, dass so kurz vor dem Start eine Beschädigung auftritt.


    Du hattest Recht – mit allem – daran gibt es keine Zweifel mehr! Selbst deine hartnäckigsten Kritiker sind verstummt, als Sie den Namen der Rakete lesen konnten.


    Noch neun Wochen – dann ist es soweit – dann öffnet sich das optimale Startfenster. Der Raketenstartplatz wird mittlerweile vom Militär bewacht, nachdem eine Gruppe von religiösen Fanatikern das Schiff zerstören wollte. Es ist ihnen nicht gelungen. Wie ein Fels in der Brandung der du immer gewesen bist, so ist auch dieses Rakete – die deinen Namen trägt – ein Bollwerk. Noch neun Wochen – dann ist es soweit – dann wird die


    „VSS 1 Pallul Tolak“


    zu den Sternen fliegen.


    Vater – dein Name – unser Name – der Name „Tolak“ ist endlich reingewaschen. Du hattest Recht – mit allem – als vor sieben Jahren dieses gigantische Raumschiff - diese Scheibe - erschien und alle Veganesen in Angst und Schrecken versetzt hatte, konnte der Wissenschaftsausschuss seine Zustimmung nicht mehr verweigern – wie auch?


    Es ist unglaublich wie weit wir in diesen sieben Jahren gekommen sind Vater. Wir haben ein Raumschiff – ein echtes Raumschiff – und in neun Wochen wird es zum Vegales starten – zur Polregion!


    Es sind sieben Besatzungsmitglieder an Bord – die meisten vom Militär – nur zwei echte Wissenschaftler – aber du wirst es nicht glauben – Drenar ist dabei.


    Nach allem was passiert ist nach diesen Schicksalhaften Vorgängen vor zwölf Jahren ist Drenar heute unser angesehenster Wissenschaftler auf Vegalum – nach dir natürlich Vater – wie fürchterlich das du das alles nicht erleben darfst. Aber Mami hat gesagt, dass dies gar nicht nötig wäre – denn du hättest es immer gewusst sagt sie – du hättest nie auch nur den geringsten Zweifel gehabt.


    Tante Pachei hat gefragt ob Mami nicht wieder den Namen Tolak annehmen mag, aber Mami will das nicht. Sie hat mir erklärt, dass Sie sich Schmutzig fühlen würde wenn Sie das täte, nachdem Sie dich so widerwärtig behandelt hat. Sie will aus dem Namen Tolak kein Kapital schlagen, aber natürlich weiß trotzdem der ganze Planet wer Sie ist. Die Meisten behandeln Sie wie eine Königin – auch wenn es ihr nicht gefällt. Es gab einen Mordversuch von diesen religiösen Fanatikern. Die haben aber nicht mit dem Zorn der normalen Menschen gerechnet. Die Beiden welche den Mordanschlag verübt haben, wurden keine fünf Minuten später von einem Mob auf den Korintha-Platz geschleift und geköpft!


    Es ist nicht mehr aufzuhalten Vater – endlich hat unser Volk akzeptiert das wir von den Sternen kommen – noch neun Wochen Vater – dann wird die Rakete starten und die Suche nach unserer wahren Heimat auf Vegales beginnen.


    Wenn du die Rakete doch nur sehen könntest, wie Sie auf dem Startplatz Senkrecht in den Himmel ragt und Zeugnis ablegt über das was du uns immer hattest lehren wollen. Was für ein Anblick!





    Hintergrund: Von Jef-Infojef - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2852753











    + + +
    Geändert von Bigfish (18.03.17 um 01:35 Uhr)

  12. #172
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    Werter Bigfish, von uns mal wieder ein grosses Lob an euch wg der guten Story...!! *freu* Man fühlt sich glatt in die Zukunft versetzt, daher sagen wir: Nur weiter so...!!

    herzliche grüsse

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  13. #173
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    Werter Hohenlohe,

    danke!

  14. #174
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    Zitat Zitat von Bigfish Beitrag anzeigen
    Werter Hohenlohe,

    danke!
    Ehre, wem Ehre gebührt...!! *freu*

    herzliche grüsse

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  15. #175
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    Nachdem Wir es am Wochenende nicht mehr geschafft haben, muss nun der Montagabend für das neuste Update herhalten. Viel Spaß

    Galaktische- und Zivilisationsgeschichten. Heute:
    - Explodierendes Krynn-Eigentum
    - Vorstöße in unentdeckte Gebiete
    - Ein Getränk, das glücklich macht
    - Die Folgen von Propaganda...

