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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Strategic Command "Storm over Europe" AAR gewünscht?



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HvS
12.11.12, 10:16
Werte Mitregenten,

uns würde interessieren, ob es in diesem Forum Interesse an einem AAR der Kampagne "Storm over Europe" gibt. Zugrundeliegendes Spiel ist Strategic Command "The Great War", Version 1.06. Wer sich damit nicht auskennt: die Kampagne behandelt den Verlauf des 2. Weltkriegs im europäischen Theater. Die Karte umfaßt Europa, Nordafrika, den Mittleren Osten, den Atlantik und die Ostküste der USA und Kanadas.

Vor gut einem Jahr haben sich die ehrenwerten Regenten Jörg von Frundsberg und Mortimer mal daran versucht, aber seitdem hat sich viel geändert. Mittlerweile gibt es den Patch 1.06, und das Spiel ist wesentlich ausgereifter. Beispielsweise ist die Nichteinhaltung des Ribbentrop-Pakts in 1939 keine ernsthafte Option mehr, denn die Kriegsbereitschaft der Sowjets würde sofort um 40-50% steigen und man hätte die Russen bereits Ende 1940 vor der Haustür stehen.

Wir können diese Kampagne entweder gegen die KI spielen (wir präferieren, die Seite der Achse selbst zu spielen) oder gegen einen menschlichen Gegner, wenn jemand Interesse hat. Möglichweise macht es sogar Sinn, für die Allierte Seite eine Art RP aufzuziehen, denn dort gibt es ja wirklich viele Fraktionen, die von mehren Regenten "betreut" werden könnten.

Da wir in den letzten Monaten sehr viele Kampagnen und Szenarien aus dem 1. Weltkrieg gespielt haben, würde uns ein Ausflug in den 2. Weltkrieg auch mal wieder interessieren.

Wir würden uns über Interesse und Feedback sehr freuen :D

Alith Anar
12.11.12, 12:09
Es fasse es mal kurz zusammen

"... AAR gewünscht?" - JA! :)

HvS
12.11.12, 12:39
Das ist schon mal gut zu wissen. Würdet Ihr Euch in die Fraktion der Interessierten einordnen oder ggf. auch beteiligen? Im Optimalfall sogar auf Seiten der Allierten? :-)

Alith Anar
12.11.12, 12:56
Da ich das Spiel nicht habe, als interessierten.

Ich vermute mal es handelt sich um Strategic Command The Great War mit der 1939er Campagne?

HvS
12.11.12, 13:17
Exakt... das haben wir wohl im Eingangspost unzureichend kenntlich gemacht... das werden wir sofort ändern *schämt sich*

Schafft mir diesen *zensiert* Schreiberling bei!

Ratnik
12.11.12, 13:48
Ich würde mich als interessierten Leser und sollte es gewünscht sein, auch als Gegenspieler bezeichnen.

HvS
12.11.12, 14:08
Wir haben einen Gegner von Renommee!!! Sehr gut!

In den nächsten Tagen werden wir die Vorbedingungen abklären und dann starten. Und wir können versprechen: es herrscht große Vorfreude!!

Strategische Gedanken

Wir möchten hiermit kundtun, daß wir annähernd historisch spielen werden. Das heißt im Detail:

- Polen wird schnell niedergeworfen, der Großteil der Truppen wird erst nach der Kapitulation der Polen anderen Aufgaben zugeteilt
- Norwegen wird in 1940 angegriffen
- Es wird ein U-Boot-Krieg stattfinden
- Jugoslawien und Griechenland werden vor dem Start von Unternehmen Barbarossa angegriffen und niedergeworfen (genauer Zeitpunkt wird bekannt gegeben)
- Ein Deutsches Afrika-Korps wird früher oder später nach Afrika entsendet
- Malta wird nicht angegriffen, sofern es nicht unbesetzt ist (gleiches gilt für Gibraltar)
- Unternehmen Barbarossa startet ungefähr zum historischen Zeitpunkt (Frühjahr bis Sommer 1941)
- Leningrad wird nicht von finnischen Truppen angegriffen (die Stadt selbst bleibt verschont, allerdings nicht das nördliche Vorfeld)

Das sollen nun keine Hausregeln sein, einfach nur ein paar Gedanken, wie wir uns das Spiel vorstellen.

Ruppich
12.11.12, 15:57
Da der letzte WKII AAR mit diesem Spiel leider vorschnell beendet wurde, ist hier unserer Meinung nach auf jeden Fall Nachholbedarf :)

Admiral Hipper
12.11.12, 16:30
Da der letzte WKII AAR mit diesem Spiel leider vorschnell beendet wurde, ist hier unserer Meinung nach auf jeden Fall Nachholbedarf :)

Warum? Der wurde doch bis zum bitteren Ende durchgezogen.

--> SC WW1 Der Sturm über Europa ( das 2 WW Szenario ) (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=23704)

Definitiv eines der AAR-Highlights dieses Jahres.:D


Einen neuen AAR aus der Hand eines sehr guten Spielers dieses Spiels (Wir mussten es selbst erfahren) würden Wir selbstverständlich begrüßen.

Jörg von Frundsberg
12.11.12, 17:03
Freue mich auf diesen AAR !! und wünsche euch viel Erfolg !! aber last mich nicht sooo schlecht aussehen ^^

HvS
12.11.12, 20:50
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 1):

Ohne jegliche Provokation seitens des ehrenwerten Ratnik wurden die Feindseligkeiten eröffnet. Deutsche Truppen rücken Richtung Warschau vor, und die polnische Armee in Bydgoszcz wird vernichtet. Eine polnische Kavallerieeinheit im Ost von Schlesien wird ebenso zerstört. Die polnische Armee in Mlawa wurde umzingelt, und die Festung Modlin liegt unter Feuer. Krakau, Tarnovice und die schlesische Mine wurden erobert und das polnische HQ in Lodz wurde schwer beschädigt, und eine weitere Armee südwestlich von Lodz kann vernichtet werden. Zwei weitere polnische Armeen sind eingekreist und ohne Nachschub. Die polnische Moral sinkt durch die Schläge der Wehrmacht auf 54%. Das OKW ist mit der Verlauf zufrieden.

Im Westen wird Luxemburg erobert, das sofort die Waffen streckt und 25 MPP zum Gelingen der ambitionierten Pläne beiträgt.

Es wurde seitens der kartographischen Abteilung vergessen, einen Screenshot anzufertigen, und der verantwortliche Graphiker wurde exekutiert. Nächste Runde aber bestimmt. :D

HvS
13.11.12, 11:41
Kleiner Exkurs - Polen und was dann?

Da mit dem ersten Zug meines Gegners nicht vor heute Abend zu rechnen ist, wollten wir die Zeit nutzen, ein paar Grundgedanken einfließen zu lassen. Zum Anfang des Krieges hat Deutschland eine sehr geringe Produktionskapaziät (ca. 250 MPP), muß sehr viele Technologien erforschen und ein großes Heer aus dem Boden stampfen. Deswegen ist es notwendig, Möglichst schnell möglichst viele MPPs zu generieren, ohne dabei allzu viel Aufwand zu betreiben. Polen fällt meist relativ schnell, was dann?

Um den Westfeldzug zu bestreiten muß man eine gewisse Anzahl an Truppen nach Westen bewegen. Dazu gibt es drei Möglichkeiten: "Forced March", normaler Marsch oder Eisenbahntransport. Der normale Marsch dauert ewig und ist nicht zu empfehlen, bei "Forced March" ist das Problem, daß die Werte von Bereitschaft und Morale ins Bodenlose fallen. Zwar ist "Forced March" kostenlos, aber wir verwenden das Feature nur in Ausnahmefällen, weil die Einheit danach in unheimlich schlechtem Zustand ist. Wenn man eine Einheit mittels Eisenbahntransport an den Bestimmungsort bringt, dann leiden Bereitschaft und Moral auch, aber nur einmal... allerdings entstehen Kosten, der Transport kostet MPP. Einen kompletten Transport per Bahn kann sich Deutschland zu diesen Zeitpunkt nicht leisten, der normale Marsch ist zu langsam und mit "Forced March" sind die Einheiten in erbärmlichem Zustand.. also was tun?

Wir wollen noch nicht alles verraten, aber die Lösung besteht in einer Art Mischmasch. Bei der Artillerie sind die Bereitschafts- und Moralwerte egal, die soll eh nur De-Entrenchment machen. Die Luftwaffeneinheiten können fliegen, deren Reichweiten sind größer. Es kommt halt darauf an, welche Einheiten man verlegen muß... zu diesem Thema später mehr.

Dann wäre noch die Frage, wie man schnell MPPs dazugewinnen kann. Im Westen stehen in den nächsten Monaten theoretisch Dänemark, Norwegen, Holland, Belgien und Frankreich zur Eroberung an. Grundsätzlich sind alle diese Länder auch erstrebenswert, insbesondere Norwegen. Die Minen sind sehr wichtig, und die deutschen U-Boote haben eine Basis, um die Konvois nach Rußland zu attackieren. Es sei an diesem Punkt vermerkt: alle diese Länder stehen auf der Liste, die das OKW abarbeiten will.

Ungarn, Rumänien und Bulgarien treten bei normalen Verlauf früher oder später der Achse bei, und Jugoslawien und Griechenland wären auch noch zu behandeln. Wie bereits weiter oben erwähnt: auch diese beiden Länder werden angegriffen, und zwar vor dem Start von "Barbarossa". Wir können es uns nicht leisten, auf die MPPs dieser beiden Länder zu verzichten, insbesondere nicht auf Jugoslawien, das im Süden des Landes eine Mine hat. Die Partisanen dort bringen wir mit Garnisonstruppen zum Schweigen.

Wenn also zum Start von "Barbarossa" Polen, Luxemburg, Dänemark, Norwegen, Holland, Belgien, Frankreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Jugoslawien und Griechenland unter deutscher Kontrolle sind, dann sieht es schon mal nicht schlecht aus, und die deutsche Produktion erreicht ca. 500 MPP. Allerdings wäre das nicht genug, um die Russen zu bekämpfen, die produzieren alleine ähnlich viel... aber als Ausgangsbasis wäre es schon mal nicht schlecht. Bisher hat sich von diesen 12 Länder nur Luxemburg höchst unfreiweillig unserem Machtbereich angeschlossen, und auch bei anderen Ländern ist mit Widerstand zu rechnen :D.

Dann ist da noch das Problem mit Nordafrika. Das Setup des Spiels ist grob so bestellt: Wenn Deutschland das DAK entsendet, dann hat man eine Chance, in Nordafrika zu bestehen. Nur mit den Italienern alleine wird das nicht klappen. Man verliert alle eingesetzten Kräfte, und die Englisch-Amerikanische Streitmacht steht bereit zur Invasion von Italien. Man könnte es sich leicht machen und alle italienischen Kräfte aus Nordafrika abziehen und damit Sizilien befestigen, aber die Möglichkeit haben wir per Definition ausgeschlossen. Es wird ein DAK geben, aber den Zeitpunkt und den Umfang möchten wir noch nicht bekannt geben, hängt natürlich auch von den Ereignissen ab, und der werte Ratnik hat mit Sicherheit auch noch ein paar Überraschungen in der Hinterhand.

Das soll nun erstmal genug sein an grauen Theorien... kaum ein Schlachtplan überlebt die erste Feindberührung :D.

rawoll
13.11.12, 12:43
Werter HvS

Ich habe bisher immer nur gegen die KI gespielt und wohl auch ältere Versionen, deshalb beobachte ich gespannt die Veränderungen.

Immer habe ich schon vor dem Winter 39/40 versucht, die Niederlande und Dänemark zu erobern. Luxemburg gleich zu nehmen, ist schon der erste richtige Schritt. Der "Zinseszinseffekt" bei den MPP ist nicht zu verachten, gleichzeitig ists für den Franzosen ein böser Stachel im Fleisch. Frankreich ist sehr schwach und selbst mit Garnisonseinheiten kann man Unsinn bei Sedan etc. machen, da die Franzosen nicht alle Lücken füllen können.

Also je früher, desto besser. Wichtig ist, Polen recht verlustfrei und sehr schnell zu erobern. Man sollte sich in Polen absolut konzentrieren. Alles Richtung Warschau und die dortige Eroberung wenn's geht schon im ersten Zug (nach meiner Erfahrung 1/3 Chance) nichts nach Oberschlesien etc.. Stattdessen liefen erste Einheiten von mir schon im ersten Zug statt über die polnische Grenze Richtung Oberrhein. Um dann nach der Niederlage Polens die restlichen freigewordenen Truppen an die neuen Fronten zu bringen, habe ich doch meistens im Forced March agiert und nur eine oder zwei Panzerabt. mit der Bahn nach Westen gebracht. Besser war, gleich neue Einheiten im Westen und Süden Dänemarks aufzubauen (ein Korps genügt nach meiner Erinnerung - nach Grenzübertritt ergibt sich Dänemark), wenn die polnischen MPP da waren.

Bei der Technologie muss man sich irgendwann entscheiden. Ich habe Industrie, Luftwaffe, Panzer und Infanterie beforscht (in der Priorisierung). Die Einser U-Boote der Deutschen halten bis gegen 1941 mit, danach wird's sowieso eng. Man sollte auch erst kaufen damit viel zur Verfügung steht (möglichst nichts verlieren) und erst bei Bedarf oder schrittweise die wirklich notwendigen Features der Einheiten aufrüsten. Hauptquartiere benötigen z.B. bis 1943 m.E. keine Flak. Antipartisaneneinheiten in Jugoslawien müssen eher mobil als stark sein etc. etc.

my two cents. Viel Erfolg wünscht

rawoll

HvS
13.11.12, 13:21
Werter Rawoll,

danke für Euer Interesse. Dem Großteil Eurer Analysen können wir vorbehaltlos zustimmen, aber einige kleinere Anmerkungen hätten wir doch.

Viele Spieler ziehen schon während des Polenfeldzuges Teile der deutschen Streitkräfte ab, und im Grunde ist das auch sinnvoll. Allerdings haben wie diese Strategie von vornherein ausgeschlossen, weil wir sie als ein bißchen "gamey" betrachten (soll keine Kritik sein, kann ja jeder machen, wie er mag). Deswegen lassen wir zumindest in der ersten Runde mit allen verfügbaren Kräften angreifen, und erst wenn Warschau gesichert ist werden die freien Kräfte für andere Aufgaben herangezogen.

Warschau in der ersten Runde einzunehmen dürfte unter 1.06 eher schwer werden. In der zweiten Runde ist es möglich, aber in der dritten ist gegen einen menschlichen Spieler kein Beinbruch. Auch hinsichtlich Dänemark gibt es in der aktuellen Version einige Änderungen: man kann gegen eine Zahlung von MPPs Dänemark als Protektorat "aufnehmen", und zwar mittels eines Decision Events. Dazu braucht man gar keine Truppen einzusetzen, und Kopenhagen produziert auf Stärke 10 statt 8. Wenn man Dänemark angreift, dann muß man zumindest ein Corps in die Hauptstadt ziehen. Das geht nicht in der ersten Runde, wenn man es nicht per Amphib macht, und in der Zwischenzeit produziert Kopenhagen für die Engländer. Irgendwas muß man auf jeden Fall investieren..

Zum Thema Technologie: Industrie erforschen wir gar nicht, den es zählen nur die Produktionsstätten, die auch in Deutschland liegen, der Effekt ist also begrenzt. Bei den WKI-Kampagnen ist die Erforschung von Industrie zwingend notwendig, bei "SoE" mache ich es eigentlich nicht, zumindest nicht am Anfang.

Zum Thema Partisanenbekämpfung: es gibt ein neues Feature, das es in früheren Versionen noch nicht gab: die Taste "P". Mithilfe dieser Taste lassen sich alle Punkte erkennen, wo Partisanen auftauchen können. Wenn man eine Garnisionseinheit in das entsprechende Feld (oder ein direkt angrenzendes Feld) stellt, dann tauchen keine Partisanen auf. Aber irgendwann in Rußland werden die Garnisionseinheiten knapp... :D.

Cfant
13.11.12, 13:56
Ich kenne das Spiel ja nur aus AARs, vornehmlich seiner Frundsbergigkeit. Werde also gespannt mitlesen. VIelleicht könnte das OKW einen ungefähren Zeitplan rausgeben? Frankreich noch vor dem Winter?

HvS
13.11.12, 14:30
Werter Cfant,

Frankreich vor dem Winter steht nicht zur Debatte... paßt gar nicht in unser Konzept. Es gibt einige integrale Bestandteile des Mikro-Managements, die uns das verbieten, bspw. die hohen Kosten für den Bahntransport. Desweiteren glauben wir nicht, daß der ehrenwerte Ratkin auf einen Sichelschnittplan hereinfallen wird, also müssen wir uns etwas anderes überlegen. So recht historisch wird es nicht, aber annähernd. Aber ein Angriff im Oktober wird sehr wahrscheinlich im Winterwetter steckenbleiben, und das würde uns in eine unliebsame strategische Position bringen. Sobald man Holland und Belgien angreift produzieren deren Städte und Minen für den Feind, und man muß schnell zuschlagen. Ein Angriff auf breiter Front verbietet sich wegen der Defensivstärke der Maginot-Linie. Wir haben ja früher in der Schule bei der Geschichtsstunde aufgpaßt... "Klotzen, nicht kleckern!".

Also, ein grober Zeitplan.. der ehrenwerte Ratkin wird uns hoffentlich nicht böse sein, wenn die operativen Erfordernisse uns zu Abweichungen zwingen.

Dänemark - Anfang 1940
Holland - so schnell wie möglich
Belgien - ebenso
Frankreich - wenn Holland und Belgien gesichert sind
Jugoslawien und Griechendland - *geheim*
Norwegen - hängt davon ab, wann die benötigten Kräfte frei werden

Rußland ist für Mitte 1941 geplant (vom Datum her annähernd historisch) und Nordafrika ist nicht näher zeitlich festgelegt, dazu gibt es zuviele Unwägbarkeiten... da müssen wir einfach mal abwarten, wie sich die anderen Brennpunkte entwickeln. Am wichtigsten ist sicherlich Frankreich...

Jörg von Frundsberg
14.11.12, 15:09
Wann gehts den los ?? :D

[Gast]
14.11.12, 15:19
Ich vermisse Operation Seelöwe in euren Erwägungen?

HvS
14.11.12, 16:47
Werter Jörg,

Bei uns ging es bereits am Montag los. Der werte Ratkin hatte wohl technische Probleme, die aber nun hoffentlich gelöst sind... wir rechnen heute abend mit dem ersten Zug des Gegners. Wir haben ja keine Eile.

Werter clone,

Unternehmen Seelöwe ist prinzipiell möglich, spielt aber in unseren Planungen keine allzu große Rolle. Hintergrund ist das Setup des Spiels: Seelöwe bringt die bösen Russen auf den Plan, und man hat sie sehr schnell vor der Haustür stehen. Desweiteren ist England in der aktuellen Karte leider recht groß, und der Zwang zum Start von Seelöwe in 1940 würde mich zum schnellen Abschluß von Fall Gelb bzw. Fall Rot zwingen. Unser Konzept sieht die Möglichkeit zu flexiblen Reaktionen vor, und so ein enger Zeitplan birgt gewisse Risiken. Desweiteren ist Seelöwe "teuer", und die Aufrüstung des Ostheeres käme zu kurz. Und dann gibt es noch einen Aspekt: wenn man London besetzt, dann weicht die englische Regierung nach Manchester aus, und die Straße bis dahin ist lang. Selbst wenn man Manchester nimmt, dann weicht die Regierung nach Kairo aus (die Produktionsliste wird gelöscht, aber Kairo arbeitet dann mit Nachschubwert 10), und man hat nichts gewonnen. No gain, much pain!!

Wir haben das schon durchgespielt und sind der Ansicht, daß man sich mit einem Seelöwe selbst ins Knie schießt... es sei denn, der werte Ratnik meint, gar keine Truppen in England stationieren zu müssen. In diesem Fall reicht ein Seelöwe "light" mit einem Panzerkorps und ein wenig Infanterie.. wir lassen diese Möglichkeit mal offen, rechnen aber nicht damit.

Ratnik
15.11.12, 23:27
So der erste Zug ist bei mir. Warschau wurde zur Festung ausgebaut. Meine polnischen Schlachtflieger griffen mit großem Erfolg (-2Stärkepunkte) und ohne eigene Verluste ein deutsches Panzerkorps an. Verstärkungen füllen die Garnision nördlich von Warschau wieder auf volle Kampfstärke auf. Auch zwei weitere abgeschnittene Armeen konnten einen örtlichen Gegenangriff gegen ein HQ und ein Korps führen. Auch hier wurden größere Verluste beim Feind verursacht.

Luxemburg wurde ohne Gegenwehr von den deutschen Okkupatoren besetzt und geplündert.

Eventuell kann der Regent HvS ja einen Screenshot von der polnischen Front posten um meine Erfolge besser nachvollziehen zu können. Ansonsten könnte man ja glauben das alles wäre nur polnische Propaganda...

[Gast]
15.11.12, 23:31
Wollt ihr wirklich beide im selben Thread schreiben und so die Geheimen Pläne des jeweils anderen Begutachten?

Ratnik
15.11.12, 23:34
Wollt ihr wirklich beide im selben Thread schreiben und so die Geheimen Pläne des jeweils anderen Begutachten?

Klar, so kann man den Gegner mit geschickter Propaganda in die Knie zwingen. Außerdem gibts ja auch immer noch die allmächtige Zensur und fehlinformation. Das erweitert das Spiel um eine neue Dimension.

HvS
16.11.12, 08:31
Vielleicht haben wir da eine ungewöhnliche Sichtweise, aber wir wollen das Spiel ja schließlich mit Ratnik spielen und nicht gegen ihn... wir haben keine Bedenken mit "Operational Security", und auch eine absichtliche Fehlinformation wird es von unserer Seite nicht geben. Wenn der werte Ratnik die ein oder andere Information aus meinen Screenshots gewinnen kann, dann ist das halt so. Wenn wir zum Zwecke des Gewinnens gegeneinander spielen wollen würden, so müßten wir das nicht mittels einen öffentlichen AARs tun, sondern könnten das still und leise machen. Unserer Ansicht nach dient ein AAR dazu, verschiedene Aspekte des Spiel zu beleuchten und Gedanken auszutauschen. Wir werden manchmal auch vor Angriffen einen Screenshot der OOB machen, damit sich die werten Mitregenten ein Bild von unseren Planungen machen können. Schließlich geht es hier ja nicht darum, ein Turnier zu gewinnen.

Wir werden heute Abend die ersten Screenshots machen, wenn wir dazu kommen.. spätestens morgen geht es dann richtig los.

Cfant
16.11.12, 08:50
Eure Einstellung findet meinen vollen Anklang http://www.smileygarden.de/smilie/Huepfend/huepfend_044.gif (http://www.smileygarden.de) Ich glaube auch, dass man sich mit der Einstellung, unbedingt gewinnen zu müssen, sehr viel Spaß nimmt :) Euer Miteinander statt Gegeneinander ist mir einen Humpen wert :prost:

So, und jetzt her mit dem Kartenmaterial :D

HvS
16.11.12, 08:54
Naja, sowohl der werte Ratnik als auch wir müssen weiteren Verlauf erstmal beweisen, daß wir den eingeschlagenen Weg auch beibehalten können, aber zumindest ist das mal der Plan :D.

Bilderchen wird es frühestens heute abend geben.

Cfant
16.11.12, 16:15
Ist Global Conflict gegenüber Blitzkrieg zu bevorzugen? Beide kosten ungefähr gleichviel...

HvS
16.11.12, 18:29
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (Zug 2)

Der Pole wehrt sich tapfer, aber glücklos. Hier der Stand am Anfang der Runde:

http://imageshack.us/a/img10/610/150919391.png


Modlin fällt. Die polnischen Verluste in dieser Runde: eine Armee, ein Kavallerie-Korps, eine Garnisionseinheit und die polnischen Jagdflieger (!). Zum Ende der zweiten Runde ergab sich folgendes Bild:

http://imageshack.us/a/img338/2315/150919392.png

Polen ist dem Untergang geweiht.

(Für diejenigen Regenten, die sich die Frage stellen, warum Polen nicht in zwei Runden gefallen ist: das ist seitens der Developer so gewünscht, eine wenig historische Authenzität ist nicht allzu schlecht. Warschau fiel Ende September 1939, und so sollte das auch im Spiel aussehen)

Hier noch eine kleine Beigabe, um den heroischen Abwehrkampf der polnischen Streitkräfte entsprechend zu würdigen:


http://www.youtube.com/watch?annotation_id=annotation_790708&feature=iv&src_vid=E1QLfLfnY5s&v=XnFSb8xcmN4

HvS
16.11.12, 18:40
Werter Cfant,

wir würden dazu raten, SC WWI The Great War und die Expansion "Breaktrough!" zu holen... das ist das aktuellste und beste Produkt.

Ratnik
16.11.12, 21:17
So der zweite Zug ist fertig und noch ist Warschau nicht gefallen.Allerdings liegt die Moral der polnischen Armee ziemlich am Boden, so dass nur wenige erfolgreiche Gegenangriffe geführt werden können. Allerdings kann sich das Korps in Warschauweiter eingraben und mit neuen Rekruten wieder auf volle Kampfstärke bringen. Weitere polnische Verbände sind zum Schutzder Hauptstadt zusammengezogen. Das schlechte Wetter verhindert jedoch einen Einsatz der Luftwaffe. Für uns ein Glücksfall.Eventuell gelingt es uns noch Polen eine weitere Runde im Krieg zu halten. Was meinen die regenten, besteht eine Chance???


http://img96.imageshack.us/img96/696/zug2g.png

Jörg von Frundsberg
16.11.12, 22:24
Ein klares nein :D:eek: ihr werdet euch von Polen verabschieden müssen ^^

Ratnik
16.11.12, 23:21
Ein klares nein :D:eek: ihr werdet euch von Polen verabschieden müssen ^^

Defätismus... :D Aber immerhin haben die Polen dann 3 Runden ausgehalten und den deutschen etwas schaden zugefügt. Mehr als ich erhoffen konnte.

Jörg von Frundsberg
16.11.12, 23:30
Kann dem zustimmen der werte Hvs wird sich in den Hintern ........ ^^
Bin gespannt wie es weiter geht ^^

Snake
17.11.12, 06:31
Werrter HvS, werter Ratnik,
ich bin begeistert, wie ihr beide diesen AAR gestaltet! Ich wünsche euch beiden viel Spass beim Spiel und mir noch mehr Spass beim mitlesen!
Macht bitte weiter so!:top::top:

HvS
17.11.12, 10:10
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 3):

Polen ist Geschichte!

http://imageshack.us/a/img803/9858/091019392.png

Obwohl sich der Pole tapfer verteidigt hat, streckt er nun die Waffen, und 324 MPP wandern in unsere Arsenale. Hjalmar Schacht wurde angeblich beim Tanzen gesichtet!

Die Vorbereitungen zu weiteren Operationen wurden getroffen. Die Schlacht im Atlantik ist in vollem Gange!!

http://imageshack.us/a/img440/8337/061019391.png

Hier die ersten Live-Bilder von der Atlantik-Schlacht!!


http://www.youtube.com/watch?v=75sAIIiLAhc

Die deutschen Forscher wurde mit ein wenig Arbeit bedacht.

Ratnik
17.11.12, 19:23
Die Schlacht um Polen

Die polnische Armee konnte sich leider nicht halten und hat kapituliert. Der Endkampf um Warschau war denkbar knapp und erst mit dem letztmöglichen Angriff konnte das verteidigende Korps vernichtet werden.Vorher konnten insgesamt 4 Angriffe der beiden Panzerarmeen, ein Angriff einer Armee und ein Angriff eines Korps abgewehrt werden. Dabei konnte dem angreifenden Feind teilweise schwere Verluste zugefügt werden.Allerdings hätte eine weitere Runde uns deutliche Vorteile eingeräumt, aber ich will mich nicht beschweren. 3 Runden Polen zu halten ist eine gute Billanz.

Darüber hinnaus trat der Hitler-Stalinpakt in kraft und die UDSSR annektierte Ostpolen. Das ist für mich vor allem von bedeutung, da dadurch nicht nur 2 wirtschaftlich bedeutende Regionen unter russische kontrolle fallen, sondern auch noch die Festung von Brest-Litowsk

Des weiteren entschloss ich mich aus den polnischen Flüchtlingen in Großbritannien ein Korps aufzustellen.



Die Westfront

Im westen nichts neues, keine Kämpfe am Boden und aufgrund des Wetters auch keine Luftangriffe. Die ersten britischenEinheiten treffen in Frankreich ein. Außerdem treiben ein paar U-Boote und Taschenschlachtschiffe auf dem Atlantik ihr unwesen. Allerdings sind diese Aktionen nicht gefährlich für meine Wirtschaft.

HvS
17.11.12, 19:27
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 4):

Der Ribbentrop-Pakt wird eingehalten, und der Ostteil Polens geht an unsere (noch-) Freunde aus der Sowjetunion.

http://imageshack.us/a/img526/3337/03111939.png


Bisher sind 2 von 12 Länder "beigetreten", die wir vor Beginn von "Barbarossa" in unseren Machtbereich eingliedern wollen. Der Angriff auf eines der verbliebenen 10 Länder beginnt in der nächsten Runde. Wir forden zum Rätselraten auf, welches Land das sein wird, und der Gewinner erhält eine virtuelle Eiskreme. :D

Ratnik
17.11.12, 21:12
Die Westfront

Außer einem kleinen Gefecht um Luxemburg mit Artillerieunterstützung passiert nicht viel. Trotz Artillerieunterstützung gelingt es uns nicht das deutsche Korps zu werfen. Die verluste sind etwa auf beiden seiten gleich groß. Wegen der schlechten Wetterlage gibt es auch keine Luftkämpfe.Die französische Indistie hat übrigens auf Kriegsproduktion umgestellt. Das wurde auch Zeit, wir brauchen dringend mehr Produktionspunkte.



Sondermeldung: Schlacht im Atlantik

Die britische Atlantikflotte, angeführt von den Schlachtschiffen Royal Oak und Nelson stellen unterstützt von 3 Zerstörerflottilien, 2 Kreuzerflottilien und dem Flugzeugträger Courageous das deutsche Westentaschenschlachtschiff Deutschland und können es schwer beschädigen (nur noch 3 Stärkepunkte). Die eigenen beschädigungen sind nur minimal. Leider schaffen es zwei Zerstörerflottilien nicht die deutschen U-Boote zu stellen. Das schlechte Wetter hat hier wohl den Deutschen einen Dienst erwiesen.Wir gehen nicht davon aus, dass die Deutschland noch einmal den Heimathafen Kiel, erreichen wird.

http://img825.imageshack.us/img825/555/zug4.png

Rule, Britannia! Britannia rule the waves!


http://www.youtube.com/watch?v=r_lpt8uHTTU

HvS
17.11.12, 22:06
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 5)

Die Besatzung der "Deutschland" dankt dem Wetterfrosch. Vorerst ist man entkommen, aber der Hafen Kiel liegt noch in weiter Ferne. Im OKW gibt es durchaus einige Zweifel, ob man das Schiff jemals wieder sehen wird. Nun ist es Glückssache, ob die Engländer das Schiff erwischen.

Desweitern haben wir beschlossen, den Jugoslawen den Krieg zu erklären... die konnten wir noch nie leiden!!! :D

http://imageshack.us/a/img402/1179/01121939.png



Wird zwar eine Weile dauern, bis wir in Belgrad sind, aber wir haben ja Zeit.. und so sparen wir die Kosten für einen Eisenbahntransport.

Admiral Hipper
17.11.12, 22:15
Ein Hoch auf die glorreiche Royal Navy!


http://www.youtube.com/watch?v=QvxnM6dKsz0

Ratnik
17.11.12, 22:57
Sondermelung: Schlacht im Atlantik

Die Norfolk konnte ohne Probleme das Westentaschenschlachtschiff Deutschland versenken. Ihr Schwesterschiff die Graf Spee wurde im Südatlantik versenkt. Das schwächt die Schlagkraft der deutschen Überwasserflottein einem starken Maß. Wir rechnen innerhalb der nächsten 6 Monate nicht mit einem weiteren Einsatz der deutschen Kreuzer und Zerstörer.


http://www.youtube.com/watch?v=hjlyOAwkHO0

Die deutsche U-Bootflottilie wurde von 3 brittischen Zerstörerflottilien gestellt und beschädigt.



Die Front auf dem Balkan

Ohne Provokation wurde Jugoslawien von den Deutschen überfallen. Das Maribor-Korps konnte die gleichnamige Grenzstadt nicht verteidigen. Die jugoslawischenKorps sind leider nicht sonderlich stark, so hoffen wir auf die Unterstützung von General Winter und General Gebirge.

http://img827.imageshack.us/img827/5128/zug5.png



Die Westfront

Erfolgreiche britische Luftangriffe auf ein deutsches Industriegebiet und die ersten Luftkämpfe. Alles in Allem haben die Flieger der Royal Airforce ihre Feuerprobe bestanden. Ansonsten Sitzkrieg...

HvS
17.11.12, 23:16
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (Zug 6):

Frau Holle regiert, es passiert praktisch nichts.

Ratnik
18.11.12, 00:04
Balkanfront


Die Jugos halten erfolgreich Zagreb. Dabei verliert ein angreifendes deutsches Panzerkorps einen Stärkepunkt. Die Jugos mobilisieren ein weiteres Korps, wasallerdings erst in 3 Zügen einsatzbereit sein wird. Mal schauen ob das reicht...



Was sonst so geschah


Die UDSSR verzichtet auf einen Winterkrieg mit Finnland. Diese kleinen Nokiatypen hol ich mir später so oder so. Außerdem muss Deutschland jetzt erstmal Produktionspunkte investieren um die Finnen ins Boot zu holen.

Die Briten investieren ein paar Produktionspunkte um ein polnisches Korps aufzurüsten.

Ein alliertes U-Boot unterbricht die deutschen Versorgungskonvois von Norwegen nach Deutschland. Die Norweger meckern etwas...

HvS
18.11.12, 07:52
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 7)

Zur Vorbereitung des Westfeldzuges haben wir den garstigen Holländern den Krieg erklärt. Der Winter behindert unsere Operationen, normal fällt das Land in der ersten Runde.. aber nicht verzagen und die nächste Runde abwarten. :D

http://imageshack.us/a/img9/7489/230219401.png

Der Balkanfeldzug läuft trotz des schlechten Wetter ganz gut, und Zagreb fällt.

http://imageshack.us/a/img338/3002/230219402.png

Bisher läuft alles annähernd planmäßig, bis auf den Verlust der "Deutschland", die wir eine Runde später zurückbeordern wollten, aber der werte Ratnik hat nun mal sehr schnell reagiert. :D

Ratnik
18.11.12, 14:28
Die Balkanfront


Trotz heftiger Gegenwehr fiel Zagreb letzte Runde. Die Größe des deutschen Expeditionscorps wurde auf 1 Panzerkorps, 1 Infanteriekorps, eine motorisierte Inf.Armeeund ein HQ. Bis dato wurden noch keine Kampfflugzeuge hinzugefügt. Unsere Armee in Jugoslavien hat selbst ohne feindliche Luftunterstützung keine reelle Chance noch großartig länger auszuhalten. 3 Infanteriekorps ohne jegliche Unterstützungseinheiten sind definitiv zu wenig und der Grieche bleibt lieber neutral....Na wenn der später mal auf internationale Solidarität hofft....



Sondermeldung: Westfront


Deutschland hat heute ohne Vorwarnung die Niederlande überfallen.Rotterdam ist gefallen. Da Belgien noch neutral ist, konnten wir ihnen nicht zu Hilfe eilen. 2 deutsche Panzerkorps stehen direkt vor Den Hag. Allerdings sind sie vom Nachschub abgeschnitten, aber nächste Runde wirds wohl um die Niederlande geschehen sein.


http://img854.imageshack.us/img854/1481/zug6.png



Was sonst so geschah:


Die Forscher haben immer noch keine Erfolge erziehlt. Das amcht mich schon etwas fuchsig. Immerhin forschen die Kollegen schon seit über einem halben Jahr vor sich hin und haben nichteinmal besere LKWs erforscht...
Die wirtschaftliche Situation ist eigendlich recht entspannt, da der Deutsche nicht unsere Konvoirouten angreift.


http://img198.imageshack.us/img198/3142/zug6b.png


PS: Wir bitten die Regenten sich mit Hinweisen, strategischen Ratschlägen und Tipps nicht zurückzuhalten.

Kann jemand meinem Wiedersacher zeigen wie man die Bilder etwas größer bekommt. Wir sind da selber auch nicht so bewandert.

Admiral Hipper
18.11.12, 15:25
Könnt Ihr die Niederländer nicht nach Frankreich ausschiffen?
Aber womöglich lösen sich die Einheiten nach der Kapitulation ohnehin auf, da bin ich mir nicht sicher.

Ratnik
18.11.12, 15:33
Also die Landeinheiten sind auf jeden fall futsch, wie es mit der Marine aussieht weiss ich nicht genau.

HvS
18.11.12, 15:34
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 8):

Die verzweifelten Holländer geben klein bei und überlassen uns netterweise 108 MPPs.

http://imageshack.us/a/img191/7643/050419401.png

Dänemark akzeptiert Protektoratsstatus und ist von nun an ein fester Bestandteil unseres Machtbereichs. Schlaue Dänen :D.

http://imageshack.us/a/img838/3491/050419402.png


Damit haben wir nun 4 von 12 Ländern... das nächste ist wohl in der nächsten Runde dran.

Ratnik
18.11.12, 16:37
Die Balkanfront:


Bihac ist gefallen, aber das war auch nicht zu verhindern. Mir fehlen einfach weitere Einheiten. Ich hoffe mal dass bald endlich die ersten Partisanen auftauchen. Das würde meine Lage wenigstens etwas verbessern. Das Regenwetter ist wenigstens Glück im Unglück. Der Schlamm behindert den deutschen Vormarsch und senkt den feindlichen Nachschub.



Die Westfront:


Hier kommt es zu den härtesten Luftkämpfen seit Beginn des Krieges. Die Jäger der Royal Airforce schlagen sich zusammen mit ihren französischen Kameraden mehr als ruhmreich. Die feindlichen Flugzeugverluste sind mindestens 3 Mal so hoch wie meine. Die nur mangelhaft vorbereiteten Niederländer strecken schon nach einer Runde die Waffen. Allerdings verkaufen sie ihr Leben so teuer wie möglich. Das britische Expeditionskorps befindet sich nun fast vollständig auf dem Festland. Mit einem Angriff auf Belgien wird allerdings schon in der nächsten Runde gerechnet.


http://img87.imageshack.us/img87/811/zug7.png




Was sonst so geschah:


Die Dänen kapitulieren ohne auch nur einen Schuss abgegeben zu haben. Sie stellen sich so unter das Protektorat der Deutschen.Mit einem Angriff auf Norwegen ist ebenfalls in den nächsten Runden zu rechnen.

Allierte U-Boote attackieren wiederholt deutsche Ressourcenkovois aus Norwegen.

Meine Standpauke scheint ihre Wirkung entfaltet zu haben, die Forscher der USA entwickeln eine verbesserte Infrastruktur. Die der UDSSR verbesserte Raketenartillerie. Schon bald werden die ersten stalinorgeln aus den Fabriken fahren.

HvS
18.11.12, 17:06
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 9):

Am 3. Mai wurde der Angriff auf Belgien gestartet. Normal eine Angelegenheit von einer Runde, aber wie schon in Holland macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Das belgische HQ in Antwerpen wird vernichtet, die Armee in Brüssel hält stand. Ohne unsere StuKa-Einheiten dauert es halt etwas länger. Und da wir uns nicht darauf verlassen können, daß es nächste Runde besser wird, mußten wir halt diese Runde schon angreifen. (Diesmal keinen Screenshot, der würde zuviel verraten).

