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Solokow
18.06.06, 17:35
Es wäre neben dem Scenario auch zu klären, ab wann es losgehen soll. Schließlich beginnen ja nun bald die Ferien (jedenfalls in Österreich), daher sollten die werten Regenten sich auch darüber im Klaren sein, ob sie überhaupt anwesend sein können...

Luitpold
18.06.06, 17:39
Wollen wir eigentlich das hamachi (http://www.hamachi.cc)-Verfahren beibehalten? War ja doch ziemlich angenehm und einfach (im zweiten Versuch). Das müßte ggf. den Neueinsteigern zur Kenntnis gebracht werden.

Boron
18.06.06, 20:12
Wollen wir eigentlich das hamachi (http://www.hamachi.cc)-Verfahren beibehalten? War ja doch ziemlich angenehm und einfach (im zweiten Versuch). Das müßten ggf. den Neueinsteigern zur Kenntnis gebracht werden.
Ja bitte beibehalten sonst müssen wir und Bismark uns mit unseren Routern abärgern :)

Solokow
18.06.06, 20:39
Was ist eignetlich mit Bismarck, von ihm hört man garnichts

Bismarck
18.06.06, 21:03
Hehe, wir waren am Wochenende auf einem Rennen und hatten daher keine Zeit. Wir sind natürlich wieder dabei, allerdings sind wir uns noch im unklaren über die Nation.
Beibehaltung von Hamachi wäre wirklich super, weil Boron Recht hat.

Boron
18.06.06, 21:23
Ich finde übrigens dass die alten Mitspieler ein Stammrecht auf ihr damals gespieltes Land haben sollten, d.h. wenn sie es behalten wollen sie es in dem Restart wieder nehmen dürfen :).

Und ich übertrage mein Stammrecht für Spanien an Nebu damit er zeigen kann wie ein Spanien aussieht. Da ich allerdings keinen Portugalsub hatte ist Nebu allein deswegen schon im Vorteil, d.h. wir starten nicht mit gleichen Bedingungen :D

Therlun
19.06.06, 07:33
Ich würde sagem mit dem Ergebnis des Wahl Threads könnte man jetzt schon ein bisschen was anfangen.
Also entscheidet euch wass das Szenario und die doppelten Nationen angeht...

Ich spiele übrigens, wie offensichtlich niemand bemekrt hat ^^, nicht mehr mit.

Solokow
19.06.06, 11:02
Finde ich ein bisschen schade, daß ihr nicht mehr mitspielt.

Aufgrund der ziemlichen Ausgeglichenheit, bei der Scenarioauswahl, würde ich vorschlagen, daß wir uns auf 1492 einigen

Nebukadnezar
19.06.06, 12:05
Jetzt will ich endlich mal mitmachen und Therlun sagt ab.
*buuuuuh* :D

Koenigsmoerder
19.06.06, 14:52
Schade, werter Therlun!

Ansonsten treten Wir von Unserer Wahl Kastilien/Spanien zurück, damit Nebukadnezar und Elvis Händchen halten können. ;)

Therlun
19.06.06, 15:45
Dann solltet ihr vielleicht euren Post im Wahlthread aktualisieren.

Er kann ja weiterhin als Informationsgrundlage dienen (ich werd ihn aktuell halten bis das Spiel angefangen hat).

Boron
19.06.06, 17:02
Ich spiele übrigens, wie offensichtlich niemand bemekrt hat ^^, nicht mehr mit.
Wieso spielt ihr nicht mehr mit ? :(

Anton
19.06.06, 17:27
Auch ich finde schade, dass Therlun nicht länger mitspielt, war er doch uns allen ein Beispiel an Ehre und Ungameysein. Schade, wirklich schade. :(

Balduin v.Bouillon
19.06.06, 18:42
Ich hätte Interesse an dem neuen MP teilzunehmen.Hab nur einige organisatorische Fragen.

1.Um wieviel Uhr soll es Beginen?Wird "nur" Dienstags gespielt oder mehrmals?
2.Was hatte es nochmal mit Vaniala auf sich?
3. Und die wichtigste Frage, kann man noch mitspielen?
4.Was ist das hamachi-Verfahren?Bitte auf Deutsch.

MFG Balduin

Bismarck
19.06.06, 18:54
1. Bis jetzt haben wir stets gegen 20 Uhr begonnen, jeden Dienstag.
2. Das bedeutet ein ungemoddetes EU2.
3. Natürlich, schreibt euch im Remake-Thread ein.
4. Hamachi simuliert eine physische Netzwerkverbindung und überbrückt damit Router, die das Spielen sonst verhindern. Dazu noch mit minimalen Zeit- und keinerlei Geldaufwand.

Balduin v.Bouillon
19.06.06, 19:14
Gut, hab Punkt 3 bereits erledigt.Welche Version braucht man den zur Zeit?Und brauch ich sonst noch etwas?

Therlun
19.06.06, 20:27
Zur Zeit führt das Szenario 1419 mit zwei Stimmen.
Ich weiss ja nicht wie ihr den Entscheidungsprozess gestalten wollt, aber mindestens ein Spieler hat ja gesagt er spielt nicht mit wenn 1419 gespielt wird.

Luitpold und Boron haben auch noch dieselbe Nation.


Ich spiele nicht mit da mir nach einiger Überlegung alles zu eingeschränkt vorkommt.
Ist ähnlich wie im SP, wenn ich Eu2 starte mich ewig für keien Nation entscheiden kann weil ich alle schon mal hatte, und das Spiel dann wieder beende, weil ich keinen Bock mehr habe ^^.

Und der Anteil an MP-igkeit war nach meiner Beobachtung bisher immer verhältnismäßig gering.
Die meisten beschränken sich auch im MP aufs SP-mäßige spielen (KI vertrimmen und kolonisieren), und wollen mit ihren Mitspielern möglichst wenig zu tun haben.
Bei so vielen Spielern stelle ich mir das noch schlimmer vor...
Die von mir ersehnte Balance zwischen sich gegenseitig auf die Fresse Hauen und intrigieren halte ich in der gegenwärtigen konstelleation für unerreichbar.

Was natürlich nicht heisst das die Teilnehmer nicht viel Spass miteinander haben können, und sollen. :)

Koenigsmoerder
19.06.06, 20:44
Also Wir würden das ja eigentlich jetzt genau umgekehrt sehen, werter Therlun.
Gerade durch die große Anzahl an Mitspielern, ist es doch gar nicht möglich, hauptsächlich KI zu vertrimmen, da schlicht weniger KI-Nationen da sind, bzw. sich nun mehr Spieler um diese wenigen prügeln.
Auch sind ja ob der vielen Spieler auch entsprechend viele Leute "gezwungen" Nationen zu spielen, die nicht unbedingt dafür prädestiniert sind, sich ein großes Kolonialreich zu schaffen.
Von daher denken Wir eigentlich, dass genau das Gegenteil der Fall sein wird. Natürlich mag mancher nicht vom Kolonisieren lassen, und wenn derjenige den Sinn des Spiels darin sieht, sich in Europa rauszuhalten und fern aller echten Gegner den Hosentaschen-Conquistador zu geben...bitte. Die meisten werden das aber Unserer Meinung nach gar nicht können, selbst wenn sie es wollten... ;)

Solokow
19.06.06, 21:07
Stimmt, alleine durch die Länderkonstellationen, sind vermehrt Kriege zu erwarten, vielleicht überlegt ihr es euch ja nochmal...

Nebukadnezar
20.06.06, 02:52
Und der Anteil an MP-igkeit war nach meiner Beobachtung bisher immer verhältnismäßig gering.

Die meisten beschränken sich auch im MP aufs SP-mäßige spielen (KI vertrimmen und kolonisieren), und wollen mit ihren Mitspielern möglichst wenig zu tun haben.

Wenn die Welt leer ist und wenige Spieler dabei sind, dann kann man theoretisch bis 1700 für viele Nationen was zum koloniarisieren haben. Man spricht sich halt ab, zieht Einflußsphären und tut sich gegenseitig nicht weh, da man als Koloniarierer mit verdammt vielen Provinzen irgendwann merkt, dass ein Krieg was kosten würde. Zum einen Festungen, aber auch (für Seemächte) teure Truppen bei gerinbger MP. Da alle das Problem haben und die Welt noch so groß und unverteilt ist hat man vielleicht keinen Bock mehr sich gegenseitig weh zu tun.....erst noch die Ecke da hinten zuende koloniarisieren :D



Bei so vielen Spielern stelle ich mir das noch schlimmer vor...
Die von mir ersehnte Balance zwischen sich gegenseitig auf die Fresse Hauen und intrigieren halte ich in der gegenwärtigen konstelleation für unerreichbar.

Das stelle ich mir grade anders vor.
Viele Nationen=wenig Platz.
Wer nach 15 Spieljahren feststellt, dass die KI weg ist, der muß sich woanders umschauen, wenn er nicht bis Spielende Däumchen drehen will.
Mehr Nationen müsste eigentlich (hoffentlich) mehr Baussteine bedeutetn, aus denen man (wechselnde) Allianzen basteln kann.
Mehr Nationen bedeutet auch, dass nicht jeder Erfolg im Handeln haben kann und ich bezweifle, dass alle Nationen sich freiwillig ihre Cots von irgendwelchen Nationen mit hoher Handelseffizienz vollspammen lassen mit dem Hinweis "ich will nur 5 Händler in dem Cot haben".
Bei 10 Spielern (oder ähnlich) wird es sehr Unzufriedene geben.
Und da kommt es wieder auf den Einzelnen an. Erkennen die Spieler früh genug wer ihrem geplanten Weg hinderlich ist? Oder ist der Weg irreal?
Einer Kombination Österreich, Brandenburg, Russland, Schweden + Polen gebe ich wenig Chancen auf lange friedliche Koexistenz. Dazu haben die meisten dieser Nationen zu wenig Möglichkeiten als Kolonialisten Spass zu haben.
Überlegt es euch noch mal.
Sobald es Konkurrenz gibt, sollte eigentlich auch das Koloniarisieren nicht mehr wie wie im SP ablaufen

Balduin v.Bouillon
20.06.06, 09:41
Geht das MP heute schon am Start? Oder dauert die "Planung"noch ein wenig?Ich kann nämlich heute leider wegen dem WM-Spiel nicht:( . Da ich aber eh nur eine kleine Nation spielen würde, dürfte mein fehlen kaum auffallen:).

Solokow
20.06.06, 10:18
Heute geht es sicher noch nicht los, wann wir wirklich beginnen, sollten wir uns einmal ausmachen, damit sich jeder darauf einstellen kann.

Koenigsmoerder
20.06.06, 19:36
Man könnte als ersten Termin z.B. nächsten Mittwoch (28.07.) ins Auge fassen, da ist nämlich im Gegensatz zum Dienstag kein Achtelfinale. :D

Anton
20.06.06, 21:30
Man könnte als ersten Termin z.B. nächsten Mittwoch (28.07.) ins Auge fassen, da ist nämlich im Gegensatz zum Dienstag kein Achtelfinale. :D
Mittwochs geht bei mir nichts - anderes MP. Ich bin aber eh eine Weile nicht da, erst Mal. Ob sich da nicht Holland als Nation anbietet? :D

Boron
21.06.06, 06:44
Mittwochs geht bei mir nichts - anderes MP. Ich bin aber eh eine Weile nicht da, erst Mal. Ob sich da nicht Holland als Nation anbietet? :D
Oder China :).
Weil ob Holland entsteht ist denke ich fraglich. Naja eigentlich dürfte niemand Interesse haben es zu erobern aber wer weiß?

Graue Eminenz
21.06.06, 20:29
schad das ihr nen neues game aufmacht beid er spieleranzahl sollte ma liber ein großes game mache ^^ eu2 hat doch erst die richtige würze bei vielen spielern

Koenigsmoerder
22.06.06, 12:42
Werte Regenten, es sind immer noch einige offene Fragen zu klären!

Opthalamia
22.06.06, 13:02
Für meine Wenigkeit wäre es das erste MP. Hamachi habe ich inzwischen,

welche Netzwerkdaten benötige ich dort?
wird neben EU2 noch ein Kommunikationsprogramm benutzt?
ist die letzte Doppelesetzung geklärt?
welche weiteren offfenen Fragen gibt es noch?

Koenigsmoerder
22.06.06, 13:34
Szenario und wann es losgehen soll.

Therlun
22.06.06, 13:35
Osmanen sind noch doppelt besetzt, und auf ein Szenario habt ihr euch noch nicht geeinigt.

Manche gewählte Nationen wären in einem 1492 Szenario außerdem nicht gültig.

Balduin v.Bouillon
22.06.06, 13:42
Wie wäre es mit großer Kampagne?Da hat noch niemand die Stellung einer Supermacht.
Sollen wir den Spieltermin auf Dienstag lassen? So gegen 20Uhr?

Luitpold
22.06.06, 14:05
Wir plädieren für Dienstag 20 Uhr als Spieltermin. Der hat den Vorteil, daß die meisten Interessenten da Zeit haben werden. Weiterhin sprechen Wir Uns für hamachi aus.
Starten kann man Unsretwegen nächsten Dienstag, externe Faktoren (im TV übertragene Fußballspiele etc.) würden Uns nicht stören.
Sollte das 1419-Szenario gespielt werden, so würde Boron das Timuridenreich übernehmen wollen und Wir das Osmanische Reich. Für das 1492er Szenario sucht Boron Unseres Wissens nach noch ein Land.

Solokow
22.06.06, 14:31
Ich denke, die Entscheidung wird auf 1492 fallen, was natürlich für mich als Franzose dann nicht unbedingt einfach wird.

Spieltermin: Wie gehabt, Dienstags ab 20 Uhr, mit der Ausweichmöglichkeit auf Mittwoch, wenn dies bei allen möglich sein sollte.

Spielstart: momentan sind 2 Mitspieler nicht anwesend, da sie in England auf Studienreise sind, meines Wissens nach, könnten, wir ab 4.7 dann loslegen, auch wenn es eigentlich bis dahin noch viel Zeit ist.

exe.jac
22.06.06, 14:33
wir müssen nicht wieder diskutieren, wer und warum das 1419 oder 1492 szenario gespielt werden soll. das ist im anmeldethread schon vermerkt.

wir sollten uns besser fragen, ob wir das 1419 szenario spielen auf kosten von rücktretungen anderer spieler. die demokratie sagt eindeutig ja ;). aber demokratie funzioniert bekanntlich nicht besonders gut in dieser hinsicht.

die leute die 1492 angegeben haben sollten uns mitteilen, ob sie bei einem 1419 szen. aussteigen oder ob sie sich damit abfinden könnten.

Boron
22.06.06, 14:33
Ich denke, die Entscheidung wird auf 1492 fallen, was natürlich für mich als Franzose dann nicht unbedingt einfach wird.

Spieltermin: Wie gehabt, Dienstags ab 20 Uhr, mit der Ausweichmöglichkeit auf Mittwoch, wenn dies bei allen möglich sein sollte.

Spielstart: momentan sind 2 Mitspieler nicht anwesend, da sie in England auf Studienreise sind, meines Wissens nach, könnten, wir ab 4.7 dann loslegen, auch wenn es eigentlich bis dahin noch viel Zeit ist.
Wieso momentan steht es 7:5 für 1419.
Also hat 1419 gewonnen und wir können uns mit den Timuriden vergnügen :D.

exe.jac
22.06.06, 14:39
nach meinem jetzigen durchzählen komme ich auf 7:4 für 1419. der rest sind enthaltungen.

Luitpold
22.06.06, 14:58
Wir kommen auf 7:5 für 1419, wenn Wir Balduins Aussage, er wolle "lieber 1419" spielen als Stimme für 1419 werten bei zwei Enthaltungen, ohne seine Stimme auf 6:5.

Edit: Wir werden auch beim von Uns nicht gewählten 1419er Szenario mitspielen.

Balduin v.Bouillon
22.06.06, 15:21
Ihr könnt mich durchaus bei 1419 dazu zählen! Wenn aber 1492 gespielt werden sollte bin ich weiterhin mit dabei.

Also 7:5 ;)

Koenigsmoerder
22.06.06, 15:41
Die Frage ist halt, wem welches Szenario wie wichtig ist. Wir haben noch niemanden vernommen, der strikt gegen 1492 ist, wohl aber mindestens zwei Regenten, die strikt gegen 1419 sind.

Wir persönlich tun hier nochmals kund, dass wir auch mit 1492 gut leben können, und auch wenn Uns 1419 lieber wäre, so würden Wir doch eher 1492 spielen, als dass zwei oder mehr Regenten abspringen.

Solokow
22.06.06, 15:51
Ich verstehe den Nachteil des Scenarios für Nebu nicht ganz, gerade Spanien hat doch eine halbwegs sichere Position, wogegen ich als Franzose um meine Herrschaft bangen muß.... ebenso ergeht es vielen anderen Regenten.

Anton
22.06.06, 16:02
Brandenburg, welches ich übernehmen würde, hat in 1419 2 cores weniger als in 1492 (Posen, Schlesien), und kriegt die auch nicht per event. :(

Boron
22.06.06, 16:44
Brandenburg, welches ich übernehmen würde, hat in 1419 2 cores weniger als in 1492 (Posen, Schlesien), und kriegt die auch nicht per event. :(
Das kann man ganz liberal per kleinem Editing machen :).

Wir sind mittlerweile ausdrücklich gegen 1492 weil 1492 bei der Spielerzahl einfach nicht so toll ist.

1419 dagegen können wir wunderbar ahistorisch spielen, in Spanien z.B. kann man 3 Spieler unterbringen (Portugal, Aragon und Kastilien), in Frankreich 2 (Burgund und Frankreich) usw..
Damit ist jeder Staat dann schwächer als "normal" und bei der großen Mitspieleranzahl kommt es dann hoffentlich zu vielen dynamischen Bündnissen.

1492 bringt man ja nur ca. 8-9 Spieler ordentlich unter. Aber je mehr Spieler desto lustiger wird es wahrscheinlich :).

Übrigens schlagen wir Folgendes vor als Prozedur:
Sofern nur 2 Spieler fehlen wird gespielt wenn die Situation am Ausweichstermin Mittwoch die selbe wäre, wenn mal mehr als 2 fehlen wird eben pausiert.

Ohne so eine Regel dürfte es aber schwer sein bei vorraussichtlich gegen 12 Spielern das MP flüssig zu halten :)

Koenigsmoerder
22.06.06, 17:45
Wobei Wir wiederum gegen das Herumeditieren sind.
Wenn man einmal damit anfängt, muss man jedem der keine Großmacht spielt, irgendetwas hineditieren. Und dann wird man wieder verschiedene Meinungen finden, was und wieviel fair ist.
Nicht nur, dass da die Gefahr von Frust oder gar Streit besteht, gibts wieder eine ellenlange Diskussion, die im Endeffekt nur den Spielstart verzögert.
Also ist es das einfachste, das Editieren von vorneherein zu unterlassen, denn jeder kann ja die verschiedenen Ausgangspositionen nachschauen und entsprechend wählen.

Nebukadnezar
22.06.06, 20:05
Ich verstehe den Nachteil des Scenarios für Nebu nicht ganz, gerade Spanien hat doch eine halbwegs sichere Position, wogegen ich als Franzose um meine Herrschaft bangen muß.... ebenso ergeht es vielen anderen Regenten.

Mir geht es nicht um 'meine' Aussichten mit einem der Spanier und 'eure' mit Frankreich. Wenn ich was narrensicheres haben wollte (als Einzelposition betrachtet), dann würde ich England (stark) oder Osmanen (ab vom Schuß, Cores, Kulturen, Randposition, Goodie-events, Monarchen, Leader alles in der Phase wo es darauf ankommt: am Start) 1419 nehmen.
Im Paradoxforum scheint die Meinung vorzuherrschen, dass 1419 für MP nicht geeignet ist. Die genannten Gründe sind (diejenigen, die mir im Gedächtnis geblieben sind):
1. MP und Einnahmen sind sehr gering in 1419 für fast alle Nationen. Ausnahme: England. Sehr leicht lässt sich die Situation für die Osmanen beheben (sehr viele Cores+Kulturen, schwache Nachbarn, keine menschlichen gegner (Nein: die Timuriden sind keine Gegner etc). Alle anderen liegen weit zurück.
2. die Schlachten sind bei den geringem Morallevel sehr auf Zufall basierend. Eine einziger schlecht gefallener Würfel kann die Shclhact bereits verloeren gehen lassen. Da nur Kav was bringt die erste lange Zeit ist damit auch der Krieg entschieden. Halt kein Geld da um eine neue Armee auszuheben für fast alle Nationen (siehe 1.). Die Startarmeen sind das grösste was man sich eien ganze Zeitlang leisten kann.....außer ihr macht eine sehr lange Zeit KI-verkloppen (euer Schwierigkeitsgrad von 'normal' erleichtert das KI-verkloppen sehr stark für alle, die einen großen Vorrat an KI-Nationen als Nachbarn haben)

Entweder Entscheidungsschlachten, die so ziemlich über Zufall entschieden werden und mangels zweitem Frühling das Ende für die meisten Spieler bedeuten sollten oder eine sehr lange Zeit KI verkloppen und Geld sammeln im Looting+Friedensschluss (die mit Abstand einträglichste Einnahmequellen bei soviel KI)

Den zeitlichen Aufwand, nur damit man irgendwann hoffentlich was ähnliches wie 1492 erreicht?
Nicht mein Ding, von 1419 verspreche ich mir gar nix. Was momentan in diesem Thread in den Raum geworfen wird (mehrere Franzosen, viele Iberer, Osmane mit den meisten Kulturen+Cores+Randlage dafür ohne Nachbarn (die Timuriden o.ä. sind keine Nachbarn 1419) ) kommt mir ohne Weitsicht gepostet vor. Das möchte ich nicht kommentieren. Wenn dann noch Wünsche nach 'Edits' dazukommen, damit irgendjemand bessere Chancen gegenüber den 'Grossen' bekommt.......äh....bei sowas zeitaufwendigem und langfrsitigem wie einem MP-Spiel möchte ich nicht Testspieler für ein Szenario-edit-1419 sein, sondern was ausgetestet MP-taugliches: 1492.

Damit bin ich draussen (Elvis sehr wahrscheinlich auch), aber ihr seid ja auch so genug Leute :)

Anton
22.06.06, 20:59
Dies wäre doch recht doof, meiner Ansicht nach. Gestartet wurde die Sache als 1492, und sollte eventuell als solches gespielt werden, und es wäre wirklich Schade, wenn einige, darunter so berühmte Spieler die Sache einfach sein ließen. 1492 ist nun mal ausgeglichener, und konstrukte wie Burgund machen in Zukunft kein Sinn, da keine events, leaders oder monarchen da sind für die Nation, sodass die den anderen letztendlich doch unterliegen, die balance aber dennoch behindern wird. Was soll Moskau zum Beispiel machen, wenn ein ungleich größeres Schweden denen Novgorod abnimmt und die ganzen ugrischen gebiete bekehrt und kolonisiert? Dabei ist ja auch noch Polen/Litauen als Mensch dabei.

Nach edits habe ich nicht gebeten, vielmehr fände ich 1492 bei Weitem besser, weil da die post eher gleich abgeht und die Positionen zumindest etwas fairer verteilt sind, sodass all die, die künftig gescheite Karten haben, auch entsprechend ordentliche Startbedingungen. Schade, dass man es anders sieht.

Solokow
22.06.06, 21:30
Es wurde ja noch keine ENtscheidung getroffen, daher verstehe ich das Jammern jetzt nicht ganz.

Nebus Argumente mögen ja nicht unrichtig sein, andererseits, ohne seine Gründe abwerten zu wollen, bietet das frühe Startdatum auch den Randländern mehr Möglichkeiten.

Opthalamia
22.06.06, 22:16
Mein bereits recht schwaches Venedig ist im 1492er zwar schlechter Aufgestellt, aber von mir aus können wir auch dieses Startdatum wählen. Wessen Reich existiert dann bereits nimmer?

Bismarck
22.06.06, 22:19
z.B. Burgund

Koenigsmoerder
22.06.06, 22:20
Da Nebus Position recht eindeutig ist, ohne lange drum herum zu reden: besteht jemand auf 1419?

Nochmal der Vollständigkeit halber: Wir nicht.

Bismarck
22.06.06, 22:22
Wir auch nicht.

Boron
22.06.06, 22:27
Mal anders rum gefragt:
Wer alles ist bei 1492 sicher dabei?

Dass wir uns mal Gedanken machen können ob wir alle Spieler 1492 unterbringen.

Boron
22.06.06, 22:37
1492 geeignete Nationen imho:

Frankreich
Venedig
Spanien
Portugal
Osmanen
Österreich
Schweden
Russland

Das sind 8 Länder.

Relativ geeignet erscheint noch Brandenburg.

Darüber hinaus?
Halbwegs geeignet erscheinen mir noch:
Polen
Timuriden
Dänemark
China

Wären 13 Länder aber welche der 4 genannten unteren Länder machen Sinn?

China hat seine goldenen Jahre schon verpasst, das hätte bereits fett entdecken + erobern können.
Dänemark wird durch Schweden halt arg unter Druck geraten.
Polen hat auch eine dumme Lage, die geraten durch Russland/Schweden/Österreich/Brandenburg unter Druck.
Polen ist quasi ein schwächeres Österreich mit ähnlich übler Zentrallage.

Im 1419er Szenario wären diese Probleme nicht gegeben und es wäre überhaupt spassiger denk ich.

Anton
22.06.06, 23:18
Da untertreibt ihr, werter Boron

Frankreich
Spanien
Österreich
Osmanen
England
Russland
Schweden
Portugal

sind schon mal 8, die auf jeden Fall dabei sein sollten.

Venedig
Brandenburg
Polen
Holland
Persien
Mogulen

sind keine wirklichen Großmächte, aber zumindest Nationen, die das Spiel auf jeden Fall bereichern. Nochmal 6. Der Perser kann als AKK einsteigen und per einfache Manipulation umgewandelt werden. Holland würde halt später einsteigen, könnte sich z.B. für mich anbieten.

China
Papst
Bayern/Sachsen/Pfalz
Dänemark
Schottland
Japan

sind Länder, die zur Not auch besetzt werden können, mE. 6 weitere also. Ich glaube nicht, dass Burgund, Mamelucken, Böhmen, Ungarn oder Aragon'1419 da viel mehr Sinn machen. Aragon am ehesten noch, die anderen behindern nur die anderen Großmächte und lassen nur die Kolonisten übermäßig stark werden.

20 Länder '1492 also. Mehr als genug.

Therlun
22.06.06, 23:25
Welchen "MP Spass" ein China oder Japan Spieler haben kann vermag ich mir kaum vorzustellen...

Anton
22.06.06, 23:29
China kann sich durchaus erweitern, und hat glaub' ich von Anfang an 2 gute Handelszentren. Recht bald wird es mit Indien, Persien und den Europäern in Kontakt treten. Japan ist nur ein Gegenpol zu China in Asien, und daher vielleicht nicht so interessant.

Luitpold
22.06.06, 23:30
Wenn die chinesischen Bürgerkriegsevents kommen, ist Schluß mit lustig.
Das Problem mit Ländern wie China ist, wenn nur ein Spieler (höchstens zwei) in der Region sitzt, daß der dann allein vor sich hinwurstelt und auf lange Zeit keinen Mitspieler zu Gesicht bekommt. Wenn schon, dann müßte man gezielt viele Spieler im Fernen Osten plazieren.

Anton
22.06.06, 23:41
Wie dem auch sei, wir sind gerade mal 14 Mann, was bedeutet, dass erstmal die optimalen Länder besetzt werden. Passt doch hervorragend!

Boron
22.06.06, 23:46
Da untertreibt ihr, werter Boron

Frankreich
Spanien
Österreich
Osmanen
England
Russland
Schweden
Portugal

sind schon mal 8, die auf jeden Fall dabei sein sollten.

Venedig
Brandenburg
Polen
Holland
Persien
Mogulen

sind keine wirklichen Großmächte, aber zumindest Nationen, die das Spiel auf jeden Fall bereichern. Nochmal 6. Der Perser kann als AKK einsteigen und per einfache Manipulation umgewandelt werden. Holland würde halt später einsteigen, könnte sich z.B. für mich anbieten.

China
Papst
Bayern/Sachsen/Pfalz
Dänemark
Schottland
Japan

sind Länder, die zur Not auch besetzt werden können, mE. 6 weitere also. Ich glaube nicht, dass Burgund, Mamelucken, Böhmen, Ungarn oder Aragon'1419 da viel mehr Sinn machen. Aragon am ehesten noch, die anderen behindern nur die anderen Großmächte und lassen nur die Kolonisten übermäßig stark werden.

20 Länder '1492 also. Mehr als genug.
Holland und Persien sind bei Spielstart nicht dabei wie ihr schon geschrieben habt.
Persien stelle ich mir als extrem langweilig vor, da muss man schon ein extremer Masochist sein, als Shiite nur von Sunnis umgeben.
Holland hat möglicherweise eine Überlebenschance, aber da es erst so spät entsteht auch alles andere als prickelnd.
Timuriden geht möglicherweise, allerdings stehen die 1492 so schlecht dass sie auch wenig Spass machen dürften.

Venedig und Brandenburg sind echte Spielernationen, Polen evtl. auch noch.

Von diesen 6:
China
Papst
Bayern/Sachsen/Pfalz
Dänemark
Schottland
Japan

sind China und Dänemark evtl. bedingt spielbar, die anderen jedoch nicht.

Naja also zur Not könnte man wohl 12 Spieler unterbringen, diese könnte man jedoch viel besser im 1419er verteilen.

Koenigsmoerder
22.06.06, 23:48
Also Wir würden 1492 wahrscheinlich den Johanniterorden nehmen, von daher ein Spieler weniger, für den eine Nation gesucht werden müsste. ;)

Anton
23.06.06, 00:08
Holland und Persien sind bei Spielstart nicht dabei wie ihr schon geschrieben habt.
Persien stelle ich mir als extrem langweilig vor, da muss man schon ein extremer Masochist sein, als Shiite nur von Sunnis umgeben.
Holland hat möglicherweise eine Überlebenschance, aber da es erst so spät entsteht auch alles andere als prickelnd.
Timuriden geht möglicherweise, allerdings stehen die 1492 so schlecht dass sie auch wenig Spass machen dürften.

Venedig und Brandenburg sind echte Spielernationen, Polen evtl. auch noch.

Von diesen 6:
China
Papst
Bayern/Sachsen/Pfalz
Dänemark
Schottland
Japan

sind China und Dänemark evtl. bedingt spielbar, die anderen jedoch nicht.

Naja also zur Not könnte man wohl 12 Spieler unterbringen, diese könnte man jedoch viel besser im 1419er verteilen.

der Holländer kann bis 1569, wenn es freigelassen werden kann, Litauen spielen, bzw. sollte ich das sein, nehme ich es gerne in Kauf. Persien gegenüber würde ich auch nicht abgeneigt sein, und Timuriden sind keinesfalls so schlecht. Nicht schlechter als Dänemark, mE. ;) Anfängliche Sicherheit vor menschlichen Gegnern, sodann zwei schöne CoTs ist doch was Feines!



Also Wir würden 1492 wahrscheinlich den Johanniterorden nehmen, von daher ein Spieler weniger, für den eine Nation gesucht werden müsste. ;) :eek:
Bedenkt, dass dies kein SP ist! Ich würde euch den Orden daher eher abraten, gelinde gesagt.

Nebukadnezar
23.06.06, 00:20
1492 geeignete Nationen imho:

Frankreich
Venedig
Spanien
Portugal
Osmanen
Österreich
Schweden
Russland

Das sind 8 Länder.

Relativ geeignet erscheint noch Brandenburg.

Das unwichtige England habt ihr übersehen :D


Darüber hinaus?
Halbwegs geeignet erscheinen mir noch:
Polen
Timuriden
Dänemark
China

Holland (muß ab Startdatumgeregelt werden und was mit dem Vorbesitzer passiert)


Wären 13 Länder aber welche der 4 genannten unteren Länder machen Sinn?
China hat seine goldenen Jahre schon verpasst, das hätte bereits fett entdecken + erobern können.

Dänemark wird durch Schweden halt arg unter Druck geraten.

Dänemark wird in Paradox gerne gespielt. Besonders, weil es eine der wenigen Seemächte ist, die unabhängig spielen können (Kopenhagen!). Als Landmacht natürlich unbrauchbar.



Polen hat auch eine dumme Lage, die geraten durch Russland/Schweden/Österreich/Brandenburg unter Druck.
Polen ist quasi ein schwächeres Österreich mit ähnlich übler Zentrallage.

Im 1419er Szenario wären diese Probleme nicht gegeben und es wäre überhaupt spassiger denk ich.

Das denke ich ist eines der Hauptprobleme,also was für ein Spiel wir (ihr?) wollen.

1419 kann man aus jeder Nation alles machen.
Das bedeutet auf Europa bezogen:
Man kann aus Venedig eine Landmacht machen, Dänemark als Landmacht spielen...im Prinzip kann man jede Nation als Landmacht spielen.
Landmächte definieren sich durch Manpower, Geld, Landtech, Slider,Leader,etc.
Man kann (anspruchsvoll) vielleicht auch ohne Leader auskommen.
Eine Seemacht (bei geeigneter Lage) sieht anders aus:
- Manpower wird nicht benötigt! Nett wenn man sie hat, aber man braucht sie nicht.
- Landtech ist nahezu irrellevant. Seetech ist wichtiger (außer man wäre die einzige Seemacht)
- Slider sind komplett (!) anders.
1419 will man Aristokratie für billige Kav haben. Das ist die Überlebenswaffe....und das Gegenteil jeder Seemacht.
Land-/Naval ist offensichtlich.

Alleine das sind (bei extremen Positionen) 20 clicks..= 200 Jahre.
Ein Venedig, das sich als Landmacht probiert (und mühsam die Startpositionen verändert) um dann zu merken, dass es nix wird und auf Seemacht umstellt.
Leute, das soll MP werden und nicht SP.
Dazu der Focus auf die Forschung.
Eine solche Umkehr wird es nicht geben (bzw man bräuchte dazu die jahrhundertelange Duldung durch alle anderen Nation)

1492 ist es bereits relativ fest vorgegeben, was eine Nation sein wird.

1419 ist Powerprojektion kaum möglich.
Wer hat Naval=4 für billige Transporter?
Wer hat die Zeit Naval=4 zu erforschen?
Schiffe sind extreeeeeem langsam so früh und Kampfkraft haben nur Galeeren für lange Zeit.
Um vom osmanischen Reich nach Spanien zu kommen oder umgekehrt braucht man eine lange Zeit (in meinem AAR war es eine Großunternehmung gewesen) und es gibt praktisch keine Möglichkeit wieder rechtzeitig zurück zu kommen, wenn es irgendwo brennt.
1492 können sich Schiffe im Gegensatz dazu bewegen :)

Das bedeutet, dass man enger beisammen ist auch wenn die Karte dieselbe ist. 1419 ist alles weit voneinader entfernt per Schiff. 1492 ist alles zur See viel näher.


1419....es gibt für einige Nationen sehr einfache Wege die fetten Provinzen in Asien zu bekommen. Den Weg gibt es aber nur einmal (bzw wenn sie weg sind sind sie weg) und die anderen Europäer haben wegen Nicht-vorhandener Seetech keine Chance dort groß aufzutauchen. Ja, ich rede von den Osmanen, die dann bereits alles von Bedeutung dort habenund mir fällt nicht ein,was irgendjemand dagegen machen könnte (außer China, aber China ist ein Monster)

Wenn sich die Osmanen durch Eroberung oder diploannex nach 15 Jahren Malacca einverleiben (und alles andere von Interesse), dann können die anderen nicht mehr Nachlegen. Sie kommen nicht hin.
Hat ja auch keiner Gelegenheit dazu, da es in Europa um das Aufteilen des Landes geht. Wer kann da Seetech forschen?
1492 sind die Europäer nach kurzer Zeit in der Lage um Afrika herum nach Asien zu kommen und auch dauerhaft per Schiff dort Macht auszuüben. 1419 nicht.

Ich bezweifle, dass die 1419-Befürworter sich darüber überhaupt Gedanken gemacht haben. Oder was mit Portugal passiert wenn es niemand spielt. (darf man Lissabon erobern? Denn die Karten der Portugiesen werden Lenape, Brasilien und den Weg um Afrika lange *vor* 1492 zeigen. Die KI hat keinen Verschleiß auf See).
Leute, das sind Gamebreaker!

In 1492 haben Portugal und Spanien einen sehr kleinen Vorsprung bei der Entdeckung. Die Schiffe sind mit See=8 (sehr wichtig) sehr schnell. Jeder von Belang hat See=4 (bzw See=6) und diese ersten Techs sind die teuren insbesonder ein Relation zur Wirtschaftskraft. 5000 Dukaten sind enorm in 1419. Später ist das nur noch ein (großes) Taschengeld

1419 funktioniert das 'Entdecken' für knapp 80 Jahre nur durch KI-HS-Erobern bzw MA durch Asien.

Und es gibt für eine sehr lange Zeit keine Powerprojektion. Schiffe verändern im Gegensatz zu Truppen dramatisch die Geschwindigkeit mit der Tech.

"1419" bedeutet nicht, dass man "1492" nur um 80 jahre früher und in anderer KI-Umgebung spielt.
Es ist ein ganz anderes Spiel mit gravierenden Auswirkungen.

