Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nachschub - Arghhhhhhhh
In meinem 36er DR Spiel im Frühjahr 42 bin ich am verzweifeln. Moskau genommen, Leningrad genommen, Vronez genommen, Russe noch knapp 60 Divisionen stark. Alles in Butter möchte man meinen.
Mal ehrlich, welcher grenzdebile und degenerierte Designer hat sich den Mist mit dem Nachschubsystem ausgedacht? Die GLt. Dietel und Kluge operieren mit jeweils einem Korps(1x Geb.-Jäger, 1x Panzergrenadier) im Kaukasus und ich krieg den Nachschub nicht ran. Das sind ganze zwei Korps, nicht mal ein verf**** Armee.
Ich habe ein Strategiespiel mit Kriegshintergrund erworben und kein verdammtes Sim-City. Das Platzieren von Einheiten ist keine Absichtserklärung sondern mein persönlicher Wille. Mir geht der Spielspass verloren, wenn ich nicht mal die historisch korrekten Unternehmen im WK II nachspielen kann. Ein Reich, welches West-/Mittel/Osteuropa kontrolliert kann keine verf**** zwei Korps mit Nachschub versorgen. Ich haben in static_modifiers.txt schon rumgefrickelt. 300% mehr supply_throughput und es geht trotzdem nicht. Arghhhh. Nach den ganzen schönen Paradox-Spielen so ein verf**** halbgarer Mist. Um die Ohren hauen müsste man ihnen Semper FI Karton(mit Backstein verstärkt). :rot:
Gruß
Alfredus
Admiral Hipper
24.04.11, 18:05
Ist doch schön wenn das DR endlich mal an seine Grenzen stößt.:D
Aber trotz 300% mehr Nachschubdurchfluss kein Nachschub ist schon ein bisschen komisch.:???:
So...ich glaube ich habe den Grund gefunden...
Das DR hat in relativ kurzer Zeit den Kaukasus besetzt. Da die Provinzen erst mit Nachschub befüllt werden müssen, war für fast 4 1/2 Monate Essig mit Krieg. Habe das gleiche im Sommer 42 gehabt. Da standen die Spitzen am Aralsee. Bin dann die Provinzen mit Kavallerie(1 Brigade) abgelaufen. Taugt nicht zum kämpfen, aber die Pferde fressen Heu und die Pferdeäpfel kann man zum Heizen nehmen. Trotzdem sehr unbefriedigend...
Gruß
Alfredus
Ich habe auch eine Frage zum Nachschubsystem.
Meine Nachschublager sind zumeist prall gefüllt. Also senke ich dort häufig drastisch die IC um erstmal meine Lager abzubauen.
Nun fält mir aber auf, das beim Tooltip zum Nachschub der Punkt "into the network" parallel zur aufgewendeten IC für Nachscub drastisch absinkt bzw. ansteigt.
Das wäre auch nicht unlogisch, wenn ich für den reinen Transport von Nachschub auch IC benötigen würde. Aber ganz eindeutig schlau werde ich auch beim betrachten der Nachschubkarte nicht, wie es sich damit verhält.
Hat es also einen Nachteil für den Nachschubtransport, wenn man bei vollem Nachschublager die IC für Nachschub auf 0 stellt bzw. deutlich unter den angezeigten Bedarf einstellt?
Das könnte zumindest erklären, warum meine weit entfernten Garnisonen als Deutscher, z.B. Narvik oder Gibraltar auch nach langer Zeit nur so unregelmäßig versorgt werden, obwohl in diesen Regionen wirklich nicht mehr steht als eine handvoll schwacher Garnisonen und obwohl die Infrastruktur auf der Route halbwegs ausgebaut wurde.
Nun Elvis nach Gibaltar ist es ein weiter weg , Ihr solltet die Supplies versichern lassen dann würde nicht so viel geklaut :-)
Ich denke wenn es voll ist , is es auf jedenfall besser so hast auch mehr Nachschub auf der Karte rum liegen welcher schneller am ziel sein soll !
