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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : WitE AAR - Die schrecklichen Leiden des jungen Iwan



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Thomasius
12.08.13, 16:35
Ich geh ganz sicher davon aus, dass es mehr und werden und die sind auch noch besser.

Die Spannung bleibt also erhalten ;)

Es werden nicht wesentlich mehr werden.
1. Auch wenn die Panzerproduktion steigt, der Anteil den die Ostfront bekommt wird jedes Jahr geringer.
2. Steigt vor allem die Produktion von Sturmgeschützen und Jagdpanzern. Das sind ja genaugenommen keine Panzer.;)

Wir halten es für extrem unwahrscheinlich das euer Gegner jemals wieder 3000 oder mehr Panzer, Jagdpanzer und Sturmgeschütze haben wird. Dafür werdet ihr schon sorgen.

elbe1
12.08.13, 18:05
der deutsche kriegt ja noch voll ausgerüstete Panzerdivisionen aus den Reich oder Frankreich :D
und ein paar Panzer Abteilungen und StuG Brigaden/Abteilungen erreichen die Ostfront in Sollstärke
nicht zu vergessen die Luftwaffenfelddivisionen kommen oder sind schon da :gluck:


alles in allen zieht euch warm an Esslingen:D

Thomasius
12.08.13, 18:19
der deutsche kriegt ja noch voll ausgerüstete Panzerdivisionen aus den Reich oder Frankreich :D
und ein paar Panzer Abteilungen und StuG Brigaden/Abteilungen erreichen die Ostfront in Sollstärke
nicht zu vergessen die Luftwaffenfelddivisionen kommen oder sind schon da :gluck:


alles in allen zieht euch warm an Esslingen:D

Der Deutsche gibt aber auch ab Herbst 43 einiges an Frankreich ab.

elbe1
12.08.13, 18:36
Der Deutsche gibt aber auch ab Herbst 43 einiges an Frankreich ab.
ich sehe Grad Zug 59 die Leibstandarte geht jetzt schon nach Nordwestfrankreich Führerbefehl da kann Mann nichts machen :rolleyes:

Thomasius
12.08.13, 19:24
ich sehe Grad Zug 59 die Leibstandarte geht jetzt schon nach Nordwestfrankreich Führerbefehl da kann Mann nichts machen :rolleyes:

Die kommt aber Anfang 43 zurück und wird später erneut abgezogen. Die einzige der Elitedivisionen von Wehrmacht und SS die immer an der Ostfront bleibt ist die Wiking.

Esslingen
12.08.13, 22:51
Meine ehrenwerten Herren,

bitte bedenkt doch, dies ist wie schon am Anfang erwähnt mein erstes Spiel gegen einen menschlichen Gegner.
Ich habe bereits viele Fehler gemacht und werde bestimmt noch manchen begehen.

Ähnliches gillt mit Sicherheit auch für meinen hoch geschätzten Gegenspieler Widukind.

Ich gehe daher davon aus, dass wir beiden Spieler noch den einen oder anderen Beitrag zu allgemeinen Unterhaltung beitragen werden.

Verzeiht mir daher bitte manchmal meine etwas kindliche Freude, dass ich meinem Gegenspieler den einen oder anderen Panzer entwenden konnte! :D

Longstreet
12.08.13, 22:55
Ach was...das können Wir genau nachvollziehen. Unsere erste eingekesselte Division der Deutschen hat uns noch mehr in Hochstimmung versetzt.

Esslingen
21.08.13, 00:00
Turn 59
30. Juli 1942

Bei sommerlichen Temperaturen greifen die Deutschen Truppen wie nicht anders zu erwarten, besonders bei den zwei Frontvorsprüngen an.

Im Frontgebiet Kursk/Woronesh/Belgorod greifen die Deutschen an einer Vielzahl von Stellen entlang der gesamten Front erfolgreich an.

http://s7.directupload.net/images/user/130820/w2szydzp.jpg (http://www.directupload.net)



Der Vormarsch in Richtung Rostov pausiert zur Zeit entlang des Mius und die Deutschen Angriffstruppen schwenken nach Norden und greifen massiv in Richtung Stalino an.

http://s14.directupload.net/images/user/130820/dogyt32w.jpg (http://www.directupload.net)


Die Rumänischen Truppen schaffen es wider Erwarten unseren Ausbruch aus der Krim heraus zum Stehen zu bringen. Evtl. machen sich hier erste Versorgungsprobleme bei unseren Truppen bemerkbar, da der gesamte Nachschub über die schmale Landbrücke von der Krim her per Lastkraftwagen heran geschafft werden muss.

http://s1.directupload.net/images/user/130820/zdx5oun7.jpg (http://www.directupload.net)


Zur Verteidigung des geliebten Russlands und zur Ehre der Partei werden mit aller Kraft und unter Berücksichtigung von deutlich materieller wie auch zahlenmäßiger Überlegenheit an so viel Stellen wie möglich Gegenangriffe getätigt.

http://s1.directupload.net/images/user/130820/jn8l8kos.jpg (http://www.directupload.net)


Von Norden her zwischen Kursk und Woronesch gelingt es unseren Truppen an mehreren Stellen die Deutschen Truppen zurück zu drängen.
40 Meilen südwestlich von Woronesch gelang es unseren Streitkräften sogar in einer gigantischen Schlacht mit deutlich über 100.000 eingesetzten eigenen Soldaten zwei Deutsche Panzer Divisionen sowie eine Motorisierte Division des Feindes in die Flucht zu schlagen!

http://s14.directupload.net/images/user/130820/2eo9izdz.jpg (http://www.directupload.net)


Bei Stalino zielen unsere Gegenangriffe darauf aus, den sich immer enger um die Stadt ziehenden Belagerungsring zu schwächen und wieder weiter auszuweiten.
Die am Mius gerade verweilenden Deutschen Panzer Divisionen sind von der anderen Flussseite aus für uns gegenwärtig unmöglich erfolgreich anzugreifen, so dass hier gerade eine Pattsituation besteht.

http://s14.directupload.net/images/user/130820/x2ci8er9.jpg (http://www.directupload.net)


Unsere Truppen am Ausgang der Krim haben eindeutig Versorgungsprobleme, so dass hier jetzt nur die Front umstrukturiert wird und Alles für einen Angriff in der kommenden Woche vorbereitet wird.
http://s1.directupload.net/images/user/130820/kkyw98gn.jpg (http://www.directupload.net)


Hier nun wieder ein Blick auf die Order of Battle und die aktuellen Verlustzahlen.
Durch die permanenten schweren Kämpfe ist es uns erstmalig gelungen die Zahl der einsatzfähigen Deutschen Truppen auf eine Stärke von unter 3 Millionen zu bekommen.
So die Aussage unserer Spionageabteilungen!

http://s1.directupload.net/images/user/130820/8i7by9mz.jpg (http://www.directupload.net)


In eigener Sache:
Am Ende dieses Zuges haben der werte Widukind und ich unser Spiel auf die aktuelle Version 1.07.08 aktualisiert.

Monty
21.08.13, 18:57
Ich kann keinen Schwerpunkt der Wehrmacht erkennen. Hier steht Stärke gegen Stärke. Die Abnutzung der Wehrmacht ist dramatisch. Ich hätte, so glaube ich, die Russen angreifen lassen und dann die gesamte dt. Panzerwaffe in die Schlacht geworfen.
Ein Unentschieden scheint mir nahezu unmöglich für die deutsche Seite. Dazu sind die Russen im Juli 1942 schon viel zu stark mit 7.5 Mio. Mann. Ich spiele auch eine Campaign als Deutscher, habe im Juni 1943 3.4 Mio dt. Truppen mit 3.000 Tanks gegen 6.5 Mio Russen
und kann ihnen immer noch fürchterliche Schläge beibringen. Spätestens, wenn hier im Spiel, die Russen über 50 Inf. Corps haben, bricht die Wehrmacht zusammen.

Esslingen
08.09.13, 23:46
Turn 60
06. August 1942

Das Krim Desaster!

Wie aus dem Nichts heraus greift ein deutscher motorisierter Verband unsere Einheiten bei der Krim an, stößt hindurch und schneidet unsere Einheiten vom bereits spärlichen Nachschub des Krimzugangs vollständig ab.
So entsteht völlig unerwartet von uns ein großer Kessel in dem mehr als 2 vollständige Armeen sind.

http://s7.directupload.net/images/user/130908/rbm4p62u.jpg (http://www.directupload.net)


Als wären die durch Leichtsinn verursachten Nackenschläge vor der Krim noch nicht genug, greifen die Deutschen fast entlang der gesamten Front mit erbitterter Härte an. Die Deutschen Panzer greifen dabei schwerpunktmäßig im Raum östlich von Blgorod/Kharkov ein und unten im Süden wird mit aller Macht gegen Stalino vorgegangen.

http://s14.directupload.net/images/user/130908/w38azq9f.jpg (http://www.directupload.net)


Um den Kessel oberhalb der Krim aufzubrechen werden alle vorhandenen Mittel eingesetzt. Zuerst werden 14 Luftangriffe gegen die nun ihrerseits gekesselten 3. motorisierten Deutschen Division teilweise unter schwersten Verlusten geflogen.
Im Anschluss daran werden mit allen zur Verfügung stehenden Truppen fünf vergebliche Angriffe gegen die blockierende Deutsche Division gefahren.
Im sechsten Angriff gelingt es dann endlich die 3. Deutsche motorisierte Division zu „brechen“ und zu Flucht zu zwingen. Bei der Flucht wird das 184. Sturmgeschütz Bataillon vollständig vernichtet.
Leider sind die Einheiten nach dem Aufbruch des Kessels so erschöpft, dass für eine vernünftige Verteidigungsstellung einfach die Kraft fehlt. Aus dem Osten von Richtung Stalino her kommend sind bereits Deutsche Panzer per Bahntransport durch unsere Aufklärung festgestellt worden. Dies lässt nichts Gutes für die kommenden Wochen erahnen.

http://s7.directupload.net/images/user/130908/jkjyzfey.jpg (http://www.directupload.net)


Um unseren Süden etwas zu entlasten wird unser Angriffsdruck in Richtung Smolensk deutlich vergrößert. Auf diese Weise soll der Deutsche gezwungen werden hierhin Verstärkungen zu verlegen, die dann im Süden fehlen werden.
Dabei greift auch zum ersten Mal unsere neu gegründete erste Panzer Armee erfolgreich ins Schlachtgeschehen mit ein.

http://s1.directupload.net/images/user/130908/y58he8qj.jpg (http://www.directupload.net)


Unsere erfolgreichen KV-1 Panzer treten zum Angriff an.

http://s1.directupload.net/images/user/130908/5hezlnot.jpg (http://www.directupload.net)


Auch im Frontbogen Kursk/Woronesh/Kharkov greifen wir wieder voller Entschlossenheit an um zu verhindern, dass sich deutsche Truppen hier ausruhen können.

http://s1.directupload.net/images/user/130908/yuq42e7u.jpg (http://www.directupload.net)


Im Süden besteht die unmittelbare Gefahr, dass Stalino unter dem enormen Angriffsdruck der Deutschen gekesselt wird. Aus diesem Grund wird nach reiflicher Überlegung beschlossen, die Stadt zu räumen. Da sich das ganze Augenmerk des Deutschen an diesem Frontabschnitt auf Stalino konzentriert, gelingt es uns praktisch im Handstreich verschiedene Deutsche Stellungen am Mius einzunehmen.

http://s1.directupload.net/images/user/130908/simnqrfc.jpg (http://www.directupload.net)


Im Überblick hier der Order of Battle und die Verluste

http://s1.directupload.net/images/user/130908/yfnrr9iz.jpg (http://www.directupload.net)

Ratnik
09.09.13, 15:33
Wie kann man als interessierter Laie die Stärke der Einheiten erkennen? Wie sind die Angaben unter den Countern 3=14 zu deuten?

Thomasius
09.09.13, 15:43
Wie kann man als interessierter Laie die Stärke der Einheiten erkennen? Wie sind die Angaben unter den Countern 3=14 zu deuten?

3=14 heißt Angriffswert 3 und Verteidigungswert 14. Wobei immer die Werte von allen Einheiten im Hex zusammengezählt werden und auf dem obersten Counter dargestellt werden.

Esslingen
09.09.13, 16:08
Beinflusst wird die Verteidigungsstärke auch vom Eingrabungslevel (den weißen Zahlen im roten Punkt - links oben auf den Einheiten)
Je größer diese Zahl ist, um so besser ist dieses Feld mit Befestigungen versehen und um so besser ist der Verteidigungswert.

Thomasius
14.09.13, 09:39
http://img839.imageshack.us/img839/9409/k16j.jpg (http://img839.imageshack.us/i/k16j.jpg/)
Werter Esslingen,
dieses Bild stammt von eurem 39. Spielzug.
Wie kommt ihr zu diesem Zeitpunkt auf knapp 7.000 Panzern in euren Einheiten.
Wir sind in unserem Spiel jetzt auch im 39. Spielzug, haben nur eine Panzerbrigade verloren und alle Einheiten sind mit Panzern voll aufgefüllt. Trotzdem kommen wir nur auf rund 6.000 Panzer in unseren Einheiten.
Hatten Panzerbrigaden mit Patch 1.xx höhere Sollstärken oder habt ihr viele selbständige Panzerbataillone aufgestellt?

Esslingen
15.09.13, 14:45
Ehrenwerter Thomasius,
wir stellen in der Tat Panzer Bataillone auf, die wir jeder Armee zuteilen und auch jeweils eins für jedes Kavallerie Corps.

damit kommen wir in der 39. Turn auf:

113 Panzer Bataillone mit 2.852 Panzern
und
105 Pamzer Brigaden mit 3.885 Panzern.

Dies sind dann zusammen 6.737 Panzer

http://s1.directupload.net/images/user/130915/cn58p2a2.jpg (http://www.directupload.net)


http://s14.directupload.net/images/user/130915/7qy4edcm.jpg (http://www.directupload.net)

Monty
15.09.13, 15:04
Mit dieser Einstellung bekommt Ihr später Probleme, die Mechcorps und die Tankcorps ausreichend mit Tanks zu bestücken.

Thomasius
15.09.13, 15:13
Ehrenwerter Thomasius,
wir stellen in der Tat Panzer Bataillone auf, die wir jeder Armee zuteilen und auch jeweils eins für jedes Kavallerie Corps.


Danke für die Antwort, wir hatten in unserem AAR bis Januar 42 extremen Mangel an leichten und mittleren Panzern, ab März 42 dann einen gigantischen Überschuss.
Jetzt stehen wir vor der Frage, was machen wir mit den vielen Panzern im Pool, naja, kommt Zeit kommt Rat.

Esslingen
24.09.13, 23:32
Turn 61
13. August 1942

Zu den guten Nachrichten:

Unsere ruhmreichen technischen Entwickler haben unseren bereits sehr erfolgreichen KV-1 weiter verbessert und ab diesem Monat läuft der nun noch weiter verbesserte KV-1S vom Band.

http://s14.directupload.net/images/user/130924/am383pvk.jpg (http://www.directupload.net)


Die ersten dieser neuen schweren Kampfpanzer werden nun an die Truppen übergeben

http://s1.directupload.net/images/user/130924/7gyccl72.jpg (http://www.directupload.net)


Nun zu den weniger erfreulichen Nachrichten:
Am Krimzugang haben starke Deutsche Verbände unsere sich im geordneten Stellungswechsel befindlichen Truppen durchstoßen und dabei auch Elite Verbände von uns, wie z.B: eines unserer Schützen Corps und ein Garde Cavalry Corps zurück gedrängt. Hierbei sind bedingt durch unsere schon fast fanatischen Verteidigungsversuche schwerste Verluste entstanden.

http://s1.directupload.net/images/user/130924/nmmjas82.jpg (http://www.directupload.net)


Um Smolensk herum greift praktisch jede verfügbare Deutsche Einheit unsere verstoßenen Truppen an und es wird so versucht unseren Angriff zum erliegen zu bringen.

http://s1.directupload.net/images/user/130924/jzs9vo2m.jpg (http://www.directupload.net)


Beim Frontvorsprung zwischen Kursk und Belgorod stoßen Deutsche Truppen noch einmal kurz vor um sich dann aber wieder weiter zurück zu ziehen.

http://s1.directupload.net/images/user/130924/mf8a7jv7.jpg (http://www.directupload.net)


Im Süden befindet sich Stalino vollständig in Deutscher Hand und auch unsere erfolgreich vorgestoßenen Truppen über den Mius werden zunächst einmal wieder an das Ostufer verlegt.

http://s1.directupload.net/images/user/130924/m8iyztpu.jpg (http://www.directupload.net)


Wie schon in den vergangenen Wochen wird Alles getan, um den Deutschen dazu zu zwingen Truppen aus dem Süden in den Raum Smolensk zu verlegen. Erfolgreich rücken die Einheiten der Roten Armee weiter kämpfend in Richtung Velikie Luki und Smolensk vor. Unsere neuen Panzer Armeen greifen dabei an Kampfschwerpunkten ein, um dort dann die Deutschen unter schweren Verlusten aus deren Stellungen zu vertreiben.

http://s7.directupload.net/images/user/130924/ejwugnrw.jpg (http://www.directupload.net)


Beim Kursker Frontvorsprung stoßen unsere Truppen den sich zurück weichenden Deutschen nach. Von Norden her kommend werden auch einige geballte Angriffe östlich wie auch westlich von Kursk gefahren. Um auch hier Truppen zu binden.

http://s7.directupload.net/images/user/130924/3fe7pwk9.jpg (http://www.directupload.net)


Bis unmittelbar an die Stadtgrenzen von Stalino gelangen unsere Gegenangriffe. Etwas weiter südlich greifen wir erneut erfolgreich über den Mius hinweg die Deutschen Truppen an und zwingen sie zum Rückzug. Dies soll auch der Ermahnung dienen, dass der deutsche auch weiterhin hier Elite-Verbände benötigt, wenn er diese Stellungen weiter halten möchte.

http://s7.directupload.net/images/user/130924/tib9wfyv.jpg (http://www.directupload.net)


Die, die Krimzugänge blockierenden Deutschen Einheiten werden natürlich gekesselt und von allen Seiten her angegriffen. Bedauerlicherweise erweisen sich diese Truppen einfach als zu stark für unsere nördlich davon bereits abgeschnittenen eigenen Einheiten. Unabhängig davon wird eilig an einer neuen Verteidigungslinie ausgehend von der Kerch gebaut.

http://s1.directupload.net/images/user/130924/f4m8y38r.jpg (http://www.directupload.net)


Im Überblick hier wieder der Order of Battle und die Verluste

http://s14.directupload.net/images/user/130924/zaddhajj.jpg (http://www.directupload.net)

Thomasius
25.09.13, 08:59
Die abgeschnittenen Truppen im Süden sind verloren. Schade um die bestimmt rund 100.000 Mann.

Esslingen
25.09.13, 13:47
Ja, elf Divisionen davon zwei Gebirgsjäger Einheiten, die nicht ersetzbar sind, ist schon sehr ärgerlich. Zum jetzigen Zeitpunkt sind es noch ca. 88.000 Mann, die wohl sicher verloren gehen werden. Da die Front zur Kerch-Halbinsel noch nicht stabil ist und auch noch eine ganze Reihe von Einheiten dort noch nicht vor Ort sind, könnten noch weitere Einheiten in Folge verloren gehen.
Kleines Glück im Unglück, die zwei sehr wertvollen Einheiten – das Garde-Kavallerie Korps und das Infanterie Korps werden vermutlich gerettet werden können und mit dafür sorgen können, dass die Kerch evtl. gehalten werden kann.
Elf Schützen-Divisionen kosten 110 Admin Punkte – dies entspricht den Punkten von fast zwei Wochen. Da hätte ich lieber andere Einheiten aufgestellt, als jetzt den Ersatz für die verlorenen Einheiten.
Was lernen wir daraus?
Auf der Krim gräbt man sich ein und verteidigt aber man greift nicht an, ohne vorher eine stabile Landversorgung aus dem Osten zu haben. Die sehr schlechte Versorgungslage lässt eigentlich keine ernsthaften Offensivpläne ausgehend von einer isolierten Krim zu.
Teure Lektion! :(

teufelchen
27.09.13, 22:03
Euer Fazit, den Krim-Ausbruch betreffend, ist wohl zutreffend.
Wir trauern mit Euch um die tapferen Rotarmisten, die sich voller Enthusiasmus anschickten, die Südukraine zu befreien.
Da das Gros der deutschen Truppen aus rumänischen Verbänden besteht, erkenne ich noch nicht die deutsche Absicht, nun den Sturm auf die Krim zu wagen. Und an den zentralen Fronten setzt ihr dem Feind weiter arg zu. Ihr seid also insgesamt in einer guten Position.

Esslingen
30.09.13, 15:11
Da das Gros der deutschen Truppen aus rumänischen Verbänden besteht, erkenne ich noch nicht die deutsche Absicht, nun den Sturm auf die Krim zu wagen. Und an den zentralen Fronten setzt ihr dem Feind weiter arg zu.

Ehrenwertes Teufelchen,
mindestens eine Deutsche Panzer Division und mehrere Deutsche Motorisierte Divisionen sind jetzt bei den Angriffen auf der Krim beteiligt.
Meine Verteidigung bestand dort einmal aus relativ gut eingegrabenen drei Armeen.
Jetzt sind durch die Kesselung mehr als eine Armee mit gut ausgebildeten und motivierten Einheiten verloren gegangen. Die übrigen Einheiten sind angeschlagen und darüber hinaus auch nicht zahlenmäßig in der Lage die Krim Zugänge wirkungsvoll gegen Deutsche Elite Formationen zu verteidigen.
Damit ist die Krim gegen Deutsche Panzer absolut nicht zu halten.
Die nächste Verteidigungslinie von uns könnte bei Kerchübergang entstehen, wenn der Deutsche es zulässt, dass sich dort unsere Truppen reorganisieren, auffrischen und beginnen sich einzugraben. Verstärkungen sind auch dorthin unterwegs aber auch diese Einheiten benötigen Zeit sich dort zur Verteidigung einzurichten.
Gegen die Rumänischen Verbände werden wir eingegraben sicher bestehen können. Es bleibt daher nur die Frage, was möchte der Deutsche (also mein ehrenwerter Gegner Widukind) an Deutschen Elite-Verbänden hier auf der Krim mit welchem Ziel wie lange einsetzten – und welche Verluste möchte er dabei in Kauf nehmen?!

Mit unserer sonstigen augenblicklichen Situation besonders im mittleren Frontabschnitt sind wir in der Tat nicht ganz unzufrieden.

Blastwarrior
30.09.13, 16:06
im Endeffekt macht den Verlust der Krim aber wett das die deutschen Divisionen die hier stehen an anderen Fronten fehlen. So sollten sich leichter Einbrüche realisieren lassen. Das schöne ist das er dafür gleich mal motorisierte Divisionen + mind. 1 Panzerdivision von der Front genommen hat.

Thomasius
30.09.13, 16:22
im Endeffekt macht den Verlust der Krim aber wett das die deutschen Divisionen die hier stehen an anderen Fronten fehlen. So sollten sich leichter Einbrüche realisieren lassen. Das schöne ist das er dafür gleich mal motorisierte Divisionen + mind. 1 Panzerdivision von der Front genommen hat.

Wieso der Verlust von knapp 100.000 Mann gut sein soll erschließt sich uns nicht. 100.000 Mann opfern um ein paar schnelle Divisionen für wenige Wochen abzulenken? Ist ja nicht so, dass diese Divisionen woanders etwas kriegsentscheidendes hätten bewirken können.

Wir wären uns übrigens nicht so sicher, dass der Deutsche jetzt die Krim angreift:

Das würde nur Sinn machen, wenn er massive Kräfte einsetzt die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Russen von der Krim vertreiben können. Eine deutsche Armee mit mindestens 9-12 Infanteriedivisionen erachten wir als notwendig um Sewastopol und Kersch zu nehmen. Eine derartige Kräftekonzentration können wir nicht erkennen und dafür müsste er mit Sicherheit Kräfte von seine Offensive im Süden abziehen.

Ein Angriff auf die Krim mit unzureichenden Kräften würde diese Kräfte nur auf ewig dort binden und/oder Verluste verursachen ohne etwas zu gewinnen.

Für den Deutschen wäre es kräftemäßig viel günstiger die Krimzugänge dieses Mal ordentlich zu sichern und die Russen auf der Krim in Ruhe zu lassen.

Blastwarrior
30.09.13, 16:32
mmh wie lang ist es noch bis zum nächsten Schlamm/Winter?

Esslingen
30.09.13, 22:32
mmh wie lang ist es noch bis zum nächsten Schlamm/Winter?

Beim AAR von Thomasius schreibt er, dass der Schlamm bei ihm in der 70. Runde los geht.

