Frisiercreme
09.08.12, 21:16
Werte Regenten,
nach langem stillen Mitlesen habe ich mich entschlossen, mich auch einmal an einem AAR zu versuchen.
Gespielt werden soll Combat Mission Shock Force, hiervon das NATO Modul, genauer die Deutsche Kampagne, ganz genau werde ich erst bei der 5. Mission mit der Schilderung einsteigen. Alles Weitere wird sich dann finden.
Ich werde mit dem geringst möglichen Schwierigkeitsgrad spielen, also „Grundausbildung“ und rundenbasiert, es ist dann noch immer schwer genug. Rundenbasiert deshalb, weil meine Truppen so gut wie nichts ohne meinen ausdrücklichen Befehl machen; und wenn ich mich schon um jeden Wolf kümmern muss, dann brauche ich dazu eben Zeit.
„Grundausbildung“ bedeutet, dass es bei meinen Truppen weniger Friktionen gibt, die Kommunikation wird effizienter und meine Truppen reagieren schneller, insbesondere Luftunterstützung (wichtig!) und Artillerie (sehr wichtig!). Nach meiner Einschätzung ist das Spiel auch unter diesen Voraussetzungen ziemlich knifflig, eben weil meine Truppen ohne ausdrücklichen Befehl fast nichts von selbst tun, jedenfalls gehen sie keinen Meter um sich selbst Deckung zu suchen.
Ausgangslage:
Es ist der Juni 2008, die NATO befindet sich im Krieg mit Syrien (mehr möchte ich dazu nicht ausführen, das soll ausdrücklich kein tagesaktueller Beitrag werden) und hat die letzte Zeit dazu genutzt, Kräfte in der südlichen Türkei zu massieren.
Gleichzeitig findet auch die Fußball EM in Österreich und der Schweiz statt. Am Abend for dem Angriff kam es zum entscheidenden Spiel zwischen Deutschland und Österreich um den deutschen Einzug in die Endrunde; nachdem beide Trainer des Feldes verwiesen wurden, konnte Michael Ballack in der 49. Minute mit einem fulminaten Freistoß den deutschen Sieg sicherstellen.
http://i1136.photobucket.com/albums/n490/frisiercreme/ballack1.jpg
Dies steigerte die Moral der deutschen Truppen erheblich (laut Szenariobeschreibung jedenfalls) und zur Feier des Tages wurden die ersten Angriffsziele Frings, Podolski und Klinsmann getauft. Klinsmann war zu diesen Zeitpunkt schon lange nicht mehr Trainer beim DFB, aber im Stab hatte man es offenbar nicht so mit Fußball.
Für den Angriff befehligen wir folgende Teile der deutschen 10. Panzerdivision:
Die Gruppe KATAPULT:
Hochgebirgsjägerzug der 1./231
2. und 3. Gebirgsjägerkompanien 231
5. schwere Gebirgsjägerkompanie 231
Die Gruppe RAMMBOCK:
2. und 3. Kp PzGrenBtl 112
4. Kp PzBtl 104
2. Kp PzPiBtl 4
Zusätzlich werden uns gelegentlich Teile des Aufklärungsbataillon 8 zur Verfügung gestellt, sowie, je nach Lage, Feuerunterstützung durch 120 mm Mörser oder Panzerhaubitzen 2000 gewährt. Luftunterstützung leisten gegebenenfalls holländische Apaches oder der gute alte Tornado.
Ziel:
Ist natürlich der erfolgreiche Abschluss der Kampagne. Meine selbstgesetzte Nebenbedingung: Eigene Verluste sind um jeden Preis zu minimieren!
Es ist eben doch ein kleiner Unterschied, ob man friderizianische Regimenter oder anonyme Divisionscounter verheizt oder die virtuelle Verantwortung über Einheiten hat, die der gleichen Truppe angehören wie man früher selber.
Ich werde die Truppen dabei so führen, wie es mir sinnvoll erscheint und nicht nach BW-Vorschrift, die für die vorliegenden Fall einschlägigen kenne ich auch gar nicht.
Bisheriger Verlauf:
Wie geschildert steige ich mit der Schilderung der 5. Mission ein. Es ging mir darum, ohne Öffentlichkeit wieder ins Spiel zu finden (und vielleicht auch darum, Mission 4 hinter mich zu bringen.)
Die ersten 3 Missionen führte Gruppe Rammbock durch, also der gepanzerte Teil. Sie gestalteten sich alle ähnlich: Ziel war es jeweils, über freie Fläche vorzurücken und Zielpunkte in bebautem Gelände zu sichern.
Dabei setzte der Feind vorwiegend auf infanteristische Gegenwehr durch Panzerfäuste und Panzerabwehrraketen, das ist nach Lage der Dinge leider auch das Klügste, was er machen kann.
Die bisher angetroffenen fdl. Mechanisierten Kräfte waren 4 veraltete T-55 und 2 Pickups mit aufgeflanschter 23mm Flak und nicht der Rede wert.