Mir scheint, dass der Focus der 1419-Befürworter alleine darauf liegt, dass man ja aus jeder Nation noch mit Landmacht und KI-Erobern was machen kann, aber das ist etwas zu kurz betrachtet.

Das bedeutet nicht, dass ich euch "1419" madig machen will (ist nur für mich nix).
Ich wollte erstmal nur wieder einen langen Post hinsetzen :D....äh, ....
ich meine diese o.g. Sachen sollten einfach jedem bewusst sein.

EU II besteht aus wesentlich mehr als nur Anzahl der Provinzen, Geld und "alle spielen Landmacht und haben Chancen in Europa Provinzen zu erobern".

Man kann mit den ganzen osmanischen Cores auch extrem schmutzige Exploits machen übrigens, aber das würde ich niemandem 1492 empfehlen. 1419 geht das relativ einfach (keine Powerprojektion)
Der Trick geht so:
1. Cores erobern. Geld machen etc. Das übliche halt. Viel Cash ist wichtig. Anders als üblich: Annektion von Nationen mit Flotte.
2. etwas Forschen.
3.Krieg gegen Karaman (oder sonst jemand der auch diese Provinzen als Cores hat),indemman deren Armee vernichtet und ....verlieren :) Kampflos alle Provinzen abgeben (da Cores) und in jeder Provinz eine kleine coverarmee drin lassen. Alles übrige als Vasall entlassen. Das kann man innerhalb eines Monats wiederholen,fallsman nicht genug Provinzen loswird.
4. Wenn man ordentlich Tech angespart hat (alos keine Stufe komplettiert hatte), dann bleibt jetzt ein Rumpfosmanereich bestehend aus Handelseinnahmen, sehr großer Armee (dafür braucht man den Cash) und 2-3 sehr reichen verteilten Provinzen, die jeweils durch die grösste Flotte des Spiels geschützt sind (falls ein Spieler auf blöde Ideen kommt sich auf einen sehr langen Weg zu machen). Und dieser Nation hat mindestens 1 Techlevel 'umsonst' gemacht.
5. Ja,das geht, da Karaman keine Armee hatt und erst rekrutieren muß, während der Osmane seine Armee überall drin hat. OE kann innerhalb von 2 Monaten 2 Kriege 'verlieren' bevor im dritten alles wiedergeholt wird. Packt noch Plünderungseinnahmen dazu und ihr habt keinen Hypertecher, sondern einen Sprungtecher.

1419 geht das bei sehr guter Vorbereitung und Timing für eine abgelegene Nation.
1492 nicht (außer für China..die sind so weit weg von allem, das merkt keiner)
1492 gibt es Powerprojektion. Da ist England wesentlich schneller bei den Osmanen als 1419. In 1419 ist das eine Mordsunternehmung, für die man jahrelange Ruhe zuhause braucht.
1419 ist ein "ich exploite die KI"-Szenario.
Man kann es nicht ohne spielen, da es eine zeitlang nur darumgeht die KI zu exploiten (wie das bei mir immer genannt wird als Kommenatr zu meinen AArs)

Das war nur ein Beispiel.

Nebukadnezar
23.06.06, 00:31
Wenn die chinesischen Bürgerkriegsevents kommen, ist Schluß mit lustig.

Ich habe China einmal gespielt (1.09) und 20% RR sind nicht weiter großartig heutzutage. Hat fast keinen Einfluß auf China. Vieleicht seid ihr nur frühere Patches gewöhnt?
Finanzielle Auswirkung:<10%
Die Events sind 'störend', können einem guten SP-Spieler (dafür halte ich mich) aber zu dem späten Zeitpunkt nicht mehr als ein Stirnrunzeln entlocken.

Man wäre als Chinese natürlich schlecht beraten, wenn man keine große Armee vorher hat oder sich Tonnen von Provinzen erobert hätte mit massig BB.


Das Problem mit Ländern wie China ist, wenn nur ein Spieler (höchstens zwei) in der Region sitzt, daß der dann allein vor sich hinwurstelt und auf lange Zeit keinen Mitspieler zu Gesicht bekommt. Wenn schon, dann müßte man gezielt viele Spieler im Fernen Osten plazieren.
Gegen China hat niemand den Hauch einer Chance (1419). Es gibt kein Gegengewicht außer eine sehr große Allianz. Alles andere würde (1419) geplättet werden oder (das würde ich machen) igrnoriert werden :D

Koenigsmoerder
23.06.06, 00:52
Wer im MP kolonisiert, der frisst auch kleine Kinder. So! :D

Nebukadnezar
23.06.06, 01:17
Wer im MP kolonisiert, der frisst auch kleine Kinder. So! :D

Mir ist es völlig egal wie man Konkurrenzfähig bleibt. Man kann auch als flächenmässig kleine Nation eine wichtige Rolle einnehmen. Oder KI erobern. Oder Kolonien gründen. Mir egal.
Aber ein England ohne die Finanzen, Cot-Kenntnis zum Handeln und Supportlimit für Schiffe (dafürbraucht man Häfen und Europa bietet nicht viele für eine Seemacht) ist nach einiger Zeit deutlich weniger konkurrenzfähig als ein 'klassisches' England.

Eure Bemerkung war aber nicht ernst gemeint oder?
Die mit dem Johanniterorden auch, oder?

Irgendwie kommt es mir so vor als ob komplett andere Vorstellungen vorherrschen was ein MP sein soll. Nicht nur bei euch, sondern bei den meisten der Poster (mein subjektiver Eindruck).

Falls das so ist, scheint die Frage des Szenarios keine besondere Bedeutung zu haben. Ich erwarte einen Haufen von konkurrenzfähigen Spielern, die ständig die Armee/Flotte auf minimal 50% des Supportlimits haben (oder sonstwas vernünftiges in Relation zu potentiellen gegnern) und die versuchen ihren Vorteil als Hypertecher/geografische Situation oder sonstwas umzusetzen.
Landkriege mit 2 CRT's Unterschied sind langweilig und hoffnungslos außer gegen die KI.

Therlun
23.06.06, 01:48
Eben...
Bei 14 Spielern ist es nahezu unmöglich eine kohärente generelle Zielsetzung zu finden.
Die einen wollen hauptsächlich Spass haben und einfach mit anderen Menschen auf der Ebene der EU Engine interagieren.
Die anderen (IMO die meisten) wollen einfach SP-powergamen und erwarten (IMO fälschlicherweise) das das im MP spannender ist.

Wenn von 14 Spielern nur 3 auf "maximal Exploiten" und die anderen nicht ist die Partie ruiniert.

Auch ihr werter Nebu scheint mir ein Maximierer zu sein.
Auf der einen Seite verteidigst du die Position kleiner Nationen in der unbalance-balance von EU2, aber andererseits verdammst du förmlich ineffektive Strategien.
Warum kann deiner Ansicht nach ein Brandenburg mit nur 2 Cores zum MP beitragen, ein England das nicht kolonisiert aber nicht?
So zumindest verstehe ich deine Ansichten... seltsamerweise denn für mich wäre das eine entweder-oder Frage.

Wenn in einem 14 Mann MP Brandenburg gespielt werden kann, dann kann auch ein motiviert und interessant gespieltes, landbasiertes England für alle unterhaltsam sein.

Ich werde nicht wiedersprechen was die MP Taugglichkeit des 1492 Szenarios angeht, für mich eindeutig die bessere Wahl (wenn ich das "überlegne England" auch nicht ganz nachvollziehen kann).
Gleich auf mehrere Arten sehr amüsant dagegen finde ich eure "Angst" vor der Exploitbarkeit des 1419 Szenarios. :D

Ich verstehe einfach nicht warum ein Spieler der powergamen will(auf niemanden speziell bezogen, aber mein genereller Eindruck von der Spieleinstellung), MP spielt.
Meiner bescheidenen Meinung nach läuft das einem nicht kommerziell-competetiven (im Sinne von Gewinnen=Profit) MP Spiel zuwieder.

Aber gerade dieser Faktor bestimmte und bestimmt die MP Partien hier, nach dem was ich beobachtet habe...

Koenigsmoerder
23.06.06, 02:14
Mir ist es völlig egal wie man Konkurrenzfähig bleibt. Man kann auch als flächenmässig kleine Nation eine wichtige Rolle einnehmen. Oder KI erobern. Oder Kolonien gründen. Mir egal.

Und Uns erst. ;)


Aber ein England ohne die Finanzen, Cot-Kenntnis zum Handeln und Supportlimit für Schiffe (dafürbraucht man Häfen und Europa bietet nicht viele für eine Seemacht) ist nach einiger Zeit deutlich weniger konkurrenzfähig als ein 'klassisches' England.

Mag sein. Was den Spass im MP angeht, so denken Wir aber, dass er von anderen Faktoren abhängig ist, als von der Perfektionierung einer bestimmten Nation.


Eure Bemerkung war aber nicht ernst gemeint oder?
Die mit dem Johanniterorden auch, oder?

Ersteres natürlich nicht. Es sollte lediglich einerseits ausdrücken, dass Wir Kolonisieren schon im SP als eher dröge empfingen, im Vergleich zu ein paar knackigen Kontinentalkriegen, und Uns andererseits eben erst recht für ein auf Europa konzentriertes MP nicht vorstellen können, wie es sonderlich spannend sein kann, sich hauptsächlich auf das Kolonisieren zu konzentrieren.
Aber das ist natürlich Unsere sehr subjektive Ansicht, und folglich war das eben auch nur eine flappsige Bemerkung.
Den Johanniterorden überlegen Wir Uns aber tatsächlich. Bekommen Wir Malta von Euch, solltet Ihr Spanien übernehmen? :D
Uns scheinen jedenfalls komplett andere Dinge Spass zu bereiten, als Euch. ;)


Irgendwie kommt es mir so vor als ob komplett andere Vorstellungen vorherrschen was ein MP sein soll. Nicht nur bei euch, sondern bei den meisten der Poster (mein subjektiver Eindruck).

Diesen Eindruck habt Ihr nicht alleine, werter Nebukadnezar. Euch rollen sich wahrscheinlich die Zehnägel nach oben, bei der Vorstellung mit dem Johanniterorden in ein MP zu gehen. Uns geht das so, wenn Wir Uns vorstellen Spanien so zu spielen, wie Ihr es am effektivsten seht. ;)
(Wobei Wir nicht bezweifeln wollen, dass Ihr was die Effektivität angeht, Recht habt/haben könntet.)

Luitpold
23.06.06, 02:46
Ich habe China einmal gespielt (1.09) und 20% RR sind nicht weiter großartig heutzutage. Hat fast keinen Einfluß auf China. Vieleicht seid ihr nur frühere Patches gewöhnt?
Das letzte China-Spiel war eines mit dem Patch 1.05. Allerdings spielen Wir ohnehin nur 1.05 und 1.09.



Gegen China hat niemand den Hauch einer Chance (1419). Es gibt kein Gegengewicht außer eine sehr große Allianz. Alles andere würde (1419) geplättet werden oder (das würde ich machen) igrnoriert werden :D
Die sehr starke Stellung Chinas wäre ein weiteres Problem. Ob ein "Alle Asiaten gegen China"-Spiel erstrebenswert ist, ist fraglich.

Nebukadnezar
23.06.06, 05:40
Die anderen (IMO die meisten) wollen einfach SP-powergamen und erwarten (IMO fälschlicherweise) das das im MP spannender ist.

In Aberration mit Elvis, Suo,Jorrig,Duke of York etc. hatten wir Powergamer und ich fand es sehr spamnnend während ich Berater war. Alles was Elvis und ich diskutierten war davon bestimmt wie wir die Position des Kalifats verbessern konnten in jeder Hinscht. Kinderspiel gegen die KI, aber ein rückständiges Orthodoxtech mit hoher Inflation wieder konkurrenzfähig und am Ende in eine der stärksten Nationen zu verwandeln hat Einiges erfordert und eine komplett andere Spielweise als im SP.
Auch wenn das Kalifat keinen Spieler vs Spieler-krieg geführt hatte gab es ständig große Spannungen, Drohungen und mehrere Situationen, wo es beinahe zum Krieg gekommen wäre (ich hatte als Sub die Anweisung das Ding knallhart durchzuziehen wenn eine Linie überschritten würde). Ohne permanente Bereitschaft zum Krieg hätten wir nicht mal Verhandeln können. Ohne adäquate Techs wäre eine Drohung hohl gewesen.
Es ging um die Aufteilung Chinas bzw das Recht handeln zu dürfen ohne überall auf dieselben "5 Händler will ich imCot haben"-Typen zu treffen :D
Mehrere Male zerschlug sich ein n.n.spezifizierter Angriffsplan imVorfeld, weil der reiche Suo mal wieder eine CRT voraus war oder eine neue Runde Festungen baute :)
Das fand ich sehr interessant.
Komplett anders als SP.



Wenn von 14 Spielern nur 3 auf "maximal Exploiten" und die anderen nicht ist die Partie ruiniert.

'maximal exploiten' ist ein weiter Begriff. Auch ich komme nicht dahin,da mir einige Sachen in EU II zuwider sind. Wenn man es anders übersetzt in "jeder gibt sein Bestes um dem Nachbarn auf irgendeine Weise unter Druck zu setzen", dann stimme ich aber zu. Wenn von 14 Spielern nur 3 technologisch davon ziehen ("ihr Bestes geben") und die anderen 11 nach einer Anfangsphase stagnieren, dann ist das Spiel tot.
Ja,da stimme ich zu. Nein,das hat nix mit exploits zu tun.
Ich habe ein paar ungefähre Kennzahlen,wann welche Nation wo sein sollte bei den Techleveln (im Paradoxforumhaben die viele Statistiken irgendwo)
Wenn meine direkten Nachbarn da ran kommen aber ich nicht....dann würde ich nervös werden und irgendwas an meinem Spielerheblich umstellen.



Auch ihr werter Nebu scheint mir ein Maximierer zu sein.
Auf der einen Seite wollte verteidigst du die Position kleiner Nationen in der unbalance-balance von EU2, aber andererseits verdammst du förmlich ineffektive Strategien.
Warum kann deiner Ansicht nach ein Brandenburg mit nur 2 Cores zum MP beitragen, ein England das nicht kolonisiert aber nicht?

Wenn England Landmacht spielt und dafür Dänemark+Schweden als starke Seemächte, Koloniarisierer und Handelsnationen in die Bresche springen, dann kann das ok sein.
Aber wenn die nicht da sind, dann bedeutet das viel viel mehr Geld für andere Koloniariserer und eine starke Handelsnation weniger. Monopole ohne Gegenwehr in vielen Gebieten der Erde.

Anders gesagt:bestimmte Nationen haben dann wesentlich mehr Geld zur Verfügung als es mit einem klassischen England der Fall wäre. *Das* beeinflusst das Spiel erheblich.

Brandenburg: eine schwache Nation für sich alleine betrachtet. 'Überflüssige Konkurrenz' in Deutschland könnte sich Österreich denken. Aber Brandenburg kann für viele Nationen eine sehr wichtige Rolle spielen:
Österreich sollte kaum die Ruhe haben ganz Deutschland friedlich zu DA. Ein weiterer menschlicher Spieler mit dem man Deutschland aufteilt ist Österreich vielleicht verbunden. Dazu ein besserer militärischer Partner in der Nähegegen Frankreich als es Spanien ist, denn auch Brandenburg dürfte kein Interesse daran haben, dass Frankreich Österreich verkrüppelt. Brandenburg ist dieselbe Nation in zentraler Lage wie Österreich.
Das gilt genauso gegen Schweden wie gegen Russland (oder Pole4n...wer auch immer der nächste Nachbar ist)
Als Österreich würde ich versuchenmit Brandenburg eine Aufteilung Deutschlands zu finden und versuchen Gemeinsamkeiten mit Brandenburg langfristig herzustellen.

Ich betrachte keine Nation isoliert und nur wenige Nationen sind direkt miteinander vergleichbar.



So zumindest verstehe ich deine Ansichten... seltsamerweise denn für mich wäre das eine entweder-oder Frage.

Wenn in einem 14 Mann MP Brandenburg gespielt werden kann, dann kann auch ein motiviert und interessant gespieltes, landbasiertes England für alle unterhaltsam sein.

Siehe oben. Ein landbasiertes England ist vielleicht kurzfristig ganz lustig,hat aber erhebliche Auswirkungen auf alles was außerhalb von Europa basiert und betrifft alle Nationen, die außerhalb von Europa Interessen haben...und sei es nur,dass sie dort handeln wollen.
Ich werde nicht wiedersprechen was die MP Taugglichkeit des 1492 Szenarios angeht, für mich eindeutig die bessere Wahl (wenn ich das "überlegne England" auch nicht ganz nachvollziehen kann).
Gleich auf mehrere Arten sehr amüsant dagegen finde ich eure "Angst" vor der Exploitbarkeit des 1419 Szenarios. :D


Ich verstehe einfach nicht warum ein Spieler der powergamen will(auf niemanden speziell bezogen, aber mein genereller Eindruck von der Spieleinstellung), MP spielt.
Meiner bescheidenen Meinung nach läuft das einem nicht kommerziell-competetiven (im Sinne von Gewinnen=Profit) MP Spiel zuwieder.

Aber gerade dieser Faktor bestimmte und bestimmt die MP Partien hier, nach dem was ich beobachtet habe...
Im SP mache ich kein Powergaming im Sinne von Konkurrenzfähig-sein.
Das muß man da gar nicht.
Wenn ich Powergaming machen will, dann muß ich MP spielen, da die KI kein Gegner ist.

Anders gesagt: die ersten zaghaften Versuche beim Powergaming haben mir beim Aberration-MP so gut gefallen,dass ich es jetzt gerne mal selber im MP machen möchte.
'Powergaming' negativ zu sehen ist ein merkwürdiger Begriff.
Versucht ihr etwa künstlich schlecht zu spielen?
Einen Krieg vernünftig vorzubereiten und diplomatisch zu verhandeln über Positionen, die man im SP nicht zur Verfügung hat ('Kolonialrechte in Region xy','Handelskriege',etc. und alleine schon damit zu drohen)...dasmacht MP für mich aus.

Kriege führen natürlich auch, aber wenn man Krieg führt, dann sollte man sein Bestes geben. Und das bedeutet mit einer dicken Wirtschaft zu kämpfen oder irgendeinen reichen Deppen zu finden, den man davon überzeugen kann,dass man in seinem Interesse kämpft und dass er besser die Soldaten bezahlt, die man aushebt.
Im Paradoxforum klingen die Kriegsberichte verdammt spannend teilweise wenn Österreich ums Überleben kämpft und viele 'neutralen' Nationen (Portugiesen, England, Spanien) das Ganze finanzieren...oder sich ein technolgisch modernes Schweden meistbietend versteigert umauf einer beliebigen Seite für eine bestimmte Seite zu kämpfen :)
Ein landbasiertes England, das irgendwie rumlümmelt und Portugal/Spanien/ oder wem auch immer das ganze Gold durch Nichtstun aufnötigt....dasklingt traurig dagegen.
Vielleicht nicht für einen, der gerne eine englische Landmacht spielen möchte, aber für alle anderen. Warum habt ihr nicht Frankreich/Österreich/Osmanen genommen?

Wie gesagt: wenn irgendjemand die Rolle von England übernommen hätte, (dafür sind mehr Spieler wichtig), dann wäre das nicht tragisch, aber sonst ensteht woanders ein Vakuum.

Nebukadnezar
23.06.06, 05:46
Das letzte China-Spiel war eines mit dem Patch 1.05. Allerdings spielen Wir ohnehin nur 1.05 und 1.09.

Früher war RR monatlich. Jetzt ist es jahresweise. 20% RR bedeutet also pro Monat 20/12% und das ist kein Problem. Direktsteuern erhält man natürlich kaum mehr, Sölder gibt es nicht in China und die Rekrutierungsfähigkeit ist starkbeschränkt durch die gesunkene effektive Steuer.
RR ist jetzt deutlich harmloser als früher.

Nebukadnezar
23.06.06, 06:54
Ersteres natürlich nicht. Es sollte lediglich einerseits ausdrücken, dass Wir Kolonisieren schon im SP als eher dröge empfingen,

Jup, geht mir im SP auch auf den Keks.
Aber im SP könnt ihr nicht so koloniariseren wie im MP. Das fängt schon mit der Frage an, wo man koloniarisiert. Im SP baue ich an strategsichen Stellen für Truppentransport, also verteilt über die ganze Welt. Natürlich keine Festungenaußer ich will Truppen stapeln. Im MP ist die erhebliche Investition in Kolonien (Kolonien sind sauteuer....10 erfolgreiche Versuche + Fehlschläge!) in Gefahr, also muß man sich Gedanken darüber machen, ob man wirklich an die Stelle hinwill oder wie man die hohen Investititonen dann verteidigt und es reicht dazu nicht aus ein paar verteilte Schiffe zu platzieren wie im SP.
Geht noch weiter, aber alleine das reicht schon um das Koloniarisieren komplett anders verlaufen zu lassen als im SP.



im Vergleich zu ein paar knackigen Kontinentalkriegen, und Uns andererseits eben erst recht für ein auf Europa konzentriertes MP nicht vorstellen können, wie es sonderlich spannend sein kann, sich hauptsächlich auf das Kolonisieren zu konzentrieren.

Demn zweiten Teil verstehe ich nicht. Wie sollte das Koloniarisereren im Gegensatz zu Europa stehen? Spanien ohne das Aztekengold ist in Europa keine Großmacht...und dazu mit miesen Slidern. In kurzer Zeit Frankreich deutlich unterlegen (schaut euch die Slider mal an und das Einkommen). Mit dem Gold hat Spanien aber was zu sagen in Europa auch mit weniger MP.
Zu den 'knackigen' Kontinentalkriegen:
Ganz egal ob jemand zwanghaft vermeidet seine Wirtschaft zu verbessern oder nicht:..die Faktoren sind bereits im Spiel drin.
Und damit wird es irgendwann zum Fall kommen, dass jemand mit Land 18 gegen einen mit Land 17 kämpft.

So langsam kann ich das Interesse vieler Poster an 1419 aber besser verstehen.
1419 kann man sehr lange spielen ohne sich um Techs groß Gedanken zu machen, da die ersten Level so teuer sind.
Aber was wollt ihr denn machen, wenn jemand aus 'Versehen' gute provinzen hat und glückliche Slider?
Der zieht davon und die 'knackigen' Kontinentalkriege hören auf spassig zu sein mit CRT-Unterschieden. Ende der 'Knackigkeit'.
Man kann die Wirtschaft nicht ausblenden, aber wenn ihr das wollt und ein reines kampfspiel haben wollt ohne Wirtschaft,dann gebt doch jedem dieselbe MP und dieselbe Kohle und setzt die Forstschrittskosten auf Unmöglich teuer.
Das ist das Einzige, was mir einfällt, wenn man sich nicht um Wirtschaft kümmern möchte und dazu gehören Kolonien, Cots+Handel dazu.
Oder spielt ein Szenario wie das der napoleonischen Kriege. Das ist ein reines Kampfszenario wo Wirtschaft keine Rolle spielt.



Den Johanniterorden überlegen Wir Uns aber tatsächlich. Bekommen Wir Malta von Euch, solltet Ihr Spanien übernehmen? :D

Bleibt ihr dann mein Vasall?

Boron
23.06.06, 09:10
Womit habe ich diesen Schock schon so früh am Morgen verdient :D.

Irgendwie widersprecht ihr euch imho pausenlos selber werter Nebu.
Und viel schlimmer sind eure Zitate zu suboptimal gespielten Ländern oder anders gespielten Ländern. Jeder darf doch mit seinem Land machen was er will?
Wenn jemand eben mal was anderes machen will ist das doch gut und sorgt für Spielspass.

Ihr dagegen habt jedem Land 1 Spielweise zugewiesen an die es sich unbedingt halten muss. Und eure Osmanenhypertecher-beschreibung z.B., sowas ist nicht Powergaming, das ist absolut schlechter Stil imho :D.
Mit solchen absolut irrationalen Spielweisen (wenn man es von der Seite aus betrachtet ihr wäret damals wirklich der türkische Sultan gewesen) schlagt ihr allen anderen Mitspielern förmlich ins Gesicht imho.
Klar Gameengine-technisch gesehen ist das gar nicht mal so dumm was ihr da macht aber irgendwie ist sowas einfach unrealistisch.
Wieso sollte man es also unbedingt machen?

Hätte damals der türkische Sultan so etwas gemacht dann wäre er entweder von seinen Ministern ermordet worden oder von dem dem er diese Ländereien geschenkt hat annektiert worden.



Demn zweiten Teil verstehe ich nicht. Wie sollte das Koloniarisereren im Gegensatz zu Europa stehen? Spanien ohne das Aztekengold ist in Europa keine Großmacht...und dazu mit miesen Slidern. In kurzer Zeit Frankreich deutlich unterlegen (schaut euch die Slider mal an und das Einkommen). Mit dem Gold hat Spanien aber was zu sagen in Europa auch mit weniger MP.
Zu den 'knackigen' Kontinentalkriegen:
Ganz egal ob jemand zwanghaft vermeidet seine Wirtschaft zu verbessern oder nicht:..die Faktoren sind bereits im Spiel drin.
Und damit wird es irgendwann zum Fall kommen, dass jemand mit Land 18 gegen einen mit Land 17 kämpft.

So langsam kann ich das Interesse vieler Poster an 1419 aber besser verstehen.
1419 kann man sehr lange spielen ohne sich um Techs groß Gedanken zu machen, da die ersten Level so teuer sind.
Aber was wollt ihr denn machen, wenn jemand aus 'Versehen' gute provinzen hat und glückliche Slider?
Der zieht davon und die 'knackigen' Kontinentalkriege hören auf spassig zu sein mit CRT-Unterschieden. Ende der 'Knackigkeit'.
Man kann die Wirtschaft nicht ausblenden, aber wenn ihr das wollt und ein reines kampfspiel haben wollt ohne Wirtschaft,dann gebt doch jedem dieselbe MP und dieselbe Kohle und setzt die Forstschrittskosten auf Unmöglich teuer.
Das ist das Einzige, was mir einfällt, wenn man sich nicht um Wirtschaft kümmern möchte und dazu gehören Kolonien, Cots+Handel dazu.
Oder spielt ein Szenario wie das der napoleonischen Kriege. Das ist ein reines Kampfszenario wo Wirtschaft keine Rolle spielt.

Was ist bitte so schlimm daran wenn mal ein CRT Unterschied ist?

Und genausogut könnte man auch anders rum formulieren, auch wenn niemand seine Wirtschaft verbessert in eurem Sinne sondern nur durch Eroberungen usw. sind irgendwann einmal Unterschiede da.
Aber solange niemand extrem powergamed (so wie ihr es wohl tun werdet) ist so ein Unterschied nicht unüberwindbar.

So wie es jetzt aussieht brauchen wir gar nicht zu spielen. Ihr gewinnt eh da ihr 1. laut eurer eigenen Aussage eines der 2 besten Länder habt, 2. habt ihr einen absolut willigen Sub in Elvis, 3. hat niemand hier so ein Eu2-Wissen wie ihr, 4. hat niemand eure MM-Paintoleranz, 5. macht sich wahrscheinlich auch niemand ausser euch so viel Gedanken über sein Land und und und und und.

Kurzum, euer Spanien wird bereits nach kurzer Zeit so stark sein dass ihr es praktisch auch gegen alle Mitspieler auf einmal aufnehmen könnt (wenn man davon ausgeht dass Elvis als einziger Mitspieler mit euch verbündet bleibt).
Weil ihr schon gegen 1550 beide so reich sein werdet und Technologievorsprung haben werdet dass ihr unbesiegbar werdet.

Dies war eigentlich als Newbie-MP gedacht. Ich z.B. finde Gefallen daran einfach mal ein Land zu spielen ohne überhaupt in die Events zu schauen und einfach versuchen das Beste daraus zu machen wenn die Events mich völlig unvorbereitet treffen.

Ihr seid zwar rein technisch gesehen auch Newbie da es auch euer 1. volles MP werden würde aber von eurem theoretischen Wissensstand her durch einerseits eure ganzen SP-Simulationen von MP und andererseits Lektüre von hunderten Paradox-MP-Threads und überhaupt durch euer ziemlich unübertroffenes Verständnis der Eu-Engine seid ihr allen anderen Mitspielern so weit voraus dass ihr sicher kein Newbie seid.

P.S.: Mein Post ist relativ aggressiv, aber dies bitte nicht persönlich nehmen. Ich halte sehr viel von euch werter Nebu.

Ich bin nur etwas enttäuscht da mir bewusst wurde dass es für mich wohl keine gute Idee ist teilzunehmen da ich lediglich zu einem Statist degradiert würde egal welches Land ich nehme und was ich mache.
Aber ich will nicht nur bei dem MP teilnehmen um zuzuschauen dürfen wie ihr über alle anderen triumphiert. Das kann ich dann auch in den AARs zum MP nachlesen.

Natürlich spiele ich nicht um zu gewinnen sondern um Spass zu haben. Aber wenn ich nicht wenigstens 0,000001% Siegchance habe dann ist das auch unbefriedigend. Ich will ja nicht zum bloßen Spielball der Mitspieler verkommen, für diese Rolle ist die AI ja vorgesehen.
Bei eurem Spanien/Portugal Doppel ist aber genau das der Fall. Ihr habt lang und breit dargelegt dass diese Konstellation in diesem MP unbesiegbar ist und imho auch überzeugend.

Aber welchen Spielspass bietet mir so etwas? Wäre es ein anderes Spiel dass nicht so lang dauert wäre es ja mal eine schöne Erfahrung gegen einen "Weltmeister" zu spielen aber da sich das Eu2-Spiel wenigstens über 40 Stunden, eher über 60+ Stunden erstreckt und ihr bereits nach 10-20% der Spielzeit dominiert halte ich es mittlerweile für eine Zeitverschwendung meinerseits und auch eine Zeitverschwendung eurerseits.
Denn ihr macht ja auch Selbstbetrug da ihr ja schon wisst dass ihr eh gewinnt. Es ist für euch keine Herausforderung. Wenn ihr Polen oder Brandenburg oder ähnliches spielen würdet würdet ihr euch ja etwas handicappen und es wäre wohl spannend. Aber wenn der beste Spieler eines der zwei besten Länder spielt und dann noch einen sehr guten Spieler als Sub rekrutiert, dann ergibt das imho nicht die Grundlage für ein möglicherweise sehr spassiges MP. Dadurch dass ihr ja mit Elvis noch einen willigen Sub habt ist Spanien wohl das beste Land 1492. Ihr könnt auf Landmacht gehen und Elvis zur Seemacht machen und seid dann schon ziemlich bald, spätestens 1550 oder so völlig autark.
Zumindest habt ihr genau dies in etlichen Posts gesagt, man braucht eine Land- und eine Seemacht. Da ihr 1550 spätestens wohl schon 50% der Gesamtwelteinnahmen für euch habt schafft ihr es wohl sogar etliche Techstufen über eure Nachbarn zu kommen.

Höchstens durch irgendwelche Exploits könnte man euch möglicherweise noch stoppen, z.B. indem ihr über 200 Jahre im Krieg gehalten werdet da alle anderen Mitspieler dafür sorgen dass ihr immer im Krieg seid und nur Frieden mit euch schliessen wenn ihr 100% Warscore habt.
Aber so ein Szenario klingt auch sehr langweilig.

Balduin v.Bouillon
23.06.06, 11:03
Also mir zb. ist es völlig schnurzen was England braucht um die Historische Stärke zu haben.Das ist für mich ein Spiel und keine Nachmache der Historischen Abläufe.Wenn sich jemand bestimmter Tricks bedinnen möchte, bitte, aber dann darf man sich nicht wudnern wenn ihm irgendwann die "Koalition de Willigen gegenübersteht". Ich hab mich noch nie großartig mit den "Inerrein" von EU2 beschäftigt,hab auch seit Monaten kein EU2 mehr gezogt, aber was mir an 1419 besser gefällt als an 1492 ist bloß das es noch keine Supermacht.Es gibt mehr Ausgelichenheit . Da hat man als Böhme noch keine Angst vor Frankreich,Polen oder Österreich. 1492 ist das ganz anders.

Eine Alternative wäre aber vieleicht wenn man das MP als HRRDN MP ausschreibt? Also jeder Spieler nimmt einen Kleinstaat des HRRDN.Da hat jeder die gleichen Vorraussetzungen und Nachteile.

Boron
23.06.06, 11:25
Eine Alternative wäre aber vieleicht wenn man das MP als HRRDN MP ausschreibt? Also jeder Spieler nimmt einen Kleinstaat des HRRDN.Da hat jeder die gleichen Vorraussetzungen und Nachteile.
So wie ihr das sagt genau so sehe ich es ja auch. Das Eu2-MP sollte hauptsächlich den Mitspielern Spass bieten.
Das 1492er Scenario ist aber so unfair dass es wohl wenig Spass bietet, v.a. wenn Powergamer wie Nebu teilnehmen.



Eine Alternative wäre aber vieleicht wenn man das MP als HRRDN MP ausschreibt? Also jeder Spieler nimmt einen Kleinstaat des HRRDN.Da hat jeder die gleichen Vorraussetzungen und Nachteile.
So eine Idee gefällt uns extrem gut :).
Das wäre mal etwas ganz besonderes, jeder nimmt einen deutschen 1-2 Provinzler bei Spielstart. Lediglich Brandenburg sollte tabu sein, da diese ja doch extrem gute Leader später kriegen.

Vielleicht sollten wir sagen jeder nimmt einen kleinen Deutschen oder Italiener :).
Weil 12 Spieler nur in Deutschland unterbringen da wären manche evtl. in der Mitte eingeschlossen.
Aber wenn man 2-3 Spieler auf Italien auslagert :).

Eine wahrlich gute Idee.

Alternativ könnten wir ein "Fantasy-Scenario" spielen, habe mal einen AAR im Paradoxforum gelesen wo sie ein absolutes Fantasyspiel gespielt haben dass jemand gemacht hat, sie haben dabei alle einen alten griechischen Gott gespielt und sich einfach über Europa verteilt. Jeder Spieler hatte ca. 20 Startprovinzen und die haben sich extrem untereinander gezofft, kurzum, es war nett zu lesen und sah aus als ob die Spieler viel Spass hatten. 2-3 wurden zwar früh komplett vernichtet aber die anderen hatten offensichtlich Spass.

Balduin v.Bouillon
23.06.06, 11:33
Eine wahrlich gute Idee.

Danke

Alternativ könnten wir ein "Fantasy-Scenario" spielen, habe mal einen AAR im Paradoxforum gelesen wo sie ein absolutes Fantasyspiel gespielt haben dass jemand gemacht hat, sie haben dabei alle einen alten griechischen Gott gespielt und sich einfach über Europa verteilt. Jeder Spieler hatte ca. 20 Startprovinzen und die haben sich extrem untereinander gezofft, kurzum, es war nett zu lesen und sah aus als ob die Spieler viel Spass hatten. 2-3 wurden zwar früh komplett vernichtet aber die anderen hatten offensichtlich Spass.

Hört sich auch sehr interessant an, bei einem solchen Scenario wäre alles auf dem Kopfgestellt:) , das gefällt mir.

Koenigsmoerder
23.06.06, 11:38
Demn zweiten Teil verstehe ich nicht. Wie sollte das Koloniarisereren im Gegensatz zu Europa stehen? Spanien ohne das Aztekengold ist in Europa keine Großmacht...und dazu mit miesen Slidern. In kurzer Zeit Frankreich deutlich unterlegen (schaut euch die Slider mal an und das Einkommen). Mit dem Gold hat Spanien aber was zu sagen in Europa auch mit weniger MP.
Zu den 'knackigen' Kontinentalkriegen:
Ganz egal ob jemand zwanghaft vermeidet seine Wirtschaft zu verbessern oder nicht:..die Faktoren sind bereits im Spiel drin.
Und damit wird es irgendwann zum Fall kommen, dass jemand mit Land 18 gegen einen mit Land 17 kämpft.

Wenn Ihr Eure "Wirtschaft verbessert", indem Ihr Euch ein nettes Kolonialreich verschafft, werdet Ihr wohl kaum gleichzeitig massiv in Europa eingreifen können. Wie Ihr ja sagtet, Kolonisieren ist teuer.
Vielleicht haben Wir ja auch nur eine falsche Vorstellung, aber Unserem Empfinden nach läuft das darauf hinhaus, dass die einen Ihr Geld in Kolonien invenstieren und so langfristig zweifellos Ihr Land stärken, aber in Europa nicht voll am Geschehen teilnehmen können.
Dafür sind sie dann später so toll, dass sie in Europa jeden wegrulen, der nicht gerade zufällig ein Kolonialreich im Rücken hat.
Sowohl die Anfangsphase, wo man nur mit einem Auge auf Europa schaut, als dann auch die spätere Phase, wo man jeden Kolonienlosen überrollt, empfänden Wir als ziemlich langweilig.
Wenn man 95% des Spiels damit verbringt, im Endeffekt nur begrenzt am MP teilzunehmen - weil man ja seine Wirtschaft perfektionieren muss - um dann in den restlichen 5% der Spielzeit die ganzen "Spassspieler" hopps zu nehmen, dann ist das in Unseren Augen gelinde Zeitverschwendung.
Sicherlich, wären alle Beteiligten solche Cracks wie Ihr es seid, werter Nebukadnezar, dann wäre das etwas anderes. Da dies hier aber ganz offensichtlich nicht der Fall ist, wird es doch wohl auf dieses Szenario hinauslaufen.
Nicht, dass Wir damit ein Problem hätten, bis zu diesem Zeitpunkt haben Wir es vielleicht 200 Jahre oder so munter in Europa krachen lassen, haben Unseren Spass gehabt...nur wo dann Euer Spass geblieben ist, wenn Ihr dann mit Eurer perfekten Wirtschaft in 50 Jahren alles wegrult, das freilich bleibt Uns völlig verschlossen.