Esslingen
05.10.13, 21:20
Turn 62
20. August 1942

Nach langer Erprobungszeit wurden nun die Ersten von unseren britischen Lieferanten gelieferten Matilda II Panzer an eine Kampfeinheit ausgeliefert. Bedingt durch die nun nicht sehr beeindruckende Schnelligkeit, wurde eine Einheit an der Wolchov-Front mit diesen nicht mehr ganz zeitgemäßen Panzern für den dortigen Stellungskrieg ausgerüstet.

http://s14.directupload.net/images/user/131005/kd8zzy3x.jpg (http://www.directupload.net)


Im Großraum Velikie-Luki – Smolensk führen deutsche Einheiten Gegenangriffe durch, mit dem Ziel unseren Angriffsdruck zu schwächen. - Natürlich werden uns diese Angriffe nicht davon abhalten weiter erfolgreich in Richtung dieser beiden Städte vorzustoßen.
http://s1.directupload.net/images/user/131005/5mvktjaf.jpg (http://www.directupload.net)


Beim seit nun Wochen immer kleiner werdenden Frontvorsprung Kursk/Kharov haben sich die Deutschen Streitkräfte nun so weit zurück gezogen, dass wir die Fühlung zum weichenden Gegner verloren haben und ihn erst beim Vorstoßen wieder finden müssen.

http://s7.directupload.net/images/user/131005/aozn7abv.jpg (http://www.directupload.net)


Bei Stalino im Süden gelingt es den Deutschen Truppen nur unter schwersten Verlusten weiter vorzustoßen.

http://s1.directupload.net/images/user/131005/8yvk9ejv.jpg (http://www.directupload.net)


Nördlich der Krimzugänge werden unsere gekesselten elf Einheiten nach erbittertem Widerstand vernichtet.
Kurz darauf gelingt es der Deutschen SS Totenkopf Division, die nur noch ein Schatten ihrer selbst ist, sich durch unsere Verteidigungsstellungen zu schleichen, um dann quer entlang der Krim bis in die Nähe der Kerchübergänge vorzustoßen.

http://s7.directupload.net/images/user/131005/xqpd8yyc.jpg (http://www.directupload.net)


Die Deutsche Totenkopf Division behindert an der Landenge in Richtung der Kerch, dort wo sie sich gerade befindet, unseren taktischen Stellungswechsel in Richtung Osten und muss daher unbedingt vertrieben werden.
Die von der Krim kommenden Einheiten können die Totenkopf Division nicht völlig umschließen, so dass jetzt an dieser Stelle zum ersten Mal überhaupt russische Fallschirmjäger zu ihrem vorbestimmten Einsatz kommen und abspringen, um den Rückzugsweg der Totenkopf Division abzuschneiden. Im anschließenden Angriff auf die wie gesagt bereits stark angeschlagene Totenkopfdivision wird diese dann zur panikartigen Flucht gezwungen. Jetzt kann begonnen werden, eine Verteidigungslinie vor der Kerch-Enge aufzubauen.

http://s7.directupload.net/images/user/131005/kzsbgajk.jpg (http://www.directupload.net)



Entlang der ganzen Front vor Vlikie-Luki drängen unsere Garde Divisionen der 33., 50., und der 54. Armee der Kalinin Front die noch vor der Stadt stehenden Deutschen Truppen viele Kilometer und unter großen Verlusten auf deutscher Seite mit aller Härte zurück.

http://s7.directupload.net/images/user/131005/27ottm2w.jpg (http://www.directupload.net)


Auch vor Smolensk werden die noch wenigen vorhandenen Deutschen Einheiten unter massiven Druck bis an die Stadtgrenzen von Smolensk zurück gedrängt.

http://s7.directupload.net/images/user/131005/23aofdtc.jpg (http://www.directupload.net)


Beim Frontvorsprung Kursk/Kharkov stoßen unsere Truppen bis zu 50 Meilen nach Westen vor ohne in Kontakt mit dem Gegner zu kommen. Über die Luftaufklärung werden die zurückweichenden Wehrmachtstruppen jedoch wieder gesichtet.

http://s7.directupload.net/images/user/131005/a56od3ol.jpg (http://www.directupload.net)


Im Süden zwischen Stalino und Rostov wird auch mit der Unterstützung von zwei Reserve Divisionen wieder eine Deutsche Panzer-Division zurück gedrängt. Gleichzeitig werden Truppenverstärkungen in Form von Reserve Armeen in die Nähe von Stalino verlegt um die dortigen Einheiten ein wenig zu entlasten.

http://s14.directupload.net/images/user/131005/evj8v6g8.jpg (http://www.directupload.net)


Im Überblick hier wieder der Order of Battle

http://s7.directupload.net/images/user/131005/4lfvgi69.jpg (http://www.directupload.net)

Thomasius
07.10.13, 14:31
Habt ihr vor Sewastopol ernsthaft zu verteidigen? Leider sieht man auf allen Bilder nie Sewastopol.

Esslingen
07.10.13, 16:45
Habt ihr vor Sewastopol ernsthaft zu verteidigen? Leider sieht man auf allen Bilder nie Sewastopol.


Durch eine Nachlässigkeit des Kartographen wurde die Spitze der Krim incl. Sewastopols leider abgeschnitten.
Wir geloben, dass dieser Kartograph diesen Fehler nicht noch einmal begeht! :D

Im Ernst:
Noch in der 61. Turn war Sewastopol zwar auf Stufe 5 und die Felder davor auf Stufe 4 befestigt, aber diese Befestigungen waren praktisch nicht besetzt.
Dieser Umstand muss in diesem Maße meinem Gegner nicht unbedingt bekannt gewesen sein und wir wollten ihn nicht per detaillierter Karten darauf unnötig aufmerksam machen.
Mittlerweile sind dort gut ausgerüstete Divisionen per Seetransport hin verlegt worden. Wir gehen davon aus, dass diese Divisionen, die auch weiterhin verstärkt werden, einen ersten Ansturm aushalten werden. Da eine Kesselung und damit eine einfache Vernichtung der dortigen Einheiten bedingt durch die Versorgung über See nicht so einfach für die rumänischen Truppen möglich sein wird (hoffen wir doch), planen wir die Verteidigung von Sewastopol – zumindest kurzfristig.
Sollte der ehrenwerte Widukind seine Panzer dort einsetzten, werden diese zumindest für ein oder zwei Runden die Kerch-Meeresenge in Ruhe lassen müssen und dann können wir dort unsere Verteidigungslinie verbessern.

Frankenland
07.10.13, 18:40
Ist eure Versorgung im Frontvorsprung Kursk/Kharkov gesichert wenn der werte Widukind sich soweit zurück zieht?

Esslingen
07.10.13, 23:32
Ja, das klappt.
Wenn Ihr genau auf die Karte schaut, dann gibt es eine Eisenbahnstrecke entlang des Flusses "Oskol" und diese Eisenbahnlinie wird von Norden und Süden her gleichzeitig wieder umgespurt. Der Bahnarbeitertrupp im Norden ist auf der Karte gut zu sehen. Die Strecke ist dort auf dem Bild noch fünf Felder lang unterbrochen ...im nächsten Zug sind es dann nur noch drei Felder ...passt also Alles.

Die kommende Versorgungslinie führt dann genau durch Kursk und Belgorod. Hier bedarf es dann noch etwas Überzeugungsarbeit :D

Esslingen
29.10.13, 22:45
Turn 63
27. August 1942

Betrachten wir die drei Brennpunkte der Deutschen Angriffsaktivitäten:

Südlich von Smolensk, unmittelbar nördlich von Bryansk überqueren Deutsche Angriffstruppen völlig unerwartet die Desna und durchbrechen unsere Verteidigungsstellungen vollständig - nur um sich dann im Angesicht der geöffneten Front wieder an die Westseite der Desna zurück zu ziehen. Evtl. waren die Deutschen ob ihres Erfolges selbst überrascht und wollten unnötige Verluste durch die mit Sicherheit kommenden Gegenangriffe vermeiden bis in der kommenden Woche weitere Verstärkungen die Lücke wieder erneut und viel weiter aufreißen.
Hier muss unverzüglich gehandelt werden um einen weiteren Durchbruch unbedingt zu vermeiden.

http://s1.directupload.net/images/user/131029/v2e54okj.jpg (http://www.directupload.net)


Nordöstlich von Stalino zeigt es sich bei einem willkürlich gewählten beispielhaften Angriff warum die deutschen Truppen nur unter größten Verlusten in unsere Front einbrechen können.
Vier Panzer Divisionen verstärkt durch eine Motorisierte Division und einer Vielzahl an Artillerie greifen zwei unserer normalen Schützen Divisionen an. Natürlich müssen unsere beiden Divisionen diesem Angriffsdruck unter großen Verlusten weichen aber dieser nur 10 Meilen tiefe Einbruch in unsere Stellungen lässt auf Deutscher Seite 16 (fast 7%) brennende deutsche Panzer auf der Steppe zurück. Unsere beiden Schützen Divisionen wurden unterstützt durch zwei normale Regimenter an PAK sowie noch ein weiteres schweres PAK Regiment und durch diesen Wall an Panzerabwehr kommen auch Deutsche Panzer Divisionen nicht ohne Opfer hindurch. Das hinzu kommende starke Sperrfeuer des Mörser Regimentes unterstützt durch weitere eigenen Artillerie sorgte dann auch noch für die recht hohen Verluste an Mannschaften bei den Angreifern.
Das unseren Roten Falken trotz reichlich vorhandenen Focke-Wulf 190 Jägern Abschüsse von Deutschen Bombern gelang rührt Stalin fast zu Tränen als er davon berichtet bekam.

http://s7.directupload.net/images/user/131029/fdyzuidq.jpg (http://www.directupload.net)


Unterdessen toben Deutsche Panzer Divisionen unterstützt durch Rumänische Hilfstruppen fast ungestört über die Krim hinweg und kesseln dabei eine ganze Reihe unserer Truppen, die die Nachhut gebildet hatten.
Auch hier werden wir durch Gegenangriffe versuchen den Vormarsch zu stoppen.
Sewastopol wird konstant verstärkt, musste aber auch noch keinem direktem Angriff Stand halten.


http://s7.directupload.net/images/user/131029/oc79mqzk.jpg (http://www.directupload.net)



Bis zur Fortsetzung folgt ..... betretenes Schweigen ;)

Hier nun die Fortsetzung:

Nördlich und südlich von Velikie Luki graben sich unsere Garde Divisionen durch die tief eingegrabene Deutsche Verteidigung. Um der Stadt langsam aber sicher näher zu kommen werden immer weniger Schlachten geschlagen aber die wenigen Schlachten die dann geschlagen werden, sind gigantisch. Um zwei Eckpunkte der Verteidigung von Velikie Luki unter Kontrolle zu bringen haben jeweils um die 100.000 Mann der Roten Armee angegriffen.

http://s7.directupload.net/images/user/131102/quaubomy.jpg (http://www.directupload.net)


Bei Smolensk wird ohne jedwelche Subtilität mit enormen Einsatz an Mensch und Material die Front bis vor die Tore von Smolensk verschoben.
Eine Reserve Armee versiegelt zusätzlich südlich von Smolensk die mögliche Durchbruchstelle, so dass hier erst einmal die Gefahr gebannt ist.

http://s1.directupload.net/images/user/131102/mqr6299d.jpg (http://www.directupload.net)


Am Kursker Bogen gehen wir langsam vor aber die eine oder andere Schlacht wird dennoch gesucht und auch gefunden. Im Norden des Kursker Bogens gelingt es uns eine Panzer Division zum Rückzug zu zwingen. Weiter im Süden werden zwei Rumänische Divisionen überrollt und zur kopflosen Flucht gezwungen.

http://s1.directupload.net/images/user/131102/3rzul3mz.jpg (http://www.directupload.net)


Tief im Süden östlich von Stalino trifft Stahl auf Stahl. Riesige Panzeransammlungen treffen sich nicht weit der Quelle des Mius zu einer gigantischen Panzerschlacht!

Hier unsere T-34 im Angriff

http://s1.directupload.net/images/user/131102/4hz6t4hf.jpg (http://www.directupload.net)


Einheiten dreier Shock Armeen sowie direkt der Stavka unterstellte Panzer Corps greifen vereint drei Deutsche Panzer Divisionen an und zwingen diese zum Rückzug!

http://s7.directupload.net/images/user/131102/b7o5bwzc.jpg (http://www.directupload.net)


Die Situation auf der Krim wird von uns wieder bereinigt und unsere Truppen werden nach der Aufsprengung des Kessels zumindest für eine Woche wieder versorgt.
Bei unserem erfolgreichen Angriff auf die Deutsche Panzer Division und die beiden motorisierten Divisionen verlieren diese Einheiten auf ihrem Rückzug fast 50% ihrer Panzer!

http://s7.directupload.net/images/user/131102/5ssvjgiq.jpg (http://www.directupload.net)


Zum Schluss noch die Order of Battle und die Verluste:

http://s1.directupload.net/images/user/131102/zjgp4kgn.jpg (http://www.directupload.net)

Thomasius
30.10.13, 23:47
Sewastopol sieht doch gar nicht so schlecht aus. Schon jetzt dürfte es schwer fallen es zu erobern. Wenn ihr jetzt noch die Brigaden durch Divisionen oder noch besser Korps ersetzt ist es uneinnehmbar.
Wir bleiben weiterhin der Ansicht, dass solange es nicht gelingt mit wenig Aufwand die ganze Krim zu erobern, die Krim nur unnötig viele Kräfte braucht.
Wir würden als Deutscher die abgeschnittenen Russen noch vernichten und uns dann wieder auf die Zugänge zur Krim zurückzuziehen.
Wie viele motorisierte Brigaden habt ihr schon aufgestellt? Es sind einige auf den Bildern zu sehen.

Esslingen
31.10.13, 13:03
Ich gehe immer noch davon aus, dass Widukind egal wo er angreift, auch hin kommt.
Daher kann er in meinen Augen, wenn auch mit großen Verlusten, sicher auch noch Sewastopol erobern.
Diie Festung wird konstant weiter verstärkt, auch die Brigaden sind inzwischen durch Divisionen ersetzt worden. Für Infanterie Corps sind dort unten leider noch zu wenige Admin Punkte vorhanden.

Die vorhandenen 15 motorisierten Brigaden werden in naher Zukunft zu fünf Mechanisierte Corps zusammengelegt. Weitere motorisierte Brigaden sind aber mittelfristig in Planung.

Da der werte Widukind Urlaub hatte, habe ich seinen Zug in Rekordzeit zurück erhalten, somit geht dieser AAR leider erst nach der Zugbearbeitung am Wochenende weiter.

Widukind
31.10.13, 13:43
55. bis 64. Kriegswoche

Das OKW gibt bekannt:
Durch Heftige Partisanenangriffe sind die Verbindungen in die Heimat öfters unterbrochen wurden.
Hier nun der Bericht von der Front.
Hier erstmal die OOB am Anfang der 55. Kriegswoche.
http://s1.directupload.net/images/131031/e2d7mk6a.jpg (http://www.directupload.net)

Nach harten Kämpfen sah die Lage am Anfang der 64. Kriegswoche deutlich schlechter für uns aus.
http://s1.directupload.net/images/131031/i5zpdbbi.jpg (http://www.directupload.net)

Während die Rote Armee stärker wurde, haben wir deutlich an Kampfkraft verloren.
Einige Divisionen sind nur noch Schatten ihrer selbst.

Abschnitt Heeresgruppe Nord:
Lage zum Anfang der 55. Woche
http://s1.directupload.net/images/131031/6ogmj8i3.jpg (http://www.directupload.net)
Im Laufe der Wochen werden die Finnen südlich des Ladoga-Sees in den Norden transferriert.
Die einige Frontbegradigung war im finnischen Bereich, indem noch einige Kilometer vorgerückt wurde. Ausserdem wurden hier starke Befestigungen errichtet.
Zum Anfang der 64. Woche sah es dann so aus:
http://s1.directupload.net/images/131031/cg9p8ipp.jpg (http://www.directupload.net)

Abschnitt Heeresgruppe Mitte:
Am Anfang war es im Bereich von Smolensk ziemlich ruhig, aber in den letzten Wochen griff hier der Russe mit sehr starken Kräften an. Wir mussten reagieren und Panzerdivisionen heranführen. Diese fehlen uns an anderer Stelle.
55. Woche:
http://s14.directupload.net/images/131031/xzh8hmss.jpg (http://www.directupload.net)
64. Woche:
http://s7.directupload.net/images/131031/luhvihrf.jpg (http://www.directupload.net)
Angriffsschwerpunkte waren hier Velikie Luki, Smolensk und südliches Bryansk.
Bei Velikie Luki stand die Garde der Roten Armee und wir griffen trotz feindlicher Überzahl an. Fast konnten wir die Oberhand gewinnen, aber uns fehlten die Reserven um die Höhen zu erobern. Am Ende griffen uns die Russen an, und wir mussten uns auf die Stadt zurückziehen.

Bei Smolensk griff der Russe in den letzten Wochen verstärkt an und zwang uns hier zum Rückzug. Nun wird fast schon im Zentrum von Smolensk gekämpft. Aber mit Hilfe von einigen Panzerdivisionen kann hier der Russe gestoppt werden.

Südlich Bryansk griff der Russe auch unsere schwachen Einheiten an und zwang sie zum Rückzug, aber hier gibt es nix strategisch wichtiges um das sich es lohnt zu kämpfen.

Abschnitt Heeresgruppe Süd:
Hier fanden die meisten und schwersten Kämpfe statt. Es gibt 3 große Schlachtfelder, Kursk-Belgoroder Gebiet, Stalinoer Industriegebiet und die Krim.

Kursk-Belgoroder-Gebiet:
Hier war der Schwerkunkt unserer Sommeroffensive und ein Teil davon, einen neuen riesigen Kessel zu bilden. Leider führte der Gegner so heftige Gegenangriffe durch, das etlich Panzerdivisionen völlig ausgebrannt sind. Dadurch konnte das Ziel nicht erreicht werden es es wurde sich teilweise zurückgezogen, auch weil starke Panzerkräfte an andere Frontabschnitt gegangen sind, wie Smolensk und auf die Krim.
55. Woche
http://s1.directupload.net/images/131031/pc2hbl3c.jpg (http://www.directupload.net)
57. Woche
http://s7.directupload.net/images/131031/6hrqfhe6.jpg (http://www.directupload.net)
hier sieht man einen gegenangriff, sogar unsere Panzer waren mal kurz abgeschnitten. Leider konnten die Einheiten, die wir noch kesseln wollten, immer befreit werden und somit entkamen sie der sicheren Gefangenschaft.
60. Woche
http://s1.directupload.net/images/131031/paf7gcsg.jpg (http://www.directupload.net)
ab jetzt hieß es, dem Russen so viel Verluste beibringen wie möglich, indem nichtverschanzte Einheiten angegriffen wurden. Ausserdem begann ein Rückzug wegen der schlechten Versorgung.
64. Woche
http://s1.directupload.net/images/131031/gzwl62uu.jpg (http://www.directupload.net)

Fazit: Sommeroffenive gescheitert, ab nun geht die Initiative Schritt für Schritt an meinen Gegner über. Ich hätte mir mehr erwartet. Auch die Preisgabe von Kursk habe ich damals nicht richtig verstanden. An ihr hätte ich mir wahrscheinlich die Zähne ausgebissen, aber nun wird sie zur Festung ausgebaut.
(fürs Spiel, wir hatten noch mit dem Patchstand 1.06 am Anfang gespielt, da hatten die Panzerkorps noch maximal 50 Bewegungspunkte. erst später haben wir auf 1.07 gepatcht, da haben sie nur noch maximal 25 Bewegungspunkte. Vlt wäre da die Schlacht ein wenig anders verlaufen, und mein Gegner hätte keine hitundrun-Taktik anwenden können, jedenfals nicht in diesem Ausmaß)

Stalinoer Gebiet:
Hier war der zweite Panzerkeil. Treffen sollten sie sich östlich von Stalino. Durch zu langsames vorankommen, ist dies gegenstandslos geworden. Auch waren die Panzerkräfte nicht ausreichend, deswegen musste hier der Feind immer gegen das Meer gedrückt werden. Ein weiteres Ziel bestand in der Eroberung von Rostov.
55. Woche
http://s14.directupload.net/images/131031/niuv2ac7.jpg (http://www.directupload.net)
57. Woche
http://s1.directupload.net/images/131031/8xp2rq5u.jpg (http://www.directupload.net)
60. Woche
http://s14.directupload.net/images/131031/olpuoe7u.jpg (http://www.directupload.net)
64. Woche
http://s1.directupload.net/images/131031/o43vv2ix.jpg (http://www.directupload.net)

Folgende Ziele wurden erreicht:
-Der Mius als Verteidigungsstellung, aber mit einem Sprungbrett für weitere Ostoffensiven
-Eroberung des Stalinoer Industriegebiets

Abschnitt Krim:
Abzug der deutschen Truppen zur Eroberung des Stalinoer Industriegebietes, Sicherung der Krimausgänge durch Rumänen in Level 2 bis 3-Festungen. Daher kam der Angriff der Roten Armee völlig unerwartet. Es wurden fast alle Rumänen von anderen Abschnitten abgezogen und dem Russen entgegengewurfen. Auch wurde erst eins, später kam noch eins dazu, Panzerkorps Richtung Krim geschickt, da die Flanken des Gegners zu schwach waren. Hier wurde an einem Gegenschlag gearbeitet.
Am Anfang der 57. Woche bot uns folgender Anblick:
http://s7.directupload.net/images/131031/s4iv9bo6.jpg (http://www.directupload.net)
es wurde sich etwas zurückgezogen mit den westlichgelgenen Divisionen. Hauptsache es wird nichts gekesselt.
59. Woche
http://s7.directupload.net/images/131031/ezcsizu8.jpg (http://www.directupload.net)
Heikelste Woche in diesem Abschnitt. Wenn der mittlere Krimausgang gefallen wäre, sähe es düster aus.
60. Woche
http://s14.directupload.net/images/131031/rwzpq34x.jpg (http://www.directupload.net)
Anfang der Woche und der Gegenschlag zum Ende der Woche Leider war die einzelne Division nicht stark genug und wurde geworfen. Aber wir griffen in den drauffolgenden Wochen weiter an.
62. Woche
http://s1.directupload.net/images/131031/uvqylra9.jpg (http://www.directupload.net)
Hier konnte der Kesseln nun endgültig geschlossen werden und die Einheiten gingen in Gefangenschaft. Leider entwischte uns ein Garde-Kavallerie-Korps.
64. Woche
http://s1.directupload.net/images/131031/nm36cb4r.jpg (http://www.directupload.net)
Wieder wird versucht einen neuen Kessel zu bilden.

Esslingen
03.11.13, 00:09
Die 63. Turn der Roten Armee ist nun vollständig zur Ansicht frei gegeben worden.

Esslingen
04.11.13, 22:15
Turn 64
03. September 1942

Betrachten wieder die Brennpunkte der Deutschen Angriffsaktivitäten:

Im Raum Smolensk haben neu eingetroffene Panzer Divisionen und motorisierte Divisionen (u.a. „Groß Deutschland“) unseren Vormarsch nicht nur gestoppt sondern ihn auch beträchtlich zurück geworfen. Smolensk wird also vermutlich noch etwas länger auf die Befreiung warten müssen.
Auch bei Velikie Luki gab es Gegenangriffe aber der Umfang war jetzt nicht mehr als erwartet.

http://s7.directupload.net/images/user/131104/7bzktmxv.jpg (http://www.directupload.net)



Im Bereich des Kursker Bogens werden unsere Einheiten immer wieder zurück gedrängt. Das freie Gelände erweist sich als sehr schwierig zu halten gegenüber unserem sehr mobilen Gegner.

http://s14.directupload.net/images/user/131104/dba7c93f.jpg (http://www.directupload.net)



Im Großraum Stalino werden epische Abnutzungsschlachten nur noch vergleichbar mit denen aus dem ersten Weltkrieg geführt. Auch die dabei erzielten Landgewinne sind alles andere als spektakulär.

http://s14.directupload.net/images/user/131104/y676o4yn.jpg (http://www.directupload.net)



Wie leider zu befürchten war, ist es den Deutschen Panzern wieder gelungen unsere Krim Einheiten erneut abzuschneiden. Wie schwer die Verluste der Deutschen sind erkennt man evtl. auch an der Deutschen SS Totenkopf Division, die dort praktisch nur noch als Geist ohne eigentlichen Kampfwert steht.

http://s7.directupload.net/images/user/131104/zgzmrmfn.jpg (http://www.directupload.net)



Unsere Aktionen:

Da das direkte Vorgehen auf Velikie Luki hin als wenig erfolgsversprechend erachtet wird, bauen unsere Truppen nördlich und südlich von Velikie Luki aktiv nach Westen orientiert die Stellungen aus, um langfristig ein mögliche Zangenbewegung anzustreben.

http://s14.directupload.net/images/user/131104/5isw9dnu.jpg (http://www.directupload.net)



Vor Smolensk müssen wir nun bedingt durch die Anwesenheit Deutscher Panzer ein wenig mehr Vorsicht walten lassen. Dies soll aber natürlich nicht bedeuten, dass wenn gekämpft wir nicht Alles in die Waagschale werfen würden.
Eines unserer ersten Motorisierten Corps ist in der Nähe der Front gebildet worden und wird in den kommenden Wochen noch reichlich Ausrüstung ins besondere an Panzern erhalten.

http://s1.directupload.net/images/user/131104/cgg6r53x.jpg (http://www.directupload.net)



Im Kursker Bogen gibt es auch nur noch wenige Angriffe von unserer Seite, die dann im Einzelnen aber mit großem Einsatz und sehr entschlossen durchgeführt werden. Die Front verlagert sich hier auch nur noch in sehr geringem Umfang.

http://s1.directupload.net/images/user/131104/2atakv58.jpg (http://www.directupload.net)



Praktisch auf dem selben Schlachtfeld wie in der vergangenen Woche bereiten sich unsere Panzer Besatzungen wieder mit aller gebotenen Sorgfalt auf die kommende große Panzerschlacht vor.

http://s1.directupload.net/images/user/131104/qvohyskv.jpg (http://www.directupload.net)



Erneut treten unsere Elite Verbände an um zwei Deutsche Panzer Divisionen zum Rückzug zu zwingen. Ein Drittel der Deutschen Panzer bleiben brennend auf dem Schlachtfeld zurück.

http://s14.directupload.net/images/user/131104/civba8n2.jpg (http://www.directupload.net)



Auf der Krim werden zunächst Fallschirmjäger abgesetzt.

http://s14.directupload.net/images/user/131104/49pdfe6h.jpg (http://www.directupload.net)



Nun rennen unsere gekesselten Divisionen und Brigaden erfolgreich gegen die zwei Regimenter der 36. Motorisierten Division an, die diese Kesselwand bewachen.

http://s7.directupload.net/images/user/131104/9kipxul2.jpg (http://www.directupload.net)



Nun greift unser erstes Infanterie Corps gemeinsam mit einem Cavalry Corps und weiteren Divisionen die elfte Deutsche Panzer Division und weitere zwei motorisierte Divisionen an.
Die Deutschen müssen sich nach Verlust von rund 40% ihrer Panzer in die Berge zurückziehen.

http://s14.directupload.net/images/user/131104/h56gf7dm.jpg (http://www.directupload.net)


Wieder ist eine weitere Woche Zeit auf der Krim gewonnen worden.
Um unsere Einheiten zu vernichten, müssen die Deutschen erneut eine weitere Woche kostbares Material und wertvolle Einheiten hier an der Ostspitze der Krim belassen, die durchaus an anderen Stellen eingesetzt werden könnten.