Mission 4 war anders gelagert. Sie simulierte einen nächtlichen Handstreich der Gruppe Katapult auf einen Flugplatz gegen einen gut eingegrabenen Gegner. Eine sehr harte Nuss, am Schluss wurden erkannte feindliche Infanterietrupps durch Tornados bombardiert. Schließlich konnte der Flugplatz genommen werden.
Zur Verdeutlichung hier eine Luftaufnahme kurz vor dem Sturm auf das Zwischenziel Schnauzer:
http://i1136.photobucket.com/albums/n490/frisiercreme/flugplatz.jpg
Und hier eine ältere Aufnahme zum Vergleich:
http://i1136.photobucket.com/albums/n490/frisiercreme/platzmaps.jpg
Bilanz bisher:
4 Siege,
Eigene Verluste: 16 Mann ausgefallen und 2 verlorene Marder (Verluste werden nicht ersetzt).
Lektionen/Beobachtungen
Der Feind kämpft zäh, verbissen und bisweilen auch klug. Er setzt seine Artillerie weitaus besser ein als ich es in Erinnerung habe.
Besondere Gefahr stellen natürlich seine ATGM dar, auch wenn die beiden Marder durch Artilleriefeuer verloren gingen. Als sehr lästig erwiesen sich auch die feindlichen AGS 17 und SPG 9.
Eigene Waffensysteme:
Größtes Problem ist es, den Feind überhaupt zu erkennen. Selbst wenn er aus allen Rohren auf uns feuert bleibt er oftmals längere Zeit unerkannt. Hierfür haben wir noch kein verlässliches Rezept gefunden.
Dieses Pronlem gilt insbesondere auch für unsere Aufklärungskräfte, besonders spektakulär für den Fennek. Er hat sich bislang als völlig unnütz erwiesen, zumindest nicht als nützlicher als ein schlichter Wolf.
Unter den ganzen Einäugigen sind die Wiesel die Blinden. Durch ihre Unfähigkeit überhaupt irgendetwas zu sehen müssen sie sich auf Unterdrückungsfeuer aus großer Enterfnung verlegen. Damit haben sie keinen größeren Wert als ein schweres MG.
Alle Marder sind mit Milan ausgerüstet, das ist immerhin etwas.
Trotz aller Beschränkungen durch das Gelände regiert der Leopard 2 A6 das Schlachtfeld wo er auftaucht, leider hatten wir bisher nicht mehr als 4 gleichzeitig zur Verfügung.
Werte Regenten, sollte ich nicht unwissentlich gegen die Forenetikette verstoßen haben und sofern ein Interesse an dem oben skizzierten AAR besteht, würde ich es gerne einmal damit versuchen.
nach langem stillen Mitlesen habe ich mich entschlossen, mich auch einmal an einem AAR zu versuchen.
Gespielt werden soll Combat Mission Shock Force, hiervon das NATO Modul, genauer die Deutsche Kampagne, ganz genau werde ich erst bei der 5. Mission mit der Schilderung einsteigen. Alles Weitere wird sich dann finden.
Ich werde mit dem geringst möglichen Schwierigkeitsgrad spielen, also „Grundausbildung“ und rundenbasiert, es ist dann noch immer schwer genug. Rundenbasiert deshalb, weil meine Truppen so gut wie nichts ohne meinen ausdrücklichen Befehl machen; und wenn ich mich schon um jeden Wolf kümmern muss, dann brauche ich dazu eben Zeit.
„Grundausbildung“ bedeutet, dass es bei meinen Truppen weniger Friktionen gibt, die Kommunikation wird effizienter und meine Truppen reagieren schneller, insbesondere Luftunterstützung (wichtig!) und Artillerie (sehr wichtig!). Nach meiner Einschätzung ist das Spiel auch unter diesen Voraussetzungen ziemlich knifflig, eben weil meine Truppen ohne ausdrücklichen Befehl fast nichts von selbst tun, jedenfalls gehen sie keinen Meter um sich selbst Deckung zu suchen.
Ausgangslage:
Es ist der Juni 2008, die NATO befindet sich im Krieg mit Syrien (mehr möchte ich dazu nicht ausführen, das soll ausdrücklich kein tagesaktueller Beitrag werden) und hat die letzte Zeit dazu genutzt, Kräfte in der südlichen Türkei zu massieren.
Gleichzeitig findet auch die Fußball EM in Österreich und der Schweiz statt. Am Abend for dem Angriff kam es zum entscheidenden Spiel zwischen Deutschland und Österreich um den deutschen Einzug in die Endrunde; nachdem beide Trainer des Feldes verwiesen wurden, konnte Michael Ballack in der 49. Minute mit einem fulminaten Freistoß den deutschen Sieg sicherstellen.
http://i1136.photobucket.com/albums/n490/frisiercreme/ballack1.jpg
Dies steigerte die Moral der deutschen Truppen erheblich (laut Szenariobeschreibung jedenfalls) und zur Feier des Tages wurden die ersten Angriffsziele Frings, Podolski und Klinsmann getauft. Klinsmann war zu diesen Zeitpunkt schon lange nicht mehr Trainer beim DFB, aber im Stab hatte man es offenbar nicht so mit Fußball.
