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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mit Gott gegen England: Jutland - Dogger Bank (1915) AAR



von Reuter
21.01.12, 07:00
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Da ich mein Kampagnenspiel Jutland - 1916 beendet habe, werde ich nun das Addon zu diesem gelungenen Stück Software angehen: Dogger Bank 1915. Ich werde dies dazu nutzen hier im Forum meinen ersten AAR zu schreiben, nachdem ich schon viele Andere mitgelesen habe.

Benannt ist das Addon nach dem Hinterhalt, den die Royal Navy den deutschen Aufklärungsstreikräften im Jahre 1915 dank decodierter Funksprüche gelegt hatte. Da das Programm ein Jahr vor der normalen Kampagne spielt, gibt es einige Unterschiede zum Hauptprogramm:

- auf Seiten der Briten & Franzen ältere Flotten: Alte Schlachtschiffe und Panzerkreuzer, welche bis 1916 schon abgewrackt wurden, sind hier noch im Spiel. Es sind dutzende schwere Einheiten, ich will nicht namentlich darauf eingehen.

- die Deutschen haben den Panzerkreuzer "SMS Blücher" (den letzten, der je gebaut wurde) und den alten Panzerkreuer "SMS Prinz Heinrich" in der Flotte. Die anderen Panzerkreuzer sind historisch in der Ostsee aktiv und damit nicht Bestandteil des Spiels.

- Im Laufe des Jahres 1915 findet eine Periode des uneingeschränkten U-Bootkriegs statt. Im Gegensatz zur 1916er Kampagne werden kaiserliche U-Boote dann ohne Vorwarnung auf britische Frachter feuern und diese versenken.

- 1915 war marinetechnisch ein Jahr des Umbruchs: Auf allen Seiten werden pausenlos Schiffe modernisiert, ausgeschlachtet, eingemottet, verlegt oder umgebaut. Das gilt es bei den Operationen zu beachten. Besonders betrifft dies die alten Einheiten der Entente.


Einstellungen des Spiels:

- Die britischen Codebrecher (room40), sind historisch aktiviert. Von Flottenoperationen ab einer bestimmten Größe erfährt der Brite, dank Funkaufklärung, immer im Voraus: Wenn man die Flotte zum Auslaufen bereit macht und auch laufende Positionsmeldungen.

- historisch korrekte panzerbrechende Munition für die Briten aktiviert

- historisch schlechte Schadenskontrolle/fahrlässiger Umgang mit Munition auf britischen Schlachtkreuzern aktiviert (betrifft nur BCs)

- alle anderen Einstellungen belasse ich auf den Standartwerten, die ebenfalls der historischen Vorgabe entsprechen.

Zwar werden britische Schiffe etwas benachteiligt, aber ich bevorzuge einfach in jedem Spiel historische Einstellungen. Egal wie sie ausfallen, ob positiv oder negativ. Das gehört zum Flair dazu. Zumahl das plötzliche Explodieren von britischen BCs sich wie ein roter Faden duch die Geschichte zieht. Von der Doggerbank bis zur Dänemarkstraße im WW2 haben britische BCs die Eigenschaft bei Feindbeschuß sofort zu verdampfen. Ganz anders als deutsche Große Kreuzer, die langwierig niedergekämpft werden mußten, ging ja auch nur einer verloren, im WW1, Stunden nach der Schlacht und nach Evakuierung der ganzen Mannschaft.

Weiterhin werde ich Verluste nehmen wie sie kommen. Ich behalte mir vor bei besonderen Stunts der KI neu zu laden. Die KI-Seite bringt manchmal Massenkollosionen zustande, die man so nicht akzeptieren kann. Sollten Großkampfschiffe auf diese Art sinken, wird neu geladen. Selbiges gilt auch, wenn die KI eine Flotte auf den Strand setzt u.ä. ....

von Reuter
21.01.12, 08:08
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Seelage Januar 1915


Kaiserliche Marine:

16 Schlachtschiffe (Dreadnoughts) aka (Groß)"Linienschiffe"
8 ältere Schlachtschiffe (Pre-Dreadnoughts) aka "Linienschiffe"
4 Schlachtkreuzer aka "Große Kreuzer"
2 Panzerkreuzer, ebenfalls unter der Bezeichnung 'Große Kreuzer'

+ viele leichte Einheiten: Kleine Kreuzer (Leichte Kreuzer), Minenkreuzer, Große Torpedoboote (Zerstörer), Torpedoboote, HochseeUboote, KüstenUboote, S-Boote, Hilfskreuzer, umgebaute Minenleger, Zeppeline

Insegesamt stehen weit über 100 Schiffe zur Verfügung. An schweren Einheiten ist 1915 1 ein Neubau in der Pipeline. Neue leichte Einheiten kommen unzählig viele. Die Zugänge sind monatlich.

Entente Flotten:

ca. 20 Schlachtschiffe (Dreadnoughts) aka BB
ca. 20 alte Schlachtschiffe (Pre-Dreads) aka BB
5 Schlachtkreuzer (Battlecruiser) aka BC
ca. 15 Panzerkreuzer (Armored Cruiser) aka CA
ca. 15 Monitore (Monitors) aka MN

+ unglaublich viele leichte Einheiten, weit über 300. Light Cruisers (CL), Destroyers (DD), Flottilla Leaders (FL), Flugzeugtender, Subs, Armed Merchant Cruisers (AMC), Minelayer (ML), Torpedo Boats (TBD) etc.
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Bei den Schlachtschiffen / Schlachtkreuzern ist im Jahre 1915 fast Parität erreicht, blendet man veraltete Einheiten aus. Dazu sind Deutsche Schiffe wesentlich standfester und haben überlegene Munition auf großen Kalibern. Mann kann fast sagen eine Entscheidungsschlacht böte sich an. Numerischer Gleichstand und qualitativ überlegen. Allerdings kommen im Laufe des Jahres immer mehr britische schwere Einheiten aus den Werften: Die Zahl der BC's dürfte sich verdoppeln und bei den BB's werden die ersten Superdreadnoughts kommen. Die Zeit spielt hier auf Seiten der Briten.


Bei den leichten Einheiten ist die Überlegenheit der Entente erdrückend. qualitativ und auch quantitativ. Britische Flottenzerstörer und Kreuzer sind in den meisten Belangen überlegen. So können nur einige der Großen Torpedoboote des Kaiserreichs mit den DD's der GF/BCF gleichziehen. Bei den Kreuzern (CL) haben die Briten deutlich bessere Waffen, Panzerung und auch Geschwindigkeit. Nach Möglichkeit müssen Eingagements zwischen gleichwertigen leichten Einheiten vermieden werden. Lediglich 4-5 deutsche Kleine Kreuzer erreichen überhaupt 28Kn, das Groß sind alte Konstruktionen, die gerade mal 20Kn erreichen. Langsamer als ein britisches BB oder CA. Daher sind sie für eigene Flottenoperationen eher ungeignet.


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Die britischen Hauptkräfte sind die schnelle Battlecruiser Fleet (BCs), die von Rosyth (Firth of Forth) aus operiert und die Grand Fleet (BBs), welche in Scapa Flow stationiert ist. Die völkerrechtswiedrige Fernblockade der Deutschen Bucht wird durch zahlreiche Hilfskreuzer (AMCs) der Royal Navy aufrecht erhalten. Diese patrollieren zusammen mit einem Geschwader Panzerkreuzer (CA) aus Lerwick auf der Linie Schottland - Scapa - Lerwick - Norwegen.

Die Nahrungsmittel im Reich werden knapp. Das Leben Hunderrtausender unschuldiger Frauen, Kinder und Babies (jaja :) ) ist in Gefahr. Primäres Ziel der Kaiserlichen Marine ist es daher, die Hilfskreuzersperre der unmenschlichen Briten auszuschalten. Da diese im Schatten der BCF und der GF verläuft, ist eine schwere Konfrontation in der Nordsee fast unvermeidbar.


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In der Kanalregion sind im Gegensatz zur Nordsee meist alte Schiffe der Entente stationiert. Die franz. Kanalflotte besteht aus ca. 6 Panzerkreuzern und einer großen Zerstörereskorte. Die britische Channel Fleet besteht aus alten Schlachtschiffen (z.B. Majestix Klasse), Kreuzern und Zerstörern. In Dover sind die Monitore der Briten stationiert, welche nicht hochseetauglich sind. Viele der alten Schlachschiffe der Briten werden nach und nach ausgeschlachtet, um die Anzahl der schwerer Monitore zu erhören, zwecks Küstenbeschuss von Zeebrügge und Oostende.
Die einzige Moderne Streitkraft in der Region ist die Harwich-Force. Ein großer Verband aus schnellen CLs und DDs, die die Themsmündung absichern und auch mit der GF und BCF zusammenarbeiten.

von Reuter
21.01.12, 09:17
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1. - 10. Januar 1915
Umgruppierungen der Kaiserlichen Marine

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Der Hauptstützpunkt der Marine ist Wilhelmshaven. Die beiden Hauptverbände sind die:

Aufklärungsstreitkräfte unter Vizeadmiral Hipper

Großer Kreuzer SMS Seydlitz (Flaggschiff)
Großer Kreuzer SMS Derfflinger
Großer Kreuzer SMS Moltke
Großer Kreuzer SMS Von der Tann
Panzerkreuzer SMS Blücher

+ 10 Große Torpedoboote der 17. und 18. Großen Torpedobootflottille;
Die Flotte wird wahrscheinlich später aufgeteilt, da wir nicht sicher sind das der Panzerkreuzer effektiv mit den schnellen Großen Kreuzern operieren kann.


Hochseeflotte unter Admiral von Ingenohl

Die HSF umfaßt alle modernen und alten Linienschiffe der Marine (16+8). Dazu ein Vorraus-Screen von 4 Kleinen Kreuzern und dem Panzerkreuzer SMS Prinz Heinrich. Zusätzlich sind 20 Große Torpedoboote vorhanden, die in 4 Flottillen organisiert sind. Flottenflaggschiff ist die SMS Friedrich der Große.

Küstenschutz Jade
Ein veralteter Kreuzer und 1 Flottile Torpedoboote für Operationen in der Deutschen Bucht.

Flottenreserve
Der Reserve sind 35 Torpedoboote und 3 Kleine Kreuzer zugeordnet, die im Moment nicht in aktiven Verbänden benötigt werden.

Kanalhäfen:
Zeebrügge und Oostende sind die Aktivposten des Deutschen Reichs am Kanal. Momentan sind beide Häfen schwach armiert. Ein massiver Ausbau der Küstenartillerie in diesem Bereich ist beschlossen. Um diese Rolle zu verstärken, sind neben U-Booten folgene Verbände stationiert:

Kreuzergruppe Flandern unter Kpt. z. See Hillebrand
SMS Nymphe (Flaggschiff)
SMS Medusa
SMS Thetis
SMS Arcona

Die alten Kreuzer sollen Kanalvorstöße unternehmen, vor allem Nachts und dabei die Minenkreuzer decken.

Minenkreuzer Flandern unter FKpt. Schütze
SMS Albatros (Flaggschiff)
SMS Nautilus

Hauptaufgabe ist die nächtliche Verminung der Themsemündung und ggf. der Straße von Dover, falls die Feindlage dies je zuläßt.


Cuxhaven:

Kreuzergruppe Nord unter Konteradmiral Boedicker
SMS Graudenz (Flaggschiff)
SMS Straßburg
SMS Stralsund
SMS Rostock

Die modernen und schnellen Kreuzer der KG Nord werden direkt eigene Operationen in der Nordsee durchführen, primär gegen britische Hilfskreuzer. Sie sind 28Kn schnell und haben eine gute Panzerung (Stufe 2).

Operationen der dt. Hilfkreuzer, des Küstenschutzes Elbe und der behelfsmäßigen Minenleger sind vorerst nicht vorgesehen.


Emden
Der Küstenschutz Ems ist ein kleiner Verband aus Torpedobooten, der für Operationen in der Deutschen Bucht vorgesehen ist.

Helgoland
Auf Helgoland ist die schnelle IV Flottille stationiert, ein Großverband aus 12 Großen Torpedobooten, für schnelle Operationen in der gesamten Nordsee.

U-Waffe
Auf Helgoland und in Zeebrügge sind insgesamt 28 UBoote stationiert, die in 6 Flottillen organisiert sind. Gemäß ihrer Reichweite operieren sie im Kanal, in der Themsemündung, vor Hull, vor Rosyth, vor Scapa und bei Lerwick. Derzeit können sie nur feindliche Kriegsschiffe torpedieren. Frachterkrieg nach Prisenordnung unterstützt das Programm nicht.

Luftschiffe
In Ahlhorn und später in Tondern werden Marineluftschiffe stationiert. Sie dienen ausschließlich Auklärungszwecken. Anderslautende Gerüchte sind natürlich nur platte britische Prophaganda ;)


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von Reuter
21.01.12, 10:04
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Operationsbericht
1. - 10. Januar 1914

Die Umgruppierungen der Kaiserlichen Marine wurden abgeschlossen. Das Verlegen der Minenkreuzer nach Zeebrügge wurde ohne Probleme im Schutze der Nacht durchgeführt.


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Aufgrund einer Verzögerung bekam die Kreuzergruppe Flandern in den frühen Morgenstunden des 4.Januar Sichtkontakt mit französischen Eskorten. Nach abfeuern einiger Breitseiten verloren die Franzosen den Kontakt und verschwanden im Zwielicht. Der franz. Zerstörer Rapiere wurde dabei leicht beschädigt. Die Entente hatte über 40 Schiffe im Kanal. Eine gefährliche Situation für die Kreuzer, wenn der Feind Fühlung behalten hätte. Eine Stunde später lief die Kampfgruppe in Oostende ein.


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Ein U-Boot macht am 9. Januar westlich von Helgoland, ausserhalb der Minensperre, einen Frachter der Entente mit Kurs NO auf die dänische Küste aus. Die IV Flottille aus Helgoland wird mit Kurs Nord in Marsch gesetzt, um das Schiff vor der dänischen Küste aufzubringen. Zusätzlich läuft der Küstenschutz Ems aus, um den Rückweg des Frachters zu verlegen.


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Knapp 5 Stunden später wird der Frachter von der IV Flottille bei Horns Reef aufgebracht und versenkt.




http://www.bilderload.com/bild/165100/bergenucardUS4PT.jpg]


U-Bootkrieg Operationsbericht

U-31 torpediert am 6. Januar 1915 den franz. Hilfskreuzer (AMC) Niagara in der Straße von Calais. Nur Stunden später torpediert das selbe Boot den Hilfskreuzer Flandre, ebenfalls vor Calais. Beide Schiffe sinken. Fast schon ein kleiner Weddigen :cool:


Britische Blockade 1.-10. Januar 1915


Sieben deutsche Frachter (!) gingen durch die britische Bloackade verloren. Fast einer pro Tag, der Kaiser ist außer sich!



Sonstiges

1. Januar 1915
Verlustreiche Offensive der Entente bei Artois und in der Champagne kommt nur langsam voran.

3. Januar 1915
Offensive der Russen gegen die Jungtürken unter Enver Pascha führt zur Zerschlagung der türkischen Nordostarmee. Über 80.ooo türkische Ausfälle. Zu nix zu gebrauchen^^

Derfflinger
21.01.12, 10:36
Sehr schön ein Dogger Bank AAR. Zu allererst wünsche ich viel Erfolg.

Dann hätte ich noch 2 Anmerkungen:
- die Bezeichnung Großer Kreuzer für die Panzerkreuzer ist historisch korrekt, die Kaiserliche Marine hat wie im Fall der Linienschiffe keine neuen Bezeichnungen eingeführt.
- mit einem kostenlosen Programm wie paint.net könntet ihr schönere Pfeile machen, das würde die ohnehin schon gute Aufmachung noch verbessern. :)

SolInvictus202
21.01.12, 11:32
ausgezeichnet - freut uns sehr hier einen AAR zum "neuen" Add-on zu sehen - viel Erfolg!

Hindenburg
21.01.12, 11:48
Bitte um Erlaubnis an Bord kommen zu dürfen. :)

Admiral Hipper
21.01.12, 11:56
Schön, ein weiterer Jutland AAR.:)


- historisch korrekte panzerbrechende Munition für die Briten aktiviert

- historisch schlechte Schadenskontrolle/fahrlässiger Umgang mit Munition auf britischen Schlachtkreuzern aktiviert (betrifft nur BCs)
Der fahrlässige Umgang mit Munition betrifft auch die BBs.

Hayate
21.01.12, 15:18
Room 41 wird den WAR im Auge behalten ;)

von Reuter
21.01.12, 17:53
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Planung

Operation Albion

ab 10. Januar 1915


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Im Schutze der Dunkelheit sollen die Aufklärungsstreitkräfte der Kaiserlichen Marine einen NW Vorstoß in die zentrale Nordsee unternehmen.

Ziel: Verwirrung der britischen Funkaufklärung. Binden der Grand Fleet und der Battlecruiser Fleet. Einzelne Eskorten niederkämpfen; Kämpfe mit Verbänden aus dem Weg gehen.

Ca. 2 Stunden später wird der Verband 'Prinz Heinrich' ebenfalls aus Wilhelmshaven auslaufen. Unter der Deckung der Aufklärungstreitkräfte soll die SMS Prinz Heinrich Richtung Themsemündung laufen und britische Eskorten stellen und vernichten. Besonderes Ziel sind die Kreuzer der Harwich Force. Die SMS Prinz Heinrich wird für diese Operation aus der HSF herausgelöst und wird zusammen mit einer Torpedobootflottille, aus der Reserveflotte, zum Verband 'Prinz Heinrich'.

Übergeordnetes Ziel ist das Ausdünnen von Eskorten der Entente, um mittelfristig Kreuzer und Minenlegeoperationen in der Themsemündung zu ermöglichen.


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Operationsreport

Nacht 9. zum 10. Januar 1915

Die beiden deutschen Verbände bereiten planmässig das Auslaufen vor. Wie erwartet reagiert die Royal Navy auf die Zunahme der Radiosingnale aus Wilhelmshaven. Unterseeboote melden, das französische Einheiten aus Dünkirchen, die BCF und die Harwich Force in See gehen. Alles läuft nach Plan....


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Aber was ist das ?!?! Kapitän zur See Hillebrand läuft mit seiner Kreuzergruppe Flandern völlig eigenmächtig aus Oostende aus !!!! :( Dabei ist der Verband nicht einmal seeklar. Was ist da los!!! Drogen? Alkohol? Ruhmsucht? Man weiß es nicht :eek: (Es ist ein Bug, der an den Kanalhäfen vorkommt, sollte nun aber nicht wieder geschehen....blödes Timing aber)

Die Formation aus 4 Kleinen Kreuzern gerät nahezu sofort in den Flottenaufmarsch der Entente, der eigentlich auf die beiden nördlichen deutschen Verbände abzielt, namentlich gerät die KG Flandern direkt in die frz. Zerstörerschwadron aus Dünkrichen.

Das Gefecht beginnt sofort, mit aller Härte. Der Kreuzerverband hält Nordkurs mit 20 Kn und kämpft derweil die Zerstörer nieder, die Fühlung für nachfolgende Wellen halten. Die Temeraire sinkt sofort durch schwere und direkte Treffer. Am entfernten Horizont auf 20km zeichnen sich immer mehr Verbände ab, die nun auf die aufgeklärten dt. Kreuzer zuhalten. Darunter auch moderne Kreuzer der Harwich Force und britische Zerstörer....

Weitere französische Fühlungshalter werden vernichtet: die Aventuriere versinkt in den Fluten. Bis zum Einbruch der Nacht müssen wir die Franzosen abschütteln, um dann in der Dunkelheit unterzutauchen.


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Der Kampf gewinnt an Intensität. Eine Halbflottille franz. Zersörer arbeitet sich von achtern an unsere Formation heran: Die Durandal steht lichterloh in Flammen! Die SMS Arcona, als letztes Schiff der Formation, steckt Treffer ein. Noch hält die Panzerung, die Schäden sind großteils nur oberflächlich.


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Knapp 1h nach Sonnenuntergang konnten wir uns immer noch nicht aus dem Gefecht lösen. Eine neue Schwadron Zerstörer arbeitet sich heran....


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Wir ändern den Kurs auf von N auf NO, um den angreifenden Briten die Breitseiten zuzuwenden. Wir kreuzen das T fast perfekt. Unter dem konzentrierten Feuer können wir einige Zerstörer tödlich treffen. Die Geschwindikeit der Kreuzergruppe beträgt, wegen diverser Wassereinbrüche nur noch 19Kn. Weitere Suchscheinwerfer schälen sich aus der Dämmerung. Der Kurs wird auf O (90 Grad) geändert, um wieder das T zu kreuzen. Weglaufen können wir ja doch nicht...


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Ein britischer CL, die HMS Active, hat aufgeschlossen und beschießt die SMS Arcona. Die gesamte Kreuzergruppe eröffnet das Feuer und erzielt sofort erste Treffer. Sie werden zwar die Panzerung der HMS Active nicht durchschlagen können, aber die Waffen und Aufbauten können so zerstört werden. Das Schiff erhält gerade einen Hecktreffer.....


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Nach einigen Minuten dreht die HMS Active ab, leicht durchlöchert aber nicht in Gefahr zu sinken. Als ein zweiter CL + DD Eskorte aus der Dunkelheit aufschließt, spielen wir den letzten Trumpf aus: Ein voller Torpedoangriff in die feindliche Formation. Zwar können alle Schiffe ausweichen, aber der britische Verband mus abdrehen.....


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....was uns endlich die Möglichkeit verschafft in der Dunkelheit abzutauchen und uns vom Feind zu lösen. Der Kampf ist beendet. Die KG Flandern läuft im Schutze der Dunkelheit, dicht unter der Küste, nach Oostende zurück.

Im laufe des wirren Nachtgefechts konnten 26 leichte Feindschiffe versenkt werden. Nur eine Hand voll moderne britische Zerstörer waren darunter. Den größten Aderlaß hatte die französische Flotte zu entrichten: ca. 20 Alte Zerstörer und Torpedoboote/S-Boote, was den Erfolg relativiert. Der leichte Kreuzer HMS Active ist nur leicht beschädigt. Wegen eines Feuers auf der SMS Nymphe ist leider jegliches Kartenmaterial verbrannt.

von Reuter
21.01.12, 19:14
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Operationsreport
10. Januar 1915

Aufgrund des eigenmächtigen Verhaltens von Kpt z. S. Hillebrand wird das Unternehmen Albion noch in der Nacht abgebrochen. Der Verband 'Prinz Heinrich' war kaum aus der Deutschen Bucht heraus und kehrte ohne besondere Vorkommnisse nach Wilhelmshaven zurück.

Hipper's Große Kreuzer waren schon weit in die Nordsee vorgedrungen, als sie den Rückmarsch antreten mussten. Gegen 9 Uhr morgens hat der Verband Kontakt mit einem alten britischen Zerstörer auf Partoullienfahrt:


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Der Verband kann eine Salve auf maximale Entfernung abfeuern, die natürlich nicht trifft. Da der Brite nur 25Kn macht, nimmt eine Torpedobootflottille mit 33Kn die Verfolgung auf. Wegen eines Navigationsfehlers von Vizeadmiral Hipper, kann der Brite aber entkommen (jaja :D ).


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Ca. 300km NO von Helgoland bekommen Hippers Aufklärungsstreitkräfte kontakt mit einem britischen Kreuzerverband, der sich nicht zuordnen läßt. Da die BCF in See ist, wird beschlossen kein Risiko einzugehen. Die Geschwindigkeit wird auf 24Kn erhöht. Gegen Abend passieren die Aufklärungsstreitkräfte die Minensperre und laufen kurz darauf in Wilhelmshaven ein.


Abschlussbericht

Operation Albion

5 britische Zerstörer versenkt, 9 frz. Zerstörer versenkt, 12 frz. TBs versenkt

Keinerlei Kreuzer konnten versenkt werden. Die Themsemündung ist für Minenleger weiterhin nicht zugänglich. 2 Kleine Kreuzer der KG Flandern sind beschädigt und müssen ca. 1 Woche repariert werden. Taktischer Sieg ohne strategische Auswirlung.
Der chaotische Verlauf der Operation ist äußerst unbefriedigend. Man ist sich nicht sicher wie man mit Kpt. z. S. Hillebrand umgehen soll.

Ein aufgeklärter britischer Frachter in der Nordsee entkam der Küstenschutzflottille Ems.




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U-Bootkrieg Operationsreport

11. Januar 1915

U-22 konnte östlich von Tayside das britische TB22 torpedieren und versenken (da passen zwei zueinander :D ).
U-26 kam östlich von Dover zum Schuß: Der leichte Kreuzer HMS Sirius wurde getroffen, eine Versenkung wurde aber nicht beobachtet.
U-22 konnte den Zerstörer HMS Ouse NO von Blyth versenken.
U-24 torpedierte und versenkte TB35 SW von Newhaven.


Britische Blockade 10. - 11. Januar 1915

Unglaubliche 3 (!) deutsche Blockadebrecher gingen innerhalb von knapp 24 Stunden verloren. Nach der halbseidenen Sache im Kanal ist der Kaiser nun endgültig gegen die Flottenleitung aufgebracht! Wie lange wird von Ingenohl wohl noch Flottenchef sein :cool: ?

Pierogra
22.01.12, 01:41
Schmälert nicht Euren Erfolg! Auch wenn ich Eure strategische Beurteilung teile, so vergesst nicht die psychologische Wirkung beim Feind! Immerhin hat die glorreiche deutsche HSF in 1915 schon mehr feindliche Kriegsschiffe versenkt, als der Brite deutsche Handelsschiffe ;)

Jetzt heißt es, die Tonnage-leiter weiter nach oben kämpfen!

Hindenburg
22.01.12, 18:17
Also, wie groß sind bspw. die Zerstörerflottilen beider Seiten? Sind die, die versenkt werden, auch für immer weg aus dem Krieg? Wie sind die Neubauten aufgestellt?

Bekommen Besatzungen auch Erfahrungen nach den Gefechten und dadurch entsprechend besser?

von Reuter
22.01.12, 20:14
Also, wie groß sind bspw. die Zerstörerflottilen beider Seiten? Sind die, die versenkt werden, auch für immer weg aus dem Krieg? Wie sind die Neubauten aufgestellt?

http://www.bilderload.com/bild/165378/jutlandfeldzug191546secondsRHFOX.jpg

Hier ein Beispiel, die historische 3rd Destroyer Flotilla, aus Harwich. Die Einheit besteht aus zwei Halbflottillen, der 1.3rd Destroyer Flottilla und der 2.3rd Destroyer Flottilla mit jeweils 10 Schiffen pro Halflottille (im Hauptfeld die Symbole der Teilflottillen) ganz rechts sind die Einzelschiffe einer Teilflottille dargestellt). Insgesamt also 20 Schiffe: 18 Zerstörer und 2 Leichte Kreuzer.

Ein vergleichsweise großer Verband. Die 6th DD Flot. aus Dover besteht gar aus 24 Schiffen inclusive zwei Leitkreuzer. Die 10th DD Flott. besteht aber z.B. nur aus 12 Schiffen. Es gibt auch DD Flottilen, die sind nur 4-5 Schiffe groß, z.b. Schutzflottille von Portsmouth.

Wie groß eine Flottille ist, ist nur dem Zweck geschuldet, die die Flottille erfüllen soll, eine Regel gibt es da nicht. Die britische KI Aufstellung spiegelt die historischen Einheiten wieder. Neue Einheiten lassen sich mit einem Mausklick erstellen und dann beliebig per drag&drop mit Schiffen füllen/abziehen. Wenn so eine historische Einheit auf 0 Schiffe sinkt, ist der Name weg. Aber die KI kann natürlich neue Einheiten erstellen und mit Zulauf füllen, nur haben die dann irgendwelche generierten Namen. Zulauf an leichten Schiffen gibt es zu einem fixen Datum, immer Anfang des Monats. In dem Zulauf sind dann alle leichten Schiff enthalten, die über diesen Monat historisch in Dienst gestellt würden. Sie können dann nach gütdünken organisiert und eingebunden werden. Schwere Einheiten laufen zu 100% bei den historischen Daten zu und auch ab (Verlegungen, Umrüstungen etc.).

In meinenm AAR ist die größte Deutsche Einzelflottile die IV Flottile auf Helgoland mit 12 Großen Torpedobooten, organisiert in 2 Halbflottillen. Ich habe ca. 30-40 Torpedoboote in Reserve und könnte diese Einheit natürlich auffüllen, aber 12 ist für den Zweck, den diese Einheit erfüllen soll, mehr als Ausreichend. Bei höheren Zahlen wäre die Einheit sehr sperrig zu befehligen und ausserdem unterstützt Helgoland nur eine bestimmte Anzahl an Schiffstonnage, die man so sprengen würde. Dies führt zu starken Mali bei Schiffen, die in so einem überlegten Hafen liegen. Insbesondere in den Kanalhäfen ist dies auch ein Problem.

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Hier die Hochseflotte. Innerhalb einer Flotte bevorzuge ich kleinere Einheiten bei leichten Schiffen, da ich böse Erfahrungen gemacht habe, meine Linienschiffe zusammen mit 50-60 Torpedobooten zu manövrieren. Da blockiert eine Kiellinie die nächste, wenn man nicht ganz genau plant. Da ist imho weniger manchmal mehr, man ist flexibler.
Also habe ich kurzerhand 4 Flottillen erschaffen die es so nicht gab, jeweils zu 6 Großen Torpedobooten. Die Organisation der Linienschiffe ist historisch, das wird bis auf weiteres so bleiben. Man hat zu jeder Flottile/Teilflottile/Geschwader, in der/dem der mehr als 1 Schiff ist, eine Reihe Optionen um den Abstand, die Formation usw. usw. festzulegen. Kiellinie, alle nebeneinander, Linie steuerbord abfallend und einige mehr. Ich bin Fan der guten alten Kiellinie^^



Bekommen Besatzungen auch Erfahrungen nach den Gefechten und dadurch entsprechend besser?

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Wie man sieht, gibt es einen Wert für die Crew-Qualität. Dieser ist allerdings nach oben fix (so weit ich weiss) und spielt in die Effektivität bei der Ausfühung von Kommandos, der Trefferqualität und vor allem der Schadenskontrolle herein. Sinken kann der Wert aber sehr wohl Schwer beschädigte Schiffe bekommen einbußen bei der Crew Qualität und Schiffe, die sehr lange auf See sind, ebenfalls. Um die Qualität weider zu heben, muss das Schiff/Verband in einem Hafen liegen und 'rasten'. Schiffe sind 'Bereit'...sie können innerhalb von 2h auslaufen. Schiffe können ebenfalls 'Rasten', sie werden dann repariert, brauchen aber lange um ihren Status wieder auf 'Bereit' zu erhöhen.

von Reuter
23.01.12, 11:33
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg


Operationsreport
11. - 20. Januar 1915


Statt großer geplanter Operationen, gehen wir vorerst zum Tagesgeschäft über:

Die IV Flottille auf Helgoland wird auf eine Patroullienfahrt durch das Skagerrak zur norwegischen Küste geschickt. Kein Feinkontakt, keine Vorkommnisse.