In Jugoslawien nimmt die Wehrmacht Banja Luka ein. Alle Einheiten haben vollen Nachschub und nahezu maximale Werte an Moral und Bereitschaft. Belgrad ist bald in Schlagdistanz.

Auch an anderer Stelle laufen die Vorbereitungen, aber ein wenig Überraschung muß sein. :D

Cfant
18.11.12, 17:11
Wunderbarer AAR von beiden Seiten :) So muss Krieg sein :D

@HvS: Wie macht Ihr denn Eure Screenshots? Normalerweise reicht es, mit der "Druck" Taste den Shot zu machen und unter Paint zu speichern.

HvS
18.11.12, 17:42
So machen wir das im Grunde auch... irgendwann finden wir den Fehler schon, der AAR geht ja noch eine Weile.

Ratnik
18.11.12, 18:11
Die Balkanfront:


Die deutsche Armee rückt weiter vor, jedoch scheint sie vom Wetter und der schwierigen Topographie etwas behindert zu werden. Mit den letzten mobilisierten Verbänden versuche ich einige strategisch wichtige Positionen zu halten. Banja Luka ist gefallen, damit ist jetzt schon die Hälfte Bosniens besetzt.


http://img42.imageshack.us/img42/9204/zug8.png



Die Westfront:


Wie erwartet greift der Deutsche in diesem Zug Belgien an. Allerdings fällt es nicht im Handstreich. Die Kämpfe um die Hauptstadt Brüssel sind Blutig und hart. Die Grenzbefestigungen an der Deutschen Grenze halten jedoch stand. Zur Verstärkung sind eine britische Armee und ein Infanteriekorps an die Brüsseler Front geschickt worden. Sie sind mit den modernsten Panzerabwehrwaffen des Empires ausgerüstet. Dazu dürften 2,5 Fliegerkorps es den Deutschen zumindest schwierig machen, die Luftherschaft zu erkämpfen.


http://img600.imageshack.us/img600/551/zug8b.png



Was sonst so geschah:


Die britischen Forscher entwickeln moderne Industie Level 1 und ihre amerikanischen Kollegen Artillerie Level 1. Ich bin zufrieden.
Ansosnten gab es noch U-Bootangriffeauf Deutsche Konvois.

Wirtschaftlich bin ich durchaus zufrieden. Auch die nationale Moral ist noch im dunkelgrünen Bereich.


http://img26.imageshack.us/img26/3381/zug8c.png

HvS
18.11.12, 18:53
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 10)

Das Problem mit den Screenshots ist endlich gelöst, die Originale werden nachgepflegt. Danke für die Geduld.

In Jugoslawien fällt Sarajevo, und Belgrad könnte nächste Runde angegriffen werden. Drei deutsche Sicherungsdivisionen sind in Kroatien eingetroffen und überwachen das Gebiet, damit sich erst gar keine Partisanen bilden.

http://imageshack.us/a/img832/6386/310519401.png

Brüssel wird eingenommen, und Belgien kapituliert. Zwei britische Infanterieeinheiten finden sich im nun deutsch besetzten Belgien direkt vor den Rohren der deutschen Panzer wieder. Wir sind mal gespannt, ob die in der nächsten Runde Fersengeld geben. Wir bemerken: Churchill scheint Ahnung zu haben.

http://imageshack.us/a/img831/1906/310519402.png

Ein französisches U-Boot erkundet die deutsche Nordseeküste, wird von zwei Zerstörern angegriffen und leicht beschädigt.

Gerade will das OKW den Zug beendet, da unterbricht ein Adjutant schüchtern die Generäle.

"Wie, Telefon? Die Firma Alkett aus Berlin? Was wollen die denn? Ach, wir können es uns denken... neue Spielzeug für den Guderian.. naja, wenn es ihn glücklich macht... dann liefert den Kram halt aus!"

thrawn
19.11.12, 00:38
Wunderbarer AAR von beiden Regenten. :top:

Ratnik
19.11.12, 00:48
Balkanfront:


Sarajewo ist gefallen. Dabei wude ein weiteres jugoslawische Korps verschlagen.


Westfront


Belgien ist gefallen, die britischen Truppen konnten sich allerdings absetzen. Der Franzose schafft weitere Verstärkungen ran und das polnische Expeditionskorps wartet auf seine verschiffung. Insgesamt glaube ich durchaus die Front noch die ein oder andere Runde halten zu können. Die beiden deutschen Panzerkorps und ein großteil der Luftwaffe haben bei der Eroberung Belgiens ordentlich Federn gelassen und die Französischen Panzer stehen schon Gewehr bei Fuß. Es bleibt spannend....



Was sonst so geschah


Deutsche U-Boote können allerdings meine Verbindung in den nahen Osten stören. Meine Flotte ist aber wieder auf der Jagd....

Die Amerikaner erforschen Industrie Stufe 2.

HvS
19.11.12, 10:06
Zwischenfazit

Da wir gerade im Büro sitzen und so dem werten Ratnik leider nicht den nächsten Zug schicken können, wollen wir die Gelegenheit nutzen, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen. Wir sprachen davon, daß wir im Vorfeld von Barbarossa 12 Länder in unseren Machtbereich eingliedern wollen. Bisher gelungen ist das bei 5 Ländern (Luxemburg, Polen, Holland, Belgien und Dänemark). Die geplünderten MPPs sind für unsere Wirtschaft von essentieller Bedeutung, denn ohne diese Ressourcen wäre die Aufrüstung der Wehrmacht nicht möglich. Desweiteren ist uns an einer relativ authentischen Kriegführung gelegen. Eine Attacke bspw. auf Spanien steht für uns nicht zur Debatte, deswegen könenn wir uns in Frankreich auch Zeit lassen. Mittlerweile ist es Anfang Juni, und der ein oder andere Regent wird sich denken, daß das relativ spät ist. Das ist wohl richtig, denn wir haben witterungsbedingt in Holland und Belgien jeweils einen Zug verloren, sonst hätte der Angriff auf Frankreich schon Anfang April begonnen. Für unsere Planung stellt das aber noch keine Problem dar; wenn Frankreich um Herbst niedergerungen wurde, dann sind wir im Soll.

Auf unserer Liste fehlen uns noch 7 Länder. Ungarn, Rumänien und Bulgarien werden wohl von unseren Diplomaten zum Beitritt bewegt; Jugoslawien sollte im Sommer fallen. Bleiben noch Griechenland, Frankreich und Norwegen. Das Thema Griechenland lassen wir für den Moment mal offen, Frankreich steht unmittelbar bevor und Norwegen wird auch früher oder später "passieren".

Wahrscheinlich fragt sich der ein oder andere Regent, warum Frankreich nicht schon schneller niedergeworfen wurde. Grundsätzlich ist das möglich, aber dann kommt man im Jahre 1941 in Zeitnot. Man möge sich bitte vorstellen: der Angriff auf Jugoslawien und Griechenland findet zum historischen Termin statt: die Einheiten müssen mittels Bahntransport in die Bereitstellungsräume gebracht werden (sehr teuer, schadet Moral und Bereitschaft), dann findet der Angriff statt (Jugoslawien fällt gleich, Griechenland erst nach mehreren Runden), und dann müssen die Einheiten mittels Bahntransport wieder an die russische Grenze gebracht werden. Ein zeitgleicher Angriff auf Jugoslawien und Griechenland erfordert mindestens 7 Einheiten, eher mehr.. und der Bahntransport eines Panzerkorps kostet 75 MPPs. Die gesamte Aktion kostet also (inkl Reparieren beschädigter Einheiten) mehr als 600-700 MPPs.. und von Athen nach Norden gibt es keine Bahnbverbindung. Mit diesem Plan können wir uns nicht anfreunden, deswegen müssen wir alternativ vorgehen. Meine "Heeresgruppe Balkan" ist kurz vor Belgrad, und bis zum Start von Barbarossa ist es noch etwas mehr als ein Jahr hin... also fast 15 Runden. Das sollte reichen, um Athen zu erreichen und dann die Truppen für den nächsten Einsatz vorzubereiten.

An diesem Punkt ist das Modell, das Strategic Command verwendet, ein wenig problematisch, denn die sehr schnellen Siege der Wehrmacht in der Anfangsphase des Krieges sind nicht richtig erfaßbar. Genauso ist es mit der Attacke auf Holland.. eigentlich ist das ein wenig "gamey", aber es geht nicht anders, sonst ist Deutschland beim Start von Operation Barbarossa schon irreversibel im Hintertreffen. Wir regen mal an, gegen die KI zu versuchen, bis zum Start von Barbarossa alle 12 Länder unter Kontrolle zu haben.. ist nicht allzu einfach, und gegen einen versierten Spieler wie Ratnik eher schwierig. Wir glauben, daß wir bis Sommer 1941 die wirtschaftliche Basis geschaffen haben, aber die Frage ist, wieviele MPPs wir zum Erreichen des Ziels verbraten müssen.

Ein erfolgreicher Verlauf von Barbarossa erfordert den Ausbau der Wehrmacht, insbesondere den Aufbau von weiteren Panzerkorps (ohne die geht in Rußland mal gar nichts). Da die Lieferzeit eines Panzerkorps bei 6 Monaten liegt, muß man bis zum Winter 1940/41 "bestellen", sonst kommt der Kram einfach zu spät. Liefertermin July oder August 1941 würde auch noch gehen, aber die neuen Einheiten werden innerhalb der Reichsgrenzen aufgestellt und müssen dann erst mühsam zu Front bewegt werden. Was also im Frühjahr 1941 (oder später) bestellt wird hilft frühstens im Winter 1941/42 weiter, denn der Transport per Bahn nach Rußland dauert ewig, da ein Bahntransport erst möglich ist, wenn die eroberten Städte den Nachschubwert von 5 haben. Und ein Marsch durch Rußland dauert ewig, denn die Front sollte im Herbst schon weit von den Reichsgrenzen weg sein.

Man hat in Rußland bis ca. November 1941 Zeit für einen schnellen Vorstoß. Danach erstarrt die Front, und es kommt darauf an, wer mehr produziert als der Gegner. Die deutschen Panzerkorps werden verschleißen, und der Erfahrungsvorteil ist dahin. Man muß also bis zu diesem Zeitpunkt ein so großes Stück des russischen Bären "herausgebissen" haben, daß man dauerthaft davon leben kann. Entgegen den historischen Verlauf ist es im Spiel meist so, daß das komplette Jahr 1942 dafür draufgeht, die russischen Gegenangriffe abzuwehren, und in 1943 muß man langsam für den D-Day Vorsorge treffen. Wenn die Wehrmacht die Kraft hat, auf Stalingrad vorzustoßen, dann ist das Spiel praktisch entschieden. Rußland ist also der Dreh- und Angelpunkt in diesem Spiel.. die ersten paar Monate entscheiden. Und wenn es im Herbst schlechtes Wetter gibt, dann kann man trotz aller Planungen schon fast einpacken.

Wir haben mit Ratnik vereinbart, daß der Verlauf annähernd historisch wird. Allerdings innerhalb der operativen Erfordernisse (man darf sowas nicht ausnutzen!). Wenn der werte Ratnik keine deutschen Truppen in Frankreich vorfindet, dann müßten wir durchaus akzeptieren, daß in 1943 ein D-Day stattfindet. Also muß spätestens in 1943 eine schlagkräftige Truppen in Frankreich bereit stehen. Es kommt natürlich auch sehr darauf an, wie die Geschehnisse in Nordafrika laufen. Wenn Ende 1942 der Kampf in Afrika in vollem Gange ist, dann wird der ehrenwerte Ratnik wohl eher ein paar Amerikaner nach Nordafrika schicken, insbesondere dann, wenn die deutschen Truppen die Oberhand haben sollten. Es bleibt also spannend.

Bei der Einnahme von Kairo würde sich das strategische Gesamtbild erheblich ändert, denn dann wäre im Mittleren Osten kaum noch ein Gegner für die Wehrmacht. Jordanien und Syrien könnten eingenommen werden, und über die Türkei könnte eine Landverbindung in den Nahen Osten geschaffen werden (das führt dazu, daß die Ressourcen dort mit Stärke 8 anstatt 5 produzieren, also erheblich mehr MPPs. Von den Ölquellen im Irak wollen wir erst gar nicht reden.

Bis zum Start von "Barbarossa" ist sowieso alles nur Vorgeplänkel... erst da geht es so richtig los. Die Wehrmacht hat mit der "Linie Archangelsk - Astrachan" geplant, aber diese Linie ist hier im Spiel illusorisch. Historisch gesehen hat die Wehrmacht Ende Novemer 1941 die Linie Leningrad - Moskau - Rostov erreicht. Vor Moskau wurde man abgewiesen, und Rostov mußte man wieder räumen. Hier im Spiel dürfte es sehr schwierig werden, Leningrad und die Tore von Moskau zu erreichen, Rostov geht da schon eher. Wir bitten um Verständnis, daß unsere genauen Pläne zu diesem Zeitpunkt noch nicht öffentlich gemacht werden. Aber es ist nicht damit zu rechnen, daß der historische Verlauf vollständig nachgeahmt oder gar übertroffen wird, das gestaltet sich sehr schwierig.

In den nächsten Monaten stehen erstmal Frankreich, Norwegen und der Abschluß der Unternehmung in Jugoslawien an, und danach werden wir mal den Rechenschieber anwerfen und prognostizieren, was uns so alles zur Verfügung steht. Der Kampf um Frankreich wird hart genug werden. Die Franzosen sind uns zahlenmäßig überlegen, aber wir haben den operativen Vorteil und glücklicherweise nicht den Druck, Fall Rot schnell abschließen zu müssen. Die Erforschung von Panzertechnologie Stufe 2 kommt zum rechten Zeitpunkt, dem haben unsere verehrten französischen Kontrahenten nichts entgegenzusetzen. Wir haben wegen der Fähigkeiten des werten Ratnik unsere Taktik ein wenig angepaßt, aber zu diesem Thema später mehr.

Duke of York
19.11.12, 10:26
Wir glauben, daß wir bis Sommer 1941 die wirtschaftliche Basis geschaffen haben,

Wie schätzt Ihr zu diesem Zeitpunkt die Wirtschaftskraft ein? Ist die dann bei der Achse noch größer als bei den Gegnern? Und würde es etwas bringen, mit Barbarossa noch bis Frühjahr 42 zu warten und weiter zu rüsten oder MPP zu sammeln? Immerhin hätte man dann auch den Vorteil, dass der nächste Winter weiter weg ist.

Cfant
19.11.12, 10:44
Vielen Dank für diese Expertise. Sie klingt allerdings nicht allzu optimistisch für das Reich ;) Mich interessiert bei solchen Szenarien immer auch die Balance. Nicht, weil es ums Gewinnen geht, sondern um den Verlauf und die Schwierigkeiten besser abschätzen zu können.
Generell hat SC ein paar seltsame Engine-Eigenheiten. Dass Bahnfahren die Moral senkt finde ich komisch ("WAAAS? Wir sollen 2000 Kilometer mit der Bahn fahren? Ach Mist, wir wollten doch so gerne mit schwerem Gepäck durch Regen und Matsch marschieren!" :D). Außerdem scheint mir die (zumindest anfangs gegebene) Stärke der Deutschen schlecht abgebildet - ich spreche allerdings nur aus AAR-Erfahrung ;) Gegen den GröFrundSaz hatte die SU ihren technologischen Rückstand sehr rasch aufgeholt. Wobei die etwas besseren Einheiten gegen massive Übermacht imo wenig nutzen. Der Russe kann die deutschen durch seine Masse an Einheiten ja schnell "abknabbern", wodurch das DR wohl sehr viel schneller ausblutet als im RL.
Aber umso spannender, diese Partie zu verfolgen :) Also: Krank melden, nach Hause, Krieg führen! :D

HvS
19.11.12, 11:21
Werter Duke of York,

Aktuell haben wir gut 350 MPP pro Runde. Zum Start von Barbarossa sollte es gut 500 MPP sein. Wenn man sich einige russische Ressourcen einverleibt hat, dann sind 800-900 MPP pro Runde möglich. Dieser Wert ist auch notwendig, und die eroberten Territorien zu halten. Wenn man mal mehr als 1.000 Punkte pro Runde hat, dann neigt sich das Zünglein Richtung Achse. Momentan produzieren die Allierten erheblich mehr MPP als die Achse, aber genau dieses Ungleichgewich wollen wir ja beseitigen. Grundsätzlich ist es so: was wir dem Gegner wegnehmen, das haben wir zusätzlich, und es fehlt dem Gegner... es zählt gewissermaßen doppelt.

Die Strategie, "Barbarossa" bis 1942 zu verzögern, ist Selbstmord. Die sowjetische Kriegsbereitschaft steigt ab Mitte 1941 stetig an, und Rußland wird früher oder später von selbst Krieg erklären. Je länger man wartet, desto stärker wird Rußland. Die Wehrmacht hatte im Krieg ca. die Hälfte des europäischen Teils der Sowjetunion besetzt, und die Russen haben die Wehrmacht trotzdem mit ihrer Produktion erdrückt. Stellt Euch vor, daß die Russen alle ihre Ressourcen zur Verfügung haben... und noch mehr produzieren als sie das ohnehin schon getan haben. Die Wehrmacht würde erdrückt werden.

Sagen wir es mal so: Rußland wird schneller stark als Deutschland, weil Rußland erheblich größer ist.. die Wehrmacht ist auf die russischen Ressourcen angewiesen, ohne diese geht es nicht. Der Angriff auf Rußland ist eine unbedingte Notwendigkeit. 1940 käme viel zu früh, 1942 zu spät. Wir haben gegen die KI mal einen begrenzten "Barbarossa" mit Start im Frühherbst 1941 versucht... Schiffbruch auf ganzer Linie. Wir haben in 1946 noch in der Gegend von Odessa gekämpft, und der Russe hat mehr produziert, als wir abschießen konnten. Es würde vielleicht noch funktionieren, wenn die garstigen Westallierten nicht wären... aber die gibt es nun mal. Historisch gesehen ist so, daß man auf zu vielen Hochzeiten getanzt hat... und diesen Fehler sollte man im Spiel vermeiden. Es ist relativ einfach, auf das DAK zu verzichten, dann wird Barbarossa wahrscheinlich ein großer Erfolg... aber das haben wir ja von Anfang an ausgeschlossen, es wird ein DAK geben. Nordafrika aufzugeben und das Spiel über "Barbarossa" zu entscheiden ist uns einfach zu "gamey".

Werter Cfant,

Ihr habt das schon richtig gelesen. Die KI besiegen wir immer mit Leichtigkeit, aber viele unserer Strategien werden gegen den werten Ratnik nicht funktionieren. Natürlich wird die KI künstlich verstärkt, aber ein Mensch wird immer besser spielen, wie man am Verlust der "Deutschland" sieht. Wir haben eine Runde zu lange gewartet, und schon war das Schiff weg. Das Balancing ist leicht zu Gunsten der Allierten, und die Achse gewinnt nur, wenn sie mit dem Wetter Glück hat oder der Allierte Spieler sich die falschen Strategien überlegt. Als Achsenspieler muß man einen guten Plan haben, und er muß funktionieren... ein größerer Rückschlag, und das Spiel ist verloren. Man muß sich erreichbare Ziele setzen und Reserven bilden, sonst kommt es sehr schnell zum historischen Ausgang.

Das Setup ist ungefähr wie folgt: Deutschland hat kann die ganzen kleinen Staaten am Anfang relativ leicht besiegen, aber an Rußland verschluckt man sich wegen der Größe des Landes und der Stärke der Industrie. Für Rußland braucht man einen guten Plan, sonst geht es in die Hose.. und wenn Rußland in die Hose geht, dann geht alles in die Hose. Es ist alles eine Frage der produzierten MPPs... und davon hat der werte Jörg in der Anfangsphase ein paar mehr investieren müssen als wir, aber wir kennen das Spiel auch viel besser. Aber trotz (oder gerade wegen) unserer Kenntnisse haben wir so unsere Bedenken, wie wir in Rußland zum Erfolg kommen sollen.. die Russen sind einfach bärenstark, und die Erfahrung meiner Panzerkorps ist relativ schnell aufgebraucht. Aber warten wir mal ab, was passiert. Auf jeden Fall ist "Storm over Europe" für die Achse erheblich schwerer zu gewinnen als "Call to Arms" für das Kaiserreich. In den früheren Versionen (vor 1.06) war das noch anders, weil man durch die Nichteinhaltung des Ribbentrop-Pakts eine unglaublich gute Ausgangsposition für "Barbarossa" hatte und damit schon die halbe Miete eingefahren war... aber in 1.06 wurde das geändert.

Warten wir es einfach mal ab.. selbst wenn es in die Hose geht: Spaß macht es trotzdem! :D

Ratnik
19.11.12, 13:23
Erst einmal vielen Dank für die Lorbeeren. Wir halten uns selber nämlich nicht für einen sonderlich versierten Strategic Command Spieler. Wir haben das Spiel einmal gegen die KI auf Seite der Achenmächte durchgespielt. Gegen menschlcihe spieler fehlt uns allerdings jegliche Erfahrung. Aber wir haben immer brav andere AAR gelesen und hoffen auf den ein oder anderen tipp von Jörg von Frundsberg. :D

Zum Thema historische Genauigkeit:

Wir sehen das alles nicht so eng. Es muss nicht automatisch ein Afrokakorps geben. Historisch hats dass ja auch nur gegeben weil der Italiener gnadenlos versagt hatte. In der strategischen Planung wars ja auch garnicht vorgesehen. Genauso wie ein Angriff auf Grichenland respektive Jugoslawien. Ich finde es aber sehr reitzvoll wenn es nicht historisch verläuft. So leisten die Jugoslawen schon seit 5 Monaten erfolgreich Widerstand und nicht wie historisch 10 Tage.

Zum Thema Ressourcen:

Ich sehe mich da meinem werten Gegenspieler nicht großartig überlegen. Eher leicht Unterlegen. Ich bekomme zwar Summa Sumarum etwas mehr MPPs aber da sowohl die UDSSR als auch die USA nicht im Krieg sind und ihre Industrie nur auf Sparflamme läuft, bekomme ich erstmal deutlich weniger MPPs als die Minen,Städte und Ölquellen hergeben könnten und zweitens kann ich dieses Material noch nicht aktiv Nutzen. Dazu kommt dass ich alles was in GB oder Kanada produziert wird, erst mühselig über den Kanal schaffen muss. Auch das kostet Zeit.

Mein weiteres Vorgehen:

- Ersteinmal Frankreich so lange halten wie möglich. Deswegen wurde dort auch eine ansehnliche Luftmacht zusammengezogen um es den deutschen Bombern wenigstens etwas schwer zu machen. Zusätzliche Verbände werden aufgestellt und hinzugeführt.

- Die deutschen U-boote werden weiterhin gejagt. Unsere Zerstörerflottilien patrolieren auf den beiden gefährdeten Handelswegen. Leider habe ich immer noch einen gewissen Mangel an U-Bootbekämpfungsmitteln.

- Jugoslawien wird so lange wie möglich gehalten.

- Aufrüstung meiner truppen in nordafrika wird erstmal aufgrund von MPP-Mangel hinten angestellt.

- Ich bin leider ein rIsiko eingegangen was mich viele MPPs gekostet hat aber leider für die Füße sein wird. So gehts halt und ich muss wohl mit dem Verlust leben. (Dazu später mehr)

- Frage an die anderen Regenten: Lohnt sich denn die Diplomatie? Wenn ich die Kriegsbereitschaft des Iraks etwas erhöhen könnte würde ich noch zusätliche MPPs per Kovoi erhalten.

- Gibts noch Vorschläge oder Tipps???

HvS
19.11.12, 13:52
Werter Ratnik,

die Sache mit der Diplomatie ist ein zweischneidiges Schwert, gerade beim Irak. Da gibt es eine paar gewaltsame Umstürze, die selbst bei einer Orientierung zu den Allierten dazu führen können, daß der Irak auf Seiten der Achse in den Krief eintritt (!). Das beste Beispiel ist Spanien... man kann mit einem massiven Einsatz von Diplomatie Spanien zum "Beitritt" bewegen, aber wenn der Gegenspieler das antizipiert und auch investiert, dann läuft sich die ganze Sache möglicherweise tot und alle Investments waren umsonst. Und der Achse tun die investierten MPPs am Anfang des Spiel sehr weh.. es gibt also keine klare Vorgabe. Wir haben mit Diplomatie schon die verrücktesten Sachen gemacht (Schweden auf die Seite der Achse, Leningrad genommen, Landverbindung nach Norwegen, Skandinavien produziert auf 10 bzw. 8 anstatt 5 (sog. "Nordvariante"). Aber so richtig lohnend war das alles nicht, und Erfolg hat man eigentlich nur gegen die KI. In den meisten Fällen ist der Aufwand den Ertrag nicht wert. Ein Chit alleine bringt kaum etwas, und mehrere Chits sind zu teuer... letztendlich ist es Glückssache.

Wir tun an dieser Stelle kund, daß wir nicht vorhaben, zusätzliche Diplomaten anzuwerben.. es sei denn, die operativen Erfordernisse zwingen uns dazu.

Nebenbei bemerkt: das ist auch unser erstes Mal, daß wir diese Kampagne gegen einen menschlichen Gegner spielen. Beim Schreiben des AAR lassen wir uns ein wenig vom werten Jörg inspirieren, der zwar gerne auch mal gewinnen würde, aber uns gelehrt, daß der Spaß im Vordergrund steht.

Cfant
19.11.12, 14:02
[B]Ich sehe mich da meinem werten Gegenspieler nicht großartig überlegen. Eher leicht Unterlegen. Ich bekomme zwar Summa Sumarum etwas mehr MPPs aber da sowohl die UDSSR als auch die USA nicht im Krieg sind und ihre Industrie nur auf Sparflamme läuft, bekomme ich erstmal deutlich weniger MPPs als die Minen,Städte und Ölquellen hergeben könnten und zweitens kann ich dieses Material noch nicht aktiv Nutzen. Dazu kommt dass ich alles was in GB oder Kanada produziert wird, erst mühselig über den Kanal schaffen muss. Auch das kostet Zeit.

Das ist kein Widerspruch :) Es zeigt nur die unterschiedliche Sichtweise Achse/Allierte. Als Allierter braucht Ihr "nur" auf Zeit zu spielen, denn die big players, die USA und die UdSSR, werden irgendwann eintreten und Euch enorme MPP-Vorteile verschaffen. Daher ist Eure Sichtweise korrekt. Aus genau diesem Grund muss der Achse-Spieler weitreichender planen - quasi bis Kriegsende. Genau das hat HvS gemeint: Er muss Deutschland so aufstellen, dass es bei den MPP mithalten kann, wenn erst SU und USA im Krieg sind :) Die Anfangsfeldzüge sind nicht das Problem - da geht es nur um eine Reduzierung der (MPP teuren) Verluste. :)

Tipps kann ich leider nicht geben, habe das Spiel nicht. Aber ich würde alles tun, was meine MPP erhöht, sogar den Irak beeinflussen :D

Edith: Aufgrund der zwischenzeitlichen Meldung des werten HvS würde ich mir das mit dem Irak nochmal überlegen :)

Ratnik
19.11.12, 14:38
Damit sich keiner der Regenten gedanken machen muss: Wir haben auf keinen fall vor gamey zu spielen. Also kommen so etwas wie Landungsunternehmen in Norddeutschland oder ähnliche spielchen nicht in frage. Trotzdem werden wir verbissen versuchen zu gewinnen und geben auch so schnell keine Schlacht Verloren.

Ihr habt natürlich recht. Der Seutsche meckert weil er zu wenig MPPs hat und die Zeit gegen ihn spielt und der Allierte meckert weil er viele MPPs noch garnicht nurtzen kann und er gegen die drei deutschen Panzerkorps meistens alt aussieht. Trotzdem bleibt es mehr als Spannend und uns graut schon der Tag wo Italien eingreift und unsere eh schon überdehnten Linien weiter strapaziert.

Weiss jemand eigendlich ab wann der Italiener eintritt bzw. wovon das abhängt?
Oder ab wann im Irak der Putsch stattfindet bzw. was ihn auslöst?
wieso kommt es mir eigendlich immer vor, dass die Deutschen deutlich höhere Moral und versorgungswerte haben. Was hat denn darauf alles Einfluss?

PS: ich sitze auch grad auf der Arbeit, hab aber grad Pause... :)

HvS
19.11.12, 15:06
Werter Ratnik,

die Italiener greifen in den Krieg ein, wenn ihre Kriegsbereitschaft bei 100% ist. Jede Runde kommen ein paar Prozent hinzu. Es gibt allerdings noch einige interessante Faktoren, die den Fortschritt der Kriegslüsternheit des Duce beeinflußen: wenn die Franzosen ihre Garnisionen im Mittelmeerraum und in Nordafrika aufgeben (dann kommt ein Popup, und die War Readiness geht hoch), und wenn Frankreich kurz vor dem Fall ist (der Italiener wittert dann sein Chance). Historisch gar es wohl einen Vorstoß italienischer Einheiten aus dem Raum Mailand/Genua in Richtung Marseille, aber erst dann, als "der Käs gegessen war". Momentan ist der Counter bei 77%. Mit dem Kriegseintritt der Italiener ist also im Laufe dieses Sommers zu rechnen. Die Regia Mariana ist recht groß, aber Italien produziert kaum MPPs.. das Land ist eigentlich ein verkappter Minor.

Wegen Irak: den genauen Mechanismus kennen kennen wir auch nicht... aber wir haben schon miterlebt, daß der Irak so gut wie bei den Allierten war (80%), und dann kam ein Popup, daß ein Umsturz stattgefunden hat, und plötzlich war der Irak bei der Achse. Bei anderen Spielen war es so, daß der Irak neutral bliebt... scheinbar ist da eine Art porzentuale Wahrscheinlichkeit eingearbeitet.

[Gast]
19.11.12, 15:47
Sobald Paris gefallen ist, müsste der Italiener sich deutlich Richtung Achsenbeitritt einsetzten. Aber wieviel MPP produziert er? 65? Da schaft er es ja nichtmal seine Truppen aufzurüsten geschweige denn neue zu bekommen.
Im Iraq gab es historisch einen Putchversuch 1941. Der hat wohl ( auch mit Deutscher Hifle ) gewisse Erfolgschancen und es kommt wohl auch darauf an, wie der Engländer reagiert.
Tritt der Irak auf Deutscher Seite bei, bringt das übrigends 75 MPP pro Runde.

HvS
19.11.12, 15:58
Wir werden heute abend mal schauen, wieviele MPPS der Italiener produziert... aber auf jeden Fall erheblich weniger als Frankreich. Die Ansicht des werten clone ist wohl richtig: Italien ist spätestens dann im Krieg, wenn Paris fällt bzw. Frankreich kapituliert.

Ratnik
19.11.12, 18:03
Wann fällt eigendlich das Baltikum an die UDSSR?

HvS
19.11.12, 20:19
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 11):

Die französische Aufklärung hat entweder geschlafen oder ihren Kommandeur gezielt mit falschen Informationen versorgt, denn die deutschen Truppen in Belgien sind voll aufmunitioniert und einsatzbereit. Das französische Panzerkorps stirbt den Heldentod, Maubeuge fällt und der englische Jäger dahinter wird erheblich beschädigt. Lille ist unter Beschuss und die allierte Front wankt. Obwohl wir etwas hinter dem Zeitplan sind, macht sich im OKW vorsichtiger Optimismus breit. Die französische NM fällt in einer Runde um 34%.

http://imageshack.us/a/img703/6325/194006281.png

In Jugoslawien läuft es nicht ganz so gut, das Korps hält stand. Naja, was soll´s... nächste Runde. Immerhin nehmen die Garnisionseinheiten ihre Verfügungsräume ein.

http://imageshack.us/a/img809/2738/194006282.png

Insgesamt merken wir den Zuwachs an MPPs mittlerweile recht deutlich, und wir sind auch ganz froh drum. Die Italiener sind bei 81% und werden wohl spätestens in zwei Runden mitmischen.

Werter Ratnik, die Annexion des Baltikum findet im July 1940 statt.

Ratnik
19.11.12, 23:09
Die Balkanfront:


Hier wird mit harten Bandagen gekämpft. Die Garnision von Valjewo wird zwar auf 2 heruntergeschossen, kann jedoch wieder durch örtliche rekruten weider auf 8 Aufgefüllt werden. Valjewo wird wohl nächste Runde fallen, aber alle deutschen Kampfverbände haben jeweils einen Stärkepunkt verloren. Belgrad ist zur Festung erklärt worden und überall werden Straßensperren und Bunker gebaut. Dadurch steigt der Befestigungslevel auf 6 und die Belgrader Garnision hat 10 stärkepunkte, eine relativ gute Versorung und moderne britische Infanteriewaffen.

Jetzt kommt aber der große Geniestreich: Ein jugoslawisches Reservekorps besetzt südlich von Osjek und östlich von BanjaLuka die Staßenkreuzung und Schneiden so der deutschen Armee den Nachschub ab.
Eine frage an die werten Regenten die mehr Erfahrungen mit Strategic Command haben: Sind die deutschen Einheiten jetzt tatsächlich abgeschnitten? Es gibt ja keine durchgehende Straße/Schiene mehr zu den deutschen Einheiten. Wie wirkt sich das jetzt auf die Feindtruppen aus?


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Die Westfront:


Meine franz. Panzer wurden zerschlagen und ein Durchbruch konnte grade noch abgeriegelt werden. Es wurden ein paar örtliche Gegenangriffe auf die deutschen Infanteriespitzen gestartet. Mit mittelmäßigem Erfolg. dazu kommt noch, dass die französische Moral ist auf 65 abgerutscht. Nicht schön, aber auch noch kein Weltuntergang. Die Flugzeugstaffeln konnten zurückgenommen werden und dürften immer noch die Luftüberlegenheit sichern oder zumindest die Deutsche Luftwaffe ordentlich behindern. Immerhin sind jetzt 3 Jägerflotten auf dem festland. 2 Davon sogar mit modernisierten Maschinen.
Aus der Maginotlinie heraus greift eine französische armee deutsche Flgplätze an. Ohne nennenswerten Erfolg...
Panzerabwehrkanonen werden an die Front gebracht um den deutschen Vormarsch zu bremsen. Allerdings bin ich mir schon im klaren, dass das nicht ewig so weiter gehen kann. Der Feind ist einfach überlegen...an Nachschub, Führung, Technik und Initiative.

Was soll ich da nur machen???


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Was sonst so geschah:


Bessarabien fällt an die UDSSR, leider gibts dadurch keine Produktionsvorteile und auch sonst schneiden sich Ungarn und Bulgarien ihren Anteil aus dem rumänischen Kuchen.

Deutsche U-Boote stören wieder meine Konvois. Keine Ahnung wo die momentan rumschwimmen....

Zum letzten mal unterbrechen die allierten U-Boote die norwegischen Konvois. Ich will ja nicht dass Norwegen zu Achenfreundlich wird...


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- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -

Ach ja strategische Ratschläge können mir auch gerne per PN zugesendet werden. Die rote Kapelle hat immer ein offenes Ohr... ;)

HvS
19.11.12, 23:20
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 12):

Das hatten sich die Allierten wohl anders gedacht... Lille fällt, ein englischer Jagdflieger wird zerstört und eine französische Armee halb vernichtet. Obendrein führen wir zwei frische Armeen als Verstärkung heran, sodaß die zahlenmäßige Überlegenheit der Allierten weggeschmolzen ist.

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In Jugoslawien fällt die letzte Stadt vor Belgrad. In zwei Runden ist es aus mit denen.

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Werter Ratnik, die deutschen Einheiten in Jugoslawien sind nicht abgeschnitten. Da das deutsche HQ in einer Stadt sitzt, haben meine Truppen akzeptable Nachschubwerte. Der Panzer hat diese Runde 5, nächste Runde 7. Aber Bahntransporte könnten wir nicht machen.

Ratnik
20.11.12, 00:31
Die Balkanfront:

Naja das ging ja wohl in die Hose. Ich hab zwar die Deutschen Armeen vom Reich abgeschnitten, aber durch das HQ werden sie ja anscheinend trotzdem ausreichen versorgt. Jetzt bleibt mir nur zu hoffen, dass Sich die letzten jugoslawischen Korps gut genug schlagenw erden um wenigstens noch die eine oder andere Runde auszuhalten.


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Die Westfront:


Eine ausgereifte Krise: Die Deutschen durchbrechen meine Front und können dabei ein britisches Korps und ein Jagdgeschwader vernichten. Damit stehen die deutschen Angriffsspitzen hinter den Engländern. Ein Kessel droht!


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Jetzt ist die Zeit für Helden in den Schützengräben und große Strategen im Generalstab. Schnell werden die nötigen Befehle ausgegeben, die Front zeigt schon erste Auflösungserscheinungen. Die schwere Artillerie eröffnet das Feuer auf die Spitzen des durchgebrochenen Panzerkorps. Erste Verluste treten bei den deutschen Panzermännern auf, der Rest geht in Deckung. Nun ist die große Stunde der französischen Pak gekommen. Sie bringen ihre Kanonen in eine neue Stellung und können trotz verlustreichem feindlichen Artillerie und Abwehrfeuer (-3 Stärkepunkte), saffen die Soldaten es das Deutsche Panzerkorps auf einen Stärkepunkt herunter zu schießen. Jetzt setzen die Briten zum Gegenangriff an und 50% der deutschen Panzerarmee im Westen hat aufgehört zu existieren. Die gewissheit die französischen Panzerabwehrsoldaten wohl im nächsten Zug zu verlieren trübt zwar etwas den großen Sieg, aber dieses Opfer hat es den allierten noch einmal ermöglicht eine neue Front aufzubauen. Mit nur einem Panzerkorps mit 8 Stärkepunkten ist die deutsche Offensivstärke wenigstens temporär geschwächt.


http://img571.imageshack.us/img571/4032/zug10a.png



Was sonst so geschah:


Die UDSSR annektiert die Baltischen Staaten. Die zusätzlichen MPPs werden meine Rüstungsbemühungen noch deutlich unterstützen.

Dazu entwickeln die Forscher der UDSSR noch Jagdflugzeuge Level-1

Die U-Bootbedrohung hat im Moment auch nachgelassen und die allierte Wirtschaft kommt auch so langsam in die Gänge. Wäre da nicht die angeschlagene französische Moral, wäre jetzt die Zeit für verhaltenen Optimismus.


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HvS
20.11.12, 09:10
Das mit dem Panzerkorps haben wir gestern abend bei Beendigung des Zuges schon befürchtet, weil wir bei der Zerstörung der britischen Jagflieger mehrere Stärkepunkte eingebüßt haben. Das war nicht unbedingt vorauszusehen und bedeutet einen sehr seltenen Fall von Würfelpech, denn laut Vorhersage des Spiels hätten wir gar keine Stärkepunkt verloren. Aber diese Dinge gehören zu den Unwägbarkeiten der modernen Kriegführung... also nicht verzagen. Zusammen mit den Verzögerungen in Holland und Belgien ergibt sich mittlerweile eine eminente Verzögerung. Noch bedeutet das kein Problem, nur müssen wir den Fall von Frankreich zeitlich ein wenig nach hinten verschieben. Alles bis November inklusive ist kein Problem, danach wird es haarig.

