Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich, Eldermann
Nachdem unser letzter AAR unter Ausschluß der Öffentlichkeit eingestellt wurde, wollen wir es mit einem völlig anderem Spiel probieren.
Gespielt wird Patrizier 2 mit Addon auf dem Schwirigkeitsgrad Kaufmann.
Ziel ist es in den gehobenen Adelsstand erhoben zu werden. Sprich eine neue Stadt zu gründen und dort ohne Stadtrat herrschen zu können. Ergo ein Graf werden. Entsprechend ist unser Charakter kein typischer Hanseat, sondern ein Zugereister. Unser Stadt sollen mindestens 5.000 Einwohner haben.
Da wir das Spiel wie ein Rollenspiel gestalten wollen, haben Brutalstarts oder Cheats wie der Arbitragehandel da nichts zu suchen. Wer fängt schon seine Krämerkarriere mit dem Gedanlen an, die Baustoffindustrie zu monopolisieren um die Hansebevölkerung zu verhundertfachen? :rolleyes:
Los gehts:
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Gestatten das ich mich vorstelle, ich bin Alexander von Osterland. Geboren wurde ich am 05. Juli 1279 auf einem kleinen Rittergut zwischen Halle und Leipzig. Schon als Kind begleitete ich meinen Vater auf seinen Handelsreisen. Der ist seines Zeichens der größte Salz- und Pelzhändler Mitteldeutschlands. Nach einem heftigen Streit enterbte er mich und verstieß mich aus seinem Haus.
Über viele Umwege landete ich Anfang Mai 1300 in Lübeck bei einem Freund aus Kindheitstagen. Wenn man die Arbeit und das Herumgereise im Schlepptau meines Vaters eine Kindheit nennen kann. Hier in Lübeck will ich mir ein neues, ein eigenständiges Leben aufbauen. Mein Freund verkaufte mir eine kleine alte Schnigge, die ich auf den Namen „Kleine Anne“ umtaufte. Dies Schiff und meine Ersparnisse von 10.000 Goldstücken sollten mein Startkapital sein.
Lübeck war mit seinen 1.397 Einwohnern gar kein so schlechter Ort zum Leben, es gab kaum Bettler und eine recht große Oberschicht. In den Hansestädten lebten insgesamt 33.610 Menschen.
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Die ganz Großen in der Hanse
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Die Bewohner Lübecks verbrauchten soviel Bier, Tuch, Wein und Felle, dass man als Händler mit eigenem Schiff nur schwer arm bleiben konnte.
Ich kaufte für all mein Geld 28 Fass Eisenwaren und 1 Last Getreide und nahm mit der „Kleinen Anne“ Kurs auf Rostock. Lediglich 74 Goldstücke blieben mir als Taschengeld für meine erste Reise.
Nach dem wir die Route Lübeck-Rostock-Stettin-Stockholm-Visby-Malmö-Lübeck binnen 19 Tagen zurückgelegt haben, hatte ich am 29. Mai wieder 11.132 Goldstücke und das Schiff in Lübeck wieder mit 75 Fass Eisenwaren und 44 Fass Bier beladen. Eine Pause gönnte ich mir nicht, die Route musste nun Tag ein Tag aus befahren werden.
Am 09. Juni belief sich der Wert meines Unternehmens schon auf 63.264 Goldstücke, davon hatte ich 39.672 Goldstücke in bar. Mein Vater mag der schrecklichste Mensch der Welt sein, die Grundlagen des Handelns hatte er mir jedenfalls gut eingebläut.
Der Handel mit Eisenwaren war erstaunlich profitabel und so konnte ich mir die Mitgliedschaft in der hiesigen Händlergilde leisten. 20.500 Goldstücke wurden für die Mitgliedschaft verlangt, aber die konnte ich mir gut leisten.
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Im Laufe der kleinen Einführungsfeier erfuhr ich, dass sich mit einer eigenen Produktion die Gewinnspanne von Eisenwaren noch beträchtlich steigern ließ. Ich konnte zudem in Erfahrung bringen, dass in Stockholm noch günstiger produziert werden konnte als in Lübeck. Nun galt es also sich bei den Stockholmer Ratsherren einzuschmeicheln um eine Baugenehmigung zu erhalten. Fortan würden Getreide, Fisch und Fleisch in kleineren Mengen auch mit geringen Verlusten an die Stadt verkauft - vorläufig.
Ende Juni, Anfang Juli ließ ich bei unseren Stopps immer mal wieder kleinere Mengen Pech aufs Schiff laden. Meine Unternehmung war inzwischen so groß, dass ein zweites Schiff her musste. So konnte ich den Stockholmern besser Honig ums Maul schmieren und gleichzeitig auch noch andere Städte außerhalb dieser Route anlaufen.
Am 09. Juli gab ich dann schließlich in der Lübecker Werft einen Kraier in Auftrag. Der Bau sollte 106 Tage dauern und 25.366 Goldstücke kosten. Stapellauf wäre demnach der 24. Oktober. Sofort nach der Unterzeichnung des Bauauftrages begab ich mich wieder auf die „Kleine Anne“ und stach mit 91 Fass Eisenwaren, 52 Fass Wein und 2 Fass Fellen an Bord Richtung Rostock in See. Über 23.910 Goldstücke konnte ich nun in bar verfügen.
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Schon am 20. Juli hatte mein Unternehmen einen Wert von 103.208 Goldstücken. Bei meiner Rückkehr nach Lübeck wird dies meinen Ruf sicher enorm verbessern.
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Während dieser Fahrt geriet die „Kleine Anne“ an der Südostspitze von Gotland in einen schweren Sturm und wurde beschädigt. Wir entschieden uns dennoch die Reise nach Stockholm fortzusetzen und das Schiff in Lübeck zu reparieren. Die Bürger von Stockholm würden es uns danken und auch in Lübeck mag solch ein Einsatz sicher die Leute beeindrucken. Sie müssten es nur erfahren.
Am 02. August legte ich wieder in Lübeck an und übergab die „Kleine Anne“ der Werft. 1.068 Goldstücke wurden für den alten Kahn verlangt. Mehr als 1/10 des Wertes des Schiffes! In den folgenden 5 Tagen war ich zum Nichtstun verdammt, nahm Urlaub und genoß mein gestiegenes Ansehen unter meinen Kollegen und Konkurrenten.
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Am 07. August war meine kleine Schnigge wieder einsatzbereit und wurde mit Eisenwaren und Wein voll geladen. Bei meiner Ankunft in Rostock erfuhr ich von einem Urteil gegen mich. Meine Gutgläubigkeit einem fremden Händler gegenüber kostete mich nun 6.000 Goldstücke Strafe. Dies soll mir eine Lehre sein, fremde Waren haben künftig in meinen Kontoren nichts zu suchen!
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Am 13. August ließ ich die Strafe bezahlen und vergab an örtliche Lübecker Händler Kredite. Selbstredend zu Wucherzinsen. Solange ich in Stockholm nicht bauen durfte, hatte ich keine Verwendung für so große Geldsummen.
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Am 21. August wurde mein bestellter Kraier fertig. Ich ließ ihn auf den Namen „Osterland“ taufen.
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Am 28. September bot mir der Brautwerber Peter Osenbrecht für 3.000 Goldstücke an für mich eine Frau aus gutem Hause zu finden. Da ich meist auf See bin und die vielen Hafendirnen kaum als vorzeigbare Ehefrauen in der Lübecker Gesellschaft akzeptiert werden würden, nahm ich an.
Am 31. August erhielt ich vom Stadtrat der Stadt Malmö die Erlaubnis in ihrer Stadt Gebäude zu errichten. Malmö war zwar schön und gut, aber Malmö??? Genau am gleichen Tag erhielt ich von Osenbrecht den Vorschlag Elsa Johannson zu heiraten. Ihr Porträit sah recht ansehnlich aus und so sagte ich einem Treffen zu.
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Am 01. September erhielt ich die Nachricht, dass mein Ansehen ausreichend hoch sei um in höhere gesellschaftliche Kreise aufgenommen zu werden, doch mein Vermögen hinkte noch etwas hinterher. Unglücklicherweise sank mein Vermögen durch den Bau von dringend benötigten Brunnen und Straßen in Lübeck im August.
Am 02. September erhielt ich die Erlaubnis in Visby zu bauen, am 03. September kam eine Bauerlaubnis aus Stettin. Innerhalb von nur vier Monaten hatte ich es vom unbekannten Nichts aus der Fremde zum angesehenen Kaufmann geschafft. Am 13. September erhielt ich endlich auch die ersehnte Baugenehmigung aus Stockholm. Das verschleudern von Nahrungsmitteln konnte nun ein Ende haben. Alle noch vorhandenen unverkäuflichen Güter wurden in Lübeck für die baldige Hochzeit eingelagert. Das Treffen mit Elsa verlief so zufriedenstellend, dass meine Suche nach der richtigen Frau ein Ende hatte.
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Nun gilt es in Lübeck Baubetriebe zu errichten um den Bau einer Eisenwarenindustrie in Stockholm zu ermöglichen. Das Kapital dafür ist vorhanden. Eine weitere dringende Baustelle sind die Piraten. Beneke und ein weiterer haben schon etliche Male zugeschlagen. Die „Osterland“ sammelte in den letzten Wochen schon etliche Entermesser ein und zu gegebener Zeit werde ich das Schiff höchstwahrscheinlich zum Kriegsschiff umrüsten lassen und militärisch nutzen.
So wurden also am 13. September ein Sägewerk und zwei Ziegeleien in Auftrag gegeben. Knapp 15.000 Goldstücke musste ich dafür berappen. Um den Stadtrat dazu zu bewegen die Stadtmauern zu erweitern ließ ich die Betriebe vor die Stadtmauern bauen. Die Grundstückspreise sind außerhalb ohnehin niedriger als in der Innenstadt.
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Am 18. September waren meine ersten Betriebe fertig, die beiden Ziegeleien in Lübeck. Ein Hochzeitsgeschenk der Arbeiter. Zum Fest erschienen 999 Menschen, was meine Hochzeit zu einem der größten gesellschaftlichen Ereignisse machte, das die Stadt wohl je gesehen hat. Leider war mein Schwiegervater ein sehr knauseriger Mann. Ich durfte die Hochzeit alleine finanzieren und außer der kleinen Schnigge „Waldhemar“ mit 7 Last Getreide und 2 Last Fleisch wollte er nichts rausrücken.
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Am 20. September erhielt ich die Erlaubnis in Rostock zu bauen.
Drei Tage später konnte auch das Sägewerk in Lübeck in Betrieb genommen werden. Die Ziegelproduktion konnte nun beginnen. Um dem Wohnungsmangel in Lübeck entgegenzutreten ließ ich ein Kaufmannshaus errichten. Die 29.005 Goldstücke würden sich sicherlich amortisieren.
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Schon am 01. Oktober konnte ich mich über weiter gestiegenes Ansehen in Lübeck freuen. Wer so bauen kann, der musste ja erfolgreich sein.
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Da die „Osterland“ und die „Waldhemar“ nun einige der Touren der „Kleinen Anne“ übernahmen, konnte ich mein erstes eigenes Schiff auf Erkundungsreisen in den fernen Nordosten entsenden. In Nowgorod gelang es dem Kapitän am 05. Oktober einen gut ausgebildeten Marinekapitän für unser Unternehmen zu rekrutieren. Hagen Kubatzki (33; 3-2-3) würde das Kommando über den (zukünftigen) Schlachtkraier „Osterland“ übernehmen.
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Am 06. Oktober erreichten die „Osterland“ und die „Waldhemar“ Stockholm und lieferten Ziegel für die Baustelle meines zweiten Kontors.
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Am 07. Oktober wurden in Stockholm je ein Sägewerk und Eisenschmelze in Auftrag gegeben. Die Bauten würden knapp 22.000 Goldstücke verschlingen, zusätzlich zu den 21.700 für das neue Kontor. Auch in Stockholm werden alle Betriebe vor die Stadtmauer gebaut um den hiesigen Stadtrat zu einem schnellen Ausbau zu bewegen.
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Am 09. Oktober traf die „Kleine Anne“ mit Kapitän Kubatzki zu einem Rendezvous mit der „Osterland“ in Lübeck ein und der Kapitän trat seinen Dienst auf der „Osterland“ an.
Am 16. Oktober waren Sägewerk und Eisenschmelze in Stockholm betriebsbereit.
Am 20. Oktober gab ich den Bau eines neuen Kraiers in Auftrag. 23.655 Goldstücke wollte die Werft dafür haben. Als spätmöglichster Auslieferungstermin wurde 23. Dezember vereinbart. Immer größer wurden die Beträge, die ich auszugeben hatte. Hoffentlich behalte ich den Überblick bei all den Summen.
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Am gleichen Tag lief die „Osterland“ wieder in Lübeck ein und wurde in ein Dock der Werft manövriert. Die Umrüstung zum Kriegsschiff stand an. Für die Dauer von zwei Wochen musste ich sämtlichen Handel also mit den beiden Schniggen abwickeln.
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Während die „Waldhemar“ die profitable Ostseeroute bediente, fuhr die „Kleine Anne“ die Häfen der Nordsee an. Am 01. November rekrutierte die Crew in Köln den Marinekapitän Dietrich von Gotland (30, 0-0-2) für unser Unternehmen. Dietrich war wie ich ein gestrandeter Freiherr fern der Heimat. Bei all den Händlern mit denen ich mich umgebe endlich ein mir verwandter Geist.
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Dank meiner Tätigkeiten (Handel, Straßen, Brunnen, Häuser, Betriebe, Werftaufträge) ist die Bevölkerung Lübecks nach etwas mehr als einem halben Jahr bereits um über 60% gewachsen. Mittlerweile besaß ich schon 8 Gebäude in der Stadt. Ein Grund stolz zu sein!
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Am 09. November überschritt der Wert meines Unternehmens 300.000 Goldstücke, davon hatte ich 41.728 in bar verfügbar. Dies brachte mir weitere Anerkennung in Lübeck.
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Am 19. November wurde der zweite Kraier fertig. Ich ließ ihn auf den Namen „Pleißenland“ taufen. Von Gotland sollte ihn übernehmen.
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Am 24. November lief die „Waldhemar“ in Köln zum Weinkauf ein. Dem Kapitän gelang es einen weiteren erfahrenen Marinekapitän für mich anzuwerben. Tancred Prusse (27, 0-2-4) wird künftig für mich segeln. Fürs erste hatte er das Kommando über die Schnigge.
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Am 27. November wurde mir erlaubt auch in Danzig zu bauen, am 05. Dezember flatterte die Erlaubnis aus London ins Haus. Einen Tag darauf folgte Brügge. Wiederum einen Tag später kam die Bauerlaubnis aus Groningen.
Mit der Fertigstellung der „Pleißenland“ entschied ich mich eine etwas gewagtere Strategie zur Unternehmensvergrößerung zu verfolgen. Am 01. Dezember führte die Besatzung des Schlachtkraiers „Osterland“ planmäßig und ohne Fragen zu stellen die ersten der neuen Befehle aus.
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Spannend geschriebenes AAR
ich komm in dem Spiel nie sehr weit, irgendiwe wird mir das zu unübersichtlich zum ende hin...
Ja, das Problem haben wir auch immer. Deshalb gehts auch so gemütlich mit nur ein paar Schniggen los und wird ganz gemächlich und intuitiv aufgebaut.
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Am 06. Dezember wurde mir eine Anklage wegen Piraterie zugestellt.
Am 08. Dezember wurde mir das Bauen in Köln erlaubt. Auf die Gerüchte meiner angeblichen Schiffsüberfälle scheint Gottlob niemand etwas zu geben und so konnte ich meinen ersten öffentlichen Auftrag an Land ziehen. 35 Fass Wein wurden in Ripen gebraucht. Dank der aufgebrachten Schniggen hatte ich mehr als reichlich davon.
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Am 09. Dezember kam eine Baugenehmigung aus Bremen und am 10. zwei für Thorn und Ripen.
Um das Piraterie-Verfahren abzuschmettern habe ich bereits für 50.000 Goldstücke zwei Lübecker Ratsherren bestochen. Angesichts der Summe eigentlich eine Fehlinvestition, die Strafe würde weit geringer ausfallen als die Bestechungsgelder. Die Kosten waren mir aber ohnehin ganz egal, ich brauchte Stauraum. Möglichst viel mobilen Stauraum.
Während die „Osterland“ munter weiter Schiffe kaperte, wurde die „Pleißenland“ ebenfalls zum Kriegsschiff umgebaut.
Noch in der gleichen Woche beendete die „Osterland“ ihre Kaperfahrt und kehrte nach Lübeck zurück. Das Schiff hatte nur noch 3 Matrosen an Bord. Die restlichen 25 Mann segelten die 7 gekaperten Schiffe nach Lübeck. Von meiner Besatzung kam nicht ein Mann ums Leben. Wieder mit 20 Matrosen bemannt stellte ich die „Osterland“ der Stadt als Auslieger zur Verfügung.
In der Woche vom 11. bis 15. Dezember erhielt ich die Erlaubnisse in Hamburg, Reval, Ladoga, Nowgorod und Bergen zu bauen. Damit konnte ich nun so gut wie überall Gebäude errichten.
In Thorn weigerte sich die Besatzung der „Kleinen Anne“ am 13. Dezember auszulaufen und verlangte nach Landurlaub. Der Kapitän entließ die gesamte Besatzung und heuerte neue Seeleute an. Die alte Besatzung ließen wir in Thorn zurück. Sie können von Glück reden, dass ich sie nicht wegen Meuterei anklagen lasse.
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Am 16. Dezember wurde das Urteil im Prozeß um meine angebliche Piraterie gefällt. Die Richter kamen zu dem Schluß, dass wohl einer meiner Konkurrenten versuchte mich zu verleumden. Es lagen keinerlei Beweise gegen mich vor. Die Ausgaben für zwei der Richter in Höhe von 50.000 Goldstücken werden natürlich als Geschäftskosten verbucht.
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Kurz vor Heilig Abend war die „Pleißenland“ fertig. Sie wurde noch am Vormittag des 24. bewaffnet, aufmunitioniert und voll bemannt. Dann setzte die Flotte „Pleißenland“ Segel um Felle und Getreide für den Winter zu beschaffen.
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In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember wurden die Lübecker unsanft aus ihren Betten geholt. Blitze und Donner zuckten am Horizont. Doch es war kein Sturm! Überall am Hafen schlugen Kanonenkugeln ein und setzten Gebäude in Brand. Die Stadt wurde angegriffen! In dem Rauch und der Dunkelheit konnte man nur schwer erkennen wie viele Angreifer es wohl waren. Man sah nur das Mündungsfeuer der Angreifer und wie die „Osterland“ im Hafenbecken kreuzte und das Feuer erwiderte. Viel zu langsam wurde die Hafenbombarde besetzt und auch das Gebäude ging in Flammen auf. Nach mehreren Stunden zogen sich die Angreifer zurück und die „Osterland“ setzte ihnen nach.
Die Stadt war gerettet und ich als Besitzer des verteidigenden Schiffes gelte als Held.
Während die „Osterland“ in eine kleine Bucht nahe der Stadt segelte und dort auf ihr Schwesterschiff wartete, kehrte die „Pleißenland“ bei Anbruch der Nacht nach Lübeck zurück und plünderte die nun schutzlose Stadt. Mit mehr als 300.000 Goldstücken und vollen Frachträumen verließ die Armada die Stadt.
Dummerweise wurde das Rendezvous der beiden Kriegsschiffe am folgenden Tag gestört und die Flotte beim umladen der Beute beobachtet. Der berüchtigte Pirat Habakuk Beneke überfiel uns. Meine kleine Flotte hielt er wegen der vielen kleinen schwerbeladenen Schiffe wohl für wehrlos. Ein fataler Irrtum! Die „Pleißenland“ blieb defensiv zurück und schützte die fliehenden Schniggen, während die „Osterland“ alleine den Kampf gegen die 2 Koggen und 1 Kraier des Piraten aufnahm. Kapitän Kubatzki machte kurzen Prozeß mit der Piratenbrut. Der Kraier und eine Kogge wurden kurzerhand versenkt, die zweite Kogge geentert.
