Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alles wird wahr - ein The Secret World BAR
Willkommen zu meinem BAR.
BAR ?
Ja richtig ein Before Action Report. Sozusagen ein Prequel zu meinem neuen IAR (In Action Report).
Der Grund warum ich mit der althergebrachten Tradition der AAR breche ist einfach erklärt.
Ein Online Rollenspiel welches kein Ende hat, kann auch nicht beendet werden. Klingt komisch ist aber so. Und ein Online Rollenspiel welches erst erscheinen wird hat noch keinen Anfang ich kann also „nur“ die Vorgeschichte erzählen.
Der ein oder andere Regent fragt sich nun vielleicht „Hähhh ?, Was ?, Warum ?“. Warum schreibt jemand eine Vorgeschichte zu einem Spiel welches noch gar nicht released ist ?
Die Antwort ist einfach. Ich freue mich seit ca. 3 Jahren wie ein kleines Kind auf dieses Spiel. Ich mag Verschwörungstheorien und die Vorstellung dass dort draußen noch mehr ist als nur die von uns Wahrgenommene Realität. Ich freue mich darauf dieses „mehr“ aus der Gemütlichkeit meines Computer Zimmers erkunden zu können und zumindest virtuell meine persönliche Alice im Wunderland Geschichte zu erleben.
Und wer weiß, vielleicht ist ja wirklich alles wahr. (http://www.thesecretworld.com/deutsch/)
Everything is True - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=OymMalX8VYM&feature=results_video&playnext=1&list=PL12291D77048C23AD)
Einfach den Youtube Link in die Nachricht kopieren. Den Rest erledigt das System.
Nun denn, ich schulde euch noch eine Geschichte.
Es ist eine normale Geschichte, von normalen Menschen und Dingen, zumindest bis zu dem Punkt an dem es begann.
Das kleine unscheinbare Einfamilienhaus hätte überall auf der Welt stehen können aber es stand in Deutschland in einem kleinen Ort nahe einer kleinen Stadt in der Nähe von Hamburg. Der gepflegte Vorgarten hinter dem ordentlich aufgereihten Jägerzaun unterschied sich nicht von den Gärten der Nachbarschaft. Die Bäume waren auf die amtlich zugelassene Höhe gestutzt und die kleine Hecke hatte Ihre Soll Höhe von 1,50m noch nicht erreicht. Es war April und die Frühblüher hielten sich an den meteorologischen Frühlingsbeginn und streckten zaghaft Ihre Triebe aus der Erde. Der Weg vom Gartentor zur Hauseingangstür war geradlinig und eine kleine Armee von bunten Gartenzwergen bildete das Spalier für etwaige Besucher. Eine Fußmatte mit dem Aufdruck Willkommen und der verzierte Klingelknopf in der Wand unter dem gravierten Namenschild deuteten auf einen gastfreundlichen Besitzer hin. T. Schmidt stand auf diesen Schild und daneben etwas bunter und aus Ton gefertigt waren alle Mitglieder der Familie Schmidt aufgelistet. Thomas, Mareike und Julius Schmidt stand dort, gerahmt von Blumen.
Eine kleine verschnörkelte Laterne, verbunden mit einem Bewegungssensor erhellte diese knapp 10 Meter Gartenweg. Links neben der Tür befanden sich zwei kleine Fenster hinter denen warmes Licht von Gemütlichkeit zeugte. Die Scheiben waren verziert mit kleinen Fensterbildern auf denen verschieden Gemüsesorten lustig tanzten. Rechts neben der Tür befanden sich zwei Doppelfenster an deren Innenseite moderne Raffrollos mit Blümchenmuster dem Neugierigen den Blick nach innen verwehrten. Beide Fenster waren dunkel. Eine kleine Garage bildete den Abschluss dieser idyllischen Straßenseite. Das Haus hatte nur diese eine Etage, das Dach war ein dunkel gedecktes Spitzdach und die drei darin eingelassenen Dachfenster reflektierten das Flimmern des Fernsehers in den Himmel. Auf der Rückseite des Hauses saß ein Mann auf der Veranda. Ein Mann Mitte dreißig, genau das richtige Alter, wie er immer betonte.
