Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welche Staatsform vertretet ihr?
Marc Aurel
31-12-2005, 02:39
Schon lange angekündigt, aber nie gekommen, eröffne ich jetzt diese Umfrage.
Ihr könnt ´gerne noch etwas zu eurer Auswahl posten.
Also... Welche Staatsform ist eurer Meinung nach die beste?
Vernichter
31-12-2005, 03:37
Was ist den eine Telekratie? :)
Und Sozaildemokratie ist keine Regierungsform
Ei, kein Wunder dass solche Sprüche von den jungen Konservativen kommen, die scheinen genauso viel Ahnung von Politik zu haben wie ihre grossen Vorbilder...
Sozialdemokratie keine Regierungsform...
Aber um gottes Willen was sind Telekratie und Plutokratie?
EDIT: Ich habe für die antik-römische Regierungsform gestimmt. Ich halte sie für am besten, Begründung morgen...
Vernichter
31-12-2005, 04:13
Sozialdemokratie ist wohl eher eine ideologie. Genauso wie der Koservativismus. Sollte ich mich irren bitte ich um Aufklärung. Plutokratie ist die Herrschaft des Geldes. Richtig?
Colonel Chris
31-12-2005, 09:26
Ist schon lustig, wie sich 3 Menschen mit dem Durchschnittsalter von 17,67 Jahren über Politik unterhalten, als hätten sie schon mit der Muttermilch die Weisheit gefressen.
Ich habe für die Diktatur des Proletariats gestimmt. Man möge mich nun brandmarken und unter lauten Buuuh-Rufen aus der Zivilisation vertreiben. :D :teufel:
Edit: @Chris: Ich finde es gut, dass sich junge Leute (unter anderem noch nicht mal Wahlberechtigt) über Politik unterhalten. Auch wenn sie (eurer Meinung nach) vielleicht nicht überall bescheid wissen interessieren sie sich zumindest dafür und diskutieren es auch. Ich kann ein solches Verhalten nur unterstützen, auch wenn es meinerseits ab und zu auch Mal ein Lächeln entlockt. Aber das ist ja nicht schlimm.
Stimme mal für die Aristokratie, aus unoffensichtlichen Gründen :)
Montesquieu
31-12-2005, 10:26
Aber: Das junge Volk muss auch erzogen werden, deshalb Christ postet selbst etwas hier!
Ich habe natürlich für die gemischte Verfassung... ähm... Repräsentative Demokratie gestimmt. Auch wenn der Begriff neu ist, so ist diese Form schon seit Aristoteles bekannt.
Aber: Vernichter hat Recht, was hat die Sozialdemokratie hier zu suchen? Was sind die institutionellen Spezifika dieser Staaten, welche nicht unter RD oder Räte-Demokratie fallen?
Vernichter
31-12-2005, 10:28
Ich habe für die Diktatur des Proletariats gestimmt. Man möge mich nun brandmarken und unter lauten Buuuh-Rufen aus der Zivilisation vertreiben. :D :teufel:
Edit: @Chris: Ich finde es gut, dass sich junge Leute (unter anderem noch nicht mal Wahlberechtigt) über Politik unterhalten. Auch wenn sie (eurer Meinung nach) vielleicht nicht überall bescheid wissen interessieren sie sich zumindest dafür und diskutieren es auch. Ich kann ein solches Verhalten nur unterstützen, auch wenn es meinerseits ab und zu auch Mal ein Lächeln entlockt. Aber das ist ja nicht schlimm.
Sagte ein Jemand der 3 Jahre älter ist als einer den man zu den jungen Leuten hinzu gezählt hat. :D
gulaschkoenig
31-12-2005, 10:30
Konstitutionelle Monarchie.
Hat für mich die Vorteile das im Notfall mehr oder weniger Schnelle Entscheidungen getroffen werden, der Regent sich auf im bestfall gute Berater stützen kann, und auch ein bisschen Demokratie dabei ist.
Marc Aurel
31-12-2005, 11:12
Werter Vernichter:
Ich habe die Sozialdemokratie genommen als Gegenstück der Diktatur des Proleteriats, die Sozialdemokratie ist eine Demokrtie ohne Kapital ;)
Eine Telekratie ist eine Herrschaft durch die Medien, was eigentlich garnicht soo abwegigig ist wie es klingt. Wer würde nicht gern Stefan Raab als Bundeskanzler haben :D
Ich bin überrascht dass noch niemand für die Theokratie gestimmt hat, dabei sind doch zwei vorbildliche Pazifistenstaaten Theokratien: Tibet und der Vatikan. Naja... George W. Bush hält sich warscheinlich auch für einen Theokraten :D :D
Falls jemand bei einer Herrschaftsform nicht weiß was sie bedeutet, kann er gerne auf www.wikipedia.de , ich habe extra nur Staatsformen gewählt die dessen Erklärung dort drinsteht.
(An alle Monarchisten da draußen! Wenn schon eine Monarchie dass wenigstens eine Wahlmonarchie ;) Sie hat so schöne deutsche Tradition :cool: )
@Teradoc: Eine Plutokratie ist eine Herrschaft der Reichen. In einer Plutokratie werden Menschen- und Grundrechte je nach Einkommen verteilt (also eine Herrschaft des Bösen!)
Wer bitte ist hier ein Fascho?! Und wer will hier ne Militärdiktatur?! @Canaris: du böser Adliger du :D
Marc Aurel
31-12-2005, 11:31
Ich möchte in diesem Thread bitte keine Diskussionen, welche die beste Staatsform ist, mir hängt das langsam zum Halse raus und dafür gibts andere Threads.
Gebt einfach eure Stimme ab und schreibt vielleicht noch ein bisschen dazu. Aber keine riesigen Diskussionen und bitte auch beim Thema bleiben. (also jetzt kein: 'Das musst du gerade sagen' oder so!)
gulaschkoenig
31-12-2005, 11:44
Und wenn ich nochmal ne Rote Rep bekommen nur weil ich für Konstitutionelle Monarchie gestimmt hab, dann setzts was. :rot:
@ du weißt schon wer :D
General Guisan
31-12-2005, 11:53
Basisdemokratie, weil das System in der Schweiz seit über 700 Jahren erprobt ist und bestens funktioniert. Ein deutsches System a la "ihr dürft alle 4 Jahre mal was sagen, spielt aber eh keine Rolle" ist genausowenig demokratisch wie ... öhhh Amerika ;)
Wahlen zu allen (wichtigeren) Entscheidungen, dazu Referendumsmöglichkeit und eigene Initiativen (grade vor wenigen Wochen hat das Volk entschieden, das wir keine Gentechpflanzen in der Schweiz wollen.. ) das ist Demokratie, nicht das was unsere nördlichen Invaso.. Nachbarn darunter verstehen :tongue:
Mechathron
31-12-2005, 12:23
Plutokratie (http://de.wikipedia.org/wiki/Plutokratie)
Telekratie (http://de.wikipedia.org/wiki/Telekratie)
Ich hab mich für die repräsentative Demokratie entschieden, auch wenn die Basisdemokratie einiges für sich hat.
PanWolodyjowski
31-12-2005, 12:32
Oh hier haben auch Faschos und Militärfanatiker ihre Stimme abgegeben? - Verrückt oder sadomasochistisch veranlagt? :eek: :rot:
Ich bin für die repräsentative Demokratie - zwar nicht so direkt vom Volk steuerbar aber dafür handlungsfähiger wie ich finde.
Ich bin für die Basisdemokratie, da diese durchaus was hat, und sie wirklich eine der wenigen "echten" Demokratien ist.
Vernichter
31-12-2005, 12:56
Habe übrigens für die Represtantive gestimmt. Für dei Basisdemokratie ist mir das Volk zu dämmlich. da würden sich meist die "einfachen" Lösungen durchsetzen. Wer hat denn die Zeit sich mit jedem Gesetz ausseinander zu setzen? selbst die Abgeordnenten schaffen dies oft nicht.
Marc Aurel
31-12-2005, 13:10
Beeindruckend dass einzig die Repräsentative, die Basis- und die Sozialdemokratie bei den Forennutzern vorhanden sind. Präsidialrepublik und Röterepublik dagegen nicht. Man könnte fast denken ihr mögt das Wort Republik nicht :D
Leider hab ich geschlafen und bei der Doppelherrschaft nicht angegeben ob eine Autokratische oder Demokratische Herrschaftsform, deswegen würde ich gerne mal die Wähler dieser Staatsform fragen an welche Art von Doppelherrschaft gedacht haben.
Montesquieu
31-12-2005, 14:19
Basisdemokratie, weil das System in der Schweiz seit über 700 Jahren erprobt ist und bestens funktioniert. Ein deutsches System a la "ihr dürft alle 4 Jahre mal was sagen, spielt aber eh keine Rolle" ist genausowenig demokratisch wie ... öhhh Amerika ;)
Wahlen zu allen (wichtigeren) Entscheidungen, dazu Referendumsmöglichkeit und eigene Initiativen (grade vor wenigen Wochen hat das Volk entschieden, das wir keine Gentechpflanzen in der Schweiz wollen.. ) das ist Demokratie, nicht das was unsere nördlichen Invaso.. Nachbarn darunter verstehen :tongue:
Reine Basis Demokratie in der Schweiz, das ich nicht lache! :D Na, ist die normal gemischte republikanische Verfassung, die wir überall haben, nur mit ein paar mehr Tendenzen hin zur direkten Demokratie.
Marc Aurel
31-12-2005, 14:24
Wofür habt ihr denn gestimmt, werter Montesquieu?
Parlamentarische Monarchie?
Montesquieu
31-12-2005, 14:34
Für die repräsentative Demokratie, wie ich es eigentlich auch geschrieben habe. ;)
Marc Aurel
31-12-2005, 14:39
Für die repräsentative Demokratie, wie ich es eigentlich auch geschrieben habe. ;)
komisch... wär hat dann Parlamentarische Monarchie gewählt? Naja, egal.
Preussenhusar
31-12-2005, 14:44
Eine Konstitutionelle Monarchie ist auch heute noch zeitgemäß.
Es kommt eben immer auf den Monarchen an !
PH
Erwin Rommel
31-12-2005, 14:56
Wir haben Uns mal für die "Totalitaristische Diktatur" entschieden. Natürlich nur, solange Wir einen hohen Posten dort innehaben oder gar slebst der Herrscher sind. ;)
PS: Demokratie funktioniert einfach nicht, das wusste schon Homer Simpson zu berichten. :D
Marc Aurel
31-12-2005, 14:59
Totalitarismus bezeichnet eine diktatorische Herrschaftsform. Im Unterschied zu autoritären Diktaturen erheben totalitäre Diktaturen den Anspruch, einen „neuen Menschen“ gemäß einer bestimmten Ideologie zu formen, und in alle soziale Verhältnisse hinein zu wirken. Während sich autoritäre Diktaturen damit begnügen, dass das Volk nicht gegen die Herrschenden aufbegehrt, fordern totalitäre Diktaturen die aktive Unterstützung der Beherrschten ein. Typisch ist die dauerhafte Mobilisierung in Massenorganisationen und die Ausgrenzung oder ggf. Vernichtung von denjenigen, die sich den Strukturen nicht unterwerfen wollen.
Ich bin wahrlich enttäuscht von euch Al...
Erwin Rommel
31-12-2005, 15:18
Tztztz, wenn jeder alles so ernst auf die Kappe nehmen würde wie Ihr, dann würde es die Wörter "Witz" oder "Spaß" im Sprachgebrauch der Menschheit nicht mehr geben. Was glaubt Ihr wohl warum Wir geschrieben haben das Wir dieses System nur wollen wenn Wir dran sind und warum haben Wir wohl einen ;) - Smilie dahintergesetzt?
Ach ja, von Euch sind Wir übrigens auch enttäuscht! ;) :D
Sagte ein Jemand der 3 Jahre älter ist als einer den man zu den jungen Leuten hinzu gezählt hat. :D
Ich habe die Aussage auch auf die Minderjährigen bezogen. Und mal ehrlich: mit 21 ist man ja auch noch nicht Opa; ansonsten habt ihr was falsch gemacht.
Basisdemokratie, weil das System in der Schweiz seit über 700 Jahren erprobt ist und bestens funktioniert. Ein deutsches System a la "ihr dürft alle 4 Jahre mal was sagen, spielt aber eh keine Rolle" ist genausowenig demokratisch wie ... öhhh Amerika ;)
Das heutige System gibt es doch erst seit etwa 1850?
