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Jörg von Frundsberg
05.12.12, 17:35
http://www.youtube.com/watch?v=9qX0q84hm6w


http://s1.bild.me/bilder/160512/3021031220px-Gouverneurflagge.svg.png (http://www.bild.me)


28.Februar 1916 in der Stadt Palma in Portugisisch -Ostafrika


Gestatten mein Name ist Oberstleutnant Jörg v Frundsberg und ich bin der neue Befehlshaber der Kolonie Deutsch Ostafrika :eek:.
Ich wurde von der Ostfront nahe Kurland per Geheimmission nach Deutsch -Ostafrika versetzt ,aufgrund der britischen Seeblockade mußte ich inkognito als Privatmann mit einen Schweizer Ausweiß nach Palma Portugisisch -Ostafrika reisen .

Ich kam am 27. Februar im Hafen von Palma an
Mein Ziel ist es über die Grenze nach Dar-es-Salaam zu kommen und dort den erkrankten Lettow Vorbeck abzulösen . Dieser wurde aufgrund seiner schweren Malariaerkrankung seines Posten enthoben und durch mich ersetzt ......

Oberstleutnant Lettow hat die Kolonie 2 Jahre erfolgreich gegen alle Angriffe von Briten und Belgier abgewehrt !!! Hier muss besonders der Abwehrkampf bei Tanga erwähnt werden :

Hier ein Auszug aus Wiki :
Seit Anfang August bestand der Kriegszustand zwischen Deutschland und Großbritannien, der sich trotz der Neutralitätsbestimmungen der Kongoakte auch auf die Kolonien ausdehnte. Die Feindseligkeiten zwischen den in Kenia und Deutsch-Ostafrika befindlichen Kolonialstreitkräften beschränkten sich auf kleinere Grenzgefechte, da beide Seiten militärisch schwach waren. Stoßtrupps der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika drangen immer wieder bis an die Strecke der Uganda-Bahn vor und zerstörten Gleise. Am 15. August 1914 besetzten deutsche Kräfte den kenianischen Grenzort Taveta.

Hierauf reagierte die britische Seite mit dem Beschluss, Verstärkungen aus Indien heranzuführen. Ab dem 1. September trafen 4.000 indische Soldaten unter dem Kommando des Generals James Marshall Stewart in Mombasa ein. Im Oktober wurden weitere 8.000 Mann unter Generalmajor Arthur Aitken per Schiff nach Ostafrika verlegt.

Der Plan war, mit einer Zangenbewegung die deutschen Kräfte im Norden der deutschen Kolonie zu zerschlagen. Stewart sollte dabei vom Kilimanjaro her eindringen, während Aitken von See aus einen Brückenkopf in Tanga bilden und von dort aus den anderen Teil der Zangenbewegung durchführen sollte.[1]
Die Schlacht

Im Vorfeld der britischen Landung erreichte der Kreuzer HMS Fox den Hafen von Tanga. Dessen Kommandant, F.W. Cauldfield, begab sich an Land, um ein zuvor geschlossenes Waffenstillstandsabkommen aufzukündigen, wo er den Bezirksamtmann Auracher antraf. Unter dem Vorwand, höhere Vorgesetzte konsultieren zu müssen, verließ Auracher eilends Tanga und informierte den Kommandanten der Schutztruppe Lettow-Vorbeck von der bevorstehenden Landung. Zusätzlich suggerierte er Cauldfield, dass der Hafen vermint sei und veranlasste so das angloindische Korps unter der Führung von General Arthur Aitken, in einem sumpfigen Mangrovengelände etwa drei Meilen entfernt von Tanga an Land zu gehen. Aitken versäumte hierbei jegliche Aufklärung des Geländes.
Postkarte von Tanga, 1914

Die Truppen bestanden aus einem britischen North-Lancashire-Regiment und acht indischen Regimentern (Kashmir-Rifles), insgesamt 8.000 Mann. Die indischen Regimenter waren allerdings schlecht ausgebildete Reserveeinheiten. Deren Zustand und Moral waren zudem dadurch gemindert, dass sie vor Bombay wegen Verzögerungen bei der Abfahrt ganze 16 Tage auf den Schiffen zubringen mussten und auch bei der Ankunft in Mombasa aus Geheimhaltungsgründen nicht an Land gehen durften. Den Briten standen zum Zeitpunkt der Landung in Tanga nur einige Züge der deutschen Schutztruppe gegenüber. Einige Verbände aus dem Landesinneren sowie das freiwillige Schützenkorps aus Usambara eilten bis zum Abend den deutschen Verteidigern zu Hilfe. Das Gros der deutschen Truppen mit 950 Soldaten unter Oberstleutnant Paul von Lettow-Vorbeck wurde mit der Eisenbahn von der 300 km entfernten Nordgrenze nach Tanga verlegt und erreichte die Stadt in der Nacht auf den 4. November. Das britische Bataillon der Loyal North Lancashire drang am Nachmittag des 4. November in Tanga ein und drängte die Schutztruppe zurück. Hingegen rückten die indischen Truppen am linken Flügel in unübersichtlichem Gelände unkoordiniert vor.
Tote indische Soldaten am Strand bei Tanga

Um 16 Uhr befahl Lettow-Vorbeck, welcher die Truppen in vorderster Front kommandierte, der 16. Feldkompanie mit drei Maschinengewehren den Angriff auf die ungesicherte Flanke des linken Flügels der indischen Truppen. Die im Umgang mit dem Maschinengewehr geübten Askari töteten und verwundeten zahlreiche indische Soldaten auf dem linken Flügel, der sich zum Zeitpunkt des Angriffs auf praktisch deckunglosem Gelände befand. In der darauffolgenden Panik flüchtete der gesamte linke Flügel und im entstehenden Chaos konnte keine Verteidigungslinie mehr aufgebaut werden. Um 18 Uhr gab auch der rechte Flügel seine Stellungen auf und zog sich zur Küste zurück. Die Briten wurden zudem auch von sehr aggressiven Bienen bedrängt, deren Stöcke sich in der Nähe der britischen Stellungen befanden, so dass die Schlacht im englischen Sprachraum auch als "Battle of the bees" bekannt wurde.

Die deutschen Kompanieführer gaben sich mit dem Rückzug des Gegners zufrieden und verfolgten ihn nicht. Anscheinend vertrauten die meisten deutschen Offiziere noch nicht der Leistungsfähigkeit ihrer schwarzen Askaris. Lettow-Vorbeck tadelte im Nachhinein die nicht erfolgte Verfolgung des Gegners. Am 5. November vereinbarten beide Seiten einen Waffenstillstand zwecks Bergung und Versorgung der Verwundeten und Beerdigung der Toten. Die verwundet gefangenen britischen Offiziere wurden den britischen Truppen übergeben. Diese Offiziere mussten nur ihr Ehrenwort geben, nicht mehr gegen deutsche Truppen zu kämpfen. Während des Waffenstillstands konnten die Briten ihre Truppen ungestört einschiffen, trotzdem mussten größere Mengen an Waffen, Munition und Ausrüstung zurück gelassen werden. Die Schlacht von Tanga war laut der offiziellen britischen Geschichte des Ersten Weltkrieges zu einem "der bemerkenswertesten Fehlschläge in der britischen Militärgeschichte" geworden.

Die Briten hatten 800 Gefallene, 500 Verwundete und 250 Vermisste zu beklagen. Die deutschen Verluste betrugen 69 Mann, darunter 54 Askari. 16 britische Maschinengewehre, 600.000 Schuss Munition sowie umfangreiches sonstiges Gerät wurden von den Deutschen erbeutet.

Für den Sieg war die geschickte Führung durch Oberstleutnant Paul von Lettow-Vorbeck, ferner die gute Ausbildung und Disziplin der Askari ausschlaggebend.

In den folgenden Jahren rückten die Briten von Kenia kommend vor und verwickelten die Schutztruppe in harte Kämpfe ,aber sie hielt den Briten tapfer stand . Desweiteren rückten die Briten vom Nyassaland gegen Neu Langenburgam Nyassa See vor .
Zu gleichen Zeit begannen die Belgier in Richtung Burundi und Ruanda vorzurücken , doch der Schutztruppe gelag es überall den Gegner aufzuhalten !!

Doch jetzt hatten die feindlichen Truppen weitere Verstärkungen bekommen und wir gar keine ........

Und das war auch noch Lettow Vorbeck erkrankt .... und dann kam ich ins Spiel .....
Leider wurde mir von der OhL in Berlin mitgeteilt das wir mit keiner Verstärkung zu rechnen haben und mit dem haushalten müssen was wir haben und das ist nicht viel .

Die momentane Stärke der Schutztruppe ist 20 Feldkompanien der Askaris und 4 Rugaruga Einheiten



Hier die Askari truppen der Schutztruppe


http://s1.bild.me/bilder/160512/2153564Bundesarchiv_Bild_105-DOA3056__Deutsch-Ostafrika__Askarikompanie.jpg (http://www.bild.me)




Hier die Rugaruga truppen der Schutztruppe

http://s1.bild.me/bilder/160512/3497710220px-Bundesarchiv_Bild_146-1984-067-35__Deutsch-Ostafrika__Hilfstruppen.jpg (http://www.bild.me)


Dann haben wir noch eine schwere Artillerie mit halber Stärke und den 3 HQ Kraut, Wahle und mich .... und eine einzige berittene Abteilung ......

Das wars.... das ist alles ,inzwischen habe ich Dar-es Salaam erreicht und das Oberbefehl übernommen und nun sitze ich hier in der Stadt und habe keine Ahnung wie hier Krieg geführt werden soll und was passieren wird .


Hier die Siegesbedingungen des Krieges


http://s1.bild.me/bilder/160512/6932702Unbenannt.jpg (http://www.bild.me)


Hier mal eine Gesamtkarte

Man sieht die Angriffsrichtungen der Entente :

Kenia :

Hier ist die größte Ansammlung an Truppen beider Seiten

Nyassaland :

Hier greifen die Briten mit überlegen Truppen an ......

Burundi :

Hier greifen weit überlegene Briten und Belgier an ....


Wir sind an Mensch und Material weit unterlegen das einzige was uns zur Hilfe gereicht ist unsere Eisenbahnlinie die von Dar -es Salaam am Indischen Ozean bis zum Taganjikaa See bei der Stadt Ujiji reicht ,
damit können wir theoretisch unsere Truppen schnell nach West oder Ost verlegen können ......


http://s1.bild.me/bilder/160512/8569539w1.jpg (http://www.bild.me)

Ebenso sieht man in den dunkelblauen Rechtecken die Feldkompanien und den hellblauen die Rugaruga truppen .....


Allen im allem eine verdammt schlechte Ausgangslage, zumal der Gegner ein erfahrener Stratege ist und in den letzten 2 jahren seine Erfahrungen sammel konnte .

Und jetzt erreichen uns folgende Nachrichten .....

Auszug aus Wiki :„Mit der Teilnahme am Ersten Weltkrieg auf der Seite der Briten versuchte Portugal, seine afrikanische Kolonien (Angola und Mozambique) zu schützen, die 1898 Bestandteil eines geheimen Abkommens zwischen den Briten und den Deutschen gewesen waren. Zudem wollte Portugal seinen Eintritt in die Riege der europäischen Nationen unterstreichen. Das Mitwirken auf internationaler Ebene wurde als Mittel zur Stärkung der nationalen Einheit wahrgenommen. Schließlich sollte die Legitimität des republikanischen Regimes gefestigt werden, das zu dem Zeitpunkt durch monarchistische Bewegungen und große wirtschaftliche Schwierigkeiten bedroht war. Der britische Generalstab begnügte sich zunächst mit der materiellen Hilfe Portugals. Die Führung blieb skeptisch, ob der Einsatz der jungen portugiesischen Republik in den Kampfhandlungen den alliierten Kräften wirklich nutzen würde. Die wachsenden logistischen Probleme der Alliierten veranlassten Großbritannien jedoch dazu, im Dezember 1915 die Beschlagnahmung aller in portugiesischen Häfen ankernden deutschen Schiffe zu erbitten. Dieser Bitte entsprach die Regierung am 24. Februar 1916, worauf Deutschland Portugal am 9. März den Krieg erklärte


Super !! noch ein Feind :eek: was hat sich die OHL nur dabei gedacht :???:

hohe_Berge
05.12.12, 18:32
"Super !! noch ein Feind was hat sich die OHL nur dabei gedacht"

Na was wohl. Nichts. Mache Er sofort weiter. Abi getätigt.

Glück Auf

Cfant
05.12.12, 18:46
OHL an Frundsberg: Befehl: VErnichtung der britischen Truppen in Zentralafrika, anschließend Landung in Indien, nach Eroberung Asiens Landung an der französischen Atlantikküste und Marsch auf Paris. Zeitrahmen: 2 Monate. Durchführung. ;)

Jörg von Frundsberg
05.12.12, 18:59
Nach diversen Niederlagen unsererseits in den letzten AAR können wir hier von einem afrikanischen Götterdämmerung ausgehen , werter Cfant ^^ Wir haben absolut keine Ahnung von dem Szenario und wie es sich spielt :D und die Anzahl der Gegner ist Legion :eek:
Wir werden aber wohl erst mal schauen was der Gegner macht und den erbeuteten Tee aus Tanga trinken ^^

Setsches
05.12.12, 19:13
Ah, ein neuer AAR aus eurer Feder! Sehr gut! :burns:

[Gast]
05.12.12, 19:21
Nach diversen Niederlagenunsererseits in denletzten AAR können wir hier von einem afrikanischen Götterdämmerung ausgehen , werter Cfant ^^ Wir haben absolut keine Ahnung von dem Szenario und wie es sich spielt :D und die Anzahl der Gegner ist Legion :eek:
Wir werden aber wohl erst mal schauen was der Gegner macht und den erbeuteten Tee aus Tanga trinken ^^

Ihrs schafft ein Unentschieden, wenn ihr noch Einheiten besitzt und eine der wichtigen 4 Städte. Das muss doch möglich sein.
Macht es wie der gut Lettow-Vorbeck: Nicht auf den Feind warten, sondern den Krieg zu ihm tragen. So gibt es in Mozambique tolle Städte, wie ich gerade gesehen habe.
Bloß keine starre Front, immer schön in Bewegung.

Jörg von Frundsberg
06.12.12, 09:57
So wollte nochmal loswerden das erst am Wochenende los geht , wir bekommen dann den neuesten Betapatch dann geliefert und dann geht es los ^^
@werter Clone
Wir geben euch recht das sollte zu schaffen sein ............ aber .......... die Anzahl der Feinde ist wirklich erschreckend ^^

Ratnik
06.12.12, 10:37
Gibt es eigendlich in dem Szenario die Möglichkeit zu forschen bzw nachzuproduzieren?

Wenn ja was könnt ihr alles erforschen und welche Einheiten könnt ihr aufstellen?

Wisst ihr schon etwas über die Events die euch erwarten?

Jörg von Frundsberg
06.12.12, 11:09
Aus der Erinnerung Waffenstufe 1 und Industriestufe ,an Truppen nur Askaris und Rugaruga ,Kavallerie und Ari dann Kanonenboote an den Seen ,Events gibt es schon aber welche keine Ahnung , wir lassen uns überraschen ^^

George Pickett
07.12.12, 12:47
Aaaahhhh!!! Ein neuer AAR des Werten von Frundsberg! Unser Flehen wurde erhört :burns:

Hoppel
09.12.12, 11:50
Fängt ja schon sehr interessant an.
Werde gespannt mitlesen.

Francis Drake
09.12.12, 12:05
Wir lesen mit. Viel Erfolg!

Jörg von Frundsberg
09.12.12, 13:26
Leider wird es wohl erst am Donnerstag beginnen........ bei Battlefront ist keiner da der uns den Betapatch liefern kann, dabei reißt sich der werte HvS ein Bein aus ^^

Duke of York
11.12.12, 14:39
Ihr könnt ja schonmal in der Zeit an eurer Kapitulationserklärung feilen. :ditsch:

Jörg von Frundsberg
11.12.12, 15:35
Ihr könnt ja schonmal in der Zeit an eurer Kapitulationserklärung feilen. :ditsch:

Macht euch da keine Sorgen werter Duke , in letzter Zeit sind wir da richtig Fachmann geworden :D

Arminius
11.12.12, 16:45
Leider wird es wohl erst am Donnerstag beginnen........ bei Battlefront ist keiner da der uns den Betapatch liefern kann, dabei reißt sich der werte HvS ein Bein aus ^^

Das geht ja schon gut los! ;)

Jörg von Frundsberg
11.12.12, 16:47
Das geht ja schon gut los! ;) Es sieht momentan so aus , das wir heute wohl schon beginnen können ^^

Admiral Hipper
11.12.12, 17:31
Der Frundsberg kommt:

http://www.youtube.com/watch?v=TG2Voa--Or4

:D:D

Freue mich schon sehr auf den AAR.:) Gibt es eigentlich wieder unfähige Berater?

Jörg von Frundsberg
11.12.12, 21:42
1 Zug .



Jetzt sitzte ich in meinem Büro in Busiko nahe der Eisenbahn nach Tanga und habe noch immer keine Ahnung was ich hier mache und was ich hier soll .........

Doch jetzt wird es ernst ,die ersten Telegramme erreichen uns von der Front und die Briten und Belgier rücken vor......

Zuerst machen die Briten ernst !!

Unsere Askaris melden eine Haufen Briten die nach Süden marschieren !


http://s1.bild.me/bilder/160512/2144337220px-Bundesarchiv_Bild_105-DOA3121__Deutsch-Ostafrika__Askari.jpg (http://www.bild.me)


DIE BRITEN SIND DA !! DIE BRITEN SIND DA !!!


( EIN HAUFEN ?? ..... EIN HAUFEN ?? ,EIN HAUFEN ?? :eek: :mad: ...... Verdammt was ist das für eine Meldung ........ )


So ein verdammter Sauhaufen hier !!!


Wie erwartet starten die Briten ihre Angriffe von Kenia aus und es beginnt mit Artl und sogar mit Flugzeugen :eek: und ihr erstes Ziel sind unsere befestigten Stellungen bei Taveta .
Nach 3-4 Angriffen der Artl und dem Angriff eines feindlichen Flugzeuges stürzen sich insgesamt 5 brit.Brigaden und eine Kav truppe auf unsere dortigen Askaris .....
Doch diese tapferen schwarzen Burschen die hauptsächlich aus dem englischen Sudan kommen überleben mit Stärke 1 :eek: und halten ihre Stellung !!!!

Wir sind erstaunt .... vielleicht können diese Burschen doch was .....

Auszug aus Wiki : Die Schutztruppe wurde ab 1891 aus der sogenannten Wissmann-Truppe gebildet, die der Reichskommissar Hermann von Wissmann 1889 aus deutschen und afrikanischen Söldnern aufgestellt hatte, um damit den Widerstand der ostafrikanischen Küstenbevölkerung unter Führung von Buschiri bin Salim gegen die Herrschaftsansprüche der Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft (DOAG) zu brechen.

Wissmann hatte im Auftrag der Reichsregierung zunächst im Februar 1889 61 deutsche Offiziere und Unteroffiziere angeworben und auf den Weg nach Sansibar gesandt.[1] Er selber machte in Ägypten Station, wo er etwa 600 Soldaten anwarb. Die meisten von ihnen stammten aus sudanesischen Regimentern der angloägyptischen Armee, die damals gerade aufgelöst wurden.[2] Sie brachten ihre ursprünglich osmanischen Rangbezeichnungen wie Ombascha (Gefreiter), Schausch (Unteroffizier), Betschausch (Sergeant, Unterfeldwebel) und Effendi (Offizier) mit. Insgesamt wurde für die afrikanischen Soldaten der aus dem Arabischen stammende Begriff Askari gebraucht. Ebenfalls aus der osmanischen Tradition von Wissmanns Söldnern stammte der Tarbusch als Bestandteil der Uniform.

Eine zweite Gruppe von afrikanischen Söldnern in Wissmanns Truppe waren 100 Zulu, die im südlichen Mosambik durch Hans von Ramsay angeworben worden waren. Außerdem wurde eine kleine Gruppe von ostafrikanischen Askaris übernommen, die zuvor im Dienste der DOAG gestanden hatten.

Somit war eine in vielen Kolonialarmeen übliche Struktur angelegt: „weiße“ Offiziere und Unteroffiziere kommandierten „farbige“ Mannschaften. Einheimische Unteroffiziere ergänzten die Führung, ohne den deutschen Dienstgraden gleichgestellt zu sein. Wissmann hatte auch einige ehemalige ägyptisch-osmanische Offiziere angeworben, die den ebenfalls osmanischen Rang eines Effendi führten, unter ihnen ein Grieche und ein Armenier, die gleichwohl als „Farbige“ eingestuft und besoldet wurden. Sie galten deutschen Soldaten gegenüber nicht als Vorgesetzte. Da die bloße Existenz „farbiger“ Offiziere angesichts des Rassismus unter Deutschen irritierend wirkte, wurden vor dem 1. Weltkrieg keine Anstellungen bzw. Beförderungen zum Effendi mehr vorgenommen.[3] Die vorhandenen Effendis blieben bis zum Ende der jeweiligen Dienstzeit aktiv. Während des Weltkrieges wurden wieder Beförderungen zum Effendi ausgesprochen. .


Die Schlacht von TAVETA


http://s1.bild.me/bilder/160512/4609170800px-Eckenbrecher_Tropische_Landschaft_in_Deutsch-Ostafrika.jpg (http://www.bild.me)

Doch dann meldet unser dortiges HQ unter Hauptmann Hipper :D ( Nun das beantwortet bestimmt eure Frage ,werter Hauptmann Hipper ) das kein Nachschub da ist ... .. ( d.h in der ersten Runde haben wir keine MPP und können so unsere Truppen nicht aufrüsten .. )

Mmmmmh , dann bleibt nur der Rückzug .... ( Es geht ja gut los ... )

Wir senden dem Hauptmann den Befehl Taveta aufzugeben und sich weiter südwestlich nahe der Stadt Moshi am Kilimandscharo oder wie er jetzt heißt Kaiser-Wilhelm-Spitze einzugraben mit 2 Brigaden ,die 3 Brigade wird weiter nach Süden verlegt um dort wieder aufgefrischt zu werden .

Doch zu gleichen Zeit melden unsere Askaris das sich brit.Truppen in unbekannter Stärke die Kaiser-Wilhelm-Spitze westlich umgehen ........ unsere dortige Reiterbrigade in Arusha verschanzt sich daraufhin dort ,wen es den Briten gelingen sollte die Stadt zu erobern ist unsere ganze Stellung an der Kaiser-Wilhelm-Spitze wertlos geworden und wir müssen sie dann wohl aufgeben .....

Doch noch ist es nicht soweit !!! Wir geben uns nicht so leicht geschlagen !!!

Wen jetzt das Wetter schlechter wird und den Vormarsch der Briten verzögert haben wir eine kleine Chance ....... auch sind alle britischen Brigaden aufgrund ihre Angriffe beschädigt und werden hoffentlich einiges an Moral und Bereitschaft verlieren .
Ebenso haben wir unsere Artl unter Leutnant ...... Na wer will einen schönen Urlaub in Deutsch -Ostafrika buchen ,bei dem schlechten Wetter in der Heimat ;) so gestellt das sie die Reiter in Arusha oder unsere Brigaden in Moshi unterstützen kann .
In der nächsten Runde könnten wir uns auch in Moshi wieder verschanzen ,falls es der Feind zu lässt ......falls nicht .... dann schauenwirmal :D


http://s1.bild.me/bilder/160512/4299383w1.jpg (http://www.bild.me)



Zu gleichen Zeit melden unsere Askaris das Belgier in Burundi vorrücken und das mit 2 Brigaden und einer zusätzlichen Kompagnie ,ihr offensichtliches Ziel ist Kigale ,eine Stadt die für die NM wichtig ist !!
Aber falls die Belgier hier ernst machen und die Briten die weiter westlich die Stadt Bukoba belagern ihnen zu Hilfe kommen ,haben wir hier keine Chance .....

Die Ziel hier im Westen für uns sind die weiter südlich gelegene Stadt Kitega (auch eine Stadt die wichtig ist für die NM !!! ) und der Hafen von Usumbara am Tansania See .

Am Victoria See ist die Lage stabil solange die Stadt Bukoba in unserer Hand ist ,auch ist das Land am Ikimba See ist schrecklich öde und leer ...... und dürfte die Entente erstmal abschrecken um hier weiter nach Osten zu marschieren .


Dor der dortige Hauptmann ( Freiwillige und Verrückte vor !! ) ist noch weit entfernt und wird noch 2-3 Runden brauchen bis dort ankommt .... ansonsten sieht es hier noch schlimmer aus als im Osten ...... kaum Truppen ,ein riesiges Land und kein Nachschub ......



http://s1.bild.me/bilder/160512/4818065w2.jpg (http://www.bild.me)




Ansonsten lassen wir unseren Kriegsdampfer die Graf Götzen in den Tansania See hinauslaufen ,solange unser schönes Schiff dort ist senkt es die belgische Moral !! aber die Briten und Belgier werden bald oder haben schon ihre Schiffe im See und dann ....


http://s1.bild.me/bilder/160512/2135671220px-Bundesarchiv_Bild_105-DOA3121__Deutsch-Ostafrika__Askari.jpg (http://www.bild.me)




Hier noch die allgemeine Lage .....


Portugiesen tauchen auf ,rücken aber nicht weiter vor .... aus dem Nyassaland sind noch keine Briten aufgetaucht ....



http://s1.bild.me/bilder/160512/7183667w3.jpg (http://www.bild.me)




Mein Gott auf was haben wir uns aufgehalst .......

Aber Gott mit uns ,für Kaiser und Reich !!!! Wir müssen die Briten aufhalten komme was da wolle !!! es gilt Heia Safari !!!


http://www.youtube.com/watch?v=hMzPOUy8wdM

[Gast]
11.12.12, 22:07
Leutnant Clone meldet sich zu Diensten. Wo ist mein Regiment?
Und wenn es keine Regimenter gibt, wo ist mein Bataillion?

Und wenn wir dabei sind, eine strategische Frage?
Wieso stehen bei 5 Einheiten 2 HQs? Wäre ist nicht klüger eines davon nach Süden abzuziehen?

Francis Drake
11.12.12, 22:40
Admiral Drake von der SMS Königsberg (kleiner Kreuzer, gesprengt in der Rufijimündung am 11.07.1915) meldet sich mit den geborgenen 10,5cm Geschützen des Schiffes zur Stelle.

Sharpe
11.12.12, 23:46
Unfähige Berater! Wer hat nach mir gerufen!

gez Sharpe, der berät

Jörg von Frundsberg
12.12.12, 04:21
Hervorragend !!


Da haben wir nun schon den Hauptmann Sharpe , Befehlshaber von Deutsch-Ostfrika West !! Alles westlich vom Victoria See steht unter ihrem Befehl !!!! Machen sie was daraus :D Auch möchten wir die Leutnant´s Clone und Drake begrüssen !! Leutnant Clone übernehmen sie die Artl. bei Hauptmann Hipper dem Befehlshaber von Deutsch-Ostafrika Ost ,ihre Stellung ist momentan bei Moshi an der Kaiser Wilhelm Spitze .
Leutnant Drake wir gratulieren zu eurem Durchbruch durch die britische Blockade !! die Königsberg wird monetan gerade auseinandergebaut !! ihr Einsatzgebiet wird wohl im Westen liegen bei Hauptmann Sharpe .


Die Königsberg


http://s1.bild.me/bilder/160512/3629736250px-Bundesarchiv_Bild_105-DOA3002__Deutsch-Ostafrika__Kreuzer_K_nigsberg.jpg (http://www.bild.me)

Auszug aus Wiki Dienst in Ostafrika ab 1914

Die Königsberg trainierte als Stationsschiff ihre wenig eingeübte Mannschaft mit Küstenfahrten und verließ am 31. Juli weisungsgemäß Daressalam wegen des drohenden Kriegsausbruches, um im Indischen Ozean Kreuzerkrieg zu führen. Vor dem Hafen des Hauptortes der deutschen Kolonie traf sie auf das britische Kap-Geschwader mit den Kreuzern HMS Astraea,[2] HMS Pegasus[3] und HMS Hyacinth,[4] dem sie sich durch einige Wendungen und mit hoher Geschwindigkeit scheinbar nach Süden entzog. Tatsächlich aber ging die Königsberg mit Beginn des Ersten Weltkriegs nach Norden zu den Hauptschiffahrtswegen. Am 6. August 1914 wurde im Golf von Aden der britische Frachter City of Winchester aufgebracht. Anschließend traf die Königsberg mit dem Reichspostdampfer Zieten, der Somali und anderen deutschen Schiffen am Ausgang des Persischen Golfs zusammen. Die erwogene Ausrüstung der Zieten zum Hilfskreuzer unterblieb unter anderem, weil diese kaum über Kohlen verfügte (sollte fahrplanmäßig in Aden bunkern und hatte nur noch einen 4-Tage-Vorrat) und mit der von der Königsberg beschafften Kohle erst in die Lage versetzt wurde, das noch neutrale Portugiesisch-Ostafrika anzulaufen. Nachdem man nach und nach Kohlenvorräte der City of Winchester übernommen hatte, wurde diese schließlich versenkt. Da im Golf von Aden keine weiteren Schiffe gefunden wurden, lief der Kreuzer nach Majunga, wo auch keine Schiffe vorgefunden wurden, und dann am 3. September in das Rufijidelta, weil der Kommandant hoffte, sich in der deutschen Kolonie mit Kohlen versorgen zu können. Von dort griff er im Morgengrauen des 20. September den mit Maschinenschaden im Hafen von Sansibar vor Anker liegenden britischen Leichten Kreuzer Pegasus an und konnte ihn versenken. 38 britische Seeleute wurden bei diesem Gefecht getötet, in dem der deutsche Kreuzer etwa 300 Schuss abgegeben haben soll, während die Pegasus nur etwa 50 abgab, da ihre Feuerleitung frühzeitig ausfiel und auch die Geschütze nach und nach zerstört wurden.
HMS Pegasus

Nach dieser Aktion traten auch auf der Königsberg Maschinenschäden auf. Da man Nachrichten über britische Verstärkungen erhielt, zog sich der Kreuzer für die Reparaturen in das weitverzweigte Delta des Flusses Rufiji an der Küste der deutschen Kolonie zurück. Die Briten hatten keinerlei Informationen darüber, dass dieser Fluss für Schiffe dieser Größe befahrbar war. Somit war die Königsberg zeitweilig unauffindbar. Auf dem Landweg wurden Ersatzteile herangeschafft, um die Reparaturen in Ruhe auszuführen. Die Versenkung der Pegasus führte zur Abordnung der HMS Chatham und weiterer moderner Kreuzer an die ostafrikanische Küste, um der Königsberg überlegene Kreuzer entgegenzustellen. Dann brachte eine Nachlässigkeit die Briten auf die Spur des gesuchten Kreuzers. Bei einer Durchsuchung des deutschen Handelsschiffes Präsident im Hafen von Lindi durch Chatham fand man eine Quittung für eine Kohlenladung an die Königsberg. Darauf war auch der Ort Ssalale – eine Station im Delta des Rufiji – vermerkt.
Ende im Rufijidelta

Am 30. Oktober 1914 konnte Major Philip Jacobus Pretorius der Chatham die Masten der Königsberg im Mangrovenwald des Deltas entdecken. Man hatte es versäumt, die Masten entsprechend zu kürzen. Nun blieben die Schiffe der Royal Navy (zur Chatham kamen bis zum 5. noch HMS Weymouth – beide ursprünglich zur Mittelmeerflotte gehörig – und die HMS Dartmouth von der East Indies Station hinzu) vor der Flussmündung liegen. Diese modernen Kreuzer der Town-Klasse waren der Königsberg in jeder Hinsicht überlegen. Genau einen Tag später trafen die letzten Ersatzteile ein und die Königsberg war wieder voll einsatzklar. Nunmehr war sie jedoch in dem Delta eingeschlossen.
HMS Weymouth

Nach dem 1. November 1914 begannen die britischen Kreuzer, die Königsberg und die Somali im Delta unter Beschuss zu nehmen. Die Chatham schoss auf sehr große Distanz, ohne die Königsberg direkt zu treffen, die sich weiter in das Delta zurückzog. Allerdings traf sie die näher am Meer liegende Somali und setzte sie durch einen Treffer in der Kohlenladung in Brand, den die Deutschen nicht löschen konnten. Die Somali glühte völlig aus.
Wrack der Somali

Die Briten versenkten den Dampfer Newbridge als Blockschiff in einer der Mündungen und täuschten vor, Minen in anderen Deltaarmen verlegt zu haben. Am 19. November wurde erstmals ein Flugzeug zur Aufklärung der Position der Königsberg eingesetzt. Bis zu deren Versenkung kamen nach und nach zehn Maschinen zum Einsatz, von denen sechs verlorengingen.

Küstenposten verhinderten zunächst jeden Versuch, mit kleinen Booten den Fluss hinaufzukommen. Am 7. März 1915 traf das Linienschiff HMS Goliath mit dem Befehlshaber des Kapgeschwaders, Sir Herbert Goodenough King Hall, vor dem Rufijidelta ein. Das Linienschiff war bei Kriegsausbruch für das Kanalgeschwader aktiviert worden und dann im Herbst nach Indien auf die East Indies Station verlegt worden, um indische Truppentransporte in den Persischen Golf und nach Ostafrika vor den damals noch nicht unter Kontrolle befindlichen deutschen Kreuzern zu schützen. Mit einem Konvoi war sie nach Ostafrika gekommen und hatte Ende November 1914[5] schon zweimal Daressalam beschossen. Für die erste Aktion, bei der die Briten deutsche Handelsschiffe im Hafen kontrollierten, erhielt der damalige Kommandant der Goliath, Henry Peel Ritchie, der als Leiter der Kontrollgruppe schwerst verwundet wurde, als erster Marineoffizier des Weltkrieges ein Victoria-Kreuz im April 1915. Nach einer Überholung im südafrikanischen Simon’s Town von Dezember 1914 bis Februar 1915 war sie nun Flaggschiff des Kapgeschwaders. Der Versuch einer Beschießung der Königsberg war ohne Erfolg, da diese auch außerhalb der Schussweite der Goliath lag, welche die Deltagewässer nicht befahren konnte. Schon am 25. März wurde die Goliath zu den Dardanellen abberufen. Am 1. April marschierte sie in Richtung Mittelmeer und Admiral King Hall stieg auf den Kreuzer Hyacinth um.

Da genaue Informationen zum Zustand der Königsberg fehlten, entschloss sich die britische Marine, zwei der ursprünglich für den Amazonas gebauten Monitore, HMS Mersey und HMS Severn vom Mittelmeer nach Ostafrika schleppen zu lassen, da sie wegen ihres geringen Tiefganges in das Flussdelta vordringen konnten. Beide waren zuvor an der flandrischen Küste im Einsatz gewesen und hatten dort die Geschütze ihres vorderen 15,2-cm-Doppelturms aufgebraucht. Sie verfügten jetzt über zwei einzelne 15,2-cm-Geschütze vom Typ VII vorn und achtern und ihre Haubitzen standen auf dem Bootsdeck. Sie waren auf dem Weg zu den Dardanellen mit ihrem Schwesterschiff HMS Humber am 29. März in Malta eingetroffen. Am 28. April verließen die beiden Monitore mit vier Schleppern, ihrem Basisschiff Trent und einem Kohlendampfer Malta, erreichten am 15. Mai Aden und am 3. Juni die zwischenzeitlich besetzte Insel Mafia vor der Rufiji-Mündung, auf der jetzt auch die Beobachtungsflugzeuge stationiert wurden. Die Monitore führten Reparaturen durch, gaben nur für die Überführung benötigte Teile und Aufbauten von Bord und wurden gegen Infanteriebeschuss gesichert.
HMS Severn

Am 6. Juli 1915 erfolgte der erste Angriff der Monitore, bei dem auch ihre Schlepper für Notfälle, drei kleine Walfänger zur Sicherung gegen Minen und die Kreuzer Weymouth und HMS Pyramus über die Barre vor der Mündung des Rufiji gingen. Die Kreuzer beschossen die Bodentruppen der Deutschen im Delta und versuchten erkannte Geschützstellungen und Beobachtungsposten auszuschalten. Die Monitore verankerten sich in etwa 9 km Entfernung von der Königsberg und versuchten unter Leitung von zwei Beobachtungsflugzeugen den deutschen Kreuzer zu treffen. Dieser erwiderte das Feuer, traf die Mersey mehrfach und setzte deren Buggeschütz nach etwa einer Stunde außer Gefecht. Aufgrund des Ausfalles eines Flugzeuges und der erlittenen Schäden zogen sich die Briten zurück. Sie hatten 635 Schuss abgegeben und dabei sechs Treffer erzielt. Auf der Mersey waren sechs Tote zu beklagen.
Wrack der Königsberg bei Flut

Am 11. Juli wurde der Angriff wiederholt, wobei diesmal die Severn eine Meile weiter flussaufwärts ging. Die unterschiedlichen Positionen erschwerte den Beobachtern der Königsberg die Beurteilung ihres Trefferbildes, während die Monitore abwechselnd schossen, um den Flugzeugen die Zuordnung zu erleichtern und Severn auf der kürzeren Distanz auch mehr Wirkung erzielte. Nach mehreren schweren Treffern auf der Königsberg befahl der Kommandant, Fregattenkapitän Max Looff, die Sprengung seines Schiffs.[6] Sie hatte bei ihrem letzten Gefecht 33 Tote zu beklagen, während die Briten nur wenige Verletzte hatten. Im flachen Wasser blieb das Deck des gesunkenen Kreuzers noch über der Wasserlinie, und so konnte das Schiff nach dem Abzug der Briten ausgeschlachtet werden.

Vorübergehend wurden gegen die Königsberg ein Linienschiff, neun Kreuzer, zwei Monitore und ein Hilfskreuzer eingesetzt. Bei den Anläufen zur Luftbeobachtung wurden sechs der herbeitransportierten Flugzeuge verschlissen, die sich alle als un- oder nur wenig geeignet für die Tropen erwiesen.
Nachspiel

Die Besatzung der Königsberg wurde in die deutsche Ostafrika-Schutztruppe unter General Paul von Lettow-Vorbeck eingegliedert. Nur 32 von ihnen kehrten 1919 nach Deutschland zurück.
Eine Kanone der Königsberg im Landeinsatz

Die Kanonen der Königsberg wurden mit Hilfe des Ladegeschirrs des Küstendampfers Hedwig[7] geborgen und dienten anschließend der Schutztruppe. Sie wurden dazu entsprechend zur Feldartillerie umgebaut und über die ganze Kolonie verteilt. Es waren die größten Geschütze des Landkrieges in Ostafrika. Zwei Kanonen der Königsberg wurden auf dem Binnenschiff Graf Goetzen, das auf dem Tanganjikasee fuhr, verwendet.

Auch die Briten hatten die Geschütze der versenkten Pegasus geborgen und für den Landkrieg umgerüstet. So beschossen sich Geschütze der Königsberg und der Pegasus während der Kämpfe um Kondoa-Irangi im Juni 1916 erneut. Während ihres Rückzuges zwischen März 1916 und Oktober 1917 verlor die Schutztruppe allmählich diese großen Waffen bzw. gab sie nach und nach auf. Man hatte kaum noch Munition dafür und von Lettow-Vorbeck musste zu einer beweglicheren Kampfweise übergehen. Der Transport der Geschütze erforderte in den unwegsamen Gebieten bis zu 400 Träger.[8]

Das Wrack der Königsberg lag im flachen Wasser der Rufiji-Mündung und war jahrzehntelang bei Niedrigwasser zu sehen, bis es im Schlick versunken war. Eine 10,5-cm-Kanone der Königsberg und eine 10,2-cm-Kanone der Pegasus stehen heute Seite an Seite vor dem Fort Jesus in der kenianischen Hafenstadt Mombasa, wo sie zur britischen Kolonialzeit aufgestellt wurden. Zwei weitere erbeutete Königsberg-Geschütze sind in Pretoria (Südafrika) und Jinja (Uganda) aufgestellt .

Hier die Kanonen im Einsatz

http://s1.bild.me/bilder/160512/3279671250px-Bundesarchiv_Bild_105-DOA3002__Deutsch-Ostafrika__Kreuzer_K_nigsberg.jpg (http://www.bild.me)


Die Schlacht v Rufiji Delta



http://www.youtube.com/watch?v=xBoLGCxut6Y




Leutnant Clone die Stellung der HQ war so im Szenario ,da kann man nicht´s machen ^^

So meine Herren ich kann ihnen nichts versprechen außer jede Menge Tränen ,Schweiß und lahme Füße ........... und die militärische Lage ist nicht fair .....der Gegner ist massiv überlegen , aber wir sind Deutsche und fürchten drum nichts außer Gott !! ^^

Cfant
12.12.12, 07:58
Ah, da freu ich mich auf's Mitlesen :) Viel Glück gegen die Allierten. Da ich auch beim Gegner mitlese, erkläre ich mich diesmal neutral. Aber ich hoffe natürlich, dass Ihr der Übermacht heroisch trotzen werdet!

Mortimer
12.12.12, 14:02
Auch ich bin erfreut, hier einen neuen AAR des ehrenwerten Jörg lesen zu können - und das Szenario macht einen recht interessanten Eindruck...

George Pickett
12.12.12, 14:18
Dann soll der Löwe mal brüllen! Wir haben zwar von diesem Spiel so überhaupt keine Ahnung aber es scheint ungemein interessant zu sein. In Kombination mit den Erzählungen des werten Jörg wird das garantiert ein Spaß! :)

Silkow
12.12.12, 14:59
So meine Herren ich kann ihnen nichts versprechen außer jede Menge Tränen ,Schweiß und lahme Füße ........... und die militärische Lage ist nicht fair .....der Gegner ist massiv überlegen , aber wir sind Deutsche und fürchten drum nichts außer Gott !! ^^
...und unseren Ehefrauen! http://horatians.org/Smileys/default/salute_smiley.gif

Ratnik
12.12.12, 15:18
Wir würden gerne die die Artillerie kommandieren. Alternativ nehmen wir auch gerne jedes andere verfügbare Kommando an.

Hochachtungsvoll,

ihr kroatischer Leutnant Ratnik aus der K.u.K. Monarchie.

George Pickett
12.12.12, 15:21
Wir würden gerne die die Artillerie kommandieren. Alternativ nehmen wir auch gerne jedes andere verfügbare Kommando an.

Hochachtungsvoll,

ihr kroatischer Leutnant Ratnik aus der K.u.K. Monarchie.

Mein Gott, so viele Freiwillige! Sind die alle verheiratet? Das würde einiges erklären :rolleyes:

Jörg von Frundsberg
12.12.12, 17:19
Wir bekommen soweit wir wissen eine 3 Artl von der SMS Möwe , damit würde Leutnant Rantnik aus der Kuk Monarchie dem Hauptmann Sharpe , Befehlshaber von Deutsch-Ostfrika West unterstehen .




Auszug aus Wiki : Mit Kriegsbeginn wurden die Polizeieinheiten mit 2200 Askaris - darunter 60 deutsche Polizeioffiziere und Wachtmeister - der Schutztruppe unterstellt. Hinzu kamen in den ersten Monaten des Krieges Freiwillige bzw. dienstverpflichtete Deutsche, die in der Kolonie wohnten oder sich hier zu Kriegsbeginn besuchsweise aufhielten. Zu letzteren gehörte der pensionierte Generalmajor der sächsischen Armee Kurt Wahle, der sich Lettow unterstellte und während des Krieges Kommandoaufgaben übernahm. Ebenfalls unterstellten sich Marinesoldaten des unbewaffneten Vermessungsschiffes SMS Möwe II unter ihrem Kapitän Zimmer der Schutztruppe. 1915 schloss sich noch die Besatzung des versenkten Kreuzers SMS Königsberg an.

Die Marinesoldaten bildeten zeitweilig eigene Einheiten. Beispielsweise war das „Kommando Möwe“ bis 1916 für den Betrieb von bewaffneten Dampfern und Motorbooten auf dem Tanganyikasee und dem Kivusee zuständig.

Zu den Freiwilligen gehörten außer Deutschen auch einige Staatsangehörige Österreich-Ungarns( Da haben wir sogar Kuk Truppen hier :eek:) sowie Buren, die in der Kolonie lebten. Aus den Freiwilligen und Reservisten wurden zusätzliche Einheiten aufgestellt. Im Unterschied zu den „Feldkompanien“ der Askaris wurden diese „Schützenkompanien“ genannt. Ihnen wurden jeweils einige Askaris zugeteilt, die der Einweisung in den Buschkrieg dienten.




http://www.youtube.com/watch?v=q50DKCe754A




Meine Herren, da wir auf den feindlichen Zug warten haben wir mal einen Bericht unser Truppen aus den Jahren 1915 ausgedruckt ,nehmen sie sich ein Bsp daran !!


Auf Sprengpatrouille gegen die Ugandabahn

Von Oberstleutnant (E.) Georg Augar

Im April 1915 lag die 13. Feldkompanie der der deutschostafrikanischen Schutztruppe am Nordosthang des Kilimandscharo nahe der englischen Grenze auf Vorposten. Von der mit Bananenblättern gedeckten Hütte des Kompanieführers schweifte der Blick über die Kuku- und Nyiristeppe Tagemärsche weit hinein ins britische Gebiet und blieb fern am Horizont an den zackigen Konturen des Lolgorossiengebirges haften, dessen nördliches Drittel einen tief eingeschnittenen Sattel aufwies. Dort war sicherlich das Gebirge ohne besondere Schwierigkeiten zu überschreiten. Nach unseren mangelhaften Karten lag genau ostwärts dieses Sattels in einer Entfernung von dreißig bis vierzig Kilometern Kibwezi an der britischen Ugandabahn, daneben eine Mission. Von den Bergen des Lolgorossien über Kibwezi nach dem Athifluß war in westöstlicher Richtung der Lauf des Kibwezibaches eingezeichnet. Auf diesem Wege und an dieser Stelle mußten kleinere Truppenabteilungen die Bahn erreichen können.

Von Kriegsbeginn an war das Ziel verschiedener wagemutiger deutscher Patrouillen die Ugandabahn, die achtzig bis hundert Kilometer entfernt an der deutschen Grenze entlanglief und die gegebene Basis für den englischen Truppenaufmarsch gegen Deutschostafrika sowie für jeden heranzuführenden Nachschub war. Ihre wiederholte und nachhaltige Unterbrechung mußte feindliche Unternehmungen sehr stören und war deshalb so oft wie möglich zu versuchen. Allerdings war es keine leicht zu lösende Aufgabe! Ein meist unbekanntes, sehr wasserarmes, zum Teil völlig wasserloses, streckenweise mit dichtem Nashornbusch bestandenes Gebiet trennte uns von der Bahn. An diesen damals nicht genügend bekannten Geländeschwierigkeiten waren die in den ersten Kriegswochen in lobenswertem Eifer gegen die Bahn vorgestoßenen Patrouillen gescheitert. Erschöpft vor Durst und Überanstrengungen fielen sie dem Feind in die Hände, oder verkamen in der unendlichen Weite der schweigenden Steppe. Diese Mißerfolge ermunterten nicht zu neuen Unternehmungen. Aber doch mußten sie, besser vorbereitet und an geeigneter Stelle, von neuem gewagt werden, wollte man den Briten die Eroberung von Deutschostafrika so lange wie möglich verwehren.

Immer wieder betrachtete der Kompanieführer die Einsattelung in Lolgorossien Gebirge; er beschloß, die Bahn bei Kibwezi zu unterbrechen. Alle im Bereich menschlicher Berechnung liegenden Umstände sprachen für ein Gelingen des Planes. Die im Grenzgebiet britischen Späherdienst leistenden Massais hatten sich und ihre Herden, beunruhigt durch gelegentliche Vorstöße deutscher Truppen, hinter die Ugandabahn in Sicherheit gebracht. Dadurch wuchs die Wahrscheinlichkeit, unbemerkt an die Bahn heranzukommen. Im Bett des Kibwezibaches war vielleicht bei der Mission mit Sicherheit auf Wasser zu rechnen. Nach Genehmigung des beabsichtigten Unternehmens durch die vorgesetzten Dienststellen wurde es sofort vorbereitet. Nur freiwillige sollten zu den Marsch ins Ungewisse mitgenommen werden. Aber die ganze Kompanie wollte mit. Der Kompanieführer wählte vier Europäer und zwanzig Askari aus. Er machte die Patrouille so stark, um nötigenfalls schwächeren feindlichen Widerstand brechen zu können. Geröstetes Wildfleisch, gekochter Reis Reis, Erdnüsse und Bananen, für die Europäer außerdem einige Konserven und Brot, bildeten die Verpflegung, die nur kalt genossen werden konnte. Ein Abkochen unterwegs war nicht ratsam, weil Ferner oder aufsteigender Rauch uns den feindlichen Spähern verraten konnte. Die Verpflegung sowie die zur Sprengung der Kibwezibrücke erforderliche Munition und einen Wasservorrat beförderten fünfundzwanzig Träger.

Am 25. April frühmorgens marschierte die fünfzig Köpfe starke Karawane, begleitet von den besten Wünschen der zurückbleibenden Kameraden, ab. Unser erstes Ziel war ein von den Engländern verlassenes Lager. Ein Bach führte hier gutes und klares Wasser, das zugleich die letzte uns bekannte Wasserstelle war. Voll Zuversicht und erfreut, an einem Unternehmen beteiligt zu sein, dessen Gelingen allein vom eigenen Wagemut, von eigener Ausdauer und Findigkeit abhing, stiegen wir bei herrlichstem Sonnenschein die taufrischen Abhänge des Kilimandscharo nach der Kukusteppe hinunter. Rot, gelb und weiß blühender Dornbusch mit seinem feinen Duft umfing uns, und in der Ferne erhob sich vor uns aus der flacheren Umgebung der kegelförmige Loosoito. Wir befanden uns am Ende der großen Regenzeit. Am Nachmittag verdunkelte sich plötzlich der Himmel, schwarze Wolken zogen herauf, Blitze zuckten, Donner grollte, und ein echter Tropenregen ergoß sich über uns.