Wir wollen mal erläutern, was der Verlust des Panzerkorps für die Wehrmacht bedeutet. Zum einen ist der operative Schlagkraft in Frankreich erheblich gemindert, es wird langsamer vorangehen. Das Panzerkorps kann zu 60% des normalen Kaufpreises wieder bestellt werden und trifft im Herbst 1940 wieder ein. Die Kosten dafür sind unwesentlich höher als ein Auffrischen von Stärke 1 auf Stärke 10 gekostet hätte. Der Rückkauf wird mit der aktuellen Technologiestufe stattfinden und wir können die Einheit dorthin platzieren, wo wir sie brauchen. Wirtschaftlich ist das ganze also nicht unbedingt tragisch, aber die operativen Konsequenzen sind erheblich.

Der werte Ratnik hat eine sehr aggressive Verteidigung gewählt, und das fordert Opfer auf beiden Seiten. Die allierte Front steht sehr "hoch" und nicht "tief, das heißt es sind wahrscheinlich keine Truppen im Rückraum gestaffelt. Wenn diese vorderste Frontlinie zerreißen sollte, dann liegt der Weg nach Paris offen. Wir haben uns auf eine längere Schlacht eingestellt. Es sind sehr viele Engländer in Frankreich, und das impliziert verschiedene Dinge. Eine komplette Vernichtung der Engländer würde einen "Seelöwen" ermöglichen, und in Ägypten wird nicht allzu viel stehen. Allerdings wird die Schlacht um Frankreich durch die Vernichtung des deutschen Panzerkorps sehr lange dauern, aber wir sind vorbereitet. Wir haben die Option, die in Jugoslawien frei werdenden Kräften nach Frankreich zu transferieren, falls das nötig sein sollte.

Aber selbst eine längere Schlacht um Frankreich wäre kein Beinbruch, da wir die anderen Hausaufgaben (Jugoslawien) bis dahin auf jeden Fall erledigt haben sollten. Wir sehen ganz deutlich: kein Schlachtplan überlebt die erste Feindberührung .:D

Ratnik
20.11.12, 10:03
Nach meiner Analyse hat die Vernichtung des deutschen Panzerkorps relativ wenig mit Kriegsglück zu tun.
Die vorherigen Verluste wurden durch verteidigendes Artilleriefeuer erzeugt. Genau diese Artillerie konnte auch vor dem Angriff zwei mal sperrfeuer auf die Panzer schießen, was die Erfolgsaussichten meiner Panzerabwehrkanonen noch deutlich erhöhte. Natürlich wird der deutsche auf kurz oder lang durchbrechen und Paris nehmen. Wir vermuten sogar eher auf Kurz...aber durch das Vernichten des Panzerkorps habe ich mir etwas Zeit erkauft und vor allem wird die neue Einheit keine Erfahrung besitzen. Natürlich schmerzt der Verlust der englischen Jäger bitter, das zerschlagene Korps hingegen kann sofort wiederaufgestellt werden.
Hätten wir uns in Jugoslawien nicht verkalkuliert, hätten wir sogar noch etwas länger aushalten können. Das mit dem Nachschub war wirklich was neues für uns. Sehr ärgerlich...

HvS
20.11.12, 10:35
Werter Ratnik,

Wir wollen ein wenig näher erläutern, was wir mit dem "Würfelglück" gemeint haben. Eure Argumente sind allesamt richtig, und wir wollten keineswegs Eure taktische Leistung schmälern. Als wir die Panzereinheit auf ihren Standort bewegt haben, hatte sie ein Stärke von 8. Als wir den Angriff auf den Jäger befohlen haben, waren die Voraussagen für die gegnerischen Verluste bei 6 (von 6 Stärkepunkten) und meine eigenen Verluste bei null. Das Sperrfeuer der Artillerie macht nicht zwingend Schaden, das ist Glückssache. Mit dem ersten Angriff haben wir allerdings nur 4 Stärkepunkte des Jägers reduziert, und dadurch wurde ein zweiter Angriff nötig, der wiederum Schaden beim Panzercorps verursacht hat. Mit ein wenig mehr Glück hätte also das Panzerkorps seinen zweiten Angriff auf das HQ in Arras starten können, und es wäre auch möglich gewesen, daß das Korps an Ende der Runde noch Stärke 8 gehabt hätte.... das meinte ich mit Würfelglück. Diese Dinge gehören nun mal zu diesem Spiel dazu, und deswegen werden wir uns nicht beschweren. :D Mal geht es gut, mal geht es schlecht... und wenn wir nochmal vor der Entscheidung stehen würden, dann würden wir es genauso wieder machen.

Selbst wenn das Panzerkorps auf Stärke 1 oder 2 überlebt hätte, dann wäre die Erfahrung weg gewesen, und das Auffrischen ist auch nicht viel billiger. Die frisch reparierte Einheit hätte sehr schlechte Werte in Bereitschaft und Moral gehabt. Natürlich hätten wir das Korps lieber behalten, aber der Verlust wirft uns nicht um. In der Anfangsphase von "Barbarossa" oder in Afrika wäre das schlimmer gewesen. Wir haben mittlerweile unsere eigenen Thesen zu schwer beschädigten Einheiten...

Desweiteren betrachten wir Euer Manöver in Jugoslawien nicht als "Verkalkulieren". Das zweite jugoslawische Korps hätte die deutschen Einheiten eh nicht angreifen können (Selbstmord), und Belgrad steht so oder so unter Belagerung, damit habt Ihr nicht viel verloren. Und Eure Aktion hat den Nachschub der deutschen Einheiten leicht verschlechtert, in gewisser Weise habt Ihr also Euer Ziel erreicht.

Bisher ist sowieso nicht viel passiert, was von Bedeutung wäre. Ihr liefert einen guten Abwehrkampf in Frankreich, und wir spielen bisher eher durchwachsen und haben große Lust, den Wetterfrosch zu erschießen.:D

Die ersten Vorentscheidungen wird es im Laufes des Herbsts geben, denn bei uns stehen noch 3 Aktionen an. Wenn die alle positive ausgehen, dann sieht es gut aus.. und wenn davon auch nur eine scheitert, dann wird Barbarossa um so schwerer. Aber wir haben aus unseren bisherigen Erfahrung mit dem Spiel geschlossen, daß wir in Rußland jeden einzelnen MPP brauchen, und daran arbeiten wir.

Ratnik
20.11.12, 10:43
Unter den aktuellen Vorraussetzungen würde ich nicht zwingend von einem Einsatz eines deutschen Afrikakorps sprechen. Es sei denn natürlich ihr habt da unten ganz eigene Pläne. Aber historisch kam das Afrikakorps ja nur zu Stande weil die Italiener den Karren in den Mist gefahren hatten.
Allerdings ist der Brite momentan auch auf vielen anderen Schauplätzen involviert.
Mal schauen was die Jugos noch so erreichen können. Da ist ja noch die ein oder andere Einheit am leben.

HvS
20.11.12, 11:25
Das mit dem DAK ist ein sehr gutes Argument!! Wenn es denn so wäre, daß die Italiener die Lage in Nordafrika unter Kontrolle hätten, dann bräuchte man kein DAK... aber trotz allem Optimismus können wir uns das kaum vorstellen. :D Wir haben in unserer Gesamtplanung ein DAK berücksichtigt... was in 1941 passiert, das können wir noch nicht absehen.

Wegen der Jugoslawen würden wir uns nicht allzu viele Gedanken machen... Belgrad wird noch mindestens zwei Runden halten, aber nicht erheblich länger. Die Eingrabungsstufe 6 können die deutschen Truppen in der ersten Runde bestenfalls auf Stufe 2 drücken, und am Anfang der nächsten Runde startet Belgrad wieder mit Stufe 3. Unser Vorteil ist, daß die Einheiten schon in Stellung sind und von den 25% "Prepared Attack"-Bonus profitieren können. In der zweiten Runde sind dann die Werte für Bereitschaft und Moral bei den Verteidigern gesunken, und frühestens dann fällt Belgrad. Ein positiver Nebeneffekt: einige jugoslawische Korps wurden im Verlauf der Kampagne aufgefrischt, und die Kosten dafür tragen die Allierten.

Cfant
20.11.12, 16:00
Vielen Dank für die ausführlichen Erörterungen beider Seiten - sie machen das Spiel sehr nachvollziehbar :) Wieviel kostet denn das Auffüllen/Wiederaufstellen in MPP ungefähr? Und wie wird ein Dünkirchen simuliert? Braucht man da Transportschiffe? Ich warte jedenfalls gespannt auf den weiteren Schlagabtausch!

HvS
20.11.12, 16:38
Werter Cfant,

die Kosten für das Auffrischen richten sich nach dem Grundpreis der jeweilgen Einheit. Habe das Spiel gerade nicht vor mir, aber das Auffrischen eines Panzerkorps auf Techstufe 1 von Stärkepunkt 1 auf 10 dürfte gut 150 MPP kosten. Mein Einkommen pro Runde ist mometan ca. 350 MPP. Der Neukauf der zerstörten Einheit wird auch nicht viel mehr kosten. Wenn "Barbarossa" in vollem Gange ist, dann kann schon mal das komplette Einkommen pro Runde für Auffrischen draufgehen. Ein mit Panthern ausgerüstetes Korps kann schon mal 200 MPPs kosten, wenn es heftig beschädigt ist.

Es gibt bei Strategic Command eine Grundregel: wenn eine eigene Einheit zerstört wird und dabei einen Nachschubwert von 5 oder mehr hat, dann kann man sie für 60% des Neupreises wieder bestellen. Hintergrundgedanke ist, das die Einheit operativ zerschlagen ist (so wie viele deutsche Divisionen nach Falaise oder Bagration), aber Teile der Mannschaften sich zu den eigenen Linien gerettet haben. Der Wiederaufbau fällt so entsprechend leichter als ein kompletter Neuaufbau. Man geht dabei davon aus, daß ein hoher Nachschubwert bedeutet, daß die eigenen Linien nicht allzu weit weg sind. Diese Regel gilt nicht für Marine-Einheiten.

Für Deutschland oder die Sowjets ist eine zerschlagene Einheit also nicht allzu schlimm... man bestellt sie neu, und 3 Monate später ist sie wieder da, und es kostet nicht viel mehr als das Auffrischen. Für die USA oder die Briten ist das schon schlimmer, denn die Einheit muß erstmal an ihren Bestimmungsort transportiert werden. Für Frankreich ist der Verlust der Panzer im Juni schlimm, denn möglichweise gibt es Frankreich schon nicht mehr, wenn die Ersatzeinheit fertig ist... und der Franzose hat nicht allzu viele MPPs.

Für die Briten wird es ganz kritisch, wenn sie in Frankreich oder Belgien eingeschlossen werden. Es gibt die Funktion "Seetransport" (Verwendung von Transportschiffen), und dazu braucht man einen Hafen, der mindestens einen Wert von 5 (das hat ein unbeschädigter Hafen immer). Wenn nun also die Briten bei Dünkirchen eingeschlossen wären, dann müßten wir nur unseren strategischen Bomber benutzen und den Hafen plattbomben, dann wären die Engländer für mehrere Runden eingeschlossen. Und wenn wir dann noch deren HQ plattmachen, dann fällt der Nachschubwert ins Bodenlose... deswegen sollte man immer auf der Hut vor einem Kessel sein. Aber wir haben bisher sehr wenige Kessel erlebt.

Wenn die Situation in Frankreich mehr oder weniger verloren ist, dann werden sich die Engländer recht schnell in Richtung der Häfen bewegen. Der werte Ratnik hat eine risikoreiche Strategie gewählt: er steht sehr stark in Frankreich und riskiert damit das komplette englische Expeditionskorps. Deswegen ist damit zu rechnen, daß die Engländer nur solange bleiben, wie die Front hält. Ratnik gewinnt damit viel Zeit. Und wir sind auch sehr froh, daß wir im Frühjahr 1941 nicht noch den Balkan erobern müssen.

HvS
20.11.12, 19:03
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 13):

Paukenschlag im Westen!! Die vorwitzige französische Panzerjagdabteilung wurde vernichtet, genau wie die französiche Armee, die den Westwall angegriffen hat. Im Anschluß startete die Luftwaffe einen Angriff auf die Armee vor Maubeuge, um die Moral des Gegners zu schwächen, und die Verteidigung wurde von Jagdfliegern übernommen, die von der "Courageous" aus gestartet waren, die im Hafen von Calais liegt. Die französische Armee wird ebenso vernichtet, und meine Panzer nehmen im Handstreich Calais. Die vor Anker liegende "Courageous" wird schwer beschädigt!!! Genau dieses Fanal haben wir nach der Vernichtung des Panzerkorps gebraucht!

Einige englische Einheiten laufen Gefahr, umzingelt zu werden. In dieser Runde verliert Frankreich zwei Armeen und die Panzerjäger, deutsche Verluste sind nicht nennenswert. Wir können uns vorstellen, das in der nächsten Runde eine strategische Rücknahme der allierten HKL erfolgt. Weitere zwei Korps kommen in Arras an (auf der Grafik nicht zu sehen), und den Briten ist der Weg zum Kanal versperrt. Man kann sehen: selbst um die Moral der unbeschädigten Einheiten steht es nicht allzu gut.



http://imageshack.us/a/img571/3073/194007261.png

Auf dem Balkan verläuft alles nach Plan. Das Korps in Belgrad wurde leicht beschädigt und das Eingrabungslevel auf 2 reduziert. Nächste Runde ist es wahrscheinlich soweit.

http://imageshack.us/a/img713/8586/194007262.png

Heute morgen nach der Geschichte mit dem Panzerkorps war uns etwas mulmig, aber jetzt fühlen wir uns wieder besser. Ende Oktober ist es wieder bei uns. :D

crofreiburg
20.11.12, 21:47
Weiter viel Erfolg beim Feldzug

Alith Anar
20.11.12, 22:04
Wäre es denn (mit Viel Glück) ähnlich HoI möglich gewesen die Courageous zu erobern?

Jörg von Frundsberg
20.11.12, 22:14
Leider nein eine Eroberung wäre nicht möglich gewesen . Aber wünsche weiter viel Glück im Westen !!!

Cfant
21.11.12, 07:47
Hm. Werter HvS, Eure Worte stimmen nachdenklich. Womöglich war das mit dem Krieg keine so gute Idee :D Ich erinnere mich, dass der GröFrundSaz ebenfalls häufig sämtliche MPP in die Verstärkung der angeschlagenen Einheiten stecken musste, und das schon sehr früh im Krieg. Dadurch ist der Deutsche aber ab Barbarossa quasi strategisch lahmgelegt - er kann eigentlich keine Überraschungen mehr planen, weil er mehr oder weniger alle MPP braucht, um die vorhandenen Truppen einsatzfähig zu halten. Kann er sich da Forschung überhaupt noch leisten? Oder läuft die nicht über MPP? Auch der Seekrieg kommt mir eigentlich überflüssig vor. Lohnt es sich denn überhaupt, MPP da rein zu stecken? Gegen Royal und US Navy kommt man ja doch nicht an, und zB für drei Runden den Briten 10% der MPP zu kappen ist kaum den Preis eines U-Bootes wert. Oder sehe ich das falsch?

HvS
21.11.12, 09:26
Werter Cfant,

wenn man als kleines Deutschland versucht, die ganze Welt zu erobern, dann ist das keineswegs ein leichtes Unterfangen :D.

Grundsätzlich unterteilt sich das Spiel in verschiedene Phasen: der Anfang bis zum Ende des Frankreich-Feldzuges ist die erste Phase, in der die Achse an den relevanten Fronten im Vorteil ist (bspw. Frankreich: Deutschland hat Infanteriewaffen Stufe 1 und Panzertechnologie Stufe 2... damit kann man kleinere und mittlere Feldzüge recht leicht gewinnen). Nach dem Frankreichfeldzug hat man mehrere Monate Zeit, die Wehrmacht aufzurüsten und noch weitere kleine Länder zu erobern, wenn man das noch nicht gemacht hat. Dann kommt die Anfangsphase des Rußlandfeldzuges... in dieser Phase kann die Wehrmacht relativ problemlos vorrücken, ca. bis November 1941. Ab diesem Moment erstarren die Fronten, und es kommt darauf an, wer mehr produziert , die bessere Stellung und die bessere Taktik hat. Schnelle und raumgreifende Unternehmen wie Fall Blau sind eher die Ausnahme, das ganze Jahr 1942 ist eine Serie von Angriffen und Gegenangriffen an der Ostfront. Eure Ansicht, daß die Wehrmacht in dieser Zeit strategisch gelähmt ist, ist zutreffend. Man kann diese Lähmung nur beseitigen, wenn man an einem Punkt der Ostfront einen wirklichen Sieg erzielt und dann Truppen an andere Stellen verlagern kann. Leningrad ist ein solcher Punkt... wenn man Leningrad einnimmt, dann werden recht viele Einheiten frei, die an anderen Stellen verwendet werden können. In Spielen gegen die KI bedeutet die Einnahme von Leningrad meist den Sieg an der Ostfront, die Finnen rücken dann weiter nach Osten vor und die deutschen Truppen gehen nach Südosten Richtung Moskau. Eine andere Möglichkeit ist die Einnahme von Sevastopol und Rostov, was ein Eindringen in den Kaukasus ermöglicht. Wenn der Achse eins davon gelingt, dann ändert sich die strategische Gesamtlage zugunsten der Achse. Wenn sich die Achsentruppen vorher festlaufen, dann ist der Käse gegessen, die Stärke der Wehrmacht nicht ab 1942 relativ zu den Allierten immer weiter ab.

1941 rücken die deutschen Truppen auf breiter Front nach Rußland vor, in 1942 hat man bestenfalls genug Truppen, um an einer Stelle vorzurücken. Man muß alle Eroberungen des Jahres 1941 behaupten und seine Kräfte konzentrieren, um einen weiteren Schlag gegen die Sowjets zu führen. Gelingt dies, sieht es gut aus... wenn man aber nicht genug Einheiten hat und 1942 schon in der Defensive ist, dann kann man schon einpacken. Aber 1943 muß man Reserven bilden, um einem Angriff der Westallierten begegnen zu können, und das belastet das Budget sehr. Entscheidend ist, wieviel russische Ressourcen man unter seine Kontrolle bekommen kann.

Die Forschung läuft auch über MPPs... man muß Chits kaufen und in die jeweiligen Technologien investieren. Früher oder später erzielt man dann Resultate. Der Grundstein zur Hochtechnologie wird früh im Spiel gelegt, ab 1943 braucht Deutschland eigentlich nichts mehr zu investieren, sondern nur noch die Erfolge abzuwarten. Bspw. gibt es 6 verschiedene Stufen für Panzertechnologie

Stufe 0 => PzKpfW I
Stufe 1 => Pz 38t
Stufe 2 => PzKpfW IIIE
Stufe 3 => PzKpfW IVG
Stufe 4 => Tiger
Stufe 5 => Panther

Deutschland hat zum Start des Spiels Stufe 1 erforscht, aber alle Panzerkorps sind noch auf Stufe 0, die muß man kostenpflichtig aufrüsten. Wir investieren meist sehr schnell in Panzertechnologie, und man kann bis zu 3 Chits in eine Technologie investieren. Wenn Stufe 2 erforscht wird, verschwindet einer dieser Chits, und zwei sind noch da. Wenn man nun einen weiteren Chit kauft, dann hat man zwei Stufen erforscht und weitere drei Chits investiert, so daß man nun in Ruhe abwarten kann, bis Stufe 5 erforscht ist... dauert ewig. Man kann das beschleunigen, indem man nach der Erforschung von Level 3 einen weiteren Chits kauft, aber das kostet 225 MPPs extra; die Preise sind je nach Technologie verschieden. Grundsätzlich sollte man als Spieler der Deutschen recht früh in die Forschung investieren, später braucht man die MPP für andere Zwecke.

Zum Thema Seekriegsführung: man hat auf deutscher Seite einige Einheiten im Arsenal... zwei Schlachtschiffgruppen, 4 Kreuzergruppen, 2 Zerstörerflotillen und einige U-Boote; die Italiener haben auch einiges (mehr Schlachtschiffe, weniger U-Boote). Diese Einheiten sollte man auch einsetzen und den Briten beschäftigen. Natürlich darf man nicht den offenen Schlagabtausch suchen, man muß Nadelstiche setzen. Wahrscheinlich verliert man im Verlauf die meisten Einheiten, aber das ist nicht schlimm, denn die Einheiten kosten nichts... man hat sie sowieso. Die Störung der allierten Konvoi-Routen ist dabei das Ziel und nicht das Versenken von gegnerischen Einheiten. Es ist eher unüblich, daß der Achsen-Spieler Marineeinheiten nachkauft, dazu hat er nicht das nötige Kleingeld. Aber mit den vorhanden Einheiten kann man auch einigen Schaden anrichten. Desweiteren braucht man die Marine für verschiedene Aufgaben, die im späteren Verlauf des Krieges anstehen.

Jörg von Frundsberg
21.11.12, 13:02
Ach Rostow (Kaukasus )und Smolensk (Moskau ) das waren noch zeiten als der Edelpionier vor Rostow stand ......... und dann versagte :eek:;) naja aber zumindest standen wir vor der Tür zum Sieg als wir umdrehten ^^

HvS
21.11.12, 13:47
Werter Jörg,

Ihr würdet das Spiel mit dem neuen Patch 1.06 kaum wiedererkennen. Der Weg durch Rußland ist mittlerweile ungleich schwerer als bei den früheren Patches, und wir sind auch mit der historischen Authenzität an dieser Stelle nicht allzu zufrieden. Die werten Regenten Cater und Runacre befeuern wir diesbezüglich auch mit Mails, denn das momentane Setup ist an einer sehr wichtigen Stelle recht weit von der Historie entfernt. In der Summe ist das Spiel zwar recht gut ausbalanciert und gesteuert, aber Rußland ist für uns ein Ärgernis.

Selbst gegen die KI ist es sehr schwer, den historischen Verlauf von "Barbarossa" zu erreichen. Trotz einiger Versuche und genügend Erfahrung mit dem Spiel will es uns nicht so recht gelingen, Ende 1941 vor Leningrad und Moskau zu stehen und parallel dazu noch die komplette Ukraine zu erobern... man kommt nicht so schnell voran. Deswegen graust uns auch schon davor, daß der werte Ratnik es uns in Rußland genau so schwierig macht wie in Frankreich, dann dürfte das 1000-jährige Reich etwas schneller beendet sein als die historische Marke von 12 Jahren.

Was uns eminent stört: unserer Ansicht nach sind die sowjetischen Ressourcen falsch verteilt, im Westen der SU ist zuviel, und im Osten zuwenig. Ende 1942 stand die Wehrmacht vor Leningrad, nicht weit weg von Moskau, in Woronesch, in Stalingrad und in Teilen des Kaukasus. Mit anderen Worten: ein erheblicher Teil war von deutschen Truppen besetzt, aber die Russen haben trotzdem produziert wie die Wahnsinnigen. Rußland war in der Lage, strategische Reserven anzulegen, den Kessel bei Stalingrad zu bilden und ein "Comeback" zu erreichen. Im Spiel ist das "Comeback" eher schwierig, denn bei Erreichen gewisser Schlüsselstellungen weiß man, daß man gewinnt. Deutschland hat dann eine Überzahl an MPPs, und die Sowjets haben einfach zu wenige davon. Und diese Schlüsselstellungen liegen meiner Ansicht nach zu weit im Westen. Unserer Ansicht nach müßte die Wehrmacht weiter vorstoßen als sie das Ende 1942 getan hat, um die Sowjets am Rande des Abgrunds zu haben. In der Tat ist es so, daß die Wehrmacht gar nicht bis nach Stalingrad kommen muß, um den Krieg ökonomisch zu gewinnen. Mit einer gewissen Anzahl an MPP kann man die "Festung Europa" ewig halten. Wir haben bisher noch kein "Comeback" der Russen erlebt, wenn die Wehrmach so weit vorgestoßen ist wie in der Historie, und wir sind mal gespannt, wie der werte Ratnik das gestalten wird. In der Regel wird die Wehrmacht früher gestoppt als in der Historie und dann von den Russen erdrückt.. wie Ihr selbst erfahren mußtet.

Wir würden uns wünschen, daß die Wehrmacht etwas schneller vorstoßen kann, aber von den gewonnen Territorien weniger profitiert. Eroberte Ressourcen in Rußland produzieren mit Stufe 8, und das war früher nicht so, da war 5 das Maximum.... eine Rückkehr zu dieser Regelung würden wir begrüßen. Als wir das bei den Developern mal angesprochen haben, bekamen wir den Grund erklärt: sonst schafft die Wehrmacht den Vormarsch durch Rußland nicht, die Karte ist einfach zu groß (!). Naja, wir hätten uns da eine andere Lösung gewünscht, aber wenn "Storm over Europe" für die Expansion "Breaktrough!" rauskommt, dann sind diese Probleme hoffentlich behoben. Auf das Spiel mit dem werten Ratnik hat das großen Einfluß, denn die beiden Faktoren "zu langsamer Vormarsch" und "zu viele Ressourcen für die Wehrmacht im Westen der SU" halten sich ungefähr die Waage. Die Balance paßt also, aber der Kampf in Rußland läuft nicht ganz so ab, wie er in der Historie gelaufen ist.

Jörg von Frundsberg
21.11.12, 16:11
aber wenn "Storm over Europe" für die Expansion "Breaktrough!" rauskommt, dann sind diese Probleme hoffentlich behoben.

Aha wann soll den das Szenario den kommen ^^

HvS
21.11.12, 16:24
Dazu gibt es noch keine Informationen, denn der werte Bill Runacre läßt sich leider nicht dazu hinreißen, einen Termin bekanntzugeben.... wir liegen ihm mit dem Thema seit längerer Zeit in den Ohren, aber scheinbar ist er mit anderen Projekten beschäftigt. Wir sind uns nicht mal sicher, aber ob die Kampagne überhaupt für das neue Engine umgeschrieben wird.

Desweiteren haben wir angeregt, den Maßstab von der Armee-Ebene auf Korps-Ebene umzustellen (wie bei "Call to Arms"), aber dieser Wunsch stieß bisher auf wenig Gegenliebe.

Jörg von Frundsberg
21.11.12, 16:48
Schade das hätte doch was den WW 22 mit mehr Truppen zu zocken ^^

HvS
21.11.12, 16:58
Im Grunde wäre das wohl sehr reizvoll, aber es würde wohl zu heftigen Änderungen im Gameplay führen. Bei den WWI-Kampagnen hat man meist eine geschlossene Frontlinie, bei den WWII-Kampagnen eher nicht (zumindest nicht in der aktuellen Form, meist sind nur Gruppen von Einheiten an bestimmten Punkten auf der Karte), so daß eine Umstellung auf Korps-Ebene das Spiel eher in Richtung WitE bringen würde. Wir sind uns auch nicht so ganz sicher, ob das für das Spiel gut oder schlecht wäre... ein großer Vorteil von der Strategic Command-Serie ist, daß die KI relativ gut ist (für eine KI), und mit steigender Kopmplexität wird die KI immer schlechter.

Wir haben bei verschiedener Tests schon miterleben dürfen, was Unmengen an Einheiten auf der Karte für die KI bedeutet... Verlustrate 1:100, und das kann man niemandem als "gute KI" verkaufen.

Jörg von Frundsberg
21.11.12, 18:41
So wir haben wieder gerade ein neues Spiel begonnen und ihr beide seid schul ..... ^^ und haben eine unschöne Überraschung gerade gehabt :eek:

Paris ist gefallen und der Franzose weicht nach Bordeaux :mad: kurz darauf hat der Franzose sich ergeben nach dem auch diese Stadt gefallen ist ....
Heißt das jetzt das die Allierten nun Bordeaux anstatt Paris befreien müssen ??

HvS
21.11.12, 19:11
Nein, Paris bleibt Hauptstadt des besetzten Frankreichs. Die Allierten müssen Paris befreien. Es gibt sogar eine "Wiedervereinigung" mit Vichy-Frankreich.

HvS
21.11.12, 19:35
Mitschnitt aus einem Telefongespräch, das im Frühjahr stattfand:

"OKW, guten Tag!"

"Ahhh... dasse isse molto bene... Mussolini an die Apparat!"

"Was willst Du denn?"

"Habe mitte die Chefe abgesprochen... wenne die Franzose in die Knie geht, wir wolle auche haben eine Stück von die Kuchen!"

"Nix da, erobert euch gefälligst selbst was. Entweder ihr macht von Anfang an mit, oder gar nicht."

"Anfang nikse gut... da isse die Franzose zu stark."

"Wie gesagt: erobert euch selbst was."

"Schone verstanden... vielleichte Griechenland oder Ägypten? Zeitgleich?"

"Keine gute Idee, eure Truppen sind wirklich nicht das gelbe von Ei. Wie wäre es, wenn ihr euch auf ein Ziel konzentriert und das ausnahmsweise mal packt?"

"Hörte sich an wie gute Plan... gebe morgen eine Befehl an die Truppen anzugreifen die Griechen! Isse in Ordnung?"

"Ne, laß mal... das machen wir mal schön selbst.. Du machst Ägypten, und Ruhe ist. Wenn Du das erledigt hast, komm wieder."

"Grazie mille!"

HvS
21.11.12, 19:56
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 14):

Italien ist auf Seiten der Achse in den Krieg eingetreten, und wir sind uns noch nicht sicher, ob wir das gut finden sollen. Dazu später mehr.

In Frankreich halten die Allierten tapfer die immer dünner werdenden Linien. Das BEF wird vernichtet, genau wie die französische Alpenarmee. Allerdings ergibt sich langsam ein Problem für die Allierten: westlich von Sedan steht eine französische Armee und noch weitere 5 Korps der Allierten, auf deutscher seite stehen dort 5 Armeen, 3 Korps, die Fallschirmjäger und die angekratzte Panzereinheit. Wir versuchen gerade 4 Korps und eine Artillerie einzuschließen. Entweder gelingt die Kesselbildung oder die allierte Frontlinie müßte den Rückzug antreten... wir wären mit beidem zufrieden, das dauert schon viel zu lange. Aber was soll´s... bis Ende November haben wir Zeit. Auf jeden Fall ist der Weg nach Paris demnächst frei.


http://imageshack.us/a/img688/9395/194008091.png


In Jugoslawien wird leider immer noch gekämpft... der Korps in Belgrad überlebt auf Stärke 2. Die Moral ist nun komplett im Keller, und die Eingrabungsstufe ist bei null. Naja... nächste Runde.

Die italienischen Truppen haben sich in Libyen versammelt und greifen die Engländer an. 3 ausgeruhte und aufgefrischte Armeen, Artillerie und Panzer... alle auf Vollstärke. Mal sehen, ob das reicht. Die britische WDF-Armee liegt unter Feuer. Entweder sie zieht sich zurück oder sie wird umzingelt.


http://imageshack.us/a/img708/4867/194008093.png


Und das beste kommt zum Schluß: unsere Forscher melden die "Entdeckung" des Panzerkampfwagens IVG!! Dann werden wir doch mal langsam unser Panzerkorps aufrüsten.. für zwei Stufen lohnt es sich! :D

Admiral Hipper
21.11.12, 20:09
Was hier fehlt?...hmm...

...etwas Marschmusik:

http://www.youtube.com/watch?v=5falZBbvYgM

Schöner AAR.:)

Cfant
21.11.12, 20:17
Eine Runde sind 2 Wochen, oder? Das wären 7 Runden bis Ende November. Paris sieht für mich noch sehr weit weg aus... Ich halte Euch die Daumen! Sehr lustiges Telefonat, so nebenbei! :D

HvS
21.11.12, 20:38
Die Rundelänge wechselt je nach Jahreszeit. Von Juni bis August ist es nur eine Woche, im Winter sind es 4 Wochen.

Ratnik
21.11.12, 21:56
So jetzt kommt mein Update, leider etwas verspätet, aber eventuell kann einer der Moderatoren den Beitrag ja nach oben verschieben.



Die Balkanfront:


Die Schlacht um Belgrad hat begonnen. Eigendlich habe ich sehrgute Vorraussetzungen. Alle meine 4 Korps sind aufgefüllt und mit Inf 1 ausgerüstet. Die Garnision von Belgrad ist auf Stufe 6 eingegraben und die deutschen Truppen sind vom rest des Reiches Abgeschnitten und hocken im Gebirge.

Trotzdem habe ich keine Chance diesen Kampf zu gewinnen weild er Nachschub irgendwie anders berechnet wird. In The Operational Art of War wäre die Deutsche Heresgruppe jetzt in ernsten Schwierigkeiten.


http://img607.imageshack.us/img607/9800/zug11b.png



Die Westfront:


Die französische Front gerät langsam ins wanken. Es fehlt an Truppen und vor allem an Kampfkraft. Im zweifelsfall werde ich mich etwas zurückziehen müssen.


http://img197.imageshack.us/img197/6961/zug11.png

Jörg von Frundsberg
21.11.12, 22:11
Zieht die Briten zur Insel zurück und schickt sie nach Afrika und gebt die Maginotlinie auf und versammelt die Franzosen zum letzten Gefecht vor Paris !! Ihr habt im Westen dem Feind einen langen schönen Kampf geliefert ^^ Die alles ist aber ohne Gewähr :D

[Gast]
21.11.12, 22:30
Ich würde auch sagen, rettet, was zu retten ist und der Rest darf dem Heldenhaften Untergang entgegen sehen.
Da ihr ja auch bald die Sovjet Union spielt, solltet ihr Versuchen eurem Gegner so viel MPP zu klauen wie es geht, also einen strategischen Rückzug auf eine neue Linie und dann einen Kampf "Victory or Vallhalla" Auch eure Truppen an der Magginot Linie mögen keinen großen Angriff schaffen, aber etwas die Gegner verletzten können sie noch. Frankreich ist so oder so verloren. Das selbe gilt für Jugoslavien. Die Deutschen können ihren Nachschub aus euren Städten, auf denen ihr HQ sitzt, klauen, aber ihr könnt immerhin glorreich im Kampf untergehen!

Ratnik
21.11.12, 23:41
Die Balkanfront:

Naja alles beim Alten, die Garnision von Belgrad ist wieder aufgefrischt, allerdings nicht mehr eingegraben. Dafür kommt jetzt endlich mein Jugoslawisches HQ an. Leider nur viel zu spät. Schade hätte ich das mit der versorgung gewusst, hätte ich meine Verteidigung anders organisiert. Meine Flanken-Kesselungsaktion ist ja komplett wirkungslos geblieben.



Die Westfront:


Meine front ist zusammengebrochen. Ich versuche das britische Expeditionskorps oder genauer gesagt dessen Reste zu evakuieren. Die Angst vor einer Ivasion ist jedenfalls sehr akkut. Ich glaub auch schon dass der deutsche Seelowe durchplant...
Die fRanzosen versuchen weiter südlich eine neue Verteidigungslinie aufzubauen. Das ist alles sehr kompliziert...



Die Afrikafront:


Der Italiener rückt vor. Leider besitze ich nicht genug Truppen um ihn direkt zu werfen. Jetzt sitzen aber meine Soldaten in den gut ausgebauten Verteidigungsstellung bei El Allamain.

Jörg von Frundsberg
21.11.12, 23:44
Bilder !! Bilder !! wir brauchen Bilder :D

Das Seelöwe geplant ist glauben wir nicht ^^ wann soll der noch statfinden ? der Winter naht und der Russe wird wach ^^ schickt soviele Truppen wie möglich nach Afrika !

Noch ist Paris nicht gefallen ! also brauch der werte HvS noch einige Zeit um Barbarossa oder Seelöwe zu planen .

Ratnik
21.11.12, 23:59
Naja in England steht so gut wie nix. Ich hoffe allerdings Nordafrika soweit halten zu können. Wie stark ist denn der Italiener einzuschätzen?Läuft der sich irgendwann tot???

HvS
22.11.12, 09:16
Werter Jörg, werter Ratnik,

das Spiel verläuft bisher sehr ungewöhnlich. Generell ist es bei MP so, daß Frankreich später fällt als in der Historie, denn der alliierte Spieler wird nicht denselben Fehler machen, auf den Sichelschnitt hereinzufallen. Nichtsdestotrotz ist das Setup des Spiels so beschaffen, daß Deutschland Frankreich besiegt.. nur eine Frage der Zeit. Vor diesem Hintergrund ist die Abwehrleistung des werten Ratnik als sehr gut zu bewerten. Natürlich haben wir den Angriff auf Frankreich mit weniger Kräften durchgeführt als möglich, den wir hatten ja noch andere Ziele... aber nachher ist man immer schlauer. Ein weiteres Korps in Jugoslawien wäre nicht allzu schlecht gewesen. Sowohl wir als auch der werte Ratnik wissen beim nächsten Mal, was wir besser machen können. Schließlich ist es für uns beide das erste Mal, daß wir diese Kampagne als MP spielen.

Nun zu den Details. Thema Seelöwe: in der Theorie ist der Seelöwe möglich, und zwar mit einer einzelnen Heeresgruppe Anfang 1941. Wir haben mittlerweile Panzertechnologie Stufe 3, und dem hat der Engländer wenig entegegen zu setzen. Eine komplette Heeresgruppe könnte die Engländer wohl innerhalb des Jahres 1941 besiegen. Zusammenstellung: ein HQ, ein Panzerkorps Stufe 3, eine Armee Stufe 2 (haben wir bis dahin), ein Fallschirmkorps, ein normales Infanteriekorps, eine Einheit Jagflieger und einmal taktische Bomber, um Eingrabung aufzuweichen. In diesem Fall würden die Engländer nach Kairo gehen, das wäre die neue Hauptstadt. Alle Einheiten, die in der Produktionskette auf Auslieferung warten, sind verloren. Dafür ist die Position der Engländer in Ägypten saustark, denn die Haupstadt dort produziert dann mit Stärke 10 anstatt mit 5, und dadurch wird der Versorgung in Ägypten eminent besser. Es stellt sich also die Frage, wie es Anfang 1941 in Ägypten aussieht... falls die italienischen Truppen auf Alexandria vorrücken, dann könnten wir England komplett aus dem Krieg nehmen. Das wäre uns sogar die Schwächung des Ostheeres wert. Allerdings halten wir diese Entwicklung für unwahrscheinlich. An dieser Stelle bleibt nur zu sagen: abwarten. Zuallererst muß Paris eingenommen und Frankreich besiegt werden... dann werden die Operationspläne angepaßt. Norwegen und Griechenland sind auch noch zu erledigen, sonst fehlen uns die MPPs.

Der werte Ratnik liefert uns einen harten Kampf in Frankreich, und unsere Pläne werden verzögert. Es trifft uns glücklicherweise nicht allzu hart, aber trotzdem ist das erstmal eine Leistung. Aber auch für den werten Ratnik gibt es Nebenwirkungen: er hat sich entschieden, sehr massiv in Frankreich zu stehen. Das kostet viele MPPs, und im Falle einer (wahrscheinlichen) Niederlage in Frankreich ist England entblößt, und es stehen nicht genug MPPs für Ägypten zur Verfügung. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Wir haben uns nicht gefreut, das Panzerkorps zu verlieren, aber das war eine direkt Folge dieser Strategie.. mehr Kosten für uns, aber auch mehr Kosten für die Allierten.

Zum Thema Italiener in Nordafrika: ob die sich irgendwann totlaufen hängt davon ab, wie stark der Engländer dort steht, und das wissen leider nicht. Viel hängt auch davon ab, was die WDF-Armee macht, aber wir vermuten mal, daß sie sich in den Schutz der Befestigungen bei El Alamein zurückzieht. Es wird schwierig, die Engländer aus ihren Stellungen bei El Alamein zu werfen... naja, abwarten. Auf jeden Fall sind die Italiener für ihre Verhältnisse recht stark, das ist mal unbestritten... normal treten die nicht so massiert auf.