    ... und natürlich, mit der Spacemaus und dem Raumelefanten!


    Zug 191

    Nachdem Stetman es nun geschafft hat, die Panzerungssysteme platzsparender zu gestalten, soll desgleichen mit den Raketenabwehrsystemen verfahren werden. Wie bereits angedeutet, setzen Wir vor allem auf Schlagkraft (Klasse), das bedeutet so viel Ausrüstung wie nur irgend geht auf ein Schiff zu packen.



    Unsere drei Kampfschiffe sind unterdessen damit beschäftigt, die Bergbaustation der Krynn wieder in Rohmaterial zurück zu verwandeln, was auch ohne Probleme Gelingt. Wir entsenden ein Arbeitsschiff, um eine eigene Station an entsprechender Stelle zu errichten.

    Unser Scoutschiff T.A.S. Magellan wird von einem kleinen Raketenschiff der Krynn verfolgt, während es weiter das Aradin-System überwacht. Die Krynn haben jedoch ohne Fehler Unsererseits keine Chance, das Schiff jemals einzuholen. Ein Blick auf die Werft nahe Aradin I zeigt, dass die Krynn zwar einfrig Schiffe bauen, jedoch nur unbewaffnete Kolonie- und Arbeitsschiffe…

    Zug 192

    An vielen Sternenbasen werden Ausbauten vorgenommen. Unsere Kampfschiffe sind auch dem Weg zurück zur Front, während die kleineren Schiffe in Wartestellung liegen.

    Zug 193

    Die Gossamer treten mit der Bitte um eine Technologie an Uns heran. Es handelt sich um Informationen über effizientere Forschungsmethoden. Wir sind gerade in guter Stimmung und akzeptieren daher.



    Nebenbei profitieren auch Wir von verbesserter Forschung bei den Gossamern, da Wir diese Technologien dann käuflich erwerben können.

    Die T.A.S. Magellan schafft es erneut, zwei unbegleitet fliegende Arbeitsschiffe aufzubringen. Wir sehen es als höchst unverantwortlich an, das die Krynn-Führer ihre Schiffe noch immer so gedankenlos einsetzen.

    Wir errichten an Stelle der vor kurzem vernichteten Krynn-Basis eine eigene, was Uns mehr Elerium für den Schiffsbau beschert. Wir planen, sobald das nächste Forschungsprojekt abgeschlossen ist, eine neue Reihe von Kampfschiffen auf Kiel zu legen.

    Unsere Flotte hat sich unterdessen wieder versammelt und ist nun in voller Stärke unterwegs ins Kryseth-System, dem Herz des Krynn-Reiches. Dort sind gleich drei bewohnte Planeten vorhanden. Wir werden zuerst Kryseth Beta erobern, danach Kryseth selbst und abschließend Kryseth Gamma.

    Zug 194

    Die Neu-Gibraltar-Station wird erweitert. Die T.A.S. Lilienthal dringt in unerkundetes Gebiet ein und entdeckt ein weiteres Kultur-Relikt. Das Wäre dann schon das dritte im Krynn-Einflussbereich!

    Die T.A.S. Gagarin hat wieder die Eskortaufgaben für die Truppentransporter übernommen, die jetzt alle am Treffpunkt angekommen sind. Auch dieser Verband wird nun in Richtung Kryseth in Marsch gesetzt.

    Zug 195

    Ein weiteres Arbeitsschiff der Krynn fällt Unserem Scout (eigentlich müssten Wir mittlerweile „Unserem Raider“ sagen… ) T.A.S. Magellan zum Opfer.

    Das Kryseth-System ist nun in Schlagdistanz, und die Vorbereitungen für die Invasion beginnen.

    Auch auf der Prot-Royal-Station werden nun Interstellare Sammler installiert, die der Herstellung des „Schlafenden Eudrao“ einen weiteren Schub verleihen.

    Wir schicken eine diplomatische Nachricht an die Iconianer, und verhandeln über ein Grenzöffnungsabkommen:



    Immerhin werden Wir ja bald Nachbarn sein, da kann man nicht früh genug an guten Beziehungen arbeiten Wir kaufen bei der Gelegenheit gleich noch zwei interessante Technologien und bezahlen in bar, da die Haushaltssituation momentan sehr entspannt ist.

