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Thema: Unsere Zukunft liegt auf dem Wasser!

  1. #21
    Avatar von H34DHUN73R
    H34DHUN73R ist offline
    Wenn wir Eier hätten, hätten wir Eier mit Speck, wenn wir Speck hätten
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    Soso, der Russe macht mobil - so schlagt denn mit Gott, werter Zardoz
    Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
    H34DHUN73Rs AAR Bibliothek

  2. #22
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    Es wird hoffentlich kurzer Prozeß gemacht, wenn sich der mutmaßlich ausbrechende Konflikt in die Länge zieht, könnte es sicher andere Nutznießer animieren, sich einzumischen.
    Die Briten werden sicher nicht tatenlos zusehen, wie sich der Rivale Deutschland den Rücken freihält.

  3. #23
    Avatar von Frisiercreme
    Frisiercreme ist offline
    super. Gibt Männerhaar natürlichen Halt.
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    Werter Zardoz, schreitet bitte fort.
    In der Auslegung Eurer Schiffe geht Ihr vollkommen anders vor als wir und wir sind gespannt, wie sich Eure sehr leichten Kreuzer im Gefecht schlagen.
    Also für mich war das, als wären tausend Schmetterlinge in mich reingeflogen und die wären alle unglaublich bunt gewesen und als hätten sie sich multipliziert und wären alle explodiert

  4. #24
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    Werte Leser, es wird wohl am WE weiter gehen. In der laufenden Woche kommen wir nicht wirklich dazu
    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert

  5. #25
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    ...im schönen Münsterland!
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    Edler Zardoz,

    Euer AAR unterhält uns bislang ausgezeichnet. Wir wünschen der hohen Admiralität bestmögliches Geschick, der englischen Seehoheit Einhalt zu gebieten. Zudem sehen wir es als höchst strebsames Ziel an, weitere Küstengebiete zwischen unseren bisherigen afrikanischen Besitzungen hinzuzugewinnen. Darüberhinaus wäre Suez oder Gibraltar wertvolle Kriegsbeute.

    MfG
    KK

    Meine Signatur ist noch im Urlaub!

  6. #26
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    Juli bis September 1902






    1902 Juli
    Reichsmarineamt
    Berlin, den 2. Juli 1902

    Tagesbefehl an die Regattamannschaft der Flotte:

    Männer!

    Die Flotte und das ganze deutsche Volk schauen auf Euch. Ihr seid so gut vorbereitet wie man auf einen solchen Wettkampf nur vorbereitet sein kann. Eure Boote sind Meisterwerke des deutschen Schiffsbaus. Mit diesen Booten seid Ihr eindeutige Favoriten auf den Sieg der Regatta!
    Männer! Zeigt Eure Klasse und gewinnt in Sankt Petersburg!

    Leberecht von Friedeberg
    Konteradmiral










    Reichsmarineamt
    Berlin, den 10. Juli 1902

    Mitteilung an Wolffsches Telegrahisches Bureau

    Sehr geehrte Herren!

    Ich erlaube mir Ihnen mitzuteilen, dass vorgestern unsere Spionageabwehr ein wichtiges Unternehmen erfolgreich abgeschlossen hat. Ein russischer Agent konnte enttarnt und verhaftet werden. Der Agent, ein Baltendeutscher, hatte versucht mit gefälschten Papieren sich als Hilfskonstrukteur in die Konstruktionsabteilung beim Reichsmarineamt einzuschleichen. Durch die Aufmerksamkeit der Abwehr konnten rasch Unstimmigkeiten im vorgetäuschten Lebenslauf des Spions aufgedeckt und derselbe als Oberleutnant der russischen Marine enttarnt werden konnte.






    1902 August




    Reichsmarineamt
    Berlin, den 14. August 1902

    Mitteilung der Konstruktionsabteilung an die Zentralabteilung

    Die Vulcan-Werft hat mitgeteilt, dass alle Prüffahrten des Prototyps des Küsten-Tauchbootes erfolgreich zum Abschluss gebracht werden konnten. Das Boot könnte nunmehr als Küstenschutz-Boot eingesetzt werden und zur Serienherstellung übergeben werden.





    1902 September









    Reichsmarineamt
    Berlin, den 3. September 1902
    Mitteilung der Allgemeinen Abteilung an die Zentralabteilung

    Blohm & Voss teilt mit, dass die Kleinen Kreuzer Bremen, Berlin und Breslau planmäßig fertig gestellt und an die Flotte übergeben wurden. Übungseinsätze der Schiffe wurden bereits geplant und Crews zugeteilt. Die Einsatzreife der Schiffe wird wegen der gespannten Lage mit Russland unter Hochdruck vorangetrieben.


