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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : (Nur) einen Sprung voraus – ein FTL-AAR



Spawnferkel
18.09.12, 19:53
Nach langer Abstinenz beginne ich endlich wieder ein AAR. Nachdem leider „Siria und seine Plagen“ unterging, da meine gesamten Speicherstände mal wieder verloren gingen und ich ganz abrupt die Lust am nochmaligen Durchspielen verloren habe, hatte ich erstmal genug vom AAR-Schreiben. Allerdings ist vor kurzem ein für ein AAR geradezu perfekt geeignetes Spiel herausgekommen, dessen Veröffentlichung ich seit der Closed Beta herbeigesehnt habe.

FTL, oder auch Faster Than Light, ist ein taktisch anspruchsvolles Indiespiel in dem man die Kontrolle über ein eigenes Raumschiff und eine handvoll Crewmitglieder übernimmt. Das Ziel ist es zu überleben und bis ans Ende der Galaxis zu kommen, was leichter gesagt als getan ist. Es gibt keine Speicherfunktion (mal abgesehen davon wenn man sein Spiel beendet um später an derselben Stelle weiterzumachen) was jede Entscheidung umso bedeutungsschwerer macht und die Konsequenzen eines Fehlers in voller Höhe zu tragen sind. Sollte mein Schiff zerstört werden, dann ist dieses AAR vorbei – und vielleicht fange ich dann ein neues an.

Das soll als Erklärung erstmal reichen, alle weiteren Details werde ich bei Gelegenheit im Verlauf des AAR erklären.

Nun aber Vorhang auf und Film ab für:


(Nur) einen Sprung voraus


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Log des Captains Spawnferkel
Operation Hermes - Tag 1

Heute habe ich den Befehl über mein neues Schiff erhalten, eine Kestrel der Föderation. Standardausführung, keine Extravaganzen. Sie wurde auf den Namen „SI Games Vessel“ getauft, entgegen meines Beschlusses sie in „She is one of us, Sir!“ zu benennen und diesen Namen in großen schwarzen Lettern über beide Seiten der Hülle drucken. Das hätte uns sicherlich im Kampf ein bis zwei Momente der Überraschung gesichert. Aber das Oberkommando hält nichts von derartigen unorthodoxen Methoden der Kriegsführung.


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Mit dem Schiff wurde mir auch eine bescheidene Crew von 2 unterleg... untergebenen Fachkräften zugeteilt. Eine Pilotin namens Liz – mir schwant schon Übles wenn ich daran denke eine Frau ans Steuer zu lassen, und einen Waffensystemoffizier namens Starger. Ich habe mir die Personalakten nicht angeschaut. Mich interessiert nicht wer diese Menschen vorher waren, an Bord meines Schiffes fangen sie ein neues Leben an und nur das zählt.

Nach der Inspektion des Schiffes im Dock wurden wir zur Operationsbesprechung gerufen. Wir haben den Auftrag erhalten eine verschlüsselte und versiegelte Botschaft ans andere Ende der Galaxis zu befördern, wo der Großteil der föderierten Flotte die Stellung gegen die jeden Tag mächtiger werdende Bedrohung durch die Rebellen hält. Angeblich ein wichtiges Geheimnis, wie man die Rebellen zerschlagen und besiegen kann. Da uns inzwischen keinerlei Informationen mehr über eine gesicherte Nachrichtenverbindung zur Verfügung stehen müssen wir auf Kurierdienste zurückgreifen, um wichtige Botschaften auszutauschen. Und nun bin ich Teil dieses Kurierprogramms. Auf mich alleine gestellt muss ich sämtlichen Gefahren der Galaxis trotzen um mich und mein Schiff – möglichst mitsamt der Crew – einigermaßen intakt an mein Ziel zu bringen.


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Ich wünschte bloß, das Oberkommando hätte mir wenigsten genug Treibstof für die komplette Strecke zur Verfügung gestellt....


