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Thema: "As long as we can hold sword and shield..." - Ein AAR zu Battle Brothers

  1. #21
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    Dann müssen wir mit unserer Greenskin Invasion eben neu starten...

    herzlichste grüsse

    Hohenlohe...
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  2. #22
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    H34DHUN73R ist offline
    Wenn wir Eier hätten, hätten wir Eier mit Speck, wenn wir Speck hätten
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    Ihr habt ja mit Eurer Finanzstrategie nicht lange durchgehalten, werter Hohenlohe
    Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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  3. #23
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    Wir sparen halt ganz einfach am Süsskram und trinken einfach mehr Tee, daher gibt es in der Tafelrunde vorerst nur Espresso. Den haben wir uns gestern gekauft. AUsserdem freuen wir uns über das Ende von Hoggart, leider haben wir den Verlust zweier Kämpfer zu beklagen und einen Invaliden. Nun brauchen wir wieder 3 neue Mitstreiter...

    herzlichste grüsse

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  4. #24
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    Sehr interessanter AAR. Hat es eingentlich irgendwelche Auswirkungen, wenn man einen der ersten 3 Verliert? In den Dialogen die Textpassagen von Kettismund sind dabei ins Auge gestochen. Oder sind die Texte komplett prozedural und aus bausteinen dynamisch erzeugt?

    Weiterhin gutes Gelingen!

  5. #25
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    Zitat Zitat von Setsches Beitrag anzeigen
    Sehr interessanter AAR. Hat es eingentlich irgendwelche Auswirkungen, wenn man einen der ersten 3 Verliert? In den Dialogen die Textpassagen von Kettismund sind dabei ins Auge gestochen. Oder sind die Texte komplett prozedural und aus bausteinen dynamisch erzeugt?

    Weiterhin gutes Gelingen!
    Die Texte sind weitestgehend vorgegeben, aber haben einige variable Stellen, wenn es zu Interaktionen mit den Mitgliedern der Kompanie kommt. Wir denken, dass hier der Hintergrund der Charaktere eine Rolle spielt, und dass die drei "alten Gefährten" wohl irgendwie häufiger in Storypassagen vorkommen. Abgesehen davon, dass man ggf einen guten Kämpfer verliert, dürfte es aber keine Auswirkungen haben, wenn einer stirbt, ja selbst wenn alle drei irgendwann tot sein sollten. Wir vermuten, dass dann Andere den Platz einnehmen, wobei das Spiel sicher irgendwie berechnet, wer am wahrscheinlichsten dafür geeignet ist. Das sind aber nur Unsere Vermutungen, wir verfügen nicht über Detailwissen zur Spielengine
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  6. Die folgenden Regenten bedanken sich bei Ritter Kunz für diese Antwort:

    Setsches (11.04.18)

  7. #26
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    Die Banditen kommen aus Ihrem Unterschlupf und treten uns entgegen. Es handelt sich um fünf gut gerüstete Gegner. Wir sind etwas erschrocken, da wir nicht damit gerechnet haben, es direkt mit Profis zu tun zu bekommen.



    Wir ordnen an, eine Kampfreihe zu bilden und die Speere zu senken, während Falk und Halsten die Gegner unter Feuer nehmen. Leider sind sie nicht sehr treffsicher, darum prallen schon bald Waffen und Schilde im Kampf Mann gegen Mann aufeinander. Hierbei geben Wir Befehl, dass einzelne Ziele fokussiert werden sollen. Während also Hermann und Haribert sich gegen die Gegner mit ihren Schilden verteidigen, konzentrieren sich alle übrigen auf einen Gegner. Dieser liegt dann schon bald am Boden, einer von Falks Bolzen durchschlug seine Rüstung. Auch der zweite Gegner, der Hermann gegenüber stand, ist schon bald Geschichte.



    Während wir uns die Reihe der Gegner durcharbeiten, geht Neuzugang Haribert lagsam die Kraft aus. Er muss sich gegen 2 Gegner wehren, darum haben Wir ihn stets „Schildwall“ einsetzen lassen. Mittlerweile ist er jedoch so erschöpft, dass er den Schild nur noch an vor sich hängen lässt, und das nutzen die Gegner sofort aus. Mehrere Treffer von Speer und Morgenstern bringen Ihn an den Rand des Zusammenbruchs…



    Auch ein dritter Gegner ist inzwischen tot, doch Haribert hat Stichwunden in Armen, Beinen, ja eigentlich überall. Kurz bevor Wir zu Hilfe kommen können trifft ein heftiger Hieb mit dem Morgenstern Haribert in die Seite und fällt den Steinmetz. Zwar können wir die zwei übrigen Räuber schnell erledigen – der letzte versucht sogar, feige zu fliehen – doch als wir dazu kommen, uns nach der Schlacht zu sammeln, steht fest, dass Haribert wohl eine dauerhafte Verletzung behalten wird.



    Mit einem zerschmetterten Fuß wird er in Zukunft wohl immer etwas langsamer als der Rest der Kompanie sein. Wir sollten Uns wahrscheinlich überlegen, ob Wir ihn nicht austauschen wollen, so hart das auch klingen mag.

    Positiv ist hervorzuheben, dass die Banditen tot sind, und die Beute sich sehen lassen kann: wenige Bedarfsgegenstände, aber eine gute Menge Silberschmuck und etwas Geld konnten wir finden. Außerdem sind einige Ausrüstungsgegenstände der Räuber noch verwendbar, und die meisten davon sind hochwertiger als unsere! Ein Eberspeer, ein abgetragenes Kettenhemd, der Morgenstern sowie 2 Nasalhelme fallen Uns in die Hände. Für solche Ausrüstung müsste man in der Stadt einiges springen lassen.

