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Thema: "As long as we can hold sword and shield..." - Ein AAR zu Battle Brothers

  1. #41
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    Wenn ihr zwischendrin jeweils speichert, dürfte dies hoffentlich nicht zum Problem werden... Viel Glück weiterhin...!!

    herzlichste grüsse

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  2. #42
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    Der Fortgang der Ereignisse wird im nächsten Update präsentiert werden
    @Hohenlohe: Wir können nicht zwischenspeichern, da Wir den Ironman-Modus aktiviert haben. Damit kann das Spiel ausschließlich beim Beenden gespeichert werden, so dass alle Aktionen final sind, es gibt keine zweiten Chancen.
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  3. #43
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    Werter Ritter Kunz, das war uns entgangen mit dem Ironman-Modus. Wir spielen lieber erst einmal auf Normal und kämpfen uns so durch. Aber derzeit spielen wir Empire TW mit dem Ottoman Overhaul Mod...

    herzlichste grüsse

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  4. #44
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    Es ist mitten in der Nacht, und Wir sehen nicht, wem wir gegenüber stehen. Dafür ist diesmal die Begleitmannschaft der Karawane etwas größer, und hat neben Knechten auch zwei Wachen dabei.



    Doch schon bald hören wir Geräusche, und auch ein… intensiver, unverkennbarer Geruch steigt Uns in die Nase. Orks! Es sind insgesamt nur fünf Gegner, und einer davon wird durch Pfeile und Bolzen sowie die Männer der Karawane schnell niedergemacht.



    Doch schon bald müssen Wir feststellen, dass der Orkkrieger mit seiner schweren Rüstung und vor allem dem mächtigen Schild, was aus massivem Metall zu bestehen scheint, eine ganz andere Nummer ist.



    Kaum eine Unserer Waffen vermag die Rüstung zu durchdringen, und so können wir uns lediglich Stück für Stück durch seine Panzerung arbeiten. Wärenddessen fallen weitere junge Ork, doch auch zwei Männer der Karawane müssen ihr Leben lassen. Außerdem machen Wir einen Fehler, als Wir Halsten direkt in die zweite Linie beordern.
    Die Idee dahinter war eigentlich, ein besseres Schussfeld zu haben, und nicht die eigenen Männer als Deckung für den Gegner zu stellen. Wenn nur ein eigener Mann dazwischen steht, gibt es keinen Deckungsbonus. Problematisch ist jedoch, dass die Ork-Krieger eine Fähigkeit besitzen, mit der sie den Gegner einfach aus dem Weg schieben können. Und so drückt der riesige Ork Hermann einfach mit seiner Masse zur Seite, und schon steht er vor Halsten. Dessen Pfeile haben dem Ork nichts ausgemacht, und sein Messer trifft nicht die Lücken zwischen den Panzerplatten… alle anderen Krieger versuchen, den Orc zu überwältigen, doch seine Rüstung schützt ihn noch immer. Den ersten Schlag überlebt Halsten schwer verletzt, doch den zweiten dann nicht mehr…



    Einige Kämpfer sind dadurch demoralisiert, doch mit vereinten Kräften, und da die Rüstung mittlerweile auch abgenutzt wurde, gelingt es, den Ork-Krieger zu fällen und der Kampf ist vorbei.



    Der Verlust von Halsten wiegt schwer, war er doch einer der beiden Fernkämpfer, und diese brauchen eine Weile, bis sie richtig gut sind. Nun müssen Wir einen neuen Rekruten finden und von vorn beginnen.
    Wir finden etwas Werkzeug und Munition, sowie Waffen, die für den gemeinen Menschen deutlich zu schwer sind.
    Vander hat durch sein Level-Up nun auch die Fähigkeit „Schnelle Anpassung“ erhalten.

    Der Rest des Weges nach Schmalfurth verläuft ohne Zwischenfälle, und wir kommen in der Abenddämmerung dort an.





    In Schmalfurth begrüßt euch eine Traube von Tagelöhnern auf der Suche nach Arbeit. Der Karawanenführer verteilt hier und da Kronen an Männer, die mit ihren schmuddeligen Händen sofort daran gehen, die Karren zu entladen. Als er mit den ihn bedrängenden Leuten fertig ist, wendet er sich an dich. Er hält einen Beutel in der Hand.

    „Und das ist für dich, Söldner.“

    Du nimmst ihn entgegen. Einige der Tagelöhner beobachten die Geldübergabe mit Blicken, die eine Katze wohl einer vor ihrer Nase baumelnden Maus zuwerfen würde.



