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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ein SC Assault on Communism AAR - In Vorderster Front!!!



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Sharpe
26.06.15, 16:09
So So, die Anaconda hat noch um eine Schippe nachgelegt! Nachdem jetzt die Versorgung aus der Türkei in den Süden des Kaukasus laufen kann müssen wir uns nicht mehr durch den Flaschenhals zwischen Kaukasus und kaspischen Meer zwängen! Und wenn wir Astrachan erobern könnte man doch eine kleine Seefahrt unternehmen. Die Gegend um Rasht und Ardabil soll im Frühling wunderschön sein!

gez Sharpe, im Erholungsurlaub, allzeit bereit

von Sachimos
01.07.15, 11:39
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 30. Dezember 1943



Verstärkungen in dieser Runde:

keine



Die Partisanengruppe


Die kleine tapfere Gruppe von Widerstandskämpfern ist einem mörderischen Angriff einer deutschen regulären Wehrmachtseinheit ausgeliefert.

http://www11.pic-upload.de/30.06.15/txjrpql97fi.png (http://www.pic-upload.de/view-27539777/Bild-1-Partisanen-Ende.png.html)


Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als weiter nach Südosten auszuweichen.
Dadurch wird die Bahnverbindung ein weiteres mal unterbrochen.
Dennoch rechnet die STAWKA mit der baldigen Vernichtung der Einheit.


Die Festung Astrachan


Der Feind rückt näher an den Festungsgürtel der Stadt heran und bringt Raketenwerfer in Stellung.
Zu Angriffen kommt es noch nicht. Hier macht sich der Winter deutlich bemerkbar.

Die STAWKA befiehlt einen Testangriff auf die Panzergrenadiere und bringt Nachschub in die belagerte Stadt.

http://www11.pic-upload.de/01.07.15/3stjuaunozk.png (http://www.pic-upload.de/view-27542111/Bild-2-Astrachan-Ende.png.html)


Die Attacke hat leider keinen Erfolg.
Die Deutschen haben sofort mit den Stellungsbau begonnen und sich zur Verteidigung eingerichtet.

Astrachan selbst wird von einer frischen Armee besetzt.
In den nächsten Tagen rechnet das Oberkommando mit einem Großangriff auf die Festung.


Der Kampf vor Baku


Vor Baku regiert General Winter und bringt fast alle Bewegungen, beider Seiten, zum erliegen.

Der Feind bringt ein frisches Panzerkorps an die Front, welches die Stellungen besetzt.

http://www11.pic-upload.de/01.07.15/sfmxap1vptuf.png (http://www.pic-upload.de/view-27542141/Bild-2-Baku-Anfang.png.html)


In den Bergen liefern sich die Artillerieabteilungen einen heftigen Schlagabtausch.
Die Deutschen beschießen die Stellungen unserer Panzerarmee und wir ein feindliches Armeekorps.
Beide Seiten erleiden dadurch leichte Verluste.

http://www11.pic-upload.de/01.07.15/lafox7l1v273.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27542149/Pozna---_ko--ci----_--w._Wojciecha-_ostrza--_Cytadeli.jpg.html)

**Unsere Artillerie im heftigen Feuerkampf.**


Gleichzeitig tauscht die STAWKA die Panzerarmeen vor Baku aus und frischt einen Großteil auf.
Angeschlagene Einheiten werden hinter die Front gebracht oder direkt vor Ort wieder auf Sollstärke gebracht.

http://www11.pic-upload.de/01.07.15/qa2fc4vgzr7j.png (http://www.pic-upload.de/view-27542162/Bild-4-Baku-Ende.png.html)


Die Frontkommandeure haben auch freie Hand bekommen, um einige kleinere Angriffe auszuführen.
Da wir nicht mit allen Verbänden angreifen ist auch eine Vernichtung des Gegners nicht möglich.

Beide Seiten gehen mit moderaten Verlusten aus diesem Gefecht.
Allerdings stehen aber nun fast ausschließlich frische ausgeruhte Einheiten an der Front.

Auch die Versorgungslage ist ausgezeichnet.

http://www11.pic-upload.de/01.07.15/k4tu9w3q3a3r.png (http://www.pic-upload.de/view-27542173/baku-suply.png.html)


Dank der hervorragenden Versorgungszentren erreicht die wichtigsten Frontabschnitte ein steter Strom an Versorgungsgütern.


Die Front im Kaukasus


Die Deutschen schlagen ein Loch nach dem anderen in den Verteidigungsgürtel von Leninakan.
Die Rote Armee kann dem kaum etwas entgegensetzen, das Gelände und das Wetter unterbinden alle Möglichkeiten zum Gegenangriff.

Auch auf Erzurum wurde eine erste Attacke ausgeführt.
Diese führte auch gleich zu hohen Verlusten unter den Verteidigern.

http://www11.pic-upload.de/01.07.15/sx2rydbzp52r.png (http://www.pic-upload.de/view-27542890/Bild-5-Kaukasus-Ende.png.html)


Die STAWKA versucht weiterhin verzweifelt die Front zusammen zuhalten.
Leider gelingt dies eher schlecht, da sich einige, schwer angeschlagene, Einheiten zurückziehen mussten.

Eine Panzerarmee musste zur Auffrischung sogar bis nach Yerevan zurückgezogen werden.
Dafür haben sich Infanteristen als Verstärkung auf den Weg gemacht.

Insgesamt erscheint die Lage nicht mehr so stabil wie noch vor einigen Wochen.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:

Unsere Westalliierten Verbündeten kommen in Italien immer besser voran.
Mittlerweile steht die Front kurz vor Rom.

Eine aktuelle Karte des Frontverlaufes wurde der STAWKA zugespielt.

http://www11.pic-upload.de/01.07.15/ik3bsn22mvq.png (http://www.pic-upload.de/view-27542911/Italien.png.html)


Hoffentlich können unsere Verbündeten bald noch mehr für die, schwer ringende, Rote Armee tun.
Eine Landung in Westeuropa wurde bereits mehrfach angeregt, um die Front im Osten zu entlasten.

HvS
01.07.15, 15:32
Werter Hohenlohe,

bezüglich Astrachan möchten wir bemerken, daß die Einnahme der Stadt praktisch unmöglich ist. Es sind keine anderen Städte in Reichweite, und die Versorgung ist ziemlich übel. Wir führen diesen Angriff nur deswegen durch, weil wir mehr als genug MPPs haben und die Rote Armee wenigstens ein bißchen schwächen wollen. Ansonsten wäre der Angriff Selbstmord, insbesondere im Winter.
Wir vermuten, daß man die Stadt nur durch einen massiven Einsatz der Luftwafffe einnehmen könnte, und die brauchen wir nun mal für Baku.


Werter Sharpe,

wir rechnen nicht damit, Astrachan erobern zu können. Die Stadt besitzt für uns auch keine Priorität. Unsere Luftaufklärung hat ergeben, daß im Süden von Baku jedes Feld mit russischen Einheiten zugestellt ist, wir könnten also eh nicht landen.



http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png


30. Dezember 1943 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img540/2205/dIilRG.png


Mehrere russische Angriff auf das III. Panzergrenadierkorps "DrFaust" werden ohne eigene Verluste zurückgeschlagen. Die Russen lassen anschließend ihre Truppen rochieren.
An dieser Front ist nicht mit großen Veränderungen zu rechnen.


http://imageshack.com/a/img540/892/QLVgB3.jpg


Die Gegend am Kaspischen Meer ist recht unwirtlich, und das Wetter schränkt die Aktionen drastisch ein.


http://imageshack.com/a/img912/5208/vWRekR.png


Die Störaktionen gehen weiter.


http://imageshack.com/a/img910/962/76Mmlc.png


Vor Baku geht die Panzerschlacht weiter, aber diesmal haben die Russen mehr Verluste zu beklagen als die Wehrmacht.
Es ist offensichtlich, daß wegen der geographischen Gegebenheiten nicht alle Einheiten der Roten Armee optimal versorgt sind.


http://imageshack.com/a/img661/7391/UfhniH.jpg


Die Panzerangriffe der Roten Armee können ihre Wirkung nicht richtig entfalten. Die Wehrmacht hat sich auf die Taktik eingestellt.


http://imageshack.com/a/img537/1260/Z6j6lz.png


Verzweifelt bringen die Russen eine neue Armee an die Front. So wird versucht, die Lange zu stabilisieren.


http://imageshack.com/a/img673/1240/DA9j8m.jpg


Es wird im jeden Meter gerungen. Der Stadt kommt entscheidende Bedeutung zu.


http://imageshack.com/a/img910/7867/NMxaMW.png


Die Rote Armee schickt ein letztes Mal Verstärkung nach Erzurum.
Es stellt sich die Frage nach dem Sinn, da sie neuen Soldaten unwiderruflich dem Tode geweiht sind.


7. Januar 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Astrachan führt weitere Angriff auf die Stadt durch und schwächt die Verteidiger.
Bei der H.Gr. Baku fliegt die Luftwaffe schwere Angriffe auf die russischen Panzerverbände und die Stadt selbst.
Die H.Gr. Leninakan nutzt das verhältnismäßig gute Wetter und nimmt die Stadt ein.
Die H.Gr. Kleinasien nimmt Erzurum ein und nähert sich Kars.


http://imageshack.com/a/img908/9675/TGZDR1.png


Die Verteidiger von Astrachan müssen weitere Verluste erleiden.
Mittlerweile kontrollieren deutsche Truppen die Meerenge im Süden der Stadt. Somit kann die Rote Armee weder evakuieren noch Verstärkungen erhoffen.


http://imageshack.com/a/img909/1540/IplO84.png


Zwar ist das Gelände vor Ort katastrophal, aber der Feind hat dasselbe Problem.


http://imageshack.com/a/img538/624/qkysoP.png


Die Bedrohung durch russische Partisanen ist endgültig beseitigt.


http://imageshack.com/a/img661/3096/UWJGCn.jpg


Die Verbindung nach Machatschkala ist wieder sicher.


http://imageshack.com/a/img537/6919/ndTuEG.png


Die StuKas und Mittlere Bomber der Luftwaffe radieren ein komplettes, voll einsatzbereites sowjetisches Panzerkorps aus, und die Langstreckenbomber fliegen den ersten Angriff auf Baku selbst. So soll die Infrastuktur des Feindes entscheidend geschwächt werden.
Die Schlacht um Baku kann nur durch Abnutzung gewonnen werden, da eine Feldschlacht aufgrund der geographischen Gegebenheiten nicht möglich ist. Die Rote Armee muß ausgeblutet werden.


http://imageshack.com/a/img909/3849/n0z0ai.jpg


Auch der hinterste Winkel der Erde ist für die Luftwaffe erreichbar.
Über Baku werden Brandbomben abgeworfen.


http://imageshack.com/a/img540/2251/u803zw.png


Unter hohen eigenen Verlusten wird das in Leninakan stationierte sowjetische Panzerkorps zerstört, und das XIII. Armeekorps rückt in die Stadt ein.
Zeitgleich landen deutsche Fallschirmjäger zwischen Leninakan und Kirowabad und schneiden die verbliebenen Truppen der Roten Armee vom Nachschub ab. Zwar werden es die Fallschirmjäger in den nächsten Wochen nicht leicht haben, aber immer noch besser als die Russen.

Die Rote Armee könnte sich nach Süden zurückziehen und über Persien nach Baku zurückkehren.


http://imageshack.com/a/img538/6256/Cc8lQ6.jpg


Leninakan selbst wurde durch die Kämpfe weitgehend zerstört.


http://imageshack.com/a/img538/1514/jRvrXx.png


Die H.Gr. Kleinasien nimmt Erzurum und Malatya ein. Der Angriff auf Kars wird eingeleitet.

Die Einnahme der Stadt würde bedeuten, daß eine Bahnverbindung von Berlin bis nach Leninakan bestehen würde.


http://imageshack.com/a/img537/2707/sTSTrK.jpg


Deutsche Panzer stoßen nahezu unbehelligt vor.

Der Feldzug in Kleinasien steht unmittelbar vor dem Abschluß.


Vom 30. Dezember bis zum 14. Januar wurden vier Feindeinheiten vernichtet, und zwar zwei Panzerkorps, ein Kavalleriekorps und eine Gruppe Partisanen. Insgesamt wurden nun 495 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 94%.


http://imageshack.com/a/img909/9807/7cn6FR.png


Das Verlustverhältnis beträgt nach wie vor 10:1


http://imageshack.com/a/img540/6330/wl0apP.png


Die Luftwaffe wird in den nächsten Wochen mit neuen Jagdfliegern ausgerüstet.
Ebenso wurden neue Technologien für die StuKas und die Mittleren Bomber erforscht, die unverzüglich an die Truppe ausgeliefert werden.


Kapitel C - Der sowjetische Mietwagen

Wir hatten unsere Taktik aufgeben müssen. Nach wenigen Tagen hatten wir bemerkt, daß die Schneehöhlen nicht die russische Frontlinie gewesen ist, sondern nur die rückwärtige Sicherung. Eines Morgens haben wir erkannt, daß ein über mehrere Kilometer gespanntes russisches Stellungssystem vor uns lag. Nordwestlich von unseren Standort duellierten sich seit Wochen deutsche und russische Panzer, und die Gräben, die vor uns lagen, war die russische HKL in Richtung Baku. Nur waren wir leider auf der falschen Seite davon.

Wir hatten uns eine alte Scheune gesucht und uns auf dem Dachboden versteckt. Es kam häufig Soldaten der Roten Armee vorbei, aber zum Glück dachte niemand daran, den Dachboden zu kontrollieren. Den toten Russen in den Iglus hatten wir ihre Rationen abgenommen, und Schmelzwasser gab es auch genug. Wenn nur die verdammte Kälte nicht wäre... aber ein Feuer konnten wir nicht anzünden. Zum Glück wurde es nun wärmer, und der Schnee schmolz.

Dietmar hatte ein Fernglas gefunden, und ich untersuchte die russische Stellung sorgfältig. Anstatt einer geraden Grabenführung wie in den Anfangszeiten des Großen Krieges waren viele Vorsprünge eingearbeitet, so daß sich überlappende Schußfelder ergaben. Die Russen hatten in den letzten Jahren viel gelernt.

Auch hatten die Russen Durchlässe geschaffen, durch die ein Panzer fahren konnte. Der eigentliche Panzergraben war mit einer Brücke aus Holz überspannt, und das Holz war vermint, so daß im Falle eines deutschen Angriffs der Durchgang gesprengt werden konnte. Gar nicht dumm. Die Durchgänge waren in regelmäßigem Gebrauch, da die Russen stetig die weiter im Nordwesten liegenden deutschen Verbände angriffen. Frische Panzer fuhren nach Nordwesten, und beschädigte oder leergeschossene kamen zurück und wurden hinter dem Stellungssystem mit Benzin und Munition versorgt. Wir hatten genügend Zeit, das muntere Treiben zu beobachten, und es grenzte an ein Wunder, daß uns niemand entdeckt hatte. Ich wurde langsam unruhig... wir brauchten einen Plan, sonst würde uns irgendwann das Glück verlassen.

Aber noch war es nicht so weit. Am Morgen des 7. Januar klar der Himmel auf, und die Luftwaffe konnte wieder fliegen. Sobald es hell genug war, stießen unzählige StuKas und Ju 88 auf die bemitleidenswerten Sowejts herab. Das OKH mußte nahezu alle Einheiten des gesamten Ostheeres eingesetzt haben, und ich kann mich nicht erinnern, jemals eine derartige Massierung von Flugzeugen gesehen zu haben. Die russischen Panzer wurden über die Ebene gejagt, und nur die wenigsten schafften es in den Schutz des Stellungssystems. Aber auch dort waren sie nicht sicher, die Luftwaffe erwischte fast alle.

Nach vielen Stunden war in unserem Sichtbereich kaum noch ein Panzer zu sehen... alle zerstört.

Am späten Nachmittag, kurz Einbruch der Dunkelheit, kam ein KW-85 durch einen der Durchlässe gefahren. Seine Kanone war abgerissen, und der Turm schien einen Bombentreffer abbekommen zu haben. Da alle Wartungsplätze zerbombt waren, fuhr der Kommandant des Panzers einfach irgendwo hin... genau auf unsere Scheune zu.

"Dietmar, wir bekommen Besuch!"

Der russische Panzer hielt vor der Scheune an, und die (sich in Sicherheit wiegenden) Rotarmisten stiegen aus. Eine Leiche wurde neben der Scheune abgelegt, und ein weiterer Russe war schwer verletzt. Somit blieben von der Besatzung weitere drei übrig.
Einer kam in die Scheune, einer werkelte am Panzer herum, und der dritte verschwand wieder im Innenraum.

"Dietmar, los geht's. Mach die drei Russen links, und dann fahren wir nach Hause!"

"Bist jötz deppat? Wie soll'n dös geang?"

"Denk nicht so viel nach, das gibt nur Kopfweh. Tu, was ich Dir gesagt habe."

"Jawoll, Herr Major."

Der Russe in der Scheune wußte nicht was ihm geschah, als das Bajonett vorne aus seinem Hals austrat. Der zweite, der am Panzer arbeitete, starb ebenfalls ohne einen Laut. Nur wartete Dietmar vor dem Ausstieg, um den letzten Rotarmisten in Empfang zu nehmen. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam auch dieser aus dem Panzer und erlitt dasselbe Schicksal wie die beiden anderen.

"Hans, wos mochma mit'm Schwöavalätzdön?"

"Gib ihm was zu trinken, der tut uns nix!"

"Nöd links mochn?"

"Nein, wir sind Soldaten und keine gedungenen Mörder. Es ist schon schlimm genug, wenn der SD sowas macht."

"Wannst moanst."

Dietmar half mir, mit meinem gebrochenen Bein vom Dachboden herunter und in den Panzer hinein.
Dietmar machte sich mit den Kontrollen vertraut, und ich schaute nach Sichtluken. Vorne waren alle durch den Bombentreffer verklemmt oder nicht mehr funktionsfähig, aber am Heck war alles in Ordnung.

"Also, Dietmar, hier ist der Plan. Wir fahren rückwärts durch den Durchlass, und dann geht es auf direktem Weg zu den deutschen Linien. Genug Sprit haben wir."

"Aba do sann doch Minen an der Brückn, Hans..."

"Deswegen müssen wir drüber sein, bevor sie die zünden. Aber die werden wohl kaum damit rechnen, daß ihnen jemand den Panzer klaut."

"Doch nöd klauen, Hans... mia mietens den doch bloss."

"Stimmt.. hatte ich vergessen. Los gehts."

Dietmar warf den Panzer an, und wir fuhren rückwärts in Richtung der russischen Stellung. Hoffentlich hatten die keine Ratschbumm in der Nähe.
Auf der Brücke stand ein Wachposten und gab Haltesignal.

"Dietmar, fahr langsamer... bleib nicht stehen."

Der Rotarmist rechnete sicherlich damit, daß der Panzer anhielt.. aber dem war nicht so. Zwei Meter vor ihm ließ ich Dietmar Vollgas geben, und wir überquerten die Brücke. Nun brach Chaos in den russischen Linien aus, und drei Sekunden später explodierte die Brücke.. als wir schon einige Meter entfernt waren. Das war gut, denn so konnte uns kein anderer Panzer folgenden.

Ein Hagel von Geschossen ging auf den KW-85 nieder, aber zum Glück war kein schweres Kaliber dabei. Es war ein Vorteil, daß wir rückwärts fuhren, denn so war die besser gepanzerte Front in Richtung der Russen.
Es dauerte nicht lange, und wir hatten das Stellungssystem hinter uns gelassen.

Ohne genau Kenntnis der deutschen Stellungen ließ ich Dietmar einfach nach Nordwesten fahren. Wir durchquerten eine Mondlandschaft.. die Luftwaffe hatte ganze Arbeit geleistet. Hunderte von Panzerwracks zeugten von der Vernichtungsorgie, und einzelne Rotarmisten humpelten in Richtung Südosten. Der ein oder andere rief uns etwas zu, aber wir fuhren natürlich weiter.

Nach etlichen Kilometern erreichten wir die deutschen Frontlinien. Für unsere Kameraden war es sicherlich ein interessanter Anblick, daß sich ihnen Nachts ein zerschossener KW-85 rückwärts näherte. Und nun kam der entscheidende Moment: wir mussten aus dem Panzer aussteigen und hoffen, nicht erschossen zu werden. Dietmar machte den Anfang und zerrte mich hinter sich her. Mühsam richtete ich mich auf, brachte meine zerschlissene Uniform so gut es ging in Ordnung. Auch das Ritterkreuz war gut zu sehen.

