Marcurius
16.05.11, 15:58
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Werte Regenten, es wird Zeit für den ersten Combat Mission: Battle for Normandy AAR. Wir wollen ohne großen Umschweife beginnen. Als Hinweis sei genannt, dass es sich noch nicht um die Vollversion handelt, sondern um eine Mission, die in der Demo enthalten ist
Hauptmann Lonn schüttelte den Kopf als er sich die Übersicht über die ihm unterstellten Einheiten anschaute.
„Kampfgruppe“ wurde die Formation genannt. Es waren aber vielmehr die zusammengeschossenen Reste eines Battallions.
3. Kompanie
Hauptmann Lonn
1. Zug
Oberleutnant Dank
3 x Grenadiergruppe
2 x MG42
2x Panzerabwehrtrupp
2. Zug
Leutnant Heuer
3 x Grenadiergruppe
2 x MG42
2 x Panzerabwehrtrupp
3. Zug
Leutnant Jobst
2 x Grenadiergruppe
2 x MG 42
2 x Panzerabwehrtrupp
Pak-Abteilung:
Sektion A - Oberfeldfeldbwebel Hartig 75mm PaK
Sektion B - Feldwebel Adler 75mm PaK
Scharfschützen:
Hauptgefreiter - Albert
Obergefreiter - Meissner
Aufklärer:
Obergefreiter Krüger
Maschinengewehrabteilung:
Feldwebel Larcher
2 x sMG42
4. Kompanie (Waffenkompanie)
Oberleutnant Ernst
Mörserzug Leutnant Sehmel
Mörsersektion 2 - Unterleutnant Rausch
Mörser 1 - Obergefreiter Essen
Mörser 2 - Obergefreiter Huss
Battallionsmörserzug auf Anforderung
Maschinengewehrzug
Oberfeldwebel Ruppertz
4x sMG42
„Lasst doch das Kampf einfach weg“, dachte er sich.
Sein langjähriger Adjutant Karl riss ihn aus seinen düsteren Gedanken:
„Herr Hauptmann, die Lagebesprechung steht an.“
„Danke Karl, schicken sie sie rein.“
Lonn hatte bereits eine Karte mit den vorgesehenen Stellungen seiner kleinen Truppe vorbereitet vor sich liegen. Den gestrigen Tag hatte er damit verbracht, seinen Kampfabschnitt zu erkunden um die einzelnen Truppenteile bestmöglich platzieren zu können.
„Bestmöglich“, er schnaubte angewidert. Wie oft hatte er Major Körner gestern via Funk kontaktiert und um Verstärkung gebeten. Wie sollte er ohne schweres Gerät gegen Panzer antreten?
Hoffnung machte ihm nur das Wetter. Es war beschissen und das war gut so. Die feindlichen Flieger werden also nicht eingreifen können.
Seine Offiziere und Unteroffiziere hatten sich inzwischen um die Karte versammelt.
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http://img69.imageshack.us/img69/1010/m10k.jpg
Lonn blickte in die Runde: “Dann wollen wir mal. Wir fangen zunächst mit ihnen an, Feldwebel Ruppertz.“
Ruppertz, den Sie nur den „Schrank“ nannten, überragte die anderen mindestens um Haupteslänge. Grinsend schlug er die Hacken zusammen:“ Herr Hauptmann?“
Lonn konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. „Ruppertz, sie übernehmen den sMG-Zug und werden die vorderste Linie hier an der Waldgrenze bilden. Wenn der Amerikaner unseren Abschnitt angreift, dann wird er seine Infanterie genau auf sie zuschicken müssen. Graben sie sich ein und versuchen sie sich solange wie möglich zu halten. Wahrscheinlich müssen sie mit massiver Artillerievorbereitung rechnen. Also Köpfe unten halten. Wenn der Zauber vorbei ist – Köpfe hoch – und Dauerfeuer auf die gegenüberliegende Baumlinie. Wir müssen versuchen den Gegner möglichst lange auf offenem Gelände zu halten. Ich gebe Ihnen vom Mörserzug einen vorgeschobenen Beobachter mit. Sobald die feindliche Artillerie den Beschuss beginnt, wird der Mörserzug anfangen Sperrfeuer zu schießen. Zusätzlich wird der Aufklärungstrupp unter Krüger vor ihrer Position im Niemandsland eine gedeckte Stellung beziehen, um die Hauptangriffsrichtung des Feindes zu bestimmen. Sobald diese klar ist – wird sich Krüger auf ihre Position zurückfallen lassen.