    Mit diesem Geld haben über 2000 Kronen angesammelt, und damit die nächste Ambition erfüllt:





    Niemand mag Geizhälse, schon gar nicht ein herumwandernder, blutdürstiger Mob, der hauptsächlich durch die Liebe zum Geld motiviert wird. Nicht jeder, oder präziser, niemand, war begeistert von dem Vorschlag, die Ausgaben zu kürzen, um für eine Kompaniestandarte zu sparen.

    Als jedoch die Standarte von Strategycon Interactive endlich bezahlt war und erstmal gehisst wurde, um stolz in der Brise zu wehen, behauptet niemand, es wäre es nicht wert gewesen. Die Männer sind stolz auf ihre neue Standarte, und so mancher Spitzname dafür machte die Runde am Lagerfeuer, auch wenn keiner wirklich verfing.

    Es ist nun für jeden klar zu erkennen: dies ist keine Bande angeheuerter Schläger, dies ist eine echte Söldnerkompanie. Wer sollte mit der Rolle des Standartenträgers geehrt werden?



    Die ganze Kompanie ist nun in guter Stimmung. Noch besser ist allerdings, dass es am Ende nur 1000 Kronen gekostet hat, und keine 2000 wie vorher gedacht.
    Mit neuem Elan nehmen Wir sogleich den nächsten Auftrag an. Für insgesamt 160 Kronen eskortieren wir eine weitere Karawane nach Schwertfeste. Die Bezahlung ist kein Vermögen, aber der Weg ist auch nicht sehr weit, und immer noch besser, als ohne Auftrag in den nächsten Ort ziehen zu müssen.

    Kurz nachdem wir Kolkdorf passiert haben, entdecken wir auf einer Ebene am Waldrand eine kleine Gruppe Nachzehrer in einiger Entfernung. Sie scheinen uns auch bemerkt zu haben, doch sie greifen nicht an.



    Scheinbar sind wir mittlerweile zu zahlreich oder nicht attraktiv genug. Die Wesen folgen Uns noch eine Weile in gleichem Abstand und verschwinden dann im Wald.

    Bei einer Rast zur Mittagszeit verkünden Wir unsere neue Ambition für die Kompanie:



    Wir haben die Wahl zwischen vier Zielen:
    - Einen Feldwebel einzusetzen, der Ordnung in den Haufen bringt
    - Eine Gruppe von mindestens einem Dutzend Gegnern bezwingen
    - Die Kompanie auf ein Dutzend Männer aufstocken
    - Jede Siedlung auf der Karte besuchen

    Wir entscheiden uns für die letzte Möglichkeit, da Uns dies am gefahrlosesten erscheint, und dabei auch Geld verdient werden kann. Ein Dutzend Männer können wir Uns im Moment nicht leisten, und gegen ein Dutzend Gegner kann viel schief gehen. Für einen Talentierten Feldwebel brauchen Wir spezielle Rekruten, und einen solchen haben Wir im Moment noch nicht (im Idealfall ist es der gleiche, der auch die Standarte trägt, doch auch dafür ist noch kein Kandidat in Sicht).

    Gegen Nachmittag erreichen wir dann auch schon Schwertfeste.





    Als ihr Schwertfeste erreicht, beginnt der Karawanenführer eine Unterhaltung, als ob ihr beiden etwas gemeinsam hättet. Er spricht von seinen jüngeren jahren, als er noch ein agiler junger Mann war, der dies oder das hätte tun können. Er hat offensichtlich viele Kämpfe verpasst. Wie schade. Gelangweilt von seinem Gerede, verlangst du deine Bezahlung, um von diesem elenden Fleck weg zu kommen.



    Wir kaufen noch etwas Werkzeug ein, und brechen dann direkt in Richtung Bokenberg auf. Dort kaufen Wir Korn zur Verpflegung der Kompanie, außerdem heuern Wir einen weiteren Rekruten an: Reinhold, der zuvor als Bote Nachrichten zwischen den Sieldungen ausgetauscht hat.



    Seine Talente sind eher weniger toll, einzig der Stern in LP bringt uns möglicherweise weiter. Dafür hat er soliden Nahkampfangriff für einen „ungelernten“ Soldaten. Wir geben ihm Schild, Speer und Helm und stellen ihn in die Kampflinie.

    Danach sehen Wir uns nach Arbeit um, und tatsächlich bekommen Wir einen Auftrag angeboten:





    Du findest Ratsmitglied Oskar ins Gespräch vertieft mit einem Druiden vor, dessen Kleidung eher an wilde Tiere denn an Menschen erinnert. Hörner als Helm, Bärenhaut als Rüstung, und die Hufen eines Hirsches als eine Art klappernde, animalische Halskette auf der Brust hängend. Er ist ein beeindruckender Anblick. Als Oskar dich bemerkt, winkt er dich herein.