Für den Angriff befehligen wir folgende Teile der deutschen 10. Panzerdivision:
Die Gruppe KATAPULT:
Hochgebirgsjägerzug der 1./231
2. und 3. Gebirgsjägerkompanien 231
5. schwere Gebirgsjägerkompanie 231
Die Gruppe RAMMBOCK:
2. und 3. Kp PzGrenBtl 112
4. Kp PzBtl 104
2. Kp PzPiBtl 4
Zusätzlich werden uns gelegentlich Teile des Aufklärungsbataillon 8 zur Verfügung gestellt, sowie, je nach Lage, Feuerunterstützung durch 120 mm Mörser oder Panzerhaubitzen 2000 gewährt. Luftunterstützung leisten gegebenenfalls holländische Apaches oder der gute alte Tornado.
Ziel:
Ist natürlich der erfolgreiche Abschluss der Kampagne. Meine selbstgesetzte Nebenbedingung: Eigene Verluste sind um jeden Preis zu minimieren!
Es ist eben doch ein kleiner Unterschied, ob man friderizianische Regimenter oder anonyme Divisionscounter verheizt oder die virtuelle Verantwortung über Einheiten hat, die der gleichen Truppe angehören wie man früher selber.
Ich werde die Truppen dabei so führen, wie es mir sinnvoll erscheint und nicht nach BW-Vorschrift, die für die vorliegenden Fall einschlägigen kenne ich auch gar nicht.
Bisheriger Verlauf:
Wie geschildert steige ich mit der Schilderung der 5. Mission ein. Es ging mir darum, ohne Öffentlichkeit wieder ins Spiel zu finden (und vielleicht auch darum, Mission 4 hinter mich zu bringen.)
Die ersten 3 Missionen führte Gruppe Rammbock durch, also der gepanzerte Teil. Sie gestalteten sich alle ähnlich: Ziel war es jeweils, über freie Fläche vorzurücken und Zielpunkte in bebautem Gelände zu sichern.
Dabei setzte der Feind vorwiegend auf infanteristische Gegenwehr durch Panzerfäuste und Panzerabwehrraketen, das ist nach Lage der Dinge leider auch das Klügste, was er machen kann.
Die bisher angetroffenen fdl. Mechanisierten Kräfte waren 4 veraltete T-55 und 2 Pickups mit aufgeflanschter 23mm Flak und nicht der Rede wert.
Mission 4 war anders gelagert. Sie simulierte einen nächtlichen Handstreich der Gruppe Katapult auf einen Flugplatz gegen einen gut eingegrabenen Gegner. Eine sehr harte Nuss, am Schluss wurden erkannte feindliche Infanterietrupps durch Tornados bombardiert. Schließlich konnte der Flugplatz genommen werden.
Zur Verdeutlichung hier eine Luftaufnahme kurz vor dem Sturm auf das Zwischenziel Schnauzer:
http://i1136.photobucket.com/albums/n490/frisiercreme/flugplatz.jpg
Und hier eine ältere Aufnahme zum Vergleich:
http://i1136.photobucket.com/albums/n490/frisiercreme/platzmaps.jpg
Bilanz bisher:
4 Siege,
Eigene Verluste: 16 Mann ausgefallen und 2 verlorene Marder (Verluste werden nicht ersetzt).
Lektionen/Beobachtungen
Der Feind kämpft zäh, verbissen und bisweilen auch klug. Er setzt seine Artillerie weitaus besser ein als ich es in Erinnerung habe.
Besondere Gefahr stellen natürlich seine ATGM dar, auch wenn die beiden Marder durch Artilleriefeuer verloren gingen. Als sehr lästig erwiesen sich auch die feindlichen AGS 17 und SPG 9.
Eigene Waffensysteme:
Größtes Problem ist es, den Feind überhaupt zu erkennen. Selbst wenn er aus allen Rohren auf uns feuert bleibt er oftmals längere Zeit unerkannt. Hierfür haben wir noch kein verlässliches Rezept gefunden.
Dieses Pronlem gilt insbesondere auch für unsere Aufklärungskräfte, besonders spektakulär für den Fennek. Er hat sich bislang als völlig unnütz erwiesen, zumindest nicht als nützlicher als ein schlichter Wolf.
Unter den ganzen Einäugigen sind die Wiesel die Blinden. Durch ihre Unfähigkeit überhaupt irgendetwas zu sehen müssen sie sich auf Unterdrückungsfeuer aus großer Enterfnung verlegen. Damit haben sie keinen größeren Wert als ein schweres MG.
Alle Marder sind mit Milan ausgerüstet, das ist immerhin etwas.
Trotz aller Beschränkungen durch das Gelände regiert der Leopard 2 A6 das Schlachtfeld wo er auftaucht, leider hatten wir bisher nicht mehr als 4 gleichzeitig zur Verfügung.
Werte Regenten, sollte ich nicht unwissentlich gegen die Forenetikette verstoßen haben und sofern ein Interesse an dem oben skizzierten AAR besteht, würde ich es gerne einmal damit versuchen.