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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Rache der Hohenzollern



Messerschmitt
30.06.11, 20:34
Sigmaringen, Heute:

Messerschmitt fährt zur Burg hinauf. Die beleuchtete mächtige Festung zeichnet sich klar unter dem dunklen Nachthimmel ab.
Oben wurde er von zwei Wachen empfangen, die aufgezogen waren, als die letzten Besucher die Burg verlassen hatten. Die Wache sprach ihn an: "Beeil Dich. Man wartet schon". Messerschmitt begab sich in das Verlies, das schon lange nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich war. Hier erinnerte nichts mehr daran, wie es früher ausgesehen hatte. Hier standen nun die Hightech-Anlagen die extra für seinen Auftrag gebaut worden sind. Er ging zum Kontrollraum. Dort erwartete ihn der Prinz Georg Friedrich von Preußen und zwei Wissenschaftler.

"Ihr kommt spät!" sprach ihn der Prinz an.

"Tut mir leid. Ich mußte erst meinen Verfolger Boron abschütteln" entgegnete Messerschmitt.

"Er wird nicht lange brauchen um herauszufinden wohin ihr gegangen seid. Wir dürfen keine Zeit verlieren" führte der Prinz aus.

"Ich bin bereit!" sagte Messerschmitt ernst. Er betrachtete den Prinz interessiert. Er sah seinen Urgroßvater sehr ähnlich. Er sah fast aus wie eine jüngere, bartlose Ausgabe des Kaisers.

"Wir können Ihnen nicht viel mit auf den Weg geben. Nur was sie direkt am Körper tragen kann zurück geschickt werden."sagte der kleine glatzköpfige Wissenschaftler mit dem unruhigen Blick. "Nehmt diesen Ring der Hohenzollern" fuhr der Prinz fort "und diesen versiegelten Brief. Er muß unbedingt zu meinem Urgroßvater gelangen. In ihm ist einiges erklärt. Er wird Euch glauben. Es liegt jetzt an Euch den Lauf der Geschichte zu verändern, Regulator". "Ich werde mein Bestes tun, mein Prinz" sagte Messerschmitt mit aufrichtiger Ehrerbietung.

In dem Moment wurde der Alarm ausgelöst. "Wir bekommen Besuch" rief eine der royalistischen Wachen herunter. Messerschmitt streifte schnell den Ring über und steckte den Brief an den Kaiser in seine Jackeninnentasche. Dann begab er sich in die Kabine, die ihn ins Jahr 1914 zurückbringen sollte.

"Sie werden vermutlich Nebenwirkungen wie Desorientierung verspüren" klärte ihn der zweite Wissenschaftler auf. "Ganz ohne Nebenerscheinungen läuft so eine Reise nicht ab" fuhr er fort. "Hauptsache ich komme nicht zu spät. Wir haben nur diese eine Chance" entgegnete Messerschmitt. Draußen fielen jetzt die ersten Schüsse. Alles mußte jetzt schnell gehen. Die Anlage fuhr hoch. Die Wissenschaftler bedienten aufgeregt die Geräte. Die Beleuchtung begann zu flackern. Da begann die Szene um ihn herum langsam einzufrieren. Dann sah er sich plötzlich selbst im Raum stehen und mit dem Prinz und den Wissenschaftlern zu sprechen. Dann sah er sich die Treppe herunterkommen. Dann ging alles plötzlich ganz schnell. Da wurde er ohnmächtig.

Boron kam mit seinen bewaffneten Leuten in das Kellergewölbe. "Was habt ihr wahnsinnigen getan?" schrie er. "Sie kommen zu spät" sagte der Wissenschaftler "Jeden Momenat kann die Veränderung beginnen". "Ihr werdet mich auch zurückschicken, sonst bringen wir Euch alle um" schrie Boron. "Das wird schon bald keine Rolle mehr spielen" sagte der Prinz herablassend. Da fielen zwei die Schüsse und der Prinz und der kleine glatzköpfige Wissenschaftler fielen tot zu Boden. "Nun zu Dir." sagte Boron kalt zu dem zweiten Wissenschaftler. "Deine letzten Stunden könnten sehr schmerzhaft werden, wenn Du nicht kooperierst...

Messerschmitt
30.06.11, 21:14
Er erwacht in einer kleinen Zelle. Sein Schädel brummt. Er fühlt sich wie ausgelutscht. Mühsam richtet er sich auf. Was war passiert? Es war von Nebenwirkungen die Rede gewesen, aber das hatte er nicht erwartet. Der Raum um ihn herum drehte sich vor seinen Augen. Wo war er? Hatte er sein Ziel erreicht. Er begab sich zur Zellentür und klopfte dagegen. "Hallo?". Keine Antwort. Er rief nochmal und klopfte jetzt energischer. Keine Reaktion. Der Ring an seinem Finger und der Brief war verschwunden. Auch seine Brieftasche war weg. Er hoffte, daß sie nicht gestohlen worden waren. Er begann mit den Fäusten gegen die Tür zu trommeln und laut zu rufen. Nach kurzer Zeit hörte er jemanden kommen. Die Person fluchte mit unverkennbarer Berliner Schnauze. "Ist der Herr endlich erwacht?" rief es von draußen. Die Zellentür wurde aufgeschlossen und öffnete sich kurz darauf. Er erkannte, daß ein Polizist vor ihm stand. Er hatte die Uniform sofort erkannt, obwohl er sie immer nur auf alten schwarz-weiß Bildern gesehen hatte. Der Polizist trug einen lustigen Bart, machte aber gar keinen lustigen Eindruck. "Welcher Tag ist heute?" fragte er. " Haben wir unseren Rausch gut ausgeschlafen?" fragte der Polizist ohne wirkliches Interesse. "Hören sie, ich habe einen wichtigen Auftrag. Ich muß sofort hier raus." "Wollense etwa schon vor dem Frühstück abreisen" fragte der Polizist belustigt. "Hören sie, ich habe wirklich keine Zeit. Wann kann ich hier raus?" fragte Messerschmitt geduldig. Er wußte, daß es nichts bringt, wenn er den Beamten verärgert. "Erstmal müssen ein paar Fragen noch geklärt werden." "Ok, dann sagen sie mir wenigstens, welchen Tag wir heute haben", sagte Messerschmitt geduldig. "Heute ist der 27.Juni." antwortete der Polizist. "Welches Jahr?" hakte Messerschmitt nach. "Was bist Du denn für ne Type", spöttelte der Polizist. "1914 natürlich". Und als sich die Zellentür wieder schloß war er ein bißchen beruhigt. Er hatte noch Zeit. Zuerst aber mußte er hier rauskommen. Das weitere wird sich schon finden.

Messerschmitt
30.06.11, 21:56
Er wußte nicht, wieviele Stunden vergangen waren, als sich die Zellentüre wieder öffnete. Es war diesmal ein anderer Polizist. Offenbar war schon Ablösung gewesen. Der Polizist trug ebenfalls einen lustigen Bart dessen Spitzen weit über die Umrisse des Gesichts hinausragten. An diese Mode würde er sich vermutlich nie gewöhnen. Aber es gab für ihn kein zurück. "Mitkommen" sagte der Polizist. Er wurde in ein Büro geführt, in dem weder Schreibtisch noch Stühle standen. In der Mitte stand lediglich ein Konferenzpult wie er es von Rednern kannte. Dahinter stand in tadelloser Haltung ein Polizist. "Name?" fragte er. "Messerschmitt" antwortete er ehrlich. "Vorname?" fragte der Polizist weiter. "Tut nichts zur Sache", antwortete er tonlos. "Wo wohnen sie?" fragte der Polizist weiter. "Das ist geheim" antwortete er monoton. "Machen wir Scherze?" fragte der Polizist ungeduldig. "Hören sie," begann Messerschmitt, "ich bin Agent seiner Majestät und verfüge über kriegswichtige Informationen." "Wir haben aber keinen Krieg" antwortete der Polizist ungläubig. "Aber es wir bal einen geben. Morgen wird der österreichische Thronfolger erschossen. Danach wird es Krieg geben" fuhr Messerschmitt fort. "Morgen. So ,so" fuhr der Polizist fort "Wie kommen sie darauf?" "Ist streng geheim" sagte Messerschmitt, der nicht zu viel preisgeben wollte, da der Beamte mit der Wahrheit sowieso überfordert wäre. "Das bringt uns zu einer anderen Frage. Wir haben ein paar höchst verdächtige Gegenstände bei Ihnen gefunden. Vielleicht wollen sie uns erklären, wie die in Ihren Besitz gelangt sind?" fuhr der Polizist fort. "Die müssen sofort zum Kaiser" antwortete er. "Zum Kaiser. Natürlich" sagte der Polizist spöttisch. "Sie sind also Agent. Bei welcher Behörde? Wie heißt ihr Vorgesetzter" hakte der Polizist nach. "Ich bin nicht befugt ihre Fragen zu beantworten. Ich muß dem Kaiser persönlich Meldung machen. Lesen sie den Brief, er erklärt alles" sagte Messerschmitt, gemäß den Instruktionen die er erhalten hatte. "Wenn sie unsere Fragen nicht beantworten, kommen sie hier nicht heraus" fuhr der Polizist mit gespielter Anteilnahme fort. "Ich möchte ihren Vorgesetzen sprechen." sagte Messerschmitt kompromißlos und ließ sich widerstandslos zurück in seine Zelle führen. Er begann bereits zu befürchten, daß seine Mission in einer kleinen Zelle irgendwo im Deutschen Reich zum Scheitern verurteilt war.