    „Mietklinge! Es ist gut, Euch zu sehen --“

    Der Druide schubst den Mann mitten im Satz zur Seite. Er spricht mit einer vibrierenden Stimme, als dränge sie aus den Tiefen einer Höhle zu dir hinauf.

    „Ein Söldner, ha! Sicherlich seid ihr ein Mann des Glaubens, oder nicht? Wir aus Bokenberg haben das Siegel des falschen Königs verloren. Diese Reliquie ist von großer Bedeutung für uns, da wir durch sie zu den alten Göttern sprechen können, und unseren Gebeten geantwortet wird. Es wurde gestohlen, und ist auf verschlungenen Wegen bis zur Krypta der Trauer gelangt. Geht dorthin, und holt es zurück.“

    Du blickst zu Ratsmitglied Oskar, und er nickt.

    „Aye, es ist so wie er sagte.“



    Wir handeln einen Preis von 660 Kronen aus und nehmen den Auftrag an. Bald darauf sind wir schon auf dem Weg…
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  5. Die folgenden 4 Regenten bedanken sich bei Ritter Kunz für diese Antwort:

    H34DHUN73R (22.04.18), Hohenlohe (19.04.18), Komischer Kunde (20.04.18), Setsches (19.04.18)

  6. #45
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    Dieses Mal dürfte es gegen Untote gehen...?! Wir wünschen euch viel Glück und viel Erfolg...!!

    herzlichste grüsse

    Hohenlohe...
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  7. #46
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    Es macht Spaß, hier mitzulesen und ich überlege, ob ich es mir irgendwann kaufe, zumindest wird es wohl auf die Steam Wishlist gepackt

  8. Die folgenden 3 Regenten bedanken sich bei Azrael für diese Antwort:

    Hohenlohe (20.04.18), Komischer Kunde (20.04.18), Ritter Kunz (20.04.18)

  9. #47
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    Wir teilen die Meinung des edlen Azrael und trafen selbst solche Maßnahmen vor einiger Zeit. Allerdings gibt es da diesen ominösen Pile of Shame, welcher zurecht bereits als verdammungswürdig genannt worden ist.

    Meine Signatur ist noch im Urlaub!

  10. Die folgenden Regenten bedanken sich bei Komischer Kunde für diese Antwort:

    Hohenlohe (20.04.18)

  11. #48
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    Zitat Zitat von Komischer Kunde Beitrag anzeigen
    Wir teilen die Meinung des edlen Azrael und trafen selbst solche Maßnahmen vor einiger Zeit. Allerdings gibt es da diesen ominösen Pile of Shame, welcher zurecht bereits als verdammungswürdig genannt worden ist.
    Da können wir ja locker mithalten... Unser Pile of Shame ist ja gewaltig...*sigh* Allein rund 158 Spiele bei GOG und 74 bei Gamersgate sowie rund 97 bei Steam. Auf Steam haben wir rund 37 Spiele installiert, wenn wir
    uns mal nicht irren. Im Regal haben wir nochmals rund 300 Spiele aus den letzten 20 Jahren... Damit wir etliche Spiele schneller beenden spielen wir ja auch mit cheats...*sigh*

    herzlichste grüsse

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  12. #49
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    Nun werter Hohenlohe,

    kein Wunder, dass Eure Schatuelle stets leer ist und Ihr darauf angewiesen seid, zusätzliche Sonderabgaben bei Euren Untergebenen einzutreiben.

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  13. #50
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    Zitat Zitat von Komischer Kunde Beitrag anzeigen
    Nun werter Hohenlohe,

    kein Wunder, dass Eure Schatuelle stets leer ist und Ihr darauf angewiesen seid, zusätzliche Sonderabgaben bei Euren Untergebenen einzutreiben.
    Dann wollt ihr auch uns etwas zukommen lassen...??

    herzlichste grüsse

    Hohenlohe... *LOL*
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  14. #51
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    Die Krypta der Trauer ist nicht weit von Bokenberg entfernt, was uns (im wahrsten Wortsinn) entgegen kommt:



    Auf dem Weg dahin stellen Wir schon anhand der reichlich vorhandenen Fußspuren fest, dass hier wohl etwas auf uns lauert, womit wir es noch nicht zu tun hatten: Untote!



    An der Krypta angekommen, machen sich unsere Männer sofort auf die Suche nach dem Siegel des falschen Königs.