    Zug 196

    Die Magellan „erlegt“ ein weiteres Arbeitsschiff.
    Auf vielen Unserer Planeten geht die industrielle Aufrüstung gut vonstatten, Herstellungszentren entstehen allerorten.

    Der Schlag gegen das Heimatsystem der Krynn hat nun begonnen! Die Invasionsflotte ist in den Orbit um Kryseth Beta eingeschwenkt, während die Schlachtflotte nach Feindaktivitäten scannt. Bis jetzt ist alles ruhig, der Planet ist unverteidigt. Also wird der Befehl zum Auskoppeln der Landekapseln gegeben.



    Die Prognosen sind gut, und die Kämpfe gehen mittlerweile schon fast routiniert vonstatten. Die Schäden an der Infrastruktur sind gering, und Unsere Verluste niedrig.



    Eine Inspektion der Oberfläche zeigt, dass Wir es hier erneut mit einem Industrieplaneten zu tun haben. Bemerkenswert ist die Antimateriekraftanlage, die selbst nichts produziert, jedoch den Effizienzlevel aller umliegenden Gebäude stark erhöht.



    Diese verbraucht jedoch auch, wie der Name nahelegt, eine Einheit Antimaterie, die Wir sonst in Waffen investieren könnten. Da im Moment aber keine besondere Knappheit an seltenen Ressourcen besteht, und die nächsten Rüstungsprojekte auch nicht komplett ausufernd sein werden, lassen Wir den Komplex bestehen. Sollte es einmal zu Antimaterie-Mangel kommen, behalten Wir uns das Abschalten der Anlage vor.

    Die kommandierenden Offiziere der Schlachtflotte haben sich in der Messe der T.A.S. Berlin versammelt, um die letzten Ereignisse nachzubereiten.
    „Meine Herren, die Invasion des Kryseth-Systems hat erfolgreich begonnen. Der Feind hat nur geringen Widerstand an der Planetenoberfläche geleistet, Kampfschiffe sind keine in der Nähe. Dieser wichtige Schritt in diesem Krieg sollte einen Umtrunk wert sein…!“ lächelt Commodore H34DHUN73R in die Runde und erhebt sein Glas, welches wie die der anderen mit einer bernsteinfarbenen Flüssigkeit gefüllt ist.

    Stimmungsaufhellend, aber in moderaten Mengen ohne Beeinträchtigung der Zurechnungsfähigkeit – diese Eigenschaften machten das „Sternfahrergold“ zum Getränk der Wahl vieler Militärs, zumindest in Kriegszeiten. Die Terranische Raumflotte stellte stets ein gewisses Kontingent davon mit dem Nachschub zur Verfügung, um die Moral der Männer zu steigern, ohne befürchten zu müssen, dass die Disziplin darunter leidet. Jedoch durfte es nur bei besonderen Gelegenheiten ausgegeben werden, denn im Gegensatz zum noch immer recht verbreiteten Alkohol in all seinen Formen, war Sternfahrergold sehr aufwändig in der Herstellung und damit teuer. Privatpersonen kamen so gut wie nie in seinen Besitz, und der Vertrieb unterstand der strengen Kontrolle des Gesundheitsministeriums. Der Missbrauch als Droge war eher ein kleines Problem, zum einen da die Substanz fast keine physischen oder psychischen Abhängigkeiten hervorrief, zum anderen weil Überdosen immer tödlich endeten. Terranische Wissenschafter arbeiten schon seit geraumer Zeit daran, diesen Nebeneffekt abzustellen, jedoch bisher mit geringem Erfolg. Einige Institute kooperieren dazu mit den Altarianern, denen durchaus zu Recht nachgesagt wird, in Sachen Genuss und Rausch weitgehende Erfahrungen zu besitzen. Andere Vertreter hingegen möchten am liebsten einen solchen Fortschritt verhindern, und sehen die lethalen Folgen einer zu großen Menge der Flüssigkeit als besten Schutz gegen ihren Missbrauch.

