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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : HoI2-DD UDSSR



Kapitän Rotbart
26.12.09, 23:22
Hallo allerseits
ich bin bei HoI2 noch unerfahren und habe mir gedacht, die Sowjetunion hat ja in Wirklichkeit den Krieg gewonnen; da kann es ja nicht so schwer sein, die zu spielen. Das hat sich dann aber doch als schwierig herausgestellt.

Kann mir irgendwer Tipps allgemeiner oder spezieller Art geben, wie man mit der UDSSR vorgehen sollte bzw. könnte?

Ich habe zB alle Flottenpläne schon 1936 gestrichen und Infanterie und später Panzer gebaut. Als kleine Übung habe ich Persien und die Balten einkassiert, die Abwehr des DR erwies sich dann aber als komplizierter. Direkt an der Grenze war es schwierig, die nicht durchbrechen zu lassen. Da hab ich versucht, es so zu machen, wie es auch abgelaufen ist: Ich hab die Einheiten alle weiter hinten in Blöcken aufgestellt und versucht, die Deutschen in Kesseln zu fangen, da sich dann die Einheiten nicht mehr versorgen und bei Niederlagen auflösen. Das hat ein paar mal geklappt, wurde dann aber überrannt (über Finnland und Stalingrad).
Zwei Stukastaffeln hatte ich auch, aber mehr konnte ich mir nicht leisten.

Vielleicht findet sich hier ja ein erfahrener Sowjet, der mir hilft, Europa vom Faschismus zu befreien ;-)

Lord Rahl
27.12.09, 00:42
1. Infanterie 39 und dann Infanterie 41 vorforschen

2. IK ausbauen und das mit allen IK die möglich sind

3. 1 oder 2 Panzerdivisionen ab dem 1.1. bauen

4. Armee auflösen ist Geschmackssache

5. Bei den Brigaden sollte man evt. nur auf Raketenari setzen.

6. Luftwaffe nur eines, entweder AJ oder MZJ, dazu noch Stuka wenn man die IK frei hat.

Bis 41 sollte man versuchen seine Armee stehen zu haben von der Manpower her.

Eldanesh
27.12.09, 17:41
Frage: Hast du angegriffen oder die KI?

Weil es ist so, das die GDE (Ground Defense Efficiency) der Sowjets auf 0.2 steht statt auf 0.8 wie bei allen anderen.

Wenn man jetzt selber den Krieg erklärt steigt dieser Wert nur langsam so das man erst gegen 44 auf dem normalen Wert ist.
Wird einem aber der Krieg erklärt, steigt der Wert schneller durch diverse Events.
Daher sollte man sich als Russe unbedingt angreifen lassen.

Es gibt auch noch nen "Easy way"

- Bei Spielbeginn Modernisierung aller Divisionen abschalten.
- sämtliche IK in Industrie investieren und das 3x infolge.
- Währenddessen Infantrie 39 & 41 erforschen (müsste in knapp 3 Jahren klappen) sowie die IK steigernden und die Doktrinen (primär die, welche die IK kosten für Inf senken)
- Ist 41er Inf erforscht die Modernisierung wieder erlauben und nix produzieren bis alles modernisiert ist und der Dissent der großen Säuberung (März 38) abgebaut ist. Auch gucken das man nen Kriegsminister hat der Inf. kosten senkt.
- danach einfach sämtliche IK in Endlosserien 41er Infanterie ohne irgendwleche Brigaden stecken (bringen eh nix, sind weitgehend Profilkosmetik). Wenn es normal läuft hat man zu Barbarossa (Juni 41) irgendwas zwischen 500 und 600 Divisionen.
Da ist die Ki normalerweise zu feige zum angreifen ^^.
Jetzt wartet man noch etwa bis 43/44 ab und baut fleissig Panzerdivisionen und erklärt dann Deutschland von sich aus den Krieg (zu dem Zeitpunkt ist man durch die Doktrinen wieder auf gleichem Level) und rollt problemlos bis Berlin..oder auch weiter .....:D

Kapitän Rotbart
28.12.09, 13:33
Vielen dank für die Reaktionen!

in generali:

-Brigaden: Ich habe sehr unterschiedliche Brigadenmeinungen gelesen. Auch hier kommen gleich zwei: Bringt nichts bzw. Raketenartillerie bauen. So wie ich das sehe, erhöhen gewisse Brigaden doch durchaus verschiedene Werte. So scheint Artillerie auch die Verteidigung stark auszubauen.