Marc Aurel
31-12-2005, 18:01
Tztztz, wenn jeder alles so ernst auf die Kappe nehmen würde wie Ihr, dann würde es die Wörter "Witz" oder "Spaß" im Sprachgebrauch der Menschheit nicht mehr geben. Was glaubt Ihr wohl warum Wir geschrieben haben das Wir dieses System nur wollen wenn Wir dran sind und warum haben Wir wohl einen ;) - Smilie dahintergesetzt?
Leider kennt ihr mich nicht privat, ich bind er Witzereißer Numero 1.
(Al will den perfekten Menschen schaffen und alle anderen ins KZ werfen :eek: )
Alith Anar
31-12-2005, 21:42
Ich habe mal für Basisdemokratie.
Auch wenn ich denke das das Volk nicht wirkjlich alles entscheiden sollte, aber ein bischen mehr als alle 4 Jahre den Bürgermeister / Parlament zu wählen sollte es schon können. Vor allem sehe ich das in so einem FAll eventuell auch mehr über ein Thema kritisch berichtet wird, bzw die Konsequenzen stärker aufgezeigt werden, weil man ja den "dummen" Bürger von seiner Meinung überzeugen will.
Alith
Sir H. Dowding
01-01-2006, 16:31
Repräsentative Demokratie. Da tun sich ja Abgründe auf, wenn man sich die Ergebnisse anschaut ...
Doppelte Herrschaftsmöglichkeiten ähnlich Rom.....
Faultierasai
02-01-2006, 07:25
Ich nehme mal (wen wundert´s ?) Wahlmonarchie:
Hier kann sich der Herrscher seinen möglichen Nachfolger "heranzüchten" (nein nicht so wie ihr jetzt denkt), oder wenn er clever ist ihn vom Volke auswählen lassen.
(Auch bei dieser Wahl hat er genug Einflussmöglichkeiten um diese Pseudowahl nach seinem Gusto zu entscheiden). Vorteil sehe ich das hier einer an die Macht kommt der was auf den Kasten hat und nicht als ein bloßer Verwalter und Titelträger auftreten kann.
2. Wahlmöglichkeit wenn ich denn hätte wäre: Diktatur des Proletariats. (Warum fehlt eigentlich der Kommunismus?)
Die jüngere Geschichte zeigt das diese Möglichkeit nicht funktioniert hat.
Aber! Als Marx und Engels diese Idee abschrieben haben sie einige Dinge die zum funktionieren unbedingt nötig sind unterschlagen, daher und weil diese Form der Herrschaft in der neueren Zeit entartet wurde ging es schief.
BTW: Diese Diktatur des Proletariats (wenn ich sie in diesem Thread mal mit Kommunismus gleichsetzen darf) hat in der Geschichte allerdings bereits funktioniert.
Preussenhusar
02-01-2006, 08:05
Werter Faultierasai,
Wo bitte schön hat die Diktatur des Proletariats denn funktioniert ?
Ich kenne da kein Beispiel - könnt Ihr meine Wissenslücke schließen ? :^^:
PH
Vernichter
02-01-2006, 08:07
Werter Faultierasai,
Wo bitte schön hat die Diktatur des Proletariats denn funktioniert ?
Ich kenne da kein Beispiel - könnt Ihr meine Wissenslücke schließen ? :^^:
PH
Naja dasFunktionieren ist relativ. Man kann die 70 Jahre der Menschenschinderei in der SU auch als Funktionieren ansehen :D
Faultierasai
02-01-2006, 08:15
Warum kommen immer alle mit der neueren Zeit? Sowjetunion, Kuba, DDR? Von wo hatten Marx und Engels wohl diese Ideen geklaut? (Und nicht bis zu Ende gelesen, denn dann könnten sie auch sagen warum es klappte oder auch nicht).
Der einzige Staat bei dem dies wirklich funkioniert hatte war Sparta.
Nur für die Vollbürger des Staates, wohlgemerkt. Sklaven sind ausgeschlossen.
Aber für das Volk klappte es.
Vernichter
02-01-2006, 08:24
Sklaven sind ausgeschlossen.
Sind ja auch keine Menschen stimmts? :D
Ich hab mal gewählt... :^^: als nächstes muss ich mal die Finanzen checken gehen
Sind ja auch keine Menschen stimmts? :D
Auf die heutige Zeit bezogen, sind die damaligen Sklaven die heutigen Maschinen/Automaten. Kann man jedenfalls so sehen, wenn man Spartas Regierungsvariante heute etablieren will....
Auf die heutige Zeit bezogen, sind die damaligen Sklaven die heutigen Maschinen/Automaten. Kann man jedenfalls so sehen, wenn man Spartas Regierungsvariante heute etablieren will....
Und wen möchtet Ihr heutzutage als Sklaven einführen? Die nach dem Kastensystem niederen Inder? Theoretisch sollten ja 400 Mio. Arbeitskräfte in hochtechnisierten Fabriken ausreichen, um für den Rest der Menschheit Konsumgüter herzustellen.
Da wir zeitgleich auch den Sozialismus wieder weltweit einführen, und es dadurch uninteressant wird, Leistung zu bringen, dürfte sich auch kein Mensch mehr hinstellen, um irgendwas zu erfinden oder was vorhandenes zu verbessern, da eine Verbesserung der persönlichen Situation ja nicht gegeben wäre. Als Folge davon hätten wir auch keinen Bedarf mehr, die DVD durch irgendwas neues zu ersetzen. Wieso auch? Es werden ja keine Filme mehr gedreht weil die Schauspieler ja genauso arm dran wären wie der Rest der Welt.
Als erweiterte Folge davon wären die 400 Mio Inder auch zuviel, da bei gleichbleibenden Entwicklungslevel nur der Verschleiss zu ersetzen wäre. Gehe ich aber davon aus, das keine Entwicklung mehr stattfindet, kann ich das bestehende so auslegen, das es möglichst lange bestehen bleibt, wodurch auch der Verschleissersatz lange auf sich warten lässt. Also hätten wir 400 Mio Sklaven die unterbeschäftigt wären und sich gedanken über Ihre Situation machen könnten :) wie soll man darauf reagieren?
Faultierasai
02-01-2006, 09:49
Wir lassen sie Bollywood Filme gucken?
.... :) wie soll man darauf reagieren?
Wie die alten Griechen....
Füße hochlegen und Muße "tun".
Ich klickte zwar auf die Römer, die waren aber ja ähnlich... ;)
Tja...irgendwas stimmt immer nicht...
Wir lassen sie Bollywood Filme gucken?
Bollywood ist glaub ich aus diesem Forum getilgt worden :D
Faultierasai
02-01-2006, 10:17
Zitat von Phob: Bollywood ist glaub ich aus diesem Forum getilgt worden
Warum denn dieses?
Um nicht den Vorwurf des Spamming oder Threadverfälschens ausgesetzt werden:
Nichts geht über die Wahlmonarchie.
Ich habe Plutokratie gewählt :D
Er war böse...
Faultierasai
02-01-2006, 10:55
Zitat von Phob: Er war böse...
Wie kann ein Thread böse werden? Was hat er getan?
Um nicht den Vorwurf des Spamming oder Threadverfälschens ausgesetzt werden:
Was gefällt euch so an Plutokratie? Wie seht ihr euch in dieser Reg. Form.
unnützes bla bla bla später
Sorry ich meinte keinen Thread ich meinte das Verhalten eines Bollywood abkömmling :D
Mir gefällt eigentlich nichts sehr viel an einer Plutokratie. Manchmal habe ich jedoch das Gefühl, das wir uns im großen und ganzen Gesellschaftlich dorthin bewegen (weltweit) und von daher sollte man frühzeitig anfangen, sich mit dem Gegenbenheiten vertraut zu machen.
Tatsächlich würde ich eher etwas Egalitäreres bevorzugen
Faultierasai
02-01-2006, 11:19
Zitat von Phob: Sorry ich meinte keinen Thread ich meinte das Verhalten eines Bollywood abkömmling
Ein böser Schreiberling kann dafür sorgen das ein ganzer Thread geschlossen wird?
Wer denn und warum ?
Himmel da muss ich ja aufpassen, denn dann halte ich in meinen Händen ja eine gewaltige Macht........
Um nicht den Vorwurf des Spamming oder Threadverfälschens ausgesetzt werden:
Ja das scheint so zu werden, aber seid ganz unbesorgt, bald gibt es ja die kommunistische Weltrevolution und dann wird ja alles wieder gut.
Etwas egalitäreres? Hm schwierig, wie wäre es mit Religionsstifter die man dann später in eine gesellschaftsform ändern könnte.
Egalismus ist wohl nicht echt umsetzbar.
Der Mensch an sich ist nicht in der Lage einfach aus Spass an der Sache eine Gesellschaft voranzubringen. Es ist zwar eine schöne Vision wonach alles was wir uns wünschen von Vollautomatisierten Betrieben kostenlos hergestellt wird aber derzeit ist es nicht absehbar, dass wenn jeder Mensch ohne bedenken das machen kann was er will sich sehr viele für die Gesellschaft einsetzen werden. Aber die Vorstellung, das ein Arzt nur arbeitet, weil er gerne Menschen helfen will, ein Schauspieler nur am Theater oder in einem Film auftritt weil er Menschen begeistern kann, während der Lebensstandard für alle gleich ist, da ja alles Kostenlos zur Verfügung gestellt wird hat was für sich. Star Trek ist defacto eines der besseren Beispiele hierfür :) Jean Luc Picard ist ja auch nur Kapitän der Enterprise geworden, weil er die Menschheit voranbringen wollte und nicht einfach nur Weinbauer wie sein Bruder sein wollte.
Marc Aurel
02-01-2006, 14:30
Mit schöner Volkaufklärung könnte man in den Menschen den Gemeinschaftssinn vorantreiben. Man kann nicht immer daran denken, dass dieses Gefühl des Hilfens von alleine kommt.
the general
02-01-2006, 14:43
[Klugscheissermodus an] Es gibt wenn man es genau nimmt nur 3 Staatsformen.
Die Monokratie, die Herrschaft des Einzelnen, worunter die Diktaturen, und Monarchien fallen, sei es Erbmonarchie, Wahlmonarchie, usw.
Die Aristokratie, die Herrschaft einiger Weniger, worunter Oligarchien, Junta's (Keine Ahnung wie man Mehrzahl von Junta schreibt :???: ), usw. fallen.
Zu guter letzt gibt es noch die Demokratie, die Herrschaft von Allen, worunter mittelbare und unmittelbare Demokratiesysteme fallen.
Alles andere sind Regierungsformen. Die konstitutionelle Monarchie z.B. ist immer noch eine Monokratie auch wenn sie demokratisch durchsetzt ist, genauso wie die Wahlmonarchie, oder eine Diktatur.
Deswegen ist die Fragestellung in sofern nicht korrekt. Korrekter wäre die Fragestellung: "Welche Staatsformen und Regierungsformen vertretet ihr?"[Klugscheissermodus aus]
Marc Aurel
02-01-2006, 14:46
Die Wahlmonarchie muss nicht unbedingt Demokratisch sein. Nehmen wir zum Beispiel das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, das war auch eine Wahlmonarchie und da wurde das Volk überhaupt nicht gefragt.
the general
02-01-2006, 14:49
Die Wahlmonarchie muss nicht unbedingt Demokratisch sein. Nehmen wir zum Beispiel das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, das war auch eine Wahlmonarchie und da wurde das Volk überhaupt nicht gefragt.
Nein, ich bezog die Wahlmonarchie und die Erbmonarchie auf Monokratie.
Marc Aurel
02-01-2006, 14:51
Ja, das habe ich nach meinem Post auch mitbekommen :)
Aber es gibt hier noch andere die die Wahlmonarchie mit einer Demokratie gleichstellen, was aber nicht zwingend notwendig ist.
Sir H. Dowding
02-01-2006, 15:12
Volksaufklärung hat für mich immer den schalen Beigeschmack von Propaganda. Und nebenbei: Glaubst du ernsthaft daran, dass durch Volksaufklärung Gemeinsinn heranerzogen werden kann, wenn es bis jetzt nicht einmal gelungen ist durch Kampagnen alle dazu zu bewegen, sich im Auto anzuschnallen? Selbst durch die neuen Spots wo irgendwelche Kinder durch die Scheiben segeln hat sich da was gerührt.
Über 60 Jahre, nachdem die Schäden durch Rauchen wirklich nachgewiesen wurde, raucht immer noch 1/3 der Bevölkerung und das schöne daran ist, die am besten aufgeklärten Bevölkerungsgruppen rauchen noch mehr. 35% rauchende Ärzte, 42% rauchende Krankenschwestern und schließlich 56% rauchende Sportlehrer zeugen nicht wirklich davon, dass diese Kampagnen erfolgreich waren. Mit welchen Mitteln müsste ich die LEute dann eigentlich noch behämmern, damit sie kapieren, dass sie für die Allgemeinheit arbeiten und ihnen das gefallen soll?