    Gläser klingen, und nach gegenseitigen Gesundheitswünschen (ein fast schon antiquierter terranischer Brauch, der sich nichtsdestotrotz hartnäckig hält) zerstreut sich die Runde in kleinere Gesprächsgruppen.
    „Haben Wir schon Meldung, wann die nächsten Truppentransporter aus dem Heimatgebiet hier eintreffen, Sir?“ richtet Captain Kurfürst Moritz das Wort an den Commodore.
    „Ein Transport ist bereits auf halbem Weg von Astaran I her zu uns. Sie können es wohl gar nicht erwarten, dass es weitergeht, was Captain?“ schmunzelt H34DHUN73R.
    „Nun Sir, es ist die Situation auf Kryseth Beta, die mir Sorgen bereitet. Der Planet untersteht terranischem Befehl, jedoch prasselt auf die Bewohner von allen Seiten die Propaganda des Krynn-Syndikats ein. Das könnte zu Problemen führen, wenn wir nicht bald die Einflussmöglichkeiten unserer Gegner stark einschränken.“ führt Kurfürst Moritz aus.
    „Da haben Sie durchaus Recht, darum steht ja auch der Heimatplanet der Krynn als nächstes Ziel auf dem Plan – von dort wird der meiste Einfluss dieser Gegend verbreitet. Jedoch wird er auch stärker verteidigt, und auch die Bevölkerung wird widerstandsbereiter sein. Darum müssen wir uns wohl oder übel bis zum Eintreffen des nächsten Transports gedulden.“
    „Hoffen wir, dass er bald kommt...“ murmelt Kurfürst Moritz, während er gedankenverloren an seinem Glas nippt.

    Zug 197

    Wir machen technologische Fortschritte. Auch die Raketenabwehrmechanismen sind nun deutlich platzsparender. Als nächstes wenden Wir uns der Antriebssektion zu:



    Unsere Flotte ist weiter mit der Bereinigung des Kryseth-Systems beschäftigt, da es noch mindestens eine Runde dauern wird, bis Transporter-Verstärkung vor Ort ist. Dabei vernichtet sie eine wirtschaftliche Sternenbasis nahe des Zentralgestirns, anschließend kommt es zum ersten Raumgefecht mit Kampftruppen der Krynn-Flotte. Jedoch hat der einzelne Raketenjäger der Dogma-Klasse Unseren drei Kampfschiffen nichts entgegenzusetzen.



    (Wir hatten Schwierigkeiten, hier einen brauchbaren Screenshot zu bekommen, so schnell war die Schlacht vorbei… )

    Anschließend wird noch die Schiffswerft des Systems entfernt, wobei ein Arbeits- und ein Kolonieschiff, welche dort angedockt waren, das gleiche Schicksal ereilt.

    Zug 198

    Es ist soweit: der nächste Truppentransporter ist da, deshalb wollen Wir keine Zeit verschwenden und direkt Kryseth angehen. Die Vorhersagen sehen gut aus…



    und das Ergebnis bestätigt diese. Wenig Infra-Schäden, überschaubare Truppenverluste.



    Der Hauptplanet der Krynn-Zivilisation stellt sich als Industrie-Monster heraus, wie ein Blick auf die Oberfläche zeigt:



    Auch fällt auf, dass die Krynn oft Durantium-Raffinerien bauen, welche die Produktionsleistung erhöhen, jedoch bis jetzt gar keinen Gebrauch dieser Rohstoffe beim Schiffsbau machen. Das macht es Uns etwas zu leicht.
    Nachdem Wir nun auch die Kontrolle über die starken Sendeanlagen auf Kryseth haben, ist der Krynn-Einfluss deutlich zurück gegangen und die Bürger haben sich wieder beruhigt. Dafür ist jetzt Kryseth Gamma in Unserem Einflussbereich „gefangen“, jedoch werden Wir diesen Planeten sowieso bald erobern.

    Zum Abschluss dieser Runde lassen Wir Bradley nochmal bei Harondin Gaul „durchklingeln“, um das Grenzöffnungsabkommen mit den Iridianern zu erneuern, sowie einige Technologien auszutauschen.



    Die Iridianer sind noch immer im Krieg mit den Drengin, jedoch verfolgt offenbar nicht jedes galaktische Volk seine Ziele so konsequent wie Wir das tun – bestes Beispiel sind hier die Altarianer, die das kleine Volk der Dunklen Yor nach einer beachtlichen Anzahl von Runden noch immer nicht besiegt haben. Aber wer weiß, vielleicht nutzen sie die armen Roboter ja auch nur als „fortgeschrittene Tontauben“…

    Zug 199

    Die Aufräumaktionen im Kryseth-System gehen weiter, die nächste feindliche Sternenbasis muss dran glauben. Alles in allem sind die Krynn wohl militärisch so gut auf Uns vorbereitet wie der durchschnittliche Student auf die Semesterprüfungen, nur dass hier die Hälfte nicht zum Bestehen reicht…