Aus dem deutschen Grabensystem kam ein Feldwebel hervor. Er hatte seine Schmeisser in der Armbeuge, legte aber nicht auf uns an. Er kam zu uns hergelaufen, und der ungläubige Blick war ihm nicht zu verübeln. Er nahm Haltung an und grüßte mich. Ich erwiderte den Gruß, so gut es mein Gesundheitszustand zuließ.

"Guten Abend, Herr Major! Ich hoffe, daß Sie mir die Frage verzeihen, aber zu welchen Einheit gehören Sie?"

"Zum VI. Panzerkorps, Herr Feldwebel."

Der Feldwebel bekam nun wirklich große Augen.

"Guter Gott... was haben Sie denn so lange hinter den Frontlinien gemacht?"

"Überleben, Herr Feldwebel. Überleben."

Hohenlohe
01.07.15, 15:41
Werter Sachimos, bei Astrachan scheint es langsam ernst zu werden mit den deutschen Angriffen. Nur bei Baku sieht es noch gut für euch aus. Bei Erzerum geht euren Verteidigern langsam die Luft aus. Und bei Leninakan stehen die Deutschen kurz davor die Stadt einzunehmen. Alles in allem kann man nur sagen, dass es im kommenden Frühjahr deutlich zu euren Ungunsten läuft. Trotzdem zollen wir eurem Verteidigungswillen unseren Respekt...:top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Sharpe
04.07.15, 16:21
Schön das Major Eisner wieder zurück ist! Unkraut vergeht halt nicht! :) Und auch in der Türkei geht es voran, so dass bald die Vereinigung mit den Truppen am Kaukasus erfolgen kann! Auch der Fortschritt der Forschung macht viel Freude. Dürfen wir erhoffen, dass bei der Neuaufstellung des VI. und des II. Panzerkorps schon Tiger zur Verfügung stehen?! Da die IV G´s nun durch den KW 85 gekontert wurden dürfte die zusätzliche Feuerkraft und Panzerung sehr zu Gute kommen!
Ansonsten viel Erfolg im neuen Jahr!

gez. Sharpe, iun forher Erwartung!

Hohenlohe
05.07.15, 22:53
Werter HvS, werdet ihr eure Panzerkorps nach und nach zu Tiger-Panzern aufrüsten...?? Ansonsten läuft ja alles rund und selbst Major Eisner ist wieder zurück...:top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

von Sachimos
09.07.15, 23:34
Werte Audienz


wir wollen kurz auf einen kleinen Meilenstein hinweisen, welchen wir erreicht haben.

Der folgende Bericht gibt den insgesamt 100. Zug unserer Seite wieder.:)






http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 15. Januar 1944



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Endlich können wieder einmal weitere Befestigungen fertiggestellt werden.

http://www11.pic-upload.de/08.07.15/8w7smgt2jcfh.png (http://www.pic-upload.de/view-27622103/Aktivit--ten.png.html)


Die Rebellen in Griechenland werden durch die aktuelle Lage eher zur Nebensache.



Verstärkungen in dieser Runde:

1 Hauptquartier



Die Partisanengruppe


Wie von der STAWKA befürchtet wird die schwer angeschlagene Gruppe weiter von den Deutschen gejagt und erneut gestellt.

http://www11.pic-upload.de/08.07.15/t9j4kajkk7ww.png (http://www.pic-upload.de/view-27622116/Bild-1-Partisanen-Ende.png.html)


Letzten Endes wird sie auch vernichtet.
Der Nachschub an die Front vor Baku kann damit wieder ungehindert fließen.


Die Festung Astrachan


Der Feind unternimmt erste Angriffe auf die Stadt und rückt gleichzeitig im Süden über die Meerenge vor.
Damit sind jegliche Verstärkungen oder Evakuierungsmaßnahmen obsolet geworden.

Auch im Norden rücken die Deutschen wieder näher an die Festung heran.
Scheinbar wollen sie sich erneut blutige Nasen holen oder sie haben ihre Versorgung um einiges verbessert.

http://www11.pic-upload.de/08.07.15/gu44s421ppfl.png (http://www.pic-upload.de/view-27622147/Bild-2-Astrachan-Ende.png.html)


Die STAWKA gibt weitere Reserven für die Festung frei und die Verteidiger der Stadt werden auf Sollstärke aufgefrischt.

Eine weitere Armee wird an die Meerenge geschickt, um dort dem Feind den Weg zu versperren.
Mit viel Glück könnte sogar die Versorgung der Armeekorps unterbrochen werden aber die STAWKA geht nicht von einem Fehler der deutschen Seite aus.


Der Kampf vor Baku


Auch in diesen Tagen beschränken sich die Deutschen auf Angriffe aus der Luft und mit Artillerie.
Und ihre Attacken sind mehr als schlagkräftig.
Die Soldaten an der Front können es kaum glauben als hunderte von feindlichen Flugzeugen die "vorderste Front" überfliegen und sich auf eine einzelne Panzerarmee stürzen.

Das Ergebnis ist verheerend.

Eine komplette Einheit wird nur durch die Luftwaffe völlig vernichtet.

Unsere Jäger versuchen soviele Feindflugzeuge wie möglich abzufangen aber sie werden einfach von der schieren Masse überrannt.
Immerhin sind die Verluste erfreulich gering. Die neuen Modelle zeigen hier ihre Leistungsfähigkeit.

http://www11.pic-upload.de/09.07.15/ubm2x8yd36se.png (http://www.pic-upload.de/view-27632416/Bild-3-Baku-Anfang.png.html)


Die STAWKA muss etwas unternehmen.
Untätigkeit wäre verheerend für die Moral aller Soldaten der Roten Armee.

Nachdem die Deutschen in der Luft aktiv sind, greifen wir am Boden an.

Als erste Maßnahmen werden die Panzer in den Bergen in Marsch gesetzt.
Nach einer kurzen Artillerievorbereitung gelingt es das gegnerische Armeekorps aus seinen Stellungen zu vertreiben.

Anschließend gehen die Panzer an der Engstelle in Angriffsformation.

http://www11.pic-upload.de/09.07.15/bswocx7dc9s3.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27632440/Il_12--_Corpo_corazzato_a_Rossosh_-1943-.jpg.html)

**Panzer und Infanterie auf dem Marsch nach vorne.**


Nach mehren Angriffswellen gelingt es das deutsche Panzerkorps zu vernichten.
Es hätte sich sicherlich zurückgezogen, wenn nicht das Armeekorps sich zuerst in die Lücke zurückgezogen hätte.

http://www11.pic-upload.de/09.07.15/19sbnfguyjie.png (http://www.pic-upload.de/view-27632463/Bild-4-Baku-Ende.png.html)


Durch diese Aktion kann auch sofort wieder eine geschlossene Frontlinie gebildet werden.

Vor einigen Wochen hat die STAWKA die größte Panzerschlacht der Geschichte angekündigt.

Das scheint sich langsam zu bewahrheiten.


Die Front im Kaukasus


Nach Wochen der Ruhe schlägt der Feind richtig zu.
Auch hier greifen mehrere Wellen Bomber in die Kämpfe am Boden ein und es gelingt den Feind unsere frische Panzerarmee in der Stadt entscheidend zu schwächen.

Anschließend kommen, in gewohnter Manier, die Panzer zu Einsatz und unsere tapferen Verteidiger müssen sich geschlagen geben.

Leninakan ist gefallen.

http://www11.pic-upload.de/09.07.15/uvljzyyvgf29.png (http://www.pic-upload.de/view-27632527/Bild-5-Kaukasus-Ende.png.html)


Zudem versucht der Feind die Versorgung unserer Verteidiger mit Fallschirmjägern zu unterbrechen.
Allerdings scheint er nicht mit dem, immer noch, vorhandenem Reaktionsvermögen der STAWKA gerechnet zu haben.

Sofort werden 2 Armeen in Marsch gesetzt und die Bahnlinie wird wieder freigekämpft.

Für die Truppen um Leninakan gilt es nun sich kämpfend und hinhaltend zurückzuziehen.
Hinter ihnen kommen noch einige Städte die bereits seit einiger Zeit zu Festungen ausgebaut werden.

Auf diesem Weg werden die Deutschen Baku nicht erreichen.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:

Erneut haben die Analysten des Oberkommandos eine Übersicht über die Verluste beider Seiten aufgestellt.

http://www11.pic-upload.de/09.07.15/uj62um7ywo4b.png (http://www.pic-upload.de/view-27632573/Verlustliste.png.html)


Erfreulich ist, dass die feindliche Panzermacht bereits fast zweimal vernichtet worden ist.
Allerdings überwiegen unsere Verluste dies mehr als deutlich.

HvS
10.07.15, 08:21
Werter Sharpe, werter Hohenlohe,

mit den Tigern wird es noch eine Weile dauern... die sind gerade mal bei 36%. Wir glaube nicht, daß wir im Verlauf dieses Spiel noch Tiger in freier Wildbahn sehen werde.


http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png


15. Januar 1944 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img905/3187/tRM8tO.png


Im Kaukasus geht es wirklich eng zu.. jeder Meter ist verplant. Und wenn mal etwas schief läuft, bekommt man gleich die Quittung.


http://imageshack.com/a/img540/1200/8EcOh5.png


Aber auch in diesem Fall gelingt es vielen Soldaten, sich zu den eigenen Linien durchzuschlagen.


http://imageshack.com/a/img673/5848/ITbThi.png


Das Strategische Ziel, die Russen vom Nachschub aus Baku abzuschneiden, wurde verfehlt.
Die Russen ziehen sich nun in Richtung Osten zurück. Ernsthafte Gegenangriffe auf Leninakan unterbleiben.


http://imageshack.com/a/img673/5084/C5nWWS.png


Der Kampf im Hochgebirge verlangt den deutschen Landsern alles ab.



23. Januar 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Astrachan führt weierhin Angriffe auf Astrachan durch, kann aber wegen des Winterwetters kaum Wirkung erzielen.
Die H.Gr. Baku agiert wegen des Wetters defensiv und rüstet die Luftwaffe auf den neuen Technik-Standard auf.
Die H.Gr. Leninakan vertreibt die Russen aus dem Umfeld der Stadt.
Die H.Gr. Kleinasien beginnt mit dem Angriff auf Kars.


http://imageshack.com/a/img905/6255/f3TiY6.png


Die Rote Armee erleide nur geringe Verluste. Immerhin etwas.


http://imageshack.com/a/img538/8639/UVlAsl.png


Die Panzergrenadiere sind wird auf Sollstärke.


http://imageshack.com/a/img540/7382/5Aws6Z.png


Im äußersten Südosten finden keine Kampfhandlungen statt.


http://imageshack.com/a/img537/5527/vbOYRX.jpg


Die deutschen Panzer erwarten den Angriff der Russen.


http://imageshack.com/a/img910/6657/WANHXk.png


Die Luftwaffe erhält neue Ausrüstung. Es werden aufgerüstet:

- zwei Einheiten StuKas
- sechs Einheiten mit Mittleren Bombern
- acht deutsche Jagdfliegerkorps
- jeweils ein Korps ungarische und rumänische Jagdflieger

Damit haben alle im Einsatz befindlichen Einheiten die neueste Technologie zu Verfügung.


http://imageshack.com/a/img913/9091/EPCcAB.png


Die H.Gr. Leninakan setzt nach und vertreibt eine sowjetische Armee aus dem unmittelbaren Umfeld von Leninakan. Es wird nicht damit gerechnet, daß der Feind einen ernsthaften Gegenangriff unternehmen wird.

In der Stadt setzt haben die Arbeiten zur Wiederherstellung der Infrastruktur begonnen. Die Inbetriebnahme des Bahnhofs ist im März geplant.


http://imageshack.com/a/img911/1764/XweJOy.jpg


Die Wehrmacht muß sich an dieser Front mit den widrigsten Verhältnissen arrangieren. Hohe Gebirge und plötzlich auftretendes Schmelzwasser schränken die Bewegungen stark ein.


http://imageshack.com/a/img661/887/T9Tg4I.png


Der erste Angriff aus Kars lief trotz des schlechten Wetter sehr gut, und die Stadt befindet sich im Belagerungszustand.


http://imageshack.com/a/img661/3530/yIy5OP.jpg


Bei Erzurum steht ein frisches Korps Panzergrenadiere bereits. Kars wird innerhalb der nächsten Wochen fallen.


http://imageshack.com/a/img538/4574/9LPZq6.png


Noch ist nicht festgelegt, an welcher Front das VI. eingesetzt werden wird.

(Anm.: auf dieser Grafik ist sehr schön zu sehen, daß für das Jahr 1944 weitere Ressourcen freigeschaltet wurden, die nun langsam zu maximaler Stärke heranreifen. In der Summe bekommen wir ca. 80 MPP dazu, sobald alle Ressourcen voll produzieren. Damit wird symbolisiert, daß die deutsche Rüstungswirtschaft 1944 ihre höchste Produktion erreichte. Es sei allerdings bemerkt, daß wir ab Juni 1944 wegen des D-Day 100 MPPs pro Runde abgezogen bekommen.)

Vom 15. bis zum 28. Januar wurden keine Feindeinheiten vernichtet. Insgesamt wurden nun 495 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 93%.


Kapitel CI - Kontraste

"Und, Herr Major, sagt Ihnen das Etablissment zu?"

General Weidmann und ich saßen in der Adlon-Stube, dem feinsten Restaurant im Hotel Adlon im Zentrum von Berlin. Der Raum war wie eine Bibliothek angelegt, und der Boden war mit dicken Teppichen ausgekleidet. Der Duft von kulinarischen Außergewöhnlichkeiten und Zigarrenrauch hing im Raum, und wir hatten einen Tisch mit direktem Blick auf das Brandenburger Tor. Könnte man fast romantisch nennen.

"Durchaus, Herr General. Etwas wenig Borschtsch auf der Karte, aber ansonsten durchaus annehmbar."

"Na, wenigstens haben Sie ihren Sarkasmus nicht in der russischen Steppe verloren. Das beruhigt mich ja geradezu."

Ich blickte mich ein wenig im den kleinen Restaurant um. Hier traf sich die hohe und höchste Gesellschaft Berlins. Hohe Parteifunktionäre und ihre erstaunlich jungen Partnerinnen, Wehrmachtsoffiziere und nur ein Tisch mit Zivilisten. Ich tippte auf Industrielle. Ich war als Major derjenige mit dem niedrigsten Rang, und der Jüngste war ich ja sowieso. Aber als Ritterkreuzträger nickte mir jeder wohlwollend zu, sei es ein General oder ein Partei-Bonze.

Trotzdem war es ein heftiger Unterschied zum Leben in der Kälte der russischen Steppe.

"Was macht das Auge und das Bein, Eisner?"

"Geht wieder. Die Sehkraft war durch einen Bluterguß gestört, aber mittlerweile ist es fast wie früher. Die Ärzte sagen, daß ich in ein paar Wochen nichts mehr davon merken werde. Beim Bein verhält es sich ähnlich, es war wohl nur angebrochen.
Und was macht Ihr Arm, wenn ich fragen darf?"

"Das dauert wohl noch... wenn überhaupt. Es wurden einige Nerven verletzt, und ich muß einige Bewegungen neu lernen. Ich bin schon froh, daß man mir das Kommando über das VI. nicht weggenommen hat."

"Das wäre ja auch noch schöner, wenn wir irgendeinen Schreibtischhengst ohne Erfahrung und dem Drang, sich zu profilieren, bekämen!"

"Eisner, es sterben ständig Leute.. so wie Oberst Höfinghoff. Und dieser Leute müssen ersetzt werden."

"Das verstehe ich ja, solange ich nichts damit zu tun habe."

"Haben Sie aber."

Ich will kein Regimentskommandeur werden.

"Herr General, ich habe als Mannschaftsdienstgrad angefangen und habe den Panzer gesteuert. Dann war ich Feldwebel und Panzerkommandant. Zu diesem Zeitpunkt hat das Leben bei der Wehrmacht noch Spaß gemacht. Dann war ich Leutnant und Panzerzugführer.. und stellvertretender Kompaniechef. Aber diesem Moment habe ich mich immer weiter von dem entfernt, was meine Bestimmung ist: im Panzer zu sitzen. Dann wurde ich auch noch Hauptmann und Major, obwohl ich nie eine richtige Ausbildung erhalten habe, geschweige denn zum Stabsoffizier. Jetzt soll ich Oberstleutnant und irgendwann Oberst werden? Ein Regiment kommandieren? In meinem Alter? Was kommt dann noch? General mit dreißig?"

"Das wäre vielleicht möglich Eisner. Und Sie können sich nicht ewig davor drücken."

"Aber eine Weile schon. Bald ist der Krieg vorbei, und solange schaffe ich es vielleicht."

"Ein halber Jahr, Eisner. Zum 1. July 1944 werden Sie befördert."

"Wenn wir dann noch leben, Herr General. Wir haben drei Mal die Zerschlagung des VI. Panzerkorps überlebt, und wir können nicht sicher sein, daß das auch beim vierten Mal so sein wird. Wenn uns das OKH wieder in die vorderste Frontlinie steckt, dann wird es heiß hergehen."

"Ich weiß, Eisner... ich weiß. Und nun lassen wir uns das gute Essen munden."

Hohenlohe
10.07.15, 14:35
Schade, dass das X.Panzerkorps vernichtet wurde. Aber dafür gelang die Aufrüstung der Luftstreitkräfte und somit erhöht sich die Wirksamkeit künftiger Angriffe...:ph: Wir freuen uns über die Erfolge bei Leninakan...!!
Dem Eisner wünschen wir beim nächsten Mal mehr Erfolg...:top: Nur weiter so...!!

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

psycho
13.07.15, 12:56
Wir sind ja auf den Einsatz der Vergeltungswaffen in Makhachala gespannt. :^^:

Wie viele rollen denn von denen jede Runde aus den Fertigungshallen?

von Sachimos
18.07.15, 23:57
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 31. Januar 1944



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Unsere Verbündeten bombardieren endlich wieder die deutsche Industrieanlagen.

http://www11.pic-upload.de/18.07.15/376w6thfahq.png (http://www.pic-upload.de/view-27717775/Bomber.png.html)


Leider erleiden sie dadurch ebenfalls einige Verluste.
Der Feind hat sich auf gut auf die Verteidigung eingerichtet.



Verstärkungen in dieser Runde:

keine



Die Festung Astrachan


Die Deutschen fahren einiges an Truppen vor der Stadt auf.
Es ist schon beeindruckend zu sehen, das unsere relativ kleine Front eine solche Heeresgruppe hier bindet.

Die Panzer schlagen auch diese Runde wieder zu.
Durchschlagende Erfolge bleiben ihnen aber verwehrt.

http://www11.pic-upload.de/18.07.15/5gxw3rjr5w5.png (http://www.pic-upload.de/view-27717769/Bild-1-Astrachan-Ende.png.html)


Auch die Rote Armee hält sich zurück und beschränkt sich auf das auffrischen angeschlagener Einheiten.
Die Verteidigung wird auch weiter gestrafft.


Der Kampf vor Baku


Auch an dem wichtigsten Frontabschnitt bleibt es in diesen Tagen sehr ruhig.
Der Feind hat seine Front etwas zurückgenommen.
Offensichtlich waren die hohen Panzerverluste nicht mehr zu rechtfertigen.

http://www11.pic-upload.de/18.07.15/qoywlkbc6uor.png (http://www.pic-upload.de/view-27717783/Bild-2-Baku-Anfang.png.html)


Leider wurde unseren Panzerarmeen auch damit der direkte Angriff unmöglich gemacht.
Ein vorrücken wurde von der STAWKA untersagt, um nicht in eine Falle zu laufen.
Zudem wäre auch ein Erfolg eher unwahrscheinlich.
Denn unseren größten Vorteil, die befestigten Stellungen, müssten wir aufgeben.

Deshalb nutzt das Oberkommando auch hier die gewonnene Zeit für die Verstärkung der Fronttruppen.

Fast alle Panzerarmeen haben nun Vollstärke und werden gut versorgt.

http://www11.pic-upload.de/18.07.15/qiy5jin4yo34.png (http://www.pic-upload.de/view-27717787/Bild-3-Baku-Ende.png.html)


Einzig in den Bergen wird gekämpft. Über die schmalen Passstraßen rollen unsere Panzer auf das gegnerische Armeekorps zu.
Nach mehreren Angriffswellen sind die Verluste der Deutschen deutlich zu sehen. Auch diese Einheit wird wohl bald ausgetauscht werden müssen.