Dieses Obrigkeitshörigkeit die da verlangt wird macht mich nachdenklich, dich nicht?
Der Staat weiß, was das beste für seine Bürger ist, er verordnet Gemeinsinn, dazu gibt's ein paar schöne Bilder und Plakate und das Volk reagiert dann, indem es brav Gemeinsinn nachbetet. Natürlich könnte man auch sagen: Gemeinsinn ist so eine wunderbare Sache, warum sollte jemand was dagegen haben? Doch das ist nicht die Frage, denn jeder hat das Recht keinen Wert auf Gemeinsinn zu legen, warum auch immer und es ist nicht am Staat oder der Volksaufklärungsbehörde dann festzulegen, was zu denken ist. (Ich finde diese Anti-Raucherkampagnen schon manchmal sehr überspitzt, unsinnig und sehr in die Privatsphäre eindringend, wenn jetzt aber mit Pomp und Trara die Kampagne "Hilf mit, die Gemeinschaft braucht dich!" startet, dann fühle ich mich im falschen Land (Eurasien 1984 vielleicht) ...
Oliver Guinnes
02-01-2006, 16:49
Der einzige Staat bei dem dies wirklich funkioniert hatte war Sparta.
Nur für die Vollbürger des Staates, wohlgemerkt. Sklaven sind ausgeschlossen.
Aber für das Volk klappte es.
Dann hat ja fast jede Staatsform funktioniert:
Der Sowjetkommunismus: für alle bis auf für die, die nicht im ZK waren
der Nationalsozialismus: für alle bis auf die, die im KZ waren
Die Herrschaft Robbespierres: Bis auf die ohne Kopf
Cromwells Alleinregierung: bis auf für die hungerenden Iren und die gemeuchelten Katholiken
Die Herrschaft Friedrischs II: Bis auf für die Katharer, einen Teil seiner Söhne, aufständische Barone und die norditalienischen Städte
Der Feudalismus: bis auf für die Bauern.
Wenn ihr die Knappheit durch Sklaven beseitigen lasst, dann gibt es auch kein ökonomische Problem mehr und dann kann auch der Kommunismus funktionieren. Da ist mir die Star Trek-Version der Knappheitsbeseitigung schon lieber.
:gluck:
Was hatten die eigentlich bei Star Trek?
Da gab es 1 Chef und einen Hohen Rat oder wie?
Was ist das? Konstitutionelle Monarchie?
Ich liebe Star Trek für seine Visionen.
Vielleicht liegen sie ja damit auch noch richtig :)
Wahnfried
02-01-2006, 20:29
[Klugscheissermodus an] Es gibt wenn man es genau nimmt nur 3 Staatsformen.
Die Monokratie, die Herrschaft des Einzelnen, worunter die Diktaturen, und Monarchien fallen, sei es Erbmonarchie, Wahlmonarchie, usw.
Die Aristokratie, die Herrschaft einiger Weniger, worunter Oligarchien, Junta's (Keine Ahnung wie man Mehrzahl von Junta schreibt :???: ), usw. fallen.
Zu guter letzt gibt es noch die Demokratie, die Herrschaft von Allen, worunter mittelbare und unmittelbare Demokratiesysteme fallen.
Alles andere sind Regierungsformen. Die konstitutionelle Monarchie z.B. ist immer noch eine Monokratie auch wenn sie demokratisch durchsetzt ist, genauso wie die Wahlmonarchie, oder eine Diktatur.
Deswegen ist die Fragestellung in sofern nicht korrekt. Korrekter wäre die Fragestellung: "Welche Staatsformen und Regierungsformen vertretet ihr?"[Klugscheissermodus aus]
Klugscheissermodus an, habt ihr nicht noch eine 4 Regierungsform vergessen? Was ist mit Anarchie?, Klugschiessermodus aus! :D
Mechathron
02-01-2006, 20:32
Was hatten die eigentlich bei Star Trek?
Da gab es 1 Chef und einen Hohen Rat oder wie?
Was ist das? Konstitutionelle Monarchie?
Ich liebe Star Trek für seine Visionen.
Vielleicht liegen sie ja damit auch noch richtig :)
Egalitäre Politik. Ein Rat, der beschliesst, vertreten durch den Präsidenten der UFP. Aber trotz der GEsamtpolitik konnte jeder Planet noch für sich eigene Dinge ausgestalten.
Wahnfried
02-01-2006, 20:35
Egalitäre Politik. Ein Rat, der beschliesst, vertreten durch den Präsidenten der UFP. Aber trotz der GEsamtpolitik konnte jeder Planet noch für sich eigene Dinge ausgestalten.
Klingt ein bisschen wie EU nur der Praesident fehlt, dafuer gibt's den Rat. :D
Mechathron
02-01-2006, 20:38
Klingt ein bisschen wie EU nur der Praesident fehlt, dafuer gibt's den Rat. :D
Nur bei Star Trek klappt es irgendwie gescheit :D
Nur bei Star Trek klappt es irgendwie gescheit :D
Evl. gibt`s bei Star Trek weniger Lobbyisten, Beamte, Wirtschaftsbosse und Manager, außer bei den Ferengie... ;)
:rolleyes: Terry
PS: Arbeiter gibt`s genug dort, an denen kann es nicht liegen....
(man ist die letzte Folge lange her....)
Vernichter
02-01-2006, 22:00
Mit schöner Volkaufklärung könnte man in den Menschen den Gemeinschaftssinn vorantreiben. Man kann nicht immer daran denken, dass dieses Gefühl des Hilfens von alleine kommt.
DANKE DANKE UND NOCHMALS DANKE für die schöne Vorlage.
Fünf Jahre Hauptschule (mit anschliessenden Abitur) und 3 Monate Kinderheim und ihr werdet ein für alle mal jede Illusion verlieren, dass man die Menschen aufklären Geschweige den mit ihnen solche komischen Sachen wie den Sozialismus aufbauen kann. All die Jenigen die in einer wohlbechüteten bürgerlichen Umgebung aufgewachsen sind haben meist nicht die geringste Ahnung wie die Gehirne dieser Leute funktionieren. Man geht davon aus, dass diese Menschen genauso denken wie die Bürgerlichen. Dem ist aber nicht so:
1. Alles was ich mache ist grundsetzlich OK und zu entschuldigen.
2. Eigenreflektion ist Bockmist
3. Alles was Andere an kleinsten Verfehlungen mir gegenüber begehen ist in keinster Weise zu erklären oder gar zu entschuldigen und gehört drakonisch bestrafft.
4. Moralisch verwerflich ist das was bestrafft wird. Alles was nicht bestrafft wird ist Ok. Das führt dann zu solchen Aussagen wie: "Wenn ich gewusst hätte, dass es sein Handy ist hätte ich es natürlich nicht geklaut" (erst kürzlich erlebt). Sprich alles was kleiner ist als ich darf ich abziehen :D
5. Gewalt ist eine Lösung
6. Alle Politiker sind Diebe die viel zu viel verdienen
7. Bücher sind des Teufels.
8. Gewalt ist immer eine Lösung.
9. Carpe Diem und vergiss die Zukunft.
Wahnfried
02-01-2006, 22:06
DANKE DANKE UND NOCHMALS DANKE für die schöne Vorlage.
Fünf Jahre Hauptschule (mit anschliessenden Abitur) und 3 Monate Kinderheim und ihr werdet ein für alle mal jede Illusion verlieren, dass man die Menschen aufklären Geschweige den mit ihnen solche komischen Sachen wie den Sozialismus aufbauen kann. All die Jenigen die in einer wohlbechüteten bürgerlichen Umgebung aufgewachsen sind haben meist nicht die geringste Ahnung wie die Gehirne dieser Leute funktionieren. Man geht davon aus, dass diese Menschen genauso denken wie die Bürgerlichen. Dem ist aber nicht so:
1. Alles was ich mache ist grundsetzlich OK und zu entschuldigen.
2. Eigenreflektion ist Bockmist
3. Alles was Andere an kleinsten Verfehlungen mir gegenüber begehen ist in keinster Weise zu erklären oder gar zu entschuldigen und gehört drakonisch bestrafft.
4. Moralisch verwerflich ist das was bestrafft wird. Alles was nicht bestrafft wird ist Ok. Das führt dann zu solchen Aussagen wie: "Wenn ich gewusst hätte, dass es sein Handy ist hätte ich es natürlich nicht geklaut" (erst kürzlich erlebt). Sprich alles was kleiner ist als ich darf ich abziehen :D
5. Gewalt ist eine Lösung
6. Alle Politiker sind Diebe die viel zu viel verdienen
7. Bücher sind des Teufels.
8. Gewalt ist immer eine Lösung.
9. Carpe Diem und vergiss die Zukunft.
Nicht zu vergessen ist:
Die anderen sind an allem Schuld!
Das System ist an allem Schuld!
Der Staat ist an allem Schuld!
TheEvilForce
02-01-2006, 22:38
Ich sehs zum Beispiel auch in der Berufsschule... Da wird in der Probezeit zusammen mit den anderen gestreikt... Sehr mutig oder nur grenzenlos dumm...
Und selbst der 2te mit Abitur dort ist stolz drauf, ausserhalb der Schule nie ein Buch gelesen zu haben (konnte es selbst nicht glauben) und stattdessen fernzusehen...
Das beste ist, dass im Politikunterricht die Leute, sobald ich bei der Erklärung unseres heutigen Wahlsystems auf die Weimarer Republik komme, keiner mehr folgen kann... Ich muss tatsächlich erklären, was in der Weimarer Republik los war und selbst beim Abiturienten war das so... :eek:
Oder das man einem Lehrer erklären muss, dass wir (noch) keine 21% Kohlendioxid und 78% Sauerstoff haben, sondern nur 78% Stickstoff und 21% Sauerstoff haben und 0,03-0,04% Kohlendioxid... Der hat noch nichtmal die Anspielung auf die Venus verstanden (bei 21% Kohlendioxid hätten wir wohl ein ähnliches Klima wie die Venus)...
Und das dort dann sich drüber beklagt wird, dass nicht genug Arbeitsplätze da sind, das ist schon ein starkes Stück in Zeiten von Globalisierung... Zumindest der Fakt, dass der Lohn wesentlich höher ist, als für gebildetere im Ausland...
@TEF:jepp, zumindest am Schulsystem merkt man, daß dieses republikanische System auf kleinem Territorium doch irgendwie nicht so prickelnd ist(milde ausgedrückt); da hast Du massig Befürworter. Und leider wird es absehbar nicht besser, eher im Gegenteil.....
Vernichter
02-01-2006, 23:00
@TEF:jepp, zumindest am Schulsystem merkt man, daß dieses republikanische System auf kleinem Territorium doch irgendwie nicht so prickelnd ist(milde ausgedrückt); da hast Du massig Befürworter. Und leider wird es absehbar nicht besser, eher im Gegenteil.....
Was hat es mit der Republik zu tun?
TheEvilForce
02-01-2006, 23:02
@TEF:jepp, zumindest am Schulsystem merkt man, daß dieses republikanische System auf kleinem Territorium doch irgendwie nicht so prickelnd ist(milde ausgedrückt); da hast Du massig Befürworter. Und leider wird es absehbar nicht besser, eher im Gegenteil.....
Nur dass dies auch ein Abbild der Sozialdemokratischen Bildungspolitik ist, die stark von den Alt68ern beeinflusst ist... PISA beweist ja, dass die Konservativen dort gute Erfolge vorweisen, das sieht man zum Beispiel in Sachsen...
Ich sehs zum Beispiel auch in der Berufsschule... Da wird in der Probezeit zusammen mit den anderen gestreikt... Sehr mutig oder nur grenzenlos dumm...
Und selbst der 2te mit Abitur dort ist stolz drauf, ausserhalb der Schule nie ein Buch gelesen zu haben (konnte es selbst nicht glauben) und stattdessen fernzusehen...
Das beste ist, dass im Politikunterricht die Leute, sobald ich bei der Erklärung unseres heutigen Wahlsystems auf die Weimarer Republik komme, keiner mehr folgen kann... Ich muss tatsächlich erklären, was in der Weimarer Republik los war und selbst beim Abiturienten war das so... :eek:
Oder das man einem Lehrer erklären muss, dass wir (noch) keine 21% Kohlendioxid und 78% Sauerstoff haben, sondern nur 78% Stickstoff und 21% Sauerstoff haben und 0,03-0,04% Kohlendioxid... Der hat noch nichtmal die Anspielung auf die Venus verstanden (bei 21% Kohlendioxid hätten wir wohl ein ähnliches Klima wie die Venus)...
