Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aufstand der Kängurus - Supreme Ruler 2020 AAR
Merlin4711
25.08.12, 19:43
Werte Leser,
über den Sturm über Europa (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=23704&page=83) bin ich hier in dem Forum gelandet und habe mich so gut unterhalten gefühlt wie schon lange nicht mehr im Interwebz ;)
Durchaus motiviert, aber unfähig HOI 2 zu spielen, wollte ich nun ebenfalls einen AAR erzeugen. Irgendwann bin ich darauf gekommen, dass das einzige Spiel, das ich halbwegs beherrsche, Supreme Ruler 2020 ist, wo ich des Öfteren als Deutscher diversen Invasionsmächten getrotzt, als Amerikaner ein vereintes Russ-China bekämpft, als Südafrikaner ein Afrikanisches Großreich erschaffen und als Brasilianer Südamerika von Schurkenstaaten (also allen Andern) befreit habe.
Dann hab ich gewürfelt. Jeder Kontinent eine Zahl, und so bin ich nach Ozeanien gekommen. Dort fiel der Zufall auf Neuseeland, und der Aufstand der Schäfer war geboren. Nach einem Jahr Spiel, hoher diplomatischer Schwierigkeit und einer Kriegserklärung an eine Bananenrepublik war das Spiel aber auch schon vorüber, da ich kurzerhand von China und Russland invasiert worden bin.
Darum ist es so gekommen, wie es jetzt gleich kommen wird. Was dort nach einem Jahr Spielzeit geschehen ist, vermag ich nicht zu sagen, da ich gerade mal vier Monate in zwölf Stunden Spiel hinter mich hab bringen können. Auf höchster Geschwindigkeit. Wer das Spiel kennt, weiß, was das bedeuten muss.
Den Namen hab ich dann ein wenig umgeändert... Oh, und entschuldigt die teilweise kleinen Bilder. Photobucket schrumpft die von sich aus zusammen.
Aufstand der Kängurus
Es war einmal, in ferner Zukunft, in einem parallelen Universum, in welchem der 21.12.2012 außer dem (selbst herbeigeführten) Genozid fanatischer Sektenmitglieder nichts Aufregendes gebracht hat.
Viele Jahre gab es so etwas wie Stabilität auf der Welt, abgesehen von dem üblichen Säbelrasseln der großen Machtblöcke.
China hat es bis auf den Mond geschafft, die USA versucht dort Helium-3 abzubauen, die ESA wurde nach der Euro-Kriese auf ein rein bodengebundenes Unternehmen zurechtgestuzt. Russland bereitet eine Expedition zum Mars vor, die Inder haben unerklärliches Interesse an der Venus entwickelt, Brasilien ein eigenes Raumfahrtprogramm gestartet. Was Japan in der Hinsicht vor hat, ist derart ungewiss, dass man es nicht einmal im eigenen Land so richtig weiß, da dort alle damit beschäftigt zu sein scheinen, interaktive 3d-Hentai-Unterhaltungsmittel zu erschaffen und konsumieren.
Bis auf das IPad X, Windows Supreme und interaktiven Aduld-Content hat das Jahrzehnt nichts Aufregendes hervorbringen können. Thailand ist jüngst Fußballweltmeister geworden, Taiwan hat die erste Video-Game-Olympiade dominiert (nur bei WW2-basierten Strategiespielen hat ein Team aus Deutschland alle anderen Teilnehmer deklassiert). Die nächste Olympiade soll in Jamaika stattfinden und den Eurovision Songcontest haben drei Lesben aus Russland mit ihrem Lied "Deeper, Harder, Faster" gewonnen (es geht darin um Extremsportarten... ehrlich).
Und so dümpelte das Jahrzehnt vor sich hin. Bis jemand feststellen musste: Die Erdöllagerstätten sind leer. Naja, nicht vollkommen, aber jetzt wirds wirklich eng.
Das mit der Energiewende hat nicht so recht geklappt, Elektroautos werden weiterhin nur von Greenpeace-Aktivisten und Rentnern gefahren; im Gegensatz dazu gibt es jetzt das schnellste Auto der Welt von Koenigsegg, den Falcon AXX, mit 24 Zylindern, 2900PS, zehn Litern Hubraum und einer Höchstgeschwindigkeit jenseits der 500km/h, der 100 Liter Super Plus in fünf Minuten vernichten kann.
Und so kam, was kommen musste: eine neue Debatte über Erdöl, erneuerbare Energien und Diäten-Erhöhung politischer Abgeordneter. Glücklicherweise hatte man nun auch neue Lagerstätten entdeckt. Die Nordsee zeigte sich unerwartet ergibig. Allerdings dachten die Briten und die Norweger gar nicht daran, den anderen, europäischen Nationen Erleichterungen gleich welcher Form beim Ölhandel zuzugestehen.
Das führte dazu, dass sich Deutschland und die Fanzosen aufführen wie die Axt im Walde, besonders auf den immer seltener werdenden Sitzungen im EU-Parlament. Deren Offene-Hose-Politik führte zu einer... nennen wir es Spaltung im Gefüge europäischer Interessen. Auf der einen Seite Schland und Frankreich, auf der anderen die Briten und die Norweger.
Während das restliche Europa besorgt auf die streitenden Parteien blickte, stelte auch China fest, dass es jetzt um die Wurst gehen würde. Wie überall auf der Welt wurden Pläne und Bündnisse geschmiedet, um mit der Verknappung des Ölangebotes zurecht zu kommen.
Und das ist, wo unsere Geschichte einsetzt, und zwar im beschaulichen Australien, das sich einiger eigener Lagerstätten des wertvollen Öls erfreuen kann und sich fragt, was passiert, wenn die anderen das ebenfalls mitbekommen.
So, ich mach einen neuen Post für den ersten richtigen Beitrag um für mich die Übersichtlichkeit auf hohem Niveau zu halten... oder so.
Merlin4711
25.08.12, 22:18
Es berichtet der Oberamtsrat Dings, Protokollführer in der australischen Regierung und Geheimnisträger oberster Stufe.
01.01.2020
Wir hier im Parlament freuen uns, dass alle Mitglieder der momentanen Regierung das kollektive Besäufnis während der Silvesterfeier an der Habour Bridge in Sydney ohne bleibende Schäden überstanden haben. Die Stabschefs wirken etwas desorientiert (die Marine sitzt seit einer Stunde auf dem Pott, die Luftwaffe wirkt direkt stoned und die Armee hab ich heut noch gar nicht gesehen), die Minister sehen aus, als würden sie gerade zu erster Hand erfahren, was die dritte Potenz eines Katers ist und der militärische Nachrichtendienst kann sich nicht an das Passwort seines Rechners erinnern.
Na, mit etwas Abstand betrachtet ist das durchaus ein normaler Arbeitstag.
Wie ich erfahre, sind einige aus dem militärischen Planungsstab mit einem Transporter über die Datumsgrenze geflogen, um auf den Osterinseln nochmal nachzufeiern. Elende Spiegeltrinker, Elende.
Anbei eine stilisierte Darstellung der politischen Verhältnisse der Erde... na gut, das ist die Beta-Version, sagten die Leute aus der IT. Im Moment sehen wir so nur, ob uns jemand den Krieg erklärt hat oder einem Bündnis beigetreten ist. Gelbe Sterne sind neutral, Rote stehen auf Kriegsfuß zu uns und Blaue sind Verbündete. Der Grüne da unten, da wohen wir.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20200101_berblick.jpg
Der Knabe unten links ist unser Finanzminister. Der sieht immer so aus.
Wie es scheint, heben sich Einnahmen und Ausgaben noch immer in etwa auf, allerdings gibt es ein leichtes Plus am Monatsende, was recht gut ist.
Das Brutto-Inlands-Produkt liegt etwas über 31000$ pro Kopf, die Verschuldung... nein, darüber möchte ich nicht reden.
Wenn es etwas spannendes dort zu beschauen gibt, werde ich eine Detailansicht zur Verfügung stellen.
Aber genug gearbeitet für heute. Es ist schon 1400... wo kommen wir denn da hin, wenn wir gleich im neuen Jahr schon wieder Überstunden anhäufen...
03.01.2020
Die Ministerien laufen wieder, der militärische Stab ist nüchtern (welch seltenes Bild), die Geheimdienste betreiben Spionageabwehr... Alles wie gehabt.
Der Außenminister bat mich, ihm eine Liste mit Bündnispartnern zur Verfügung zu stellen. Eigentlich sollte er darüber eher Bescheid wissen als meine Wenigkeit, aber bitte...
Die alten Bündnisse mit dem Commonwealth, also Großbrittanien, Neuseeland und Kanada sind hier zu erwähnen, zudem haben jüngste Schleimattacken dazu geführt, dass wir ein formelles Bündnis mit Indien und - man staune - Russland geschlossen haben. Die Abteilung Strategie ist der Meinung, dass das potentielle Agressoren (also... China) davon abhalten wird, uns anzugreifen.
Dazu trägt zudem noch bei, dass wir mit Japan und Taiwan und Südkorea ebenfalls militärischen Beistand ausgehandelt haben.
Und - last but not least - die Vereinigten Staaten von Amerika. Allerdings ist fraglich, wie die auf einen Konflikt, ausgetragen durch Bündnispartner, reagieren werden, seit man dort einen erzpazifistischen Präsidenten ins Weiße Haus gewählt hat.
In Europa bemeckert man sich noch immer. Frankreich will Öl zum Vorzugspreis, Deutschland eine geradezu sozialistische Gemeinschaftsnutzung der Öreserven, unsere Freunde von den britischen Inseln wollen ihr Monopol nicht gefährden und schmettern nach wie vor jeglichen Vorstoß ab, und Norwegen... naja, man sitzt dort und schaut gebannt nach Süden. Sollte einer der "Alten Großen" aus Mitteleuropa einen Rappel bekommen, hat man dort noch immer nichts, was man großangelegten, militärischen Aktionen entgegensetzen könnte. Man wartet ab...
Na, sonst nichts Neues auf der Welt.
04.01.2020
Jemand hat ein Papier, das ich vergessen habe über die Wirren der Neujahresfete hin zu verstecken, aufgetrieben, das eine Bewertung unseres militärischen Potentials vorsieht. Großer Gott... Arbeit.
Na, zum Glück ist jetzt alles digitalisiert. Lang lebe das Papierlose Büro. Nichts desto trotz werden alle digitalen Akten ausgedruckt, kopiert, und irgendwo eingelagert, falls die Storage-Server, die Backup-Systeme UND die optischen Sicherungskopien verloren gehen sollten.
05.01.2020
In Rekordzeit hat die Abteilung Strategie eine Liste mit den aktiven Reserve-Truppen aus dem Boden gestampft. Ich bin beeindruckt. Die Schlipsträger auf Entscheidungsebene scheinen zufrieden, allerdings wird heute Abend noch das Komitee zur Aufrechterhaltung der Wehrfähigkeit zusammenfinden. Also, irgendwelche Abgeordneten aus allen Abteilungen, die sich einbilden, ein Wort mitreden zu müssen.
Ich hab derweil die persönlichen Notizen des Stabschefs digitalisiert (jeweils mit Menge der Divisionen, Flug-Staffeln und Einzelschiffen):
Landstreitkräfte
Infantarie (Modernisierung erforderlich):
4x Bushmaster (Eigenentwicklung mit geringem Spritverbrauch)
2x LAV Kodiak III (Kanada oder Schweiz? Egal, praktisch)
7x M113 A3 APC (Altes Ami-Gerümpel... sollte verkauft werden)
2x M113 A1 APC (noch älter...weg!)
2x Kampfpioniere (Pioniere in abgerüsteten Kodiak-IFVs... wer hat die denn aufgestellt?
Aufklärung (Modernisierung erforderlich):
1x M113 RC w/ Scorpion Turret (seltsame Dinger, haben sich aber bewährt)
1x 2/14 LtHorse (Leutnant Pferd? Das schieben wir nach Neuseeland ab)
Panzer (wir brauchen mehr davon):
1x Leopard 1A4 (fährt immer noch, nur das Service-Lämpchen geht nicht aus; Nachfolger organisieren!)
1x M1A2 Abrams (schluckt so viel wie die restliche Armee. Im Standgas, sonst angenehm feuerstark)
Panzerabwehr (gemäß Doktrin als eigenständige Brigade... dennoch veraltet):
6x Javelin PA Brigaden (Raketenwerfer für den Fußsoldaten, sehr anfällig)
1x 106mm M40 PAK (hat jemand in einem vergessenen Depot gefunden; steht dort seit '45)
Artillerie (warum haben wir so viel davon?):
5x M101 105mm (bewährt, aber wenig durchschlagend)
4x M119 LWH (Per Fallschirm abwerfbar? Schick!)
4x M777E1 155mm Artillerie (Mehr Bums, aber auch nicht selbstfahrend)
4x M106 A4 MTVL Dragon Fire Mörser Wurf Gerät (ein Schützenpanzer mit Mörser?)
Luftabwehr (nur so wenig? und alle an der Ostküste? Großer Gott):
1x Rapier FlaRak (eine Brigade, wie wie eine Gulaschkanone gezogen wird...)
1x RBS-70 Bofors (eine Brigade mit tragbaren Waffen.... herjeh)
Luftstreitkräfte
Hubschrauber (Variantenreich, aber bescheiden):
2x UH-60A Blackhawk (Blackhawk down! Aber sonst gutes Ding.)
1x SH-60B Seahawk ASW (nur eine Staffel mit ASW-Bewaffnung)
1x PAH-2 Tiger (die französische Version MIT schwenkbarer Maschinenkanone)
1x NH-90 NFH (wer das Ding gekauft hat, gehört exekutiert)
Bomber und Angriffsflugzeuge (Ein paar mehr wären nicht schlecht):
1x F-111G Aardvark (Tieffliegedes Erdkampfflugzeug... alt, aber stark. Mehr davon!)
Mehrzweckflieger (nur so wenig?):
4x F/A-18C Hornet Mehrzweckfliger (Luftüberlegenheitsvariante, irgendwie wenig für so ein großes Land)
Aufklärungsflieger (AWACS-Einheiten sind gemeint):
1x Boeing 737 Wedgetail AWE&C (Abkürzung unbekannt, ist aber ein passabler Aufklärer)
3x P-3C Orion III ASW Seeaufklärer (immer noch im Dienst, aber langsam technisch zu veraltet)
2x OH-58A Kiowa Warrior (auch in der US-Ramschkiste gefunden, gute Spähwerte)
Transporter (wirkt unorganisiert?):
1x UH-1N Huey (ha, steinalt, fliegt aber noch)
1x A310 MRTT (Lufttanker... wusste gar nicht, dass wir sowas haben)
1x CH-47D Chinook (ein Geschenk von Uncle Sam)
1x C-17 A Globemaster III (augenscheinlich unser bestes Transportflugzeug)
1x C-130 H Herkules (auch gut)
1x C-130 J-30 Herkules Stretch (besser)
1x CN-295 (was mag das sein?)
Marine
U-Boote:
6x S71 Collins (englischer Diesel-elektrischer Entwurf für ein Uboot; ganz nett)
Träger (WIR haben Träger? Als nächstes tauch ein Schlachtschiff auf, was?):
1x C-551 Garibaldi (tatsächlich.. sogar recht modern. Mal sehen, was wir damit anfangen können)
Fregatten (Hier scheint ausnahmsweise mal alles in Ordnung zu sein):
4x F-01 Adelaide (scheint aus den USA zu sein, woher auch sonst)
8x F150 Anzac (unser Entwurf, natürlich besser als das Gerümpel aus England)
2x F100 Alvaro de Bazan (Spanisches Tarndesign zur weitreichenden Luftabwehr)
Patrouillenboote (Border Patrol Vehicles... als ob die einen Angriff überstehen):
2x PCPB 203 Fremantle (treues Patrouillenboot aus eigener Fertigung)
14xACPB 83 Armidale (Nachfolger, zum "Schutz" der Fischerei)
Transportschiffe (So viele?):
2x LST 1179 Newport (Amphibisches Landungsschiff, scheint mir)
6x L-126 Balikpapan (noch eins, nur nicht ganz so schick)
1x L-50 Tobruk (ein dickes Landungsschiff aus England)
1x A-629 Durance AOR (sie werden immer größer)
1x HSV-X1 Westpac Catamaran (ein Katamaran? 70km/h sind schnell für ein Boot)
Wie befürchtet kam das Komitee zur Aufrechterhaltung der Wehrfähigkeit am Abend zusammen. Überstunden...
Gegen 2200 ist man zu folgenden Entschlüssen gekommen, dem "2-Jahres-Plan"
- Aufstockung der Flugabwehr-Fähigkeiten der Landstreitkräfte
- Erneuerung der Panzerwaffe
- Motorisierung der Panzerabwehrbrigaden
- Erweiterung der luftgestützten Angriffsoptionen (mehr Bomber, nehm ich an)
- Veräußerung veralteter Einheiten und Produktion moderner Modelle
Alles in Allem eine zu erwartende Planung. Die Umsetzung soll im Laufe der nächsten Tage anlaufen. Was die Leute allerdings beunruhigt hat ist die Tatsache, dass wir selber nur wenig Erfahrung im Bau von Landwaffensystemen haben. Die Bushmaster mögen an australische Erfordernisse hervorragend angepasst sein, aber die Frage nach Flak-Einheiten hat bei den Vertretern der Rüstungsindustrie lediglich für kollektives Stirnrunzeln gesorgt.
Vielleicht geht der Verteidigungsminister wieder in die USA shoppen...
07.01.2020
Heute... also... nein... wir sind alle noch geschockt.
Gestern haben sich die Franzosen vollendet mit den Briten in die Haare bekommen. Irgendso ein kleiner, französischer Präsident (ich glaub, es gibt eine Maximalgröße für die) hat erklärt, dass es unabdingbar für die wirtschaftliche und politische Stabilität in Europa ist, dass kritische Ressourcen in solch schweren Zeiten bevorzugt an die nächsten Partner geliefert werden.
Falls man das "da drüben auf euerer inzestiösen Insel" nicht begreift, würde man geeignete Schritte schreiten.
Naja, binnen Stunden wurde Botschaftspersonal über den Kanal zurückbeordert. Dann tauchte ein französisches Schiff um die Mitternacht vor einer Borhinsel von British Petrol auf und besetzte diese. Die Engländer haben zurückgeschossen... naja, gegen 0500 gab es dann eine ofizielle Kriegserklärung von Frankreich an Großbritannien.
:facepalm:
http://s3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/?action=view¤t=20200701_Krieg-UK-Frankreich.jpg
Den restlichen Tag über hingen hier alle gebannt vor dem PC und haben sich Internetvideos von Truppenaufmärschen in Europa angeguckt. Fast hundert Jahre lang haben die dort in Frieden gelebt, und nun sowas.
Im Moment ist unklar, wie das weitergehen wird. Wir hoffen, dass es nicht über Säberasseln hinausgeht und die EU oder die UN bald wieder für Ruhe sorgt.
08.01.2020
Jemanden ist eingefallen, dass es Teil der Bündnisverpflichtungen mit Großbritannien ist, dass wir deren Feinden ebenfalls den Krieg erklären müssen. Puh.
Nach einer offenen Diskussionsrunde in der Kantine sind die Entscheidungsträger dann zu der Überzeugung gekommen, dass wir uns keine Gedanken machen müssten, etwas von dem Krieg mitzubekommen. Da der Kriegszustand alsbald eh wieder aufgehoben sein wird, wäre das nur eine zu beachtende Formalität.
Kurzerhand wurde der Mann hinter dem Kantinenthresen gegen 1300 mit einem offiziell aussehenden Stück Papier zur französischen Botschaft geschickt, um unsere Erklärung abzugeben.
Gerüchten zufolge hat man sich dort noch einen schönen Tag gewünscht und beidseitig zum Ausdruck gebracht, dass man auf ein schnelles Ende des Missverständnisses hofft.
10.01.2020
Das Komitee zur Aufrechterhaltung der Wehrfähigkeit hat beschossen, dass mangels technischem Knowhow eine auf australische Verhältnisse angepasste Lizenz-Fertigung des "AD-M1 Sentry" Flarak-Systems in Angriff genommen werden soll, um den Mangel an Luftabwehr zu beseitigen.
Die Teile sind zwar auch stationär und alles andere als hochmobil, aber wir können der Rüstungsindustrie bereits in 120 Tagen Pläne für eine Massenfertigung vorlegen.
Ist das geschafft, wird man nach den anderen Modernisierungsschritten nach einer selbstfahrenden Variante Ausschau halten.
Und es gibt Neuigkeiten aus Europa. Tatsächlich sind französische Amphibienpanzer in England angelandet. Man hat dort binnen Minuten die Verteidiger überrumpelt und den Eurotunnel besetzt, um Truppen und Nachschub darüber auf die Insel zu bringen.
Die militärische Aufklärung zeichnet ein Bild, das aussieht, als hätte man in ein Nest mit wirklich angepissten Hornissen gestochen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20201001_KrieginEngland.jpg
Nachdem es die IT nicht geschafft hat, mir ein militärisches Bildbearbeitungsprogramm zuzuweisen, muss ich auf eher simple Mittel zurückgreifen, um die taktische Lage zu erläutern...
Die roten Pfeile haben die Garnision am Eurotunnel umschwommen und diesen in Rekordzeit eingenommen. Nachdem der erste Schreck überwunden war, konnten die Briten ein paar Einheiten mobilisieren, die sich dem Feind in den Weg stellen konnten, bevor dieser in London aufschlagen konnte.
Die Front dort ist nun zum Erliegen gekommen. Die Franzosen schaffen es nicht, genug Benzin durch den Eurotunnel zu chauffieren, um einen schnellen Vormarsch zu gewährleisten.
Wir hier unten sind gespannt, wie es weiter gehen wird.
11.01.2020
Ein Katalog mit Vorschlägen ist heut aus dem Wissenschaftsministerium im Parlament eingegangen, wie man mit wenigen, subventionierten Forschungen das Jahresbudget um 1000% sprengen könnte.
Mangels entscheidungsfreudiger Entscheidungsträger kam der protokollarische Assistent Henry X. auf die Idee, jede Seite mit Eukalyptus-Öl einzureiben, was dann dem nächstbesten Koala-Bären präsentiert wurde.
Dieser hat "Artillerie-Suchradar", "Abgereicherte Uranmunition", "Moderner Ölstrom" und "Moderner Kohlestrom" gefressen.
12.01.2020
Mit dem Vermerk, einen langwierigen Entscheidungsprozess durchlaufen zu haben, erhalten die subventionierten Forschungseinrichtungen heut ihre Auftragsbücher.
Und noch etwas ist geschehen. Brasilien fühlte sich dazu genötigt, Kolumbien den Krieg zu erklären. Man ist durchaus erstaunt darüber. Zumal dieser Schauplatz unserer Heimat näher liegt als Frankreich.
13.01.2020
In der Marine wurden Streichölzer gezogen. Der Vertreter der U-Boote hat in dem Fall das kurze Holz erwischt und ist deprimiert von dannen gezogen, um seinen Kameraden mitzuteilen, was sie nun erwartet:
Schützenhilfe für England. Die waren nämlich erpicht darauf, dass wir uns militärisch an der Verteidung Ihrer Majästät beteiligen. Irgendwie. Die Aufklärung meint, die könnten prima auf sich selber aufpassen, aber bitte...
Unser DIESEL-Uboote werden direkt nach LA in den Staaten fahren, um Diesel nachzufüllen, dann durch den Panama-Kanal schwimmen, den Atlantik durchqueren und dann... schauen wir mal. Die USA hat zugestimmt, uns hier zu helfen, was wir sehr anständig finden.
14.01.2020
Die Kacke ist zwar noch nicht am Dampfen, aber sie hat sich schon ziemlich erhitzt. Heute kam es auf dem tibetanischen Hochland... nein, im Himalaya... irgendo an der Grenze zwischen Indien und China zu Scharmützeln um die einzige dort gefundene Öllagerstätte. Noch gehört das Teil Indien, aber China hat nicht lange gefackelt und seine "ruhmreiche Armee" auf den Weg gebracht. Schätzungen nach werden die in einer Woche irgendwo im ehemaligen Tibet auf eine zahlenmäßig nicht minder starke indische Armee treffen. DANN ist die Kacke am Dampfen.
Vor allem, da Indien ein Verbündeter von uns ist.
Sorge breitet sich aus, in wie fern wir einen Angriff von China zu befürchten haben. Aber Kontrakt ist Kontrakt.
Die Marine wird in Alarmbereitschaft versetzt und soll die Augen nach chinesischen Schiffen offen halten. Genauer gesagt, unsere Patrouillenboote. Als ob die den Kontakt mit einem chinesischen Zerstörer überleben würden....
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20201401_Krieg-china-indien.jpg
15.01.2020
Jetzt gehts los in Europa. Scheinbar ermutigt durch Frankreichs "Vorstoß" geht jetzt auch im Balkan die Post ab. Serbien beschließt, Bulgarien sei ein Ärgernis, das es zu beseitigen gilt.
Und Chinas Führung kriegt einen derart dicken Hals, als Laos versucht, zwischen den beiden Mächten zu vermitteln, dass China ihnen ebenfalls den Krieg erklärt.
17.01.2020
Die Welt gerät aus den Fugen. Russland sieht seine Chance gekommen, etwas gegen das aufmüpfige China zu unternehmen. Einen Zwei-Fronten-Krieg gegn Indien und Russland werden auch die Chinesen nicht gewinnen können, glaubt man dort.
Jemand aus der Abteilung Strategie hat zudem herausgefunden, wo Laos liegt ("irgendwo zwischen Vietnam und Kambotscha", um es wortwörtlich wiederzugeben). Um die Aktionen gegen China irgendwie zu koordinieren, haben wir sogleich eine Bündnis mit Laos angeregt.
Europa ist heut offiziell auf Vor-EU-Stand zurückgefallen, da man das Parlament in Brüssel einfach mal aufgelöst hat. Die Deutschen toben ob Frankreichs Alleingang, die Norweger mobilisieren ihre bescheidene, aber technisch hochwertige Armee, Italien schweigt und wartet auf den Ausgang, Spanien redet ununterbrochen auf Frankreich und Britannien ein (allerdings ohne Dolmetscher, was das gegenseitige Verständnis erschwert). Da wird bald noch was passieren, glauben wir.
Jedoch nicht an der englisch-französischen Front. Es scheint als hätte jemand eine Rakete direkt in den Eurotunnel hineingeschossen, sodass die fanzösischen Panzer dort stecken geblieben sind.
Das hat die Franzosen so in Rage gebracht, dass sie gleich mal Belgien den Krieg erklärt haben. Die sitzen wenigstens nicht auf einer Insel. Unsere Bemühungen, auch Belgien in das Bündiss "Contra-Axe-Frankreich-China" - kurz CAFC - aufzunehmen, scheitern schon im Ansatz, da die dort sich lieber mit ihren verhassten Nachbarn rumprügeln, als sich um Außen- und Bündnispolitik zu kümmern. Scheint so. Na, wenn se net wollen, hamse Pech.
China indessen befindet, dass es mächtig genug sei, um gleich Kasachstan und Taiwan im Handstreich mitzunehmen und erklärt beiden den Krieg. Taiwan flutet sein Inselreich daraufhin mit Soldaten und lässt ein unausgesprochenes "dann traut euch doch" gen Westen klingen. Kasachstan beginnt, alte Sowjet-Panzer zu entstauben.
18.01.2020
Jemand im Verteidigungsministerium ist beim allabendlichen Strandspatziergang zu einem Geistesblitz gekommen. Ohne die näheren Umstände beleuchten zu wollen, fiel diesem grandiosen Mitarbeiter ein, dass es irgendwo im Pazifik Inseln namens "Bikini-Atoll" geben müsse. Und irgendwo in deren Nähe, so glaubt er, haben die Franzosen einst ihre Atombomben-Versuche durchgeführt.
Diese Inseln müsste es doch noch irgendwo geben.
Sogleich macht sich der gesamte Militärische Aufklärungsdienst mit Google Maps auf die Suche danach.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20201801_BikiniAtoll.jpg
20.01.2020
Endlich hat jemand mit einer Lupe und einem alten Schulatlas die fraglichen Inseln im Pazifik lokalisiert. Zur allgemeinen Überraschung sind diese so gar nicht so weit weg. Man entschließt sich, ein paar Spione in Gummiboote zu setzen und diese vor Ort Aufklärungsarbeit leisten zu lassen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20202001_Bikini-Atoll.jpg
Gänzlich unbemerkt von der Weltöffentlichkeit haben Südkoreanische Einheiten die Demilitarisierte Zone durchbrochen und bewegen sich erschreckend schnell gen Pjöngjang.
21.01.2020
Zwei von drei Spionen sind direkt mal von der französischen Spionage-Abwehr aufgegriffen worden. Und das auf solch provinziellen Inseln. Wie gut müssen die dann erst daheim sein?
Der Planungsstab beschließt, die Uboote doch nicht nach England zu entsenden, sondern sie zur Stützung etwaiger Operationen im pazifischen Raum zurückzuhalten. Sogleich ging die Order an die Kommandanten der Boote hinaus.
23.01.2020
Heut erklärt Polen Serbien den Krieg. Niemand weiß, weshalb. Aber wir durchschauen schon lange nicht mehr, was sich auf dem europäischen Festland in Punkto Bündnispolitik tut.
Der Stabschef der Marine sieht heut auch nicht so gut aus. Seine UBoote haben sich gemeldet... eins passierte gerade den antartischen Eisschelf, zwei befanden sich vor Japan, zwei bei Madagaskar, eins hatte sich in den Phillipinen verfahren und zwei wollten soeben an den Falklandinseln anlegen.
Zwei Dinge beunruhigen uns hieran:
1) Wie haben die in so kurzer Zeit so viel Strecke überbrückt
2) Warum zum Teufel ist KEIN EINZIGES VERDAMMTES UBOOT IN LA ANGEKOMMEN?
Ist das die Flotte, mit der wir unser Land verteidigen müssen? :gluck:
Jedenfalls wurden alle Boote zu einem Stützpunkt namens Harvey Bay geschickt (wer auf die Karte guckt und sich die Ostküste unseres sonnigen Landes ansieht, wird einen einzelnen Zipfel ungefähr in der oberen Mitte finden; das ist Harvey Bay). Mal sehen, ob die dort ankommen.
24.01.2020
Heute sind Bilder von der Heeresaufklärung eingegangen. Noch immer sucht die IT das Installationspaket, das mich befähigen wird, unsere Karten mit militärisch korrekten Zeichnungen zu versehen. Bis dahin...
England. Hat jetzt Serbien den Krieg erklärt. Wir behalten es uns vor, es ihnen gleich zu tun. Nur die Queen weiß warum sie das getan haben.
Allerdings haben die angepissten, britischen Hornissen jetzt die Franzosen von ihrer Insel gefegt. Die stecken jetzt im Eurotunnel fest. Erstaunlicherweise können französische Panzer rückwärts schneller fahren als vorwärts. Dementsprechend wenig Gelegenheit gab es für die Briten, ihnen Verluste zuzufügen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20202401_Krieg-UK-Frankreich2.jpg
Russland beschäftigt die Chinesen westlich von Vladivostok, damit eine Speerspitze durch das Verbündete Kasachstan in deren Rücken fallen kann.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20202401_Russland-China3.jpg
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20202401_Russland-China2.jpg
Die Inder erziehlen im Gebirge Fortschritte in Ihren Bemühungen, die chinesischen Truppen zurückzuwerfen... anders gesagt, geht es dort nur schleppend voran.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20202401_indien-china.jpg
Und Nordkorea rückt taktisch nach hinten vor. Man scheint die Hauptstadt verteidigen zu wollen und einen Hafen zum Pazifik offen zu halten. Ob das gelingt?
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20202401_Sd-Nord-Flucht.jpg
Alles in Allem ein normaler Tag in letzter Zeit...
27.01.2020
Heut hat Bulgarien Frankreich den Krieg erklärt. Es ist nicht so, dass die in irgendeiner Weise die Möglichkeit hätten, an die Franzosen ranzukommen, ohne weitreichende Durchmarschverträge oder sonstige Transit-Vereinbarungen zu unterzeichnen... Naja.
Argentinien sieht sich genötigt, gegen Brasilien vozugehen. Mit Kolumbien alles andere als ausgelastet, wird es sicher keine Probleme haben, den lästigen Nachbarn im Süden zurückzuschlagen.
Aber noch funktionieren Internet und Massenmedien. Vor allem die USA tut sich in ... objektiver Berichterstattung hervor und lobt die Bemühungen der englischsprachigen Vettern in Europa, unnötig gewaltsame Franzosen in Schach zu halten. Russland wird wie Indien für seine friedenserhaltenden Bemühungen gepriesen. Über uns verliert man indess kein Wort.
29.01.2020
Heut hat China der Mongolei den Krieg erklärt. Erfolgen nun Rachefeldzüge gegen die Erben des Dschinghis Khan?
30.01.2020
Zur allgemeinen Überraschung tritt Deutschland ebenfalls einem Krieg bei. Gegen Polen. Das Parlament hier im Lande ist der Meinung, dass diese Reaktion auf steigende Zahlen an Autodiebstählen etwas... überzogen ist, aber gut.
Einigen Ältern hier kommt das vage bekannt vor, ohne dass man es benennen könnte.
Das war der Januar.... den Februar und März hab ich auch noch, auch wenn ich nicht weiß, ob ich die heut noch schaffe. Jetzt hab ich eine Vorstellung davon, welchen Aufwandt es bedeutet, einen so umfangreichen AAR zu schaffen, wie es viele andere hier im Forum tun... :eek:
Ich werd mich jetzt an den Februar machen.
Oh, diese AAR erfreut unser Herz, wir wollten schon immer mal mehr über diese Spiel erfahren, weil an sich das setting gefällt. Bisher waren jedoch alle Reviews eher negativ.
Sind so viele scheinbar verrückte Kriege normal in dem Spiel?
Wilhelm Klink
25.08.12, 23:12
Sehr lustiger Einstieg in den chaotischen Weltenbrand der Zukunft. Bin gespannt, wie es weitergeht.
Jörg von Frundsberg
25.08.12, 23:21
Das ihr über unserem AAR im besten Form Tomaniens Zugang gefunden hat freut uns !! Möget ihr siegreicher sein als wir ^^
Gruß v. Frundsberg
Merlin4711
25.08.12, 23:45
und weiter im Text
01.02.2020
Unser militärischer Plaungsstab ist heut aktiv geworden und hat einen Plan vorgelegt, der im Endeffekt jegliche, fanzösische Präsenz im Pazfik bannen soll. Wenn wir schon auf dem europäischen Festland nix zu melden haben, dann wenigstens im Pazifik, so deren Erklärung. Erstaunlicherweise befinden die Stabschefs und der Verteidigungsminister, dass dies eine hervorragende Idee sei.
"Unsere glorreichen, kombinierten Streitkräfte werden die französischen Agressoren aus dem Stillen Ozean spühlen!", fasste der Verteidigungsminister den Plan zusammen. Präsentiert mittels einer Powerpoint-Präsentation über fünf Minuten, lässt sich absehen, dass wir wenigstens ein amphibisches Landungsschiff und ein paar Landstreitkräfte brauchen werden. Klingt machbar, finden die Offiziellen.
Europa zeigt weiterhin Aktivität. Wieder ist es Deutschland, die sich bekannt aufführen, indem sie versuchen, die Tschechische Republik zum Anschluss zu bringen. Als das dortige Staatsoberhaupt dem deutschen Kanzler daraufhin den Vogel gezeigt hat, gab es eine weitere Kriegserklärung.
Und jetzt sickern immer mehr Gerüchte darüber druch, dass der Eurotunnel mitsamt einer französischen Panzerarmee kollabiert ist. Auf der einen Seiten sitzen die Briten und gucken unschlüssig in die dunklen Löcher hinein, auf der anderen Seite kommen aber keine Franzosen mehr raus. in den französischen Kriegsbemühungen geht es an dem Punkt weder vor-, noch (was besonders ungewöhnlich ist) rückwärts.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20200102_frankreich-steckt-fest.jpg
02.02.2020
Heut haben die Franzosen den Niederländern den Krieg erklärt. Sie kommen nichtmal gegen Belgien an, und jetzt noch ein Ziel... dummerweise finden die Franzosen selber das anscheinend gut (die Benelux-Staaten hingegen eher weniger, aber das interessiert hier nicht).
04.02.2020
Heute gehen Kriegserklärung von den Tschechen an Frankreich und von Russland an Nordkorea ein. Letzteres bedeutet den sicheren Kollaps eines der Kombatanten (und wir meinen nicht Russland), ersteres ist wieder schwer nachvollziehbar. Deutschland wird den Tschechen sicher keinen Durchmarsch bewilligen, so viel ist sicher.
05.02.2020
Weitere Kriegserklärungen. Polen gegen Frankreich. Das ist ebenso sinnvoll wie die Aktion der Tschechen. Womöglich plant man dort, Deutschland in einem Blitzkrieg zu besiegen und dann gleich nach Paris weiter zu marschieren.