Noch immer ist die Lage sehr stabil.
Die größte Sorge der STAWKA ist momentan das Ende des Winters. Denn dann wird die Luftwaffe wohl mit voller Wucht zuschlagen.


Die Front im Kaukasus


Der Gegner konsolidiert seine Stellungen bei Leninakan.
An einen Gegenangriff ist unter diesen Umständen nicht zu denken.

Es wird weiterhin der Plan der STAWKA befolgt sich kämpfend zurückzuziehen.
Da die deutschen Fallschirmjäger schon lange in die Berge abgedrängt wurden gelingt dies auch unter guter Versorgung.

Die nächste Verteidigungslinie wird vor Kirovabad aufgebaut werden.
Dort ist das Gelände noch unwirtlicher für den Feind und wird können uns in den Bergen verschanzen.

http://www11.pic-upload.de/18.07.15/etr7tezxyg5.png (http://www.pic-upload.de/view-27717793/Bild-4-Kaukasus-Ende.png.html)


Die kleine Stadt Kars wird auch nochmal verstärkt.
Es wird wohl das letzte Mal sein.
Dennoch haben sich die Verteidiger hervorragend geschlagen.

http://www11.pic-upload.de/18.07.15/q6s2elip6k.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27717812/------------------------_39---_----------------------_--------------------_--------------_------------_----_------------_--------------._----------_----------------_----------------._-----------------.html)

**Unsere Soldaten gehen durch eine Trümmerwüste zurück.**



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:

Das Oberkommando hat aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage beschlossen, keine neuen Investitionen in die Forschung zu tätigen.

http://www11.pic-upload.de/18.07.15/mi6uovcjb8zf.png (http://www.pic-upload.de/view-27717810/Forschung.png.html)


Die bereits begonnenen Projekte werden aber selbstverständlich noch abgeschlossen.
Besonders wichtig ist dabei ein baldiger Durchbruch im Bereich der Infanteriewaffen, um mit dem Feind gleichzuziehen.

HvS
19.07.15, 10:30
Werter Hohenlohe,

der Verlust eines Panzerkorps ist immer bedauernswert, aber mittlerweile ist es wirklich so, daß uns das nicht mehr kratzt.... wir stellen es einfach neu auf. Wir können bei Baku so oder so nur ein Panzerkorps an die Front stellen.. und im Kaukasus kommen wir momentan wegen des Wetters auch nicht weiter. Aber das macht nichts... sobald es Frühjahr ist, werden wir die Reste der Roten Armee grillen.
Spaßig ist es für unseren hoch geschätzten Gegenspieler garantiert nicht.


Werter psycho,

der Force Pool bei den Langstrecken-Raketen umfaßt nur eine Einheit.. wir haben die auch nur zur Belustigung gekauft. Wir dürfen damit jede Runde einen Schuß abgeben.. manchmal wird auch ein bißchen Schaden angerichtet.


http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png


31. Januar 1944 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img901/8371/LUZC5N.png


Im Raum Baku finden nur wenige Angriffe statt. Die Russen frischen ihre Einheiten auf und warten auf besseres Wetter.


http://imageshack.com/a/img673/199/6cL77C.png


Die Verteidiger von Kars bekommen ein letztes Mal Nachschub und frische Männer geschickt. Ein absolutes Himmelfahrtskommando.
Die vormals im Raum Leninakan stationierten Feindtruppen ziehen sich weiter zurück, was der Wehrmacht das Vordringen erleichtet.


8. Februar 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Astrachan erzielt einen unerwarteten Erfolg und vernichtet die Verteidiger der Stadt.
Die H.Gr. Baku muß wegen des schlechten Wetters passiv bleiben.
Die H.Gr. Kleinasien und Leninakan werden ab sofort zur H.Gr. Kaukasus vereinigt.


http://imageshack.com/a/img540/9331/TmVnOZ.png


Nach schwerem Artilleriebeschuß durch Nebelwerfer, zwei Panzerangriffen und einem beherzten Angriff durch die Panzergrenadiere ziehen sich die Russen panisch aus Astrachan zurück. Die Reste werden von der Luftwaffe vernichtet.

Jede Einheit, die die Sowjets nun nach Astrachan schicken, hinterläßt an anderer Stelle ein Loch.


http://imageshack.com/a/img537/5936/AeZsck.jpg


Vor dem Toren der Stadt haben die Kämpfe ihre Spuren hinterlassen.


http://imageshack.com/a/img537/5448/kfVeaF.png


Das schlechte Wetter verhindert offensive Aktionen am Boden, und die Luftwaffe wurde für die Zerstörung der Sowjetarmee in Astrachan gebraucht.
Nur die Langstreckenbomber sind weiterhin im Einsatz und schädigen Baku.

Die Jagdflieger der Russen erleiden schwere Verluste. Bei den letzten Angriffen der Luftwaffe sind die feindlichen Jäger nicht mal mehr aufgestiegen.. es gab keine Gegenwehr.


http://imageshack.com/a/img537/75/2XPjGf.png


Die Infanterie muß nach wie vor zähe Stellungskämpfe im Gebirge ertragen.


http://imageshack.com/a/img673/8793/S8Djrp.png


Deutsche Truppen nehmen Kars ein, und die Bahnverbindung nach Leninakan soll am 4. März betriebsbereit sein.

Nun gilt es, die versprengten Einheiten der Roten Armee einzeln zu stellen und zu vernichten.


http://imageshack.com/a/img909/3000/n4K143.jpg


Die Panzer tragen dabei die Hauptlast.


http://imageshack.com/a/img908/9431/uB3Etz.png


Durch die Einnahme von Leninakan ergeben sich für die Wehrmacht zwei zusätzliche Möglichkeiten, abseits der Hauptfront zwischen Baku und Machatschkala Druck auszuüben.

Die erste ist der direkte Weg von Leninakan nach Osten in Richtung Baku. Die Sowjets werden alles versuchen, diesen Weg zu blockieren. Aus diesem Grunde wird die H.Gr. Kaukasus auch nach Süden vorstoßen und so den Druck auf die Rote Armee weiter verstärken. Die Rote Armee besitzt nicht mehr die Ressourcen, um an drei Fronten dagegen zu halten.


http://imageshack.com/a/img540/2368/VuUOYl.jpg


Die Soldaten werden in ihre Aufgaben eingewiesen. Die Rote Armee kann nur durch stumpfe Abnutzung besiegt werden. Es wird auf beiden Seiten viele Opfer geben.


http://imageshack.com/a/img538/339/dXg3sq.png


In Berlin werden zerschlagene Einheiten wieder aufgestellt.


http://imageshack.com/a/img540/2808/3AlIgb.png


Ob es tatsächlich gelingt, die Schweden mit ins Boot zu holen?

Vom 31. Januar bis zum 15. Februar wurden eine Sowjetarmee vernichtet. Insgesamt wurden nun 496 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 97%.


Kapitel CII - Jungspunde und alte Hasen

Am Abend war ich ins Offiziercasino zu einem Treffen mit einigen Stabsoffizieren der anderen im Raum Machatschkala stationierten Panzerkorps eingeladen. Wie immer war ich der Jüngste, und mein Ritterkreuz zog einige neidische Blicke auf sich. Trotzdem waren die Herren Obristen, Oberstleunante und Majore guter Dinge und behandelten mich auch demensprechend. Ich denke, daß das an der Tageszeit, dem Abiente und dem durchaus akzeptablen Riesling aus dem Rheingau lag, den man die 3.000 km bis zu uns hergekarrt hatte.
Das meisten russischen Weine und Perlweine waren für deutsche Geschmäcker schlichtweg zu süß, und Wodka war eher was für den Flachmann.

Da ich praktisch niemand kannte, bemühte ich mich, nirgendwo anzuecken und den Gesprächen zu lauschen. Ich hörte viel, das Interna der jeweiligen Einheiten betraf oder politisch angehaucht war, aber das interessierte mich nicht. Und so bemühte ich mich, Informationen über die Lage an der Front aufzufangen.

Um das Klavier herum saß eine Gruppe Offiziere, bei denen die Gespräche eher um militärische Themen ging als um den letzten Besuch im Truppenbordell. Ich stellte mich daneben, nickte zur Begrüßung und nippte an meinem Wein.
Ein Oberst saß am Klavier und spielte mehr schlecht als recht, und zwei Oberstleutnante sowie ein Major standen im Halbkreis um ihn herum. Einer der Oberstleutnante hatte die Abzeichen der Division Großdeutschland, die anderen drei nicht. Das war sehr ungewöhnlich, denn so angeregt wie die Herren sich unterhielten, mußten sie sich schon länger kennem.

Nach einer Weile sprach mich der Oberstleutnant, der nicht zur Division Großdeutschland gehörte, an.

"Abend, Herr Major. Verzeihen Sie mir meine direkte Fragen, aber Sie gehören sicherlich zum VI. Panzerkorps, oder?"

"Zutreffend, Herr Oberstleutnant... zutreffend. Wie kommen Sie darauf, wenn ich fragen darf?"

"Altersbedingt, Herr Major. Durch die hohen Ausfälle Ihres Korps kommen zwangsläufig immer neue Jungspunde dazu, meist frisch von der Offiziersschule. Sind Sie neu beim VI., wenn ich fragen darf? Oder haben Sie schon eine der Zerschlagungen mitgemacht?"

"Ich bin seit dem Beginn der Operation Barbarossa dabei, und ich habe alle drei Zerschlagung mitgemacht... und eine Weile Kriegsgefangenschaft nach der Schlacht bei Stalingrad."

Die Herren nickten anerkennend, nur der Oberst klimperte weiter auf dem Klavier. Es schien eine Weile her zu sein, daß er seine letzte Unterrichtsstunde genommen hatte.

"Alle Achtung, Herr Major. Daher wohl auch das Ritterkreuz. Dann kann man Ihnen ja nur gratulieren, daß Sie noch leben."

"Danke... einfach war es wirklich nicht."

Nach dieser Ausfragerei begannen die Herren mich etwas mehr zu respektieren, und man wies mir mit Handzeichen, mich in das Halbrund einzugliedern. Die Offiziere stellten sich vor, und es stellte sich heraus, daß alle zusammen im Laufe des Jahres 1943 bei der Division Großdeutschland gekämpf hatten, ein Teil dann versetzt wurde und man sich hier zufällig wieder getroffen hatte.

Es wurden alte Geschichten ausgetauscht, und die Herren, die alle etliche Jahre mehr auf dem Buckel hatten als ich, führten sich manchmal auf wie bei einem Klassentreffen. Zwei von Ihnen hatten sogar ihre Offiziersschule zusammen absolviert, und es kamen Geschichten auf den Tisch, die wirklich schon lange her waren.

"Wo haben Sie denn Ihre Offizierschule absolviert? Sie sind doch garantiert schon auf das Führen von Panzerverbänden getrimmt worden... nicht so wie ich, bei mir gab es noch eine klassische kavalleristische Ausbildung."

"Mit Verlaub, einen richtigen, vollwertigen Lehrgang habe ich nie gemacht. Beim Angriff auf Polen war ich noch Panzerfahrer, und im Zuge der Kämpfe in Belgien, Frankreich und Griechenland mußte ich immer mehr Verantwortung übernehmen, obwohl das nicht unbedingt mein Wunsch war. Wenn ich noch Panzer fahren könnte, dann wäre auch zufrieden."

Die Herren zogen die Augenbrauen hoch, nur der Oberst am Klavier blieb unbeeindruckt.

"Alle Achtung. Da waren Sie von Anfang an in Vorderster Front dabei."

"Könnte man so sehen. Trotz meiner jungen Jahre habe ich schon so einiges erlebt, aber das Kommando über einen Panzer ist mir immer noch das liebsten."

"Ich kann Sie verstehen, Herr Major. Ich hatte auch mal einen Vorgesetzten, der am liebsten Panzer fahren wollte, und sonst nichts.. solche Leute gibt es. Und wegen Ihres verhältnismäßig jungen Alters fällt es Ihnen auch sicher nicht leicht, sich den Respekt der älteren Generation zu verdienen."

"Das ist richtig. Und das, obwohl ich von Anfang an dabei war."

Am Klavier wurde statt eines Dreiklangs eine Dissonanz gespielt. Offensichtlich hatte sich der Herr Oberst nun doch entschieden, an unserem Gespräch teilzunehmen. Er drehte sich zu uns herum, und am Kragen glänzte das Eichenlaub mit Schwerten zum Ritterkreuz. Ein wettergegerbtes Gesicht mit einem dünnen Schnurrbar blickte mich an. Als er zu sprechen begann, war ein deutlicher schlesischer Akzent nicht zu überhören.

"Herr Major, ich möchte ja nicht impertinent erscheinen, aber wenn Sie ihre Beförderung zum Leutnant aus den Händen von Kaiser Wilhelm II. persönlich empfangen haben, mehrere Jahren in französischen Gefängnissen verbracht haben, sich mit Kommunisten und Polen herumgeschlagen haben und unter Ihrem Kommando mehrere tausend Panzer abgeschossen worden sind, dann können Sie sagen, daß Sie von Anfang an dabei waren.

Aber ein vielversprechender Start ist es zumindest."

Stupor Mundi
19.07.15, 11:12
Werter HvS,
wenn Wir es Uns erlauben dürfen, auf eine kleine Verwechselung hinzuweisen: nicht die Heeresgruppe Leninakan, sondern Astrachan hat die Verteidiger der Stadt vernichtet.
Eigentlich eine Lappalie, aber im Krieg kann ein Detail entscheidend sein. Sonst hätten Wir Uns das niemals herausgenommen.

Umso mehr freut es Uns, dass der emporgekommene Major endlich mal einen Dämpfer erhält. Diese zur Schau gestellte falsche Bescheidenheit war ja nicht mehr auszuhalten. :)

Hohenlohe
19.07.15, 15:43
Werter HvS, werdet ihr denn Persien den Krieg erklären...?!? Denn nur so könnt ihr Baku besser angreifen. Ansonsten wünschen wir euch weiterhin viel Glück und viel Erfolg beim Kampf gegen die roten Horden des edlen Sachimos...:ph: Achja, könnt ihr denn noch in weiteres Eisenbahngeschütz aufstellen...??

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::) :top:

edit: leider können wir euch derzeit nicht reppen...

Thomasius
19.07.15, 15:53
Werter HvS, werdet ihr denn Persien den Krieg erklären...?!? Denn nur so könnt ihr Baku besser angreifen. Ansonsten wünschen wir euch weiterhin viel Glück und viel Erfolg beim Kampf gegen die roten Horden des edlen Sachimos...:ph: Achja, könnt ihr denn noch in weiteres Eisenbahngeschütz aufstellen...??

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::) :top:

edit: leider können wir euch derzeit nicht reppen...

Persien ist doch schon lange die 16. Sowjetrepublik.;)

Hohenlohe
19.07.15, 16:07
Persien ist doch schon lange die 16. Sowjetrepublik.;)

Das war mir nicht bewusst, aber danke vielmals für die Info...*grins*

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Polykrates
19.07.15, 16:41
Werter Hohenlohe, vielleicht wäre dieser Wikipedia-Eintrag (https://de.wikipedia.org/wiki/Anglo-Sowjetische_Invasion_des_Iran) für Euch von Interesse.

Wie immer schöne Updates von beiden Seiten.:)

Hohenlohe
19.07.15, 18:44
Werter Hohenlohe, vielleicht wäre dieser Wikipedia-Eintrag (https://de.wikipedia.org/wiki/Anglo-Sowjetische_Invasion_des_Iran) für Euch von Interesse.

Wie immer schöne Updates von beiden Seiten.:)

Werter Polykrates, diese Invasion ist uns nicht unbekannt. Nur war uns nicht mehr bewusst, dass der edle Sachimos sie ebenfalls durchgeführt hatte. Bei so vielen AARs, die wir abonniert haben, verliert man leicht die Übersicht...*seufz*

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Sharpe
23.07.15, 11:00
Herzlichen Glückwunsch zu Erfolg bei Astrachan! Schön langsam wird die Luft für den werten von Sachimos immer dünner! Von Süden her über Resht bietet das Gelände mehr Optionen als vom Norden. Und mit der Eröffnung der dritten Front kann er sich nicht mehr so leicht konzentrieren!
Was ist eigentlich mit den zwei Einheiten in Tbilisi? Dürfen die sich den Untergang aus erhöhter Position anschauen, oder wird ihr Bergressort irgend mal unter neues Management gestellt werden?!

gez. Sharpe, auf dem Weg

Hohenlohe
23.07.15, 15:28
Werter HvS, wir sind schon sehr gespannt darauf, wie es mit den HGrs Astrachan und Kleinasien weitergeht, aber wir werden uns wohl bzgl des Updates noch etwas gedulden müssen...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

von Sachimos
26.07.15, 23:27
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 16. Februar 1944



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Unsere Verbündeten bombardieren weiter die deutsche Industrieanlagen.

Aber die andere Nachricht ist viel erschreckender.

http://www11.pic-upload.de/26.07.15/lr6csbkgl1fr.png (http://www.pic-upload.de/view-27814310/Aktivit--ten.png.html)


Der Feind versucht mit politischen Mitteln die friedlichen Schweden auf seine Seite zu ziehen.
Einen ersten Erfolg hat es bereits gegeben, wie uns unsere Botschaft mitteilt.
Zur Zeit können wir nichts dagegen unternehmen.

Es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass auch die Schweden noch einen Teil vom Kuchen abhaben wollen und sich deshalb den Deutschen anschließen.



Verstärkungen in dieser Runde:

keine



Die Festung Astrachan


Die Deutschen landen einen harten Schlag.
Nach einem intensiven Bombardement greifen zahlreiche Einheiten an und schaffen es die Verteidiger Stadt zu vertreiben.

Die STAWKA steht nun vor dem Problem Astrachan wieder zu sichern ohne eine Stellung unbesetzt zu lassen.

Doch diese Herausforderung gelingt hervorragend.
Der örtliche Kommandeur hat beispielhaft reagiert und konnte die Lücken alle schließen.

http://www11.pic-upload.de/26.07.15/cnx5nicz45lb.png (http://www.pic-upload.de/view-27814690/Bild-1-Astrachan-Ende.png.html)


Wir können nun nur Hoffen, dass die Kampfkraft des Feindes nicht nochmal für einen Sturm auf die Stadt ausreicht.

Ein Plan für den schlimmste Fall existiert nicht. Es gibt ja auch keine weiteren Optionen.


Der Kampf vor Baku


Der Feind greift weiter nur in der Luft an.
Seine Jäger fliegen einen Angriff nach dem anderen auf erkannte Stellungen unserer Panzer.
Und auch Baku wird von den schweren Bombern angegriffen. Ein größerer Erfolg bleibt ihnen aber verwehrt.

Unsere Jäger greifen so oft wie möglich in die Kämpfe ein.
Leider sind sie nicht in der Lage die zahlenmäßige Überlegenheit des Gegners aufzuheben.

http://www11.pic-upload.de/26.07.15/kz25wqlczq2.png (http://www.pic-upload.de/view-27814731/Bild-2-Baku-Ende.png.html)


Die Hauptlast der Kämpfe tragen aber weiterhin unsere Bodeneinheiten.
Insbesondere die Infanterie muss viel aushalten und steht immer wieder in "vorderster Front".

http://www11.pic-upload.de/26.07.15/85npa5ldd2k.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27814746/RIAN_archive_62126_Scouts_During_Second_World_War.jpg.html)

**Unsere Aufklärer auf dem Weg an die Front.**


Auch die bereits bezogenen Stellungen werden weiter verstärkt und ausgebaut.
Auf die Linie aus Panzern setzt die STAWKA alle ihre Hoffnungen.


Die Front im Kaukasus


In den Bergen sieht sich das Oberkommando in seinen Planungen bestätigt.

Der Feind macht weiter Druck und die Rote Armee muss sich kämpfend zurückziehen.
Insbesondere die gepanzerten Einheiten sind ein sehr harter Gegner.
Aber die Absetzbewegung läuft weiter wie vorgesehen.

Die 1. Linie bei Kirovabad wurde besetzt. Jetzt gilt es eine stabile Versorgung aufzubauen und den Männern ein paar Tage Ruhe zu gönnen.

http://www11.pic-upload.de/26.07.15/ms52se7g5swv.png (http://www.pic-upload.de/view-27814801/Bild-3-Kaukasus-Ende.png.html)


Bei Yerevan stellt sich die Lage hingegen ganz anders dar.
Hier fehlt einfach eine ordentliche Struktur und ein Kommandeur.
Dieser Mangel muss unbedingt behoben werden und die STAWKA hat auch schon einen Plan.

