Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Moslem-Imperium....
Leprechaun
07-10-2005, 07:44
Hmmm...
Na zum Glück gibt es George Bush, der uns davor warnt... :rolleyes:
Hier (http://www.stern.de/politik/ausland/:Grundsatzrede-Bush-Moslem-Imperium/547231.html)
Ach gottchen wie süß...
einige dieser... Muslimischen Länder werden ja von Militärs regiert und die sind über so was auch nicht erfreut...
interessant ist nur das er die Wahabisten vergessen hat zu erwähnen...
von Stollberg
07-10-2005, 08:08
Ja, diesen Artikel habe ich heute Morgen auch schon gelesen.
Am besten finde ich jenen Teil:
[...]
"dass sie dies in die Lage versetzen würde, alle moderaten Regierungen in der Region zu stürzen und ein radikales moslemisches Imperium zu errichten, das von Spanien bis nach Indonesien reicht."[...]
Einfach köstlich, wenn es nicht so traurig wäre.
Meine Vermutung: Georg Busch ist rückfällig geworden.
du meinst er hat wieder angefangen zu trinken??
Gespräch zwischen George und Laura Bush:
Laura: "Sag mal George... trinkst du etwa wieder?"
Beinhaltet der Ausdruck von Spanien bis nach Indonesien nicht auch Italien?
Leprechaun
07-10-2005, 08:48
Beinhaltet der Ausdruck von Spanien bis nach Indonesien nicht auch Italien?
Nicht, wenn man den Weg über Nordafrika geht..
Preussenhusar
07-10-2005, 08:58
Hat er tatsächlich Spanien gesagt ?
Ups, das wird den Hispano-amerikanern nicht schmecken.
Irgendwie kommt es mir vor als ob die ehemalige Justizministerin recht hatte mit ihrem Vergleich, auch wenn er natürlich hinkte.
Aber die Ablenkung durch Außenpolitik war schon immer das wichtigste Mittel totalitär denkender und / oder herrschender Staatslenker.
Da hat gerade ein verheerender Sturm über die Städte an der Südküste gewirkt, und GBW hat nichts besseres zu tun, als seinen "War on terror" wieder hervorzukramen.
In Nordkorea ist er ja eingeknickt, aus Angst.
Jetzt nimmt er sich die "moslemische Welt" vor.
Das ist ja missionarischer als die spanische Reconquista !
Und damals bereits warnte man vor dem Verlust an Kultur durch die Vertreibung der Mauren aus Granada.
Aber das Thema Kultur ist ja für die USA ohnehin nicht das Hauptaugenmerk.
PH
Montesquieu
07-10-2005, 08:58
Auch wenn ich manchen Neo-Konservativen wirklich einen klaren Blick und eine realistische Außenpolitik attestiere (man kann noch immer darüber streiten, was sie bringt und wie gerecht diese ist...), so kann man die Rhetorik eines George W. nicht ernst nehmen. Er lässt leider immer wieder durchblicken, dass es ihm an einem grundlegenden Verständnis für politische Zusammenhänge fehlt. Leider wird er für diese "klaren" Worte von manch einem Amerikaner gerade geliebt, richtig zustossen kann ihm anscheinend nur etwas, wenn er Mist in der Innenpolitik baut, oder wenn zuviele GIs nur im Sarg zurückkehren.
Da sitzen eigentlich kluge politische Köpfe wie Condoleza Rice, was man von ihr auch immer halten mag und hören sich diesen Schmonsens lächelnd an. Tja, Macht korrumpiert! Da sind ja die Reden unserer Politiker die reinsten Ausgeburten realistischer Betrachtungsweisen!
YesNoCancel
07-10-2005, 09:16
Gottgewollte Freiheit™, powered by GWB, demnächst in einem Staat Ihrer Nähe.
Preussenhusar
07-10-2005, 09:27
Den Irak bezeichnete Bush in seiner Rede vor der regierungsnahen Nationalen Stiftung für Demokratie als zentrale Front im Krieg gegen den Terrorismus. "Kriege werden nicht ohne Opfer gewonnen", betonte er, "und dieser Krieg erfordere noch mehr Opfer, mehr Zeit und mehr Entschlossenheit."
Uff, warum erinnert das mich nur irgendwie an eine Rede 1943 ???
PH
Montesquieu
07-10-2005, 09:30
Uff, warum erinnert das mich nur irgendwie an eine Rede 1943 ???
PH
Manch ein Schmonsens ändert sich halt nie! (Aber bitte mir nicht den unsäglichen Vorwurf machen, ich hätte Bush mit Hitler verglichen...)
Preussenhusar
07-10-2005, 09:35
Das will ich auch gar nicht, wäre auch unzulässig.
Aber die Durchhalteparolen und das Einschwören auf den (totalen ? ) Krieg sind mit der Wahl der Mittel durchaus auf das gleiche Ziel ausgerichtet: Volk - der Krieg ist notwendig und WIR sind die GUTEN !
Die Anderen wollen ins vernichten - also vernichten wir sie vorher.
Primitives Gehabe.
