Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Right or wrong - my country! Jutland 1915 AAR
Admiral Hipper
21.01.12, 20:13
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Right or wrong - my country!
Jutland 1915
Ja, die Regenten Derfflinger und von Reuter haben Uns den Mund wässrig gemacht - Jutland will wieder gespielt werden. Und die tollen AARs haben Uns dazu verleitet einen AAR zu schreiben. Wir werden allerdings auf britischer Seite kämpfen. Das ist fast völliges Neuland für Uns, da wir bisher in der Kampagne immer die Kaiserliche Marine befehligt haben.
Da Wir uns durchaus der Stärken der deutschen Schiffe bewusst sind, haben Wir die Einstellungen für die kritischen Treffer fürs erste auf
- fahrlässiger Umgang mit Munition AN
- schlechte britischen Panzergranaten AUS
eingestellt. Das heißt Unsere Schiffe können jeder Zeit explodieren, dafür verursachen unsere Granaten beim Feind mehr Schaden. Das ist ein üblicher Kompromiss wie Wir ihn in vielen Multiplayerschlachten hatten. Ob das auch gegen die KI sinnvoll ist wird sich zeigen.
Rule Britannia, Britannia rule the waves...
http://www.youtube.com/watch?v=1XPHL4Q86t4
Und so wirft Admiral Jellicoe einen Blick auf die glorreiche Royal Navy.
Die wichtigsten Stützpunkte sind Scapa Flow und Rosyth. Dort sind die schlagkräftigsten Schiffe stationiert, die Grand Fleet und die Battlecruiser Fleet sowie zahlreich Hilfskreuzer.
Flaggschiff HMS Iron Duke
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a2/HMS_Iron_Duke_%281912%29.jpg
Im Süden sind die Hauptstützpunkte Hull, Dover und Portmouth. Dort befindet sich die Channel Fleet und ein Detachement davon in Hull. Diese Schiffe sind allerdings größtenteils veraltet. Im Süden sind außerdem zahlreiche Minenleger stationiert. Minen werden wohl das einzig wirklich wirksame Mittel gegen die deutsche U-Boot Plage sein. In Dover ist zudem die Monitor Squadron stationiert, welcher die Beschießung der belgischen Küste zufällt.
HMS Redoubtable
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3c/HMSRevenge1897.jpg
Insgesamt ist die Royal Navy weit verstreut, zum Teil veraltet aber überlegen!:D Im Laufe des Jahres werden viele Großkampfschiffe modernere Waffenleitsysteme erhalten, dazu werden längere Werftaufenthalte nötig sein. Es werden einige ältere Schiffe außer Dienst gestellt werden oder an andere Kriegsschauplätze verlegt werden. Natürlich werden auch viele Neubauten die Marine erreichen.
Admiral Sturdee wird in den nächsten Wochen mit den beiden Schlachtkreuzern Inflexible und Invincible in England zurückerwartet, nachdem er bei den Falkland Inseln das Kreuzergeschwader des Graf Spee vernichtend geschlagen hat.
Erste Befehle verlassen die Admirality
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Süden
Langfristig wird geplant den Kanaleingang massiv zu verminen. In weiteren Schritten sollen die Minenfelder dann weiter in die Nordsee verlegt werden, um die Anfahrtswege der Hochseeflotte zu verseuchen. Die Admirality geht von einem Kleinkrieg in der südlichen Nordsee aus, außer die Deutschen sollten sich mit ihrer Schlachtflotte hervor wagen. Dann wird es gefährlich, U-Boote und Vorposten sowie Room 40 sollten uns vor größeren Gefahren rechtzeitig warnen.
Norden
Wir haben mit der Errichtung einer Blockade begonnen. Diese wird hauptsächlich aus Hilfskreuzern aber auch einigen Panzerkreuzern bestehen. Damit soll die Nordsee völlig abgeriegelt werden.
Die Royal Navy strebt eine defensive Kriegsführung an, da die Aufrechterhaltung der Blockade die Hauptaufgabe sein wird. Die Entscheidungsschlacht mit der Hochseeflotte braucht nach Meinung der Admirality nicht unbedingt gesucht zu werden.
God save the King!
Admiral Hipper
21.01.12, 22:00
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Bericht der Admiralität
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Hilfskreuzer HMS Alsatian
http://www.naval-history.net/PhotoWW1-08amcAlsatianPS.JPG
Derfflinger
21.01.12, 23:29
Hehe gestern war ich noch alleine mit meinem AAR und jetzt sind wir zu dritt.
Viele Schlachten haben wir gemeinsam geschlagen werter Admiral, nun wünsch ich euch viel Glück und Erfolg bei diesem AAR.
Wir sind gespannt und warten ab, ob es der Royal Navy gelingen wird ihre Stellung als mächtigste Flotte zu verteidigen.
Admiral Hipper
22.01.12, 17:46
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Bericht der Admiralität
- 7. Januar 1915 -
Die ersten Unternehmungen der Royal Navy sind angelaufen. Auch wenn dabei noch nichts aufsehenerregendes dabei war, so konnte doch schon einiges erreicht werden um die unangefochtene Stellung als mächtigste Flotte zu verteidigen.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1113.jpg (http://www.imgbox.de/)
1)Die beiden Hilfskreuzer HMS Niagara und HMS Flandre verlegen von Calais nach Lerwick und werden dort als Reserve stationiert. Sobald Hilfskreuzer der Blockade zurückkehren werden diese beiden Schiffe einspringen. Die Überführung wird durch die 8th Destroyer Flotilla geleitet. Alle Schiffe sind sicher am Bestimmungsort angekommen.
2) Unsere Minenleger in Harwich und Calais haben mit der weitläufigen Verminung des Kanals und der belgischen Küste begonnen.
3) Die in Hull stationierten Minenleger beginnen mit der Sicherung wichtiger Küstenstädte. Es besteht schließlich die Gefahr durch Beschießung deutscher Großkampfschiffe.
4) Die 8th Submarine Flotilla aus Harwich übernimmt die Patrouille vor den südlichen Zugängen zur deutschen Bucht. Die U-Boote sind relativ modern und sollten eine nahezu Lückenlose Überwachung ermöglichen.
5) Die nördlichen Zugänge werden von der 7th Submarine Flotilla aus Blyth überwacht. Diese Boote sind leider veraltet und wenig geeignet für solche Aufgaben. Besonders die Reichweite und dadruch auch die Einsatzzeiten sind sehr eingeschränkt.
Weitere Ereignisse
1. - 7. Januar
7 Feindliche Frachter werden an der Blockade und vor Flandern aufgebracht
2. Januar
Der Frachter Marseille wird von Esbjerg kommend in der Nordsee von einem deutschen Zeppelin gesichtet, kann aber von der 8th Destroyer Flotilla sicher nach Sunderland geleitet werden
7. Januar
Einer unserer Frachter wird vor Esbjerg von den Deutschen gekapert. Dies hat die Admiralität zu ersten Maßnahmen verleitet.
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Hindenburg
22.01.12, 17:55
Jetzt werden wir hier aber verwöhnt mit Jutland-AAR's. Ich freue mich. Ganz besonders, weil man nun mal die andere Seite sieht. Freue mich auf neue, völlig andere taktische und strategische Sichtweisen.
Admiral Hipper
22.01.12, 19:32
Wir hoffen ja das es nicht zu eintönig wird :D, den es liegt eigentlich bei der Kaiserlichen KI an der Lage etwas zu ändern. Unsere Strategie sieht es vor auf den Feind zu reagieren.
Von Zeit zu Zeit werden Wir aber die Kaiserliche Marine schon herausfordern, wenn sie nicht von selbst will.;)
Derfflinger
22.01.12, 19:57
Im Notfall ein paar schnelle Köder auswerfen und hoffen, dass angebissen wird.
Admiral Hipper
22.01.12, 20:14
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Bericht der Admiraltität
- 14. Januar 1915 -
First Sealord Admiral John Fisher
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6a/Adm._John_Fisher.jpg/380px-Adm._John_Fisher.jpg
Der First Sealord zeigt sich geschockt - deutsche U-Boote machen den Kanal unsicher. Obwohl schon tausende von Minen in der Straße von Dover gelegt wurden scheinen die deutschen U-Boote ungehindert zu passieren.
Die Ereignisse
7. - 14. Januar
9 Deutsche Handelsschiffe können beim Versuch die Blockade zu durchbrechen als Prise genommen werden. Nur ein eigener Dampfer geht verloren, der arrogante Kommandat hat alle Warnungen in den Wind geschlagen und von Esbjerg kommend den direkten Weg durch die Deutsche Bucht gewählt.
8. Januar
Der vor der englischen Kanalküste patrouillierende Zerstörer HMS Afridi wird 36 km östlich von Newhaven von einem Torpedo getroffen und sinkt kurz darauf!
8./9. Januar
Der Vorstoß der 2.8th Destroyer Flotilla läuft ins leere. Kein Feindkontakt vor der dänischen Küste.
9. Januar
Schon wieder ein U-Boot! Vermutlich sogar das gleiche, nur das Opfer ist ein größeres. Der leichte Kreuzer HMS Adventure sinkt nach Torpedotreffer. Der König ist not amused.:D Die Admiralität muss eingestehen, dass es ein Fehler war die HMS Adventure als Teil der im Kanal selbständig operierenden Zerstörer und Torpedoboote fahren zu lassen. Die Patrouillen werden aber von den zumeist veralteten Zerstörern fortgeführt, vor der flandrischen Küste konnten schon viele deutsche Dampfer aufgebracht werden. Sollten die deutschen U-Boote aber weiter so viel Erfolg haben, müssen die Patrouillenfahrten reduziert werden.
HMS Adventure
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/77/HMS_Adventure_%281904%29.jpg
HMS Crusader, Schwesterschiff der Afridi
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/62/HMS_Crusader_WWI_IWM_Q_018253.jpg
11. Januar
Zur Vergeltung für die gefallenen Matrosen bombardiert die Dover Monitor Squadron Zeebrügge. Die Verminung des Kanals geht ebenfalls weiter.
Das Schlachtschiff HMS Temeraire verlegt in die Werft zur Aufrüstung, was ungefähr einen Monat in Anspruch nehmen wird.
13. Januar
In der Nacht legen die beiden Minenleger HMS Princess Margret und HMS Princess Irene nördlich von Texel 800 Minen.
14. Januar
Die Harwich-Force macht sich auf um die am vergangenen Tag gelegten Minenfelder und die südlich Zufahrt zur Deutschen Bucht zu kontrollieren. Dort kommt es zum ersten Kontakt mit dem Feind...
von Reuter
22.01.12, 20:45
Die Briten habe ich noch nie angerührt. Bin gespannt wie wie Deutsche KI vorgeht :)
Die Patrouillen werden aber von den zumeist veralteten Zerstörern fortgeführt, vor der flandrischen Küste konnten schon viele deutsche Dampfer aufgebracht werden. Sollten die deutschen U-Boote aber weiter so viel Erfolg haben, müssen die Patrouillenfahrten reduziert werden.
Zerstörer sind vlt. schon zu wertvoll, um für Patroullien in U-Bootverseuchten Gebieten eingesetzt zu werden. Ich würde da nur UBoote und TB's nutzen.
Hindenburg
22.01.12, 22:15
Ich werde mir das Spiel die kommenden Tage auch kaufen. Ich kann nicht mehr still halten. :)
SolInvictus202
22.01.12, 22:57
Ich werde mir das Spiel die kommenden Tage auch kaufen. Ich kann nicht mehr still halten. :)
die richtige Entscheidung - es ist wirklich jeden Cent wert ;)
....sobald man sich an die Steuerung gewöhnt hat :reiter:
Admiral Hipper
23.01.12, 18:03
Leider lässt sich die Kampagne nicht im Multiplayer spielen. Das sollte dem edlen Hindenburg vielleicht gesagt sein, denn ich denke er ist ein eingefleischter Multiplayer-Kampagnen-Spieler, der die Herausforderung gegen menschliche Spieler sucht. Siehe Nihon.:)
SolInvictus202
23.01.12, 18:55
Leider lässt sich die Kampagne nicht im Multiplayer spielen. Das sollte dem edlen Hindenburg vielleicht gesagt sein, denn ich denke er ist ein eingefleischter Multiplayer-Kampagnen-Spieler, der die Herausforderung gegen menschliche Spieler sucht. Siehe Nihon.:)
Wir haben noch nie die Briten gespielt - dürften wir fragen, ob die AI die deutsche Flotte auch oftmals auslaufen lässt, oder ob sie sehr viel passiver ist, als die Britische AI, die ja fast jedesmal ausläuft, wenn man als Deutscher auch nur den Rhein hinauffährt :)
Admiral Hipper
24.01.12, 18:57
Wir haben noch nie die Briten gespielt - dürften wir fragen, ob die AI die deutsche Flotte auch oftmals auslaufen lässt, oder ob sie sehr viel passiver ist, als die Britische AI, die ja fast jedesmal ausläuft, wenn man als Deutscher auch nur den Rhein hinauffährt :)
Bis jetzt haben Wir noch nicht sehr weit gespielt, große Fottenunternehmen haben noch keine stattgefunden.
Allerdings sind wir uns ziemlich sicher das eine Verlegung ala 6th Cruiser Squadron die britische KI alamiert hätte, die Deutsche hat aber keine Reaktion gezeigt. Die haben aber auch keine Room 40.
Admiral Hipper
24.01.12, 19:20
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Bericht der Admiralität
Feindkontakt 170 km nordwestlich von Emden.
Die Harwich-Force macht zahlreiche feindliche U-Boote aus, die alle rechtzeitig weg tauchen können. Nur eines wird kurz von der HMS Arethusa beschossen, leider ohne Erfolg.
Deutsches U-Boot
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Harwich-Force
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Die Harwich-Force, deren Kern aus vier modernen Kreuzern der Arethusa-Class besteht, entdeckt an diesem klaren und ruhigen Morgen des 14. Januar kurz nach dem Verschwinden der U-Boote in ca. 30km Enfernung, südöstlich unserer Position, einen deutschen Zerstörer etwas älterer Bauart.
Die Verfolgung wird umgehend aufgenommen. Der Feind läuft mit 30kn davon, nur die M-Class Destroyer können da mithalten und laufen mit 34kn hinterher.
Deutscher Zerstörer
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Nach über einer halben Stunde Verfolgung, die uns nicht wirklich näher an den Feind herangebracht hat, wird die Verfolgung aufgegeben. Eine Annäherung an die deutschen Gewässer und Minenfelder wird befürchtet. Die Harwich-Force geht zurück auf Kurs West. Von der 2.10th Destroyer Flotilla wird diese Wendung sogleich zum Üben der Gefechtskehrtwende genutzt. Das Manöver geht glatt von der Hand und die Flotilla ist in kürzester Zeit auf Gegenkurs.
2.10th Destroyer Flotilla
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Erkenntnisse der Admiralität
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Einige einzeln operierenden deutschen leichte Vorpostenschiffe patrouillieren dicht vor dem großen Minenfeld und dem Eingang zur deutschen Bucht, wo auch schon Minen verlegt sind. Unterstützt werden sie dabei durch U-Boote, die etwas weiter außerhalb unterwegs sind.
Aber warum wurde dies uns nicht von unseren U-Booten gemeldet? Muss die Admiralität etwa ihre U-Bootdoktrin ändern? Keiner weiß es, die Royal Navy wird erst mal weiterhin nach alt gedienten Mustern vorgehen.
Das britische Minenfeld (SO Harwich-Force) liegt auf jeden Fall nicht an der falschen Stelle und wird sicherlich noch seine Opfer finden.
Weitere Raids gegen die deutschen Vorposten sollten allerdings bei Nacht stattfinden, um im Überraschungsmoment zuzuschlagen und dem Feind keine Fluchtmöglichkeit zu geben.
Die Harwich-Force läuft zurück zum Heimathafen auf Kurs SW und wird dort am späten Nachmittag erwartet.
Admiral Hipper
26.01.12, 19:36
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Bericht der Admiralität
- 17. Januar 1915 -
Die Deutschen sollen nicht ungeschoren davon kommen, und so entstehen im Büro des First Sealord neue Einsatzpläne. Frohen Mutes gehen die Matrosen an Bord ihrer Schiffe und steuern gen deutsche Küste, nicht jedoch ohne den König zu huldigen.
God save King George V!!!
https://www.youtube.com/watch?v=WIu7HLTDLEI&feature=related
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Doch das Ergebnis dieses zweiten Raids ist noch ernüchternder als das des ersten. Kein einziger Deutscher weit und breit, wo am Morgen des 14. Januar noch viele Vorpostenboote unterwegs waren. Enttäuscht kehren bei Flotten zurück in ihre Stützpunkte.
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Blockadeärgernisse
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Am 16. Januar entdeckt einer unserer Dampfer westlich von Scapa Flow einen deutschen Blockadebrecher. Sofort wird per Funk Admiral Jellicoe in Scapa Flow informiert. Leider sind nur wenige Patrouillenboote in See, das nächstgelegene ist die HMS Moy und ist über 60 km entfernt.
Und so kommt es, der deutsche Dampfer setzt sich in der hereinbrechenden Nacht ab. Sofort werden weitere Schiffe zur Suche geschickt, darunter der Hilfskreuzer HMS Changuinola.
HMS Changuinola sticht in See
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Trotzdem gelingt es dem dreisten Deutschen die Blockade zwischen Scapa und dem schottischen Festland zu durchbrechen. Es gelingt erst am folgenden Morgen den Dampfer 185km östlich von Aberdeen zu stellen.
Als wäre das nicht schon genug der Schmach, torpediert kurz darauf das als U-38 identifizierte deutsche U-Boot den Zerstörer HMS Ness 28 km südlich von Scapa Flow an. Der Zerstörer hat keine Chance und sinkt in kürzester Zeit.
HMS Tevitot, Schwesterschiff der HMS Ness
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8e/Hms_teviot.jpg
Der Sealord ist außer sich!:motz: Schon drei Schiffe durch U-Boote verloren, und was kann die Royal Navy vorweißen? NICHTS!!:schrei:
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Sofort werden umfangreiche Warnungen an die gesamte Schiffahrt im Bereich der Orkney und Shetland Inseln gesendet. Die um Scapa Flow patrouillierenden Zerstörer werden zurückgerufen. Außerdem wird die Blockade sowie drei Hilfskreuzer, darunter die HMS Changuinola, die sich auf dem Rückweg nach Scapa befinden, gewarnt. Alle Schiffe sollen sich bis auf weiteres von dem U-Boot fern halten.
Admiral Hipper
28.01.12, 00:16
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Bericht der Admiralität
- 22. Januar 1915 -
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Die britische Armee und ihre Verbündeten planen in naher Zukunft einen Offensive an den Dardanellen und benötigt dazu starke Unterstützung durch die Navy. Der Kriegsschauplatz Nordsee wird also schon bald einige ältere Schiffe abgeben müssen. Die meisten dürften von der Channel Fleet abgezogen werden, in erster Linie alte Predreadnoughts und wahrscheinlich auch einige Panzerkreuzer.
Sonstige Ereignisse
17. - 22. Januar
6 deutsche Blockadebrecher werden abgefangen. Es gehen aber auch zwei unserer Handelsschiffe verloren, beide wieder an der dänischen Küste. Nach einer kurzen Unterbrechung der Blockade wegen akuter U-Bootgefahr ist die Nordsee nun wieder lückenlos abgeriegelt.
19. Januar
Nur 7 km südlich von Dover wird der Zerstörer HMS Whiting von einem deutschen U-Boot angegriffen. Wie durch ein Wunder übersteht der Zerstörer die Torpedodetonation und kann in den Hafen von Dover geschleppt werden. Die moderaten Schäden werden aber einige Zeit zur Reparatur in Anspruch nehmen.
22. Januar
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Auf in die Schlacht!!
Admiral Hipper
28.01.12, 12:42
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Die Schlacht an der Emsmündung
- 22. Januar 1915 -
Zur Mittagsstunde kommen von Südosten deutsche Schiffe auf. Ein leichter Kreuzer, der wenig später als SMS Arcona identifiziert wird, gefolgt von vier Zerstörern. Wir versuchen den Feind in die Mangel zu nehmen, was auch schnell gelingt. Der deutsche Verband gerät zwischen die im Norden stehende Harwich-Force und die südlich stehende 6th Cruiser Squadron.
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Während die 6th Cruiser Squadron mit ihren 23 Knoten Höchstgeschwindigkeit versucht dem Feind hinterher zu laufen wird der zur Harwich-Force gehörenden 2.10th Destroyer Flotilla aus aussichtsreicher Position der sofortige Torpedoangriff befohlen. Zu diesem Zeitpunkt sind unsere leichten Kreuzer noch nicht in Feuerreichweite.
Torpedo los!
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Aus knapp über 3000m Entfernung werden die Torpedos gefeuert, auch die Artillerie hat schon das Feuer eröffnet. Die leichten Kreuzer der Harwich-Force sind auch bald in Reichweite. Die Torpedos sind gut gezielt, dennoch weicht die Arcona geschickt aus, aber...
...der in Kiellinie fahrende Zerstörer V184 wird getroffen.
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Wenig später wird auch das deutsche Schlussschiff V150 von einer Explosion erschüttert. V156 hat ungeheures Glück, wenige Meter vor dem Ziel geht dem Torpedo wortwörtlich der Dampf aus. Die Blasenspur ist noch zu erkennen.
Jetzt ist die Harwich-Force heran und eröffnet das Feuer. Die Arcona liegt unter schwerem Feuer und muss zahlreiche Treffer einstecken. Bis zu diesem Zeitpunkt sind unsere Schiffe fast ungeschoren davon gekommen. Nur die Zerstörer HMS Matchless und HMS Miranda haben leichte Beschädigungen, die die Kampfbereitschaft aber nicht im geringsten mindern.
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Wenig später erhält die HMS Arethusa einen Treffer in die auf dem Deck stehende Torpedorohre. Das Doppelrohr fällt samt Mannschaft aus.
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Die Kampfentfernung beträgt nur noch wenige tausende Meter. In der Bildmitte gut zu erkennen die Arcona, auf die zu diesem Zeitpunkt von unseren Kreuzern mehrere Torpedos abgefeuert werden. Leider gehen alle daneben. Trotzdem ist das Schicksal der Arcona besiegelt.
Um 13:28 neigt sich die Arcona zur Seite...
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...und versinkt in den Fluten.
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Ihr folgen noch die verbleibenden zwei deutschen Zerstörer, welche von der 1.10th und 2.10th Destroyer Flotilla niedergekämpft werden.
Fünf deutsche Schiffe liegen auf dem Grund des Meeres, ein wichtiger moralischer Erfolg für die Royal Navy. Nach dem fast zweistündigen Gefecht hat die Harwich-Force ungefähr 30% ihrer Munition verschossen. Die 6th Cruiser Squadron konnte wegen zu großer Entfernung nicht in das Gefecht eingreifen.
von Reuter
28.01.12, 15:28
Torpedoangriffe treffen eigentlich extrem selten. Die KI Kapitäne sind ziemlich gut beim ausweichen, es wundert mich das gleich 2 kleine, wendige Schiffe erwischt wurden :eek:
Admiral Hipper
28.01.12, 17:25
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Auf Abwegen - die 6th Cruiser Squadron
- 22. Januar 1915 -
Die Schlacht vor der Ems ist erfolgreich geschlagen, nun sollen alle Flotten zurück nach England laufen. Doch es kommt anders!:eek: Während die Harwich-Force nach Westen abläuft, gerät die 6th Cruiser Squadron in eine Reihe von Gefechten, hervorgerufen durch einzelne deutsche Vorpostenschiffe. Zum Gefecht kommt es allerdings nicht. Durch einen alten Spielengine Fehler wird die Squadron dabei immer weiter in Richtung Deutsche Bucht "geploppt". Aus storytechnischen Gründen sagen wir der Blanke Hans hat zugeschlagen und die 6th Cruiser Squadron bis vor Helgoland in die Deutsche Bucht gespült.;)
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Daher wird kurzerhand entschieden die 6th Cruiser Squadron mitten durch die Deutsche Bucht nach Norden laufen zu lassen.
Die 6th Cruiser Squadron mitten in der Deutschen Bucht
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30,5 cm Geschützturm auf Helgoland
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Dabei wird die Gelegenheit wahrgenommen die Befestigungen auf Helgoland unter die Lupe zu nehmen. Der kurze Gedanke einer Beschießung wird schnell wieder fallengelassen. Unsere Panzerkreuzer bleiben knapp außerhalb der Reichweite der starken Befestigungsgeschütze. Bis zum Abend erreicht die 6th Cruiser Squadron die nördliche Ausfahrt. Dort ist mit Feindkontakt zu rechnen. Von der deutschen Hochseeflotte ist noch nichts zu sehen. Wird die Kaiserliche Marine so eine Frechheit einfach hinnehmen?
Admiral Hipper
29.01.12, 16:07
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Auf Abwegen - die 6th Cruiser Squadron Teil 2
- 22. Januar 1915 -
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Mit Einbruch der Dunkelheit ist die 6th Cruiser Squadron schon weit im Norden, bis auf der Höhe der Insel Sylt einzelne deutsche Zerstörer auftauchen. In einer Reihe von Gefechtsberührungen können die Deutschen immer nur kurz unter Feuer genommen werden, denn die Squadron hat Order die Deutsche Bucht so schnell wie möglich zu verlassen. Das hat einen guten Grund...
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Um 16:30h meldet Room 40 Aktivitäten in Wilhelmshaven. Welche Flotten auslaufen wissen wir nicht, wohin sie fahren ebenfalls nicht. Es wird nur eine Warnung ausgesprochen. Es gilt jetzt ein wachsames Auge zu haben. Admiral Jellicoe will ein Nachtgefecht mit der Hochseeflotte unbedingt vermeiden, daher setzten sich alle britischen Flotten im Laufe der Nacht nach Westen ab.
Doch zurück zur 6th Cruiser Squadron
HMS Donegal
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In der inzwischen stockfinsteren Nacht kommt es erneut zum Kontakt mit deutschen Vorposten. Das Ziel wird sofort von den Suchscheinwerfern der HMS Donegal erfasst. Die Suchscheinwerfer der dahinter fahrenden HMS Cumberland wurde von den Deutschen durch gezieltes Feuer zerschossen.
Wenig später ist die Ordnung wieder hergestellt, das deutsche S144 bleibt zurück. Das Sinken des Schiffes kann zwar nicht beobachtet werden, gilt aber als sicher.
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Kurze Zeit später, der Himmel ist inzwischen aufgeklart, muss auch S146 sein Schicksal antreten. Die tapfere Besatzung hat offensichtlich versucht mit den Torpedos zum Schuss zu kommen. Dafür war die Positionierung allerdings völlig ungeeignet.
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Nun ist der Weg frei, die 6th Cruiser Squadron verlässt die Deutsche Bucht und schließt sich der Battlecruiser Fleet mit Kurs West an. Ob die Hochseeflotte Wilhelmshaven überhaupt verlassen hat ist nicht bekannt, auf See wurde nichts gesichtet.
Weitere Ereignisse bis zum 1. Februar 1915
22. Januar - 1. Februar
11 Deutsche Handelsschiffe laufen in unsere Blockade. Kein einziges britisches Frachtschiff geht verloren. Das ist sehr erfreulich.
25. Januar
Der Geheimdienst hat in Erfahrung gebracht, dass der deutsche Schlachtkreuzer Seydlitz zur Modernisierung in die Werft geht. Die I. Aufklärungsgruppe dürfte also nur noch über 2 vollwertige Schlachtkreuzer verfügen. Anfang Februar wird aber auch die HMS Lion die BCF für ca. einen Monat verlassen.
Die Dardanellen Expedition
Erste Informationen sickern aus dem königlichen Hauptquartier. Sir Ian Hamilton hat erste Flotteneinheiten angefordert. Diese sollen am 6. Februar abgezogen werden. Es werden sicherlich danach noch mehrere folgen. Bis jetzt wurden angefordert:
-BB HMS Prince George (Channel Fleet Detachement)
-BB HMS Majestic (Dover Monitor Squadron)
-CL HMS Prosperpine (7th Cruiser Squadron/Lerwick)
-CL HMS Saphire (Channel Fleet Detachement)
-CL HMS Dublin (Battlecruiser Fleet)
-7 Zerstörer
-3 U-Boote
Bis auf die HMS Dublin sind alle Schiffe abkömmlich. Die Dublin wird voraussichtlich durch einen der moderneren Kreuzer aus Dover ersetzt.
Weiter wurde noch der leichte Kreuzer HMS Amethyst angefordert. Doch die Admiralität kann ihn beim besten Willen nirgends finden.:eek:
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/wanted_big.jpg (http://www.imgbox.de/)
Sehr schöner Bericht. Ich hoffe auf weitere Siegreiche Gefechte.
Duke of York
29.01.12, 19:44
Wäre es vielleicht möglich, die Bilder etwas kleiner zu skalieren? Selbst bei einer 1680er Auflösung müssen Wir immer horizontal scrollen.
von Reuter
29.01.12, 20:00
In dem Spiel fehlen irgendwie entbehrlichere Vorpostenboote. In meinem Spiel verheizt die KI auch einen Kreuzer und Zersörer nach dem Anderen für Standardpatroullien.
In Wirklichkeit hat man dazu nur umgebaute Fischkutter u.ä. benutzt. Niemals wertvolle, flottentaugliche Hochseeschiffe.
Admiral Hipper
29.01.12, 20:17
Wäre es vielleicht möglich, die Bilder etwas kleiner zu skalieren? Selbst bei einer 1680er Auflösung müssen Wir immer horizontal scrollen.
Die Bilder werden eh schon zugeschnitten, aber wenn gewünscht werde ich sie in Zukunft etwas kleiner machen.:)
Duke of York
29.01.12, 20:26
Die Bilder werden eh schon zugeschnitten, aber wenn gewünscht werde ich sie in Zukunft etwas kleiner machen.:)
Mit was für monströser Auflösung spielt Ihr? :eek:
Admiral Hipper
30.01.12, 16:54
1920x1080
Nicht von meinem Zuschnitt täuschen lassen, bei den letzten Bildern habe ich nicht besonders viel weg geschnitten, da ich den Regenten den größtmöglichen Einblick gewähren wollte.:D
X_MasterDave_X
01.02.12, 16:01
Alle Achtung werter Admiral Hipper. Ihr macht euren Namen alle Ehre. :D
Und gleich 2 AARs zeitgleich....das ist echt fleissig. :)
Mit was für monströser Auflösung spielt Ihr? :eek:
FUll HD ist inzwischen schon fast standard überall. Man bekommt kaum noch kleinere Monitore. Der Trend geht zu den Auflösungen 2560x1440 inzwischen.
Die Zeiten als die User noch 17-Zöller mit 800x600 hatten sind längst passe. :teufel:
Admiral Hipper
11.02.12, 00:51
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Royal Navy Bericht
- 18. Februar 1915 -
Nach dem Abschluss des Flottenvorstoßes vom 22. Januar ist bei der Navy wieder der Alltag angekommen. Patrouillen, Patrouillen und nochmals Patrouillen. Mit Erfolg, im Zeitraum bis zum 18. Februar konnten ganze 22 deutsche Frachtschiffe aufgebracht werden. Mit Stolz kann die Admiralität verkünden, dass der deutsche Außenhandel völlig zum erliegen gekommen ist. Nur ein eigenes Handesschiff geht nahe der feindlichen Gewässern verloren.
Nun haben die Hunnen reagiert und den
Uneingeschränkten U-Bootkrieg
erklärt. In dieser barbarischen Art der Kriegsführung werden Handelsschiffe ohne Warnung versenkt.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1312.jpg (http://www.imgbox.de/)
Gegen Mittag des 18. Februar verliert die Handelsmarine ihren ersten Dampfer durch ein feindliches U-Boot. Südlich von Portsmouth torpediert das deutsche U-24 den Damper Tyler, welcher eine Stunde später sinkt.
Trotz der massiven Verminung scheint es den feindlichen U-Booten mühelos zu gelingen in den Kanal einzudringen. Das kann ja noch heiter werden.
Weitere Ereignisse
1. Februar
Das Torpedoboot TB 279 wird westlich von Rotterdam durch ein feindliches U-Boot versenkt.
8. Februar
Das Schlachtschiff HMS Albion verlässt die Channel Fleet in Richtung Mittelmeer.
10. Februar
Zwei weitere Schlachtschiffe, die HMS Victorious und die HMS Mars, werden ebenfalls abgezogen.
11. Februar
Das französische Torpedoboot TB Simoun sinkt 15km nordnordwestlich von Oostende durch Torpedotreffer.
15. Februar
An diesem Tag gehen gleich zwei Torpedoboote vor der flandrischen Küste verloren. TB Sirocco und TB 224. Die Verluste an Torpedobooten sind zwar erschrecklich hoch aber nicht weiter schlimm. Die Royal Navy und die französische Marine haben große Reserven dieser eigentlich recht nutzlosen Boote.
Neues aus der königlichen Werft
Zahlreiche Verstärkungen sind bei der Navy angekommen. Darunter mehrere Zerstörer und U-Boote, ein leichter Kreuzer sowie in Dover ein zum Minenleger umgebauter Hilfskreuzer.
Die beiden Schlachtschiffe HMS Monarch und HMS Temeraire haben ihre Modernisierung abgeschlossen und sich wieder der Grand Fleet angeschlossen.
HMS Monarch
http://navweaps.com/Weapons/WNBR_135-45_mk5_Monarch_pic.jpg
Admiral Hipper
11.02.12, 12:49
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Royal Navy Bericht
- 21. Februar 1915 -
Die Deutschen haben ihre U-Boot Waffe entfesselt und das Britische Empire bekommt das nun zu spüren. In nur drei Tagen gehen 7 (!) Handelsschiffe durch U-Boote verloren, nur ein deutscher Dampfer kann aufgebracht werden. Vorallem an der Ostküste und im Kanal wüten die Hunnen, ein Dampfer ging aber auch nordweslich von Lerwick verloren. Das deutet darauf hin, das die Deutschen auch bis in den Atlantik vorstoßen.
Dagegen gilt es sich mit allen Mitteln zu helfen.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Flagge.JPG (http://www.imgbox.de/)
Trotzdem steckt die Admiralität etwas in der Krise. Wie soll die U-Boot Plage bekämpft werden?
Wie können U-Boote in Jutland überhaupt bekämpft werden?
Das einzige was dem First Sealord einfällt sind noch mehr Minen. Zudem sollen Handesschiffe im Kanal und an der Ostküste begleitet werden. Dieses Unterfangen ist nicht einfach, da es keinen direkten Befehl dazu gibt und ob es überhaupt Auswirkungen hat ist noch unbekannt.
Es scheint die Kaiserlich Marine sucht die Entscheidung, genau wie die Royal Navy, nicht in der Entscheidungsschlacht sondern alleine in der Blockade. Und mit dem Uneingeschränkten U-Boot Krieg ist dem Feind nun ein wirksames Mittel dazu gegeben. Unsere Freunde in Amerika protestieren allerdings schon aufs äußerste.
Sonstige Ereignisse
18. Februar
Das in die Deutsche Bucht eingedrungene U-Boot C-1 versenkt 42 km SW von Helgoland den deutschen Zerstörer S 138. Der erste bestätigte Erfolg eines britischen Unterseebootes.
C-1
http://www.battleships-cruisers.co.uk/images/hmsc1.jpg
20. Februar
Während eines Vorstoßes im Rahmen eines Minenunternehmens vor der Deutschen Bucht kommt die 2.8th Destroyer Flotilla mehrmals in Sichtkontakt mit feindlichen Vorpostenschiffen. Die Deutschen setzten hier auch Zeppeline ein.
Blick von oben auf die HMS Foresight
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_415.jpg (http://www.imgbox.de/)
Blick von unten
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_613.jpg (http://www.imgbox.de/)
Oh my God! The Union Jack! Alle Mann salutieren.:D
20. Februar
Das Torpedoboot TB 259 wird 22 km NNW von Dunkerque durch Torpedos versenkt
von Reuter
11.02.12, 13:10
Die UBootbekämpfung in Jutland soll wohl laut Anleitung wirklich nur über Minen funktionieren. Aber ich habe es auch noch niemals erlebt das ein Boot auf eine aufgelaufen wäre....
Das einzige mal das ich ein Uboot in einer Partie verloren habe, war während eines taktischen Gefechts. Ein Boot war da zu Beginn mitten in der britischen Grand Fleet gelanded. Ungefähr 50^^ Schiffe haben das Feuer eröffnet bevor es abtauschen konnte und es war sofort hinüber...
Aber das war nur extremes Pech, normal sind die ewig.
Ist vielleicht auch gar nicht mal so unrealistisch. Wo beim U-Krieg nach Prisenordnung mit UBootfallen und bewaffneten Frachtern gepunktet wurde, ging beim totalen U-Krieg eben nix mehr. Die Boote tauchten bei Gefahr ab und das war es. Damals gab es keinerlei Ortungsysteme. Sämtlich U-Fallen und bewaffnete Frachter verloren ihre Wirkung mit dem Fakt, das sie einfach ohne Vorwarnung torpediert wurden.
Hindenburg
11.02.12, 14:40
Zwei Updates auf einmal. :) Fein fein.
Die Postkarte 'England verleugnet seine Flagge' ist mal genial. :) Danke dafür.