HvS
22.11.12, 19:03
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 15):

Die Allierten weichen kämpfend zurück und verlieren ein Korps. Wir haben unsere Luftwaffe nachgezogen und können nächste Runde nach Belieben gegnerische Einheiten unter Feuer nehmen. November wird eng.


http://imageshack.us/a/img197/4723/194008232.png


Jugoslawien fällt uns nur noch auf den Wecker. Laut Vorhersage hätten wir 12 Punkte Schaden machen müssen, gemacht haben wir nur 8. Dafür haben wir zwei Punkte Schaden genommen, vorhergesagt waren Null. Das ist nun schon das vierte oder fünfte Mal, daß eine Einheit des Gegners in strategisch wichtiger Position mit nur einem oder zwei Punkten überlebt (weil wir wesentlich weniger Schaden gemacht haben als vorhergesagt), und es nervt nur noch. Ein wenig Ausgleich würde uns freuen.

In Ägypten läuft alles nach Plan, aber auch hier sind uns die Würfel nicht zugeneigt. Anstatt Schaden zu machen, nehmen wir Schaden. Naja, was soll´s... wir haben die Artillerie dabei, und die ist nächste Runde bereit.


http://imageshack.us/a/img21/5879/194008231.png


Eigentlich läuft alles gut, aber nach der Runde fühlen wir uns ein wenig genervt.

Alith Anar
22.11.12, 19:15
Kein Schlachtplan überlebt den ersten Feindkontakt ;)

Ratnik
23.11.12, 00:39
Die Balkanfront:


Die Garnisison von Belgrad ist wieder aufgefüllt. Das HQ wird direkt an die Front verlegt um die Verteidigung zu stärken. Allerdings glauben wir nicht noch eine weitere Runde aushalten zu können. Aber eventuell kann noch der ein doer andere Verlust verursacht werden.


http://img690.imageshack.us/img690/759/zug12.png



Die Westfront:


Es gibt Zwei erfolgreiche örtliche Gegenangriffe. Ohne eigene Verluste konnte jeweils einem deutschen Korps und einer Garnisison Verluste zugefügt werden. Die weitere Verteidigungslinie konnte aufgebaut werden. Die Italiener Verlieren die Stadt Aosta an eine französische Garnisison die in die Offensive übergeht. Dass ist das Manko wenn alle Truppen in Nordafrika stehen.


http://img163.imageshack.us/img163/1029/zug12b.png



Nordafrikafront:


Die italienische Panzerdivision Ariete erleidet schwere Verluste beim Angriff auf El-Alamain. Zwar ist hier der Brite zahlenmäßig unterlegen hat aber deutlich bessere Einheiten. Selbst mein Korps ist einer Italienischen Armee deutlich an Kampfkraft überlegen. Jetzt sind alle Einheiten auf maximale Stärke aufgerüstet. Den ANZAC-Verbänden und dem britischen Panzerkorps habe ich sogar die zahlenmäßige Überlegenheit.
Mal schauen ob ich die Italiener in einer offenen Feldschlacht stellen kann. Malta behindert weiter die Versorgung der Achsenmächte.



Was sonst so geschah:

Im Irak gab es einen Putsch der Achsenfreundlichen Kreise in der Regierung. Ein komplettaufgerüstetes Indisches Korps landet in Basra und wird diesen Aufstand schnell niederschlagen.

Letzte Runde wurden in Großbritanien Intelligence erforscht. Mal schauen was die Spione so rausfinden. Der Russe entwickelte Infrastruktur und Industrietech.

Diese Runde entwickelte der Amerikaner Advanced Aircraft 2

HvS
23.11.12, 06:06
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (Zug 16):

Vormarsch auf breiter Front in Frankreich. Etliche Städte werden eingenommen und ein englisches Korps zerstört. Drei französische Korps sind eingeschlossen und umzingelt. Die noch intakten französische Armeen versammeln sich um Paris und werden in der nächsten Runde Bekanntschaft mit unserem noch verbliebenen, voll ausgeruhten Panzerkorps machen, das auf Stufe 3 aufgerüstet wurde.


http://imageshack.us/a/img594/8213/194009061.png


In Jugoslawien können wir endlich Belgrad nehmen, und das Land kapituliert. 136 MPP wandern in unser Schatzamt.


http://imageshack.us/a/img521/4474/194009062.png


In Ägypten sind die Kämpfe für beide Seiten verlustreich. Man beachte die Moralwerte und das Eingrabungsniveau der englischen WDF-Armee... das Gelbe vom Ei ist das auch nicht. In dieser Runde treffen Jagdflieger von beiden Seiten ein.


http://imageshack.us/a/img580/5452/194009063.png


Etwas unerwartet tritt der Irak unserem Machtbereich bei. 5 Ölquellen und 2 produzierende Städte bedeuten maximal 85 MPP pro Runde... selbst wenn wir einiges davon wieder an die Engländer verlieren, tun uns diese MPP gut.


http://imageshack.us/a/img703/6699/194009064.png


Nun sehen wir der Zukunft etwas optimistischer entgegen.. der Irak bringt uns rechnerisch ein zusätzliches Panzerkorps für Rußland.

HvS
23.11.12, 09:44
Zusammenfassung und strategische Analyse

Es gab einige brenzlige Momenten in den letzten Wochen, aber mittlerweile sieht es wieder ganz gut aus. Für uns sehr unerwartet kam die äußerst standfeste Position der Alliierten in Nordfrankreich. Auch wenn es vielleicht jetzt nicht mehr so aussieht: nach der Vernichtung des deutschen Panzerkorps stand die Wehrmacht dort in Unterzahl mit dem Auftrag, einen Feind aus befestigten Stellungen zu vertreiben. Mittlerweile haben wir dank der Luftwaffe den Vormarsch auf Paris geschafft, aber nur mit Bodentruppen würden wir jetzt noch an der belgisch-französischen Grenze stehen. Mit dem dritten Panzerkorps (momentan in Jugoslawien) wäre das wohl nicht passiert. Sehr deutlich ist auch geworden, daß die deutschen Armeen mit Stufe 1 Infanteriewaffen für die Franzosen praktisch nicht angreifbar sind.

Jugoslawien hat ein oder zwei Runden länger gedauert als notwendig. Der werte Ratnik hat exzellent verteidigt (das Flankenmanöver zur Unterbechung des Nachschubs war ein teilweiser Erfolg, unser Nachschub (und damit die Werte für Bereitschaft und Moral) ging leicht nach unten). Wahrscheinlich hat das dazu beigetragen, daß Belgrad nicht schon in Runde 15 gefallen ist. Auf jeden Fall hat der werte Ratnik einen guten Abwehrkampf geliefert, mußte dazu allerdings viele MPP investieren, um die Korps aufzufrischen. Der Kauf des jugoslawischen HQs war nicht allzu sinnvoll, aber gewisse Fehler unterlaufen jedem Regenten... wir würden bspw. das nächste Mal ein weiteres Infanteriekorps mit nach Jugoslawien nehmen, dann wäre Belgrad wohl im Juni oder July gefallen.

Wer sich jetzt fragt, wozu die ganze Aktion in Jugoslawien gut war: wir wollen das nicht in 1941 machen. Dann geht es zwar VIEL schneller, aber die Einheiten müssen erst in Stellung gebracht werden, und das kostet recht viele MPPs. Man muß die Einheiten einmal mittels Bahntransport auf den Balkan bringen, nach dem Feldzug auffrischen und dann wieder per Bahntransport an die Ostfront (Moral und Bereitschaft gegen jedes Mal runter). Wenn man erst Jugoslawien macht und dann Griechenland, dann dauert das mindestens 7 oder 8 Runden, d.h. die Truppen stehen für "Barbarossa" nicht zur Verfügung. Wenn man Jugoslawien und Griechenland parallel angreift, dann braucht man mindestens 7 Einheiten, und die Kosten für den Transfer sind sehr hoch. Und ohne Griechenland und Jugoslawien fehlen der Wehrmacht sehr viele MPPs... zwei produzierende Städte, zwei Hauptstädte, eine Mine... gut 50 MPP pro Runde. Haben oder nicht Haben... und da sind wir dann doch eher für Haben. Jugoslawien ist dabei wichtiger als Griechenland.

Fortschrittsanzeige: 6/12

Luxemburg, Polen, Dänemark, Holland, Belgien, Jugoslawien => erledigt
Ungarn, Rumänien, Bulgarien => treten noch bei
Frankreich, Norwegen, Griechenland => noch zu erledigen

Bonus: Irak

Der Kriegseintritt des Irak verändert das strategische Gesamtbild. Ohne Hilfe von Achsentruppen wird der Irak früher oder später an die Allierten fallen. 85 MPP sind ein Haufen Holz, und wir sind gerade dabei, unsere Pläne für den Bereich anzupassen. Wenn wir irakisches ÖL bekommen können, dann brauchen wir das russische nicht allzu dringend. Wir haben ja von vornherein festgelegt, daß es ein DAK geben wird, und die Operationsplanung muß nun ein wenig erweitert werden. Wir bitten um Verständnis, daß wir weitere Details zu diesem Zeitpunkt noch für uns behalten. :D

Cfant
23.11.12, 10:01
Und schwupps - steht Ihr doch tatsächlich vor Paris. Naja, fast ;) Das ging ja recht rasch. Was mich zu einer Frage bezgl. Bewegung führt: Wie weit kommt denn so eine Infanterie-Einheit in einer Runde? Es interessiert mich, um die Offensivmöglichkeiten besser einschätzen zu können.

Nochmals ein Lob an beide Regenten - durch diesen AAR mit den strategischen Überlegungen beider Seiten hat man fast das Gefühl, selbst zu spielen :)

HvS
23.11.12, 10:16
Werter Cfant,

die Einheiten haben alle sog. "Action Points". Mit diesen Punkten kann man sich bewegen, und die Beschaffenheit des Terrains beeinflußt die Anzahl der notwendigen Punkte. Bei normalen Wetter und ebenem Boden kostet ein Feld einen Punkt, bspw. Wälder kosten mehr. Ein Standard-Infanteriekorps hat 4 AP, so daß es sich 4 Felder weit bewegen kann, wenn es sich auf einer Straße befinden. Man kann die AP erhöhen, indem man "Motorization" erforscht, für jede Stufe steigen die AP um einen Punkt, wenn man die Einheit aufrüstet. Insbesondere bei Panzerkorps sehr hilfreich. Wir haben alle Einheiten in Frankreich auf "Motorization 1" aufgerüstet, und deswegen sind unsere Einheiten sehr mobil, was der werte Ratnik gerade zu spüren bekommt.

Jörg von Frundsberg
23.11.12, 10:44
Könntet ihr werter HvS bei euren Einheiten das farbige Plättchen wieder aktivieren ? das würde die übersicht doch empfindlich steigern ^^ ansonsten gratuliere ich zu euren Erfolgen !! bin gespannt wie es weiter geht .
Aber nur mit den Italiener in Afrika vorzurücken empfinden wir als sehr gewagt :eek: die Briten bekommen doch hier per Event massiv Truppen oder nicht ? bzw einen Panzer ?

Zumal unsere Erfahrung war das die Italiener schon Probleme haben die Verluste mit ihren MPP auszugleichen ,oder ist das bei euch nicht so der Fall ?

Was ist mit Griechenland wir haben schon September wollt ihr dort im Winter vorstoßen oder warten bis zum Frühling warten ?

HvS
23.11.12, 11:12
Werter Jörg,

Das mit den Plättchen müssen wir uns reiflich überlegen, die mögen wir nämlich gar nicht leiden. Seht es doch mal so: so braucht Ihr um so länger, bis Ihr alle Einheiten entdeckt habt... quasi ein Suchspiel. :D Danke für die Gratulation, aber wir selbst sind mit unserer Leistung nur eingeschränkt zufrieden, denn weder der Verlust der "Deutschland" noch der Verlust des Panzerkorps war ein Ruhmesblatt. Naja, übernächste Runde ist das Panzerkorps wieder da (wir überlegen gerade, welchen Namen wir dem wiedergeborenen Korps geben).

Wegen der Italiener in Ägypten: das ganze ist durchaus eine gewagte Sache. Wir können Euch noch nicht alles verraten, was wir im Schilde führen, aber es ist durchaus so, daß dieser Feldzug den italienischen Staat arg belastet. Wir rechnen nicht damit, daß die Italiener die Engländer in Kürze aus dem Stellungssystem vertreiben, aber unser übergeordnetes Ziel ist nach wie vor erreichbar.

Bedenkt bitte eines: in welcher Ausganglage waren die Italiener, als Anfang 1941 das DAK eintraf?

Griechenland ist eigentlich recht einfach: die Truppen in Jugoslawien werden aufgefrischt und aufgerüstet, und dann geht es los. Wird ein paar Runden dauern, bis wir in Stellung sind, aber was soll´s... besser als das alles erst im Frühjahr 1941 zu machen. Wir vermuten, daß das Stufe 3 Panzerkorps mit Überstärke (wg. Erfahrung) mit den Griechen den Boden aufwischen wird. Wir haben keine Luftwaffe dabei, also können wir theoretisch auch bei Winterwetter angreifen... dann haben wir zwar schlechterer Offensivwerte, aber die Griechen auch. :D

Es bleibt spannend, und wir bitten alle Mitleser, dem werten Ratnik Anerkennung zu zollen.. bis Ende 1941 bekommt man nur den Frack voll, und es macht keinen Spaß.

Ratnik
24.11.12, 00:13
Die Westfront:


Ich versuche nach wie vor die Front wieder aufzubauen, was mich auch relativ gut gelingt. Ich fürchte mich nur vor dem aufgerüsteten deutschen Panzerkorps. Das dürfte wohl die Nemesis für meine Armeen sein. Obwohl ich habe immer noch die Hoffnung dass die Bereitschaft, Moral und Nachschub des Panzerkorps aufgrund der schweren Verluste (auf 5 runtergeschossen) am Boden liegen.
Zwei Huarenstücke konnten die Franzosen jedoch noch vollbringen. Zwei Korps greifen deutsche Flugplätze in Luxemburg an und vernichten dabei 3 Stärkepunkte einer deutschen Jagdschwadron. Auch konnte Genua mit dem dazugehörigen Hafen besetzt werden.


http://img822.imageshack.us/img822/3034/zug13.png



Die Nordafrikafront:


Die Briten bekommen Verstärkung in Form von einem Jagdgeschwader und einem Kampfbombergeschwader. Beide Geschwader wurden verstärkt und können jetzt schon in eventuelle Luftkämpfe eingreifen.
Die Desert Army konnte einen Angriff der Ariete Division abwehren und die feindlichen Panzer auf 5 runterschießen. Auch die nachfolgende Infanterieerlitt zwei Verluste. Ich verzichtete auf Gegenangriffe und füllte meine Armee wieder auf.

Ein Sandsturm im Irak verzögert den Vormarsch der Inder, aber Nadschaf konnte trotzdem genommen werden. Bagdad ist nicht mehr weit.



Der Seekrieg:


Ein britisches U-Boot konnte das italienische Schlachtschiff Andrea Doria beschädigen. Ansosnten gibt es keine U-Bootaktivitäten.


http://img526.imageshack.us/img526/3981/zug13b.png



Was sonst so geschah:


Ich beschließe die Konvoirouten nicht mehr durchs Mittelmeer verlaufen zu lassen. Ich will kein unnötiges Risiko eingehen, die italienische Flotte ist groß und stark.

Die USA entwickelt Produktionstechnologie Level 2 und die Briten Industrietechnologie Level 2. Soweit so gut, aber der Deutsche produziert echt Unmengen...



http://img32.imageshack.us/img32/2197/zug13c.png

Ratnik
24.11.12, 00:21
Zwei Kurze Nachträge:

1. HVS hat mir zwar versichert keinen Seelöwen zu Planen, aber trotzdem werde ich mich auf eine Landung vorbereiten. Und sei es nur weil ich nicht gamey spielen will und England unverteigt lasse.

2. Wenn ich mit den Briten Industrietecherforsche, wirkt sich dass dann auch auch Ägypten Tansjordanien und den zukünftig noch zu besetzenden Irak aus?

HvS
24.11.12, 08:04
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 17):

Schwere Kämpfe in Frankreich, das Korps in Compiegne wird vernichtet und die Stadt besetzt. Wir betrachten sie als Sprungbrett nach Paris. Die deutsche Luftwaffe bombardiert die französischen Stellungen und senkt deren Eingrabungsniveaus, und das Panzerkorps geht in Stellung. Zwar haben die Franzosen einige Armee um Paris herum gruppiert, aber wir müssen ja nur die Hauptstadt besetzten. Diese Runde gelingt die Einnahme von Dijon und Straßbourg, die beide für uns produzieren. Damit wird der Verlust von Genua ausgeglichen. :D Die französische Moral sinkt jede Runde um einige Prozent, weil wir soviele von deren Städten kontrollieren. Theoretisch könnte wir auch einfach abwarten, die Franzosen geben irgendwann auf. Aber das ist gamey, und deswegen machen wir das nicht.


http://imageshack.us/a/img829/4048/194009201.png


Südlich von Italien machen uns Luftaufklärer eine englische Flotte aus. Was die wohl vorhaben? Was auch immer: wir sind vorbereitet.


http://imageshack.us/a/img87/9413/194009202.png


In Ägypten gelingt der Einbruch in das feindliche Stellungssystem, und die Befestigungen werden geschleift. Die Umzingelung der WDF-Armee wird vorbereitet. Wenn man von hinten angreift, dann zählen die Befestigungen nicht.


http://imageshack.us/a/img19/6144/194009203.png


Unsere Forscher entwickeln Schwere Artillerie Stufe 1. Das wird uns vor Brest-Litowsk und Sevastopol eine große Hilfe sein.

Werter Ratnik, Industrietechnologie zählt nur für das Heimatland, also nur für die Ressourcen in England selbst.

Jörg von Frundsberg
24.11.12, 14:24
Eine Frage zwischendurch : Wie sieht es eigentlich deutschen Pionieren aus ,lohnt es sich diese zu produzieren um Festungen im Westen zu erstellen ? Hoffentlich erreichen uns bald siegreiche Nachrichten aus dem Westen !! Wie ist eure ungefähre Planung für den Osten werter HvS und die eure werter Ratnik ??

Ratnik
24.11.12, 14:28
Die Westfront:


Die Deutschen Panzer stehen vor Paris und Deutsche Bomber greifen französische Truppen an. Allerdings kommt es in diesem Kontext zu hohen Flugzeugsverlusten auf deutscher Seite. Meine Armeen erleiden mitlere Verluste, die jedoch alle ersetzt werden konnten. Mein größtes Sorgenkind ist immer noch das extrem schlagkräftige deutsche Panzerkorps. Durch seine hohen Bewegungsraten können die Panzer ohne Probleme hinter meine Front auftauchen. Eine wirklich durchgehende Front besitze ich ja nicht mehr. Die Iatliener konnten Genua immer noch nicht zurückerobern. Ansonsten gibt es keine größeren Gefechte.
Die französische Moral steigt allerdings deutlich an, nachdem Paris immer noch nicht Gefallen ist und die französische Armee den Blitzkrieg mit zwei blauen Augen überstanden hat. Die gestiegene Moral wird die weitere Verteidigung deutliche erleichtern. Die Moral lag vor dem Gear up bei 32, wie hoch sie jetzt ist weiss ich nicht, allerdings wird das nächste Runde nachgereicht.


http://img441.imageshack.us/img441/7615/zug14c.png

http://img11.imageshack.us/img11/1228/zug14.png



Die Nordafrikafront:


Die Jagd und Kampfflugzeuge befinden sich nun an der Front. Den eingebrochenen Italienern konnten schwere Verluste beigefügt werden. Der Vormarsch auf Bagdad geht trotz schlechtem Wetter weiter.


http://img19.imageshack.us/img19/2018/zug14b.png



Was sonst so geschah:


Die Briten entwickeln Long Range Aircrafts-1 Das wird sich in bezug euf einen zukünftigen bombenkrieg gegen Deutschland durchaus lohnen.

Gfm. Wrangel
24.11.12, 14:48
Werte Regenten, würdet Ihr Uns einen Gefallen tun und die Screens als jpg in geringerer Qualität (75%?) einstellen? 7 MB für ein Bild sind doch extrem viel, besonders wenn es viele Bilder zu laden gibt.

Ratnik
24.11.12, 15:21
Werte Regenten, würdet Ihr Uns einen Gefallen tun und die Screens als jpg in geringerer Qualität (75%?) einstellen? 7 MB für ein Bild sind doch extrem viel, besonders wenn es viele Bilder zu laden gibt.

Unsere Bilder haben eigendlich die Größe von 2 MB aber ich schau mal ob ich die etwas kleiner bekomme.

Gfm. Wrangel
24.11.12, 15:55
Vielen Dank, das wäre sehr nett! Wenn Wir Uns mit Rechtsklick auf das Bild die betreffende Information anzeigen lassen, sind das 5-7.5 MB, auch bei HvS' Bildern, daher liegt das wahrscheinlich am Spiel selber und ihr müsstet das wohl manuell per Malprogramm nacharbeiten, in der Hoffnung, dass Euch das nicht zu viel Aufwand ist.

Cfant
24.11.12, 17:53
Bezieht sich die Moral tatsächlich auf die NM? Oder "nur" auf die Moral Eurer Truppen?

Ratnik
24.11.12, 18:41
Ich glaub auch auf die Moral der Truppen. Jedenfalls ist die Moral der Franzosen konsequent gesunken wohingegen die der Briten mehr oder weniger gleich geblieben ist. Ich kann mich aber auch irren....

HvS
24.11.12, 23:15
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 18):

Der Endkampf um Frankreich ist eingeläutet. Weitere Städte werden erobert, und zwei Armeen und ein Korps werden vernichtet. Die deutschen Panzerspitzen stehen direkt vor Paris, und eine Einnahme scheint in der nächste Runde möglich... bei gutem Verlauf. Die französische Moral ist im Keller.


http://imageshack.us/a/img87/9711/194010111.png


Die Truppenteile in Jugoslawien werden aufgefrischt und aufgerüstet. In Ägypten beweisen die Italiener, daß sie nicht allzu viel drauf haben... keine Bilder, es ist nicht viel passiert. Wir haben viel Schaden eingesteckt, aber daran haben wir uns gewöhnt.

Ungarn tritt der Achse bei. Morgen schreiben wir wieder mehr :D

Kleiner Nachtrag: ein englisches Panzerkorps ist in Ägypten eingetroffen.. das ändert die Situation bedeutend.

Jörg von Frundsberg
25.11.12, 17:14
Ich verlange neues Lesematerial und neue Bilder ^^ :D

Cfant
25.11.12, 17:31
*Am Volksempfänger rüttel* JetztmussabermaldieMeldungvomFallvonPariskommenhimmelhergottnocheinmal!

HvS
25.11.12, 17:58
Dazu brauchen wir aber erst die Antwort vom werten Ratnik! :D

Thomasius
25.11.12, 18:10
Dazu brauchen wir aber erst die Antwort vom werten Ratnik! :D

Alles nur Ausreden, wenn der werte Ratnik seiner Pflicht nicht nachkommt greift ihr einfach weiter an.
Sagt nicht "das geht nicht". Wo ein wille ist da ist auch ...

Cfant
25.11.12, 18:15
Alles nur Ausreden, wenn der werte Ratnik seiner Pflicht nicht nachkommt greift ihr einfach weiter an.
Sagt nicht "das geht nicht". Wo ein wille ist da ist auch ...

Das ist sowas von richtig! Werter HvS, mit dieser "Ich muss auf den Gegner warten"-Einstellung hätte Deutschland im Real Life keinen einzigen Weltkrieg gewonnen!.... Oh. :D

Ratnik
25.11.12, 19:43
Jaja jetzt wieder hetzen, aber nichtmal nen grünen Keks oder ein aufmunterndes Wort für den Allierten dalassen, der die letzten 16 Zügen von Niederlage zur Niederlage eilt.



Die Westfront:


Dei Schlacht um Paris hat begonnen. Die französischen Jäger sind wieder auf voller Stärke und nach der Aufrüstung mit reichweitenverbesserten Flugzeugen können auch die britischen Jäger in die Schlacht um Paris eingreifen. Die Moral der französischen Einheiten ist gestiegen und so konnten sogar einige erfolgreiche Gegenangriffe durchgeführt werden. Die das deutsche Panzerkorps erleidet leichte Verluste und hat nun nur noch Stärke 7. Dsie flankierende deutsche Armee hat sogar nur noch eine Stärke von 6.
Die französischen Armeen sind gut eingegraben, haben ausreichende Versorgung, gute Moral und ein Angriff auf die deutsche Flanke konnte durchgeführt werden. Wir hoffen allerdings auch auf schlechteres Wetter, damit der deutschen Armee der Schwung ausgeht.


http://img268.imageshack.us/img268/4546/zug15b.png



Die Afrikafront:


Nach dem Eintreffen des britischen Panzerkorps, habe ich nun auch zahlenmäßig gleichgezogen. Qualitätsmäßig bin ich dem Italiener weit überlegen, aber eine Offensive ist noch nicht möglich. Die Luftüberlegenheit dürfte aber bald durch eintreffen eines Flugzeugträgers errungen werden. die britische Flotte beschießt mit lecihtem Erfolg die Italiener an der Küste. Aufgrund der schlechten Versorgungslage im Irak verläuft der Vormarsch nach Bagdad schleppend.


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Was sonst so geschah:


Die Wissenschaftler schaffen in dieser Runde einen Durchbruch nach dem anderen.

Die UDSSR entwickelt Produktionstechnologie-1 und Spionage-1
Die Briten entwickeln verbesserte Artillerie.
Die USA entwickeln Naval Warfare-1, Long Range Aircraft-1 und Heavy Bomber-1

Die Produktion ist ganz gut, aber der Franzose schwächelt schon mit seinen knapp 100 MMPs.



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Jörg von Frundsberg
25.11.12, 20:29
Ah es geht voran ^^ schön schön :D Wo sind die Briten in Frankreich hin ? alle schon ins Mittelmeer unterwegs ?? Bin gespannt was der deutsche für den Sieg im Westen bekommt ^^

HvS
25.11.12, 20:44
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: (ZUG 19):

Der Wetterfrosch wurde erschossen. Nach den Verzögerungen in Holland und Belgien ist das nun das dritte Mal, daß wir in guter Position nicht zum Zuge kommen. Keine Luftwaffe, keine Reduzierung von Eingrabungsstufen, kein Schaden, kein Paris. Weitere französische Städte wurden genommen, und die französische Moral ist bei nur noch 21%. So oder so haben die Franzosen früher oder später ihr letztes Baguette gegessen. Die Artillerie ist in Stellung und kann nächste Runde auf Paris feuern. Die StuKas wurden verlegt, und wenn es nächste Runde nicht wieder regnet oder schneit, dann ist es soweit. Das Korps in Paris ist nicht mehr eingegraben.


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In Ägypten greift das englische Panzerkorps ins Gefecht ein. Wir ziehen uns auf eine weniger exponierte Stellung zurück. Falls wir in Ägypten eine Einheit verlieren: kein Problem, überall ist der Nachschub bei 5 oder höher. Die italienische Artillerie beschädigt ein Schlachtschiff.


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Ein weiteres Panzerkorps wurde bestellt, und nächste Runde kommt wohl Infanteriewaffen Stufe 2.

Ratnik
25.11.12, 20:47
Ah es geht voran ^^ schön schön :D Wo sind die Briten in Frankreich hin ? alle schon ins Mittelmeer unterwegs ?? Bin gespannt was der deutsche für den Sieg im Westen bekommt ^^

Die Briten wurden evakuiert. Ein Korps und ein HQ kamen nach Großbritanien und ein Korps ist auf dem weg nach Ägypten.

HvS
25.11.12, 22:16
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 20):

Frankreich pfeift auf dem letzten Loch (NM bei 9%). Das Wetter ist wieder schlecht, aber unsere Bodentruppen greifen an. Trotzdem düfte das die längste Verteidigung von Paris in diesem Spiel sein.


http://imageshack.us/a/img37/8427/194012061.png


Die Front in Ägypten ist stabil, momentan ist es ein Patt.

Wir haben die frechen Griechen den Krieg erklärt. Wir waren zwar noch nicht ganz in Stellung, aber was soll´s... ein Korps wurde trotzdem fast vernichtet.

Infanteriewaffen Stufe 2 wurden erforscht.

Ratnik
25.11.12, 22:30
Die Westfront:


Die französische Armee startet an der gesamten Front Gegenangriffe, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Man muss jedoch beachten, dass sich fRankreich bis ende November gehalten und den deutschen Invasoren nicht grade geringe Verluste beigebracht hat. Die deutschen Armeen vor Paris haben großtenteils nur noch 7 Stärkepunkte, das deutsche Panzerkorps sogar nur 6. Allerdings habe ich nur eine reale Chance Paris zu halten, wenn der Schnee einsetzt.


http://img20.imageshack.us/img20/4841/zug16.png



Die Afrikafront:


Der ganze Krieg bleibt im Sandsturm stecken. Es gibt aber Infanteriekämpfe die für die Briten recht erfolgreich verlaufen. Eine italienische Armee wird mithilfe von Kriegsschiffen auf 6 runtergeschossen. Ich versuche den Italienern mehr Verluste zuzufügen als sie mit ihrer Produktionausgleichen können.


http://img94.imageshack.us/img94/2299/zug16b.png



Was sonst so geschah:


Die USA entwickeln Infrastruktur-3 und die UDSSR Industrieproduktion-2
Damit kann man zufrieden sein.


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Ratnik
26.11.12, 00:11
Die Westfront


Trotz Schnee und halbwegs stabiler Verteidigung wird Frankreich wohl in spätenstens einer Runde kapitulieren. Die Nationale Moral ist im Keller und die Bevölkerung will nach den horrenden Verlusten nicht mehr weiterkämpfen. Diese Runde ist die Moral noch auf 8, nächste Runde wird sie wohl auf 0 fallen. Frankreich hat immerhin bis Anfang 1941 durchgehalten und dem Feind sogar ein Panzerkorps zerstört. Norwegen wurde indirekt durch das französiche Opfer gerettet, jedenfalls für den Moment.
Seelöwe scheint nun wirklich nicht mehr realistisch durchführbar zu sein.


http://img33.imageshack.us/img33/816/zug17a.png



Die Nordafrikafront:


Die britische Gegenoffensive konnte eine italienische Armee zerschlagen und eine weitere auf 6 herrunterschießen. Es kommt zu Luftkämpfen die auf beiden Seiten leichte Verluste fordern.
Die Inder rücken weiter auf Bagdad vor.


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Die Griechenlandfront:


Deutschland hat Griechenland den Krieg erklärt. Momentan stehen die griechischen Truppen in einem harten Abwehrkampf. Die griechische Armee ist stärlker als die Jugoslawische. Sie besteht aus 2 Armeen, 4 Korps einer Jagdstaffel auf 5 und einem HQ. Mal schauen wie lange sie sich halten können. Bilder dieser Front gibts nächste Runde (leider vergessen).



Was sonst so geschah:


Die Rumänen treten auf Seite der Achenmächte bei. Der Beitritt Ungarn war nicht wirklich dramatisch, aber Rumänien schickt einiges an MPPs in die deustchen Kassen.

Deutsche U-Boote stören wieder meine Konvois.

Die UDSSR erforscht Infanterietechnik-1 und Panzertechnik-2



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HvS
26.11.12, 06:09
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 21):

Die französische Moral ist bei 0% und die Franzosen damit besiegt, aber der Kampf in Frankreich geht weiter (!). Normalerweise müssten die Franzosen aufgeben, wenn die NM bei Null ist, aber wir werden eines Besseren belehrt. Wir hoffen mal, daß das Spiel von der Situation nicht überfordert ist und bugged. Bilder haben wir keine gemacht, denn wir haben eigentlich mit einer Kapitulation gerechnet, aber dieses Spiel scheint sowieso mit ein paar Unwägbarkeiten garniert zu sein. Wie auch immer: mit diesen Problemen müssen wir uns anfreunden, es geht weiter. Auf jeden Fall können wir jedem Leser versprechen, daß dieser Verlauf höchst ungewöhnlich ist.

In Griechenland wird trotz des üblen Wetters ein griechisches Korp vernichtet, und das Panzerkorps steht vor Saloniki.


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In Ägypten ziehen wir uns auf Mersa Matruh zurück. Das englische Panzerkorps hat das Kräfterverhältnis geändert, und trotz numerischer Parität sind die englischen Verbände überlegen.


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Ansonsten können wir nicht viel vermelden. Der rumänischen MPPs (inkl. einer Ölquelle) bringen unser Einkommen auf über 500 MPP. Zusammen mit den noch fehlenden Ländern werden es wohl gut 600, bevor "Barbarossa" startet. Damit sind wir an dieser Stelle etwas weiter als erhofft, dem Irak sein Dank. Nach den unsäglichen Verzögerungen in Frankreich war das auch bitter nötig.

Cfant
26.11.12, 07:56
Ich könnte mir vorstellen, dass für die Kapitulation 1-2 Runden Verzögerung möglich ist. Solche Mechanismen sind ja in viele Spiele eingebaut und würde zumindest die Situation erklären. Schön, dass Frankreich endlich vorbei ist (mehr oder weniger). Den November-Termin konntet Ihr ja leider nicht einhalten, aber 600 MPP sind natürlich eine feine Sache! Bin gespannt, ob/wann Ihr Norwegen Eure Fürsorge angedeihen lasst ;)

@Ratnik: Großartig geführter Abwehrkampf, aber wir wünschen uns doch alle ein spannendes Barbarossa, und dafür braucht's nun mal ein starkes Deutschland ;)

HvS
26.11.12, 09:23
Werter Cfant,

da habt Ihr wohl recht. Allerdings hätte uns die Kapitulation im Januar viel besser zu Gesicht gestanden, denn die nächste Runde findet erst Ende Februar statt. Die Franzosen haben viele Einheiten verloren und den Nordteil ihres Landes. Und da sie nicht wissen, daß die Wehrmacht ab Mitte Juni einen Termin in Rußland hat, erscheint ein weiterer Kampf aussichtslos.

Wie auch immer: die strategischen Implikationen sind interessant. Wenn wir nun noch Jugoslawien und Griechenland erobert müßten bzw. die Einheiten erst dorthin transportieren müßten, so wären wir wohl in der Klemme, denn der Starttermin für "Barbarossa" wäre nicht mehr zu halten. Eine Verzögerung von "Barbarossa" hat übrigens katasprophale Auswirkungen, das haben wir schon ausprobiert. Dann lieber in Unterstärke angreifen.

Wir haben am Anfang des Threads mal geschrieben, daß der Frankreichfeldzug bis November abgeschlossen sein sollte (zumindest war das unser Plan). Hintergrund ist, daß man die Kriegsbeute aus Frankreich zum Kauf von ein bis zwei Panzerkorps nimmt. Wir haben dank der guten Einkommenssituation die Käufe trotzdem machen können, so daß die Geschichte in Frankreich nicht allzu schlimm ist (aber trotzdem ärgerlich) . Wir haben zeitweise mit dem Wettergott gehadert, aber im Endeffekt ist die Verzögerung zu verkraften. Anfangs haben wir unsere Strategie dargelegt: bis zum Start von "Barbarossa" soviele MPPs wie möglich, damit wir den Krieg in der Sowjetunion aus einer wirtschaftlich ebenbürtigeren Position führen können. Auch wenn einiges schief gelaufen ist: diese Basis wird wohl geschaffen sein, und es ist das vordringlichste Ziel gewesen. Wir haben viel mehr MPP in den Taschen als wir das vom SP gewohnt sind.

Norwegen wird angegriffen sobald das Wetter es zuläßt. Der Angriff auf Norwegen bereitet einiges an Kopfzerbrechen. Macht man den Angriff vor dem Frankreichfeldzug, dann fehlen die Truppen dort... und das hat eh schon zu lange gedauert. Für die Regenten, die das Spiel nicht besitzen: es reicht nicht, einfach nur eine Einheit anzulanden und die Hauptstadt zu besetzen. Es befindet sich eine Garnisionseinheit in der Hauptstadt. Man kann nun eine Armee per amphibischem Transport anlanden und dieses Garnision vernichten, aber dann kann man die Stadt nicht mehr betreten (zu wenig Action Points). In der nächsten Runden kann der allierte Spieler mittels Bahntransport eine weitere Einheit in die Hauptstadt verlegen, und die deutsche Einheit sitzt mit Nachschubwert Null in Norwegen fest.. und kann in den folgenden Runden die Verteiger der Hauptstadt nicht bezwingen, denn die können sich jede Runde wieder auffrischen. Deswegen müßte man zwei Einheiten in Norwegen anlanden und darauf hoffen, daß die erste Einheit (am besten eine Armee) die Garnision zerstört und die zweite Einheit dann in Oslo landen kann... und bei unserem Würfelglück wollen wir uns nicht darauf verlassen, daß das alles klappt. Wir wollen eine schlagkräftige Truppe da oben haben, die Oslo im ersten Zug einnehmen kann, und die in der Lage ist zu reagieren, wenn etwas schief läuft. Das wäre möglich, indem man mehrere Einheiten und ein HQ nach Norwegen schickt... aber die könnten dann bei der Verschiffung durch die Royal Navy angegriffen werden. Wir haben uns etwas besonderes ausgedacht und hoffen, daß es klappt. Falls jemand ein Patentrezept für Norwegen hat, würden wir das gerne erfahen. :D

Der Weg durch Griechenland wird lang und steinig. Ohne unser erfahrenes Stufe 3 Panzerkorps würden wir den Weg gar nicht machen, denn dann würde es den ganzen Sommer dauern. Saloniki wird wohl recht schnell fallen, aber Larisa bietet sehr gute Möglichkeiten, das Terrain zur Deckung auszunutzen. Wir der werte Ratnik schon sagte: Griechenland hat mehr Truppen als Jugoslawien, und die müssen erstmal zerschlagen werden. Ein Korps haben wir schon zerstört, und die Armeen werden uns irgendwo auf dem Weg nach Athen begegnen. Wahrscheinlich müssen wir alle vernichten, bis wir Athen einnehmen können. Und auch in Griechenland gilt: alle Verstärkunen müssen von irgendjemand bezahlt werden, Griechenland hat als "Minor" kein eigenes Einkommen. Es stellt sich also wie in Jugoslawien die Frage, ob man MPPs investiert, die dann verloren sind, um sich Zeit zu erkaufen oder nicht.

Nachtrag: Die Kampagne "Storm ober Europe" wird in das neue Engine "Breaktrough!" übertragen.

http://www.battlefront.com/community/showthread.php?t=107293

[Gast]
26.11.12, 10:06
Der GröFrundsaZ hat die Situation damals gut gemeißtert. Ein HQ an der Spitze Dänemarks, zwei Fallschirmjäger Abteilungen und ein wenig Luftwaffe.

Jörg von Frundsberg
26.11.12, 10:10
Puuuh ich krieg jetzt schon Angst vor Russland ........ :D ich bete aber für das beste !! Mann Mann ihr beide macht mich schon ganz schön heiß ;) und überlege schon nach euren AAR ein GröfrundsaZ Teil 2 zu starten :eek:

Wie wollt ihr das schaffen alle Truppen noch schnell in den Osten zu verlegen ?? Zu Breaktrough Was würde sich den genau verändern in der Kampagne ??

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -


Der GröFrundsaZ hat die Situation damals gut gemeißtert. Ein HQ an der Spitze Dänemarks, zwei Fallschirmjäger Abteilungen und ein wenig Luftwaffe.


Es war aber die Idee des werten Reichsfeldmarschall :D aber dafür hat sie erstaunlich gut geklappt :fiesemoep:

Cfant
26.11.12, 10:27
Ja, das sehe ich auch so. Wenn Eure Armee die Garnison (halbwegs sicher) zerschlägt und Oslo frei ist - warum nicht Eure Fallschirmjäger einsetzen und die Stadt einnehmen?