In wenigen Augenblicken waren wir bis auf die Haut durchnäßt, die Schuhe füllten sich mit Regenwasser, und der Pfad, auf dem wir marschierten, verwandelte sich in lehmigen Brei. Das Vorwärtskommen wurde aufs äußerste erschwert, und als der Abend hereinbrach, hatten wir nach elfstündigem Marsch unser Ziel noch nicht erreicht. Wir lagerten in unsern durchnäßten Kleidern an einem Hügel mit gutem Schußfeld nach allen Seiten. Zitternd und zähneklappernd erwarteten wir den nächsten Morgen. In Ostafrika gebrannter Kognakersatz vermochte uns nur für kurze Zeit zu erwärmen. Mitleidlos und kalt flimmerten die Sterne des Tropenhimmels über die frierende Schar. Schon vor Tagesanbruch ging's weiter durch regennasses Gras, über glitschigen Boden. Allmählich stieg die Sonne des 26. April empor und trocknete und wärmte unsere erstarrten Glieder.

Bald erreichten wir die Stelle des verlassenen englischen Lagers. Hier wurde längere Rast gemacht, um die letzten Vorbereitungen für das auf vier Tage berechnete Unternehmen zu treffen. Die mitgenommenen Kürbis- und Glasflaschen, Blech- und sonstigen Gefäße wurden mit frischem Wasser gefüllt. Wir hatten so viel mit, daß jedem Mann täglich zwei Liter gegeben werden konnten, die bei den zu fordernden gewaltigen Marschleistungen sehr knapp waren, aber ausreichen konnten, um uns vor dem Verdursten zu retten, falls wir unterwegs nirgends Wasser finden sollten. Die Sprengmunition wurde noch einmal nachgesehen. Vor allem aber sollten die Askari und Träger sich tüchtig satt essen und trinken, um die bevorstehenden Entbehrungen besser ertragen zu können. Das Fleisch einer frisch erlegten Antilope wurde am Lagerfeuer gebraten. Das Mittagsmahl begann. Es war erstaunlich, welche Mengen von Fleisch in einen Negermagen hineingehen!

Man mußte schließlich dem Schmausen Einhalt gebieten, damit einige Reste des Wildbratens für den Marsch mitgenommen werden konnten. Um 3 Uhr nachmittags brachen wir auf, in Richtung auf den Gebirgssattel. Wir befanden uns in der weiten, flach gewellten, fast baumlosen Nyiristeppe und zugleich im englischen Wildreservat. Ungeheure, bis dahin nie gesehene Herden der verschiedensten Wildarten tummelten sich in völliger Sicherheit; Zebraherden von mehreren hundert Stück galoppierten auf fünfzig Meter Entfernung dröhnend an uns vorüber und boten in ihren eleganten Sprüngen ein herrliches Bild ungebändigter Kraft. Die schweren Elenantilopen, das schwärzliche Gnu und Gazellenherden verschiedenster Art belebten die Steppe. In der Ferne zwischen vereinzelten Gruppen dürftiger Schirmakazien wurden die langen Hälse der scheuen Giraffen sichtbar. Scheinbar schwarze Kugeln rollen mit großer Geschwindigkeit über die Grasfläche hin.

Im Fernglase erkannte man sie als flüchtige Strauße, deren Läufe das Gras verdeckte und deren Hals dem bloßen Auge nicht erkennbar war. Ganze Herden von Kuhantilopen stürmten wie die Windsbraut die Bergabhänge hinauf.

Es war so verlockend, eins der Tiere zur Ergänzung des Fleischvorrats zu erlegen. Aber der Führer hatte jedes Schießen verboten, um die Aufmerksamkeit feindlicher Späher oder etwas in der Nähe wohnender Eingeborener nicht auf die Patrouille zu lenken. Da tauchte genau in unserer Marschrichtung ein alter Nashornbulle auf und machte keine Anstalten, uns aus dem Wege zu gehen, wie es sonst die Gewohnheit dieser Dickhäuter bei der Annäherung einer Truppe war. Als wir auf etwa hundert Meter herangekommen waren, nahm er eine drohende Haltung an, stampfte, scharf nach uns äugend, den Boden und wiegte wütend sein schweres Haupt nach links und rechts. War der Riese entschlossen, uns anzunehmen, blieb uns nichts anderes übrig, als ihn gegen unseren Willen durch einige Schüsse niederzustrecken.

Weiter ging der Marsch über die unendlich erscheinende, von vielen Wildpfaden durchschnittene Steppe in schnurgerader Richtung auf den Gebirgssattel zu. Erst nach Eintritt der Dunkelheit machten wir Halt. Wieder verbrachten wir die Nacht unter freiem Himmel, die Askaris mit schußfertigem Gewehr im Kreise um die Lasten herum gelagert, bereit, einen nächtlichen Überfall mit Feuer abzuweisen.

Am 27. April ging's schon vor Morgengrauen weiter. Wir näherten uns allmählich dem Fuße des Lolgorossiengebirges. Ein lichter Wald von Schirmakazien nahm uns auf. Der Anstieg zum Gebirge begann. Bald stießen wir auf wild zerklüftetes Gestein und Felsengeröll, offenbar die Verwitterung vulkanischer Lavaabflüsse aus grauer Vorzeit. Er mußte umgangen werden. Wir verloren Zeit, das Bergsteigen nahm die Kräfte — besonders der Träger — stark in Anspruch. Aber endlich, um die Mittagszeit, hatten wir den Sattel erreicht. Es war vom Feinde unbesetzt.

Gespannt schweifte der Blick nach Osten und suchte nach Merkmalen des Schienenstranges der Ugandabahn. Von ihr war keine Spur zu sehen. Unter uns und vor uns lag eine mit dunkelgrünem Busch bedeckte Fläche, in der nirgends die für einen wasserführenden Fluß charakteristische Reihe üppiger hochgewachsener Baumkronen zu erkennen war. Nur fern im Osten erhob sich aus der gleichförmigen Umgebung eine dachartige Höhe, welche allem Anschein nach Ausblick auf die Bahn und Kibwezi gewähren mußte. Sie zu erreichen, war unser nächstes Ziel. Wie lange würde es dauern? Würde das mitgenommene Wasser reichen? Wer konnte diese Fragen beantworten!

Glücklicherweise trafen wir oben im Sattel eine Regenpfütze mit zweifelhaft aussehendem Wasser. Aus ihr füllten wir vorsichtshalber die Gefäße, die bereits leer getrunken waren. Dann begann der Abstieg. Wieder stießen wir auf zerklüftetes Gestein und loses Geröll etwa faustgroßer Lavabrocken. Aus den Spalten zwischen den Gesteinsmassen sproßte dichtes, mehrere Meter hohes Gestrüpp und behinderte jeglichen Ausblick, verbarg aber zugleich uns dem Auge feindlicher Späher. Auf schmalen, kaum erkennbarem Wildpfade ging der Marsch nur langsam und unter großen Schwierigkeiten vorwärts. Das Lavageröll riß die Stiefel in Fetzen. Die Träger stießen mit ihren Lasten an tief herabhängende Zweige, strauchelten über Steine, umgestürzte Bäume oder Wurzelgewirr und verschütteten das kostbare Wasser. Nach etwa dreistündigem Marsch verloren wir den Wildpfad und befanden uns inmitten dichtesten Busches, durch den mit dem Seitengewehr ein Weg geschlagen werden mußte, damit wir wenigstens schrittweise vorwärts kamen. Nach längerer, angestrengtester Arbeit stießen wir unerwartet auf eine kleine Maispflanzung und Eingeborenenhütten.

So unerwünscht an sich die Berührung mit Eingeborenen war, die unser Kommen dem englischen Bahnschutz melden konnten, so wichtig war es, Führer zu finden, die uns Wasserstellen und den kürzesten Weg nach Kibwezi weisen konnten. Denn es war uns klar, daß wir zur Überwindung der vor uns liegenden Wildnis ohne Führer eine viel zu lange Zeit gebrauchen würden, um noch auf ein Gelingen unseres Vorhabens hoffen zu können. Die Patrouille ging deshalb von allen Seiten gegen die Hütten vor. Kaum aber kamen die Askaris in den Gesichtskreis der Hüttenbewohner, als diese blitzartig im Busch verschwanden. Es gelang aber, einen alten Afrikaner, vermutlich den Besitzer der Pflanzung, zu ergreifen, den seine steifen Beine nicht schnell genug in Sicherheit bringen konnten. Die Verständigung mit dem Mann war äußerst schwierig, da er Kisuaheli, die in ganz Deutschostafrika übliche Umgangssprache, nicht verstand.

Er war außerordentlich mißtrauisch und weder durch Überredung noch Drohungen zum Zeigen seiner Wasserstelle zu bewegen. Dagegen gelang es wenigstens, ihm unser Marschziel verständlich zu machen und ihn zu veranlassen, uns als Wegführer zu dienen. Unsere Hoffnung, das trostlose Lavafeld überwunden zu haben, erfüllte sich nicht. Die Pflanzung des Afrikaners lag wie eine Oase in einer Wüste öde Gesteins. Der Mann führte uns auf engem Pfade durch dichten Busch über Sohlenmordendes Geröll in östlicher Richtung bis in die Nähe eines Wakambadorfes, vor dem er Furcht zeigte, vermutlich, weil er einem den Wakamba feindlichen Stamme angehörte.

Es war 6 Uhr abends. Die Sonne ging unter. Bis zur Ugandabahn mochten es noch drei bis vier Marschstunden sein. Nachts war heller Mondschein. Der Kompanieführer beschloß, bis 9 Uhr abends zu rasten und dann weiter zu marschieren, um etwa um Mitternacht die beabsichtigte Sprengung durchzuführen. Der bereits stark zusammengeschrumpfte Wasservorrat sowie die Unsicherheit seiner Ergänzung spornten zur Eile an. Der mitgenommene Afrikaner führte uns im Bogen um das Wakambadorf herum und dann wieder in ein Lavafeld. Wasser war nirgends vorhanden, vom Kibwezifluß nichts zu entdecken. Auf dem schmalen und wenig ausgetretenen Pfad ging der Marsch in die Dunkelheit nur äußerst langsam vorwärts. Die ermüdeten Träger strauchelten und vergossen immer wieder das kostbare Wasser. Auch bei den Askari schien sich eine gewisse Enttäuschung darüber geltend zu machen, daß es noch immer nicht gelungen war, den geringen Wasservorrat zu ergänzen. Die Lage wurde kritisch, als der Wegeführer anfing, uns nicht mehr in senkrechter Richtung auf die Bahn zu führen, sondern einem in südöstlicher Richtung mit der Bahn etwa gleichlaufenden Pfade folgte.

Die Stunden vergingen. Es wurde 2 Uhr morgens, ohne daß wir die Bahn erreicht hätten. Die Kräfte der Soldaten und Träger, welche den ganzen Tag mit nur kurzen Unterbrechungen bei karger Kost und knappen Wasser marschiert waren, erlahmten. Ein noch jugendlicher Vizefeldwebel der Reserve trat an den Führer heran und bat um Einlegung einer Rast, da er sich vor Erschöpfung nicht mehr aufrecht halten könne. Der Führer beschloß, an der Stelle, an den sich die Abteilung befand, bis zum Morgengrauen zu rasten und am nächsten Tage nach dem vorher genannten Wakambadorf zurückzukehren, um dort zunächst frisches Wasser aufzusuchen und andere mit der Gegend besser vertraute Führer zu suchen. Die Vorsicht, Begegnung mit Eingeborenen zu vermeiden, mußte in der kritischen Lage, in der sich die Patrouille befand, außer acht gelassen werden.

Am 28. April gegen 8 Uhr morgens näherten wir uns der Wakambaniederlassung. Einige Askari wurden in das Dorf geschickt, mit dem Auftrage, Eingeborene zu ergreifen, welche als Führer dienen sollten. Bald kehrten sie mit zwei Weibern zurück, derer sie hatten habhaft werden können, während die Männer vorzeitig die Flucht ergriffen hatten. Auf unsere Aufforderung führten sie uns zunächst an die Wasserstelle des Dorfes. Es war dies eine Stelle, an der der sonst unterirdisch fließende Kibwezifluß zu Tage trat. Wir labten uns an dem kristallklaren, kühlen Wasser und füllten unsere Gefäße. Erfrischt traten wir unter der Führung der Weiber nunmehr auf dem richtigen Wege den Weitermarsch auf Kibwezi an. Wir mußten einige Stunden lang nochmals ein schwer beschreitbares Lavafeld überqueren und kamen dann in eine Gras- und Baumsteppe.

Ein junger Afrikaner, der Sohn eines der uns führenden Weiber, war uns nachgeeilt und verlangte, besorgt um das Schicksal seiner Mutter, ihre Freigabe. Er wollte nicht glauben, daß wir nichts Böses mit ihr im Sinne hatten und beruhigte sich erst, als er hinter seiner Mutter in der Karawane mitlaufen durfte. Unser erscheinen hatte also bereits Erregung unter den Eingeborenen hervorgerufen, und es war wünschenswert, möglichst rasch die die Bahnunterbrechung durchzuführen und aus der Gegend zu verschwinden. Endlich um 2 Uhr nachmittags standen wir am Schienenstrang der Ugandabahn. Ein Gefühl tieffster Befriedung erfüllte uns. Die ungeheuren Anstrengungen der letzten Tage waren nicht vergeblich gewesen! Als erste Abteilung zu Fuß hatten wir das heiß ersehnte Ziel so mancher, Patrouillen erreicht, die, weniger vom Glück begünstigt, unverrichteter Sache umkehren mußten. Nur einer berittenen Abteilung war es wenige Tage vor uns gelungen, an einer anderen Stelle an die Bahn heranzukommen. Wir waren ostwärts von Kibwezi gerade bei einer Brücke auf die Bahn gestoßen. Der Führer beschloß, sie zu sprengen und ließ nach Ausstellung von Sicherungsposten die hierzu erforderlichen Arbeiten am Bahnkörper vornehmen.

Noch während diese im Gange waren, nahte aus der Richtung Mombasa ein Eisenbahnzug. Die Arbeiten wurden unterbrochen, die Abteilung im hohen Grase, etwa vierzig Meter von der Bahn entfernt, versteckt. Voll Spannung erwarteten wir den heranrollenden Zug. Er führte einen Militärtransport — indische Soldaten und Reittiere — ins Kriegsgebiet und wurde deshalb beschossen, bis er sehr bald in einem Bahneinschnitt unseren Blicken entschwand. Der Lokomotivführer in weißem Anzug saß, behaglich seine Pfeife rauchend, seitwärts auf der Lokomotive und ließ die Beine heraushängen. Er verzog sich sehr plötzlich hinter die schützenden Eisenwände seines Dampfrosses, als unsere Geschosse an seinen Ohren vorbeipfiffen. Fünf Inder und zehn Maultiere waren das Opfer unseres Überfalls, wie wir später in einer englischen Zeitung lasen.

Nach Vorüberfahrt des Zuges wurde die Telegraphenleitung zerschnitten und die Brücke gesprengt. Die Sprengmunition, englische Fabrikat, in der Schlacht bei Tanga erbeutet, hatte gute Arbeit geleistet. Die Brücke war nicht mehr. Bei der Detonation und bei der in die Luft wirbelnden Staub- und Rauchwolken hatten die braven Afrikaner bleiches Entsetzen gepackt. Die Weiber, die uns geführt hatten, und fast sämtliche Träger waren davongelaufen. Glücklicherweise fanden sich die letzteren bald wieder ein und sammelten die fortgeworfenen Lasten auf. Der Rückmarsch wurde auf demselben Wege und ohne Störung zurückgelegt wie der Hinmarsch. Am 1. Mai trafen wir wieder in unserem Lager am Kilimandscharo ein.

Die erste geglückte Unternehmung gegen die Ugandabahn war das Signal für zahlreiche ähnliche Patrouillen, die meisten nur mit drei bis fünf Mann und oft unter erheblich größeren Anstrengungen und Entbehrungen durchgeführt wurden, als die Patrouille nach Kibwezi. Waren es auch jedesmal nur Nadelstiche, die dem Feinde zugeführt wurden, so war die Gesamtleistung und Wirkung doch über Erwarten groß. Im Jahre 1915 sind nicht weniger als dreißig Züge zur Entgleisung gebracht worden. Die Engländer mußten den Lokomotivführern hohe Prämien für eine Fahrt bieten und zum Bahnschutz an der Strecke zwischen Nairobi und Mombasa so starke Truppen zusammenziehen, daß ihnen keine Kräfte mehr zu Offensivunternehmungen übrig blieben. Dem freien Wagemut und der Unternehmungslust so zahlreicher deutscher Unterführer war es zu danken, daß Deutschostafrika 1915 und während eines Teiles des Jahres 1916 völlig frei vom Feinde blieb.

Die Engländer, welche die Schwierigkeiten und Gefahren des zu überwindenden Geländestreifens kannten, glaubten, daß alle diese Unternehmungen auf höheren Befehl als Sühne für begangene Missetaten durchgeführt wurden und konnten sich nicht vorstellen, daß ein seiner Pflichten bewußter Mann und Soldat aus eigenem, freien Entschluß alles wagt, was der Verteidigung des Vaterlandes von Nutzen sein kann.


Und hier unsere tapferen Männer der Schutztruppe bzw die wahren Helden ,die sogenannten Träger


http://s1.bild.me/bilder/160512/1832742Bundesarchiv_Bild_134-C0258__Deutsch-Ost-Afrika__Askaris_und_Tr_ger.jpg (http://www.bild.me)



Das Verhältnis beträgt für 1 Soldat cirka 10 Träger :eek: bei der Entente.......... bei uns um einiges weniger ........



Auszug aus Wiki :Technik des Tragens

Träger der deutschen Schutztruppe

Üblicherweise werden in fast ganz Afrika Lasten auf dem Kopf getragen, in bergigem Gebiet – wie im Kikuyuland – war (und ist) dagegen der Stirnriemen üblich. Das Tragen von 70 bis 80 Pfund (ein Pfund = 454 Gramm) auf dem Kopf lässt sich auch noch im Erwachsenenalter lernen. Das Tragen von Lasten mit einem Stirnriemen muss dagegen seit früher Jugend eingeübt sein, weil sich nur so bestimmte Muskeln im Nackenbereich stark entwickeln. Europäer verwendeten meist die weniger effiziente Methode, Lasten mit Schulterriemen zu tragen, auch wenn der Rucksack gelegentlich noch mit einem zusätzlichen Stirnriemen gehalten wurde.

Offiziell betrug die Traglast 50 Pfund. Dazu kamen noch persönliche Habseligkeiten wie die Decke, der Proviantsack, eine Machete oder ein Kochtopf. Da ein Träger täglich zwei Pfund Nahrung benötigte, aß er seine eigene Traglast in 25 Tagen auf. Das Dilemma wird in einem Lied deutlich: „Wir sind die Träger, die das Essen für die Träger tragen, die das Essen für die Träger tragen, usw.“ Unter guten Bedingungen konnte ein Träger zwölf Meilen am Tag zurücklegen, im Durchschnitt war eine Nachschublinie 180 Meilen lang und wurde in 15 Tagen bewältigt. Europäische Offiziere durften ein persönliches Gepäck von 40 Pfund tragen lassen, Unteroffiziere 25 Pfund. Um auch nur eine Tonne über eine Distanz von 150 Meilen zu transportieren, waren 750 Träger notwendig, sofern sie unterwegs verproviantiert wurden; 1800 Träger, falls sie auch ihre eigenen Rationen mit sich tragen mussten. Im zweiten Fall stieg der Aufwand exponentiell mit der Entfernung.

Wenn es zu Gefechten kam, waren die Träger auch noch auf dem Rückweg belastet, weil sie die Verwundeten zurücktragen mussten. 1916 wurde das Konvoi-System durch ein Depotsystem ersetzt, in dem für die Träger alle zwölf Meilen ein Depot errichtet wurde, wo sie verproviantiert wurden. Die Lasten wurden auf halbem Wege zwischen den Depots an die nächste Gruppe übergeben. Durch dieses System nahmen die Verdauungskrankheiten stark ab, weil die Verpflegung jetzt ausreichend gekocht wurde.

Der Begriff „Träger“ gibt die Tätigkeit allerdings nur unzureichend wieder. „Träger“ gruben auch Schützengräben, bauten Straßen, reparierten Eisenbahnstrecken und hielten Telegrafenleitungen instand. Unter ihnen gab es Übersetzer, bewaffnete Späher, Militärpolizisten, Agenten, Dockarbeiter, Techniker und Tiertreiber. Andere dienten als Köche oder Diener.



Also während die Akaris sehr tapfere Truppen die loyal zu uns stehen meine Herren, können wir das leider von den Träger nicht sagen .... aber das hat seinen Grund !!



Nämlich so aus einem zeitgenössischen Bericht „Wenn jetzt viele Träger davonlaufen, um in ihre Heimat zurückzukehren, so dürfen wir nicht vergessen, daß wir unter dem Druck des Feindes oft in schonungsloser Weise die Träger zusammenholen mußten, wo wir sie fanden. Hunderte, ja Tausende sind am Wege liegengeblieben oder unter den Strapazen oder sonst als Opfer des Krieges gestorben.“

– Charlotte und Ludwig Deppe: Um Ostafrika – Erinnerungen


Die Zahl der toten Träger in diesem Krieg gehen in die hundertausende :eek:und der Krieg hat gerade erst begonnen ........


Mal eine Frage stören solche Berichte ?? und sollten wir uns nur auf das Spiel beschränken ??

Admiral Hipper
12.12.12, 17:38
Mein General und Freund

Wie gedenkt Ihr strategisch vorzugehen? Selbst haben Wir das Szenario nur mal ganz kurz angespielt, Wir wissen daher leider auch nicht viel. Vermutlich lässt sich nicht das ganze Land halten und die zerstreuten deutschen Kräfte haben wenig Schlagkraft. Wäre es daher nicht sinnvoll die meisten Schutztruppen zu sammeln um geeint gegen den Feind vorzugehen? Im besten Falle natürlich mehrere gebündelte Abteilungen (wenn es dazu genug Truppen gibt) um zu verhindern dass alle Feinde gleichzeitig auf die Schutztruppe stürzen. Ihr dürft euch nicht an einer Stelle festsitzen lassen denke ich, sonst werden die überlegenen Feinde uns aufreiben. Daher lieber in Bewegung bleiben und mit starken Kräften möglichst leichte Gegner angreifen und die offene Schlacht vermeiden. Guerillakampf eben, aber ob sich dies mit der SC WW1 Engine so gut umsetzten lässt ist eine andere Frage.

So, nun gehts aber ab zur Front in dieser sengenden Hitze hier...
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/77/German_colonial_lord.jpg

[Gast]
12.12.12, 17:44
Solche Berichte sind immer schön zu lesen, aber vielleicht solltet ihr die Berichte dann doch Rechtsbündig schreiben. Was beim AAR noch angenehm ist, kann bei langen Texten zimlich unangenehm werden.

Jörg von Frundsberg
12.12.12, 18:02
Mein General und Freund

Wie gedenkt Ihr strategisch vorzugehen? Selbst haben Wir das Szenario nur mal ganz kurz angespielt, Wir wissen daher leider auch nicht viel. Vermutlich lässt sich nicht das ganze Land halten und die zerstreuten deutschen Kräfte haben wenig Schlagkraft. Wäre es daher nicht sinnvoll die meisten Schutztruppen zu sammeln um geeint gegen den Feind vorzugehen? Im besten Falle natürlich mehrere gebündelte Abteilungen (wenn es dazu genug Truppen gibt) um zu verhindern dass alle Feinde gleichzeitig auf die Schutztruppe stürzen. Ihr dürft euch nicht an einer Stelle festsitzen lassen denke ich, sonst werden die überlegenen Feinde uns aufreiben. Daher lieber in Bewegung bleiben und mit starken Kräften möglichst leichte Gegner angreifen und die offene Schlacht vermeiden. Guerillakampf eben, aber ob sich dies mit der SC WW1 Engine so gut umsetzten lässt ist eine andere Frage.

So, nun gehts aber ab zur Front in dieser sengenden Hitze hier...
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/77/German_colonial_lord.jpg



Das ist eine gute Frage ...... ^^


Unser genialer langfristiger Plan ist es erstmal alle belagerten Grenzstädte zu halten !! jm Zeit zu schinden ,wir können erst nächste Runde mit cirka 170 MPP rechnen , d.h heißt wir können wen wir in der nächsten Runde keine große Verluste erleiden damit 1 Askari und eine Stammeseinheit bauen ... alleine der Glaube fehlt mir ...

Wir können froh sein wen wir eine Einheit erstellen können ....... und dann dauert es 2/3 Runden bis sie da sind .

Gelle gute Nachrichten :eek: jetzt kommen die schlechten :D

Wir werden versuchen wie gesagt die Stellungen zu halten und verzweifelt Truppen bauen ^^ falls die beiden Sachen nicht klappen werden wir zum Partisanenkrieg übergehen !! Wir ziehen uns zurück umgehen den Feind und fallen in sein Hinterland ein :D ...... naja zumindest hinter seine Stellungen zu um ihn dann zu Tode nerven !! und ihn zwingen den Weg wieder zurückzumarschieren :fiesemoep: dabei gilt es jeglichen größeren Kampf auszuweichen !!
Der Feind hat war ungefähr 4 mal mehr Truppen ,aber bei weitem nicht genug um alle Städte zu sichern , da sollte unsere Chance sein !! Und mit den neu ausgehoben Truppen sollten wir unsere 4 wichtigen Städte sichern !!

Da ihr des Englischen mächtig seid könnt ihr vielleicht die ersten 3 Meldungen des Szenario auf der deutschen Seite so grob übersetzen , mit dem Bild von Lettow drauf ?? Da scheinen doch einige int . Sachen zu stehen !!

Das würde der Schutztruppe sehr helfen ^^

Cfant
12.12.12, 19:06
Stellt einfach die Screenshots rein, dann übersetz ich sie gerne :)

Admiral Hipper
12.12.12, 19:33
Meint Ihr diese hier:

http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Germansitrep19162.png (http://www.imgbox.de/)
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Germanportuguesereport19162.png (http://www.imgbox.de/)
http://www.imgbox.de/users/supertitan1/Germangoetzen2.png (http://www.imgbox.de/)

Wenn ja, darf sie der noble Cfant übersetzen.

Jörg von Frundsberg
12.12.12, 19:54
Genau die und besonders die über die Portugiesen !! da muss doch was zu machen sein mit denen ^^

Cfant
12.12.12, 19:55
Der 1.:

Die Situation in Deutsch Ostafrika

Der Feind hat nun endlich seinen Angriff auf unsere Kolonie begonnen.
Wir werden ungewöhnliche Taktiken anwenden müssen, um zu gewinnen. Wir müssen in Bewegung bleiben, uns zurückziehen, wo der Feind in großer Zahl auftaucht und dort zuschlagen, wo er schwach ist.
Unser Ziel muss es sein, das Britische imperiale Prestige so stark als möglich zu reduzieren, indem wir ihre Landstreitkräfte dezimieren und ihre Ressourcen erbeuten. Wenn wir dabei erfolgreich sind, könnte das nicht nur zu Unruhen unter den Buren führen, sondern letztendlich sogar die Briten zwingen, die Invasion abzubrechen.
Wir können, und wir müssen, den Krieg sogar zum Feind tragen und in seine Kolonien einmarschieren. Lasst uns marschieren! Paul von Lettow-Vorbeck

[Gast]
12.12.12, 19:56
Von hinten nach vorne: ( nicht wörtlich )
3) Graf Götzen auf dem See kann andere Schiffe dominieren. Die pure Anwesenheit der Graf Götzen senkt die Imperialen Punkte Belgiens, weil sie nicht mit einem Schiff klarkommen. Je länger, desto größer wird der Effekt. Jedoch, wenn die Graf Götzen im Hafen ist, gibt es diesen Effekt nicht. Also nur wenn die Graf Götzen die Segel gesetzt hat, verringert dies belgische IP.
2)Deutschland hat Protugal den Krieg erklärt, das gibt neue Strategische Möglichkeiten: Wenn wir Deutsch Ostafrika verlieren, können wir immer dort einmarschieren und uns behaupten, da die Portugiesen schwach sind. Nur wenn die Briten dorthin Verstärkung senden, wird es unangenehm. Je weiter die Kampagne schreitet, desto mehr sollten wir das ins Auge fassen.
1)Um den Feind zu besiegen müssen wir innovative Taktiken anwenden: Zurückziehen wo der Feind stark ist und angreifen, wo er schwach ist. Unser Ziel muss sein die britischen IP so weit zu senken wie es geht, dann kann dies die Folge haben, dass die Buren in Südafrika mal wieder revoltieren oder aber die Briten sogar die ganze Invasion abblasen.
Wir können, und wir sollten, auch den Krieg in die Kolonien des Feindes bringen.

Cfant
12.12.12, 19:59
2.:

Die Bedeutung der Portugiesen in Ostafrika

Da die Regierung in Berlin Portugal gerade den Krieg erklärt hat, eröffnen sich uns neue strategische Möglichkeiten.
Falls uns die Briten aus Ostafrika verdrängen, könnten wir immer noch nach Portugiesisch Ostafrika - die Kolonie in unserem Süden – marschieren.
Die Portugiesischen Streitkräfte in der Kolonie sind schwach. Solange die Briten keine Verstärkungen senden, sollten wir uns einige Zeit auf portugiesischem Gebiet halten können.
Behalte diese Möglichkeit im Hinterkopf, während der Feldzug voranschreitet.
Paul von Lettow-Vorbeck

Edith merkt, dass Clone den 3. schon übersetzt hat :)

Jörg von Frundsberg
12.12.12, 19:59
2)Deutschland hat Protugal den Krieg erklärt, das gibt neue Strategische Möglichkeiten: Wenn wir Deutsch Ostafrika verlieren, können wir immer dort einmarschieren und uns behaupten, da die Portugiesen schwach sind. Nur wenn die Briten dorthin Verstärkung senden, wird es unangenehm. Je weiter die Kampagne schreitet, desto mehr sollten wir das ins Auge fassen.
.

Alos doch ein Rückzug nach Süden eventuell ........... gut zu wissen .............

Aber mindest 1 der 4 Städte müssen wir behalten ,oder nicht ? ,kann jemand den HvS unaufällig ausfragen :D wir wollen unseren Notfallplan ja nicht verraten ^^ P.S kann die beiden Übersetzer leider nicht bewerten . scheint als bewerte ich immer nur die gleichen :eek:

[Gast]
12.12.12, 20:18
Für einen "minor victory", also einen kleinen Sieg, müsst ihr oder der Brite jeweils : Dar-es-salam, Morogoro Tabora und Ujiji halten. Für ein Unentschieden müsst ihr also mindestens eine der vier genannten Städte halten. Heißt also, eine Stadt verteidigen, der rest macht marsch gegen sonstwo.

Sharpe
12.12.12, 21:17
Mein erster Instinkt wäre die Belgier bei Kigale zu schlagen!:)
Die "Götzen" könnten Usumbara decken und mit den Truppen aus Usumbara und Kitega sollten wir in der Lage sein den vorwitzigen Belgiern die Suppe zu versalzen.
Mit Goma und Ruchuru in unserem Besitz ist eine starke Abwehrfront möglich, die von wenigen Truppen gehalten werden kann!:cool:
Außerdem könnten wir dann etwas bei den Engländern "Wildern" gehen und vielleiht sogar die Belagerung von Bukoba durchbrechen.
Wir brauchen mobile Truppen, die den Gegner in Hinterland treffen und ihn so zwingen Jagd auf uns zu machen!
Wir müssen die Initiative erobern und sie so lange wir möglich erhalten!

Ansprache von Hauptmann Sharpe an seine Truppen:

Männer! Askaris! Soldaten! Kameraden!
Der Krieg in Europa hat auch uns erreicht!
Wie unsere Kameraden an der Westfront und in Russland versucht der Gegner uns von allen Seiten zu umzingeln und mit seiner überlegenen Anzahl zu zermalmen!
Das wird ihm nicht in Europa und nicht hier in Afrika gelingen!
In diesem Kampf geht es nicht um die Hautfarbe, ob sie weiß oder schwarz ist, es geht um die Tapferkeit der Herzen und dem Kampfwillen, der uns im Blute steckt!
Gemeinsam werden wir unser rotes Herzblut im Kampf für unsere Freiheit vergießen!
Gemeinsam werden wir die Härten des Kampfes und der Schlachten ertragen!
Gemeinsam werden wir siegen, den wir kämpfen mit dem Mut der Krieger, die nur mit einem Speer den Löwen entgegen getreten sind und als Zeichen ihres Sieges sich Askari nennen durften.
Wir werden den englischen Löwen und seinen belgischen Schoßhunden entgegentreten und wir werden uns als Askari würdig erweisen!

Jeder Einzelne von uns, vom befehlhabenden Offizier bis hin zum jüngsten Rekruten, werden seine Pflicht gegenüber dem Kaiser und seine Kameraden erfüllen!

Männer! Askaris! Soldaten! Kameraden!
Ich bin stolz an eurer Seite in diesen Kampf zu ziehen!
Ich bete darum, dass ich als eurer befehlshabender Offizier mich als eurer und eurer stolzen Vorfahren als würdig erweise und euch zu Ruhm und Sieg verhelfen werde. In London und Brüssel, in Lissabon und überall in Europa, soll der Name "Askari" mit Achtung und Furcht ausgesprechen werden, wenn man sich eurer und der Ruhmstaten der Askaris von Deutsch-Ost-Afrika erinnert!

Gez Sharpe
Hauptmann und befehlshabender Offizier

Jörg von Frundsberg
13.12.12, 18:51
2 Zug



Es regnet in Afrika ...........

Gibt es sowas wie Regenzeit im Spiel ? Keine Ahnung ......

Gut für uns !!! es verlangsamt den Gegner aber auch uns ...... und mindert unsere einzigen Vorteil die Askaris haben alle Bewegungstufe 1 die Briten nicht oder noch nicht ,keine Ahnung .....
Verdammt haben wir überhaupt einen Ahnung ??

Wohl eher nicht ......


Aber nun zur Lage ,meine Herren !!

Zu Anfang des Zuges erfahren wir das bei den Engländer wohl einige Tropenerkrankungen ausgebrochen sind ( Juhuu ) bei unsere treuen Askaris konnten keine Erkrankungen festgestellt werden !!
Zur gleichen Zeit erfahren wir das die Kanonen der zerstörten Königsberg ausgebaut werden konnte und sich nun in Richtung Tabora unter Leitung des fähigen Leutnant Drake nahe Tabora befindet (Event ) Dieser soll nun dem Hauptmann Sharpe dem Befehlshaber von Deutsch-Ostfrika West unterstellt werden um gegen die Belgier eingesetzt werden


Hier das ehemalige Schiff des werten Drake


http://s1.bild.me/bilder/160512/8866032index.jpg (http://www.bild.me)




Deutsch-Ostfrika West

Hier greifen belgische Truppen ohne Erfolg Kigale an !!

Noch halten die Askaris die Stellung ,aber ohne Nachschub ........ kaum erfolgreich auf Dauer, gegen den dreifach überlegen Feind .....


http://s1.bild.me/bilder/160512/3617133index.jpg (http://www.bild.me)



Und was sollen wir machen ?? Wie geplant erhoffen wir uns die Grenzstädte zu halten ,bisher klappt es ja ,allerdings fressen die Schäden unsere bescheidenen MPP fast immer auf .....zumindest konnten wir diese Runde 2 Stämme rekrutieren , mit diesem erhoffen wir uns einen kleinen Partisanenkrieg schon jetzt zu eröffnen , oder notfalls als Besatzungstruppen in den wichtigen Städten zu stationieren um die besseren Askaris truppen die in den Städten gebunden sind zu lösen .

Hauptmann Sharpe treibt sich zur Zeit in der Gegend von Usinge herum ( MANN !!! MANN!!!! GEBEN SIE GAS !!! ) wir vermuten das er bei guten Wetter noch 3 Runden und 5 Runde bei schlechten Wetter braucht , um die Gegend von Kitega und Usumbara zu erreichen ....

Zur gleichen Zeit schleicht die Verstärkung seiner Truppen , eine Askarisbrigade und ein Stamm sich in der öden Gegend von St.Michael herum .....

Wir vermuten bis diese Truppen und Hauptmann Sharpe ankommen das dann Kigali gefallen ist .............. unsere Hoffnung ist das wir die Brigade dann dort nicht verlieren ,sondern zumindest retten können ,das wäre extrem schön :D auch unsere Hoffnungen auf die weiter nördliche gelegene Stadt Bukoba am Victoria See gelegen ist gering ....
Den dort ist nun auch ein brit HQ aufgetaucht :eek:
D.h das wir in der nächsten Runde hier mit einem Angriff rechnen ....

Aber das wäre auch kein Beinbruch !!
Die Linie die wir halten wollen liegt weiter südlich am Urumbi !!


http://s1.bild.me/bilder/160512/2165100w1.jpg (http://www.bild.me)




Deutsch Ostafrika -Ost



Wie geplant konnte die Lage bei der Kaiser Wilhelm Spitze nahe Moshi durch Hauptmann Hipper stabilisiert werden ( Respekt ) und die dortigen 2 Brigaden konnten sich erfolgreich verschanzen , aber wie erwartet umgehen die Briten die Kaiser Wilhelm Spitze im Westen und tauchen vor Arusha vor unseren verschanzten Reiter auf und das mit 2 Brigaden und einem HQ
Damit stehen hier uns gegenüber bisher erkannt 2 HQ und 7-8 Brigaden ,1 Kav ,1 Artl und eine Reit.Abteilung und 1 Flugzeugstaffel gegenüber ................

Nicht schlecht , nicht schlecht ....... aber wir können aber auch melden das unsere 3 Brigade ist wieder einsatzfähig ist


( JJEEEEHAAAA WIR WERDEN SIE FERTIG MACHEN !! UND NAIROBI EROBERN !!!! )


OK , bleiben wir realistisch ....


Zumindest können unsere Brigade bei Moshi sind eingraben und sind mit der Artl ( Leutnant Clone ) gedeckt und das mit schon 3 Schuss !!!!!! ebenso die Reiterei in Arusha wird durch den Clone gedeckt .
Und die Briten rücken erstmal vor Moshi nicht vor (Auch schön ) ob es an der Tropenerkrankung liegt ?? Wir haben die andere Seite bis jetzt nicht gespielt ,aber wir hoffen es :D

Zumindest dürften wir die Briten hier vorerst für 2 Runden aufhalten können !! aber was anderes macht uns mehr Sorgen ... den es sind wieder britische Schiffe vor Tanga aufgetaucht :eek: zwar vorerst nur 2 Kreuzer , aber das macht uns große Sorgen ......

Wie man sieht ist Dar Es Salaam nicht geschützt :eek: einer feindlichen Landung haben wir nichts entgegen zu setzen .... vielleicht schicken wir den 1 Stamm doch zuerst dahin , die Hauptstadt zu verlieren würde uns doch arg schmerzen ......

( Ist ja auch einer von 4 wichtigen Städten )

Unsere Verstärkungen sind insgesamt 2 Askaribrigaden aus dem Süden ,sie sollen nach Norden marschieren und Hauptmann Hipper unterstützen !! aber sie werden wohl 2 Runden brauchen bis sie nach Moshi oder in seine Nähe kommen

Hauptmann Hipper BITTE BITTE HALTEN SIE DIE STELLUNG !!!!!



http://s1.bild.me/bilder/160512/6353356w3.jpg (http://www.bild.me)



Ansonsten haben wir weitere schlechte Nachrichten :D ( Was auch sonst ... )


Die Briten beginnen von Nyassaland kommend auf Neu Langenburg vorzurücken .... und das mit 3 Brigaden und vermutlich auch noch mit einem HQ ........
Neu Langenburg liegt am Malawisee und ist ein Industriegebiet und besonders wertvoll !!! Da die KI auch immer dort angreift hat Oberstleutnant Frundsberg ( Ich ^^ lobe mich noch kurz vor der Niederlage lieber mal selbst :D ) in weiser Voraussicht eine 2 Askaribrigade dorthin in Bewegung gesetzt !!
Und sie kommt gerade rechtzeitig an !!!

Aber ohne HQ können wir auf Dauer die Stellung hier nicht halten .....

WELCHER IDIOT HAT MICH BLOß HIERHIN VERSETZT !! WAS HAB ICH WEM GETAN ??? DAS IST DOCH WAHNSINN !!!!



http://s1.bild.me/bilder/160512/7070813w2.jpg (http://www.bild.me)



Hier noch die allgemeine Lage


http://s1.bild.me/bilder/160512/7575262w4.jpg (http://www.bild.me)



Vorschläge meine Herren ^^

Jörg von Frundsberg
13.12.12, 19:25
Mein erster Instinkt wäre die Belgier bei Kigale zu schlagen!:)
Die "Götzen" könnten Usumbara decken und mit den Truppen aus Usumbara und Kitega sollten wir in der Lage sein den vorwitzigen Belgiern die Suppe zu versalzen.
Mit Goma und Ruchuru in unserem Besitz ist eine starke Abwehrfront möglich, die von wenigen Truppen gehalten werden kann!:cool:
Außerdem könnten wir dann etwas bei den Engländern "Wildern" gehen und vielleiht sogar die Belagerung von Bukoba durchbrechen.
Wir brauchen mobile Truppen, die den Gegner in Hinterland treffen und ihn so zwingen Jagd auf uns zu machen!
Wir müssen die Initiative erobern und sie so lange wir möglich erhalten!



An Hauptmann Sharpe

Schlagen können wir momentan leider keinen .... Aufrgrund unsere miserablen MPP Lage können wir uns keine größeren Verluste leisten . Jegliche Offensivoperation verbietet sich !! Die Mpp die wir dafür verbraten fehlt uns dort wo der Brite angreift ... leider .... , jede Êinheit der Briten oder der Belgier die wir vernichten werden /wollen ist wohl Gold wert ^^

Gegen die KI konnten wir uns in dem angeben Rahmen relativ gut schlagen und so hoffen wir es auch gegen den werten HvS. Soll er nur kommen und siegen und in dem Moment wo er vorstößt weichen wir aus und gehen um seine Flanken ( So der Plan ... ^^ )
Den leider mußten wir feststellen das seine konzentrierten Angriffe bei der Kaiser Wilhelm Spitze uns den Kauf einer Askari Einheit nicht mehr ermöglichte ...... sonder nur den Kauf von 2 Stammes Einheiten übrig blies ...

Wir können uns keine großen Kampf liefern ,hier müssen wir wohl wirklich den Fisch im Wasser spielen :eek: ob das und wie möglich ist werden wir wohl bald sehen ....... ^^

Sharpe
13.12.12, 21:18
Hauptmann Sharpe an HQ Frundsberg:
Befinde mich auf dem Weg nach Osten. Wetter saumäßig, Regen, Regen, Regen! Konnte die ganze zeit nicht sitzen, da mir das Tropeninstitut gefühlte 100 Spritzen in den Hintern gejagt hat! Der Doktor sagte zur Impfung, aber er hatte so ein Grinsen im Gesicht....:rot:
Ich halte es für nötig den wenigstens den Versuch zu unternehmen die Belgier bei Kigali zu stoppen, die Front im Hinterland ist zulang für usere wenigen Truppen!:(
Werde versuchen mit Lt. Drake so schnell wie möglich in Kigali zu sein!
Kigali wird nicht fallen so lange noch ein tapferer Askari den Belgiern die Stirn bieten kann!

gez Sharpe, der Schmerzerfüllte!:smoke:

Ratnik
14.12.12, 11:14
Wie Stark sind eigendlich die Stammeseinheiten im Vergleich zu den regulären Brigaden und Regimentern?

Würde es sich nicht lohnen einige unserer raren MPPs in die Aufrüstung meiner Artillerie zu stecken? Zusammen mit unseren 3 Akaribrigaden, der Kavallerie und den HQs haben wir dann genug Schlagkraft um den Briten endlich die ein oder andere Einheit zu zerschlagen.

George Pickett
14.12.12, 12:33
Sieht doch gar nicht so schlecht aus! Seht es doch einmal so: Ihr seit nicht von Feinden umzingelt sondern Ihr könnt in jede Richtung angreifen :D

Gezeichnet
George Pickett
Militärisch inkompetent

Francis Drake
14.12.12, 18:35
Hauptmann Sharpe an HQ Frundsberg:
Befinde mich auf dem Weg nach Osten. Wetter saumäßig, Regen, Regen, Regen! Konnte die ganze zeit nicht sitzen, da mir das Tropeninstitut gefühlte 100 Spritzen in den Hintern gejagt hat! Der Doktor sagte zur Impfung, aber er hatte so ein Grinsen im Gesicht....:rot:
Ich halte es für nötig den wenigstens den Versuch zu unternehmen die Belgier bei Kigali zu stoppen, die Front im Hinterland ist zulang für usere wenigen Truppen!:(
Werde versuchen mit Lt. Drake so schnell wie möglich in Kigali zu sein!
Kigali wird nicht fallen so lange noch ein tapferer Askari den Belgiern die Stirn bieten kann!

gez Sharpe, der Schmerzerfüllte!:smoke:

Wir haben unsere 10,5 cm Geschütze auf die Lafetten montiert, die der Blockadebrecher Marie aus dem Vaterland mitgebracht hatte. Doch der Regen lässt ein zügiges Vorankommen unmöglich werden.

Für Kaiser und Vaterland!

Sharpe
14.12.12, 19:39
HQ Sharpe an HQ Frundsberg!
Schlage folgende Gefechtsaufstellung vor für Operation Veilchen vor::teufel:
HQ Sharpe + Truppen aus Usumbara und Kitega entsetzen die Truppen in Kigale
(Kann ich eigentlich mit der "Götzen" von Ujiji nach Usambara verlegen? Bei dem Scheißwetter geht das vielleicht schneller, auch sin die Truppen dann ausgeruhter, wenn wir ankommen!)
Lt. Drake vereinigt sich mit den neuausgehobenen Truppen bei St. Michael und vertreibt die Briten von Bukoba. Er ist schneller dort, als wenn er nach Kigale muß!:idee:

Hauptmann Sharpe an Leutnant Drake:
Aufgrund der Lage vor Bukoba verlegen Sie mit ihrer Artillerie und den Truppen bei St. Michael dorthin, um die Belagerung durch die Briten zu zerschlagen! Ich erwarte große Stücke von Ihnen, bedenken Sie auch der Franzmann Napoleon begann als Artillerist!:^^:

gez Sharpe, der Ideenreiche

Francis Drake
14.12.12, 20:40
Hauptmann Sharpe an Leutnant Drake:
Aufgrund der Lage vor Bukoba verlegen Sie mit ihrer Artillerie und den Truppen bei St. Michael dorthin, um die Belagerung durch die Briten zu zerschlagen! Ich erwarte große Stücke von Ihnen, bedenken Sie auch der Franzmann Napoleon begann als Artillerist!:^^:

gez Sharpe, der Ideenreiche

Verstanden! Werden alles erdenkliche Möglich machen!

Jörg von Frundsberg
15.12.12, 00:17
Da wir auf den Zug des Gegners warten ,hier unsere Meldungen ^^

An Leutnant Ratnik :

Die Stammestruppen sind ehr als gering zu bewerten ......... Wir haben sie nur aus Panik aktiviert :D die Anzahl der feindlichen Truppen hat uns doch sehr nervös gemacht .........
Wir werden mit den nächsten MPP versuchen weitere Askaris zu aktivieren , eure Artl hat trotz der geringen Mannschaftsstärke immer noch ihre regulären Schüsse und die werden wir ausnutzen !!

Frundsberg an Sharpe

Die Idee ist gut ....... aber kein Geld/ MPP dafür ......... wieder einmal führen wir den Krieg eines armen Mannes :eek:

Unser erstes Ziel ist es Kitega und Usumbara zu halten !!! für die Festungen Kigale und Bukoba gilt es solange wie möglich aushalten !!! und den Feind zu schwächen ...... ( Wir sehen dort keine ernsthafte Möglichkeit die Stellung zu halten ... )
Unser erster ernsthafter Versuch dem Feind die Stirn zu halten ist bei Kitega und Usumbara

Wir befinden uns im Jahr 1916 d.h : Zitat :

März bis September 1916
Der zweite Abschnitt des Krieges im Schutzgebiet umfasst die Zeit des Vordringens der weit überlegenen Ententemächte bis zum Verlust der Zentralbahn und damit des größten Teiles der Kolonie. Ende September befinden sich im wesentlichen nur noch die Gebiete südlich des Rovuma sowie der westlich angrenzende Mahengebezirk in deutschem Besitz. Bereits im Januar erfolgt der erste große Vorstoß. Am 9. Januar erscheinen die ersten britischen Landflugzeuge im Norden über Taveta. Vorher hatten die Briten nur zwei Marineflugzeuge im Endgefecht gegen die "Königsberg" verwendet. Auch tauchen am 22. Januar bei Taveta die ersten Panzerautos auf. Den britischen Oberbefehl führt der Burengeneral Smuts, sein Stabschef ist der englische Brigadegeneral Collyer. Die Gesamtstärke der Gegner (Engländer, Belgier, Südafrikaner und Portugiesen) beträgt ungefähr 100 000 Mann gegen 10 000 Mann der Schutztruppe :eek:



Noch stehen wir relativ gut da ...........aber wir müssen aber mit dem Verlust eines Großteil der Kolonie rechnen ......... Es gilt zu überleben das ist der Plan !!!!!

Hier noch ein Event zu beginn des Zuges !!