Deutschland hat übrigens nach Agrarprodukten gefragt. Wir haben einigen Überschuss, und noch haben die keinem Verbündeten etwas getan, also schicken wir ein paar Kiwis per FedEx zu den Teutonen.
06.02.2020
Wieder Kriegserklärungen. Das entsetzt hier inzwischen keinen mehr. Wir sind offiziell im dritten Weltkrieg angekommen, auch wenn sich die Kämpfe bisher eher "gemütlich" zeigen. Na gut, Nordkorea bekommt gerade ordentlich eins übergebraten, die Franzosen haben eine Panzerdivison versenkt und Deutschland geht aggressiv gegen die Autoschieber aus Osteuropa vor... Doch, es geht ordentlich zur Sache, vor allem bei Vladivostok, wo große, russische Verände auf ebenso Große aus China prallen, wie auch in den Bergen Indien China zu Schaffen macht.
07.02.2020
Jetzt ist es offiziell: Die spinnen, die Gallier. Nein, die Franzosen. Na gut, ist dasselbe. Aber ohne Zaubertrank wird es eng für die Weinliebhaber, denken wir. Oder für die Bratwurstfreunde auf der anderen Seite des Rheins? Denn punkt 1200 erklärt Frankreich Deutschland den Krieg. Was aus der Deutsch-Französischen Brigade geworden ist, konnte niemand mit Sicherheit sagen.
Ansonsten ist der Ärmelkanal immer noch verstopft, Polen auf dem Rückzug und die Tschechen hochgradig unbeeindruckt von den deutschen Kriegsbemühungen. Bulgarien hockt am schwarzen Meer und tut... nichts.
Aber in Ozeanien tut sich ebenfalls etwas, genauer gesagt in Sydney, wo Invasionstruppen für die Erstürmung des Bikini-Atolls gesammelt werden. Es fehlen eigentlich nur noch die UBoote...
09.02.2020
Serbien erklärt den Franzosen den Krieg. Die Abteilung Strategie vollführt einen kollektiven Falce-Palm.
10.02.2020
Die Griechen erklären Deutschland den Krieg. Das kann nur Vergeltung sein. Wir alle erinnern uns an die Euro-Kriese.
11.02.2020
Die UBoote sind endlich aufgetaucht und direkt wieder vollgetankt und aufmunitioniert (auf wen haben die denn geschossen?) auf den Weg gebracht worden. Ziel ist... nicht das Bikini-Atoll. Jemanden ist aufgefallen, dass es nur 1200km Luftlinie östlich unserer schönen Heimat eine weitere französische Exklave gibt. Nachforschungen haben ergeben, dass es sich um Neukaledonien (http://de.wikipedia.org/wiki/Neukaledonien) handeln muss, welche nach 2014 nicht in die Unabhängigkeit entlassen worden sind.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20201102_UBoot-Angriff.jpg
Zuvor jedoch ist der obligatorische Spion im Ruderboot auf die Reise geschickt worden. Gegen Mittag kam eine Depesche bei uns an, in welcher Frankreich die Gefangennahme eines Spions "unbekannter Herkunft mit starkem, australoenglischen Akzent" mitteilte.
12.02.2020
Heut hat das Parlament unseren Militärischen Nachrichtendienst zusammengestaucht. In den letzten beiden Tagen sind DREI Spione von der Garnision in Neukaledonien gefangen genommen worden. Von den schlechtesten Truppen der französischen Armee. Eine Beteilung auf dem europäischen Schauplatz erscheint uns nun geradezu selbstmörderisch.
Dann hat sich der leicht dickliche Stabschef der Luftwaffe gemeldet und behauptet, er könnte mit einem Flugzeug bessere Aufklärungsarbeit leisten als der gesamte Geheimdienst zusammen. Kurzerhand wurde die Boing mit der großen AWACS-Schüssel aufgetankt und losgeschickt. Hoffen wir, dass die auf der Insel keine Jäger stationiert haben.
13.02.2020
Heut erklärt Brasilien den Franzosen den Krieg. Auch die sind nicht bereit, der CAFC beizutreten. Kein Wunder, gibt es so niemanden, der ihnen französisch Guinea streitig machen kann. Und sobald die fertig mit Argentinien und Kolumbien sind, wird das Gerangel um die französischen Besitztümer im Pazifik losgehen (die Jungs aus der IT wären arg enttäuscht, wenn das Bikini-Atoll nicht bald in unsere Hand übergehen würde. Jemand sollte denen sagen, dass dort eher weniger mit leicht bekleideten, jungen Urlauberinnen zu rechnen ist, als mit mutierten Seeungeheuern).
Zudem hat die Ankündigung des Luftwaffen-Stabschef sich als korrekt erwiesen. Noch im Anflug hat der Flieger ein französisches Patrouillen-Boot erspäht.
Sogleich geht die Order an unsere U-Boote raus, das Teil zu versenken.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20201302_CK-firststrike.jpg
Zudem treffen wir letzte Vorbereitungen, die Landung in Neukaledonien zu initiieren. Nach stundenlangen Diskussionen haben sich die Militärs mit den Leuten vom Marketin darauf geeinigt, das Ganze "Operation Crazy Kookaboora" zu nennen. Den richtigen Namen "Kookaburra" konnten sie nicht verwenden, weil sich die Rechte daran ein Sportartikel-Hersteller und unsere nationale Hockey-Mannschaft teilen. :tongue:
14.02.2020
Der erste Schuss der Operation Crazy Kookaboora wurde abgegeben. Versenkt wurden: ein französisches Patrouillenboot. Die AWACS-Boing konnte ein Bild davon aus luftiger Höhe schießen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20201402_CK-schiffversenkt1.jpg
Direkt darauf begann eine lange Diskussion darüber, ob man hier nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen würde, da das kleine Boot nach dem Treffer gleichmäßig über ein mehrere Hektar großes Gebiet verteilt aufgefunden wurde. Die Besatzung ebenfalls.
Die AWACS-Boing hat des Weiteren zwei französische Schiffe entdeckt, die vor Nouméa herumdümpeln. Eins davon scheint ein Transpoter zu sein, das andere ein Kreuzer, der für die UBoot-Jagd ausgerüstet wurde. Natürlich trauen sich die Kommandanten jetzt nicht, das Ding anzugreifen. Demnächst wird ein Zensor zwischen die Aufklärung und die Mannschaften gestellt, der verhindern soll, dass Funksprüche wie "Yo, da schwimmt ein U-Boot-zerfetzender Kreuzer vor euch herum... und ich glaub, der kann euch schon auf seinem Super-Sonar sehen!" nicht direkt an die der Zerfetzung entgegenstrebenden UBoote gerichtet werden.
Um die einzigen UBoote unserer Marine nicht zu gefährden, wurde Abwarten und Tee trinken befohlen. Die Abteilung Strategie arbeitet mit den Marinefliegern an einem Workaround.
15.02.2020
Eine Schnellinventur hat ergeben, dass wir keine Anti-Schiff-Raketen in unseren Depots haben. Überhaupt sind die bedenklich leer. Der Workaround muss erweitert werden. Wir rechnen im Laufe der nächsten Stunden mit einem Ergebnis.
Und noch etwas ist geschehen: England erklärt den Deutschen den Krieg. Wieder schweigt sich die Queen darüber aus, warum das geschehen ist. Vermutlich sind einige alte Abgeordnete aus dem Ober- und Unterhaus in Panik geraten, als sie gehört haben, dass Deutschland in Polen einmarschiert ist.
16.02.2020
Ein Mail in den Verteiler Verbündete@lotus-mailverteiler/commonwealth/world hat diverse Angebote eingespült. Überzeugt (da günstig) hat uns eine russische Entwicklung, der die NATO den Namen Krypton ASM gegeben hat. Immer noch zwei Milliarden schwer, aber besser als die skandinavischen Penguin-Dinger oder die High-Tech-Teile, welche die Amis verwenden (etwa 7 Milliarden Handelswert). Das Vereinte Königreich hatte eine Konstruktion für 3 Milliarden in der Hinterhand. Aber die Teile waren in etwa so einfach herzustellen wie ein Quantencomputer.
Als Abschussplatform haben wir die alten Orion ASW Flieger identifiziert, die sich mit einer entsprechenden Abschussvorrichtung ausstatten lassen. Die Techniker schrauben schon.
Zum Ende des Tages erklärt Azerbaijan Nordkorea den Krieg. Viel ist von Letzteren nicht mehr übrig.
17.02.2020
Ein dringliches Papier des militärischen Intendanten der Rüstungsindustrie erreichte uns heute morgen, um uns mitzuteilen, dass wir keine Kapazitäten für die Fertigung der Raketen haben. Leider war in der russischen Lieferung kein Testmuster enthalten. Um die notwendigen Kapazitäten zu schaffen, bedarf es etwa 180 Tage... SCHEI...
Hach... und mal was Neues: eine Kriegserklärung. Diesmal beginnt die Kacke im Mittelmeerraum zu dampfen. Israel geht gegen Syrien vor. Mangels objektiver Berichterstattung und immer mehr schweigender (da einberufener) Blogger können wir nur spekulieren, was dort zur Eskalation geführt hat.
19.02.2020
Neue Kriegserklärungen. Israel will den Iran vernichten (na, da sind wir hier wirklich gespannt), und Finnland will gegen Serbien vorgehen. Ja, auch hier fragt sich die Abteilung Strategie, wie die sich das vorstellen.
20.02.2020
Ein ereignisreicher Tag liegt hinter uns. In den frühen Stunden vermeldete Südkorea die vollständige Anektierung von Nordkorea. Erstaunlich viele Menschen (alle, schätzt man hier) in Nordkorea begrüßen das, wenn die Bilder im Internet die Wahrheit zeigen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20202002_NKorea-fllt.jpg
Des Weiteren stellen wir fest, dass sich Indien und Frankreich im Kriegszustand befinden. Keinem hier ist das aufgefallen. Womöglich der Bündisfall, über uns gegen Frankreich? Der indische Botschafter wird einberufen und befragt. Überrascht meint er, dass ihm das auch neu wäre. Man will Rücksprache halten, aber prinzipiell gibt es gegen den Zustand nichts einzuwenden. Nun gut...
Ungarn erklärt Frankreich den Krieg, Griechenland will den Serben ans Leder, es folgt Weißrussland in der wachsenden Liste der Nationen, die Frankreich auslöschen möchten.
23.02.2020
Und weiter gehen die Kriegserklärungen. Griechenland geht nun offiziell gegen Frankreich vor, Brasilien nimmt nun auch noch Bolivien aufs Korn.
Und als wäre sonst nichts los auf der Welt, taucht auch noch jemand einer Bürgerinitiative auf, die sich "Öl für das Volk" nennt. Sein Anliegen ist einfach zu umschreiben: "Benzin ist zu teuer". Wir sagen ihm, er soll sich eine Nummer ziehen und im Warteraum bei den "Freunde ökologischem Schafsanbau" und den "Gottesfüchtige Satanisten" warten.
Europa selber wirkt militärisch festgefahren. Die Deutschen sind über die A17 nach Prag vorgerückt, besser gesagt, sie stehen direkt davor. Und auch Warschau ist bereits in die Reichweite ihrer Artillerie gekommen. Und die Westfront... ist stabil.
Bis auf den Eurotunnel, wo immer noch die französischen Panzer feststecken.
Anbei sei bemerkt, dass es einen Patch aus der IT gab, der es erlaubt, die strategischen Karten übersichtlicher zu gestalten. Sagt das Change-Log.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20202302_Krieg-Europa.jpg
China scheitert mit jeglichen Offensiven in Laos. Wir vermuten, denen geht das Benzin aus, weils dort sehr gebirgig sein soll. Indien tut sich ähnlich schwer, dringt aber langsam aus dem Gebirge in flachere Gebiete vor.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20202302_Krieg-Indochina.jpg
Russland und Kasachstan stecken in der Wüste Gobi fest. Es ist zwar weit und breit kein Widerstand der Chinesen auszumachen, aber vorwärts gehts da definitiv nicht.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20202302_Krieg-Sibirien.jpg
In einem Kriesengespräch mit unseren Verbündeten kam zudem zutage, dass die Russen gewaltige Mengen an Militärmaschinerie westlich des Urals mobilisieren. Ja, wir sprechen fast schon von einer Generalmobilisierung. Aus Gründen der Geheimhaltung darf hier jedoch kein Bild dessen veröffentlich werden. Jedenfalls glauben wir, dass die Russen planen, sich ebenfalls auf dem europäischen Schauplatz zu beteiligen. Unser Mitleid gild deren Zielen (Die Wetten stehen 7:1, dass es Frankreich sein wird, aber 35:1, dass es Deutschland trifft).
Brasilien hat sich mittlerweile nach Argentinien vorgearbeitet und rückt scheinbar unkoordiniert in alle Himmelsrichtungen vor. Die andern Gefechte in Südamerika bringen nichts Neues. Die Armeen scheinen ihre liebe Not zu haben, durch den Regenwald zu kommen. Vermutlich gehen mehr Truppen auf den Weg zur Front verloren, als dort durch Gefechte.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20202302_Krieg-Amazonas.jpg
Die Welt am Abgrund? Na, hier unten ist es noch angenehm ruhig. So ruig, dass nicht wenige Flüchtlinge hier eintreffen.
24.02.2020
Heut tauchte eine finnische Fregatte vor der Kanalküste auf und überbrachte eine Kriegserklärung. An Frankreich. Kurz darauf war das Schiff Geschichte. Nun... damit könnte die finnische Flotte um 50% dezimiert worden sein.
25.02.2020
Heute ist irgendetwas in die Uboot-Kommandanten gefahren. Wir glauben, dass in den Nachschub-Lieferungen aus Russland keine Munition enthalten war, sondern... Mittel zur Erhöhung der Entschlussfreudigkeit. Gegen 2300 Sydney-Zeit kam ein Funkspruch herein, der erst durch die Dekodierung laufen musste: "Hoscha, wir... werd'n jezze den ollen *hücks* eins überbradn..."
Die Stabschefs der Marine wirken verunsichert.
27.02.2020
Nach einem Tag Funkstille - wir haben schon mit dem Schlimmsten gerechnet - meldete ein erheblich nüchterner Kommandant, dass der Kreuzer zurück in den Hafen getrieben worden sei. Die würden damit keine Schwierigkeiten mehr machen, war er sich sicher, da man dort erst ein etwa Cadillac-großes Loch flicken müsse.
Eigene Veruste gab es keine. Naja. bis auf ein UBoot, das mit einem Wassereinbruch zu kämpfen hatte, nachdem es zu einer kritischen Fehlfunktion im Sanitärsystem gekommen war. Entdeckt wurde dies nach dem Gefecht durch den ersten Offizier des Bootes, während einer... Sitzung auf dem Pott. Genauer gesagt unmittelbar danach, beim Spühlen. Eine Zeit lang stand denen dort wortwörtlich die Schei* bis zum Hals.
Weitere schlechte Nachrichten im Sinne der Operation Crazy Kookaboora beziehen sich darauf, dass die UBoote beim Gefecht eine Staffel Rafale-Flieger entdeckt haben, die mit Exocet Anti-Schiff-Raketen um sich geschossen haben. Man geht davon aus, dass die davon noch mehr haben, was unsere Landungsoperationen erheblich erschweren wird.
Neuigkeiten aus Europa: Finnland erklärt Deutschland den Krieg und hat nun gar keine Fregatten mehr. Und China erklärt Ost Timor dasselbe. Allerdings auf dem Landweg.
28.02.2020
Jetzt bricht die Schweiz ihre Neutralität und erklärt Frankreich den Krieg. Wir glauben, die Eidgenossen werden das schnell bereuen und wenden uns wichtigen, internen Angelegenheiten zu:
Da unsere militärischen Aktionen im pazifischen Raum nicht so fluffig verlaufen, wie der Stab das gern hätte, wird die Bereitschaft der Truppen erhöht. Das gedenken die zu erreichen, indem DEFCON von 3 auf 4 angehoben wird. Mir konnte niemand erklären, was genau das ändert, außer dass es uns 20 Milliarden im Jahr kostet. 15 mehr als DEFCON 3.
Ich hoffe, dass sich irgendjemand keine Gedanken darüber gemacht hat.
29.02.2020
Heut erklärt Deutschland Österreich den Krieg. Die Geschichtsbücher (Wikipedia ist offline gegangen, was sehr zur allgemeinen Bestürzung beigetragen hat. Ich vermute, die zusätzlichen 15 Milliarden werden in den Aufkauf von Büchern gesteckt) lassen durchblicken, dass das so nicht zum ersten Mal geschieht. Allerdings haben die das Anno 1939 geschmeidiger gelöst als dieses Mal. Wieder algemeines Kopfschütteln. Wir befürchten, dass die europäischen Staatsoberhäupter unter Drogen stehen. Anders lässt sich das nicht erklären.
:smoke:
Zwei von Drei erledigt. Einen Hab ich noch.
Ruprecht I.
26.08.12, 00:05
Was Japan in der Hinsicht vor hat, ist derart ungewiss, dass man es nicht einmal im eigenen Land so richtig weiß, da dort alle damit beschäftigt zu sein scheinen, interaktive 3d-Hentai-Unterhaltungsmittel zu erschaffen und konsumieren.
Die können eben Prioritäten setzen :top:
nur bei sämtlichen Strategiespielen hat ein Team aus Deutschland alle anderen Teilnehmer deklassiert
Haben da mal eine nötige Korrektur durchgeführt.
Hat das Spiel eigentlich etwas, das wenigstens ansatzweise an eine KI erinnert oder wird das einmal täglich ausgewürfelt? :eek:
Erstmal: Schön geschrieben, da hat man direkt nach Sturm über Europa ein neues AAR zu lesen, nennen wir es einfach Sturm über der Welt.
Die Staaten der Erde gehen ja wirklich wie die wahnsinnigen vor, das erinnert mich an eine Mischung aus Hoi 3 1.0 und Victoria 2. 1.0. Passiert dies denn immer in diesem Spiel?
Und die wichtigste Frage überhaupt: Warum setzt keine Nation die gute alte Atomwaffe ein? Nordkorea? China? Frankreich? Überall wo sich Niederlagen anbahnen oder eben schon passiert sind ( der kein Monats Krieg in Korea ) müsste doch ein Verrückter Herrscher auf den roten Knopf drücken? Oder gibt es im Spiel keine Atomwaffen?
Wir freuen uns auf ein schönes AAR, mein Tipp für die Welt in einem Jahr: Deutschland, Frankreich und China werden nicht mehr so existieren wie früher. Russland wird vllt mal eben seine alten Länderreien schnappen und Außerirdische werden Landen, dann wir Perry Rhoden die Welt einen und der dritte Weltkrieg endet ;)
Haben da mal eine nötige Korrektur durchgeführt.
Hat das Spiel eigentlich etwas, das wenigstens ansatzweise an eine KI erinnert oder wird das einmal täglich ausgewürfelt? :eek:
Und alle Strategiespiele? Wie soll ein Deutscher denn Starcraft II gewinnen ( Starcraft III ist bestimmt immernoch in der Entwicklung ) oder Wacraft IV ? Gewisse Koreaner sind dort einfach gedopt!
Die Gefechte scheint die KI doch sehr gut hinzubekommen, Diplomatie... scheinbar wurden mehrere Nationen auf den Hinkelmodus gestellt.
Ruprecht I.
26.08.12, 00:27
und Außerirdische werden Landen, dann wir Perry Rhoden die Welt einen und der dritte Weltkrieg endet ;)
Also 16 Jahre Spielzeit (nach NEO-Rechnung). Bis dahin dürfte nicht mehr viel zu einen sein :tongue:
Und alle Strategiespiele? Wie soll ein Deutscher denn Starcraft II gewinnen ( Starcraft III ist bestimmt immernoch in der Entwicklung ) oder Wacraft IV ? Gewisse Koreaner sind dort einfach gedopt!
Das läuft nicht unter Strategie, sondern Leichtathletik :cool:
Merlin4711
26.08.12, 11:37
Guten Morgen,
Eigentlich sollte dieser Teil seinen Weg noch gestern Nacht hier ins Forum hinein finden, nur war das Internet dann plötzlich entschwunden und wurde bis heut morgen nicht wiedergefunden :/
Um mal ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern... Die KI ist nicht immer so kriegswütig. Je nach Szenario und "Welt in Aufruhr"-Einstellung (wir hatten vor dem Start hoch gewählt), finden sich verschiedene Interessengruppen zusammen, um aufeinander einzudreschen.
Das hier ist das "klassische" Welt2020 Setting, in dem es wirklich darum geht, dass Deutschland und Frankreich pampig ob der Weigerung der in der Nordsee Öl abbauenden Staaten geworden sind, ihre Reservern mit den andern zu teilen. Ähnlich soll es in der restlichen Welt zugehen.
Man könnte es den "großen Ölkrieg" nennen.
Dann gibt es noch das "Globale Kriese"-Szenario, in welchem das alte Europa dick Freund miteinander ist, und es meist darauf hinausläuft, dass sie die NATO-Staaten, das Commonwealth mit Japan und Süd-Korea zusammentun, um Russland und China (die zusammenarbeiten) zu bekämpfen.
Das Szenario hat leider den Knack, dass nach spätestens zwei Jahren die USA aber sowas von Pleite sind, dass sie sämtliche Offensivaktionen einstellen. Meiner bescheidenen Meinung nach liegt das daran, dass die Einnahme Kubas zwar gelingt (Globale Kriese hat der KI beigegracht, amphibische Invasionen durchzuführen), dann aber alle Einheiten auf den Florida Key vermotten und nicht weiter bewegt werden.
Das führt dann immer dazu, dass Russland in Europa feucht durchwischt, weil China sich im Alleingang um Asien kümmert. Da Indien dort oft zu viel mit Pakistan scharmützelt, gibts die Front für die Chinesen nicht in der Ausprägung wie sie hier in meinem Spiel auftaucht, was dafür sorgt, dass binnen eines Jahres Japan und Südkorea von der Landkarte getilgt werden. Taiwan haben sie bisher noch nicht geschafft, weil die KI dort jedes Hex-Feld mit der maximalen Anzahl an Einheiten vollstellt. Da ist einfach kein Platz zum Anlanden.
Nach zwei bis vier Jahren ist Europa dann russisch, Asien chinesisch und die USA hat mehr Schulden als es Geld in der Welt gibt. Darum hab ich mich für das klassische Szenario entschieden, weil hier meistens jeder auf jeden einprügelt. Dass Südafrika noch nicht aktiv geworden ist, erstaunt uns zwar, aber es sind ja erst zwei bis drei Monate vergangen.
Die KI im Kampf ist... vorhersehbar. Hohe militärische Schwierigkeit bedeutet nach meinen Beobachtungen nur, dass die wertetechnisch bevorzugt uns gegenüber werden, da sie auch auf Hart keinen brillianten Eindruck machen. Die KI untereinander liefert sich hingegen interessante Schlachten, kesselt wie verrückter Kesseflicker und schickt einem auch schon mal kruz vor dem Sieg alle noch verfügbaren Flieger mit Anti-Panzer und Anti-Infantarie-Raketen entgegen, was meist im Fiasko für den Angreifer endet. Auf dem Meer hab ich sowieso nix zu melden, hab ich manchmal das Gefühl.
Aber im Belagerungskrieg fällt sie dann meist, wenn die eigenen Produktionsstätten nicht allzu weit entfern sind.
Bevor es weiter geht... ich hab mir Gedanken über ein Ziel gemacht. das ist eine Kampagne, was bedeutet, dass es kein Ziel gibt, außer zu überleben. Australien ist an und für sich ein ruhiges Fleckchen Erde, sodass Verteidigungskriege nicht so wahrscheinlich sind.
Darum will ich zusehen, was ich in einem Spiel-Jahr schaffe, wie es dann auf der Welt aussieht und entscheiden, wies weitergeht.
Auf in den Kampf
02.03.2020
Ein neuer Plan ward geboren. Ein paar der jungen Spione sind einfach weiter nördlich an Land gegangen. Sie konnten in Erfahrung bringen, dass die beiden Städte dort oben nichtmal von Garnisionstruppen geschützt werden. Unsere Hoffnung ist, dass wir dort anlanden können und eine Brigade mit Flaraks installieren. Dummerweise befinden sich unsere einzigen beiden Flugabwehrbrigaden auf der ANDEREN Seite Australiens. Es wird darüber debattiert, wie man die kosten- und zeiteffizient verlegen kann.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20200203_CK-Alternativplan.jpg
Die Flak-Brigade, die wir einsetzen wollen, steht in Darwin. In Darwin gibt es aber kein Flugfeld, das groß genug für die Herkules Transporter wäre. Das Nächste befindet sich... bei Katherine, 192km Luftlinie weit weg. Dummerweise haben die dort oben keine Zugmaschine, um die Flak-Brigade runter zu ziehen (das sind die Gulasch-Kanonen). Die Zugmaschinen befinden sich irgendwo in Tasmanien... nein, wie mir jemand aus dem Stab der Nachschubabteilung mitteilte, verfügt unsere Armee nichtmal über Nachschublastwagen, die das bewerkstelligen könnten. Hervorragend.
Wir rechnen damit, dass wir in zwei Tagen was zurechtimprovisieren können...
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20200203_CK-Logistik.jpg
Deutschland erkärt Luxemburg den Krieg. Welch Herkules-Aufgabe...
Und jetzt kommt die Überraschung des Tages. Während alle Fronten eher gemächlich voranwandern, sorgt die Schweiz für eine Überraschung. keine Woche nach Kriegseintritt stehen die vor Paris. Die Heeresaufklärung versucht verzweifelt herauszufinden, wie die das hinbekommen haben. Der Militärische Nachrichtendienst tappt ebenso im Dunkeln.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20200303_Krieg-SchweizFrank.jpg
Zu guter letzt ging am Abend noch die Kriegserklärung von Ungarn an Deutschland ein. Alle kloppen auf die beiden größten Industrienationen Europas ein. Abteilung Strategie ist sich ausnahmsweise mit dem Intendanten der Rüstungsindustrie einige, dass Frankreich und Deutschland in einem Abnutzungskrieg die Oberhand gewinnen würden. Aber nur, wenn sie nich aufeinander einhacken, sondern kooperieren. Und das hält man hier für seeeehr unwahrscheinlich.
04.03.2020
Die Slovakai erklärt Frankreich den Krieg. Sonst passiert erschreckend wenig.
05.03.2020
Mit der Unterstützung der Zivilbevölkerung ist es uns gelungen, die Rapier-FlaRak-Systeme aus Darwin herauszuschaffen. Es ist beschämend, aber es waren erhebliche Zugeständnisse in der Form "zwei kostenlose Tankfüllungen für jeden, der uns eine Zugmaschine leiht" notwendig, um dort oben die notwendige Begeisterung für unsere friedenssichernden Maßnahmen zu erlangen.
In Katherine wartet dann schon die Herkules-Transportflotte auf die Gulasch-Flaks, mit denen es direkt zum Sammelpunkt der Friedenstruppen (Marketing hat entschieden, dass das besser klingt als "Invasionstruppen") ging. Zudem lag auch der Träger aus italienischer Fertigung dort vor Anker. Leider hat eine erste Inspektion ergeben, dass der niemals in der Lage sein wird, die F/A-18 Hornets zu tragen. Theoretisch passen die in den Laderaum, praktisch jedoch ist das Flugdeck für Drehflügel-Einheiten ausgelegt. Schweren Herzens haben wir unsere Jäger-Piloten wieder in die Reserve geschickt und ausgeknobelt, dass die Tiger-Hubschrauber wohl die sinnvollste Ergänzung der Friedenstruppen sein werden. Zudem ist der Laderaum mit Munition vollgestopft worden. Die Stabschefs wirken unglücklich (wiedermal), aber die Minister sind noch immer optimistisch. Wir schlechter bezahlten Beamten fragen uns allerdings, wie die sich vorstellen, dass wir nun gegen die französischen Jagdbomber vorgehen sollen.
Jedenfalls machen sich die Transportschiffe nun auch auf den Weg nach Harvey Bay, wo vier Fregatten als Eskorte vorgesehen sind. Mehr haben wir an der Ostküste nicht gefunden.
07.03.2020
Zum frühen Morgen eine angenehme Überraschung. Die Türkei, besser gesagt, deren Botschafter, taucht vor dem strategischen Planungszentrum auf, in der Tasche ein Papier, das uns die Lieferung von 20 Anti-Schiff-Raketen (Harpoon früher Machart) in Aussicht stellt, wenn wir bereit sind einen geringen Obulus von lächerlichen 80 Millionen an die türkischen, kulturschaffenden Bemühungen zu entrichten. Was auch immer damit gemeint ist. Dummerweise ist zu dem Zeitpunkt nur die Nachtschicht da gewesen, sodass ein übereifriger Entscheidungsträger zweiter Klasse den Kontrakt unterschrieben hat (ja, der darf das).
Später am Tag ist dem dann aufgegangen, dass der Kreuzer, dessen wegen die Raketen überhaupt erst beschafft werden sollten, nun gar keine Gefahr mehr darstellt. Aber gut, besser, wir haben die Teile in der Hinterhand, falls wir es mit weiteren Schiffen zu tun bekommen (was wahrscheinlich ist).
Der Stabschef der Marine kommt derweil auf die seiner Meinung nach grandiose Idee, seine U-Boote nach weiteren Zielen suchen zu lassen. Kurzerhand wird die RAN Flush (welches UBoot könnte damit wohl gemeint sein?) mit dieser ehrenvollen Aufgabe betraut. Die macht sich auch direkt auf den Weg.
09.03.2020
Die Schweiz kommt auf die glorreiche Idee, auch Deutschland den Krieg zu erklären. Die Abteilung Strategie fragt sich, ob die genauso schnell vor Berlin stehen, wie sie es bei Frankreich gemacht haben. Dort kommt es übrigens zu heftigen Gefechten, aus denen keine der beiden Seiten als Sieger hervorzugehen scheint.
Jemand von der Heeresaufklärung meinte beim Blick auf die neusten Frontverläufe, dass die schweizerische Flanke unnachvollziehbar ungedeckt sei, und dass es für die Franzosen ein leichtes sein müsste, dort den Nachschub zu unterbrechen. Dass sie es nicht tun, kann nur bedeuten, dass deren Truppenstärke ein kritisches Maß erreicht hat.
Wir glauben mittlerweile, dass Deutschland das nächste Weihnachten nicht mehr erleben wird. Heute hat Weißrussland denen den Krieg erklärt, während sie selber Dänemark attakiert haben. Abteilung Marketing ist beauftragt worden, ein Superlativ von "absoluter Verwirrung" zu finden, um zum Ausdruck zu bringen, was der Stab hier von den Aktionen in Europa hält.
An der Heimatfront tut sich nichts. Wir warten darauf, dass auch des amphibische Landungsboot in Harvey Bay eintrifft. Das kann dauern...
10.03.2020
Heute wird Luxemburg annektiert. Und zwar von Deutschland. Das einzig verwunderliche daran ist jedoch, dass es derart lange gedauert hat.
Und Spanien glaubt jetzt, dass es Frankreich im Sturm nehmen kann und erklärt denen kurzerhand den Krieg.
Wären wir nicht so eng an unsere Brüder auf den britischen Inseln gebunden, würden wir Frankreich inzwischen militärische Hilfe zukommen lassen.
11.03.2020
Serbien fällt heute, behauptet die UN. Aber sie vergisst zu sagen, wer dafür verantworlich ist. Wir spekulieren auf Kroatien, auch wenn sich niemand an eine Kriegserklärung zwischen den beiden erinnern kann.
Und heut hat es die Taskforce Crazy Kookaboora endlich geschafft, sich vor Harvey Bay zu sammeln.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20201103_CK-Sammelpunkt.jpg
Zudem hat die RAN Flush ihre Mission beendet und nichts weiter als Fischerboote und Plastik-Abfall in den Gewässern rings um Neukaledonien vorgefunden. Abteilung Strategie meinte nach einem Blick auf deren Checkliste, dass dies implizieren würde, Operation Crazy Kookaboora zu starten. So soll es also sein.
13.03.2020
Beunruhigende Meldungen erreichen uns von unserem jüngsten Verbündeten, namentlich Laos. Die Chinesen haben es geschafft, eine stabile Versorungslinie herzustellen und sind bis vor die Hauptsadt vorgerückt. Denen stehen nur eine Hand voll Wehrpflichtiger, hoffnungslos veraltete Panzer (T-54) und ein ganzer Haufen leichter Flak-Kanonen gegenüber.
Das Außenministerium drängt darauf, dort Schützenhilfe zu leisten, was man irgendwo wörtich genommen hat, da irgendein mir nicht bekannter Entscheidungsträger beschlossen hat, eine Schiffsladung M113 Schützenpanzer nach Laos zu senden. Nicht viel, aber es hilft sicher ein bisschen. Und wenn es nicht reichen sollte, können wir immer noch sagen, dass wir alles in unserer Macht stehende getan haben.
Die Frage, womit unsere Infantarie danach herumfahren soll, sorgt erst für kollektive Unschlüssigkeit, bis jemand vorschlägt, einfach noch ein Bushmaster bauen zu lassen.
Der Intendant der Rüstungsindustrie verlässt an diesem Tag offenbar zufrieden sein Büro.
15.03.2020
Heute war so ein Tag, an dem man lieber daheim geblieben wäre. Da haben wir schon eine 7-Tage-Arbeitswoche (wir sind im Krieg, da muss sowas leider sein), was uns gemeine Angestellte nicht gerade glücklich stimmt...
Dann kam der Abteilungsleiter Protokollwesen zu uns und meinte, dass wir Papier sparen müssten. Fortan gild eine Beschränkung für Kopien von 100 Blatt pro Tag pro Mitarbeiter. Ein Klaks, im papierlosen Büro, möchte man meinen, aber wie soll man den Stabschefs, deren Adjundanten, den Ministerien, deren Verwatungsassistenten und dem Archiv erklären, warum man acht Seiten auf eine Einzelne kopiert hat?
Als wäre das nicht genug, ist auch noch das Fräulein Smith aus der Öffentlichkeitsarbeit (untersteht dem Marketing) heute mit dem ollen Anderson von Abteilung Stategie in der Kantine essen gewesen. Ist das der Dank dafür, dass ich sie in die teueren Schuppen der Stadt zum Essen ausgeführt habe? Die doofe Kuh.
Aber dem werd ich eins auswischen. Die nächste Fehlentscheidung wird erstaunlicherweise in der Abteilung Strategie gefällt werden, das ist gewiss!
Wir haben den ersten Verlust des Krieges zu beklagen. Private Kowalski der 101sten Artilleriebrigade ist von einer Artilleriegranate erschlagen worden, die aus einem hohen Regal herausgerollt ist, als dieser sich daran vorbeibewegt hat. Die sogleich einberufene Untersuchungskomission ist nach wie vor damit beschäftigt, die genauen Umstände des Unfalls aufzuklären. Bis auf weiteres wird Private Kowalski als Missed in Action geführt. Ich persönlich muss dem Mann mein Mitgefühl zum Ausdruck bringen, der das den Angehörigen erklären soll. Von einer Granate durch Zufall erschlagen... das ist nichtmal Friendly Fire, das ist noch schlimmer, findet der Stabschef.
Dann ist noch irgendein Idiot mit dem Panzer auf dem Parkplatz Amok gefahren. Drei Staatskarossen sind hinüber, ganz zu schweigen von dem Dutzend Privat-Fahrzeugen, die eine außerplanmäßige Tieferlegung erfahren haben.
Hier kursieren die wildesten Gerüchte, wie das passieren konnte. Der "Fahrer" ist direkt in eine Zelle des Militärischen Abschirmdienstes gewandert. Man erzählt sich, er würde französisch sprechen und die ganze Zeit über "Viva le France" von sich geben.
Wir im Protokollwesen halten das für falsch, weil wir aus sicherer Quelle gehört haben, dass er chinesischem Ursprung sein soll und... ich weiß nicht, wie ich das schreiben soll, aber es klingt sehr fies, was er sagen soll.
Und heut Abend ist auch noch Eltern-Abend in der Schule... was für ein Scheiß-Tag!
16.03.2020
Die Taskforce Crazy Kookaboora hat nun ihre Wartestellung am nördlichen Rand des Zielgebietes erreicht. Wir warten auf eine ruhige See und die Nacht, um die Landungsoperation zu starten.
Die Zeit vergeht, was Norwegen direkt ausnutzt, um Deutschland nun endlich auch den Krieg zu erklären. Albanien tut dasselbe mit Frankreich.
Und plötzlich herrscht Aufregung Operationszentrum Crazy Kookaboora. Es ist 1400 in Neukaledonien, hellerlichter Tag, und plötzlich setzen sich unsere Schiffe in Bewegung. Die Fregatten beziehen Stellung an den östlichen und westlichen Küsten der Landezone, der Träger bleibt zurück und unser amphibisches Landungsschiff nähert sich der Landezone, als am Himmel ein Geschwader französischer Jagdbomber lokalisiert wird.