Das soll nun wirklich nicht negativ gemeint sein, werter Nebukadnezar.
Es ist nur einfach so, dass Eure Ausführungen nur dann Sinn machen, wenn alle so spielen würden wie Ihr, also scheinbar Perfektion der Wirtschaft um jeden Preis, auch wenn dies bedeutet, dass man nur mit einem Auge in Europa spielt, und ansonsten munter den Hosentaschenimperialisten rauskehrt, und Ureinwohner verkloppt. Denn sind wir ehrlich, Kriege in Europa, erst recht im MP rentieren sich doch finanziell meistens gar nicht.


So langsam kann ich das Interesse vieler Poster an 1419 aber besser verstehen.
1419 kann man sehr lange spielen ohne sich um Techs groß Gedanken zu machen, da die ersten Level so teuer sind.
Aber was wollt ihr denn machen, wenn jemand aus 'Versehen' gute provinzen hat und glückliche Slider?
Der zieht davon und die 'knackigen' Kontinentalkriege hören auf spassig zu sein mit CRT-Unterschieden. Ende der 'Knackigkeit'.
Man kann die Wirtschaft nicht ausblenden, aber wenn ihr das wollt und ein reines kampfspiel haben wollt ohne Wirtschaft,dann gebt doch jedem dieselbe MP und dieselbe Kohle und setzt die Forstschrittskosten auf Unmöglich teuer.
Das ist das Einzige, was mir einfällt, wenn man sich nicht um Wirtschaft kümmern möchte und dazu gehören Kolonien, Cots+Handel dazu.
Oder spielt ein Szenario wie das der napoleonischen Kriege. Das ist ein reines Kampfszenario wo Wirtschaft keine Rolle spielt.

Wenn Ihr Wirtschaften perfektionieren wollt, dann spielt doch Victoria. ;)
Sorry, aber Ihr übertreibt, und habt auch nicht wirklich verstanden, warum so mancher das 1419er spielen will.

Nur weil nicht jeder Lust hat sich den Stress zu geben, das Spiel in einer Perfektion zu betreiben wie Ihr es tut, das Maximum aus der Engine auszureizen, usw. bedeutet das nicht, dass er keine Lust auf ganze Aspekte des Spieles hat. Er hat eben nur keine Lust, diesen Aspekten alles andere unter zu ordnen.

Das wäre in einer exemplarischen Paradox-Forum-Runde zweifellos vonnöten, genauso wie es bei Star Craft Germany vonnöten ist, ein Reaktionsgott zu sein, zu wissen, dass Gebäude xyz 2 Minuten und 36 Sekunden zum Aufbau benötigt, man sich, wenn man 3836 Mineralien von einem 5000er Block abgebaut hat, nach was neuem umsehen muss und ein Marine, der gleichzeitig von 5 Medics geheilt wird es mit bis zu drei Zerglingen aufnimmt. :D
Das sind aber dann die Momente, wo Wir sagen, dass das Spiel einerseits zu stressig wird, und andererseits aber auch keinen Spass mehr macht, denn Wir sind nicht mehr frei in Unseren Entscheidungen, schlicht weil Wir wissen, dass alles andere als dieser Weg ineffektiv wäre, und folglich das rasche Spielende für Uns bedeuten würde.
Wissen Wir aber, dass die meisten anderen Mitspieler das auch eher locker sehen, auch nicht MM bis zum Exzess betreiben wollen - das spricht übrigens gegen Napoleon, da muss man sich ja um die halbe Welt kümmern, iiiiiiieh! ;) - dann ist das eben nicht wie von Euch ausgeführt ein Nachteil.

Lange Rede, kurzer Sinn: Euren "Weg des Spiels" nicht zu verfolgen, werter Nebukadnezar, ist nur dann ein Nachteil, wenn alle anderen sich daran halten würden. ;)


Bleibt ihr dann mein Vasall?

Ist der Papst evangelisch? ;)

Boron
23.06.06, 11:51
Guter Post werter Königsmörder.

Genau das ist nämlich auch mein Problem.
Ich traue Nebu mittlerweile wirklich zu dass er NUR das macht was effizient ist und nie etwas des reinen Spielspasses halber macht oder weil ihm spontan danach ist.
Und ich denke wir alle, also alle übrigen Teilnehmer ausser Nebu und Elvis spielen eben nicht so oder machen zumindest soviele Fehler wenn wir z.B. Kolonialisieren dass es nicht das Spiel ruiniert.
Aber momentan sieht es so aus als ob Nebu dann quasi gar nicht am Spiel teilnimmt. Er hat ja auch geschrieben vor ein paar Tagen er würde nie nur aus Fun einen Krieg machen. Nichtmal zum Ende des Spiels hin.
Kurzum Elvis + Nebu haben 90% der Kolonien und des Handels aber spielen nicht aktiv mit während die anderen Spieler für sich spielen.
Darauf scheint es mir im Grunde hinauszulaufen.

Ich denke Nebu sollte am besten ein MP mit Tom und anderen Paradox-EU-Experten spielen die ihm wenigstens halbwegs das Wasser reichen können. Aber so wie es momentan aussieht wird sich dieses Spiel nicht viel von SP für Nebu unterscheiden.
Zumal er ja seine Landwahl so getroffen hat dass er unangreifbar ist.

Boron
23.06.06, 12:11
Hört sich auch sehr interessant an, bei einem solchen Scenario wäre alles auf dem Kopfgestellt:) , das gefällt mir.
Ich suche mal den AAR :).
War übrigens glaube ich der einzige MP-AAR den ich ganz gelesen habe im Paradoxforum zu Eu2 :D.

Habe ihn gefunden:
http://www.europa-universalis.com/forum/showthread.php?t=176418&page=1&pp=25
Kurzum, schaut aus als ob sie Spass hatten :). Man beachte auch die Karte 1740 am Ende des AARs, erst da haben sie Teile von Amerika entdeckt.
War alles komplett Fantasy, aber imho sehr nett gemacht.

Therlun
23.06.06, 12:23
Euren "Weg des Spiels" nicht zu verfolgen, werter Nebukadnezar, ist nur dann ein Nachteil, wenn alle anderen sich daran halten würden. ;)



QFT
Auch wenn es doch sehr als Nebu Bashing rüberkommt... :tongue:

Wie ich in meinem (IMO etwas unzusammenhängendem ^^) Post zu sagen versuchte:
Bei so vielen Spielern die so unterschiedliche Ansätze haben ist es einfach nicht möglich ein für alle "vernünftiges" Spiel zu erstellen.
Und schon wenige Powergamer (was ich in der Tat als etwas schlechtes in einem MP ansehe) können die ganze Partie für "Spassspieler" entwerten...

Nebukadnezar
23.06.06, 12:25
Wenn Ihr Eure "Wirtschaft verbessert", indem Ihr Euch ein nettes Kolonialreich verschafft, werdet Ihr wohl kaum gleichzeitig massiv in Europa eingreifen können. Wie Ihr ja sagtet, Kolonisieren ist teuer.
Kolonien sind teuer.
Koloniarisieren nicht
Im SP kann man irgendwelche Kolonien bauen. Im MP sollte man kaum von Anfang an die gesamte Zeit das Geld dafür haben....schließlich hätte ich keine Lust ohne Truppen dazustehen.

Ich habe ein Testspiel mit Spanien gemacht. Spanien ist von Beginn an in der Lage einige Kolonien zu bauen (und viele Handelsposten) und die gesamte Zeit topfit in Europa zu sein. Muß es auch.

Nebukadnezar
23.06.06, 12:41
Aber momentan sieht es so aus als ob Nebu dann quasi gar nicht am Spiel teilnimmt. Er hat ja auch geschrieben vor ein paar Tagen er würde nie nur aus Fun einen Krieg machen. Nichtmal zum Ende des Spiels hin.

Da ich eh nicht mehr mitspiele (wäre für alle Beteiligten wohl sinnlos),kann ich sagen was ich vor hatte:
Mamelucken angreifen wenn der Osmanen sein Vererbungsevent haben will.
Die Provinzen hätte ich nur wieder rausgerückt, wenn die Osmanen das KoJ gründen.

Das hätte mir Spass gemacht und ich hätte mir das teure Abenteuer leisten können.....nebenbei einen Gegner geschwächt, jerusalem befreit uind mir irgendwan den Titel DotF zugelegt.

Ich hätte es mir leisten können einen Fun-krieg (der aber nicht nur 'Fun' wäre) machen zu können.



Kurzum Elvis + Nebu haben 90% der Kolonien und des Handels aber spielen nicht aktiv mit während die anderen Spieler für sich spielen.

Was soll man mit 90% der Kolonien?
Wer würde die alle haben wollen?
Meinen Reichtum würde ich da einsetzen,wo es in MP umgesetzt werden kann: Europa.

Wenn man genug Kohle hat um sich alles zu kaufen...was soll man dann mit noch mehr? Außer um es anderen zu verweigern.



Zumal er ja seine Landwahl so getroffen hat dass er unangreifbar ist.
Murks.
Wenn sich alle Spieler als Landmacht gerieren und wirtschaftlich floppen um 'knackige' Kontinentalkriege zu spielen....ja, dann wäre P/S irgendwann unangreifbar. P/S sind nicht unangreifbar.Wie kommt ihr zu so einem Urteil?

Nebukadnezar
23.06.06, 12:51
Womit habe ich diesen Schock schon so früh am Morgen verdient :D.

Irgendwie widersprecht ihr euch imho pausenlos selber werter Nebu.

Womit habe ich sowas verdient?
Mir vorzuwerfen, ich widerspreche mir pausenlos?
Ohne jeden Beleg?
Ich nehme an, dass ihr diesen Satz nicht so meint, aber er kommt bei mir nur als unqualifizierte Beleidigung rüber.



Zumindest habt ihr genau dies in etlichen Posts gesagt, man braucht eine Land- und eine Seemacht.
Man braucht um X zu erreichen oder Y zu vermeiden als Landmacht die Unterstützung einer Seemacht.
Wenn man weder X noch Y will oder es keine Seemächte gibt oder die Seemacht nicht weiß was man als Seemacht kann, dann ist das alles sowas von egal.
Ich habe aber nicht gesagt, "man braucht" ohne jeden Zusatz, wie ihr es versucht mir anzudichten.

Zitiert mich,wenn ihr mir was vorzuwerfen habt an widersprüchlichen Aussagen, aber unterlasst es mich aus eurer Erinnerung zu zitieren. Dort befindet sich nicht alles.

Nebukadnezar
23.06.06, 12:52
Ich unterlasse es ab jetzt auch, meinen Postcount unnötigerweise zu erhöhen :)

Boron
23.06.06, 13:02
Da ich eh nicht mehr mitspiele (wäre für alle Beteiligten wohl sinnlos),kann ich sagen was ich vor hatte:
Mamelucken angreifen wenn der Osmanen sein Vererbungsevent haben will.
Die Provinzen hätte ich nur wieder rausgerückt, wenn die Osmanen das KoJ gründen.

Was ist KoJ?
Ich habe nicht gesagt dass ihr nicht mitspielen sollt, lediglich dass ihr ein schwächeres Land nehmen sollt um somit nicht gleich absolut übermächtig zu werden :).



Das hätte mir Spass gemacht und ich hätte mir das teure Abenteuer leisten können.....nebenbei einen Gegner geschwächt, jerusalem befreit uind mir irgendwan den Titel DotF zugelegt.

Naja das ist ja das Problem, ihr hättet euch alles leisten können. Weil Spanien liegt doch relativ isoliert am Anfang, euer einziger Nachbar ist ja Frankreich.



Ich hätte es mir leisten können einen Fun-krieg (der aber nicht nur 'Fun' wäre) machen zu können.

Naja da haben wir einfach unterschiedliche Vorstellungen denke ich :). Unter einem Funkrieg würde ich entweder einen völlig irrational begangenen verstehen oder einen Versuch eine Gegnerkoalition komplett zu zerschlagen sobald ihr denkt ihr könntet es schaffen aber früh genug so dass ihr nicht schon unbesiegbar seid. Weil sonst ist er ja unspassig wenn man weiss dass man eh gewinnt. Also eher größenwahnsinnig in den Krieg stürzen so wie Deutschland in den 1. und 2. WK als methodisch langsam die Welt zu erobern.



Was soll man mit 90% der Kolonien?
Wer würde die alle haben wollen?
Meinen Reichtum würde ich da einsetzen,wo es in MP umgesetzt werden kann: Europa.

Wenn man genug Kohle hat um sich alles zu kaufen...was soll man dann mit noch mehr? Außer um es anderen zu verweigern.

Nunja man kann nicht genug Geld in EU2 haben denke ich. V.a. nicht in eurer Situation wo ihr irgendwann die ganzen Mitspieler gegen euch haben werdet da ihr halt einfach die Übermacht werdet. So wie ich euch aber von euren AARs usw. einschätze plant ihr das alles so akribisch genau durch dass ihr durch allerlei Maßnahmen wie geschickte Diplomatie usw. erstmal "still und heimlich" wachsen würdet und dann auf einmal unbesiegbar wäret.
Sich viele Kolonien zu schnappen erscheint mir als so eine Maßnahme z.B..
Weil wie gesagt ihr könntet z.B. immer den Merc-Pool leerkaufen um den Gegnern die Möglichkeit zu nehmen Mercs zu nützen usw..
Und Manufakturen sind teuer usw.. Kurzum kann man nie genug Geld in Eu2 haben imho.




Murks.
Wenn sich alle Spieler als Landmacht gerieren und wirtschaftlich floppen um 'knackige' Kontinentalkriege zu spielen....ja, dann wäre P/S irgendwann unangreifbar. P/S sind nicht unangreifbar.Wie kommt ihr zu so einem Urteil?
Ich habe absichtlich etwas provokativ formuliert.

Aber so wie ich euch einschätze (das ist ein Kompliment :) ) seid ihr wirklich sehr schnell unangreifbar. Mit dem Franzose werdet ihr euch wohl erst einmal einigen da ihr ja die ersten 20 Spieljahre euren guten Leader und Techvorteil habt. Ausserdem hat der Franzose mehr Nachbarn, und ich glaube nicht dass der Franzose es schaffen würde den Engländer und den Österreicher zu überzeugen ihn in seinem Krieg gegen euch bei Spielbeginn zu unterstützen. Kurzum für den Franzose wird es also schwer bei Spielstart etwas gegen euch zu tun. Und ihr werdet mit jedem Spieljahr das verstreicht reicher da ihr z.B. Afrika erobert oder Kolonien. Kurzum glaube ich dass ihr euch für die ersten Spieljahre irgendwie mit dem Franzose einigt. Und den Osmane schränkt ihr ja ziemlich ein indem ihr ihm z.B. Mameluckengebiete klaut.

Und schon relativ schnell würdet ihr wahrscheinlich extrem viel Reichtum generieren welcher zu CRT-Vorteilen führt und es daher dann nahezu unmöglich macht euch zu besiegen.



Wir würden es sehr begrüßen wenn ihr mitspielt, lediglich die Idee dass ihr Spanien spielt halten wir mittlerweile für eine Schnapsidee. Denn wenn der beste Spieler das beste Land spielt das führt dann nur zu Langeweile. Wenn ihr jedoch ein kleineres Land spielen würdet wie Polen oder Holland wäre das sicher interessant für alle :).

Therlun
23.06.06, 13:07
Werter Nebu ich kann mir vorstellen das ihr euch persönlich angegriffen fühlt...
Aber das ist zumindest meinerseits einfach nur eine Reaktion auf deine Posts die den Anspruch absoluter Algemeingültigkeit fordern.
Viele der von dir aufgeführten Punkte mögen "technisch" absolut richtig sein, aber ihr seid scheinbar wenig willens zu akzeptieren das andere Spieler Prioritäten ganz anders setzen, und Dinge die für euch unumstößliche Grundpfeiler sind für manch anderen nichtmal eine Randnotiz darstellen.

Poste ruhig weiter in deiner Art und Weise und mit dem typischen Inhalt! Es wäre schade darauf zu verzichten.
Aber vielleicht solltest du einfach akzeptieren das nicht alle "Tatsachen" gleichbewertet werden (können).

Auch deine Strategie ist sehr typisch für das von uns angesprochene.
Du hattest schon einen genau ausgearbeiteten Plan, Strategien und Taktiken... für eine MP Partie!
Etwas das mir völlig unverständlich ist.
Wenn der Osmane sich nun nach Norden gewendet und Ägypten ganz ignoriert hätte?
Nur weil es eine ineffektive Strategie wäre und dir Magenkrämpfe verursacht, muss das nicht für den Osmanenspieler gelten.

Boron
23.06.06, 13:36
Womit habe ich sowas verdient?
Mir vorzuwerfen, ich widerspreche mir pausenlos?
Ohne jeden Beleg?
Ich nehme an, dass ihr diesen Satz nicht so meint, aber er kommt bei mir nur als unqualifizierte Beleidigung rüber.

Es sollte keine Beleidigung sein. Ich habe nur zur Abwechslung mal einen etwas sarkastischen Tonfall versucht um euch zu überzeugen dass ihr allen anderen Mitspielern so weit überlegen seid und diese auch wohl alle nicht so perfektionistisch wie ihr spielen.

Ich habe mich dabei auch auf Therluns Post bezogen, diesen hier. Da beschreibt er das Dilemma schön.

Eben...
Bei 14 Spielern ist es nahezu unmöglich eine kohärente generelle Zielsetzung zu finden.
Die einen wollen hauptsächlich Spass haben und einfach mit anderen Menschen auf der Ebene der EU Engine interagieren.
Die anderen (IMO die meisten) wollen einfach SP-powergamen und erwarten (IMO fälschlicherweise) das das im MP spannender ist.

Wenn von 14 Spielern nur 3 auf "maximal Exploiten" und die anderen nicht ist die Partie ruiniert.

Auch ihr werter Nebu scheint mir ein Maximierer zu sein.
Auf der einen Seite wollte verteidigst du die Position kleiner Nationen in der unbalance-balance von EU2, aber andererseits verdammst du förmlich ineffektive Strategien.
Warum kann deiner Ansicht nach ein Brandenburg mit nur 2 Cores zum MP beitragen, ein England das nicht kolonisiert aber nicht?
So zumindest verstehe ich deine Ansichten... seltsamerweise denn für mich wäre das eine entweder-oder Frage.

Wenn in einem 14 Mann MP Brandenburg gespielt werden kann, dann kann auch ein motiviert und interessant gespieltes, landbasiertes England für alle unterhaltsam sein.

Ich werde nicht wiedersprechen was die MP Taugglichkeit des 1492 Szenarios angeht, für mich eindeutig die bessere Wahl (wenn ich das "überlegne England" auch nicht ganz nachvollziehen kann).
Gleich auf mehrere Arten sehr amüsant dagegen finde ich eure "Angst" vor der Exploitbarkeit des 1419 Szenarios. :D

Ich verstehe einfach nicht warum ein Spieler der powergamen will(auf niemanden speziell bezogen, aber mein genereller Eindruck von der Spieleinstellung), MP spielt.
Meiner bescheidenen Meinung nach läuft das einem nicht kommerziell-competetiven (im Sinne von Gewinnen=Profit) MP Spiel zuwieder.

Aber gerade dieser Faktor bestimmte und bestimmt die MP Partien hier, nach dem was ich beobachtet habe...

Ausserdem bin ich selber leicht beleidigt da ihr bei euren Posts ja oft generalisiert. Z.B. eure Aussagen zu meinem Spanien. SO SPIELT NIEMAND SPANIEN habt ihr gesagt oder SO SPIELT MAN NICHT SPANIEN.
Aber jeder spielt sein Land wie er es für richtig hält oder wie er will, wenn ich also Lust habe mein Spanien zu schrotten oder eben suboptimal zu spielen dann darf ich das doch. Aber ihr habt es immer relativ aggressiv formuliert, so in der Art jeder der so spielt ist eh ein Depp.
Wenn man nur von Effizienzkritieren ausgeht stimmt das, aber nicht jedem geht es nur um Effizienz.






Man braucht um X zu erreichen oder Y zu vermeiden als Landmacht die Unterstützung einer Seemacht.
Wenn man weder X noch Y will oder es keine Seemächte gibt oder die Seemacht nicht weiß was man als Seemacht kann, dann ist das alles sowas von egal.
Ich habe aber nicht gesagt, "man braucht" ohne jeden Zusatz, wie ihr es versucht mir anzudichten.

Zitiert mich,wenn ihr mir was vorzuwerfen habt an widersprüchlichen Aussagen, aber unterlasst es mich aus eurer Erinnerung zu zitieren. Dort befindet sich nicht alles.

Auf alle Fälle habt ihr ja mit Elvis eine Seemacht im Bund.

Und ich will mich doch gar nicht mit euch streiten sondern würde vielmehr gerne euch im neuen MP dabei haben. Ich wollte euch ja lediglich versuchen zu überreden dass ihr euch selber ein wenig handicappt indem ihr eine etwas schwächere Nation spielt da ihr eben der beste Spieler des neuen MPs seid.
Wenn ihr z.B. versuchen würdet Polen oder die Timuriden zu einer Großmacht zu machen ist das doch auch spannend und ihr seid wenigstens auf die Interaktion mit euren Mitspielern angewiesen.
Weil als Spanien würdet ihr einfach nach sehr kurzer Zeit das Spiel bereits so dominieren dass es gar keinen Sinn mehr macht es fertig zu spielen.
Aber dies befriedigt dann wohl weder euch noch alle anderen Mitspieler.

Solokow
23.06.06, 13:57
Ich sehe das Problem darin, daß man als Spanier, wenn man streng nach Optinmierung seiner Wirtschaft etc geht, neben Portugal keine fremde Hilfe mehr benötigt.

Diese 2 Länder, dominieren dann das Spiel, 2 Länder, die sich voneinander nicht fürchten müssen, daher es in der Allianz keinen Sprengstoff gibt.

Alle anderen Nationen, werden immer ihre Reiberein, auch in Allianzen haben. Bzw manchen Ländern wird es überhaupt schwer fallen, vernünftige Verbündete zu suchen.

Ich verstehe euch, werter Nebu, ich bin bei HoI (egal welcher Titel) genauso motiviert wie ihr, oder ein Colonal Chris.

Ich stelle zuvor schon Pläne auf, was wie wieviel produziert werden muß und zu welcher Zeit, wo wann welche Truppen verlegt werden müssen, wo meine Truppen am besten kämpfen können und für jede Startegie gibt es Unterstrategien, falls etwas unvorhersehbares eintritt.

Was ist das Ergebnis? Ich habe bei unseren HoI 1/2 Spielen im MP noch NIE verloren, alleine auch schon deshalb, weil ich die Planungsarbeit für meine ganze Ally mache. Zum Glück finden es die Anderen noch immer ganz lustig und meine Verbündeten wechseln ja...

Was ich damit sagen will: Mit der richtigen Vorbereitung und einem umfangreichen Wissen über das Spiel und dessen Vorgänge, kann man ein Spiel leicht dominieren.

Bei HoI macht dies aus meiner Sicht mehr Sinn, es geht einen Krieg zu gewinnen, ohne Diplomatie etc....

bei EU2 ist dies aus meiner Sicht anderst. Womit wir wieder dahin kommen, daß viele von uns verschiedene Ansichten über ein MP haben, bzw auch SP

Ich für miene Postion, spiele mein Spiel sicherlich auch mit ein bisschen Vorausplanung, aber erst kurz vor Beginn der Session. Mein Ziel ist es, mein Land dynamisch zu halten und EInfluss zu wahren, aber nicht, alles mit aller Kraft aus dem Land herauszuholen. So wie im echtem Leben, in der Geschichte, gibt es manchmal ENtscheidungen bei EU2, die wirtschaftlich vielleicht nicht so gut sind, aber ich würde sie trotzdem machen.

Vielleicht spiele ich das Spiel ein bisschen zuviel mit dem historischen Aspekt, daß Ausdehnung Macht für den König bedeutet, auch wenn dies nicht unbedingt der Fall ist.

Was ich sagen will: Ich halte nicht viel von extremer Optimierung, ich finde es sollte jeder so spielen, daß es möglichst viel Spaß macht. Andererseits, hätte es mich auch nicht gestört, wenn ihr auch "extrem" gespielt hättet, weil es aus meiner Sicht eine Herausforderung gewesen wäre.

Aber Nebu, der Ton gegen euch war teilweise provokant, bzw herausfordernd, aber eure Posts warend dies teilweise auch, alleine wie ihr gerichtet habt und es nahm euch keiner übel.

Nur zur Erinnerung: Es gibt viele Wege EU2 zu spielen, ihr rätseltets damals, zu Beginn unseres Spieles, was jeder so plant und wettertet gegen Venedig, da dieser zur Zwitternation wurde und darauf bestand.

Ihr konntet euch keine Lösung vorstellen, warum er dies tat, obwohl ich euch sagte, daß die Lösung direkt euch zu Füssen liegt. So war es auch, Venedig tat im Verbund mit Spanien und Frankeich gut daran, Zwitter zu werden!

Ihr seht, es gibt keine unumstossbare Wahrheit!

Nebukadnezar
23.06.06, 13:57
Was ist KoJ?

Kingdomof Jerusalem.
Ein Spanien, das die Reconquista beendet, indem Jerusalem befreit wird (Wunschtraum von Isabel) halte ich für sehr stilisch.



Naja das ist ja das Problem, ihr hättet euch alles leisten können. Weil Spanien liegt doch relativ isoliert am Anfang, euer einziger Nachbar ist ja Frankreich.

Ihr denkt in Landgrenzen. Unterlasst das. Powerprojektion (oder Machtprojektion) kann man in 1492 schnell machen.
Spanien braucht Absprachen mit England wegen Kolonien, Österreich ist ziemlich abhängig von spanischer Hilfe bei einem aggressivem Frankreich und ich hatte vor noch in der ersten Session eine Duftmarke beim Osmanen zu setzen.



Nunja man kann nicht genug Geld in EU2 haben denke ich. V.a. nicht in eurer Situation wo ihr irgendwann die ganzen Mitspieler gegen euch haben werdet da ihr halt einfach die Übermacht werdet. So wie ich euch aber von euren AARs usw. einschätze plant ihr das alles so akribisch genau durch dass ihr durch allerlei Maßnahmen wie geschickte Diplomatie usw. erstmal "still und heimlich" wachsen würdet und dann auf einmal unbesiegbar wäret.
Sich viele Kolonien zu schnappen erscheint mir als so eine Maßnahme z.B..
Weil wie gesagt ihr könntet z.B. immer den Merc-Pool leerkaufen um den Gegnern die Möglichkeit zu nehmen Mercs zu nützen usw..
Und Manufakturen sind teuer usw.. Kurzum kann man nie genug Geld in Eu2 haben imho.

Wenn man 40 Manus hat, dann sind die Kosten für die #41 so hoch, dass es wirtschaftlicher ist 10.000 Dukaten für einen krieg auszugeben um die Nachbarn klein zu halten. Geld verliert irgendwann an absolutem Wert.
Ich hatte das in dem Zusammenhang geschrieben, weil ihr meintet,dass sich Spanien/Portugal 90% der Kolonien sichern sollten. Das aber bindet MP und die wächst im Gegensatz zu Geld nicht auf den Bäumen.



Aber so wie ich euch einschätze (das ist ein Kompliment :) ) seid ihr wirklich sehr schnell unangreifbar. Mit dem Franzose werdet ihr euch wohl erst einmal einigen da ihr ja die ersten 20 Spieljahre euren guten Leader und Techvorteil habt.

Der LandTechvorteil von Spanien gegenüber Frankreich ist nach wenigen Jahren weg (Land 9) und das Rennen um Land 14 beginnt. Dieses Rennen gewinnt Frankreich knapp, wenn Spanien nix unternimmt.



Und ihr werdet mit jedem Spieljahr das verstreicht reicher da ihr z.B. Afrika erobert oder Kolonien.
Das ist etwas was jeder kann



Wir würden es sehr begrüßen wenn ihr mitspielt, lediglich die Idee dass ihr Spanien spielt halten wir mittlerweile für eine Schnapsidee. Denn wenn der beste Spieler das beste Land spielt das führt dann nur zu Langeweile. Wenn ihr jedoch ein kleineres Land spielen würdet wie Polen oder Holland wäre das sicher interessant für alle :).
Frankreich ist das beste Land. Allerderings war es ungeeignet für mich, da ich keine Ahnung habe wie man vernünftig im MP Spielerkriege führt und kaum den Druck entwickeln könnte um ein glaubhaft aggressives Frankreich zu spielen.

Tadajon
23.06.06, 14:13
Salve!

Ich lese hier schon eine paar Tage mit und habe die Diskussion mit interesse verfolgt. Ich habe zwar seit min. 2 Jahren kein EU2 mehr gespielt, würde aber sehr gerne mal bei einem MP dabei sein!
Momentan fehlt mir zwar komplett die Spielpraxis, aber die kann ich mir im SP relativ schnell wieder aneignen. So weit das eben im SP möglich ist. Habe das Spiel mit Begeisterung mehrere Jahre lang gedaddelt, aber halt noch nie im MP.

Nebukadnezar
23.06.06, 14:13
aber ihr seid scheinbar wenig willens zu akzeptieren das andere Spieler Prioritäten ganz anders setzen, und Dinge die für euch unumstößliche Grundpfeiler sind für manch anderen nichtmal eine Randnotiz darstellen.

Ja, ich hatte vorausgesetzt, dass die Spieler ähnliche Interessen wie im ersten Abberation-MP haben. Dort gab es dominante Powergamer :)
Wäremir imTraumn ikcht eingefallen, dass es jemand nicht sein will,da ich das Schicksalderjenigen gesehen habe, die es nicht waren.


Auch deine Strategie ist sehr typisch für das von uns angesprochene.
Du hattest schon einen genau ausgearbeiteten Plan, Strategien und Taktiken... für eine MP Partie!

Der Plan war nicht genau ausgearbeitet im Sinne einer graden Linie,die knallhart durchgezogen wird ohne nach Rechts und Links zu schauen falls ihr das meint.
Während der Eröffnungsphase mit Kriegen abseits der Heimat ist man verwundbar, also muß ich überlegen, wann ich Kriege wie führe, wieiviele Truppen ich dafür maximal verwenden darf und wann sie spätestens beendet sein müssen um die nächste Phase (diplomatisch oder kriegerisch) zu starten.
Mein Plan bestand aus sehr vielen Optionen, die mir alle viele interessante Kopfschmerzen bereitet hätten.
Es hätte einen Optimalfall gegeben, aber genügend Ressourcen, damit der Franzose nicht völlig ungehindert in Europa wildern kann. Wenn man das ohne Vorbeitung machen will würde man untergehen bei einem aggressiven Franzosen (behaupte ich mal).
Optionen zu haben ist das Ziel der Strategie.


Wenn der Osmane sich nun nach Norden gewendet und Ägypten ganz ignoriert hätte?
Nur weil es eine ineffektive Strategie wäre und dir Magenkrämpfe verursacht, muss das nicht für den Osmanenspieler gelten.
Dann wäre Spanien mit Alexandria im Sack wieder rausgegangen ohne KoJ (Schade natürlich) Alexandria ist der Hauptpreis der Mamelucken.

Nebukadnezar
23.06.06, 14:19
Weil als Spanien würdet ihr einfach nach sehr kurzer Zeit das Spiel bereits so dominieren dass es gar keinen Sinn mehr macht es fertig zu spielen.
Aber dies befriedigt dann wohl weder euch noch alle anderen Mitspieler.
Das wäre nicht meine Prognose. Frankreich ist keine Wurst.
Sinn Fein würde sich was einfallen lassen und darauf wäre ich gespannt gewesen.
Was ich machen wollte war nicht dadurch motiviert dominant zu sein. Eher das Gegenteil: um eine französische Dominanz zu kontern hätte ich mir was einfallen lassen müssen.
Wenn dabeui herausgekommen wäre,dass Spanien dominant wäre,dann würde das weniger an Spanien liegen sondern an einer Negation vomn Spielelementen durch andere Spieler.

Ja, der Fall wäre absolut unbefriedigend für alle Beteiligten

Solokow
23.06.06, 14:24
Es hätte mich wie oben schon angekündigt, sehr gefreut, gegen so ein Spanien Strategien zu entwickeln, auch wenn ich EU2 nicht so besonderst beherrsche, aber ich denke, mir wäre schon etwas eingefallen. Natürlich hängt das Wohl der französischen nation davon ab, nicht von allen Seiten gleichzeitig bedrängt zu werden.... überlegt es euch nochmal Nebu, ...solltet ihr wirklich so dominant werden, liegt es an allen anderen Spielern, dies zu unterbinden.

Boron
23.06.06, 14:32
Das wäre nicht meine Prognose. Frankreich ist keine Wurst.
Sinn Fein würde sich was einfallen lassen und darauf wäre ich gespannt gewesen.
Was ich machen wollte war nicht dadurch motiviert dominant zu sein. Eher das Gegenteil: um eine französische Dominanz zu kontern hätte ich mir was einfallen lassen müssen.
Wenn dabeui herausgekommen wäre,dass Spanien dominant wäre,dann würde das weniger an Spanien liegen sondern an einer Negation vomn Spielelementen durch andere Spieler.

Ja, der Fall wäre absolut unbefriedigend für alle Beteiligten
Hm möglich. Ihr habt ja die ersten 2 Sessions nicht mitgespielt, aber da haben wir uns alle nicht mit Ruhm bekleckert :D.

In der 2. Session ist Sinn Feinn nämlich eigentlich von der Österreich-KI besiegt worden. Glücklicherweise hat die KI dann Frieden geschlossen, aber Sinn Feinn war vor lauter War Exhaustion schon am Zusammenbrechen.
Und Frankreich ist von mehr Ländern umgeben mit denen es sich erstmal einigen muss, England und Österreich. Dies führt mich zu meiner nächsten Frage:



Frankreich ist das beste Land. Allerderings war es ungeeignet für mich, da ich keine Ahnung habe wie man vernünftig im MP Spielerkriege führt und kaum den Druck entwickeln könnte um ein glaubhaft aggressives Frankreich zu spielen.
Wieso haltet Frankreich für das beste Land? Wegen seinen Leadern?
Frankreich hat zwar bei Spielbeginn etwas bessere Slider usw. als Spanien aber Spanien kann dafür so früh exploren.
Und solange euer Grande Captain lebt ist für Frankreich ein Angriff auf euch imho sehr gefährlich.
Ihr schnappt euch früh die Azteken die ihr ja per Event "erbt" sobald ihr deren Hauptstadt besetzt habt. Und dann macht ihr das von euch beschriebene Afrikaerobern und habt damit recht gute Tech und mehr MP als Frankreich.

Wo soll Frankreich denn früh expandieren? Frankreich ist zwar stark zu Spielbeginn des 1492 Szenarios aber wenn der Franzose gleich zu frech agiert dann findet er sich doch in einer Situation wieder ähnlich der Ludwig XIV oder?
Wenn also der Franzose gleich z.B. munter im DR annektiert hätte er damit wohl sofort Spanien, Österreich und England gegen ihn.

Wie würdet ihr mit Frankreich vorgehen?

Solokow
23.06.06, 14:42
Dieser Krieg, Österreich gegen Frankreich, war auch gegen die Normen. Wäre der Österreicher nicht ein KI Land gewesen, hätte ich auch nie solange zuvor Krieg geführt und meine Grenze in Europa so vernachlässigt.

Im Prinzip ist Österreich gut ausgestiegen, wobei mein Land schon ziemlich rebellierte, da habt ihr Recht. Aber in einem normalen MP unter anderen Bedingungen, würde ich auch anderst vorgehen, glaubt mir dies...

Nebukadnezar
23.06.06, 14:51
Ich sehe das Problem darin, daß man als Spanier, wenn man streng nach Optinmierung seiner Wirtschaft etc geht, neben Portugal keine fremde Hilfe mehr benötigt.

Diese 2 Länder, dominieren dann das Spiel, 2 Länder, die sich voneinander nicht fürchten müssen, daher es in der Allianz keinen Sprengstoff gibt.

S+P sind eine nahezu ideale Kombination,ja. Es hängt sehr stark von Frankreich und England ab, ob es zu einer Dominanz kommt, aber auch ob z.B.Schweden Seemacht wird. Frankreich+England+Schweden sollten zusammen S+P knacken können oder zumindest eine sehr gute Verhandlungsposition haben. Oder Schweden durch ein See-Venedig oder noch besser:Holland ersetzen.



Alle anderen Nationen, werden immer ihre Reiberein, auch in Allianzen haben. Bzw manchen Ländern wird es überhaupt schwer fallen, vernünftige Verbündete zu suchen.

Ja, hängt (neben dem Spieler) auch von den kurzfristig nicht mehr änderbaren Slidern ab.



Ich stelle zuvor schon Pläne auf, was wie wieviel produziert werden muß und zu welcher Zeit, wo wann welche Truppen verlegt werden müssen, wo meine Truppen am besten kämpfen können und für jede Startegie gibt es Unterstrategien, falls etwas unvorhersehbares eintritt.