Die aktuellen Order of Battle

http://s1.directupload.net/images/user/131104/e84pl3ky.jpg (http://www.directupload.net)



Die aktuellen Verluste am Ende der Woche.

http://s7.directupload.net/images/user/131104/29gmenbb.jpg (http://www.directupload.net)

teufelchen
05.11.13, 23:18
Jede verlorene Einheit schmerzt die Wehrmacht mehr als Euch. Vor diesem Hintergrund:
Warum führt die Wehrmacht , z.B. bei Stalino, eine ganze Reihe von Angriffen, rückt aber nicht vor?

R.Wendt
06.11.13, 09:46
Werter Esslingen,

wenn die Wehrmacht so einen Kessel, wie den auf der Krim, nicht dichtmachen kann, sieht es nicht gut für die deutsche Seite aus. Leider fehlt mir mangels Zeit für Partien die Erfahrung, aber ich nehme an Deutschland gegen einen menschlichen Gegner zu spielen ist schwerer ? Nicht dass ich Eure Leistung schmälern wollte.
Es wirkt spätestens seit dem Krimkessel so, als ob es nur noch um die Art des Sieges für die Sowjetunion gehen würde - oder ist es Eurer Meinung nach dennoch zu früh für eine solche Prognose ?

Esslingen
06.11.13, 14:47
Jede verlorene Einheit schmerzt die Wehrmacht mehr als Euch. Vor diesem Hintergrund:
Warum führt die Wehrmacht , z.B. bei Stalino, eine ganze Reihe von Angriffen, rückt aber nicht vor?

Wertes teufelchen,
dies macht mein ehrenwerter Gegner Widukind sehr wohl überlegt!
Begründung:
Dort bei Stalino stehen absolute Elite Einheiten von mir, die in der Lage sind praktisch jeden möglichen Stack also z.B. auch drei Panzer Divisionen zum Rückzug zu zwingen, wenn ich eine genügend große Überlegenheit aufbauen kann und dazu von mehreren Richtungen gleichzeitig angreifen kann.

Was macht hier seit ein paar Wochen Widukind?
Er hat dort unten auch Elite Verbände, die wie man sieht an jeder Stelle erfolgreich angreifen können. Er greift konzentriert meine eingegrabenen Einheiten an und zieht sich dann zwei Felder zurück. Dies lässt mir dann nur seine vordersten Einheiten zurück, die ich dann angreifen kann. Seine zweite Reihe kann dann so regenerieren.
Felder, die er auf diese Weise „frei“ geräumt hat, kann ich kaum mehr dauerhaft besetzten, da nicht eingegrabene Einheiten von mir auf freiem Gelände seinen Truppen kaum Widerstand bieten können. Das heißt meine Front wandert langsam nach hinten, um so bedingt durch eine drei Felder Front-Tiefe langsam sich eingraben zu können, bis Widukind dann dort auch angreift.

Was würde passieren, wenn er so wie Ihr vorschlagt angreift und vorne stehen bleibt?
Auch dies haben wir schon gesehen wie z.B. bei seinen Angriffen vor Woronesh
Die vorgeschobenen Einheiten von ihm würden massiv von allen Seiten aus mit überlegenen Kräften angegriffen und würden sich unter hohen Verlusten zurückziehen und/oder hätten wenn sie dort vorne bleiben würden (siehe auch Krim) massive Versorgungsproblem, die sie weiter Schwächen würden. Sein normaler Verschleiß würde noch mehr ansteigen wie auch seine Verluste.

So wie er es jetzt macht, verursacht er mir Verluste und nur ein Teil seiner Truppen hat meinen Gegenschlag zu fürchten. Er gewinnt auch langsam an Boden, ob eine solche Strategie generell sinnvoll ist, kann man sicher unterschiedlich sehen. Was wäre die Alternative?
Er würde sich eingraben, seine Panzer Divisionen in Regimenter aufgeteilt hinter der Front in Reserve stellen. Wenn ich dann angreife, würde das dann sehr verlustreich sein und ich würde sicher nur an sehr wenigen Stellen angreifen.

Die Folge es wäre sicher nicht so unterhaltsam für uns. Wir spielen seit 1,5 Jahren diese Partie und da ist es für uns Familienväter ein Teil unserer Feierabendendspannung ab und zu ein paar Pixel-Schlachten zu schlagen.
Diesen Fun hätten wir wohl beide kaum, wenn er jetzt schon voll eingegraben verteidigen würde – das wäre dann eine wartende statische Front wie oben im Norden am Wolchov. Ich würde immer stärker werden und dann irgendwann 43 anfange seine Einheiten zu zertrümmern.
So macht es mehr Fun!






Werter Esslingen,

wenn die Wehrmacht so einen Kessel, wie den auf der Krim, nicht dichtmachen kann, sieht es nicht gut für die deutsche Seite aus. Leider fehlt mir mangels Zeit für Partien die Erfahrung, aber ich nehme an Deutschland gegen einen menschlichen Gegner zu spielen ist schwerer ? Nicht dass ich Eure Leistung schmälern wollte.
Es wirkt spätestens seit dem Krimkessel so, als ob es nur noch um die Art des Sieges für die Sowjetunion gehen würde - oder ist es Eurer Meinung nach dennoch zu früh für eine solche Prognose ?

Ehrenwerter Ronald Wendt,

es ist sicher immer schwerer am Anfang einer Partie den zwingend hoch aggressiven und sehr genau planend müssenen Part zu spielen. Aber auch dies kann man üben und es macht sicher gerade den Reiz für den Spieler der deutschen Seite aus.
Bevor man also als deutscher Spieler gegen einen menschlichen Spieler der russischen Seite antritt sollte man also einen sehr guten Plan haben und ein wenig diese wichtigen Eröffnungszüge gegen den Computer geübt haben.
Denn Zeit und den in der Zeit gewonnenen Raum ist am Anfang Alles für den Deutschen!

Ob die deutsche Seite generell schwerer ist und ob man damit gewinnen kann gibt es in den Matrix-Foren seitenweise Diskussionen auch ab welchem Update dies besser oder schlechter möglich ist/war.
Fakt ist, es gibt viel mehr Spiele, bei denen die russische Seite aufgibt/verliert, weil die Deutschen fast am Ural stehen als Spiele, bei denen die Russen sich deutschem Boden auch nur nähern!

Zu unserer Partie:
Ich bin recht sicher, dass die russische Seite nicht mehr verlieren kann. Aber gewinnen ist auch für den Russen noch längst nicht ausgemacht. Der Deutsche hat praktisch keine Einheiten verloren und es gibt erfahrene Spieler, die in den besagten Matrix Foren schreiben, dass es praktisch immer möglich ist, als Deutscher ein Unentschieden zu erreichen. Der Russe muss für einen Sieg Berlin erobern und dies kann der Deutsche irgendwann fast unmöglich machen. Mit den Deutschen Panzer Divisionen in Reserve und davor die eingegrabenen Infanterie Divisionen sind große Frontdurchbrüche wie man es vom Deutschen von 41 oder 42 kennt dann praktisch sehr, sehr schwer möglich.
Dann wird das Ganze ein Rechenspiel:
Man zählt die Felder bis nach Berlin und nimmt also an, dass die Front in jeder Nicht-Schlamm Runde ein Feld in Richtung Westen rückt. So kann man dann später recht genau schätzen ob ein russischer Sieg realistisch ist -bei der oben aufgeführten extremen Deutschen Verteidigung.
Ein Unentschieden ist dann nicht selten das Ergebnis.
Diesen Ausgang halte ich durchaus auch noch für unsere Partie für möglich, aber man wird ja sehen.
Der Weg ist da eher für mich das Ziel als dann tatsächlich irgendwann in Berlin zu stehen!

R.Wendt
06.11.13, 21:05
Werter Esslingen,

habt dank, für die ausführliche Antwort. Der Computer ist wohl hier, wie so oft, nicht mit dem menschlichen Gegner nicht zu vergleichen. Da KIs generell im Angriff so Ihre Probleme haben, spielt es sich als Russe relativ leicht - Raum geben, wichtige Einheiten retten, wann immer es geht Nadelstiche verteilen.
Schön ist aber, dass die Partie noch Spannung verspricht - ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung Eures unterhaltsamen AARs. :)

Esslingen
27.11.13, 22:58
Turn 65
10. September 1942

Zunächst die Deutschen Angriffsaktivitäten:

Bei Velikie Luki und bei Smolensk drängen uns Deutsche Gegenangriffe wieder zurück in die Wälder. Auf Gelände ohne wirklicher Deckung fällt es uns immer noch sehr schwer den Deutschen Angriffen Stand zu halten.

http://s14.directupload.net/images/user/131127/glpkhlaa.jpg (http://www.directupload.net)


Auch beim Kursker Frontbogen drängen uns besonders Deutsche Panzer Verbände wieder zurück über den Oskol. Einige Ungarische Verbände beteiligen sich dabei in der Nähe von Belgorod. Besonders hier werden wir jedoch auch unsere Angriffe durchführen.

http://s1.directupload.net/images/user/131127/4eagiagu.jpg (http://www.directupload.net)


In der Quellregion des Mius zeigt uns die Deutsche Generalität noch einmal deutlich unsere Grenzen auf. Bei einem Großangriff mit über 100.000 Wehrmachtsangehörigen und allein vier Panzer Divisionen werden drei unserer eingegrabenen Divisionen aus ihren Stellungen vertrieben. Bevor unsere Truppen sich zurück zogen gelang es ihnen aber noch 18 Deutsche Panzer aus den Großverbänden abzuschießen.

http://s7.directupload.net/images/user/131127/f892qyo7.jpg (http://www.directupload.net)


Auf der Krim gelingt es immer erschöpfteren Deutschen Einheiten zum wiederholten Male leider erneut unsere Truppen an den Rand der Vernichtung zu führen und sie zu kesseln.

http://s7.directupload.net/images/user/131127/67m8uleb.jpg (http://www.directupload.net)


Nun unsere Reaktionen:

Da die Deutschen sich inzwischen an immer mehr Stellen kontinuierlich eingraben und in die Verteidigung übergegangen sind, fällt es uns zunehmend schwerer unsererseits den Angriffsdruck zu erhöhen oder auch nur aufrecht zu halten. Zwischen Velikie Lukie und Smolensk nehmen wir mit großem Aufwand einige Schlüsselstellungen ein, von denen aus uns ein weiteres Vorrücken leichter fallen wird.

http://s14.directupload.net/images/user/131127/xjk8247j.jpg (http://www.directupload.net)


Unsere Garde Infanterie Einheiten stürmen mit einem unglaublichen Kampfesmut und aller Entschlossenheit gegen die gegnerischen Positionen und werfen diesen Gegner erfolgreich.

http://s7.directupload.net/images/user/131127/xwxwnhkj.jpg (http://www.directupload.net)


Südlich von Smolensk werden unsere Infanteristen intensiv durch unsere Panzereinheiten und einem unserer neuen Motorisierten Corps bei ihren erfolgreichen Angriffen unterstützt.

http://s14.directupload.net/images/user/131127/lx3k3bmb.jpg (http://www.directupload.net)


Im Kusker Bogen drängen unsere Truppen besonders in Raum Belgorod die dortigen Ungarischen Truppen zurück und gelangen so unmittelbar an den Oberlauf des Donets. Gleichzeitig versuchen unsere Truppen bei der Ortschaft Yastrebovko wieder über den Oskol zu gelangen und dort einen kleinen Brückenkopf zu bilden. Zur Ablenkung des Gegners wird auch unmittelbar östlich von Kursk ein kleiner und begrenzter Angriff gefahren um die Truppen um Kursk zu binden.

http://s14.directupload.net/images/user/131127/vm25wvou.jpg (http://www.directupload.net)


Zwischen Stalino und Rostov erneut im Quellgebiet des Mius greifen unsere Garde Panzer Verbände erfolgreich die vorrückenden Deutschen Divisionen an. Die daraufhin zurückweichende 13. Deutsche Panzer Division verliert bei dem Rückzug 10% ihrer einsatzfähigen Panzer.

http://s1.directupload.net/images/user/131127/4jj5ql6l.jpg (http://www.directupload.net)


Auf der Krim gelingt es unseren Truppen bei mehreren Angriffen wieder Verbindung mit unseren eingeschlossenen Truppen herzustellen. Gleichzeitig wird, wenn auch sicher nur kurzfristig erneut ein gegnerischer Panzer-Großverband dabei gekesselt.

http://s7.directupload.net/images/user/131127/mwv7p6ew.jpg (http://www.directupload.net)


Abschließend dann noch ein Blick auf unsere Order of Battle und die Verluste:

http://s1.directupload.net/images/user/131127/njc8mrt5.jpg (http://www.directupload.net)

http://s1.directupload.net/images/user/131127/fwgnyuvz.jpg (http://www.directupload.net)

Thomasius
28.11.13, 10:07
Fakt ist, es gibt viel mehr Spiele, bei denen die russische Seite aufgibt/verliert, weil die Deutschen fast am Ural stehen als Spiele, bei denen die Russen sich deutschem Boden auch nur nähern!
Das ist sicher ein Fakt, aber was sagt der Fakt aus?
Das es einfacher ist als Deutscher zu gewinnen?
oder doch eher:
Das Spieler als Deutsche sobald sie ihr Pulver 41/42 verschossen haben dazu neigen aufzugeben und somit das Spiel vor einem möglichen russischen Sieg abgebrochen wird ?
Das beide Spieler nicht den langen Atem haben über so einen langen Zeitraum das Spiel bis zum bitteren Ende zu spielen und damit dem russischen Spieler die Möglichkeit genommen wird zu gewinnen oder zu lernen wie man als Russe gewinnt?

Esslingen
28.11.13, 14:25
Das ist sicher ein Fakt, aber was sagt der Fakt aus?
Das es einfacher ist als Deutscher zu gewinnen?
oder doch eher:
Das Spieler als Deutsche sobald sie ihr Pulver 41/42 verschossen haben dazu neigen aufzugeben und somit das Spiel vor einem möglichen russischen Sieg abgebrochen wird ?
Das beide Spieler nicht den langen Atem haben über so einen langen Zeitraum das Spiel bis zum bitteren Ende zu spielen und damit dem russischen Spieler die Möglichkeit genommen wird zu gewinnen oder zu lernen wie man als Russe gewinnt?


Ehrenwerter Thomasius,

es ist sicher richtig, dass Spieler aus den verschiedensten Gründen ein Spiel vorzeitig beenden. Dies kann Frustration, Langeweile, Verärgerung, Enttäuschung oder noch viele verschiedene andere Gründe haben.
Es ist auch sicher richtig, dass der Russe erst nach einer langen Zeit 1944 oder 1945 überhaupt erst gewinnen kann, im Gegensatz zum Deutschen, der ja eher am Anfang bis Herbst 1942 gewinnen kann. Dies spielt sicher auch eine Rolle, dass es mehr deutsche als russische Siege zu sehen gibt und all dies sagt natürlich nichts darüber aus, ob der Deutsche leichter zu spielen ist, was ich in keinster Weise vermute.

Aber diese Spekulationen sind doch völlig unabhängig davon, dass es nun einmal tatsächlich so ist, dass es mehr deutsche als russische Siege gibt – warum auch immer – daher kann man dies doch durchaus als Fakt betrachten unabhängig der Aussagekraft einer solchen Tatsache.

Davon völlig unabhängig aber bezugnehmend auf Euren letzten Satz werden der werte Widukind und ich versuchen hier noch eine Weile durchzuhalten. Evtl kann ich dann neben Eurem und anderen AARs auch noch ein wenig mehr hier dabei lernen, wie der Russe ordentlich zu spielen ist.

Thomasius
28.11.13, 17:28
Aber diese Spekulationen sind doch völlig unabhängig davon, dass es nun einmal tatsächlich so ist, dass es mehr deutsche als russische Siege gibt – warum auch immer – daher kann man dies doch durchaus als Fakt betrachten unabhängig der Aussagekraft einer solchen Tatsache.

Wir haben unserer Meinung nach den Fakt nicht angezweifelt, es ging uns nur darum das der Fakt nur eine beschränkte Aussagekraft hat.
Wir hoffen übrigens das ihr beide nicht nur noch eine Weile durchhaltet, sondern noch 4-5 Jahre. Eher werdet ihr beim bisherigen Tempo nicht fertig.

Esslingen
28.11.13, 20:53
Wir haben unserer Meinung nach den Fakt nicht angezweifelt, es ging uns nur darum das der Fakt nur eine beschränkte Aussagekraft hat.


Passt schon, die Aussagekraft ist in der Tat beschränkt! :)




Wir hoffen übrigens das ihr beide nicht nur noch eine Weile durchhaltet, sondern noch 4-5 Jahre. Eher werdet ihr beim bisherigen Tempo nicht fertig.

Ja, wir sind zur Zeit deutlich langsamer als die Zeit im Spiel verläuft, mal schaun dann kann mich in ein paar Jahren mein kleiner 8 jähriger Sohn als technischer Berater unterstützen!! :D

Taktikfuchs
07.12.13, 16:01
Übrigens ein richtig interessanter AAR, das wollte ich einfach mal loswerden.
Extremes Lernpotenzial für einen Einsteiger.

Bin schon gespannt wie es weitergeht.

Esslingen
15.12.13, 22:40
Übrigens ein richtig interessanter AAR, das wollte ich einfach mal loswerden.
Extremes Lernpotenzial für einen Einsteiger.

Bin schon gespannt wie es weitergeht.

Das freut uns natürlich zu hören/lesen!! :)




Turn 66
17. September 1942

Eine erste Staffel wird mit unserem neuen Bomber Tu-2 ausgerüstet.
Bedingt durch komplizierte Ganzmetallbauweise und dadurch, dass das nur in geringen Mengen verfügbare Duralumin für den Bau benötigt wird, werden wir vermutlich nie genug von diesem guten Bomber produzieren können.

http://s1.directupload.net/images/user/131215/xg2o8gkq.jpg (http://www.directupload.net)


Bei einem Deutschen Großangriff zwischen Stalino und Rostov gelingt es unseren Abwehrspezialisten bei nur einem Eigenverlust zwölf gegnerische Panzer zu vernichten.
Auch unsere „Roten Falken“ begegnen dem Gegner auf Augenhöhe und erzielen zwei Luftsiege, ohne sich durch die gegnerische zahlenmäßige Überlegenheit beeindrucken zu lassen.

http://s7.directupload.net/images/user/131215/6x6szrs8.jpg (http://www.directupload.net)


Auf der Krim stoßen zum wiederholten Male Deutsche Panzerverbände vor und schneiden unsere Truppen ab.

http://s7.directupload.net/images/user/131215/jv6cd7n4.jpg (http://www.directupload.net)


Ein sofort eingeleiteter Gegenangriff durch die dortigen Infanterie Divisionen erwischt die gegnerischen Truppen scheinbar völlig unvorbereitet und so gelingt es unserer Infanterie überraschend eine deutsche Panzer Division sowie eine motorisierte Division in die Berge zu jagen.

http://s7.directupload.net/images/user/131215/aplqv2lb.jpg (http://www.directupload.net)


Diesen unerwarteten Erfolg nutzen nun in aller Eile herangeführte Cavalry Corps aus, in dem sie mit Unterstützung den Umklammerungsgriff um unsere Truppen wieder aufbrechen. Dabei werden wieder drei deutsche Panzer Divisionen von uns eingeschlossen. Spätere Angriffe auf diese eingeschlossen Deutschen Truppen bringen diese Einheiten in bedrohliche Situationen, die aber letztlich nicht ausreichen um diese Einheiten zu vernichten.

http://s1.directupload.net/images/user/131215/293g4wyf.jpg (http://www.directupload.net)


Südlich von Smolensk stehen einige Deutsche Elite Divisionen in unmittelbarer Nähe der Front in Bereitschaft. Diese Gelegenheit lässt sich unser Generalstab nicht entgehen und schickt wiederum eigene Elite Verbände unter Führung der ersten Schockarmee zu einem Präventivangriff gegen diese Deutschen Angriffsverbände.
Bei diesem erfolgreichen Unternehmen wurden nicht nur solch namhafte Divisionen wie „Groß Deutschland“ Division zum Rückzug gezwungen, nein es wurden auch über 17% der dort anwesenden deutschen Panzer vernichtet.
Damit wurde an dieser Stelle die Gefahr eines Deutschen Angriffes sicher reduziert.

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Zwischen Kursk und Kharkov reagieren unsere an dieser Stelle nun konzentrierten Panzer und Cavalry Korps mit harten Angriffen gegen deutsche Stellungen im Vorfeld von Kursk. Diese Angriffe sollen nicht zuletzt die permanenten deutschen Angriffe auf unsere Linien dort unterbinden oder zu mindestens zukünftig einschränken.
Unmittelbar im Anschluss an diese erfolgreichen Operationen gelingt es unseren Einheiten direkt westlich von Kharkov eine ungarische Verteidigungsstellung einzunehmen und so trennt uns hier jetzt nur noch der Donetz und die Ortschaft Chuguev von den Vororten Kharkovs.

http://s1.directupload.net/images/user/131215/ysrro5oc.jpg (http://www.directupload.net)


Im Großraum Stalino / Rostov beziehen unsere Truppen verschiedene gut zu verteidigende Stellungen verzichten aber auf der anderen Seite darauf hier einen Großangriff zu starten. Die Zeit wird dagegen genutzt, um einige Truppen umzustrukturieren und dadurch zukünftige Angriffe besser vorbereiten zu können.

http://s1.directupload.net/images/user/131215/sua9pjiq.jpg (http://www.directupload.net)


Zum Schluss die aktuellen Order of Battle

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Und die aktuellen Verluste am Ende der Woche.

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Esslingen
28.12.13, 21:22
Turn 67
24. September 1942

Vor Belgorod aus erfolgen eine ganze Reihe von Angriffen durch ungarische und deutsche Truppen.

http://s14.directupload.net/images/user/131228/3qyeo8dg.jpg (http://www.directupload.net)



Zwischen Stalino und Rostov graben sich die deutschen Panzerangriffe immer tiefer in unsere Verteidigungslinien um sich anschließend wieder zurück zu ziehen.

http://s1.directupload.net/images/user/131228/ga8eqnc9.jpg (http://www.directupload.net)



Auf der Krim befindet sich mittlerweile eine große Konzentration an deutschen Elite Verbänden!
Wir orten:
8th, 11th, 12th, 16th, 19th, 23th, deutsche Panzer Divisionen
3rd, 16th, 36th, motorisierte Divisionen zzgl. der SS Totenkopf Division.
Dazu kommen noch eine ganze Reihe von rumänischen Divisionen.
Dieser Truppe fällt es nicht sonderlich schwer unserer Einheiten erneut abzuschneiden.

http://s1.directupload.net/images/user/131228/7opnqsar.jpg (http://www.directupload.net)



Unsere Aufklärungsabteilung hat überraschende Neuigkeiten für uns. Südlich des Ilmensees wurden deutsche Truppen abgezogen wie der Vergleich mit der Vorwoche zeigt. Dieser Truppenabzug lässt unsere Armeeführung sofort einen Angriff planen und dann erfolgreich durchführen. So können wir hier unerwartet eine festgefahrene Front erneut öffnen.

http://s1.directupload.net/images/user/131228/w2kl59cw.jpg (http://www.directupload.net)



Die deutschen Truppen, die beim Ilmensee abgezogen wurden, sind vermutlich um Velikie Lukie in Stellung gegangen. Unser Belagerungsring um diese Stadt wird dennoch immer enger. Nördlich von Smolensk ist ein Großangriff von uns getätigt worden um eingegrabene Deutsche zu vertreiben. Der kleine deutsche Frontvorsprung wurde dadurch erfolgreich begradigt.

http://s14.directupload.net/images/user/131228/kroafwjg.jpg (http://www.directupload.net)



Östlich vor Kharkov wurde der letzte deutsch/rumänische Brückenkopf östlich des Donets bereinigt. Gleichzeitig rücken unsere Truppen auch zwischen Kursk und Kharkov weiter nach Westen vor. Dabei werden auch wieder Stellungen erneut besetzt, die unter den Angriffen der deutschen Panzer Divisionen geräumt werden mussten.

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Nördlich von Stalino greift unsere dritte Tank-Army an und zwingt drei deutsche Divisionen zum Rückzug. Zwischen Stalino und Rostov beziehen unsere Truppen wieder Stellungen, die zuvor durch deutsche Angriffe zerstört worden sind.

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Auf der Krim laufen die ersten Angriffe nicht sehr vielversprechend an aber sie erschöpfen den Gegner.

http://s14.directupload.net/images/user/131228/bcqrfpc4.jpg (http://www.directupload.net)



Später gelingt es dann zwei hinzu gezogenen Cavalry Corps gemeinsam mit den Infanterie Divisionen die gegnerischen Panzer aus den Stellungen zu werfen.

http://s7.directupload.net/images/user/131228/greimqgr.jpg (http://www.directupload.net)



Ein Garde Tank Corps versucht gemeinsam mit der Infanterie den letzten entscheidenden Durchbruch – und scheitert knapp.
Dies besiegelt leider natürlich auch das Schicksal der eingeschlossenen Truppen. Nach wochenlangen Kampf werden wieder einmal russische Truppen vernichtet werden.

http://s7.directupload.net/images/user/131228/ax2aqcix.jpg (http://www.directupload.net)



Zum Schluss die aktuellen Order of Battle

http://s14.directupload.net/images/user/131228/cobfto8a.jpg (http://www.directupload.net)



Und die aktuellen Verluste am Ende der Woche.

http://s14.directupload.net/images/user/131228/9d3ye9m6.jpg (http://www.directupload.net)


http://s14.directupload.net/images/user/131228/7sxwa8xw.jpg (http://www.directupload.net)

teufelchen
28.12.13, 22:17
Was mir auffällt, Euer Gegner setzt bei Euren Angriffen seltenst Luftwaffe ein. Führt er seine Angriffe auf die gleiche Art und Weise aus? Kostet ihn das nicht Mengen an wertvollem Material. Was mag der Grund hierfür sein?

Schade, dass diesmal kein Entsatz für die tapferen Krim-Verteidiger möglich war. Ihr habt insgesamt 20 x angegriffen? Darf ich unterstellen, dass davon 17 auf die Rote Luftwaffe entfallen?