Ich meine übrigens mal in einem der drei laufenden AARs zu diesem Spiel gelesen zu haben, dass mal ein U-Boot durch Überwassergeschütze eines Schiffes versenkt wurde. Ich weiß nur nicht mehr in welchen. Es ist also möglich, wenn ich mich nicht täusche.
Admiral Hipper
11.02.12, 16:17
Ist vielleicht auch gar nicht mal so unrealistisch. Wo beim U-Krieg nach Prisenordnung mit UBootfallen und bewaffneten Frachtern gepunktet wurde, ging beim totalen U-Krieg eben nix mehr. Die Boote tauchten bei Gefahr ab und das war es. Damals gab es keinerlei Ortungsysteme. Sämtlich U-Fallen und bewaffnete Frachter verloren ihre Wirkung mit dem Fakt, das sie einfach ohne Vorwarnung torpediert wurden.
Ja schon, aber das U-Boote so gut wie unverletzlich sind ist dann doch etwas übertrieben. Zwar gab es kaum, oder besser gesagt im Jahre 1915 keine Anti-U-bootwaffen, es sind aber trotzdem viele U-Boote verloren gegangen. Zum einen durch Minen oder primitive Methoden wie Rammen. Dabei spielte natürlich oft die überforderte U-Bootbesatzung eine entscheidende Rolle. Das U-Boot als Waffensystem war eben noch nicht sehr ausgereift und so ist es oft zu Verlusten gekommen, unter anderem wegen Navigationsfehler, technischen Defekten etc.
Ich meine übrigens mal in einem der drei laufenden AARs zu diesem Spiel gelesen zu haben, dass mal ein U-Boot durch Überwassergeschütze eines Schiffes versenkt wurde. Ich weiß nur nicht mehr in welchen. Es ist also möglich, wenn ich mich nicht täusche.
Das kann eigentlich nur auf der taktischen Karte passieren, wie vom werten von Reuter beschrieben. Da die U-Boote mit Gefechtsbeginn tauchen, bleiben einem nur ungefähr eine Minute. Purer Zufall also.
Admiral Hipper
11.02.12, 16:58
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Royal Navy Bericht
- 24. Februar 1915 -
It's A Long Way To Tipperary - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=cPk21C0Wpkg)
Die britische Handelsschiffahrt musste wieder Verluste einstecken, wenn auch nicht mehr so große wie in den vergangenen Tagen. 4 Dampfer wurden entlang der Ostküste und im Kanal von feindlichen U-Booten versenkt. Dabei ist es dem Feind mehrmals gelungen die Dampfer direkt vor der Nase begleitender Kriesgschiffe zu versenken. Die Schiffe sinken oft erst Stunden nach dem Angriff, die Deutschen dürften also nicht immer bestätigte Versenkungen haben.
Der König ist auf jeden Fall not amused.:opa:
Unsere Blockadeeinheiten konnten 5 deutsche Handelsschiffe aufbringen. Selbstverständlich unter größtmöglicher Rücksicht auf die Besatzungen, welche Interniert werden. Die Schiffe werden als Prisen nach England gebracht.
Um den Handel des Deutschen Reiches nach Norwegen zu unterbinden wurden nun die Hilfskreuzer HMS Teutonic und HMS Paduca in den Skagerrak nordwestlich von Lemvig beordert.
HMS Teutonic
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Teutonic.jpg (http://www.imgbox.de/)
Geschwindigkeit: 19 KN
Reichweite: 14824 km
Bewaffnung:
8 x 6in QF Mk II Gun (1200 Schuss)
2 x 6 pdr 8cwt QF Mk I (400 Schuss)
Die weiteren Ereignisse
23. Februar
TB 225 wird 39 km NNO von Oostende von einem deutschen U-Boot versenkt.
24. Februar
Bei einem Vorstoß der Harwich-Force im Rahmen eines weiteren Minenunternehmens kommt es in der Höhe Horns Riff zum Gefecht mit einem deutschen Zerstörer. Das deutsche Schiff scheint alleine unterwegs zu sein und somit ein leichtes Opfer.
HMS Miranda eröffnet das Feuer
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_182.jpg (http://www.imgbox.de/)
Schnell können erste Treffer auf dem als S 147 identifizierten Schiff beobachtet werden. Doch der Feind wehrt sich tapfer.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_312.jpg (http://www.imgbox.de/)
Auf der HMS Miranda schlägt ein leichtes Geschoss mit großer Wirkung ein. Die achterne Torpedobatterie explodiert! :eek: Beide Werfer werden beschädigt und schalten fast die gesamte Mannschaft aus. Vermutlich hat der Großteil der Besatzung auf Höhe der Torpedowerfer das nächtliche Feuerwerk beobachtet, anders lassen sich dermaßen hohe Verluste nicht erklären.
Mit drei Mann, 3 % Schadenskontrolle und 3 % Flutung auf steuerbord lässt sich die HMS Miranda gerade so über Wasser halten. Klare Aufgabenverteilung: Ein Mann am Steuerrad, einer im Maschinenraum und der dritte kümmert sich um die Leckage.:D
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_416.jpg (http://www.imgbox.de/)
Nach dem Ausscheiden der HMS Miranda aus der Linie übernimmt die HMS Meteor die Führung. 15 Minuten vor Sonnenaufgang und nur noch 20 km von der Insel Sylt entfernt beginnt S 147 just zu dem Zeitpunkt, als der Flotillenführer die Verfolgung abbrechen will, zu sinken.
Die Harwich Force läuft mit Tagesbeginn nach Westen ab um die Minenleger zurück nach Hull zu geleiten.
Der Schlachtkreuzer HMS Princess Royal wird am 2. März zur Modernisierung in die Werft verlegen.
Hindenburg
11.02.12, 18:00
HMS Teutonic... mhm... das klingt so... teutonisch... ^^
Admiral Hipper
12.02.12, 15:52
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Royal Navy Bericht
- 1. März 1915 -
In Anbetracht der Tatsache, dass der Schlachtkreuzer HMS Princes Royal am 2. März zur Modernisierung in die Werft verlegen soll, wurde in der Admiralität ein Flottenvorstoß der gesamten Royal Navy zur Deutschen Bucht beschlossen. Beteiligt sind:
-Grand Fleet
-Battelecruiser Fleet
-Channel Fleet
-Channel Fleet Detachement
Das Channel Fleet Detachement ist nach Umstrukturierung kein Schlachtverband mehr, sondern, nach Abgabe des letzten Schlachtschiffes and die Channel Fleet und Erhalt der 6th Cruiser Squadron, ein Kreuzerverband.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_183.jpg (http://www.imgbox.de/)
Ziel der Unternehmnung ist die Emsmündung sowie die dortigen Vorposten. Weiter soll getestet werden ob die Hochseeflotte auf solche Provokationen reagiert.
Am Morgen des 27. März soll die Flotte im Zielgebiet sein, einige U-Boote sind bereits auf Position.
Battlecruiser Fleet im Anmarsch
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_232.jpg (http://www.imgbox.de/)
Leider kommen unserer Schiffe langsamer voran als geplant, die Emsmündung wird erst am späten Nachmittag erreicht. Dort kommt es aber sogleich zum Aufeinandertreffen mit deutschen Vorpostenbooten.
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Zwei deutsche Zerstörer können gerade noch von Einheiten der Channel Fleet Detachement abgefangen werden. Die Schiffe dieses Verbandes sind allesamt recht veraltet. Bei rauer See laufen die alten Zerstörer der Knotter-Klasse, größtenteils noch vor der Jahrhundertwende gebaut, maximal 20 kn. Es gelingt dennoch S 140 abzufangen und zu versenken.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_614.jpg (http://www.imgbox.de/)
Das selbe Schicksal ereilt das ganz in der Nähe fahrende S 141. Obwohl der Feind nur zwei alte Zerstörer im Gefecht gehabt hat, ist es ihm trotzdem gelungen einige unserer Schiffe leicht zu beschädigen, darunter zwei leichte Kreuzer der Pathfinder-Klasse. Die Schäden können aber alle auf See behoben werden und haben keinen Einfluss auf die Einsatzbereitschaft.
Die ganze Nacht über kreuzt die Royal Navy vor der Emsmündung. Dabei kommt es auch zum erneuten Gefechtsberührung. Ein Zerstörer wird unter Feuer genommen, kann sich aber im Schutze der Nacht beschädigt absetzten. Ein feindliches U-Boot wird ebenfalls unter Feuer genommen. Es taucht rechtzeitig ab, aber nicht ohne vorher einen Torpedo gegen die Linie der 2nd Light Cruiser Squadron zu feuern. Die HMS Yarmouth kann gerade so ausweichen.
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Am Morgen des 1. März ergibt sich folgende Konstellantion
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_813.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die Channel Fleet musste wegen Brennstoffknappheit bereits wieder in Richtung Portsmouth ablaufen. Admiral Jellicoe hat aber noch nicht genug und will die Deutschen nun aufs Äußerste reizen. Irgendwann muss doch mal eine Reaktion kommen.
Und so wird der Channel Fleet Detachement das Eindringen in die Deutsche Bucht bis vor Helogland befohlen. Die Grand Fleet und die Battlecruiser Fleet nehmen vor der Emsmündung Stellung. Der Admiral vertaut außerdem völlig auf Room 40.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_912.jpg (http://www.imgbox.de/)
Und so verläuft der Vorstoß vorerst äußerst ruhig. Nur ein Zeppelin, der sich in Richtung Festland davon macht, wird gesichtet.
Aber dann...:eek:
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1212.jpg (http://www.imgbox.de/)
Vor Helogland kommen erneut deutsche Vorpostenschiffe auf. Dabei kommt die 2.7th Destroyer Flotilla den Festungsbatterien auf Helgoland zu nahe und wird für einige Minuten beschossen. Die HMS Patrol hat großes Glück, zwei dicke 30,5cm Koffer rauschen nur wenige Meter neben dem Schiff ins Wasser.
Als der leichte Kreuzer Stalsund in Sicht kommt, glaubt man zunächst noch an einen einzeln fahrenden Kreuzer.
Dies bestätigt sich wenige Minuten später aber nicht...
Es ist eindeutig die I. Aufklärungsgruppe im Anmarsch
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Der Schlachtkreuzer Von der Tann sowie der Panzerkreuzer Blücher kommen in Sicht. Aus Geheimdienstinformationen weiß die Admiralität das sich die Seydlitz noch immer, die Moltke seit kurzem in der Werft zu Moderniesierungsmaßnahmen befindet. Aber wo ist die Derfflinger?
1. März 1915, 11:05 h
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1714.jpg (http://www.imgbox.de/)
Von Südosten kommt die Aufklärungsgruppe auf. Die Channel Fleet Detachement ist auf Kurs Südwest. Obwohl die Derfflinger bisher noch nicht gesichtet wurde, ist die Deutsche Flotte überlegen. Von den fünf Panzerkreuzern der 6th Cruiser Squadron sind nur drei bedingt zum Kampfe gegen Panzerkreuzer, wie die Blücher, geeignet. Der Kampf gegen die Von der Tann erscheint aussichtslos. Weiter stehen uns 3 leichte Kreuzer sowie 22 Zerstörer zur Verfügung. Alles veraltetes Material. Die deutsche Flotte läuft 24 Knoten, unsere maximal 23 Knoten. Es besteht also die Hoffnung der Flucht, vor der Ems warten schließlich Grand Fleet und Battlecruiser Fleet.
Trotzdem, die Erkenntnis kommt zu spät, die Channel Fleet Detachement hat sich zu weit in die Deutsche Bucht gewagt...
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Was ist sonst noch passiert?
6 Deutsche Dampfer können entlang der Blockade aufgebracht werden. Von feindlichen U-Booten werden im gleichen Zeitraum fünf Handelsschiffe versenkt. Bis jetzt hat noch kein Schiff einen Torpedotreffer überstanden, auch wenn der Dampfer Liverpool erst fast vier Stunden nach dem Treffer gesunken ist.
25. Februar
TB 251 wird 28 km NW von Oostende durch ein feindliches U-Boot versenkt.
27. Februar
Wieder Verluste vor Oostende. 14 km NNW der Hafenstadt wird TB 365 versenkt. Es folgt nur wenige Minuten später TB 231 ca. 30 km weiter nordwestlich. Aufgrund der kurzen Zeitdifferenz nimmt man in der Admiralität an, dass es zwei verschiedene U-Boote gewesen sein müssen.
1. März
Das Schlachtschiff HMS Conqueror ist nach Modernisierung wieder einsatzbereit. Sobald die Grand Fleet wieder in Scapa Flow ist, wird sich das Schiff dem Verband wieder anschließen.
HMS Conqueror
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/76/HMS_Conqueror_%281911%29.jpg
Bewaffnung
10 x 13,5" (34,3cm) Geschütze
16 x 4" (10,2 cm) Geschütze
Zum 5. März werden der Channel Fleet weitere Schiffe für die Dardanellen Operation, welche schon bald anlaufen soll, abgezogen. Es sind:
- BB HMS Implacable
- BB HMS Queen
- die Monitore HMS Humber, HMS Mersey und HMS Servern
- sowie drei Zerstörer
Admiral Hipper
13.02.12, 18:19
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Die Schlacht vor Helgoland
- 1. März 1915 -
Wir haben die Channel Fleet Detachement gegen 11 Uhr verlassen, als die I. Aufklärungsgruppe aus Südosten aufkommt. Zunächst konnten nur zwei Dickschiffe dieses Verbandes ausgemacht werden, die Von der Tann und die Blücher. Dann fährt es den britischen Matrosen aber ordentlich in die Glieder...
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_188.jpg (http://www.imgbox.de/)
...der Schlachtkreuzer Derfflinger wird ebenfalls gesichtet. Überraschend fährt er sogar vor der Von der Tann. Wie bitte schön konnte dieses mächtige Schiff zunächst vom Ausguck übersehen werden?
Die gesamte britische Flotte läuft jetzt mit Kurs SW mit 23 kn davon. Der Zerstörer HMS Albatross wird zu Testzwecken mitten ins feindliche Minenfeld geschickt und es passiert...NICHTS!
Eine erfreuliche Nachricht, denn so bleibt uns der lange Umweg bis vor die nordfrisische Küste erspart. Trotzdem holt die deutsche Flotte langsam auf, gegen 11:45h eröffnen sie dann auch das Feuer. Unsere Panzerkreuzer können erst 25 Minuten nach und nach das Feuer eröffnen.
Die ersten Feindsalven liegen noch recht schlecht, Blick von der HMS Drake:
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_234.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die KI zeigt sich mal wieder von der besten Seite und zeigt das sie mit Zerstörern im Flottenverband nichts anfangen kann:facepalm:. Mehrere Zerstörer kollidieren, mindestens zwei sinken später.
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Gegen 12 Uhr sind wir immer noch auf Kurs SW, angeführt von der HMS Skirmisher. Die 6th Cruiser Squadron bildet das Schlusslicht und ist unter starkem Feuer. Die HMS Drake und HMS Cumberland mussten schon mehrere Treffer einstecken. Kurz zuvor wurde der Verband geteilt: Die drei kampfstärkeren dafür langsameren Panzerkreuzer der Drake-Klasse und die beiden schnelleren Monmouth-Klasse Panzerkreuzer. Im Notfall sollen sich die Drakes dem Feind stellen, um den beiden Monmouth`s und dem Rest der Channel Fleet Detachement die Flucht zu ermöglichen.
Da ist eine laute Explosion zu hören, doch sie kommt von ganz vorne...
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Minentreffer auf der HMS Skirmisher!:eek: Das Schiff ist zu stark beschädigt und muss verlassen werden. 20 Minuten später sinkt das Schiff.
Sofort wird dem gesamten Verband, mit Ausnahme der HMS Albatross, befohlen die Minenfelder wieder zu verlassen. Durch das Manöver kommen die Deutschen allerdings gefährlich nahe.
Die 6th Cruiser Squadron liegt jetzt unter schwerem Feuer. Besonders auf die HMS Drake scheinen sich die deutschen Kanoniere eingeschossen zu haben. Mehrere 30,5cm und 28cm Granten treffen das Schiff. Die Geschwindigkeit fällt auf 21 kn, später sogar auf 19 kn.
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Die etwas südöstlich der 6th Cruiser Squadron stehende 2.7th Destroyer Flotilla soll für Entlastung sorgen. Der Verband ist aber nur 1 kn schneller als die feindlichen Schlachtkreuzer, es gilt also ein wachsames Auge auf die Positionierung zu halten.
Mehrmals versuchen wir Torpedos ins Wasser zu bekommen. Leider gelingt dies nur sehr schleppend, der Feind versteht es ausgesprochen gut zu manövrieren. Schließlich gelingt es aber noch, durch eine Ausweichbewegung fällt das deutsche Schlusschiff Blücher um einige tausend Meter zurück. Die Flotilla gerät bei diesen Manövern immer wieder unter starkes Feuer der Sekundärbatterien der feindlichen Schlachtkreuzer. Der Zerstörer HMS Panther wird schwer beschädigt und sinkt gegen 12:30 h.
Die Aufklärungsgruppe dreht jetzt ab, schon fast fühlen sich die Männer der 6th Cruiser Squadron sicher. Da schlägt um 12:35h eine 30,5cm Granate in die Munitionskammer der HMS Drake ein!:eek: Das ganze Schiff sinkt mit Mann und Maus in wenigen Minuten.
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Durch die Torpedoangriffe der 2.7th Destroyer Flotilla sind die Deutschen ein gutes Stück zurück gefallen. Dabei sind die Zerstörer, die zum Teil beschädigt sind, den Schlachtkreuzern recht nahe gekommen. Die HMS Seal kann die Linie nicht länger halten und fällt zurück. Das Schiff sinkt gegen 12:45h.
HMS Seal
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Die deutsche Flotte läuft zurück nach Nordosten in Richtung Helgoland. Gegen 13:15h nehmen sie nochmals die Verfolgung auf. Die Entfernung der 6th Cruiser Squadron zu den Schlachtkreuzern beträgt aber schon fast 33km. Erste Gefechtsschäden können behoben werden, die angeschlagene HMS Cumberland hinkt dem Verband mit 21 kn etwas hinter her.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1313.jpg (http://www.imgbox.de/)
Während die feindlichen Schlachtkreuzer die Verfolgung abgebrochen haben, brausen nun die leichten Kreuzer der Kaiserlichen Marine hinter uns her. Sie wählen aber einen denkbar schlechten Weg - mitten durch ihr eigenes Minenfeld. Und so müssen sie das Schicksal der HMS Skirmisher teilen.
Die Graudenz sink...
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1412.jpg (http://www.imgbox.de/)
...ebenso wie die Stralsund.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1512.jpg (http://www.imgbox.de/)
Zwei moderne leichte Kreuzer der Deutschen liegen auf dem Boden des Meeres. Die restlichen leichten Verbände des Feindes halten noch bis 13:47 h Fühlung, dann bricht der Kontakt ab.
Der Verlust der HMS Drake ist schmerzhaft, aber nicht weiter schlimm. Viel schlimmer ist der törrichte Umgang der Deutschen mit ihren leichten Kreuzern. Diese beiden Schiffen werden den Kaiserlichen abgehen.
Die HMS Skirmisher sowie die beiden Zerstörer waren veraltenten Types, der Verlust daher nicht tragisch.
Die strategische Lage um 13:47 h
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1715.jpg (http://www.imgbox.de/)
Erst jetzt gibt Room 40 eine Meldung heraus. Ist damit die ohnehin bekannte Position der I. Aufklärungsgruppe gemeint, oder ist etwa auch die Hochseeflotte aus Wilhelmshaven ausgelauen?
Das Channel Fleet Detachement läuft sofort nach Westen ab. Jetzt kommt es auf die Reaktion der Deutschen an, verlassen sie die Bucht oder nicht? Die Schlachtflotte ist bereit und es sind noch 3,5 Stunden bis Sonnenuntergang. Admiral Jellicoe will ein Nachtgefecht unbedingt vermeiden, daher wird gegen spätestens 17 Uhr der Rückzug befohlen. Die Brennstoffvorräte neigen sich zudem dem Ende.
In Memoriam
HMS Drake
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/71/HMS_Drake.jpg
Baujahr: 1901
Geschwindigkeit: 23 kn
Bewaffnung:
2 × BL 9.2 in (230 mm) guns
16 × BL 6 in (150 mm) Mk VII guns
14 × 12-pounder guns
Derfflinger
13.02.12, 18:35
Sehr interessantes Update und danke für den Minenfeldtest. ;)
von Reuter
13.02.12, 18:44
Auch ich bekanke mich für den Test der Minensperre, da wollte ich schon immer mal Klarheit haben :)
Anonsten ist das Handling der KI ja noch ganz gut, bis auf die 2 Kleinen Kreuzer (omg). Habe schon befürchtet we jagt die beiden Schlachtkreuzer in die britische Grand Fleet oder so^^ Vielleicht sollte man der KI hier in der Deutschen Bucht einen Freiraum einräumen und da nicht mehr einlaufen. Wenn sie sogar ihre eigenen Schiffe ins Minenfeld laufen läßt....
Admiral Hipper
13.02.12, 19:09
Vielleicht sollte man der KI hier in der Deutschen Bucht einen Freiraum einräumen und da nicht mehr einlaufen. Wenn sie sogar ihre eigenen Schiffe ins Minenfeld laufen läßt....
Vorstöße in die Deutsche Bucht werden in Zukunft vermieden, wollte ja nur mal testen ob die Deutsche Flotte überhaupt noch vorhanden ist.;) Der KI-Willi scheint noch zaghafter mit seinen Schiffen umzugehen als der echte.
Admiral Hipper
15.02.12, 20:24
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Royal Navy Bericht
- 10. März 1915 -
https://www.youtube.com/watch?v=j4yj4sRu21I
1. März 1915, nach der Schlacht vor Helgoland.
Nachdem schnell klar war, dass die deutschen Marine kein Interesse an der Verfolgung der Channel Fleet Detachement hatte, wurde der gesamten Navy gegen 17 Uhr der Rückmarsch befohlen. Vielleicht haben die Deutschen auch den Braten gerochen und sind deshalb nicht in die Falle getappt, mit großer Sicherheit sind Grand Fleet und Battlecruiserfleet auch von Zeppelinen gesichtet worden.
Kurs Nordwest! Zurück nach Scapa.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_315.jpg (http://www.imgbox.de/)
Zurück in den Heimathäfen wird eine sofortige Überholung aller an dem Vormarsch beteiligten Schiffe befohlen. Bei der Channel Fleet Detachement, deren irreführender Name jetzt nach dessen Hauptverband, der 6th Cruiser Squadron, umbenannt wurde, waren die meisten Gefechtsschäden der Zerstörer und leichten Kreuzer schnell behoben. Nur der Panzerkreuzer HMS Cumberland muss zur Repartur in die Werft. Die Wassereinbrüche machen einen Aufenthalt im Dock notwendig.
Die weiteren Ereignisse
Bis zum 10. März gehen auf britischer Seite 10 Handelschiffe durch feindliche Unterseeboote verloren. Dabei operieren die U-Boote zuletzt auch verstärkt in der Irischen See.
Besonders große Dampfer, wie die CS Arabia am 1. März vor Calais oder die CS Bergen südlich von Pembroke sind dabei erst nach einem zweiten Torpedotreffer gesunken. Leider ist es bislang noch nicht gelungen ein Handelsschiff nach Torpedotreffer zu retten.
Der britischen Blockade sind im selben Zeitraum 11 Blockadebrecher in die Falle gelaufen. Unsere Hilfskreuzer im Skagerrak konnten dabei auch ihre ersten Erfolge feiern, der Seeverkehr zwischen Norwegen und Deutschland ist empfindlich getroffen.
2. März
Das französische TB Rafale geht 32 km nördlich von Dunkerque durch Torpedotreffer verloren.
3. März
TB 258 geht nur 9 km NNW von Dunkerque verloren. Durch die anhaltenden Verluste vor Flandern hat die Admiralität nun reagiert. Die Gebietspatrouille einzeln fahrender Zerstörer und Torpedoboote wird eingestellt. Ein Strategiewechsel, aus den gewonnen Erfahrungen durch feindliche und auch die eigenen U-Booten, wird eine neue Seeblockade gegen Flandern eingerichtet.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_516.jpg (http://www.imgbox.de/)
Es operieren nun keine eigenständigen (automatische Gebietspatrouille) Schiffe mehr, sondern ganze Verbände. Es hat sich gezeigt, dass diese wesentlich weniger empfindlich gegen feindliche U-Bootangriffe sind. Im gleichen Zuge scheinen als Verband operierende einzeln fahrende U-Boote effektiver zu sein, wenn man mal vom uneingeschränkten U-Bootkrieg der Deutschen absieht. Der Vorteil lieg klar auf der Hand, einzelne als selbständig fahrender Verband operiende Boote lassen sich steuern, Boote auf selbständiger Gebietspatrouille nicht. Gegen den geringen deutschen (Kriegs-)Schiffsverkehr ist das wohl die bessere Methode.
Aber zurück zur Flander-Blockade. Den Zerstörern aus Dunkerque fällt dabei die Aufgabe einer Nahblockade der flandrischen Küstenstädte Oostende und Zeebrügge zu.
Weiter nördlich wird eine zweite Blockadelinie eingerichtet. Diese soll von oder nach Antwerpen und Amsterdam laufende Dampfer abfangen. Hierfür werden vorallem ältere Kreuzer eingesetzt. Die 11th Cruiser Squadron wurde dafür von Lough Swilly (Nordirland) nach Harwich verlegt.
4. März
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_419.jpg (http://www.imgbox.de/)
Der Schlachtkreuzer HMS Invincible kehrt von den Falklands zurück. Feierlich wird er in Rosyth empfangen. Zusammen mit dem Schwesterschiff HMS Indomitable wird sie innerhalb der Battlecruiserfleet die 3rd Battlecruiser Squadron bilden. Sobald die HMS Inflexible aus dem Mittelmeer zurück ist, leider weiß keiner genau wann das sein wird (vermutlich Sommer 1915), ist der Verband dann mit allen dreien Schiffen vollständig.
Die Battlecruiserfleet mit der neuen 3rd Battlecruiser Squadron
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_616.jpg (http://www.imgbox.de/)
7. März
Der Panzerkreuzer HMS Lancaster kommt vom Atlantikeinsatz zurück nach Lerwick. Dort schließt er sich der 7th Cruiser Squadron an und bildet für die Hilfskreuzer der Blockade einen wichtigen Rückhalt. Derzeit kreuzt die 7th Cruiser Squadron vor Stavanger.
9. März
Das Unterseeboot C.3 torpediert 19km NNO von Helgoland den Zerstörer S177. Eine Versenkung kann leider nicht bestätigt werden. Ein Zerstörer dieser Größe dürfte einen Topedotreffer aber kaum überstehen, daher gilt die Versenkung als so gut wie sicher.
Verstärkung für die Royal Navy
...und was für eine!:eek:
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_715.jpg (http://www.imgbox.de/)
Alleine die Verstärkungen für Scapa Flow sind überwältigend. Das erste 15" Schlachtschiff, die HMS Warspite, ist einsatzbereit. Weiter ein leichter Kreuzer modernster Bauart, die HMS Royalist. Ein willkommende Verstärkung für die Blockadelinie sind die vier neuen Hilfskreuzer, davon sind drei umgebaute Passagierschiffe mit großer Reichweite, guter Geschwindigkeit und starker Bewaffnung.
HMS Warspite
http://www.maritimequest.com/warship_directory/great_britain/battleships/warspite/02_hms_warspite.jpg
Geschwindigkeit: 24 kn
Bewaffnung:
8 x 15 inch Mk I Gun (800 Schuss)
14 x 6 in BL Mk XII Gun (1820 Schuss)
4 x 21 in Torpedorohre
HMS Alcantara
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ed/StateLibQld_1_125487_Alcantara_%28ship%29.jpg
Geschwindigkeit: 17 kn
Reichweite: 14400 km
Bewaffnung:
8 x 6 in QF Mk II Gun
2 x 6 pdr Mk I
Admiral Hipper
17.02.12, 22:46
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Royal Navy Bericht
- 25. März 1915 -
Der Strategiewechsel vor der Küste Flanderns und unserer eigenen U-Boote ist erfolgreich. Es sind keine weiteren Patrouillenboote vor Flandern verloren gegangen und unsere U-Boote gelingt es immer öfter den Feind in der Deutschen Bucht zu ärgern.
Das Blockadenetz um das Deutsche Reich ist jetzt fast undurchdringbar. 29 Frachter können vom 10. - 25. März aufgebracht und nach England gesendet werden.
Die Nordsee ist so Englisch wie der Fünf-Uhr-Tee!
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_235.jpg (http://www.imgbox.de/)
Leider ist gegen die deutsche U-Boot Plage noch immer kein Mittel gefunden. Die englische Ostküste sowie der Kanal sind stark gefährdet. Nur wenige Handelsschiffe erreichen hier ihre Bestimmungsorte. 21 Frachter gehen verloren. Die weitläufigen Minenfelder in der Straße von Dover scheinen ein Ein- und Auslaufen des Feindes in den Kanal nicht im geringsten zu beeinträchtigen.:schrei: Zumindest gibt es keinerlei Meldungen über sinkende feindliche Unterseeboote.
Das riecht doch sehr stark nach einem Bug!
Die Ereignisse
10. März
Der Panzerkreuzer HMS Kent kehrt von den Falklands zurück. Ursprünglich wieder für den Einsatz im Rahmen der Battlecruiser Fleet vorgesehen, wurde das Schiff jetzt zur 7th Cruiser Squadron nach Lerwick verlegt.
HMS Kent
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f5/HMS_Kent.jpg
11. März
Das britische U-Boot E.10 torpediert den deutschen Zerstörer S139 NNW von Emden. Eine Versenkung wurde nicht bestätigt.
13. März
Die Dover Monitor Squadron und die Channel Fleet führen gegen Zeebrügge ein massives Bombardement aus. Man geht von großen Schäden in den Hafenanlagen aus.
14. März
Der am 1. März an der Schlacht vor Helgoland teilnehmende Panzerkreuzer HMS Cumberland hat alle Reparaturen beendet und ist wieder einsatzbereit.
15. März
49 km NNW von Emden wird der Minenleger Pelikan von einem unserer U-Boote angegriffen und versenkt! Den Angriff dürfte E.16 oder E.13 ausgeführt haben. Nur wenige Stunden später wird ganz in der Nähe der Kreuzer Thetis torpediert. Eine Versenkung kann E.16 aber nicht bestätigen.
18. März
Der Flottenvorstoß der Entente an den Dardanellen schlägt fehlt.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_189.jpg (http://www.imgbox.de/)
19. März
E.7 dringt in die Deutsche Bucht bis vor Helgoland ein. Dort gelingt es im Hafen von Helgoland dem Minenkreuzer Nautilus gleich vier (!) Torpedos in den Rumpf zu jagen. Das Schiff sinkt allerdings nicht, wahrscheinlich wurde es auf Grund gesetzt.
21. März
E.8 greift das schon am 11. März torpedierte S139 an. Nun ist die Versenkung NNW von Emden bestätigt.
23. März
Schon wieder läuft die Nautilus einem britischen U-Boot vor die Rohre - und kann trotz eines weiteren Torpedotreffer nicht versenkt werden, zumindest wird kein Sinken von E.16 beobachtet. Aus was ist dieses Schiff eigentlich gebaut?:eek:
Italien tritt am selben Tag auf Seiten der Entente in den Krieg ein. Allerdings erklären die Italiener vorerst nur Österreich-Ungarn den Krieg.
24. März
Die Battlecruiser Fleet macht sich zu einer kleinen Bewegungsfahrt in Richtung Skagerrak auf. Die ebenfalls wenig ausgelastete Grand Fleet schließt sich wenige Stunden später spontan an. Und Room 40....schweigt.
Admiral Hipper
18.02.12, 17:04
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Bericht der Royal Navy
- 7. April 1915 -
Der März endet wie er begonnen hat, seeehr ruhig. Das selbe Anfang April, mal vom Zufuhrkrieg abgesehen, dieser wird von beiden Seiten mit unverminderter Härte weiter geführt. 26 deutsche Blockadebrecher können in den letzten zwei Wochen abgefangen werden. Eine höchst erfreuliche Anzahl. Der König ist ausnahmsweise mal amused. Auf eigener Seite gehen 17 Frachter verloren, die meisten wieder im Kanal und auch in der Themse-Mündung. Darüber ist man im nahen London wiederum gar nicht begeistert.
Dafür ereignet sich jetzt was besonderes...
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_236.jpg (http://www.imgbox.de/)
Zum ersten mal seit Beginn des uneingeschränkten U-Boot Krieges gelingt es einem unserer Handelsschiffe leicht beschädigt zu entkommen. Die CS Brodlea, die in der Irischen See von einem deutschen U-Boot angegriffen und von einem Torpedo getroffen wurde entkommt mit leichten Schäden. Leider geht das Schiff mit dem Ziel Hull unweit von Sunderland verloren, als ein anderes U-Boot erneut einen Torpedotreffer erzielen kann.:(
Weitere Ereignisse
30. März
Der Schlachtkreuzer HMS Princes Royal kehrt zur Battlecruiser Fleet zurück. Die Modernisierung konnte schneller als geplant vollendet werden.
Noch am selben Tag wird zum x-ten mal der deutsche Minenkreuzer Nautilus nördlich vom Emden torpediert. Aber auch E.13 will keine Versenkung gelingen.
31. März
Der Geheimdienst meldet den deutschen Schlachtkreuzer Seydlitz zurück in der Flotte. Das Schiff war wohl fast zwei Monate zur Modernisierung in der Werft.
Das Schlachtschiff HMS Orion wird die Grand Fleet am 12.4. zur Aufrüstung für ungefähr einen Monat verlassen.
5./6. April
Die beiden Minenleger HMS Princess Margaret und HMS Princess Irene starten nach mehreren Tagen Verzögerung mit Unterstützung der Harwich-Force und der 6th Cruiser Squadron ein nicht ganz ungefährliches Minenunternehmen an der südlichen Einfahrt zur Deutschen Bucht. In der Nacht auf den 6. April erreichen die Schiffe ihren Zielpunkt. Zwei deutsche Vorpostenschiffe versuchen dabei die Minenleger bei ihrer Unternehmung zu stören.
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S143 wird schnell von den begleitenden Zerstörer unter Feuer genommen. Auf kurze Distanz sind dem feindlichen Schiff schnell tödliche Treffer beigebracht. S143 verschwindet daraufhin in der Dunkelheit und sinkt später.
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Auch das aufkommende S149 wird von den Minenleger abgedrängt und versenkt! Danach können die Minen unbehelligt gelegt werden und alle Verbände laufen am 6. April zurück nach England.
Noch in der selben Nacht wird 44km SW von Esbjerg der deutsche Zerstörer S148 vom U-Boot E.13 versenkt.
7. April
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Die Minenfelder wurde keinen Tag zu spät gelegt. Am Abend des 7. April beobachten unsere vor der deutschen Küste patrouillierenden U-Boote eine Explosion und sichten kurze Zeit später das sinkende deutsche Predreadnought Preußen! Abgefangenen Funksprüchen nach soll auch der leichte Kreuzer Stettin auf eine Mine gelaufen sein.
SMS Preußen
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/8/8b/SMS_Preussen.png
Sofort glüht der Äther über der Nordsee! Einheiten der Hochseeflotte am Rande der Deutschen Bucht! Genaueres ist nicht bekannt, denn der Kommandant des U-Bootes übermittelt keinerlei Informationen über etwaige Flottenstärke oder Kurs. Auch von Room 40 hat es keinerlei Warnung gegeben, die Herren dieser Räumlichkeit sind ratlos.
Sofort werden alle verfügbaren Flotteneinheiten in Scapa Flow und Rosyth alamiert.
Dampf aufmachen und Anker lichten!!!
Alles macht sich auf in Richtung Deutscher Bucht, auch die momentan als Teil der Blockadelinie am Skagerrak eingesetzte 7th Cruiser Squadron, die gerade vor Lemvig (Dänemark) kreuzt und somit der vermuteten Position des Feindes am nächsten ist....
Admiral Hipper
18.02.12, 21:11
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Bericht der Royal Navy
- 8. April 1915 -
Und tatsächlich, 249 km NNW von Helgoland stößt die 7th Cruiser Squadron am Morgen des 8. April auf die deutsche Hochseeflotte! Erstmals haben deutsche Überwasserschiffe die heimatlichen Küstengewässer verlassen. Unsere Kreuzer befinden sich gegen 5:45 Uhr östlich der deutschen Flotte, der direkte Rückweg ist also vorerst versperrt.
Die Hochseeflotte
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Die gesamte Hochseeflotte ist in See, von den Auflärungsstreitkräften konnte noch nichts gesichtet werden. Nach kurzer Beschattung macht sich die 7th Cruiser Squadron auf in Richtung Norden, um vor der deutschen Flotte einen westlichen Kurs einzuschlagen.
Die 7th Cruiser Squadron, angeführt von der mächtigen HMS Minotaur, die drei im Kielwasser laufenden Panzerkreuzer sind leider nicht so schlagkräftig.
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Während von Seiten der Schlachtflotte keine Annäherung zu beobachten ist, kommen die Begleitschiffe schnell heran. Offensichtlich will der deutsche Admiral die 7th Cruiser Squadron durch einen Torpedoangriff ausschalten. Dabei müssen die feindlichen Zerstörer uns aber hinter her laufen und bilden dabei gute Ziele. Auch die Stettin wird gesichtet, das Schiff ist noch deutlich vom Minentreffer des vergangenen Abends gezeichnet und macht nur 12 kn.