-Beförderungen: Gibt es einen guten Grund, nicht gleich zu Beginn die Armeekommandanten alle so weit zu befördern, wie es möglich ist? Sie verlieren zwar die Erfahrung, aber früher oder später sammeln sie ja neue und das dann als höherer Rang.

-HQ und Armeestärken: Ich habe hier und da gelesen, dass ein Feldmarschall nur 12 Divisionen befehligen könne und dass es deshalb auch töricht sei, mit mehr Divisionen anzugreifen. Der Abgriff würde von nur einem Befehlshaber kommandiert und dieser sei dann bereist ab 13 so überfordert, dass die Effizienz der ganzen Aktion zu stark litte. Meiner Erfahrung nach sind biswelen angriffe mit mehr Divisionen durchaus erfolgreich. Vllt. muss man hier genauer differenzieren?
Auch las ich, dass HQ die leicht zu kommandierende Divisionszahl verdoppele. Also könne mit einer HQ-Division ausgerüsteter Feldmarschall 24 Divisionen tüchtig in den Kampf führen. Ich habe deshalb bei meinem zweiten Versuch begonnen, (bisher fünf) HQ zu bauen, diesen jeweils elf Divisionen zuzuteilen und einen Feldmarschall und diese "Hauptarmeen" mit kleineren Verbänden umstellt, die im Kriegsfall durch "Angriff/Verteidigung unterstützen" dem Feldmatrschall immer zu 24 Divisionen verhelfen können. Ist das ratsam oder gar völliger Blödsinn?


@ Genosse eldanesh:
1. Angegriffen werden und GDE
Wo finde ich meine GDE heraus? Bezieht sich die Angriffsaussage auch auf so kleine Länder wie Persien, Estland, Lettland und Finnland? Dann dürfte man gar nichts einkassieren bevor die Deutschen kommen.

2. Der "Easy Way"
-Industrie: Ist es egal, wo man die Fabriken baut? Könnte ich also auch alles in einer abgelegenen Provinz in Norsibirien errichten? Was ist mit "3x infolge" gemeint? Dreimal so viele Fabriken fertigen, wie die derzeitige IK gleichzeitig produzieren können (grünes Produktionsfeld?). Ich habe schon sehr kritische Stimmen zum Fabrikbau gehört; dahingehend, dass sich dieser erst nach langer Zeit rentiere. Aber in diesem Falle sollen die Fabriken ja lange im Eisnatz sein, bevor man angreift.

-Sollte ich den Pakt mit Hitler bzgl. der Aufteilung Polens und Finnlands bzw. des Baltikums akzeptieren? Für letztere müsste ich ja angreifen, was ja nicht gut sein soll.

-Ich habe bisher die große Säuberung nicht vollzogen, weil ich meine Leute so mochte ;-), ist es denn ratsam, alles plattzumachen?

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Soweit erstmal, damit ich niemand mit der Textmenge erschlage!
Kpt.R

Preussenhusar
28.12.09, 13:45
Ich bin kein Sowjetspieler, aber allgemeine Fragen beantworte ich auch gerne (nach meinem Wissensstand)

Brigaden: Antitank und Artillerie, sowie Pioniere sind sehr nützlich,
Flak wenn man keine andere Abwehr wie AJ oder MZJ hat.

Beförderungen sind zweischneidig.
Die FM sammeln zu langsam Erfahrung und es begrenzt die Zahl der Generäle.
Im späteren Spiel braucht man sie, besser ist ein paar HQ zu bauen, sie wirken kumulativ.

GDE kommt per event.
Bis dahin kämpft defensiv und lieber punktuell, Alles halten heißt Alles verlieren,
wenn DR einigermaßen vorgeht.

IK baut man NICHT an der Grenze, wenn man sie nicht halten kann.
Besser in östlichen Provinzen, wo die Infra > 40 ist.
Seid Ihr nicht sicher, die Front 1941 nahe der Grenze halten zu können, errichtet Bunkerriegel und haltet die Flußufer, die KI landet kaum über See, also ist Marine überflüssig und Brückeköpfe zerdrückt Ihr mit Reservegruppen in 2. Reihe.