Um 1430 teilt uns der kommandierende Offizier mit, dass wir eine Fregatte verloren haben ("[...]wurde von Schiffs-Abwehr-Raketen in Stücke gesprengt. Wo ist unsere Luftunterstützung?")
Darauf hatte niemand eine Antwort, aber da sich die JaBos durch ihren Angriff extrem exponiert hatten, konnte die vereinte Schiffsflak deren Marschinen recht übel zurichten. Ein paar sind ins Meer geplatscht, die anderen rauchend zurückgefogen. Der kommandierende Offzier reorganisierte daraufhin die Schiffe und führte sie zu einem engeren Pulk zusammen, um unsere bescheidenen Luftabwehrfähigkeiten nicht unnötig auseinander zu ziehen.
Negativ wirkt sich jedoch die Erkenntnis aus, dass unsere Aufklärung total versagt hat, als sie die Landezone markiert hat. Nachdem dort die ersten Soldaten an Land gegangen waren, bemerkte man, dass es sich um eine Bucht mit steilen Felswänden in jeder Richtung handelte. Mangels Fahrstuhl würden die Fahrzeuge dort sicher nicht rauskommen. Man musste umdisponieren.
Gegen 1800 Ortszeit konnte dann der erste Soldat der Friedenstruppen seinen Fuß in die nördlichste Stadt setzen (Koumac), die ohne Widerstand in unsere Hände fiel. Praktischerweise gab es dort einen recht hübschen Strand, den wir im Zuge der Landungsoperation leider ein wenig umgestaltet haben.
Nach kurzer Beratung beschloss man, direkt nach Süden vorzurücken, wo sich der Ort Koné befindet, um dort eine Verteidungslinie einzurichten.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20201603_CK-Invasion.jpg
Dennoch sind diverse Dinge schief gegangen. Eigentlich waren die leichten Divisions-Haubitzen für die Feuerunterstützung vorgesehen gewesen, weil wir die im Dschungel schneller bewegen können würden. Nur hat irgendein Depp die 155er eingepackt, was auch keinem bis vor ein paar Stunden aufgefallen ist, weil man unauffällige Planen in Wüsten-Rot darüber gelegt hatte (Eine Nachfrage hat ergeben, dass wir keine Tarnnetze in Olive haben, sondern nur in Sand-Rot; was sich sicher gut im Dschungel machen wird) :facepalm:
Wie zu erwarten war, versinken die 155er Geschütze auf dem Weg nach Koné in den unbefestigten Straßen halb im Boden, sodass die erst mit erheblicher Verspätung an der Front eintreffen werden...
Abgesehen davon läuft alles großartig.
:prost:
18.03.2020
Heut hat Norwegen auch noch Frankreich den Krieg erklärt. Jemand vom Marketing soll sich bei Gelegenheit mal ransetzen und ein übersichtliches Bild über die aktuellen Verhältnisse der Welt erstellen. Der ausgewählte Praktikant meint, dass er wohl bis Ende des Monats brauchen wird. Na, hauptsache das taucht irgendwann auf.
Zudem ergibt sich auch in Neukaledonien ein neues Problem: Der Nachschub. Anders als erwartet, wird eine Tankfüllung Benzin für die meisten der Fahrzeuge nicht ausreichen, um die lächerlichen 160km quer durch den Dschungel zurückzulegen. Jemand legte mir diesbezüglich eine Liste vor, auf der der Verbrauch diverser Einheiten abseits befestiger Straßen mit geradezu utopischen Werten angegeben wurde. Der Stabschef bestätigt meine diesbezügliche Anfrage, der nach die Abrams-Panzer ihre Reichweite in solchen Kampfgebieten nicht in Kilometern, sondern Minuten anzugeben zu pflegen.
:ähem:
Mangels Optionen, mussten wir den Stabschef der Luftwaffe darum bitten, Nachschub einzufliegen. Wir hoffen, dass die JaBos der Franzosen wirklich nicht nochmal starten können, da es sonst zu einem ziemlichen Massaker unter unseren Frachtmaschinen kommen würde. Die gegnerische Flak macht uns weniger Sorgen. Die Heeresaufklärer unserer Invasionstruppen haben keine derartigen Einheiten entdecken können, was nicht heißt, dass keine da wären. Der waidwunde französische Kreuzer ist zum Beispiel auch gut mit Luftabwehrbewaffnung ausstaffiert.
Mit dem hilfreichen Hinweis, vorsichtig zu sein, werden die Herkules-Flieger auf den Weg geschickt. Na, das kann was werden.
20.03.2020
Die Türkei hat offenbar wieder altes Grümpel gefunden, das sie an einen dummen verkaufen will. Wir scheinen deren Bild eines potentiellen Käufers zu entsprechen, sodass heut ein Angebot über eine Divisionsladung Stinger-Flarak-Systeme und eine Brigade alter Divisionsartillerie eingegangen ist.
Letzteres brauchen wir nicht wirklich, aber die Flaraks, obwohl nur Gebrauch für geschulte Infantaristen nutzbar, sollten uns über unser momentanes Luft-Abwehrproblem hinweghelfen können.
Für lächerliche 260 Millionen $ wechselt das Gerümpel den Besitzer.
Auf Neukaledonien geht es mittlerweile auch vorwärts. Wobei, nein, eher nicht. Exakt 50 Kilometer vor der Inselhauptstadt ist unseren Einheiten tatsächlich das Benzin ausgegangen. Noch halten sie die Reserven zurück, um eventuellen Gegenangriffen begegnen zu können, doch alles schaut gebannt zum Himmel und fragt sich: "Wo zum Teufel beibt der olle Nachschub?"
Schlimmer noch hat es die Artillerie und die Rapier-Flaraks getroffen, die irgendwo nördlich der anderen Einheiten komplett versackt sind.
Immerhin konnten ein paar Späher bis zur feindlichen Garnision vordringen und sich einen Eindruck davon verschaffen, was uns dort erwartet. Durch arg trampeliges und wenig unauffälliges Vorgehen haben die leider alles aufgeschreckt, was dort stationiert ist. Aber die Franzosen überschätzen die von uns ausgehende Bedrohung, was dazu führt, dass die Reste der JaBos irgendwo nach Osten fliehen, sich damit unserem Zugriff entziehen. Auch der Kreuzer versucht zu entkommen, wird aber noch in der Hafenausfahrt versenkt.
Die RAN Flush ist wieder das einzige Boot, das hier Schaden nimmt. Ein paar Löcher in den Ballasttanks, hineingestankt von großkalibrigem MG-Feuer, sind die einzigen Schrammen, die sie davongetragen haben. Nichts desto trotz ist das Boot damit nicht mehr einsatztauglich und wird nach Harvey Bay für eine Systemwartung geschickt.
Jetzt stehen also nur noch die Garnisionstruppen und eine Staffel Transall-Transporter der Eroberung der Insel gegenüber.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20202003_CK-Nachschubprobleme.jpg
Oh, und der Jordan erklärt Israel den Krieg
21.03.2020
Entgegen unseren Befürchtungen funktioniert die Luftversorgung. Na, die JaBos sind weg, der Kreuzer ebenso, und designierte Flak gibt es auf der Insel nicht.
Einzig die Art der Übergabe scheint einiges Kopfzerbrechen zu bereiten, da der Nachschub an Fallschirmen abgeworfen wird und dazu tendiert, in den unzugänglichsten Ecken der Landezone niederzugehen.
23.03.2020
Wieder gibt es Neuigkeiten auf der Insel. Nachdem alle Treibstofflieferungen eingesammelt worden sind, haben die Kräfte dort versucht, die Stadt einzukreisen. Die Jungs mit dem Mörser-APC sind dabei zu nah an die gegnerischen Verteidiungsstellungen herangekommen und haben die Hälfte (!) ihrer Kampfstärke eingebüßt. Aber noch sind sie kampfbereit.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20202303_CK-Belagerung.jpg
Am selben Tag, allerdings in der Abenddämmerung, hat koordiniertes Sperrfeuer durch unsere Fregatten den Flughafen der Stadt gefunden und die dort wartenden Transall zerlegt. Jetzt sitzen sie in der Falle!
25.03.2020
Jemand in den Reihen der Friedenstruppen ist eingefallen, dass wir eine Gruppe Kampfhubschrauber mit uns herumkarren. Kurzerhand wurden diese in die Stadt geschickt, um Stellungen auszukundschaften. Wir hatten das, nachdem die Entscheidung verspätet dem Oberkommando hier mitgeteilt worden ist, für eine selten dämliche Idee gehalten, aber es scheint, als wären alle Helis, bis auf ein paar Lackkratzer, wieder wohlbehalten auf dem Träger gelandet. Einer der Techniker meinte auf Nachfrage: "[...] aber nichts, was man nicht mit ein paar Metern Iso-Band, Kabelbinder und einer Heißklebepistole wieder instand setzen könnte."
Na, jetzt sind die Leute von den Heeresfliegern aber beruhigt.
Zudem hat der Flug neue Erkenntnisse darüber gebracht, wie die Situation der Verteidiger ist. Vom Nachschub abgeschnitten, aber noch hoch motiviert. Ganz nebenbei ist die 155er endlich in Feuerreichweite gekommen und hat ein paar von den Heli-Piloten genannte Koordinaten unter Feuer genommen.
Und Estland - einziger Verbündeter Deutschlands - hat Frankreich den Krieg erklärt...
26.03.2020
Heute haben Portogal und die Slovakai Deutschland den Krieg erklärt. Wir korrigieren unsere Schätzungen bezüglich der Überebensfähigkeit der Deutschen um sechs Monate nach unten.
Heut gibt es keinen Nachschub für uns, weil die hintere Logistik noch nicht so rund läuft, wie sie sollte. Das heißt nicht weniger, als dass die Herkules seit zwei Tagen in Australien rumsteht, weil man nicht genug Benzin und Munition heranschaffen hat können.
Aus gewissen Ecken des Kommandozentrums kommen hämische Kommentare, deren Inhalt unsere erhöhte DEFCON-Stufe und die damit erwartete Effizienzsteigerung sind. Welche ausbleibt.
Den Einschätzungen der Stabsoffiziere nach zu urteilen, ist die Versorungslage in der Zielstadt extrem kritisch. Aber noch hält die Bude.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20202703_CK-Belagerung.jpg
27.03.2020
Das einzig nennenswerte heut war eine Kriegserklärung von der Ukraine an Deutschland. Wir wissen nicht, welche Bündnisse diese geschmiedet haben, aber der Militärische Nachrichtendienst hält deren militärisches Potential für hoch genug, um Deutschland einfach zu überrennen. Vor allem in seiner jetzigen, geschwächten Form.
28.03.2020
Österreich geht gegen Frankreich vor.
Bei uns laufen die Vorbereitungen für den Sturm auf Nouméa auf Hochtouren, was nichts anderes bedeutet, als dass man auf der Insel sehnsüchtig auf die Herkules-Flieger mit dem Nachschub wartet.
29.03.2020
Die UN existiert tatsächlich noch. Heute ist ein Vertreter eingetroffen, der behauptet, unser militärischer Berater zu sein. Damit hat er sich sogleich zum unbeliebtesten Mann in Australien gemacht, da jeder ihm andere Absichten unterstellt. Am gängisten ist die Theorie, dass er potentielle Kollateralschäden verpetzen will. Nicht, dass das noch irgendjemanden, von den Amis mal abgesehen, interessieren würde.
Die USA - gutes Stichwort - ist immer noch keinem Konflikt beigetreten, ist aber dennoch überall auf der Welt umtriebig und leistet subjektive Frontberichterstattung. Wir glauben, dass die Bürger dort all das für eine große Reality-Show halten.
30.03.2020
Endlich - die Stadt ist unser. Die letzten Widerstandsnester wurden ausgehoben. Die Stadt hat ein wenig gelitten, und aus den etwa 150000 Einwohnern sind 123000 geworden. Wir glauben, die anderen sind vor dem Artilleriegfeuer geflohnen und haben Camps irgendwo im Dschungel aufgeschlagen. Zumindest ist das die Version, die der UN-Mann zu hören bekommt.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20202903_CK-Angriff.jpg
Die Bilanz: ein Schiff gesunken, 247 Mann gefallen, davon einer durch herabfallende Artilleriegranaten. Dafür bekommen wir eine wunderschöne Insel im Pazifik (drei eigentlich, aber auf denen ist nichts, was der Rede wert wäre).
Ein schneller Überblick hat ergeben, das es dort große Erzvorkommen gibt, als Bauholz geeignete Wälder und ein paar ergibige Trinkwasservorkommen. Hier und da kann man zudem noch Bananenplantagen einrichten. Kein Öl, kein Uran... was für ein ödes Stück Land.
Jetzt wird erstmal durchgeatmet. Operation Crazy Kookaboora war ein Erfolg, wenn man so will.
Anbei geht jetzt Dänemark gegen Frankreich vor, Süd-Korea und Indonesien gegen China
Und der verbesserte Suchradar ist vollendet. Die Experten schätzen, dass unsere Land- Luft- und Wassergestützten Radaranlagen jetzt etwa 10% weiter blicken können. Nett.
Das Koala-Orakel wird diesmal außen vorgelassen, da die Operation gezeigt hat, dass wir die Möglichkeit für eine Luftlandeoperation einrichten sollten. Deshalb sollen sich die Jungs im Labor mit der Ausrüstung für eine Spezialdivison befassen
01.04.2020
Europa ist ein Tollhaus. Die Eidgenössischen Streiter sind bis vor Paris vorgestoßen, scheinbar mit wenig Widerstand (unsere Analysten glauben, dass die größten Kontingente französischer Divisionen beim Versuch aufgerieben worden sind, den Eurotunnel zu durchqueren). Vom Süden her rückt Spanien ebenfalls vor, hat Bordaux und Toulouse erobert (bzw. steht unmittelbar davor). Die Niederlande rücken von Norden her auf Paris zu. Und die Briten trinken Tee und gucken zu, was da auf dem Festland so vor sich geht.
Deutschland übt noch immer Druck auf Polen und die Tschechen aus, hat aber im Erzgebirge den Einfall slovakischer Truppen zu vermelden. Dänemark müht sich im Norden vergeblich ab, Norwegen scheint ein paar Schiffe vor Rostock verloren zu haben. Die Schweiz ist bis knapp vor Nürnberg vorgerückt und hat Baden-Baden erobert. Wenn Frankreich fällt, wird Deutschland folgen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20200104_Krieg-Europa.jpg
Laos hat sich unsere Waffenlieferung zu Nutze gemacht, um die Chinesen wieder aus ihrem Land herauszutreiben. Das nennen wir " The Art of Indirect Warfare". Marketing hat schon alles in die Wege geleitet, um den Ausdruck schützen zu lassen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20200104_Krieg-Laos.jpg
Indien hat sich in einen Sitzkrieg verzettelt. Über das tibetianische Hochland (und die Seitengebirge des Himalayas) ist schwer Nachschub ranzuschaffen. Aber wenn die das Problem lösen, zum Beispiel indem sie eine Stadt mit Flugfeld einnehmen, sollten sie problemlos bis ins Inland vorrücken können.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20200104_Krieg-Indien.jpg
Russland, Kasachstan und nun auch Süd-Korea mühen sich vergeblich an China ab. Die Aufklärung ist arg mangelhaft, es scheinen kaum chinesische Einheiten dort zu sein, aber irgendwas hält die Streiter für das Gute auf. Ein paar Russen wurden im Norden gekesselt, ansonsten hat sich nicht viel verändert.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/20200104_Krieg-China.jpg
In Südamerika ist nichts passiert, das der Rede wert wäre.
Wir planen unser weiteres Vorgehen. Sollte Frankreich nicht schon im Laufe des nächsten Monats überrannt werden, könnten wir es bis zum Bikini-Atoll schaffen. Sollte das durch eine vorzeitige Kapitulation verhindert werden, werden wir uns dem indochinesischen Schauplatz zuwenden und sehen, was sich dort mit unseren bescheidenen Mitteln richten lässt. Dafür werden wir allerdings mobile Luftabwehr brauchen, mehr Panzer und Infantarie. Und eh die aus dem Boden gestampft worden sind, wird eine Weile vergehen.
Oh, und wir haben bemerkt, dass es knifflig wird, die beiden zu Neukaledonien gehörigen Inseln zu besetzen, da das amphibische Schiff dort nicht anladen kann. Wir denken darüber nach, eine der Flakbrigaden mit dem Hubschrauber dort rüber zu schaffen. Allerdings wissen wir nicht, ob die das hinkriegen. Bis aufweiteres können wir nur die Hauptinsel besetzen und schauen, was passiert.
Damit wäre mein Spielfortschritt bis heute erstmal verbraucht.
Ich glaube, bis heut Abend kann ich noch einen, vielleicht zwei Monate erspielen, aber die nächste Woche wird Schweigen herrschen, weil ich in der Arbeitswoche immer irgendwo durch die Republik gurke, Funktürme polieren...
Falls dieser AAR Gefallen findet, will ich darüber nachdenken, wie ich die gute Sitte des Forums - das Einbringen der Leser/Regenten in den AAR - bewerkstelligen kann. Zum Beispiel hab ich jetzt mit der Royal Australien Navy Flush eine "prominente" Einheit... mhm... mal sehen.
Bis heut Nachmittag.
Merlin4711
26.08.12, 12:27
Nachtrag - der Praktikant hat seine Übersicht fertiggestellt. Es werden aber nur die Länder gelistet, denen wir eine Beteilung an den Kämpfen zutrauen (oder sie beobachtet haben)
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Hauptkonfliktpartein01042020.jpg
Australien ist mit Verbündeten (der gelbe Pfeil nach oben) im Kampf gegen China. Die beiden angeflanschten Länder - Kasachstan und Indonesien - sind keine Verbündeten, aber wir haben gute Kontakte zueinander. Und sie kloppen auch auf China ein
Australien und die Briten gehen gegen Frankreich vor; gegen Deutschland sind jedoch nur die Briten umtriebig.
Brasilien und Argentinien bekriegen sich gegenseitig. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Kolumbien und Bolivien von der KI gesteuert keine Gefahr für Brasilien darstellen, daher fehlen die hier.
Brasilien geht zudem noch gegen Frankreich vor.
Die Länder mit dem schönen Rosa Hintergrund haben aktive Kriegserklärungen an Deutschland und Frankreich (die sich ja auch noch gegenseitg beharken). Oben gelistet Kombatanten sind exklusive Gegner Deutschlands, während unten gelistet Länder exklusive Feinde Frankreichs sind.
Wenn das Spieler wären, würden sich wohl Frankreich, Deutschland und China zusammentun... ich will sehen, ob ich da nicht was richten kann, wenn es so schlecht für die drei weitergeht ;)
Edith sagt: Eine Sache noch, die ich bisher leider nicht beantwortet habe... die Atomwaffen. Es gibt sie, aber man hat der KI nie begebracht, wie sie eingesetzt werden. Tut man das als Mensch, ist man sofort auf der ganzen Welt unten durch und wird meist mit vereinten Anstrengungen niedergeungen.
Und ganz ehrlich, mir ist ein Atomwaffenfreier Krieg allemal lieber :/
Merlin4711
26.08.12, 19:37
Zwei Monate in einem
Heute haben sich die Außenminister von Neuseeland und unserem sonnigen Staat getroffen und bei einem Glas Scotch über eine gemeinsame Zukunft nachgedacht.
Zwei Flaschen später befanden sich Neuseeland und Australien in einer Freihandels und -reisezone. Zudem sind wir seitdem über ein bilaterales Verteidigungsabkommen aneinander gekettet.
Nicht, das Neuseeland militärisch irgendwas zu melden hätte, aber als Rückzugsgebiet eignet es sich nach Ansicht der Abteilung Strategie hervorragend.
Des Weiteren hat die Abteilung Markeing eine Bürgerbefragung durchgefüht und musste feststellen, das nur etwa 35% der Bürger mit unserer Politik zufriden sind. Das ist nicht besonders gut, aber auch nicht überbedenklich schlecht. Aber es gibt eben noch viel Raum nach oben.
Zudem wollen wir die offenbar vollkommen sinnlosen 15Milliarden, die wir in Defcon 2 stecken, doch nicht erübrigen und senken auf Stufe 3.
Aktueller Schulden-Counter: 104 Milliarden.
Schatzamt: etwas über 15 Milliarden
Das Parlament scheint zufrieden.
04.04.2020
Durch Zufall ist heut ein dicker Veruntreuungsskandal ans Licht gekommen. Einer der Praktikanten sollte eine Aufstellung der Ausgaben anfertigen und erklären, warum man nirgends Geld einsparen kann. Er hat aber herausgefunden, dass wir in etwa doppelt so viel Geld wie eigentlich notwendig ausgeben.
Natürlich hat sich gleich der Innenminister selber eingeschaltet, ist mit seinem Privat-Helikopter eingeflogen und hat den Medien erklärt, sein waches Auge hätte das bemerkt. Nachdem eine eilig einberufene Komission alles unter kritischem Blick betrachtet hatte, kamen wir zu folgendem Ergebnis: Es lassen sich Mehreinnahmen von bis zu 300 Millionen erziehlen, wenn wir es richtig anstellen. Pro Tag.
Wohin die Ausgaben bisher geflossen sind, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Die Spuren verlieren sich irgendwo in der Karibik. Der Innenminister gab heut von Bord seiner neuen Yacht eine Pressekonferenz und erklärte, dass man die Mehreinnahmen direkt in steuerliche Erleichterungen für den Bürger umwandeln will.
Tja, letzten Endes sinken unsere Steuereinnahmen um etwa 5%, womit wir aber immer noch bei Mehreinnahmen von 200 Millionen sind. Gerade wird überlegt, wie die angelegt werden können. Die favourisierte Idee scheint den Ausbau der Landstreitkräfte zu betreffen.
05.04.2020
Azerbaijan erklärt China den Krieg, Portugal Frankreich. Jetzt, da die einst mächtigen Länder am Boden liegen, kommen von überall Nutznießer (ehemalige Verbündete und schlimmer) angekrochen und wollen Stück vom Kuchen abhaben. Das australische Parlament bringt im Namen seines Volkes seine volle Abscheu darüber zum Ausdruck.
Nur interessiert das keinen.
Stattdessen kamen jetzt Listen von der Heeresaufklärung herein, die dem Stab einen Überblick über Landgewinne und -veruste bescheren sollen. Des Weitern steht dort, wie viele feindliche Organisationseinheiten (Brigaden, Staffeln etc.) abgeschossen worden sind (die kleine Pistole), wie viele man selber verloren hat und was das in Mannschafts-Verlusten bedeutet.
Der größte Gewinner scheint im Moment Indien zu sein, auch wenn die nur Ödland erobert haben, wohingegen China am heftigsten einstecken musste. Die effizientesten Kriege sind die Südkoreaner. Bis jetzt.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200405_gewinne-verluste1.jpghttp://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200405_gewinne-verluste2.jpg
Zudem sind geheimdienstliche Aufnahmen aus Russland aufgetaucht. Das Luftbild zeige Volgograd, glauben wir. Irgendeine Stadt im Ural. Man sieht leider nicht, welche das ist, weil dort alles voller Panzer steht. Unbestätigen Meldungen nach zu urteilen sieht es in Moskau un den anderen Großstädten genauso aus.
Bisher lassen die Russen aber noch keine Ambitionen erkennen, welches Ziel sie damit eigentlich verfolgen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200405_russland-novograd.jpg
07.04.2020
Und wieder wendet sich das Blatt weiter gegen die Deutschen. Deren einzige Verbündete - Estland - haben denen auf einmal den Krieg erkärt. Wir verzichten auf eine Abscheuerklärung, da wir nichtmal die estländische Botschaft finden können.
Zudem fand der Stabschef der Armee heut eine Notiz am Boden eines Aktenberges, datiert auf Heut vor drei Tagen. Offenbar sind drei Divisionen motorisierter Infantarie (Leute, die mit dem Bushmaster rumfahren) fertig gestellt und warten auf ihren Einsatzbefehl.
Kurzerhand wurden zwei davon nach Darwin geschickt, weil das der Ort ist, von dem wir glauben, dass er chinesische Invasionen als erster zu spüren bekommen wird. Die andere wird nahe Sydney einquartiert.
Jetzt werden auch endlich die Nachschub-LKWs zusammengeschraubt.
09.04.2020
Noch mehr Krieg. Kanada hat die Reste von Frankreich nun für würdig befunden, seinen Zorn zu empfangen. Es kann eben nur ein französischsprachiges Land auf der Welt geben. Und Kanada ist eh viel hübscher. :rolleyes:
Die Rumänen gehen jetzt gegen die Deutschen vor. Da müssen sie sich aber beeilen. Zwar sieht die Front in Deutschland stabil aus (so sind zum Beispiel die Schweizer ausgebremst worden), aber wir rechnen den Resten der Industrienation keine großen Überlebenschancen aus. Vor allem, da sie inzwischen dem Bankrott entgegeneilen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200409_krieg-deutschland.jpg
Erstaunlicherweise findet Frankreich immer noch Möglichkeiten, ebenfalls militärisch gegen die Deutschen vorzugehen. Was sie sich davon versprechen, kann hier niemand beantworten. Auch die Österreicher versuchen ein möglichst großes Stück vom Kuchen abzugreifen, sind aber bisher nur bis Rosenheim gekommen.
10.04.2020
Mazedonien, Schweden und Rumänien erklären Frankreich den Krieg.
14.04.2020
Die neuen australischen und ehemaligen französischen Besitztümer werden als vollständig gesichert erachtet. Unsere Friedenstruppen dürfen daher nach Hause zurückkehren. Das heißt, das Battaion M113RC Recon verbleibt dort mit zwei Fregatten, bis die Wiederaufbaumaßnahmen abgeschlossen sind.
Unser fliegendes Auge wird in die neuen Ländereien verlegt, um Aufklärung beim Bikini-Atoll leisten zu können. Aber erst gönnen wir der Besatzung ein paar Tage auf der naturbelassenen Insel, deren neuste Sehenswürdigkeit eine Schneise durch den Urwald ist, von einigen Panzern zurechtgewalzt.
Die "glorreiche" RAN Flush ist leider immer noch in der Werft. Der Stab der Marine hat indessen eine Art Karte mit zusammengefassten Leistungsdaten ausgearbeitet, die dazu dienen soll, den Entscheidungsträger auf möglichst einfche Weise zu erklären, was das Schiff so alles kann.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200414_RAN-Flush.jpg
Die Reaktionszeit bedeutet, wie schnell auf Feindkontakt reagiert werden kann. Der Rest ist angeblich selbsterklärend... naja.
Ich erklärs dennoch mal:
Die erste Reihe meint allgemeiner Zustand, Tankfüllung in Litern, Nachschub in Arbeitsstunden (oder so) und - man staune - Raketenkapazität
Zweite Reihe beginnt mit einer Bewertung der Tarneigenschaften. 0 wäre in dem Fall eine Blaskapelle mit Feuerwerksunterstützung bei Nacht in der Wüste. Es folgt die Reichweite der eigenen Sensoren, und des eigenen Sonars. Das Zeichen ganz hinten soll andeuten, wie lange das Schiff gefechtsbereit verbleiben kann (40 Stunden in dem Fall).
Reihe Drei beginnt mit Reichweite (vollgetankt) bei Marschgeschwindigkeit (nächter Punkt). Das nächte Piktogram soll drstellen, wie groß die Raketen sein dürfen (ich glaube nicht, dass das Meter sind), und abschließend der Platz für Flieger und Hubschrauber in Einheiten.
So, Angriff auf Gebäude, auf weiche Ziele, auf harte Ziele, auf UBoote.
Tief fliegende Ziele, Ziele in mittlerer Höhe, und hochfliegende Ziele, sowie Oberflächenziele (schwimmend).
Verteidigung im Nahkampf, Verteidigung gegen direkten Beschuss, Verteidigung gegen Luftangriffe und gegen indirekten Beschuss.
Alle Klarheiten beseitigt? Gut, denn Flugzeuge und Landeinheiten haben noch andere Werte dort. Dazu später vielleicht mehr.
Weiter gehts.
15.04.2020
Das Ölkraftwerk im befriedeten Nouméa ist wieder instantgesetzt worden. Jetzt gibt es wieder Licht und Klimaanlagen für unsere Wachmannschaften, was die Moral unglaublich hebt.
16.04.2020
Jemand hat im Archiv nach Konstruktionsunterlage für Einheiten gesucht und dabei Pläne für den Mirage III A Abfangjäger gefunden. Baujahr '59. Dann ist noch ein italienischer Entwurf für den Impala - ein Erdkampfflugzeug - aufgetaucht, der auf 1960 datiert wird.
Die F/A18-Hornet dürfen wir in Lizenz in den Versionen C (Luftüberlegenheit) und D (Jagdbomber) anfertigen. Aber weder die eine noch die andere Version sind noch konkurrenzfähig, verglichen mit aktuellen, chinesischen Maschinen. Allerdings haben wir auch noch die Lizenz zur Fertigung von PAH Tiger. Nicht, dass die Lizenzeigner (Deutschland und Frankreich) da irgendwas noch zu melden hätten. Nachdem sich unser bisher einziges Geschwader als recht nützlich erwiesen hat, lassen wir drei weitere Geschwader anfertigen.
Zudem wird eine F-150 Anzac Fregatte auf Kiel in der Werft Wollongong gelegt, um unseren Verlust neulich auszugleichen.
Da gehen sie hin, unsere 200 Millionen $ Mehreinnahmen.
Punkt Mitternacht ist zudem die AWACS-Boing auf Neukaledonien angekommen und wird für einen Aufklärungsflug zum Bikini-Atoll fit gemacht. Doch kein Landurlaub für die Besatzung. Pech.
18.04.2020
Heut kommen erste Bilder aus dem Papeete bei uns an. Im Hafen der Stadt Papeete liegt ein Raketenkreuzer vor Anker, ein Transportschiff und das wars. Eine unbekannte Menge an Flugzeugen wird erwartet, zum Beispiel die vermissten JaBos.
Jemand merkt an, dass dies immer noch nicht das Bikini-Atoll sei, sondern Französisch-Polynesien, und wir hier die Insel Tahiti vor uns haben. Auch gut.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200418_Papeete-Scout.jpg
Doch dann kommt ein verzweifelter Funkspruch bei uns an: "Werden von unbekannten, fliegenden Objekten angegriffen!"
Einen Moment lang herrscht ziemliches Staunen im Kommandozentrum, bis der Nachschub kommt: "Nein, sind nur französische Jagdbomber, fliege Ausweichmanöver"
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200418_Papeete-Disaster.jpg
Unter dem Einsatz sämtlicher Chaff und Flares gelingt es unserem wackeren AWACS dann, die Jäger abzuschütteln (was hier für anerkennendes Kopfnicken sorgt). Anschließend ging es in den Wolken direkt zurück nach Neukadelonien, um die Löcher im Rumpf zu flicken.
Immerhin wissen wir nun, was uns hier erwartet. Und das ist ein Problem, denn wir können nicht einfach außerhalb des Wahrnehmungsbereiches der Verteidiger anladen, wie beim letzten Mal, und dann über das Land vorrücken. Der Kreuzer muss weg, die Jäger ebenfalls, aber wir wollen nicht schon wieder ein Schiff dadurch verlieren.
Der Stab der Marine arbeitet noch an einer Lösung, die ersten Meldungen nach zu urteilen die Harpoon-ASM beinhalten, welche uns von den Türken geschickt worden sind, wie auch unsere guten, alten Orion Marinebomber.
19.04.2020
Einer unserer Spione hat es geschafft, ins kriegsgebeutelte Deutschland vorzudringen und dort einige Impressionen gesammelt. Es sieht schlecht aus. Vor allem in der Hauptstadt. Etwa die Hälfte der Einwohner ist schon geflüchtet, und den Verteidigern stehen nur noch Garnisionstruppen und diverse, ältere Waffensysteme zur Verfügung.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200419_Berlin-geht-unter.jpg
20.04.2020
Die Phillipinen erklären China den Krieg. Noch jemand, der auf den Gewinnerzug aufspringen will, wie uns scheint.
23.04.2020
Berlin wurde von Tscheschichen und Polnischen Truppen eingekesselt. Von jedem Nachschub abgeschnitten, sind die Verteidiger nun auf sich allein gestellt. Wie die Geschichte bewiesen hat, ist Berlin kein Ort, der jemals irgendwelchen Angriffen widerstanden hat.
Noch wird nur belagert, aber wir glauben nicht, dass Berlin nach Ende des Monats noch in den Händen der Deutschen verbleibt.
24.04.2020
Berlin liegt nach Meinung der Analysten aus der Abteilung Strategie in den letzten Zügen. Kein Nachschub, keine Hoffnung. Und doch hält man die Stadt verbittert.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200427_Berlin-fllt.jpg
Dann ist der Funke jetzt auch nach Zentralafrika übergesprungen. Angola erklärt den Kommodoren den Krieg. Wieder ein arg unsinnige Handlung, aber wir hoffen, dass die sich dabei schon irgendwas gedacht haben.
Während der Praktikant beide Länder auf der Weltkarte zu finden versucht, fällt ihm auf, dass es in der näheren Nähe zwei französische Protektorate zu geben scheint. Da wäre Mamoudzou, gleich neben den Kommodoren (die übrigens direkt nördlich von Madagaskar liegen), und Saint Dennis östlich von Madagaskar. Die strategische Aufklärung - ein Joint Venture aus der Abteilung Strategie und dem Militärischen Nachrichtendienst - findet daraufhin heraus, dass die Inseln keine Infrastruktur haben, um militärische Flugbewegungen zu unterstützen. Mit anderen Worten: keine Jagdbomber.
Nach Abebben erster Anfälle von Euphorie ("[...] endlich ein wehrloses Ziel"), geht direkt der Auftrag an unser kampferprobte AWACS hinaus, sich dich Sache mal genauer anzusehen (Trotz jüngerer Erfolge traut man dem Geheimdienst immer noch nicht so recht).
Übrigens steigt jetzt auch Italien in das Gerangel um wehrlosen, französischen Boden ein.
28.04.2020
In Deutschland hat eine Divison Panzergrenadiere mit alten Marder-Schützenpanzern eine Bresche zum belagerten Berlin geschlagen. Der Nachschub fließt wieder, und unbestätigen Meldungen zu Folge rücken wichtige militärische und politische Stellen aus der dem Untergang geweihten Stadt ab.
Pakistan erklärt China den Krieg...
Und wir stehen vor einem Problem. Da eine große Radarschüssel auf dem Rücen der AWACS-Boing befindlich ist, verbraucht das Gefährt wesentlich mehr Kerosin als die zivile Variante ohne Schüssel. Als unmittelbare Folge müssen wir feststellen, dass unser AWACS das Zielgebiet nichtmal von Perth an der westlichsten Westküste aus erreichen kann.
Doch schnell ist eine Lösung gefunden, haben doch die Briten im Indischen Ozean ebenfalls einen Spielplatz: Diego Carcia. Und dort gibt es einen Flugplatz, der unsere Boing aufnehmen kann. Sogleich wird der britische Botschafter einberufen und in den Plan eingeweiht.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200428.jpg
01.05.2020
Italien erklärt auch Deutschland den Krieg. Kaum liegen sie am Boden, fassen alle den Mut, draufzuhauen.
Aus dem Innenministerium kommt eine erfreulichere Botschaft. Unsere Steuererleichterungen haben den Nerv der Bevölkerung getroffen, da unsere Umfragewerte binnen eines Monats um 3% nach oben geklettert sind.
Das AWACS ist jetzt in Diego Carcia angekommen und wird betankt.
Angola wendet sich gegen Äthiopien.
Und um 1300 MEZ fällt Berlin den polnischen Kräften in die Hand. Die Regierung dessen, was einst Deutschland war, findet sich in Hambug ein (was direkt an der Front zu Dänemark liegt... wie clever) und versuch zu retten, was zu retten ist. Was nicht viel ist.
02.05.2020
Aufklärungsdaten kommen rein. Saint Denis offeriert den fast schon obligatorischen Kreuzer als Verteidung, der auch gleich eine Salve Flugabwehrraketen auf unsere Boing abfeuert.
Weiter geht es nach Mamoudzuo, wo es ähnlich aussieht. Nur treiben hier gleich zwei Kreuzer ihr Unwesen, die beide auf unseren tapferen Aufklärer feuern. Mit einem Loch im linken Flügel macht er sich daraufhin auf den Weg zum nächsten, freundlichen Flugfeld.
03.05.2020
Schweden will auch ein Stück vom Deutschen Kuchen abhaben.
05.05.2020
Die Heereserprobungsstelle Wollongong vermeldet, dass wir eine nicht radioaktiv strahlende, superschwere Materialmischung für die kinetischen Penetratoren zusammengemixt haben. Davon sollten alle Einheiten profizieren können, die Panzergranaten verschießen können... also die alten Leos und die Abrams.
Inzwischen hat sich eine lange Warteliste an Projekten gebildet, die um unsere Forschungsgelder buhlen. Durch geheimes Losen wird robotische Mikrochirugie gezogen, was uns sinnvoll erscheint, können wir doch die KIA in WIA umwandeln. Ein paar zumindest.