Thomas Schmidt saß eingehüllt in einer Decke auf dem Liegestuhl und blätterte in einem Katalog für Gartenbau. Auf dem Tisch neben der Liege hatte er einen Notizblock und eine Flasche Bier abgestellt. Sein Blick streifte über den Garten vor ihm. An der linken Seite der Veranda stand ein kleiner gemauerter Grillkamin. Rechts daneben hatte er im letzten Jahr einen kleinen Teich angelegt. Ein paar Obstbäume standen vereinzelt auf der Wiese ehe ein weiterer Jägerzaun sein Refugium gegen das freie Feld abschloss. Eine Baufirma hatte auf diesem Feld damit begonnen Pfähle in das Erdreich zu treiben. Obwohl die Anwohner dagegen waren hatte man einem Energieerzeuger zugesprochen auf diesem Feld einen Solarpark zu errichten. Thomas nahm seinen Stift und notierte die Nummer von Heckenpflanzen, davon würde er ein paar benötigen. Er hatte kein Problem mit diesen Solarparks, er fand das sogar eine tolle Idee, er selbst konnte leider nicht an diesen neuen Trend der Hausfinanzierung teilhaben. Dafür hätte er auf das großartige Panorama Dachfenster verzichten müssen unter welchem er und seine Frau schliefen. Sein Blick schweifte nach oben, das flackern des Fernsehers war erloschen. Es war Zeit ins Bett zu gehen.
Als Bankangestellter hat man es nicht leicht, jeden Tag darf man mit größeren und kleineren Summen seiner Kunden jonglieren während auf dem eigenen Konto gähnende Leere herrscht. Die Bestellung beim Gartenbauhandel hatte mal wieder ein großes Loch in das ohnehin strapazierte Konto gerissen. Obwohl er nicht schlecht verdiente reichte das Geld kaum zum Leben. Als Alleinverdiener war am Ende des Geldes noch viel vom Monat übrig.
Trübsinnig saß Thomas Schmidt wieder auf seiner kleinen Terrasse, der Tag in der Bank hatte schon bescheiden angefangen und fand seinen Höhepunkt in der Ablehnung seiner Bewerbung auf eine höhere Stelle. Ihm würden die nötigen Softskills fehlen um die Führung einer Filiale zu übernehmen haben Sie gesagt. „Softskills, pah ich gebe euch bald mal Softskills“ murmelte Thomas und versuchte umständlich sein Bier zu öffnen.
Auch zu Hause lief es nicht besser, sein Sohn hatte sich eine Krippe eingefangen und war entsprechend mies drauf. Die schlechte Laune hatte sich im Laufe des Tages auf seine ohnehin genervte Frau übertragen. Als er dann beim schwungvollen Wurf der Jacke auf den Kleiderhacken auch noch die Kristallvase im Flur zertrümmerte entlud sich der angestaute Stress in einem handfesten Streit. Es flogen eine Menge unschöne Worte und Mareike war schließlich Wutentbrannt ins Schlafzimmer gestürmt. Beim Aufsammeln der Kristallscherben hatte sich Thomas zu allem Überfluss auch noch die Hände aufgeschnitten. Er betrachtete das Blutverschmierte Handtuch welches er als Verband missbraucht hatte. Er konnte den Tratsch schon förmlich hören wenn er morgen nicht zur Arbeit kommen würde. Mit Sicherheit wussten bereits alle über die gescheiterte Bewerbung Bescheid.