Erst dann kann auch hier über eine erfolgreiche Verteidigung nachgedacht werden.
Bis dahin sind die Soldaten vor Ort auf sich alleine gestellt und müssen ihr Bestes geben.

http://www11.pic-upload.de/26.07.15/kx6ap3d8pnu6.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27814820/------------------------------------------------------------------_-----------------------------------------------1939.jpg.html)

**Die Männer bauen die ersten Feldbefestigungen auf.**



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Wie bereist am Anfang des Berichtes erwähnt, bemühen sich die Deutschen um einen Kriegseintritt der Schweden.
Die STAWKA hat sich nun die entsprechenden Berichte aus dem Außenministerium zukommen lassen.

http://www11.pic-upload.de/26.07.15/u3ctfsixpizd.png (http://www.pic-upload.de/view-27814833/Diplomatie.png.html)


Die Bemühungen des Feindes haben zwar Erfolg, bringen aber nur einen sehr kleinen zählbaren Zugewinn.
Leider fehlt der Sowjetunion jede Möglichkeit einer eigenen Einflussnahme, deshalb können wir nur Hoffen, dass die Schweden noch lange unentschlossen bleiben werden.

Hohenlohe
26.07.15, 23:51
Werter Sachimos, wir sind schon sehr gespannt wie ihr euch im Frühjahr noch halten könnt...:ph: Unseren Respekt für eure Leistung habt ihr allemal...:top:
Nun sind wir auf die Antwort des werten HvS gespannt...?!

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

HvS
27.07.15, 08:43
Werter Stupor Mundi,

danke sehr... der Fehler wurde bereits korrigiert.


Werter Hohenlohe,

wir werden Persien angreifen, wie Ihr in unserem Schaubild im vorhergehenden Post entnehmen könnt.
Wir müssen versuchen, maximalen Druck auf die Rote Armee auszuüben, damit sich der werte von Sachimos irgendwann die Verstärkung der Hauptfront nicht mehr leisten kann.


Werter Thomasius,

danke sehr.


Werter Polykrates,

auch Euch sei gedankt.


Werter Sharpe,

danke sehr.
Wir haben durchaus vor, eine dritte Front zu eröffnen.. wir greifen überall an, wo es nur geht. Dazu gehören auch die beiden von Euch angesprochenen Einheiten... um die werden wir uns auch noch kümmern.



http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png


16. Februar 1944 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img673/1046/AabNOE.png


Das Oberkommando der Roten Armee findet die optimale Antwort auf den Verlust der Verteidiger von Astrachan: alle Einheiten rücken auf, und so kann eine frische Einheit in der Stadt platziert werden.


http://imageshack.com/a/img537/249/0jjqPm.jpg


Gegenangriffe des Feindes unterbleiben, da die Russen sofort in das Deckungsfeuer der deutschen Artillerie gelangen würden.


http://imageshack.com/a/img537/3958/q3eRUI.png


Im Raum Baku passiert recht wenig. Bei Kurdamir greifen russische Panzer die deutschen Infanterie an, holen sich aber eine blutige Nase.


http://imageshack.com/a/img673/355/ZZ0sqB.png


Im Gebirge geht der Rückzug der Roten Armee weiter. Der Feind versucht, zu retten, was zu retten ist.
Viel wird es nicht sein.


24. Februar 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Astrachan nimmt das Stadtzentrum ein, womit das Schicksal der dortigen Feindtruppen besiegelt ist.
Bei der H.Gr. Baku gibt es kein Aktivitäten am Boden, aber in der Luft finden schwere Kämpfe statt.
Die H.Gr. Kaukasus rückt vor und vernichtet zwei sowjetische Armeen.


http://imageshack.com/a/img673/9653/sfw8L7.png


Mit den Nebelwerfern und der Luftwaffe wurde die 64. Armee weichgeklopft und hat nach dem ersten Angriff des III. Panzergrenadierkorps die Flucht ergriffen.
Es erweist sich als vorteilhaft, daß die Rote Armee ihre Infanterie nicht mit Flak ausgerüstet hat, sonst wäre Astrachan immer noch in der Hand des Feindes.

Die verbleibenden Feindtruppen können nun nicht mehr richtig versorgt werden und stehen vor der Vernichtung.
Auch wird es bald möglich sein, eine amphische Operation auf dem kaspischen Meer durchzuführen.


http://imageshack.com/a/img673/4449/RX4Nyw.jpg


Auch wenn die Stadt genommen wurde, so wird es noch eine Zeit dauern, bis alle Feindtruppen vernichtet sind.


http://imageshack.com/a/img908/3025/Sxx2Eq.png


Im Luftraum über Baku findet schwere Kämpfe statt. Alle deutschen und verbündeten Jagdflieger kommen zum Einsatz, und die russischen Flieger nehmen so schwere Schäden hin, daß nach einer gewissen Zeit die Angriffe der Bomber nicht mehr abgefangen werden. Die Russen versuchen es nicht mal und lassen ihre Maschinen am Boden.
Die Langstreckenbomber lassen ihre Fracht über Baku abregnen, und die StuKas nehmen die Panzer unter Feuer.

Wenn auch am Boden keine Kampfhandlungen stattfinden, so muß die Rote Armee doch schwere Verluste hinnehmen.


http://imageshack.com/a/img540/5861/PQ5eip.png


Sobald das Wetter besser wird, findet ein deutsche Großangriff statt.


http://imageshack.com/a/img910/1484/qV4gv1.png


Der deutsche Heerwurm setzt sich langsam in Bewegung. Eine Gruppe macht sich auf den Weg gen Osten nach Kirowabad, die andere gen Süden nach Eriwan.
Auch das türkische HQ wird gejagt. Der Feind darf nicht zur Ruhe kommen.


http://imageshack.com/a/img540/4377/kElE5F.png


Die wenigen Straßen im Kaukasus sind für das Fortkommen dringend notwendig.


http://imageshack.com/a/img633/6365/khJ79I.png


Sobald die H.Gr.n Baku und Kaukasus miteinander Kontakt haben, ist die Messe für die Rote Armee gelesen.

Vom 16. Februar bis zum 2. März wurden zwei Sowjetarmeen vernichtet. Insgesamt wurden nun 498 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 101%.


Kapitel LIII - Bayerische Strategiegedanken

"Du, Hans? Derf i dia amoi a Froagn stöin?"

"Erst wenn Du bedient hast, Dietmar. Das As liegt schon eine ganze Weile auf dem Tisch, und es fehlt noch eine Zehn. Und ich glaube, daß Du die hast."

In allerhöchstem Maße angewidert legt Feldwebel Nübel die Karo Zehn auf mein Karo As... so als ob es eine Hand wäre, die er sich abhacken müßte.
Der Obergefreiten Dillmann, dem dritten Mitspieler in unserer Skatrunde, platzte fast der Kragen.

"Dietmar, Du bayerischer Hornochse... warum hast Du denn vorhin den König nicht mit der Zehn mitgenommen? Du hast schon mitbekommen, daß wir zusammen spielen, oder?"

"I hoab mi vei nöd riachdig gonzendrian kenna. Woa obglengt."

Ich zog den Kreuz Buben nach, und meine beiden Gegenspieler mußten bedienen, womit sie ihre letzten beiden Trümpfe verloren hatten. Da ich nur noch Trümpfe und hochstehende Karten hatte, deckte ich mein Blatt auf.

"Dann mal abliefern, meine Herrn."

Kamerad Dillmann war sichtlich unzufrieden mit dem Verlauf.

"Das grenzt ja schon an Sabotage, was der Fleischberg da zusammenspielt!"

Dietmar setzte gerade zu einer geharnischten Erwiderung an, aber es gelang mir, ihn rechtzeitig zu unterbrechen.

"Dann erzählt mal, was Dich vom Skatspielen abhält, Dietmar... vorher können wir ja eh nicht weiterspielen."

"Hans, I vastöh dös nöd."

"Diese Aussage dürfte aus ziemlich vieles zutreffen. Was meinst Du denn konkret?"

"Warum sitzma hia rum un spuin oan Skoat? I hoab gdoacht, mia san bei da Armee... wieso greif mers nöd die Russn oan?"

"Herr Feldwebel, das ist schon mal eine Falschaussage, die ich so nicht akzeptieren kann."

"Wos is jötz dös? A Falschaussoagn? Häh?"

"Du hast doch eben gesagt, Du hättest gedacht... aber das hast Du eben nicht. Also ist das eine Falschaussage."

Der Blutdruck des Feldwebels stieg langsam, aber sicher an.

"Moachs nöd so gombliziat, dann vastöh i niags."

"Gut, dann mal ganz einfach.. für Vorschüler. Wir können bei diesem Wetter und mit sieben russischen Panzerkorps, die uns erwarten, nicht angreifen. Wir brauchen gutes Wetter, und die Luftwaffe muß die Vorarbeit leisten. Wir können nicht mit drei Panzerkorps gegen sieben antreten, das überlebt niemand. Die Heeresgruppe Kaukasus muß an den anderen Fronten Druck machen, damit die Russen ein paar ihrer Panzer abziehen, und erst dann haben wir eine Chance."

"Also brauchmas guads Wetter?"

"Ja, Dietmar... und Zeit. Und verstehe bitte eines: wenn eines unserer Panzerkorps an die Front fährt, wird es von zwei sowjetischen Panzerkorps beschossen, und wenn die ihre Munition verbraucht haben, rücken die nächsten beiden an. Das ist Selbstmord. Verstanden?"

"Na klar, Hans... i bin doch ned bled."

von Sachimos
27.07.15, 13:43
Werte Regenten,

mit diesem Bericht wollen wir uns in eine kleine Pause verabschieden.
Die nächsten 2 Wochen haben wir Urlaub und diesen müssen wir dringend nutzen unseren Pflichten an der "Heimatfront" als Trauzeuge nachzukommen.
Danach wird es aber wieder normal weitergehen. Da dann auch viele Sachen vom Tisch sind die uns bisher ebenfalls aufgehalten haben.

Wir bedanken uns für das bisher entgegengebrachte Verständnis und Interesse.:)
Es freut uns immer sehr wenn die Berichte gerne gelesen werden.
Und noch ist der Kampf ja auch nicht zu Ende. Baku ist noch weit entfernt für den werten HvS.;)








http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 03. März 1944



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Unsere Pioniere können eine weitere Befestigung fertigstellen.

http://www11.pic-upload.de/27.07.15/2ukir43y8nr.png (http://www.pic-upload.de/view-27818645/Pioniere.png.html)


Damit steht nun auch die 2. Verteidigungslinie vor Baku.
Wenn der Feind weiter vorrücken will, dann muss er sich nun durch eine Mauer aus Befestigungen kämpfen.

Und das dürfte ihn teuer zu stehen kommen.



Verstärkungen in dieser Runde:

keine



Die Festung Astrachan


Die Hoffnungen der STAWKA erfüllen sich nicht.
Den Deutschen gelingt ein weiterer schwerer Angriff auf die Stadt und unsere Verteidiger müssen sich zurückziehen.

http://www11.pic-upload.de/27.07.15/vd5ovm1g8qj8.png (http://www.pic-upload.de/view-27818867/Bild-1-Astrachan-Anfang.png.html)


Auch im Norden werden unsere Truppen angegriffen, allerdings bleibt dem Feind hier ein Erfolg verwehrt.

Nachdem fast alle Verbindungen in den Kessel zusammengebrochen sind hat die STAWKA kaum noch Kontakt zum Kommandeur vor Ort.
Die Nachschublage ist ebenfalls äußerst angespannt.

Es werden vereinzelte Gegenangriffe unternommen.
Einen Erfolg haben diese jedoch nicht.
Die deutschen Panzergrenadiere haben sofort neue Stellungen ausgehoben.

http://www11.pic-upload.de/27.07.15/qtc1ct9544vr.png (http://www.pic-upload.de/view-27818887/Bild-2-Astrachan-Ende.png.html)


Es bleibt nichts anderes übrig, als die Aussichtslosigkeit der Situation einzusehen.
Ein Rückzug ist ausgeschlossen. Es gibt keine weitere Stadt in der Nähe und auch eine Evakuierung über das Meer ist unmöglich.
Es bleibt nur ein Ausweg.
Auch die STAWKA teilt diese Meinung und hat dem Frontkommandeur freie Hand gelassen.

Deshalb wurde bereits ein Parlamentär zu den deutschen Linien entsandt, um einen Waffenstillstand an diesem Frontabschnitt auszuhandeln.

Eine Antwort steht noch aus. Hoffentlich ist die Wehrmachtsführung nicht ganz so fanatisch wie ihre Regierung.


Der Kampf vor Baku


Vor unserer letzten Hauptstadt hat sich das Lagebild etwas gewandelt.
Zwar bleiben die Deutschen bei ihren schweren Luftangriffen aber auch am Boden werden sie wieder aktiv.

Ein frisches Panzerkorps rückt auf unsere Linien auf, unternimmt aber noch keine Angriffe.
Dafür trifft die Luftwaffe unsere Panzer in der "vordersten Front" schwer. 50% Verluste sind zu beklagen.

http://www11.pic-upload.de/27.07.15/vebd8t1gklb7.png (http://www.pic-upload.de/view-27819098/Bild-3-Baku-Anfang.png.html)


Allerdings gibt es nun für die STAWKA endlich wieder eine Möglichkeit aktiv zu werden.

Auch unsere Artillerie ist voll einsatzbereit und bietet den perfekten Auftakt für den Angriff.
Anschließend kommen unsere Bomber, nach langer Ruhepause, wieder einmal zum Zug.
Das gegnerische Panzerkorps ist dadurch schon leicht angeschlagen, als unsere Panzerarmeen zum Angriff antreten.

Der Angriff gelingt.
Der Feind muss sich weit zurückziehen und fällt für die nächsten Wochen vorerst aus.

http://www11.pic-upload.de/27.07.15/dficcv529ej.png (http://www.pic-upload.de/view-27819113/Bild-4-Baku-Ende.png.html)


Auch die Infanterie wird schwer attackiert.
Die perfekten Stellungen unserer Truppen sorgen sogar dafür, dass es auf Seiten der Roten Armee keine Verluste gibt.
Solche Ergebnisse wünscht sich das Oberkommando öfters.

http://www11.pic-upload.de/27.07.15/rdrfqbocapx7.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27819140/------------------_----------_----_------------.jpg.html)

**Artillerie geht in Feuerstellung.**


Die Front im Kaukasus


Auch im Kaukasus geht der Vormarsch des Feindes weiter.
Allerdings bremst ihn hier das schlechte Wetter doch deutlich aus.

Lediglich im südlichen Abschnitt kommt es zu einigen Kämpfen. Aber noch halten die Fronten.

Im Norden konnte dagegen die Verteidigungslinie vor Kirovabad aufgebaut werden.
Und auch Nachschub ist schon auf dem Weg in die Region.
Die ersten Auffrischungen wurden bereits durchgeführt.

http://www11.pic-upload.de/27.07.15/wq1fgd5vaxdo.png (http://www.pic-upload.de/view-27819217/Bild-5-Kaukasus-Ende.png.html)


Bei Yerevan ist auch ein Kommandeur eingetroffen und hat umgehend mit der Reorganisation der Verteidigung begonnen.
Die stärkste Einheit vor Ort ist zweifellos das Panzerkorps.
Diese gilt es mit besonderer Umsicht einzusetzen.

Die letzte türkische Einheit befindet sich ebenfalls auf den Marsch in die Stadt.
Das Versorgungszentrum wäre eine wertvolle Hilfe bei der Verteidigung.

http://www11.pic-upload.de/27.07.15/sj4egkvm7rtu.jpg (http://www.pic-upload.de/view-27819229/512px---------------_------------_21---_--_62---_----------_----_-----------------------------_--------------_--------------_--------------._26.01.1943_--.jpg.html)

**Die Männer freuen sich über die wieder hergestellte Versorgung.**



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:

Die Analysten des Oberkommandos haben erschreckende Neuigkeiten.
Eine Aufstellung über die wirtschaftliche Situation des Feindes hat ergeben, dass seine Kapazitäten schier unerschöpflich sind.

http://www11.pic-upload.de/27.07.15/2pr7rpcnva1.png (http://www.pic-upload.de/view-27819248/MPP-Deutsch.png.html)


Selbst die andauernden Bombardierungen bringen dabei kaum eine Entlastung.
Es ist wie es ist. Wirtschaftlich gesehen haben wir den Deutschen nichts mehr entgegenzusetzen.

Stupor Mundi
27.07.15, 16:57
Werter von Sachimos,
welchen Nutzen bringt denn das türkische HQ, wenn keine türkischen Truppen ihm unterstehen? Hat es einen Eigenkampfwert?

Hohenlohe
27.07.15, 18:38
Wir wünschen dem edln HvS, viel Glück und Erfolg beim Endkampf gegen die roten Horden...:top:

Nur weiter so...!!

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Polykrates
28.07.15, 19:15
Werter von Sachimos, ich wünsche Euch einen schönen Urlaub, möget Ihr gestärkt für neue Taten frisch und wohlerhalten aus dem Urlaub zurückkehren.:)

Ich bin gespannt, ob es dem werten HvS noch vor dem D-Day gelingen wird, Baku einzunehmen und damit die Sowjetunion zu bezwingen (was im echten Leben wohl eher ungünstig für den D-Day gewesen wäre).

HvS
03.08.15, 14:14
Werter Stupor Mundi,

wir erlauben uns, diese Frage zu beantworten. Das türkische HQ kann die sowjetischen Einheiten auch versorgen... nicht mit Moral und Bereitschaft, aber mit Supply. Ist zwar nicht so gut wie ein sowjetisches HQ, aber besser als gar nichts.


Werter Hohenlohe,

danke sehr.


Werter Polykrates,

das wird eng... aber möglich wäre es. Wir denken, daß ab einem gewissen Punkt alles sehr schnell gehen wird.. aber diesen Punkt haben wir noch nicht erreicht.



http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png


3. März 1944 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img913/7720/PD8OJz.png


Die Rote Armee greift das Panzergrenadierkorps an, holt sich aber eine blutige Nase.
Das Schicksal der Sowjets ist besiegelt.


http://imageshack.com/a/img673/2365/8baglW.png


Ein russischer Gegenangriff zwingt die deutschen Panzer zum Rückzug.
Im Grunde kann diese Strategie dem OKH nur Recht sein.. die Russen verlieren Panzer, die die Wehrmacht sonst mühselig aus den Befestigungen schießen müßte.


http://imageshack.com/a/img537/5800/J1BZg4.png


Die Rote Armee versucht, bei Kirowabad und Eriwan eine Frontlinie aufzubauen und den Vormarsch der Wehrmacht zu verzögern.



11. März 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Astrachan beginnt mit der Vernichtung der restlichen Feindtruppen.
Die H.Gr. Baku vernichtet ein sowjetisches Panzerkorps.
Bei der H.Gr. Kaukasus geht der Vormarsch weiter, und die Rote Armee erleidet hohe Verluste.


http://imageshack.com/a/img673/6069/vF8Iqf.png


Die Russen werden zusammengeschossen.
Der Hafen von Astrachan soll ab dem 16. April wieder nutzbar sein.


http://imageshack.com/a/img909/1237/2HJk8Z.jpg


Die Feindlage hat sich geändert.
Der Russe wird nicht mehr lange aushalten.


http://imageshack.com/a/img661/91/4lzErO.png


Das VI. Panzerkorps vernichtet ein russisches Panzerkorps.
Das OKH hat seine Strategie geändert. Verluste werden in Kauf genommen, um die wenigen Kräfte des Feindes abzunutzen. Die Wehrmacht kann verlorene Einheiten problemlos ersetzen, die Rote Armee nicht.
Es gilt, maximalen Druck auszuüben. Dazu gehört auch, Angriffe durchzuführen, die man im bisherigen Verlauf des Krieges nicht befohlen hätte.

(Anm.: das Panzerkorps war die 500. vernichtete Feindeinheit!)


http://imageshack.com/a/img537/4664/wzj0c0.jpg


Die tapferen Männer des VI. Panzerkorps erwarten des Gegenangriff


http://imageshack.com/a/img911/9286/YJ8CAG.png


An allen Frontabschnitten weicht die Rote Armee zurück oder wird vernichtet.
Während dieser Tage ist es sicherlich nicht einfach, Mütterchen Rußland zu dienen.


http://imageshack.com/a/img661/3998/zedS6O.jpg


Der Nachschub rollt. Deutsche Ingenieurkunst macht es möglich.

