Cassanos
11.09.12, 01:28
Mit Unserem Post wollen Wir auch gleich Unseren ersten AAR beginnen. Ich hoffe, er gefällt.
Das Spiel: Danube Front '85 (http://www.hpssims.com/Pages/Products/ModBat/DanubeFront/DanubeFront.html) von HPS Simulations, eine Konfliktsimulation of operativ-taktischer Ebene.
Modifikationen: Einige Grafikmods und Änderungen an der Schlachtordnung der beteiligten Truppen.
Das Szenario: Die 4. Tschechoslowakische Armee hat den Auftrag, binnen zwei Tagen Brückenköpfe über die Donau zu schlagen und Regensburg zu isolieren.
Tagesbefehl, OB 4. Tschechoslowakische Armee
06:00 Uhr Ortszeit, Montag, 10. Juni 1985
Genossen!
Der Tag ist gekommen, an dem wir unsere tapferen Truppen zum Sieg über die Imperialisten der NATO führen werden! Ich weiß, dass jeder unserer Soldaten sein Bestes geben wird, um die faschistischen Revanchisten im Westen zu bezwingen! Wir haben unumstößliche Beweise, dass ein Angriff der NATO kurz bevorsteht, doch wir werden nicht unvorbereitet sein!
Heute führen wir den ersten Schlag! Setzt über die Donau und lehrt den Feind das Fürchten! Die Arbeiter und Bauern unseres Landes zählen auf euch!
Diese Schlacht wird keine Leichte sein, aber denkt daran: Der imperialistische Soldat ist schwach und verweichlicht, ein Söldner im Dienste einer Clique von habgierigen Industriellen und Kriegstreibern. Vorwärts, Genossen! Zum Sieg!
Gez. OB 4. CSLA
Anweisungen des Armeekommandos 4. CSLA, vertraulich
Genossen, Sie verlassen sich ebensowenig wie ich auf die Propaganda unserer Freunde in Moskau. Unsere Armee wurde 1968 ohne Gnade "reformiert" - doch heute werden wir der Welt beweisen, wie Tschechoslowaken kämpfen können! Nun zur Planung:
Operationsplan (Übersicht)
Die 4. CSLA hat den Auftrag, bis 24:00 Uhr am 11. Juni die Donau auf breiter Front zu überschreiten und mindestens zwei Brückenköpfe zu sichern. Im Norden des Operationsabschnitts soll der Verkehrsknotenpunkt Regensburg genommen und der Widerstand der westdeutschen 4. Panzergrenadierdivision gebrochen werden. Nach Abschluss der Operation werden sowjetische Truppen nachrücken, mit denen gemeinsam wir in die bayerische Ebene nördlich von München vorstoßen werden.
Eigene Kräfte:
Die CSLA mit vier Divisionen (mit der von der 1. CSLA abgegebenen 2. MSD, aber ohne die 4. Panzerdivision) wird mit starker Pionierunterstützung eingesetzt.
Die 2. MSD, unterstellt von der 1. CSLA, wird auf Regensburg vorstoßen.
Die 15. MSD wird einen Brückenkopf bei Deggendorf erkämpfen und einen Ablenkungsangriff auf Straubing führen.
Die 3. MSD wird im Süden auf die Donauübergänge bei Osterhofen und Vilshofen vorstroßen und diese nehmen.
Die 9. PD bleibt als operative Reserve zurück und wird über den ersten gesicherten Übergang in den Rücken des Feindes geschickt.
Die fünf Bataillone der Artillleriebrigade der Armee stehen bis D+2 nicht zur verfügung
Luftunterstützung ist am ersten Tag in geringem Ausmaß zu erwarten, da der Großteils der Erdkampfflugzeuge vorerst gegen feindliche Flugplätze und Radarinstallationen eingesetzt wird. Aufklärungshelikopter sind ebenfalls nur in geringer Zahl vorhanden.
Feindkräfte:
Als Hauptgegner sind die 1. westdeutsche Gebirgsdivision und Teile der 4. Panzergrenadierdivision zu erwarten. Die Geschwindigkeit unseres Aufmarsches scheint den Feind überrascht zu haben, sodass die meisten Routen durch den Böhmer Wald frei von Verzögerungskräften zu sein scheinen. Angesichts der wenigen guten Straßen und des dichtbewaldeten, hügeligen Geländes ist dies ein Geschenk des Himmels für unsere Truppen.