Nach kurzer Beratung hatten die beiden Kapitäne den perfekten Plan um die Vorfälle der vergangenen zwei Nächte zu erklären und unser Unternehmen noch strahlender da stehen zu lassen. Einige der billigsten geplünderten Waren wurden auf die eroberte Kogge „Bene Dictus“ geladen. Nach dem dies geschah wurden die gefangenen Piraten getötet und weiteres Treibgut der gesunkenen Piratenschiffe an Bord der „Osterland“ genommen.
Am 27. Dezember liefen die „Osterland“ und die „Bene Dictus“ im Lübecker Hafen ein. Das wir den zweiten Überfall nicht abwehren konnten und anscheinend in die Falle der Piraten tappten, das lastete uns niemand an. Die Beweise für eine ganze versunkene Piratenflotte und den Leichnam des berüchtigten Habakuk Beneke sowie die schwer beschädigte „Osterland“ waren den Lübeckern Beweis genug für unsere Heldentaten. Der Name von Osterland war nun in aller Munde in Lübeck.
Ein gefürchteter Pirat war besiegt, mein Ansehen nicht nur in Lübeck, sondern Hanseweit im steigen begriffen, eine Kogge erobert und mehrere hunderttausend Goldstücke in bar und Waren erbeutet. Weihnachten ist eben doch die schönste Zeit des Jahres!
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L. de Medici
28.05.11, 17:01
Schön, dass eine neue Suppe gekocht wird. Das Haar darin - Piraterie und Stadtplünderung - sei euch für diesmal verziehn. :tongue:
Der Stratege
29.05.11, 11:27
Gefällt uns sehr gut!
Macht weiter :)
Kurfürst Moritz
29.05.11, 23:16
Ein gelungener Beginn in die Berichterstattung zu diesem interessanten Spiel.
Macht bitte weiter so!
Hindenburg
30.05.11, 10:25
Liebevoll geschriebener AAR. Superb.
Waren das noch Zeiten, als wir viele Tage und Nächte mit Patrizier 2 zubrachten. Wir könnten, ob des Anblicks dieses AARs, glatt etwas nostalgisch werden.
Habt tausend Dank für diesem AAR, hochehrenwerter Chefkoch. Ihr habt fröhliche Erinnerungen an vergangene Zeiten in uns geweckt!
Viel Erfolg weiterhin! :prost:
Gruß,
Setsches
Habt dank für all Eure wohlwollende Worte. :)
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Unsere Bilanz sieht zum Jahresende ausgesprochen gut aus. Das Unternehmen ist fast 800.000 Goldstücke wert und 300.000 funkelnde Goldstücke sind bar verfügbar. Die Flotte wird in Lübeck derzeit repariert. Ich liefere der Werft so viele Aufträge, dass ich mich mit den Arbeitern schon Duze.
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1301
Entsprechend meines Rufes, der kleinen Flotte und meines Vermögens werde ich nun überall als ein Fernkaufmann wahrgenommen. Damit gehöre ich zu jener Klasse Kaufleute, denen man zutraut große Geschäft ohne Probleme und Verzug abzuwickeln zu können.
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Am 06. Januar wurde Stockholm von Piraten geplündert. Mein Bevollmächtigter in Stockholm schrieb mir einen grauenhaften Augenzeugenbericht. Die Piraten gingen längst nicht so sorgsam mit der Bevölkerung Stockholms um wie wir mit der Lübecker. Nicht nur die Händler wurden ausgeraubt, sondern jeder der in Hafennähe war oder dort lebte.
Ich wies ihn an Getreide, Fleisch und Fisch verbilligt an die Stockholmer auszugeben. Die Not dieser armen Seelen musste gelindert werden. Mit den betroffenen Händlern jedoch, hatte ich nicht das geringste Mitleid. Wer weiß wie viele von denen nicht selbst schon als Pirat unterwegs war.
Dem Augenzeugenbericht konnte ich aber auch entnehmen, dass die gängigen Hafenkanonen sehr effektiv gegen Koggen waren, doch gegen einen schnellen und wendigen Kraier konnten sie nichts ausrichten.
Ich beschloß weitere Städte zu überfallen. Wenn nicht ich, dann kommen eben andere Piraten, marodierende Söldnerheere oder die Herzöge mit ihren Truppen zum plündern. Ich kann jedenfalls dafür Sorgen, dass nur die Kontore der Händler ausgeraubt werden und die Leute einigermaßen glimpflich davonkommen.
Am 13. Januar 1301 stieß der Konvoi „Pleißenland“ nach Beendigung der Reparatur wieder in See. Der Auftrag war klar. Die Informationen die die Besatzung der „Osterland“ über die Verteidigung Rostocks erhalten hatte nutzen um Rostock von Seeseite her zu überfallen. Nach Rostock folgte am 17. Januar Stettin. Ich verfügte nun über 960.000 Goldstücke in bar, hatte einen Unternehmenswert von 1,12 Mio. und dabei waren die erbeuteten Waren noch nicht einmal eingerechnet. Schließlich schlagen sie mit Bezugspreisen von Null zu buche. Meine schwarze Bilanz war also wesentlich umfangreicher als die weiße. Über den Steuereintreiber musste ich mir damit langsam auch noch Gedanken machen.
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Am 21. Januar gab ich einen weiteren Kraier für 25.592 Goldstücke in Auftrag. Zur Zeit wickelte ich wieder den ganzen Handel mit den Schniggen ab.
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Die Fixkosten stiegen und stiegen und stiegen. Ende Januar hatte ich Fixkosten in Höhe von 18.125 Goldstücken und Fixeinnahmen in Höhe von 1.476 Goldstücken. Und das wöchentlich! Langfristig strebe ich an die Heuer für die Besatzungen und die Grundsteuern allein durch Mieterträge decken zu können.
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In Lübeck war ich ob meiner Aktivitäten schon bekannt wie ein bunter Hund. Es gab kaum jemanden, der noch nicht von mir gehört hätte.
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Während am 23. Januar die „Pleißenland“ ihr Diebesgut aus Thon in Danzig verkaufte, Wurde die „Waldhemar“ auf ihrer gewohnten Route von Piraten angegriffen. Leicht beschädigt gelang ihr die Flucht. Es wurde höchste Zeit, dass das neue Schiff fertig wurde. Die Schniggen haben ausgedient!
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Am 26. Januar wurden in Stockholm je eine weitere Eisenschmelze und Eisenwerkstatt fertiggestellt und mir übergeben. Der Eisenhandel nimmt so langsam Fahrt auf. Nur noch wenige Gebäude fehlen. Ich kalkuliere bei Herstellungskosten von derzeit ca. 280,- Goldstücken je Fass und einem Höchstpreis von 400,- Goldstücken je Fass mit unerhörten 43% Gewinn. Selbst wenn ich bei großen Mengen auf 350,- Goldstücke heruntergehe um sie loszuwerden, mache ich noch immer 25% Gewinn.
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Nach der Plünderung von Riga und Reval hatte ich ein Vermögen von 3,36 Mio. Goldstücken zuzüglich den unbewerteten Waren im Laderaum meiner Plünderflotte.
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Mit dem vielen Gold konnte ich es mir erlauben einen weiteren Kraier in der Lübecker Werft in Auftrag zu geben.
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Außerdem nutzte ich die Beute um mich bei den Lübeckern zu empfehlen. Ich ließ zunächst eine Münze für 53.283 Goldstücke errichten und suchte zudem nach einem geeigneten Standort für eine neue Schule.
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Um diese Kosten wieder reinzuholen, ließ ich nun auch die Städte ganz im Norden überfallen. Nowgorods Schätze fielen mir am 11. Februar in die Hände.
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Mitte Februar waren die Ziegellieferungen nach Stockholm schon ein fester Bestandteil des Schiffsplanung geworden. Die neuen Betriebe und Wohnhäuser benötigten Unmengen davon.
Aufgrund meiner Plünderzüge litt Reval unter starkem Biermangel. Glücklicherweise hatte ich ganz in der Nähe den Konvoi „Pleißenland“ mit Unmengen Bier an Bord. So war ich in der Lage einen Auftrag der Stadt über eine Bierlieferung anzunehmen und mein Ansehen bei der dortigen Bevölkerung zu steigern. Ich sollte 76 Fass zu 69 Goldstücke das Fass liefern. Zwar nur ein geringer Gewinn aber mehr als das Bier einzeln zu verkaufen.
Auf dem Weg dahin wurde die „Pleißenland“ und ihre Begleitschiffe erneut von Piraten bedrängt, doch Dank des ausgezeichneten Seemannskönnens des Kapitäns konnten sie ihnen entkommen.
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Am 18. Februar wurde der erste der beiden neuen Kraier fertig. Ich taufte ihn auf den Namen „Vogtland“ und ließ ihn zum Kriegsschiff umrüsten.
Am 21. Februar begann nun auch der Bau für die neue Schule von Lübeck. 42.583 Goldstücke wurden hierfür fällig.
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Mein Vermögen überschritt am selben Tag die Marke von 4 Millionen Goldstücken.
Am 25. Februar war die „Vogtland“ einsatzbereit und Kapitän von Gotland wurde auf sie versetzt.
Am 03. März gab ich einen weiteren Kraier in Auftrag. Die 23.379 Goldstücke waren nun kein Grund mehr länger über Bau oder Nichtbau zu grübeln. Somit würde meine Flotte nun am 12. März und am 01. Mai um neue Schiffe vergrößert werden.
Mein Vermögen nach einem Jahr unternehmerischer Tätigkeit im Ostseeraum:
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Planmäßig wurde am 12. März ein neuer Kraier fertiggestellt. Die „Lausitz“ verließ jedoch die Werfthallen noch nicht, sondern wurde zum Kriegsschiff umgebaut.
Die „Vogtland“ ging indes schon erfolgreich ihrer Bestimmung nach und nahm den Piraten Jahn Meyerberg unter Arrest. Ihn und seine Gefolgsleute übergaben wir dem Stadtrat in Lübeck; sein Schiff behielten wir.
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Am 19. März führte ich in meiner wachsenden Flotte einige organisatorische Neuerungen ein. Die Schiffe würden nun nach und nach mit Präfixen versehen.
KSO –> Kriegsschiff Osterland
KSO-A –> Kriegsschiff Osterland-Auslieger
HSO –> Handelsschiff Osterland
HSO-M –> Handelsschiff Osterland-Mittelmeer
Um mich noch weiter bei den Lübeckern beliebt zu machen, übergab ich die „KSO-A Lausitz“ der Stadt als Ausliegerschiff.
Am 26. März übernahmen meine Kriegsflotte ihren ersten externen Auftrag. Ein Malmöer Kaufmann, der sich uns als Beringer vorstellte, lebte in großer Angst vor seinen Konkurrenten und heuerte die „KSO Osterland“ und die „KSO Vogtland“ als Eskorte an.
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Schon am darauffolgenden Tag zeigte sich, dass die Sorge berechtigt war. Die Eskortflotte wurde angegriffen! Der Pirat Adalbert Strohmberg konnte ohne auch nur eine Beschädigung erhalten zu haben dingfest gemacht werden. Sein Schiff, die „St. Georg“ war jedoch in einen erbärmlichen Zustand. Wir schleppten es nach Lübeck und sahen es wegen seiner geringeren Ladekapazität als neuen Auslieger für Lübeck vor. Die „Lausitz“ würde entsprechend in den regulären Patrouillendienst aufgenommen werden.
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Am 27. März wurde die letzte meiner Eisenwarenwerkstätten in Stockholm fertig. 1 Sägewerk, 3 Schmelzen und 5 Werkstätten sorgten nun für steten Nachschub der kostbaren Ware. Mit dem Kontor, 1 Giebel- und 3 Fachwerkhäusern besaß ich in Stockholm stolze 14 Gebäude. Drei weitere Wohnhäuser waren noch im Bau. Damit war ich einer der wichtigsten Männer der Stadt.
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Am 31. März wurde die Münze in Lübeck eingeweiht und sorgte nun dafür, dass sich die Reichen und Wohlhabenden in der Stadt noch wohler fühlten. Schon am 01. April wurde die Schule fertig und sorgte dafür, dass wir in Lübeck schon bald die besten Köpfe haben werden.
Am 02. April traf die „Pleißenland“ mit einigen kleinen Begleitschiffen in Ladoga ein und errichtete dort meine zweite Niederlassung nach Stockholm. Es war angedacht in Ladoga Felle und das dafür notwendige Hanf zu produzieren. Um dies schnell realisieren zu können, ließ ich in Lübeck 1 weiteres Sägewerk und 3 weitere Ziegeleien errichten.
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Am 03. April wurde vorzeitig der letzte der bestellten Kraier fertig. Ich taufte ihn „Meißen“ und ließ ich zum Kriegsschiff ausbauen. Nach der Umrüstung wird auch er mit dem Kürzel „KSO“ versehen.
Am 10. April schickte ich die beiden erbeuteten Koggen ins Mittelmeer um Gewürze, Wein und Tuch zu kaufen. Die Konkurrenz hatte schon erstaunlich viele Handelsmöglichkeiten erschlossen.
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Es ist in der Tat das erste Mal das wir sehen, dass die Konkurrenten uns unsere Entdeckungen im Mittelmeer wegnehmen. Das muss wohl im Addon reingekommen sein, denn das hatten wir sonst vorher nie.
FRAGE: Wie ist es der geschätzten Leserschaft lieber? Weiter die großen Bilder oder anklickbare Vorschaubilder?
Also ich wäre für große Bilder, weil ich zumindest alle Bilder durchklicke. Abgesehen davon sind doch 22 Zoll Monitore oder zumindest Breitbild weit genug verbreitet.
Am 12. April nahm mein Unternehmen einen Auftrag zur Piratenjagd an. Der Rostocker Händler Markus Magnus gab uns eine Karte und reichlich Gold mit auf den Weg,
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Am 14. April wurde die „Lausitz“ als Ausliegerschiff in Lübeck von der erbeuteten „St. Georg“ abgelöst.
Am gleichen Tag wurden von mir die ersten drei Bombarden gekauft und auf die „KSO Meißen“ gebracht.
Am 16. April haben die „Osterland“ und die „Vogtland“ den von Magnus gesuchten Piraten gestellt und nach einer eintägigen Seeschlacht aufgebracht. Der Holk des Piraten und beide Schlachtkraier wurden dabei aufs schwerste beschädigt. Kapitän Kubatzki fand bei den Kämpfen den Tod.
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Am 25. April wurden die ersten Betriebe (Hanf und Jäger) in Ladoga in Auftrag gegeben.
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Am 30. April befand sich die „KSO Meißen“ in einer Seeschlacht gegen Piraten um einen weiteren Auftrag zu erfüllen. Der Sicherheitsdienst meines Unternehmens war ein zuverläßlicher Partner, der in nur wenigen Wochen eine unglaubliche Nachfrage generiert hat. Ganz zu schweigen von ideellen und realen Werten für die Firma.
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In den vergangenen zwei Wochen wurden allein vier Piratenbesatzungen gefangen genommen:
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Am 01. Mai erhielt ich vom Rat der Stadt Lübeck erstmalig die Einladung bei einer Ratssitzung teilzunehmen. Ich war nun im innersten Zirkel der Macht in Lübeck und damit in der ganzen Hanse angelangt. Umgehend stellte ich Anträge zu Erweiterung der Stadtmauer und zur Vergrößerung der Stadtmiliz bei gleichzeitiger Senkung der Kopfsteuer auf 4%.
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Am 04. Mai wurde die Hanfplantage in Ladoga fertiggestellt.
Die Abrechnung vom 08. Mai zeigte, dass ich mit meinen Wohnhäusern inzwischen Gewinne einfahre.
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Am 08. Mai wurde für mein Flagschiff in Nowgorod ein neuer Kapitän rekrutiert. Wiethold Nielson (35; 3-1-4) ist ab sofort der Kommandant der „Osterland“.
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Ein weiteres Betätigungsfeld meines Sicherheitsdienstes: Personentransporte.
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Die „Meißen“ hat als das am schwersten bewaffnete Schiff der Flotte am 11. Mai in Reval ihren neuen Kapitän Ludolph Johansson (26; 3-0-1) an Bord genommen.
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Eine Übersicht über meine Flotte: 11 Schniggen, 6 Kraier, 4 Koggen und 1 Holk.
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In der Woche vom 15. bis 19. Mai fanden in Lübeck die Abstimmungen über meine Anträge statt. Alle drei wurden mit großer Mehrheit angenommen.
Am 27. Mai richtete ich die erste permanente und regelmäßige Handelsroute der Unternehmensgeschichte ein. Zwei Koggen werden als „HSO Stockholm“ Stockholm anlaufen und dort Felle und Eisenwaren einladen. Auf ihrem Rückweg hält die Flotte in Visby und Malmö. In Lübeck werden die verbliebenen und die unterwegs eingekauften Waren ausgeladen und Versorgungsgüter für Stockholm eingeladen. Der Konvoi hat insgesamt eine Ladekapazität von 545 Fass.
Am 31. Mai jage ich auf der „KSO Osterland“ und mit ihrem Schwesterschiff, die „KSO Pleißenland“ einen weiteren Piraten nahe Lübeck durch die Ostsee. So nahe an der Heimat wollte ich das Gefecht selbst kommandieren.
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Als ich mit den beiden Schlachtkraiern, dem erbeutetem Schiff und den gefangenen Piraten in Lübeck eintreffe, wurde mir innerhalb des Stadtrates ein höherer gesellschaftlicher Status zuerkannt. Nun gehöre ich zur höchsten gesellschaftlichen Schicht die das Bürgertum der Hanse kennt. Ich bin Patrizier und gehöre damit quasi zum Adel der Hanse.
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Binnen eines Jahres Patrizier. :cool:
Bürgermeisterwahl ist erst im Dezember.
Ich glaube ich bin das Spiel immer falsch angegangen. DassPiraterie so erfolgreich und ohne konsequenzen ist...
Sehr toller AAR. Ich glaube, ich werde auch mal wieder mit Patrizier anfangen.^^
Ich glaube ich bin das Spiel immer falsch angegangen. Dass Piraterie so erfolgreich und ohne konsequenzen ist...
Also Städte kann man eigentlich recht gefahrlos plündern. Da bekommt man sehr selten Anklagen und wenn doch, dann muss man kein Geld zahlen, sondern darf eine Stadt für so 15 Wochen nicht mehr anlaufen. Am Spielanfang mit einer kleinen Flotte ist das kein großer Verlust. Das Spiel merkt sich alle ansehensrelvanten Vorgänge eh nur für 3 Monate. 3 Monate friedlich sein und brav handeln und ihr habt wieder eine weiße Weste.
Bei Schiffen ist die Sache schon komplizierter. Der eigene Ausguck kann nur zwei Schiffe sehen. Wenn ihr also auf der Karte nur ein weißes Schiff seht, dann ist da garantiert kein zweites in der Nähe das euch verpfeiffen könnte. zwischen Schottland und Dänemark und zwischen Danzig und Riga hat man immer recht gute Chance alleine mit einem Opfer zu sein. Bei Malmö hingegen würden wir nicht gerade auf Kaperfahrt gehen.
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Immer mehr Jagdhütten ließ ich in Ladoga errichten. Mit Anfang des Juni waren bereits 6 in Betrieb oder im Bau.
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Am 18. Juni nahm ich einen weiteren Auftrag des Stadtrates von Malmö zur Piratenjagd an.
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Nach einer einwöchigen Suche war der Holk des Piraten nahe den Orkney-Inseln gefunden und der Kampf entbrannte. Meine Besatzungen waren so gut aufeinander eingespielt, dass die „Pleißenland“ nur geringe Schäden davontrug und die „Osterland“ gar keinen. Das feindliche Schiff hingegen konnte nur mit Müh und Not nach Lübeck geschleppt werden.
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Am Tag des Sieges über den Piraten spielten sich am anderen Ende der hanseatischen Welt weit dramatischere Szenen ab. Die Stadt Ladoga wurde von ihrem dänischen Landesherren belagert.