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Die Sektorenkarte – hier wählen wir aus wohin wir als nächstes springen. Jeder Sprung verbraucht eine Einheit Treibstoff (Atomsymbol unterhalb der Lebenspunktleiste – derzeit haben wir 16 Einheiten). Außerdem sehen wir das Zielsystem, von wo aus wir in den nächsten Sektor springen können. Wir wissen jedoch nicht wie wir zum Zielsystem kommen – es kann gut möglich sein das wir in eine Sackgasse springen.


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Nach dem ersten Sprung erwartet uns bereits das erste nicht alliierte Schiffe. Für uns bedeutet das: Feuer frei!

Langsam näherte sich das kleine Schiff der Söldner – vermutlich waren nicht mehr als 2 oder 3 Mann an Bord dieses Erkundungsschiffes. Da die SIG-V nicht auf die Angebote der Crew einging und weiterhin mit hochgefahrenen Schilden und feuerbereiten Waffen auf Konfrontationskurs war reagierten die Söldner.


Dummerweise waren die Besatzungsmitglied der SIG-V noch immer beim Frühstück und nicht einmal ansatzweise auf ihren Posten. Niemand hatte das Piepen des Komms bemerkt und erst als die Sensoren die feindliche Waffenabtastungen aufzeichnete und Warnsirenen durch die Korridore hallten kam Bewegung in die träge Gruppe. Jeder hastete auf seinen Posten, um der Automatik nicht das Schiff zu überlassen, da dies in der Regel zu gravierenden Fehlentscheidungen führte.


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Wir haben vor dem ersten Sprung der Crew nicht ihre Posten zugewiesen – nicht so schlimm, aber auch nicht sonderlich gut. Mit bemannten Stationen kämpft das Schiff wesentlich besser.

Es sollte nur der Laser zum Einsatz kommen – die Artemis-Raketen mussten für gefährlichere Feinde aufgespart werden. Das Söldnerschiff war nicht übermäßig bewaffnet – ein einfacher schwacher Laser und ein Raketenwerfer, sowie schwache Standardschilde. Es würde keine Herausforderung sein dieses Schiff in wiederverwertbaren Schrott zu verwandeln.


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Wir zielen auf die feindlichen Waffensysteme, um die Söldner kampfunfähig zu schießen. Danach können wir sie gemütlich auseinandernehmen. Unser Laser feuert in rascher Folge 3 Schüsse ab – ein Schuss wird dabei immer durch das Schild abgeblockt welches sich daraufhin erst aufladen muss. Die beiden anderen Schüsse können dann die gewünschte Zielsektion beschädigen.

Nach der ersten Salve beider Schiffe erzitterte die SIG-V heftig. Die Schilde waren ausgefallen – ein Glückstreffer des feindlichen Raketenwerfers hatte das gesamte Defensivsystem öahmgelegt. Glücklicherweise konnte das feindliche Waffensystem beschädigt werden, sodass nur noch eine der beiden Waffen des Söldnerschiffs einsatzbereit war.


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Wir schicken Spawn los um das Schild zu reparieren. Der Schaden an der Hülle ist leider mit herkömmlichen Mitteln irreparabel, aber ohne Schilde werden wir nicht lange überleben. Jeder blaue Schildpunkt bedeutet, dass wir ein feindliches Projektil abwehren können – mit Ausnahme von Raketen, die immer die Schilde durchdringen. Unten links sieht man den Reparaturfortschritt bei der Arbeit an den Schilden. Außerdem hat Spawn bereits etwas Schaden durch Explosionen bei den Waffeneinschlägen genommen – wir sollten ihn am Ende des Kampfes ins MedLab schicken.

Eine weitere Salve auf das Söldnerschiff zeigte endlich die erhoffte Wirkung – eine Kapitulation wurde angefragt. Für Captain Spawn war dies ganz klar ein Zeichen...


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… den Söldnern den letzten Rest zu geben. Zwei weitere Salven des Lasers brachten die Schilde zum Kollaps und hämmerten unnachgiebig auf den Rumpf ein. Die Söldner werden in der Explosion des Reaktors durch die Schleusen nach draußen ins All geschleudert und der Rumpf zerbricht.

