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Portugal - Ein Epos -
Obwohl meine Wenigkeit EU3 erst seit Anfang Dezember hat, versuche ich mich trotzdem an diesem AAR. Gestartet habe ich zu Weihnachten. Ich hege keinen Anspruch auf schnelle Updates noch auf einen fehlerfreien oder logischen Spielablauf. Auch mag der Verfasser noch nicht abzuschätzen, ob er diese gerade begonnene jungfräuliche Arbeit je abschließen wird. Als Version nutze ich die 3.2 beta ohne Mods. Folgende Einstellungen habe ich gewählt: ![]() Herscher, Berater und Anführer spiele ich auf normal, d.h. es gibt bis auf die Ausgangsposition keine historischen Persönlichkeiten. Dies ist für Portugal erstmal sehr von Nachteil, da so viele Entdecker und Konquistadoren fehlen werden. Ich mag aber einfach nicht, das man mit den drei ersten Entdeckern Südamerika und Afrika sowie Teile Nordamerikas bis 1430 erkunden kann. Historisch und für das (mein) Spiel ist das absolut nicht tragbar. Und Spaß macht das auch nicht. Dafür habe ich allerdings auf der anderen Seite die Kolonistenanzahl auf 400 gestellt (normal wäre 100), um eventuelle Kolonien schneller bevölkern zu können. Gleichzeitig soll das "Wissen" von Land und Wasser nicht so schnell in der Welt bekannt werden (normal 50 Jahre). Gespannt bin ich ein wenig, welche Nationen vom Glück geküsst werden... Kleine Vorgeschichte zum Lande Portugal (frei nach Wikipedia): 1383 war mit Ferdinand I., dem Schönen, der letzte Burgunderherrscher in Portugal ohne männlichen Erben gestorben. Da Ferdinands Tochter Beatrix mit Johann I. von Kastilien verheiratet war, sollte Portugal daraufhin als Erbschaft an die kastilischen Könige fallen. Nach dem Tod des Königs übernahm zunächst seine Witwe, Leonore Teles de Menezes, die Macht und regierte zusammen mit ihrem Liebhaber, dem Grafen von Ourém. Sowohl Leonore als auch ihr Liebhaber waren pro-kastilisch eingestellt. Im Volk misstraute man Kastilien und den von kastilischer Seite gemachten Autonomieversprechen. In Lissabon kam es zu einem Aufstand der Handwerkerzünfte, mit dem Leonore nach sechs Wochen Regentschaft gestürzt wurde. Johann von Avis, ein nichtehelicher Sohn König Peters I. und somit Halbbruder Ferdinands I., stellte sich an die Spitze des Aufstands und tötete eigenhändig den Grafen von Ourém. Kastilien sah diese Entwicklungen zu Recht als eine Bedrohung seiner Ansprüche auf Portugal an. Der kastilische König marschierte daraufhin mit einer großen Armee nach Portugal ein. Die Cortes, das portugiesische Adelsparlament, erklärten Johann von Avis zum „Verteidiger des Vaterlands“. In der Auseinandersetzung spielte auch der Gegensatz zwischen Adel und Königshaus in Portugal eine Rolle. Auf Seiten Kastiliens stand damals vor allem der portugiesische Hochadel, der sich von Johann I. von Kastilien die Wiederherstellung alter, inzwischen von den portugiesischen Königen usurpierter Vorrechte und Privilegien erhoffte. Auf Seiten Johann von Avis stand dagegen vor allem der niedere Adel und das Bürger- und Bauerntum. Am 14. August 1385 kam es bei der Schlacht von Aljubarrota zur Entscheidung. Dank des taktischen Genies des Oberkommandierenden der portugiesischen Streitkräfte, des seligen Nuno Álvares Pereira, gelang es den Portugiesen, ein zahlenmäßig größeres und besser ausgerüstetes kastilisches Heer zu schlagen. Damit waren die Ansprüche Kastiliens auf den portugiesischen Thron dauerhaft abgewehrt, die portugiesische Unabhängigkeit blieb gesichert. Die Cortes wählten daraufhin Johann von Avis zum König (Johann I.), er gründete die Dynastie Avis, die Portugal von 1385 an regierte. 1386 unterzeichnete Johann I. den Vertrag von Windsor (1386), der Portugal und England verbündet. Damit wurden nicht nur die portugiesische Unabhängigkeit gesichert und tiefe Veränderungen in der sozialen Struktur des Landes vollzogen, sondern es wurden die wesentlichen politischen und ökonomischen Grundlagen für die Entdeckungen und Expansion Portugals im 15. Jahrhundert geschaffen. (Anmerkung: Der Vertrag von Windsor wurde am 9. Mai 1386 zwischen Portugal und England geschlossen. Es ist damit das "älteste" noch "gültige" diplomatische Bündnis weltweit!)
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Alle sagten es geht nicht, da kam einer, der das nicht wusste – und tat es! Man fragt eine Frau nicht, wie alt sie ist, sonst denkt sie, sie sei zu dick! Geändert von Francis Drake (03-01-2009 um 11:42 Uhr) |
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