Wenn du 900 00 im Lager hast , hast oft nochmals so viel in Gebiete in dem derzeit sicher nicht alles gebraucht wird .
derblaueClaus
04.05.11, 14:14
Ich glaube der Punkt ist das der Lagernachschub Zentral, also von eurer Hauptstadt aus in alle Regionen der Welt Versand wird, während frisch produzierter Nachschub direkt von den Fabriken zum "Verbraucher" gelangt. Das dabei dann natürlich eher Engpässe in der nähe der Hauptstadt auftreten können liegt nahe. Aber diese Info müsste eigentlich auf der Supplykarte per Tooltip ablesbar sein.
Ich glaube der Punkt ist das der Lagernachschub Zentral, also von eurer Hauptstadt aus in alle Regionen der Welt Versand wird, während frisch produzierter Nachschub direkt von den Fabriken zum "Verbraucher" gelangt.
Hat etwas gebraucht, bis ich es gerafft habe, aber ich glaube jetzt verstehe ich.
Wenn ich keine IC in den Nachschub stecke kommt er aus Berlin. Ansonsten wird mein Gibraltar z.B. teilweise aus dem besetztem Madrid versorgt.
Das würde für ein fortgeschrittenes Barbarossa zu zwei Schlussfolgerungen führen.
1. Selbst bei vollem Lager kann ein absenken der IC die Nachschubversorgung empfindlich stören bzw. unterbrechen.
2. Eine strenge Besatzungspolitik zur Ausnutzung der russischen IC kann zusammen mit einer reichlichen IC Zuteilung im Nachschubbereich die Versorgungslage verbessern.
Wobei hier das höhere Partisanenrisiko evtl. wieder störend wirkt.
Hat etwas gebraucht, bis ich es gerafft habe, aber ich glaube jetzt verstehe ich.
Wenn ich keine IC in den Nachschub stecke kommt er aus Berlin. Ansonsten wird mein Gibraltar z.B. teilweise aus dem besetztem Madrid versorgt.
Das würde für ein fortgeschrittenes Barbarossa zu zwei Schlussfolgerungen führen.
1. Selbst bei vollem Lager kann ein absenken der IC die Nachschubversorgung empfindlich stören bzw. unterbrechen.
2. Eine strenge Besatzungspolitik zur Ausnutzung der russischen IC kann zusammen mit einer reichlichen IC Zuteilung im Nachschubbereich die Versorgungslage verbessern.
Wobei hier das höhere Partisanenrisiko evtl. wieder störend wirkt.
Hallo,
das hieße dann ja auch, dass die Supply-Änderung ja nicht durchgängig geändert wurde. :uhoh:
So wird ja auch in anderen Städten mit viel IK auch Nachschub proudziert(Nach SF/patch x?). Aber eben wohl nicht als Lagerstätte benutzt falls nichts produziert wird.. Da geht dann "überflüssiger Nachschub" aus Provinzen wohl immer wieder erst nach Hause(Haupstadt) Und von dort aus dann wieder zu den bedürftigen Truppen. Und das Transportsystem(Infrastruktur) ist überlastet von dem hin und her..
Bei der Wehrmacht hies das dann:SABOTAGE! :D
:???:
Grüße!
Chromos
Das Nachschubsystem nervt tierisch.
Seelöwe lief bei mir ganz gut an. Im Kampf um Südengland gab es dann eine sehr lange und heftige Schlacht um Bristol. Als die Stadt letztlich endlich genommen wurde war die Infrastruktur völlig zerstört.
Und nun fällt der KI nichts besseres ein, als völlig ohne Not das Nachscubdepot von Portsmouth nach Bristol zu verlegen womit mein gesamtes Nachschubsystem aufgrund der zerstörten Infrastruktur zusammen bricht.
In Bristol lagern nun 80.000 Supplies die da nicht raus kommen und alles was ich an andere Häfen liefere wird ins zerstörte Bristol geliefert.
Und die Infrastruktur baut sich täglich um lediglich 0,012 Punkte auf, während zwei Provinzen weiter meine Truppen bereits verhungern.
Toll. Wirklich toll und logisch.