Zurück bleibt etwas Treibstoff und Schrott, sowie eine Rakete. Nicht schlecht für den ersten Kampf.


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Die anschließende Reparatur der beschädigten Systeme und die Heilung des Captains dauerte nicht lange, und sowie gerade die letzte Narbe von Spawns Gesicht durch den „Patch U Up-Bro“ verschwand empfing Liz bereits die Koordinaten für den nächsten Sprung – ein Notruf aus den Tiefen des Alls.

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Spawnferkel
18.09.12, 20:46
Logbuch des Captain Spawnferkel
Operation Hermes – Tag 1 Fortsetzung


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Das Notsignal entpuppte sich als vereinzelter Mantis, eine halbintelligente Kriegerspezies, die den Raumflug inzwischen erlernt hat und sich nun auf anderen Planeten ausbreitet. Die Rebellen haben wohl diese Kolonie ausradieren wollen – jedenfalls hat ein einzelner Mantis Zugang zu einem Notfall-Transponder erlangt.


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Liz hat ihn den Namen Charlie gegeben – sie schien ganz besessen von dem Vieh. Das hat man nun von den Zeiten des Personalmangels – man ist inzwischen gezwungen Insekten als Arbeitskräfte zu verwenden. Immerhin versteht er etwas von Raumschifftechnik, sodass wir für ihn Verwendung finden können. Er kümmert sich momentan um unsere Schilde. Wollen wir hoffen das uns so ein Ausfall wie im letzten Kampf bis auf weiteres erspart bleibt.

Die SIG-V bereitet sich gerade auf den nächsten Sprung vor. Mit etwas Glück treffen wir wieder auf weitere mordlüsterne Burschen, die uns an die Relais wollen...

In der Tat befindet sich am nächsten Sprungpunkt ein Schiff – der Rebellen. Und dazu noch ein fähiges Schiff, mit Drohnenkontrolle und allen Drum und Dran.


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Zusammen mit einer Artemis-Rakete schalten wir die Waffensysteme aus, woraufhin die Sensoren prompt Bewegungen innerhalb des feindlichen Schiffs feststellen. Crewmitglieder eilen in den Waffenkontrollraum. Würden wir nun weiterhin auf diesen Bereich schiessen würde dabei die Besatzung Schaden nehmen und vielleicht sogar sterben. Wir entscheiden uns aber für den Antrieb - schließlich wollen wir verhindern dass uns der Gegner vor der Nase wegspringt.


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Diese Vorsorge zahlt sich aus...


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Ein paar Schüsse später ist das feindliche Schiff fast zerstört und bietet uns die Kapitulation an. Allerdings können wir nicht riskieren, dass uns das Schiff an die Rebellenflotte verrät...


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… sodass wir einen Strich mehr auf die Bordwand kratzen können. Ein wenig Beute fällt ebenfalls ab.


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Und wieder geht es weiter. Diesmal zu einem Handelsposten, der bald unter den Einfluss der Rebellen gerät. Wir sollten uns langsam beeilen.


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Die Station hat interessante Angebote – 3 Besatzungsmitglieder sowie einige neue Schiffssysteme. Leider können wir uns nichts leisten, da wir noch nicht genug Schrott haben.


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Wir reparieren stattdessen die Hülle und rüsten unseren Reaktor auf, damit wir mehr Energie zur Verfügung haben.


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Ein Sprung weiter treffen wir bereits auf das nächste Schiff, welches uns Sachen andrehen will. Da wir noch immer kein Geld haben, können wir uns lediglich die Nase an deren „Schaufenster“ plattdrücken.


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Le Prînglé
18.09.12, 21:02
Ein interessantes Spiel und ein guter AAR! Ich freue mich auf weitere Updates. :)

Aber: 'Halved Repair Speed' von Charlie meint doch eher, dass er doppelt so lange braucht. Oder irre ich?

Iche_Bins
19.09.12, 05:59
Ui .. auf Normal... also mit tödlichen Ausgang ;)

the general
19.09.12, 20:41
Aber: 'Halved Repair Speed' von Charlie meint doch eher, dass er doppelt so lange braucht. Oder irre ich?