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Da Ladoga jetzt auf die Versorgung über die See angewiesen war, suchten Piraten nun die Situation für sich auszunutzen. Der Stadtrat der bedrängten Stadt erteilte mir den Auftrag die Handelswege von Piraten frei zu halten und damit das Überleben der Stadt zu sichern.
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Hinter vorgehaltener Hand begrüßte ich den Angriff der Dänen jedoch sehr. Beseitigte er mir doch die lästige Konkurrenz!
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Am 05. Juli wurde die Stadt trotz aller Bemühungen der Stadtwache erobert und ausgeplündert. Glücklicherweise ergaben sich dadurch keinerlei negative Konsequenzen für mich und mein Unternehmen.
Da meine Flotte nun kontinuierlich wuchs, entsandte ich immer mehr Schiffe um erfahrene Seeleute zu rekrutieren. So konnte die „Kleine Anne“ am 13. Juli Marinekapitän Hans Harkon (31; 1-4-2) für mein Unternehmen gewinnen.
Am 14. Juli ward mir meine Tochter Katrin geboren.
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Mitte Juli hatten wir die Piraten so weit zurückgedrängt, dass sie nur noch mit kleinen Schiffen ihr Unwesen treiben konnten. Dies war nun schon die vierte oder fünfte Schnigge infolge die wir aufbrachten.
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In Lübeck wurde am 15. Juli Marinekapitän Jakob Harkon (32; 4-4-2) angeheuert. Wir sind eben ein Familienunternehmen.
Ein Überblick über die Schiffe, die wir in Reparatur hatten. Es waren am 23. Juli schon sechs. Fast die halbe Kampfflotte war außer Dienst.
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In Ladoga taten wir unser Bestes, damit die Stadt nach ihrer Eroberung weiter blühen konnte. Mittlerweile hatten wir bereits 10 Betriebe (9 Jagdhütten und 1 Hanfbauern) und 6 Wohnhäuser (2 je Art) dort.
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Die Unachtsamkeit eines Kapitäns sorgte dafür, dass ich eine Strafe von 223.500 Goldstücke zu bezahlen hatte. Während einer Patrouillenfahrt legte er im von der Hanse boykottierten London an. Irrtümlicherweise ging er davon aus, dass er lediglich nicht mit London handeln durfte. Unser Protest gegen die Strafe blieb ungehört und so blieb mir nichts anderes übrig als die Strafe zu zahlen. Das würde man mir allerdings büßen! Das ist nichts weiter als Piraterie! Skandalös!
Meine Barschaft sank bis Ende Juli auf nur noch 4,7 Mio. Goldstücke. Ein großer Schmerz die 5-Mio-Marke wieder nach unten durchbrochen zu haben.
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Nichtsdestotrotz ließ ich mich davon nicht beeindrucken. In der gotländischen Metropole Visby eröffnete ich am 02. August mein drittes Kontor um dort Wolle und Tuch zu fertigen. Wolle für die Armen, Tücher für die Reichen. Dieser Schritt sollte mir bei dem Rennen um die Bürgermeisterschaft sehr helfen. Noch wollte niemand so Recht an meine Nominierung glauben. Ich war noch nicht einmal unter den aussichtsreichsten vier Kandidaten.
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Am 11. August hatte ich schon elf Schiffe im Reparaturdock, davon vier Kampfschiffe. Kosten, Kosten, Kosten ... meine Barschaft sank auf 4,67 Mio. Goldstücke.
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Am 16. August erreichte mich aus den Niederlanden die Nachricht, dass mein ins Mittelmeer geschickter Konvoi wieder zurück sei. Ich hatte ihn längst abgeschrieben! Wie sich herausstellte kam der Kapitän wegen Piraten vom Kurs ab und erreichte aufgrund eines Navigationsfehlers ein ihm unbekanntes Land.
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Dort fand er einen friedlichen Stamm Wilder zum handeln.
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Diese Entdeckungen würden meine Chancen bei der Bürgermeisterwahl im Dezember bestimmt einen Aufschwung verleihen. Hoffentlich!
Kurfürst Moritz
10.06.11, 13:47
Glückwunsch zur Entdeckung der Neuen Welt!
Welche Waren könnt Ihr denn schon daher beziehen bzw. was wird dort abgenommen?
Nach Amerika können nur Eisen und Wein exportiert werden, allerdings ist unsere Produktion noch weit davon entfernt solche Überschüße anzuhäufen. Nur die Felle liegen derzeit etwas auf Halde.
Kurfürst Moritz
11.06.11, 21:34
Wieviele Weinbetriebe besitzt Ihr denn und in welchen Städten sind diese zu finden?
Also Wein wird noch nicht produziert. Noch können wir den in ausreichenden Mengen zu ~200 je Fass kaufen. Die Produktion würde bei etwas über 220 zu Buche schlagen. Holz, Ziegel, Eisenwaren, Eisenerz, Hanf, Felle, Tuch und Wolle werden derzeit von uns produziert.
Nachdem ich den Lübeckern binnen einer Woche die Entdeckung der „Neuen Welt“ verkünden und den Kopf eines weiteren Piraten präsentieren konnte, schnellten meine Beliebtheitswerte noch einmal nach oben. Im Rennen um das Amt des Bürgermeisters heißt es nur noch ich oder der Amtsinhaber.
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Nur wenige Tage später entsandte ich eine neue Expedition ins Mittelmeer um Gewürze einzukaufen. Nebenbei sollten sie die Küsten kartographieren und neue Handelsmöglichkeiten finden. 100.000 Goldstücke gab ich dem Kapitän mit auf den Weg.
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Für Ende August hatte ich im Rahmen meines Wahlkampfes ein großes Fest anberaumt um die neuen Entdeckungen zu feiern. Der Termin war der 30. Ich sorgte für volle Lager und eine Musikgruppe. 30.624 Goldstücke wurden allein für Speis und Trank ausgegeben und weitere gute 1.500 für Spielmänner. Insgesamt hat mich dieses Fest etwa 32.000,- Goldstücke gekostet. Doch es war ein voller Erfolg; fast die gesamte Stadt war dabei. Es wurde erfreulicherweise weit weniger verbraucht als gedacht und so verschwand das Überzählige Angebot wieder recht schnell auf meinen Schiffen.
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Seit dem 30. August wurden Danzig und Bergen belagert. Damit waren die Abnehmer für meine vollen Fleisch- und Getreideschiffe gefunden.
Im September war es an der Zeit eine erste Bilanz über die beiden neuen Handelsrouten zu ziehen. Am 15. liefen sowohl die Stockholmfahrer als auch die Ostseeroute in Lübeck ein.
Die „HSO Ostseeroute“ klapperte alle Ostseehäfen mit den Überschüssen der Eisenwaren- und Fellproduktion ab und kaufte regional günstig angebotene Waren ein um sie auf anderen Stationen der Route zu verkaufen. 57.614 Goldstücke Gewinn auf der letzten Fahrt meldete der Kapitän. Das Schiff war zwar beinahe zwei Wochen unterwegs, doch wir freuten uns über die Summe. Pro Woche gesehen erwirtschaftete diese Route gut die Hälfte der wöchentlich anfallenden Fixkosten.
Der Konvoi „HSO Stockholm“ erwirtschaftete beim Verkauf der in Stockholm eingeladenen Felle und Eisenwaren in Visby und Malmö einen Gewinn von 53.873 Goldstücke und brachte obendrein noch in Visby eingekaufte Tücher und Keramikwaren mit. Ohne Zweifel war der schnelle Stockholmkonvoi die Lebensader meiner Unternehmung.
Am 25. September traf die neu in Dienst gestellte „HSO Nordseeroute“ wieder in Lübeck ein. Dieses Schiff fuhr alle kontinentalen Nordseehäfen an und sollte vor allem Wein aus Köln heranschaffen. Auf der ersten Tour fiel ein Verlust von 11.902 Goldstücken an. Hier musste ich noch dringend nachjustieren um trotz der großen Einkaufsmenge Gewinne zu erzielen.
Am 11. September wurde mein Kontor in Visby feierlich eingeweiht.
Zur Mitte des Monats hatte mich das Schatzsuch-Fieber gepackt, nach dem ich von einem alten Seebär in Rostock ein Kartenfragment erhielt. Erst am 29. September fand ich ein drittes Fragment der Karte, dass mich endlich weiterbrachte. Nun konnte ich anhand der Küstenlinien erahnen, dass der Schatz irgendwo an der Kanalküste liegen musste.
[Die ersten beiden Kartenausschnitte zeigten nur leere See und waren nutzlos.]
Ich kaufte Anfang Oktober noch weitere 2 Kartenfragmente, doch keines gab mir einen zusätzlichen konkreten Hinweis auf den Ort. Ich wusste nur, dass der Schatz irgendwo an der Kanalküste liegen musste und so ließ ich die Schnigge „Neptunius“ nun auf gut Glück die niederländisch-französische Küste abfahren um sie im Anschluß daran nach England zu schicken. Am 04. Oktober wurde dann überraschend schnell der Fund gemeldet. Der Schatz bestand aus einer noch recht jungen Geldkassette. Es handelte sich wohl um eilig über Bord geworfene Heuer, damit sie nicht Piraten in die Hände fällt.
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Anfang Oktober kam die Tuchproduktion in Visby langsam in die Gänge, doch die Stückkosten waren viel zu hoch. Derzeit lagen sie bei 356 Goldstücke je Fass. Das sind mit Glück die anvisierten Verkaufspreise aber auf keinen Fall angemessene Herstellungskosten. Zu meinem Glück wurde in der nördlichen Ostsee gerade Tuch stark nachgefragt. Ich hatte die Wahl einen Auftrag aus Stockholm oder einen aus Nowgorod anzunehmen. In Nowgorod bot man für 33 Fass 426 Goldstücke je Fass an. Trotz der hohen Produktionskosten bringt mir dieser Auftrag einen Gewinn von 70 Goldstücken je Fass oder 19,66%. Der Umsatz würde insgesamt 14.056 Goldstücken betragen. Der Kampfkonvoi „Lausitz“ patrouillierte zur Zeit in der nördlichen Ostsee und nahm Eskort- und Piratenjagdaufträge an und da er gerade in Visby eintraf, erhielt er den Auftrag die Tücher zu liefern.
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Meine Besitzungen in Visby:
Vier Schaffszuchten in Betrieb, eine im Bau. Eine Webstube in Betrieb, zwei im Bau. Ein Fachwerkhaus im Bau. Derzeit herrscht akuter Personalmangel, was die Stückkosten in die Höhe treibt.
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Am 07. Oktober war mein Unternehmen erstmals mehr als 7 Mio. Goldstücke wert.
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Mal wieder ein schöner und interessanter Bericht, werter Chefkoch.
Heute: Pleskows Ende!
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Am 12. Oktober meldete der Kapitän der Nordseeroute beim Löschen seiner Frachträume einen Gewinn von 35.704 Goldstücken. Die neuen Anweisungen erwiesen sich damit als goldrichtig.
Am 24. Oktober ließ ich den Bau eines Kontors in Stettin vorbereiten um dort Bier herstellen zu können. Zunächst verließen fünf mit Ziegeln beladene Schniggen Lübeck. Sie sollten nie wieder zurückkehren, sondern würden zur Ausmusterung in den Häfen der Hanse abgestellt werden. Zum Glück sind hierfür keinerlei Liegegebühren fällig.
Mittlerweile bestand meine Flotte aus 16 Schniggen, 13 Kraier, 8 Koggen und 6 Holken. Insgesamt 43 Schiffe. Die 16 Schniggen waren großteils schon ausgemustert und nur die „Kleine Anne“ befand sich noch auf einer Handelsreise in der Nordsee. Von den Kraiern waren 6 Schlachtkraier von denen wiederum 1 in Lübeck als Auslieger diente. Die übrigen 5 dienten der Piratenjagd in zwei Gruppen mit je zwei Schiffen und einem Einzelschiff.
1 Holk und 1 Kogge waren im Mittelmeer unterwegs.
Am 06. November kam der Mittelmeerkonvoi mit 354 Fass Gewürzen zurück. Jedes Fass kostete 282 Goldstücke. Bei einem Mindestpreis von 400 Goldstücken je Fass würde sich ein Gewinn von mindestens 41.772 Goldstücke oder 41,8% ergeben, wahrscheinlich aber zwischen 50.000 und 60.000. Angesichts des nur geringen Verbrauchs würde es allerdings ewig dauern die gekaufte Menge zu diesem Preis abzuverkaufen. Darüber hinaus sind die Schiffsreparaturen des Konvois nach deren Rückkehr auch nicht gerade billig. Alles in allem komme ich zum Schluß, dass sich der Import von Gewürzen aus dem Mittelmeer nicht lohnt. Ich werde also weiterhin auf Glückstreffer in London und Brügge hoffen.
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Am 17. November begannen endlich die Bauarbeiten zu meinem vierten Kontor in Stettin. Neben dem Kontor lasse ich außerdem 1 Getreidehof, 1 Sägewerk, 4 Brauereien, 1 Giebelhaus und 1 Fachwerkhaus errichten.
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Die Produktion von Eisenwaren muss demnächst dringend erweitert werden. Überall herrscht Mangel und ich kann zeitweise Höchstpreise verlangen.
Am 19. November eroberte einer meiner Kampfkonvois („KSO Meißen“ und „KSO Lausitz“) in einer Seeschlacht die beiden Koggen „Fret“ und „St. Nikolaus“. Beide Kraier wurden schwer beschädigt und werden in Lübeck repariert werden.
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Am 24. November erhielt ich die Meldung, das der Pirat Ulf Pleskow mit einer großen Flotte nahe Rostock gesichtet wurden sei. Pleskow ist neben dem von mir bereits dingfest gemachten Beneke der berüchtigste Pirat unserer Zeit. Seine stattliche Flotte besteht aus 1 Holk, 2 Koggen und 1 Schnigge. Bei all meinen Patrouillen und Aufträgen entwischte Pleskow stets. Für die Besatzungen meiner Kampfflotte war er so etwas wie der Feind Nummer Eins.
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Noch am gleichen Tag überfiel er Rostock und erbeutete 42.662 Goldstücke.
Es dauerte nicht lange bis Fürsten, Bürger und Bürgermeister entlang der Küste nach den so erfolgreichen Kriegsschiffen der Osterland-Gesellschaft riefen. Die „Meißen“ und die Lausitz“ waren seit einigen Tagen im Trockendock. Die „Osterland“ und die „Pleißenland“ hatten bereits einen Auftrag und jagten vor Stockholm einen Piratenholk. Blieb nur noch das Einzelschiff „Vogtland“ für die Jagd auf Pleskows Flotte.
Da meine Männer weder Angst noch Widerspruch kannten, setzten sie umgehend Segel nach Rostock und nahmen die Verfolgung auf. Am 25. November wurden Pleskows Schiffe vor der Küste des Deutschen Ordens gesichtet.
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Pleskow nahm Kurs auf Königsberg an der Danziger Bucht. Nahe der Küste entbrannte am 26. November die Schlacht!
Die „Vogtland“ kreuzte in atemberaubender Weise vor Pleskows Flotte und setzte seinen Schiffen schwer zu. Wurde sie in die Enge getrieben, floh sie um mit neuem Schwung erneut anzugreifen. Nach dem die „Vogtland“ zu knapp über die Hälfte beschädigt war, stoppte der Kapitän die Angriffe und nahm Kurs auf Lübeck.
Es gelang dem einen Schlachtkraier die Schnigge auf unter 50% herunter zuschießen und eine der beiden Koggen und den Holk immerhin noch zu je ca. 60-80% zu beschädigen. Lediglich eine der Piratenkoggen blieb unbeschädigt. Nicht nur wurde Pleskows Versteck gefunden, auch seine Flotte war nun langsamer unterwegs. Die „Vogtland“ hatte ihre Aufgabe besser gemeistert als gedacht.
Ebenfalls noch am 26. eroberten die „Osterland“ und die „Pleißenland“ den von ihr verfolgten Holk und standen nun wieder zur Verfügung. Die „Osterland“ war zwar schwer beschädigt und die „Pleißenland“ hatte kaum mehr Besatzung an Bord, doch Pleskow musste aufgehalten werden. Um jeden Preis! Es stand nicht nur mein guter Ruf auf dem Spiel, auch musste den Piraten deutlich gemacht werden, dass die Plünderung einer Stadt gnaden- und ruhelos verfolgt wird.
Beide Schiffe nahmen Kurs auf den Ort der letzten Schlacht der „Vogtland“.
Es gelang ihnen tatsächlich nach kurzer Zeit Pleskow südöstlich von Gotland erneut zu stellen. Die Strategie der beiden Besatzungen war die gleiche wie die der „Vogtland“. Die Kämpfe zogen sich über Stunden hin bis endlich eine Kogge versenkt werden konnte. Nach etlichen weiteren Angriffen ergriffen Pleskow und seine Spießgesellen schließlich am 30. November die Flucht. Seine Schiffe waren jedoch nicht mehr in der Lage zu entkommen! Nun rächte sich, dass meine beiden Schiffe durch ihren vorhergehenden Auftrag zu geschwächt in die Schlacht gingen um Schiffe zu entern.
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Es gelang nur mit großer Mühe den Holk „Titurel“ zu entern und Pleskow gefangen zu nehmen. Der Holk war infolge der Kämpfe zu 97% zerstört. Während des Enterkampfes gelang es der Schnigge und der verbliebenen Kogge zu fliehen.
Noch auf hoher See entschied man den Holk auf gut Glück aus eigenen Stücken nach Lübeck segeln zu lassen. Die beiden Kraier setzten Kurs auf Stockholm um sich zu verstärken und um die beiden flüchtigen Piratenschiffe zu erwischen.
In Stockholm stellte sich jedoch heraus, dass die beiden Schiffe nicht mehr in der Lage waren effektiv kämpfen zu können und brachen die Suche nach Pleskows Komplizen ab. Man hatte sie ohnehin nicht mehr wiederfinden können. Die Lübecker Werft würde die Tage gut zu tun haben.
Am 03. Dezember wurden die beiden Schiffe von Pleskows geflohenen Männern bei Malmö gesichtet und die mittlerweile wieder einsatzbereiten Schlachtkraier „Meißen“ und „Lausitz“ machten sich daran die klägliche Piratenflotte zu stellen.
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Die dritte Schlacht gegen Pleskows Bande war sehr schnell vorüber.
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Wir fanden zwar weder das Gold noch die gestohlenen Waren aus Rostock, doch kehrten wir mit dem Verbrecher samt drei seiner vier Schiffe nach Lübeck zurück.
Innerhalb von zwei Wochen eroberten wir sechs Piratenschiffe und versenkten zwei weitere.
Jedermann im Hanseraum wusste nun wer der König der Meere ist und wer für den Schutz der Handelsrouten sorgt!
Noch am gleichen Tag überfiel er Rostock und erbeutete 42.662 Goldstücke.
Pfft, Amateur ;)
Kurfürst Moritz
15.06.11, 23:50
Sehr gut! Das sollte Euern guten Ruf in die Höhe schnellen lassen!
Blastwarrior
15.06.11, 23:59
mmh 43 k ist aber nicht viel wart ihr vorher Gold abheben? :D
mmh 43 k ist aber nicht viel wart ihr vorher Gold abheben? :D
Legt Beweise vor oder schweigt! Wie könnt ihr Euch erdreisten den erfolgreichsten Piratenjäger der Meere zu beschuldigen ein gemeiner Verbrecher zu sein. Ein jeder konnte sehen wie ich die Stadt Lübeck verteidigte und die Angreifer zur Strecke brachte.
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11 Schiffe befanden sich nun in Lübeck in Reparatur. Mittlerweile hatte sich ein gewaltiges Waffenarsenal in meinen Lagerhallen angesammelt.
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Nur kurze Zeit nach meinem famosen Sieg über Pleskow wurde ich allgemein schon als Sieger bei den Wahlen in zehn Tagen gesehen. Die Jagd von Rostock nach Königsberg, von dort nach Gotland und eine weitere Schlacht bei Malmö haben gewaltigen Eindruck hinterlassen. Eine geplantes Stadtfest um die Bürger zu beeinflussen würde aus Zeitgründen erst am 17. Dezember, also zwei Tage nach der Wahl stattfinden können. Wegen der Piratenjagd wurde der rechtzeitige Termin um zwei Tage verpaßt. Wegen der Piratenjagd spielt das aber keine Rolle mehr. Der Sieg ist sicher!
