![]() |
|
#1
|
||||||
|
||||||
|
Litauen - Die unbekannte Großmacht in Osteuropa - AAR
LITAUEN wie es hätte sein können
Kapitel 0 - Daten und Fakten zum Szenario Große Kampagne, Start 1.1.1419 EU2 v1.04 Großmächte: Frankreich, Kastilien, England, Delhi, China, Osmanisches Reich, Litauen und Österreich Optionen: Schwierigkeitsgrad: Normal KI-Aggressivität: Normal Nebel des Krieges: an Wirtschaft: Schwach Diplomatie: Schwach |
|
#2
|
||||||
|
||||||
|
Litauen - Die unbekannte Großmacht in Osteuropa - AAR
Kapitel 1 – Die Startsituation
Es begab sich am ersten Tage des Jahres 1419, dass ein fahrender Sänger an den Hof des großen Monarchen Vytautas Didysis gerufen wurde, um die Chronik des Staates Litauen für die Nachwelt festzuhalten. Dieser Sänger war ich. Über die große und ehrenvolle Aufgabe erstaunt, stärkte ich mich erst mit einem Krug kühlen Met, bevor ich daran ging, die vorliegenden Karten und Texte zu studieren. Folgendes konnte ich daraus erfahren: Unser Monarch Vytautas Didysis ist ein guter Diplomat, ein weiser Regent und ein sehr begabter Feldherr (Werte: Dipl. 5, Verwaltung 4, Militär 5 von jeweils 5 maximal). Litauen befindet sich in einer Militärallianz mit dem befreundeten Volk der Polen. Technologisch sind wir ganz gut auf Augenhöhe mit unseren Nachbarn. Militärstufe 1, Marinestufe 0 sowie Handelsstufe 0 und Infrastrukturstufe 0 haben auch die meisten anderen Nationen in unserer Umgebung. Lediglich Preussen als Vasall des Deutschen Ordens besitzt schon Militärstufe 2. Unser Heer besteht aus 3 Armeen, die aus insgesamt 37.000 Infanterie und 28.000 Kavallerie aufgestellt wurden. Die 1. Armee wird durch unseren Monarchen (Manöver +3, Fernkampf +2, Nahkampf +4) selbst angeführt. Der Staatsschatz beträgt volle 500 Talente Gold. Litauen besteht aus 14 Verwaltungseinheiten (Provinzen). Unser großer Herrscher Vytautas Didysis proklamiert folgende Regierungsziele, die für die nächsten Jahrhunderte bindend sein sollen: 1. Bewahrung der Kernprovinzen und Erweiterung des Territoriums 2. Erhöhung der Militärtechnologie 3. Stärkung der Wirtschaft 4. Verbreitung des wahren Glaubens gez. Moritz von Sachsen Geändert von Kurfürst Moritz (15-02-2008 um 14:39 Uhr) |
|
#3
|
||||||
|
||||||
|
Schön. mal wieder einen EU2-AAR zu lesen. Aber warum spielt ihr mit der völlig veralteten Version 1.04?
__________________
Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen Vertrauter des Kaisers One Vision! One Purpose! Peace through Power! Kurze Posts wurden nur oberflächlich, lange gar nicht gelesen. Wir richteten uns danach!
In Memoriam Stauffenberg (*20.09.1972 †23.01.2008) |
|
#4
|
||||||
|
||||||
|
Nun ja, werter Bismarck, bei dieser bewährten Version kann man sich wenigstens darauf verlassen, dass keine Fehler auftreten.
Vor ein paar Ewigkeiten schon probierten wir die Version v1.07, was aber zu ständigem Absturz des Systems führte. Es grüßt Euch Moritz von Sachsen |
|
#5
|
||||||
|
||||||
|
Aktuell ist ja auch v 1.09
__________________
Zitat:
|
|
#6
|
||||||
|
||||||
|
Nun gut, lassen wir das und spielen dennoch weiter mit v1.04. Da kenne wir uns aus und das ist auch in Ordnung.
Konzentrieren wir uns lieber auf den Kampf, denn gegenwärtig gibt es einige große Kämpfe zu bestehen, über die ich in Kürze berichten werde. Es grüßt Moritz von Sachsen |
|
#7
|
||||||
|
||||||
|
Litauen - Die unbekannte Großmacht in Osteuropa - AAR
Kapitel 2 – Die ersten Jahre
Um militärische Stärke zu demonstrieren förderte der Monarch die Moral der Streitkräfte (Slider: Landmacht +1) und schloss eine Staatsehe mit unseren verbündeten Polen (6.1.1419). Die Stabilität wurde leider auf +1 dabei reduziert. Zur Förderung der Militärtechnologie wurde das Staatseinkommen und die Handelsförderung reduziert und das Schiffsbauforschungsprogramm nahezu ganz eingestellt. Krieg im Norden Wie nützlich die eingeleiteten Maßnahmen waren, zeigte sich schon am 19. April 1419, als unser Verbündeter, der Herrscher von Polen, seine Gebietsforderungen an Preussen stellte und auf deren Weigerung den Krieg erklärte. Da unser Herrscher ein Mann ist, der zu seinem Wort steht, trat unser Land auch in den Kampf ein, um unseren Vorvätern Ehre zu machen. Da Preussen aber kein Einzelkämpfer ist, befinden sich die polnische und unsere litauische Nation jetzt im Krieg mit einer großen norddeutschen Allianz aus Preussen, Mecklenburg, Pommern, Bremen, Holstein und Deutscher Orden (DO). ![]() In Zusammenarbeit von Geheimdienstlern und Statistikern haben unsere Generäle folgenden Vergleich zu den Truppenstärken aufgestellt: Polen: 58.000 Mann Litauen: 65.000 Mann gegen Deutscher Orden: 18.000 Mann + X (X steht für Truppen in nicht einsehbaren Provinzen) Preussen: 8.000 Mann + X Pommern: 2.000 Mann + X Mecklenburg: X Holstein: X Bremen: X Bei den Schätzungen sprechen unsere militärischen Analytiker von zusätzlichen Truppen in: DO: +6.000 Mann Preussen: +4.000 Mann Pommern: +10.000 Mann Mecklenburg: + 20.000 Mann Holstein: +15.000 Mann Bremen: +15.000 Mann Damit ergeben sich zu Kriegsbeginn folgende Stärkenvergleiche: Eigene und verbündete Truppen: 123.000 Mann Gegnerische Truppen: 98.000 Mann Auf dem Papier sind wir also leicht überlegen, doch wie es strategisch aussieht, das wird erst die Zeit zeigen. Man denke nur an General Winter, der sowohl in Litauen als auch im DO mitunter fleißig mitkämpft… Operation Adlersturz Unser großer Monarch proklamiert den „Kampf