Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Brussilow-Offensive - HvS (Achse) gegen KI
Werte Mitregenten,
nachdem in den letzten Monaten viel "Sturm über Europa" und andere "große" Kampagnen wie "A call to Arms" gespielt wurden, möchten wir nun gerne ein bisher unbeleuchtetes Kapital des Ersten Weltkrieges aufschlagen: die für die Russen sehr erfolgreiche Brussilov-Offensive. Wir spielen das Spiel "Strategic Command Breaktrough!" in der Version 1.02, und das Szenario heißt in Englisch "Brusilov Offensive"
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Wir haben das Szenario vor einem Jahr während der Beta-Phase von beiden Seiten gespielt. Als Achse sind wir praktisch vernichtet worden.. und als wir die Russen gespielt haben, sind wir in Windeseile durch die KuK-Stellungen gerannt und haben die wichtigsten Städte eingenommen, bevor die KI wußte, was passiert. Wir haben dann beim ehrenwerten Bill Runacre unseren Senf dazu abgegeben, und es wurde einiges geändert. Und seitdem haben wir das Szenario nicht angerührt, wir wissen also nicht genau, was uns erwartet.
Das Szenario ist grundsätzlich so angelegt, daß die Achse richtig böse auf die Schnauze bekommt, gewinnen kann man nicht.... es geht uns nur darum, nicht zu verlieren.... wenn man Ende der Pop Up "Stalemate" kommt, dann reicht uns das. Aber werfen wir doch mal einen Blick auf die Siegbedingungen:
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Mit Schrecken nehmen wir wahr, daß Czernowitz einen Zielstadt für einen Sieg der Achse ist... und wir möchten uns früh festlegen: Czernowitz können wir nicht halten, dazu später mehr.
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Großvater Hötzendorf (Spitzname "Alm-Öhi") gibt uns noch ein paar schlaue Ratschläge, auf die wir gerne verzichten können. Wenn er denn nun in den letzten zwei Jahren mehr Sachverstand an den Tag gelegt hätte, dann wäre das für die KuK-Monarchie wohl besser gewesen als ein paar motivierende Worte.
Wir möchten nochmal erwähnen, daß wir keinen Testdurchlauf gemacht haben... wenn die KI uns verprügeln wird, dann ist es halt so.
Das Szenario geht 68 Tage, also wird die KI 34 mal zuschlagen und wir werden 34 mal die Brocken zusammenkehren. Es wird nicht genug Truppen für einen Gegenschlag geben, und im Grunde könenn wir nur langsam zurückweichen. Strategische Fehler von unserer Seite werden unweigerlich begangen werden, und die werten Leser werden sie quasi "live" miterleben.
Die erste Grundfrage gleich am Anfang: wollen wir die erste Verteidigungslinie krampfhaft verteidigen oder eine zweite Kampflinie bilden? Wir sind der Ansicht, daß wir für eine zweite Linie nicht genug Truppen haben, und wenn wir alle Verstärkungen für die zweite Linie nehmen, dann wird die erste Linie so schnell zerschlagen, daß wir verlieren. Dementsprechend entscheiden wir uns für einen Kompromiß: die erste Linie wird verstärkt, so lange es geht, und eine Auffangstellung wird aus angeschlagenen Truppen vorbereitet. Desweiteren wird die erste Linie ggf. leicht zurückgenommen, und zwar so, daß die Stellungen schnell aufgegeben werden können und die Truppen sich in die zweite Linie zurückziehen. Dabei muß gewährleistet werden, daß die Verkehrswege frei sind, sonst werden unsere Truppen beim Rückzug komplett vernichtet.
Wir werden in jedem Post jeweils den Zug der KI und unsere Antwort darauf beschreiben.
Viel Spaß biem Lesen!
Erster Zug - 5. Juni 1916
Erstmal einen Überblick über das Schlachtfeld nach dem Ende der Eröffnungsrunde der KI:
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Grob kann man das Schlachtfeld in 4 Bereiche unterteilen:
- den Norden (hier wird am wenigsten passieren)
- der mittlere Bereich
- der Süden
- Czernowitz
Wir rechnen damit, daß Czernowitz mittelfristig verloren geht. Die einzelnen Bereich werden nun von Norden nach Süden einzeln abgehandelt. Eigene Verluste sind in dunkelbau dargestellt, Verluste der Russen in rot.