Am 08. Dezember waren die ersten 4 Brauereien in Rostock fertig. Auch die Getreidefarm arbeite schon.
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Schon am 13. Dezember war meine Kampfflotte wieder bei der Arbeit und jagte Piraten durch die Ostsee.
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Am 15. fand endlich die Bürgermeisterwahl in Lübeck statt und wie erwartet triumphierte ich über die Konkurrenten. Nach einer durchzechten Nacht wurde ich am nächsten Tag feierlich in mein neues Amt eingeführt. Ich, Bürgermeister!
Ich erhielt übrigens 35 der 118 Stimmen. Der Amtsinhaber Ulrich Albers unterlag mit 31 Stimmen. Die anderen beiden Kandidaten erhielten 27 und 25 Stimmen.
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Da mein Sieg schon vorher festzustehen schien, übergab man mir noch bei der Zeremonie ein Schreiben des Eldermanns aus Stockholm.
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Bevor ich bei ihm vorstellig werden würde, wollte ich mir noch eine Übersicht über die Stadtkasse verschaffen. So manch ungerechtfertigte Strafzahlung und unnötige Bestechung würde ich mir zurückholen!
Leider war die Stadt wegen des Mauerbaus und der gesenkten Steuern vollkommen pleite. Meine bisherigen kommunalpolitischen Entscheidungen erwiesen sich als, nun ja, verbesserungswürdig.
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Am 30. Dezember wird also über die Erhöhung der Kopfsteuern auf die ursprünglichen 10% abgestimmt.
Bis dahin bin ich beim Eldermann und erörtere mit ihm die große Politik.
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Erst 10 Tage vor der Wahl haben wir es von Platz 2 auf Platz 1 geschafft. Das war unfassbar knapp!
Wir haben ja schon einige Tage vorgespielt und die Stadtneugründungen gefallen uns so gar nicht. Holz-Getreide-Honig und Bier-Holz-Honig waren bislang im Angebot. Nu ja, ham’mer halt widder de Piratn vordroschen. :D Da wartet kommen wieder epische Massenschlachten!
13 Schiffe waren am 17. Dezember in Reparatur.
Am 18. Dezember nahm ich in Stockholm bei einer ersten Unterredung mit dem Eldermann den Auftrag an ein Piratennest an der Südwestküste Norwegens auszuräuchern.
Nach meiner Ankunft in Lübeck ließ ich umgehend eine große Flotte ausrüsten. Da meine Schlachtkraier für eine derartige Aufgabe ungeeignet waren, stellte ich von Piraten erbeutete Koggen und Holke zu einer Flotte zusammen. Nicht Wendigkeit und Schnelligkeit, sondern Robustheit und schiere Feuerkraft waren entscheidend.
4 Holke und 4 Koggen bildeten die Kampfflotte. Die Flotte bestand aus zwei Kampfgruppen, welche jeweils einem eigenen Kapitän unterstanden.
Da sich in Lübeck nicht annähernd genügend Matrosen anheuern ließen, suchte ich in Rostock, Malmö, Aalborg und Oslo nach Seeleuten. Am 23. Dezember verließen die 8 hochgerüsteten Schiffe mit 400 schwerbewaffneten Seeleuten an Bord Oslo und setzten Kurs auf das Piratennest.
Pandoras Büchse wurde geöffnet!
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2 Tage später griffen wir an.
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Das Piratennest wurde von 2 Holken, 2 Koggen, 2 Kraiern und 2 Schniggen und 1 Kanonenturm verteidigt. Die Schlacht dauerte den ganzen Nachmittag und die ganze Nacht und endete mit einem Rückzug meiner Flotte am 26 Dezember. Eine Niederlage!
Einer meiner Holke wurde geentert. Auf der anderen Seite enterten meine Schiffe 2 Koggen, 1 Kraier und 1 Schnigge. Abgesehen von dem verlorenen Holk erlitten nur zwei meiner Koggen ernsthafte Schäden (runter er auf 15% bzw. 50%)
Das Piratennest wurde nun also von 3 Holken, (31%, 63%, 75%), 1 Kraier (30%) und 1 Schnigge (20%) verteidigt. Das nennt man wohl einen Pyrrhussieg.
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Meine geflohene Flotte setzte Kurs auf Lübeck, wo wir eilig frisch aus den Reparaturdocks gekommene Schiffe auf einen Kampfeinsatz vorbereiteten.
Am 26. Dezember lief außerdem der Kraier „HSO Ostseeroute“ wieder in Lübeck ein und präsentierte einen Gewinn von satten 99.890 Goldstücken. Alle Achtung!
Am 07. Januar 1302 verließ eine 14 Schiffe umfassende Flotte (4 Holke, 6 Koggen und 4 Kraier) mit insgesamt 602 Mann an Bord den Aalborger Hafen um die Piraten erneut anzugreifen. Von der ersten Flotte waren noch 6 Schiffe dabei. 14 gegen 5 schwer beschädigte Schiffe sollte nun doch zu schaffen sein.
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Ebenfalls am 07. Januar kam der Konvoi aus dem Mittelmeer zurück. Es wurden in Portugal mit Porto und Vigo gleich zwei neue Handelsplätze erschlossen.
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Am 10. Januar eröffneten meine Schiffe das Feuer auf die Piratenflotte und machten mit der Brut kurzen Prozeß. Eine meiner Koggen und einer der Kraier sanken dabei. Im Gegenzug eroberte ich zwei Holke. Einer davon war der von mir beim ersten Angriff verlorene Holk.
Zwei weitere Piratenschiffe wurden versenkt und der dritte Piratenholk konnte fliehen.
Es wurden 211.300 Goldstücke erbeutet. Nach den Reparaturkosten, den Kosten für neue Schiffswaffen und dem stark erhöhten Aufwand für die Heuer bleibt immer noch ein ordentliches Sümmchen als Gewinn.
Nachdem wir das zerstörte Piratennest verließen, wurde am Horizont beobachtet wie ein Schiff in das Nest zurückkehrte. Es war wohl der geflohene Holk. Umgehend ließ ich die Flotte wenden. Als wir jedoch eintrafen war kein Schiff mehr zu sehen, sondern nur eine Handvoll Piraten, die die Überreste der Siedlung durchsuchten. Es stellte sich heraus, dass sie ihre versteckte Beute suchten. Nach ein wenig Überzeugungsarbeit verrieten sie uns die Stelle und ich war um weitere 296.900 Goldstücke reicher.
Insgesamt erbeutete ich somit 508.200 Goldstücke und erweiterte daneben meine Flotte durch die beiden Schlachten um 1 Holk, 1 Kogge und 1 Schnigge.
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Die Chronologie der vergangenen Woche:
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Nach 24 Tagen im Amt wurde damit die erste Eldermannaufgabe erfolgreich abgeschlossen. Ich stehe dennoch unter großem Zeitdruck, denn die Eldermannwahl ist schon am 11. Juli. Da der Stadtausbau mindestens sechs Monate dauert, müsste ich mich noch heute für den Aufbau von Memel (Getreide-Holz-Honig) entscheiden.
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Gegenwärtig sind 8 Schiffe in Reparatur, 16 laufen die Werft an. Dies sind knapp die Hälfte meiner Flotte!
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Da gegenwärtig London und Oslo von den Landesfürsten belagert werden, werden wir diese Städte wohl vorher ausrauben um zu verhindern das die Fürsten das Geld bekommen. Die Städte werden ja so oder so geplündert.
Wenn eines der Piratenschiffe während des Kampfes abhaut und man das Nest plündert, dann verschwindet das Nest offenbar nicht und man kann sich ein zweites Mal bedienen. Gut zu wissen.
Der Stadtaufbau kommt erst mal nicht in Frage. Die Zeit ist zu knapp und die angebotenen Städte produzieren nur unrentable Waren.
Wir gratulieren zur Wahl zum Bürgermeister! Wie wird denn bestimmt welche Waren eine neugegründete Stadt produziert bzw. kann man das beeinflussen?
Ja, kann man. Wenn Ware x im Hanseraum eine Mangelware ist, dann wird die neue Stadt Ware y anstatt x produzieren. Klingt komisch, ist aber so. Es gibt auch eine Tabelle die zeigt an welchem x es mangeln muss um y zu erzeugen. Man müsste also in allen Städten diese Waren aufkaufen, was einen enormen Kraftakt darstellt. Außerdem ist das ein ziemlich starker Exploit, den man nicht mal im Ansatz storytechnisch erklären könnte. Da könnte man auch gleich Arbitrageschiffe benutzen. Die Auswahl der Güter überlassen wir mal schön dem Zufall.
Etwas können wir die Sache dann doch ohne großes Exploiten beeinflußen. Mit dem nächsten Auftrag sollen wir Oslo auf die Sprünge helfen. Dabei wird wohl zwangsläufig Tran in größeren Mengen produziert werden. Fehlt Tran in der Hanse, dann erzeugt die neue Stadt Getreide. Eisenwaren sind die Waren, deren Mangel Honig auslöst. Also rechnen wir nach Erfüllung dieses Oslo-Auftrages und einer besseren Eisenwarenverteilung mit einer besseren Produktionsmöglichkeit in den neuen Städten. Holz als Produktionsmöglichkeit werden wir wohl nicht wegbekommen. Die Mangelware dafür ist Fleisch.
Mal schauen ob unser Kalkül aufgeht.
Am 11. Januar nahm ich vom Eldermann den Auftrag an der Stadt Oslo auf die Beine zu helfen. 3.800 Einwohner sollte die Stadt binnen Jahresfrist haben.
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Dieses Ziel war total absurd, hatte Oslo derzeit doch nur 1.819 Einwohner. Mit diesem Projekt würde Oslo hinter Ladoga (4.079) die zweitgrößte Stadt des Hanseraumes werden. Stockholm ist derzeit die Nummer Zwei mit 3.390 Einwohnern. Lübeck hat 2.919 Einwohner (+110% seit Beginn meiner Karriere). Die größte Stadt im Nordseeraum und drittgrößte Hansestadt ist Köln mit 3.326 Einwohnern. Insgesamt haben die Städte der Hanse 58.665 Einwohner.
Das belagerte Oslo:
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Bei einer Kneiptour am 19. Januar mit dem edlen Friedrich von Thorn, einem Patrizier aus Königsberg, machte er mir deutlich, dass ich wesentlich höhere Mieten verlangen konnte als ich es bislang tat. Ich erhöhte also überall für jedes Wohngebäude die Mieten.
Die Mieterhöhungen im Einzelnen (je Woche):
Ladoga: +615
Lübeck: +583
Stockholm: +390
Stettin: +140
Visby: +120
Gesamt: +1.848
Die Abrechnung vom 15. Januar zeigte wie nötig diese Anpassung war. 10.631 Goldstücke verlangten meine Seeleute. Die produktionsverursachten Fixkosten betrugen nun knapp über 100.000 Goldstücke. Nach der Entlassung der Seeleute meiner Kampfflotte erwarte ich, dass die Mieteinnahmen die Ausgaben für Heuer und Grundsteuern beinahe decken würden.
Apropos Kampfflotte: Am 21. Januar forderte sie vom Londoner Eldermann, dem Vorsteher des Stalhofs, die Herausgabe der Kasse um diese dem Zugriff des angreifenden Herzogs zu entziehen. Uns wurden über 340.000 Goldstücke treuhänderisch anvertraut.
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Am selben Tag legte eine kleine Transportflotte meiner Unternehmung in Oslo an und ich begann damit den Auftrag der Hanse zu erfüllen. Bevor ich die Bierproduktion in Stettin begann, war auch eine Tranproduktion in Oslo in Erwägung gezogen wurden. Diese würde ich nun aufnehmen. Daneben werden wir eine kleine Baustoffindustrie aufbauen um die zukünftigen neuen Niederlassungen und Stadtmauern schnell hochziehen zu können. Pech wurde zudem im Mittelmeer nachgefragt.
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Die Abrechnung vom 22. Januar zeigte eine deutliche Steigerung der Mieteinnahmen. Von 12.110 auf 14.441; eine Mieterhöhung von 19,25%!
Deckten die Mieten letzte Woche nur 61% der Heuer und Grundsteuern, so waren es diese Woche schon 74%. Das Ziel die nicht durch die Produktion verursachten Kosten durch die Mieten zu decken wird schon bald erreicht sein.
Am 23. Januar wurden in Lübeck 2 Lagerhäuser fertiggestellt. Ausgerechnet als sie fertig wurden, lagerten nur 426 Fass im Lager des Kontors.
Nun galt es zu kalkulieren ab wann sich die Lager eigentlich wieder rentieren würden.
Pro Last (=10 Fass) wird 1 Goldstück je Tag an extra Lagerkosten fällig, wenn man die Lagerkapazität des eigenen Lagers (50 Last) überschreitet. Die beiden Lagerhäuser kosten zusammen 800 Goldstücke Grundsteuer pro Woche und erlauben mir zusätzlich 400 Lasten zu lagern. Würde ich diese Menge anmieten müssen, würden pro Woche 2.800 Goldstücke (400*1*7) fällig.
Ab der 115. Last über dem normalen Kontorlager, sind die beiden Lagerhäuser kosteneinsparend (800/7), also ab 165+ Lasten. Zur Zeit lagere ich in Lübeck 42,6 Lasten. Da Lübeck zukünftig der Hauptknotenpunkt eines Zentrallagers werden wird, ist diese Investition lohnend.
Volles eigenes Lager: 2 Goldstücke Lagerkosten je Last je Woche
Fremdes angemietetes Lager: 7 Goldstücke Lagerkosten je Last je Woche
Meine Betriebe in Stettin am 23. Januar: der südlichere Getreidehof gehört der Konkurrenz.
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Am 26. Januar flatterte eine Anklageschrift aus London ins Haus. Absurderweise wirft man mir von Londoner Seite Piraterie vor. Ausgerechnet mir. Dabei hatten die Engländer überhaupt kein Recht einen derartigen Angriff auf unsere Niederlassung durchzuführen.
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Am 27. Januar wurde beim Unternehmenswert die 10. Mio. Marke überschritten. Eine Steigerung von mehr als 1,2 Mio. oder 13,51% im abgelaufenen Monat!
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Bei einem Treffen am 28. mit meinen Ratskollegen in vertrauter Umgebung konnte ich die Angelegenheit mit London plausibel darlegen. Zufällig waren die beiden die Richter in meinem Prozeß und so war die Sache für mich aus der Welt.
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Am 28. Januar ließ ich im noch immer belagerten Oslo eine Tranfischerei errichten. Es zeigt sich, dass nicht die Ziegel, sondern Hanf die kritische Ware zum Bau dieser Gebäude ist. Ich bin wohl oder übel gezwungen den Städten zu absurden Preisen ihren Hanf abzukaufen.
Meine Transportflotte konnte Oslo noch gerade rechtzeitig wieder verlassen. Nach Ladoga war ab dem 31. nun auch der Osloer Hafen eingefroren und die Stadt damit komplett von der Versorgung abgeschnitten. In Ladoga lagerten für die Fellproduktion zum Glück noch 44 Fass Eisenwaren im Kontor, sodass die Produktion ungefährdet weitergehen konnte.
Am 31. Januar erreichte endlich auch meine Kampfflotte wieder Lübeck. Sämtliche Matrosen wurden entlassen, die Waffen ins Waffenlager geschafft und die Schiffe dem Werftmeister anvertraut. Die Reparatur würde knapp zwei Monate dauern und 65.806 Goldstücke kosten. Eine sehr stolze Summe!
Wenigstens würden die Ausgaben für Seemannsheuer nun drastisch sinken. Die Flotte verursachte während ihrer Mobilisierung Personalkosten von 3.000-4.000 Goldstücke pro Woche.
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Durch die Entlassung der Matrosen hat Lübeck nun 3.305 Einwohner, davon 445 Bettler. Auf die Art werde ich später sicher auch die Einwohnerzahl von Oslo etwas nach oben heben.
Am 03. Februar wurde ich auch offiziell des Vorwurfs der Piraterie für unschuldig befunden. Für England würde dieser Angriff allerdings noch ein Nachspiel haben. Ich hatte Gerichtskosten in Höhe von 140.000 Goldstücken zu tragen. Die Engländer werden zur Plage!
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Ich erstellte eine schwarze Bilanz um zu sehen wie erfolgreich meine Piraterie nach diesem Prozeß noch war. Im Verlauf des letzten Jahres griff ich 23 Städte an und erbeutete dabei 5,5 Mio. Goldstücke. Durch erbeutete Handelswaren erhöht sich die Beute auf ca. 6 Mio. An Bestechungsgeldern wurden bislang knapp über 0,4 Mio. Goldstücke gezahlt. Unter dem Strich bleibt ein Gewinn von 5,5 Mio. durch die Piraterie gegen Städte.
Meine eigentliche Karriere als Pirat währte allerdings nur 2 Monate. Vom 14. Januar 1301 bis zum 14. März 1301. In der Zeit plünderte ich alle Städte der Ostsee. Anlaß war ein Angriff von Piraten auf Stockholm und ein vorausgegangener eigener erfolgreicher Angriff auf Lübeck. Beide waren Warnung und Motivation zugleich. Alle 7 Angriffe seit dem Sommer 1301 fanden auf ohnehin schon belagerte Städte statt. Ehe die Bürger begriffen das nicht der Landesfürst von Seeseite angriff, war ich längst über alle Berge.
Die Hälfte meines Unternehmenswertes verdanke ich Plünderungen der Hansestädte. Die Piraterie wurde jedoch erst begonnen, als die Eisenwarenproduktion in Stockholm längst lief und Geldsorgen eigentlich nicht mehr vorhanden waren. Aber wie viel ist schon genug?
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In der Abrechnung vom 05. Februar waren die Kosten für Schiffsbesatzungen um 30% niedriger. Ein beachtenswerter Unterschied ohne die Kampfflotte. Die Mieten deckten nun 86% der nichtproduktionsbedingten Fixkosten. Dieser Teil der Bilanz war nun unter Kontrolle.
Blastwarrior
18.06.11, 20:44
mmh wenn wir ehrlich sind rauben wir Städte eigentlich am Anfang immer mit einer großen Piratenflotte aus. Am besten ist es wenn man soviele Schiffe hat das noch Platz übrig bleibt wenn man wieder davon segelt. Am lohnesten sind dabei die Städte die teure Waren produzieren. Stockholm, Lübeck und Reval (Felle) zum Beispiel auch Köln kann sich durchaus lohnen dann muss aber Wein da sein.
Was noch wichtig ist alle Schiffsbauten in einer Stadt machen und auch alle Reparaturen levelt die Werft nämlich und man kann früher selber Holks bauen.
Am 13. Februar ließ ich in Oslo für 21.127 Goldstücke eine Schule errichten. 2 Fachwerk-, 1 Giebel- und 1 Kaufmannshaus waren ebenfalls bereits im Bau. Nun galt es die Produktionsbetriebe zu errichten, doch das dafür nötige Hanf war nirgendwo zu bekommen. Ich musste eine Salzsiede und zwei Hanffarmen in Stettin errichten lassen um Stockholm mit Rohstoffen versorgen zu können
Am 17. Februar wurde in mein Kontor in Visby eingebrochen. Der Dieb wurde glücklicherweise gefasst und es entstand keinerlei Schaden. Sicherheitshalber werde ich im großen Hauptlager in Lübeck ab sofort eine Wache einstellen. Das wird mich zusätzliche 70 Goldstücke pro Woche kosten.
http://s7.directupload.net/images/110619/sztwhzvc.png (http://www.directupload.net)
Am 20. Februar plünderte der Pirat Rabanus Nielson eine meiner Koggen auf ihrem Weg um Baumaterial nach Oslo zu schaffen. 18 Lasten wertvolles Hanf und Ziegel gingen verloren.
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Jetzt war ich sauer, jetzt war Jagdsaison! Und zwar richtig! Nielson würde nach Pleskow die Erfahrung machen was es heißt von mir über die Meere gejagt zu werden.