der Zivilisation gegen die wilden Horden der Hanse“. Nach tagelangem Wühlen in verstaubten Schubladen findet sich der Schlachtplan zur Operation Adlersturz wieder, der in vergangenen Jahren mit dem Oberkommando der polnischen Armee ausgetüftelt wurde. Dieser besagt, dass Polen sich um Preussen und dessen westliche Verbündeten kümmert, während die litauischen Truppen auf das reiche Handelszentrum in Kurland vorrücken und diesen auch von Truppennachschub abschneidet. Die Kriegsziele, welche unser Monarch im Schlaf murmelte, wurden wie folgt genannt: 1. Sieg mit allen Mitteln 2. Entreißung des Handelszentrums Kurland aus den Krallen des DO Nachdem die 3 litauischen Armeen in die Grenzprovinzen gesandt wurden, erhält unser Herrscher von Eilkurieren aus Skandinavien, dass Schweden sich seit dem 23.Mai 1419 gemeinsam mit Dänemark und Schweden im Krieg gegen den Deutschen Orden und dessen fünf Verbündete befindet. Unser großer Monarch bekommt einen Lachanfall über diesen guten Umstand, der unsere Gegner noch mehr schwächt und befiehlt seinen Truppen, noch schneller auf den Feind vorzurücken, um als erster im Feindesland zu stehen. So hofft er, in den Siegesverhandlungen Provinzen zugesprochen zu bekommen. Während unsere 3. Armee nach Kurland marschiert, entdecken unsere Spione, dass Preussen doppelt soviel Truppen besitzt wie geschätzt. Mindest 23.000 Mann stehen im Soldbuch des Preussen. Dieser moralische Rückschlag trifft unsere 3. Armee schwer, die sich am 30.5. in Kurland mit 5000 Infantrie und 2600 Kavallerie gegen 2000 preussische Kavalleristen geschlagen geben muss. Unser Monarch schiebt diese Niederlage aber auf die höhere Militärtechnologie des Preussen (2) und fordert unsere Wissenschaftler auf, im Akkord zu arbeiten und unsere Stufe anzugleichen. Schon seit dem 23.5. wird unsere Hauptstadt Lithuania von 8000 Preussen belagert und ab dem 2.Juni ist auch Welikia dem Dauerfeuer von über 16.000 Mann des DO ausgesetzt. Ein paar Tage später trifft endlich die 1. Armee (27.000 Mann) unter Führung unseres Monarchen als Entsatz ein. Nach einer Woche harten Kampfes ist die Moral unserer Truppen auf ein Minimum gesunken und der große Feldherr will ein komplettes Auflösen seiner Truppen verhindern und befielt den gesammelten Rückzug nach Tula. 5000 Litauer bleiben auf dem Feld der Ehre. Requiescant in pace! Weiterhin belagern fast 10.000 Schwertbrüder des DO unsere Stadt Welikia. Schon einen Tag später greift unsere glorreiche 2. Armee mit 27.000 Mann die 8000 Preussen vor unserer Hauptstadt an. Die Bevölkerung unterstützt unsere Armee dabei nach Leibeskräften. Mittlerweile haben die über 50.000 Polen gegen 20.000 Preussen gesiegt und belagern deren Hauptstadt Prussia mit einer Festung der Stufe 2. Am 8. Juli reibt unsere 2. Armee das preussische Korps komplett auf und rückt danach auf Kurland vor, unserem eigentlichen Ziel. Die einstmals große preussische Armee besteht nur noch auch 4.400 kümmerlichen Hanseln, die in Memel ausharren. Neue Truppen sind aus Preussen nicht zu erwarten, da beide Provinzen zur Zeit mit dem Schiffsbau vollkommen ausgelastet sind. Nun ja, gut für uns! Am 26.Juli wird Kurland durch unsere 2. Armee mit 24.000 Mann belagert während am 1. August die 1. Armee mit neuen Kräften von Tula aufbricht, um Welikia zu entsetzen. Im Golf von Riga werden derweil schwedische, dänische und norwegische Kriegsschiffe gesichtet, welche die Häfen von Livland, Kurland, Memel und Prussia blockieren. Unsere Monarchen trifft fast der Schlag, als er auf seinem Marsch erfährt, dass das Königreich Böhmen sich erdreistet, zum Ketzertum zu konvertieren. Er schwört, dass zu gegebener Zeit dafür eine Strafaktion eingeleitet werden müsse. Mitte August 1419 erreicht die 1. Armee die belagerte Stadt Welikia im Morgengrauen und sofort lässt Vytautus Didysis seine Mannen angreifen. Die Feinde, die am Abend lange gezecht haben, werden in wenigen Tagen komplett aufgerieben. Nach diesem Schlachtfest eilen die Truppen nach Livland vor, um dort noch vor dem Winter Kampferfolge zu erzielen. Unsere Spione vermelden folgende Feindestruppenzahlen: 2.500 Mann des DO in Livland 4.400 Mann der Preussen in Memel Unterdessen belagert unsere 3. Armee die Stadt Polotsk, die zum DO gehört. Dabei werden die umliegenden Dörfer von den 4.800 Infantristen und 2.550 Kavalleristen geplündert und gebranntschatzt. Die ruhmreiche 1. Armee unter Führung unseres Monarchen umzingelt in Livland die dort stationierten 2.500 schlecht bewaffneten Truppen des DO und metzelt sie binnen eines tages alle nieder. Anschließend wird Livland belagert. Die Schwertbrüder DO haben nun keine Truppen mehr. Da unsere Truppenverbände inzwischen auch schon geschrumpft sind durch viele desertierende Feiglinge sowie tapfere Soldaten, die ihr Leben für ihr Vaterland opferten, werden in den nächsten Monaten einige neue Infanterieverbände aufgestellt, die den drei Armeen zugeführt werden. Insgesamt 21.000 junge Männer werden zum Dienst an der Mistgabel ääh … naja, Waffe ausgebildet. Am 1. November steigt unsere Stabilität auf +2 an. Mitte November werden die größten Teile der 1. und 2. Armee aus Livland und Kurland zurück gezogen, um der Desertion im Winter vorzubeugen. Nur kleine Belagerungsverbände bleiben zurück. Im Dezember melden unsere Militärspione folgende Truppenkontingente: 4.400 Mann Preussens in Memel, 1 Schiff Preussens in Prussia, 1 Schiff des DO in