Vom 3. bis zum 18. März wurden zwei Sowjetarmeen und ein Panzerkorps vernichtet. Insgesamt wurden nun 501 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 99%.



Kapitel CIV - Wieder im Einsatz"So, Dietmar... das OKH hat Dir Deinen Wunsch erfüllt... es geht wieder an die Front."

"Herrgottsakra... wiad oach Zoit."

Wir hatten unseren Einsatzbefehl bekommen. Marsch an die Front, Stellung im Verfügungsraum beziehen und auf weitere Anweisungen warten.
Ich befahl meiner gesamten Abteilung, sich unverzüglich in Marsch zu setzen.

Am späten Vormittag erreichten wir den Verfügungsraum, und General Weidmann informierte mich, daß ein Angriff auf die russischen Linien unmittelbar bevorstand. Aber aktuell hatten wir den Befehl in Deckung zu gehen, was mich etwas verwunderte.
Aber die Erklärung ließ nicht lange auf sich warten: das OKH hatte den Einsatz des Schweren Eisenbahngeschützes Dora befohlen.

Ziel war offensichtlich das russische Panzerkorps, das das VII. zum Rückzug gezwungen hatte. So wurden wir Zeuge, wie eine 80-cm-Granate nach der anderen auf die bemitleidenswerten Rotarmisten niederregnete. Nach der Feuereinstellung prasselten noch einige Langstreckenraketen auf die sowjetischen Stellungen herab. Mir wäre eine Horde StuKas lieber gewesen, aber die konnten ja wegen Schneefalls nicht fliegen.

Unmittelbar nach Beendigung des Beschusses bekamen wir unseren Einsatzbefehl... ohne große Schnörksel, einfach draufhalten.
Wir waren im Zentrum eingeteilt, und ich erwartete auch keinerlei taktischen Finessen... nicht auf diesem engen Raum.

"Major Eisner an gesamte Abteilung!
Wir bewegen uns entlang der Straße nach Südosten, in Richtung Höhe 351. Sobald wir die überquert haben, ist mit Feindkontakt zu rechnen. In der Folge stoßen in Richtung von Höhe 462 vor. Ziel ist es, den Feind zu werfen oder zu vernichten. General Weidman will, daß wir morgen unser Frühstück auf dem Höhenzug einnehmen.
Marsch!"

Die gesamte Abteilung setzte sich in Marsch. Es dauerte nicht lange, und wir hatten Höhe 351 erreicht. Die feindlichen Stellungen waren nun in Sichtweite, und wir konnten deutlich die Stellungen der KW-85 erkennen, die von den Russen in der Erde eingegraben und mit provisorischen Schutzwällen versehen wurde. Einige dieser Stellungen waren vom Beschuß durch die Dora und die Raketen zerstört, und es war offensichtlich, daß der Feind nicht auf Sollstärke war.. dazu waren die Abstände zwischen den Stellungen zu groß.

Ich beschloß kein Risiko einzugehen.

"Männer, aufgepaßt. Wir rücken nun an die Feindstellung heran und beschießen die Russen auf 1.500 Meter. Wahrscheinlich recht der Feind mit einem Sturmangriff und wird abwarten, bis wir auf Kernschußweite heran sind.. aber bis dahin wollen wir schon die ersten Sowjets abgeschossen haben! Ich weiß, daß wir die besseren Optiken, die besseren Geschütze und die besseren Kanoniere haben, also enttäuscht mich nicht! Marsch!"

Meine Abteilung setzte sich in Bewegung. Beim Erreichen der Marke von 1.500 Meter ließ ich halten und das Feuer eröffnen.
Offensichtlich waren die Russen überrascht, denn sie eröffneten erst das Feuer, nachdem bereits einige ihrer Panzer explodiert waren. Der erste Feuerschlag der Russen lag zu kurz, aber dann schossen sie sich ein. Und nun mußte auch meine Abteilung die ersten Verluste einstecken.
Natürlich konnte ich nicht jeden abgeschossenen Feindpanzer sehen, aber ich hatte den Eindruck, daß wir etwas besser abschnitten als der Iwan.

Es dauerte nicht lange, und unsere Munition ging zur Neige. Ich holte mir von General Weidmann die Erlaubnis ein, die Abteilung in die Etappe zu führen und Munition nachzufassen.
Meine Kompaniechefs machten Verlustmeldung. 12 der 66 Panzer meiner Abteilung waren zerstört worden oder kampfunfähig. 7 Totalverluste, mutmaßlich samt Mannschaft.
Ich war mir nicht sicher, ob ich wegen der geringen Quote zufrieden oder wegen der Toten betroffen sein sollte.

So schnell wie möglich ging es zurück zu Höhe 351.

"Männer, hört nochmal kurz zu. Diesmal nehmen wir Höhe 462 ein. Es gibt keinen Halt bei 1.500 Metern.. wir fahren bis auf Kernschußweite an die Stellungen der Russen heran, und dann machen wir sie fertig. Marsch!"

Wie erwartet eröffneten die wenigen verbliebenen Russen das Feuer, als wir auf 1.500 Meter heran waren. Aber wir ließen uns nicht beirren und hielt weiter auf unser Ziel zu.
Auf als wir auf Kernschußweite heran waren, ließ ich feuern. Es dauert nicht lange, und die schätzungsweise 20 verbliebenden Feindpanzer waren vernichtet.
Versprengte Rotarmisten wurden mit Bordwaffen niedergekämpft

Wir nahmen weisungsgemäß die Höhe 462 ein.
Ich erstatte General Weidmann Meldung und forderte Infanterie und Pioniere an.

Unser Befehl: in Stellung gehen und zur Verteidigung vorbereitet.
Ich hatte noch 40 einsatzbereite Panzer zu Verfügung.

Hohenlohe
03.08.15, 14:47
Werter HvS, wir gratulieren euch zu euren Erfolgen an allen Fronten...!! :ph: Ihr könnt wahrscheinlich bald Kirovabad und Yerevan einnehmen, ehe sich die Russen dort verschanzen können...:fecht: Die Hgr. Astrachan braucht wohl nicht mehr lange, um den Widerstand des Russen zu endgültig zu brechen...:ph:
Daher nur weiter so...!! :top:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Kardinalinfant
03.08.15, 17:27
oh oh :uhoh:, nachdem das VI. Panzerkorps des Protagonisten mit nur sechs Stärkepunkten vor den gegnerischen Linien zum Stehen gekommen ist, befürchten wir das Schlimmste für die Einheit des gebeutelten Major Eisner. Zwar scheint es fast so, als ob unter dem Symbol für das vernichtete Panzerkorps der Russen eine weitere Einheit sich quasi schützend vor das VI. gestellt hat, aber so ganz klar ob und ggf. was das ist, ist nicht ersichtlich und ob es reichen wird...

Falls nein, sind wir jetzt schon gespannt darauf, wie Ihr in der Storyline die nächste Vernichtung des Panzerkorps abarbeiten wollt :D

Sharpe
03.08.15, 18:06
Mittlerweile dürfet Baku nicht mehr das größte Problem des werten von Sachimos sein! Über das Schwarze Meer und den Kaukasus fluten die Truppen der Wehrmacht nur so heran, und ob es gelingt bei Eriwan und Kirovabad eine Stellung aufzubauen, halte ich für sehr zweifelhaft!
Auch das türkische HQ sollte sich seine Fluchtweg gut überlegen! Bis es durch die Berge gekommen ist steh die deutschen Truppen schon in Resht!
Und mit der Eroberung von Igdir stehen die deutschen Truppen vor einem historischen Moment! Sie werden bald auf persischen Territorium angekommen sein!
Ja, das VI. Panzerkorps hat nur die Stärke 6, aber die russischen Panzerkorps, die ihm gegenüberstehen sind auch nicht mehr topfit, und wenn ich mich nicht irre steht da eine weitere Einheit vor dem VI.!
Also viel Spass beim Angriff!

gez. Sharpe, der Spassige

Polykrates
03.08.15, 19:00
So wie's ausschaut stehen vier deutsche Panzerkorps vor Baku, eins eben unter dem Symbol für die vernichtete sowjetische Einheit.

So oder so sind Eisner und Dietmar durch Plot Armor (http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/PlotArmor) geschützt.:D

Hohenlohe
03.08.15, 20:07
Auch wenn das VI.Panzerkorps nur noch 6 Stärkepunkte hat, so wird es dennoch gut gesichert überleben. Der edle Sachimos hat kaum noch MPP-Reserven und kann nur noch gelegentlich seine Einheiten auffrischen. Dies gelingt dem edlen HvS dagegen ohne weiteres...:ph:
Wir sind schon sehr gespannt auf die nächsten Updates der beiden Kontrahenten...:top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

von Sachimos
24.08.15, 23:39
Werter Stupor Mundi,

der werte HvS hat die Frage ja bereits beantwortet. Zudem glauben wir, dass die Türkei nicht endgültig kapituliert solange das HQ überlebt.:)



Werter Polykrates,

habt vielen Dank.
Unsere Pflichten haben wir ganz gut erfüllt denken wir, auch wenn der Urlaub mehr Anstrengung als Erholung war.;)







http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 19. März 1944



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Unseren Ingenieuren gelingt endlich ein weiterer wichtiger Durchbruch.

http://www11.pic-upload.de/23.08.15/hy3s4qmoh57.png (http://www.pic-upload.de/view-28104173/AT2.png.html)


Es wird eine umgehende Produktion der neuen Panzerabwehrwaffen angeordnet.
Bereits in wenigen Wochen können diese die Front erreichen.
Als besonders günstige und wirkungsvolle Waffe werden sie vom Oberkommando und den Soldaten gleichermaßen geschätzt.

Außerdem erreichen die Deutschen wieder einmal einen Durchbruch bei ihrem Versuch die Schweden auf ihre Seite zu ziehen.

http://www11.pic-upload.de/23.08.15/63rc55q97zhx.png (http://www.pic-upload.de/view-28104191/Meldungen.png.html)


Leider kann die STAWKA dagegen nichts unternehmen.



Verstärkungen in dieser Runde:

keine



Die Festung Astrachan


Eine Front in Astrachan existiert nicht mehr.
Die Deutschen setzen ihre Angriffe trotz versuchter Verhandlungen weiter fort.
Ein weiterer Beweis für die unglaubliche Härte mit der dieser Krieg geführt wird.

http://www11.pic-upload.de/24.08.15/599uahpr86b6.png (http://www.pic-upload.de/view-28113570/Bild-1-Astrachan-Ende.png.html)


Eine unserer Armeen müssen sich schwer angeschlagen zurückziehen.
Lediglich einer Einheit gelingt es sich einzeln aufzulösen und zu den deutschen Linien durchzuschlagen.
Allerdings wartet dort auch nur das Gefangenenlager.

Wahrscheinlich wird die Berichterstattung von diesem Frontabschnitt bald eingestellt.

Es ist nur eine Frage von Wochen wann die letzten Verteidiger die Waffen strecken müssen oder überrannt werden.


Der Kampf vor Baku


Die Freude der STAWKA nach dem letzten gelungenem Angriff währte nur kurz.

In einer unglaublich schnellen Reaktion setzte der Feind nach und führte frische Kräfte an die Front.
Diese traten auch umgehend zum Angriff an und gemeinsam mit ihrer Luftwaffe vernichteten sie eine unserer Panzerarmeen.

http://www11.pic-upload.de/24.08.15/m4prnd973tha.png (http://www.pic-upload.de/view-28113662/Bild-2-Baku-Anfang.png.html)


Damit konnte sie ein Loch in unsere Front schlagen, welches nicht so leicht zu schließen ist.
Allerdings steht damit auch ein angeschlagenes deutsches Panzerkorps direkt vor unseren Linien.

Eine Gelegenheit die sich die STAWKA nicht so einfach entgehen lassen möchte.
Besonders da es sich um das gefürchtete 6. Panzerkorps handelt. Eine weitere Vernichtung würde den Gegner hart treffen.

Das Oberkommando gibt sofort die entsprechenden Befehle.
Nach einem Artillerieschlag greifen mehrere Wellen an Panzern den Gegner an.
Leider führt das nicht zur Vernichtung des Panzerkorps. Der Gegner zieht sich lediglich unter schweren Verlusten zurück.

http://www11.pic-upload.de/24.08.15/bxgrs1a29247.png (http://www.pic-upload.de/view-28113945/Bild-3-Baku-Ende.png.html)


Deswegen wenden sich unsere Soldaten dem zweiten Panzerkorps zu, welches direkt vor dem Festungsgürtel steht.
Hier kommen auch unsere Bomber wieder einmal zum Einsatz. Anschließend greifen auch hier mehrere Wellen unserer neuesten Panzer an.
Schwere Verluste beim Feind sind die Folge.

Nachträglich betrachtet wäre es wohl optimaler gewesen alle Kräfte auf das eine Panzerkorps zu konzentrieren aber eventuell hätte sich dann dieses zurückgezogen.
Immerhin wurden so 2 komplette Panzerkorps für einige Wochen außer Gefecht gesetzt.
Auch das stellt einen Erfolg da.

http://www11.pic-upload.de/24.08.15/w9glfg7ce1ds.jpg (http://www.pic-upload.de/view-28113956/Zitomir_43-44.jpg.html)

**Unsere Panzer kurz vor dem Angriff.**


Die Front im Kaukasus


Der deutsche Vormarsch verlangsamt sich etwas und der STAWKA gelingt es endlich 2 neue Verteidigungslinien aufzubauen.

Vor Kirovabad kommt der Feind nicht weiter.
Angriffe sind auf beiden Seiten mit hohen Verlusten verbunden. Das Gelände tut hier sein übriges dazu.
Und auch vor Yerevan ist das Gelände nicht besser.
Allerdings gelingt es dem Gegner hier eine ordentliche Stellung hinter dem Fluss aufzubauen, so dass auch unsere Angriffe zum Scheitern verurteilt wären.

http://www11.pic-upload.de/24.08.15/s28hf9hklpck.png (http://www.pic-upload.de/view-28114024/Bild-4-Kaukasus-Ende.png.html)

Aber die STAWKA hat längst erkannt das sie hier nur noch zu hinhaltenden Widerstand in der Lage ist.
Deswegen wird das Augenmerk auf soviele intakte Einheiten wie möglich gelegt.

Dazu gehört auch das türkische Hauptquartier, welches sich noch immer durch die Berge schlägt.
Immerhin sind unsere Linien bereits in Sicht und wenn es eingetroffen ist kann es durchaus die Versorgung einiger Truppenteile übernehmen.
Zudem ist auch der Kampfesmut der Türken ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Es bleibt abzuwarten, wie der Feind auf diese Lage reagieren wird.
Die STAWKA geht von massiven Angriffen mit allem was fährt, läuft oder fliegt aus, um sich den Weg nach Baku freizukämpfen.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:


Nachdem in den letzten Wochen unsere Verluste drastisch reduziert werden konnten, stehen dem Oberkommando auch wieder Ressourcen zur Verfügung.

Die Neuaufstellung von einigen Einheiten wurde daher angeordnet.

http://www11.pic-upload.de/24.08.15/fr68oxcmros.png (http://www.pic-upload.de/view-28114061/Produktion.png.html)


Zwar sind es nur 2 vollständige Armeen aber immerhin könnten sie gerade rechtzeitig zur Entscheidungsschlacht um Baku an der Front eintreffen.
Eventuell machen sie sogar den Unterschied aus.
Hoffen wir das die Deutschen auch mal eine Pause brauchen.

Hohenlohe
25.08.15, 02:55
Werter Sachimos, die Deutschen werden wohl kaum noch eine Pause einlegen, da sich wohl der sichere Sieg vor ihren Augen abzeichnet...*freu*:ph: Wir gehen jedenfalls davon aus, dass dem werten HvS dazu noch einiges einfallen wird. Trotzdem meinen Respekt für euren mühseligen Abwehrkampf...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

HvS
25.08.15, 08:34
Werter Hohenlohe,

für Kirowabad und Eriwan werden wir wohl noch eine ganz Weile brauchen.. die Kämpfe im Gebirge sind wirklich zäh, und die Luftwaffe ist wegen der Defensiv-Boni auch kaum eine Hilfe.


Werter Kardinalinfant,

in der Tat ist es so, daß das IV. Panzerkorps mit Stärke 10 südöstlich des VI. Panzerkorps stationiert war. Der werte von Sachimos hatte in seiner Runde Schneedecke, sonst wäre eines davon wohl vernichtet worden.
Ist aber einerlei.. wir müssen mittlerweile auch Angriffe machen, die wir früher nicht befohlen hätten. Die Kämpfe im Gebirge sind wirklich ein Krampf.. da würden wir niemals durchkommen, wenn die Russen noch volles Einkommen hätten.


Werter Sharpe,

die Stellungen bei Kirowabad und Eriwan stehen bereits... und wir kommen nicht durch. Einige Monate wird es wohl noch dauern..


Werter Polykrates,

richtig analysiert.



http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png


19. März 1944 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img910/8643/8HzzVz.png


Vor Astrachan hat eine sowjetische Armee die Weiße Fahne gehoben.

(Anm.: der werte von Sachimos hat die Funktion "Disband" benutzt. Da bekommt er sogar einige MPPs zurück.)


http://imageshack.com/a/img673/6631/upXWOW.png


Im Raum Baku ereignet sich eine schwere Panzerschlacht, die mit einem Punktsieg für die Sowjets und dem Rückzug des VI. Panzerkorps endet.
Die Russen haben gemerkt, daß sie sich nicht mehr auf freies Feld wagen dürfen und bleiben in ihren Befestigungen, wo sie weder die deutschen Bodentruppen noch die Luftwaffe erreichen können.


http://imageshack.com/a/img538/2628/JXtKvW.png


Vor Kirowabad und Eriwan bauen die Sowjets Riegelstellungen auf.
Das Durchbrechen dieser Stellungen wird sehr schwer werden.


27. März 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Astrachan vernichtet eine große Anzahl der eingeschlossenen russischen Truppen.
Die H.Gr. Baku kommt nicht voran und beschränkt sich auf Luftangriffe.
Bei der H.Gr. Kaukasus gehen die zähen Stellungskämpfe weiter.


http://imageshack.com/a/img673/944/eqyEe3.png


Von der einstmals stolzen Astrachaner Front sind nur noch verschlissene Reste übrig.
Das OKH sehnt die Betriebsbereitschaft des Hafens von Astrachan herbei.


http://imageshack.com/a/img673/2940/dULzS1.jpg


Die zähen Stellungskämpfe im Winterwetter haben bald ein Ende.


http://imageshack.com/a/img538/7245/n4Ghjg.png


Die Luftwaffe fliegt zahlreiche Angriffe, aber nur wenige Panzer werden vernichtet.
Bei den russischen Jagdfliegern dürften die Verluste schon höher sein.

Deutsche Langstreckenbomber greifen Baku an. Die Stadt wird mehrfach getroffen und teilweise zerstört.

(Anm.: wir sind etwas enttäuscht, aber unsere Mittleren Bomber haben bei Angriffen auf Panzer in den Bergen Forecast Null... damit kommt man nicht weit.)


http://imageshack.com/a/img673/3820/fsNBzH.jpg


In den nächsten Monaten werden die StuKas wichtige Aufgaben bekommen.


http://imageshack.com/a/img673/2981/kWFgf5.png


Während vor Kirowobad noch letzte Vorbereitungen getroffen werden, hat die Schlacht im Eriwan schon begonnen. Beide Seiten haben wegen des unwirtlichen Terrains schwere Verluste.

Deutsche Truppen betreten erstmals persisches Staatsgebiet. Ein deutsche Armeekorps nähert sich Shahtathi, das bisher von den Sowjet nicht besetzt worden ist.
Eine Einnahme der Stadt im Handstreich wäre äußerst vorteilhaft für die Kämpfe um Eriwan.


(Anm.: laut Wikipedia sind Tbilisi und Tiflis zwei verschiedene Namen für dieselbe Stadt... uns dünkt, daß die Stadt im Nordosten anders heißen müßte.)


http://imageshack.com/a/img540/2036/MWK6QT.jpg


Ohne Panzer geht es nicht voran.

Vom 19. bis zum 31. März wurden zwei Sowjetarmeen, ein HQ und eine Division vernichtet. Insgesamt wurden nun 505 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 97%.