Die Kreuzergruppe Nord unter Konteradmiral Boedicker aus Cuxhaven wird in Marsch gesetzt. Operationsziel ist eine Kampfpatroullie, die norwegische Küste entlang, bis auf die Höhe von Stavanger: Britische Hilfskreuzer und Handelsschiffe sollen gestellt und versenkt werden. Als die Kampfgruppe die dänische Küste entlang lief, meldeten U-Boote Kontakt mit der auslaufenden BCF im Firth of Forth. Im Zielgebiet konnte kein Feindkontakt hergestellt werden. Da keine zusätzlichen Aufklärungskapazitäten (Zeppeline) zur Verfügung standen, konnte nicht lange bei Stavanger gekreuzt werden. Ein eventueller Kontakt mit einer überlegenen Flotte muß verhindert werden. Die Kreuzergruppe lief ohne besondere Vorkommsnisse zurück.

Ein Marineluftschiff klärt nördlich des dt. Minenfeldes einen Frachter der Entente auf und behält Fühlung. Das Schiff hält anscheinend Kurs duch das Skagerrak nach Kristiansand. Die IV Flottille auf Helgoland wird zum Abfangen in Marsch gesetzt. Der Frachter erreicht knapp vor der IV Flottille den Zielhafen und ist vorerst sicher.

Daraufhin wird der Hilfskreuzer SMS Kaiser Wilhelm d. Gr. (sollte eigentlich nicht mehr im Spiel sein...) aus Cuxhaven in Marsch gesetzt und kreuzt knapp 7 Tage lang erfolglos im Skagerrak. Keine Vorkomnisse.

Im Kanal wird die Dover Monitor Sqd. von U-Booten aufgeklärt. Wir kennen weder Kurs noch Vorhaben, trotzdem lassen wir die Aufklärungsstreikräfte, sowie die Hochseeflotte seeklar machen und in Bereitschaft gehen. Kurz darauf reißt der Kontakt ab und kann auch nicht wieder hergestellt werden. Zeebrügge oder Oostende waren offensichtlich nicht das Ziel.

In den -sehr- frühen Morgenstunden des 18. Januar geht der Verband "Prinz Heinrich" mit NW Kurs in See, um in der Zentralen Nordsee englische Eskorten zu stellen.

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Vor erreichen des Seegebietes klärt ein Zeppelin der Marine die BCF 280km östlich von Witby auf. Der deutsche Kampfverband läuft darufhin sofort nach Wilhemshaven zurück.


Der Amsterdam - Zwischenfall

Am späten Nachmittag des 18. Januar 1915 wird nördlich von Amsterdam ein Deutscher Frachter aufgebracht und versenkt. Da dieses nahgelegene Seegebiet eigentlich als sicher betrachtet wird, ist der Verlust sehr ärgerlich.
Der Verband 'Prinz Heinrich' unter Kpt. z. S. Rosen wird einmal mehr aus Wilhemshaven in Marsch gesetzt, um das Verschwinden des Schiffes zu untersuchen. Zusätzlich wird der Marinezeppelin L5 aus Ahlhorn mit Westkurs entlang der Nordseeküste in Marsch gesetzt, um das gesamte Seegebiet weiträumig aufzuklären.

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Nordwestlich von Amsterdam kommt es auf ca. 20km zum Kontakt, die Sicht ist bestens! Eine britische Zerstörerflottille inklusive Leitkreuzer wildert in diesem Seegebiet. Beim Anblick des Panzerkreuzers SMS Prinz Heinrich und seiner Eskorte aus Großen Torpedobooten geht die britische Flottile sofort auf Gegenkurs (West). Jaja wehrlose Frachter versenken, das können sie die Briten...
Wir versuchen das Gefecht zu erzwingen und Verfolgen die Briten von achteraus.

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Die Torpedoboote beschleunigen auf über 30 Kn und schließen langsam auf. Der britische Verband macht dank der HMS Arethusa nur 28 Kn. Die SMS Prinz Heinrich bleibt im Laufe der Jagt jedoch weit zurück. Die Sonne geht bald unter, die Zeit wird knapp.
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Wir lassen die Torpedoboote auf maximale Entfernung das Feuer eröffnen. Der Verband holt zwar auf, aber momentan sinkt dank der Dämmerung die Sichtweite weit schneller als wir eben aufholen. Zudem bekommt das Leittorpedoboot S19 einen sauberen Treffer verplättet, die Geschwindigkeit fällt wegen Wassereinbruchs um 1Kn. Die britischen Zersörer sind artillerisch deutlich besser als die Torpedoboote, wir konnten noch keinen Treffer erzielen. Die SMS Prinz Heinrich ist mittlerweile extrem weit zurückgefallen und die ersten britischen Schiffe verschwinden im Zwielicht.

Am Ende fällt die Entscheidung nicht schwer, die Verfolgung einzustellen. Die Torpedoboote gehen auf Kurs Ost (90 Grad). Zu groß sind die Unwägbarkeiten eines Nachtgefechts mit modernen britischen Zerstörern und einem Kreuzer, wenn der dt. Panzerkreuzer so weit zurück hängt. Gesetzt den Fall das überhaupt wieder Kontakt hergestellt werden kann. Zudem ist die BCF eventuell immer noch in See, wir wollen uns daher nicht zu weit westlich begeben. Nicht das der Rückzug abgeschnitten wird. Durch die lange Verfolgung haben wir sogar die Höhe Amsterdam schon weit hinter uns gelassen...

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Während der Verband 'Prinz Heinrich' wieder ostwärts dampft, schließt die britische Flottille 2.3DF zu unserer Kampfgruppe auf :eek:

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Knapp 2h später kommt es zum Kontakt. Die britische Flottille, angeführt von der HMS Arethusa, nähert sich der SMS Prinz Heinrich von achtern. Wir lassen den Kreuzer sofort von Suchscheinwerfern erfassen und eröffnen das Feuer. Zusätzlich gehen wir auf Kurs Nord und wenden damit unsere Breitseite dem Feind zu. Die Torpedoboote bleiben vorerst auf Kurs Ost. Aber: Wieso greift die britische Flottille nun an, wo sie vor 2h mit so viel Ausdauer abgelaufen ist? Die Antwort ist einfach: Es muß noch ein anderer kampfstarker Verband in der Nähe sein.

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NW des Verbands 'Prinz Heinrich' fährt das Luftschiff ZPL5 mit Ostkurs zurück nach Ahlhorn. Sollte eine feindlich Flotte nördlich stehen, wird sie der Zeppelin mit einiger Sicherheit trotz Dunkelheit aufklären. Das verleiht uns etwas Sicherheit, denn wir werden den Kampf annehmen: Der Panzerkreuzer wird sehr gute Chancen gegen die leichten Schiffe der Briten haben.

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Noch während der Panzerkreuzer nach N eindreht, landet die HMS Arethusa den ersten Treffer. Die Splitter fliegen, aber wir bezweifeln das ein CL mit seinen Waffen die Gürtelpanzerung duchdringen kann.

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Wir laufen inzwischen mit 20kn auf Kurs N und zeigen die volle Breitseite, beide 24cm Türme eröffnen das Feuer. Die Kiellinie der Briten geht auf OstOstsüdlichen Kurs, um ebenfalls Breitseiten abzufeuern. Dank der hohen Geschwindigkeit der Briten ist die HMS Arethusa bald wieder aus dem Feuerbereich des Bugturms und der Seitenbabetten der SMS Prinz Heinrich. Die britische Kiellinie nimmt das Heck des dt. Panzerkreuzers unter Feuer, welcher nur mit einem 24cm Rohr antworten kann, der Panzerkreuzer ist für diese Art von Nahkampf zu schwerfällig:

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Wir lassen die SMS Prinz Heinrich NNW eindrehen, um wenigstens die Seitenbabetten einsetzen zu können. Die Gr. Torpedoboote werden nun eingesetzt, um die Briten vom Kurs zu drängen und um ihre Kiellinie durcheinander zu bringen. Der Torpedobootflottille wird Südkurs mit 31kn befohlen, das sollte der Flottille ausserdem eine saubere T-Positionierung verleihen. Es muß vermieden werden, das die Briten auf ihrer ganzen Länge ihrerseits das T zur SMS Prinz Heinrich ziehen.

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Die SMS Prinz Heinrich erzielt einen Volltreffer auf der HMS Arethusa.

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Dank neuester Zeitrafferkammeras und Optiken von Carl Zeiss Jena kann der Treffer genauestens analysiert werden ;) Genau Mittschiffs unter der Brücke!

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Unterdessen haben sich die Gr. Torpedoboote (die Schatten ganz vorne) in Position geschoben und feuern einen Torpedofächer ab. Die Schußposition ist mit ca. 10 Grad Lage nicht ganz optimal, ich hätte 45 Grad-Schüsse bevorzugt, aber die Positionierung dauerte zu lange. Auf Artillerie und Scheinwerfer wird vorerst verzichtet, die Schiffe sollen kein Ziel werden. Nach Torpedoabschuß dreht die Flottille wieder auf Kurs O (90 Grad).

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Die Briten machen die Blasenspuren aus und drehen erwartungsgemäß ab. Allerdings nach Norden, näher an die SMS Prinz Heinrich heran, ich hätte das Gegenteil erwartet. Mit höherer Kampfentfernung hätte ich besser die Breitseite zur Geltung bringen können.

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Die neue Lage ist interessant.....wir werden nun auf OstOstsüdlichen Kürs eindrehen und aus nächster Nähe eine volle Breitseite auf die Arethusa abfeuern. Aber....

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....die britschen Leitschiffe feuern nun ihrerseits einen Torpedofächer ab. Um nicht in den Fächer zu laufen, müssen wir wieder auf einen nördlichen Kurs abdrehen. Wir können unsere Artillerie einfach nicht richtig ausspielen...Verflixt :mad:

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Nachdem der Fächer vorbeigelaufen ist, wird der Kurs der SMS Prins Heinrich auf Ost (90 Grad) gesetzt. Wegen des Ausweichmanövers zu spät für eine Breitseite auf den Britenkreuzer, der wieder am Heck der Prinz Heinrich klebt. Stattdessen wechseln wir unser Feuer auf den Zerstörer HMS Linnet (durch die Leuchtkugel illuminiert).

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Wir behalten den Ostkurs bei. Der Feindverband geht hinter der Prinz Heinrich auf OOS Kurs. Wir drehen ebenfalls leicht südlich ein und können einige Breitseiten auf die Arethusa abfeuern. Zusätzlich führen wir die Torpedobootflottille heran, die vor dem Britenverband ein T aufzieht. Es entbrennt ein intensiver Schusswechsel.

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Die Prinz Heinrich feuert eine volle Breitseite. Die überlegene Zeiss-Optik fängt ein 15cm Geschoß beim verlassen einer Seitenbabette ein.

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Die Briten antworten.

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Die Arethusa erhält einen weiteren Treffer am Bug und sieht auch nicht mehr ganz so gesund aus.

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Der Brite verlagert Feuer auf die Gr. Torpedoboote. Die S23 erhält Treffer. 34 Mann der Besatzung sind gefallen. Das gefällt uns nicht. Die Schiffe sind zu neu, als das sie leichtfertig verloren gehen sollen. Die Torpedoboote werden aus dem Gefecht gezogen und gehen wieder auf Kurs-Ost.

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Die SMS Prinz Heinrich ist nur leicht beschädigt, dank guter Panzerung. Aber langsam geht die Munition für die 24cm Hauptkalibergeschütze aus. Das ist nicht gut. Zum Glück....

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....zieht nun der Brite die HMS Arethusa und die schwer beschädigte HMS Louis aus dem Kampfgeschehen. Die HMS Arethusa ist 'moderat' beschädigt (gelbes icon). Sie sollte nicht sinken. Es ist ein Wunder, das sie nach DEM Kampf und den vielen 24cm Granaten immer noch gut dabei ist....

Wir nutzen die letzten 24 cm Granaten dazu, um das Feuer auf die britischen Zerstörer zu verstärken. Es gelingen keine entscheidenden Treffer mehr, aber die Verbandsgeschwindigkeit der britischen Flottille sinkt. Die Arethusa und die Louis tauchen in der Nacht unter. Verbleib unbekannt.

Kurze Zeit später können auch wir uns lösen. Munitionsbestand 24cm: 0.

Die erfreuliche Nachricht: Geheimdienstliche Quellen (der Abschlussbericht) decken auf, das wir 3 feindliche Schiffe versenken konnten. Eines ist die HMS Arethusa (gesichert), eines die HMS Louis (gesichert), die dritte Versenkung ist unklar. Evtl. hat doch einer der vielen Torpedos ein Ziel in der Nacht gefunden? Auf jeden Fall kann die dritte Versenkung nur ein Zerstörer sein...


Der Verband 'Prinz Heinrich' läuft weiter nach Osten, auf Wilhemshaven zu. Die Zerstörerflottille der Briten ist mit Westkurs abgelaufen. Da entdeckt der heimfliegende Zeppelin L5 die 7h Cruiser Sqadron mitten in der Deutschen Bucht. Die SMS Prinz Heinrich hat keine Munition mehr und ist beschädigt. 2 Torpedoboote sind beschädigt, kaum noch Torpedos vorhanden. Ein Kampf kommt nich in Frage.
Die Kampfgruppe dreht auf Nordkurs und wird Horns Riff anlaufen, um dann in der Dämmerung von Norden her in die Deutsche Bucht einzulaufen.

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Das sich eine Kreuzereinheit der Briten bei Nacht und Nebel in die Deutsche Bucht einschleicht, kann nicht toleriert werden! Aufgrund eines Fehlalarms vor einigen Tagen, wegen der Dover Monitore, ist die gesamte deusche Flotte in Wilhemshaven immer noch seeklar und in Gefechtsbereichtschaft ... :cool:


----------Fortsetzung folgt------------

Hindenburg
23.01.12, 11:55
Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen. Und dann noch ein Update der Extraklasse. Bin gespannt wie es weiter geht. Holt Euch die Eindringlinge! Wir Deutschen fürchten Gott, sonst nichts auf der Welt.

Kurfürst Moritz
23.01.12, 14:28
Für den Kaiser und das Vaterland!

Versenkt die feindlichen Kreuzer! :ph:

Admiral Hipper
23.01.12, 16:45
Hoffentlich kommt jetzt nicht von Norden die Grand Fleet oder BCF, sonst sieht es für den Prinzen schlecht aus.

von Reuter
24.01.12, 01:18
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Operationsreport
11. - 20. Januar 1915


II. Seeschlacht in der Deutschen Bucht

Nacht des 18. auf den 19. Januar 1915


Drei britische Kreuzer sind in der Deutschen Bucht, innerhalb des Minenfeldes, gesichtet worden. Im Zentrum der deutschen Seemacht ist diese feindliche Präsenz völlig inakzeptabel. Die deutsche Marineleitung hat keinerlei Aufklärungsdaten über die Position anderer britischer Verbände und wird daher keine Einzelverbände oder gar einzelne Schiffe exponieren. Die Lehren aus der ersten Seeschlacht in der Deutschen Bucht, im Jahre 1914, wurden gezogen. Man gedenkt noch immer der gefallenen Kameraden, die damals ihr Leben lassen mußten. Der Holzhammer wird ausgepackt.

Folgende Verbände sind seeklar & gefechtsbereit und stehen damit quasi sofort zur Verfügung:

- die Hochseeflotte
- die Aufklärerungsstreitkräfte
- der Küstenschutz Ems in Emden
- die IV Flottille auf Helgoland

Die KG Nord ist nicht seeklar. Ebenso wie der Küstenschutz Jade, der Küstenschutz Elbe und die Reserveflotte. Die Hilfskreuzer in Cuxhaven sind ebenfalls nicht klar zum Auslaufen. Die Schiffe in Gefechtsbereitschaft zu setzen, wird mindestens 24h dauern.
Ein Marinezeppelin in Tondern wird in ca. 2-3h abheben können, ebenfalls zu spät. In Ahlhorn sind alle Zeppeline auf Gebietspatroullie über der Nordsee. LPZ5 ist gerade im Landeanflug auf Ahlhorn und muss neu betankt werden. Diese Verbände fallen aus, Luftaufklärung steht kurzfristig nicht zur Verfügung.

Ohne Aufklärungsdaten bleibt uns nur die Option einer uneleganten, massiven Flottenoperation:
Die Aufklärungsflotte, kurze Zeit dananch die Hochseeflotte, gehen mit Kurs Nord aus Wilhelmshaven in See. Der Küstenschutz Ems wird sich NNW halten und den westlichen Zugang des Minenfeldes aufklären. Die IV Flottille wird Helgoland mit Nordkurs verlassen, um den nördlichen Zugang zur Deutschen Bucht aufzuklären.

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Die Linienschiffe der HSF dampfen nordwärts. Die SMS König ist das Leitschiff der Kiellinie.

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Der Kern der Kaiserlichen Marine in Marschformation: Im Vordergund Vizeadmiral Hippers Große Kreuzer mit ihren Eskorten. Zurückfallend die 4 Vorrauskreuzer der HSF und im Hintergrund die Kiellinie der Linienschiff-Geschwader, samt ihren Eskorten.

Kurz darauf erhöhen die leitenden Großen Kreuzer die Geschwindigkeit auf 28Kn und übernehmen die Führung. Wir werden sehen wie die langsameren Großen Kreuzer Schritt halten können...Hallo, SMS Blücher :rolleyes:


---------------------Fortsetzung folgt---------------------

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Hindenburg
24.01.12, 12:18
Es schreit nach einer Fortsetzung. Der Kaiser will Beute!!!

von Reuter
24.01.12, 20:24
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Operationsreport
11. - 20. Januar 1915


II. Seeschlacht in der Deutschen Bucht

Nacht des 18. auf den 19. Januar 1915


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Die Lage in der Bucht ist nun aufgeklärt: Hippers Große Kreuzer haben südlich von Helgoland Kontakt mit den feindlichen Kreuzern hergestellt. Es handelt sich um die beiden Panzerkreuzer HMS Minotaur (Leitschiff) und HMS Hampshire, sowie den leichten Kreuzer HMS Proserpine. Die Feindgruppe läuft auf Südkurs, genau in unsere Formation hinein, welche wiederum auf Nordkurs läuft. Vizeadmiral Hippers Schiffe drehen in Linie auf NW-Kurs, um ihre Breitseiten in Stellung zu bringen. Die SMS Blücher hängt leicht zurück und wird auf einen NNO Kurs befohlen, um ein ausbrechen der britischen Formation nach Osten im Keim zu ersticken. Wegen der schlechten Sichtverhältnisse beträgt die Kampfentfernung nur rund 1000m. Da nicht ballistisch gefeuert werden muß, werden die Salven zielsicher und sehr vernichtend sein. Die kaiserlichen Torpedobooteskorten drehen ab und überlassen den kapitalen Schiffen das Feld.

Die kaiserlichen Linienschiffe schließen von Süden kommend auf.

Weder die IV Flottille noch der Küstenschutz Ems haben Feindschiffe festgestellt. Die 3 Kreuzer scheinen eine isolierte Gruppe zu sein, sie haben nicht die allergeringste Chance gegen Hippers Aufklärungsgruppe.

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Vizeadmiral Hippers Flaggschiff, die SMS Seydlitz, dreht nach NW ein. Einige Zeit später gehen wir wieder auf Nordkurs und schieben uns damit in optimale Schußposition zur HMS Minotaur: Beide Kiellinien passieren sich nun auf einem antiparallelen Gegenkurs. Erste Salven der Sekundärbewaffnung haben jeweils die Suchscheinwerfer der Leitschiffe beschädigt.

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Die SMS Seylitz ist in perfekter Schussposition zur HMS Minotaur und feuert gerade die erste Breitseite ab. Die nachfolgende SMS Derfflinger illuminiert das Ziel.
Diese Aufnahme, von der Brücke des britischen Kreuzers aus aufgenommen, stammt aus der Kamera einer Treibleiche, die nach dem Gefecht auf Helgoland angespült wurde.

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Blattschuß!!! Fast die gesamte Breitseite liegt im Ziel! Die Granaten schlagen genau in die Wasserlinie des Britenkreuzers ein! Auch die nachfolgenden Großen Kreuzer konzentrieren ihr Feuer auf die Minotaur. Der alte Panzerkreuzer hat der Kaiserlichen Macht nichts entgegenzusetzen. Eine gigantische Sekundärexplosion im Heckbereich des Schiffes beschädigt es so stark, das es wohl nicht mehr gerettet werden kann. Aber noch schwimmt die Minotaur und feuert zurück, aber wie lange wird sie sich noch über Wasser halten können?

[Das Sinken kann manchmal lange, lange dauern...bis zu 30min, solange bleibt das Schiff im Rahmen der Beschädigungen einsatzfähig; seltener kann ein Treffer in die Munitionskammer ein Schiff auch in 1-2 Sekunden mit Mann und Maus versenken....dies betrifft aber u.Ust. nur leichte Einheiten, die von großen Kalibern voll getroffen werden, oder eben bei Waffenturmtreffern der britischen BCs, wenn fahrlässiger Umgang mit Munition aktiviert ist]

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Die SMS Seydlitz ist weitergelaufen und befindet sich jetzt in optimaler Schußposition zur HMS Hampshire. Volle Breitseite! Die anderen Großen Kreuzer belegen weiterhin die HMS Minotaur mit schwerem Feuer, um ihren Abgang zu beschleunigen. Das eher kleinkalibrige gegnerische Feuer kann die schwere Panzerung der deutschen Schlachtkreuzer erwartungsgemäß kaum durchdringen, nicht mal im Direktfeuer. Der arrogante britische Verbandsführer scheint deutsche Wertarbeit wohl mit britischen I-Klasse BCs zu verwechseln...

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Treffer....auf diese Distanz nicht verwunderlich.

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Trefferauswertung: 6-8 Granaten der SMS Seydlitz treffen genau in die Wasserlinie der HMS Hampshire. 2 Fehlschüsse. Das Schiff steckt die Salve vorerst weg und bleibt schwimmfähig.

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Kaiserliche Geschütze sprechen einmal mehr Gerechtigkeit! Die SMS Seydlitz ist ist nun in guter Schussposition zur HMS Proserpin. Im Hintergrund erhält die HMS Minotaur weitere Treffer.

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Treffer! Die Breitseite liegt gut im Ziel, der HMS Proserpin. Der leichte Kreuzer wird hart getroffen, bleibt aber weiterhin schwimm- und einsatzfähig.

Hippers Große Kreuzer haben nun die gegnerische Formation mit 28Kn passiert. Sie schwenken auf einen östlichen und dann südlichen Kurs, um die Briten achteraus zum umlaufen. Das Feuer wird aufrechterhalten.

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Die SMS Derfflinger, das schönste Schiff das jemals gebaut wurde, passiert die britische Kiellinie und erzielt mit mächtigen 30.5cm Türmen Treffer auf der HMS Hampshire. Kurz darauf reißt ein Torpedo ein hässliches Loch in die Steuerbordflanke des kaiserlichen Schiffs.

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22% Wassereinbruch, davon 11% mit Leckbekämpfung/Bordmitteln nicht zu reparieren, dazu ein kleines Feuer von 1%. Der Große Kreuzer ist nicht in Gefahr, muß nach dem Gefecht aber für längere Zeit in die Werft. Sehr ärgerlich. Das wird die Operationen der ganzen Kaiserlichen Marine negativ beeinflussen. Vizeadmiral Hipper war zu unvorsichtig :cool: Das Feuer wird weiter verstärkt.

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Deutsche Marinefotografen riskierten ihre Leben, um dieses spektaluläre Photo zu schießen: Ein 30cm Geschoß, kurz bevor es in die HMS Minotaur einschlägt.
Die Großen Kreuzer feuern weiter auf die Panzerkreuzer der Briten. Mittlerweile ist der Status der britischen Schiffe sichtbar schlecht.

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Die HMS Proserpine liegt sichtbar tief im Wasser. Im Hintergrund erhält die Hampshire einen Volltreffer achtern.

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Das Schiff sinkt, sackt auf ebenen Kiel weg.

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Endlich ist auch die Zeit der HMS Minotaur gekommen. Das Trommelfeuer zeigt finale Wirkung: Das Schiff macht stark Wasser und hat zwei unkontrollierbare Brandherde. Es feuert nichtmehr. Bald sinkt es. Man kann erkennen das die meisten Waffentürme Treffer erhalten haben und ausgefallen sind.

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Auf der HMS Hampshire ereignet sich eine gewaltige sekundäre Detonation, aus der sich ein schwerer Brand entwickelt.

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Die Explosion ist sogar auf den Vorrauskreuzern (SMS München) der Hochseeflotte zu sehen, die nun Fühlung mit dem Gefechtsfeld bekommt. Die Kleinen Kreuzer drehen ab.

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Als das Leitschiff der Schlachtgeschwader, die SMS König aufschließt, kann man von der Brücke nur noch das Sinken der beiden Panzerkreuzer beobachten. Etwas Rauch über dem Wasser...das ist alles was von der 7th Cruiser Squadron der Briten bleibt. Bis der Wind auch diesen verweht....

Die der Feind ist neutralisiert. Die Arroganz und der Ehrgeiz des britischen Verbandsführers hat seine Schiffe und seine Leute direkt ins Verderben geführt.

von Reuter
24.01.12, 21:49
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Abschlussbericht der Seegefechte vom 18.-19. Januar

Nördlich von Amsterdam und in der deutschen Bucht fanden Seegefechte statt. Dabei konnten versenkt werden:

2 Panzerkreuzer, 1 moderner Leichter Kreuzer, 2 moderne Zerstörer und 1 veralteter Leichter Kreuzer

http://farm8.staticflickr.com/7172/6754792361_647decbb77_o.jpg
HMS Arethusa (CL)


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HMS Proserpine (CL)


http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e7/HMS_Minotaur_USNHC_NH_60086.jpg
HMS Minotaur (CA)


http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b9/HMS_Hampshire_%281903%29.jpg
HMS Hampshire (CA)

Die Deutsche Bucht ist wieder frei für den Schiffsverkehr der Mittelmächte. Der Verband Prinz Heinrich kann über die südwestliche Passage direkt nach Wilhelmshaven laufen, ohne sich weiteren Gefahren auszusetzen. Er läuft als letzter deutscher Verband in dieser Nacht in einen Hafen ein.

Der leichte Sieg über die Briten in der Bucht ist fast ein spiegelbildliches Ereignis zu der Seeschlacht, die dort im Jahre 1914 stattfand. Die drei gesunkenen deutschen Kleinen Kreuzer wurden gerächt. Das gibt der Moral in der Kaiserlichen Marine einen gehörigen Schub.

Die Großen Torpedoboote S19 & S23, der Große Kreuzer Prinz Heinrich und der Große Kreuzer Derfflinger müssen in die Werft.






http://www.bilderload.com/bild/165100/bergenucardUS4PT.jpg]



U-Bootkrieg Operationsbericht


11.-20. Januar 1915

U-20 torpediert südlich von Tayside TB22, die Versenkung ist bestätigt.
U-19 versenkt mit einem Torpedotreffer bei Blyth TB2.
U-26 kann mit einem Torpedotreffer den alten Zerstörer HMS Velox im Kanal versenken.


Britische Blockade 11.-20. Januar 1915


Es gingen im genannten Zeitraum 9 deutsche Frachtschiffe an die Entente verloren. Die Nahrungsmittel im Reich werden knapp. In der Hamburger Herbertstraße kommen erste Gerüchte über Kannibalismus auf. Aber wer weiß? Vielleicht ist ja alles nur eine neue, verrückte Sexualpraktik und hat nix mit einem eventuellen Mangel zu tun ;)


Sonstiges

Ab 25. Januar wird die SMS Seydlitz mit neuen Feuerleitsystemen nachgerüstet. Das Schiff wird 2 Monate ausfallen. Damit haben wir in nächster Zeit nur noch 2 aktive Schlachtkreuzer, da die SMS Derfflinger ebenfalls in der Werft liegt. Wir werden sehen wie sich dies auf die Operationen auswirkt.

SolInvictus202
24.01.12, 22:32
diese Nachtgefechte auf kürzeste Distanz sind immer ein Gemetzel.... da kann binnen Minuten eine ganze Flotte untergehen....

von Reuter
25.01.12, 17:20
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Operationsreport
20. - 31. Januar 1915


U-8 macht beim Anlaufen seines Operationsgebietes westlich von Amsterdam einen feindlichen Frachter aus. Der Küstenschutz Ems wird darauf angesetzt, kann aber den Kontakt nicht wieder herstellen. Der Frachter kann entkommen.

Die IV Flottille bricht zu mehreren Partoullienfahrten durch das Skagerrak bis zur norwegischen Küste auf. Keine Vorkommnisse.

U-19 sichtet 250km vor Lemvig einen britischen Frachter. Die IV Flottille von Helgoland wird in Marsch gesetzt. Sie kann keinen Kontakt zum Frachter herstellen.

Der britische Monitor (MN) HMS Redoubtable läuft vor Zeebrügge auf eine Mine und sinkt. Da wir noch keinerlei Minen verlegt haben, muss es sich um eine britische Mine gehandelt haben. Der deutsche Admiralstab ist verwirrt. Sofort werden Pläne zurückgestellt, die Zugänge zu Deutschen Buch mit eigenen Minenkräften zu verminen. Das Risiko für eigene Schiffe ist zu hoch.

Durch diesen Vorfall ermuntert, gewinnen Stimmen an Gewicht, die einen stärkeren Einsatz der Deutschen Minenkreuzer in der Themsemündung fordern.

Die "Minenkreuzer Flandern" gehen mit der Abenddämmerung in See. Ziel ist es, im Schutz der Nacht eine Position vor Harwich zu verminen.

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Schon kurz nach dem Auslaufen bekommt der Verband Kontakt mit dem frz. TB279. Mehrere Salven werden abgefeuert. TB279 kann jedoch im Zwielicht untertauchen. Der Verbandsführer Fkpt. Schütze setzt auf die zunehmende Dunkelheit und läßt weiter Kurs halten.

http://www.bilderload.com/bild/165999/jutlandbattleend2224995secondsX3L13.jpg

Kurze Zeit später haben die Minenkreuzer erneut Kontakt. Diesmal mit dem französischen Zerstörer Pertuisane. Anders als das TB, setzt dieser zu einem Anlauf an, feuert einen Torpedofächer. Die Minenkreuzer weichen aus und können den Zerstörer mit zielsicheren Salven in Brand setzen. Das Schiff sink.
Fkpt Schütze ist alarmiert: Der Angriff, und der Versuch Fühlung zu halten deuten auf die Anwesenheit einer anderen Kampfgruppe der Entente hin. Das Unternehmen wird abgebrochen, der Verband läuft nach Zeebrügge zurück.

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Kurz vor Zeebrügge hat der Verband Kontakt mit TB 314. Der S-Boot feuert einen Ahl auf unsere Kreuzer und verschwindet wieder in der Dunkelheit. Wir weichen aus und laufen kurz darauf in Zeebrügge ein.

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Die Entscheidung zurückzulaufen war richtig. Kurz darauf wird die brit. Zerstörerschwadron 'Dünkirchen' aufgeklärt. Wahrscheinlich sind noch andere Verbände aus Harvich und Dover in See. Die Dichte der feindlichen Eskorten im ganzen Kanal ist noch zu hoch. Die Kreuzer wurden quasi sofort aufgeklärt und gejagt. Die Zeit für solche Operationen ist noch nicht reif.

[Anmerkung: Man kann hier sehen, das Zeebrügge als Hafen selber vermint ist: Minenschiffe verminen automatisch den Hafen, in dem sie liegen. Ist ja verteufelt schwach auszumachen!! Das Schicksal der HMS Redoubtable ist aufgeklärt. Beim Versuch des Hafenbeschusses ist sie auf eine deutsche Mine gelaufen. Die Pläne zur Verminung der Deutschen Bucht sind wieder auf dem Tisch]


Der Verband 'Prinz Heinrich' (frisch aus der Werft) bricht zu einer Kampfpatroullie in den Seeraum um Amsterdam auf.