    Falk und Kalle können wieder auf die nächste Stufe aufsteigen, wir geben beiden als besondere Fähigkeit „Ausweichen“ mit:



    Damit bekommen sie einen Bonus auf Verteidigungsfähigkeit abhängig von der momentanen Initiative. Das sollte den beiden, die ohne Schild agieren müssen, gut zupasse kommen.

    Wir machen Uns auf den Rückweg nach Krumhorn, wo wir am Mittag des nächsten Tages ankommen.



    Ratsmitglied Dirk bezahlt uns für den Abschluss der Aufgabe, da er schon von deren Erfüllung gehört hat.

    Hier in Krumhorn trennen Wir Uns nun auch von Haribert. Sein monatliches Salär ist zu hoch für einen Kämpfer mit zerschmettertem Fuß, zumal er noch keine besonderen Fähigkeiten erworben hat.



    Wir zahlen ihm eine Abfindung von 20 Kronen, womit er eine Weile über die Runden kommen sollte. Nun brauchen wir jedoch Ersatz, und heuern dafür direkt Hartmut an, einen früheren Dieb, der seine schnellen Reflexe nun im Kampf unter Beweis stellen wird.



    Da es in Krumhorn im Moment keine weiteren Aufträge gibt, reisen wir zurück nach Himmelsdorf. Es dämmert schon, als wir dort ankommen, dennoch werden wir sofort angesprochen:





    Ihr kommt an einem Mann vorbei, der sich gegen den Pfosten eines Vordaches lehnt. Er grüßt Euch.

    „Ejnar der Bürgermeister hat nach euch gesucht, Mietklinge. Er ist unten im Gemeindehaus.“

    Der Fremde nickt in Richtung eines großen Gebäudes nicht weit die Straße entlang.

    „Ich hoffe, ihr schlagt euch gut. Die Leute in Himmelsdorf sind skeptisch gegenüber Söldnern wie euch, aber das heißt nicht, dass man ihre Herzen nicht für sich gewinnen kann...“

    --

    Ejnar der Bürgermeister steht am Fenster und späht nach draußen, während er an seinem Met schlürft. Er scheint sich nicht wirklich auf irgendetwas zu konzentrieren, und spricht auch so, als ginge ihn das Alles gar nichts an.

    „Grabräuber plündern den Friedhof. Schon wieder. Ich verlange nicht mehr von euch, als dass ihr dort hingeht und dieses unsägliche Treiben beendet. Geht zu diesem Friedhof und tötet jeden Grabräuber, den ihr finden könnt. Verstanden? Gut.“



    Wir nehmen den Auftrag an und bekommen dafür 90 Kronen im Voraus, mit Aussicht auf weitere 370 Kronen bei Erfüllung. Der Friedhof liegt nicht weit im Süden von Himmelsdorf, darum brechen wir sofort auf.
    Bei unserer Ankunft dort erwartet Uns jedoch eine Überraschung…





    Grabsteine kippen um, als eine Gruppe von Nachzehrern darüber klettert. Sie scheinen gerade eine Art Festmahl hinter sich zu haben, einige von ihnen nagen immer noch an einem Arm oder Bein – vermutlich Gliedmaßen deiner gesuchten Grabräuber.



    Die Männer stellen sich in Kampflinie auf, als nicht weniger als acht dieser… Kreaturen.. auf uns zu kommen…



    Hakon und Hermann senken ihre Speere, und die nicht sehr koordiniert agierenden Nachzehrer rennen immer und immer wieder hinein. Gepaart mit dem Beschuss durch Falk und Halsten führt das dazu, dass schon bald der erste im Staub liegt, geköpft durch Erlands Axt, und die Hälfte der anderen schwer verletzt ist.



    Mittlerweile ist der Nahkampf voll entbrannt, und die Speerwand ist nicht mehr effektiv. Einige der Männer bekommen üble Kratzer von Klauen und Fängen der… Untoten? Wir wissen nicht, was dies überhaupt für Dinger sind. Immerhin kann man sie scheinbar töten…



    Und töten werden wir sie! Einer nach dem anderen fällt, vor allem Hermann teilt kräftig aus. Bald schon sind die letzten zwei Nachzehrer in heilloser Flucht, doch weit kommen sie nicht, bevor auch ihnen der Garaus gemacht wird.



    Wir sind froh, aus dieser überraschenden Begegnung so unbeschadet hervorzugehen.



    Wir finden ein paar abgebrochene Nachzehrer-Zähne, vielleicht sind die ja was wert…
    Hakon und Hermann steigen erneut eine Stufe auf. Hakon erwirbt sich dabei die Eigenschaft „Stahlstirn“, welche kritische Treffer am Kopf verhindert, und Verletzungen unwahrscheinlicher macht.



    Hermann bekommt das schon bekannte „Ausweichen“.

    Wir kehren nach Himmelsdorf zurück, wo wir für unsere Mühen entlohnt werden:





    Ejnar der Bürgermeister redet mit einigen seiner Leute, als du eintrittst. Er kommt zu dir und fragt nach dem Auftrag. Du berichtest, dass es nun wieder sicher ist, die Dahingeschiedenen von Himmelsdorf zu begraben. Ejnar lächelt.

    „Gut. Gut. Deine Bezahlung.“

    Er schnippt mit den Fingern, und einer der Männer tritt vor. Er übergibt dir eine kleine Tasche, in der du die versprochenen 370 Kronen findest.