Ein Garde Tank Corps versucht gemeinsam mit der Infanterie den letzten entscheidenden Durchbruch – und scheitert knapp.

Hätte , wäre, könnte, ich weiß solch Philosophieren ist müßig, trotzdem : Wäre das angreifende Gardepanzerkorps einem mit Luftwaffe ausgestatteten Front-HQ zugeordnet gewesen und nicht der Stavka (-20%), der Kampf hätte erfolgreich verlaufen können...

elbe1
29.12.13, 11:08
ziemlich wechselvolle kämpfe auf der Krim wo der König der Sachsen wohl die Oberhand hat :D

werter Esslingen

Erstmal warum habt ihr in Sewastopol noch Einheiten befestige -zone die kosten euch doch Stack-Limit ;)

die Versorgung der stärksten Festung der Welt über See hat doch kein Limit oder ? :smoke:

und Glückwunsch das ihr die Spanier aus der Stellung vertrieben habt :gluck:

:smoke:

Esslingen
29.12.13, 14:50
Was mir auffällt, Euer Gegner setzt bei Euren Angriffen seltenst Luftwaffe ein. Führt er seine Angriffe auf die gleiche Art und Weise aus? Kostet ihn das nicht Mengen an wertvollem Material. Was mag der Grund hierfür sein?

Ich zeige hier ja nur ausgewählte Angriffe, daher mag es Euch vorkommen, dass Widukind nur wenig Luftwaffe einsetzt. Schaut aber mal an in der OoB, dort könnt Ihr sehen, dass jetzt schon über längere Zeit nur zwei Drittel der Flugzeuge von Widukind einsatzbereit sind. Bei seinen Angriffen fliegen auch öfters eine Menge an Flugzeugen mit. Was auffällt ist aber, dass er seine Flugzeuge eher an bestimmten Stellen konzentriert, so dass er dort dann Luftüberlegenheit hat aber an anderen Stellen sind dann nur sehr wenige seiner Flieger. Bei den Verlusten sind diesmal ja auch die Flugzeuge gelistet und dort kann man auch erkennen, dass die Luftwaffe eigentlich keine Auseinandersetzung scheut.




Schade, dass diesmal kein Entsatz für die tapferen Krim-Verteidiger möglich war. Ihr habt insgesamt 20 x angegriffen? Darf ich unterstellen, dass davon 17 auf die Rote Luftwaffe entfallen?

Die angezeigten 20 Angriffe beziehen sich auf alle Angriffe/Einsätze in diesem Hex. Im Einzelnen sind es in diesem Fall:
3 Bodenangriffe durch mich
1Ein Bodenangriff durch Widukind als er das Feld erobert hat.
9 Bombenangriffe von mir
1 Bombenangriff von Widukind als er das Feld erobert hat.
6 Luftversorgungsabwürfe von Widukind nach seiner Felderoberung für die Besatzer des Feldes.




Wäre das angreifende Gardepanzerkorps einem mit Luftwaffe ausgestatteten Front-HQ zugeordnet gewesen und nicht der Stavka (-20%), der Kampf hätte erfolgreich verlaufen können...

Ja, evtl. wäre der Angriff dann erfolgreich gewesen .
Im Allgemeinen plane ich meine ganzen Bewegungen und Angriffe sehr akribisch. Teilweise drucke ich mir bestimmte Stellungen aus und zeichne dann genau ein, welche Einheit wohin verlegt werden soll und was sie dann machen soll – dies beschäftigt mich dann in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit oder zurück. Dann versuche ich möglichst viele Einheiten zu einem Angriff zusammen zu ziehen, da dann viele von der Erfahrung und dem Moralanstieg profitieren können. Dass der Angriff dann auch eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit hat, ist natürlich auch nicht unbedeutend.
Manchmal geht trotz aller Überlegungen aber der Plan eben nicht auf!



Erstmal warum habt ihr in Sewastopol noch Einheiten befestige -zone die kosten euch doch Stack-Limit ;)
Diese befestigte Zone ist von Anfang an dort vor Ort und hat so den Ausbau der Stadt Sevastopol auf Stufe 5 ermöglicht. Sobald die Stadt direkt Front wird, wird die befestigte Zone natürlich abgerissen um Platz für ein weiteres Corps zu schaffen. Da zur Zeit dort nur ein HQ steht und der werte Widukind meinen Hafen dort jede Runde massiv bombardiert, würde die Gefahr u.U. steigen lassen, dass der dortige General evtl. eine Bombe auf den Kopf bekommt und bei nur einem vorhandenen HQ auf einem Feld bleibt der Befestigungs-Level nicht erhalten. Ich müsste also eine weitere Truppe dort stationieren um die Festungsstufe 5 dort zu erhalten.



die Versorgung der stärksten Festung der Welt über See hat doch kein Limit oder ?

Trotz der oben angesprochenen Bombardierungen (der hat aktuell 54 Damage), kann ich immer noch Truppen über See austauschen und ich erkenne auch noch keinen Versorgungsengpass





und Glückwunsch das ihr die Spanier aus der Stellung vertrieben habt

Ja, die armen Spanier der Blauen Division haben ja schon in der Vergangenheit viel Leid ertragen müssen. Jetzt hat es nach einer längeren Pause wieder mächtig eingeschlagen. Diese neue Fronteröffnung beim Ilmensee war das positive Highlight der Woche und hat mich den Verlust meiner Jungs auf der Krim ein wenig leichter ertragen lassen.

Esslingen
12.01.14, 22:19
Turn 68
01. Oktober 1942

Südlich des Ilmensees sind unsere Truppen, die einen Brückenkopf am Westufer des Polist in der Ortschaft Staraya Russa gebildet haben wieder zurück nach Osten abgedrängt worden. Gleichzeitig wurden die dritte und vierte deutsche Panzer Division sowie eine Motorisierte Division (10.) vom deutschen Oberkommando hierhin verlegt.

http://s1.directupload.net/images/user/140112/cfo2jva5.jpg (http://www.directupload.net)


Im immer kleiner werdenden Frontvorsprung zwischen Kursk und Kharkov sind wieder eine ganze Reihe von Deutschen Angriffen registriert worden. Besonders im Raum Belgorod haben deutsche Panzer versucht unseren Vormarsch zu bremsen.

http://s14.directupload.net/images/user/140112/8ojyrusc.jpg (http://www.directupload.net)


Östlich von Stalino graben sich starke deutsche Verbände hartnäckig und unter großen Verlusten langsam durch unsere befestigten Stellungen. Nach der Zerstörung unserer Stellungen ziehen sich die deutschen Einheiten weit nach in ihre Ausgangsstellungen zurück um außerhalb unserer Angriffsreichweite zu verbleiben.

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Auf der Krim sind unsere im Kessel verbliebenen Einheiten endgültig vernichtet worden. Durch ihre wochenlange stoische Verteidigung ist es uns jedoch gelungen an der Kerch eine gute Verteidigung aufzubauen. Die Vorstöße der deutschen Panzer werden aufgefangen und mittlerweile ist das Gelände an der Kerch mit deutschen Panzerwracks übersäht.
Zum Bedauern aller, ist unser allseits geschätzte und erfolgreiche Verteidiger der Kerch,, General-Leutnant Ryabyshev in vorderster Linie vor einigen Tagen gefallen.

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Ungeachtet der Anwesenheit der deutschen Panzer greift unsere erste Tank Army erfolgreich Stellungen südlich des Ilmensees an. Unterstützend greift dabei auch unser erstes Guards Rifle Corps mit ein. Dieses Corps verbleibt dann auch westlich des Flusses und versucht sich dort einzugraben.

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Unter Leitung unserer 50. Army haben wir erfolgreich Velikie Luki wieder zurück erobert!
Anschließend gruben sich unsere Truppen zur Verteidigung ein, so dass eine erneute Eroberung durch den Gegner möglichst ausgeschlossen werden kann.
Die Kriegstrümmer wurden beseitigt, so dass die Zivilbevölkerung begonnen hat wieder in die Stadt zurück zu kehren.

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Das bei den Kämpfen stark zerstörte Velikie Luki

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Die ersten Einwohner kommen zurück

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Die Mannschaften feiern die nach langer Zeit erfolgte erste erneute Stadtbefreiung!

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Nach dem Erfolg bei Velikie Luki werden nördlich und südlich von Smolensk Schlüsselstellungen für einen Sturm auf Smolensk erobert. Anschließend rücken weitere Truppen näher auf Smolensk zu. Die Angriffe im Süden von Smolensk werden maßgeblich unter der Leitung der zweiten Tank Army durchgeführt.

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Entlang des gesamten Ostufers des Donets wird zwischen Belgorod und Kharkov Stellung bezogen. An einer Stelle unmittelbar östlich von Kharkov bekämpfen unsere Voraustruppen erfolgreich Stellungen der Rumänen westlich des Flusses nur noch 10 Meilen von den Vororten Kharkovs entfernt. Gleichzeitig rücken unsere Truppen geschlossen weiter auf Kursk zu, so dass auch hier gegnerische Truppen nicht ohne den Verlust an Verteidigungspositionen um Kursk herum, in Richtung Kharkov abgezogen werden können.

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Da es uns bedingt durch die weit im Hinterland stehenden deutschen Panzerverbände kaum möglich ist zwischen Stalino und Rostov erfolgreich Angriffe zu fahren, werden dort nur einige Einheiten vorsichtig in Ihre alten zerstörten Stellungen verlegt, in der Hoffnung dort auch einmal erfolgreich einen Angriff zu überstehen. Auf der anderen Seite, wird entlang des Ausgangspunktes dieses südlichen Frontvorsprungs die Stellung an den Flanken des Deutschen Angriffs von italienischen Truppen gehalten. Diese italienischen Truppen sind nun das Ziel unserer erfolgreichen Angriffe unter der Leitung unserer dritten Tank Army.
Obwohl sie noch nicht lange in dieser Form existieren, zeigt es sich wie erfolgreich unsere neuen Tank Armeen diese Woche an verschiedenen Orten in den Kampf mit eingreifen können.

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Auf der Krim benötigt es diesmal mehre Angriffe, bis es uns endlich gelingt die deutschen Panzer Divisionen unter Zurücklassung von fast 30% Ihrer noch einsatzfähigen Panzer zurück zu drängen. Erneut zeigt es sich hier damit, dass hier ganze Monatsproduktionen an deutschen Panzern als Schrott auf engsten Raum herumliegen.

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Zum Schluss noch die aktuellen Order of Battle

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Und die aktuellen Verluste am Ende der Woche.

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Esslingen
24.01.14, 00:06
Turn 69
08. Oktober 1942

Unsere Meteorologen prognostizieren, dass in der kommenden Woche starker Regen aufkommen wird, der die Landschaft in einen bodenlosen Morast der Zeit des Rasputiza verwandeln wird. Unser Generalstab möchte vorher wenn möglich, noch vollendete Tatsachen schaffen und möglichst weit vorrücken um dann in aller Ruhe während der Rasputiza sich eingraben zu können.

Aber zunächst ein Blick auf die wohlmöglich letzten deutschen Angriffe dieses Sommers:

Südlich des Ilmensees zwingen uns die Deutschen Panzer Divisionen wieder zurück an das östliche Ufer des Polist.

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Nördlich von Kharkov bei Belgorod werden unsere Truppen von Deutschen und Ungarn gemeinsam aus ihren Stellungen am Ufer des Donets zurück in die östlich liegenden Waldgebiete gedrängt.

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Östlich von Stalino werden zum wiederholten Male die Stellungen gestürmt um dann von uns wieder erneut besetzt zu werden.

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Unser Interesse ist es noch einmal möglichst viel Schaden dem Gegner vor der Schlammperiode zuzufügen.

Am Ilmensee greifen wir die Flankenstellungen der Deutschen Panzerverbände an und treiben diese zu hektischen Rückzug. Auch bei Velikie Luki gelingt es uns den gegner zum Rückzug zu zwingen jedoch ohne unsere Stellungen nach Westen verlagern zu können.

http://s1.directupload.net/images/user/140123/9hqwt8x2.jpg (http://www.directupload.net)


Bei Smolensk drängen unsere Armeen geschlossen vor, in der Hoffnung während der Schlammperiode sich ausreichend eingraben zu können, um dann beim ersten Schnee den Gegenangriffen Stand zu halten.

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Nordwestlich von Kursk gelingt es uns endlich den letzten verbliebenden Brückenkopf des Gegners am Ostufer des Zusammenflusses des Narussas in die Desna zu räumen.

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Zwischen Kursk und Kharkov schließen unsere Truppen dicht zum Gegner auf und greifen gleichzeitig massiv ungarische Verbände erfolgreich an

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Unsere T-34 müssen bei ihren Angriffen teilweise schwierigstes Gelände überwinden um den Gegner dann überraschend und erfolgreich angreifen zu können.

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Nordwestlich von Stalino konzentrieren sich unsere massiven Angriffe ebenfalls auf die schwächeren Achsenmächte. Hier gelingt es uns sogar nach langer Zeit mal wieder eine italienische Division direkt in die panische Flucht zu schlagen. Im Übrigen schließen wir auch hier dicht zum Gegner auf und hoffen uns bei den sich zunehmend verschlechternden Wetterbedingungen eingraben zu können.

http://s14.directupload.net/images/user/140123/ey7melzm.jpg (http://www.directupload.net)


Auf der Krim gelang es uns erst im dritten verlustreichen Angriff und nach intensiven Luftangriffen die Deutschen Panzer Divisionen zu Rückzug zu zwingen.

http://s1.directupload.net/images/user/140123/viqff484.jpg (http://www.directupload.net)


Zum Schluss noch die aktuellen Order of Battle

http://s7.directupload.net/images/user/140123/ykug5x6p.jpg (http://www.directupload.net)


Und die aktuellen Verluste am Ende der Woche.

http://s7.directupload.net/images/user/140123/2n23tswy.jpg (http://www.directupload.net)

Thomasius
24.01.14, 13:35
Werter Esslingen, könntet ihr bitte die genaue Lage bei euren LKW und eure Reserven an Menschen und Material im Pool posten.

Frankenland
24.01.14, 15:47
Habt ihr schon Pläne für den Winter? Wirklich ein super AAR. Die Bilder gefallen uns sehr.

Esslingen
24.01.14, 23:18
Habt ihr schon Pläne für den Winter? Wirklich ein super AAR. Die Bilder gefallen uns sehr.

Werter Frankenland,

wir haben natürlich Pläne, Wünsche und Hoffnungen für den Winter, aber diese hier jetzt schon zu offenbaren könnte evtl. dem gegnerischen Geheimdienst wertvolle Informationen geben ;)

Unabhängig davon freut es uns natürlich, wenn der eine oder andere Leser an unserem AAR Gefallen findet.
Euer Lob ist unsere Motivation! :D



Werter Esslingen, könntet ihr bitte die genaue Lage bei euren LKW und eure Reserven an Menschen und Material im Pool posten.

Werter Thomasius,
ich habe anbei die gesamte Produktionsübersicht (Ende Turn 69) zur Verfügung gestellt.
Jetzt in der kommenden Schlammperiode werde ich gerne noch die eine oder andere Übersicht zur Ansicht bereitstellen.
Wünsche werden gerne erfüllt!

http://s1.directupload.net/images/user/140124/3nka8xca.jpg (http://www.directupload.net)

Esslingen
25.01.14, 23:23
Turn 70
15. Oktober 1942

Wie unsere Meteorologen richtig vorhersagten, haben schwere Unwetter die Landschaft in eine nahezu unpassierbare Schlammlandschaft verwandelt. An Kriegsführung ist zur Zeit nicht zu denken. Dennoch haben unsere Truppen im südlichen Frontabschnitt unter großen Anstrengungen unmittelbar zu den Deutschen Truppen aufgeschlossen und versuchen sich bis zum Ende der Schlammperiode dort einzugraben.

Im Folgenden eine Gesamtübersicht über die aktuelle Front. Des Weiteren der aktuelle Logistics Phase Event Log, dann habe ich einmal die besten russischen Flieger-Einheiten mit der höchsten Erfahrung aufgelistet.
Unterhalb der Order of Battle findet Ihr dann eine Auflistung der russischen Corps.


http://s14.directupload.net/images/user/140125/95fmxf97.jpg (http://www.directupload.net)

Longstreet
25.01.14, 23:48
Wir müssen nochmal sagen, dass Wir ziemlich begeistert von diesem AAR sind. Nicht zuletzt haben Wir vor einiger Zeit deshalb mit WitE angefangen.

Danke verehrter Esslingen und verehrter Widukind, dass Ihr Uns so unterhaltet!

Monty
26.01.14, 10:02
Wo sind eigentlich die ganzen russischen Infanteriecorps ? Mit 20 von denen zerschlägt ihr die Südfront der Deutschen in vier Wochen ? Wofür soll die tiefe Staffelung der Russen eigentlich noch dienen ? Mit 1.600 deutschen Tanks ist keine Großoffensive mehr möglich. Ohne Risiko ist die Zerschlagung der Deutschen im Winter 42/43 möglich.

Esslingen
26.01.14, 15:31
Wir müssen nochmal sagen, dass Wir ziemlich begeistert von diesem AAR sind. Nicht zuletzt haben Wir vor einiger Zeit deshalb mit WitE angefangen.
Danke verehrter Esslingen und verehrter Widukind, dass Ihr Uns so unterhaltet!

Machen wir gerne noch eine Weile weiter so!



Wo sind eigentlich die ganzen russischen Infanteriecorps ? Mit 20 von denen zerschlägt ihr die Südfront der Deutschen in vier Wochen ?

Nun, Infanterie Corps kosten noch bis Ende 42 jeweils 20 Admin Punkte, hinzu kommen 3 Punkte zum Bilden der untergeordneten Einheiten (beispielsweise Pionier Regimenter) und dann noch 3 Punkte um diese Einheiten den Corps zuzuweisen.
Wir sprechen hier also von ca. 520 Admin Punkten. Die identischen Einheiten kosten mich im Januar 43 immer noch 320 Admin Punkte aber diese Differenz ist schon nicht ganz unerheblich.
Dazu kommt, dass ich erst seit relativ kurzer Zeit Mechanische Corps bilden kann und damit dann Panzer Armeen ausrüsten kann. Die Panzer-Armeen müssen auch erst aufgestellt werden und dann meist auch noch mit einem neuen General besetzt werden, all dies verbraucht viel schneller Admin Punkte als ich diese neu hinzu bekommen.
Neue Generäle einsetzten ist überaus kostspielig was Admin Punkte angeht. Darüber hinaus verbrauche ich regelmäßig Admin Punkte um die Rote Luftwaffe möglichst optimal mit den bestmöglichsten Flugzeugen für die besten Piloten zu versehen. Dies macht mir Freude und erhöht meinen Spielspaß unabhängig davon ob dies die effizientes Art und Weise ist meinen Sieg voran zu treiben.
Ganz neu sind die Artillerie Divisionen, von denen ich auch eine ganze Reihe aufstellen möchte, weil ich diese Einheiten im Einsatz testen und erleben möchte.
Ihr seht also, dass meine wöchentlichen 60 Admin Punkte (es kommt eine neue Front mit weiteren Admin Punkten hinzu) schneller verbraucht sind als ich es mir wünschen würde.
Ich bin aber durchaus Eurer Meinung und auch Willens den Ausbau meiner Infanterie Corps intensiver voran zu treiben.


Wofür soll die tiefe Staffelung der Russen eigentlich noch dienen ? Mit 1.600 deutschen Tanks ist keine Großoffensive mehr möglich. Ohne Risiko ist die Zerschlagung der Deutschen im Winter 42/43 möglich.

Mein ehrenwerter Gegner, hat bis zum letzten Sommerzug im Süden zwischen Stalino und Rostov gezeigt, dass er jederzeit noch in der Lage ist, zwei Felder tief meine eingegrabene Verteidigungslinie zu durchbrechen. Infanterie Corps auf der Kerch und am Ilemnsee wurden von ihm auch problemlos zum Rückzug gezwungen. Ich werde sicher sobald der Schnee fällt wieder angreifen aber bedingt durch meine noch nicht so umfangreiche Erfahrung mit der Roten Armee 2.0 wird dies evtl. nicht ganz so effizient ausfallen, wie es theoretisch möglich sein könnte.
Wir versprechen jedoch unser Bestes im Rahmen unserer Fähigkeiten zu unternehmen, um unseren Gegner in Schwierigkeiten zu bringen und die Leser hier zu unterhalten.

Monty
26.01.14, 19:44
Die mechanischen Corps sind bis Frühjahr 43 nutzlos, je nachdem wann mit deren Aufbau begonnen wurde. Sie unter einem Erfahrungswert von 50 einzusetzen ist Unsinn.. Die russischen Infanteriecorps entgegen, entfalten im Oktober 42 eine solche Schlagkraft, sie können jede einzelne deutsche Division werfen, die nur 70 % ihres Solls hat. Jeder Angriff von solchen geschwächten dt. Panzerdivisionen, wie in Eurem Spiel, sind dann Selbstmordattacken und führen bei Wiederholung zum kompletten Ausbrennen dieser Divisionen. Die Artillerie Divisionen sind eine Farce. Sie kosten nur Punkte und bringen nahezu nichts. Ein Manko im Spiel.Tankarmeen sind okay. Aber ich habe nicht mehr als 5 gebraucht. Alles andere ist Vergeudung von Ressourcen.

Esslingen
27.01.14, 17:28
Die mechanischen Corps sind bis Frühjahr 43 nutzlos, je nachdem wann mit deren Aufbau begonnen wurde. Sie unter einem Erfahrungswert von 50 einzusetzen ist Unsinn.. Die russischen Infanteriecorps entgegen, entfalten im Oktober 42 eine solche Schlagkraft, sie können jede einzelne deutsche Division werfen, die nur 70 % ihres Solls hat. Jeder Angriff von solchen geschwächten dt. Panzerdivisionen, wie in Eurem Spiel, sind dann Selbstmordattacken und führen bei Wiederholung zum kompletten Ausbrennen dieser Divisionen. Die Artillerie Divisionen sind eine Farce. Sie kosten nur Punkte und bringen nahezu nichts. Ein Manko im Spiel.Tankarmeen sind okay. Aber ich habe nicht mehr als 5 gebraucht. Alles andere ist Vergeudung von Ressourcen.


So nutzlos empfinde ich die Mechanische Corps nicht, auch bereits zum jetzigen Zeitpunkt nicht: Diese Corps haben eine gute Reichweite und ich kann gemeinsam mit den Tank Corps aus dem Hinterland heraus angreifen und mich auch wieder zurückziehen. Dadurch steigt die Erfahrung und auch die Moral schneller, so dass ich hoffe vor dem Frühling bereits erste Corps dieser Art mit einer Erfahrung über 50% zu haben.

Die Schützen Corps sind ja geplant aber noch nicht so schnell in der Menge einsatzbereit, wie das evtl. bei Euch so wäre, aber es wird schon noch.

Bei den Artillerie Divisionen geht es mir eben genau um diese Erfahrung. Ich möchte selbst herausfinden, was die wirklich leisten oder eben nicht.

Ich habe noch keine fünf Tankarmeen und werde daher auch hierfür noch weitere Admin Punkte ausgeben

Dank Eurer Erfahrung spielt Ihr sicher viel effizienter als ich, aber wenn man so viel Zeit mit einem solchen Spiel verbringt wie ich, dann ist es mir wichtig selbst Dinge auszuprobieren und zu erleben, auch wenn dies evtl. nicht optimal im Sinne der Spielmechanik ist. Ich spiele dieses Spiel Abends spät, wenn meine Kinder im Bett sind und meine Gattin irgendwelche Soaps betrachtet, dann mag ich es einfach gerne bei einem Glas Bier mit den Einheiten ein wenig herum zu basteln – Effizienz ist da nicht im Vordergrund sondern die Entspannung und der Fun. Wie bei einem Puzzle, auch wenn man das Bild, das sich ergibt doch kennt, ist der Weg dahin für mich der eigentliche Spaß.

Kensai
27.01.14, 17:44
Mal was anderes....woher bekomme ich denn diesen schönen Kartenmod???? :)

Thomasius
27.01.14, 17:49
Im Forum etwas suchen oder Hier (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=25992) klicken.

Esslingen
27.01.14, 23:12
Mal was anderes....woher bekomme ich denn diesen schönen Kartenmod???? :)

Den Link zu den Hinweisen für den weiiterführenden Links hat ja der werte Thomasius schon geschrieben. ;)

Wichtig fand ich noch den Hinweis von Monty, dass man praktisch einen neuen Ordner für den Mod anlegen sollte, so kann man eines Tages ... wenn man mag auch wieder zurück zum Original!

Des weiteren verwende ich nur die Karte (incl Wetter) ohne den Mod für die Einheiten oder den Mod für den Befestigungslevel/Eingrabungslevel.

Esslingen
08.02.14, 22:58
In eigener Sache:
Noch einmal vielen Dank an die Herren, die unseren AAR für den AAR des Jahres vorgeschlagen haben! Wir denken immer noch, dass es mehr als genug andere AARs gibt, die diesen Titel verdienen aber nichts desto trotz erfreut uns der Vorschlag sehr und wer weiß, bei unserer Spielgeschwindigkeit haben wir ja evtl. in einem kommenden Jahr noch einmal eine Chance! ;)




Turn 71
22. Oktober 1942

Schlamm und noch mehr Schlamm!

Die Versorgung der Truppen kostet allen Beteiligten sehr viel Kraft!

http://s14.directupload.net/images/user/140208/o5mrlnxi.jpg (http://www.directupload.net)


Die Truppen verharren auf ihren Positionen und versuchen einfach nur Nachschub zu erhalten und damit über die Runden zu kommen. An sinnvoller Kriegsführung ist unter diesen Umständen nicht zu denken. Dies lässt uns Zeit einige Vergleiche und Entwicklungen aufzuzeigen.