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Im Norden greifen uns die Russen an, aber die Stellung hält. Wir führen Verstärkungen heran. Der Plan ist, die Stellung so lange es geht zu halten. Die Hauptkräfte der Russen sind weiter im Süden.
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In der Mitte werden die Österreicher hart getroffen, und die Russen brechen in unsere Stellungen ein. So derb hatten wir das nicht in Erinnung... da hat es ein bißchen gedauert, bis die Russen die erste Linie überwunden haben. Und jetzt ist unsere erste Linie nach einer Runde schon Matsch... das muß unbedingt repariert werden, sonst macht der Russe, was er will.
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Die wenigen deutschen Truppen werden zur Hilfe gerufen, und in höchster Anstrengung werden die meisten Löcher in der Front geschlossen. Es bleibt abzuwarten, ob das etwas wert ist... aber man darf den Russen nicht gewähren lassen. Wir erzielen den ersten Erfolg der Schlacht: eine russische Brigade wird vernichtet. Das ist auch deswegen wichtig, weil wir den Russen damit den Blick in unser Hinterland verwehren. Da steht nämlich mal gar nichts, und das müssen die Russen nicht wissen.
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Auch im Süden stürmen die Russen vor, vernichten eine Division und nehmen Buczacz ein.
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Im Gegenzug vernichten wir eine russische Kavalleriedivison und verjagen mit deutscher Hilfe die Eroberer von Buczacz, die dabei nahezu vernichtet werden.
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Ahhhh.... was ist das denn? Unsere erste Linie vor Czernowitz wird pulverisiert!! Wir ziehen uns in die zweite Reihe zurück, aber diese Stellung wird nicht lange halten.
Bilanz der ersten Runde: 6 KuK-Divisionen zerstört, etliche weitere angeschlagen. Praktisch keine MPPs, kaum Verstärkungen, Löcher in der Front... und das war gerade mal die erste Runde!
War vielleicht doch keine so gute Idee, keinen Testlauf zu machen....
Jörg von Frundsberg
18.03.13, 11:12
und das wolltet ihr gegen mich spielen :eek: und wie wir uns kennen hätten wir die Österreicher gewollt :rolleyes: . Na dann gutes gelingen !! Gruß v Frundsberg
Ähm... wir wollten Euch die russische Seite anbieten, damit Ihr nicht immer die für Euch üblichen Untergangsszenarien ertragen müßt! :D
Duke of York
18.03.13, 12:39
Ähm... wir wollten Euch die russische Seite anbieten, damit Ihr nicht immer die für Euch üblichen Untergangsszenarien ertragen müßt! :D
Aber im heroischen Ausschmücken derselben ist der werte Frundsberg ein unübertroffener Meister. :ja:
Allenfalls noch erreicht vom edlen Cfant. :D
Und wieder werden wir gerne mitlesen - und diesmal mitleiden? :eek:
Wir versucht das Spiel die Offensive zu simulieren? Die Offensive ist ja nur die ersten 2-3 Wochen erfolgreich und entwickelt sich dann für Russland zu einem Blutbad der Armee und Land demoralisiert. Ohne diese Offensive hätte es 1917 eine Februarrevolution nicht gegeben. Genaugenommen ist die Offensive der größte Pyrrhussieg der Militärgeschichte
Naja, die Russen greifen mit überlegenen Kräfte an, erleiden Verluste und drängen die KuK-Truppen zurück bzw. vernichten sie. Hier in dem Szenario werden die negativen Effekte der hohen Verluste auf die russische Bevölkerung nicht modelliert... am 10. August 1916 ist Schluß.