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2 britische Verbände sind in der Nähe, der Verband 'Prinz Heinrich' stellt keinen Kontakt her und läuft wieder zurück nach Wilhelmshaven.

Die Deutsche Hochseeflotte läuft zu einer Trainingsfahrt in zentrale Nordsee aus.

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Auf dem Rückmarsch bekommt die HSF kontakt zur britischen Zerstörerflottille 3.EDF, der gleiche Verband, der sich vor knapp 2 Wochen ein Gefecht mir der SMS Prinz Heinrich geliefert hat. Die Zerstörer sind schnell, eine Verfolgung durch 2 Große Torpedobootflottillen wird abgebrochen.

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Kurze Zeit später bekommt der deutsche Frachter Dora kontakt zu der selben britischen Zerstörereinheit. Glücklicherweise ist die Hochseeflotte im gleichen Seegebiet und kann dem Schiff beistehen!

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Der Frachter setzt einen nördlichen Kurs, um sich mit der HSF zu vereinen. Die Briten machen kurz darauf die deutsche Flotte aus und laufen mit maximaler Geschwindigkeit ab. Schwein gehabt!

Admiral Hipper
25.01.12, 18:12
Edler von Reuter, Wir hätten mal eine Frage:
Setzt Ihr eure U-Boote einzeln, also unter eurer Kontrolle, oder per automatischer Gebietspatrouille auf Feindfahrt?

von Reuter
25.01.12, 20:18
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Operationsreport
20. - 31. Januar 1915

Nachtgefechte am 29. zum 30. Januar 1915


Schon wieder Zerstörer!

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In der Dämmerung des 29. Januars treffen die Zerstörer der Flottille 3.EDF erneut auf die Hochseeflotte. Sie schälen sich auf ca. 7000m plötzlich aus dem Zwielicht! Die alten Linienschiffe des I. und II. Schlachtgeschwaders geben Gefechtsalarm! Schon bald liegt das Feuer im Ziel! Die HMS Llewellyn sinkt.

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Über die britischen Zerstörer bricht die Hölle herein, 2 komplette Schlachtgeschwader haben Sichtkontakt und eröffnen das Feuer. Die Zerstörer können nicht schnell genug abdrehen. Das Sinken folgender Einheiten kann bestätigt werden, das Tageslicht ist gerade noch ausreichend:

HMS Llewellyn
HMS Loyal
HMS Lydiard
HMS Leonidas
HMS Lucifier
HMS Lysander

Die HMS Lookout verschwindet im Zwielicht, allerdings schwer beschädigt. Einige Zeit später versinkt auch dieses Schiff in den Fluten. Alle 7 Zerstörer wurden versenkt. Mit den 3 Verlusten aus der Seeschlacht mit der SMS Prinz Heinrich macht dies 10 Verluste. Damit ist die gesamte Flottille 3.EDF ausgelöscht.

Die HSF setzt den Rückmarsch mit Kurs SO weiter fort. Knapp 1.30 Stunden später schrillen wieder die Alarmsignale!

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Ein Kleiner Kreuzer aus der südwestlichen Vorraussicherung der HSF hat Kontakt mit britischen Schiffen: Der HMS Penelope mit ihren Begleitzerstörern! Diese Halbflottille gehört zur britischen 10th Destroyer Flottilla....es müssen noch mehr feindliche Einheiten in der Nähe sein! Noch ein Kreuzer mit Zerstörereskorte.
Die SMS Stettin liefert sich ein Artillerieduel mit dem britischen CL und wird beschädigt: 8% Wassereinbruch nach mehreren Treffern. Die SMS Stettin versucht abzulaufen und zieht dabei die Briten auf die deutsche Hauptmacht.

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Mit Erfolg! Die SMS König stellt Sichtkontakt her! Das gesamte leitende Schlachtgeschwader eröffnet das Feuer.

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Auch das folgende Schlachtgeschwader erlangt Sichtkontakt. Der Kreuzer mit seiner Eskorte hat keine Chance. Er verliert an Fahrt und bleibt schwerbeschädigt neben der Schlachtlinie der HSF liegen, mehrere Zerstörer werden vernichtend getroffen. Es wird starke Brandentwicklung beobachtet und die HMS Penelope liegt tief im Wasser. Ein Linienschiff nach dem Anderen passiert das brennende Wrack und feuert....

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...bis CL HMS Penelope über das Heck sinkt.

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Da taucht pötzlich auf der anderen Seite der Linienschiff-Formation (nördlich) die 2.Halbflottille der 10th DD Flottilla aus der Dunkelheit auf! Ein Torpedofächer wird auf die die deutsche Schlachtlinie abgefeuert! Die SMS Helgoland feuert mit ihren mächtigen 30.5 cm Geschützen eine Breitseite auf die HMS Aurora ab! Ein gigantische Detonation zerreißt daraufhin die Dunkelheit!

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Ein direkter Treffer in die Munitionskammer der Aurora läßt den leichten Kreuzer in einem Feuerball aufgehen! Innerhalb weniger Sekunden versinkt dieser mit Mann und Maus im Meer!

Die Linienschiffe drehen daraufhin auf Kurs Süd ab und weichen allen Torpedos aus. Die Kampflinie kommt in Unordnung. Während des Manövers feuern die Linienschiffe aus allen Rohren auf die Zerstörer.

Kurze Zeit später ist der Kampf vorbei. 2 Leichte Kreuzer und 8 Zerstörer konnten versenkt werden. Nur noch 2 Zerstörer sind von der ehemals stolzen 10th DD Flottilla übrig.

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Kurze Zeit später wird der Grund für die wahnsinnige Aktion der Briten sichtbar: Gleich einem Akt der Verzweiflung versuchen die Briten unsere Flotte zu verlangsamen: Schwere Flottenformationen der Briten sind in der Nähe! Die Battlecruiser Fleet wurde aufgeklärt. Die Grand Fleet ist sicher auch nicht weit!

Solange die eigenen Aufklärungskräfte nicht einsatzbereit sind (Die SMS Derfflinger ist immer noch in der Werft und die SMS Seydlitz ist in der Umrüstung), werden wir keinen Kampf mit britischen Schlachtflotten riskieren. Wir laufen weiter auf Wilhemshaven zu.

Kurze Zeit später greifen die Überreste der 10th DD Flottilla erneut die HSF an. Diesmal werden die beiden Zerstörer aber von deutschen Großen Torpedobooten aufgeklärt, bevor sie Torpedos auf die Linienschiffe abfeuern können. Sollten die Linienschiffe torpediert werden, könnte die BCF / GF die HSF sicher noch einholen! So steckt hinter dem Wahnsinn doch Methode.

Die Großen Torpedoboote liefern sich ein Feuerduell mit den 2 britischen Zerstörern. Dabei erleidet die V161 schwere Treffer in der Wasserlinie. Mit 42% Wassereinbruch auf steuerbord, 9% Feuer und starken Ausfällen bei der Crew wird das Schiff aus der Formation entlassen und soll ablaufen. V161 stellt das Feuer ein und konzentriert sich auf die Schadenskontrolle, die Crew sollte das Schiff retten können.
Da feuern die Briten point blank einen Torpedofächer auf die Torpedoboote ab! Die deutsche Flottille weicht chaotisch aus! Dabei rammt ein Torpedoboot frontal die ablaufende V161 und schlitzt deren gesamte Backbordseite auf! In der folgenden Verwirrung laufen die Briten in die Dunkelheit ab.

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Was für ein Desaster! Der Kommandant der V161 läßt die Machinen stoppen, damit nicht zusätzlich Wasser in die Leckage drückt, was die Leckbekämpfung erschweren würden. Trotz aller Bemühungen entwickelt das Boot schnell Schlagseite und versinkt 15 min später. Die Beschädigungen waren zu stark. Der Kleine Kreuzer Stettin läuft vorher längsseits und nimmt die 43 Überlebenden auf.

Britische Zerstörer sind den meisten Großen Torpedobooten einfach überlegen. Wir werden versuchen in Zukunft solche Gefechte mit alten Torpedobooten zu vermeiden. Es sei denn wir verfügen über die schlagkräftigsten Großen Torpedoboote mit 10.5 cm Geschützen.

Bis die HSF in die Deutsche Bucht einläuft, ereignet sich nichts mehr. Die Schiffe legen ohne Zwischenfälle in Wilhemshaven an. Der HSF wird ein neues Großes Torpedoboot aus der Flottenreserve zugewiesen.

Mann muß sich fragen, wie die Briten so schnell ihre Schlachtflotten heranführen konnten. Es war nur ein kurzer Trip in die Nordsee. Eigentlich nicht genug Zeit, um die BCF von Rosyth heranzuführen. Wahrscheinlich war sie vorher schon in See, um die SMS Prinz Heinrich zu jagen. Das ist die einzige Erklärung. Wir werden in Zukunft noch vorsichtiger beim Einsatz beider Verbände sein. Wir werden noch besser aufklären müssen. Da paßt es gut, das bald Zuläufe an neuen Zeppelinen erwartet werden.




http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3c/HMSRevenge1897.jpg/800px-HMSRevenge1897.jpg
HMS Redoubtable
Sehr alter Pre-Dreadnought mit über 15ooo Tonnen, aber offenen :eek: Geschützbarbetten, reklassifiziert als MN. Wäre in 6 Monaten eh ausser Dienst gestellt worden. Aber nichtsdestotrotz, der bisher größte Erfolg.


http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/86/HMS_Aurora_%281913%29.jpg
HMS Aurora (CL)


http://www.battleships-cruisers.co.uk/images/hmspenelope7.jpg
HMS Penelope (CL)







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U-Bootkrieg Operationsbericht
20. - 31. Januar 1915

U-23 torpediert bei Scapa den Hilfskreuzer HMS Hildebrandt. Es muß ein großer Brocken sein, er wurde nicht versenkt.
U-38 torpediert bei Lerwick den Hilfskreuzer HMS Otaway, keine Versenkung.
U-18 hat mehr Glück, es versenkt den Hilfskreuzer HMS Columella bei Stromness mit einem Torpedo.
U-5 versenkt TB 343 bei Dover.
U-20 torpediert und versenkt den alten Zerstörer HMS Nith östlich von Witby.



Britische Blockade
20. - 31. Januar 1915

Das Ansetzen der Ubootwaffe auf die britische Blockadeflotte war ein Erfolg: 1 kleinerer Hilfskreuzer konnte versenkt werden und 2 von den dicken Brocken wurden schwer beschädigt. Wir werden die U-Flottille Nord im Februar verstärken.

Leider gingen trotzdem 8 Frachter an die Briten verloren. So kann es nicht auf ewig weitergehen. Trotz aller taktischen Erfolge der Kaiserlichen Marine, ist der Kaiser unzufrieden mit der strategischen Lage. Weder das strategische Gleichgewicht bei Großkampfschiffen, noch die Seeblockade wurden nachhaltig verändert.

sonstiges

Am 20. Januar bombardieren deutsche Zeppelline das erste mal London. Es ensteht kaum Schaden, aber dafür eine große Panik. Dies ist der erste Angriff, es wird allein im Jahr 1915 noch 17 weitere geben.

Am 31. Januar setzen die kaiserlichen Truppen bei Bolinow das erste mal Giftgas gegen die russischen Truppen ein. Das Vorhaben war völlig wirkungslos.

von Reuter
25.01.12, 20:39
Edler von Reuter, Wir hätten mal eine Frage:
Setzt Ihr eure U-Boote einzeln, also unter eurer Kontrolle, oder per automatischer Gebietspatrouille auf Feindfahrt?

Soweit ich weiß torpedieren sie auf der strategischen Karte nur, wenn sie auf Gebietspatrouille, d.h. automatischer Feinfahrt, sind. Mit Manueller Kontrolle einer U-Boot Einheit oder eines Einzelbootes kann man nur Aufklären. Habe es aber lange nicht mehr probiert, vielleicht schiessen manuelle Boote ja mittlerweile doch...

Also nutze ich nur Gebietspatroullie. Ich habe verschiedene Flottillen, in denen U-Boote mit gleichen / ähnlichen Reichweiten zusammengefaßt sind. Jede Flottille bekommt per Geietspatroullie ein Planquadrat zugewiesen, das sie in einem Radius von ca. 12-14 "Planquadraten" patrollieren.

Admiral Hipper
25.01.12, 20:41
Ah, danke, so mache ich es bisher auch.:)

Derfflinger
25.01.12, 21:00
Da kann ich mich anschliessen. Weiterhin viel Erfolg.

von Reuter
26.01.12, 21:45
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg



Monatsbericht
Januar 1915




*Verluste * Entente* Mittelmächte*

Schlachtschiffe
Schlachtkreuzer
Panzerkreuzer 2
Monitore 1
Leichter Kreuzer 4
Zerstörer 35 1
S-Boote 18
Minenleger
Hilfskreuzer 3
Frachter 1 27

Taktisch wurden Erfolge gegen die leichten Einheiten der Entente errungen. An den schweren, ungleichen Verlusten des Deutschen Reichs an Frachtschiffen erkennt man jedoch, das die strategische Gesamtlage unverändert schlecht ist. Die Blockade der Deutschen Buch trennt die Mittelmächte wirksam von den Weltmärkten ab.

Der Handelskrieg gegen die Entente-Mächte muss dringend, im Laufe des Jahres, weiter verstärkt werden. Im Moment läuft deren Nachschub völlig ungehindert.


http://www.deutsche-schutzgebiete.de/webpages/Der_letzte_Mann+.jpg

von Reuter
27.01.12, 01:24
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg


Zuläufe Februar 1915

SMS Kronprinz (modernes Linienschiff)
SMS Regensburg (moderner Kleiner Kreuzer)
SM S36 (modernes Großes Torpedoboot)
SM U-41
SM U-39


http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/57/SMS_Kronprinz_Wilhelm_in_Scapa_Flow.jpg/800px-SMS_Kronprinz_Wilhelm_in_Scapa_Flow.jpg
SMS Kronprinz
Linienschiff der König-Klasse; 23Kn; 10x 30.5cm Geschütze
*wird dem III. Geschwader der Hochseeflotte zugeteilt*



http://img10.hostingpics.net/pics/645150SMS_Regensburg_futur_Strasbourg.jpg
SMS Regensburg
moderner Kleiner Kreuzer der Graudenz-Klasse; 28kn; 12x 10.5cm Geschütze
*wird der Auklärungsflotte als Vorraus-Kreuzer zugeteilt*



http://wdict.net/img/sms+s36.jpg
SM S36
Großes Torpedoboot; 33Kn; 3x 8.8cm; 2x G7 Torpedorohr
*wird der Aufklärungsflotte zugeteilt, zusammen mit einem zweiten Boot der Reserveflotte*


http://www.fregatte-emden.de/images/schukallau39bildjpg.jpg



http://www.fregatte-emden.de/images/schukallau39seitenriss.jpg
SM U-39 (Bilder) & SM U-41
4x Torpedorohre; 8.8 cm Geschütz; 17Kn (9.7kn); 14500km Reichweite
*Die beiden Schwester U-Boote zwerden der II U-Flottille auf Helgoland zugeteilt und werden bei bei Scapa operieren.*



Abgänge

SMS Kolberg (Kleiner Kreuzer)
Der veraltete Kreuzer wird am 11. Februar 1915 in die Ostsee verlegt.

Admiral Hipper
27.01.12, 17:01
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/57/SMS_Kronprinz_Wilhelm_in_Scapa_Flow.jpg/800px-SMS_Kronprinz_Wilhelm_in_Scapa_Flow.jpg
SMS Kronprinz
Linienschiff der Kaiser-Klasse

König-Klasse:opa:

Derfflinger
27.01.12, 17:20
Und im Spiel schaffen die König-Klasse Schiffe sogar 23 Knoten.

von Reuter
27.01.12, 22:04
Und im Spiel schaffen die König-Klasse Schiffe sogar 23 Knoten.

Ja das stimmt, gleich mal korregieren ;)

von Reuter
27.01.12, 23:00
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg


Rundschreiben der Kaiserlichen Marineleitung

Anfang Februar





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Die Antwort der Kaiserlichen Marine auf die rechtswidrige Fernblockade der Briten. Die U-Flottillen werden schon einmal umorganisiert.






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von Reuter
28.01.12, 00:41
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg


Operationsreport
1. Februar - 10. Februar 1915


Da die Hochseeflotte seit über 3 Wochen in permanenter Gefechtsbereitschaft in Wilhemshaven liegt, wird der Bereitschaftsstatus nun verringert. Die Marineleitung erhofft sich dadurch eine Wiederherstellung der Kampfmoral der vielen tausend Mann, die die Schiffe bemannen. Auch sollen die Männer für die erfolgreichen Gefechte der letzten Wochen belohnt werden. Die Familien und die Kneipenbesitzer im Wilhemshavener Hafenviertel atmen auf.


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http://www.bilderload.com/bild/166574/jutlandautospeicherung2795569secondsUWVFD.jpg
Am 2. Februar laufen die britischen Monitore Zeebrügge an. Da die Aufklärungsflotte unter Vizeadmiral Hipper weiterhin nicht einsatzklar ist, kann nicht schnell genug regiert werden. Während der Operation läuft der Leichte Kreuzer HMS Adventure auf eine deutsche Seemine und sinkt. Der Schaden an der Küstenverteidigung der flandrischen Küste ist moderat und kann repariert werden. Fast 600 Seeminen sichern derzeit Zeebrügge, die Küstenartillerie besteht momentan nur aus leichteren bis mittleren Kalibern.

Am 3.Februar wird die neue "Batterie Hertha" (4x 21cm) an der flandrischen Küste aufgestellt. Wir werden sehen, wie das den Monitoren schmeckt. Ein weiterer Mosaikstein in dem Vorhaben, das die flandrischen Häfen in den kommenden Monaten zu uneinnehmbahren Seefestungen ausbauen wird.


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Ebenfalls am 3. Februar entdeckt ein deutscher Zeppellin aus Tondern ausserhalb des Minenfeldes einen verdächtigen Frachter mit Kurs N0. Die IV Flottille aus Helgoland wird in Marsch gesetzt und kann das Schiff kurz vor Hornsriff aufbringen. Eine Inspektion stellt fest, das das Schiff britische Fracht geladen hat, woraufhin es versenkt wird.

Der Küstenschutz Ems und die IV Flottile führen mehrere Aufklärungsfahrten im Skagerrak und in der zentralen Nordsee durch, ohne Vorkommnisse.

Ein U-Boot klärt in der zentralen Nordsee einen britischen Frachter mit Kurs NO auf. Der Küstenschutz Ems läuft sofort aus Emden aus, kann jedoch keinen Kontakt mehr herstellen. Wir erwarten hier sehnlichst den totalen U-Bootkrieg!

Konteradmiral Boedickers moderne Kleine Kreuzer stechen von Cuxhaven aus in See. Operationsziel ist eine Patroullienfahrt durch das Skagerrak entlang der norwegischen Küste bis auf die Höhe von Bergen. Ein Zeppellin aus Tondern wird detachiert und untersteht während der Operation der Kreuzergruppe Nord.
Während der Verband nordwärts damft, stellt der Zeppellin fest, das sich die britischen Panzerkreuzer aus Lerwick in See befinden, worauf das Unternehmen abgebrochen wird. Ein nächtliches Zusammentreffen der Kleinen Kreuzer mit den Briten, mußte um jeden Preis ausgeschlossen werden. Leider stehen zur Zeit nur Zeppelline mit relativ kurzen Reichweiten zur Verfügung, so das sie so weit nördlich nur begrenzt kreuzen und aufklären können. Die Zukunft wird hier Verbesserung bringen.

Am 7. Februar werden die Küstenbefestigungen in Flandern um die Batterie Irene (3x 15cm) ergänzt.




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U-Bootkrieg Operationsreport
1. Februar - 10. Februar 1915

U-37 erwischt den brit. Hilfskreuzer HMS Virginian bei Lerwick. Das Schiff sinkt!
U-36 torpediert den Hilfskreuzer HMS Victorian. Eine Versenunkung kann zunächst nicht beobachtet werden, jedoch läuft knapp 2 Tage später die Versenkungsmeldung ein. Man kann nur spekulieren, was sich für ein Drama dahinter verbirgt.
U-26 torpediert und versenkt SO von Dover TB 350.



Britische Blockade
1. Februar - 10. Februar 1915

Trotz weiterer U-Booterfolge gegen die britische Blockadeflotte, werden 13 Frachter mit deutscher Ladung aufgebracht. Ein neuer Höchstwert.


Sonstiges

2. Februar 1915
Die Türken versuchen den Suezkanal zu überqueren. Das Unternehmen scheitert. 2000 Tote & Verwundete bleiben zurück. Die türkischen Truppen ziehen sich vorerst nach Beersheba zurück.

7. Februar 1915
Die Deutsche Heeresleitung nutzt einen Schneesturm für eine zweite Offensive an der Masurischen Seenplatte aus. Der Angriff kommt für die Russen völlig unerwartet und sie werden zurückgedrängt.




http://www.worldnavalships.com/images/hmsadventure3.jpg
HMS Adventure
Das Abenteuer ist nun wohl vorbeit^^

von Reuter
28.01.12, 14:55
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg


Operationsreport
11. Februar - 20. Februar 1915


Die flandrischen Küstenbefestigungen werden um die Batterie Freya erweitert (4x 21cm).



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Vor der dänischen Küste wird ein britischer Frachter mit Kurs SW ausgemacht. die IV Flottille und der Küstenschutz Ems laufen zu einer Umklammerungsoperation aus. Nach Einbruch der Dunkelheit stellt der Küstenschutz Ems Kontakt mit dem Frachter her und bringt diesen auf.

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ZP L7 bricht zu einem Langstreckenaufklärungseinsatz auf. Alle französischen und südenglischen Häfen werden abgeflogen und fotografiert. Die Kanalflotten der Entente können nicht lokalisiert werden, sind wahrscheinlich in See. Lediglich in Dover und Harwich wurden Einsatzverbände der Entente aufgeklärt. Die 10th DD Flottilla, vor 2 Wochen in einem Nachtgefecht mit der Hochseeflotte auf 2 Schiffe dezimiert, scheint in kurzer Zeit wieder um 3 Schiffe verstärkt worden zu sein. Die monatlichen Zuläufe der Briten müssen sehr hoch sein.

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Der Blockadebrecher, mit deutscher Fracht, 'Seward' wird in der zentralen Nordsee vom britischen Kreuzer HMS Foresight (am Horizont) aufgebracht. Ein Marinezeppellin, 3 Unterseeboote und der Küstenschutz Ems befinden sich im Seegebiet, welches relativ nahe an der Deutschen Bucht liegt. Leider kann der Frachter nicht gerettet werden, die U-Boote kommen nicht zum Schuß und die Torpedoboote des Küstenschutzes können sich mit dem Kreuzer nicht messen.

Da noch nie ein Frachter so nahe an der Bucht verloren gegangen ist, wird der Sache nachgegangen: Ein Zeppellin klärt das Seegebiet Tags darauf weiträumig auf und entdeckt mehrere britische Schiffe, die das Gebiet patrollieren. Mindestens 2 Leichte Kreuzer und 4-5 Zerstörer durchpflügen als Einzelfahrer das Seegebiet.

Das klingt nach einem Auftrag für den Treuen Heinrich^^ Der Verband 'Prinz Heinrich' wird in gefechtsbereitschaft gesetzt und ein Kurs wird geplant.

25h Stunden später läuft die Kampfgruppe kurz vor Einbruch der Dunkelheit aus Wilhemshaven aus. Im Schutze der Nacht soll Kontakt mit den britischen Kreuzern hergestellt werden, sollen sie doch mal versuchen den Heinrich als Prise aufzubringen^^ Ein Zeppellin wird detachiert und untersteht für die Dauer der Operation dem Verband. Ein zweiter Zeppellin patrolliert nördlich, um eventuelle Feindflotten frühzeitig aufzuklären.

Erst gegen Morgen kann Kontakt mit feindlichen Schiffen hergestellt werden.

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ZP L5 schwebt über dem Seegebiet und kann es weiträumig aufklären. Während der Verband 'Prinz Heinrich' nördlich steht, werden südlich ein Leichter Kreuzer der Briten, 3 Zerstörer und ein Frachtschiff gesichtet, alles Einzelfahrer. Die deutschen Großen Torpedoboote gehen mit 33 Knoten auf Verfolgungskurs zum nächstegelegenen Zerstörer, die HMS Vigilant. Der Panzerkreuzer setzt Kurs auf den Frachter. Der britische Kreuzer ist leider zu weit weg.

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Die Torpedoboote (33Kn) verfolgen den Briten (25kn, die Rauchfahne am Horizont) in abfallender Formation und eröffnen auf maximale Entfernung das Feuer. Das deutsche Feuer liegt extrem schlecht, der Brite kann einen leichten Treffer anbringen.

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Schließlich hat die deutsche Formation die HMS Vigilant im Nahkampf gestellt.
Der Brite schlägt sich leider recht gut, auf dem leitenden Torpedoboot fallen über 40 Mann und es bildet sich ein 8% Wassereinbruch.

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Die britischen Zerstörer sind einfach viel besser bewaffnet, als die Großen Torpedoboote. Was die Anzahl der Rohre angeht, als auch der Größe der Kaliber. Trotzdem können nun die 5 Torpedoboote ihre numerische Überlegenheit geltend machen:

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Die HMS Vigilant bleibt brennend und mit Schlagseite zurück, während sich die Tropedoboote entfernen, um weitere Gefechtsschäden zu vermeiden. Die HMS Vigilant wird sinken.

Die SMS Prinz Heinrich verliert unterdessen den Kontakt zum britischen Frachter...

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ZP L5 stellt 1h später wieder Kontakt her. Dieses mal nehmen die Torpedoboote (nun mit 31Kn^^) die Verfolgung auf, der Frachter wird gestellt und versenkt.

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Wir sind zu lange im Seegebiet verblieben, dies gibt den Briten Zeit zu reagieren: Die BCF wird durch einen Zeppellin nördlich des Verbands 'Prinz Heinrich' aufgeklärt. Die deutsche Kampfgruppe tritt sofort den Rückmarsch an. Die BCF ist zu weit nördlich und sollte keine Gefahr darstellen, bis der Verband Wilhemshaven erreicht.

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Bei Einbruch der Nacht nähert sich die SMS Prinz Heinrich der Deutschen Bucht, die BCF ist immer noch weit entfernt. Die Zeppelline halten Fühlung. Manch einer wähnt sich schon zu Hause, da.....

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..... greift kurz vorm Erreichen der Minensperre eine britische Zerstörerformation an! Die DDs bilden eine Kiellinie und kommen von achtern auf. Die Großen Torpedoboote beschleunigen mit 31Kn auf Kurs O (90°). Die SMS Prinz Heinrich wendet auf Kurs Nord um das Feuer zu eröffnen. Es ist eine extrem dunkle, mondlose und sternenlose Nacht mit Sichtweiten unter 1000m.

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Die SMS Prinz Heinrich versucht die Gegner mit Scheinwerfern zu erfassen. Kurz darauf sind diese indentifiziert: Es ist die, inzwischen wieder auf 5 Schiffe verstärkte, 10th Destroyer Flottilla!

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Der neue britische Verbandsführer agiert ungeschickt: Statt die Wendigkeit seiner Schiffe zu nutzen, so wie sein Vorgänger, geht er auf einen Parallelkurs und tauscht Breitseiten mit dem deutschen Panzerkreuzer aus....

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.... die Prinz Heinrich kann ihre Artillerie voll zur Geltung bringen, während die Zerstörer nicht gegen die Panzerung des Panzerkreuzers ankommen. Innerhalb von 15 min ist der feindliche Verband niedergekämpft.

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5 britische Zerstörer sinken, die gesamte 10th DD liegt auf dem Grund der Nordsee. Der deutsche Verband setzt ohne besondere Vorkommnisse seinen Weg nach Wilhemshaven fort.








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U-Bootkrieg Operationsbericht
11. - 20. Februar 1915
totaler U-Bootkrieg seit 18. Februar 1915

U-39 topediert DD HMS Otter und versenkt diesen bei Lerwick.
U-28 torpediert den Hilfskreuzer HMS Oratava bei Scapa, keine Versenkung.
U-10 versenkt den Zerstörer HMS Ranger NO von Witby.
U-22 versenkt den britischen Frachter Liverpool O von Aberdeen.
U-24 torpediert und versenkt den Frachter Corwin SW von Plymouth.
U-29 versenkt das Frachtschiff Hongkong NW von Newhaven.
U-28 torpediert den Hilfskreuzer HMS Patria bei Lerwick, keine Versenkung.
U-31 versenkt den Frachter Glasgow SW von Southhampton.





Britische Blockade
11. - 20. Februar 1915

Es gingen 6 Frachter mit deutscher Ladung verloren. Gleichzeitig konnten 6 Frachter der Entente versenkt oder aufgebracht werden. Die Wende? Die Perspektive, die der uneingeschränkte U-Bootkrieg bietet, erscheint extrem positiv: 4 torpedierte Frachter in 2 Tagen, 2 von Überwasserschiffen aufgebracht.


sonstiges

17. Februar
KuK Truppen erobern Czernowitz und nehmen dabei 60000 russische Soldaten gefangen. Dagegen scheitert vorerst der Entsatz der KuK Festung Przemysl.

19. Februar
Flotten der Entente beginnen einen ersten Durchbruchsversuch durch die Dardanellen mit Küstenbeschuss der Außenforts aus großer Entfernung.

24. Februar
Der Große Kreuzer SMS Moltke wird umgerüstet und fällt für knapp 2 Monate aus. Er bekommt u.a. neue Feuerleitsysteme. Damit sinkt die Stärke der Aufklärungsflotte auf 1 Schlachtkreuzer. Die SMS Derfflinger repariert noch immer Gefechtsschäden und die SMS Seydlitz ist ebenfalls in der Umrüstung.

von Reuter
31.01.12, 15:05
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Operationsreport
20. Februar - 1. März 1915



Sämtliche Standardpatroullien der IV Flottille im Skagerrak waren ergebnislos. Keine Kontakte.

Die Kreuzergruppe Nord unter Konteradmiral Boedicker bricht zu einer weiteren Feindfahrt auf: Entlang der dänischen und norwegischen Küste, bis auf die Höhe von Bergen. Der Marinezeppelin ZP L7 wird abgeordnet, um für die Kreuzer Seeaufklärung zu betreiben....

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Der deutsche Blockadebrecher Koldinghus wird von einem britischen Hilfskreuzer gesichtet, welcher sofort auf den Frachter zuläuft. Glücklicherweise befindet sich die Kreuzergruppe Nord in der Nähe und kann dem Frachter beistehen!

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Die kaiserlichen Kreuzer laufen sofort mit 28Kn auf den britischen Hilfskreuzer zu, der allerdings noch außer Sichtweite für diese ist. Zusätzlich läuft die Koldinghus die Postion der Kreuzer an. Es ist ein Rennen gegen die Zeit!

Als der britische Hilfskreuzer die deutschen Kreuzer am Horizont ausmacht, bricht dieser sofort die Verfolgung der Koldinghus ab. Der Frachter ist gerettet. Leider können die Kreuzer den Briten nicht zum Kampfe stellen, der Kontakt reißt während der einsetzenden Dämmerung ab.

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Nach Einbruch der Nacht versucht Konteradmiral Boedicker den Briten durch einen nördlichen Vorstoß zu stellen: 2 britische Hilfskreuzer wurden aufgeklärt. Die Koldinghus läuft südlich ab und sollte ohne Probleme die Deutsche Bucht erreichen.