PH

sheep-dodger
28.12.09, 14:00
-Brigaden: Ich habe sehr unterschiedliche Brigadenmeinungen gelesen. Auch hier kommen gleich zwei: Bringt nichts bzw. Raketenartillerie bauen. So wie ich das sehe, erhöhen gewisse Brigaden doch durchaus verschiedene Werte. So scheint Artillerie auch die Verteidigung stark auszubauen.
Als Sowjetunion würde ich immer ein Maximum an brigadenloser Infanterie herauspumpen. Brigaden sind eher für Länder geeignet deren Verhältnis zwischen IC und MP schlechter ist als bei der UdSSR (Also Länder mit hoher IC und niedriger MP)



-Beförderungen: Gibt es einen guten Grund, nicht gleich zu Beginn die Armeekommandanten alle so weit zu befördern, wie es möglich ist? Sie verlieren zwar die Erfahrung, aber früher oder später sammeln sie ja neue und das dann als höherer Rang.
Niedrigere Ränge sammeln allerdings schneller Erfahrung als Höhere Ränge. Wenn ein Feldmarschall einen Skillpunkt gewinnt hätte der gleiche General als Generalmajor iirc drei oder vier Skillpunkte gewonnen. Es lohnt sich also m.E. die Armee möglichst lange (solange man das Chaos überblicken kann) in Ein-Divisionen Armeen zu gliedern um so viele Kommandeure wie möglich Erfahrung gewinnen zu lassen.


-HQ und Armeestärken: Ich habe hier und da gelesen, dass ein Feldmarschall nur 12 Divisionen befehligen könne und dass es deshalb auch töricht sei, mit mehr Divisionen anzugreifen. Der Abgriff würde von nur einem Befehlshaber kommandiert und dieser sei dann bereist ab 13 so überfordert, dass die Effizienz der ganzen Aktion zu stark litte. Meiner Erfahrung nach sind biswelen angriffe mit mehr Divisionen durchaus erfolgreich. Vllt. muss man hier genauer differenzieren?
Auch las ich, dass HQ die leicht zu kommandierende Divisionszahl verdoppele. Also könne mit einer HQ-Division ausgerüsteter Feldmarschall 24 Divisionen tüchtig in den Kampf führen. Ich habe deshalb bei meinem zweiten Versuch begonnen, (bisher fünf) HQ zu bauen, diesen jeweils elf Divisionen zuzuteilen und einen Feldmarschall und diese "Hauptarmeen" mit kleineren Verbänden umstellt, die im Kriegsfall durch "Angriff/Verteidigung unterstützen" dem Feldmatrschall immer zu 24 Divisionen verhelfen können. Ist das ratsam oder gar völliger Blödsinn?
Ein HQ verdoppelt iirc das Kommandolimit von Kommandeuren in der eigenen und allen angrenzenden Provinzen, allerdings nur wenn es von einem General oder Feldmarschall befehligt wird. Ein Feldmarschall kann also auch 24 Divisionen ohne Abzüge befehligen, wenn man mehrere HQs in benachbarte Provinzen packt auch mehr. Insgesamt ist das Kommandolimit in der Verteidigung prinzipiell Ritze, da der Verteidiger immer die Summe der Kommandolimits aller verteidigenden Verbände bekommt, der Angreifer allerdings nur das höchste einzelne Kommandolimit aller angreifenden Verbände. Wenn ein Angriff aus mehreren Provinzen erfolgt werden die höchsten Kommandolimits der einzelnen angreifenden Provinzen addiert.


@ Genosse eldanesh:
1. Angegriffen werden und GDE
Wo finde ich meine GDE heraus? Bezieht sich die Angriffsaussage auch auf so kleine Länder wie Persien, Estland, Lettland und Finnland? Dann dürfte man gar nichts einkassieren bevor die Deutschen kommen.
Die Baltischen Staaten kann man auch diplomatisch einkassieren und Finnland ist immer fest in den Speiseplan integriert und gibt die erste GDE Erhöhung. Der aktuelle Wert findet sich auf jeden fall im Save, eventuell auch in der Zusammenfassung im Techbereich.