    Das „Siegel des falschen Königs“ zu finden und einzusacken war einfacher als erwartet. Weniger erwartet war jedoch, dabei eine Gruppe untoter Männer in rostigen Rüstungen zu finden, die mit ihren Speeren eine kompaktere Formation bilden, als sie selbst die höchstbezahlte Armee im Reich zustande brächte. Zu den Waffen!



    Es sind tatsächlich Untote. Doch keine halbverwesten, tumben Leichname treten uns entgegen, sondern die straffe militärische Formation eines längst untergegangenen Reiches.



    Wir treten den Skeletten auf einer baumbestandenen Ebene entgegen, und versuchen dabei, die leichten Erhebungen zu unserem Vorteil zu nutzen.



    Die Skelette, oder „Uralte Auxiliaren“ sind mit Speeren, Schwertern und Hackmessern bewaffnet und tragen fast alle einen Schild, der ihnen ordentlichen Schutz bietet. Erland hält ein Stück altes Holz natürlich nicht auf, und schon bald hat seine Axt den ersten Gegner wortwörtlich zerkleinert.



    Während Hakon, Thorismund und Hermann sich mit je einem Skelett duellieren, bekommt Vander es gleich mit mehreren zu tun, und obwohl er gut austeilt, bekommt er auch böse Wunden zugefügt. Glücklicherweise ist Erland gerade „frei“, und lässt wiederum die Axt sprechen. Mit vereinten Kräften gelingt es, die Gegner zu zerstören (wie sonst beschreibt man den „Tod“ eines Skelettes?), doch Vander hatte schon bessere Zeiten. Immerhin ist er ein Flagellant, da sollte er ja an Wunden gewöhnt sein



    Hermann konnte sich unterdessen seines Gegners dank Falks Schützenhilfe entledigen, und rotiert nun ans Ende der Linie, wo Thorismund durch unbedachte Positionierung in Bedrängnis geraten ist. Doch kaum ist Hermann zur Rettung erschienen, geht Thorismund auch schon zu Boden, aufgeschlitzt durch eine abgebrochene, wahrscheinlich Jahrhunderte alte Klinge.



    (Uns ist in dem Moment ein Missgeschick unterlaufen - indem wir versehentlich doppelt klickten, beorderten wir Thorismund aus der Kampflinie heraus. Nun stand er exponiert und hatte keinen Highground-Bonus mehr. Ein Treffer senkte die Moral, dies senkte die Verteidigungswerte, und eh Wir uns versahen, war er nicht mehr…)

    Die Angelegenheit ist umso bitterer, da nur noch ein Gegner aufrecht stand, dieser hätte keinesfalls noch ein Opfer fordern dürfen. Wenig später ist das letzte Skelett dann auch tatsächlich besiegt, und wir überschauen die Lage.



    Glücklicherweise konnte Thorismund gerettet werden, auch wenn er schon das Bewusstsein verloren hatte. Dabei gab es möglicherweise so etwas wie eine Nahtoderfahrung, denn Thorismund ist nicht mehr der selbe und scheint stark traumatisiert. Seine Kampfmoral hat auf jeden Fall gelitten.
    Wir sammeln einige der alten Waffen auf – möglicherweise sind die ja was wert, und ordnen Uns für den Rückmarsch.





    Der Kampf vorbei, und mit dem Siegel des falschen Königs im Gepäck, befiehlst du den Männern, sich auf den Rückweg zu Ratsmitglied Oskar in Bokenberg vorzubereiten. Du bist nicht sicher, wer oder was euch da gerade angegriffen hat, aber jetzt ist es erst einmal Zeit, die Bezahlung abzuholen.



    Kurz bevor wir aufbrechen, kommt es noch zu einem Zwischenfall:





    Nachdem der Kampf vorbei ist, entdeckst du Reinhold, der auf den Knien vor und zurück wippend eine Wunde untersucht. Du hörst unterdrücktee Schreie zwischen all dem lauten Stöhnen. Du gehst auf den Mann zu und fragst, ob er in Ordnung ist. Er schüttelt seinen Kopf und erklärt, dass dies sein erster echter, grausamer Kampf war. Es war nicht das, was er erwartet hat, und er ist sich nicht sicher, ob er weiter machen kann.

    Wir erklären ihm dass es hier draußen keinen gibt, der keine Angst hätte.

    Der Mann dreht sich zu dir, während Tränen über seine blutverkrusteten Wangen laufen. Er schüttelt den Kopf und fragt, wie es dann sein kann, dass er der einzige ist, der weint. Du zuckst nur die Schultern und fragst ihn, ob es sein Wunsch sei, die Kompanie zu verlassen. Er schüttelt wieder den Kopf.