15. März 1916
Das Hilfsschiff "Marie" unter Führung des Kapitäns Sörensen durchbricht die britische Blockade und läuft unbemerkt in die Sudibucht im Süden ein, wo es Kriegsmaterial löscht, darunter sechs Geschütze, eine Anzahl Maschinengewehre und 2000 Karabiner. (Auch bringt das Schiff Postwertzeichen, da die vorhandenen inzwischen ausgegangen sind. Die Postverwaltung hat bereits in der Missionsdruckerei in Wuga bei Mombö Aushilfsmarken drucken lassen, die nun nicht mehr zur Ausgabe gelangen. Der Abtransport der Ladung macht 50 000 Trägerlasten für den mehr als drei Wochen dauernden Marsch nach der Zentralbahn erforderlich.

http://s1.bild.me/bilder/160512/2534863382px-Seeblockade.jpg (http://www.bild.me)

Auszug aus Wiki :

Marie (1906)
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Deutsches Reich (Reichskriegsflagge)
Schiffsdaten
Schiffsname SMH Marie (SpB 15), Ex Dacre Hill
Schiffstyp Hilfsschiff / Blockadebrecher
Schiffsklasse Frachter
Kiellegung: 1906
Stapellauf (Schiffstaufe): 1906
Indienststellung als Hilfsschiff: 1915
Bauwerft: J.L. Thompson & Sons, Sunderland Yard
Reederei: W. Price & Co., Liverpool
Heimathafen: Liverpool
Unterscheidungssignal:
Besatzung: 30 Mann (als Hilfsschiff)
Verbleib: 14. Mai 1916 interniert in Batavia; 1934 abgewrackt in Lettland
Technische Daten
Wasserverdrängung: ca. 5.000 t
Länge: 95,7 m
Breite: 14,2 m
Rauminhalt: 2674 BRT
Tiefgang: 6,15 m
Maschinenanlage: Eine Dreifach-Expansions-Dampfmaschine
Anzahl der Schrauben: 1
Leistung: x PS
Geschwindigkeit: 8 kn
Kommandant
Leutnant zur See der Reserve Conrad Sörensen

Die Marie (Sperrbrecher 15) war ein Blockadebrecher der Kaiserlichen Marine, der von Januar bis März 1916 eine Versorgungsladung für die Schutztruppe von Oberst Paul von Lettow-Vorbeck durch die britischen Blockaden in der Nordsee und vor Deutsch-Ostafrika transportierte.

Im Gegensatz zur Rubens, die etwa ein Jahr zuvor Lettow-Vorbeck versorgte, konnte die Marie Deutsch-Ostafrika wieder verlassen.
Inhaltsverzeichnis

1 Vorgeschichte und Ausrüstung
1.1 Liste der militärischen Ladung
1.2 Tarnungen
2 Versorgungsfahrt nach Ostafrika
2.1 Die Reise
2.2 Ankunft in Ostafrika
3 Aufenthalt in Ostafrika und Weiterfahrt
3.1 Beschießung durch die Briten
3.2 Auslaufen und Fahrt nach Niederländisch-Indien
4 Weiterer Verlauf
5 Einzelnachweise
6 Literatur
7 Weblinks

Vorgeschichte und Ausrüstung

Nachdem die Nachricht vom Eintreffen der Rubens vor Tanga Deutschland nur unvollständig erreichte, glaubte man im Reichskolonialamt zunächst, auf die Entsendung eines zweiten Hilfsschiffs verzichten zu können. Wenn überhaupt sollte dies durch eines der deutschen Schiffe geschehen, die seit Kriegsbeginn in südamerikanischen Häfen lagen. Dieses Vorhaben wurde aber aufgrund des Verlustes der SMS Dresden – des letzten deutschen Kreuzers in diesen Gewässern – und des zunehmenden, diplomatischen Drucks von Großbritannien auf neutrale Staaten immer schwieriger. Nach und nach wurde bekannt, dass ein Teil der Rubens-Ladung im April 1915 durch die Brände und Selbstversenkung im seichten Küstengewässer unbrauchbar geworden war. Zudem war ein dringendes Hilfegesuch des Gouverneurs von Deutsch-Ostafrika, Heinrich Schnee, eingetroffen, der eine umfangreiche Nachschublieferung erbat.

Daraufhin wurde das ehemals britische Handelsschiff Dacre Hill, das bei Kriegsbeginn in Hamburg beschlagnahmt worden war, zum Hilfsschiff ausgerüstet. Als Kapitän wurde Conrad Sörensen aus Flensburg bestimmt, der für diesen Zweck eigens in den Rang eines Leutnants zur See der Reserve erhoben wurde. Ähnlich wie bei der Rubens vertraute man das Kommando damit einem dänisch sprechenden Handelsschiffskapitän an. Als Militärberater fungierte Hauptmann von Kaltenborn-Stachau, der sich in Ostafrika der Schutztruppe anschließen sollte, um sie im Gebrauch der neuen Waffen zu schulen. Ferne fuhr Kapitän Schapp mit, der als Angehöriger der Deutschen Ost-Afrika Linie mit der Küste der Kolonie vertraut war.

Für die Schutztruppe wurden vor allem Bekleidung, Medikamente, Munition, Proviant und Waffen eingeladen. Die Güter waren vorsorglich in handlichen Trägerlasten portioniert und möglichst wasserdicht verpackt. Für die 10,5-cm-Geschütze des aufgegebenen Kreuzers SMS Königsberg wurden vier Lafetten mitgeführt, die von der Firma Krupp mit besonderen Rädern ausgestattet waren. Zuletzt wurde aus Gründen der Tarnung eine Holzladung übernommen.
Liste der militärischen Ladung

Folgende Waffen- und Munitionsbestände befanden sich an Bord der Marie:[1]
Posten Anzahl
Gewehrpatronen 3 Mio.
Gewehrgranaten 2000
Karabiner 2000
Eierhandgranaten 1500
Seeminen 5
10,5-cm-Feldhaubitzen 4
8,8-mm-Maschinengewehre 4
Landungslafetten für MGs 4
Radlafetten f. 10,5-cm-Geschütze 4
7,5-cm-Gebirgsgeschütze 2
Tarnungen

Die deutsche Marine führte das Schiff als Sperrbrecher 15, der erst im Zuge der Fahrt auf den Namen Marie getauft wurde und so von Kapitän und Mannschaft genannt wurde. (Nach der Tatsachenerzählung von Peter Eckart war dies der Vorname von Sörensens Ehefrau.[2]) Außerdem wurden mehrere Tarnidentitäten entwickelt. Zunächst wurde das Schiff als dänischer Dampfer Nordamerika mit Heimathafen Kopenhagen gekennzeichnet. Die Markierungen wurden aber sogleich mit beschrifteten bzw. bemalten Platten verdeckt, die das Schiff als schwedische Ajax mit Heimathafen Gävle auswiesen. Am Schiffsrumpf konnten damit wahlweise die dänische oder schwedisch Flagge als weithin sichtbares Zeichen der Neutralität gezeigt werden. Der Schornstein war auf gleiche Weise mit den entsprechenden Reedereisymbolen versehen. Außerdem wurden zwei Deckshäuser als Kulissen errichtet, die schnell zu beseitigen waren, um die Silhouette des Schiffes zu ändern.

Diese Vorkehrungen und Maßnahmen wurden von Oktober bis Dezember 1915 getroffen und im Marinehafen von Wilhelmshaven umgesetzt.
Versorgungsfahrt nach Ostafrika
Fahrt der Marie Januar bis Mai 1916

Am 9. Januar 1916 war Marie bereit zum Auslaufen. Die eigentlichen Transportgüter waren in den unteren Laderäumen seefest verstaut.[3] Darauf waren Holzbretter als Deckslagung geschichtet. Die Reede von Wilhelmshaven wurde mittags unter schwedischer Flagge Richtung Nordsee verlassen. Die Nacht wurde am Eider-Feuerschiff verbracht, bevor am Folgetag die deutschen Gewässer verlassen wurden.
Die Reise

Noch vor dem Passieren des Horns Rev in Begleitung eines deutschen U-Bootes wurden die Tarnplatten beseitigt, um die dänische Identität anzunehmen. Am 12. Januar 1916, als sich Marie noch in der Nordsee befand, wurde das Gepäck der Besatzung gemustert. Auch die persönlichen Gegenstände sollten bei eine etwaigen Durchsuchung möglichst wenig Anhaltspunkte für die wahre Identität des Schiffes liefern. Die Besatzungsmitglieder erhielt gefälschte Papiere und mussten erfundene Biographien auswendig lernen. Deutsche Aufschriften, inklusive Markennamen, waren zu beseitigen. Angeblich waren sogar auffällige Tätowierungen der Seeleute strengstens zu verbergen.[4] Vom 16. bis zum 20. Januar 1916 verhinderte ein schwerer Sturm die Weiterfahrt in den Nordatlantik, die schließlich südlich von Island erfolgt. Nach Wetterbesserung überschritt Marie an Kaisers Geburtstag am 27. Januar die Handelsroute Britische Inseln–Nordamerika. Bei freiem Horizont ließ Sörensen kurzzeitig die Kriegsflagge setzen und die Besatzung in Uniform antreten. Erst jetzt wurde jedem das Fahrtziel Deutsch-Ostafrika mitgeteilt.[5] Am 1. Februar 1916 wurde festgestellt, dass trotz aller Vorsorge ein Teil der militärischen Ausrüstung nass geworden war. Hauptmann von Kaltenborn-Stachau begann noch auf hoher See mit der Reinigung und Instandsetzung. Ein Gebirgsgeschütz wurde auf Deck montiert, um es im Falle eines Angriffs als behelfsmäßige Schiffsartillerie einzusetzen. Am 15. Februar 1916 folgte die Äquatortaufe und am 4. März 1916 die Rundung des Kaps der Guten Hoffnung mit 70 Seemeilen Abstand zur afrikanischen Küste. Mit der Einfahrt in den Kanal von Mosambik stieg der Gefahr des Entdecktwerdens. Die Mannschaft wurde noch intensiver auf mögliche Kontrollen trainiert.
Ankunft in Ostafrika

Da kein Funkspruch aus Deutsch-Ostafrika eintraf und eigene Funkanfragen das Schiff möglicherweise verraten hätten, musste Sörensen selbst den günstigsten Küstenabschnitt zum Durchbruch wählen. Vor die Wahl gestellt, entweder Lindi oder Sudi anzulaufen, entschied er sich mangels geeigneter Seekarte für die kleinere Sudi-Bucht, etwas südlich von Lindi. (Wäre die Wahl auf Lindi gefallen, hätte Marie durch das britische Kreuzer HMS Hyacinth abgefangen werden können, der bei Lindi patrouillierte und dem schon die Rubens 1915 zum Opfer fiel.[6]) Nachdem einige an Bord befindliche Waffen einsatzbereit gemacht waren, wurde mit Höchstfahrt auf die ostafrikanische Küste bei Sudi zugehalten. Begünstigt durch sichtbehinderndes Wetter gelang der Durchbruch. Bei Tagesanbruch des 16. März 1916 stand Marie schließlich nach 65 Seetagen vor der Einfahrt der Sudi-Bucht. Trotz kurzer Grundberühung bei der seichten Einfahrt zur Bucht, konnten die tückischen Sandbänke mit Hilfe eines Beibootes passiert werden. Die L-förmige Bucht war von See kaum einsichtig und bot für die erste Zeit ein sicheres Versteck. Dennoch wurden schnellsten Signalposten eingerichtet.
Aufenthalt in Ostafrika und Weiterfahrt

Zunächst veranlasste Sörensen die militärische Sicherung der Bucht. Die fünf mitgeführten Seeminen legt man in der schmalen Einfahrt aus, während die Geschütze im nahe gelegenen Sudi-Dorf aufgebaut wurden und ein Maschinengewehrposten außerhalb der Bucht platziert wurde. Danach machte sich die Mannschaft an die Erkundung der Umgebung, um herauszufinden, ob sich die Region um Lindi überhaupt noch unter deutscher Kontrolle befand. Da die Einwohner die Marie anfangs für ein britisches Schiff hielten und die Besatzung kein Swahili beherrschte, war dies nicht leicht in Erfahrung zu bringen. Schließlich trafen Askaris und später auch europäische Schutztruppenangehörige aus Lindi ein und halfen eiligst bei der Entladung der Fracht. Hierzu wurde aus der Holzladung, die ursprünglich der Tarnung gedient hatte, ein provisorischer Pier gebaut und der Nachschub bis zum 27. März 1916 an Land geschafft.[7] Die nächsten Tage vergingen mit dem Verholen des Schiffes zur Vorbereitungen des geplanten Wiederauslaufen. Aus Mangel an Kohlen wurde Feuerholz für die Schiffskessel geschlagen.
Beschießung durch die Briten

Am 11. April 1916 erschienen ein britischer Kreuzer und zwei kleinere Hilfsschiffe vor der Sudi-Bucht.[8] Letztere konnten in die Bucht eindringen, die Marie aus nächster Nähe mit kleinkalibrigen Bordwaffen beschießen und das Geschützfeuer des Kreuzers lenken. Nach mehrstündigem Beschuss des Schiffes zogen sich die Briten zurück, da sie annahmen, Marie fahrunfähig geschossen zu haben. Nach eingehender Prüfung durch Sörensen und den verbleibenden Besatzungsmitglieder stellt sich jedoch heraus, dass das Schiff zwar zahlreiche Granattreffer und Brandschäden erlitten hatte, die wesentlichen Bauteile – Kessel, Maschinen, Welle und Schiffsboden – aber weitgehend unversehrt geblieben waren. Löcher im Schiffsrumpf unterhalb der Wasserlinie wurden daraufhin notdürftig abgedichtet, so dass Marie mit erheblichen Decksschäden schwimmfähig blieb.
Auslaufen und Fahrt nach Niederländisch-Indien

Eine Rückfahrt bis nach Deutschland erschien angesichts der erlittenen Schäden aussichtslos. Stattdessen sollte das Schiff im Auftrag des Gouverneurs von Deutsch-Ostafrika in den neutralen, niederländischen Hafen von Batavia fahren, um möglichst mit Proviant und Medikamenten zurückzukehren. Am 22. April 1916 gelang die Flucht aus der Sudi-Bucht in den Indischen Ozean.[9] Neben Hauptmann von Kaltenborn-Stachau bleiben auch einige Besatzungsmitglieder zur Unterstützung der Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika zurück. Die Fahrt nach Osten war durch die Erkrankung und den Tod von Besatzungsmitgliedern geprägt. Am 14. April 1916 erreicht man den Hafen von Tanjung Priok bei Batavia.[10] Nach einigen Tagen auf Reede wurde das Schiff in den Hafen verlegt und einer strengen Untersuchung durch die niederländischen Behörden unterzogen.

An den werten Pickett :

Wir geben nicht auf und werden alles geben für Kaiser und Reich !!!

Jörg von Frundsberg
16.12.12, 10:00
3 Zug


Ich sitze wieder im Büro und erschaudere vor dem Haufen schlechten Nachrichten die auf mich einprasseln .......

Deutsch-Ostfafrika West


Wie erwartet greifen die Belgier Kigale an und können es erobern ...... auch verlieren wir unsere Askari truppen hier ......... nun wird wohl auch Bukoba bald fallen ,fast sind wir geneigt die Stadt aufzugeben ......

Verdammt zu wenige Truppen ! zuwenig Nachschub ! was wird den noch kommen ........... Dann kommt folgende Meldung das Belgier vor Usumbara aufgetaucht sind .....


Wenigstens kommt Hauptmann Sharpe in die Nähe der Gefechte ...... Usumbara und Kitega sollen unbeding gehalten werden ,dem Hauptmann Sharpe stehen zu Verfügung 3 Askaristruppen ,davon aber 2 Garnisioneinheiten ....
Die Artl unter Leutnant Drake ist noch bei Tabora ........

Jetzt kommt es drauf an !!!



http://s1.bild.me/bilder/160512/4216455w2.jpg (http://www.bild.me)



Deutsch-Ostafrika Ost


Im Osten gibt es mehrere Meldungen .....

Die erste ist : Die Briten vor Moshi ziehen sich zurück :eek: Warum keine Ahnung ?? Erkrankungen ?? schlechte Moral und Bereitschaft ?? ( Das wäre schön und würde uns für den Westen der Kolonie hoffen lassen ..)

Desweiteren tauchen nun vor unsere Reiterei in Arusha 3 brit. Brigaden und ein HQ auf :eek: und greifen unsere dortige Truppen an und können sie trotz Verschanzung auf 7 herunterschiessen ......

Reiterei vor Arusha

http://s1.bild.me/bilder/160512/9156328bundesarchivbild105doa3.jpg (http://www.bild.me)

Wir greifen mit unseren gerade wieder aufgefüllten Brigade die Briten dort an und und erleiden schwerte Verluste ........ 4 von 10 .....

Wir ziehen daraufhin unsere Artl unter Leut. Clone nahe Arusha und hoffen auf das überleben unsere Truppen in Arusha ,sonst müssen wir schneller als gedacht zum Partisanenkrieg übergehen ...


Leutnant Clone und seine Artl . vor Arusha

http://s1.bild.me/bilder/160512/4803789Bundesarchiv_Bild_183-R19361__Deutsch-Ostafrika__Deutsches_Feldgesch_tz.jpg (http://www.bild.me)


Desweiteren rücken die Briten an der Küste vor und erobern Jasin und stehen damit wieder vor Tanga ....

Und damit kein Hochgefühl aufkommt ... unsere Verstärkungen aus dem Süden kommen aufgrund des schlechten Wetters nicht voran und liegen immer noch weit entfernt im Süden ......


http://s1.bild.me/bilder/160512/9464271w1.jpg (http://www.bild.me)

Admiral Hipper
16.12.12, 10:37
Wir greifen mit unseren gerade wieder aufgefüllten Brigade die Briten dort an und und erleiden schwerte Verluste ........ 4 von 10 .....

Wir ziehen daraufhin unsere Artl unter Leut. Clone nahe Arusha und hoffen auf das überleben unsere Truppen in Arusha ,sonst müssen wir schneller als gedacht zum Partisanenkrieg übergehen ...

Überprüft immer vor dem Angriff die Wahrscheinlichkeit des Erfolges werter von Frundsberg (im linken Kästchen neben der Minimap).
Damit lassen sich meist solche Angriffe vermeiden, auch wenn nicht immer die vorausgesagten Ergebnisse eintreffen. Wir müssen aber verhindern bei Angriffen höhere Verluste zu haben als der Gegner. Wir müssen stets dort angreifen wo hohe Erfolgsaussichten sind den Feind mehr Schaden zufügen zu können als wir selbst nehmen. Das muss unsere Devise sein.
Sollte die angeschlagene Askaritruppe überleben, so schlagen wir einen Austausch (<->) mit den Askari in Moshi vor. Die angeschlagene kann sich in Moshi dann auffüllen und die frische Gräben anlegen oder sogar angreifen.
Für den Kaiser!

gez.
Hauptmann Hipper

Jörg von Frundsberg
16.12.12, 10:52
Überprüft immer vor dem Angriff die Wahrscheinlichkeit des Erfolges werter von Frundsberg (im linken Kästchen neben der Minimap).
Damit lassen sich meist solche Angriffe vermeiden, auch wenn nicht immer die vorausgesagten Ergebnisse eintreffen. Wir müssen aber verhindern bei Angriffen höhere Verluste zu haben als der Gegner. Wir müssen stets dort angreifen wo hohe Erfolgsaussichten sind den Feind mehr Schaden zufügen zu können als wir selbst nehmen. Das muss unsere Devise sein.
Sollte die angeschlagene Askaritruppe überleben, so schlagen wir einen Austausch (<->) mit den Askari in Moshi vor. Die angeschlagene kann sich in Moshi dann auffüllen und die frische Gräben anlegen oder sogar angreifen.
Für den Kaiser!


gez.
Hauptmann Hipper


Die Prognose gar eigentlich nicht schlecht .......... ^^ Der Austausch war und ist so geplant !!

Admiral Hipper
16.12.12, 11:12
Wenn der Schuh drückt wäre für die Verstärkungen auch ein Gewaltmarsch möglich. Aber eben nur im Notfall, weil dann Moral und Bereitschaft stark fallen.
Vielleicht wäre mit den Verstärkungen unter dem HQ des Frundsberg persönlich auch ein Angriff entlang der Küste nach Mombasa möglich? Würde den Gegner auf jeden Fall ablenken.

[Gast]
16.12.12, 11:21
Würde aktuell keinen Ablenkungsangriff gegen Mombasa empfehlen, da die feindlichen Schiffe hier die Infanterie unter Beschuss nehmen könnten. Auch reichen zwei Askarai Truppen bestimmt nicht.
Unsere Artillerie sollte rein Defensiv eingesetzt werden und keinen Schuss vergeuden, bis wir nicht zum Angriff auch mit Askari übergehen ( also nie ). Mit der Stärke 5 werden wir sowieso keinen offensiven Schaden anrichten. Hier bleibt nur die Defensive um das englische Heer in der Unterversorgung stecken bleiben zu lassen.
Wenn im Westen nichts mehr geht, bleibt meiner Meinung nur eine Option: Den Westen komplett aufgeben, die Truppen via Eisenbahn nach Dar es Salam schicken und dann von dort mit allen ehemaligen Truppen West gegen Portugal marschieren. Der Portugiese ist schwach und das gäbe uns dann das verlorene Heft des Handels aus dem Westen wieder zurück und wäre der erste Schritt in den Bewegungskrieg. Wir sind ja nicht in Europa!

Francis Drake
16.12.12, 20:55
Hab mir das Game dank euch nun auch geholt...

Jörg von Frundsberg
16.12.12, 22:16
Bei Gott !!!! werter Clone eure Ideen sind einige Brigaden wert !! Da wäre ein Versuch wert wen im Westen die Felle weg zu schwimmen gedenken !! Na dann viel Spaß werter Drake das Spiel lohnt sich !! im SP oder MP !!

Jörg von Frundsberg
17.12.12, 00:20
4 Zug


Der Krieg wird härter ................ und so langsam finden wir uns auf diesem Kriegsschauplatz zurecht ........ aber noch ist unsere Situation mehr schlecht als recht ,aber langsam bekommen wir Verstärkungen und unsere Situation sieht momentan etwas besser ... ( Ob das bleiben wird ist eine andere Frage .... )

Wir entschliessen uns diese Runde zu Gewaltmärschen :eek: in West und Ost da das Wetter besser wird !!

Deutsch-Ostafrika West

Hier tauchen erstmal keine Belgier nach der Eroberung von Kigale auf im Süden ..... ( Aber sie sind da draußen ...) Ihre weitere vermutliche Angriffsrichtung wird in Richtung Usumbara und Kitega liegen ....
Zur gleichen Zeit tauchen vor Bukoba am Viktoria See immer mehr Briten auf und kesseln die dortigen Askaris ein ....
Aber wir greifen an :eek: und das britische HQ erleidet einige Verluste und hoffentliche bringt der Angriff was .... um die Briten hier noch eine Runde aufzuhalten ..

Angriff bei Bukoba


http://s1.bild.me/bilder/160512/1198848kompanie3-1.jpg (http://www.bild.me)



( Es wäre zu schön um war zu sein ... )

Den wir befehlen an alle Truppen im Westen Gewaltmärsche durch zu führen ..

Überall Gewaltmärsche !!

http://s1.bild.me/bilder/160512/2013038794pxbundesarchivbild10b.jpg (http://www.bild.me)



Und so sieht die Situation am Ende der Runde aus :

Hauptmann Sharpe erreicht endlichUjiji !! und steht unseren Truppen in Kigale und am Usumbara endlich zur Verfügung !!! desweiteren setzen wir unsere 2 neuen Stämme im Westen ein ! und das bei im öden Land nahe am See Ikimba + dem weiteren Stammesverband .

Sollte Bukoba fallen haben wir nun zumindest eine weitere Möglichkeit uns hier dem Feind zu erwehren !
Desweiteren steht immer noch die Graf Götzen im Tansania See und senkt weiter die belgische Moral der Gegner ist hier herrlich weiter inaktiv :D

Desweiteren erreicht unser Askari Verstärkung die Stadt Kitega ,nun haben wir 3 Brigaden und 3 Stämme hier im Westen zur Verfügung ,damit sollten wie die Briten doch ein wenig ärgern können !!


http://s1.bild.me/bilder/160512/5715430w1.jpg (http://www.bild.me)

[Gast]
17.12.12, 00:32
Was für ein lächerlich kleines Schiffchen ist das im Victoriasee? Ist das außer für Zielübungen für irgendetwas gut? Kann man damit Selbstmordangriffe ( Heldentaten ) durchführen? Wurden schon Freiwillige gefunden?

Bukoba dürfte länger halten als Kigale, schließlich habt ihr hier einen versorgenden Hafen. Solange der nicht heruntergeschossen wird, solange werden eure Truppen gut versorgt. Bei Kigale habt ihr verloren, weil 4 Truppen die Stadt belagert haben und so den Supplywert gesenkt haben. Das kann mit dem Hafen wohl nur passieren, wenn man den Hafen zusammenschießt. Aber ob euer Gegenangriff nun den Feind getroffen hat ( Versorgungseffizienz des HQs in dieser Einöde ) oder ob er euch geschadet hat und eure Askaris ausgegraben hat, das kann ich nicht sagen. Genausowenig über Moral und Bereitschaft, die aber nicht gut seien dürfte.

Jörg von Frundsberg
17.12.12, 00:36
Was für ein lächerlich kleines Schiffchen im Victoriasee? Ist das außer für Zielübungen für irgendetwas gut? Kann man damit Selbstmordangriffe ( Heldentaten ) durchführen? Wurden schon Freiwillige gefunden?

Bukoba dürfte länger halten als Kigale, schließlich habt ihr hier einen versorgenden Hafen. Solange der nicht heruntergeschossen wird, solange werden eure Truppen gut versorgt. Bei Kigale habt ihr verloren, weil 4 Truppen die Stadt belagert haben und so den Supplywert gesenkt haben. Das kann mit dem Hafen wohl nur passieren, wenn man den Hafen zusammenschießt. Aber ob euer Gegenangriff nun den Feind getroffen hat ( Versorgungseffizienz des HQs in dieser Einöde ) oder ob er euch geschadet hat und eure Askaris ausgegraben hat, das kann ich nicht sagen. Genausowenig über Moral und Bereitschaft, die aber nicht gut seien dürfte.

Der Feind hat in Bukoba nicht angegriffen !! sondern nur die Stadt umstellt !! wie gesagt wir hoffen das unser Angriff dem Angriff der Feinde die Spitze genommen hat ...... und sonst nichts ^^ Zu dem Schiffchen ... wir wissen damit auch nichts anzufangen ....

Alith Anar
17.12.12, 01:34
Das müsste die Graf Götzen sein: http://www.meyerwerft.de/de/meyerwerft_de/werft/unternehmensgeschichte/graf_goetzen/graf_goetzen.jsp
Noch heute ist Sie unter dem Namen Liemba unterwegs: http://de.wikipedia.org/wiki/Liemba_%28Schiff%29

Es handelt sich übrigens um den Tanganjikasee. Der Victoriasee ist der See im Norden der Karte an deren Ufer Bukoba liegt.

EDITH:
Was man damit im Spiel erreichen kann .... weis ich auch nicht :)

Iche_Bins
17.12.12, 02:18
Beim Victoria See, in der Stadt Mwanza liegt ein kleines Schiffchen im Hafen, wir denken das ist gemeint

Alith Anar
17.12.12, 02:20
Ohh, den Pott habe ich übersehen ... :)

[Gast]
17.12.12, 02:22
Ich bins hats erfasst, die Graf Goetzen wurde ja im AAR schon thematisiert, wir meinten die Nußschale, die Victoria See vor Anker liegt und fragten uns ob diese irgendeinen operativen oder gar strategischen Wert hat?

Duke of York
17.12.12, 07:17
Das Ding sieht doch aus wie ein Truppentransporter.
Ansonsten könnte es durchaus auch ein Binnenfischer sein. :D

Jörg von Frundsberg
17.12.12, 12:38
Da sich alle so für das Schiff interessieren :D Hier der Auzug aus Wiki :Hermann von Wissmann (Schiff)

Hermann von Wissmann
Schiffsdaten
Schiffstyp bewaffneter Dampfer für Passagier- und Frachtbeförderung
Eigner Deutsches Anti-Sklaverei-Komitee, dann Kolonialregierung von DOA
Bauwerft Schiffswerft Maschinenfabrik Hamburg, vormals Janssen & Schmilinsky
Baunummer 285
Stapellauf 1890
Indienststellung 22. September 1893 auf dem Nyassa-See
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
26,50 m (Lüa)
Breite 5,80 m
Tiefgang max. 1,25 m
Vermessung 100 BRT

Besatzung 10
Maschine
Maschine 1 Kessel, 1 x zweizylindrige Verbundmaschine (Kolbendampfmaschine)
Maschinen-
leistung 60 PS (44 kW)
Geschwindigkeit max. 8 kn (15 km/h)
Propeller 1
Transportkapazitäten
Zugelassene Passagierzahl 400


http://s1.bild.me/bilder/160512/4041602220px-Hermann_von_Wissmann_1910.jpg (http://www.bild.me)

Die Hermann von Wissmann (später HMS King George, danach Mlonda) war ein bewaffneter deutscher Regierungsdampfer und von 1893 bis 1914 auf dem Nyassasee für die Kolonialregierung Deutsch-Ostafrikas eingesetzt. Das Schiff war anfänglich für die Bekämpfung des Sklavenhandels auf dem See beschafft worden. Als seine Hauptaufgabe ergab sich die Verbindung der Küstenorte und Stationen am mit Landwegen nicht erschlossenen östlichen Seeufer, das zur deutschen Kolonie gehörte. Er wurde zu Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 von britischen Truppen zuerst unschädlich gemacht und 1915 von einem britischen Landungskorps weitgehend zerstört. Später wurde er von britischer Seite wieder instandgesetzt und diente zuerst als Kanonenboot, schließlich als Transporter.
Inhaltsverzeichnis

1 Finanzierung und Herstellung
2 Besondere Konstruktionsmerkmale
3 Transport nach Ostafrika
4 Die Verwendung auf dem Nyassasee
5 Das Ende
6 Anmerkungen


Finanzierung und Herstellung

Der deutsche Kolonialoffizier Hermann von Wissmann war durch seine Forschungsreisen in Zentralafrika sowie sein Kommando der deutschen Truppen bei der Unterdrückung des Aufstandes der ostafrikanischen Küstenbevölkerung bekannt geworden. Bei einem Deutschlandaufenthalt 1889/1890 trat er in Köln auf einer Massenversammlung der deutschen Antisklavereivereine auf und warb für den Plan, mit einem Schiff auf dem Viktoriasee gegen den Sklavenhandel zu kämpfen.[1] Hierauf brachte er 250.000 Goldmark zusammen und gab den Bau eines Schiffes in Auftrag.[2]
Besondere Konstruktionsmerkmale

Da der Dampfer auf innerafrikanischen Seen eingesetzt werden sollte und daher relativ klein konzipiert war, schied eine eigene Überfahrt nach Ostafrika von vornherein aus, zumal keine Wasserstraßenverbindung von der Küste ins Inland bestand. Er wurde daher als zerlegbar konstruiert.

Die Größe der Einzelteile war auf 30 kg berechnet worden; die übliche Last, die ein ostafrikanischer Träger auf dem Kopf transportieren konnte. Über 20 Bauteile wogen jedoch zwischen 350 und 400 kg. Für sie wurden eigene zweirädrige Karren konstruiert.

Der Brennstoffverbrauch des Schiffes lag bei 1 m3 Holz pro Fahrtstunde. Es wurden zwei Stahljollen als Beiboote mitgeführt. Als Besonderheit war die elektrische Beleuchtung mit Scheinwerfer erwähnenswert. Die Bewaffnung bestand aus einer 3,7 cm Revolverkanone.

Der Dampfer wurde auf der Werft nicht zusammengebaut, sondern die Einzelteile verpackt und mit den Dampfern Bundesrath und Reichstag der Deutschen Ostafrika-Linie nach Saadani (nördlich von Daresalaam) transportiert.
Transport nach Ostafrika

Die Hermann von Wissmann war anfänglich für den Dienst auf dem Viktoriasee vorgesehen gewesen. Als sie in Saadani eintraf, hatte die Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika gerade ihre erste Niederlage beim Angriff auf die noch unabhängigen Wahehe eingesteckt, sodass der Transportweg zum Viktoriasee zu unsicher war. Der ebenfalls erwogene Transport zum Tanganjikasee erschien ebenfalls unsicher und sehr teuer. Auf Anraten von Wissmann entschied sich das Anti-Sklaverei-Komitee, den Dampfer nun auf dem Nyassasee einzusetzen.

Dazu wurden die Einzelteile auf dem Küstendampfer Peters und dem Schlepper Pfeil entlang der ostafrikanischen Küste bis nach Chinde an der Sambesi-Mündung in Portugiesisch-Ostafrika (heute Mosambik) transportiert.

In Chinde wurden 140 Askaris angeworben und die Bauteile auf vier Leichter umgeladen. Am 14. Juli 1892 ging der erste Transport unter Leitung von Wissmann aus Chinde ab.

Mit Hilfe der beiden britischen Flusskanonenboote Herald und Musquito wurden die Leichter über Misongue an der Mündung des Shire und dann den Shire hinauf bis nach Port Herald (heute: Nsanje) im südlichen Nyassaland geschleppt.

Auf dem Weitertransport ab Port Herald musste aufgrund des niedrigen Wasserstands die Ladung teilweise neben den Leichtern her bis zu den Wasserfälle des Shire getragen werden; über die Wasserfälle hinweg wurde wieder alles getragen und schließlich in Mponda der Rumpf ab Ende Dezember 1892 zusammengesetzt.

Am nordöstlichen Ufer des Nyassasees wurde auf deutschem Gebiet in der Rumwira-Bucht ein Landeplatz gefunden, wo man die Station Langenburg[3] gründete und die Endmontage des Dampfers vornahm. Den Rumpf der Hermann von Wissmann hatte das britische Kanonenboot Dove dorthin geschleppt.

Am 22. September 1893 wurde die Hermann von Wissmann in Langenburg in Dienst gestellt.
Die Verwendung auf dem Nyassasee

Von 1893 bis 1914 wurde die Hermann von Wissmann zum Polizei- und Zolldienst und als Transporter eingesetzt.
Das Ende

Am 13. August 1914 setzte der britische bewaffnete Dampfer Gwendolin (andere Schreibweisen: Gwendolen oder Gwendolyn) in Sphinxhafen ein Landungskorps aus, das den Kapitän und den Maschinisten der Hermann von Wissmann, die noch nichts vom Kriegsausbruch erfahren hatten, gefangen setzte. Durch die Entfernung und Mitnahme von wichtigen Maschinenteilen wurde die Hermann von Wissmann unbrauchbar gemacht. Die Briten montierten ebenfalls das Revolvergeschütz ab und nahmen dieses an sich.

Bei einer zweiten Landung von britischen Truppen in Sphinxhafen am 30. Mai 1915 wurde der Dampfer nahezu vollständig zerstört.

1916 wurde das Gebiet von britischen Truppen besetzt und das Wrack Kriegsbeute. Der Dampfer wurde wieder in Stand gesetzt und diente offenbar bis 1920 als HMS King George. Ab 1920 wurde das Schiff unter dem Namen Mlonda offensichtlich als Transporter genutzt und 1950 abgebrochen. So hoffe alle Fragen geklärt zu haben :D

[Gast]
17.12.12, 13:05
Ja, jetzt weiß ich, welches Schiff das ist, interessant. ABER:
Wieso gibt es das in diesem Szenario noch, wenn das hier erst 1916 anfängt und doch schon historisch versenkt wurde.
Und noch viel wichtier: Was kann man damit anfangen? 3,7 cm Kanone, 100 BRT?
Könntet ihr nicht theoretisch eine Askarieinheit darauf stationieren und dann über den Victoriasee schippern? Sozusagen ein dauerhafter Transporter?

Jörg von Frundsberg
17.12.12, 13:15
Das geht schon ,ABER wir haben es so auch gegen die KI probiert ......... leider haben die Feinde mal wieder 3 Schiffe dort ....... also sind unsere Chancen dort gering .
Ok ich verrate es euch die Die Hermann von Wissmann war anfänglich für den Dienst auf dem Viktoriasee vorgesehen gewesen. Als sie in Saadani eintraf, hatte die Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika gerade ihre erste Niederlage beim Angriff auf die noch unabhängigen Wahehe eingesteckt, sodass der Transportweg zum Viktoriasee zu unsicher war. Der ebenfalls erwogene Transport zum Tanganjikasee erschien ebenfalls unsicher und sehr teuer. Auf Anraten von Wissmann entschied sich das Anti-Sklaverei-Komitee, den Dampfer nun auf dem Nyassasee einzusetzen. also ist es gar nicht die Wissmann dort ^^

Über das Schiff im Victoria See hab ich aber leider nichts gefunden .....

Aber vielleicht erfahren wir es im Laufe des Szenarios ? habe ja auch gegen die KI nur 4-5 Züge gespielt , so lassen wir uns mal überraschen was da alles vielleicht noch passieren kann . Oder fragt doch mal bei dem werten HvS Thread nach dem Schiff uns seinen Sinn und danach dürft ihr es mir verraten :D

Arminius
17.12.12, 13:25
Setzt die Segel und weiter mit den Siegesmeldungen! :)

George Pickett
17.12.12, 17:40
Aber aufgepasst! Der Engländer hat aufgerüstet und den Prototypen eines Torpedobootes auf den See geschafft! Der Kapitän soll ein wahrer Haudegen sein, also alle Mann in den Ausguck! :D

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/africa2ena5q4yoiu.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/africa18mcb2o7zv6.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Jörg von Frundsberg
17.12.12, 18:19
4 Zug

Deutsch - Ostafrika Ost


Hier passiert genau das ,was wir erwartet und befürchtet haben ..............

Die Briten greifen vor Arusha an und das mit 3 Brigaden und können unsere tapfere Askari truppen vernichten ,doch weitere Angriffe auf Arusha scheitern ( Gott sei dank .... )
Hier muß besonders die Artl des Leutn. Clone genannt werden der mit seiner Artl. eine größere Katastrophe verhindert !!

Hier Leutn. Clone bei der Abwehr der feindlichen Angriffe bei Arusha

http://s1.bild.me/bilder/160512/3092593783pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)

Wir befehlen daraufhin unseren Verstärkungen Gewaltmärsche durchzuführen !! beide Brigaden stehen nun bei Hauptmann Hipper in der Nähe der Stadt Kabe und können in der nächsten Runde bei der Kaiser Wilhelm Spitze
eingreifen !!


Kaiser Wilhelm Spitze

http://s1.bild.me/bilder/160512/1930411Kibo_summit_of_Mt_Kilimanjaro_001.JPG (http://www.bild.me)


Den der Brite greift wiederum nicht bei Moshi an ?? Warum keine Ahnung ??? Aber so soll es gerne bleiben ^^
Auch die Briten bei Tanga bewegen sich nicht ....

Britische Lager nahe Taveta

http://s1.bild.me/bilder/160512/9268079220px-Malakand_camp_south.jpg (http://www.bild.me)



http://s1.bild.me/bilder/160512/8585736w2.jpg (http://www.bild.me)




Und als würde das alles nicht genug und ärgerlich sein ,marschieren britische Kolonial truppen vor Neu Langenburg auf :eek:

Darunter reguläre britische Truppen und Askaris und sogar Artl. das sind alles verdammt harte Jungs :eek::D Sie greifen uns nicht an sondern gehen vor die Stadt in Stellung ....




http://www.youtube.com/watch?v=WauW9qI6Mls




Wir befehlen sofortige Angriffe auf das schwächste feindl.Regiment und können es trotz feindlichen Artl.feuers mit unseren dortigen 2 Brigaden auf 4 herunterschiessen !! Weiterhin schicken wir Verstärkung aus Songea nach Neu Langenburg und hoffen das die feindl.Artl nur noch wenige Schüsse hat .... und gegen die Briten hier weiterhin Widerstand leisten zu können !! ,aber für wie lange ......


http://s1.bild.me/bilder/160512/3488682w3.jpg (http://www.bild.me)


Ansonsten hier noch die Gesamtlage :


http://s1.bild.me/bilder/160512/6792379w4.jpg (http://www.bild.me)



Weiter gehst wohl erst am Freitag , der Feind macht Urlaub ^^

Jörg von Frundsberg
17.12.12, 18:24
Aber aufgepasst! Der Engländer hat aufgerüstet und den Prototypen eines Torpedobootes auf den See geschafft! Der Kapitän soll ein wahrer Haudegen sein, also alle Mann in den Ausguck! :D

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/africa2ena5q4yoiu.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/africa18mcb2o7zv6.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Was hab ich diesen Film gehaßt ......... ein Alkoholiker und eine Nonne glaub ich ........versenken unser schönes Schiff , dabei hatte ich beim vermeintlichen Ende schon gefreut das wir mal gewinnen aber *pustekuchen* aber das der Film kommen würde wußte ich ;) Aber es gab noch einen schöneren Film , moment ich such ihn mal ...

Jörg von Frundsberg
17.12.12, 18:34
Na kennt jemand den Film noch ?



http://www.youtube.com/watch?v=sjYOZw6M6Aw

Da saß ich nun am Badetag :eek: in meine Bärchenschlafanzug und schaute mit nach dem Wort zum Sonntag den Film an und hoffte bis zum Schluss das wir gewinnen ^^

Ich hab den bösen Preußen geliebt ^^

Admiral Hipper
17.12.12, 18:54
... in meine Bärchenschlafanzug...
:eek::eek::eek::D


Hauptmann Hipper an Frundsberg

Hoffen wir die Angriffe mögen noch eine Runde warten, dann können die Verstärkungen günstig platziert werden, um die Fronttruppen ggf. austauschen zu können. Da die Briten bei Arusha wohl sich verstärken werden sind Angriffe nicht empfehlenswert. Schlage vor die Kavallerie nach Möglichkeit aus der Front zu ziehen um im feindlichen Hinterland für Unruhe zu sorgen. Leider ist das Gelände ja sehr schlecht aber vielleicht ließe sich westlich des Gebirges am Natron See in Richtung Magadi reiten (?).
Irgendwie muss der Feind beschäftigt werden...:???:

Jörg von Frundsberg
17.12.12, 19:06
So mal den Trailer zu Afrika Queen gesucht ,finde aber leider keine Szenen mit dem Schiff Louisa ,aber jetzt kommt der Hammer !!

So erst der Trailer ......


http://www.youtube.com/watch?v=9PTLyDQHR34

und der Hammer ist das Schiff Louisa im Film ist die originale Graf Götzen :eek::eek::eek: also wer sagt das AAR nicht bilden dem kann ich jetzt nicht mehr helfen :D

und das ist sie !!!

http://s1.bild.me/bilder/160512/9486038graf-goetzen.jpg (http://www.bild.me)

Wen ich den Film irgendwann nochmals sehe ,denke ich daran ^^

Werter Hipper ,auch wir waren mal jung :eek:und der Film ist von 1975 und wir waren 8 !!!! Als wir ihn sahen und als die Tante die auf uns aufpassen sollte einschlief und wir unter dem Wohnzimmertisch saßen und den Film sahen ^^
und es war gut so .......... ^^

Greif
17.12.12, 21:06
Bemerken mit Freude, daß ihr vorhabt die Kolonien an die Wand zu fahren.:D
Lesen natürlich mit.

Sharpe
17.12.12, 21:08
Hauptmann Sharpe an HQ Frundsberg:
Ujiji erreicht!(Endlich!!!:() Plane sofortige Verlegeung nach Usumbara um Belgier zu schlagen! Der Feind darf seine Sieg bei Kigali nicht ausnutzen! Plane "Götzen" als Kreuzer gegen belgische Häfen am Tanganyika-See einzusetzen!:D Mal sehn od wir den Belgiern ein bischen Angst einjagen können!
Artillerie rückt so schnell als möglich nach!
Kann unser Schiff auf dem Viktoria-See den Tomies bei Bokuba einheizen! Jedes militärische Mittel muß eingesetzt werden! Meinetwegen könnt ihr eine Galeere auf dem Viktoria-See einsetzen! Hauptsache ihr könnt damit den Tommies ein paar (oder auchein paar dutzend) Granaten zwischen die Füße schmießen!:frech:

gez Sharpe, der Planende

Jörg von Frundsberg
18.12.12, 11:11
Hauptmann Sharpe an HQ Frundsberg:
Ujiji erreicht!(Endlich!!!:() Plane sofortige Verlegeung nach Usumbara um Belgier zu schlagen! Der Feind darf seine Sieg bei Kigali nicht ausnutzen! Plane "Götzen" als Kreuzer gegen belgische Häfen am Tanganyika-See einzusetzen!:D Mal sehn od wir den Belgiern ein bischen Angst einjagen können!
Artillerie rückt so schnell als möglich nach!
Kann unser Schiff auf dem Viktoria-See den Tomies bei Bokuba einheizen! Jedes militärische Mittel muß eingesetzt werden! Meinetwegen könnt ihr eine Galeere auf dem Viktoria-See einsetzen! Hauptsache ihr könnt damit den Tommies ein paar (oder auchein paar dutzend) Granaten zwischen die Füße schmießen!:frech:


gez Sharpe, der Planende

Wir würden die Belgier gerne in unsere Richtung marschieren lassen , um ihre Bereitschaft zu senken und vergessen sie nicht alle unsere Truppen haben Gewaltmärsche ausgeführt !! Eine Runde Ruhe würde ihnen gut tun und die Artl des Leutn Drake ist leider auch noch weit entfernt ... ( LOS LOS LOS )

Zur Graf Götzen ....... wir wissen das sich momentan 3 Schiffe der Entente im See befinden und solange die Götzen darauf schippert senkt sie die belgische Moral . Darum warum schlafende Hunde wecken ?? sollen sie nur in ihren Häfen liegen , wir bleiben im See und senken die feindliche Moral :D

[Gast]
18.12.12, 20:04
Leutnant clone meldet:
Benötigen mindestens die doppelte Menge Kanonen, können sie das liefern? ( von Stufe 5 auf Stufe 10 )
Wir feuern so viel wie es geht, die Träger tragen unendlich viel Munition aus dem Hinterland herbei, doch es wird nicht reichen, wenn uns weiter die großen Kaliber fehlen. Der Feind muss aus seinen Gräben in die Hölle gesprengt werden, wenn wir das hier halten wollen.

George Pickett
19.12.12, 16:19
Leutnant clone meldet:
Benötigen mindestens die doppelte Menge Kanonen, können sie das liefern? ( von Stufe 5 auf Stufe 10 )
Wir feuern so viel wie es geht, die Träger tragen unendlich viel Munition aus dem Hinterland herbei, doch es wird nicht reichen, wenn uns weiter die großen Kaliber fehlen. Der Feind muss aus seinen Gräben in die Hölle gesprengt werden, wenn wir das hier halten wollen.

Das ist hier doch nicht die Westfront! Zur Not verwendet die bevorzugte Waffe eurer eingebohrenen Helfer! :D

Die ersten werden bereits beschafft...

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/speer34asvrmo0t.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Jörg von Frundsberg
19.12.12, 17:16
Leutnant clone meldet:
Benötigen mindestens die doppelte Menge Kanonen, können sie das liefern? ( von Stufe 5 auf Stufe 10 )
Wir feuern so viel wie es geht, die Träger tragen unendlich viel Munition aus dem Hinterland herbei, doch es wird nicht reichen, wenn uns weiter die großen Kaliber fehlen. Der Feind muss aus seinen Gräben in die Hölle gesprengt werden, wenn wir das hier halten wollen.


Mal sehen was die nächsten Runde bringen ...... wie gesagt stehen momentan nur 170 MPP zur Verfügung ..... Aber falls möglich Herr Leutnant dann ja :D Als kleines Fazit nach 4 Runden sind wir eigentlich zufrieden mit dem Kampfgeschehen , die Schutztruppe konnte an der Kaiser Wilhelmspitze dem 3 -fach überlegenen Feind standhalten , im Westen haben die Abwehrkämpfe zumindest eine jetzt halbwegs kampffähige Truppe zugelassen ..... Auch hoffen wir den Gegner bei Neu Langenburg aufzuhalten zu können .....

Ratnik
19.12.12, 17:38
Gibt es schon feststehende Rekrutierngen wie in den großen Szenarios? Ode rkommt nur noch das an was ihr selber in Auftrag gebt?

Wie hoch ist eigendlich die Moral unserer Feinde? Wir spekulieren darauf dass man den moralisch schwächsten Feind (warscheinlich Belgien) mit einer kombinierten Offensive im laufe der Zeit aus dem Kriegl drücken.

Wir fordern ebenfalls mehr Geschütze!

Jörg von Frundsberg
19.12.12, 17:51
Gibt es schon feststehende Rekrutierngen wie in den großen Szenarios? Ode rkommt nur noch das an was ihr selber in Auftrag gebt?

Wie hoch ist eigendlich die Moral unserer Feinde? Wir spekulieren darauf dass man den moralisch schwächsten Feind (warscheinlich Belgien) mit einer kombinierten Offensive im laufe der Zeit aus dem Kriegl drücken.

Wir fordern ebenfalls mehr Geschütze!


Wir bekommen nur das was wir bestellen können ....... momentan haben wir 2 Askarisbrigaden bestellt ...... diese dauern so 2-3 Runden ,die Stämme sind in 2 Runden da
Aber vielleicht bekommen wir noch einige Events ,alleine der Glaube fehlt mir ^^ Wir werden wohl auskommen müssen was wir haben und Geschütze sind verdammt teuer und wohl kaum zu kaufen .....

Wir werden wohl bis zum letzten Askaris kämpfen müssen ..... um zu überleben ............

Die Moral momentan Deutschland 95% England 97 % Belgien 97 % Portugal 100 %


Aber an eine Offensive gegen die Belgier glauben wir nicht :eek aber wir lassen uns gern vom Gegenteil überzeugen :D

Iche_Bins
19.12.12, 20:22
Wo bleibt die Offensive gegen Portugal? Für den Ruhm des Kaisers!

Jörg von Frundsberg
19.12.12, 21:19
Wo bleibt die Offensive gegen Portugal? Für den Ruhm des Kaisers!

Was Wer wie ?? Von einer Offensive war niemals die Rede !!! von einem eventuellen ausweichen der Schutztruppe noch Süden wen der Druck der Entente zu stark ist !!! davon war die Rede ^^ Leider ist der Befehlshaber der feindlichen Streitkräften momentan im Skiurlaub .......... :eek: Wir müssen leider warten ....... ^^

Lewis Armistead
19.12.12, 22:03
"Ausweichen..." - PAH!!!

"...wenn der Druck zu stark wird..." - PAH!!!

Ihr Unwürdiger vertretet hier das glorreiche deutsche Kaiserreich in den Kolonien.