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Obwohl der Torpedoangriff inzwischen sinnlos erscheint, wollen die Deutschen nicht so schnell aufgeben. Die Zerstörer sind bereits auf wenige tausend Meter heran, müssen auf diese kurze Distanz aber tödliche Treffer einstecken ohne unsere Panzerkreuzer auch nur im geringsten in Gefahr zu bringen.
Blick von der HMS Kent auf die verfolgenden Zerstörer
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Die Verfolgung durch die Zerstörer und leichten Kreuzer geht bis 7:15 Uhr. Dann ziehen sie sich zurück. Viele Zerstörer sind bereits gesunken oder stark beschädigt. Doch nun nimmt die feindliche Schlachtflotte Fahrt auf und versucht heran zu kommen. Da die 7th Cruiser Squadron sich nun auf die westliche Seite der deutschen Flotte setzten will, kommt es zu einer ungewollten Annäherung zur Hochseeflotte. Für kurze Zeit eröffnet das Schlachtschiff Prinzregent Luitpold (größte Feuerreichweite innerhalb der Hochseeflotte) das Feuer auf unsere Panzerkreuzer, welche aber schnell wieder außerhalb der Reichweite gelangen können.
Um 7:24 sinkt der leichte Kreuzer Stettin, wohl wegen der Schäden durch den Minentreffer. Während der Verfolgung war das Schiff immer außerhalb unserer Geschützreichweiten.
Um 8:01 bricht schließlich der Kontakt ab nach 2 Stunden 16 Minuten ab.
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15 feindlich Zerstörer und der Kreuzer Stettin sind gesunken. Ein ziemlicher Aderlass für die deutsche Flotte. Die 7th Cruiser Squadron meldet sich vollkommen einsatzbereit, wenn man vom enormen Munitionsverbrauch absieht. Es sind fast 50 % verschossen.
Leider gönnt das Spiel der Admiralität keinen Einblick in die strategische Karte, es geht sofort mit dem nächsten Gefecht weiter. Das bedeutet, es können keine Befehle an andere Flotteneinheiten gegeben werden und der Kommandant der 7th Cruiser Squadron kennt auch weiterhin nicht die Positionen der Grand Fleet und der Battlecruiser Fleet. Letztgenannte muss irgendwo westlich bis nordwestlich stehen.
Die neue Gefechtslage
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1513.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die 7th Cruiser Squadron liegt jetzt nördlich der Hochseeflotte und läuft sofort nach Westen ab. Ca. 65 km weiter nördlich wird die I. Aufklärungsgruppe von einem U-Boot gesichtet...
Admiral Hipper
19.02.12, 13:23
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Royal Navy Bericht
- 8. April 1915 -
https://www.youtube.com/watch?v=Tu837Oh5GtI&feature=related
8:01 Uhr
Während also die 7th Cruiser Squadron mit maximaler Geschwindigkeit nach Westen abläuft, beginnen die Deutschen erneut ihre leichten Kreuzer und Zerstörer gegen uns zu schicken (:facepalm:). Die Schlachtflotte und auch die Schlachtkreuzer bleiben stur auf Kurs Nord bis Nordost. Offensichtlich verfolgen sie andere Ziele.
Schon bald kommen die ersten Ziele in Reichweite, die HMS Minotaur nimmt die Danzig ins Visier. Die Salven liegen ausgezeichnet und das Schiff muss schon bald schwere Treffer einstecken.
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Als die Danzig zurückfällt, wird ein Zielwechsel auf die Stuttgart befohlen. Die beiden Granaten gingen übrigens daneben. Doch auch dieser Kreuzer fällt bald wegen moderater Schäden zurück. Ab 9 Uhr müssen sich unsere Panzerkreuzer dann ganz den immer näher kommenden deutschen Zerstörern widmen. Auf den feindlichen Führungsschiffen können schon bald schwere Treffer beobachtet werden. Aber kaum fällt ein Verband zurück, kommt schon der nächste daher...
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Um 9:25 h ist die Danzig weit zurückgefallen und liegt mit schwerer Schlagseite bewegungslos in der See. Kurz darauf beginnt das Schiff zu sinken. Die feindlichen Zerstörerangriffe gegen die 7th CS wollen aber noch kein Ende finden.
Unsere Panzerkreuzer weißen nur geringfügige Beschädigungen auf. Nur beim Schlusschiff HMS Kent sind einige leichte Waffenstände auf Deck zerstört oder beschädigt. Äußerlich sehen die Schiffe dagegen von Treffern und Pulverdampf ziemlich mitgenommen aus, wie die HMS Kent.
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Da die feindlichen Angriffe nicht abreißen wollen, macht Captain D. Bernard allmählich der Munitionsstand Sorgen. Gegen 10 Uhr wird daher erstmals befohlen das Feuer einzustellen. Nur noch bei akuter Annäherung soll das Feuer erwidert werden. So ist die Munition auf der HMS Lancaster fast vollständig verschossen. Sogar die kleinen Kaliber, welche wegen der geringen Gefechtsentfernung fast ununterbrochen im Einsatz waren.
Noch immer auf Generalkurs West, oft muss aber abgewichen werden um nicht ein Ziel für feindliche Torpedoangriffe zu bilden, schließen immer wieder die Zerstörer auf. So auch um kurz nach 11 Uhr, das Feuer wird erst auf kürzeste Entfernung eröffnet. Die Trefferquote auf 1500m ist extrem hoch, es gehen wieder viele deutsche Schiffe verloren.
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Um 11:35 Uhr hat Captain D. Bernard aber genug von dieser nerv- (deutsch-)tötenden Verfolgung. Es wird eine Kursänderung nach NNO befohlen, um dem Feind die volle Breitseite zuwenden zu können. Praktisch ein Crossing the T. Und die feindlichen Verbände laufen voll hinein. Mit den letzten Munitionsreserven wird nochmals ein tödliches Feuer eröffnet. Auch die leichten Kreuzer München und Hamburg werden auf etwas größere Entfernung ins Visier genommen, leider mit wenig Erfolg.
Das Manöver war mehr als erfolgreich, nicht nur wegen der hohen Verlusten beim Feind. Endlich lassen sie sich zurückfallen.
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Und so ergeht es wieder vielen feindlichen Zerstörern wie diesem hier, G194. Die Deutschen tun den britischen Matrosen fast schon leid, so erbarmungslos wie sie von ihrem Admiral in den Tod geschickt werden.
Seit 12 Uhr sind keine Ziele mehr in Reichweite unserer Artillerie, das Feuer war ohnehin schon länger eingestellt. Der Feind beschattet uns aber noch bis 13:15 Uhr auf große Entfernung, dann bricht der Kontakt ab.
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In dem über fünfstündigen zweiten Gefecht konnten 29 feindliche Zerstörer sowie der Kreuzer Danzig versenkt werden. Ein schwerer Schlag für die Kaiserliche Marine, doch der Verlust wiegt nicht so schwer, da die KI ohnehin nicht mit den leichten Einheiten umgehen kann. Das hat man ja eindrucksvoll gesehen.:facepalm:
Die 7th CS hat fast ihre gesamte Munition verschossen und fällt daher für weitere Gefechtsberührungen aus.
Die strategische Lage um 13:15 Uhr
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Mit Rot Eingezeichnet der Weg der 7th Cruiser Squadron vor und während der Schlacht (5:45h - 13:15h). Die Battlecruiser Fleet liegt sogar Südwestlich der 7th CS, nicht wie angenommen im NW. Die deutsche Flotte ist immer noch auf Kurs Nordost. Möglicherweise sind unsere Hilfskreuzer im Skagerrak das Ziel. Drei Hilfskreuzer laufen daher mit Kurs NW zur Sicherheit ab. Unsere eigenen Schlachtflotten liegen leider sehr weit ab und müssen dem Feind nun hinterher. Die Battlecruiser Fleet sowie die 6th Cruiser Squadron liegen sehr weit ab, falls der Feind nicht den Kurs wechselt ist die Chance eher gering ihn noch abzufangen. Einzig die Grand Fleet könnte noch in Reichweite kommen. Doch wird sich Admiral Jellicoe ohne Schlachtkreuzer auf ein Gefecht mit den Deutschen einlassen? Die 7th CS fällt wegen Munitionsknappheit aus und macht sich auf in Richtung Lerwick.
Man harrt in London gespannt der Dinge...
Auch wie harren gespannt der Dinge.
Admiral Hipper
21.02.12, 16:24
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Royal Navy Bericht
- 8./9. April 1915 -
15:43 Uhr
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/anigif.gif (http://www.imgbox.de/)
Die deutsche Flotte ist weiter auf Kurs Nordost. Alle britischen Verbände werden sofort auf die Verfolgung angesetzt. Nur die 7th CS kehrt zum Stützpunkt Lerwick zurück. Die Hilfskreuzer im Skagerrak werden evakuiert.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1216.jpg (http://www.imgbox.de/)
Schon mit Einbruch der Dunkelheit reißen die letzten Kontakte zur deutschen Flotte ab. Gegen 22 Uhr ist die Royal Navy schon dicht beisammen. Wenigstens konnte die Flotte zusammengeführt werden und ist nicht mehr zersplittet und kann geeint gegen den Feind antreten.
Es stellt sich jedoch die Frage:
Wo ist der Feind und was hat er vor?
Da die norwegische Küste nicht mehr fern ist bleiben nur zwei Möglichkeiten.
a) Die Deutschen steuern nach NNW, dann werden sie früher oder später auf unsere Hilfskreuzer laufen und der Rückzug in die Heimathäfen wird durch die Royal Navy versperrt.
b) Der Feind kehr nach Südosten in die Deutsche Bucht zurück. Um diese Route zu erkunden wird die 6th Cruiser Squadron nach Osten in Richtung Horns Riff geschickt.
Die Grand Fleet sowie die Battlecruiser Fleet bleiben vorerst noch auf Kurs NO. Noch ist Zeit zu entscheiden...
von Reuter
21.02.12, 17:12
Bin gespannt was am Ende daraus wird :)
Admiral Hipper
22.02.12, 17:32
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Bericht der Royal Navy
- 9. April 1915 -
Und so dampft die Royal Navy weiterhin ins unbekannte. Keine abgefangenen Funksprüche oder Sichtmeldungen. Um 3:30 Uhr, als Admrial Jellicoe allmählich nervös wird, denn es muss bald eine Entscheidung fallen ob nach Norden oder Süden, da fängt Room 40 einen deutschen Funkspruch ab. Dieser meldet einen Minentreffer auf dem Schlachtkreuzer Von der Tann westlich von Esbjerg! Also hat die deutsche Flotte unbemerkt einen südlichen Kurs eingeschlagen. Die I. Aufklärungsgruppe steht folglich schon vor Horns Riff und wird bald in die Deutsche Bucht einlaufen.
Ein großes Pech für die Von der Tann, auf eine der Minen dieses alten, fast schon vergessenen Minenfeldes gefahren zu sein.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/03/Mine_%28AWM_304925%29.jpg
3:30 Uhr
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1415.jpg (http://www.imgbox.de/)
Sofort setzten alle Flotten Kurs Südost. Die Position der Hochseeflotte ist immer noch unbekannt, vermutlich aber nördlich der Von der Tann. Die 6th Cruiser Squadron dürfte dem Feind also am nächsten sein.
Schon wenige Minuten später schrillen die Alarmglocken! Die im Verband der 6th CS fahrende 1.7th Destroyer Flotilla meldet mehrere Schatten voraus...
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1515.jpg (http://www.imgbox.de/)
Feind in Sicht!! Deutsche Zerstörer voraus!
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1717.jpg (http://www.imgbox.de/)
Natürlich ist sofort jedem klar dass das nicht irgendwelche Zerstörer sind, sondern die Eskorten der Hochseeflotte. Ein sofortiger Kurswechsel nach Norden kommt leider zu spät. Die führenden Schiffe kommen in das infernalische Abwehrfeuer der feindlichen Schlachtflotte. Der Zerstörer HMS Mallard wird in wenigen Minuten, nein Sekunden, zusammengeschossen.:eek:
Verzweifelt versucht die 1.7th Destroyer Flotilla sich dem Feind zu entziehen und gleichzeitig Torpedos zu lösen. Nur wenige Aale können abgefeuert werden. Dabei werden auch noch die HMS Violet, die HMS Sylvia und die HMS Thrasher zusammengeschossen. Keines der Schiffe kann gerettet werden.
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http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_2213.jpg (http://www.imgbox.de/)
Aber die Opfer waren nicht umsonst, wenigsten ein Torpedo trifft! Und zwar das Schlachtschiff Markgraf. Die Schlachtschiffe der König-Klasse haben allerdings guten Unterwasserschutz, die Geschwindigkeit sinkt nur auf 19 kn. Die Beschädigungen können also nicht groß sein. Wenig später ist die Markgraf sogar wieder fähig mit 20 kn im Verband zu laufen.
Die 6th Cruiser Squadron versucht sich nun nach Nordwesten abzusetzten. Es sind nur noch knapp über eine Stunde bis zum Sonnenaufgang. Das bedeutet, die Sicht wird bald sehr stark zunehmen, was eine große Gefahr für die ebenfalls recht nahe am Feind (aber außer Sicht) stehenden Panzerkreuzer bedeuten würde. Die nun dem Verband folgende 3.7th Destroyer Flotilla versucht noch ein paar Torpedos zu feuern, aber ohne jeden Erfolg. Bei dieser Aktion gehen zwei weitere alte Knotter-Class Zerstörer verloren, die HMS Albatross und die HMS Vigliant.
Knotter-Class
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f9/HMS_Chamois_%281896%29_IWM_Q_038460.jpg
Um kurz nach 4 Uhr, nachdem der Kontakt abgebrochen ist, präsentiert sich die strategische Lage folgendermaßen:
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_2312.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die Hochseeflotte scheint der 6th CS sogar etwas nach W oder NW hinterher gelaufen zu sein, ist nun aber wieder auf Kurs SO. Die 6th Cruiser Squadron hält in angemessenen Abstand Fühlung, während die Grand Fleet und die Battlecruiser Fleet mit Volldampf heran kommen.
Um 6:18 Uhr kommt die 6th CS nach Sonnenaufgang erneut zum Kontakt mit der Hochseeflotte.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_24.jpg (http://www.imgbox.de/)
Doch dieses mal mit Unterstützung der Grand Fleet sowie der Battlecruiser Fleet! Wird der Feind flüchten oder sucht er die Schlacht?
Admiral Jellicoe weiß es noch nicht, wird es aber bald heraus finden...
Admiral Hipper
22.02.12, 17:42
Und noch in einem extra Posting, um nicht das Format zu sprengen, ein Screenshot in Originalgröße. Die Originalgröße ist notwendig, weil die in Dwarslinie fahrende Grand Fleet beim besten Willen nicht auf einem schmaleren Screenshot Platz findet.:D
Die Grand Fleet, von Bord der HMS Commonwealth aus gesehen:
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_27.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die Grand Fleet erstreckt sich in der Länge über 25 km, in der Breit um die 20 km. Die ganz kleinen Rauchfähnchen sind die der vorausfahrenden Panzerkreuzer.:rauch:
Admiral Hipper
23.02.12, 18:09
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Royal Navy
- 9. April 1915 -
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_252.jpg (http://www.imgbox.de/)
Gespannt steht Admiral Jellicoe auf der Admiralsbrücke der HMS Iron Duke und wirft einen Blick auf die Flotte. Captain Kiddle von der 6th Cruiser Squadron hat noch nichts weiter von sich hören lassen, seit der Sichtmeldung um 6:18 Uhr. Dieser Dickkopf wird doch nicht wieder eigenmächtig handeln, wie vor Helgoland? Admiral Beatty von der Battlecruiser Fleet hatte ihn mehrmals vor diesem Mann gewarnt, aber die Navy braucht eben auch Haudegen von diesem Typ. Und bei der 6th Cruisersquadron mit vier, ehemals fünf, alten Panzerkreuzern konnte er nicht viel anstellen.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/98/John_Jellicoe_-_Project_Gutenberg_eText_16363.jpg/353px-John_Jellicoe_-_Project_Gutenberg_eText_16363.jpg
Da werden Jellicoes seine Gedanken von einem seltsamen Geräusche unterbrochen...
Grrrrrrrrrrrr...Grrrrrrrrrrrrrrr...
Schnell ist der Ursprung des Geräusches geklärt, es ist der Magen des Steuermanns.
Befehl an die gesamte Flotte: Frühstück austeilen! Es gibt Bacon and Egg.:D
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/37/Full_Ulster_fry.jpg/320px-Full_Ulster_fry.jpg
Nun endlich kommt der lange ersehnte Funkspruch von Captain Kiddle.
"Deutsche Flotte ändert Kurs nach Norden! Halte Fühlung."
Der Feind sucht also die Schlacht. Nun gut Gentlemen, alle Mann auf ihre Stationen. Erste Befehle verlassen die Brücke, die vorrausfahrenden Panzerkreuzer werden zusammengeführt, auch die 7th und 8th Battle Squadron werden schon jetzt in Kiellinie formatiert. Der Rest der Grand Fleet bleibt vorerst auf Kurs und in Dwarslinie.
Die Battlecruiser Fleet ändert den Kurs auf S. Auch hier vereinen sich die Panzerkreuzer. Dabei braust die HMS Argyll mitten durch die Linie der 2.10th Destroyer Flotilla. Doch das Manöver geht ganz wunderbar vonstatten.:)
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Während sich weiter im Norden die Schlachtflotten beginnen zu formieren, erkundet die 6th Cruiser Squadron was der Feind aufzubieten hat. Dabei kommen die vier Panzerkreuzer der feindlichen Schlachtflotte etwas zu nahe. Um 6:45 Uhr eröffnet der Feind das Feuer, die 6th CS läuft sofort nach Westen ab. Doch das Feuer der Hunnen liegt gut...:eek:
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_4112.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die beiden Panzerkreuzer HMS Leviathan und HMS King Alfred werden schon nach wenigen Salven getroffen. Während die HMS Leviathan einen Unterwassertreffer einstecken muss, entsteht auf der HMS King Alfred auf Höhe der vorderen 6" Kasematte, welche zerstört wird, ein hässliches Loch. Die Geschwindigkeit beider Schiffe wird aber kaum beeinträchtig, so dass der Verband bald außerhalb der Reichweite der feindlichen Großkampfschiffe ist. Captain Kiddle befiehlt darauf hin wieder Kurs S und entdeckt dabei eine interessante Sache. Die Predreadnoughts der Kaiserlichen Marine sind detachiert und laufen südlich der Hochseeflotte im Pulk der Kreuzer und Zerstörer mit.
6:55 Uhr
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Auf der HMS Patrol werden 17 deutsche Großkampfschiffe vom Dreadnought-Typ gezählt. Die Hochseeflotte ist also vollständig anwesend.
Kurz darauf folgt die 6th CS dem Feind nach Norden. Dabei werden einige Zerstörer auf große Distanz beschossen.
7:20 Uhr
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Der Feind ist bereits in Sichtweite der Grand Fleet, die Battlecruiser Fleet ist noch außerhalb und wird dem Feind in die Flanke fallen. Admiral Jellicoe will die Dwarslinie der Grand Fleet so spät als möglich auflösen um zur Kiellinie zu wechseln. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, entweder nach NO und anschließend nach O. Oder die Kiellinie nach SW bilden mit anschließender Kursänderung nach W. In beiden Fällen soll das T gekreuzt werden. Jellicoe favorisiert jedoch Kurs Ost, ansonsten könnte die Battlecruiser Fleet plötzlich ziemlich alleine dastehen. Außerdem würde dann der rechte Flügel der Flotte, der größtenteils aus den älteren Schlachtschiffen besteht, nicht ganz so im Fokus stehen.
Nach all der Planerei muss der Admiral aber an ein altes Sprichwort des deutschen Feldmarschall Helmut v. Moltke denken:
"Kein Schlachtplan überlebt die erste Feindberührung."
Die Royal Navy ist bereit! Alea iacta est!
Jeder ist von der Überlegenheit der Royal Navy überzeugt. Alleine die Übermacht...24 gegen 17 Schlachtschiffe. 8 gegen 7 Vordreadnoughts und 9 gegen 0 Schlachtkreuzer! Die Übermacht an Kreuzern und Zerstörern ist gar erdrücken! Die Royal Navy setzt sogar Seeflugzeugtender wie die HMS Engadine ein.
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God save the King!
Admiral Hipper
25.02.12, 10:40
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Bericht der Royal Navy
- 9. April 1915 -
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Um 7:35 Uhr entscheidet der Admiral die Kiellinie der Grand Fleet in die östliche Richtung zu bilden, da der Feind noch immer auf Kurs NO ist. Die 1st Division bleibt auf Kurs, die 2nd bis 6th Division schwenken um 90° nach Backbord um sich der 1st Division anzuhängen. Das nicht ganz einfache Manöver scheint gut zu laufen, doch was zum Teufel....
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Ausgerechnet das Flottenflaggschiff HMS Iron Duke kommt total vom Kurs ab und steuert genau auf die 4th Division zu. Wie konnte dass den passieren? Die 4th Division nimmt sofort Fahrt raus, um der HMS Iron Duke die Wende zu ermöglichen.
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Während sich im Hintergrund das Chaos bei der Grand Fleet anbahnt, gerät der Kreuzerverband unter Führung der HMS Natal in das konzentrierte Feuer der deutschen Schlachtflotte. Besonders auf dem zweiten Schiff, der HMS Cochrane entstehen im weiteren Verlauf schwere Schäden und Brände, die den Verband schließlich zwingen sich zur Grand Fleet hin abzusetzten.
Doch zurück zum Flaggschiff
Jetzt wird es Admiral Jellicoe zu bunt und er reißt das Kommando an sich:
"Ruder hart Backbord! Sofort!!":schrei:
Nur träge ändert das stolze Schiff die Richtung, doch auch auf der HMS Benbow haben sie die Gefahr erkannt. Der eben erst gegebene Befehl zur Reduzierung der Geschwindigkeit wird widerrufen. Volle Kraft voraus also nun. Eine gewaltige Rauchwolke verlässt die Schornsteine und das ganze Schiff beginnt zu zittern, als der Maschinentelegraph der HMS Benbow "Full" anzeigt.
Alle starren gespannt auf die beiden Kolosse....:eek:
Nur um wenige Meter passiert die HMS Iron Duke die Heckgallerie der HMS Benbow, puhh...Glück gehabt.
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Auch ein Blick zurück offenbart, das es dort recht knapp zugegangen ist. Die HMS Bellerophon konnte aber ohne größere Probleme ausweichen. Nach diesem Chaos ist endlich wieder Ordnung in der Linie und alle Schiffe folgen der 1st Division nach Südosten.
7:45 Uhr
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Die Hochseeflotte läuft noch immer NNO. Sehr gute Voraussetzungen um erfolgreich das T zu kreuzen. Die BCF ist auf westlichem Kurs und soll dem Gegner in den Rücken fallen, erstes Ziel sind daher die deutschen Predreadnoughts und Kreuzer, die hinter der Schlachtflotte laufen. Die 6th Cruiser Squadron greift weiterhin feindliche Zerstörer von Westen her an, kommt dabei aber immer wieder unter Feuer feindlicher Schlachtschiffe.
Da unsere Schlachtschiffe noch immer nicht in Reichweite sind, folglich der Gegner auch nicht, konzentrieren sich die Deutschen weiterhin auf unsere Panzerkreuzer. Der tapfere Verband um die HMS Shannon wird dabei übelst zugesetzt. Besonders die HMS Warrior muss einiges einstecken. Der Verband wird deshalb etwas zurückgezogen und soll sich im Schatten der Grand Fleet etwas ausruhen. Der Verband reit sich am Ende der Kiellinie der Schlachtflotte im Feuerlee für eine kleine Verschnaufpause ein.
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Da - ein neuer Funkspruch erreicht Admiral Jellicoe, er kommt von Captain Kiddle, 6th CS:
"Habe soeben die HMS King Alfred verloren!":eek:
HMS King Alfred
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4e/HMS_King_Alfred_%281901%29_IWM_Q_021420.jpg
Am 9. April 1915 150 km westlich von Lemvig durch eine gewaltige Explosion gesunken.
Duke of York
25.02.12, 12:46
Die Spannung ist fast unerträglich. Hier bahnt sich eine epische Seeschlacht an.
Weiter so! :top:
de Turenne
25.02.12, 12:49
Ihr macht es aber auch spannend! Wir freuen uns jeden Tag auf euer Update.
Wenn ihr es schafft die Hochseeflotte so wie geplant zu kreuzen dann "Gute Nacht" Kaiserliche Marine! Good Luck!
Admiral Hipper
25.02.12, 16:00
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Royal Navy
- 9. April 1915 -
8:01 Uhr
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Angespannt lässt sich Admiral Jellicoe die aktuelle Lage schildern. Die Grand Fleet ist auf auf Kurs SO, die Hochseeflotte läuft mit Kurs N bis NO direkt auf uns zu. Fast alle Schlachtschiffe haben inzwischen die Artillerie auf die Ziele gerichtet und vor vier Minuten hat die HMS Warspite mit ihren weitreichenden 15" Geschützen das Feuer eröffnet. Beatty mit seinen Schlachtkreuzern ändert seinen Kurs nach NW, um näher zur deutschen Flotte aufschließen zu können.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1315.jpg (http://www.imgbox.de/)
Immer mehr unserer Schlachtschiffe sind in Reichweite und eröffnen das Feuer. Die Führungsschiffe der Hochseeflotte liegen unter schwerem Feuer. Es wurden auch schon einige Treffer beobachtet.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1416.jpg (http://www.imgbox.de/)
Der immer noch nach Norden führende Kurs des Gegners lädt unsere Zerstörer gerade zu ein. Es wird ein Torpedoangriff befohlen. Die 1.4th und 2.4th Destroyer Flotilla nehmen Höchstfahrt auf und nähern sich dem Feind von Osten. Leider haben die eingesetzten Torpedos vom Typ 21 in Mk II (E) nur eine Maximalreichweite von 5030 Meter, dass bedeutet die Zerstörer müssen recht nahe ran.
Der Angriff will nicht recht gelingen, trotz guter Positionierung unserer Schiffe. Nur wenige Torpedos werden abgefeuert, denen der Feind geschickt nach Westen ausweicht. Den Zerstörern wird der Rückzug befohlen, der Zerstörer HMS Acasta bleibt schwer beschädigt zwischen den Linien liegen.
Die Grand Fleet hat inzwischen einen südlichen Kurs eingeschlagen und der Feind läuft immer noch nach Norden. Der Vorteil des Crossing-T ist vorbei, jetzt sieht es ganz nach einem Passiergefecht aus. Nun können auch die Deutschen ihre ganze Breitseite einsetzten.
Um 8:15 Uhr werden unsere Führungsschiffe schwer getroffen. Zuerst die HMS King Georg V, ein schwerer Treffer setzt Turm B außer Gefecht. Zum Glück kann die Munitionskammer schnell genug geflutet werden. Das Schiff ist weiterhin einsatzbereit. Wenige Minuten später trifft es die HMS Ajax. Schwere Brände wüten im Schiff und auf der Steuerbordseite gibt es große Wassereinbrüche, die derzeit sogar die Pumpenkapazität übersteigen. Das Schiff verlässt deshalb mit stark reduzierter Geschwindigkeit die Linie nach Osten.
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8:22 Uhr
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1718.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die Hochseeflotte ändert ihren Kurs, erneut sucht sie die direkte Annäherung mit Kurs Ost. Und so gerät nun verstärkt das Ende unserer Kiellinie in den Mittelpunkt des Geschehens. Dort greifen jetzt auch die 7th und 8th Division mit ihren Predreadnoughts der King Edward VII-Class Schiffen ins Gefecht ein. Die Schiffe haben zwar eine etwas eingeschränkte Kampfkraft, sind aber durchaus zäh im nehmen.
Der Feind hat aber ein anderes Ziel auserkoren. Erneut gerät das Kreuzergeschwader um die HMS Shannon ins Visier. Schwere Treffer werden auf den Panzerkreuzern HMS Defence, HMS Black Prince und besonders auf der HMS Warrior gezählt. Der Zustand ist kritisch. Noch viel schlimmer ist es auf der HMS Achilles. Schwere Feuer wüten im Schiff, das bereits Schlagseite macht. Zudem klemmt auch noch das Ruder!:eek:
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1614.jpg (http://www.imgbox.de/)
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/e/ee/Arthur_Calthorpe.jpg
In seiner Verzweiflung setzt Konteradmiral Gough-Calthorpe einen Funkspruch zum Flaggschiff ab:
"Unter schwerstem Feuer! Brauche dringend Unterstützung, Achilles außer Gefecht!"
Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten.
Jellicoe an CL Royalist, 1.4th und 2.4th Destroyer Flotilla:
"Bereitmachen zum Torpedoangriff! Voll einsetzten!"
Jellicoe an Gough-Calthorpe:
"Nach Nordosten absetzten. Grand Fleet folgt Battlecruiser Fleet nach Westen. Gott mit euch!"
In Gedanken versunken begann Jellicoe am weiteren Gefechtsverlauf zu zweifeln. Die HMS Ajax war schwer beschädigt, ebenso wie die HMS Archilles. Äußerst fraglich ob diese Schiffe noch zu retten waren. Die restlichen Panzerkreuzer Gough-Calthorpes waren in schwerer Bedrängnis. Der Panzerkreuzer HMS King Alfred war bereits verloren. Und der Gegner?
Viele Schiffe waren beschädigt, schienen aber noch voll einsatzbereit.
Admiral Hipper
26.02.12, 13:44
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Royal Navy
- 9. April 1915 -
Der Befehl ist gegeben, die tapferen Männer stürzen sich auf den Feind. Torpedos los! Auch die Kreuzergruppe um die HMS Royalist nähert sich auf wenige tausend Meter und feuert mehrere Torpedos. Die deutsche Linie wird ein weiteres mal durcheinander gewirbelt. Ob auch Treffer dabei waren konnte im Eifer des Gefechts leider nicht beobachtet werden, ist aber durchaus möglich. Der Flottillenführer HMS Faulkor geht verloren, die HMS Paragon läuft mit klemmendem Ruder nur noch im Kreis und wird von der deutschen Artillerie zusammen geschossen. Aber Konteradmiral Gough-Calthorp hat etwas Luft und kann sich mit seinen Panzerkreuzen nach Norden absetzten.
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Die HMS Achilles kann dies leider nicht mehr retten. Die Schäden waren einfach zu groß und außerdem konnte sich das Schiff wegen klemmendem Ruder nicht mehr absetzten. Um 8:40 Uhr beginnt das stolze Schiff zu sinken. Die anderen Panzerkreuzer laufen unter schwerem Beschuss im Hintergrund ab.
HMS Achilles
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/89/HMS_Achilles_LOC_LC-DIG-ggbain-17128.jpg/640px-HMS_Achilles_LOC_LC-DIG-ggbain-17128.jpg
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Am anderen Ende des "Schlachtfeldes" im Süden greift nun auch Admiral Beatty endlich mit seinen Schlachtkreuzern in das Gefecht ein. Die deutschen Predreadnoughts werden ins Visier genommen. Aber auch Beatty wird beschossen, doch die alten 28cm Geschütze des Feindes haben nur geringe Durchschlagkraft. Um der Grand Fleet das Aufschließen zu ermöglichen wird die Geschwindigkeit auf 15 Knoten reduziert.
8:43
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Lagebesprechung auf der HMS Iron Duke:
"Admiral, die Panzerkreuzer von Konteradmiral Gough-Calthorp sind aus dem gröbsten heraus. Doch nun gerät die 7th und 8th Division am Ende der Kiellinie verstärkt ins Visier. Außerdem schafft es die HMS Ajax nicht sich vom Feind zu lösen und wird bald wieder in Reichweite des Feindes sein. Admiral Beatty bekämpft alte deutsche Schlachtschiffe im Süden."
"Hmm, nicht gut. Die 1.2nd und 2.2nd Destroyer Flotilla sollen sich ans Ende der Linie setzen und den Feind abdrängen. Die brauchen Luft da hinten. Captain Kiddle soll sich mit der 6th CS von Westen annähern. Und Beatty soll endlich Druck machen, außerdem beabsichtige ich bald einen westlichen Kurs..."
"DECKUNG SIR!!"
Wums, da Schlägt eine Granate auf der Iron Duke ein. Die Granate durchschlagt den Seitenpanzer und die Zitadellpanzerung um schließlich im vorderen Steuerbord-Torpedobreitseitenraum zur Explosion zu kommen. Das Torpedorohr ist zerstört, 21 Mann sind tot und die Splitter sind bis auf die Admiralsbrücke geflogen. Nachdem festgestellt wurde, dass dort alle wohlauf sind, geht die Besprechung weiter.
Was für ein unsportliches Verhalten, sich aus der Reihe dieser prächtigen Schiffe ausgerechnet das Flaggschiff auszusuchen.
"...also, ich beabsichtige bald Kurs West zu laufen, um wieder die volle Breitseite auf die Hochseeflotte richten zu können. Die Führungsschiffe sollen sich inzwischen um die feindlichen Predreadnoughts kümmern."
"Aye, aye Sir!"
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Obwohl der Admiral nicht ganz zufrieden damit ist, dass sich ein Großteil der Flotte nun auf die Predreadnoughts einschießt, lassen sich die Ergebnisse sehen. Die beiden Schlachtschiffe Schleßien und Schleswig-Holstein werden regelrecht zusammengeschossen, die Hannover schwer beschädigt.
Aber auch unseren eigenen Predreadnouhts ergeht es nicht besser. Schwer angeschlagen müssen immer mehr Schiffe die Linie verlassen. Schließlich verlässt die 7th Division mit der HMS King Edward VII die Kiellinie der Grand Fleet um etwas Raum zum Feind zu gewinnen. Im weiteren Verlauf wird es nur noch der HMS King Edward VII wieder gelingen, Anschluss zur Grand Fleet zu finden.
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Da - eine große Explosion im Nordwesten der Grand Fleet. Nach genauerer Beobachtung wird dort eine Lücke festgestellt, wo vorher noch das deutsche Flaggschiff Friedrich der Große war. Die Feind ist ab sofort führungslos, aber nicht minder verbissen als vorher.
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Bei der Battlecruiser Fleet kommt etwas Unruhe in die Linie. Die 2.1st Destroyer Flotilla ist im Wege, die Schlachtkreuzer drehen eine Runde nach Osten um Anschließend wieder nach Westen zu laufen. Das hat aber auch sein gutes, die Grand Fleet findet endlich Anschluss.
Um 8:53 Uhr muss die Royal Navy einen weiteren herben Schlag einstecken. Die HMS Commonwealth sinkt durch Explosion der Munitionskammer. Dabei war die HMS Commonwealth neben der HMS King Edward VII eines der wenigen Schiffe der 7th Division, die bis zu diesem Zeitpunkt nur geringe Schäden hatten.
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Zwei Minuten später wird auch die HMS Colossus schwer getroffen. Verdammt...
There seems to be something wrong with our bloody ships today!
Ein ordentlicher Treffer und das war es! Sofort brechen im ganzen Schiffe Brände aus, die kaum mehr zu löschen sind. Das Schiff verlässt die Linie, um wenigstens der HMS Hercules nicht im Wege zu stehen.
Erst jetzt sind die vor gut 10 Minuten angeforderten 1.2nd und 2.2nd Destroyer Flotillas am Ende der Kiellinie und beginne mit der Angriffsvorbereitung. Von beiden Seiten greifen sie die Hochseeflotte frontal an und wollen jene in die Zange nehmen. Wieder gerät die deutsche Linie ordentlich durcheinander und wieder verlieren wir Schiffe. Der Flottillenführer HMS Swift wird ebenso wie der Zerstörer HMS Martin irreparabel beschädigt.
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Während die Zerstörer einen nach dem anderen Angriff fahren sinkt um 9:07 Uhr die HMS Ajax, die inzwischen auch wieder vom Feind beschossen wurde, als gerade ein Funken Hoffnung aufgekommen war, das Schiff doch noch retten zu können.
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Um 9:17 Uhr lässt sich Admiral Jellicoe erneut eine Übersicht erstellen:
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Die Grand Fleet sowie die Battlecruiser Fleet sind jetzt auf Kurs NW gegangen, um der von Norden folgenden Hochseeflotte noch einmal die volle Breitseite zuwenden zu können. Der Feind will noch nicht aufgeben, mehrere Schiffe wie die Kaiser und die Großer Kurfürst sind bereits angeschlagen. Trotzdem ist es fast unglaublich was diese Schiffe aushalten. Da wird man auf britischer Seite glatt neidisch. Bei dem an der Spitze fahrenden Schlachtschiff König scheinen alle schweren Geschütztürme zerstört oder beschädigt zu sein.
Eigentlich möchte sich der Admiral nun eher absetzten, nach genauerer Überlegung kommt er aber davon ab denn:
-wie soll er vor seinen König und den First Sealord treten und die hohen Verluste bei solch geringen Feindverlusten erklären.
-die deutsche Flotte ist angeschlagen, während der Großteil der Grand Fleet noch nahezu unbeschädigt ist. Aber das Ende der Kiellinie ist angeschlagen und hat kaum mehr Munition.
-die deutsche Flotte scheint gar nicht an einen Rückzug zu denken, daher wird ein Absetzen eh schwierig. Also...
Gentlemen, die Stunde der Entscheidung beginnt jetzt!