Ihr habt natürlich mit Eurer Aussage vollkommen recht, aber der strategische Gesamtzusammenhang wird hier in dem Szenario schlichtweg übergangen. Hier liegt der Augenmerk eher darauf, wie weit die Russen kommen und wie sehr die KuK-Truppen verprügelt werden.
hohe_Berge
18.03.13, 19:36
Aber die erste Runde läuft doch immer gleich ab bei der KI. Da hilft dann auch kein Testlauf.
Glück Auf
Zweiter Zug - 07. Juni 1916
Der zweite Zug der Russen verläuft etwas ruhiger als der erste.
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Im Norden verhält sich der Russe ruhig.
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In der Mitte gelingt es mit deutscher Hilfe, eingedrungene Feindeinheiten zur Strecke zu bringen und die Front zu stabilisieren.
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Im Süden nehmen deutsche Truppen Buczacz ein, aber weiter leider wird eine Kavalleriedivision vernichtet, was für unsere Stellung sehr problematisch ist. Es besteht die Gefahr der Umgehung im Süden.
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Im Raum Czernowitz wird eine russische Division vernichtet, aber unsere Stellung sieht trotzdem gefährdet aus.
Diese Runde war schon besser, aber noch lange nicht gut. Wir haben viele russische Einheiten beobachtet, die nur in Stellung gegangen sind, also können wir von einer weiteren Welle in der nächsten Runden ausgehen.
Dritter Zug - 09. Juni 1916
In der dritten Runde wird der Russe wieder aktiv, zumindest in gewissen Bereichen der Frontlinie.
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Das russische Infanteriekorps verausgabt sich beim Angriff auf unsere befestigten Stellungen und wird im Gegenzug durch einen konzentrierten Angriff vernichtet. Unsere Verluste dabei waren verhältnismäßig gering.
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In der Mitte greifen die Russen unter großen Verlusten unsere Stellungen an, und eine russische Brigade nimmt eine unserer Städte ein. Das kann nicht toleriert werden, und wir schlagen zurück.
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Die russische Brigade wird umzingelt, und mit der Unterstützung der deutschen Truppen rücken wir vor. Eine russische Artillerie wird beschädigt. Wir rechnen nicht mit einem dauerhaften Erfolg dieser Aktion, aber die Russen müssen nun Truppen verlagern, die an anderer Stelle fehlen... und dann ziehen wir uns einfach wieder zurück in die Gräben.... und die vernichteten russischen Divisionen sind erstmal weg.
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Im Süden läuft es weniger gut, die Russen vernichten die deutsche Division in Buczacz. Wir müssen die Front etwas zurücknehmen, um das Gelände dort auszunutzen... sonst droht uns die Umgehung im Süden.
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Vor Czernowitz wird die Luft immer dünner. Wir verlieren eine Kavalleriedivision, können aber im Gegenzug eine russische Infanteriedivison vernichten, die beim Sturm auf Czernowitz fehlen wird.
Wir betrachten den bisherigen Verlauf als gemischt. Im Norden und in der Mitte sind wir zufrieden, der Süden ist problematisch und Czernowitz werden wir wohl verlieren... die Frage ist nur, wann das sein wird.
Vierter Zug - 11. Juni 1916
Das strategische Gesamtbild wird immer verworrener... an einigen Abschnitten der Front läuft es sehr gut, an anderen definitiv nicht.
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Im Norden nehmen wir die verlassenen Stellungen der Russen ein und graben uns ein. Wir warten, bis sich eine russischen Division beim Angriff so verausgabt hat, daß wir sie vernichten können.
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In der Mitte erleben wir eine Überraschung: die Russen unterlassen die Heranbringung von Verstärkungen. Wir rücken vor, aber Czernowitz können wir leider nicht entlasten. Eine russische Artillerie wird aus der Stadt getrieben und auf freienm Feld vernichtet. Auch die russische Brigade, die Zlozow eingenommen hatte, ist zerstört. In diesem Abschnitt sieht es richtig gut aus.
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Im Süden rücken die Russen vor und vernichten eine unserer Divisionen.
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Vor Czernowitz sieht es übel aus, und wir haben keine Verstärkungen.
Fünfter Zug - 13. Juni 1916
So recht mögen wir der momentanen Ruhe nicht trauen... irgendwas braut sich zusammen.