HvS
26.11.12, 10:38
Werter clone,

genau darum geht es mir. Der werte GröFrundsaZ hat zwei Fallschirmjäger, ein Korps, einen taktischen Bomber, eine strategischen Bomber und erhebliche Marinekräfte nach Norwegen verlegt; wir scheuen die horrenden Kosten! Die Einnahme in der ersten Runde ist nicht geglückt, und in der zweiten Runde war es eher knapp (das Glück des Tüchtigen!). Wir wollen in der ersten Runde die Verteidiger zerstören UND eine Einheit in der Hauptstadt anlanden, so daß Norwegen sofort aufgibt. Und wir wollen nicht das Risiko eingehen, daß die Royal Navy unsere Landungsschiffe angreift, die mögen das nämlich gar nicht!! :rot:

Werter GröFrundsaZ,

Rußland wird haarig. Wir haben uns auch schon etwas besonderes überlegt. Um einen Vergleich mit Eurem brilliant AAR zu ziehen: Ihr habt mit Panzern der Stufe 1 angegriffen, bei uns wird es wahrscheinlich Stufe 4. Und wir haben einen Operationsplan, der hoffentlich zu den aktuellen Entwicklungen paßt. Bei uns wird es wohl eine "zweite Welle" geben, die Ende 1941 in die Kämpfe eingreift. Damit müssen wir nicht befüchten, daß unsere ausgedünnten Kräfte ab Ende 1941 wieder zurückgeworfen werden, wie es in der Realität der Fall war. Desweiteren bleiben die Entwicklungen in Ägypten abzuwarten.

Ratnik
26.11.12, 14:27
Es gibt in der Tat eine Erklärung für die 0% Nationale Moral und die ausbleibende Kapitulation. Es muss sich hier nicht automatisch um einen Bug handeln. Frankreich hat eine Maximalmoral von 20.000. Ein Prozent davon sind 200. Immer wenn durch verluste ein neuer 200er angeknapst wird, sinkt die nationale Moral um einen Prozentpukt. Es kann also durchaus sein, dass der Franzose noch 199 Moralpunkte hat. Das wird allerdings als 1% angesehen. wie man erkennen kann, hat z.B. die UDSSR nur noch eine nationale Moral von 99. Der grund dafür ist ein durch Sturm leicht beschädigter Zerstörer. Die UDSSR hat aber dadurch noch nicht 1000 Moralpunkte verloren. Der Grund hierfür sind wohl die besonderen Rundungsregeln. Ich werde das aber heute nach der Arbeit mal Nachprüfen und sollte es tatsächlich ein Bug sein, werde ich Paris räumen um eine Kapitulation zu ermöglichen. Ansonsten kommt sie eh in einer Runde.

HvS
26.11.12, 14:44
Wir gehen fest davon aus, daß es sich nicht um einen Bug handelt... die These des werten Cfant kommt auch noch hinzu. Wir haben ein wenig in alten AARs gewälzt, und derartige Fälle gab es schon öfter. Wir haben also einen keinen Grund zur Besorgnis, und am liebsten würden wir Paris einfach einnehmen, wenn denn das Wetter mal besser wäre. Mit dieser Lösung wären allen gedient. :D

Ratnik
27.11.12, 01:09
Die Westfront:


Die Schlacht um Frankreich und Paris geht in die nächste Runde. Paris wird nun von einer ausgeruhten Armee verteidigt. Wütende Gegenangriffe können das feindliche Panzerkorps unter großen Verlusten auf reduzieren.
Je nach Wetterlage kann ich noch ein oder zwei runden aushalten. Da ich anfang der Runde jedoch nur noch eine nationale Moral von 20! Punkten hatte, gehe ich von einer Kapitulation in der nächsten Runde aus. Es sei denn es gibt eine Verzögerung zu meinen Gunsten.


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Die Griechenlandfront:


Ich habe mich entschlossen Griechenland mit aller Härte zu verteidigen. Eventuell wird sogar ein britisches Expeditionskorps entsendet. Das griechische HQ wird auf 10 verstärkt und die Griechischen verbände bilden einen Abwehrriegel und befestigen die Stadt Saloniki. Jede runde die ich hier aushalte fehlt eine Schlagkräftige Heeresgruppe an der zukünftigen Ostfront oder an der Afrikafront.


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Die Nordafrikafront:


Den sich zurückziehenden Italienern wird hart zugesetzt. Die Division Ariete wird von Britischen Jagdbombern und Panzern auf 3 zusammengeschossen. Eine schon auf 6 runtergeschossene Armee wird auf 2 reduziert und flieht. Eine weitere Armee erleidet bei Kampfhandlungen leichte Verluste und hat nun eine stärke von 9. Die Luftkämpfe sind für beide Seiten verlustreich.


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Was sonst so geschah:


Bulgarien tritt den Achenmächten bei.

Keine feindlichen U-Bootaktivitäten.

Entspannte Wirtschaftslage, aber der Deutsche ist momentan stärker...



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HvS
27.11.12, 09:14
Werter Mitregenten, werter Ratnik,

wir haben ein ernsthaftes Problem technischer Natur. Frankreich gibt nicht auf, obwohl die Moral bei null ist (und das nicht nur in Prozent gerechnet, sondern auch absolut). Diese Runde keine Screenshots. Wir machen uns ernsthaft Gedanken, wie dieses Problem zu lösen ist. Es gab schon öfter Fälle, wo ein Land nicht aufgegeben hat, obwohl die Moral auf Null war... zwei Runden hintereinander gab es das allerdings erst einmal. Und was zwei Runden lang besteht, das besteht ggf. auch noch weiter.

Wir halten es für möglich, daß der Fall "Paris hält, aber die NM ist bei Null" für Frankreich nicht vorgesehen ist, und wir haben diesbezüglich schon eine Anfrage an die Spielentwickler gestellt. Wahrscheinlich ist es am sachdienlichsten, daß wir dieses Thema möglichst konstruktiv lösen. Wir können uns an einen vergleichbaren Fall während eines Beta-Tests erinnern, und da müßte von dem entsprechenden Land jede Einheit vernichtet und jede Stadt besetzt werden. Das dürfte wegen des anstehenden "Barbarossa" unsere Kräfte überfordern.

Vorschlag: unsere nächste Runde beginnt am 11. April. Wenn es dem werten Ratnik und mir gelingt, mit konstruktiven Maßnahmen das Problem zu lösen, dann könnten wir am 9. Mai (darauf folgende Runde) mit dem Transfer der Truppen an die Ostfront beginnen. Am 6. Juni 1941 wären alle Truppen in den Bereitsstellungsräumen, und am 20. Juni könnte dann Barbarossa beginnen. Trotz des Problems in Frankreich wäre das für uns zu bewerkstelligen. und selbst wenn wir verlieren sollten, hätte es uns großen Spaß gemacht. Wenn wir das Problem allerdings nicht lösen können, dann müßte wir den werten Ratnik bitten, unsere Kapitulation anzunehmen. Das Spiel hätte keinen großen Sinn mehr, wenn wir Frankreich bis nach Bordeaux erobern müßten, denn das würde unsere Möglichkeiten überforden. Wir würden dann den werten Ratnik, Sieger von Paris, um eine Wiederauflage bitten. :D

Jörg von Frundsberg
27.11.12, 09:40
Donnerblitz das wär ja ein Ding :eek: dann wäre der werte Ratnik bestimmt der erste Sieger des Westfeldzuges !! dafür müßte er ja einen Orden bekommen :D

Cfant
27.11.12, 09:47
Hm, ärgerlich... Generell finde ich es ein bisschen unfair, dass die Runden manchmal bis zu einem Monat umfassen. Dies ist ausschließlich für die Achse nachteilig, da der Allie, wie hier von Ratnik in Perfektion vorexerziert, "nur" auf Zeit spielt... Insofern macht ein britisches Expeditionskorps in Griechenland enorm Sinn, ohne recht gefährlich zu sein. Jede Runde Verlust trifft den Deutschen recht hart, während der Allierte diesbezüglich gar nichts einplanen muss. Das ist gegen die KI ok (als Achse), aber im PbEM sehe ich es problematisch. Hätte der Deutsche mehr Zeit zur Verfügung (oder der Allierte Nachteile, wenn er die Zeit nicht gut nutzt), wäre es ausgewogener.
Das meine ich unabhängig vom technischen Problem.

HvS
27.11.12, 10:00
Die französische Moral war am 03. Januar 1941 auf Null, und wenn die Franzosen dann aufgegeben hätten, dann wäre auch alles in Ordnunge gewesen. Mit der Geschichte in Griechenland können wir leben (an unser unglaubliches Würfelpech haben wir uns gewöhnt), aber gegen Unwägbarkeiten im Setup sind wir nicht gefeit. Das Problem scheint zu sein, daß das "Konto" der französischen Moral irgendwann null erreicht und dann wieder nach oben gehen kann. Streng genommen müßte die Kapitulation eines Landes in jedem Fall erfolgen wenn das Konto bei null ist. Leider geht das Konto nicht ins minus, und wenn dann in der nächsten Runde auch nur ein einziger Punkt (absolut gesehen) dazukommt, dann ist das Konto wieder im Plus. Naja, Fehler passieren überall... und wir sind uns sicher, daß dieses Problem beim nächsten Spiel aus der Serie aus der Welt geschafft ist. :D

Ratnik
27.11.12, 13:00
Werter HVS,

ich werde selbstverständlich nicht diesen Bug ausnutzen und nächste Runde Paris räumen. Eine Kapitulation eurerseits wird nicht angenommen :D Gerne sind wir auch bereit die letzte Runde nocheinmal zu wiederholen und Paris zur offenen Stadt zu erkären. Ein Spiel aufgrund von Bugusing zu gewinnen ist so schal wie englisches Bier. Wir sind aber auch für andere Vorschläge zu haben.

Werter Cfant, wir versuchen nicht auf Zeit zu spielen, wir nutzen nur unsere knappen Ressourcen und versuchen kein Land vorschnell aufzugeben. Es ist auch nicht sehr motivierend wenn die eigenen Armeen so viel schwächer sind und in regelmäßigen Abständen zerschlagen werden.

HvS
27.11.12, 13:27
Werter Ratnik,

soviel Fairness sucht seinesgleichen. Eine Wiederholung ist nicht notwendig, wir nehmen mit dem vorlieb, was wir bekommen. Unsere Aussichten sind zwar aufgrund der Vorkommnisse in Griechenland und Ägypten nicht mehr allzu rosig, aber darum geht es nicht unbedingt. Bisher haben wir viel Spaß gehabt und auch recht viel gelernt.

Kurze Erläuterung für alle Regenten, die das Spiel nicht haben oder es noch nicht allzu oft gespielt haben: wie der werter Cfant bereits festgestellt hat, ist das Spiel für die Achse ein Wettrennen mit der Zeit, und wenn etwas schief geht, dann ist man geküßt. Wie man auch im Spiel des werten Jörg sieht: man muß soviel wie möglich vor dem Start von "Barbarossa" erledigt haben, sonst ist es zu spät.

Und bei uns ist einiges dazwischengekommen... schlechtes Wetter, Würfelpech, der werte Ratnik (Reihenfolge ist keine Wertung), und schon ist man in Problemen. Meine Ziele waren recht ambitioniert (alle 12 Länder vor Barbarossa), und daran ist schon so mancher verzweifelt. Wir haben allerdings im Singleplayer bemerkt, daß Rußland verdammt schwer ist, und deswegen mußten wir es wenigstens versuchen.

Allerdings gibt es noch einen Lichtblick: wir sind mit unserer Technologie sehr zufrieden. Zum Start von "Barbarossa" sind mit ein wenig Glück Tiger-Panzer verfügbar, und damit wollen wir den ein oder anderen russischen Panzer zu Klump hauen. Eine solche Situation hätten den Vorteil, daß meine Panzerkorps für den Gegner in den ersten Monaten praktisch unangreifbar sind und nur durch eigene Attacken Schaden nehmen. Auf jeden Fall kann ich eines versprechen: es bleibt spannend, und für mich als Spieler ist es sehr unterhaltsam.

Cfant
27.11.12, 13:36
Werter Cfant, wir versuchen nicht auf Zeit zu spielen, wir nutzen nur unsere knappen Ressourcen und versuchen kein Land vorschnell aufzugeben. Es ist auch nicht sehr motivierend wenn die eigenen Armeen so viel schwächer sind und in regelmäßigen Abständen zerschlagen werden.

Wertner Ratnik, ich möchte in diesem Zusammenhang betonen, dass ich dies in keiner Weise gegen Euch oder Eure Spielweise gerichtet meine! Das ist mir ein sehr wichtiger Punkt! Ihr liefert ein ausgezeichnetes Spiel ab, und soweit ich das als außenstehender Laie sehen kann auf faire, freundliche und absolut bewundernstwerte Weise! Ich äußere nur meine Gedanken über die Engine, wenn Ihr so wollt. Kein Land vorschnell aufzugeben ist ja letztlich auf Zeit spielen. Das liegt in der Natur der Sache und ist weder gamey noch sonstwie anrüchig :) Jeder Ally-Spieler in jedem WW2-Spiel spielt auf Zeit, würde ich meinen ;) Ich kritisiere nur die Engine, die dem Achse-Spieler zusätzlich zum MPP-Management enormen Zeitdruck aufbürdet, während der Ally-Spieler nur mit seinen MPP rumjonglieren muss. Das hat mich auch im großartigen Spiel des GröFrundSaz gestört, liegt aber ausschließlich beim Spiel. Oder meinem mangelnden Verständnis desselben :)

Nebenbei: Wenn ich HvS die Daumen drücke, dann aus diesem Grund: Ich will diesen von beiden Seiten hervorragenden AAR noch möglichst lange genießen! :)

Ruppich
27.11.12, 13:43
Ich kritisiere nur die Engine, die dem Achse-Spieler zusätzlich zum MPP-Management enormen Zeitdruck aufbürdet, während der Ally-Spieler nur mit seinen MPP rumjonglieren muss.Wobei man auch sagen muss dass das grundsätzlich in einem "großen" WW2 Szenario immer so ist.
Der Deutsche hat historisch halt schnell, viel erreicht und dann TROTZDEM verloren, die Erfolge muss ein "Nachspieler" eben mindestens schaffen.
Ich denke da an die FITE vorgaben dass man erste Runde mindestens xxx Flugzeuge zerstören muss sonst kann ma gleich aufgeben...

HvS
27.11.12, 13:53
Werter Cfant,

damit habt Ihr wohl recht. Wir spielen Strategic Command seit annähernd 10 Jahren, und wir haben diese Kampagne in allen möglichen Engines, Versionen und Betas sicherlich schon 100 mal abgeschlossen, allerdings noch nie gegen einen menschlichen Gegner. Bei der aktuellen Version 1.06 ist es für die Achse wirklich diabolisch schwer, denn Rußland ist sehr weitläufig und wirtschaftlich extrem stark.

In den ersten Versionen von "Storm over Europe" haben die meisten Achsenspieler den Ribbentrop-Pakt nicht honoriert (das Setup des Decision Events war für uns ein Unding, extrem gamey). Aus diesem Ungleichgewicht ergab sich eine Bevorteilung des Achse, und das hat man seitens der Developer ausgeglichen. Nach zahllosen E-Mails an die Developer habe ich erreicht, daß das Decision Event abgeändert wird (die russische War Readiness steigt um ca. 50%, d.h. man hat die Russen Ende 1940 an der Backe). Das Ungleichgewicht blieb aber bestehen, und deswegen ist es für die Achse teuflisch schwer.

Und dann war da noch unser neunmalkluger Ansatz, annähernd historisch spielen zu wollen... gerade im Fall der Italiener, die wirklich keinen Schuß Pulver wert sind. Es wurden viele 100 MPPs investiert, um die Invasion von Ägypten durchzuführen, die Truppen im Osten von Libyen gibt es in diesem Spiel nämlich nicht, die muß man erst auffrischen und dorthin transportieren. Und nutzloser hätten sie kaum sein können.

Wir prügeln mit Stufe 3-Panzern auf Griechen ein und verlieren Stärkepunkte, und die Italiener bekommen den Frack von einen Level 0-Panzer voll und rennen weg... sowas haben wir wirklich nicht erwartet, aber es gehört zu den Unwägbarkeiten, mit denen ein Feldheer leben muß. Aber noch ist nicht aller Tage abend, und 2 Asse haben wir noch im Ärmel. Eines davon ist unsere momentane technische Überlegenheit, das andere behalten wir mal im Ärmel. Der Angriff auf Norwegen wurde um eine weitere Runde verschoben... mal wieder das Wetter, ein Running Gag. :D

Allerdings müssen wir damit rechnen, daß wir Nordafrika verlieren, denn wir bekommen die Truppen aus Griechenland nicht schnell genug nach Libyen, um den Italienern zu helfen.

Ratnik
27.11.12, 23:30
Die Westfront:


Die Franzosen bekommen ein Moralgerup auf 15%.Trotzdem war ich in der letzten Runde auf 0% und ich habe zugesagt, dass ich Paris räumen werde. Also wurden noch ein paar örtliche Gegenoffensiven gestartet. Dabei konnte dem deutschen Panzerkorps unter schweren eigenen Verluste ein paar Stärkepunkte abgezogen werden.


http://img43.imageshack.us/img43/8852/zug19.png



Die Griechenlandfront:


Die Griechen ziehen sich auf Stellungen zurück, die leichter zu verteidigen sind. Ein weiteres Korps bekommt modernere britische Waffen und das Saloniki-Korps wird wiederauf Stärke 8 gebracht. allerdings wird die Stadt wohl nächste Runde fallen.


http://img823.imageshack.us/img823/45/zug19c.png



Die Nordafrikafront:


Die Britischen Verbände setzen zur Verfolgung an. Dabei wird die Ariete-Division zerschlagen und der italienischen Artillerie Verluste zugefügt. Noch ist die italienische Nordafrikaarmee nicht geschlagen, aber sie hat ordentlich Kampfkraft eingebüßt.

Im Irak steht mein indisches Korps direkt vor Bagdad, hat allerdings 0 Supply und kann so nicht erfolgreich angreifen. Toll...Wie soll ich es dann schaffen die Stadt einzunehmen. Zum glück habe ich ein kanadisches Korps als Verstärkung hinzubeordert, aber so bekommt der Deutsche sehr lange zusätzliche MPPs.



Was sonst so geschah:


Die Briten erforschen Industrietech Level-2 und die USA Industrietech Level-3

Keine U-Bootangriffe im Moment.


http://img231.imageshack.us/img231/771/zug19b.png

HvS
28.11.12, 09:42
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 23):

Frankreich hat aufgegeben und >900 MPP wandern in unser Schatzamt. Wir möchten an dieser Stelle nochmal deutlich darauf hinweisen, daß das ohne die Mithilfe des werten Ratnik in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Zwar hätte Frankreich schon im Januar aufgeben müssen, aber das ist eben nicht passiert, und auf Verständnis und Fairness braucht man nicht überall in dieser Welt zu hoffen. Es stehen nicht alle deutschen Einheiten auf einer Eisenbahnlinie, und das wird den Transport in den Osten verzögern. Zum Glück haben wir 1.500 MPPs auf dem Konto und können uns den Transfer leisten. Bilder haben wir diesmal nicht, der Hoster hat gesponnen.

In Norwegen mußte die Invasion schon zum vierten Mal wegen schlechten Wetters verschoben werden.. das ist problematisch, denn die Rückführung der Truppen für "Barbarossa" müssen wir auch irgendwann vornehmen. Der werte Leser kann es wahrscheinlich nicht mehr hören, aber wir wünschen uns auch mal schlechtes Wetter beim Gegner und nicht nur bei uns. Aber was soll´s... auch damit muß sich ein Regent anfreunden.

In Griechenland wird das Korps in Saloniki zerstört. Wie erwartet nehmen die Griechen Verteidigungspositionen bei Larisa ein. Wir rechnen mit 6-7 Runden für die Einnahme von Athen, also Ende July oder Anfang August. Damit dürfte unser Plan, die Einheiten in Griechenland zur Verstärkung der Italiener zu nehmen, nicht ganz aufgehen. Eine griechische Einheit wartet östlich von Saloniki, und deswegen müssen wir eine Garnision dort lassen. (Ein Bild konnten wir retten)


http://imageshack.us/a/img841/8053/194104111.png


Nordafrika ist problematisch. Wir ziehen uns zurück, aber eine weitere italienische Armee wird es schwer haben, Tobruk zu erreichen. Die beiden Einheiten, die bisher zerstört wurden, können wir allerdings zu 60% des normalen Preises zurückkaufen, das trifft uns also nicht allzu sehr. Großer Vorteil: wir haben eine Armee in Tobruk zurückgelassen, die auf Stufe 8 eingegraben ist. Das wird zumindest eine Weile halten.

Wer sich nun fragt, warum wir überhaupt Ägypten angegriffen haben: wir haben gegen die KI mal mit dieser Strategie gespielt, und die Linien bei El Alamein durchbrochen und Alexandria genommen... nur mit italienischen Truppen. Mit diesem Verlauf haben wir nicht ernsthaft gerechnet, denn kein menschlicher Spieler würde das mit sich machen lassen. Wir wollten allerdinngs die italienische Invasion u.a. deswegen durchführen, weil das historisch authentisch ist. Wir hatten geplant, in das Stellungssystem einzubrechen und damit den Weg für das DAK zu bereiten, denn jede geschleifte Befestigung hilft immens. Soweit ging der Plan auch auf, denn eine Befestigung konnten wir zerstören. Was uns überrascht hat war die vollkommene Nutzlosigkeit der Italiener, die nicht mal in der Lage waren, die englische WDF-Armee zu beschädigen, obwohl die ständig von Artillerie beharkt wurde und eine Moral von 9% hatte. Im Gegenzug haben die Engländer die Italiener ganz einfach beschädigen und vernichten können. Der Mechanismus dahinter erschließt sich uns noch nicht ganz, denn die Franzosen haben die technisch überlegenen deutschen Einheiten ja auch beschädigen können. Auf jeden Fall hatten wir vor, die Italiener bei zu heftigem Widerstand geordnet auf die Linie bei Tobruk zurückzuziehen und dort auf das Eintreffen des DAK zu hoffen. Allerdings geht der Rückzug nicht allzu geordnet (wir haben schon zwei Einheiten verloren und eine dritte ist gefährdet), und das DAK kommt frühestens im Herbst 1941. Naja, soviel zum Thema Planung. Das grundsätzliche Ziel der italienischen Truppen war, die Engländer beschäftigt zu halten. Wenn man keine Truppen nach Libyen transferiert, dann steht nur ein Armee mit Stärke 5 in Tobruk, und diese "Garnision" haben die Engländer spätestens im Frühjahr 1941 beseitigt. Irgendwas mußten wir also machen (kampflose Übergabe an die Engländer widerspricht dem Anspruch der annähernd historischen Kriegfühung!), und ein gewisses Maß an Verzögerung hat sich ja auch ergeben. Warten wir mal ab, wie es weitergeht. Ohne deutsche Hilfe wird Libyen wohl an die Engländer fallen. Für sich allein betrachtet wäre das kein Problem, dann graben wir uns halt in Süditalien ein... aber wir müssen uns auch um den Irak kümmern, der ist uns sehr wichtig.

Strategischer Überblick, Bewertung und Implikationen

10 von 12 Ländern wurden bisher "integriert". Ungarn, Rumänien und Bulgarien sind beigetreten, nur Norwegen (dank des Wetters) und Griechenland fehlen noch. Aktuell ist die deutsche Produktion bei 600 MPP, und wenn Griechenland und Norwegen noch dabei sind, dann werden ist wohl gut 650 MPP. Das alleine hört sich schon mal sehr gut an, aber wir müssen mittelfristig damit rechnen, den Irak wieder zu verlieren, der momentan 85 MPP pro Runde beisteuert. Um die Festung Europa zu halten brauchen wir mindestens 800 MPP, besser 900. Die Allierten produzieren momentan ca. 600 MPP, und bei Kriegeintritt der Russen sind es ca. 850 MPP. Später im Krieg haben die Allierten gut 1.000 MPP pro Runde zur Verfügung, denn es werden noch weitere Stufen Industrietechnologie erforscht; da sind die Einbußen der Russen schon mitgerechnet.

Bei unserem Vormarsch nach Rußland werden wir zusätzliche MPPs erobern. Unsere Versorgungslage ist durch den Irak besser als die der Wehrmacht im Sommer 1941, und wir sind nicht darauf angewiesen, bis nach Leningrad, Moskau und Rostov vorzustoßen, zumindest nicht in der ersten Welle. Im Gegensatz zur Wehrmacht bekommen wir im Spätherbst 1941 erhebliche Verstärkungen, und diese Möglichkeit ermöglicht uns eine andere strategische Planung. Die Wehrmacht hat im Krieg versucht, die Sowjets mit einem schnellen Schlag zur Aufgabe zu zwingen, und das haben wir nicht vor; das klappt so der so nicht. Aufgrund der Geschehnisse in Frankreich kam es zu Verzögerungen, und wir wollen aus dieser Not eine Tugend machen.

Der ein oder andere Leser hat sich wahrscheinlich gedacht, daß die Situation in Frankreich das Kreuz der Achse bricht, aber dem ist nicht so. Wir könnten zwar besser darstehen, wenn wir etwas besser gespielt hätten oder das Wetter gnädiger mit uns gewesen wäre, aber es ist nicht so, daß das Spiel nun schon gelaufen ist. Unsere Chancen sind nicht allzu gut, aber vieles hängt vom Verlauf der Operationen in Rußland ab. Wir werden "Barbarossa" mit Panzerstufe 4 beginnen, und das sollte ordentlich scheppern. Es wird von entscheidender Wichtigkeit sein, wann der Russe diesen Vorsprung aufholen kann. Wenn wir mit einem erheblichen Vorsprung das Jahr 1941 beenden können, dann sieht es gut aus. Wenn uns in Rußland schon recht früh die Panzerstufen 3 und 4 begegnen, dann können wir recht schnell einpacken.

Wir haben unsere Operationsplanung für Barbarossa fertig. Der historische Angriffstermin 22. Juni 1941 wird wohl um ein paar Tage verfehlt, aber nicht allzu viel. Wir werden diesen Plan im Nachhinein auch publizieren, und wir sind gespannt, wieviel davon übrig bleibt. Aber in der Summe sieht es so aus: der werte Ratnik hat sich überragend geschlagen, das Wetter war gegen uns und dann war da noch dieser fiese Bug. Ohne die Leistung des werten Ratnik schmälern zu wollen: wir haben auch schon ein paar Sachen identifiziert, die wir beim nächsten Mal besser machen können, aber das wird ihm ähnlich gehen.

Auf jeden Fall ist es so: wir haben eine gute wirtschaftliche Grundlage, sehr gute Technologie (Infanterie Stufe 2, Stufe 3 ist nicht weit weg, Jäger Stufe 2) und einige erfahrene Panzerkorps. Alles Pech, daß wir mit dem Wetter hatten, wurde uns durch den Irak vergolten. Wir müssen nicht mehr allzu viel forschen und können alle MPP in unsere Einheiten stecken. Wir sind mal gespannt, ob uns das etwas bringt.

Cfant
28.11.12, 10:20
Das Oberkommando versprüht vorsichtigen Optimismus. Das heißt wohl: Der Russe steht kurz vor Berlin :D
Aber im ernst: Auf nach Osten! Hm, was ist heute im Radio? *Knister* Dortmund! Dortmund! Dortmund! *Knister*

HvS
28.11.12, 10:39
Werter Cfant,

Wir sind bemüht, die Lage realistisch darzustellen.... wer allzu viel Propaganda verbreitet, der verliert irgendwann die Glaubwürdigkeit. Grund zum Optimismus haben wir nicht, aber wir wollten auf unsere momentan noch vorhandenen Vorteile verweisen. Wenn es uns gelingt, ein Stück aus dem sowjetischen Territorium herauszubeißen und dabei nicht allzu viele Truppen zu verlieren, dann sieh es gut aus. Man bedenke nur eines: wenn wir dem Russen Ressourcen im Wert von 200 MPP abluchsen können, dann fehlen ihm diese 200 und wird haben ca. 800. Mit 800 gegen 1.000 MPP kann man sich eine Weile halten, denn die Westallierten müssen ihren Kram erstmal nach Europa bzw. über den Kanal schaffen.

Ein begrenzter Vorstoß im Norden nur auf die Linie Riga-Mink bringt 5 produzierende Städte, also fehlen dem Russen 50 MPP, und wir haben 40 MPP mehr. Im Westen der Ukraine sind nicht allzu viele produzierene Städte, aber wenn man Kiew und Odessa genommen hat, dann steht einem der Weg in das Donezk-Becken offen, und dort gibt es etliche Minen, die jeweils 20 MPP pro Runde bringen (wenn die Russen sie haben, uns bringen sie 16 MPP).

Solange wir den Irak kontrollieren, würde uns die Kontrolle des Raumes bis zur Linie Riga - Minsk - Kiev - Rostov reichen, um die Lage stabil zu halten. Weitere Gedanken machen wir uns frühestens dann, wenn wir diese Linie erreichen sollten, und gerade im Falle von Rostov würde das schwer genug.

crofreiburg
28.11.12, 10:44
So ab jetzt wirds nochmal richtig spannend.

So spannend habe ich das Spiel noch nie erlebt.

Danke Jungs

HvS
28.11.12, 18:44
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 24):

Der Transfer der Wehrmacht nach Rußland ist in vollem Gange, und die russische Kriegsbereitschaft wird sicherlich einige Prozente nach oben gehen. 2/3 der Truppen sind schon in den Bereitstellungsräumen und können sich in den nächsten Runden noch regenerieren.

Der Angriff auf Norwegen kann endlich erfolgen, und deutsche Fallschirmjäger besetzen Oslo. Norwegen kapituliert und wir bekommen 87 MPPs.


http://imageshack.us/a/img402/1122/194105091.png


In Griechenland haben wir endlich auch mal Würfelglück, denn wir nehmen Larisa trotz schlechter Voraussagen ein. Das dürfte schneller sein als von Feind erwartet und erwünscht.


http://imageshack.us/a/img443/9837/194105092.png


In Libyen bauen wir eine neue Frontlinie auf. Unseren Forschern gelingt die Erforschung von Panzertechnologie Stufe 4, sodaß in der nächsten Runde die neuen Modelle ausgeliefert werden können. Sicherlich von Vorteil in Rußland.

Jörg von Frundsberg
28.11.12, 23:03
Wie schafft ihr das nur schon Panzerstufe 4 :eek: damit hätten wir bestimmt Rußland erobert ......damals im Juni 2012 :D . Im Ernst bald geht es los ........... wie sieht es mit einem DAK aus ?? Freue mich auf die entscheidenen Jahre 42/43 zwischen den werten Regenten ^^

Cfant
29.11.12, 07:53
Wäre es eine Option, den Panzer aus Griechenland abzuziehen - dauert die Eroberung halt ein paar Runden länger, verstärkt aber die Schlagkraft an der Hauptfront?

HvS
29.11.12, 09:47
Werter Jörg,

Wir haben von vorneherein großen Wert auf Technologie gelegt. Das ist zwar teuer (und belastet damit die Operation in Frankreich), aber auf lange Sicht geht es wohl nicht anders. In der Version 1.06 ist Barbarossa diabolisch schwer, und wenn man den Russen auf Augenhöhe begegnet, dann wird man getoastet. Technologisch hochwertige Panzer mit hoher Erfahrung sind in der Anfangsphase von "Barbarossa" Gold wert, denn der Russen kann sie praktisch nicht angreifen.

Das DAK hängt leider noch in Griechenland fest. Grundsätzlich ist die Aufstellung eines DAK immer ein organisatorisches Problem, denn man muß die Einheiten per Bahntransport nach Italien schaffen und dann per Seetransport nach Libyen. Und man muß darauf achten, daß der Zielhafen auch entsprechend Nachschub hat (mindestens 5, sonst kann der Seetransport nicht anlanden)... da haben schon einige Spieler unliebsame Überraschungen erlebt. Und für Geleitschutz muß man auch sorgenn, damit die fiesen Engländer die Transporter nicht versenken.

Unser Plan war, daß die Heeresgruppe Balkan nach der Eroberung von Griechenland auf die ein oder andere Weise nach Libyen geschafft wird. Wenn zu diesem Zeitpunkt schon vor Tobruk gekämpft wird, dann kann man schlecht im Hafen der Festung anlanden und müßte über Bengazi gehen, was für einige Runden Verzögerung sorgt. U.a. deswegen haben wir auch versucht, den Krieg nach Ägypten zu tragen und die Engländer möglichst lange von Tobruk fernzuhalten. Die Leistung der Italiener war erschreckend schlecht, und die Heeresgruppe Balkan hat durch die üblichen Faktoren (Wetter, Würfel, Ratnik) ca. 3 Runden ungeplante Verspätung. Stellt Euch einfach mal vor, die Heeresgruppe wäre planmäßig vorgerückt.. dann wären wir nun schon fast in Athen und könnten den Italienern noch helfen, bevor Tobruk fällt.

Nun eine grundsätzliche Erläuterung zum Thema Athen: dort hat man ganz andere Optionen als in Süditalien, denn der Abstand von Athen in die Kampfzone ist wesentlich kürzer. Wenn man eine Heeresgruppe in Athen sitzen hat, dann hat man drei Optionen:

- Seetransport der Einheiten in den Westen der Kampfzone, bspw. nach Bengazi.
- Amphibische Landung der Einheiten östlich der Kampfzone, also genau zwischen El Alamein und die englischen Einheiten, die dann vom Nachschub abgeschnitten wären
- Invasion der Türkei, um dann über Syrien und Palästina entweder den Irak zu entsetzen und/oder die Engländer von hinten in den Allerwertesten zu kneifen. In Syrien, Palästina und Jordanien sind einige produzierende Städte. Wenn die Landverbindung über die Türkei steht, dann produzieren diese Städte mit 8 für uns. Momentan sind diese Städte quasi die Lebensversicherung der Engländer. Wenn es uns gelingt, uns diese Region einzuverleiben, dann sinkt die Produktionskapazität der Engländer merklich.

Die ganze Geschichte in Nordafrika ist schlußendlich kein Kampf um die Wüste (und auch nicht um den in diesem Spiel eher unbedeutenden Suez-Kanal), es geht um die Ressourcen im Nahen Osten. Türkei, Syrien, Palästina, Jordanien, Irak... das sind zusammengerechnet gut 150 MPP pro Runde. Und dann ist da noch der Iran, der meist in die Einflußsphäre der Sowjets gerät. Überläßt man dieses Gebiet unwidersprochen den Allierten, so erdrücken sie die Achse irgendwann mit ihren MPP. Wenn man sich dieses Gebiet einverleiben kann, dann ist der Krieg halb gewonnen.... den Engländern ist wirtschaftlich das Rückgrat gebrochen, und Deutschland schwimmt in MPPs.

Wie weiter oben geschrieben: wenn man den Nahen Osten kontrolliert, dann kann man es in Rußland etwas ruhiger angehen lassen. Aus diesem Grund wollen wir Athen haben, damit wir entscheiden können, wie wir weiter vorgehen. Es ist immer gut, verschiedene Optionen zu haben.

Werter Cfant,

Eure Frage ist teilweise schon durch den obigen Sachverhalt beantwortet. Die Panzer werden nicht aus Griechenland abgezogen, denn mit einer Armee und einem Korps kann man Griechenland nicht einnehmen, die haben zwei Armeen und 1-2 Korps bei Athen stehen. Wir können mit zwei Infanterieeinheiten nicht genug Schaden machen, und die Griechen frischen sich schneller auf, als wir sie runterhauen können. Wir können die Griechen nicht mal in einem Jahr aus ihren Stellungen vertreiben, wenn wir die Panzer abziehen. Also bleiben sie dort, wo sie sind. Die Schwächung der Kräfte, die für "Barbarossa" zur Verfügung stehen, nehmen wir in Kauf, denn wir wollen die oben beschriebenen Optionen haben. Wenn die Italiener in Libyen die Segel streichen, dann wollen wir die Möglichkeit haben, eine amphibische Landung zu machen, und zwar dort, wo es uns paßt. Athen ist als Ausgangspunkt einer solchen Invasion prädestiniert.

Hierbei handelt es sich ähnlich wie bei der "Tirpitz" um eine "Heeresgruppe in being"-Strategie... solange die Heeresgruppe dort ist, weiß der werte Ratnik nicht, was wir damit machen, und der Nahe Osten ist bedroht. Wir mögen Situationen, wo wir die Initiative bzw. Entscheidungfreiheit haben.

[Gast]
29.11.12, 15:25
Nunja... am Ende hat die Tirpitz dann das erste Mal Feindkontakt gehabt, als sie versenkt wurde.
Ich stimme euch zu, dass ihr immer agieren und nicht reagieren solltet und das Heft des Handels behalten müsst. Aber eure Strategie hat einen entscheiden Schwachpunkt, der die Royal Navy ist.

crofreiburg
29.11.12, 15:50
Habe das Spiel (welches ich seit langem besitze) noch nie so erlebt wie durch Euren AAR. Bin kurz davor wieder mal wieder eine Partie zuspielen. Euer AAR (mit den tollen Erklärungen der Strategien) hat mich wieder motiviert, liebe Strategen.


Auf jeden Fall: Danke Euch für den tollen AAR.

Ratnik
29.11.12, 23:04
Die Griechenlandfront:


Ich fasse die letzten beiden Züge zusammen, da ich die Bilder vom letzten Zug verloren habe... Jaja der Nebel des Krieges. Auf dem Balkan marschiert die wehrmacht weiter vorran. Larissa und Saloniki fallen, aber auch die deutsche Wehrmacht erleidet Verluste. Griechische Kreuzer greifen in die Kämpfe ein und verursachen Infanterieverluste. Trotz der tapferen Gegenwehr der Griechen rückt die Wehrmacht schneller vor als erwartet. aber pessimistisch werde ich noch nicht.


http://img812.imageshack.us/img812/871/zug20b.png



Die Nordafrikafront:


Die italienischen Verluste belaufen sich momentan auf 2 Infanterie Armeen und dem Panzerkorps Ariete. Übrig bleiben noch ein HQ eine stark dezimierte Armee und eine auf 5 runtergeschossene Artillerieeinheit sowie eine geschwächte Jägerstaffel. Der letzte Bonus ist jedoch eine zusätzliche italienische Armee welche in der Festung Tobruk eingegraben und auf voller Stärke ist. Allerdings konnte schond er erste erfolgreiche Angriff auf Tobruk gestartet werden. Das britische Panzerkorps ist wieder auf Stärke 7 und die Flieger sind in frontnähe. Meine Jagdbomber haben bis jetzt schon blutige Ernte unter den Italienern gehalten. Meine Nordafrikaarmee ist nun auch zahlenmäßig überlegen, dazu besitzt sie eine hohe Erfahrung und modernere Ausrüstung. Wenn der Deutsche nicht zur Hilfe eilt wird Lybien unausweichlich fallen. Tobruk it nun in der Reichweite meiner Artillerie.

http://img571.imageshack.us/img571/8611/zug20.png


Der Irak ist nach wie vor mein Sorgenkind. aber irgendwie werd ich das schon schaffen, eine Ölquelle wurde bereits besetzt.



Was sonst so geschah:


Deutsche Fallschirmjäger besetzen Norwegen.

Die USA erfoschen Jagdfliegertech Level-1 Die UDSSR Infanterietech.

Mit verbesserten Infanteriewaffen dürften die Russen wenigstens etwas gegen die deutschen Panzerarmeen ausrichten. Aber das wird ein harter Kampf werden...