Messerschmitt
30.06.11, 22:45
Nach zwei endlosen Tagen, bei Wasser und undefinierbarem Eintopf, wurde er verlegt. Seine Prophezeihung der Ermordung des Erzherzogs hatte Wellen geschlagen. Der Erzherzog war in zwischen tot, aber um das zu verhindern war er nicht gekommen. Ein Verhör folgte dem anderen, bei dem er aber nichts preisgab. Immer wieder wiederholte er seine Forderung, der Ring und der Brief müßten zum Kaiser. Die Tage vergingen. Die Zeit rann ihm langsam davon. Er mußte unbedingt vor Kriegsausbruch mit dem Kaiser sprechen. Nur der konnte den Lauf der Geschichte ändern...

Nach und nach begannen sich höhere Dienststellen mit seinem Fall zu befassen. Das machte ihm Mut.

Es ging bereits auf Ende Juli zu. Da ging alles plötzlich ganz schnell. Der Brief und der Ring der Hohenzollern mußten mittlerweile zum Hof gelangt sein. Er durfte seine Haftkleidung mit mit seiner eigenen Kleidung tauschen und wurde unter strengen Sicherheitsvorkehrungen zum Berliner Stadtschloß geführt. Und endlich stand er seiner Majestät gegenüber und durfte sich erklären. Er begann zuerst seine Herkunft zu erklären und fuhr dann fort:

"Majestät. Die Kriegsvorbereitungen müssen mittlerweile bereits in vollem Gange sein. Der bevorstehende Krieg endet, wenn sie nicht eingreifen, jedoch mit der Niederlage Deutschlands und dem Ende der Monarchie. Beides zu verhindern bin ich gekommen. Jetzt müssen sie das Steuer in die Hand nehmen, bevor es zu spät ist. Sonst wird Deutschland die volle Kriegschuld zugesprochen und das Volk wird dem Kaiser die Schuld an der Niederlage geben.

"Junger Mann", begann der Kaiser, der wesentlich innovativer war, als man es vermuten würde "die Mobilmachung ist bereits im Gange. Keiner kann sie mehr aufhalten. Alle Völker rüsten zum Krieg. Jeder Zeitverlust kann die Niederlage bedeuten. Wir müssen dem Feind zuvorkommen." "Das," erwiederte Messerschmitt energisch "ist ein von Militärs verbreiteter Irrtum. Wir können die russische Antwort auf die Kriegserklärung Österreichs an Serbien abwarten, unserem Bündnispartner beistehen, der dann unvermeidliche Kriegserklärung Frankreichs an Deutschland folgen wird. Dann müssen wir den Feind an seinem schwächsten Punkt treffen, den Russen. Nach der Ausschaltung Rußlands können wir die Zeit für uns arbeiten lassen. Gehen wir in die Verteidigung. Durch die Erfindung des Maschinengewehrs ist der Verteidiger im Vorteil. Lassen wir den Feind an unseren Gräben ausbluten."

"Und wenn wir nicht in Belgien einmarschieren erklärt uns England nicht den Krieg?" fragte der Kaiser nach.

"Das ist nicht gewiß. Die Kriegsbereitschaft ist in allen Völkern sehr hoch. Aber im Fall einer Niederlage können wir die Kriegsschuld von uns weisen." endete Messerschmitt.

"Wir ernennen Euch voerst zum Geheimrat, das verschafft Euch Zutritt zum Hof. Jetzt werden Wir die neuen Anweisungen an den Generalstab ausarbeiten. Kommt morgen wieder."

Preussenhusar
01.07.11, 08:25
Wenn das nicht ein äußerst vielversprechender AAR Start ist, werter Messerschmitt - ich meine Herr Geheimrat :top:

btw - es gab in einer Doku, die unter Leitung von Sebastian Haffner verfilmt wurde,
einen Ansatz, die Entente wirklich durch einen Stop der Westmobilmachung bzw einem sofortigen Abzug aus Belgien am Kriegseintritt zu hindern.
Das schlug fehl - mit den bekannten Konsequenzen ;)

PH

Arminius
01.07.11, 08:57
Wenn Wir beim Feind auch schreiben dürfen...Bei SC WW1 TGW kann ein Krieg mit der westlichen Entente verhindert werden, wenn man Belgien nicht den Krieg erklärt. So wird es zumindest bei Battlefront behauptet.

chefkoch
01.07.11, 10:37
Um was für ein Spiel gehts hier denn eigentlich?

Mortimer
01.07.11, 13:30
Wenn Wir beim Feind auch schreiben dürfen...Bei SC WW1 TGW kann ein Krieg mit der westlichen Entente verhindert werden, wenn man Belgien nicht den Krieg erklärt. So wird es zumindest bei Battlefront behauptet.

Ihr meint wahrscheinlich England, werter Arminius, denn mit Frankreich ist der Kriegzustand bereits zu Spielbeginn Faktum. Die Kriegsbereitschaft der Briten ist allerdings schon ziemlich hoch. Jetzt ist die Frage: Steigt sie auch ohne deutschen Angriff auf Belgien weiter bis zum Kriegseintritt, z.B. wenn es den Franzosen schlecht ergeht? Und dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit des diplomatischen Drucks. Man müßte das mal ausprobieren...

[B@W] Abominus
01.07.11, 18:28
Um was für ein Spiel gehts hier denn eigentlich?

Würde ich auch gern wissen :???:.

Messerschmitt
01.07.11, 21:27
Gespielt wird SC WWI mit Boron als Entente. Sorry, daß wir das nicht in den Titel geschrieben haben.

Messerschmitt
01.07.11, 22:04
Der Kaiser erwies sich als geduldiger Zuhörer, der alles über den Krieg und die, aus seiner Sicht mögliche, Nachkriegszeit wissen wollte. Die Nachkriegswirren und daß die zwei folgenden Regierungsformen scheitern sollten betrachtete er mit Genugtuung. Über die Barbarei der Nazizeit bemerkte er lapidar, daß man das davon hätte, wenn ein kleiner Mann zu Macht käme.
Besonders interessiert war er an den zukünftigen Erfindungen. Da ich aus einem nichttechnischen Beruf kam, konnte ich die Entwicklung in dieser Richtung keineswegs vorantreiben. Die Notwendigkeit einer Panzerwaffe erkannte der Kaiser aber sofort und versprach, die Entwicklung voranzutreiben. Auch daß man bei der Entwicklung von Gasgeschossen nicht dem Feind hinterherhinken darf erkannte er.

Die Politiker erwiesen sich in dieser Zeit als willfährige Handlanger der Militärs. Da der Generalstab einen sofortigen Einmarsch in Belgien für Notwendig hielt, hatte keiner den Mut sich dem in den Weg stellen. Die Militärs verbreiteten den Glauben, der kommende Krieg könne durch die kleinste Verzögerung verloren werden. Allein dem Kaiser gelang es diesen Wahnsinn stoppen. Das ein Eingreifen der Briten nicht im Schlieffenplan vorgesehen war, leuchtete ihm sofort ein. Daß die Truppen im Westen mobilisiert wurden konnte hingegen nicht verhindert werden. Ein Umwerfen des Mobilisierungsplanes hätte Chaos ausgelöst.
Luxemburg wurde besetzt. Man konnte es nicht dem Feind überlassen. Dieser Schritt war aber vom Recht gedeckt. Deutschland war Schutzmacht Luxemburgs.

Ich hatte dem Kaiser eindringlich erklärt, daß ein langer Krieg bevorstand, der nicht in wenigen Monaten gewonnen werden konnte. Dazu waren zu viele Großmächte daran beteiligt. Ich sagte, man müsse sich auf die schwächsten Glieder der feindlichen Allianz konzentrieren. Dem stimmte er zu.