Ich hätte mich auf die Schwierigkeiten gefreut, die ihr mir bereiten wolltet :)
Ein starkes aggressives Frankreich bzw einen starken gegensatz umdie Achse Spanien/Frankreich/Österreich/Osmanen halte ich für den Schlüssel einer dauerhaften Spannungspartie in EU.
Wahrscheinlich hättet ihr mir im ersten krieg im taktischen Bereich gezeigt wo der Hammer hängt (0 Kampferfahrung)


Was ich damit sagen will: Mit der richtigen Vorbereitung und einem umfangreichen Wissen über das Spiel und dessen Vorgänge, kann man ein Spiel leicht dominieren.

Wenn niemand sonst sich vorbereiten will: ja.



Vielleicht spiele ich das Spiel ein bisschen zuviel mit dem historischen Aspekt, daß Ausdehnung Macht für den König bedeutet, auch wenn dies nicht unbedingt der Fall ist.

Wie gesagt: den vom Effizienzgedanken her kontraproduktiven Gedanken der Reconquista hätte mein Spanien sehr ernst genommen.



Was ich sagen will: Ich halte nicht viel von extremer Optimierung, ich finde es sollte jeder so spielen, daß es möglichst viel Spaß macht. Andererseits, hätte es mich auch nicht gestört, wenn ihr auch "extrem" gespielt hättet, weil es aus meiner Sicht eine Herausforderung gewesen wäre.

Wäre bestimmt nett geworden :)



Aber Nebu, der Ton gegen euch war teilweise provokant, bzw herausfordernd, aber eure Posts warend dies teilweise auch, alleine wie ihr gerichtet habt und es nahm euch keiner übel.

Jeder kann mir mit einer Begründung vorwerfen was er will. Darüber kann man reden.
Aber wenn behauptet wird, dass ich mir pausenlos (!) widerspreche ohne irgendwas, dann ist das Murks. Das war an Boron gerichtet (erledigt) und nicht an Therlun oder euch.



Nur zur Erinnerung: Es gibt viele Wege EU2 zu spielen, ihr rätseltets damals, zu Beginn unseres Spieles, was jeder so plant und wettertet gegen Venedig, da dieser zur Zwitternation wurde und darauf bestand.

Ihr konntet euch keine Lösung vorstellen, warum er dies tat, obwohl ich euch sagte, daß die Lösung direkt euch zu Füssen liegt. So war es auch, Venedig tat im Verbund mit Spanien und Frankeich gut daran, Zwitter zu werden!

Ihr seht, es gibt keine unumstossbare Wahrheit!
'Mein' S+P wäre nicht unangreifbar und hätte Probleme auch wenn sich weniger als alle anderen dagegen zusammentun.
'Euer' S+F+V wäre das Spielende zumal es nicht mal eine Seemacht im gegnerischen Lager gab.

Mich hatte diese Dominanz verwundert.
In dem Zusammenhang spielt es keine besondere Rolle mehr ob Borons Spanien keine Pagans konvertiert oder dort Steuereintreiber ernennt oder was für Slider Venedig einstellt. Die Allianz war stark genug um alles auszuhalten.
Diese Sachen hätten erst wieder Gewicht bekommen, wenn Spanien + Venedig aus der Allianz rausgewollt hätten.

Und das führt mich wieder zurück an den Anfang.

Gestartet hatte ich mein Engagement in diesem Thread mit der Verwunderung wie das Spiel von Frankreich gewonnen war bevor es gestartet wurde. Ohne Kampf
"Dominanz" war meine Verwunderung mit "warum muß jemand dafür MP spielen?"

Die Sachen, die ich danach geschrieben haben dienten dazu dafür zu sorgen, wie man sicherstellt, dass mehr als nur 1 Nation mitspielt.
Daraufhin wird mir Powergaming etc 'vorgworfen'
Gehen wir nochmal zurück zum Start:

Wer hat Zweifel daran, dass Frankreich haushoch gewonnen hätte und das Spiel an einer unglaublichen Dominanz schnell tot sein würde?

Ich hatte Frankreich zum diplomatischen Sieg gratuliert.

Meine nächsten Posts waren erstmal nur an Boron/Venedig gerichtet, da ich nicht gesehen habe, wie sich die beiden jemals wieder von Frankreich lösen könnten (Quasi-Vasall hatte ich sie genannt)

Sinn Fein hat ein ganz anderes Spiel gespielt als ihr. Er hatte die Dominanz und konnte sich sogar (m.E. schädliche) Eroberungen von armen Sunni-provinzen leisten.

Ja, ich hätte mich gefreut ein Gegengewicht zu Sinn Fein zu sein,damikt euer Spiel nicht schon wieder so schnell tot ist.
Wie diese Diskussion abgleiten konnte in etwas, wo mir Powergaming vorgeworfen wird, wenn ich es noch nicht mal gestartet habe, während Sinn Fein noch nicht mal Ernst machen musste als Franzose in einem Spiel an dem ihr alle teilgenommen habt und er trotzdem verdammt dominant war ?

Boron
23.06.06, 14:56
Dieser Krieg, Österreich gegen Frankreich, war auch gegen die Normen. Wäre der Österreicher nicht ein KI Land gewesen, hätte ich auch nie solange zuvor Krieg geführt und meine Grenze in Europa so vernachlässigt.

Im Prinzip ist Österreich gut ausgestiegen, wobei mein Land schon ziemlich rebellierte, da habt ihr Recht. Aber in einem normalen MP unter anderen Bedingungen, würde ich auch anderst vorgehen, glaubt mir dies...
Natürlich das sollte eure Leistung ja nicht abwerten :).

Aber wenn Bismark selber gespielt hätte dann hätte er evtl. mit England zusammen angegriffen und das wäre gefährlicher als die KI gewesen wohl.
Und ihr hättet dann ja nicht Benin usw. erobert evtl., wäret also schwächer aus der Partie gegangen.

Ich bin kein Frankreichexperte, aber wenn man mit Spanien kein Bündnis hat ab wann kommen französische Entdecker?
Bzw. wie startet man klassisch als Frankreich?
Überhaupt hat es Franrkeich denke ich aufgrund seiner Lage schwer in Bündnisse zu kommen. Zumindest mit Österreich und Spanien und England sind Bündnisse ja nicht so ohne weiteres möglich.

Nebukadnezar
23.06.06, 15:42
In der 2. Session ist Sinn Feinn nämlich eigentlich von der Österreich-KI besiegt worden. Glücklicherweise hat die KI dann Frieden geschlossen, aber Sinn Feinn war vor lauter War Exhaustion schon am Zusammenbrechen.

Ziemlich unglücklich eine Session zu starten ohne die vakante Spielernation auf langen Frieden zu setzen (incl verbündeter). Da kann man sich als menschlicher Spieler verausgaben insbesondere wenn man eigentlich einenn NAP hat und woanders Krieg führt.


Wieso haltet Frankreich für das beste Land? Wegen seinen Leadern?
Frankreich hat zwar bei Spielbeginn etwas bessere Slider usw. als Spanien aber Spanien kann dafür so früh exploren.

Die Slider sind wesentlich besser. Nicht 'etwas'.


Und solange euer Grande Captain lebt ist für Frankreich ein Angriff auf euch imho sehr gefährlich.

1518 stirbt er, Landtech ist gleich dann. Frankreich techt schneller und hat mehr MP und bessere Landmoral. Ab dann steigt Frankreich weiter auf. Noch Fragen?
Das Infaltionsfreie geld: Vorteil Frankreich.
Aztekengold: nur nutzbar, wenn man es druckt. Ansonsten wird es aufgefressen in der Forschung im Vergleich zu Frankriech beim Versuch dern Starttechvorteil von Spanien zu halten.
Ich schaffe es jedenfalls nicht Spaniens Techvorteil gegenüber Frankreich zu halten. Es gehört einiges dazu ihn später wieder herzustellen.


Ihr schnappt euch früh die Azteken die ihr ja per Event "erbt" sobald ihr deren Hauptstadt besetzt habt. Und dann macht ihr das von euch beschriebene Afrikaerobern und habt damit recht gute Tech und mehr MP als Frankreich.

Spanien hat nicht mehr MP durch Afrika. Vergleichbar viel, aber nicht mehr.
Dazu hat Spanien BB=BBmax/2 und 8*mal höhere Stabkosten als Frankreich (aber nicht das 8mal höhere Einkommen!) und muß sein Geld raushauen für Konversionen. Trotz Inno=0 und Inno=6/7 bei Frankreich.
Afrika-MP ist etwas was zu einem hohen Preis kommt und ich habe sehr lange daran getestet wie sich Spanien das Abenteuer leisten kann ohne daran zugrunde zu gehen oder total bewegungsunfähig zu werden.
Das Erobern der Provinzen ist leicht. Schwer ist es das Zeug auch zu verdauen. Spielt das mal selber kurz durch oder fragt mich nach dem Save, den ich euch angeboten hatte.

Falls ihr auf die MP aus eurem Spiel anspielt: Schaut euch an, wieviele Provinzen bei wem ihre MP bei 20K verdoppeln und löscht einfach mal alle Vasallen. Es gibt einen MP-Bug (auch in 1.09 noch)
<20 K: MP*0.25
20K-200K: MP*0.5
>200K: MP*0.75
Minus 1 für falsche Religion.
Während die Schwellen 5K, 10K, 40K, 80K etc auch wirtschaftlich sinnvoll sind, hat damit 20K bei der MP eine herausragende Bedeutung.
Spanien hat mit Gibraltar+Granada 2 Wurstpprovinzen ohne MP (erst ab 1600 wieder)
Roussillon bringt auch nix.
Bleiben verdammt wenig iberische Provinzen. Zu allem Überfluß haut jedes Plage-event auch noch in Castilla rein, das bei mir sehr lange unter 20K herumkrebst, während Paris problemlos mehrere Tausend Einwohner weniger verkraften kann.
Da ist nicht viel los mit MP in Spanien und es wächst auch kaum noch.



Wo soll Frankreich denn früh expandieren? Frankreich ist zwar stark zu Spielbeginn des 1492 Szenarios aber wenn der Franzose gleich zu frech agiert dann findet er sich doch in einer Situation wieder ähnlich der Ludwig XIV oder?
Wenn also der Franzose gleich z.B. munter im DR annektiert hätte er damit wohl sofort Spanien, Österreich und England gegen ihn.

Die Zeit arbeitet für Frankreich.
- Frundsberg lebt bis 1528. Dauert lange bis Österreich wieder was hat.
- El Gran Capitan lebt bis 1518. Dauert lange bis Spanien wieder was Vergleichbares hat. El Gran Capitan ist die ganz große Ausnahme. Ein Killer. Schoc=4 ist nett,aber Feuer=6 ist ein Hammer. Das Besondere ist, dass nur Spanien die Feuerphase und den CRT-Vorteil hat. Dieser Vorteil währt nur ganz kurze Zeit. Danach bleibt El Gran Capitan zwar ein Superanführer, aber in Relation hat er viel verloren. Statt Gottstatus hat er dann nur noch Halbgottstatus.
- Landtech-Parität.Spanien hat eine großen Vorteil zu Beginn. Die nächste Schwelle ist Land 14. Da kommt Frankreich zuerst hin, wenn es will.



Wie würdet ihr mit Frankreich vorgehen?
Die Gebiete holen, die die anderen als französisch ansehen ohne groß aufzufallen. Bei Land 14 sieht man weiter. Sonst bei Land 18. Spanien als 'bedrohlich' darzustellen dürfte die wichtigste diplomatische Leistung sein.
Österreichische Expansion eindämmen nach dem Motto "was der darf steht mir auch zu". Dafür sorgen, dass Brandenburg, Osmane, Schweden, eventuell Russe als Juniorpartner in einer französischen Allianz zwar eine gute Ergänzung (also stark) aber nicht zu stark wären.
Defensivpositionen in Alpen (Schweiz) sichern und auf Verhandlungsweg für bessere Grenze zu Spanien sorgen. Hauptrichtung der Epansion (außer Savoyen/Bretagne): Holland+nördlich der Schweiz oder Italien. Eins von beidem. Das wäre aber eine sehr langsame+vorsichtige Expansion, da Frankreichwahrscheinlich nicht als große Bedrohung dastehen will.
Frühes Kolonial/Geld: Entweder nach NA gehen oder nach Indien. Nicht beides gleichzeitig. Darf nicht zuviel MP binden.
5-6 Manus bauen. 1 FA, 4-5 Raffinerien.
Slider Richtung Kampf.
Das ist etwas was ich als 'gut' für die ersten französichen Jahre bezeichnen würde ohne großartig innovativ zu sein.
Würdesich alles ändern durch ständige Beobachtgung von Spanien+Österreich. Falls da etwas passiert,was mir nicht gefällt müssen Truppen bereit sein um Druck zu machen.
Auch eine Art den finanziellen Nachteilauszugleichen, denn wenn Spanien von der Truppenzahl in Europa mithalten will, dann muß esebenfalls mehr Truppen haben. Die spanischen sind teurer. Zensustax ist aber vergleichbar.
Auch durch sowas (also durch Nichterobern) kann Frankreich Spanien zu etwas weniger. Halt weniger Kolonien oder nur zum Preis von Inflation. Falls Spanien so schräge wäre und gar keine Truppen hat zuhause um Geld zu sparen oder weil es denkt, dass es SP spielen kann ......

Anton
23.06.06, 15:52
Ich finde es doch sehr unangenehm, wie man Nebu rausgeekelt hat. :mad: Ich hatte mich auf ein Master Class eines wirklich starken Spielers sehr gefreut und bezweifle auch, dass es ihm als ohnehin Übermächtigen besonders viel Spaß machen würde, uns zu annektieren, auf sonstige Art zu plätten oder uns unfair alles abzunehmen.

Was mir auch missfällt, ist wie manche EU zu Risiko-Plus degradieren wollen. Dies macht nicht so viel Spaß, wie eben gescheit strategisch vorzugehen. Aber was soll's. Die erste Zeit bin ich ohnehin nicht da. Daraufhin aber Brandenburg, oder Spanien als freigewordene Großmacht. Oder Persien, Timuriden, China, was auch immer.

Nebukadnezar
23.06.06, 15:53
Und ihr hättet dann ja nicht Benin usw. erobert evtl., wäret also schwächer aus der Partie gegangen.


Ich glaube wir werden nie auf eine gemeinsame Diskussionbasis kommen, wenn ihr nicht erklärt nach welchen Prinzipien ihr 'schwächer' oder 'Besser' bezeichnet.
Ivoria, Bambuk+Bure sind wirtschaftlich Bringer (Spanien müsste bei den Provinzen aufpassen wegen Goldinflation). Alles andere ist teurer Ballast, aber ein Teil davon nötig um diese 3 Provinzen zu verbinden. Was man noch dazu erobert um räumliche Tiefe zu erreichen:Ansichtssache.
Die anderen Sunni-bzw Maliprovinzen (alles von Mali) sind dagegen eine deutliche Schwächung von Frankreichs Position, die sich Sinn Feins Frankreich erlauben konnte, weil er soweit vorne war.
Abgesehen von extrem hohen Stabkosten (Kombination von BB+Falschreligion) wo Frankreich vorher gar nix mit Stab am Hut hatte trotz Inno kosten die Konvertierungen auch viel ohne dass die Provinzen (außer den ersten 3) sonderlich was zur Wirtschaft beitragen. Ohne Landverbdinung kostet jede Provinz bei Konvertierung im Schnitt (incl Fehlversuche) so viel wie eine frühe Manufaktur. Ich würde mich für 5-6 Manufakturen vorher entscheiden als Franzose und nur Ivoria nehmen in dem Fall.
Als Spanier sitzt man vor einer ähnlichen Entscheidung: Manus vs Fremdreligionsprovinzen.....und da würde ich mich notgedrungen für die Provinzen entscheiden.
Spanien hat den Vorteil, dass es ohne Stabverlust Pagans angreifen kann die sonst neimand kennt umPerioden von Stab<1 auszusitzen.
Ziemlich wackelige Angelegenheit. Mein Spanien wäre alles andere als übermächtig für eine sehr lange zeit, hätte aber einen wesentlichen nachteil teilweise korrigiert (MP).
An diesem Problem habe ich sehr lange gesessenund getestet bis ich eine Vorgehen hatte, die ich als halbwegs MP-fähig betrachten würde.
(wenn man sich Provinzen holt und diese Provinzen dann mehr kosten (tech+cash) und mehr Truppen binden (vor Ort und Bewegungszeit) als sie einbringen, dann wird man wahrscheinlich schwächer :)

'schwächer' und 'Besser' ist etwas, was sich nicht nur nach eindimensionalen kennziffern wie Provinzzahl, Einkommen oder MP bemisst.

Opthalamia
23.06.06, 16:20
Werte Regenten,

nach über 25 Jahren Pen&paper Rollenspielen habe ich eine Abneigung gegen Diskussionen die sich letztendlich nur um Spekulationen drehen.

Sicher spielt jeder um des Spielspaßes willen. Sicher versteht jeder darunter etwas anderes. Jeder hat gewisse Vorstellungen, und genau die wird er möglichst effizient durchsetzen wollen. Ob dies immer das Beste für sein Land sein wird, ist irrelevant. Eben weil es ein Rollenspiel ist.

Ich wollte mich mit Venedig, Dänemark oder den Päpsten versuchen. Keins der Länder würde je eine dominate Rolle spielen, sondern immer auf brauchbare Bündnise angewiesen sein. Ja, ich will ein Rollenspiel. EU2 war nie ein Kriegsspiel für mich, ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht wie man aus einem Krieg als finanzieller Gewinner hervorgeht. Immer nur darüber, wie man ihn überhaupt Gewinnt oder rasch beendet.

Ich freue mich auf interessantes historisches Rollenspiel, bei dem auch Dinge wie Religion bis zum Tolereranzedikt berücksichtigt werden. Ich beabsichtige mir auch ein Stück vom Welthandels und Kolonialkuchen als Venedig abzuschneiden und hoffe darauf, den Osmanen an meiner Grenze Paroli bieten zu können. Sicher , Venedig ist nie eine Großmacht und daher auf Bündnisse angewiesen. Praktisch erwarte ich die Hilfe aber.

Wenn nur alle anderen ihre eigene Macht im Sinn haben, sind das leider keine Rollenspieler. Aber solange nicht Spielernationen-Rauswurf-Bündnisse geschlossen werden, sollte das dem Spielspaß kaum abträglich sein. Ich hoffe das es sehr viele ehr kurffristige (20-40 Jahre) Bündnisse geben wird.

Fakt ist, bei 14 Spielern gibt es genug Nationen die wesentlich schwächer sind als die "Großen". Ihr diskutiert lang und breit über wenige Reiche, als ob nur ca. 7-8 Spieler teilnehmen würden. So langsam bin ich statt egal nun pro 1492. einfach nur weil die Ländergrenzen etwas genauer definiert sind.

Meine konkreten Vorschläge:

Nicht Spekulieren sondern spielen
Alle Regenten sollten bei ihrer Bündnispolitik neben der Wirtschaft und Eroberungszielen auch religiöse Fragen nebst Badboy von Spielereichen berücksichtigen.
Möglichst alle sollten neben dem bestehenden Bündnis auch bereits Verhandlungen für das folgende Bündnis führen, damit wir nicht bei jeder abgelaufenen Allianz eine Spielpause für Verhandlungen nötig wird.

Für mich sind Powergamer nicht diejenigen, die stets ihr Land optimieren um anderen überlgen zu sien, sondern diejenigen die sich auf Kosten anderer im Übermaß bereichern wollen. Leider sind ja die Badboyregeln unter Spielern ausgeschaltet. Werte Regenten, seid Euch sicher, Venedig wird stets auf Ruhm und Ehre bedacht sein. ( in der Reihenfolge, schließlcih braucht auch Venedig ab und zu eine Entschädigung für seine finanziellen Opfer)

Eine Frage bleibt mir noch. Friedensverhandlungen sind ja unter Spielern ein besonderes Problem, m.E. sollte ein Spieler ein unerwartet günstiges Friedensangebot bei Stab -3 immer annehmen müssen.

Hochachtungsvoll

Der (im Augenblick) ewige Doge Optha

Solokow
23.06.06, 16:38
Die BB Punkte sind in einem MP zwar nicht direkt relevant, dafür wird eine echte Dominanz, in der Regel (s0 hoffe ich) umso erbitterter bekämpft!

Nebu, deine Frankreichanalyse fand ich wirklich gut, ist genau mein Weg, den du hier beschreibst (jedenfalls wäre es im letzten MP so gewesen - nur habe ich mich dann für einen Prunkstil entschieden)

Nunja, ich möchte allen hier einen Vorschlag machen:

Wir einigen uns auf das 1492 Scenario, beginnen möglichst bald zu spielen und lassen unsere tiefergehenden Diskussionen... die Spielweise von Frankreich und Spanien ist ja nun ziemlich aufgedeckt..

Die Ländervergabe sollten wir nocheinmal durchgehen, weil sich ja einige mit der Vorgabe, wir spielen das 1419 Scenario, entschieden haben.

Ich würde mich auch weiterhin freuen, Elvis und Nebu im Spiel zu sehen.

Macht das Beste aus euren Ländern, das was ihr als erstrebenswert erachtet. Wirtschaft ist meiner Meinung nach viel, Diplomatie ist alles...

Boron
23.06.06, 16:43
Hm mal zum Techen ganz allgemein eine Frage da wir fast befürchten dass wir da ein Konzept missverstanden haben und daher was übersehen.

Da ist ja im Paradoxforum dieser Abschnitt:



4.4- TSM: Tech Speed Multiplier

TSM = 1 + (Religion Modifier) + (Cities Modifier) + (Vassal Modifier) + HRE Modifier) + (No Contact Modifier) + (Whiteman Modifier)
It cannot be less than x1; if the sum of the modifiers is negative, then x1 is substituted.

The sum of the Religion, Cities, Vassal and HRE modifiers cannot be greater than +3.0, if it is, +3.0 is substituted.


Der City Modifier ist aber +1 für 8 Cities und +0.025 pro Stadt über 8.
D.h. 88 Städte ergibt +3.



Section Component

4.2 BV: Base Value
4.3 x ATM: Ahead of Time Multiplier
4.4 x TSM: Tech Speed Multiplier, which is made up from:
4.4.1 Religion modifier
4.4.2 + Cities modifier
4.4.3 + Vassals modifier
4.4.4 + HRE modifier
4.4.5 + No Contact modifier
4.4.6 + Whiteman modifier
4.5 x TGM: Tech Group Multiplier
4.6 x DPM: Domestic Policy Multiplier
4.7 x DFM: Defender of Faith Multiplier
4.8 x Inflation


Dies sind alle Faktoren die die Techspeed beeinflussen. Ein Großteil davon ist vom Spieler unbeeinflussbar bzw. recht irrelevant wie der Whiteman+No Contact Modifier.

Spanien könnte aber durch aggressive Afrikaeroberung und Kolonien ja schon relativ rasch >88 Provinzen kommen. Aber lassen wir Spanien mal noch weg und nehmen wir mal die Osmanen.
Diese können ja sehr viel Muslime annexen und Sibirien noch kolonialisieren wenn sie wollen und ein bissel Afrika.

Auf alle Fälle sinkt ja die Techspeed nicht sondern steigt sobald man mehr als 88 Provinzen hat da ja dann der Reichtum zwangsläufig steigt.


Da wir ja nicht auf VH spielen sind BB-Kriege ja nicht zwangsläufig ein Problem.
Gehen wir also zur Stabilität über:

Sobald man viel BB hat bekommt man eben Stabkosten x4.

Das ist schon ärgerlich aber wenn ihr Narrowminded und Serfdom jeweils auf Maximum habt kommt so ja schonmal eine recht starke Stabkostenreduktion zu stande.



5.2 Base cost
5.3 x DP multiplier
5.4 x BB multiplier
5.5 x Fine Arts Academy multiplier
5.6 x Vassal multiplier
5.7 x HRE multiplier
5.8 x Inflation


Wäre dann also denke ich:
0.5x0.75 (max Narrowminded und max Serfdom) x4 und da ihr euch dann wenigstens 10 Stabmanus leisten könnt nochmal wenigstens x0.9.

Wäre dann also x1.35 als Multiplikator.

Wenn wir die Osmanen nehmen die kriegen als Sunnies -6 Stabkosten und 25 Basiskosten für eine Staatsreligionsprovinz, 60 für eine Nichtstaatsreligionsprovinz.
Ganz grob über den Daumen gepeilt wären das also wenn wir mal ein Osmanisches Reich mit 100 Sunni und 50 nicht Sunni Provinzen annehmen dann 100x19x1.35 + 50x54x1.35 +100 für eine Stabstufe bei 0% Inflation. Wären 6210 Stabkosten.
Wieviel Geld würde so ein osmanisches Reich verdienen?
Ich nehme mal an wenigstens 300-400 monatlich.
Da ihr als Türke aber relativ viel mit Diploannex usw. machen könnt und ihr könnt dies ja gut, habt ihr ja in eurem Osmanenpower-AAR beschrieben könnt ihr wohl eher 20 Stabmanufakturen bauen.
Damit würde der Multiplikator auf x1,2 fallen und die Stabkosten wären nur noch 5520 und ihr kriegt schon 100 pro Monat allein von den Manufakturen.

Kurzum denken wir auf jeden Fall dass man das schon handhaben kann.

Und Spanien und der Türke haben ja besonders viel Expansionsraum da sie am "Rand" liegen, der Spanier kann viele Kolonien + amerikanische Pagans + in Afrika erobern, der Türke kann viel Diploannexen und dann Sibirien kolonialisieren.

Somit sollte also denke ich in the long run so ein "Monsterland" doch ziemlich schnell techen?
Falls ihr das andere Extrem nehmt, einen Hypertecher, z.B. ein Venedig mit nur wenigen Provinzen das viel handelt, dann techt dieses zwar möglicherweise etwas schneller als ihr aber es hat ja nur einen Bruchteil eurer Geldeinnahmen.
So ein Land sollte sich dann recht schwer tun Gebiete zu erobern wenn es seinen Techvorgang abgeschlossen hat.

Klar mit den Religionen muss man aufpassen aber solange man nur 2 Religionen im eigenen Land hat geht dies ja einigermaßen. Und als Spanier/Osmane ist dies ja mehr oder weniger gegeben.
Als Spanier Katholisch + Muslimisch, als Türke Sunni + eine weitere Religion seiner Wahl.

So kann man mit seinen Religionsslidern so diese tolerieren und Katholisch und Muslimisch/Sunni macht ja wenigstens 50% der Eu2-Welt aus grob geschätzt.
Zumindest wenn es "normal" läuft und die katholischen Nationen fröhlich kolonialisieren.

Was haltet ihr von diesen Theorien werter Nebu?
Ich bin mir sicher da sind Denklücken drin aber wir müssen zugeben dass wir so etwas immer für eine doch erfolgversprechende Eu2-Spielweise gehalten haben. Die Stab ist zwar tückisch aber sollte mit den Slidern managebar sein.

Wir dachten dass ihr eigentlich so ein riesiges Monsterreich für Spanien plant, v.a. da ja sämtliche eurer AARs sehr gigantomanisch sind.
Und als Spanier/Türke müsstet ihr dies ja erstmal nur gegen die KI tun, und dass ihr darin Meister seid wissen wir ja durch die Lektüre eurer EU2 und Vicky-AARs.

Und dann habt ihr ja immer gesagt Spanien erobert Afrika, damit meinten wir ihr legt dies liberal aus und meint GANZ Afrika + die Türkei gleich noch mit dazu. Wir hatten auch keinen Zweifel dass ihr das mit euren Fähigkeiten schafft.
Darum haben wir so vehement gegen euer Spanien protestiert, aber möglicherweise habt ihr ja was anderes geplant.

Falls ihr so etwas jedoch geplant hättet wäre es euch denke ich sicher gelungen und euer Spanien hätte sich dann bei Spielende über alles katholische und muslimische in Eu2 erstreckt, also über halb Asien, halb Europa, halb Amerika und ganz Afrika.

Denn da ihr auch gern Diplomacy spielt usw. wäre es euch sicher auch gelungen am Anfang in der kritischen Phase wo ihr noch verwundbar seid Frankreich usw. schon diplomatisch einzulullen und euch Zeit zum Expandieren zu verschaffen. Und danach hätte es evtl. schon niemand mehr gewagt euch und Elvis zu attakieren.

Dies im Groben waren meine Gedankengänge.

Opthalamia
23.06.06, 16:43
Wirtschaft ist meiner Meinung nach viel, Diplomatie ist alles...

Eben, und bevor wir tatsächlich beginnen zu Spielen benötigen wir noch einige Tage für PM-Verhandlungen.

Boron
23.06.06, 16:49
Wir einigen uns auf das 1492 Scenario, beginnen möglichst bald zu spielen und lassen unsere tiefergehenden Diskussionen... die Spielweise von Frankreich und Spanien ist ja nun ziemlich aufgedeckt..

Die Ländervergabe sollten wir nocheinmal durchgehen, weil sich ja einige mit der Vorgabe, wir spielen das 1419 Scenario, entschieden haben.

Ich würde mich auch weiterhin freuen, Elvis und Nebu im Spiel zu sehen.

Macht das Beste aus euren Ländern, das was ihr als erstrebenswert erachtet. Wirtschaft ist meiner Meinung nach viel, Diplomatie ist alles...
Wir sind mit 1492 auch einverstanden und nehmen die Timuriden.

Wir wollen Nebu auch unbedingt dabei haben, zwar lieber als Polen oder ein anderes interessantes Land aber zur Not auch als Spanien auch wenn wir das nach wie vor für keine gute Idee halten :D

Solokow
23.06.06, 16:50
Sollte Nebu und Elvis wirklich so überlegen sein, wie ihr es befürchtet, dann sind wir selbst doch alle schuld.

Anton
23.06.06, 17:10
Ich würde mich auch auf Nebu im Spiel sehr sehr freuen, und sehe die Sache wie Opthalmia.

Ich glaube nicht, dass ein Hegemon ein Spiel zerstört, weil wir alles Gentlemen sind und keine schwachen Mitspieler aus Boßheit in den Boden stampfen, hoffe ich doch. Aber vielleicht habe ich ein falsches verständnis vom Spiel. Dann gibt es halt die Koalitionskriege nicht gegen Frankreich, sondern gegen Spanien. Warum auch nicht? ;)

exe.jac
23.06.06, 17:34
in dem anderen mp hier im forum hab ich 2 mal als portugal mitgespielt. ich stand mit spanien offiziell als gut freund da. inoffiziell mochte ich spanien nicht und sah meine eigenständigkeit bedroht. ich löste aus strategischen gründen meine allianz mit spanien und ging eine allianz mit einigen minors in indien und afrika ein (zum diploannexen). gestern spielte ich für anton deutschland in eben diesem mp. und was sah ich, spanien ist der allianz mit portugal und lanka beigetreten, mit portugal als allianzführer!

was soll diese keine anektode sagen: man kann soviel planen wie man lustig ist, der mensch ist und bleibt ein unsicherer faktor.

übrigens noch meine persönliche meinung: ich finde es nicht fair, sich einen sub zu organisieren, um das maximum aus seinem staat zu kitzeln. ihm zu sagen, wo er kolonisieren darf oder nicht ist eine strategische entscheidung die im spiel fallen sollte und nicht bei einem bier vor dem fernseher. desweiteren finde ich es nicht fair, die eventdatei abzugrassen und sie in seine strategischen planungen mit ein zubeziehen. die gründe dafür sollten auf der hand liegen. kein mensch unserer wunderschönen welt, ist in der lage in die zukunft zu sehen und seine politik daraufhin anzugleichen. das ist für mich persönlich cheaten.

Anton
23.06.06, 17:45
in dem anderen mp hier im forum hab ich 2 mal als portugal mitgespielt. ich stand mit spanien offiziell als gut freund da. inoffiziell mochte ich spanien nicht und sah meine eigenständigkeit bedroht. ich löste aus strategischen gründen meine allianz mit spanien und ging eine allianz mit einigen minors in indien und afrika ein (zum diploannexen). gestern spielte ich für anton deutschland in eben diesem mp. und was sah ich, spanien ist der allianz mit portugal und lanka beigetreten, mit portugal als allianzführer!

was soll diese keine anektode sagen: man kann soviel planen wie man lustig ist, der mensch ist und bleibt ein unsicherer faktor.

übrigens noch meine persönliche meinung: ich finde es nicht fair, sich einen sub zu organisieren, um das maximum aus seinem staat zu kitzeln. ihm zu sagen, wo er kolonisieren darf oder nicht ist eine strategische entscheidung die im spiel fallen sollte und nicht bei einem bier vor dem fernseher. desweiteren finde ich es nicht fair, die eventdatei abzugrassen und sie in seine strategischen planungen mit ein zubeziehen. die gründe dafür sollten auf der hand liegen. kein mensch unserer wunderschönen welt, ist in der lage in die zukunft zu sehen und seine politik daraufhin anzugleichen. das ist für mich persönlich cheaten.

Im Sp lässt man sich eventuell noch überraschen, aber ich habe nun mal in SP alles gespielt und kenne alle Stärken und Schwächen. Diese bezieht man nunmal in die Planung ein. Der unsicherheitsfaktor wird im MP durch die Spieler bestens erzeugt, mMn.

Und nochmals vielen Dank für's subben.

exe.jac
23.06.06, 17:49
alle die von euch, die es england auf dauer madig machen wollen nicht in amerika zu kolonisieren, den kann ich nur davon abraten in einem mp zu spielen. wer historisch spielen will, der braucht das doch garnicht. wer geschichtsunterricht in der schule hatte, weiss doch wie es aus geht. :)

wenn england nun nicht nach amerika will, dann frage ich mich nicht, wo ich heute einen cheeseburger essen soll, da es kein mc donalds und burger king gibt, sondern was wohl darauf hin passieren mag. ich überlege mir auch noch, ob ich mit moskau sibieren überhaupt kolonisiere.

ist doch klar, dass jeder von euch eine meinung hat. ist auch schön, wenn man sie äussern kann ohne erschossen zu werden. man kann sogar darau beharren, man muss andere meinungen noch nicht mal akzeptieren, ABER bitte toleriert, dass es andere gibt.

Opthalamia
23.06.06, 17:50
was soll diese keine anektode sagen: man kann soviel planen wie man lustig ist, der mensch ist und bleibt ein unsicherer faktor.

übrigens noch meine persönliche meinung: ich finde es nicht fair, sich einen sub zu organisieren, um das maximum aus seinem staat zu kitzeln. ihm zu sagen, wo er kolonisieren darf oder nicht ist eine strategische entscheidung die im spiel fallen sollte und nicht bei einem bier vor dem fernseher. desweiteren finde ich es nicht fair, die eventdatei abzugrassen und sie in seine strategischen planungen mit ein zubeziehen. die gründe dafür sollten auf der hand liegen. kein mensch unserer wunderschönen welt, ist in der lage in die zukunft zu sehen und seine politik daraufhin anzugleichen. das ist für mich persönlich cheaten.

Hm, manchmal muss man deutlicher werden. Ist es denn absolut sicher das Elvis sich stets ducken wird wenn Nebu etwas sagt?
Bezüglich des Tot, beschwer Dich beim Papst oder den Evententwicklern, die diesen Teil ins Spiel mit aufgenommen haben. Solange die beiden sich an den ToT halten sehe ich keine Probleme. Wenn sie sich nicht dran halten, werden wohl alle Katohliken den Papst beeinflussen dieses Regelwerk frühzeitig aufzulösen.

Genauer: Wenn Spanien oder Portugal zwar den jeweils anderen dauerhaft in seinem zugewiesenen Territorium duldet, aber niemals einen anderen, wäre der Papst sicher durch meinungsbildene Bestechungsgelder in Staatsgröße durch alle anderen kat. Spielernationen bereit, diesen Vertrag vorzeitig aufzulösen, insofer ihm die zukünftige Einhaltung nicht zugesichert wird. Oder ist ein Herrscher anderer Meinung?

Was die Events und die Zukunft angeht, verhält es sich genauso wie die Landkarte. Jeder erfahrene Spieler kennt die wichtigen Dinge.

exe.jac
23.06.06, 18:05
Hm, manchmal muss man deutlicher werden. Ist es denn absolut sicher das Elvis sich stets ducken wird wenn Nebu etwas sagt?
Bezüglich des Tot, beschwer Dich beim Papst oder den Evententwicklern, die diesen Teil ins Spiel mit aufgenommen haben. Solange die beiden sich an den ToT halten sehe ich keine Probleme. Wenn sie sich nicht dran halten, werden wohl alle Katohliken den Papst beeinflussen dieses Regelwerk frühzeitig aufzulösen.

Was die Events und die Zukunft angeht, verhält es sich genauso wie die Landkarte. Jeder erfahrene Spieler kennt die wichtigen Dinge.


ich könnte manchmal verzweifeln...
ich schaffe es einfach nicht mich so auszudrücken, dass man mich versteht. liegt das an mir? an der vielfältigkeit der sprache? will keiner verstehen?

das hat nix mit dem ToT zu tun... ich sagte: gewisses land 1 kann gewisses land 2 (sagen wir beispielsweise spanien und portugal :tongue: ) sagen, wo es kolonisieren soll. das hab ich gesagt, ein Tot war nie erwähnt worden und selbst wenn jemand denkt ich könnte den ToT meinen...
warum sollte ich das tun? warum? warum?

man muss nicht jedes wort in einem forum umdrehen, der runde standpunkt ist wichtig. ich hab doch keine lust 4 seiten pro post zu schreiben, um meinen standpunkt so konkret darzustellen, dass man meine memoraren danach schreiben könnte.

mein runder standpunkt ist nochmals vereinfacht ausgedrückt: "Ich finde es nicht fair, wenn Portugal von anfang an als Spaniens Marionettenstaat fungiert. Das ist kein Counterstrike mit Teams. Das ist EU2 mit Herrschern, die jeweils eigne Interessen verfolgen sollten und nicht die eines Freundes."