Bei der Auflistung meiner Corps in der Vorwoche habe ich leider die Cavallry Corps vergessen. Dieses wird hier und jetzt nun nachgeholt. Diese Corps sind sehr wichtig für unsere Erfolge und werden daher mit viel bedacht eingesetzt. Aktuell wird durchaus auch überlegt evtl. noch das eine oder andere Cavallry Corps an Stelle der LKW intensiven mechanischen und/oder der Panzer Corps aufzustellen. In der 77. Runde wird die 5. Schock Armee aufgestellt. Allein schon für diese Einheit sollten zwei Cavallry Corps bereit stehen.

http://s14.directupload.net/images/user/140208/r6qupeqa.jpg (http://www.directupload.net)



Die Zeit der großen Schlachten im Sommer 42 begann am 07. Mai (Turn 47) und endete dann zum Beginn der Schlammperiode am 15. Oktober (Turn 70) zu diesem Zeitpunkten standen sich dann jeweils folgende Gegner gegenüber:
Hier die jeweiligen Order of Battle:
Deutlich zu erkennen: Die zahlenmäßige Überlegenheit der Roten Armee hat zugenommen. Die Rote Armee geht gestärkt aus den Kämpfen im Sommer hervor, wogegen die Truppen des Deutschen Reichs praktisch nur bei Flugzeugen und Panzern die Verluste ausgleichen konnten.

http://s7.directupload.net/images/user/140208/cbtafwul.jpg (http://www.directupload.net)


Nur nur bei der Quantität, nein auch bei der Qualität hat es Verbesserungen bei der Roten Armee gegeben. Im Folgenden sind die verschiedenen zu den jeweiligen Zeitpunkten eingesetzten Panzertypen und deren Anzahl aufgelistet:

http://s1.directupload.net/images/user/140208/pesho9e9.jpg (http://www.directupload.net)


Auch bei den Luftstreitkräften werden kontinuierlich alte Flugzeugtypen gegen modernere ausgetauscht:

http://s14.directupload.net/images/user/140208/c8hd5t7q.jpg (http://www.directupload.net)


http://s7.directupload.net/images/user/140208/o7xq5u7v.jpg (http://www.directupload.net)


Trotz des Schlammwetters bahnt sich weit unten im Süden bei Sewastopol eine Katastrophe an. Vom Oberkommando in der Vergangenheit nahezu unbeachtet hat unser Gegner seine Luftangriffe auf die Stadt Sewastopol, genauer auf deren Hafen, massiv intensiviert. Da unsere eigene Luftstreitmacht scheinbar nicht so weit entfernt Abfangjäger einsetzen kann und unsere Flak einen konsequenten Einsatz verweigert, ist inzwischen der Hafen praktisch zerstört. Mit dieser Zerstörung einher gehend bricht mit einem Schlag auch die Versorgung für die bis dahin sich völlig sicher fühlenden Verteidigungstruppen zusammen. Natürlich wird sofort eine Luftbrücke erfolgreich aufgebaut um die unmittelbare Versorgung der Verteidiger vor Ort aufrecht zu halten aber deren Kampfwerte brechen dennoch weg. Eine solche Eroberung aus der Luft hat das Oberkommando bis zu diesem exemplarischen Fall noch nicht einmal theoretisch für möglich erachtet und somit auch nicht im Ansatz in die Planung mit aufgenommen. Jetzt wo der Hafen in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen ist, sieht man praktisch keine Hoffnung mehr das Sewastopol oder die Verteidiger vor Ort gerettet werden können. Eine Evakuierung der wertvollen Truppen vor Ort (u.a. zwei Infanterie Corps) ist natürlich auch bedingt des zerstörten Hafens nicht mehr möglich! Bemerkt wurde das Desaster erst, als Meldungen über eine Isolation der betreffenden Kampftruppen bekannt wurden.

http://s14.directupload.net/images/user/140208/vxq22ti6.jpg (http://www.directupload.net)


Um nicht völlig dem Trübsinn zu verfallen gibt es natürlich auch gute Nachrichten:
Unser neuer Jäger, die Yak-9 ist nun an die erste Staffel ausgeliefert worden. Da dieser Jäger maßgeblich dazu beitragen soll den Luftkrieg langsam aber sicher zu Gunsten der Roten Armee zu wenden, wird dieser überragende Jäger ausschließlich an die besten Staffeln mit den besten Piloten der Roten Falken ausgeliefert!

http://s14.directupload.net/images/user/140208/6kva5awx.jpg (http://www.directupload.net)

Frisiercreme
08.02.14, 23:25
Werter Esslingen,
ihr verwendet eine zu große Schrift und seid viel zu bescheiden.

Esslingen
08.02.14, 23:28
Mhhhhh, ich mag die 3er Schrift und wo es noch größer ist habe ich es geändert :D
...außer bei der Überschrift!

Als etwas älterer Herr, spar ich mir so den Einsatz der Lesebrille :D

Frankenland
09.02.14, 11:09
Seht ihr eine Möglichkeit die Truppen in Sewastopol zu retten? Halten diese bis zum Winter durch?

Taktikfuchs
09.02.14, 11:32
Mir war gar nicht bewusst, dass die Zerstörung des Hafens komplett gelingen kann und die Truppen somit vom Nachschub abgeschnitten sind.
Kommt den überhaupt kein Nachschub mehr durch? Ein Hafen komplett zu zerstören erscheint mir ein kompliziertes Unterfangen.

Es stellt sich mir auch die Frage, warum das die Wehrmacht nicht auch versucht hat und es ihr auch nicht gelungen ist.
Erst als der Hafen in Reichweite der Artillerie lag, wurde die Benutzung des Hafens eigentlich unmöglich.

Alith Anar
09.02.14, 11:40
@Taktikfuchs:

Mangelde Kapazität der Luftwaffe. Außerdem ist ein Hafen normalerweise von strategischer Bedeutung. Gerade grosse Häfen möchte man ja auch später selbst nutzen um Material zu liefern. Da ist eine ZErstörung nicht sinnvoll.

Edelpionier
09.02.14, 14:31
Und im Zweifelsfall wird ein wichtiges Objekt ja auch verteidigt.

Esslingen
09.02.14, 14:47
Seht ihr eine Möglichkeit die Truppen in Sewastopol zu retten? Halten diese bis zum Winter durch?

Eigentlich sehe ich kaum eine Möglichkeit die Truppen dort zu retten.
Im Schlamm wird mein Gegner wohl kaum die starken Befestigungen angreifen aber in der ersten Schneerunde. Meine Einheiten werden sich ja dann auch nicht richtig zurückziehen, da sie ja als „gekesselt“ gelten. Wenn der Hafen auch nur teilweise intakt wäre, würden sie beim Rückzug evtl. „geroutet“ aber als Einheit in den Kaukasus „springen“. Aber da die Einheiten als „gekesselt“ gelten, werden sie wohl vernichtet werden.
Da ich dort keine Jäger hinbekomme kann Widukind dort weiter seine Bomber froh machen und den Hafen weiter umgraben. Damit ist eine Reparatur nicht möglich.
Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist im Winter wieder auf die Krim vorzustoßen um somit eine kleine Chance zu wahren, nicht unbedingt einen Entsatz über Land hinzu bekommen, aber meine Flugfelder mit den Jägern dann soweit nach vorne zu verlegen, dass das Bombardement dann unterbunden wird. Dies macht natürlich nur Sinn, wenn bis dahin Sewastopol hält, was ich für nicht sehr Wahrscheinlich halte.


Mir war gar nicht bewusst, dass die Zerstörung des Hafens komplett gelingen kann und die Truppen somit vom Nachschub abgeschnitten sind.
Kommt den überhaupt kein Nachschub mehr durch? Ein Hafen komplett zu zerstören erscheint mir ein kompliziertes Unterfangen.


Mir war dies auch überhaupt nicht klar und ich war völlig erstaunt, als ich dies bemerkte. Ich hatte davon gelesen, dass russische Bomber Ploesti bombardieren können und somit den Treibstoff der Wehrmacht empfindlich einschränken können.
Interessant wäre noch eine möglich Bombardierung der Häfen Leningrads um so evtl. die Verluste einer direkten Erstürmung zu vermeiden. Also wenn z.B. Leningrad bis zum Schlamm nicht erobert werden kann aber nur noch über Häfen versorgt wird, dann wäre dies evtl. für den Deutschen eine weitere Option Leningrad einzunehmen. Müsste man mal ausprobieren.

Auch macht dies ein ausharren in Odessa 1941 noch weniger sinnvoll, da der Deutsche somit eine jegliche mögliche Evakuierung unterbinden könnte



@Taktikfuchs:
Mangelde Kapazität der Luftwaffe. Außerdem ist ein Hafen normalerweise von strategischer Bedeutung. Gerade grosse Häfen möchte man ja auch später selbst nutzen um Material zu liefern. Da ist eine ZErstörung nicht sinnvoll.

Mir fällt da die Verminung/Zerstörung von Antwerpen ein, dadurch konnten die Alliierten diesen Hafen monatelang nicht nutzen und hatten sehr lange Versorgungswege. Dadurch verlangsamte sich ja dann auch deren Vormarsch.


Und im Zweifelsfall wird ein wichtiges Objekt ja auch verteidigt.

Zukünftig würde ich bei einer Belagerung von Sewastopol dafür sorgen, dass dort mindestens ein Flugfeld vorhanden ist, so dass eine solche Bombardierung nicht mehr so einfach möglich wäre.
Man lernt halt nie aus! :D

Thomasius
09.02.14, 15:20
Die Versorgung von Leningrad geht doch nicht über Häfen? Ist es nicht so, solange bestimmte Felder unter Kontrolle sind, hat Leningrad einen eigene Versorgungsquelle?

Was wir nicht verstehen das eure Jagdflugzeuge nicht bis Sewastopol reichen. Zu mindestens eure Flugzeuge mit der größten Reichweite sollten vom Festland aus Sewastopol erreichen, darunter die La-5 und die P-40k.
Ihr könntet auch versuchen die Feindverbände vor Sewastopol mit eigenen Flugzeugen anzugreifen. Wobei die IL-2 wahrscheinlich mit der Reichweite Probleme hat und Pe-2 und IL-4 besser Luftversorgung fliegen.

Ihr führt Luftversorgung durch und eure Truppen haben Eingrabungslevel 4. Es sollte daher für den Gegner nicht so einfach sein eure Verteidigung zu überwinden. Unser Baugefühl sieht die Lage weniger Schwarz als ihr. Eurer Gegner verfügt doch auch nur über geschwächte Verbände und derzeit sehen wir vor Sewastopol primär Rumänen.
Sollten eure schlimmsten Befürchtungen wahr werden, ändert sich an der der desolaten Lage für die Wehrmacht nichts. Es wäre ein kleiner taktischer Erfolg, der an der strategischen Gesamtlage nichts ändert.

Esslingen
09.02.14, 18:44
Ich bin glücklich solche Optimisten an meiner Seite zu haben! :prost:

Ich kann dort mit meinen Flugzeugen angreifen, ich kann dort auch meine Truppen mit Transportern versorgern aber meine Jäger bilden dort keine Luft-Verteidigung.
Die einzige Möglichkeit, die ich sehe um dies zu erreichen ist die, die Flugplätze dichter dorthin zu verlegen und dies benötigt im Winter erfolgreiche Angriffe um weiter vorzustossen.
...Mal schaun was mein ehrenwerter Gegner machen wird, der sich diese ganze Katastrophe ja hat einfallen lassen! :D

Esslingen
15.02.14, 23:02
Turn 72
29. Oktober 1942

Im Schlamm erstarrt jegliche Bewegung.
Wenn sich Einheiten bewegen dann nur per Bahntransport um ins Hinterland zur Reorganisation verlegt zu werden.
Sonstige Angriffe oder Rückzüge finden nicht statt.

http://s7.directupload.net/images/user/140215/hpzk75vv.jpg (http://www.directupload.net)


Wie zu erwarten stoppen die deutschen Luftangriffe bei Sewastopol nicht und somit bleibt der Hafen nicht benutzbar und die Truppen bleiben somit abgeschnitten.
Dessen ungeachtet läuft dort die größte Luftbrücke zur Versorgung der dortigen Truppen an, die die Rote Armee bisher gesehen hat. Praktisch jedes verfügbare Transportflugzeug beteiligt sich an der Truppenversorgung für die abgeschnittenen Truppen bei Sewastopol.
Einige Truppenteile leben wie die Made im Speck so viel bekommen sie an Versorgungsgütern. Dem zum Trotz sinkt die Kampffähigkeit dieser Truppen weiter - vermutlich wegen Magenverstimmungen.

http://s1.directupload.net/images/user/140215/8jfmtttx.jpg (http://www.directupload.net)


Natürlich zeigt es sich aber auch, dass ein solch massiver Versorgungseinsatz der Transportflotte, für erheblichen Verschleiß an wertvollen Transportflugzeugen sorgt.

http://s14.directupload.net/images/user/140215/tl3hckax.jpg (http://www.directupload.net)


Weit im Hinterland entsteht die neue Southwestern Front. Armeen, die bisher der Stavka direkt unterstellt waren werden nun dieser neuen Front zugeordnet. Im Anschluss daran wird die Front dann nördlich von Rostov in die Front eingegliedert.

http://s7.directupload.net/images/user/140215/dls929v7.jpg (http://www.directupload.net)


Da die Moral der Truppen in diesem Krieg eine entscheidende Bedeutung hat, möchten wir hier einmal die Infanterie Divisionen mit der höchsten Moral auflisten:

http://s14.directupload.net/images/user/140215/n5put5bj.jpg (http://www.directupload.net)


Zum Schluss dann wie gewohnt die Order of Battle:

http://s1.directupload.net/images/user/140215/jmbhbeix.jpg (http://www.directupload.net)

Esslingen
23.02.14, 00:14
Turn 73
05. November 1942

Es wird zwar kälter und es ist damit zu rechnen, dass in den kommenden Wochen der Winter mit Frost und Schneefall einziehen wird, aber zur Zeit versinkt noch Alles im völlig aufgeweichten Boden.

http://s14.directupload.net/images/user/140222/2ojxcv67.jpg (http://www.directupload.net)


Werfen wir doch einmal in der Zwischenzeit einen Blick auf unsere Partisanen. Diese Einheiten kommen in den normalen Kampfbericht regelmäßig zu kurz. Jetzt im Schlamm sind diese Einheiten jedoch weiter aktiv und richten fleißig Schaden an den Bahnstrecken der Besatzer an. Diese Sabotage Aktionen führen sicher nicht zum Zusammenbruch der Versorgung unseres Gegners aber steter Tropfen höhlt den Stein. Um diese fleissigen Partisanen zu bekämpfen werden eine Vielzahl an Einheiten des Gegners im Hinterland gebunden und fehlen somit an der Front.

http://s1.directupload.net/images/user/140222/bddz46bo.jpg (http://www.directupload.net)


Im Süden zwischen Rostov und Stalino hat inzwischen die neu gebildete Southwestern Front Stellung bezogen. Einige Armeen, die bisher direkt unter dem Kommando der STAVKA standen sind jetzt der neuen Front zugeordnet worden.

http://s1.directupload.net/images/user/140222/9v7s6vfq.jpg (http://www.directupload.net)


Sevastopol wird weiterhin aufs heftigste bombardiert, ohne dass unsere Jäger eingreifen. Die Versorgung der dort abgeschnittenen Einheiten wird weiterhin über die eingerichtete Luftbrücke gewährleistet.

http://s7.directupload.net/images/user/140222/asg5kcpc.jpg (http://www.directupload.net)


Zum Schluss dann die vermutlich letzte Order of Battle bevor der Schnee kommt:

http://s1.directupload.net/images/user/140222/mybgoroo.jpg (http://www.directupload.net)

Widukind
25.02.14, 18:19
65. bis 74. Kriegswoche

Das OKW gibt bekannt:
Hier erstmal ein Vergleich der OOB der Wochen 64 und 74 jeweils zu Wochenanfang:
http://s1.directupload.net/images/140225/zpj33ygd.jpg (http://www.directupload.net)
Durch die Schlammperiode konnten wir etwas uns erholen. Aber der Feind wurde im gleichen Zeitraum deutlich stärker.
Zum einen kommen kaum Infanteristen zu unseren Divisionen, wir mussten etliche Infanteriedivisionen auflösen. Auch in den nächsten Wochen werden die neueintreffenden Luftwaffendivisionen aufgelöst. Deren Personal soll auf die bestehenden Divisionen verteilt werden. Ob das ausreicht, wird bezweifelt.


Fangen wir mit dem Süden an:
Sevastapol, seit letzter Woche (64.) bombardiert, wird weiterhin nicht verschont. Ziel ist die klomplette Zerstörung des Hafens durch Bomber.
Erreicht wurde das Ziel Ende der 71. Woche. Hier:
http://s14.directupload.net/images/140225/xfrbnhcf.jpg (http://www.directupload.net)
Nach dem Regen soll wieder angegriffen werden und die Besatzung gefangen genommen werden.
Entweder wird danach wieder die Krim geräumt, wenns weiter nördlich schlecht läuft, oder es wird versucht eine Riegelstellung bei Kertsch zu errichten.


Rest der Front:
Hier traten keine Veränderungen auf. Es wurde zwar aneinigen Stellen angegriffen um sich Luft zu verschaffen, aber die Feind konnte diese Felder wieder erobern und während des Schlammes befestigen. Der Frontverlauf am Anfang der 74. Runde:
dhttp://s14.directupload.net/images/140225/w2pwxkny.jpg (http://www.directupload.net)


So, nun zur Bilanz der Sommeroffensive:
Vereinfacht ausgedrückt: gescheitert.
Kein Ziel ist erreicht worden. Weder Rostov, als Minimalziel, noch andere Ziele sind in unserer Hand. Wenigstens sind einige Industriestandorte erobert wie Kursk, Kharkov und die Stalinogegend. Wober sich der Feind bei Stalino unnötigerweise zurückzog und uns großartige Straßenkämpfe ersparte. Wir werden dies anders handhaben, ausser es droht ein Kessel.
Der Erfolg auf der Krim kam nur durch einen Fehler des Feindes zustande. Wäre er passiv geblieben, wären wir niemals durch seine Stellungen durchgebrochen.

Hier ein OOBvergleich der Wochen 47 und 74, jeweils Anfang der Woche:
http://s1.directupload.net/images/140225/mthz7e24.jpg (http://www.directupload.net)
Während wir schwächer werden, wird unser Feind immer stärker.

Hier noch die Verluststatistik vom Anfang 47. bis Anfang 74. Woche:
http://s7.directupload.net/images/140225/9d35h7b8.jpg (http://www.directupload.net)

Ein Lagekarte zu den neueroberten Gebieten wird demnächst nachgereicht.

Thomasius
25.02.14, 18:31
Auch in den nächsten Wochen werden die neueintreffenden Luftwaffendivisionen aufgelöst.
Die Luftwaffenfelddivisionen könnt ihr nicht auflösen. Ihr habt doch sicher schon bemerkt, dass ihr nur Einheiten auflösen könnt die bis zum Ende des Szenarios nicht abgezogen werden. Die Luftwaffenfelddivisionen werden alle später wieder abgezogen(historisch wurden sie aufgelöst oder zu normalen Heeresdivisionen umstrukturiert).

Widukind
25.02.14, 18:36
Die Luftwaffenfelddivisionen könnt ihr nicht auflösen. Ihr habt doch sicher schon bemerkt, dass ihr nur Einheiten auflösen könnt die bis zum Ende des Szenarios nicht abgezogen werden. Die Luftwaffenfelddivisionen werden alle später wieder abgezogen(historisch wurden sie aufgelöst oder zu normalen Heeresdivisionen umstrukturiert).

In meiner Version konnte ich bisher alle Luftwaffenfelddivisionen auflösen. Nur die Regimenter werden jetzt in den nächsten Wochen abgezogen.

Thomasius
25.02.14, 18:44
In meiner Version konnte ich bisher alle Luftwaffenfelddivisionen auflösen. Nur die Regimenter werden jetzt in den nächsten Wochen abgezogen.

Sehr merkwürdig, wir können uns daran erinnern in einem Spiel uns mit den Luftwaffenfelddivisionen arrangiert zu haben, weil wir sie nicht auflösen konnten. Für euch natürlich ein großer Vorteil, wenn ihr diese Luftnummern auflösen könnt und Menschen und Material für richtige Divisionen freibekommt.

Widukind
25.02.14, 18:51
Sehr merkwürdig, wir können uns daran erinnern in einem Spiel uns mit den Luftwaffenfelddivisionen arrangiert zu haben, weil wir sie nicht auflösen konnten. Für euch natürlich ein großer Vorteil, wenn ihr diese Luftnummern auflösen könnt und Menschen und Material für richtige Divisionen freibekommt.
Vlt kommen noch einige dieser Divisionen, die wir nicht auflösen können. Aber bis jetzt (76. Woche) konnte ich alle 4 Divisionen auflösen.
Ich wollt sie zwar erst an die Front bringen, aber dann habe ich gesehen, das sie keine Kampfkraft haben und dann angefangen, sie aufzulösen.
Was mir Sorgen macht, das ich meine Wehrpflichtigen nicht an die Front bekomme.

Frankenland
25.02.14, 19:27
Kosten euch diese ganzen befestigten Gebiete nicht Unmengen an Mensch und Material?

Thomasius
25.02.14, 19:53
Was mir Sorgen macht, das ich meine Wehrpflichtigen nicht an die Front bekomme.

Wir vermuten, dass ihr damit sagen wollt: Es sind Rekruten in 6stelliger Zahl im Pool. Das ist ein Problem im Spiel, und wird sich erst 43/44 ändern. Die Ursache liegt darin, dass ihr die vielen Rückkehrer aus den Lazaretten mit Waffen neu ausrüsten müsst und dafür eure Waffenproduktion 1941/42 nicht ausreicht. Das wird 1943 etwas besser und spätestens mit den Produktionssteigerungen 1944 könnt ihr bis Sommer 44 bestimmt alle ausrüsten.

Widukind
25.02.14, 20:10
Kosten euch diese ganzen befestigten Gebiete nicht Unmengen an Mensch und Material?
Ich habe seit etlichen Runden keine mehr gebaut, darankann es nicht liegen.


Wir vermuten, dass ihr damit sagen wollt: Es sind Rekruten in 6stelliger Zahl im Pool. Das ist ein Problem im Spiel, und wird sich erst 43/44 ändern. Die Ursache liegt darin, dass ihr die vielen Rückkehrer aus den Lazaretten mit Waffen neu ausrüsten müsst und dafür eure Waffenproduktion 1941/42 nicht ausreicht. Das wird 1943 etwas besser und spätestens mit den Produktionssteigerungen 1944 könnt ihr bis Sommer 44 bestimmt alle ausrüsten.
Danke für die Info. Im Moment muss ich aber trotzdem einige Divisionen auflösen, weil etliche keine Kampfkramt besitzen, obwohl diese zum Teil seit längerem nicht gekämpft haben. Nur durch Abnutzung verlieren die Männer

Esslingen
16.03.14, 00:41
Turn 74
12. November 1942

Schnee!!!