    „Ich werde damit klarkommen. Es ist nur… ich brauche nur etwas Zeit dafür, das ist alles.“



    Der Kampf hat auch dafür gesorgt, dass Erland eine Stufe aufsteigen kann. Neben Verbesserungen in beiden Nahkampfwerten und Gesundheit gibt es dafür auch die Fähigkeit „Muskulös“:



    Diese Sorgt dafür, dass die beim tragen schwerer Rüstungen anfallende Strafe auf Ermüdung und Initiative um 30% verringert wird, was bei einem (in Zukunft noch mehr) gepanzerten Kämpfer von Nutzen ist.

    In der Abenddämmerung erreichen wir schließlich Bokenberg.





    Ratsmitglied Oskar erwartet euch auf dem Dorfplatz. Du übergibst das Siegel des falschen Königs und der Mann wiegt es in den Armen wie ein verloren geglaubtes Kleinkind. Nach einem unangenehmen Moment der Umarmung mit der Reliquie, hält er sie hoch und lässt die Einwohner sie sehen. Sie jubeln für eine Weile. Wirklich, etwas zu lang. Du musst Oskar mit dem Ellenbogen in die Seite daran erinnern, dich zu bezahlen.



    Die Dorfleute sind nach der Rückkehr ihres Kleinods in guter Stimmung, und wir nutzen die Gelegenheit, um beim örtlichen Rüstungsmacher eine Kettenhaube günstig zu erstehen.



    Da es nun in Bokenberg keine Aufträge mehr gibt, beschließen Wir, in den Süden nach Königsfeste und dann weiter nach Grafenhaven zu reisen, denn schließlich müssen wir noch jeden Ort mindestens einmal Besuchen.

    In Königsfeste stoßen Wir auf einen vielversprechenden Rekruten: Niels ist ein ehemaliger Wilderer und scheint gut mit dem Bogen umgehen zu können.



    Wir suchen ja noch nach einem Ersatz für den gefallenen Halsten, doch leider steht es mit unserer Barschaft nicht zum Besten, und Wir können es Uns wirklich nicht leisten, dass die Männer unzufrieden werden oder gar desertieren, weil der Sold ausbleibt. Also hoffen Wir, dass Niels später auch noch da sein wird, und setzen den Weg nach Grafenhaven fort.

    Dort angekommen, sehen wir Uns natürlich nach potenziellen Auftraggebern um…





    Du betrittst eine Taverne und erntest einige Blicke bei deiner Ankunft. Männer wispern miteinander, und die Frauen gaffen, wie sie es immer tun. Der Barmann reinigt einen Krug mit einem Stofffetzen, und ruft dich herüber.

    „Du bist dieser Söldner, über den die Leute reden.“

    Neugierig, fragst du woher er das wissen könne, schließlich seist du nicht der Einzige, der hier mit einem Schwert herum läuft. Er lacht.

    „Die Augen. Daran erkenne ich es. Du bist ein Mann, der eine gefährlichere Sorte Beute jagt. Ein Leben, um anderes Leben zu nehmen ist schon eine Welt für sich, doch du suchst diejenigen, deren Leben solch ungewöhnliche Werte erreichen, dass ihr Tod für andere nichts weiter als eine Frage der Bezahlung geworden ist. Ein Kauf wird getätigt, und du wirst das Werkzeug zur Transaktion. So ist es, oder etwa nicht? Du bist ein Knochensammler, ein Totengräber, der im voraus bezahlt wird.“

    Du hast verstanden und nickst. Plötzlich kommt ein Mann zu dir und erklärt, dass örtlicher Repräsentant namens Torhelm von Grafenhaven um dein Gehör bittet. Als du dich umdrehst, ist der Barmann verschwunden.



    Torhelm von Grafenhaven bietet uns 140 Kronen an, um eine Karawane nach Goldbruch zu eskortieren. Das ist kein sehr attraktives Geschäft, denn wie schon erwähnt, sind wir dabei an die Geschwindigkeit der Karawane gebunden und können nicht vom Weg abweichen, was die Gefahr von Überfällen erhöht. Zusätzlich dauern solche Reisen recht lang, und auch wenn die Karawane für die Verpflegung sorgt: die Männer wollen bezahlt werden. Dennoch nehmen Wir an, denn es ist immer noch besser, als ganz ohne Bezahlung in den nächsten oder übernächsten Ort ziehen zu müssen.
    Also wird nicht lang gefackelt, sondern alles Nötige eingepackt, und schon setzt sich die kleine Kolonne in Richtung Goldbruch in Bewegung.
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  15. Die folgenden 3 Regenten bedanken sich bei Ritter Kunz für diese Antwort:

    Azrael (22.04.18), H34DHUN73R (22.04.18), Hohenlohe (21.04.18)

  16. #52
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    Wir wünschen euren Mannen eine gute Reise und viel Glück dabei...!!

    herzlichste grüsse

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  17. #53
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    Interessantes Spiel und sehr gute Berichterstattung. Wir würden es uns gerne zulegen, doch liegt unsere Zahlungsbereitschaft bei einem Zehntel des Preises. So folgen wir gespannt und wünschen gutes Gelingen.


    Edith erinnert uns, auszurichten, dass wir gerne Okultisten in der Kompanie sehen würden.

    WP
    Geändert von Witold Pilecki (21.04.18 um 17:44 Uhr)

  18. Die folgenden Regenten bedanken sich bei Witold Pilecki für diese Antwort:

    Hohenlohe (21.04.18)

  19. #54
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    Wirklich ein sehr schöner AAR!

    Wir lesen beigeistert mit

  20. Die folgenden Regenten bedanken sich bei Rantanplan für diese Antwort:

    Ritter Kunz (23.04.18)

  21. #55
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    Wir haben das Spiel ebenfalls und haben es bereits etwas weiter gebracht und besitzen nunmehr 12 Gefährten mit halbwegs guten Waffen. In der Regel statten wir uns in Fischer Dörfern mit rund 8 Netzen aus. Zwei unserer Kämpen nutzen diese Netze mit Speeren und Schilden in Reserve. Die Netze kann man auf eine Entfernung von zwei Feldern werfen und anschliessend kann man versuchen mittels Knockout den feindlichen Kämpfer zu stunnen.
    Dann versuchen unsere Kämpfer diesen Gegner auszuschalten, was durchaus geht. Unsere zwei Bogenschützen versuchen wir entweder von der Flanke oder von der nächsten Anhöhe zu verwenden. Die Bogner sind zusätzlich mit
    Schwert und Schild ausgestattet, um einen Verlust dieser wertvollen Kämpfer zu vermeiden.
    Aber auch wir haben oft Verluste zu beklagen. Meist stecken wir diese ins Lager und nicht in die Frontlinie. Okultisten oder Priester haben wir noch nie angeheuert, da wir nicht ganz überzeugt von ihren Leistungen sind.
    Evtl. kann hier jemand anderes mehr darüber sagen.

    herzlichste grüsse

    Hohenlohe...
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  22. #56
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    Zitat Zitat von Witold Pilecki Beitrag anzeigen
    Interessantes Spiel und sehr gute Berichterstattung. Wir würden es uns gerne zulegen, doch liegt unsere Zahlungsbereitschaft bei einem Zehntel des Preises. So folgen wir gespannt und wünschen gutes Gelingen.

    Edith erinnert uns, auszurichten, dass wir gerne Okultisten in der Kompanie sehen würden.

    WP
    Vielen Dank, werter Witold Pilecki (und wilkommen im Forum!).
    Vielleicht kommt das Spiel ja nochmal in den Sale, dann können wir eigentlich nur zum Kauf raten, wenn das Setting & Gameplay gefällt
    Zu eurer Anfrage bzgl. Okkultisten: Wir können nichts versprechen, aber vielleicht läuft Uns ja einer über den Weg. Da Wir aber im Spiel schon weiter forgeschritten sind, als im AAR, kann es etwas dauern.
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  23. Die folgenden Regenten bedanken sich bei Ritter Kunz für diese Antwort:

    Hohenlohe (23.04.18)

  24. #57
    Avatar von H34DHUN73R
    H34DHUN73R ist offline
    Wenn wir Eier hätten, hätten wir Eier mit Speck, wenn wir Speck hätten
    Oberstleutnant
    Veteranenorden
 / Point Value: 0

Victoriakreuz
 / Point Value: 0

Verdienstorden der Fremdenlegion
 / Point Value: 0

AAR-Verdienstkreuz - Bronze
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Verdienstkreuz - AAR des Monats
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    Thanked: 250


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    Ein in der Tat vortrefflicher AAR, werter Ritter Kunz.
    Wir ertappen Uns, dass Wir bei jedem Öffnen des Forums ungeduldig nach einer Fortsetzung suchen.