Endlich bekam er seine Flasche auf, mit dem Ziel diese in einem Zug zu leeren legte Thomas den Kopf in den Nacken. Glühwürmchen? Seltsam er konnte sich nicht daran erinnern solche schon einmal hier gesehen zu haben. Vielleicht lag das ja an seinem Teich ? Seine Hand war vom Kampf mit der Flasche erneut aufgerissen. Leise fluchend stellte er die halbleere Flasche auf den Gartentisch und ging in den kleinen Geräteschuppen. Mit einem fast professionellen Verband kehrte er ein paar Minuten später zurück um sein Werk zu vollenden. Das Glühwürmchen hatte keine Chance und wurde mit dem restlichen Bier hinunter gespült. Thomas musste husten. „Nicht einmal in Ruhe betrinken kann man sich hier“ grummelte er in seinen nicht vorhandenen Bart. Egal, war ehh schon spät und Rausch ausschlafen mit kleinem Kind und mürrischer Frau wäre sowieso schwierig gewesen. Er stopfte das blutige Handtuch in den Mülleimer und machte es sich auf der Couch bequem.
Als er die Augen öffnete schien die Sonne durch das Terrassenfenster, er hatte verschlafen. Er sprang von der Couch und wäre fast über den kleinen Beistelltisch gefallen. „Schatz ? Schaaatzzz ? warum hast du mich nicht geweckt ?“ Doch Schatz antwortete nicht. Er lief zur Treppe und sprang mit wenigen Schritten die Stufen rauf. Das Schlafzimmer war ordentlich aufgeräumt das Bett sauber gemacht und auch das Bettchen seines Sohnes stand unberührt. Nervös wandte er sich um und hastete die Treppe herunter ein leuchtend gelber Zettel klebte an der Eingangstür.
„Morgen du Alki, haben dich nicht wach bekommen, sind zu meiner Mutter gefahren. Brauche ein paar Tage frische Luft. Sieh zu das du den Kopf frei bekommst. HDL
P.s.: Schaff den Müll raus, das ist ja ekelhaft“
Alki ? Er war sauer, sauer auf sich selbst das er gestern so ausgetickt war, sauer auf seine Frau das sie Ihn nicht geweckt hat und überhaupt sauer.
Das mit dem Kopf freibekommen war eine gute Idee. Er ging zum Telefon um seinen Chef anzurufen um für den heutigen Tag Urlaub zu nehmen. Mit Sicherheit würden Sie sich jetzt schon ihre Mäuler zerreißen das er nach der Ablehnung der Beförderung plötzlich krank wird.
Das hektische blinken des Anrufbeantworters zeigte an das seine Abwesenheit wohl schon bemerkt und hinterfragt wurde. Sein Chef hatte ihm 3 Nachrichten hinterlassen. Die letzte Aufzeichnung war so laut gebrüllt das der Lautsprecher des Telefons anfing zu kratzen. Warum er sich seit 2 Tagen nicht gemeldet hätte ? Ob er wüsste was sein Arbeitsvertrag zu diesem Thema sagt und überhaupt sollte er sich darüber klar sein das dies mehr als ein Abmahnungsgrund ist.
2 Tage ? Er schaute auf seine Armbanduhr, ihm fehlten 2 Tage aber wie war das möglich ? Er hatte sich nicht betrunken, schon gar nicht bis zu einem Filmriss über 2 Tage. Seine Gedanken rasten in seinem Kopf herum. Unfähig einen klaren Gedanken zu fassen starte er auf seine Hände. Erst jetzt fiel ihm auf das er keinen Verband mehr an den Händen hatte. Die Schnittwunden waren komplett verschwunden. Panisch rannte er in die Küche und riss den Mülleimer auf. Das blutige Handtuch war zu einer einzigen braunen Maße eingetrocknet, der Gestank verwesender Abfälle verschlug ihm den Atem. Ihm wurde schwindelig, der Gestank bohrte sich in seinen Kopf. Schnell griff er den Eimer und brachte Ihn vor die Tür. Die frische Luft schlug ihn wie ein Hammer, er torkelte zur Mülltonne in der Einfahrt und warf den kompletten Eimer hinein. Ihm wurde schwarz vor Augen mit einer Hand hielt er sich an der Tonne fest, dann musste er sich übergeben. Benommen und immer noch schwankend schleppte er sich zurück zum Haus. Immer wieder schob sich ein schwarzer Schleier in sein Sichtfeld, sein Kopf dröhnte, in seinen Ohren rauschte das Blut, und seine Haut brannte wie Feuer. Er brauchte einen Arzt, so dringend wie er noch nie einen Arzt gebraucht hatte.