Daher wurden nach der Mobilisierung sofort 4 Korps in Richtung Süden in Marsch gesetzt. Dort würden sie schon bald gebraucht. Weitere Korps sollten in Richtung Osten in Marsch gesetzt werden. Aber erst später.

Mein erstes Ziel war erreicht. Deutschland hatte nicht den ersten Schuß abgegeben.

Messerschmitt
01.07.11, 22:45
Die Ereignisse nahmen ihren Lauf. Die Österreicher überschritten die Serbische Grenze, woraufhin die Russen in Galizien einmarschierten und Tarnopol und Czernowitz besetzten. Ein österreichischer Angriff auf eine russische Kavallerieeinheit wurde blutig abgewiesen. Dafür konnten die Österreicher eine serbische Division die nördlich vor Sarajevo vordrang zusammenschießen. Dadurch daß die Österreicher die 2. Armee in Galiezien mobilisierte, erwarten wir, daß die Serben aktiv werden. Das könnte eventuell gefährlich werden.

Der Franzmann verhielt sich ruhig. Sie bezogen ihre Stellungen.

Wir verlegten zwei Korps mit der Bahn nach Osten.

WEiterhin konnte ich den Kaiser überreden in modernere Infanteriewaffen und Grabentechniksforschung zu investieren. Mit der Auffrischung des Marinekorps waren die finanziellen Mittel damit erschöpft. Ich hatte irgendwie erwartet, daß dem Kaiserreich mehr Mittel zur Verfügung stehen würden.

Im Westen wurden noch 6 Korps mobilisiert. Die werden aber nicht alle nach Osten verlegt. Ich rechne damit, daß die Franzosen bald in Belgien einmarschieren.

Die treulosen Briten erklären uns den Krieg.

Ich verbringe meine Freizeit damit mir Berlin anzusehen. Es ist wirklich schön. Kein Vergleich zu dem Berlin, das ich kenne.
In der ganzen Stadt herrscht Hochstimmung. Man versteht aber nicht, warum wir die Franzosen nicht abgreifen. Man hat Blut geleckt. Mir ist dies befremdlich.

Messerschmitt
02.07.11, 00:29
Die Russen marschieren in Schleßien ein. Wir ziehen unsere Truppen dort zusammen. Es wird uns hoffentlich bald gelingen den Feind zu vernichten.

Im Westen werden weitere Einheiten mobilisiert.

Wir investieren in Panzer- und Grabenforschung.

Ein deutsches UBoot in der Nordsee wird angegriffen.

Die serbische Division bei Sarajevo wird vernichtet.

Demnächst werden Karten von der Front eintreffen. Wir sind schon gespannt.

Messerschmitt
02.07.11, 15:33
Bei Abwehrkämpfen werden in Schleßien und Galizien je ein deutsches und ein österreichisches Korps vernichtet. Das ist durchaus schmerzhaft. Es werden weitere Truppen in die Region verlegt. Der Feind muß unbedingt abgewehrt werden.

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/1.jpg

Im Gegenzug gelingt es uns im Westen zwei französische Korps und in Schleßien ein russisches Kavalleriekorps zu vernichten.

Cfant
02.07.11, 16:13
Hm, Ihr verzichtet auf einen Einmarsch in Belgien.... spannend. Ich werde dem Lauf der Dinge folgen. Vom Kaffeehaus in Wien aus, natürlich. :D

[B@W] Abominus
02.07.11, 16:24
Hmm, herrlich hässliche Grafik :D.

Zwar nicht mein Fall, aber viel Spaß damit :).

Messerschmitt
03.07.11, 10:09
Am 26.09.1914 ruhen die Fronten wir müssen unsere Verluste ausgleichen. Dies allein verschlingt unsere gesamten MPP. Der Feind blieb auch ruhig.

Messerschmitt
03.07.11, 10:10
Am 24.10.1914 tritt der Feind wieder zur Offensive in Schleßien an. Unser Marinekorps wird schwer angeschlagen, hält aber Stand. Im Gegenangriff konnte ein russisches Korps vernichtet werden.

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/2.jpg

In Galizien geht eine österreichische Division verloren.

Wir stellen in Schleßien noch ein Landwehrkorps auf und investieren weiter in die Forschung. Bislang wurde noch nichts entwickelt.

Messerschmitt
03.07.11, 15:53
21.11.1914: Die Russen greifen in Schleßien hart an. Zwei deutsche Korps werden vernichtet. Der Kaiser ist mit mir zufrieden. Es hat sich gezeigt, daß mehr Truppen in den Osten verlegt werden mußten. Wir verlegen ein weiteres Korps von der Westfront in die Region und stellen ein Korps wieder auf. Wir brauchen aber noch mehr Truppen, das ist klar. Bei unserem Gegenangriff wird ein russisches Korps vernichtet.

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/3.jpg

Im Westen bleibt alles ruhig.

Die Österreicher entwickeln Grabentechnik Stufe 1.

Tatsächlich macht mir die Situation im Osten Sorgen. Wir können nicht mehr viele Truppen in die Region verlegen, da wir auch mit einem Angriff der Franzosen auf Belgien rechnen müssen. Wir müssen dem Herr werden.

Messerschmitt
03.07.11, 18:23
19.12.1914: Die Russen ziehen sich zurück. Auf dem Rückzug vernichten sie noch ein deutsches Korps. Wir lecken unsere Wunden. Ich vermute, daß die Russen als nächstes in Ostpreußen zuschlagen werden.

Seine Majestät ließ in Österreich anfragen, ob man Triest an die Italiener abtritt, um einen Krieg zu vermeiden. Man erhielt die Antwort, Deutschland könne ja Elsaß-Lothringen abtreten, um im Westen Ruhe zu schaffen.

Unsere Forschungsinvestitionen in gepanzerte Kampffahrzeuge beginnt sich bereits auszuzahlen. Wir haben Stufe 1 entwickelt. Wir hoffen 1915 bereits ein Modell einsetzten zu können.

Duke of York
04.07.11, 17:12
Wir kennen Uns mit dem Spiel noch nicht wirklich gut aus, haben est ein paar mal die Demo getestet, aber eines ist auffällig:
Eure Truppen im Osten haben viel zu hohe Verluste gegen die Russen. Ihr solltet dringend mindestens 2 HQs (zusätzlich zum Hindenburg-HQ) an die Ostfront verlegen oder dort aufstellen. Ansonsten werden die wertvollen Korps nur sinnlos einzeln aufgerieben.

Weiterhin scheint es, als dass der Russe massiv Richtung Breslau-Krakau steht. Wäre es da nicht eine Option, Warschau im Norden und Osten zu umfassen und ihm in den Rücken zu stoßen?
Im Westen macht Ihr doch eh nur Sitzkrieg.

mfg
DoY

Messerschmitt
04.07.11, 17:16
30.01.1915: Ruhe an allen Fronten. Wir benötigten dies dringend. Wir forschen weiter. Österreich entwickelt Industrietech 1.

Italienische Nationalisten fordern den Kriegseintritt. Das kommt schon sehr früh. Wir rechnen mit dem Kriegseintritt in 1 - spätestens 2 Runden.

@DoY Wir werden uns bald mit Eurem Post befassen.

Messerschmitt
04.07.11, 17:47
@Duke of York:

Wir wissen momentan nicht wie der Feind aufgestellt ist. Vielleicht wißt ihr mehr von der Berichterstattung des Feindes. Wir wissen nur, daß uns sehr viele Truppen gegenüberstehen. Mittlerweile hat sich die Zahl unserer Korps im Osten ansehnlich erhöht. Wir glauben einem erneuten Angriff stand halten zu können.
Momentan haben wir mit dem HindenburgHQ zwei HQs im Osten stehen. Wir würden gerne noch eines aufstellen sobald wir über genug MPPs verfügen.
Ich erwarte nicht, daß es beim Sitzkrieg im Westen bleibt. Ich hatte eigentlich schon für Oktober / November erwartet, daß die Entente Belgien den Krieg erklärt. Für diesen Fall muß ich im Westen Truppen in Reserve stellen. Sollte der Feind Belgien nicht angreifen, wird es wohl bei diesem Stand der Front für eine Weile bleiben. Dann hat der Feind aber genug Truppen in Reserve. Es fragt sich, wo er sie dann einsetzt. Der Otto ist eigentlich das schwächste Glied in unseren Reihen. Ihn anzugreifen wäre ein Kinderspiel. Auch für diesen Fall muß vorgeplant werden.
Italien wird auch bald in den Krieg eintreten. Dort benötigen wir deutsche Truppen und ein HQ. Auch der österreicher muß dort Truppen aufstellen.