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Am 22. Februar beendete der Kraier „HSO Ostseeroute“ seine Tour mit einem Gewinn von 114.248 Goldstücken. Da der Laderaum des Kraier eigentlich permanent bis zum Bersten voll war, übergab ich dem Kapitän einen zweiten Kraier für seine Route in der Hoffnung noch höhere Gewinne zu erzielen.
Ostseeroute: Lübeck-Rostock-Stettin-Danzig-Thorn-Riga-Reval-Stockholm-Visby-Malmö-Lübeck
Gleichzeitig wurde der Kraier „HSO Nordroute“ von seiner Route abgezogen und in Lübeck in Reparatur gegeben. Seine Route wird künftig von zwei Koggen befahren um Oslo besser an die Versorgung anzubinden.
Nordroute: Lübeck-Aalborg-Oslo-Bergen-Aalborg-Lübeck
Der abgezogene Kraier wird künftig als „HSO Nordost“ Ladoga und Nowgorod mit Stockholm verbinden und einzig Eisenwaren und Felle transportieren und handeln.
Nordostroute: Stockholm-Ladoga-Nowgorod-Ladoga-Stockholm
Stettin wird wegen der großen Produktionsmengen und um Oslo regelmäßig mit Rohstoffen für die Tranproduktion versorgen zu können nun auch regelmäßig von einer Kogge angefahren werden.
Stettinroute: Lübeck-Rostock-Stettin-Rostock-Lübeck
Dem Kraier „HSO Nordseeroute“ wird beim nächsten Einlaufen in Lübeck ebenfalls ein zweiter Kraier angehängt werden.
Nordseeroute: Lübeck-Aalborg-Köln-Brügge-Gröningen-Bremen-Hamburg-Ripen-Aalborg-Lübeck
Die Stockholmroute bleibt als einzige wie sie ist. Noch handelt sie mit Stockholm anstatt Güter für die Nordostroute einzulagern. Hier schlummert, bei größeren vorhandenen Mengen für die Zukunft noch Optimierungspotential.
Stockholmroute: Lübeck-Stockholm-Visby-Malmö-Lübeck
Alle Routen außer der Stockholmroute wurden schon auf die bald einsetzenden Produktionen in Stettin und Oslo eingestellt.
Am 01. März wurde ich ein weiteres Mal Opfer von Piraten. Der Holk „HSO Mittelmeer“ wurde auf seinem Weg nach Portugal von Knut Linnewever geplündert. Direkt vor der englischen Küste. Nur ein Zufall? Sicher nicht!
Mir wurden 100 Fass Felle und 78 Fass Bier gestohlen. Der Schaden liegt gemessen an Verkaufspreisen bei ca. 125.000 Goldstücken. 6 meiner Seeleute wurden getötet.
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Am 05. März gelang es Nielson mit seinen beiden Koggen „Regina“ und „La Perla“ zu stellen. Die „Regina“ wurde versenkt und die „La Perla“ geentert. Niemand raubt mich aus und überlebt!
Nielson war mittlerweile der 45. Pirat den ich seit dem 26. Dezember 1300 zur Strecke brachte. 45 Piraten in ca. 61 Wochen. Gar nicht mal so übel!
Linnewever wird der nächste sein.
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Meine Flotte umfasst zur Zeit 56 Schiffe auf denen 340 Matrosen je Tag 944 Goldstücke Heuer kosten. Die Flotte setzt sich wie folgt zusammen: 18 Schniggen (32,14%), 14 Kraier (25%), 16 Koggen (28,57%) und 8 Holke (14,28%).
49 Schiffe wurden geentert, davon 42 von Piraten. 42 Beuteschiffe bei 45 Angriffen in 61 Wochen -> alle anderthalb Wochen wurde ein neues Schiff von Piraten erbeutet.
Herkunft der Schiffe:
5 Kraier wurden selbst gebaut (die 5 Kampfkraier)
1 Schnigge zum Start
1 Schnigge zur Hochzeit
1 Schnigge und 1 Kraier wurden von Schuldnern gepfändet
7 Schniggen wurden von weißen Kaufleuten geentert
8 Schniggen wurden von Piraten geentert
9 Kraier wurden von Piraten geentert
17 Koggen wurden von Piraten geentert
8 Holke wurden von Piraten geentert
1 Kraier und 1 Kogge sanken bereits.
Eine Übersicht darüber, wo meine 10 Kapitäne Dienst tun:
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Ein Großteil der Flotte wird noch ca. 1 Monat in Reparatur sein.
Meine Produktion läuft mit 48 Betrieben an 6 Standorten (Lübeck, Stettin, Stockholm, Visby, Ladoga, Oslo). 9 weitere sind im Bau. Es wird gegenwärtig Holz, Ziegel, Pech, Wolle, Eisenerz, Getreide, Hanf, Salz, Eisenwaren, Tuch, Felle, Bier, Tran und Fisch hergestellt bzw. sind die entsprechenden Betriebe im Bau. Aktuell beschäftige ich in der Produktion 1.161 Mitarbeiter, die täglich 14.228 Goldstücke Lohn erhalten.
Damit habe ich insgesamt 1501 Mitarbeiter und tägliche Lohnkosten von 15.172 Goldstücken.
In meinen 6 Niederlassungen unterhalte ich 40 Wohnhäuser.
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Und die Rache ward mein!
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Die nächsten Wochen verliefen recht ereignisarm. Ich ließ in rauen Mengen Hanf aufkaufen. Jeder Tranfischer in Oslo benötigte zum Bau 20 Fass Hanf und es waren 9 dieser Gebäude geplant. In den meisten Städten war jedoch, wenn überhaupt, nur 3-4 Fass auf Lager. Zudem mussten Ziegel in gewaltigen Mengen nach Oslo verfrachtet werden. Die Kosten für Seeleute schnellten wieder in die Höhe.
Am 19. April kam der Mittelmeerkonvoi zurück und fand einen weiteren portugiesischen Handelsplatz. Damit habe ich nun 3 Handelsplätze in Portugal selbst entdeckt.
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Je 300 Fass Bier und Felle haben wir dem Konvoi mitgegeben und trotz des Piratenüberfalls kommt der Kapitän mit je 300 Fass Wein und Tuch und 103.410 Goldstücken zurück. Eine mehr als lohnende Tour, auch wenn sie ohne den Überfall hätte ertragsreicher sein können.
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Am gleichen Tag ließ ich in Oslo eine Münze errichten um die Stadt den Reichen und Wohlhabenden schmackhafter zu machen. Knapp 46.000 Goldstücke wurden hierfür fällig. Dieser Auftrag ist ein Fass ohne Boden!
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Am 20. April wurde mein erster Sohn geboren. Ich wollte ihn Adolph nennen, doch die Frau fand Hakon besser. Nun hat die kleine Katrin jemanden zum spielen wenn ich auf langen Reisen bin.
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Am 25. April erreichte die Stadt eine furchtbare Nachricht. Ein marodierendes Söldnerheer war auf dem Weg nach Lübeck um zu plündern.
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Oslo hatte mittlerweile schon 3.016 Einwohner und so war mehr als die Hälfte der Aufgabe erreicht. Die übrigen 1.000 Einwohner sollten durch die Errichtung von Baubetrieben angezogen werden. Pech wurde im Mittelmeer nachgefragt und Ziegel waren in der Zukunft wichtig, wenn ich Eldermann sein würde und Hanseweit den Ausbau der Stadtmauern anordnen würde...
Nun galt es aber die Verteidigung von Lübeck vorzubreiten. Umgehend beantragte ich die Aufstockung der Stadtmiliz und die Erhöhung der Kopfsteuer auf 15%. Auch der Weiterbau der Stadtmauer wurde zu Lasten Oslos Aufbau vorangetrieben. Die Abstimmungen würden vom Stadtrat jedoch erst am 09. Mai debattiert werden. Offenbar nehmen die Herren die Situation auf die leichte Schulter.
Am 04. Mai wurde Holk Nr. 9 gekapert.
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Die beiden Anträge für die Stadtverteidigung wurden im Stadtrat abgelehnt. Es war unfassbar! Umgehend beantragte ich eine Wiederholung.
Am 17. Mai waren alle Aufträge für die Tranindustrie in Oslo vergeben.
Im Hafen liegt die Osterländische Transportflotte:
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Am 23. war es dann schließlich soweit. Das Söldnerheer traf bei Lübeck ein.
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Zwei Tage nach dem Auftauchen der Söldner stimmten die verängstigten Ratsherren doch noch für die Vergrößerung der Stadtmiliz. Sollte ich mir jetzt die Stadtverteidigung etwa von Heute auf Morgen aus dem Ärmel zaubern?
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Umgehend ließ ich 6 neue Kontingente a 5 Soldaten rekrutieren. Da die Stadtmauern kaum besetzt waren und auch nur je ein Kanonenturm sie schützte, wurde besonderes Augenmerk auf die Fernkampfeinheiten gelegt. Positiver Nebeneffekt: Die Stadtmiliz ist ein Arbeitgeber bei dem man gern anheuert. Das Wachstum der Stadt wird dadurch etwas gesteigert.
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Hoffentlich war es noch nicht zu spät. Die Stadtkasse und einen Großteil der Waren in den städtischen Lagerhallen brachte ich vorsorglich in Sicherheit.
Der Feind nimmt in sicherer Entfernung Aufstellung: 11 Bogenschützen, 13 Schwertkämpfer, 2 Leiterträger, 3 Trebuchets und 1 Rammbock stehen uns entgegen.
Möge Gott uns beistehen!
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Als die Söldnerbande am Morgen des 29. Mai schließlich vorrückte, nahm der Kanonenturm des Südtores das Feuer auf.
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Die Stadtmiliz erhielt ab sofort größere Rationen Alkohol um sich ungehemmter und weniger ängstlich dem Feind entgegen zustellen.
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Der Feind konnte bis zum 02. Juni hingehalten werden, doch dann erreichte er die innere Stadtmauer.
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Da unsere Gegner keine Aussicht hatten die Stadtmauern überwinden zu können, plünderten sie die Betriebe vor der Mauer. Meine Betriebe vor der Mauer.
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Umgehend befahl ich einen Ausfall der Truppen, doch die verweigerten dies glatt! Bin ich denn nur noch von Franzosen umgeben?
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Am 05. Juni spitzte sich die Situation vor dem Südtor zu. Da wohl entgegen ihrer Erwartungen in meinen Ziegeleien keine Goldschätze versteckt waren, zerstörten sie die Betriebe! Was für Barbaren! Es musste nun endlich etwas geschehen um diesem Treiben ein Ende zu setzen.
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Am 09. Juni fand dann endlich der Ausfall der Stadtmiliz unter meinem Kommando statt. Tapfer stürmten wir heraus und lockten den Feind in eine Falle. Hauptsache weg von meinen Betrieben!
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Nach zwei Tagen hatten ich und meine Truppen die Oberhand gewonnen.
Der Stadtrat stimmte in einer Eilsitzung schließlich zu die Kopfsteuern doch zu erhöhen um den Sold der Miliz sicherzustellen und die Stadtverteidigung wieder neu aufzubauen.
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Am 12. Juni flohen auch die letzten gegnerischen Kämpfer. Lübeck war gerettet. Ich hatte Lübeck gerettet! Schon wieder!
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Am 14. Juni erhielt ich vom Eldermann die Nachricht, dass er die mir gestellte Aufgabe als erfüllt betrachte. Oslo hatte nun über 3.800 Einwohner.
Ich habe in den letzten 5 Monaten neben dem Kontor 9 Tranfischereien, 4 Sägewerke, 5 Ziegeleien und 5 Pechkochereien, 6 Fachwerkhäuser, 2 Giebelhäuser, 2 Kaufmannshäuser, 1 Schule, 1 Münze, 5 Brunnen und Straßen gebaut. Aufgrund der enormen Holzproduktion werde ich noch eine Pechkocherei und eine Ziegelei errichten. Die verlorenen Gebäude in Lübeck werden nicht ersetzt, die Baustoffproduktion findet nun in Oslo statt.
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Diese Aufgabe zu erledigen hat länger gedauert als gedacht. Die Eldermannwahl ist Mitte Juli und wir stehen noch nicht einmal auf der Liste. Die angebotenen Aufgaben umfassen gerade auch kein Piratennest um auf die schnelle einen Auftrag zu erledigen. Da heißt es wohl ein weiteres Jahr auf die Wahl zum Eldermann warten. :(
Preussenhusar
20.06.11, 11:00
Habt Dank für die Erwähnung, edler Chefkoch. :)
PH
Nichts zu danken :)
Einige Überlegungen wie es weitergehen soll.
Die neuen Niederlassungen würden zur Zeit Holz, Bier und Honig anbieten.
Mit Honig sind wir eigentlich ganz zufrieden. An Holz wird sich nichts ändern lassen, denn um das zu ändern müsste erst mal in die Fleischproduktion überhaupt eingestiegen werden. Fleischmangel erzeugt Holz. Bier produzieren wir schon genug und große Mengen an Lastwaren (Getreide) als Vorprodukt zu verschiffen wollen wir auch nicht. Erst Recht nicht bis hoch nach Stavangar. Bier wird durch Fischmangel ausgelöst. Mit Fisch handeln wir zwar genauso ungern wie mit Fleisch, wir haben aber nun schon mal 9 Fischereien und können diesen Mangel wohl eher beheben um etwas besseres zum produzieren zu bekommen. Nun heißt es also den Fisch aus Oslo zu verteilen und nebenbei in Lübeck neue Fischereien zu errichten.
Außerdem werden wir einen neuen Kapitän einstellen, der die Route Lübeck-Malmö-Oslo-Aalborg-Lübeck fahren wird um den Fisch aus Oslo abzuholen und neue Rohstoffe anzuliefern. Das wird die lange bis nach Bergen fahrende Nordroute etwas entlasten und Oslo regelmäßiger versorgen. Stettin bekommt neue Salzsieden und Hanffarmen um die Lübecker Produktion mitzuversorgen.
Nächstes Ziel ist also die Wiederwahl zum Bürgermeister im Dezember und die Wahl um Eldermann im Juli 1303 (13 Monate).
Ärgerlich das die über 50 erledigten Piraten für die Eldermannwahl so rein gar nicht zu zählen scheinen.
Noch bei der persönlichen Danksagung beim Eldermann in Stockholm ließ ich mich dazu überreden einen weiteren Auftrag anzunehmen. Ein Landhandelsweg zwischen Ladoga und Nowgorod sollte bis zum 16. November eingerichtet werden. Umgehend machte ich mich daran die benötigten Waren anzuliefern. Insgesamt wurden 270 Lasten Holz, 360 Lasten Ziegel, 90 Fass Eisenwaren und 180 Lasten Hanf gebraucht. Alles kein Problem für die Osterland Gesellschaft.
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In Lübeck wurde damit begonnen die Stadtmiliz wieder auf ihre ursprüngliche Größe zu bringen. 6 Kontingente der Stadtwache fielen bei dem Sturm auf die Belagerer.
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Zum 01. Juli waren bereits Hunderte Lasten Holz und Ziegel für den Landweg abgeliefert wurden und auch Hanf stand schon zur Genüge bereit und so war Ende Juli auch schon 1/3 des Baus fertig.
Laut der Abrechung vom 06. August, machte ich im nichtproduktionsbedingten Sektor meiner Unternehmung Gewinne. Die Mieten betrugen 24.433,- Goldstücke und übertrafen damit die zusätzlichen Lagerkosten (176,-), die Heuer (7.930,-) und die Grundsteuern (15.480,-) um stolze 847 Goldstücke. Die produktionsbedingten Kosten wie Steuern (25.360,-) und Lohn (156.204,-) machen insgesamt mit 88,5% allerdings den Löwenanteil der fixen Kosten aus. Der Lohn alleine gar 76,14%. Insgesamt muss ich Woche für Woche mindestens 205.151 Goldstücke verdienen um Gewinne zu erwirtschaften.
Am 08. August wurden die letzten Ziegel in Ladoga für den Landhandel abgeliefert und die Baustoffanlieferungen somit nach 6 Wochen abgeschlossen. Die Beendigung dieses Auftrages liegt nun nicht mehr in meiner Hand.
Dem Konvoi „HSO Ostseeroute“ Ende Februar einen weiteren Kraier anzuhängen hatte sich zwischenzeitlich als goldrichtig herausgestellt und meine Hoffnungen wurden übertroffen. So stieg der auf dieser Route erwirtschaftete Gewinn von 114.000 auf 185.792 Goldstücke (29. August). Die Route wird künftig mit einem vierten Kraier fahren.
Am 10. September wurden die letzten beiden Teilstücke für die Stadtmauer gesetzt. Da die in der Stadt ansässigen Händler bereits wieder vor dem neuen Osttor zwei Eisenwarenmanufakturen betrieben und vor dem neuen Westtor eine weitere bauten, stellte ich im Stadtrat den Antrag die Mauer erneut zu vergrößern. In 14 Tagen wird darüber abgestimmt werden.
Kaum hatte ich meine Patrouillen für Sonderaufträge (Schutz der Ziegelroute von Oslo nach Ladoga) abgezogen, schon strömten die Piraten erneut in die Ostsee. Doch beide sollten nur kurze Zeit die Ostsee unsicher machen können.
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Am 18. September schenkte ich der Stadt Lübeck zum Wohle aller Bürger ein Spital. Es kostete kaum Geld und die Massen würden auf meiner Seite sein. Wer könnte dann noch meine Stadtratsanträge ablehnen?
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Wie erwartet wurde am 24. September die Vergrößerung der Stadtmauern beschlossen.
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Ab dem 07. Oktober ließ ich eine weitere ständige Handelsroute befahren. Die Englandfahrer würden ab sofort die Route Lübeck-Aalborg-Edinburgh-Scarborough-London-Ripen-Lübeck abfahren.
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Am 17. Oktober erhöhte der Lübecker Stadtrat auf meinen Antrag hin abermals die Steuern auf nun mehr 15% um den Ausbau der Stadtmauern zügiger voranzutreiben. Dies sollte vorerst die letzte Steuererhöhung sein. Schon allein mangels Zustimmung für noch höhere Steuersätze.
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Bringt es denn, abgesehen von mehr platz, etwas neue Stadtmauern zu bauen?
Wenn man die zweite Mauer fertig hat, kann man Spitäler und neue Kapellen (wenn die Bevölkerung hoch genug ist) bauen. Die Gesundheit der Stadt wird also sehr verbessert. Ob es neue Bauplätze für Hafenbombarden bringt oder ob man von Anfang an 3 bauen kann wissen wir nicht. Die dritte Mauer ist nur noch für mehr Platz gut aber wenn die KI der Platz in der zweiten Mauer nicht reicht, muss halt eine dritte her.
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Die Piraten wurden in letzter Zeit wieder zu einer echten Plage. Die „Osterland“ und ihr Schwesterschiff, die „Pleißenland“ waren schon am Ende ihrer Leistungsfähigkeit angelangt. Die Schiffe angeschlagen und die Besatzungen auf die gekapertern Schiffe transferiert, verrichteten die beiden dennoch trotzig ihren Dienst um die Seefahrt in der Ostsee gefahrenfrei zu halten.
Das dritte Schiff in Folge gekapert ohne einen Hafen zur Verstärkung anzulaufen:
http://s1.directupload.net/images/110623/nvmu4bku.png (http://www.directupload.net)
Innerhalb der letzten 4 Wochen wurden unglaubliche 8 Piratenschiffe aufgebracht. Ich weiß schon gar nicht mehr wohin mit den ganzen Schiffen.
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Am 11. November bot uns der Herzog von Mecklenburg ein phantastisches Geschäft an. Er wollte 645 Fass Tran zu je 100,- Goldstücken kaufen. Mit dem Osloer Fisch machen wir vielleicht insgesamt kleine Verluste, die werden jedoch durch den Tran und den Lübecker Fisch wieder aufgefangen.
Am 18. November war meine Eldermannaufgabe nach einer Verzögerung von einer Woche erfüllt. Schuld war eine Verzögerung beim Bau einer Scheune in Nowgorod. Mein Barvermögen überschritt in dieser Woche im übrigen die 9 Mio. Grenze.