Aber wie sieht es bei den zurückgebliebenen Schiffen aus?
Die Reste der 7th und 8th Division sowie die HMS Colossus befinden sich in einer äußerst ungünstigen Position östlich des Feindes. Wirklich Hoffnung besteht nur für die HMS Africa, die HMS Hibernia, HMS Britannia, HMS Colossus und HMS Hindustan sind so gut wie verloren.
Bei der HMS Warrior und HMS Dominion besteht noch geringe Hoffnung.
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Beide Schiffe haben mit extremen Wassereinbrüchen zu kämpfen und machen auch schon Schlagseite. Die Schäden an den Antriebsanlage senken zudem die Pumpenkapazität. Auf der HMS Warrior sind noch nicht alle Brände gelöscht. Die Schadenskontrolle ist bereits extrem niedrig, aber wenigsten sind beide Schiffe aus dem Gefahrenbereich des Feindes entkommen. Es kann sich also alles auf die Schadenskontrolle konzentrieren.
Kurs Nordwest!
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"There is something wrong with this bloody ships!" Admiral Jellicoe darf sich glücklich schätzen, dass bisher seine Schlachtkreuzer nicht in schweres Feuer geraten sind! Wenn schon englische Schlachtschiffe dem deutschen Feuer so zum Opfer fallen, dann "Gute Nacht Battle Cruiser Fleet!" Das englische Schlachtkreuzer empfindlich auf Beschuss reagieren wusste schon Admiral Sturdee vor den Falklands!
Aber ein hervorragender AAR! Ich bin schon sehr gespannt auf den weiteren Verlauf des Gefechts! Tageslicht ist noch genug vorhanden!
Sharpe
von Reuter
26.02.12, 21:53
War das ein 15'' Treffer, der die SMS Friedrich der Große in Sekunden so zerfetzt hat? Bei den Deutschen Schiffen ist sowas eher selten :(
Ich kenne ja das Spiel und weiß, das bei solchen Entscheidungsschlachten das allergrößte Problem der Munitionsbestand ist.... Muß schon gespart werden und wie sieht der Munbestand aus?
Ansonsten sehr interessanten Gefecht, mit den Kiellinien der großen Pötte kann die KI recht gut, hoffe das mit den Zerstörern und Kreuzern wird irgendwann man besseres Verhalten nachgepatched.
Admiral Hipper
27.02.12, 11:53
War das ein 15'' Treffer, der die SMS Friedrich der Große in Sekunden so zerfetzt hat? Bei den Deutschen Schiffen ist sowas eher selten :(
Ich weiß es nicht, die Zielzuweisung habe ich nur selten im Blick. Auch nicht die der HMS Warspite, dem einzigen 15" Schiff der Royal Navy.
Ziemlicher Stress, man muss glatt aufpassen nichts zu verpassen...
Die Grundeinstellung für Munitionsexplosion ist übrigens bei britischen und deutschen Schiffen gleich, es kann also auf beiden Seiten passieren. Nur mit der Einstellung der kritischen Treffer "Fahrlässiger Umgang mit Munition" auf AN, wie es bei mir ist, ist die Wahrscheinlichkeit beim Briten höher.
Die schlechten britischen Panzergranaten sind übrigens auf AUS, trotzdem sind die deutschen Schiffe zäh ohne Ende.:eek: Es macht sich deutlich das fehlen mehrerer 15" Schiffe bemerkbar. Erst die sind ein überlegener Gegner für die Deutschen.
von Reuter
27.02.12, 13:45
Die Einstellung mit dem 'fahrlässigen Umgang mit Munition' betrifft nur die Schlachtkreuzer der Briten:
Durchschlägt eine deutsche Granate den Turm eines britischen BCs, kommt es mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu diesem Korditflash, der bis runter in die Turmmunikammer geht, diese entzündet, und das Schiff zerfetzt. Das soll die Praxis auf britischen BCs betreffend des übermässigen Stapelns von Treibladungen im Turm und der mangelnden Abschirmung zwischen Turm und Turmdepot wiederspiegeln. Beatty allein hatte dieses Verfahren in seiner BC-Fleet eingeführt, um die Feuergeschwindigkeit deutlich zu erhöhen und sich davon Vorteile versprochen. Um eine schnelle Schussfolge zu ermöglichen, wurde das Verfahren, die Munition von der Kammer in den Turm zu bringen, vereinfacht und es wurde zusätzlich Munition auf Vorrat im Turm gestapelt....boom.
Bei allen anderen Schiffen passiert nix, wenn der Turm zerballert wird....ausser das der Turm eben ausfällt. Britische BBs, deutsche Schiffe sowieso, hatten das Problem nicht. Pro Schuss/Salve wurde nur exakt die Menge an Ballen mit Treibladung in den Turm verbracht, die zum Laden nötig waren. Darüber hinaus wurde nix gestapelt. Zwischen Turmkammer und Turm war immer eine geschlossene Abschirmung vorhanden.
--------------------------
Darüber hinaus gibt es aber noch 'normale' direkte Treffer in die Munitionskammern. Im Vergleich zu Turmtreffern sind diese bei schweren Schiffen sehr selten, da die Panzerung in dem Bereich viel höher ist als bei einem Turm und da die Trefferzone kleiner ist. Im Prinzip kann jedes Schiff einer Explosion sofort erliegen, wenn es schwer genug beschossen wird. Immer wieder zu beobachten, wenn schwere Kaliber in ungepanzerte Kreuzer usw. einschlagen. Und unabhängung von der Option zum Umgang mit Munition.
Admiral Hipper
27.02.12, 14:40
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Royal Navy
- 9. April 1915 -
Noch einmal wendet die Grand Fleet, nun vereint mit der Battlecruiser Fleet, ihre gesamte Breitseite gegen den Feind. Auf einigen Schiffen ist bereits die Munition knapp, besonders auf den achternen Türmen, da uns die deutsche Flotte fast ausschließlich hinterher gelaufen ist.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1104.jpg (http://www.imgbox.de/)
Das Ergebnis lässt sich sehen und stimmt den Admiral zufrieden - die Prinzregent Luitpold explodiert. Auch die 6th CS von Captain Kiddle hat sich von Westen an die Hochseeflotte herangeschlichen und die alten Knotter-Class Zerstörer wagen einen Torpedoangriff, hah...dieser verwegene Hund schreckt wirklich vor nichts zurück.
Ein ums andere mal gerät die deutsche Linie durcheinander. In diesem Chaos findet ein Torpedo sein Ziel, nämlich das Schlachtschiff Markgraf. Die Markgraf wurde ja bereits in der Nacht von den Zerstörern der 6th CS erfolgreich torpediert. Das Schiff hat moderate Schäden, scheint sich aber davon nicht wirklich beeindrucken zu lassen.:eek:
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_318.jpg (http://www.imgbox.de/)
Nach diesen Erfolgen beginnt ab 9:23 Uhr eine schwere Zeit für die Royal Navy. Viele der bereits angeschlagenen Schiffe gehen verloren.
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Um 9:23 Uhr versinkt die HMS Hibernia...
...und um 9:24 Uhr kommt ein kurzes "SOS" über den Äther. Gekommen ist es von der 6th CS, doch bis Admiral Jellicoe sein Fernglas darauf richtet ist vom Flaggschiff, dem Panzerkreuzer HMS Leviathan nichts mehr zu sehen. Mit seinem Schiff geht auch Captain Kiddle unter.
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http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_6113.jpg (http://www.imgbox.de/)
Zwei Minuten später kentert die HMS Britannia, der wiederum...
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_7111.jpg (http://www.imgbox.de/)
...drei Minuten später die HMS Colossus folgt. Das sind die bittersten Momente im Leben eines Admirals. Alle Matrosen senden einen letzten Gruß an die Kameraden.
FÜR KÖNIG UND VATERLAND!!!
Um 9:30 Uhr, die Flotte ist immer noch auf Kurs NW, kommt der Feind schon wieder aggressiv heran und sucht die extreme Annäherung. Das will Jellicoe aber unbedingt vermeiden und so staffelt sich die gesamte Flotte mit Kurs West ab. Die Entfernung zum Feind steigt langsam wieder, auch weil die deutsche Flotte wegen Gefechtsschäden inzwischen der britischen an Geschwindigkeit unterlegen ist. Leider können jetzt nur noch die achternen Geschütze eingesetzt werden.
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Um 9:38 rafft die See auch die HMS Dominion dahin. Die Wassereinbrüche waren einfach zu hoch. Das Schiff lag immer tiefer, bis das Wasser schließlich durch die Kasematten ungebremst ins Innere des Schiffes floss.
Da inzwischen die Hochseeflotte ebenfalls auf Kurs West ist, ergibt sie dür die 1.4th Destroyer Flotilla eine gute Chance zum Torpedoangriff, welche sofort genutzt wird. Es beginnen nun intensive Angriffe unserer Zerstörer, in dessen verlauf folgende Zerstörer verloren gehen: HMS Phoenix, HMS Tigress, HMS Leopard, HMS Sandfly sowie die HMS Ferret. Die HMS Lizard bekommt einen Treffer in die Ruderanlage. Das Schiff läuft gezwungenermaßen auf Kurs 151 nach Südosten davon. Der Kurs führt aber zum Glück vom Gegner weg. Ca. 30 Minuten später ist das Ruder wieder klar und die HMS Lizard folgt der Flotte nach Westen.
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Wieder müssen die deutschen Schlachtschiffe ausweichen, darunter sind schon mehrere mit moderaten Schäden, wie die Großer Kurfürst und die Kaiserin.
Und eben diese Kaiserin trifft gegen 9:58 Uhr ein Torpedo. Und was passiert...nicht viel. Der Admiral und sein Stab zeigen sich geschockt über die Standhaftigkeit der deutschen Schlachtschiffe.
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Eben diese Standhaftigkeit wird auf den britischen Schiffen schmerzlich vermisst. Der Panzerkreuzer Warrior muss um 9:52 Uhr aufgegeben werden. Alle Rettungsversuche sind fehlgeschlagen.
Um diese Zeit geht auch ein weiteres Schlachtschiff verloren, die HMS Superb sinkt durch Explosion der Munitionskammer. Das 1909 in Dienst gestellte Schlachtschiff der Bellerophon-Class gehört glücklicherweise nicht mehr zu den modernsten Dreadnoughts.
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10:03
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Während sich die Grand Fleet immer noch nach Westen hin abstaffelt, befiehlt Admiral Beatty den Schlachtkreuzern eine Kursänderung nach NNO. Nun kann die volle Breitseite eingesetzt werden. Die südlich der Grand Fleet stehenden 2.10th und 1.1st Destroyer Flotillas werden zum finalen Torpedoangriff herangezogen. Damit sind dann aber auch bald die Torpedoreserven verschossen.
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Auch die deutschen Schlachtschiffe können explodieren, wie nun die König Albert. Es scheint fast die einzige Möglichkeit zu sein diese Monster unter die Wasseroberfläche zu bringen.
Wenige Minuten später sind unsere Zerstörer heran und beginnen sogleich mit den Angriffsvorbereitungen. Da uns die Hochseeflotte stets hinterher läuft ist nahezu perfekt für die Positionierung. Dennoch gelingt nicht jeder Anlauf, und um unnötige Verluste oder Verschwendung an Torpedos zu vermeiden werden auch immer wieder Angriffe abgebrochen.
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30km westlich des bisherigen Geschehens haben die 1st und 2nd Light Cruiser Squadrons endlich den leichten Kreuzer Stuttgart eingeholt. Gegen die 8 modernen Kreuzer hat die Stuttgart keine Chance und ist bald drauf zusammengeschossen.
Die Battlecruiser Fleet, die der feindlichen Schlachtflotte inzwischen recht nahe gekommen war, fährt nach einer Gefechtskehrtwende erst nach Südwesten, dann nach direkt nach Westen. Die HMS Tiger feuert aber nochmals eine gewaltige Salve zum Feind hinüber.
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Um 10:29 Uhr wird der Untergang des deutschen Schlachtschiffes Hannover beobachtet. Das Schiff war bereits um 9 Uhr mit schweren Schäden davon gelaufen.
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Die letzten Reserven an Zerstörern werden aufgefahren. Der eine oder andere Torpedotreffer könnte manchem deutschen Schiff den Rest geben. Das Gute kommt bekanntlich zum Schluss, also werden erst jetzt die modernen Zerstörer der M-Class der 2.10th Destroyer Flotilla eingesetzt. Eine Wand aus Torpedos braust dem Feind entgegen. Was für ein Bild!
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Doch leider ist die Reichweite von knapp über 5000 Meter ungenügend, wie wir jetzt erfahren. Die Reichweite genügt nicht um den ausweichenden Schiffen hinterher zu laufen.:schrei:
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Um 10:43 Uhr ist ein weiteres Opfer zu beklagen. Die HMS Hindustan sinkt. Das Schiff war letztendlich Opfer der nicht unter Kontrolle zu bringenden Brände geworden. Dabei waren die Wassereinbrüche nicht dramatisch.
Da - eine neue Meldung an den Admiral:
Der Feind dreht ab!! Nach Osten!
Sofort wird eine Besprechung angesetzt.
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Irgend etwas muss den deutschen Admiral zum Abbruch des Gefechts gezwungen haben. Einige Schiffe sind moderat beschädigt, aber auch die Munition dürfte beim Feind ebenfalls knapp sein.
Auch einige unserer Schiffe haben keine Munition mehr, es sind aber durchaus noch Reserven vorhanden. Gentlemen, wir drehen den Spieß nun um.
Funkspruch an alle:
Kurs Ost, Verfolgung der Hochseeflotte aufnehmen. Admiral Beatty übernimmt Führung mit Battlecruiser Fleet!
Auch das Randgeschehen soll nicht ganz unerwähnt bleiben.
-Die angeschlagene HMS Africa mit einigen leichten Kreuzern im Anhang steuert nach Nordwesten. Der Verband hat die Gefahrenzone noch nicht ganz verlassen, besonders nach der Wende des Feindes nach Osten.
-Der Zerstörer HMS Lizard ist nach repariertem Ruderschaden auf Kurs West.
-Die Panzerkreuzer von Konteradmiral Gough-Calthorpe um die HMS Shannon sind schwer angeschlagen. Besonders die HMS Defence. Eine weitere Gefechtsberührung ist nicht zu empfehlen.
-Die Stuttgart im Westen wird noch von der 1st und 2nd LCS bekämpft, wird aber bald sinken.
-Die Frauenlob wird von drei Panzerkreuzern um die HMS Roxbourgh verfolgt, ist aber vermutlich nicht mehr zu erreichen.
Admiral Hipper
27.02.12, 14:47
Die Einstellung mit dem 'fahrlässigen Umgang mit Munition' betrifft nur die Schlachtkreuzer der Briten:
Durchschlägt eine deutsche Granate den Turm eines britischen BCs, kommt es mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu diesem Korditflash, der bis runter in die Turmmunikammer geht, diese entzündet, und das Schiff zerfetzt. Das soll die Praxis auf britischen BCs betreffend des übermässigen Stapelns von Treibladungen im Turm und der mangelnden Abschirmung zwischen Turm und Turmdepot wiederspiegeln. Beatty allein hatte dieses Verfahren in seiner BC-Fleet eingeführt, um die Feuergeschwindigkeit deutlich zu erhöhen und sich davon Vorteile versprochen. Um eine schnelle Schussfolge zu ermöglichen, wurde das Verfahren, die Munition von der Kammer in den Turm zu bringen, vereinfacht und es wurde zusätzlich Munition auf Vorrat im Turm gestapelt....boom.
Bei allen anderen Schiffen passiert nix, wenn der Turm zerballert wird....ausser das der Turm eben ausfällt. Britische BBs, deutsche Schiffe sowieso, hatten das Problem nicht. Pro Schuss/Salve wurde nur exakt die Menge an Ballen mit Treibladung in den Turm verbracht, die zum Laden nötig waren. Darüber hinaus wurde nix gestapelt. Zwischen Turmkammer und Turm war immer eine geschlossene Abschirmung vorhanden.
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Darüber hinaus gibt es aber noch 'normale' direkte Treffer in die Munitionskammern. Im Vergleich zu Turmtreffern sind diese bei schweren Schiffen sehr selten, da die Panzerung in dem Bereich viel höher ist als bei einem Turm und da die Trefferzone kleiner ist. Im Prinzip kann jedes Schiff einer Explosion sofort erliegen, wenn es schwer genug beschossen wird. Immer wieder zu beobachten, wenn schwere Kaliber in ungepanzerte Kreuzer usw. einschlagen. Und unabhängung von der Option zum Umgang mit Munition.
Ah, danke. Das wusste ich noch nicht. Ich dachte immer das betrifft auch die Schlachtschiffe, da die gerne auch mal öfters explodieren als ihre deutschen Gegenstücke.
Dieser Korditflash ist aber auch auf deutschen Schiffen vorgekommen. Zum Beispiel auf der Seydlitz während der Doggerbankschlacht. Nur mit Glück ist das Schiff nicht explodiert. Danach wurde die Munitionsförderung technisch verändert, so dieses Rückbrennen in die Munitions- oder Pulverkammer nicht mehr geschehen konnte.
Das ganze hat also nicht unbedingt was mit höherem Vorrat an Munition im Turm zu tun.
Duke of York
27.02.12, 14:55
Was für ein Gemetzel! :D
de Turenne
27.02.12, 15:26
Herr Admiral, mit Verlaub, sie sind ein Schlächter! :D
Was nun folgen muss ist die komplette Vernichtung der Hochseeflotte. Sonst brauchen sie sich gar nicht nach England zurücktrauen! AK den Jerrys hinterher! Irgendwann müssen diese Biester doch auch mal sinken.
Duke of York
27.02.12, 15:30
Werter Admiral,
könntet Ihr bitte für die jeweilige Seite einen Überblick geben über die noch einsatzbereiten und in Einsatzreichweite befindlichen BB und BC?
von Reuter
27.02.12, 16:50
Uff, was für eine Schlacht.....da geht ja einiges drauf....trotzdem können die Briten das Gefecht strategisch gewinnen, auch wenn sie taktisch hier mehr Verluste haben würden.
Den modernen Neubauten, die da noch kommen werden, sei dank.
Headhunter
28.02.12, 11:19
:eek:
Wir können uns unseren Vorrednern nur anschließen....was für eine Schlacht!
Ist es eigentlich realistisch, dass die deutschen Schiffe so zäh sind??
Gefühlt liegt das Verhältnis der Verluste bei ungefähr 5:1 zu Gunsten der Deutschen....
Alith Anar
28.02.12, 12:49
Gibt es da noch mal eine zusammenfassung in Zahlen.
Ich hab definitiv die übersicht verloren, was alles gesunken ist und was nicht mehr.
von Reuter
28.02.12, 15:28
:eek:
Wir können uns unseren Vorrednern nur anschließen....was für eine Schlacht!
Ist es eigentlich realistisch, dass die deutschen Schiffe so zäh sind??
Gefühlt liegt das Verhältnis der Verluste bei ungefähr 5:1 zu Gunsten der Deutschen....
Naja 5 zu 1 wird es nicht werden, dazu sind die kaiserlichen in dem Gefecht zu sehr in der Unterzahl....
Aber sonst kommt das schon so hin, schaut man sich mal den realen Verlauf des ersten Weltkriegs an: An Großkampfschiffen hat das Deutsche Reich einen Schlachtkreuzer verloren, sowie eine altes Schlachtschiff (Pre-Dreadnought).
Dabei hat die kaiserliche Flotte einiges mitgemacht.... einige Seeschlachten, Kollosionen, auf Minen aufgelaufen, torpediert und sonstwie getroffen. Aber so leicht sinken deutsche Schiffe nun mal nicht. Die SMS Bayern ist z.B. bei den Operationen im Golf von Riga auf eine russische Seemine gelaufen. Das Schiff musste nur kurz in die Werft. Auch der Schlachtkreuzer Goeben ist im Mittelmeer auf eine Mine glaufen, ohne zu sinken.
Im Vergleich dazu haben die Briten gleich mehrere Schlachtschiffe an Minen verloren. Und so zieht es sich wie ein roter Faden durch den ganzen Krieg....auch durch den 2. Weltkrieg.... Britenschiffe halten allesamt nicht sehr viel aus. Und tendierten schon immer dazu bei geringstem Beschuss sofort zu explodieren oder sonst wie verloren zu gehen. Einfach miese Qualität in der Konstruktion und im Material. Nichtmal ordentliche Granaten konnten sie produzieren. Dazu auch die immer wieder vorkommende fahrlässige Lagerung an Munition ... vom ersten Weltkrieg bis hinein in den Zweiten....alleine deswegen haben sie schon ne kleine Flotte verloren.
Gesamt betrachtet haben die Briten im ersten Weltkrieg 13 Schlachtschiffe und 3 Schlachtkreuzer verloren. Eine komplette Flotte, wenn man so will...die Hochseeflotte hatte da auch nicht viel mehr an Großkampfschiffen^^ Addiert man noch die Franzen dazu, wird die Bilanz noch schlechter...
Admiral Hipper
28.02.12, 16:18
Was nun folgen muss ist die komplette Vernichtung der Hochseeflotte. Sonst brauchen sie sich gar nicht nach England zurücktrauen! AK den Jerrys hinterher! Irgendwann müssen diese Biester doch auch mal sinken.
Wir fürchten uns bereits ein wenig vor der Rückkehr nach England...;)
könntet Ihr bitte für die jeweilige Seite einen Überblick geben über die noch einsatzbereiten und in Einsatzreichweite befindlichen BB und BC?
....trotzdem können die Briten das Gefecht strategisch gewinnen, auch wenn sie taktisch hier mehr Verluste haben würden.
Gibt es da noch mal eine Zusammenfassung in Zahlen.
Ich hab definitiv die übersicht verloren, was alles gesunken ist und was nicht mehr.
Nicht nur Ihr, werter Alith Anar.:D
Der Admiralstab wird für seine Majestät King Georg V, nach Ende der Schlacht und Rückkehr der Flotte einen große Übersicht und ein Résumé verfassen. Vorausgesetzt die Schlacht findet irgendwann ein Ende.
Die Royal Navy wird ihre Strategie wohl verändern müssen.
Ist es eigentlich realistisch, dass die deutschen Schiffe so zäh sind??
Selbst Admiral Jellicoe ist geschockt über die Standfestigkeit der deutschen Schiffe. Es wurde bereits ein gutes Stück weitergespielt und ich sag nur so viel, es kommt noch besser...:facepalm:
O je, wenn jetzt auch noch die englischen Schlachtkreuzer unter Beschuss kommen, dürfte auf den Liegeplätzten der Battle Cruiser Fleet viel Platz sein!
Und ja, die deutschen Schiffe sind widerstandfähiger als die englischen. Als die Entscheidung fiel, wie die Deutschen ihre Schlachtkreuzer bauen sollten hieß die Entscheidung: "Battleship-Cruisers" anstelle von "Cruiser-Battleships" d.h. Schiffe mit mehr Panzerung und Standfestigkeit als Schiffe mit mehr Feuerkraft. Die Geschichte bewies, die deutsche Entscheidung war die bessere! Das gilt für 1914, genauso für 1915, 1916 und 1941!
Sharpe
Admiral Hipper
28.02.12, 19:48
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Bericht der Royal Navy
- 9. April 1915 -
Beatty an Jellicoe:
"Nehme Verfolgung mit maximaler Geschwindigkeit auf. Neuer Kurs NO, 25 kn. Munitionsreserven bereits knapp."
Jellicoe an Beatty:
"Verstanden. Grand Fleet folgt mit Kurs O bis NO, 20 kn. Hochseeflotte muss verlangsamt werden, um aufschließen zu können. Nochmals alle Kräfte einsetzten!"
Die Royal Navy nimmt jetzt also die Verfolgung der deutschen Hochseeflotte auf. Während die Schlachtkreuzer recht schnell an den Feind herankommen, muss sich die Grand Fleet Meter um Meter heran kämpfen.
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Bei der 3rd Division verliert der Kommandant der HMS Warspite schließlich die Nerven und zieht an den anderen Schlachtschiffen mit 24 Knoten vorbei. Sogar die alte HMS Dreadnought ist noch für 21 Knoten gut. Und so setzt sich der Verband in Unserer voller Wissenheit des Speed-Bugs (langsamere Schiffe ziehen im Verband bis zu einer bestimmten Grenze mit) an die Spitze, ganz nach dem Motto des Empires und Titels dieses AARs:D:
Right or wrong - my country!
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Die Battlecruiser Fleet, die inzwischen im Gefecht mit den vier deutschen König-Klasse Schlachtschiffen steht hat sich aufgestaffelt um die geringere Reichweite der 12" Geschütze ausgleichen zu können. Zwar werden auf den feindlichen Schiffen einige Treffer erzielt, doch Trefferquote ist insgesamt beschämend niedrig.
Das Feuer wird aber auch durch Munitionsmangel eingeschränkt, die HMS Queen Mary, die hinter der HMS Lion fährt, hat schon lange keine Munition mehr. Das stolze Schiffe bleibt dennoch in der Linie.
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Der Kreuzerverband um die HMS Royalist hat die Geleitsicherung des Schlachtschiffes HMS Africa, welches inzwischen sicher ist, abgebrochen und nähert sich von Norden der feindlichen Linie. Ein Torpedoangriff soll der Grand Fleet das schnellere Aufschließen ermöglichen.
Doch erst einmal kommt es wieder anders. Obwohl die Battlecruiser Fleet nur unter äußerst sporadischem Feindfeuer ist, wird die HMS Invincible tödlich in die Munitionskammer getroffen. Das Schiff sinkt innerhalb weniger Minuten.
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Dieser Schock ist noch nicht ganz verdaut, als in die deutsche Linie plötzlich Bewegung gerät. Die Torpedos der HMS Royalist sind also im Zielgebiet. Gespannt wird die feindliche Linie beobachtet ob irgendwelche Treffer zu sehen oder gar zu hören sind. Die Linie scheint wild durcheinander - da passiert es! Die König rammt das Heck der Markgraf. Die Freude währt nur kurz, bald laufen beide Schiffe wieder mit 16 Knoten oder mehr.:schrei:
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Im Süden schließen die Panzerkreuzer von Captain Blackett derweil zu den deutschen Nassau Schlachtschiffen auf, die vom Rest der Flotte etwas abseits fahren. Da vom Gegner keinerlei Gegenfeuer kommt, erhält Captain Blackett vom Flaggschiff HMS Iron Duke folgenden Funkspruch:
"Näher ran!! Feind wahrscheinlich ohne Munition."
Auf nähere Distanz können die 9.2" Geschütze eventuell die Panzerung durchbrechen, einige Brände können schon jetzt auf den deutschen Schiffen beobachtet werden.
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Ab 12:45 Uhr ist auch endlich die 3rd Division in Reichweite zu den König-Schlachtschiffen. Gewaltige Salven verlassen die HMS Warspite. Die HMS Dreadnought hat ihre Geschütztürme nur zur Täuschung auf den Feind gerichtet, doch auch dem Gegner wird bald auffallen, dass schon lange kein Schuss mehr daraus gekommen ist. Die Munition ist aus.
Von Norden her werden immer wieder Torpedoangriffe durch unsere leichten Kreuzer ausgeführt, da die Zerstörer fast alle Torpedos verschossen haben. Um 12:53 Uhr geht der Angriff richtig schief, die HMS Bellona wird von gleich zwei eigenen Torpedos getroffen!:eek: Die massiven Flutungen können aber bald eingedämmt werden. Die leichten Kreuzer der Royal Navy sind von ganz hervorragender Qualität, was ja nicht von allen Schiffstypen behauptet werden kann. Mit 19 Knoten verlässt die HMS Bellona den Schauplatz des Geschehens in Richtung Westen.
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13:06 Uhr
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Der stetige Ostkurs hat uns bereits nahe an die Küste Dänemarks gebracht als die deutsche Flotte plötzlich beginnt den Kurs zu wechseln. Und zwar nach Westen!:eek:
Besonders brenzlig wird dies bei den Panzerkreuzern von Captain Blackett, die die Posen-Schlachtschiffe angegriffen hatten. Plötzlich erwidert der Feind auch das Feuer und die Männer auf den Panzerkreuzern müssen unweigerlich an die Kameraden der HMS Archilles oder HMS Warrior denken. Sofort dreht der Verband nach Süden ab.
Für Admiral Jellicoe kommt dieser Kurswechsel völlig überraschend. Hat der Feind etwa in der Nähe seiner Küstengewässer neuen Mut gefasst?
Doch der Admiral reagiert sofort auf die veränderte Lage:
Jellicoe an Grand Fleet:
"1st, 2nd und 4th Division sofort nach Süden wenden! 5th und 6th Division ebenfalls und Kiellinie bilden. Beabsichtige das T der Posen zu kreuzen!"
Jellicoe an 3rd Division und BCF:
"Nach Südwesten absetzten und zur Grand Fleet aufschließen!"
Alith Anar
28.02.12, 21:42
Admiral Tirpitz war damals der Meinung das es die Hauptaufgabe einen Schiffes ist zu schwimmen. Somit wurde mehr wehrt auf Standfestigkeit der Schiffe gelegt, als auf die Kampfkraft. Zumal auch die deutsche Artillerie sich sehr gut mit der britischen mithalten konnte und man somit "leichtere" schwere Artillerie verwenden konnte. Dazu kommt, das die deutsche Kolonien (so sehr wir sie auch gern hatten) doch relativ übersichtlich waren und keine Dockmöglichkeiten für grössere Schiffe boten. In sofern konnte man auch einen Kohlebunker weglassen und dafür doch mal 1 oder 2 cm mehr Stahl auf die Schiffshaut tackern.
Ein ähnliche Politik verfolgten die Amerikaner, während Briten, Italiener und Franzman mehr wert auf Geschwindigkeit legten.
von Reuter
28.02.12, 21:45
Die RN hätte gleich zu Ausbruch des Krieges die I-Klasse Schlachtkreuzer in Übersee schicken sollen.....um das Empire in den Kolonien zu repräsentieren und um darüber Freiwillige anzuwerben. Schreckliche Schiffe, hatten in der Nordsee imho nix zu suchen.
Aber ansonsten sieht es gut aus, der Feind ist ja total zersplittert und vereinzelt!
Admiral Tirpitz war damals der Meinung das es die Hauptaufgabe einen Schiffes ist zu schwimmen. Somit wurde mehr wehrt auf Standfestigkeit der Schiffe gelegt, als auf die Kampfkraft. Zumal auch die deutsche Artillerie sich sehr gut mit der britischen mithalten konnte und man somit "leichtere" schwere Artillerie verwenden konnte. Dazu kommt, das die deutsche Kolonien (so sehr wir sie auch gern hatten) doch relativ übersichtlich waren und keine Dockmöglichkeiten für grössere Schiffe boten. In sofern konnte man auch einen Kohlebunker weglassen und dafür doch mal 1 oder 2 cm mehr Stahl auf die Schiffshaut tackern.
Ein ähnliche Politik verfolgten die Amerikaner, während Briten, Italiener und Franzman mehr wert auf Geschwindigkeit legten.
Die Deutsche Schlachtflotte war als eine reine Nordseeflotte speziell gegen die Briten ausgelegt. Auf schlechtes Wettter, nur mittlere Sicht, kurze Trips....
All das was man an Reichweite, artilleristischer Reichweite und Unterbringungsmöglichkeiten etc. 'eingespart' hatte, steckte man in besseren Schutz. Auch hatten die Deutschen bessere panzerbrechende Munition, die Britische ist wegen mangelnder Qualität meistens nur auf der Panzerzung zersplittert. Erst 1919 wurden neue Granaten eingeführt, die ohne diesen Mangel waren. Dies machte sehr, sehr viel aus.
Die Briten konnten so nicht denken, wegen ihres riesigen Empires. Daher sind ihre Schiffe anders konzipiert, für weltweite Operationen. Das hat eben seinen Preis. Aber dafür waren sie sehr viel besser in der Menschenführung. Während in der deutschen Flotte extreme Offiziersdünkel herrschten, waren die Strukturen bei den Briten viel vereinender. Am Ende zeigte sich, das dieser Punkt wohl der wichtigste von allen war.....als die Matrosen der deutschen Flotte allesamt gemeutert haben, konnte nicht einmal mehr ein Linienschiff bemannt werden. Und was nützten da schon überlegene Munition und bessere Schiffe^^
Es war sicher keine gute Idee, die Mannschaften so lange auf ihren Schiffen/Stützpunkten bei Viertel- bis Halbrationen einzupferchen.....während die Seeoffiziere in den Kasinos den Champagner sprudeln ließen und die Männer wie Dreck behandelten....quasi wie eine niedere Klasse. Am Ende war dies absolut kriegsentscheident.
Admiral Hipper
29.02.12, 18:11
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Bericht der Royal Navy
- 9. April 1915 -
Seit über 12 Stunden sind die Männer nun auf ihren Stationen in voller Gefechtsbereitschaft und geben ihr bestes. Jetzt sind sie sichtlich erschöpft, auch weil der Feind kein bisschen nachgibt. Die erlittenen Verluste zehren an ihren Nerven. Die Konzentration lässt nach, beim Bilden der Kiellinie kommt es beinahe zur Kollision zwischen der HMS Marlborough und der HMS Neptune.
Was könnte die Männer nun mehr aufbauen als ein bisschen patriotischer Gesang, denkt sich Admiral Jellicoe. Und so erklingt kurz darauf auf jedem Schiff...
https://www.youtube.com/watch?v=fUdspRfdm7c&feature=related
Feuer frei!
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1915.jpg (http://www.imgbox.de/)
Alle Schlachtschiffe der Grand Fleet, mit Ausnahme der 3rd Division, haben sich wieder zur Kiellinie vereint und erwarten die vier feindlichen Schlachtschiffe der Posen-Klasse. Diese steuern mit Kurs West direkt auf die nach Süden laufende Grand Fleet und werden mit einem höllischen Feuer empfangen. Die letzten Granaten werden aus den dunkelsten Ecken der Munitionskammer nach oben gefördert.
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Weil nun von Norden die Reste der deutschen Hochseeflotte mit den König und Helgoland Schlachtschiffen nach Süden zu Hilfe eilen wird die Kiellinie um 13:50 Uhr wieder in zwei Teile geteilt. Diese steuern nun direkt Kurs West, wie der Rest der Flotte. Die Entfernung zu den Posen-Schlachtschiffen ist bis dahin so weit gesunken, dass unsere Schlachtschiffe sogar ihre Torpedos auf den Feind geschossen haben.
Mindestens ein Torpedotreffer wird beobachtet, und zwar auf der Rheinland. Dem ohnehin schon stark angeschlagenen Schiff gibt dies dem Rest. Der ganze Verband ist auch weiterhin unter starkem Artilleriefeuer, auch wenn nun nicht mehr alle unserer Schiffe feuern können. Zum einen wegen Munitionsknappheit, aber auch weil das Feuer über die eigenen Schiffe nach hinten zu riskant erscheint. Gerade auf nahe Entfernung ist die Flugbahn oft sehr niedrig.
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Um 14:35 Uhr beginnt sich die Rheinland zur Seite zu neigen. Bald darauf ist das Schiff von der Wasseroberfläche verschwunden. Das Schwesterschiff Nassau folgt zirka 20 Minuten später. Nur noch wenige unserer Schiffe können mehr auf den Feind schießen, so das Admiral Jellicoe um 15:27 Uhr den Befehlt zum einstellen des Feuers gibt. Nur noch wenige Schiffe haben knappe Reserven der schweren Kaliber, welche als eine Art Notreserve aufgehoben werden sollen. Wer weiß was noch kommt.
Doch die Schlacht ist noch nicht zu Ende. Die Hochseeflotte folgt uns weiter auf Kurs West. Wir gewinnen zwar langsam Abstand, aber Admiral Jellicoe will die Schlacht nun schweren Herzens beenden. Nur noch wenige Torpedos sind in der Flotte verfügbar. Doch bei der 1st und 2nd Light Cruiser Squadron haben sie noch welche.
Admiral Jellicoe an Commodore Goodenough:
"Flotte setzt sich nach Westen ab. Rückzug nach eigenem Ermessen und Gewissen decken!"
http://www.dreadnoughtproject.org/tfs/images/thumb/c/c0/Goodenough_in_the_2BS.jpg/300px-Goodenough_in_the_2BS.jpg
Commodore Goodenough an Admiral Jellicoe:
"Wir sehen uns in der Heimat!"
Es bleibt die Frage, was die Hunnen jetzt noch mit einer Verfolgung bezwecken wollen? Drei ihrer Schlachtschiffe (Markgraf, König, Großer Kurfürst) laufen mit moderaten Schäden aber beachtlichen 16 Knoten hinter der Grand Fleet her. Die Artillerie scheint größtenteils zerstört und die Munition dürfte so leer wie den unseren Schiffen sein.
Die etwas weiter nördlich der Kiellinie laufende Kaiserin hat ebenfalls moderate Schäden.
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Jetzt sind also nur noch die 1st und 2nd LCS am Feind. Commodore Goodenough versuchen einen Angriff nach dem anderen. Die Torpedomixer sind im Dauerstress...NACHLADEN!! Was auf den Unterwasserrohren keine sechs Minuten dauert, nimmt bei den Doppelrohren der Überwasserwerfer der Arethusa-Klasse ganze 15 Minuten in Anspruch.
Aber die Arbeit trägt seine Früchte, um 16:22 Uhr wird die König getroffen. Aber die König...