    Da in Himmelsdorf nun wieder alles in Ordnung ist, sind auch die Preise auf dem Markt gesunken. Wir nutzen die Gelegenheit, und kaufen eine Ladung Werkzeug, was uns unterwegs ausgegangen war.
    Von nun an werden wir in Himmelsdorf gern gesehen, denn wir haben es geschafft, gute Beziehungen mit dem Ort aufzubauen.





    Mit der Einschätzung, dass Himmelsdorf ein guter Ort für eure Bemühungen ist, entscheidest du, den Schutz der Kompanie anzubieten, und jede Arbeit anzunehmen, die euren Talenten entspricht. Du trittst in deinen Angelegenheiten mit den Ortsansässigen wie ein Gentleman auf, und animierst deine Männer zu gutem Benehmen, während ihr im Ort seid. Natürlich gab es zuerst Gejammer, vor allem Erland war enttäuscht, dass er sich nicht mehr mit den Bauern prügeln durfte, gerade jetzt, da die Strategycon Interactive so viel Zeit in Himmelsdorf verbrachte.

    Trotzdem konntest du die Männer überzeugen, dass es wichtig ist, eine wohlgesonnene Operationsbasis zu unterhalten, schon allein wegen der besseren Preise am Markt und der höheren zahl an Freiwilligen für eure zusammengewürfelte Truppe. Außerdem ist es viel weniger anstrengend, nicht die ganze Zeit der Miliz aus dem Weg gehen zu müssen. Einige Männer wurden von dir sogar für kleinere Aufgaben bei den Dörflern eingeteilt, ohne eine Gegenleistung zu verlangen.

    „Ich habe die kleine Rotznase gefunden, der ausgerissen ist. Habe ihn direkt nach Hause geschleift.“ brüstet sich Hermann, nur um direkt von Erland übertroffen zu werden:
    „Ich bin für die alte Spinnerin zum Markt gegangen, habe ihr Feuerholz für den Winter gehackt, und sogar ihre Wäsche hab' ich aufgehangen. Aber Katzen von Bäumen retten, soweit geht es dann nicht mit mir.“



    Mit der Erfüllung unseres Ziels ist nun die ganze Kompanie in guter Stimmung, und kann es kaum erwarten, den nächsten Auftrag anzunehmen.
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  8. Die folgenden Regenten bedanken sich bei Ritter Kunz für diese Antwort:

    H34DHUN73R (12.04.18)

  9. #27
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    Gratulation zu den beiden fast verlustfreien Kämpfen. Wobei es für den Geldbeutel fast besser gewesen wäre, wenn er drauf gegangen wäre.

  10. #28
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    Ein guter Kompaniechef kümmert sich um seine Männer...

    herzlichste grüsse

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  11. #29
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    Auf der Suche nach neuen Gelegenheiten reisen wir wieder nach Schmalfurth, wo wir direkt einen Auftrag für eine Karawanen-Eskorte zurück nach Himmelsdorf annehmen. 160 Kronen sind jetzt kein Vermögen, aber Geld ist Geld.

    Während der Reise kommt Hakon zu Uns, und berichtet, dass seine Verletzung geheilt ist.



    Das ist eine gute Nachricht. Es dauert nicht lange, dann hat die kleine Karawane Himmelsdorf erreicht.



    Der Karawanenführer bedankt sich bei Uns, auch dafür, dass wir ihn nicht hinterrücks erstochen und uns der Ladung bemächtigt haben.
    In Himmelsdorf gibt es nur einen Auftrag, der mit drei Schädeln gekennzeichnet ist, was eine hochriskante Aufgabe bedeutet. Wir fragen nach der Bezahlung, doch diese erscheint uns recht mager. Eine Nachfrage ob sich da noch was machen ließe, wurde vom Auftraggeber unfreundlich angelehnt, und so ziehen wir wieder unserer Wege.



    Es ist mal wieder an der zeit, ein Ziel auszuwählen, was wir mit der Kompanie anstreben wollen. Wir entscheiden, dass es an der Zeit ist, 2000 Kronen in der Kriegskasse anzusammeln, um Uns eine anständige Standarte fertigen lassen zu können.

    Um das Geld zu verdienen, braucht es aber Aufträge. Darum wenden Wir uns weiter nach Norden, und ziehen nach Kolkdorf, wo wir gegen Abend ankommen.
    Ratsmitglied Grimald hat einen Auftrag für Uns:





    Grimald nimmt ein Buch vom Regal. Als er es auf dem Tisch ablegt, rieselt Staub, oder sogar Asche heraus. Er öffnet es, langsam mit dem Daumen die Seiten umblätternd.

    „Glaubst du an Monster, Mietklinge? Ich frage das ernsthaft, denn ich denke, dass du schon weit mehr von dieser Welt gesehen hast als ich.“

    Du nickst und sprichst. „Mehr als nur Glauben, ja.“

    Der Mann schlägt eine weitere Seite um.

    „Nun, wir glauben, dass Monster nach Kolkdorf gekommen sind. Wir glauben, dass das der Grund für das Verschwinden der Leute ist. Verstehst du wo, worauf ich hinaus will? Du sollst diese angeblichen Monster für mich finden und töten, wie jedes andere sterbliche Wesen. Bist du interessiert?“



    Wir sind interessiert. 270 Kronen bekommen Wir dafür, und hoffen auf eine leichte Jagd. Sicherlich werden es keine echten „Monster“ sein, die wir jagen müssen...