Als er sein Haus betrat war der Gestank schlimmer geworden. Er hielt sich am Türrahmen fest und hatte Mühe nicht in Ohnmacht zu fallen. Als sich die Dunkelheit vor seinen Augen lichtete und der Schwindel etwas nachließ erblickte er seinen schlimmsten Albtraum. Im Wohnzimmer hockte eine große Gestalt sie hatte ihm den Rücken zugedreht und schnüffelte an der Couch und an dem Verbandsmaterial welches die Gestalt in einer Ihrer Klauen hielt. Ihr Körper war mit Geschwüren und eitrigen Wunden übersäht und der Gestank der von Ihrem Körper ausging war in Form von dunklen Rauchschwaden sichtbar. Langsam drehte sich die Gestalt und Ihre roten Augen fixierten Thomas der wie erstarrt im Türrahmen stand. Die Gestalt, das Monster, krümmte sich zum Sprung und stieß einen Markerschütternden Schrei aus.
Thomas Schmidt brüllte zurück. Sein Geist explodierte und um Ihn herum ging die Welt in Flammen auf.
Das pulsierende Trommeln weckte ihn, er öffnete seine Augen und sah nichts. Die Dunkelheit welche ihm umgab war perfekt. Es dauerte eine Weile bevor er begriff das seine Augen verbunden waren. Das Trommeln wurde schneller und intensiver, es mischte sich mit einem Rauschen welches zu einem Orkan anschwoll. Er spürte wie die Panik in ihm Aufstieg. Er konnte sich nicht bewegen seine Arme und Beine verkrampften als er versuchte sich aufzurichten.
„Schwester erhöhen Sie die Dosis. Schnell“
Wie eine sanfte Wolke hüllte ihn die Droge ein. Das Rauschen und Trommeln lies nach und wurde schwächer. Erst jetzt wurde Thomas klar dass er seinen eigenen Blutdruck gehört hatte. Losgelöst von seinem Körper schwebte sein Geist in der Dunkelheit. Er lauschte den Stimmen welche von außerhalb zu ihm vordrangen.
„Sie sehen doch das unser Patient nicht im vernehmbaren Zustand ist und es ist mir egal ob sie Englisch können oder nicht. Unser Patient wurde im Zentrum einer Explosion mit schwersten Brandverletzungen gefunden damit sie später überhaupt noch etwas zum Verhören haben, müssen wir Ihn nach London verlegen. Und nun gehen Sie mir aus dem Weg ich muss den Patienten an den Transportarzt übergeben damit wir den Hubschrauberlandeplatz frei bekommen.“
Der Hubschrauber hob ab und flog in geringer Höhe über die Dächer Hamburgs. Sein Ziel der Flughafen war nur 10km vom Krankenhaus entfernt. Ein Jet der Marke Gulfstream stand mit laufenden Triebwerken bereits bereit. „Man da hat es aber jemand eilig sie nach London zu bekommen. Und anscheinend sind sie gut versichert wenn man sie mit der Swiss Air ausfliegen lässt.“ Der Sanitäter schien sichtlich beeindruckt. Leider konnte Thomas immer noch nichts sehen was seine Verwirrung nur noch mehr steigerte. Obwohl das Beruhigungsmittel ihn daran hinderte sich zu bewegen war er bei vollem Bewusstsein.
Der Helikopter setzte neben dem Jet auf dem Rollfeld auf. "So dann wollen wir die Mumie mal übergeben." Mit einem Ruck wurde die Liege aus dem Helikopter gehoben. Der Transportarzt übergab die Unterlagen an den wartenden Steward.