Die UDSSR mobilisiert zusätzliche Garnisionen.


http://img526.imageshack.us/img526/6558/zug20c.png

Ratnik
30.11.12, 12:39
Der werte Regent HvS ist momentan für einige Tage im Urlaub und so lange pausiert leider der AAR. Allerdings ist jetzt endlich mal die Chance für alle heimlichen sympatisanten der Allierten mich mit ihren Tipps, Hinweisen und Strategien zu überschwemmen. Ich bauche dringend Ratschläge wie ich mit der UDSSR gegen die mir wohl deutlich überlegenen Deutschen bestehen kann.

Sun-Tzu
30.11.12, 13:46
Habe das Spiel (welches ich seit langem besitze) noch nie so erlebt wie durch Euren AAR. Bin kurz davor wieder mal wieder eine Partie zuspielen. Euer AAR (mit den tollen Erklärungen der Strategien) hat mich wieder motiviert, liebe Strategen.


Auf jeden Fall: Danke Euch für den tollen AAR.

Ich schließe mich dem werten crofreiburg an. Dieser AAR macht wieder Lust auf dieses, bei mir ebenfall etwas eingestaubte, Spiel.
Werde das Geschehen weiterhin aufmerksam verfolgen.

Admiral Hipper
30.11.12, 15:25
Der werte Regent HvS ist momentan für einige Tage im Urlaub und so lange pausiert leider der AAR. Allerdings ist jetzt endlich mal die Chance für alle heimlichen sympatisanten der Allierten mich mit ihren Tipps, Hinweisen und Strategien zu überschwemmen. Ich bauche dringend Ratschläge wie ich mit der UDSSR gegen die mir wohl deutlich überlegenen Deutschen bestehen kann.
Leider haben Wir dieses Szenario noch nie gespielt, weder im MP noch im Singelplayer. Von daher sind gute Ratschläge rar.
Aber wir würden empfehlen den weiten Raum Russlands zu nutzten. An Schlüsselpositionen und Verkehrsknotenpunkten (eigentlich in jeder Stadt) muss der Gegner aufgehalten und verzögert werden, Zeit wird der wichtigste Faktor sein. Und bisher habt Ihr den werten HvS sehr gut im Vormarsch verzögert. Eine richtige feste Verteidigungslinie würde ich erst etwas im Hinterland errichten.
Wenn sich der Deutsche dann also totläuft und auch am knappen Nachschub leidet müsst Ihr zuschlagen. Am besten natürlich im Winter, dann bekommt der Deutsche auch ein Event für General Winter und bekommt Abzüge bei den Stärkepunkten. Bin mir da aber nicht ganz sicher, am besten schaut Ihr mal im Frundsberg AAR nach.

Cfant
30.11.12, 16:36
Ja, Eure Qualitäten als Verteidiger habt Ihr schon sehr deutlich bewiesen :) Und da ich das Spiel nicht habe, bin ich nur zum Zuschauer geeignet ;) Auf die Amis bin ich auch schon sehr gespannt...

Ratnik
30.11.12, 18:01
Ja die USA sind wohl nicht zu unterschätzen. Es gibt jedoch einen entscheidenen Nachteil: Die USA hatte bis jetzt nur sehr geringe Mengen MPPs zur Verfügung. Dazu kommt noch eine recht überschaubare Armee, bestehend aus 2 Stärke 5 Jägern und 2 Stärke 5 Armeen. Die einzigen Forschung im Bereich des Landkriegs ist: verbesserte Artillerie. Also wird die USA selbst nach ihrem Kriegseintritt noch ca 9-12 Monate brauchen um eine starke Expeditionsarmee aufzubauen. Allerdings kommen direkt einige recht brauchbare Schiffe an. Jedoch lassen sich die Seestreitkräfte der Achse eh nicht auf den Meeren sehen....

In einigen Runden bekomme ich in Ägypten 2 voll aufgerüstete Korps, sowie ein HQ. Damit würde die Gesamtstärke meiner Afrikaarmee auf 1 Armee, 4 Korps, 1 Panzerkorps, 2HQ, eine Artillerie, eine Staffel Jagdbomber und eine Staffel Jäger. Dazu kommen noch 3 Korps und 1 Panzerkorps aus dem Irak. Damit dürfte ich den Krieg um Nordafrika auf jeden Fall gewinnen. Das DAK ist noch nicht eingetroffen und die Italiener leiden unter akutem MPP-Mangel. Dazu kommt noch die mangelhafte Ausrüstung der italienischen Verbände. Die Forschung der Italiener scheint weit hinter den anderen Nationen herzuhinken.

Jörg von Frundsberg
30.11.12, 22:14
Mit den Amerikaner auf jedenfall Algerien Marokko und Tunesien erobern !! das gibt den Amis viele MPP !! ganz wichtig für die ....... und schafft die Vorausetzung um Afrika ganz zu erobern .

HvS
01.12.12, 14:40
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 25):

Urlaub? Davon träumen wir! Wir waren auf Dienstreise in London und haben versucht, die Stellungen des Feindes zu erkunden..... :D

Der Transfer der Truppen nach Polen geht weiter. Den historischen Termin werden wir knapp verfehlen, aber nur um ein paar Tage. Die ersten Tiger-Panzer wurden ausgeliefert. Bis zum Start von Barbarossa wollen wir alle Panzerkorps auf Tiger umgerüstet haben.

In Griechenland frischen wir unsere Truppen auf, das ist gut für die Moral.

In Libyen gelingt es uns, die Frontlinie zu halten. Der Brite kämpft nun mit Versorgungsproblemen, aber das wird nicht langer anhalten.


http://imageshack.us/a/img839/1754/194106061.png


Aber es wird noch 2 Runden dauern, bis es mit Barbarossa losgeht.

Ratnik
01.12.12, 19:37
Die Nordafrikafront:


Die Schlacht um Tobruk geht weiter, die Briten vernichten eine weitere italienische Armee. Damit ist der Italienischen Afrikaarmee das Rückrat gebrochen. Jenseits der Festungstruppen in Tobruk besteht sie nur noch aus einer leicht angeschlagenen Artillerieeinheit, einem HQ und einer Jägerstaffel. Keinerlei Fronttruppen existieren mehr. Wenn der Italiener jetzt nicht zurückweicht und Evakuiert, sind die Einheiten unweigerlich verloren. Der Italiener hat auch nicht genug MPPs um alles wiederaufzustellen. Jedenfalls nicht so schnell. Ich hoffe die Italiener flankieren und überflügeln zu können. Dann Steht die Türe nach Benghazi offen.


http://img687.imageshack.us/img687/9436/zug21c.png



Die Griechenlandfront:

Der griechische Panzerkreuzer Averoff beschießt mit Erfolg ein deutsches Korps. Ansonsten ist alles ruhig. Ich vermute dass die Deutschen nächste Runde wieder in die Offensive gehen werden, aber das Gelände ist auf meiner Seite.



http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/fd/Elli_naval_battle_by_Vasiileios_Chatzis.jpg


Was sonst so geschah:


Die UDSSR mobilisiert alle Garnisionen und bereitet sich auf den unausweichlichen KRieg mit Deutschland vor.

Die britische Mittelmeerflotte versenk die Zara. Die eigenen Beschädigungen sind minimal.Durch die versenkung bekommt die Nationale Moral der Briten einen Bonus von 200 Punkten. Die italienische Moral leidet noch weiter unter diesem Verlust.



http://ichef.bbci.co.uk/arts/yourpaintings/images/paintings/rnm/large/hmp_rnm_1980_265_large.jpg



https://www.youtube.com/watch?v=6-XeIY2bcig


http://img69.imageshack.us/img69/9245/zug21d.png


Ansonsten sind die Weltmeere ruhig. Die britische FLotte ist den Flottend er Achsenmächten mehr als als überlegen.

Der Irak bereitet mir jedoch immer noch Sorgen....

HvS
01.12.12, 19:58
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 26):

Meine Herren, so langsam tut sich was!

Barbarossa beginnt nächste Runde, alles ist vorbereitet.

Ein kleiner moralischer Erfolg vorneweg: nach eindreiviertel Jahren kehrt das deutsche U-Boot aus dem Atlantik nach Hause und wird von den dortigen Truppen frenetisch gefeiert!


http://imageshack.us/a/img825/6599/194107041.png


In der Adria ist eine Seeschlacht entbrannt. Die Engländer sind eingedrungen und haben einen Kreuzer vernichtet.


http://imageshack.us/a/img248/9746/194107042.png


Im Gegenzug versenkt die Regia Marina ein Schlachtschiff und einen Zerstörer!!


http://imageshack.us/a/img846/8769/194107043.png


Das englische U-Boot ist auf Stärke 5, und der Kreuzer ist auch beschädigt. Wir vermuten, daß noch einige Einheiten von beiden Seiten draufgehen werden.

In Libyen geben die Italiener Fersengeld.

In Griechenland greifen die deutschen Truppen an. Eine aufgerüstete griechische Armee wird vernicht, eine weitere auf Stärke 4 runtergeschossen. Deutsche Verluste gab es nicht. Die Einnahme von Athen sollte in 3-4 Runden möglich sein.


http://imageshack.us/a/img641/7717/194107044.png


Mal sehen, wieviel Zeit der werte Ratnik heute Abend noch hat und wieviele Runden wir noch hinbekommen!

Jörg von Frundsberg
01.12.12, 22:10
4 Runden für Athen ??


http://www.youtube.com/watch?v=xoMgnJDXd3k

ICH VERLANGE DAS ES IN 2 RUNDEN PASSIERT !!! GENERAL HVS KÜMMERN SIE SICH DARUM !!!

Sorry aber der ganze AAR erweckt den GRÖfrunzsaz wieder in mir :D und das Hörbuch macht auch seinen Teil ^^

http://www.youtube.com/watch?v=fDwZgO6hxRo

Ratnik
02.12.12, 01:12
Sondermeldung von der Nordafrikafront:


Tobruk ist gefallen! Die italienische Garnision streckt nach kurzer gegenwehr die Waffen. Der von Artillerie und Fliegern unterstützten Offensive haben die abgeschnittenen Italiener nichts entgegenzusetzen.

Damit ist die Entscheidung in Nordafrika gefallen. Lediglich ein HQ und eine Artillerieinheit sind noch anwesend.



http://img846.imageshack.us/img846/8746/zug22b.png


Die Griechenlandfront:


die Griechische Armee ist auf dem Rückzug. Fragt sich wie lange sie noch aushalten werden. Griechische Jagdbomber führen erfolgreich Luftangriffe auf die deutschen Panzertruppen durch. Auch die grichische Flotteversucht zwar erfolglos in die Kämpfe einzugreifen.



Was sonst so geschah:


Die USA entwickeln Produktionstechnologie Level-3

Die Seeschlacht in der Adria verläuft für die Briten zwar verlustreich aber nicht erfolglos. Zwar verlieren die Briten die Warspite und eine Zerstörerflottillie. Auch ein Kreuzer wird nächste Runde noch versenkt werden, aber die Beschädigungen an denitalienischen Kreuzern und Schlachtschiffen sind so schwerwiegend, dass sie aufgrund des MPP-Mangel nicht repariert werden können. Der Brite hat mehr als genug Ersatzschiffeplus das was die USA noch beisteuern werden. Damit kontrolliere ich de facto das Mittelmeer und werde in Zukunft an jeder Küste anlanden können.

Die ersten 4 russischen Garnisionen wurden aufgestellt. Die Rote Armee versucht verzweifelt noch moderne Waffen an die Fronttruppen auszuliefern. Aber die Zeit spielt gegen sie. In ein bis zwei Zügen wird die Wehrmacht offensiv werden.

Die RAF bombardiert erfolgreich und ohne eigene Verluste eine deutsche Erzmine


http://img23.imageshack.us/img23/6854/zug22.png

http://img96.imageshack.us/img96/7423/zug22c.png

HvS
02.12.12, 08:28
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 27):

Über Nordfrankreich finden Luftkämpfe statt. Die Engländer bombardieren die Minen bei Lille, und eine deutsche Luftflotte übernimmt die Verteidigung. Für Leute, die das Spiel nicht kennen: man muß mindestens einen Jäger im Westen stehen haben, sonst können die Allierten ungestraft deutsche Ressourcen bombardieren.

Im Osten startet Barbarossa. Wir haben unsere (noch etwas spärlichen) Kräfte in 4 Stoßkeile eingeteilt. Die feindliche Hauptmacht steht bei Brest-Litowsk, und die Flügel sind etwas schwacher ausgeprägt. In der Mitte werden wir etwas länger brauchen, aber damit haben kein Problem, denn so brauchen unsere Verstärkungen nicht allzu lange an die Front. Momentan haben wir 5 gepanzerte Einheiten in der Warteschlange, es kommt also noch einiges.

Die Heeresgruppe Nord rückt auf Riga vor. Die eingegrabene Armee in Kaunas wird beschossen und das Eingrabungsniveau auf null reduziert. Fallschirmjäger nehmen Jelgava, und drei russische Städte sind abgeschnitten. Eine russische Luftflotte wird vernichtet.


http://imageshack.us/a/img515/7546/194107182.png


Die Heeresgruppe Mitte hat den größten Brocken vor sind, dort stehen doppelt so viele Russen wir deutsche Truppen. Hier müssen wir mit Bedacht vorgehen, um nicht in einen russischen Gegenschlag zu laufen. Eine weitere russiche Luftflotte wird vernichtet.

Im Süden ist das Vorankommen etwas leichter. Hier vernichten wir eine dritte Luftflotte und ein Panzerkorps. Lemberg wird eingeschlossen, ein weiteres Panzerkorps angeschlagen und Tarnopol genommen.


http://imageshack.us/a/img502/575/194107183.png


Die rumänischen Truppen haben übrigens den modernsten Stand und wurden durch ein deutsches Panzerkorps verstärkt. Da der Feind seine Truppen im Zenrum konzentriert hat, ist das Vorankommen hier relativ einfach. Wir vernichten die Verteidiger von Kishinev und attackieren Odessa, das wohl nächste Runde fallen wird. Das Tor in die Ukraine wäre damit offen. Wir sind etwas überrascht, daß es an dieser Front so einfach geht, normal brauchen die Rumänen etwas länger. Moderne deutsche Technik hilft natürlich.


http://imageshack.us/a/img255/637/194107184.png


In Griechenland orientieren wir uns an der Inspiration des werten Jörg, gehen etwas mehr Risiko... und werden belohnt, ein griechisches Korps und die bereits angeschlagene Armee werden vernichtet. Der Weg nach Athen ist frei, und wir rechnen nun mit 1-2 Runden bis zum Fall von Griechenland.


http://imageshack.us/a/img542/9564/194107185.png


In Libyen ziehen sich die Reste der italienischen Truppen weiter zurück. Bisher wurden 5 Einheiten zerschlagen, und 3 davon können wir zu 60% zurückkaufen. Eine italienische Armee kostet uns damit gut 100 MPP, ungefähr das Einkommen der Italiener pro Runde. In ein paar Runden haben wir also die Streitkräfte wieder aufgebaut... wir sehen uns also in Sizilien wieder!!!!

Die Seeschlacht in der Adria ist vorüber, und sie endet mit einer krachenden Niederlage für die Royal Navy. Die Italiener haben einen Kreuzer verloren, der schon vor Beginn der Kampfhandlungen auf Stärke 8 war. Die RN hat ein Schlachtschiff, einen Kreuzergruppe und eine Zerstörerflotille verloren UND DANN FERSENGELD GEGEBEN!!!! Tja, meine lieben englischen Helden mit den witzigen Hüten auf dem Kopf: wenn man nicht im Verhältnis 7:1 angreifen kann wie bei der Versenkung der "Deutschland", dann ist das schon nicht mehr ganz so lustig, oder? Italien bedankt sich für den Zuwachs an NM, das haben sie auch bitter nötig. Der werte Ratnik hat recht, daß die Allierten immer noch genug Schiffe haben, aber viele solcher Niederlagen können sie sich auch nicht mehr erlauben. Drei italienische Schlachtschiffe haben Stärke 8 oder 9, es ist also nicht so, daß die für den Rest des Krieges außer Gefecht wären.

Jörg von Frundsberg
02.12.12, 09:30
Seht ihr werter HvS es geht doch ^^ aber bei der Heeresgruppe Mitte sieht es ja übel aus :eek:

Admiral Hipper
02.12.12, 11:31
Seht ihr werter HvS es geht doch ^^ aber bei der Heeresgruppe Mitte sieht es ja übel aus :eek:
Aber wenn der gute HvS von Norden her über Wilno nach Minsk vorstoßt sind in der Mitte alle Russen vom Nachschub abgeschnitten.

Qianlong
02.12.12, 11:36
Puh sieht wirklich böse aus....

Habt ihr nicht mehr Truppen? Gerade an der Infanterie mangelt es finde ich sehr, auch Panzercorps könnten es pro Heeresgruppe ruhig zwei sein, Süden sogar drei um ein zügiges vorgehen zu ermöglichen...

[Gast]
02.12.12, 14:27
Halte die Situation für nicht so dramatisch, solange in der Ukraine ein gutes Fortkommen gelingt. ( Wobei hier die HKL sicherlich bei Kiev steht ). Würde sogar dahingehen die Heeresgruppe Mitte noch weiter zu verdünnen und über die Heeresgruppe Nord die Städtelinie Riga, Vilno und Minsk zu erobern, damit Brest Litovsk abgeschnitten ist. Erst die Einheiten, die aus der Produktion kommen, sollten dann den Kessel aufreiben. Alle anderen Einheiten vorwärts.

Ratnik
02.12.12, 19:36
Sondermeldung: Faschistischer Überfall auf die Sowjetunion!

Am 18. Juli griffen Verbände der deutschen Wehrmacht, unterstützt von ihren faschistischen Vasallen Rumänien und Ungarn die UDSSR an. Trotz unserer ausgiebigen Vorbereitung kam es doch zu hohen Verlusten. Alleine 3 Jagdfliegerstaffeln, ein Panzerkorps und eine Garnisionwurden im ersten Anlauf vernichtet. Viele Großverbände erlitten teils schwere Verluste und wurden vom Hinterland abgeschnitten. Die Briten haben sich bereiterklärt uns mit dem Lend and Lease Abkommen zu unterstützen. Aber unsere Unterlegenheit im Bereich der Luftwaffe und vor allem der Panzerwaffe ist ernüchternd. Hier sind wir qualitativ und wohl auch quantitativ eindeutig unterlegen.



http://img19.imageshack.us/img19/6790/zug23.png


Die Nordfront:


Hier hat der Feind zu unserer großen Überraschung Fallschirmjäger eingesetzt. Estland ist zum Großteil besetzt, aber Die garnision von Kaunas hält die Hauptstadt noch heldenhaft. Allerdings glauben wir nicht sie noch eine weitere Runde zu halten.



http://img705.imageshack.us/img705/1415/zug23d.png


Die Zentralfront:


Hier kommandieren die beiden besten Marschäle der Sowjetunion unsere Truppen. Shukov und Timoshenko, welche für russische Maßstäbe als durchaus kompetent gelten können. Auch sind hier ein Großteil der Artillerie, Panzerabwehr und Flak massiert. Auch ein einsatzbereites Panzerkorps steht als Reserve bereit. Dazu stehen meine Truppen in gut ausgebauten Verteidigungsstellungen, aber die deutsche Überlegenheit in der Luft und ihre technisch weit überlegenen Panzer machen uns auch hier das Leben schwer, aber wir werden den Faschisten einen schweren und für beide Seiten verlustreichen Kampf aufzwingen!



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Die Südfront:


In den Kaparten wird hart gekämpft. Die Verluste auf unserer Seite sind sehr hoch, aber wir hoffen hier den Vormarsch wenigstens etwas aufhalten zu können. Odessa ist eingeschlossen und wird trotz aller Durchalteparolen und letzter Verstärkungen wohl nächste Runde fallen. Hier gilt es nur noch beim Gegner hohe Verluste zu verursachen. In Zukunft wird der Großteil meiner Verstärkungen in diesen Frontabschnitt beordert.



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Die Griechenlandfront:


Trotz aller heldenhaften Abwehrkämpfe bricht auch hier so langsam der Wiederstand zusammen. Wir rechnen mit einem Fall Athens in ei bis maximal zwei Runden.



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Die Nordafrikafront:


Der Italiener ist nur noch auf heilloser Flucht. Die feindliche Artillerie konnte jedoch von britischen Panzern gestellt und zusammengeschossen werden. Nächste Runde ist auch diese Einheit geschichte.
Wir vermuten dass das istalienische HQ aus Benghazi ausgeschifft werden soll. Hiergegen hat die Royal Navy allerdings Vorkerhungen getroffen. Wir sind immer noch Herr über das Mittelmeer. Taste salty, must be British.



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Was sonst so geschah:


Die Briten erforschen Infanteriewaffen Level-2

Die UDSSR produziert diese Runde dank der besonderen Kriegsanstrengungen über 1400 MPPs, welche wir auch dringend nötig haben.

Keine U-Bootaktivitätauf den Weltmeeren.



http://img35.imageshack.us/img35/1108/zug23g.png

HvS
02.12.12, 20:07
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (ZUG 28):

So ein Fuchs, dieser Hipper!! Hat er doch gleich unseren Plan erkannt! Wir haben ja seit Monaten gesehen, daß der werte Ratnik seine Kräfte in der Mitte konzentriert. Wir haben leider nicht genug Kräfte, um ihn direkt zu bekämpfen, und so müssen wir versuchen, ihn zu umgehen.

Kaunas fällt, und unsere Truppen stehen vor Vilnius. Die Heeresgruppe Mitte schlägt ein Loch in die Verteidigung des Gegners, mal sehen wie er reagiert. Im Süden nehmen wir Lemberg und zwei weitere Städte (nicht im Bild, die Ungarn waren es).


http://imageshack.us/a/img17/9833/194108011.png


Den besten Fortschritt machen bisher die Rumänen. Odessa fällt, und in den Städten dahinter sind nur Garnisionstruppen. Nikolayev und Kherson sind interessant, weil sie nicht per Bahn verstärkt werden können, allerdings kann man dort neue Einheiten platzieren. Wenn wir diese beiden Städte nehmen können, dann ist der Weg zu den Minen frei.


http://imageshack.us/a/img841/1572/194108012.png


In Griechenland schlägt unsere Panzertruppe zu. Das griechische HQ in Athen geht auf Stärke 3 runter. Die Frage für den werten Ratnik wird sein, ob er die MPPs investiert und das HQ auffrischt, das er dann in der nächsten Runde vielleicht trotzdem verliert oder ob er die Waffen streckt. Wir tippen auf Auffrischen. :D

Libyen ist ein Katz und Maus-Spiel. Wir haben uns eine kleine Eulenspiegelei geleistet, aber vielleicht ist das sogar eher eine Chance als ein Problem.

Ratnik
03.12.12, 11:51
Update gibte heute Abend, aber soviel kann schonmal verraten werden:

Schwerste Kämpfe im Zentralabschnitt der Ostfront.

HvS
03.12.12, 12:10
Na, das mutet ja fast an, als ob die Russen unser Panzerkorps bei Siedlice vernichtet haben.... das haben wir absichtlich in eine leicht exponierte Position bewegt, um die Russen aus der Reserve zu locken. Der Gedanke dahinter ist einfach: wenn die Russen mit ihrer relativ niedrigen Technologie das Panzerkorps attackieren und vernichten können, dann können wir eh einpacken.... Versuch macht kluch.

Was wir noch nicht so ganz verstehen: die Italiener bekommen von Engländern den Frack voll und richten null Schaden an.. und die Franzosen halten die Wehrmacht auf, obwohl dort genau dasselbe Verhältnis war. Wenn jemand dazu eine These hat würde mich das sehr interessieren, zu diesem Sachverhalt sind wir bisher absolut ratlos.

Qianlong
03.12.12, 12:24
Die Italiener haben niedrigere Angriffs- und Verteidigungswerte sieht man sehr schön im Editor. Mittlerweile finde ich mit dem aktuellen Patch die Achse zu schwach, spielt man gegen einen gleichwertigen menschlichen Gegner, muss man faktisch einfach verlieren, es fehlt einfach die Zeit für die Achse, einige Runden mehr 1940 bzw. 41 würden wunder tun, oder aber paar Einheiten oder Ik mehr zum Anfang würde einem ermöglichen Jugoslawien und Griechenland zeitnah zu erobern.

Sieht man wunderbar in eurem Spiel die Mannschaftsstärke an der Ostfront ist sehr gering und meiner Meinung nach von Anfang an zum scheitern verurteilt, da könnt ihr aber nichts dafür, da fehlen einfach pro Heeresgruppe 2 Infanteriearmeen, 2 Corps und 1 Panzerarmee.

Ratnik
03.12.12, 12:25
Was wir noch nicht so ganz verstehen: die Italiener bekommen von Engländern den Frack voll und richten null Schaden an.. und die Franzosen halten die Wehrmacht auf, obwohl dort genau dasselbe Verhältnis war. Wenn jemand dazu eine These hat würde mich das sehr interessieren, zu diesem Sachverhalt sind wir bisher absolut ratlos.

Dazu habe ich eine einfache These. Der Versorgungsgrad der Franzosen war etwas besser. Aber vor allem haben die Franzosen in eingegrabenen Stellungen in Wäldern, Hügeln und Städten gekämpft. Das erhöht die Zahigkeit ungemein. Die Italiensichen Truppen befanden sich in flachen Ebenen und wenn nur minimalst eingegraben. Dass dürfte den Ausschlag gegeben haben. Bis auf die Festung Tobruk, die von wirklich all meinen Einheiten inklusive Fliegern und Artillerie berannt werden musste, hab es keine ordentlich eingegrabene italienische Einheit in Nordafrika.

Ratnik
03.12.12, 12:29
Die Italiener haben niedrigere Angriffs- und Verteidigungswerte sieht man sehr schön im Editor. Mittlerweile finde ich mit dem aktuellen Patch die Achse zu schwach, spielt man gegen einen gleichwertigen menschlichen Gegner, muss man faktisch einfach verlieren, es fehlt einfach die Zeit für die Achse, einige Runden mehr 1940 bzw. 41 würden wunder tun, oder aber paar Einheiten oder Ik mehr zum Anfang würde einem ermöglichen Jugoslawien und Griechenland zeitnah zu erobern.

Sieht man wunderbar in eurem Spiel die Mannschaftsstärke an der Ostfront ist sehr gering und meiner Meinung nach von Anfang an zum scheitern verurteilt, da könnt ihr aber nichts dafür, da fehlen einfach pro Heeresgruppe 2 Infanteriearmeen, 2 Corps und 1 Panzerarmee.

Ich glaube da verfallt ihr wieder in ein anderes Extrem. Mit dieser Verstäkung wäre es der UDSSR nicht mehr möglich die Offensive zu stoppen. Das würde in Unserem Fall 7 Panzerkorps plus totale Luftüberlegenheit bedeuten. So eine Masse kann der Russe einfach nicht aufhalten, vor allem wenn er technsich um zwei Stufen zurück liegt.

HvS
03.12.12, 12:42
Werter Qianlong,

tendenziell habt Ihr mit Eurer Aussage wohl recht. Allerdings wollen wir keineswegs den Anschein erwecken, daß wir mit dieser Aussage die hervorragende Leistung des werten Ratnik schmälern wollen. Wir bilden uns ein, das Spiel ganz gut zu kennen und dementsprechend einige Dinge ganz gut einschätzen zu können, und in der Version 1.06 ist die Achse extrem schwer zu spielen. Vielleicht paßt folgende Formulierung: auch gegen einen schlechteren Gegner als den werten Ratnik würde es sehr schwierig werden. Aber Ihr könnt Euch sicher sein, daß wir diese Erkenntnisse bei den entsprechenden Stellen adressieren werden. Früher gab es mal ein Decision Event, ob man das DAK gründen will... und wenn man das bejaht, dann werden im Frühjahr 1941 Truppen in Libyen aufgestellt, ohne das man sie erst kaufen und hintransportieren muß. Sowas würde wohl mehr Balance schaffen, denn im aktuellen Setup ist es unmöglich, das DAK aufzustellen, alle 12 Länder einzunehmen und dann noch "Barbarossa" in Vollstärke durchzuführen... und gegen Ratnik ist es noch schwieriger. Meist ist man zum Start von "Barbarossa" schon so im Hintertreffen, daß man keine Chance mehr hat... so ging es ja damals auch dem werten Jörg.

Werter Ratnik,

mit den Aussagen zu den Italienern habt Ihr wohl recht. Unser Problem ist allerdings: was soll man mit denen anfangen? Defensivreihe bei Tobruk? Ohne DAK werden die so oder so ausradiert, und wenn man das DAK entsendet, dann kann man den Balkan und wahrscheinlich auch "Barbarossa" vergessen.

Wir haben nie damit gerechnet, aus diesem AAR siegreich hervorzugehen, aber das ist ja auch nicht der Zweck. Und unseren Spaß haben wir. :D

Cfant
03.12.12, 13:21
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/coyotesg8qwfzh20.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

:D

@Qianlong: Schlägt in meine Kerbe. Diese Ansicht habe ich weiter oben schon mal geäußert - das knackige "Zeitlimit" erinnert eher an ein Spiel gegen eine KI als ein ausgewogenes Balancing für ein PbEM. Allerdings kenne ich das Spiel halt nur aus AARs.

HvS
03.12.12, 14:32
Zwischenfazit und Implikationen

Wir haben schon mitbekommen, daß die Heeresgruppe Mitte einen heftigen Gegenangriff der Russen abbekommen hat. Es ist damit zu rechnen, daß das Panzerkorps vernichtet oder schwer beschädigt ist. Entweder müssen wir es neu aufstellen oder reparieren, in den nächsten Runden ist es also außer Gefecht, selbst wenn es noch existiert. Wenn die Sowjets es runtergeschossen haben, dann leiden Moral und Bereitschaft. Auch wenn sich das nun komisch anhört: das alleine ist kein Beinbruch, denn an dieser Front können wir sowieso nicht offensiv werden. Die Entscheidungen fallen an andere Stelle. Wenn die Einnahme von Minsk gelingt und die die russische Zentralfront eingeschlossen ist, dann können wir uns mittelfristig den Verlust des Panzerkorps sogar erlauben, solange es nicht endgültig zerstört ist (damit meinen wir Supply unter 5 und kein Wiederkauf zu 60% der Kosten und 3 Monate Lieferzeit anstatt 6 Monate bei einer kompletten Neuaufstellung).

Was wir uns allerdings nicht erlauben können: ein Scheitern an einer der anderen Fronten, dann ist das Spiel vorzeitig beendet. Der Norden sieht gut aus, und wenn wir Minsk in den nächsten 3-4 Runden nehmen können, dann wäre es uns zum ersten Mal gelungen, den werten Ratnik auszuhebeln. Die Heeresgruppe Süd erwartet erst bei Kiew echten Widerstand, hier geht es gut voran. Einiges hängt von den verstärkten Rumänen ab... wenn es ihnen gelingt, in die Tiefe des Raumes vorzustoßen, dann schöpfen wir neue Hoffnung. Bis Stalino wird es wohl nicht ganz reichen, aber allein bei Dnjepropetrowsk sind 4 Minen, die uns 64 MPP pro Runde bringen würden. Also abwarten.

Eine Frage wäre noch zu klären: was machen wir mit der Heeresgruppe in Athen? Wir haben zwar schon eine Präferenz, aber wir wollen die werten Mitregenten dazu auffordern, sich an dieser Meinungsfindung zu beteiligen.

Plan 1 - Transport nach Tripolis

Wir könnten die Heeresgruppe nach Tripolis transportieren. Bis der Engländer dort eintrifft dauert es noch einige Runden.. der Weg durch die Wüste dauert lange. Die Kosten für einen Transport sind geringer als die Kosten für eine amphibische Landung. Ein erfahrene Einheit Tigerpanzer dürfte für die tapfer kämpfenden Engländer nicht ganz so leicht zu besiegen sein wie die vollkommen nutzlosen Italiener. Allerdings ergeben sich zwei Nachteile: die Royal Navy müßte mittels Geleitschutz umgangen werden. Das ist prinzipiell möglich, aber dabei würden wir wohl im besten Falle einige Schiffe des Begleitschutzes verlieren, im schlimmsten Fall sogar Transporter. Desweiteren würde es ein Rennen mit der Zeit geben, und die Engländer sind vorbereitet. Noch ein Nachteil: das DAK würde zwischen den Engländern im Osten und den potentiell anlandenden Amis im Westen in der Zwickmühle sitzen, ungefähr die Lage, in der sich das DAK in 1943 befand

Plan 2 - Amphibische Landung in der Gegend von Mersa Matruh oder Sidi Barani

Wir können die Heeresgruppe Balkan in Landungsboote packen und nach Nordafrika schicken. Der Abstand von Athen nach Süden ist relativ gering. Die Kosten sind sehr hoch, und auch hier haben wir die Royal Navy im Nacken. Wir können mit dem U-Boot und den verbliebenen Schlachtschiffen einen Korridor freihalten, aber der Verlust an Schiffsraum wäre wohl hoch, und die allierten Träger könnten unsere Landungsboote angreifen, wenn sie sie entdecken. Gefährlich, aber sehr reizvoll, denn wir könnten die Engländer von hinten angreifen.

Plan 3 - der Weg durch die Türkei

Wir könnten die Heeresgruppe Balkan in Heeresgruppe Asien umfirmieren und von Bulgarien/ östliches Griechenland aus über Istanbul nach Ankara vorrücken. Das würde relativ schnell gehen, aber wahrscheinlich Syrien auf Seiten der Allierten in den Krieg ziehen. Die Implikationen sind weitreichend und für uns nicht ganz zu übersehen. Die Einnahme der Türkei würde eine neue Front im Süden des Kaukasus eröffnen und die Russen zwingen, Truppen dorthin zu verlegen, was auf jeden Fall unseren Truppen in Rußland helfen würde. Desweiteren könnten wir unsere Verbündeten im Irak entsetzen, sonst verlieren wir den Irak früher oder später. Und wir könnten über Syrien und Palästina in Richtung Ägypten vorstoßen. Falls uns die Einnahme der Levante gelingt: dort sind viele Städte, die dann direkt per Bahn mit der Heimat verbunden wären und einiges an MPP produzieren würden.

Und dann ist da noch ein Punkt, der bei allen drei Plänen eine Rolle spielt: wenn wir den Engländer gewähren lassen, dann kommen sie früher oder später nach Italien, und dann ist der Drops gelutscht. Wir müssen sie irgendwie beschäftigt halten, selbst wenn wir sie vielleicht nicht besiegen können.

Cfant
03.12.12, 14:50
Mir gefallen sowohl Plan 1 als auch Plan 2 nicht. Vor allem, weil die Truppen dann auch an Land erst wieder im Feuer der Royal Navy liegen. Das kostet dann doch auch jede Runde ein paar MPP, oder? Und wenn die Italiener so schwach sind, ist es viel Aufwand für wenig Lohn (ein paar Runden Aufschub unter doch beträchtlichem Schiffs- und MPP-Verlust).

Plan 3 klingt zu gut, um wahr zu sein :D Wenn Ihr ihn für realistisch haltet: Durchführung! ;)

Man könnte die Balkantruppen aber auch nach Italien bringen und versuchen, den Feind dort zu stellen, wenn er denn landet. Dabei wäre Eure Marine ja noch intakt, und vielleicht auch gefährlich für eine feindliche Invasion - oder seid Ihr zu unterlegen?

Qianlong
03.12.12, 15:01
Plan 4 - Die Heeresgruppe Balkan ebenfalls nach Osten um den Kaukasus und die Ölquellen zu erobern oder Sturm auf Moskau Operation Taifun.

Als kleiner Einwurf meinerseits ;)

HvS
03.12.12, 15:07
Werter Cfant:

Nö, die italienische Marine ist intakt. 3 Schlachtschiffe, ein U-Boot und ein paar beschädigte Kreuzer... und demnächst kommt noch ein komplett neues Schlachtschiff dazu.. wir sind also grundsätzlich bereit, einer Invasion zu begegnen. Wir müssen sie nur bemerken. :D

Werter Qianlong,

Der Plan steht nicht zur Debatte, denn dann können die Engländer und Amerikaner im Mittelmeerraum machen, was sie wollen. In Rußland stehen wir momentan noch an der polnischen Grenze und nicht bei Wjasma oder Rostov, dies Pläne sind also noch in ferner Zukunft.

[Gast]
03.12.12, 17:02
Was bringt die Invasion der Türkei im schlimmsten Falle: Eine neue Front in den Gebirgen Ecken Anatoliens, die entweder viele Russen oder viele Tommys bindet, vielleicht sogar beide. Maximal das schlimmste wäre also eine neue Blutmühle.
Was wäre dagegen der positive Fall? Ihr überrennt die Türkei in wenigen Runden, bedroht den Kaukasus und Baku, dazu die Levante. Eine Landbrücke zum Iraq entsteht.
Sehe also selbst im schlimmsten Fall keine Nachteile, denn irgendwo muss die Kampfgruppe Balkan ja kämpfen.iehe
Weitere Vorteile: Eure Gruppe steht bereit und muss nur wenige Runden laufen bis sie da ist. Gleichzeitig verschwendet ihr keine MPP für den Transport. Viel eher könnt ihr in der Türkei MPP bei ihrer Kapitulation erbeuten. Der Bulgare kann etwas beisteuern. In der Türkei gibt es kein schlechtes Wetter, oder? Der Russe muss per Bahntransport Truppen oder Neuaufstellungen dort abladen. Der Engländer muss entweder frische Truppen bis dorthin bringen oder aber seine Kampfgruppe aus der Wüste abziehen. Dort gibt es keine Bahn, er muss dies also, wenn er nicht 1000 Runden benötigen will, mit den Schiffen machen. Die könntet ihr mit Kamikazeangriffen der Italiener auch noch angreifen.

Ich sehe also praktisch keinen Nachteil in der Operation "Morgenland", aber die Möglichkeit auf viele Vorteile.

Und schlussendlich: Verzweifelte Zeiten benötigen verzweifelte Maßnahmen!

Jörg von Frundsberg
03.12.12, 17:28
Stimme dem werten Clone zu ! Habe vor kurzem was ähnliches getan , wir hatten an Truppen 1 Armee ,1 Korps , eine Ari ,ein Tank Stufe 2 und HQ .
Wir eroberten die Westtürkei einschließlch Konstantinnopel und kamen bis Ankara doch dann wird das Gelände mies .... und es gibt nur 3 Straßen in diese Richtung ,also kann aus jeder Richtung ein Gegenangriff erfolgen .......... Wir beschränkten daraufhin auf die Westtürkei
Aber gerade die bringt einige MPP ebenso wie Konstaninopel !!! oder ihr setzt alles auf eine Karte und greift Ankara an :eek: Was dann aber passiert weiß ich aber nicht ^^
Gibt dann die die Türkei auf ?? oder wechselt sie einfach die Hauptstadt ??

Ratnik
03.12.12, 21:31
Sondermeldung: Operation Bagration wird von Marschal Shukov gestartet!



http://www.youtube.com/watch?v=kgBUgNeVIak


Die deutsche Artillerie hämmert auf die Festung von Brest Litovsk. Stukas machen Jagd auf die russischen Panzerverbände und halten blutige Ernte, die Roten Falken versuchen zwar die Asgeier abzufangen, werden aber in Luftkämpfe mit den deutschen Fliegerassen verwickelt. Das 12. deutsche Panzerkorps, flankiert von der 8 Armee bricht durch die russischen Linien und vernichtet eine Artilleriedivision der 2. Weissrussischen Front unter
Timoshenko. Bei Marschal Shukov, dem Oberkommandierenden der 1. Weissrussischen Front macht sich Panik im Generalstab breit. Ein ganzes Panzerkorps mit modernsten Tigerpanzern ist durch unsere Linien gebrochen. Aber der Marschall behält die Nerven und befiehlt den Gegenangriff.

die schwere russische Artillerie hämmert auf die 8. Armee ein. Kurz danach ersschüttern die Sturmangriffe von 2 sowjetischen Armeen die Stellungen der 8. Armee. Sie kann ihre Linien nur noch mit Mühe und Not halten. Dann brechen die T-34 Panzer des 2. mechanisierten Gardekorps zum Großangriff an! Die 8. Armee ist zerschlagen. Die Panzer brechen durch die Linien und überrollen einen Flughafen, zerstören dabei zahlreiche FW-190 Jäger. Ihnen nach folgen Infanteristen und Flak.