Momentan sehen wir überall nur Baustellen. Wir möchten momentan verlustreiche Kämpfe vermeiden und weitere Truppen aufstellen. Es wird aber nicht bei dem Sitzkrieg bleiben. Wir möchten 1915 gerne Belgrad einnehmen und den Bulgaren ins Spiel bringen. Dann geht es vielleicht schneller mit dem Fall Serbiens. Auch an der Ostfront werden wir 1915 noch aktiv werden. Wenn wir noch Warschau einnehmen könnten wäre schön.

Duke of York
04.07.11, 18:14
Sollte die Entete Belgien angreifen (was fraglich ist, denn sie ist auf ihren "guten Ruf" angewiesen), dann wird sie von den belgischen Festungen auch mindestens 1 Runde aufgehalten und steht nicht direkt an Eurer Grenze. Genug Zeit, um z.B. 2 HQs und einige Korps aus dem Osten zurückzuholen.
Aber genau die werden jetzt dort gebraucht, im Osten spielt die Musik. Wobei es für die Verlegung schon wieder fast zu spät ist. Ihr müsst euch das mal vorstellen. Ihr seid im Westen völlig passiv und im Osten hat trotzdem der Russe die Initiative, was vermutlich daran liegt, dass Ihr viel zu zögerlich die Ostfront verstärkt habt.

Messerschmitt
04.07.11, 21:45
Wir stellen zwei Korps wieder auf, die der Russe zerschlagen hat. Dies kostet scheinbar nur die Hälfte der MPP eines neuen Korps.

Wir bereiten ein HQ an der Westfront zum Abtransport nach dem Osten vor.

Österreich entwickelt Industrietech 2.

Ansonsten herrscht an den Fronten Ruhe. Italienisch Nationalisten wiederholen ihren Ruf nach dem Kriegseintritt.

Messerschmitt
04.07.11, 23:57
24.04.1915:

Ein deutsches HQ wird von der Westfront in den Osten verlegt. Ich empfehle offensiv zu werden.

Die Österreicher stellen an der italienischen Grenze ein zweites Korps auf.

Deutschland entwickelt Industrietech 1. Endlich.

Italien tritt in den Krieg ein.

Messerschmitt
05.07.11, 01:56
22.05.1915:

Italien besetzt das geräumte Trento und räumt im Gegenzug Udine und die umgebende Ebene. Deutschland erklärt dem verräterischen Italien den Krieg und die Armee Mackensen marschiert in Udine ein.

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/4.jpg

Deutschland entwickelt Industrietech 2 und investiert weiter in Gas-Geschoß-Produktion.

Messerschmitt
05.07.11, 17:15
19.06.1915:

Der Otto entwickelt Gas 1. Das ist günstig für den geplanten Angriff auf Belgrad. Dazu fehlt uns aber noch 1 Ari und 1-2 Inf.-Korps.

Sonst nichts Neues.

Duke of York
05.07.11, 17:25
22.05.1915:

Italien besetzt das geräumte Trento ...

Warum habt Ihr denn Trento geräumt?
Hätte sich dort nicht ein Korps einbuddeln können? Auch wenn dies der Itaka von mehreren Seiten angreifen könnte, so hätte er doch sicher mehr Verluste erlitten.

Messerschmitt
05.07.11, 19:08
Trento kann von mehreren Seiten angegriffen werden. Es ist ein bißchen undurchschaubar, welche Berge passiert werden können und welche nicht. Wir haben uns entschlossen weiter hinten eine günstigere Verteidigungslinie zu errichten.

17.07.1915:

Österreich kauft eine Ari. Noch ein zwei Korps, dann beginnen wir einen Angriff auf Belgrad.

Deutschland entwickelt irgenwas und Österreich entwickelt Schwere Ari 2. Wir warten immer noch auf Inf-Waffen 1. Da tut sich scheinbar garnichts. Sonst läuft die Forschung zufriedenstellend.

Wir tun uns schwer, die Fronten aufzubrechen ohne Inf-Waffen 1.

Cfant
05.07.11, 19:16
Wie sehen denn die langfristigen Pläne aus? Erst Serbien, dann Italien? Oder doch Russland?

Messerschmitt
05.07.11, 19:31
Ich denke Belgrad können wir dieses Jahr noch holen. In Italien und Rußland kommen wir nicht recht weiter. Am Liebsten wäre uns, wir würden vor dem Russen Inf-Waffen 1 entwickeln. Das würde uns sehr helfen die starre Front aufzubrechen. Er hat sich recht günstig hinter Flüssen verschanzt.
Wir haben mittlerweile genug (deutsche) MPP gespart um ein HQ und 5 Korps aufzustellen. Damit könnten wir an anderer Stelle aktiv werden, vielleicht Serbien. Warschau erscheint mir momentan unerreichbar. Wir werden noch ein paar Karten nachreichen und dann gerne Vorschläge entgegennehmen.

Messerschmitt
05.07.11, 19:46
Ostpreußen:

Hier könnte man tatsächlich schnell aktiv werden. Hier hat sich seit Kriegsbeginn noch gar nichts getan. Eine Offensive würde aber nur die Front verlängern, aber den Feind eventuell zwingen Truppen vor Warschau abzuziehen.

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/5.jpg

Polen:

Hier geht es gar nicht vorwärts. Ein Angriff würde blutig abgewiesen werden. Ich vermute hier mindestens 15 feindliche Korps. Ich denke, hier herrscht Status Quo. 5 Korps mehr würden nichts ausmachen.

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/6.jpg

Serbien:

Deutsche Truppen hier her zu bringen würde entweder lange dauern oder unnötig MPP kosten. Ich denke der Österreicher kann hier in 3 - 4 Runden alleine aktiv werden.

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/7.jpg

Cfant
05.07.11, 20:05
Die Wahrheit ist: Ich bin nicht recht optimistisch. Ihr habt auf den Angriff auf Belgien verzichtet, aber nicht recht was gewonnen dabei, will mir scheinen. Patt im Osten, Patt im Süden, Patt im Westen.
Ich vermute,dass auch bei diesem Spiel auf lange Sicht die Entente im Vorteil sein wird.
Meine Meinung: Ihr solltet einen Schwerpunkt setzen und diesen dann mit aller Kraft durchkämpfen.

Westen scheidet wohl aus, also Russland oder Serbien/Italien.

aber das ist nur meine unprofessionelle Meinung ;)

Messerschmitt
05.07.11, 20:44
31.07.1915:

Die Entente hat Holland beeinflußt. Jetzt müssen wir auch in der Richtung tätig werden.

Österreich stellt an der serbischen Grenze ein Inf.-Korps auf. Hier wollen wir nächste Runde Belgrad angreifen.

Gute Nachrichten: Wir haben Inf-Waffen 1 entwickelt. Nächste Runde rüsten wir unsere Truppen im Osten auf, dann probieren wir einen Angriff.

hohe_Berge
05.07.11, 21:11
Westen scheidet wohl aus, also Russland oder Serbien/Italien.


Ich würde Italien nehmen. Jetzt kann man da noch durch, keine zu große Verschanzungsqualität. Alles dahin und durch. Auch die KUK Ari dorthin.
Kann man per Flugzeug schon aufklären?

Glück Auf

Messerschmitt
05.07.11, 21:30
Das Gelände in Italien ist recht ungünstig für uns. Es spricht auch dagegen, daß französische Truppen eingreifen können. Davon müßte er genügend rumstehen haben, um sie an anderen Orten einzusetzen. Wir gedenken in Italien erstmal passiv zu bleiben. Wir wollen zunächst Belgrad einnehmen. Dieser Erfolg wird Bulgarien beeinflussen. Ich halte es für möglich, daß Bulgarien noch 1915 den Mittelmächten beitritt, wenn wir Belgrad haben. Ich denke in Serbien ist jetzt sogar noch mehr als nur Belgrad drin. Wir sind gerüstet genug.

Auch wollen wir sehen, was unsere neue Waffentechnik gegen die Russen bewirkt. Blutig werden die Kämpfe auf jeden Fall. Ich hoffe jedoch die Front aufbrechen zu können. Wenn wir eine Chance haben, die Russen zu schlagen, dann jetzt, bei unserem Technologievorteil. In Italien können wir nebenher versuchen, ein bißchen vorwärts zu kommen. Daß die Gelegenheit dort jetzt noch günstig ist, dem stimme ich zu.