Würden wir auch so interpretieren.

Ruppich
21.09.12, 10:36
Als wir uns mit dem Spiel Anfang der Woche beschäftigt haben waren wir ganz begeistert.
Nachdem wir aber bei youtube eine 2,5 Stündige Durchspielarie gesehen haben (teilweise vorgespult, keine Angst) kam jedoch ernüchterung auf.
Gefühlt driftet das Spiel schnell in mühsame Routine ab:
Springen->Gegner die Waffen wegschießen->Zeug einsammeln->Springen
zwischendurch darf dann mal geshoppt werden.
Hat man sein Schiff komplett ausgebaut herrscht auch noch an der "Shoppingfoint" Leerlauf.

Wir hoffen ihr könnt die "Routine" im AAR gut auffangen und dass euch nicht nach 1h Spielzeit die Luft aus geht (in wahrsten Sinne des Wortes).

Iche_Bins
21.09.12, 11:50
Hat man sein Schiff komplett ausgebaut herrscht auch noch an der "Shoppingfoint" Leerlauf

Wir haben gestern unser erstes match in normal beendet, und dass da das Schiff komplett ausgebaut ist wird kaum passieren ;)
Fall dieses AAR gewonnen wird. Auf normal zu sterben ist wahrscheinlicher als man glaubt

the general
21.09.12, 19:54
Man schafft es auch auf leicht zu sterben (z.B. wenn ein Feuer im Raum für die Tür Automatik ausbricht und sich bei allen geschlossenen Türen als erstes durch das Lazarett frisst).

...Ich zumindest. :o

Spawnferkel
22.09.12, 20:25
Ja, „Halved Repair Speed“ bedeutet dass Charlie länger braucht um beschädigte Systeme zu reparieren. Außerdem erhält er dabei weniger Erfahrungspunkte für seine Reparaturfertigkeit. Verschiedene Rassen haben verschiedene Vor- und Nachteile, meiner Meinung nach sind aber in der Regel Aliens besser als Menschen als Mannschaft geeignet.


Log des Captain Spawnferkel
Operation Hermes – Tag 2

Nachdem wir unsere „Freunde“ mitsamt ihrem Schrotthaufen verlassen mussten stießen wir direkt wieder auf ein Rebellenschiff. Ein kleiner Scout, ohne Besatzung. Keine Herausforderung für die mächtige SI Games Vessel...


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Dieser Scout hatte eine Angriffsdrohne dabei, die uns ständig das Schild wegschoss. Es wird Zeit das wir unsere Schildsysteme aufrüsten können, um solchen konzentrierten Bombardements widerstehen zu können. Wir können es uns nicht leisten zuviel Hüllenschaden zu nehmen.


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Dadurch, dass das Schild ständig unten ist konnte das Scoutschiff beträchtlichen Schaden an allen Systemen anrichten. Feuer brach irgendwann im Schiff selbst aus und die Sauerstoffvorräte begannen zu schwinden.


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Glückstreffer um Glückstreffer brachten uns runter auf knapp 50% Hüllenintegrität, und Charlie und Starger hatten alle Hände voll zu tun das Feuer unter Kontrolle zu halten.

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Schließlich versammelte ich im Bug der SIG-V die Crew und ließ die brennenden Sektionen ausblasen – das bedeutete zwar einen Verlust eines großen Teils der Sauerstoffvorräte aber wenigsten riskierte ich dabei nicht das Leben meiner Mannschaft während die Brände unter Kontrolle kamen.


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Währenddessen ließ ich die Waffensysteme per Automatik den Scout auseinandernehmen. Da seine Waffen ohnehin ausgeschaltet waren und nur noch die Drohne das Schild regelmäßig entlud bestand keine Gefahr von dieser Seite her.


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Das Feuer im Heck überstand leider die Ausblasaktion und beschädigte nun erneut unser Lebenserhaltungssystem – mit knapp einem Drittel atembarer Luft verbleibend ein sehr kritischer Moment.