Kurland, 1 Schiff und 12.000 Mann Pommerns in Hinterpommern, 11.000 Mann Mecklenburgs in Meck. sowie 8.7000 Mann Holsteins in Hol. Gegen Ende des Jahres werden 21.000 wilde Pommern im Ansturm auf das verbündete Polen gesichtet. Sie rennen gegen die Mauern von Poznan an. Am 23. Februar im Jahr des Herrn 1420 erregt ein Grenzstreit mit Moldavien unsere Aufmerksamkeit. Wird es im Süden auch Krieg geben? Doch unser weiser Herrscher schlichtet den Streit und verbessert die Beziehungen zum Nachbarn. Sofort steigt unsere Stabilität aus +3. Im April will Preussen endlich Frieden schließen, doch es fordert 25 Talente Gold. Also lehnt unser Monarch dieses Ersuchen rigoros ab. Stattdessen schickt er die 2. Armee im Eilmarsch nach Memel, um die letzten preussischen Horden aus den Stiefeln zu schlagen. Die Schlacht beginnt am 12. Mai und endet eine Woche darauf mit der totalen Vernichtung des Gegners. Während der darauf folgenden Belagerung Memels fordert der Preusse 34 Talente Gold für einen Friedensvertrag, was wiederum abgelehnt wird. Mit Beginn der warmen Junitage erreicht den Hof die gute Kunde, dass die Provinz Polotsk durch die 3. Armee eingenommen und vom Deutschen Orden befreit ist. Die Nachricht von der wahren Stärke unseres Heeres scheint sich auch bei den Gegnern herum gesprochen zu haben, denn wenige Tage darauf erbitten Holstein sowie Mecklenburg einen Separatfrieden mit Litauen. Da wir unsere Verbündeten jedoch nicht hintergehen, werden die Kuriere mit einer Absage heimgeschickt. Nun fordert Preussen wieder Frieden und verlangt 50 Talente Gold. Doch es kommt, wie es kommen musste – abgelehnt. Mitte Juli erreichen neue Truppeneinheiten die Provinz Estland und belagern diese sogleich. Kurz darauf erklärt Tver dem Fürstentum Novgorod, welches bereits von Moskau und Susdal separat bekriegt wird, die Fehde. Da wir hoffen, Novgorod eines Tages ob seiner zentralen nordöstlichen Lage als Verbündeten zu gewinnen, wird eine Gesandtschaft mit einem persönlichen Geschenk (33 Talente Gold) nach Novgorod geschickt, um dessen Kriegskasse aufzufüllen. Nach einem halben Jahr nimmt Polen Prussia ein und rückt nach Poznan, welches mittlerweile fast von den Pommern eingenommen ist. Am 11. Oktober wird Kurland durch unsere 2. Armee eingenommen. Sofort wollen die Gegner Mecklenburg, Holstein, Bremen, Pommern und Preussen einen Separatfrieden mit uns schließen. Da Preussen aber immer noch 25 Talente Gold fordert, lehnt unser Monarch ab – noch. Bremen und Mecklenburg schicken derweil ihre Fußtruppen durch Pommern nach Osten. Ende des Monats siegt die polnische Armee gegen die pommerschen Belagerer und Bremer Hilfstruppen vor Poznan. Polen greift nun Pommern an. Doch die Strategen haben anscheinend zu viel sauren Wein getrunken. Mit 6.000 Mann wird Polen in Hinterpommern von 35.000 Mann der vereinigten Gegnerheere angegriffen und Ende Dezember geschlagen. Da Polen über keine nennenswerten Truppenreserven verfügt, überweist unser Herrscher dem Polen zu Beginn des Jahres des Herrn 1421 den Betrag von 39 Talenten Gold zur Aushebung neuer Rekruten. Die polnischen Strategen haben ihren Silvesterrausch ausgeschlafen und schaffen es, mit 2.500 Mann gegen 10.000 Pommern in Hinterpommern zu siegen. Am 16. Februar wird die Freundschaft von Litauen und Novgorod durch eine Staatsehe bekräftigt. Die Feier wird zu einem Freudenfest in unserer Hauptstadt. Wochenlang werden rauschende Feste gefeiert und alle Bewohner dürfen daran teilnehmen. Dieser Trubel wird im März abrupt gestört, als ein Späher der Mecklenburger, der daran inkognito teilnahm, im Rausch ausplauderte, dass ein großes Heer der Mecklenburger im Anmarsch auf unsere Regierungszentrale sei. Sofort setzte eine große Flucht der Einwohner nach Süden ein und die 3. Armee wird in die Hauptstadt geschickt, um den Feind abzufangen. Dies gelingt Mitte März und das feindliche Regiment, das nur aus 4.500 Mann bestand, wird nach 4 Tagen aufgerieben. Kurz darauf flattern wieder Separatfriedensersuchen ins Haus des Monarchen. Unser Monarch Vytautas Didysis ringt einige Tage mit der Entscheidung und beschließt dann, alle status quo-Verträge einzugehen. Dies will er, damit Litauen sich alleine im Krieg mit Preussen und dem Deutschen Orden befindet, um selbst Provinzen zu beanspruchen. Also wird Separatfrieden mit Holstein, Bremen und Pommern geschlossen. Lediglich Mecklenburg fordert 25 Talente Gold, was aber abgelehnt wird. Um den polnischen Herrscher zu besänftigen, immerhin hat er jetzt einen Kriegsgrund gegen Litauen, werden ihm 39 Talente Gold für die Kriegskasse gebracht. Mit dem Mai kam auch eine schwere Zeit für Litauen. Aufgrund eines Ereignisses musste unser Monarch wählen, ob er lieber die Inflation erhöht, oder die Staatskasse und die Stabilität senkt. Er entschied sich für das Zweite, da er sich noch an eine frühere galoppierende Inflation erinnern konnte. So etwas wollte er nie wieder erleben. Fortsetzung folgt gez. Moritz von Sachsen Geändert von Kurfürst Moritz (15-02-2008 um 14:40 Uhr) |
|
#8
|
||||||
|
||||||
|
Fortsetzung