    Gerade betrachteten Wir eine Übersichtskarte des aktuellen Feldzugs gegen die Krynn bei guter Musik und Massageprogramm auf dem Regentensessel, als die Tür Unseres Privatquartiers aufgleitet und Stetman eilig hereintritt.
    „Ah, Stetman, haben Wir die leichten Antriebe schon? Das ging aber schnell!“
    „Nein, Sir eigentlich wollte ich…also...“
    „Nun raus mit der Sprache, was verlangt Unsere Aufmerksamkeit zu dieser späten Stunde?“
    „Es geht noch einmal um diesen Archäologen, Earl Bigfish. Er… er ist auf dem Weg hierher.“
    „Ja und, was ist daran so besonderes. Ein Mann seiner Profession hat sicherlich öfter etwas in der terranischen Hauptstadt zu erledigen. Außerdem…“ Wir neigen Uns ein wenig aus dem Sessel nach vorn, was bei Stetman ein scheinbar unkontrolliertes Blinzeln auslöst. „… haben sie doch sämtliche Informationen aus ihm herausgeholt, stimmt doch?“
    „Nun, Sir, Sie haben mir nicht befohlen ihn zu foltern, wenn Sie das meinen…“
    Stetman wird vom Geräusch der sich öffnenden Tür unterbrochen und dreht sich irritiert um. Nur wenige Personen haben hier ohne weiteres Zutritt. Ein hoch dekorierter, jedoch gerade leicht zerknittert wirkender Militär und Repräsentant der terranischen Allianz stolpert herein.
    „Bradley..“ seufzt Stetman. „Sie auch hier?“
    „Ja, gut, dass Sie auch hier sind, Stetman. Ich habe Neuigkeiten! Earl Bigfish kommt hier her, und er will mir etwas Wichtiges zeigen, es geht um Militärtaktik und andere… Dinge.“
    Bradley bemerkt in seiner Eile nicht, dass niemand sonderlich überrascht drein schaut. Stetman massiert seine Schläfen.
    „Die gleiche Nachricht hat er offenbar Unserem geschätzten Forschungsleiter hier auch zukommen lassen.“ klären Wir die Situation. „Wenn Earl Bigfish Uns wertvolle Informationen überlassen möchte, wird er natürlich höflich Willkommen geheißen. Und da er sie beide angeschrieben hat, werden sie auch bei der Auswertung dieser Informationen zusammenarbeiten.“ Die Angesprochenen nicken verständig. „Sollte er jedoch das ganze nur als Vorwand nutzen, Uns Mittel zur Unterstützung einer neuen Expedition aus dem Kreuz zu leiern… nun, dafür lassen Wir Uns noch etwas einfallen.“
    Bradley schaut etwas verwirrt ob der altertümlichen Ausdrucksweise seines Chefs, doch er und Stetman haben begriffen, so scheint es, und verlassen nach ordnungsgemäßer Abmeldung den Raum. Sehr gut. Das unterbrochene Musikstück wird fortgesetzt und die Massagestufe erhöht. Auch ein Regent braucht Erhohlung!

    Zug 200

    Wir lassen auf Kryseth ein Bereitschaftszentrum errichten, was Uns Ideologiepunkte sowie eine bessere Planetenverteidigung beschert.
    Auf Kryseth Gamma kommen die Krynn nun in den Genuss ihrer eigenen Medizin: die Bevölkerung ist aufgrund Unseres Einflusses unzufrieden

    Die Kampfflotte rückt unterdessen der nächsten Sternenbasis zu Leibe, die gewohnt wenig entgegen zu setzen hat.



    Nicht nur die T.A.S. Paris lässt ihre Waffen sprechen – unter dem konzentrierten Feuer der Flotte bröckelt die Außenhülle der Raumstation als wäre es Gipskarton.



    Und mit diesen schönen Bildern möchten Wir das aktuelle Update ausklingen lassen. Wir hoffen, Wir konnten unterhalten und wie immer freuen Wir Uns auch noch nach 200 Zügen über Beteiligung aller Art, auch gern im aktiven Dienst
    Weiterhin würden Wir gern wissen, ob die werte Leserschaft Exkurse wie den zum "Sternfahrergold" goutiert. Bis zum nächsten mal!