2. Der "Easy Way"
-Industrie: Ist es egal, wo man die Fabriken baut? Könnte ich also auch alles in einer abgelegenen Provinz in Norsibirien errichten? Was ist mit "3x infolge" gemeint? Dreimal so viele Fabriken fertigen, wie die derzeitige IK gleichzeitig produzieren können (grünes Produktionsfeld?). Ich habe schon sehr kritische Stimmen zum Fabrikbau gehört; dahingehend, dass sich dieser erst nach langer Zeit rentiere. Aber in diesem Falle sollen die Fabriken ja lange im Eisnatz sein, bevor man angreift.
Damit ist gemeint drei Jahre lang Industrie auszubauen, hauptsächlich am Besten in Sibirien, dort sind sie im Allgemeinen sicher.


-Sollte ich den Pakt mit Hitler bzgl. der Aufteilung Polens und Finnlands bzw. des Baltikums akzeptieren? Für letztere müsste ich ja angreifen, was ja nicht gut sein soll.
Akzeptieren und das Baltikum per Diplomatie in die UdSSR pressen. (Gebiet fordern sollte eine positive Chance auf Akzeptanz haben)


-Ich habe bisher die große Säuberung nicht vollzogen, weil ich meine Leute so mochte ;-), ist es denn ratsam, alles plattzumachen?
Geschmackssache, der Dissent ist schon happig den man dabei bekommt wenn man es nicht macht, gegen die KI sollte es aber kein großes Problem sein wenn man die Säuberungen nicht durchzieht.

Kapitän Rotbart
28.12.09, 16:22
Nochmals danke für die Antworten! Mir wird schon vieles verständlicher.

Ich hab begonnen, den zitierten "Easy Way" mal auszuprobieren. Dabei werde ich die Tipps hier ausprobieren. Die Industrie ist schon im Bau.

Das mit den Brigaden ist einleuchtend: Die UDSSR hat so viele Leute, dass man die lieber mit Gewehren ausstattet, statt einzelne Truppen aufwändig auszubessern.
Die Beförderungen habe ich noch nicht durchschaut, denn wenn man viele kleine Kommandeure mit Erfahrung hat, bringen die einem später doch wenig, denn für große Armeen kann man sie nicht verwenden, ohne sie zu befördern und wenn man das tut, verlieren sie die Erfahrung. Bekommen nebenbei die Kommandeure denn auch Erfahrung, weil sie Kommandeure sind, oder nur im Kriegseinsatz?
Diplomatische Übernahme klingt verlockend. Wie stellt man so etwas an? Die Balten scheinen eher zur Paternalistischen Autokratie oder zum Faschismus zu tendieren als zum Stalinismus, was sich nicht gerade positiv auf ihre Bündnisbereitschaft auswirkt. Wo kann ich Gebiete fordern? Ich habe gesehen, wenn es mir gelänge, Spione zu entsenden, könnte ich Umstürtze unterstützen, aber das scheint mir sehr unwahrscheinlich.
Noch zu den HQ: Ich habe gesehen, dass mir eine Doktrin eine neuere HQ-Variante beschert. Weiß jemand, was das bringt? Erhöht das nur die Werte der HQ oder auch den Effekt auf andere Einheiten?

Preussenhusar
28.12.09, 16:32
Bei Autobeförderung nehmen sie ihre Erfahrung mit.

Diplomatische Aktion Gebiet Fordern ist aktiv, wenn Provinzen als Core auch bei ihnen liegen.

PH

Odo
28.12.09, 17:25
...
Noch zu den HQ: Ich habe gesehen, dass mir eine Doktrin eine neuere HQ-Variante beschert. Weiß jemand, was das bringt? Erhöht das nur die Werte der HQ oder auch den Effekt auf andere Einheiten?

Erhöht Werte der HQ und verbessert den Versorgungsboni des HQ`s --> erhöht die Versorgungslage aller angrenzenden Provinzen (den Bonus siehst Du, wenn Du den Mauszeiger in der Divisionsanzeige drüberhältst), was in besseren Kampfwerten und schnellerer Bewegung der betroffenen Divs resultiert.

Kapitän Rotbart
28.12.09, 23:49
Danke Odo, dann werde ich die HQ mal ausbauen.

Das mit dem diplomatischen Übernehmen hat inzwischen geklappt. Man muss wohl irgendwie Ansprüche auf das Land haben, dann gibt es das Gebiet fordern zur Auswahl. In diesem Falle also nach dem Pakt mit Deutschland bzgl. der Baltenstaaten.