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Lonn zeigte nun auf der Karte auf die Position des 2. Zuges.
„Ruppertz, wenn ihre Stellung nicht mehr zu halten ist, dann lassen sie die schweren Bleispritzen stehen und ziehen sich in Richtung des 2. Zuges zurück. Verstanden?“
„Jawoll, Herr Hauptmann.“
„Kommen wir also nun zum 1. und 2. Zug. Dank, Heuer? Wie weit sind Sie?"
Oberleutnant Dank trat vor. „Herr Hauptmann, die Gräben sind soweit fertig – meine Männer sind in Position.“
http://img843.imageshack.us/img843/2434/75951593.jpg
Heuer meldete sich zu Wort:“ Herr Hauptmann, was mir Kopfschmerzen bereitet ist die Tatsache, dass mein Zug zwar nur 30 Meter Luftlinie vom 1. Zug entfernt steht, aber durch diese verdammten Hecken keinerlei gegenseitige Unterstützung möglich ist.“
http://img805.imageshack.us/img805/8463/64000339.jpg
Lonn nickte:“ Dessen bin ich mir bewusst, Heuer, allerdings stellen diese Hecken einen unserer größten Vorteile in der Verteidigung dar. Der Gegner wird bei seinem Angriff seine Kräfte ebenfalls aufgrund des Geländes aufsplitten müssen. Wenn der Druck zu stark wird und BUSSARD nicht mehr zu halten ist, dann lassen sie sich in die Stellungen des 3. Zuges zurückfallen.“
Lonns Finger bewegte sich auf der Karte auf die Stellung des 3. Zuges.
http://img846.imageshack.us/img846/3355/91812025.jpg
„Jobst, das heißt für sie, dass ihre Männer noch ein paar zusätzliche Gräben schaufeln müssen.
Jobst wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, als Oberleutnant Ernst, der Chef der Waffenkompanie, einwarf:“ Wenn ich das richtig sehe, Herr Hauptmann, lassen sie die rechte Flanke also nahezu ungedeckt?“
„Vollkommen richtig bemerkt, Ernst. Ich wollte zunächst Jobst SPERBER decken lassen, habe mich aber bewusst dagegen entschieden. Das Gelände ist zu offen, als dass der Amerikaner dort mit Infanterie versuchen würde durchzustoßen. SPERBER wird also nur von einem Panzerabwehrtrupp mit Unterstützung eines MG42 und eines Scharfschützen gedeckt werden. Wenn wider Erwarten dort starke feindliche Kräfte auftauchen, wird sich der Trupp in Richtung des Gefechtsstands zurückziehen. Zudem wird Jobst dann seine Stellung aufgeben und sich vor dem Gefechtsstand postieren.
http://img690.imageshack.us/img690/3038/85442282.jpg
„Feldwebel Larcher, wie sieht es in ihrer Stellung aus?“ Feldwebel Larcher, der die Sicherung der Straße und des Gefechtsstands mit einer sMG-Abteilung und einer PaK40 übernommen hatte gab sich zuversichtlich.
„Herr Hauptmann, wenn irgendetwas versucht die Straße runterzukommen – wird es bei dem Versuch bleiben. Einbahnstraße, Herr Hauptmann, Einbahnstraße….sage ich da nur.“
http://img811.imageshack.us/img811/2117/71424169.jpg
http://img607.imageshack.us/img607/7185/13023687.jpg
„Das ist die richtige Einstellung Larcher.“ Lonn wandte sich an den Chef des Mörserzuges. „Sehmel, alles gut bei ihnen? Wie sieht es mit der Munition aus?
„Einigermaßen Herr Hauptmann. Für ein paar Minuten Sperrfeuer wird es schon reichen. Wir können doch unseren Schrank nicht im Stich lassen.“
http://img841.imageshack.us/img841/674/61102574.jpg
Lonn erhob sich:“ Gut – jeder weiß, was er zu tun hat. Setzen Sie den Ausbau ihrer Stellungen fort. Laut Aufklärung wird der Amerikaner in ein paar Stunden hier sein. WEGGETRETEN“
Werte Regenten, es wird Zeit für den ersten Combat Mission: Battle for Normandy AAR. Wir wollen ohne großen Umschweife beginnen. Als Hinweis sei genannt, dass es sich noch nicht um die Vollversion handelt, sondern um eine Mission, die in der Demo enthalten ist
Hauptmann Lonn schüttelte den Kopf als er sich die Übersicht über die ihm unterstellten Einheiten anschaute.