    … Fortsetzung folgt!
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  16. #176
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    Leider müssen wir den weiteren Genuss von "Sternfahrergold" wg zu hohem Suchtpotenzial ablehnen, da sind wir schon mit unseren altmodischen Nikotinstängel gut bedient. Ansonsten sind wir mit den Fortschritten unserer Flotte sehr zufrieden. Es wird nun Zeit, dass wir die letzten Krynnwelten unserer Allianz einverleiben zwecks besserer Nutzung ihres Potenzials zu unseren Gunsten.

    herzliche grüsse

    Cpt. Hohenlohe
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  17. #177
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    Grummelnd saß Earl Bigfish in einem der Hydro-Sessel auf der Terrasse im 450. Stockwerk des Subspace Hotels und schaute auf den Transferhafen von „Neu-Atlantis“. Starker Wind war trotz der Höhe nicht zu spüren, da das gesamte Hotel von einem Kraftfeld umgeben war, wodurch lediglich eine fein dosierte sanfte Brise salzhaltiger Seeluft die Nasen der Gäste umspielte.


    Der zentrale Knotenpunkt der Hauptstadt war um etliches kleiner als der Umsteigehafen von Shangwuxizhou.


    Drei-Viertel des „Neu-Atlantis-Central-Station-Mover-Port“ waren dem Militär vorbehalten und die restliche Fläche war einfach zu klein um für die zivile Nutzung eine wesentliche Rolle zu spielen. „Shangwuxizhou-Space-Center-One“ würde garantiert die nächsten 30 Jahre unangefochten die Nummer Eins bleiben was den Transfer sowohl zu den Siedlungen auf der Erde wie auch für Reisen in den Weltraum anging. In Shangwuxizhou liefen die beiden Superloops der Erde zusammen, fünf kleinere Hyperloops, es gab dort den Subwater-Port wo die U-Boote zu und von den unterseeischen Einrichtungen festmachten, den Planetaren Shuttle-Hafen den auch der Earl benutzt hatte um nach Neu-Atlantis zu gelangen und natürlich den Raumhafen.


    „Shangwuxizhou Crusader Center“ so der inoffizielle Name des Raumhafenteils war groß genug, damit selbst ein Sternenkreuzer dort landen konnte, sofern er Atmosphärenflugfähig war. Von solcher Größe war in Neu-Atlantis nicht mal zu träumen und damit gab es hier kaum nennenswerte „Bespassungseinrichtungen“ – Touristen kamen nicht hierher. Nein Neu-Atlantis war eine Stadt der Militärs und der willfährigen Politiker sowie der wenigen Wirtschaftsmogule.


    Hier saß er jetzt und sollte warten bis er vorgelassen würde – WARTEN – das war eine Sache die Earl Bigfish nicht nur nicht konnte sondern Abgrundtief hasste. Hätte er das vorher gewusst hätte er sich niemals durch eine Vakuumröhre katapultieren lassen, sondern wäre wieder den langen Weg mit seinem uralten Bentley gefahren.

    Er sollte also warten bis er gerufen würde – er konnte nicht mal zurück nach Hause – der Ruf konnte ja jederzeit kommen. Zwei Wochen saß er schon herum und dachte über das nach was er in dieser Zeit gelesen hatte. Besonders eine Sache ging ihm nicht aus dem Kopf – die Kinder!


    Dieser eine Brief ließ ihn nicht mehr in Ruhe:





    Brief des Henry Tolak 67. Tag im Jahre 249 nach dem Licht:



    Mauja es ist so weit. Wenn du diesen Brief liest sind wir schon unterwegs und unerreichbar – sowohl für die Veganesen wie auch hoffentlich für unseren Feind. Ich weiß – Niemand glaubt mir, aber es ist wahr. So wie ich mich jetzt fühle muss sich auch mein Vater damals gefühlt haben. Niemand glaubt mir, alle sind versessen auf meinen Tod. Ja klar – ausgerechnet der Wissenschaftsausschuss hat meine These von Beginn an unterstützt – ausgerechnet der Wissenschaftsausschuss!


    Anders wäre es auch niemals so weit gekommen – im Guten wie im Schlechten. Ich nehme an, dass die Aufstände in der Hauptstadt immer noch nicht unter Kontrolle sind? Der Feuerschein ist sogar von hier oben aus zu sehen.


    Mauja es geht nicht anders, es muss sein. Die Rotationsmotoren machen bereits einen Höllenlärm und der Schwerkraftring kommt langsam in Bewegung. In etwas mehr als zehn Minuten wird die letzte Rakete abgedockt haben, dann sind wir komplett. Wenn nur bis dahin kein Angriff erfolgt, dann haben wir eine Zukunft, dann wird unser Volk eine Chance haben zu überleben.