OK, beim Fall der Granate auf den armen Private Kowalski hätte das auch nicht mehr geholfen.
Die RAN Flush meldet sich zudem am heutigen Tag wieder diensttauglich. Aufgrund deren besonderen Leistungen im Kampf um Neukaledonien (das einzige Schiff zu sein, das beschädigt wird, und das auch noch durch eine Klospühlung, ist schon anerkennenswert...) steigt deren Kaleun zum Verbandsführer unserer UBoot-Waffe auf und darf den Angriff auf die Kreuzer im indischen Ozean anführen. Aber wir fürchten, dass die Schiffe einen Monat und mehr brauchen werden, eh sie am Ziel angekommen sind. Immerhin müssen sie ganz Australien umschiffen und dann noch 3700 nautische Meilen durch den indischen Ozean dümpeln.
06.05.2020
Weitere Kriegserklärungen. Irland und Slovenien trauen sich an die traurigen Reste der Bundesrepublik ran, während China glaubt, Nepal vaporisiern zu können (was hinter fünfhundert Kilometer Indien liegt, mittlerweile).
09.05.2020
Mazedonien gegen Deutschland, Bosnien gegen Frankreich.
Zudem ist heute von den Stabschefs und dem Verteidiungsminister die Entscheidung gefällt worden, Präsenz auf dem Indochinesischen Theater zu zeigen. Ein paar "Freiwillige" werden auf das bereits beim Kampf um Neukaledonien bewährte Frachtschiff geladen und nach Kalkutta verschifft. Von dort geht es dann an der Grenze zu Bangladesch und Myamar in Richtung Laos. das ist der Plan.
Im Moment trägt die Operation den Namen Stoned Koala. Wir im Protokollwesen fragen uns, wer DAFÜR die Verantwortung trägt.
Gen Abend sind dann noch Kriegsmeldungen von Moldavien an Deutschland eingegangen. Ja, mehrere. Man fragt sich, warum den so ist, konnte aber keine zufriedenstellende Antwort finden.
10.05.2020
Heut zur Abwechslung mal eine angenehme Überraschung: die Lieferung aus der Türkei ist eingetroffen. Flugabwehrraketen und Artillerie für 260 Millionen. Was nicht im Kontrakt vermerkt war, ist die Tatsache, dass wir selbstfahrende Artillerie gekauft haben.
Die wird sogleich bemannt und soll anschließend am Stoned Koala teilnehmen.
Angola hat es sich abschließend nicht nehmen lassen, auch noch Gambia den Krieg zu erklären. Unnötig zu erwähnen, dass keiner ihrer selbsterwählten Feinde eine Grenze zu Angola hat... :facepalm:
11.05.2020
Spanien erklärt Deutschland den Krieg. Wenn die noch was abhaben wollen, müssen sie sich echt sputen.
13.05.2020
Dem in Berlin stationierten Spion (ehemals Berlin, jetzt bald Sicher Berlinsk oder so) ist ein einzigartiger Coup gelungen. Verkleidet als us-amerikanischer Berichterstatter reiste er unbehelligt durch die Repulik (ja, die USA wahren immer noch geradezu fassungslose Neutralität. Der ehemaligen Weltpolizei hätte wirklich keiner solche Contenance zugetraut)
Jedenfalls konnte er in dieser Verkleidung unerkannt bis in den Ruhrpott vordringen und im letzten aktiven Werk von Thyssen-Krupp-Defence-Systems umtriebig werden. Gegen einige bescheidene Bestechungsgelder ist es ihm gelungen, uns die Pläne für den Leopard 2A5 zuzuschicken. Mitsamt den Konstruktionsunterlagen für die besondere, reaktive Panzerung.
Der Intendant der Rüstungsindustrie war sprachlos, als wir ihm diese Pläne vorgelegt haben. Dennoch traut man sich zu, in absehbarer Zeit ein Versuchsmuster auf die Beine zu stellen. Nachdem eine großzügige Spende an seine Lobby einging, konnte er diesen Zeitraum auf 80 Tage eingrenzen. "Die Heeresversuchsanlage Wollongong legt noch morgen früh los", versprach er.
15.05.2020
Weitere gute Nachrichten aus Wollongong. Die Pläne für die Sentry-Flarak sind fertig auf unsere Bedürfnisse umgestellt worden. Theoretisch könnten wir sogleich mit der Produktion beginnen.
Aus dem Pot mit Projekten zieht der Verteidigungsminister das Los für die lasergestützte Gefechtsfeldkommunikation, das eine kleine Universität irgendwo in Perth vorgeschlagen hat. Abhörsicher und mit hoher Datenrate. Klingt gut, finden die Leute hier im Operationszentrum und nicken das ungelesen ab.
...
Ich freu mich auf meine Woche Urlaub.
22.05.2020
Meine Woche Urlaub ist zuende. Es ist, als hätte die Welt darauf gewartet, bis ich wieder da bin, denn bis auf ein paar Gefechte ist wenig passiert. Ok, hier und da hat sich eine Front verschoben, aber in all den Tagen ist keine einzige Kriegserklärung eingegangen. Ich halte das für ein schlechtes Omen.
Ich war übrigens auf einer Insel, deren einziger Ort "The Settlement" heißt. Gehört offziell zu Australien und liegt irgendwo einen Steinwurf südlich von Jakarta, Indonesien. Ok, einigen wird es als "die Weihnachtsinsel (http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsinsel_(Australien))" ein Begriff sein. Die Wahl fiel auf diese Insel, weil ich mich dort abgenabelt von dieser verrückt gewordenen Welt hoffte. Mit Erfolg. Die Leute dort - Chinesen, Ureinwohner und ein paar Australier - scheren sich einen Kehricht um die Kriege. Hach, war das entspannend.
26.05.2020
Der Yemen hat in seinen Depots alte, französische Schützenpanzer entdeckt. Und will die loswerden. Vermutlich haben die Türken denen gesagt, dass wir recht blauäugige Käufer sind und so haben die ihr Gück bei uns versucht. Die Teile sind aber noch älter als die M113 A3, die wir aus den Staaten haben. Wir haben dankend abgelehnt.
28.05.2020
Neue Kriegserklärungen. Bosnien gegen Deutschland, Moldavien gegen Frankreich, Uzbekistan gegen China und Slovenien gegen Frankreich. Haben ein paar von denen nicht schonmal einander Kriege erklärt? Vermutlich gab es eine zwischenzeitliche Aussöhnung, von der uns wiedermal keiner was gesagt hat.
30.05.2020
Kriegserklärung. Littauen -> Deutschland.
01.06.2020
Zeit für den allmonatlichen Überblick über die Gesamtsituation. Für Deutschland und Frankreich ist die Lage arg schlecht, auch wenn Letztere wenigstens noch in Besitz ihrer Hauptstadt sind. Dennoch haben sich die Italiener bis vor Paris vorgearbeitet. Unser Spion dort hat zwar nur eine Division Infantarie gesehen, aber das kann auch nur die Vorhut für die Hauptkräfte sein. Momentan hat der Franzose noch keine Kräfte, die schlagkräftiger als Garnisionstruppen sind, in Paris aufgefahren. Wir glauben, dass er die versteckt hält, um Angreifern eine böse Überraschung zuzufügen. Bös wird es für Frankreich (dessen Fall wir vor Ende des Sommers erwarten), wenn Deutschland aufgelöst ist, da dann Polen und die Tschechen einen direkten Weg zu deren Ländereien offen haben.
Apropos Deutschland - viel ist nicht mehr übrig.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200601_Europa.jpg
Im östlichen China hat sich Südkorea (obwohl Korea jetzt ohne Präfix gelistet werden könnte, beharrt man darauf, das Süd weiterhin vorgestellt wird. Na, wenn Sie meinen) durch schonungslosesten Einsatz seiner Truppen weit nach Norden vorgearbeitet... und niemand weiß warum. Chinas Herz liegt westlich von der neuen Front, aber wir hoffen, dass die militärischen Denker in Korea einen Plan haben und nicht nur nach dem Motto "Vorwärts Immer, Rückwärts Nimmer" voranstürmen, denn dann kommen sie irgendwann am Nordpol an.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200601_China.jpg
Indien hat die Entdeckung gemacht, dass es sich entlang bestehender Infrastruktur besser voranstürmt, als wenn man quer durchs Gebirge kriecht. Entsprechend beeindruckend nimmt sich deren Fortschritt aus, nachdem sie einfach den Straßen gefolgt sind.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200601_Indochina.jpg
Und ein Schauplatz, der sich lange unserer Aufmerksamkeit entzogen hat, rückt jetzt einmal in unseren Fokus: Israel. Militärisch noch immer die Macht da unten in der Ecke, schieben sie Syrien vor sich her. Die können aber quantitativ gut dagegen halten und haben allzugroße Landgewinne bisher verhindern können.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200601_Israel.jpg
In Südamerika ist nichts passiert. Angola ist ebenfalls passiv. Vermutlich ist denen inzwischen aufgegangen, dass es keinen Feind in der Nachbarschaft gibt. Wir sind auf die nächsten Schritte gespannt.
Zu guter Letzt wird unser AWACS als Lohn seiner Taten mit einem Eigennamen beglückt und ist ab sofort die RAAF Boing :D
Das wars. Für das Wochenende. Wie angedroht, muss ich mich jetzt eine Woche lang in Internet-Abstinenz üben (wie jede Woche...)*seufz* Aber so bleibt wenigstens das Interesse am AAR frisch, hoffe ich
Ich hoffe, dass die werte Leserschaft den einen oder anderen Interessanten Kommentar zum Spiel abzugeben hat.
Aber ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ob die RAN Flush am Ende doch noch durch einen Kreuzer weggespühlt wird, oder Deutschland ein fulminantes Come-Back feiert.
Auf bald
Wilhelm Klink
27.08.12, 00:12
Zweite Reihe beginnt mit einer Bewertung der Tarneigenschaften. 0 wäre in dem Fall eine Blaskapelle mit Feuerwerksunterstützung bei Nacht in der Wüste.
:lach:
Dein AAR ist der lustigste (und chaotischste), den ich seit Jahren gelesen hab. Nur nicht aufhören!
Zwei Fragen:
1. Spione kenn ich bislang nur aus Doomsday und Darkest Hour. Was können die denn bei Supreme Ruler bzw. welche Missionen kann man denen geben?
2. Wie kannst du trotz Defcon 3 oder 2 im Krieg sein? Ich dachte Defcon 1 heißt Krieg und vorher nur die entsprechenden Voreskalationsstufen.
Meine Güte, die Landkarte sieht ja bald aus wie in EU 3 :D Sehr witziger AAR, wobei Euer Text pefekt zur völlig kuriosen Entwicklung passt :) Nur weiter so!
was für ein unglaublich toller AAR. Wir dachten ja tatsächlich ne Zeitlang, dass es vllt sogar ein MP wäre und die LEute zuviel getrunken haben (oder so kleine Pillen) :)
hahahaha großartig. Wir haben bisher viel gelacht! Weiter so!
Headhunter
27.08.12, 12:00
Wir können euch ebenfalls zum gewählten Stil nur beglückwünschen.....gerne weiter so!:top:
:D
SolInvictus202
29.08.12, 01:35
Ehre wem Ehre gebührt - wunderbarer AAR... ist abonniert....
endlich ein AAR zu diesem Spiel... :top:!!!!
Aaah, Supreme Ruler... ich weiß noch wie ich das 2010er Wochenlang gespielt habe ohne auch nur ANSATZWEISE zu wissen was ich da überhaupt tue ... ist das immer noch so kompliziert, und kann man sich immer noch so leicht verrennen ? (zb. wenn das öl ausgeht, dann alles aus ist sobald man im krieg ist und nicht mehr ausgleichen kann?)
Merlin4711
02.09.12, 15:03
Servus werte Leserschaft,
ihr seid an diesem Wochenende schon zu lange zu kurz gekommen, aber im Gegensatz zu anderen Wochenenden gab es diesmal reichlich zu tun.
Um die Fragen zu beantworten...
Spione sind etwas, das nur vom Menschen eingesetzt wird (ähnlich den Nuklearwaffen). Sie können einfach nur in der Gegend rumstehen und SPÄHEN, sie können in Forschungszentren platziert werden und SPIONIEREN oder auf Feldern mit herstellender Industrie per SABOTAGE für Herstellungsengpässe sorgen.
Nützlich sind sie aber nur für die erste Aufgabe, da meine Spione meist in Ländern aufschlagen, die mir technologisch unterlegen sind (womit Spionieren witzlos wäre). Vor allem Als Deutschland, USA oder Japan ist das ärgerlich, da die sich (und China, so es sich denn nicht in Kriegen aufzehrt) meist um den Technologiethron kloppen.
DEFCON gibt es hier in fünf Stufen. Frieden, Wachsam, Erhöht, Hoch und Krieg. Jede Stufe in der Leserichtung bringt geringe Vorteile bei der militärischen Effizienz, die letzten beiden Stufen sorgen zudem für geringe, baubeschleunigende Vorteile. Klingt nicht schlecht, aber die Kosten dafür steigen ab einem gewissen Punkt geradezu expotentiell (ok, so schlimm isses nicht; ich glaube, es verdoppelt sich oder tut etwas vergleichbares). DEFCON 1 in Australien würde mein Budget innerhalb von Wochen auffressen.
Ich hab 2010 nie gespielt, kann also keine Unterschiede benennen. Jedoch steht fest, dass das Managen der Wirtschaft womöglich die größte Herausforderung des Spieles darstellt. Der Kampf ist ziemlich einfach gehalten und um Längen simpler als meinetwegn in HoI. Keine Anführer, wenig schlechtes Wetter-Effekte und dergleichen. Klar sind Panzer in "Close Combat Areas" benachteiligt (Wälder, Städte, Stützpunkte, Berge) und im offenen Gelände der Schrecken jeder anderen Einheit (Panzerabwehr engeschlossen). Auch andere Sachen sollten beim Kampf bedacht werden (apropos denken, ich werde versuchen, für den nächsten Spielmonat mal ein bisschen genauer auf den Kampf einzugehen).
Aber jedes militärische Genie ist unzureichend, wenn du dein Land in Hyperinflation stürzt oder dir die Arbeitskräfte ausgehen, die Gelder für die Infrastruktur vernachlässigt werden und der Nachschub damit zum Erliegen kommt oder dir militärische Güter und Öl ausgehen, wenn du dich im Krieg befindest. Das Meiste kann man auf dem Weltmarkt teuer oder bei Verbündeten günstig nachkaufen, aber wenn kein Geld mehr da ist, bleiben die eigenen Einheiten auf dem Feld stehen (kein Benzin), unfähig zurückzuschießen (keine militärischen Güter). Oder die Leute rennen dir weg (zu niedrige Sozialförderung oder keine Konsumgüter).
Ich versuche meist, meine Länder vor den Kriegen möglichst autark zu gestalten, was nicht immer gelingt (Neuseeland hat z.b. keine natürlichen Uranvorkommen), oder mit Forschungen die Nachfrage zu verringen, bzw. den Ausstoß zu erhöhen (moderne Kohlekraftwerke für letzeres, Wasserkonservierung für ersters), sodass ich mich dann mit DEFCON 1 ins Gefecht stürzen kann, ohne mir zu große Gedanken über Produktengpässe machen zu müssen...
Na gut, genug gefaselt :zzz:
Wieder ist ein Monat vergangen. Es gibt Verluste, Gewinne und mehr irre Staatsführer (vor alem Angola schlägt aus dem Ruder, hat aber noch keinen einzigen Schuss abgegeben, wenn ich die Statistik richtig deute
02.06.2020
Heute traf eine unter diesen Umständen ungewöhnilche Anfrage im Kommandozentrum ein. Japan bittet uns, an einem gemeinsamen Manöver im Phillipinischen Meer (oder See) teilzunehmen. Unter den gegenwärtigen Umständen ein merkwürdiges Ansinnen, was hier für diverse WTF-Momente gesorgt haben muss.
Irgendjemand kam dann auf die glorreiche Idee, die RAN Flush als "erhfahrenste" Einheit auf diese Aufgabe anzusetzen. Sogleich ging auch die entsprechende Order raus, welche das Boot südlich von Jakarta erreichte. Wir schätzen, dass die in zwei bis drei Wochen da sein können. Japan versichert uns, (un)geduldig zu warten.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200602_Flush-Manouver.jpg
Ziel dieses Manöver soll es wohl sein, eine fiktive, chinesische Trägergruppe anzugreifen. Nicht, dass es nicht genug Reale geben würde...
03.06.2020
Die Expeditionstruppen der Taskforce Stoned Koala melden sich auf Anfrage aus der See von Java. In Wollongong herrscht einige Verwirrung, da dort immer mehr Truppenteile eintreffen, die ebenfalls der Meinung sind, der Taskforce zugeteilt worden zu sein.
Dem Käptain der Transporterflottille wurde ein Schnellinventur der mitgeführten Verbände befohlen. Er meint, das bis morgen hinzubekommen.
04.06.2020
Unsere in Frankreich stationierte technische Botschaftskraft für optische Aufklärungsarbeit hat uns ein Dossier über die Einsatzbereitschaft der französischen Truppen zukommen gelassen. Tabellen, Listen, viele Zahlen. Der von Marketing hinzugezogene Gutachter meinte, dass das so keinem General zugemutet werden könnte und bat einen der Praktikanten, eine powerpoint-freudliche Grafik daraus zu formen:
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200604_Frankreich-Versorgungslage.jpg
Die Schnellinventur auf den Transportern ist inzwischen auch fertig. Wir verschiffen augenscheinlich ein Battalion Leopard I Panzer, zwei Kompanien motorisierter Infantarie mit ADI Bushmastern, eine Einheit Kampfpioniere und die 155mm Selbstfahrlafette aus der Türkei.
In Wollongong warten noch diverse Panzerabwehrbrigaden, unsere Gulasch-Flak und divsere Haubitzen, angeführt von einem ungeduldigen Abrams-Panzerkommandeur.
Die Stabschefs schieben jetzt die Schuldigkeit wie die Karte Schwazer Peter von Einem zum Anderen, bis aus einer anonymen Quelle der Abteilung Protokollwesen der anonyme Hinweis eintrifft, ein gewisser Bursche aus Strategie wäre dafür verantwortlich.
:cool:
Und die glauben das auch noch.
Die im Aufmarsch befindlichen Einheiten werden erstmal in Wollongong einquartiert und sollen abwarten, ob deren Kampfkraft nicht noch irgendwann benötigt wird.
05.06.2020
Litauen erklärt Frankreich den Krieg, Angola Malawi.
Wir haben unsere Verbündeten gebeten, ein Sattelitenbild der Region zur Verfügung zu stellen (und auch eins bekommen). Die Anreinerstaaten setzen sich aus der Demokratischen Republik Kongo und dem Kongo im Norden zusammen, Sambia im Osten und der beschaulichen Savannen- und Wüstenlandschaft Nambias im Süden. Keiner von denen ist ein Feind von Angola.
Wir spielen mit dem Gedanken, dort irgendwo Nachschub- und Seetransit-Verträge unter Dach und Fach zu bringen, damit eine Fregatte mal nachsehen schwimmen geht, ob sich dort militärisch - von bösen Rundfunkreden mal abgesehen - überhaupt was tut.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200605_Angola-Kriegstreiber.jpg
07.06.2020
Nachdem unsere Frachtpiloten über Jahre hinweg üben mussten, Frachtkisten in unzugänglichen Wüsten-Ecken in zehn Quadratmeter großen Zielzonen abzusetzen, überlegen wir, ob wir deren Know-How unseren Genossen im Norden anbieten solten, deren Frontversorgung unter aller Sau ist.
Der darauf angesetzte Unterhändler erzielte auch sogleich zustimmende Erfolge seitens der Russen, allerdings hat man ihm bei einer oder zwei Flaschen Vodka dazu gebracht, den Vertragstext ein wenig umzuänderen.
Der neue Konrakt sieht auf einmal vor, dass unsere Piloten die Flüge übernehmen sollen. Das begeistert uns nicht gerade, sodass wir die Genossen im Norden um Bedenkzeit bitten, um eine Inspektion der zur Verfügung stehenden Mittel durchführen zu können. Mit anderen Worten: wir schinden Zeit.
08.06.2020
Nun, unsere Generäle haben sich ja so um eine Teilnahme am großchinesischen Krieg bemüht. Jetzt haben sie, was sie wollten, sind wir doch seit heut 1200 Sydney-Ortszeit offizieller Logistik-Partner der russischen Friedenstruppen.
Unsere Vodka-Bomber, wie sie von den Besatzungen sogleich getauft worden, sollen am morgigen Tage ausrücken. Wir schicken eine Staffel F/A-18 Hornets hinterher, um chinesischen Luftkampfambitionen entgegenwirken zu können.
Wir sind gespannt, wie diese Mission ausgehen wird und drücken unseren Piloten alle Daumen, die wir auf die Schnelle finden konnten.
09.08.2020
Die Staffel Globemaster III (die Vodkabomber) ist mit erwähntem Jagdschutz vom Flughafen RAAF Scherger im Norden unseres schönen Landes aufgebrochen und fliegt in Richtung Naha.
Naha ist ein beschaulicher Ort mit erstaunlich großer Landebahn im Süden Japans, wo Kerosin und neue Scheibenwischer für die Flugzeuge warten. Zudem gehen Gerüchte um, dass wir dort mit einer neuen, japanischen Erfindung Kontakt machen werden, die sie geheimnisvoll als "automatisches Bedienpersonal" tituliert haben.
Unser Besatzung ist zudem angehalten, der RAN Flush zu winken, sollten die sie irgendwo im Wasser sehen können. Das Boot hat es nämlich wieder einmal geschafft, den größ möglichen Umweg zu fahren und sich dem Ziel noch nichtmal genähert.
Außerdem gab es heut diverse Erfolge auf dem diplomatischen Bankett, die beinhalteten, Indonesien und den Phillipinen gegen Vorzugspreise bei Bio-Straußeneiern ein Komplett-Transitabkommen abzupressen. Das muss leider sein, da unsere Jägerstaffel den Flug nach Japan nie in einem Rutsch schaffen würde, und auch die Globemaster trotz hoher Reichweite ein Kringel um neutrales Staatsgebiet drehen würden müssen. Und dann hundert Kilometer vor Japans ins Wasser fallen müssten.
Dennoch sind wir erstaunt, wie kuschlig die andern Nationen hier Ozeanien und Asien auf einmal geworden sind, seit der dritte Weltkrieg tobt. Man rückt näher zusammen.
12.06.2020
Die vorletzte Etappe der Vodka-Bomber gen Chitose steht heut an. Das ist ein weiterer Ort auf den japanischen Hauptinseln, diesmal ganz im Norden. Von dort soll der Sprung nach Khabarovsk stattfinden, welches sich irgendwo im Norden von Vladivostok befindet. Die FLieger bekommen für den Zeitraum über russischem Boden diverse Eskorten aus MIGs und SUs, hat man uns zugesichert.
Die Taskforce Stoned Koala hängt vor Thailand an der Küste fest. Auf Nachfrage meinte der kommandierende Offizier, dass es Zoll-Prbleme gegeben hätte. Ein Blick auf die Karten mit den internationalen Gewässer bestätigt jedoch das, was hier jeder vermutet hatte: Selbst ein betrunkener Öltanker könnte diese Gewässer befahren, ohne in Hoheitsgewässer zu gelangen.
Der Stabschef der Marine ist daher angehalten worden, dieses Dilemma zu erklären. Er wirkt arg unglücklich.
Die UBoot-Gruppe ist heute Mittag bei Diego Garcia angekommen und wird flugs betankt. Dort gibt es zwar keinen Hafen, aber offensichtlich genug Ruderboote, um 13 Kiloliter Diesel für jedes Boot heranzuschiffen. Wir schätzen, dieser Vorgang wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Zudem ist auch noch die Entscheidung gefällt worden, ein Staffel Orion III ASW-Flieger auf die Insel zu verlegen, um einen Plan B im Falle eines Falles zu haben. Den UBoot-Besatzungen erzählen wir indess, dass die bei Gelgenheit zum europäischen Schauplatz weiterfliegen.
Außerdem sind heut die Tiger-Panzerabwehrhubschrauber fertiggestellt worden. Es wird versucht, so viele wie möglich zur Taskforce Stoned Koala zu schicken, um dringend notwendige Feuerunterstützung bereitzustellen. Der Kapitän unseres Heli-Träger ist daher damit beauftragt worden, möglichst viele Hubschrauber in den Laderaum seines Schiffes zu stopfen.
Gerüchten zufolge hat er daraufhin damit begonnen, Tetris zu spielen.
Zu guter Letzt erklärt Kambotscha China den Krieg. Sogleich wird durch eine einstweilige Verfügung der Außenminister von seiner Privatyacht entführt und in Badehosen dazu genötigt, mit den anderen, kriegsführenden Parteien im pazifischen Raum Durchmarschverträge auszuhandeln.
Ein Erfolg in dieser Angelegenheit wird die Aufgabe der Taskforce Stoned Koala erheblich erleichtern.
13.06.2020
Heute hat der Stab der Luftwaffe beschlossen, nicht die Orion, sondern die F111G Aardvark (Erdferkel) Erdkampfflugzeuge mit dem Angriff zu beauftragen.
Jemand hat einen Vergleich beauftragt, um herauszufinden, wie man dort auf diese Idee gekommen ist.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200613_Bomberbild.jpg
Viele niedere Mitarbeiter fragen sich nun, wieso man auf die Idee gekommen ist, Erdkampfflugzeuge mit dieser Mission beauftragen zu wollen, aber wer sind wir, um die Entscheidungen der Stabschefs zu hinterfragen?
Kurzerhand wurde in der Mittagspause eine Unterschriftenaktion gestartet, an denen sich praktisch alle Personen mit einer entsprechenden Sicherheitsfreigabestufe beteiligt haben. Dadurch ließ sich der Stabschef der Luftwaffe immerhin dazu erweichen, sowohl die F111 als auch die Orion der Mission zuzuteilen, sodass sich beide Staffeln auf den Weg dort hin machen.
Die Engländer fragen sich sicher langsam, was zum Teufel wir eigentlich vorhaben (obwohl sie das wissen müssten).
Und eine gänzlich unerwartete Meldung: Äquador erklärt Brasilien den Krieg.
Die RAN Flush gurkt momentan südlich von Singapur herum und vermeldet Probleme mit dem Navi. Den Japanern erzählen wir indess, dass sie starken, chinesischen Trägerverbänden ausweichen müsse und sich ihre Ankunft dadurch verzögen würde. Die Japaner wirken dennoch entspannt.
Vielleicht, weil jetzt ein us-amerikanischer Trägerverband eingetroffen ist und fleißig virtuelle Feinde versenkt.
Die Meldung des Monats, ach was, des Quartals, erreicht uns gegen 1800 Sydney Ortszeit: Deutschland ist nicht mehr.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200613_Deutschlandweg.jpg
Annektiert von Polen, Dänemark, Tschechien, Niederland, Österreich und - allen voran - der Schweiz. Wie es scheint, hat sich auch Litauen einen Flecken deutscher Muttererde gesichert (denn sonst gibt es dort nichts weiter), der zwischen Lüneburg und dem stillgelegten AKW Krümmel liegt. Ob sie es auf die fünfbeinigen Schafe abgesehen haben?
Auch die Slowakei hat sich ein Stück Deutschland gesichert, das irgendwo östlich von Regensburg im Bayrischen Wald liegt. Ersten Nachforschungen zu Folge ein Naherholungsgebiet.
Frankreich indes wird in seiner momentanen Form auch nicht mehr allzu lange bestehen können. Die Versorungslage scheint sich weiter zu verschlechtern, die Moral der Truppen sinkt, und niemand ist bereit, Frieden mit denen zu schließen. Wir auch nicht.
Wenn wir jedoch noch Ansprüche auf französische Besitztümer im Pazifik und im Indischen Ozean erheben wollen, sollten wir unsere entsprechenden Bemühungen bis Ende des Monats abgeschlossen haben, glauben die Analysten.
14.06.2020
Der Vodka-Bomber hat heut seinen ersten Einsatz abgeschlossen. Moskau nennt die Operation sogar einen vollen Erfolg, da die russischen Truppen, durch den "Nachschub" neu motiviert, ein gutes Stück Weg gen Peking zurückgelegt haben.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200614_Vodka-Bomber.jpg
Nun sind jedoch beunruhigende Nachrichten eingegangen, als wir erfahren haben, dass die Japaner unseren Frachtpiloten auch etwas Gutes tun wollten. Die Automatisierte Bodencrew war nichts weiter als ein Häuflein weiß glänzender Roboter, die sich verzweifelt damit abgemüht haben, die Tanköffnung der Herkules zu finden (und den Schlauch hineinzustecken). Am Ende musste der Tank einer Maschine leergepumpt werden, nachdem ein Löschroboter Löschschaum hineingefüllt hatte.
Dann aber gab es noch eine Kiste mit "automatisierter Bedienmannschaft" für jede der Frachtmaschinen. In Russland, während des nächsten Tankstopps, haben unsere Piloten solch eine Kiste dann geöffnet und nicht schlecht gestaunt, als eine junge Dame mit "[...] aufregenden Proportionen und viel zu wenig Uniform von der Art einer Stewardess" zum Vorschein kam. Dazu gab es eine Fernbedienung, mit der man die junge Dame zum Leben erwecken konnte.
Darauf hin begann sie damit, im Flugzeug in den untersten Ecken Staub zu wischen (oder alternativ den oberen Teil der Flugzelle von innen zu schrubben, auf einer Leiter stehend) und den Piloten Snacks und (alkoholfreie) Drinks zu reichen. Des Weiteren soll sie die unangenehme Eigenheit haben, besagte Speisen im Cockpit fallen zu lassen, um dann minuten lang gebückt zu versuchen, diese wieder aufzuheben.
Anbei ein Bild (http://p.lefux.com/61/20100906/A2955000AJ/costume-dress-cosplay-airline-stewardess-1-Gallay.jpg) (ergoogelt) von der Besatzung aufgenommen.
Die Kollegen im Stab, welche mit einer umfassenderen Fantasie gesegnet waren, brachten sofort Einwände hervor, dass diese humanoiden Roboter eine nicht zu unterschätzende Gefahr der Ablenkung unserer Crew darstellen würden.
Nach einigen ernsten Telefonaten versprachen die Piloten dann, die Teile in den Flugzeugtoiletten einzusperren. Zumindest während des Fluges.
15.06.2020
Scheinbar hat eine der "fiktiven" Trägerfotten aus China ein japanisches Schiff versenkt, das wild auf fiktive Trägerflotten aus China geschossen hat. Die Diplomaten werfen sich gerade allerlei Dümpel gegenseitig an den Kopf, aber es läuft darauf hinaus, dass der jeweils andere in einem Akt sinnloser Agression vollkommen ungerechtfertigt bla bla usw. usf..
Kurz gesagt, erklärt Japan nun auch den Krieg an China. Was nichts daran ändert, dass man unsere UBoot-Besatzung weiterhin erwartet. Japan versicherte uns, dass man das Boot im Südchinesischen Meer abfangen werde, um ihnen Ausrüstung für das Manöver zu übergeben.
Über das WAS schweigt man sich weiterhin aus. Nun, so stimmt das nicht ganz, da es reichtlich blumige Erkärungen für das gibt, was man vorhat, aber aus keiner konnten wir bisher eine Essenz extrahieren, die einem nachvollziehbaren Grund gleicht.
Und als letzte Meldung des Tages will nun auch Vietnam Tod und Verderben über China bringen.
16.06.2020
Der Tag begann schlecht. Unbestätigten Meldungen nach zu urteilen, sind unsere Vodka-Bomber heut vom Himmel geholt worden. Die Jägereskorte ging einem ominösen Radar-Kontakt nach, fand dort aber nichts als eine obskure Drohne vor, die Blockrunden um eine verwaiste Radarstation drehte. Gedreht hat.
Allerdings fand man auf dem Rückweg unsere Herkules-Transporter nicht mehr auf der vorgesehenen Route wieder. Stattdessen enfternten sich ein chinesisches AWACS nebst eigener Jägereskorte rasch aus dem Einsatzgebiet. Zu rasch leider, da unseren Hornets just in dem Moment das Kerosin auszugehen drohte. Unverrichteter Dinge gingen noch ein paar Radargelenkte BVR-Raketen in Richtung der bestätigten Feindeinheiten ab, konnten aber keine Treffer erzielen.
Die Piloten der Herkules-Flieger gelten bis auf weiteres als MIA und stellen damit neben der Fregatte vor Neukaledonien den zweiten Total-Verlust des Krieges auf unserer Seite dar. Vermutlich Abschüsse, aber die F/A-18 haben nirgends Absturzstellen ausmachen können.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200616_Vodka-Bomber_adee.jpg
Die Fahnen wehen heut auf Halbmast. Und unser Engagement an der russischen Front wird bis auf weiteres eingestellt. Die Russen wirken geknickt, scheinen aber zu glauben, dass wir jetzt gar keine Transportflugzeuge mehr haben.
Man bot uns an, Pläne für die AN-225 Cossack zum Vorteilspreis zu übermitteln. Der Stab der Luftwaffe bittet sich Bedenkzeit aus, aber generell ist man hier dem zugeneigt.
Eine eilig einberufene Untersuchungskomission hat zudem die Vermutung geäußert, dass die automatischen Flugbegleiterinnen für dieses Disaster verantwortlich sein könnten. Das lässt sich weder beweisen noch widerlegen, aber erstaunlich leicht nachvollziehen.
Zu guter Letzt ist heut von der Beschaffung und dem Verteidigungsministerium ein Auftrag aus der Forschungsabteilung abgesegnet worden, der beinhaltet, Testmuster diverser japanischer Kampfroboter einzufliegen.
Die Bestelliste liest sich indess weniger kriegerisch, beinhaltet sie doch jeweils zwei Einzelstücke folgender Baureihen: Geile Putzfrau, Böse Polizistin, Einsame Krankenschwester und heißes Schulmädchen.
Forschung und Beschaffung versicherten uns jedoch, dass es sich hier um Übersetzungsfehler handeln müsse.
...
Am Abend kam eine Kriegserklärung von Angola gegen Ruanda an.
Und in der letzten Stunde des Tages (von Wollangong aus gesehen, wo sich unser Kommandozentrum befindet, aber pssst!) setzen sich die F-111 und die Orions von der englischen Exklave im Indischen Ozean aus in Bewegung, um Verheerung unter den französischen Kreuzern zu sähen; erstere bei Mamoudzou, zweitere bei Saint-Denis.
Hoffen wir.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200616_Operation-Drugges-Tasmanian.jpg
Zudem kam Marketing damit an, dass wir einen medienwirksamen Namen für die Operation vor der Ostküste Afrikas brauchen würden, um es der Abteilung Volksnaher Mediengestaltung zu erlauben, dem Volk objektive Berichte liefern zu können, die sich eindeutig einer Operation zuordnen lassen.
Kurzerhand wirft jemand aus dem Stab den Begriff "Drugged Tasmanian" in den Raum, der diesen leider sogleich verlässt und am nächsten Tag in den Zeitungen zu sehen sein wird.
17.06.2020
Operation Drugged Tasmanian startet leider nicht sonderlich gut. Die F111 finden kein Ziel in der Zielregion und müssen unverrichteter Dinge mangels Kerosin wieder zurückkehren.
Die Orion hingegen spürt dank ihrer einsatzgebietspezifischeren Ausrüstung (dem Meer) ein Ziel auf, vaporisiert es geradezu. Allerdings sind alle verfügbaren Harpoon-Raketen auf ein einsames, französisches Patrouillenboot abgefeuert worden. Das mag sich nun zum Teil am Meeresgrund, zum Teil noch im Endanflug auf das afrikanische Festland befinden, war aber zu keinem Zeitpunkt auch nur nahe dran, ein Primärziel darzustellen. Oder wenigstens ein Sekundärziel. Tertiär auch nicht...
Und wäre das nicht genug, war die gleichzeitige Detonation eines Dutzend Harpoon-Raketen heftig genug, um die Orion zu beleuchten. Sogleich kamen von den Kreuzern ein paar Salven Raketen als Antwort. Aber wir haben keine verloren.
Was für ein Fehlschlag. Der Stab der Luftwaffe, Abteilung Marineflieger, bläst kollektiv Trübsal.
19.06.2020
Die F111 fliegen heut einen neuen Angriff. Vollzugsmeldungen am Abend erwartet.
Singapur schließt sich dem Krieg gegen China an.
Die RAN Flush bemerkt bei einem Orientierungsstopp, dass ihnen ein Heckrotor abhanden gekommen ist. Der Kaleun meint auf Nachfrage hin, dass man zwar eine gewisse Drift bemerkt habe, diese aber den lokalen Strömungen zugeschrieben hat.
Der Stabschef der Marine, der sich den Bericht wieder nur kurz angesehen hat, beschließt daraufhin, den Kurs der RAN Flush anzupassen, sodass sie in eine ruhigere Meeresregion umgeleitet wird. Wo schon das japanische Schiff auf sie warten soll.