Die Ausrüstung des Gegners insbesondere für den Nachtkampf ist unserer im Durchschnitt überlegen. Die gegnerische Kampfmoral wird als erheblich eingestuft.
Ernsthafter Widerstand wird vor der Donau nicht erwartet.
Im Laufe der Operation kann mit Elementen der 22. Panzergrenadier- und ggf. der 23. Gebirgsjägerbrigade gerechnet werden.
Übersichtskarte:
http://www.abload.de/image.php?img=aar16qur6.png][img=http://www.abload.de/thumb/aar16qur6.png
Norden:
Hier rückt die 2. Mot-Schützendivision entlang der Bundesstraßen 20 und 16 über Cham und Roding nach Regensburg vor. Es wurden bisher nur leichte Deckungselemente der 4. Panzergrenadierdivision gesichtet. Ein Mot. Schützenregiment wird diese niederkämpfen, der Rest rückt weiter gegen Roding vor.
http://www.abload.de/img/aar25hudw.png
Zentrum:
Die 15. MSD rückte ohne feindlichen Widerstand etwa 20km vor. Das 51. MSR wird nach Norden schwenken und mit Pionierunterstützung einen Scheinangriff auf Straubing führen. Spezialeinheiten entdeckten im Norden feindliche Kräfte, die umgangen werden.
Um Deggendorf werden sowjetische Spezialkräfte in Bataillonsstärke eingesetzt.
http://www.abload.de/img/aar3h6fo6.png
Süden:
Die 3. MSD marschiert ungehindert vorwärts. Auf Osterhofen wird das 4. MSR angesetzt, auf Vilshofen das 5. (mit schweren BMP-Schützenpanzern), gefolgt vom 6. MSR. Das Panzerregiment bleibt in Reserve.
Hier werden wegen der Breite des Abschnittes Kampfhubschrauber zur Erkundung des Weges eingesetzt.
http://www.abload.de/img/aar47uc3y.png
Das Spiel: Danube Front '85 (http://www.hpssims.com/Pages/Products/ModBat/DanubeFront/DanubeFront.html) von HPS Simulations, eine Konfliktsimulation of operativ-taktischer Ebene.
Modifikationen: Einige Grafikmods und Änderungen an der Schlachtordnung der beteiligten Truppen.
Das Szenario: Die 4. Tschechoslowakische Armee hat den Auftrag, binnen zwei Tagen Brückenköpfe über die Donau zu schlagen und Regensburg zu isolieren.
Tagesbefehl, OB 4. Tschechoslowakische Armee
06:00 Uhr Ortszeit, Montag, 10. Juni 1985
Genossen!
Der Tag ist gekommen, an dem wir unsere tapferen Truppen zum Sieg über die Imperialisten der NATO führen werden! Ich weiß, dass jeder unserer Soldaten sein Bestes geben wird, um die faschistischen Revanchisten im Westen zu bezwingen! Wir haben unumstößliche Beweise, dass ein Angriff der NATO kurz bevorsteht, doch wir werden nicht unvorbereitet sein!
Heute führen wir den ersten Schlag! Setzt über die Donau und lehrt den Feind das Fürchten! Die Arbeiter und Bauern unseres Landes zählen auf euch!
Diese Schlacht wird keine Leichte sein, aber denkt daran: Der imperialistische Soldat ist schwach und verweichlicht, ein Söldner im Dienste einer Clique von habgierigen Industriellen und Kriegstreibern. Vorwärts, Genossen! Zum Sieg!