Im Norden ist es ruhig.. die Russen frischen ihre Truppen auf, und wir graben uns weiter ein.
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Wir sind nach wie vor von der Feindlage in der Mitte überrascht, hier sieht es verdammt gut aus. Eine russische Infanteriedivision wird vernichtet und eine weitere nahezu aufgerieben. Wir nehmen eine russische Stadt ein, und Rovno ist das nächste Ziel. Falls wir das nehmen können, müssen die Russen reagieren.
Anmerkung: hier scheint bei der KI etwas schief zu laufen... es ist nicht historisch korrekt, daß die Mittelmächte zu einem solchen Schlag in der Lage sind... scheinbar hat meine Konzentration der deutschen Truppen in der Gegend die Balance gekippt.
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Im Süden versuchen wir verzweifelt, die Frontlinie zu halten... aber wir müssen langsam zurückweichen.
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Vor Czernowitz naht die Rettung... eine deutsche Division ist eingetroffen. Mit ein wenig Glück können wir die Frontlinie halten... aber das wird knapp.
Könnt ihr uns bitte eine Gesamtkarte der Front präsentieren, wir wollen uns ein Gesamtbild machen...
Ansonsten ein wunderschöner AAR von euch, werter HvS...
herzliche grüsse
Hohenlohe, der eifrig mitliest...:smoke:
Die Gesamtkarte wird beim nächsten Turn mitgeliefert! :D
Sechster Zug - 15. Juni 1916
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Hier die Gesamtkarte vor dem Start der sechsten Runde.
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Im Norden bleibt es ruhig, und wir ziehen langsam Streitkräfte von dort ab, weil die verbliebeben Russen keine große Gefahr sind.
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Im mittleren Frontabschnitten nehmen wir Rovno ein und vernichten zwei russische Divisionen. Noch immer warten wir auf den Gegenschlag der Russen, aber der kommt möglicherweise nicht. Wir haben damit den Nordteil vom Südteil getrennt, denn die einzige Bahnverbindung geht durch Rovno.
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Im Süden halten wir die Frontlinie.
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Vor Czernowitz greift die deutsche Division die Russen an und beschädigt sie schwer. In der nächsten Runde ist eine weitere Division verfügbar, und dann können wir möglichweise Czernowitz endgültig entsetzen.
Siebter Zug - 17. Juni 1916
Im Norden bleibt es nach wie vor ruhig, hier ändert sich gar nichts.
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In der Mitte gehen wir ein hohes Risiko. Die Russen greifen unsere Stellungen an und vernichten eine Division, doch unsere Truppen müssen ausharren, bis wir Ostrog erobert haben... und dann werden die Russen von hinten umfaßt und eingekesselt. Ein Gelingen dieser Operation für die Vorentscheidung bedeuten... nun müssen wir nur noch hoffen, daß unsere Truppen den Ansturm der Russen aushalten. Uns gelingt allerdings die Einnahme von Kremenets, und das ist verheerend für die Versorgung der Russen.
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Im Süden lassen wir eine Division vorrücken, um Druck auf die gegnerische Artillerie auszuüben.
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Vor Czernowitz schlagen die deutschen Truppen zu und vernichten zwei russische Divisionen. Die Stadt ist damit praktisch entsetzt, wenn nicht noch Verstärkungen kommen.
In der Summe sieht es nun sehr gut aus.
Achter Zug - 19. Juni 1916
Der Norden ist ruhig, wie immer.
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Im Norden rückt eine russische Kavalleriedivison vor und erobert die Stadt zurück. Ostrog wird eingenommen, und unsere Truppen eilen zurück, um der bedrängten Hauptfront zu helfen.
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Der Süden ist stabil, aber ein russisches Korps bricht in unsere Linie ein. Wir haben kaum genug Truppen, um alle Löcher zu stopfen.
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Vor Czernowitz vernichten wir eine weitere Einheit der Russen.
Neunter Zug - 21. Juni 1916
Im Norden tut sich nichts.
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Das Umfassungsmanöver im mittleren Frontabschnitt geht weiter.