Kapitel LV - Ein blaues Auge

Während wir unsere Stellungen ausbauten und befestigten, rückte das IV. Panzerkorps aus dem Norden an, durchquerte unsere Stellungen und nahm den freien Raum im Südosten von uns ein. Aus unserer Sicht hatte das den unschätzbaren Vorteil, daß wir nicht das erste Ziel des unvermeidlichen russischen Gegenangriffs sein würden. Und wir hatten sogar noch mehr Glück: das Wetter verschlechterte sich, und eine geschlossene Schneedecke senkte sich über das geschundene Land herab.

Aber auf den Iwan war Verlaß: Angriff um Angriff wurde geführt, aber das IV. Panzerkorps hielt trotz hoher Verluste die Stellung. Nachdem die Russen eingesehen hatten, daß sie das IV. nicht verjagen können, haben sie es bei uns versucht. Zweimal.
Von den 40 mir noch zu Verfügung stehenden den Panzern gingen weitere 12 verloren, so daß nur noch 28 übrig waren. Vielen Besatzungen gelang es, sich zu retten, und die Bergungsmannschaften würden sicherlich nach dem Ende der Schlacht einige Panzer wieder flottmachen können.

Am Abend des 19. März geschah etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte. General Weidmann gab eigenmächtig den Befehl zum Rückzug, und wir marschierten in Richtung Machatschkala. Sicherlich konnte ich ihn nicht darauf ansprechen, aber ich könnte mir vorstellen, daß man ihm von ganz weit oben aufgetragen hatte, eine weitere Zerschlagung des VI. zu vermeiden.

Was war also in den letzten Wochen passiert? Wir hatten bei der Zerschlagung eines sowjetischen Panzerkorps mitgewirkt, einen Raumgewinn erzielt und uns beim zweiten Gegenangriff mit einem blauen Auge zurückgezogen, wobei meine Abteilung mehr als die Hälfte des Materials verloren hatte. In der Summe ist also nichts passiert, außer daß es auf beiden Seiten viele Tote und haufenweise zerstörte Panzer gab.

Und da soll noch jemand sagen, die Materialschlachten des Großen Krieges wären sinnlos gewesen.. viel besser war das, was wir hier veranstalteten, auch nicht gerade.
Ich bin allerdings immer noch ratlos, wie man die Stellung der Russen aufbrechen jönnte.
Unsere Flieger erwischen den Feind in seinen Bergstellungen nicht, und wir hätten bei einem direkten Angriff zu hohe Verluste, während der Iwan sich ins Fäustchen lachen würde.

Die Lösung muß eine andere sein.. hier gibt es kein Durchkommen.

Am Abend des 27. März war meine Abteilung wieder auf Sollstärke. Der Nachschub aus dem Reich war nahezu unbegrenzt verfügbar... aber den vielen Toten hilft das auch nicht.

Hohenlohe
25.08.15, 14:51
Werter HvS, wir sind gespannt, wie es nun weitergeht...?! Astrachan wird bald alles erledigt sein, dann habt ihr freie Einheiten, die ihr beliebig einsetzen könnt. Nur wie wird es euch gelingen, die russischen Einheiten aus ihren Bergstellungen zu vertreiben...?? Wir können nur hoffen, dass ihr dieses Problem irgendwie mit der Luftwaffe und der Ari in den Griff bekommt...:ph: Wir wünschen euch weiterhin viel Glück...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

von Sachimos
05.09.15, 11:07
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 01. April 1944



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Unsere Westalliierten teilen uns einen weiteren wichtigen Erfolg mit.

http://www11.pic-upload.de/05.09.15/pu5d2aw4olh8.png (http://www.pic-upload.de/view-28217609/Rom.png.html)


Die ewige Stadt konnte ohne größere Kämpfe eingenommen werden.
Die Italiener dürften sich nun wohl überlegen, ob sich noch weiterkämpfen wollen. Nachdem ihre Hauptstadt befreit wurde.


Verstärkungen in dieser Runde:

keine



Die Festung Astrachan


Der Feind räumt mit den letzten Truppen in der ehemaligen Festung auf.

Zahlreiche Verbände erleiden hohe Verluste aber das gegnerische Oberkommando treibt seine Truppen immer weiter an.
Ein fürchterliches Vorgehen.

http://www11.pic-upload.de/05.09.15/d57avlv78zwi.png (http://www.pic-upload.de/view-28217626/Bild-1-astrachan-Ende.png.html)


Die STAWKA geht davon aus, dass die Berichterstattung von diesem Schauplatz in den nächsten Tagen enden wird.
Die verbliebenen Verbände sind leider verloren. Es gibt keine Möglichkeiten mehr.


Der Kampf vor Baku


Die Deutschen verhalten sich am Boden weiterhin völlig passiv und verlassen sich lieber auf ihre Luftwaffe, um unsere Stellungen aufzuweichen.

Glücklicherweise gelingt ihnen das aber kaum. Auch die massiven Angriffe auf Baku selbst haben kaum Auswirkungen.

http://www11.pic-upload.de/05.09.15/po8a4kz1cf6j.png (http://www.pic-upload.de/view-28217714/Bild-2-Baku-Anfang.png.html)


Dafür hat es aber den Effekt, dass unsere Jäger in ständigen Abwehrkämpfen stehen und somit arg angeschlagen sind.
Eine längere Schlechtwetterperiode wäre für die tapferen Männer durchaus wünschenswert.
Leider ist eine solche Wetterlage nicht in Sicht.

Die STAWKA hat sich derweilen zu einer Planänderung entschlossen.
Nachdem die Deutschen sich passiv verhalten, wird das Oberkommando diese Pause nutzen und sich auf ihre befestigten Linien zurückziehen und eingraben.

Aber dennoch wird noch ein Angriff ausgeführt.
Es gibt noch das exponierte Armeekorps im Gebirgen.
Nach einem heftigen Artillerieangriff, greifen wieder einmal die Panzer in mehreren Wellen an.

http://www11.pic-upload.de/05.09.15/85rvy4j12clv.png (http://www.pic-upload.de/view-28217785/Bild-3-Baku-Ende.png.html)


Und die Attacke hat einen durchschlagenden Erfolg.
Das Korps wird vom ersten Angriff schwer in Mitleidenschaft gezogen und von den nachfolgenden Truppen völlig aufgerieben.

Wieder ein deutliches Zeichen an die Deutschen, dass die Rote Armee noch immer zurückschlagen kann.

Gleichzeitig wurde auch die Verteidigungslinie aufgebaut und steht nun sehr kompakt.
Gleichzeitig konnte auch eine kleine Reserve an gepanzerten Truppen gebildet werden.
Damit können wir schnell auf mögliche Lageänderungen reagieren.

http://www11.pic-upload.de/05.09.15/mwamyc6dh4y.jpg (http://www.pic-upload.de/view-28217805/Pozna---_--r--dmie--cie_1945_-_01.jpg.html)

**Unsere Infanterie unterstützt den Angriff der Panzer.**


Die Front im Kaukasus


Der Feind greift an allen Abschnitten gleichzeitig an.
Und sie haben durchaus Erfolg damit.

Der STAWKA gehen leider die Möglichkeiten aus darauf angemessen zu reagieren.

http://www11.pic-upload.de/05.09.15/wvc792hyincn.png (http://www.pic-upload.de/view-28217900/Bild-4-Kaukasus-Ende.png.html)


Wir können nur versuchen die Linien so kompakt wie möglich zu halten.

In allen wichtigen Städten wurde eine Panzerarmee bereitgestellt, um dem Feind wenigstens etwas in den Weg zu stellen.
Gegenangriffe sind allerdings unter diesen Umständen völlig sinnlos.

Es bleibt abzuwarten, ob der Feind durch die gut eingegrabenen Verbände so schnell vorstoßen kann wie er sich das vorstellt.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:

Die Analysten des Oberkommandos haben wieder einmal lange gerechnet und zahlreiche Feindberichte ausgewertet.
Sie haben eine aktualisierte Übersicht über die Verluste der Deutschen erstellt.

http://www11.pic-upload.de/05.09.15/wi58ck7zrn9z.png (http://www.pic-upload.de/view-28217934/Deutsche-Verluste.png.html)


Endlich wieder einmal haben die Verluste, die industriellen Kapazitäten des Feindes überstiegen.
Ein teilweiser Erfolg für die Rote Armee.

HvS
05.09.15, 14:26
Werter Hohenlohe,

Wir werden die Reste der russischen Truppen in Astrachan bald beseitigt haben und damit beginnen, die deutschen Truppen in Landungsboote zu stecken.
Bis auf weiteres glauben wir nicht daran, daß wir die Rote Armee aus der Bergstellung vertreiben können, aber dann greifen wir halt an anderer Stelle an.... bereits in diesem Post kann man sehen, daß es trotz Regenwetters vorangeht.



http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png


1. April 1944 - Feindaktivitäten

Die Rote Armee tut weiterhin alles, um das Ende des Krieges hinauszuzögern.


http://imageshack.com/a/img661/7738/tgc8zw.png


In falsch verstandener, sinnloser Tapferkeit bleibt das LIII. Armeekorps in seinen Stellungen und wird durch sowjetische Panzer vernichtet.

(Anm.: was auf der Grafik nicht gut zu erkennen ist: die Russen haben umgruppiert und einige ihrer Panzer nach Süden zurückgezogen. Wir vermuten, daß der werte von Sachimos damit auf die durchaus berechtigte Gefahr einer amhibischen Landung reagiert. Somit haben wir indirekt bereits eines unserer Ziele erreicht, denn es sind weniger Panzer an der Hauptfront. Trotzdem haben wir nicht die leiseste Idee, wie wir da durchkommen sollen.)


http://imageshack.com/a/img538/9687/UizNuO.jpg


Obwohl die Rote Armee den Krieg verlieren wird, kann sie immer noch tödliche Schläge austeilen.


http://imageshack.com/a/img673/4134/FUYeyy.png


Im tiefen Kaukasus unterlassen die Russen Angriffe und versuchen, Eriwan zu sichern. Dabei ist den sowjetischen Planern allerdings ein kritischer Fehler unterlaufen.



6. April 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Astrachan räumt weiter mit den restlichen Feindeinheiten auf und macht sich bereit, in die Landungsboote zu gehen.
Bei der H.Gr. Baku herrscht relative Ruhe, da Regenwetter den Einsatz der Luftwaffe verhindert.
Bei der H.Gr. Kaukasus beginnt mit der Einschließung von Eriwan.


http://imageshack.com/a/img537/2360/sU1CkX.png


Bald ist die Präsenz der Roten Armee in Astrachan beendet.


http://imageshack.com/a/img673/6279/mQlsGa.jpg


Die Verwüstungen im Umfeld der Stadt sind groß.


http://imageshack.com/a/img901/9890/ip8vKd.png


Vor Baku nehmen die deutschen Truppen eine defensivere Stellung ein. Das OKH lehnt es ab, weitere gute Männer zu opfern. Hier an dieser Front geht es nicht weiter, und ein Erzwingen ist nicht möglich.
Also wird die Strategie geändert: es wird versucht, den Russen so viele Verluste wie möglich beizubringen, ohne die deutschen Panzer zu verheizen.

(Anm.: das von uns grün umrandete Feld ist ein Feld des Todes... jede Einheit, die sich dorthin bewegt, wird sofort vernichtet, weil die Gegenseite mit zwei Panzerkorps und Prepared Attack-Bonus angreifen kann. Wir werden kein Panzerkorps mehr dafür verheizen.. eigentlich müßten wir das, aber irgendwo sind wir auch Befehlshaber und nicht nur Spieler.)


http://imageshack.com/a/img537/8140/yP9iza.png


Die Luftwaffe bekommt Zeit zur Regeneration.


http://imageshack.com/a/img537/6443/3EpAhI.png


Im Norden der Operationsgebiets nimmt das IL. Gebirgskorps Tbilisi ein, und die Kämpfe an diesem Frontabschnitte sind beendet.
Im Osten beginnt der Beschuß von Kirowabad, und einige sowjetische Panzer werden vernichtet.
Im äußersten Süden nimmt das XX. Armeekorps die persische Stadt Shahtathi ein, was dem OKH ein interessante strategische Option eröffnet: die Einkesselung der Feindkräfte in Eriwan. Die entsprechenden Befehle werden umgehend erteilt. Unter anderem wird befohlen, das sowjetische Versorgungszentrum unter General Schukow anzugreifen, was den Nachschub im Kampfgebiet deutlich reduzieren wird.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Russen aus dieser mißlichen Lage befreien werden.


http://imageshack.com/a/img912/1310/3auwLw.png


Der Vormarsch durch die unwirtliche Gegend geht weiter.

Vom 1. bis zum 10. April wurden eine Sowjetarmee und eine Division vernichtet. Insgesamt wurden nun 507 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 91%.


Kapitel LVI - Bergkönig

Nach der Auffrischung bekamen wir den Befehl, nach Süden in die Berge vorzurücken und uns dort einzugraben. Direkt südlich von uns liegt eine sowjetische Infanteriedivision, aber wir haben strikten Befehl, den Iwan nicht anzugreifen.

Die Fortbewegung in dieser unwirtlichen Gegend ist für die Panzertruppe nahezu unmöglich. Einzelne Panzer müssen sich über steile und unwegsame Gebirgspfade meterweise nach vorne zwängen, und auch die uns begleitenden Truppenteile sind von dem Gelände nicht gerade erfreut.

Anfangs habe ich mich gefragt, wozu das gut sein soll, aber nach einigen Tagen hatte ich es verstanden. Wir hatten unsere Stellungen erreicht und nahmen Feuerposition in Richtung Südosten ein. Es war ein Leichtes, die Panzer zu tarnen.. sie waren unmöglich zu erkennen. Und wir hatten freies Schußfeld auf den vorrückenden Feind, falls die Russen wirklich so blöd sein sollten und uns angriffen.

Auch hatten wir freies Schußfeld in die Ebene östlich von uns. Falls der Iwan dorthin vorrücken sollte, würde er sein blaues Wunder erleben.

Ich begriff, daß wir in dieser Stellung waren, weil man uns hier praktisch nicht angreifen konnte. Möglicherweise war es die Strategie des OKH, und nun Meter für Meter nach vorne zu arbeiten und freie Räume einzunehmen, ohne mit den Russen zu kämpfen. Und was wir einmal besetzt hatten, würden wir nicht mehr hergeben.

Hohenlohe
05.09.15, 15:56
Werter HvS, wir hoffen, dass es euch gelingt die feindlichen Einheiten bei Eriwan zu kesseln...:ph: Ebenfalls hofffen wir, dass eure Truppen bei Astrachan bald eine amphibische Landung in der Nähe von Baku durchführen können. Hoffentlich gelingt dies ohne Probleme. Nach Auflösung des Kessels von Erwian könnt ihr ja versuchen Kirovabad einzukreisen, sofern der edle Sachimos das zulässt...:reiter:
Ansonsten wünschen wir euch weiterhin viel Erfolg...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Sharpe
16.09.15, 16:59
Mit der Eroberung von Tbilisi führen jetzt zwei Bahnverbindungen nach Deutschland. Das dürfte für den Nachschub ganz vorteilhaft sein!
Die Kreuzfahrt auf dem Kaspischen Meer dürfte dem werten von Sachimos doch einiges an Sorgen bereiten! Vor Baku gibt es für euch kein Durchkommen, was nicht in einem Blutbad für beide Seiten enden würde. Im Kaukasus geht es nur mühsam voran, aber durch die Flankenbewegung über Shahtathi und Täbriz könnte dieser Sperrriegel umgangen werden können!

Was macht eigentlich die Forschung? Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben doch noch Raubkatzen in freier Natur zu erleben!

gez. Sharpe, auf Seefahrt

von Sachimos
17.09.15, 00:14
http://www7.pic-upload.de/12.01.14/ns4jfb43g2zy.png (http://www.pic-upload.de/view-21925847/450px-Red_Army_flag.svg.png.html)



Frontberichte der STAWKA vom 11. April 1944



Besondere Ereignisse in dieser Runde:


Trotz der Einnahme von Rom scheinen sich die Italiener, nicht der Übermacht unserer Alliierten ergeben zu wollen.

Die STAWKA hat Hinweise darauf, dass sie sich sogar weigern ihre Niederlage einzusehen.
Genauere Informationen liegen leider noch nicht vor, werden aber innerhalb der nächsten Wochen ermittelt.

Deshalb kann auch noch nicht gesagt werden, ob sich noch italienische Truppen an unserer Front befinden.



Verstärkungen in dieser Runde:

keine



Die Festung Astrachan


Exakt 2 Einheiten gibt es noch im Umfeld von Astrachan nach dem letzten deutschen Angriff.

Die STAWKA gesteht dem feindlichen Oberkommando zu, dass es sehr effizient vorgeht.
Sehr zum Leidwesen unserer eigenen Soldaten.

http://www11.pic-upload.de/16.09.15/ykowg1yfidn.png (http://www.pic-upload.de/view-28330131/Bild-1-Astrachan-Anfang.png.html)


Für die eingekesselte Armee kann niemand mehr etwas tun. Noch nicht einmal die Wehrmacht.

Denn ein Kapitulationsangebot wurde vom deutschen kommandierenden General abgelehnt.

Deshalb gibt es nur noch eine Möglichkeit.
Alle verbliebenen Soldaten sind sich einig. Die Gefangenschaft ist keine Option und auch Warten auf den sicheren Tod will niemand.
Deshalb wird angegriffen.

Der Feind wird völlig überrascht.

http://www11.pic-upload.de/16.09.15/bts7pm9ydf13.png (http://www.pic-upload.de/view-28330155/Bild-2-Astrachan-Ende.png.html)


Und muss sich Hals über Kopf zurückziehen.
Ziel des Angriffes waren die Panzergrenadiere, welche auch die Kapitulation abgelehnt hatten.

Leider hört die Armee nach dieser letzten Heldentat auf zu existieren.
Es sind keine Männer mehr da, welche noch kämpfen können.

Die Verwundeten werden von den Deutschen aufgesammelt und hoffentlich entsprechend ihrer Tapferkeit behandelt.

Damit endet die Berichterstattung von diesem Schauplatz.


Der Kampf vor Baku


Ganz im Gegensatz dazu stellt sich die Lage vor Baku da.

Sowohl der Feind als auch wir bleiben passiv.
Selbst die Luftwaffe bleibt aufgrund von schlechtem Wetter am Boden.

Beide Seiten nutzen die Atempause zum umgruppieren und auffrischen.

http://www11.pic-upload.de/16.09.15/2nc65f59feg9.png (http://www.pic-upload.de/view-28330171/Bild-3-Baku-Ende.png.html)


Die Panzerarmeen in der "vordersten Front" werden wieder auf ihre volle Stärke gebracht und einige Umgruppierungen vorgenommen.

Da die STAWKA mit einer amphibischen Landung des Gegners rechnet, müssen dafür Vorkehrungen getroffen werden.
Die mechanisierte Infanterie wird aus der Front gezogen und ins Hinterland verlegt.
Diese Männer sollen als ein Teil einer mobilen Eingreifreserve dienen, welche noch weiter verstärkt werden wird.

Auch die VVS wird in Zukunft öfters über dem Kaspischen Meer patrouillieren, um eventuelle Landungsschiffe frühzeitig zu entdecken.


Die Front im Kaukasus


Im gebirgigen Gelände kommen die Deutschen auch nicht so schnell voran, wie sie sich das wohl vorstellen.
außer bei Yerevan. Die Stadt ist stark bedroht durch die Umfassungsbewegung der deutschen Truppen aus der Türkei.

Deshalb fällt die STAWKA die Entscheidung die Stadt zu räumen.
Sie hat keinerlei strategische Bedeutung und weiter südlich ist auch das Gelände besser für die Verteidigung geeignet.

http://www11.pic-upload.de/17.09.15/8onhtp7k97o8.png (http://www.pic-upload.de/view-28330263/Bild-4-Kaukasus-Ende.png.html)


Ein Großteil der Truppen macht sich umgehend auf den Weg.
Lediglich eine Armee soll die Stadt weiter halten.
Das HQ konnte leider nicht rechtzeitig versorgt werden, so dass der notwendige Treibstoff für den Rückzug fehlt.

http://www11.pic-upload.de/17.09.15/8ra9t2jkldcm.jpg (http://www.pic-upload.de/view-28330282/RIAN_archive_416_A_rifle_regiment_marching.jpg.html)

**Die Wege durchs Gebirge sind kaum mehr vorhanden und völlig grundlos.**


Die neue Stellung soll direkt hinter dem Fluss im bergigen Gelände errichtet werden.
Dadurch werden die Deutschen gezwungen aus schlechteren Stellungen heraus anzugreifen.