„Kampfgruppe“ wurde die Formation genannt. Es waren aber vielmehr die zusammengeschossenen Reste eines Battallions.
3. Kompanie
Hauptmann Lonn
1. Zug
Oberleutnant Dank
3 x Grenadiergruppe
2 x MG42
2x Panzerabwehrtrupp
2. Zug
Leutnant Heuer
3 x Grenadiergruppe
2 x MG42
2 x Panzerabwehrtrupp
3. Zug
Leutnant Jobst
2 x Grenadiergruppe
2 x MG 42
2 x Panzerabwehrtrupp
Pak-Abteilung:
Sektion A - Oberfeldfeldbwebel Hartig 75mm PaK
Sektion B - Feldwebel Adler 75mm PaK
Scharfschützen:
Hauptgefreiter - Albert
Obergefreiter - Meissner
Aufklärer:
Obergefreiter Krüger
Maschinengewehrabteilung:
Feldwebel Larcher
2 x sMG42
4. Kompanie (Waffenkompanie)
Oberleutnant Ernst
Mörserzug Leutnant Sehmel
Mörsersektion 2 - Unterleutnant Rausch
Mörser 1 - Obergefreiter Essen
Mörser 2 - Obergefreiter Huss
Battallionsmörserzug auf Anforderung
Maschinengewehrzug
Oberfeldwebel Ruppertz
4x sMG42
„Lasst doch das Kampf einfach weg“, dachte er sich.
Sein langjähriger Adjutant Karl riss ihn aus seinen düsteren Gedanken:
„Herr Hauptmann, die Lagebesprechung steht an.“
„Danke Karl, schicken sie sie rein.“
Lonn hatte bereits eine Karte mit den vorgesehenen Stellungen seiner kleinen Truppe vorbereitet vor sich liegen. Den gestrigen Tag hatte er damit verbracht, seinen Kampfabschnitt zu erkunden um die einzelnen Truppenteile bestmöglich platzieren zu können.
„Bestmöglich“, er schnaubte angewidert. Wie oft hatte er Major Körner gestern via Funk kontaktiert und um Verstärkung gebeten. Wie sollte er ohne schweres Gerät gegen Panzer antreten?
Hoffnung machte ihm nur das Wetter. Es war beschissen und das war gut so. Die feindlichen Flieger werden also nicht eingreifen können.
Seine Offiziere und Unteroffiziere hatten sich inzwischen um die Karte versammelt.
http://img822.imageshack.us/img822/3574/29793679.jpg
http://img69.imageshack.us/img69/1010/m10k.jpg
Lonn blickte in die Runde: “Dann wollen wir mal. Wir fangen zunächst mit ihnen an, Feldwebel Ruppertz.“
Ruppertz, den Sie nur den „Schrank“ nannten, überragte die anderen mindestens um Haupteslänge. Grinsend schlug er die Hacken zusammen:“ Herr Hauptmann?“
Lonn konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. „Ruppertz, sie übernehmen den sMG-Zug und werden die vorderste Linie hier an der Waldgrenze bilden. Wenn der Amerikaner unseren Abschnitt angreift, dann wird er seine Infanterie genau auf sie zuschicken müssen. Graben sie sich ein und versuchen sie sich solange wie möglich zu halten. Wahrscheinlich müssen sie mit massiver Artillerievorbereitung rechnen. Also Köpfe unten halten. Wenn der Zauber vorbei ist – Köpfe hoch – und Dauerfeuer auf die gegenüberliegende Baumlinie. Wir müssen versuchen den Gegner möglichst lange auf offenem Gelände zu halten. Ich gebe Ihnen vom Mörserzug einen vorgeschobenen Beobachter mit. Sobald die feindliche Artillerie den Beschuss beginnt, wird der Mörserzug anfangen Sperrfeuer zu schießen. Zusätzlich wird der Aufklärungstrupp unter Krüger vor ihrer Position im Niemandsland eine gedeckte Stellung beziehen, um die Hauptangriffsrichtung des Feindes zu bestimmen. Sobald diese klar ist – wird sich Krüger auf ihre Position zurückfallen lassen.
http://img703.imageshack.us/img703/5091/99119022.jpg
Lonn zeigte nun auf der Karte auf die Position des 2. Zuges.