Und das dort dann sich drüber beklagt wird, dass nicht genug Arbeitsplätze da sind, das ist schon ein starkes Stück in Zeiten von Globalisierung... Zumindest der Fakt, dass der Lohn wesentlich höher ist, als für gebildetere im Ausland...
Ja sowas regt mich auch immer auf wenn Leute zu bequem sind ihr Gehirn überhaupt zu benützen. Niemand verlangt ja dass jeder Einsteins Relativitätstheorie versteht aber man kann von jedem Mensch verlangen dass er ab und zu mal versucht logisch zu denken.
Da kann man verstehen wieso ihr so vehement gegen den Kommunismus seid.
Ich finde aus dem Thema sollte man direkt einen neuen Thread machen wie man verhindern kann dass die Menschen so werden und überhaupt nicht denken. Sowas lähmt ja jedes System, sei es nun ein Kommunismus oder ein Kapitalismus oder was auch immer.
Und wenn die Mehrheit so wird dann wählen sie irgendwann wieder eine NSDAP oder ähnliches :mad:.
Faul sein ist ja noch ok, damit schadet man sich ja wenigstens nur selber. Aber zu faul zu sein sein Gehirn überhaupt zu benutzen grenzt schon an eine Straftat.
@TEF: Mir ist es eigentlich egal, welche Partei angeblich was zu verantworten hat.
Es ist dieses Durcheinander das mich stört und nicht nur mich.
Wer mit 3 schulpflichtigen Kindern innerhalb der Republik 3x umgezogen ist(muß ja nicht weit sein hier), der hat für dieses Schulsystem nur noch Verachtung übrig. Man dreht als Eltern einfach ab.
Es gibt hier im Lande Dipl.- Sotialpädagogen etc. um Europa damit mehrfach zu versorgen, aber ein einheitliches Schulsystem bekommen die nicht hin. DAS ist ein absolutes Armutszeugnis einer angeblichen Bildungsgesellschaft.
In der ach so desolaten DDR konnte so ziemlich jeder in der 6. oder 7. Klasse das normale Deutsch quasi fehlerlos schreiben, rechnen bis sonstwo und sich problemlos verständigen. Und hier und nun?
Nicht mal die Kultusminister der Länder sind sich mit ihren Ministerpräsidenten einig, wie man einfaches Deutsch schreibt. Und wenn es um Weitergehenderes geht, dann finden sie überhaupt keine Linie. Hauptsache, sie tun so, als hätten sie eine Daseinsberechtigung und wurschteln seit 30 Jahren an ihren Amtsvollmachten herum zum Schaden eines ganzen Volkes. Für diesen Aufwand hätte man ganz Afrika auf DDR- Niveau heben können......das war ja da damals nicht so doll. ;)
Wahnfried
02-01-2006, 23:23
Ja sowas regt mich auch immer auf wenn Leute zu bequem sind ihr Gehirn überhaupt zu benützen. Niemand verlangt ja dass jeder Einsteins Relativitätstheorie versteht aber man kann von jedem Mensch verlangen dass er ab und zu mal versucht logisch zu denken.
Da kann man verstehen wieso ihr so vehement gegen den Kommunismus seid.
Ich finde aus dem Thema sollte man direkt einen neuen Thread machen wie man verhindern kann dass die Menschen so werden und überhaupt nicht denken. Sowas lähmt ja jedes System, sei es nun ein Kommunismus oder ein Kapitalismus oder was auch immer.
Und wenn die Mehrheit so wird dann wählen sie irgendwann wieder eine NSDAP oder ähnliches :mad:.
Faul sein ist ja noch ok, damit schadet man sich ja wenigstens nur selber. Aber zu faul zu sein sein Gehirn überhaupt zu benutzen grenzt schon an eine Straftat.
Naja, das Bildungssystem im Osten war vermutlich noch besser als in der BRD. Im Osten wollte man den Klassenkampf gewinnen und hat in Bildung und Sport investiert. In der BRD war man zu satt und wurde dadurch faul. Leistung galt als uncool, Noten als unoetigen Wettbewerb und Wachstum war schlecht fuer die Umwelt. Strom kommt aus der Steckdose. Wer sich in der Schule anstrengte war unsozial gegenueber den Faulen und Umgebildeten. Und unter den Talaren ist der Muff von 1000 Jahren. Ja, und nun wollen die Sozen nicht mal dran Schuld sein.
Erwin Rommel
02-01-2006, 23:33
Nun dass das deutsche Schulsystem mit dieser Provinzfürstelei im argen liegt, dürfte weithin bekannt sein. Aber um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen hier mal ein Artikel von SPIEGELonline.
http://www.spiegel.de/unispiegel/schule/0,1518,392865,00.html
Na wenn wir keine anderen Probleme im deutschen Bildungssystem hätten, dann könnten sich ja die skandinavischen Länder ein Stück von uns abschneiden.
Bin ja mal gespannt wie lange es dann noch dauert bis jedes Bundesland seine eigene "dialektbedingte" Zähl- und Rechenweise einführt?! *Vorsicht Sarkasmus*
Bin ja mal gespannt wie lange es dann noch dauert bis jedes Bundesland seine eigene "dialektbedingte" Zähl- und Rechenweise einführt?! *Vorsicht Sarkasmus*
Wir sind bestimmt dicht dran. :mad:
Bei meiner Tochter in der 1. Klasse lernen sie zu jedem Buchstaben 1 Zeichen(dann zeigt man also was mit dem Finger in der Luft oder so)
Es gibt an der Grundschule drei 1.Klassen.
Glaube ja nicht, daß alle 3 ersten Klassen dann auch die selben Zeichen lernen.....neeee
Hoch gerechnet...
Dieses Schulsystem vor 200 Jahren, so hätten wir heute etwa 4000 Morsealphabete, 10 Stück L-O- Systeme.....und 200 Duden....oder so....
Zum Glück werden wir, bei stabiler Bildungspolitik, sowas erst in 200 Jahren haben....Gute Nacht!
Erwin Rommel
02-01-2006, 23:54
Bitte was? Das ist ja doppeltes lernen. Wie kann man denn Buchstaben mit Zeichen verknüpfen? Die Kinder sollen das Alphabet lernen und darauf basierend Lesen und schreiben. Wird ja richtig schön wenn bald die Kinder das A mit einem Viereck assoziieren. Dann können wir auch bald die Bücher mit irgendwelchen Zeichen vollhauen und jeder macht sich daraus seinen eigenen Reim, da ja wahrscheinlich in jedem Bundesland andere Zeichen für jeden Buchstaben gelten.
Armes Deutschland!
TheEvilForce
03-01-2006, 00:05
Wir müssten mal aufräumen, dass Bildung und Staatsform immer zusammenhängen. Bei vielen kommunistischen Ländern sieht man, dass die Leute durchaus gut gebildet sind. Auch im Kaiserreich muss man den Deutschen ja gute Ergebnisse in der Bildung zugestehen.
Aber seit die Alt-68er mehr Einfluss bekommen haben, gehts ja seit Jahrzehnten schon bergab. Die Konservativen haben ja meist nur das erfolgreiche System behalten. Und die neuen 68er-Systeme haben versagt.
Aber das gehört wohl in einen eigenen Thread, weil wir hier das Thema langsam verlassen.
Wohl hat man hier ein kommunistisches Denken an den Tag gelegt, mit der Folge, dass alle auf ein Tempo runtergebremst werden, dass selbst der Schwächste mithalten kann. Das führt zu 2 Effekten : Die Begabten werden ihre Energien anders verschwenden und stören dadurch bzw. schalten ab. Dadurch werden aber die Lernbedingungen für die Schwachen schlechter, die so dann nicht mehr ihr begrenztes Potential ausschöpfen können...
Man muss halt dieses Schulsystem wieder stärker auf Leistung ausrichten. Das heisst, die Begabten und Fleissigen aufs Gymnasium, darunter dann Real- und Hauptschulen.
Dann können wir auch mit 30% Abiturienten und 30% Real- und 30% Hauptschülern leben. Denn zur Zeit ist Hauptschule ja oft gar nichts wert und im Berufsleben ist es damit schwierig, irgendwas zu schaffen.
Dann können die Abituerienten wieder auf die Uni, die Real- und Hauptschüler in die Ausbildung und evtl. später dann an die Fachhochschule bzw. Uni, wenn sie sich im Beruf weitergebildet haben. So würde man zum Beispiel auch Spätstartern bessere Chancen bieten. Die können ja von Haupt- auf Real- und dann weiter auf Gymnasium. Dafür muss man aber im Wesentlichen die Haupt- und Realschulen viel stärker zu Leistung anhalten. Die müssen das Niveau der meisten heutigen Gymnasien erreichen. Die Gymnasien müssen dann halt die Leistung der kirchlichen und besten Gymnasien erreichen.
Dies dient, um jetzt mal den Bogen zur Staatsform zu schlagen, dazu, das die Bundesrepublik besser mit ihren hohen Löhnen im internationalen Wettbewerb mithalten kann. Wir werden natürlich nicht jeden zum Dipl.-Ing. machen können, aber zumindest eine gut ausgebildete einfach Arbeiterschaft verschafft uns schon Vorteile und stärkt auch deren Bildungshunger, womit auch deren Anfälligkeit gegen radikale Propaganda abnehmen dürfte. Denn wenn wir wirklich wieder dumpfe Volksmassen haben, dann könnten radikale daraus Profit schlagen, ob von links oder von rechts. Und wiederum würde uns diese gute Bildung dazu verhelfen, durch Wohlstand unsere Staatsform zu sichern und auch den Staat auf ein stabileres Finanzfundament zu stellen.
Denn die Bundesrepublik, also eine repräsentative Demokratie, braucht eine gebildete Volksmasse und keine dumpfe Medienmasse. Dass die Medienpräsenz immer wichtiger wird, was zum Beispiel auch Gerhard Schröder bewiesen hat, ist ein Ausdruck der zurückgehenden Bildung. Wer liest denn überhaupt noch die Informationen zur politischen Bildung? Die wenigsten wohl. Und unser Staat lässt sich das ordentlich Geld kosten, dies jedem, selbst den Armen zur Verfügung zu stellen für wenig Geld, so dass es sich jeder leisten kann. Denn je weniger politische Bildung und generelle Bildung ein Volk hat, desto gefährlicher kann das für den Staat werden.
Ich stelle sogar die These auf, dass sich der Kommunismus nicht so lange hätte halten können, ohne das gute Bildungssystem. Er hat hieraus halt viel rausgeholt, sogar ohne Leistungsgedanke und Belohnung. Er wird zwar nicht mithalten können mit einem System, dass diese Bildungsleistung nicht materiell belohnt, zumindest war die Breite der Elite angeht, aber es schafft einen Vorteil, wenn ein Bildungssystem wie das der Alt-68er in einem kapitalistischen System vorherrscht. Denn dieses System schafft Barrieren, die im Kapitalismus aber nicht existieren dürfen, wenn der Kapitalismus wirklich so wirken soll, wie er gedacht ist. Man sieht das zum Beispiel an Japan. Der Kapitalismus und das gute Bildungssystem halten Japan am Leben. Deren Bevölkerungsentwicklung ist unserer ja schon voraus und die Demographie müsste Japan eigentlich ziemlich schnell zugrunderichten. Aber Japan hält sich immernoch auf Kurs, weil die hohe Bildung und der Kapitalismus diese Auswirkungen abfedern.
Man stelle sich mal eine ganz leicht wachsende oder gleichbleibende und hochgebildete Bevölkerung vor. Das zeigt sich zum Beispiel in den USA. Grosse Teile müssen einfach wesentlich besser als wir hier verdienen. Wenn man sich die Steuereinnahmen mal ansieht, haben die USA ein höheres Pro-Kopf-Steuereinkommen bei niedrigerem Steuersatz. Das heisst, die Amerikaner müssen im Durchschnitt einiges mehr als wir hier verdienen. Folglich scheint der Manchesterkapitalismus dort der breiten Masse ein besseres Leben zu ermöglichen als unser soziales Netz, wo wir ja eine immer breitere Masse mit durchziehen. Das ist natürlich auch ein Pulverfass auf Dauer. Denn keine Gesellschaft wird auf Dauer Leute mit durchziehen wollen, die einfach nicht arbeiten wollen. Worin die Gründe liegen, das führe ich lieber nicht aus, sonst würde dieser Post wohl jeden Rahmen sprengen (macht er wahrscheinlich jetzt schon), aber es muss nicht immer an der Faulheit liegen. Das werde ich aber spätestens in der sicher noch aufkommenden Debatte um Kombilöhne ausführen.