Ich sitze lange mit dem Kaiser zusammen und wir schmieden Pläne. Seine Majestät ist in Hochstimmung. Wir sind gespannt, wie die Schlacht um Belgrad verläuft. Nächste Runde werden wir die Serben aus ihrem Dornröschenschlaf wecken. Gleichzeitig sollen die deutschen Truppen im Osten mit den neuen Waffen ausgerüstet werden. Dann wird bald auch dort der Sturm losbrechen.

Messerschmitt
06.07.11, 16:26
Die nächsten Wochen verliefen ebenfalls ruhig. Wir geben aber kräftig MPP aus. Wir kaufen ein HQ und 5 Korps. Wir platzieren sie in Ostpreußen. Hier wollen wir nächste Runde zuschlagen. Das Geld reicht noch um alle Korps im Osten und einige im Westen zu upgraden.

Österreich kauft noch ein Korps für die Serbienfront und upgraded die beiden dortigen Ari's.

Der Otto investiert in Forschung.

Deutschland entwickelt Industrietech 3. Ein Anschlag (Event) eines österreichischen Kommandounternehmen auf einen italienischen Hafen gelingt. Es ist unbekannt, welcher Schaden angerichtet worden ist.

Zahn
06.07.11, 18:02
Na, da bin ich auf den Knall gespannt, wenn der beiderseitige Sitzkrieg endet.

Messerschmitt
06.07.11, 18:03
Vom Feind ist durchgesickert, daß die Entente auch was plant. Ich vermute ja, daß es gegen den Otto geht. Wir haben auch eine russische Ari im Kaukasus gesichtet. Was sollte die sonst dort? Momentan hätten wir noch keine Möglichkeit dem Otto zu Hilfe zu kommen.

Vernichter
06.07.11, 18:09
Werter Messerschmitt, wir verstehen euren Ansatz nicht so ganz. Ihr habt auf einen Angriff im Westen verzichtet, macht aber zugleich im Osten so gut wie nichts, also nur das was man hätte auch bei einer massiven Offensive im Westen auch herauschlagen können. Würde es sich nicht eher anbieten, sich die Herausnahme des Russen aus dem Krieg bis Ende 1915 zum Ziel zu stecken und die Schaffung der Voraussetzungen dafür schon im Jahre 1914 anzustreben?

Messerschmitt
06.07.11, 18:24
Wir gehen davon aus, daß der Angriff auf Belgien nichts bringt. Man steht am Ende nur etwa an der belgisch-französischen Grenze und hat eine lange Front. Wir wagten nicht alle Truppen an die Ostfront zu werfen, da wir mit einem französischen Angriff auf Belgien rechneten (passiert im SP immer). Wir wundern uns, daß der Feind darauf verzichtet. (Wir hätten natürlich uns gerne auch ein Stück von Belgien unter den Nagel gerissen und die belgischen Truppen wären auch willkommen gewesen.)
Tatsächlich ist es uns gelungen die Russen 1914 vom Reich abzuhalten. 1915 wollen wir schon dort noch etwas reißen. Den Feind an seiner stärksten Stelle (um Warschau) anzugreifen halten wir aber für unklug. Er ist dort tief eingebuddelt und wir vermuten daß er mittlerweile auch mindestens Grabentechnik 2 entwickelt hat. Stattdessen wollen wir ihn aus seinen Gräben herauslocken. Er wird mindestens 5 - 8 Korps von dort abziehen müssen um uns zu stoppen. Dann können wir vielleicht auch in Polen aktiv werden, mal sehen. Auf jeden Fall denken wir, daß die Initiative bei uns liegt.

Grundlage unserer Strategie ist der, daß wir davon ausgehen, daß ein großer Sieg (Kapitulation zweier Großmächte) im MP nicht möglich ist. Wir streben daher einen kleinen Sieg an.
Wir glauben auch nicht, daß es möglich ist Paris zu erreichen. Damit ist der Schlieffenplan sowieso hinfällig. Der Angriff auf Belgien mit den diplomatischen Folgen ist unnötig.

Vernichter
06.07.11, 18:33
Ihr solltet aber bedenken, dass ihr mit dem Verzicht auf den Angriff im Westen ebenfalls auf die Erbeutung französischer und belgischer Industrie verzichtet habt. Zumindest die französische Industrie leistet nunmehr einen Beitrag zu der sowieso vorhandenen langfristigen Überlegenheit des Feindes. Auch der Brite kann nunmehr vollkommen gelöst agieren, was auch der Grund dafür sein wird, dass Boron nicht in Belgien eingreift.

Irgendwo werdet ihr bluten müssen, um zu gewinnen, weil die Zeit ja wahrscheinlich gegen euch ist (wir kennen das Spiel nicht, ist aber bei den meisten Spielen zu dem Szenario der Fall). Es muss ja nicht Warschau direkt sein. Ein Angriff im Baltikum würde z.B auch eine Wirkung entfalten können.

Messerschmitt
06.07.11, 19:26
21.08.1915:

Diese Runde ist wirklich viel passiert. Angefangen hat es aber nicht gut. Die Franzosen haben uns zwei Korps weggeballert, haben sich aber nicht aus ihren Stellungen gewagt. Wir hoffen unsere neuen Sturmtruppen halten dem Beschuß besser stand.

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/8.jpg

Deutschland frischt weiter Truppen auf und stellt die zwei Korps wieder auf.

Die Österreicher starten ihre Offensive auf Serbien. Zuerst beginnen wir mit dem Beschuß von Belgrad. Der Beschuß zeigte leider nur geringe Wirkung. Fast schon glauben wir die Stadt nicht nehmen zu können, aber beim letzten Angriff wird das verteidigende Korps endlich vernichtet. Die Sieger ziehen im Triumph in die geschlagene Stadt ein.

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/9.jpg

In Ostpreußen beginnt auch endlich die lang vorbereitete Offensive gegen die Russen. Ein Korps in Siauliai, das sich sehr geschickt verschanzt hat, wird vernichtet. Ein weiteres entgeht nur knapp der Vernichtung.

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/10.jpg

Die Runde endet damit, daß die Bulgaren sich für den Krieg rüsten. Das sind auch gute Nachrichten. Wir sind sehr gespannt, wie der Feind nun reagiert.

Duke of York
06.07.11, 19:35
Ein Angriff im Baltikum würde z.B auch eine Wirkung entfalten können.

Ein Vorstoß auf der Linie Kovno-Vilna-Minsk kostet den Feind alleine 75 Moral und 30 MPP. Riga mit nochmal 25 Moral und 10 MPP ist dann auch in Reichweite.
Das letzte Bild des werten Messerschmitt sieht ja auch recht vielversprechend aus.

Messerschmitt
06.07.11, 19:37
Ihr solltet aber bedenken, dass ihr mit dem Verzicht auf den Angriff im Westen ebenfalls auf die Erbeutung französischer und belgischer Industrie verzichtet habt. Zumindest die französische Industrie leistet nunmehr einen Beitrag zu der sowieso vorhandenen langfristigen Überlegenheit des Feindes. Auch der Brite kann nunmehr vollkommen gelöst agieren, was auch der Grund dafür sein wird, dass Boron nicht in Belgien eingreift.

Irgendwo werdet ihr bluten müssen, um zu gewinnen, weil die Zeit ja wahrscheinlich gegen euch ist (wir kennen das Spiel nicht, ist aber bei den meisten Spielen zu dem Szenario der Fall). Es muss ja nicht Warschau direkt sein. Ein Angriff im Baltikum würde z.B auch eine Wirkung entfalten können.

Keine Sorge, wir werden kämpfen, und wir wollen den Krieg gewinnen. Die Truppen die die Briten frei haben, haben wir auch frei. Uns soll es aber recht sein, wenn Belgien neutral bleibt.

hohe_Berge
06.07.11, 19:46
Wo sind die Briten? Durch Eure Maßnahme Belgien nicht anzugreifen, schafft es Eurer Gegner, das sich Frankreich mit eigenen Truppen verteidigen kann. Zusätzlich die größere MMP Rate. Euer Gegner scheint sich schon so sicher zu sein, das er schon 1914 angreift. So was macht er mit den Briten?
Seeanlandungen sind doch überall möglich, oder? In Rußland seid Ihr jetzt am Drücker, da schließe ich mich meinen Vorrednern an, nutzt es aus.
Weiterhin viel Erfolg, ein sehr guter AAR.

Glück Auf

Messerschmitt
06.07.11, 21:55
Ja. es kann nicht ausgeschlossen werden, daß die Briten irgendwo landen.

Weiter gehts:

Wir verlieren schon wieder 2 Korps bei Angriffen der Franzosen. Wir nehmen die Front etwas zurück.