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Schließlich gelang es uns, die Feuer zu löschen und die Lebenserhaltung wieder herzustellen. Mit 30% Sauerstoffreserve ein gefährliches Unterfange. Würden die Vorräte weiter sinken würde meine Crew ersticken – mich eingeschlossen. Aufgrund des Feuers, der Rauchentwicklung und des zusätzlichen Luftmangels hatte ich mich und jeden anderen meiner Crew an den Rand des Todes gebracht – aber wir haben überlebt. Wir konnten die Systeme wieder in Stand setzen und uns nach einer kurzen Pause wieder auf den nächsten Sprung vorbereiten. Bislang haben wir genug Treibstoff unterwegs aufsammeln können und noch ausreichend Reserven. Vor allem aber brauchen wir Schrott, um das Schiff zu reparieren und uns Aufrüstungen bei den Händlern kaufen zu können. Ein besseres Schild ist zwingend notwendig um nicht ständige Reparaturen der Hülle hinnehmen zu müssen.

Mit den Rebellen auf den Fersen dürfen wir uns nicht zuviel Zeit lassen. Sollte das Momentum ihres Vorstoßes durch die Galaxis uns erreichen dürften wir uns ständig gut ausgerüsteten Rebellenschiffen gegenübersehen.


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Im nächsten System wartete schon wieder ein unbemanntes Scoutschiff auf uns – allerdings in einigem Abstand. Es schien Daten für eine Scanneranlage zu sammeln.

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Der Kampf war kurz und schmerzlos... für uns. Nachdem die Waffen erledigt waren und die Schilde unten gab es nicht mehr viel zu tun außer ein paar Zielübungen zu veranstalten.


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Die Raumstation enthielt jedoch kaum Materialien. Wichtiger war hingegen eine hervorragende Liste guter Aufklärungsdaten der umliegenden Systeme.


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Nach einem Sprung durch ein leeres System folgten wir den Daten der Scanneranlage zu einem vermuteten Schiff – und fanden einen einzelnen Aufklärer der Föderation. Aber entweder haben die Jungs zu viele Asteroiden gegen den Kopf bekommen oder sie wurden von Rebellen geentert – jedenfalls wollten sie uns angreifen.


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Gleich die erste Salve durchbrach wieder die Hülle der SIG-V und entzündete an Bord ein neues Feuer. Die Hülle sank auf unter 50% struktureller Integrität...


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Ein weiterer Glückstreffer durchbrach die Backbordwand und verursachte ein Leck – wir verloren ständig an Luft, während sich das Feuer weiterhin ausbreitete.


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Das feindliche Schiff wurde glücklicherweise schnell zerstört, sodass wir uns nur noch um unsere eigenen Probleme an Bord kümmern mussten.

Ich ließ Charlie die Reparaturen übernehmen – er ist noch am entbehrlichsten und niemand wird ihn vermissen. Zum MedLab war es zu seinem Glück nicht weit.


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Als wir endlich wieder sprungbereit waren sah Charlie ein wenig blass aus – sofern man bei Insekten von Blässe sprechen kann. Ich will besser gar nicht wissen mit was er das Leck eigentlich abgedichtet hat...

Wieder einmal war das Schiff in einem bemerkenswert schlechtem Zustand – und wir sind noch immer im ersten Sektor. Wenn das so weitergeht werden wir irgendwo notlanden müssen und darauf warten, das uns jemand in ein paar Jahren abholen kommt. Bis dahin dürfen sich die Rebellen mit dem Rest der Föderation austoben.

Glücklicherweise befand sich im nächsten Sektor eine Reparaturstation – ein Segen. Den meisten Schrott den wir bisher gesammelt hatten ging für eine notdürftige Instandsetzung der Hülle drauf, aber immerhin sind wir jetzt wieder halbwegs flugtauglich und dürfen auch dem Aussehen nach den Titel „Raumschiff“ tragen.


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Allenthalben
29.09.12, 16:50
Was ist los? Killed?
Wir warten sehnlichst auf ein Update.