Mechathron
03-01-2006, 00:39
Bitte was? Das ist ja doppeltes lernen. Wie kann man denn Buchstaben mit Zeichen verknüpfen? Die Kinder sollen das Alphabet lernen und darauf basierend Lesen und schreiben. Wird ja richtig schön wenn bald die Kinder das A mit einem Viereck assoziieren. Dann können wir auch bald die Bücher mit irgendwelchen Zeichen vollhauen und jeder macht sich daraus seinen eigenen Reim, da ja wahrscheinlich in jedem Bundesland andere Zeichen für jeden Buchstaben gelten.
Armes Deutschland!
Nun, wenn es ein einheitliches Zeichensystem wäre, wäre es ja gar nicht mal eine dumnme Sache. Gerade Kinder sind gut im Lernen. Aber das Zeichensystem müsste dann auch einen Sinn machen, wie zum Beispiel internationale Gebärdensprache oder sowas. Alles andere ist totaler Blödsinn und man fragt sich nach dem Sinn von so etwas.
Erwin Rommel
03-01-2006, 00:49
Ja einheitlich sollte es schon sein, doch so ein radikaler Wechsel des Schriftsystems wäre wahrscheinlich doch schwer zu meistern. Und wahrscheinlich würden sich wieder Dialekte bilden und dann kommt wieder solch ein Quatsch raus! ;) :(Aber Wir merken "gerade" ;) das der Thread ins Off Topic rutscht. Drum besinnen wir uns auf das eigentliche Thema zurück und hoffen das irgendjemand wieder etwa On Topic zu berichten hat! ;)
Marc Aurel
03-01-2006, 00:51
Dieser Thread hier dreht sich um die Wahl einer Staatsform und nicht über das Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland. Solche Sachen kann man woanders besprechen.
TheEvilForce
03-01-2006, 00:57
Ich habe beides vermischt, denn in Sachen Staatsform muss man immer auch den Bildungsaspekt vor Augen haben. So schliessen manche Staatsformen eine breite Massenbildung aus.
Das sind halt politische Themen. Man kommt von einem zum nächsten Thema, das werdet ihr auch jeden Sonntag bei Sabine Christiansen merken.
Und diese Sendung verdanken wir wohl unserer repräsentativen Demokratie... Ich habe übrigens auch für diese gestimmt, obwohl mir mehr Elemente der Basisdemokratie durchaus gefallen würden.
Ein Touch von parlamentarischer bzw. konstitutioneller Monarchie könnte des weiteren durchaus nicht schaden, solange sich dies in gewissen Grenzen hält...
Colonel Chris
03-01-2006, 08:08
DANKE DANKE UND NOCHMALS DANKE für die schöne Vorlage.
Fünf Jahre Hauptschule (mit anschliessenden Abitur) und 3 Monate Kinderheim und ihr werdet ein für alle mal jede Illusion verlieren, dass man die Menschen aufklären Geschweige den mit ihnen solche komischen Sachen wie den Sozialismus aufbauen kann. All die Jenigen die in einer wohlbechüteten bürgerlichen Umgebung aufgewachsen sind haben meist nicht die geringste Ahnung wie die Gehirne dieser Leute funktionieren. Man geht davon aus, dass diese Menschen genauso denken wie die Bürgerlichen. Dem ist aber nicht so:
1. Alles was ich mache ist grundsetzlich OK und zu entschuldigen.
2. Eigenreflektion ist Bockmist
3. Alles was Andere an kleinsten Verfehlungen mir gegenüber begehen ist in keinster Weise zu erklären oder gar zu entschuldigen und gehört drakonisch bestrafft.
4. Moralisch verwerflich ist das was bestrafft wird. Alles was nicht bestrafft wird ist Ok. Das führt dann zu solchen Aussagen wie: "Wenn ich gewusst hätte, dass es sein Handy ist hätte ich es natürlich nicht geklaut" (erst kürzlich erlebt). Sprich alles was kleiner ist als ich darf ich abziehen :D
5. Gewalt ist eine Lösung
6. Alle Politiker sind Diebe die viel zu viel verdienen
7. Bücher sind des Teufels.
8. Gewalt ist immer eine Lösung.
9. Carpe Diem und vergiss die Zukunft.
Da kann ich Dir leider nur zu 100% zustimmen - mehr geht ja rein logisch nicht. :)
Die von Vernichter aufgeführten TATSACHEN (auch ich habe solche Leute zur Genüge erlebt, in unterschiedlichen Städten und Ländern), sind übrigens weitere Gründe, warum weder Pazifismus noch Kommunismus/Sozialismus in absehbarer Zeit (die nächsten 500-1000 Jahre) wirklich funktionieren können.
EDIT: Einen Großteil meiner Tatsachenerfahrungen habe ich übrigens als Offizier gemacht. Wenn man auch nur 1x alle Quartale der Wehrpflichtigen eines Jahrganges gesehen hat, dann hat man ein ziemlich genaues Bild vom Spektrum unserer Gesellschaft. Und das reicht auch verdammt weit nach Unten - und das sind leider keine Einzelfälle.
EDIT: Einen Großteil meiner Tatsachenerfahrungen habe ich übrigens als Offizier gemacht. Wenn man auch nur 1x alle Quartale der Wehrpflichtigen eines Jahrganges gesehen hat, dann hat man ein ziemlich genaues Bild vom Spektrum unserer Gesellschaft. Und das reicht auch verdammt weit nach Unten - und das sind leider keine Einzelfälle.
Wenn ich mir so vorstelle das du irgendwann Relax oder Firenwolf als Rekuten bekommen könntest :^^:
Nein ähm schon gut. Zu bedenken ist auch, das sich wahrscheinlich viele der "gebildeteren" in irgendeiner Form T5 Schreiben lassen, damit sie diese Zeit nicht bei Ihrem Bildungsgang oder was auch immer verlieren... von daher dürftest du gerade bei der BW einen höheren Anteil Problemfälle bekommen als im Allgemeinen besteht.
Wenn ich mir so vorstelle das du irgendwann Relax oder Firenwolf als Rekuten bekommen könntest :^^:
Nein ähm schon gut. Zu bedenken ist auch, das sich wahrscheinlich viele der "gebildeteren" in irgendeiner Form T5 Schreiben lassen, damit sie diese Zeit nicht bei Ihrem Bildungsgang oder was auch immer verlieren... von daher dürftest du gerade bei der BW einen höheren Anteil Problemfälle bekommen als im Allgemeinen besteht.
Stimmt genau. Und der Rest entscheidet sich dann eben für Zivildienst, also die meisten der humanitär/kommunistisch angehauchten Zeitgenossen, die sich vielleicht sogar freiwillig tauglich mustern lassen um 1 Jahr der Gesellschaft Gutes zu tun.
D.h. Chris kriegt halt größtenteils die Problemfälle.
Luitpold
03-01-2006, 14:39
Bitte was? Das ist ja doppeltes lernen. Wie kann man denn Buchstaben mit Zeichen verknüpfen?
Zum Beispiel über die Anlauttabelle des Xaver-Systems.
Dann können wir auch bald die Bücher mit irgendwelchen Zeichen vollhauen und jeder macht sich daraus seinen eigenen Reim, da ja wahrscheinlich in jedem Bundesland andere Zeichen für jeden Buchstaben gelten.
Nicht nur von Bundesland zu Bundesland werden andere Zeichen gelten, die Zeichen sind schon von Schule zu Schule bzw. von Anlauttabelle zu Anlauttabelle verschieden.
Die Kinder sollen mit Hilfe dieser Anlauttabelle schneller lesen und schreiben lernen. Jedem Buchstaben wird ein Bild zugeordnet (A/a => Affe; B/b => Bär usw.). Wenn das Kindlein nun ein Wort schreiben soll, dessen Buchstaben es noch nicht "offiziell" gelernt hat, nimmt es die Tabelle zur Hand und schreibt/malt/zeichnet die im zu schreibenden Wort befindlichen Buchstaben aus der Tabelle ab.
Bei "Apfel" schaut es bei "Affe", "Pinguin", "Fahne", "Elefant" und "Limo" nach und schon kann es das schwierige Wort "Apfel" schreiben. Phantastisch.
Alternative (ältere) Lernmodelle sind das - von Uns noch angewandte -Ganzwortlernprinzip, kurze Worte werden auswendig gelernt und dann "gelesen" (Typ "Uli ist da", "Da ist Uli", "ist Uli da"), oder das analytische Lernen Buchstabe für Buchstabe (kennt da Kind "a" und "b", kann es "ab", "abba", baababab" und alle anderen sinnvollen Worte mit "a" und "b" lesen).
Keine Angst, diese Anlauttabelle wird spätestens ab der dritten Klasse dann nicht mehr benötigt (mutmaßlich).
Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Es irritiert doch ein wenig, zu sehen, daß einige hier für die (konstitutionelle) Monarchie als präferierte Staatsform votieren. Worauf diese Entscheidung basiert, ist für Uns nicht ersichtlich. Vielleicht will ja einer der (konst.) Monarchisten sich dazu äußern.
Ansonsten sind Wir froh, daß die Weinhnachtsferien bald vorüber sind, und die Zahl der Beiträge zu Themen wie dem ultrazentralistischen Weltregierungswahn, der liberalistisch-kommunistischen Kapitalismuskritik und der geradezu animalischen Pferdestärke dieses Herrn Albert auf ein Normalmaß zurückgeht.
Marc Aurel
03-01-2006, 14:46
Zum Beispiel über die Anlauttabelle des Xaver-Systems.
Nicht nur von Bundesland zu Bundesland werden andere Zeichen gelten, die Zeichen sind schon von Schule zu Schule bzw. von Anlauttabelle zu Anlauttabelle verschieden.
Die Kinder sollen mit Hilfe dieser Anlauttabelle schneller lesen und schreiben lernen. Jedem Buchstaben wird ein Bild zugeordnet (A/a => Affe; B/b => Bär usw.). Wenn das Kindlein nun ein Wort schreiben soll, dessen Buchstaben es noch nicht "offiziell" gelernt hat, nimmt es die Tabelle zur Hand und schreibt/malt/zeichnet die im zu schreibenden Wort befindlichen Buchstaben aus der Tabelle ab.
Bei "Apfel" schaut es bei "Affe", "Pinguin", "Fahne", "Elefant" und "Limo" nach und schon kann es das schwierige Wort "Apfel" schreiben. Phantastisch.
Alternative (ältere) Lernmodelle sind das - von Uns noch angewandte -Ganzwortlernprinzip, kurze Worte werden auswendig gelernt und dann "gelesen" (Typ "Uli ist da", "Da ist Uli", "ist Uli da"), oder das analytische Lernen Buchstabe für Buchstabe (kennt da Kind "a" und "b", kann es "ab", "abba", baababab" und alle anderen sinnvollen Worte mit "a" und "b" lesen).
Keine Angst, diese Anlauttabelle wird spätestens ab der dritten Klasse dann nicht mehr benötigt (mutmaßlich).
Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Es irritiert doch ein wenig, zu sehen, daß einige hier für die (konstitutionelle) Monarchie als präferierte Staatsform votieren. Worauf diese Entscheidung basiert, ist für Uns nicht ersichtlich. Vielleicht will ja einer der (konst.) Monarchisten sich dazu äußern.
Ansonsten sind Wir froh, daß die Weinhnachtsferien bald vorüber sind, und die Zahl der Beiträge zu Themen wie dem ultrazentralistischen Weltregierungswahn, der liberalistisch-kommunistischen Kapitalismuskritik und der geradezu animalischen Pferdestärke dieses Herrn Albert auf ein Normalmaß zurückgeht.
Aha... so eine Tabelle hatten wir nie, wir hatten zwar auch die einzelnen Buchstaben durch solche Bilder erklärt bekommen, aber das wurde eigentlich nicht praktisch angwand. Was wir immer gemacht hatten, war dass wir in der Grundschule sowas wie kleine Druckerpressen hatten. Dort sollten wir dann immer mit kleinen Stembelbuchstaben Worte machen und auf solche kleinen Kärtchen drucken, das hat Spaß gemacht und war effektiv. Ich konnte schon im ersten Schuljahr eigentlich ganz gut lesen, nur war ich beim Lesen immer zu schnell und hab manchmal Wörter vergessen :D.