    Womit Wir Euch keineswegs unter irgendeinen Druck setzen wollen.
    Solange Ihr täglich liefert
    Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
    H34DHUN73Rs AAR Bibliothek

  25. Die folgenden Regenten bedanken sich bei H34DHUN73R für diese Antwort:

    Ritter Kunz (Gestern)

  26. #58
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    Wir können uns dem edlen H34DHUN73R nur anschliessen... Bitte weiter so...

    herzlichste grüsse

    Hohenlohe...
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  27. #59
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    Wir freuen Uns über das Interesse und planen die Veröffentlichung des nächsten Updates für heute Abend
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  28. Die folgenden 5 Regenten bedanken sich bei Ritter Kunz für diese Antwort:

    dimovski (Gestern), Hohenlohe (Gestern), Komischer Kunde (Gestern), Rantanplan (Gestern), Setsches (Gestern)

  29. #60
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    Nach einiger Zeit der Reise, eines Nachts während des Lagers, kommt es zu einem unangenehmen Zwischenfall:





    Thorismund der Rattenfänger hat sich den Beinamen durch seine frühere Tätigkeit redlich verdient: Offenbar hat auf der Reise einige Ratten zusammengetrieben. In dieser Nacht sind sie alle entwischt. Einige der Lebensmittelvorräte müssen weggeworfen werden, und einige der Männer sind krank.



    Das ist ungünstig, aber zum Glück haben wir einen recht langen Weg vor uns, also genügend Zeit für die Männer, um zu genesen.
    Wir kommen in der Dämmerung des nächsten Tages in Goldbruch an, wo wir unsere schmale Bezahlung entgegen nehmen. Der nächste Auftrag besteht darin, heikle Fracht nach Bokenberg zu transportieren. Wir sind solche Aufträge gewohnt, und akzeptieren, auch wenn 220 Kronen wieder nicht das Wahre sind. Offenbar haben wir gerade eine kleine Durststrecke. Im Morgengrauen bricht die Kompanie auf.



    Nicht weit hinter Schmalfurth verlassen wir die Straße, um die Wegstrecke abzukürzen, und wandern über die Ebene. In Bokenberg angekommen – es ist mitten in der Nacht – erhalten Wir unsere Bezahlung von Ratsmitglied Oskar.



    Eben jener Oskar hat auch gleich noch etwas für Uns zu tun: wie schon vor einiger Zeit in Kolkdorf verschwinden auch hier Leute spurlos. Damals waren Nachzehrer der Grund. Wir haben so eine Ahnung, dass das hier ähnlich sein könnte, und versprechen, Uns darum zu kümmern, nachdem Oskar sein Angebot auf 680 Kronen erhöht hat. Wir ziehen sofort los und entdecken nach kurzer Zeit schon die bekannten Spuren.



    Wir müssen ihnen nicht lange folgen, um die Vermutungen bestätigt zu finden:



    Wir verwenden die altbewährte Speerwall-Taktik und lassen die Nachzehrer sich selbst aufspießen. Dadurch sind viele schon angeschlagen, und Falks Armbrust tut ihr übriges…



    Auch Erland lässt die Axt sausen und trennt Köpfe so sauber von Rümpfen, dass es eine Freude ist. Einer der Nachzehrer vergeht sich wieder an den Überresten seiner eigenen Art, und wächst dadurch zu etwas bedrohlicherem heran. Wir konzentrieren Uns also auf ihn, dabei geht jedoch ein bisschen unter, dass Reinhold von gleich vier der Ungetüme umringt wurde.



    Mithilfe seines Schildes kann er sich halbwegs verteidigen, doch ein paar Treffer muss er schon einstecken, wovon einer ihm einen Knochen im Arm bricht. Doch bald schon sind die anderen Männer mit ihren Gegnern fertig und schwenken ein, um Reinhold rauszuhauen.



    Dies gelingt dann auch ohne größere Probleme, und bald sind die letzten Nachzehrer Geschichte.



    Wir sammeln erneut einige Zähne der Monster ein, und schneiden ein paar Köpfe ab, um sie Oskar als Beweis vorzulegen.
    Thorismund und Reinhold steigen eine Stufe auf, während Reinhold die bekannte „schnelle Anpassung“ erhält, bekommt Thorismund „Gefestigter Geist“ als Eigenschaft.



    Dies soll sicher stellen, dass er mit seinem Trauma nicht den Mut verliert und weiter in der Linie kämpfen kann.

    Wir kehren nach Bokenberg zurück.





    In der Zeit nach dem Kampf und während des Rückmarsches zu Ratsmitglied Oskars Wohnort füllte sich das Maul des Nachzehrers mit Fliegen, und seine Zunge wurde zu einem formlosen, schwarzen Ball, mit mehr Gebrumm als Biss. Ratsmitglied Oskar wirft einen Blick darauf und hält ein Tuch vor seinen Mund.