Damit dürfte diese Linie eine ganze Weile halten.
Vor allem, weil bereits ein Versorgungszentrum mit dem Aufbau eine entsprechenden Infrastruktur begonnen hat.



+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++Sondermeldung+++



Die STAWKA gibt bekannt:

Nach neuesten Nachtrichten unserer Alliierten konnte ein Großteil von Rom unbeschädigt erobert werden.

Dies macht sich auch sofort in der industriellen Produktion bemerkbar.

http://www11.pic-upload.de/17.09.15/n7osbbl1zgg.png (http://www.pic-upload.de/view-28330274/MPP.png.html)


(Anmerkung: Hier haben wir etwas gestaunt. Logischerweise produzieren eroberte Städte für "uns" aber kann man denn mit den MPP`s überhaupt etwas anfangen??)

Hohenlohe
17.09.15, 01:33
Werter Sachimos, das HQ bei Eriwan dürfte bald Geschichte sein, da könnt ihr nur noch hoffen und bangen...:ph: Ansonsten warten wir einfach mal ab, was geschieht...:top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

HvS
17.09.15, 07:39
Werter Hohenlohe,

das Einkesseln von Eriwan ist nicht gelungen, da der Feind sich (nachvollziehbarerweise) zurückgezogen hat.
Wegen der amphibischen Landung ist zu bemerken, daß es möglichweise einen Mangel an freien Feldern geben wird.. der werte von Sachimos hat nicht umsonst einen Teil seiner Truppen zurückgezogen.
Wegen des unvorteilhaften Terrains ist es nicht möglich, Kirowabad einzukesseln, aber im Laufe des folgendes Zuges gab es an dieser Stelle eine bemerkenswerte Überraschung.


Werter Sharpe,

die Versorgung im Kaukasus ist miserabel. Die HQs haben zwar alle Supply 8, aber die Einheiten, die im Gebirge stehen, haben alle unter 5, was man auch den grauen Countern sieht.



http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png


11. April 1944 - Feindaktivitäten

Die Russen ziehen sich in Richtung Baku zurück und bereiten das Letzte Aufgebot vor.


http://imageshack.com/a/img540/7466/U2pgNq.png


Die verbliebene sowjetische Armee greift in einem Selbstmordangriff ein deutsches Panzergrenadierkorps an und wird dabei vernichtet.


http://imageshack.com/a/img538/9614/yuJCI0.png


Es ist besser, erhobenen Hauptes zu sterben, als in seinen Stellungen zu krepieren.


http://imageshack.com/a/img912/5842/xsAa7U.png


Im Norden verwendet der Feind einen Großteil seiner Ressourcen, um die Truppen im Raum Kirowabad auf Vordermann zu bringen.
Im Süden zieht sich die Rote Armee zurück, was angesichts der taktischen Lage nachvollziehbar ist.


http://imageshack.com/a/img540/2362/QaJABy.jpg


Die Panzer der Roten Armee fahren ohne Feindberührung nach Osten.



16. April 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Astrachan beginnt mit der Verschiffung der ersten Einheiten.
Bei der H.Gr. Baku gibt es wegen Regenwetters keine Kampfhandlungen.
Die H.Gr. Kaukasus erobert Kirowabad und schließt Eriwan ein.


http://imageshack.com/a/img537/245/DnXN00.png


Auch wenn das Ziel der Landeoperation noch nicht feststeht, gehen die deutschen Soldaten in die Boote.
Es sein an dieser Stelle angemerkt, daß die Reise über das Kaspische Meer mehrere Monate dauern wird.

(Anm.: die deutschen Landungsschiffe haben ganze drei Action Points. Die Reise nach Baku, wo der werte von Sachimos jeder Feld besetzt hält, wird also 5-6 Runden dauern. Und wenn wir in die Nähe der Küste kommen, wird uns die sowjetische Lufwaffe sehen. So ein Schwachsinn.)


http://imageshack.com/a/img661/4818/Blcc13.jpg


Es gilt, sich die Geographie im Raum Baku gewissenhaft einzuprägen.


http://imageshack.com/a/img540/7377/5E5Pau.png


Für die nächsten Wochen ist ein Vorstoß in Richtung Süden geplant. Ziel wird es sein, die Bahnlinie von Kurdamir nach Baku zu unterbrechen.
Ohne die Unterstützung der Luftwaffe ist der Krieg im Gebirge zum Erliegen gekommen.


http://imageshack.com/a/img540/759/hv3BwA.jpg


Die deutschen Panzerkorps haben keine Feindberührung und dementsprechend Zeit zum Exerzieren.


http://imageshack.com/a/img661/8449/yLCnKB.png


Der Angriff auf Kirowabad bringt eine durchaus unerwartete Wendung mit sich: das verteidigende Panzerkorps flüchtet, nachdem es ca. 60% seiner Sollstärke eingebüßt hat.
Dieser frühe Erfolg kommt für das OKH durchaus unerwartet. Zwar ist der Einsatz zweier Panzerkorps durchaus dazu in der Lage, den Feind in die Flucht zu schlagen, aber niemand hat ernsthaft damit gerechnet, die Stadt nach wenigen Tage einnehmen zu können. Unter normalen Voraussetzungen wäre das wohl auch nicht passiert, den das V. Panzergrenadierkorps ist nicht auf Sollstärke.
Aber beim OKH hat sich die Einsicht durchgesetzt, daß der durchaus mögliche Verlust des V. Panzergrenadierkorps ein niedriger Preis für die Eroberung der Stadt ist. Bei einer (durchaus möglichen) Rückeroberung der Stadt durch den Feind würden sich die Angreifer direkt von den Rohren des Panzerkorps "Werth" wiederfinden.

Im Süden wird Eriwan eingeschlossen. Eine durchaus mögliche Eroberung der Stadt wurde durch Fortuna vereitelt.


http://imageshack.com/a/img905/2466/y365vg.jpg


Der Kampf im Gebirge verlangt allen Truppenteile das Äußerste ab.

Vom 11. bis zum 20. April wurden eine Sowjetarmee und ein Hauptquartier vernichtet. Insgesamt wurden nun 509 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 95%.
Zum ersten Mal seit vielen Monaten stehen alle 16 Gepanzerten Einheiten zu Verfügung. Zehn deutsche Panzerkorps, ein rumänisches Panzerkors und fünf deutsche Panzergrenadierkorps.
Das OKH hofft, daß dieser Zustand möglichst lange anhält.



Kapitel CVII - Schneider, Schneider, Meck Meck Meck

Seit vielen Tagen waren wir nun in den kaukasischen Bergen gefangen. Ich könnte auch schreiben "stationiert" oder "in Stellung", aber "gefangen" trifft es einfach besser. Wir haben hier oben schlichtweg gar nichts zu tun, und der "Lebenslauf" des VI. Panzerkorps kann durchaus als Fluch betrachtet werden. Gerüchte machen die Runde, daß das OKH uns nicht mehr in vorderster Front einsetzt, weil wir so oder so immer aufgerieben werden.

Derartige Propaganda setzt den Männer schwer zu, und die Stimmung leidet. Mit Mühe und Not gelingt es den Dienstgraden, die Männer davon abzuhalten, aufeinander loszugehen. Und manchmal sind sogar Dienstgrade betroffen.. wenn ich mich auf zuweilen frage, ob gewissen Kameraden nicht mit dem Rang eines Feldwebels überfordert sind.

Gerade gestern Abend beim Skat schäumten die Emotionen hoch..

Wir saßen zu viert am Tisch. Das klassische Szenario... einer gibt, kann pinkeln gehen und auf dem Rückweg Bier mitbringen. Eigentlich eine perfekte Umgebung, um Streß abzubauen.. dachte ich. Aber ich hatte die Rechnung ohne meine allseits bekannten 120 kg bayerischen Feldwebel gemacht, der niemals einen Lehrgang zum Unteroffizier gemacht hatte. Und vom Feldwebel wollen wir gar nicht reden.

Ja, er war sich durchaus bewußt, daß er während der letzten Jahre in meinem Fahrwasser geschwommen ist, aber manchmal gingen einfach die Gäule mit ihm durch.
Ich schreibe sein Verhalten dem Mangel an Beschäftigung zu.

Einer der Kameraden um Tisch war Unterfeldwebel Berthold, im zivilen Beruf Schneider. Im Grunde ein vorbildlicher Soldat, und er konnte nicht wirklich etwas dafür, was an dieser Abend über ihn hereingebrochen ist.
Im Nachhinein frage ich mich immer noch, was den werten Dietmar zu diesem Verhalten bewogen hat.. es muß wohl eine Art latenter, dauerhaft unterdrückter Grundaggressivität gewesen sein.

"Berthold, Du muaßt a Koartn spuiln."

"Ja, Herr Feldwebel, dessen bin ich mir bewußt.. aber ich muß vorher ein wenig nachdenken."

"Dös konn doch nöd so schwör san.. nimmst oanfach a Koartn, und leagst sea aufn Diasch."

"Herr Feldwebel, mit Verlaub, ich behalte mir das Recht vor, ein wenig darüber nachzudenken, welche Karte ich spielen werde."

"Aaaa gomm schoooo... dös san die ganze Ziagn, wo Di ablenga duan, oda?"

"Herr Feldwebel, wie meinen Sie das bitte?"

"Dua jötz nöd so blead, i hoab da Wilhelm Busch glesn. Schneider sans doch oale glaich."

"Herr Feldwebel, könnten Sie bitte konkretisieren, was Sie damit ausdrücken wollen?"

"Woas soll i?"

"Ich verstehe nicht, was Sie mir sagen wollen."

"Herrgottsakra, hoast koan Wilhelm Busch glesn? Mia san hia im Kaukasus, un da hoads Ziang. Un Du bis oan Schnöida, un die moachns imma dn Ziang noach.. wie da Wilhelm Busch ös gzaichnet hoat. Koannsd hoid nöd bessa.. biast hoid n Schnöida."

Verständlicherweise platzte dem sonst überaus korrekten Unterfeldwebel Berthold die Hutschnur.

"Herr Feldwebel, mit allem nötigen Respekt: kann es sein, daß Sie anstatt eines Gehirns einen lauwarmen Leberkäs zwischen Ohren haben?"

An diesem Punkt war ich zum ersten Mal überrascht.. mein bayerischer Freund sortierte seelenruhig seine Karten und ignorierte die Provokation. Und er holte zum Gegenschlag aus.

"Bessa oan Lebakäs ois oan Ziegenkäs zwischa die Oan."

Aus durchaus verständlichen Gründen verlor Unterfeldwebel Berthold die Selbstbeherrschung und stürzte sich auf Dietmar. Keine gute Idee bei einem Kopfschlächter.
Wie immer in klassichen Duellen war die Szene binnen Sekundenbruchteilen geklärt.
Unterfeldwebel Berthold fand neben einem milde grinsenden bayerischen Feldwebel ein Bajonett an seinen Hüften wieder, das bereit war, seine inneren Organe zu perforieren.

"Dietmar, leg das Messer weg. Unterfeldwebel Berthold, hören Sie bitte auf, Ihren Vorgesetzten zu attackieren. Letztendlich wäre das nicht sehr zuträglich für ihre Gesundheit."

Die beiden Kontrahenten lösten sich voneinander.

"Verzeihung, Herr Major. Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist."

"Wegtreten, Berthold. Und denken Sie nicht zu viel drüber nach."

Der Herr Unterfeldwebel entfernte sich.
Feldwebel Nübel sortierte pfleglich seine Karten, obwohl er genau wußte, daß das Spiel beendet war.

"Hast Du auch etwas zu sagen, Dietmar?"

"Ja, Herr Major... hoast oan paar Russn für mi?"

Hohenlohe
17.09.15, 14:48
Werter HvS, wie es aussieht kann das mit der amphibischen Landung leicht ins Auge gehen, wir hoffen mal das Beste. Ansonsten schaut es ja bis auf Baku gut aus...:ph: Wir wünschen euch weiterhin viel Glück und Erfolg...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

von Sachimos
02.10.15, 23:36
Werte Regenten,


es fällt uns schwer diesen Post zu schreiben aber wir müssen es leider tun.
Das was sich die letzten Wochen bereits andeutete ist mittlerweile unübersehbar geworden.

Wir haben einfach zu wenig Zeit.:(

Unser berufliches und privates Leben nimmt uns momentan so sehr in Anspruch, dass wir kaum die Zeit finden die Bilder zu bearbeiten, geschweige denn die Berichte zu schreiben.
Leider wird sich dies auch in absehbarer zeit nicht ändern.

Dasselbe haben wir unseren hochgeschätzen Kontrahenten per Mail auch mitgeteilt.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank für sein Verständnis. :)

Dennoch haben wir versprochen das Spiel bis zum Ende zu führen. Dazu stehen wir auch weiterhin.
Wir werden aber leider keine eigenen Berichte von der Front mehr liefern können.
Deshalb übernehmen wir ab sofort nur noch den Part des Gegenspielers.
Wie es die Zeit zulässt werden wir natürlich trotzdem unseren Senf dazu geben.

Wir sind uns aber sicher, dass der werte HvS weiterhin eine sehr ausführliche Berichterstattung veröffentlichen wird.
Damit dürfte der Verlust sehr gut ausgeglichen werden.

Wir möchten uns schon einmal im voraus für das Verständnis bedanken und versprechen, sobald wir wieder mehr Zeit haben werden auch wir wieder Berichte abliefern. :)

Hohenlohe
03.10.15, 03:04
Sehr schade, werter Sachimos, aber ist verständlich, RL geht nun mal vor...:)

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

HvS
03.10.15, 08:41
Werter Hohenlohe,

bezüglich der amphibischen Landung gibt es einige neue Erkenntnisse.. mehr dazu weiter unten.
Wir sind auch mit der Lage in und um Baku zufrieden, dann das Frühlingswetter erlaubt der Luftwaffe, entscheidend in die Kämpfe einzugreifen.


http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png


21. April 1944 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img911/393/4jaMBD.png


Das V. Panzergrenadierkorps wird in einem heldenhaften Kampf vernichtet und verwehrt den Sowjets dabei die Rückeroberung der Stadt.
Das strategische Ziel wird dennoch erreicht, da die Rote Armee sehr hohe Verluste erlitten hat. Mehrere Sowjetarmeen sind nur noch ein Schatten ihrer selbst.

(Anm.: wir haben dem V. Panzergrenadierkorps absichtlich alle Rückzugswege zugestellt, damit sich die Einheit nicht zurückziehen kann. Der werte von Sachimos hat den Gegenwert von anderhalb bis zwei Armeen verholzt, und die stark angeschlagenen Einheiten sind ein gefundenes Fressen für die Luftwaffe. Genau das, was wir brauchen.)


26. April 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die H.Gr. Astrachan hat die letzte Feindeinheit vernichtet und wird ab dem 1. Mai operativ der H.Gr. Baku angegliedert.
Die H.Gr. Baku rückt im Verbund mit der H.Gr. Kaukasus auf Kurdamir vor und fügt dem Feind schwere Verluste zu.
Weiter südlich nimmt die H.Gr. Kaukasus Eriwan ein und rückt weiter in Richtung der persischen Grenze vor.


http://imageshack.com/a/img540/5696/U5LbE6.png


Die Berichterstattung von diesem Frontabschnitt endet hiermit.


http://imageshack.com/a/img538/7909/4uWoxY.jpg


Die Aufgabe ist erledigt. Alle Feindtruppen wurden vernichtet, eigene Totalverluste gab es nicht.
Nun beginnt das Abenteuer auf dem Kaspischen Meer.


http://imageshack.com/a/img537/665/8c1GiT.png


Die Luftwaffe zeigt ihrer volle Stärke. Die sowjetischen Flieger werden dermaßen stark dezimiert, daß sie bei den letzten deutschen Angriffen gar nicht mehr aufsteigen.
Auch die Bodentruppen der Roten Armee bekommen einen schweren Schlag versetzt, und fast alle Einheiten im Raum Kurdamir sind angeschlagen.

Das OKH erwartet den Fall der Stadt innerhalb der nächsten Wochen. Die Luftwaffe steht bereit.

(Anm.: die drei russischen Einheiten bei Kirowabad wurden auf Low Supply vernichtet.
Gegen die angeschlagenen sowjetischen Armeen machen unsere Bomber teilweise 3 Punkte Schaden.)


http://imageshack.com/a/img540/691/5tAzJk.jpg


Die Koordination von fast 20 Großverbänden der Luftwaffe ist nicht einfach.


http://imageshack.com/a/img538/7159/pmvFSM.png


Trotz des widrigen Geländes läuft der Vorstoß nach Persien in enormem Tempo ab.
Das OKH hat für diesen Angriff drei Panzerkorps sowie drei Panzergrenadierkorps bereitgestellt, um den feindlichen Sperriegel vor Tabriz zu durchstoßen.


http://imageshack.com/a/img673/4263/FR4AR3.png


Im Gebirge tobt bereits der Stellungskrieg.


http://imageshack.com/a/img631/5397/d6nsMd.png


(Anm.: es ist deutlich zu sehen, daß die verbleibenden Panzerkorps eine defensive Stellung an der Küste einnehmen.
Die beabsichtigte Landung wird damit natürlich schwierig, hat aber ihren strategischen Zweck erfüllt: die Linien der Roten Armee werden durch den Schutz der Strände ausgedünnt.)

Vom 21. bis zum 30. April wurden fünf feindl. Großverbände vernichtet, und zwar drei Sowjetarmeen, ein Panzerkorps und ein Infanteriedivision. Insgesamt wurden nun 514 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 91%.


Kapitel CVIII - Die Lösung des Rätsels

Wir marschierten weiter nach Süden. Über Bergpfade und ohne jegliche befestigte Straßen ging es weiter. Keiner der Männer verstand, was wir hier sollten, und auch ich hatte noch keine rechte Eingebung.

Weit entfernt von unserem Nachschubtroß und ohne richtige Karten waren wir bei weitem nicht in bester Verfassung. Zwar waren alle Panzer in betriebsbereitem Zustand, aber an eine geordnete Kampfführung auf Korpsebene war nicht zu denken. Viele Kameraden steckten in Funklöchern, und wir mußten uns auf Melder und manchmal sogar Brieftauben verlassen.

Hoffentlich warteten nicht irgendwo die Russen und ließen die Falle zuschnappen.. wir wären praktisch wehrlos.

Am späten Nachmittag erreicht uns eine Order direkt vom OKH: Eilmarsch, zur Not die ganze Nacht hindurch... und es wurde uns in Schwenk nach Südwesten befohlen.
Wenn ich schon vorher wenig verstanden habe, dann wurde diese Wenige nun auf Null reduziert.

Was wollen wir den im Südwesten? Der Feind steht doch im Osten!!

Wir kämpfen uns weiter über Ziegenpfade und durch matschige Täler. Die Männer waren an der äußersten Grenze ihres Leistungsvermögens, und ich konnte ihnen nicht mal erklären, was genau wir hier eigentlich zu suchen hatten.
Aber zu Glück waren meine Männer diszipliniert und erfahren.

Im Morgengrauen erreicht mich ein Funkspruch von der Vorausabteilung.

"Herr Major, wir haben wir etwas entdeckt."

"Meldung."

"Herr Major, das glauben Sie mir eh nicht. Kommen Sie besser her und schauen sich das selbst an."

In Windeseile ließ ich meinen Panzer nach vorne fahren. Nach der Durchquerung eines engen Tals kamen wir an ein breite Straße, die von Westen nach Osten verlief.
Direkt vor uns befand sich der sowjetische Nachschubtroß. Ohne jegliche Eskorte. Nur weit im Westen hatten die Aufklärer eine angeschlagene sowjetische Armee ausgemacht, die aber keinerlei Bedrohung für uns war.

"Schnell, macht mir eine Verbindung zu General Weidmann fertig."

"Herr Major, wir bekommen keinen Funkkontakt."

"Versuchen Sie es weiter. Und bringen sie mir einen Melder. Von mir aus auch eine Brieftaube. Aber machen Sie schnell."

"Zu Befehl, Herr Major."

Werth
03.10.15, 09:33
Wir danken dem werten von Sachimos für seinen heroischen Kampf bis hierhin. :ritter:

Stupor Mundi
03.10.15, 12:05
Der werte von Sachimos hat lange gut dagegen gehalten. Danke dafür. Seit dem Fall von Moskau haben Wir mit Euch mitgefiebert. Schade, dass wir jetzt nur noch die imperialistische Propaganda lesen können. Aber sie liest sich gut, und die Hauptsache ist, der AAR geht weiter.