Sobald der erste Frost den Boden wieder befahrbar macht greifen Deutsche Elite Panzer Verbände den äußeren Verteidigungsgürtel um Sewastopol herum erfolgreich an, durchbrechen ihn und vernichten dabei ein Infanterie Corps. Zuvor haben Rumänische Angriffsverbände bereits vergeblich versucht diese Stellung einzunehmen und auch massive Bombenangriffe sind im Vorfeld des eigentlichen Angriffes geflogen worden.
Das 313. Garde leichte Raketenwerfer Regiment hat dabei das Kunststück vollbracht, so schnell die Stellung zu wechseln und dann wieder in die Kämpfe mit einzugreifen, dass Beobachter davon ausgingen, dass dort vor Ort zwei solcher Regimenter im Einsatz waren. Dies erklärt die zweifache Nennung dieser erfolgreichen Einheit im Schlachtbericht!

http://s7.directupload.net/images/user/140315/59jbobzo.jpg (http://www.directupload.net)


Nach verschiedenen weiteren Angriffen der Deutschen traten dann unsere Einheiten zum Gegenangriff an. Im Raum Velikie Lukie wurden dabei auf breiter Front deutsche Einheiten weiter nach Westen gedrängt, so dass die Stadt Velikie Lukie nun nicht nur als zurück erobert sondern langsam auch als gesichert betrachtet werden kann. Pionier Einheiten haben damit begonnen die Bahnstrecken wieder herzurichten so dass der Nachschub ungehindert nach vorne an die Front gelangen kann.

http://s1.directupload.net/images/user/140315/4q53hntj.jpg (http://www.directupload.net)


Von Velikie Lukie im Norden ausgehend bis herunter in den Großraum Smolensk greifen praktisch alle unsere Einheiten in verschiedenen Wellen den Gegner an.
Ziel ist es, nach Velikie Lukie auch Smolensk so bald wie möglich aus der Hand der Besatzer zu entreißen.

http://s7.directupload.net/images/user/140315/y2o2fpxk.jpg (http://www.directupload.net)


Im Norden von Smolensk erleben wir in einem Großangriff unter Einsatz von fast 130.000 Mann bei dem es um die Eroberung eines sehr wichtigen Brückenkopfbahnhofs südlich der Dvina geht. Dieser kleine Kopfbahnhof ist notwendig, um Versorgungsgüter südlich der Dvina an die dort kämpfenden Einheiten in ausreichender Menge abzugeben. Schienenbautrupps stehen auch hier unmittelbar bereit, um sofort mit den notwendigen Reparaturmaßnahmen zu beginnen, so dass die Schienen schnellstmöglich einsatzbereit sind.
Gleichzeitig brechen Einheiten von uns südlich von Smolensk durch die Reihen der Gegner und bereiten so die Ausgangsbasis vor, für weitere Angriffe in Richtung Smolensk.

http://s14.directupload.net/images/user/140315/jv89wehl.jpg (http://www.directupload.net)


Einheiten unserer zweiten Tank Army verbreitern die Einbrüche im Süden von Smolensk und stoßen dann von Süden her kommend bis an die unmittelbare Stadtgrenze von Smolensk heran.

http://s7.directupload.net/images/user/140315/tjcusuzn.jpg (http://www.directupload.net)


Auch nördlich von Smolensk stoßen unsere Truppen aggressiv bis an die unmittelbare Stadtgrenze von Smolensk vor, so dass am Ende der Woche eine 30 Meilen Front direkt an Smolensk angrenzt.
Im Süden von Smolensk wird der erzielte Vorstoß in Richtung Smolensk abgesichert, in dem weitere Teile der zweiten Tank Army mit Hilfe von starken Infanterie Verbänden in Richtung Süden schwenken und dabei versuchen die Front des Gegners anfangen aufzurollen. Dies schafft dann ein Sicherheitspolster, so dass aus diesem Raum heraus Entlastungsangriffe für Smolensk unwahrscheinlich werden.

http://s14.directupload.net/images/user/140315/3drftjcj.jpg (http://www.directupload.net)


Im Kursker Bogen werden die Vielzahl an Deutschen Angriffen (siehe kleine Abbildung) ebenfalls entlang der gesamten Front durch Gegenangriffe und erneutes Besetzen der verloren gegangenen Stellungen beantwortet. Dabei werden einzelne wichtige Stützpunkte des Gegners besonders an der Ostgrenze des Kursker Bogens erstmalig erfolgreich eingenommen.
Generell erinnert der Kampf in diesem Raum aber eher einem stetigen hin und her Gewoge wie bei Ebbe und Flut.

http://s1.directupload.net/images/user/140315/i2qne5vr.jpg (http://www.directupload.net)


Südlich im direkten Anschluss an den Kursker Bogen im Großraum Belgorod/Kharkov kämpfen unsere Einheiten verbissen darum westlich des Donetz Fuß zu fassen, um dann von dort aus Belgorod und Kahrkov anzugehen.

http://s14.directupload.net/images/user/140315/8smnm2ya.jpg (http://www.directupload.net)


Südlich von Kharkov wird die vierte Tank Army eingesetzt um den Durchbruch südlich von Kharkov zu erzwingen. Etwas weiter südlich unmittelbar Nord-westlich vom Raum Stalino hat unsere Aufklärung eine Konzentration an italienischen Streitkräften erkannt und hält es für möglich gegen diese Verbände erfolgreich vorzugehen. Verschiedene eigene Großverbände in Form von Cavalry, und Mechanisierten Corps stoßen dann hier erfolgreich durch die „italienische“ Front und versuchen auf diese Weise Entlastung an dem Rostover Frontvorsprung zu schaffen.

http://s1.directupload.net/images/user/140315/8u9fvvr4.jpg (http://www.directupload.net)


Auf der Krim haben sich zunächst unsere Truppen vollständig aus dem Vorfeld von Sevastopol zurück auf den reinen Stadtbereich hin zurückgezogen. Dies wurde unter anderem dadurch erreicht, dass einige angeschlagene Einheiten miteinander vereinigt worden sind. Auf der Kerch begann nun die Legendenbildung des unglaublichen rumänischen Widerstandes. Praktisch jeder unserer Angriffe wurde vorausschauend erkannt und dann durch rasch herbei geführte Reserven gekontert. Nach vier dieser abgeschlagenen, erfolglosen und verlustreichen Angriffen, sind unsere Truppen auf genauste inspiziert worden und einige offensichtliche gegnerische Spione sind dabei entlarvt worden und dann umgehend entsprechend abgeurteilt worden. Nur durch Verrat lässt sich erklären, dass rumänische Truppen jedem Angriff dreier unserer Armeen vorausblickend kontern konnten. Nachdem diese Exempel statuiert wurden, griffen jetzt unsere verbliebenden Elite Einheiten an, auch unterstützt von einer eigenen Einheit, die erstmalig hier freiwillig als Reserve mit in das Kampfgeschehen eingriff und somit auch zum dann erfolgten Durchbruchssieg mit beitrug.

http://s1.directupload.net/images/user/140315/e22s6slc.jpg (http://www.directupload.net)


Hier unsere letztendlich erfolgreichen Eliteverbände, die für den Durchbruch an der rumänischen Krimfront gesorgt haben, im Aufmarsch für die bevorstehende Schlacht.

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Die Order of Battle am Ende einer Woche voller erbitterter Kämpfe:

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Die Verluste sind entsprechend der Vielzahl an schweren Kämpen groß. Im Focus der Betrachtung haben wir hier einmal die Verluste der italienischen und rumänischen Einheiten im Einzelnen aufgelistet.

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Esslingen
19.04.14, 19:30
Turn 75
19. November 1942

Die russische Winteroffensive läuft an!
Die generelle Strategie in der Winteroffensive lautet: Angreifen wo möglich und dann an den Stellen, wo sich ein Erfolg abzeichnet wird die Front verstärkt durch zusätzlichen Reserve-Einheiten um den Erfolg dort weiter auszubauen.

Im Norden am Ufer des Wolchov bewegt sich noch nichts, da große Eisschollen noch den Fluss herunter treiben und so einen Angriff über den Fluss hinweg in die stark ausgebauten Stellungen des Gegners unmöglich machen.

Zunächst einmal aber die Meldung der Woche:
Georgy Zhukov wird persönlich durch Stalin zum Marshall befördert!
Bedingt durch diese Schlagzeile geht die Nachricht, dass das zweite Mechanisierte Corps zum ersten Garde mechanisierten Corps befördert wird fast unter.
Das Corps hat sich bei den Kämpfen um Smolensk mehrfach ausgezeichnet.

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Zu Anfang der Woche haben beeindruckend kämpfende Rumänen auf der Krim unsere stärksten Verteidigungseinheiten erneut zum Rückzug gezwungen. Wieder haben die Rumänen bei dem Angriff wie zuvor auch schon bei der Verteidigung, sehr geschickt Reserve Einheiten mit hinzu gezogen.

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Im Norden des Krusker Bogens haben Deutsche Einheiten auch zum wiederholten Male unsere Einheiten zurück gedrängt, bevor sie sich eingraben konnten.

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Bei Velikie Luki wird die Stellung um die Stadt in Richtung Westen weiter ausgebaut. Südlich von Velikie Luki brechen unsere Angreifer durch die dünne Deutsche Linie und können dabei sogar das Hauptquartier des 23. Deutschen Corps zum abrupten Rückzug zwingen.
Mit einem massiven Großangriff unserer Truppen, auch mit Beteiligung des neu ernannten ersten Garde Mechanisierten Corps, wird Smolensk erfolgreich befreit. Dieser Großangriff stößt über Smolensk hinaus nach Westen weiter vor und beugt so einen eventuellen sofortigen Gegenangriff der Deutschen vor, in dem ein 10 Meilen breiter Sicherheitspuffer um Smolensk herum angelegt wird.

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Im Bereich des nördlichen Kursker Bogens versuchen unsere Einheiten auf freier Fläche erneut Stellungen zu beziehen und sich dann einzugraben.
Wesentlich erfolgreicher verläuft unser Vormarsch südlich von Kursk. Hier wird der Gegner systematisch aus seinen Stellungen heraus gedrängt. Auch ungarische Panzerdivisionen müssen sich hier unseren Angriffen beugen und zurück weichen.

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Zwischen Kharkov und Stalino sind mehrere Elite Armeen von uns konzentriert und führen hier Großangriffe durch, die zur Entlastung der Front Rostov/Stalino führen sollen.
Direkt südlich von Kharkov werden zwei ungarische Divisionen durch schnelle motorisierte Verbände gekesselt und anschließend fast zerschlagen. Einigen zerrütteten Resten gelingt die Flucht aus dem Kessel. Weiter südlich werden italienische Verbände systematisch zurück gedrängt.
Sechs Deutsche Divisionen entgehen nur knapp einer Kesselung. Ein nur 10 Meilen breiter Versorgungskorridor wird durch italienische Divisionen gehalten, die sich hierhin zurück gezogen haben.
Die vierte Schock Armee bildet mit ihren neu geformten Rifle Corps den südlichen Eckpfeiler dieses Großangriffes, dem hier zunächst scheinbar nur noch angeschlagene italienische und rumänische Einheiten gegenüber stehen. Mit Sicherheit wird der Deutsche hier reagieren müssen und starke Einheiten zur Abriegelung dieses Durchbruches hierhin verlegen müssen.

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An der Stalino Front unmittelbar östlich der Stadt werden bei unseren Großangriffen auch mehrere Deutsche Panzerdivisionen aus ihren Stellungen vertrieben. Da hier vermutlich einige Panzer Divisionen abgezogen werden müssen, um die Lücken nordwestlich von Stalino zu schließen, hegt das russische Oberkommando die Hoffnung hier nicht wieder sofort aus den eroberten Stellungen vertrieben zu werden.

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Auf der Krim ist jeder Fortschritt nur sehr mühsam. Mit großem Aufwand gelingt es unseren Truppen den kurz vorher aufgegebenen Bereich wieder zurück zu erobern. Die Rumänen auf der Krim erweisen sich einmal mehr als ein absolut ebenbürtiger Gegner für unsere Truppen.

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Hier die Verluste der Woche:

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Und Order of Battle am Ende der Woche des Beginns der Winteroffensive:

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teufelchen
20.04.14, 23:37
Wir sehen zu unserer Überraschung, dass Sevastopol nicht erobert wurde. War euch hier Fortuna hold oder haben sich Eure Chancen durch den beginnenden Winter verbessert?

Frankenland
21.04.14, 15:48
Immer vorsichtig Vorrücken. Denkt an euren Krim Ausbruch! :ph:

Esslingen
21.04.14, 22:19
Wir sehen zu unserer Überraschung, dass Sevastopol nicht erobert wurde. War euch hier Fortuna hold oder haben sich Eure Chancen durch den beginnenden Winter verbessert?

Schwer zu sagen wertes Teufelchen. Zum Einen benötigt mein ehrenwerter Gegener inzwischen jede starke Einheit um an anderen Stellen Durchbrüche der Front zu vermeiden und kann daher evtl. nicht so einfach ein paar Elite Einheiten zum Sturm auf die Festung Sevastopol abstellen. Zum Anderen ist Sevastopol die Position mit dem höchsten Verteidigungswert von uns auf der Karte, so dass ein Sturm evtl. auch nicht so einfach wird.
Andere Aspekte sind evtl. dass er dort seine Fliegerstaffeln noch völlig gefahrlos Erfahrung und Moral gewinnen lassen kann.
Ich weiß es schlußendlich einfach nicht genau.
Wir haben Sevastopol eigentlich schon abgeschrieben, versorgen es dennoch optimal per Luft und versuchen von der Kerch aus trotz der Versorgungsschwierigkeiten Druck zu machen.



Immer vorsichtig Vorrücken. Denkt an euren Krim Ausbruch! :ph:

Yepp, ich versuche diesmal ein wenig mehr Vorsicht walten zu lassen. Die Krim hat mir bisher ja manche böse Überraschung bereitet. :D
Wir sind uns der Versorgungsprobleme von der Kerch aus durchaus bewusst und evtl. hat dies auch mit zur Folge, dass die Rumänischen Truppen so gut im Kampf mit den Unserigen aussehen.

Thomasius
22.04.14, 09:19
Wir vermuten, das der Deutsche vor Sewastopol nur etwas Luft holt vor dem Sturmangriff. Da er jede Einheit zu Verteidigung braucht wird er sicher nicht 6 Divisionen oder mehr dort länger einsetzen wollen.

Esslingen
23.04.14, 11:56
Wir vermuten, das der Deutsche vor Sewastopol nur etwas Luft holt vor dem Sturmangriff. Da er jede Einheit zu Verteidigung braucht wird er sicher nicht 6 Divisionen oder mehr dort länger einsetzen wollen.

Wollen wir doch nicht hoffen! ;)

Aber so oder so, wir werden berichten!

Hjalfnar
19.05.14, 01:31
Besteht noch eine Chance auf Fortsetzung?

Esslingen
19.05.14, 11:40
Ehrenwerter Hjalfnar,

zwei Familienväter im besten Alter müssen jetzt im Mai z.B. noch die Steuererklärung machen und mich persönlich zieht es gerade auch noch regelmäßig ans Wasser zum Fischen.
Dann sind da noch meine Kinder, die ab und zu der väterlichen Aufmerksamkeit bedürfen. :D

Aber das Spiel läuft noch gemütlich vor sich hin und der Zug ist gerade beim ehrenwerten Widukind. So habe ich bereits ein klein wenig am kommenden AAR Zug herum gearbeitet.

Es freut mich jedoch sehr, dass Ihr Interesse an der Fortführung des AARs habt und ich werde weiter drann bleiben - versprochen! :)

Thomasius
19.05.14, 12:50
Es ist leider so, wenn ihr in dem derzeitigem Tempo weiter macht (ein Spielzug/pro Monat) dann werdet ihr noch als Großväter an dem Spiel sitzen.;)

Esslingen
19.05.14, 12:58
Nur nicht huddle :D

...wir sind hier nicht auf der Flucht!! ....nicht mehr.... :prost:

Esslingen
29.05.14, 00:41
Turn 76
26. November 1942

Die russischen Truppen setzen ihre gezielten Angriffe gegen die deutschen Einheiten weiter fort, um zum einen deren Verluste permanent in die Höhe zu treiben, aber auch um die Front weiter zu verlängern und um dadurch dann Durchbrüche erzielen zu können.

Zunächst greifen jedoch die Deutschen wie gewohnt nördlich von Kursk die vordringenden russischen Einheiten an und drängen diese zum großen Teil in deren Ausgangstellungen zurück.

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Östlich und westlich von Stalino greifen eine Vielzahl von Deutschen Panzer Divisionen unsere nach Westen vorstoßenden Einheiten an, um diesen Durchbruch irgendwie abzuriegeln. Diese Elite Verbände der Wehrmacht verursachen teils große Verluste bei unseren Verbänden. Ein Beispiel dafür wird hier im Detail aufgeführt.

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Es ist zum Haare raufen!
Auf der Krim greift unter anderem rumänische Kavallerie unsere Divisionen an und wirft diese aus deren Stellungen!

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Hier sieht man die erfolgreichen rumänischen Reitertruppen:

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Bei Velikie Luki gelingt es unseren Truppen weiter in Richtung Westen vorzustoßen und dabei einen wichtigen Eisenbahnknotenpunkt einzunehmen.
Etwas südlich davon gelingt es uns drei Deutsche Divisionen kurzzeitig zu kesseln, so dass diese zwar noch einmal ausbrechen können, aber nur unter großen Verlusten und nur noch mit dem sprichwörtlichen Mantel am Leibe.
Bei Smolensk selbst, gelingt es uns den Brückenkopf um Smolensk herum weiter auszubauen.

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Bei Kursk sickern unsere Einheiten wieder an die Deutschen Linien heran und führen an einigen Stellen auch empfindliche Schläge gegen die Wehrmachtstruppen.
Bei einem dieser Angriffe wurde auch die Deutsche Arabische Brigade (was für ein Widerspruch) so zu sagen in die Wüste geschickt.
Von Osten her kommend gelingt es unseren Truppen dauerhaft Fuß zu fassen, so dass Kursk langfristig durch eine von Süden her kommende Umfassung bedroht sein könnte.
Die dort unter anderem stehenden ungarischen Truppen können dort einfach auf Dauer unseren Angriffen nicht Stand halten.

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Hier ein schwerer KV-1 Panzer kurz bevor er dann aus seiner Bereitstellung heraus die ungarischen Panzerverbände erfolgreich angreift.

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Zwischen Kharkov und Stalino stoßen unsere Elite Verbände in Form von bald drei Panzerarmeen und einigen weiteren Stoßarmeen des Weiteren unterstützt von einigen Cavalry Corps der dort bereits vorhandenen Armeen gnadenlos durch die dort zum großen Teil von italienischen Truppen besetzten Stellungen. Dieser sich abzeichnende größere Durchbruch wird konstant weiter verstärkt werden, so dass hier der Gegner zum Handeln gezwungen wird.
Die dortigen Achsen-Truppen werden die fortlaufenden harten und verlustreichen Schläge nicht lange ertragen können. Eine erste italienische Einheit wurde beim Vormarsch völlig vernichtet.

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Westlich von Stalino greifen unsere Truppen die deutschen Panzerverbände an, um so den Durchbruch südlich von Kharkov abzuschirmen und damit zu sichern. Gleichzeitig wird östlich von Stalino der Druck auf den dortigen Gegner weiter erhöht, so dass auch diese Truppen nicht so ohne weiteres einfach abgezogen werden können ohne, dass die unmittelbare Gefahr dann besteht, dass unsere Einheiten dann hier erfolgreich vorstoßen können.

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Auf der Krim sammeln sich unsere Verbände und greifen dann massiv mit Hilfe unserer Reiterei die rumänischen Einheiten an und zeigen so deutlich, dass die dortigen Kamelreiter nicht unbesiegbar sind!

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Hier unsere Reiterei im Angriff durch den tiefen Schnee

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Die Verluste:

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Und Order of Battle:

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Solokow
29.05.14, 01:01
Es geht weiter! Wunderbar!

Esslingen
14.07.14, 23:35
Turn 77
03. Dezember 1942

Der zweite Kriegswinter hält nun mit Blizzard und eisigen Temperaturen richtig Einzug. Bei Minusgraden von bis zu Minus 40 Grad bilden sich auch auf den großen Flüssen immer dickere Eisschollen. In ein paar Wochen werden sich diese Eisschollen so sehr verdichten und zusammenfrieren, dass auch über diese großen Flüsse problemlos unsere Panzer vorstoßen können.
Nur auf der Krim sind noch relativ „milde“ Temperaturen mit nur einigen Graden unter Null zu verzeichnen.

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Das extreme Wetter ignorierend greifen Deutsche Verbände vom Raum Smolensk aus beginnend, bis hinunter nach Rostov in heftigsten Angriffen an. Diese Angriffe können wir teilweise nur unter großen Verlusten zum stehen bringen.

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Im Raum Velikie Luki treten unsere Armeen an um westlich der Stadt den Brückenkopf weiter erfolgreich auszudehnen.
Auch südlich der Stadt drängen unsere Garde Divisionen die Deutschen truppen weiter zurück.

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In Reaktion auf die Deutschen Angriffe treten unsere Einheiten natürlich zum Gegenangriff an. Bei diesen vielen verschiedenen Angriffen wird nicht nur das verloren gegangene Territorium wieder zurück gewonnen, nein unsere Truppen stoßen dann an vielen Stellen weiter tief in ehemals deutsch besetztes Gebiet vor.
Zwischen Kursk und Kharkov gelingt es uns dabei immer größere Teile einer wichtigen Bahnstrecke zu erobern, die gerade bei dieser schwierigen Wetterlage benötigt wird, um die dann die beiden Städte angreifenden Truppen ausreichend zu versorgen.

Im Raum Kharkov stoßen unsere Truppen bereits nördlich und auch südlich an der Stadt vorbei. Bei diesen erfolgreichen Vorstößen erleiden die dortigen rumänischen und ungarischen Verbände schwerste Verluste.

Etwas südlich von Kharkov greifen unsere motorisierten Elite Verbände massiv die dort gelegenen Italiener an. Diese nur unzureichend auf diese Angriffe vorbereiteten Truppen werden unter schweren Verlusten zu permanenten Rückzügen gezwungen und praktisch vor unseren Truppen hergetrieben. Hier bremst uns eigentlich unsere limitierte Versorgungsmöglichkeit und die damit zusammenhängende fehlende Bewegungsreichweite mehr aus, als die gegnerischen Einheiten.

Dieser Durchbruch wird nach Süden hin in Richtung Stalino von weiteren Elite Großverbänden gegen die dort anwesenden deutschen Panzerdivisionen abgesichert.
In einer großen Panzerschlacht gelingt es unseren Panzer Corps dort auch deutsche Panzer und SS Divisionen zum Rückzug zu zwingen.
Gegen mögliche Gegenangriffe werden dort auch einige unserer ersten Rifle Corps in der Verteidigung eingesetzt.

Gleichzeitig greift ein Großaufgebot unserer Truppen mit über 110.000 Mann die nördlichste der drei zum Stalinokomplex gehörende Stadt Gorlovka an. Der Angriff gelingt und sofort beziehen mehrere eigene Divisionen in den dortigen Ruinen Stellung um sich zu reorganisieren, neu auf zu munitionieren und dann mögliche Gegenangriffe abzufangen.

Ein kleiner Brückenkopf der Deutschen östlich des Mius unmittelbar an der Taganrog Bay wird von unseren Truppen eingedrückt.

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Auf der Krim gelingt es unseren Einheiten nur mit Hilfe massiver Luftschläge eine Schlüsselstellung der hier fanatisch verteidigenden Rumänen zu erobern. Diese Rumänen erleiden schwerste Verluste, da sie es teilweise vorziehen kämpfend zu sterben als sich zurück zu ziehen. Auf dieser Art und Weise dauert es natürlich ewig bis wir Sevastopol auf dem Landweg endlich entsetzen können.
Sevastopol wird natürlich permanent massiv bombardiert ohne dass unsere eigenen Jäger hier angreifen können.

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Hier die Order of Battle:

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Und die Verluste dieser Woche:

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elbe1
16.07.14, 10:55
schön das das leiden des Iwan weitergeht

Die Luftwaffe macht sich ziemlich rar in Erdkampf was man so auf denn Screenshots sieht :motz:

Gruß elbe1 :smoke:

Thomasius
16.07.14, 15:10
Freut uns auch, dass es hier weiter geht.

Die Verlust der Faschisten dürften langsam richtig weh tun.

Uns stellt sich die Frage, plant eurer Gegner bei Sewastopol noch einen Großangriff und hat deutsche Divisionen im Hinterland die sich ausruhen oder belässt er es bei der Abriegelung?

Esslingen
17.07.14, 14:38
….Die Luftwaffe macht sich ziemlich rar in Erdkampf was man so auf denn Screenshots sieht :motz:
Gruß elbe1 :smoke:

Die Luftwaffe ist schon im Einsatz aber eigentlich zum ganz großen Teil bei der Angriffsunterstützung für die deutschen Angriffe. Zur Verteidigung wird sie zumindest jetzt im Winter nur sehr wenig eingesetzt.
An einigen Stellen tauchen zwar immer wieder und dann unerwartet einige deutsche Flugzeuge auf aber im Großen und Ganzen kann die Rote Armee ohne die lästigen Deutschen Flieger in der Luft angreifen.





…. Die Verlust der Faschisten dürften langsam richtig weh tun.


Mein ganzes Bestreben zielt darauf aus, dass seine Verluste und sein Verschleiß den ehrenwerten Widukind kontinuierlich schwächen. Es wäre ein Fehlschlag meiner Planung, wenn die Verluste erst jetzt schmerzhaft wären.





….Uns stellt sich die Frage, plant eurer Gegner bei Sewastopol noch einen Großangriff und hat deutsche Divisionen im Hinterland die sich ausruhen oder belässt er es bei der Abriegelung?

Ich kontrolliere nicht regelmäßig die Truppen meines Gegners. Ich betreibe auch nicht sehr sorgfältig Aufklärung, so dass ich selten weiter hinter die Front schaue.
Es ist gerade einfach nicht notwendig, da ich unabhängig was auch immer ich erspähen würde eh gleichmäßig entlang der Frontlinie angreife. Bedingt durch den Mangel an Bewegungspunkte (Wetter, Sprit- und LKW Mangel) ist für mich eh nur der Bereich bis zu drei Feldern tief hinter der Front relevant.
Ich gehe aber davon aus, dass nicht alle Panzerdivisionen im Einsatz sind, sondern sich einige dieser Einheiten im Hinterland in irgendwelchen Städten auffrischen. Dies könnte auch für die eine oder andere motorisierte Einheit gelten.

Sewastopol bereitet mir immer mehr Kopfzerbrechen. Um die Einheiten dort zu versorgen opfere ich jede Runde kostbare Transportflugzeuge. Der Kampf über die sehr schlecht versorgte Krim hinweg gegen die Rumänen ist die reinste Knochenmühle und bindet relativ viele gute Truppen von mir, die anderswo leichter Erfolge erzielen könnten. Die Truppen in Sevastopol selbst sind längst abgeschrieben und ersetzt worden. Das Einzige, was mich bisher von der Auflösung der dortigen Einheiten abhält ist die Überlegung, dass Sevastopol nicht wenig Bevölkerung hat und ich die auch nicht für kurze Zeit verlieren möchte.
Evtl. sind die Überlegungen aber völlig falsch und ich hätte Sevastopol schon längst aufgeben sollen.
Ich bin mir da nicht sicher.
Evtl. sieht Widukind genau diese meine dortigen Probleme als Vorteil für sich und greift evtl. genau aus diesem Grunde bisher dort nicht massiv an.
Dann müsste er vermutlich auch ein paar Deutsche Divisionen abstellen, die diesen Angriff erfolgreich durchführen sollen. Diese benötigten Einheiten hat er evtl. einfach zur Zeit nicht über. Scher zu sagen, was passieren wird. Ich gehe aber bisher auch davon aus, dass Sevastopol früher oder später fallen wird.

Esslingen
13.09.14, 18:52
Turn 78
10. Dezember 1942

Trotz des Blizzards greifen deutsche Einheiten fast entlang der gesamten Front mit aller Härte an. Dies gilt natürlich auch für unsere Einheiten, so dass ein erbittertes Ringen um jeden Quadratmeter völlig vereisten Bodens herrscht.

Im Großraum Smolensk greifen deutsche Einheiten an verschiedenen Stellen unter großen Verlusten an und zwingen damit einige unserer Einheiten zum kurzzeitigen Rückzug.

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Bei den Gefechten im Raum Smolensk greift auch eine unserer letzten Staffeln mit MIG-3 Jägern ins Geschehen mit ein. Der Jäger wird nun seit einem Jahr nicht mehr gebaut und nur noch vier Staffeln sind mit diesem inzwischen etwas veralteten Jäger ausgerüstet.

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Weit im unten im Süden, in der Nähe von Stalino muss sogar unser zweites Garde Rifle Corps unter den konzentrierten Angriffen der Deutschen fast fluchtartig die angestammten Stellungen räumen. Wenn man aber in diesem Fall aber die Angreifer ein wenig genauer betrachtet, wird natürlich klar, dass die Gründe für diesen evtl. als Rückzug zu bezeichnenden Stellungswechsel tiefer liegen. Auch wenn der Sozialismus ja eindeutig belegt hat, dass Gott und damit Engel und Teufel ja nur Opium für das Volk sind, ist es doch hier offensichtlich, dass diese Kenntnis noch nicht bis ins Dritte Reich vorgedrungen ist und man dort nun eindeutig mit Heerscharen aus der nicht existierenden Unterwelt paktiert und diese nun in Form eines Battalions mit der berüchtigten „Number oft he Beast“ einsetzt.