Solokow
23.06.06, 18:09
Wenn Portugal dies will, ist es seine eigene Entscheidung, dagegen auflehnen kann es sich immernoch.

Anton
23.06.06, 18:19
alle die von euch, die es england auf dauer madig machen wollen nicht in amerika zu kolonisieren, den kann ich nur davon abraten in einem mp zu spielen. wer historisch spielen will, der braucht das doch garnicht. wer geschichtsunterricht in der schule hatte, weiss doch wie es aus geht. :)

wenn england nun nicht nach amerika will, dann frage ich mich nicht, wo ich heute einen cheeseburger essen soll, da es kein mc donalds und burger king gibt, sondern was wohl darauf hin passieren mag. ich überlege mir auch noch, ob ich mit moskau sibieren überhaupt kolonisiere.

ist doch klar, dass jeder von euch eine meinung hat. ist auch schön, wenn man sie äussern kann ohne erschossen zu werden. man kann sogar darau beharren, man muss andere meinungen noch nicht mal akzeptieren, ABER bitte toleriert, dass es andere gibt.
Ist ja klar, aber wenn eine Großmacht ihr Potential verschenkt, schadet es der Balance der ganzen Partie, da Spanien und Portugal zu stark werden. Daher sollte man vielleicht ein Land wählen, das dem eigenen Geschmack und Spielstil eher entspricht. Wenn man die Stärken nicht ausnutzt und auf Schwächen reitet, ist die Balance dahin. Wenn Österreich sich nicht in Deutschland erweitert sondern sich auf ewig dem Kampf gegen den Türken verschreibt, wie es historisch ja auch mehr oder minder war, ist die Balance auch gefährdet, weil keiner Frankreich davon abhält, Deutschland und halb Europa zu erobern.

Opthalamia
23.06.06, 18:40
Wenn Portugal dies will, ist es seine eigene Entscheidung, dagegen auflehnen kann es sich immernoch.

@ Exe.jac

Genau das wollte ich mit meinem ersten Staz ausdrücken, erst dananch sprach ich den ToT an, der im Falle S/P immer im Raum schwebt.

exe.jac
23.06.06, 18:48
Ist ja klar, aber wenn eine Großmacht ihr Potential verschenkt, schadet es der Balance der ganzen Partie, da Spanien und Portugal zu stark werden. Daher sollte man vielleicht ein Land wählen, das dem eigenen Geschmack und Spielstil eher entspricht. Wenn man die Stärken nicht ausnutzt und auf Schwächen reitet, ist die Balance dahin. Wenn Österreich sich nicht in Deutschland erweitert sondern sich auf ewig dem Kampf gegen den Türken verschreibt, wie es historisch ja auch mehr oder minder war, ist die Balance auch gefährdet, weil keiner Frankreich davon abhält, Deutschland und halb Europa zu erobern.

ähm... wer ist für die balance zu ständig? hat irgendjemand kompentenzen verteilt, während ich weg war?

wenn england kein interessen an amerika hat und keine andere menschlich gespielte nation interesse hat die verlorene balance zu gunsten frankreichs wieder auszugleichen, dann gewinnt frankreich meinetwegen in europa.

sowas statisches, wie einige ansichten hier im forum, kenne ich nur von schematisch sequentiell ablaufendem code einer programmiersprache. ich war schon immer der meinung, dass der mensch überschätzt wird. aber eine dermassene resignation gegenüber promblemen habe ich von eu2 spielern nicht erwartet.

nur damit wir die historisch gegebene balance der europäischen mächte auf teufel komm raus waren, spiel ich doch nicht eu2. meine zeit ist mich zu kostbar, um geschehenes nach zuspielen. für so etwas hab ich einen historischen atlas mit verläufen der grenzen über die jahrtausende.

was wollen einige hier eigentlich. historisch dienen? oder ahistorisch entscheiden? ich bin eindeutig auf der entscheidungsseite. und wenn england in amerika nicht siedelt und ich wäre österreich, dann würde ich darauf reagieren müssen.


EDIT: ich will nicht böse klingen, ich bin nur enttäuscht. ich dachte ich könnte mit überraschungen rechnen als ich mich dazu entschied an einem mp teilzunehmen. aber alles hier im forum, sowie in den mp die ich bis jetzt spielte, war alles so berechenbar historisch.

ich sehe ein, dass es vorteile hat eine balance im historischen sinne zu schaffen, damit jeder menschliche spieler ohne probleme bis 1819 durchkommt. aber ist das der sinn von eu2?

wenn ich counterstrike spiele, gebe ich dann jedem die selbe waffe? setze ich in jedes team klone, damit sie gleichwertig stark sind? spiele ich ein und die selbe map und immer im gleichen stil?

ICH will vor allem abwechslung.

Opthalamia
23.06.06, 18:50
Wenn Österreich sich nicht in Deutschland erweitert sondern sich auf ewig dem Kampf gegen den Türken verschreibt, wie es historisch ja auch mehr oder minder war, ist die Balance auch gefährdet, weil keiner Frankreich davon abhält, Deutschland und halb Europa zu erobern.

Meine mageren Geschichtskenntnisse verraten mir das das HRR erst duch den Machtkampf zwischen Preußen und Österreich geschwächt wurde, um anschließend durch Napoleon´s Diplomatie vernichtet zu werden. Vorher war es ein Defensivbündnis, was im Spiel nur schlecht umgesetzt wurde. Es fehlen Reichstruppen die jedem HRR-Mitglied gegen Außenstehende zur Verteidigung zur Verfügung stehen. Innerhalb des HRR ist eine gegenseitige Annexion außerhalb der jeweiligen Erbfolge möglich. Aus historischer Sicht ein Unding. Rollenspieltechnisch müsste jeder Stand aus dem HRR im Falle einer Gebietsforderung auf sein HRR-Territorium diese stets verweigern dürfen, und die Hälfte aller anderen Reichstruppen als Hilfe erhalten.

Nebukadnezar
23.06.06, 18:52
Dies sind alle Faktoren die die Techspeed beeinflussen. Ein Großteil davon ist vom Spieler unbeeinflussbar bzw. recht irrelevant wie der Whiteman+No Contact Modifier.

Innovation+Zentralsierung?


Spanien könnte aber durch aggressive Afrikaeroberung und Kolonien ja schon relativ rasch >88 Provinzen kommen. Aber lassen wir Spanien mal noch weg und nehmen wir mal die Osmanen.
Diese können ja sehr viel Muslime annexen und Sibirien noch kolonialisieren wenn sie wollen und ein bissel Afrika.

Auf alle Fälle sinkt ja die Techspeed nicht sondern steigt sobald man mehr als 88 Provinzen hat da ja dann der Reichtum zwangsläufig steigt.

Das schlechteste zum Techen ist Expansion. Stellt euch mal eine explosionsartige Expansion vor: Verdopplung des Staatsgebiets alle 5 jahre. Ihr verteuert die Forschung deutlich und das bisher angesparte/getechte bleibt konstant. Ihr habt damit eure bis dahin getätigte Forschung entwertet. Ihr habt Recht für eure Beobachtung sobald BB abgegaut wird oder man ohne Epansion forscht und die bestehenden Provinzen reicher macht. Dann forscht man sehr schnell.
Aber bis der Fall eingetreten ist vergeht eine sehr lange Zeit und im Gegensatz zur KI werden menschliche Spieler in der Zeit irgendwas machen.


Da wir ja nicht auf VH spielen sind BB-Kriege ja nicht zwangsläufig ein Problem.

BB-Krieg wären vielleicht sogar ein Segen, da es defensive kriege wären und alle starken Nationen nehmen nicht mal teil. Super.
Nein: eine der Gefahren sind Bürgerkriege bei geringer Stab. Stellt euch einen Bürgerkrieg vor.....viele Anführer verschwinden und ein Haufen Truppen sind weg....eure Nachbarn schauen auf deren Startarmee und stellen fest, dass sie mit einem Mal sowohl Techvorteil als auch Truppenvorteil haben.
Dow!
Und da eure Armee weg ist, müsst ihr dann im Krieg rekrutieren, startet also mit Kriegsmüdigkeit. In den 15 Monaten die eure Armee zum Herstellen, Moral aufbauen, Rumlaufen bis zum Einsatz braucht habt ihr bereits -99% Warscore und abgelehnte Friedensangebote werden euch weiter Richtung -3 schicken bei gleichzeitigen Rebellen (durch Stabhit)
Vielleicht unwahrscheinlich, da man auch diplomatisch vorsorgen kann, aber eure Nation ist einezeitlang ein tönerner Gigant selbst wenn ihr es schafft so zu expandieren.
Ich gehöre zu den Worst-Case-Kassandras und mag derart hohe Risiken nicht.


Das ist schon ärgerlich aber wenn ihr Narrowminded und Serfdom jeweils auf Maximum habt kommt so ja schonmal eine recht starke Stabkostenreduktion zu stande.

Benchmark wird gesetzt im SP durch gar nix. Im MP durch denjenigen der techt.
Narrowminded+Serfdom ist extrem mies zum Techen.
Wie wollt ihr euch diese Slider leisten in einer Konkurrenzsituation ?
Was macht ihr gegen die jährlichen Events, die verdächtig häufig Tentra Richtung 0 schicken. Stabverlust?
Ich behaupte nicht, dass es unmöglich ist. Schliesslich starten einige Nationen mit sowas und können trotzdem was draus machen. Im SP kein Problem, aber im MP werden alle schneller techen als die KI. Probiert es als Osmane im SP. Wenn ihr dort technolgisch grade so eben mit Österreich gleich halten könnt im SP (nicht am Ende,sondern vor allem in der Frühphase), dann werdet ihr im MP zurückliegen


Wäre dann also denke ich:
0.5x0.75 (max Narrowminded und max Serfdom) x4 und da ihr euch dann wenigstens 10 Stabmanus leisten könnt nochmal wenigstens x0.9.

Wenn ihr euch 10 Stabmanus leistet, dann leistet sich jeder andere 5-6 Raffinerien oder was auch immerer haben will. Ihr 'bezahlt' mit entgangener Forschung/Einkommen
Ihr richtet Anstrengungen auf 1 Feld (Stab), das viele andere Nationen ignorieren können.
Nehmt ein großes OE. Leckere Provinzenin Asien. Leider technologisch etwas zurück. Zur See sowieso. Land/Infra ebenfalls. Handelseinnahmen gering, da Stab gering. Zu Land mithaltend (grade so eben). Muß halt viel Nachholen.
Daneben ein Russe, dem das Koloniarisieren zu langweilig wird und der höflich anfragt ob ihr die Goldmine Armenien nicht abgeben könnt gegen einen Beistandspakt. Er hüstelt kurz, da es sich um eine Drohung (aber mit Option) handelt, denn er weiß dass England+Frankreich gerne ihren Kuchen in Indien vergrössern würden, aber es ist leider keine KI mehr da.
Fieserweise fragt er das genau zu dem Zeitpunkt, wo England+Frankreich mal wieder eine CRT vorgelegt haben :)
Er weiß auch, dass sich England+Frankreich hauptsächlich für sunnitische Provinzen interessieren, da sie die tolerieren können.
Was macht ihr als Osmane?


Kurzum denken wir auf jeden Fall dass man das schon handhaben kann.

Und Spanien und der Türke haben ja besonders viel Expansionsraum da sie am "Rand" liegen, der Spanier kann viele Kolonien + amerikanische Pagans + in Afrika erobern, der Türke kann viel Diploannexen und dann Sibirien kolonialisieren.


Ich bezweifle, dass der Türke in Sibirien groß was Koloniariseren kann.
Diploannex ist für die Osmanen auch nur eine zeitlang einfach möglich...die schlechten Diplomonarchen kommen irgendwann. Geht danach immer noch, aber nicht so einfach. Versucht mal bei hohem BB (ständig fallenden Beziehungen) und 1 Diplo/Jahr und miesen Rang die Beziehungen auf +200 anzuheben. Nicht ganz banal :)


Somit sollte also denke ich in the long run so ein "Monsterland" doch ziemlich schnell techen?

Ja, "long run" ist das ein sehr schneller Techer mit viel Cash,MP etc.
Die Probleme heissen "short run" und "middle run"



Falls ihr das andere Extrem nehmt, einen Hypertecher, z.B. ein Venedig mit nur wenigen Provinzen das viel handelt, dann techt dieses zwar möglicherweise etwas schneller als ihr aber es hat ja nur einen Bruchteil eurer Geldeinnahmen.
So ein Land sollte sich dann recht schwer tun Gebiete zu erobern wenn es seinen Techvorgang abgeschlossen hat.

Handel.
Venedig, Portugal, Holland,England haben Stärken beim Handel. Wenn sie expandieren/kolonien bauen, dann bekommen sie mehr handelsunabhängiges Einkommen. Wann, wie und ob man das macht dürfte eine der Feinheiten dieser Nationen sein.


Was haltet ihr von diesen Theorien werter Nebu?
Ich bin mir sicher da sind Denklücken drin aber wir müssen zugeben dass wir so etwas immer für eine doch erfolgversprechende Eu2-Spielweise gehalten haben. Die Stab ist zwar tückisch aber sollte mit den Slidern managebar sein.

Was ihr beschriebt ist eine (gute) Erfolgsstrategie im SP.
Im MP dürfte es die o.g. Einwände bzw das wären meine hauptsächlichen.
Zum einen der erwähnte die o.g. entgangegenen Einnahmen/Forschung durch zu schnelle expansion und den Zwang Kunstakademnien zu bauen.
Stabkosten von 5000....wenn ihr im Keller seid und wieder hoch müsst um keinen Bürgerkrieg zu riskieren, dann sind das x-mal*5000 durch den Schornstein. Die Stabkosten von Frankreich zum Vergleich sind nahe von nicht nennenswert und die Nation kann sich das bei hoher Innovation leisten!
Der fetteste Brocken dürfte Handel sein.
Versucht mal bei Stabnachteil zu handeln und ihr werdet feststellen..es geht nicht. Nationen wie England, Venedig, Portugal, etc. haben alleine von den Slidern einen Handelsvorteil von knapp 15%, dazu noch Stab=3 gepachtet, bauen Raffinerien statt Kunstakademien und werden die osmanischen Händler relativ leicht verdrängen.
Die KI macht das nicht (außer beim Neuladen).
Menschliche Spieler schon...bzw das würde ich erwarten.


Wir dachten dass ihr eigentlich so ein riesiges Monsterreich für Spanien plant, v.a. da ja sämtliche eurer AARs sehr gigantomanisch sind.
Und als Spanier/Türke müsstet ihr dies ja erstmal nur gegen die KI tun, und dass ihr darin Meister seid wissen wir ja durch die Lektüre eurer EU2 und Vicky-AARs.

Meine AARs sind nur Fallstudien gegen ein System. Interessant um Spielmechanismen zu testen/entdecken oder Gigantomanieträume auszuleben


Und dann habt ihr ja immer gesagt Spanien erobert Afrika, damit meinten wir ihr legt dies liberal aus und meint GANZ Afrika + die Türkei gleich noch mit dazu. Wir hatten auch keinen Zweifel dass ihr das mit euren Fähigkeiten schafft.
Darum haben wir so vehement gegen euer Spanien protestiert, aber möglicherweise habt ihr ja was anderes geplant.

Spanien könnte Afrika zwar theoretisch ganz erobern, wäre dann aber m.E. tot. Wehrlos gegenüber Frankreich bzw wehrlos gegenüber jedem. Nicht sofort, aber bald. Die einzige Rettung wäre es schnell wieder loszuwerden m.E. Später vielleicht mal :)
Ich habe es weder vor noch halte ich es für sinnvoll.
Schon Westafrika ist sehr sehr teuer und ich würde es nur machen um eine der Schwächen von Spanien auszugleichen. Ausmerzen kann ich die Schwäche nicht und es kostet sehr sehr viel.
Mit 'Kosten' meine ich dabei nicht nur sowas wie Konversionskosten. Überlegt euch wieviel Truppen man für Afrika zum Platthalten von Rebellen o.ä. braucht und es geht was weg. Rechnet durch wieviele Schiffe man zusätzlich braucht um dort Truppen zu bewegen.
Jede Bewegung in Afrika von einer Provinz zur nächsten kostet Verschleiß(Bewegung in Afrika zu Land ist wesentlich langsamer). Von Tangiers durch den Songhai-korridor zu latschen kostet 7% der Armee das Leben, selbst wenn man das Supportlimit beachtet (alos immer nur 5Kin einer Provinz). Und die Truppen wären länger als 1/2 Jahr unterwegs....für den Hinweg alleine :D
Wenn sich Spanien früh ganz Afrika einverleiben sollte, dann dürft ihr alle mal laut grinsen was für ein Idiot der Spanienspieler ist. Das entspräche einer Schwächung der Position und wäre keine Stärkung.
Russland dagegen bekommt keine neuen Grenzen durch die Kolonien in Sibirien und erhält diee MP also zusätzlich zur freien Verfügung.
Ich kann n.n. behaupten, dass ich eine Win/Win-Situation mit der Spanienexpansion nach Afrika entdeckt habe. Ob das überhaupt das beste ist, weiß ich auch nicht.

Ihr scheint immer noch alles in #provinzen zu bewerten. Wann bekommt man das aus euch rausgeprügelt?
Es gibt außer im SP immer auch ein "zuviel".
Im MP einen vernünftigen Mittelweg zu finden halte ich für anspruchsvoll.
Ich behaupte nicht, dass ich Erfahrung darin habe, diesen Mittelweg zu finden.


Falls ihr so etwas jedoch geplant hättet wäre es euch denke ich sicher gelungen und euer Spanien hätte sich dann bei Spielende über alles katholische und muslimische in Eu2 erstreckt, also über halb Asien, halb Europa, halb Amerika und ganz Afrika.

Dabei setzt ihr voraus, dass sich menschliche Spieler auf dem Niveau der KI bewegen. Das was ich im SP gemacht habe hat sehr wenig damit zu tun, was ich im MP machen will, da SP und MP nur die zugrunde liegenden Spielmechanismen gemeinsam haben.


Denn da ihr auch gern Diplomacy spielt usw. wäre es euch sicher auch gelungen am Anfang in der kritischen Phase wo ihr noch verwundbar seid Frankreich usw. schon diplomatisch einzulullen und euch Zeit zum Expandieren zu verschaffen. Und danach hätte es evtl. schon niemand mehr gewagt euch und Elvis zu attakieren.

Elvis ist übrigens nicht mein Vasall oder sowas.
Ich will mit ihm zusammenspielen weil mir die Diskussionen so gut gefallen haben. Das ist der Grund..... und weil ich mal wenigstens eine Seemacht live sehen will.
Ich halte es aber nicht für ausgeschlossen, dass Spanien 1580 beim Vasallenevent für Portugal verwundert reagiert, wenn Portugal ablehnt.

Anton
23.06.06, 18:59
ähm... wer ist für die balance zu ständig? hat irgendjemand kompentenzen verteilt, während ich weg war?

wenn england kein interessen an amerika hat und keine andere menschlich gespielte nation interesse hat die verlorene balance zu gunsten frankreichs wieder auszugleichen, dann gewinnt frankreich meinetwegen in europa.

sowas statisches, wie einige ansichten hier im forum, kenne ich nur von schematisch sequentiell ablaufendem code einer programmiersprache. ich war schon immer der meinung, dass der mensch überschätzt wird. aber eine dermassene resignation gegenüber promblemen habe ich von eu2 spielern nicht erwartet.

nur damit wir die historisch gegebene balance der europäischen mächte auf teufel komm raus waren, spiel ich doch nicht eu2. meine zeit ist mich zu kostbar, um geschehenes nach zuspielen. für so etwas hab ich einen historischen atlas mit verläufen der grenzen über die jahrtausende.

was wollen einige hier eigentlich. historisch dienen? oder ahistorisch entscheiden? ich bin eindeutig auf der entscheidungsseite. und wenn england in amerika nicht siedelt und ich wäre österreich, dann würde ich darauf reagieren müssen.

Natürlich ist man nicht verpflichtet, historisch zu spielen. Man ist auch nicht verpflichtet, zu gewinnen.

Wenn man aber den Spaniern und Portugiesen nicht ein bisschen Konkurrenz macht in der Übersee, beherrschen sie den Rest der Welt und werden zu stark, was dem Spiel mMn schadet. Und ein Österreich, Venedig oder Dänemark kann es eben auch kaum ausgleichen, weil die nicht die Erkunder und Karten haben, um erfolgreich zu kolonisieren. Frankreich kann höchstens Spanien zu Lande weh tun, zu Wasser, in der Übersee also, ist die Allianz nach wie vor unangreifbar.

Solokow
23.06.06, 19:05
Nebu, dürfen wir also mit eurer, sowie mit Elvis Teilnahme rechnen?

exe.jac
23.06.06, 19:08
Natürlich ist man nicht verpflichtet, historisch zu spielen. Man ist auch nicht verpflichtet, zu gewinnen.

Wenn man aber den Spaniern und Portugiesen nicht ein bisschen Konkurrenz macht in der Übersee, beherrschen sie den Rest der Welt und werden zu stark, was dem Spiel mMn schadet. Und ein Österreich, Venedig oder Dänemark kann es eben auch kaum ausgleichen, weil die nicht die Erkunder und Karten haben, um erfolgreich zu kolonisieren. Frankreich kann höchstens Spanien zu Lande weh tun, zu Wasser, in der Übersee also, ist die Allianz nach wie vor unangreifbar.

lieber anton, deine aussagen treffen auf historische ereignisse zu :).

man kann sich die karten von portugal und spanien besorgen, durch krieg oder freundschaft oder drohungen oder was auch immer...

ausserdem möchte ich ein mp spiel sehen, in dem ALLE europäischen länder zu lassen, dass spanien sich die welt so mir nichts dir nichts aufteilt.


und ich kann nur wiederholen. WENN spanien die gelegenheit bekommt, die ganze welt zu versklaven oder jeden menschen auf erden eine davidstern auf die stirn zu brennen oder panzer nach lettland zum geburtstag des sultans von kashmir zu schicken, DANN soll es so sein.

wenn die spieler dies akzeptieren, dann kann man nichts machen. wer aber glaubt ICH als franzose, osmane, venezianer, engländer, schwede oder sogar österreicher würde es zu lassen, dass die ganze welt spanisch redet, der ist ein Narr.

entweder ich spiel ein mp mit drohnen oder mit denkenden menschen. sonst setzt doch auch jeder mensch seine intressen in die tat um, warum denken soviele von euch, dass es keiner schafft, dies in einem spiel zu machen?

Nebukadnezar
23.06.06, 19:14
mein runder standpunkt ist nochmals vereinfacht ausgedrückt: "Ich finde es nicht fair, wenn Portugal von anfang an als Spaniens Marionettenstaat fungiert. Das ist kein Counterstrike mit Teams. Das ist EU2 mit Herrschern, die jeweils eigne Interessen verfolgen sollten und nicht die eines Freundes."

Ich will Elvis nicht als Marionette und ich bezweifle auch, dass er Lust hätte einen Haufen Zeit dafür zu verwenden nur um als Marionette bezeichnet zu werden.
Mein Job ist es Pläne zu entwicklen, die so gut klingen, dass Portugal sie nur gut finden kann...und umgekehrt. Ich will Diskussionen mit Elvis, keine Anweisungen.

Ich will MP nicht spielen um meine feuchten Machtphantasien auszuleben, sondern was lernen.

Portugal und Spanien sind eine gute Combo mit gegenseitigen Vorteilen ohne dabei spielzerstörend zu sein. Stark, aber mehr auch nicht.
Falls es aus irgendeinem Grund zu einer schrägen Dominanz für diese beiden Nationen kommt verspreche ich hiermit feierlich jedem (der will) auseinander zu legen was er dagegen auch ohne eine extrem große Koalition-der-Willigen machen kann in einer kleineren Allianz.

Ich werde den Eindruck nicht los, dass ich masslos überschätzt werde.
Schaut mich an und traut euren Augen: auch ich bin nur ein Mensch :D

Vor Suo hätte ich im MP Angst.
Kennt ihr den?
Ich meine ihn genau beobachtet zu haben (die Entwicklung seiner Nation) im MP und das sah sehr perfekt aus. Dazu die passenden Drohungen/Lockungen. Seine diplomatische Klaviatur kennt viele Lieder.
Vor *dem* müsstet ihr Angst haben.

Falls ihr jetzt feststellt, dass ihr Suo schon mal begegnet seid und bequem mithalten konntet, dann besteht keine Gefahr vormir,weilikch weniger kann als er (noch:) )

Nebukadnezar
23.06.06, 19:19
Nebu, dürfen wir also mit eurer, sowie mit Elvis Teilnahme rechnen?

Tja..irgendwie sieht es jetzt wieder anders aus auch wenn ich es schade finde, dass mittlerweile alle meine Gedanken offenliegeliegen ohne dass ich Vergleichbares erfahren habe.
Muß Elvis nur nochmal erreichen.

Anton
23.06.06, 19:23
Tja..irgendwie sieht es jetzt wieder anders aus auch wenn ich es schade finde, dass mittlerweile alle meine Gedanken offenliegeliegen ohne dass ich Vergleichbares erfahren habe.
Muß Elvis nur nochmal erreichen.
Kann man sich bei manch einem denken... Als Brandenburg würde ich versuchen die CoTs in der nähe zu holen, zu techen, die protestantische Sache gegen die Katholiken zu unterstützen, und auf den großen Fritz warten. Sonstige Ambitionen werden eventuell im Laufe des Spiels entstehen, da man sehen muss was möglich ist. :)
Was kann man auch sonst groß machen? Wird aber gewiss witzig sein.

Opthalamia
23.06.06, 19:27
Um manchge Spekulatiuonen den Boden zu rauben. Die Venedische Republik ist eine Seemacht mit Interesse an Kolonien. Wenn England tatsächlich auf einen guten Teil seiner historischen Kolonien verzichten möchte, sind wir gerne bereit diese Gebiete zu besiedeln. Als kat. Nation sind wir schließlich verpflichtet, die Heiden zum einzig wahren Glauben zu bekehren.

Ich frage mich wo im 1492 Venedig eine Seemacht sein soll. Kein Techvorsprung vor dem Osmane mehr, kaum Galeeren, aber zuviele Dickschiffe die den Etat wegfressen. Venedig 1492 sieht gegenüber 1419 so aus, als ob es durch zahlreiche Landschlachten mit dem Osmanen ruiniert ist. Kein Techvorsprung mehr, kein wirtschaftlicher Ausbau etc. Praktisch wird es die ersten Jahrzehnte von Bündnispartnern abhängig sein. Ich warte nur noch darauf das endlich feststeht, wer welches Reich spielt um meine Diplomaten zu entsenden.

Solokow
23.06.06, 19:32
Ich finde wir machen hier endlich wieder Fortschritte und ich freue mich jetzt auch wieder so richtig auf das MP.

meine Meinung ist, daß es eigentlich immer eine Art von Gleichgewicht in MP Spielen gibt, die schwächeren Nationen werden sich schon alleine aus der Angst heraus gegen Länder, die sie bedrohen, verbünden.

Spanien und portugal ergänzen sich gut, aber unbesiegbar sind sie wirklich nicht. Es gibt immer Wege, wie man zum Ziel gelangt.

Die kleinen Nationen sind wahrscheinlich auf die Hilfe der Großen noch mehr angewiesen, aber sie haben nicht selten auch Druckmittel, daher sie können sich leichter aussuchen, welche Seite ihnen mehr bietet.

Im HRR gibt es ja auch noch Brandenburg, denen ich eine wichtige Rolle zutraue, ebenso wie Venedig, bzw die Papststaaten.

Wenn mich jemand fragt, welches Land es meiner Meinung nach am schwersten haben wird, so ist es Russland, weil es wenig anzubieten hat. Wobei es auch dafür gute Wege gibt.

Vielleicht kann der werte Therlun den Abstimmungsthread auf das 1492 Scenario ummodeln.

Weiters wäre es hilfreich, wenn all jene, die weiterhin mitspielen wollen, bekanntgeben, wann sie nun Zeit haben, bzw ob es nächste Woche schon möglich ist.

Opthalamia
23.06.06, 19:37
Tja..irgendwie sieht es jetzt wieder anders aus auch wenn ich es schade finde, dass mittlerweile alle meine Gedanken offenliegeliegen ohne dass ich Vergleichbares erfahren habe.
Muß Elvis nur nochmal erreichen.

Werter Nebu,

ich mag eure Selbstironie.

exe.jac
23.06.06, 19:49
um es nochmals klar zu machen:

ich habe nichts gegen ein bündnis von portugal und spanien. das ist ja sinnvoll. und wenn elvis seine eigenen überlegungen anstellt ist das gut. und wenn spanien portugal mit gewalt zu einem marionettenstaat macht bin ich der erste der "Hurra" schreit. :)

nur muss man sich im klaren sein, dass ich kein historischer spieler bin. ich verachte diese spielweise sogar :). wenn alle ein historisches spiel wollen, bin ich draussen.

wenn nebu und elvis auf teufel komm raus nur bei einem 1492 szenario mitmachen wollen (und dies nicht! aufgrund der guten lage der eignen länder ausmachen (spanien)), dann bin ich auch bei einem 1492 dabei.

exe.jac
23.06.06, 19:50
ohne dass ich Vergleichbares erfahren habe.


das kann ich garnicht, selbst wenn ich wollte. erstmal muss ich doch einschätzen können, wer die anderen spieler sind. sind sie expansionsfreudig? sind sie intregant? sind sie vielleicht wahnsinnig? :)

Solokow
23.06.06, 19:51
wer spricht den unbedingt von einem historischen Spiel? Woher habt ihr diese Annahme?

exe.jac
23.06.06, 19:54
wer spricht den unbedingt von einem historischen Spiel? Woher habt ihr diese Annahme?

ich möchte ungern alles zitieren was bisher gesagt wurde, aber meine ansicht basiert auf einigen äusserungen like "england muss nach amerika".

Opthalamia
23.06.06, 20:00
um es nochmals klar zu machen:

nur muss man sich im klaren sein, dass ich kein historischer spieler bin. ich verachte diese spielweise sogar :). wenn alle ein historisches spiel wollen, bin ich draussen.


Historisch Spielen = Auf Ruhm und Ehre achten = Gerne Krieg führen aber im Friedenschlsus nicht gierig werden

Ihr scheint darunter etwas anderes zu verstehen.

Solokow
23.06.06, 20:01
England muß daher nach Amerika (wobei muß nicht wirklich so gemeint ist), da es dort seine Stärke ausspielen kann. Geht es nach Europa, wird es angreifbar und die Insel verliert einen großen Teil ihrer Stärke.

Vieles wird sich historisch einigermassen decken, aber nicht deshalb, weil es von den Spielern unbedingt, aus historischen Gründen gewollt ist, sondern weil es einfach erfolgsversprechend ist.

exe.jac
23.06.06, 20:04
Historisch Spielen = Auf Ruhm und Ehre achten = Gerne Krieg führen aber im Friedenschlsus nicht gierig werden

Ihr scheint darunter etwas anderes zu verstehen.


hm... meine defintion von "historisch spielen":

der historischen (also uns in geschichtsbücher dargelegten) situation folgen. beispielsweise gleiche allianzen, gleiche feinde, gleiche kolonisierung.

exe.jac
23.06.06, 20:07
England muß daher nach Amerika (wobei muß nicht wirklich so gemeint ist), da es dort seine Stärke ausspielen kann. Geht es nach Europa, wird es angreifbar und die Insel verliert einen großen Teil ihrer Stärke.

Vieles wird sich historisch einigermassen decken, aber nicht deshalb, weil es von den Spielern unbedingt, aus historischen Gründen gewollt ist, sondern weil es einfach erfolgsversprechend ist.


vielleicht ist das anliegen der englischen könige aber nicht das wirtschaftliche dominieren in amerika, sondern den protestanten in europa zu helfen. ;)

... seine entscheidung ...

Anton
23.06.06, 20:07
nur muss man sich im klaren sein, dass ich kein historischer spieler bin. ich verachte diese spielweise sogar :). wenn alle ein historisches spiel wollen, bin ich draussen.
Es wird keiner eine Reenactmentrunde fordern. Wenn Schweden will, kann es Marokko erobern und keiner sagt was dagegen. Die Frage ist nur, ob dies für Schweden Sinn machen würde. Die Frage lautet nein, der Schwede würde sich in den Ruin treiben und damit z.B. auch Polen, weil's nicht gegen Russland bestehen kann ohne Schweden. ;)

Edit: bin vom nächsten Dienstag bis zum 15.6. auf Studienfahrt, kann also in der Zeit nicht mitmachen. Daher, und falls man es für sinnvoll erachtet, kann ich auch Holland übernehmen, welches in drei Wochen hoffentlich befreit ist. Trotzdem bitte ich euch, Brandenburg während meiner Abwesenheit nicht weh zu tun - wenn es niemand haben will.

Opthalamia
23.06.06, 20:08
Ich hoffe wie gesagt, das keine Allienz ewig hält, da das absolut ahistorisch wäre, mit Ausnahme von HRR Mitgliedern. Gleiche Feinde... naja bei wechselnden Bündnissen sollte das weniger stören. Gleiche Kolonisierung, da sehe ich nur den ToT als vorgeschrieben, solange sich auch S/P dran halten. Wer mag als kat. schon dem Papst wiedersprechen?

Solokow
23.06.06, 20:13
Es wird sicher kein historisches Spiel, werter exe, wieso sollte ich die selben Fehler machen, wie die historischen Personen?

jedem Land ist es freigestellt zu machen, was es für richtig hält.

Im Falle Englands ist eine Kontinentalpolitik auch möglich, allerdings kann England gegen AUT und FRA am land nicht bestehen und würde, wie bereits von mir erwähnt, seine Verteidigungsposition damit schwächen. Allerdings gibt es auch Umstände, wo dies nicht so ins Gewicht fällt...

Die NA Kolonien ermöglichen negland die Rolle einer Supermacht. Therluns unglücklicher Krieg hat gezeigt, wie schwer England von Kontinentalkriegen (bei einer Politik in diese Richtung) getroffen werden kann.

Anton
23.06.06, 20:14
Ich hoffe wie gesagt, das keine Allienz ewig hält, da das absolut ahistorisch wäre, mit Ausnahme von HRR Mitgliedern. Gleiche Feinde... naja bei wechselnden Bündnissen sollte das weniger stören. Gleiche Kolonisierung, da sehe ich nur den ToT als vorgeschrieben, solange sich auch S/P dran halten. Wer mag als kat. schon dem Papst wiedersprechen?
Also pro House-Rule dass Spanien und Portugal nur ihre jeweiligen ToT-Gebiete kolonisieren? Was HRR als ewiges Bündnis betrifft, so verweise ich auf den 30-jährigen Krieg. :tongue: ;)

exe.jac
23.06.06, 20:22
Im Falle Englands ist eine Kontinentalpolitik auch möglich, allerdings kann England gegen AUT und FRA am land nicht bestehen und würde, wie bereits von mir erwähnt, seine Verteidigungsposition damit schwächen. Allerdings gibt es auch Umstände, wo dies nicht so ins Gewicht fällt...


ach verdammt :)

eigentlich wollte ich keine meiner einstellungen zu meiner spielweise erörtern, da mir dies leicht zum verhängnis werden könnte.

wenn england einen kontinentalkrieg heraufbeschwören würde, dann wäre schweden sicherlich auf englands seite (wegen religion). wenn schweden auf englands seite ist, würde ich mit russland auf englands seite stehen (aus eignen intressen heraus).

england+schweden+russland+ zusätzlich durch geschickte diplomatische züge aufgebrachte verbündete würden schon was reissen...

ich sag ja, solange keiner sein land sinnlos in den ruin bringt, ist immer eine ahistorische lösung in sicht. :prost:

Boron
23.06.06, 20:22
Innovation+Zentralsierung?

Das schlechteste zum Techen ist Expansion. Stellt euch mal eine explosionsartige Expansion vor: Verdopplung des Staatsgebiets alle 5 jahre. Ihr verteuert die Forschung deutlich und das bisher angesparte/getechte bleibt konstant. Ihr habt damit eure bis dahin getätigte Forschung entwertet. Ihr habt Recht für eure Beobachtung sobald BB abgegaut wird oder man ohne Epansion forscht und die bestehenden Provinzen reicher macht. Dann forscht man sehr schnell.
Aber bis der Fall eingetreten ist vergeht eine sehr lange Zeit und im Gegensatz zur KI werden menschliche Spieler in der Zeit irgendwas machen.

Guter Einwand. Aber wenn man es gut planen würde könnte man als Türke ja immer dann Diploannexen wenn grad ein wichtiges Techlevel voll wird oder ähnliches. Damit würde man es zumindest etwas abmindern. Und v.a. dürfte ja im frühen Spiel fast keiner der Nachbarn Interesse am Türke haben da Russland erstmal seine Probleme mit Schweden + Polen haben wird und vice versa. Und Österreich mit Frankreich. Solange ihr also nicht Christenprovinzen erobert oder Ungarn überfällt dürften euch daher die meisten Gegenspieler erstmal friedlich gesonnen sein würde ich vermuten.