Nach einem halben Monat Urlaub am schwarzen Meer bin ich frisch erholt und mache mich nun wieder ans Werk, um vom Kampf gegen die Barbaren der Hanse zu berichten. Doch bevor ich beginnen kann, erfahre ich davon, dass unser Verbündeter in spe, Novgorod, einen weiteren Kriegsgegner hat. An den Iden des Mai 1421 erklärte Pleskau als nunmehr viertes Einzelkämpferland den Krieg. Wir ahnen schlimmes für unsere norischen Freunde, aber es wird unsererseits nichts weiter unternommen. Später hören wir durch einen Kurier, dass Novgorod es schaffte, Moskau zum Frieden zu zwingen und ihm auch noch 53 Talente Gold als Reparationen abnahm. Es ist also nicht hoffnungslos. Mitte Juni marschieren unsere tapferen Truppen durch die Alleen und Straßen der Hauptstadt des Deutschen Ordens. Livland wurde endlich eingenommen. Kurz darauf erheben sich viele Hundert Einwohner der besetzten Provinz Polotsk, doch sie werden alle … ruhig gestellt. Der DO bettelt um Frieden und versucht uns zu bestechen (98 Talente Gold), doch unser Kriegsziel ist und bleibt Kurland. Solange wir das nicht bekommen, gibt es keinen Frieden. Im August erreicht unsere Infrastruktur endlich die Stufe 1 und wir können Vögte zu Kanzlern befördern. Dies wird in Lithuania und Chernigov getan. Am 11.8. erbitten wir uns von Polen Militärpräsenz, um ihnen auch mit Truppen helfen zu können. Am 3.10. gewähren wir Novgorod 44 Talente Gold als Darlehen zum Aufstellen neuer Truppen. Inzwischen revoltiert auch der Pöbel in Kurland und wir entsenden unsere 1. Armee, um die Lage zu entschärfen. Der Dezember bringt uns die Handelsstufe 1 und auch in der Marinetechnologie wird die Stufe 1 erreicht. Das freut unseren Herrscher sehr. Die Haupstadt unserer Freunde Novgorod wird am 7. Dezember schmächlich von Tver erobert, doch nochdoch noch bevor die feindlichen Truppen die Stadt plündern können, schließt Novgorod Frieden und zahlt 56 Talente Gold. Damit haben sie jetzt nur noch 2 Gegner (Pleskau und Susdal). Der 13.12. 1421 wird als ganz besonderer Tag in die Geschichte Litauens eingehen. An diesem Tag nämlich wird von unseren siegreichen Truppen die letzte Stadt des DO erobert - Estland. Damit sind alle Provinzen besetzt und wir fordern in den Friedensverhandlungen nicht nur unser Primärziel, das Handelszentrum in Kurland, sondern auch die Provinz Polotsk sowie die gewaltige Summe von 200 Talenten Gold. Da der DO keine Alternative hat, willigt er schließlich auch zähneknirschend ein. Siegesfeiern gibt es noch keine, da wir erstens noch mit Mecklenburg und Preussen im Krieg sind und zweitens noch Rebellen in Kurland randalieren. Ende Januar des Jahres des Herrn 1422 werden die Rebellen geschlagen, doch einige entkommen und können Anfang Februar einen neuen Aufstand in Polotsk organisieren. Wie immer ist unsere fleißige 1. Armee kurz darauf zur Stelle. Diesmal gibt es kein Entkommen für die Übeltäter. Dafür steigt unsere Stabilität auf das Maximum +3. Von den Reparationen wird noch der Vogt in Ukraina zum Kanzler befördert. Nur einen Tag darauf bitten Mecklenburg und Preussen jeweils um einen weißen Frieden und wir akzeptieren den status quo ante. Damit ist wieder Frieden im ganzen Land. Litauen hat den Krieg gewonnen und reicht mit den neuen Nordgebieten nun von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. ![]() Mit Kurland besitzen wir nun ein Handelszentrum von internationalem Ruf. Händler aus über 12 Nationen kommen daher, um ihre Waren feilzubieten. Vom Schwarzen Meer bis ans Nordmeer reicht unser Handeleinfluss nun. ![]() Mittlerweile belegen wir weltweit den 4. Rang auf der Punkteliste. 38 von den 42 Punkten errangen wir durch militärisches Können und diplomatisches Geschick in den Friedensverhandlungen. Litauen ist zwar noch keine Großmacht, doch auf einem guten Wege dazu. Wir werden sehen, was die nächsten Dekaden bringen werden. gez. Moritz von Sachsen Geändert von Kurfürst Moritz (15-02-2008 um 14:44 Uhr) |
|
#9
|
||||||
|
||||||
|
Werte Mitregenten,
da ich ein absoluter Neuling auf dem Gebiet des AAR-Schreibens bin, bitte ich euch, mich zu kritisieren, auf Dinge hinzuweisen, mir Vorschläge zu machen sowohl zum Schreibstil, als auch zum weiteren Verlauf der Strategie im Spiel. Es grüßt euch ganz herzlich Moritz von Sachsen |
|
#10
|
||||||
|
||||||
|
Erstmal willkommen, werter Moritz.
Schön, mal wieder einen AAR in diesen Hallen zu lesen. Was den Schreibstil angeht: Ihr beherrscht die deutsche Sprache sehr gut: bravo. Allerdings fürchte ich, dass Ihr kaum die Geduld haben werdet, in dieser Ausführlichkeit weiterzuschreiben. Mal davon abgesehen, dass auch die meisten Regenten in diesen Hallen (ich schließe von mir auf Andere) in erster Bilder gucken wollen und nur eventuell ein paar Zeilen dazwischen lesen. Kurz: Meinetwegen dürft Ihr Euch gerne etwas kürzer fassen und einige Details weglassen. Die Perspektive des "Hofchronisten" habe ich in einem AAR auch verwendet und finde sie gut. Was das Gameplay angeht: ich kenne mich mit 1.04 überhaupt nicht aus, kann also nichts Detailliertes von mir geben. Aber es sollte Euer Ziel sein, möglichst bald ein paar katholische Provinzen zu erobern um eine finanzielle Basis zur Konvertierung der Orthodoxen zu haben. Dann bietet sich natürlich an, den sibirischen Korridor zu besiedeln. Viel Spaß und Erfolg dabei, Störtebecker
__________________
|
|
#11
|
||||||
|
||||||
|
So. Rückmeldung ist da: jetzt muss aber auch langsam mal wieder was von Euch kommen, werter Moritz.
__________________
|
|
#12
|
||||||
|
||||||
|
Für die Hinweise mit den katholischen Provinzen und der Konvertierung der Orthodoxen danken wir euch, werter Stoertebecker. Wir hätten aber gedacht, dass vielleicht auch andere Regenten ihre Stimme erheben möchten, um Litauen einen weisen Weg zu weisen.