    [CENTER]

















    Reichsmarineamt
    Berlin, den 8. September 1902
    Mitteilung des Konstruktionsdepartments an die Zentralabteilung

    Es wurden wesentliche Fortschritte bei der Entwicklung von Munition erzielt. Es können nunmehr verbesserte Sprenggranaten und panzerbrechende Munition hergestellt werden. Es wurde alles angeordnet, um kurzfristig die neue Munition einzuführen.






    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert

  7. #27
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    Europa hält den Atem an: Krise mit Russland und England






    1902 Oktober



    Reichsmarineamt
    Berlin, den 6. Oktober 1902

    Mitteilung der Zentralabteilung an das Werftdepartments

    Bitte beauftragen Sie die Kaiserliche Werft in Wilhelmshaven mit dem Bau eines weiteren Großen Kreuzers der Roon-Klasse. Vorläufige Bezeichnung des neuen Schiffes ist „SMS Yorck“.






    Reichsmarineamt
    Berlin, den 9. Oktober 1902

    Mitteilung der Allgemeinen Abteilung an die Zentralabteilung

    Bitte beauftragen Sie die Kaiserliche Werft in Wilhelmshaven mit dem Bau eines weiteren Großen Kreuzers der Roon-Klasse. Vorläufige Bezeichnung des neuen Schiffes ist „SMS Yorck“.






    Reichsmarineamt
    Berlin, den 9. Oktober 1902

    Mitteilung der Zentralabteilung an das Konstruktionsdepartment:

    Räumen Sie der Forschung zur Verbesserung der Tauchboote zweithöchste Priorität ein. Tauchbooten könnte in einem möglichen Krieg mit England eine besondere Bedeutung zukommen.






    Reichsmarineamt

    Berlin, den 13. Oktober 1902
    Mitteilung der Allgemeinen Abteilung an die Zentralabteilung

    Die Vulcan-Werft, Bremen, teilt mit, dass die Kleinen Kreuzer Dessau und Bamberg, planmäßig fertig gestellt und an die Flotte übergeben wurden. Übungseinsätze der Schiffe wurden bereits geplant und Crews zugeteilt. Die Einsatzreife der Schiffe wird wegen der gespannten Lage mit Russland unter Hochdruck vorangetrieben.





    1902 November






    Großer Generalstab
    Berlin, den 2. November 1911

    GEHEIME REICHSSACHE
    Protokoll zur Großen Lagebesprechung

    Teilnehmer:
    Seine Majestät Kaiser Wilhelm II.
    Reichskanzler von Bülow
    Staatssekretär des Äußeren von Richthofen
    General d. Kav. von Schlieffen
    Konteradmiral von Friedeberg

    Gegenstand der Großen Lagebesprechung waren die Unruhen in Abessinien, die Entführung des dortigen Handelsattaché sowie die politische Krisen mit Russland und England.

    Zunächst berichtete Außenminister von Richthofen über die Lage in Abessinien. Dort kam es zu einem Aufstand muselmanischer Stämme gegen den christlich geprägten Kaiser Menelik II. Nach uns vorliegenden Meldungen von Agenten wurde der Aufstand von der Ochrana, de Geheimdienst Russlands geschürt. Ziel der Russen dürfte die Gewinnung von Stützpunkten der Marine zu sein, um Verschiffungen in den Fernen Osten gefahrloser durchführen zu können. Bei den Aufständischen scheint es sich nicht ausschließlich um politische Fanatiker zu handeln sondern es sind wohl auch von den Russen gedungene Halunken, Räuber und Sklavenhändler. Diese haben nun den deutschen Handelsattaché in Adis Abeba entführt. Ob dies auf Anordnung der Ochrana geschah oder aber der russische Geheimdienst die Kontrolle über diese Banden verloren hat, ist unklar. Jedenfalls haben die Aufständischen auch die russische Botschaft besetzt und der Handelsattaché und seine Familie wer dort vermutet. Die Banden haben jetzt Lösegeldforderungen gestellt. Eine Intervention bei Russland brachte keinen Erfolg, da man dort vorgab, mit der ganzen Angelegenheit nichts zu tun zu haben. Abessinien selbst ist mit der Situation überfordert und wagt keinen Sturm der russischen Botschaft wegen der Immunität des Ortes und drohender Verstrickung in einen ernsten Streit mit dem Zarenreich. Unklar ist auch, ob etwa Russland eine solche Reaktion provozieren wollte oder will, um einen Anlass zu haben, in Abessinien zu intervenieren.

    Seien Majestät der Kaiser äußerte vehement die Meinung, dass eine solche Situation vollkommen unmöglich sei und er bzw. das Reich sich niemals erpressen lassen könnten. Seine Majestät fragte nach möglichen militärischen Handlungsmöglichkeiten.