    Die Kinder sind unsere Zukunft, wir können es nicht zulassen. Vegalum ist nicht mehr sicher, die Ereignisse auf Vegales haben es doch gezeigt. Warum nur will das Niemand wahrhaben? Die Beweise liegen doch vor – es war doch sogar Live im Fernsehen zu sehen – wie soll man das fälschen? Wie soll man eine Planetare Live-Übertragung fälschen – sowas ist doch unmöglich. Warum glaubt Niemand an das was offen vor uns liegt?


    Die Kinder zumindest haben einen riesen Spaß. Die Schwerelosigkeit nehmen sie fast selbstverständlich und spielerisch hin. Wenn das nur andauert haben wir Glück.


    Natürlich besteht ein Rest-Risiko, aber wir beherrschen alle wichtigen Technologien dir wir auf Vegales geborgen haben. Es wird gut gehen, das verspreche ich dir und vielleicht wirst du mir eines Tages verzeihen. Es muss sein, wegen der Kinder, wegen unserer Zukunft. Ich muss jetzt Schluss machen, damit ich den Brief noch absenden kann ins Stellar-Net. Sobald das Kolonie-Schiff gestartet ist, wird die Verbindung abbrechen. Es muss sein, ich liebe dich, wünsche uns Glück!


    Die Colony-One startet jetzt – unser erstes vollwertiges Raumschiff und es wird unser Sternensystem für immer verlassen – ich hätte niemals geglaubt so etwas zu erleben. Es muss sein – ich liebe dich.



    Henry.




    p.s. Ich füge noch ein Bild von der Colony-One bei, von der Oberfläche aus kann man ja fast nichts von dem Schiff erkennen.














    + + +

  18. #178
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    Warten war zermürbend – eigentlich – denn Earl Bigfish hatte dermaßen viel Lesestoff dabei das er bis an sein Lebendesende „Warten“ konnte und das Ende wäre nicht der Langeweile geschuldet.


    Earl Bigfish tauchte ab in den älteren Dokumenten und langsam formte sich in seinem Hinterkopf eine Ahnung was da eigentlich passiert sein mochte?


    Der Text „Felsengeritze von Glencarragh“ beschrieb Ähnlichkeiten der Höhlenmalereien eines Bergmassivs von „Glencarragh“ und dem Geburtsfest einer „Angelannen“ genannten Volksgruppe auf Vegalum.


    Das Geburtsfest beginnt mit den „Fallenden Sternen“ die im Schoß von Mutter Natur zu neuem Leben gedeihen, die Abbildungen auf den Felsen von Glencarragh zeigen aus dem Himmel heraus auf einen Planeten herabstürzende Menschen, die in einen tiefen Schlaf fallen.


    Das Geburtsfest beschreibt Sterne von gewaltiger Strahlkraft die sich wiedergeboren dem Firmament entgegen recken, die Glencarragh Bilder zeigen wie die schlafenden Menschen durch ein alles überstrahlendes Licht aufweckt werden.




    „Alles überstrahlendes Licht? Häm - Tagebuch Captain Pallul Tolak – im Jahre 209 nach dem Licht – ob das ein Zufall ist?“




    Zufälle gab es nicht in der Archäologie – nur Abhängigkeiten und Ursachen – sicher Archäologische-Fundstücke wurden durch Zufall gefunden – aber nicht durch Zufälle erzeugt – „oder etwa doch? “



    Insekten die durch Zufall von Baumharz eingeschlossen wurden um Millionen Jahre später zufällig entdeckt zu werden? Man hatte mit übertriebener Gentechnik versucht daraus Dinosaurier zu klonen, aber alle Versuche waren gescheitert. Keines dieser Lebewesen lebte länger als eine Woche – was das Leben anbelangte ließ sich die Natur nicht an der Nase herumführen. Jedes Lebewesen war noch immer sterblich. Sicher mittlerweile wurden Menschen schon mal 130 Jahre alt – das war zwar noch ungewöhnlich aber nicht mehr außergewöhnlich. Aber letztlich sterben sie alle.



    „Alles nur Zufall?“



    Earl Bigfish mochte nicht an Zufälle glauben. Man stolperte durch Zufall in den Ruinen einer fremden Welt herum, aber diese Ruinen waren nicht durch Zufall entstanden.