Im Baltikum nehmen wir Libau ein und vernichten eine weitere Division.

Luitpold
07.07.11, 22:40
Wir wünschen Euch viel Spaß und weiterhin Erfolge beim Kampf gegen einen wirklich widerlichen Feind.

(Eine gleichlautende Wunschkarte geht auch an den werten Herrn Feind.
Hetzen Wir die beiden ein wenig auf, so sind Wir der lachende Dritte, der viele weitere schöne Kampfberichte zu Gesicht bekommt.)

hohe_Berge
07.07.11, 22:52
Weiter gehts:

Wir verlieren schon wieder 2 Korps bei Angriffen der Franzosen. Wir nehmen die Front etwas zurück.


Euer Gegner schmeist die Blutmühle an. Wie sieht es mit der Moral aus?

Glück Auf

Arminius
08.07.11, 11:24
Mehr Bilder wären nett. Vielen dank.

Messerschmitt
08.07.11, 18:29
23.10.1915:

Die Russen treten bei Kovno erstmals zum Gegenangriff an. Die Angriffe sind aber unkoordiniert. In unserem Gegenangriff vernichten wir zwei Korps.

In Serbien vernichten wir eine Division.

Deutschland entwickelt Industrietech 4 und der Otto Inf-Waffen 1.

Kamerad
08.07.11, 18:34
Ja, ich würde mir auch gerne ein paar mehr Bilder wünschen.

Messerschmitt
09.07.11, 10:17
Wir vergessen immer Bilder anzufertigen. Wir werden zukünftig daran denken.

Der Feind hat die Festung Metz eingenommen. Wir spielen ab jetzt, so glauben wir, nur noch gegen die Niederlage. Der Feind ist uns artillerietechnisch überlegen. Er hat bei Gasproduktion einen erheblichen Vorsprung und kann somit mehr Schüsse abgeben. Wir haben bei Gas noch gar nichts produziert, obwohl wir seit Kriegsbeginn daran forschen. Wir räumen ein, daß wir nur einen Forschungspunkt gekauft haben, aber auch damit hätten wir längst zumindest eine Stufe erforschen sollen. Es erscheint uns großteils vom Zufall abhängig, welche Technologien man erforscht. Wir werden jetzt zwar unseren Schwerpunkt auf die erforschung der Gasproduktion legen, aber der Feind wird uns sicher noch einige Korps zerstören, bevor wir auch nur Stufe 1 erforscht haben. Das ist bitter.

Der Feind hat eingeräumt, daß die Briten auch noch auf Stufe 0 sind, Das zeigt, daß auch größere Forschungsinvestitionen nicht immer zum Erfolg führen.

Wir konnten Metz zwar wieder einnehmen, aber oft wird uns das nicht mehr gelingen, weil uns die Artilleriemunition ausgeht. Im Baltikum kommen wir auch nicht so recht voran, sind dem Feind aber zahlenmäßig noch überlegen. Uns fehlt die Artillerie um die Front aufzubrechen.

Wir bauen im Westen ein Eisenbahngeschütz.

Duke of York
09.07.11, 12:16
Ohne Euch damit zu nahe zu treten, aber die drohende Niederlage auf Pech bei der Forschung zurückzuführen, greift nach Unserer Ansicht etwas kurz.

Euer durchaus interessanter Ansatz, nicht in Belgien einzumarschieren, hätte zwingend zur Folge haben müssen, dass Ihr stattdessen schnellstmöglich mindestens 2 komplette Armeen (je 1 HQs mit 5 Korps, bevorzugt Kavallerie) sowie die Artillerie nach Polen verlegt. Deutschlands Startvorteil, quasi zu Beginn voll kriegsbereit zu sein und über die höchste MPP zu verfügen, muss man schnell in Eroberungen und Vernichtung gegnerischer Korps umsetzen. Die Entete braucht einige Runden zur Mobilisierung und Organisation ihrer Armeen sowie zum Aufbau ihrer Rüstung. Der Russe leidet zu Beginn unter MPP-Mangel und seine Mobilisierung erfolgt größtenteils in Galizien und nicht in Polen. Er hat überhaupt nicht die Möglichkeit, dem Einmarsch von 2 starken Armeen (eigentlich 3, da ja noch Hindenburg dazu kommt) eine geordnete und gut versorgte Verteidigung entgegenzustellen. Selbst wenn er Euch einige Korps entgegenwirft, solltet Ihr die locker vernichten können.

Es sollte also mindestens möglich sein, Polen zu erobern und sich dort seinen Startvorteil in MPP und Moral umzusetzen, wenn schon nicht Belgien erobert wird. Stattdessen jedoch ist der Russe sogar in Schlesien einmarschiert und hat Eure Minen besetzt. Die Differenz aus dieser Fehlentwicklung (keine Verluste beim Gegner, stattdessen Verluste bei Euch) sind mindestens 100 MPP jede Runde und mit diesen hättet Ihr locker alle möglichen Technologien erforschen können.

Ausserdem ... hättet Ihr Warschau erobert, wären die Bedingungen für einen kleinen Sieg erfüllt. Von da an hättet Ihr nur noch verteidigen müssen, was bedeutet: Forschungsschwerpunkt auf Einbuddeln und Ari zur Verteidigung.

Lewis Armistead
09.07.11, 13:15
Wir müssen uns der Meinung des Duke von York in den genannten Punkten leider anschließen werter Messerschmidt auch wenn wir als Nichtbesitzer des Spieles hier als Laie sprechen...

Jedoch denke ich nicht, dass man den Kopf schon in den Sand stecken sollte.

Die aktuelle Offensive in Ostpreußen sehe ich sehr positiv an da sich dadurch eure Front nicht wirklich verlängert sondern eher in eine andere Richtung verschiebt...und ihr gleichzeitig die Warschaufront des Russen flankiert.

Als wichtigen Eckpfeiler und Hauptziel der Offensive sind wir jedoch der Meinung dass Riga unbedingt angegriffen werden sollte...

Ihr erwähntet vor ein paar Posts ihr hättet MP gespart für 5 Korps+HQ...jetzt ist der Zeitpunkt sie einzusetzen wo ihr mit der Infanterietech voraus seid und der Russe am laufen ist...

Bei Italien fragen wir uns warum ihr dort solche Truppenmassen konzentriert habt wenn ihr damit nicht angreift...dann führt diese doch Serbien oder dem Osten zu wo ihr sie gut brauchen könntet.

Den Kopf bereits in den Sand zu stecken halten wir 1915 eindeutig für verfrüht...auch euer Gegner kann Fehler machen auch wenn er im Moment planvoller zu agieren scheint als ihr...

Noch einmal unsere Hochachtung für den schönen AAR. Wir wollen nur die Mittelmächte siegen sehen, nicht mit euch meckern. Bisher haben wir uns mit Posts hier zurückgehalten da wir auch beim werten Boron mitlesen...

Messerschmitt
12.07.11, 17:29
Weiter gehts. Diesmal wird von zwei Zügen berichtet.

Im ersten Zug nehmen wir in Serbien Nish ein. Nur an dieser Front verläuft der Krieg noch planmäßig.

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/11.jpg

Die Franzosen starten in ihrem Zug eine Großoffensive und ballern uns drei Korps weg. Ein viertes wird in die Flucht getrieben. Zu Beginn unseres Zuges klafft ein riesiges Loch in unserer Front.

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/12.jpg

Unser darauffolgender Zug bringt unseren bislang größten Erfolg an der Westfront: Wir vernichten 5 Korps.

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/13.jpg

Die Serben haben sich weiter zurückgezogen. Wir frischen erst unsere Truppen auf und ziehen in der nächsten Runde nach.

Messerschmitt
14.07.11, 11:35
Meine Besuche beim Kaiser werden immer seltener. Man bezieht mich nicht mehr in die Planungen ein. Ich fürchte für meine Person das Schlimmste, da mein Schicksal sicher mit dem Ausgang des Krieges verknüpft sein wird.

Es gärt im Volk. Man hat uns von den Nahrungsmittellieferungen aus Holland abgeschnitten und auch die Schweden beginnen die Seiten zu wechseln. Dabei höre ich von neuen feindlichen Offensiven im Baltikum und im Westen, weiß aber noch nichts Genaues. Ich dachte, die Verteidigung sei stärker, aber einige Salven aus den feindlichen Geschützen ballern uns die Deckung weg und unsere Korps stehen schutzlos den Angriffen des Feindes gegenüber. Ich habe mich getäuscht. Das kommt davon, wenn man einen Beamten schickt und keine Militärs...