    Konteradmiral von Friedeberg trug vor, dass das I. Seebataillons auf das Linienschiff Wittelsbach verladen und nach Afrika verschifft werden. Das Seebataillon solle dann die russische Botschaft unter Feuerschutz durch das Linienschiff stürmen und die Gefangenen befreien, wen eine anderweitige Lösung aussichtlos erscheint.

    General von Schlieffen gab zu bedenken, dass eine öffentliche Kundgabe der Verschiffung des Bataillons die Banden dazu veranlassen könne, den Standort der Gefangenen zu ändern.
    Reichskanzler von Bülow gab zu bedenken, dass ein Angriff auf die russische Botschaft ohne Abstimmung mit Russland sicher Krieg mit Russland bedeuten würde, da Russland eine solche Schmach nicht tatenlos hinnehmen könne. Eine vorherige Unterrichtung von Russland würde aber wiederum den Erfolg des Unternehmens gefährden. Reichskanzler von Bülow stellte die Frage, ob in dieser Situation Abwarten nicht die beste Alternative sei.

    Staatssekretär von Richthofen gab zu bedenken, dass auch die Reaktion weiterer Staaten Berücksichtigung finden müsse, namentlich die von England. Eine militärische Unternehmung in Abessinien könnte von England aus der Versuch ausgelegt werden, dort Fuß zu fassen und den Seeweg Britanniens über den Suezkanal zu gefährden.

    Seine Majestät der Kaiser gab zu bedenken, dass es dem deutschen Ansehen in der Welt doch sehr abträglich wäre, wenn man sich in dieser hanebüchenen Weise von hergelaufenen Strolchen auf der Nase herum tanzen lassen würde. Auch könne man nicht einfach einen deutschen Beamten der Willkür solcher Banden ausgesetzt lassen. Dies würde auch sicher England verstehen, die doch mit Aufständen selbst sehr rabiat umgingen. Admiral von Friedeberg und die Flotte hätten sein vollstes Vertrauen und sollten in einer überraschenden Unternehmung den unglücklichen Handelsattaché und seine tapfere Familie aus den Klauen dieser Halunken befreien.

    General von Schliefen gab kund, dass zur Vorbereitung auf eventuelle Reaktionen Russlands und ggf. auch Englands zumindest eine Teilmobilmachung des Heeres angezeigt wäre. Er vertrat die Auffassung, dass diese Krise um Abessinien ein geeigneter Moment sei, um einen isolierten Krieg gegen Russland auszulösen, bevor dieses ein Bündnis eingegangen sei. Diese Gelegenheit sei umso Günstiger als Frankreich zurzeit keinerlei Anstrengungen unternähme, die als Kriegsvorbereitungen gegen das Deutsche Reich zu werten seien. Aus Sicht des Heeres sei der Zeitpunkt daher geeignet, in einem isolierten Krieg gegen das Zarenreich dieses so zu schwächen, dass das Deutsche Reich nicht mehr der Gefahr eines Zweifrontenkrieges ausgesetzt sei.

    Konteradmiral von Friedeberg gab zu bedenken, daß durch die neuen Kleinen Kreuzer die Fähigkeit der Hochseeflotte zum Handelskrieg gegen England deutlich verbessert seien. Ein Krieg gegen England sei aus Sicht der marine allerdings immer noch ein sehr riskantes Unterfangen.

    Reichskanzel Bülow und Staatssekretär des Äußeren von Richthofen gaben ihre Auffassung kund, dass man sicherlich durch befriedende Maßnahmen einen Krieg gegen England vermeiden könne. Seien Majestät der Kaiser unterstützte diese Auffassung vehement und beendete seine Ausführungen mit einem „Wer wagt, gewinnt“!

    So wurde nach langer und hitziger Diskussion entschieden, auf das Ansinnen der muselmanischen Banditen mit Macht zu reagieren.





























    Kriegstagebuch SMS Vineta
    9. November 1902
    Wetter:
    windstill, bewölkt, Wind aus N

    Auftrag:
    Patrouille zusammen mit SMS Frey im Raum Christianso

    7:05 Rauchfahne in NO; Kommt schnell näher
    7:09 weitere Rauchfahne in NO; kommt ebenfalls schnell näher
    7:34 Feind erkannt, handelt sich um 2 Panzerkreuzer der Pamyat Azova-Klasse; Feind ist schwerer bewaffnet als eigene Schiffe; gleichwohl befehle ich den Angriff, Schiffe laufen auf Parallelkurs nach NW