...schwimmt!:motz:
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Um 17:07 Uhr treffen gleich drei (!) Torpedos die König. Und die König...
...schwimmt!!!:schrei:
Jetzt sind die Männer doch etwas deprimiert und entmutigt. Es ist ganz und gar unfassbar!!! Admiral Jellicoe ist außer sich, muss aber die Leistung seiner Männer anerkennen, denn der einzige Trost ist, das die ausgezeichneten Kreuzer selbst im stärksten Feuer der deutschen Sekundärgeschütze unzählige 15 cm Treffer beinahe unbeschädigt entkommen sind. Beide Kreuzergruppen haben sämtliche Torpedos verschossen und folgen nun mit einigem Abstand der Flotte nach Westen.
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Um 17:29 Uhr bricht der Kontakt nach 11 Stunden und 11 Minuten zum Feind ab.
Das Programm lässt Uns aber nicht auf die strategische Karte zurück, es geht sofort mit einem neuen Gefecht weiter...
Ja, da muss Sir Edward Jellicoe wirklich was erklären!
Bei einer Überlegenheit von mehr als 3:1, und der quasi-Umzingelung der Hochseeflotte nur 12 gegnerische Schiffe zu versenken ist schon ziemlich schwach. Aber an der Gesamtsituation ändert das nichts. Die Royal Navy ist immer noch weit überlegen. Es sei denn, das nächste Gefecht....
Sharpe
derblaueClaus
29.02.12, 20:07
Sehr schöner Bericht. Gegen deutsche Schiffe zu kämpfen kann als Brite in der Tat äußerst frustrierend sein. Eigentlich macht man alles richtig, aber sinken tun sie trotzdem nicht. ;)
Uns wundert allerdings, dass auf Englischen Schiffen nicht das hier gesungen wird :
Royal Navy - Heart of Oak - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=4NXFCDgyanA&feature=related)
Admiral Hipper
29.02.12, 20:16
Uns wundert allerdings, dass auf Englischen Schiffen nicht das hier gesungen wird :
Royal Navy - Heart of Oak - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=4NXFCDgyanA&feature=related)
Wäre definitiv das nächste Lied gewesen, aber die Matrosen mussten zurück an die Geschütze.;)
Ja, da muss Sir Edward Jellicoe wirklich was erklären!
Bei einer Überlegenheit von mehr als 3:1, und der quasi-Umzingelung der Hochseeflotte nur 12 gegnerische Schiffe zu versenken ist schon ziemlich schwach. Aber an der Gesamtsituation ändert das nichts. Die Royal Navy ist immer noch weit überlegen.
Entschuligt...:(
Aber mehr als treffen können wir auch nicht. Wenn ein Schiff, nennen wir es mal König, unzählige Treffer schwerster Kaliber, mindestens vier Torpedos und einen Rammstoß (den es zwar selbst ausgeführt hat) übersteht weiß ich auch nicht mehr weiter...
Wie gesagt, die gesamte Admiralität leidet unter einer Art Schockstarre.:D
Admiral Souchon
29.02.12, 20:30
Nun, die Frage ist doch, wie ein Sieg für die RN definiert wird. Folgende Verluste wurden vom werten Admiral Hipper namentlich genannt:
RN:
Panzerkreuzer - 4 (HMS King Alfred, Achilles, Leviathan, Warrior)
PreDreadnaughts - 5 (HMS Commonwealth, Hibernia, Britannia, Dominion, Hindustan)
Schlachtkreuzer - 1 (HMS Invincible)
Schlachtschiffe - 3 (HMS Ajax, Colossus, Superb)
dazu diverse Zerstörer und TB.
HSF:
kleine Kreuzer - 1 (SMS Stuttgart)
PreDreadnaughts - 3 (SMS Schlesien, Schleswig-Holstein, Hannover)
Schlachtschiffe - 5 (SMS Friedrich der Große, Prinzregent Luitpold, König Albert, Rheinland, Nassau)
dazu vermutlich einige TB.
Vergleicht man nur die Großkampfschiffe, steht es 4 : 5 für die RN. Also eigentlich ein klarer Sieg, da die Briten bei größerem Bestand mehr feindliche Verluste verursacht haben, ihre Überlegenheit also numerisch ausbauen konnten.
Der Krieg wird aber nicht an Bord der Großkampfschiffe entschieden, sondern in den Frachträumen der Handelsflotte. Bis zu welcher Schwächung ist die RN noch in der Lage, die Handelsblockade gegen das kaiserliche Deutschland aufrecht zu erhalten? Noch hat die HSF keine der für die Handelskriegführung wichtigen Einheiten ("Große" Kreuzer) verloren.
Und so könnte Admiral Hi.. äh Jellicoe den Krieg immer noch "an einem Nachmittag verlieren". Lassen wir uns also überraschen, was die nächste Schlacht bringt!
Admiral Hipper
01.03.12, 17:35
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Royal Navy
- 10. April 1915 -
9. April
Kaum ist der Kontakt abgebrochen schon schließen deutsche Schiffe um 17:30 Uhr wieder auf. Admiral Jellicoe denkt aber nicht daran noch einmal den Kampf zu suchen, es würde auch gar keinen Sinn mehr machen. Die gesamte Flotte dreht sofort nach Westen ab.
HMS Neptune
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1106.jpg (http://www.imgbox.de/)
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_4116.jpg (http://www.imgbox.de/)
Nur die 3rd Light Cruiser Squadron steuert dem Feind zur Aufklärung entgegen. Bei günstiger Gelegenheit ist Konteradmiral Napier auch ein Angriff gestattet. Es ist allerdings Eile geboten, denn in weniger als einer Stunde wird die Sonne untergehen und eine Gefechtsberührung mit der Hochseeflotte wurde vom Flottenchef streng untersagt. Aber es kommt auch gar nicht mehr dazu, der Kontakt bricht bereits vorher ab.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_6115.jpg (http://www.imgbox.de/)
Um 19:33 Uhr liegt der letzte direkte Sichtkontakt zur deutschen Flotte bereits über 50 Minuten zurück. Es zeichnet sich jetzt aber ab, das die Hochseeflotte die Deutsche Bucht ansteuert. Zur Verstärkung verlassen trotzdem die 9th Destroyer Flotilla Tayside sowie die 1.8th und 2.8th Destroyer Flotilla Blyth. Eine reine Sicherheitsmaßnahme.
10. April
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_8_horz.jpg (http://www.imgbox.de/)
Am Vormittag erhalten wir Meldung über Minentreffer auf den deutschen Schlachtschiffen Kaiser und Westfalen in der Gegend um Emden. Die Hochseeflotte hat also etwas überraschend den südlichen Eingang genutzt.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_7113.jpg (http://www.imgbox.de/)
Bereits in der Nacht auf den 10. April sind vier unserer U-Boote in Position gegangen. Diese Position waren aber hauptsächlich auf die angenommen Nord-Route ausgelegt. Nach Eingang der Minentreffermeldung wurde E.16 sofort nach Süden geschickt. Aber weder dieses Boot, noch E.7 oder E.8 haben etwas vor die Rohre bekommen.
Ein Agent aus Wilhelmshaven berichtet aber, dass die Westfalen die Hafenstadt nicht erreicht und vor Emden gesunken sein soll.
SMS Westfalen
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ae/SMS_Westfalen_LOC_25466u.jpg/800px-SMS_Westfalen_LOC_25466u.jpg
In der Zwischenzeit gelingt es auch beiden Seiten je ein Handelsschiff des Gegners aufzubringen.
Ungeduldig wird jetzt im gesamten Königreich die Rückkehr der Royal Navy in ihren schottischen Stützpunkten erwartet. Die Royal Scots Dragoon Guards verlassen sogar Edinburgh Castle um nach Rosyth hinüber zu marschieren und die Battlecruiser Fleet unter Admiral Beatty feierlich zu empfangen.
https://www.youtube.com/watch?v=epLgvrYbdSg&feature=related
Um 17.25 Uhr lässt die Battlecruiser Fleet in Rosyth die Anker fallen.
Sofort wird mit dem Eindocken beschädigter Schiffe begonnen, kleinere Gefechtsschäden konnten bereits auf See mit Bordmitteln behoben werden.
Eine Zusammenstellung der Schäden wird später der Lordschaft vorgelegt.
Die Grand Fleet erreicht Scapa Flow erst gegen 21:25 Uhr. Die Flotte ist unter Rücksicht auf die HMS Africa nur mit 13 Knoten Marschgeschwindigkeit gefahren.
Auf dem Festland ist bereits ein Sonderzug für Admiral Jellicoe bereitgestellt, welcher unverzüglich nach London zur Berichterstattung zu seiner Majestät King Georg V und seiner Lordschaft Sir Admiral Fisher reisen soll.
Admiral Hipper
01.03.12, 20:33
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Royal Navy
- 10. April 1915 -
Abschlussbericht zur Schlacht vor Jutland, 9. April 1915
Zustand der Royal Navy
Grand Fleet
Schlachtschiffe
Schiff|Flutung Backbord/Steuerbord (%)|Zerstörte Artillerie von
1st Division
HMS King Georg V|2/2|2/10 13,5"
HMS Ajax|gesunken|
HMS Centurion|1/3|0/10 13,5"
HMS Erin|1/2|2/10 13,5"
2nd Division
HMS Thunderer|0/0|0/10 13,5"
HMS Orion|0/0|0/10 13,5"
HMS Monarch|0/0|0/10 13,5"
HMS Conqueror|0/0|0/10 13,5"
3rd Division
HMS Warspite|6/1|2/8 15"
HMS Dreadnought|0/4|0/10 12"
HMS Emperor of India|2/0|0/10 13,5"
HMS Iron Duke|0/4|0/10 13,5"
4th Division
HMS Benbow|0/2|0/10 13,5"
HMS Bellerophon|0/1|0/10 12"
HMS Agincourt|1/6|2/14 12"
HMS Temeraire|0/4|0/10 12"
5th Division
HMS St. Vincent|1/13|2/10 12"
HMS Collingwood|0/11|0/10 12"
HMS Superb|Gesunken durch Munitionskammerexplosion
HMS Neptune|0/7|0/10 12"
6th Division
HMS Marlborough|0/0|0/10 13,5"
HMS Vanguard|0/5|0/10 12"
HMS Colossus|gesunken
HMS Hercules|3/21|2/10 12"
7th Division
HMS King Edward VII|1/7|0/4 12"; 0/4 9,2"
HMS Africa|2/27|2/4 12"; 1/4 9,2"
HMS Commonwealth|Gesunken durch Munitionskammerexplosioin
HMS Britannia|gesunken
8th Division
HMS Dominion|gesunken
HMS Hibernia|gesunken
HMS Hindustan|gesunken
HMS New Zealandia|gesunken, Ursache unbekannt
Panzerkreuzer
Schiff|Flutung Backbord/Steuerbord (%)|Zerstörte Artillerie von
HMS Natal|3/6|1/6 9,2"; 0/4 7,5"
HMS Cochrane|6/9|0/6 9,2"; 1/4 7,5"
HMS Shannon|0/7|0/4 9,2"; 2/10 7,5"
HMS Defence|6/22|0/4 9,2"; 4/10 7,5"
HMS Black Prince|0/9|1/6 9,2"
HMS Duke of Edinburgh|5/4|1/6 9,2"
HMS Devonshire|0/3|0/4 7,5"
HMS Achilles|gesunken
HMS Warrior|gesunken
Erwähnenswert ist noch der leichte Kreuzer HMS Bellona mit Flutung von 0/51% durch zwei eigene Torpedos. Alle anderen Schiffe der leichten Einheiten sind kaum beschädigt. 15 Zerstörer aller beteiligten Verbände sind untergegangen.
Battlecruiser Fleet
Schlachtkreuzer
Schiff|Flutung Backbord/Steuerbord (%)|Zerstörte Artillerie von
HMS Lion|3/2|2/8 13,5"
HMS Queen Mary|1/8|0/8 13,5"
HMS Princess Royal|1/1|0/8 13,5"
HMS Tiger|0/0|0/8 13,5"
HMS Indefatigable|0/5|0/8 12"
HMS New Zealand|2/0|2/8 12"
HMS Australia|0/0|0/8 12"
HMS Indomitable|1/0|0/8 12"
HMS Invincible|gesunken durch Munitionskammerexplosion
Panzerkreuzer
Schiff|Flutung Backbord/Steuerbord (%)|Zerstörte Artillerie von
HMS Agryll|2/1|0/4 7,5"
HMS Antrim|1/2|0/4 7,5"
HMS Roxburgh|2/6|0/4 7,5"
6th Cruiser Squadron
Panzerkreuzer
Schiff|Flutung Backbord/Steuerbord (%)|Zerstörte Artillerie von
HMS Leviathan|gesunken durch Munitionskammerexplosion
HMS King Alfred|gesunken durch Munitionskammerexplosion
HMS Donegal|1/0|
HMS Cumberland|0/0
Bei genauerer Betrachtung ist festzustellen: Für die britischen Großkampfschiffe gilt entweder kaum beschädigt oder gesunken. Die meist recht niedrige Schadenskontrolle lässt kaum Beschädigung zu. Im Gegensatz dazu stehen die ausgezeichneten leichten Kreuzer der Royal Navy. Eine Flutung von 51%, wie auf der HMS Bellona, wäre für die meisten unserer Schlachtschiffe das Todesurteil.
Bei den deutschen Führungschiffen wie die König, wird auch von Flutungen um 50% oder mehr ausgegangen. Dies scheint für die deutschen Schiffe keine großen Probleme zu bedeuten. Dafür wird es Monate dauern, die Schäden komplett zu beheben.
Gesamtbetrachtung
Taktisch geht man von einem britischen Sieg aus. 5 deutsche gegen 3 britische Schlachtschiffe sind ein deutliches Zeichen. Auch wenn die Verluste der Predreadnoughts mit 3 zu 6 und die der Panzerkreuzer mit 0 zu 4 deutlich gegen die Royal Navy stehen, so wird die Hochseeflotte die erlittenen Verluste nicht mehr ausgleichen können. Dazu ist noch der Kleine Kreuzer Stuttgart verloren gegangen.
Geht man noch mehr ins Detail so ergibt sich der Verlust eines modernen Schlachtschiffes (HMS Ajax) zu drei deutschen der Kaiser-Klasse.
Nicht vergessen werden dürfen die Verluste der Kaiserlichen Marine auf dem Anmarsch, während des Gefechts mit der 7th CS und beim Rückmarsch.
Hier kommt ein weiteres Schlachtschiff und ein Predreadnought dazu (Westfalen und Preußen) sowie zwei leichte Kreuzer (Danzig und Stettin) und dutzende Zerstörer.
Dennoch muss eindeutig bemängelt werden, dass es der vollständigen Royal Navy nicht gelungen ist den angeschlagenen Feind vollständig oder zumindest zum großen Teil zu vernichten. Dabei waren noch nicht einmal die deutschen Schlachtkreuzer mit von der Partie. Diese hätten das Gefecht nochmals deutlich zugunsten der Deutschen verändern können.
Strategisch kann man nur von einem Unentschieden sprechen, auch wenn die Möglichkeiten der Deutschen nun wesentlich eingeschränkter sind. Man darf aber nicht die beinahe unversehrten (Minentreffer auf Von der Tann) Schlachtkreuzer des Feindes außer acht lassen.
Schlussendlich hat sich durch die Schlacht am Blockadekrieg für beide Seiten nichts geändert, die strategische Lage bleibt wie sie ist. Beide Blockaden bestehen nach wie vor und so lange der uneingeschränkte U-Bootkrieg wirksam ist, ist die deutsche Blockade auch ernst zu nehmen.
Weiteres Vorgehen
Die Royal Navy wird in Zukunft weiteren Entscheidungsschlachten aus dem Wege gehen. Eine Ausnahme bilden natürlich die britischen Küstengewässer oder die Blockadelinie zwischen Norwegen und Großbritannien. Die Blockade im Skagerrak wird, wie am 9. April geschehen, bei Gefahr aufgelöst.
Da sich die Verminung der deutschen Bucht als äußerst wirkungsvoll herausgestellt hat, wird dies massiv ausgeweitet werden. Dazu werden wahrscheinlich Minenleger vom Kanal abgezogen. Dort konnten bisher keine Erfolge gegen U-Boote festgestellt werden.
Die am schwersten beschädigten Schiffe werden aus den Verbänden zur Reparatur ausgegliedert. Die königliche Werft geht bei den Schiffen HMS Hercules, HMS Africa und HMS Defence von Ausfallzeiten bis zu 2 Monaten aus.
Die Generalüberholung der Flotte wird auf 2 Wochen gesetzt. In dieser Zeit sollten die meisten kleinere Schäden behoben sein, danach soll die Flotte wieder in Bereitschaft gesetzt werden. Schiffe, die dann noch immer beschädigt sind werden dann auch ausgegliedert, so der Plan.
Die Flotte erwartet sehnsüchtig die Indienststellung weiterer 15" Schlachtschiffe. Für die 15" Geschütze stellt die deutsche Panzerung keine unüberwindbare Herausforderung mehr dar, wie es bei 13,5" oder gar 12" Granaten der Fall ist. Außerdem wird dringend Überarbeitung der Torpedos empfohlen. Reichweite und Sprengkraft haben sich als äußerst ungenügend erwiesen.
gez.
Admiral der Flotte Sir John Rushworth Jellicoe
1st Earl Jellicoe
Alith Anar
02.03.12, 13:51
Hat 2nd Divison nur nichts abbekommen, oder waren die gar nicht dabei ?
Admiral Hipper
02.03.12, 16:54
Die 2nd Division hat die Schlacht vollkommen unbeschadet überstanden.:)
Admiral Hipper
03.03.12, 12:09
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Royal Navy
- 1. Mai 1915 -
Der Flottenalltag nimmt wieder seinen gewohnten Lauf. Es wartet aber noch ein ganze besonderes Ereignis auf die Matrosen der Grand Fleet.
King Georg V besucht die Flotte,
hier besichtigt er gerade die HMS Neptune.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/75/George_V_and_Admiral_Callaghan_onboard_HMS_Iron_Duke.jpg
Schon kurz nach der Jutland-Schlacht verlassen die ersten Hilfskreuzer die Häfen, um den Skagerrak abzuriegeln. Die restliche Blockade war ohnehin nie aufgehoben worden. Im Zeitraum vom 10. April bis zum 1. Mai gehen 36 deutsche Handelsschiffe als Prise nach England. Auch die deutschen Gewässer sind nicht sicher, die Harwich Force kann westlich von Emden im Rahmen eines Minenunternehmens den Dampfer Stockholm aufbringen.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_293.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die deutschen U-Boote haben 26 unserer Handelsschiffe versenkt. Besonders im Kanal haben sie wieder barbarisch gewütet.
Die Ereignisse
11. April
Das Schlachtschiff HMS Marlborough, der Panzerkreuzer HMS Donegal sowie die leichten Kreuzer HMS Caroline, Falmouth und Dublin beenden ihre Reparaturen.
Das Unterseeboot E.17 wird in Harwich in Dienst gestellt.
12. April
Die Kreuzer HMS Blanche, Yarmouth und Southampton sind repariert. Ebenso sind die geringen Schäden des Schlachtschiffes HMS Bellerophon sowie am Panzerkreuzer HMS Agryll behoben.
Die HMS Orion verlässt zu einem etwas ungünstigen Zeitpunkt die Flotte zur Aufrüstung der Feuerleitanlage. Die HMS Orion gehört zu den wenigen unversehrten Schiffen der 2nd Division.
13. April
Die Schäden an den Schlachtkreuzern HMS Princess Royal und Indomitable sind behoben. Der Panzerkreuzer HMS Antrim und die HMS Bellona sind ebenfalls wieder einsatzbereit.
14. April
Die HMS New Zealand und die HMS Devonshire sind wieder bereit.
Als Ersatz für die 7th Division der Grand Fleet werden die beiden alten Schlachtschiffe HMS London und HMS Princess of Wales von der Channel Fleet nach Scapa Flow verlegt. Die Admiralität streitet noch darüber ob diese knapp nach der Jahrhundertwende gebauten Schiffe noch tauglich für den Einsatz in der Nordsee sind.
HMS London
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6b/HMS_London.jpg
15. April
Das Schlachtschiff HMS Erin beendet die Reparaturen.
Da die HMS London mit sofortiger Wirkung ins Mittelmeer verlegt wurde, wird die HMS Venerable den Platz bei der 7th Division einnehmen. Das Schiff verlässt somit die Channel Fleet.
16. April
Die Schlachtschiffe HMS Emperor of India, King Georg V und Benbow verlassen die Werft.
17. April
Als Reaktion auf die deutsche U-Bootaktivitäten im Kanal beschießt die Dover Monitor Squadron Oostende.
18. April
Die HMS Lion, Duke of Edinburgh und Roxburgh kehren zur Flotte zurück.
19. April
Die HMS Dreadnought und Centurion beenden die Reparaturen.
Um 15:57 Uhr torpediert E.13 45 km NNW von Emden den leichten Kreuzer Thetis. Eine Versenkung konnte nicht bestätigt werden.
20. April
Das Flaggschiff HMS Iron Duke sowie die HMS Indefatigable melden sich zum Dienst zurück.
Der Dampfer CS Asie sinkt erst nach drei Torpedotreffern vor Esbjerg.
22. April
Die HMS Vanguard ist zurück bei der Flotte.
Bei Ypern setzten die barbarischen Hunnen erstmals Giftgas ein!:eek:
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_319.jpg (http://www.imgbox.de/)
23. April
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_8112.jpg (http://www.imgbox.de/)
Durch einen großen Irrtum findet sich die 11th Cruiser Squadron plötzlich in der Deutschen Bucht. Eigentlich hätte dort hin ein U-Boot gesendet werden. In der Einsatzzentrale in Harwich ist es wohl zu einer Verwechslung gekommen. Dieser Fehler bleibt zum Glück ohne Folgen.
Die noch vor der Jahrhundertwende gebauten Kreuzer laufen sofort nach Westen ab. Für solcherlei Unternehmungen scheinen sie keinesfalls geeignet. In der Regel werden sie vor der Küste Flanderns als Blockadeschiffe eingesetzt.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_10111.jpg (http://www.imgbox.de/)
Vor Helgoland wird der Minenkreuzer Nautilus gesichtet, welcher ja schon öfters von unseren U-Booten getroffen wurde. Er zeigt moderate Schäden, scheint aber ansonsten in guter Verfassung. Ein weiteres "unversenkbares" Schiff der Deutschen.:eek:
25. April
Die HMS King Edward VII und die HMS Conchrane verlassen das Dock.
Zeitgleich beginnt an den Dardanellen die Anlandung von Truppen. Natürlich mit tatkräftiger Unterstützung der Flotte.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_12111.jpg (http://www.imgbox.de/)
27. April
Die HMS Neptune beendet die letzten Reparaturen.
28. April
Erstmals gelingt es einem unserer Frachter nach einem U-Boot Angriff zu entkommen. Die CS Feliciana erreicht mit Schlagseite Amsterdam. Das Schiff hatte dabei natürlich Glück zum Zeitpunkt des Angriffes schon in der Nähe des Zielhafens zu sein.
29. April
Das Schlachtschiff HMS Orion beendet die Aufrüstung bereits nach 17 Tagen und kehrt mit modernen Feuerleitanlagen zur 2nd Division zurück. Die Admiralität kann für die Werftarbeiter nur ein Lob aussprechen, immerhin waren 30 Tage für die Aufrüstung veranschlagt.
An der HMS Warspite werden die letzten Reparaturen beendet.
HMS Orion
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/79/HMS_Orion_%28Orion_class_battleship%29.jpg
30. April
Wieder gelingt es einem unserer Frachter zu entkommen. Die CS Freya legt dabei mit leichten Schäden noch eine beachtliche Strecke nach Southampton zurück. Das Schiff war vor Land's End torpediert worden. Werden die Deutschen etwa nachlässig, was die sichere Versenkung von Dampfern angeht?
Admiral Hipper
03.03.12, 15:54
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Royal Navy Bericht
- 15. Mai 1915 -
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_7114.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die Ausweitung der Minenfelder vor der Deutschen Bucht geht gut voran. Die Hochseeflotte ist praktisch gefangen und geht mit jeder Feindfahrt ein hohes Risiko ein. Der Verlust der Preußen und der Westfalen haben ja bereits gezeigt, dass die Minenfelder gegen Großkampfschiffe sehr wirkungsvoll sind.
Immer mit dabei ist die Harwich-Force als Begleitschutz, zuletzt auch die 6th Cruiser Squadron.
Man kann auch schon die vorgezogene Blockadelinie der dänischen und holländischen Küste erkennen. Diese wird abwechselnd von verschiedenen Verbänden bewacht.
HMS Princess Margaret
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/princess_margaret.jpg (http://www.imgbox.de/)
Der Handelskrieg war wieder sehr verlustreich. 22 Frachter wurden von deutschen U-Booten versenkt. Die Deutschen stellen auch immer mehr U-Boote in Dienst, was die Abriegelung unserer Seewege immer einfacher macht.
Noch ist die Royal Navy aber in Führung, was die Blockade angeht. Im selben Zeitraum wurden 23 feindliche Blockadebrecher abgefangen.
Die weiteren Ereignisse
1. Mai
Die HMS Agincourt verlässt das Dock.
2. Mai
Die Flottenführung im Mittelmeer hat weitere Einheiten angefordert. Zum 9. Mai werden die Schlachtschiffe HMS Venerable, HMS Princes of Wales, HMS Russel und HMS Exmouth vom Kriegsschauplatz Nordsee abgezogen. Der leichte Kreuzer HMS Topaze wird ebenfalls abgezogen.
Dafür kehrt die HMS Jupiter vom Atlantikdienst zur Channel Fleet zurück.
HMS Jupiter
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0f/HMSJupiter1897.jpg/800px-HMSJupiter1897.jpg
Das 1897 in Dienst gestellte Schiff gehört zur Majestic-Class und ist sicherlich nicht mehr auf Stand der Zeit. Trotzdem eine willkommene Verstärkung für die Channel Fleet, die zuletzt viele Schiffe abgeben musste.
3. Mai
Die HMS Bellerophon verlegt am 10. Mai zur Aufrüstung in die Werft
5. Mai
Der leichte Kreuzer HMS Comus stellt in Scapa Flow in Dienst, wird aber in der Battlecruiser Fleet Dienst tun.
Als Ersatz für die ins Mittelmeer versetzten Schiffe, werden die beiden Schlachtschiffe HMS Duncan und HMS Albemarle von der Channel Fleet zur Grand Fleet verlegt.
Die Verbände der Grand Fleet und der Battlecruiser Fleet werden gerade einer Umstrukturierung unterzogen. Ziel ist vor allem aus der Battlecruiser Fleet einen Verband zu gestalten, dessen langsamstes Schiff 25 Knoten läuft. Deshalb werden die drei Panzerkreuzer der Devonshire-Class abgezogen. Die HMS Agryll und die HMS Roxburgh wurden zur 6th CS nach Hull abkommandiert. Die HMS Devonshire tut nun Dienst bei der Grand Fleet.
6. Mai
Grand Fleet und Battlecruiser Fleet sind wieder einsatzbereit, auch wenn noch nicht alle Schiffe zurück im Dienst sind. Die Reparaturen der restlichen Schiffe gehen aber gut voran und sollten bis spätestens Mitte Mai abgeschlossen sein.
7. Mai
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1107.jpg (http://www.imgbox.de/)
Vor der irischen Küste wird der zivile Liner Lusitania von einem deutschen U-Boot versenkt. Das wird die internationale Öffentlichkeit nicht einfach so hinnehmen.
8. Mai
Zeebrügge wird durch die Dover Monitor Squadron beschossen. Leider simuliert das Spiel keine Schäden an Hafen oder Schiffen darin.
9. Mai
Der ursprünglich für die griechische Marine gebaute leichte Kreuzer HMS Birkenhead stellt in Rosyth in Dienst. Das Schiff wird in der Battlecruiser Fleet eingesetzt werden.
HMS Birkenhead
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2a/HMS_Birkenhead_%281915%29.jpg
10. Mai
In Harwich wird ein ebenfalls ursprünlich für die griechische Marine bestimmtes Schiff in Dienst gestellt, der Zerstörer HMS Medea der gleichnamigen Klasse.
Medea-Class
http://www.wrecksite.eu/img/wrecks/hms_melampus.jpg
12. Mai
Das Schlachtschiff HMS St. Vincent beendet die letzten Reparaturarbeiten und kehrt zur 6th Division der Grand Fleet zurück.
13. Mai
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_5114.jpg (http://www.imgbox.de/)
Völlig zurecht ist der amerikanische Präsident Wilson empört über die Versenkung der Lusitania, bei der auch amerikanische Bürger ums Leben gekommen sind. Er sendet eine scharfe Note an den deutschen Kaiser und fordert die Einstellung des barbarischen uneingeschränkten U-Bootkrieges!
Deutschland stellt erste Minenleger U-Boote in Dienst. Wo diese in Zukunft zum Einsatz kommen ist noch nicht bekannt. Vermutlich wohl im Kanal.
14. Mai
Der Zerstörer HMS Liberty kehrt vom Atlantikdienst zurück nach England und wird vorerst in Harwich seine Heimatbasis finden.
56 km WSW von Tondern wird das deutsche S145 vom U-Boot E.13 versenkt.
Admiral Hipper
04.03.12, 11:37
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Royal Navy Bericht
- 1. Juni 1915 -
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Kriegsflagge.JPG (http://www.imgbox.de/)
Ruhige Zeiten für die Flotte, aber bei unseren U-Booten tut sich was. Ebenso im Blockadekrieg, welcher vom 15. Mai bis 1. Juni wieder etwas erfolgreicher für die englische Seite ist. 29 deutsche Frachter werden aufgebracht. Abgesehen vom innerdeutschen Schiffsverkehr ist die Zufuhr komplett abgeriegelt.
Deutsche U-Boote versenken im selben Zeitraum 23 unserer Dampfer mit Schwerpunkt Kanal und Themsemündung.
Die Werft meldet die beiden Schlachtschiffe HMS Hercules und HMS Africa noch immer nicht bereit für den Flottendienst. Seit fast zwei Monaten sind diese beiden Schiffe nun schon in der Werft. Aber die Reparaturen sind nun fast beendet.
Die weiteren Ereignisse
16. Mai
Endlich gelingt es den bereits angeschlagenen Minenleger Nautilus in der Deutschen Bucht durch eines unserer U-Boote zu versenken.
17. Mai
Der Schlachtkreuzer HMS Inflexible kehrt vom Dienst im Mittelmeer zur Battlecruiser Fleet zurück.
22 km NNW von Wilhelmshaven wird von E.12 der kleine Kreuzer Niobe torpediert. Das Schiff entkommt aber.
18. Mai
An der selben Stelle wie Tags zuvor torpediert E.12 den Kreuzer Thetis, wiederum ohne Erfolg.
19. Mai
An diesem Tage trifft es das Torpedoboot G175. Aber unserem U-Boot E.12 ist keine Glück gegönnt, das Feindschiff entkommt.
20. Mai
Das U-Boot E.13 versenkt 34 km NO von Helgoland den deutschen Minenleger Kaiser.
21. Mai
Der Panzerkreuzer HMS Defence ist wieder einsatzbereit und kehrt zur Grand Fleet zurück. Die Reparatur des Schiffes hat deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen als gedacht. Das Schiff war jedoch das am schwersten beschädigte Schiff der Schlacht vom 9. April.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/72/Minotaur_class_cruiser_diagrams_Brasseys_1912.jpg
22. Mai
Das Schlachtschiff HMS Queen Elizabeth kehrt von den Dardanellen zurück und wird die 3rd Division der Grand Fleet verstärken. Das zweite 15" Schlachtschiff wird mit Salut begrüßt. Die HMS Dreadnought, die ohnehin etwas aus der Reihe der modernen Schiffe der 3rd Division gefallen ist, wird zur 6th Division versetzt.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f3/HMS_Queen_Elizabeth_Lemnos_1915_AWM_H12931_clipped.jpeg
Vor dem Kanaleingang und der Küste Flanderns werden erste deutsche Minenfelder gesichtet. Die Minenleger-U-Boote werden also in diesem Gebiet eingesetzt. Da die Kapazität dieser U-Boote aber sehr begrenzt ist, dürften die Minenfelder dementsprechend dünn sein.
26. Mai
Der Geheimdienst meldet den Schlachtkreuzer Von der Tann zur Aufrüstung in der Werft. Zum Zustand des Schiffes wegen Minentreffer am 9. April kann nichts gesagt werden, ebenso zum Zustand der Schlachtflotte. Wenn die deutschen Werften mit gleicher Geschwindigkeit wie die unseren Reparieren dürften die Schäden aber noch lange nicht behoben sein.
27. Mai
Die HMS New Zealand wird am 3. Juni zur Modernisierung in die Werft verlegen. Gut das die HMS Inflexible zurück ist.
29. Mai
Nun endlich wird das deutsche G175 48 km WSW von Helgoland von E.6 versenkt. Am 19. Mai war das Schiff noch entkommen.
30. Mai
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1109.jpg (http://www.imgbox.de/)
Das U-Boot E.16 wird von einer Mine getroffen und sinkt!:eek:
Das erste britische U-Boot das verloren geht. Überhaupt mit großer Wahrscheinlichkeit das erste U-Boot überhaupt.
HMS E.16 (eigentlich E.13)
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1a/British_submarine_E_13.jpg
Fast zur selben Zeit wird 30 km SO von Scapa Flow der Zerstörer HMS Ouse von einem deutschen U-Boot torpediert und versenkt. Das zur River-Class gehörende Schiff war 1905 in Dienst gestellt worden.
Das Schlachtschiff HMS Bellerophon hat die Moderniesierung beendet und kehrt zur 5th Division zurück.
Hindenburg
04.03.12, 17:24
Oh fein fein fein... so tolle Updates hier. :) Ich bin entzückt.
Nun erstmal lesen, denn ich bin noch nicht durch...
Herzliches Danke Schön!
Admiral Hipper
07.03.12, 19:27
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Royal Navy
- 15. Juni 1915 -
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Die Schlachtflotte hat wieder recht wenig bis gar nichts zu tun. Bei genauerer Betrachtung trifft das Letztere zu.:D Den Matrosen wird daher viel Freizeit gegönnt, es wird aber auch an Land fleißig exerziert.
Einzig unsere Minenleger und die Harwich-Force fahren weiterhin viele Einsätze. Auch unsere Hilfskreuzer tun unermüdlich ihren Dienst in der Blockadelinie. Es gelingt 24 feindliche Frachter zu beschlagnahmen. Der Feind versenkt nur 16 der unseren.
Die Ereignisse
1. Juni
Die HMS Africa verlässt endlich die Werft und kehrt zur 7th Division der Grand Fleet zurück. Damit ist die 7th Division wieder vollständig mit Predreadnoughts bestückt. Die am 9. April vollständig zerstörte 8th Division kann nicht wieder aufgestellt werden, da selbst die Channel Fleet nach Abgabe vieler Schiffe ins Mittelmeer nur noch über zwei Predreadnoughts verfügt.
3. Juni
Zwei neue U-Boote werden in Harwich in Dienst gestellt. E.18 und das erste britische Minenleger-U-Boot E.41. Das Boot kann 20 Minen aufnehmen und soll hauptsächlich an den direkten Eingängen zur Deutschen Bucht eingesetzt werden.
4. Juni
Mit der HMS Hercules kehrt das letzte am 9. April beschädigte Schiff zurück zur Flotte.
5. Juni
In Scapa Flow werden der leichte Kreuzer HMS Calliope und der Hilfskreuzer HMS Ebro in Dienst gestellt.
HMS Calliope
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f0/HMS_Calliope.jpg
6. Juni
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Die vor der Deutschen Bucht zur Deckung eines Minenunternehmens kreuzende Harwich-Force entscheidet sich nach Ablaufen der Minenleger und wegen des äußerst stürmischen Wetters und der schlechten Sicht in die Bucht einzudringen. Dabei wird eine deutscher Frachter aufgespürt und von der 1.10th Destroyer Flotilla verfolgt. Nach 35 Minuten gelingt es das Schiff zu stoppen.
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Das Wetter in der Deutschen Bucht ist aber deutlich klarer und milder als von unserem Wetterbericht vorhergesagt. Daher zieht sich die Harwich-Force nach Beschlagnahme des Frachters wieder nach Westen zurück.
9. Juni
Weitere Schiffe werden in Dienst gestellt. Das hört ja gar nicht mehr auf.:)
In Harwich werden die leichten Kreuzer HMS Cleopatra und HMS Conquest sowie der Zerstörer HMS Melampus vom Werftpersonal übernommen. Bis auf die HMS Conquest, zur Battlecruiser Fleet verlegt, werden alle Schiffe bei der Grand Fleet Dienst tun.
HMS Conquest
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/51/HMS_Conquest.jpg
11. Juni
In Hull wird der Hilfskreuzer HMS Orvieto in Dienst gestellt. Neben der normalen Hilfskreuzertätigkeit ist diesem Schiff außerdem die Möglichkeit zum Minenlegen gegeben. Ganze 600 Teufelseier können an Bord genommen werden.
HMS Orvieto
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Die beiden leichten Kreuzer HMS Foresight und HMS Sentinel sollen am 18. Juni ihre Reise zu den Dardanellen beginnen. Die letzten Kreuzer verlassen somit Blyth, es verbleiben nur noch Zerstörer und U-Boote im Stützpunkt.