Daß wirkliche Terrorgruppen damit nur noch mehr Zulauf bekommen, scheint dem Irren und seinen Marionetten nicht aufzugehen.
Mr Bush : Shame on you !
PH
Montesquieu
07-10-2005, 09:50
Na, na, na, wenn es um Krieg geht, musst du die Guten immer von den Bösen trenne! Kein Land würde mit der Prämisse "Wir lassen unsere Söhne in einem Sarg zurückkehren, weil der Relativismus siegt und ja äh die haben ja auch ihre Gründe!" in den Krieg ziehen. Da siegt die Polemik und wird sie auch immer, für objektives Gerede sind andere zuständig. Doch was mir sauer aufstösst, ist die Dummheit, die er durchblicken lässt. Die geht ja auf keine Kuhhaut mehr!
Daß wirkliche Terrorgruppen damit nur noch mehr Zulauf bekommen, scheint dem Irren und seinen Marionetten nicht aufzugehen.
Mr Bush : Shame on you !
PH
Mal abgesehen davon das wir nicht wissen, wer dort die Marionette ist...
Ideologien verursachen manchmal realtiätsausblendende Zustände... man sieht nur noch das was man will...
McSlaughter
07-10-2005, 10:27
Bush schafft es immer wieder mich zu amüsieren, aber auch zu schocken.
von Stollberg
07-10-2005, 10:29
Bush schafft es immer wieder mich zu amüsieren, aber auch zu schocken.
Leider überwiegt der Schock :rot:
Preussenhusar
07-10-2005, 12:36
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4830508_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html
Über die BBC-Sendung, die am Montag ausgestrahlt werden soll, berichteten am Freitag britische Zeitungen. Hauptquelle der angeblichen Bush-Äußerungen ist der damalige palästinensische Außenminister Nabil Schaath. Dieser sagte nach Angaben der Zeitung "The Guardian" im BBC-Interview: "Bush erklärte uns allen: Ich werde angetrieben durch eine Mission Gottes. Gott sagte mir 'George, geh los und bekämpfe diese Terroristen in Afghanistan'". Anschließend habe er den göttlichen Auftrag für den Sturz des Regimes im Irak erhalten
AARRGGHH !
Er bekommt seine Aufträge also von GOTT !
HILFE ! Erde an Species 8472, an die BORG und an Vulkan,
Enterprise bitte kommen
Scotty - beam me up !!
PH
Ich wusste noch gar nicht, dass Georgy unser Abe-2-Spiel verfolgt. :eek:
Aber der pöse Kalif wird es schon sehen! Selbst unbeteiligte Beobachter bemerken, dass seine Glücksbärchi-Verkleidung nur Tarnung ist und er von Spanien bis nach Indonesien regieren will! :tongue:
Leprechaun
07-10-2005, 13:09
Seeeehr bedenklich....
Lord Protector
07-10-2005, 13:27
Bush schafft es immer wieder mich zu amüsieren, aber auch zu schocken.
Wenn Bush den radikalen Islamismus (Wahhabitismus) vernichten will, dann muss er Saudi-Arabien vernichten! Aber die Saudis sind ja mit den USA verbündet...
Ich sage es nochmal: Die Dynastie Al-Saud ist Mitverantwortlich für den Terror! Es ist an der Zeit dieses Gebilde und die Al-Sauds vom angesicht der Erde zu tilgen. Der Wahhabitismus und seine Finanziers (die Dynastie Al-Saud) gehören ausgemerzt... :eek:
[B@W] Abominus
07-10-2005, 13:35
Warten wir noch mal 50 Jahre, wenn das Öl alle ist, dann haben auch die Sauds nix mehr zu sagen ;).
Preussenhusar
07-10-2005, 13:37
Dann sind sie aber auch uninteressant.
Ihr wißt doch.
Kein Blut für Sand !
Diese Administration ist das größte Sicherheitsrisiko, das die Welt seit dem 2. Weltkrieg erleiden mußte.
PH
von Stollberg
07-10-2005, 13:59
Tja, wie ungerecht die Welt doch ist.
Manche Menschen werden in ein Sanatorium zwangseingewiesen, wenn sie
Stimmen hören. Anderen gibt man Atomwaffen zum Spielen...
:nein:
Für mich eher ein Zeugniss eines Präsidenten, der innenpolitisch immer mehr ins Schwimmen kommt und daneben das Problem hat, dass sich das Parlament zunehmend für einen Rückzug aus dem Irak ausspricht. Denn auch wenn ich immer strikt gegen den Irakkrieg war und generell der Meinung bin, dass die USA so wenig wie möglich im Nahen Osten und in der muslimischen Welt im Allgemeinen mitmischen sollten, da ihnen von der dortigen Bevölkerung eh alles negativ ausgelegt wird, unabhängig von der eigentlichen Motivation, so meine ich doch, dass der Irak nach einem Abzug der Koalition noch viel schlimmer aussehen wird als er es jetzt schon tut. Ich denke, dass für Bush eher im Vordergrund steht, dass ein Rückzug die USA auf Jahre außenpolitisch beschädigen würde.