    7:50 Mittelartillerie erzielt Treffer auf vordersten Feind
    7:55 Erhalten Treffer durch fdl. Mittelartillerie, keine Wirkung
    7:57 Mittelartillerie erzielt Treffer auf vordersten Feind
    08:01 Erhalten Treffer durch fdl. Mittelartillerie auf Rumpf, haben Leck, Wassereinbruch kann unverzüglich beseitigt
    08:21 Hauptbatterie erzielt Treffer auf Feind
    08:34 Erhalten Treffer durch fdl. Hauptbatterie auf Bugturm, keine Wirkung; beobachten Treffer durch Mittelartillerie von SMS Freya auf hinteren Feind
    08:35 Erhalten Treffer durch fdl. Mittelartillerie auf Rumpf, haben Leck, geringer Wassereinbruch kann nicht beseitigt werden
    08:36 beobachten Treffer durch fdl. Mittelartillerie auf SMS Freya; keine erkennbare Wirkung; eigener Wassereinbruch beseitig
    8:44 beobachten Volltreffer der fdl. Mittelartillerie auf Brücke von SMS Freya; kein Kontakt mit SMS Freya zurzeit möglich
    9:05 beobachten Treffer durch fdl. Mittelartillerie auf SMS Freya, leichte Schäden auf Aufbauten erkennbar
    09:08 Eigene Mittelartillerie erzielt Treffer auf Feind, Feind dreht ab, Geschwindigkeit des Feindes. nur noch ca. 15 Kn
    09:12 Erhalten Turmtreffer durch fdl. leichte Batterie, geringe Schäden
    09:12 Erhalten Turmtreffer durch fdl. Mittelartillerie, keine Wirkung
    09:28 Eigene Mittelartillerie erzielt Treffer auf Feind
    09:30 Mittelartillerie erzielt Treffer auf Feind
    9:32 Erhalten Treffer der Mittelartillerie auf Maschinenraum; keine Schäden
    9:33 Erhalten Treffer der Mittelartillerie auf vorderen Rumpf, leichter Wassereinbruch, der gestoppt werden kann
    09:41 Mittelartillerie erzielt Treffer auf Feind
    9:32 Erhalten Treffer der Mittelartillerie auf Maschinenraum; keine Schäden
    9:43 Beobachten Treffer der Mittelartillerie von SMS Freya auf Feind; Feind fällt zurück, wir schließen auf diesen auf
    9:45 Erhalten Treffer der Mittelartillerie auf Maschinenraum; keine Schäden; Feind hat wieder volle Fahrt
    9:57 Erhalten Treffer der Mittelartillerie auf Rumpf, keine Wirkung
    09:58 Mittelartillerie erzielt Treffer auf Feind
    9:59 Beobachten Treffer der Hauptbatterie von SMS Freya auf Feind
    10:03 Mittelartillerie erzielt 2 Treffer auf Feind
    10:07 Erhalten leichten Treffer auf den Kommandoturm; nur geringer Schaden
    10:11 Erhalten Treffer der Mittelartillerie; Feuerleitung ausgefallen, Ersatzgerät übernimmt Feuerleitung
    10:12 Mittelartillerie erzielt Treffer auf Feind
    10:14 Mittelartillerie erzielt Treffer auf Feind, vorderstes Feindschiff mach nur noch 15 KN
    10:18 Hauptbatterie erzielt Treffer auf Feind; beobachten Treffer der Mittelartillerie von SMS Freya auf Feind; Feind hat wieder volle kraft
    10:20 Mittelartillerie erzielt Treffer auf Feind; beobachten Treffer der Mittelartillerie von SMS Freya auf Feind
    10:22 beobachten Treffer der Hauptartillerie von SMS Freya auf Feind, Feind dreht ab
    10:23 beobachten Treffer der Mittelartillerie von SMS Freya auf Feind, dessen Heckturm scheint ausgefallen zu sein
    10:27 erhalten Treffer der Mittelartillerie auf Bugaufbauten, keine Wirkung
    10:28 erhalten Treffer der Mittelartillerie auf Bugaufbauten, keine Wirkung, fahren Ausweichmanöver; hinterer Feind macht nur noch 15 Kn
    10:31 erhalten Treffer der Mittelartillerie auf Rumpf, keine Wirkung
    10:32 beobachten Treffer von Mittelartillerie auf Kommandoturm von SMS Freya keine Wirkung erkennbar
    10:36 Roste müssen geklart werden, Geschwindigkeit fällt auf 19 KN
    10:37 erhalten schweren Treffer auf Rumpf; Wassereinbruch, kann gestoppt werden, aber Schiff macht nur noch 17 KN
    10:51 Mittelartillerie erzielt Treffer auf Feind
    10:53 erhalten Treffer der Mittelartillerie auf Rumpf; keine Wirkung; Mittelartillerie erzielt Treffer auf Feind
    11:03 erhalten Treffer der Mittelartillerie auf Rumpf; keine Wirkung; Feind macht nur noch 15 Kn Fahrt, versucht nach O zu fliehen
    11:08 Feind macht wieder volle Fahrt
    12:00 Freya bricht Gefecht ab und zieht sich zurück; reagiert nicht auf Signale; Funk scheint ausgefallen zu sein; da SMS Vineta allein den Kampf gegen 2 Panzerkreuzer nicht führen kann, entscheide ich, das Gefecht abzubrechen
    15:00 Freya reagiert wieder auf Signale; wir nehmen die Suche nach dem Feind wieder auf
    18:30 brechen die Suche erfolglos ab





    Reichsmarineamt
    Berlin, den 22. November 1902

    Mitteilung er Zentralabteilung an das Konstruktionsdepartment:
    Geben Sie bei Friedrich Lürßen, Bremen, 2 Minensuchboote in Auftrag: Die Boote sollen die Bezeichnungen SMS Havel bzw. SMS Werra tragen.