„Ruppertz, wenn ihre Stellung nicht mehr zu halten ist, dann lassen sie die schweren Bleispritzen stehen und ziehen sich in Richtung des 2. Zuges zurück. Verstanden?“
„Jawoll, Herr Hauptmann.“
„Kommen wir also nun zum 1. und 2. Zug. Dank, Heuer? Wie weit sind Sie?"
Oberleutnant Dank trat vor. „Herr Hauptmann, die Gräben sind soweit fertig – meine Männer sind in Position.“
http://img843.imageshack.us/img843/2434/75951593.jpg
Heuer meldete sich zu Wort:“ Herr Hauptmann, was mir Kopfschmerzen bereitet ist die Tatsache, dass mein Zug zwar nur 30 Meter Luftlinie vom 1. Zug entfernt steht, aber durch diese verdammten Hecken keinerlei gegenseitige Unterstützung möglich ist.“
http://img805.imageshack.us/img805/8463/64000339.jpg
Lonn nickte:“ Dessen bin ich mir bewusst, Heuer, allerdings stellen diese Hecken einen unserer größten Vorteile in der Verteidigung dar. Der Gegner wird bei seinem Angriff seine Kräfte ebenfalls aufgrund des Geländes aufsplitten müssen. Wenn der Druck zu stark wird und BUSSARD nicht mehr zu halten ist, dann lassen sie sich in die Stellungen des 3. Zuges zurückfallen.“
Lonns Finger bewegte sich auf der Karte auf die Stellung des 3. Zuges.
http://img846.imageshack.us/img846/3355/91812025.jpg
„Jobst, das heißt für sie, dass ihre Männer noch ein paar zusätzliche Gräben schaufeln müssen.
Jobst wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, als Oberleutnant Ernst, der Chef der Waffenkompanie, einwarf:“ Wenn ich das richtig sehe, Herr Hauptmann, lassen sie die rechte Flanke also nahezu ungedeckt?“
„Vollkommen richtig bemerkt, Ernst. Ich wollte zunächst Jobst SPERBER decken lassen, habe mich aber bewusst dagegen entschieden. Das Gelände ist zu offen, als dass der Amerikaner dort mit Infanterie versuchen würde durchzustoßen. SPERBER wird also nur von einem Panzerabwehrtrupp mit Unterstützung eines MG42 und eines Scharfschützen gedeckt werden. Wenn wider Erwarten dort starke feindliche Kräfte auftauchen, wird sich der Trupp in Richtung des Gefechtsstands zurückziehen. Zudem wird Jobst dann seine Stellung aufgeben und sich vor dem Gefechtsstand postieren.
http://img690.imageshack.us/img690/3038/85442282.jpg
„Feldwebel Larcher, wie sieht es in ihrer Stellung aus?“ Feldwebel Larcher, der die Sicherung der Straße und des Gefechtsstands mit einer sMG-Abteilung und einer PaK40 übernommen hatte gab sich zuversichtlich.
„Herr Hauptmann, wenn irgendetwas versucht die Straße runterzukommen – wird es bei dem Versuch bleiben. Einbahnstraße, Herr Hauptmann, Einbahnstraße….sage ich da nur.“
http://img811.imageshack.us/img811/2117/71424169.jpg
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„Das ist die richtige Einstellung Larcher.“ Lonn wandte sich an den Chef des Mörserzuges. „Sehmel, alles gut bei ihnen? Wie sieht es mit der Munition aus?
„Einigermaßen Herr Hauptmann. Für ein paar Minuten Sperrfeuer wird es schon reichen. Wir können doch unseren Schrank nicht im Stich lassen.“
http://img841.imageshack.us/img841/674/61102574.jpg
Lonn erhob sich:“ Gut – jeder weiß, was er zu tun hat. Setzen Sie den Ausbau ihrer Stellungen fort. Laut Aufklärung wird der Amerikaner in ein paar Stunden hier sein. WEGGETRETEN“