Dies würde es uns erleichtern, eine Strategie für Litauen zu entwickeln, die dann auf jeden Fall in den nächsten Tagen umgesetzt werden wird. Für hilfreiche Vorschläge werden ehrenhafte Ränge und Titel in unserem AAR vergeben! Es grüßt euch alle herzlich Moritz von Sachsen |
|
#13
|
||||||
|
||||||
|
Ich habe einen Vorschlag: Wie wäre es schon in wenigen Jahren einen Krieg mit der goldenen Horde zu beginnen, oder ist es Kazan? Dieses Grün stecht wirklich in die Augen! Oder vielleicht die Kleinstaaten Russlands auseinandernehmen?
|
|
#14
|
||||||
|
||||||
|
Werter Al. I. Cuza,
so in etwa haben wir das auch schon geplant mit den Ungläubigen Heerscharen der Goldenen Horde. Nur wollen wir auch versuchen, Polen auf ewig an uns zu binden und auch andere katholische Provinzen an uns zu reißen, welche nicht irgendwann dem Ketzertum anheim fallen werden. Zur effektiveren Kriegführung müssen wir aber unsere Militärtechnologie unbedingt verbessern, da wir sonst in den russischen Weiten sehr viele Männer lassen werden. Noch heute werden wir uns mit unseren Strategen wieder an den runden Tisch setzen und die Pläne studieren. Es grüßt euch herzlich Moritz von Sachsen |
|
#15
|
||||||
|
||||||
|
Ich persönlich würde mich fürs erste darauf beschränken Polen zu annektieren (am besten per diploannex, ich kenn leider die litauischen und polnischen herrscher nicht und kenn also ihren diplo-wert nich), außerdem solltet ihr die othodoxen litauer bekehren um eure stab-kosten zu senken und mehr einkommen zu erhalten. Des weiteren würde ich versuchen die Gründung russlands zu verhindern (evtl. sogar mit der goldenen Horde zusammen) oder es gleich nach deer gründung auszulöschen, damit ihr garnicht erst in streitigkeiten geratet. Insgesamt sollten für die nächsten jahre eure besten freunde wohl Polen, Novgorod und die Goldenen Horde sein, eure ärgsten feinde wohl die moskauer/russen.
viel erfolg und auf einen guten AAR
__________________
Signaturen sind wie Frauen:
Hat man keine will man eine, hat man eine will man ne andere Who looks at a screwdriver and thinks, 'Ooh, this could be a little more sonic'? Zwischen Bürgerkrieg und Weltmacht - Ein Nationalchina AAR Guide für Byzanz in IN 3.1 |
|
#16
|
||||||
|
||||||
|
Oh ja, Moskau ist ein wichtiger Punkt. Da es oft gute Anführer hat, ist es schwierig, mit ihnen zusammen Krieg zu führen (Belagerungsklau) solange man selbst keinen Monarchen im Feld hat. Sollte man aber einen haben und die Moskowiter die Horde angreifen, ist dies eine gute Gelegenheit, seinerseits Terrain im Osten gut zu machen.
Aber, wie der werte Dogder richtig anmerkte: Polen hat Vorrang. Dann kann man sich in die Allianz holen, wen man will (Nowgorod, evtl., Ungarn evtl., Österreich?) und weiter Diplovasallisieren. Alles weitere muss sich dann ergeben. Hauptsache, man geht immer schön Bad-Boy-sparend vor.
__________________
|
|
#17
|
||||||
|
||||||
|
Litauen - Die unbekannte Großmacht in Osteuropa - AAR
Kapitel 3 – Litauen im Wandel
Eine mehrtägige Strategie- und Lagebesprechung unserer Generäle mit den berühmten taktischen Koryphäen Stoertebecker, Al. I. Cuza und sheep-dodger legt die zukünfigen Prioritäten für unser geliebtes Litauen fest. Wir wollen kurz- bis mittelfristig versuchen, Polen unserem Reich zuzuführen. Weiterhin soll unser Augenmerk auf den russischen Staaten liegen und ein Aufschwung dieser verhindert werden. Ebenso soll die Goldene Horde langfristig von der Erde getilgt werden, damit wir den Bewohnern der sibirischen Weiten den wahren Glauben bringen können. Daher werden wir das militärische Geschick aller dieser Staaten sehr genau beobachten, um im entscheidenden Moment mit unseren ruhmreichen Armeen zum Vorteil der großen litauischen Nation zuschlagen können. Ende März 1422 melden Kuriere, dass Moskau mit seinen Truppen in Ryazan einmarschiert. Wir warten ab, wie der Krieg verläuft. Zu Aufklärungszwecken im Schwarzen Meer geben wir eine Flottille von Galeeren in Jedisan in Auftrag. Im Juni schließen wir ein Handelsabkommen mit Novgorod, damit sich künftig unsere Händler nicht mehr die Standplätze streitig machen. Am 1. August werden die Vögte in Chernigov und Lithuania zu Kanzlern befördert. Damit soll unser Einkommen in den Provinzen verbessert werden. Seit Januar 1422 schon tobt ein Krieg von Qara Koyunluund Mameluckenreich gegen Ak Koyunlu, Dulkadir und Goldene Horde. Wir werden beobachten, wie lange dieser dauert und wie sich die Horde schlägt, um ggf. einen Angriffkrieg gegen diese zu führen. Dazu wurde der Cuza-Plan entwickelt. Dieser sieht eine diplomatische Isolierung der Horde und eine anschließende Invasion vor. Auch werden wir auf die Bündnistreue ihrer Verbündeten achten. Am 2. Oktober wird Ryazan durch Moskau annektiert. Das sieht unser Monarch gar nicht gerne. Er wühlt in seinen Schubladen, um den Angriffsplan des großen Strategen sheep-dodger zusuchen, mit welchem Moskau vernichtet werden soll. Doch leider kann er ihn nicht finden. Im November wird der Vogt in Belarus zum Kanzler weiter gebildet. Im Jahre 1423 des Herrn finden sich 110 Talente Gold mehr in unseren Schatzkammern. Dies wird sehr wahrscheinlich an unserem reichen Handelszentrum in Kurland liegen. Sofort wird ein Kanzler in Poltava installiert und ein Handelsabkommen mit unseren polnischen Nachbarn geschlossen. Am 20. April erreicht unseren Herrscher eine erfreuliche Nachricht vom Schwarzen Meer: Durch ein Zufallsereignis begeistern sich viele Männer für die Armee, genauer gesagt für die Marine und Litauen besitzt 5 Flottillen von Kriegsschiffe mehr. Im Mai revoltieren die Freiheitsliebenden Kurländern, doch die Revolte wird durch unsere 1. Armee sofort niedergeschlagen. Weiterhin erreicht uns die traurige Kunde, dass die Schweiz für einen Frieden gegen die ketzerischen Böhmen seine Staatsreligion zu