    Reichsmarineamt
    Berlin, den 23. November 1902

    Mitteilung des Konstruktionsdepartments an die Zentralabteilung

    Es wurde ein neuer Torpedoboot-Typ entwickelt. Die neue G100-Klasse hat eine Verdrängung von 600 Tonnen. Sie ist insbesondere mit 4 Torpedorohren bewaffnet, was eine erhebliche Steigerung der Kampfkraft beinhalt
    et.





    Reichsmarineamt
    Berlin, den 23. November 1902

    Mitteilung der Zentralabteilung an das Konstruktionsdepartment

    Bitte beauftragen Sie die Schichau Werft und die Bremer Vulkan mit dem Bau von jeweils 3 Booten der neuen G100-Klasse. Die Boote sollen die Bezeichnung G101 – G106 tragen.



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  8. #28
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    Werter Zardoz,


    H.G. Wells hätte seine Freude:



    Berlin, den 13. Oktober 1902
    Berlin, den 2. November 1911
    9. November 1902

  9. #29
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    Wir sind leider immer für Tippfehler gut ......
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  10. #30
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    Auf der Karte sehe ich ein sehr kleines Deutschland, und Nationen welche da noch gar nicht existierten.

  11. #31
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    Ja, das ist so.

    Die Spieleentwickler haben das Spiel wohl als Nebenerwerb entwicklet und haben hauptamtlich noch andere Jobs. Sie haben auf die Kosten der Entwicklung geschaut und eine Datei für die Karten bzw. die Abbildug der Erde genommen, die für umme verfügbar war. Die war leider neuzeitlich, daher diese Diskrepanz.
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  12. #32
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    Oh Gratulation zum ersten gewonnenen Seegefecht.
    Ohne Verluste den russischen Angriff mit überlegenen Schiffen zurückgeschlagen.

    Wir lesen gespannt mit.

  13. #33
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    Dezember 1902




    1902 Dezember




    Reichsmarineamt
    Berlin, den 2. Dezember 1902

    Mitteilung der Werftabteilung an die Zentralabteilung

    Bei SMS Prinz Adalbert sind technische Störungen in der Maschinenanlage aufgetreten. Der Große Kreuzer befindet sich in der Kaiserlichen Werft Wilhelmshaven zur Überholung und ist zurzeit nicht einsatzfähig.










    Reichsmarineamt
    Berlin, den 4. Dezember 1902

    Mitteilung der Konstruktionsabteilung an die Zentralabteilung

    Krupp hat ein neues Verfahren entwickelt, die Oberflächenhärtung von Panzerstahl deutlich zu verbessern. Es sind so Gewichtseinsparungen bei der Panzerung von Kriegsschiffen um 1 % zu erreichen.








    Admiralstab
    Berlin, den 7. Dezember 1902

    Mitteilung des Admiralstabs an das Reichsmarineamt – Zentralabteilung -

    Nach intensiven Beratungen wurden neue Dienstvorschriften entwickelt, die in der Praxis das Minenlegen und das Verwalten von Minenfeldern deutlich vereinfachen und effektiver machen. Der Minenkrieg kann nunmehr aktiver und offensiver geführt werden.





    Berlin, den 29. Dezember 1902
    Mitteilung des Admiralstabs an das Reichsmarineamt – Zentralabteilung –

    Vom 28. Dezember bis zu den Morgenstunden des 29. Dezember 1902 kam es zu einem Seegefecht vor Hangö zwischen eigenen und feindlichen leichten Kräften. Bei den eigenen Kräften handelte es sich um eine Kampfpatrouille bestehend aus den Kleinen Kreuzern Leipzig und Lübeck sowie den Torpedobooten G1, G14, G19 und G20. Auftrag der Kampfpatrouille war das Stören des feindlichen Schiffsverkehrs vor der finnischen Küste. Die Wetterbedingungen waren bei Regen und stürmischem Wind schlecht.