:facepalm:
Nun, eine erfreuliche Nachricht gab es dann doch: die Taskforce Stoned Koala ist auf dem indischen Subkontinent gelandet und organisiert sich neu. Die Transportflotte verbleibt indess dort, um auf eventuelle Evakuierungsbemühungen schneller reagieren zu können.
20.06.2020
Die Taskforce Stoned Koala ist nun komplett enladen und setzt sich in Richtung Lhasa in Bewegung. Wir werden dort mit starken indischen Verbänden zusammentreffen und dann gen Osten vorrücken.
Ein einheinmischer Führer leitet die Friedentruppen, versicherten uns die Inder, sodass eine Ankunft innerhalb einer Woche garantiert werden kann.
Wir von der Abteilung Protokollwesen haben indess eine Wette mit Strategie laufen, die besagt, dass die Einheiten vor Ende des Monats nichtmal in der Nähe von Lhasa sein werden.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200620_Way-to-Lhasa.jpg
22.06.2020
Die F111 melden diverse Treffer an den französischen Schiffen vor Mo... Mu... der Insel neben Madagaskar. Sie haben dafür vier Anflüge gebraucht, wie sich anhand des Flugplatzprotokolls der Briten ersehen lässt.
Keine Glanzleistung. zumal keins der Zielschiffe gesunken zu sein scheint. Die Feinde sind mit den Schiffen in den Hafen abgehauen und verbergen sie hinter Tarnnetzen und ähnlichen Schweinereien.
Wir müssen die Uboote reinschicken, entscheiden die Stabschefs.
23.06.2020
Oh, welch schwarzer Tag, welch Schmach, welch Unglück. Taskforce Stoned Koala ist doch tatsächlich innerhalb weniger Tage in Lhasa angekommen, sodass wir die Wette mit Strategie verloren haben. Jetzt heißt es für das nächste Quartal: Kaffeekochen im Akkort.
Heut in aller Früh' hat zudem das Rendevouz zwischen der RAN Flush und dem japanischen Tender stattgefunden. Diesel, diverse Kisten vorerst unbekannten Inhalts und alte Seekarten.
Wir sind zutiefst beunruhigt und beauftragen den Kaleun der Flush sogleich damit, Kisten mit der Aufschrift "automatisches Marinepersonal" gleich außerhalb der Sichtweite der Japaner zu versenken. Ungeöffnet.
Die Flush meldete sich am Abend dann nochmal und berichtete von unbewöhnlichen Radar- und Sonarortungen eine kurze Schiffsreise nordöstlich deren Position am Nordzipfel der Philipinen.
Nachfragen bei den Verbündeten verneinten jegliche Existanz eigner Streitkräfte in diesem Bereich. Auch die US-Trägerflotte hat die Radarschatten nach einem expliziten Hinweis entdecken können und schickt einen Reccee-Flieger Aufklärungsarbeit leisten. Die Flush indess hat Order bekommen, dieselben Koordinaten anzusteuern und einen vorsichtigen Blick durch das Periskop zu riskieren.
24.06.2020
Der Kontakt zur RAN Flush ist kurz nach 0900 Ortszeit abgebrochen. Kein Bumm, bei Knall, keine Fühlungsmeldung, nichts. Wir haben uns die letzten Funksprüche immer und immer wieder angehört und befürchten leider das Schlimmste: "[...] Schiff voraus, aber kein Schraubengeräusch. Wir glauben, es mit einer neuartigen Tarntechnologie zu tun zu haben, da es wirkt, als könne man durch den Rumpf hindurchsehen. Keine Beflaggung. Wir werden uns nähern und versuchen, mehr in Erfahrung zu bringen."
Der Aufklärer der US-Trägergruppe konnte diese Meldung nicht bestätigen, da für ihn, aus zehn Kilometern Höhe, keine Sicht bestand, nachdem sich ungewöhnlich schnell eine Bodennebelbank von der Güteklasse einer massiven Betonwand gebildet hatte.
Die Japaner und US-Amerikaner wollen Rettungsmannschaften an die letzte, bekannte Position entsenden. Hoffen wir das Beste.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200624_RANFlush-Missing.jpg
Myamar und Thailand steigen in den Krieg gegen China ein. Hier ist dieselbe Entwicklung zu beobachten, wie es zuvor in Europa der Fall war: Ist eine lokale Macht weit genug geschwächt, befinden sich alle schwachen Anreihner auf einmal in der Lage, denen den Krieg zu erklären.
Anmk. des Autors: Ich glaube, das hängt mit der Tatsache zusammen, dass massive Aufrüstung (bzw. Einheitennachbau im Kriegsfall) für steigenden Casus Belli bei benachbarten Staaten sorgt. Ungünstige Spielmechanik
Des Weiteren ist visuelle Aufklärung der Orion-Flotte eingegangen. Anscheinend liegt nur noch ein Kreuzer der Franzosen vor Mamoudzou vor Anker. Wir vermuten eine Falle, sind die anderen Schiffe doch von der Meeresoberfläche geradezu verschwunden, wobei keiner hier daran glauben mag, dass sie am Ende wirklich gesunken sind.
Da kommt noch dazu, dass die französische Garnision vor Ort heimlich still und leise verstärkt worden ist. Die Einnahme der Insel wird ein hartes Stück Arbeit. Aber wir werden uns mehr Zeit als gedacht damit lassen können, nachdem Kontinental-Fankreich sich als unerwartet zäh erwiesen hat sich weiterhin gegen den feindlichen Zugriff stemmt.
Die letzte Nachricht des Tages betrifft die Hubschrauber-Verstärkung für die Taskforce Stoned Koala. Trotz eifriger Bemühungen seitens Hubschrauber- und Trägerbesatzung ist es nicht gelungen, mehr als eine Staffel auf dem Schiff unterzubringen. Na, das muss dann halt erstmal reichen, zumal wir damit liebäugeln, eine Art Fähre mit dem Träger einzurichten. Aber das wird erstmal aufgeschoben, bis sich gezeigt hat, in wie fern der Vormarsch in China sich zu unseren Gunsten entwickelt.
25.06.2020
Kriegserklärung: Angola gegen Mali; Irland gegen Frankreich.
Japan beginnt eine Offensive gegen China in einer Art und Weise, wie wir sie nicht erwartet haben: eine amphibische Landung direkt im Kernland. Japan meinte allerdings, dass es sich um die neuste Generation von Kampfrobotern handeln würde, sodass Verluste an Menschenleben höchstens auf chinesischer Seite zu erwarten wären.
Leider ist irgendwas schief gelaufen beim Verladen der Truppen, da sich nach dem Öffnen der Landungsklappen keine waffenstarrenden Kriegsmaschinene, sondern Staubwedelbewaffnete Zimmermädchen aus den Schiffen ergossen. Die Chinesen waren zu überrascht, um auch nur einen Schuss abzugeben. Gerüchten zu Folge hat man diese Reinigungseinheiten zusammengetrieben. Marketing meinte daraufhin, dass diese japanischen Einheiten jetzt chinesische Kanonenrohe polieren würden.
Japen indess schweigt und scheint fieberhaft nach dem Verbleib der Kampfroboter zu suchen. Die Vorstellung, wie die versuchen einen Eimer Abwasser zu entleeren, ist hier im Protokollwesen immer mit personellem Kollateralschaden verbunden. Erst vorhin wurde der Leiter des Protokollwesens mit einem Krampf im Zwerchfell ins Krankenhaus eingeliefert.
28.06.2020
Die Taskforce Stoned Koala hat sich von Lhasa aus in Bewegung gesetzt und den neuen Sammelpunkt angesteuert. Irgendein Pass in einem Seitengebirge des Himalayas, der in unserem Alphabet mehr Sonderzeichen erfordern würde, als sie die Sonderzeichentabelle von Windows zu kennen scheint.
Von Dort soll der Weg dann entlang der Straßen in Richtung Laos weiterführen, damit wir eine vereinte, südliche Front haben. Ein wagemutiger Plan, durchzuführen von einer halben australischen Armee fernab jeglicher Nachschubdepots. Schon die Beschreibung lässt durchblicken, wie unser Planungsstab tickt. Abteilung Protokollwesen hat heimlich ein Schreiben an den Verteidigungsminister aufgesetzt und ihn gebeten, den Mitarbeitern das Konsumieren von Spielen wie Modern Warfare X zu verbieten, da diese Schreibtischkrieger sonst nur utopische Vorstellungen vom wirklichen Krieg bekommen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200624_SK-Rollt.jpg
In Indien verteilen unsere Nachschubeinheiten derweil großzügig Sprit und Munition an verstreute, verbündete Einheiten, da wir darauf warten müssen, dass die türkischen Selbstfahrlafetten eintreffen. Die haben (wie auch die Leopard I Panzer) gewisse Schwierigkeiten mit den steilen Straßen im Gebiet und hängen ein bis zwei Tage Marschweg zurück.
Aus der Phillipinischen See nichts Neues. Tatsächlich haben die Japaner ein getarntes, chinesisches Aufklärungsschiff gefunden, das sich durch den Verband schleichen wollte. Als einer der japanischen Steuermänner vor Übermüdung eine Hart-Backbord-Wende durchführte, kollidierte er mit einem bis dato unsichtbaren Hinderniss. Inmittein einer Kolonne schwer bewaffneter, japanischer Schiffe hatte die chinesische Tarnfregatte nicht mehr zu lachen, nachdem ihr optischer Schutz verschwunden war.
Wir sind entsetzt, dass die Chinesen ganze Schiffe der optischen Ortung entziehen können und beauftragen unsere Patrouilleneinheiten nach einsamen Bugwellen und unerklärlichen Kondenzstreifen Ausschau zu halten.
:eek:
29.06.2020
Angola findet einen weiteren Feind in Afrika: Zentralafrika.
Zudem konnten unsere glorreichen Friedenstruppen erste Landgewinne in Indochina erzielen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200629_gebietsgewinne.jpg
Das alles erklärt aber immer noch nicht, was mit der RAN Flush (und womöglich auch den Herkules-Transportern) geschehen ist.
Immerhin vermelden die UBoote, wenn auch nicht die Versenkung, so doch die ernsthafte Beschädigung der französischen Schiffe vor Mo... Mu... ach egal.
Eins der Boote hat ein paar Treffer abbekommen, ist aber ansonsten weiterhin kampffähig. "[...] nur Sitzpinkler und Warmduscher brauchen dichte Ballasttanks!", kommentierte der Kaleun des UBootes diese Begebenheit eloquent.
01.07.2020
Ein halbes Jahr ist vergangen, seit der Krieg ausbrach. Deutschland ist binnen weniger Monate gefallen, Frankreich wirkt, als würde es auch nicht mehr lange machen und eine Überzahl an Feinden setzt auch dem großen China gehörig zu.
Nun sammelt das australische Heer improvisierte Marineinfantarie an der Westküste unseres schönen Landes, um die Einnahme von Mo... ich werd mir den Namen nie merken können. Aber zum Glück geht es nicht gegen Madagaskar, da deren Städte noch schrecklichere Namen haben...
Nächstes Ziel wird Saint-Denis sein, dann die Inseln im Pazifik.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200701_Krieg-Welt.jpg
Währendessen soll die Taskforce Stoned Koala die Bresche nach Süden schlagen. Da unten tut sich im Moment vor allem Thailand hervor, die in nichtmal einem Monat Krieg mehr Land gut gemacht haben als manche Konfliktherde in einem halben Jahr.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200701_Krieg_Sdchina.jpg
Unnötig zu erwähnen, tut sich in Südamerika sehr wenig.
Auch Israel hat sich in eine festgefahrene Situation manövriert und kommt weder vor- noch rückwärts.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200701_Krieg-Israel.jpg
Frankreich wird fallen, früher oder später. Wenn nicht plötzlich allgemeiner Frieden geschlossen wird. Den Verteidigern in Paris geht der Nachschub aus und die Moral flöten. Noch rufen sie "Viva le france" und kämpfen bis zum bitteren Ende. Immerhin, bemerkte der Kulturattaché der britischen Botschaft neulich dazu, halten sie ihre Hauptstadt diesmal länger als bei gewissen anderen Konflikten.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200701_Krieg-Frankreich.jpg
Zu guter Letzt wanderte der Blick der Abteilung Strategie nochmals nach Russland, an die Grenze zu China, wo wir eine Staffel Transporter eingebüßt haben (Missed In Action nach wie vor). Dennoch konnten die russischen Genossen dank des unentwegen Nachschubs an... angeblich befand sich ausschließlich Vodka in diesen Kisten, aber das erscheint uns unwahrscheinlich. Wo war ich? Achja, die Russen sind weiter vorgerückt, aber wieder mit Nachschubproblemen stecken geblieben. Koras indess massiert weiterhin all seine Kräfte an deren Nordfront und stürmt jeden chinesischen Verteidiger über den Haufen.
Wir glauben, sie wenden die altehrwürdige Taktik des Zerg-Rushs an.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/20200701_Krieg_Russland.jpg
Monat geschafft. Eine Stunde Spiel, vier Stunden AAR. :rolleyes:
Wenn das in dem Tempo weitergeht, kriegen wir pünklich zum 21.12.2012 unserer Realität den Dezember im Spiel. Ich hoffe, ich bin schneller.
Anbei möchte ich um Vergebung bitten, dass meine Bebilderung stets so unzusammenhängend daherkommt. Leider fällt es mir bei all den Fronten und Scharmützeln selbst mit pausiertem Spiel schwer, interessante Entwicklungen im richtigen Moment einzufangen.
So hab ich die Vodka-Bomber zwar anfliegen sehen, mich dann mit dem Gewissheit, nichts zu verpassen, im Indischen Ozean nach meinen UBooten umgesehen, um daraufhin meine Hornet allein auf einem chinesischen AWACS in Begleitung deutlich modernerer Jäger herumschlagen zu sehen. Natürlich sind die abgeschossen worden, aber das wäre ja langweilig.
Die RAN Flush indess ist wirklich aufgrund nicht nachvollziehbarer Umstände verschollen, da deren "Line of Sight Track" (ein heller Pfad im dunklen Meer, der zeigt, welchen Bereich das Boot hat aufklären können) mitten im Phillipinischen Meer aufhört (wo sich ein japanisches Schiff mit einem chinesischen duellierte, aber das war zu weit nörlidch).
Für das Schicksal der RAN Flush sieht das Schicksal (ich in dem Fall) jedoch noch etwas vor.
Bis dahin.
Merlin4711
02.09.12, 18:58
Mini-Update, jeoch nich aus dem laufenden Spiel, sondern aus dem Logbuch der RAN Flush. Falls das irgendjemanden interessiert, werd ich das dann und wann weiterführen, wenn die Zeit für einen vollen Spielmonat zu knapp ist (so wie jetzt)
Die unglaublichen Abenteuer der RAN Flush
Logbuch des Kommandanten
24.06.2020
Vorhin bei Verfolgung eines Feindschiffes in eine Nebelbank geraten. Sicht etwa minus einen Meter. Dann sind hier an Bord sämtliche Geräte ausgefallen. Zum Glück schwimmt der Pott von allein.
Erbauliche Lichtshow außerhalb beobachten können, etwa fünf Minuten lang (schwer zu sagen, da die Uhren auch stehen blieben).
Dann verschwand der Nebel. Computer fahren wieder hoch, aber GPS versagt total. Mistding findet keinen einzigen Satteliten. Blick durchs Periskop geworfen, ein Schiff gesichtet. Ist aber nur irgendein Museumsboot auf großer Fahrt. Mutig, mitten im Krieg mit dem Teil hier rumzudümpeln.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%202/RANFlushTag1.jpg
Der halb getarnte Pott von vorhin ist hat sich abgesetzt. Kein Radar, kein Sonar. Es ist sowieso beängstigend ruhig im Meer, meint der Knabe mit den Kopfhörern. Auch Radar findet es befremdlich, dass weit und breit kein Kontakt (außer divserer Landschaft) auftaucht. Wir werden die Herren auf dem Holzpott fragen, was hier passiert sein mag
Logbuch Ende.
####
Radar: Sir, weiterhin kein Radarkontakt, Sir!
Sonar: Alles so still... man hört die Wale pfurzen...
1st O.: Boot tauch auf...
Kaleu: Ruhig Mädels. Ich brauch ein paar Freiwillige, die das Gummiboot aufblasen und noch ein paar, die mit mir da rüber rudern.
Radar: Öhm...
Sonar: *schweigt*
1st O.: Ich muss kurz die Fracht überprüfen.
Kaleu - greift zur Bordsprecheinrichtung
Kaleu: Jeder, der exklusiven Zugriff auf die bordeigene Minibar haben will, möchte sich für eine Überwasser-Exkursion bei mir in der Zentrale melden
- Sekunden später -
Feuerleitoffizier: Bier?
Leitender Ingenieur: Vodka?
Bordarzt: Spiritus?
Kaleu: ...
Feuerleitoffizier: Worum gehts eigentlich?
Bordarzt: Gibts Verwundete?
Leitender Ingenieur: Oder undichte Stellen?
Kaleu: Meine Herren, wir wollen ein neutrales Schiff aufbringen.
Feuerleitoffizier: Versenken?
Bordarzt: Nein, Entern.
Feuerleitoffizier: Menno...
Leitender Ingenieur: Warum eigentlich?
Kaleu: Wir wollen nach dem Weg fragen.
Offiziere: Wie jetzt?
Kaleu: Wie euch vielleicht aufgefallen ist, funktioniert die Technik gerade nicht sonderlich gut.
Radar: Echt mal, man sieht kein einziges Schiff mehr
Sonar: ... und still ist es da draußen.
1st O.: Ja, das wissen wir.
Kaleu: Und, ist die Fracht vollzählig?
1st O.: Nun... ja... aber....
Kaleu: Gut, damit wäre die Mannschaft beisammen. Oberschiffsmaat!!
Oberschiffsmaat: Ja Sir?
Kaleu: Sie übernehmen das Kommando, bis wir zurück sind. Das heißt nicht, dass sie Nottauchen spielen dürfen
Oberschiffsmaat: Ja Sir!
- Minuten später -
1st O.: *hechel*
Bordarzt: Wann waren Sie das letzte Mal beim Stress-EKG?
1st O.: Was? *lufthol*
Leitender Ingenieur: Echt mal, du hockst den ganzen Tag in der Zentrale und drehst Däumchen.
Feuerleitoffizier: Komm mal zu uns vor, Torpedos stemmen.
1st O.: Blast ihr mal so ein blödes Gummiboot auf...
Sonar: ... es ist so...
Radar: KAPPE!
Sonar: *schweig*
Bordarzt: Wir sollten ein teambildendes Semiar aufsuchen, wenn wir wieder daheim sind.
Feuerleitoffizier: Paintball?
Leitender Ingenieur: Nein, er meint Brücken aus Papier bauen oder aus Möbeln.
Feuerleitoffizier: och...
Kaleu: Jetzt bitte Konzentration...
1st O.: Da drüben brennt gar kein Licht.
Kaleu: Hervorragend beobachtet. Echt jetzt.
1st O.: Danke Sir!
Sonar: Ich höre etwas...
Radar: Ich nicht...
Kaleu: Ruhig. Was hörst du... wie war noch mal dein Name?
Sonar: Leutnant zur See George Frederic Emanuel Gunther Anderson-Virgina-Schmidt-Hagen, Sir!
Kaleu: .... stört es, wenn ich dich weiterhin Sonar nenne?
Sonar: Nein Sir!
1st O.: Dafür steht das A.V.S.H auf dem Namensschid also.
Kaleu: Also, Sonar, was hörst du?
Sonar: Da schnarchen Leute, zwei, einer liegt auf dem Bauch und der andere auf der linken Seite!
Bordarzt: Sowas kannst du aus dem Schnarchen heraushören?
Sonar: Nein.
Bordarzt: Und woher weißt du das dann?
Sonar: Ich seh die in ihren Hängematten rumliegen.
- Man klettert an Bord -
Kaleu: Wo ist der erste Offizier
1st O.: Hier unten!
Kaleu: Warum kommst du nicht hoch?
1st O.: Ich... bewache das Ruderboot.
Kaleu: Ah, sehr vernünftig!
Feuerleitoffizier: (leise) Ich wette, der schlaffe Sack schafft es einfach nicht, hier hochzuklettern
1st O.: Das hör ich, und ich weiß, wer morgen Kartoffeln schälen darf
Feuerleitoffizier: Menno
Bordarzt: Ich tendiere aber dazu, deiner Einschätzung zuzustimmen
Leitender Ingenieur: Hey, warum ist es hier so dunkel?
Radar: Was?
Sonar: Ja, und eine Stille hier... von dem Schnarchen und gelegentlichen Knarren der Bohlen abgesehen...
Kaleu: Ich weiß, was er meint. Kein Dieselbrummen, kein Batteriesummen...
Leitender Ingenieur: Keine Lampen, vor allen Dingen.
Radar: Damit wären sie aber in der Nacht ein eindrucksvolles Ziel.
1st O.: (von unten) Wenn das eine zivile Einheit ist, dürfen Sie nicht angegriffen werden.
Radar: Jetzt, wo ihr es ansprecht... keine GPS-Antennen, kein Oberflächenradar.
Leitender Ingenieur: Vielleicht lag das Schiff lange Zeit unbenutzt in der Gegend rum?
Feuerleitoffizier: Es sieht aus, als hätte man es direkt aus dem Museum geholt.
Sonar: Psst!
Offizier: *schweigen*
Kaleu: (leise) Was hast du?
Sonar: Einer hat aufgehört zu schnarchen...
Radar: Mein Gott!
Unbekannter: YOKAI! YOKAI!
Radar: Eine Frau mit Bart!
Kaleu: Quark. Hey da drüben?
Frau mit Bart: ... yokai ... (Dämon)
Kaleu: Spricht jemand von uns ihre, oder seine Sprache?
Radar: Welche Sprache ist das?
Feuerleitoffizier: Asiatisch!
Kaleu: *facepalm (http://www.facepalm.de/images/facepalm.jpg)*
Offenbar asiatische Frau mit Bart oder Mann mit Rock: Yasha?
Radar: Sie will mit uns kommunizieren!
Bordarzt: ER will...
Kaleu: Bist du dir sicher, dass es ein Mann ist?
Bordarzt: Es ist Oberkörperfrei, hat aber keine Brüste. Fragen?
1st O.: (von unten) Nackte Frauen?
Kaleu: Still da unten. Hat jemand ein Smartphone mit einer Wörterbuch-App?
Leitender Ingenieur: Wir könnten Siri fragen!
Radar: Oh ja!
Kaleu: Wie soll das gehen?
Leitender Ingenieur: Pass auf (kramt in der Tasche). Siri, kannst du asiatisch?
Siri V2: Seh ich aus wie ein Wörterbuch?
Feuerleitoffizier: Halt ihm das Ding mal vor die Nase und lass ihn reinsprechen!
Leitender Ingenieur: Na... sag was, Mann!
Oberkörperfreier asiatischer Mann mit Rock: Yasha? (gutmütiger Dämon?)
Siri V2: *denkt* Iie, Akuma! (Nein, Teufel)
Oberkörperfreier asiatischer Mann mit Rock: AAAAAAAh! (rennt weg und weckt den anderen auf)
Leitener Ingenieur: Was hast du ihm gesagt, Siri?
Siri V2: Ihr kommt in Frieden und wollt seinen Anführer sprechen.
Kaleu: Der wirkt so, als hättest du ihm angedroht, dass er gleich von einer Seeschlange gefressen wird.
Siri V2: Vielleicth hab ich mich im Dialekt vergriffen *abschalten*
1st O.: Verwundete? Ich hab jemand Schreien gehört?
Bordarzt: Noch nicht. Halt die Stellung da unten.
- Mehrer offenbar asiatische oberkörperfreie Männer mit Rock kriechen aus dem Laderaum und springen von Bord -
Springer: Waaaa *Pflompf*
1st O.: Hey, wer ist hier gerade in mein Boot gesprungen
Kaleu: Halt ihn fest!
1st O.: Ja Sir, ich ... aaaah...
Kaleu: Jo, alles in Ordnung da unten?
1st O.: *schweigen*
Kaleu: Geht mal jemand nachsehen, bitte?
Radar: Bin ja schon auf dem Weg...
Kaleu: Wir sind jetzt allein auf diesem Pott, oder?
Sonar: Ich höre nur etwa ein Dutzend Leute wegschwimmen...
Bordarzt: Gib nicht an, ich hab sie auch gezählt, wie sie über die Reeling gesprungen sind.
Kaleu: Das läuft nicht so, wie es sollte...
Waffenleitoffizier: Ich schlage vor, wir duchsuchen das Schiff!
Kaleu: Wonach?
Waffenleitoffizier: Nun....
Leitender Ingenieur: Funkgeräte, Bordelektronik... irgendwas?
Kaleu: In Ordnung. Dann ...
Radar: Jo Herr Kaleun!
Kaleu: Wat is?
Radar: Jemand hat den ersten Offizier KO geschlagen und ihm seine Mütze gestohlen.
Leitender Ingenieur: Warum die Mütze?
Bordarzt: Willst du den etwa eine Seemeile durchs Wasser ziehen?
Waffenleitoffizier: Klar, der gibt doch ne prima Rettungsboje ab.
Kaleu: Ruhe und ausschwärmen...
Logbuch des Kommandanten
Nachtrag 24.06.2020
Niemand gefunden, den wir befragen könnten. Die Personen an Bord sind bei unserem friedlichen Auftreten geflüchtet. Das Schiff selber wirkt wie aus dem Museum, wie schon angenommen: Keinerlei Technik an Bord. Nichtmal EIN Handy. Nur etwa eine Tonne frischen Fisch.
Wir haben das Schiff gelassen, wo es war, und den Kurs nach Norden gesetzt, grob in die Richtung der japanischen Inseln.
GPS geht auch nach Stunden noch nicht. Kein Funk, praktisch keine Radarkontakte und Sonar hört schon die Wale pfurzen, so still ist es seinen Aussagen nach.
Zum Glück haben wir gerade einen vollen Tank und noch 13000km bei ruhiger See vor uns. Ich glaube, die brauchen wir auch.
Logbuch Ende.
Ruprecht I.
02.09.12, 19:06
The Final Countdown(1980) - MainTitle(Theme Music) - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=-m2NzNuC_9o)
Weitermachen :cool:
S
Ich hab 2010 nie gespielt, kann also keine Unterschiede benennen. Jedoch steht fest, dass das Managen der Wirtschaft womöglich die größte Herausforderung des Spieles darstellt. Der Kampf ist ziemlich einfach gehalten und um Längen simpler als meinetwegn in HoI. Keine Anführer, wenig schlechtes Wetter-Effekte und dergleichen. Klar sind Panzer in "Close Combat Areas" benachteiligt (Wälder, Städte, Stützpunkte, Berge) und im offenen Gelände der Schrecken jeder anderen Einheit (Panzerabwehr engeschlossen). Auch andere Sachen sollten beim Kampf bedacht werden (apropos denken, ich werde versuchen, für den nächsten Spielmonat mal ein bisschen genauer auf den Kampf einzugehen).
Jaaa, das klingt bekannt ^^ 2010er hatte einen derart unangenehmen Realismus, dass nur eine Handvoll Länder auf der Weltkarte auch nur annähernd Spaß machten. mit kleinen Staaten konnte man vielleicht 2 Monate lang krach machen, bis eine der Großmächte dich plattmachte :rolleyes:
Merlin4711
08.09.12, 21:22
Neues Update, neuer Monat. Diesmal gibt es ein paar mehr Gefechte (und ein paar mehr Bilder)
01.07.2020
Heute ist dem Parlament ein wirtschaftlicher Überblick vorgelegt worden, um die Situation des Landes fernab von Gefechten und Verlusten beschreiben zu können.
Und bis auf die Inflation in Höhe von 7% steht es nicht so schlecht an der Heimatfront. Man hat den Finanzminister beauftragt, eine Lösung für dieses Problem zu finden, was dieser auch zugesagt hat. Allerdings erst nach seinem Urlaub. Den einen Monat wird schon nichts Schlimmes passieren, meinte er.
Wir spekulieren darauf, dass irgendwo Preise gesenkt werden sollen, um die Teuerungsrate auszubremsen, aber mehr wissen nur die Leute aus dem Finfanzministerium, welche stets ein großes Geheimnis aus ihrer Arbeit machen.
Gute Nachrichten gibt es betreffend der Arbeitsplatzsituation, da nur 3,8% der Einwohner keinen Job haben. Das ist nahe der Vollbeschäftigung (bei 3%) und entspricht dem, was die regierenden Partein als Wahlversprechen von sich gegeben haben. Allzu viel Hand angelegt haben sie aber nicht; der Krieg hat sich selbst neue Arbeitsplätze geschaffen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200701_Wirtschaft.jpg
Als letzter kam der Wirtschaftsminister zu Wort und schlug vor, weiter an der Autarkie unserer Nation zu arbeiten und verwies auf die Erz-Situation des Landes. Wir müssen etwa sechs Millionen Tonnen Erz im Jahr importieren, um die Industrie am Laufen zu halten.
Das Wirtschaftsministerium hat die vergangenen Monate direkt dazu genutzt, hier und da prospektorisch tätig zu werden und eine Karte angefertigt, welche auf potentiell lohnende Gebiete für jegliche Arten von Erz (vor allem Metallerz) hinweisen. Tasmanien hat nicht mehr mit draufgepasst, aber auch dort gibt es Grund zum Graben.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200701_Erzgebiete.jpg
Dann ist aber jemden eingefallen, dass unsere neuste Lebensraumerweiterung im Pazifik ebenfalls reich an Metallerzen ist. Man hat keine fünf Minuten gebraucht, um sich dazu zu entschließen, die Insel wirtschaftlich zu fördern. Es wurde auch direkt eine Straße durch den sperrigen Urwald geplant, um den Erzlastern den Transport zu erleichtern.
Einzig dem Vertreter der Umweltschutzpartei könnte dies ein Dorn im Auge sein, aber den hat jemand vorsorglich in die Besenkammer gesperrt.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200701_ErzInselBau.jpg
Apropos Neukaledonien - Strategie knobelt noch immer eine Möglichkeit aus, dort jemanden auf den beiden benachbarten Inselchen abzusetzen, um diese offiziell in unseren Besitz nehmen zu können. Bisher sind sie noch daran gescheitert.
Anmerkung des Autors: Ich könnte Einheiten amphibisch anlanden, aber nie wieder aufladen, da kein Hafen da ist. Die Einheiten, die ich mit dem Hubschrauber ein- und ausfliegen könnte, können kein Terretorium erobern. Und bauen kann ich dort auch nicht ohne Pioniere, da es keinen Nachschub gibt. Und Pioniere hab ich nicht.
Weiter auf der Tagesordnung stand ein Treffen mit einem russischen Industriellen, einem Militär und deren Escort-Girls. Nachdem die Damen mit ihren Fußhupen in der Einkaufsmeile in Sydney abgesetzt worden sind, haben wir einen Vertrag ausgehandelt, der es uns erlaubt, Antolov 225 "Cossack" zu bauen. In Lizenz, versteht sich.
Diese Flieger sind... enorm.
Der russische Verhandlungsführer (zu erkennen an der roten Nase) stößt daraufhin mit uns auf eine brüderliche Zukunft an.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200701_DiplomatieMitRussland.jpg
Eine Nachricht von der chinesischen Front. Wir haben auf der geplanten Marschroute nach Laos ein Primärziel erster Güteklasse gefunden: Eine Starteinrichtung für Raumfähren. Die Jungs aus der Forschung bekamen feuchte Höschen bei der Vorstellung, selber ein Raumfahrtprogramm aufziehen zu dürfen. Das könnte aber auch an den "Tests" liegen, die sie dort mit den japanischen Kampfrobotern durchführen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200701_Primrziel.jpg
Was für ein Tag. Die Taskforc SK vermeldet zudem Feindkontakt. Chinesische Raketenartillerie treibt sich in deren Wahrnehmungsbereich herum. Doch der Angriff läuft ins Leere, die Chinesen ziehen sich schneller zurück, als wir nachrücken konnten.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200701_KriegChinaKontakt.jpg
02.07.2020
Der Konflikt in dem urwäldlichen Gebiet nördlich von Laos in China (Die Karte meint, es könnte sich um das Hengduan Shan Gebirge handeln) geht voran. Heut in aller Frühe kam es schon zur ersten, chinesischen Gegenoffensive, die wir jedoch - zur Überraschung des überraschten Stabs - abweisen konnten. Vermutlich war das Chaos der soeben eingetroffenen, australischen Truppen derart groß, dass die Chinesen vor Verwirrung keinen klaren Angriffsplan schmieden konnten.
Irgendwann kam dann doch wieder Organisation in unsere Einheiten, was zum Verlust diverser, chinesischer Artilleriebrigaden geführt hat, die unseren Stellungen zu nahe gekommen sind.
Als dann klar wurde, dass der Nachschub bald knapp werden muss, haben sich unsere Jungs auf einen der vielen Hügel in der Gegend häuslich eingerichtet und warten nun auf den Nachschub.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200702_Gegenoffensive.jpg
Nachschub, gutes Stichwort, gibt es erst wieder in einem Dorf namens Qamdo, das von den Indern gehalten wird. Bisher konnten die noch kein Depot an der Front einrichten, was dem Planungsstab sichtlich Kopfzerbrechen bereitet. Was passiert, wenn das Problem nicht behoben wird, zeigen die Inder indess selber: Deren Brigaden sind rings um unsere Position liegen geblieben und warten ebenfalls auf Nachschub.
Alles in Allem keine sehr durchdachte Offensive hier.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200702_Naschschublinie.jpg
Um unsere Möglichkeiten zu erweitern, wurde deshab beschossen, weitere Einheiten an die chinesische Front zu verlegen. Zum Beispiel die Nachbauten der deutschen Leopard 2 Panzer (wir überlegen, ob wir denen einen neuen Namen geben sollen). Allerdings werden die nicht vor Mitte August fertig sein, meinte der Intendant der Rüstungsindustrie.
Strategie zerbricht sich derweil den Kopf darüber, was mit unseren Insel-Eroberungs-Plänen werden soll, wenn unsere Offensivkräfte allesamt in China anladen.
Am Abend kam dann ein Paket aus Russland mit Plänen für die Cossack. Sind diese Brummer erstmal fertig, können wir damit ganze Panzerkorps von einem Flugfeld zum nächsten fliegen, was unsere Offensiv-Bemühungen sicherlich beschleunigen wird. Sogleich wird eine Staffel in Angriff genommen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200702_Cossack.jpg
03.07.2020
Auf dem Weg zum Nachschubdepot sind unsere LKW der Taskforce SK chinesischen Kräften begegnet. Allerdings waren die derart mit getarntem Vorrücken beschäftigt, dass sie unsere LKWs einfach ignoriert haben.
Anschließend gab es ein musterhaftes Beispiel an Kommunikationsproblemen. Als wir den Indern den Einfall in ihr Gebiet meldeten, kamen nicht etwa Jagdbmber, sondern MIGs und eine Staffel SU30 Fanker, die nach Luftzielen Aussschau hielten. Immerhin hatte die eine oder andere Maschine begrenzte Erdangriffsfähigkeiten mitgebracht und die chinesischen Kräfte so zumindest beschädigt. Wir hoffen, der nächste Angriff läuft besser.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200703_ChinesischerEinfal.jpg
Derweil kam hier im Operationszentrum jemand auf die glorreiche Idee, unsere eigenen Erdkampfflugzeuge - die F111 - der Operation hinzuzuziehen, da wir damit über ordentliche Bodenangriffs-Fähigkeiten verfügen könnten, bis die Helis endlich mal eintreffen.
Sogleich zog jemand aus dem Stab der Luftwaffe die F111 und auch die RAAF Boing von den britischen Inselchen im Indischen Ozean ab. Die Engländer waren sichtlich verwirrt und wollten wissen, ob wir auch wüssten, was wir da tun. Wüssten wir, vermittelte ihnen daraufhin jemand nachvollziehbar und weihte sie in die in Erprobung befindliche "Shit and Run" Taktik ein, welche wir hier anwenden wollten: Zuschlagen und Wegrennen, dann aus der Entfernung gucken, was man eigentlich getroffen hat.
Die Briten meinten, dass sie das unbedingt auch mal ausprobieren möchten.
Weiterhin wurde vorgeschlagen, unsere bescheidenen Luftversorungsfähigkeiten, die wir in Russland schon so erfolgreich zur Geltung bringen konnten, abermals hier einzusetzen. Die Herkules-Flieger, welche unlängst die Gulasch-Flak verbracht haben, könnten unseren LKWs auf halber Strecke Nachschub zuwerfen, damit diese nicht den ganzen Weg nach Indien zurücklegen müssten, um wieder beladen zu werden. Natürlich mit Respekt-Abstand zur chinesischen Luftüberlegenheitszone.