    Einige der Männer sind sich jedoch nicht mehr so sicher, nachdem die Spuren, denen wir folgen, recht… ungewöhnlich aussehen. Das Ganze wird durch einen weiteren Vorfall noch ungewöhlicher:





    Ihr stolpert über eine Leiche im Gras. Normalerweise sind Tote keine so große Überraschung, schließlich leben überall Leute und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis man hier und da auf einen leblosen Körper stößt. Abgesehen von den riesigen Schnittwunden auf dem Rücken dieses Exemplars, und dem Fakt, dass seine inneren Organe fehlen.

    Erland kommt herbei. „Die Organe fehlen wegen der Wölfe, oder vielleicht sogar Hasen. Was, hast du noch nie von einem wirklich hungrigen Hasen gehört?“

    Er spuckt aus und kaut auf einem Fingernagel.

    „Wie auch immer, diese Male… das ist nicht das Werk eines Hasen oder Hundes oder was auch immer. Das ist etwas… größeres. Und gefährlicheres.

    Du dankst dem Mann für seine scharfsinnigen Beobachtungen und schickst ihn zurück ins Glied.



    Als der Morgen dämmert, können Wir sehen, was wir da jagen: eine Gruppe Nachzehrer, die uns nun auch bemerkt haben, stürzt mit hungrigem Geheul in unsere Richtung. Wir lassen die gleiche Strategie anwenden wie schon zuletzt: Speere senken!



    Und wieder rennen die Kreaturen direkt hinein und verletzen sich. So können wir einige ausschalten, als etwas unerwartetes geschieht:



    Einer der verbliebenen Nachzehrer stürzt sich auf den Körper eines anderen, bereits toten, und verschlingt ihn mit wenigen Bissen, wobei sich sein Kiefer bemerkenswert weit ausrenkt. Dann absorbiert er offenbar das eben gefressene, wodurch er größer, stärker und bedrohlicher wirkt als zuvor.
    Wir signalisieren den Männern, sofort ihre Angriffe auf den „Dicken“ zu konzentrieren, und bald schon fällt er aus unzähligen Wunden blutend, zu Boden.



    Die verbliebenen Monster sind danach keine Bedrohung mehr für uns, und wir machen kurzen Prozess.



    Nach dem Kampf kommen Wir dazu, die Kreaturen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen…





    Nach dem Kampf gehst du zu einem toten Nachzehrer und kniest dich hin. Wenn es die Reihen unförmiger Zähne nicht gäbe, würde dein Kopf leicht in das übergroße Maul der Bestie passen. Anstatt die dentale Katastrophe vor dir zu bewundern, ziehst du ein Messer und schneidest den Kopf vom Körper. Dabei triffst du nach einer sehr zähen Haut auf überraschend leicht zu durchschneidendes Muskel- und Sehnengewebe. Du hebst den Kopf auf und bedeutest der Kompanie, deinem Beispiel zu folgen. Ratsmitglied Grimald wird schließlich Beweise für die erfolgreiche Jagd verlangen.



    Erland und Halsten haben nach dem Kampf die nächste Stufe erreicht. Erland bekommt die „Durchhalten“-Fähigkeit, welche bewirkt, dass alle erhaltenen Verletzungen erst nach dem Kampf wirksam werden, und der Charakter keine Moralchecks bestehen muss, wenn Verbündete panisch werden oder fliehen.



    Der Rückweg nach Kolkdorf ist kurz, die Nachzehrer-Meute war in einem großen Bogen fast wieder am Ort angekommen, vermutlich um noch mehr Leute „verschwinden“ zu lassen.
    Grimald ist zufrieden mit uns:



    Er bezahlt uns wie versprochen, und meint, dass sich der Kopf gut auf seinem Schreibtisch machen würde, als Abschreckung für die vorwitzigen Kinder des Ortes.
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  12. Die folgenden 2 Regenten bedanken sich bei Ritter Kunz für diese Antwort:

    Hohenlohe (12.04.18), Setsches (13.04.18)

  13. #30
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    Sehr interessanter AAR. Besonders die Übersetzung gefällt unser Einem. Abo getätigt. Mache Er so vorzüglich weiter.

    Glück Auf
    Zlatan Ibrahimovic: Wir brauchen den Philosophen nicht, der Zwerg und ich reichen vollkommen.« (Wobei er mit dem Philosophen Guardiola und mit dem Zwerg Messi meint.)

  14. Die folgenden Regenten bedanken sich bei hohe_Berge für diese Antwort:

    Ritter Kunz (12.04.18)

  15. #31
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    Wir sind mittlerweile schon etliches weiter und führen bereits 12 Gefährten in die Schlacht... Unsere Aufträge werden zunehmend gefährlicher... Aber genau dies macht ja den Reiz des Spiels aus.

    herzlichste grüsse

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  16. Die folgenden Regenten bedanken sich bei Hohenlohe für diese Antwort:

    Ritter Kunz (12.04.18)

  17. #32
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    Die Geschichten, die dieses Spiel aufbaut und erzählt, faszinieren uns mehr und mehr. Interessanter Ansatz, der hier verfolgt wird. Schade das es das Spiel nicht für Android gibt, wäre schöne abendliche Unterhaltung.

    Weiterhin gutes Gelingen und auf in die nächste Schlacht!