    Bei dem Gefecht wurden die Torpedoboote G14 und G 20 vom Feind versenkt Der Feind verlor ein Torpedoboot, ein Patrouillenboot und einen Frachter. Die Kleinen Kreuzer wurden bei dem Gefecht leicht beschädigt, bewährten sich aber gegen schwer bewaffnete feindliche leichte Kreuzer der Pallada- und Nadezhda-Klasse. Der Auftrag konnte damit erfüllt werden.




    Berlin, den 30. Dezember 1902

    Mittelung des Admiralstabs an das Reichsmarineamt

    Die Ostseeausgänge werden nunmehr ständig von Patrouillen kontrolliert und für russische Schiffe blockiert. Auf Grund der geographische Gegebenheiten kann davon ausgegangen, daß kein Frachter die Ostsee verlassen kann.

    SMS Wittelsbach und SMS Victoria Luise wurden nach Kiautschou in Marsch gesetzt, um auch die ostasiatische Küste für russische Schiffe zu sperren und ggf. Landungsoperation vorzubereiten. Die Schiffer der Königsberg-Klasse wurden zum Schutz der Kolonien und zur Bekämpfung von russischen Handelsstören in die Schutzgebiete verlegt.
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  14. #34
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    Der Kleine Kreuzer Bremen auf großer Fahrt












    Kapitän zur See Gottlieb Lüdersen schaute durch das Fernglas nach Osten an diesem Morgen des 21. Januars 1903. Es war genau 8:34 Uhr und auf der Ostsee lag noch Morgendunst Ein schwacher Wind kräuselte das Meer leicht.

    Kapitän Lüdersen war sauer, richtig sauer. Dabei hätte er bester Stimmung sein müssen. Lüdersen war vor 3 Monaten vom Kapitänleutnant zum Kapitän zur See befördert und von den Torpedobooten als Kommandant auf den nagelneuen Kleinen Kreuzer Bremen versetzt worden. Eigentlich genügend Grund, um zufrieden und fröhlich zu sein.

    Daran hatte Lüdersen auch nichts auszusetzen. Was ihn störte war sein jetziger Auftrag. Er patrouillierte nordwestlich von der Insel Ösel und sollte feindliche Frachter aufbringen oder versenken und Blockadebrecher stoppen. Das Letztere war es, was ihm seine gute Laune verhagelt hatte. „Warum, um Gottes Willen, schicken die hohen Herren mich mit der Bremen los, um Blockadebrecher zu jagen? Die müßten doch genau wissen, dass die Bremen wie alle Schiffe der Berlin-Klasse dafür überhaupt nicht geeignet sondern selber als Blockadebrecher und Handelsstörer ausgelegt sind. Wenn wir auf russische Kreuzer stoßen, können wir nur weglaufen. Selbst die leichten Kreuzer der Russen sind meinem Pott an Feuerkraft weit überlegen. Wozu hat die Hochseeflotte denn die Schiffe der Dresden- und Leipzig-Klasse, wenn man uns jetzt so ohne Not verheizt?“ Auch der Umstand, daß ihm zur Unterstützung die Torpedoboote G1, G2 und G9 unterstellt worden waren, konnte seine Meinung nicht ändern.

    Lüdersen fluchte leise vor sich hin. Der 1. Offizier riss Lüdersen aus seinen Betrachtungen: „ Herr Kapitän, Rauch in Nordnordost!“ „Na … das müssen wir uns wohl mal anschauen … Maschine volle Kraft voraus … Kurs Nordnordost … zur Rauchfahne … und lassen Sie uns beten, dass es ein Frachter oder Torpedoboot ist! Lassen Sie Gefechtsbereitschaft herstellen!“

    Lüdersen beobachtete angestrengt nach NNO. Das unbekannte Schiff kam rasch näher. Es war also ein Kriegsschiff zu vermuten. Lüdersen betrachtete die Silhouette und da kam auch schon die Meldung des Ausgucks: „Russischer leichter Kreuzer!“ Jetzt wurde es ernst.

    Weitere Rauchfahnen tauchten hinter dem Feindschiff auf. Das waren wohl Torpedoboote. Einen Moment später bestätigte der Ausguck die Lüdersensche Vermutung. Insgesamt wurden 3 feindliche Torpedoboote ausgemacht, die in Kiellinie leicht seitlich versetzt dem feindlichen Kreuzer folgten. Immer näher kamen die feindlichen Schiffe. Aus dem Morgendunst schälten sich langsamen die Aufbauten und Masten der Schiffe heraus. Auf der Brücke der Bremen wurden die Erkennungsbücher gewälzt. „Herr Kapitän …“, der 1. Offizier meldete sich wieder: „ Feindlicher Kreuzer ist ein leichter Kreuzer der Pallada-Klasse, die Boote sind Torpedoboote der Zhivoi-Klasse. „Na Prost Mahlzeit“, merkte Lüdersen nur an. Die Pallada-Klasse hat 8 6-Inch-Geschütze, eine Mittelartillerie aus 24 3 Inch Geschützen und einen Gürtelpanzer von mindestens 3 Inch-Stärke. Der einzige Schwachpunkt des Schiffes war, dass die Geschütze nur durch einen Schild geschützt und ansonsten ungepanzert waren. Wenn sie schnell und sicher treffen würden, könnten sie vielleicht das Blatt wenden und die Bewaffnung des Feindes reduzieren. Zudem könnte ein Glückstreffer in die Munition das Feindschiff zerreißen. Lüdersen entschloss sich also, das Gefecht anzunehmen und nicht „wegzulaufen“, was mit der überlegenen Geschwindigkeit der Bremen und deren besonders zuverlässigen Maschinenanlage problemlos möglich sein sollte. „Weglaufen kann ich ja immer noch“, dachte Lüdersen.