13. Juni
Die Dover Monitor Squadron beschießt Oostende. Da inzwischen zahlreiche deutsche Minenfelder vor der Küste Flanderns gelegt wurden sind solche Einsätze in Zukunft mit Vorsicht zu genießen. Der First Sealord will keine unnötigen Verluste.
Admiral Hipper
10.03.12, 13:06
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Bericht der Royal Navy
- 1. Juli 1915 -
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8b/Bundesarchiv_Bild_102-00159%2C_U-Bootkrieg%2C_britisches_Schiff_%22Maplewood%22.jpg
Die zweite Hälfte des Monats Juni beginnt mit einer erschreckenden U-Bootoffensive des Feindes im Kanal. Innerhalb weniger Tage verlieren wir fast zehn Handelsschiffe und können eigentlich nichts dagegen tun. :schrei:
Insgesamt versenken die feindlichen U-Boote vom 15. Juni bis zum 1. Juli 21 Handelsschiffe. An unserer Blockadelinie gehen gehen insgesamt 29 Frachter ins Netz.
Die Ereignisse
17. Juni
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Die Lordschaft der Admiralität hat den Hilfskreuzer HMS Changuinola unter größter Geheimhaltung in die Gewässer vor Esbjerg gesendet. Damit soll der letzte ausländische Hafen für die deutsche Handelsschiffahrt blockiert werden.
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Man hat allerdings die Deutschen unterschätzt, an diesem 17. Juni kommen von Süden her drei deutsche Zerstörer auf.
Eine Flucht ist unmöglich, daher bleibt es nur sich dem Feind zu stellen. Der Feind eröffnet um 10:55 Uhr das Feuer, die HMS Changuinola erst um 10:58 Uhr auf knapp über 8000 Meter. Drei alte 6" Geschütze bilden die Breitseite. Das Feuer liegt außerordentlich schlecht. Das der Deutschen aber auch.
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Jetzt zeigt sich das gerade die HMS Changuinola für solche Aufgaben wohl nur schlecht geeignet ist. Dieser Hilfskreuzer dürfte unter den Seinen wohl einer der schwächsten sein. Die 6" Geschütze liegen in offenen Lafetten und fallen gegnerischem Feuer schnell zum Opfer. Außerdem liegt die letzte Überholung des Schiffes 99 Tage zurück. Die Roste der Kessel sind stark verschlackt, das Schiff macht nur noch 13 von 15 Knoten.
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Um kurz nach 11 Uhr eröffnet auch das 3 Pounder-Geschütz auf der Brücke das Feuer. Die Reichweite und Durchschlagkraft dieses Geschützes reißt wahrlich keinen vom Hocker, gegen Zerstörer aber durchaus wirkungsvoll. Besonders die hohe Feuerrate macht es nützlich.
Ordnance QF 3 pounder Vickers
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Die HMS Changuinola wird mehrmals gezwungen sich vom Feind abzuwenden...
...da der Feind Torpedos auf kürzeste Distanz feuert. Leider können wir über das Heck kein Feuer erwidern.
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Auf 1500-2000 Meter gelingen uns aber nun auch Treffer. Das feindliche Führungsschiff G174 wird getroffen und moderat beschädigt. Ein sofortiger Zielwechsel auf V182 ist ebenfalls erfolgreich, das Schiff sinkt bereits wenige Minuten später um 11:31 Uhr.
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Um 11:35 Uhr wird die bereits schwer angeschlagene HMS Canguinola von einem Torpedo getroffen. Das Schicksal ist somit besiegelt. Die schweren Wassereinbrüche sind nicht mehr unter Kontrolle zu bringen. Um 11:43 Uhr dreht der Feind ab. Zur selben Zeit sinkt der Zerstörer G174.
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Die HMS Changuinola sinkt um 11:54 Uhr.
Die Admiralität muss einsehen, das Hilfskreuzereinsätze in diesen gefährdeten Gebieten nicht sinnvoll ist. Eine weitere Erkenntnis ist, dass der monatelange Blockadedienst den Hilfskreuzern bereits sehr zugesetzt hat. Die Schiffe benötigen dringend eine Überholung.
18. Juni
Schon am nächsten Tag werden die beiden Hilfskreuzer HMS Teutonic und HMS Orcoma von Scapa Flow nach Cromarty verlegt und dort eingedockt. Nach und nach soll so die gesamte Hilfskreuzerflotte wieder auf Vordermann gebracht werden.
19. Juni
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Die vor jetzt vor Esbjerg kreuzende 6th Cruiser Squadron hat wohl den Feind aufgeschreckt. Room 40 meldet Flottenbewegungen aus Wilhelmshaven. Die 6th CS wird sofort zurück nach Westen geschickt, ein längerer Aufenthalt vor Esbjerg war ohnehin nicht geplant. Die Grand Fleet, die ebenso wie die Battlecruiser Fleet gerade in der Überholung sind, machen sofort Dampf auf. Bereit zum Auslaufen sind beide Flotten aber in frühestens 24 Stunden.
Vom Feind wird allerdings nichts gesichtet - Fehlalarm.
22. Juni
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Drei Tage später kreuzt die 7th Cruiser Squadron vor Esbjerg und entdeckt einen deutschen Frachter. Das Schiff wird sofort nach Süden verfolgt.
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Das Spektakel ist sogar vom Leuchtrum List auf der Insel Sylt aus zu beobachten. Da an eine Überführung des Frachters nach England kaum zu denken ist wird das Schiff nur wenige Kilometer vor Sylt versenkt.
Eine deutliche Machtdemonstration der Royal Navy. Eine Reaktion von deutscher Seite bleibt dieses mal aus.
29. Juni
Die HMS Orcoma verlässt die Werft in Cromarty und kehrt zum Blockadedienst zurück. Mit dem Verlust der HMS Changuinola und je zwei Hilfskreuzern im Dock muss jetzt die 7th CS aus Lerwick teilweise aushelfen die Lücken zu schließen.
HMS Orcoma
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30. Juni
Der Schlachtkreuzer HMS New Zealand ist mit modernen Feuerleitanlage zurück bei der Battlecruiser Fleet.
HMS New Zealand
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/5/5e/HMSnewzealand.jpg
Admiral Hipper
11.03.12, 12:20
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Bericht der Royal Navy
- 30. Juli 1915 -
In den letzten dreißig Tagen konnten an der Blockadelinie 52 deutsche Frachter aufgebracht werden. Durch die Werftaufenthalte der Hilfskreuzer muss immer wieder die 7th Cruiser Squadron aushelfen. Die Matrosen der Panzerkreuzer sind darüber sogar höchst erfreut, ist doch der längere Aufenthalt an Land für Seeleute gar ein Graus.
Deutsche U-Boote versenken 40 unserer Frachter.
Die Ereignisse
2. Juli
Der leichte Kreuzer HMS Liverpool verlässt die Battlecruiser Fleet am 9. Juli mit Ziel Mittelmeer.
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Am selben Tag wird in Dover der erste schwere Monitor in Dienst gestellt, die HMS Sir John Moore. Der Monitor wird zur Dover Monitor Squadron eingeteilt.
4. Juli
Der Hilfskreuzer HMS Teutonic verlässt das Dock und kehrt in den Blockadedienst zurück.
7. Juli
Die beiden leichten Kreuzer HMS Juno und HMS Venus der 11th Cruiser Squadron werden am 14. Juli ins Mittelmeer verlegt. Die 11th CS war bisher an der Blockade der Küste Flanderns beteiligt.
Der Zerstörer HMS Medusa wird in Harwich in Dienst gestellt. Er wird sofort nach Rosyth verlegt, wo er sich der Battlecruiser Fleet anschließen wird.
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Noch am selben Tag schlägt Room 40 Alarm! Die gesamte Royal Navy verlässt ihre Stützpunkte um Wartestellungen in der Nordsee einzunehmen. Die Hilfskreuzer vor Lemvig bleiben vorerst auf ihren Positionen.
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Am Morgen des 8. Juli ist die gesamte Royal Navy Nordwestlich der Deutschen Bucht versammelt. Da von der deutschen Flotte nichts zu sehen ist, wird wenige Stunden später der Rückmarsch angeordnet.
9. Juli
In Scapa Flow wird der Flottillenführer HMS Botha in Dienst gestellt. Die Schiffe der Faulknor-Class waren ursprünglich für die chilenische Marine gebaut. Bis auf zwei Schiffe, die noch vor Kriegsbeginn ausgeliefert wurden, werden alle von der Royal Navy übernommen.
Faulknor-Class
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5e/HMS_Botha_IWM_SP_1573.jpg
10. Juli
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Vor der Küste Flanderns beobachten unsere Patrouillen eine gewaltige Explosion. Wenig später werden aus dem Wasser deutsche Matrosen vom Unterseeboot UC 11 gezogen. Das Minenleger-U-Boot war auf eine britische Mine gelaufen.
11. Juli
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Die drei Monitore, die Dover Anfang des Jahres verlassen haben, konnten im Rufigi Delta an der Küste Ostafrikas endlich den deutschen Kreuzer Königsberg zur Strecke bringen. Da diese Aufgabe nun abgeschlossen ist, werden die Monitore womöglich zurück in die Heimat gesendet.
Monitor HMS Severn
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/01/HMS_Severn_%28monitor%29.jpg
Wrack der Königsberg
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/91/Bundesarchiv_Bild_105-DOA3012%2C_Deutsch-Ostafrika%2C_Kreuzer_K%C3%B6nigsberg.jpg
12. Juli
Die Dover Monitor Squadron beschießt zusammen mit dem neuen Monitor HMS Sir John Moore Zeebrügge.
14. Juli
46 km NNO von Emden wird der deutsche Kreuzer Thetis von E.7 versenkt.
15. Juli
Das Unterseeboot E.19 wird in Harwich in Dienst gestellt. Mit einigen anderen U-Booten wird es nach Great Yarmouth verlegt, wo ein neuer Stützpunkt für U-Boote entstehen soll. In Harwich ist es allmählich unübersichtlich geworden.
16. Juli
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Room 40 schlägt schon wieder Alarm! Und dieser wurde vermutlich wieder durch die 6th Cruiser Squadron ausgelöst. Die Panzerkreuzer sind im Rahmen eines Minenunternehmens vor Esbjerg gekreuzt. Die Minenleger laufen bereits zurück zur britischen Ostküste. Obwohl nicht damit gerechnet wird, dass die Deutschen ihre Bucht verlassen, wird trotzdem die Schlachtflotte in See geschickt.
Es passiert aber nichts.
21. Juli
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1118.jpg (http://www.imgbox.de/)
Der amerikanische Präsident sendet eine weitere Note, die mehr einem Ultimatum gleicht, an die deutsche Regierung.
23. Juli
Die Monitor Squadron aus Dover beschießt ein weiteres mal Zeebrügge.
24. Juli
Ein Erfolgreicher Tag für unsere U-Boote. 51 km NNO von Emden wird der Kreuzer Niobe von E.13 torpediert. Wenige Stunden später 43 km NNO von Helgoland die Medusa von E.17. Leider sinkt keines der beiden Schiffe.
26. Juli
Das Schlachtschiff HMS St. Vincent wird am 2. August für zirka einen Monat die Grand Fleet zur Modernisierung verlassen.
HMS St. Vincent
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f5/HMS_St_Vincent_%281908%29.jpg/800px-HMS_St_Vincent_%281908%29.jpg
28. Juli
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Schon wieder löst die 6th CS vor Esbjerg in Wilhelmshaven Alarm aus, der wiederum bei Room 40 Alarm auslöst. Dies lässt bei der Lordschaft einen Plan entstehen, der die deutsche Flotte in die Minenfelder locken soll. Sollten sie diese passieren, wird weiter nordwestlich die Grand Fleet auf sie warten. Zur Durchführung dieses Planes müssen aber erst einmal die Minenfelder aufgefüllt werden, denn einige sind schon ziemlich alt.
Die Minenunternehmung beginnt schon am nächsten Tag.
30. Juli
Beim Rückmarsch der zur Deckung der Minenleger eingesetzten Harwich-Force kommt es zum Kontakt mit dem Feind...
derblaueClaus
11.03.12, 13:07
Immer diese verdammten Cliffhanger. Schreibt schnell weiter, sonst leiern unsere Nerven aufgrund der ständigen Angespanntheit noch aus. ;)
Admiral Hipper
11.03.12, 17:39
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Bericht der Royal Navy
- 3. August 1915 -
30. Juli
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Wir haben die Harwich-Force am Morgen des 30. Juli verlassen, als gerade eine Kontaktmeldung hereingekommen ist. Bei sehr stürmischen Wetter wird zunächst ein Zeppelin gesichtet. Es gilt aber weiter ein wachsames Auge zu behalten, denn...
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...der Minenleger HMS Princess Margaret mit Begleitschutz ist ganz in der Nähe. Das wertvolle Schiffe gilt es unter allen Umständen zu schützen, es läuft auch sofort nach Westen ab.
Von der Blockadelinie westlich der Niederlande wurden weitere Schiffe zur Hilfe gerufen, die nun von Südwesten her herankommen. Es sind Franzosen.
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Salut les mangeurs de grenouille!:D
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Es zeigt sich schon bald, dass der Feind nur mit einem einzelnen Zerstörer hier draußen ist. Zunächst sorgt aber ein abtauchendes U-Boot bei der Harwich-Force für Unruhe. Es schießt sogar zwei Torpedos über das Heck ab!:eek: Die Zerstörer können aber ausweichen. Das deutsche U-Boot entkommt leider auch ohne Treffer erhalten zu haben.
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Jetzt wird die Verfolgung von V183 aufgenommen. Die Deutschen haben genau wie wir mit der schweren See zu kämpfen.
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Die Zerstörer können nur die überhöhten Geschütze auf der Back und in der Schiffsmitte einsetzten. Bei den Arethusa-Class Kreuzern kann sogar nur das Geschütz auf der Back eingesetzt werden. Die restlichen Geschütze sind zu "nass".
Das feindliche Schiff hat jedoch keine Chance und sinkt nach kurzem Kampf um 13:17 Uhr. Alle am Gefecht beteiligten Schiffe der Navy laufen danach nach Westen ab.
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In den vier Tagen bis zum 3. August werden 8 deutsche Blockadebrecher beschlagnahmt. Dem Feind gelingt es 6 unserer Frachter zu versenken. Wie bisher auch konnten mehr Schiffe aufgebracht werden als vom Feind. Während unsere Frachter beinahe unbehelligt vom Atlantik in das Königreich einlaufen können, Ausnahmen sind er Kanal und die Ostküste, dürfte der deutsche Außenhandel zu 95% abgeriegelt sein.
Die weiteren Ereignisse
1. August
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Das geplante Flottenunternehmen nimmt seinen Lauf. Die 6th Cruiser Squadron spielt den Lockvogel, während weiter NW die Grand Fleet, die Battlecruiser Fleet sowie die 7th Cruiser Squadron in Warteposition liegen. Um 17:25 Uhr bekommt Admiral Jellicoe aus London einen Funkspruch.
Room 40 meldet Aktivitäten der Hochseeflotte. Der Plan ist also aufgegangen, nur die bald hereinbrechende Nacht macht dem Admiral Sorgen.
Da bis 22:30 Uhr noch nichts geschehen ist, befielt Jellicoe allen Flotten sich etwas nach Westen abzusetzen.
2. August
Die ganze Nacht über ist die Flotte 120-150 km westlich von Esbjerg gekreuzt. Mit Tagesanbruch befiehlt Jellicoe wieder auf die Positionen des Vortages zu laufen. Bis 15 Uhr bleibt die gesamte Flotte auf dieser Position, doch es zeigt sich kein Rauchwölckchen am Himmel. Da die Brennstoffe jetzt knapp werden wird der Rückmarsch angeordnet.
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Um 22:35 meldet das U-Boot E.19 45 km nördlich von Emden einen erfolgreichen Torpedoangriff auf das deutsche Schlachtschiff Kronprinz. Unsere Schlachtflotte befindet sich schon mitten in der Nordsee auf dem Rückmarsch. Die knappen Brennstoffe erlauben auch keine Kurs Süd mehr, daher halten wir am Rückmarsch fest.
Alle Schiffe erreichen während des nächsten Tages unbehelligt ihre Stützpunkte.
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Ebenfalls am 2. August gibt es in Scapa Flow neue Indienststellungen. Diese Verstärkung hat ihren Namen auch mal verdient:
1 leichter Kreuzer, die HMS Carysfort
2 Zerstörerflottillen mit insgesamt einem Flottillenführer und 7 Zerstörern
1 Hilfskreuzer, die HMS Almanzora
Die HMS Almanzora wurde umgehend nach Lerwick verlegt, um im Skagerrak Handelskrieg zu führen. Die HMS Carysfort verlegt nach Rosyth zur Battlecruiser Fleet. Die beiden Zerstörerflottillen werden bei der Grand Fleet eingesetzt.
Die Grand Fleet in ihrer aktuellen Zusammenstellung::eek:
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Insgesamt 83 Schiffe.
Admiral Hipper
15.03.12, 18:17
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Bericht der Admiralität
- 1. September 1915 -
Nun ja...ähm...das königliche Marinearchiv in London hat leider alle Aufzeichnungen für den Monat August verloren.:schande: Nur noch ein paar colorierte Photographien sind vorhanden. Aber viel ist ohnehin nicht verloren gegangen, der August war für die Royal Navy mehr mit Sommerfrische als mit Feindfahrten verbunden.:D
Manöver der Grand Fleet
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Die Abriegelung der Seewege konnte sehr erfolgreich weitergeführt werden. Über 50 Dampfer konnten von unseren Blockadestreitkräften aufgebracht werden. Ungefähr 35-40 unserer Dampfer wurden von deutschen U-Booten versenkt.
Der Alltag bei der Schlachtflotte ist ruhiger als ruhig. Nur die Minenleger fahren ein bis zwei Einsätze pro Woche gegen die Deutsche Bucht. Immer mit dabei ist die Harwich-Force. Im Kanal werden zwei bis drei mal pro Woche Minen gelegt, obwohl man sich in der Admiralität inzwischen über die Ineffektivität gegenüber U-Booten bewusst ist.
Die weiteren Ereignisse
6. August
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An den Dardanellen wird unter Mitwirkung der Royal Navy ein zweiter Brückenkopf gebildet, es gelingt aber nicht beide zu vereinen.
15. August
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Bulgarien lässt sich von den deutsch/österreichischen Erfolgen im Osten und auf dem Balkan anstecken und schließt sich den Mittelmächten an.
19. August
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Schon wieder sind Amerikaner bei der Versenkung eines Passagierschiffes ums Leben gekommen. Der Arabic-Zwischenfall lässt die Spannungen zwischen der USA und dem Deutschen Reich weiter steigen. Wird die deutsche Marineführung nun einlenken und den uneingeschränkten U-Bootkrieg widerrufen?
21. August
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Der Frachter CS Housatonic erreicht mit 5° Schlagseite den Zielhafen Aberdeen! Und dabei war der Dampfer südöstlich von Hull von einem deutschen U-Boot torpediert worden. Die Besatzung hat aber gar nicht daran gedacht den nächstliegenden Hafen anzulaufen. Mit steigendem Wasser im Rumpf hat die CS Housatonic die Fahrt nach Norden fortgesetzt um die wertvolle Ladung nach Aberdeen zu bringen.
Die Teeversorgung von Aberdeen ist nun für dieses Jahr gesichert.:D
Für diese Heldentat wurde der gesamten Besatzung das Distinguished Service Cross von seiner Majestät King Georg V überreicht.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a8/Distinguished_Service_Cross.jpg
God save the King!
28. August
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_296.jpg (http://www.imgbox.de/)
Der deutsche Reichskanzler lenkt in der U-Boot Frage ein, was die Versenkung von Passagierschiffen angeht. Die USA werden sich damit hoffentlich nicht zufrieden geben und die totale Einstellung des barbarischen U-Bootkrieges fordern. Der Befehl von Bethmann-Hollweg führt aber auch zu Streitigkeiten mit den deutschen Militärs.
von Reuter
15.03.12, 23:41
Der Frachter CS Housatonic erreicht mit 5° Schlagseite den Zielhafen Aberdeen! Und dabei war der Dampfer südöstlich von Hull von einem deutschen U-Boot torpediert worden. Die Besatzung hat aber gar nicht daran gedacht den nächstliegenden Hafen anzulaufen. Mit steigendem Wasser im Rumpf hat die CS Housatonic die Fahrt nach Norden fortgesetzt um die wertvolle Ladung nach Aberdeen zu bringen.
Die Teeversorgung von Aberdeen ist nun für dieses Jahr gesichert.:D
Für diese Heldentat wurde der gesamten Besatzung das Distinguished Service Cross von seiner Majestät King Georg V überreicht.
Was für ein traditionsreicher Name. Die USS Housatonic war immerhin das erste Schiff, das je von einem U-Boot versenkt wurde. Eine zweifelhafte Ehre, doch immerhin eine Ehre.
Da ist es Schade das ausgerechnet ein Schiff gleichen Namens seiner gerechten Strafe entgeht, und die Ladung für die teuflischen britischen Imperialisten auch noch abliefert :D
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c9/USSHousatonic.jpg
http://1.bp.blogspot.com/-Im9cpGJEDWg/Tgj1fZPR1GI/AAAAAAAAJfI/Ofyb49Z--vo/s1600/hunley.jpeg
Admiral Hipper
18.03.12, 11:29
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Admiralität
- 15. September 1915 -
Die wichtigste Meldung kommt sogleich am 1. September ins Büro des First Sealord.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_11013.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die Deutschen beenden den uneingeschränkten U-Bootkrieg!
Der diplomatische Druck der USA ist dem deutschen Kaiser offensichtlich zu groß geworden.
Nicht ganz unbeteiligt daran ist die englische Seite: Right or wrong - my country! Verschwörungstheoretikern wird es in Hundert Jahren noch nicht gelingen zu beweisen ob Schiffe wie die Lusitania wissentlich ins offenen Messer gelaufen lassen wurden oder nicht.
http://www.ralphmag.org/BT/lusitania-warning305x543.gif
Das Ende für den uneingeschränkten U-Bootkrieg bedeutet für die deutsche Blockade des Empires einen herben Rückschlag. Während am 1. September, wenige Stunden vor Rückruf der U-Boote, noch zwei Frachter versenkt wurden, gelingt es den Deutschen nur noch zwei unvorsichtige britische Dampfer bis zum 15. September nahe der deutschen Küste aufzubringen.
Die Royal Navy fängt dagegen 24 deutsche Blockadebrecher ab.
Der weitere Verlauf
1. September
Die beiden U-Boote E.18 und E.19 werden am 8. September ins Baltikum verlegt.
2. September
Der französische Panzerkreuzer Marseillaise wird nordwestlich von Amsterdam auf Patrouille von einem deutschen Torpedo erwischt. Das 1900 vom Stapel gelaufene Schiff wird zunächst nach Dover geschickt, später in die Heimatbasis Cherbourg. Die Gloire verlässt Cherbourg als Ersatz um sich dem französischen Kreuzerdetachement vor der holländischen Küste anzuschließen.
Obwohl die Schäden auf der Marseillaise das Schiff zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr gebracht haben, wird die Reparatur mindestens zwei Monate in Anspruch nehmen.
Marseillaise
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/77/Armoured_cruiser_Marseillaise.png
6. September
Der Zerstörer HMS Manners wird in Scapa Flow in Dienst gestellt und in die 1.11th Destroyer Flotilla der Grand Fleet eingeteilt.
Am selben Tag verlässt der Panzerkreuzer Marseillaise Dover in Richtung Cherbourg.
7. September
An diesem Tage läuft ein schon seit längerem geplantes Unternehmen an. Die Beschießung von Zeebrügge durch die Grand Fleet. Beinahe alle Flottenteile der Royal Navy verlassen dafür ihre Stützpunkte.
Der leichte Kreuzer HMS Phaeton kehrt vom Atlantikdienst zur Battlecruiser Fleet zurück.
8. September
Zeebrügge erlebt an diesem Tage ein Bombardement welches die Welt zuvor noch nicht gesehen hat. Vollständigkeitshalber wird Oostende von der Dover Monitor Squadron beschossen. Eine deutsche Reaktion bleibt aus.
Am gleichen Tag werden zahlreiche neue Schiffe in Dienst gestellt.
In Cherbourg wird der Zerstörer Enseigne Roux bei der französischen Flotte willkommen geheißen. Der moderne Zerstörer wird mit seinen fünf Schwesterschiffen zu einer Zerstörerflottille zusammengefügt und bei der Harwich-Force Dienst tun.
Ein Novum in der Zusammenarbeit zwischen England und Frankreich.
Enseigne Roux
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cd/Enseigneroux-Marius_Bar.jpg
In Dover wird der Monitor HMS Marshall Ney sowie die leichten Monitore HMS M24 und M25 sowie der Seeflugzeugtender HMS Vindex in Dienst gestellt.
HMS Marshall Ney, ist es nicht ein wundervolles Schiff...:rolleyes:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0e/HMSMarshalNeyUnderwayPortsideView1915.jpg
9. September
Der Flotillenführer HMS Lightfoot wird in Harwich in Dienst gestellt und zur Harwich-Force eingeteilt.
14. September
31 km S von Helgoland wird der deutsche Zerstörer V180 erfolglos von E.6 torpediert.
Die Deutschen haben dagegen mehr Erfolg. 63 km SSO von Scapa Flow wird der Zerstörer HMS Moy von einem U-Boot versenkt. Es scheint die Deutschen setzten nun ihre U-Boote wieder verstärkt gegen Kriegsschiffe ein.
15. September
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_4119.jpg (http://www.imgbox.de/)
Ein deutscher Frachter wird nahe der britischen Ostküste bei Lowestoft gesichtet. Sofort wird die Verfolgung aufgenommen.
Dabei bekommen wir auch endlich mal die alten ursprünglich als geschützte Kreuzer klassifizierten Kreuzer der Apollo-Class zu Gesicht. Die Anfang der 1890iger Jahre gebauten Schiffe wurden inzwischen zu Minenlegern umgebaut.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_5118.jpg (http://www.imgbox.de/)
Admiral Hipper
18.03.12, 17:52
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Admiralität
- 24. September 1915 -
Zurück zum 15. September
Die Verfolgung des deutschen Frachters vor Lowestoft ist noch nicht zu Ende. Jetzt kommt aber von Osten die von einer Feindfahrt zurückkehrende Harwich-Force in Reichweite. Diese lässt sogleich Höchstgeschwindigkeit fahren. Auch die Franzosen sind dabei.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_11014.jpg (http://www.imgbox.de/)
Mhhh...wundervolle Schiffe. Nur scheinen sie noch französische Kohlen in den Bunkern zu haben. Sie rauchen deutlich mehr als ihre britischen Gegenstücke, die mit vorzüglicher Cardiff-Kohle bestückt sind.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_3115.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die erst vor ein paar Tagen in Dienst gestellte HMS Lightfoot muss einem Torpedo ausweichen, den ein abtauchendes deutsches U-Boot abgeschossen hat.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_5119.jpg (http://www.imgbox.de/)
Auch die Küstenartillerie ist einsatzbereit...
...denn der deutsche Frachter passiert Great Yarmouth auf wenige hundert Meter. Die Matrosen winken auch noch dabei. Ein Einsatz der Küstenartillerie verbietet natürlich der Ehrenkodex der Royal Navy.:D
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_7118.jpg (http://www.imgbox.de/)
GRRROOOOOAAARRRRRRRRRR!!! Der Hafenkommandant ist außer sich.:schrei:
Wenig später ist aber Schluss mit lustig, die Harwich-Force holt das Schiff ein und interniert es.
Bis zum 24. September gelingt es 14 weitere Frachtschiffe an der Blockadelinie aufzubringen. Und das beste - das Empire verliert kein einziges. Ohne U-Bootwaffe sind die Deutschen nicht in der Lage unseren Handelsverkehr auch nur im geringsten zu stören.
Die weiteren Ereignisse
21. September
Die 7th Cruiser Squadron unternimmt einen Vorstoß vor Horns Riff/Esbjerg. Sie wird dabei durch Grand Fleet und Battlecruiser Fleet gedeckt. Der Vorstoß bleibt aber ohne besondere Ereignisse.
24. September
Die Dover Monitor Squadron erscheint ein weiteres mal vor Zeebrügge und sendet seine Grüße ans Festland hinüber.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_9111.jpg (http://www.imgbox.de/)
In etwa zur selben Zeit sind unsere Minenleger vor Horns Riff. Zur Unterstützung ist die Harwich-Force dabei. Da schlägt Room 40 Alarm.
Kein großes Problem, die Minenleger laufen ohnehin schon wieder nach Westen ab und die Harwich-Force ist schnell genug um jedem Gegner davon zu laufen. In der Admiralität geht sowieso niemand von einem ernsthaften Flottenvorstoß der Deutschen aus...
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_11110.jpg (http://www.imgbox.de/)
...bis am Nachmittag 127km NNW von Amsterdam eines unserer U-Boote die Hochseeflotte ausmacht. Unbemerkt war die HSF durch unsere U-Boot und Minensperre gelaufen und ist immer noch aus Kurs West! Deutsche Schlachtkreuzer wurden noch nicht gesichtet.
Alarm in Rosyth und Scapa Flow!! Die Flotte macht Dampf auf!
Die als Teil der Blockade entlang der holländischen Küste fungierenden französischen Panzerkreuzer sowie die 9th CS werden sofort nach SW evakuiert. Unsere Minenleger laufen weiterhin nach Westen, es sind noch 180km bis nach Hull. Die Harwich-Force soll sofort nach SW laufen und das Gebiet aufklären.
Admiral Hipper
19.03.12, 20:36
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Admiralität
- 8. Oktober 1915 -
Zunächst einmal ein bisschen Pathos:
https://www.youtube.com/watch?v=atI6a6GMgzo
:D
24. September
Gegen 15 Uhr verlassen die Grand Fleet, die Battlecuriser Fleet und die 7th Cruiser Squadron ihre Stützpunkte.
Da die Hochseeflotte noch immer auf Kurs West ist bricht an den Küsten von Norfolk und Suffolk Panik aus.:eek:
Sogar die Channel Fleet wird alamiert und soll in der Straße von Dover Stellung beziehen. Unsere Blockadeschiffe der holländischen Küste ziehen sich in Richtung Dover zurück. Sollten die Deutschen die britische Ostküste als Ziel haben, so wird die Navy diese wohl erst auf dem Rückweg abfangen können. Um 18:27 Uhr wird eine Kursänderung der Hochseeflotte gemeldet - zurück nach Nordost. Die britische Schlachtflotte dampft immer noch von Norden daher, ist aber noch hunderte von Kilometer entfernt.
Um 20:20 Uhr bricht der letzte Kontakt zu den deutschen Schiffen 103 km NNW von Amsterdam ab. Der Kurs war Östlich bis Nordöstlich und führte unmissverständlich zurück in die Deutsche Bucht.
Die Royal Navy kehrt erst im Laufe des 26. September in ihre Stützpunkte zurück.
Erstaunt nimmt man in der Admiralität zur Kenntnis, wie die deutsche Schlachtflotte unbehelligt die massiv verminte Deutsche Bucht verlassen und auch dahin zurückkehren konnte.
Unbeeindruckt von diesem Flottenunternehmen tun unsere Blockadeflotte weiterhin ihren Dienst und bringt dabei bis zum 8. Oktober 22 deutsche Frachter auf. Die britische Handelsmarine verliert wiederum keinen einzigen, die Navy ist jetzt auch wieder dazu übergegangen Frachter in gefährdeten Gebieten zu geleiten. Damit ist vor allem der Schiffsverkehr ins dänische Esbjerg und der nahe der Deutschen Bucht fahrende gemeint.
Die weiteren Ereignisse
27. September
Das Schlachtschiff HMS Vanguard wird am 4. Oktober die Grand Fleet zur Modernisierung für einen Monat verlassen.
29. September
Die HMS Collingwood verlässt ebenfalls die Grand Fleet zur Modernisierung, und zwar am 6. Oktober. Gut das noch am selben Tag die HMS Hercules wieder einsatzbereit ist. Das Schiff kommt gerade von der Modernisierung.
HMS Hercules
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/69/HMS_Hercules.jpg/797px-HMS_Hercules.jpg
Der Tag bleibt allerdings nicht ganz so friedlich wie es scheint, unsere Minenleger sind bereits wieder zusammen mit der Harwich-Force vor Horns Riff.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_11015.jpg (http://www.imgbox.de/)
Und es gibt wieder einen Alarm. Das ganze gleicht dem 24. September, nur das dieses mal die Grand Fleet mit einem Schlachtschiff mehr ausläuft. Die Minenleger setzten sich nach Westen ab, die Harwich-Force klärt nach Südwesten auf. Von der deutschen Flotte wird nichts gesichtet, die Schlachtflotte macht sich aber erst am 30. September gegen Mitternacht zurück auf die Heimfahrt.
Zur selben Zeit nördlich der schottischen Küste...
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_3116.jpg (http://www.imgbox.de/)
Ein deutsches Frachtschiff wird gesichtet, die ganz in der nähe befindliche HMS Alcantara nimmt unverzüglich die Verfolgung auf. Normalerweise wird der Spieler von solchen Gefechten verschont, wenn Kriegsschiff auf Handelschiff trifft, und man bekommt nur eine Meldung über ein aufgebrachtes Frachtschiff. In diesem Falle wurde der deutsche Frachter aber von einem der unseren gesichtet, die HMS Alcantara war lediglich in der Nähe.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_5120.jpg (http://www.imgbox.de/)
Mühsam nähert sich die HMS Alcantara mit 16 Knoten dem Dampfer, welcher mit 10 Knoten zu flüchten versucht.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_7119.jpg (http://www.imgbox.de/)
Zu guter Letzt wird der Frachter aber vom Torpedoboot TB3 gestoppt, welcher an der HMS Alcantara noch vorbeizieht. Ein Prisenkommando von der HMS Alcantara übernimmt das Schiff und überführt es nach Scapa Flow.
3. Oktober
44 km NNO von Helgoland versenkt E.12 den deutschen Zerstörer V180.
Die tapfere Besatzung von E.12 (E.14)
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/73/HMS_E14_crew_leaving_Dardanelles_straits_1915_AWM_G00247.jpeg
4. Oktober
Die beiden Zerstörer HMS Laverock und HMS Lassoo kommen aus Übersee zurück und werden zur Grand Fleet eingeteilt.
5. Oktober
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_9112.jpg (http://www.imgbox.de/)
Von einem Nordwestlich von Lemvig aufgebrachten deutschen Blockadebrecher konnte die Position eines weiter südlich befindlichen weiteren Frachters herausgefunden werden. Das Schiff kann aber nicht mehr eingeholt werden, da es Kurs Süd läuft.
Interessant ist aber das die deutschen Frachter im Schutze der neutralen dänischen Küstengewässer fahren.
Da die Royal Navy schon immer streng die Neutralität fremder Nationen geachtet hat (:rolleyes:), dringen wir in diese auch nicht ein.
Vermutlich ist das deutsche Schiff selbst aus Lemvig gekommen oder aber es hat sich im Schutz der Nacht an unseren Hilfskreuzern vorbei geschlichen.
6. Oktober
Das alte Schlachtschiff HMS Illustrious wird am 13. Oktober außer Dienst gestellt. Die ebenfalls zur Majestic-Class gehörende HMS Jupiter verlässt zum selben Datum wieder die Heimat mit dem Ziel Ostindien. Somit hört die Channel Fleet als Schlachtverband auf zu existieren. Auf dem Kriegsschauplatz Nordsee werden bald nur noch die vier Predreadnoughts der 7th Division der Grand Fleet im Dienst sein, wenn man von der HMS Redoubtable der Dover Monitor Squadron absieht.
Die HMS Hibernia wurde ebenfalls in Ostindien angefordert. Da sich das Schiff seit dem 9. April auf dem Grund des Meeres befindet wird eine Überführung nicht möglich sein.:D
HMS Illustrious
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ed/Majestic_Class_Battleships-_HMS_Illustrious_Q39165.jpg/300px-Majestic_Class_Battleships-_HMS_Illustrious_Q39165.jpg
8. Oktober
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_10114.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die zum Schutz eines Minenunternehmens vor den Westfriesischen Inseln kreuzende Harwich-Force sichtet gegen 15:30 Uhr zwei von vorne kommende deutsche Kreuzer der Gazelle-Klasse. Ob der britischen Überlegenheit werden die Deutschen kaum das Gefecht suchen, die Harwich-Force dagegen schon.
An alle Schiffe:
Kurs Ost, 28 Knoten. Bereit machen zum Gefecht!
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/02/Harwich_Force_destroyers.jpg
Admiral Hipper
23.03.12, 20:42
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Admiralität
- 1. November 1915 -
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_297.jpg (http://www.imgbox.de/)
Um 15:30 Uhr laufen der Harwich-Force direkt zwei deutsche Kreuzer mit Kurs West entgegen. Bald sind die beiden Schiffe als Medusa und Nymphe erkannt. Als der Feind erkennt, wen er vor sich hat, wendet er sofort nach Osten und versucht zu entkommen.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_3117.jpg (http://www.imgbox.de/)
Aber die Harwich-Force hat volle Fahrt aufgenommen und nähert sich Meter um Meter dem Gegner. Dennoch zieht sich die Verfolgung mühsam lange hin und der Tag nähert sich seinem Ende.