BB-Krieg wären vielleicht sogar ein Segen, da es defensive kriege wären und alle starken Nationen nehmen nicht mal teil. Super.
Nein: eine der Gefahren sind Bürgerkriege bei geringer Stab. Stellt euch einen Bürgerkrieg vor.....viele Anführer verschwinden und ein Haufen Truppen sind weg....eure Nachbarn schauen auf deren Startarmee und stellen fest, dass sie mit einem Mal sowohl Techvorteil als auch Truppenvorteil haben.
Dow!
Und da eure Armee weg ist, müsst ihr dann im Krieg rekrutieren, startet also mit Kriegsmüdigkeit. In den 15 Monaten die eure Armee zum Herstellen, Moral aufbauen, Rumlaufen bis zum Einsatz braucht habt ihr bereits -99% Warscore und abgelehnte Friedensangebote werden euch weiter Richtung -3 schicken bei gleichzeitigen Rebellen (durch Stabhit)
Vielleicht unwahrscheinlich, da man auch diplomatisch vorsorgen kann, aber eure Nation ist einezeitlang ein tönerner Gigant selbst wenn ihr es schafft so zu expandieren.
Ich gehöre zu den Worst-Case-Kassandras und mag derart hohe Risiken nicht.

Wir müssen zugeben dass wir immer noch nicht so genau wissen wie Bürgerkriege entstehen. Wir haben ja meistens unser gemoddetes Eu gespielt und versucht alles so zu modden das v.a. die KI große Reiche hinbringt.

Und dann sind wir ein alter Optimist, wir gehen immer maximales Risiko ein :D.
Die Frage ist halt ob man ein Osmanisches Reich auch wirklich mit den Stabhits erschüttern kann. Ausserdem wäre das auch wieder so ein EU2-Mechanismus der nach Exploits schreit. Wenn das Osmanische Reich 150 Provinzen oder so umfasst sind doch durchaus mit 10 Provinzen schon 99 Warscore erreicht oder?
Bei 150 Provinzen wären diese 10 Provinzen aber ja lediglich eine Art Grenzscharmützel, ob das dann so fair wäre da die etwas unsinnige Eu2-Spielengine so auszureizen? Möglicherweise würde es da ja eine Houserule geben weil irgendwie ist sowas ein enormer Flaw im Spieldesign imho.



Benchmark wird gesetzt im SP durch gar nix. Im MP durch denjenigen der techt.
Narrowminded+Serfdom ist extrem mies zum Techen.
Wie wollt ihr euch diese Slider leisten in einer Konkurrenzsituation ?
Was macht ihr gegen die jährlichen Events, die verdächtig häufig Tentra Richtung 0 schicken. Stabverlust?
Ich behaupte nicht, dass es unmöglich ist. Schliesslich starten einige Nationen mit sowas und können trotzdem was draus machen. Im SP kein Problem, aber im MP werden alle schneller techen als die KI. Probiert es als Osmane im SP. Wenn ihr dort technolgisch grade so eben mit Österreich gleich halten könnt im SP (nicht am Ende,sondern vor allem in der Frühphase), dann werdet ihr im MP zurückliegen

Wenn ihr euch 10 Stabmanus leistet, dann leistet sich jeder andere 5-6 Raffinerien oder was auch immerer haben will. Ihr 'bezahlt' mit entgangener Forschung/Einkommen
Ihr richtet Anstrengungen auf 1 Feld (Stab), das viele andere Nationen ignorieren können.
Nehmt ein großes OE. Leckere Provinzenin Asien. Leider technologisch etwas zurück. Zur See sowieso. Land/Infra ebenfalls. Handelseinnahmen gering, da Stab gering. Zu Land mithaltend (grade so eben). Muß halt viel Nachholen.
Daneben ein Russe, dem das Koloniarisieren zu langweilig wird und der höflich anfragt ob ihr die Goldmine Armenien nicht abgeben könnt gegen einen Beistandspakt. Er hüstelt kurz, da es sich um eine Drohung (aber mit Option) handelt, denn er weiß dass England+Frankreich gerne ihren Kuchen in Indien vergrössern würden, aber es ist leider keine KI mehr da.
Fieserweise fragt er das genau zu dem Zeitpunkt, wo England+Frankreich mal wieder eine CRT vorgelegt haben :)
Er weiß auch, dass sich England+Frankreich hauptsächlich für sunnitische Provinzen interessieren, da sie die tolerieren können.
Was macht ihr als Osmane?

Erstmal wie wichtig ist Tech wirklich? Also auf jeden Fall ist da die Warscoreregel schonmal massgeblich, wenn man das 99% Warscore Stabhit exploitet ist das natürlich problematisch.
Aber nehmen wir mal an der Türk hat 1 CRT Rückstand. Dafür kann er sich die 5-Fache Menge oder etwas in dieser Größenordnung als der Gegner leisten.
Er hat ja auch einige Vorteile für ihn: Wenn er auf eigenem Land kämpft kämpft die Attrition gegen den Gegner. Ausserdem kann er so sehen was der Gegner hat und Kavallerievorteil erlangen. Möglicherweise hat er auch relativ gute Festungen, was entweder sehr gute feindliche Leader bedingt oder gewaltigen Materialverschleiss. Wenn der Türke auf relativ billige Truppen geht (Land 10 + Serfdom + Quantität) hat er extrem viel MP und kriegt extrem billige Landtruppen. Solange es nicht ein Allfrontenkrieg wird weil man dann evtl. mit der Spielgeschwindigkeit Probleme kriegt sollte es damit extrem verlustreich für den Angreifer sein trotz CRT-Vorteil dauerhaft sich gegen den Türke durchzusetzen.
Wenn man also die 99% Warscoreregel abschwächt (ihr sagtet ja im Paradoxforum ist normal die Regel 3 Jahre lang 99% Warscore iirc) hat der Türke also recht langen Atem.
Und dann ist das andere Problem. Da ja da der riesige Sunnistreifen ist über die Chanate bis nach Indien für die Türken nett ist aber für andere Spieler relativ unlohnend dürfte die Motivation für einen Krieg gegen den Türke nicht so groß sein wenn nicht irgendwo Cots in Küstennähe sind wie Isfahan usw..
Aber da stellt sich dann auch die Frage wie man diese verteidigen soll wenn der Türke Rachegedanken hat.
Weil wie gesagt ich habe zwar höhere Stabkosten aber die Provinzen geben mir ja MP,Einkommen usw.. Da der ganze Landstreifen Sunni ist ist das auch noch die passende Religion.
Und erstmal müssen sich Russland + England + Frankreich einig sein.
Da ja wie schon gesagt die meisten osmanischen Provinzen nicht so lohnend sind und ein Krieg gegen die Osmanen teuer ist wenn es ein Angriffskrieg sein soll stelle ich es mir als recht schwer vor eine Koalition gegen die Osmanen zusammen zu bringen. Ich als Europäer würde da dann evtl. die Gelegenheit ergreifen und mich mit den Türken verbünden. Bei eurer oben genannten Koalition könnten z.B. Österreich + Spanien oder Österreich + Schweden auf die Idee kommen dem Türke zu helfen.



Ich bezweifle, dass der Türke in Sibirien groß was Koloniariseren kann.
Diploannex ist für die Osmanen auch nur eine zeitlang einfach möglich...die schlechten Diplomonarchen kommen irgendwann. Geht danach immer noch, aber nicht so einfach. Versucht mal bei hohem BB (ständig fallenden Beziehungen) und 1 Diplo/Jahr und miesen Rang die Beziehungen auf +200 anzuheben. Nicht ganz banal :)

Ja, "long run" ist das ein sehr schneller Techer mit viel Cash,MP etc.
Die Probleme heissen "short run" und "middle run"


Handel.
Venedig, Portugal, Holland,England haben Stärken beim Handel. Wenn sie expandieren/kolonien bauen, dann bekommen sie mehr handelsunabhängiges Einkommen. Wann, wie und ob man das macht dürfte eine der Feinheiten dieser Nationen sein.

Was ihr beschriebt ist eine (gute) Erfolgsstrategie im SP.
Im MP dürfte es die o.g. Einwände bzw das wären meine hauptsächlichen.
Zum einen der erwähnte die o.g. entgangegenen Einnahmen/Forschung durch zu schnelle expansion und den Zwang Kunstakademnien zu bauen.
Stabkosten von 5000....wenn ihr im Keller seid und wieder hoch müsst um keinen Bürgerkrieg zu riskieren, dann sind das x-mal*5000 durch den Schornstein. Die Stabkosten von Frankreich zum Vergleich sind nahe von nicht nennenswert und die Nation kann sich das bei hoher Innovation leisten!
Der fetteste Brocken dürfte Handel sein.
Versucht mal bei Stabnachteil zu handeln und ihr werdet feststellen..es geht nicht. Nationen wie England, Venedig, Portugal, etc. haben alleine von den Slidern einen Handelsvorteil von knapp 15%, dazu noch Stab=3 gepachtet, bauen Raffinerien statt Kunstakademien und werden die osmanischen Händler relativ leicht verdrängen.
Die KI macht das nicht (außer beim Neuladen).
Menschliche Spieler schon...bzw das würde ich erwarten.

Wenn man eine extrem starke Landmacht wie die Türken ist dürfte man aber beim Handel etwas Handelsspielraum haben. Man hat das Mamelucken Cot, Ishafan, Konstantinopel,Malacca und Indien und Astrakan im Optimalfall.
Weil man kann ja auch Handel verbieten.
Ob das mit Sibirien Kolonialisieren so gut geht das war nur so eine Idee. Von den Slidern her dürfte da nicht sooo viel gehen aber möglicherweise kriegt man ja 2 Kolonisten pro Jahr oder so.
Mit den Manufakturen müsste man auch mal durchspielen. Möglicherweise wären die Mehreinnahmen durch 10 Handelsmanus ja so gewaltig dass dies sogar besser wäre als die Stabmanus.
Immerhin hätten die Osmanen ja 5-6 CoTs, das sind 25-30% der Cots im Spiel, damit hätten sie schon starkes Druckpotential. Und dann sind noch die Cots in China usw. wo der Osmane ja auch relativ früh mithandeln kann durch Kartentausch, schon vor den Europäern.



Meine AARs sind nur Fallstudien gegen ein System. Interessant um Spielmechanismen zu testen/entdecken oder Gigantomanieträume auszuleben

Spanien könnte Afrika zwar theoretisch ganz erobern, wäre dann aber m.E. tot. Wehrlos gegenüber Frankreich bzw wehrlos gegenüber jedem. Nicht sofort, aber bald. Die einzige Rettung wäre es schnell wieder loszuwerden m.E. Später vielleicht mal :)
Ich habe es weder vor noch halte ich es für sinnvoll.
Schon Westafrika ist sehr sehr teuer und ich würde es nur machen um eine der Schwächen von Spanien auszugleichen. Ausmerzen kann ich die Schwäche nicht und es kostet sehr sehr viel.
Mit 'Kosten' meine ich dabei nicht nur sowas wie Konversionskosten. Überlegt euch wieviel Truppen man für Afrika zum Platthalten von Rebellen o.ä. braucht und es geht was weg. Rechnet durch wieviele Schiffe man zusätzlich braucht um dort Truppen zu bewegen.
Jede Bewegung in Afrika von einer Provinz zur nächsten kostet Verschleiß(Bewegung in Afrika zu Land ist wesentlich langsamer). Von Tangiers durch den Songhai-korridor zu latschen kostet 7% der Armee das Leben, selbst wenn man das Supportlimit beachtet (alos immer nur 5Kin einer Provinz). Und die Truppen wären länger als 1/2 Jahr unterwegs....für den Hinweg alleine :D
Wenn sich Spanien früh ganz Afrika einverleiben sollte, dann dürft ihr alle mal laut grinsen was für ein Idiot der Spanienspieler ist. Das entspräche einer Schwächung der Position und wäre keine Stärkung.
Russland dagegen bekommt keine neuen Grenzen durch die Kolonien in Sibirien und erhält diee MP also zusätzlich zur freien Verfügung.
Ich kann n.n. behaupten, dass ich eine Win/Win-Situation mit der Spanienexpansion nach Afrika entdeckt habe. Ob das überhaupt das beste ist, weiß ich auch nicht.


Ja das mit dem Verschleiss usw. stimmt ja alles aber den habt ihr ja immer. In Afrika zwar etwas stärker aber prinzipiell kann es ja immer mal durch Events usw. zu Revolten kommen.
Dann ist da natürlich ein leicht erhöhtes Revoltrisiko durch nicht tolerierbare Religionen wie Pagan das ist natürlich immer ein potentieller Quell aber trotz allem. Mit Spanien habe ich auch keine Erfahrung daher kann ich zu Spanien eigentlich keine eigenen Beobachtungen usw. einfliessen lassen da ich Spanien eigentlich noch nie gespielt habe da ich im SP nie gerne Länder mit vielen Events spiele.
Aber euer MP-Beschaffungsplan klang imho gut, v.a. wo da so viele Pagans in Afrika hocken. Ausserdem kriegt man so möglicherweise etliche Stabmanus umsonst, Kongo baut ja z.B. immer 4 Stabmanus weil sie sonst nichts mit ihrem Geld anzufangen wissen.



Ihr scheint immer noch alles in #provinzen zu bewerten. Wann bekommt man das aus euch rausgeprügelt?
Es gibt außer im SP immer auch ein "zuviel".
Im MP einen vernünftigen Mittelweg zu finden halte ich für anspruchsvoll.
Ich behaupte nicht, dass ich Erfahrung darin habe, diesen Mittelweg zu finden.

Dabei setzt ihr voraus, dass sich menschliche Spieler auf dem Niveau der KI bewegen. Das was ich im SP gemacht habe hat sehr wenig damit zu tun, was ich im MP machen will, da SP und MP nur die zugrunde liegenden Spielmechanismen gemeinsam haben.

Nein das bekommt ihr nie aus uns raus da es für uns nichts Schöneres gibt als ein möglichst großes Reich. Auch wenn es noch so unklug ist es in Eu2 zu versuchen reizt mich möglicherweise gerade dies. Nichts ist schöner bei Eu2 als ein Riesenreich zu erschaffen :D.
Rührt möglicherweise von den anderen Paradoxspielen her wo das Graufärben der Karte mehr belohnt wird :D.
Ja Hoi1 war unser erstes Paradoxspiel und erst danach haben wir dann Victoria und Eu2 gekauft.
Ich hoffe in dieser Hinsicht irgendwie auf Eu3 dass es besser modbar wird :).
Dann kann man evtl. auch "Einschüchterungsgebäude" wie Gefängnisse ins Spiel als baubare Gebäude hineinmodden. Weil Iwan der Schreckliche z.B. hat ja nicht lange gefackelt und aufmüpfige Landstriche dann durch Zwangsumsiedlungen usw. friedlicher gemacht. Klar ist das moralisch verwerflich aber man könnte das ja auch im Spiel einbauen. Wenn man sich für solche Maßnahmen entscheidet könnte man dann z.B. -5% Revolutionsrisiko haben und -50% Stabkosten aber auch -20% Steuereinnahmen und -20% Forschungsspeed oder ähnliches.
Ich liebe einfach Riesenreiche, die haben mich schon immer fasziniert :D.



Elvis ist übrigens nicht mein Vasall oder sowas.
Ich will mit ihm zusammenspielen weil mir die Diskussionen so gut gefallen haben. Das ist der Grund..... und weil ich mal wenigstens eine Seemacht live sehen will.
Ich halte es aber nicht für ausgeschlossen, dass Spanien 1580 beim Vasallenevent für Portugal verwundert reagiert, wenn Portugal ablehnt.
Hm das hättet ihr aber auch mal sagen können. Ich habe ein paar Seiten vorher ein paar Mal Witze darüber gemacht und ihr habt immer geschwiegen. Es gibt da einen Spruch der heisst "Schweigen ist Zustimmung" :D.

Möglicherweise war es auch per PM, finde den Post gerade nicht, aber ihr erinnert euch sicher als ich sinngemäß lästerte wie aufmüpfig euer Sub Elvis sei und dass ihr ihn besser trainieren müsst :D.
Damit habe ich die zweite Bedeutung von Sub angesprochen, Sub als Abkürzung für Submissive in der Bedeutung für Sklave.
Und da ihr ja Elvis mit der Begründung ins Spiel genommen habt dass er euch gut unterstützen könne usw. klang das schon sehr danach als ob Elvis lediglich euer Erfüllungsgehilfe wäre.

Opthalamia
23.06.06, 20:38
Also pro House-Rule dass Spanien und Portugal nur ihre jeweiligen ToT-Gebiete kolonisieren? Was HRR als ewiges Bündnis betrifft, so verweise ich auf den 30-jährigen Krieg. :tongue: ;)

Nicht als Hausregel. Nur wer sich auf den ToT beruft, muss ihn im Großen und Ganzen auch einhalten. Die Rollenspielfrage, wann der Papst das Ding wieder abschaffen würde.

Zum HRR/30-jähriger
Es war ein Reich, aber halt nicht unter einer Herrschaft. Klar gab es genug Kriege innerhalb des HRR. Wieviel Stände (souveräne Herrscher) wurden dabei im laufe der 1.000 Jahre durch Friedensschlüsse aufgelöst/ausgewechselt? Wenige, die meisten erst zur Napoleonischen Zeit. Ihr braucht nichtmal großartig in Büchern nachschlagen. Vergleicht nur die verschiedenen Scenarien von EU2 und zieht die Erbfolgeübernahmen ab. Spielt EU2 20 Jahre, und die Änderungen im HRR sind gravierender.

Boron
23.06.06, 20:46
Ich will Elvis nicht als Marionette und ich bezweifle auch, dass er Lust hätte einen Haufen Zeit dafür zu verwenden nur um als Marionette bezeichnet zu werden.
Mein Job ist es Pläne zu entwicklen, die so gut klingen, dass Portugal sie nur gut finden kann...und umgekehrt. Ich will Diskussionen mit Elvis, keine Anweisungen.

Ich will MP nicht spielen um meine feuchten Machtphantasien auszuleben, sondern was lernen.

Portugal und Spanien sind eine gute Combo mit gegenseitigen Vorteilen ohne dabei spielzerstörend zu sein. Stark, aber mehr auch nicht.
Falls es aus irgendeinem Grund zu einer schrägen Dominanz für diese beiden Nationen kommt verspreche ich hiermit feierlich jedem (der will) auseinander zu legen was er dagegen auch ohne eine extrem große Koalition-der-Willigen machen kann in einer kleineren Allianz.

Ich werde den Eindruck nicht los, dass ich masslos überschätzt werde.
Schaut mich an und traut euren Augen: auch ich bin nur ein Mensch :D

Vor Suo hätte ich im MP Angst.
Kennt ihr den?
Ich meine ihn genau beobachtet zu haben (die Entwicklung seiner Nation) im MP und das sah sehr perfekt aus. Dazu die passenden Drohungen/Lockungen. Seine diplomatische Klaviatur kennt viele Lieder.
Vor *dem* müsstet ihr Angst haben.

Falls ihr jetzt feststellt, dass ihr Suo schon mal begegnet seid und bequem mithalten konntet, dann besteht keine Gefahr vormir,weilikch weniger kann als er (noch:) )

Nach diesem Post von euch sind jetzt meine Bedenken erstmal endgültig zerstreut.
Aber da ihr mich ja mittlerweile kennt (bin wohl der 2.größte Warmonger hier, lediglich der werte Vernichter übertrifft mich wohl noch :D ) klangen eure ganzen Posts schon sehr unspassig.
1. war da die Sache mit Elvis als Sub, dann 2. euer Ausspruch dann erobern wir Afrika,3. eure Aussage Spanien wird damit nahezu unbesiegbar und 4. eben eure Person, der man sowas leicht zutraut da ihr es ja in euren AARs schon oft bewiesen habt. Und da ihr ja in Afrika usw. hauptsächlich gegen die KI vorgehen würdet und dies wohl auch innerhalb weniger Jahre ginge dachten wir ihr erobert wirklich gleich wenigstens 50% von Afrika.

Aber so wie es jetzt aussieht hattet ihr nie solche Pläne oder wir haben sie extrem missverstanden.
Naja es bleibt immer noch die Option dass ihr euch nur verstellt und dann im Spiel gleich Frankreich killt oder ähnliches :D.

Aber bis auf einen kleinen paranoiden Rest sind unsere Zweifel jetzt ausgelöscht. Hervorragende Propagandaarbeit werter Nebu ;).

Wir sind mittlerweile echt gespannt was ihr so macht und wie sich eure Nachbarn, v.a. Frankreich so gebärden :).

Wie gesagt wir wollten euch ja immer dabei haben, euch lediglich dazu überreden ein etwas anspruchsvolleres Land zu spielen damit ihr auch Spielspass habt und eure Nachbarn ebenso.

Boron
23.06.06, 20:51
Jetzt noch zum Spiel Fragen:

Wir bleiben bei den Timuriden für uns damit der werte Luitpold wieder die Osmanen spielen kann :).

Einen Spielplan habe ich eigentlich nicht, lediglich irgendwann Indien zu erobern und evtl. weitere muslimische Nachbarn wie Malacca wäre schön.

Aber jetzt ein Hauptproblem:
Die Timuriden starten sehr sehr sehr desolat. Was wäre wenn wir irgendwie von der AI vernichtet werden? Dies ist durchaus wahrscheinlich. Oder wir haben dann soviel Inflation usw. dass wir auf ewig zurückhängen.
Was wäre also in solch einem Fall?
Kein anderes Spielerland hat denke ich eine ähnlich schlechte Ausgangslage im 1492er Szenario aber wir denken trotzdem dass die Timuriden am besten für uns geeignet sind. Wir wollen sie daher wenn möglich übernehmen.

Anton
23.06.06, 20:52
Wie gesagt wir wollten euch ja immer dabei haben, euch lediglich dazu überreden ein etwas anspruchsvolleres Land zu spielen damit ihr auch Spielspass habt und eure Nachbarn ebenso.
Auch der beste Spielerer macht aus Köln oder Navarra kaum eine Weltmacht. Bei großen Ländern gibt es hingegen viele Möglichkeiten und Strategien, daher wären die in Händen erfahrener Spieler mE besser aufgehoben.

Therlun
23.06.06, 21:08
Ich finde es doch sehr unangenehm, wie man Nebu rausgeekelt hat. :mad:


Auch wenn ich die fortgeschrittene Diskussion unterbreche, aber NIEMAND hat Nebu hinnausgeekelt.
Ein paar Leute haben einfach ihre Meinung gesagt.
Und der werte Nebu nahm dies als Anlass seine Nicht-Teilnahme zu verkünden.

Gerade jemand der so viel "erzählt" wie Nebu, zu allem eine Meinung hat und diese ausführlich mittleilt, soll hinnausgeekelt worden sein weil ein paar Spieler nicht seine Meinung teilten und ihm dies mitgeteilt haben?!
Ich bitte darum diesen unüberlegten Satz mit einer verspäteten Überlegung zu beschenken...


Ansonsten bin ich überrascht wie in ein paar Stunden ein solch genereller Meinungsumschwung zustande kam, ohne das das grundelgene Problem behandelt wurde...
Die Kluft zwischen den Spielern die bestimmte Strategien als MUSS vorraussetzen, und den Spielern die hauptsächlich auf Interaktion spielen besteht meiner Ansicht nach immer noch.

Auch ich glaube, werter Nebu, das manche den Einfluss eures Geschicks und euerer Erfahrung mit der EU engine in einem MP überschätzen. ;)
Für mich jedoch ist nicht die Kenntniss der effektivsten Strategien das spielspassbremsende, sondern der ununstößtliche Wille nur solche Strategien einzusetzen.

Opthalamia
23.06.06, 21:19
Eine Kluft zwischen Meinungen von Menschen wird es immer geben. Ich denke nach wie vor, die Tatsache das wir bei diesem MP zahlreich sind, wird dafür sorgen das der Optionsverzicht eines Spielers von einem anderen ausgefüllt wird. Das Gebiet ist aber rein spekulativ, und folglich ist es unnützt darüber zu diskutieren.

Solokow
23.06.06, 22:22
Ich sehe dabei kein Problem: jeder spielt, wie er es für richtig erachtet, es wird niemand (jedenfalls ich nicht) jemanden einen Vorwurf machen, wenn etwas nicht so gut funktioniert.

Wenn ein Land zB auf Kolonien verzichten will, so ist es ihm überlassen, ich bin mir sicher, andere Länder werden sich freuen, bzw die Lücke füllen.

Aber dies ist sicher kein Grund, für lange Diskussionen

exe.jac
23.06.06, 22:31
was ist jetzt mit nächster woche? gibts schon einen termin? sind die länder für 1492 gewählt? wurde überhaupt für 1492 gestimmt? lasst mal lieber anfangen, über primäre fragen zu diskutieren :)

allen 14 kann man es wohl in den wenigsten fällen recht machen...

EDIT: therlun sollte sich selbst überreden mitzumachen (da ich ihn für zuverlässig halte) und alle sollten nochmals überprüfen, ob ihre wahl für 1492 richtig ist. ein verbindungsoffizier :) und ein stellvertreter sollte ermittelt werden (beste leitung gewinnt)

Montesquieu
23.06.06, 22:39
Fast so ein Chaos wie in unserem Hoi-Mp, nur, dass wir schon ein paar Monate gespielt hatten! :D

;)

*Duck und Weg*

Solokow
23.06.06, 22:46
Soweit ich weiß, haben sich alle auf ihre Länder geeinigt, jetzt fehlt nur nochmal von jedem die Bestätigung, daß er

1) mitspielt
2) mit 1492 einverstanden ist
3) mit seinem Land einverstanden ist
4) am 27.06.2006 ab 20:00 Zeit hat

Boron
23.06.06, 22:51
Soweit ich weiß, haben sich alle auf ihre Länder geeinigt, jetzt fehlt nur nochmal von jedem die Bestätigung, daß er

1) mitspielt
2) mit 1492 einverstanden ist
3) mit seinem Land einverstanden ist
4) am 27.06.2006 ab 20:00 Zeit hat
Bei mir passt alles also 1,2 und 4 und 3 ebenfalls, als 3 nehmen wir die Timuriden.

Therlun
23.06.06, 23:09
Ja es wäre nett wenn sich alle die noch mitspielen wollen nochmals melden.
Einige haben sich zwar gemeldet, aber ansonsten nichts mehr von sich hören lassen.
Und mir wären Spieler die nicht meiner Meinung sind und mit denen ich endlos diskutiere lieber, als welche die sich außer an den Partien selber überhaupt nicht am MP beteiligen...

Vielleicht spiele ich noch mit (verdammte Umentscheiderei! ;) ).
Aber fast alle größeren Nationen sind ja schon besetzt....

@Boron
glaubst du wirklich die Timuriden sind eine gute Wahl?
Die sind doch ziemlich weit ab vom Schuss...
Wenn du also nicht WIEDER ein MP Spiel ohne die anderen (ala Kolo-Spanien ;) :tongue: ) spielen willst, würde ich z.B. ehr Mamelukken empfehlen.
Groß genug, Expansionsraum, und viel Interaktionspotential mit anderen Spielermächten.
Falls ich mitspiele und keine andere Nation frei wird, würde ich zumindest Memlukken, Neapel oder vielleicht Genua spielen...
(Dänemark ist auch eine noch nicht besetzte Alternative)

Boron
23.06.06, 23:29
@Boron
glaubst du wirklich die Timuriden sind eine gute Wahl?
Die sind doch ziemlich weit ab vom Schuss...
Wenn du also nicht WIEDER ein MP Spiel ohne die anderen (ala Kolo-Spanien ;) :tongue: ) spielen willst, würde ich z.B. ehr Mamelukken empfehlen.
Groß genug, Expansionsraum, und viel Interaktionspotential mit anderen Spielermächten.
Falls ich mitspiele und keine andere Nation frei wird, würde ich zumindest Memlukken, Neapel oder vielleicht Genua spielen...
(Dänemark ist auch eine noch nicht besetzte Alternative)
Ja immerhin sehe ich ja ganz Europa und wenn ich mal Indien erobert hab kann ich mich hoffentlich mit den Türken einigen und denen in Europa helfen den wahren Glauben zu verbreiten :D.

Weil als Brandenburg oder Ähnliches bin ich ungeeignet. Ich hätte mit Brandenburg Europa als subjektiven Coreanspruch :D.

P.S.: Ist euer ICQ kaputt :???:

Therlun
23.06.06, 23:36
Ich würde die Mamelukken trotzdem als die eindeutig bessere Wahl sehen, da sie alles haben was die Timuriden haben, aber wesentlich näher am Geschehen liegen.

Selbst der von euch so vergötterte Nebu hält doch die Timuriden für keine gute MP-Wahl... ;)

Und nein, ich war nur die letzten Tage nicht im ICQ online.

Balduin v.Bouillon
24.06.06, 00:55
Soweit ich weiß, haben sich alle auf ihre Länder geeinigt, jetzt fehlt nur nochmal von jedem die Bestätigung, daß er

1) mitspielt
2) mit 1492 einverstanden ist
3) mit seinem Land einverstanden ist
4) am 27.06.2006 ab 20:00 Zeit hat

1.Ja
2.Na ja, ok
3.Ja
4.Ja

Luitpold
24.06.06, 01:02
1) mitspielt
2) mit 1492 einverstanden ist
3) mit seinem Land einverstanden ist
4) am 27.06.2006 ab 20:00 Zeit hat

1. Ja.
2. Ja.
3. Ja.
4. Ja.

Luitpold
24.06.06, 01:03
Ja immerhin sehe ich ja ganz Europa und wenn ich mal Indien erobert hab kann ich mich hoffentlich mit den Türken einigen und denen in Europa helfen den wahren Glauben zu verbreiten :D.


Da Wir Herrn Boron für ungefähr so stark wie die Mamelucken-KI halten, haben Wir keine Einwände, wenn er die Mamelucken übernehmen will.

Anton
24.06.06, 12:51
Mamelucken sind schiitisch, haben schlechte Monarchen, keine Schiitenprovinzen und Osmanen und jeden, der Lust auf Alexandria hat sogleich im Nacken. Ein erfolgreicher Timuride wäre mMn besser, und für Borons Spielart eher geeignet.


1) mitspielt
2) mit 1492 einverstanden ist
3) mit seinem Land einverstanden ist
4) am 27.06.2006 ab 20:00 Zeit hat
Ja,
ja,
ja,
nein.

Boron
24.06.06, 14:15
Was haltet ihr davon wenn wir nützliche Ideen aus dem Paradoxforum kopieren?

Einmalig darf sich jeder Spieler zum Spielstart x Sliderbewegungen wünschen, X sollte irgendwas zwischen 3-5 sein, und dann darf man für jedes AAR zu einer Session als Reward eine kleine Belohnung sich wünschen, wie z.B. sowas:

Rewards:

* -1% inflation
* 400 Ducats (before 1650)
* 800 ducats (Between 1650-1750)
* 1500 ducats (After 1750)
* -3BB
* 1 DP slider movement

Für die am Ende der Session jeweils 2 schlechtesten Spieler sollte sich dieser Belohnungsbetrag imho verdoppeln, für die 2 besten Spieler am Ende der jeweiligen Session dagegen halbieren. Als Grundlage für bester/schlechtester Spieler soll einfach der Reichtum der Spieler gelten, also das Monatseinkommen welches die Ingamestatistik zeigt oder vma auch einfach die VP.

Was haltet ihr davon?

exe.jac
24.06.06, 14:46
Für die am Ende der Session jeweils 2 schlechtesten Spieler sollte sich dieser Belohnungsbetrag imho verdoppeln, für die 2 besten Spieler am Ende der jeweiligen Session dagegen halbieren. Als Grundlage für bester/schlechtester Spieler soll einfach der Reichtum der Spieler gelten, also das Monatseinkommen welches die Ingamestatistik zeigt oder vma auch einfach die VP.

... ist sowas überhaupt objektiv lösbar? ich glaube nicht ...

Koenigsmoerder
24.06.06, 16:30
Auf welchem Schwierigkeitsgrad wird eigentlich gespielt? Ist für Unsere endgültige Landwahl nicht ganz unerheblich... :D

Solokow
24.06.06, 16:34
normal/normal

Opthalamia
24.06.06, 19:49
Soweit ich weiß, haben sich alle auf ihre Länder geeinigt, jetzt fehlt nur nochmal von jedem die Bestätigung, daß er

1) mitspielt
2) mit 1492 einverstanden ist
3) mit seinem Land einverstanden ist
4) am 27.06.2006 ab 20:00 Zeit hat

ja, ja, ja, ja

Opthalamia
25.06.06, 01:17
Werte Herren,

ich wurde auf NAP´s angesprochen und frage mich, wie irgendein Reich tatsächlich einen NAP mit anderen außerhalb seiner Allianz abschließen könnte. Heißt es dann tatsächlich in einer Allianz "nein, gegen diese andere Allianz können wir keinen krieg führen, weil ich mit einem von Ihnen einen NAP habe"?

Ich finde alleine die Vorstellung abwegig. Ich kann mir duchaus Vorstellen, das es Absprachen zwischen 2 Reichen außerhalb von einer Allianz geben mag, die sich auf die Gegenseitige Annerkennung von Rechtsansprüchen von bestimmten, aber wohl nie allen Provinzen, der verschiedenen Reiche geben mag.

Ich vermag mir Vorzustellen, z.B. mit Österrecih eine Absprache zu Treffen, bestimmte Kerngebiete des jeweils anderen nie zu fordern, wenn jemanden eine Kriegsentschäödigung zusteht. Das kann und darf aber doch nie alle Provinzen des anderen betreffen, vor allem nicht jene ohne geschichtlichen Rechtsanspruch. Jemand der sogar einen NAP abschließt, ist doch nur noch bedinngt Allianzfähig. Der Doge distanziert sich hiermit Öffentlich von solchen seltsamen Gedanken und bittet die spanischen Experten die Urheber solches Gedankengutes einmal auf statanistische Einflüsse zu überprüfen.

Der Doge

Opthalamia
25.06.06, 01:40
Kurzfassung:

Das wird mein erstes MP. Sind ehr ewige Allianzen und sonstige NAP/Gebietsabsprachen üblich? Wiederspricht das nicht der generellen Kriegslust der Zeit?

Anton
25.06.06, 01:56
NAPs sind nicht böse und gar üblich, man sehe nur unseren alten Verträgethread. Mehr noch, die sind mE notwendig, um irgendwie planen zu können ohne Reserven für Kriege mit allen anderen Großmächten zu haben.

Außerdem beschränken sich Allianzen und Abmachungen keinesfalls auf in-Game-Sachen. Auch historisch waren Abmachungen und Verpflichtungen weitaus komplexer, als durch die Engine darstellbar.

Zum Beispiel als ich Venedig spielte, handelte ich ein Geheimbündnis mit Spanien und Frankreich aus, die aber gegen Österreich ungültig war, da Frankreich und Spanien einen langfristigen NAP mit Österreich hatten. Ich nahm dies beim Verhandeln der Allianz in kauf. Auch war die Allianz erstmals gar nicht gegründet im Spiel, da manche von uns noch kleinnationen diploannektierten. Ja, ich führte sogar einen kurzen Krieg gegen Spanien, da diese mir per Vertrag die cores abgeben mussten. Es gab natürlich keine Kampfhandlungen.

"Ewige" Allianzen gibt es auch, aber die sind nicht so witzig wie stetig wechselnde.

exe.jac
25.06.06, 02:32
ich wurde auf NAP´s angesprochen und frage mich, wie irgendein Reich tatsächlich einen NAP mit anderen außerhalb seiner Allianz abschließen könnte. Heißt es dann tatsächlich in einer Allianz "nein, gegen diese andere Allianz können wir keinen krieg führen, weil ich mit einem von Ihnen einen NAP habe"?


ähm ... ich erkenne das problem nicht.

ein nap ist ein nichtangriffspakt. in eu2 kann man (da eu2 natürlich wenig spielraum lässt) mit einer allianz einer anderen nation trotz nap den krieg erklären. man darf nur nicht angreifen. höflich wäre es auch sofort einen weissen frieden anzubieten.

aber unlogisch ist es zu sagen: "nein, MEINE allianz darf nicht angreifen, weil ICH einen nap habe". :gluck:

naps und andere verträge sind doch das salz in der suppe, sonst würde ich keine strategiespiele spielen.

Nebukadnezar
25.06.06, 06:41
Kurzfassung:

Das wird mein erstes MP. Sind ehr ewige Allianzen und sonstige NAP/Gebietsabsprachen üblich? Wiederspricht das nicht der generellen Kriegslust der Zeit?