Protestantisch ändern muss. Das ist ein Sakrileg. Wenn Litauen mehr Macht hat, muss es unbedingt etwas gegen diese Böhmen unternehmen. Litauen schließt Ende Mai noch eine Staatsehe mit den orthodoxen Byzantinern. Im Juli wird endlich katholischerseits gegen Böhmen vorgegangen. Sachsen erklärt ihm den Krieg. Nun befindet sich die große Allianz von Sachsen, Brandenburg, Würzburg, Hannover und Magdeburg im Krieg gegen Böhmen und seine Ketzerfreunde Württemberg, Österreich, Bayern und Mailand. In allen katholischen Kirchen des Kontinents wird für einen Sieg des wahren Glaubens gebetet. Im September wird ein Vogt in Krementjug zum Kanzler ernannt. Mit Beginn des Winters beobachten unsere Späher, dass die Goldene Horde während ihres Krieges von Aufständen geschüttelt wird. Unser Herrscher lässt deshalb unsere 3. Armee an die Ostgrenze unseres Reiches verlegen, um gegen marodierende Banden von Rebellen vorgehen zu können. Im Jahre des Herrn 1424 finden sich über 80 Talente Goldes mehr in den Schatzkammern des Reiches. Unser Verbündeter Polen kämpft noch immer erbittert gegen die Hansestaaten. Im Februar wird ein Kanzler in Volyn installiert. Im Juni erheben sich unsere Untertanen in Ukraina ohne erkennbaren Grund, doch diese werden durch die 3. Armee wieder beruhigt. Am 13. Juli Wird Dulkadir durch das Mameluckenreich annektiert, aber die Goldene Horde kämpft weiterhin mit Ak Koyunlu gegen Qara Koyunlu und die Mamelucken. Seit dem 18. Oktober gibt es eine Unzufriedenheit unter unseren Bauern (Zufallsevent), wodurch das Aufstandsrisiko für 12 Monate um +5 steigt. Außerdem erheben sich die Bauern in Poltava und Belarus. 3 Tage zuvor ermittelten die staatlichen Landwirtschaftsexperten mit den Statistikern, dass Litauen in der Getreideproduktion führend sei in der bekannten Welt. Da die Preise jedoch sehr niedrig sind, wurden die Bauern wütend. ![]() Im November zahlt Novgorod unser Darlehen von 44 Talenten Gold zurück. Der Aufstand in Belarus wird niedergeschlagen, während jener in Poltava aufgrund des Wintereinbruchs vorerst sich selbst überlassen wird. Anfang Dezember gibt es einen Aufstand in Mozyr. Mit über 70 Talenten Gold mehr in der Kasse startet Litauen ins Jahr des Herrn 1425. Sofort erheben sich die Bewohner der Ukraina, doch sie werden von der 3. Armee, welche 5000 Mann dabei verliert, niedergeschlagen. Im Februar revoltiert Poltava schon wieder. Am 24. Februar zahlt Preussen 45 Talente Gold an Polen, um Frieden zu erhalten. Nach beinahe 6 Jahren Krieges herrscht nun wieder Frieden in Polen. Sofort werden unsere Diplomaten nach Krakow geschickt und schon am 25. Februar gelingt es ihnen, Polen zu unserem Vasall zu machen. Damit erhält Litauen künftig die Hälfte der polnischen Steuern. Im März erreicht die 3. Armee Poltava und besiegt die ebenbürtigen Rebellenhorden. Anschließend schwenkt die 3. Armee nach Mozyr, um auch dieses zu befreien. Im Mai wird ein Darlehen von 66 Talenten Gold an Novgorod überbracht, welches bei 3 Porzent Zinsen nach 40 Monaten zurück zu zahlen ist. Damit wollen wir Novgorod im Kampf gegen Susdal und Pleskau unterstützen. Im September revoltieren Jedisan und Smolensk. Jedisan geht sofort an die Rebellen verloren und unsere Schwarzmeerflotte wird ihren Stützpunkt los. Deshalb wird die 3. Armee in Eilmärschen nach Jedisan gesandt. Im Oktober revoltiert auch noch Belgorod, bevor die 12 Monate der Bauernaufstände endlich der Vergangenheit angehören. Im Jahre des Herrn 1426 befinden sich 70 Talente Gold mehr in den Schatzkammern. Weiterhin zahlten unsere Vasallen in Polen 34 Talente Gold. Damit wird in Welikia ein Kanzler installiert. Am 5. Februar fordern die Adligen ihre früheren Rechte ein (Zufallsevent) und der Herrscher akzeptiert. Damit steigt der Aristokratiewert um +1. Kavallerie wird preiswerter, Kriegsschiffe verteuern sich, das Handelsaufkommen sinkt, aber die königliche Diplomatie wird verbessert. Am 6. Februar erklärt Ungarn mit Luxemburg, Siebenbürgen, Kroatien und Venedig den Krieg gegen das ketzerische Böhmen, welches noch Österreich, Bayern, Mailand und Württemberg an seiner Seite hat. Damit kämpfen die Ketzer gegen zwei starke Allianzen. ![]() Im Mai wird ein Untätigkeitsfrieden zwischen Novgorod und Pleskau ausgehandelt. Am 21. Juni zahlt Susdal 15 Talente Gold und schließt den Frieden mit Novgorod. Damit ist Novgorod auch wieder im Frieden. Warten wir ab, wie lange Frieden sein kann zwischen russischen Kleinstaaten. Während im Juli die Rebellen in Ukraina durhc die 2. Armee niedergeschlagen werden, erhebt sich im September wieder eine wütende Meute in Krementjug. Doch die 3. Armee macht kurzen Prozess. Am 3. September wird Jedisan von den Rebellen zurück erobert und sofort wird die reparaturbedürftige Schwarzmeerflotte in die Docks gebracht. Unser Herrscher schließt eine Staatsehe mit Ungarn, um die Kämpfe gegen die Ketzer teilweise mit verfolgen zu können. Dies gilt nämlich als ein vornehmer Sport in dieser Zeit. Im November schließt Qara Koyunlu Frieden mit der Goldenen Horde, doch diese befindet sich weiter im Krieg gegen das Mameluckenreich. Im Jahre des Herrn 1427 jedoch schließt Ak-Koyunlu einen siegreichen Frieden mit den Mamelucken und die Goldene Horde ist damit auch nicht mehr im Krieg. Im Januar wird der Vogt in Tula zum Kanzler erhoben, im Februar revoltiert Kementjug und im März werden wir zum Baron befördert. 101 Punkte stehen im ewigen Buch der Rekorde. Fortsetzung folgt gez. Moritz von Sachsen Geändert von Kurfürst Moritz (15-02-2008 um 14:46 Uhr) |
|
#18
|
||||||
|
||||||
|
Schön, schön
Ich bin gesapannt darafu zu sehen ob Polen sich diplo-annektieren lässt
|
|
#19
|
||||||
|
||||||
|
Litauen - Die unbekannte Großmacht in Osteuropa - AAR
Fortsetzung