Ich sitze täglich bis weit nach Sonnenuntergang immer am Spreeufer und denke über das Wesen der Zeit nach. Wenn ich versagt habe, wird man einen Anderen schicken. Allerdings erst in 96 Jahren. Wie wird mein Leben bis dahin in dieser Zeitspanne verlaufen? Wenn man einen anderen schickt, werde ich dann Zuhause, in meiner Zeit bleiben können und wie wird diese nach einer erfolgreichen Mission aussehen? Fragen über Fragen...

Messerschmitt
18.07.11, 18:14
Juli 1916:

Wie man sieht hat der Feind Holland schon stark beeinflußt. Es schwenkt langsam aber sicher in Richtung Entente:

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/15.jpg

Wir versuchen gegenzusteuern, erreichen aber nur einen Wirkungsgrad von 35 Prozent und hatten bisher noch keinen diplomatischen Erfolg. Der Feind erreicht sicher un die 60 %. Das bedeutet, bald wird Holland in den Krieg eintreten. Dann werden sicher britische Truppen anlanden. Der Kaiser hat daher beschlossen die Offensive im Osten einzustellen,

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/14.jpg

und sich kämpfend bis Danzig zurückzuziehen. Die freiwerdenden Truppen sollen dann zur Eroberung Hollands eingesetzt werden. Wie man auch sieht ist die Moral des Reichs im Keller. Ich rechne mit einer Revolution im Jahre 1917.

Ruprecht I.
18.07.11, 18:26
Wie man auch sieht ist die Moral des Reichs im Keller. Ich rechne mit einer Revolution im Jahre 1917.

Und diesmal wird man sich hoffentlich nicht mit halben Sachen begnügen, sondern mit den gekrönten Häuptern verfahren, wie es ihnen gebührt! :opa:
Allons enfants de la patrieeeeee :feier:

Lewis Armistead
19.07.11, 12:54
Das halten wir, verzeiht uns für Schwachsinn...die Offensive im Baltikum war doch von Erfolg gekrönt...die eroberten Städte bringen euch jede Runde extra MP und eure Front wird durch sie nicht viel länger...

So begradigt dort eure Front, buddelt euch ein und verlegt den Großteil der Artillerie + freiwerdende Truppen in den Westen und kommt den Alliierten mit der Invasion Hollands zuvor.

So könnt ihr in diesem Zug angreifen und den isolierten holländischen Truppen Schläge ersetzen während die Allierten euch nur entgegen rücken...

Nach diesem Zug grabt euch ein und lasst sie kommen...so habt ihr noch halb Holland genommen und der Alliierte muss weiter angreifen und hat durch seine monatelange Beeinflussung Hollands MP-technisch nichts gewonnen da ihr die Hälfte besetzt haltet...

Duke of York
19.07.11, 13:05
Das halten wir, verzeiht uns für Schwachsinn...die Offensive im Baltikum war doch von Erfolg gekrönt...die eroberten Städte bringen euch jede Runde extra MP und eure Front wird durch sie nicht viel länger...

So begradigt dort eure Front, buddelt euch ein und verlegt den Großteil der Artillerie + freiwerdende Truppen in den Westen und kommt den Alliierten mit der Invasion Hollands zuvor.

So könnt ihr in diesem Zug angreifen und den isolierten holländischen Truppen Schläge ersetzen während die Allierten euch nur entgegen rücken...

Nach diesem Zug grabt euch ein und lasst sie kommen...so habt ihr noch halb Holland genommen und der Alliierte muss weiter angreifen und hat durch seine monatelange Beeinflussung Hollands MP-technisch nichts gewonnen da ihr die Hälfte besetzt haltet...

Dem stimmen Wir zu!
Und stellt (sofern möglich) noch ewas mehr Artillerie an die französische Grenze und erforscht Artillerie- und Shell-Techs. Das und das Gelände dort wird diese Front beruhigen.

Messerschmitt
22.07.11, 14:22
Wir verstehen Euch, auch uns fällt es schwer die mit deutschem Blut eroberten Ostgebiete wieder aufzugeben. Allerdings erfordert dies die Situation. Die ständigen Angriffe haben im Heer viel an Substanz gekostet. 6-7 Korps wurden vernichtet, die wir nicht mehr aufstellen konnten. Wir sind, außer in Serbien, an allen Fronten dem Feind unterlegen. Es zeichnet sich ab, daß der Krieg schon in diesem Jahr enden wird, durch Aufgabe Deutschlands. Das Einzige was wir noch erhoffen können, ist ein Einbrechen des Feindes in die Reichsgrenzen zu verhindern. Wir sind zuversichtlich, daß uns wenigstens das noch gelingen wird. Somit wird der Krieg an den Reichsgrenzen geschlagen und nicht im eigenen Land.

Cfant
22.07.11, 15:00
Wir drücken Euch die Daumen und Zehen, dass dies gelingen möge! Immerhin wäre dies der ideale Nährboden für eine dezene Dolchstoßlegende samt Revanchekriegsgedanken :D

Auf auf, schreibt ein neues Nibelungenepos! :)

Messerschmitt
28.07.11, 17:41
Armes Deutschland! Es steht kurz vor der Niederlage. Der Kaiser ließ die Flotte auslaufen. Es gelang die britische Blockade zu durchbrechen. Es wurden glaube ich auch kleinere feindliche Einheiten versenkt. Der Feind stellte sich aber nicht zum Kampf.

Die Briten landeten in Griechenland. So werden sie kurz vor Kriegsende also auch noch aktiv. Ich hatte ja eigentlich mit einer Landung in Norddeutschland gerechnet, oder daß sie in Holland auftauchen würden, sobald dieses ins feindliche Lager gewechselt sind. Dazu wird es jetzt wohl aber nicht mehr kommen. Die Briten in Griechenland versuchten sich unerkannt zum Bosporus zu schleichen, wurden aber entdeckt. Eilig wurden dort Truppen zusammengezogen, wonach der Feind auf Sofia marschierte und es einnahm. Das ausscheiden Bulgariens ließ die Deutsche Moral auf 8 % fallen.

Elsaß und Lothringen wurde an die Franzosen verloren. Sie haben auch den Rhein schon überschritten und stehen im Schwarzwald. Ostpreußen ging an die Russen verloren. Einige Korps sind dort abgeschnitten. Es wird versucht auf Höhe Danzigs eine Auffangstellung vorzubereiten. Es hatte sich gezeigt, daß wir uns zu spät aus dem Baltikum zurückgezogen haben.

Ich versuche die Gründe meines Scheiterns zu erforschen. Zum einen war es MP-Unerfahrenheit. Dann hatten ich nicht nachdrücklich genug wichtige Techs erforscht. Industrietech hätte vorrang haben müssen. Dies erforschten wir mit 1-2 Punkten. Es hätten wohl 4 oder 5 sein müssen. Zum Anfang des Spiels wären noch Graben und Gas wichtig gewesen. Wir hatten unsere Forschung zu breit gefächert und auch schon am Anfang Panzer erforscht und erfuhren erst später, daß man die erst 1916 bauen kann. Panzer finde ich jetzt nicht mehr wichtig. Sie mögen schon stark sein, werden aber von der Ari gnadenlos zusammengeschossen und geben dann noch Moralabzug.

Dann hatte ich die Wirkung der Artillerie unterschätzt. Borons Ari-Angriffe waren verherend.

Der Infanterietech, auf den ich große Erwartungen gesetzt hatte, erwies sich als weniger wirksam.

Letztlich hätte vielleicht doch noch eine Hausregel aufgenommen werden sollen, nämlich daß die Entente nicht Belgien , vielleicht sogar gar keinem neutralen Land,den Krieg erklären darf. Da ich ständig mit einem Angriff rechnete, mußte ich von Anfang an Kräfte im Westen zurücklassen, die im Osten gefehlt hatten. Meine Entscheidung Belgien nicht anzugreifen halte ich immer noch für richtig, aber erst durch o. a. Hausregel macht dies überhaupt erst Sinn.

Jetzt bin ich jedenfalls froh, daß das Spiel bald endet. Und wie ich es jetzt bereue, diesen Niederlagen-AAR angefangen zu haben. Boron und ich werden wie anfangs vereinabrt noch ein Spiel machen, mit vertauschten Rollen. Ich bin gespannt, wie dann dieses Spiel verläuft. Gerne würde ich es ihm heimzahlen.