Der Praktikant hat all diese Nachschub-Überlegungen anschließend in eine Collage gepresst, die auch der Verteidigungsminister verstehen wird:
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200703_Versorungsplan.jpg
04.07.2020
Die F111 haben heut ihren ersten Einsatz in China geflogen. Auf dem Weg zur Front sind die überraschend chinesischen Nachschubeinheiten begegnet - nicht minder überrascht - deren Ziel wir jetzt sicher nie mehr erfahren werden.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200704_F111Angriff.jpg
Die Piloten haben allerdings auch einen Korps mechanisierter Infantarie aufs Korn genommen, die mit allen Mitteln zurückgeschossen haben. Es gab zwar nur ein paar Kratzer auf unserer Seite und diverse Totalverluste auf der chinesischen, aber in Zukunft solten wir trotzdem vorsichtiger agieren, stelte der Chef der Luftwaffe daraufhin fest.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200704_F111Angriff2.jpg
Die Beladung mit Nachschub in dem kleinen Kaff dauert indess noch an. Warum konnten wir heute nicht mehr in Erfahrung bringen.
05.07.2020
Irgendein lokaler Kommandeur in Indien hat die RAAF Boing losgeschickt, um eine umfassendere Feindaufklärung zu erhalten. Vor allem der Bereich im Süden unseres Operationsgebietes ist dabei von Interesse, da sich die Inder einbilden, dort die Bäume wackeln zu sehen. Eine massive Flankenoperation seitens der Chinesen können wir wirklich nicht brauchen.
Entdeckte, zurückweichende Nachschubeinheiten wurden direkt an die F111 weitergereicht, welche dort ordentlich Feuerwerk verursachen konnte. Am Boden. Es liegen mittlerweile fünf Nachschubtrupps als bestätigte Abschüsse vor.
Als alles zu gut zu laufen schien, tauchte auf einmal eine Staffel JF-17 Thunder Dragon auf und stanzte genug Löcher in die Boing, um sie als großes Stück Emmentaler veraufen zu können. Mit knapper Not konnte die Besatzung den Gegnern entfliehen und zuckelte mit den Resten ihres Flugzeuges zurück zum nächsten, freundlichen Flugfeld.
Damit wäre auf unabsehbare Zeit kein Einsatz der RAAF Boing mehr möglich. Demnächst wird sie sich quer durch Ozeanien zurück nach Hause schleppen, um dort wieder zusammengeflickt zu werden.
Die Inder indess haben das halbe Flugzeug mit Klebeband und Kabelbindern wieder zusammengesetzt und meinen, dass das reichen sollte.
Am gleichen Tag kam auch endlich der erwartete, indische Jagdbomber in Einsatzgebiet: eine Mirage 2000. Idealerweise schoss die genau auf jene Feindkräfte, welche gerade eine Belagerung unserer eingegrabenen Truppen vorbereiten wollten. Viele sind dabei der türkischen Artillerie oder den Leopard 1 Panzern vor's Rohr gefahren.
Kurz gesagt, das war zur Abwechslung mal eine gute Aktion der Inder. Aber nur so lange, bis die Tunder Dragons aus China zurückkehrten und die Mirage vom Himmel fegten. Taskforce SK konnte diverse Piloten aufsammeln und wird die bei Gelegenheit wieder in indische Hände geben.
Immerhin tauchten dann abermals die indischen MIGs und die Flanker auf und rächten sich an den Thunder Dragons für den Abschuss ihrer Mirage.
Ja, an dem Tag brannte der Himmel wirklich mal. Dummerweise sind die Thunder Dragons wieder entkommen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200705_Luftshow.jpg
Das Ausbleiben des Nachschubs hat sich jetzt auch aufgeklärt. Genauer gesagt, rollt die Linie wieder, nachdem man unter den wachsamen Augen der Inder eine Herde Kühe von einer Passstraße wegdiskutieren konnte. Der einzigen Verbindung leider.
07.07.2020
Aus der Taskforce SK tut sich vor allem der Korps mit den Kampfpionieren hervor, die heut schon ihre vierte Feindeinheit quasi im Alleingang aufgerieben haben. Damit haben sie mehr Abschüsse als alle anderen Bodentruppen der Taskforce.
Derweil hat sich das Gerücht verbreitet, dass dies gar keine Pioniere seien, was durchaus nachvollziehbar scheint, wenn man bedenkt, dass kein Pionierbaugerät oder wenigstens eine einzige Panzerschnellbrücke mitgeführt wird, dafür aber durchaus feuergewaltige ICV.
Leider findet sich keine einzige "normale" Einheit Pioniere in unserer Armee, wie der Stabschef des Heeres auf eine entsprechende Nachfrage von Strategie mitteilen musste. Und nachdem unsere Baukapazitäten mit den Leopard-Panzern ausgelastet sind, wird es so schnell auch keine geben. Das wird mittelfristig zu Problemen führen, glauben manche aus Strategie und fingen daraufhin damit an, große Mengen an militärischen Plänen zu schreddern.
Es ist schon beschämend, dass eine einzige, kaputte Brücke ausreichen wird, um uns zum Stocken zu bringen.
Immerhin ist der Nachschub angekommen, sodass wir rückwärts vorrücken können, um die Inder wieder zur Frontlinie zu machen.
08.07.2020
Die F111 hat heute den Berichten der Frontbeobachter nach ein Korps mechanisierter Infantarie aufreiben können. Das nächste Ziel wird momentan bearbeitet, aber die Flieger pfeifen mittlerweile aus dem letzten Loch.
Wir haben leider nirgends im Einsatzgebiet die Möglichkeit, die Teile wieder zusammenzupuzzeln, wenn sie von Flak und Raketen zerlöchert vom Einsatz zurückkehren. Das geht momentan nur auf australischem Boden.
Strategie schlägt vor, ein chinesisches Flugfeld zu erobern und deren Infrastruktur dann für unsere Zwecke einzusetzen. Was keine leichte Aufgabe wird.
Heut kam es zudem zur außenpolitischen Tagung, deren Ergebnisse wie folg lauten:
Thailand ist ins Anti-China-Bündnis geholt worden, was uns die Möglichkeit gibt, direkt vom Süden aus mit einer "Zweiten Welle" die Taskforce SK zu verstärken.
Indonesien hat nach Aussage des Minister ebenfalls zugestimmt, unter den starken, australischen Armen Schutz vor den bösen Aggressoren aus China zu suchen... Man, klingt das ... nun ja. Aber es ist nur eine andere Art zu sagen, dass auch die jetzt als Verbündete zu betrachten sind. Was praktisch ist, können wir doch jetzt direkt durch deren Hoheitsgewässer schippern, anstatt sie umständlich zu umfahren.
Vietnam hat sich leider nicht so verstädnisvoll gezeigt und ließ sich nur gegen massive Zuzahlungen zu einem Transitabkommen bringen. Besser als nichts.
Das gleiche Problem gab es mit Malaysia, die ebenfalls arge Bedenken hatten, ein militärisches Zweckbündnis einzugehen. Dort bleibt es vorerst bei einem Komplett-Transit-Abkommen.
Letzten Endes sind die Phillipinen und Singapur ebenfalls zu formellen Verbündeten geworden. Singapur ist eher eine... hm.. rethorische Allianz, aber die Phillipinen besitzer günstig gelegenes Festland vor der Küste Chinas.
Zusammengefasst kann gesagt werden, dass auf der diplomatischen Auslegware alles blendend läuft!
09.07.2020
Heut ist etwas befremdliches geschehen. Als das Leopard 1 Panzerkorps sich an die Verfolgung einer fliehenden Gruppe chinesischer ICV machte, wurden sie von einer Brigade chinesischer Wehrpflichtiger aufgehalten, die ihnen eine Art Hinterhalt im Dschungel gestellt haben müssen.
Das hat die Stabschefs zur Äußerung folgender Aussagen bewogen
1) Wenn wir es jetzt schon mit Wehrpflichtigen zu tun bekommen, wie schlimm muss es dann um die chinesische Kampfkraft bestellt sein?
2) Was zum Teufel haben die Idioten in den Panzern geraucht, dass sie sich fast von einer Gruppe Anfänger zerlegen lassen?
Die Rechtfertigung des zuständigen Panzerkommandanten "[...] aber das war total der Dschungel dort; man konnte nichtmal sein Rohr schwenken, ohne irgendeinen Baum im Weg zu haben!" lassen die Stabsches dennoch nicht gelten.
Kurzerhand gab der Stabschef der Heeresflieger dem der Luftwaffe zu verstehen, dass man den F111 ein neues Ziel zuweisen solle.
11.07.2020
Die Taskforce SK vermedet jetzt zu wissen, wie Napalm am Morgen riecht. Wir mögen keinen großen, militärischen Sieg errungen haben, aber die lokale Geografie mit Sicherheit umgestaltet.
Dem zum Opfer gefallen sind zwei Brigaden schwerer Divisionshaubitzen aus China, von denen wir voher noch gar nichts wussten und zwei Drittel einer chinesischen Panzerdivision, die sich gerade in unsere Flanke schleichen wollte.
Aber die Wehrpflichtigen standen noch. Mangels Möglichkeiten, beschoss der Operationsleiter die Kampfpioniere auf die Wehrpfichtigen zu hetzen. Und ganze zwei Stunden hat es diese Berserker gebraucht, dort feucht durchzuwischen.
Tja. Wozu braucht man Panzer, wenn man Kampfpioniere hat?
Wenig später kamen die F111 zurück und konnten eine Brigade Raketenartillerie lokalisieren, die sich gerade auf unsere Jungs einschießen wollte. Irgendwo stand jedoch Beutegut aus russischen Beständen herum, das weiß der Deibel wie in deren Hände gelangt war: ZSU-23 Shilka. Die haben zwar nur wenige Treffer landen können, unsere F111 aber derart verschreckt, dass die Piloten gleich mal quer durch chinesisches Kernland nach Thailand flüchten mussten.
Im Nachhinein hieß es dann, dass die Navigation ausgefallen war (bei allen Maschinen?). Im Nachhinein bedeutet in dem Fall aber auch, das alles gut gelaufen ist, denn bis auf ein paar verdutzte Haubitzen in Marschstellung sind denen keinerlei Feindkräfte begegnet.
Die F111 wurden noch am gleichen Abend zurück nach Australien geschickt, um neue Navigationssysteme zu bekommen. Der Stab der Luftwaffe und jener der Heeresflieger sahen dabei nicht wirklich zufrieden aus.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200711_F111Route.jpg
Mal was Neues: Sri Lanka erklärte China heut den Krieg. Wir sind sicher, die Chinesen beben jetzt vor Panik.
Zudem wurde der italienische Heli-Träger nach Bangkok umgeleitet. Wir planen, die Hubschrauber von dort aus gen Norden zu schicken, um die Eröffnung einer zweiten Front vorzubereiten. Da können sie gleich die von dern F111 lokalisierten Haubitzen aufs Korn nehmen, allerdings erst, wenn der Jagdschutz eingetroffen ist.
Apropos, eine Staffel Hornets wurde in Phnum Penh in Kambotscha aufgefunden. Eigentlich sollten die unser RAAF Boing vor Feindfliegern schützen, aber irgendwie... Die Flieger sind nicht vollzählig, wurden nach eigenen Angaben unterwegs von irgendwas angegriffen. Aber keiner hat eine Ahnung, was denen eigentlich genau zugestoßen ist.
Nichts desto trotz sind die Flieger und Piloten noch fit genug, um die Tiger abzuschirmen, sodass die Jungs und Mädels ihren Landurlaub in Kambotscha jetzt beenden müssen.
Die letzte Nachricht des Tages kommt von der Heeresaufklärung herein, die eine Gruppe ICBM-Raketenwerfer südlich unserer Taskforce SK gefunden haben. Anscheinend sind denen jedoch die Raketen ausgegangen, da keiner zu feuern versucht. Gefundenes Fressen für die Kampfpioniere also.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200711_Kampfpioniere.jpg
Zwei Stunden später gab es nur noch Teilchen mit chinesischen Bezeichnungen darauf, die an die ICBM-Trucks erinnert haben. Und gleich kam auch schon das nächste Ziel in Sicht: Nachschub-LKWs. Mit ICBM-Bausätzen, vermutete der Stabschef.
Dummerweise ging den irren Kampfpionieren unterwegs der Diesel aus, sodass die jetzt irgendwo im Urwald hocken und nicht vor- oder zurückkommen.
12.07.2020
Auf dem Weg zu den liegen gebliebenen Einheiten, trafen unsere LKWs auf eine seltsam fragmentierte Stelle auf der Straße. Verunsichert, schickte man ein Korps Bushmaster vor, die promt in feindliches Sperrfeuer fuhren.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200712_Artilleriefalle.jpg
Der kommandierende Offizier hat allerdings schnell reagiert und einige der Leopard-Panzer auf diese Stellungen angesetzt. Und da es keine Wehrpflichtigen waren, gelang den Leos diesmal auch ein Sieg im Gefecht.
Oh, Bangladesch geht nun auch gegen China vor.
13.07.2020
Heute werden wieder personelle Umstellungen im Stab vorgenommen. Ausgelöst wurde das durch die Feststellung, dass die Nachschub-LKWs gar keinen Diesel dabei hatten, sondern nur Wasser. Und das kann auch ein Mehrstoffmotor nicht verbrennen.
Innerhalb unserer befestigten Stellung wusste man zudem zu berichten, dass vor zwei Tagen ein paar Inder hier waren und um enorme Mengen an Diesel für deren eigene Fahrzeuge gebeten hatten. Tja, der Quartiermeister bestätigte, dass die "[...] mir das halbe Lager leer geräumt haben".
Notgedrungen haben wir Diesel aus den Tanks der LKWs abgepumpt, um die Kampfpioniere wenigstens mobil zu halten. Jetzt müssen die den ganzen Weg in das kleine, indische Dort wieder zurücklegen, um Nachschub zu holen. Grandios, wie der Stabschef befand.
14.07.2020
Die Chinesen scheinen unseren Notstand bemerkt zu haben, da jede Menge Bewegung außerhalb unserer Problemzone vermeldet wurde. Vor allem im Süden tat sich etwas in Form reichlich feuerbereiter Artillerie. Noch konnten wir erste zaghafte Angriffe abwehren, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir da überrannt werden, nachdem uns die Möglichkeit fehlt, sich zurückzuziehen.
Der Stabschef der Luftwaffe meinte daraufhin, dass in Laos der Herkules-Transpoter wartet, welcher die Gulasch-Flak direkt hingeflogen hat, anstatt den Umweg über den Seeweg zu gehen. Das war so zwar nicht geplant, kommt uns aber in diesem Moment zu Gute, da wir mit dem wesentlich schneller Nachschub einfliegen können, als die LKWs es auf dem Landweg schaffen würden.
Leider gab es zum Abend hin massives Artilleriefeuer auf unsere Positionen von einem Punkt außerhalb des Sichtfeldes. Das wird keine schöne Nacht.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200714_Gegenoffensive.jpg
15.07.2020
Es ist gelungen. Unter dem Jagdschutz der angekratzten Hornets gelang es der Herkules-Flotte, diverse Kisten und Fässer über den belagerten Einheiten abzuwerfen.
Sogleich befahl der kommandierende Offizier einen Ausbruch gegen die chinesischen Einheiten, was zur Verkleinholzung wenigstens dreier Gruppen Divisionshaubitzen geführt hat.
Dann war noch genug Sprit übrig, um rückwärts vorzurücken, eine flankierende Einheit APC abzufangen und sich auf einen der vielen Hügel in der Gegend zurückzuziehen. Dieses Bergauffahren hat leider kurzen Prozess mit den bescheidenen Spritreserven gemacht, aber so war die Taskforce SK zumindest in der Lage, den ersten Angriff der chinesischen Panzerdivision abzuwehren.
Die sitzen jetzt auf ihrem Hügel und warten auf die LKWs.
Anmerkung des Autors: Grün stellt erhöhte Positionen dar
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200715_Devensivposition.jpg
16.07.2020
Heute Morgen tauchte neue, chinesische Artillerie im Osten auf und hat direkt damit begonnen, die Taskforce SK unter Feuer zu nehmen. Der kommandierende Offizier meinte dazu: "[...] und wenn Kacke am Dampfen sein kann, dann ist sie bei uns am Vergasen!" und bat darum, sich auf befestigtes, indisches Terretorium zurückziehen zu dürfen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200716_MehrChinesen.jpg
Südlich deren Position hat die Heeresaufklärung zudem noch einige große Einheiten Raketenartillerie ausgemacht, die sich gemütlich in Feuerposition bringt. Die Selbstverständlichkeit, mit der die in über 50 Kilometern Entfernung damit anfangen, sich auszurichten, hat für Unsicherheit beim Stab gesorgt.
Über verborgene Kanäle wurde ein russischer Experte hinzugezogen, der die beobachteten Einheiten als einen Nachbau russischer Smerch-Einheiten bezeichnet hat.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200716_ChinaSmerch.jpg
Deren Reichweite kann über 90km betragen. Das mag wenig erscheinen, wenn man an amerikanische Marschflugkörper denkt, aber hierbei handelt es sich um einen streuenden Mehrfahraketenwerfer, der sich jenseits jeglicher Gegenmaßnahmen befindet.
Unsere Einheiten sind zerschossen und müssten die russische Panzerdivision überwinden, die sich zwischen ihnen und den Raketenwerfern aufgebaut hat. Die Stabschefs beraten sich, die Taskforce SK fängt an zu beten.
17.07.2020
Im Schlepp unserer Nachschub-LKWs kam eine kleine Brigade indischer Raketenartillerie. Der russische Berater, der nach wie vor zur Beratung herangezogen war, brach in Gelächter aus, als er die zufällig sehen konnte und nannte die Wägelchen "Katyushas".
Das war den Stabschefs dann doch zu viel, sodass sie den geordneten Rückzug befohlen haben.
Währenddessen glauben viele aus der Abteilung Strategie noch immer daran, dass sich das Blatt irgendwie zu unseren Gunsten wenden lässt. Und als keiner damit rechnete, taucht ein schüchterner junger Mann aus dem Militärischen Nachrichtendienst auf und überreicht folgende Zieldefinition:
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200717_NeuesZiel.jpg
Erstaunt, dass die Schlapphüte doch mal etwas Nützliches zu Stande gebracht haben, machte sich der Stab gleich an die Auswertung der Information.
Im Detail ging es dort um eine nunmehr chinesische Enklave inmitten thailändischer Gebietsgewinne, welche die Thailänder selber nicht wirklich zu interessieren schien. Aber unseren Stab, nachdem man festgestellt hatte, dass wir dort ein intaktes Flugfeld vor uns haben.
Leider gibt es ein Problem bei der Sache. Der direkte Weg dorthin führt entweder durch China, oder durch Myamar. Auch wenn beide im Krieg liegen, denkt Myamar nicht im Traum daran, auch nur den billigsten Landtransit unsererseits zuzulassen. Das bedeutet, wir müssten Truppen um die Malaienhalbinsel herumschiffen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200717_LangerWeg.jpg
Das wird viel Zeit in Anspruch nehmen.
18.07.2020
Heute kam auf verworrenen Wegen die Botschaft eines unbekannten Absenders mit texanischem Akzent bei uns an, welche ein Aufklärungsbild aus Russland zeigt:
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200718_Russland.jpg
Das sind ersten Überschlägen nach zu Folge mehr Einheiten as in unserer gesamten Armee. Plus der von Neuseeland, Kanada und England.
Was Russland davon abhält, diese gegen China ins Feld zu führen, vermag hier niemand auch nur zu erahnen. Und fragen werden wir sie sauch nicht, nachdem die Genossen nicht wissen dürfen, das wir wissen, was sie da treiben. Die Stadt, die da irgendwo zu sehen sein sollte, liegt im westlichen Ural, ist aber nicht Yekaterinburg.
Heut schloss sich Nepal unseren Bemühungen gegen China an. Leider ist die Allianz reichlich sinnlos für uns. Letzen Endes zählt aber jeder Verbündete, sodass wir uns sicher nicht beschweren wollen.
Die Abteilung Aufklärungsarbeit hat zudem noch ein Bild aus Israel herangeschafft, das zeigt, dass denen der Yemen enorm zusetzt. Die stehen jetzt schon knapp vor Jerusalem.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200718_Israel.jpg
Frankreich existiert nach wir vor, aber wir werden kaum genug Zeit haben, um uns weitere Ländereien anzueignen, wenn es weiterhin im aktuellen Tempo schrumpft.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200718_Frankreich.jpg
20.07.2020
Der Hubschrauberträger aus Italien ist heut durch die Meerenge vor Singapur gefahren und hat ein erstaunliches Bild von der Stadt geschossen:
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200720_Singapore.jpg
Nachdem Malaysia im Norden nicht daran denkt, denen Durchmarschgenehmigungen zu erteilen, stapeln sich deren Einheiten jetzt inmitten der Stadt. In wie fern das zivile Leben davon beeinträchtigt wird, vermochte der Käpt'n nicht festzustellen.
Japan macht auch wieder von sich hören, hat es doch schon wieder eine amphibische Landung versemmelt und das gepanzterte Angriffsboot zwischen Taiwan und Kontinentalchina von einem UBoot versenken lassen.
Hoffen wir, dass wieder nur Putzfrauenroboter an Bord waren.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200720_Japan.jpg
Der Rückzug aus dem Dschungel gestaltet sich auch noch Tage später als problematisch, nachdem die Leopard-Panzer ein kollektives Loch im Tank zu haben scheinen. Die werden jetzt täglich mit neuem Sprit befüllt, haben aber noch nichtmal die Hälfte der Strecke zum Sammelpunkt zurückgelegt.
Und heut, als gerade neues Benzin eintraf, tauchte eine Staffel chinesischer Jagdbomber aus dem Nichts auf. Der Angriff der Chinesen wurde daraufhin von Bodenkräften fortgesetzt. Glücklicherweise vermochten unser Panzer alle Angriffe abzuwehren, woraufhin das Oberkommando eine eiligste Zeit-Für-Fersengeld-Polka befahl.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200720_Panzerjagd.jpg
22.07.2020
China erklärt Neuguinea den Krieg. Warum auch immer.
24.07.2020
Die Verstärkung für Stoned Koala konnte heut endlich mit dem Einschiffen beginnen. Dabei ist nichtmal was schief gelaufen, lediglich die enorme Distanz zwischen Kalkutta und Darwin hat das Vorhaben arg in die Länge gezogen. Dennoch sucht man hier im Oberkommando jemanden, den man Schuld daran geben kann, dass die Transpoter in Kalkutta warten solten, anstatt direkt zurück nach Darwin zurückzukehren.
Jedenfals verschifft man die Neuen jetzt nach Bangkok. Hoffentlich verschlingt die Stadt niemanden.
25.07.2020
Eines der mit Forschungen beauftragte Institut hat sich heute mit einer schüchternen Mail zu Wort gemeldet, die besagt, dass unsere Kohlkraftwerke jetzt ungefähr 10% mehr Energie erzeugen als zuvor.
Mehr nicht. Weder wie, noch warum, noch ab wann. Aber man erinnert sich dunkel an das Koala-Orakel aus dem Januar und befindet, dass es deutlich schlechtere Möglichkeiten zur Geldverschwendung gibt
Das nächste Projekt wird aus einem großen Sack mit Losen gezogen und heißt "strategische Luftabwehrstellungen". Der Begleittext erklärt, dass es sich um befestigte Raketenbatterien handeln soll, die auch extrem hoch fliegende Ziele abschießen könnten.
Nachdem niemand etwas dagegen einwenden wollte, wurde das Budget bereitgestellt und die Firma - ein kleines Fachunternehmen für Einbruchsschutz - über die Entscheidung informiert. Wir sind gespannt.
Japan schickt heut zudem noch vier Landungsschiffe ins Rennen, von denen es drei immerhin schaffen, halb zerstört zurück zu ihrem Ausgangspunkt zurückzukehren. Das Vierte wird mit Mann und Maus von einem chinesischen Uboot versenkt.
Unnötig zu erwähnen, dass keine einzige, japanische Einheit das chinesische Festland erreicht hat.
26.07.2020
China erklärt Turkmenistan den Krieg. Scheinbar glaubt China noch immer daran, siegreich aus diesem Vierfrontenkrieg hervorgehen zu können. Naja, die australischen Aggressoren wurden ja schon erfolgreich zurückgeschlagen.
In Frankreich geht es mittlerweile um die Wurst, oder das Baguette. Zur allgemeinen Überraschung sind es die Italiener, die jetzt vor den Toren Paris' stehen und Druck machen.
Frankreich weitere Inseln abzukupfern wird nur noch möglich sein, wenn die Franzosen diesen Schlag irgendwie überleben. Die könnten zum Beispiel nach Französisch Guinea gehen, oder wie die Exklave in Südamerika heißen mag.
Anbei eine Luftbildaufnahme des Kampfgebietes von unserem Spion, der jetzt am Rennen ist, da bereits mehrfach auf ihn geschossen worden ist.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200726_Paris.jpg
28.07.2020
Wieder überrascht der militärische Nachrichtendienst, indem er ein weiteres Ziel benennt, dem wir uns zuwenden könnten, sollte Kontinentalchina endlich damit beginnen, zu schwächeln.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200728_Hainan.jpg
Die Insel heißt Hainan und befindet sich direkt südlich von Honkong. So grob zumindest. Die dortigen Feindkräfte sollten zwar nicht unterschätzt werden, und auch die Präsenz chinesischer Flottenverbände im chinesischen Meer wird diverse Probleme verursachen, aber dennoch wirkt es wie ein leichtes Ziel.
Die Stabschefs klopfen dem Knaben aus dem Militärischen Nachritendienst anerkennend auf die Schultern und meinen, dass man sich das merken würde.
29.07.2020
Heute vermeldet überraschenderweise die in Laos auf ihren Einsatz wartende Gulasch-Flak Feindkontakt. Man habe auf ein chinesisches Kampfflugzeug geschossen, das sich dem Flugfeld unbefangen genähert habe. Berichten zu Folge eine Q5 Fantan. Nachdem die führende Maschine abgeschossen worden war, ist der Rest der Staffel eiligst abgedreht und nach Norden gefohen.
Der Stab der Luftwaffe spielt mit dem Gedanken, die Hornet Jagdschutz für die Gegend fliegen zu lassen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200729_GulaschFlak.jpg
Zudem ist die Staffel Tiger-PAH endlich angekommen. Für den Träger heißt das, dass er sich direkt nach Darwin zurückzubegeben hat, die Hubschrauber bekommen jedoch einen Tag Landurlaub in Thailand, da man vergessen hat, sie aufzumunitionieren.
Am Abend kam dann ein Anruf aus Darwin, wo sich ein Korps Infantarie eingefunden hatte, die zur zweiten Welle der Taskforce Stoned Koala gehören wollen. Tatsächlich sieht die Planung deren Vorhandensein an der Thailändischen Front Ende des nächsten Monats vor.
Und tatsächlich ist deren Einsatzbefehl ein paar Tage zu spät eingegangen. Analysten versuchen jetzt herauszufinden, wem die unleserliche Unterschrift unter dem Befehlt gehört.
30.07.2020
Heute zeigte sich, dass die Stabschefs doch ab und an mal eine gute Idee haben können. Die mit Jagdschutz beauftragten Hornets haben wahrlich im Morgengrauen eine Staffel J8 Finback aus China abfangen und zurückjagen können. Der Spion in der chinesischen Enklave weiter nördlich bestätigte zudem, dass es sich bei dieser eingekreisten Stadt um die Operationsbasis handeln würde. Immerhin wissen wir jetzt, wo sie herkommen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200730_Jagdschutz.jpg
Am gleichen Tag, allerdings aus dem Osten, kamen die Fantan-Flieger wieder zurück. Und kamen der Gulasch-Flak wieder zu Nahe. Nachdem zwei weitere Maschinen abgeschossen waren, stießen noch die Hornets aus dem Norden dazu und holten zwei weitere Flieger der Staffel runter. Schwer angeschlagen, zogen auch die sich auf das Flugfeld der abgeschnittenen Stadt zurück.
Heut hat es Stoned Koala geschafft, vollzählig in Kalkutta einzutreffen. Wenn wir bedenken, wie schnell es in die andere Richtung ging, ist das schon verwunderlich.
Die Jungs und Mädels warten dort auf den Transfer. Aber das kann dauern.
01.08.2020
Zeit für den Überblick.
Unsere Operaion auf dem indochinesischen Schauplatz hat sich als rechter Reinfall erwiesen. Massive Nachschubprobleme und numerische Unterlegenheit haben den Truppen stark zugesetzt, aber dennoch sind sie mit minimalen, eigenen Verlusten davongekommen.
Dennoch sind die Truppen demoliert, dezimiert und demoralisiert. Der kommandierende Offizier meinte auf Nachfrage: "[...] und wer auch immer sich das ausgedacht hat ist ein vollkommenes Rindvieh!".
Wir haben das an den Stab weitergeleitet und sind auf deren Reaktionen gespannt.
Immerhin hat unsere "Ablenkung" dazu geführ, dass Indien an seinen anderen Fronten Fortschritte erzielen konnte.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200801_Indochina.jpg
Im Süden Chinas macht Thailand indess weitere Fortschritte. Japan hat mehrere Landungsoperationen ins Wasser gesetzt. Von Bangkok aus soll dann irgendwann in naher Zukunft mal die Taskforce Stoned Koala (verstärkt) ausrücken, um chinesische Gebiete für unsere Zwecke zu erobern.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200801_Sdchina.jpg
Der Norden Chinas ist eine einzige Kesselschlacht und ein gigantisches Nachschubproblem. Ohne unsere logistische Unterstützung kommt Russland keinen Meter voran. Kasachstan rückt zwar weiter vor, aber wenn sie dieses Tempo beibehalten, wird die Sonne zu einem roten Riesen, bevor sie Peking erreicht haben. Korea treibt es weiterhin gen Norden, mit einer gigantischen, ungeschützten Flanke, der sich aber auch kein einziger Chinese zu nähern traut.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200801_Nordchina.jpg
In solchen Moment beneiden wir die Verbündeten in den USA, dass sie sich noch solchen Luxus wie eine verbesserte Version der SR71 Blackbird leisten können, die unerreicht von Feindkräften ihre Runden dreht.
Gerüchteweise versuchen auch unsere Techniker, etwas vergleichbares zu entwickeln. Marketing und Strategie sind sich jedoch darin einig, dass Kasachstan eher vor Peking steht, als dass wir das ohne fremde Hilfe auf die Beine stellen können. Vermutlich wird in naher Zukunft ein Diplomat in den USA "shoppen" gehen.
Frankreich... ist noch existent, hat aber seine Hauptstadt eingebüßt. Dort spricht man jetzt Italienisch. Die Reste der Grande Nation hocken in Marsaille und zerbrechen sich den Kopof darüber, was sie falsch gemacht haben.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200801_Frankreich.jpg
Die Front in Israel hat sich keinen Meter bewegt, wie auch die Bemühungen in Südamerika.
Dennoch, eine gute Nachricht gibt es. Während des einen Monats hat sich unsere Inflation von 7% auf 5,8% verringert. Die Arbeitslosigkeit ist nicht gesunken, aber auch nicht gestiegen, und 37% des Volkes sind zufrieden mit dem, was die Regierung da treibt.
Habe Fertig (keine Zeichen mehr :/)
Whoa, langes update, toll geschrieben!
Schade dass es mit der Startrampe nicht geklappt hat.
Sehe ich das richtig, und ist der Staatshaushalt mit 200 mio am Tag in der Kreide?
Ist das nicht ein leichtes Problem?
Merlin4711
09.09.12, 20:29
Werte Regenten,
diesmal haben wir leider kein Update für euch (obwohl die Abenteuer der RAF Flush jetzt dran wären), sondern eine Bitte.
Nachdem dies unseren ersten AAR darstellt, gehen wir ein jedes Mal mit gemischten Gefühlen an das Update. Die Frage steht im Raum: Ist die Art, wie er bereitgestellt wird, wirklich lesenswert? Sind die Sätze zu kompliziert (wir sind ein Freund von "geworden worden haben ist" und dergleichen, wie uns beim Zweitlesen klar geworden ist), sind die Bilder zu nichtssagend, sind die Berichte zu allgemein?
Einfach rein mit jeglicher Art konstruktiver Kritik; wir können dadurch nur wachsen.
Und wo wir gerade dabei sind - Australien hat auch ein Parlament. Wenn euch seltsame Ideen kommen, die den Fortschritt der Kriegsbemühungen torpedieren, äh, begünstigen könnten, nur her damit. Je irrer der Vorschlag, desto eher sind wir geneigt, eine Taskforce dafür in den Sand zu setzen.
Dann werden wir uns mal wieder in die Arbeitswoche stürzen und mit Spannung potentielle Antworten erwarten.
Apropos Antwort - werter Iche_Bins, Ihr erkennt richtig, dass die Sozialausgaben die steuerlichen Einnahmen um 200 Millionen am Tag übersteigen, allerdings ist die (wiedermal) viel zu kleine Darstellung dort nicht ganz frei von logischen Fallen. Der positive Handelsüberschuss wird ebenfalls dem Budget zugerechnet, sodass wir in dem Fall Plus Minus Null so ungefähr haben. Manchmal ist es mehr, manchmal weniger.
Wir werden zusehen, in nächster Zeit marktorientierte Neubauten zu erschaffen... einfach gesagt, wird mehr von Dingen produziert, die sich für ein sattes Stückplus auf dem Weltmarkt verhökern lassen. Business as usual.
Bis die Tage
SolInvictus202
11.09.12, 20:48
es ist wirklich schön mitzulesen... das wars dann auch schon mit der konstruktiven Kritik von unserer Seite :D
bah...konstruktive Kritik. Wir finden den AAR ganz großartigist und wollen eigentlich einfach nur mehr. :) Seid nicht kritischer als euer gemeiner Leser (nein damit meinten wir nicht Ruprecht, sondern die Allgemeinheit)
Wilhelm Klink
12.09.12, 23:11
Also ich find deinen AAR auch toll! Ich hätte nur einen einzigen kleinen Kritikpunkt. Ich würde mir für die bessere und v.a. einteilbarere Lesbarkeit etwas kürzere Beiträge wünschen. Damit meine ich aber nicht, dass du dich einschränken oder Dinge weglassen sollst. Einfach einen Beitrag in zwei oder drei aufteilen, sodass du eben nicht einen Monat sondern nur 10/14 Tage schilderst.
Ansonsten wie gesagt, klasse AAR und bitte weiterschreiben. Bilder sind absolut ok! Auch die Logbuch-Geschichte von der Royal Flush, jaja ich weiß RAN Flush, fand ich super-gut!
Kurfürst Moritz
13.09.12, 23:31
Der Bericht ist ja mal der Hammer!
Stundenlang haben Wir jetzt daran gelesen und konnten uns immer wieder ein fettes Grinsen nicht verkneifen.
Weiter so, aber bitte in kleineren Portionen.
Headhunter
14.09.12, 11:08
Wie wir eingangs schon sagten, können wir euch zum Stil dieses AARs nur beglückwünschen!
Ihr könnten die einzelnen Updates tatsächlich auf mehrere Posts verteilen, aber sonst ist alles super!:top:
Merlin4711
14.09.12, 17:39
Gut, wir werden jetzt mal den Monat in zwei Teile aufteilen.
01.08.2020
Die Zahl der Verbündeten wächst - heut hat sich Ost Timor unserem Kampf angeschlossen. Was nicht weniger bedeutet, als dass wir jetzt eine Möglichkeit haben, Hubschrauber von Darwin aus ohne Träger an die chinesische Front zu verlegen, indem sie quer durch Ozeanien flattern.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200801_Hubschrauberroute.jpg
Und schon wieder hat unser Jagdschutz in Laos eine Staffel chinesischer Flieger abfangen können. Die Häufigkeit, mit der das inzwischen passiert, deutet entweder darauf hin, dass unsere Piloten den Chinesen überlegen sind, oder aber (was als wahrscheinlicher betrachtet wird), dass die Chinesen uns von irgendwas ablenken wollen.
Sogleich wird geprüft, in wie fern wie die Wasserwege in Ozeanien aus der Luft überwachen können.
02.08.2020
Als neuer Verbündeter trat Ost Timor sogleich mit einer Bitte an uns heran. Deren gesamtes Militär besteht nämlich aus einer Einheit leichter Infantarie (man muss sich darunter eine Division motivierer, aber steinzeitlich ausgerüsteter Kämpfer vorstellen, die mit alten Toyota Hilux an die Front gefahren werden).
Zudem haben die dort, bis auf ein paar Ruderboote mit aufgeplanztem MG, scheinbar keine wirkliche Marine, weshalb deren staatliche Bohrinsel vor den Küsten unserer beiden Länder nicht geschützt werden kann.
Wir versprachen zu prüfen, was wir in der Hinsicht tun können.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200802_OstTimor.jpg
03.08.2020
Das Außenministeriem verkündete heut feierlich, dass wir unserem neuen Verbündeten Ost Timor selbstlos eine Fuhre militärisches Material zum Vorzugspreis von 40 Millionen überlassen werden, was den tatsächlichen Preis um etwa 100 Millionen untertrifft. Blöderweise würden 140 Millionen nämlich die osttimorische Staatskasse sprengen.