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Nach langem Warten ist endlich das Eis auf dem Wolchov dick genug gefroren, dass unsere Truppen nun auch gemeinsam mit unseren Panzern über das Eis hinweg die deutschen und finnischen Stellungen erstürmen können. Da dieser Angriff nicht ganz unerwartet für unseren Gegner kommt gelingt es uns im ersten Ansturm nur ganz im Norden beim Hafenort Novaya Ladoga mit mehreren Divisionen gleichzeitig Fuß zu fassen und zu hoffen, dass der Brückenkopf nicht gleich wieder eingedrückt wird.

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Unmittelbar südlich des Ilmensees greifen unsere Garde Verbände unter Führung des ersten Garde Rifle Corps erfolgreich deutsche Elite Verbände an und zwingen diese zum Rückzug.

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Im Großraum Smolensk reagieren unsere Einheiten auf die deutschen Angriffe und drängen die Angreifer mit unseren eigenen Elite Verbänden wie z.B. der zweiten Panzer Armee erfolgreich wieder zurück und treiben diese deutschen Einheiten teilweise auch über deren Ausgangspositionen hinaus weiter nach Westen.

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Da die Fronten wie auch weiter südlich ständig hin und her wogen, müssen die Angriffe durch sorgfältig geräumte Mienengassen hindurch erfolgen. An den Rändern dieser Gassen stehen häufig noch die Überbleibsel der vorherigen Angriffe der Kontrahenten Hier einer unserer tapferen Pioniere bei der Mienenräumung.

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Zwischen Kharkov und Stalino zeigt es sich immer mehr, dass die Italiener, Rumänen oder Ungarn unseren Angriffen nicht gewachsen sind und wir hier einen Frontvorsprung in Richtung Dnepropetrovsk bilden können. Sobald dies erkennbar geworden ist, werden nun immer mehr elitäre Großverbände wie Panzer Armeen und Stoss-Armeen hierher verlegt um diesen Frontvorsprung weiter auszubilden und die Achsenmächte damit hier konstant weiter unter massiven Druck zu halten.
Bei Kharkov gelingt es unserer vierten Panzer Armee zwei ungarische Panzer Divisionen zum Rückzug zu zwingen. Damit ist Kharkov fast vollständig von unseren Truppen eingeschlossen.

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An der Mius/Stalino Front gelingt es uns nun die zweite von dreien zum Stalino Komplex gehörende Stadt - Makeevka einzunehmen. Unmittelbar östlich davon greifen unsere Cavalry Corps erfolgreich Deutsche Elite Verbände an und zwingen diese nicht nur zum Rückzug sondern verhindern durch diese massiven Angriffe natürlich auch, dass von hier Einheiten in Richtung Dnepropetrovsk verlegt werden können, ohne dass wir dann am Mius wichtige Geländegewinne erzielen können.

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Auf der Krim gelingt es uns, die rumänischen Truppen nur unter großen Anstrengungen zehn weitere Meilen zurück zu treiben. Sevastopol wird weiterhin kontinuierlich bombardiert und unsere Roten Falken greifen – warum auch immer - nicht dabei ein.

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Die Verluste

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Und die Order of Battle:

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Esslingen
09.11.14, 22:13
Turn 79
17. Dezember 1942

Ungeachtet der arktischen Temperaturen und schwerster Schneestürme greifen die Deutschen massiv entlang der gesamten Front unsere Stellungen an.

Entlang des Wolchows werden unsere Brückenköpfe westlich des Flusses bis auf unsere Stellung ganz im Norden bei Novaya Ladoga wieder eingedrückt.

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Auch südlich des Ilmensees müssen wir unsere gerade erst bezogenen Stellungen unter dem Druck der massiven Angriffe wieder aufgeben und in Auffangstellungen zurück weichen.

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Im Großraum Velikie Luki greifen schwerste Deutsche Panzerverbände unsere Truppen an. Bei einem dieser Angriffe begegnen unsere Truppen einen völlig neuartigen gigantischen Deutschen Panzer, der sich als nahezu unverwundbar gegen unsere verwendete Munition und Kaliber erweist. Dennoch gelingt es unseren tapferen Truppen im heroischen Nahkampf einen dieser Giganten, kurz vor einem Stellungswechsel unter dem massiven Angriffsdruck, auszuschalten. Viel später erfahren unsere Verhöroffiziere dass dieser Panzer vermutlich nach einem Raubtier - dem Tiger benannt sein soll.

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Hier sieht man unsere heldenhaften Soldaten unmittelbar im siegreichen Nahkampf gegen diesen neuen Giganten aus den Deutschen Panzerwerkstätten.

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Praktisch entlang der gesamten Front weichen unsere Truppen unter der Großoffensive der Deutschen in Ihre Auffangstellungen zurück. Im Zuge dieser Offensive wird durch die Deutschen auch die Umklammerung von Kursk ein wenig gelockert.

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Auch die Umklammerung um Kharkov wird mit Hilfe ungarischer und rumänischen Truppen sowie dem Deutschen 40. Panzer Korps wieder aufgesprengt.

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Im Süden auf der Krim werden unsere Truppen erneut unter massiven Schlägen der rumänischen Angreifer in die Defensive gedrängt.

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Unsere Truppen treten den Gegenangriff an und dabei wird nicht nur der verlorene Boden gut gemacht - nein die Angriffe drängen die Deutschen weiter über die alten Stellungen hinaus zurück. Am Wolchow gelingt es unseren Truppen nun vier Brückenköpfe zu erobern und zu besetzen.

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Unterhalb des Ilmensees besetzen starke Einheiten incl. unseres 1st Guard Rifle Corps die alten Stellungen und bereiten sich mit allen Mitteln auf deren Verteidigung vor. Etwas südlich davon werden in den zugefrorenen Sümpfen einige Deutsche Einheiten zurück gedrängt. Im Raum Velikie Luki sickern unsere Einheiten zwischen den Deutschen Einheiten durch und vorbei und besetzen so viel gut zu verteidigende Fläche an den Flanken der Deutschen Einheiten. Die eine oder andere Deutsche Einheit wird bei dieser Aktion gleich mit aus ihren Stellungen geworfen.

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Bei Smolensk greift unsere 2nd Tank Army erfolgreich die deutsche 11. Und 23. Pz. Division an und wirft diese aus deren Stellungen. Etwas südlich davon gelingt es unseren Truppen im Rahmen der erfolgreichen Gegenangriffe die Deutsche 134 Infanterie Division und das Dänische Frei-Korps (Regiment) zu kesseln. Auch wenn die Kesselwände hier erst einmal nur dünn sind wird dies evtl. die Deutschen aus diesen gut ausgebauten Stellungen vertreiben, da die Versorgung unmittelbar bedroht ist.

http://s14.directupload.net/images/user/141109/knlj6qeq.jpg (http://www.directupload.net)


Im Raum Kursk besetzen unsere Truppen weitestgehend die vorher ausgegebenen Stellungen erneut aber die Deutschen lassen sich über den hier fehlenden Angriffsdruck täuschen und so gelingt es einer unseren Panzer Brigaden vorzustoßen und bei dem Dorf „Karl Liebknecht“ unmittelbar westlich von Kursk die letzte bestehende Eisenbahnverbindung nach Kursk hin erfolgreich zu kappen. So wird auch die Versorgungssituation in Kursk für die belagerten Deutschen schwieriger.
Etwas südlich von Kursk gelingt es leichten, schnellen Panzer Brigaden von uns die 44. Und 111. Deutsche Infanterie Division abzuschneiden. Auch hier wird der Kessel sicher nicht Bestand haben aber es wird wieder ein sehr verlustreiches Unterfangen für die Deutschen diese Einheiten in den sicheren Rückraum hinein zurück zu holen.

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Bei Kharkov gelingt es unserer 4th Tank Army die ungarischen Panzer Divisionen zu werfen und so den Belagerungsgürtel um die Stadt wieder deutlich enger zu schließen. Um Kharkov endlich befreien zu können, schickt uns die STAVKA unsere frisch aufgestellte neue Elite Großkampfeinheit, die 5th Shock Army zur Verstärkung. Mit zwei Cavalry Corps und zwei Rifle Corps bildet diese Armee eine neue Referenzgröße für unserer Schlagkraft.
Anlehnend an diese Armeestruktur sollen nach und nach alle unsere Armeen umstrukturiert werden.

http://s14.directupload.net/images/user/141109/vie9o6jc.jpg (http://www.directupload.net)


An der Südfront, wo ein Großteil unserer Corps konzentriert sind, bleiben die Erfolge dem entsprechend auch nicht aus. Entlang der gesamten Südfront gelingt es uns die Achsenmächte zum Rückzug zu zwingen. Bei dem drei Städtekomplex um Stalino erkämpfen wir uns bessere Ausgangspositionen um dann schlussendlich Stalino selbst zu befreien.

http://s14.directupload.net/images/user/141109/kaf4uxlv.jpg (http://www.directupload.net)


Die Rumänen auf der Krim machen es uns wieder sehr schwer auch nur kleine Landgewinne zu erzielen. Die Knochenmühle müsste aber irgendwann einmal zweigen, dass die Rumänen diese Verluste einfach nicht auf Dauer ertragen können. Die siegen sich zwischendurch einfach zu Tode – so die Hoffnung. Natürlich wird Sewastopol wieder aufs schwerste bombardiert, ohne das unsere Jäger auch nur den Versuch machen, dies zu stören.

http://s14.directupload.net/images/user/141109/t7iuu83z.jpg (http://www.directupload.net)


Die Verluste

http://s14.directupload.net/images/user/141109/vo9oweo3.jpg (http://www.directupload.net)


Und die Order of Battle:

http://s14.directupload.net/images/user/141109/ys56sozx.jpg (http://www.directupload.net)

Solokow
09.11.14, 23:05
Es geht weiter - sehr schön!!

Longstreet
10.11.14, 08:47
Dem können Wir nur zustimmen! Wir freuen Uns über jede Neuigkeit hier!

Zakalwe
10.11.14, 15:34
Was bedeuten denn die runden Symbole? Mit dem Fallschirm drin, Flugzeugen, mit dem roten und schwarzem Panzer.

Silem
10.11.14, 16:02
Was bedeuten denn die runden Symbole? Mit dem Fallschirm drin, Flugzeugen, mit dem roten und schwarzem Panzer.

Runde und Fallschirm: Nachschub abgeworfen durch Flugzeuge
Roter & Schwarzer Panzer: Hier gab es in der aktuellen Runde ein Gefecht

Esslingen
10.11.14, 16:33
Was bedeuten denn die runden Symbole? Mit dem Fallschirm drin, Flugzeugen, mit dem roten und schwarzem Panzer.

Diese Symbole kann ich als Spieler wahlweise ein und ausschalten.
Ich habe sie auf einigen Abbildungen hier absichtlich sichtbar gemacht um die Intensität der Kämpfe zu verdeutlichen.
Die schwarzen Symbole sind Handlungen auf dem entsprechenden Feld, die dort zuerst vom Achsenspieler durchgeführt worden sind und die roten Symbole zeigen an, dass dort aus dem Feld zuerst der russische Spieler aktiv geworden ist.
Die Panzer Symbole zeigen Gefechte an (ich habe manchen extra rot gekringelt, und dann als Box ausführlich aufgelistet), die Flugzeuge zeigen Bombardierungen , der Fallschirm entweder Nachschubabwurf oder eben auch einen Fallschirmjäger Einsatz. Die Sprengsymbole zeigen Partisanenaktivitäten an, die die Eisenbahnschienen an der Stelle sprengen. Dann gibt es noch die Kamera Symbole, diese zeigen Aufklärungsflüge an.

Wichtig, das Symbol markiert immer nur den ersten Einsatz auf dem Feld. Es kann also durchaus sein, dass ein Flugzeug in schwarz abgebildet ist (Achsen-Luftangriff) danach aber noch mehre Lufangriffe und auch Bodenangriffe von beiden Parteien erfolgt sind. Dies kann man dann erkennen, wenn man in die Detailansicht geht (die bei mir braunen Boxen mit den Gefechtseinzelheiten), die ich dann in die Karte kopiere.

Thomasius
10.11.14, 17:57
Auch wir sind erfreut, dass der junge Iwan weiter leidet und bringen unsere Hoffnung zum Ausdruck, dass er künftig wieder regelmäßiger leidet.:)

Frankenland
29.11.14, 01:50
Würde das mit dem Hafen zerstören wie bei Sevastopol auch bei Leningrad funktionieren?

Esslingen
29.11.14, 12:01
Würde das mit dem Hafen zerstören wie bei Sevastopol auch bei Leningrad funktionieren?

Wenn Leningrad nur noch über den östlichen Hafen versorgt wird und der Deutsche diesen Hafen dann bombardiert müsste dies genau so gut klappen. ...eigentlich...
Der Russe ist nur dichter mit seinen Fliegern vor Ort, so dass hier mit mehr Luftkämpfen zu rechnen ist.
Das Ganze dauert natürlich lange aber wenn der Deutsche vor dem ersten Winter nicht Leningrad normal erobert, dann ist dies evtl. eine Option.

Esslingen
18.01.15, 22:51
Turn 80
24. Dezember 1942

Weihnachten 42 …..bringt an der Front weder Besinnlichkeit noch eine Ruhepause.
Die Deutschen greifen mit aller Härte an vielen Stellen der Front bei bittersten Kältegraden an.

Entlang des Wolchows werden unsere Brückenköpfe wieder fast überall eingedrückt und die Truppen auf das Ostufer zurück gedrängt. Nur ganz im Norden, da wo der Wolchov in den Lagoda See mündet dort hält unser mittlerweile 20 Meilen Breite und 10 Meilen Tiefe erste stabile Brückenkopf. Hier stehen unseren Einheiten auch Finnen und keine Deutsche gegenüber. Warum diese Elite Truppe für Winterkämpfe so passiv unseren Ausbau des Brückenkopfes zuschaut, wird ja evtl. politische Hintergründe haben, die sich uns einfachen Frontsoldaten natürlich nicht erschließen. Also einfach schweigend genießen und eine warme Suppe löffeln.

http://fs1.directupload.net/images/user/150118/l5pojg5v.jpg (http://www.directupload.net)


Entlang der Front bei Velikie-Lukie, Vitebsk und Smolensk greifen punktuell starke Deutsche Verbände unsere gut gerüsteten Truppen an. Wenn unsere Truppen dann die Stellungen räumen müssen um in den Auffanglinien der zweiten Frontlinie neue Munition fassen zu können, dann haben die Deutschen Angreifer einen hohen Blutzoll für ein paar Meilen Wald oder Steppe bezahlt.

http://fs2.directupload.net/images/user/150118/3ieubqfp.jpg (http://www.directupload.net)


Im Großraum Kursk greifen Deutsche Truppen praktisch entlang der gesamten Front an und zwingen uns zu Ausweichbewegungen. Unsere geräumten Stellungen werden vom Feind jedoch nicht besetzt.

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Im Raum Kharkov greifen Deutsche Panzer Divisionen unsere Bereitschaftsstellungen für einen Angriff auf die Stadt an und verzögern so vermutlich die Befreiung von Kharkov um einige Tagen oder Wochen. Bei Stalino finden punktuelle Angriffe statt, die vermutlich zur Entlastung der dortigen deutschen und italienischen Truppen diesen sollen.

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Auf der Krim zeigen sich die Rumänen zum wiederholten Male als beinharte Gegner und treiben drei unserer Divisionen 10 Meilen zurück. Sevastopol wird während dessen jede Nacht von Bombern umgegraben.

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Es erweist sich als Trugschluss aus der Passivität der Finnen vor Leningrad auf eine mögliche Kampfesmüdigkeit zu schließen. Im hohen Norden greifen eine Vielzahl unserer Divisionen die Stellungen der Finnen an und verbluten bei dem Angriff vor den ausgebauten Stellungen der Finnen ohne auch nur irgendetwas zu erreichen. Auch ein schnell vollzogener Austausch des verantwortlichen Führungsstabes bringt keine sofortige Verbesserung der Situation.

http://fs2.directupload.net/images/user/150118/z9s5j8mj.jpg (http://www.directupload.net)


Bei Novaya Lagoda gelingt es uns durch massierte Angriffe unseren bestehenden Brückenkopf über den Wolchov gegen die Finnen um weitere 10 Meilen auszubauen.
Etwas weiter südlich scheitert ein weiterer Großangriff unmittelbar vor den Stellungen der finnischen Verteidigern. Bei Nacht und Nebel gelingt es unseren Truppen voller Einsatzeifer die alten Stellungen der gerade erst geräumten Brückenköpfe erneut zu besetzen ohne dass sie dadurch von Deutschen gehindert wurden. Evtl. konnten hier einige Beobachter der STAVKA hier zur Motivation etwas beitragen.

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Zwischen dem Ilmensee und Velikie Luki greifen unsere Truppen geschlossen an und nehmen eine Reihe von deutschen Stellungen im Sturm. Es gelingt uns hier die Front der Verteidiger an einigen Stellen zu zerreißen. Direkt bei Velikie Luki greifen zwei Panzer Armeen von uns dort in Bereitschaft stehende Deutsche Panzer Divisionen erfolgreich an und drängen diese weiter nach Westen zurück. So können sich dann hier unsere weiteren Angriffe in den kommenden Wochen gefahrloser Entfalten.

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Etwas südlich von Velikie Lukie steht der Deutsche Kampfverband mit der 27th Panzer Division bei deren Bekämpfung wir in der vergangenen Woche diesen neuen unglaublich schweren Panzer „Tiger“ zum ersten Mal erleben durften. Einige unserer besten Garde Divisionen bekommen den Auftrag diesen Kampfverband zu umgehen und sich an dessen Flanken zu postieren. So können wir einen Stellungswechsel dieses Verbandes erschweren und auch rechtzeitig erkennen. Eine direkte Konfrontation mit diesem Verband soll zunächst vermieden werden bis unsere Offiziere die Mannschaften in der Bekämpfung dieser Stahlgiganten besser schulen konnten. Noch etwas südlicher davon gelingt es unseren Verbänden mit der Hilfe eines Panzer Corps aus Velikie Luki einen schweren 8th Panzer Division herum gebildeten motorisierten Kampfverband der Deutschen aus seinen Stellungen heraus zu treiben. Die „Tiger“ der Deutschen konnten hier nicht eingreifen, da zu dem Zeitpunkt deren Abriegelung durch unsere Garde Divisionen bereits gelungen war.

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Im Großraum Kursk haben wir gerade zwar viele aber nur sehr wenige kampfstarke Einheiten. Die Deutschen stehen hier in festungsartig ausgebauten praktisch uneinnehmbaren Stützpunkten. Von dort aus greifen sie unsere Truppen in der Umgebung an. Jeder dieser Angriffe kostet Truppen, Material und Nachschub, der bei den Deutschen nur begrenzt vorhanden ist. Unsere abgekämpften Truppen werden zu Auffrischung in die zweite Reihe zurück verlegt und durch dort ausgeruhte neue Divisionen ersetzt, Diese frische Truppen suchen hier auch nicht den aussichtslosen Kampf gegen die Deutschen Stützpunkte sondern sickern im Schneesturm an den Deutschen vorbei möglichst in deren Flanken und ins Hinterland. Dadurch erhalten die Deutschen wieder noch weniger Nachschub und sind wieder zu zahllosen Angriffen auf unsere Einheiten gezwungen um ihre Nachschubwege frei zu halten. Zwei Divisionen der Deutschen werden durch diese Taktik völlig abgeschnitten ohne das unsere Truppen dafür einen Belagerungsring ziehen müssen.

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Trotz der Deutschen Gegenangriffe gehen unsere Elite Truppen bei Kharkov nördlich und südlich der Stadt in die Angriffsstellungen um diese Stadt den Achsenmächten wieder zu entreißen. Südlich davon stürmt unsere größte Konzentration an Elite Verbänden in Form von mehreren Panzer und Shock Armeen in Richtung Dnepropetrovsk. Diese Großverbände schieben dabei einige italienische Divisionen vor sich her und dabei beginnt hier die Front aufzureißen.

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Ein wichtiger Eckpfeiler der Deutschen Verteidigung vor Dnepropetrovsk bestehend aus zwei Panzer Divisionen und einer motorisierten SS Division wird von unseren Elite Verbänden erfolgreich nach Süden abgedrängt. Durch diesen Angriffserfolg wird die Front Lücke in Richtung Dnepropetrovsk noch größer. Hier sollen nun schnelle Verbände von uns hinein stoßen. Entlang der gesamten Stellungen bei Stalino treten unsere Truppen zum Angriff an und drängen damit nicht nur die Deutschen weiter nach Süden ab sondern kappen damit auch immer mehr wichtige Versorgungslinien. Unterstützt werden unsere Angreifer dabei auch durch die immer wieder erfolgreiche Tätigkeit unserer Partisanenverbände, die im Hinterland erfolgreich Bahnlinien sprengen können.

http://fs1.directupload.net/images/user/150118/y8vccfsg.jpg (http://www.directupload.net)


Unsere erfolgreichen, schnellen Truppen im Schneesturm

http://fs1.directupload.net/images/user/150118/5d6o49su.jpg (http://www.directupload.net)


Aller hohen Kampfmoral der Rumänen zum Trotze treten unsere Verbände auf der Krim wieder zum Angriff an und fügen den Rumänen bei den erfolgreichen Angriffen schwere Verluste zu.

http://fs2.directupload.net/images/user/150118/pmrb52m5.jpg (http://www.directupload.net)


Die Verluste

http://fs2.directupload.net/images/user/150118/xkjtynck.jpg (http://www.directupload.net)

Und die Order of Battle:

http://fs2.directupload.net/images/user/150118/cv47kv2n.jpg (http://www.directupload.net)

Kodachrom
19.01.15, 17:34
Ich habe in den letzten Tagen den kompletten AAR angeschaut und ich muss sagen: Ich bin begeistert!
Dies war auch der Grund, warum ich mir gestern für 10€ WitE bestellt habe.
Das Spiel lockt mich dann doch recht stark. Ich habe den letzten Jahren viel HoI 3 gespielt und jetzt über den Jahreswechsel ne Menge PC.
PC hat leider keine Tiefe, ist mehr für zwischendurch und bei HoI versuche ich mir selber meist ausreichend Klötze ans Bein zu binden, damit es die KI etwas leichter hat.
Wenn ich den Umfang hier sehe, die Größe der Karte und den Tiefgang bin ich recht optimistisch das dieses Game etwas anderes ist.
Bei einem Preis von 10€ auf jeden Fall einen Versuch wert. Ich bin gespannt und werde diesen tollen AAR auf jeden Fall weiter verfolgen.
Schön, dass es gestern weiter ging.

Ein Frage noch am Rande. Die Verluste in der OOB beinhalten die nur Euren Zug werter Esslingen oder auch den Zug eures Gegners?

Esslingen
19.01.15, 21:29
Ich freue mich, wenn dieser AAR dazu beiträgt, dass dieses Spiel neue Anhänger gewinnt.
Es ist in der Tat recht komplex und gerade diese Komplexität ist es, die so viele Updates im Laufe der Jahre hervorgebracht hat.
Der Suport für dieses Spiel ist aber geradezu vorbildlich.

Spielt dieses Spiel zunächst einmal gegen die KI um die Mechanismen kennen zu lernen aber danach ist die KI dann kein richtiger Gegner mehr.
Dann ist der Zeitpunkt gekommen z.B. hier im Forum einen gleichwertigen Gegner zu suchen und dann die volle Faszination dieses Spiels mit diesem gegnerischen Spieler gemeinsam zu erleben.

Die Verluste, die ich für die Runde im vorletzten Bild aufgelistet habe sind die Verluste, die in meinem Zug (current turn) endstanden sind.
Wollt Ihr Gesamtverluste (total) zum Ende meiner Runde betrachten, dann ist die letzte Spalte relevant.

In der Order of Battle (OoB) letztes Bild - sind die Gesamt-Truppenstärken zum jeweiligen Zeitpunkt aufgelistet. In den Klammern sind die tatsächlich einsetzbaren Mannschaften und Fahrzeuge. Hier werden dann also nicht die Fahrzeuge in den Werkstätten oder die Mannschaften im Hospital mitgezählt.

Kodachrom
19.01.15, 22:08
Die Verluste

http://fs2.directupload.net/images/user/150118/xkjtynck.jpg (http://www.directupload.net)


Ich meinte die Verluste unter "current turn" sind Verluste die in Runde 80 in Widukinds Runde und Eurer Runde zusammengekommen sind oder sind das nur Verluste die während Eurem 80sten Zug entstanden sind?

Esslingen
19.01.15, 22:21
Das sind die Verluste, die nur in meiner 80. Runde entstanden sind

Kann man gut als Spieler erkennen:
Wenn ich den Zug öffne und gleich auf die Verluste gehe, dann seh ich die Verlsute aus Widukinds Runde zzgl. der Wetter und Krankheitsbedingten Eigenverluste ...und dann nach ein paar Klicks werden die Verluste der Current Turn wieder auf null gesetzt und es zählt bis zum Ende meines Zuges hoch.

Kodachrom
20.01.15, 12:23
Vielen Dank für die Antwort.
Ich werde das Spiel wohl die Woche mal antesten und gegen die KI schauen wie es mir ergeht. Ich denke ich habe eine lange Lernkurve vor mir.

Longstreet
20.01.15, 14:31
Am Besten auch eines der kleineren Szenarien nutzen..."Marsch nach..."

Esslingen
15.02.15, 00:42
Turn 81
31. Dezember 1942

Sylvester 42:
Großes Feuerwerk auf beiden Seiten der Front. Bei den immer noch arktischen Temperaturen wird jedes verfügbare KFZ Getriebe und jeder LKW genutzt, um den dringend benötigten Nachschub der pausenlos andauernden Schlacht an der Front zu bringen.
Der Verschleiß ist dabei gigantisch – sicher auf beiden Seiten.