  18. Die folgenden 2 Regenten bedanken sich bei Setsches für diese Antwort:

    Hohenlohe (13.04.18), Ritter Kunz (13.04.18)

  19. #33
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    Derzeit haben wir zwei ziemlich Verletzte und zehn aktive Gefährten und hoffen, dass wir das grosse Banditennest überhaupt ausheben können. Zumal wir vorher eine ganze gut gerüstete Bande, die uns begegnete, erledigen mussten und wir zwei Neuzugänge verloren haben. Die Beute war sehr mager, da die gegnerischen Rüstungen von uns im Kampf zu sehr beschädigt wurden. Jetzt können wir nur hoffen, dass wir die neue Aufgabe auch gut bewältigen.

    herzlichste grüsse

    Hohenlohe...
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  20. #34
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    Auf der Suche nach einem neuen Auftrag wenden wir uns ostwärts und marschieren in Richtung Schwertfeste. Doch in diesem Ort gibt es für Uns nichts zu tun – ein Repräsentant des ansässigen noblen Hauses gibt Uns zu verstehen, dass wir schon weit angesehener sein müssten, bevor Hochwohlgeboren geruhen würden, uns in Dienst zu nehmen.
    Also ziehen Wir weiter nach Bokenberg. Dort werden wir sogleich angeheuert, um eine verschlossene Kiste, welche wir unter keinen Umständen öffnen sollen, nach Torvastad zu liefern, an Volmar den Handelsmeister persönlich.



    Für 130 Kronen sofort und 520 bei Lieferung nehmen Wir an und machen uns sogleich auf den Weg. Torvastad liegt im Nordwesten, dafür müssen wir wieder den Weg um den Meeresarm nehmen, aber diesmal nicht wieder bis in den Süden zurück laufen.



    Nicht weit hinter Kolkdorf begegnet Uns eine Reisegesellschaft der besonderen Art:





    Auf dem Weg stoßt ihr auf eine kleine Armee von Kindern. Der älteste und größte von ihren ist wahrscheinlich höchstens fünfzehn, mit einem zerzausten Schopf orangeroter Haare und einem Speer als Waffe. Er führt die Truppe, eine kleine Kämpferschaar allein auf weiter Flur. Als sich eure Wege kreuzen, grüßt dich dieser kleine Anführer.

    „Gebt den Weg frei! Wir marschieren für die Rechtschaffenheit und werden nicht anhalten!“

    Neugierig fragst du, wo sie denn hin wollen. Das Kind antwortet, obwohl ungläubig, über dein Unwissen.

    „Nun, lass es mich dir sagen, Söldner. Wir ziehen nach Norden, durch die gefrorene Einöde. Unkultivierte und unzivilisierte Stämme dort müssen von den alten Göttern hören, entweder durch unsere Worte, oder unsere Waffen.“

    Er hebt seinen Speer. Ein zwitschernder „Kriegsschrei“ kommt von der Armee. Es scheint, als hätte ein religiöser Eifer Besitz von dieser herumziehenden, harmlosen und deswegen lebensmüden Gruppe ergriffen.

    --

    Du sagst den Kindern, dass sie nach Hause zu ihren Eltern gehen sollen. Der Anführer lacht, und die anderen folgen seinem Beispiel, wie kleine Geschwister, die von ihrem großen Bruder beeindruckt sind. Er schüttelt den Kopf.

    „Was denkst du, wieso wir so weit gekommen sind? Unsere Eltern wissen genau wo wir sind, und sie wissen, dass wir das wahrhaft Richtige tun. Die Alten Götter müssen im ganzen Land bekannt gemacht werden! Und nun, tretet zur Seite!“

    Die Kinder streben voran. Ein kleines Banner flattert an dir vorbei, und ihre kleinen Waffen klimpern und klappern überall. Es sind hauptsächlich Flaschen, Schleudern und Besteck.

    Ohne Zweifel marschieren sie geradewegs ins sichere Verderben. Räuber und Vagabunden werden sich mit Sicherheit auf sie stürzen wie Falken auf die Lemminge, und Sklaven finden nichts dabei, scheinbar verwaiste Kinder „verschwinden“ zu lassen. Für den Fall, dass sie diese Gefahren überstehen sollten, wird ihnen die nördliche Einöde ein eisiges Grab bereiten.



    Noch etwas konsterniert von dieser Begegnung setzen wir den Weg fort. Nicht viel später zieht die Kompanie gerade durch einen Wald zwischen zwei Bergen, als wir überraschend angegriffen werden. Ein Hinterhalt!



    Die Situation ist zuerst sehr unübersichtlich, die Männer ziehen sich von der Straße ein Stück in den Wald zurück, um kein einfaches Ziel zu bieten, doch von einer Schlachtreihe kann in der Enge zwischen den Bäumen keine Rede sein. Falk erklimmt eine kleine Anhöhe und versucht, einen Überblick zu gewinnen:



    Es scheint sich um sieben Gegner zu handeln, die sich kreisförmig um die Männer verteilt haben. Wir sind umzingelt!
    Zwei der Gegner nähern sich von Südosten, und Hermann und Erland machen sich auf, ihnen zu begegnen. Hermann versperrt ihnen den Weg mit dem Speer, doch die Gegner haben Wurfwaffen dabei! Einer wirft Äxte, der andere Speere. Das ändert die Situation, und die beiden Waffenbrüder sind gezwungen, zum Angriff über zu gehen. Bald ist die Moral des Speerwerfers gebrochen, und übel zugerichtet ist er auch.