Eldanesh
30.12.09, 22:41
das meiste wurde schon gesagt:

-Brigaden: Ich habe sehr unterschiedliche Brigadenmeinungen gelesen. Auch hier kommen gleich zwei: Bringt nichts bzw. Raketenartillerie bauen. So wie ich das sehe, erhöhen gewisse Brigaden doch durchaus verschiedene Werte. So scheint Artillerie auch die Verteidigung stark auszubauen.
Die Profilwerte werden schon erhöht, das Problem ist wie die Spielmechanik von HOI funktioniert. Im Handbuch wird das recht ausführlich und trocken erläutert, um es kurz zu machen: hohe Profilwerte (grade im Bereich Verteidigung) lohnen eigentlich nur wenn man hoffnungslos in der Unterzahl ist: ich ab die Zahlen nicht im Kopf , aber im grunde war es so ein verhältnis 3:1. Und bei so nen Verhältnis bewirkt man keine Umkehr im Kampfverlauf, sondern die Niederlage wird nur um ein paar Stunden verzögert.

ganz grundlegend, wurde bereits gesagt, haben Brigaden ein sehr schlechtes Preis/Leistungsverhältnis. Für die IK und die Manpower die man braucht baut man besser einfach mehr Panzer/Infanterie. Daher lohnt es sich eh meist nur für Länder mit guter Industrie und mieser Manpower (Belgien z.B.)

Einzelkritik:
Panzerabwehr/Panzerjäger: vollkommen nutzlos. bringt nur was, wenn 88% oder mehr der Feindarmee aus Panzern besteht, ansonsten ist immer Ari/mobile Ari besser.
Im Multiplayer kanns anders ausehen, wenn der Gegner nur mit Panzerstacks angreift, aber die KI greift immer mit Mischarmeen an, und da liegt der Anteil der Inf immer höher.
Ari: eigentlich die beste Brigade, allerdings durch den Geschwindigkeitsabzug *enorm* nervig. Im Grunde könnte man als Russe schon alles mit Ari zupappen, weil man seine "rote Welle" eh nur langsam nach Westen schieben muss, aber es nervt einfach..

mobile/Rak-ari: wohl wirklich die sinnvollste Investition, die Rakari ist billiger, dafür muss man etwas mehr forschen.

schwere Panzer: sind ganz nett, wenn man den Gegner nicht in Panzerdivisionen überlegen ist.

superschwer: zu teuer, zu langsam.

Pioniere: in kämpfen bringen sie nix (der Bonus wirkt wie gesagt erst etwa bei nem Verhältnis von 3:1 bis 4:1) aber ich mag den kleinen Speedbonus und es hilft bei Flussüberquerungen.

Polizei: garnisonen mit Poizeibrigaden sind am besten zum Unterdrücken von Partisanen...

Aber wie gesagt, alles nur Lösungen wenn man etwas "Rollenspielen" will. Am effektivsten ist es wirklich keine Brigaden zu bauen (einzige Ausnahme: Polizei für Garnisonen und natürlich CAG für Träger und Begleitjäger für Bomber)

Kommandanten: Für den Russen sind Befehlshaber wirklich latte, da läuft der Krieg über Masse.
Wenn Befehlshaber wichtig sind (Deutschland z.B.) macht man es an besten so, das man den Rang möglichst niedrig hält und nur befördert wenn es gar nicht anders geht, z.B. weil einem die Offiziere ausgehen. "Idealfall" wären in einer Provinz 23 Generalmajore und 1 Feldmarschall in einem HQ. Ist halt enorm aufwendig zu managen.
Ich persönlich befödere meist auf Leutnant und mach 3er Stacks...

Befördern tut man am besten immer wenn der Erfahrungswert nahe null liegt: es läuft immer so, das ein Offizier 100 Erfahrungspunkte sammelt, dann steigt er ein Level auf und Erfahrung geht auf Null.

Säuberung: unbedingt machen! Kann zwar passieren das an gute Offiziere verliert (bzw. es ist sicher^^) aber man braucht die Offiziere nicht wirklich und die Effekte beim verschonen sind zu hoch:
- man hat 30% statt 10% dissent - wirtschaftlich zu heftig.
- der slider bewegt sich 2 felder richtung pazifismus! Das kostet nochmal 10% Industrie, der dissent baut sich langsamer ab und manpower wächst langsamer...

Ich mein singleplayer kann mans schon machen, gegen die KI kann man langfristig net verlieren, Multiplayer wärs wohl nen Todesurteil....