"Patient mit schwersten Verbrennungen am ganzen Körper, wir mussten ihn vollständig bandagieren. Sein Zustand ist instabil, im Moment ist er nicht bei Bewusstsein. Behalten Sie die Dosis bei. Wenn er kollabiert werden Sie Ihn verlieren. Alles weitere entnehmen sie den Akten. Guten Flug."
Der Hubschrauber hob ab, nachdem er außer Sicht war löste der Steward die Fixierungen der Liege und warf sich Thomas Schmidt wie ein Bündel über die Schulter. Mühelos trug er ihn zu der Gulfstream und legte Ihn in die Tür. "He Absyntheus mach etwas langsamer nicht das uns der Junge noch das Flugzeug abfackelt." "Ja ja schon gut Shanja du bist hier die Krankenschwester ich bin nur der Steward." Das Flugzeug setzte sich in Bewegung und die Tür wurde geschlossen. "So dann lass uns das Packet mal auspacken"
Wie ein Kokon fielen die Bandagen von Thomas ab. „Ohh, du bist wach. Willkommen an Bord und damit meine ich nicht nur das Flugzeug.“ Die Junge Frau lächelte gewinnbringend.
„Hier ein paar Sachen für dich aus der Merchandising Abteilung, zieh dir das an, nicht das du dich noch erkältest“ ein hochgewachsener Schwarzer schob sich ins Blickfeld und warf ein Stabel Klamotten auf den Ledersessel. Erst jetzt registrierte Thomas das er nackt war. Noch immer benebelt von dem Beruhigungsmittel versuchte er aufzustehen. Sein Kreislauf drehte hoch wie ein überlasteter Motor. Plötzlich hatte er das Bild des Monsters in seinem Wohnzimmer vor Augen. „Was ist passiert ? Wer seid Ihr ? Wo ist meine Familie ?“ noch immer nackt stand er in der Mitte des Ganges und hielt sich verkrampft an dem luxuriösen Sitzmöbel fest. „He immer mit der Ruhe Kleiner“ der Schwarze kam auf Ihn zu.
Plötzlich war die Hitze wieder da. Er spürte wie Sie aus seinem Inneren kroch und sich brennend und fordernd den Weg durch die Venen bahnte.
Dann wurde es kalt, er sackte auf dem Teppich zusammen und bevor sich seine Augen schlossen sah er das lächelnde Gesicht der Frau die eine kleine Spritze in seinen Arm gestochen hatte.
Dann wurde es kalt, er sackte auf dem Teppich zusammen und bevor sich seine Augen schlossen sah er das lächelnde Gesicht der Frau die eine kleine Spritze in seinen Arm gestochen hatte.
Was hat Euer Held denn dieser Dame getan, dass er nur so kurz leben durfte? ;)
Nanü, ist der Herr etwa Pyrokinet?
Alith Anar
09.01.14, 23:02
Spielt Ihr noch?
Wurden eure Erwartungen erfüllt?
Danke werte Pancina das Ihr diesen Thread wieder ausgegraben habt. In der Tat sollte ich diese Geschichte mal weiterschreiben.
Spielt Ihr noch?
Wurden eure Erwartungen erfüllt?
Im Moment spiele ich nicht mehr, mangels Zeit und vieler anderer Spiele. Ja die Erwartungen wurden durchaus erfüllt auch wenn Sie sehr hoch gesteckt waren.
Dieses MMO bietet einige der besten und atmosphärischsten Quests welche ich je in solchen Spielen erlebt habe.
Das "Endgame" ist wie in anderen MMO´s auch eher stupides Wiederholen.
Nun mal sehen wann mich die Muse küsst. Dann geht es vielleicht weiter mit unseren Helden.