    Im nördlichen Teil des Kampfgeschehens sehen sich Hartmut, Kalle und Halsten mit vier Gegnern konfrontiert. Während Halsten Probleme hat, im Wald einen gezielten Schuss zu setzen, ist Kalle mit seiner Mistgabel vollkommen verloren und weiß nicht, ob er vor oder zurück soll. Ein grimmiger Räuber mit einer Axt greift ihn an und fügt ihm eine Verletzung zu, Kalles Gegenwehr ist zu zaghaft und er verfehlt. Hartmut bezieht währenddessen Stellung in einem dichten Gebüsch, um den Gegner zu überraschen, doch dieser kann sich dank seines Schildes verteidigen, und bringt Hartmut nun seinerseits in Bedrängnis.



    Ein Pfeil, scheinbar aus dem Nirgendwo, bringt Hartmut schließlich aus der Balance und ermöglicht dem Gegner, einen tödlichen Treffer zu landen. Hartmut sinkt zurück in das Gebüsch, welches sein Verderben wurde.
    Kalle ist mittlerweile komplett in Panik und hat nur noch eines im Sinn: fliehen!
    Hakon hat auf einer Anhöhe nun gleichfalls einen Gegner gefunden, und ein erbittertes Duell entbrennt, während im Süden der Speerwerfer besiegt werden konnte.



    Es dauert nicht lange, bis Kalle in seiner panischen Flucht nieder gestreckt wurde. Der Tod seiner beiden Gefährten hat die Position von Halsten wesentlich verschlechtert, denn nun sind die Gegner hinter ihm her, und er hat nichts als ein Messer dabei, um sich im Nahkampf zur Wehr zu setzen! Auf dem Rückzug in Richtung des offenen Geländes gelingt es ihm, noch einige Pfeile auf seinen Gegner abzufeuern, von denen mindestens einer getroffen haben muss, doch nun hat ihn der Räuber eingeholt.
    Auch für Hakon sieht es schlecht aus, denn sein Gegenüber hat gleich zu Anfang ihres Duells Hakons Schild mit seiner riesigen Axt der Länge nach durchgespalten, so dass ihm nur mehr der Speer bleibt.
    In Süden wehrt sich der verbliebene Reäuber hartnäckig und verteilt Schläge, die Erland mehr als einmal Sterne sehen lassen.



    Halsten ist es gelungen, seinem Gegner zu entwischen, auch wenn er sich dabei einige Schnitte eingefangen hat. Mit Falks Schützenhilfe konnte der Räuber sogar ausgeschaltet werden, zuletzt durch einem beherzten Stoß mit dem Messer. Doch der nächste Feind folgt schon hinterdrein, und dessen großer Schild macht alle Chancen darauf, ihm mit Armbrust und Bogen Herr zu werden, zunichte. Auch Hakon ist es erstaunlicherweise gelungen, seinen Gegner auszuschalten – er konnte den meisten Axthieben ausweichen, sein Gegner aber nicht den feinen Speerstichen.



    Halsten und Falk machen, dass sie davon kommen und rennen in Richtung Hermann und Erland. Sie kommen gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie Hermann seinem Gegner den Todesstoß versetzt.
    Hakon versucht währenddessen, den zweiten gegnerischen Bogenschützen im Wald zu finden und zu stellen.



    Mit der Hilfe von Erlands Axt ist der große Schild des Verfolgers von Halsten auch kein Problem mehr, und die vier Söldner nehmen ihn regelrecht auseinander, doch auch sie sind stark geschunden. Hakon hat mittlerweile den zweiten Schützen gestellt und setzt ihm mit seinem Speer zu.



    Dieser fällt bald darauf und auch der letzte Gegner ist dann kein Problem mehr. Schnell ist er eingeholt und zur Strecke gebracht. Die Kompanie hat überlebt, doch erneut sind Tote zu beklagen. Kalle und Hartmut haben es nicht geschafft.



    Hermann hat die meisten Gegner erledigt, doch alle Überlebenden haben sehr gut gekämpft. Wir sind vor allem beeindruckt, dass Halsten es geschafft hat,sich mehrfach von Verfolgern zu lösen, und nicht nur überlebt hat, sonder einem davon auch noch selbst mit dem Messer den Garaus machen konnte.
    Auch die Beute aus diesem Kampf kann sich sehen lassen:



    Gute Waffen, Schilde und Helme. Wir werden vieles davon gebrauchen können.
    Hermann und Hakon können wieder eine Stufe aufsteigen. Neben den üblichen Attributssteigerungen schalten wir für beiden die Eigenschaft „Schildexperte“ frei.



    Damit können sich die beiden noch besser mit ihrem Schild verteidigen, was ihre Rolle als defensiver Anker in unserer Linie bestärkt.
    Nun müssen wir aber zusehen, dass wir schnell eine sichere Rast einlegen können. Keiner der Männer ist unverletzt, wir bewegen uns daher in Richtung Torfmark, um dort zu Rasten und die Wunden zu pflegen.