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Hach...was für eine Romantik! Fast könnte man den Grund dieser rasanten Fahrt vergessen. Leider geht mit dem Untergang der Sonne auch der Kontakt zu den deutschen Kreuzern verloren.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_9117.jpg (http://www.imgbox.de/)
Zurück auf der strategischen Karte wird erkannt wie weit man tatsächlich schon in der Deutschen Bucht angekommen ist. Daher wird befohlen die Verfolgung des Feindes zu beenden und nach Westen zu wenden.
Aber nach 1,5 Stunden wird der Feind erneut gesichtet. Inzwischen ist es stockdunkel, doch die Suchscheinwerfer erfassen sofort das Ziel...
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...und die Geschütze eröffnen das Feuer. Auch Torpedos werden abgeschossen. Da die Zerstörer aber nur Kontakt halten und die leichten Kreuzer an den Feind führen sollen, drehen diese immer wieder ab. Wir wollen unnötige Verluste unter unseren Zerstörern vermeiden. Ein Zerstörer wird dennoch getroffen und verlässt zur Sicherheit die Linie nach Westen.
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Jetzt aber ist die Hauptstreitmacht der Harwich-Force heran - vier Arethusa-Class Kreuzer. Obwohl relativ schwach armiert mit nur je zwei 6" Geschützen und drei 4" Geschützen in der Breitseite, gelingt es relativ schnell die beiden deutschen Kreuzer massiv zu beschädigen. Die feindlichen Geschosse dagegen richten nur geringe Schäden an Deck an, kein einziges Schiff berichtet Wassereinbrüche.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_12114.jpg (http://www.imgbox.de/)
Beide Kreuzer sind bereits nach knapp über einer Stunde Gefecht zusammengeschossen. Die Harwich-Force beginnt bereits das Gebiet nach Westen hin zu verlassen.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_14110.jpg (http://www.imgbox.de/)
Es werden noch ein paar wenige Torpedos abgeschossen, denen die schwer angeschlagene Medusa geschickt ausweicht. Aber dort drüben gibt es nichts mehr zu retten, um 20:13 Uhr sinkt die Nymphe. Nur sieben Minuten später das Schwesterschiff Medusa.
Ein schöner Erfolg für unsere leichten Kreuzer und der Harwich-Force!:ritter:
Die weiteren Ereignisse
8. Oktober - 1. November
Entlang unserer Blockadelinie werden 46 deutsche Frachtschiffe aufgebracht. Die britische Handelsmarine verliert nur zwei Dampfer, welche direkt in der Deutschen Bucht in des Feindes Hände gelaufen sind. Wenn es auch nur zwei Verluste waren, diese waren aber unnötig. Leider lassen sich Handelsschiffe nicht steuern...:(
10. Oktober
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_15111.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die Royal Navy benötigt Matrosen für ihre modernen Schiffe. Deshalb werden jetzt ältere außer Dienst gestellt. Am 17. Oktober trifft es auch eines der ältesten aktiven Schiffe der Navy - die HMS Redoubtable.
11. Oktober
In Harwich werden gleich drei U-Boote in Dienst gestellt. Es sind E.25, E.26 und E.29.
13. Oktober
Nachdem am Vortag die letzten Schlachtschiffe die Channel Fleet verlassen haben, hat die Lordschaft entschieden die Reste der britischen Channel Fleet nach Cherbourg zu verlegen. Dort werden sich die Schiffe der französischen Channel Fleet anschließen.
14. Oktober
Bevor die HMS Redoubtalbe außer Dienst gestellt wird, nimmt sie nochmals an einer Beschießung der Dover Monitor Squadron gegen Zeebrügge teil.
Nun kann das Schiff in allen Ehren verabschiedet werden.
HMS Redoubtable
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3c/HMSRevenge1897.jpg/800px-HMSRevenge1897.jpg
1894 in Dienst gestellt als HMS Revenge
Die vier 13,5" Geschütze liegen noch in sehr archaischen offenen Barbetten
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/40/HMS_Empress_of_India_Stern_Drydock_Clip_Guns.jpg
Ein sehr ehrwürdiges Schiff verlässt die Royal Navy, dafür kommen gleich zwei neue dazu!:eek:
Die HMS Barham stellt als drittes 15" Schlachtschiff der Royal Navy in Dienst und wird der 3rd Division der Grand Fleet zugeteilt. Die HMS Emperor of India wird dafür zur 1st Division verlegt.
Das zweite Schiff ist die HMS Canada, die ursprünglich für Chile als Almirante Latorre in Auftrag gegeben wurde. Die HMS Canada ist mit mächtigen 14" Geschützen ausgerüstet, ein Unikat in der Royal Navy. Mit den beiden Schlachtschiffen werden auch noch zwei neue Zerstörer übernommen.
HMS Barham
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b1/Queen_Elizabeth_class_diagrams_Brasseys_1923.jpg
HMS Canada
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/34/Chilean_battleship_Almirante_Latorre_1.jpg/800px-Chilean_battleship_Almirante_Latorre_1.jpg
15. Oktober
Da zur Zeit bis zu 6 Hilfskreuzer in der Werft verweilen, müssen jetzt andere Schiffe im Blockadedienst aushelfen. Die in Lerwick stationierte 7th CS hilft ohnehin schon aus, jetzt wurde auch die HMS Devonshire von der Grand Fleet detachiert. Die Admiralität hofft bis Anfang November wieder genug Hilfskreuzer einsatzfähig zu haben, damit die Panzerkreuzer ihrem regulärem Flottendienst nachgehen können.
HMS Devonshire
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/11/HMS_Devonshire_%281904%29.jpg
21. Oktober
Zum ersten mal beschießt die Dover Monitor Squadron, nach dem Abgang der HMS Redoubtable, ausschließlich mit Monitoren die flandrische Küste. Dieses mal ist Oostende an der Reihe.
22. Oktober
Wieder einmal hat die vor Esbjerg kreuzende Harwich-Force die deutsche Flotte alamiert. Da die Lordschaft durch Room 40 benachrichtigt wurde konnte die Battlecruiser Fleet rechtzeitig die Liegeplätze verlassen. Durch einen Irrtum ist allerdings die Grand Fleet erst mit 24 Stunden Verspätung ausgelaufen. Das Ganze ist aber ohne Folgen geblieben, die deutsche Flotte wurde nicht gesichtet und alle britischen Flotteneinheiten haben im Laufe des 25. Oktober wieder ihre Stützpunkte erreicht.
29. Oktober
Der französische Panzerkreuzer Marseillaise hat die Reparatur des Torpedotreffers vom 2. September beendet und kehrt zur Channel Fleet zurück.
31. Oktober
Die beiden Schlachtschiffe HMS Collingwood (-> 4th Division) und HMS Vanguard (-> 6th Division) kehren mit modernen Feuerleitanlagen zur Grand Fleet zurück. Alle Schlachtschiffdivisionen (1 bis 7) verfügen nun über je vier Schlachtschiffe.
Die Royal Navy fühlt sich stark genug für die Entscheidung!
Nach Monaten geringer Flottenaktivitäten soll diese nun im November herbeigeführt werden.
Auf diese Schlacht freue ich mich jetzt schon.
Admiral Hipper
24.03.12, 12:16
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Admiralität
- 7. November 1915 -
Hektisches Treiben herrscht in der Admiralität, beabsichtigt die hohe Lordschaft doch einen aktiveren Part der Schlachtflotte um eine Entscheidungsschlacht herbei zu führen.
Auch König Georg V besucht die Flotte. Hier führt er gerade eine Gespräch mit Admiral Beatty.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/King_Georg_V.jpg (http://www.imgbox.de/)
Fast schon geht der Wochenbericht aus Lerwick unter, unsere Hilfskreuzer konnten 12 deutsche Frachtschiffe beschlagnahmen.
Die Ereignisse
5. November
Die letzten Vorbereitungen für einen großen Flottenvorstoß zum 7. November sind abgeschlossen. Unsere Minenleger aus Hull sollen eine letzte Sperre vor Horns Riff legen.
6. November
Der leichte Kreuzer HMS Diana wird die 12th Cruiser Squadron am 13. November verlassen. Das 1897 in Dienst gestellte Schiff wird nach China verlegt und war bisher als Teil der Blockadeflotte der flandrischen und niederländischen Küste eingesetzt.
Eclipse-Class
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4d/Eclipse_class_cruiser_diagrams_Brasseys_1896.jpg/640px-Eclipse_class_cruiser_diagrams_Brasseys_1896.jpg
7. November
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_3119.jpg (http://www.imgbox.de/)
Am Morgen des 7. November ist die Royal Navy im Anmarsch zur Deutschen Bucht. Die Harwich-Force spielt an der nördlichen Einfahrt den Lockvogel. Und tatsächlich - um 4:54 Uhr meldet Room 40 Flottenaktivitäten in Wilhelmshaven. Die Schlachtflotte hat ihre Bereitstellungsräume vor de südlichen Zufahrt noch nicht ganz erreicht, wird dies aber bis zum Morgengrauen rechtzeitig schaffen. Nach den bisherigen Erfahrungen hat sich die Admiralität für die südlichen Eingang entschieden, da die deutsche Flotte bisher immer diesen gewählt hat. Beide Eingänge werden zudem von unseren U-Booten patrouilliert.
Der Plan geht perfekt auf - aber...:eek:
...die Harwich-Force meldet um 10:11 Uhr Rauchwolken aus Südost!
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_5123.jpg (http://www.imgbox.de/)
Damit hatte Admiral Jellicoe nicht gerechnet, die Deutschen haben die nördliche Zufahrt gewählt. Und nun steht ihnen nur die Harwich-Force gegenüber! Mehrere moderne Kreuzer und Zerstörer kommen auf und sie gehören ohne Zweifel zur Aufklärungsgruppe. Die deutschen Schlachtkreuzer sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesichtet.
Der Harwich-Force bleibt nur Kurs Südwest um sich der Grand Fleet zu nähern. Dabei soll natürlich die hohe Geschwindigkeit genutzt werden um möglichst viele Informationen über die anwesenden deutschen Schiffe zu sammeln, ohne dabei größerer Gefahr ausgesetzt zu sein.
Für König und Vaterland!
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_7122.jpg (http://www.imgbox.de/)
Admiral Hipper
24.03.12, 20:31
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Admiralität
- 8. November 1915 -
7. November
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_11017.jpg (http://www.imgbox.de/)
Während die Harwich-Force bereits Kurs Südost einschlägt kommt schließlich auch die Haupstreitmacht der deutschen Aufklärungsgruppe in Sicht - fünf Schlachtkreuzer. Vier vollwertige und die Blücher, die eigentlich mehr als Panzerkreuzer zählt. Gerade wollen unsere Matrosen etwas Gesang anstimmen, doch was...die Franzosen sind uns zuvor gekommen.
https://www.youtube.com/watch?v=P-H2FJPrwEk
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_3120.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die Harwich-Force hat genug gesehen, den Rauchwolken am Horizont wollen wir lieber nicht zu nahe kommen.
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Und so bricht gegen 10:45 Uhr der Kontakt für kurze Zeit ab, schnell wird die Schlachtflotte nach Norden geschickt - doch die Aufklärungsgruppe kommt uns zuvor. Erneut kommt es zum Kontakt mit der Harwich-Force.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_7123.jpg (http://www.imgbox.de/)
Dieses mal ist wenigstens die 7th CS in der Nähe.
Dennoch wird der Kurs nach Südwest fortgesetzt, die Harwich-Force wendet sofort hart nach Steuerbord.
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http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/gif.gif (http://www.imgbox.de/)
Auch diese zweite Sichtung der deutschen Flotte bricht schnell ab. Um 11:19 Uhr verschwindet der letzte Kontakt am Horizont. Die gesamte Flotte setzt sich nach Nordost in Bewegung und soll der auf Kurs West befindlichen deutschen Flotte den Kurs abschneiden. Wenig später wenden die Deutschen und kehren in Richtung Deutsche Bucht zurück. Die Royal Navy liegt zu weit ab um den Feind noch einholen zu können.
Mit der hereinbrechenden Nacht kreuzt die gesamte Flotte vor Horns Riff, es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Feind nochmals herauskommt. Um 0:22 Uhr des 8. November bekommt Admiral Jellicoe einen Funkspruch aus London: Room 40 hat verschlüsselte Funksprüche abgefangen - ein eindeutiges Indiz!
Dann um 7:08 ein erneuter Funkspruch. 124 km NW von Helgoland ist der deutsche Zerstörer G39 auf eine Mine gelaufen! Ein kurzer Blick auf die Karte offenbart...
...das ist bereits außerhalb der deutschen Bucht!:eek:
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_13110.jpg (http://www.imgbox.de/)
Da der deutsche Zerstörer, dessen Verlust nicht bestätigt ist, keinem deutschen Einsatzverband zugeordnet werden kann, liegt eine unbekannte Flotte südwestlich der Royal Navy. Diese setzt sofort neuen Kurs auf die vermutete Position des Feindes.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_17113.jpg (http://www.imgbox.de/)
Um 9:32 Uhr meldet die 6th Cruiser Squadron die Aufklärungsgruppe voraus! Der Feind ist bereits wieder auf Kurs Süd. Wollen uns die Deutschen etwa zum Narren halten. Unsere schnellsten Schiffe, die Battlecruiser Fleet, liegen zu weit nördlich außerhalb der Gefechtskarte. Es scheint also unmöglich den Feind noch erreichen zu können.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1618.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die beiden Schlachtschiffe HMS Duncan und HMS Albemarle der 7th Division sind die ältesten Schiffe der Grand Fleet. Die vier Predreadnoughs der 7th Division sollen aber ohnehin nur noch als taktische Reserve eingesetzt werden.
Die Grand Fleet nimmt jetzt die Verfolgung des Feindes auf. Wenn diese auf Kurs Süd bleibt ist die Erfolgsaussicht eher gering. Und es bleibt noch die Frage: Wo ist die deutsche Hochseeflotte?
Admiral Hipper
25.03.12, 11:26
Die Grand Fleet
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_1917.jpg (http://www.imgbox.de/)
vom Schlusschiff der 1st Division, der HMS Emperor of India, aus gesehen.
SolInvictus202
25.03.12, 18:10
ja - genau wegen dieser Aufnahmen spielen wir das Spiel so gerne :)
Admiral Hipper
25.03.12, 20:36
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Admiralität
- 8. November 1915 -
Unverzüglich wird die Verfolgung der deutschen Schlachtkreuzer aufgenommen, welche eine südwestlichen Kurs einschlagen. Leider steht die Grand Fleet über 60 km weiter nördlich und wegen der höheren Geschwindigkeit des Feindes ist es unmöglich diesen noch zu erreichen. Die 6th Cruiser Squadron und die Harwich-Force sind dem Feind am nächsten. Letzterer begegnet überraschend ein eigener Frachtdampfer.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_11018.jpg (http://www.imgbox.de/)
"Good luck comrades!", rufen sie herüber.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_3121.jpg (http://www.imgbox.de/)
Ohne eigenes Zutun sinkt der deutsche Zerstörer G39, naja nicht ganz. Das Schiff war am Morgen des selben Tages auf eine unserer Minen gelaufen. Kurz darauf verschwindet die deutsche Flotte hinter einem Regenschleier.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_9119.jpg (http://www.imgbox.de/)
Nach einem Blick auf die Karte erkennt Admiral Jellicoe, dass auch die deutsche Hochseeflotte ganz in der Nähe verweilt. Sogar näher als die zuvor gesichtete Schlachtkreuzer. Es soll nun der Versuch unternommen werden den Rückweg für den Feind abzuschneiden.
Auf der taktischen Karte sieht das ganze so aus:
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_10115.jpg (http://www.imgbox.de/)
Da die deutsche Flotte sofort nach Südwesten abdreht muss Admiral Jellicoe erkennen - so gelingt es nie den Feind zu erreichen. Von der Aggressivität des Gegners, wie noch am 9. April dieses Jahres, scheint nichts mehr vorhanden. Feige weicht der Gegner aus. Aber gut, jeder einigermaßen gesunde Menschenverstand würde der mächtigsten Flotte der Welt ausweichen wollen.:rauch:
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_11111.jpg (http://www.imgbox.de/)
Wenigstens sollen aber die Begleitschiffe des Feindes bekämpft werden. Als erstes sind die Franzosen am Feind und eröffnen das Feuer auf eine Gruppe von Zerstörern.
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Der Feind feuert auch einige Torpedos, denen die Franzosen aber geschickt ausweichen. Die Deutschen setzten jedoch ihre Predreadnoughts zur Deckung ihrer leichten Einheiten ein und dagegen hat weder die Harwich-Force noch die 6th Cruiser Squadron eine Chance.
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Eine 28cm Granate trifft die HMS Agyll, wenig später wird auch die HMS Roxbourgh getroffen. Wir wollen kein Risiko eingehen, deshalb setzt sich die 6th CS auch ein wenig nach Osten ab.
Die HMS Leonidas hat leider weniger Glück. Eine 28 cm Granate trifft das Schiff und verursacht schwere Brände und Wassereinbrüche im Schiff. Der Zerstörer setzt sich mit schweren Schäden nach Nordosten aus dem Feuerbereich des Feindes ab.
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Die Besatzung gibt das Schiff aber nicht auf, die Brände sind bereits gelöscht und an den Wassereinbrüchen wird noch gearbeitet, obwohl das Schiff schon kräftig Schlagseite macht. Kurz gesagt die HMS Leonidas wird es schaffen...aber dann bricht der Kontakt zum Feind ab und somit ist das Gefecht beendet. Das Schiff wird kurzerhand abgeschrieben...:schrei:.
L-Class Destroyer
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Leider gelingt es nur ein feindliches Schiff direkt durch unsere Waffen zu vernichten, B109. Ein moderner Torpedobootszerstörer, wie ihn die Deutschen nennen.
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Die HMS Patrol folgt noch eine Weile dem Feinde nach Süden bis Südwesten. Ein genauer Kurs kann im wilden Durcheinander der deutschen Flotte nicht erkannt werden. Bald darauf kommt aber vom Flottenchef die Order zur Umkehr - der Admiral hat die Sinnlosigkeit dieser Verfolgung erkannt und will die Positionierung der Royal Navy den gegebenen Umständen anpassen.
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In einem weiteren kurzen Intermezzo mit dem Feinde gerät unser U-Boot C.2 in ein infernalisches Feuer der Hochseeflotte. Es gelingt aber unbeschädigt zu entkommen, bzw. zu tauchen.
Die Hochseeflotte ist nur noch ein Schatten ihrer selbst! Sieben Schlachtschiffe sind in der Linie, dazu nochmals drei in einem eigenständigen Verband.
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Um 14:48 Uhr ruft Admiral Jellicoe seinen Stab zur Besprechung heran.
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"Gentlemen, ich bitte um ihre Aufmerksamkeit.
Die deutsche Flotte hat uns bisher mit ihrer defensiven Haltung an der Nase herum geführt. Der Feind beabsichtigt die Schlacht zu vermeiden, aber wir wollen ihn heute nicht ungestraft davon kommen lassen. Ich beabsichtige die Entscheidung in der Nacht zu suchen.
Dazu werden wir den Feind von beiden Seiten angreifen. Admiral Beatty wird mit seiner Battlecruiser Fleet, der Harwich-Force sowie der 7th Cruiser-Squadron in einem westlichen Bogen angreifen. Wir, die Grand Fleet und die 6th Cruiser-Squadron schneiden den Rückweg in die Deutsche Bucht ab. Und dann brauchen wir nur noch zuschlagen!
Die Hochseeflotte liegt dazu bereits zu weit östlich - aber die Schlachtkreuzer sind noch zu erreichen.
Gentlemen, Sie alle wissen was ein Nachtgefecht bedeutet. Es gilt mit höchster Konzentration und Vorsicht zu agieren, England vertraut auf Ihr Können!
Wegtreten!"
"Aye, aye Sir! Wir werden den Feind zerquetschen wie eine Fliege!"
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Um 17:43 Uhr ist es soweit.
Feind in Sicht, leichter Kreuzer der Graudenz oder Wiesbaden-Klasse!
Dieser hat uns bereits zuerst erkannt und seine Scheinwerfer blenden die Matrosen der HMS Black Prince. Der Panzerkreuzer ist aber in Kürze gefechtsklar.
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Schnell wirft Admiral Jellicoe eine Blick auf die Seekarte. Seine Idee wurde in Wirklichkeit umgesetzt, die deutschen Schlachtkreuzer sitzen in der Falle. Diese Schiffe sind jedoch keinesfalls zu unterschätzen und so werden die Befehlshaber nochmals in einem kurzen Funkspruch darauf aufmerksam gemacht:
"Remember, safety first!"
Denn Admiral Jellcoe befürchtet der Feind wird sich von der Grand Fleet abwenden und die Flucht nach Norden oder Süden suchen. Oder gegen die Battlecruiser Fleet. Ob der gesamt strategischen Lage, die ja deutlich günstig für das Empire steht, sind Verluste unnötig und sollen so gut es geht vermieden werden.
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Gerade hat der Admiral seine Gedanken zu Ende gebracht, als in etwas größerer Entfernung zur HMS Iron Duke ein dumpfes Krachen zu hören ist.
Der Panzerkreuzer HMS Cumberland der 6th CS hat die HMS Centurion der 1st Division gerammt!:eek: Zum Glück werden beide Schiffe kaum beschädigt.
Die Positionierung mit Gefechtsbeginn war bereits so schlecht, dass die Kollision gar nicht mehr zu verhindern war...:facepalm:
Was für ein Auftakt...
Schlechter Anfang, gutes Ende.
Admiral Hipper
26.03.12, 21:49
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Bericht der Admiralität
- 8. November 1915 -
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Der feindliche Kreuzer, den die HMS Black Prince endeckt hatte, wurde inzwischen als Frankfurt identifiziert und wird jetzt unter Beschuss genommen. Das Schiff läuft genau auf uns zu, die HMS Black Prince weicht nach Steuerbord aus und schießt dabei auch einen Torpedo auf kürzeste Distanz ab.
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Nur eine Minute später sinkt die Frankfurt nach einer gewaltigen Detonation. Ob durch Torpedo oder Geschützfeuer verursacht, konnte nicht beobachtet werden.
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Inzwischen hat auch die HMS Shannon zur HMS Black Prince aufgeschlossen. Gerade zur rechten Zeit, denn von Westen kommen weitere deutsche Schiffe in Sicht - leichte Kreuzer.
Auch die 1.2nd Destroyer Flotilla, als Backbord-Eskorte der Grand Fleet eingesetzt, sichtet einen deutschen Kreuzer. Auch dieser wird unter Feuer genommen. Wenig später ist er als Wiesbaden erkannt.
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Etwas weiter nordwestlich sind unsere Panzerkreuzer mit zwei deutschen Kreuzern beschäftigt. Unsere Schiffe ziehen sich aber etwas zur eigenen Flotte hin zurück, denn die Position der feindlichen Schlachtkreuzer ist immer noch unbekannt. Die beiden leichten Kreuzer Pillau und Elbing bleiben aber nach wenigen Minuten zusammengeschossen zurück.
Zurück zur 1.2nd Destroyer Flotilla...
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Die Wiesbaden sucht den direkten Weg - und rammt die HMS Cameleon! :eek: Das ganze Heck knickt ein und droht abzubrechen, der Zerstörer ist schwer angeschlagen. Die Schäden sind aber reparabel.
Weniger Glück hat der leichte Kreuzer HMS Bellona, dieser wird von mindestens einem Torpedo getroffen...
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...und ist verloren. Die Besatzung macht sich bereit das Schiff in einigen Minuten zu verlassen. Die Wiesbaden hat unterdessen die Linie der 1.2nd Destroyer Flotilla durchbrochen und nähert sich der 1st Division. Die Schlachtschiffe zögern aber noch das Feuer zu eröffnen. Etwaige Fehlschüsse könnten die eigenen Schiffe treffen. In dieser Phase wird auch noch der leichte Kreuzer HMS Boadicea am Ende der 1.2nd DF von mindestens einen Torpedo getroffen. Im Gegensatz zum Schwesterschiff sind die Wassereinbrüche aber geringer und können unter Kontrolle gebracht werden, es wüten aber auch einige Brände im Schiff.
HMS Bellona
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Erst jetzt eröffnet die 1st Division das Feuer auf die Wiesbaden. Aus dieser Situation wird es dem Feind wohl kaum mehr gelingen zu entkommen.
Aber dann...weiter westlich:eek:
Im Vormars der HMS Galatea entdecken sie den großen Schatten eines deutschen Schlachtkreuzers, welcher nur noch knapp über 2800 m entfernt ist und genau auf die 1st Light Cruiser Squadron, zur Battlecruiser Fleet zugehörig, zuläuft!:eek: Der Befehlshaber der 1st Light Cruiser Squadron, Commodore Alexander-Sinclair, hat nur wenig Bedenkzeit.
http://www.dreadnoughtproject.org/tfs/images/thumb/b/b7/Edwyn_Alexander-Sinclair.jpg/435px-Edwyn_Alexander-Sinclair.jpg
Wie wird dieser Mann reagieren?
Schnell ist die Entscheidung gefallen:
"Ruder hart backbord, Maschinen voll voraus, Verband soll folgen!
Der Gegner hat uns noch nicht gesehen, kein Feuerbefehl, die Scheinwerfer bleiben aus.
Die Steuerbord-Torpedobatterie feuerklar machen!
Hoffentlich bleiben wir unentdeckt..."
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SolInvictus202
26.03.12, 22:09
uiuiui - wir haben SEHR schlechte Erfahrungen gemacht mit britischen BCs in einem Knife-Fight in der Nacht... NIX gut....
als Deutscher haben wir bei einem Verlust (Pommern oder so) mit den Pre-Dreadnoughts 4-5 BCs versenkt.... :s
derblaueClaus
26.03.12, 22:47
Wir können uns da nur selber zitieren :
Immer diese verdammten Cliffhanger. Schreibt schnell weiter, sonst leiern unsere Nerven aufgrund der ständigen Angespanntheit noch aus. ;)
Wirklich sehr spannend ! :top:
Admiral Hipper
27.03.12, 11:16
uiuiui - wir haben SEHR schlechte Erfahrungen gemacht mit britischen BCs in einem Knife-Fight in der Nacht... NIX gut....
als Deutscher haben wir bei einem Verlust (Pommern oder so) mit den Pre-Dreadnoughts 4-5 BCs versenkt.... :s
Dessen sind Wir uns ebenfalls bewusst. Deshalb musste Admiral Beatty auch erst noch eine Nacht drüber schlafen. Uns graut gar den Spielstand zu laden...:eek::D
Admiral Hipper
27.03.12, 18:21
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Bericht der Admiralität
- 8. November 1915 -
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Schnell ändern die vier Kreuzer der 1st LCS den Kurs gen Nord, dabei gerät der Schusswinkel für die Torpedos leider aus dem Bereich des möglichen und es werden nur wenige abgeschossen. Dann aber blitzen drüben in 2500 Meter Entfernung zuerst die Scheinwerfer, kurz darauf auch die Artillerie der deutschen Schlachtkreuzer auf. Schon eine der ersten Salven trifft die HMS Inconstant verhängnisvoll in die Ruderanlage, das Schiff läuft nur noch im Kreise und das Schicksal ist somit besiegelt. Als dies die Deutschen bemerken nehmen sie einen Zielwechsel auf die HMS Galatea vor und schießen diese in wenigen Minuten zusammen. Das Schiff treibt noch eine Weile dahin, bis es mit dem ehrwürdigen Commodore Alexander-Sinclair in die Tiefe fährt.:geistlicher:
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Die von Süden herangeführte 2nd Light Cruiser Squadron greift die feindlichen Schlachtkreuzer, die noch mit der nördlich gelegenen 1st LCS beschäftigt ist, jetzt von Süden an. Nachdem die Torpedos im Wasser sind setzten sich die Kreuzer schnell wieder ab. Nur die HMS Southampton wird leicht beschädigt.
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Währenddessen kommen weiter östlich bei der Grand Fleet mehrere deutsche Zerstörerflottillen von Westen her auf. Sie werden sogleich von der 6th Cruiser Squadron sowie den Begleitschiffen der Schlachtflotte unter Beschuss genommen.
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Der Gegner gerät dabei zwischen die weiter westlich dampfenden leichten Kreuzer der 6th CS und den Zerstörern der Schlachtflotte. Die Deutschen müssen dabei empfindliche Verluste hinnehmen. Weiter nordwestlich werden von unseren Panzerkreuzern auch noch die beiden Kreuzer Kolberg und Regensburg niedergekämpft. Für die Schlachtschiffe der Grand Fleet ist nun der Weg nach Westen frei und sie läuft der Battlecruiser Fleet entgegen.
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Irgendwann zu dieser Zeit muss auch die HMS Antrim von mehreren Torpedos getroffen worden sein. Der Zustand ist...:eek:
Zahlentechnisch ist das Schiff nicht zu retten. Wir wollen das dem Leser, der das Spiel nicht kennt, versuchen zu erklären.
-Die Damage-controll (DC) umschreibt ungefähr was das Schiff in der Lage ist Wasser aus dem Rumpf zu pumpen. Außerdem welcher Grad an Feuer gelöscht werden kann. Feuer über 20% sind für Schiffe wie dieses aber bereits äußerst kritisch, da die Feuer die Mannschaft dahin rafft und somit die DC immer weiter senkt.
-Power und propulsion, also Antriebsmaschinen, wirkt sich nicht nur auf die Geschwindigkeit aus, sondern auch drastisch auf die Pumpenkapazität. Schon ab 30-40 % Schaden simuliert das Spiel einen kompletten Systemausfall (an den Antriebsanlagen hängt ja praktisch alles) und ist nicht mehr steuerbar. Wir hatten mal ein Schiff mit 100% Antriebsschaden und es war nicht in der Lage 2-3% Flutung aus dem Schiff zu pumpen, Geschwindigkeit gar 0 kts.
-Hull damage. Die Verursachte Flutung durch Beschädigung auf beiden Seiten des Schiffes in aktueller und konstanter Anzahl (persistent). Der konstante Teil kann nur in der Werft behoben werden, die aktuelle Flutung nur bis zum konstanten Teil.
Mit einer DC von 79% ist das Schiff in der Lage ungefähr diesen Prozentzahl an aktueller Flutung aus dem Schiff zu pumpen, in der Regel etwas mehr, wie in Beispiel 2. Ganz genau bin ich aber auch noch nicht dahinter gestiegen. Bei der Antrim sind es auf beiden Seiten momentan 142%. Bei vollständiger Reparatur durch Bordmittel wären es konstant immer noch 115% - also unmöglich.
-Ist die Flutung höher als die Pumpenkapazität, beginnt der Rumpf mit Wasser vollzulaufen. Erreicht eine von beiden Zahlen (steuer- oder/und backbord) 100%, so sinkt das Schiff. Bei einseitigem Wassereinbruch kentert das Schiff ebenfalls bei 100%, was im Spiel 15° Schlagseite entspricht.
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Beispiel 2: Der Zerstörer HMS Miranda ist nach erfolgreicher, wenn auch geringfügiger Reparatur, der Wassereinbrüche wieder in der Lage mehr Wasser aus dem Schiff zu pumpen als eindringt. Das Wasser ist aber noch nicht völlig aus dem Schiff gepumpt (3% backbord). Das Schiff schafft mit einer DC von 94% und geringem Antriebsschaden sogar insgesamt 102 % Flutung. Bemerkenswert...:)
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Doch zurück zum Geschehen...
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Unsere abgeschossenen Torpedos haben Wirkung gezeigt. Die Von der Tann und die Blücher kollidieren, womöglich haben auch Torpedos ihr Ziel gefunden. Die Blücher ist fast zum Stillstand gekommen und hinkt dem Verband nun hinterher, allerdings nimmt sie wieder Fahrt auf.
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Der zur 6th Cruiser Squadron gehörende leichte Kreuzer HMS Forward wird von einem deutschen Torpedo getroffen. Schwer angeschlagen zieht sich das Schiff zurück, ist aber nicht gefährdet.
Admiral Beatty war bisher verunsichert, ob er sich mit den deutschen Schlachtkreuzern einlassen soll. Doch nun fährt die Blücher mit einigem Abstand zu den restlichen Schiffe...
...und so gibt er den Angriffsbefehl!
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Gerade so außerhalb der Sichtweite werden die vier feindlichen Schlachtkreuzer passiert um sich der Blücher zu nähern. Das Schiff ist schon auf gleicher Höhe, fährt aber nach Westen, die BCF nach Osten. Der Kurs wird etwas nach Norden angepasst um in Sichtweite zu kommen. Da verschluckt eine dichte Regenwand das deutsche Schiff...
Der Kontakt zum Feind kann erst sieben Minuten später von der 1.1st Destroyer Flotilla wieder hergestellt werden. Die Blücher liegt jetzt allerdings schon zu weit westlich und wurde von der BCF verpasst. Bei dieser Aktion geht auch noch der Zerstörer HMS Druid verloren. Aber der Kontakt ist wieder hergestellt. Die Von der Tann scheint auch angeschlagen zu sein und läuft nur 18 bis 19 Knoten, was den ganzen Verband verlangsamt. Admiral Beatty befiehlt sofort Kurs West! Die Harwich-Force, von Süden her kommend, soll den Weg der Deutschen abschneiden.
Die Lage um 18:21 Uhr
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Battlecruiser Fleet und Grand Fleet verfolgen den Feind nach Westen. Südlich der Grand Fleet toben noch immer die Zerstörerkämpfe. Die Predreadnoughts der 7th Division bilden ein Sammelbecken für beschädigte Schiffe. Dort finden sich auch die beiden leichten Kreuzer HMS Phaeton und HMS Gloucester, beide mit Torpedotreffern im Laibe, ein.
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Schwere Kämpfe zwischen den Zerstörern und auch einigen unserer Kreuzer. Die HMS Thorn, zur veralteten Knotter-Class zugehörig, kann wohl nicht mehr gerettet werden.
SolInvictus202
27.03.12, 18:34
sehr schön - da sollte niemand mehr entkommen können ;)
Admiral Hipper
28.03.12, 12:42
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Bericht der Admiralität
- 8. November 1915 -
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Die deutschen Zerstörer südlich der Grand Fleet haben sich fast durch unsere Verbände geschlagen und haben die offene See vor sich. Von Norden werden sie aber von der HMS Calliope verfolgt und unter Beschuss genommen. Die deutschen Schiffe waren schon angeschlagen und machten nur noch knapp über 20 Knoten, was der HMS Calliope erst das Aufholen ermöglicht hat. Kein einziger dieser Zerstörer entkommt!
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50 km weiter westlich geht um 18:25 Uhr der Kontakt zu den feindlichen Schlachtkreuzern verloren. Erst 10 Minuten später entdeckt die HMS Nimrod erneut den Feind und befiehlt sofort einen Torpedoangriff.
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Dem Angriff schließen sich auch die etwas nördlicher stehenden Zerstörer der 1.3rd Destroyer Flotilla an...
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...aber der Angriff endet im Fiasko! Die HMS Nimrod wurde schon durch die ersten Salven des Feindes tödlich getroffen und lief daraufhin heldenhaft auf den Gegner zu um diesen abzulenken. Trotzdem gehen zwei der modernsten Zerstörer der Royal Navy (M-Class) verloren, die HMS Mastiff und die HMS Meteor. Die 1.3rd DF verliert auch mehrere Schiffe, darunter die HMS Lennox und die HMS Laurel. In dieser verwirrten Situation gelingt es der 3rd Light Cruiser Squadron um die HMS Undaunted unbemerkt vom Feind mehrere Torpedos zu feuern. Die Kreuzer ziehen sich anschließend zurück.
Und das Ergebnis dieser Angriffe?
NICHTS!!:motz:
Während die Hunnen schon das halbe Dutzend an Torpedotreffern voll hat, konnten wir noch keinen einzigen Erfolg beobachten, obgleich die Von der Tann nur 22 Knoten läuft.
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Noch viel schlimmer verläuft der Angriff der 2.3rd Destroyer Flotilla. Nur die HMS Lysander überlebt das Höllenfeuer des Feindes. Kein einziger der abgefeuerten Torpedos findet sein Ziel. Nach diesen ernüchternden Angriffen befiehlt Admiral Beatty den Rückzug aller Zerstörer.
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Denn inzwischen hat sich die Battlecruiser Fleet an die einzeln fahrende Blücher genähert. Als erstes eröffnet das Flaggschiff HMS Lion das Feuer.
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Und die Salven liegen gut. Schnell ist die Blücher zusammengeschossen. Aber auch die 21 cm Granaten der Blücher richten auf der HMS Lion einige Schäden an, so das Admiral Beatty den Befehl zum Absetzten gibt. Ein lucky-hit der Deutschen würde nun die wieder etwas besser gewordene Stimmung vernichten. Während der Wende nach Süden bekommt auch noch die HMS Queen Mary die Blücher vor die Rohre, welche mit schweren Schäden davon dampft. Man geht aber fest von irreparablen Schäden aus.
Durch die Absetzbewegung geht der Kontakt um 17:03 Uhr völlig verloren.
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Wir haben 18 Schiffe verloren, darunter drei leichte Kreuzer und der Panzerkreuzer HMS Antrim. Folglich sind 14 (!) Zerstörer verloren gegangen.
Der Feind verliert 6 leichte Kreuzer (Frankfurt, Wiesbaden, Elbing, Pillau, Regensburg, Kolberg) sowie die Blücher. Weiter noch 12 Zerstörer.