Wie in den vergangen Wochen bereits, werden unsere Truppen, die sich entlang des Wolchows Brückenköpfe geschaffen haben, wieder an das Ostufer zurück gedrängt.
Alle Truppen?
Nein, ganz im Norden an der Mündung des Wolchovs in den Ladoga See, da bleibt unser Brückenkopf nicht weit von Leningrad bestehen und unsere Truppe beginnt sich dort auch einzugraben.
Im Großraum Velikie Lukie und von dort aus in Richtung Süden greifen die Deutschen teils unterstützt mit starken Panzerverbänden unsere vorrückenden Truppen an und werfen einige unserer Einheiten zurück in deren Ausgangsstellungen. Diese Angriffe gehen teilweise mit großen Verlusten einher – für beide Seiten.
Im Großraum Kursk greift der Deutsche praktisch entlang der gesamten Front mit aller Härte an, aber die eroberten Gebiete werden nicht erneut besetzt so dass hier sich evtl. erste Absetzbewegungen der Deutschen ankündigen. Dafür spricht auch, dass Kursk selbst nur noch mit einer einzelnen Division verteidigt wird. Etwas westlich von Kursk werden durch die Deutschen Angriffe eine Infanterie Division und eine Panzer Brigade von uns kurzfristig vom Nachschub abgeschnitten.
Im Raum Kharkov greifen Deutsche Panzer Divisionen massiv ein um eine mögliche Kesselung von Kharkov und deren Besatzern zu verhindern.
Im Raum Stalino finden punktuelle Gegenangriffe statt, die uns bei unseren Operationen nur verzögern aber nicht signifikant behindern.
Auf der Krim werden unsere Stellungen auf der Kerch Halbinsel vermutlich nur versehentlich nicht angegriffen. Umso härter greifen rumänische Einheiten jedoch unsere Verteidiger von Sevastopol an. Die Verluste, die durch das fortwährende Bombardement und nun auch durch Bodenangriffe zu erleiden sind, lassen sich durch die Luftversorgung praktisch nicht mehr ausgleichen.

http://fs2.directupload.net/images/user/150214/yuyhq9cz.jpg (http://www.directupload.net)


Aus unserem Brückenkopf an der Mündung des Wolchovs heraus, treten unsere Truppen an zum erfolgreichen Strum auf den angrenzenden Hafen Kobana. Die dortigen finnischen Truppen werden vertrieben aber noch können wir diesen Ort nicht besetzen. Darüber hinaus wird sich in dem Brückenkopf weiter verschanzt um diese wichtige Stellung auf keinen Fall mehr aufgeben zu müssen.
Nur unter großen Kraftanstrengungen gelingt es uns erneut einen weiteren nur sehr schwach besetzten Brückenkopf westlich des Wolchovs zu bilden. Unsere Truppen sind hier ob der vielen Angriffe und Rückzüge völlig erschöpft und ausgebrannt.
Unmittelbar südlich des Ilmensees greifen unsere starken Verbände mit aller Härte die dortigen Deutschen Stellungen incl. der dortigen spanischen „Blauen“ Division erfolgreich an und drängen so den Gegner zurück. Um den sich hier abzeichnenden Erfolg weiter auszuweiten, wird per Bahntransport die 7th Tank Army bestehend aus drei Garde Tank Corps hier hin verlegt.
Nörslich von Velikie Lukie beginnt sich die deutsche Front aufzulösen. Unsere Truppen stoßen hier teilweise in den leeren Raum vor. Nur das schwere Gelände und die äußerst widrigen Wetterbedingungen bremsen uns hier. Direkt westlich von Velikie Lukie verhindern einige Deutsche Panzerdivisionen einen weiteren Vormarsch direkt nach Westen.
Zwischen Velikie Lukie und Smolensk toben schwere und auch verlustreiche Gefechte, die aber keinen richtigen größeren Vorteil und/oder gar Geländegewinn einbringen. Hier wird praktisch erbittert um jedes Wäldchen und jede Hügelkuppe gekämpft.

http://fs1.directupload.net/images/user/150214/wj2icz76.jpg (http://www.directupload.net)


Östlich von Bryansk gelingt es uns durch zwei massive Stossangriffe zwei wichtige Verkehrsknotenpunkte zu besetzten. Durch diese zwei Bahnknoten wurde praktisch ein kleiner deutscher Frontbogen versorgt. Diese Versorgung fällt jetzt praktisch bedingt auch durch die Schneestürme vollständig aus, so dass diese Stellung vermutlich vom Deutschen geräumt werden muss. Sollte dies nicht erfolgen auf Grund z.B. von nicht vorhersehbarer politischer Entscheidungen, werden wir es hier die kommenden Wochen deutlich einfacher haben, voran zu kommen.

http://fs2.directupload.net/images/user/150214/kgryenyl.jpg (http://www.directupload.net)


Mit allen verfügbaren Kräften wird Kursk befreit.
Über diesen großen Erfolg hinaus, werden entlang der gesamten Kursker Front unsere Einheiten vorgeschickt um gegnerische Truppen zu umfahren und dadurch deren Versorgung massiv einzuschränken. Dieses Vorgehen lässt einige Deutsche Stellungen praktisch unhaltbar werden, ohne dass wir diese direkt im Sturm nehmen müssen.
Westlich von Kursk werden so mehrere deutsche mechanisierte Divisionen zum widerholten Male praktisch von jeglicher Versorgung abgeschnitten. Mit dem Fall von Kursk ist hier mit einer Rücknahme der deutschen Front zu rechen./SIZE]

http://fs2.directupload.net/images/user/150214/grrqtq9f.jpg (http://www.directupload.net)


[SIZE=3]Allen deutschen Panzer Gegenstößen zum Trotz wird Kharkov nun durch unsere Corps der Elite Armeen im direkten Angriff genommen. Auch südlich von dem nun befreiten Kharkov treten unsere Garde Panzer Corps und Garde Cavalry Corps gegen die mit italienische Truppen besetzte Front vor Dnepropetrovsk an und schieben diese Einheiten praktisch vor sich her. Unserer massiven Präsenz von absoluten Elite Formationen hat der Deutsche hier praktisch kaum etwas entgegen zu setzen. Wieder bremst uns hier die noch nicht wieder hergestellte Infrastruktur dabei genügend Sprit und Nachschub nach vorne zu bringen, um schneller und tiefer durch die gegnerische Front zu dringen. Natürlich spielt auch das Wetter mit seinen Minus 40 Grad und permanenten Schneestürmen eine gewisse Rolle bei der schwierigen Versorgungslage.
Nördlich von Stalino steht noch auf den Bahnschienen unsere dritte Schock Armee, die in der kommenden Woche unter anderem Ihre Divisionen in Corps neu umstrukturieren wird.

http://fs1.directupload.net/images/user/150214/jtayz25u.jpg (http://www.directupload.net)


Zwischen Stalino und Rostov greifen unsere Truppen entlang der gesamten Front an. Aber unabhängig der dortigen Erfolge, wird der Deutsche hier auf die Einbrüche bei Dnepropetrovsk reagieren und früher oder später diesen Frontanschnitt zurücknehmen müssen um seine Front wieder zu verkürzen und so freie Einheiten zu erhalten, die er uns wieder in den Weg stellen kann. So vermuten es unsere Analytiker bei der STAVKA und wer will sich schon deren Analysen widersetzen.

http://fs2.directupload.net/images/user/150214/ps6pg8y9.jpg (http://www.directupload.net)


Auf der Krim greifen starke Verbände von uns in fast unwegsamen Bergtälern gut eingegrabene rumänische Truppen an, umso durch deren Vertreibung unsere Positionen dort zu festigen, aber auch den Verteidigern von Sevastopol eine zumindest moralische Unterstützung zu gewähren.

http://fs1.directupload.net/images/user/150214/applfw5l.jpg (http://www.directupload.net)


Die Order of Battle, die auch deutlich zeigt, dass die Anzahl der einsetzbaren Truppen bei der Intensität an Kämpfen unter diesen Wetterbedingungen rapide sinkt:

http://fs2.directupload.net/images/user/150214/pzy4wzv2.jpg (http://www.directupload.net)


Die Verluste:

http://fs2.directupload.net/images/user/150214/5prznyfb.jpg (http://www.directupload.net)


Und hier weil es einmal eine recht erfreuliche Statistik ist – die Liste der Flugzeugverluste:

http://fs2.directupload.net/images/user/150214/djpf5be3.jpg (http://www.directupload.net)

Thomasius
15.02.15, 08:30
Das sieht alles sehr gut aus. Weiter so.:)

Longstreet
15.02.15, 08:45
Wir freuen Uns immer wieder die neusten Nachrichten von der Front zu bekommen!

Monty
15.02.15, 10:48
Ehrlich gesagt, ist es uns ein Rätsel, wieso die Masse der Angriffseinheiten immer noch Divisionen sind ? Um diese Zeit sollten mindestens 30 Riflecorps vorhanden sein ? Stattdessen sehen wir in vorderster Front Mech Corps und Tankcorps ? Die russische Taktik muss eine ganz andere sein. Mit Riflecorps den Widerstand zerschlagen und dann die Mechcorps bzw. Tankcorps loslassen. Transportflugzeuge sollen dann die Spritvorräte dieser beweglichen Einheiten nach dem Vormarsch auffüllen. Ihr habt über 8.000.000 Mann an Reserven, damit könnt Ihr locker die Deutschen zermalmen.

teufelchen
15.02.15, 11:42
Wir schließen uns der Einschätzung des werten Thomasius an und sind beeindruckt ob des unerschütterlichen Strebens der Roten Armee, Mütterchen Russland zu befreien.

Thomasius
15.02.15, 12:56
Die Anmerkung von Monty ist richtig, ändert aber nichts daran, dass dieses Spiel praktisch entschieden ist. Wir gehen davon aus, dass im Sommer 43 die Wehrmacht zerpflückt wird und dann das Vormarschtempo der Roten Armee nicht primär vom Widerstand der Wehrmacht, sondern vom mitkommen des Nachschubs abhängt.

Wie ist die Lage bei den LKW? Bei der Menge an Tankkorps und Mechkorps könnten wir uns vorstellen, dass ihr daran Mangel habt.

Taktikfuchs
15.02.15, 17:28
Die Härte eurer Schläge und eure Gesamtstärke ist beeindruckend

Esslingen
15.02.15, 19:14
Ehrlich gesagt, ist es uns ein Rätsel, wieso die Masse der Angriffseinheiten immer noch Divisionen sind ? Um diese Zeit sollten mindestens 30 Riflecorps vorhanden sein ? Stattdessen sehen wir in vorderster Front Mech Corps und Tankcorps ? Die russische Taktik muss eine ganz andere sein. Mit Riflecorps den Widerstand zerschlagen und dann die Mechcorps bzw. Tankcorps loslassen. Transportflugzeuge sollen dann die Spritvorräte dieser beweglichen Einheiten nach dem Vormarsch auffüllen. Ihr habt über 8.000.000 Mann an Reserven, damit könnt Ihr locker die Deutschen zermalmen.

Ehrenwerter Monty,
für mein erstes Spiel gegen einen menschlichen Gegner habe ich mich für eine Alternative zu der von Euch vorgeschlagenen Strategie entschieden.

Meine Gründe:
Ab Runde/Turn 82 kostet die Bildung eines Rifle Corps nur noch 10 AP – vorher 20 AP. Das macht einen Unterschied bei den von Euch vorgeschlagenen 30 Rifle Corps von 300 APs. Diese eingesparten 300 APs habe ich in die Bildung von zusätzlichen nur der STAVKA unterstellten und daher für mich überall einsetzbaren Tank Armies investiert.

Jetzt am Ende der 81. Runde ist mein Bestand an Corps wie folgt:
7 Mech Corps (davon 3 Garde)
19 Tank Corps (davon 16 Garde)
20 Cav Corps (davon 15 Garde)
7 Inf Corps (davon 2 Garde)
Ein Inf Corps davon steht in Sevastopol

Durch die hohe Flexibilität, die mir meine sieben freien Tank Armies geben, konnte ich an jeder Stelle der Front sehr schnell ein Gegengewicht zu den deutschen Panzerdivisionen bilden oder Angriffe unterstützen. Natürlich werde ich jetzt anfangen die Rifle Corps zu bilden und bin recht zuversichtlich, dass ich bis Ende März mehr als 30 Stück haben werde. Im Sommer werden diese Corps dann sicher den notwendigen Druck aufbauen können.
Meine Transportflugzeuge werden gegenwärtig vollständig zur Versorgung von Sevastopol benötigt. Ich möchte Sevastopol nicht einfach aufgeben. Dies mag evtl. irrational sein aber ich spiele dieses Spiel einfach nicht so nüchtern wie ein Schachspiel und ich hätte nicht diesen Spielspaß, wenn ich Sevastopol einfach abschreiben würde um meine Transportflieger dann für Spritflüge verwenden würde.

Vernichter
15.02.15, 19:28
Wie lange braucht im Durchschnitt für einen Zug? Müsst ihr jede einzelne Einheit per Hand verschieben?

Taktikfuchs
15.02.15, 20:06
Ich möchte Sevastopol nicht einfach aufgeben. Dies mag evtl. irrational sein aber ich spiele dieses Spiel einfach nicht so nüchtern wie ein Schachspiel und ich hätte nicht diesen Spielspaß, wenn ich Sevastopol einfach abschreiben würde um meine Transportflieger dann für Spritflüge verwenden würde.

Das kann ich sehr gut nachvollziehen und ich agiere auch nach dieser Richtlinie.
Zuweilen ist der Preis für diese Vorgehensweise enorm, aber der Spielspaß ebenso.

Esslingen
15.02.15, 21:51
Wie lange braucht im Durchschnitt für einen Zug? Müsst ihr jede einzelne Einheit per Hand verschieben?

Zwei Fragen – viele Antworten

Ich gehe bei jedem Zug, der von dem ehrenwerten Widukind ankommt mittlerweile nach einer festen Routine vor:
Zuerst lese ich den „Event Log“
Dann gehe ich von Norden nach Süden jeden einzelnen Flughafen/Flugfeld durch und schaue dort nach, ob dort genügend Support vorhanden ist. Die Anzahl der Flugzeuge schwankt teilweise recht beträchtlich und damit auch der benötigte Support. Ist zu wenig Support vorhanden werden z.B. weniger Flugzeuge repariert und sind somit nicht einsatzfähig.
Dann schau ich mir im Commander’s Report die Fliegerstaffeln an und sortiere sie nach der Moral. Staffeln, deren Moral unter deren Erfahrung liegt, werden in die Reserve verlegt damit die Moral wieder steigt (Ideal 10 Punkte höher und mehr als die Erfahrung). Dann werden noch die Staffeln, deren Moral unter 45 liegt genau geprüft, ob sie auch in die Reserve gelegt werden sollen.
Dann beginnt der eigentlich Feldzug: Im Normalfall wandere ich von Norden nach Süden durch die Front-Komandos und arbeite da meine Angriffe und Verlegungen ab. Sind besondere strategische Entscheidungen und Schlachten zu schlagen, werde diese natürlich vorgezogen.
Dann wird die noch freie Kapazität der Bahn genutzt um Reserve Einheiten zu möglichen Einsatzorten zu verlegen.
Zum Schluss wird noch einmal genau überprüft ob die Einheiten im Reserve Status oder im Refit Status sich befinden. Dazu benutze ich den Button „Units Mode on/off“, der die betreffenden Einheiten dann farblich umrandet.

Dieses ganze Prozedere zieht sich bei mir so über drei bis vier Abende hinweg, je nachdem wieviel Zeit mir meine Familie dafür lässt. Die Spieldauer liegt dann bei mir so zwischen 6 bis 10 Stunden. Manchmal schau ich mir aber auch nur sehr genau die Situation an, studiere über die Möglichkeiten nach. Es kommt sogar vor, dass ich mir bestimmte Stellungen abfotografiere um sie so in Ruhe in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit zu studieren. Wie gesagt ich genieße jeden Zug in aller Ruhe und völlig entspannt im Freizeit Modus.
Wenn es bei mir schneller gehen muss, weil ich z.B. kurz vor dem Urlaub Widukind noch den Zug zurück schicken möchte, habe ich den Zug auch schon in 5-6 Stunden an einem Abend gemacht.

Zu Eurer zweiten Frage:
Die Spielsteine, die Ihr auf dem Spielfeld seht, sind nicht immer nur „eine“ Einheit. Besonders die HQs beinhalten oft eine beträchtliche Anzahl an Unterstützungseinheiten.
Wenn Ihr aber mit Einheit die zu sehenden Spielsteine meint, dann „ja“ ich überprüfe fast jede Kampfeinheit und klicke sie dafür auch an aber „nein“ nicht jede dieser Einheiten muss ja in jedem Zug bewegt werden. Es ist sogar oft nicht sinnvoll dies zu tun, da sich bei sich ausruhenden Einheiten, besonders wenn sie z.B. auf versorgten Bahngleisen stehen, über zwei Runden hinweg Nachschub ansammelt, der dann zu einer größeren Bewegungsreichweite führt.
Es gibt also keinerlei Modus, bei dem sich Spielsteine von alleine über die Karte bewegen. Dies führt z.B. dazu, dass wenn Nachschub hinten im Ural erscheint, diese über mehrere Züge/Runden hinweg manuell zum Einsatzort hin verlegt werden muss. Die „Space“ Taste hilft dann nur bei der eigentlichen Bewegung und setzt die Einheit dann sofort am gewünschten Endpunkt der Bewegung ab. Dies wird dann auf Grund der eingeschränkten Reichweite aber noch nicht unbedingt der Endpunkt der Reise sein.

Monty
16.02.15, 10:50
7 Mech Corps (davon 3 Garde)
19 Tank Corps (davon 16 Garde)
20 Cav Corps (davon 15 Garde)
Hoffentlich habt Ihr genug LKW, um diese Truppen auch zu versorgen, da das Anwachsen der Panzer in diesen Streitkräften, Unmengen an Versorgungsgütern braucht. Aufgrund dieser massiven beweglichen Angriffskräfte werdet Ihr bald zu großen Umfassungsoperationen bereit sein. Wir sind da sehr gespannt. :)

Esslingen
16.02.15, 17:07
Hoffentlich habt Ihr genug LKW, um diese Truppen auch zu versorgen, da das Anwachsen der Panzer in diesen Streitkräften, Unmengen an Versorgungsgütern braucht. Aufgrund dieser massiven beweglichen Angriffskräfte werdet Ihr bald zu großen Umfassungsoperationen bereit sein. Wir sind da sehr gespannt. :)

In der Tat ein Punkt, den wir auch überlegt haben.
Darum haben wir auch "nur" sieben Mech Corps gebildet und bei den Rifle Corps werden wir so gut wie keine Pz Regimenter sondern eher zweimal Pios und einmal AT einsetzen.

elbe1
16.02.15, 18:00
am besten mal alles durchforsten ob der Flugplatz oder oder SU noch sinnvoll ist und auflösen das bringt noch ein paar Lkws
ob die Antitank Einheiten überhaupt sinnvoll sind bei eurer Version (exe) glaube ich nicht

Thomasius
16.02.15, 18:05
In der Tat ein Punkt, den wir auch überlegt haben.
Darum haben wir auch "nur" sieben Mech Corps gebildet und bei den Rifle Corps werden wir so gut wie keine Pz Regimenter sondern eher zweimal Pios und einmal AT einsetzen.

AT in Riflecorps halten wir für überflüssig. Riflecorps haben auch so Panzerabwehrgeschütze im zweistelligen Bereich. Nehmt lieber 3 Pios oder lasst einen Slot frei und nutzt den später für Sturmgeschütze/Jagdpanzer.

Esslingen
17.02.15, 18:07
Mmmhhhhh, meine ersten Rifle Corps stehen nicht selten in direktem Kontakt zu den gegnerischen Panzer Divisionen, da dachte ich ein paar Mehr PAK können nicht schaden.
Aber hier ist sicher nicht das letzte Wort gesprochen.
Das die Pios erste Wahl sind ist klar und für den dritten Slot bin ich mir einfach nicht sicher. Werde einfach ein wenig herum experimentieren und sonst kommen halt dreimal Pios rein.

Monty
17.02.15, 19:01
Kradtruppen, wären ne Alternative. Die bekommen 1944 Tanks und ne Menge Infanterie.

Esslingen
17.02.15, 22:43
Kradtruppen, wären ne Alternative. Die bekommen 1944 Tanks und ne Menge Infanterie.


mmmhhh, waren das nicht genau die Einheiten, die ich 41/42 vordringlich auflösen sollte um LKWs einzusparen????

Longstreet
17.02.15, 22:49
Ja, so ist das mit den Investments heute :D

Sugar
18.02.15, 02:49
Das war gemein.
Gibt grünen Keks.

Monty
18.02.15, 18:45
mmmhhh, waren das nicht genau die Einheiten, die ich 41/42 vordringlich auflösen sollte um LKWs einzusparen????
1941/1942 sind die auch unbrauchbar. Aber 1944 sind das hervorragende Supporttruppen.

Thomasius
18.02.15, 20:34
mmmhhh, waren das nicht genau die Einheiten, die ich 41/42 vordringlich auflösen sollte um LKWs einzusparen????

1944 wisst ihr nicht mehr wohin mit euren Adminpunkten. Neuaufstellungen stellen daher kein Adminpunkteproblem mehr dar.
Wir versuchen auch nicht auszurechnen, wann ihr bei dem Tempo der letzten Monate im Jahre 1944 seid. Grob über den Daumen gepeilt dürfen sich eure Urenkel mit dem "Problem" beschäftigen.:heul:

Esslingen
19.02.15, 11:11
Wir versuchen auch nicht auszurechnen, wann ihr bei dem Tempo der letzten Monate im Jahre 1944 seid. Grob über den Daumen gepeilt dürfen sich eure Urenkel mit dem "Problem" beschäftigen.:heul:

...immer diese Pessimisten :D

Nur net hudle ...wie der Schwabe sagt :D :)

TheBlackSwan
07.12.17, 21:15
Wie ist das Spiel hier eigentlich ausgegangen?

Unsere Prognose: Berlin vor Juli 1944 :)

Sind gerade am Lesen alter AARs...

Widukind
07.12.17, 21:48
Wie ist das Spiel hier eigentlich ausgegangen?

Unsere Prognose: Berlin vor Juli 1944 :)

Sind gerade am Lesen alter AARs...

Das Spiel läuft noch. Wir sind gerade in der 117. Woche (09.09.43).
Mein werter Gegner hat mich bis an die Reichsgrenzen bi Memel zurückgeworfen.
Im Süden stehe ich zwischen Rowno und Zhitomir bzw. am Dnestr.

Esslingen
07.12.17, 22:04
Der ehrenwerte und von mir sehr geschätzte Gegner ist mir wie so oft zuvor gekommen!
Das Spiel tobt noch mit aller Härte. Wir machen so ganz gemütlich ein bis zwei Züge im Monat.
Mein Traum ist es ja immer noch irgendwann diesen AAR wieder aufleben zu lassen und weiter zu berichten.
Ich hebe ganz viele Kartenausschnitte und alte Speicherstände auf um das dann auch hinzu bekommen.

Aktuell ist gerade vor zwei Wochen Leningrad gänzlich befreit worden und wie Widukind schon gesagt hat nähere ich mich im Norden den Reichsgrenzen.
Im Süden jedoch sind gerade erst die Aussenbezirke von Odessa erreicht worden. Unser Gegner versteht es sehr geschickt sich sehr erfolgreich hinter Flüssen zu verbarrikadieren so dass jeder Vorstoss nach Westen sehr mühseelig und teuer erkauft werden muss.

TheBlackSwan
07.12.17, 22:18
Werter Widukind, werter Esslingen,
es freut uns sehr, dass das Spiel weitergeht, und falls irgendwann einmal die Entscheidung fallen sollte, diesen AAR fortzusetzen, könnte ihr euch eines Lesers auf jeden Fall sicher sein. Die bis hierhin erfolgte Berichterstattung ist große Klasse!
Habt ihr jeweils auf die aktuelle Version geupdatet oder spielt ihr noch mit der Ursprünglichen?
Wahrscheinlich haltet ihr mit eurem Spiel den Rekord für die längste WitE-Partie nach Spieldauer, es sind ja nun schon über 5 Jahre!

Esslingen
07.12.17, 23:23
...es wird sicher auch noch eine Weile dauern, da wir völlig entspannt, wenn in der Familie Ruhe eingekehrt ist, ab und zu an unseren Zügen basteln.

Aktuell warte ich auf den 117. Zug des Deutschen ...der 116. hatte vom Datum her den 02.09.43

Wir spielen schon eine Weile mit der Version 1.08.04
Mit der kommen wir eigentlich ganz gut klar.
Sollten die neueren Versionen Bug-frei sein und signifikant besser sein, lasst es uns wissen...

TheBlackSwan
07.12.17, 23:30
Wenn ihr mit der Version gt klar kommt und euch daran gewöhnt habt, würden wir dabei bleiben. Wir haben mal ein bisschen das Changelog durchstöbert und da hat sich schon etwas verändert.
Wir finden es bemerkenswert, dass das Spiel bei den ganzen Spielversionswechseln noch stabil läuft, Hut ab an die Entwickler!
Als 1.08.04 aktuell war, waren wir bei WitE noch gar nicht wirklich dabei :)
Unsere aktuelle Lieblingsversion von Spielmechaniken/Balance ist 1.10.00, und falls überhaupt, werden wir nur unter dieser Version noch einmal eine GC 1941 beginnen (unabhängig von der Seite)

Thomasius
08.12.17, 12:40
Es freut uns das dieses Marathonspiel noch läuft und wir hätten gerne als AAR-Leser daran teilgenommen.
Wir wünschen weiterhin viel Spaß und Durchhaltevermögen für die nächsten Jahre.

Widukind
08.12.17, 12:59
Es freut uns das dieses Marathonspiel noch läuft und wir hätten gerne als AAR-Leser daran teilgenommen.
Wir wünschen weiterhin viel Spaß und Durchhaltevermögen für die nächsten Jahre.

Werter Thomasius, wenn es zwischen den Jahren bei uns zeitlich passt, wird der AAR von deutscher Seite fortgesetzt.

Thomasius
08.12.17, 13:12
Werter Thomasius, wenn es zwischen den Jahren bei uns zeitlich passt, wird der AAR von deutscher Seite fortgesetzt.

Fühlt euch bitte nicht unter Druck gesetzt. Alleine eine Zusammenfassung der Spielzüge der letzten 2 Jahre wäre eine Mamutaufgabe.