Preussenhusar
03-01-2006, 14:50
Und jetzt habt Ihr das Thema komplett vergessen ? :lach:
Es geht um Staatsform, nicht Kindergarten und Grundschullehrpläne
PH
gulaschkoenig
03-01-2006, 14:57
Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Es irritiert doch ein wenig, zu sehen, daß einige hier für die (konstitutionelle) Monarchie als präferierte Staatsform votieren. Worauf diese Entscheidung basiert, ist für Uns nicht ersichtlich. Vielleicht will ja einer der (konst.) Monarchisten sich dazu äußern.
Einer meiner Hauptgründe... auch wenn es lächerlich klingt...
Ein, nennen wir ihn mal so, Kaiser würde für mich einfach eine starke Identifikationsfigur sein.
Mit Glück ist er auch noch ein fähiger Herrscher der vernünftige Berater hat und sich auch auf ein gewähltes Parlament für die nicht ganz so wichtigen Dinge stützen kann.
Tja und wenn er ein Idiot sein sollte, die werden ja auch in Demokratien gewählt. :rolleyes:
Einer meiner Hauptgründe... auch wenn es lächerlich klingt...
Ein, nennen wir ihn mal so, Kaiser würde für mich einfach eine starke Identifikationsfigur sein.
Mit Glück ist er auch noch ein fähiger Herrscher der vernünftige Berater hat und sich auch auf ein gewähltes Parlament für die nicht ganz so wichtigen Dinge stützen kann.
Tja und wenn er ein Idiot sein sollte, die werden ja auch in Demokratien gewählt. :rolleyes:
Der Kaiser wird aber nicht einfach abgewählt oder von seiner eigenen Partei weggeputscht...
Preussenhusar
03-01-2006, 15:03
Der Kaiser wird aber nicht einfach abgewählt oder von seiner eigenen Partei weggeputscht...
Dafür gäbe es aber Verfassungsrechtlich einwandfreie Möglichkeiten der Kontrolle !
und um mit einem Barden zu antworten:
Und die Mädels wär'n viel kesser,
und das Wetter wär viel besser,
und es gäbe viel mehr Glorie und Glanz.
Vielleicht wär ja was zu retten,
wenn Wir jetzt so'n Kaiser hätten,
doch unser Kaiser heißt nicht Wilhelm - sondern Franz
PH
Ups - wollte mich nicht outen
gulaschkoenig
03-01-2006, 15:10
Der Kaiser wird aber nicht einfach abgewählt oder von seiner eigenen Partei weggeputscht...
Das Demokratie bezog sich auf Demokratien in denen auch Idioten an die Macht kommen können.
Das wählen war nicht auf den Herrscher bezogen, war wohl nicht exact formuliert.
Von mir aus gesehen hat man mit einem Kaiser einfach einen anderen totalitären Herrscher, nur dass der sehr wahrscheinlich konservativ/nationalistisch/imperialistisch einzuordnen wäre. Das ist doch vom vorletzten Jahrhundert... das würde zwangsweise nur zu Krieg führen.
Luitpold
03-01-2006, 15:12
@Firenwolf: Erst 15 und doch schon zu alt; das System ist noch keine 10 Jahre alt, von da her könnt Ihr auch nicht dessen Opfer geworden sein (abgesehen davon wissen Wir nicht, in welchen Bundesländern Xaver sonst noch praktiziert wird).
Mit Glück ist er auch noch ein fähiger Herrscher der vernünftige Berater hat und sich auch auf ein gewähltes Parlament für die nicht ganz so wichtigen Dinge stützen kann.
Eben, gerade das ist mein Problem. Ich sehe keinen konstitut. Monarchen in den europäischen Staaten des 19./20. Jahrhunderts (also modernen, komplexen Staatsgebilden), der seine Aufgaben umfassend erledigt hat - und ich sehe keine Möglichkeit wie ein konst. Monarch die noch viel schwierigeren Aufgaben in der heutigen Zeit lösen sollte.
Welcher historische Herrscher sollte das gewesen sein? Bei den Preußen und Bayern (und Österreichern!) fällt mir keiner ein.
Nicht daß die allesamt "schlecht" waren, aber eine sich ausdifferenzierende Gesellschaft mit einem Mann (plus Beratergruppe) lenken zu wollen, halte ich für ziemlich unmöglich.
Preussenhusar
03-01-2006, 15:13
Eure pessemistische Haltung teile ich nicht, werter Pain !
Zwangsläufigkeiten gibt es in der Geschichte meines Erachtens nicht.
Es gibt immer Alternativen. Und wenn man die infrage kommenden Thronprätendenten ansieht, so sind diese in der freiheitlichen Grundordnung groß geworden und stehen zu ihr.
PH
Dafür gäbe es aber Verfassungsrechtlich einwandfreie Möglichkeiten der Kontrolle !
Auch dem stehe ich skeptisch gegenüber. Ein Kaiser ist eine sehr viel höhere Identifikationsfigur als bspw. ein Bundeskanzler welcher sich die Haare färbt und auch sonst durch eher komisches Verhalten auffällt. Dies hat zur Folge, das Kontrolle hin oder her ein Demagoge auf dem Kaiserstuhl u.U. sehr viel mehr Macht anhäufen könnte als ein gewählter Politiker. Sprich der Kaiser ruft und das Heer folgt ihm ...zumindest in Teilen und Ihr solltet euch schon denken können wo das endet? Es ist nur 80 Jahre her, das sich in München Deutsche gegenseitig beschossen haben und die Wehrmacht hat da auch schön mitgemacht...
Preussenhusar
03-01-2006, 15:20
Werter Phob, Ihr denkt in Weimarer Gleisen !
In der heutigen Bundesrepublik mit ihren internationalen Verflechtungen hätte eine solche Figur nie die Möglichkeit, genug Zulauf zu bekommen, damit sie gefährlich würden.
Auch bedenkt, daß nicht vor Irgendwem die Rede ist.
Nicht von einem obdachlosen Wiener Postkartenmaler,
nicht von einem Dachdecker aus Trier
Nicht von einem Viehhirten aus Texas oder
Bodybilder.
Also informiert euch bitte erstmal über die theoretisch zu benennenden Herrscher, bevor pauschale Befürchtungen und unpassende Historische Vergleiche für unnötige Verzerrung sorgen.
PH
Nicht daß die allesamt "schlecht" waren, aber eine sich ausdifferenzierende Gesellschaft mit einem Mann (plus Beratergruppe) lenken zu wollen, halte ich für ziemlich unmöglich.Oder anders betrachtet, wer sagt denn überhaupt, dass Seine Kasierliche Majestät die Berater lenkt und nicht umgekehrt diese ihn? (Und bei unserem letztem Kaiser hat definitiv der Schwanz mit dem Hund gewackelt...)
Eure pessemistische Haltung teile ich nicht, werter Pain !
Zwangsläufigkeiten gibt es in der Geschichte meines Erachtens nicht.
Es gibt immer Alternativen. Und wenn man die infrage kommenden Thronprätendenten ansieht, so sind diese in der freiheitlichen Grundordnung groß geworden und stehen zu ihr.
PH
Naja, ich sag's mal so: Wenn ich der Monarch wäre, fände ich das System natürlich gut.
Dass es dann aber keinen nationalistisch/imperialistisch gerechtfertigten Krieg gäbe, kann ich aber nicht versprechen. :D
Werter Preussenhusar,
ich verstehe eure Argumentation möchte jedoch anmerken, das ich keinesfalls in Weimarer Gleisen denke.
Auch ein Russland ist heute sehr international verflechtet und wenn Putin morgen auf die Idee kommen würde sich zum Zaren Wladi I. ausrufen zu lassen, ich bin sicher er hätte sogar noch erfolg damit.
Auch die Argumentation theoretisch zu benennenden Herscher finde ich persönlich nicht richtig. Keiner sagt das ein heute auszurufender Kaiser dem Hause Hohenzollern entspringen müsste. Genausogut könnte sich Herr Müller aus Schwarze Pumpe, Sachsen zum Kaiser krönen lassen... Er müsste nur genügend Geld/Waffen/Popularität hinter sich wissen.
Luitpold
03-01-2006, 15:25
Oder anders betrachtet, wer sagt denn überhaupt, dass Seine Kasierliche Majestät die Berater lenkt und nicht umgekehrt diese ihn? (Und bei unserem letztem Kaiser hat definitiv der Schwanz mit dem Hund gewackelt...)
Das ist ein weiterer Punkt, der bei Gelegenheit besprochen werden müßte. Ich für meinen teil werde bestimmt nicht behaupten, daß der Monarch "immer" alle(s) im Griff hat.
Preussenhusar
03-01-2006, 15:26
Nein, werter Phob, auch unzulässig, finde ich.
Ihr vergleicht Rußland mit Deutschland.
Rußland hatte nie eine funktionierende Demokratie.
Und der Gedanke, das Haus Hohenzollern als Herrscherhaus mittels drohender Waffengewalt zu ersetzen läßt in mir die Vermutung aufkommen,
daß Ihr die wahren Absichten der Monarchisten nicht versteht und nicht verstehen werdet.
Ich wollte stellvertretend für die Befürworter einer Monarchischen Staatsform, die keineswegs illiberal, militaristisch oder revanchistisch sein muß, darlegen, daß es heute sehr unwahrscheinlich wäre, einen Despoten zu küren im Deutschland unserer Tage.
Daß Rußland da ganz anders ist und vielleicht einen Machtherrscher derzeit noch nötiger hätte als ein randalierendes Affenhaus der Duma, steht auf einem anderen Blatt.
Man darf die Mentalitäten der Menschen nicht vernachlässigen.
Aber möglicherweise sind meine Gedankengänge auch nicht für dieses Forum geeignet :(
PH
Marc Aurel
03-01-2006, 15:33
Ok, jetzt bin auch ich ziemlich vom Thema abgeschweift. Nunja, der Thread hat ja auch so zu seinem eigentlichen Thema zurückgefunden ;)
Vernichter
03-01-2006, 20:13
Nein, werter Phob, auch unzulässig, finde ich.
Ihr vergleicht Rußland mit Deutschland.
Rußland hatte nie eine funktionierende Demokratie.
Und der Gedanke, das Haus Hohenzollern als Herrscherhaus mittels drohender Waffengewalt zu ersetzen läßt in mir die Vermutung aufkommen,
daß Ihr die wahren Absichten der Monarchisten nicht versteht und nicht verstehen werdet.
Ich wollte stellvertretend für die Befürworter einer Monarchischen Staatsform, die keineswegs illiberal, militaristisch oder revanchistisch sein muß, darlegen, daß es heute sehr unwahrscheinlich wäre, einen Despoten zu küren im Deutschland unserer Tage.
Daß Rußland da ganz anders ist und vielleicht einen Machtherrscher derzeit noch nötiger hätte als ein randalierendes Affenhaus der Duma, steht auf einem anderen Blatt.
Man darf die Mentalitäten der Menschen nicht vernachlässigen.
Aber möglicherweise sind meine Gedankengänge auch nicht für dieses Forum geeignet :(
PH
Nun ich weiss nicht. Müssen wir uns wirklich so ein Maskotchen der BILD zulegen? :D Ich weiss nicht sind die Schweden, Dänen oder Holländer wirklich glücklicher nur weil sie Monarchen haben?
Wahnfried
03-01-2006, 20:58
Nun ich weiss nicht. Müssen wir uns wirklich so ein Maskotchen der BILD zulegen? :D Ich weiss nicht sind die Schweden, Dänen oder Holländer wirklich glücklicher nur weil sie Monarchen haben?
Zumindest die Hausfrauen! Wie gerne sehen die, die Royal und Prinzenhochzeiten! :D
Nun ich weiss nicht. Müssen wir uns wirklich so ein Maskotchen der BILD zulegen? :D Ich weiss nicht sind die Schweden, Dänen oder Holländer wirklich glücklicher nur weil sie Monarchen haben?
Das sind ja auch keine legitimen Herrscher mehr. Hier geht's um die Frage, ob sie als wirkliche Herrscher taugen.
Luitpold
04-01-2006, 01:30
Damit das Ganze nicht drunter und drüber geht, sollten wir uns mal den Begrifflichkeiten zuwenden.
Als konstitutionelle Monarchie würde ich eine Monarchie bezeichnen, in der der Herrscher weitgehend selbständig (ohne allzu große Kontrolle/Beeinflußung durch Repräsentationsorgane des Volkes) arbeiten kann. Eine Verfassung ist vorhanden, aber eben auf "monarchische Freiheit" zugeschnitten. Als Beispiele konst. Monarchien sehe ich die Preußen und Byern im 19. Jh. (wollen wir in der Nähe bleiben).