Das Nachschubsystem nervt tierisch.
Seelöwe lief bei mir ganz gut an. Im Kampf um Südengland gab es dann eine sehr lange und heftige Schlacht um Bristol. Als die Stadt letztlich endlich genommen wurde war die Infrastruktur völlig zerstört.
Und nun fällt der KI nichts besseres ein, als völlig ohne Not das Nachscubdepot von Portsmouth nach Bristol zu verlegen womit mein gesamtes Nachschubsystem aufgrund der zerstörten Infrastruktur zusammen bricht.
In Bristol lagern nun 80.000 Supplies die da nicht raus kommen und alles was ich an andere Häfen liefere wird ins zerstörte Bristol geliefert.
Und die Infrastruktur baut sich täglich um lediglich 0,012 Punkte auf, während zwei Provinzen weiter meine Truppen bereits verhungern.
Toll. Wirklich toll und logisch.
Das simuliert doch fantastisch Sabotage!! :eek:
Das neue Add-on wird Abhilfe schaffen, zumindest mit Mods..
Übersetzung des Entwicklertagebucheintrag 8 läuft.. ;)
Grüße,
Chromos
Das Supply-System ist und bleibt der größte Murks. Am besten mal stellt den Supply-Durchsatz auf 10000% für Spieler und KI. Somit ist der Kappes wenigstens vom Tisch.
Gruß
Alfredus
X_MasterDave_X
23.05.11, 14:28
Dafür gibts doch den Arcade-Modus. Da ist die Supply außen vor.
Enrico Frattini
28.11.11, 09:55
Nun möchte ich doch für das Nachschub-System in die Bresche springen. Ich halte das neue System für die beste Innovation in HOI3!
Zugegeben, am Anfang habe ich auch geflucht und es hat lange gedauert, bis ich es verstanden habe, aber es verleiht der Kriegsführung eine größere Realität. Es geht eben nicht um riesige Armeen, die man über die Karte schiebt, sondern eine möglichst effektive Organisation und dazu gehört nunmal auch der Nachschub.
Ich hatte mit Italien das Spiel bereits im August 1942 für gewonnen erklärt, als GB erobert war und die UDSSR kapituliert hatte. Doch mein Vorstoß in Westafrika kam wiedererwartend zum Erliegen und ein unerwartet heftiger Kampf entwickelte sich. Es dauerte ziemlich lange bis ich Häfen und Infrastruktur soweit ausgebaut hatte, bis der Angriff erfolgreich fortgesetzt werden konnte. Meinen Spielspaß hat das deutlich erhöht. Es ist eben sehr realistisch, wenn ein Angriff bei unterentwickelter Infrastruktur wegen Nachschubmangel stecken bleibt und die Entwickler von HOI3 haben ja auch genug Hilfsmittel zur Verfügung gestellt, um den Nachschub organisieren zu können:
1. Häfen und Infrastruktur statt riesige Armeen bauen. Mit Italien habe ich im November 1945 gerade mal 45 Frontdivisionen, die aber wenigstens versorgt sind.
2. Technologie Nachschubdurchsatz auf dem neusten Stand halten.
3. Es gibt Minister, die den Nachschubdurchsatz erhöhen und den Nachschubverbrauch senken.
4. Strategische Effekte können den Nachschubdurchsatz ebenfalls erhöhen.
5. Logistik-Offiziere! Diese habe ich bei HOI2 nie verwendet. Bei HOI3 sind sie die nützlichsten Offiziere überhaupt, vor allem, wenn ich die gesamte Befehlsstruktur vom Kriegsschauplatz-Kommandeur abwärts mit Logistikern besetzte.
6. Den erfahrendsden Offizier auf den Posten den Heeresgruppen-Kommandeurs setzten und ihm auch die Luftwaffe und Marine, wenn in Reichweite, unterstellen.
Berücksichtigt man diese Punkte und vermeidet es, große, spritfressende (Panzer, Luftwaffe) Armeen in Infrastrukturschwachen Regionen operieren zu lassen, wird man kaum noch Nachschubprobleme bekommen.
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