    „Kurs NNW Geschwindigkeit 21 Knoten“, befahl Lüdersen. Die Bremen schlug einen Parallelkurs zum feindlichen Kreuzer ein. Dann blitzte es bei Feind auf, ein Moment später hörten sie die Abschüsse der feindlichen Artillerie, Granaten pfiffen heran und Wasserfontänen spritzten in sicherem Abstand vor der Bremen auf. Lüdersen mußte mit seinem Feuerbefehl noch warten. Der Russe hatte eine höhere Reichweite als seine eigenen 4 Inch-Geschütze. Dann war man genügend nah heran gekommen und Lüdersen gab den Feuerbefehl.
    Aber auch die eigenen Schüsse lagen neben dem Ziel. Knapp 10 Minuten dauerte der Feuerwechsel schon ohne daß eine Seite einen Treffer erzielt hätte. Wieder knallten drüben bei der Pallada die Abschüsse, das Pfeifen kam bedrohlich nahe, Lüdersen duckte sich instinktiv tief und dann wurde das Schiff durch eine Explosion durchgeschüttelt. Die erste russische Granate hatte die Bremen getroffen. „Schadensbericht … aber schnell, meine Herren“, befahl Lüdersen. Kurze Zeit später kam auch schon die Meldung: „Geringer Wassereinbruch im Heck … ist gestoppt; 3 Verwundete!“

    Die Bremen feuerte weiter. Die Wassersäulen der Explosionen rückten näher an den feindlichen Kreuzer heran aber ein Treffer konnte nicht erzielt werden. Wieder mußte Lüdersen das bedrohliche, immer näher kommende Pfeifen einer russischen 6 Inch-Granate hören. Die Granate rauschte an der Brücke vorbei und schlug im Heck ein. Kurze Zeit später kam der Schadensbericht, der Lüdersen blass werden ließ: „Treffer im Maschinenraum, 2 Tote 6 Verwundete, Maschine durch Splitter beschädigt, macht nur noch 21 Knoten!“ Damit hatte die Bremen ihre einzige Trumpfkarte – ihre hohe Geschwindigkeit – verloren. Man war zwar immer noch genauso schnell wie der gegnerische Kreuzer, der sie nicht einholen konnte. Aber sie konnten auch nicht mehr weglaufen. Sie waren dem Feuer des Russen ausgeliefert. Das Ende schien klar zu sein. Doch Lüdersen wollte sich so teuer wie möglich verkaufen.

    „Neuer Kurs … Nordnordwest“, befahl Lüdersen. „Signalisieren Sie den Torpedobooten den Angriff auf den Feindkreuzer!“ Lüdersen wollte das Gefecht abbrechen und die Bremen nördlich von der Pallada positionieren, damit der Wind den Rauch der Bremen vor die Bremen wehte und dem Russen das Beobachten der Einschläge erschwerte. Das Führungsboot bestätigte den Angriffsbefehl und die 3 Boote der G-Klasse drehten aufgefächert auf den russischen Kreuzer ab.

    Was sich dann ereignete, konnte nur als Massaker bezeichnen. Die Bremen konnte sich zwar etwas von den russischen Kräften absetzen aber die Torpedoboote hatten dafür einen hohen Preis zu bezahlen. Die Pallada verlegte ihr Feuer auf die angreifenden Boote und erzielte, zusammen mit den russischen T-Booten, die sich auf die Angreifer stürzten, Treffer um Treffer. Das Gefecht dauerte etwa eine halbe Stunde, dann mußten sich die beschädigten Boote, die nur noch eine Fahrt von ca. 20 Knoten machten, nach Süden wenden, um der sicheren Vernichtung zu entgehen. Für einen Torpedoangriff waren sie nicht nahe genug heran gekommen.