    „Ja ja, schon verstanden, nimm es weg, bitte.“

    Er winkt eine Wache herüber und du bekommst einen Beutel mit 680 Kronen überreicht.



    Da jetzt keine weiteren Aufträge in Bokenberg zu finden sind, versuchen Wir es mal mit Handel. In Bokenberg werden Kupferbarren angeboten, und zwar sozusagen zum Erzeugerpreis. Wir hoffen, in Schwertfeste dafür Abnehmer zu finden, und machen Uns auf den Weg. Unsere Hoffnung gründet sich darauf, dass erstens diese Ware nicht in Schwertfeste hergestellt wird, und zweitens, die Händler in größeren Städten oder Festungen zu höheren Preisen ankaufen als jene in kleinen Dörfern.



    Und tatsächlich, nachdem Wir in Schwertfeste angekommen sind, können wir die Barren für 277 Kronen pro Ladung veräußern, was uns insgesamt einen Gewinn von 198 Kronen für Unsere drei Einheiten einbringt. Jedoch können Wir in Schwertfeste keine Aufträge annehmen, da sich immer noch kein Adeliger mit Uns befassen will.

    Also ziehen wir weiter nach Kolkdorf, wo wir wieder einen recht unrentablen Kurierauftrag übernehmen. Das Ziel ist allerdings die Ortschaft Seehoben, und dort waren Wir noch nicht, darum lässt sich die recht mickerige Bezahlung von 130 Kronen mit der Aussicht begründen, der Erfüllung Unserer Ambition ein Stück näher zu kommen.



    Zu diesem Ort führt keine Straße, denn er liegt inmitten des Flussdeltas auf einer sumpfigen Insel. Also müssen wir ein Stück unkartierte Ödnis durchqueren, und uns dann bei niedrigem Wasserstand über Sandbänke und durch Furten schlängeln, um Unser Ziel zu erreichen. Wir sind in der Morgendämmerung in Kolkdorf aufgebrochen und kommen erst mitten in der Nacht in Seehoben an. Volker von Seehoben nimmt uns die Fracht ab, ohne ein Wort zu verlieren, um was es sich dabei handelte.
    Wir übernachten in dem Ort, und werden am Morgen wieder bei Volker vorstellig, der durchblicken lassen hat, einen neuen Auftrag für uns zu haben.





    Volker von Seehoben seufzt, als wäre er ermüdet von diesen ganzen Schwierigkeiten, und als wäre er dabei, ein Gespräch zu führen, welches er schon viele Male geführt hat.

    „Emmerich, ein Mann von einiger Bedeutung hier, hat ausgesagt, dass einige Briganten seinen Töchtern gegenüber unschicklich aufgetreten seien. Nun ist er besorgt, was sie wohl das nächste mal tun werden. Glücklicherweise ist der Mann wohlhabend und konnte die Spur der Herumtreiber leicht verfolgen. Wenn ich euch eine angemessene Summe bezahle, wie ernsthaft würdet ihr eines von euren Schwertern durch ein, zwei Brigantenleiber stoßen?



    Die angemessene Summe belief sich schließlich auf 510 Kronen, und wir wurden uns einig. Bevor wir jedoch Seehoben mit dem Ziel, einige Schwerter in einigen Körpern zu versenken verlassen, rekrutieren wir noch Giselherr:



    Giselherr ist ein ehemaliger Grabräuber, und als solcher nicht leicht aus der Fassung zu bringen. Seine hohe Entschlossenheit kommt uns gelegen, denn Wir suchen noch einen Standartenträger. Da jeweils ein Prozentsatz der Entschlossenheit des Trägers den umstehenden Verbündeten zugute kommt, ist ein hoher Wert hier von Vorteil. Damit kann er aufwarten, also bekommt er Unser Banner in die Hand, und dazu einige Kleidungsstücke, die Wir noch vorrätig hatten. Bald darauf brechen Wir auf.



    Unser Weg fürt Uns zurück über das Wasser, durch sumpfiges Gelände und schließlich an den Rand des Gebirges. Als wir das Ufer erreicht haben, und Uns einen Weg aus dem Sumpf bahnen, werden wir plötzlich angegriffen…
    Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft, dem Menschen Bier und Rebensaft - drum danke Gott als guter Christ, dass du kein Ochs' geworden bist.

  30. Die folgenden Regenten bedanken sich bei Ritter Kunz für diese Antwort:

    Hohenlohe (Heute)

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