Nehmt euch zusammen Mann! :D

Jörg von Frundsberg
19.12.12, 22:42
"Ausweichen..." - PAH!!!

"...wenn der Druck zu stark wird..." - PAH!!!

Ihr Unwürdiger vertretet hier das glorreiche deutsche Kaiserreich in den Kolonien.

Nehmt euch zusammen Mann! :D

Wir nehmen uns zusammen !! aber man kann nur kämpfen mit wem was man hat , und wir haben noch weniger Männer als ihr im Golf v Mexiko :D Und dem Gegner ausweichen und dann umgehen UM DANN UM SO HÄRTER ZU ZUSCHLAGEN KÖNNEN !!!!! sehen wir nichts falsches :D

Alith Anar
19.12.12, 23:48
Nehmt euch ein Beispiel an Dschingis Cohen: "Wir könnten Sie umzingeln!" - "Aber Ihr seit alleine!?!"

Jörg von Frundsberg
20.12.12, 00:20
Nehmt euch ein Beispiel an Dschingis Cohen: "Wir könnten Sie umzingeln!" - "Aber Ihr seit alleine!?!"

Um so besser dann geht kein Schuss daneben :D wen wir den Feind alleine umzingeln :D

Aber da der Zug des Gegners auf sich warten läst , hier noch ein paar Info´s zu unseren Kolonie


Den die Kolonie erlebte nicht nur schöne Zeiten ......

Auszug aus Wiki :

Der Maji-Maji-Aufstand


Der religiöse Hintergrund des Krieges

Die Gesellschaften in Ostafrika teilten trotz ihrer Heterogenität grundlegende religiöse Vorstellungen. Dazu gehörte etwa die zentrale Rolle der Ahnen, die nach dem ostafrikanischen Weltbild als Verstorbene aus einer anderen Welt Einfluss auf die Lebenden nahmen. Götter und Geister hingegen repräsentierten sich in natürlichen materialen Erscheinungen - in Bäumen, Bergen, Flüssen oder Tieren. Heiler, die mit Medizinen, Kräutern sowie durch ihre Verbindung zu Geistern therapieren konnten, waren ebenso verbreitet wie Propheten, die mit Göttern kommunizierten und deren Botschaften an die Lebenden weitergaben. Diese kosmologische Anschauung hatte sich während der kolonialen Eroberung allerdings als wenig hilfreich erwiesen, und mit den sozialen und wirtschaftlichen Strukturen gerieten auch die religiösen Vorstellungen in eine Krise.[16]
Kinjikitele und der Ursprung von Maji-Maji

Die Entstehung einer neuen religiösen Bewegung, die ihren Ursprung 1904 im Rufiji-Gebiet hatte, erklären Historiker daher mit dem Bedürfnis nach spiritueller und moralischer Erneuerung, die den veränderten sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnissen entsprach.[17] Die Bewegung ging vermutlich auf Kinjikitile zurück, einen erfolgreichen Heiler, der seit einigen Jahren als angesehener Mann in den Matumbi-Bergen lebte. Den Überlieferungen zufolge begann er nach einem Erweckungserlebnis - einer Nacht in einem Teich, aus dem er am folgenden Morgen unversehrt und trocken wieder auftauchte - als Prophet zu wirken. Kinjikiteles Prophezeiungen verstand man als Botschaft aus einer anderen Welt, in der er sich während seiner Abwesenheit unter Wasser aufgehalten hatte. Er sagte nicht weniger als eine Umkehrung der bestehenden Verhältnisse voraus: Die Rückkehr der Ahnen und ihre Unterstützung bei der Vertreibung der deutschen Kolonialmacht, die Wandlung von Raubkatzen in harmlose Schafe und schließlich das Verschwinden ethnischer Grenzen - alle Clans und Gesellschaften würden nur einem einzigen angehören, dem Clan des sansibarischen Sultans Said.[18]
Die Macht des maji

Ein wichtiger Bestandteil der Botschaft war die Funktion des maji. Maji, der Swahili-Begriff für "Wasser", deutete auf die grundlegende Bedeutung des Wassers für die agrarischen Gesellschaften im Südosten der Kolonie. Über das maji gebot Bokero und dieser verhieß eine heile Zukunft in Wohlstand, mit reichen Ernten, friedlichen Raubtieren und befreit von der bedrückenden kolonialen Herrschaft. Bei der Vertreibung der Kolonialmacht werde, so Kinjikitele, das heilige Wasser eine zentrale Rolle spielen. Mit Hirse gekocht, verleihe es - getrunken, über dem Körper versprengt oder bei sich getragen - magische Kräfte, mache unverwundbar und lasse die Kugeln aus den Gewehren der kolonialen Unterdrücker wie Regentropfen am Körper abperlen. Verbunden mit dieser Prophezeiung waren moralische Vorschriften und Normen, die von den Kriegern eingehalten werden mussten, damit sich die Wirkung des maji entfalten könne. Dazu gehörten sexuelle Enthaltsamkeit, das Verbot von Hexerei und Plünderung oder Tabus für eine Reihe von Speisen. So sollte der Maji-Maji-Kult zu einer Erneuerung und Stärkung der Gesellschaften Ostafrikas führen und ihre Befreiung von den Deutschen fördern.[19]
Ausbreitung und Rekrutierung von Anhängern

Der Geist Hongo, von dem Kinjikitele besessen war und der dem Gott Bokero im Fluss Rufiji unterstand, gebot die Ausbreitung der Prophezeiung. Das geschah auf unterschiedlichen Wegen. Die Botschaft seiner Prophezeiung war so populär, dass bald nach Kinjikiteles Erweckungserlebnis sein Gehöft in Ngarambe bereits zu einem Pilgerort für ganze Clans aus einem Umkreis von bis zu 100 km geworden.[20] Die Pilger erhofften sich die Heilung von Krankheiten, den Kontakt mit ihren Ahnen, reiche Ernten und Ermutigung im Kampf gegen die Deutschen. In Ngarambe opferten sie an einem Schrein den Ahnen, mit Hirse, Salz oder Geld, und konnten danach Kinjikitele persönlich treffen. Dieser überreichte den Clanführern ein Amulett und einen Behälter mit dem magischen Wasser. Bei einer nächtlichen Initiationszeremonie wurden den Eingeweihten Gebote und Tabus zur Wirksamkeit des maji mitgeteilt, daran schlossen sich Paraden an, so genannte likinda, die den militärischen Charakter des Kultus unterstrichen. Kinjikiteles Heimstatt wurde zum zentralen Pilgerort, wo sich lokale Oberhäupter begegneten; so entstand hier ein Netzwerk der Verbündeten.[21]

Kinjikiteles Nachricht wurde jedoch auch aktiv weitergegeben. Von Kinjikitele autorisierte Boten reisten in alle Teile der Kolonie, bis hin zum Viktoria-See und selbst in das benachbarte Protektorat Kenia, um dort neue Anhänger zu finden und sie in die Geheimnisse des maji einzuweihen. Die im 19. Jahrhundert etablierten Karawanenstraßen und Handelsnetzwerke boten dafür schnelle Kommunikationswege, möglicherweise boten auch die bestehenden Netzwerke islamischer Händler und Lehrer eine Infrastruktur der Kommunikation über die großen Entfernungen und ermöglichte es, Gruppen aus unterschiedlichen Regionen mit unterschiedlicher sprachlicher Herkunft in einer religiösen Botschaft zu vereinigen. Die Boten wurden nach dem Geist, der Kinjikitele die Nachricht eingegeben hatte, ebenfalls Hongo genannt. In den unterschiedlichen Regionen und Sprachgebieten, in denen sich die Hongo bewegten, variierten sie jeweils ihre Botschaft und knüpften bei Initiationsriten an jeweilige lokale Gebräuche an. Zudem führten die Hongo, wie Kinjikitele selbst, ebenfalls neue Hongo in den Botendienst ein, die ihrerseits die Botschaft weitertrugen, ihr aber auch unterschiedliche lokale Prägungen gaben. Das führte dazu, dass die Maji-Maji-Bewegung sich über große Regionen ausbreitete, dabei aber keine homogene Bewegung war, sondern je nach lokaler Prägung an die einheimischen Riten, Sitten und Bedürfnisse angepasst war.[22]

Die Rekrutierung von Anhängern war nicht allerorten erfolgreich und wurde auch mit Zwang und Gewalt durchgesetzt. In Regionen, die bereits durch früheren Widerstand Auseinandersetzungen mit den Kolonialtruppen durchlebt hatten, stießen die Maji-Werber auf wenig Interesse, einige dieser Regionen schlossen sich nach dem Ausbruch des Krieges sogar der Partei der Kolonialmacht an.[23]
Mythos und Realität des maji

Die Maji-Maji-Kämpfer mussten nach dem Ausbruch des Krieges schnell und auf schmerzhafte Weise verstehen, dass die Macht des maji äußerst begrenzt war. Denn trotz der anfänglichen Erfolge der Aufständischen gab es auch früh die ersten Toten. Eine gewisse Zeitspanne ließ sich die ausbleibende Wirkung der Medizin mit der Missachtung der Gebote Kinjikiteles erklären, etwa mit der Übertretung des Gebotes zur sexuellen Enthaltsamkeit oder des Plünderungsverbotes. Die Hongos behaupteten auch, die Gefallenen seien nicht tot, sondern würden zurückkehren. Zugleich kursierten Gerüchte von Kämpfern, bei denen das maji die vorausgesagte Wirkung gezeigt habe. Das Vertrauen in die Medizin verlor sich spätestens angesichts der vielen Toten, die vom Maschinengewehrfeuer der Deutschen niedergemetzelt worden waren.

Es gab aber auch Kämpfer, die von vornherein an der Wirkung des maji gezweifelt hatten und dennoch mit in den Kampf gezogen waren. Darin zeigt sich, dass die Medizin ein starkes Motivationsmittel war, sich gegen die Übermacht der Deutschen zu stellen. Nach der verheerenden Niederlage erinnerte man sich an Kinjikitele als einen unlauteren Medizinmann, dessen Betrug die Menschen in eine Katastrophe geführt habe.[24]
Kriegsverlauf und Kriegsschauplätze
Maschinengewehrabteilung der Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika
Kriegsbeginn und erste Erfolge der Aufständischen

Die Vorbereitungen auf einen Krieg gegen die Kolonialmacht blieben auch den Deutschen im südlichen Küstengebiet nicht völlig verborgen. Am 16. Juli 1905 verhafteten sie in Mohoro eine Reihe von Heilern, darunter Kinjikitele; die Männer wurden verdächtigt, bei Versammlungen Aufruhr und Unzufriedenheit zu schüren. Da die Kämpfer nach Kinjikiteles Verhaftung fürchteten, die Geheimhaltung ihres Kriegsplanes sei nicht mehr gesichert, entschlossen sie sich zum schnellen Angriff. Vier Tage später wurden im Gebiet der Matumbi, im Dorf Nandete, die Kriegstrommeln geschlagen. Das erste Ziel der Aufständischen waren die verhassten, durch Zwangsarbeit entstandenen Kommunalshamben. Eine kleine Gruppe begann, die Baumwollpflanzen auf der Kommunalpflanzung von Nandete herauszureißen. Als der örtliche Akida mit Polizeikräften versuchte, die Lage unter Kontrolle zu bringen, wurden diese von einer Übermacht von Maji-Maji-Kämpfern empfangen, verfolgt und schließlich in der ersten offenen Schlacht des Krieges geschlagen. Die Kämpfer unternahmen in den folgenden Tagen Angriffe auf weitere Orte entlang der Handelsroute zur Küste und plünderten die Häuser von Akiden, indischen Händlern und europäischen Siedlern, den Profiteuren der neuen kolonialen Ordnung. Es setzte ein Flüchtlingsstrom aus Siedlern, Akiden und Indern an die Küste ein und alarmierte die dortigen Kolonialbeamten.[25]

Der Krieg breitete sich schnell in alle Richtungen aus, gen Osten bis zu den Orten Samanga und Mohoro nahe der Küste, Richtung Süden nach Umwera, westlich nach Mahenge, nördlich nach Uzaramo und Richtung Südwesten bis Liwale aus. Am 13. August griffen Aufständische die deutsche Boma in Liwale an. Nach dreitägiger Belagerung gelang ihnen deren Eroberung, bei der ein deutscher Unteroffizier, ein Siedler, der sich hierher geflüchtet hatte, und einige Askari getötet wurden. Liwale wurde für die Aufständischen zu einem logistischen Knotenpunkt zwischen dem Ausbruchsgebiet und weiteren wichtigen Kriegsschauplätzen. Hier tauschten Krieger untereinander Neuigkeiten aus und auch die maji-Medizin wurde hier ausgegeben.[26]
Ausbreitung, Gefechte und Guerillataktik

Nach dem Erfolg von Liwale folgten rasch weitere Angriffe. Am 17. August wurde der Handelsposten Ifakara attackiert, südlich von Kilwa wurde eine deutschen Patrouille angegriffen, die zur Wiederherstellung der Telegraphenverbindung nach Lindi ausgeschickt worden war, und ihre Mitglieder wurden allesamt getötet. In Umwera waren wie in anderen Regionen durchreisende Händler Ziel der Aufständischen, zudem griffen Krieger die Missionsstationen der Benediktiner in Lukuledi und Nyangao an, plünderten sie und machten sie dem Erdboden gleich. Schließlich erfolgte am 29. August 1905 ein Sturm von bis zu 10.000 Kämpfern auf die Militärstation Mahenge, den stärksten Vorposten der Kolonialmacht im zentralen Südosten der Kolonie. In Mahenge hatten sich 4 Europäer, 60 Askari und einige Hundert „Hilfskrieger“ der deutschen Schutztruppe verschanzt. Die deutschen Verteidiger standen unter dem Kommando Theodor von Hassels (Vater des späteren bundesdeutschen Verteidigungsministers Kai-Uwe von Hassel). Aufgrund eines präparierten Schussfeldes mit Drahtverhauen und Entfernungsmarkierungen, auf das zwei Maschinengewehre in Hochständen gerichtet waren, wurde der Angriff für die Aufständischen zum Desaster. Die Zahl der in diesem Gefecht getöteten Angreifer wird auf mindestens 600 geschätzt. Auf deutscher Seite fielen nicht mehr als 20 „Hilfskrieger“. Von Hassel berichtete von „Reihen, ja Bergen von Toten“, die das Maschinengewehrfeuer zurückließ.[27]

Damit hatte sich der Krieg im ersten Monat seines Verlaufs bereits über zwei Drittel seiner späteren geographischen Gesamtausdehnung ausgebreitet und ethnisch sehr unterschiedliche Gruppen einbezogen. Dabei handelten die Bewohner der einzelnen Regionen nicht mit einer gemeinsam vereinbarten Taktik. Sie kommunizierten zwar über große Strecken untereinander, die lokalen Vorgehensweise der Kämpfer orientierte sich aber an den jeweiligen Möglichkeiten und Gegebenheiten.

Während der Krieg sich auch im September weiter zum Nyassa-See hin ausbreitete, änderte sich die Strategie der Kämpfenden. Dort, wo die Krieger trotz militärischer Erfolge ihre Kampfgefährten hatten fallen sehen, ging man zu einer Guerilla-Strategie über, mit schnellen Angriffen und raschem Rückzug. In jenen Regionen, die neu in den Krieg eintraten, war der Glaube an die Wirkung des Maji hingegen noch weitgehend ungebrochen, so dass die Kämpfer in halsbrecherischem Todesmut direkt in das Maschinengewehrfeuer der Deutschen hineinliefen.
Fronten und Allianzen

Auf dem Höhepunkt seiner Ausbreitung befanden sich rund 20 unterschiedliche Völker und ethnische Gruppen, der gesamte Südwesten Deutsch-Ostafrikas und damit rund ein Drittel des Territoriums der Kolonie im Krieg mit der deutschen Kolonialmacht. Zu den aufständischen Volksgruppen zählten u.a. Luguru, Kichi, Matumbi, Ngoni, Sagara, Vidunda, Wagoni, Wangindo, Wapogoro und Zamaro.[28] Trotz des ursprünglich gemeinsamen Kultes, der durch seine mobilisierende Kraft die Idee des Widerstandes so weit verbreiten konnte, gab es keine gemeinsame Organisation und Planung der Kämpfenden. Die Vorgehensweise und die Kriegstaktiken unterschieden sich beträchtlich, je nachdem, wie die soziale Organisation der jeweiligen Gesellschaften, auf die der Krieg übergriff, formiert war. Die Gruppen im Süden, etwa die Ngoni, die sich in den vergangenen Jahrzehnten zu stark zentralisierten Gemeinschaften mit organisierten militärischen Kräften herausgebildet hatten, kämpften gegen die Deutschen auch, um ihre durch die Kolonialherrschaft geschwächte Stellung wieder zu errichten.

Darüber hinaus gab es Gruppen, die sich ganz bewusst dem Anschluss an den Widerstand verweigerten. Dazu gehörten etwa die Hehe, die in einem früheren Aufstand unter der Führung ihres Oberhaupts Mkwawa bereits die Stärke und Brutalität der Kolonialtruppen und ihrer Waffentechnik kennen und fürchten gelernt hatten. Auch die Wayao verhielten sich gegenüber den Deutschen loyal.[29]
Die koloniale Kriegsstrategie

Während sich die Maji-Maji-Bewegung weiter ausbreitete und Mitte September ihre größte Ausdehnung erreicht hatte, formierte sich, wenn auch zu Beginn zögerlich, die koloniale Kriegsmaschinerie. Wie in vielen Teilen der ausgedehnten Kolonie - abgesehen von der Küste - beruhte auch im Südosten die koloniale Herrschaft nur auf einer sehr dünnen Personaldecke. Zwischen den administrativen Zentren an der Küste und einer Militärstation der Garnisonstadt Songea in der Nähe des Nyassa-Sees stellten in einem Gebiet von rund 600 Quadratkilometern 588 Askari, circa 500 Hilfspolizisten und das grasgedeckte Fort von Liwale die gesamte Militärpräsenz im Südosten dar.[30]

Nachdem die Kolonialbeamten die Kämpfe zu Beginn als kleine, schnell unter Kontrolle zu bekommende Unruhen eingeschätzt hatten, wuchs angesichts ihrer raschen Ausbreitung die Besorgnis. Die Unruhen in Uzaramo, der Kriegsregion, die Daressalam am nächsten lag, versetzte die Bewohner der Hauptstadt der Kolonie in Panik. Von Götzen, inzwischen alarmiert, kabelte eine dringende Anfrage um militärische Verstärkung nach Berlin, erreichte aber nur, dass zwei Kreuzer von China samt ihrer Marine-Besatzung Richtung Daressalam in Bewegung gesetzt wurden.[31]

Götzen mobilisierte daraufhin die in der Region verfügbaren Truppen. Sie bestanden neben den Askari aus Hilfstruppen. Dabei handelte es sich um afrikanische Söldner, so genannte Rugaruga, die den Militärdienst bei der Kolonialmacht - ähnlich wie zuvor als militärische Unterstützung von Karawanenhändlern - vor allem als Möglichkeit verstanden, sich durch Plünderungen zu bereichern, eine Praxis, die von den Deutschen nicht unterbunden wurde.

Tatsächlich war es diese Praxis, die bald die Hauptstrategie der kolonialen Truppen darstellte. Der Krieg in seiner Unübersichtlichkeit, mit seinen kleinteiligen Fronten, seiner für die Deutschen unüberschaubaren und unvorhersehbaren Ausbreitung machte es unmöglich, ein Zentrum seiner Organisation zu bestimmen und dort geplant zu Gegenschlägen anzusetzen; völlig ausgeschlossen war dies angesichts der Guerillataktik, zu der die afrikanischen Kampfverbände übergingen. Daher richtete die Kolonialarmee, insbesondere nach dem Eintreffen der Verstärkung im November 1905, große Anstrengungen darauf, die wirtschaftliche Basis der Kämpfenden zu zerstören. Eine große Einheit unter Führung des Majors Kurt Johannes begann ihren Treck im November an der Küste in Kilwa, zog nach Liwale und weiter nach Ungoni und erreicht am Ende des Monats Songea. Von Songea als Standort aus zog die Armee von einem Kriegsschauplatz zum nächsten und hinterließ sprichwörtliche verbrannte Erde. Die Kolonialtruppen raubten Dörfer und Erntespeicher aus, und wenn man die Beute nicht transportieren konnte, vernichtete man die Vorräte und verbrannte die Felder.[32]

Einige Anführer führten den Guerillakrieg fort, bis auch sie im Juli 1908 gefangengenommen und hingerichtet wurden.
Ergebnisse und Folgen
Hungersnot und Entvölkerung

Allerdings starb die Mehrheit der Opfer des Aufstandes nicht durch Gewehrkugeln sondern durch Hunger, weil die deutsche Schutztruppe 1907 damit begonnen hatte, Dörfer, Felder und Busch niederzubrennen (Verbrannte Erde). Am Ende lagen ganze Gebiete brach und ausgestorben. Man schätzt die Zahl der Toten auf zwischen 75.000 und 300.000, davon 15 Europäer, 73 schwarze Askaris und 316 Angehörige der Hilfstruppen auf deutscher Seite.[4] Die Niederschlagung und die Hungersnot rafften nicht allein etwa ein Drittel der Bevölkerung dahin. Untersuchungen, die Ende der 1930er Jahre durchgeführt wurden, kamen zu dem Schluss, dass die Katastrophe auch die durchschnittliche Fruchtbarkeit der überlebenden Frauen in der Region auf etwa 25 Prozent reduzierte.[33]
Maji-Maji als historisches Ereignis

Der Maji-Maji-Krieg wird von Afrika-Historikern als einer der großen Kolonialkriege in der Phase der Eroberung Afrikas - lange "Befriedung" bezeichnet - eingeordnet. Fast überall auf dem Kontinent formierte sich Widerstand gegen die Eroberung und die Etablierung der kolonialen Herrschafts- und Ausbeutungsstrukturen; der britische Historiker Terence Ranger bezeichnete ihn als "primären" Widerstand.[34] Jedoch waren, anders als der Maji-Maji-Krieg in seiner transethnischen Dimension, fast alle diese Bewegungen auf lokale Gruppen und überschaubare Regionen beschränkt. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg formierten sich wieder große Befreiungsbewegungen.[35]
Rezeption, Forschungsgeschichte und Erinnerungsort
Maji-Maji als kolonialer Erinnerungsort

Der Maji-Maji-Krieg hat im kollektiven Gedächtnis Deutschlands wenig Spuren hinterlassen. Während der Gedenkfeiern zum hundertjährigen Jubiläum des Aufstandes wurde diese Tatsache im öffentlichen Bewusstsein präsenter. Daran knüpften sich auch weitere Veränderungen. So ist der Krieg inzwischen an vielen Schulen Gegenstand des Lehrplans.
Forschungsgeschichte

Maji-Maji als Teil der kolonialen Vernichtungsfeldzüge, die die Extreme des 20. Jahrhunderts auf den kolonialen Schlachtfeldern vorausnahmen.[36] Im Laufe der Forschungsgeschichte hat sich auch im deutschen Sprachgebrauch die Bezeichnung "Krieg" immer mehr durchgesetzt. Diese Bezeichnung beruht auf der Tatsache, dass auch in Tansania von Maji-Maji als einem Krieg, "Vita vya Ukombozi" = Befreiungskrieg, gesprochen wird. Die grundsätzlich nicht falsche Bezeichnung Aufstand wird häufig abgelehnt, da seine Geschichte im Kontext von Maji-Maji von kolonialer Terminologie und kolonialer Wertung der Illegitimität der Erhebung bestimmt war.[36] In Tansania wird der Maji-Maji-Aufstand als wichtiges Ereignis der nationalen Geschichte gesehen. Julius Nyerere, der erste Präsident des vereinigten Tansanias, nannte ihn einen Wegbereiter der nationalen Vereinigung, die 1964 in die Staatsgründung mündete.

Jörg von Frundsberg
20.12.12, 10:03
Anbei hier einige Bücher über Deutsch-Ostafrika

Über den Maji-Maji-Krieg-

http://www.amazon.de/Der-Maji-Maji-Krieg-Deutsch-Ostafrika-1905-1907/dp/3861533588/ref=cm_cr_pr_product_top

Über die SMS Königsberg -

http://www.amazon.de/S-M-S-K%C3%B6nigsberg-Letzter-Kampf-Deutsch-Ostafrika/dp/3941555340/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1355993805&sr=1-4
( Finden wir spannend und werden es wohl selber kaufen ^^ )

Der Held von Deutsch-Ostafrika": Paul von Lettow-Vorbeck: Ein preußischer Kolonialoffizier ( Hab ich selber und finde es ist ein relativ gutes Buch )

http://www.amazon.de/Der-Held-Deutsch-Ostafrika-Lettow-Vorbeck-Kolonialoffizier/dp/3506763709/ref=pd_sim_b_4

Über die Askaris und andere Eingeborenentruppen in allen deutschen Kolonien

http://www.amazon.de/Askari-Fitafita-Thomas-Morlang/dp/3861534762/ref=pd_sim_b_2

Sind überrascht es gibt doch einiges Matertial :eek:

Ratnik
20.12.12, 10:07
Wir interessieren uns weniger wür die Prozentzahlen der nationalen Moral, sondern für die absoluten Zahlen. Wir vermuten nämlich dass die absoluten Zahlen der Deutschen und Briten um einiges höher sind als die der Belgier und Portugiesen. Hier können wir also mit wenig Einsatz viel bewirken. Würden wir durch Verluste und maritime Angriffe auf die belgische Moral, so viel Schaden anrichten, dass sie sich aus dem Krieg zurückziehen müssten, könnten wir auch an den anderen Fronten ein regionales Übergewicht bekommen. Wir haben hier ganz klar den Vorteil der inneren Linie.
Zu den Maßnahmen:

1. Das deutsche Hilfskriegsschiff muss unter allen Umständen überleben und weiter die belgische Moral schwächen.
2. Wenn möglich durch örtliche Gegenangriffe den Belgiern Verluste zuführen, deren MPPs müssten ja deutlich geringer sein, als die der Briten.
3. An den anderen Fronten wird zur schonung der Ressourcen nur dann angegeriffen wenn wir deutlich im Vorteil sind.

Jörg von Frundsberg
20.12.12, 10:12
Wir interessieren uns weniger wür die Prozentzahlen der nationalen Moral, sondern für die absoluten Zahlen. Wir vermuten nämlich dass die absoluten Zahlen der Deutschen und Briten um einiges höher sind als die der Belgier und Portugiesen. Hier können wir also mit wenig Einsatz viel bewirken. Würden wir durch Verluste und maritime Angriffe auf die belgische Moral, so viel Schaden anrichten, dass sie sich aus dem Krieg zurückziehen müssten, könnten wir auch an den anderen Fronten ein regionales Übergewicht bekommen. Wir haben hier ganz klar den Vorteil der inneren Linie.
Zu den Maßnahmen:

1. Das deutsche Hilfskriegsschiff muss unter allen Umständen überleben und weiter die belgische Moral schwächen.
2. Wenn möglich durch örtliche Gegenangriffe den Belgiern Verluste zuführen, deren MPPs müssten ja deutlich geringer sein, als die der Briten.
3. An den anderen Fronten wird zur schonung der Ressourcen nur dann angegeriffen wenn wir deutlich im Vorteil sind.

Wir stimmen dem soweit zu !! und das besonders gegen über den Belgier !! aber gegen die Portugiesen haben wir momentan 1 wiederhole 1 Brigade zur Hand :eek: mehr nicht und alle weiteren Truppen sind gebunden ....

Wen wir mal weitere Truppen erstellen können ,dann werden wir gerne Operationen gegen die Portugiesen starten !!

Ratnik
20.12.12, 10:20
Eins nach dem anderen mein junger Oberbefehlshaber ;)

Dass unsere militärischen Mittel sehr beschränkt sind wissen wir. Deshalb sollten wir unsere offensiven Anstrengungen nur auf die Belgier konzentrieren. Erst wenn das schwächste Glied der Kette gesprengt ist, sollten wir uns mit den nun freigewordenen Kräften den Portugiesen widmen.

Wie hoch ist denn nun die Moral der Kriegsparteien in absoluten Zahlen?

Jörg von Frundsberg
20.12.12, 10:34
Eins nach dem anderen mein junger Oberbefehlshaber ;)

Dass unsere militärischen Mittel sehr beschränkt sind wissen wir. Deshalb sollten wir unsere offensiven Anstrengungen nur auf die Belgier konzentrieren. Erst wenn das schwächste Glied der Kette gesprengt ist, sollten wir uns mit den nun freigewordenen Kräften den Portugiesen widmen.

Wie hoch ist denn nun die Moral der Kriegsparteien in absoluten Zahlen?

Ach jung hat mich schon lange nicht mehr genannt :D nun die absoluten Zahlen sind für England und Deutschland 20 000 und Portugal und Belgien 15 000 ........
Nicht wirklich viel weniger .............

Ratnik
20.12.12, 10:43
Dann müssen wir uns weiter auf die Belgier konzentrieren. Wie Kampfstark ist eigendlich unsere "Marine" ?
Könnte sie im Zweifelsfall ein aufeinandertreffen mit den Belgiern siegreich überstehen?
Dann wäre es nämlich möglich, die belgischen Seestreitkräfte Stück für Stück zu vernichten. Vorrausgesetzt wir reparieren immer zwischendurch.
durch eine Versenkung müsste ja die Nationale Moral der Belgier deutlich sinken.

Jörg von Frundsberg
20.12.12, 11:02
Dann müssen wir uns weiter auf die Belgier konzentrieren. Wie Kampfstark ist eigendlich unsere "Marine" ?
Könnte sie im Zweifelsfall ein aufeinandertreffen mit den Belgiern siegreich überstehen?
Dann wäre es nämlich möglich, die belgischen Seestreitkräfte Stück für Stück zu vernichten. Vorrausgesetzt wir reparieren immer zwischendurch.
durch eine Versenkung müsste ja die Nationale Moral der Belgier deutlich sinken.

Wir haben stehen dort mindest 3 Schiffen gegenüber , 1 so groß wie die Götzen und 2 kleinere Dampfer , ein Sieg auf dem See ist also nicht möglich . Unser Ziel ist hier die Götzen solange wie möglich auf dem See zu halten .Wen der Feind angreift werden wohl 3 Schiffe auf uns kommen .............

Ratnik
20.12.12, 11:22
Kann man nicht ein kleines Feindschiff ohne große iegene Verluste versenken?
Ist die Feindflotte aufgeklärt oder ist nichts über ihren Standort bekannt?

Jörg von Frundsberg
20.12.12, 11:29
Kann man nicht ein kleines Feindschiff ohne große iegene Verluste versenken?
Ist die Feindflotte aufgeklärt oder ist nichts über ihren Standort bekannt?

Die liegen bestimmt in den Häfen und werden wen es zu einer Operation des Feindes kommt bestimmt gemeinsam angreifen ^^ Aber soweit wir glauben zu wissen das die Entente noch ein 4 Schiff bekommt ,das würde die die verdächtige Ruhe des Feindes erklären ......... ^^

Anbei einige Uniformen der Schutztruppe


http://s1.bild.me/bilder/160512/5648505220px-Malakand_camp_south.jpg (http://www.bild.me)http://s1.bild.me/bilder/160512/7549770220px-Malakand_camp_south.jpg (http://www.bild.me)
http://s1.bild.me/bilder/160512/6811456220px-Malakand_camp_south.jpg (http://www.bild.me)http://s1.bild.me/bilder/160512/8467303220px-Malakand_camp_south.jpg (http://www.bild.me)

Admiral Hipper
20.12.12, 16:38
Wir nennen unter anderem dieses schöne Buch über die deutschen Kolonien unser eigen:
Die deutschen Kolonien (http://www.das-geschichtsbuch.de/product_info.php?info=p3124_Bernd-G--Laengin--Die-deutschen-Kolonien.html&XTCsid=2d50a448e62385dee772ae44477b46c3)

[Gast]
20.12.12, 17:00
Zur Graf Götzen:
Die Engländer verlegen per Event noch ein weiteres Schiff, welches irgendwann ankommt, in den See. Dann steht es 4 zu 1 und dann wird wohl die Götzen angegriffen und auch fallen. Den 3 Schiffen könnte die Götzen sich theoretisch noch entziehen und Katz und Maus spielen, aber wenn ein weiteres Schiff, gar schlagkräftiger als die Götzen, auf den See kommt, dann war es das.

Alith Anar
20.12.12, 17:01
Könnt Ihr nicht versuchen die 3 vorher auszuschalten?

Jörg von Frundsberg
20.12.12, 17:12
Könnt Ihr nicht versuchen die 3 vorher auszuschalten?
Leider nicht ... die Entente wird ihre Schiffe bis zum Event in den Häfen lassen .............. und dann .............
Aber wie gesagt wir geben nicht auf !!! da wir das Szenario noch nie gespielt haben und der werte HvS , rechnen wir uns eine kleine aber feine Chance aus ^^ Unser Ziel muss es sein zu überleben ,egal wie !!!

Stupor Mundi
20.12.12, 17:44
Leider nicht ... die Entente wird ihre Schiffe bis zum Event in den Häfen lassen .............. und dann .............
Aber wie gesagt wir geben nicht auf !!! da wir das Szenario noch nie gespielt haben und der werte HvS , rechnen wir uns eine kleine aber feine Chance aus ^^ Unser Ziel muss es sein zu überleben ,egal wie !!!

Bei allem Respekt, diese Taktik kann gegen eine KI funktionieren, aber bei einem menschlichen Gegner ist sie nicht nur zum Scheitern verurteilt, sondern auch vorhersehbar und für die Leser langweilig. Schlagt den Gegner, wo er es nicht erwartet. Zu warten kann sich nur der leisten, der immer stärker wird.

Jörg von Frundsberg
20.12.12, 17:53
Bei allem Respekt, diese Taktik kann gegen eine KI funktionieren, aber bei einem menschlichen Gegner ist sie nicht nur zum Scheitern verurteilt, sondern auch vorhersehbar und für die Leser langweilig. Schlagt den Gegner, wo er es nicht erwartet. Zu warten kann sich nur der leisten, der immer stärker wird.
Ja aber wo den ?? dagegen sein ist leicht ^^ aber habt ihr den auch Vorschläge ?? Wir sind gerne bereit darauf einzugehen !! ehrlich !!

Ratnik
20.12.12, 18:05
Ich habs ja schonmal gesagt. Mit aller Kraft erstmal die Belgier schlagen!

Stupor Mundi
20.12.12, 18:06
Immer feste druff! Wo es Erfolg gab, war es richtig! :D
Ehrlich gesagt haben Wir keine Ahnung. Wir kennen das Spiel nur aus Euren AARs und das Szenario gar nicht. Aber aus dem bisher gesagten geht hervor, dass die Götzen irgendwann fallen (oder sinken) wird, wenn der Gegner ein viertes Schiff bekommt. Nennen wir dessen Ankunft Tag Y. Idealerweise benutzt Ihr sie also bis kurz vorher. Dann nützt sie Euch kaum noch was, weil sie in den Hafen muss, also kann sie auch im Kampf sinken. Ihr solltet herausfinden, wann das sein wird.
Kann sie auch Landeinheiten angreifen? Wenn ja: nutzt sie zur Unterstützung einer Offensive gegen Belgisch-Kongo. Einen optimalen Zeitpunkt können Wir nicht benennen, aber am Tag Y sollte die Offensive mindestens auf ihrem Höhepunkt sein.

Admiral Hipper
20.12.12, 21:08
Der zusätzliche Dampfer der Entente kommt im November 1916.

Jörg von Frundsberg
21.12.12, 09:42
Bei allem Respekt, diese Taktik kann gegen eine KI funktionieren, aber bei einem menschlichen Gegner ist sie nicht nur zum Scheitern verurteilt, sondern auch vorhersehbar und für die Leser langweilig. Schlagt den Gegner, wo er es nicht erwartet. Zu warten kann sich nur der leisten, der immer stärker wird.


Mmmh als langweilig wollen wir nicht sein ........... ^^ Also wollen wir mal die Frage in den Raum werfen die Kolonie ist riesengroß und wir und mein Gegner hat das Szenario noch nie gespielt . Was halten die werten Regenten von unsere bisherigen Spielweise erst abwarten und defensiv zu spielen und falls möglich den Feind beschädigen bzw vernichten . Und wen es dem Feind gelingt tiefer in die Kolonie einzudringen dann zu umgehen und den Partisanenkrieg zu eröffnen .

Wie gesagt das Spiel haben wir gewonnen wen wir 1 von 4 wichtigen Städten halten und unsere NM mindestens noch 1 % beträgt .

Aufgrund der Frage des werten Stupor haben wir uns stundenlang über die Karte gebeugt und gegrübelt und gegrübelt .............. . Also die Belgier zu schlagen/besiegen macht kein Sinn ,wie auf der Karte zu sehen sind liegen ihr Städte auf der anderen Seite des Tanganjikasee

Hier die SMS Götzen auf dem See

http://s1.bild.me/bilder/160512/8530372794pxbundesarchivbild10b.jpg (http://www.bild.me)

Weiter im Norden in Ruanda ist das Gelände schlecht und begünstigt den Verteidiger ..... Außerdem ist der Brite nicht weit entfernt, er belagert mit 4 Brigaden und einem 1 HQ Bukoba , mit dessen Fall kann stündlich gerechnet werden ........

Also würden wir als Angreifer mit 3 Askaribrigaden und 3 wenig fähigen Stämmen + 1 Artl gegen 4 brit und 4 belgische Brigaden und eine Artl + eventuelle Verstärkungen gegenübertreten .....
Dort sehen wir geringe Chancen .....

Gegen die Briten bei Neu Langenburg und Moshi sehen wir uns auch im Verhältnis 2-1 unterlegen ..........

Die einzig für mich eventuelle vorstellbare Option ist Portugiesisch - Mosambik ,die Portugiesen bekommen pro Runde 47 MPP und haben soweit wir wissen 1 Brigade und eine Reiterei und 4-5 Stämme zur Hand ,wobei die an der Grenze zu unsere Kolonie in den Dörfer aufgestellt sind .
Wir werden in den nächsten 2 Runden 2 neue Askaribrigaden erhalten ,wir könnten sie gut gebrauchen im Westen und Osten ,aber eventuell ..........wie gesagt eventuell könnten wir damit eine Operation starten und das von Kionga aus , dort steht bereits 1 Askaribrigade + die 2 weiteren Brigaden hätten wir dann dort 3 Brigaden allerdings ohne HQ ..... Diese müßte teuer verlegt werden ......und es würde wohl 5-7 Runden dauern bis es dort im Süden auftauchen würde ,den es gibt keine Eisenbahnlinie von Dar es salaam nach Süden und eine Schiffsverlegung kostet 150 Mpp :eek: und ist angesichts der britische Flotte riskant . Auch müßte geklärt werden ob die Neuaufstellungen direkt nach Kionga verlegt werden können ?


Hier mal eine Karte von Portugiesisch - Mosambik zu beginn des Spieles ,mit unserem eventuellen Plan , hier besonders wichtig die Städte für die portugiesische Moral !!


http://s1.bild.me/bilder/160512/7970772220px-Hermann_von_Wissmann_1910.jpg (http://www.bild.me)


Weiter im Osten steht noch eine Askaribrigade der Portugiesen , es gibt aber keine direkte Verbindung nach Westen .
Also meine Herren was schlagen sie vor ??

Admiral Hipper
21.12.12, 17:10
Hört sich doch nach einem guten Plan an.
Ein HQ ist für die Offensive aber unbedingt notwendig,deshalb schlagen Wir vor Euer eigenes HQ Frundsberg beginnt bereits jetzt mit dem Marsch in den Süden. Es dürfte ja das nächstgelegene sein. Im Gebiet um die Kaiser-Wilhelm-Spitze kommen Wir, das HQ Hipper, auch alleine zurecht. Bis Ihr dann an der südlichen Grenze seid, sind auch die Truppen bereit und dann gibt es saures für diese Portugiesen. Masasi könnte übrigens auch eine gute Ausgangsposition für die Operation sein. Allerdings scheint dieses verlauste Nest Kionga eine deutsche NM Stadt zu sein, daher ist eine Verteidigung ratsam.
Für einen Bewegungskrieg in Portugals Kolonie wäre natürlich auch eine Abteilung Reiter eine feine Sache.

gez.
Hautmann Hipper

Gfm. Wrangel
21.12.12, 17:23
Ohne das Spiel zu kennen: was bringt es Euch, die Portugiesen anzugreifen? Um die Partie zu gewinnen, müsst Ihr doch "nur" die entsprechenden Städte halten. Oder meint Ihr, Ihr könnt einen "major victory erringen"?

[Gast]
21.12.12, 17:42
Angriff ist die beste Verteidigung. Soll man warten bis die Portugiesen so viel MPP gesammelt haben, dass sie HQs ausheben können und auch von Süden drücken?

Dennoch halte ich eine weitere Zersplitterung der kämpfenden Verbände für äußerst schädlich für alle Fronten. Wird das HQ Frunz im Norden abgezogen und stehen dann nur noch 5 Verteidigungstruppen 3 Askari, 1 meine Arti, 1 die Ponys, dann wird es da äußerst brenzlig. Ich würde eher empfehlen die Front bei den Belgiern und am Victoriasee im Notfall zurückzunehmen, bis zur Bahnlinie und irgendwann den ganzen Osten der Kolonie aufzugeben. Wenn der Feind aus dem Südosten nämlich durchbricht, dann kann er die Bahnlinie erobern und die Kolonie in zwei Teile teilen. Nicht gut. Wir empfehlen auch ein gewisses MPP Polster anzulegen um im Notfall schnell die Bahnlinie nutzen zu können.

Gfm. Wrangel
21.12.12, 17:48
Kann man die Portugiesen denn so schnell vernichtend schlagen, dass es sich nicht negativ auf andere Fronten auswirkt?

Admiral Hipper
21.12.12, 17:59
Wird das HQ Frunz im Norden abgezogen und stehen dann nur noch 5 Verteidigungstruppen 3 Askari, 1 meine Arti, 1 die Ponys, dann wird es da äußerst brenzlig.
Es werden aber genau fünf Einheiten durch ein HQ unterstützt. Das zweite ist also momentan eher verschwendet.

[Gast]
21.12.12, 18:00
Ja aber nicht auf Dauer. Der Feind greift aktuell nur von Norden an und da brennt es schon. Wenn er jetzt auch noch von Nordwest kommt, dann benötigen wir mehr als 5 Einheiten da. Und dann eben das zweite HQ. Das HQ Frunz zu verlegen dauert gefühlte 10 Runden. Mit der Eisenbahn an die Küste und dann der Küstenmarsch.

Francis Drake
21.12.12, 18:04
Im Westen auf jeden Fall auf die Bahnlinie zurück gehen (falls noch nicht geschehen). Dort habt ihr eine gute Versorgungslage, während der Belgier durch schlechtes Gebiet muß.

Besteht nicht noch die Möglichkeit, die Askari aus Bukoba per Seetransport nach der anderen Stadt der Deutschen über den Victoria See zurück zu nehmen? Hat bei mir gegen die AI geklappt. Der kleine bewaffnete Dampfer muß vorher allerdings den Seeweg aufklären. Die Verlegung und Anlandung ist in einem Zug möglich. Der Gegner kann, soweit er seine beiden Dampfer nicht im Weg hat, nicht stören. So kann man wenigstens eine Einheit retten. Dies wäre auch billiger, als eine neue Aufzustellen.

Angriff gegen die Portugiesen nur mit HQ oder min. drei Askari Einheiten.

Das wichtigste ist es , die eigenen Verbände kampffähig zu halten. Sonst ohne Rücksicht Land für Blut tauschen.

Weiterhin viel Erfolg!

Jörg von Frundsberg
22.12.12, 11:09
Hört sich doch nach einem guten Plan an.
Ein HQ ist für die Offensive aber unbedingt notwendig,deshalb schlagen Wir vor Euer eigenes HQ Frundsberg beginnt bereits jetzt mit dem Marsch in den Süden. Es dürfte ja das nächstgelegene sein. Im Gebiet um die Kaiser-Wilhelm-Spitze kommen Wir, das HQ Hipper, auch alleine zurecht. Bis Ihr dann an der südlichen Grenze seid, sind auch die Truppen bereit und dann gibt es saures für diese Portugiesen. Masasi könnte übrigens auch eine gute Ausgangsposition für die Operation sein. Allerdings scheint dieses verlauste Nest Kionga eine deutsche NM Stadt zu sein, daher ist eine Verteidigung ratsam.
Für einen Bewegungskrieg in Portugals Kolonie wäre natürlich auch eine Abteilung Reiter eine feine Sache.


gez.Hautmann Hipper

Glauben wir auch das ein HQ dazu notwendig ist ,ohne macht es wenig Sinn ..... aber wie gesagt das wird mindestens 5-7 Runden dauern und ich stimme euch zu Reiterei wäre wirklich nicht schlecht ....

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -


Ohne das Spiel zu kennen: was bringt es Euch, die Portugiesen anzugreifen? Um die Partie zu gewinnen, müsst Ihr doch "nur" die entsprechenden Städte halten. Oder meint Ihr, Ihr könnt einen "major victory erringen"?

Genau das ist das Problem warten oder selbst den schwächsten Gegner anzugreifen und so zwingen den Briten sich im Süden zu beteilgen ...

Jörg von Frundsberg
22.12.12, 11:14
Angriff ist die beste Verteidigung. Soll man warten bis die Portugiesen so viel MPP gesammelt haben, dass sie HQs ausheben können und auch von Süden drücken?

Dennoch halte ich eine weitere Zersplitterung der kämpfenden Verbände für äußerst schädlich für alle Fronten. Wird das HQ Frunz im Norden abgezogen und stehen dann nur noch 5 Verteidigungstruppen 3 Askari, 1 meine Arti, 1 die Ponys, dann wird es da äußerst brenzlig. Ich würde eher empfehlen die Front bei den Belgiern und am Victoriasee im Notfall zurückzunehmen, bis zur Bahnlinie und irgendwann den ganzen Osten der Kolonie aufzugeben. Wenn der Feind aus dem Südosten nämlich durchbricht, dann kann er die Bahnlinie erobern und die Kolonie in zwei Teile teilen. Nicht gut. Wir empfehlen auch ein gewisses MPP Polster anzulegen um im Notfall schnell die Bahnlinie nutzen zu können.

So grob unterstützen wir euren PLan ,aber jetzt schon den Westen aufgeben ,das wollen wir nicht . Ein MPP Polster aufzubauen ist fast unmöglich ....

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -






Angriff gegen die Portugiesen nur mit HQ oder min. drei Askari Einheiten.

Das wichtigste ist es , die eigenen Verbände kampffähig zu halten. Sonst ohne Rücksicht Land für Blut tauschen.

Weiterhin viel Erfolg!

Genau das sollte unser Plan sein ,aber die Operation gegen Portugal ist nicht vergessen ...............


P.S haben den neuen Zug erhalten posten heute Mittag die Ergebnisse ^^

[Gast]
22.12.12, 21:14
Leutnant Clone meldet: Einheiten umzingelt, stehen unter schwerem Beschuss, Ausbruchsversuch abgeschlagen, kämpfen bis zur letzten Patrone, lang lebe der Kaiser... Ende der Übertragung....

Jörg von Frundsberg
23.12.12, 17:05
Aufgrund des Weihnachtsstreß werden 2 Züge zusammenbeschrieben :D


und es sind schlimme Nachrichten die wir erhalten ............


Deutsch - Ostafrika Ost


5 Feindliche Brigaden und 1 Artl und 1 Reiterei greifen uns vor Moshi an :eek: zurgleichen Zeit greifen 4 feindliche Brigaden unsere Reiterei vor Arusha an :eek: wir sind dem Feind vor Ort 3-1 unterlegen :???: und trotzdem werfen sich unsere tapferen Askaris dem Feind entgegen ......
Es kommt zu schweren Gefechten vor Moshi

Gefecht von Moshi

http://s1.bild.me/bilder/160512/9329839785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)



Wir können eine feindliche Brigade vor Moshi auf 4 herunterschießen ,und die Artl von Leutnant Clone schießt in die Massen der anstürmenden Briten ( Es sind ja genug ... ) aber dann erfolgt der Gegenangriff der Briten .

Zuerst greifen die Briten jedoch bei Arusha an und es gelingt ihnen unsere Reiterei vor Arusha zu werfen :eek: und damit ist der Weg frei unsere Artl v Leutnant Clone anzugreifen :eek: und trotz heftiger Gegenwehr der Abteilung wird diese vernichtet ...........
Jedoch der Leutnant überlebt :D

Doch weiter geht der britische Angriff ..... jetzt greift der Brite vor Moshi mit Artl und Infanterie an , die beschädigte britische Einheit wird durch eine andere ersetzt ............. ( Tja die andere Feldpostnummer hat ja genug davon :rolleyes: )

Und so kommt was kommen muss .... wir verlieren eine Askaritruppe und damit ist unsere Stellung von Moshi durchbrochen ....


http://s1.bild.me/bilder/160512/5356215ww2.jpg (http://www.bild.me)


Nur durch bedingungslosen Einsatz des Hauptmann Hipper gelingt es 2 Asakribrigaden und unsere Reiterei zu retten ,doch es kommt noch schlimmer ,den Briten ist es gelungen zwischen Tanga durchzuschlüpfen und stößt nach Süden vor !! Es droht die Einkesselung :eek: Wir greifen unter Einsatz meines eigenen HQ bzw besetzen wir Korogwe , aber der Brite weicht aus und marschiert weiter nach Süden, wir ziehen darauf nach Tanga um 2 Askaribrigaden frei zu bekommen zum Angriff .