Hohenlohe
03.10.15, 15:30
Werter HvS, wir freuen uns über die Erfolge der deutschen Wehrmacht bei Kurdamir...:fecht: Jetzt nur noch so rasch wie möglich an Eriwan vorbei auf Täbriz marschieren. Dazu die amphibische Landung und ihr habt die Russen bei Baku eingeschlossen.
Wir wünschen euch weiterhin viel Glück und viel Erolg...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

HvS
05.10.15, 15:17
Werter Werth,

wir bewundern den werten von Sachimos auch... wir hätten schon aufgegeben.


Werter Stupor Mundi,

die imperalistische Propaganda wird verstummen, wenn wir Baku haben... dann gibt es nur noch die Stimme des Friedens und der Gerechtigkeit!


Werter Hohenlohe,

das mit Kurdamir hat diese Runde schon geklappt.. aber bei Täbris sehen wir schwarz. Die Stadt ist außer Reichweite der Luftwaffe, und die Russen verschanzen sich im Gebirge hinter einem Fluß.
Der Beginn der Landung wird nicht vor Juni sein... die Boote kommen nur im Schneckentempo voran.
Danke sehr.


http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png


1. Mai 1944 - Feindaktivitäten

Der Feind beschränkt mangels Ressourcen seine Aktivitäten auf den Raum Kurdamir.


http://imageshack.com/a/img913/8475/MXpIRK.png


Durch Zusammenwirkung von Artillerie, Bombern und Infanterie wird das VI. Panzerkorps in die Flucht geschlagen.

Das OKH ist überrascht, daß keine Panzer in den Raum Kurdamir verlegt werden.



6. Mai 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Mit Wirkung zum 1. Mai 1944 werden alle im Osten kämpfenden Heeresgruppen zur Heeresgruppe Kaukasus zusammengefaßt, daß mittlerweile nur noch an einem Frontabschnitt gekämpft wird. Alle Truppenteile, die bisher anderen Heeresgruppen unterstellt waren, unterstehen nun der operativen Führung der H.Gr. Kaukasus.

Am heutigen Tage gelang der H.Gr. Kaukasus die Einnahme von Kurdamir, wobei drei Feindarmeen zerstört wurden. Auch war die Luftwaffe in zahlreichen Luftkämpfen siegreich.


http://imageshack.com/a/img905/7826/0zBphz.png


Allerdings werden die Landungsboote erst Ende Mai oder gar Anfang Juni im Operationsgebiet eintreffen.


http://imageshack.com/a/img909/27/neoD1C.png


Die geschwächten sowjetischen Großverbände werden von der Wehrmacht hinweggefegt. Das feindl. Oberkommando ist nun gezwungen, auf den Fall von Kurdamir zu reagieren.
Baku liegt in Trümmern, und in der Folge wird der Hafen bombardiert, um den bisher sehr gut funktionieren Nachschub der russischen Truppen zu reduzieren.
Die Flieger der Roten Armee sind in dermaßen schlechten Zustand, daß sie nach einigen Angriffen nicht mal mehr aufsteigen, wenn die deutschen Bomber einfliegen.


http://imageshack.com/a/img909/2958/j8LNRJ.jpg


Die deutschen Erdkampfflieger haben die Feindarmee in Kurdamir nahezu im Alleingang vernichtet.


http://imageshack.com/a/img905/2623/sSWKd2.jpg


Es gab einige Verletzte, aber kaum Tote.


http://imageshack.com/a/img903/3879/aclO5N.png


Die deutsche Rüstungswirtschaft ist kerngesund.

Vom 1. bis zum 10. Mai wurden drei feindl. Großverbände vernichtet, alle davon Armeen. Insgesamt wurden nun 517 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 89%.

Kapitel CIX entfällt wegen Urlaub

Hohenlohe
05.10.15, 17:33
Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg...!! Schade, dass die amphibische Landung noch lange auf sich warten lässt...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

HvS
28.10.15, 17:05
Werter Hohenlohe,

es ist schon ziemlich idiotisch, daß unsere Landungsboote ca. 2 Monate brauchen, um über das riesige Kaspische Meer zu rudern... ein Fehler im Setup des Spiels.



http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png


11. Mai 1944 - Feindaktivitäten

Die Rote Armee versucht, die abgeschnittenen Einheiten aus Kurdamir zurückzuziehen und die Bresche im Westen des Stellungssystems zu schließen.


http://imageshack.com/a/img907/7443/PaCC3t.png


Ein Korps Panzergrenadiere wird von den Russen an die Front beordert. Das OKH geht davon aus, daß diese Einheit den Großteil der verbliebenen Reserve ausmacht.
Die Evakuierung der von der Schlacht um Kurdamir übrig gebliebenen Feindeinheiten gelingt der Roten Armee nur teilweise.


16. Mai 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die schweren Luftkämpfe im Raum Baku gehen weiter, und auch am Boden erleidet die Rote Armee schwere Verluste.
Auch gelingt es, die den Eingang zu den Festungsanlagen im Raum Baku zu öffnen.


http://imageshack.com/a/img910/3757/AXVjCb.png


Das VI. Panzerkorps ist nach seiner doppelten Durchquerung der Berge wieder in der Zivilisation eingetroffen.


http://imageshack.com/a/img633/6682/QgXAFq.png


Die Reserve der Rote Armee wird vernichtet, genau wie weitere angeschlagene Feindeinheiten.


http://imageshack.com/a/img910/5331/lDO1ic.jpg


Die im Raum Machatschkala stationierten Raketen haben den Angriff auf die sowjetischen Panzergrenadiere eingeleitet, nachweislich einige davon getroffen und erheblich zur Demoralisierung der Feindtruppen beigetragen.


http://imageshack.com/a/img911/2130/EBb5Id.png


Die Hauptlast der Kämpfe trägt nach wie vor die Panzerwaffe.

Vom 11. bis zum 20. Mai wurden vier feindl. Großverbände vernichtet, und zwar ein Panzergrenadierkorps und drei Armeen. Insgesamt wurden nun 521 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 91%.


Kapitel CX - Wieder in der Zivilisation

Man kann mit Fug und Recht behaupten, daß ich in den letzten fünf Jahren Krieg so einige mitgemacht habe. Die Strapazen und der Materialverschleiß der letzten Wochen sind allerdings nicht zu überbieten.

Erst haben wir uns auf Ziegenpfaden in den Süden durchgekämpft und dabei Mensch und Material keineswegs geschont, und dann sind wir nach schweren Kämpfen wieder durch die Berge nach Machatschkala marschiert. Personelle Verluste haben wir kaum zu beklagen, aber die Panzer sind in erbärmlichem Zustand. Viele haben wir auf dem Marsch aufgeben müssen, und nun warten wir auf Ersatz aus dem Reich.

Ich würde mir wirklich wünschen, wieder einen normalen Kampf zu erleben. Aber für die nächsten Wochen steht Regeneration auf dem Programm.. das Korps ist am Ende seiner Kräfte und braucht Ruhe.

Hohenlohe
29.10.15, 00:25
Werter HvS, haben die Raketen überhaupt eine wesentliche Wirkung auf feindliche Truppen oder dienen sie nur zur Vernichtung von Städten(Nachschub, etc.)...?? Jedenfalls gratulieren wir euch zu euren grossartigen Erfolgen eurer Truppen...!! :ph: Nur weiter so...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

HvS
17.11.15, 10:25
Werter Hohenlohe,

die Raketen haben rein strategischen Wert. Die Werte für Hard und Soft Attack sind bei Null, einzig Demoralization bringt etwas. Manchmal erzielt man auch einen Glückstreffer.
Und danke für die Glückwünsche. Lange wird das Spiel nicht mehr gehen.



http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png


21. Mai 1944 - Feindaktivitäten

Die Rote Armee versucht, einige ihrer Truppen in Richtung Persien zurückzuziehen.


http://imageshack.com/a/img911/4875/n5cj5T.png


Auch das X. Panzerkorps muß Verluste hinnehmen.
Allerdings greifen die sowjetischen Panzer nicht an, mutmaßlich wegen der deutschen Artilleriedeckung.


26. Mai 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

Die Vernichtung der Roten Armee geht weiter.
Das OKH erwartet die Kapitulation im July diesen Jahres.


http://imageshack.com/a/img908/8305/KrpoOs.png


Wenn die Rote Armee nicht umgruppiert, kann Anfang Juni der Angriff auf die russischen Flieger beginnen.


http://imageshack.com/a/img903/9168/F35Pra.jpg

Die Kämpfe im Gebirge sind nach wie vor sehr zäh.

Die Sowjetimperium verfügt noch über 27 Großverbände, 7 davon Luftwaffe und 5 HQs. Somit bleiben 15 kampffähige Bodeneinheiten übrig.
Die amphibischen Landungen werden voraussichtlich am 15. Juni beginnen.

Vom 21. bis zum 30. Mai wurden vier feindl. Großverbände vernichtet, und zwar ein Panzerkorps, eine Korps, eine Artillerie und eine Garnison. Insgesamt wurden nun 525 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 89%.


Kapitel CXI

entfällt wegen Ereignislosigkeit. Das VI. Panzerkorps ist auf Sollstärke, hat aber nur 9% Moral und kann auf Sicht nicht an den Kämpfen teilnehmen.

Hohenlohe
17.11.15, 11:37
Werter HvS, leider neigt sich dieser insgesamt spannende AAR dem Ende entgegen, aber wir werden weiter verfolgen, wie ihr das letzte Aufgebot der roten Horden zerpflückt. Wir sind gespannt wie lange es noch dauert. Ansonsten nur weiter so...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

HvS
29.11.15, 09:33
Werter Hohenlohe,

aus unserer Sicht ist es durchaus erstrebenswert, daß der AAR zu Ende geht. Die Spannung ist eigentlich schon verloren gegangen, seitdem die Heeresgruppe Mitte nach der gewonnen Schlacht um Stalingrad nach Norden geschwenkt ist und so den gesamten Nordteil der Roten Armee ausgelöscht hat. Allerdings dauert es wirklich sehr lange, die Stellung bei Baku zu zerpflücken, da die geographischen Gegebenheiten grausig sind. Wir fragen uns, wie man dort unter normalen Bedingungen durchkommen soll. Angriffe über Flüsse in bergiges Gelände sind kaum durchzuführen.



http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png


31. Mai 1944 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img908/5733/Pwwhpl.png


Die Rote Armee führt zwei Gegenschläge, die zur Vernichtung des bereits angeschlagenen X. Panzerkorps führen. Dabei verliert auch das angreifende sowjetische Panzerkorps die Hälfte seiner Sollstärke. Insbesondere die Deckungsfeuer schießende Artillerie hat etliche Panzer zerstört.
Auch das I. Panzerkorps "Werth" muß Verluste hinnehmen.

Die verbliebenen Einheiten der Roten Armee nehmen eine insbesondere im Westen schwer zu bekämpfende Riegelstellung ein.
Die Panzer verschanzen sich im Gebirge und nutzen dabei die natürlichen Vorteile des Flusses.


http://imageshack.com/a/img903/8446/3nn0XQ.png



Insgesamt betrachtet ist das Vorgehen der Roten Armee aus Sicht des OKH begrüßenswert, wenn die eigenen Verluste nicht wären.
Aber die deutsche Rüstungswirtschaft kann diese Verluste leicht ersetzen.



5. Juni 1944

Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:

In äußerst zähen Kämpfen dringen deutsche Truppen in die Riegelstellung des Feindes ein.
Die Landung wird endgültig auf den 15. Juni terminiert.


http://imageshack.com/a/img907/9762/pbxSiK.png


Den deutschen Truppen, die seit Monaten auf See sind, geht der Sprit aus.

(Anm.: wir spielen schon seit mehr als 10 Jahren Strategic Command, aber das ist wirklich die dümmste Situation, die wir je erlebt haben. Einige Landungsboote haben nur noch Supply 5 und deswegen eingeschränke Reichweite.. nur noch zwei Felder. Aus dieseem Grund müssen wir auf 2 Felder an die Küste heran, um in der folgenden Runden landen zu können.. und dadurch werden unsere Einheiten von der Roten Luftwaffe gesichtet.. die Bomber haben Naval Spotting 2. Die Verluste werden grausam werden. Zum Mäusemelken.)


http://imageshack.com/a/img908/3218/lVAKas.png


Die Vernichtung des erfahrene sowjetischen Panzerkorps hat die halbe Luftwaffe gebunden, aber letztendlich zum Erfolg geführt.
Damit ist nach etlichen Monaten und einer unglaublichen Zahl toter Soldaten auf beiden Seiten die Front im Norden endlich aufgebrochen.
Aller Voraussicht nach werden die Russen nicht in der Lage sein, dieses Loch zu stopfen.

Sobald die erste deutschen Truppen die Feldflugplätze erreichen, müssen die Russen evakuieren.
Die Frage ist nur, wohin.


http://imageshack.com/a/img905/3318/vyatfX.jpg


Ohne die Luftwaffe wäre ein Durchbrechen der Defensivstellung nicht möglich gewesen.

Vom 31. Mai bis zum 9. Juni wurden zwei feindl. Großverbände vernichtet, und zwar ein Panzerkorps und eine PAK. Insgesamt wurden nun 527 feindl. Großverbände zerstört. Die Gesamtstärke der deutschen Panzerwaffe beträgt 87%.


Kapitel CXII - Wieder im Geschäft

Nach langen Wochen des Wartens und des Nichtstuns hatten wir endlich wieder einen Auftrag erhalten. Das VI. Panzerkorps hatte den Befehl bekommen, entlang der Küstenstraße nach Südosten zu marschieren. Dort sollten wir unweit der Front in Stellung gehen, um den Angriff der Landungstruppen zu unterstützen.

Wir hatten zu viele neue, unerfahrene Rekruten dabei, und das Korps hatte lang den nicht Kampfwert wie in früheren Jahren, aber doch war ich froh, daß es endlich wieder losging.

Hohenlohe
29.11.15, 15:30
Werter HvS, evtl. war vom Entwickler das deutsche Vorgehen per Schiff gar nicht vorgesehen, sonst würde den Verbänden nicht mittendrin der Nachschub ausgehen. Wir hoffen mal das Beste...!! :ph:
Jedenfalls neigt sich der AAR langsam dem Ende entgegen...:reiter:
Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg und viel Glück...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Werth
29.11.15, 18:39
Trotz erlittener Verluste bleibt "Werth" einsatzbereit.
Viel Erfolg in diesem Endspurt.

HvS
08.12.15, 09:21
Werter Hohenlohe,

wenn der Transport per Schiff nicht vorgesehen wäre, dann wäre er schlichtweg nicht möglich. Aber scheinbar hat niemand mit einer Invasion über das Kaspische Meer gerechnet.


Werter Werth,

mit Endspurt habt Ihr in der Tat Recht. :D



http://imageshack.com/a/img540/1120/5qLStV.png


Abschlußpost

10. Juni 1944 - Feindaktivitäten


http://imageshack.com/a/img907/2444/hjY2fH.png


Die Sowjets vernichten durch gezielte Panzerangriffe die deutschen Fallschirmjäger.
Allerdings bleibt der Feind in einer insgesamt sehr defensiven Stellung, so daß der Verlust der Einheit nicht tragisch ist.


15. Juni 1944

Die Landung verläuft nach Plan.


http://imageshack.com/a/img908/753/y3beBG.png


Die Rote Armee kommt mit der neuen Feindlage überhaupt nicht klar und verliert Teile ihrer Luftstreitkräfte.


20. Juni 1944


http://imageshack.com/a/img911/1035/eZb2rD.png


Dem sowjetischen Oberkommando unterläuft ein fataler Fehler: die Hauptstadt wird entblößt.
Offensicht wollte man dort eine neue Einheit aufstellen, was aber wegen der Zerstörungen in der Stadt nicht möglich ist.

(Anm.: der werte von Sachimos hatte noch ein Panzerkorps in der Queue und wollte das nach Baku stellen, aber dazu braucht man Supply 5... und Baku hat nur Supply 3, weil unsere strat. Bomber dafür gesorgt haben.)


25. Juni 1944


http://imageshack.com/a/img910/4377/U8O5DO.png


Der Fehler des sowjetischen Führung erlaubt es, ein deutsches Armeekorps in der Hauptstadt abzusetzen.

Damit ist der Krieg beendet, die Sowjetunion kapituliert.


http://imageshack.com/a/img907/2048/k3IE10.png


Die siegreichen deutschen Truppen ziehen in Baku ein.


http://imageshack.com/a/img911/2845/VOC233.jpg


Fast auf den Tag genau nach drei Jahren ist der Krieg gegen die Sowjetunion beendet.



Abschlußkapitel - Eine Hafenkneipe in Baku

"Du muaßt a Koartn spuin, Hans. Schläfst?"

Nicht allzu sanft wurde ich aus meinen Gedanken gerissen.
Aber ich hatte noch genug Geistesgegenwart, um das Karo As mit einem meiner beiden Buben abzutrumpfen, was den guten Dietmar sichtlich erzürnte.

"Hätt i doch bloß nigs gsagt.
Naja, irgendwann hättst jo eh wos gmocht."

"Ja, da hast Du Recht.... aber mir gingen wirklich einige Gedanken durch den Kopf."

"Dös Problem hob i nöd."

"Das weiß ich ja, Dietmar.. Du machst Dir über Dein Leben so wenig Gedanken wie ein Stein über den Steinbruch, in dem er lebt."

Die große Kuhaugen sahen mich verständnislos an.

"Dös vostöh i nöd."

"Ist mir schon klar."

Ich spielte meinen Pik Buben nach, und Dietmar bediente mit seinem Karo Buben.
Auch dieser Stich ging an mich.

"Weißt Du, Dietmar, wir haben nun fast fünf Jahre Krieg hinter uns. Innerhalb der nächste Tage beginnt der Transfer nahezu aller Panzerkorps und der Infanterie an die Westfront, und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Kämpfe dort beendet sind. Ich mache mir halt so meine Gedanken, was ich nach dem Krieg anfange. Wie Du weißt, habe ich eine Lehre gemacht, aber ich habe wirklich nicht die leiseste Ahnung, was ich in den nächsten Jahren mit mir anfangen soll.

Die Kuhaugen ruhten wieder auf mir.

"Du Hans... derf i amoi gonz ehrlich sein?"

"Tue Dir keinen Zwang an, Dietmar...."

"Moach's doch oinfach so wi i... i moach mia goar koa Gdonkn, gibt eh nua Kopfschmeazn."


Ende

Hohenlohe
08.12.15, 10:41
Wir gratulieren euch, werter HvS zum wohlverdienten Sieg...!! Dem werten Sachimos zollen wir hiermit unseren Respekt für sein langes Durchhaltevermögen...!! Meinen ausdrücklichen Dank an beide Spieler für diesen vorzüglichen AAR, der nun leider zuende ist...:top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Longstreet
08.12.15, 10:53
Geschätzter HvS, Wir gratulieren Euch zum Abschluss des AARs und dem verdienten Sieg! Obwohl Wir hier nur stiller Leser waren, hat Euer Bericht Uns sehr unterhalten - danke für Eure Mühe, mit der Ihr Eure Berichte dem Publikum darbietet!

Kurfürst Moritz
08.12.15, 11:16
Unsere Glückwünsche zum erfolgreichen Abschluss dieses epischen AARs!

Wir haben Uns jederzeitig vorzüglich unterhalten gefühlt!

rawoll
08.12.15, 14:08
Werter HVS, Werter Sachimos,

ein wahrhaft episches Werk, das nicht umsonst AAR des Jahres geworden ist. Ich habe viel gelernt und bewundere das Durchhaltevermögen beider Regenten. Für mich bleibt nun eine große Lücke. Was lesen, wenn keine SC AARs laufen ...?

Berliner
08.12.15, 19:19
Dann ging es nun ja doch sehr schnell.

Danke auch hier noch einmal für die monatelange perfekte Lektüre und Unterhaltung.

Werth
08.12.15, 19:52
Auch hier Unser Dank, werter HvS.
Ansonsten schließen Wir Uns dem werten rawoll an: :heul:

Teddy Suhren
08.12.15, 21:00
Ein überragender AAR geht zu Ende! Wir danken herzlich für die Unterhaltung, Spannung und am Ende für das lehrreiche Truppenmanagement!