Nun ja, sagt es nicht weiter, aber das ist nur altes Gerümpel. M113 Schützenpanzer in Zahl und Menge, um eine Division damit versorgen zu können, zudem die alten PAKs, die wir in einem alten Lager anfang des Jahres entdeckt hatten, und die tragbaren Bofors-Luftabwehrraketen.
Um den Schutz der Bohrinsel wird sich eins unserer Border-Patrol-Boote kümmern, wenn es gerade in der Nähe ist. Seit das bekannt ist, streben alle Boote in die möglichst entgegengesetzte Richtung. Kein Wunder - bisher haben die Ihren Sold damit verdient, einmal am Tag ein Fischerboot anzufahren und einen schönen Arbeitstag zu wünschen. Was die mit der restlichen Zeit anfangen, ist ungewiss.
Und noch etwas ist heut geschehen. Der Intendant der Rüstungsindustrie kam mit stolz geschwellter Brust ins Kommandozentrum geplatzt und verkündete, drei Battalione Leopard 2A5 seien nun fertiggestellt. Auf der inzwischen oblikatorischen Übersichtskarte führte er uns vor, dass die Teile in den wichtigsten Belangen unseren Abrams-Panzern überlegen seien.
Jemand aus der Heeresaufklärung wollte dann doch wirklich darauf hinweisen, dass weder der M1A2 noch der 2A5 dem letzten Stand der Technik entsprächen, wurde dann aber durch den präzisen zeitlichen EInsatz eines besonders klebrigen Muffins in letzter Sekunde davon abgebracht.
Nichts desto trotz - die Leos verbrauchen weniger Sprit (was nicht schwer ist), kommen dazu noch mit einer Tankfüllung schneller weiter und übertreffen unsere treuen Abrams-Panzer in den meisten Kampfdisziplinen. Wir hoffen, damit auf dem chinesischen Schauplatz entsprechend schnell Fortschritte erziehlen zu können. Dazu müssen die Teile aber erstmal überschifft werden. Und der Großraumtransporter hat gerade mal die halbe Strecke des Hinweges hinter sich gebracht. Schätzungen zu folge, werden die Leos ein prima Weihnachtsgeschenk für die Taskforce Stoned Coala abgeben.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200802_Panzervergleich.jpg
Das brachte den euphorischen Indentanden vorerst auf den Boden der Tatsachen zurück. Offenbar kam er mit der Vorstellung herein, dass wir schon morgen damit an der chinesischen Fornt umtriebig werden könnten.
Doch kurz, bevor er Raum verlässt, dreht er sich nochmal um und meint: "Wir haben drei untätige Werften, die exklusiv für das Militär bauen. Warum lassen wir die nicht noch ein paar Transportschiffe zusammenschrauben?"
Das hat unser Kommandozentrum erstmal in erstauntes Schweigen versetzt. Recht hat er, und niemand hat daran gedacht. Sogleich ging die entsprechende Order heraus. in 5 Monaten werden wir drei neue Schiffe haben. Also Januar nächsten Jahres. Okay, das bescheunigt unseren Vormarsch jetzt nicht unmittelbar, aber im nächsten Jahr können wir dadurch wesentlich offensiver agieren. Falls dann noch ein Feind da ist.
04.08.2020
Heut ist die Raketenfabrik in Hervey Bay online gegangen und ist bereit, Flugkörper jeglicher Art für uns aus dem Boden zu stampfen. Was toller klingt, als es letzten Endes ist, da wir im Moment nur die Krypton ASM Raketen als Risszeichnung in den Archiven haben. Sogleich wird der Außenminister damit beauftragt, bei den Verbündeten mal gucken zu gehen, was es dort an preiswerten Dingen gibt, die wir selber ohne weiteres zusammenbauen können.
Des Weiteren wurde vermeldet, dass die robotische Mikrochirugie heut ihre Feuertaufe überstanden hat, indem jemanden ein Furunkel am Hintern allein durch mechanische Greifer entfernt wurde. Und er hat es überlebt. Und sein Hintern ist noch dran. Und sein... kürzen wir die Meldung auf: Wir haben Fortschritte in der Medizintechnik erzielt.
Soglich entbrannte eine Debatte darüber, was denn nun als nächstes zur Serienreife gebracht werden sollte. Erstaunliche Ideen brandeten gegen die Entscheidungsträger, von denen ich einige benennen will:
Ein modernisiertes Schlachtschiff der Iowa-Klasse von etwa 51000 brt.
Die L421 Canterbury, ein Landungsschiff, dessen Anti-Uboot-Potential über dem unserer primären Kampfschiffe liegt.
Ein trägergestützter Angriffsbomber namens CF19 Arrow III.
Jemand wollte ein 3,8 Milliarden schweres, theretisches Projekt über dunkle Materie durchdrücken, von dem wir uns fragen: Wozu?
Aus anderer Richtung kam der Vorschlag, Schwenkrotor-System und Schubvektorisierung anzugehen, um Flugzeuge bauen zu können, die auch von unserem Kurzdeck-Träger aus operieren können.
Dann kamen noch Grundlagenforschungen zur Metal-Strom-Technik hinzu, an der sich diverse Großmilitärs inzwischen bereits versuchen (Die USA, Frankreich ehemals und England, soweit wir wissen).
Aus der gleichen Ecke kam der Vorschlag, einen hochgradig beschussfesten Nachfolger für Kevlar zu ersinnen, gewissermaßen einen runderneuerten Militärkörperpanzer für unsere Fußsoldaten.
Und dann noch Biokraftstoffanlagen, holografische Speicher, Städtische Erneuerung und - von dem wir keinen Schimmer haben, welchem Gehirn es entsprungen sein könnte - Propaganda-Maschinen.
Ich hab hier dem KI-Forschungsminister mal freie Hand gelassen bei der Wahl des nächsten Projekts und geguckt, was der so verzapft... tut man das als Supermacht, hat man bald sehr viel unnnützes Zeug erforscht, das man aber gegen gutes Geld verkaufen könnte.
Letzten Endes entsann sich jemand unseres Zwei-Jahres-Planes für das Militär und konnte daher erreichen, dass wir jetzt einen auf dem Kodiak aufbauenden "Japdpanzer" projektieren. Was von den meisten als gute Idee anerkannt wurde, nachdem jemand darauf hingewiesen hat, dass all unsere Panzerabwehrfähigkeiten (von Panzern und Hubschraubern abgesehen) als marschierende Brigade verfügbar sind.
Wir hätten allerdings auch die Möglichkeit, die Jungs in einen Nachschub-LKW oder Hubschrauber zu setzen und damit zur Front zu fahren. Dummerweise sind die alle noch in Kalkutta.
05.08.2020
Heut ist die erste Staffel Tiger-Helis per Eigentransit in Laos angekommen. Der Stab der Heeresflieger ist zufrieden, das das so wesentlich schneller geht, als es jemals mit dem Träger möglich gewesen wäre. Für das Verbringen der Helis über größere Gewässer, wie etwa den Pazifik, werden wir dennoch nicht auf den Träger verzichten können.
Die Panzerabwehr-Brigade beschwert sich unterdessen darüber, dass sie zu Fuß die 180km von Darwin nach Kathrine zu laufen hätten. Der Stabschef der Armee meinte daraufhin, dass ein bisschen Marschieren noch keinem Soldaten geschadet hätte. Dennoch hatte irgendjemand Mitleid mit den Jungs, sodass wir beschlossen haben, sie in die alten Blackhawks zu stecken und direkt nach Laos zu chauffieren.
Weiterhin ist heut Papua Neu Guinea der wachsenden Liste australischer Verbündeter hinzugefügt worden, wie auch Kambotscha. Jetzt fehlen nur noch die kleinen Inselchen nordöstlich unseres Landes und Brunei, das sich im chinesischen Meer eine Insel mit Indonesien teilt. Dann hätten wir eine ozeanische Volksfront!
Damit sind gemeint: Fiji-Inseln, Vanuatu, die Salmonellen... äh, Solomon Inseln und die Pacific Islands. In einem weiteren Schritt von gegenseitigem Einschleimen haben wir mit den oben genannten heut Auslieferungsverträge für Kriminelle beschlossen. Ein Schritt in die richige Richtung, befindet unser Polizeipräsident, der bisher noch gar nicht zu Wort kommen durfte.
06.08.2020
Heute kamen ein paar Meldungen von hier ansässigen Farmern im Kommandozentrum an. Man habe wohl verräterische Kettenspuren entdeckt, die sich in recht gerade Linie durch Felder und zum Teil auch Gebäude gezogen hätten.
Nach anfänglichen Befürchtungen, es könnte sich um chinesische Tarnpanzer handeln, konnte der Fall dann doch recht schnell aufklärt werden: Die neuen Leopards sind mit dem Befehl ausgerückt, auf dem kürzesten Weg nach Darwin zu fahren. Das tun sie auch - geradeaus, solange kein Fluss oder Berg im Weg ist.
Der Kommandant der Panzerstreitkräfte erhält hiermit einen strengen, strengen Verweis.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200806_Panzerroute.jpg
07.08.2020
Als gäbe es nicht schon genug Krieg auf dieser Welt, erklärt nun auch Armenien China den Krieg.
09.08.2020
Jemand hatte die geistreiche Idee, den Helikopterträger mitsamt einer Staffel U-Jagd-Helikopter auf die Bohrinsel der Osttimorer anzusetzen, nachdem das Patrouillenboot mehr Zeit mit der An- und Abfahrt verbringen muss (beschränkter Tankvorrat), als mit der Wachaufgabe.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200809_Wachflotte.jpg
Zudem erklärte heut auch Kroatien Frankreich den Krieg.
11.08.2020
Die Georgische Republik erklärt China den Krieg.
Und - endlich - ist die Entsatzgruppe der Taskforce Stoned Koala in Thailand eingetroffen. Die Jungs machen sich sogleich auf den Weg zum Sammelpunkt in Laos, während der Transporter die anderen Mitglieder der Taskforce in Kalkutta aufsammeln geht. Wir haben unterdessen daheim das Landungsschiff der Tobruk-Klasse betankt, damit es die Leopard-Panzer nach Thailand schiffen kann. Das wird mehrere Fuhren beanspruchen, weil dort nicht so viel Platz drinnen ist, aber es sollte das Ganze beschleunigen.
13.08.2020
Es gab wieder Änderungen für die Wachflotte der Ölförderanlagen. Jetzt heißt es, dass sie gleich auf die See von Java aufpassen sollen, was dazu führt, dass unsere Kleinstträgerflotte zwischen Java, Indonesien und Australien Blockrunden dreht. Die Stabschefs wirken verwirrt, nur jener der Marine reibt sich zufrieden den Hände aneinander.
14.08.2020
Das Institut, das sich um eine Effizienzsteigerung der Ölkraftwerke den Kopf zerbrochen hatte, vermeldete heut, dass man irgendetwas mit mit den Druckkesseln angestellt hätte, um etwa ein Zehntel mehr Strom aus der gleichen Menge Öl zu pressen. Das Parlament ist zufrieden und bittet Markeing darum, den Bürgern zu erklären, dass diese "neuen" Kraftwerke auch grüner seien als bisher.
Dann kamen noch die Jungs an, welche sich der Laserkommunikation angenommen hatten. Es sei vollbracht. Im Detail scheint es darauf hinauszulaufen, dass wir zwischen Kommandostellen mittels Funktürmen und gerichteten Ultra-Violett-Lasern Botschaften austauschen, anstatt wie bisher per Funk. Damit soll sich eine wesentlich höhere Bandbreite erzielen lassen, ein Sprung gleich dem vom Kupfer zum Lichtwellenleiter. Sagen die uns.
Bleibt Budget für zwei neue Projekte. Jemand kam mit dem Vorschlag, eine der medizinischen Fakultäten der Uni in Sydney zu beglücken, die schon lange eine umfangreiche Studie über die Entstehung neuer, tödlicher Infektionskrankheiten durchführen wollte. Über kurz oder lang soll das helfen, Ausgaben im Gesundheitswesen zu senken. Geld sparen ist bei unseren Entscheidungsträgern immer ein schlagendes Argument, weshalb nicht verwunderlich ist, wie schnell das Ganze abgesegnet worden ist.
Zudem hat die Rüstungs-Lobby durchgedrückt, vereinheitlichte Munition für all unsere Systeme auf die Liste zu erforschender Dinge zu setzen. Man nennt das unaufflällig "Mehrzweck-Munition". Letzten Endes läuft es darauf hinaus, dass eine Granate sowohl gegen weiche als auch harte Ziele eingesetzt werden kann. Geld sparen, anders ausgedrückt.
Teil zwei folgt auf den Fuß
Schwarze Materie!!
Wurden die Pläne aufgegeben die französischen Inseln zu erobern?
Merlin4711
14.09.12, 18:19
Teil zwo, mehr Bilder (viel mehr)
15.08.2020
Heut sind die Tiger-Hubschrauber vollzählig in Laos aufgeschlagen, und auch die Blackhawks mit den Javelin-Panzerabwehr-Brigaden sind eingetroffen. Die Kräfte zur Erstürmung der chinesischen Provinzen sind ebenfalls anwesend. Wir schicken jetzt unsere erstarkte, militärische Aufklärung vor, um herauszufinden, womit wir im Zielgebiet zu rechnen haben.
Der Plan, den der Stab diesmal sorgfältiger ausgearbeitet hat, sieht vor, so lange auf die Städte zu feuern, bis sie sich freiwillig ergeben.
Allerdings fehlt es uns dafür an Artillerie, wie man sogleich hat erkennen müssen, sodass eine weitere Woche ins Land gehen wird, bis wir die Divisionshaubitzen mit den Herkules-Fliegern übersetzen konnten.
Eigentlich sollten die ja an Bord der Transporter gewesen sein, aber wie so oft, waren die Einsatzpläne erstaunlich großzügig, als es um die Benennung eines Abfahrtstages ging.
18.08.2020
Der Stab plauderte heut ein bisschen aus dem Nähkästchen, nachdem er sich mit der Heeresaufklärung und dem militärischen Nachrichtendienst zum Dinner getroffen hatte. Im Westen der drei Zielstädte befindet sich ein kleines Mittelgebirge, von dem aus sie die Artillerie feuern lassen wollen. Direkt hinter dem Unterschlupf von einem der unsrigen Agenten. Praktischerweise können die leichten 105mm Haubitzen aus der Luft abgeworfen werden, sodass wir die in Stellung bringen können, ehe die Chinesen darauf reagieren können. Natürlich unter Jagdschutz, da dort noch irgendwo ein paar Jagdbomber rumstehen müssten.
Die "normalen" Einheiten rücken aus dem Vietnam über die Straßen vor.
Das behagt dem Kommandanten der Artillerietruppe aber so gar nicht, da er fürchtet, dort am Arsch der Welt mit unangenehmen Nachschubproblemen zu kämpfen zu haben. Gar nicht davon zu reden, dass sie dort niemanden hätten, der sie vor ausbrechender, chinesischer Infantarie beschützen könnte.
Nach langen Diskussionen ist man dann überein gekommen, die Artillerie auf einem Plateu östlich der Zielstadt zu platzieren, von wo aus sie ein gutes Schussfeld auf Gejiu (die Stadt mit dem Flugfeld) und die Staudämme südlich davon hätte.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200808_Angriffsplan.jpg
Ein Problem hat sich leider dann doch ergeben, aber an anderer Stelle: im chinesischen Meer treiben sich einzelne Fregatten der Chinesen herum, die sich auf einer gedachten Linie zwischen Darwin und unserem Aufmarschpunkt in Laos (die Stadt heißt übrigens Louang Phrabang) befinden und gemeine Löcher in all unsere Flugzeuge zu stanzen versuchen. Die Herkules ist mit dem Schrecken davon gekommen, aber für die nächsten Flüge werden wir eine indirektere Route empfehlen.
Leider scheinen sich die Schiffe der Indonesier und Malaysier nicht zu trauen, gegen die Schiffe vorzugehen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200818_ChinesischeBemhungen.jpg
20.08.2020
Die Operation Stoned Koala II läuft weiterhin auf Vorbereitung. Die Blackhawk-Staffel hat festgestellt, dass sie die Glulasch-Flak in Einzelteilen durchaus einige Distanz weit fliegen kann, sodass wir die Flak in Frontnähe absetzen konnten. Gleiches wird auch der Panzerabwehr-Brigade widerfahren.
Heut Abend gab es zudem wieder Tanz auf dem diplomatischen Parkett. Die USA scheint weniger ruhig zu sein, als sie nach Außen hin den Anschein zu erwecken versucht, erreichte uns doch auf die Bitte um Zoll- und Handelserleichterungen ein Gegenvorschlag, der ein bilaterales Verteidigungsabkommen enthielt, sofern wir zustimmen würden, auf unserem Gebiet die Installation eines Raketenschilds abzunicken.
Na, wenns weiter nichts ist? Nicht, dass es irgendjemanden noch groß interessieren würde.
21.08.2020
Die Divisionsartillerie vermeldet Ausfälle. Aus dem Nichts tauchte eine Rakete auf und sprengte divsere Einheiten in Stücke. Leider läuft die einzige Strecke, welche die Artillerie verwenden kann, entlang der Küste. Vermutlich steht dort irgendwo ein einzelnes Boot der Chinesen in der Gegend rum und veranstaltet Tontaubenschießen auf Feindeinheiten, die sich trauen, dort entlang zu wandern.
Sogleich berufen wir die Orion III von Diego Garcia nach Laos, um sich der Sache anzunehmen.
23.08.2020
Abermals handelten unsere Aufklärer überstürzt und ließen die Chinesen wissen, dass wir kommen. So konnten sie aus der zu erobernden Stadt alle Flugzeuge abziehen und nach Norden entziehen. Weit außerhalb der Reichweite unserer Flak. Immerhin kann jetzt die Herkules problemlos die Artillerie quasi vor deren Nase abwerfen. So oder so - heut geht Stoned Koala II in die heiße Phase über. Wir haben unseren Kommandeuren so viel freien Handlungsraum gelassen, wie wir ihn erübrigen können, um ihnen möglichst viel Flexibilität einzuräumen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200823_StonedKoalaTag1.jpg
So sagt der Stab dazu. Die Kommandeure indess beklagen sich bereits über Auftragsformulierungen wie "Vorrücken und schauen, was sich machen lässt, ohne zu viel zu riskieren".
Gleich am Abend kam es zu ernsthaften Problemen. Die Artillerie wurde wieder angegriffen, diesmal von strategischen Bombern, welche versuchten, die Straße zum Zielgebiet umzugraben. Wir haben gleich unsere Hornets näher an das Kampfgebiet herangebracht, um ähnlichen Ereignisse in Zukunft vorzubeugen.
Dummerweise hat sich herausgestellt, dass die Flak nicht so hoch schießen wie die chinesischen Badger-Bomber fliegen können.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200823_StonedKoalaTag1-1.jpg
24.08.2020
Und schon geht die Post ab!
Die Badger sind zwar entkommen, werden aber so schnell keine Artillerie mehr angreifen können. Was auch nicht notwendig ist, da unsere Ari komplett zerlegt worden ist. Jetzt müssen wir auf die 105er warten.
Während ihrer Luftkampftätigkeiten haben die Hornets zudem bemerkt, dass aus allen Richtungen Feind-Artillerie auf das Kampfgebiet zuhält. Sogleich haben die Tiger-Helikopter eine Mission bekommen und arbeiten sich jetzt langsam auf die großen Truppenansammlungen zu.
Des Weiteren konnte ein chinesisches Flugzeug unbekannten Zweckes abgefangen werden, als es sich auf das Zielgebiet zubewegt hat. Dieses mal wurde der Feind vom Himmel gefegt.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200824_StonedKoala-Tag2.jpg
Die Orion ist zudem angekommen und hat von den Vietnamesischen Einheiten ein Ziel genannt bekommen. Hoffentlich schaffen die Jungs das.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200824_StonedKoala-Tag2Orion.jpg
25.08.2020
Die Tiger-Helis ducken sich heut tief ins Gebirge, nachdem chinesische Jagdmaschinen aufgetaucht sind und Kreise über dem Zielgebiet ziehen. Die Hornets haben in den letzten beiden Tagen viel einstecken müssen. Wir reaktivieren gerade die verbliebenen Maschinen daheim, um dort frische Kräfte zuzuführen.
Just in dem Moment taucht auch die Herkules-Flotte mit der leichten Artillerie im Zielgebiet auf und versucht, unbemerkt von der chinesischen Luftflotte ihre Ladung abzuwerfen.
Die Orion muss unterdessen Reißaus vor einer Jagdgruppe chinesischer Patrouillenboote nehmen
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200825_StonedKoala-Tag3Orion.jpg
Zudem treten Afghanistan und Kyrgyztan dem Krieg gegen China bei.
Und noch eine erfreuliche Meldung: Unsere große Artillerie lebt doch noch. Sogleich wird sie in die vorbereiteten Stellungen geschickt und eröffnet das Feuer auf erkannte Verteidiger.
26.08.2020
Heut konnten wir damit beginnen, die alte Taskforce Stoned Koala in Kalkutta aufzulesen. Jene Teilnehmer, deren Ausrüstung sich noch gutem Zustandes erfreut, wird auf der Heimfahrt in Thailand abgesetzt, für die anderen gehts zur Reparatur nach Hause.
Die Orion hat derweil auf ihrem zweiten Anflug ein chinesisches Atom-Uboot entdeckt, das direkt vor der Küste Vietnams operierte.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200826_StonedKoala-Tag4.jpg
Und gleich daneben noch eins der Kilo-Klasse. Was dann leider dazu geführt hat, dass die gute Orion-Staffel von dem aufgetauchten Boot beim Anflug mit Fliegerfäusten vom Himmel geholt wurde. Restlos. Ein weiteres MIA für unsere Seite, und leider konnten wir nichtmal ein Feindboot versenken.
27.08.2020
Heute konnten wir die Tiger-Helis vor einem sicheren Selbstmordauftrag bewahren, als die militärische Aufklärung einige der vermeidlichen Artillerie-Einheiten als FlaRak identifizieren konnte. Das wäre was geworden.
Dennoch ist dies ein trauriger Tag. Wir haben eine Staffel der teueren Hubschrauber eingeüßt, als sie große Ansammlungen von feindlicher Artillerie aufs Korn nehmen wollten. Irgendwie haben die es geschafft, unsere Hubschrauber so zu durchlöchern, dass der Rückzug beinahe zu spät befohlen worden wäre.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200827_StonedKoala-Tag6.jpg
Nachdem sie sich nach Yen Bái retten konnten (Vietnam), haben wir unserer durchlöcherten Luftwaffe den Rückzug befohlen. Schweren Herzens muss der Stabschef der Luftwaffe anerkennen, dass die Chinesen uns in der Hinsicht offenbar voraus sind.
28.08.2020
Heute passierte zum Glück mal wenig. Einzig die Verschiffung der ersten Taskforce Stoned Koala gestaltet sich als heimtückisch, da man es nicht schafft, die Panzer und LKWs auf demselben Weg einzuladen, wie man sie ausläd: per Landungsklappe. Wir müssen erst ein Stück Hafen in Kalkutta okupieren, um dort vorwärts zu kommen.
29.08.2020
Wir schicken heut die Abrams-Panzer aus, etwas gegen den sich nähernden Artillerie-Korps zu unternehmen. Leider können wir ihm keine Luftunterstützung zuweisen, was sich nicht unbedingt förderlich auf die Moral auswirkt. Er kann nur das althergebrachte "Shit and Run" anwenden.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200829_StonedKoala-Tag8.jpg
30.08.2020
Irgendwo muss sich eine undichte Stelle in unserm Heer befinden. Die Abrams-Panzer wurden an der vermuteten Position geradezu erwartet. Zwar konnten sie Verheerung unter den Gegnern verbreiten (wir glauben, man hat sich dort auf ICV eingestellt und nicht auf MBTs), mussten dann aber eine Zeit-für-Fersengeld-Polka an den Tag legen, als sich die chinesischen Reserven als Panzer herausstellten.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200830_StonedKoala-Tag10.jpg
Zudem hat sich Vietnam jetzt unseren Bemühungen angeschossen und schickt vereinzelte Kampfgruppen, die sich mit den Chinesen ebenso vereinzelte Scharmützel liefern. Eine Einheit leichter Infantarie ist dann ziemlich blauäugig direkt nach Gejiu hineingefahren und wurde von den Verteidigern recht unsanft empfangen. Immerhin konnten wir so unser Artilleriefeuer besser lenken.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200830_StonedKoala-Tag10Vietnam.jpg
Gegen Abend traf dann an unserer "Nordfront" eine Brigade Divisionsartillerie der Vietnamesen ein, die Artilleriegegenfeuer bereitstellen wollte. Nicht sonderlich erfolgreich, aber immerhin konnte das unsere Abrams-Panzer entlasten, sodass die sich südlich der Sperrzone neu sortieren durften.
Gegen Abend unternahmen die Abrams-Panzer dann doch noch einen Vorstoß gen Norden, unter anderem auch, um neue Feuerlösungen für die Vietnamesn einzuholen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200830_StonedKoala-Tag10Nordfront.jpg
Was würden wir in dem Fall dafür geben, die F111 zur Hand zu haben. Nur werden die noch immer in der Heimat zusammengenäht.
31.08.2020
Die Abrams-Panzer haben sich südlich der Nordfront eingegraben, um die Vietnamesische Divisionsartillerie zu decken. Praktischerweise schicken die Vietnamesen ebenfalls Nachschub an die Front. Allerdings kommen die APCs nicht nahe genug an die Artillerie heran, um wirklich etwas bewirken zu können.
Gegen die Mittagsstunde gab es dann eine Offensive der Vietnamesen, der wir uns direkt angeschlossen habe. Das Ganze kam so überraschend, dass sich die chinesischen Formationen direkt in Auflösung befinden und leicht von den Abrams zusammengeschossen werden können.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200831_StonedKoala-Tag11.jpg
Dieser Vorstoß dauert noch immer an. Wir konnten mehrere Brigaden Artillerie aufreiben, die nicht schnell genug zurückstoßen konnten. Dummerweise haben wir unnötige Ausfälle bei den Panzern erleiden müssen, als sich plötzlich "fliegende BMPs" mit chinesischem Hoheitszeichen dem Kampf beimengten: Hind MI-24
Zum Glück haben die sich mehr den Vietnamesen zugewendet, welche dort oben eiligst gen Norden vorrückten.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200831_StonedKoala-Tag11Rckzug.jpg
01.09.2020
Unsere kleine Front in Südchina ist sehr... dynamisch. Der Kommandeur der Abrams befand seine Truppe für intakt genug, die sperrfeuernde Artillerie westlich des vietnamesischen Vorstoßes in ihre Schranken zu weisen. Die Vietnamesen selber rücken fleißig nach Norden vor, werden aber hier und da von den Chinesen in Abwehrkämpfe verwickelt, sodass es nicht so vorwärts geht, wie die sich das vielleicht ausgemalt haben. Unsere belagerte Stadt Gejiu lässt erste Schwächen erkennen. Die Moral sinkt, da dort keine Hoffnung auf Verstärkung mehr besteht, seit wir die Flak in Reichweite des Flugplatzes positioniert haben. Nachschub geht aus... dennoch sind die Verteidiger noch frisch, was auf einen längeren Kampf hindeutet.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200901_KriegSdchina.jpg
Im Norden Chinas tun sich Korea und Russland schwer, sichtbare Fortschritte zu erziehlen. Des Weiteren haben wir einen Fehler in der Berichterstattung bemerkt, der nach das "Blaue" an der Nordfront kein Kasachstan ist, sondern die Mongolei.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200901_KriegNordchina.jpg
Im Westen Chinas kommt Indien schleppend voran. Wie auch die Koreaner zieht es sie gen Norden, was uns nicht ganz nachvollziehbar scheint, ist dort doch außer der Wüste Gobi kein Objekt strategischer Interesse.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200901_KriegWestchina.jpg
In Europa sind die Gefechte zum Erliegen gekommen. Wir haben das Gefühl, als würde die Kontra-Französische Achse davon ausgehen, die Gefahr Frankreichs mit der Einnahme deren Hauptstadtes beseitigt zu haben. Und wir sind sicher, dass die noch immer in Marsaille sitzen und planen, zurück an die Macht zu kommen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200901_KriegEuropa.jpg
Israel hat die Situation im Griff. Da gehts zwar nicht voran, aber auch nicht zurück. Hier wird sich entscheiden, wer zäher in der Zeit ist.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200901_KriegIsrael.jpg
In Südameria haben abermals kleine Mengen von Regenwald heimlich still und leise den Besitzer gewechselt. Im Süden drückt Argentinien nun mehr, aber nicht genug.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200901_KriegBrasilien.jpg
Die Heimatfront ist Still... 39% sind mit der Regierung tatsächlich zufrieden, 54% heißen sogar unser militärisches Engagement gut. Interessant zu erwähnen ist der Stom an Flüchtlingen. Etwa 200.000 werden es Ende diesen Jahres sein. Auch Amor ist sehr aktiv, da wir mit 500.000 neuen Steuerzahlern rechnen.
Das Budget liegt bei 30 Milliarden zur freien Verfügung, die Inflation hat sich bei 5,9% eingerenkt. Das ist immer noch zu viel, aber besser als die 7%. 3,8% der Einwohner sind arbeitslos.
Zum heutigen Tag hat dieser Krieg auf australischer Seite für fünf verlorene Einheiten gesorgt, was etwa 1288 tote oder vermisste Soldaten bedeutet. Wir haben 50.000km² neues Land erobert! Und Indien hat 1,4 Millionen km²...
Naja, das soll kein Wettbewerb sein. Die Briten suchen noch immer 4000km², die ihnen abhanden gekommen sein müssen, vermissen aber so gesehen nichts.
Die Welt ist eben doch irre.
Hat sich doch der werte Iche_Bins reingedrängelt... Nun, die Inseln stehen noch auf meiner Agenda, aber ich hab so ziemlich alle offensiven Kräfte nach Indochina versetzt, weil die Inseln nur mit Luftlandeinfantarie einnehmbar sein werden. Und die ist noch in Bau.
Vernichter
14.09.12, 18:23
Wieso China? Erobert doch Indonesien oder euren südlichen Nachbarn.
Merlin4711
14.09.12, 20:08
Werter Vernichter, China ist in erster Instanz ein Feind Indiens gewesen, welche mit uns verbündet waren. Neuseeland indess ist fester Bündnispartner, weshalb wir von einer Invasion absehen.
Anbei sind neue Aufzeichnungen der RAN Flush aufgetaucht:
Die unglaublichen Abenteuer der RAN Flush
Logbuch des Kommandanten
28.06.2020
Sind elend lang gen Norden gefahren. Insel gefunden, mit ohne Bewohner drauf. Sehr seltsam. GPS weiterhin außer Funktion, Stille im Funk, keine Peil- oder Horch- oder Radarortung, die über ein Segelboot hinausgehen würde.
Haben Kisten mit japanischem Nachschub geöffnet. In einer war ein... Putzroboter. Der erste Offizier ist recht vernarrt in diesen, auch wenns nur ein Roboter ist. Aber der spricht immerhin japanisch und englisch. Suchten daher neues Fischerboot für neue Kontaktaufnahme. Haben Festland gefunden.
Logbuch Ende.
###
Radar: Land in Sicht!
Sonar: Brüll doch nicht so...
Kaleu: Wo siehst du bitte Land?
Radar: Auf dem Schirm hier *zeigt auf dicken Radarflecken*
1st O.: Da unten in der Ecke ist noch Staub...
Putzroboter: Ooooh, da muss ich mich ja wieder bücken...
1st O.: Leider...
Kaleu: Herrgott im Himmel hoch Zwölf! Jetzt lass das Teil in Ruhe.
Radar: Echt mal, du...
Sonar: ... Perverslin!
Gesamte Brück: Boar!
1st O.: *Pipi in den Augen*
Feuerleitoffizier: Sonar, sei nicht so gemein zu unserem Dauersingle
Kaleu: Jetzt haltet mal alle die Gusche. Zielt dem Teil irgendeine alte Uniform an
1st O.: Jawohl, Herr Kommandant! *schwingt sich aus dem Sessel*
Kaleu: Ich dachte eher an den Jung aus dem Magazin
1st O.: Och Menno...
- Minuten später -
Radar: Wir müssten etwas durchs Periskop sehen
Kaleu: Was macht dich da so sicher?
Radar: Die Küste ist nur ein paar Kilometer weit weg
Kaleu: Ich seh aber nichts?
Sonar: Man hört sogar die Brandung...
Leitender Ingenieur: Sir, starten sie die Periskopsoftware neu!
Kaleu: Ich... wie, ist das kein mechanisches Seezielrohr?
Leitender Ingenieur: Es ist... eine Kamera an einem langen Stück Rohr. Was sie in der Hand halten ist nicht mehr als ein drehbarer Bildschirm.
Kaleu: Sowas... Und wie tu ich das?
Leitender Ingenieur: Moment *drückt Knopf*
- Windows Anmelde-Sound -
Leitender Ingenieur: Und?
Kaleu: Er will ein Passwort...
Leitender Ingenieur: Ah, das ist 123456!
Radar: Wenn man den Aufwand bedenkt, mit dem wir versuchen, anderer Leute Passwörter zu entschlüsseln...
Kaleu: Schon gut. Wo geb ich das ein?
Leitender Ingenieur: Das ist ein Tochscreen. Sie müssen das HUD durch drüberwischen herausziehen und alles bis auf das Digital Keyboard droppen!
Kaleu: ...
Leitender Ingenieur: Ich mach schon *herumwedel*
- Sekunden später-
Kaleu: Beeindruckend...
Leitender Ingenieur: Modernste Technik!
Radar: Angeber...
Kaleu: Also... oh, ich seh etwas
Radar: Was denn?
Kaleu: Es... nun ja, es sieht wie ... ein japanischer Lustgarten aus.
1st O.: Lustgarten?
Kaleu: Ohne Geishas.
1st O.: Och...
Kaleu: Also ein recht hohes Gebäude mit erstaunlichen Dächern auf denen Schnee liegt...
Leitender Ingenieur: Sie können das Bild auf die Bildschirme der Besatzung übermitteln
Kaleu: Was du nicht sagst... nein, sag nichts, machs selber *rückt rüber*
Leitender Ingenieur: *wedelt rum*
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/RANFlushTag2.jpg
Radar: Ui...
Sonar: Schön...
Leitender Ingenieur: Nett...
1st O.: Oha
Bordarzt per Bordfunk: Guckt ihr euch schon wieder nackige Weiber an?
Kaleu: Nein, Architektur
Bordarzt per Bordfunk: Ach... wie langweilig.
Feuerleitoffizier per Bordfunk: Ist das ein gültiges Ziel?
Kaleu: Nein verdammt. Ok, aufgelauscht. Wir tauchen auf und rudern mit unserem Putzroboter da rüber.
1st O.: Ich...
Kaleu: Nein.
1st O.:....
Kaleu: Oberbootsmaat?
Oberbootsmaat?: SIR?
Kaleu: Sie übernehmen das Kommando. Kein Nottauchen, keine Torpedolösungen. Nur warten.
Oberbootsmaat: JA SIR!
Sonar: ... nicht so so laut, Jung...
- eine Viertel Stunde später -
1st O.: *brrrr*
Bordarzt: Na, dass ausgerechnet dir so kalt ist, hätte ich jetzt nicht vermutet...
1st O.:W-w-w-was?
Bordarzt: Du bist doch gut isoliert?
1st O.: I-i-i-i...
Kaleu: Ich hab dir gesagt, zieh dir was Warmes an! Und du hast das Bild selber gesehen.
Radar: ... mit dem ganzen SCHNEE und so.
Feuerleitoffizier: Ich... warum liegt hier Schnee?
Leitender Ingenieur: Das passiert manchmal, wenn es schneit, weißt du?
Feuerleitoffizier: Was?
Kaleu: Moment, er hat Recht. Es ist Hochsommer auf der Nordhalbkugel.
Radar: Ist das, wovor uns die Klimaforscher gewarnt haben?
Bordarzt: Jetzt stellt euch wegen dem bisschen Schnee nicht so an!
Kaleu: Ich glaube nicht, dass sich das Wetter derart verzerren kann.
1st O.: Ja-ja-ja-ja....
Radar: Spielst du schon wieder mit dem Roboter, du Ferkel?
1st O.: Was? Nein! Ich w-w-wollte sagen, dass Ja-ja-japan ein Stück subarktische Klimazone haben muss. Ganz im Norden.
Kaleu: Also entweder haben wir mehrere tausend Seemeilen in wenigen Tagen überbrückt, oder ein halbes Jahr verpasst.
Radar: Tja... hey, da ist einer!
Kaleu: Ein was?
Radar: Ein Individuum. Steht dort am Strand rum und scheint nicht weglaufen zu wollen!
Kaleu: Hervorragend. Steuermann, Kurs setzen
Boot: *schweig*
Kaleu: Achja... erster Offizier, leg dich in die Riemen.