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Ich war nun der aussichtsreichste Kandidat für die nächste Eldermannwahl am 11. Juli 1303.
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Auf einer kleiner Feier in Lübeck anlässlich meines Erfolges erhielt ich ein Schreiben des Königs von Norwegen. Ich sollte mich so bald wie möglich in seinem Hof in Oslo für meine Nobilitierung einfinden. Zwar gehörte ich bereits der Reichsritterschaft an, doch ein norwegischer Titel war etwas ganz neues für mich und meine Familie. In Oslo wurde ich nur 3 Tage später zum Grafen von Stavangar ernannt. Es war der Dank für meine Verdienste um Norwegen und die Sicherheit der Meere.
Graf Alexander von Osterland ... wie das schon klingt.
Mir gehörte nun also eine ganze Stadt nur für mich allein. Stadt war zuviel gesagt. Infolge von Pest und Hungersnöten war meine Grafschaft beinahe unbewohnt. Sie aufzubauen würde sich aber lohnen. Ich kann hier Holz, Eisenwaren und Honig produzieren. Diese Stadt wird eine Goldmine!
Der König war sich dessen bewusst und setzte mir eine Frist von 2 Jahren zum Aufbau. Ab November 1304 würde ich dann regulär Abgaben an ihn zu leisten haben.
http://s7.directupload.net/images/110623/lmwdkmwh.png (http://www.directupload.net)
Umgehend wurden die ersten Holke und Koggen in Oslo und Lübeck mit Baumaterialien beladen und weitere nach Stockholm geschickt um mehr Eisenwaren abzuholen.
Blastwarrior
24.06.11, 00:08
sehr schön Eisenwaren und Holz was ist denn mit Eisenerz welcher Mangel muss denn da in der Hanse herrschen?
Preussenhusar
24.06.11, 08:42
Das steht hier:
http://www.patrizierforum.net/index.php?page=Thread&postID=8383&highlight=Niederlassung+Mangel#post8383
PH
Am 22. November traf der Kapitän der Englandroute an mich heran und übergab mir seine Einnahmen der letzten Fahrt. 92.143 Goldstücke. Damit hatte sich auch diese Route als sehr profitabel erwiesen.
Meine Sorge war jetzt der Mangel an Baumaterialien. In Oslo, Lübeck und Stettin wurden Stadtmauern gebaut. Zusätzlich mussten in Oslo, Visby, Stettin und Ladoga neue Wohnhäuser errichtet werden bevor es die Konkurrenz machen würde. Und ganz nebenbei war Stavangar aufzubauen.
Am 27. November erlitt meine Unternehmung abgesehen von den horrenden Geldstrafen aus London den wohl schwersten Schlag seiner Geschichte. Bei Bornholm wurde der Stockholm-Konvoi angegriffen und ausgerechnet das Flagschiff wurde geentert.
Die „Vogtland“ nahm die Verfolgung auf. Kein Schiff und kein Kapitän konnte besser eine Fährte aufnehmen. Wir würden diese Hunde durch die ganze Ostsee jagen bis wir unser Schiff wiederhaben würden.
Am 28. holte die „Vogtland“ die nur langsam fahrende Piratenflotte ein und eröffnete den Kampf.
Es gelang ihr das Piratenschiff auszuschalten und unser verlorenes Schiff zurückzuerobern. Den Ruf als schnellstes Schiff der Flotte hatte die „Vogtland“ nicht umsonst.
http://s1.directupload.net/images/110624/ug2hbmno.png (http://www.directupload.net)
Das Frachtschiff setzte seinen ursprünglichen Kurs nach Stockholm fort. Da Bedauernswerterweise der Kapitän und ein Großteil der Besatzung ermordet wurden und etliche Schiffswaffen verloren gingen, wurde eilig ein Ersatzkapitän von Lübeck nach Stockholm befördert um dort den Konvoi zu übernehmen.
Am 02. Dezember begannen endlich die Bauarbeiten in Stavangar. Ein Kontor, eine Markthalle und ein Fachwerkhaus sollten als erstes errichtet werden. Der Bau für das neue Rathaus wurde am 07. Dezember begonnen. Im Hafen der Hauptstadt meiner Grafschaft war vielleicht ein riesiger Trubel.
http://s7.directupload.net/images/110624/e8gkzi9v.png (http://www.directupload.net)
Am 15. Dezember wurde ich wie erwartet im Amt des Bürgermeisters von Lübeck bestätigt.
http://s7.directupload.net/images/110624/ekztcro3.png (http://www.directupload.net)
In den letzten beiden Wochen des Jahres wurde Bilanz gezogen und was dabei ermittelt wurde, kann sich mehr als sehen lassen.
[Alle Vergleichszahlen sind von Anfang März diesen Jahres, also 10 Monate]
Die Flotte umfasst nun 94 Schiffe. Davon sind 20 Schniggen, 20 Kraier (je 21,28%), 43 Koggen (45,74%) und 11 Holke (11,7%). Seit dem März hat sich der Anteil der Koggen von 28,57% auf jetzt 45,74% gesteigert. Insgesamt wuchs die Flotte in dieser Zeit um 38 Schiffe oder 67,86%. 38 Schiffe in 10 Monaten. Im Schnitt fügte ich meiner Flotte jede Woche 1 Schiff hinzu.
90,43% aller meiner Schiffe sind gekaperte Schiffe.
Aufgrund der aktuell vielen Transportfahrten beschäftige ich 622 Matrosen, was Kosten von 1.652 Goldstücke am Tag verursacht. Der Anstieg der Heuerkosten liegt bei 75%. Interessant: Die Flotte wuchs um 2/3, die Zahl der Matrosen stieg um 83%.
In meinen 7 Niederlassungen betreibe ich 84 Betriebe (plus 36 Betriebe bzw. 75%); zwei weitere sind in Stavangar im Bau. 2.214 Arbeiter sind in diesen 84 Betrieben beschäftigt und verursachen täglich Personalkosten von 22.564 Goldstücken. Eine Steigerung von 48,72%. Pro Mann pro Tag gebe ich heute 10,19 Goldstücke aus. Im März waren es noch 13,07.
Auch meine Matrosen bezahle ich schlechter. Bekam im März noch jeder am Tag 2,78 Goldstücke, so sind es heute nur noch 2,66. Obgleich die Kapitäne sich immer mehr und mehr genehmigen.
Die Arbeiter an Land verdienen bei mir somit das 3,8-fache des Lohnes der Seeleute.
Insgesamt habe ich die Personalkosten pro Mitarbeiter um 20,47% gesenkt und das Unternehmen so wesentlich effizienter gemacht. Solange die Arbeiter sich nicht zusammenrotten, sehe ich hier keine Gefahr eines Aufstandes gegen die Firmenpolitik.
Die Zahl meiner Wohnhäuser verdoppelte sich von 40 auf 80. Die Wohnhäuser sorgen inzwischen für sehr ansehnliche Gewinne und können bei normalem Flottenbetrieb die Kosten für die Seeleute decken. Meine Wohnhäuser sind verantwortlich für 43,86% der Grundsteuern.
http://s7.directupload.net/images/110624/o9pibrdo.png (http://www.directupload.net)
http://s1.directupload.net/images/110624/hnzi7en6.png (http://www.directupload.net)
Zur Bilanz:
Täglich (Stand Wochenabrechnung 31.12.) fallen in der Produktion Kosten (Lohn + Grundsteuern) in Höhe von 26.286,43 Goldstücken an. Dem steht ein täglicher Produktionswert von 576 Fass oder 29.083 Goldstücken gegenüber, wobei dieser selbstverständlich nicht zu Herstellungskosten verkauft wird.
576 Fass produzieren wir pro Tag, bei einer Flottenkapazität von 23.710 Fass. Das heißt auf meinen Schiffen wäre theoretisch Platz für die Produktion von 41 Tagen. Da der Unternehmenswert auch bei Produktion auf Halde steigt, ist dies ein hilfreiches Polster.
Die Angabe zu den Schiffsreparaturen ist auch recht interessant. Pro Woche zahle ich 9.064 Goldstücke. Da pro Woche etwa eine eroberte Kogge hinzukommt und die Reparaturkosten für die Kampfkraier in Zusammenhang mit dem „Neuerwerb“ stehen, kostet mich jede eroberte Kogge quasi als Anschaffungskosten ungefähr 40% des ursprünglichen Preises von 25.000 Goldstücken. Da jede dieser Koggen allerdings Waffen an Bord hat, sinkt der Anschaffungspreis auf ca. 1/3 des Werftpreises. Bleibt die Frage ob die geringere Ladekapazität der Beutekoggen den Preis der Reparaturen rechtfertigt.
25.000 / 350 (Ladekapazität selbst gebauter Koggen) = 71,42 Goldstücke je Fass
~8.000 / 290 (Ladekapazität gekaperter Koggen) = 27,58 Goldstücke je Fass
Wie erwartet ja.
Pro Tag ist der Unterhalt je Beutekogge allerdings etwas höher. 10 Matrosen a 2,66 Goldstücke pro Tag kosten zwar auf beiden Schiffen 26,6 Goldstücke pro Tag, sie verteilen sich aber auf verschiedene Ladekapazitäten. Jedes Fass Ladekapazität verursacht auf einer Beutekogge 0,092 Goldstücke Heuer. Auf einer selbstgebaute Kogge sind dies nur 0,076. Der Eigenbau hat somit ein effizienteres Kosten/Nutzen-Verhältnis von etwa 1/6. Es dauert allerdings mehr als 2.962 Jahre Nutzung ehe diese Ineffizienz der Beutekoggen die günstigeren Beschaffungskosten übersteigt. Schön das wir mal drüber gesprochen haben. :D
Die Kaperung und Reparatur von Piratenkoggen ist also in jedem Fall der Eigenproduktion vorzuziehen.
Apropos erbeutete Waffen: Ich lagere derzeit in Lübeck Waffen im Wert von 173.414 Goldstücken. Ich könnte binnen einer Woche eine Kriegsflotte ausrüsten, wie sie die Ostsee noch nie gesehen hat.
http://s7.directupload.net/images/110624/dk2t8xgl.png (http://www.directupload.net)
Der Unternehmenswert überschritt nach Weihnachten die 15. Millionen-Marke, wovon ich 9.665.962 Goldstücke in bar zur Verfügung habe.
http://s7.directupload.net/images/110624/o424on9z.png (http://www.directupload.net)
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Wo die 11 Personen sind, die das Programm als Gesamtzahl der Mitarbeiter (2.847) nennt ist uns schleierhaft
Derfflinger
24.06.11, 14:18
Zu den 11 Personen, könnten es vielleicht Kontorsverwalter oder Wachleute sein? Die 14 Kapitäne sind allerdings nicht in der Gesamtzahl mit eingerechnet.
Kontorverwalter haben wir keine und es gibt auch nur einen Wachmann. Ist ja im Grunde auch egal, nur irgendwie merkwürdig.
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Schon am 09. Februar wurde die erste Imkerei in Stavangar in Betrieb genommen. Am 24. Februar war dann auch die erste Stadtmauer komplett gesetzt, was Kosten von 110.000 Goldstücken verursachte – ohne Materialkosten. In den letzten beiden Wochen wurden auch zwei neue Imkereien fertig.
In der vierten Februarwoche zeugte sich zudem, dass meine Handelsrouten mittlerweile das Zentrallager regelrecht leer räumten. Wo früher Tausende Fässer der verschiedensten Waren lagerten, herrscht heute gähnende Leere.
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Am 05. März begann eine Belagerung Stettins. Die Stadt wurde vom Süden her bedrängt, wodurch meine Salz- und Hanfbetriebe in großer Gefahr waren. Die Stettiner neue Stadtmauer wurde und wurde einfach nicht fertig.
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Am 09. März wurde in Stavangar mit dem Bau der Stadtkirche begonnen. Damit waren neben der Stadtmauer auch alle städtischen Gebäude im Bau oder schon fertig.
Am 11. März erhielt ich aus Stockholm die Nachricht, dass auch diese Stadt belagert wird. Auch in Stockholm kamen die Angreifer aus dem Süden, so dass hier glücklicherweise keine meiner Gebäude in Gefahr waren. Die Eisenwarenproduktion lag nach der Bier- Salz-, Hanf- und damit der Fischproduktion dennoch brach. Ohne die Eisenwaren aus Stockholm keine Felle aus Ladoga. Eine Katastrophe! Die Lager waren leer und außer Tuch wurde nichts mehr produziert.
http://s7.directupload.net/images/110625/r5lv83wh.png (http://www.directupload.net)
Generell scheint der März für die Hansestädte kein guter Monat zu sein. Es wurden bereits Bremen und Köln geplündert (in Köln über 720.000 Goldstücke). In Nowgorod, Malmö, und Aalborg kündigten sich ebenfalls schon Belagerungen an. Ein Katastrophenfrühjahr für die Hanse.
Die Preise zogen konsequenterweise überall an, so dass die Ostseeroute am 13. März erstmals mit mehr als 204.150 Goldstücken Gewinn nach Hause kam. Doch was sollte sie nun wieder an Bord nehmen? Es fiel sehr schwer die Lagerräume der Schiffe zu füllen und so fuhren die Kraier halbleer wieder los.
Am 13. März zeigte sich, dass meine Betriebe in Stettin glücklicherweise verschont bleiben würden. Eine Farm der Konkurrenz hatte allerdings weniger Glück und wurde zerstört.
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Die schlimme Lage der Hansestädte versuchten sich nun wieder vermehrt Piraten zu Nutze zu Machen. Einer meiner Holke mit Rohstoffen für Ladoga an Bord wurde etwas südlich von Gotland angegriffen und ausgeplündert. Der Schuldige war Harrald Kinski mit seinen 2 Koggen und 1 Kraier. Die „Vogtland“, die in diesem Gebiet operierte, nahm die Verfolgung der Piratenflotte auf und nur wenige Tage später wurde sie aufgespürt. Die beiden Koggen des Piraten wurden geentert, doch für den Kraier fehlte es an der nötigen Besatzung oder Unterstützungsschiffen in der Nähe. Also wurde er kurzerhand versenkt. Der Großteil der gestohlenen Waren wurde an Bord der Koggen sichergestellt.
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Stavangar im April: Die Bauprojekte kommen nur langsam voran. Im Osten der Stadt wurde die Eisenindustrie mit 5 Eisenwerkstätten und 1 Sägewerk gesetzt, im Süden wird die Honig- und Metproduktion ausgebaut.
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Die Frage nach der Beschaffung des nötigen Erzes wurde unlängst geklärt. Infrage kommen nur Aalborg und Oslo. Da in Oslo die nötige Infrastruktur von mir selbst geschaffen wurde und ich dem norwegischen König zu Dank und Treue verpflichtet bin, wird Stavangar von Oslo mit Eisenerz versorgt werden.
Am 10. April brachte auch die Flotte um die „Meißen“ eine Piratenflotte vor der Atlantikküste Norwegens auf. Ein Kraier und eine Kogge wurden geentert. Vier Schiffe in vier Tagen! Die „Lausitz“ wurde allerdings bei den Kämpfen sehr schwer beschädigt.
(Man sieht im Bild an den Schildsmbolen, wie Aalborg und Malmö gerade belagert werden)
http://s1.directupload.net/images/110625/wao286wq.png (http://www.directupload.net)
Nach dem all meine Kampfkraier in Lübeck zur Reparatur eintrafen, waren Mitte April die Handelswege der Ost- und Nordsee ungeschützt. All meine Kriegsschiffe waren durch die übermäßige Beanspruchung außer Gefecht. Was für ein Horrorfrühjahr!
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Zu allem Überfluß musste ich auch noch eine Art Hexenprozeß über mich ergehen lassen. Wegen angeblich unsittlichem Verhalten wurde ich am 16. April zu einer Geldstrafe von 70.500 Goldstücken verurteilt. Man wird doch in diesen schweren Zeiten wohl noch feiern dürfen.
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Doch es sollte alles noch viel viel schlimmer kommen! Um den 10. Mai herum wird mit dem Eintreffen eines großen Söldnerheeres vor Oslo gerechnet. Ich rechne damit hier sehr viele Betriebe der Bauindustrie zu verlieren.
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Kurfürst Moritz
25.06.11, 12:12
Da ziehen dunkle Wolken am Horizont auf...
Jerobeam II.
26.06.11, 13:34
Ein schöner AAR. Besonders lachen mußte ich bei "da ich dem norwegischen König zu Dank und Treue verpflichtet bin" - historisch gesehen haben die Norweger immer den Kürzeren gegen die Hanse gezogen. Der wird sich freuen, daß wenigstens einer ihn ernstnimmt ... ;)
Headhunter
27.06.11, 11:55
In den letzten beiden Wochen des Jahres wurde Bilanz gezogen und was dabei ermittelt wurde, kann sich mehr als sehen lassen.
[Alle Vergleichszahlen sind von Anfang März diesen Jahres, also 10 Monate]
Die Flotte umfasst nun 94 Schiffe. Davon sind 20 Schniggen, 20 Kraier (je 21,28%), 43 Koggen (45,74%) und 11 Holke (11,7%). Seit dem März hat sich der Anteil der Koggen von 28,57% auf jetzt 45,74% gesteigert. Insgesamt wuchs die Flotte in dieser Zeit um 38 Schiffe oder 67,86%. 38 Schiffe in 10 Monaten. Im Schnitt fügte ich meiner Flotte jede Woche 1 Schiff hinzu.
90,43% aller meiner Schiffe sind gekaperte Schiffe.
Aufgrund der aktuell vielen Transportfahrten beschäftige ich 622 Matrosen, was Kosten von 1.652 Goldstücke am Tag verursacht. Der Anstieg der Heuerkosten liegt bei 75%. Interessant: Die Flotte wuchs um 2/3, die Zahl der Matrosen stieg um 83%.
In meinen 7 Niederlassungen betreibe ich 84 Betriebe (plus 36 Betriebe bzw. 75%); zwei weitere sind in Stavangar im Bau. 2.214 Arbeiter sind in diesen 84 Betrieben beschäftigt und verursachen täglich Personalkosten von 22.564 Goldstücken. Eine Steigerung von 48,72%. Pro Mann pro Tag gebe ich heute 10,19 Goldstücke aus. Im März waren es noch 13,07.
Auch meine Matrosen bezahle ich schlechter. Bekam im März noch jeder am Tag 2,78 Goldstücke, so sind es heute nur noch 2,66. Obgleich die Kapitäne sich immer mehr und mehr genehmigen.
Die Arbeiter an Land verdienen bei mir somit das 3,8-fache des Lohnes der Seeleute.
Insgesamt habe ich die Personalkosten pro Mitarbeiter um 20,47% gesenkt und das Unternehmen so wesentlich effizienter gemacht. Solange die Arbeiter sich nicht zusammenrotten, sehe ich hier keine Gefahr eines Aufstandes gegen die Firmenpolitik.
Die Zahl meiner Wohnhäuser verdoppelte sich von 40 auf 80. Die Wohnhäuser sorgen inzwischen für sehr ansehnliche Gewinne und können bei normalem Flottenbetrieb die Kosten für die Seeleute decken. Meine Wohnhäuser sind verantwortlich für 43,86% der Grundsteuern.
Zur Bilanz:
Täglich (Stand Wochenabrechnung 31.12.) fallen in der Produktion Kosten (Lohn + Grundsteuern) in Höhe von 26.286,43 Goldstücken an. Dem steht ein täglicher Produktionswert von 576 Fass oder 29.083 Goldstücken gegenüber, wobei dieser selbstverständlich nicht zu Herstellungskosten verkauft wird.
576 Fass produzieren wir pro Tag, bei einer Flottenkapazität von 23.710 Fass. Das heißt auf meinen Schiffen wäre theoretisch Platz für die Produktion von 41 Tagen. Da der Unternehmenswert auch bei Produktion auf Halde steigt, ist dies ein hilfreiches Polster.