    Wir kommen dort mitten schließlich in der Nacht und sehr erschöpft an.
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  21. Die folgenden 2 Regenten bedanken sich bei Ritter Kunz für diese Antwort:

    H34DHUN73R (16.04.18), Hohenlohe (13.04.18)

  22. #35
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    Zwar haben eure Mannen gesiegt, aber dafür zwei Kameraden verloren, leider. Diese zu ersetzen wird nicht einfach sein. Hoffentlich findet ihr einen Tempel zwecks Heilung und in Torfmark genug Verbandszeug.
    Viel Glück weiterhin...!!

    herzlichste grüsse

    Hohenlohe...
    In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
    YouTube - ‪St. Michael, the Archangel‬‏

  23. #36
    Avatar von H34DHUN73R
    H34DHUN73R ist offline
    Wenn wir Eier hätten, hätten wir Eier mit Speck, wenn wir Speck hätten
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    Das war ja ein ordentliches Gemetzel, werter Ritter Kunz
    Wir wähnten schon die ganze Kompanie verloren, doch haben sich die Männer trefflich geschlagen - weiter so
    Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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  24. #37
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    Auch Wir fürchteten Ähnliches, werter H34DHUN73R.
    Jedoch ist die Welt von Battle Brothers hart und verzeiht keinen Fehler, weswegen Wir Uns sicher noch oft mit Verlusten konfrontiert sehen. Es ist auch nicht auszuschließen, dass durch einen überambitionierten Auftrag, schlechte Planung oder schlicht Pech die ganze Kompanie hops geht, auch wenn Uns das bisher in Battle Brothers noch nicht passiert ist. Wir haben jedoch bisher auch immer die leichte Schwierigkeitsstufe gewählt, und man merkt hier bei "Veteran" schon einen deutlichen Unterschied.
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  25. #38
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    Wir lassen die Wunden von Falk und Hakon im Tempel von Torfmark behandeln. Danach schauen Wir nach den Preise am Markt, und befinden sie für ordentlich, weswegen Wir Uns von einigen Schmuckstücken trennen. Anschließend suchen Wir ersatz für Kalle und Hartmut, die Gefallenen des letzten Gefechtes. Wir rekrutieren den Rattenfänger Thorismund sowie Vander den Flagellanten.



    Man kann erkennen, dass Wir damit keinen schlechten Griff getan haben. Vor allem Thorismund besticht mit hohem Nahkampf-Talent, sowohl in Angriff als auch Verteidigung. Mit ein wenig Training könnte aus ihm eine Stütze der Kompanie werden, zumal er durch die Eigenschaft „Survivor“ eine hohe Überlebenschance hat. Vander besitzt andere Talente, bei ihm sind sie auch etwas ungünstiger verteilt. Seine Basis-Fernkampffähigkeit ist recht gering, doch er hat großes Talent dafür. Eventuell können Wir einen Allrounder mit mehreren Waffensets aus ihm machen.
    Wir besorgen noch ein wenig Ausrüstung für die beiden und ziehen dann weiter, um unseren Auftrag zu erfüllen. Kurz vor Fuchsberg, dem nächsten Ort, werden wir von einer Räuberbande angegriffen:



    Acht Gegner stellen sich uns in den Weg, wovon die Hälfte besser gerüstet ist als Wir. Halsten und Falk feuern was sie können, während die restlichen Männer eine Linie bilden. Hermann und Hakon senken die Speere.



    Ein hitziger Nahkampf entbrennt, und zwei der schlechter gerüsteten Gegner fallen schnell, doch auch unsere Männer, allen voran der neue Thorismund, müssen einiges einstecken.



    Der Räuber mit dem Flegel legt in diesem Kampf besonderes Talent an den Tag, allen auf ihn gerichteten Attacken auszuweichen. Dies bringt Uns schon an den Rand des Wahnsinns…



    ...doch schließlich machen einige Speerstöße von Hakon seinem Treiben ein Ende. Die restlichen Gegner wehren sich auch noch zäh, vor allem aufgrund ihrer Schilde, doch bald kippt das Glück zu Unseren Gunsten.



    Die wenigen verbliebenen Kämpfer des Feindes sind stark demoralisiert und bringen nicht mehr viel Gegenwehr zustande. Der Sieg ist Unser!



    Vor allem auch unsere beiden Neulinge haben sich bewährt, und sich auch schon die ersten Brüche zugezogen. Ansonsten wird deutlich, dass gegen viele Gegner Speere doch die treffsichersten Waffen sind. Wir können einiges an Geld und liegen gebliebenen Waffen aufsammeln, danach ziehen Wir weiter in Richtung Torvastad.
    Auf dem Weg fällt Uns ein, dass Thorismund und Falk ein Level aufgestiegen sind. Nach den Attributverbesserungen geben Wir Thorismund die Fähigkeit „Adrenalin“.



    Damit kann der Kämpfer in der nächsten Runde als erster Agieren, jedoch auf Kosten einer hohen Ermüdung. Da Thorismund aber später einen der höheren Nahkampfskills in der Truppe haben wird, lohnt es sich, ihm diese Fähigkeit zu geben. Falk erhält „Antizipation“, was einen Bonus auf Fernkampf-Verteidigung bietet.



    Es dauert nicht mehr lange, und die Kompanie ist in Torvastad angekommen:





    Endlich, ihr habt es geschafft. Volmar der Handelsmeister steht dort mitten auf der Straße, die Hände über dem Bauch gefaltet und mit einem schmierigen Grinsen im Gesicht.

    „Mietklinge, ich war nicht sicher, ob ihr es schaffen würdet.“

    Du holst die Ware hervor und übergibst sie.

    „Ach, und warum sagt ihr sowas?“

    Der Mann nimmt die Kiste und gibt sie einem Mann in einer Robe, der sie sich unter den Arm klemmt und davon eilt. Volmar lacht, während er euch einen Beutel voll Kronen aushändigt.

    „Die Straßen sind gefährlich dieser Tage, ist es nicht so?“

    Du verstehst, dass er nur Konversation betreibt, um deine Aufmerksamkeit von der Fracht abzulenken, die ihr gerade abgeliefert habt. Wie auch immer, du hast die Bezahlung erhalten, und das ist gut genug.