Insgesamt also ein zufriedenstellendes Ergebnis, man darf sich von der zahlenmäßigen Übermacht nicht täuschen lassen. Die geringe Sichtweite bei Nacht erlaubt immer nur einen geringen Teil der Flotte am Feind zu sein.
Die hohen Verluste an Zerstörern ohne Erfolg veranlassen den Admiral weitere Zerstörerangriffe zu verbieten.
Die strategische Lage
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Die deutsche Auflärungsflotte liegt westlich der Royal Navy im selben Quadrat als die 7th Cruiser Squadron. Das lässt darauf schließen das gleich das nächste Gefecht ploppen wird, sobald ich die Pause beende.
Admiral Jellicoe beasichtigt jedoch keine weiteren Gefechte bei Nacht mehr. Außerdem gilt es auch ein Auge auf die Hochseeflotte im Osten zu halten. Die Navy soll einen Sammelpunkt nördlich des jetzigen Standpunktes anlaufen, von wo aus beschädigte Schiffe zusammen mit der 7th Division (Predreadnoughts) in die Heimat entlassen werden sollen. Dem Admiral wäre es am liebsten das Gefecht erst wieder mit Morgengrauen zu suchen, doch bis dahin ist es noch eine lange Zeit.
Außerdem werden die Brennstoffvorräte der Grand Fleet und der Battlecruiser Fleet spätestens am Vormittag des morgigen Tages zur Rückkehr zwingen...
SolInvictus202
28.03.12, 12:46
da gibts nur einen Kommentar (wohlbekannt aus anderen AARs)
:eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek:
Admiral Hipper
29.03.12, 15:33
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Admiralität
- 10. November 1915 -
Eigentlich ist der Flottenführung nicht nach Musik, wir spielen sie aber trotzdem.:tongue:
https://www.youtube.com/watch?v=v4mw5_X2XLY
8. November
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_11021.jpg (http://www.imgbox.de/)
Das Absetzen zum nördlich gelegenen Sammelpunkt erweißt sich schwieriger als gedacht, in der Nacht kommt es noch mehrmals zum Kontakt mit den deutschen Schiffe...leider.:(
Um 17:03 Uhr wird ein deutscher Zerstörer gesichtet, kurz darauf sichtet die HMS Lance auch die Schlachtkreuzer.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_4122.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die beiden Zerstörer schleichen sich an den Feind heran und feuern eine Salve Torpedos ab. Noch unbemerkt setzten sich sich bereits ab - doch dann werden sie entdeckt und atomisiert. Die Torpedos treffen - NICHTS.
20:51 Uhr
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Die Royal Navy sammelt sich mit östlichen bis nordöstlichen Kurs. Einige beschädigte Schiffe verlassen ihre Verbände zu den jeweiligen Heimathäfen im Norden oder Süden des Königreiches. Die Deutschen steuern die Heimat an, passieren dabei aber die Battlecruiser Fleet.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_7126.jpg (http://www.imgbox.de/)
Dabei wird der Zerstörer B111 von der 1st Light Cruiser Squadron versenkt.
Es kommen noch zwei weitere Zerstörer in Sicht, die im Verlaufe der Nacht sinken. Danach bricht der Kontakt ab.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_9122.jpg (http://www.imgbox.de/)
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_11114.jpg (http://www.imgbox.de/)
Aber nur für kurze Zeit. Um 22:21 Uhr läuft die 2nd LCS den feindlichen Schlachtkreuzern direkt vor die Rohre.
O my God!!!:eek:
Der Verband dreht sofort ab, aber die HMS Southampton, die dem Gegner am nächsten steht hat keine Chance. Im Abdrehen werden noch mehrere Torpedos abgefeuert. Treffer? Fehlanzeige!
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_14113.jpg (http://www.imgbox.de/)
Der Feind hat sich schnell eingeschossen, die HMS Southampton ist verloren. Wenigstens können dem Zerstörer G37 einige tödliche Treffer beigebracht werden.
Für die Männer der HMS Southampton ist es wohl nur ein schwacher Trost, doch da sich das mörderische Feuer alleine auf das Schiff konzentriert können die anderen Kreuzer entkommen.
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9. November, 2:00 Uhr
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Bis 2 Uhr laufen nun beide Flotten auf beinahe Parallelkurs nach Osten. Dann steuern die deutschen Monster plötzlich nach Norden :eek:, direkt vor die Grand Fleet. Wer jetzt von einer Vernichtung des Feindes ausgeht täuscht sich gewaltig. Nach dieser Gefechtsberührung ist Admiral Jellicoe restlos bedient...
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Die Deutschen, schon wieder auf südlichem Kurs, kreuzen direkt das T unserer Panzerkreuzer. Da die Entfernung mit Gefechtsbeginn bereits nur 3000m beträgt ist die HMS Cochrane bereits verloren. Zwar wird sofort ein Kurswechsel nach Norden befohlen, doch der hohe Wendekreis führt das Schiff erst noch näher an den Feind. Kurs darauf zerreißt eine gewaltige Explosion die HMS Cochrane.
HMS Cochrane
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f8/HMS_Cochrane.jpg/788px-HMS_Cochrane.jpg
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_2117.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die südliche der HMS Cochrane laufende HMS Natal beginnt ebenfalls sofort zu Wenden, gerät dabei aber ebenfalls in den Feuerbereich des Feindes. Mit dem selben Ergebnis!:schrei::schrei::schrei:
Mit dem Verlust der HMS Natal hört die aus ursprünglich vier Schiffen bestehende Warrior-Class auf zu bestehen.
Admiral Jellicoe tobt auf seiner Admiralsbrücke,
wie es seine Männer noch nicht erlebt haben!
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_2316.jpg (http://www.imgbox.de/)
Nach dieser erschreckenden Verlusten hat der Admiral die Schnauze voll. Die Flotte dreht ab, auch weil der Brennstoff nur noch für wenige Stunden in diesen Gefilden ausreicht.
Sollen die Hunnen doch in ihr dreckiges Loch zurück verschwinden!
Die Royal Navy hat es doch überhaupt nicht nötig, sich auf Gefechte dieser Art einzulassen!
Diese Erkenntnis kommt leider etwas zu spät...:o
3 Panzerkreuzer sowie 4 leichte Kreuzer sind verloren, dazu etliche Zerstörer. Besonders die Harwich-Force ist arg zusammengeschmolzen.
Ein teurer Erfolg, wenn man diesen überhaupt so benennen darf. Zwar verlieren die Deutschen neben der Blücher und zahlreichen Zerstörern 6 leichte Kreuzer, aber die Schlachtkreuzer waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet, obwohl die gesamte Royal Navy vor Ort war.
Eine Schande!
Admiral Jellicoe und ebenso Admiral Beatty sind nun aber froh sich gegen einen Einsatz unserer Schlachtkreuzer ausgesprochen zu haben. Diesen wäre es mit großer Sicherheit nicht anders als den Panzerkreuzern ergangen, auch wenn sie 9 zu 4 in der Anzahl überlegen gewesen wären. Unter vorgehaltener Hand werden die deutschen Großkampfschiffe bei der Navy schon "unsinkables" genannt.
Die Meldung vom Unterseeboot E.41, das um 5:57 Uhr das Schlachtschiff Hessen 37 km NW von Wilhelmshaven torpediert hat, kann die finsteren Gesichter der Admirale nur wenig aufhellen. Eine Versenkung wurde zudem nicht bestätigt.
10. November
Im Laufe des Tages treffen alle Flottenverbände in der Heimat ein.
Zwischenzeitlich werden auch zwei deutsche Frachter an der Blockadelinie aufgebracht.
SolInvictus202
29.03.12, 15:38
oha... naja wir wollen ja nichts sagen aber....
:opa: :geistlicher: :amen:
Das nächste Gefecht wird Euch wieder Freude bereiten.
Admiral Hipper
29.03.12, 20:26
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Admiralität
- 28. November 1915 -
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1c/HMS_Chester_Jutland_battle_damage_1916_IWM_SP_1594.jpg
Nach Rückkehr der gesamten Flotte war erstmals eine Bestandsaufnahme möglich. Dabei wurden die am meisten beschädigten Schiffe ausgesondert und separat in die Werft geschickt. Folgende Schiffe wurden ausgesondert:
Grand Fleet
BB HMS Centurion (durch die HMS Cumberland gerammt:facepalm:)
CL HMS Boadicea (Torpedotreffer)
DD HMS Cameleon (von der deutschen Wiesbaden gerammt)
Battlecruiser Fleet
BC HMS Lion
CL HMS Gloucester (Torpedotreffer)
CL Phaeton
DD Matchless
6th Cruiser Squadron
AC HMS Cumberland (siehe oben)
CL HMS Forward (Torpedotreffer)
Harwich-Force
1.10 Destroyer Flotilla (3 DD)
Nur die 7th Cruiser Squadron ist derzeit einsatzbereit, denn alle anderen Flotten werden ebenfalls instand gesetzt, aber eben nur kleine Schäden. Innerhalb von 24 Stunden kann jeder Verband einsatzbereit gemacht werden.
Die Blockadeflotte beschlagnahmt vom 10. bis 28. November 31 deutsche Blockadebrecher. Drei britische Frachter, die den Weg durch die Deutsche Bucht suchten, gehen verloren.
Die weiteren Ereignisse
11. November
Aus Jähzorn über die Ergebnisse des Flottenvorstoßes vom 8./9. November ordnet die Lordschaft eine Bombardierung von Zeebrügge durch die Dover Monitor Squadron an.
Kaum hat die Squadron Dover verlassen, werden neue Schiffe in Dienst gestellt. Es sind die beiden Monitore Marshall Soult und M26.
13. November
Die Harwich-Force wird wieder in Bereitschaft versetzt. Die Reparaturen sind beendet.
Der Panzerkreuzer HMS Kent wird von der 7th Cruiser Squdron von Lerwick zur Grand Fleet nach Scapa Flow verlegt. Er soll die drei am 9. November verlorenen Panzerkreuzer ersetzten. Die Kampfkraft der HMS Kent reicht jedoch nicht einmal, um einen dieser hochwertigeren Panzerkreuzer zu ersetzten.
15. November
Die HMS Cumberland kehrt nach getaner Reparatur zur 6th Cruiser Squadron zurück.
Es laufen auch wieder erste Minenunternehmungen gegen deutsche Gewässer an. Die Harwich-Force unterstützt wie gewohnt dabei.
16. November
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_2103.jpg (http://www.imgbox.de/)
Verstärkung erreicht Scapa Flow. 1 Hilfskreuzer (HMS Moldavia), 1 leichter Kreuzer (HMS Castor) sowie 8 Zerstörer und ein Flotillenführer werden in Dienst gestellt.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_324.jpg (http://www.imgbox.de/)http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_5127.jpg (http://www.imgbox.de/)
Während die HMS Moldavia nach Lerwick verlegt wird, wird die Task Force 74 bei der Battle Cruiser Fleet Dienst tun. Besonders die HMS Castor wird dort freudig erwartet um die gesunkenen leichten Kreuzer wenigstens zum Teil zu ersetzten.
Die 1.12th Destroyer Flotilla wird nach Harwich verlegt. Damit kann der Aderlass an Zerstörern der Harwich-Force zum Teil ausgeglichen werden.:)
HMS Castor
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a0/HMS_Castor.jpg
17. November
Die Grand Fleet sowie die Battlecruiser Fleet werden nach erfolgter Reparatur der leicht beschädigten Schiffe wieder in Bereitschaft versetzt.
18. November
Die zur 6h CS zugehörenden Panzerkreuzer HMS Agryll und HMS Roxburgh werden nachträglich in die Werft verlegt. Die Beschädigungen sind stärker als ursprünglich angenommen. Dafür wird die 6th CS in Einsatzbereitschaft versetzt.
19. November
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_8115.jpg (http://www.imgbox.de/)
Der Hilfskreuzer HMS Hilary entdeckt vor der norwegischen Küste einen deutschen Frachter. Leider macht die HMS Hilary nur 4 Knoten mehr als der Gegner. Dieser kann im Schutze der einbrechenden Nacht entkommen.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_12117.jpg (http://www.imgbox.de/)
Es zeigt sich dabei, dass es den Blockadebrechern immer wieder gelingt im Schutze der Nacht oder wie in diesem Falle durch die neutralen Gewässer Norwegens unsere Blockade zu durchbrechen. Als Gegenmaßnahme wurde ein zusätzlicher Hilfskreuzer in den Skagerrak gesendet um die Wege nach Norwegen schon auf hoher See besser abriegeln zu können.
Das Schlachtschiff HMS Centurion und der Zerstörer HMS Cameleon kehren zur Grand Fleet zurück.
20. November
Der Hilfskreuzer HMS Niagara wird von Lerwick nach Harwich verlegt. Die nördliche Blockadeflotte verfügt inzwischen über genügen Hilfskreuzer, daher wird die HMS Niagara in Zukunkft vor Holland und Belgien eingesetzt. Dort fehlt es an ausdauernden Schiffen.
21. November
Die HMS Roxburgh beendet den Werftaufenthalt und kehrt zur 6th CS zurück. Das Schwesterschiff HMS Agryll folgt am nächsten Tag.
HMS Agryll
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/76/HMS_Argyll.jpg
22. November
Die Dover Monitor Squadron beschießt Oostende.
26. November
58 km WSW von Helgoland versenkt E.26 den leichten Kreuzer Niobe durch Torpedos.
Der leichte Kreuzer HMS Boadicea verlässt die Werft in Scapa Flow. Nachdem die Flotten sich bereits neu aufgestellt und die Verluste weitgehend kompensiert haben, weiß man in der Admiralität nicht so recht wohin mit dem Schiff. Kurzerhand wird die HMS Boadicea zur 7th CS nach Lerwick verlegt.
27. November
Der Schlachtkreuzer HMS Queen Mary wird die Battlecruiser Fleet am 3. Dezember zur Modernisierung verlassen. Da die HMS Lion ihre Reparaturen bis dahin höchstwahrscheinlich noch nicht beendet haben wird, muss die BCF zumindest für Anfang Dezember mit 7 Schlachtkreuzern auskommen.
28. November
Die hohe Lordschaft hat während der letzten Tage intensiv an den streng geheimen Pänen eines Flottenunternehmens gearbeitet. Dabei soll wieder mehr die indirekte Konfrontation mit dem Feind in den Mittelpunkt rücken. Jetzt, am 28. November, erreichen die ausgewählten Einsatzverbände die ersten Befehle unter dem Namen...
Operation Devils-Egg...
Admiral Hipper
30.03.12, 12:03
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Admiralität
- 30. November 1915 -
Die Pläne der Lordschaft unter dem Namen "Operation Devils-Egg" sollen die Feindflotte, im Gegensatz zum 8. November, nicht in einen Flottenhinterhalt locken, sondern in ausgedehnte Minenfelder und U-Bootsperren. Diese beiden Möglichkeiten waren beim letzten Flottenvorstoß nicht ausreichend beachtet worden.
Und so läuft seit bereits einer Woche die Verminung der deutschen Gewässer, besonders die der nördlichen Zufahrten. Nun am 28. November werden die beiden Hilfskreuzer HMS Orvieto und HMS Princess Margaret für einen Spezialeinsatz bereit gemacht. Über 1000 Minen sollen die beiden Schiffe direkt vor der Emsmündung in die südliche Zufahrt werfen. Die Harwich-Force deckt diesen Vorstoß. Da die Harwich-Force gleichzeitig den Feind aus der Bucht locken soll wird zur Sicherheit auch die Schlachtflotte herangezogen. Diese an den Feind zu führen ist aber nicht beabsichtigt.
29. November
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_2414.jpg (http://www.imgbox.de/)
Am Nachmittag des 29. November sind die Minen vor der Emsmündung bereits gelegt, die Minenleger sind schon auf dem Rückmarsch. Da noch keine Feindreaktion zu vernehmen ist, wird die Harwich-Force nach Norden bis vor Esbjerg beordert. Dort kreuzende Verbände haben bisher immer die Hochseeflotte auf den Plan gerufen.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_16110.jpg (http://www.imgbox.de/)
Beim Marsch nach Norden überrascht die Harwich-Force ein deutsches U-Boot. Es kann aber rechtzeitig abtauchen.
Bei dieser Gelegenheit betrachtet der Admiral mit Wohlwollen die Harwich-Force. Mit dem Eintreffen der Verstärkung am 16. November ist die Harwich-Force wieder ein ganz ordentlicher Verband geworden. Neben den vier Kreuzern sind wieder vier Zerstörerflottillen im Einsatz. Die fünfte konnte allerdings noch nicht wieder ersetzt werden.
Am Abend erreicht der Verband schließlich die Gewässer um Esbjerg.
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Und so nehmen die Ereignisse ihren Lauf...
21:28 Uhr
Room 40 meldet Aktivitäten. Schnell errechnet der Admiral, dass die deutschen Schiffe die Harwich-Force in etwa 6-7 Stunden erreichen können, so fern sie nach Norden steuern.
22:11 Uhr
Das U-Boot E.7 meldet einen erfolgreichen Torpedoangriff gegen den Schlachtkreuzer Seydlitz, 42 km NW von Wilhelmshaven. Diese Meldung deutet auf einen westlichen Kurs der deutschen Schiffe hin.
30. November, 3 Uhr
Die Harwich-Force zieht sich aus den Gewässer von Esbjerg zurück. Die deutsche Flotte könnte schließlich noch immer einen nördlichen Kurs eingeschlagen haben. Da wir keine Risiko eingehen wollen, setzten die Schiffe Kurs Südwest um sich der Schlachtflotte zu nähern.
4:02 Uhr
Abgefangenen Funksprüchen nach ist das Schlachtschiff Markgraf 52km NW von Emden auf eine Mine gelaufen. Kurs West ist nun also bestätigt.
4:12 Uhr
Der Zerstörer V4 sinkt durch Minentreffer.
7:40 Uhr
Schon wieder glüht der Äther.
"Was ist den nun schon wieder?", fragt Admiral Jellicoe.
"Neuer Funkspruch Admiral", antwortet der Adjutant.
"Vorlesen!"
"Schlachtkreuzer Derfflinger 70 km NNW von Emden auf Mine gelaufen und gesunken!"
SMS Derfflinger
http://www.maritimequest.com/warship_directory/germany/battleships/derfflinger/05_sms_derfflinger.jpg
Nun kann sich der Admiral ein Lächeln nicht mehr verkneifen und versammelt sogleich seinen Stab vor der Lagekarte.
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"Die Deutschen Schiffe sind Nordwestlich von Emden auf unsere Minen gelaufen, der Kurs ist leider unbekannt. Ich beabsichtigte dies nun herauszufinden. Die Deutschen Schiffe dürften angeschlagen sein und womöglich an Geschwindigkeit unterlegen. Das ist unserer Chance.
Kurs Südost ansetzten. Befehl an Battlecruiser Fleet und Harwich-Force weitergeben!"
"Aye aye Sir!"
Admiral Hipper
31.03.12, 12:01
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Bericht der Admiralität
- 7. Dezember 1915-
30. November
Der Vorstoß der gesamten Schlachtflotte vor die Emsmündung ist sehr ernüchternd. Während die Flotte noch auf Kurs Süd ist erreicht uns die Meldung über einen weiteren Minentreffer, der Zerstörer B110 sinkt 59 km NNW von Emden. Als die Flotte dort gegen Mittag eintrifft, wird lediglich ein deutscher Frachter gesichtet und aufgebracht.
Admiral Jellicoe beschließt bis zum nächsten Tag etwas weiter nördlich auf Position zu bleiben.
1. Dezember
Um 0:42 Uhr torpediert E.41 39 km NW von Wilhelmshaven den Schlachtkreuzer Von der Tann.
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Obwohl die Royal Navy sich auf keine Nachtgefecht einlassen will wird sie um 5:09 Uhr völlig überrascht. Deutsche Schlachtkreuzer werden gesichtet!:eek: Damit hatte man so weit draußen außerhalb der Deutschen Bucht nicht gerechnet.
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Und so kommt es wie es kommen muss. Die dem Feind am nächsten liegenden Schiffe gehören der Katz...es trifft die HMS Phaeton. Das tapfere Schiff, das einer ähnlichen Situation am 8. November noch schwer beschädigt entkommen konnte, hat dieses mal keine Chance.
HMS Phaeton (Arethusa-Class)
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/46/HMS_Arethusa_%281913%29.jpg
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Wenigstens gelingt es den anderen Kreuzern zu entkommen, im Abdrehen werden auch noch einige Torpedos abgeschossen. Treffen tun sie aber mal wieder nicht. Danach geht der Kontakt verloren.
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Der Admiral will sich nun unter allen Umständen absetzten. Doch dies gelingt nicht, schon 15 Minuten später werden die deutschen Schlachtkreuzer wieder gesichtet. Und zwar von unseren Schlachtkreuzern...:eek:
Mit schlimmen Vorahnungen nimmt das kurze Gefecht seinen Lauf, doch die HMS Indomitable entkommt zum Glück lediglich mit moderaten Wassereinbrüchen. Das Schiff wird die Battlecruiser Fleet wenig später verlassen und sich den Predreadnoughts der 7th Division der Grand Fleet anschließen, da die Geschwindigkeit durch die Wassereinbrüche beeinträchtigt ist. Schon jetzt wird die Ausfallzeit auf 1,5 - 2 Monate eingeschätzt.
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Dann gelingt es endlich sich abzusetzten. Bis zum Morgen will sich der Admiral von den Deutschen fernhalten. Die Flotte soll aber gleichzeitig ihre gute Positionierung beibehalten, um den Rückweg des Feindes zu blockieren.
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Und so dampft die Royal Navy dem Feind entgegen, als die ersten Sonnenstrahlen den Tag erhellen.
Die drei Schlachtschiffe der Queen Elizabeth-Class der 3rd Division bilden einen eigenständigen Verband. Mit 24 Knoten sind sie deutlich schneller als der Rest der Grand Fleet. Dazu musste das Flottenflaggschiff HMS Iron Duke allerdings den Verband verlassen und hat sich vorübergehend der 2nd Division angeschlossen.
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Es gibt keine Entkommen für den Gegner. Von allen Seiten ist er umzingelt...
...aber dann...ein Bug!!! (nicht der eines Schiffes sondern Computertechnisch...;)
Anders können Wir es uns nicht erklären.
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Ganze viermal drängen wir den Feind in die Ecke seiner eigenen Minenfelder. Dort gibt es kein Entkommen mehr - aber jedes mal bricht dann das Gefecht ab und beginnt wieder in ähnlicher Ausgangslage.:schrei:
Weiß sich die KI etwa nicht anders zu helfen?
Um 13:00 Uhr sinkt das deutsche Predreadnought Hessen. Vermutlich ist es auf eine Mine gelaufen.
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Die vom Nachtgefecht gezeichnete HMS Indomitable. Bemerkenswert wie rauchfrei das Schiff fährt. (Rauch einfach dazu denken, der fehlt hier irgendwie:D).
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Der Bug lässt eine Vernichtung der feindlichen Schlachtkreuzer nicht zu. Als der Tag sich dem Ende neigt, bricht Admiral Jellicoe diese sinnlose Sache ab. Er ist ja schon zufrieden damit dieser Endlosschleife entkommen zu sein und will kein Nachtgefecht mehr. Die Brennstoffe zwingen außerdem zur Rückkehr. Hoffnung besteht aber noch durch die Minenfelder und unsere U-Boote, die nach wie vor in den Zufahrten zur Deutschen Bucht liegen.
Der weitere Verlauf
16:36 Uhr
Das Schlachtschiff Lothringen wird 73 km NNW von Emden torpediert. Das U-Boot kann nicht genau zugeordnet werden, es dürfte entweder E.25 oder E.30 gewesen sein.
17:42 Uhr
Der Schlachkreuzer Seydlitz wird von E.25 topediert.
18:27 Uhr
Wieder trifft es die Seydlitz. Dieses mal wird es von E.13 getroffen, macht aber keine Anstalten zu sinken.
2. Dezember
Alle am Einsatz beteiligten Verbände der Royal Navy treffen in ihren Stützpunkten ein. Die HMS Indomitable verlegt in die Werft. Nach Abgang der HMS Princess Royal am 3. Dezember zur Modernisierung verfügt die Battlecruiser Fleet nur noch über 6 Schlachtkreuzer. Auch der leichte Kreuzer HMS Conquest wird eingedockt.
5. Dezember
Die HMS Conquest ist repariert und kehrt zur Battlecruiser Fleet zurück.
6. Dezember
Der am 8. November durch Torpedotreffer beschädigte leichte Kreuzer HMS Forward ist wieder einsatzbereit und zurück zur 6th Cruiser Squadron.
30 km SO von Helgoland wird der Zerstörer S176 von E.26 torpediert, leider ohne Erfolg.
In der letzten Woche sind 9 deutsche Frachtschiffe durch unsere Hilfskreuzer aufgebracht worden.
Hindenburg
01.04.12, 11:06
Ein dreifaches Hurra auf die Kaiserliche Hochseeflotte vom 8. November!
'Hurra Hurra Hurra!'
Pardon, aber ich bin Deutschland immer loyal. :)
-----
Klasse Berichte, werter Admiral.
Admiral Hipper
01.04.12, 12:15
Na...was sind das für Worte.:nono:
I'm not amused!
;):D
Admiral Hipper
02.04.12, 18:51
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Standart/white_ensign.gif
Bericht der Admiralität
- 23. Dezember 1915 -
Selbst die hereinbrechenden Winterstürme können die Männer unserer Hilfskreuzer im Blockadedienst nicht abschrecken. 28 deutsche Blockadebrecher können abgefangen und aufgebracht werden. Die eigene Handelsschiffahrt, durch die Royal Navy gesichert, vermeldet keine Verluste. Die ein- und ausgehenden Warenströme passieren unbehindert die Weltmeere und sogar die Nordsee.
Die Ereignisse
7. Dezember
91 km NNW vom Emden laufen das Schlachtschiff Kaiserin sowie der Schlachtkreuzer Moltke in ein Minenfeld. Die britische Admiralität hat keine Warnungen vom Room 40 bekommen. Die Flotte wird zwar in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, bleibt aber in ihren Stützpunkten.
8. Dezember
In Scapa Flow werden Neubauten entgegengenommen. Es ist der Hilfskreuzer HMS Gloucestershire sowie drei Zerstörer. Die Zerstörer verlegen nach Rosyth zur Battlecruiser Fleet.
10. Dezember
Die Harwich-Force löst vor Esbjerg zum wiederholten male Alarm bei der Hochseeflotte aus. Die Harwich-Force, zur Deckung der Minenleger eingesetzt, zieht sich nach der Warnung durch Room 40 zurück.
Die deutsche Schiffe werden 23 km NW von Wilhelmshaven gesichtet. Das U-Boot E.22 gelingt es dabei die Seydlitz zu torpedieren.
Die Dover-Monitor Squadron beschießt mit dem vor wenigen Stunden in Dienst gestellten Monitor M 27 Zeebrügge.
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_11023.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die Entente zieht sich von den Dardanellen zurück. Die Evakuierung bildet dabei die einzige gelungene Aktion des gesamten Feldzuges.
11. Dezember
In Harwich werden neue U-Boote in Dienst gestellt: E.23, E.24 und das erste Boot der G-Klasse.
G.1
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/82/G9_at_Scapa.jpg/800px-G9_at_Scapa.jpg
14. Dezember
Der Schlachtkreuzer HMS Lion kehrt zur Battlecruiser Fleet zurück. Die Reparaturen der Schäden vom 8. November haben deutlich länger gedauert als angenommen. Der leichte Kreuzer HMS Gloucester, ebenfalls am 8. November beschädigt (Torpedotreffer) verlässt ebenfalls die Werft.
HMS Lion
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cf/LionSP_001672.jpg
17. Dezember
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Royal_Coat_of_Arms.png (http://www.imgbox.de/)
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_326.jpg (http://www.imgbox.de/)
King Georg V lädt zum jährlichen Bericht der Streitkräfte. Dabei wird auch der neue Befehlshaber der britischen Expeditionsstreitkräfte in Frankreich vorgestellt: General Sir Douglas Haig. Er löst den wenig erfolgreichen Feldmarschall Sir John French ab. Nachdem Sir Douglas Haig mit seinen Bericht beendet hat, ergreift auch Admiral Jellicoe das Wort, um seinem König die erfreuliche Lage zur See genauer zu erklären.
"Majestät
Die Schlachtflotten sind nach wie vor voll einsatzbereit und bilden einen wichtigen Rückhalt für die Einheiten der Blockade, die durch zahlreiche Um- und Neubauten zahlenmäßig immer mehr geworden sind.
Die verlorenen Schiffe konnten weitgehend ersetzt werden, insbesondere die Verluste an modernen Schiffen. Die Grand Fleet verfügt sogar über 1 Dreadnought-Schlachtschiff mehr als zu Jahresbeginn. Die Neubauten an leichten Kreuzern waren ebenfalls höher als die Verluste. Die Zestörerverluste konnten leider nicht völlig ausgeglichen werden, wenn man die älteren Typen mit zählt.
Nur ein einziges mal hat sich die kaiserliche Flotte selbständig aus der Bucht hervor gewagt, was dann die britischen Waffen am 8. April vor Jutland prompt bestraft haben. Diese Schlacht war bereits eine Entscheidungsschlacht, die den weiteren Verlauf des Jahres und sogar des gesamten Krieges entscheidend beeinflusst hat und noch wird.
Die gesamte Blockadelinie blieb im Verlauf des Jahres vom Feind völlig unangetastet und konnte sogar nach und nach ausgeweitet werden.
Bereich Orkneys-Shetlands
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_5129.jpg (http://www.imgbox.de/)
Unsere Hilfskreuzer in diesem Bereich werden auch von Zerstörern und Torpedobooten von den Orkneys und den Shetlands aus unterstützt. Diese kontrollieren den Küstenbereich zum Festland und um die Inseln. Die Panzerkreuzer der Grand Fleet helfen gelegentlich aus, was aber eher selten nötigt ist.
Bereich Shettlands-Norwegen
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_9124.jpg (http://www.imgbox.de/)
Hier wird die Nordsee durch eine dichte Linie an Hilfskreuzern abgeriegelt. Die in Lerwick stationierte 7th Cruiser Squadron bildet Rückhalt und auch Ersatz. Die norwegischen Küstenstädte werden ebenfalls blockiert, bzw. bewacht.
Bereich Skagerrak
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_11115.jpg (http://www.imgbox.de/)
Diese erst Mitte des Jahres eingeführte vorgezogenen Blockadelinie blockiert den deutschen Frachtverkehr nach Dänemark und Südnorwegen. Diese Linie bildet auch eine zweite Linie für Blockadebrecher, die sich durch die nördliche Linie oder neutrale Gewässer geschlichen haben. Wie Sie sehen, Majestät, ist hier gerade die 7th Cruiser Squadron im Einsatz. Sie wird aber schon bald wieder vom einem Hilfskreuzer abgelöst.
Bereich Kanal
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_15114.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die nach einem im Frühjahr vorgenommenen Strategiewechsel sehr erfolgreiche Blockade der niederländischen und belgischen Küste wird hauptsächlich von älteren Schiffen, die dem Flotteneinsatz nicht mehr geeignet erscheinen, aufrecht erhalten. Dabei werden wir auch von französischen Einheiten unterstützt. Die weitläufigen Minenfelder haben sich als eher wirkungslos erwiesen. Nur eine einzige Versenkung eines feindlichen U-Bootes ist bestätigt.
Bereich Deutsche Bucht
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_13112.jpg (http://www.imgbox.de/)
Auch die deutschen Heimatgewässer wurden ab der zweiten Jahreshälfte in immer stärkerem Maße einer Nahblockade durch U-Boote unterzogen. Die Verminung der Gewässer wurde schon nach der Schlacht vor Jutland am 8. April massiv ausgeweitet. Die Nahblockade und die Verminung war sehr wirkungsvoll, mindestens drei Schlachtschiffe sowie ein Schlachtkreuzer sind in diesem Bereich gesunken.
Kurz gesagt,
die Royal Navy ist ihrem Platz als Nummer eins gerecht geworden
und hat den Vorsprung zur der deutschen Flotte sogar deutlich vergrößert. Die Hochseeflotte bildet keine Gefahrenquelle mehr.
Daher ein Hoch auf seine Majestät!
God save the King!"
https://www.youtube.com/watch?v=8i2AJ4NB7aI
20. Dezember
Die Dover Monitor Squadron sendet ihre vorweihnachtlichen Grüße nach Oostende.
23. Dezember
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Right_or_wrong/Screenshot_17116.jpg (http://www.imgbox.de/)
Die hohe Lordschaft der Admiralität schließt schon eine Woche vor Jahresende die Operationen für diese Jahr ab...
...und dankt den werten Lesern diese AARs, der hiermit, da die 1915 Kampagne zu Ende ist, beendet ist.:)
SolInvictus202
02.04.12, 18:56
ausgezeichnet geschrieben, bebildert und geschildert!
ein Hoch auf den Verfasser des AARs!
(PS: wir finden es sehr enttäuschend, dass man nicht ins 1916er Jahr weitermachen kann - aber das haben wir ja bereits gemeldet!)
Admiral Hipper
02.04.12, 19:27
ausgezeichnet geschrieben, bebildert und geschildert!
ein Hoch auf den Verfasser des AARs!
Habt Dank für Eure Worte.:)
(PS: wir finden es sehr enttäuschend, dass man nicht ins 1916er Jahr weitermachen kann - aber das haben wir ja bereits gemeldet!)
Auf der einen Seite ja, auf der anderen Nein.
Ich denke es würde relativ wenig Sinn machen noch groß ins Jahr 1916 weiter zu spielen, da die Kaiserliche Marine faktisch geschlagen ist und auch kaum mehr Verstärkungen erhält. Die Hochseeflotte kommt bereits jetzt nicht mehr aus der Bucht, ohne von U-Booten und Minen malträtiert zu werden.
Leider hat die KI die Möglichkeiten zum Minenlegen zu gut wie gar nicht genutzt. Defensive Minenfelder hätten die Verminung meinerseits der Deutschen Bucht sehr riskant gemacht. Insgesamt war die Haltung der KI sehr zurückhaltend, noch mehr als die der echten Marine damals. Keine einzige Beschießung der englischen Ostküste, usw. Leider schöpft die KI eben bei weitem nicht alle Mittel aus.
Trotzdem hat die Kampagne viel Spaß gemacht, wenn sie auch teilweise etwas eintönig war. Deshalb ist sie auch recht flott durchgelaufen, da man meist wartet - auf die Hunnen.;)
Allein schon das Verfassen eines AARs aus der etwas überheblichen Sicht der britischen Seite macht schon Spaß.:D
Francis Drake
02.04.12, 20:26
Vielen Dank für euren Bericht! Hat viel Freude bereitet! :)
derblaueClaus
02.04.12, 20:46
Sehr schön. Wir danken für die hervorragende Unterhaltung !
Hindenburg
03.04.12, 20:00
Ich bedanke mich für diesen tollen AAR. Ich habe das Spiel selbst auch, aber noch kam ich nicht dazu, mich intensiv damit zu beschäftigen.
Sagt, kann man denn gegen die gelegten Minen auch defensiv vorgehen, also sie wieder aus der See holen, wenn sie bei einem vor der Haustür schwimmen?
Admiral Hipper
03.04.12, 20:50
In jedem Feld können maximal 600 Minen gelegt werden.
Minenfelder werden selbständig geräumt, bzw. lösen sich auf durch Abtreiben etc. Das geht sogar relativ fix, im Manual steht 50 % gehen im Monat verloren. Dabei spielt die Lage keine Rolle, ob nun britische Minen vor Scapa Flow oder Wilhelmshaven liegen. Geräumt wird überall gleich schnell.
Minen, die direkt auf Feindhäfen/Basen gelegt werden verlieren sogar 50 % in einer Woche.
Die Minenfelder müssen also immer wieder aufgefüllt werden.
Schöner AAR. Das Ganze hat aber doch den Eindruck gemacht, dass das Spiel gg. die KI auf britischer Seite unterfordert.
Einen hervorragenden AAR habt Ihr geschrieben. Meinen Dank.
hohe_Berge
04.04.12, 11:37
Ja sehr guter Bericht. Auch die Bilder machen einen den Mund wässrig.
Glück Auf
Admiral Hipper
04.04.12, 16:35
Schöner AAR. Das Ganze hat aber doch den Eindruck gemacht, dass das Spiel gg. die KI auf britischer Seite unterfordert.
Die Royal Navy war damals ja auch nicht so gefordert, besonders die Anzahl der Einsätze der KM ist fast identisch mit der Echten.;)
Ich hätte noch die Option "schlechte britische Panzergranaten" auf AN stellen können. Im Nachhinein vielleicht ratsam, aber der Kampf gegen die deutschen Schlachtschiffe hatte eh schon was frustrierendes (die sind soooo zäh die Dinger).
Mit der Option AN machen die 12" Geschütze so gut wie keinen Schaden mehr, die 13,5" taugen gerade so. Nur die 15" Geschütze, die die RN 1915 nur sehr wenige hat, machen ordentliche Löcher.
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.
"Es ist zwar bereits alles, aber noch längst nicht von jedem gesagt worden!" sagte einst Karl Valentin.
In diesem Sinne möchte ich die alles entscheidende Frage stellen: Worüber gedenkt Ihr als nächstet zu berichten?
Auch 5 Jahre später hat er noch einige Stunden mit Lesespaß gefühlt, danke dafür :)
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