Duke of York
28.07.11, 18:40
Letztlich hätte vielleicht doch noch eine Hausregel aufgenommen werden sollen, nämlich daß die Entente nicht Belgien , vielleicht sogar gar keinem neutralen Land,den Krieg erklären darf. Da ich ständig mit einem Angriff rechnete, mußte ich von Anfang an Kräfte im Westen zurücklassen, die im Osten gefehlt hatten. Meine Entscheidung Belgien nicht anzugreifen halte ich immer noch für richtig, aber erst durch o. a. Hausregel macht dies überhaupt erst Sinn.

Spielt mal ein paar Runden Entete im SP. Dann werdet Ihr sehen, welches Offensivpotential die Franzosen in den ersten 3 - 5 Monaten haben. Nämlich gar keines.:D

Zumindest zu Beginn wäre es völlig ausgeschlossen, bzw selbstmörderisch, wenn der Franzmann Belgien angreift. Diese Zeit muss man im Osten nutzen, wenn man schon Belgien in Ruhe lassen will.

Mortimer
28.07.11, 19:25
Ich versuche die Gründe meines Scheiterns zu erforschen. Zum einen war es MP-Unerfahrenheit. Dann hatten ich nicht nachdrücklich genug wichtige Techs erforscht. Industrietech hätte vorrang haben müssen. Dies erforschten wir mit 1-2 Punkten. Es hätten wohl 4 oder 5 sein müssen. Zum Anfang des Spiels wären noch Graben und Gas wichtig gewesen. Wir hatten unsere Forschung zu breit gefächert und auch schon am Anfang Panzer erforscht und erfuhren erst später, daß man die erst 1916 bauen kann. Panzer finde ich jetzt nicht mehr wichtig. Sie mögen schon stark sein, werden aber von der Ari gnadenlos zusammengeschossen und geben dann noch Moralabzug.

Dann hatte ich die Wirkung der Artillerie unterschätzt. Borons Ari-Angriffe waren verherend.

Der Infanterietech, auf den ich große Erwartungen gesetzt hatte, erwies sich als weniger wirksam.

Letztlich hätte vielleicht doch noch eine Hausregel aufgenommen werden sollen, nämlich daß die Entente nicht Belgien , vielleicht sogar gar keinem neutralen Land,den Krieg erklären darf. Da ich ständig mit einem Angriff rechnete, mußte ich von Anfang an Kräfte im Westen zurücklassen, die im Osten gefehlt hatten. Meine Entscheidung Belgien nicht anzugreifen halte ich immer noch für richtig, aber erst durch o. a. Hausregel macht dies überhaupt erst Sinn.

Jetzt bin ich jedenfalls froh, daß das Spiel bald endet. Und wie ich es jetzt bereue, diesen Niederlagen-AAR angefangen zu haben. Boron und ich werden wie anfangs vereinabrt noch ein Spiel machen, mit vertauschten Rollen. Ich bin gespannt, wie dann dieses Spiel verläuft. Gerne würde ich es ihm heimzahlen.

Werter Messerschmitt,

trotz Eurer verständlichen Reue bedanke ich mich schon einmal für diesen Bericht, denn auch Niederlagen-AARs haben ihren Reiz - zumindest für das geneigte Publikum...:)

In der Tat sollten Industrie- und Produktionstechnik besondere Priorität bei der Forschung haben. Daneben sind, wie Ihr ja erkannt habt, Artillerie (nebst Munitionsproduktion) und Verschanzung wichtig. Die Artillerie ist in diesem Spiel wahrlich der Kriegsgott! Infanteriewaffen würde ich aber dennoch nicht vernachlässigen, die verbesserte Infanterie hat durchaus ihren Vorteil (auch sollte man diesbezüglich nicht ins Hintertreffen geraten).

Bei den Panzern muß man noch zusätzlich bedenken, daß Deutschland ohnehin nur eine Einheit bauen darf (bei Österreich und der Türkei ist es, glaube ich, ebenso). Forschung in diesem Bereich lohnt sich also eher für die Entente. Ich würde auf deutscher Seite noch ein Auge auf die U-Boot-Waffe werfen, da diese mit Upgrades eine ernsthafte Gefahr auf den Meeren werden kann. Im späteren Spielverlauf wird nach meiner Beobachtung der Luftkrieg immer wichtiger (Bomber sind übrigens auch wirksam gegen Panzer).

Ich halte den Ansatz "Rußland zuerst!" ebenfalls für machbar, aber er muß dann auch konsequent durchgeführt werden. Das wurde von anderen Regenten bereits gesagt - Wegen Belgien habt Ihr Euch zuviele Sorgen gemacht. Gerade zu Kriegsbeginn kann sich die Entente keinen zusätzlichen Gegner leisten. Möglicherweise wirkt sich ein willkürliches Angreifen kleinerer Länder auch negativ auf die Kriegswilligkeit der USA aus. Im Handbuch habe ich dazu nichts gefunden.

Ich hoffe, es wird einen AAR zu Eurer Revanche-Partie geben.

Cfant
28.07.11, 20:33
Wenn's nur um den Sieg ginge, hätte ich nie einen AAR schreiben dürfen :tongue: Im Gegenteil - ich finde AARs von Regenten, die nicht jeden Kniff perfekt beherrschen weitaus spannender. Und Eurer wußte vorzüglich zu unterhalten. Dass Ihr nicht gewonnen habt ist schade, tut der Qualität Eurer Berichterstattung aber keinen Abbruch.

Belgien war eine mutige Entscheidung. Ich hätte Euch den Erfolg gegönnt. Allerdings hätte ich Belgien lieber angegriffen. :)

Vernichter
28.07.11, 20:52
Wenn's nur um den Sieg ginge, hätte ich nie einen AAR schreiben dürfen :tongue: Im Gegenteil - ich finde AARs von Regenten, die nicht jeden Kniff perfekt beherrschen weitaus spannender. Und Eurer wußte vorzüglich zu unterhalten. Dass Ihr nicht gewonnen habt ist schade, tut der Qualität Eurer Berichterstattung aber keinen Abbruch.

Belgien war eine mutige Entscheidung. Ich hätte Euch den Erfolg gegönnt. Allerdings hätte ich Belgien lieber angegriffen. :)

Sehen wir genauso. Der AAR ist trotzdem gut.

Messerschmitt
28.07.11, 21:12
Danke für die nette Kritiken.

Was ich an dem Spiel bemängeln muß, ist der Seekrieg. Es gibt viel zu wenige Hexes, an denen der Deutsche die feindlichen Konvois angreifen kann. Und was ich noch festgestellt habe ist, daß Borons UBoot auf meiner Konvoiroute für mich sichtbar war. So macht der Seekrieg doch fast keinen Sinn. Das empfinde ich als Schwachpunkt des Spiels. UBoote müssen überall auftauchen können und nicht nur auf ein paar Hexes, die leicht bestreift werden können. (Das Konvoi- bzw UBootsystem von Commander Europe finde ich gelungen.)

Messerschmitt
01.08.11, 21:25
Am 27.01.1917 dann endlich das Ende: Das Deutsche Reich ist zusammengebrochen!

http://home.arcor.de/schaeuffi/SCWWI/16.jpg

Zahn
01.08.11, 21:44
Am 27.01. ? Oh welche Demütigung, der Arme Wilhelm.

Cfant
02.08.11, 08:13
Ihr habt tapfer gekämpft und Uns mit Eurem AAR gut unterhalten. Herzlichen Dank dafür! :) Mögen weirere Feldzüge glücklicher verlaufen. Aber am Anfang zahlt man halt Lehrgeld. Wer wüßte das besser als ich :D

Messerschmitt
02.08.11, 09:54
Danke für die tröstenden Worte und auch für die positiven Reps die wir für diese katastrophale Leistung erhielten. Wir hoffen tatsächlich etwas daraus gelernt zu haben und hoffen beim Revanchespiel gegen Boron (diesmal als Entente) eine bessere Figur zu machen. Wir überlegen, daraus auch einen AAR zu machen (Boron will angeblich auch einen machen). Es soll noch heute losgehen.

hohe_Berge
02.08.11, 13:08
Danke für die tröstenden Worte und auch für die positiven Reps die wir für diese katastrophale Leistung erhielten. Wir hoffen tatsächlich etwas daraus gelernt zu haben und hoffen beim Revanchespiel gegen Boron (diesmal als Entente) eine bessere Figur zu machen. Wir überlegen, daraus auch einen AAR zu machen (Boron will angeblich auch einen machen). Es soll noch heute losgehen.

SUPER!!:prost::burns:

Glück Auf

Luitpold
02.08.11, 22:46
Wunderbar.
Dann wünschen Wir Euch alles Gute im neuen Spiel und Uns einen neuen öangen und lesenswerten AAR.