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Die Rechnung geht auf: In der mondhellen Nacht wird der AMC (Armed Merchant Cruiser) HMS Virginian auf knapp 3000m gesichtet! An Feuerkraft ist er mit 6 großkalibrigen Geschützen einem Kleinen Kreuzer überlegen, welcher nur mit 10,5cm Kanonen anklopfen darf. Boedicker versucht daher die schlechte Manövrierbarkeit des Hilfskreuzers gegen ihn zu verwenden und greift mit seiner Formation über das Heck des Briten an.

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Trotzdem gelangen die beiden Führungskreuzer in den Feuerbereich der britischen Geschütze. Die SMS Graudenz muss die schwersten Treffer einstecken: Ein temporärer Wassereinbruch von 12%, die Besazung erleidet glücklicherweise keine Ausfälle. Dank der numerischen Überlegenheit bekommt die Virginian ebenfalls sehr viele Treffer. Sie entwickelt Schlagseite und fängt Feuer.

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Am Ende siegt die kaiserliche Übermacht: Das von Treffern übersäte britische Schiff sinkt mit starker Schlagseite über den Bug.
Die SMS Graudenz kann den Wassereinbruch um die Hälfte reduzieren und läuft mit 27Kn ab: Die Geschwindigkeit der Kampfgruppe sinkt damit um 1Kn. Aufgrund der Gefechtschäden setzt die Kreuzergruppe südkurs. Boedicker will nicht länger so weit nördlich kreuzen. Nach der Versenkung sind vielleicht schwere britischen Einheiten auf dem Weg.

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Das Luftschiff ZP L7 läuft nun vor dem kaiserlichen Kampfverband, um unliebsame Zusammenstöße zu vermeiden. Boedicker vermutet immer noch schwere britische Flotteneinheiten in der Nähe.

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Während der Fahrt zurück in die Deutsche Bucht wird der Hilfskreuzer HMS Patuca gesichtet! Die Kampgruppe nimmt sofort Fahrt auf und verfolgt das Feindschiff. Der Kreuzer wurde von ZP L7 nicht gesichtet, keine Aufklärung ist perfekt.....

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Die HMS Patuca ist weniger stark bewaffnet als die Virginian. Sie wird nach kurzem Artilleriegefecht versenkt.
Zwei versenkte Hilfskreuzer sind ein großer Erfolg für die Kreuzergruppe Nord, Insbesondere da sämtliche vorhergehenden Feindfahrten ergebnislos verliefen.
Boedickers Kreuzer erreichen ohne weitere Zwischenfälle Cuxhaven. Da insbesondere die SMS Graudenz einer längeren Überholung bedarf, bekommen sämtliche Besatzungen vorerst Ausgang.




Die SMS Derfflinger kommt aus der Werft. Der Torpedoschaden, den der Große Kreuzer in der Deutschen Bucht erlitten hat, ist repariert. Damit verfügt die Aufklärungsflotte Vizeadmiral Hippers über 2 gefechtsbereite Schlachtkreuzer, zu wenig für Flottenoperationen.


Ein Luftschiff klärt einen britischen Frachter auf, der von der dänischen Küste aus mit Kurs West die britischen Inseln ansteuert. Die IV Flottille kann das Schiff abfangen und versenken!


Ein auslaufendes U-Boot sichtet einen weiteren britischen Frachter, diesmal in der zentralen Nordsee, welcher mit Kurs NO auf die norwegische Küste zuläuft. Wiederum kann die IV Flottille das Schiff aufbringen und versenken.


130km westlich von Emden bekommt der Küstenschutz Ems Kontakt zu einem dritten Frachter der Entente. Auch er wird versenkt.









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U-Bootkrieg Operationsbericht

20. Februar - 1. März 1915
- totaler U-Bootkrieg -

U-22 versenkt DD HMS Conflict W von Helgoland.
U-27 torpediert SW von Stromness den Hilfskreuzer HMS Mantua. Versenkung fraglich.
U-24 versenkt den Frachter Boston S von Plymouth.
U-28 torpediet den Hilfskreuzer HMS Oratawa W von Stromness, keine Versenkung.
U-10 erwischt den DD HMS Bat O von Witby, Schiff versenkt.
U-28 torpediert noch einmal AMC HMS Oratawa SW, 7km (!)vor Scapa. Wieder kommt der AMC davon!
U-38 torpediert AMC HMS Patia SO von Lerwick, keine Versenkung.
U-41 versenkt den AMC HMS Hildebrand bei Lerwick!
U-28 torpediert und versenkt den Frachter 'Dover' S von Dover :)
U-21 versenkt den Frachter Bougainville bei Montrose.
U-26 versenkt den Frachter Turner SO von Portsmouth.
U-5 torpediert den Frachter Tyler N von Dünkirchen.
U-36 torpediert den Hilfskreuzer (AMC) HMS Kalingula bei Stromness, keine Versenkung.
U-18 torpediert AMC HMS Changuinola NO von Stromness, keine Versenkung.
U-18 torpediert und VERSENKT diesmal die HMS Changuinola NO von Stomness.
U-23 torpediert den AMC HMS Alsatian bei Stromness. Keine Versenkung.
U-24 versenkt den Frachter Manchester bei Portland.
U-11 versenkt TB 39 NO von Dover.
U-5 versenkt den Frachter Afrique W von Bologne sur Mer.

Wir bräuchten noch eine zusätzlche U-Flottille, um die Irische See (Belfast; Liverpool) abzudecken. Evtl. wird im März eine von den zwei U-Flottillen aus dem Norden um Scapa abgezogen. Mehr Frachter müssen sinken, auch wenn dadurch weniger AMCs torpediert werden.....




Britische Blockade

20. Februar - 1. März 1915

Es gingen 9 deutsche Frachtschiffe verloren, trotz der Erfolge gegen die britischen Hilfskreuzer. Die Blockade ist immer noch effektiv. Allerdings konnten im gleichen Zeitraum 10 britische Frachter versenkt werden. Hoffentlich tritt im März da eine Wende ein, die Verluste sind einfach zu hoch.


sonstiges

21. Februar
Die 'Zweite Schlacht bei den Masurischen Seen' ist beendet. Das kaiserliche Heer hat über 110km Raum gut gemacht. Die Russen haben mehr als 200.000 Mann verloren


25. Februar
Die Flotte der Entente hat mit massivem Küstenbeschuß die äußeren Forts der Dardanellen zum Schweigen gebracht. Die Vorbereitungen zur Einfahrt in die Dardanellen beginnen, um die Forts anzugreifen, die an der Meerenge selbst liegen.

von Reuter
01.02.12, 10:50
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg



Monatsbericht
Februar 1915




*Verluste * Entente* Mittelmächte*
aktueller Monat(gesamter Zeitraum)

Schlachtschiffe
Schlachtkreuzer
Panzerkreuzer -(2)
Monitore -(1)
Leichter Kreuzer 1(5)
Zerstörer 10(45) -(1)
S-Boote 2(20)
Minenleger
Hilfskreuzer 6(9)
Frachter 16(17) 28(55)

Die Verluste an deutschem Frauchtraum sind ähnlich hoch wie im Vormonat. Allerdings zeichnet sich wegen des intensivierten U-Bootskriegs mittelfristig eine Angleichung der britischen Frachtschiffverluste ab. Bedenkt man, das die neue U-Boot Doktrin erst seit dem 18. Februar Bestand hat, kann man für den vollen Monat März sogar eine komplette Wende der Verhältnisse erwarten. Trotzdem bleibt es weiter ein Ziel, durch Versenkung der brít. Blokadeflotte die eigenen Verluste zu mildern. So konnten seit Beginn der Kampagne 9 AMCs der Briten versenkt werden. Wird dies fortgesetzt, wird die Blockade bald Lücken aufweisen. Die Gegenblockade duch U-Boote allein, ist keine tragfähige Strategie.

Bei den leichten Kampfeinheiten hat die Kaiserliche Marine gute Erfolge errungen. Die britische Harwich Force ist nun nur noch ein Schatten ihres früheren Selbst. Die meisten ihrer modernen Kreuzer und Zerstörer modern auf dem Grund der Nordsee. Für den März werden, zunächt testweise, die Operationen in der Themsemündung wieder aufgenommen.

http://www.claus-p-stefanski.homepage.t-online.de/marinebilder/wilhelm2.jpg

Hoppel
01.02.12, 12:31
Sehr sehr interessanter AAR, lese gern mit.
Wo bekommt man dieses Spiel?

von Reuter
01.02.12, 17:24
Sehr sehr interessanter AAR, lese gern mit.
Wo bekommt man dieses Spiel?

Hi,

soweit ich weiß nur über die Homepage des Strom Eagle Studios:

http://stormpowered.stormeaglestudios.com/store/index.asp

Wobei die normale 'ProEdition' für Soloplayer erst mal reicht, für knapp 40 Euro. Das Gesamtpack muss man nicht sofort haben, außer man will in ALLE theoretisch möglichen Multiplayerfights einsteigen. MP gibts nur für taktische Gefechte, die Strategische Kampagne ist nur solo spielbar, leider. Ein großer Fehler seitens des Herstellers. Ohne strategische Kniffe/Planung/Ebene hat das zu sehr was von simplen Deathmatches.

US North Sea Pack ist ahistorischer Schund und Dogger Bank wäre nur interessant, wenn die 1916er Kampagne der Pro Edition duchgespielt wurde. Man quasi nach neuem Content sucht, den man ggf. nachkaufen will. Ansonsten vlt. auch einfach mal den Client runterladen und innerhalb des 10min Demo Limits testen. Es gibt auch 1-2 Szenarien die kein Demo-Zeitlimit habe. Der Steuerung muss man aber anfangs viel Toleranz entgegenbringen^^

von Reuter
01.02.12, 18:12
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg


Zuläufe März 1915





SMS Pillau (moderner Kleiner Kreuzer)

SM B97 (modernes Großes Torpedoboot)

SM G101 (modernes Großes Torpedoboot)
SM G102 (modernes Großes Torpedoboot)
SM G103 (modernes Großes Torpedoboot)
SM G104 (modernes Großes Torpedoboot)

SM ZP L9 (Marinezeppelin)




http://www.bilderload.com/bild/167806/smspillau1aUX6DT.jpg
SMS Pillau; moderner Kleiner Kreuzer mit 8x 15cm (!) Schnelladegeschützen, 28Kn und leichter Panzerung; endlich ein Kleiner Kreuzer mit Bewaffnung :D
*wird der KG Nord zugeteilt, ein Kleiner Kreuzer der KG wird dafür an die Aufklärungsflotte abgegeben*



http://www.bilderload.com/bild/167810/b97class6ZDN0.jpg
SM B97 ist ein extrem schnelles Großes Torpedoboot mit 36Kn; 4x 8.8cm Kanonen und 6 Torpedorohren (Bild ist ein Schiff der Klasse).
*Geplant ist es, eine eigene Flottille mit den sehr schnellen Schiffen aufzustellen; vorerst geht das Boot in die Reserve*



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Die Boote G101 (Bild) bis G104 sind die ersten -in ihrere Klasse- artilleristisch schlagkräftigen Großen Torpedoboote: 4x 10,5cm (!) Geschütze, 33Kn, 6 Rohre
*Die 4 nagelneuen Boote werden den Kern der neuen V Flottille bilden und in Emden stationiert. Sie übernehmen die Aufgaben des Küstenschutzes Ems und sollen in der Nordsee patrollieren; Zerstörer der Briten versenken*



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ZP L9 ist ein Marinezeppelin mit 46Kn und 3000km Reichweite
*wird in Ahlhorn als unabhängige Einzeleinheit stationiert, um Einsatzverbände zu begleiten*


Alles in allem ein sehr schöner Zulauf, aber leider, leider dieses mal keine neuen U-Boote :(


Abgänge
SMS Strassburg (Kleiner Kreuzer)
Der veraltete Kreuzer wird in die Ostsee verlegt.

von Reuter
02.02.12, 18:38
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg



Operationsreport

1. bis 10. März 1915



Die aus 5 Booten bestehende III U-Flottille wird komplett nach Helgoland zurückgerufen. Nach einer kurzen Reorganisation wird der III ein neues Operationsgebiet zugewiesen: Sie wird fortan in der Irischen See Frachtraum der Briten jagen.

Die Küstenbatterie Groden wird bei Zeebrügge aufgestellt: 4x 28cm Geschütze :)

Zur Vorbereitung eines Kanalvorstoßes der Kreuzergruppe Flandern wird ZP L7 zur Aufklärung der Kanalregion in Marsch gesetzt.

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In Calais, Dover und Harwich werden Einsatzgruppen der Entende festgestellt, allesamt nicht auslaufbereit. Im Kanal ist das '9th Cruiser Detachment' der Briten auf See. Östlich der Straße von Dover werden lediglich Einzelpatroullien aufgeklärt, potientiell leichte Ziele für die Kaiserlichen Kreuzer. Die Kreuzer werden mit der Dämmerung auslaufen und in Richtung Themsemündung vorstoßen. Die Minenkreuzer Flandern halten sich bereit nachzustoßen, um bei Harwich ein Minenfeld zu legen. Allerdings nur, wenn die Lage klar ist.

http://www.bilderload.com/bild/168236/jutlandautospeicherung5423816secondsMDCAX.jpg

Kurz nach dem Auslaufen aus Oostende bekommen die Keuzer Kontakt mit einem S-Boot aus Dünkirchen. Es versucht einen Anlauf...

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Dem Torpedo wird ausgewichen, das frz. S-Boot TB 314 wird durch Vernichtungsfeuer der 4 Kreuzer versenkt. Die deutschen Kreuzer laufen mit Kurs NW weiter.

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Da klärt ein Kanal U-Boot einen britischen Verband (1.6DF) auf, der auf die Kampfgruppe zuläuft. ZP L7 hat diesen Verband während der Aufklärungsphase nicht feststellen können....
Kpt. z. S. Hillebrand entschließt sich, nach Oostende zurückzulaufen: Das Unternehmen wird abgebrochen, eine Konfrontation mit modernen britischen Kreuzern soll vermieden werden...

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Kurz vor Oostende wird die kaiserliche Kreuzergruppe zum Kampf gestellt! Ein britischer Verband aus einem CL, der HMS Attentive, sowie 4 Zerstörern kommt mit 28Kn von achtern auf. Da der Kreuzer nur schwach gepanzert ist (Stufe 1), wird der Kampf angenommen!

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Der Deutsche Verband wendet auf Kurs W SW, um das T zu kreuzen. Die Briten halten weiter auf die deutschen Kreuzer zu. Feuer Frei! Die Entfernung ist noch relativ hoch, das Feuer liegt schlecht.

http://www.bilderload.com/bild/168246/jutlandbattleend5431924seconds6E7KM.jpg
Wer kreuzt wessen T? Die Briten schließen rasend schnell auf, drohen unsere Formation achtern zu umfassen, selber das T aufzuziehen. Kpt. z.S. Hillebrand befiehlt NW Kurs. Damit laufen nun beide Linien auf Gegenkurs. Breitseiten werden ausgetauscht. Die Zerstörer fallen schnell den deutschen 10.5cm Kanonen zum Opfer und werden allesamt schwer beschädigt. Nun ist die HMS Attentive das Ziel!

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Die Attentive weisst schnell einen moderaten Schaden auf. Ein Geschütz mittschiffs des Britenkreuzers kann ausgeschaltet werden, seine Höchstgeschwindigkeit sinkt dramatisch, ein Indikator für Wassereinbrüche.
Nach knapp 10min schwerstem Feuer sinkt das alte britische Schiff. Auch wenn die deutschen 10,5cm Geschütze alles andere als starke Waffen sind, kann die Übermacht den Briten überwältigen.

Es sinken 1 CL und 4 DDs:
HMS Attentive
HMS Cossack
HMS Tartar
HMS Ghurka
HMS Afridi

Bevor die Kreuzergruppe Flandern weiter auf Oostende zulaufen kann, greift ein weiterer britischer Verband in das Gefecht ein!

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Der hochmoderne Kreuzer HMS Undaunted, samt Zerstörereskorte, läuft auf die deutsche Kiellinie zu. Das Schiff ist schwerst bewaffnet, ist pfeilschnell und hat eine starke Panzerung (Stufe 3). 10,5er werden da kaum etwas ausrichten können!
Obwohl der britische Kreuzer unter schweres Feuer genommen wird, kann ihm nur leichter Schaden beigebracht werden.

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Die SMS Arcona wird schwer beschädigt: Mehrere Waffenstände fallen aus, es entsteht ein 34% Wassereinbruch, 10% Feuer und 34 Mann der Besatzung fallen aus! Das Schiff läuft nur noch mit 14 Knoten!

Kpt. z. S. Hillebrandt befiehlt einen Torpedoangriff auf die britische Kiellinie. Dies zwingt die Briten vorerst zum Abdrehen und verschafft Luft. Die SMS Arcona wird aus der deutschen Kiellinie entlassen und steuert eigenständig die Küste an, mit der beschädigten Bordwand dem Feind abgewandt. Die Küstenbatterien Flanderns sind die letze Hoffnung. Allerdings hat keine einzige bisher Sichtkontakt zu den Briten. Kurz darauf steuert auch der restliche Deutsche Verband die Küste an, hält direkt auf eine Batterie 4x 15cm Geschütze zu. Die HMS Undaunted bricht hier, Gott sei Dank, die Verfolgung ab. Die britische Kiellinie dreht auf einen nördlichen Kurs, als die 15cm Geschütze der Küstenbatterie das Feuer eröffnen. Die Kreuzergruppe ist gerettet.

Die SMS Arcona hat unterdessen den Wassereinbruch reduzieren können, das Feuer wurde ebenfalls gelöscht. Sie läuft wieder 16 Knoten und ist nicht mehr unmittelbar vom Sinken bedroht.

Die Kreuzergruppe kann sich nach Oostende absetzen und fällt für die nächsten Wochen komplett aus.

Das Seegebiet ist noch fest in der Hand britischer Patroullien und Kreuzerkräfte. Bevor diese Bedrohung nicht reduziert werden kann, sind Operationen mit Minenkräften im Kanal unmöglich. Das Seegefecht war ein taktischer Erfolg, allerdings hätte die gesamte Kreuzergruppe versenkt werden können, wenn der finale Kampf nicht so nah unter der flandrischen Küste ausgetragen worden wäre.

Diese modernen britischen Kreuzer müssen ausgeschaltet werden!


Ein alter Plan, die Operation Albion, wird wieder reaktiviert. Der Verband 'Prinz Heinrich' soll in der Themsemündung aktiv werden. Die Entscheidung in diesem Seegebiet soll nun mit aller Macht erzwungen werden!

http://www.bilderload.com/bild/168299/jutlandautospeicherung5636695secondsUZD2E.jpg


Die z.Zt. nur aus 2 Großen Kreuzern bestehenden Aufklärungsstreikräfte laufen Stunden vor der SMS Prinz Heinrich aus. Sie soll in der Nordsee britische Kräfte binden und so der Prinz Heinrich einen möglichst ungestörten Anmarsch (und Abmarsch...) in den Kanal ermöglichen. Der Panzerkreuzer SMS Blücher wird für die Dauer der Operation der HSF unterstellt, da die 2 deutschen Schlachtkreuzer unter allen Umständen schwere Gefechte vermeiden sollen: Dafür ist die Blücher zu langsam.

-----Fortsetzung folgt------

Derfflinger
02.02.12, 20:16
Wieder einmal ein schönes Update. Wünsche viel Erfolg.

Hindenburg
05.02.12, 17:29
Nun bin ich aber gespannt auf die neue Operation. :)

von Reuter
06.02.12, 00:52
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg



Operationsreport

1. bis 10. März 1915




Am 8. März 1915 sind die Aufklärungsstreitkräfte und der Verband 'Prinz Heinrich' zu einer kombinierten Operation ausgelaufen. Während Vizeadmiral Hipppers Aufklärer mit einem zeitlichen Vorsprung nördlich laufen, um die Aufmerksamkeit der britischen Flotten auf sich zu lenken, fährt die SMS Prinz Heinrich auf die Kanalregion zu. Ziel ist es, mit der SMS Prinz Heinrich britische Kreuzer im Kanal zu stellen. Die Kreuzer der Briten sind ein Hindernis für Seeoperationen der Mittelmächte und müssen neutralisiert werden. Die vorhandenen Kräfte im Kanal sind dem nicht gewachsen, wie kürzlich ein Zusammenstoß Kleiner Kreuzer mit einem britischen CL gezeigt hat.

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Während der Verband 'Prinz Heinrich' gerade die Deutsche Bucht verlässt, befinden sich die Hippers Große Kreuzer schon seit Stunden auf See. Auf der Höhe von Whitby treffen sie auf einen älteren Zerstörer der Briten, der mit 25kn Fahrt das Seegebiet patrolliert. Die Aufklärungsflotte nimmt die Verfolgung der HMS Moy auf: Eine Flottille Große Torpedoboote und der Kleine Kreuzer SMS Regensburg laufen dank ihrer höheren Geschwindigkeit vor den Großen Kreuzern SMS Derfflinger und SMS Von der Tann. Die Schlachtkreuzer eröffnen ohne Ergebnis das Feuer auf maximale Reichweite.

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Die 28 cm Granaten der 'Von der Tann' schlagen ohne Ergebnis auf die Wasseroberfläche. Die Großen Kreuzer können hier nicht punkten. Mit der Zeit schließen jedoch die SMS Regensburg und die Torpedoboote auf....

http://www.bilderload.com/bild/169672/jutlandautospeicherung5655851secondsTFJGX.jpg

.... und können die HMS Moy mit gezielten Salven versenken. Die Lage erlaubt es, die Überlebenden aufzunehmen. Die Flotte läuft weiter auf Nordkurs, bis ca. 2h später der Wendepunkt des Flottenvorstoßes erreicht ist: Die Flotte geht auf SO-Kurs.

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Während die Flotte SO marschiert kommt es wieder zum Feindkontakt. Die alten Zerstörer HMS Albatross, HMS Roebuck und HMS Arab werden gesichtet. Sie fahren nicht im Verband und versuchen sofort mit jeweils verschiedenen Fluchtvektoren zu entkommen. Eine Flottille Torpedoboote (links) und die SMS Regensburg (mitte) nehmen mit Kurs Süd die Verfolgung auf. Die Großen Kreuzer und eine zweite Flottille Torpedoboote bleiben auf SO-Kurs (rechts).

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Die Albatross und die Roebuck geraten in eine tödliche Umklammerung der Großen Torpedoboote und der SMS Regensburg: Sie werden mit präzisem Feuer versenkt.

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Die HMS Arab versucht mit einem östlichen Haken zu entkommen: Dabei gerät sie aber zu nahe an die Großen Kreuzer: Durch einen Glückstreffer auf große Entfernung wird der Zerstörer stark verlangsamt. Als die Schlachtkreuzer dann aufschließen, wird die Arab mit großkalibrigem Feuer zerfetzt.

Die Verfolgung der 3 Zerstörer hat viel Zeit gekostet. Als die Kampfgruppe wieder auf Kurs SO schwenkt, zeichnen sich feindliche Schiffsformationen am Horizont ab.

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Der Panzerkreuzer HMS Roxburgh und die Leichten Kreuzer HMS Galatea, HMS Inconstant, HMS Gloucester und HMS Cordelia können u.a. identifiziert werden: Alles Vorauskreuzer der Battlecruiser Fleet. Der Teil des Plans scheint gut zu funktionieren, die Aufmerksamkeit der Briten wurde erregt.
Vizeadmiral Hipper hat strikte Order, jedem schweren Gefecht aus dem Weg zu gehen. Die deutsche Flotte sammelt sich und erhöht die Geschwindigkeit auf 27Kn, mit dem ürsprünglichen Kurs auf SO. Es geht wieder Richtung Deutsche Bucht. Es besteht keine Gefahr: Die Zusammensetzung der Kaiserliche Aufklärungsflotte wurde vor der Operation auf hohe Geschwindigkeiten getrimmt.

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Die Aufklärungsgruppe läuft wieder auf die Deutsche Bucht zu. Geplant ist eine Annäherung über den südwestlichen Zugang zur Bucht (roter Kurs). Da die SMS Prinz Heinrich langsamer als gedacht voran gekommen ist, muß dem Verband aber mehr Zeit verschafft werden: Daher schwenkt die kaiserliche Aufklärungsflotte wieder auf Nordkurs (schwarzer Kurs), um über Hornsriff den nördlichen Zugang zur Deutschen Bucht zu verwenden.

Das Kalkül ist einfach: Die BCF befindet sich immer noch im Schlepptau Vizeadmiral Hippers. Macht sie den Nordschwenk mit, bekommt der Verband 'Prinz Heinrich' genug Zeit, um in den Kanal einzufahren und nach Abschluß des Gefechtsauftrages wieder in die Deutsche Bucht zurück zu laufen. Momentan sieht es gut aus: Die SMS Prinz Heinrich wird genau zur Dämmerung in der Kanalregion eintreffen, um dann Nachtgefechte zu erzwingen.

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Knapp 4h später. Hippers Aufklärungsflotte läuft weiter auf den nördlichen Zugang zur Deutschen Bucht zu. Die BCF versucht ihn zum Gefecht zu stellen. Wegen der zunehmenden Dunkelheit reißt der Kontakt zur BCF kurz darauf ab. Aber erwartungsgemäß wird sie weiterhin hinter Hippers Verband laufen, der wiederum auf Hornsriff zuhält.

Die SMS Prinz Heinrich befindet sich auf Höhe Rotterdam-Harwich und hatte bisher noch keine Kontakte ....

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Kurz darauf schrillen die Alarmsignale! Ein Frachter der Entente wurde vom Verband 'Prinz Heinrich' vor Flandern ausgemacht. Das Schiff wird kurz darauf aufgebracht und versenkt.

Die Prinz Heinrich setzt den SW Kurs Richtung Dover noch 2h lang fort. Leider scheint der Kanal wie leergefegt zu sein. Weder S-Boote, noch Zerstörer oder gar Kreuzer sind unterwegs. Auch auf dem Rückweg kommt es nicht mehr zu einem Feindkontakt: Es wird bei dem einen Frachter bleiben.

Es kann nicht länger in diesem Seeraum verblieben werden: Rückmarsch.

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In der Morgendämmerung läuft die Kaiserliche Aufklärungsflotte von Norden in die Deutsche Bucht ein. Der Verband 'Prinz Heinrich' befindet sich bereits NW von Amsterdam. ZP L7 läuft vor der deutschen Kampfgruppe her, um den vorausliegenden Seeraum aufzuklären.

Da....

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...ertönt auf einmal der Gefechtsalarm! Britische Formationen schälen sich aus dem morgendlichen Dunst! Leichte Kreuzer, Panzerkreuzer, Zerstörer!
Die ersten Schiffe können identifiziert werden: Völlig unerwartet hat sich über Nacht die Battlecruiserfleet zwischen dem Verband 'Prinz Heinrich' und dem Heimatstützpunkt Wilhemshaven positioniert, während ihre Position bei Vizeadmiral Hippers Aufklärern vermutet wurde!

Die ersten Kreuzerformationen halten bereits mit hoher Geschwindigkeit auf die SMS Prinz Heinrich zu! Weit zurück am Horizont, noch ausser jeder Schussweite, wird bereits der erste britische Schlachtkreuzer ausgemacht.




Was ist zu tun? Wie sehen die Optionen aus?



-------Fortsetzung folgt---------

Kurfürst Moritz
06.02.12, 03:23
Dann wird es jetzt richtig spannend für den Verband der Prinz Heinrich.

Wie sieht die Taktik aus?
Kann der Verband den Schlachtkreuzern entkommen, oder ist er dafür zu langsam und muss sich zum Kampf stellen?

Admiral Hipper
06.02.12, 17:17
Kann der Prinz vielleicht die belgische Küste anlaufen?

Anfang April wird das Schiff aber eh abgezogen, von daher würde ein Verlust nicht so schwer wiegen.;)

Derfflinger
06.02.12, 17:52
Vielleicht ist möglich sich in den neutralen Gewässern der Niederlande zu verstecken und dicht an der Küste zurück nach Deutschland laufen. Gibt es außer den Großen Torpedobooten, noch irgendein schnelles Schiff, dass für Ablenkung sorgen kann?

von Reuter
06.02.12, 18:13
Kann der Prinz vielleicht die belgische Küste anlaufen?

Anfang April wird das Schiff aber eh abgezogen, von daher würde ein Verlust nicht so schwer wiegen.;)

Ja, darum wird er ja auch so eifrig eingesetzt :) Und ja, die niederländische Neutralität zu strapazieren, ist der einzig ganbare weg.

Zurück in den Süden geht nicht: 1. Ist es fatal, sich tiefer in den Kanal treiben zu lassen und 2. läuft der Panzerkreuzer eh nur 20kn max. Im Prinzip ist jedes Schiff der BCF schneller als das....

Aus den gleichen Gründen funktioniert auch kein westliches Umlaufen u.ä.

Hindenburg
06.02.12, 18:40
Gibt es eine Art Datenbank in der Vollversion, um die technischen Daten beider Seiten zu vergleichen? Ich hoffe doch. :)

Und wenn eine gegnerische Einheit versenkt wurde, ist sie doch für immer von der Karte, oder? Soll heißen, was versenkt wurde, wurde versenkt, ja? Also man kann einen Vernichtungskrieg führen, bei dem man am Ende den Materialsieg hat?

Derfflinger
06.02.12, 19:01
Es gibt einen Editor in dem man sich alle Schiffe angucken kann (inklusive technischer Daten) und auch die zweite Frage kann mit ja beantwortet werden, einmal versenkt heißt für immer versenkt.

Alith Anar
06.02.12, 19:14
Ran an den Feind, lasst ihn bluten. Der Prinz geht bei Verteidigung der Heimat verloren.

Ich mag es wenn nicht immer alles Glatt läuft. :)

Zahn
07.02.12, 01:51
Wenn man den kleinen Buben zum stänkern schickt muss man sich nicht wundern wenn die anderen ihren grossen Bruder holen. Tja, und nun fragt Ihr welche Optionen Ihr bei einer Harakirimission habt :D

Pinky
07.02.12, 08:53
Das ist doch wieder einmal sehr spannend, gibt es denn keine Küstenartillerie, die euch unterstützend zur Seite steht? Wir würden vermutlich versuchen mit dem Feind Fühlung zu halten und ihn in die Küstenartillerie zu ziehen.

gruß Pinky

von Reuter
09.02.12, 17:41
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Operationsreport

1.-10. März 1915



Beim Rückmarsch aus der Kanalregion in die Deutsche Bucht, wird der Verband 'Prinz Heinrich' von der BCF der Briten gestellt.

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Aufgrund der niedrigen Geschwindigkeit des kaiserlichen Panzerkreuzers, kommt ein Zurücklaufen des Verbands nach Flandern nicht in Frage. Zu groß ist die Gefahr, das man eingeholt oder von anderen britischen Verbänden gestellt wird. Auch sind die Kanalhäfen des deutschen Reiches nicht geeignet, um so große Tonnage aufzunehmen. Ein westliches Umlaufen der britischen BCF, oder gar ein direkter nördlicher Durchbruch, sind ganz und gar unmöglich.
So entschließt sich der deutsche Verbandskommandant, in die neutralen niederländischen Gewässer einzulaufen. Der Verband wird die Meerenge zwischen Texel und dem eurpäischen Festland passieren, um dann mit einem NO / NNO -Kurs im Wattenmeer zur Deutschen Buch durchzubrechen. Der Sichtkontakt zu den britischen Panzerkreuzern, oder gar Schlachtkreuzern, muß dringend abreißen. Die sehr schnellen Großen Torpedoboote werden einen östlichen Haken vor der sich nähernden BCF schlagen, um diese dann mit einem Westkurst / Nordkurs zu Umlaufen. Ziel ist es, schnelle Eskorten der Briten zu einer Verfolgung der Torpedoboote zu verleiten.