Als repräsentative Monarchie würde ich eine Monarchie bezeichnen, in der der Herrscher praktisch nur noch als Aushängeschild fungiert, die politische Arbeit von durch Volkswahl bestimmter Regierung und Parlament erledigt wird. Als Beispiele sehe die derzeitigen europ. Monarchien an (GB, NL, Spanien usw.).
Wahlmonarchien, wie sie hier vorgeschlagen werden, können theoretisch konst. Monarchien sein - das Volk wählt eine für das Herrscheramt geeignete Person, die dann als Herrscher über sehr bedeutende politische Macht verfügt. Da stellt sich mir schon die Frage, ob nicht auch ein präsidialrepublikanisches System gereicht hätte.
Oder das Volk wählt einen repräsentativen Herrscher ohne bedeutende Macht für einen bestimmten Zeitraum bzw. bis der Herrscher darf dem Staat vorstehen bis er eine bestimmte Altersgrenze erreicht hat und scheidet mit deren Erreichen aus seinem Amte aus. Aber auch da stellt sich mir die Frage wozudas alles, außer daß man frei nach dem Lohmeier Schorsch sagen kann: "Die Heimat seufzt nach einem König, nicht weil wir unbedingt einen brauchen, sondern weils halt schöner wär."
Preussenhusar
04-01-2006, 07:43
Wobei Bayern und Sachsen eine Sonderstellung unter den Königreichen auf deutschem Boden einnehmen.
Bayern wollte seinen Märchenkönig wiedergaben und hatte lange Zeit in Kronprinz Ruprecht einen beliebten und anerkannten "Landervater der Herzen"
Und die Sachsen jubelten ihrem König bei der Abreise zu, so daß dieser ihnen zurief:
"Ihr seit mir scheene Demokraten"
PH
the general
04-01-2006, 08:55
@ PH
Es liegt wohl eher da dran, das ich zumindest euren Gedanken nicht folgen kann. Ich kann die Gedanken nicht nachvollziehen wieso ein Monarch besser sein soll als ein gewählter Representant des Volkes.
Ihr macht m.E. den Fehler vom Idealfall auszugehen. Im Idealfall ist immer alles gut. Der neue Monarch macht ne gute Politik ist intelligent, friedfertig, usw. und macht aus Deutschland das Schlaraffenland.
Im Idealfall isses mim Kanzler genauso. Der macht ne gute Politik, er ist intelligent, friedfertig, usw. und macht aus Deutschland ein Schlaraffenland.
Spielt also im Idealfall keine Rolle, wovon man aber ausgehen muss, ist der schlimmst mögliche Fall der eintreten könnte, wo es noch eine Möglichkeit gibt mit den von der Verfassung zugestandenen Mitteln zu reagieren.
Wenn der Bundeskanzler ein Trottel ist, dann wird er entweder nach 4 Jahren abgewählt oder das Parlament stellt ein Misstrauensvotum und wählt gleichzeitig einen neuen Bundeskanzler.
Wenn der Bundeskanzler bescheuerte Gesetze erlassen will, dann brauch er das Parlament und den Bundesrat dazu. Um seine Minister zu bekommen brauch er den Bundespräsidenten. Die Arbeit des Parlaments, des Bundesrates und der Bundesregierung werden von der Gerichtsbarkeit kontrolliert.
Wie sieht das nu in einer Monarchie aus? Welche Mechanismen gibt es dort um die Arbeit der Exekutive und Legislative zu kontrollieren? Wie sollen die erlassenen Gesetze diskutiert werden? Was ist wenn das Volk mit den Gesetzen nicht einverstanden ist. In einer Demokratie kann der zuständige Abgeordnete benachrichtigt werden, aber in einer Monarchie?
Preussenhusar
04-01-2006, 09:06
Und Ihr, werter the general geht von einem absolutistischen Bild aus.
Ein Monarch muß nicht übermächtig sein.
Eine zeitgemäße Kontrolle ist durchaus möglich.
So durch Parlament, Presse und Gerichte.
PH
Nein, werter Phob, auch unzulässig, finde ich.
Ihr vergleicht Rußland mit Deutschland.
Rußland hatte nie eine funktionierende Demokratie.
? Das ist bei einer Monarchie egal. Eine konstitutionelle Monarchie ist auch keine Demokratie mehr. Die Demokratie hat in Deutschland übrigens auch nur eine sehr kurze Zeit hinter sich gebracht und es gibt noch genügend "ältere" Leute die durchaus die Meinung vertreten, das unter einer starken Führung weniger korruption etc. bestehen würde. Auch muss man bedenken, das die Demokratie in der BRD bis zur Zeit der Spiegel Affäre gerade was freie Meinungsäußerung etc. angeht auch noch differenzen zur heutigen Zeit aufzeigt.
Und der Gedanke, das Haus Hohenzollern als Herrscherhaus mittels drohender Waffengewalt zu ersetzen läßt in mir die Vermutung aufkommen,
daß Ihr die wahren Absichten der Monarchisten nicht versteht und nicht verstehen werdet.
Ich wollte kein Herscherhaus mittels Waffengewalt ersetzen. Ich wollte anmerken, das ich in diesem Fall die Gefahr sehen würde, das gerade in den weniger gebildeten Kreisen die sich auch vermehrt gegenüber den gebildeten Kreisen zum Wehrdienst etc. melden durchaus ein höheres Potential bestehen könnte eine "Identifikationsfigur" namens "KAISER" im Falle der drohenden Gefahr der Absetzung zu unterstützen als einen Kanzler Gerhard oder eine Kanzlerin Angelika von der gerade diese Bevölkerungsschichten eher die Meinung haben, das sie sowieso nur an Ihrem eigenen Wohl interessiert sind.
Ich wollte stellvertretend für die Befürworter einer Monarchischen Staatsform, die keineswegs illiberal, militaristisch oder revanchistisch sein muß, darlegen, daß es heute sehr unwahrscheinlich wäre, einen Despoten zu küren im Deutschland unserer Tage.
Man muss keinen Despoten küren... jemand der eine solche Machtfülle auf sich vereint wird zum Despoten. Wladimir Putin ist auch schonmal legal gewählt worden...
George W. ist auch legal gewählt worden und scheint manchmal durchblicken zu lassen, das er wenn auch nicht seiner Person zumindest seiner Partei die despotische Form der Regierung sichern möchte...
Daß Rußland da ganz anders ist und vielleicht einen Machtherrscher derzeit noch nötiger hätte als ein randalierendes Affenhaus der Duma, steht auf einem anderen Blatt.
Man darf die Mentalitäten der Menschen nicht vernachlässigen.
Ja genau man darf sie nicht vernachlässigen und Ihr könnt sagen was ihr wollt. Sehr viele Deutsche können mit der Demokratie nicht umgehen. Das liegt evtl. darin begründet, das sie noch sehr jung ist in der BRD gegenüber Frankreich, USA, keine Ahnung was und gerade in solchen Zeiten - in denen die Demokratie sich aufgrund der Notwendigkeit mit den einzelnen Gesellschaftlichen Strömungen zu verhandeln schwer tut, sich z.b. der Globalisierung anzupassen und darauf zu reagieren - besteht die Gefahr das Mentalitäten in die Zeiten Ihrer Großväter und Urgroßväter zurückkippen als man noch direkt gesagt bekommen hat was gut für einen ist. Das sieht man ja auch stellenweise in den neuen Bundesländern. Auch dort gibt es genügend Leute die sagen "Damals gings uns gut und heute ging es uns auch noch gut". Die Negativseiten das heisst die Totalüberwachung im dritten Reich und der DDR oder gar die Schweren Verbrechen dieser Regimes blendet man dabei aus. Das liegt m. E. darin begründet, das gerade diese Leute die dies ausblenden die Meinung vertreten, das Ihnen so etwas ja nicht widerfahren könnte weil Sie sich ja eine solche Regierung evtl. wünschen oder kein Jude sind oder sonstwas
Aber möglicherweise sind meine Gedankengänge auch nicht für dieses Forum geeignet :(
PH
Lieber PH... wenn eure Gedankengänge für dieses Forum nicht geeignet sind...wo denn dann? Evtl. in einem Forum wo euch keine kritischen Gegenstimmen auf ...unsicherheiten in eurem Wunsch hinweisen? Ihr seit mir ein symphatischer Gesprächspartner und ich würde es traurig finden, wenn gerade Leute wie Ihr Kritiken ausblendet oder euch in Foren in denen Ihr Gefahr lauft kritisiert zu werden nicht mehr zu strittigen Themen äußert. Sicherlich könnt Ihr euch Foren suchen, in denen Leute sich die Monarchie wiederwünschen und sich Ihren Theorien hingeben, wo wir wären und wie es uns gehen würde aber ... ich denke nicht das dort eine weiterlaufende Entwicklung stattfindet. Eine Entwicklung kann nur stattfinden, wenn man kritik bekommt und nach Verbesserungen des Status Quo sucht.
Leider muss ich arbeiten und habe schon wieder ein schlechtes Gewissen weil ich sehr viel Zeit auf die Erstellung dieses Beitrages verwendet habe.
Preussenhusar
04-01-2006, 09:45
Nun ich werde mich weder schmollend verkriechen, noch zur Hetzjagd aufrufen.
Konstruktive Kritik muß beidseitig sein, sonst ist es keine !
Allerdings gestehe ich gerne ein, einem idealistischen Herrscherbild zuzuneigen ,
denn von der aktuellen politischen Situation - und das seit mehr als 20 Jahren - bin ich zutiefst enttäuscht.
PH
the general
04-01-2006, 10:08
Und Ihr, werter the general geht von einem absolutistischen Bild aus.
Ein Monarch muß nicht übermächtig sein.
Eine zeitgemäße Kontrolle ist durchaus möglich.
So durch Parlament, Presse und Gerichte.
PH
Ich glaube es kommt hier zum Missverständnis, weil es verschiedene Begriffsdefinitionen gibt.
Monarch heißt ja Alleinherrscher. Das dt. Kaiserreich (1871 - 1918) war eine konstitutionelle Erbmonarchie. Sprich, es gab ein Parlament, der Kaiser musste sich vorm Parlament und vor der Verfassung verantworten, es gab eine Presse (zensiert), es gab Gerichte und die Kaiserwürde wurde vererbt.
Deutschland heute ist eine föderale Republik. Sprich, es gibt ein Parlament, den Bundesrat, Gerichte, die Presse (unzensiert), der Kanzler muss sich vor Parlament und Verfassung verantworten und der Kanzler wird vom Volk gewählt.
Wo ist da nun der Unterschied bei der ganzen Sache? Das Regierungsoberhaupt kommt in die Position nicht durch Vererbung, sondern durch Wahl des Volkes. Der Kanzler hat auch weniger Macht im Gegensatz zum Kaiser, und es gibt eine freie Presse.
Der entscheidende Unterschied ist ja der, dass das Volk Mitbestimmungsrechte über die Wahl hat.
Wenn ich dich richtig verstehe, dann willst du einfach, dass das Regierungsoberhaupt wieder mehr Macht bekommt und mehr Einfluss auf die Regierungsgeschäfte hat, ohne zu sehr von der Verfassung und von anderen Beschränkungen behindert oder eingeschränkt zu werden, um das ganze Regierungs- und Gesetzgebungsverfahren schneller und effektiver zu machen.
Richtig?
Wenn ja, dann bedeutet das doch keineswegs das man gleich die Demokratie abschaffen muss (was nicht dein Ziel ist), bzw. ein halb-autokratisches Regime aufbaut. Ich denke das alles ist im Rahmen der Demokratie möglich. Die Frage ist nur wie man das anstellt, bzw. wie weit sich die Machtfülle des Regierungs- oder Staatsoberhauptes ausdehnen soll um den Bestand des Staates nicht zu gefährden, denn es ist ja schon einmal schiefgegangen, weil der Staatschef zuviel Macht in sich vereint hatte und so die Verfassung ausgehebelt hat.
Wenn man dem Regierungs-oder Staatsoberhaupt mehr Macht geben will, dann gleich von Monarchie zu reden, halte ich für übertrieben.
[...]
Als repräsentative Monarchie würde ich eine Monarchie bezeichnen, in der der Herrscher praktisch nur noch als Aushängeschild fungiert, die politische Arbeit von durch Volkswahl bestimmter Regierung und Parlament erledigt wird. Als Beispiele sehe die derzeitigen europ. Monarchien an (GB, NL, Spanien usw.).
[...]
Eine repräsentative Monarchie würde ich nicht mehr unter die Begrifflichkeit Staatsform stellen, denn sie regiert ja dann nichts mehr, hat also auch politisch gesehen keinen effektiven Nutzen.