Die Flanke des 12. Panzerkorps der Faschisten ist nun offen. Drei Pakfronten eröffnen das Feuer auf die gigantischen Stahlkolosse. Die Männer an den Panzerabwehrkanonen erleiden entsetzliche Verluste (insgesamt 18 Stärkepunkte) aber als sich der Rauch verzogen hat, ist das 12. Panzerkorps nur noch Geschichte. Auch die Pakfronten sind nur noch ein Schatten ihrer selbst.

Nun stehen die russischen Panzer kurz vor Warschau und die Heeresgruppe Mitte ist schwer angeschlagen. Sollte sie sich jetzt nicht zurückziehen droht ihr die komplette Vernichtung. Die zahlenmäßige Überlegenheit in diesem Frontabschnitt und die Tatsache dass die Heeresgruppe Mitte über keine einsatzbereite Panzer mehr verfügtdürfte zu einer Kriese führen. Die 4. deutsche Armee ist nur noch unzureichen versorgt und ihre Moral ist schwer angeschlagen. Die offene Flanke gefährdet den Großteil der deutschen Luftwaffe im Bereich der Heeresgruppe Mitte. Sogar das feindliche HQ ist in Reichweite.



http://img594.imageshack.us/img594/1412/zug24c.png


Die Nordfront:


Die deustchen Panzer stehen vor Wilno. Wir müssen unbedingt in der nächsten Runde Reserven hierhin beordern um einen Durchbruch zu verhindern.



http://img405.imageshack.us/img405/8184/zug24b.png


Die Südfront:


Odessa ist gefallen und die Faschisten stehen vor Nikolajev. Hier fehlt es ebenfalls an Reserven. Die Kämpfe in den Kaparten sind schwer und für uns verlustreich. Mehrere Städte konnten besetzt oder abgeschnitten werden. Auch hier werden Reserven dringen benötigt. Zum Glück konnten wir die Industrie bereits an den Ural verlegen.



http://img203.imageshack.us/img203/2681/zug24d.png


Hier nochmal die sowjetischen Verluste in dieser Runde:



http://img854.imageshack.us/img854/1160/zug24a.png


Die Griechenlandfront:


Trotz heldenhafter Gegenwehr der griechischen Luftwaffe und Marine, wird Athen wohl nächste oder übernächste Runde fallen. Zwar konnte ein Korps Kanadier die abgekämpften Verteidiger ablösen, aber es sieht sehr finster aus.



http://img809.imageshack.us/img809/8440/zug24e.png


Was sonst so geschah:


Die USA entwickeln Jagdbomber Level-1

Im Irak konnten einige Ölquellen erobert werden. Bagdad ist für mich anch wie vor uneinnehmbar....

Die von den USA produzierten französischen Flugzeuge werdennicht an Großbritanien ausgeliefert. Sie sollend as Rückrat der US-Airforce bilden.

Die Royal Airforce bombardiert erfolgreich Minen in Belgien und im Reich.

In Nordafrika stellen sich die Briten tölpelhaft an. Sie laufen in eine falle der italienischen Artillerie und erleiden dabei minimale verluste. Trotzdem ärggerlich. Benghazi ist gefallen und der Rest der Afrikaarmee stürmt auf Tripolis zu.



http://img94.imageshack.us/img94/8773/zug24f.png


Die Produktion ist durchaus zufriedenstellend.

HvS
03.12.12, 22:10
Also, ich hoffe, daß es mir niemand übel nimmt, wenn ich drüber nachdenke, den AAR abzubrechen und Ratnik zum verdienten Sieger zu erklären.. auch wenn ich an den anderen Fronten noch ein oder zwei Städte nehmen kann, in ein paar Monaten ist die Geschichte rum.. dazu ist die Rote Armee einfach zur sehr in der Überzahl. Und das hat auch nichts Würfelpech oder schlechtem Wetter zu tun... ich kann nicht bei der Heeresgruppe Mitte mit 8 Einheiten von mir 30+ Einheiten bekämpfen, das geht einfach nicht.. dazu hätte ich alle andere Fronten mit null Einheiten versehen müssen, und nicht mal dann wäre ich da durchgekommen. Wenn ich das nun sehe, dann war es ziemlich egal, wie ich in Frankreich gespielt habe und daß ich 11 von 12 Ländern besiegt habe.. selbst mit 3 weiteren Panzerkorps und weiteren Infanterie-Einheiten wäre ich da nicht durchgekommen. Es gibt mit Sicherheit einige Leute, die besser spielen als ich, aber ich wage mal die Prognose: die Kampagne ist gegen einen guten menschlichen Gegner nicht zu gewinnen, egal wie man spielt. Ich hatte mehr MPP als gegen die KI, Panzer Stufe 4... und es hat nichts genutzt.... da kommt es auch auf 100 MPP pro Runde nicht an.

Ích hatte sowas vor dem Beginn der Kampagne schon befürchtet, das Setup hat mir gar nicht zugesagt. Aber das es so deutlich ist, war selbst nach 10 Jahren Erfahrung nicht abzusehen. Wenn ich sehe, wieviele Einheiten in Riga stehen und in Kiew wahrscheinlich nochmal soviele Einheiten, dann muß ich sagen: das geht nicht. Ratnik spielt hervorragend, aber die Kampagne ist nicht ausbalanciert.

Ratnik
03.12.12, 22:22
Ich muss fairerweise sagen, dass Kiew und Riga nichtmal ansatzweise so stark verteidigt sind wie Brest Litowsk. Hier stehen wirklich fast 50% meiner Einheiten. Vor allem die Hochwertigen. Den Rest habe ich versucht mit Blokadeeinheiten zu halten und dort den Vormarsch zuverlangsamen. Das war sozusagen die verweigerte Flanke...

HvS
03.12.12, 22:31
Ähhh... ja. Wenn bei Brest-Litowsk nur 50% stehen, dann sieht es noch schlimmer aus als ich dachte... ich dachte, da stehen 80%... :-)

Jörg von Frundsberg
03.12.12, 22:40
NAAAA NAAA NAAA UND JETZT SAG MAL EINER WAS NOCH GEGEN DEN GRÖFRUNSAZ !!!

Wir kamen zumindest bis Smolensk ! ^^

Aber ich kann euch sehr gut verstehen ..... alleine die Tatsache das der Russe schon direkt am anfang Parolie bieten kann bringt einen schon zur Verzweiflung ............
Ich spiele aufgrund diesen schönen AAR ein SP als Allierter und es ist sagenhaft wieviel Truppen der Russe bekommt ^^ als das DAK per Event wäre schonmal ein Anfang !! um die Sache ausgeglichener zu machen

[Gast]
03.12.12, 22:55
Also, wann sehen wir den Zaren Jörg II. und Kaiser Hvs I. im Ostaufmarsch?

Ratnik
04.12.12, 10:27
Ähhh... ja. Wenn bei Brest-Litowsk nur 50% stehen, dann sieht es noch schlimmer aus als ich dachte... ich dachte, da stehen 80%... :-)


Allerdings wird euch aufgefallen sein, dass ich an den anderen Frontabschnitten sehr gerne Garnisionen als Fronttruppen verwende :)

HvS
04.12.12, 10:33
Also....

Ich habe mal versucht, die Sachlage objektiv zu erfassen. Ich wußte von Anfang an, daß das Spiel sehr schwer wird. Es ist mein erstes Mal gewesen, daß ich die Kampagne auf MP spiele, und an einigen Punkten hat man das auch gemerkt. Vor dem Start habe ich mir viele Gedanken gemacht, wie man der Allierten Übermacht Herr werden kann. Trotz einiger taktischer Fehler, schlechten Wetters und Würfelpech ist mein Konzept im Grunde aufgegangen: ich habe vor dem Start von Barbarossa die wirtschaftliche Basis gelegt. Ich rufe dazu auf, das gegen die KI mal nachzumachen, einfach ist es nicht. Mein Angriff auf Rußland ist mit einer deutlichen technologischen Überlegenheit gestartet, und auch das war nicht einfach.

Ich habe versucht, Lehren aus Jörg´s AAR zu ziehen, und ich habe noch einige andere AAR gelesen. Das Grundproblem war überall das gleiche: die Achse ist zu schwach und unflexibel. Wenn wir nun meinen AAR mit dem von Jörg vergleichen: Norwegen wurde im Handstreich mit wenig Aufwand genommen (auf den Kniff war ich ganz stolz), Jugoslawien wurde schon vor dem Start von "Barbarossa" integriert (und die Partisanen unterdrückt, die dem werten Jörg viel Ärger bereitet haben), und Griechenland wäre auf bald gefallen. Dementsprechend waren meine MPP pro Runde erheblich höher als die von Jörg, aber es hat gar nichts genutzt.

Jörg hat unter 1.02 gespielt, das mit 1.06 kaum zu vergleichen ist (das soll Jörg´s Fähigkeiten nicht schmälern, auch er hatte realistisch betrachtet kaum eine Chance, auch wenn das Setup damals noch freundlicher für die Achse war). Ich habe ziemlich viele Einheiten kaufen können, und ich hatte relativ viel Geld in der Tasche... bedeutungslos. Vermutlich liegt der Grund darin, daß Bill Runacre nach dem ersten Beta-AAR die Balance des Spiels geändert hat... den ersten Beta-AAR hat nämlich die Achse gewonnen. Damals war aber alles noch anders... der Achsen-Spieler hat den Ribbentrop-Pakt gebrochen und ganz Ostpolen schon in 1939 besetzt. Seine Ausgangsbasis war viel weiter im Osten, und er hat die ganzen MPPs der Städte in Ostpolen fast 2 Jahre lang in seine Taschen gesteckt. Diese Option wurde wohl geschaffen, weil Rußland sonst gar nicht zu bewältigen ist, und in 1.06 gibt es die Option praktisch nicht mehr.

Normalerweise ist bei diesen Spielen so, daß die KI einige Einheiten mehr erhält als ein humaner Gegner, denn die KI spielt halt nicht so gut wie ein Mensch. Wenn man im SP die Sowjetunion angreift, dann stehen an der Grenze ein paar Einheiten, die man locker in der ersten Runde wegballert... und dann kommt eine Weile nichts, und man kann in die Tiefe des Raumes vorstoßen; trotzdem ist SP schwer genug, Leningrad, Moskau und Rostov zu erreichen ist nicht möglich. Der werte Ratnik hat dagegen eine ganze Horde von Einheiten zur Verfügung, die mehrere Reihen tief in Befestigungen sitzen. Auf den Bildern von Ratnik ist zu erkennen, daß allein die russische Zentralfront ca. 30 Einheiten hat. In Riga stehen nochmal mindestens 6, in Kiev noch einige. Bisher habe ich gut 10 Einheiten vernichtet, und in jeder Stadt nahe der Grenze steht nochmal eine Einheit. Insgesamt haben die Russen 70 bis 80 Einheiten zur Verfügung. Mein Invasionsheer umfaßt gut 30 Einheiten... eswürde nicht mal dann funktionieren, wenn ich alle Panzerkorps gekauft hätte und noch mehr Infanterie zur Begleitung... das geht schlichtweg gar nicht. Mal davon abgesehen, daß die Achse gar nicht in der Lage ist, soviele Einheiten bis Mitte 1941 zu kaufen: selbst wenn sie es könnte, dann könnte sie sonst gar nichts machen. Ich kann nicht mit der Heeresgruppe Mitte Befestigungen mit einer Unterzahl von 1:4 stürmen, wenn meine Panzer von 3 Panzerjägern angegriffen werden.. das geht nicht.

Ratnik hätte seine Kräfte auch teilen können und meine 4 Stoßkeile separat abfangen können, dann wäre ich an keiner Steller in Rußland eingedrungen. Es stehen dem Russen genug Einheiten zur Verfügung, um an jeder Front aktiv zu werden... er hätte mich auch auf allen anderen Fronten blockieren können. Meine Panzer nehmen bei jedem Angriff Schaden, und nach 2 Runden müssen sie aufgefrischt werden... und meine Infanterie ist technisch den Russen gleichwertig, allerdings zahlenmäßig erheblich unterlegen. Wie soll das gehen???

Die Einheiten, die in Riga und Kiew in Reserve sind, hätten meine anderen Stoßkeile wahrscheinlich alleine aufhalten können. Der werte Ratnik hat wohl damit gerechnet, daß ich viel mehr Einheiten zur Verfügung habe... aber ich kann sie mir leider nicht aus den Rippen schneiden. Ich hätte vielleicht ein paar Stufe 1-Panzer kaufen können, aber da hätten sich die Russen totgelacht.

Die aktuelle Lage ist also ernüchternd. Ich kann vielleicht Vilnius einnehmen und Minsk bedrohen, aber der werte Ratnik kann es sich leisten, mal schnell 10 Einheiten dorthin zu verlagern. Ich habe ein angeschlagenes Panzerkorps und ein bißchen Infantrie, die werden es mit drei Reihen Russen wohl kaum aufnehmen. Meine Einheiten im Süden können vielleicht noch 1-2 Städte nehmen, aber wenn ich von Odessa aus nach Osten vorrücke, dann habe ich eine offene Flanke, die die russischen Truppen in Kiew einreißen könnten. Dann ist das noch die russische Zentralfront, die meinen Truppen der Heeresgruppe Mitte mindesten 5:1 überlegen ist. Ich habe keine Panzer oder Panzerjäger, und selbst wenn ich mich zurückziehe, kann ich ganz einfach umgangen werden, und zwar im Süden und im Norden. Meine Truppen aus den anderen Stoßkeilen kann ich nicht zurückziehen, die eroberten Städte erlauben noch keinen Bahntransport. Im Rückraum steht gar nichts, ich könnte höchstens ein paar Korps aus Frankreich abziehen, und die wären dann vom Bahntransport demoralisiert und ohne jegliche Eingrabung. Kurzum: Unfug.

Nach fast 10 Jahren Strategic Command muß ich leider sagen: das Spiel ist gelaufen, und es macht keinen Sinn, weiter zu spielen. Die Heeresgruppe Mitte wird vernichtet oder umgangen, und Ende des Jahres steht der Russe in Berlin.

Es tut mir für die werten Mitregenten in gewisser Weise leid, daß ich nicht in der Lage war, einen besseren und spannenderen Kampf zu liefern. Ratnik hat sehr gut gespielt (ist ja seine erste Partie), aber auch nicht fehlerlos. Wenn er auf das jugoslawische HQ verzichtet hätte (kostet immerhin über 300 MPP) und die Ölquelle bei Basra gleich besetzt hätte (brachte mir jede Runde 15 MPP, die er hätte haben können), dann hätte ich es noch schwerer gehabt. Ich hätte auch besser spielen können (eine weitere Korps mit nach Jugoslawien, keine italienische Invasion von Ägypten), aber ich hatte ja den Anspruch, annähernd historisch zu spielen. Leider läßt das Setup des Spiels das nicht zu. Wenn ich gegen einen erfahrenen Spieler gespielt hätte, dann hätte der mir die Hosen wahrscheinlich schon in Frankreich ausgezogen.

Man erinnere sich nur an die Geschichte mit der "Courageous" in Calais... wenn die nicht auf Auto-Intercept gestanden hätte sondern auf Naval, dann hätte ich die Courageous nicht entdeckt, und sie hätte mit ihren Bombern mein zweites Panzerkorps weghauen können. Im Nachhinein wäre es unbedingt notwendig gewesen, mit 3 Panzerkorps nach Frankreich zu gehen... dann wäre Frankreich wohl im Sommer gefallen. Aber dann hätte ich vor dem Problem gestanden, daß ich den Balkan und Griechenland nicht unter Kontrolle bekomme, bevor "Barbarossa" startet. Was auch immer ich gemach hätte: irgenndwo hätten mir die MPP gefehlt. Momentan habe ich mehr Fragen als Antworten.

Aber nun habe ich genug gesülzt. Ich möchte hiermit dem werten Ratnik zum verdienten Sieg gratulieren. Das Konzept der aggressiven Verteidigung in vorderster Frontlinie hat perfekt auf das momentane Setup der Kampagne gepaßt. Wir haben beide einiges gesehen, daß wir besser machen können, aber zuerst muß das Setup mal korrigiert werden. Ich möchte mich persönlich bei Ratnik dafür entschuldigen, daß ich nicht in der Lage war, einen besseren Kampf abzuliefern, aber ich wüßte wirklich nicht, wie ich das bei diesem Setup machen sollte. Egal was ich anders gemacht hätte: es wäre an anderer Stelle ein Problem entstanden, das genauso böse gewesen wäre. Es ist undankbar für ihn, aber eine Weiterführung ist unsinnig, der Ausgang ist klar.

Und ich denke, daß es jedem regelmäßigen Betrachter dieses Genres einleuchten wird, daß das aktuelle Setup inadäquat ist... die Russen haben nicht Möglichkeit gehabt, Ende 1941 in Berlin zu sein, egal wie gut die allierte Spieler auch ist. Ich werde mich nun mal mit Bill in Verbindung setzen und von diesem AAR berichten, denn augenscheinlich ist es ja nicht nur meine Meinung, daß die Achse zu schwach ist.

Werter Jörg,

niemand hat etwas gegen der werten GröFrundSaz gesagt... und wenn das jemand tut, dann laßt es mich wissen.... und wir verprügeln ihn gemeinsam!

Werter clone,

Ich bin grundsätzlich jederzeit zu einem neuen AAR bereit. Das nächste Projekt startet damnächst... und zwar die Ludendorff-Offensive, wo ich die Deutschen spielen werde.. es wird ein offizieller Battlefront-AAR mit Dokumentation in deren Forum. Da werde ich wohl auch schön den Frack voll bekommen, denn bei "Ludendorff" stimmt die Balance auch noch nicht ganz, aber geht ja nicht unbedingt ums gewinnen. Wenn also der werte Jörg oder sonstwer Lust hat: es kann losgehen!

Ratnik
04.12.12, 10:45
Ich möchte mich zuerst bei dem äußerst fairen Gegenspieler HvS bedanken. Das Spiel hat sehr viel SPass gemacht und wir können auch nachvollziehen warum HvS keinen Sinn mehr sieht weiter zu spielen. Schade wir hätten uns gerne den Verdienstorden der Fremdenlegion abgeholt :)
Allerdings möchten wir noch eines erwähnen. Die sowjetische Front in Weissrussland bestand nicht aus 30 Einheiten, sondern Lediglich aus 20. Alles in Allem natürlich trotzdem eine Menge Holz.
Wir wären aber trotzdem nur zu gerne bereit, Revanche zu bieten. Wir glauben nämlich dass man die Achse durchaus erfolgreicher spielen kann. So jetzt haben wir uns schrecklich weit aus dem Fenster gelehnt, aber ein Masterplan existiert bereits :D wir haben noch 5 Divisionen hinter Prag....

Also der Federhandschuh ist geworfen. Auf eine Rückrunde werter HvS?

Cfant
04.12.12, 10:53
Dann sage ich herzlichen Dank für die prächtige Unterhaltung! Aber Ihr braucht Euch auf gar keinen Fall für irgendetwas zu entschuldigen! Selbst wenn das Spiel ausgeglichener wäre - ums Gewinnen geht es erst in zweiter Linie ;) Und meine Meinung als Beobachter: Ich wüsste auch nicht, wie die Achse DAS packen soll :) Selbst gegen einen deutlich schlechteren Spieler als Ratnik, der wohl auch einen hervorragenden Kampf abgeliefert hat.

Daher Dank an beide Regenten für die vorzügliche und spannende Berichterstattung und die äußerst informativen Einblicke in ihre Planungen!

Edith wirft ein: Rückrunde wäre ideal! Es würde die Balance sehr deutlich zeigen. Scheitert Ratnik auf ähnliche Weise, kann man das Szenario in der derzeitigen Form schlicht in die Tonne kloppen :)

Ratnik
04.12.12, 11:01
Wir haben denn Mund ja bereits sehr voll genommen und uns unglaublich weit aus dem Fenster gelehnt.

Mal schauen wie weit wir kommen...Wir waren nur noch auf eine Antwort von HvS.

Admiral Hipper
04.12.12, 11:14
Das Problem liegt wahrscheinlich hauptsächlich darin, dass viele Kampagnen eher für Spiele gegen die KI geeignet oder ausgelegt sind. Erinnert Euch an unser "March on Paris", werter HvS. Ich hatte nicht den Hauch einer Chance. Wir spielen gerade auch das Verdung Szenario gegen den werten Jörg von Frundsberg als Entente. Auch dieses Szenario scheint etwas unballanciert zu sein. Es sieht nämlich gar nicht gut aus um Verdun. Hier fehlt allerdings nicht viel Balancing meiner Meinung nach, aber die deutsche Seite in menschlicher Hand ist etwas zu stark.

Daher können Wir gut verstehen wenn der vorzügliche AAR hier endet. Quantität schlägt eben doch Qualität. Jeder Angriff kostet Stärke und ohne Übermacht geht spätestens nach ein paar Runden nichts mehr.

Jörg von Frundsberg
04.12.12, 11:28
Werter Jörg,

niemand hat etwas gegen der werten GröFrundSaz gesagt... und wenn das jemand tut, dann laßt es mich wissen.... und wir verprügeln ihn gemeinsam!



Es hat keiner was angedeutet ...... ^^ es hat mich nur geärgert das auch wir so kläglich im Osten gescheitert sind ......... so ohne Chance ......

Aber wen wir es genau überlegen waren eigentlich unsere Generäle schuld :eek: :D

Hoffe ihr könnt bei euren Änderungsvorschlägen was erwirken ,was genau würdet ihr den so vorschlagen ?

HvS
04.12.12, 11:41
Werter Ratnik,

Wir machen uns mal über die Sache mit der Revanche Gedanken, aber wir denken, daß es wirklich aussichtslos für die Achse ist... Zeitverschwendung. Wir würden es lieber mögen, daß Setup etwas fairer zu gestalten und es dann nochmals zu versuchen. Und wir bitten eines zu bedenken: ohne die Investition für das jugoslawische HQ und den Glückfall Irak hätten wir vor "Barbarossa" schon einpacken können. Wir testen momentan "Storm over Europe" für "Breaktrough!", und vielleicht versuchen wir es nochmal, wenn diese Kampagne fertig ist. Und bitte glaubt uns: es ist nicht so, daß man durch ein paar Strategieänderungen die Russen einfach wegzaubern kann...

Wegen der Zentralfront und der Frage ob 30 oder 20 Einheiten: im Grunde ist es egal, ich will nur erklären, wie ich zu der Zahl gekommen bin. Auf der Grafik sind 22 Einheiten zu sehen, und 2 weitere habe ich bereits vernichtet. Ich ging davon aus, daß im Rückraum bis Minsk noch weitere sind (der Raum wird ja nicht luftleer sein), deswegen sagte ich 30.

Werter Hipper,

Verdun könnt Ihr getrost vergessen... wie der werte Qianlong aus unserer Hand (als die Deutschen) erfahren durfte. Das ist überhaupt nicht balanciert, aber wir haben das bereits adressiert und hoffen, das es in einem der nächsten Patches geändert wird.

Werter Jörg,

Ihr braucht Euch wirklich keine Gedanken zu machen... Euer Scheitern war vorprogrammiert. Wir haben zwar einiges gesehen, daß man besser machen konnte (Partisanen, Norwegen), aber letztlich war es belanglos. Wir haben mehr MPP zur Verfügung gehabt und sind trotzdem gescheitert. Wegen der Änderungen müssen wir uns mal Gedanken machen... es darf ja im SP auch nicht zu einfach sein.

Ratnik
04.12.12, 11:47
Doch Doch, der Raum bis Minsk inst komplett leer. Ich sehe die Ache wirklich nicht als Chancenlos an. Man muss nur einiges anders gestalten. Also das Angebot steht nach wie vor!

HvS
04.12.12, 11:52
Werter Ratnik,

dann stehen da halt 24 Einheiten anstatt 30, in Ordnung. Und unsere Panzer hätten Minsk erobern können, ohne das darin eine Einheit steht?

Ratnik
04.12.12, 11:59
Ja, ich kann euch gerne mal den Screenshot schicken.
Ich hätte da die nächste Runde schnell Reserven hinbeordern müssen.

HvS
04.12.12, 12:06
Ähh... ja. Wir wollten damit in keinster Weise Euer Wort anzweifeln, wir glauben Euch das natürlich. Weiter oben haben wir geschrieben, daß Ihr leicht und locker 10 Einheiten nach Minsk verlegen könnt... darum ging es ja auch gar nicht. Wir wollten nur erläutern, wie wir zu der Zahl 30 gekommen sind... dann waren es halt nur 24.. immer noch mehr als unsere ca. 8 Einheiten.

Jörg von Frundsberg
04.12.12, 12:06
Das Problem ist das man als Achse trotzdem keine Chance hat ....... es wird der Achse niemals gelingen den Russen soweit zurückzudrängen das es gefährlich wird ......
In SC2 war es aber möglich Ende 41 vor Moskau zu stehen !! zwar wurde man meistens vom Winter dann geschlagen ,aber es war dann trotz eines DAK möglich 42 eine Entscheidung im Osten zu erstreiten !!!

Und das ist hier momentan nicht möglich ....


Meiner Meinung nach wären ein DAK per Event unbedingt nötig ,auch müßten die Kosten der strategischen Verlegung unbedingt gesenkt werden und das die neuaufgestellten Truppen sich erst im Reich bilden müssen, ist unserer Meinung nach unnötig ....

Qianlong
04.12.12, 12:15
Dass die Achse faktisch keine Chance bei einem geübten Gegner hat sagte ich doch schon die ganze Zeit....

Ach wie schön dass ich recht hatte...

Obwohl ein besser gebalanctes Szenario wäre mir lieber als recht zu haben...;)

Die Frage wäre nun, wie ändert man das Szenario ab um ein besseres Balancing zu erhalten? Längere Rundenanzahl, mehr mpps für die Achse, mehr Einheiten zu beginn?

Ratnik
04.12.12, 12:26
Kann man da nicht selber im Editor was basteln? Zwei Minen für Deutschland und eine für Italien dürften das Problem ja lösen.

Jörg von Frundsberg
04.12.12, 12:32
Nun meine Vorschläge würden wohl keine großen Änderungen benötigen ^^
Mit dem DAK per Event könnte man die Briten bekämpfen ,die verlegungen die wirklich sehr viel kosten würde der Achse auch einige MPP schenken und die Neuaufstellungen direkt an die Front zu schicken würde der Achse auch wohl helfen .

Auch würde eine Motorisierungstufe 2 für die Achse zumindest für die tomanischen Truppen für den Rußlandfeldzug wünschenswert ,dann kann die der Russe trotz zahlenmäßiger Überlegenheit umgangen werden und die faktisch nicht vorhandenen Kessel könnten gebildet werden .

Und den Russen zu zwingen aus denen auszubrechen und Truppen schnell an die bedrohten Städte zu bringen und und und wir kämen schneller nach Moskau :eek: :D

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -


Kann man da nicht selber im Editor was basteln? Zwei Minen für Deutschland und eine für Italien dürften das Problem ja lösen.

Mmmh richtig den haben wir ja auch noch :facepalm: warum das einfachste immer zum Schluß ^^

Duke of York
04.12.12, 12:43
Das Spiel ist nach Unserer Meinung einfach nicht auf den WK2 ausgelegt: das Bilden und Zerschlagen großer Kessel. Es funktioniert hervorragend für den WK1 wo große Armeen frontal aufeinanderprallen und die bessere eben gewinnt und die gegnerische Front langsam zurückschiebt. So funktioniert aber nicht der WK2.

Jörg von Frundsberg
04.12.12, 12:51
Das Spiel ist nach Unserer Meinung einfach nicht auf den WK2 ausgelegt: das Bilden und Zerschlagen großer Kessel. Es funktioniert hervorragend für den WK1 wo große Armeen frontal aufeinanderprallen und die bessere eben gewinnt und die gegnerische Front langsam zurückschiebt. So funktioniert aber nicht der WK2.

Bei SC2 klappte das eigentlich ganz gut ^^ hatten dort im Mp immer schöne lange harte Kämpfe und die Sache wurde wie gesagt meistens erst 42/43 entschieden . Natürlich das mit dem Kessel ist so eine Sache ..... aber daran könnte man bestimmt auch besser im Spiel machen .
Aber ich will gerne nochmal hinweisen das dises Szenario zu Great War ja noch kostenlos dazu gefügt wurde , manch andere hätte das schon al s Einzelspiel verkauft ^^

Gfm. Wrangel
04.12.12, 13:04
Wäre es nicht sinnvoller, den Sowjet anfangs schwächer zu machen und ihm dann peu a peu mehr MPP zu geben? Wir besitzen das Spiel nicht und wissen nicht, ob das möglich ist, aber der Russe scheint 1941 viel zu stark zu sein.

Admiral Hipper
04.12.12, 13:07
Vielleicht so wie die französischen Minen an der spanischen Grenze (Call to Arms). Die werden auch erst später aktiviert, bzw. wenn die Minen an der Grenze zu Deutschland verloren sind.
Könnte man doch schön mit einem Event "Industrieverlagerung nach Sibieren" kombinieren.

Jörg von Frundsberg
04.12.12, 13:21
Vielleicht so wie die französischen Minen an der spanischen Grenze (Call to Arms). Die werden auch erst später aktiviert, bzw. wenn die Minen an der Grenze zu Deutschland verloren sind.
Könnte man doch schön mit einem Event "Industrieverlagerung nach Sibieren" kombinieren.

So habe gerade die 2 Minen für Deutschland und 1 für Italien eingebaut und beginne zu zocken , werde mich melden zu welchen Ergebnissen ich komme ^^ P.S wie kann man die einstellen das die Minen erst später aktuviert werden ??

HvS
04.12.12, 13:22
So, die E-Mail an die Herren Cater und Runarce ist raus.... mal sehen, was man zu unseren Wünschen sagt. Die Antwort kam nach fünf Minuten (kein Scherz), und wir formulieren nun die Verbesserungsvorschläge.

Werter Duke of York,

Das Engine läßt Bildung von Kesseln grundsätzlich zu, es ist nur eine Frage der Action Points. Wir haben schon oft genug Kessel gebildet, auch im MP und bei WWI-Kampagnen. Der werte Regent Runacre kann ein Lied davon singen, er fand mal die kompletten Frontbogen bei Verdun in der Falle. Oder schaut Euch unseren Ostaufmarsch-AAR an... da haben wir halb Polen in einem Kessel gefangen. Auch in den WWII-Kampagnen ist uns das schon sehr häufig gelungen, allerdings brauchen wir dazu schlagkräftige Einheiten. Wenn wir ein paar mehr Einheiten in der Heeresgruppe Nord gehabt hätten, dann hätten wie Minsk nehmen und die komplette sowjetische Zentralfront einfangen können... es geht also.

Werter Wrangel,

Normal läuft das auch so ab... bis November 1941 werden die Russen nur verhauen, und dann werden sie langsam stärker. Aber irgendwie hat das in dieser Kampagne nicht richtig geklappt. Aber wir sind sehr zuversichtlich, daß das besser wird... nehmen wir einfach mal an, daß hier irgendwo ein konzeptioneller Fehler liegt, und dieser wird beseitigt.

Werter Hipper,

So ähnlich sollte es eigentlich auch laufen. Bitte gebt uns ein wenig Zeit, wir versuchen gerade, die entsprechenden Änderungen zu erwirken.

Ratnik
04.12.12, 13:48
Wir wären immer noch gerne bereit uns bei einem Rückspiel auf Seiten der Achsenmächte zu schlagen. Gerne auch schon mit der modifizierten Karte. Wir denken immer noch, dass ein Sieg auf Seiten der Achse möglich ist, wenn man die ein oder andere Entscheidung anders trifft.

Luitpold
04.12.12, 15:43
Schade, daß es hier schon zu Ende ist. Vielen Dank an die beiden Berichterstatter für den informativen Doppel-AAR in einem.

HvS
04.12.12, 15:49
Wir denken, daß es eine Art Fortsetzung, Wiederholung oder Revanche geben wird. In dem aktuellen Setup möchten wir nicht nochmal spielen, das ist Zeitverschwendung. Aber es wird auf die eine oder andere Art neu aufgelegt... wenn nichts dazwischen kommt. Wir befinden uns momentan in regem Austausch mit den Herren Entwicklern, und wir warten mal ab, was die Herren dazu sagen. Wenn deren Nachricht ist, daß die Balance perfekt ist und wir das Spiel schlichtweg nicht beherrschen, dann müssen wir wohl mal die Allierten spielen. Wenn man uns zustimmt und die Balance geändert wird, dann sehen wir weiter.

Ein Nachtrag:

Wir haben eben folgendes angeregt (in Kurzform, der originale Text war etwas länger):
- Reduzierung der Kosten für den Bahntransport und Reduzierung der Auswirkungen auf Moral und Bereitschaft
- Decision Event für Norwegen, alternativ dazu Erleichterung der Einnahme von Oslo
- Decision Event für das DAK, Start der Einheiten in Bengazi in Unterstärke
- Umorganisation der Sachlage in Griechenland. Wenn die Griechen mit den Italienern kämpfen, dann kann ihnen die Wehrmacht leichter in den Rücken fallen.
- Stärkung der Truppen, die für "Barbarossa" zur Verfügung stehen (zusätzl. Einheiten in der Produktionskette)
- Reduktion der Ressourcen, die in der Ukraine sind (damit kann die Wehrmacht weniger davon profitieren) und Transfer dieser in Ural
- Stärkung der Ressourcen im Osten von Moskau, damit Russen in der Lage sind, ab 1942 gegenzuhalten

Wenn noch jemand einen Wunsch oder eine Idee hat, dann möge er es uns bitte sagen, wir leiten es weiter.

crofreiburg
04.12.12, 17:36
Werte Strategen HvS und Ratnik, ich freue mich schon auf die Revanche! Bin durch Euer AAR auf den Geschmack gekommen. :)

Ratnik
04.12.12, 17:50
Wir denken, daß es eine Art Fortsetzung, Wiederholung oder Revanche geben wird.

Super wir nehmen das als Zusage :D
Ich hätte in der Tat noch 4 Verbsserungsvorschläge:
1. Der Deutsche bekommt 2, der Italiener 1 zusätzliche Mine.
2. Der Deutsche bekommt von Anfang an Infrastruktur 3 oder 4. Das wäre sogar historisch recht realistisch. Autobahnen und ein gut ausgebautes Schinennetz.
3. Malta bekommt nur eine Garnision und kein Korps.
4. Erhöhung des deutschen Forschungsmaximum auf 1500 oder 2000 MPPs

HvS
05.12.12, 11:37
Also...

Wir haben mittlerweile von offizieller Seite bestätigt bekommen, daß mit dem russischen Einkommen etwas nicht stimmt. All die anderen Vorschläge, die wir gemacht haben, werden ebenso in Erwägung gezogen (sowohl unsere als auch die von anderen Regenten).

Momentan ist eine neue Version von "Storm over Europe" in Arbeit, die für das neue Engine "Breakthrough" umgearbeitet wird. Anstatt eine Version 1.07 oder 1.08 von der alten Kampagne zu machen, ist es wohl sinnvoller, alle Änderungen gleich in der neuen Version umzusetzen. Diese neue Version befindet sich momentan im Beta-Test, und es ist für uns nicht absehbar, wann sie fertig sein wird. Hoffentlich vor Weihnachten, aber es soll halt kein Produkt veröffentlicht werden, das nicht durchgetestet wurde. Der Beta-Test soll vorher stattfinden und nicht weltweit wie üblicherweise bei Windows (unsere ganz persönliche Meinung!).

Es wird sehr wahrscheinlich eine Neuauflage dieses AARs geben, darauf haben der werte Ratnik und wir uns geeinigt. Alles weitere sehen wir dann, wenn die neue Kampagne draussen ist.

Zur Überbrückung der Wartezeit bis dahin werden der werte GröFrundsaz und wir heute abend einen neuen AAR starten: Jörg als Lettow-Vorbeck in Afrika und wir als die Weltverbesserer von der Allierten Seite. Allerdings auf Wunsch von Jörg klassisches Format: separate Threads für beide Seiten. Unser Thread wird allerdings für bei Seiten einsehbar sein, die Presse der Freien Welt steht jedem Betrachter offen.

Jörg von Frundsberg
05.12.12, 11:46
Also bis Weihnachten kann ich warten ^^ hoffe noch vor dem 21.12 , es wäre schön wen die Verbesserungen übernommen würden ,was genau stimmt den mit dem Einkommen nicht ?

Ratnik
05.12.12, 11:48
Ich meine ja immer noch, dass die Einkommenerhöhung der UDSSR an der verfrühten Kriegserklärung an Jugoslawien und dem sich zu lange hinziehenden Polen und Frankreichfeldzug lag.

Jörg von Frundsberg
05.12.12, 11:57
Mmm also wen die neue Kampagne draußen ist werden wir wohl wie es aussieht ein GRÖfrunSaz Reloaded starten !!! und das gegen den werten Stalnik !! ach was sag ich GEGEN DIESE ROTTTTE ASIATTTISCHE BESTTTTIE AUS DEM OSTTTEN !! Reichsfeldmarschall wo sind sie !!!

HvS
05.12.12, 12:02
Werter Jörg,

das können wir leider nicht genau sagen, schließlich sind wir kein Spieleentwickler. Aber es ist wohl so, daß das sowjetische Einkommen innerhalb gewisser Bahnen verlaufen sollte, und diese Bahnen wurden wohl verlassen. Kann sich um einen Fehler im Skript handeln oder was auch immer.

Werter Ratnik,

Euer Argument, daß die Kriegserklärung an Jugoslawien die sowjetische Kriegsbereitschaft und damit deren Einkommen erhöht, ist grundsätzlich richtig. Allerdings ist es wohl so, daß das Einkommen trotz dieses Faktors immer noch zu hoch war, zumindest haben wir das so verstanden.

Dann zum Thema Feldzüge in Frankreich und Polen: der Feldzug in Frankreich war zu lange, dessen sind wir uns bewußt, und das haben wir ja auch geschrieben. Unsere Planung sah Oktober oder November vor, die französische NM war auf Null im Januar. Das hat allerdings mit dem Einkommen der Russen mal gar nichts zu tun, da besteht keine Kausalität. Was Ihr mit dem Feldzug in Polen meint, wissen wir nicht... der war nach 3 Runden ungefähr zur historischen Zeit beendet. Ein Ende nach zwei Runden ist von Seiten der Spieleentwickler nicht gewünscht, wir haben damals viel rumgetestet, damit die Polen 3 Runden überleben. Auch hier besteht kein kausaler Zusammenhang mit dem russischen Einkommen.

[Gast]
05.12.12, 12:13
Gab es keine Möglichkeit die Grenzen zwischen dem Reich und der Sovjet Union zu ändern?
Sprich den Mol. Rip. Packt nicht zu beachten? Bzw gibt es nicht so ein Event, in dem man Litauen im Handstreich besetzt ohne das die S.U. aktiv wird?
So konnte Ratnik den Winterkrieg umgehen ( nur Vorteile für ihn ), ihr aber nichts gleichwertig A-Historisches.