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Die SMS Prinz Heinrich passiert die Meerenge bei Den Helder und läuft damit in das Wattenmeer ein. Ein schneller Verband 4-5 britischer Leichter Kreuzer, mit dem Führungsschiff HMS Galatea, hat sich nahe an die Prinz Heinrich herangearbeitet. Ein zweiter Verband, angeführt von der HMS Southampton, ist etwas zurückgefallen.
Der Sichtkontakt zu den Briten, reißt schließlich ab, als das kaiserliche Schiff ins Wattenmeer vordringt. Der Deutsche Verband geht auf Kurs NNO.

Der Verband 'Prinz Heinrich' läuft völlig ungehindert auf Kurs NNO und passiert dabei Den Burg. Die Briten scheinen dem Verband NICHT durch die Meerenge bei Den Helder zu folgen! Repsektieren sie etwa die Neutralität eines unbeteiligten Landes (wäre das erste mal^^)?

Die Lage sieht weiterhin gut aus, keine Spur von den Briten. Die Torpedoboote laufen indes mit Kurs W, verfolgt von zwei Zerstörerflottillen der Briten, die jeweils von einem CL angeführt werden. Sichtkontakt zu anderen britischen Einheiten besteht nicht.

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Sichtkontakt! Statt bei Den Helder ins Wattenmeer vorzustoßen, haben die Briten ihre zwei CL-Verbände durch die 2 nächstgelegenen nördlichen Zugänge in Wattenmeer geschickt! Dadurch ist der Weg nach N abgeschnitten!
Sie hielten sich anscheinend dicht unter Land und werden daher erst sehr spät ausgemacht! Eine Falle! Der CL-Verband, welcher von der HMS Southampton angeführt wird, stößt mit Kurs S auf die Prinz Heinrich vor und ist sehr schon sehr nah. Der Verband der HMS Galatea läuft mit Kurs O auf die Kaiserlichen zu. Der deutsche Kommandant befielt ebenfalls Ostkurs. Damit kann die Distanz zum Verband der HMS Galatea teilweise gewahrt werden, während .....

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....die Prinz Heinrich volle 24cm / 15cm Breitseiten auf die HMS Birmingham abfeuern kann!

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Die Prinz Heinrich erhält die ersten Treffer in die Aufbauten. Durch Splitterwirkung fallen 7 Besatzungsmitglieder aus. Einige der offenen 8.8cm Kanonen am Bug und Heck werden beschädigt. Der Panzergürtel nimmt zur Zeit keinen Schaden.

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Die erste Salve von 24cm Granaten liegt trotz der geringen Kampfentfernung daneben, während einige der 15cm Seitenbabetten und 10,5cm Geschütze leichte Treffer an der HMS Southampton anbringen können. Es darf bezweifelt werden, das diese Kaliber die Panzerung wirklich durchdringen können.

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Die dritten Salve trifft voll! Es entbrennt ein hartes Gefecht mit den britischen CLs, die ihren Südkurs strikt beibehalten. Dies führt dazu, das die Briten die Prinz Heinrich achtern umfassen und so das T zum dem kaiserlichen Schiff kreuzen. Da so nur noch der Heckturm des Prinzen feuern kann, steuert das deutsche Schiff wieder auf Kurs N. Torpedos werden von beiden Seiten zum Einsatz gebracht, ohne Treffer. Die Backbordseite der Prinz Heinrich ist während des Nordkurses schwerem Feuer von 4 CLs ausgesetzt.

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Die britische Kiellinie, angeführt von der HMS Southampton, und die SMS Prinz Heinrich haben sich schließlich jeweils auf einem Gegenkurs passiert. Die Kaiserlichen laufen weiterhin auf Kurs Nord. Die Briten stur auf Kurs Süd. Der CL-Verband der HMS Galatea versucht weiter mit Kurs O zum Prinzen aufzuschließen. Schließlich wendet der deutsche Verband auf Kurs Ost NO, um den Abstand zu den Westfriesischen Inseln zu vergrößen, für den Fall das weitere britische Schiffe in das Wattenmeer vorstoßen und um direkter auf Wilhemshaven zuzulaufen.

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Der immer noch südlich laufende Verband der Southampton hat Schäden davongetragen. Das Leitschiff selber läuft nur noch mit 17Kn und es kann Brandentwicklung beobachtet werden. Auch auf dem letzten CL der britischen Formation konnte moderater Schaden verursacht werden.

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Die SMS Prinz Heinrich mußte während des Höllenritts nach Norden viele Treffer einstecken. Auf Backbord gibt es einen 19% Wassereinbruch, allerdings sind nur 6% des Schadens permanent. Die Leckkontrolle läuft auf hochtouren. 4 offene Waffenstände auf dem Heckaufbau sind schwer beschädigt, im gleichen Bereich hat sich ein Brandherd entwickelt (z.Zt. 14% fallend). Mittschiffs sind 3 offene Waffenstände leicht und am Bug ist ein Waffenstand leicht beschädigt. Der Heckmast hat einen 7% Schaden und das Schiff läuft nur noch mit 18Kn. Es wird aber erwartet, das die Geschwindigkeit wieder steigt: Die temporäre Leckage wird z.Zt. mich Hochdruck repariert. Auch die Brandentwicklung ist rückläufig. Die 24cm Hauptgeschütze, sowie alle 15cm Kanonen sind einsatzfähig. Allerdings sind nur noch 22 24cm Granaten in den Munitionsbunkern vorhanden. 53 Mann der Besatzung sind gefallen, die Schadenskontroll-Effizienz ist auf 68% gefallen: Immer noch genug um mit den Schäden fertig zu werden.

Das lange Gefecht und das konzentrierte Feuer der britischen CLs hat seinen Preis gefordert. Als Ergebnis ist die Deutsche Formation aber nun nach Norden durchgebrochen und läuft mit 18Kn auf Kurs O NO. Der britische CL Verband der HMS Galatea schließt aber mit 28 Kn nun schnell auf. Da der Deutsche Verband nun einen östlichen Kurs steuert, kommen sie genau von achtern auf. Aufgrund der Munitionsknappheit wird momentan nur mit sekundärer Bewaffnung zurückgefeuert. Es ist noch genug 15cm, 8.8cm und 10,5cm Munition vorhanden. Allerdings liegt das Feuer schlecht und nur wenige Geschütze können auf den Gegner gerichtet werden.

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Der britische Verband, angeführt von der HMS Galatea, feuert mit der Bugbewaffnung auf die Prinz Heinrich. Immer wieder gelingen Treffer, die aber im Gegensatz zum dem vorhergehenden Gefecht auf kurze Reichweite, die Panzerung nicht durchdringen können.

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Der britische Verband schließt schnell auf. Glücklicherweise über steuerbord, so ist die beschädigte Bordseite nicht weiter in Gefahr, das verschafft Zeit:
Der Kommandant des Prinzen lässt die Briten kaltblütig näher aufkommen, bis die HMS Galatea fast längseits läuft. Da gibt er die letzten 24cm Granaten frei. Feuer!

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Auf diese Entfernung liegen schon die ersten Salven punktgenau im Ziel!

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Die Geschwindigkeit der Galatea sinkt nach schweren Treffern auf 14Kn! Auch dem nachfolgenden Kreuzer können Treffer beigebracht werden. Die Geschwindigkeit der Prinz Heinrich steigt unterdessen auf 19Kn. Die Schadenskontrolle läuft gut. Als der britische Verband zu weit zurückfällt wird das Feuer eingestellt, da nur noch die Heckbewaffnung feuern könnte. Ausserdem sind nun nur noch 9 24cm Granaten vorhanden. Die Prinz Henrich kann sich schnell absetzen.

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Auch wenn die HMS Galatea kurzzeitig schwer beschädigt war (Status orange), bekommt sie ihre Schäden schnell wieder in den Griff. Der status verbessert sich und das Schiff läuft bald wieder 17Kn. Die Briten verfolgen weiter den Prinzen :eek: Dieser bewegt sich inzwischen an der Grenze der britischen Feuerreichweite mit 19Kn ostwärts. Das britische Feuer liegt daher extrem schlecht. Die Schäden auf der SMS Prinz Heinrich werden nach und nach behoben, sofern dies möglich ist.

Obwohl eine 24cm Granate den Bugmast der Galatea gefällt hat, kann duch bisher geheime britische Antigravitationstechnologie das Krähennest und die Scheinwerferplattform in Position gehalten werden :)

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Auch die im ersten Gefecht beschädigte HMS Southampton hat ihre Schäden unter Kontrolle bringen können und läuft wieder mit 18Kn. Allerdings ist dieser Verband weit zurückgefallen und lauft immer noch 1 Kn langsamer als der Prinz. Bald reißt der Sichtkontakt völlig ab. Respekt an die britische Schadenskontrolle, das Schiff ist nicht mehr vom Sinken bedroht.

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Das Geschehen verlagert zusehends in den Bereich der Deutschen Bucht. Die Torpedoboote haben erfolgreich die britische Flotte umlaufen und vergrößern den Abstand zu den Verfolgern zusehends. Der Sichkontakt zu den britischen Zerstörern/CLs reißt bald völlig ab. Die Prinz Heinrich hat nur noch Sichkontakt zum Verband der HMS Galatea.

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Unglaublich! Die HMS Galatea und die HMS Inconstant vollbringen wahre Wunder bei der Schadenskontrolle! Der Verband läuft wieder 21Kn! Die Inconstant hat den Schaden völlig repariert! Die Galatea wird nicht sinken :eek:
Bald ist der Prinz wieder in Feuerreichweite der CLs. Auf große Distanz werden die letzten 24cm Granaten nicht eingesetzt, das Feuer wird nicht erwiedert. Zur Not wird die SMS Prinz Heinrich die Verfolger in den Bereich der Küstenbatterien von Helgoland oder Wilhemshaven ziehen. Die zurücklaufenden zwei Großen Kreuzer der Aufklärungsflotte müßten auch noch in See sein...

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Allerdings entscheidet sich der britische Verbandskommandant die Verfolgung auf der Höhe von Emden abzubrechen. Der Treue Heinrich ist damit fast in Sicherheit und läuft später in Wilhemshaven ein. Zusammen mit Hippers Schlachtkreuzern, die aus der Nordsee zurückkehrten.

Die beiden britischen Kreuzer HMS Southampton und HMS Galatea sinken tatsächlich gegen jede Erwartung nicht. Allerdings sind wohl während der Verfolgung zwei britische Schiffe kollidiert: Der CL HMS Birmingham und der Panzerkreuzer HMS Arghyll gehen verloren (kp wie...KI halt, aber zu viel Spielzeit investiert für neustart). Es ist nichts genaues über das Wo und Wie bekannt.

Das strategische Ziel der Operation, einen oder einige moderne Kanalkreuzer zu versenken, wurde nicht erfüllt. Nur ein Handelsschiffe wurde vor Flandern aufgebracht.



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HMS Argyll


http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/82/HMS_Birmingham_%281913%29.jpg
HMS Birmingham





Nachtrag:

Am 4.3.1915 wird die Batterie Friedrichsort in Flandern aufgestellt (4x17cm).

Am 10.3.1915 wird die Küstenverteidigung in Flandern um die Batterie Hindenburg (4x 28cm :rolleyes:) ergänzt!

Kurfürst Moritz
09.02.12, 17:57
Wir hätten nicht erwartet, dass die Prinz Heinrich dieses Gefecht überstehen würde.

Glückwunsch dazu!

Derfflinger
09.02.12, 18:00
Meinen Glückwunsch, freut mich das ihr das stolze Schiff habt retten können.

von Reuter
09.02.12, 18:12
Das Schiff ist zu gut gepanzert. Sogar dem Trommelfeuer der Cls aus naher Distanz konnte es einigermaßen wiederstehen. Die KI hätte die 24kn Panzerkreuzer heranführen müssen, oder die Schlachtkreuzer natürlich ... 26Kn aufwärts. Dann wäre es schnell zappenduster geworden.

Schade das die Kampagane nicht MP tauglich ist, das wäre der absolute Burner. Aber so muß man mit der KI leben .( Blame Stormeagle....

Derfflinger
10.02.12, 20:30
Werter von Reuter,

für ein Unternehmen in die Kanalregion würde ich folgende Schiffe vorschlagen (soweit verfügbar).

SMS Blücher:
- schneller als Prinz Heinrich und somit schnellerer An- und Abmarsch = geringeres Risiko
- größerer Munitionvorrat
- Durchschlagskraft der Geschütze sollte zur Bekämpfung von Kreuzern ausreichen

SMS Kolberg: (bin mir grad nicht sicher ob er in der Kampagne verfügbar ist ansonsten SMS Stettin oder vergleichbares)
- relativ schneller Kleiner Kreuzer zur Bekämpfung von Zerstörern und Torpedobooten

bisherige Eskorte

Gruß Derfflinger

Hindenburg
10.02.12, 20:36
Wirklich klasse Leistung. Ich habe mit einem Verlust gerechnet. Auch und gerade deswegen, weil die Briten wieder Fahrt aufnehmen konnten. Spannend. :)

Admiral Hipper
10.02.12, 21:04
SMS Kolberg: (bin mir grad nicht sicher ob er in der Kampagne verfügbar ist ansonsten SMS Stettin oder vergleichbares)
- relativ schneller Kleiner Kreuzer zur Bekämpfung von Zerstörern und

Die Kolberg ist zu Beginn vorhanden, wird aber schon sehr früh abgezogen (Februar?). Ebenso dürfte dem edlen von Reuter bald der Prinz genommen werden.


Ein wirklich guter AAR werter von Reuter.:)
Er wurde nicht umsonst als AAR des Monat Januar von Uns vorgeschlagen.;)

von Reuter
11.02.12, 02:39
Ja, der Prinz wird irgendwann Mitte April permanent in die Ostsee verlegt und verschwindet damit aus der Kampagne. Eigentlich schade, Panzerkreuzer sind ein -jedenfalls in dem Spiel- nützlicher Hybrid zwischen Kreuzer und Schlachtkreuzer: Kann leichte Einheiten leicht niederkämpfen und ist demgegenüber kaum verwundbar, wobei das Trommelfeuer der Kiellinie aus 4 CLs auf die Prinz Heinrich grenzwertig war. Viel hat da nicht mehr gefehlt. Auch die Gefahr von Torpedotreffern ist ja immer gegeben. Gerade die alten Schiffe haben kaum Unterwasserschutz. Ein Verlust wiederum wiegt nicht so schwer wie z.B. bei einem Schlachtkreuzer. Daher kann man sie viel flexibler und risikohafter einsetzen. Einen Kanalvorstoß mit einem Schlachtkreuzer würde ich niemals unternehmen, da wäre die Angst zu groß. Ein solcher Verlust würde gleich die gesamte strategische Gewichtung verschieben.

Vermutlich werde ich im April dann die Blücher für solche Operationen heranziehen. Nur ist die im Gegensatz zur Prinz Heinrich ein sehr wertvolles Schiff....

Kurfürst Moritz
11.02.12, 03:07
Was passiert denn mit einem Schiff, welches abgezogen werden soll (laut Kalender), sich aber momentan in einem aktiven Einsatz gegen den Feind befindet? Verschwindet dieses dann sofort?

Ansonsten kann man diese Tatsache ja ausnutzen...

von Reuter
11.02.12, 03:39
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U-Bootkrieg Operationsreport

1. - 10. März 1915


U-31 versenkt den Frachter Actaeon W von Plymouth.
U-27 torpediert und vernichtet das Frachtschiff Admiral Courbet W von Scapa.
U-26 erwischt den Frachter Arabian O von Newhaven.
U-28 versenkt CS (cargoship) Armenia NO von Aberdeen.
U-28 torpediert und VERSENKT den Leichten Aufklärungskreuzer HMS Forward O-NO von Whitby (zentrale Nordsee).
U-18 vernichtet CS Argo W von Lerwick.
U-5 kann NO von Dover den CL HMS Sirius torpedieren, keine Versenkung.
U-38 versenkt O von Lerwick den Hilfskreuzer HMS Montagna.
U-30 torpediert den Frachter Benlawers NO von Aberdeen.
U-41 versenkt den Frachter Argonaut SO von Scapa.
U-19 torpediert und versenkt CS Benlomond NO von Newhaven.
U-26 erwischt das S-Boot TB 28 NO von Dover.
U-9 kann dem DD HMS Sylvia bei Whitby einen Treffer beibringen, keine Versenkung.
U-23 torpediert und versenkt denn DD Henen NO von Whitby.





Britische Blockade

1. - 10. März 1915


Im genannten Zeitraum wurden 8 Frachtschiffe mit deutscher Ladung von Seestreitkräften der Entente aufgebracht. Die Zahl der Verluste ist immer noch nicht signifikant niedriger als in vorhergehenden Monatsdritteln. Ein weiterer Hilfskreuzer der Briten konnte versenkt werden, offenbar ist es immer noch nicht genug, um die britische Blockade nachhaltig zu stören.

Die Gegenblockade der deutschen U-Waffe konnte im gleichen Zeitraum ebenfalls 8 Frachtschiffe vernichten. Die Überwasserstreitkräfte konnten 1 Frachter aufbringen. Die Verluste und Versenkungen an Frachtraum haben fast Parität erreicht. Eventuell verbessert sich das Verhältnis mit den zu erwartenden U-Booterfolgen in der Irischen See. Noch ist die III U-Flottile nicht im neuen Operationsgebiet eingetroffen.



sonstiges

Ende März wird der Große Kreuzer SMS Derfflinger wegen Umrüstungen für 1-2 Monate ausfallen. Damit geht der letzte kaiserliche Schlachtkreuzer in die anstehende Modernisierung: Er wird ebenfalls neue Feuerleitsysteme, sowie Verbesserungen bei der Sekundärbewaffnung erhalten. Die Einsatzstärke der Aufklärungsflotte wird dann vorübergehend auf 1 Schlachtkreuzer sinken. Nach Ablauf der Modernisierungswelle werden jedoch 4 hochmoderne Schlachtkreuzer zur Verfügung stehen.




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HMS Forward (CL)

von Reuter
13.02.12, 16:48
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Operationsreport

10. März bis 20. März 1915



Die aus den nagelneuen Großen Torpedobooten SM G101, SM G102, SM G103 und SM G104 bestehende V Flottille bricht von Emden zu ihrer ersten Feindfahrt auf. Geplant ist eine Patroullienfahrt in die zentrale Nordsee..

Auf der Höhe von Whitby gibt es den ersten Feindkontakt.

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ZPL6 schwebt über dem Seegebiet und liefert weiträumige Aufklärungskapazität. Es ist nur ein Feinkontakt im Seeraum feststellbar.

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Bei dem gesichteten Schiff handelt es sich um den betagten britischen Zerstörer HMS Osprey, welcher nur 25 Kn laufen kann.

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Die Großen Torpedoboote nehmen mit 33kn Fahrt auf und halten auf den Feind zu. Sichtbar sind die 4 wunderschönen 10,5cm Geschütze (mit 320 Schuss Munition) der SM G101, dem Führungsschiff. Ein Novum für deutsche Eskortschiffe.

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Neben der Geschütze haben die Boote 6 G7 Torpedorohre. 2 Doppelwerfer im Heckbereich und je ein seitlich angebrachtes Rohr am Bug. Fünf Torpedos können bei einem Fächerschuß gleichzeitig gelöst werden.

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Während der Verfolgung fächert die deutsche Kiellinie leicht auf, um alle Bugwaffen einsetzen zu können. Feuer Frei! Auf maximale Reichweite liegt das Feuer größtenteils schlecht. Lediglich ein absoluter Glückstreffer wird erziehlt. Das Feuer wird vorerst eingestellt. Der Verband schließt weiter auf.

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Zwei noch viel schönere 10,5cm Granaten verlassen die wunderschönen, neuen Geschütze in fast schon direkter Flugkurve. Wieder kein Teffer.

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Der Kurs der deutschen Kiellinie wird nun angepasst, um Breitseiten abfeuern zu können! Feuer!

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4x 10.5cm Geschosse rasen auf die HMS Osprey zu!

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Just als die Granaten anfliegen, feuert die Osprey einen Torpedofächer! Die Torpedoboote schlagen mit Leichtigkeit einen Haken.

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Die Salve schlägt ein, liegt auf Anbieb deckend.

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In den nächsten 10 Min schlagen mehre deutsche Geschosse auf der Osprey ein. In die Bordwand, die Aufbauten und in einen seitlichen Gefechtsstand, welcher ausgeschaltet wird. Das Gegenfeuer ist nun eher schwach. Obwohl beide Formationen längsseits laufen, wird die SM G101 nur 2x in die Aufbauten getroffen. Schiffsfunktionen werden absolut nicht beeinträchtigt, es gibt keinerlei Ausfälle. Das kombinierte Feuer der 16 deutschen 10,5er ist zu stark und hält die feindliche Besatzung wahrscheinlich effektiv nieder. Brandentwicklung im Heckbereich wird beobachtet, das Schiff verliert an Fahrt.

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Einige Minuten später bleibt das von Treffern durchsiebte Schiff ohne Fahrt liegen. Durch mehrere Treffer in die Wasserlinie macht das Schiff nun stark Wasser. Die starke Rauchentwicklung läßt auf mindestens 2 Brandherde schließen. Kurze Zeit später sinkt die HMS Osprey auf ebenen Kiel. Die wenigen britischen Übrlebenden, die das Trommelfeuer überlebt haben, werden von der SM G104 aufgenommen und in Wilhemshaven an die zuständigen Stellen übergeben.

Der Deutsche Verband läuft ohne besondere Vorkommsnisse in die Deutsche Buch zurück.

von Reuter
13.02.12, 17:45
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Operationsreport
10. März bis 20. März 1915



Plan: Hilfskreuzervorstoß in den Atlantik

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Der in Cuxhaven stationierte Hilfskreuzer SMS Kaiser Wilhem der Große hat seit Jahreswende mehrere ergebnislose Aufklärungsfahrten im Skagerrak absolviert und lag ansonsten tatenlos an der Pier. Dabei ist das 24000 Tonnen (!) große Schiff mit 6x 15cm Geschützen besser bewaffnet als so mancher der kaiserlichen Kreuzer und seine Geschwindigkeit ist mit 21Kn ebenfalls zufriedenstellend. Verglichen mit den Hilfskreuzern der Briten ist es ein wahres Schlachtschiff!

Ziele der Operation sind:

a) Durchstoß in den Atlantik.
b) Versenken britischer Hilfskreuzer, sollte sich die Möglichkeit ergeben.
c) Ausnutzung der hohen Reichweite, lang angelegtes Kreuzen in den Zielgebieten und Aufklärung des britischen Schiffsverkehrs.
d) Hauptziel: Handelsstörung
e) Vermeidung starker britischer Kräfte.

Operationsgebiete sollen hauptsächlich 1. und 2. sein.
Große Erfolge der III U-Flottile in der irischen See blieben bislang aus. Auch haben die U-Boote anscheinend Schwierigkeiten im Seegebiet um Belfast zu kreuzen und marschieren trotz ausreichender Treibstoffreserven immer schnell zurück nach Helgoland.... Sollte sich die Möglichkeit ergeben, soll aufgeklärt werden, inwiefern im Seeraum Belfast/Liverpool überhaupt feindlicher Schiffsverkehr existiert (3.). Dieser Vorstoß wird allerdings als risikobehaftet angesehen. Aufgrund der Erkenntnisse soll der U-Boot einsatz evtl. neu überdacht werden. Eine ganze UFlottile im Leeren operieren zu lassen, ist nicht akzeptabel.

Es wird erwartet das der Hilfskreuzer aufgrund seiner Natur verdeckt operieren kann. Eine stikte Funkstille soll eine Funkaufklärung durch Room40 verhindertn, anders als bei großen Flottenoperationen, sollte dies möglich sein.

[Bin etwas verwirrt wegen des Schiffes. Eigentlich ist die Kaiser Wilhelm schon 1914 unter Mißachtung neutraler Gewässer (wie immer....) vor Südamerika durch die Briten zur Selbstversenkung gezwungen worden. Es muss ein Fehler der Programmierer vorliegen, da ansonsten das Vorhandensein der Einheiten in dem Spiel sehr genau ist.]

Derfflinger
13.02.12, 17:54
[Bin etwas verwirrt wegen des Schiffes. Eigentlich ist die Kaiser Wilhelm schon 1914 unter Mißachtung neutraler Gewässer (wie immer....) vor Südamerika durch die Briten zur Selbstversenkung gezwungen worden. Es muss ein Fehler der Programmierer vorliegen, da ansonsten das Vorhandensein der Einheiten in dem Spiel sehr genau ist.]

Ich habe mich auch schon gewundert, weder das Datum, noch das Aussehen oder die Bewaffnung passen auf das tatsächliche Schiff. Sehr merkwürdig...

von Reuter
13.02.12, 18:09
Ich habe mich auch schon gewundert, weder das Datum, noch das Aussehen oder die Bewaffnung passen auf das tatsächliche Schiff. Sehr merkwürdig...

Ja genau. Das einzige was übereinstimmt, ist die Tonnagegröße der Kaiser W. Die im Spiel angegebenen 22k+ Tonnen passen eigentlich auch nur zur Kaiser W. Es ist ja die Größe eines mächtigen Liners, nicht eines umgebauten Handelsschiffes wie fast alle anderen Hilfskreuzer.

Beim Aussehen sind Frachter und Hilfskreuzer aber eh von jeder Genauigkeit ausgenommen. Bei UBooten bis zum Schlachtschiff ist beim 3DModell jede Rah am richtigen Platz, aber bei den genannten 'unteren' Schiffsklassen gibt es z.B. bei den Briten nur 2-3 generische Modelle.

Ich denke das es sich vlt. um einen anderen Hilfskreuzer handel und nur der Name vertauscht wurde? Aber wenn...welcher käme in Frage?

Admiral Hipper
13.02.12, 18:59
Vielleicht dieser hier:
Kronprinz Wilhelm (http://de.wikipedia.org/wiki/Kronprinz_Wilhelm_%28Schiff%29)

von Reuter
13.02.12, 19:51
Vielleicht dieser hier:
Kronprinz Wilhelm (http://de.wikipedia.org/wiki/Kronprinz_Wilhelm_%28Schiff%29)

Der passt auch nicht zum Datum und war von Kriegsbeginn an in Übersee. Der einzige Hilfskreuzer, der 1915 überhaupt in Deutschen Gewässern war, war die SMS Greif. Die lief aber erst im Hochsommer des Jahres frisch vom Stapel und war eher ein Frachtschiff, als ein Ozeanliner, die Bewaffnung würde aber +- passen....die Geschwindigkeit nicht^^ Jedenfalls soweit ich das in Erfahrung bringen konnte.

So große Liner waren imho nur die SMS Kronprinz Wilhelm, die SMS Cap Trafalgar und die SMS Kaiser Wilhelm....allesamt seit Kriegsausbruch in Übersee und kehrten nie zurück. Das Schiff sollte einfach nicht vorhanden sein...nunja egal :)

Derfflinger
13.02.12, 20:22
Zumindest Bewaffnung und Datum würden passen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Cap_Polonio
http://www.german-navy.de/hochseeflotte/ships/auxcruiser/vineta/index.html

von Reuter
14.02.12, 20:51
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg



Operationsreport
10. März bis 20. März 1915




Der Hilfskreuzer SMS Kaiser Wilhelm der Große marschiert die norwegische Küste entlang nach Norden, um den Atlantikdurchbruch zu wagen.


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Auf der Höhe von Bergen (NNW) kommt es in mondloser Nacht zum Feindkontakt! Der Hilfskreuzer HMS Armadale Castle wird achtern querab gesichtet! Die britische Bloackadelinie ist erreicht. Die Schiffe erfassen sich mit ihren Scheinwerfern.


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Die HMS Armadale Castle ist deutlich kleiner als die riesige Kaiser Wilhelm. Auch die Geschütze haben geringere Kaliber und können weder in Reichweite noch in der Durchschlagskraft mit den deutschen 15cm Kanonen mithalten. Mit 17Kn Höchstgeschwindigkeit ist das britische Schiff auch deutlich langsamer als der deutsche Hilfskreuzer. Beide Kommandanten nehmen den Kampf an! Das deutsche Schiff dreht nach steuerbord, um sich für den Kampf zu positionieren. Es kommt zum Duell!


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Beide Schiffe haben sich unterdessen sehr stark angenähert, auf unter 1000m. Die Kaiser Wilhelm feuert die erste Salve.


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Eines der drei 15cm Geschosse trifft genau mittschiffs, unter der Brücke, Wasserlinie!


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Die Kaiser Wilhelm versucht vor der Bug des Briten zu kreuzen, um seine Breitseiten zu vermeiden. Das Gegenfeuer ist schwach.


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Weitere Treffer werden erzielt, u.a. im Maschinenbereich. Es lassen sich moderate (gelb) Schäden auf der Armadale Castle beobachten, das Schiff verliert 3Kn Fahrt. Die Kaiser Wilhelm hat lediglich einen 2% Wassereinbruch aufzuweisen. Anonsten keinerlei Ausfälle oder Systemschäden. Der Kampf verläuft sehr gut, nicht einmal die Höchstgeschwindigkeit wird beeinträchtigt.


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Das Feuer wird fortgesetzt: Innerhalb weniger Minuten entwickelt sich auf dem britischen Schiff ein unglaublich schwerer Brand. Flammenzungen schlagen aus zerfetzten Bereichen der Bordwand! Das Schiff verliert noch einmal 3Kn Fahrt....


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Die HMS Armadale Castle sinkt.... Sieg und erste Versenkung für den Kapitän und die Mannschaft der SMS Kaiser Wilhelm der Große!


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Der Zustand des Schiffs ist nach dem Gefecht gut. Die Schäden sind minimal, es ist ein Mann der Besatzung gefallen. Es sind noch 706/900 15cm Granaten vorhanden, sowie 1126/1200 3,7cm Geschosse. Das Schiff wird seine langfristig geplante Mission problemlos fortsetzen können und durchbricht in dieser Nacht mit Westkurs die verbleibende Blockadelinie. Es gibt keinen weiteren Kontakt, bis das Schiff den Atlantik erreicht.

Weit westlich von Lerwick / Stromness / Scapa wird die nächsten 2 Tage das gesamte Seegebiet durchkreuzt. 2 Tage später kommt es erneut nachts zu einem Feindkontakt!


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Die HMS Teutonic wird identifiziert! Ebenfalls ein Hilfskreuzer der britischen Blockadelinie. So weit westlich wurden keine feindlichen Hilfskreuzer vermutet, sehr überraschend. Die Teutonic ist deutlich größer als die glücklose Armadale Castle. Mit 8x 6inch Geschützen und 2x 6pfd Kanonen ist es auch etwas besser bewaffnet als die Armadale.


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Die Kaiser Wilhelm wendet, um die Breitseite auf die HMS Teutonic auszurichten.


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Beide Schiffe laufen mit SO Kurs nebeneinander her und tauschen Breitseiten aus. Das deutsche Feuer liegt dieses mal sehr schlecht. Es können kaum gute Treffer angebracht werden. Da die Teutonic auch relativ schnell ist, kann der deutsche Kommandant die britische Breitseite dieses mal nicht 'umschiffen'.


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Das deutsche Feuer bleibt extrem schlecht. Dagegen erzielt der Brite kurz hintereinander mehrere Treffer in die Aufbauten.