Sie ist gut dazu, um bei Revolverblättern Schlagzeilen zu machen und bei Staatsbesuchen Präsenz zu markieren, aber regieren tut da niemand mehr aus dem repräsentativen Königshaus.
Just my 2 cents, aber von mir aus gesehen gehört die Auswahl aus diesen Gründen einfach nicht in die Umfrage rein.
[...]Als repräsentative Monarchie würde ich eine Monarchie bezeichnen, in der der Herrscher praktisch nur noch als Aushängeschild fungiert, die politische Arbeit von durch Volkswahl bestimmter Regierung und Parlament erledigt wird. Als Beispiele sehe die derzeitigen europ. Monarchien an (GB, NL, Spanien usw.).[...]
Diese wird allgemein auch palamentarische Monarchie genannt :)
MfG
Luitpold
04-01-2006, 20:30
Werter Preussenhusar,
das Problem in Eurer Argumentation scheint mir, wie Ihr selbst angemerkt habt, Euer idealistisches Herrscherbild zu sein.
Wenn Ihr einen einen Monarchen wollt, der politisch handelt und im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht, dann ist seine Euch so wichtige Würde beständiger Kritik ausgesetzt. Wir leben nunmal in einer Zeit, in der "das Volk" sich seiner polit. Rechte und seiner Ansprüche (einigermaßen) bewußt ist. Ein Monarch mit der Verantwortung für die Alltags-/Gesamtpolitik wird daher immer im Mittelpunkt nicht nur der Zustimmung seiner (Partei-)Anhänger oder der Nutznieser eines neuen Gesetzes etc. stehen, sondern auch in der Kritik der Zukurzgekommenen. Er wird so etwas ähnliches sein wie ein gewöhnlicher Bundeskanzler der BRD oder Staatspräsident Frankreichs. Eine Person der Zeitgeschichte, die man mag oder auch nicht - ein Politiker eben.
Die Frage, ob eine parlamentarische Monarchie mit Herrscher als Repräsentant des Staates, nicht doch besser sei als das gegenwärtige System der BRD, bleibt von obiger Überlegung unberührt. (Wobei ich im Moment keinen Vorteil in einer Änderung des deutschen Systems hin zur parl. Mon. sehe).
Iskander
12-01-2006, 20:35
Auch die Argumentation theoretisch zu benennenden Herscher finde ich persönlich nicht richtig. Keiner sagt das ein heute auszurufender Kaiser dem Hause Hohenzollern entspringen müsste. Genausogut könnte sich Herr Müller aus Schwarze Pumpe, Sachsen zum Kaiser krönen lassen... Er müsste nur genügend Geld/Waffen/Popularität hinter sich wissen.
Im dem zusammenhang fällt mir Reza Schah Pahlavi, der begründer der Pahlavi Dynastie ein;
Reza Shah stammte aus keiner vornehmen Familie, sein Vater war Eseltreiber, er selber Schafhirte, er hatte eine sehr niedrige Herkunft, kein Herrscher in Persiens Geschichte kam je aus solch ärmlichen Verhältnissen. Reza kam 1878 in Sevad Kuh zur Welt, einem unscheinbaren Flecken, den kaum eine Landkarte verzeichnet. Dort verbrachte der Knabe seine Zeit als Hirte auf Schafweiden, er wuchs ohne jegliche Schulbildung auf, aber auch sonst fehlte es am Nötigsten. Gerade vierzehn Jahre alt, lief er einem vorbeiziehenden Kosakenregiment nach und trat dort als Freiwilliger ein...
http://de.wikipedia.org/wiki/Reza_Schah_Pahlavi
Ich glaube es kommt hier zum Missverständnis, weil es verschiedene Begriffsdefinitionen gibt.
Monarch heißt ja Alleinherrscher. Das dt. Kaiserreich (1871 - 1918) war eine konstitutionelle Erbmonarchie. Sprich, es gab ein Parlament, der Kaiser musste sich vorm Parlament und vor der Verfassung verantworten, es gab eine Presse (zensiert), es gab Gerichte und die Kaiserwürde wurde vererbt.
Deutschland heute ist eine föderale Republik. Sprich, es gibt ein Parlament, den Bundesrat, Gerichte, die Presse (unzensiert), der Kanzler muss sich vor Parlament und Verfassung verantworten und der Kanzler wird vom Volk gewählt.
Wo ist da nun der Unterschied bei der ganzen Sache? Das Regierungsoberhaupt kommt in die Position nicht durch Vererbung, sondern durch Wahl des Volkes. Der Kanzler hat auch weniger Macht im Gegensatz zum Kaiser, und es gibt eine freie Presse.
Der entscheidende Unterschied ist ja der, dass das Volk Mitbestimmungsrechte über die Wahl hat.
Wenn ich dich richtig verstehe, dann willst du einfach, dass das Regierungsoberhaupt wieder mehr Macht bekommt und mehr Einfluss auf die Regierungsgeschäfte hat, ohne zu sehr von der Verfassung und von anderen Beschränkungen behindert oder eingeschränkt zu werden, um das ganze Regierungs- und Gesetzgebungsverfahren schneller und effektiver zu machen.
Richtig?
Wenn ja, dann bedeutet das doch keineswegs das man gleich die Demokratie abschaffen muss (was nicht dein Ziel ist), bzw. ein halb-autokratisches Regime aufbaut. Ich denke das alles ist im Rahmen der Demokratie möglich. Die Frage ist nur wie man das anstellt, bzw. wie weit sich die Machtfülle des Regierungs- oder Staatsoberhauptes ausdehnen soll um den Bestand des Staates nicht zu gefährden, denn es ist ja schon einmal schiefgegangen, weil der Staatschef zuviel Macht in sich vereint hatte und so die Verfassung ausgehebelt hat.
Wenn man dem Regierungs-oder Staatsoberhaupt mehr Macht geben will, dann gleich von Monarchie zu reden, halte ich für übertrieben.
Einfach eine Präsidialdemokratie nach Vorbild der Weimarer Republik oder der USA. Alles demokratische Systeme ohne einen Monarchen
Iskander
23-01-2006, 06:15
Mir würde ein zentralistischer Staat nach dem Vorbilde Frankreichs auch zusagen. Ob allerdings ein Präsidialsystem im Angesichte des mangels an dafür brauchbaren dt. Politkern das richtige wäre, wage ich zu bezweifeln. Prinzipiell wäre ich aber dafür.
von Huwald
23-01-2006, 16:01
Also ich vermisse sowohl Timokratie als auch Oligarchie hier drin ;)
Oliver Guinnes
23-01-2006, 16:46
Wer immer auch dieser Timo sein mag, Olligarchie find ich ganz gut. :D
:gluck:
Ich möchte den König / Kaiser wiederhaben und zwar in Form einer Konstitutionelle Monarchie.
the general
27-01-2006, 14:17
Ich möchte den König / Kaiser wiederhaben und zwar in Form einer Konstitutionelle Monarchie.
Un warum?
Gleiche Frage wie bei Preussenhusar, die er mir immer noch nicht beantwortet hat. :motz:
Warum gleich eine Monarchie? Warum nicht ne Präsidialrepublik?
Montesquieu
27-01-2006, 14:41
Un warum?
Gleiche Frage wie bei Preussenhusar, die er mir immer noch nicht beantwortet hat. :motz:
Warum gleich eine Monarchie? Warum nicht ne Präsidialrepublik?
Weil eine Erbmonarchie dieses patrimonale Element einbringt, dieses göttliche, unumstürzbare, was in der Republik ja durch die Wahlen und dieses andauernde Diskutieren kaputt gemacht wird!
Und damals war ja noch die gute alte Zeit...
Ziemlich irrational? Ja, ist es.
Mitchell
28-01-2006, 15:17
Weil eine Erbmonarchie dieses patrimonale Element einbringt, dieses göttliche, unumstürzbare, was in der Republik ja durch die Wahlen und dieses andauernde Diskutieren kaputt gemacht wird!
Und damals war ja noch die gute alte Zeit...
Ziemlich irrational? Ja, ist es.
Das habt ihr sehr gut ausgedrückt, werter Montesquieu. Andererseits würde es im Falle der Bundesrepublik sowieso keinen unterschied machen ob wir jetzt einen Bundespräsidenten Köhler oder irgendeinen Monarchen hätten. Zu sagen haben bzw. hätten beide nichts.
von Huwald
28-01-2006, 16:39
Irrational - und schön :)
Endlich wieder ein Kaiser der Flottenparaden abnimmt, Kolonien beansprucht, den Marsch deutscher Truppen durch Paris abnimmt... oops, da hab ich was verwechselt ;)
Ne, mal im Ernst: Ich will auch einen Kaiser, zumal wir den Bundespräsidenten ebenso wenig wählen können wie wir es bei einem Kaiser könnten...
the general
28-01-2006, 17:53
Ne, mal im Ernst: Ich will auch einen Kaiser, zumal wir den Bundespräsidenten ebenso wenig wählen können wie wir es bei einem Kaiser könnten...
Un was ist an einem Kaiser so besonders?
Lysander
28-01-2006, 18:26
Streng genommen nichts, aber die Vorstellung von einer Monarchie hat etwas romantisch verklärtes das vielen Menschen einfach zusagt.
Briten, Schweden, Norweger, Dänen, Niederländer, Belgier, Spanier, Japaner u.v.a. mögen zum größten Teil ihre Monarchien.
Ist einfach so, hat aber in Deutschland keine Chance wieder eingesetzt zu werden, glaubt zumindest der größte Teil ;) .
Vernichter
28-01-2006, 18:39
Irrational - und schön :)
Endlich wieder ein Kaiser der Flottenparaden abnimmt, Kolonien beansprucht, den Marsch deutscher Truppen durch Paris abnimmt... oops, da hab ich was verwechselt ;)
Ne, mal im Ernst: Ich will auch einen Kaiser, zumal wir den Bundespräsidenten ebenso wenig wählen können wie wir es bei einem Kaiser könnten...
Aber President kann theoretisch jeder werden ein Kaiser wohl kaum :)
the general
29-01-2006, 18:14
Briten, Schweden, Norweger, Dänen, Niederländer, Belgier, Spanier, Japaner u.v.a. mögen zum größten Teil ihre Monarchien.
Genau! Guckt euch doch die Dummdödel in unseren Nachbarländern an, die haben auch Monarchien und was nützt es denen? Rein gar nichts außer Millionen verschwendeter Steuergelder für Personen die ein solches Amt nicht verdient haben, sondern das ihnen einfach so in den Schoß gefallen ist.
Un wenn die Monarchiefanatiker schon nicht einsehen wollen, das bei einem Monarchen mit einer relativ ausgeprägten Gewaltsbefugnis, als mit einem gewählten Vertreter, dann sollen sie an vllt. auch mal an die Kinder der neuen Monarchen denken. Die Nachfahren der Monarchen sollen ja dann von Geburt an auf das Leben als Kaiser vorbereitet werden, was is aber wenn der Nachfahre gar kein Kaiser werden will, sondern vielleicht Elektriker oder Architekt oder sowas. Soll ihm das etwa verboten werden?
HE nichts gegen das Belgische Königshaus sagen...
:)
von Huwald
30-01-2006, 09:08
Ich habe mich jetzt endgültig für eine Staatsform entschieden:
Die Kleptokratie *lach*
Mitchell
30-01-2006, 22:02
Aber President kann theoretisch jeder werden ein Kaiser wohl kaum :)
Das ist so, nicht ganz korrekt. Denkt ihr wirklich das zahlreiche Dynastien schon immer das waren was sie heute sind? Sicherlich nicht...
Vernichter
02-02-2006, 19:49
Das ist so, nicht ganz korrekt. Denkt ihr wirklich das zahlreiche Dynastien schon immer das waren was sie heute sind? Sicherlich nicht...
Ich meine auch im Allgemeinen. Das Amt des Presidenten erwirbt man sich durch politsche Arbeit oder sonstige Lesitung. Das des Monarchen wird einem in die Wiege gelegt. In der Bundesrepublik kann sich jeder theoretisch Hoffnungen auf das Amt machen. In der Monarchie macht es die Herkunft.
Ich sehe es nicht ein warum einer der Hohenzollern besser sein soll als ich! :D
Luitpold
02-02-2006, 20:12
Es war wohl eher gemeint, daß auch Dynastien nicht "ewig da sind", sondern sich u.a. durch Gewalt etablieren.
Ich sehe es nicht ein warum einer der Hohenzollern besser sein soll als ich! :D
Das sehen Wir auch nicht ein!
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