    Die Bremen lief weiter nach Nordwesten und die Pallada mußte sich jetzt entscheiden, gegen wen sie sich wenden wollte. Die Pallada schlug dann einen südlichen Kurs ein, um die Torpedoboote zu verfolgen. Lüdersen, der das sah, meinte trocken zu seinem 1. Offizier: „Der Russe hat wohl Hunger auf leichte Beute. Wir können unsere Boote nicht so einfach abschlachten lassen. Kurs Süd … und bleiben Sie auf maximaler Kampfentfernung!“

    Wieder dröhnten die leichten Geschütze der Bremen. Und endlich, endlich trafen sie auch die Pallada. Eine eindeutige Wirkung war aber nicht zu erkennen, außer daß die Pallada von den Torpedo-Booten abließ und wieder Kurs auf SMS Bremen nahm. Lüdersen nahm wieder Kurs NNW, um dem feindlichen Kreuzer zu entkommen. Wieder pfiffen Granaten heran und wieder schlug Eine ein, diesmal auf dem Vordeck und setzte eines der dortigen Geschütze außer Gefecht. Ein paar Minuten später mußte die Bremen weitere Treffer hinnehmen, die aber aufgrund der stabilen Konstruktion des Schiffes ohne Folgen bleiben. Ein Wassereinbruch konnte schnell beseitigt werden. Ein weiteres Geschütz fiel eine Viertelstunde später durch eine Ladehemmung aus.

    Lüdersen schaute auf die Uhr. Es war jetzt knapp 10:00 Uhr. Wo sollte das enden? Die Bremen lief mit voller Kraft nach Norden, Richtung Gotland, und die Pallada folgte ihr stur wie ein Kettenhund ohne aber näher herankommen zu können. Eine Viertelstunde später war einer der beiden ausgefallenen Türme wieder einsatzfähig, was endlich mal eine gute Nachricht war.

    Stunde um Stunde liefen die Schiffe nach Norden. Das Feuergefecht zog sich weiter hin ohne dass eine Seite Treffer anbringen konnte. Kurz vor 12:00 Uhr mußte die Bremen noch einen Rumpftreffer hinnehmen, der aber von der Gürtelpanzerung problemlos geschluckt werden konnte. Dann stellten beide Schiffe das Feuer ein, die Pallada wohl, weil sie die 6 Inch-Munition verschossen hatte, die Bremen, weil sich die Pallada außerhalb der Reichweite der 4 Inch-Geschütze befand. Doch die Pallada gab die Verfolgungsjagd nicht auf. Würde sie näher herankommen, wären die 24 3 Inch-Geschütze tödlich.

    Gegen 16:00 – man konnte schon die Küste von Gotland erkennen – kam eine Meldung aus dem Maschinenraum: „Roste stark verschmutzt, Heizer erschöpft, Schiff macht nur noch 19 Knoten!“ Jetzt wurde es nochmal spannend. Konnte die Pallada aufschließen? Nein, der Abstand blieb derselbe. Entweder traute sich die Pallada nicht heran, weil sie die 6 Inch-Geschütze nicht mehr nutzen konnte, oder aber sie hatte dieselben Probleme.

    Langsam brach die Dämmerung herein. Aber noch war der Gegner zu erkennen und noch konnte der Gegner sie erkennen. Jedoch, die Hoffnung machte sich auf der Bremen bereit, den hartnäckigen Gegner jetzt in der kommenden Dunkelheit abhängen zu können! So war es dann auch. Eine Stunde später war es stockdunkel – man war wohl schon auf der Höhe von Visby - und Lüdersen befahl eine scharfe Wendung nach Westen. Noch setzte er die Geschwindigkeit nicht herab. Nach einer weiteren Stunde aber befahl er dann Marschgeschwindigkeit und setzte Kurs nach Süden, um in Stettin in den Hafen einzulaufen.

    Nichts rührte sich, nichts war zu hören. Endlich hatten sie die Pallada abgeschüttelt!


    Geändert von Zardoz (Gestern um 12:09 Uhr)
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  15. #35
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    Außer ein "Abtasten" mit leichten Kräften scheint bislang nichts passiert zu sein?

  16. #36
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    Nun, das erste Gefecht war zwischen schweren Kreuzern aber ansonsten ist das schon richtig. Die schweren Einheiten rosten zurzeit in den Häfen.
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  17. #37
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  18. #38
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    Einmal mehr lesen Wir mit Interesse mit, wenn es um "Rule The Waves" geht. Und Wir verneigen Uns vor der Leistungsfähigkeit Eurer Schlachtschiffe - die SMS Wittelsbach muss beim den Krieg gegen Russland auslösenden Bombardement von Addis Abeba sportliche 500 km weit landeinwärts geschossen haben.

  19. #39
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    Addis Abeba sportliche 500 km weit landeinwärts geschossen haben

    Und Wir sagen Unseren Richtschützen immer gefälligst die ganze Treibladung zu nehmen und nicht bloß die Halbe. Lernen die wohl nie - Naja sind aus Schwaben

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