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Der Trend setzt sich fort. Insgesamt liegt nun ein 5% Wassereinbruch vor. 5 Mann der Besatzung fallen. Als eine britische Granate einen Waffenstand schwer beschädigt, wird der Kampf abgebrochen. Es ist deutlich abzusehen, das sich der Kampf zum Nachteil der Deutschen entwickelt. Während das deutsche Feuer schlecht liegt, treffen die Briten ein ums andere mal. Es wird Westkurs gesetzt, um sich aus dem Gefecht zu lösen.


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Der Brite erkennt das Manöver etwas zu spät und verschwindet bald achtern in der Dunkelheit.

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Der Westkurs wird fortgesetzt. Wir können uns vollständig von der HMS Teutonic lösen.

Weisungsgemäß wurde das Gefecht mit zu starken Gegnern vermieden. Bei zu starken Schäden und zu hohem Munitionsverbrauch, hätte ausserdem die Mission abgebrochen werden müssen. Davon abgesehen ist es keine Schande vor einem Schiff davonzulaufen, welches "Teutonic" heißt :rolleyes:

von Reuter
16.02.12, 00:19
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U-Bootkrieg Operationsreport

10. März - 20.März 1915


U-5 versenkt SO von Lowestoft CS Christiansund.
U-21 versenkt CS Bergen bei Cromarty.
U-39 torpediert CS Benledi NO Whitby.
U-24 torpediert CS Arabian SW von Plymouth. Keine Versenkung.
U-22 torpediert den AMC HMS Alsatian W von Stromness, keine Versenkung.
U-26 torpediert und versenkt dieses mal CS Arabian SW von Portland.
U-30 torpediert OSO von Scapa einen AMC, ohne Versenkung.
U-29 versenkt NW von Brest TB Dunois.
U-24 torpediert CS Bergenhus bei Newhaven, ohne Versenkung.
U-21 torpediert und versenkt CS Bergenhus O von Newhaven.
U-21 torpediert 2x hintereinander CS City of Benares. Sie sinkt.
U-5 erwischt NO von Calais TB 279, versenkt.
U-39 torpediert 2x CS Benmacdhui WNW von Cromarty, versenkt.
U-21 versenkt CS Blenda WSW von Plymouth.
U-31 versenkt den frz. Zerstörer Epieu NO von Brest.
U-27 torpediert den AMC HMS Otaway O von Stromness, keine Versenkung.
U-9 torpediert und versenkt CS City of Calcutta W von Helgoland.
U-5 torpediert den CL HMS Sirius O von Southend, wieder einmal kommt dieses Schiff davon.

Den Operationen der III U-Flottille in der Irischen See kann nur die Versenkung der CS Bergen WNW von Cromarty zugeordnet werden. Nächsten Monat wird das Operationsgebiet der III. neu überdacht.




Britische Blockade

10. März - 20.März 1915

Das Reich verlor im diesem Zeitabschnitt 10 Frachtschiffe an die Briten. Die Anzahl der Verluste bleibt jedes Monatsdrittel in etwa gleich. Gleich wieviel Erfolge die 'Kleinkampfmittel' und kleinen Operationen haben, die Briten scheinen die Blockade ohne Probleme aufrechtzuerhalten. Deren Zulauf an AMCs muß sehr hoch sein. Die Stimmen die eine große, entscheidende Seeschlacht fordern, nehmen zu.

Die U-Waffe konnte als Ausgleich 9 britische Frachtschiffe versenken. Auch hier keine signifikannte Veränderung. Das Verhältnis der Versenkungen und Verluste zueinander scheint ca. bei 1:1 zu verbleiben.




Sonstiges

18. März 1915
Die Flotte der Entente greift die Forts, die direkt an den Dardanellen liegen, an. 3 Schlachtschiffe werden dabei versenkt. Mehrere andere Schiffe werden schwer beschädigt. Der Flottenbefehlshaber bricht die Unternehmung ab, bis Bodentruppen zu den Forts vorstoßen können.


http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ee/Bouvet_sinking_March_18_1915.jpg BB Bouvet, die letzten Momente!

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/43/HMS_Irresistible_abandoned_18_March_1915.jpg/800px-HMS_Irresistible_abandoned_18_March_1915.jpg
HMS Irresistible.....Resistance is not futile!

Die HMS Ocean hat man leider vergessen zu fotografieren.

Ein schönes britisches Desaster..... Dabei ist es erst der Anfang. In den nächsten Wochen wird noch ordentlich nachgelegt!

von Reuter
21.04.12, 19:01
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Operationsreport
20. März bis 31. März 1915



Die neu formierte V. Flottille, aus 4 modernen Großen Torpedobooten, trifft während einer Nordseepatrouille auf DD HMS Surly. Trotz langer Verfolgung entkommt der britische Zerstörer.

Der Hilfskreuzer Kaiser Wilhelm der Große nimmt nach dem abgebrochenen Nachtgefecht mit einem britischen Hilfskreuzer Kurs Süd durch den North Channel in die Irische See, um Seebewegungen der Entente aufzuklären und ggf. Handelsschiffe aufzubringen:

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Standardpatrouillien: Die V. Flottile trifft auf DD HMS Fairy und der "Kampfverband Prinz Heinrich" stößt auf DD HMS Sunfish. Die beiden britischen Zerstörer können sich jeweils erfolgreich absetzen.


Die IV Flottile, welche von Helgoland aus operiert, kann den britischen Frachter Benalder in der Nordsee aufbringen und versenken.


Der "Kampfverband Prinz Heinrich" stößt während einer Feindfahrt auf den britischen Zerstörer HMS Violett und kann diesen versenken:

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Der Hilfskreuzer SMS Kaiser Wilhelm der Große stößt im Nordkanal zwischen Irland und Schottland auf Feindschiffe, welche hinter einer Landzunge auf nordwestlicher Position stehen:

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Da keine zuverlässigen Feinddaten vorliegen, dreht die Kaiser Wilhelm südlich ab, tiefer in die irische See hinein:

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Während sich der große kaiserliche Hilfskreuzer nach Süden absetzt, kann der Feind identifiziert werden: Es handelt sich um die 6th und 11th Cruiser Squadron, wahrscheinlich aus Belfast. Die beiden Formationen bestehen insgesamt aus 6 Panzerkreuzern. Damit ist der direkte Weg zurück nach Norden verlegt. Um der Versenkung zu entgehen, setzt die Kaiser Wilhelm Kurs Süd durch den St. Georgs Kanal zwischen Irland und Wales. Geplant ist eine Südroute aus der Irischen See hinaus, woraufhin Irland mit West / Nord Kurs umlaufen wird. Im offenen Atlantik wird dann, mit einem weit nördlich ausholenden Bogen, Kurs zurück auf die norwegische Küste gesetzt. Die extreme Reichweite des kaiserlichen Liners gibt das her. Ein direkterer Weg durch den britischen Kanal, entlang der französischen Küste ist viel zu gefährlich:

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Beim Durchbruch der Kaiser Wilhelm durch die britische Blockadelinie bekommt das Schiff Kontakt mit 2 britischen Hilfskreuzern, der HMS Patia und der HMS Hillary. Die Kaiser Wilhelm läuft mit Kurs Ost Richtung Norwegen, während sich die HMS Patia mit Kurs West auf einem Gegenkurs annähert. Die Hillary steht weit entfernt und kommt von Süden auf. Beste Bedingungen für ein Passiergefecht mit der HMS Patia, während von der HMS Hillary keine Gefahr ausgehen kann.

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Die SMS Kaiser Wilhem beschleunigt auf 21 Knoten und macht gefechtsklar. Die schon beschädigte Schiffswand zeigt glücklicherweise vom Gegner weg::

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Es kommt zu einem klassischen Passiergefecht auf ca. 7000-8000m:

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Die HMS Patia erhält 6x 15cm Treffer direkt in die Bordwand. Während 4 Granaten im Bug bzw. mittschiffs einschlugen, konnten 2 Treffer direkt im Heck beigebracht werden. Die Geschwindigkeit der HMS Patia fällt daraufhin auf 13Kn! Die Kaiser Wilhelm erhält im Gegenzug nur 2 leichte Treffer in die Aufbauten, welche keinerlei Effekte auf die Operationsbereitschaft des Schiffs haben:

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Das so getroffene Feindschiff ist nur noch schwer manövrierbar. Eine Versenkung ist möglich! Das wäre der zweite Hilfskreuzer, den die Kaiser Wilhelm auf dieser Feindfahrt versenken würde. Der Kommandant des kaiserlichen Hilfskreuzers lässt auf einen SO - Kurs gehen, um nachzufassen:

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Leider nähert sich nun die HMS Hillary mit Volldampf aus dem Süden. Es bleibt einfach nicht mehr genug Zeit, um die HMS Patia zu versenken. Um jedem Risiko eines Kampfes mit überlegenen Einheiten aus dem Weg zu gehen, bricht die SMS Kaiser Wilhelm das Gefecht ab. Es wird wieder Kurs O gesetzt, um dann entlang der norwegischen Küste zurück in die Deutsche Bucht zu laufen.

Die SMS Kaiser Wilhelm der Große läuft schließlich unter dem Jubel der örtlichen Bevölkerung am 26. März in Cuxhaven ein. Da wegen des kritisch verlaufenen Nachtgefechts mit einem überlegenen britischen Hilfskreuzer Beschädigungen vorliegen, wird das Schiff eine längere Werftliegezeit benötigen. Die Mannschaft bekommt Landgang.


Als Ergebnis der Aufkläungsfahrt der Kaiser Wilhelm steht nun fest, das das Ausmaß des britischen Handelsverkehrs im offenen Atlantik und in der irischen See überschätzt wurde. Die III U-Flottille wird aus diesem Seegebiet komplett abgezogen und wird nun wieder im Norden operieren.


Der Große Kreuzer SMS Moltke kommt aus der Modernisierung und wird wieder der Aufklärungsflotte zugeteilt. Er verfügt nun über das modernste Feuerleitsystem und über eine optimierte Sekundärbewaffnung. Die Aufklärungsflotte besteht nun wieder aus zwei Schlachtkreuzern, beide komplett modernisiert.


Das Handelsschiff CS Eijsberg wird vor der dänischen Küste von der kaiserlichen IV Flottile aufgebracht und versenkt.


Die Hochseeflotte trifft während einer kurzen Trainingsfahrt in der zentralen Nordsee, am frühen Morgen, auf den britischen Zerstörer HMS Surly. Die Sicht ist extrem diesig:

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Drei kaiserliche Schiffe der Vorausabschirmung bekommen Kontakt: Zwei kleine Kreuzer und der Große Kreuzer Blücher (Panzerkreuzer). Sie eröffnen das Feuer und können die HMS Surly in Brand setzen:

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Die HMS Surly sinkt kurz darauf nach einem Volltreffer durch die SMS Blücher. Die Hochseeflotte läuft ohne besondere Vorkommnisse zurück.

Admiral Hipper
21.04.12, 19:52
Ein Hoch auf die Kaiser Wilhelm. Hätte nicht gedacht, das Ihr das Schiff zurück in die Heimat bekommt.:)

von Reuter
21.04.12, 20:20
Ein Hoch auf die Kaiser Wilhelm. Hätte nicht gedacht, das Ihr das Schiff zurück in die Heimat bekommt.:)

Die vielen Einschußlöscher waren nur oberflächlicher Schaden, solange das Schiff mit über 20Kn laufen kann, ist es schwer zu stellen. Vor allem weil die Battlecruiserfleet und ähnliche Formationen nicht aktiv nach dem Hilfsschiff jagen.

von Reuter
21.04.12, 21:11
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U-Bootkrieg Operationsreport
20. - 31.März 1915


U-12 torpediert den Frachter (CS) City of Benares ONO Harwich, ohne Versenkung.
U-12 versenkt CS Amerique bei Lowestoft.
U-28 versenkt CS Admiral de Kersaint bei Esbjerg.
U-26 versenkt CS Algarve WSW von Plymouth.
U-29 versenkt CS Albert Watts NNW von Brest.
U-26 versenkt in 3 Anläufen CS Algonquin ONO von Brest.
U-17 torpediert den Hilfskreuzer HMS Alsatian NW von Lerwick, ohne Versenkung.
U-28 torpediert CS Benalder NW von Helgoland, ohne Versenkung, Schiff wird dann durch Torpedoboote aufgebracht.
U-29 torpediert und versenkt CS City of Benares WSW Plymouth.
U-12 versenkt CS Benarty SSW von Lowestoft.
U-31 versenkt CS Belgrano vor Flandern mit 2 Torpedos.
U-10 versenkt den Zerstörer HMS Flying Fish bei Amsterdam.
U-28 versenkt DD HMS Doon SO von Aberdeen.
U-37 versenkt CS Bencleuch SW von Scapa.
U-12 versenkt CS City of Lahore NW von Oostende.
U-26 versenkt CS Ville de Ceara W von Portland.
U-11 versenkt CS Bendovan O von Harwich.
U-11 versenkt CS Benavon NNW von Lowestoft.
U-31 versenkt CS City of Marseilles WSW Plymouth.
U-31 versenkt CS Ville de Maceio SO von Plymouth





Britische Blockade

20. März - 31. März 1915


Im genannten Zeitraum gingen unglaubliche 18 Frachtschiffe der Mittelmächte verloren. Zeitgleich konnten 17 britische Frachtschiffe von der kaiserlichen Marine versenkt werden. 15 wurden durch die U-Waffe versenkt und 2 durch kaiserliche Überwasserschiffe aufgebracht. Es zeigt sich wieder einmal mehr, das hier für die Kaiserlichen bestenfalls eine Versenkungs/Verlustqoute von rund ca. 1:1 möglich ist. Es gelingt trotz aller Vorstöße nicht, deutlich mehr gegnerischen Handelsschiffsraum zu versenken, als verlorengeht.





sonstiges

22. März 1915
Nach 194 Tagen Belagerung kapituliert die KuK Festung Przemysl. 112.000 Soldaten gehen in die Gefangenschaft....welp.

23. März 1915
Italien erkärt der KuK Monarchie den Krieg :eek:

30. März 1915
Die Ende Januar begonnene Offensive der Entente, im Artios und in der Champagne, kommt zu einem Stop.
Beide Seiten verloren insgesamt ca. 1 Million Mann (Tote und Verwundete).

von Reuter
21.04.12, 22:10
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Monatsbericht
März 1915




*Verluste * Entente* Mittelmächte*
aktueller Monat(gesamter Zeitraum)

Schlachtschiffe
Schlachtkreuzer
Panzerkreuzer 1(3)
Monitore -(1)
Leichter Kreuzer 3(9)
Zerstörer 12(67) -(1)
S-Boote 3(25)
Minenleger
Hilfskreuzer 1(16)
Frachter 34(67) 36(119)

Im März konnten, dank des uneingeschränkten U-Krieges, deutlich mehr Frachtschiffe der Entente versenkt werden, als in den Vormonaten. Im März 1915 beträgt das Versenkungsverhältnis nahezu 1:1. Die absoluten Zahlen Januar - März sehen allerdings ernüchternder aus: 119 deutschte Frachter wurden schon versenkt, eine gigantische Zahl, gegenüber 67 versenkten entente Frachtschiffen. Allerdings wird über die nächsten Monate dank des U-Kriegs eine Angleichung der Zahlen erwartet. Der U-Krieg läuft noch nicht einmal ganz einen Monat lang, was das Mißverhältnis der Zahlen über den Gesamtzeitraum erklärt.

Mittelfristig wird kein Weg daran vorbeiführen, die eigenen Frachtschiffe besser zu schützen. Die einfach Rechnung: Zum Ausgleich mehr Feindfrachter zu versenken, als verloren gehen, geht nicht auf. Über diesen Mechanismus ist ein Sieg nicht zu erringen.
Das heißt nun, das das Herz des Übels, die Royal Navy, im Kern direkt angegangen werden muß. Sobald die letzten kaiserlichen Großkampfschiffe aus der Umrüstung kommen, wird die kaiserliche Marine in voller Stärke auslaufen, die teuflischen Briten suchen, stellen und vernichten. Der Frachterkrieg ist nur auf diese Art zu gewinnen.

Was die Verluste von Kampfschiffen betriff, sieht die Sache sehr erfreulich aus: Zwar gingen auf beiden Seiten noch keine schweren Einheiten verloren, aber die Verluste an Kreuzern und Eskorten sprechen für die RN eine deutliche Sprache. Auch wenn es sich meist nur um ältere Patroullieneinheiten handelt:
Die U-Waffe und die begrenzten Vorstöße mit kaiserlichen schweren Einheiten fordern einen extrem hohen Tribut von den Royal Navy.
Das Konzept, duch schnelle Verbands-Vorstöße eine lokal und temporär begrenzte Übermacht herzustellen, zuzuschlagen und abzulaufen, ist erfolgreich.


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Die Hochseeflotte im ...ääh... Hafen.

von Reuter
23.04.12, 15:52
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Zulauf April 1915
Flandern




Flandrische Küste:

Batterie Ludendorff 4x 15cm Geschütze


Zeebrügge:

Hafenmole Nord und Hafenmole Süd (Je 4x 15cm Geschütze)

Damit ist die uneinnehmbare Seefestung Zeebrügge nahezu komplett ausgebaut und kann in Planungen und Operationen im Kanal einbezogen werden. Es stehen mehrere Batterien der Kaliber 10,5cm bis 28cm zur Verfügung, die den Küstenbereich Zeebrügge bis Oostende abdecken.

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SM UB-3, UB-6, UB-10 und UB-12
Diese Küstenboote werden der Kanalflottille Flandern zugeteilt, die nun 8 Küsten U-Boote umfaßt.

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Ein Boot der Klasse (UB-16). Reichweite 2780km; 6kn; 2 Torpedos



SM Torpedoboot A2
Mangels Einsatztauglichkeit wandert dieses Machwerk in die Reserveflotte und wird dazu von Zeebrügge nach Wilhemshaven überführt.

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Ein Boot der Klasse. Reichweite 1668km; 20Kn :rolleyes:, 2 Torpedos; 1x 5.2cm 'Geschütz'; 2 MGs;


[Allierter Angriff auf Zeebrügge 1918 http://en.wikipedia.org/wiki/Zeebrugge_Raid ; Keine Chance gegen diese extrem gesicherten Häfen]

Admiral Hipper
23.04.12, 16:10
Wenn Ihr die kleinen (nutzlosen) Torpedoboote in Zeebrügge auf "rasten" stellt, legen sie automatisch Minen im Stützpunkt. Zwar nicht sehr viele aber immerhin besser als nichts.

von Reuter
23.04.12, 19:53
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Operationsreport
1. April bis 10. April 1915



Der Schlachtkreuzer (Großer Kreuzer) SMS Seydlitz kommt aus der Werft. Er verfügt nun ebenfalls über ein modernes Feuerleitsystem und verbesserte Mittelartillerie. Die Aufklärungsflotte unter Vizeadmiral Hipper besteht nun aus 3 Schlachtkreuzern. Die SMS Derfflinger ist noch in der Umrüstung. Die Aufklärungsstreifkräfte sind aber auch mit 3 Schlachtkreuzern bereits einsatzfähig.


Der altgediente Panzerkreuzer SMS Prinz Heinrich wird aus Wilhemshaven abgezogen und der Osteeflotte zugeteilt, um die Position der Kaiserlichen Marine gegenüber der Baltischen Flotte der Russen zu verstärken. Damit hört auch der "Kampfverband Prinz Heinrich" auf zu existieren. Die Torpedobootflottile des Verbands wird vorerst der Reserveflotte zugeteilt. Das Schiff und der Verband blicken auf eine sehr erfolgreiche Karriere, mit vielen Versenkungen, zurück.


Die schnellen Kleinen Kreuzer von Konteradmiral Boedicker laufen aus Cuxhaven aus, um einen Vorstoß gegen die britische Hilfskreuzerblockade zu unternehmen. NO von Lerwick bekommen sie Kontakt. Die Kreuzergruppe läuft AMC HMS Hilary über das Heck an und feuert mehrer Breitseiten auf den Briten, der bald darauf lichterloh in Flammen steht. Besonders die 15cm Geschütze der SMS Pillau leisten, gegenüber den 10,5ern der anderen Kreuzer, vervorragende Arbeit:
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Die HMS Hilary sinkt:
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Die Aufklärungsflotte unter Vizeadmiral Hipper stellt in der zentralen Nordsee einen alten britischen Zerstörer, die HMS Thorn. Der mit nur 25Kn laufende Zerstörer wird vom schnellen Kreuzer SMS Regensburg eingeholt und verlangsamt. Kurz darauf wird er von kaiserlichen Torpedobooten und Schlachtkreuzern umklammert, in Brand geschossen und versenkt:

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Die Kreuzergruppe Flandern kann auf einer Nachtpartroullie das französische S-Boot TB251 versenken:

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Der Kreuzergruppe Nord unter Konteradmiral Boedicker ist ein Marinezeppelin beigeordnet. Dieser klärt O von Lerwick einzelne Patroullien der Briten auf. Die Kreuzer nehmen Kurs auf das Seegebiet......und stoßen auf die versammelte Grand Fleet, sowie die Battlecruiserfleet! Die schnellen Kreuzer können sich jedoch mit 28Kn nördlich, dann östlich absetzen und kehren nach Cuxhaven zurück. Im Seegebiet kreuzende U-Boote kommen nicht auf die dicken Britenpötte zum Schuß.

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Auf dem Rückweg stoßen Boedickers Kreuzer auf das britische Handelsschiff CS Willem van Oranje, welches versenkt wird. Ein versenkter Hilfskreuzer und ein versenktes Handelsschiff sind ein gutes Ergebnis des Vorstoßes.


Die Kreuzergruppe Flandern läuft wieder aus und patroulliert entlang der flandrischen Küste (von den Hafenbefestigungen Zeebrügges' aus gesehen). Die frz. S-Boote TB259 und TB320 werden versenkt. Es herrscht verdächtig viel "Verkehr" im Kanal....

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- Fortsetzung folgt -

von Reuter
24.04.12, 21:13
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Operationsreport
1. April bis 10. April 1915


Kurze Zeit später treffen die 4 kaiserlichen Kreuzer auf 8 britische Schiffe! 7 Zerstörer, angeführt vom CL HMS Undaunted:

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Beide Kiellinien laufen nebeneinander her. Die flandrische Küstenartillerie kann wegen der Dunkelheit nicht in den Kampf eingreifen:

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Die 4 Kleinen Kreuzer eröffnen das Feuer auf die britische Schlachtlinie. 2 Zerstörer können leicht getroffen werden. Die Briten feuern darauf hin einen Torpedoteppich auf die mit 20Kn laufenden Kaiserlichen ab:

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Die Kleinen Kreuzer müssen nach SW ausweichen, um den Torpedos zu entgehen. Die Briten gehen daraufhin auf Gegenkurs (NO) und versuchen die Deutsche Kiellinie achtern zu umlaufen. So können sie das Schlußschiff SMS Arcona unter Beschuß nehmen, ohne das der kaiserliche Verband mit vollen Breitseiten antworten kann. Auch wird so der CL HMS Undaunted, welcher die Briten anführt, in bessere Schußposition gebracht, dessen Feuer ungleich gefährlicher ist, als das der Zerstörer:

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Um der Umklammerung über achteraus zu entgehen, läßt der deutsche Verbandskommandant ebenfalls Torpedos abfeuern, woraufhin die Briten auf Kurs Nord gehen. Dies wird ausgenutzt: Die Kaiserlichen gehen gleichzeitig auf Kurs Süd, jedes Schiff wendet auf der Stelle:

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Der Schwenk nach Süden bringt die Briten schnell außer Sicht, welche wiederum mit volldampf Kurs N laufen. Wegen der Dunkelheit reißt der Kontakt zwischen beiden Gruppen ab. Die 4 Kleinen Kreuzer laufen ihren Heimathafen Oostende an. Die SOnne wird in knapp 3 Stunden aufgehen.


Kaum ist die Sonne aufgegangen, stellen die Briten wieder Sichtkontakt her und rasen mit 28Kn der deutschen Kreuzerformation entgegen. Die Gefechtsschäden an der HMS Undaunted, aus der vorhergehenden Nacht, stellen wohl nur einen oberflächlichen Schaden dar. Der britische CL ist für die deutschen 10,5er der Kreuzer zu gut gepanzert:

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Dieses mal begeht der britische Verbandskommandant jedoch einen schweren taktischen Fehler: Die Kleinen Kreuzer bekommen bei Tageslicht massive Unterstützung der flandrischen Küstenverteidigung. Die Geschütze der alten deutschen Kreuzer mögen schwach sein, die Küstenartillerie ist dies aber nicht. Alle erdenklichen Kaliber stehen hier zur Verfügung:

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Kurz darauf bleibt auch schon der erste britische Zerstörer mit schwerer Schlagseite brennend liegen:

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Die HMS Undaunted schiebt sich in Schußposition heran:

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Die SMS Arcona muß noch mehr Treffer einstecken:

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Nun verlegen die deutschen Kreuzer ihr Feuer komplett auf die britischen Zerstörer. Zusammen mit den Küstengeschützen können sie allesamt vernichtet werden:
Die DDs HMS Lennox, Laertes, Lance, Legion, Laurel, Lark versinken in den Fluten.
Die HMS Undaunted erhält im Laufe des Gefechts einen glücklichen 28cm Volltreffer. Endlich ein Geschoß das die Panzerung des Schiffs durchschlagen konnte. Sämtliches Feuer kleinerer Kaliber konnte dieses Schiff wegstecken.
Nach dem Volltreffer bricht die HMS Undaunted das Gefecht ab und läuft mit -anfänglich- 28Kn aus dem Kampfgebiet. Es ist schnell außer Reichweite. Allerdings scheint der Treffer massiven internen Schaden hervorgerufen zu haben. Die Geschwindigkeit sinkt ohne Zutun eventueller Feinde graduell auf 17Kn ab. Es kann ausserdem starke Brandentwicklung beobachtet werden. In den nächsten Minuten ensteht ein zweiter Branherd und das Schiff bleibt schließlich mitten im Kanal bewegungslos liegen. Es brennt vollständig aus und sinkt:

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Das Ende der HMS Undaunted ist ein großer Erfolg für die kaiserlichen Marine, stellte sie doch schon mehrere Male ein nicht zu überwindendes Hindernis für kaiserliche Operationen in der Themsemündung dar. Wie ein großer Deutscher einmal formulierte (:D):

"Dies ist nicht das Ende. Es ist nicht einmal der Anfang vom Ende. Aber es ist, vielleicht, das Ende des Anfangs."

Und wie um diese Wort zu unterstreichen, ist es auch nicht das Ende dieses Kampfes.... Noch bevor sich die Kreuzer zurück in den Hafen begeben können, taucht neues Unheil am Horizont auf:

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Die in Plymouth stationierte britische Kanalflotte, bestehend aus 6 alten Schlachtschiffen (Pre-Dreads), 2 alten Kreuzern und einigen alten Zerstörern, dampft heran. Das Ziel sind offenbar die 4 kaiserlichen Kreuzer, die kaum noch Munition haben. Der deutsche Verbandskommandant läßt sofort Kurs NNO setzen, um den Briten zu entkommen und um außerhalb ihrer Reichweite zu bleiben. Die Kreuzer können nach dem heftigen Gefecht nur noch mit 19Kn laufen, der britische Verband ist 1Kn langsamer.
Auf dem Weg entlang der flandrischen Küste nehmen die britischen Schlachtschiffe die Küstenforts von Zeebrügge unter schweres Feuer. Einige Geschütze fallen aus, die Briten können im Gegenzug nicht sehr schwer getroffen werden. Lediglich ein weiterer Zerstörer, der sich zu nahe heranwagte, wurde schwer getroffen und versenkt (HMS Rothar):

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Die Verfolgung zieht sich bis zum Einsetzen der Dämmerung hin. In der Dunkelheit reißt der Kontakt zwischen Kreuzer- und Kanalflotte vorerst ab. Trotzdem folgen die Briten den deutschen Kreuzern beharrlich weiter in Richtung Norden. Admiral Scheer und Vizeadmiral Hipper nehmen dieses als Chance wahr, die britische Kanalflotte, welche nur selten nördlich der Straße von Dover operiert, zu vernichten. Die schnelle Aufklärungsflotte und die Hochseeflotte sind bereit zum Auslaufen. Sie verlassen im Schutze der Nacht Wilhelmshaven und setzen Kurs auf die Kanalregion.
Der Einsatzplan sieht vor, das die Kreuzergruppe Flandern die Briten auf die kaiserliche Kräftekonzentration zieht. Die Aufklärungsflotte unter Hipper soll dann Fühlung halten bzw. die britischen Schlachtschiffe soweit hinhalten/verlangsamen, bis die langsame Hochseeflotte aufschließen und den Feind vernichten kann. Zeitgleich werden 2 Marinezeppeline in Marsch gesetzt, um Aufklärungsdaten zur Position der britischen Grand Fleet, sowie der Battlecruiserfleet zu erhalten:

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- Fortsetzung folgt -

von Reuter
25.04.12, 18:16
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Operationsreport
1. April bis 10. April 1915




Während der Nacht reißt der Kontakt zwischen der Kreuzergruppe Flandern und der sie verfolgenden britischen Kanalflotte schließlich ab. Die Kreuzer vereinigen sich NW von Amsterdam mit Vizeadmiral Hippers Schlachtkreuzern der Aufklärungsflotte. In der Hoffnung, am nächsten Morgen wieder Sichtkontakt zur Feindlotte zu erlangen, lässt Hipper weiter Kurs Süd nehmen. Vizeadmiral Hipper und Admiral Scheer sind vor der Operation übereingekommen, die Aktion, wenn nötig, bis zur Straße von Dover fortzusetzen. Ein Durchbruch durch die Straße ist wegen der zahlreichen Kleinkampfmittel in der Region nicht vorgesehen.

Nach Sonnenaufgang holen die schnellen deutschen "Aufklärer" die Briten schließlich ein: Auf der Höhe Rotterdam - Lowestoft kommt es zum Sichtkontakt!:

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Den 6 britischen Schlachtschiffen stehen 3 Schlachtkreuzer der Deutschen gegenüber. Der britische Verbandskommandant sieht sich im Vorteil, da er über doppelt so viele schwere Einheiten verfügt: Er hält mit 18Kn direkten Kurs auf die deutsche Aufklärungsflotte und sucht den Kampf.
Zwar verfügen die Briten tatsächlich über mehr schwere Schiffe, aber genauer betrachtet sind sie alles andere als überlegen. Es handelt sich um 6 alte Predreadnoughts der 'Majestix' Klasse. Sie sind gut gepanzert, aber nur 18Kn schnell und liegen sehr hoch im Wasser. Ausserdem verfügen sie nur über 2 Doppeltürme großkalibriger Geschütze pro Schiff. Insgesamt stehen den Briten also lediglich 24 großkalibrige Rohre zur Verfügung.
Die kaiserlichen Schlachtkreuzer sind dagegen moderne Schiffe des 20.Jhds: Insgesamt verfügt die Deutsche Flotte über 28 großkalibrige Geschützrohre und ist bis zu 28Kn schnell. Die Rümpfe der Schiffe liegen flach im Wasser und sie besitzen eine deutliche flachere Silhouette. Dazu bestizen die kaiserlichen Schiffen eine signifikant höhere Feuerreichweite.