Was die Formulierung bezüglich des Kriegs angeht, so muss man einerseits zur Kenntnis nehmen, dass die USA sich in einem solchen befinden bzw. sie es so sehen. Eine Regierung wird, nebenbei bemerkt, nie ihre Beteiligung relativieren, denn sie ist im Reht, sonst wäre sie ja nicht dabei. (Demokratie und Schitzophrenie, Ihr wißt schon..) Außerdem sterben im Krieg nunmal eigene Bürger und deren Tod muss auch einen Sinn haben. Total würde ich diesen Krieg und die dazugehörigen Polemik nicht nennen, zumindest noch nicht. Totaler Krieg zeichnet sich dadurch aus, dass das komplette Land in diesen Krieg einbezogen wird, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Gerade die USA hatten immer ein Interesse daran, genau dies zu verhindern, bedenkt man die stark verbreitete isolationistische Haltung in der Bevölkerung.
Mit der Rede wird also der Versuch unternommen, das Vorgehen der Regierung vor der eigenen Bevölkerung zu legitimieren und sich mehr Zustimmung zu versichern. Die Bedrohungsszenarien, die dabei aufgebaut werden, haben für die USA zumindest einen realen Hintergrund, in der europäischen Öffentlichkeit gibt es diesbezüglich eine andere Wahrnehmung. Ich würde aus der Rede allerdings keine "Pläne zur Welteroberung" ableiten (um es überspitzt auszudrücken), denn dazu fehlt den USA schlicht und einfach die Macht. (Wie man an den Konflikten mit Nordkorea und Iran eindeutig ablesen kann.)
Faultierasai
07-10-2005, 23:28
Was habt ihr denn alle? Er hört doch nur ein paar Stimmen die ihm zureden: George tue dies und ich tat. George greif Iran an und ich tues. George du darfst nun Pipi machen und er tut es. Wie lange noch und es wird Zeit für eine modische Jacke die er nicht mehr selber anziehen muss weil er dann sagte: Gott befahl mir die schwarzen in New Orleans als Terroristen anzusehen.
Seine Zeit ist abgelaufen, eine dritte Regierungsperiode kommt nicht mehr von ihm und einen weiteren Krieg halte ich für sehr unwahrscheinlich. In Afghanistan hat er komplett versagt und kann sich dort nur halten solange die Warlord´s die mit Drogen handeln mitspielen, im Irak geht es jetzt erst richtig los. Den Iran kann er nicht angreifen, er würde noch einen Ölbversorger verlieren (Faktoid das meisste Öl aus dem Iran wird von US amerikanischen Unternehmen gekauft, das ist nur großes Geschrei vermutlich um etwaige Konkurrenten zu vertreiben, ich glaube nicht das seine eigene Lobby tatenlos zusieht wenn er den Iran angreift. Iran sagte ja ganz klar. Beim ersten Angriff auf iranisches Gebiet Ölhahn zu.) denn aus dem Irak kommt nicht soviel wie ihr glaubt. Die Pipelines sind ein zu verlockendes Ziel und sehr häufig werden sie bei Angriffen beschädigt. Und soviele Truppen um dies zu schützen hat er nicht. Syrien hat nichts aber eine aufgehetzte Bevölkerung. Dort wird das selbe wie im Irak passieren nur gibts nix zu klauen. Und der Rest ist uninteressant. Höchstens noch Nigeria. Klein, schwach, aber reich an Ressourcen. Dort könnte er ohne große Probleme zugreifen wenn er denn einen Grund findet.
Aber warum hat die USA sich nicht geändert Waffen- und Ausrüstungstechnisch? Die Probleme waren doch seit dem Kosovo bekannt. Fast könnte man da ein paar Gerüchten glauben die ich auf einer Internetseite gelesen habe.
http://www.kriegsreisende.de/wieder/greencard.htm
Dann sind sie aber auch uninteressant.
Ihr wißt doch.
Kein Blut für Sand !
Diese Administration ist das größte Sicherheitsrisiko, das die Welt seit dem 2. Weltkrieg erleiden mußte.
PH
Ihr vergesst Mao und Kennedy :D.
Wahrscheinlich hat Arminus recht und es ist nur mal wieder ein Versuch von der Innenpolitik abzulenken und den Foltervorwürfen.
Immerhin versteht jeder seine Rede und wir besserwisserischen Europäer können mal wieder schmunzeln :D.
Ich wollte keinen neuen Thread starten und dachte es passt hier rein
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21397/1.html
Montesquieu
25-11-2005, 10:09
Na, Islamismus mit Faschismus gleichzusetzen ist sehr ungenau. Ich würde eher dazu tendieren, den Islamismus eine spezielle Form des Totalitarismus zu nennen, wenn er wie im Iran institutionalisiert wird.
Ich würde eher dazu tendieren, den Islamismus eine spezielle Form des Totalitarismus zu nennen, wenn er wie im Iran institutionalisiert wird.Sehe ich ähnlich, wobei er hier nicht dem Faschimus widerspricht, war doch gerade dieser Miturheber der totalitären Diktaturen. Wichtiger für die Unterscheidung ist dann doch eher, dass der Islamismus sich auf einer Religion begründet, während der Faschismus sich doch primär als atheistisch verkauft.
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