Erlaubt ist alles.
Ihr müsst nur aufpassen, dass ihr nicht gegen eure Interessen handelt. Wenn ihr Teil einer unüberwindbaren Allianz seid und alle anderen aufhören, dann kann das z.B. gegen eure Interessen sein (auch wenn es eurer Nation vielleichtnützen würde). Falls ihr historisch spielen wollt: da ist ebenfalls alles erlaubt, es kommt nur auf die Begründung an.
"Kriegslust"?
Kriege waren ein akzeptiertes Mittel zur Beilegung von Differenzen, solange es einen Grund gab.
Es gab aber keine Haltung wie "schon 17 Jahre ohne Krieg. Lasst mal losziehen".
"ewig", nein es gab nichts ewiges. Monarchen starben in der Realität, während hier eigentlich nichts ewiges existiert. Sowas wie Verbundenheit existierte natürlich auch damals zwischen Monarchen aufgrund von vergangegen Diensten. Das hielt Maria Theresia aber nicht davon ab Polen mit aufzuteilen, auch wenn sie die Aktion für etwas moralisch sehr verwerfliches hielt und befürchtete von Gott bestraft zu werden.
Was für einen Ruf ihr eurer Nation und eben auch euch selber geben wollt, hängt von euch ab.

Nebukadnezar
25.06.06, 06:42
Soweit ich weiß, haben sich alle auf ihre Länder geeinigt, jetzt fehlt nur nochmal von jedem die Bestätigung, daß er

1) mitspielt
2) mit 1492 einverstanden ist
3) mit seinem Land einverstanden ist
4) am 27.06.2006 ab 20:00 Zeit hat

1-4): ja ..und noch was dazu damit ich auf 10 Zeichen komme

Opthalamia
25.06.06, 11:23
Kriege waren ein akzeptiertes Mittel zur Beilegung von Differenzen, solange es einen Grund gab.
Es gab aber keine Haltung wie "schon 17 Jahre ohne Krieg. Lasst mal losziehen".

Als Differenz reichte aus heutiger Sicht allerdings auch Kleinigkeiten aus. Und es gab durchaus Monarchen, die sich in ihrem Leben wenigstens einmal in einem Krieg beweisen wollten. Grade die Geschichte der Osmanen zeigt bis Süleyman, das 17 Jahre ohne Krieg als Grund völlig ausreichend waren. 17 Jahre bedeutet für die Soldaten zum einen Langeweile, sie waren ja stets bereit gegen die ungläubigen in die Schlacht zu ziehen. Zum anderen bedeuteten 17 Jahre auch, das eine völlig neue Generation im Heer diente.

Anton
25.06.06, 11:44
Als Differenz reichte aus heutiger Sicht allerdings auch Kleinigkeiten aus. Und es gab durchaus Monarchen, die sich in ihrem Leben wenigstens einmal in einem Krieg beweisen wollten. Grade die Geschichte der Osmanen zeigt bis Süleyman, das 17 Jahre ohne Krieg als Grund völlig ausreichend waren. 17 Jahre bedeutet für die Soldaten zum einen Langeweile, sie waren ja stets bereit gegen die ungläubigen in die Schlacht zu ziehen. Zum anderen bedeuteten 17 Jahre auch, das eine völlig neue Generation im Heer diente.
Ist schön und gut, aber seht zu, dass übermäßige Kriegstreiberei euer Land nicht vernichtet, und haltet euch den Rücken frei, wenn Ihr gegen jemand Krieg führt. Wenn Ihr als Venedig gegen Spanien in den Krieg zieht, sichert euch Frieden mit den Osmanen und umgekehrt, damit ihr nicht in Krieg gegen beide plus Österreich und Frankreich verwickelt und aufgeteilt sein werdet. Venedig ist nicht Frankreich, bedenkt dies. Ein Vorteil Venedigs ist seine Handelsmacht - ständiger Krieg zerstört die Stabilität, das Fehlen der Stabilität macht Handel unmöglich.
Ein starkes Heer sowie der Durst nach Ruhm war für Friedrich den Großen auch ein Grund, in Schlesien einzufallen, aber der Krieg hatte auch die entsprechenden Ziele. Wenn Ihr mächtig seit, könnt Ihr ruhig jemand was abnehmen wollen, aber Krieg um des Krieges willen schadet dem Lande nur.

Anton
25.06.06, 11:50
Was haltet ihr davon wenn wir nützliche Ideen aus dem Paradoxforum kopieren?

Einmalig darf sich jeder Spieler zum Spielstart x Sliderbewegungen wünschen, X sollte irgendwas zwischen 3-5 sein, und dann darf man für jedes AAR zu einer Session als Reward eine kleine Belohnung sich wünschen, wie z.B. sowas:

Rewards:

* -1% inflation
* 400 Ducats (before 1650)
* 800 ducats (Between 1650-1750)
* 1500 ducats (After 1750)
* -3BB
* 1 DP slider movement

Für die am Ende der Session jeweils 2 schlechtesten Spieler sollte sich dieser Belohnungsbetrag imho verdoppeln, für die 2 besten Spieler am Ende der jeweiligen Session dagegen halbieren. Als Grundlage für bester/schlechtester Spieler soll einfach der Reichtum der Spieler gelten, also das Monatseinkommen welches die Ingamestatistik zeigt oder vma auch einfach die VP.

Was haltet ihr davon?

Belohnungen für AAR - warum auch nicht. Nur würde ich die schwachen und starken nicht differenziert betrachten. Wenn dann jedem das Gleiche.

Balduin v.Bouillon
25.06.06, 11:51
Also ich bin der Meinung das man soviele NAP`S usw. abschließen kann wie man will und daran halten..naja das bleibt jeden selbst überlassen..Verträge sind sicher das Salz in der Suppe..jedoch wenn man mit X einen NAP hat und man dann gegen die Allianz von X im Krieg ist und sofort durch einen weißen Frieden wieder auscheiden sollte dürften die ehemaligen Alli Mitglieder nicht gut finden. Ich denke das ist eine Entscheidung die immer wohl überlegt sein will.

Anton
25.06.06, 11:57
An NAPs sollte man sich halten, und das Abschließen eines NAPs evtl. mit den Verbündeten konsultieren. Wer sich an NAPs nicht hält, kann in Zukunft kaum auf Vertrauen hoffen. Außerdem sollte man die NAPs bedingt schließen, z.B. dass einer sich aus einem Gebiet raushält.

Solokow
25.06.06, 12:13
Bisher haben 7 Spieler bekanntgegeben, ob sie:

1) mitspielen
2) mit 1492 einverstanden sind
3) mit ihrem Land einverstanden sind
4) am 27.06.2006 ab 20:00 Zeit haben

Was ist mit den Anderen? Bitte melden...

Therlun
25.06.06, 12:34
An NAPs sollte man sich halten, und das Abschließen eines NAPs evtl. mit den Verbündeten konsultieren. Wer sich an NAPs nicht hält, kann in Zukunft kaum auf Vertrauen hoffen.

Spiel mal ein paar Partien Diplomacy... :)

Diese Fähigkeit zwischen einzelnen Partien eines Spieles zu unterscheiden würde einem EU-MP soooo gut tun.
Ich würde sooo gerne einen ganzen Aufsazu über dieses eine Zitat schreiben! (oder besser gesagt dagegen)
Nunja...



7 Spieler ist doch ne gute Anzahl.
Vielleicht solltet ihr einfach die Länder neu verteilen und anfangen.

Koenigsmoerder
25.06.06, 12:48
Bisher haben 7 Spieler bekanntgegeben, ob sie:

1) mitspielen
2) mit 1492 einverstanden sind
3) mit ihrem Land einverstanden sind
4) am 27.06.2006 ab 20:00 Zeit haben

Was ist mit den Anderen? Bitte melden...

1) ja
2) ja
3) Bei Schwierigkeitsgrad Normal haben Wir zu Beginn mit dem Johanniterorden zu wenig Gold, von daher werden Wir wohl nochmal überlegen müssen
4) auf keinen Fall, am Dienstag ist Achtelfinale ;)

Boron
25.06.06, 13:50
Mal noch einmal die Frage wegen meinen Timuriden.

Die Anfangssituation der Timuriden ist nämlich sehr diffizil.

Der 1. Diplomat kommt am 1. Februar 1493.

Erst einmal ein eher unwichtiges aber dennoch bizzares Problem, ein Logisches:
http://img221.imageshack.us/img221/6974/screensave29yc.jpg
Wieso sind die rot markierten Provinzen unknown Territory?
Die haben ja früher zu meinem Reich gehört !!!!!!
Im 1419er Szenario sind die Timuridengebiet !

Jetzt aber zu dem Wichtigeren. Der Ausgangslage der Timuriden.
http://img84.imageshack.us/img84/8611/ohnetitel1kopie9yi.jpg

Die ist sehr bedenklich. Ich habe 8 Provinzen und 600 Gold.
Prinzipiell muss ich denke ich 400 Gold in 8 Tax Collectoren investieren, da ich sonst ja wegen der niedrigen Zentralisation gar kein Geld kriege ausser ich drucke welches.
Babur kommt erst 1504, weil ich da dann das Mogulreich werde.

Normalerweise ist die 1. Aktion der Uzbeken mir den Krieg zu erklären.
Da die Uzbeken bessere Slider haben und ihren tollen Anführer ist der Krieg gegen sie sehr bedenklich, lässt sich aber meistens nicht vermeiden da sie normalerweise ihren 1. Diplomat dafür hernehmen, ausser ich bin durch Zufall bereits in einer Allianz.

In dem 1. Testspiel ist dies passiert, da hat mir Gujarat nach ein paar Monaten eine Allianz angeboten und Dehli noch eingeladen. Dies ist aber sehr unwahrscheinlich, passiert vielleicht in einem von 10 Spielen.

Normal also erklären einem die Uzbeken sofort den Krieg und dann werden die anderen Nachbarn auch kriegslustig und Dehli und/oder Ak Koyunlu sind weitere Kandidaten.

Die ersten 12 Spieljahre bin ich daher imho sehr von Zufällen abhängig, ob die Uzbeken ihren Leader vernünftig einsetzen oder nicht und ob ich mit meinem 1. Diplomat in eine Allianz komme oder nicht usw..

Keine andere Spielernation ist denke ich derart von Zufällen abhängig in der Anfangsphase, da ja die meisten stark genug sind KI-Kriege die zufällig entstehen zu gewinnen und die KI wird sie so gut wie nie angreifen.
Und die kleineren Länder wie Brandenburg die evtl. gespielt werden haben menschliche Spieler in der Nähe die evtl. helfen können.

Nebukadnezar
25.06.06, 14:46
Wieso sind die rot markierten Provinzen unknown Territory?
Die haben ja früher zu meinem Reich gehört !!!!!!

Die sind unbekannt,weil das Timuridenreich in ständigen verfall war. Wissen ging verloren. Schickt Minitruppen dahin umsie aufzudecken



Normalerweise ist die 1. Aktion der Uzbeken mir den Krieg zu erklären.

Ich habe die Timuriden mehrmals gespielt und die Usbeken haben mir nie den Krieg erklärt. Allerdings entlasse ich natürlich auch keine Soldaten. Macht ihr das etwa? (In meinem Osmanen-AAR habe ich dazu was geschrieben auf eine Anfrage von euch damals)
Auch wenn ich jetzt die Timuriden (mit normal/normal starte erklärt mir niemnand den Krieg)


Da die Uzbeken bessere Slider haben und ihren tollen Anführer ist der Krieg gegen sie sehr bedenklich, lässt sich aber meistens nicht vermeiden da sie normalerweise ihren 1. Diplomat dafür hernehmen, ausser ich bin durch Zufall bereits in einer Allianz.

Woher bezieht ihr das "meistens" ?
In meinen EU II-Spielen passierte das nie.




Keine andere Spielernation ist denke ich derart von Zufällen abhängig in der Anfangsphase, da ja die meisten stark genug sind KI-Kriege die zufällig entstehen zu gewinnen und die KI wird sie so gut wie nie angreifen.
Und die kleineren Länder wie Brandenburg die evtl. gespielt werden haben menschliche Spieler in der Nähe die evtl. helfen können.
Die Osmanen sind eure direkten Nachbarn.Nur Ak koyunlu liegt dazwischen.

So gehe ich vor:
1. Land+1 (ausschließlich wegen supportlimit und billigeren Truppen). 1-2K Inf entlassen (mehr traue ich mich nicht)
2. Steuereintreiber überall, Toleranz max für Sunni+Shiiten. Unterhalt=50%, Forschung 100% Infra
3. Truppen an die Grenze von Ak-Koyunlu/Chagatei und aufdecken. Da 1 Jahr Zeit bis diplo kann Aufdecken von Inf gemacht werden.
4. Auf *keinen* Fall eine Allianz mit Chagatei eingehen.
5. 1.Februar Krieg gegen Ak Koyunlu ohne CB. Direkt vorher kauft ihr noch 2K Kav dazu.
6. Ja, der Unterhalt bleibt während des Krieges auf 50%.
7. Tja....alles erobern. Ziel: Isfahan, Hormouz+Fars....oder Isfahan+MA.Das bedeutet, dass Isfahan belagert werden muß.
8. Auschwärmen.
9. 28.05.1494 hatte ich 74% Warscore (gekämpft habe ich fast gar nicht.....warum auch?) und die Belagerung von Isfahan war zuende. 62% gefordert (ohne Geldforderung) und Ak Koyunlu akzeptierte.
10. Kurz adrauf kommt das Rebellenevent für Ak Koyunlu. Persien kann aber nicht entstehen, weil Isfahan weg ist.
11. Armeen in den 3 Provinzen lassen, Steuereintrieber in Isfahan+Hourmouz. Natürlich nicht in Fars.
12.etwas Kav ab und zu nachbauen,Inf ab und zu entlassen. Supportlimit liegt bei 21K jetzt. Ich leiste mir 23K Trruppen.

Wenn ihr Ak Koyunlu nicht zuverlässig besiegen könnt (ich schaffe es auch nicht zu 100% immer Isfahan rechtzeitig zu bekommen, aber das solltet ihr trainieren wenn ihr es haben wollt),dann lasst die Finger von den Timuriden. Das ist definitiv keine einfache Nation.
Oder denkt euch was besseres aus als Eröffnung.
Oder fragt die Osmanen um Hilfe (dann wird das ganze ein Kinderspielund die Osmanen haben Cores gegen Ak Koyunlu)), allerdings wüsste ich nicht,warum die euch helfen sollten Isfahan zu bekommen wo sie keine Probleme hätten es sich selber anzueignen :D

Falls ihr per Event vor 1.februar einen Diplo bekommt, natürlich vorher angreifen.

EDIT:was ich als legitime Änderung für die Timuriden betrachten würde, ist die Hinzufügung von afghani als Staatskultur (haben sie in 1419. 1492 haben sie fast nur afghanische Provinzen. In Afghanistan kennt auch heute noch fast jeder Babur: Volksheld)

exe.jac
25.06.06, 14:55
1) ja
2) ja
3) ja
4) ja

wer will denn immer 27.06.2006 ab 20:00 ??? wenn da wirklich achtelfinale ist, dann kommt doch nur die hälfte, warum nicht mal montags oder donnerstags?

Solokow
25.06.06, 14:59
weil wir bisher so spielten und es keinem störte, wenn es mehrere stört, können wir ja einen Ausweichtermin suchen, aber Fussball ist momentan fast jeden Tag.

Es war ein Vorschlag, um einmal die lage zu klären, sonst würden wir in 3 Monaten noch diskudieren

Boron
25.06.06, 15:03
Wenn ihr Ak Koyunlu nicht zuverlässig besiegen könnt (ich schaffe es auch nicht zu 100% immer Isfahan rechtzeitig zu bekommen, aber das solltet ihr trainieren wenn ihr es haben wollt),dann lasst die Finger von den Timuriden. Das ist definitiv keine einfache Nation.
Oder denkt euch was besseres aus als Eröffnung.

Erstmal thnx für deine Tipps, detailliertere Fragen usw. später.

Das Problem ist ja dass ausser Timuriden keine Nation mehr frei ist bis auf 2-3 kleine Seefahrernationen wie Holland oder Dänemark die ich nicht spielen will.
Und wenn man am Anfang überlebt dann passt es ja.
Aber darum wollte ich ja 1419 spielen weil man eben 1492 ohne Modding nur 8 Spieler vernünftig unterbringt (Russland, Österreich, Spanien, Portugal, England, Frankreich, Osmanen, Schweden) und 2-3 mehr kann man noch halbwegs vernünftig unterbringen aber die sind dann schon wieder auf die Gnade der 8 starken Länder angewiesen.

Nur 2 Fragen auf die Schnelle:
1. Könnt ihr mir bitte sagen ob ihr näheres zu Bürgerkriegen wisst? V.a. den Wahrscheinlichkeiten dass diese auftreten und wie stark der Zentralisationsslider das beinflusst. Weil durch Events kriegt man ja sauleicht mal binnen 2 Jahren -3 Stab und mehr.

2. Euer Angriff auf Ak Koyunlu. Normalerweise erklären spätestens bei sowas die Nachbarn den Krieg. Entweder Dehli + Allies oder die Uzbeken + Allies oder beide zusammen.
Auch wenn ihr die Startinfanterie behaltet kommt ihr ja dann durch Verschleiss usw. auf <25k wohl und seid mit Ak Koyunlu im Krieg, bei mir erklärt die KI dann eigentlich immer den Krieg :(.

exe.jac
25.06.06, 15:06
oh man das wird doch nie was bis übermorgen.

ein teil hat noch 1419 länder. viele haben sich nur ein mal gemeldet und dann nie wieder. der termin ist auch einigen nicht recht. da bin ich ja mal gespannt ...

Anton
25.06.06, 15:07
Montag oder Donnerstag wäre diese Woche weitaus besser

Anton
25.06.06, 15:09
Auch wenn ihr die Startinfanterie behaltet kommt ihr ja dann durch Verschleiss usw. auf <25k wohl und seid mit Ak Koyunlu im Krieg, bei mir erklärt die KI dann eigentlich immer den Krieg :(.
Verschleiß vermeiden durch ausschwärmen. Doch nicht alle in einer Provinz behalten!

@Nebu - Ich finde irgendwie dass in MP früh nach Westen gehen = Schiiten holen und sich früh mit Osmanen anlegen nicht ganz das Wahre ist. Da kann man nur hoffen, dass die keine Lust haben, so weit zu laufen um das Zeugs den Timus abzunehmen. Lieber noch nach Malacca und eventuell Astrakhan, und dem Türken die Schiiten überlassen, für eine Weile. Die Nogai sind ja sogar von der selben Kultur wie die Timus. ;)

Boron
25.06.06, 15:14
Verschleiß vermeiden durch ausschwärmen. Doch nicht alle in einer Provinz behalten!
Am Monatsersten sterben automatisch 1 oder 2% wenn sie marschieren!

Und 100% kann man Kämpfe mit Ak Koyunlu wohl auch nicht vermeiden!

exe.jac
25.06.06, 15:15
übrigens bin ich dafür einen organisator zu bestimmen. demokratie funzt nicht (beziehungsweise nur schleppend). also sollte jemand die fussballspiele checken und den günstigsten termin auswählen, die trägt er dann in einen gesonderten thread ein.

dann kann man sich bei ihm melden, wenn man nicht kann. diese blöde rumfragerei, wer kann und nicht kann, ist absolut ineffizient. 10 leute müssen bestätigen, damit rauskommt, dass 2 leute nicht können.

baahhhh diese ineffizienz ^^, genau wie unsere matheprofesorin. sie ist klug genug, um mathe zu studieren, schafft es aber nicht gruppeneinteilungen zu machen .... ^^

Anton
25.06.06, 15:19
Am Monatsersten sterben automatisch 1 oder 2% wenn sie marschieren!

Und 100% kann man Kämpfe mit Ak Koyunlu wohl auch nicht vermeiden!
kavallerie geht schneller wenn alleine. außerdem ist es besser, als die alle drinzulassen bei dem niedrigen supportlimit.

Tadajon
25.06.06, 15:30
Salve!

Ich hatte ein paar Seiten vorher schon mal angefragt, ob für mich "Forum-nub" noch Platz in eurer MP Partie ist. Wollte euch aber in eurer unterhaltsamen und interessanten Diskussion nicht weiter unterbrechen :)

Dabei sein ist "fast" alles, daher würde ich so ziemlich jedes Land zu Ruhm und Ehre verhelfen wollen. Für die grossen und IMO entscheidenen Nationen fehlt mir allerdings die MP Erfahrung.
Würde auch gerne Holland oder Dänemark übernehmen (lieber Holland, auch wenn es noch nicht existieren sollte). Neben Brandenburg/Österreich sehe ich allerdings keinen Bedarf für eine weitere deutsche Nation. Würde diese beiden IMO eher behindern und damit das Gleichgewicht der Mächte stören.

Boron
25.06.06, 15:36
Salve!

Ich hatte ein paar Seiten vorher schon mal angefragt, ob für mich "Forum-nub" noch Platz in eurer MP Partie ist. Wollte euch aber in eurer unterhaltsamen und interessanten Diskussion nicht weiter unterbrechen :)

Dabei sein ist "fast" alles, daher würde ich so ziemlich jedes Land zu Ruhm und Ehre verhelfen wollen. Für die grossen und IMO entscheidenen Nationen fehlt mir allerdings die MP Erfahrung.
Würde auch gerne Holland oder Dänemark übernehmen (lieber Holland, auch wenn es noch nicht existieren sollte). Neben Brandenburg/Österreich sehe ich allerdings keinen Bedarf für eine weitere deutsche Nation. Würde diese beiden IMO eher behindern und damit das Gleichgewicht der Mächte stören.
Klar imho ist immer Platz für einen zusätzlichen Mitspieler :).
Und es ist ja eh wahrscheinlich das 2-3 der gemeldeten Spieler aus irgendwelchen Gründen doch noch droppen.

Was würdet ihr davon halten wenn ihr mein Nachbar werdet und Persien spielt?
Mir wäre ein spielergesteuertes Persien sehr recht und ich würde gern damit zusammenarbeiten, ausserdem wären so die Timuriden aus ihrer schweren Startsituation raus und wir könnten uns als islamische Brüder perfekt unterstützen ohne dass Interessenskonflikte bestehen.
Editieren wir halt Persien schon zu Spielstart hinein, bitte nehmt Persien :).

TheEvilForce
25.06.06, 15:43
Soweit ich weiß, haben sich alle auf ihre Länder geeinigt, jetzt fehlt nur nochmal von jedem die Bestätigung, daß er

1) mitspielt
2) mit 1492 einverstanden ist
3) mit seinem Land einverstanden ist
4) am 27.06.2006 ab 20:00 Zeit hat

1. Ja
2. Ja
3. Ja
4. Ja

Koenigsmoerder
25.06.06, 15:57
weil wir bisher so spielten und es keinem störte, wenn es mehrere stört, können wir ja einen Ausweichtermin suchen, aber Fussball ist momentan fast jeden Tag.

Es war ein Vorschlag, um einmal die lage zu klären, sonst würden wir in 3 Monaten noch diskudieren

Nein, gerade ab dieser Woche ist Fussball nicht mehr jeden Tag. ;)
Dienstag, 27. sind die letzten beiden Achtelfinals, dann ist Pause bis zum Freitag, 30.

Sprich Mittwoch, 28. oder Donnerstag, 29. kommt auf keinen Fall mit Fussball ins Gehege.

Die Woche darauf ist Dienstag, 04. und Mittwoch, 05. jeweils ein Halbfinale, hier böte sich also Montag, 03. oder Donnerstag, 04. an. Am Wochenende (08./09.) ist das Finale und das Spiel um Platz 3, und das wars dann.

Uns wäre es natürlich recht, wenn man "Kollisionen" mit Fussballspielen vermeiden könnte. Aber Wir wollen natürlich niemanden zwingen, sich nach Unserer Planung zu richten. ;)

Tadajon
25.06.06, 16:00
Klar imho ist immer Platz für einen zusätzlichen Mitspieler :).
Und es ist ja eh wahrscheinlich das 2-3 der gemeldeten Spieler aus irgendwelchen Gründen doch noch droppen.

Was würdet ihr davon halten wenn ihr mein Nachbar werdet und Persien spielt?
Mir wäre ein spielergesteuertes Persien sehr recht und ich würde gern damit zusammenarbeiten, ausserdem wären so die Timuriden aus ihrer schweren Startsituation raus und wir könnten uns als islamische Brüder perfekt unterstützen ohne dass Interessenskonflikte bestehen.
Editieren wir halt Persien schon zu Spielstart hinein, bitte nehmt Persien :).
Gerne würde ich auch Persien übernehmen, aber um ehrlich zu sein, es lockt mich doch mehr, in der "Mitte des Weltgeschehens" zu sein - Sprich West- oder Mitteleuropa. Auch wenn das bedeutet, dass unser Land nur klein sein wird und von der Gnade der "grossen" abhängig ist. Kurz: zuviel KI um Persien herum :)

exe.jac
25.06.06, 16:10
Dienstag, 27. sind die letzten beiden Achtelfinals, dann ist Pause bis zum Freitag, 30.

Sprich Mittwoch, 28. oder Donnerstag, 29. kommt auf keinen Fall mit Fussball ins Gehege.

Die Woche darauf ist Dienstag, 04. und Mittwoch, 05. jeweils ein Halbfinale, hier böte sich also Montag, 03. oder Donnerstag, 04. an. Am Wochenende (08./09.) ist das Finale und das Spiel um Platz 3, und das wars dann.


das ist doch mal ein wort. also am 28.06. erstes spiel...

Opthalamia
25.06.06, 16:11
Werte Herren,

wir sind Hocherfreut Ihnen den ersten Vertrag des neues MP zur Einsicht im Vertragsthread offenzulegen. Bei der Gelegenheit beglückwünschen wir dem Kaiser des HRR und König von Österreich für sein diplomatisches Geschick, die eine solch rasche Einigung ermöglichte. Mögen unsere Nationen fortan im Gottfrieden leben.

Der Doge

Als ich über reine NAP´s wetterte, fehlte noch ein Beispiel meinerseits. Der Vertrag macht Kriege zwischen Venedig und Österreich im Großen und Ganzen sinnlos, und somit wohl selten, aber nicht unmöglich.

Nebukadnezar
25.06.06, 16:13
Und 100% kann man Kämpfe mit Ak Koyunlu wohl auch nicht vermeiden!
Nein, ich verliere ja auch die meisten Kämpfe (bzw die Schlachten sind ausgeglichen), allerdings sind das nur Moralverluste. Lest euch sehr aufmerksam nochmal meinen Osmanen-AAR durch (bis 1550...danach kommt nur noch Konversionskram), da steht alles drin über mein Wissen, wie die KI sich verhält. Genauer und ausfürhlicher werde ich es nicht beschrieben. Mehr weiß ich nicht.
Wenn euch die Usbeken regelmässig angreifen und dies in meinen Tirmuridenspielen regelmässig nicht passiert, dann müsst ihr irgendwas anders machen als ich. Ich bezweifle, dass meine Präsenz vor dem Bildschirm Auswirkungen auf die KI hat :)
"Auschwärmen" war einer meiner Punkte gewesen. Wenn der Gegner sich bewegt und ihr den im Vorgehen aufwischen könnt, dann kämpft (Verschleiß! Nicht in miesesten Provinzen kämpfen!) für+1 WS.
Ansonsten weicht ihr aus und nehmt kampflos wieder eine der unbefestigten Provinzen etectetcetc.
Verschleiß solltet ihr fast keinen haben, da ihr natürlich vor Kriegsbeginn die Supportlevel für jede provinz dort auswendig gelernt habt, oder? (Halte ich für selbstverständlich zu wissen, dass Lut was ganz anderes hat als beispielsweise Isfahan. )
Trainiert das im SP solange bis ihr das könnt in beliebiger Geschwindigkeit (extremschnell+Pause). Schickt mir einen Save von dem Moment wo euch Usbekistan zuverlässig den Krieg erklärt (oder glaubt mir, dass sie das nicht gegen mich tun) nachdem ihr gecheckt habt ob ihr alles so gemacht habt wie ich es beschrieben habe. Ansonsten müsste ich das für euch tun (und ich wäre extrem vergrätzt dann)

exe.jac
25.06.06, 16:15
Werte Herren,
wir sind Hocherfreut Ihnen den ersten Vertrag des neues MP zur Einsicht im Vertragsthread offenzulegen. Bei der Gelegenheit beglückwünschen wir dem Kaiser des HRR und König von Österreich für sein diplomatisches Geschick, die eine solch rasche Einigung ermöglichte. Mögen unsere Nationen fortan im Gottfrieden leben.


ist zwar jedem seine sache, aber ich als österreich hätte venedig für solche anmassungen in den arsch getreten ^^
(es bedarf keines weiteren kommentars ;))

Anton
25.06.06, 16:28
Slawische Provinzen werden vom Vertrag niemandem recht zugesprochen. :)

Solokow
25.06.06, 16:33
Ich finde sogar Venedig schwächt sich dadurch...

Anton
25.06.06, 16:38
Ich finde sogar Venedig schwächt sich dadurch...
Ich bezweifle es. Venedig kann nicht alleine eine Großmacht schlagen. Und wenn Österreich schon von selbst auf Italien verzichtet, muss man nur noch sehen, wie man Frankreich da rausbekommt.

Solokow
25.06.06, 16:41
Venedig auf dem Land? Als Landmacht? Nein, damit schwächt sich Venedig und hat sich damit für Frankreich unanttraktiver gemacht...so sehe ich es, als Frankreichspieler...

Selbst wenn es nicht als Landmacht spielt, aber es kann seine Gebiete nicht verteidigen

exe.jac
25.06.06, 17:15
wenn das nicht mal ne klatsche für venedig und österreich ist ^^
... ich liebe rollespiel :) ...

exe.jac
25.06.06, 17:18
@Opthalamia

so wie ich das verstanden habe ist es (kommetare zum verträge-thread) ein RPG thread, also bitte keine eigene Meinung sondern die meinung des staatlichen führers wiedergeben. propaganda ist besonders erwünscht ;)


EDIT: oder ich hab das falsch verstanden :tongue: ...

Opthalamia
25.06.06, 17:24
gerne, ich empfehle in solchen Fällen einfach mit dem Herrschertitel zu unterzeichnen, so kann nie ein mißverständnis zwischen Rollenspiel und Spielermeinung entstehen.

Luitpold
25.06.06, 20:19
Gerne würde ich auch Persien übernehmen, aber um ehrlich zu sein, es lockt mich doch mehr, in der "Mitte des Weltgeschehens" zu sein - Sprich West- oder Mitteleuropa. Auch wenn das bedeutet, dass unser Land nur klein sein wird und von der Gnade der "grossen" abhängig ist. Kurz: zuviel KI um Persien herum :)

- Wenn Ihr mitmachen wollt, dann meldet Euch einfach im Nachbarthread an.

- Donnerstags werden Wir regelmäßig nicht teilnehmen können wegen unverschiebbarer Abendtermine.

- Bleibt es eigentlich bei Hamachi? Nicht daß das vergessen wird.

Solokow
25.06.06, 20:37
mit Hamachi sind wir ganz gut gefahren, also wieso nicht, habe nichts dagegen.

Kommenden Do habe ich auch sicher keine Zeit

Boron
25.06.06, 22:24
Ich habe die Timuriden mehrmals gespielt und die Usbeken haben mir nie den Krieg erklärt. Allerdings entlasse ich natürlich auch keine Soldaten. Macht ihr das etwa? (In meinem Osmanen-AAR habe ich dazu was geschrieben auf eine Anfrage von euch damals)
Auch wenn ich jetzt die Timuriden (mit normal/normal starte erklärt mir niemnand den Krieg)

Woher bezieht ihr das "meistens" ?
In meinen EU II-Spielen passierte das nie.

Hm wir haben zwar in der Regel die 15k Infanterie entlassen aber wir haben denke ich mittlerweile herausgefunden was nicht ganz unwesentlich dazu beiträgt. Wir hatten immer die AI auf höchster Aggressivitätsstufe :o.




Die Osmanen sind eure direkten Nachbarn.Nur Ak koyunlu liegt dazwischen.

So gehe ich vor:
1. Land+1 (ausschließlich wegen supportlimit und billigeren Truppen). 1-2K Inf entlassen (mehr traue ich mich nicht)
2. Steuereintreiber überall, Toleranz max für Sunni+Shiiten. Unterhalt=50%, Forschung 100% Infra
3. Truppen an die Grenze von Ak-Koyunlu/Chagatei und aufdecken. Da 1 Jahr Zeit bis diplo kann Aufdecken von Inf gemacht werden.
4. Auf *keinen* Fall eine Allianz mit Chagatei eingehen.
5. 1.Februar Krieg gegen Ak Koyunlu ohne CB. Direkt vorher kauft ihr noch 2K Kav dazu.
6. Ja, der Unterhalt bleibt während des Krieges auf 50%.
7. Tja....alles erobern. Ziel: Isfahan, Hormouz+Fars....oder Isfahan+MA.Das bedeutet, dass Isfahan belagert werden muß.
8. Auschwärmen.
9. 28.05.1494 hatte ich 74% Warscore (gekämpft habe ich fast gar nicht.....warum auch?) und die Belagerung von Isfahan war zuende. 62% gefordert (ohne Geldforderung) und Ak Koyunlu akzeptierte.
10. Kurz adrauf kommt das Rebellenevent für Ak Koyunlu. Persien kann aber nicht entstehen, weil Isfahan weg ist.
11. Armeen in den 3 Provinzen lassen, Steuereintrieber in Isfahan+Hourmouz. Natürlich nicht in Fars.
12.etwas Kav ab und zu nachbauen,Inf ab und zu entlassen. Supportlimit liegt bei 21K jetzt. Ich leiste mir 23K Trruppen.

Wenn ihr Ak Koyunlu nicht zuverlässig besiegen könnt (ich schaffe es auch nicht zu 100% immer Isfahan rechtzeitig zu bekommen, aber das solltet ihr trainieren wenn ihr es haben wollt),dann lasst die Finger von den Timuriden. Das ist definitiv keine einfache Nation.
Oder denkt euch was besseres aus als Eröffnung.
Oder fragt die Osmanen um Hilfe (dann wird das ganze ein Kinderspielund die Osmanen haben Cores gegen Ak Koyunlu)), allerdings wüsste ich nicht,warum die euch helfen sollten Isfahan zu bekommen wo sie keine Probleme hätten es sich selber anzueignen :D

Falls ihr per Event vor 1.februar einen Diplo bekommt, natürlich vorher angreifen.

Eure Strategie hat eine recht hohe Erfolgsaussicht, nur da wir mittlerweile uns (dank eurer Hilfe und Studierens der FaQ und ein paar Testspielen mit anderen Ländern) wieder an die Stabilität gewohnt haben verursachen uns die persischen Gebiete Magenschmerzen. Klar sind sie meine Landverbindung zum Türke, aber bis auf Isfahan sind diese Provinzen so arm+Falschreligion dass sie mich nicht stärken sondern schwächen.
Kurzum würden wir daher am liebsten Persien dem Türke überlassen oder auch einfach existieren lassen und in unsere Allianz aufnehmen oder zwangsvassalisieren und zwangsbekehren. Denn sonst besteht ja fast keine Erfolgsaussicht diese Provinzen zu konvertieren ohne Staatskultur. Isfahan nicht und die anderen wären zwar relativ billig aber auch nur 30% oder so Chance.
Kurzum rentiert es sich imho für uns nicht unbedingt Persien zu erobern wo da so viel Sunninachbarn sind.
Von daher wollen wir wenn irgend möglich den Angriff auf Ak Koyunlu sein lassen da sich dieses Problem ja eh bald per Event erledigt und Persien werden dann halt alle Sunniprovinzen später abgenommen und der Rest darf bestehen bleiben.




Trainiert das im SP solange bis ihr das könnt in beliebiger Geschwindigkeit (extremschnell+Pause). Schickt mir einen Save von dem Moment wo euch Usbekistan zuverlässig den Krieg erklärt (oder glaubt mir, dass sie das nicht gegen mich tun) nachdem ihr gecheckt habt ob ihr alles so gemacht habt wie ich es beschrieben habe. Ansonsten müsste ich das für euch tun (und ich wäre extrem vergrätzt dann)
Aber genau dass macht ja keinen Spass. Ich bin doch nicht Lim Yo-Hwan der damit seinen Lebensunterhalt verdient.
Also widerspricht das einfach meiner Philosophie. Das MP soll Spass machen aber nicht in harte Arbeit ausarten. Ich denke da wie Therlun.
Mein allgemeines Eu2-Wissen halte ich im Großen und Ganzen für ausreichend, aber jetzt stundenlang nur für das MP Timurideneröffnungen zu trainieren das halte ich einfach für unsinnig.
V.a. da ich wenn ich ein stärkeres Land wie z.B. Frankreich hätte auch einfach ins Blaue hineinspielen könnte.
Klar wäre das weit hinter dem Potential eines von euch gespielten Frankreich, aber wir spielen ja hier nicht um Geld sondern für den Spielspass.