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Das eingedrungene russische Korps wird vernichtet, und die Frontlinie hält.... noch.
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Vor Czernowitz werden zwei russische Korps vernichtet. Hier ist die größte Gefahr abgewendet.
Zehnter Zug - 23. Juni 1916
Das Blatt wendet sich langsam, aber merklich.
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Im Norden haben die Russen eine Einheit abgezogen, und wir greifen an. Zwar werden wir die gegnerische Einheit nicht vernichten können, aber wenigstens sind die Russen gezwungen, MPPs für die Reparatur aufzuwenden.
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Unsere Truppen nehmen Klevan und vernichten die eine russische Division in Sopanow. Die Schlinge zieht sich zu.
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Im Süden verlieren wir eine Infanteriedivision. Die deutschen Verstärkungen sind bitter nötig, und sie gehen zum Angriff über.. die russischen Flieger werden fast aufgerieben.
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Vor Czernowitz tut sich nichts, wir frischen unsere Truppen auf.
Elfter Zug - 25. Juni 1916
Im Norden verstärken die Russen ihre Einheiten... wie beabsichtigt. Sehr gut.
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Diese Runde wird zum Desaster für die Russen... in der Mitte der Frontlinie werden sie zusammengeschossen.
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Im Süden greifen die deutschen Divisionen weiter an, die KuK-Truppen werden aufgefrischt.
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Vor Czernowitz starten unsere Truppen einen Ausfall. Drei russische Einheiten werden schwer beschädigt und zurückgedrängt.
Zwölfter Zug - 27. Juni 1916
Durch die Ereignisse der letzten Tage ändert sich das strategische Gesamtbild. Die russische Zentralfront wurde komplett vernichtet, und die freiwerdenden Truppen werden aufgeteilt: ein Drittel geht nach Norden, zwei Drittel nach Süden.
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Im Norden wird nun Stadt für Stadt und Einheit für Einheit eingekreist und vernichtet.
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Im Süden schicken wir eine KuK-Divison ins feindliche Hinterland, um die dortige Truppenstärke aufzuklären. Der Feind hat wenig dort stehen, und wir beschließen, innerhalb der nächsten Tage eine Großangriff zu starten.
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Vor Czernowitz vernichten wir zwei angeschlagene russische Einheiten und klären Khotin auf. Auch an diesem Frontabschnitt gehen wir zum Angriff über.
Dreizehnter Zug - 29. Juni 1916
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Im Norden geht es gemächlich voran, wir gönnen den Truppen eine Ruhepause.
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Die Truppen aus dem Zentralbereich der Front, die nach Süden marschiert sind, beginnen mit der Umfassung von Tarnopol.
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Im Süden schlagen unsere Truppen ein Loch in die gegnerische Frontlinie.
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Der Angriff auf Khotin wird eingeleitet.
Vierzehnter Zug - 1. July 1916
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Im Norden sind die Kämpfe sehr zäh, unsere Truppen sind ausgelaugt.
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Im Süden entwickelt sich eine Katastrophe... für die Russen. Tarnopol und Buczacz wird eingenommen, und unsere Kavallerie schneidet den Russen den Rückzug ab. Transporte per Bahn sind nicht mehr möglich... weder Verstärkungen noch Flucht. Hier soll nicht eine einizige Einheit entwischen.
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Unsere Truppen nehmen Khotin ein. Der Russe wankt beträchtlich.
So, zurück aus dem Urlaub sehe ich, dass die Offensive schon begonnen hat :) Den Verlauf hätte sich der Alm-Öhi wohl auch gewunschen! :) Sehr schöner AAR!
Danke sehr... aber wir sind von den Fähigkeiten der KI bzw. vom Setup recht enttäuscht... in der Beta-Phase hat uns die KI übel verprügelt, nun schlagen wir die Russen nach Belieben, und das ist alles andere als historisch.
Duke of York
25.03.13, 13:55
Es liegt Unserer Meinung nach eher an der Spielbalance generell. Wir haben das so ähnlich nun schon in mehreren verschiedenen Szenarios bei SCWW1 erlebt. Am Anfang ist es ein sehr herausforndendes, hartes Ringen mit der KI, doch wenn man erstmal den Break-Even geschafft hat, wirds zum Kinderspiel.