    Ein Folgeauftrag in Torvastad kommt aufgrund der schlechten Zahlungsmoral der örtlichen Auftraggeber nicht zustande, darum zieht die Kompanie zurück nach Fuchsberg. Dietrich der Weise benötigt unsere Dienste, um eine Karawane nach Schmalfurth zu eskortieren.



    Die Summe von 1440 Kronen lässt Uns aufhorchen, so wird man sich schnell einig. Der Auftrag soll zwar gefährlich sein, doch wir sind zuversichtlich, dass es das Risiko wert ist.
    Der Weg ist recht lang, aber wir hatten schon längere:



    Ein gutes Stück vor Torfmark treffen wir auf eine junge Frau:



    Sie bittet uns um Hilfe, weil ihr Großvater in einen Brunnen gefallen ist. Wir entscheiden, dem Hilfegesuch nachzukommen.





    Du entscheidest, dass die Angelegenheit deine Zeit wert ist, und ihr geht euch ein Bild von der Lage machen. Der alte Mann war dabei, Reparaturen an der hölzernen Brunnenabdeckung vorzunehmen, als sie zerbrach und ihn in die Tiefe stürzen ließ. Als du in den Brunnen starrst, entdeckst du den Mann, der zurück starrt. Er winkt hoch.

    „He da, Freunde. Ich stecke ein wenig in Schwierigkeiten. Wenn ich drüber nachdenke, sogar ziemlich tief drin….“

    Ähm, ja. Erland wirft ein Seil hinunter und der alte Mann bindet es sich um. Du und der Söldner ziehen den Großvater der Frau nach oben und zurück auf trockenes Land. Er schüttelt deine Hand und dankt dir herzlich.

    „Zur Hölle nochmal, ich bin froh, dass ihr gekommen seid. Ich hab mir fast in die Hosen gemacht. Lasst mich euch sagen, das ist nicht das erste mal, dass ich unten in einem Brunnen lande. Vor fünf Jahren ist es passiert, als ich die Brunnenabdeckung reparierte, weil, wisst ihr, die Abdeckung geht oft kaputt. Und eigentlich ist es auch keine richtige Brunnenabdeckung, wir nennen es nur so, weil wir faul sind. Damals, zu meiner Zeit da nannten wir das noch.. also… heh, nun, das hab ich offenbar vergessen. Ich schätze, 'Abdeckung' ergibt Sinn, schließlich muss ich wohl auch bald zum Abdecker! Ho, ich habs immer noch drauf. Ich war früher ein ziemlicher Charmeur, wisst ihr, und ich komme nicht mehr oft dazu, es auszuleben. Meine Frau starb vor zehn Jahren, und die davor hat mich vor zwanzig Wintern verlassen. Ich sage Winter, weil es diese Jahreszeit war, als sie gegangen ist, im Winter. Es war ein Harscher, und ich sagte ihr, sie solle mir helfen das Holz zu hacken, bevor wir alle erfrieren. Sie sagte, dass sie diesen Scheiß nicht macht, weil sie gleichzeitig auf die Kinder aufpassen muss. Ich hatte Kinder mit ihr und auch mit der zweiten Frau. Insgesamt fünf. Eines starb. Masern. Ein anderer ist verschwunden, also vermutlich tot. Ich versuche darüber ehrlich zu mir zu sein, aber wisst ihr, es gibt Hoffnung. Wenn ein völlig Fremder in den Wald kommt und mich gerade rechtzeitig rettet, dann hat mein Sohn vielleicht diesen Kampf mit den Grünhäuten überlebt. Hab aber noch nicht wieder was von ihm gehört. Ich bete zu den alten Göttern, und sogar diesem Davkul-Typen ab und zu. Kennt ihr Davkul? Ich weiß nicht, was ich von ihm halten soll. Einmal kam dieser Mann zu mir, mit so einer Narbe auf der Stirn. Er sagte, er würde mir den Weg der Dunkelheit zeigen. Ich sagte, ich sehe die Dunkelheit jedes mal, wenn ich ein Nickerchen mache. Der vernarbte Kerl sagte, eines Tages würde ich nicht mehr aufwachen, und ich sagte gut! Ha! Da war es dann soweit, dass dieser narbengesichtige Bastard so richtig sauer wurde….“

    Während er weiter schwadroniert, siehst du dich nach Erland um. Du entdeckst ihn, wie er gerade aus dem Haus der Frau tritt, wobei die Dame selbst ein wenig… offensichtliche Wärme im Gesicht stehen hat. Du sammelst den Söldner auf und verlässt den Hof, bevor der Alte dir mit dieser unglaublich langatmigen und einseitigen Unterhaltung noch den Verstand raubt.

    [Anm. d. Ü.: In dieser Geschichte haben wir einige englische Wortspiele mit „pickle“ und „well“, welche sich nur schwer übersetzen lassen – Wir haben Unser Bestes gegeben ]



    Der Moralschub für Erland kommt sicher nicht ungelegen...
    Ein Stück des Wegs nachdem die Karawane Torfmark passiert hat, mitten in der Nacht, werden wir überfallen, und zwar so blitzartig, dass kein Screenshot möglich war, der die Feinde auf der Karte zeigt…
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  26. #39
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    Die Abwehr des Überfalls ist doch hoffentlich gut ausgegangen?

  27. #40
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    Und wenn nicht. Fange Er von vorne an.

    Glück Auf
    Zlatan Ibrahimovic: Wir brauchen den Philosophen nicht, der Zwerg und ich reichen vollkommen.« (Wobei er mit dem Philosophen Guardiola und mit dem Zwerg Messi meint.)

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