Die Angabe zu den Schiffsreparaturen ist auch recht interessant. Pro Woche zahle ich 9.064 Goldstücke. Da pro Woche etwa eine eroberte Kogge hinzukommt und die Reparaturkosten für die Kampfkraier in Zusammenhang mit dem „Neuerwerb“ stehen, kostet mich jede eroberte Kogge quasi als Anschaffungskosten ungefähr 40% des ursprünglichen Preises von 25.000 Goldstücken. Da jede dieser Koggen allerdings Waffen an Bord hat, sinkt der Anschaffungspreis auf ca. 1/3 des Werftpreises. Bleibt die Frage ob die geringere Ladekapazität der Beutekoggen den Preis der Reparaturen rechtfertigt.
25.000 / 350 (Ladekapazität selbst gebauter Koggen) = 71,42 Goldstücke je Fass
~8.000 / 290 (Ladekapazität gekaperter Koggen) = 27,58 Goldstücke je Fass
Wie erwartet ja.
Pro Tag ist der Unterhalt je Beutekogge allerdings etwas höher. 10 Matrosen a 2,66 Goldstücke pro Tag kosten zwar auf beiden Schiffen 26,6 Goldstücke pro Tag, sie verteilen sich aber auf verschiedene Ladekapazitäten. Jedes Fass Ladekapazität verursacht auf einer Beutekogge 0,092 Goldstücke Heuer. Auf einer selbstgebaute Kogge sind dies nur 0,076. Der Eigenbau hat somit ein effizienteres Kosten/Nutzen-Verhältnis von etwa 1/6. Es dauert allerdings mehr als 2.962 Jahre Nutzung ehe diese Ineffizienz der Beutekoggen die günstigeren Beschaffungskosten übersteigt. Schön das wir mal drüber gesprochen haben. :D
Die Kaperung und Reparatur von Piratenkoggen ist also in jedem Fall der Eigenproduktion vorzuziehen.
Apropos erbeutete Waffen: Ich lagere derzeit in Lübeck Waffen im Wert von 173.414 Goldstücken. Ich könnte binnen einer Woche eine Kriegsflotte ausrüsten, wie sie die Ostsee noch nie gesehen hat.
Der Unternehmenswert überschritt nach Weihnachten die 15. Millionen-Marke, wovon ich 9.665.962 Goldstücke in bar zur Verfügung habe.
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Wo die 11 Personen sind, die das Programm als Gesamtzahl der Mitarbeiter (2.847) nennt ist uns schleierhaft
Gebt´s zu, Ihr habt einen Bilanz-Fetisch:teufel:
Hochinteressanter und gut geschriebener AAR!
Wir sind bei solchen Spielen immer gnadenlos gescheitert......könnte jemand für uns mal einen Patrizier-I-AAR schreiben? Da wollten wir immer mal wissen, wie man bei dem Spiel mehr als 2 Monate überlebt:D
Habt Dank für Euer Lob. :)
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Am 24. April konnten die ersten beiden Schlachtkraier meiner Flotte, das Flagschiff „Osterland“ und die „Pleißenland“, die Reparaturdocks wieder verlassen. Die Schiffe wurden zudem während der Reparatur mit besseren Waffen versehen. Die vier Bombarden auf jedem Schiff wurden gegen je acht Kanonen ausgetauscht womit jeder der beiden Kraier nun mit zehn Kanonen maximal bewaffnet ist.
Auch Reval blieb im Frühjahr des Schreckens nicht verschont:
http://s1.directupload.net/images/110701/shhivh89.png (http://www.directupload.net)
Am 07. Mai und 08. Mai kaperte meine Kampfflotte die beiden Piratenkoggen „Aphrodite“ und „Tore von Stettin“ an der Nordspitze Dänemarks. Während das erste der beiden Schiffe ein leichter Fang war, so blies meinen beiden Schiffen während des Kampfes gegen das zweite ein starker Wind entgegen. Buchstäblich. Die sich plötzlich ändernden Windverhältnisse nahmen den Kraiern ihren bedeutendsten Vorteil im Kampf, ihre enorme Geschwindigkeit.
Hat ein Kraier erst einmal einige Salven einstecken müssen, dann kann er fast schon abgeschrieben werden. Die „Osterland“ geriet unter heftigen Beschuß und war kaum in der Lage auszuweichen oder überhaupt zu manövrieren. Nur der Einsatz mit zwei Schiffen verhinderte, dass mein Flagschiff auf den Grund des Meeres sank. Das frisch reparierte Schiff wurde während dieses zweiten Kampfes auf 47% heruntergeschossen und lief nach zwei Wochen Dienstzeit erneut die Lübecker Werften an. Die „Pleißenland“ wurde so gut wie nicht beschädigt und wird die drei angeschlagenen Schiffe auf ihrem Weg schützen.
Am 10. Mai traf wie befürchtet ein großes Söldnerheer bei Oslo ein. Die Stadt wird vom Nordosten her angegriffen, was meine Pechbetriebe gefährdet. Zur Sicherheit wurden jedoch alle Betriebe geschlossen und die Arbeiter in die Stadt evakuiert.
http://s1.directupload.net/images/110701/ddn9ktaz.png (http://www.directupload.net)
http://s1.directupload.net/images/110701/p7dtkc42.png (http://www.directupload.net)
Im Süden der Stadt begann ich indes ab dem 15. Mai die Erzschmelzen zur Versorgung Ladogas zu errichten.
http://s1.directupload.net/images/110701/kryrj2be.png (http://www.directupload.net)
Am 19. Mai erreichten die Söldner die Stadtmauer von Oslo. Anstatt auf den Straßen zu bleiben, bewegten sich die Söldner querfeldein, sodass sie unnötigerweise meine Betriebe erreichten. Nun war die Sorge groß!
http://s1.directupload.net/images/110701/6b4q7jv6.png (http://www.directupload.net)
Oh, mitten durch die Betriebe durch.
Das wird teuer...
Preussenhusar
01.07.11, 16:20
Pechkocher und Ziegeleien sind glücklicherwiese billig und schnell errichtet ;)
PH
Am 20. Mai wurde das Sägewerk von Stavangar fertig. Meine Grafschaft war nun nicht mehr auf Holzimporte angewiesen. Auch die Arbeiten zum Bau der ersten Eisenwarenbetriebe haben schon begonnen.
Zwei Tage nach dieser Einweihungsfeier konnte ich schon wieder etwas einweihen. Eine Statue zu meinen Ehren in Lübeck. Na wenn das mal nichts ist! Mein Volk liebt mich!
(Das Denkmal ist rechts neben dem Schreiben)
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Aus Oslo hingegen erreichten mich furchtbare Nachrichten. Meine Betriebe stehen in Flammen! Eine Pechkocherei war schon zerstört.
http://s7.directupload.net/images/110701/siyx695e.png (http://www.directupload.net)
Am 09. Juni fiel Oslo in die Hände der Banditen. Sie erbeuteten zwar nur etwas über 25.000 Goldstücke, doch der Schaden für Oslo war immens. Es lebten nun nur noch 2.443 Menschen in der Stadt. Damit sank die Einwohnerzahl um knapp 40% seit ihrem Hoch. Meine Mieteinnahmen sanken, die Produktion vor den Stadttoren stand still aber auch die Tranfischereien meldeten nun Personalmangel. Drei meiner Pechkochereien wurden zerstört. Es würde Monate dauern, wenn überhaupt, bis sich die Lage Oslos wieder normalisiert hat. Ein Alptraum! Die zerstörten Betriebe werden allerdings nicht wieder aufgebaut werden. Sie dienten ohnehin nur der Erfüllung des damaligen Eldermannauftrages. Pech hat außer im Mittelmeer keine nennenswerte Nachfrage und die Gewinnspanne ist auch nur sehr gering..
Ende Juni waren die „Osterland“ und die „Pleißenland“ wieder unterwegs um die Ostsee vor dem Piratenabschaum zu schützen. Kaum hatten sie einen der Brüder dingfest gemacht, da wurden sie von einem weiteren angegriffen! Es ist das erste Mal in der Unternehmensgeschichte, dass ein Pirat unsere Kampfkraier von sich aus angreift. [sieht man von Wirtshausaufträgen ab]
Die Freibeuter rechneten ohne Zweifel mit leichter Beute nach dem vorhergehenden Kampf, doch hatten sie die Rechnung ohne die „Pleißenland“ gemacht. Erneut endete eine Fahrt der beiden Schiffe mit der Kaperung von gleich zwei Schiffen. Meine Flotte umfasst nun schon 111 Schiffe.
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Stavangar zog mehr und mehr Menschen an. Ende Juni lebten bereits 1.011 in der Hauptstadt meiner Grafschaft. Die Imkereiwirtschaft wird gerade erweitert und auch neue Wohnhäuser wurden in Auftrag gegeben. Bis die Stadtmauer allerdings fertig ist, wird es noch ein ganzes Weilchen dauern.
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Die Abrechnung vom 01. Juli:
Die Wohnhäuser machen weiterhin satte Gewinne und decken die Löhne für die Seeleute. Die produktionsbedingten wöchentlichen Fixkosten werden bald 200.000 Goldstücke erreicht haben.
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Am 01. Juli wurde Marinekapitän Heinz Flötzmann (37; 0-1-4) in Stettin angeheuert. Er wird so schnell es geht nach Lübeck gebracht wo er einen wartenden Konvoi, bestehend aus einem Holk und einer Kogge mit 600 Fass Wein an Bord nach Amerika führen wird. Die billig eingekauften Überschüsse werden wir nicht los und werden daher nun teuer an die Eingeborenen weiter verkauft.
Am 11. Juli war die Lage in Oslo noch immer katastrophal. Arbeiter- und Rohstoffmangel lähmten die Stadt. Die Holk-Transportflotte lag untätig vor Anker und die Erzgewinnung war infrage gestellt.
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Warum baut ihr die Imkereien in Stavangar vor die neue Stadtmauer, da ist doch noch platz drinnen?
In der neuen Siedlung gab es für Betriebe nur freie Plätze die dann (nach ihrem Bau) außerhalb der Stadtmauer wären. Da hatten wir leider keinen Einfluß darauf. Die zweite Stadtmauer ist deshalb auch Pflicht.
Doch es war die Tage nicht alles schlecht. Nach dem Denkmal in Lübeck erfuhr ich auch von den übrigen Bürgermeisterkollegen größte Wertschätzung und wurde auf dem Hansetag in Stettin am 11. Juli zum neuen Eldermann der Hanse gewählt. Ich erhielt 58,3% der Stimmen, während der bisherige Amtsinhaber und ein Bewerber aus Köln jeweils nur 16,67% der Stimmen erhielten. Auch der vorvorherige Amtsinhaber aus Stockholm blieb mit 8,33% der Stimmen absolut Chancenlos.
Ich, Eldermann!
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Umgehend nach meiner Wahl ließ ich in Lübeck einen weiteren Hansetag abhalten. Am 13. Juli verhängten wir gegen die Stadt London ein schmerzhaft hohes Bußgeld. Jetzt wo ich die Macht dazu habe, werde ich den Londonern keine Ruhe mehr lassen. Jetzt ist die Zeit der Rache gekommen! Die Schreiber des Eldermanns müssen sich offenbar noch an den neuen ständigen Sitz des Hanseoberhauptes gewöhnen. Zwei Tage nach der Wahl benutzen sie noch immer das Stettiner Briefpapier.
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Kurfürst Moritz
02.07.11, 14:57
Auch Wir überbringen Unsere besten Glückwünsche zum neuerrungenen Posten des Eldermannes.
Möge sich London warm anziehen... :D
Glückwunsch zur Wahl.
habt ihr jetzt noch weitere Ziele?
Kann man z.B. noch weiter aufsteigen in irgendwelchen Hierarchien
Nein, man kann über den Eldermann hinaus nicht weiter aufsteigen. Wir haben auch selten länger als bis zur ersten Wiederwahl gespielt. Im Prinzip könnten wir uns das Spiel nun im Schnelldurchlauf ansehen und zugucken wie die etlichen Autorouten über die Karte sausen und alles von selber läuft. Wir wollten zwar noch in Stavangar 5.000 Einwohner haben aber das wären ja auch nur noch 25 Betriebe. Die einzige Herausforderung wäre auf die Ziegellieferungen zu warten.
Von keinem meiner beiden Posten können wir jetzt eigentlich noch abgewählt werden. Jetzt ist das Spiel quasi in seiner Endlosphase und spätestens wenn Stavangar seine 5.000 Einwohner hat machen wir Schluß. Wir freuen uns schon richtig mit Stavangar in CK zu spielen. Ist doch auch eine nette Art sich sein Startland auszusuchen. :D
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Ich veranlaßte nach meiner Wahl in Stockholm und Visby die Stadtmauern zu erweitern. In beiden Städten hatte ich Betriebe vor der Stadtmauer. Zudem sollten Stockholm, Visby, Oslo, Ladoga und Stettin ihre Stadtmilizen erhöhen. Meine Mietshäuser brauchten schließlich neue Mieter.
Nun galt es die Salzproduktion zu erhöhen. In Oslo blieben die Fischer viel zu lange ohne Versorgung weil den Handelsschiffen das Salz förmlich aus den Händen gerissen wird.
Am 24. Juli lief die gekaperte Piratenkogge „Pruzzenreise“ in Lübeck ein. Wie üblich ließ ich den Wert vom Werftmeister schätzen. Dieses Mal erlebte ich eine handfeste Überraschung. Das Schiff (Zustand 47%) hatte 5 Bombarden an Bord! 3 weitere wurden beim Kampf zerstört. Damit war es das bis dato am schwersten bewaffnete Piratenschiff.
Der Wert aller an Bord befindlichen Waffen beträgt 5.819 Goldstücke. Die Reparatur wird 4.762 Goldstücke kosten. Damit liefert die Piratenjagd mir nicht nur Koggen im Überfluß, die Beuteschiffe finanzieren ihre Reparatur nun durch den Verkauf ihrer Waffen von selbst. Eine positive Entwicklung.
Nachdem in Stettin 3 neue Salzsieden, 2 neue Sägewerke und ein neues Kaufmannshaus in Auftrag gegeben wurden, machte ich mich daran auch in Visby die Produktion auszuweiten. 1 Giebelhaus und 2 Webereien waren geplant.
http://s1.directupload.net/images/110703/yprarv98.png (http://www.directupload.net)
Ab dem 12. September ließ ich in Stavangar den Handel zu und die Hanse erklärte am folgenden Tag meine Aufgabe für abgeschlossen.
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Nun muss die Stadtmauer erweitert werden und auch neue Wohnhäuser werden benötigt. Ausgerechnet jetzt befinden sich zwei Holke voll mit Ziegeln auf dem Weg nach Ladoga um dort neue Wohnhäuser zu errichten, damit danach weitere Jagdhütten für die Fellproduktion gebaut werden können.
Teddy Suhren
03.07.11, 21:35
Respekt vor Eurer Leistung! Wir sind beeindruckt, denn Wir verlieren irgendwann bei 10 (!) Schiffen den Überblick und die Autorouten sind auch nie ganz ausgefeilt. :tongue:
Blastwarrior
03.07.11, 23:58
interessant wird das ganze erst wenn man sämtliche weiße Schiffe eliminieren könnte und du selbst den handel trägst. Aber das ist verdammt umfangreich. Ohne Zentrallager geht das dann nicht mehr.
Ich habe euren tollen AAR mal für den AAR des Monats vorgeschlagen :top:
Habt Dank edler Kamerad. :)
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Am 15. September wurde ich auf eine Schiffsversteigerung in Lübeck aufmerksam gemacht. Am 17. sollte ein 70 Last fassender Holk versteigert werden. Da der Versteigerungspreis nur knapp unter dem Preis eines Neubaus liegt, verzichte ich mitzusteigern. Ein solch großes Schiff wäre zwar ein schönes Flagschiff für meine zivile Flotte, doch bei meinen 125 Schiffen ist eine teure Neuanschaffung nur Geldverschwedung. Das Schiff ging an meinen Lübecker Konkurrenten Lars Beringer.
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Ich sollte schon bald wieder günstigere Gelegenheiten zur Flottenvergrößerung bekommen. Am 27. September überfiel erneut ein Pirat zwischen Gotland und Ösel einen meiner mit Ziegel für Ladoga beladenen Holke. Die „Osterland“ hatte jedoch kein Problem den Piraten auf seinem Kurs Richtung Kurland abzufangen und ihm die Beute am 28. wieder abzunehmen. Die Bauarbeiten in Ladoga werden so nur um wenige Tage verzögert.
http://s1.directupload.net/images/110706/6vsph5vh.png (http://www.directupload.net)
Schon einen Tag später, am 29. wurde ein weitere Piratbande, die in der nördlichen Ostsee sein Unwesen trieb, dingfest gemacht. Ihre Beute von 139 Fass Bier und 11 Fass Eisenwaren nehme ich als Lohn an mich. Das Bier werde ich in Lübeck an meine Seeleuten ausschenken lassen. Sie bekommen schon nicht viel Lohn, da können sie den Alkohol gut gebrauchen um diesen Umstand zu vergessen.
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Am 05. Oktober wurde London von einer Söldnerbande heimgesucht. Wer könnte die nur angeheuert haben? Und wie um Himmels Willen konnten sie die Verteidigung so leicht überwinden und der Stadt so gefährlich nahe kommen? Na hoffentlich geht da nichts kaputt. Gott behüte!
...und sorge er vor allem dafür, dass die Söldner auch ihr Geld wert sind!
http://s1.directupload.net/images/110706/6hcxheh4.png (http://www.directupload.net)
In meiner Eigenschaft als Eldermann übertrug ich mir in meiner Eigenschaft als Grafen von Stavangar die Aufgabe Stavangar wirtschaftlich zu fördern. Als Bürgermeister von Lübeck versprach ich mir als Eldermann mir als Herrn von Stavangar dabei tatkräftig zu helfen. Man hilft sich ja gern unter Freunden. Manche würden das Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft nennen, aber diese Krämerseelen sollten besser aufpassen was sie sagen. Die Welt ist ein gefährlicher Ort. Die Seewege können nicht immer sicher gehalten werden und auch hinter Mauern dick wie die in London ist man nicht immer in Sicherheit.
http://s7.directupload.net/images/110706/iwdezp6w.png (http://www.directupload.net)
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Damit das Endlosspiel nicht endlos vor sich hinplätschert, kommt dieser Auftrag gerade recht. So langsam wie sich Oslo erholt (stagniert seit Monaten bei ca. 3.000 Einwohnern), wird wohl ein neues Kontor für die Erzlieferungen nötig sein.
Welche Grafschaft würde denn Stavanger in CK entsprechen? Und welches CK-Szenario würdet ihr spielen?
Headhunter
07.07.11, 12:15
Am 05. Oktober wurde London von einer Söldnerbande heimgesucht. Wer könnte die nur angeheuert haben? Und wie um Himmels Willen konnten sie die Verteidigung so leicht überwinden und der Stadt so gefährlich nahe kommen? Na hoffentlich geht da nichts kaputt. Gott behüte!
...und sorge er vor allem dafür, dass die Söldner auch ihr Geld wert sind!
In meiner Eigenschaft als Eldermann übertrug ich mir in meiner Eigenschaft als Grafen von Stavangar die Aufgabe Stavangar wirtschaftlich zu fördern. Als Bürgermeister von Lübeck versprach ich mir als Eldermann mir als Herrn von Stavangar dabei tatkräftig zu helfen. Man hilft sich ja gern unter Freunden. Manche würden das Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft nennen, aber diese Krämerseelen sollten besser aufpassen was sie sagen. Die Welt ist ein gefährlicher Ort. Die Seewege können nicht immer sicher gehalten werden und auch hinter Mauern dick wie die in London ist man nicht immer in Sicherheit.