Hippers Gefechtsplan ist simpel: Dank der extrem hohen Geschwindigkeit seiner Schiffe kann er sich deutlich besser und schneller als die Briten positionieren. So schwenkt die deutsche Kiellinie mit 28Kn auf Kurs SO ein kreuzt auf diese Weise ein perfektes T zu den sich nähernden Briten. Dabei nutzt er ebenfalls die deutlich höhere Waffenreichweite der deutschen Schiffe aus. Selbst wenn es die Briten schaffen, sich auf Schußweite zu nähern, können sie aufgrund ihrer schlechten Positionierung nur ihre Bugtürme nutzen. 12 Rohre gegen 28. Die Taktische Position der Briten ist sehr nachteilig. Die strategische Position der britischen Flotte ist aufgrund der sich nähernden Hochseeflotte gar hoffnungslos.


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Das deutsche Schiff SMS Von der Tann eröffnet das Feuer! Der Rest der Flotte schließt sich an. Das Leitschiff der Deutschen ist die SMS Seydlitz.

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Die ersten Salven liegen danneben. Zu kurz, zu hoch zu gleichzeitig. Ziel ist die HMS London, das Leitschiff der Briten. Das Feuer der 3 Schlachtkreuzer wird besser aufeinander abgestimmt, um das Trefferbild korrekt auswerten zu können.

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Der erste Treffer! Die HMS Venerable, das 3. Schiff der britischen Linie wird von einer Salve eingedeckt, 2 Granaten schlagen in die Bordwand. Schade nur das sie eigentlich keinem deutschen Schiff als Ziel zugewiesen ist :eek:

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Die HMS Venerable erhält weitere Treffer :) Sie scheinen dem Schiff bisher aber nicht viel auszumachen:

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Auch die HMS Prince of Wales, das 2. Schiff in der britischen Linie, hat Treffer erhalten, während die HMS London noch unversehrt ist.

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Unzufrieden mit dem bisherigen Trefferbild, läßt Viezadmiral Hipper auf Gegenkurs (NW) gehen. Damit wird der Abstand zu den Briten verkürzt, und es wird die günstige T-Positionierung beibehalten. Das britische Feuer ist aufgrund der schlechten Position extrem schwach und schlecht. Bisher keine Treffer bei den Kaiserlichen:

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Nachdem die deutschen Kiellinie komplett auf NW gewendet hat, wird das Feuer wieder eröffnet: Dieses mal bekommen die SMS Seydlitz und die SMS Von der Tann die HMS London zugewiesen, die SMS Moltke feuert auf die Nr.2 (Prince of Wales):

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Das Gefecht dauert an, ohne Entscheidendes. Die beiden Flottenteile haben sich inzwischen stark angenähert. Die T-Positionierung der Deutschen geht langsam verloren:

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Um nicht in den kompletten Feuerbereich der feindlichen Kiellinie zu geraten, läßt Hipper auf Kurs 107 Grad wenden. Geplant ist es, vor den Briten herzulaufen und aus eine Lage von ca. 120Grad Breitseiten auf die ersten beiden Britenschiffe abzufeuern.

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Aus dieser Entfernung liegen die Salven auf Anhieb gut im Ziel.

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Da die Positionierung günstig für einen Torpedoangriff ist, ordert Hipper einen Torpedoteppich gegen die britische Kiellinie. Diese dreht aber ab, keine Treffer:

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Die HMS London hat inzwischen einiges einstecken müssen. Im Heckbereich kann starke Brandentwicklung beobachtet werden. Alle 3 deutschen Schlachtkreuzer fassen nun ihr Feuer auf dieses Schiff zusammen. Im Hintergrund feuert ein britisches BB eine volle Breitseite: Der Positionierungsvorteil der Deutschen ist nicht mehr.

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Die HMS London wird nun schwer eingedeckt. Die Geschwindigkeit der britischen Kiellinie fällt auf 15Kn. Ein wichtiges Gefechtsziel ist damit erreicht:

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Die SMS Seydlitz feuert eine Breitseite auf die London ab. Die britische Kiellienie dreht immer noch vor den deutschen Torpedos ab:

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Die SMS Moltke bekommt die HMS Prince of Wales als Ziel zugewiesen. Kurz darauf liegen auch hier die Salven gut im Ziel:

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..............

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Die SMS Moltke bekommt schweres Feuer, mehrere Granaten durchschlagen die Panzerung. Da die britische Kiellinie nun stark verlangsamt ist, sieht Vizeadmiral Hipper den Gefechtsauftrag als erfüllt an. Er läßt das Feuer einstellen und mit voller Kraft auf einen Nordkurs gehen, um sich aus dem Feuerbereich der britischen Schlachtlinie abzusetzen. Die Hochseeflotte kann die Briten nun einholen und stellen.

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Dank der hohen Geschwindigkeit verschwinden die Briten schnell achteraus:

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Die HMS London scheint nun doch schwerer getroffen als gedacht. Es hat sich ein 'moderater' Schaden entwickelt. Die Geschwindigkeit sinkt auf 13Kn:

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Gefechtsschäden an der SMS Moltke. Die Flotte hat sich zur rechten Zeit abgesetzt:

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Unterdessen scheint das Feuer auf der HMS London völlig ausser Kontrolle zu geraten. Mannschaften scheinen lebendigen Leibes in ihren Geschützbarbetten zu verbrennen, das Schiffsinnere steht anscheinend in Flammen!

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Die HMS London sinkt 2 Stunden später, nachdem die Aufklärungsflotte das Seegebiet schon längst verlassen hat. Die Mannschaft konnte die Schäden nicht unter Kontrolle bekommen.

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Vizeadmiral Hipper vereinigt sich unterdessen mit der aus dem Norden kommenden Hochseeflotte unter Scheer. Ziel ist es, gemeinsam die angeschlagene, verlangsamte britische Kanalflotte zu versenken.



- Fortsetzung folgt -

von Reuter
26.04.12, 18:52
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg


Operationsreport
1. April bis 10. April 1915


Stunden später setzt die Aufklärungsflotte unter Hipper zu einem zweiten Anlauf an: Dieses mal mit der sich nähernden Hochseeflotte im Rücken. Da die HMS London gesunken ist, läuft die Kiellienie der Briten wieder mit 18Kn. Da die Hochseeflotte insgesamt wegen der älteren Linienschiffe ebenfalls nur 18Kn laufen kann, müssen Vizeadmiral Hippers Schlachtkreuzer noch einmal ran an den Feind. Die Briten müssen verlangsamt werden! Zusätzlich läßt Admiral Scheer die modernen Linienschiffe der Hochseeflotte auf 23Kn beschleunigen, auch wenn dies bedeutet das die älteren Schlachtgeschwader zurückfallen:

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Dieses mal drehen die Briten sofort auf Kurs Süd ab, sie haben wohl Berichte der sich nähernden Hochseeflotte erhalten. Sogar die HMS Prince of Wales, die im vorhergehenden Gefecht schweres Feuer bekommen hat, läuft wieder 18Kn:

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Die HSF macht Dampf auf!

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Hippers Schlachtkreuzer schließen zur Feindflotte auf. Das Feuer wird erst eröffnet, wenn volle Breitseiten abgefeuert werden können. Plan ist es, auf einem Paralellkurs aufzuschließen und an der britischen Kanalflotte vorbeizuziehen. Am Ende soll die britische Kiellinie über deren Bug umlaufen werden, um die Briten von ihrem Südkurs abzudrängen. Während des Manövers sollen volle Breitseiten auf die jeweils längseits laufenden britischen Schiffe abgefeuert werden:

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Die kaiserlichen Schlachkreuzer nähern sich. Da die Briten nur ihre Heckbewaffnung einsetzen können, ist deren Feuer nur schwach:

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Das Schlußschiff der Briten, die HMS Illustrious, wird unter heftiges Feuer genommen. Die Geschwindigkeit der britischen Flotte sinkt, die Auklärungsgruppe zieht an der Illustrious vorbei. Das Schiff hinkt nur noch mit 13Kn und es entiwckelt sich ein Brand, der weite Teile der Mittelartillerie auschaltet:

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Das britische Kiellinie wird weiter von achtern her aufgerollt, die HMS Exmouth ist das nächste Schiff. So ein "stern-chase" ist für eine Flotte eine katastrophale taktische Situation:

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Aus dem Brückenaufbau der Exmouth tritt schwere Rauchentwicklung aus.

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Nächstes Ziel ist die HMS Duncan:

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Die beschädigten Schiffe fallen stark zurück, die Flottenformation der Briten beginnt sich aufzulösen:

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Die HMS Albermarle wird unter Feuer genommen:

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Aus dem stern-chase ist mittlerweile ein Gefecht geworden, bei dem beide Flotten nebeneinander her laufen, die deutschen Schlachtkreuzer sind nun schwerem Feuer ausgesetzt. Wieder konzentrieren die Briten ihr Feuer auf die SMS Moltke, welche schwere Treffer einsteckt:

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Auch die SMS Seydlitz erhält einen Treffer:

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Ein 15cm Turm der Mittelartillerie ist ausgefallen, auf Backbord hat ein 12'' Geschoß die Panzerung durchdrungen und einen 5% Wassereinbruch verursacht. Kurzzeitig bildete sich ein 12% Feuer, das aber zunehmend eingedämmt wird. 15 Mann der Besatzung sind gefallen.

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Um etwas Druck von seinen Schlachtkreuzern zu nehmen, ordert Vizeadmiral Hipper einen Torpedofächer gegen die Britische Kiellinie. Im Hintergrund wird nun die HMS Venerable beschossen:

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Die HMS Albermarle brennt nun sehr stark, Flammen schlagen aus den Geschützbarbetten:

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Wie gewohnt laufen alle Torpedos zielsicher an allen Schiffen vorbei......Wenigstens zwingen sie die Briten zum abdrehen, so können sie nicht mit allen Türmen feuern.

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Trotzdem erhält die SMS Von der Tann nun einen schweren Treffer: Eine Granate durchdringt die Panzerung des Heckturms und zerstört diesen. Feuerschotts und eine sofortige Flutung des Heckmagazins verhindern schlimmeres. 51 Mann fallen, es wurden auch 2x 10,5cm Waffenstände durch den Treffer zerstört. Daraufhin verzichtet Vizeadmiral Hipper auf die Fortsetzung des Gefechts, die Schäden werden nun einfach zu hoch. Die Munition zu knapp: Die Seydlitz hat nun nur noch knapp 50 Schuss pro Turm. Die Schlachtkreuzer wenden auf einen Nordkurs und setzen sich ab. Die Reparaturzeit für die SMS von der Tann wird lang ausfallen:

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Die Illustrious ist am weitesten zurückgefallen. Die Hochseeflotte rückt in Reichweite und "sammelt" dieses schwer beschädigte Schiff ein. Nach einigen Salven des leitenden Schlachtgeschwaders kentert das Schiff:

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Die HMS Duncan ist das nächste Opfer der sich nähernden Hochseeflotte:

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Die HMS Exmouth kann ebenfalls nicht entkommen:

http://www.bilderload.com/bild/199919/jutlandbattleend8424126secondsX6DAC.jpg



Der Leichte Kreuzer HMS Topaze bleibt liegen und brennt aus:

http://www.bilderload.com/bild/199920/jutlandbattleend8424411secondsQXNGU.jpg



Ohne weiteres zutun hat sich der Brand auf der HMS Albermarle heftig ausgebreitet. Das Schiff bleibt liegen und brennt lichterloh. Die passierende Hochseeflotte nimmt sich dieses brennenden Wracks an und löscht schließlich den Brand mit viel Wasser:

http://www.bilderload.com/bild/199924/jutlandbattleend8426587seconds0GU7M.jpg



Nachdem das Groß der britischen Flotte versenkt wurde, sind noch 3 britische Schiffe flüchtig: 2 Schlachtschiffe (HMS Venerable, HMS PoW) und 1 Leichter Kreuzer (HMS Diamond). Diese konnten nicht ausreichend von den Schlachtkreuzern beschädigt werden. Die Hochseeflotte verfolgt diese mit höchstmöglicher Geschwindigkeit. Der schnelle Panzerkreuzer SMS Blücher hält mit 24Kn direkt Fühlung:


http://www.bilderload.com/bild/199925/jutlandbattleend8435452seconds3EQQW.jpg



- Fortsetzung folgt -

von Reuter
26.04.12, 22:51
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg


Operationsreport
1. April bis 10. April 1915



Der 24Kn schnelle, moderne Panzerkreuzer SMS Blücher dampft hinter den fliehenden britischen Schiffen her und hält Fühlung (das das Programm das Gefecht nicht abbricht, bei zu langer Untätigkeit).

http://www.bilderload.com/bild/200021/jutlandbattleend8437103secondsPSU6R.jpg


Auf maximale Entfernung eröffnet die Blücher das Feuer:

http://www.bilderload.com/bild/200025/jutlandbattleend8438816secondsZBT2W.jpg



Kurze Zeit später ist auch das führende Schlachtgeschwader der Hochseeflotte in Reichweite und eröffnet mit 30.5cm Türmen das Feuer. Die SMS Blücher hat soch schon deutlich von der HSF abgesetzt:

http://www.bilderload.com/bild/200026/jutlandbattleend8440041secondsJDTYM.jpg



Die ersten Salven Treffen nichts, aber schon bald liegen die ersten Granaten im Ziel: Hecktreffer auf der HMS Venerable!

http://www.bilderload.com/bild/200028/jutlandbattleend8440170secondsMQC41.jpg



Die HSF dampft mit voller Kraft auf Kurs Süd. Während die HMS Venerable und die HMS Diamond gegen die deutsch-besetzte Küste gedrückt werden, versucht das letzte britische Schlachtschiff, die HMS Russel, Schutz unter der Küstenartillerie bei Dünkirchen zu suchen:

http://www.bilderload.com/bild/200030/jutlandbattleend8440434secondsV61T2.jpg



Dantes Inferno: Die HMS Venerable und die HMS Diamond liegen im konzentrierten Feuer der flandrischen Küstenbatterien, der SMS Blücher und 2er Schlachtgeschwader der HSF. Man fragt sich wie man hier Trefferbilder auswerten kann, aber im Zweifelsfalle: Viel hilft viel....

http://www.bilderload.com/bild/200034/jutlandbattleend8441263secondsNXF2R.jpg




Die SMS Blücher ist der HMS Venerable zu nahe gekommen und liegt nun selber im Feuer des Schlachtschiffs, das den Panzerkreuzer sichtlich überfordert. Weder in punkto Feuerkraft, noch Panzerung ist die Blücher dem alten britischen BB gewachsen. Am Ende ist sie eben doch "nur" ein Panzerkreuzer. Sie dreht ab und verlegt ihr Feuer auf den Leichten Kreuzer HMS Diamond:
http://www.bilderload.com/bild/200046/jutlandbattleend8441797secondsDEG88.jpg



Die Venerable ist nun schwer getroffen, Rauch steigt nicht mehr nur aus den Schornsteinen auf:

http://www.bilderload.com/bild/200037/jutlandbattleend8441578secondsE5NCJ.jpg



Die SMS Blücher hat kurzen Prozess mit der HMS Diamond gemacht:

http://www.bilderload.com/bild/200049/jutlandbattleend8441818secondsZ5HQF.jpg



Die noch unbeschädigte HMS Russel, die vor Dünkirchen liegt, feuert eine Breitseite auf die HSF:

http://www.bilderload.com/bild/200052/jutlandbattleend8441859secondsI5L0L.jpg



Die HSF antwortet prompt:

http://www.bilderload.com/bild/200053/jutlandbattleend8441885secondsUFJMH.jpg



16 kaiserliche Dreadnoughts und 8 Pre-Dreads verwandeln die HMS Russel ratzfatz in ein brennendes Wrack. Der Leutturmwärter und die schockierten Einwohner von Dünkirchen schauen dem makabren Schauspiel von der Hafenmole aus zu. Die HSF befindet sich dabei ausserhalb der Schussweite der französischen Küstengeschütze:

http://www.bilderload.com/bild/200058/jutlandbattleend8442321secondsF0DQ0.jpg


Der britische Kommandant setzt die brennende HMS Russel kurzerhand auf einen Strand nahe Dünkirchen. Die überlebende und traumatisierte Crew wird von herbeilenden Rettungskräften geborgen. Das Schiff brennt aus. Die HMS Venerable wird unterdessen von der flandrischen Küstenartillerie versenkt. Überlebende Seeleute werden gefangen gesetzt und versorgt.

http://www.bilderload.com/bild/200078/jutlandbattleend8443010secondsUW3FP.jpg


Dies erinnert an das Schicksal des beschädigten, russ. Schlachtschiffs Slava, das nach der Seeschlacht im Moon-Sund ebenfalls auf Grund gesetzt wurde.

http://www.bilderload.com/bild/200070/slavaD2AO0.jpg http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/48/Slawa.jpg/300px-Slawa.jpg



Die Hochseeflotte dampft nach dem Sieg nordwärts, Richtung Deutsche Bucht. Dabei passieren sie den Kleinen Kreuzer SMS Nymphe, der wiederum nach Oostende zurück läuft.

http://www.bilderload.com/bild/200076/jutlandbattleend8443393secondsHCPA7.jpg


Als die HSF gerade in die Deutsche Bucht einläuft, entdeckt ein Marinezeppelin die britische Battlecruiserfleet. Hippers Ausklärungsflotte läuft gerade in Wilhemshaven ein. Die Briten kommen zu spät! Die Schlacht ist geschlagen und die deutschen Flotten laufen sich in den Heimathafen ein. Der Kaiser ist entzückt vom Ausgang dieser Schlacht. Es hagelt Orden, Freibier und Landgang :D

http://www.bilderload.com/bild/200079/jutlandautospeicherung8483122secondsZ3TW5.jpg

von Reuter
26.04.12, 23:09
7 Pre-Dreadnoughts der Majestic- und Formidable-Klassen wurden versenkt:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6b/HMS_London.jpg
HMS London (Formidable Klasse)

http://media.iwm.org.uk/iwm/mediaLib/11/media-11748/large.jpg
HMS Illustrious (Majestic Klasse)




3 Leichte Kreuzer wurden versenkt:

http://navalhistory.flixco.info/images/BR%20topaz.jpg
HMS Topaze


http://www.directart.co.uk/bmall/images/mpl1116.jpg
HMS Diamond

http://www.gwpda.org/naval/w02phagl.jpg
HMS Undaunted

Derfflinger
27.04.12, 08:16
Sehr schönes Update und meinen Glückwunsch zu diesem Erfolg.

von Reuter
29.04.12, 14:03
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg














http://www.cityofart.net/bship/tramp_sinking.jpg


U-Bootkrieg Operationsreport

1. April - 10. April 1915


U-21 versenkt CS Ville de Maranhao S von Scapa.
U-29 versenkt CS Ville de Montevideo NW Plymouth.
U-41 torpediert AMC HMS Hilary OSO Lerwick, ohne Versenkung (die Hilary wird später von 4 kaiserlichen Kreuzern versenkt).
U-5 versenkt CS City of Karachi O von Harwich.
U-18 erwischt den DD HMS Dale ONO Berwick.
U-24 versenkt DD HMS Wizard WSW von Bologne.
U-24 torpediert und versenkt das S-Boot Trombe NNW von Dieppe.
U-11 torpediert CS City of Memphis SSW von Lowestoft.
U-24 versenkt CS West Aravada SW Plymouth.
U-26 versenkt CS Campinas N von Dünkirchen.
U-26 versenkt CS Camranh WNW Newhaven.





http://www.cityofart.net/bship/sub_control_rm.jpg


Britische Blockade

1. April - 10. April 1915


9 Frachter mit Deutscher Fracht wurden im genannten Zeitraum von den Briten aufgebracht. Dem gegenüber konnten 8 britische Dampfer von der kaiserlichen Marine versenkt werden. 7 wurden von U-Booten torpediert, 1 wurde von der Überwasserflotte aufgebracht. Im Westen nichts Neues, es bleibt wie gehabt bei einem ca. 1:1 Ratio.





sonstiges:

2. April 1915: Die Russen beginnen eine Offensive in den Karpaten.

4. April 1915: Der Panzerkreuzer SMS Prinz Heinrich wird der Ostseeflotte zugeteilt und verschwindet damit aus dem Spiel.

6. April 1915: Ein frz. Angriff bei Woevre, an der Nordflanke des St. Mihiel Frontbogens, wird unter schwere Verlusten abgewiesen.

von Reuter
02.05.12, 18:52
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg


Operationsreport
10. April bis 20. April 1915



Die V Flottille trifft auf einer Patroullienfahrt auf den CL HMS Foresight. Dank ihrer hohen Geschwindigkeit können sie die 4 Großen Torpedoboote absetzen.

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Die in Ostengland stationierte Aufklärungsflottille mit ihren Zerstörern und ihren 2 Leichten Kreuzern, ist der Kaiserlichen Seekriegsleitung schon lange ein Dorn im Auge. Durch ihre Patroullien in der zentralen Nordsee schränken sie leichte Operationen der Deutschen zu sehr ein. Daher wird mit 2 Kleinen Kreuzern aus der Reserveflotte ein neuer Einsatzverband ins Leben gerufen:

Die 23Kn schnellen Kreuzer SMS Danzig und die SMS Stuttgart bilden nun die Kreuzergruppe West und werden in Emden stationiert. Sie sollen das Seegebiet vor Hull und Great Yarmouth intensiv patrollieren und gegen die britischen Kreuzer vorgehen.


Der Hilfskreuzer SMS Kaiser Wilhelm der Große ist wieder seeklar und bricht zu einer Feindfahrt gegen die britische Hilfskreuzerblockade vor Norwegen auf. Nordöstlich von Lerwick bekommt das Schiff Kontakt zum britischen Hilfskreuzer HMS Otaway, die beiden Schiffe nähern sich jeweils auf einem Gegenkurs:

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Die SMS Kaiser Wilhelm bekommt den ersten Treffer zu spüren, in die Aufbauten:

http://www.bilderload.com/bild/201651/jutlandbattleend8677902seconds0WUX5.jpg


Sie revanchiert sich bei der HMS Otaway mit einem Wasserlinientreffer:

http://www.bilderload.com/bild/201653/jutlandbattleend8677962secondsAJ9WI.jpg


Die Gefechtsentfernung sinkt unter 6000m und der Kurs wird jeweils nach Westen angepaßt, beide Schiffe können nun Breitseiten abfeuern. Die Kaiser Wilhem bekommt schnell weitere Treffer in die Aufbauten, die nur wenig Schaden anrichten:

http://www.bilderload.com/bild/201655/jutlandbattleend8677991secondsDR0J7.jpg
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Inzwischen konnte die SMS Kaiser Wilhem 5x 15cm Treffer direkt in der Wasserlinie anbringen, nur scheint es den Briten nicht sonderlich zu stören. 2 Treffer erfolgten nahe dem Bug, 3 mittschiffs:

http://www.bilderload.com/bild/201659/jutlandbattleend8678404seconds3T4BR.jpg


In der Breitseite hat der Brite einfach deutlich mehr Geschütze zur Verfügung, fast jede Salve erzeugt zumindest einen Treffer:

http://www.bilderload.com/bild/201661/jutlandbattleend8678511secondsDLR1E.jpg


Der Kampf wendet sich, das kaiserliche Schiff erhält mehrere Treffer in die Bordwand, während das deutsche Feuer schlecht ausfällt. Der Kommandant läßt auf Kurs NNO gehen, um die Fahrtrichtung des Briten hinter seinem Heck zu kreuzen: Mit 22Kn ist die Kaiser Wilhelm deutlich schneller als der Brite (15kn). Ist das Manöver erfolgreich, kann die Otaway nur ihre Heckgeschütze einsetzen, während der kaiserliche Hilfskreuzer mit seiner Breitseite das Heck des Feindes beschießen kann. Zusätzlich zeigt nun die beschädigte Bordwand vom Gegner weg:

http://www.bilderload.com/bild/201663/jutlandbattleend8678778secondsIYJ7A.jpg


Der Plan mißlingt. Zwar ist der Brite langsamer, aber er hat den deutlich geringeren Wendekreis. Durch eine Kurskorrektur nach SW kann er weiter seine Breitseite zur Kaiser Wilhelm ausrichten. Das deutsche Schiff erhält nun aus relativ kurzer Entfernung mehre Treffer: 12% Wassereinbruch auf Steuerbord und ein 8% Feuer sind die Folge. Zwei leichte Waffenstände wurden vorerst ausgeschaltet. Das Feuer kann schnell eingedämmt werden, der Wassereinbruch weniger:

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Die HMS Otaway erhält weitere Treffer, die Geschwindigkeit des AMCs sinkt auf 14Kn. Allerdings kann der Schaden schnell repariert werden, und das Schiff macht nur Minuten später wieder 15Kn Fahrt:

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Die Kaiser Wilhelm ist nun auf beiden Bordseiten stark mitgenommen. Der Wassereinbruch kann reduziert werden, aber die Geschwindigkeit sinkt auf permanent 21Kn.

http://www.bilderload.com/bild/201673/jutlandbattleend8679271seconds8Q7W6.jpg


Die SMS Kaiser Wilhelm bricht hier den Kampf ab: Der Kommandant läßt Kurs O setzen und setzt sich schnell mit 21Kn Fahrt ab. Das Schiff schafft es ohne Probleme zurück nach Cuxhaven. Der Brite war überlegen:

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Admiral Hipper
02.05.12, 19:59
Die britischen Hilfskreuzer mit 6" Geschützen sind nicht zu unterschätzen. Aber Ihr habt ja nochmals Glück gehabt.:)

von Reuter
02.05.12, 20:11
Die britischen Hilfskreuzer mit 6" Geschützen sind nicht zu unterschätzen. Aber Ihr habt ja nochmals Glück gehabt.:)

Das Glück besteht darin das die KWdG 22 Knoten laufen kann, sont wäre das Schiff schon vor Monaten gesunken :D

von Reuter
02.05.12, 21:16
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg


Operationsreport
10. April bis 20. April 1915



Die V Flottille kann auf einer Patroullienfahrt den britischen Frachter Buteshire N von Amsterdam aufbringen.


Nach der Vernichtung der britischen Kanalflotte soll in Zukunft wieder mehr Augenmerk auf den Kanal gelegt werden. Dazu wird die Flottille "Torpedoboote Flandern" aufgestellt. Sie besteht aus den Großen Torpedobooten V188 - V191 und dem Boot G197. Die Schiffe werden aus der Reserveflotte bereitgestellt und verlegen im Schutze der Dunkelheit nach Zeebrügge. Der Hafen ist nun mit 15000 Tonnen Schiffsraum belegt und damit vorerst ausgereizt. Die noch freien 5000 Tonnen werden für U-Boot Zuläufe freigehalten. Damit stehen nun 2 U-Flottillen, 2 Minenkreuzer und 5 Große Torpedoboote in Zeebrügge. In Oostende sind 4 Kleine Kreuzer stationiert.

In der Morgendämmerung legen die Torpedoboote in Zeebrügge zu ihrer ersten Feindfahrt ab, schnell bekommen sie Kontakt mit frz. Vorpostenschiffen:

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Das S-Boot TB303 wird eingeholt und versenkt.

http://www.bilderload.com/bild/201715/jutlandautospeicherung9003152secondsSTBGA.jpg


TB342 ereilt das gleiche Schicksal, genau wie TB321. Anschließend kehren die Großen Torpedoboote siegreich zurück nach Zeebrügge. Die hoffnungslos unterbewaffneten und langsamen frz. Boote hatten keine Chance.

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Die Kreuzergruppe West patroulliert unterdessen das Seegebiet vor Ostengland. Leider sind die Kreuzer mit 23Kn etwas zu langsam, um britische Einheiten zu stellen. Trotzdem konnte ein Deutscher Frachter gerettet werden, indem britische Zerstörer abgedrängt wurden.
Nach mehreren Feinkontakten gelang es schließlich auch den britischen Zerstörer HMS Opossum mit einem Glückstreffer über große Distanz zu verlangsamen und zu stellen. Nach kurzem Kampf sank das Schiff. Da der Kapitänssteward der SMS Stuttgart beim Saubermachen alle vorhandenen Photoplatten belichtet hat, gibt es von der Versenkung keine Aufnahmen.

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von Reuter
02.05.12, 22:34
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Zulauf II April 1915
Flandern




Flandrische Küste:

http://www.bilderload.com/bild/201764/german8cmguneylaubatteryostend1918iwmq77361QGST.jpg
Batterie Eylau bei Oostende (Aufnahme nach dem Waffenstillstand)
4x 8,8 cm





Wilhelmshaven:


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Großes Torpedoboot B98

36Kn; 6486km Reichweite; 4x 8,8cm; 6 Torpedorohre; Das zweite Schiff der Serie, das ausgeliefert wird. Vorerst wird es der Reserveflotte zugeteilt, geplant ist das Aufstellen einer eigenen Flottille aus diesen sehr schnellen Torpedobootzerstörern.

von Reuter
03.05.12, 15:10
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http://www.bilderload.com/bild/201936/u14ww1LAE7Z.jpg

U-Bootkrieg Operationsreport
10.April - 20. April 1915

U-26 versenkt CS City of Poona WSW Plymouth.
U-31 torpediert CS Bryderen W von Plymouth.
U-5 torpediert CS Brodela NNO Dover.
U-29 torpediert CS Wingate SW Dover.
U-20 torpediert CS Camperan OSO Aberdeen.
U-5 torpediert 2x CS Carolina NW von Zebrügge.
U-24 torpediert CS Caravellas WNW Cherbourg.
U-29 erwischt SW von Dover das frz. S-Boot TB346.
U-30 torpediert den Hilfskreuzer HMS Teutonic WNW Stromness. Keine Versenkung.




http://www.bilderload.com/bild/201942/he1a02sp001121main5V98L.jpg

Britische Blockade
10.April - 20. April 1915

Im genannten Zeitraum gingen 5 Frachtschiffe mit deutscher Ladung an die Entente verloren: 3 wurden im Bereich Stromness/Lerwick von der britischen Hilfskreuzerblockade aufgebracht, 2 gingen vor Ostengland bei Great Yarmouth/Hull verloren. In der Kanalregion kein einziger Verlust, möglicherweise ein Resultat der nun stattfindender regelmäßigen Patroullientätigkeit der Kaiserlichen Marine.

In der gleichen Zeit konnte die Kaiserliche Marine 8 britische Frachter abfangen: 7 wurden von der U-Waffe torpediert, 1 Frachter wurde von Torpedobooten als Prise aufgebracht. Der Trend ist nun erstmals ein deutlich positiver, hoffentlich setzt sich dies so fort.





sonstiges

12. April 1915
Türkische Truppen greifen britische Stellungen bei Qurna im Irak an. Sie werden abgewiesen.

14. April 1915
Das deutsche Versorgunsschiff Kronborg kann sich, dicht verfolgt von britischen Schiffen, bei Tanga in Deutsch-Ostafrika auf den Strand setzen. So erhalten die Kolonialtruppen von Oberstleutnant Paul von Lettow-Vorbeck wichtige Nachschubgüter. Das versetzt den Löwen von Afrika in eine gute Ausgangslage für die im November stattfindende Schlacht von Tanga.

20. April 1915
Nach ersten türkischen Übergriffen und Ermordungen an Armeniern, erobern aufständische Armenier die türkische Festung Van im äußersten Osten der Türkei (Osmanisches Reich). Die aus dem 9 Jhd. v. Chr. stammende Festung, sowie die Stadt, wurden in der Folge zerstört und bilden bis heute ein Ruinenfeld.