Dank eures Edits jedoch haben wir jedoch einen imho guten Vorschlag der auch realistisch ist:


EDIT:was ich als legitime Änderung für die Timuriden betrachten würde, ist die Hinzufügung von afghani als Staatskultur (haben sie in 1419. 1492 haben sie fast nur afghanische Provinzen. In Afghanistan kennt auch heute noch fast jeder Babur: Volksheld)
Wieso nicht einfach das

# Babur's Ambition.
event = {
id = 3804
random = no
country = TIM
name = "EVENTNAME3804"
desc = "EVENTHIST3804"
style = 2

date = { day = 1 month = may year = 1504 }
offset = 30

action_a = { # Ok
name = "ACTIONNAME3804A"
command = { type = land value = 3000 }
command = { type = INF which = -2 value = 10000 }
command = { type = CAV which = -2 value = 20000 }
command = { type = ART which = -2 value = 10 }
command = { type = add_countryculture which = afghani }
command = { type = add_countryculture which = hindi }
command = { type = relation which = DLH value = -400 }
command = { type = relation which = GUJ value = -400 }
command = { type = casusbelli which = DLH value = 240 }
command = { type = addcore which = 539 }
command = { type = addcore which = 540 }
command = { type = addcore which = 541 }
command = { type = addcore which = 543 }
command = { type = addcore which = 544 }
command = { type = addcore which = 545 }
command = { type = addcore which = 546 }
command = { type = addcore which = 547 }
command = { type = addcore which = 552 }
command = { type = addcore which = 553 }
command = { type = addcore which = 1520 }
command = { type = addcore which = 1521 }
command = { type = addcore which = 1522 }
command = { type = addcore which = 1523 }
command = { type = capital which = 1527 } # Kabul
command = { type = domestic which = QUALITY value = 3 }
command = { type = country which = MOG }
}
}
Event auf 1492 legen?

Babur ist nämlich schon 1492 im Leaderfile verfügbar:

historicalleader = {
id = { type = 6 id = 08800 }
category = monarch
name = "Bâbur"
startdate = {
year=1492
}
deathdate = {
year=1530
}
rank = 0
movement = 6
fire = 5
shock = 5
siege = 3
remark = "Founder of the Mughal Empire. Conqueror of Delhi."
}
Nur leider nur im Mugal-Leaderfile welche sonst erst 1504 entstehen.

Das ist also prinzipiell eine Schlamperei von Paradox.

Hätte ich dieses Event also gleich 1492 wäre alles in Butter und ich könnte mich gegen Nachbarn verteidigen und Babur etwas besser nutzen.

Anton
25.06.06, 22:55
Dafür, aufdass uns Boron nicht wieder mit dem Flehen um einen Neustart plagt.
Ob seine Wirtschaft die 3xQuality und 30k gleich am Start nochmal verkraftet ist eine andere Frage. ;)

Boron
25.06.06, 23:12
Dafür, aufdass uns Boron nicht wieder mit dem Flehen um einen Neustart plagt.
Ob seine Wirtschaft die 3xQuality und 30k gleich am Start nochmal verkraftet ist eine andere Frage. ;)
Altes Lästermaul :tongue:.

Die 3x Quality sind dagegen in der Tat lästig, die könnte man ja gegen 3x Land umeditieren.
Weil irgendwie ist es ein Unding dass die Timuriden mit Land 6 starten und nicht Land 10. Die waren doch ein mongolischer Stamm und Timur hat ja immer nur an Land gekämpft. Wieso die also Land 6 bei Spielstart sind :???:.

Auf die Extratruppen verzichte ich generös.

Solokow
26.06.06, 00:58
Ich schließe mich an, bin dafür, allerdings sollten dies die einzigen Veränderungen bleiben... auch einen kleinen Ausgleich dafür, daß du so abgelegen bist... dafür darfst du dann nicht weinen, ok? :rolleyes:

Nebukadnezar
26.06.06, 01:16
Ich bin dagegen, da ich das mit der Kultur nur vorgeschlagen hatte weil ich dachte, dass afghani gar nicht mehr kommt. 1504 das Bringer-event ist doch ok. (Es gibt einen Unterschied zwischen Babur als Leader und Babur als Herrscher). Habe grade einen Paradox-AAR, wo jemand damit auch Indien erobert, also machbar.

Was anderes:
Ich habe gefunden an registrierten 4*ja-Meldungen
- Frankreich (Sinn Fein)
- Österreich (TheEviForce)
- Spanien (mich)
- Venedig (Opthalamia)
- Timuriden (Boron)
- OE (Luitpold)
- ???? (Balduin v. Bouillon)
- ???? (Anton)
- Ritter von Rhodos (Koenigsmoerder)
- Moskau ? (exe.jac)

Elvis+Therlun habe ich nicht mit 4*ja gesehen.
Die Nationen der mit "????" gekennzeichneten Spieler sind mir nicht bekannt.
Bestimmt habe ich was übersehen, der Thread ist so lang.
England, Portugal, Schweden, Polen, Brandenburg kann ich niemandem zuordnen,der sich mit 4*ja registriert hatte...und die Nationen also auch nicht kontaktieren.
Den Spielstart am Dienstag schaffen wir so nicht.

Organisator des Spiels: Bitte für Ordnung sorgen?

Gregor
26.06.06, 01:18
ich bin morgen für schweden am start !!!!!!!!!!

Anton
26.06.06, 01:18
Ich bin brandenburg. Balduin hatte sich für Böhmen mal gemeldet.

Therlun
26.06.06, 06:04
Elvis+Therlun habe ich nicht mit 4*ja gesehen.


Ich habe lange überlegt, aber als ich dann den neuen Nap Thread gesehen habe ist meine Entscheidung entgültig auf Nichtteilnahme gefallen.
Diese "Naps um den Rücken frei zu haben" ruinieren für mich jedweden MP-Anspruch.

Was den Organisator angeht so solltet ihr euch vielleicht auf einen einigen ^^.
Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern das es jemals einen "offiziellen" gab.

Ich wünsche trotzdem viel Spass

Balduin v.Bouillon
26.06.06, 07:14
Ach werter Therlun NAP`s sind da um gebrochen zu werden ;).Meiner einer wird Morgen Böhmen in`s Unglück stürzen.

Boron
26.06.06, 13:24
Ich bin dagegen, da ich das mit der Kultur nur vorgeschlagen hatte weil ich dachte, dass afghani gar nicht mehr kommt. 1504 das Bringer-event ist doch ok. (Es gibt einen Unterschied zwischen Babur als Leader und Babur als Herrscher). Habe grade einen Paradox-AAR, wo jemand damit auch Indien erobert, also machbar.

Babur hat aber schon in der Zeit Schlachten geschlagen, Zitat von Wiki:

Er war ursprünglich ein timuridischer Kleinfürst aus dem Ferganatal, der nach dem Tod seines Vaters Omar Scheich 1493 dessen Erbe antrat. Im folgenden Jahr, 1494 starb der Sultan Ahmad Mirza und mehrere Timuriden stritten sich um die Herrschaft über Buchara und Samarkand. Der junge Mohammed Babur eroberte hierbei 1497 im Alter von 14 Jahren Samarkand, konnte es aber nicht halten.

Der Grund für die schwankende Macht des jungen Babur war, dass er bei seiner Verwandtschaft keinen Rückhalt hatte und dass er durch Misserfolge schnell den Großteils seiner Anhängerschaft verlieren konnte.

Im Grunde war er ein Nomade, allerdings einer der zivilisiertesten überhaupt. Er hinterließ auch eine Autobiographie, das sogenannte Baburnama. Diese ist in Tschagataisch geschrieben und hat heute auch linguistische Bedeutung.

Inzwischen einigten sich die Usbeken unter Mohammed Scheibani in den Nordsteppen und besetzten 1500 Buchara und Samarkand. Babur eroberte Samarkand in einem Handstreich zurück, wurde aber in offener Feldschlacht erneut besiegt und konnte sich in der Folge nur durch Verhandlungen aus der Stadt retten (1500-1501).

Ausserdem verstehe ich euch mal wieder wie so oft nicht. Wieso sollen die kleinen Länder nicht wenigstens kleine Vorteile erhalten?
Niemand der neuen Mitspieler (oder alten die ihr Land wechseln) kann ja etwas dafür dass 1492 die Wahl "gewonnen" hat und dass da eben nur wenige sinnvolle Länder zur Auswahl stehen. Aber das macht ja nichts wenn man einfach die 4-5 schwächeren Länder leicht editiert um ihnen eine bessere Ausgangslage zu geben.
Balduins Böhmen wäre auch so ein Fall.

Anton
26.06.06, 13:36
Balduins Böhmen wäre auch so ein Fall.
Balduins Böhmen hat eine bessere Lage als mein Brandenburg... und zu Preußen werde ich erst 1700, wenn das Spiel so gut wie vorbei ist. Euch kann man ruhig ein wenig stärken, aber mitten in Europa Goodies auszuhändigen heißt alles unbalancieren.

Solokow
26.06.06, 13:56
Wie Nebu schon aufgezeigt hat, sind manche Länder, momentan nicht fix besetzt. ZB hat man von Bismarck schon länger nichts gehört, auch Elvis hat sich nicht mehr gemeldet.
Daher wäre England und portugal unter Umständen noch zu vergeben, wäre dies eine Option für euch, werter Boron?
Wobei ich jetzt neimanden sein Land absprechen möchte...

Zu den NAPs: die großen Mächte haben noch keine geschlossen, ausgenommen Österreich, daher denke ich, daß es diesmal um vieles dynamischer abläuft.

Elvis
26.06.06, 14:39
Sorry, sorry, sorry.
Neue Liebe und mein Job als Kriegsminister in einem Browserspiel haben mich aufgehalten.
Ich arbeite mich jetzt schnellstmöglich ein und bin dabei.

Solokow
26.06.06, 14:45
Schön zu hören, hoffe Bismarck ist auch weiterhin dabei und ich denke, wegen Boron können wir ein Auge zudrücken (Nebu) und geben ihm seine Änderung, deswegen kippt ja nicht das ganze Spiel!

Bismarck
26.06.06, 15:27
Wäre immer noch als England dabei, muss bloß noch die 3 Seiten aufholen, die wir verpasst haben :(

Boron
26.06.06, 16:45
Wir spielen nicht mehr mit, da sich die Partie wohl in genau die Richtung bewegt die uns eben nicht gefällt.
Gerade haben wir in den Verträgethread geschaut, da sind ja teilweise ewige Allianzen geschmiedet worden.

Ein fehlendes Timuridenreich fällt ja nicht störend auf, viel Spass bei der Partie :).

Das Hauptproblem ist dass wir egal welches Land wir auch nehmen würden wohl nicht ordentlich warmongern können da einerseits einem schon die Spielengine ordentlich Knüppel in den Weg legt und wichtiger andererseits Therlun, Vernichter und Wir wohl die einzigen Teilnehmer gewesen wären denen Warmongern gefallen hätte. Und das Szenario ist einfach für diese Spieleranzahl unpassend.
Also viel Spass, die AARs usw. werden wir trotzdem interessiert lesen.

Edit: Denn imho ist einfach das wichtigste dass eine faire Ausgangslage herrscht. Per Fantasyszenario kann man die ja herstellen, aber das 1492er Szenario ist einfach nicht fair und auch für zu wenige Spieler ausgelegt.

Denn eine faire Ausgangslage ist unserer Meinung nach die Grundlage für spassige MP-Partien. Fast jedes Spiel bietet ja eine mehr oder weniger faire Ausgangslage (Starcraft, Homm, Dominions, Civ, Aow ...) nur Eu2 und Vicky sind da unfair. Aber für Eu2 existieren ja zumindest faire Szenarien, vielleicht kann man ja in näherer Zukunft ein zweites MP mit so einem Szenario spielen :)

Anton
26.06.06, 17:28
Wenn man meine Allianz als ewig betrachtet, so sei man versichert, dem sei nicht unbedingt so. Sie ist unbefristet, aber lange noch nicht ewig. Sie ist dazu da, eine unmittelbare Gefahr zu bannen. Also ist es nicht notwendig, deswegen Tränen zu vergießen und Handtücher zu werfen.

Was "faire" Ausgangslagen betrifft, so bin ich ebenfalls kein Fan davon. EU, wie auch andere Paradox-Spiele, ist nun Mal nicht Risiko. Man sollte damit spielen, was man hat - und ich finde nicht, dass man weniger Spaß hat, wenn man eben weniger Macht ausüben kann. Man kann als Kleinstaat mittelgroß werden, oder zumindest mit Ruhm untergehen. Dieses rollenspielerische Potenzial macht viel des Reizes von EU aus mMn, und es ist auch viel witziger für ein Rollenspiel, wenn die Akteure nicht nahezu gleich stark oder auch die gleichen Stärken und Schwächen haben. Ich z.B. bin gerne das kleine, überall um Hilfe flehende Brandenburg. Aber nun ja, jedem das seine.

Zuletzt sei nur angemerkt, dass ich mit euch tauschen kann, wenn ihr wollt. Brandenburg ist auch keine Weltmacht, aber vielleicht seht ihr da mehr Chancen.

Opthalamia
26.06.06, 17:48
Und sie wissen nicht wa sie wollen...

Das stimmt wohl für jede Gruppe von Individuen

Einige sind gegen Verträge, ich selbst bin gegen 100% NAP´s, für andere ists das Salz inner Suppe. Also habe ich keine absolut Wasserdichten NAP´s geschlossen.

Ein paar sind nun sogar gegen Allianzen. Mag ja sein, das die Allianz der 3 Großmächte im letzten Spiel spaßstörend war. Aber bisher kann ich keine neue Superallianz entdecken. Wenn Schweden und Brandenburg eine Allianz schließen, ist das doch in Ordnung. Ein EU ohne Allianzen wäre doch arg entstellt und zum Nachteil aller kleineren Reiche. Zumal ich mit einer Seemacht kaum Chancen sehe finanziell mitzuhalten, Landkämpfe sind schlicht Sauteuer.

Ein, ich kann mich nicht rühren, da XY mir dann in den Rücken fallen könnte, ist ehr Friedenspolitik. Ich möchte aber keine Partie im "Kalter Krieg" Stiel erleben.

Luitpold
26.06.06, 18:13
Wir bedauern die Spielausstiege einiger (Beinah-)Teilnehmer zur Kenntnis nehmen zu müssen.
Uns erscheint, ähnlich wie dem werten Ophtalamia, die Begründung - es gäbe zu viele/starke NAPs - nicht nachvollziehbar. Bisher sind im Verträge-Thread vier "Verträge" verzeichnet.
Aber jetzt mal im einzelnen:
1. Die Äußerungen Nebus sind überhaupt kein Vertrag. Ganz im Gegenteil.
2. Die Anmerkung bezüglich der Zusammenarbeit Brandenburgs und Schwedens kann man als NAP oder Allianz auffassen: Aber das ist nicht mehr als eine bloße Willensbekundung zweier Kleinstaaten (genauer gesagt: erstmal nur eines Kleinstaates) am Ende der Welt (aus osmanischer Sicht zumindest). Hier kann mit Sicherheit nicht von einer "Übermacht" gesprochen werden.
3. Der NAP zwischen dem Osmanischen Reich und Venedig ist bei näherem Hinsehen alles andere als ein dauerhaft angelegtes Werk ("nicht wasserdicht" um den Dogen zu zitieren).
4. Selbst der Vertrag zwischen Venedig und Österreich (der ja wohl in erster Linie gegen Uns, das Osmanische Reich, gerichtet ist) ist keine Basis für eine Überallianz.
5. Manche Leute scheinen - was doch erstaunt - zu übersehen, daß im MP nicht nur vor den Kulissen gearbeitet (Verträge verkündet werden), sondern auch dahinter gewerkelt wird.

Von diesen Betrachtungen sollten sich die Aussteiger inspirieren lassen, ihre Ausstiegsankündigungen nochmals zu überdenken.

Tadajon
26.06.06, 18:13
Schon ein bisserl kompliziert hier bei euch :rolleyes:

Koenigsmoerder
26.06.06, 18:15
Wir bedauern die Spielausstiege einiger (Beinah-)Teilnehmer zur kenntnis nehmen zu müssen.
Uns erscheint, ähnlich wie dem werten Ophtalamia, die Begründung - es gäbe zu viele/starke NAPs - nicht nachvollziehbar. Bisher sind im Verträge-Thread vier "Verträge" verzeichnet.
Aber jetzt mal im einzelnen:
1. Die Äußerungen Nebus sind überhaupt kein Vertrag. Ganz im Gegenteil.
2. Die Anmerkung bezüglich der Zusammenarbeit Brandenburgs und Schwedens kann man als NAP oder Allianz auffassen: Aber das ist nicht mehr als eine bloße Willensbekundung zweier Kleinstaaten (genauer gesagt: erstmal nur eines Kleinstaates) am Ende der Welt (aus osmanischer Sicht zumindest). Hier kann mit Sicherheit nicht von einer "Übermacht" gesprochen werden.
3. Der NAP zwischen dem Osmanischen Reich und Venedig ist bei näherem Hinsehen alles andere als ein dauerhaft angelegtes Werk ("nicht wasserdicht" um den Dogen) zu zitieren.
4. Selbst der Vertrag zwischen Venedig und Österreich (der ja wohl in erster Linie Uns, das Osmanische Reich, gerichtet ist) ist keine Basis für eine Überallianz.
5. Manche Leute scheinen - was doch erstaunt - zu übersehen, daß im MP nicht nur vor den Kulissen gearbeitet (Verträge verkündet werden), sondern auch dahinter gewerkelt wird.

Von diesen Betrachtungen sollten sich die Aussteiger inspirieren lassen, ihre Ausstiegsankündigungen nochmals zu überdenken.

Hört, hört!

Leider ist es Uns (noch) nicht möglich, den werten Luitpold für diese trefflichen Worte zu reppen.

Luitpold
26.06.06, 18:23
Hört, hört!

"Lest, lest!" müßte es eigentlich heißen.
Aber in der Sache recht haben Wir (Unserer Meinung nach).

Wahrscheinlich hat Euch Nr. 5 besonders erschreckt. Also lassen Wir die Katze aus dem Sack. OR hat sich mit allen geeinigt, den Johanniterorden schnell rauszuwerfen. Die Seemächte beschäftigen seine Flotte, die Landmächte belagern die Stadt, und die Provinz übernimmt dann das OR.

Edit: Schade, hätten Wir Euer freundliches Edit früher gesehen, hätten Wir Euch diesen Post erspart. Kopf hoch, eine kleine Chance habt Ihr ja doch!

Koenigsmoerder
26.06.06, 18:28
http://www.hubertusdemmel.de/focker/karim1.gif

TheEvilForce
26.06.06, 18:29
Ohne euch zu nahe treten zu wollen, werter Boron... EU ist kein Ego-Shooter wo man ohne Mitspieler alles alleine machen kann...
Genau darum geht es um EU... Man muss sich halt absichern, dass wenn z.B. Österreich sich Richtung des Osmanischen Reiches orientieren würde, bzw. Richtung Deutschland, man dann im Westen zumindest Frieden hält... Das was ihr fordert würde in ein ängstliches Abwarten führen... Keiner würde mehr irgendeinen Krieg führen aus Angst vor Dolchstössen in den Rücken... Warmongern würde wohl kaum jemand...
Und seid euch gewiss, dass ich bei EU II immer recht aggressiv spiele (fragt doch mal wie der Bayer und der Ungar in den Abe-MPs gespielt hat)... Natürlich bedeutet das nicht, dass ich von 1492 bis 1800 Krieg führe, das ist ja auch nicht nötig, aber für Spannung ist auf jeden Fall gesorgt...

Boron
26.06.06, 18:35
Da Russland und die Osmanen schon besetzt sind und noch von den gleichen Spielern wie in der 1. Partie ist aber kein geeignetes Land mehr für mich da.
Natürlich wäre es unhöflich und fies jetzt von Exe.jac oder Luitpold Russland oder die Osmanen zu fordern und wir machen es nicht.

Da wir aber eine Landmacht spielen wollen die relativ wenig Events hat bleibt halt 1492 nicht viel. Mit ein paar kleinen Edits hätte man so für eine faire Ausgangslage sorgen können aber da sich ein gewisser Regent da ja quer stellt ist es einfach besser ich schone meine Nerven und spiele nicht mit.

Was wäre da so schlimm für Böhmen, die Johanniter und die Timuriden ein paar Edits vorzunehmen um ihnen auch eine vernünftige Ausgangslage zu bieten?

Anton
26.06.06, 18:41
Der Johanniter ist selbst Schuld. Ich als Großmacht würde ihn allein schon als Gimmick verschonen. Böhmen ist, wie gesagt, stärker als z.B. Brandenburg.

Koenigsmoerder
26.06.06, 18:46
Der Johanniter ist selbst Schuld. Ich als Großmacht würde ihn allein schon als Gimmick verschonen. Böhmen ist, wie gesagt, stärker als z.B. Brandenburg.

Moment mal...die Wahl des Johanniterordens ist exotisch, aber was gibt es denn besseres?
Es ist schlicht ein Faktum, dass nichts mehr frei ist.
Was darin begründet liegt, dass andere und Wir einerseits Zugeständnisse gemacht haben, was das Szenario anbelangt, denn eigentlich gab es ja eine knappe Mehrheit für 1419. Wo es wesentlich mehr Nationen gegeben hätte.
Und andererseits hatten Wir Uns ursprünglich für Kastilien/Spanien gemeldet. Auch hier haben Wir ein Zugeständnis gemacht und zugunsten Nebukadnezars verzichtet.
Von daher verbitten Wir Uns diesen Ton.

Solokow
26.06.06, 18:49
In EUropa wäre ich auch dagegen, da es das Gleichgewicht zerstören würde, aber iin eurem Fall, seid ihr weiit genug von den Krisenherden entfernt

Boron
26.06.06, 18:53
In EUropa wäre ich auch dagegen, da es das Gleichgewicht zerstören würde, aber iin eurem Fall, seid ihr weiit genug von den Krisenherden entfernt
Das Gleichgewicht in Europa ist ja schon gestört durch Böhmen z.B..
Aber das macht ja nichts, man muss ja nicht die Geschichte stur runter beten. Ein Böhmen das mit Brandenburg zusammenarbeitet z.B. und gegen Österreich vorgeht würde das Spiel meiner Meinung nach bereichern :).

Man will ja nicht stur immer die Geschichte runterspulen.

TheEvilForce
26.06.06, 18:59
Das Gleichgewicht in Europa ist ja schon gestört durch Böhmen z.B..
Aber das macht ja nichts, man muss ja nicht die Geschichte stur runter beten. Ein Böhmen das mit Brandenburg zusammenarbeitet z.B. und gegen Österreich vorgeht würde das Spiel meiner Meinung nach bereichern :).

Man will ja nicht stur immer die Geschichte runterspulen.

Und am besten keine Verträge, damit Venedig, Böhmen und Brandenburg zusammen mit den Osmanen friedlich Österreich aufteilen können in einer Geheimallianz... Darauf läuft es nämlich hinaus, wenn man keine offiziellen Allianzen zulässt... Dann verbündet sich jeder mit jedem hinter dem Rücken und keiner wird mehr irgendeinen Krieg erklären... Bismarck hat ja wunderbar gezeigt, wie sowas funktioniert und wie friedlich die Zeit dann ist... :D

Boron
26.06.06, 19:10
Und am besten keine Verträge, damit Venedig, Böhmen und Brandenburg zusammen mit den Osmanen friedlich Österreich aufteilen können in einer Geheimallianz... Darauf läuft es nämlich hinaus, wenn man keine offiziellen Allianzen zulässt... Dann verbündet sich jeder mit jedem hinter dem Rücken und keiner wird mehr irgendeinen Krieg erklären... Bismarck hat ja wunderbar gezeigt, wie sowas funktioniert und wie friedlich die Zeit dann ist... :D
Naja vma. Ich halte zwar immer noch nicht soviel von den langen öffentlichen Naps, imho sollte man das lieber ingame regeln und auch mal backstabben dürfen, aber egal.

Mein Hauptpunkt besteht ja immer noch, dass ich einfach immer noch nicht einsehe wieso manche Spieler einfach ohne jegliches Potential teilnehmen müssen. Da hat man soviele Spieler, d.h. Mymap oder WATK oder ein Fantasyszenario würden sich anbieten oder wenigstens ein geedites 1492, aber nein das darf ja nicht sein.

Solokow
26.06.06, 19:21
Ich finde es gerade als Reiz von EU2, oder Vicky bzw HoI, dass nicht alle Länder die selben Ausgangslagen haben. gerade im MP, haben jedoch viele Länder die Chance, durch die Hilfe anderer Staaten zu bedeutenden Mächten aufzusteigen.

Ausserdem hat uns die Geschichte nur zu oft gezeigt, daß gerade die kleinen Staaten es waren, die entscheidend waren. Sie sind ja nicht unbedingt bettler, sondern sie können sich die Seite auswählen, an der sie kämpfen. Brandenburg kann zB zwischen 4 Allianzen wählen....

Ich kann als französischer Spieler leicht reden, aber in dieser Runde wird von manchen die Rolle der Kleinen schlecht gemacht, was sie nicht verdient haben.

Anton
26.06.06, 19:23
Moment mal...die Wahl des Johanniterordens ist exotisch, aber was gibt es denn besseres?
Es ist schlicht ein Faktum, dass nichts mehr frei ist.
Was darin begründet liegt, dass andere und Wir einerseits Zugeständnisse gemacht haben, was das Szenario anbelangt, denn eigentlich gab es ja eine knappe Mehrheit für 1419. Wo es wesentlich mehr Nationen gegeben hätte.
Und andererseits hatten Wir Uns ursprünglich für Kastilien/Spanien gemeldet. Auch hier haben Wir ein Zugeständnis gemacht und zugunsten Nebukadnezars verzichtet.
Von daher verbitten Wir Uns diesen Ton.

Polen, Holland, Dänemark... alles stärker als Brandenburg. Dass es keine 15 Kastiliens gibt ist mir klar, darum spiele ich auch kein kastilien. Hatte auch Frankreich als erstwahl...

Koenigsmoerder
26.06.06, 19:26
Für Polen hatte sich der werte Vernichter gemeldet und bislang hat er noch nicht abgesagt. Holland wollte sich jemand - wart das nicht Ihr? - als Option freihalten um später einzusteigen.
Und Dänemark ist jawohl ein Witz... :D

Solokow
26.06.06, 19:26
Ich finde die Wahl als Johanniterorden eigentlich ganu interessant, es ist sicher eine große Aufgabe, aber man kann auch daraus was machen und seinen Teil ebitragen, nur benötigt man eben andere Strategien, als mit einer Großmacht.

Boron
26.06.06, 19:27
Ich finde es gerade als Reiz von EU2, oder Vicky bzw HoI, dass nicht alle Länder die selben Ausgangslagen haben. gerade im MP, haben jedoch viele Länder die Chance, durch die Hilfe anderer Staaten zu bedeutenden Mächten aufzusteigen.

Ausserdem hat uns die Geschichte nur zu oft gezeigt, daß gerade die kleinen Staaten es waren, die entscheidend waren. Sie sind ja nicht unbedingt bettler, sondern sie können sich die Seite auswählen, an der sie kämpfen. Brandenburg kann zB zwischen 4 Allianzen wählen....

Ich kann als französischer Spieler leicht reden, aber in dieser Runde wird von manchen die Rolle der Kleinen schlecht gemacht, was sie nicht verdient haben.
Wenn jemand einen Kleinen spielen will dann kann er das ja tun, aber es ist ja was anderes wenn einen das Szenario dazu zwingt. Ich finde jeder Mitspieler sollte soviel Freiheit haben wählen zu können ob er einen Kleinen spielen kann oder nicht.
Aber momentan wird ja ein Teil der Spieler gezwungen so einen Kleinen zu spielen ob er will oder nicht.
Imho sollten ja gerade die Veteranen die Kleinen spielen, so haben sie neue Herausforderungen und die Noobies können sich austoben und auch mal Fehler machen. Mit der Türkei oder Frankreich kann man 10 Fehler machen und steht immer noch besser da als ein Brandenburg oder Timuride oder Johanniter.
Für den Brandenburger ist 1 Fehler aber schon quasi game over.

Anton
26.06.06, 19:35
Für Polen hatte sich der werte Vernichter gemeldet und bislang hat er noch nicht abgesagt. Holland wollte sich jemand - wart das nicht Ihr? - als Option freihalten um später einzusteigen.
Und Dänemark ist jawohl ein Witz... :D
Vernichter will Litauen, nicht Polen. Holland könnt ihr haben, hab kein Anspruch drauf - ich sagte es um anzudeuten, dass ich ansprechbar bin wenn jemand Brandenburg will. Dänemark ist kein Witz - es ist eine Seemacht. Dänemark-Russland-Brandenburg hätten dem Schweden eins ausgewischt. Dänemark-Schweden ist auch ernstzunehmen.

Koenigsmoerder
26.06.06, 19:40
Ihm wurde aber nahegelegt, gleich Polen zu nehmen. Auf die genauen Umstände haben Wir nicht geachtet, da wir Uns grundsätzlich nicht für irgendwelche Hottentottennationen jenseits der Oder interessieren. :D
Gut, Holland stände zur Verfügung. Dürfen Wir Euch zu einem kurzen Blick auf Unsere Sig einladen? Sieht so die Sig von jemandem aus, der Holland spielen würde? ;)
Und Dänemark als Seemacht...naja, haben Wir jetzt noch nicht gespielt, aber wenn Wir Uns die Slider so ansehen, würden Wir eher dazu tendieren, dass nicht jede Nation, die auf Land nix kann, automatisch Seemacht ist. :D

Solokow
26.06.06, 19:46
Gut, damit es jetzt noch komplizierter wird, lade ich hiermit Boron dazu ein, mein Land zu übernehmen... ich werde mir bis morgen ein anderes aussuchen

Boron
26.06.06, 20:05
Gut, damit es jetzt noch komplizierter wird, lade ich hiermit Boron dazu ein, mein Land zu übernehmen... ich werde mir bis morgen ein anderes aussuchen
Da wären wir zwar gar nicht so abgeneigt aber damit würden wir ja euch den Spielspass vernichten.
Und möglicherweise auch dem Rest der Partie, da wir wohl Frankreich entweder schnell ruinieren würden oder falls wir seltsamerweise sogar Erfolg hätten möglicherweise Spanien oder die deutschen Spieler krippeln/vernichten würden.
Denn wir würden auf keinen Fall mit Frankreich kolonialisieren, von daher müssten wir ja aggressiv in katholische Gebiete vordringen, also nach Italien oder Spanien oder Deutschland.

Wobei mich der Gedanke natürlich irgendwie reizen würde, aber ich. würde mir dann sämtliche Kommentare zu meinem Spielstil verbitten weil der recht chaotisch wäre, als Vorbild Therluns England vom 1. Spiel.
Aber Frankreich wäre dann entweder bis 1600 kaputt oder ein paar Nachbarn möglicherweise relativ schwer gecrippelt.
Und ich hätte ein extrem schlechtes Gewissen gegenüber euch da ich euch nicht zumuten will irgendeine Winznation die nur Zuschauen bedeutet spielen zu müssen.

Aber kommt mal ins ICQ, da können wir besser darüber reden :D.

P.S.: Noch eine Erklärung an alle Mitleser: Wir kommen evtl. wie eine Diva rüber, das ist nicht beabsichtigt. Wir würden wirklich gerne mitspielen aber halt eben ein Land wo auch Einfluss hat. Denn wir haben keinen Fernseher oder sonstige Ablenkungsmöglichkeiten in unserem Zimmer, und da EU ja nicht im Fenstermodus läuft können wir auch sonst nichts machen.
Wenn wir also dann nur 1 Aktion pro Spieljahr oder so hätten, und als Timuride oder viele andere Nationen die noch frei wären ist das eben leider der Fall, brauchen wir irgendwas wo wir auch genug zu tun haben.

Wir dachten eigentlich dass niemand etwas gegen ein paar Edits hat für die 4-6 Mitspieler mit den schwächeren Ländern um deren Länder so stark wie die Hauptländer, also wie ein Frankreich oder Spanien zu machen, aber dies wird anscheinend nicht gewünscht.

Therlun
26.06.06, 20:11
als Vorbild Therluns England vom 1. Spiel.

Vielleicht jedoch ohne den "sich schlaftrunken von der Ki überrennen lassen" Teil. :P

P.S.
Nur ein bisschen rumheulen und man bekommt Frankreich hinterher geschmissen?!
EIne Schande, hätt ich doch mal mehr gemeckert...

Anton
26.06.06, 20:38
Wir dachten eigentlich dass niemand etwas gegen ein paar Edits hat für die 4-6 Mitspieler mit den schwächeren Ländern um deren Länder so stark wie die Hauptländer, also wie ein Frankreich oder Spanien zu machen, aber dies wird anscheinend nicht gewünscht.
Ich will die Edits sehen, die Brandenburg so stark wie Frankreich machen. Da müsste schon ganz Deutschland drin sein. :D

Im Ernst, ich meine nicht, dass man die schwachen Nationen den starken objektiv angleichen kann oder auch soll. Wenn wir anfangen, alle an Frankreich zu messen, werden wir die ganze Zeit nur am Schachern um Boni sein. Is irgendwie doof und auch kein EU mehr im Endeffekt. Soll Boron doch mal darlegen, was er haben will, und wir geben's ihm, damit das Ganze mal aufhört - is ja unerträglich. Versteh das zwar nicht ganz, aber wir haben wohl nun mal andere Spielphilosophien.

Solokow
26.06.06, 20:57
Hiermit gebe ich bekannt, daß ich Frankreich an Boron abtrete.

Ich hoffe, daß er diesmal glücklich wird und seine Nachbarn fordern kann.

Ich selbst, werde mir ein kleines Land suchen, welches ich heute/morgen bekanntgebe.

Insgesamt finde ich es schon ein bisschen schade, da ich mich gerne mit Nebu und Elvis gemessen hätte, dazu auch schon meine Vorstellungen hatte, aber zum Unterschied manch anderer Spieler, kann ich auch mit kleinen Ländern leben, die Herausforderung ist halt anderst angelegt, aber sie bieten genausoviel Spielspaß, natürlich ist man damit nicht der direkte Spielgestalter, wie man es mit Spanien, Österreich, Frankreich, oder den Osmanen ist, aber es ist trotzdem eine nette und fordernde Aufgabe, jedenfalls sehe ich dies so.

Was hätte ich mit Frankreich geplant?

Zur Diplomatie möchte ich nicht zuviel sagen, da sie vielleicht auch Boron übernehmen will:

Ich hatte einen treuen Verbündeten ausverhandelt, einen losen Verbündeten, dem ich aber nicht ganz traute :D , sowie mit einem Staat eine militärische Unterstützung ausverhandelt, die aber nur in bestimmten Fällen zur Geltung gekommen wäre.
Einem weiteren Staat habe ich mein Wohlwollen kundgetan und meinen Willen, im Notfall einzugreifen, jedoch ohne Verpflichtungen.

Wie man sieht, waren meine Verträge eher lose, was beabsichtigt war, bis auf eine ernstzunehmende Zusammenarbeit.

Ziele im Spiel:

Zuerst die Einigung der französischen Gebiete, dannach bei günstiger Gelegenheit eine Grenzkorrektur zu Spanien, sowie im HRR. Hauptstossrichtung wäre aber sicherlich Italien gewesen.

Wirtschaft: Gründung von Vasallen, wenn sie vorteile versprechen, sowie die Konzentration auf Manufakturen.

Kolonien waren erst später geplant, wenn überhaupt und dann eher zur Sicherung des Handels.

Wie man sieht, wäre Frankreich, wie auch schon im letzten Spiel geplant, sehr machtbewusst aufgetreten, aber jeder der mit mir spielt, weiß daß ich Freunden dankbar bin und Feinden, bzw Verräter keine pardon gegenüberbringe, wobei mir nicht an einer Zerschlagung ganzer Staaten gelegen wäre.

Edit: nochmal, wie in allen Pdox Spielen, ist es garnicht das Ziel, daß jeder die selben Ausgangspositionen hat. Aber jedes Land, wirklcih jedes, hat für mich seinen Reiz.

Bei HoI macht auch Deutschland die Schwerstarbeit (bei der Axe), aber ialien, Rumänien etc sind trotzdem nette Länder...

Boron
26.06.06, 21:07
Hiermit gebe ich bekannt, daß ich Frankreich an Boron abtrete.

Ich hoffe, daß er diesmal glücklich wird und seine Nachbarn fordern kann.

Ich selbst, werde mir ein kleines Land suchen, welches ich heute/morgen bekanntgebe.

Insgesamt finde ich es schon ein bisschen schade, da ich mich gerne mit Nebu und Elvis gemessen hätte, dazu auch schon meine Vorstellungen hatte, aber zum Unterschied manch anderer Spieler, kann ich auch mit kleinen Ländern leben, die Herausforderung ist halt anderst angelegt, aber sie bieten genausoviel Spielspaß, natürlich ist man damit nicht der direkte Spielgestalter, wie man es mit Spanien, Österreich, Frankreich, oder den Osmanen ist, aber es ist trotzdem eine nette und fordernde Aufgabe, jedenfalls sehe ich dies so.


Das klingt jetzt aber sehr negativ. Wir haben uns per ICQ 10x versichert dass es Sinn Feinn wirklich nichts ausmacht ein anderes Land zu spielen und 100x versichert dass wir lieber auf das MP verzichten als ihm sein Frankreich zu "stehlen". Aber da Sinn Feinn im ICQ glaubhaft versicherte dass es ihm nichts ausmache und wir ja gern beim MP mitspielen wollen, nur halt nicht als ein Zuschauerland wie die Timuriden, haben wir angenommen.
Zählen doch immerhin Ludwig XIV und besonders Napoleon zu den Top 10 der historischen Personen, die wir am meisten bewundern.

Ein unterhaltsames Frankreich kann ich auf jeden Fall versprechen, ein erfolgreiches dagegen nicht garantieren. Aber wir werden uns zumindest Mühe geben :D.

P.S.: Herzlichsten Dank an Sinn Feinn für seine altruistische Entscheidung :)

Solokow
26.06.06, 21:37
Ich werde mich wahrscheinlich für Dänemark entscheiden, aber genaues gebe ich morgen bekannt...