1st O.: Immer ich...
Bordarzt: So wird dir sicher wieder warm....
- Minuten später -
Kaleu: Hallo, wir sind Verbündete des japanischen Volkes und möchten mit dem nächsten militärischen Befehlshaber sprechen!
Individuum: moshi-moshi? (hallo hallo?)
1st O.: Hat er gerade...
Sonar: Nein, hat er nicht.
1st O.: Woher...
Kaleu: Holt das Putzwesen.
Individuum: *erstauntes Beobachten des Vorganges*
Individuum: utsuro-bume? (Eigenname)
Kaleu: Moment, Mister...
Leitender Ingenieur: Der Gebrauchsanweisung nach, wechselt sie selbstständig zwischen den Sprachen.
Kaleu: Putzfrau. Sag dem Kerl, dass wir mit einem Militär sprechen wollen!
Putzroboter: ...
Radar: Was hat die Trulla?
Leitender Ingenieur: Vielleicht isses zu kalt?
Kaleu: Nein, erster Offizier, du darfst sie nicht warmrubbeln
1st O.: Wie?
Individuum: Zenzen wakari-masen! (ich versteh kein Wort)
Sonar: Was sagt er?
Individuum: Nan deso ka? (Wie bitte?)
Radar: So wird das nichts...
Kaleu: *schlägt dem Putzroboter auf den Hinterkopf* Wirds jetzt?
Putzroboter: *sieht Individuum* sekkusu! (ehm... nicht jugendfrei ;)
Individuum: kangae-sasete kudasai (Lass mich drüber nachdenken...)
Kaleu: Ah, Der Kontakt ist zustande gekommen!
Feuerleitoffizier: Was hat sie ihm denn gesagt?
Leitender Ingenieur: Dem dämlichen Grinsen des Typs nach zu urteilen...
Radar: ... Vielleicht ist Siri doch die bessere Wahl?
Kaleu: Das ist schonmal schief gegangen. Aber ich habe einen Plan B!
Alle anderen: Echt?
Kaleu: *holt ausgedruckte Google-Karte von Asien heraus* So, Junge, wo sind wir?
Individuum: *sieht Karte* sugoi... (wahnsinn...)
Radar: Er wirkt... beeindruckt.
Feuerleitoffizier: Jemand, der noch nie Google Maps gesehen hat?
Leitender Ingenieur: Naja... Provinz halt, ne?
Kaleu: Ingenieur, frag Siri nach dem japanischen Wort für "WO".
Siri V2: Ah, mein Typ wird verlangt!
Leitender Ingenieur: Wieso...
Siri V2: Du Trottel hast mich nach dem Schmuddelfilmgucken nicht deaktiviert!
Kaleu: Wie?
Leitender Ingeieur: Nix Nix!
Siri V2: Japanisch für Wo: itadaki-masu (Guten Appetit)
Kaleu: Itadaki-Maus?
Individuum: Maus nan toi i-masu ka? (Was meinen Sie mit Maus?)
Putzroboter: doko? (wo?)
Siri V2: *leise* Mist...
Individuum: *zeigt auf Karte* a so desuk ka! (Ach so ist das!)
Kaleu: Oh, da unten sind wir?
Radar: Und es liegt Schnee...
Kaleu: Okay, der nächste Flottenstützpunkt muss eine Tagesreise nach Norden liegen. Immer der Küste entlang.
1st O.: domo arigato gozaimasu (Vielen herzlichen Dank)
Individuum: doh itashimashite (nichts zu danken)
Alle: Du kannst japanisch?
1st O.: Naja... das hab ich von unserem Putzroboter.
Kaleu: Okay, Herrschaften. Zurück zum Boot. Domo Alligator, werter Genosse!
Individuum: Sayonara!
Truppe: Sayonara!
Individuum (Minamoto no Yoritomo, erster Shogun Japans): *schaut auf die Karte* baka (Idiot)...
Logbuch des Kommandanten
Nachtrag 28.06.2020
Endlich eine Richtung. Der Knabe am Strand sah recht... altmodisch aus. Aber er war höflich. Der Putzroboter scheint in Kalter Umgebung schlecht zu funktionieren. Wir haben ihn irgendwo in einem Schott eingesperrt und dem ersten Offizier gesagt, dass wir Sie an Land vergessen haben. Apropos, ich hab direkt vergessem, dem die Karte wieder abzunehmen. Was solls?
Meine Zeit heut läuft davon - ich hoffe, ich hab keine großen Schreibfehler produziert, weil ich jetzt nicht korrektur lesen kann
Ein Wochenende ohne Update?
Die Leserschaft wird unruhig
Merlin4711
28.09.12, 12:58
Werte Leserschaft,
unglücklicherweise ist mir die Episode zwei Grenzländer zu Pandorra dazwischen gekommen ;)
Doch nun geht es direkt weiter:
02.09.2020
Unser Panzerkommandant hat heut mit seinem "Stoßtrupp", wie er sie gern nennt, bös' eins auf die Mütze bekommen. Und das von ein paar Geländewagen mit Flugabwehrraketen auf der Ladefläche.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200902_Abrams-Haue.jpg
Um Erklärungen nie verlegen, gab er Bodennebel, Gegenwind und nackte Frauen am Straßenrand als Gründe für das Scheitern an. Wir glauben, dass er mit den Panzern quer durch den Urwald fahren wollte und wieder in irgendwelchen Löchern stecken geblieben ist. Schlaglöchern und sowas.
03.09.2020
Die zweite Gruppe Hornet-Abfangjäger ist heut vor Ort angekommen. Angesicht der offensichtlichen Luftüberlegenheit - zumindest in diesem Eck'l der Welt - ist gleich ein Geschwader russischer Transporthubschtrauber aus der belagerten Stadt entfleucht, bevor die Jäger auf Schussweite heran waren.
Auf Anraten unseres Luftwaffen-Chefs haben wir Nachforschungen über die Bodenangriffsfähigkeiten der Hornets angestellt und mussten zu unserer Freude feststellen, dass diese Teile mit außerordentlich vielen Typen von BVR-Raketen ausgerüstet werden können - bis hin zu kleinen Marschflugkörpern.
Dummerweise gucken uns die Leute in der neuen Raketenfabrik an wie Eichhörnchen nach einem Blitzeinschlag, wenn wir sie fragen, ob sie uns sowas zusammenschrauben können.
Jemand mit Mumm in den Knochen meinte dann letzten Endes, dass die nichts bauen können, für was sie keinen Plan haben. Und im Augenblick hätten Sie keinen Plan von nichts. Sehr ehrlich, immerhin.
Kurzerhand wurde der Außenminister aus dem Bett geklingelt und ins nächte Flugzeug in die Staaten gesteckt. Dort konnte er - völlig überteuert, aber offiziell für einen angemessenen Preis - ein altes Design Mehrzweck-Raketen zur Anwendung gegen alle Arten von Bodentruppen erwerben.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200903_ShoppingInTheUSA.jpg
Wenn alles gut geht, haben wir in einer Woche schon ein paar Raketen für erste Schläge zur Hand.
Bis dahin müssen unsere Truppen auf altmodische Art die Stadt belagern. Na gut, Stadt ist inzwischen zu viel gesagt, nachdem eine Woche lang Artilleriegranaten darauf hernieder geregnet sind. Nachdem aber die Panzer gestern unangenehm deutlich demonstrieren konnten, dass wir zwar hervorragende Wüstenkrieger sind, im Urwald aber wenig zu melden haben, müssen wir auf... althergebrachte Methoden zurückgreifen.
04.09.2020
Die Produktion der neuen Raketen läuft jetzt an. Wie schnell sowas in Zeiten von Integrierten Entwicklungsumgebungen und Konstruktions-Holograms doch geht.
Nördlich unserer Stellungen haben sich zudem wieder ein paar Vietnamesen gezeigt und leisten wertvolle Aufklärungsarbeit. Der Kommandant der Panzerstreitkräfte findet es gut, die Presse weniger, denn deren Bilder zeigen, dass nicht die Flugabwehr unsere Panzer zusammengeschossen hat, sondern massive Haufen eingegrabener Artillerie nördlich deren Position.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200904_Vietnam-Aufklrung.jpg
05.09.2020
Die Vietnamesen gehen heut eine neue Offensive an. Auslöser war wohl ein Battalion chinesischer Panzer, das unsere Flieger am Horizont zu erkennen geglaubt haben. Einzig anderes Anzeichen für deren Existenz war das überraschend schnelle Verschwinden einer Einheit Divisionsartillerie (Vietnam) von der Landkarte.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200905_Vietnam-Gegenoffensive.jpg
Abteilung Strategie hat in letzter Zeit arg mitgenommene Fingernägel. Sogar angenagte Schreibtische sollen schon gesichtet worden sein. Was nachvollziehbar ist, würde unser Grüpplein doch wenig gegen eine chinesische Panzeroffensive ausrichten können. Und unsere Verstärkung gurkt immer noch im Schiff durch diverse Meere in der Gegend.
Als unguteste Nachricht des Tages muss erwähnt werden, dass die ersten zehn Raketen in 46 langen Tagen fertig sein werden. Ein kollektiver, Ergebenes-Schicksal-Seufzer durchzog die gesamte Kommandozentrale, als das bekannt wurde.
Irgendeine evolutionär übergeordnete Entität scheint unseren friedensschaffenden Maßnahmen einen Riegel vorschieben zu wollen. Sogleich wurde der Quoten-Aborigini in der Kommandozentrale damit beauftragt, den Traumpfad zu befragen, was wir tun sollten.
Er meinte, das würde ein wenig dauern. Nun, wir haben Zeit.
07.09.2020
Die vietnamesische Herbst-Offensive schreitet gut voran. Wir müssen ihnen hoch anrechnen, dass sie wahrlich ungeachtet der Gefahren für Mensch und Maschine vorangestürmt sind und sich durch die chinesischen Verteidiger geschnitten haben, als wären sie Butter.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200907_Vietnam-Herbstoffensive.jpg
Die Heeresaufklärung vermeint unterdessen, aus den chinesischen Aktionen herausdeuten zu können, dass deren globale Versorungslage auf ein kritisches Niveau gefallen ist (wiedermal). Nachfragen bei den anderen Verbündeten bekräftigen diese Vermutung, da die chinesischen Truppen generell eher aus Kämpfen fliehen, als sie es am Anfang des Konfliktes getan haben. Wir glauben nicht, dass sie das aus Angst vor uns tun (vor allem nicht vor uns), sondern aus Nachschubmangel.
Die strategische Aufklärung wies darauf hin, dass der Flecken China, der auf der obrigen Karte am rechten Rand eingeschlossen ist, zu einem Dorf gehört, das Bose heißt. Man hat direkt einen Praktikanten darauf angesetzt, herauszufinden, in wie fern die etwas mit dem Hersteller von Premium-Klangkörpern zu tun haben.
Am Abend gab es dann noch eine gute Nachricht: Der Azubi im Lagerwesen hat in einer vergessenen Ecke des Lagers ein paar Kisten gefunden, die alte, von der vorherigen Regierung erworbene Raketen enthielten. Es sind nicht viele, aber man hat es geschafft, die sofort per FedEx-Express nach Vietnam zu liefern, sodass wir schon heut Nacht damit beginnen konnten, die Verteidiger gezielt zu befeuern.
09.09.2020
In Phuket, Thailand, sind heut die intakten Mitglieder der Taskforce Stoned Koala angelandet und begeben sich nun auf den direkten Weg zur Front. Mit dieser Verstärkung hoffen wir, schneller voranzukommen. Sofern sie nicht unterwegs irgendwelchen Hinternissen begegnen.
Zudem sind nahe Bangkok Kodiak-ICVs angeliefert worden. Ja, ohne Mannschaften. Das Schiff selber ist nicht groß genug gewesen, um die Panzer und die Soldaten gleichzeitig zu verbringen, weshalb wir ein Kreuzfahrtschiff gechartert haben, um auch die dort zeitgleich hoch zu bringen. Nur ist die "Costa Cornelia" nicht am Treffpunkt angekommen. Die Ozeanischen Verbündeten versprechen, nach dem Schiff Ausschau zu halten.
Unterdessen bewegen sich Schaaren an schwerer, vietnamesischer Artillerie auf der einzigen Straße der Gegend gen Norden. Wir hoffen, dass denen irgendwann noch Panzer und Infantarie folgen werden, wollen aber unseren Verbündeten nicht in deren Pläne hineinreden. Noch nicht.
Am Abend kam eine Depesche aus Hanoi im Außenministerium an, in der gebeichetet wurde, dass die staatliche Planwirtschaft es versäumt habe, ausreichende Mengen an Nachschubgütern herzustellen, um die Panzer- und Infantariestreitkräfte damit auszurüsten. Ob wir den nicht...
Heimlich, Still und Leise verließ daraufhin kurz vor Mitternacht eine Frachtergruppe mit zehn Kilotonnen Munition und haltbaren Keksen Darwin. Nur der Vollständigkeit halber: 90% des Gewichts gehen zu Lasten der Kekse.
11.09.2020
Heut ist das Design unserer zukünftigen Spezialkräfte-Division fertig gestellt worden. Bevor das weiter betrachtet wird, sollte darauf hingewiesen werden, dass durch dunkle Kanäle auf einmal ein Projekt, an dem unter anderem Apple mitwirkt, in unserer Budget-Liste gelandet ist: Holografische Speicher. Das klingt erstmal toll, aber unsere wissenschaftlichen Experten konnten keinem aus der Abteilung Protokollwesen sagen, was das Gerümpel eigentlich bringt. Das Ministerium für Wissenschaft und Fortschritt indess meinte dazu, dass es günstig und schnell zu erledigen ist. Beruhigt hat diese Aussage hier niemanden.
Unsere neuen Spezialkräfte werden derweil ausgerüstet. Wir glauben, eine Truppe in nur 54 Tagen ausstaffieren zu können. Die Jungs sind dafür ausgebildet, unbemerkt vorzurücken (Die 140 bei den drei Balken ist für Landeinheiten sehr gut) und lange Zeit Gefechte in urbanem Umfeld zu führen (Eine 28 bei der kleinen MP unten rechts steht für den Close Quater Combat Wert, welcher hier hoch genug ist, um sogar gegen Panzer zu bestehen; dazu noch die 100 oben rechts, welche für die Kampfdauer in Stunden steht, bis denen der Nachschub ausgeht. Normale Truppen kommen kaum auf 24
).
Zu Guter Letzt können die Kerlchen amphibische Operationen durchführen, wurden in Luftland-Angriffen unterwiesen und sollten Sabotage-Einsätze durchführen können (Die kleinen Icons auf der linken Hälfte... der Panzer über Blau sagt aus, dass die Flüsse an Stellen queren können, wo keine Brücke vorhanden ist. Der Fallschirm bedeutet, dass die theoretisch an jedem Ort aus dem Flugzeug abgeladen werden können (Praktisch... naja), und die kleine Sprengladung soll sagen, dass man mit denen Strukturen gezielt zerstören kann. WENN man unbemerkt auf das Geländefeld vorrücken kann. Das hab ich bisher noch nie geschafft).
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200911_Spezialkrfte.jpg
14.09.2020
Wir beginnen langsam, am Geisteszustand der vietnamesischen Verbündeten zu zweifeln. Aber sagt das nicht laut!
Dies ist damit begründet, dass die Rückzuglinien der Vietnamesen direkt an den Feuerstellungen der vor uns eingegrabenen Chinesen vorbeiführen. In den letzten Tagen sind auf dem Stück Straße zwischen Kaiyuan (Oben) und Gejiu (unten) etwa zehn Einheiten der Vietnamesen vernichtet worden - Truppen in Divisionsstärke, wie wir schätzen. Angeschlagen kehren die von der Nordfront zurück, um Reparaturarbeiten durchzuführen, nur um dann dort den Rest zu bekommen.
Doch noch halten wir den Mund und praktizieren Lächeln und Winken.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200914_IrreVerbndete.jpg
Was uns wesentlich besser gefällt, ist die Nachricht, dass die Taskforce Stoned Koala nunmehr vollzählig am Sammelpunkt angelangt ist (unten rechts auf dem obrigen Bild) und sich für den Generalangriff sammelt. Die Jungs aus der Abteilung Strategie haben unseren Generälen dabei geraten, dort reinzuhauen, wo der Chinese eh schon am schwächsten ist: in der Mitte. Sie wollen dort dann Flak und Artillerie in den Trümmern der Stadt befestigen und das Feuer auf die Einrichtungen nördlich und südlich eröffnen. Wir sind gespannt, wie die Chinesen darauf reagieren werden.
Teil 1 erledigt, Teil 2 folgt solgeich
Merlin4711
28.09.12, 13:22
Teil 2, mit mehr Bildmaterial am Ende (wie immer)
16.09.2020
Die Vorbereitungen für den Sturm auf Gejui (Die Stadt in der Mitte) stehen vor dem Ende. Heut Morgen ist die türkische Selbstfahr-Artillerie am Sammelpunkt eingetroffen und wird auf den Hügel geschickt, von dem aus unsere Haubitzen seit fast einem halben Monat inzwischen Sperrfeuer speien.
Den Truppen wurde zudem verboten, die Türkische Einheit als "Dönnerbüchse" zu titulieren.
Zudem hat irgendein Genie die Harpoon-Raketen an unsere Hornets geschraubt. Schiffs-Abwehr-Raketen. Wenn die belagerten Soldaten ein Schlauchboot haben, wäre das für deren Verhältnisse schon eine eindrucksvolle Marine. Wir schicken die Flieger daher ans Meer, wo chinesische Schiffe schon seit längerem den vietnamesischen Hafenstädten zusetzen.
Der Sturm auf Ddie Stadt in der Mitte wird daher vertagt.
Des Weiteren hat heut Greenpaece angerufen und wollte wissen, ob die Soldaten im Kreuzfahrtschiff vor den Osterinseln zum Schutz der örtlichen Probebohraktivitäten von Shell abgestellt wären (und wenn ja, dass die das ganz doll fies fänden, weil die da gerade voll die Protestaktion aufziehen wollten, yeah).
Endlich ein Lebenszeichen. Der Stab der Marine bemüht sich gerade, Kontakt mit dem Schiff aufzunehmen.
17.09.2020
Die Hornets sind im Südchinesischen Meer angekommen und wollten wissen, was sie dort tun sollten. Nach einer Minute verdutzem Schweigen stellte sich heraus, dass jemand die Schiffabwehrraketen über Nacht wieder abgeschraubt hatte, während die Befehle bestehen blieben. Immerhin haben die Jungs ein chineischen UBoot der Kilo-Klasse entdeckt, das vor der Küste herumgurkte. Wir haben eine Fühlungsmeldung ausgegeben und überlassen es den Verbündeten, Maßnahmen zu ergreifen.
18.09.2020
Wir wissen nicht wie, aber irgendwie haben die Chinesen frische Garnisionstruppen in die belagerten Städte geschmuggelt. Kaum hat die Artillerie eine Einheit aufgerieben, taucht eine Neue auf. Ein Militärhistoriker meinte, dass man eventuell alte Geheimgänge aus dem Vietnamkriegszeiten verwenden könnte, weist aber sogleich darauf hin, dass es dafür eigentlich zu nördlich ist.
So oder so, heut um 0600 Wollangong-Zeit hieß es dann: ANGRIFF.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200918_ANGRIFF.jpg
0800: Die Artillerie ebnet eine Schneise durch den Schuttwall der Verteidiger, durch welchen gleich die Kampfpioniere vorrücken.
0900: Unter schweren Verlusten ziehen sich die Verteidiger tiefer in die Reste der Stadt zurück, wo sie eine befestigte Verteidigungslinie errichten haben.
1200: Nach stundenlangen Scharmützeln gelingt es der Artillerie, eine Sektion der gegnerischen Verteidigung zu zerlegen. Sogleich stürmen wieder die Kampfpinoniere hindurch und errichten einen Brückenkopf
1300: Unsere Abramspanzer scheinen des Feindes liebstes Ziel zu sein, da sie jede Menge Abwehrfeuer auf sich ziehen. Was gut für die anderen Einheiten ist, ist schlecht für die Panzer, da sie die Hälfte ihrer Fahrzeuge inzwischen eingebüßt haben.
1500: Die Bushmaster-Infantarie konnte die Verteidiger umgehen und fällt ihnen jetzt in die Flanke
1800: Es geht zäh voran, da schlechtes Wetter und nackte Frauen am Straßenrand unsere Offensivaktionen arg einschränken, meint der kommandierende Offizier.
1830: Die Abrams-Brigade wird zurückgezogen. von 58 Einheiten sind noch 13 übrig. Wir beschließen, die Panzer zur Wiederaufstockung zurück in die Heimat zu schicken. Aber noch sichern die Jungs unsere Flanke.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200918_Abrams-Rckzug.jpg
2000: Die Kampfpioniere konnten in die Ortsmitte durchbrechen und die letzten Verteidiger aufscheuchen
19.09.2020
Mitternacht. Der Ort gehört uns.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200919_Sieg.jpg
Unsere glorreichen Kugelfänger (Die Abrams-Panzer) werden direkt nach Bangkok beordert. Die Kerlchen haben sich Landurlaub verdient, finden wir.
Die Kampfpioniere zwar auch, aber die brauchen wir für die nächsten Schritte noch (zumal sie sich guter Gesundheit erfreuen).
In der Nachbesprechung zeichnete sich lzudem ab, dass die 4. motorisierte Infantariebrigade (Bushmaster) in der Schlacht um Die Stadt in der Mitte sich am meisten auszeichnen konnte. Wir überlegen, in wie fern wir dies ehren sollen.
Derweil finden Umstrukturierungen in der Einheitenorganisation vor Ort statt. Die Artillerie und die Flak wandern in die Stadt in der Mitte und werden dort in den Resten eingegraben, während sich unsere Infantarie nach nichtmal einem Tag Ruhe daran macht, die Wasserwerke im Süden einzukreisen.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200919_WeiteresVorgehen.jpg
20.09.2020
Heut wurde ein Überraschungsangriff chinesischer Helikopter abgewehrt. So egal, wie es anfangs den Anschein hatte, ist den Chinesen der Verlust der Stadt an olle Kängurus wohl doch nicht. Wir vermuten massive Truppenbewegungen außerhalb unserer Sichtlinie und werden demnächst eine Staffel Hornets nachgucken schicken.
Hoffentlich werden dort nicht ausgerechnet FlaRak-Einheiten verlegt.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200920_ChinesischesManver.jpg
21.09.2020
Heut geht es der Stadt im Süden an den Kragen. Wobei Stadt zu viel gesagt ist, handelt es sich doch nur um ein großes Wasserwerk. Um 1000 Wollangong-Zeit ging der Angriffsbefehl hinaus. Bereits sechs Stunden später waren die letzten Verteidiger vertrieben oder gefangen genommen. Alles in Allem eine Routine-Aktion.
Zudem tat sich heut auch noch etwas auf dem diplomatischen Parkett: Peru erklärt Brasilien den Krieg. Als ob das noch was ändern würde.
Die letzten Aktionen des Tages belaufen sich auf das Verlegen der Truppen gen Norden, wo noch eine Enklave der Chinesen auf ihre australischen Befreier wartet.
22.09.2020
Die Vietnamesen begannen heut morgen damit, ihrerseits eine Offensive gegen Die Stadt im Norden zu starten. Mit bescheidenen Kräften zwar, aber die Verteidiger sind ihrerseits nicht mehr die Stärksten. Jetzt müssen wir uns beeilen, wenn wir diese Stadt auch noch erobern wollen.
Sogleich erging der Angriffsbefehl an unsere Truppen: "Also so gegen Mitternacht mal langsam in Bewegung setzen"
23.09.2020
AUch wenn wir die Mamutarbeit geleistet haben, gehört Die Stadt im Norden jetzt doch offiziell den Vietnamesen (Blödes Spiel und seine Art und Weise, Eroberungen darzustellen: Ein Vorbeifahrender Panzer aus Vietnam hat im Rechten Moment den Einflussbereich Vietnams ausgebeult)
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200923_MissionErfolgreich.jpg
Damit wäre der Flecken Land vorerst befriedet.
24.09.2020
Die Truppen feiern Ihren Sieg mit der lokalen Bevölkerung. Meinte der kommandierende Offizier. Auf die Frage nach dem WIE brach plötzlich die Verbindung ab. Abteilung Strategie, Unterabteilung Analyse glaubt nach wie vor, dass wir es da mit chinesischen Störmitteln zu tun hatten.
Jedenfalls ist sich der Stab darin einig, dass bis auf notwendige Defensivaktionen diesen Monat erstmal nichts weiter geschehen wird. Wir warten auf die Verschiffung der Leopard-Panzer, welche den Wegfall der Abrams-Truppe mehr als Ausgleichen sollten. Es wird allerdings ein wenig dauern, bis die an der Front ankommen.
Zwei Ziele stehen für die nächsten Aktionen zur Wahl: Bose im Osten, ein Dörfchen, leidlich bewacht und ein einfaches Ziel für unsere in Belagerung geübten Truppen. Zum Anderen könnten wir uns auch der Kunming-Agglomeration im Nordwesten zuwenden, die mit ihren 2 Millionen Einwohnern etwa so stark besiedelt ist, dass sie ein Zehntel der australischen Bevölkerung stellen könnte (wir haben 20 Millionen Einwohner).
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20200924_Zielwahl.jpg
Apropos Heimat, heut hat das Energieministerium beschlossen, unsere Ölförder-Bemühungen zu forcieren und baut bestehende Offshore-Anlagen nördlich des Festlandes aus. Man hofft dort, 40 Millionen Barrel pro Jahr aus dem Meer pumpen zu können. Zum Glück ist Greenpeace derzeit mit ihren Protestaktionen auf den Osterinseln ausgelastet.
Apropos - unser Kreuzfahrtschiff mit den Soldaten ist vor Tahiti von französischen Schiffen aufgebracht worden, als es in einem der dortigen Urlaubs-Resorts anlegen wollte. Jetzt steht im südichen Thailand eine Einheit Kodiak-ICVs herum und rostet vor sich hin, weil die Besatzung auf Tahiti in französische Kriegsgefangenschaft gegangen ist (Was nicht der schlechteste Ort für sowas ist).
Wieder macht die Vermutung die Runde, dass irgendeine Wesenheit dafür sorgt, dass unser Kriegsglück nur unter größten Anstrengungen eintritt.
Unsere Neueroberung ist übrigens nur noch ein Haufen Steine. Der Flughafen in Gejiu wird erst in 65 Tagen zur Verfügung stehen - so lange dauert es, das Geröll wegzuräumen und das Teil wieder instant zu setzen. Zum Vergleich: Die Bautrupps können ein militärisches Flugfeld in der Pampa in nur 80 Tagen aus dem Boden stampfen. Doch, das hat sich richtig gelohnt...
27.09.2020
Unser Spion bei Kunming wurde heut von Vietnamesen beschossen, die ihn für einen Chinesen hielten. Der Stab nickt anerkennend ob dieser grandiosen Tarnleistung des militärischen Nachrichtendienstes und bittet darum, in Vietnam Bescheid zu geben, dass dort Jungs von uns operieren.
01.10.2020
Zeit für den Überblick. Unsere Operation war ein Erfolg, wenn man so will. Zwei von drei Zielen erreicht, eins nur nicht, weil die Vietnamesen irgendwie schneller waren. Zwei Ziele - Alpha und Bravo - stehen für den nächsten Monat als Option an. Der Stab scheint damit zu liebäugeln, das vermeidlich leichtere Ziel im Osten anzugehen, da die Vietnamesen die 2 Millionen-Metropole bereits belagern. In absehbarer Zeit wird sich dort wenig tun, aber irgendwann sind die Verteidiger zermürbt genug, um überrannt zu werden. Wir hoffen, zur rechten Zeit zufällig vor Ort zu sein.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20201001_Krieg-Vietnamfront.jpg
Korea und Russland sind nicht wirklich vorangekommen. Es wirkt eher so, als würden die Chinesen hier oben wieder Land gewinnen. Das könnte natürlich erklären, warum wir im Süden so gute Fortschritte machen. Manch einer in der Abteilung Strategie hat sich schon gefragt, wie es ausgegangen wäre, hätte China seine Kräfte an unserer Front gebündelt. Oder steht uns das noch bevor?
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20201001_Krieg-Korea-Russland.jpg
Indien kommt auch voran. Mühsam, aber sie rücken vor. In welche Richtung können wir aber nicht beurteilen. Überhaupt bereitet uns deren Strategie arges Kopfzerbrechen, schicken sie doch die Hälfte ihrer Offensivkräfte aus, um Ödland zu erobern. Uns ist schon klar, dass man irgendwann vom Dschungel die Nase voll haben kann, aber da oben gibts außer Sand und Hügeln nur sehr wenig. Na, sie werden schon wissen, was sie tun.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20201001_Krieg-Indienfront.jpg
Im "Nahen Osten" (für uns eher der ferne Westen), genauer gesagt in Israel, gehts wieder voran für das "auserwählte Volk". Nachdem der Feind (Syrien und Jemen) schon bis an Jerusalem herangerückt war, haben die Israelis sich wieder Luft verschafft. Auch hier schlägt man sich größten Teils um Wüste und Ödland, aber nicht in dem Ausmaß, wie es Indien tut.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20201001_Krieg-Israelfront.jpg
In Europa herrscht Stille. Nach wie vor ist Marsaille Hauptstadt von den Resten Frankreichs. Man könnte sagen, ganz Gallien ist von den Römern und Iberern erobert. Nur Brest und Lorient im Westen leistem dem kombinierten Vormarsch der Spanier und Italiner noch Widerstand, während sich niemand um Frankreichs Mittelmeerküste zu kümmern scheint.
http://i3.photobucket.com/albums/y60/Merlin4711/AAR-Aufstand%20der%20Schaefer/Quartal%203/20201001_Krieg-Europa.jpg
In Angola tut sich: Nichts. In Südamerika haben ein paar Kokain-Plantagen den Besitzer gewechselt (darum gehts da also), aber das wars dann auch schon. Wir blicken gespannt in die zukunft. Noch liegt die Raketenstartrampe in China in chinesischen Händen, aber die vereinten Fronten kommen näher. Hoffentlich sind wir zur Stelle, wenn es darum geht, dort Besitzansprüche anzumelden.
:prost:
Teil 2 fertig. Demnächst hoffe ich, die Traumgeschichte hier anbringen zu können. Wünscht mir gute Nachtruhe ;)
Bringen die Dörfer die erobert werden Einkommen oder irgend einen nutzen? Vom Flugfeld mal abgesehen.
Merlin4711
02.10.12, 19:23
Werte Iche Bins,
in den Ortschaften wohnen Steuerzahler (naja, ein paar) und... hm...
man kann Einrichtungen errichten, wie Kraftwerke... das geht aber auch ohne Dorf. Also, eigentlich sind es nur Prestige-Objekte, die deinen Einheiten Verschanzungsboni bringen, wenn sie sich dort aufhalten.
Jetzt mal ehrlich, bis auf Einwohner hat eine Stadt praktisch keinen Nutzen. Einwohner wollen Güter und geben dafür ein paar Steuergelder.
Eine Sache gibts aber noch, glaub ich: Je mehr Ortschaften du im Verhältnis zur gesamten Größe des Feindes eroberst, desto kriegsmüder werden seine Leute. Irgendwann sinkt die "militärische Zustimmungsrate" ins Bodenlose, was dafür sorgt, dass deine Einheiten praktisch nutzlos werden.
Mehr weiß ich nicht.
Die Städte und Dörfer sind vor allem als Strategische Posten ganz gut. Mit einer gut verteidigten Stadt an einem knotenpunkt kann man eine ganze front halten. Militärisch ist eine Stadt sher wertvoll, allerdings wirtschaftlich hat es keinen hervorstechenden wert (mit ausnahme der Bevölkeurng die in meinen Augen, die wichtigste Ressource ist)
Headhunter
29.10.12, 13:22
Bei Gamersgate gibt es zur Zeit alle(?) Teile der Supreme-Ruler-Reihe um 75% reduziert......wir haben uns heute mal Cold War und 2020 zugelegt.....wer weiß, vielleicht verstehen wir es sogar irgendwann mal:D
Merlin4711
16.11.12, 19:26
Guten Abend werte Leserschaft,
ich weiß, es ist lange her, seit hier der letzte Teil produziert worden ist. Nun, in der Zwischenzeit ist der Rechner beim Booten dank eines Stromausfalles (meine Güte, ein Zeitfenster von 15 Sekunden mit dem einzigen Stomausfall des Jahres zu koordinieren ist... beachtlich, wenn denn wenigstens Absicht dahinter gesteckt hätte).
Dem Savegame ist zum Glück nichts passiert. Das Spiel konnt ich auch neu installieren und eigentlich hätte ich seit Wochen weitermachen können, aber... ja, aaaaaber... Ich hab mir mal all meine alten Berichte hier durchgelesen. Einiges wirkt unangenehm gezwungen, vor allem mit Fortschreiten der Zeit. Nach einminütiger Ursachenforschung bin ich dann dahinter gekommen, dass es schlicht und einfach daran liegt, dass das Spiel sowohl für mich als auch für den potentiellen Betrachter langweilig geworden ist. Ich meine, ich brauch einen Monat, um drei Städte zu erobern (was irgendwie noch realistisch erscheint), woraufhin meine bescheidenen Offensivkräfte zwecks Reparatur wieder zurück müssten. Eh sich irgendeine durch meine Aktionen hervorgerufene Entscheidung anbahnen würde, wären wohl einige Spieljahre vergangen, in denen einfach nichts Aufregendes passiert wäre.
Das Dumme ist, dass es letzten Endes aus der Sicht jeder anderen Nation ebenso ablaufen würde. Wenn man verstanden hat, wie die KI kämpft, und die industriellen Rücklagen hat, kann man jede Offensive abwehren (außer bei überragender, numerischer Überlegenheit, aber selbst die Russen und Chinesen schicken ihre Truppen einer nach der anderen an die Front, anstatt Feinde zu überrollen).
Die letzte Zeit ist auch genutzt worden, um andere Nationen nochmal anzuspielen... nur ist es dort stets dasselbe. Mächtige Nationen können in einem halben Jahr einen halben Kontinent erobern, wenn man es richtig anstellt, während kleine Nationen mangels irgendeiner Form der Koordination zwischen Mensch und Verbündeten-KI gar nichts zu melden haben. Wie man es wendet, es wäre für die Leserschaft auf lange Sicht seeehr eintönig. Selbst die Hatz nach dem Technologie-Thron ist für den Betrachter öde, da es meist fünf Jahre braucht, bis die anderen langsam wieder anfangen, zu mir aufzuschließen (ganz davon abgesehen, dass die neuen Einheiten genauso aussehen wie die Alten und nur hier und da utopische Kampfwerte mit sich rumschleppen).
Ich weiß nicht, ob es lohnt, das Spiel irgendwie zu Ende zu bringen. Nein, es abzuschließen.
Die anderen Berichte hier, welche die Aufmerksamkeit zu bündeln wissen, leben vom Auf und Ab des Spielers, der meist selber nicht weiß, in wie fern die nächste "Runde" für ihn aussehen wird. Supreme Ruler 2020 ist zu vorherschaubar, um als Bericht interessant zu sein, zumindest wenn es gegen die KI geht. Da die Möglichkeit fehlt, irgendwelche Events zu erzwingen (oder gar einzubringen)...
Was meint die Leserschaft? Soll ich mich nach einem Spiel umsehen, das weniger vorherschaubar ist?
Wir fanden das Spiel eigentlich trotzdem spannend, immerhin gabs da noch eine Raketenrampe die auf euch wartete!
Wilhelm Klink
16.11.12, 19:55
Ich hab hier auch gern mitgelesen. Und die Spannung kann man ja einigermaßen steuern. Wenn einige Monate/Jahre nichts passiert, dann schreibt man zu denen halt nicht so viel. Auch die Geschichten um die RAN Flush fand ich sehr originell. Wenn du dich dennoch dazu entscheidest aufzuhören, dann fände ich ein (fiktives) Ende schön, damit das hier kein Abbruch wird :)
Headhunter
20.11.12, 12:10
Versucht wenigstens, bewusst alles falsch zu machen und macht einen Untergangs-AAR draus:D
Eure Schreibweise gefiel uns sehr gut, von daher fanden wir es bis jetzt eigentlich nicht besonders eintönig zu lesen....allerdings fanden wir bis zu einem gewissen Grad auch den Euro-Truck-Simulator-AAR von Montesqieu interessant:D
SolInvictus202
20.11.12, 12:29
ob ihr hier weitermacht oder nicht, muss man Euch überlassen.... aber, dass es aus Eurer Feder in Zukunft bald wieder einen AAR gibt steht außer Diskussion... falls Ihr Euch dieser Aufgabe entzieht, wartet die Inquisition auf Euch...
nö...Schmeh ohne... wir würden uns sehr freuen weiter von Euren Abenteuern zu lesen - ob mit SR2020 oder etwas anderem ist uns egal ;)
Powered by vBulletin® Version 4.2.5 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.