Und wieviele Einheiten hattet ihr eigentlich im jun 1941? Historisch griffen etwa 3.000.000 deutsche und verbündete die sovjetunion mit 4.000.000 Truppen an. Bis Ende 41 waren 4.500.000 gefallen, vermisst oder gefangen, dennoch standen 5.000.000 Sovjets unter Waffen. Das Spiel muss ja annähernd auf die Zahlen kommen, wenn Armeen 120.000 Mann umfassen und Korps 40.000.

HvS
05.12.12, 12:31
Werter clone,

das stecht Ihr in ein Wespennest! Die Sache mit dem Ribbentrop-Pakt ist quasi ein Politikum. In den frühen Versionen von SoE gab es die Option, den Ribbentrop-Pakt zu verletzen und den östlichen Teil von Polen gleich zu besetzen. Das hatte gravierende Auswirkungen auf das Gameplay, denn man bekommt fast 2 Jahre das Einkommen der produzierenden Städte, und man startet Barbarossa von Positionen weiter im Osten, was ein Riesenvorteil ist. Im Gegenzug ging die sowjetische Kriegsbereitschaft um 20% nach oben. Der Achse-Spieler konnte sich das bequem erlauben und die Russen einfach schon im Frühjahr 1941 angreifen, und dann war der Drops gelutscht. Nahezu jeder Spieler hat das gemacht, es war "Standard Path". Wir haben uns lange dafür eingesetzt, daß DE zu modifizieren. Mittlerweile geht die russische Kriegsbereitschaft um 40-50% nach oben, und man hat die Russen eventuell schon Ende 1940 vor der Tür stehen. Und selbst wenn die Russen ruhig bleiben: sie produzieren wie der Teufel! Unsere frühe Kriegserklärung an die Jugoslawen hat 12% Erhöhung gebracht, und das hat den Russen schon extrem viel in die Kassen gespült... malt Euch aus, was 40-50% bedeuten würden. Deswegen nutzt dieses DE niemand mehr. Wir halten es auch für unsinnig, denn wenn Deutschland den Ribbentrop-Pakt gebrochen hätte, dann wären die Russen wohl marschiert.

Das Decision Event in Litauen gibt es auch, aber wir machen keinen Gebrauch davon. Wir wollen ein Setup, daß es uns ermöglich, Barbarossa annähernd historisch zu beginnen. Balance sollte nicht aus a-historischen DE´s kommen... DE´s würde wir für Norwegen oder die Aufstellung des DAK mögen, da macht das mehr Sinn... und ist historisch.

Wir wünschen uns die Möglichkeit, daß Deutschland bis zum Start von "Barbarossa" alle Eroberungen machen kann, die es in der Geschichte auch gemacht hat, UND einen kraftvollen "Barbarossa" durchführen kann.. und nicht einen, der schon auf halbem Weg stecken bleibt. Das bedeutet auch, daß die Russen die Möglichkeit haben müssen, in 1942 nochmal zurück zu kommen.... auch wenn sie in 1941 fast vernichtet wurden. Alle diese Dingen haben wir angeregt, und nun warten wir mal ab, was rauskommt.

[Gast]
05.12.12, 12:51
Aber wenn schon der Gegner sich das Leben einfach macht und die Finnen in Ruhe lässt, dann muss der Achsespieler ja auch jeden Vorteil nutzen.
Der Winterkrieg bringt doch potentiel hohe Verluste zusammen mit einem neuen Feind nocheinmal 41. Wenn er keinerlei Vorteile hat, ist es doch eine mol. Rip. Decision 2.0 fuer den alli spieler.

Cfant
05.12.12, 12:55
Wobei ich Decisions für Unsinn halte, wenn sie in eine Richtung völlig unausbalanciert sind. Wenn jetzt die Missachtung des Paktes dem Deutschen mehr oder weniger sicher das Genick bricht, kann man sich das Event auch gleich sparen :(

HvS
05.12.12, 13:01
Das seht Ihr vollkommen richtig. Das alte DE war quasi dazu da, die Balance etwas in Richtung der Achse zu verschieben, das hat sie wohl auch bitte nötig gehabt. Wir selbst haben uns lange dafür eingesetzt, daß das DE abgeändert wird, allerdings haben wir vergessen, dafür eine Art "Kompensation" anzuregen, und genau das passiert gerade. Es gab früher schon mal DE´s für Norwegen und das DAK... und sowas würde Achse sehr helfen.... insbesondere das DAK.

Dazu ein Beispiel: wir haben gestern angeregt, ein DE für die Schaffung eines DAK im Februar 1941 zu kreieren. Unserer Meinung nach überansprucht es die Achse, wenn sie die Einheiten neu kaufen, mit Bahntransport nach Süditalien und dann per Schiff nach Tripolis schaffen soll. Deswegen könnte man das DAK per DE aufstellen, und zwar ein HQ, ein Panzerkorps, eine Infanterie-Einheit (am besten ein Korps) und eine Einheit Panzerjäger. Alle die Einheiten sollten in Stärke 3-5 dort eintreffen, so daß sie nicht einsatzbereit sind und erst aufgefrischt werden müßten. Natürlich sollte die Ausübung des DE auch MPPs kosten. Ohne dieses DE wird kaum ein Spieler ein DAK gründen, dann er schwächt damit das Heer für "Barbarossa" integral.

Qianlong
05.12.12, 18:17
Ich würde ja das Event mit dem Molotov-Ribbentropp Pakt so abändern, dass man die historischen Hilfslieferungen an Rohstoffen und Material aus der SU bekommt, der Achse Spieler wird also ermutigt den historischen Weg zu gehen, er bekommt ja was dafür, nicht so wie jetzt er bekommt nichts und verliert eine sehr gute Ausgangsbasis für Barbarossa.

Beispielsweise 100 MPPs pro Runde für die Achse. Das wäre historisch korrekt, schwächt den Russen bis Barbarossa, dafür bekommt er ja Ostpolen und das Baltikum, die Achse kriegt einen netten Schub, nicht zuviel und nicht zuwenig und ab Barbarossa darf der Russe wieder voll produzieren.

Jörg von Frundsberg
05.12.12, 18:28
Stimmt klingt logisch und is auch so ^^^

HvS
06.12.12, 13:03
Informationen, Zusammenfassung und Nachbetrachtung

Gerade ist ein neuer Patch erschienen: 1.07. In diesem Patch ist der Bug mit der Nationalen Moral, der den Fall von Frankreich verzögert hat, bereits beseitigt. Wir sind von der Geschwindigkeit beeindruckt :D.

http://www.battlefront.com/community/announcement.php?f=123&a=577

Zum Thema Neuauflage: wir können hiermit versprechen, daß es eine Neuauflage geben wird. Das haben wir weiter oben schon mal gesagt, wir wollten das nur noch mal bekräftigen bzw. wiederholen und zusammenfassen.

Aktuell arbeitet Bill Runacre daran, "Storm over Europe" für das neue Engine "Breaktrough!" umzuarbeiten. Wir haben die ersten Züge am Wochenende schon gemacht, aber an einer Stelle hakt es noch etwas. Desweiteren sollen die Vorschläge der Community eingearbeitet werden, um das Balancing etwas zu ändern. Zum aktuellen Zeitpunkt haben wir keine Idee, wann die neue Kampagne rauskommt.

Ab diesem Wochenende ist ein neuer AAR geplant... der werte GröFrundsaZ als Lettow-Vorbeck und wir als die allierten Weltverbesserer. Wir werden starten, sobald der Patch 1.02 Beta von "Breaktrough!" verfügbar ist. Es wird einen separaten Thread für jede Seite geben. Jörg wird die deutsche Seite mit dem üblichen Flair ausstatten, und wir werden auf der allierten Seite generell Erläuterungen und schlaue Kommentare einfließen lassen. Der allierte Thread ist für alle Betrachter einsehbar.

Dann würden wir gerne noch eine kurze Nachbetrachtung zu dem Spiel gegen den werten Ratnik machen. Wir haben einige Zuschriften bekommen... Grundtenor war, daß man uns mitteilen wollte, daß die ein oder andere Entscheidung suboptimal war. Wir sind uns dieser Tatsache vollkommen bewußt und möchten in der Folge im Detail darauf eingehen, warum wir uns so entschieden haben.

Wir haben im AAR des werten Jörg und auch an anderen Stellen im SP eines bemerkt: Rußland ist verdammt groß. Diese Erkenntnis an sich nicht nicht neu, aber auf der neuen Riesenkarte ist dieser Faktor noch wichtiger. Man bedenke dazu eines: die aktuelle Karte ist um ein vielfaches größer als die alte Karte. Die Wegstrecke (also die Anzahl der zu überwindenden Tiles bis nach Moskau) ist mehr als doppelt so groß wie vorher, aber die Action Points haben sich nicht verdoppelt. In den alten Versionen von SC konnte man es sich erlauben, an der deutschen Ostgrenze defensiv zu sein (Befestigung mit Pionieren, statische Verteidigung) oder nur einen limitierten "Barbarossa" zu machen, bspw. nur den Norden und die Verbindung zu Finnland. Das geht in SoE nicht. Wir haben in der Betaphase viel ausgetestet, und das wenigste hat funktioniert.

Von entscheidender Wichtigkeit ist die Ukraine mit ihren produzierenden Städten und den 6 Minen. Wir haben in der Version 1.06 mal ein Spiel gegen die KI gemacht, wo wir Nordafrika, den Mittleren Osten ink. Türkei, Smolensk und das Vorfeld von Leningrad hielten. Im Süden sind wir allerdings nicht über Odessa rausgekommen. Wir konnten den D-Day abwehren, aber bis inkl 1946 sind wir nicht in der Lage gewesen, in die Ukraine einzudringen, der Russe ist einfach zu stark, wenn er voll produzieren kann. Wir haben nochmals angefangen und den Schwerpunkt von "Barbarossa" in den Süden gelegt, und schon waren wir im November in Rostov. Und hier dreht sich das Bild: wenn man die Ukraine und Rostov kontrolliert (also die Industriegebiete dort), dann hat die Achse eine wirtschaftliche Basis, aus der sie schwer zu vertreiben ist.

Auch diesen Punkte haben wir angesprochen, wir wollen die Russen auch nicht zu schwach machen.

Genau darum ging es uns auch bei der Argumentation hinsichtlich Balancing: es sind zu viele Ressourcen in der Ukraine, und Rußland ist am Anfang des Krieges schon zu stark. Wenn der deutsche Angriff erfolgreicher abgewehrt wird als in der Realität, dann sitzt die Achse unwiderruflich in der Patsche (auch sehr gut zu sehen beim AAR des werten Jörg). Wenn man den Russen die Ukraine nicht wegnehmen kann, dann wird man den Krieg verlieren. Wir betrachten diesen Punkt als integrale Schwäche im Setup. Wenn der Russe am Anfang schwächer wäre, dann würde es gehen.

Normal müßte der Russe am Anfang schwächer sein, die Ukraine verlieren und dann noch in der Lage sein, die Wehrmacht trotzdem zurückzudrängen... so wie es in der Geschichte eben war. Genau das geht im aktuellen Setup nicht, aber daran wird gearbeitet.

Wenn wir mal den werten Jörg als Beispiel nehmen: zum Start von "Barbarossa" haben Jugoslawien und Griechenland gefehlt, für Norwegen wurde ein erheblicher Aufwand getrieben. Diese Schwachpunkte wollten wir beseitigen, indem wir unsere Kräfte geteilt haben. Dadurch wurde die sowjetische Kriegsbereitschaft erhöht, was die wirtschaftliche Basis für die Stärke der Roten Armee bei Kriegsausbruch gelegt hat. Wir waren zwar mit unserem Konzept erfolgreich, unsere wirtschaftliche Basis im Sommer 1941 war erheblich besser als die des werten Jörg, aber dieser Vorteil wurde durch die russische Stärke mehr als überkompensiert.

Wir haben uns nur anfangs gedacht: mit dem Standardversuch können wir gleich einpacken. Alle deutschen Kräfte nach Frankreich zu verlagern kostet unheimlich viel Geld, und man kann nicht forschen. Wir haben "Barbarossa" mit Tiger-Panzern gestartet, und die hatten auch einen gewissen Effekt, aber die Russen waren zahlenmäßig dermaßen überlegen, daß dieser Vorteil wirkungslos blieb.

Wir hätten auf Jugoslawien und Griechenland verzichten können.. oder die Länder vor dem Start von "Barbarossa" erobern können, aber dann wären die Einheiten nicht rechtzeitig in Stellung gewesen. Unsere Einheiten waren sowieso noch nicht ganz fertig für den Einsatz im Osten, sie hätten nach dem Frankreich-Feldzug noch 2-3 Runden gebraucht. Auffrischen, Aufrüsten, Moral und Bereitschaft regenerieren, Bahntransport in den Osten... das dauert. Durch den Bug haben wir 2 Runden verloren (und noch mehr, wenn Ratnik nicht so fair gewesen wäre!), und deswegen sind viele Einheiten im Osten mit schlechten Werten angetreten. Uns war der Ausgang zu diesem Zeitpunkt schon klar, aber wir wollen nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen.. aber das Ende kam ja leider früh genug.

Auf unsere Aktion in Norwegen waren wir ganz stolz, aber gebracht hat es nichts.

Der werte Ratnik und einige andere Regenten haben uns darauf aufmerksam gemacht, daß vielleicht eine andere Strategie angebracht gewesen wäre und man mit dieser Strategie ein besseres Resultat hätte erzielen können. Das ist wohl richtig, aber es wäre auch so in die Hose gegangen. Wenn man bspw. im Oktober 1939 ein viertes Panzerkorps kauft und das im April 1940 an der deutschen Westgrenze aufstellt, dann geht die Eroberung von Paris sehr schnell (wir haben sowas auch schon gemacht). Es fehlen dann aber die MPPs zur Forschung. Man kann viel schneller in Paris sein als wir das waren... schon klar. Aber dann hat man immer noch das Problem mit dem DAK und dem Balkan.

Es hat ja jeder gesehen: "zu Fuß" durch den Balkan dauert ewig. man hat später die Option, von Ungarn aus anzugreifen, aber das geht frühestens ab November/Dezember 1940, und man muß deutsche Einheiten dorthin transferieren. Einmal Transport per Bahn nach Ungarn, und dann müssen die Truppen wieder an die Ostfront, also nochmal Bahntransport. Danach ist die Einheit bezüglich Moral und Bereitschaft für einige Runden außer Gefecht, sie muß sich erst regenerieren. Und Griechenland in 1941 zu machen ist eher schwierig (dauert 5-6 Runden). Im Grunde wäre es wohl am besten, auf Griechenland zu verzichten, es bringt nur 18 MPP pro Runde. Allerdings hat uns diese Idee nicht zugesagt, denn wir wollten historisch spielen und die "Heeresgruppe Balkan" noch für andere Optionen zur Verfügung haben.

Viel davon hat auch mit der verfehlten Planung in Ägypten zu tun. Wir haben nie damit gerechnet, daß die Italiener die Engländer besiegen. Der Plan war, das Stellungssystem bei El Alamein zu beschädigen und sich beim Auftauchen des englischen Panzerkorps geordnet zurückzuziehen. Ein Feld der Befestigungsanlagen konnten wir besetzten. Etwas überrascht waren wir von der Nutzlosigkeit der Italiener. Wir hatten 3 volle und ausgeruhte Armeen, ein Panzerkorps und eine Artillerie da unten. Die englische WDF-Armee hatten wir mittels Artillerie auf Eingrabung Null und Moral 9% runtergeschossen. Trotz eines konzentrierten Angriffs nahm die WDF-Armee keinen Schaden, aber unsere Italiener schon. Wir haben uns dann geordnet zurückgezogen, aber die Italiener wurden nach und nach vernichtet. Dann kam der englische Angriff auf Tobruk.. dort stand eine ausgeruhte italienische Armee in einer Festung, Eingrabungsstufe 8. In der ersten Runde gabe es einen Sondierungsangriffe (geringer Schaden), in der zweiten Runde griff der Engländer mit allen Einheiten an. Vor den letzten beiden Infanterie-Angriffen hatten die Italiener noch 7 Stärke-Punkte und waren noch teilweise eingegraben... und trotzdem wurde die Armee vernichtet. Wir haben es kaum geglaubt, aber es war so. In Frankreich standen die deutschen Armeen auch technologisch unterlegenen Franzosen gegenüber, die aber viel mehr Schaden angerichtet haben, und so richtig können wir uns das nicht erklären. Wir schießen die Engländer auf Eingrabung Null herunter, und sie nehmen keinen Schaden bei unseren Angriffen. Wir haben eine Armee in einer Festung (Eingrabung 8 am Anfang der Runde, vernichtet am Ende). Die Engländer vernichten unsere Italiener und nehmen kaum Schaden, die Franzosen vernichten ein deutsches Panzerkorps, das englische Panzerkorps nimmt bei unseren italienischen Attacken keinen Schaden. Wir greifen mit einem deutschen Stufe 3-Panzerkorps eine griechisches Korps an. Die Voraussage ist, daß wir 0 Stärkepunkte verlieren und der Gegner 5 pro Angriff. Wir greifen zweimal an, der Grieche wird von Stärke 8 auf Stärke 1 runtergeschossen (hätte vernichtet werden müssen), und unser Panzerkorps nimmt zweimal Schaden (Voraussage Null). Und so ging das dauernd, außer bei der Einnahme von Larisa. Zum Haareraufen, eine Erklärung haben wir nicht. Die Italiener machen bei den Engländern nicht mal einen Punkt Schaden, die Franzosen vernichten ein deutsche Panzerkorps... häh?

Umgedreht waren wir überrascht, wie schnell die Italiener vernichtet wurden, die blieben nicht mit einem Stärkepunkt stehen. Wir spielen ja SC nicht erst seit gestern, und diese Entwicklung hat uns sehr überrascht. Auf jeden Fall ging unser Plan, die Heeresgruppe Balkan immer Sommer 1941 mittels Seetransport nach Tobruk oder Bengazi zu bringen, nicht auf, unter anderem wegen der Verzögerungen auf dem Balkan und in Griechenland. Dafür ist aggressive Verteidigung des werten Ratnik, unser Würfelpech sowie die Tatsache verantwortlich, daß wir zu wenig Truppen mit auf den Balkan genommen haben. Ein Korps mehr hätte wohl bedeutet, daß wir 3-4 Runden früher in Athen gewesen wären, trotz Würfelpech. Dann hätten wir auch den Italienern helfen können, aber nachher ist man immer schlauer.

Alles Makulatur, am wichtigsten war die Entwicklung in Rußland. Es ist für das Setup des Spiels nicht förderlich, daß die russische Zentralfront ca. 25 Einheiten in einem mehrere Reihen tiefen Stellungssystem hat. Wir hätten den frühen Angriff auf Jugoslawien lassen können, dann hätten die Russen weniger Punkte.. aber sie haben immer noch zuviele. Jugoslawien brachte eine Steigerung der Kriegsbereitschaft um 12%... die Russen hatten durch das ganze Jahr 1940 ca. 43%. Ohne Jugoslawien wären es 31% gewesen, also hätten die Russen ein paar MPP wenige pro Runde gehabt, aber nur bis zur Kriegserklärung an Jugoslawien, die ja irgendwann kommen muß. Die russische Zentralfront soll aber im Sommer 1941 nur ein paar Panzer in Unterstärke und ein wenig Infanterie umfassen, keine 15, 20 oder 25 Einheiten in Befestigungen. Mit anderen Worten: selbst ohne den Krieg auf dem Balkan hätten die Russen da 15 oder 20 Einheiten hinstellen können, und das ist immer noch zuviel... egal, was die Achse macht. Daher unsere Aussage zum Thema Balance.

Hier ist auch der Ansatzpunkt: das hat mit der Geschichte nicht viel zu tun, es paßt einfach nicht.

Der werte Ratnik hat recht: die Achse kann man mit Sicherheit besser spielen. Einige unserer Konzepte waren zu risikoreich und sind nicht aufgegangen. Eine Runde wetterbedingte Verzögerung in Holland, eine weitere in Belgien, und die Franzosen können sich eingraben und weiter produzieren. Und schon waren wir in Eile und mußten mit dem Panzerkorps ein Risiko eingehen, daß zu seiner Vernichtung geführt hat. Das Panzerkorps war auf Stärke 8, als wir einen englischen Jäger vernichtet haben... laut Voraussage hätten wir null Stärkepunkte verlieren müssen und den Jäger mit einem Schuß vernichten müssen, effektiv haben wir 2 Schüsse gebraucht und dabei zwei Punkte Schaden genommen (Panzer war nur noch auf Stärke 6 anstatt 8). Der werte Ratnik hat unser Panzerkorps mit der letzten Attacke eines Infanteriekorps vernichtet, und das wäre nicht passiert, wenn das Panzerkorps am Anfang der allierten Runde noch auf Stärke 8 gewesen wäre. Ratnik hat exzellent gespielt, aber an dieser Stelle haben wir einfach Pech gehabt... und mit dem zweiten Panzerkorps wäre Paris erheblich früher gefallen. Und im November kam dann das Wetter hinzu: wir waren in Schlagdistanz von Paris, aber die Luftwaffe konnte nicht fliegen, weil wir schlechtes Wetter hatten. Wenn wir in der Runde mit der Luftwaffe hätten angreifen können, dann wäre Paris gefallen, und wir hätten in nächsten Runde zwei Panzerkorps bestellen können, die zum Start von "Barbarossa" verfügbar gewesen wären. Wie gesagt: die Planung war zu ambitioniert und zu risikoreich... und es ist wirklich nicht so gewesen, daß wir Glück gehabt hätten.

Hätte, wenn und aber... schon klar. Die Realität sieht anders aus, der werte Ratnik hat sehr gut gespielt, und auch ihm werden gewisse kleine Fehlerchen nicht mehr unterlaufen wie die Sache mit dem jugoslawischen HQ, die Geschichte mit der "Courageous" oder das Nichtbesetzen der Ölquelle bei Basra. Was wir damit sagen wollen: wir haben nicht gut gespielt, und auch der werte Ratnik hat nicht perfekt gespielt. Wenn er das getan hätte und wir das "Geschenk" Irak nicht bekommen hätten, dann hätte es noch viel schlimmer ausgesehen... soviel zum Thema Balance.

Von der Version 1.02 zu 1.06 ist es für die Achse erheblich schwerer geworden. Wir haben bei 1.02 gesehen, wohin der klassische Ansatz den werten GröFrundsaZ geführt hat: in die sichere Niederlage, die er nicht unbedingt zu verantworten hat. Wir haben uns einen Konzept ausgedacht, um zum Start von "Barbarossa" mehr MPPs zu Verfügung zu haben, und die hatten wir auch, dafür haben wir Ägypten verpatzt... und die Russen noch reicher gemacht, als sie eh schon sind.

Wir ziehen unsere Lehren daraus. Die Balance paßt nicht, aber das wird besser. Nun müssen nur noch unsere Strategien und Taktiken besser werden, aber das kann noch dauern. :D :D :D

[Gast]
06.12.12, 16:05
Noch einmal mein Einwand, nachdem ich eure Erläuterungen gelesen haben:
Was bringt der Winterkrieg?
Ratnik lies den Krieg aus, historisch war er ja auch der größte russische Militärflop.
Nach meinen Beobachtungen kostet der Winterkrieg zimlich viel MPP ( Bahntransporte dahin, Schaden an den Einheiten ). Gleichzeitig bringt der Winterkrieg die Finnen schlussendlich 41 umsonst in die Achse.
Produzierende Städte wird es auf dem kleinen Abschnitt, den die Russen am Ende geholt hatten, doch auch nicht in großer Anzahl geben. Wenn der Russe keine ZusatzMPP für den Krieg gegen Finnland bekommt, dann ist doch der finnische Winterkrieg das Balancemittel Nr1.
Vielleicht sollte man verhindern, dass der Russe diesem Krieg, wie es Ratnik klugerweise getan hat, aus dem Weg gehen kann. Denn er schmerzt.

Thomasius
06.12.12, 16:28
Noch einmal mein Einwand, nachdem ich eure Erläuterungen gelesen haben:
Was bringt der Winterkrieg?
Ratnik lies den Krieg aus, historisch war er ja auch der größte russische Militärflop.
Nach meinen Beobachtungen kostet der Winterkrieg zimlich viel MPP ( Bahntransporte dahin, Schaden an den Einheiten ). Gleichzeitig bringt der Winterkrieg die Finnen schlussendlich 41 umsonst in die Achse.
Produzierende Städte wird es auf dem kleinen Abschnitt, den die Russen am Ende geholt hatten, doch auch nicht in großer Anzahl geben. Wenn der Russe keine ZusatzMPP für den Krieg gegen Finnland bekommt, dann ist doch der finnische Winterkrieg das Balancemittel Nr1.
Vielleicht sollte man verhindern, dass der Russe diesem Krieg, wie es Ratnik klugerweise getan hat, aus dem Weg gehen kann. Denn er schmerzt.

Im Grunde habt ihr recht, aber man sollte das Problem anders lösen. Der Winterkrieg muss sich für den Russen lohnen. Das schlechte Abschneiden der Roten Armee in diesem Krieg führte in der Roten Armee zu Militärreformen ohne die die Rote Armee 41/41 vieleicht besiegt worden wäre. (Gleichzeitig bestärke das Krieg die Deutschen in dem Vorurteil mit der SU leichtes Spiel zu haben.)
Deshalb sollte ein nicht geführter Winterkrieg die Kampfkraft der roten Armee für die Jahre 41/42 senken.

HvS
08.12.12, 08:22
DE 401 - USSR: Attack Finland in the Winter War?
 Event fires: On the 24th October 1939 when Minsk is in Allied hands, the USSR is politically aligned with the Allies but not fully mobilized, and Finland is Axis but not fully mobilized.
 Cost of accepting: Nothing.
 Yes: The USSR will swing between 3 and 5% towards the Axis on the 30th November 1939 on the historical date of the attack on Finland. Then in early 1940 the USSR will gain the Karelian Isthmus and the port of Hanko from Finland.
 No: Nothing.

HvS
10.12.12, 11:04
Kurzer AAR - Patch 1.07 "Storm over Europe"

Wir haben uns am Wochenende mal den neuesten Patch runtergeladen und die verbesserte KI getestet. Bei unserem letzten Spiel gegen die KI haben wir annähernd die Strategie gefahren, die gegen den werten Ratnik so grandios gescheitert ist. Diesmal haben wir uns einige Ratschläge zu Herzen genommen und die etwas klassischere Variante bevorzugt: ein anderer zeitlicher Ablauf der Eroberungen von dem Start von "Barbarossa".

Im Detail heißt das: Polen fällt in der zweiten Runde (wir waren etwas überrascht, eigentlich sollte das nicht gehen, zumindest glaubten wir das bei den Beta-Tests so beobachtet zu haben. Nach dem Fall von Polen wird ein viertes Panzerkorps angeschafft, und Holland fällt im Dezember. Belgien ist im Februar dran, und im April beginnt der Angriff auf Frankreich. Im Mai fällt Norwegen. Die Briten sind vollzählig in Frankreich anwesend, Frankreich fällt Anfang Juli.

Die Briten sind in einigen Städten in Nordfrankreich eingekesselt. Die Städte, in denen die Engländer lagern, werden von unseren strategischen Bombern attackiert, und sobald der Nachschubwert bei unter 5 liegt, werden die Einheiten vernichtet. Das führt dazu, daß die Engländer diese Einheiten nicht mehr zu 60% des Kaufpreises bestellen können, sondern zu 100%.

An diesem Punkt treffen wir eine Basisentscheidung: wir wollen den Kampf im Westen aktiv führen. Dies führt zur Schwächung des Ostheeres, aber wir wollen den "D-Day" verhindern, damit wir uns voll auf den Osten konzentrieren können. In der Realität war es ja so, daß ab Herbst 1943 ein Drittel des Ostheeres in den Westen transferiert wurden, und der Ausgang ist bekannt: beide Teile wurden separat aufgerieben und vernichtet. Im Mutliplayer würden wir das so nicht machen, aber im SP geht das.

Also forschen und bauen wir ein wenig anders als das eigentlich notwendig wäre. Wir legen Wert auf Flugzeuge, Schiffe und U-Boote. Auch die "Graf Zeppelin" wurde bestellt, die nachher noch eine wichtige Rolle spielen wird.

Im April 1941 greifen wir Jugoslawien mit Panzern von Ungarn aus an, und das Land fällt in der ersten Runde. Die simultane Attacke auf Griechenland verwerfen wir vorerst.

In Libyen nehmen die Italiener Defensivpositionen ein, und von den Engländern ist nichts zu sehen.

Barbarossa beginnt im Juni 1941. Anfangs geht es gut voran, aber die Mengen russischer Truppen stoppen uns recht schnell. Im Norden haben wir Riga und Tallin genommen. Die russische Flotte wurde versenkt. In die Heeresgruppe Mitte nimmt Smolensk und gräbt sich ein. Hier haben wir große Probleme mit Partisanen, die schneller auftauchen als wir unsere Sicherungsdivisionen vor Ort haben. Im Süden nehmen wir Kiew und Dnjepropetrovsk sowie die umliegenden Minen. Ende 1941 sind wir nicht so weit, wie wir gerne wären, aber unsere Truppen sind in guter Verfassung und nicht verschlissen wie beim "echten" Feldzug. Wir bemerken, daß wir selbst mit den Minen gerade mal 550 MPP pro Runde haben, und uns graust vor der Neuauflage mit dem werten Ratnik.

Im Westen machen wir Jagd auf gegnerische Zerstörer. In der Biskaya gibt es mehrere Schlachten zwischen der Kriegsmarine und britischen Zerstörern. Dabei machen die Zerstörer Jagd auf unsere U-Boote und werden dabei von der "Bismarck" und drei schweren Kreuzern angegriffen. Wir wundern uns, daß kein englischer Träger dabei ist, auf den haben wir es nämlich abgesehen. Nach und nach versenken wir die englischen Zerstörer, und wenn es zuviele werden, ziehen wir uns nach Bordeaux zurück. In der Spitze stehen uns 10 Zerstörer gegenüber, die aber keines unserer Schiffe versenken können. Vereinzelte Angriffe der Zerstörer auf unsere Kreuzer (Stufe 1) geben blutige Nasen bei den Engländern. Diese Schlachten kosten uns recht viele MPPs, denn unsere Einheiten werden teils erheblich beschädigt.

In Libyen rennen die Engländer gegen unsere Verteidigungslinie bei Tobruk an. Ganz am Anfang gelingt uns die Vernichtung des englischen Panzerkorps, und damit ist die Gefahr für Libyen gebannt. Ohne die Panzer haben die Engländer nicht genug Schlagkraft, um unsere eingegrabenen Truppen zu vernichten. Wir können schneller auffrischen als die Engländer Schaden machen können, und alle paar Runden vernichten wir eine englische Einheit. Wir haben Infanterie Stufe 2, und damit sind wir den Engländern ebenbürtig.

1942

Das Jahr 1942 ist von schweren Kämpfen im Osten geprägt. Der Russe setzt seinen Schwerpunkt in der Gegend um Dnjepropetrovsk, und allein in dieser Gegen stehen bis zu 12 (!) russische Armeen und alle Panzer, die vom Fließband laufen. Wir tun uns schwer, dem Dauerdruck der Russen standzuhalten. Im Norden nehmen wir Narva und einige Städte zwischen Smolensk und Leningrad. Wir wollen damit die Grundlage für einen Angriff auf Leningrad legen. Die Finnen treten der Achse im Spätsommer 1942 bei. Deren technisch rückständige Truppen sind für uns eher ein Belastung als ein Vorteil, denn das Aufrüsten von "Minors" kostet 100% mehr als bei deutschen Truppen, und in Finnland gibt es nur eine Stadt, die und 10 MPP pro Runde bringt. Von einer Verstärkung kann man also nicht unbedingt reden.

Wer das Spiel nicht kennt und sich wundert: in 1942 kommen wahre Horden an Russen angestürmt, und die muß man abwehren. Die Achse ist in 1942 strategisch gelähmt, bis auf eine Ausnahme. Das Panzerkorps, das im April 1941 Jugoslawien genommen hat, wird durch Infanterie verstärkt und greift Griechenland an. Athen fällt im Herbst 1941. Im Anschluß marschieren die Truppen nach Bulgarien und greifen die Türkei an. Ankara fällt nach drei Runden (erfahrene Panzer in Überstärke machen mit den Türken kurzen Prozeß). Unser Einkommen pro Runde steigt erheblich (in der Türkei gibt es etliche produzierende Städte). Wir haben den Angriff auf die Türkei mit bulgarischen und deutschen Truppen gemacht, und diese Truppen teilen sich nun. Die Bulgaren und ein deutsche Panzerkorps marschieren nach Osten an die russische Grenze, und die restlichen deutschen Truppen gehen an die Grenze zu Syrien. Letzteres wurde von den Engländern annektiert und befindet sich im Krieg. Ende 1942 starten wir den Angriff auf Syrien. (Später mehr).

Im November landen amerikanische Truppen in Algerien und nehmen das Land im Handstreich.

1943

Im Jahre 1943 finden die Entscheidungen statt. Die zweite Hälfte der Kriegsmarine (bestehend aus der "Graf Zeppelin", der "Tirpitz", zwei schweren Kreuzern, drei Zerstörern und einigen U-Booten) ist in der Dänemark-Straße auf Wartestellung. Englische Einheite stören die Konvois von Narvik nach Deutschland, und wir versenken die Überwassereinheiten, die hauptsächlich aus Zerstören und Kreuzern bestehen. Die Engländer haben ihre Einheiten aufgerüstet (Anti Air und Anti Sub), aber wir haben Naval Warfare, was die meisten der Allierten Einheiten nicht haben. Im Rückraum warten Träger und Schlachtschiffe der Royal Navy, und diese sind ein gefundenes Fressen für unsere U-Boote. Unsere Überwassereinheiten greifen die Zerstörer und Kreuzer an, während unsere U-Boote die "dicken Pötte" angreifen. Wir versenken einen Träger und zwei Schlachtschiffe, verlieren allerdings die "Scharnhorst". Im Laufes des Jahres 1943 gewinnen wir die Überhand über die Nordsee, und auch der Atlanktik wird (trotz der Amerikaner) immer mehr feindfrei. Wir haben insgesamt einen Träger, zwei Schlachtschiffe, vier Schwere Kreuzer, drei Zerstörergruppen, 10 U-Boote... alle auf Naval Warfare Stufe 2 (!), die im direkten Vergleich den Engländern deutlich überlegen sind. Bis zum Ende des Jahres 1943 haben wir 4 englische Träger, 5 Schlachtschiffe, 5 schwere Kreuzer und 15 Zerstörer versenkt, und das sind nur die englischen Verluste.

Die deutschen Truppen in Syrien rücken weiter nach Süden vor. Syrien, Jordanien und Palästina werden fast ohne Gegenwehr erobert, und dann tritt uns auch noch der Irak bei. Im Juni 1943 überschreiten Truppen der Achse den Suez-Kanal, und zwar von Osten kommend. Nahezu zeitgleich verlassen die Italiener ihrer Stellungen bei Tobruk und vernichten die Reste der Engländer. Im Grunde könnte man nun erwarten, daß sich die Italiener mit den aus dem Osten vorrückenden Deutschen treffen, aber nach der Vernichtung des englischen HQs wenden sich die Italiener nach Westen, um den aus Tunesien kommenden Amerikanern zu begegnen. Noch zu erwähnen: die amerikanischen Truppen, die Ende 1942 in Algerien und dann in Tunesien gelandet sind, hatten erheblich Marine-Kräfte dabei. Wir greifen mit der italienischen Flotte (4 Stufe 1 Schlachtschiffe, ein U-Boot und ein Zerstörer) die Amerikaner an und vernichten den amerikanischen Träger sowie zwei Schlachtschiffe. Eines unserer Schlachtschiffe entkommt auf Stärke 1 und wir verlieren den Zerstörer, der einem Schlachtschiff den Fangschuss gegeben hat.

Im Sommer nehmen deutsche Truppen Kairo ein, und Ägypten kapituliert. Die englische Flotte tritt den Rückmarsch durch das Mittelmeer an (Suez-Kanal nicht mehr passierbar) und verliert ihren letzten Träger und ein Schlachtschiff, das vom italienischen Träger "Aquila" versenkt wird. Im September 1943 kontrolliert die Achse den kompletten Ostteil des Mittelmeeres, nur Algerien und Tunesien sind amerikanisch. Die Italiener haben eine geschlossene Verteidigungslinie bei Tobruk gebildet und erwarten die Amerikaner. Infanterie Stufe 3 und Eingrabung dürfte helfen.

Im Osten nehmen wir Anfang 1943 Leningrad und vernichten alle russischen Truppen im Umfeld. Die Finnen übernehmen die Verteidigung der Stadt, und die deutschen Truppen werden zur Heeresgruppe Mitte transferiert. Diese hat in der Zwischenzeit erst Wjasma und in der Folge Brjansk genommen. An der Ostgrenze der Türkei kämpfen die Bulgaren mit russischen Truppen, die aus der Hauptfront gelöst werden mußten. Nach dem Fall von Leningrad hat die KI angefangen, Truppen aus dem Donezk-Becken an andere Brennpunkte zu verlagern, und wir können dort endlich weiter vorrücken. Sevastopol und Stalino fallen, und wir kontrollieren endlich alle Minen in der Ukraine. Mit den Truppen aus Leningrad rückt die Heeresgruppe Mitte auf Moskau vor, um im September 1943 stehen unsere Truppen vor den Toren der Stadt.

Im Sommer 1943 ziehen wir die Kriegsmarine zusammen, weil wir einen D-Day erwarten. Und wir haben Recht: die Engländer laden ihre Truppen in Landungsschiffe. Die Kriegsmarine versenkt alle Landungsschiffe bis auf eines.

So ist der Stand im September 1943:
- Royal Navy: versenkt
- D-Day: abgewehrt
- Amerikanische Flotte: schwer angeschlagen
- Amerikanische Bodentruppen: auf dem Vormarsch nach Libyen, italienische Heeresgruppe in Stellung
- Ägypten: eingenommen
- Naher Osten: komplett unter unserer Kontrolle
- Leningrad: eingenommen
- Moskau: fällt in ca. 2 Runden
- Ukraine: komplett eingenommen
- Rostov und Stalingrad: fehlen noch, wird in 1944 erledigt
- Kaukasus: unter Attacke aus der Türkei, wir haben dort alle bulgarischen Einheiten und deutsche Panzerkorps. Sollte 1944 fallen.

Wir vermuten, daß das Spiel Mitte 1944 endgültig entschieden ist. Wir bekommen ca. 950 MPP pro Runde und könnten sogar einen Rückschlag an einer Front verkraften. Die Truppen in Ägypten können wir nach Belieben an andere Fronten verlagern (durchgängige Bahnverbindung an alle wichtigen Fronten, außer Osten der Türkei).

Cfant
10.12.12, 11:26
Und was schließt Ihr für ein PbEM aus diesem Verlauf? Ich nehme mal an, die KI bekommt mehr MPP als ein menschlicher Spieler, aber der wird sich dafür die Flotte nicht so abschlachten lassen :)

Duke of York
10.12.12, 11:37
Ja, besonders die Erfolge gegen die Royal Navy sollten nicht überbewertet werden. Die KI kann mit ihrer maritimen Übermacht kaum vernünftig umgehen. Wenn man als MM selbst offensiv wird, schickt sie i.d.R. ihre Einheiten einfach sofort zum Brennpunkt, ohne sie vorher in einer schlagkräftigen Flotte zu sammeln. Diese "Wellen" kann man sehr gut vernichten.