Wieder einmal ist es so weit. Es gibt wieder Krieg in Russland. Am 7. April 1427 erklärt Moskau dem vierfach unterlegenen Tver den Krieg. Novgorod versucht auch, daraus Gewinn zu schlagen und erklärt ebenfalls Tver den Krieg. ![]() Im Süden greift das inzwischen schon relativ große Osmanische Reich das oströmische Byzanz an. Im Juli revilotiert Kurland. Der Aufstand wird durch die 1. Armee niedergeschlagen. Langsam fangen die kleinen Balkanstaaten an, sich gegen das Osmanische Reich zu wenden, denn am 19. November erklärt Moldavien in Allianz mit Wallachei den Krieg und ab dem 16. Dezember kämpft auch Ragusa mit Bosnien gegen die Osmanen. Am 25. Dezember wird Tver durch Moskau annektiert. Wenn Moskau so rasant weiter wächst, gerät Litauen zusehends in Gefahr, eines Tages von der großrussischen Walze zerquetscht zu werden. Also werden in der nächsten Zeit unsere Truppen weiter vergrößert. Ins Jahr des Herrn 1428 startet Litauen mit einem Einkommen durch Direktsteuern von 90 Talenten Gold, während unsere Vasallen 43,5 Talente Gold an unsere Staatskasse berappen müssen. Mitte Januar erklärt die Goldene Horde den Krieg an Moskau und Ak-Koyunlu hilft ihnen dabei. Am 15. Januar entscheidet sich unser Monarch für einen litauischen Republikanismus mit Magnaten (Event ‚Das Statut von Litauen’). Die Aristokratie sowie die Leibeigenschaft steigen um je +2 Stufen, während die Zentralisierung um 2 Stufen sinkt. Weiterhin liefern die Provinzen Lithuania, Smolensk, Belgorod und Chernigov künftig 2 Talente weniger an Grundsteuern. Dafür steigt jedoch unsere Stabilität um +3, unsere Inflation sinkt um 10 Prozent, die Handelsinvestitionen betragen +800 Talente Gold und wir erhalten eine Raffinerie in Volyn, was sich in Zukunft gut für unsere Handelsentwicklung auswirken wird. Ende Januar wird auf Staatskosten ein Kanzler in Jedisan installiert. Im April erklärt der Vasall der Goldenen Horde, Susdal, Moskau den Krieg. Nachdem am 8. Mai auch Pleskau Moskau angreift, verlegt unsere Heerführung die 1. Armee nach Tula, um im Fall der Fälle schnell nach Moskau marschieren zu können und für Litauen auch ein Stück des ‚russischen Zupfkuchens’ zu sichern. Dazu trägt auch eine Grenzstreitigkeit mit Moskau am 26. Mai bei. Unser Monarch treibt das Thema voran und erhält einen trifftigen Kriegsgrund gegen den russischen Bären für 60 Monate. Er beschließt jedoch, dass noch bis zum Frühjahr 1429 gewartet werden soll, um den Winterverschleiß zu verhindern sowie um die Zeit für Truppenaushebungen zu nutzen. In Belarus wird die 4. Armee neu aufgestellt. Ende Juli wird Moskau der Krieg auch durch Novgorod erklärt, welches uns am 1. Oktober das Darlehen über 66 Talente Gold zurück zahlt. Krieg in Nordost Nachdem Ryazan kurz vor der Eroberung durch die Goldene Horde steht, erklärt unser Großfürst auch den Krieg an Moskau. Er eilt mit 3.500 Reitern nach Ryazan, um den Oberbefehl über die belagernden Scharen der Horde zu erhalten. Schon im November ist die Stadt in litauischer Hand, ohne dass wir einen Schuss abgefeuert haben. Unser Morarch überwintert in Tula. Moskau ist nun von Kriegsgegnern vollständig umzingelt. Durch den Kriegszustand und die Lebensmittelverknappung revoltieren die Bürger in Chernigov. Im Jahre des Herrn betragen die Direktsteuern 64,5 Talente Gold, während unsere Vasallen 44 Talente bezahlen. Nach dem Ende des Winters marschiert unsere 2. Armee nach Tver. Im Mai steigt unsere Stabilität erfreulicherweise wieder auf +3. Am 3. Juli unterliegen Teile unserer 1. Armee in der Schlacht von Moskva gegen einen doppelt überlegenen Feind unter dessen Führung von Yuri Patrikeev. Wir müssen uns nach Tula zurück ziehen und die 1. Armee neu formieren. Sofort danach rücken die Truppen wieder nach Moskva vor und erringen einen überwältigenden Sieg. Nur 3.000 der 11.000 kämpfenden Moskoviter überlebt. Leider auch deren Anführer, der sich eiligst nach Vologda rettet. Im Oktober zieht sich die komplette 1. Armee von der Belagerung Moskvas zurück, da der Novgoroder mit seinen Truppen die Arbeit für uns abnehmen soll. Wir gedenken dann, die Belagerungshoheit kurz vor der Einnahme der Stadt zu übernehmen. Derweil belagert die Goldene Horde die Provinz Nizhgorod. Es werden Teile der 2. Armee aus Tver abgezogen, um die schlechte Versorgungslage im Winter zu vermeiden. Ende Dezember erobern die Truppen der Goldenen Horde die Provinz Nizhgorod, bevor noch unser Monarch dort eintrifft, um das Kommando zu übernehmen. Im Jahre des Herrn 1430 erhält Litauen 83 Talente Gold an Direktsteuern. Unsere treuen Polen müssen 44 Talente bezahlen. Im April gewährt Novgorod uns Militärpräsenz, so dass unsere Truppen auch unter Umgehung von Moskva nach Vologda marschieren können. Die 2. Armee wird wieder komplett nach Tver abkommandiert, um die Belagerung fortzuführen. Im Mai berichten Augenzeugen von einer großen Schlacht von Moskau gegen Novgorod und Goldene Horde vor Moskva, welche Moskau klar gewinnt. Daraufhin greifen wir im Juni in Moskva wieder ins Geschehen ein, doch unsere 1. Armee unterliegt trotz unseres Monarchen als Anführer, obwohl sie in der Überzahl ist. Am 2. September jedoch können die zuvor gedemütigten Truppen die roten Scharen schlagen. Im Süden wird am 12. Oktober die Wallachei durch das Osmanische Reich annektiert. Ein Rückschlag für die katholische Seite. Große Trauer wird über ganz Litauen verhängt, als am 28. Oktober unser Monarch, Vytautas Didysis, auch genannt Vytautas der Große, durch eine verirrte feindliche Kugel vor Moskva sein Leben verliert. Nun steht Litauen ohne militärische Befehlshaber da. Deshalb übernimmt die Goldene Horde auch die Belagerungshoheit von uns. Unser neuer Herrscher Svitrigaila weist schlechtere Erfahrungswerte als sein Vorgänger auf (Diplomatie 4, Finanzen 3, Militär 4). Im November erklärt die katholische Allianz von Albanien, Neapel, Modena und Mantua den Krieg gegen das Osmanische Reich. Am 