Großartig:D
Schade, dass Ihr schon fast fertig seid.....wir verbeugen uns vor eurem spielerischen Scharfsinn:top:
@Silece: Das wäre die Grafschaft Rogaland (Provinz 269). Startjahr sicher wieder 1066. Wir würden die aktuelle Zeit einfach um die Phantomzeit (http://de.wikipedia.org/wiki/Phantomzeit) korrigieren. :D
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Am 17. Oktober ließ ich in Lübeck wieder zwei Ziegeleien errichten. Genau an jenem Ort, an dem sich die bei der Belagerung niedergebrannten befanden. Ziegel wurden nun wieder verstärkt in Stavangar gebraucht.
http://s1.directupload.net/images/110707/65ql3m82.png (http://www.directupload.net)
Nur eine Woche darauf waren am 22. Oktober die Arbeiten an der neuen Stadtmauer von Lübeck fertig. Nun galt es sich der aktiven Verteidigung der Stadt zu widmen. Wenn die Milizen meinen der Hafen sei zu schlecht und die Stadttore kaum geschützt, dann meinen sie damit eigentlich, sie sind überhaupt nicht geschützt. Abgesehen von meinem Ausliegerschiff.
http://s7.directupload.net/images/110707/j6ne3mzp.png (http://www.directupload.net)
Ab dem 21. November wurde Oslo erneut angegriffen. Glücklicherweise kamen die Belagerer erneut von Norden, so dass ich zwar wieder mit Verlusten, jedoch nur mit unbedeutenden rechne. Besonders ärgerlich ist aber, dass sich die Bevölkerungszahl Oslos wieder auf über 3.200 erhöht hatte und die Stadt inmitten eines Aufschwunges war.
Wie befürchtet gingen zwei Pechkochereien in Flammen auf. Wie die vorherigen drei werde ich auch diese nicht wieder aufbauen. Damit betreibe ich in Oslo nur noch eine Pechkocherei. Die letzten Monatsproduktionen befinden sich gerade ohnehin ins Mittelmeer.
http://s1.directupload.net/images/110707/wbx6skn7.png (http://www.directupload.net)
Während dieser Belagerung können wir der Stadtbevölkerung auch innerhalb ausreichend Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, so dass die Bevölkerung nur auf etwa 3.050 sank und die Erzproduktion endlich anlief. So gesehen ist diese Belagerung gut für mein Unternehmen. Unrentable Betriebe werden abgerissen ohne das man mir dafür den schwarzen Peter zu schieben kann und gleichzeitig kann ich nun wertvollere Rohstoffe fördern.
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Nach dem über Weihnachten gleich drei der großen Handelslinien im Lübecker Hafen einliefen, befanden sich insgesamt 38 aktive Schiffe der Osterlandgesellschaft im Hafen. Etliche weitere in den Reparaturdocks.
Am 04. Januar 1304 war die letzte Torbombarde in Lübeck in Auftrag gegeben wurden. Als nächstes werden die Hafenbombarden gebaut, dann werden Pechnasen an den Stadttoren angebracht und zu guter Letzt werden die Torbombarden durch Kanonen ersetzt. Lübeck wird so zur Festungsstadt um meinen Geldspeicher zu schützen.
Am 22. Januar lief die Erzproduktion in Oslo schon mit 96%iger Effizienz. Leider ließ sich der Verbrauch in Stavangar nun nicht so schnell daran anpassen. Die Stadt dümpelt immer noch bei 1.800 Einwohnern herum.
An der Nordspitze Dänemarks wurde am 28. Januar einer meiner vier Oslo anlaufenden Konvois überfallen und das Führungsschiff gekapert. Es gelang der „Osterland“ und der „Pleißenland“, die ja in der Region patroullieren um derartiges zu verhindern, unter großen Anstrengungen das verlorene Schiff zurückzuerobern. Diese Handelslinie wird nun für einige Wochen ausfallen.
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Anfang Februar fror auch noch der Hafen von Oslo zu. Die Stadt ist nun von allen Warenlieferungen per See abgeschnitten und die Versorgungslage ist ... nun ja, es gibt gepökelten Fisch und Tran bis zum Umfallen. Verhungern wird also niemand.
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Der Winter machte auch den Schifffahrtsrouten schwer zu schaffen. Kaum war ein Eisberg gesichtet und ihm ausgewichen, schon war plötzlich der nächste in Sicht. Die Navigation war ein Alptraum und entsprechend sehen die schweren Holke nun auch aus.
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Um sich mit neuen Vorräten in den harten Winter einzudecken, wurde Stockholm erneut von seinem Landesherren überfallen.
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Die Angreifer zerstörten nahezu die gesamte Eisenwarenproduktion in Stockholm und damit das Herz meines Unternehmens. Unverzüglich ließ ich die Betriebe innerhalb der Stadtmauern wieder aufbauen, doch es würde dennoch sechs Wochen dauern bis ich wieder produzieren kann und Gott weiß wie lange bis die Produktion wieder bei 100% liegt.
1 Sägewerk, 2 Erzschmelzen und 4 Eisenwarenwerkstätten wurden während dieser Belagerung zerstört. 7 of 9 meiner Eisenwarenindustrie waren damit zunichte gemacht, doch wir leisteten weiter Widerstand.
http://s7.directupload.net/images/110708/anfn9fv8.png (http://www.directupload.net)
Mit der Zeit häuften sich in meinem Zentrallager in Lübeck gewaltige Salzberge und Transeen an. Nun da die Salzproduktion in Stettin gesteigert wurde, nahm auch die Tranproduktion in Oslo enorme Ausmaße an. In Lübeck lagerten nun von beiden Waren gut je 1.000 Fass.
Anfang März verständigten wir uns mit dem Herzog von Sachsen-Lauenburg über ein Abkommen zur Tranlieferung. Seine Exzellenz wird uns einen Monat lang einen Festpreis von 98 Goldstücken pro geliefertem Fass Tran zahlen. Am 04. März übergaben wir die ersten 928 Fass. Damit erzielten wir einen Umsatz von 90.944 Goldstücken. Der Gewinn beträgt bei Produktionskosten von 60 Goldstücken je Fass 35.264 Goldstücke und liegt damit bei über 63%.
Am 10. März wurde zur Versorgung Stavangars eine weitere Handelslinie eingerichtet. Damit halten nun vier Konvois in meiner Grafschaft, wovon allerdings nur einer Stavangar direkt und ausschließlich anfuhr.
(Im Bild sieht man auch die kürzlich errichteten Hafenbombarden.)
http://s1.directupload.net/images/110708/xdpvo8l3.png (http://www.directupload.net)
Am 13. März wurde Stettin erneut belagert. Die Angreifer kamen wieder von Süden, so dass der Großteil meiner Betriebe nicht in Gefahr war. Nun lagen die Bier-, Hanf-, Salz- und Getreideproduktionen allerdings wieder brach. Wie soll man in dieser Situation denn nur eine Stadt aufbauen, wenn die dafür notwendigen Dinge wegen ständiger Belagerungen immer knapper werden?
In Stettin wurde bei dieser Belagerung eine meiner Salzsieden zerstört.
Am 11. April war es Visby, dass eine Belagerung meldete. Die Angreifer kamen von Süden, doch meine Betriebe befanden sich glücklicherweise vor dem Nordtor. Nun fiel auch noch die Tuchproduktion aus.
Ich musste mir mittlerweile eingestehen, dass das gesteckte Ziel von 3.700 Einwohnern in Stavangar bis Oktober nicht mehr zu erreichen ist. Die Stadt hat jetzt knapp 2.000 Einwohner und wächst trotz ausreichender Arbeitsplätze und freier Wohnungen nicht. Meine Unternehmung ist auf Gewinnerzielung ausgerichtet und nicht auf die Versorgung ganzer Städte. Auch wenn wir enorme Mengen produzieren, so reichen diese nicht aus um eine Stadt alleine versorgen zu können. Stavangar liegt leider zu sehr ab vom Schuß und außer mir produziert kein anderer vor Ort, so dass auch so gut wie keine fremden Händler die Stadt ansteuern. Ich kann mit allen Kräften dafür sorgen, dass die Stadtbevölkerung stabil bleibt. Durch den Militärdienst in der Stadtmiliz konnte die Bevölkerung um einige Hundert Personen gesteigert werden, doch auch damit ist nun Schluß. Aufgrund der Zerstörungen vor den Mauern von Stockholm und den Belagerungen von Stettin und Visby wird auch das Stabilhalten der Bevölkerung Stavangars ein echte Herausforderung.
Ich baue nun nicht weiter Betriebe und Wohnhäuser, sondern konzentriere mich voll und ganz auf die Stadtmauer und Hafentürme.
Mitte April entschied ich mich dafür, alle im Lübecker Hafen verrottenden Beutekoggen zu versteigern. Im Hafen war es voll und unübersichtlich und ehe die Schiffe noch länger sinnlos in der Gegend geparkt werden, versteigere ich sie lieber an lokale Händler um die Versorgung der Hansestädte zu verbessern. Betroffen waren ca. 15 Schiffe.
Am 23. April wurde endlich nach zwei Belagerungen die neue Osloer Stadtmauer fertig. Frecherweise sollte ich dafür 194.000 Goldstücke zahlen. Wofür eigentlich? Etliche meiner Betriebe wurden durch die Inkompetenz der Osloer Stadträte zerstört. Mir eine solche Rechnung zu stellen ist ungeheuerlich! Ungeheuerlich!
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Ende April übergab ich die letzte für die Versteigerung vorgesehen Koggen der Handelsgilde. Ich hatte nun nur noch 6 Kraier in Lübeck liegen, die je nach Bedarf Aufträge erledigten.
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Nach der Belagerung Stettins entschied ich mich dafür die Getreideproduktion mit 3 neuen Farmen zu erhöhen und die verlorenen Salzsiede wieder aufzubauen. Doch alles umsonst. Am 24. Mai wurde Stettin zum 3. mal binnen eines Jahres belagert. Die spinnen, die Greifen!
Wenigstens kamen sie wieder über den üblichen Weg vom Süden her.
Ein gänzlich anderes Bild sieht man hingegen in Lübeck. Fragt man die Stadtmiliz was in der Stadt noch im Argen liegt, so bekommt man ein frohes „Nichts“ zu hören. Wen man auch fragte, niemand sah mehr Probleme. Die Stadttore wurden mittlerweile von je 2 Kanonentürmen und Pechnase geschützt und auch der Hafen war mit 3 Bombarden befestigt. Lübeck war eine Festung!
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Am 19. Juni wurde, die Holzgerüste für die zweite Stadtmauer in Stavangar fertig gesetzt.
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Bis die Mauer allerdings fertig ist, würde noch sehr sehr viel zeit vergehen. Gleiches gilt für die Hafenbombarden.
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Der Wert meines Unternehmens überschritt indes die 28 Mio.-Marke, wovon 21,3 Mio. in bar verfügbar waren.
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Tja, noch 4 Monate bis zum Ablaufen der Frist des Stavangar-Auftrages und es sieht weiterhin illusorisch aus den zu erfüllen. Es kommen einfach keine weißen Händler um die Grundversorgung zu übernehmen.
Dass der Kraier der effizienteste Schiffstyp zur Kriegsführung im Hanseraum ist, dass ist längst nicht nur der Kriegsabteilung meiner Unternehmung bekannt. Auch Piraten sind ab und an mit Kraiern anzutreffen und wenn dies der Fall ist, dann entbrennen Seeschlachten die das ganze taktische Wissen der Kapitäne abverlangen um zu obsiegen. Oft entscheidet nur eine Kleinigkeit über Sieg oder Niederlage. Manchmal auch Glück.
Selbst mit einer 2:1 Überlegenheit wird den Schiffen alles abverlangt.
Bedauerlicherweise sank der erbeutete Kraier „Lasmiranda“ kurz nach seiner Eroberung. Kraier vs. Kraier – Duelle gehen selten gut aus.
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Die wieder zunehmende Piratenaktivität fordert ihren Tribut. Viele meiner Schiffe sind fast schon Seeuntüchtig. So müssen beispielsweise die Schiffe der Nordseelinie sämtlichst dringend überholt werden.
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Anfang Juli begann ein großangelegtes Investitionsprogramm in bestehende Fabrikationsstandorte. Den Anfang machte Ladoga. Am 04. Juli wurden zunächst 5 neue Jagdhütten gebaut und wenige Tage später eine sechste und ein neues Fachwerkhaus für die Arbeiter. Im Ladogaer Stadtrat beantragte ich die Erweiterung der Stadtmauer und die Aufstellung eines neuen Milizkontingents. Beidem wurde stattgegeben.
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Am 07. Juli führte ich einen weiteren Schlag in meiner Fehde gegen London. Ich klagte die Stadt mittels meiner Authorität als Eldermann der Piraterie an. Nur knapp lehnte der Hansetag wegen des niederländischen Stimmverhaltens am 22. Juli eine schwere Bestrafung der Stadt ab. Dies ist eine persönliche Niederlage, die noch zu Sühnen sein wird.
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Mitte bis Ende Juli wurden in Visby Investitionen in die Tuchproduktion getätigt. Es wurden insgesamt 5 Webereien und 5 Schafzuchten errichtet und 1 weiteres Wohnhaus für die Arbeiterschaft.
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Auch Oslo wurde vom Aufschwung erfasst und hat nun über 4.450 Einwohner. Überraschenderweise wurde der Wohnraum wieder knapp. Meine neuen Handelslinien arbeiten offenbar ganz hervorragend zusammen.
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Bis Ende August waren auch die Investitionen in Stockholm abgeschlossen. 4 neue Eisenwarenwerkstätten, 2 Erzschmelzen, 1 Sägewerk und von jedem Wohnhaustyp je eines. Ein komplett neues Viertel entstand.
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Als nächstes wird in die Bierproduktion in Stettin investiert und es muss zudem noch in die Fleisch- und Lederproduktion eingestiegen werden.
Danach wird zudem die Möglichkeit eines Einstieges in die Weinerzeugung in Köln zu eruieren sein. Der Ostseeraum ist soweit recht gut versorgt und die Städte wachsen kräftig, nun kann der Blick allmählich auf die Nordsee gerichtet werden.
Aufschwung West, der Osten hilft! ...so die Devise.
Am 30. August entschied ich mich dafür einen Kontorverwalter in Stavangar einzustellen um an meiner statt vor Ort zu regieren. Die ersten Erfolge dieser Maßnahme sind bereits nach kurzer Zeit spürbar. Aus einem wöchentlichen Minus von knapp 12.000 Goldstücken (die Steuern fließen ja direkt wieder in meine Tasche) wurde ein Plus von 16.500 Goldstücken. Den leichten Rückgang der Bevölkerung konnte er aber leider nicht aufhalten
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Am 07. September wurden in Stettin 4 neue Brauhäuser und 2 neue Fachwerkhäuser errichtet.
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Nun muss ich schleunigst in Oslo je ein neues Kaufmanns- und Giebelhaus bauen.
Am 08. September umfasste die Flotte wieder genauso viele Schiffe wie zum Zeitpunkt der Versteigerungen im Frühjahr, nämlich genau 145.
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Ich entschied, dass wieder 9 Koggen zur Versteigerung gebracht werden sollen. Jedes versteigerte Schiff bringt mir nach Abzug der Gebühren 23.040 Goldstücke ein. Da die Reparaturkosten der Beutekoggen zumeist durch die Waffen an Bord gedeckt waren, betrachte ich diese Summe als Reingewinn der Kriegsabteilung meiner Unternehmung. Mit diesen 9 Schiffen werden dann insgesamt schon über 550.000 Goldstücke durch Versteigerungen angefallen sein.
(Unten im Bild sieht man die beiden einzigen Käufer meiner Flotte)
Ab ca. der Mitte des Septembers war die eigene Versorgung Stavangars weitgehend gewährleistet. Die Produktionserweiterungen entfalteten nun ihre Wirkung und die Markthalle Stavangars war voll.
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Die Bevölkerung kletterte von 1.975 wieder auf 2.029. Die Stimmung in der Stadt hat sich innerhalb dieses Monats radikal verbessert, so dass ich nun Hoffnung habe, dass die Stadt ähnlich wie Oslo einen großen Aufschwung vor sich hat. Der Eldermann-Auftrag (3.700 Einwohner) läuft allerdings schon in 15 Tagen aus.
Ein neues Lagerhaus und ein neues Spital sind in der Baureihenfolge die Nummern 21. bzw. 22. Das könnte etwas dauern...
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Durch das Investitionsprogramm entstehen mir zusätzliche Betriebskosten, die an anderer Stelle zu Einsparungen zwingen und gleichzeitig höhere Konvoikapazitäten verlangen. Es wurde daher vorgeschlagen ein Flottenrationalisierungs- und Modernisierungsprogramm aufzulegen, in dessen Rahmen die alten Konvoikoggen durch moderne Holke ersetzt werden. Das H-Programm.
Von meinen 12 Handelslinien sind 9 Linien betroffen. Die anderen 3 sind reine Kraierkonvois um die Flußstädte anlaufen zu können.
Nach Abschluß des H-Plans wird eine nach Norwegen fahrende Linie ersatzlos gestrichen werden können. Insgesamt erhöht sich durch das Programm die Transportkapazität der betroffenen Flotten durch den Neubau von 11 Holken um über 1/3. Gleichzeitig werden die Heuerkosten um über 1/5 sinken. Die bereits von Piraten erbeuteten Holke werden als Orlogschiffe dienen, so dass von den neuen 70-Last-Holken keiner weiter ausgebaut werden muss. Durch die Versteigerung der überflüssigen Schiffe wird die Handelsflotte trotz der Neubauten um 8 Schiffe verringert und das Flottenprogramm kann dadurch sogar einen Gewinn von mindestens 155.220 Goldstücke erwirtschaften.
Durch das H-Programm werden 7 der vorhandenen 11 Beuteholke für Konvois genutzt. Die verbleibenden 4 werden für außergewöhnliche Frachttouren herangezogen.
Bezieht man den zu kündigenden Kapitän in die gesparte Heuer mit ein, so wird die Flotte Woche für Woche gut 1.200 Goldstücke weniger kosten. Durch das H-Programm werden somit etwas mehr als 10% der gesamten Heuerkosten eingespart.
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Wie erwartet stieg die Zahl der Einwohner von Stavangar bis Mitte Oktober weiterhin an. In den letzten 13 Tagen von 2.029 auf 2.069. Ein Beweis dafür, dass die Investitionen der vergangenen Monate ein voller Erfolg waren. Jedoch stellte sich der Erfolg viel zu spät ein.
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Auch wenn die Eldermannaufgabe jetzt scheiterte, so ist Stavangar auf einem guten Weg und wird schon in naher Zukunft mehreren tausend Menschen Obdach und Arbeit geben. Meine Unternehmung wird mit der Stadt und der sie umgebenden Grafschaft wachsen und jetzt, da ich einer der reichsten Männer Europas bin, ist es an der Zeit noch stärker in die Politik zu gehen als ich dies bislang tat. Das Unternehmen funktioniert ohnehin fast von allein und bedarf nur noch weniger Eingriffe.
Mein nächstes Ziel wird es sein, einen norwegischen Herzogtitel zu erwerben.
Und London zu zerstören!
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Dieser AAR ist beendet.
Die eigene Stadt hat die Phase der Stagnation überwunden und wächst. Das Unternehmen gedeiht ebenfalls prächtig und die Flotte wurde bzw. wird effizienter umgestaltet.
Man soll ohnehin aufhören solange man vorne liegt. Es gäbe außerdem auch nur noch Routinesachen des Endlosspieles zu berichten.
Vielen Dank für Euer Interesse und wenn Euch der AAR gefallen hat, dann stimmt für uns doch in der "AAR des Monats"-Wahl. :)
Kurfürst Moritz
09.07.11, 16:40
Vielen Dank für den schönen AAR!
Mit welchem Spiel werdet Ihr den nächsten schreiben?
Wenn ich es richtig gelesen haben spielt er CK als Rogaland (was ich auch gerade tue seinetwegen).
Frage:
CK: DV mit DVIP?
Werter Chefkoch,
wir danken Euch vielmals für diesen hervorragenden AAR und hoffen, bald von Euch zu lesen.
Unsere Stimme bei der nächsten Wahl sei Euch gewiss.
Gruß,
Setsches
Ein sehr schöner AAR, der mir viel Freude beim Lesen bereitet hat. :)
Sehr schöner AAR.
ich würde mich freuen noch weitere AARs zu lesen :)
Die Fortsetzung findet sich hier:
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?p=717572#post717572
Viel Spaß damit. :D
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