    Nein! Earl Bigfish schoss es durch den Kopf - Glencarragh und das Geburtsfest beschrieben wie Menschen aus dem Himmel – von den Sternen kommend – auf einem fremden Planeten – Vegalum – landeten und dort vor sich hin lebten, bis irgendein Ergebnis das mit - „Ja was? – Was ist extrem hell? Was ist brutal hell? Welches – welches astronomische Ereignis ist brutal hell?“ – Das Wort Supernova explodierte förmlich in seinem Kopf…



    „Lebten vor sich hin, bis – vielleicht eine Supernova – eine Änderung hervorrief?“


    „Von vor dem Licht gab es keine Aufzeichnungen“



    Eine Supernova würde einen Planeten zerstören, das würde Niemand überleben.



    „Was aber wenn die Nova nicht die Sonne von Vegalum selbst betraf, sondern von einem Sternensystem in unmittelbarer Nähe?“ Stark genug um die Errungenschaften einer Zivilisation zu zerstören, aber nicht das Leben als solches? Und wenn es eine frühe Kultur war? Höhlenmalereien überstanden den Feuersturm, Siedlungen nur begrenzt?



    Die Veganesen stammten nicht ursprünglich von Vegalum, das war wohl sicher. Sie kamen von den Sternen – und es mochte wohl kein Zufall sein, dass Sie Englisch und Griechisch Sprachen?


    Stammten die Veganesen von der Erde? Das durfte man vermuten, aber wie waren Sie von der Erde weggekommen und wann?



    „Oder… - oder - …. – Verdammt?“


    „Kann das sein? Stammen wir nicht von der Erde?



    „Stammen wir von einem anderen Planeten? Von dem wir ausgewandert sind? Von einem anderen Planeten aufgebrochen und zu verschiedenen Zielen gereist? Weil? Weil… - weil unser eigentlicher Heimatplanet in einer Nova verglüht ist?“



    „Aber Griechisch? Englisch? Wann ist das Entstanden? Wie ist es Entstanden? Das haben wir doch nicht mitgebracht, das hat sich hier entwickelt. Eine andere Kolonie kann das doch nicht einfach auch entwickeln? Nein nein, alleine die Chaos-Theorie verbietet das! Oder nicht?[/B]“



    „Hatte man nicht mal eine Zeitlang nach Multiversen gesucht? In Multiversen gäbe es unendlich viele Doppelgänger und unendlich viele Ähnlichkeiten mit nur winzigen Unterschieden.“



    „Multiversen waren damals die beste theoretische Erklärung für Dunkle Materie und Dunkle Energie – natürlich nur solange bis man Ende des Einundzwanzigsten Jahrhunderts die „Dauerstabilen invertierten Atome“ entdeckt hatte – Zufällig! – Natürlich…“



    „Braucht es Multiversen um aus derselben Ausgangssituation gleiche oder annähernd gleiche Ergebnisse zu erzielen?“



    Bigfish fluchte – er war auch deshalb ein „Schlammbuddler“ geworden, weil er mit den Naturwissenschaften einfach nicht per du war.
    Multiversen - String-Theorie – das war weit fortgeschrittene Physik, die selbst heute noch nur von einer Handvoll Menschen tatsächlich „Verstanden“ wurde.



    „Was hat das nur alles zu bedeuten? Stammen die Veganesen nun von der Erde? Stammen wir von Vegelum? Von Vegales? Von sonst woher?“



    Langsam fand ein schelmisches Lächeln den Weg auf des Earls Gesichtszüge:



    „Höhere Physik? Soll sich doch mal dieser Prof. Dr. Super-Dreimal Forscher Stetman mit diesen Fragen befassen…“



    Bigfish grinste in den Sonnenuntergang und nippte an seinem Glas Tullibardine. Großbritannien und Schottland mochten keine Bedeutung mehr haben – schottischer Whisky war immer noch der beste Whisky auf der Welt – des ganzen bekannten Universums!


    + + +
    Geändert von Bigfish (29.03.17 um 02:49 Uhr)

  19. #179
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    Werter Bigfish,

    es ist euch mal wwieder gelungen unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. Wir sind jetzt sehr gespannt, wie es um die Herkunft der Terraner bestellt ist...

    herzlichste grüsse

    Hohenlohe...
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  20. #180
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    Werter Hohenlohe,

    habt Dank!


    Ihr werdet verstehen, dass Wir des Rätsels Lösung natürlich irgendwie versuchen an das Fortschreiten des AAR zu koppeln. So es Uns möglich ist, wird die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit erst gegen Ende des AARs zutage treten - und der AAR läuft ja noch eine Weile - Sorry!

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