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Hannes
04.05.12, 19:57
Das war interessant! Ich kenne das Spiel noch nicht :)
Aber Danke für das AAR :)

von Reuter
10.05.12, 17:52
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Operationsreport
20. April bis 1. Mail 1915



Die "Torpedobootflottille Flandern' ist vermehrt auf Patroullenfahrt vor Flandern und geht gegen britisch-französische Vorpostenschiffe vor. Ein feindliches Schnellboot ist in Sicht:

http://www.bilderload.com/bild/204799/jutlandjutland21aprilneuestrers9439423secondsQQ3OU.jpg




Kurze Zeit später holen die Großen Torpedoboote TB344 ein und versenken es:

http://www.bilderload.com/bild/204801/jutlandjutland21aprilneuestrers9440336secondsCKMLW.jpg


Die Torpedoboote Flandern setzen die Kampfpatroullie fort und können noch das Schnellboot TB345 und einen nicht identifizierten britischen Zerstörer versenken. Plötzlich zeichnen sich am Horizont die Rauchfahnen mehrerer schwerer Schiffe ab! Die französische Kanalflotte wurde herangeführt! Sie besteht aus mindestens 4 Panzerkreuzern und mehreren Flottillen alter Zerstörer:

http://www.bilderload.com/bild/204811/jutlandbattleend9454053secondsM9PVB.jpg


Der deutsche Verband versucht die Franzosen in den Wirkbereich der schweren flandrischen Küstengeschütze zu locken. Als das mißlingt, setzen sich die Großen Torpedoboote mit 33 Kn ab, fahren eine nördlich ausgerichtete Schleife und kehren erst in der Nacht nach Zeebrügge zurück:

http://www.bilderload.com/bild/204813/jutlandbattleend9455842secondsWCLTD.jpg


Auch die Minenkreuzer aus Zeebrügge nehmen ihre Tätigkeit wieder auf. Beim Verminen feindlicher Gewässer bekommen sie in der Dämmerung Kontakt zum britischen Zerstörer HMS Lightning, welcher schnell versenkt werden kann:

http://www.bilderload.com/bild/204815/jutlandbattleend9663301secondsWPCNY.jpg
http://www.bilderload.com/bild/204817/jutlandbattleend9663646secondsO27CU.jpg



Die SMS Derfflinger hat die Modernisierungs- und Umrüstungsarbeiten beendet und kehrt in den regulären Flottendienst zurück. Der Eisenhund >The Iron Dog<, wie das beste kaiserliche Schiff von den Briten auch genannt wird, komplettiert damit die Aufklärungsstreitkräfte unter Vizeadmiral Franz von Hipper. Sie umfassen nun wieder 4 Große Kreuzer (Schlachtkreuzer):

http://www.bilderload.com/bild/204818/09d8cc819cfcd1d1cb12f305b986727bint470ZK859.jpg

Sharpe
10.05.12, 23:27
Kanalflotte, da ware doch mal was? Oder!
Vielleicht könnte man ein erneutes Treffen zwischen der Hochseeflotte und der Kanalflotte arrangieren? Wäre doch gutes Zielschiesen für Hipper, Scheer und ihre Schiffe!
Apropros "Derfflinger": jawoll, der "Eiserne Hund" hat sich sehr gut geschlagen, meine Präferenz liegt aber eindeutig bei der "Seydlitz" und später (hier nicht einsetzbar) der "SMS Bayern". Trotzdem Glückwunsch zu einem hervoragenden AAR.
Sharpe

von Reuter
10.05.12, 23:53
Kanalflotte, da ware doch mal was? Oder!
Vielleicht könnte man ein erneutes Treffen zwischen der Hochseeflotte und der Kanalflotte arrangieren? Wäre doch gutes Zielschiesen für Hipper, Scheer und ihre Schiffe!
Apropros "Derfflinger": jawoll, der "Eiserne Hund" hat sich sehr gut geschlagen, meine Präferenz liegt aber eindeutig bei der "Seydlitz" und später (hier nicht einsetzbar) der "SMS Bayern". Trotzdem Glückwunsch zu einem hervoragenden AAR.
Sharpe

Ich hätte auch versucht die Aufklärer heranzuführen (Hippers 4 Große Kreuzer reichen für die Panzerkreuzer, auch ohne HSF), aber die Flotte war nicht auslaufbereit. Es dauert in dem Spiel genau 24h, um eine ruhende Flotte in Bereitschaft zu versetzen. Flotten können nur im 'Bereit' Modus auslaufen, dann innerhalb 1h.

von Reuter
11.05.12, 01:03
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg


Operationsreport
20. April bis 1. Mail 1915



ZPL4 klärt im Seegebiet vor Ostengland Frachtverkehr der Briten auf. Die "Kreuzergruppe West" ist vor Ort und wird an die Ziele herangeführt:

http://www.bilderload.com/bild/204993/jutlandautospeicherung9696817seconds5XPSR.jpg



Neben dem Frachter CS Whorlton werden 3 britische Zerstörer und der Frachter CS Collingwood aufgeklärt. Die beiden Kleinen Kreuzer setzen Kurs SW, um den Briten den Weg abzuschneiden. Die Kreuzer laufen 23Kn, die Frachter nur 10kn. ZPL4 befindet sich auf westlicher Position, die beiden Kreuzer stehen im Norden und südlich befindet sich U-8 auf Patroullie. Ein britischer Zerstörer hält mit Nordkurs direkt auf die deutschen Kreuzer zu, um sie von den Frachtern abzudrängen. Ein weiterer Zerstörer scheint sich mit NO-Kurs anzunähern:

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Die HMS Vixen hält mit 25Kn direkt auf die Deutschen Kreuzer zu, der Brite versucht die Fracht wohl um jeden Preis zu retten:

http://www.bilderload.com/bild/204995/jutlandautospeicherung9698240secondsCFA8W.jpg


Die Kreuzergruppe dreht auf Kurs West, um den Zerstörer unter Feuer zu nehmen. Nach einem längeren Kampf wird der betagte britische Zerstörer versenkt. Durch starke Brandentwicklung im Vorschiff werden relativ frühzeitg 2 Waffenstände neutralisiert:

http://www.bilderload.com/bild/204996/jutlandautospeicherung9698461seconds5D0PQ.jpg



Die Collingwood hat sich unterdessen sehr weit absetzen können, für den Moment ausser Reichweite der Kreuzer. Der Kontakt reißt kurz darauf ab, das Opfer der HMS Vixen hatte also Methode:

http://www.bilderload.com/bild/204997/jutlandbattleend9707170secondsUP03N.jpg


Die Whorlton hingegen ist immer noch im Sichtbereich von ZPL4. Die Kreuzer laufen die Position mit höchster Geschwindigkeit an. Das Schiff wird gestoppt und dann nach Prisenordnung versenkt. Bald zeugt nur noch die kräuselnde Meeresoberfläche von dem Vorkommnis:

http://www.bilderload.com/bild/204998/jutlandbattleend9724342secondsKGTRL.jpg


Im Seegebiet vor Ostengland kreuzt ebenfalls die V. Flottille, bestehend aus 4 Großen Torpedobooten. ZPL4 wird zur Suche nach dem Frachter Collingwood umgeleitet und kann ihn ausfindig machen. Die schnelle V. Flottille kann das Schiff dann ohne Gegenwehr einholen und aufbringen:

http://www.bilderload.com/bild/205000/jutlandbattleend9724900seconds2BXHP.jpg




Da durch die Versenkung der britischen Kanalflotte die englische Marinepräsenz im Kanal stark beeinträchtigt ist, sieht die Kaiserliche Admiralität hier einen vielversprechenden Ansatzpunkt, um einen Hebel anzusetzen (bzw. ein Brecheisen):






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Die Kaiserliche Marine plant:
Operation Kanalreinigung

http://www.bilderload.com/bild/205003/kanalreinigungLZ7GM.jpg

Operationsziel:
Unter Aufbietung aller Kräfte der flandrischen Häfen die britische Marinepräsenz in der Themsemündung und vor Flandern zu zerschmettern.


Bereitgestellte Verbände:
Minenkreuzer Flandern (2 Minenkreuzer)
Torpedoboote Flandern (4 Große Torpedoboote)
Kreuzergruppe Flandern (4 Kleine Kreuzer)
ZP L4 zur Seeaufklärung südlich der Str. v. Dover
ZP L2 zur Seeaufklärung am Firth of Forth

Zusätzlich werden zur Ferndeckung der Operation die Aufklärungsflotte und die Hochseeflotte in Bereitschaft versetzt. Diese können innerhalb 1h in Marsch gesetzt werden, falls schwere Einheiten der Entende in Sicht kommen.





-Fortsetzung folgt -

Von Retterling
12.05.12, 23:35
Haben durch euren AAR das Interesse an den alten schönen WWI Kriegsschiffen entdeckt. Weiterhin eine Handbreit unterm Kiel werter Von Reuter;).

Battlecruiser SMS Derfflinger - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=Epb8Y355yic)

von Reuter
13.05.12, 01:05
Danke für den Link zu dem Vid, schön das man nach knapp 100 Jahren immer noch genug Photos zusammenbekommt, um so etwas zusammenzustellen.

Hier eines über die SMS Goeben + SMS Breslau, bzw. die Yavuz Sultan Selim >Yavuz< (streng) und die Midilli.

SMS Goeben - The Yavuz - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=NfT3zSup_2Q)

Sharpe
13.05.12, 01:57
Schöne Bilder von schönen Schiffen!
Ich würde mich über neue Einsatzbilder freuen, vor allem wenn der eine oder andere Engländer oder Franzose dabei die Kurzfassung des Tauchers macht: Gluck, gluck und weg war er!:gluck:

Sharpe

von Reuter
13.05.12, 22:02
http://www.bilderload.com/bild/165057/reichskriegsflaggeFQB3I.jpg


Operationsreport
20. April bis 1. Mai 1915


Als erstes stößt die Torpedobootflottille "Flandern" weit in die Themsemündung vor. Es herrscht viel Verkehr in der ganzen Region. Überall wimmelt es von Patroullien der Entente. Statt sie, wie eigentlich zu erwaten, den Kaiserlichen ausweichen, scheinen sie direkten Kurs auf die 5 Großen Torpedoboote zu setzen. Das französische Schnellboot TB341 kann versenkt werden:

http://www.bilderload.com/bild/205852/jutlandjutlandaarnachderfrachterjagd9784960secondsBZ6GA.jpg




Bevor sich die Großen Torpedoboote auf ein zweites Ziel einschießen können, kommt von Süden eine mächtige britische Flottenformation auf. Die Kaiserlichen wenden sofort auf einen Westkurs und laufen mit 33Kn aus der Umklammerung. Bei dem Ausbruch Richtung Westen kann das frz. Schnellboot TB322 versenkt werden, was den Weg frei macht:

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Neben 2 Zerstörerflottillen besteht der Kern des britischen Aufmarsches aus knapp 10 Kreuzern: Wie es aussieht, handelt sich es sich um eine Minenlegeeinheit. Die Minenkreuzer sind alte Schiffe, doch sind sie deutlich besser gepanzert und bewaffnet, als ein Großes Torpedoboot. Es gilt Feindkontakt zu vermeiden. Die Kaiserlichen haben die britische Formation erfolgreich umlaufen un halten nun direkt auf die flandrische Küste zu:

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2 weitere unabhängige Einheiten stoßen zu der britischen Flotte: Der uralte frz. Minenleger Pluton, sowie der moderne CL HMS Active. Der Start der Operation Kanalreinigung ist ein wahrer Schlag ins Wespennest:

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Die Briten folgen den Torpedobooten in den Bereich der kaiserlichen Küstenartillerie. Ein 28cm Geschütz der Batterie 'Hindenburg' eröffnet das Feuer:

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Eine Batterie 21cm Geschütze schließt sich an:

http://www.bilderload.com/bild/205878/jutlandjutlandaarnachderfrachterjagd9794406secondsF312C.jpg


ML Pluton, nicht mehr als ein umgebauter Frachter mit einem schwachen Geschütz, wird zusammengehauen und brennt aus. Der verantwortliche Flottenkommandant der Entente muß komplett wahnsinnig sein!

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Der CL HMS Active wird unter schweres Feuer genommen. Die schweren Geschütze haben Probleme den Kreuzer zu treffen und kleinere Kaliber scheinen ihm wenig anzuhaben. Unbeeindruckt folgt er seinem NO Parallelkurs zur flandrischen Küste:

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Schwerer Treffer auf der HMS Active:

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Die britische Kiellinie ist nun stark verlangsamt, die HMS Active als Leitschiff schwer beschädigt:

http://www.bilderload.com/bild/205901/jutlandjutlandaarnachderfrachterjagd9795035secondsF9YF4.jpg


Das Ende: Die HMS Active fällt der horrenden Inkompetenz des britischen Flottenkommandeurs zum Opfer, könnte glatt ein Beatty sein:

http://www.bilderload.com/bild/205903/jutlandjutlandaarnachderfrachterjagd9796014secondsCG5FF.jpg


Der zum Minenleger umgebaute Frachter ML Angora wird in Brand geschossen und brennt lichterloh aus:

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Der Wasserflugzeug-Tender HMS Empress wird ebenfalls versenkt. Was er bei der Angriffsoperation zu suchen hatte? Man weiß es nicht....

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Die eigentlichen Minenkreuzer haben genug, sie drehen ab auf die offene See. Ein großer Erfolg, die HMS Active war - wahrscheinlich - der letzte moderne Leichte Kreuzer der Royal Navy, der in der Kanalregion stationiert war. Weiterhin konnten 3 Hilfsschiffe und 2 Schnellboote versenkt werden. Ein guter Auftakt:

http://www.bilderload.com/bild/205913/jutlandjutlandaarnachderfrachterjagd9796084secondsZ7SGS.jpg



Die Torpedoboote 'Flandern' konnten sich inzwischen völlig von der britischen Formation absetzen und steuern wieder tief in den Kanal hinein. Der britische Frachter Conway wird aufgebracht und versenkt:

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Éin zweiter Frachter, die Worcestershire, kann ebenfalls von den kaiserlichen Torpedobooten aufgebracht werden! Die Kreuzergruppe West kann unterdessen vor Lowestoft/Hull den Frachter Corrientes versenken. Die Torpedoboote laufen später unbehelligt in Zeebrügge ein:

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Als die Torpedoboote Flandern in Zeebrügge einlaufen, läuft die Kreuzergruppe Flandern, bestehend aus 4 Kleinen Kreuzern, aus Oostende aus. Nun ist der stärkste kaiserliche Verband in der Kanalregion in See!





- Fortsetzung folgt -

Sharpe
14.05.12, 01:01
Sehr Schön! Prompte Erfüllung!

von Reuter
15.05.12, 22:12
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Operationsreport
20. April bis 1. Mai 1915



Kreuzergruppe Flandern dringt im Schutz der Nacht wieder in Richtung Themsemündung vor und bekommt Kontakt mit einer Zerstörerflottille der Briten:

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Die Briten setzen point blank, überraschend Torpedos ein, es kommt zu einem wilden, chaotischen Nachtgefecht:

http://www.bilderload.com/bild/206673/jutlandbattleend9860257secondsRVE0Y.jpg


Fast wird die SMS Arcona von einem Torpedo getroffen. Es geht haarscharf am Heck vorbei, das ist Glück!

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Die deutsche Kiellinie kommt wegen der Torpedoangriffe stark durcheinander, kann sich aber dann neu formieren:

http://www.bilderload.com/bild/206677/jutlandbattleend9860264secondsNVZAH.jpg


Nachdem die Folgen der plötzlichen Attacke verdaut sind, werden die britischen Zerstörer von den 4 kaiserlichen Kreuern mit tödlichem Feuer belegt. Mehrere können schwer getroffen werden:

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Das Gemetzel zieht sich bis zur Morgendämmerung hin, als letztes muss die HMS Angler daran glauben:

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Auf dem Rückweg zur flandrischen Küste gerät die Kreuzergruppe in einen erneuten Aufmarsch der britischen Minenkreuzer und dem CL HMS Sirius, einem älteren Kreuzer der RN. Aus den flandrischen Häfen sind zwischenzeitlich die Torpedoboote Flandern und die deutschen Minenkreuzer ausgelaufen:

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von Reuter
15.05.12, 22:45
Die HMS Sirius nähert sich den deutschen Kreuzern. Das britische Schiff ist sehr stark bewaffnet. Ein einziger Treffer in die Aufbauten ruft ein 8% Feuer hervor und tötet 24 Seeleute auf der SMS Nymphe. Ein weiterer Treffer führt zu einem 8% Wassereinbruch. Beide Probleme können zügig eingedämmt werden:

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Die Kaiserlichen kreuzen das T zur HMS Sirius:

http://www.bilderload.com/bild/206690/jutlandbattleend9892071secondsMAXDP.jpg


Der Brite schwenkt nun ebenfalls nach Süden. Die 4 deutschen Kreuzer und die HMS Sirius tauschen Breitseiten aus. Der britische Schiff ist grotesk überbewaffnet, aber dafür nur sehr schwach gepanzert und langsam. Die zahlreichen deutschen 10,5er können die Panzerung des Briten durchdringen:

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Die eingesetzen Torpedos gehen standardmässig am Ziel vorbei, obwohl das Ziel nahe ist nur nur 15Kn läuft:

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Auch wenn das Schiff gut bewaffnet ist, hat es dank seiner schlechten Panzerung keine Chance: Es wird von deutschen Granaten zersiebt und sinkt 23 min später. Die deutschen Kreuzer sind von allzu heftigen Schäden verschont geblieben:

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Während sich die britischen Minenkreuzer auf die Kreuzergruppe Flandern zubewegen und einschiessen, unternimmt die Torpdebootflottille Flandern einen Anlauf, um die britische Schlachtlinie anzugreifen:

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Die "Windhunde der See" nähern sich der britischen Linie mit 33Kn und können bei knapp 5000m aus einer Lage von ca. 45Grad einen vollen Torpedofächer abfeuern. Gute Abschußvoraussetzungen. Das britische Feuer schwenkt nicht schnell genug um, um den Angriff zu vereiteln. Beim Abdrehen der Torpedoboote auf einen Südkurs wird G197 getroffen! Die Frage ist wie schwer?

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Wir werden sehen, wie das den Briten schmecken wird :)


- Fortsetzung folgt -

Admiral Hipper
16.05.12, 16:38
Ich tippe mal den Torps geht gleich der Sprit aus...:D

von Reuter
16.05.12, 20:37
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ERNST LIEBERMANN - NAJADE AN DER QUELLE




Die deutschen Torpedos rasen in zwei leicht versetzen Fächern auf die Briten zu. Während die ersten 3 britischen Kreuzer den Torpedos gekonnt ausweichen (...), steuert das vierte Schiff der britischen Linie beim Ausweichen direkt in den zweiten Torpedofächer hinein und wird achtern getroffen. Die HMS Naiad tritt den lebenden Beweis an, das auch Wassernymphen sinken können. Die HMS Naiad ist das erste, von Überwasserkräften, torpedierte Schiff dieser Kampagne. Die Briten können sehr stolz auf diese Leistung sein.

Das Große Torpedoboot G197 wird beim Abdrehen von britischen Kreuzern unter Beschuss genommen und getroffen. 2 Waffenstände fallen aus und die Maschinenanlage wird beschädigt. Die Geschwindigkeit der ganzen Flottille sinkt darauf hin von 33kn auf 27kn. Da fast alle Torpedos verschossen wurden und Beschädigungen vorliegen, steuern die Torpedoboote aus dem Kampfgebiet:

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Es verbleiben die 4 Kleinen Kreuzer der Kreuzergruppe Flandern und 2 kaiserliche Minenkreuzer im Gefecht. Trotz guter Positionierung können sich die deutschen Schiffe nicht durchsetzen und steuern, schwer gezeichnet, die flandrische Küste an. Der Verteidigungsanlagen sind in Alarmbereitschaft versetzt und bereit:

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Die 4 Kleinen Kreuzer und die 2 Minenkreuzer liefern der britischen Flotte vor Zeebrügge ein weiteres Gefecht. Dieses mal können allerdings die Küstenbatterien eingreifen. Der Wasserflugzeug-Tender HMS Riviera hat, wie alle Hilfschiffe, eine schlechte Schadenskontrolle und gerät schnell in Brand. Auch einige Zerstörer können schwer getroffen werden.

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Ein britischer Minenkreuzer wird mit schwerem Feuer belegt. 6 kaiserliche Kreuzer und die 21cm Batterie 'Freya' hämmern auf das Schiff ein. Das Gefecht entickelt sich zu einem Waterloo für die Briten. Ihre Kampfordnung gerät völlig durcheinander, viele Schiffe sinken:

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Der deutsche Minenkreuzer SMS Albatross gerät während des Kampfes in höchste Not: Durch einen 31% Wassereinbruch auf steuerbord ist er kurze Zeit vom Sinken bedroht, bevor die exzellente Schadenskontrolle (123%!) den Wassereinbruch reduzieren kann. Das Schiff wird aus der deutschen Kampflinie entlassen und steuert erfolgreich aus dem Kampfbereich heraus:

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Was vom Tage übrig blieb: Letztendlich kann sich die britische Flotte nicht gegen die kombinierte Feuerkraft der kaiserlichen Kreuzer und der Küstenartillerie durchsetzen: Inklusive der torpedierten HMS Naiad können am Ende 4 britische Minenkreuzer und zahlreiche Zerstörer versenkt werden. Die HMS Latona ist das letzte britische Schiff, welches in den Fluten versinkt. Ca. 5 britische Kreuzer und mehrere Zerstörer steuern auf die offene See hinaus und geben sich damit geschlagen. Die Kaiserlichen können auf Grund von Schäden und Munitionsmangel keine Verfolgung aufnehmen:

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Damit ist die Operation Kanalreinigung am Ende. Zwar hat sich die französische Flotte mit ihren Panzerkreuzern nicht blicken lassen, worauf eigentlich spekuliert wurde, trotzdem konnten zahlreiche Eskorten und Kreuzer der Briten versenkt werden. Die deutschen Schiffe werden intensiven Reparaturmaßnahmen unterworfen.

Folgende Schiffe konnten im Kanal während der mehrere Tage andauernden Operation versenkt werden:

CL Active
CL Sirius
MCL Naiad
MCL Intrepid
MCL Andromache
MCL Latona

DD Fame
DD Greyhound
DD Crane
DD Leven
DD Falcon
DD Ostrich
DD Whiting
DD Angler
DD Flirt
DD Gipsy
DD Dee
DD Erne
DD Mermaid
DD Racehorse
DD Zephyr
DD Kestrel

TB341
TB322
TB25
TB27

ML Pluton
ML Angora
AVE Empress
AVE Reviera
CS Conway
CS Worcestershire
CS Corrientes
-------------------------------------------
26 Kampfschiffe und 7 Frachter/Hilfsschiffe

Es konnten, die in der Themsemündung stationierten, leichten Kräfte der Entente einmal mehr massakriert werden. Meist veraltete Schiffe aus der Zeit der Jahrhundertwende. Leider ergab sich nicht die Chance, die beiden letzten schweren Kanalverbände der Entente herauszulocken: Die französische Kanalflotte (Le Havre) und die Dover-Monitore sind immer noch absolut intakt und eine stete Gefahr für alle Kanalaktivitäten der Kaiserlichen Marine. In Wilhemshaven standen während der Operation schwere deutsche Einheiten zum Auslaufen bereit, leider wurden sie nicht benötigt.

http://www.bilderload.com/bild/207039/15cmgunkaiserinbatteryzeebrugge23101918iwmq71496HBJK.jpg
Batterie 'Kaiserin' bei Zeebrügge (15cm)




Die Kreuzergruppe West, vor Ostengland aktiv, stößt während der Nacht auf 2 britische Zerstörer und den Frachter CS Croxdale. Die HMS Bullfinch und die HMS Bittern werden von der SMS Danzig und der SMS Magdeburg niedergekämpft und der Frachter wird gemäß Prisenordnung versenkt:

http://www.bilderload.com/bild/207040/jutlandautospeicherung10022267secondsNR1MS.jpg



Vizeadmiral von Hippers Aufklärungsflotte wurde nicht zur Durchführung der Operation Kanalreinigung benötigt. Da sie aufmunitioniert und zum Auslaufen bereit ist, entschließt sich die Admiralität, die Formation zur Küstenbeschießung von Lowestoft auslaufen zu lassen. Im Schutze der Nacht sollen sich die Schlachtkreuzer Ostengland nähern, um nach Sonnenaufgang die Stadt zu beschießen und dann abzulaufen. Leider trifft der deutsche Verband in der Morgendämmerung auf Patroullien der Briten:

http://www.bilderload.com/bild/207052/jutlandautospeicherung10118671secondsW8V3A.jpg


Die Großen Kreuzer erhalten sofort Feuererlaubnis:

http://www.bilderload.com/bild/207049/jutlandautospeicherung10119088secondsJR4NR.jpg


Ausgerechnet ein 30,5cm Geschoß der frisch überholten SMS Derfflinger (2tes Schiff in der Linie) trifft die HMS Orwell voll. Der Kleine Kreuzer SMS Regensburg und eine Torpedobootflottille versenken einen zweiten britischen Zerstörer, die HMS Star:

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Vizeadmiral von Hipper läßt die Flotte daraufhin abdrehen, da seine Position nun den Briten bekannt sein sollte. Die Küstenbeschießung wird ausgesetzt und der Aufklärungsverband kehrt nach Wilhelmshaven zurück.



Der Frachter CS Caravellas wird durch Marinezeppeline NW von Amsterdam ausgemacht. Die V Flottile läuft daraufhin mit 4 Großen Torpedobooten aus Emden aus. Der Frachter wird aufgebracht:

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Auf dem Rückweg werden die 4 Boote von der britischen Battlecruiserfleet gestellt! An allen Aufklärungsmitteln vorbei steht sie auf einmal nahe der Deutschen Bucht, völlig unerwartet! Höchstwahrscheinlich hat sie versucht Hippers Große Kreuzer abzufangen, die allerdings bereits wieder vor Wilhemshaven sind. Das zeigt das Vizeadmiral von Hipper die richige Entscheidung traf, als er seine Mission abbrach. Die 4 Großen Torpedoboote der V Flottille sind die Besten der Kaiserlichen Marine: 33Kn schnell, mit 10,5ern bewaffnet.

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Der Kern der Battlecruiserfleet, die britischen Schlachtkreuzer in Linie. Abgeschirmt werden sie von dutzenden Zerstörern, modernen CLs und einer Reihe schneller Panzerkreuzer. Die BCF ist fast 60 Schiffe stark, alles schnelle, moderne Muster (anders als die Kräfte im Kanal oder auf Patroullie):

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Nur mit Mühe können sich die kaiserlichen Boote von diesem Feind absetzen, aber am Ende gelingt es. Als die deutschen Boote das Minenfeld in der Bucht erreichen, brechen sie die Verfolgung ab:

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Sharpe
17.05.12, 00:44
Ah, die Battle Cruiser Fleet:burns:! Vielleicht sollten wir Mr Beatty Grund zu seiner Aussage geben. There seems to be something wrong with our bloody ships!:eek:

von Reuter
17.05.12, 06:23
http://www.bilderload.com/bild/207204/beattyXYUO2.jpg

von Reuter
08.06.12, 13:26
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U-Bootkrieg Operationsreport
20. April - 1. Mai 1915


U-28 versenkt CS City of York NNO Aberdeen.
U-38 versenkt CS Comte d'eu W Esbjerg.
U-17 versenkt DD HMS Fawn SW Lerwick.
UB-3 versenkt CS Caravellas NNW Great Yarmouth.
U-24 versenkt DD Sagaie NW Brest.
U-28 versenkt CS Constantin S Scapa.
U-29 versenkt DD HMS Virago SO Weymouth.
U-38 torpediert AMC HMS Teutonic SW Lerwich, keine Versenkung.
U-26 versenkt CS City of Sparta W Cherbourg.
U-29 versenkt DD HMS Vulture O Dover.
U-8 versenkt CS Cubore N Great Yarmouth.
U-38 torpediert CL HMS Sentinel ONO Withby, wahrscheinlich keine Versenkung.
U-24 versenkt CS Czar ONO Brest.
U-22 erwischt und versenkt AMC HMS Patia ONO Scapa.






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Britische Blockade
20. April - 1. Mai 1915

Im genannten Zeitraum gingen 9 Schiffe mit deutscher Fracht an die Entente verloren. Drei im Seebereich vor Ostengland und 6 an der nördlichen Blockadelinie um Scapa und Lerwick.

Die Kaiserliche Marine konnte im gleichen Zeitraum 14 britische Frachter versenken oder aufbringen. 7 britische Schiffe wurde von der U-Waffe torpediert und 7 wurden von der Überwasserflotte gestellt. Erstmals konnte die Überwasserflotte entscheidend in den Handelskrieg eingreifen, da sie im genannten Zeitraum im Kanal und vor Ostengland sehr aktiv war und die Erfolge im Kampf gegen die britischen Kanalkräfte ausnutzen konnte. Insgesamt konnten wieder deutlich mehr britische Frachtschiffe versenkt werden, als man selber verlor.







Sonstiges


22. April 1915
Die Deutschen setzen während der zweiten Flandernschlacht zum ersten mal Griftgas in großer Menge an der Westfront ein. Der Erfolg kommt jedoch so unerwartetet, das nicht genug Reserven bereitstehen, um den Durchbruch entscheidend auszuweiten.


24. April 1915
Türkische Streitkräfte greifen britische Stellungen bei Ahwaz im Irak an, werden jedoch abgewiesen.


25. April 1915
Der russische Vormarsch durch die Karpaten wird durch Deutsch-Österreichische Truppen zum Stehen und durch Gegenangriffe zum völligen Zusammenbruch gebracht.

Mit einer ausrüstungsbedingten Verzögerung von einem Monat beginnen die Entente-Truppen mit ihrem amphibischen Angriff auf die Halbinsel Gallipoli. Die geschenkte Zeit wurde von den türkischen Truppen dazu genutzt, Verstärkungen heranzuführen und die Befestigungen auszubauen. Der Angriff konnte so auch keines seiner Ziele erreichen. Insbesondere konnten sich die Türken in den strategisch wichtigen, ansteigenden Hügeln festsetzen, während die Invasionstruppen im abfallenden Küstengebiet festgenagelt wurden.

von Reuter
09.06.12, 19:35
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Monatsbericht
April 1915




*Verluste * Entente* Mittelmächte*
aktueller Monat(gesamter Zeitraum)

Schlachtschiffe 7(7)
Schlachtkreuzer
Panzerkreuzer -(3)
Monitore -(1)
Leichter Kreuzer 4(16)
Zerstörer 39(118) -(1)
S-Boote 17(45)
Minenleger 6(6)
Hilfskreuzer 4(21)
Frachter 30(131) 23(178)


http://www.battleships-cruisers.co.uk/images/wilhelmshaven2.jpg



Das Versenkungsverhältnis im Handelskrieg liegt noch immer zugunsten der Engländer, aber es konnten durch eine Reihe von Seegefechten beispiellose Ergebnisse erzielt werden. Die britischen Kanalkräfte sind nun sehr geschwächt. Die Versenkung der 7 britischen Pre-Dreadnoughts im Kanal ist ein großer Prophagandaerfolg. Die langfristige Perspektive wird dadurch eher weniger beeinflußt, da über das Jahr 1915 sowieso die vollständige Abrüstung dieser alten Schiffe geplant war. Zumindest können nun deren Waffen nicht zum Ausbau der Dover-Monitore verwendet werden. Es verbleiben nun noch die britische Kräftekonzentrationen in Scapa Flow und im Firth of Forth, die den eigentlichen Kern der RN bilden. Auch die französische Kanalflotte mit ihren Panzerkreuzern ist weiterhin ein Machtfaktor.