Reiterei hat überlebt !!!

http://s1.bild.me/bilder/160512/1695645785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)


http://s1.bild.me/bilder/160512/6895036ww6.jpg (http://www.bild.me)



Doch leider ist es den Briten gelungen Handeni im Süden zu erobern .... und von den versprochen 2 neuen Askaritruppen immer noch keine Spur .............. So müßen wir es nuch mit unseren beiden Askarisbrigaden die wir vor Ort haben und wir greifen an und können die Briten beschädigen . Zur gleichen Zeit nähert sich Hauptmann Hipper mit den Resten unserer Truppen von Moshi ,hoffentlich können wir uns mit ihm vereinigen .....
Auch ist unser neue Artl.Abtl. Clone in der Nähe und kann in der nächsten Runde bei Handeni eingreifen !!
(und hoffentlich kommt bald unsere Neuaufstellungen .... )

WO BLEIBEN UNSERE NEUAUFSTELLUNGEN ?????

http://s1.bild.me/bilder/160512/5896604785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)

Sharpe
24.12.12, 21:03
Sieht zeimlich übel aus!
Schlage deshalb vor im Westren zuzuschlagen, um wenigstens den Belgiern einzuheizen!!!
Meine Männer sind ausgeruht und warten nur darauf den Schergen Leopolds ihre Greueltaten an ihren afrikanischen Brüdern heimzuzahlen!:rot:

OOT:
Ein frohes und gesegntes Weihnachtsfest! Vielen Dank für die kurzweilige Unterhaltung im alten Jahr! Ich hoffe auch im neuen Jahr daran teilnehmen zu können!

gez Sharpe IV d :D

Jörg von Frundsberg
25.12.12, 11:36
Zusammenfassung der 2 Züge in Deutsch Ost-Afrika West


Bei Bukoba belagern immer noch die Briten unsere dortige Askaris ,sie sind uns 4-fach überlegen und jetzt greifen noch 2 britische Dampfer in die Kämpfe ein ....
Ihr Ziel ist klar .... den Hafen herunterschießen und dann den Sturm auf die Stadt wagen .............

Die Belgier ziehen in Richtung Kitega und endlich hat Hauptmann Sharpe endlich das Einsatzgebiet erreicht ,während die Abteilung von Leutnant Drake noch immer weit hinten liegt . Wahrscheinlich wird er das Kampfgebiet erreichen ,wen wir uns zurückziehen müssen .......... ^^

Indessen versucht eine Stammeeinheit zwischen Belgier und Briten durchzuschlüpfen um im Hinterland der Feinde Verwirrung zu stiften .............
Hoffentlich klappt es ........




http://s1.bild.me/bilder/160512/1172374ww1.jpg (http://www.bild.me)


2 Zug

Und im 2 Zug passiert es die Briten greifen an !! 4 Brigaden greifen unsere Askaris dort an und ... und ... UND ÜBERLEBT !!!
Aber da wir nun ausgegraben sind und die feindlichen Dampfer unsere Versorgung reduziert geben wir schweren Herzens die Stadt auf und versuchen die Askaris zu retten .......

Diser Moment markiert nun den Versuch Land für Blut aufzugeben .....

Rückzug aus Bukoba


http://s1.bild.me/bilder/160512/7472301785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)

Desweiteren greifen nun die Belgier an :eek: ( Ja nee is klar ...... )

Es kommt zu heftigen Kämpfen am Urundi ,wir greifen mit 3 Askaris und einem Stamm die vorgrückten belgische Brigade an ............... und sie überlebt mit 4 ..............

Gefecht am Urundi

http://s1.bild.me/bilder/160512/2544367785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)

( Und wieder haben wir herrlich Lust uns ein einen kleinen Mann zu suchen und ihn nach Strich und Faden zu verprügeln ............ )
Und dafür haben wir Usumbara schutzlos zurückgelassen ...............

Um es noch schöner zu machen ,die Belgier haben wohl unseren Stamm entdeckt und rücken in seine Richtung vor :mad:


http://s1.bild.me/bilder/160512/2001345ww5.jpg (http://www.bild.me)







Bei Neu Langenburg 1und 2 Zug

Hier kommt es zu heftigen Kämpfen , wobei britische Artl auch hier massiv eingreift ......... Aber Gott sei dank hält unsere Stellung .... noch ........
Leider befehlen wir unseren 3 Brigade hier den Befehl erteilen nach Osten abzuschwenken ,wir brauchen sie im Osten .


http://s1.bild.me/bilder/160512/1498213ww3.jpg (http://www.bild.me)


Anbei hier noch die Gesamtlage


http://s1.bild.me/bilder/160512/6124832ww4.jpg (http://www.bild.me)

Jörg von Frundsberg
03.01.13, 20:12
So wieder aufgrund der Feiertage die Zusammenfassung von 2 Züge



Deutschostafrika -Ost


Hier kommt es immer schlimmer ............ Die Briten überollen uns ...............

Ihre Angriffspitzen befinden sich schon vor Korogwe und Handeni .... wir haben keine Hoffnung den Feind aufzuhalten ...

Wir befehlen der Schutztruppe den Rückzug nach Dar es salaam :eek: auch geben wir Tnaga auf ................... zumindest das Dschungelgebiet vor der Stadt das bis zur 2 wichtigen Stadt Morogoro erstreckt soll wieder verteidigt werden ...............

Doch endlich bekommen wir endlich 2 neue Askari einheiten !!!!!!!!!! (WIE BITTER NÖTIG DIE SIND ) Was sollen wir damit nur machen ..........


Unseren nun 7 Einheiten stehen mindestens das doppelte gegenüber .......... und Verschanzungen bringen auch nicht so wirklich viel .

Also wollen wir nun 2 Theorien ausbrobieren

Die erste ! Wir geben nun Boden preis anstatt Blut !!
Die zweite ! Wir wollen nun sehen ob das Spiel auch geeignet ist den Partisanenkrieg simulieren kann !!

Wir beschließen unsere 2 Einheiten nicht im Gebiet von Dar es Salaam einzusetzen , sondern bei Kibaya westlich der britischen Front . Unserem Plan zufolge soll sich Hauptmann Hipper mit seinen 3 Einheiten die britische Front über die Masai Steppe umgehen um dort die Briten im Hinterland anzugreifen und ihn so zwingen seine Verbände zu teilen !!

und fast sieht es als würde der Plan gelingen ! die Truppen erreichen die Sammelpunkte und Hauptmann Hipper macht sich auf die Reise als seine Truppe nahe Kibaya auf die Briten trifft :eek: hoffentlich geht das gut mit ihm ......


http://s1.bild.me/bilder/160512/8290117ww1.jpg (http://www.bild.me)


Bei Neu Langenburg bleibt alles erstmal ruhig .......


http://s1.bild.me/bilder/160512/2035055ww2.jpg (http://www.bild.me)


Deutsch Ostafrika West


Ok hier sieht es noch schlimmer aus :D


Belgier erobern das unbesetze Usumbara und tauchen nun vor Kitega auf ........ und weiter im Osten besetzen die Briten Bukoba und es sieht aus als würden sie durch die Steppe nach Osten marschieren :eek:

Wir wollen noch eine Runde aushalten und dann Kitega aufgeben und uns weiter nach Süden zur Central Eisenbahn zurückziehen ...



http://s1.bild.me/bilder/160512/2141334ww3.jpg (http://www.bild.me)


2 Runde


Deutsch Ostafrika Ost

Hier ist was schreckliches passiert .....................................ist jeder Widerstand hier zwecklos geworden ...... (Was nun ??? )

Doch der Reihe nach ......

Gerade hatte sich die Schutztruppe geteilt und war im Gegenangriff !!! als die Nachricht die vormarschierende Askaris traff Hauptmann Hipper ist tot :eek::eek::eek:

Nach der Entdeckung durch die Briten brach die Hölle los ........

Die Truppe wurde danach von 7 britischen Brigaden angegriffen und zerstört .............

Gedenken wir diesem Helden der Schutztruppe :o

Was für ein Mann :D


http://s1.bild.me/bilder/160512/3995897785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)



Damit ist unser schöner Plan am ......


Doch was jetzt ??? Hier erfahren unsere Askaris die schlimme Nachricht

http://s1.bild.me/bilder/160512/8806732785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)

Unsere Truppen wagen trotzdem oder gerade deswegen den Schlag !!!! und sie stoßen in das nichts vor :eek: sie kommen fast bis Moshi !!!! damit sind fast alle Briten im Süden soweit wir wissen abgeschnitten !!

Askari greifen !!!


http://s1.bild.me/bilder/160512/8781097785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)

Die Eisenbahn nach Norden ist südlich von Moshi nicht mehr in ihrer Hand !! und noch ist Korogwe im Westen in unsere Hand !!
Auch Aruna nahe Moshi steht vor dem Fall in unsere Hände !!

Aber was nützt das alles ohne HQ .......... gebt mir meinen HAUPTMANN HIPPPER WIEDER :heul:

Bin gespannt wie der Briten reagieren wird !! Das hätte alles so schön werden können ..........




http://s1.bild.me/bilder/160512/6510967ww1.jpg (http://www.bild.me)


Bei Neu Langenburg


Hier greift der Brite plötlicht mit Artl und aller Truppen die er zu Verfügung hat an :eek: und unsere Truppe dort überlebt alle Angriffe mit Stärke 1:D ein Hoch auf die Schutztruppe !!!

Aber auch hier wird es langsam eng ...............

Gefecht bei Neu Langenburg

http://s1.bild.me/bilder/160512/5503691785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)



Deutsch Ostafrika Ost



Wie erwartet beginnt der Sturm auf Kitega ........... und er gelingt ................

Zwar erleiden die Belgier schwere Verluste ,aber wir eine Askari truppe ............. und so bleibt nur der Rückzug ........

Wir planen schon die Verteidigung von Ujyjjj mit einer Askari truppe die unterstützung durch die Sms Goetzen erhalten soll ,der Rest der Truppe unter Hauptmann Sharpe wird sich hilhaltend soweit möglich ....... sich nach Tabora zurückziehen .........

Diese Stadt muß gehalten werden !!!

Zur gleichen Zeit taucht ein brit.Dampfer vor Bismarckburg auf !!!


http://s1.bild.me/bilder/160512/5372179ww2.jpg (http://www.bild.me)



Deutsch Ostafrika Süd

Hier haben wir uns entschlossen unsere Stämme in Portugal Afrika einzumarschieren lassen !!!

Der Feind muss beschäftigt werden !!!


http://s1.bild.me/bilder/160512/7566392ww3.jpg (http://www.bild.me)

Admiral Hipper
03.01.13, 20:41
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=CUg2X9995ZI


Neeeeeeeeeeein!!!!

Da liegt er in der Steppe...und röchelt die letzten Worte...

"...macht mir den linken Flügel stark...das Bahnkreuz bei Moshi...und denkt an die Rückzugwege........für Kaiser und Vaterland!....................":geistlicher:

Luitpold
03.01.13, 23:03
O weh, das sieht nicht gut aus. Mögen die Offensive im Norden und der Angriff gegen Mozambique Euch die notwendige Entlastung bringen.

Sharpe
04.01.13, 18:04
HQ Sharpe an HQ Frundsberg!
Plane bei Ujiji mich dem Gegener zu stellen!
Jeder Schaden den wir ihm zufügen können macht die Verteidigung leichter!
Kann die Goetzen nicht den britischen Dampfer vor Bismarckburg aufmischen? Sie ist in Kampfkraft überlegen, und man soll das Kleinzeug wegmachen, bevor es sich zu einem richtigen Problem auswächst!
Fühle mich schlecht! Seit Tagen keine Feindberührung gehabt!

gez Sharpe, der nach Kampf lechzt!

Zero
05.01.13, 20:43
Schöner AAR! Hat mich inspiriert ein bisschen bei YouTube zu stöbern. Dabei habe ich eine schöne Doku gefunden:


http://www.youtube.com/watch?v=4qD6hd3zjko

Über die deutschen Kolonien scheint es nicht viele zu geben. Gibt 3 Teile, die anderen sind auch sehenswert.

Die Worte des Askari am Ende sollen euch für Euren Kampf zum Vorbilde dienen: "Wir, die deutschen Soldaten, fürchten Gott, sonst nichts in der Welt."

Jörg von Frundsberg
05.01.13, 23:14
Neuer Zug


Und danke für euer Lob werter Zero und dem werten Lo vielmals dank für eure Nominierung !!! obwohl das wieder ein Niederlagen AAR geben wird :D kein Wunder das ich den Süden liebe :rolleyes:

Deutsch Ostafrika Ost

Büro des Frundsberg nahe Handeni .......


Mmmm wieder erfahre ich schlechte Nachrichten ......... und gute Nachrichten !!

Wie erwartet reagiert der Brite panisch und zieht alle Truppen nach Norden !!! aber ............. unsere Truppen sind durch die Gewaltmärsche erschöpft ............ und können nur Arusha besetzen ,aber leider nicht Moshi :eek:.
Briten und Schutztruppe erreichen beide gleichzeitig den Stadtrand ......

ACH ACH gebt mir meinem Hipper wieder :mad: mit dem HQ hätte wir den genialen strategischen Durchbruch gewagt :D ,aber so bleibt es bei beim durchwurschteln ......

Unser Hauptziel haben wir erreicht !! dem Feind von unseren ungeschützten Hauptstädten abgezogen !!! aber ohne HQ ist ein weiteres vorrücken Blödsinn .. ( Hipper ,Hipper euer HQ wird mir sooo fehlen .. )

In der nächsten Runde werden wir
1. versuchen mit einer Askari Truppe Longido in Britisch Uganda zu erobern (um den Feind weiter zu beschäftigen und weiter in den Norden zu locken )
2. Arusha versuchen mit einer Askari Truppe zu halten für eine Runde !!
3. entweder versuchen wir mit den 2 verbliebenen Askari Einheiten an den Lake Manjara zurückziehen und den Feind zu zwingen nachzurücken oder versuchen weiter nach Moshi vorzurücken (wobei das wenig Sinn macht ohne HQ .... )

Wir warten auf den Zug des Gegners warten und werden notfalls darauf entscheiden !

Truppen für den Angriff auf Moshi bereit !!

http://s1.bild.me/bilder/160512/6898777785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)


Weiter im Süden bei Dar es Salaam

Hier haben wir folgende Situation

Hier könnten wir 4 Brigaden und die Artl Abteilung Clone zu einem Gegenangriff versammeln .......... gegen Tanga !!! und eine erkannte Britische Abteilung !! ( Aber das ist voller Risiko :eek: wir wissen nicht was dahinter ist ... auch wird die Stadt durch einen Hafen versorgt ............

Sollen wir es wagen ?? wir wissen nicht was der Brite dort im Endeffekt hat ! soweit wir wir es wissen haben sich fast alle britischen Einheiten nach Norden bewegt ( verdammter Kriegsnebel .... wir dachten in der letzten Runde das er unser HQ nicht sehen würde .............)
Aber der Angriff würde bestimmt den Briten nervös machen und eine weitere Runde zwingen seine Truppen zu verteilen und das wäre uns momentan das wichtigste :rolleyes: (BOAH der Partisanenkampf ist ein mieses Geschäft ...viele Pläne und wenig Erfolg ... )

Truppe sammelt sich zum eventuellen Angriffsraum

http://s1.bild.me/bilder/160512/9415138785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)



Wir leben sozusagen von Runde von Runde :D


http://s1.bild.me/bilder/160512/3561266ww2.jpg (http://www.bild.me)

Der Westen erfolgt morgen ^^

So hier der Vorkriegsbestand der ostafrikanischen Schutztruppe

Vor Beginn des Ersten Weltkrieges war der Stellenplan der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika wie folgt:
2 Stabsoffiziere, 17 Hauptleute, 49 Oberleutnants und Leutnants, 42 Sanitätsoffiziere, 1 Intendanturrat, 2 Intendantursekretäre, 1 Zahlmeister, 8 Unterzahlmeister, 4 Oberfeuerwerker und Feuerwerker, 8 Waffenmeister, 60 Unteroffiziere, 66 Sanitätsunteroffiziere und 2.472 afrikanische Soldaten.


Die Schutztruppe war in 14 Kompanien eingeteilt, außerdem gehört zu ihr ein Rekrutendepot und eine Signalabteilung.[10]

Deutsch-Ostafrika Kommando Daressalam
1. Kompanie: Arusha (Norden)
2. Kompanie: Iringa und Ubena
3. Kompanie: Lindi (südliche Küste)
4. Kompanie: Kilimatinde und Singida (zentrales Tanganyika)
5. Kompanie: Masoko (Bezirk Langenburg-Tukuyu am Nyassasee)
6. Kompanie: Ujiji und Kassulo (am Tanganyikasee)
7. Kompanie: Bukoba, Usuwi (Biharamulo) und Kifumbiro nördlich des Viktoriasee
8. Kompanie: Tabora (Zentraltanganyika)
9. Kompanie: Usumbura (j. Bujumbura) in Burundi
10. Kompanie: Daressalam
11. Kompanie: Kisenji und Ruhengeri (Ruanda)
12. Kompanie: Mahenge (südliches Bergland)
13. Kompanie: Kondoa-Irangi (zwischen Dodoma und Arusha)
14. Kompanie: Mwanza und Ikoma (Südlich des Viktoriasee)
zusätzlich in Daressalam: ein Rekrutendepot, eine Signalabteilung und Intendatur.

Jörg von Frundsberg
05.01.13, 23:40
http://www.youtube.com/watch?v=F7mU4Kx1tDQ


Neeeeeeeeeeein!!!!

Da liegt er in der Steppe...und röchelt die letzten Worte...

"...macht mir den linken Flügel stark...das Bahnkreuz bei Moshi...und denkt an die Rückzugwege........für Kaiser und Vaterland!....................":geistlicher:

Verdammt schönes Lied !!! immer noch !!

Admiral Hipper
05.01.13, 23:42
ACH ACH gebt mir meinem Hipper wieder :mad:

Keine Sorge mein Freund, der Hauptmann Hipper wird als Engel zur Erde zurückkehren um euch die göttlichen Ratschläge zu überbringen...


http://www.youtube.com/watch?v=FW6P_crgp8M

:D:D:prost:

Jörg von Frundsberg
05.01.13, 23:46
Hier mal die Entscheidungsschlacht des

: Maji-Maji-Aufstand

Datum 29.–31. August 1905
Ort Mahenge



Befehlshaber Theodor von Hassel
Truppenstärke
mehrere Tausend Afrikaner gegen 5 Europäer und 60 Askaris)
Verluste
min. 600 Tote (Schätzung) ca. 20 Tote


Die Schlacht bei Mahenge war ein Kampf zwischen Maji-Maji-Anhängern und Soldaten der Station Mahenge in Deutsch-Ostafrika Ende August 1905. Die mit Maschinengewehren ausgerüsteten Deutschen schlugen die angreifenden Afrikaner zurück, die dabei hohe Verluste erlitten. Die Schlacht bei Mahenge war die größte Schlacht des Maji-Maji-Aufstands, der danach in einen Guerilla-Krieg der Afrikaner und einen Krieg der verbrannten Erde durch Deutsche überging.




Hintergrund

Im Juli 1905 erhoben sich im Süden des heutigen Tansanias mehrere Völker gegen die deutsche Herrschaft. Die Erhebung hatte ihre Ursachen unter anderem in der zunehmenden Regelmentierung durch die Kolonialverwaltung. Das Gouvernement in Daressalam griff in Form von Besteuerungen und Pflanzungspflichten, über Jagd- und Waffengesetze, bis hin zur Zwangsarbeit immer mehr in die traditionellen Lebensweisen der Ostafrikaner ein. Den Anlass zum Aufstand bot die Heilslehre des Magiers Kinjikitile Ngwale, dessen Zauberwasser Maji-Maji unverwundbar machen sollte. Ngwale wurde zu Beginn des Aufstands von den Deutschen hingerichtet. Sein Kult lebt jedoch fort und verband die Völker verschiedener Regionen in seltener Eintracht. In seinen letzten Worten vor seinem Tod soll Ngwale gesagt haben, nun reiche die Wirkung des Maji-Maji bereits bis nach Mahenge.[4] Dort befand sich ein lokaler Verwaltungssitz und Kompaniestandort, Boma genannt. Er sollte tatsächlich zu den europäischen Niederlassungen zählen, die in den ersten Wochen des Aufstands angegriffen wurden.
Teilnehmer

Verwaltungschef und Kommandant der örtlichen, 12. Schutztruppen-Kompanie war zum Zeitpunkt der Schlacht Hauptmann Theodor von Hassel – Vater des späteren Bundestagspräsidenten und Verteidigungsministers, Kai-Uwe von Hassel. Zu den deutschen Militärangehörigen der 12. Kompanie zählten ferner:[5]

Kann man sich fast so vorstellen

Zahlmeister-Aspirant Voigt,
Feldwebel Münzner,
Sanitäts-Sergeant Max Knispel,
sowie Unteroffizier Friebe.

Neben den wenigen deutschen und einigen Dutzend afrikanischen Soldaten, den Askaris, befanden sich auch Hilfstruppen eines verbündeten Sultans unter den Verteidigern. Zudem flüchteten sich Reisende und Geistliche in die Station.

Die Angreifer entstammten vorwiegend dem Volk der Ngindo und der Pogoro. Im Unterschied zu anderen Kämpfern des Aufstands wurden sie – nach Volksgruppen getrennt – durch traditionelle Stammeshäuptern und nicht von religiösen Hongo-Führern befehligt.

Verlauf


Alarmiert von Aufstandsmeldungen ließ von Hassel zwei Maschinengewehre (MG) auf einem hölzernen Hochstand postieren sowie Dorn- und Drahtverhaue anlegen. Zudem wurde ein möglichst freies Schussfeld geschaffen und Entfernungsmarkierungen im Umkreis der Station abgesteckt.

Am 29. August 1905 näherten sich die Aufständischen in mehreren Gruppen der Station. Angaben zur Gesamtzahl der Angreifer reichen von 3.000[6] bis 20.000[4]. Ausgerüstet mit traditionellen Stichwaffen und veralteten Vorderlader-Gewehren vertrauten sie auf die Wirkung des Zauberwassers Maji-Maji. Es sollte sie vor Gewehrkugeln schützen und selbst Mauern zum Einsturz bringen.

Beim Sturmangriff am 30. August 1905 im Süden der Station blieben jedoch reihenweise Maji-Maji-Anhänger im präparierten Vorfeld liegen, niedergeschossen von breitgefächertem MG-Feuer. Augenzeugen berichteten später von gespenstischen Szenen, als die Kugelhagel der automatischen Waffen die fanatischen Menschenwogen trafen. Im Nahbereich kamen Gewehrsalven der Askaris hinzu. Nach einer weiteren Annäherung im Osten der Station flüchteten die Angreifer ohne die Befestigungsmauern erreicht zu haben. Am folgenden Tag griff eine andere Gruppe im Norden an. Da dieser Bereich um die Station bebaut und unübersichtlicher war, bot sich hier den Angreifern mehr Deckung. Daher schickte von Hassel die einheimischen Hilfstruppen zum Nahkampf entgegen. Vereinzelt gelangten Angreifer bis an die Umfassung der Station, mussten hier jedoch abermals feststellen, dass das Maji-Maji wirkungslos blieb. Nach enormen Verlusten – Schätzungen gehen von mindestens 600 Toten aus – sahen die Afrikaner von weiteren Angriffen ab. Auf deutscher Seiten sollen lediglich 20 Hilfssoldaten gefallen sein.[3]

Am 20. September 1905 wurde die Besatzung der Station Mahenge durch eine andere Kompanie der Schutztruppe entsetzt.
Folgen

Angesichts ihrer Unterlegenheit in Feldschlachten und der offenbarten Unwirksamkeit der Maji-Maji-Magie gingen die Aufständischen zu einer Guerilla-Taktik über. Die Antwort der Deutschen war die Taktik der verbrannten Erde: Um jeglichen Rückzugsraum zu nehmen wurden Dörfer und Felder zerstört. Dadurch gewann der Krieg an Härte und führte bis 1908 zu Zehntausenden, wenn nicht gar Hunderttausenden, Toten in der Zivilbevölkerung.

So ungefähr halt, aber ohne Maschinengewehre :rolleyes:


http://www.youtube.com/watch?v=ODM1RJe4FvQ


Schlacht von Mahenge


http://s1.bild.me/bilder/160512/2447523785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)



Hätte nicht gedacht das wir auch unser Rorke’s Drift haben :eek:

Auszug aus Wiki :



Schlacht bei Rorke’s Drift
Die Schlacht um Rorke’s Drift fand am 22. Januar 1879 während des Zulukrieges in der gleichnamigen schwedischen Missionsstation in der südafrikanischen Provinz Natal statt. Bis zu 4000 Zulu standen 139 Briten gegenüber.

Vorgeschichte

1843 wurde das Gebiet von Natal formell von den Briten annektiert. Der mächtige militaristische Zulustaat in der Nachbarschaft erschien den Briten aber als Bedrohung ihrer dortigen Siedlungen. Im Januar 1879 drangen deshalb englische Kolonialtruppen von Natal aus in das Reich König Cetshwayos ein. In der Schlacht bei Isandhlwana am 22. Januar 1879 erlitten die Briten eine katastrophale Niederlage, bei der die beteiligten 1.300 britischen Soldaten vollständig aufgerieben wurden.
Der Kampf
Skizze von Rorke's Drift zum Zeitpunkt der Schlacht von 1879
Prinz Dabulamanzi kaMpande

Am gleichen Tag wurde die kleine Missionsstation Rorke’s Drift von bis zu 4.000 Zulu-Kriegern des uNdi-Korps angegriffen. Die Zulu wurden geführt von Prinz Dabulamanzi kaMpande, dem Halbbruder des Königs. Einige Zulu waren mit Gewehren ausgerüstet, aber nicht sehr geübt im Umgang damit. Die Mehrheit war mit dem großen Kriegsspeer (isijula) ausgerüstet. Darüber hinaus trug der Zulukrieger einen großen Schild aus Kuhhaut (isihlangu). Dessen Farbe gab Aufschluss über die Zugehörigkeit zu einem Regiment. Die britische Besatzung der Station bestand überwiegend aus Soldaten des 24. Regiment of Foot (2nd Warwickshire, ab 1881 The South Wales Borderers) und zählte 139 Mann. Sie wurden angeführt von den Oberleutnanten Bromhead (24. Regiment) und Chard (Royal Engineers). Letzter führte als Dienstälterer das Kommando. Nach zehnstündigem Kampf hatten die Zulu rund 350 Mann allein an Toten verloren und zogen sich zurück. Die britischen Verluste betrugen zunächst 15 Tote und 12 Verwundete, von denen zwei bald darauf ihren Verletzungen erlagen.
Verleihung von Victoriakreuzen

Für diesen Kampf wurden elf Briten mit dem Victoriakreuz, der höchsten Auszeichnung Großbritanniens für überragende Tapferkeit im Angesicht des Feindes, ausgezeichnet. Dies ist die größte Anzahl von Victoriakreuzen, die je für Kämpfe an einem Tag verliehen wurde. So wurde beispielsweise für die Kämpfe in der Luftschlacht um England und am D-Day nur jeweils ein Victoriakreuz verliehen. Neben der Tatsache, dass die Briten bei Rorke’s Drift tapfer gekämpft haben, ist der Versuch, die Niederlage in der Schlacht bei Isandhlwana möglichst schnell vergessen zu machen, sicher auch ein Grund für die hohe Zahl verliehener Victoriakreuze.
Victoriakreuz-Empfänger
Viktoriakreuz

Leutnant Gonville Bromhead
Leutnant John Rouse Merriott Chard
Stabsarzt James Henry Reynolds
Korporal Christian Ferdinand Schiess
Korporal William Wilson Allen
Private Frederick Hitch
Private Alfred Henry Hook
Private Robert Jones
Private William Jones
Private John Williams
Acting Assistant Commissary James Langley Dalton

Dalton war zunächst nicht für das Victoriakreuz vorgesehen, erhielt es aber nach massiven Protesten im Januar 1880. Nach Augenzeugenberichten hatte er, obwohl nur Versorgungsoffizier, wesentlich mehr für die Organisation des Widerstands getan als Chard und Bromhead, welche bei Annäherung der Zulu den Posten zunächst aufgeben wollten.

Einer der Ausgezeichneten war Korporal Christian Ferdinand Schiess, ein Schweizer Staatsbürger, der sich als Südafrikaner ausgab. So erlangte er das Victoria-Kreuz, das sonst britischen Staatsangehörigen vorbehalten ist.
Rezeption

Königin Victoria sagte über den Kampf von Rorke’s Drift: The Defence of Rorke’s Drift is immortal. (deutsch: „Die Verteidigung von Rorke's Drift ist unsterblich.“)

Die Ereignisse während der Kämpfe um Rorke’s Drift wurden 1964 im Film Zulu mit Michael Caine verfilmt.


/CENTER]

Jörg von Frundsberg
06.01.13, 22:56
Deutsch Ostafrika West

Von den Briten und Belgier ist momentan nichts zu sehen .......... wird sich wohl bald ändern....................
Unsere Reste der Schutztruppe hier unter Hauptmann Sharpe zieht sich nach Usinge zurück ............. dabei auch die Artl.Abteilung Drake ,nebenbei haben wir eine Askari Truppe nach Uyiii verlegt ..
Es soll hier wenigstens der Versuch einer Verteidigung gestartet werden :rolleyes: die SMS Goetzen wurde nach Süden verlegt ............

Hier soll der britische Dampfer vor Bismarckburg vernichtet ( Ich glaub nicht daran ... ) oder zumindest vertrieben werden ,um dann die dortige Truppe nach Norden nach Usinge oder Tabora zu verlegen .

Bei Neu Langenburg


Hier leckt sich der Brite die Wunden und rüstet seine Truppe weiter auf (und wahrscheinlich sammelt seine Artl ihre Schüsse .... ) noch hält die Stadt !! aber wie lange noch ..........

Zumindest ist Tabora solange von Süden sicher !!


http://s1.bild.me/bilder/160512/4251127ww1.jpg (http://www.bild.me)




Anbei ein Bericht : Das Marineluftschiff L59, bekam 1916 den Befehl nach Afrika zu fliegen um die Schutztruppe zu verstärken ,aber es kam anders ..............



http://s1.bild.me/bilder/160512/9048257785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)





Die technische Leistung bei Afrikafahrt


Bei bedecktem Himmel wurde das Marineluftschiff L59 am Morgen des 21. Novembers 1917 in Jamboli, Bulgarien, ausgehallt. An Bord befanden sich 9,1 Tonnen Ballast, 21 Tonnen Kraftstoff, 16,2 Tonnen Versorgungsgüter, 21 Besatzungsmitglieder und ein Verbindungsoffizier. Das Schiff maß in der Länge 226 Meter und hatte ein Gasvolumen von 68500 Kubikmeter. Es wurde von fünf Motoren (Maybach) mit je 250 PS angetrieben und konnte damit eine Höchstgeschwindigkeit von knapp über 100 Kilometer in der Stunde erreichen.
Um 8.30 Uhr lösten sich die Seile, mit denen das Luftschiff von der Bodenmannschaft gehalten wurde. Es drehte auf Richtung Süd und stieg zu seiner Fahrt nach Ostafrika auf.
Gegen 9.45 Uhr überquerte es Adrianopel, dann steuerte es das Marmarameer an. Als es bei Panderma Kleinasien erreichte, orientierte es sich an der Eisenbahnlinie nach Smyrna. Nach Sonnenuntergang wurde der Ort erreicht und bei hellem Mondlicht verließ der Zeppelin die türkische Küste und überquerte das Mittelmeer.
In der Höhe von Kreta kam das Schiff in eine Gewitterfront. Dabei kam es zu einer für die Mannschaft nicht unbekannten Erscheinung. Das ganze Schiff erleuchtete im weißbläulichen Elmsfeuer. Wenn man die Hand aus dem Fenster hielt, zuckten strahlenförmig kleine, helle Blitze von den Fingerspitzen.
Die Fahrt ging dann mit etwas bangen Gedanken weiter, da die Gefahr bestand, dass sich das Wasserstoffgas durch die Funken entzünden konnte, und schließlich erblickte man am Morgen die nordafrikanische Küste.
In der Zwischenzeit erreichten das Reichskolonialamt die Siegesmeldungen der Engländer, das Lettow-Vorbeck besiegt und das Makonde-Hochland besetzt sei. Nach Rückfragen bis zum Kaiser wurde entschieden, das Luftschiff zurückzurufen. Da wegen des Gewitters die Funkantennen eingefahren waren und diese auch erst einmal so belassen wurden, erreichte der Befehl zur Umkehr den Zeppelin nicht.
Kapitänleutnant Bockholt überfuhr gegen 5.15 die afrikanische Küste und bewegte sich nun über der Lybischen Wüste. Die Gegend war öde und eintönig. Die Sonne brannte auf die Hülle des Luftschiffes und erhitzte das Gas in den Zellen. Der Wasserstoff begann sich auszudehnen und eine nicht geringe Menge entwich durch die automatischen Ventile. Die Hülle begann auszutrocknen, was neben dem Kraftstoffverbrauch zu einem erheblichen Gewichtsverlust führte. Um nicht noch mehr Gas ablassen zu müssen, fuhr das Schiff nun mit der Nase nach unten. Heiße, aufsteigende Winde warfen das Schiff immer wieder aus seiner Balance. Das Auf und Ab ließen die gesamte Mannschaft luftkrank werden.
Die Oasen Farafrah und Dakhla, die als Wegmarken dienten, wurden überfahren. Das Schiff war auf Kurs. Darüber war man froh, denn das Schiff konnte nur nach den Sternen navigiert werden. Geschwindigkeit und Abdrift wurden durch die Beobachtung des Schattens des Schiffes bei Sonnen- und Mondlicht anhand einer Tabelle festgestellt. Diese Methode war sehr zuverlässig.
Um 16.20 Uhr riss das Gehäuse des vorderen Motors. Er ließ sich nicht mehr reparieren und da an ihm der Generator für die Funkanlage angeschlossen war, konnte diese nur noch mit Einschränkungen betrieben werden. Mit vier Motoren ging es weiter.
Das Landschaftsbild unter dem Luftschiff wandelte sich. Der Sand wurde von Felsformationen abgelöst. Man sah Flamingos fliegen. Das ließ vermuten, dass der Nil nicht mehr weit war. In der Dunkelheit, gegen 21.45 Uhr war der Fluss erreicht. Man hielt sich jedoch vom Flusslauf weit ab entfernt und fuhr weiter nach Süden.
Über Nacht wurde die Lage kompliziert. Durch den eintretenden Monsun sog die Hülle Feuchtigkeit auf und wurde schwerer. Das Absinken der Temperatur bewirkte zusätzlich ein komprimieren des Gases, was seine Auftriebskraft verringerte. Das Schiff wurde schwerer und musste mit aufgestellter Nase gefahren werden, um einen dynamischen Auftrieb zu erreichen. Zusätzlich wurden zwei Tonnen Ballast abgeworfen. Trotzdem fiel L59 von 950 auf 400 Meter. Fast wäre das Schiff mit einer Bergspitze kollidiert, wobei es seine große Funkantenne verlor. Bockholt ließ die Motoren stoppen und nochmals Ballast abwerfen. Das Schiff stieg wieder und die Fahr wurde fortgesetzt.
In dieser Nacht gelang es, die Empfangsfähigkeit des Funkgerätes herzustellen. Nun erreichte die Meldung, dass das Unternehmen abzubrechen ist, die Besatzung. Das war am 23. November um 00.45 Uhr. Um 2.30 Uhr änderte dann L59 seinen Kurs und kehrte um. Dabei befand es sich 200 Kilometer südlich von Khartum.
Am 25. November um 07.30 landete L59 wieder in Jamboli. Bei der Rückfahrt wurde wieder ein Gewitter passiert. Fast wäre es über dem Sudan zu einer Katastrophe gekommen, als das Schiff von böigen Winden erfasst und nach unten gerissen wurde. Kopfüber stürzte L59 auf die Berge zu. Hecktisch wurde Ballast abgeworfen und die Motoren gestoppt. Es gelang, das Schiff wieder in die Waagerechte zu bringen.
Am Ende seiner Reise hatte L59 bei 95 Stunden Fahrt 6700 Kilometer zurückgelegt. Es befanden sich noch gut 10 Tonnen Kraftstoff an Bord, was noch 64 Stunden Fahrt ermöglicht hätte.
Es wurde noch einmal ein Plan unterbreitet, L59 mit Waffen und Gold in den 3700 Kilometer entfernten Jemen zu schicken, um dort die belagerte Armee von Enver Pascha zu unterstützen. Der Plan wurde jedoch wegen der metrologischen Schwierigkeiten verworfen.

Die letzte Fahrt von L59 fand am 7. April 1918 statt. Es brach von Jamboli in Richtung Malta auf, um dort die britische Flottenbasis mit Bomben anzugreifen. Es überquerte den Balkan, wurde dann aber über der Adria, vermutlich von den Italienern, abgeschossen. Es gab keine Überlebenden. Beobachtet wurde dieser Vorgang von UB53 unter Oberleutnant zur See Robert Sprenger.

Hier ein etwas längerer Bericht !!

http://www.traditionsverband.de/download/pdf/aspekte_afrika.pdf

und hier auch eine schöne Seite ^^ ( was es alles nicht so gibt .......... es ist eine sehr interessante Seite !!! )

http://www.buddecke.de/index1.htm


Mmmh haben uns wenig mit diesem Szenario beschäftigt ,aber was damals alles so passiert ist , finden wir echt krass :eek:

Sharpe
07.01.13, 17:57
HQ Sharpe an HQ Frundsberg:
Plane mit versammelter Truppe bei Usingi dem Gegner den Kampf aufzuzwingen! Im Verein mit Askaris und Artillerie unter Lt. Drake können wir gegen Briten oder Belgier losschlagen um den Herren Kolonialfürsten mal kräftig eins gegen den Latz zu geben! Als schächerer Gegner bleibt nur die Offensive um dem Stärkeren seinen Willen aufzuzwingen und ihn zu eigenen Bedingungen zum Gefecht zu zwingen und zu besiegen!
Wenn sich Belgier zwischen uns und Ujiji wagen ist es mir ein Vergnügen ihnen ihren Hals umzudrehen!
Wenn es die Engländer sind: Um so besser. habe eh noch ein Hühnchen mit Mr. Bull zu rupfen wegen der "Königsberg"!

gez Sharpe, der Losschlägt

Admiral Hipper
07.01.13, 18:06
Es gibt in der Kampagne sogar ein Event mit dem Zeppelin. Wenn er es nach Afrika schafft bekommt Ihr für ein paar Runden extra MPP. Hängt aber wohl vom Zufall ab.

Jörg von Frundsberg
08.01.13, 00:43
Deutsch Ostafrika -Ost

Wir sind erstaunt :eek: die Briten entscheiden sich nicht wie gefürchtet nach Süden zu marschieren :eek: sondern rückt unseren angeschlagenen Einheiten nach Norden nach ........ (Ach unser Hipper würde unsere angeschlagenen Einheiten vortrefflich hier versorgen und unterstützen ........... ^^ )

Aber egal wir müssen mit dem spielen war wir haben ................

Nun zur aktuellen Lage !!

Im Norden

Wir kommen zu spät bei Moshi ........... es bleibt in britischer Hand :eek: wir geben weiter Arsuha auf ( Mmmmh war vielleicht ein Fehler .......... ) und ziehen uns nach Westen zurück nach Mundukani ( ohne HQ ist auf sinnvolle Verteidigung nicht möglich ........ )
Des weiteren schicken wir ein Askar iTruppe auf den Marsch nach Narobi !!!!!!!!! (ohne Sinn und Verstand ,aber mit viel Hoffnung den Gegner zu ärgern :rolleyes: er soll ihn beschäftigen !! und ihn MPP kosten mit Truppen verlegen usw........ )

Unsere tapfere Truppe vor dem Marsch nach Nairobi

http://s1.bild.me/bilder/160512/8288829785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)


Bei Kundoa kommt unsere diesige Verstärkung rechtzeitig an uns steht plötzlich vor einem feindlichen HQ ( ach wir gerne würden wir uns jetzt revanchieren ......:o )

Aber wie gesagt ............... aber das schöne an diese Runde folgt nun :D fast alle Briten rücken nach Norden ab !!!!!!!!!!!!
Eine weitere Askari Truppe rückt von Handeni aus nach Osten nach Kibaya und trifft auf die einzige verbliebenen Einheit der Briten ??

Puuh nochmal Glück gehabt !!

Wir sahen schon alles hier in Scherben fliegen ............






Weiter im Süden im Büro des Frundsberg bei Handeni ......



Ich sitze vor der Karte von Deutsch Ostafrika und grüble und grüble ..............

Und dann mach ich es !!!!


http://s1.bild.me/bilder/160512/5206624ww2.jpg (http://www.bild.me)



Wir hoffen das es klappt und da wir keine Rückmeldung bekommen haben ^^ wagen wir es einfach WIR GREIFEN TANGA AN !!!!
Nachdem der Brite nach Norden zieht ist das unsere Chance !! wir träumen davon die Stadt schnell zu nehmen und weiter nach Norden vorstoßen zu können !!


Es treten an !!!!!!!!!! die Reste der Schutztruppe im Süden :D




4 Askari unter meiner persönlichen Kommando :eek: darunter die Artl.Abtl Clone ( Es gibt doch eine Sommer und Winterzeit !! meine Truppen können sich 2-3 so mal weit bewegen wie vorher ,..... hätten wir das gewußt ........... sagt man immer später :rolleyes: Hier können wir uns später selbst zitieren :D )
Uns stehen gegenüber eine britische Regiment was verschanzt ist ........ und die durch die britische Flotte unterstützt wird ,was uns hoffen läßt ist das der Hafen nur Stärke 2 hat und unsere Infanterie direkt nun vor der Stadt steht und unsere Artl Clone 5 Schüsse hat ....................


Gott gebe uns den Sieg !! er wäre nötig ......


http://s1.bild.me/bilder/160512/6098176785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)

Jörg von Frundsberg
08.01.13, 08:59
Es gibt in der Kampagne sogar ein Event mit dem Zeppelin. Wenn er es nach Afrika schafft bekommt Ihr für ein paar Runden extra MPP. Hängt aber wohl vom Zufall ab.

Jeder Nachschub egal welcher Art wäre wichtig !!

crofreiburg
08.01.13, 09:51
Sehr schöner und ausführlicher AAR ;)

Deswegen in Unsere persönliche AAR Bibliothek aufgenommen.

Also werter Regent - AAR zu Ende führen ;)

George Pickett
08.01.13, 10:46
Wir wissen zwar nicht was hier passiert (wir sehen überall nur Pfeile und Symbole in allen Regenbogenfarben) aber es geht um Gott, Kaiser und Vaterland (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge :D) Drum vorwärts Männer, wir müssen zurück...ähm...schmeißt die Klippenpisser ins Meer!!! :fecht:

Grüße aus der Etappe!

Arminius
08.01.13, 10:55
Jeder Nachschub egal welcher Art wäre wichtig !!

Auch der Nachschub an Nachrichten von der Front wäre wichtig !!

Jörg von Frundsberg
08.01.13, 10:58
Wir wissen zwar nicht was hier passiert (wir sehen überall nur Pfeile und Symbole in allen Regenbogenfarben) aber es geht um Gott, Kaiser und Vaterland (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge :D) Drum vorwärts Männer, wir müssen zurück...ähm...schmeißt die Klippenpisser ins Meer!!! :fecht:

Grüße aus der Etappe!

Ist es wirklich unverständlich ?? hoffe nicht ^^

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -


Auch der Nachschub an Nachrichten von der Front wäre wichtig !!

Wir schreiben doch die ganze Zeit ^^

Arminius
08.01.13, 11:04
Wir schreiben doch die ganze Zeit ^^

Ja schon, aber mit so langen Zeitintervallen zwischendurch. Früher kamen die Nachrichten im Stundentakt. :D Nun vergeht zuviel Zeit und das macht das mitfiebern schwerer. Ansonsten solider AAR-Bericht, zwar etwas nüchtern geschrieben, aber trotzdem gut!
:prost:

Cfant
08.01.13, 11:06
Am meisten gefallen mir die Askari-Fotos. Die gucken immer alle so dermaßen gelangweilt/unmotiviert, das könnte glatt eine Aufnahme von mir im Büro sein :D Wie immer pfundiger AAR, werter Frundsberg!

George Pickett
08.01.13, 11:07
Es ist natürlich nicht unverständlich, werter Frundsberg. Wir kennen das Spiel halt nur von den AAR´s und müssen genauer hinsehen um alles zu verstehen...na ja...fast alles. :D

Jörg von Frundsberg
08.01.13, 11:24
Ja schon, aber mit so langen Zeitintervallen zwischendurch. Früher kamen die Nachrichten im Stundentakt. :D Nun vergeht zuviel Zeit und das macht das mitfiebern schwerer. Ansonsten solider AAR-Bericht, zwar etwas nüchtern geschrieben, aber trotzdem gut!
:prost:

Momentan muß ich leider viel arbeiten gehen ....... und mich immer motivieren über Niederlagen zu berichten fällt mir halt etwas schwerer (sogar mir dem Niederlagen Profi :eek:?? ) Auch macht mir die große Unsicherheit in dem Szenario doch viel aus ,bin am überlegen und überlegen was man machen könnte ....^^

Und das fanatische fällt mir auch hier etwas schwerer ^^ man kann ja nicht jeden Tag ein GröFrundsaZ sein :D

werter Cfant die Bilder sind wirklich cool und wir haben noch einige davon :D hätte nicht gedacht das es so viele gibt !!

Werter Pickett dann sind wir ja schon zu zweit ^^

Francis Drake
08.01.13, 18:21
Viel Erfolg für ein zweites Tanga!

Sharpe
08.01.13, 19:06
Vielleicht dürfte ich den Vorschlag machen einen neuen Orden einzuführen: Den Orden des Heiligen Judas, des Schutzpatrons der hoffnungslosen Fälle:D! Zu verleihen an die AAR's die trotz großer Widerstände mit vile Spass und großer Beteiligung bis zum bitteren Ende durchgespielt worden sind!
Auch das ist eine respektable Leistung!
Außerdem bin ich immer noch der Meinung endlich den Gegner angreifen zu wollen! Werter Frundsberg, lasst mich doch endlich auch mal mit den Belgiern und Briten spielen!
:rolleyes:

gez Sharpe, der Spieler

hohe_Berge
08.01.13, 22:25
Wie immer eine sehr guter Untergangs AAR. Besonders die Zusätzlichen Infos sind sehr hilfreich und interessant.

Glück Auf

Admiral Hipper
08.01.13, 22:58
Hmm, Wir sind uns nicht sicher ob ein Angriff nach Mombasa erfolgreich sein wird. Wenn die Engländer zurück nach Süden kommen könnten alle Rückwege abgeschnitten sein. Vielleicht wäre es nun an der Zeit mit der gesamten Schutztruppe in den Süden des Landes zu ziehen und eventuell zu den Portugiesen auszuweichen?

Jörg von Frundsberg
09.01.13, 09:17
Hmm, Wir sind uns nicht sicher ob ein Angriff nach Mombasa erfolgreich sein wird. Wenn die Engländer zurück nach Süden kommen könnten alle Rückwege abgeschnitten sein. Vielleicht wäre es nun an der Zeit mit der gesamten Schutztruppe in den Süden des Landes zu ziehen und eventuell zu den Portugiesen auszuweichen?

Einen richtigen Vormarsch wird es sich nicht geben ............ das seht ihr schon richtiger werter Freund da wäre die Masse der feindliche Truppe schneller in unserem Rücken als uns das lieb wäre ............ Kann einer mal in der Szenariobeschreibung nachlesen ob wir gewinnen bzw nicht verlieren solange wir NM haben auch wenn wir die 4 Städte verloren haben ??

Werter Sharpe euer Wunsch wurde erfüllt :eek: übrigens eine schöne Idee mit dem Untergangs Orden ^^ und dem hohe Berge danke für euer Lob ^^

Admiral Hipper
09.01.13, 16:32
Hmm, wenn Ihr die vier Städte an der Bahnlinie haltet bekommt ihr einen kleinen Sieg. Wenn der Brite sie erobert bekommt der gute HvS einen kleinen Sieg. Was passiert wenn je eine Seite zwei Städte kontrolliert? Vielleicht ein Untentschieden.:???:
Wenn eure NM auf 0 fällt bekommt HvS einen großen Sieg.
Ihr bekommt einen großen Sieg wenn...naja...sprechen wir nicht davon.:D

Jörg von Frundsberg
09.01.13, 16:53
Deutsch Ostafrika Ost

neuer Zug

Erst die gute Nachricht !!!!!


Tanga fällt in unsere Hände !!!!!!!!!


Hier die siegreiche Truppe beim Einmarsch in das wieder befreite Tanga

http://s1.bild.me/bilder/160512/6513159785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)




Der Brite flieht !!! unsere Askari besetzen die Stadt und rücken weiter nach Norden in Richtung Mombasa ,aber das nur mit 2 Askari und dem HQ Frundsberg ,der Rest der Truppe begibt sich wieder nach Süden .
Warum ?? weil die Briten unseren Truppen im Norden nicht weiter nachrücken sondern sich alle wieder nach Süden wenden :eek:

Unsere weiteren Ziele sind hier die Stadt nördlich von Tanga eventuell zu erobern ,falls möglich ............ ^^ dann sich wieder zurückzuziehen , um den Gegner zu zwingen den Kampf mit der Schutztruppe im Dschungelgebiet vor Dar es salaam mit den 2 Flüssen zu suchen !!

Im Norden sind wir wie es scheint mit einem blauen Augen davon gekommen :eek:der Marsch auf Nairobis wurde abgebrochen ,aber alle 4 Einheiten haben überlebt !! und ziehen sich zurück . Hier ist unser Ziel den Gegner zum teilen seiner Truppen zu zwingen und uns nachzurücken .
ABER unsere Truppen hier haben keine Chance auf einen Sieg ohne HQ ............. ach Hipper ............... deswegen kaufen wie diese Runde keine Truppen sondern sparen unsree wenigen MPP und hoffen in der nächsten Runde ein HQ kaufen zu können ......

Diese Runde bekommen wir 2 Stämme nur ............

Aber ohne HQ ist alles sinnlos ,hoffentlich kommt es nicht zu spät ...............


http://s1.bild.me/bilder/160512/1865403ww1.jpg (http://www.bild.me)


Deutsch Ostafrika West


Hier tauchen endlich wieder die Belgier und Briten wieder auf !! und wie erwartet in der Nähe von Uyiii tauchen 2 belgische Brigaden und 2 Regimenter auf ,noch ohne HQ und Artl !!!!!!!!!
Die werden aber nicht weit entfernt sein .....
Aber das schöne ist sie stehen noch mindestens 1 Runde vor der Stadt d.h sie brauchen mindestens 2 Runden bis sie vor der Stadt stehen und eingegraben sind und unsere dortige Truppe ist schon verschanzt und wird durch den Hafen versorgt .
Auch senden wir die SMS Götzen wieder auf den dortigen Kriegsschauplatz

Zur Zeit bereitet Hauptmann Sharpe den eventuellen Gegenangriff auf die Belgier vor ,er hat 4 Brigaden und die Artl. Abtl Drake zur Verfügung , nur weiß er nicht wo die Briten sind .....