Wir spielen aktuell die russische Revolution (als Rote) und da ist es genauso. Erst hat man richtig Mühe, alle Fronten zu halten, doch nach dem ersten Winter sind die Weißen nur noch Punchingballs. Wir sind wahrlich kein Freund von sowas, doch vielleicht sollte man alle paar Runden ein paar Goodie-Events für die KI einbauen?
Wir werden das beim werten Bill Runacre mal anregen... wir sehen das genauso. Leider.
Fünfzehnter Zug - 03. July 1016
Wir bekommen Verstärkung von der Hohen Pforte.
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Die türkischen Einheiten könnten wir gut brauchen... wenn wir nicht auch so schon alles unter Kontrolle hätten.
Im Norden ziehen sich die Stellungskämpfe hin, es gibt keine Veränderungen.
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Im Süden werden die Russen ausradiert. Fünf Divisionen und die halbe russische Luftwaffe bleiben auf der Strecke.
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Auch die Truppen aus Czernowitz rücken weiter vor... der Russe ist platt.
Sechzehnter Zug - 05. July 1916
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Im Norden geht es endlich weiter.
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Im Süden nähern sich unsere Truppen in Riesenschritten Proskurov. Wird diese Stadt genommen, dann ist das Spiel beendet.
Achtzehnte Runde - 09. July 1916
Na, das ging ja wirklich schnell.
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Truppen der Achsenmächte nehmen Proskurov ein, und damit ist das Szenario beendet.
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Abschlußbetrachtung
Werte Mitregenten,
den Verlauf dieses Spiel hätte ich mir etwas anders vorgestellt. Ich rechnete mit einer epischen Prügelei, stetigem Zurückweichen und ggf. sogar einer Niederlage gegen die KI. Das war augenscheinlich nicht der Fall, denn die Balance wurde seit der Beta-Phase augenscheinlich geändert. Ich bin damit extrem unzufrieden und werde das auch bei den zuständigen Stellen artikulieren. Es tut mir ein wenig leid, diesmal keine epischen Unterhaltung bieten zu können... spannend war es leider wirklich nicht. Aber ich gelobe Besserung... mein nächstes Projekt ist schon in Vorbereitung, und das dürfte diesmal globale Ausmaße annehmen.
Wie auch immer: SIEGREICH ABGESCHLOSSEN!
Hehe, ja, das ist natürlich bitter: Man erwartet eine Niederlage - und dann endet es in einem großen Sieg! :D Der Alptraum jedes Feldherrn... ;) Jedenfalls Danke für den - wie gewohnt - vorzüglichen AAR. :)
Darf man dennoch gratulieren ? Ich bin verwirrt (also noch verwirrter als sonst :D). Danke für die Einsichten in das Spiel. Welche Einstellungen in Sachen Schwierigkeit hattet Ihr gewählt ?
Natürlich darf man gratulieren... danke sehr.
Wir haben auf "Experte" gespielt, also auf der höchsten Einstellung. Erfahrungsbonus für die KI gab es nicht, das lehnen wir kategorisch ab. :D
Wir haben auch "Experte" gespielt, also auf der höchsten Einstellung. Erfahrungsbonus für die KI gab es nicht, das lehnen wir kategorisch ab. :D
In meinen SC 1+2 Partien habe ich das meist genauso gehalten. Somit ist der Informationsgewinn optimal. :prost:
Im Endeffekt braucht man wohl zwei verscheidene Szenarios:
1. Mensch gegen Mensch (möglichst ausgeglichen)
2. Mensch gegen KI (mit diversen Hilfen für die KI)
Uns kam es allerdings schon bei der großen WK1 und WK2 Kampangne vor als ob sich die KI Einheiten ercheaten würde. Genutzt hatte ihr dies jedoch auch nichts.
Glückwünsche zum Sieg werter HvS. :prost:
Es war wieder interessant, Euren AAR zu lesen.
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