1. Dezember konvertiert die Schweiz wieder zum katholischen Glauben zurück. Damit gibt es einen Ketzer weniger. Nur noch Böhmen hängt dem Ketzertum an. Im Jahre des Herrn 1431 ist unser Einkommen ähnlich dem des Vorjahres. Nachdem die Goldene Horde vor Moskva die moskovitischen Truppen besiegt und komplett aufreibt, besitzt Moskau keinen hohen General mehr. Während im Februar Ukraina revoltiert, wird in Mozyr ein neuer Kanzler installiert. Ein Zufallsereignis bringt uns ein Außergewöhnliches Jahr. Die Staatskasse erhält 100 Talente Gold und unsere Inflation sinkt um 5 Punkte. Im März erheben sich dennoch die Bewohner von Belgorod und in Smolensk wird ein Kanzler ernannt. Am 20 April nehmen die siegreichen Truppen der 2. Armee Tver ein. Nur eine Woche darauf verliert die 3. Armee an der Heimatfront in Ukraina eine Schlacht gegen die Rebellen. Am 1. Mai revoltiert Kurland, doch der Aufstand wird am 1. Juni. durch die 4. Armee nieder geschlagen. Am gleichen Tage revoltiert auch Poltava und es kommt zum Untätigkeitsfrieden zwischen Moskau und Pleskau. Anfang Juli geht Ukraina an die Rebellen verloren und August revoltiert Kursk. Während sich England zum Bewahrer des Glaubens für alle katholischen Länder ernennt, erobert die Goldene Horde Moskva und marschiert nach Vologda weiter. Am 27. September erklärt Susdal Novgorod den Krieg und im Oktober kommt es zu einem Aufstand in Jedisan. Im Jahre des Herrn 1432 gelangen nur 65 Talente Gold in unsere Schatzkammer. Am 1. Tag des Jahres tritt ein neuer Herrscher, Zygmantas Kestutaitis, seine Amtsgeschäfte an. Seine Erfahrungswerte sind genau die gleichen wie bei Svitrigaila (4, 3, 4). Am 20. Januar werden die Forderungen der Magnaten erfüllt (Event: ‚Ausweitung des ‚Neminem captivabimus’’) und die Grundsteuern in Belarus, Jedisan, Kurland, Lithuania, Chernigov und Belarus sinken je um 2, während die Aristokratie und die Leibeigenschaft um je +2 steigern und die Zentralisierung um 2 sinkt. Am 11. Februar wird eine offensivere Militärstrategie beschlossen, welche die Moral der Truppen heben soll (Slider Offensiv +1). Im März geht Poltava an die Rebellen verloren. Während Ukraina zurück erobert werden kann. Anschließend rückt die 3. Armee nach Poltava ab, um die Stadt wieder zu befreien. Im Mai zeigt sich das diplomatische Geschick unseres Regenten. Durch gute Reputation (Zufallsevent) steigen unsere Beziehungen zu Moskau, Pleskau, Deutschem Orden, Brandenburg, Böhmen und Goldene Horde um je 10 Punkte an. Der Juni bringt die Handelsstufe 2 mit sich, welche zu höherem Handelseinkommen führt. Im Juli zahlt Moskau 64 Talente Gold für Frieden mit Ak-Koyunlu und Susdal zahlt 6 Talente an Novgorod. Die nächsten Monate bringen wieder viele Aufstände im Lande. August erhebt sich Tver, im September Belgorod und Krementjig, im Oktober wieder Belgorod und im Dezember Tula. Seit dem 14. September wird Moskva durch unsere 1. Armee belagert. Das Jahr des Herrn 1433 bringt nur 50 Talente Gold als Direktsteuern in unsere maroden Kassen und im April revoltieren Kursk und Tver. Am 1. Juni steigt unsere Stabilität endlich auf +3. Hoffentlich beruhigen sich die Bürger nun ein wenig. Doch es kommt anders. Im August revoltiert Kurland und Polotsk geht an die Rebellen verloren. Nun wird die 2. Armee aus Welikia in Marsch gesetzt. Im Juli nahm Novgorod die Hauptstadt Moskva ein. Im Oktober und Dezember revoltieren die Provinzen Belarus und Smolensk. Wir wollen hoffen und beten, dass das neue Jahr des Herrn 1434 uns mehr zur Ruhe kommen lässt. Immerhin steigen die Direktsteuern leicht an. 57 Talente Gold werden in unsere Kassen gespült. Durch eine Nichtdurchsetzung von Verordnungen (Zufallsevent) sinkt die Zentralgewalt um 1 Stufe (Zentralisierung -1). Nachdem die Goldene Horde im Februar Vologda erobert hat, sind nun alle Ländereien der Moskoviten fest in fremden Händen. Sofort fordern wir Ryazan und Tver von Moskau und dieses willigt sofort darin ein. Litauen ist wieder im Frieden und um zwei Provinzen reicher. Nach den 15 Jahren meiner Arbeit als Hofchronist kann ich mit voller Überzeugung sagen: Litauen ist auf dem besten Weg, eine große Macht zu werden. Die Einwohner haben das nur noch nicht alle verstanden. gez. Moritz von Sachsen Geändert von Kurfürst Moritz (15-02-2008 um 14:50 Uhr) |
|
#20
|
||||||
|
||||||
|
Auszeichnungen
Für seine Verdienste um das Wohl des litauischen Volkes wird dem großen Strategen sheep-dodger der ‚Litauische Freiheitsorden’ verliehen. Er sprach sich für ein Niederringen Moskaus aus und entwickelte einen Strategieplan dazu.
Des Weiteren ernennt die Krone den persönlichen Strategieberater Stoertebecker für seinen Kolonisierungsplan im sibirischen Korridor zum künftigen 'Governeur von Sibirien'. Der weise Al. I. Cuza wird in einem zukünftigen Krieg gegen die Goldene Horde zum 'General über die Steppen' eingesetzt werden. Mögen diese Auszeichnungen für andere kluge Köpfe Anlass genug sein, um gemeinsam mit unseren Strategen eine glorreiche Zukunft Litauens zu entwickeln. gez. im Auftrag der litauischen Krone Moritz von Sachsen P.S.: Erheben wir nun unsere Gläser auf die glorreiche Zukunft Litauens!
|
![]() |
| Stichworte |
| aar, eu2, großmacht, litauen, osteuropa |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | Thema bewerten |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Osmanenpower | Nebukadnezar | AARs - Europa Universalis II | 222 | 20-03-2006 14:16 |
| Zimbabwe | KIWI | AARs - Europa Universalis II | 40 | 28-02-2006 20:13 |
| [1.08] Wie man unbekannte Gebiete entdeckt | Djambo | EU II - FAQ | 0 | 10-04-2005 11:19 |
| Deutscher Orden! Christianisierung des Ostens! | preusse | AARs - Europa Universalis II | 11 | 15-08-2002 01:58 |
| Novgorod die Blüte des Ostens:) | Balduin v.Bouillon | AARs - Europa Universalis II | 4 | 07-07-2002 16:32 |