Als ein brit. Regiment auf unsere Stellungen bei Usinge zumarschiert :eek: weiter im Norden taucht auch noch eine weitere brit. Askari Truppe auf !!

Das ist die erste Chance eine feindliche Einheit zu vernichten !!!!!! :eek:

Gefecht am Usinge

http://s1.bild.me/bilder/160512/7485732bundesarchivbild105doa7.jpg (http://www.bild.me)



Hauptmann Sharpe (bzw ich :D ) stecke mir erst mal eine Zigarette an und schaue auf die Karte mmmh .....................................kein Trick des Feindes hoffentlich :mad: wen wir hinter dem Fluß bleiben und angreifen haben wir keine Abzüge.... außer die die wir bekommen weil der Gegner durch den Fluß gedeckt ist .
Oder wir marschieren über den Fluß und greifen an !!

Aber dann aber die Abzüge durch den Marsch ............. und dann die Belgier im Nacken die uns in die offene Flanke fallen könnte ...........



VERDAMMT DIESE SCHE.... EINHEIT VERRECKT JETZT !!! EGAL WIE !!!!! UND WEN GANZ DEUTSCH_OSTAFRIKA DRAUF GEHT :ph:


WIR GREIFEN GAR NICHT AN :eek: sondern befehlen der Artl Drake ihre 3 Schüsse abzugeben :D


Hier die Abteil. Drake im Gefecht

http://s1.bild.me/bilder/160512/5725218785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)


Schießen sie auf 7 herunter und greifen dann mit der Infanterie über den Fluß an und hier meine Herren Leser sehen sie es gleich Live !!!

Hier mit haben wir offiziell den ersten Briten vernichtet :eek::prost:


und drücke genüßlich meine Zigarette aus .................und alles ist gut :D




http://s1.bild.me/bilder/160512/1695894785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)

Gut gemacht Jungs ^^





und jetzt das Livebild davon

http://s1.bild.me/bilder/160512/1529522ww2.jpg (http://www.bild.me)

Jörg von Frundsberg
09.01.13, 17:12
Hmm, wenn Ihr die vier Städte an der Bahnlinie haltet bekommt ihr einen kleinen Sieg. Wenn der Brite sie erobert bekommt der gute HvS einen kleinen Sieg. Was passiert wenn je eine Seite zwei Städte kontrolliert? Vielleicht ein Untentschieden.:???:
Wenn eure NM auf 0 fällt bekommt HvS einen großen Sieg.
Ihr bekommt einen großen Sieg wenn...naja...sprechen wir nicht davon.:D
Achja jetzt weiß ich wieder warum ich das Szenario wollte .........es ist alles andere als gewinnbar :D

Sharpe
09.01.13, 18:18
1. Rauche ich in einer solchen Situation nur Zigarren (auf den Schenkeln von braunhäutigen Schönheiten gerollt!):smoke:
2. Anerkennung an Lt. Drake: Seine Ari-Jungs habens drauf!:D
3. Weil wir so schön auf der Siegesstraße sind möchte ich zur Nachspeise etwas belgische Schokolade!;)

gez Sharpe, der den Sieg genießt!

Francis Drake
09.01.13, 18:32
Gute Arbeit Männer! :)

Jörg von Frundsberg
09.01.13, 19:53
Anbei ein Bericht über




Wenig bekannt ist, daß auch die Schutztruppe zeitweilig ein „Aeroplan“ in ihrem Arsenal führte. Und damit nebenbei die erste Kriegspartei in Ostafrika war, die Fluggerät einsetzte


http://s1.bild.me/bilder/160512/9740148785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)

Pfalz (Lizenz Otto) Doppeldecker
Die Aufnahme zeigt die Maschine im ersten Bauzustand. Interessantes Detail ist das Rohr an Steuerbord, das wahrscheinlich als Leitrohr für Bomben gedacht war. Auf der Originalaufnahme kann man dahinter am Rumpf fragmentarisch noch die Werksbeschriftung “Pfalz-Flugzeugwerke“ erkennen. Ursprünglich trug die Maschine an den Tragflächenunterseiten noch den Schriftzug RUDOLF HERTZOG, was durch eine Originalaufnahme aus DSWA belegbar ist. Dieser wurde vermutlich entfernt. Hoheitszeichen ließen sich auf keiner Aufnahme erkennen.
Bildarchiv Uni Frankfurt

Technische Daten:
Spannw., 14,9m; Länge,10,8m; Höhe, 3,6m., 6-Zyl 100 PS Rapp. Höchstgeschw., 100 km/h

Der Einsatz für die Schutztruppe war kurz und kann getrost als desaströs bezeichnet werden.

Lettow-Vorbeck dazu in seinen „Erinnerungen an Ostafrika“:
Ein für Zwecke der Ausstellung in Daressalam eingetroffenes Flugzeug wurde bei Ausbruch der Feindseligkeiten in den Dienst der Truppe gestellt, am 15.November aber durch einen Unfall zerstört. Oberleutnant Henneberger fand hierbei den Tod

Bei Boell findet sich eine etwas detailliertere Fußnote:
Über Flugzeuge verfügte die Schutztruppe nicht. Jedoch befand sich zufällig ein Pfalz-Doppeldecker in Daressalam, mit dem anläßlich der geplanten Ausstellung Flüge vorgeführt werden sollten. Der Pilot und sein Monteur wurden am 5.August zur Schutztruppe eingezogen, der Apparat requiriert. Nachdem Erkundungsflüge gegen Sansibar keine anderen Ergebnisse gezeitigt hatten als erhebliche Schäden an Motor und Fahrgestell, übernahm den Apparat am 24.Oktober mit einem anderen Monteur der als Flugzeugführer ausgebildete Oberleutnant Henneberger. Am 15.November, bei der Landung vom letzten Probeflug vor Einsatz am Kilimandscharo sackte die Maschine vermutlich ab, stieß an eine Palme und überschlug sich. Oberleutnant Henneberger war sofort tot, der Beobachter, Leutnant d. R. von Gussmann schwer verletzt, die Maschine so sehr beschädigt, daß sie nicht mehr zu reparieren war.

GESCHICHTE UND HINTERGRÜNDE

Bruno Büchner* ist ausersehen, mit der Pfalz anläßlich der Landwirtschaftsausstellung in Windhuk am 30-31.Mai 1914 Schauflüge für Hertzog auszuführen, der Büchners Expedition subventioniert.

Am 14. Mai 1914 kommt er in Swakopmund an und startet bereits am 18.Mai um 6.30h Richtung Windhuk. Die Strecke führt in mehreren Etappen entlang der Eisenbahnstrecke:
Swakopmund - Usakos - Karibib - Okahandja - Brakwater - Windhoek.
Hierbei führt er 60 Postkarten mit (Der erste und einzige Postflug in DSWA, erhaltene Karten werden mit bis zu 6000$ gehandelt )
Nach mehreren Flugvorführungen u.a. in Keetmanshop ging es weiter zur Kolonialausstellung nach DeS/DOA
Da ein Flug über Kapstadt (Südafrika) nach Daressalam in Deutsch-Ostafrika von den britischen Behörden nicht genehmigt wurde, ging das Flugzeug auf dem Seeweg am 4. Juli 1914 von der Lüderitzbucht mit dem Woermann-Dampfer "Khalif" nach Daressalam.
In Sansibar erhält er Nachricht vom Kriegsausbruch uns stellt sich mitsamt Mechaniker und Maschine dem Kommando der Schutztruppe in DeS zur Verfügung.
Er soll Erkundungsflüge zwischen Bagamojo und Sansibar unternehmen. Doch bei einem der ersten Flüge wird er von zwei Kanonenbooten beschossen, die Maschine beschädigt und er selbst am Arm verwundet.
Er unternimmt eine Notlandung an der Küste, dabei überschlägt sich die Maschine im hohen Sand.
Büchner erreicht schließlich verletzt und erschöpft Des, wo er in ein Hospital eingeliefert wird.
Die Maschine wird geborgen und im Eisenbahndepot DeS instandgesetzt.
Oberleutnant Henneberger**, der unmittelbar vor Kriegsausbruch noch sein Flugführerpatent erlangte und gerade in DeS angekommen, übernimmt mit Lt. d. R. Gutzmer von Gusmann*** als Beobachter die Maschine.
Bei seinem letzten Probeflug vor seinem Einsatz als Aufklärer in der Kilimandjaro-Region streift die Maschine am 15. November 1914 einen Palmwipfel und stürzt ab. Henneberger kann nur noch tot aus der nur leicht beschädigten Maschine geborgen werden, Gusmann kommt schwer verletzt ins Hospital.

Tatsächlich war die Geschichte hier noch nicht ganz zu Ende:

Die Maschine kommt erneut in das Eisenbahndepot DeS und wird zum Wasserflugzeug umgebaut.

http://i48.tinypic.com/2gsgz2b.jpg
Umbauarbeiten im Eisenbahndepot DeS. Bildmitte links mit bandagierter Hand Bruno Büchner. Beachte den geänderten Aufbau der Zelle
Büchner hatte einige Erfahrung im Bau von Flugzeugen
Man könnte diesen jetzt Typ als „Büchner-Pfalz“ bezeichnen, da wesentliche Modifikationen an Zelle, Fahrwerk und Steuerung vorgenommen wurden.
Es war angedacht, damit Aufklärung für SMS Königsberg zu fliegen, die sich im Rufiji-Delta aufhielt.

http://i45.tinypic.com/2m84nk5.jpg
Doch während der Erprobung im Hafen von DeS wurde die KBG entdeckt und von der RN im Delta festgesetzt. Durch die Ereignisse überholt und wg. Spritmangels wird der Einsatz abgebrochen.
Weshalb sowohl Lettow wie auch Boell hierüber nichts erwwähnen, ist nicht ganz klar. Am wahrscheinlichsten scheint, das die Marine das Projekt übernahm, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht dem Kdo. d. Schutztruppe unterstellt war.

Etwas später findet sich der Motor auf einem Waggon als „Schienen-Zepp“ wieder, mit dem Büchner 1915 noch zwei Versorgungsfahrten nach Morogoro unternimmt, bis auch dieses Projekt das Aus ereilt.
http://i50.tinypic.com/2jsdwl.jpg
Über den weiteren Verbleib von Motor und Zelle ist nichts bekannt

Unbestätigten Quellen zufolge wird Büchner 1916 arrestiert, weil er sich unzulässiger Weise den Titel eines Vize-Wachtmeisters angeeignet haben soll.
Schließlich wird er von den Engländern zusammen mit seiner Frau interniert.
1919 kehrt er nach Deutschland zurück



*Bruno Büchner, (1871 -1943) geboren in Ebersbach, Oberlausitz/Sachsen.
http://i50.tinypic.com/68x4qp.jpg
Büchner begann seine Karriere als erfolgreicher Radrennfahrer, die er 1900 verletzungsbedingt beenden mußte.
Etwa 1910 taucht sein Name erstmals im Zusammenhang mit der Fliegerei auf, als Lehrer von Anthony Fokker.
1911 erwirbt er die Flugfüherlizenz Nr 53, ist also einer der alten Adler.
Die nächsten Jahre nimmt er an diversen Luftschauen und Flugwettbewerben teil, ist Fluglehrer und Konstrukteur (Gotha).
Obwohl vor dem krieg einer der bekanntesten und erfolgreichsten Piloten in Deutschland, ist sein Name ist heutzutage in Vergessenheit geraten.
Das mag auch an seinen engen Beziehungen zu Hitler in den 20er Jahren liegen.


**Oberleutnant Erich Henneberger (1886 -1914) geboren in Germersheim erlangte sein Offiziers-Patent 1907 als Leutnant. Nach Erwerb des Flugführerzeugnisses Nr. ??? wurde er noch im Juni 1914 zur Schutztruppe versetzt. Er ist auf dem Friedhof DeS bestattet

***Leutnant der Reserve Wilhelm Gutzmer von Gussmann (18__-1917) war Hennebergers Beobachter. Er wurde beim Unfall schwer verletzt, erholte sich aber in einem Hospital. Er kämpfte weiterhin bei der Schutztruppe, bis er im Juni 1917 nach einem Gefecht bei Mahenge seinen Verletzungen erlag. Seine Grablage ist unbekannt

George Pickett
10.01.13, 16:49
Gott sieht der Flieger klapprig aus! Einmal böse angucken und das Ding zerfällt zu Staub. Tollkühne Männer in Ihren fliegenden Kisten halt :D

http://www.fotos-hochladen.net/uploads/frbeesodlqrhan.png (http://www.fotos-hochladen.net)

George Pickett
17.01.13, 15:35
Hat die Malaria alle dahingerafft??? Freund und Feind??? Wo sind des Kaisers treue Soldaten??? Kämpft für die Kolonien!!! :D

Jörg von Frundsberg
17.01.13, 15:56
Hat die Malaria alle dahingerafft??? Freund und Feind??? Wo sind des Kaisers treue Soldaten??? Kämpft für die Kolonien!!! :D

Heute kommen noch 2 Züge ,keine Sorge schreibt lieber was bei euch abgeht ^^

George Pickett
17.01.13, 16:01
Heute kommen noch 2 Züge ,keine Sorge schreibt lieber was bei euch abgeht ^^

Wir sind so weit aktuell...ach nee...Grant murmelte etwas von Haus angemietet, in dem der Süden die Kapitulationsurkunde unterschreiben soll. Den Ort sagte er auch...wie hieß´der bloß? Ach ja, A p p o m a t t o x :D :D :D

Lewis Armistead
17.01.13, 16:29
Grämt euch nicht, werter Frundsberg...

Der elende Verräter seiner Heimat wird die Antwort schon noch auf dem Schlachtfeld erhalten...


Aber weitergehen könnte es hier schon einmal...nicht dass wir uns noch schämen müssen euch für den AAR des Monats vorgeschlagen zu haben...

Nicht, dass noch der olle Yankee-AAR die Ehrung abräumt...das wäre wahrlich das Ende...

George Pickett
17.01.13, 16:40
Nicht, dass noch der olle Yankee-AAR die Ehrung abräumt...das wäre wahrlich das Ende...

Ja, das Ende der Welt ist wahrlich nahe, wenn diese beschämende Auflistung der Unfähigkeit der Union wirklich gewinnen sollte! Aber es ist noch Zeit! Noch kann viel passieren... :D

Jörg von Frundsberg
17.01.13, 16:45
Grämt euch nicht, werter Frundsberg...

Der elende Verräter seiner Heimat wird die Antwort schon noch auf dem Schlachtfeld erhalten...


Aber weitergehen könnte es hier schon einmal...nicht dass wir uns noch schämen müssen euch für den AAR des Monats vorgeschlagen zu haben...

Nicht, dass noch der olle Yankee-AAR die Ehrung abräumt...das wäre wahrlich das Ende...

Keine Sorge wir gehen noch trainieren ,kaufen Alkohol und setzen uns dann hin und werden schreiben ,es ist nur so schwierig interessantes Material über diese Zeit zu finden ... ^^

Jörg von Frundsberg
17.01.13, 19:45
neuer Zug


Deutsch Ostafrika Ost



Leider scheiterten unsere Angriffe nördlich von Tanga ....... halt ohne Nachschub ist es natürlich schwer .................

Aber Tanga ist in unseren Hände und die Briten werden wohl Truppen hier hin verlagern ,während wir uns nach Tanga zurück ziehen .

Weiter im Westen am Lake Manjar müssen wir uns weiter zurück ziehen .......... ohne HQ ist das alles sinnlos ...... ,aber selbst hier gehen wir zu Gegenangriffen über !! und das bei Kondoa und bei Mundukani und können die Briten teilweise schwer beschädigen ....

Aber die Briten rücken hier massiv nach !! aber wo sind die anderen ?? im Süden sind sie nicht zu sehen ?? wir klären etwas nach Norden auf , aber sie sind nicht zu finden ??

Hoffentlich haben wir die nächste Runde genug MPP für ein HQ gespart !!!!


http://s1.bild.me/bilder/150113/2644039ww2.jpg (http://www.bild.me)


Deutsch Ostafrika West

Hier rücken die Belgier wir erwartet auf Ujiji vor und belagern die Stadt .... die Briten bleiben erst mal stehen nach ihren ersten Verlust ( Kann uns nur recht sein ......... )

Wir schauen auf die Karte und grübeln und grübeln ........... wen die Stadt fällt , ist hier im Westen unseren Widerstand faktisch zusammengebrochen ......

und grübeln ..............



Und dann machen wir es !!!!!!!!!!

Die Schutztruppe greift an :eek:

http://s1.bild.me/bilder/150113/8510124785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)



Und unser Ziel ist das belgische HQ :eek::eek:

Unsere tapferen Truppen lassen die feindlichen Truppen links liegen und stürmen das feindliche HQ mit dem Ruf " RACHE FÜR HAUPTMANN HIPPER !!! " 3 Askari Brigaden greifen an und schießen es auf 7 dann auf 5 und die letzte Brigade auf 2 herunter .......................:eek::eek::eek:
( JA LECK MICH DOCH BEI KRAKAU :mad: ) Jaaa nee ist klar das das nicht klappte ........... wäre ja auch zu schön gewesen ......

Puuh nun steht die Sache hier auf der Kippe


Wie wird der Feind reagieren ?? Greift er an ?? besiegt uns auf offenen Feld mit Hilfe der Briten und schlägt Hauptmann Sharpe und seine Schutztruppe ?? oder verliert er die Nerven ?? und zieht sich zurück ??

Verdammte Sache ....... hier , am ...... der Welt ............



http://s1.bild.me/bilder/150113/8909589ww1.jpg (http://www.bild.me)




Auch kommt es am Tanganjikasee zum einem Seegefecht die SMS Goetzen wird von den Briten angegriffen :eek:

Bei Neu Langenberg bleibt alles ruhig ...........

Admiral Hipper
17.01.13, 19:50
Die Belgier werde in der nächsten Runde wenig bis gar keine Nachschub haben da sie abgeschnitten sind(das HQ liefert nur noch einen Nachschubwert von 2). Wollen wir nun hoffen das die Engländer nun nicht das selbe mit Euch machen.

Jörg von Frundsberg
17.01.13, 19:53
Die Belgier werde in der nächsten Runde wenig bis gar keine Nachschub haben da sie abgeschnitten sind(das HQ liefert nur noch einen Nachschubwert von 2). Wollen wir nun hoffen das die Engländer nun nicht das selbe mit Euch machen.


Ach ihr versteht es meine Befürchtungen zu verstärken , vielleicht ist er auch zu sehr geschockt :rolleyes:

Sharpe
17.01.13, 20:09
Keine Panik werter Frundsberg, ich bin ja auch noch da:D!
Nachdem ich bei Usinge die Tommies verkloppt habe, habe ich direkt Lust mir die "Pommes" bei Ujiji vorzuknöpfen!
Mit der Ari von Lt. Drake meinen Askaris und dem HQ haben wir dort eine örtliche Überlegenheit gegenüber den Belgiern!
Das belgische HQ ist schonfast am Boden und kann nicht mehr entkommen!:cool:
Wenn es uns gelingt bir Belgier bei Ujuji zu schlagen können wir uns dann um die Tommies in dieser Gegend kümmern!
Diese Chance dürfenwir uns nicht entgehen lassen!
Also: ANGREIFEN!

gez Sharpe, greift an!

Jörg von Frundsberg
17.01.13, 21:41
neuer Zug


Deutsch Ostafrika Ost



Hier können wir uns weiter im Westen absetzen, noch ohne Verluste aber wie lange noch ............. die Truppe ist dort nur noch Schlacke .............

Wir brauchen ein HQ ........... es wurde diese Runde gekauft ,hoffentlich noch nicht zu spät .............

Der Brite bleibt uns dicht auf den Fersen !! aber man sieht auch er hat einige Verluste hinnehmen müssen


Bei dem anderen Teil der Schutztruppe im Osten bleibt der feindliche Angriff aus , da der Feind dort nicht angreift :eek:

Darum greift die Schutztruppe hier nun an !! Wir rücken vor und kommen bis Busiko , dort können wir eine brit Brigade einkesseln ( Hoffentlich gelingt der Schlag !! ) Bei Tanga ziehen wir uns zurück auf die Stadt und hoffen die 2 Askaritruppe hier nach Busiko verlegen zu können .
Auch hoffen wir nun die Briten zu zwingen sich wieder nach Süden zu ziehen und so unseren Truppen am See Eyasi eine Chance bekommen zu entkommen ..........


http://s1.bild.me/bilder/150113/3390129ww4.jpg (http://www.bild.me)



Deutsch Ostafrika West

Es sind schlimme Nachrichten aus dem Westen unserer Kolonie ............

Zuerst bekommen wir diese Nachricht , die SMS Goetzen ist nicht mehr ... sie wurde versenkt .............


http://s1.bild.me/bilder/150113/6909544785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)



Desweiteren wurde Neu Langenburg vom Feinde gestürmt :eek: dort ist eine neue Truppe aufgetaucht 3 Brigaden und eine Artl und zerschießen unsere Askaritruppe dort .. die andere kann sich retten ......
Auch fällt weiter im Südwesten Bismarcksburg , dort ist dem Feind wohl aufgefallen das wir dort keine Truppe mehr haben ....

Nun aber zur Lage bei Ujiji .....

Erst die guten Nachrichten !! Im 2 Angriff zerschlagen wir das belg. HQ :eek::D und ein weiteres belg.Regiment !!!! Zwar greifen die Briten nun uns ..... an aber nur mit einer Truppe ? Vielleicht wen wir die Nerven behalten erleben wir einen Sieg hier :eek:

Er wäre so bitter nötig !! und hoffentlich haben die Belgier Probleme ein HQ zu kaufen wie wir den sonst ....


http://s1.bild.me/bilder/150113/1653149ww3.jpg (http://www.bild.me)


Auf jedenfall gratulieren wir Hauptmann Sharpe zu seinen bisherigen Erfolg !!


Gefecht bei Ujiji

http://s1.bild.me/bilder/150113/3036565785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)

Sharpe
17.01.13, 21:52
Na bitte, geht doch!:D
Mit dem Verlust der belgischen HQ kommt es mir gerade recht, dass auch der Tommy seinen Hals vorreckt!;)
Das macht es leichter ihm denselbigen durchzuschneiden! Mit der Ari von Lt. Drake haben wir ausnahmsweise die größere Feuerkraft gegen Tommies und Belgier! Hier können wir ihnen mal zeigen wo der Hammer hängt!
Nämlich bei mir an der Wand und jetzt bereit zuzuschlagen und den Feind zu zerschmettern!:teufel:

Also: Weiter so! Tommies und Belgier verkloppen:ditsch: und dann bei ihnen für etwas Unruhe sorgen!

gez. Sharpe, der mit dem Hammer:ja:

Jörg von Frundsberg
17.01.13, 21:56
Na bitte, geht doch!:D
Mit dem Verlust der belgischen HQ kommt es mir gerade recht, dass auch der Tommy seinen Hals vorreckt!;)
Das macht es leichter ihm denselbigen durchzuschneiden! Mit der Ari von Lt. Drake haben wir ausnahmsweise die größere Feuerkraft gegen Tommies und Belgier! Hier können wir ihnen mal zeigen wo der Hammer hängt!
Nämlich bei mir an der Wand und jetzt bereit zuzuschlagen und den Feind zu zerschmettern!:teufel:

Also: Weiter so! Tommies und Belgier verkloppen:ditsch: und dann bei ihnen für etwas Unruhe sorgen!

gez. Sharpe, der mit dem Hammer:ja:

Yupp wäre lustig wen wir damit der belgischen Schlange den Kopf abgeschlagen hätten .........:rolleyes: das wäre zu schön um war zu sein , aber wir hoffen es und wen wir die Briten hier noch ärgern könnten ....

Hatten wir schon diese PDF Datei ?? http://www.traditionsverband.de/download/pdf/koenigsberg_guns.pdf

Sharpe
18.01.13, 22:26
Werter Frundsberg, eine technische Frage: Habe ich als HQ irgendeine "Kampfkraft" oder bin ich nur als militärischer Gemischtwarenhandel unterwegs? "Heute im Sonderangebot 8mm Munition und Handgranaten - Kaufen sie eine, erhalten sie zwei!!:D
Wenn ich über Kampfkraft verfüge, möcht eich gerne mein englischen Pendant zum Tänzchen bitten: Im 3/4-Takt kräftig eins auf die Nü...:smoke:

gez Sharpe, der Fragende

Francis Drake
18.01.13, 23:40
Werter Frundsberg, eine technische Frage: Habe ich als HQ irgendeine "Kampfkraft" oder bin ich nur als militärischer Gemischtwarenhandel unterwegs? "Heute im Sonderangebot 8mm Munition und Handgranaten - Kaufen sie eine, erhalten sie zwei!!:D
Wenn ich über Kampfkraft verfüge, möcht eich gerne mein englischen Pendant zum Tänzchen bitten: Im 3/4-Takt kräftig eins auf die Nü...:smoke:

gez Sharpe, der Fragende

Leider keine Kampfkraft...

Admiral Hipper
27.01.13, 12:20
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/8/8b/Telefunkenstation-Nauen_%281918%29.jpg/374px-Telefunkenstation-Nauen_%281918%29.jpg


+++Nauen ruft Ostafrika+++Nauen ruft Ostafrika+++
+++verdammt was ist los da unten?+++Löwe von Afrika melden sie sich+++
+++Nauen ruft Ostafrika+++erbitten Lagebericht+++

Arminius
29.01.13, 09:03
Stimmt es, dass der AAR pausiert?

Jörg von Frundsberg
29.01.13, 20:33
Stimmt es, dass der AAR pausiert? Yupp wir haben momentan wenig Zeit zumindest für AAR zu schreiben ... sorry , aber der AAR wird definitiv weitergehen !!! haben nicht umsonst soviel Zeit und das ganze Gesuche im Netz umsonst gemacht !!!

Jörg von Frundsberg
29.01.13, 21:54
So haben uns entschlossen den AAR auf den aktuellen Stand zu bringen ...........

Zusammenfassung der letzten 2 Züge

Deutsch Ostafrika Ost


Hier bleibt es weit gehend ruhig ..............

Unsere Schutztruppe hält die Stellung bei Tanga und sammelt sich weiter im Raum Busiko unter dem HQ Frundsberg und der Artl Abteilung Clone , dem gegenüber stehen die Briten mit ihrer Artl bei Kahe . In wie weit dort weitere Briten stehen ist nicht bekannt .

Weiter im Westen am Lake Eyasi versuchen unsere tapferen Askari nach Westen zu entkommen .... (hier fehlt immer noch ein HQ ... )


http://s1.bild.me/bilder/150113/8440959ww2.jpg (http://www.bild.me)



2.Runde


Soweit alles ruhig bei Tanga und Busiko ....

Schutztruppe sammelt sich bei Busiko

http://s1.bild.me/bilder/150113/8812556785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)




Allerdings tauchen am Lake Eyasi 2 unbekannte brit.Askari Einheiten auf :eek: (VERDAMMTE SCHE.... ) und unsere Truppen dort kriechen schon jetzt auf dem Zahnfleisch ... ( Sagte ich schon wir brauchen ein 2 HQ .... )
Auch tauchen nach dem Fall von Neu Langenburg britische Truppen nahe Dodoma auf :eek: bzw sieht man ihren Vormarsch zu dieser Stadt .
Falls die Stadt fallen sollte wäre die Kolonie und die Schutztruppe geteilt :eek: wir schicken eine Stammeseinheit zur Stadt und hoffen sie so zu halten ....

Dann müßte Deutsch Ostafrika Ost von mir befehligt werden und der Westen von Deutsch Ostafrika West würde unter den Befehl von Hauptmann Sharpe kommen .........

Das wäre zwar eine schlimme Lage wen die Zentral Eisenbahn in die Hände des Feindes fallen würde ,aber wir trauen der Schutztruppe zu im Westen und Osten die wichtigen Städte zu halten !!
Hier im Osten sind die 2 wichtigen Städte namens Dar es Salaam und Morogoro noch immer in unseren Händen !!

http://s1.bild.me/bilder/150113/5958097ww4.jpg (http://www.bild.me)


Mmmh wir haben viele Fehler gemacht ...........die uns so nicht mehr passieren würden ........... aber wir haben trotzdem die verrückte Hoffnung den Krieg zu überleben ... ,den es ist schon Januar 1917 !!! vielleicht schaffen wir es trotzdem zu überleben ....

Jörg von Frundsberg
30.01.13, 22:43
Deutsch Ostafrika Ost


Aus der Erinnerung heraus beschreiben wir die 2 Züge ............. und haben schlecht und gute Nachrichten ......

Als erstes die schlechten Nachrichten ....

Nach dem Fall von Bismarcksburg und Neu Langenburg rücken die Briten weiter nach Norden .... unsere einzige Askari Truppe zieht sich gegen dem 5 fach überlegen Feind nach Norden zurück .....

Hier droht eine weitere Abschneidung unser Kolonie .... die vermutete Angriffsrichtung des Feindes ist wohl Tabora ....
Damit gerät unsere Truppen unter Hauptmann Sharpe und der Artl Abtl Drake unter Zugzwang gegen die belg/brit Truppen bei Usinge /Ujiji ... Auch hier kommt es zu heftigen Gefechten , deren genauen Verlauf nicht mehr feststellbar ist ......

Auffallend überraschend ist aber das der Feind nicht weicht :eek: selbst die Belgier ohne HQ bleiben dort wo sie sind und verschanzen sich :eek:
Auch greifen die Briten den Hafen von Ujiji mit 2 Schiffen an aber ohne Erfolg ...



http://s1.bild.me/bilder/150113/4847835ww1.jpg (http://www.bild.me)



Doch wie es hier erscheint sind wir das erste mal im Vorteil :eek::D
Im Gegenangriff zerstören wir eine weitere belgische Brigade und können das belgische Regiment auf 2 herunterschießen !! und Kasula im Norden erobern und bedrohen desweiteren das britische HQ nahe Kabira und hoffen die Stadt zurück zu erobern .
Das wäre ein Schlag die Belgier zu vernichten , die Briten zum Rückzug zu zwingen und sich dann nach Süden dem neuen Feind zu zu wenden !! und Tabora und Ujiji bleiben desweiteren erstmals in unserer Hand !!

Aber nun tauchen bei Mwanza unsere tapfere aber schon seit 4-5 Runden ohne Nachschub kämpfenden Askari´s auf !! Wir schicken dann unsere einzige Verstärkung in dieser Runde nach Tabora . Die Eisenbahnlinie dort und die Stadt darf noch nicht fallen !!!!

Leider tauchen nun die Briten von Süden kommend vor Mpanda auf .........

Die Zeit wird knapp für Hauptmann Sharpe und Genossen ..............




http://s1.bild.me/bilder/150113/3689534ww3.jpg (http://www.bild.me)



Hier mal ein Tagesbefehl der Truppen in Deutsch Ostafrika



http://s1.bild.me/bilder/150113/3951336785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)



und hier die Truppe bei ihren Versuchen den Feind zu täuschen

ein harmloser Termitenhügel ....



http://s1.bild.me/bilder/150113/6774264785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)



wohl eher nicht ............. :D



http://s1.bild.me/bilder/150113/4346248785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)



Wir geben noch nicht auf !! Jeder Brite der hier kämpft fehlt an der Westfront !!!

Sharpe
30.01.13, 23:24
Tagesbefehl HQ Sharpe:
Tapfere Soldaten!
In langen und harten Kämpfen ist es uns gelungen dem Feind einen schweren Schlag zu versetzen! Die Belgischen Truppen sind führerlos und ohne Versorgung, und auch die Britenwerden schon bald ih Schicksal teilen. Der überlegenen Kraft und Tapferkeit des deutschen Askaris war kein Gegner gewachsen!
Mit unserem Sieg im Westen könen wir unseren Kameraden im Osten eine wohlverdiente Atempause verschaffen!
Der Gegner kann nicht mehr alleine auf dem Osten schielen, wenn wir siegreich den Westen beherrschen!
Ich rechne damit die letzten Feindtruppen zu zerschlagen und offensiv den Gegnern, die unsere Kameraden im Osten bedrohen in den Rücken zu fallen!
Ihr habt tapfer gekämpft und spürt vielleicht die Erschöpfung, aber noch einmal stürmt, noch einmal greift an und wir werden siegreich sein!
Wir werden die belgischen und britischen Besatzter aus unserer Heimat jagen und gemeinsam Deutsch-Ostafrika zu einem Ort machen, der uns eine blühend Zukunft schenkt, und an die der Feind nur mit Schaudern denken wird, ob der Niederlage, die wir ihm bereiten werden!
Es mir eine Ehre und ein Privileg zusammen mit euch tapferen Soldaten in diesem Schicksalskampf unserer Heimat zu stehen!
Wir werden siegen!

gez Hauptmann Sharpe
Deutsch-Ostafrika (West)

Jörg von Frundsberg
31.01.13, 21:30
der neue Zug


Deutsch Ostafrika Ost



Es bleibt soweit alles ruhig ......

Die Schutztruppe unter dem HQ Frundsberg und der Artl unter Leutnant Clone steht immer noch bei Korogwe und rüstet sich so langsam wieder auf .... und das ist schwierig mit nur noch 141 MPP pro Runde ....
Zumal der Hauptteil des Nachschubs nach Westen geht ............

Die Truppe wird aufgerüstet !!


http://s1.bild.me/bilder/150113/1120348785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)


Doch dann das :eek: wie erwartet versucht der Feind bei Dodoma die Central Eisenbahn zu unterbrechen !!! Gott sei dank konnten wir vor 2 Runden dort eine Stammes Einheit hinschicken !! wir überleben die britischen Angriffe mit Stärke 3 von 5 und rüsten die Truppen dann wieder auf .

Und hier tauchen auch die Briten auf die Neu Langenburg erobert haben ....

Doch dann dieses Event :mad: :mad:



http://s1.bild.me/bilder/150113/2538874ww3.jpg (http://www.bild.me)




Super!!!! wir verlieren wieder Stärkepunkte ,als wüßten wir nicht wohin mit den MPP ..... und was war das ein Event was der Feind ausgelöst hat ?? oder Zufall ?? wir wissen es nicht .....

So langsam müssen wir uns mit dem Gedanken anfreunden das unsere Kolonie bald geteilt wird ......

Auch werden wir wohl bald Truppen soweit möglich nach Westen verlegen müssen ........... ( nur wo her nehmen ?? ) Morogoro darf nicht in britische Hände fallen !!!!



http://s1.bild.me/bilder/150113/5344753ww2.jpg (http://www.bild.me)


Deutsch Ostafrika West

Nahe Usinge gelingt es uns das belgische Regiment zu zerstören !! und die britische Askari auf 1 herunterzuschießen !! Wir ziehen die Artl Drake nach und hoffen in der nächsten Runde die Truppe zu vernichten !!
Den das wäre nötig !!! Zwar spielen die Belgier mit ihrer einzigen Brigade dort keine Rolle mehr ,auch verschwindet die brit.Flotte vor Ujiji , aber leider besetzt das brit HQ Kabira und entgeht so unserer Eroberung .aber von Süden zieht eine weitere Gefahr herauf !!

Britische Truppen die von dem nun besetzten Bismarcksburg nach Norden marschieren ,erreichen Mpanda und werden dort von unseren angeschlagenen Truppen von Neu Langenburg eingekesselt !!

Hier taucht erstmals kein weiteres brit HQ auf !! ( Gott sei Dank )

Aber weitere schlechte Nachrichten erreichen uns ........... britische Truppen marschieren auf Tabora :eek:

Müssen wir Usinge und Ujiji aufgeben ???

Die Situation wird immer schlimmer und schlimmer .............

Bisher erkennen wir nur eine brit. Regiment ... aber was kommt da noch ?? die Truppen die Neu Langenburg erobert haben ?? das wären mindest 3 Brigaden und 1 Artl ... eventuell + HQ ??

Schade ... Kaum sahen wir einige Erfolge im Westen und dann solche Nachrichten ......

Auch weiter im Westen am Lake Victoria nahe der Stadt Mwanza stehen unsere 3 zerschlagenen Askari Truppen und auch hier tauchen Briten auf ......... ( Vielleicht erklärt das die Ruhe im Osten .. )

Ach verdammt .....

DOCH DANN ERREICHT UNS FOLGENDE NACHRICHT !!!!!!!

HAUPTMANN HIPPER HAT ÜBERLEBT !!!! ER HAT SICH ALLEINE DURCH DEN DSCHUNGEL GESCHLAGEN UND TRIFFT NUN BEI UNSEREN ASKARI`S EIN !!!



http://s1.bild.me/bilder/150113/7853588785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)



Die Männer feiern ihn frenetisch !!!!! mit diesem tapferen Mann können wir unsere Schutztruppe hier wieder aufrüsten !!! ( GOTT SEI DANK !! )


Schutztruppe wird wieder aufgerüstet

http://s1.bild.me/bilder/150113/6929100785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)


Damit wäre eine Verteidigung von Mwanza oder von Tabora möglich !!

Wir schauen gespannt auf die nächsten Runden !!!


http://s1.bild.me/bilder/150113/1117954ww1.jpg (http://www.bild.me)

Sharpe
31.01.13, 23:38
HQ Sharpe an HQ Frundsberg!
Melde erfolgreiche Vernichtung der belgischen Truppen vor Ujiji!
Plane englische Einheiten bei Usinge ebenfalls zu schlagen und dann das britische HQ zu vernichten!
Bei der örtlichen Überlegenheit unserer Truppen sollte das ohne Probleme gelingen!
Damit dürfte der Westen gesichert sein und mir die Möglichkeit geben zusammen mit Hauptmann Hipper (herzlich willkommen zurück!:cool:) offensiv gegen die Tommies vorzugehen!
Wenn die vorwitzigen Briten bei Mpanda noch ein bischen näher kommen, lade ich sie gern zueinem kleinen Tänzchen ein!
Frei nach dem Motto: Askari-Polka mit Tommy-Klopfen!:D

gez Sharpe, auf dem Vormarsch

Admiral Hipper
01.02.13, 00:14
Monatelang mussten Wir uns durchs Unterholz schlagen, aber jetzt sind wir wieder bereit für den Kampf um den Platz an der Sonne!
Schlagen Rückzug der Truppe Hipper in Richtung Tabora vor. Dann wenn nötig Hauptmann Sharpe unterstützen oder die Zentralbahn in Richtung Osten freikämpfen.

Jörg von Frundsberg
01.02.13, 00:27
Monatelang mussten Wir uns durchs Unterholz schlagen, aber jetzt sind wir wieder bereit für den Kampf um den Platz an der Sonne!
Schlagen Rückzug der Truppe Hipper in Richtung Tabora vor. Dann wenn nötig Hauptmann Sharpe unterstützen oder die Zentralbahn in Richtung Osten freikämpfen.

So ungefähr ist unser Plan auch !!! auf jedenfall gilt es Tabora zu sichern !! auch sollten die HQ Hipper und Sharpe zusammenarbeiten ........... Dann sollte es im Westen klappen ^^ auch wen die Verbindung zum Osten der Kolonie auf Dauer nicht zu halten sind ............

Jörg von Frundsberg
01.02.13, 00:48
HQ Sharpe an HQ Frundsberg!
Melde erfolgreiche Vernichtung der belgischen Truppen vor Ujiji!
Plane englische Einheiten bei Usinge ebenfalls zu schlagen und dann das britische HQ zu vernichten!
Bei der örtlichen Überlegenheit unserer Truppen sollte das ohne Probleme gelingen!



Ob wir aber die Zeit haben den Tommy zu jagen bezweifeln wir ........... von Süden naht die nächste große Gefahr !!

Jörg von Frundsberg
01.02.13, 21:06
Der nächste Zug ..............


Deutsch Ostafrika Ost


Der Feind versucht es ein 2 mal bei Dodoma !!! und wieder scheitert er !!! 2 Angriffe der Briten scheitern dort und wir können unsere Verstärkungbestehend aus einer Asakri Truppe dort absetzen !! Also falls der Brite dort die Kolonie trennen will muß er eindeutig mehr Truppen dort einsetzen !!

Sonst ist hier alles sehr ruhig ............ bei Busiko im Westen und bei Tanga im Osten nichts regt sich ............. und solange der Brite sich hier nicht regt bewegen wir uns nicht !!! Unsere wichtige Orte sind Dar es Salaam und Morogoro !!
Aber zumindest bei Busiko tauchen 3 feindliche Einheiten auf !! hier rechnen wir demnächst mit einem Angriff !!



Leider können wir nicht unsere dortigen Truppen aufrüsten.... dem HQ Frundsberg geht der Nachschub aus .............. die Truppen bei Busiko UND bei Tanga überschreiten unsere Kräfte ..................

Unsere Verstärkungen diese Runde senden wir nach Tanga ...... und nahe Kibaya und dort greifen wir an !! allerdings ohne Erfolg ... aber der Brite ist damit gewarnt und hoffentlich nervös geworden !!

Aber noch haben vor vor der kritischen Zone ein bißchen Spielraum !!

Desweiteren können wir endlich Waffenstufe 1 für diesen Kriegsschauplatz bestellen !!!


http://s1.bild.me/bilder/150113/7966569ww2.jpg (http://www.bild.me)


Deutsch Ostafrika West


Bei Usinge und Ujiji läuft es immer besser !!!!

Hie wird die brit Brigade zerstört und die Belgier auf 3 heruntergeschossen !!! ihr muß die Artl von Leutnant Drake besonders gelobt werden !! einer Rückeroberung von Burundi steht wie es scheint nichts mehr im Wege !! .............. allerdings ...........

Ist die Lage im Westen leider immer noch unklar .... Tabora scheint momentan sicher ........ und bei Mwanda versuchen die Briten wieder auszubrechen !! werden aber wieder von unseren Truppen eingeschlossen !!!
Weiter im Osten bei Mwanza rüstet Hauptmann Hipper seine Truppen wieder auf Sollstärke !!

Da kann der Brite auch kommen !!!

Das einzige was uns beunruhigt ist was macht der Brite mit seinen Truppen von Neu Langenburg schickt er sie nach Tabora oder Mwanda oder sogar nach Dodoma ???


http://s1.bild.me/bilder/150113/1500084ww1.jpg (http://www.bild.me)


Zur Gesamtlage ....

Wir haben schwere Verluste erlitten ............ aber der Käse ist noch nicht gegessen !!! gerade bei Hauptmann Sharpe im Westen hat sich die miese Situation fundamental geändert !!! wir haben wie es scheint die einmalige Chance weiter nach Norden in Richtung Lake Victoria und Burundi vorzustoßen !! und die Belgier und die Briten vor uns herzujagen !! oder weiterhin die Central Eisenbahn nach Osten hin zu verteidigen !! und Ujiji und Tabora zu schützen !!


Haben die werten Mitleser soweit vorhanden eine Meinung ??

Sharpe
01.02.13, 21:34
Gut so!
So sind nur mehr eine belgische und zwei britische Einheiten in der Umgebung!:D
Hier geht noch was! Da wir hier überlegen sind und nach der Vernichtung des HQ's der Tommies können wir Druck von euch nehmen! Ich glaube nicht, das der Tommie mich UND Hipper im Westen gewähren lässt! Und ohne HQ muß er sich vor weiteren Verlusten fürchten!
Haltet aus werter Frundsberg! Nach der vernichtung der Tommies im Westen werde ich mich mal etwas umschauen, ob ich denen nicht die Suppe versalzen kann!:D
Schlage vor, dass sich Hippe rmit seinen frischen Truppen nach Tabora begibt, dann können wir gemeinsam gegen Bismarckburg vorgehen oder sogar gegen Langenburg, um sie von der britischen Knute zubefreien!

gez Sharpe, auf der Suche nach Salz!

suo
01.02.13, 21:52
Haben die werten Mitleser soweit vorhanden eine Meinung ??
Ja, Ihr gebraucht zu viele Ausrufezeichen!! Da fällt es uns schwer, wichtige und unwichtige Informationen zu trennen!! ;)

Jörg von Frundsberg
01.02.13, 22:08
Ja, Ihr gebraucht zu viele Ausrufezeichen!! Da fällt es uns schwer, wichtige und unwichtige Informationen zu trennen!! ;)

Wen ihr uns kennt wißt ihr das wir viele !!! und :eek::eek: benutzen !!! also welche Meinung habt ihr :D ??wir haben das Szenario auch noch nie gespielt und sind so mit auch wertfrei ^^

Cfant
01.02.13, 22:48
Natürlich lese ich gespannt mit :) Allerdings auch beim Gegner, sodass ich natürlich keine Meinungen abgeben kann. Außer dieser: Ich schreibt wahrhaft vergnüglich AARs :) Nur weiter so!

suo
02.02.13, 12:28
Ich kenne das Spiel selbst nicht und lese auf beiden Seiten, deshalb möchte ich mich lieber einer inhaltlichen Meinung enthalten, da sie entweder purer Unfug sein könnte oder aber durch die Beobachtung der englischen Truppenbewegungen beeinflusst.

Jörg von Frundsberg
02.02.13, 23:02
neuer Zug .........

Deutsch Ostafrika Ost




Hier bleibt alles relativ ruhig ............

Bei Busiko und Tanga sind keine Feindbewegungen erkennbar .......... nur bei Dodoma versucht der Feind durchbrechen !! und das mit 2 Brigaden und 1 Regiment und hier taucht sogar ein feindl. HQ auf !! ( Hier will der Feind es wohl wissen !! )

Kämpfe bei Dodoma

http://s1.bild.me/bilder/150113/7289068785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)

Und damit sind wir in einer Zwickmühle :???: verstärken hier wir unsere Truppen muß ich selber nach Süden eilen ,als HQ um unsere Verteidigung zu stabilisieren !! noch hält die Stellung ,zu mal die Briten eine äußerst miese Moral haben ^^

Aber der Fall der Stadt ist nur noch eine Frage der Zeit ohne HQ , allerdings wäre unser Verteidigung bei Busiko und Tanga aufgeweicht ... und hier vermuten wir den nächsten Schlag des Gegners !! zumal seine Truppen dort bereits sichtbar sind !!

Aber wen unser HQ nun im Süden ist dann ........... dann haben wir hier keine Chance mehr ....

Schon überlege ich die Schutztruppe weiter nach Süden zu verlegen und Busiko aufzugeben :eek: und mit der Schutztruppe das Dschungelgebiet nahe Hadeni aufzusuchen . Eine Teilung der Kolonie sehen wird nicht allzu große Katastrophe an !! Großartige MPP zum verlegen der Truppe haben wir sowie nicht ..............

Desweiteren erobern die Portugiesen eine Stadt an unserer südliche Grenze .......... ebenso greifen wir die Briten bei Kibaya an und können sie schwer beschädigen ,ziehen aber danach unsere Truppen dort nach Osten ab .
Wir wissen nicht wieviele HQ der Brite im Osten hat ,wir gehen von 2 aus , 1 nun bei Dodoma und ein weiteres nahe Busiko .

Deswegen wagen die neu ausgerüsteten Truppen unter Hauptmann Hipper einen Angriff ( trotz der miesen Moral .... ) und das bei der Serengeti Ebene ,dort steht nur eine Askari Truppe der Briten und ein Regiment mit Stärke 6 und verschanzt ...

WIr haben dort auch die ersten Erfolge zu vermelden !! die Askari Truppen der Briten wird auf 5 heruntergeschossen !! auch bekommt die Kampfgruppe Hipper unsere einzige Verstärkung diese Runde ,eine Reiterabteilung !! Wir hoffen damit dem Feind zur Verlegung seiner Truppen zu zwingen !!


Hier die Reiterabteilung bei der Kampfgruppe Hipper

http://s1.bild.me/bilder/150113/1546011785pxbundesarchivbild10.jpg (http://www.bild.me)


Die Ziele der Kampfgruppe wäre in den Rücken der Briten zu gelangen und falls möglich die Briten bei Dodoma den Nachschub abzuschneiden ,aber in wie weit das realistisch ist wissen wir nicht . Im Endeffekt wären wir schon froh den Briten zu zwingen weitere Truppen in den Westen zu verlegen .............