Gez. OB 4. CSLA
Anweisungen des Armeekommandos 4. CSLA, vertraulich
Genossen, Sie verlassen sich ebensowenig wie ich auf die Propaganda unserer Freunde in Moskau. Unsere Armee wurde 1968 ohne Gnade "reformiert" - doch heute werden wir der Welt beweisen, wie Tschechoslowaken kämpfen können! Nun zur Planung:
Operationsplan (Übersicht)
Die 4. CSLA hat den Auftrag, bis 24:00 Uhr am 11. Juni die Donau auf breiter Front zu überschreiten und mindestens zwei Brückenköpfe zu sichern. Im Norden des Operationsabschnitts soll der Verkehrsknotenpunkt Regensburg genommen und der Widerstand der westdeutschen 4. Panzergrenadierdivision gebrochen werden. Nach Abschluss der Operation werden sowjetische Truppen nachrücken, mit denen gemeinsam wir in die bayerische Ebene nördlich von München vorstoßen werden.
Eigene Kräfte:
Die CSLA mit vier Divisionen (mit der von der 1. CSLA abgegebenen 2. MSD, aber ohne die 4. Panzerdivision) wird mit starker Pionierunterstützung eingesetzt.
Die 2. MSD, unterstellt von der 1. CSLA, wird auf Regensburg vorstoßen.
Die 15. MSD wird einen Brückenkopf bei Deggendorf erkämpfen und einen Ablenkungsangriff auf Straubing führen.
Die 3. MSD wird im Süden auf die Donauübergänge bei Osterhofen und Vilshofen vorstroßen und diese nehmen.
Die 9. PD bleibt als operative Reserve zurück und wird über den ersten gesicherten Übergang in den Rücken des Feindes geschickt.
Die fünf Bataillone der Artillleriebrigade der Armee stehen bis D+2 nicht zur verfügung
Luftunterstützung ist am ersten Tag in geringem Ausmaß zu erwarten, da der Großteils der Erdkampfflugzeuge vorerst gegen feindliche Flugplätze und Radarinstallationen eingesetzt wird. Aufklärungshelikopter sind ebenfalls nur in geringer Zahl vorhanden.
Feindkräfte:
Als Hauptgegner sind die 1. westdeutsche Gebirgsdivision und Teile der 4. Panzergrenadierdivision zu erwarten. Die Geschwindigkeit unseres Aufmarsches scheint den Feind überrascht zu haben, sodass die meisten Routen durch den Böhmer Wald frei von Verzögerungskräften zu sein scheinen. Angesichts der wenigen guten Straßen und des dichtbewaldeten, hügeligen Geländes ist dies ein Geschenk des Himmels für unsere Truppen.
Die Ausrüstung des Gegners insbesondere für den Nachtkampf ist unserer im Durchschnitt überlegen. Die gegnerische Kampfmoral wird als erheblich eingestuft.
Ernsthafter Widerstand wird vor der Donau nicht erwartet.
Im Laufe der Operation kann mit Elementen der 22. Panzergrenadier- und ggf. der 23. Gebirgsjägerbrigade gerechnet werden.
Übersichtskarte:
http://www.abload.de/image.php?img=aar16qur6.png][img=http://www.abload.de/thumb/aar16qur6.png
Norden:
Hier rückt die 2. Mot-Schützendivision entlang der Bundesstraßen 20 und 16 über Cham und Roding nach Regensburg vor. Es wurden bisher nur leichte Deckungselemente der 4. Panzergrenadierdivision gesichtet. Ein Mot. Schützenregiment wird diese niederkämpfen, der Rest rückt weiter gegen Roding vor.
http://www.abload.de/img/aar25hudw.png
Zentrum:
Die 15. MSD rückte ohne feindlichen Widerstand etwa 20km vor. Das 51. MSR wird nach Norden schwenken und mit Pionierunterstützung einen Scheinangriff auf Straubing führen. Spezialeinheiten entdeckten im Norden feindliche Kräfte, die umgangen werden.
Um Deggendorf werden sowjetische Spezialkräfte in Bataillonsstärke eingesetzt.
http://www.abload.de/img/aar3h6fo6.png
Süden:
Die 3. MSD marschiert ungehindert vorwärts. Auf Osterhofen wird das 4. MSR angesetzt, auf Vilshofen das 5. (mit schweren BMP-Schützenpanzern), gefolgt vom 6. MSR. Das Panzerregiment bleibt in Reserve.
Hier werden wegen der Breite des Abschnittes Kampfhubschrauber zur Erkundung des Weges eingesetzt.
http://www.abload.de/img/aar47uc3y.png