„Wer ist es ?“
„Wohin wird es gehen ?“
„Welchen Pfad wird es wählen ?“
Die Stimmen wuselten durcheinander, unterlegt und überlappt von einem beständigen Summen. Er stand auf einer Plattform vor ihm breitete sich das Universum aus. Gesteinsbrocken flogen um Ihn herum. Kälte und Wärme durchdrangen jeden Teil seines Körpers. Das Summen wurde leiser und eine tiefe Stimme dröhnte in seinem Kopf.
„Du wirst das Ende der Welt erleben und Ihren Neubeginn. Folge uns und du wirst Herrschen oder stelle dich gegen uns und du wirst untergehen. Du kannst ein Bettler sein oder ein Gott“
„Höre nicht auf die Stimmen“ Eine helle Gestalt, leuchtend weiß stand plötzlich neben ihm.
„Folge der Stimme“ ein Mann ganz in Schwarz stand auf der anderen Seite.
„Du bist gesegnet mit einem freien Willen“ beide sprachen zu gleich. „Du triffst deine Entscheidungen“
Das Summen wurde lauter, überall waren Bienen, sie umhüllten seinen Körper und strömten in seinen Mund. Er wollte schreien und wachte auf.
Das Zimmer war klein, die Sonne tauchte den Raum durch die lichten Vorhänge in ein goldenes Licht. Er hörte Glocken deren Klang ihm seltsam vertraut vorkam. Eine warme Brise strömte durch das halb geöffnete Fenster. Er richtete sich auf. Das Zimmer war stilvoll eingerichtet. Ein Kleiderschrank, ein Stuhl mit gepolsterter Lehne, ein massiver Schreibtisch und das Bett auf dem er lag waren alle aus demselben Holz und im selben Design gehalten. Die Tapete war deutlich Hochwertiger als seine Heimische Raufaser. Der rote Teppichboden fühlte sich weich und warm an als er seinen Fuß darauf stellte. Jedes Möbelstück war mit demselben Weisen Kreuz verziert.
Er trug ein graues T-Shirt mit einem I Love London Aufdruck und graue Boxershorts. Verwirrt betrachtete er seine Beine. Seine Hände tasteten seinen Oberschenkel ab, deutlich zeichneten sich seine Muskeln durch die Haut ab. Der Blick in den Spiegel an der Wand zeigte sein Gesicht, herber, markanter. Auch sein Oberkörper war deutlich muskulöser als er es in Erinnerung hatte. Als Bürohengst war Muskelaufbau nicht seine primäre Tätigkeit.
Plötzlich erhellte sich der Spiegel, in Wirklichkeit ein Flatscreen wie ihm bewusst wurde. Das Gesicht eines Mannes mit Glatze dessen Alter er schwer schätzen konnte erschien.
„Ahh Sie sind wach, freut mich. Willkommen in London Herr Schmidt. Mein Name ist Peter Heim. Ich bin der verantwortliche Recruitment Officer für Ihre Abteilung. Im Kleiderschrank finden Sie ein paar Sachen. Bitte machen Sie sich frisch in ein paar Minuten wird Sie jemand in mein Büro bringen.“
Der Bildschirm wurde dunkel und Thomas sah wieder in seine Augen. Weil er sich nicht besser zu helfen wusste ging er ins Badezimmer und stieg unter die Dusche. Das Wasser rieselte angenehm an ihm herab und die Gedanken rasten durch seinen Kopf. Wo war er ? Was hat ihn hierhergebracht? Von welcher Abteilung sprach dieser Peter? Was war mit seiner Frau und mit seinem Sohn? Bruchstückhafte Erinnerungen huschten an seinem inneren Auge vorbei. Sein Haus, das Monster, das Feuer, ein Flugzeug und Bienen.
Er beschloss diesen Peter Heim einige Fragen zu stellen.
Offenbar fühlte sich die Muse recht schnell an alte Pflichten erinnert. ;)
Wir wünschen viel Freude beim Schreiben und dem Helden alles Gute.
Alith Anar
17.01.14, 23:53
Derzeit gibt es The Secret World bei Steam für etwas über 10 Euro.
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