Was uns wirklich ermutigt ist das wir März 1917 haben und dem Briten noch keine wichtige Stadt der NM erobert haben !! leider wissen wir nicht wie lange das Szenario geht .... aber hoffen wir das die Zeit so langsam knapp wird .............


http://s1.bild.me/bilder/150113/2274392ww2.jpg (http://www.bild.me)

Jörg von Frundsberg
03.02.13, 00:56
Ich kenne das Spiel selbst nicht und lese auf beiden Seiten, deshalb möchte ich mich lieber einer inhaltlichen Meinung enthalten, da sie entweder purer Unfug sein könnte oder aber durch die Beobachtung der englischen Truppenbewegungen beeinflusst.
Ach kommt wir sind über jede Meinung froh !! und möge sie so sinnfrei wie möglich sein ^^ wir haben das Szenario auch noch nie gezockt und über Meldungen über die britischen Truppenbewegungen wären wir extrem erfreut ^^

Admiral Hipper
03.02.13, 03:15
Kampfgruppe Hipper an Frundsberg
http://www.battle-of-jutland.com/images/ensign-admiral-hipper.jpg


Werter Löwe und Frundsberg

Es mag zwar verlockend sein den feindlichen Nachschubweg zu unterbrechen, jedoch haben wir die Befürchtung in dem äußert unwegsamen Gebiet am Manyara See werden wir schnell vom Jäger zum Gejagten. Es sind kaum Rückzugwege offen und wir wissen wenig bis gar nichts über den Feind in diesem Gebiet.
Wäre es nicht besser dem britischen HQ bei Dodoma in den Rücken zu fallen um anschließend weiter in den Süden in Richtung Neu Langenburg oder sogar portugiesisch Moskambique vorzustoßen? Entlang der Bahnlinie wäre auch unsere eigene Versorgung besser und unser Anmarsch bliebe wohl auch den Briten verborgen.
Nicht das Wir Angst hätten, Wir werden jeden Eurer Befehle ausführen! Aber seit uns die verdammten Engländer in der Masai Steppe halb tot geschossen haben sind Wir etwas vorsichtiger geworden...:eek:

gez. Hauptmann Hipper

Jörg von Frundsberg
03.02.13, 11:07
Kampfgruppe Hipper an Frundsberg
http://www.battle-of-jutland.com/images/ensign-admiral-hipper.jpg


Werter Löwe und Frundsberg


Es mag zwar verlockend sein den feindlichen Nachschubweg zu unterbrechen, jedoch haben wir die Befürchtung in dem äußert unwegsamen Gebiet am Manyara See werden wir schnell vom Jäger zum Gejagten. Es sind kaum Rückzugwege offen und wir wissen wenig bis gar nichts über den Feind in diesem Gebiet.
Wäre es nicht besser dem britischen HQ bei Dodoma in den Rücken zu fallen um anschließend weiter in den Süden in Richtung Neu Langenburg oder sogar portugiesisch Moskambique vorzustoßen? Entlang der Bahnlinie wäre auch unsere eigene Versorgung besser und unser Anmarsch bliebe wohl auch den Briten verborgen.
Nicht das Wir Angst hätten, Wir werden jeden Eurer Befehle ausführen! Aber seit uns die verdammten Engländer in der Masai Steppe halb tot geschossen haben sind Wir etwas vorsichtiger geworden...:eek:

gez. Hauptmann Hipper


Eigentlich eine gute Idee ,aber wir würden es gerne vermeiden sich mit dem Feind in eine Abnutzungsgefecht zu verwickeln zu lassen .... Unsere Idee wäre dahin dem Feind zu hetzen ( und ihn von den wichtigen Städten wegzulocken ) und wen er sich nach Norden wendet wieder in der Savanne zu verschwinden .............. ^^
Hab nochmal nach gelesen das Spiel dauert noch bis November 1918 :eek: und wir bekommen aufgrund der verlorenen Städte nur noch so um die 120 MPP :eek:das ist eindeutig zu wenig für größere Gefechte .....
Aber wir überlegen noch ............ es kann auch anders herum gehen ........

suo
03.02.13, 11:23
Fassen wir es kurz zusammen: Die Briten haben überall mehr als Ihr, fast überall HQs in Reichweite. Eigentlich solltet Ihr Eure Sachen packen und versuchen auf einem neutralen Dampfer die Heimreise zu buchen, bevor nocht irgendjemand sich ernsthaft verletzt. ;)

Admiral Hipper
03.02.13, 11:28
Bedenkt aber auch das die Briten schon bald über die südliche Straße bei Neulangenburg Nachschub erhalten werden. Die Sperrung der nördlichen Straße würde also wenig bringen. Zudem das feindliche HQ noch da ist. Eine Zerstörung dieses wäre ein großer Erfolg.
Und Wir haben noch eine Rechnung offen!!!:reiter:

Oh nein, die Sonne brennt so sehr auf unser Haupt.:D

Sharpe
03.02.13, 16:21
Kein Panik, werter Frundsberg!
Ich gehe davon aus, den Gegner im Westen innerhalb der nächsten Zeit geschlagen zu haben! :ja:
Stehe dann für offensive Operationen oder andere Pläne zur Verfügung!
Ob gegen Mpanda oder andere Ziele!
Was macht eigentlcih dieser komische Stamm in Ujiji?:???:

Ansonsten: Kümmert ihr euch um den Osten, im Westen ist alles unter Kontrolle!

gez Sharpe, der kontrolliert!:smoke:

Jörg von Frundsberg
03.02.13, 23:01
Der Westen von Deutsch Ostafrika



Hier bekommen wir weiterhin erfreuliche Nachrichten !!!! in dieser Runde vernichten wir 3 feindliche Einheiten !!! 3 :eek::eek: Und den Anfang macht die Kampfgruppe des Hauptmann Sharpe ,indem sie die letzte Belgier vernichten nahe Usinge , auch die Briten nahe Usinge werden vernichtet !!


Und es kommt noch besser !! die eingekesselten Briten bei Mpanda werden vernichtet !! Hui das wird die Entente aber hoffentlich ins Schwitzen bringen :D und die Stadt wird wohl wieder in unsere Hände fallen !!

Wir gratulieren dem Hauptmann Sharpe zu seiner Führung unserer tapferen Schutztruppe und das es wie es scheint die Bedrohung aus Belgisch Kongo und Britisch Uganda vernichtet hat !!



Weiter im Norden stehen noch ein brit. Regiment was auch arg schon zusammen geschossen ist und ein brit.HQ bei Kabira , aber leider treffen unser Truppen weiter nördl. auf die lang vermißte belgische Artl ...........und das bei Kitega .....
leider vermuten wir das die Artl ihre 5 Schuß nun frei hat ....
und wir hoffen das unsere dortige Truppe den Angriff überlebt ............. zumindest die Bereitschaft und Moral der Belgier dürfte kaum noch vorhanden sein , ohne HQ und hoffentlich sparen sich die Belgier beim Kauf eines neues HQ zu Tode ......

So was nun ??? soll die Schutztruppe nach Norden marschieren und die Briten bei Kabira jagen ?? und dann die Belgier ?? und eventuell nach Belgisch Kongo marschieren ??? oder den Briten die von Neu Langenburg aus nach Norden unterwegs sind entgegen zu marschieren ??

Wir vermuten die Briten aus Neu Langenburg zumindest in Richtung Dodoma unterwegs sind , ein Regiment taucht zumindest bei Kitunda auf !! aber vielleicht ändert Brite auch seine Marschrichtung wen er den Zug bekommen hat und marschiert nach Tabora ??? Fragen über Fragen ...

Die Masse der Schutztruppe steht zumindest im Süden bei Mpanda und das mit dem HQ Sharpe der Artl unter Drake und 4 Brigaden die soweit kampffähig sind !! und könnte sogar nach Bismarcksburg marschieren ,weiter im Norden bei den Briten bei Kabira stehen 3 angeschlagene Brigaden von uns ....

Werter Sharpe die Truppen in Ujiji sind Stammeskrieger die wir gegen die dortigen Schutztruppen ausgetauscht haben !!


Schön sieht die dortigen Truppen nicht mehr aus ,aber ihr Kampfgeist ist nicht gebrochen , nach den vielen Siegen im Westen !!!



http://s1.bild.me/bilder/150113/3386232ww2.jpg (http://www.bild.me)





Ganz anders ihr Gegner

http://s1.bild.me/bilder/150113/6796184ww2.jpg (http://www.bild.me)





Also wir haben momentan viele Möglichkeiten ( so glauben wir zumindest .... ) in wie weit der Feind seine Truppen verlegen kann wissen wir nicht .... ( Wir hätten das Szenario wirklich vorher mal spielen sollen ..... :rolleyes:)
Zumindest sehen wir keine Gegner im Westen mehr :eek:


Wir haben einige Möglichkeiten der Schutztruppe mal hellblau eingefärbt !! Bitte wählen sie :D



http://s1.bild.me/bilder/150113/2438375ww1.jpg (http://www.bild.me)





Also Vorschläge meine Herren !!!





Hier mal ein Bericht über die Kämpfe bei der Uganda Eisenbahn im Jahr 1915


1.Teil Hintergründe und Planungen

Unmittelbar nach Kriegsausbruch begann die Schutztruppe mit offensiven Aktionen gegen brit-Ostafrika.
Schwerpunkt war das Grenzgebiet zwischen Küste und Kilimandscharo, insbesondere letzterem.




Geografische Situation
Während der östliche Ausläufer des Kilimandjaro nach BEA hineinragte, so tat dies die Taveta Region nach DOA. Der Grund war darin zu suchen, daß GB nach der Grenzziehung 1896 („Helgoland-Sansibar Vertrag“) einen Wasser führenden Brückenkopf westlich der Dornensteppe von Bura haben wollte - und bekam.

Etwa 50km östlich davon verlief die britische Uganda-Bahn, die Mombasa an der Küste mit Nairobi im Norden der Kolonie verband. Diese Region bildete das britische Gegenstück zur Usambara-Region.

Eben die 700km lange Bahnstrecke wurde von Lettow-Vorbeck als empfindlichster Punkt ausgemacht.

Bereits am 6.August 1914 erging ein Telgramm des Kommandos der Schutztruppe an die Führer der 1.F.K. und der Polizeikompanie, Grenztruppen zu vernichten und die Uganda-Bahn nebst Telegrafenleitung bei Voi nachhaltig zu zerstören.

Am 15.September wurde Taveta von Einheiten der Schutztruppe unter dem Kommando von Hauptmann a.D. Tom von Prince besetzt

Lettow-Vorbeck:
Das östlich vorgelagerte Taveta war vom Feinde besetzt. Es kam darauf an, diesen wichtigen Punkt, dessen Besitz für den Feind ein wertvolles Ausfalltor gegen unsere europäischen Siedlungsgebiete des Nordens bedeutete, schnell zu nehmen

In der Folge unternahm die Schutztruppe mehrere Vorstöße zwischen Jassini an der Küste und Kajiado am Magadi-See

Der überwiegende Teil des Grenzstreifens besteht aus trockener Dornsteppe und teilweise dichtem Busch, durchzogen von von einer Anzahl teils schroff ansteigender Höhenzüge

Die Aufgaben waren zweierlei: einerseits die Geländeverhältnisse aufzuklären und sich ferner in den Besitz vorhandener Wasserstellen zu bringen.

Nach den Erfahrungen (und Verlusten) von Tanga und Jassini mußte man sich deutscherseits von Operationen großen Stils auf die Kleinkriegführung verlegen, was den Geländeverhältnissen der Kilimadjaro-Region allerdings sehr entgegenkam.
An Stelle der Feldkompagnien mit mehreren hundert Soldaten und Trägern wurden kleine Patrouillen eingesetzt, die weite Vorstöße in britisches Gebiet Richtung Bahnlinie unternahmen.

Nördlich des Kilimandjaro bestanden diese aus berittenen Trupps, die aus der Longidogegend in einer Stärke von 7-10 Mann bis zur Magadbahn ritten.

Der Schwerpunkt waren jedoch kleine Patrouillen (1,2 Europäer, 2-4 Askari und 5-7 Träger) die in östlicher Richtung zu Fuß Richtung Bahnstrecke vorstiessen:
Vom östlichen Fuß des Kilimadjaro durch das wasserreiche Tsavo-Tal oder die Lolgorossien-Berge, letztere wegen einer Strecke von 60km ohne Wasser jedoch die schwierigere war.

Bedingt durch die äusserst lebensfeindlichen Bedingungen und der Unerfahrenheit in dieser Art der Kriegführung, mußten diese Patrouillen anfangs hohes Lehrgeld zahlen.

Man mußte sich durch feindliche Postenketten in unbekanntem Gelände hindurchschleichen und war bis zu zwei Wochen mit allergeringster Ausrüstung unterwegs
Das Gebiet war völlig unübersichtlich, man konnte jederzeit direkt in eine feindliche Patrouille laufen – oder sich in 100m Entfernung voneinander unbemerkt passieren. Die Dornen zerissen selbst hochwertigste Kleidung, An den wenigen bekannten Wasserstellen entspann sich ein tödliches Katz-und Maus Spiel zwischen Commonwealth- und Schutztruppen, die sich gegenseitig auflauerten. Ebenso groß war die Gefahr durch Löwen oder gar Nashörner.

Am 13.Mai geriet ein Aufklärungstrupp der East African Mounted Rifles/EAMR am Seki-Wasserloch in einen Hinterhalt. Zwei Versprengte, Trooper Poyer & Ducrotoy, erlebten eine unvergeßliche Nacht, als die Löwen wenige Meter neben ihrem Versteck -sehr geräuschvoll- die Kadaver ihrer Mulis fraßen. Bei einer anderen Gelegenheit wurde eine KAR-Parouille durch drei angreifende Nashörner völlig zersprengt

Einige Patrouillen wurden halbtot gefangen genommen, andere mußten ebenso erschöpft unverrichteter Dinge umkehren. Bei der Hitze und den Strapazen kam es vor, das Männer verdursteten oder an Erschöpfung starben. In einigen Fällen waren die Soldaten gezwungen,ihren eigenen Urin zu trinken, um zu überleben. Verwundete konnten nur in den seltensten Fällen transportiert werden und mußten zurückgelassen werden.

Doch mit fortschreitender Dauer arrangierte man sich mit den Umständen, lernte, passte sich an die Gegebenheiten an.
Man bildete Spreng, Schleich und Kampfpatrouillen, die sich in Größe, Ausrüstung und Vorgehensweise unterschieden.
Die Europäer verzichteten auf jeden unnötigen Ballast, der zu Friedenszeiten noch als unverzichtbar galt. Man vermied verräterischen Lagerrauch und nahm fertiges Essen mit. Mußte abgekocht werden, erforderte das besondere Umsicht und Vorsichtsmaßnahmen, wie das Wechseln des Kochplatzes.
Da ein voller hygenischer Schutz nicht möglich war, gab es immer wieder Krankheitsfälle.
Doch da man mit geringen Kräften den Feind permantent schädigte, mußte man nur wenig eigene Kräfte in vorderster Linie halten und konnte ein Rotationssystem einführen.
Nach einiger Zeit wurden die Kompagnien in Ruhelager zurückgenommen und erholten sich wieder.
Feuerwerker und Waffenmeister konstruierten im Verein mit Ingenieuren der Fabriken immer ausgereiftere Höllenmaschinen. Dynamit gab es reichlich von den Pflanzungen, als weitaus effektiver erwiesen sich jedoch die in Tanga erbeuteten Sprengpatronen.

Gleichzeitig begann man, die Kontrolle über das Gebiet östlich des Kilimandjaro weiter auszudehnen:
Schließlich erstreckte sich eine Kette von Stützpunkten vom Longido-Berge über den Loosito-Berg, Mbuyuni bis hinunter zum Kasigao-Berg


Insgesamt wurden 58 Unternehmungen durchgeführt. Der erste Erfolg war am 20. April 1915, als die Eisenbahnbrücke bei Makidu beschädigt wurde.



Es wurden in den nächsten 13 Monaten auf einer Länge von 300km Züge zum entgleisen gebracht, Brücken, Gleise und Vorrichtungen gesprengt, Züge beschossen, und Posten angegriffen




Zeitweilig war die Situation derart angespannt, daß man den Lokführern hohe Prämien anbot, damit sie diese Strecke überhaupt noch befuhren


Zusätzlich standen Panzerzüge bereit, um im Falle eines Überfalls zu Hilfe zu eilen
Ferner wurden die Züge selbst mit gepanzerten Waggons versehen, auf denen bewaffnete Begleitkommandos mitfuhren.


Panzerzug SIMBA


http://s1.bild.me/bilder/150113/4949702ww2.jpg (http://www.bild.me)



Um die kostbaren Loks vor Minen zu schützen, wurden mit Sandsäcken beladene Waggons vorgekoppelt, was die Schutztruppe wiederum mit Verzögerungszündern an ihren Minen konterte. Dies führte zeitweilig zu der Situation, das mehr Waggons vor als hinter den Loks fuhren.
Die Strecke wurde beiderseits von Vegetation befreit und teilweise mit einem Öl- oder Kalkmilchfilm versehen, um Spuren sichtbar zu machen.
Züge durften tagsüber nur noch im Schrittempo, nachts gar nicht mehr fahren und es mußten an verschiedenen Punkten Reparaturzüge mit Baumaterial und Ersatzteilen bereitgehalten werden, die für den Gütertransport ebenfalls ausfielen.

Die Angriffe (und Schutzmaßnahmen dagegen) hatten erhebliche Verzögerungen und Einschränkungen des Bahnverkehrs zur Folge, die Transportleistung der Bahn verringerte sich bedenklich.
Entscheidend war aber nicht der direkt verursachte materielle Schaden, sondern die enorme Bindung von Kräften mit geringsten Mitteln, wie von Lettows Strategie es von Beginn an vorsah:
Die britische Seite mußte fast sämtliche verfügbaren Kräfte abstellen, um den am meisten gefährdeten Abschnitt zu sichern.
Die Moral der Commonwealth-Truppen, durch die Niederlagen von Tanga und Jassini ohnehin angeschlagen, erreichte Mitte 1915 ihren absoluten Tiefpunkt.

Im März 1915 berichtete eine britische Quelle:
The Germans & the rhinos were in control east of Kilima Njaro & of Taveta.

Cfant
04.02.13, 08:31
:lach: Die Bilder sind herrlich. "Truppen in Marschordnung" - und sitzen auf ihren Hintern. Aber der Panzerzug schlägt alles. "Du musst meinen Tod rächen, Simba!" :D

Viel Glück übrigens. :) Ich finde, Ihr schlagt Euch unter den widrigen Umständen sehr tapfer!

Kensai
04.02.13, 10:37
:lach: Die Bilder sind herrlich. "Truppen in Marschordnung" - und sitzen auf ihren Hintern. Aber der Panzerzug schlägt alles. "Du musst meinen Tod rächen, Simba!" :D

Viel Glück übrigens. :) Ich finde, Ihr schlagt Euch unter den widrigen Umständen sehr tapfer!

Das mit der Marschordnung kann schon stimmen...in Afrika bewegen die sich auch manchmal heute noch auf ihrem Hintern vorwärts :D


http://www.youtube.com/watch?v=-YHgRg-91eg

Jörg von Frundsberg
04.02.13, 10:40
Das mit der Marschordnung kann schon stimmen...in Afrika bewegen die sich auch manchmal heute noch auf ihrem Hintern vorwärts :D


http://www.youtube.com/watch?v=-YHgRg-91eg

Yupp hab das Spiel gesehen und es war fast so zusagen der beste Höhepunkt :D

Kensai
04.02.13, 10:42
Yupp hab das Spiel gesehen und es war fast so zusagen der beste Höhepunkt :D

ich lach mich hier grade echt kaputt...allein weil ich daran denke wie das aussieht, wenn so ein ganzer Infanteriezug auf diese Weise durch die Savanne "marschiert" :D

Jörg von Frundsberg
04.02.13, 11:02
ich lach mich hier grade echt kaputt...allein weil ich daran denke wie das aussieht, wenn so ein ganzer Infanteriezug auf diese Weise durch die Savanne "marschiert" :D

Toll jetzt hab ich wieder Bilder in meinen Kopf die nicht meinen historischen Anspruch für den AAR genügen :D
P.s dann haben wir keine Angst mehr es nicht zu schaffen wen der Brite so weiter vorrückt ^^

Sharpe
04.02.13, 17:46
HQ Sharpe an HQ Frundsberg:
Erfreuliche Lagentwicklung! Werde die Reste der Briten schlagen und dann die einsame belgische Ari knacken!:D
Halte nichts davon zu Kleckern, habe vor zu Klotzen! (Wo hab ich das schon mal gehört?:???:)
Werde mit versammelter Truppe nach Bismarckburg vorrücken und dem Tommie kräftig Feuer machen!
Eventuell ist auch ein Marsch nach Burundi möglich!

gez Sharpe, Klotzt ran!

Jörg von Frundsberg
04.02.13, 22:36
HQ Sharpe an HQ Frundsberg:
Erfreuliche Lagentwicklung! Werde die Reste der Briten schlagen und dann die einsame belgische Ari knacken!:D
Halte nichts davon zu Kleckern, habe vor zu Klotzen! (Wo hab ich das schon mal gehört?:???:)
Werde mit versammelter Truppe nach Bismarckburg vorrücken und dem Tommie kräftig Feuer machen!
Eventuell ist auch ein Marsch nach Burundi möglich!

gez Sharpe, Klotzt ran!

Ist der werte Sharpe der einzige der eine Meinung hat ?? :eek: :mad: Skandal nur weil man in den Kolonien hier spielt...... geht hier kein Sau an den PC :eek: aber wen nachher der krieg verloren ist in Europa dann sind wir alle wieder Helden ............ ^^ Nun gut werter Sharpe wir werden es so versuchen ^^

Stupor Mundi
04.02.13, 22:42
Der werte Sharpe ist hier einfach der einzige fähige Kommandeur. Wäre doch Quatsch, wenn die ganzen Dilettanten sich einmischten und dadurch ein zweites Damiette verursachten. :eek: ;)

Jörg von Frundsberg
04.02.13, 22:44
Der werte Sharpe ist hier einfach der einzige fähige Kommandeur. Wäre doch Quatsch, wenn die ganzen Dilettanten sich einmischten und dadurch ein zweites Damiette verursachten. :eek: ;)

Aber wir können dem werten Sharpe doch nicht ganz alleine die Schuld geben :eek: dann geht es doch nicht mehr auf , seit dem WW2 sind wir gewöhnt mehreren die Schuld zu geben :D

Sharpe
04.02.13, 23:03
Ist der werte Sharpe der einzige der eine Meinung hat ?? :eek: :mad: Skandal nur weil man in den Kolonien hier spielt...... geht hier kein Sau an den PC :eek: aber wen nachher der krieg verloren ist in Europa dann sind wir alle wieder Helden ............ ^^ Nun gut werter Sharpe wir werden es so versuchen ^^


Oink, oink oink!:rot: Oink oink, oink oink oink!!!:rolleyes:
Grunz grunz, oink!!:smoke:

gez Sharpe, die Sau:prost:

Luitpold
04.02.13, 23:14
Beim Konkurrenten mitlesen und das Spiel nicht kennen, macht Uns nicht zum besten Ratgeber. Trotzdem der (naheliegende) Vorschlag: Vernichtet die belgische Artillerie und das britische HQ bei Kitega. Den Belgiern tut das ziemlich weh (HQ weg, etliche kleinere Einheiten weg und dann noch die Art.) und die Briten werden so ein HQ auch kaum herbeizaubern können.
Einen Vorstoß nach Belgisch-Kongo (wie Ihr Euch überlegt habt) würden Wir Uns aber gut überlegen. Kann man die Belgier überhaupt aus dem Spiel kegeln (auf dem Screenshot finden Wir keine Hauptstadt, nur zwei NM-Städte)? Außerdem dürfte ein Marsch nach B-Kongo sehr lange dauern (egal ob nördlich oder südlich um den Tanganyika-See herum).

Also: Erstmal bei Kitega angreifen. Dann weiterschauen (und weiterkämpfen. Wir wollen noch viele Kampfberichte von Euch sehen.)

Jörg von Frundsberg
04.02.13, 23:58
Oink, oink oink!:rot: Oink oink, oink oink oink!!!:rolleyes:
Grunz grunz, oink!!:smoke:

gez Sharpe, die Sau:prost:

Das habt ihr falsch verstanden .... wir freuen uns über jede Meldung von euch !! wir finden das Szenario nur sehr spannend und geben uns wirklich Mühe das alles zu finden über das Szenario !!! und können die armen Schweine dort so langsam verstehen ...
Trotz der großen Schlachten im Europa haben die damals einen echt harten Krieg geführt !! der damals aber total untergangen ist und trotz ihrer totalen Unterlegenheit haben auch sie auch ihre strategischen Probleme gehabt ^^
Allein die Orte die keine Sau mehr kennt wie Neu Langenburg oder Bismarcksburg usw ... bin echt erschüttert wie es damals dort zur Sache ging ,auf verlorenen Posten !!

Allein die Tatsache das das Schiff in dem Film African Queen die wirkliche Goetzen ist finden wir den Hammer schlecht hin !!!!


Hier den Trailer zum Film


http://www.youtube.com/watch?v=l7cWpLd1-dc


Auszug aus Wki

Kolonialgeschichte

Das Schiff wurde 1913 auf Befehl Kaiser Wilhelms II. im Auftrag der Ostafrikanischen Eisenbahn-Gesellschaft auf der Meyer-Werft in Papenburg an der Ems erbaut und auf den Namen Graf Goetzen getauft. Sie sollte dazu dienen, auf dem Tanganjikasee, gelegen in der damaligen deutschen Kolonie Deutsch-Ostafrika, die Präsenz der Kolonialherren zu erhöhen und Belgien von einer möglichen Kolonialexpansion abzuhalten.

Entworfen wurde das Schiff von Anton Rüter, welcher zu dieser Zeit die rechte Hand des Werftbesitzers Meyer war.[1]

Ursprünglich verfügte das Schiff über sechs Kabinen für Passagiere erster Klasse und über zehn Kabinen zweiter Klasse sowie je einen Ess- und Rauchsalon erster und zweiter Klasse. Die Maschinenausstattung bestand zunächst aus zwei Rundkesseln zur Dampferzeugung für die Dreifach-Expansionsmaschine mit einer Leistung von 500 PSi, einer Kohlensäure-Eis- und Kühlmaschine in einem isolierten Kühlraum mit einer Kapazität von drei Kilogramm Eis pro Stunde, einer Beleuchtungs- und einer Belüftungsanlage. Das Schiff war für eine Besatzung von 60 Mann ausgelegt.

Das Schiff, zusammengehalten von 160.000 Nieten, konnte in seine Einzelteile zerlegt werden und wurde auf diese Weise nach zehnmonatiger Bauzeit in 5.000 Holzkisten mit einem Gesamtgewicht von 1.200 Tonnen verpackt. Auf diese Weise gelangte die Graf Goetzen mit dem Zug nach Hamburg und von dort mit einem Dampfer nach Daressalam, der Hauptstadt der Kolonie. Hier wurden die Kisten auf die kurz zuvor eröffnete Mittellandbahn verfrachtet und nach Kigoma transportiert. Da das letzte Teilstück noch nicht rechtzeitig fertiggestellt war, mussten die Bauteile ein Stück weit von Menschen getragen werden.[2]

Am Tanganjikasee bauten rund 250 einheimische Arbeiter und 20 Inder unter der Leitung von Rüter, einem Gesellen und einem Nieter der Meyer-Werft das Schiff wieder zusammen.

Am 5. Februar 1915 erfolgte schließlich der Stapellauf.
Erster Weltkrieg
Geschützmannschaft der Graf Goetzen an der 10,5 cm L/40 Sk

Das Schiff wurde während des Ersten Weltkrieges in Dienst gestellt und am 9. Juni 1915 mit einem 10,5 cm- sowie zwei 3,7 cm-Geschützen von der nicht mehr operationsfähigen und später in der Rufiji-Mündung selbst versenkten SMS Königsberg ausgerüstet. Rüter wurde Kapitän des Schiffes.

Die Graf Goetzen wurde mit 1.000 Soldaten in Kasanga, dem damaligen Bismarckburg, an der Südspitze des Sees stationiert. Die Graf Goetzen beherrschte den See, denn die Briten hatten nur die zwei jeweils 13 Meter langen Kanonenboote HMS Mimi und HMS Toutou mit je einer kleineren Kanone auf dem See.[3] In der Folgezeit diente sie General Paul von Lettow-Vorbeck zu Truppenverlegungen und als Versorger. Am 10. Juni 1916 wurde das Schiff von vier belgischen Wasserflugzeugen bombardiert und einige Tage später ein weiteres Mal, als es für die anstehenden Reparaturarbeiten im Hafen von Kigoma lag. Als die deutschen Truppen auf ihrem Rückzug Kigoma aufgeben mussten, befahl von Lettow-Vorbeck, die Graf Goetzen zu versenken. Rüter ließ das Schiff vor dem Öffnen der Seeventile dick mit Fett einschmieren und nahe dem Ufer fluten.
Nachkriegszeit

Das Schiff wurde noch 1916 von den Belgiern gehoben. 1920 sank es während eines Sturmes im Hafen erneut. Anschließend ging das Land an die Briten als neue Kolonialherren über, die lange brauchten, um das Schiff wiederum zu heben. Erst sieben Jahre nach dem Untergang konnte es wieder fahren. Am 16. Mai 1927 wurde der alte Name Graf Goetzen in Liemba geändert.[4]
Zweiter Weltkrieg

Im Zweiten Weltkrieg wurden mit dem Schiff ein weiteres Mal Tausende Soldaten über den See befördert.
Heutige Situation

Seit der Unabhängigkeit Tanganjikas (später Tansania) 1961 fährt das Schiff unter einheimischer Führung und Besatzung.

Die Liemba ist heute das einzige große Passagierschiff, das regelmäßig auf dem See verkehrt.

Sie fährt alle zwei Wochen eine rund 450 Kilometer lange Route zwischen Mpulungu in Sambia und Kigoma in Tansania an der Ostseite des Sees entlang. Dazwischen stoppt sie 17 Mal, unter anderem in Kasanga, Msamba, Kipili, Karema, Kibwesa und Kirando. Zum Teil sind es nur kleine Dörfer, die keinen Hafen besitzen. Das Be- und Entladen erfolgt fast ausschließlich über kleine Barkassen, da sich Landungsbrücken nur in Kigoma, Kasanga und Mpulungu befinden. Bis Anfang der 1990er Jahre steuerte sie auch weitere Ziele am Tanganjikasee an (Bujumbura in Burundi und Uvira, Kalemie und Moba in der heutigen Demokratischen Republik Kongo, damals Zaire). Als jedoch 1994 in Burundi und einige Jahre später in Zaire Bürgerkriege ausbrachen, wurde es dort zu gefährlich.

2011 wurde bekannt, dass drei deutsche Bundesministerien und die Staatskanzlei darüber streiten, ob und wie man sie retten soll. Die Republik Tansania hat ein offizielles Hilfegesuch an Deutschland gerichtet, weil sie selbst die Reparatur nicht finanzieren könne.

Die Meyer-Werft hat angeboten, die Liemba für 6 bis 8 Millionen Euro zu sanieren. Das Geld müsse vom zuständigen Entwicklungsministerium kommen. Das wiederum pocht darauf, dass eine reine Sanierung nicht seinen Sicherheitsanforderungen entspräche.[5][6]
Technik

1993 wurde das Schiff zum letzten Mal durch Mitarbeiter der dänischen Entwicklungshilfeorganisation DANIDA (Danish International Development Agency) vor Ort generalüberholt und mit zwei Dieselmotoren bestückt.
Ausstattung

Die Liemba verfügt über zehn Passagierkabinen erster Klasse und zwei VIP-Kabinen. Zudem stehen 29 Kabinen der zweiten Klasse zur Verfügung. Die meisten Passagiere fahren dritter Klasse und schlafen unter und auf dem Deck. Insgesamt finden rund 600 Personen Platz. Zudem verfügt das Schiff über einen Speisesaal mit Bar sowie einen Kiosk.

Im Rumpf des Schiffes befindet sich ein Laderaum für 200 Tonnen Fracht, der unter anderem für den Transport von Trockenfisch genutzt wird. Dieser dagaa genannte Fisch wird im See gefangen und unterwegs von den Passagieren und Händlern dazugeladen, teilweise mit einem auf dem Schiff installierten Kran. Die Liemba verfügt über zwei Rettungsboote mit je 39 Plätzen.

Modelle des Schiffes sind in der Meyer-Werft und im Restaurant des Hotels „Alte Werft“ in Papenburg zu sehen. Der sogenannte Papenburger Zeitspeicher zeigt anhand von Exponaten und eines Dokumentarfilms die Geschichte der Graf Goetzen auf.

Die Geschichte der Liemba wurde im Jahre 2001 mit Fördermitteln des Landes Niedersachsen von EcoMedia, Produzent Stephan Lamby, und dem NDR unter dem Titel Die lange Fahrt der Graf Goetzen von Papenburg nach Afrika verfilmt. In der Episode von Plains and Boats and Trains der BBC-Dokumentation Von Pol zu Pol reist Michael Palin auf der Liemba von Kigoma nach Mpulungu. Im US-amerikanischen Spielfilm African Queen von 1951 ist die Graf Goetzen als Kanonenboot Louisa zu sehen, wobei die Geschichte des Films frei erfunden ist. Der Dokumentarfilm Liemba, der 2010 auf Filmfestspielen gezeigt wurde, befasst sich mit der Geschichte der Graf Goetzen und ihrer Bedeutung für die Menschen am Tanganjikasee.[7]

und das Schiff fährt heute noch !!!! :eek: einfach Wahnsinn !!!

und das ist Sie !!!


http://s1.bild.me/bilder/150113/1050716ww2.jpg (http://www.bild.me)




Werter Luipold

Wie ihr lest die andere Seite :eek::eek: aber wir freuen uns über eure Meldung !! und eure Vorschläge !!

Sharpe
05.02.13, 18:30
Na gut, dann werde ich mal produktiv beteiligen!
HQ Sharpe am HQ Frundsberg!
Operationsplanung "Doppelkopf"
1. Zerschlagung der britschen Truppen (HQ + Truppen) bei Kabira und belgische Artillerie bei Kitega mit allen zur Verfügung stehenden Truppen!
2. Detachierung einer Askari-Einheit in Richtung Usumbara/ Costermansville/Kigale: Aufgabe: Aggressive Aufklärung. Kampfhandlungen mit überlegenen Feindkräften sind zu vermeiden, ansonsten nach eigene Ermessen angreifen und dem Gegner beunruhigen!
3. Detachierung einer weitern Askari-Einheit in Richtung Bismarckburg/Abercorn: gleiche Aufgabe!
4. HQ Sharpe und alle anderen Truppen greifen Feindkräfte im Raum Bukoba und Umgebung an!
Operationsziel ist es die feindlichen Einheiten im Westen Deutsch-Ostafrikas zu zerschlagen und Raum und Kräfte für eigene offensive Operationen zu gewinnen!
Rechne mit Beginn von Doppelkopf innerhalb der nächsten Woche!

gez Sharpe
Usinge
Deutsch-Ostafrika, West

Francis Drake
05.02.13, 18:34
Wir lesen auch beide AAR, daher halten wir uns auch zurück. Aber Ihr macht eure Sache sehr gut! :)

Jörg von Frundsberg
05.02.13, 23:59
neuer Zug

Deutsch Ostafrika Ost


Hier wird die Situation immer brenzliger .........

Die Briten beschießen unsere Truppen bei Tanga mit ihren Schiffen aber ,noch ohne Erfolg . Desweiteren greifen die Briten bei Busiko an ,auch ihr kommen sie nicht weiter , aber wir geben die Stadt auf :eek: wir vermuten hier die meisten Truppen der Briten ...
Zwar versuchen wir einen Angriff mit 2 Asakri auf die brit.Kav aber die überlebt mit 1 :mad: wohl auch weil die brit.Artl 2 Schüsse zu ihrer Verteidigung abgibt ........

Leider bekommen wir weiterhin schlechte Nachrichten hier ............ Die Briten erobern Dodoma und damit ist die Kolonie faktisch geteilt ....... Hier tauchen 3 Brigaden und 1 Regiment auf und das unter einem HQ ... Ob das die Briten von Neu Langenburg sind ?? Vielleicht ja oder vielleicht nicht ... doch dazu später mehr .....

Gefecht bei Dodoma

http://s1.bild.me/bilder/150113/3964038elvis.jpg (http://www.bild.me)



Wir greifen die feindl. Brigade bei Dodoma an und schießen sie auf 3 herunter ... aber das wars ohne HQ ist das hier sinnlos ..... wir ziehen unsere Askari´s nach Westen ab ....

Damit können uns die Briten in die Flanke fallen von Dodoma nach Morogoro ist man in 2-3 Zügen ...... und es kommt noch besser ........ die Portugiesen marschieren in den Süden unserer Kolonie ein und bedrohen uns nun auch von Süden !!!!

Wir rechnen damit das der Widerstand in unser Kolonie im Osten demnächst zu Ende geht ..... die Briten und Portugiesen werden demnächst von 3 Seiten angreifen und haben momentan erkennbare 11 Einheiten und bestimmt noch einiges mehr ....... gegen unsere 7 Einheiten ....

Und Nachschub an Truppen können wir uns leider nicht erlauben ,wir haben die reguläre Zahl an Truppen erreicht ........ für jede weitere Einheit müssen wir erhebliche Sonderkosten bezahlen ... wir hätten die Runde eine normale Askari Truppe kaufen können .... aber wir haben keine mehr und eine weitere kostet direkt 40 MP mehr ........ also anstatt so um die 100 direkt 140 und das bei bei 110 MPP momentan pro Runde ......

Die Kosten für das aufrüsten der beschädigten Truppen mal nicht mit gerechnet ...........


Wir werden in der nächsten Runde versuchen all unsere Truppen bei Handeni zu versammeln und sogar Tanga aufgeben :eek:

Dann sollte es weiter nach Süden gehen , Morogoro darf noch nicht fallen !!! den dann ist der Fall von Dar es salaam nur noch eine Frage der Zeit ....

Wir werden versuchen die Front einige Zeit von Morogoro aus nach Sedani im Osten zu halten und könnten dann eventuell nach Süden ausweichen ,allerdings müßten wir dann Morogoro und Dar es Salaam aufgeben ...
Der Portugiese im Süden ist ziemlich schwach und erobert immer nur mit einer Einheit eine Stadt pro Runde ....

Oder sollen wir einen Endkampf zwischen Morogoro und Dar es salaam wagen ?? Wie gesagt wir spielen auf Zeit !!! ^^ und die Schutztruppe sollte für einen Marsch oder ausweichen nach Süden relativ stark sein ...

Aber wir würden 2 von 4 entscheidende Städten verlieren ..........



http://s1.bild.me/bilder/150113/2039462ww2.jpg (http://www.bild.me)



Hier der 2.Teil der Operationen gegen die Uganda Bahn im Jahre 1915

09. August Erste Sprengpatrouille abgebrochen wg. Wassermangel

15.August Einnahme Tavetas

20.August Patr Oblt. a. D. Gaethgens abgebrochen wg. Wassermangel

24.August Patr. Lt. Langen abgebrochen wg Wassermangel

25.August Patr. Landsturmm. Rausch gefangen

27.August Patr. Lt.a.D. v. Busse gefangen

29.August Einrichtg Wasserstellen I (Oldorobo/Salaita) und II (8km östlich)
Gefecht Engare Len

30. August Patr. Lt.a.D. v. Lekow abgebrochen wg Wassermangel

01.Sept Patr. Lt.d.R. Schodstaedt abgebrochen wg Wassermangel

Nach diesem etwas kläglichen Start änderte man die Vorgehensweise dahin, Stützpunkte vorzutreiben, um den gefährlichen und strapaziösen Anmarschweg für die Patr. zu verkürzen. Beiderseits gab es vermehrt Spähtruppunternehmen.


Vom 03.-26 September fanden 7 Gefechte bei Mbuyuni und im Tsavo-Tal statt.
britischerseits wurden relativ starke Verbände dorthin verlegt und starke Feldstellungen errichtet. Der Longidoberg wurde besetzt, ferner versuchte man, entlang der Linie Mzima – Maktau die Bahnlinie abzuriegeln.
3 KAR unter Major L.H. Soames, postierte 1 Kp und ein aus Abbessiniern und Somalis bestehendes Mounted Inf. Regiment in Voi und Bura
In Nairobi hate man das East African Mechanical Transport Corps gegründet und Motroradfahrer dieser Einheit wurden nach Voi beordert. Von dort bildeten sie eine Basis in Maktau mit Außenposten in Mbuyuni und patroullierten die Stecke ab.

Oktober und November sahen meist nur kleinere Spähtrupps, da die Schutztruppe an der Küste bei Tanga und Jassini konzentriert war, während die Briten ihre Stützpunkte weiter verstärkten.
Im Dezember begannen die Briten, eine Bahnlinie nach Maktau vorzutreiben, am 20.12. wurde eine deutsche Patr. gegen Maktau auf dem Rückweg bei Mbuyuni aufgerieben.

Das Jahr 1915 sah eine starke Intensivierung der deutschen Aktivitäten
Man suchte man eine „begrenzte Offensive“ mit den Mitteln des Kleinkrieges gegen die Ugandabahn vorzutragen, da eine größere Offensive wegen fehlenden Nachschubs und Kräftemangel ausschied..
(s.a. Erster Teil)

Beide Seiten trieben Patrouillen aus, suchten Wasserlöcher und vorgeschobene Stützpunkte zu gewinnen. Besonders im Bereich Longido/Tsavo-Tal kam es hierbei zu größeren Gefechten
bis hin zu Batallionsstärke.

Die Briten hatten nördlich des Kilimandjaro eine recht gute Ausgangslage: Man hatte den Longidoberg besetzt und halbkreisförmig weitere Posten bei Oloitokitok und dem Loosoito-Berg, das große Mzima-Lager am Ausgang des wassereichen Tsavo-Tals, weiter südlich Maktau mitsamt der mittlerweile ausgebauten Strasse, sowie Mbuyuni als vorgeschobenem Posten. Noch weiter südlich kontrollierte man die Linie Kasigao bis hinunter nach Gazi an der Küstenregion.

Am 28.Januar 1915 versuchten 4 Schwadronen EAMR vom Longido Handstreiche gegen deutsche Sicherungen, die abgewiesen wurden.
Ein Angriff mit Unterstützung von Massai-Hilfskriegern am 6.Februar hatte besseren Erfolg.
Gleichzeitig erreichte jedoch eine deutsche Schleichpatrouille aus drei Buren den Longido und spähte die britische Garnison dort drei Tage lang erfolgreich aus.

Am 25.Februar gelang es einer deutschen Patrouille, ebenfalls von Buren geführt, die Reittiere von zwei Schwadronen zu entwenden und der Schutztruppe zuzuführen.

Die britische Seite führte weiter massive Verstärkungen heran, blieb aber defensiv

Major R.A. Lyall, Kommandant der 2nd Kashmir Rifles mit Stützpunkt auf dem Loositooberg, beorderte am 3. März 2 Kp 130.Baluchis und eine Kp.KAR aus dem Tsavo-Tal auf Patr.
Da die Briten die Massai der Gegend -teilweise modern ausgerüstet- als Späher einsetzten, und der Stützpunkt diesen als Rückhalt dienen sollte, entsandte die Schutztruppe zur Klärung der Lage eine Patrouille der Abt. Rombo unter Führung des über 60-jährigen Oberstlt. Frhr.v.Bock
Westlich Laitokotok stiessen sie auf die britische Patrouille und warfen sie erfolgreich.
Durch Gefangenenaussagen erfuhr man, das diese Abteilung zusammen mit einer anderen von Tsavo kommenden Abt. den dt. Posten Uschiwa ausheben sollten. Umgehend wurden die 3. und 13.F.K mit 2 Geschützen herangezogen. Man fand das Gebiet Feindfrei und entsandte Patrouillen.


Zur Entlastung der Abt.Lyall unternahmen die Briten am 29.März einen Angriff gegen den Oldorobo von Mbuyuni aus, der unter schweren Verlusten scheiterte .
Drei MG,mehrere Gewehre und 47000 Patronen wurden erbeutet.
Dieser Angriff wurde zum Prototyp britischer Niederlagen:



Wegen der bevorstehenden Regenzeit und den damit verbundenen Nachschubproblemen begannen die Briten am 1.April, den Longido und Erok zu räumen und sich weit nach Bissil an der Magad Bahn zurückzuziehen, was am 8.April abgeschlossen war.

Am 7. April stieß ein deutscher Spähtrupp auf ein in aller Hast verlassenes Lager am Fuße des Loosoito, man erbeutete 15000 Patronen und 230 Trägerlasten.

Damit war das Gebiet nördlich und östlich des Kilimadjaro bis zum Tsavo-Tal unter deutscher Kontrolle.
Nun wurde die „begrenzte Offensive“ energisch vorgetragen
Die Bahnlinie wurde auf einer Länge von 300 km von Patrouillen erfolgreich angegriffen.

Karte des Operationsgebietes


http://s1.bild.me/bilder/150113/7907238elvis.jpg (http://www.bild.me)



Weiters wurden die Versorgungswege der Lager Mzima und Maktau fortwährend belästigt, bei den Vorbereitungen hierfür gab es im Raum Mbuyuni – Loosoito - Mzima-Lager zu mehreren Zusammenstössen bis Kompaniebene.
Drei Kp.wurden bis nach Mbuyuni vorverlegt, sowie die rückwärtigen Verbindungen Mzima-Lager und Bissil erfolgreich unterbrochen

Doch die Tsavo-Tal eingesetzten Rhodesier begannen nach etlichen Schlappen, die deutsche Taktik zu adaptieren: Kleine Spähtrupss von drei bis vier Mann und grosse Kampfpatrouillen von 100 Mann mit MG:
Die deutschen Verluste stiegen, die rhodesischen sanken.


Im Mai war die Bahnstrecke Voi-Maktau etwa 22km vorangekommen. Das wurde als leichteres und wichtigeres Ziel eingestuft als weitere Vorstöße über das Tsavo-Tal, zumal es näher an Mbuyuni lag.
Hiernach wurden die Bauarbeiten an der Strecke Voi-Maktau erfolgreich gestört.
Der Bahnbau Voi-Maktau wurde durch intensive Patrouillentätgkeit nahezu vollkommen eingestellt, der Verkehr durch Minen und Sprengungen stark behindert.


Die Briten versuchten deswegen am 13.Juli mit insges. 1800 Mann in zwei Kolonnen, die deutschen Stellungen bis Taveta zurück zu drücken. Infolge schlechter Aufklärung und Koordination beider Kolonnen (Eintrag im war diary LNL: "a piece of the worst tactical handling that I have ever known about".) zog man sich nach Anfangserfolgen zurück, von den drei F.K.s nunmehr selbst hart bedrängt und verlor zahlreiches Material, darunter ein MG und 80.000Patronen

Einen Tag vorher wurde bereits die indische Kp. auf dem Kasigao erfolgreich angegriffen, 40 Gefangene und 27.000 Patronen erbeutet, der Berg selbst nach mehreren Gefechten Anfang Dezember endgültig besetzt und als ständige Basis für Patr genutzt.
Dadurch wurden allein in diesem Abschnitt 8 gegnerische Battalione gebunden.

Die Hauptenergie wurde jedoch jetzt gegen die im Bau befindliche Strecke Voi-Maktau gerichtet, ab September auch gegen die Wasserpipeline von Bura nach Maktau. Es gab zahllose Unter-nehmungen, die von kleinen Sprengpatr. mit wenigen Mann bis hin zu Kampfpatr. mit bis zu 100 Mann und MGs geführt wurden.
Der Umstand, daß die ST mittlerweile in dieser unwirtlichen Region in solchen Größenordnungen operieren konnte, zeugt von den großen Fortschritten, die man in dieser Art der Kriegführung gemacht hatte – man sollte bis zum Ende des Feldzuges davon zehren!

Doch die britische Seite blieb nicht untätig: Posten wurden vorgetrieben, ständige Patrouillen entsandt, mehrere Schwadronen waren in ständiger Bereitschaft, gemeldete dt. Patr. abzufangen. Außerdem hatte man Rolls-Royce Panzerautomobile im Einsatz und im September zudem Aufklärungsflugzeuge, die Fahrzeuge und Schwadronen koordinierten.
Besonders der Rückmarsch wurde täglich schwieriger. Die Verluste nahmen gerade hier zu.


Aber es verdichtete sich jetzt der Verdacht, das über diese Achse die lang erwartete Offensive nach DOA hinein vorgetragen sollte.

Daher wurden die Operationen gegen die Bahn weiter fortgesetzt. Doch wurden die Raids gegen die Uganda-Bahn vermehrt über Kasigau geführt, wohin man die Verbindungen ausgebaut hatte

Gegen Ende 1915 wurde das Lager Mbuyuni wegen Versiegens der Quellen aufgegeben und nur noch von einem kleinen Posten belegt.
Die ganze Strecke war mittlerweile stark befestigt: In MAKTAU CAMP, BURA, WUSI, MWATATE, VOI, MAUNGU und MARAGOYA KANGA standen starke Abteilungen der Briten

Dazu kamen die 4 RR Panzerwagen des RNAS, die No 9 Sqn RNAS mit 3 Flugzeugen und No 26 Sqn RFC (SA) mit 8 Flugzeugen
Auch machte sich die Ankunft des etwa 20.000 Mann starken südafrikanischen Expeditionskorps unter General Smuts bemerkbar
Die Region war mit Commonwealth Einheiten schließlich geradezu gesättigt - zwischen dem 22.12.1915 und dem 7.1.1916 wurden insgesamt 9 Patrouillen von überlegenen Gegnern abgewehrt

Bereits August 1915 wurden daher Vorkehrungen getroffen, die Region zwischen Kahe und Moshi zu befestigen und wichtige Bestände nach rückwärts zu verlegen.

Doch kleinere Überfälle gegen Maktau, die Bahn und die Wasserleitung aus den Bura-Bergen wurden immer wieder vorgenommen.

Aber allmählich näherte sich diese Phase des offensiven Vorgehens seinem Ende und die Schutztruppe richtete sich zur hinhaltenden Verteidigung ein.

Am 20.Januar wurde der Stützpunkt Kasigao aufgegeben, da auch hier kaum noch erfolg-versprechende Unternehmungen gegen die Bahn geführt werden konnten.
Die Abteilungen wurden an den Kilimandjaro zurückgezogen.

Am 22.Januar 1916 wurde Mbuyuni von 3 Panzerwagen, mehreren Schwadronen und einem Battalion angegriffen und von britischen Truppen zurückerobert.

Am 25. Januar näherten sich starke Verbände von Bissil dem Longido

Der Bahnbau wurde in dieser Zeit mit außerordentlicher Energie vorangetrieben: Am 24. Januar erreichte man Mbuyuni, am 1. Februar war bereits die Hälfte der Strecke nach Oldorobo-Berg überschritten, der am 3. Februar erstmals mit Artillerie belegt wurde.

Bis zum Mitte April gab es noch ganze 4 Sprengpatrouillen, danach war diese Phase des Feldzuges beendet

Was aber entscheidend war: Man hatte die geplante Offensive ein ganzes Jahr verzögert und sich in dieser Zeit sehr gründlich darauf vorbereiten können


Das zu historischen Teil des AAR ^^ morgen erfolgt der Westen und da sieht es gar nicht so düster aus :D

Jörg von Frundsberg
06.02.13, 00:15
Wir lesen auch beide AAR, daher halten wir uns auch zurück. Aber Ihr macht eure Sache sehr gut! :)
JA wie jetzt ?? ihr seid doch bei Hauptmann Sharpe unterwegs ?? UND IHR LEST DIE BERICHTE DES FEINDES !!!!!!! kein Wunder das wir verlieren :eek: ^^

Stupor Mundi
06.02.13, 00:57
Wir lesen auch beide AAR, daher halten wir uns auch zurück. Aber Ihr macht eure Sache sehr gut! :)

Es gibt einen anderen AAR dazu? :eek: Wie könnt Ihr den lesen und Eure Seele behalten? ;)
Aber der kann doch niemals so gut zu lesen sein wie der hier?

Jörg von Frundsberg
06.02.13, 01:11
Es gibt einen anderen AAR dazu? :eek: Wie könnt Ihr den lesen und Eure Seele behalten? ;)
Aber der kann doch niemals so gut zu lesen sein wie der hier?

Wir stimmen dem Bischof des Ostens zu !! ihr solltet mit uns leiden !! und nicht auf die andere Seite schielen !! ^^dort stehen doch nur Fehlinformationen :D:eek:

Arminius
06.02.13, 06:46
Überall Verrat, Doppelagenten und Umstürzler. Wo ist die harte Hand des Kaisers? In Europa vergessen?

Wenn die Briten Euer Tanga angreifen, müßt Ihr bald die Unterwäsche rationieren.

Admiral Hipper
06.02.13, 17:14
Gebt an der Grenze zu Portugal lieber dieses Nest namens Kionga anstatt Lindi preis. Das Spiel wird vermutlich eh nicht über die NM entschieden und die Abzüge sind auch gering, aber der Verlust einer weiteren produzierenden Stadt wäre schmerzlich.
Und wo ist die Kampfgruppe Hipper? Kann sie nirgends sehen so gut ist sie versteckt im Unterholz.:D

Jörg von Frundsberg
06.02.13, 19:27
Gebt an der Grenze zu Portugal lieber dieses Nest namens Kionga anstatt Lindi preis. Das Spiel wird vermutlich eh nicht über die NM entschieden und die Abzüge sind auch gering, aber der Verlust einer weiteren produzierenden Stadt wäre schmerzlich.
Und wo ist die Kampfgruppe Hipper? Kann sie nirgends sehen so gut ist sie versteckt im Unterholz.:D

Verdammt ihr habt recht :eek:wen wir dazu kommen dann erfahrt ihr heute noch ,spielen aber heute den spanischen Bürgerkrieg live weiß noch nicht ob ich dazu komme ^^

Sharpe
07.02.13, 20:25
Überall Verrat, Doppelagenten und Umstürzler. Wo ist die harte Hand des Kaisers? In Europa vergessen?

Wenn die Briten Euer Tanga angreifen, müßt Ihr bald die Unterwäsche rationieren.

Was heißt hier Unterwäsche:eek:! Sind wir hier bei Victorias Secrets oder Calvin Klein:D!
Wir kämpfen hier um den Fortbestand der deutsche Kolonien und der faselt was von Unterwäsche:???:

Wir brauchen hier im Busch keine Unterwäsche! Wir brauchen Munition, Granaten, oder wie es der unsterbliche Oliver Kahn zu bezeichnen pflegte: "Wir brauchen hier Eier!"
Jawohl!!!! Eier, aber keine Unterwäsche!

Außerdem hab ich unterrum gerne ein bisschen Zug!:^^:

gez Sharpe, der Zugige

Cfant
07.02.13, 20:59
Also, ich finde auch, dass Ihr Euch wacker schlagt. Anfangs sah ich sehr schwarz, da dachte ich, die britische Übermacht würde Euch schlicht überrennen. Aber Ihr schafft es wirklich, eine Art hit-and-run-Taktik aufzuziehen. Egal, wie es endet - Ihr habt meinen Respekt! (Was nichts heißt, den hattet Ihr vorher auch schon ;))

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -

Also, ich finde auch, dass Ihr Euch wacker schlagt. Anfangs sah ich sehr schwarz, da dachte ich, die britische Übermacht würde Euch schlicht überrennen. Aber Ihr schafft es wirklich, eine Art hit-and-run-Taktik aufzuziehen. Egal, wie es endet - Ihr habt meinen Respekt! (Was nichts heißt, den hattet Ihr vorher auch schon ;)) So, und jetzt weiter und lasst Euch vom Briten nicht an den Tanga oder Eure andere Unterwäsche greifen!

Jörg von Frundsberg
07.02.13, 23:20
Deutsch Ostafrika West

eine relative ruhige Runde ..........

Die Briten nahe Kabira setzen sich nach Nordwesten ab ,ebenso so die belg.Artl darauf rücken wir ihnen nach aber nur mit den geschwächten Truppen und vermutlich werden wir Kabira nächste Runde wiederr zurückerobern ..
Ebenso rücken einige Einheiten nach Süden in Richtung Bismarcksburg ab ...
Aber die Masse der Kampfgruppe Sharpe bleibt zusammen und das zwischen Usinge und Kaluia ,doch dazu später mehr ...........

Weiter im Osten bei der Kampfgruppe Hipper können wir die britischen Askaris vernichten !! hier verfolgen wir den Plan das brit Regiment mit der Stärke 6 eventuell zu vernichten . Doch auch die Kampfgruppe Hipper wird sich demnächst nach Süden wenden ......

DEN IM REPLAY HABEN WIR WAS GESEHEN !!!! :eek::eek:


Die Briten kommen !! und sie marschieren nach Tabora :eek::eek::eek:

im Replay taucht ein Regiment auf der Vormarschstrecke bei Ipole auf und ein HQ der Briten ist zu sehen :eek: Das können nur die Truppen von Neu Langenburg sein !!!!! wir vermuten 1 HQ 1 Artl und 3-4 Brigaden oder Regimenter die sich nach Tabora bewegen .
Wir vermuteten sie ja bei Dodoma ........ aber die dortigen Truppen kamen ja fast alle aus dem Norden und nur eine aus Süden .

Ebenso die Truppen die die Kampfgruppe Sharpe bei Mpanda vernichtete, wurde als die Truppen aus Neu Langenburg gedeutet .......... Aber warum sollte ein HQ und 1 Regiment sich alleine auf den Weg nach Tabora machen ???
Deswegen vermuten wir das der Brite die einfachste Lösung angeht und Tabora versucht zu erobern und die Kolonie nochmals zuteilen !!

Deswegen werden wir in der nächsten Runde die Kampfgruppen Sharpe und Hipper nach Süden zusammen ziehen !!! Unser Plan ist es in der Nähe von Tabora auf den Feind zu lauern !! Gerade soweit von Tabora entfernt das wir in einer Runde da sind und den Feind wen er vor der Stadt auftaucht anzugreifen und zu vernichten !!!

Wir planen für den Gegenangriff 2 HQ ( Hipper und Sharpe ) zusammenzuziehen , 8 Askari´s (einschließlich der Garnison von Tabora ) die Artl.Drake und 1 Reiterstaffel , wäre also vermutlich 2-1 überlegen !!!

Hier unsere neue Reiterei !!! eben erst aufgetaucht !!!


http://s1.bild.me/bilder/150113/4736383elvis.jpg (http://www.bild.me)



oder sah sie doch etwa so aus ?? :D



http://s1.bild.me/bilder/150113/7963513elvis.jpg (http://www.bild.me)


Die Schutztruppe marschiert !!!



http://s1.bild.me/bilder/150113/5773836elvis.jpg (http://www.bild.me)

wieso geht mir bei dem Bild der werte Kensai nicht aus dem Kopf :D




Ach das wäre zu schön wen wir richtig legen !!! und der Feind in die Falle geht !! Falls ja könnte es kriegsentscheidend sein ,falls wir die Briten dort vernichtend schlagen könnten !!!!!!

Also meine Herren hoffen sie das wir richtig legen ........



Falls nicht .......... hoffen wir zumindest die Briten von Dodoma zu zwingen sich nach Westen zu verlagern und würden den Truppen der Kampfgruppe Frundsberg im Osten zumindest die linke Flanke entlasten, wen der Brite dort sich dann hoffentlich nach Westen wendet !!

Puuh sind ziemlich aufgeregt ...... !! wen die Sache klappen würde !!!


http://s1.bild.me/bilder/150113/3302014ww1.jpg (http://www.bild.me)

Jörg von Frundsberg
07.02.13, 23:36
Also, ich finde auch, dass Ihr Euch wacker schlagt. Anfangs sah ich sehr schwarz, da dachte ich, die britische Übermacht würde Euch schlicht überrennen. Aber Ihr schafft es wirklich, eine Art hit-and-run-Taktik aufzuziehen. Egal, wie es endet - Ihr habt meinen Respekt! (Was nichts heißt, den hattet Ihr vorher auch schon ;))

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -

Also, ich finde auch, dass Ihr Euch wacker schlagt. Anfangs sah ich sehr schwarz, da dachte ich, die britische Übermacht würde Euch schlicht überrennen. Aber Ihr schafft es wirklich, eine Art hit-and-run-Taktik aufzuziehen. Egal, wie es endet - Ihr habt meinen Respekt! (Was nichts heißt, den hattet Ihr vorher auch schon ;)) So, und jetzt weiter und lasst Euch vom Briten nicht an den Tanga oder Eure andere Unterwäsche greifen!

Wir danken euch für die ermunterten Worte !!! wirklich danke denke manchmal der werte HVS und ich spielen für uns selbst :D was wir ja auch tun :rolleyes: wir haben am Anfang viele Fehler gemacht !!! die wir nie mehr so tun würden :facepalm: aber der Gegner hat das Szenario auch noch nie gespielt !!! und gerade weil er so schrecklich überlegen ist weiß er wohl nicht was er mit den ganzen Truppen anfangen soll ^^^

Die Schlacht bei Usinge und die anschließende Vernichtung der Belgier ist meines Erachtens ein Paradebeispiel !! er hätte ohne Zeitdruck die Belagerung durchführen können wen er das Hinterland gesichert hätte ! wir hätten uns dann sicher nach Westen verzogen !!

Aber er wollte zuviel und das alles direkt !! und seit der Vernichtung der Belgier ist im Westen zumindest bislang für ihn nichts mehr zu holen ,hoffentlich sagen wir das nach der Schlacht von Tabora noch das gleiche :rolleyes:
Vielleicht erklärt seiner schreckliche Niederlage im Westen sein unerklärliches Verhalten im Osten :eek: dort hätte er uns längst platt machen können :eek: vielleicht war die Schlacht von Usinge sein Manassass ?? aber der Süden hat ja den Krieg trotzdem verloren :eek:
Also schauen wir mal was so weiter passiert ..... ach es wäre so schön ich hätte recht und wir könnten den Briten bei Tabora so richtig den Hintern versohlen ^^^
und hier gedenken wir mal unseren tapferen tomanischen ääh deutschen Helden in Deutsch Ostafrika !!!

http://s1.bild.me/bilder/150113/9402074elvis.jpg (http://www.bild.me)


und hier die Station


http://s1.bild.me/bilder/150113/7302044elvis.jpg (http://www.bild.me)

Sharpe
08.02.13, 16:12
HQ Sharpe an HQ Frundsberg:
Marschiere in Gewaltmärschen nach Tabora! Hipper soll sich mit der Vernichtung der Tommies nicht so viel Zeit lassen!
Wenn es uns gelingt eine größere Konzentration englischer Truppen bei Tabora zu vernichten dürfte uns das mehr Luft für eigene Operationen geben!
Die "Scheinangriffe" auf Usumbara und Bismarckburg könnnen effektiv was bringen!
Je nach dort stehen der Feindtruppe geht da was!
Und die Tommies sind mir eh lieber, wenn sie laufen!:smoke:
Mir egal ob vor mir davon oder auf mich zu, damit ich ihnen das Fell über die Ohren ziehen kann!:D

gez Sharpe, auf dem Marsch

Francis Drake
08.02.13, 18:26
Artillerieabteilung Drake meldet volle Munitionsbereitschaft!

Arminius
08.02.13, 19:29
spielen aber heute den spanischen Bürgerkrieg live weiß noch nicht ob ich dazu komme ^^

Wie geht das denn?

Jörg von Frundsberg
09.02.13, 14:50
werter Arminius man startet ein Netzwerk Spiel der Gegenspieler tritt dem Netzwerk bei und bekommt die Ip Adresse zugesandt und dann kann man live gegeneinander spielen ^^

neue Zug ............


Deutsch Ostafrika Ost



Ein ruhiger Zug ist es im Osten , die Regenzeit lähmt soweit alles .......

Es kommt nur zu kleineren Gefechten ,ansonsten fällt wie erwartet Busiko in feindliche Hände ................ weiter bewegt sich der Brite hier erst mal nicht ...........Wir werden in den nächsten Runde langsam ( soweit es geht ..... ^^ ) uns nach Süden zurückfallen lassen .

Aber wir können es nicht unterlassen eine isolierte brit Brigade in der Massai Steppe zu vernichten ;) auch rückt der Brite von Dodoma aus wie erwartet nach Westen ,die Gefahr für Morogoro kommt immer näher .....

Bei den Portugiesen geben wir schweren Herzens Kionga auf und verschanzen uns bei dem wichtigeren Lindi .



http://s1.bild.me/bilder/150113/7355515ww2.jpg (http://www.bild.me)




Deutsch Ostafrika West


Hier ist trotz der Regenzeit einige Bewegung !!! unsere Truppen im Norden entdecken die Briten und Belgier wieder und das bei Kitega ,deren zustand ist auch nicht so toll ........ desweiteren erobern wir wie geplant wieder Kabira zurück . Hier ist vielleicht der nächste Plan wieder Bieralmulo wieder zurück zu erobern !! jeder MPP ist wichtig !!

Und täuscht dem Feind vielleicht die Anwesenheit der Kampfgruppe Sharpe in dieser Gegend vor .....

Zur Verwirrung des Feindes rücken wir im Süden auf Bismarcksburg vor !! dort steht nur eine Stammeseinheit der Belgier ,dort könnten wir auch eventuell demnächst vorgehen !

Weiter im Osten gelingt es der Kampfgruppe Hipper das britische Regiment zu vernichten !! ( wieder 2 Einheiten des Feindes vernichtet ohne eigene Verluste und das schon die 2 Runde !! mühsam ernährt sich das Eichhörnchen ^^ )
Doch jetzt soll die letzten Einheiten der Kampfgruppe hier sich nach Westen aufmachen ,auf nach Tabora !!!

Tja Tabora ...........

Hier passiert nicht´s ............... Verdammt wurden wir verraten :eek: oder war die Kampfgruppe Sharpe etwa für den Feind sichtbar ....................:mad: wir selber werden es wohl erst am Ende des Krieges erfahren ..........

Wir werden noch 2 Runden warten ,dann müssen wir uns hier etwas neues einfallen müssen .........

Die Kampfgruppe Sharpe wird nur ein wenig näher an Tabora herangezogen .sonst ruht sie sich etwas aus .............

Ansonsten können wir vermelden das wir mit einer neu rekrutierten Stammeseinheit uns nahe Ubena abgesetzt haben und die dortige Stadt zu erobern und eventuell die Briten dort zu entdecken ..



http://s1.bild.me/bilder/150113/8710056ww1.jpg (http://www.bild.me)



Oder marschieren die Engländer gerade wieder nach Bismarcksburg ??? aufgrund unserer Bedrohung ?? Verdammt werde nur noch eine runde warten und dann mit der Reiterei aufklären !!! :mad:



Hier mal wieder eine Gesamtansicht der gesamten Kolonie


http://s1.bild.me/bilder/150113/4494749ww3.jpg (http://www.bild.me)

Admiral Hipper
09.02.13, 18:17
Schlage folgendes Unternehmen vor:

http://www.imgbox.de/users/supertitan1/afrika.jpg (http://www.imgbox.de/)

Während sich die Kampfgruppe Hipper möglichst schnell bei Tabora sammelt um den zu erwartenden Angriff abzuwehren, greift Oberst Sharpe Bismarckburg an. Gegen den feindlichen Stamm sollte dies gut möglich sein und dann kann nach Aberncorn vorgestoßen werden. Wenn auch unwahrscheinlich ist auch ein anschließender Vorstoß nach Osten in Richtung Neu Langenburg möglich. Insgesamt vier produzierende Städte!
Sollte sich südlich von Tabora keine Briten zeigen so sollte die Kampfgruppe Hipper entlang der Gleise in Richtung Dodoma vorstoßen. Der Feind scheint sich hier ebenfalls in Richtung Osten zu orientieren und wir können ihn in den Rücken fallen.
Zu erst einmal muss aber Tabora erreicht werden!

Jörg von Frundsberg
09.02.13, 19:11
Stimme dem Hauptmann Hipper teilweise zu !! aber wir wollen noch eine Runde warten was passiert ........... Wir hoffen und beten noch immer das es klappt ................ Aber der Plan mit der Kampfgruppe Sharpe gehört zu weiteren Plan der Schutztruppe !!

Sharpe
09.02.13, 21:14
Bin zu Allem bereit!:D
Die Tommies und Pommes konnten viel zu lange das Geschehen bestimen!:mad:
Wenn sie nicht zu uns komen, dann wir eben zu ihnen!
Der Stamm in Bismarckburg sollte für unsere Askaris kein Problem sein! Und mit dem Vorstoss nach Abercorn sorgen wir für Unruhe in Hinterland des Gegners!:eek:
Wenn ich die vermuteten englichen Truppen südlich von Tabora stellen kann werde ich ihnen mit größten Vergnügen die Hucke voll hauen!
Damit dürften wir in der Lage sein dem Kampf eine entscheidende Wende zu geben!

gez Sharpe, der mit der groben Keule

Jörg von Frundsberg
09.02.13, 21:16
Wie gesagt wir warten noch eine Runde ........ dann greifen wir eventuell sogar an :eek: auch wir haben das Gefühl wen wir noch eine Chance haben dann jetzt !!!

Jörg von Frundsberg
09.02.13, 22:52
neuer Zug


Deutsch Ostafrika Ost



Wieder eine ruhige Runde ............ der Regen lähmt immer noch alles .............

An der Front bleibt es auch soweit ruhig ....... die Briten greifen unsere Truppen bei östlich von Kibaja an und wir ziehen uns daraufhin zurück .

Truppe vor dem Gefecht in der Massai steppe


http://s1.bild.me/bilder/150113/3807485elvis.jpg (http://www.bild.me)




Wir versammeln unsere Truppen bei Handeni und schwitzen sozusagen vor Verteidigungsgeist :D sind aber bereit nach dem Angriff der Briten zu zuschlagen und dann weiter nach Süden zu weichen ......
Desweiteren rüsten wir unsere Truppen bei Kilosa auf , aber hier beruhigt sich die Front und der Feind verschwindet etwa nach Westen ?? wir wissen es nicht genau ..............

Aber wir können auch gutes vermelden, unsere Stammeskrieger erobern Ubena zurück !!

Doch es gibt auch schlechte Nachrichten ....... die Portugiesen marschieren auf Kingea ..... und mit deren Verlust ist wohl zu rechnen ...............



http://s1.bild.me/bilder/150113/8469678ww1.jpg (http://www.bild.me)



Deutsch Ostafrika West




Hier passiert was schönes !!! Die Belgier bei Bismarcksburg verschwinden und geben die Stadt auf :eek:

Wir besetzen die Stadt und den Hafen und bekommen nun direkt 15 MPP mehr !! (wunderbar ) Rechnet der Feind hier mit der Kampfgruppe Sharpe ??? Verschwinden deshalb die Briten östlich von Dodoma und ziehen vermutlich nach Westen ?? oder hat das was mit der vermuteten feindlichen Angriff auf Tabora zu tun ??

Fragen über Fragen .............. Das Spiel macht mich so langsam fertig .............

Tabora ............

Nahe der Stadt Tabora tauchen südlich des Flusses 2 feindliche Einheiten auf :eek::eek: ( Mein Gott!! MEIN GOTT !! Sollte es wirklich klappen ) Wir sind so aufgeregt !! Sie kommen !! Trotz des zwanges sofort mit der Kampfgruppe Sharpe zu zuschlagen !! unterlassen wir es ............ und üben uns in Geduld ...........

Wir ziehen die Truppen nur ein wenig NÖ der Stadt Tabora zusammen (hoffentlich sehen sie uns nicht ............... ) die Kampfgruppe Hipper ist zumindest mit der Hälfte seiner Truppen nördlich der Stadt aufgetaucht !! die anderen 2 Askari´s sind noch mindestens 2 Runden entfernt .....
Aber wir trauen der Kampfgruppe Sharpe momentan einiges zu !!
Außer der Feind hat inzwischen dort viel mehr Truppen als wir denken :eek: und plant selber eine Falle :eek: SO EIN SCHE..... ICH WILL HIER NICHT VERLIEREN !!!! AUCH WEN DEN KRIEG VERLIEREN !! TABORA HÄTTEN WIR GERNE ALS EIN MASSENGRAB DES FEINDES !!!!!

Ok Ok könnte sein das meine Nerven am Ars.. sind ........ sind froh wen wir wissen wie die Sache ausgeht ....


Desweiteren im Norden bei dem eroberten Kabira rüsten wir unsere Truppe auf ,während unsere Truppen im Norden die belg.Artl angreift aber ohne Erfolg ,hier tauchen neue belgische Truppen auf und eine brit Regiment :eek:
(Geht das wieder hier los ?? kaum in Kabira und demnächst wieder raus ....... )


http://s1.bild.me/bilder/150113/4382692ww2.jpg (http://www.bild.me)

Jörg von Frundsberg
09.02.13, 23:35
Zug wurde aktualisiert ...........und eine Frage wen die Truppen aus Ubena nach Norden marschiert sind die feindlichen Truppen vor Tabora ohne Nachschub ?? falls wir dort auf keine Truppen stoßen ??

Jörg von Frundsberg
10.02.13, 11:31
Deutsch Ostafrika Ost


Der Regen hört leider auf in dieser Runde ............. und die Kampfzeit des Jahres 1917 beginnt ................
und passieren tut nicht s:eek: die Briten bewegen sich nicht :eek: haben die schon aufgeben ?? außer das britische Schiffe Tanga zum wiederholtenmale beschiessen .passiert hier nichts ....

Unsere Maßnahmen darauf sind das wir die 2 Truppe aus Tangan herausziehen und sie zu HQ verlagern um sie wieder auf Vollstärke zu bringen ,desweiteren verschanzt sich die Schutztruppe nahe Handeni .Hier hoffen wir dem Feinde wen er angreift ihm eine blutige Nase zu verpassen und dann sich nach Süden abzusetzen !!!

Das einzige was mir Sorgen macht die Portugiesen rücken vor !!

Und wir haben einfach nicht genug Truppen um den zu begegnen zu können ......


http://s1.bild.me/bilder/150113/7408319ww2.jpg (http://www.bild.me)




http://www.youtube.com/watch?v=Qg0ip-hkNjc


Deutsch Ostafrika West


Mmmmh wir sind wohl verraten worden ........ den der Feind rührt sich noch immer nicht vor Tabora ...... Also werden wir in der nächsten Runde angreifen .............. :eek: den die Kampfgruppe Hipper ist nun vollzählig da !!
Wir stoßen mit unser Reiterei in die Verbindungslinien der Briten vor Tabora und entdecken dort 2 weitere brit Einheiten und hoffen so auf eine Reaktion des Feindes ...... entweder von den Truppen die von Tabora liegen oder von den Briten die bei Dodoma liegen .
Auf der Karte haben wir die eventuellen Vorstöße der Reiterei eingezeichnet falls der Brite nicht angreift ,vielleicht können wir ja ihre Nachschub abschneiden :eek: ebenso die Pläne für die jeweiligen Kampfgruppen !!
Möge Gott mit ihnen sein !!

Desweiteren versammeln sich immer mehr Belgier und Briten bei Kitega ... und unsere Truppe wird massiv mit Artilleriefeuer eingedeckt und kann sich nicht mehr richtig absetzen mit ihren Verlust ist zu rechnen ...
Da auch ein Gegenangriff von Kabira aus scheitert ...............

Bei Ubena stehen wir kurz vor einer Sensation ( Das wäre ja lustig wen das klappt ... ) sie sind unbemerkt bis kurz vor Neu Langenburg aufgetaucht und können erkennen das die Stadt unbesetzt ist :eek: wen die Stadt wieder in unsere Hände fallen würde .......

Bei dem wiedereroberten Bismarcksburg rüsten wir unsere Truppen wieder auf !! sonst passiert hier nichts ............

http://s1.bild.me/bilder/150113/7073917ww1.jpg (http://www.bild.me)

Admiral Hipper
10.02.13, 12:13
Eine schöne Entwicklung im Westen mein Freund.:)
Wenn die Reiterei die Gleise nimmt dürfte die Versorgung beim Feind stark sinken, aber vermutlich hat der Feind auch ein HQ dabei. Wenn die Ureinwohner Neu Langenburg nehmen wäre echt eine Sensation.
Vermutlich sammelt sich der Gegner noch vor Tabora oder er riecht die Gefahr. Der gute HvS ist schließlich ein gerissener Spieler...oh was hat er Uns anno 14 am Chemin des Dames verprügelt.:eek: Aber das war eine andere Zeit mein Freund.
Mit einem vernichtenden Sieg bei Tabora gewinnt ihr viel Zeit und das Heft des Handelns im Westen! Also ran zum Angriff!!!

Sharpe
10.02.13, 15:07
Na also, da sind sie ja!:^^:
Herzlich willkommen zur Party!:teufel:
Mit den beiden Kapmpfgruppen Hipper und Sharpe können wir hier einen wesentlichen Teil der Engländer schlagen!
Askaris und Stammeskrieger setzen derweil den Vormarsch nach Abercorn und Fife fort! Der Gegner darf nicht zur Ruhe kommen!
Die Lage bei Kitega muß allerdings im Auge behalten werden!
Wenn es uns gelingt den Feind bei Tabora zu schlagen Kann die Kampfgruppe Hipper weiter nach Osten vorstoßen, ich kümmere mich derweil um den Westen!
So können wir wieder die Verbindung nach Osten aufnehmen!

gez Sharpe, der angreift!

Jörg von Frundsberg
10.02.13, 15:15
Na also, da sind sie ja!:^^:
Herzlich willkommen zur Party!:teufel:
Mit den beiden Kapmpfgruppen Hipper und Sharpe können wir hier einen wesentlichen Teil der Engländer schlagen!
Askaris und Stammeskrieger setzen derweil den Vormarsch nach Abercorn und Fife fort! Der Gegner darf nicht zur Ruhe kommen!
Die Lage bei Kitega muß allerdings im Auge behalten werden!
Wenn es uns gelingt den Feind bei Tabora zu schlagen Kann die Kampfgruppe Hipper weiter nach Osten vorstoßen, ich kümmere mich derweil um den Westen!
So können wir wieder die Verbindung nach Osten aufnehmen!

gez Sharpe, der angreift!

Freud mich eure Meldung !!

Wir hoffen das die Falle zuschnappt , den sonst ist bald Essig in der Kolonie ..... Aber wo zum Teufel liegt Abercorn und Fife ?? :D haben sie etwa andere Karte als ich ?? Es kann auch seine das eure Kampfgruppe falls wir bei Tabora wie erhofft siegen .... nach Osten oder nach Süden geht ........... Die Kampfgruppe Hipper würde dann sich nach Westen bewegen ,aber das ist noch alles Zukunftsmusik ... Wir hoffen immer noch darauf das der Brite endlich Tabora angreift ....
Was würden wir für ein Aufklärungsflugzeug geben ..........

Jörg von Frundsberg
10.02.13, 15:25
Hier mal eine makabere Geschichte aus Deutsch Ostafrika






Im Flussgebiet des Rufiji wohnen die Hehe (Wahehe), ein Bantu sprechender, Buckelrinder züchtender Stamm. Zu ihrem unumschränkten Herrscher wird im Jahr 1880 Mkwavinyika Munyigumba Mwamuyinga (besser bekannt als Mkwawa) gekrönt. Er ist bestrebt, sein Herrschaftsgebiet durch Eroberungen zu erweitern, ständig überfällt er Nachbargebiete.


Hier angreifende Wahehe

http://s1.bild.me/bilder/150113/8774757elvis.jpg (http://www.bild.me)



Folgenschwerer noch - die Hehe entziehen sich der Herrschaft der Deutschen. Der Konflikt zwischen beiden ist vorhersehbar. Bereits im Sommer 1890 kommt es zu ersten Kämpfen zwischen Hehe-Kriegern und deutschen Kolonialtruppen. Im April 1891 marschiert Emil von Zelewski, jetzt Schutztruppenkommandeur, zu einer Strafexpedition nach Morogoro, „um die räuberischen und unbotmäßigen Hehe zu züchtigen“. Drei von Mkwawas Unterhändlern sind kurzerhand umgebracht worden, mehrere Hehe-Dörfer gehen in Flammen auf. Im Vertrauen auf ihre militärische Überlegenheit haben die Deutschen auf ein Vorauskommando verzichtet. Zelewskis Truppe wütet dabei gnadenlos: „Eine befestigte Siedlung mit 20 Granaten und 850 Maximpatronen beschossen, am 5. und 6. August 25 Gehöfte den Flammen preisgegeben, am 15. und 16. weitere 50 Gehöfte angesteckt“, notiert der Schutztruppenkommandeur.



Doch die Hehe wehren sich. Bei Rugaro (Lugalo), rund zwölf Kilometer vor dem befestigten Iringa, liegt Mkwawas Bruder Mpangire mit gut 3.000 Kriegern im Hinterhalt - durch hohes Gras vorzüglich getarnt. Als die deutsche Truppe dort am 17. August 1891 ankommt, richten die Hehe mit ihren kurzen Stoßspeeren und den langen Klingen ein Blutbad in den Reihen der Kolonialtruppe an. Sie sind der Schutztruppe eindeutig überlegen und lassen den Askaris lediglich Zeit, um zwei Runden abzufeuern. Binnen zehn Minuten ist fast die gesamte Einheit niedergemetzelt, auch Emil von Zelewski wird getötet. Daraufhin wird Mkwawa von der kaiserlichen Regierung zum „Reichsfeind“ erklärt.



Drei Jahre lang bereitet sich die Schutztruppe auf den „Rachefeldzug“ gegen das „Gesindel“ vor. Dann, am 30. Oktober 1894, stürmen die deutschen Truppen unter dem neuen Befehlshaber Oberst Freiherr von Schele die befestigte Residenz Kalenga in der Nähe der Stadt Iringa. Sie töten 250 Hehe und nehmen 1500 Frauen und Kinder gefangen, doch Mkwawa kann mit dem größten Teil seiner 3000 Krieger entkommen. Er beginnt einen erbitterten Guerillakrieg gegen die Schutztruppe, die ihrerseits auf dem Marsch durch das Land alle Pflanzungen zerstört und jede Hütte verbrennt.



Für diese Art Kriegführung wird der Freiherr in der deutschen Presse und im Reichstag heftig kritisiert. Eugen Richter von der linksliberalen Freisinnigen Volkspartei beklagt in seiner Rede, dass die Strafexpeditionzu einer Etatüberschreitung von 500.000 Reichsmark geführt habe, ein Erfolg sei aber nicht erzielt worden: „Die Wahehe sind so mächtig wie früher“. Und der Sozialdemokrat August Bebel geißelt die vom deutschen Befehlshaber befohlene Gefangennahme von Frauen und Kindern als „eine Barbarei ersten Ranges“.



Aufgrund der harschen Kritik wagt es der Gouverneur vorerst nicht, weitere Strafexpeditionen zu entsenden. Stattdessen versucht er, Friedensgespräche anzuknüpfen. Doch erst im September 1895 gelingt es, Mkwawa zu Verhandlungen zu bewegen, die am 12. Oktober zum Abschluss eines Friedensvertrages führen, in dem sich der Häuptling zur bedingungslosen Unterwerfung bereit erklärt. Im Gegenzug sichert das Gouvernement dem Hehe-Chef seinen Besitz an Land und Leuten zu. „Es dürfte jetzt nach Überzeugung der Sachverständigen“, heißt es im amtlichen Deutschen Kolonialblatt, „den räuberischen Einbrüchen der Wahehe ein Ende gemacht, ein friedlicher Zustand hergestellt und dem Handel und Wandel der Weg geöffnet sein.“


Auch die Rangelei um den Kopf Mkwawas geht weiter. Auf Bitten der Hehe verlangen die Alliierten 1919 im Artikel 246, Absatz 2 des Versailler Vertrages vom besiegten Deutsche Reich die Rückgabe der Trophäe: „Der Schädel des Sultans Makaua, der aus Deutsch-Ostafrika weggenommen und nach Deutschland gebracht wurde, wird ... der britischen Regierung übergeben.“ Doch in Deutschland weiß angeblich niemand mehr, wo der Kopf des Häuptlings geblieben ist. Da die Briten aber auf seiner Herausgabe bestehen, erhalten sie aus Berlin kurzerhand »drei Schädel zur Auswahl«. Per Los wird einer von ihnen für das Volk der Hehe bestimmt und nach Ostafrika geschickt. Für die nächsten drei Jahrzehnte ruht damit der Fall Mkwawa - um später erneut aufgerollt zu werden.



Im Jahr 1953 reist der britische Gouverneur von Tanzania, Sir Edward Twining, in besonderer Mission nach Deutschland. Er hat einen Tipp über den Verbleib des »echten« Schädels erhalten und glaubt, im Bremer Kolonialmuseum fündig geworden zu sein. Dort befindet sich ein Schädel mit passendem Einschussloch. Dass die Gebeine, die im Museum aufgewahrt werden, vornehmlich von deutschen Friedhöfen stammen, stört den Gouverneur nicht weiter. Er übergibt im Juli 1954 den Nachkommen des Hehe-Führers in einer feierlichen Zeremonie den Schädel, der heute in einem gläsernen Schrein in Iringa verwahrt wird. Er ist im Mkwawa Gedächtnismuseum in Kalenga zu besichtigen.



Unsicher ist allerdings, ob der erste der drei Schädel des Sultans, den der Schutztruppen-Feldwebel Merkl 1898 übergeben hatte, überhaupt der richtige war. Auf Mkwawas Kopf war die enorme Summe von umgerechnet 8000 Mark ausgesetzt, aber die gesetzte Frist dafür war nahezu abgelaufen. Schleppte Merkl also vielleicht den Schädel irgendeines Hehe-Kriegers an, um das Geld zu kassieren? Eine endgültige Klärung könnte nur ein Gentest liefern. Doch den haben die Nachfahren des Hehe-Häuptlings bisher nicht durchführen lassen. Adam Sapi, der Enkel Mkwawas und über 30 Jahre lang einer der führenden Politiker des unabhängigen Tanzania, erklärte schon 1996, „dass die Echtheit des Schädels nicht mehr zur Diskussion stehen sollte“.

Hier der Kopf um den es geht ............


http://s1.bild.me/bilder/150113/6933782elvis.jpg (http://www.bild.me)

P.S Aufgrund seiner militärischen Erfolge erhielt Mkwawa den Beinamen „Schwarzer Napoleon

Sharpe
10.02.13, 15:42
Ich verwende nur die Karten,die mir vom kaiserlichen Katasteramt herausgegeben werden:D!
Gleich südlich von Bismarckbuerg liegt Abercorn, Fife liegt süd-westlich von Neu-Langenburg! Was Fife interessant macht ist "Primary Supply"! Damit könnten wir den Nachschub der englischen Truppen vor Tabora empfindlich stören!:smoke:

gez Sharpe, der die Karten liest

Jörg von Frundsberg
10.02.13, 15:47
Ich verwende nur die Karten,die mir vom kaiserlichen Katasteramt herausgegeben werden:D!
Gleich südlich von Bismarckbuerg liegt Abercorn, Fife liegt süd-westlich von Neu-Langenburg! Was Fife interessant macht ist "Primary Supply"! Damit könnten wir den Nachschub der englischen Truppen vor Tabora empfindlich stören!:smoke:

gez Sharpe, der die Karten liest


Ihr träumt wohl sogar noch von Tank´s und so ^^ Ihr könnt sicher sein das dort mindestens Stammeskrieger stehen !! und dazu müßte die Situation bei Tabora für uns gut ausgegangen sein !!

Aber ihr hattet recht mit euren Städten aber deren Eroberung war nie in unseren Planung .....

Jörg von Frundsberg
10.02.13, 21:18
Deutsch Ostafrika Ost

Es geht los !!! die feindliche Offensive hat begonnen :eek: Die Briten greifen an bei Handeni :eek: und das mit Waffenstufe 1 :mad: und die haben wir schon 1916 bestellt !!!! also fast am Anfang des Szenarios ...........
Verdammte Sauerei verdammte .......

Aber was solls wir spielen auf Zeit .. aber nun wissen wir warum der Feind solange gewartet hat .......

Handeni

Hier greift der Brite an und das mit 1 Artl und 3 Brigaden und 2 Regimentern und er erleidet schwere Verluste !!! Da der Feind nun vor unseren Linien steht geben wir ihm keine Chance sich zu verschanzen und greifen an !!!!!
Hier muß besonders die Artl Abtl Clone genannt werden !! ( Wo ist der eigentlich .. ) Es gelingt uns eine feindliche Brigade mit Waffenstufe 1 zu vernichten und eine andere auf 3 zu reduzieren !! Hier greift leider die brit,Artl in unsere Angriffe ein ......... (und verliert zumindest einige Angriffeschläge ... )



Jetzt kommt es auf den Gegner an !! hat er zu der Waffenstufe 1 noch mehr Reserven an der Front ... dann bleibt der Schutztruppe nur den sofortigen Rückzug :eek: ansonsten bereiten wir uns auf den Rückzug vor ... den der Portugiese rückt weiter vor !!!!

3 Portugiesische Einheiten tauchen vor Lindi auf !!!!
Die Zeit im Osten der Kolonie wird knapp .......... leider scheitert der Angriff auf Neu Langenburg und unsere Truppen ziehen sich zurück ..... auch Ubena geht wieder an die Briten verloren ...........
Wir vermuten das der Feind die lange Zeit genutzt hat seine Truppen überall auf Waffenstufe 1 zu bringen .................
Das zwingt uns noch vorsichtiger zu sein..........

Das was uns Hoffnung schenkt ist das wir den 18 Juni im Spiel haben und das dem Feind wen er jetzt nicht sofort den Osten vernichtet die Zeit fehlen wird für den Westen .... Wir müssen nur einfach durchhalten !!!!!!


http://s1.bild.me/bilder/150113/1227467ww2.jpg (http://www.bild.me)


Deutsch Ostafrika West



Mmmmh der Brite greift noch immer nicht Tabora an .............

Schade der Plan war so gut ......... damit schwinden die Hoffnungen der Schutztruppe ............. zumal wir nun wohl auch wissen warum der Feind solange gewartet hat ...... Entweder hat er den Braten gerochen ............ oder er hat seine Truppen auf Waffenstufe 1 gebracht ......... ( Leider auch nicht besser .............. )

Doch es kommt noch besser ...... Der Brite vor Tabora schwenkt nach Osten und greift unsere Reiterei mit 4 Einheiten an ..... und kann sie vernichten :mad::eek:

Die Schutztruppe steht vor den Trümmern ihrer Planung ......

Ach egal wir greifen an !!!!


DER GANZE PLAN AM AR..... Doch wir greifen an und rücken mit den Kampfgruppen Sharpe und Hipper vor !!!! und treffen auf das feindliche HQ :eek: und das bei Igalula und reduzieren es auf 2 :mad::eek::eek::eek::eek: AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHH das hätte doch klappen können .....................

Egal ......... nun hoffen wir das der Feind Panik bekommt und seine HQ verlegt und wir es doch noch erwischen ............. oder es bleibt an Ort und Stelle und wir werden es hoffentlich dann erwischen .....

Zumindest scheint es hier das wir an Truppen dem Feind überlegen sind trotz unterlegener Waffenstufe ......

auch gelingt ein Angriff auf die brit.Artl im Süden und diese kann auf 7 reduziert werden !!


Wir bleiben am Feind dran !!!

Ansonsten im Westen ....

Wie erwartet greift der Feind bestehend aus Belgier und Briten unsere angeschlagenen Truppen bei Kitega an und kann sie vernichten .... wir ziehen uns darauf hin nach Kabira zurück ...............

http://s1.bild.me/bilder/150113/1762606ww1.jpg (http://www.bild.me)

Sharpe
10.02.13, 21:53
Und so beginnt es!
Waffenstufe 1 beim Gegner?:???:
Beantrage sofort Waffenstufe 2 für uns!:D
Wir sollten in der Lage sein mit vereinten Kräften den Feind bei Tabora zu schlagen, da wir dort eine örtliche Überlegenheit an Truppen haben!

Jetzt, da wir dem Feind am Wickel haben lassen wir ihn nicht mehr los!

gez Sharpe,am Wickel

Zero
11.02.13, 18:51
Seht mal was wir am Deutschen Institut für Tropische und Subtropische Landwirtschaft (ehemalige Deutsche Kolonialschule in Witzenhausen) über die Uni ergattern konnten:

http://img259.imageshack.us/img259/9194/20130211184217.jpg

Wir sind gespannt. :)

Jörg von Frundsberg
11.02.13, 23:33
Seht mal was wir am Deutschen Institut für Tropische und Subtropische Landwirtschaft (ehemalige Deutsche Kolonialschule in Witzenhausen) über die Uni ergattern konnten:

http://img259.imageshack.us/img259/9194/20130211184217.jpg

Wir sind gespannt. :)

Cool das hätten wir auch gerne ^^ und schön das sich noch einer meldet ^^

ein neuer Zug .......aber ein ganz neuer Zug ,den wir haben im besoffenen Kopf wohl vergessen zu den letzten Zug zu speichern ............. und haben mit Erlaubnis des werten HVS den Zug genau nochmal so gespielt wie den beschriebenen .....

Die gute Nachricht dabei ist wir können das brit .HQ vernichten !!!!!!! die schlechte ist das der werte HVS das wie es scheint nicht im geringsten beunruhigt ist ........... :eek:
laut seiner Meldung schwimmt er in Truppen und MPP :eek:

( Das kann ja heiter werden .......... wir bekommen so um die 100 Mpp pro Runde .............. das reicht nicht mal für eine Einheit Askaris .... kostet 135 MPP )

Deutsch Ostafrika Ost


Hier kommt es wohl demnächst zum Endkampf .............



Hier greift der Brite wie erwartet unsere Stellungen bei Handeni an .......... auch der Portugiese rückt im Süden weiter ungehindert vor :eek: und damit ist der ganze Süden in Gefahr !!! und es kommt noch besser .... britische Truppen tauchen im Südosten auf !!! und erobern Lupembe und Iringa

Doch zuerst bei Handeni


Hier greifen die überlegenen Briten unsere Truppen an und können eine Askari vernichten ......... doch wir lassen uns auch nicht lumpen .. und schlagen zurück und vernichten eine Reiterei der Briten mit Waffenstufe 1 !! doch dann weichen wir zurück ...........

Einen Abnutzungskampf können wir uns nicht leisten .......... und ziehen uns nach Handeni zurück und geben alles Gebiet nördlich davon auf ............ ebenso Tanga ........... die Stadt wäre wohl als nächstes dran ..........

So jetzt haben wir 3 Möglichkeiten !!!

1 . Wir ziehen uns in die Dschungel/ Sumpfgebiete bei Morgoro und Dar Es Salaam zurück und liefern den Briten die von Norden kommen und den Portugiesen ein Nibelungengefecht in den genannten Städten bis zum bitteren Ende ............
2. Wir geben alles im Osten auf :eek:und versuchen mit der Masse der Schutztruppe nach Süden gegen die Portugiesen zu ziehen
3 . Oder wir marschieren nach Dodoma :eek: den Kampfgruppen Hipper /Sharpe entgegen !!

Falls sich jemand noch um die vergessene Schutztruppe von Schutztruppe im Reich Gedanken macht ,soll er sich mal melden !!!!

Wir brauchen wirklich eure Meinung !!!

Das strategische Problem was wir hier haben ist : Gegen die Briten eine sture Verteidigung ist aufgrund mangelnden Nachschubs nicht möglich .... zur gleichen Zeit erobern die Portugiesen den Rest unserer Kolonie im Osten still und heimlich .............

Gegen die Portugiesen alleine zu marschieren trauen wir uns zu ! aber dann fällt der Brite in unseren Rücken ............ ziehen wir nach Westen verlieren wir viele Städte die unsere wenigen Mpp produzieren .... und würden wahrscheinlich von den Briten zu Tode gehetzt werden (irgendwie kommt mir das vor wie : Kopf ich verliere, Zahl der andere gewinnt :rolleyes:)



So das Spiel geht bis November 1918 und wir haben jetzt den 8 Juli 1917 .......... also fast noch ein Jahr was wir überstehen müssen ............ wobei der Winter / Regenzeit nur einen Zug pro Monat hat so glauben wir zu wissen ............ ^^

Welche der Optionen würde den Kampf verlängern ?? und weiß jemand wieviel Züge das noch sind ?? die NM steht noch bei 72 %



http://s1.bild.me/bilder/150113/3350519ww1.jpg (http://www.bild.me)

suo
12.02.13, 09:27
(irgendwie kommt mir das vor wie : Kopf ich verliere, Zahl der andere gewinnt :rolleyes:)
Überlasst solche Kalauer lieber dem werten Cfantchen. :D

Zu Euren Optionen: Wie sieht denn die Verkehrslage aus? Könnt Ihr nach Westen mit der Eisenbahn fahren und müsstet nach Süden viele Flüsse überqueren? Wann würdet Ihr bei den Portugiesen angelangen? Wie schnell könnten die Briten Euch verfolgen?
Wenn Ihr abmarschiert bräuchtet Ihr jedenfalls eine Richtung, in die Ihr schneller vorstoßt als die Briten nachsetzen, sonst ist doch nichts gewonnen, oder?

Arminius
12.02.13, 09:32
Nun laßt alle Hoffnung fahren. Des Kaisers Afrikaexperte und Oberbefehlshaber in Deutsch-Ostafrika ist ratlos. Verteilt Euch, solange Ihr noch könnt. Und dann wird per Guerilla zurückerobert.

Longstreet
12.02.13, 09:51
Am Besten Ihr hängt einfach mehrere :eek: nebeneinander und täuscht so ratlose Stärke vor. :D


:eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek: :eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek::eek:

So in etwa. Das dürfte den Allierten zunächst Verwirrung, Rätsel und dann Lachkrämpfe bescheren. :prost:

Außerdem dürfte das zu Beginn ziemlich bedrohlich wirken, wenn Ihr unter Euren Männern das eindrucksvollste Gesicht für diese Zwecke findet - Hauptmann Hipper zum Beispiel. :D

Und mit etwas Glück habt Ihr genug Zeit für den Abmarsch.

Jörg von Frundsberg
12.02.13, 10:19
werter Suo

Option 3

ist unser Erachtens die am wenigstens erfolgreiche ............... wen wir nach Süden marschieren marschiert der Brite einfach hinterher ............ und zu eurer Frage zur Eisenbahn .Leider geht da nichts mehr ........... keine MPP dafür da ...

Option 2

Wir lassen es darauf ankommen und werden vernichtet halten aber noch ein paar Runden aus und die Kampfgruppen Hipper und Sharpe haben noch ein bißchen Luft die Briten bei Tabora zu versohlen .....

Option 1


Wir marschieren nach Dodoma durch die Reihen der Briten und stoßen dann auf die Briten die bei Tabora gegen die Kampfgruppen Hipper /Sharpe kämpfen :eek:Zumindest das wäre ein Erfolg den die Briten dort kämpfen ja momentan ohne HQ , haben aber fast alle Waffenstufe 1 :eek:

Die wichtigste Frage ist aber was könnte den Widerstand der Kolonie verlängern ??

Vorteile der Option 2

wären die bekommen über einige Runde noch die 100 MPP und die Masse der Briten wird wohl versuchen Morogoro und Dar es Salaam zu erobern und die Kampfgruppen im Westen hab noch einige Runden Zeit sich zu wehren und erfolgreich gegen die Briten/ Belgier die wieder auftauchen ..... im Westen zu kämpfen ......

Nachteile der Option 2

Die Truppen im Osten haben keinen Chance und werden zerquetscht ... zwischen Portugiesen und Briten ... und dann wär die Masse des feindes für den Westen bereit .......

Vorteil der Option 3


Werden dann wohl die Briten vor Tabora zerquetschen und haben die Masse der Schutztruppen gerettet und können auf die neue Gefahr im Westen angemessen reagieren ...........

Nachteile der Option 3


Leider sind im Westen die wenigsten Städte mit MPP und würde unter akuten Nachschubproblemen leiden und ob der Durchmarsch über Dodoma klappt wissen wir ja auch nicht :eek: kann sein das die ganze Schutztruppe bei Angriff dort verblutet ^^

Wie war das mit dem Kalauer ?? ^^

Cfant
12.02.13, 10:41
Na, dann hoffen wir, dass Eure Kesselschlacht aufgeht ;) Wir drücken Euch die Daumen.

Abgehsehen davon: Auf Zebras kann man doch nicht reiten, weil deren Rücken das Gewicht nicht aushalten, oder?

Jörg von Frundsberg
12.02.13, 11:12
Sehen das als zarten Hinweis auf Option 3 :eek: :D

v.Tresckow
12.02.13, 11:25
Wir brauchen wirklich eure Meinung !!!

1. Option 2 ist definitiv keine Option.

Wir sehen 2 Möglichkeiten für eine Verlängerung des Konfliktes:

Erste und risikoreichere Variante : A la Napoleon

Gegner getrennt schlagen, d.h.:
Mit euren Kampftstarken Korps von West nach Ost (auf Dodoma) durchbrechen und die Briten vor euch hertreiben, wenn sie sich nicht kesseln lassen. Wenn ihr IRGENDWAS im Osten mobilisieren könnt, dann rückt ihnen (langsam) entgegen und blockiert den Rückzug. anschl. könnt ihr euch aussuchen ob die Engländer im Norden oder die Portugiesen dran glauben müssen....vorrausgesetzt ihr haltet euch in Daressalam . Westen dann peu a peu aufgeben...


Zweite Option: Al la Che Guevara

Osten aufgeben, hier weiter hinhaltenden Widerstand leisten und nen Guerillakrieg im Westen führen....



Wir plädieren zum napoleonischen Vorgehen, hier winkt auch mehr Ehre. Was auch immer ihr tut: Qabla!

Arminius
12.02.13, 11:29
Ihr solltet den Gegner nicht dabei stören, wenn dieser Fehler macht!