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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die (alte) Welt ist nicht genug - Imperialismus 2 mit Portugal



Tordenskjold
08.02.14, 15:23
Werte Regenten,

unsere Ankunft hier hat uns gleich mal dazu inspiriert, zum altehrwürdigen Imperialismus 2 (Untertitel: "Die Entdecker") einen AAR zu beginnen. Wir lieben dieses Spiel insbesondere für seine sehr Brettspiel-artige Mechanik ("ein Stufe-1-Rohstofffeld liefert pro Runde eine Einheit Rohstoff") und seinen Kartengenerator, und es gibt nichts, was wir an diesem Spiel vermissen würden. Wir haben uns also eine Welt generieren lassen, bei der alle Staaten Europas auf einer zusammenhängenden Landmasse liegen, und als Land das strategisch günstige und mit Blick auf seine Rohstoffbasis (viele Felder zur Produktion von Nahrungsmitteln) Portugal gewählt.

Wir haben entschieden, zur besseren Übersicht eine kleine Gliederung einzuführen:

1502 - 1556: Entdeckung der neuen Welt, Erschließung der Heimat, erste Schritte in Amerika (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26918&p=932240#post932240)
1558 - 1604: Konsolidierung in Nordamerika und Aufbau Portugals (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26918&p=932404#post932404)
1606 - 1652: Der erste Krieg gegen Schweden (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26918&p=932488#post932488)
1654 - 1705: Bündnispolitik und Schwedens Ende, Krieg gegen Holland, Eroberung des Inkareichs (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26918&p=932856#post932856)
1705 - 1744: Rapider Fortschritt und Kriege gegen Frankreich... bis zum bitteren (?) Ende (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26918&p=933340#post933340)
1745 - 1773: Auf dem Weg zur Weltherrschaft - Frankreich ist geschlagen! (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26918&p=933843#post933843)
1774 - 1803: Der Weg in den letzten aller Kriege (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26918&p=934282#post934282)
1804 - 1819: Die letzten Schritte zum Sieg (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26918&p=934516#post934516)

Wir geben zu, dass der Schwierigkeitsgrad eventuell etwas niedrig angesetzt ist, aber wir wollen uns hier ja nicht gleich beim Debüt (gegen die KI!) blamieren. :D

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/oeadmhggkc6p.png (http://www.pic-upload.de/view-22204017/Schwierigkeitsgrad1.png.html)
http://www7.pic-upload.de/08.02.14/v993qi59jh1v.png (http://www.pic-upload.de/view-22204018/Schwierigkeitsgrad2.png.html)
http://www7.pic-upload.de/08.02.14/5pqwixdffn9s.png (http://www.pic-upload.de/view-22204016/Schwierigkeitsgrad3.png.html)
http://www7.pic-upload.de/08.02.14/5glbqetf7nf.png (http://www.pic-upload.de/view-22204019/Schwierigkeitsgrad4.png.html)

Insbesondere war es uns wichtig, mit einer ordentlichen Menge an Rohstoffen zu beginnen. Wenn nicht gerade Unmengen Erz in direkter Nähe der Hauptstadt zu finden sind, ist mit weniger ein flüssiger Spielstart mit einem schnellen Ausbau des kontinentaleuropäischen Festlandes schier unmöglich.

Und nun geht es los....

Wir schreiben das Jahr 1500, oder so. Eine Phase des Aufbruchs hat die einzig und alleine aus Europa bestehende "alte Welt" ergriffen. Irgendwer hat entdeckt, dass hinter dem Meer noch mehr Meer liegt und es irgendwo noch ein Land voller Rohstoffe geben muss... was natürlich klar ist, denn sonst wäre die Minimap nicht zu mehr als der Hälfte schwarz. Andere Genies wiederum sind auf die Idee gekommen, dass man das Land tatsächlich erschließen kann und es (fast) allenorts Getreide zu ernten, Holz zu schlagen, Schafe zu züchten und Erz aus dem Gestein zu hauen gibt.

Dies sind die Abenteuer des Königreichs Portugal, das mit seiner drei Regimeter starken Armee mindestens 300 Jahre lang versuchen wird, um fremde Provinzen zu erobern, neue Techologien zu erforschen und fremde unbekannte Zivilisationen zu unterjochen. Portugal wird dabei eine Produktivität erlangen, die nie ein Mensch je zu träumen gewagt hat.

--- Zug 1: 1502 ---

Und so sieht unser, ähem, jungfräuliches Portugal im Jahr 1502 aus:

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/263y4rigebyk.png (http://www.pic-upload.de/view-22203884/1500---Portugal.png.html)

Portugal liegt im Norden des europäischen Hauptkontinents und grenzt an Italien (im Westen), Schweden (im Süden) sowie Dänemark (im Osten). Außer von den Schweden haben wir also nix zu befürchten, und unsere Hauprovinz Lissabon liegt strategisch günstig am Nordmeer. Ein paar Berge (mögliche Quellen für Erze, müssen wir noch von unserem Prospektor aufdecken lassen), viel Sumpf und eine ganze Menge Felder für die Produktion von Nahrungsmitteln gehören zu unserem Land. Falls wir Glück haben und es ordentlich Eisen in den paar Hügeln gibt, sollte der Aufbau problemlos vorangehen. Zur Sicherheit besorgen wir uns einen zweiten Prospektor sowie einen zweiten Baumeister. Letzteres soll insbesondere dafür sorgen, dass schnellstens mehr Nahrung beschafft wird, denn die derzeitige Versorgung langt vorne und hinten nicht.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/i17le84ojl3u.png (http://www.pic-upload.de/view-22203888/1502---Transport.png.html)

Diese Welt trägt übrigens den Namen "Canddea", falls einer der Regenten dieses Szenario nachspielen möchte.

Diplomatie und Forschung überlassen wir dem Computer. Da wir dennoch manuell eingreifen können, konzentrieren wir unsere Anstrengungen zunächst auf die Nachbar-Kleinstaaten Italien und Dänemark.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/vmyqms3cfjx5.png (http://www.pic-upload.de/view-22203885/1502---Diplomatie.png.html)

Zuletzt senden wir zwei Karacken aus, um nach dieser mysteriösen neuen Welt zu suchen. Zwar keine "Enterprise" oder "Bipsig Nuda" (so heißt eines der schwedischen Schiffe) dabei, aber "KK Imoste" und "KK Xena" tun es auch.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/1isuvgircks.png (http://www.pic-upload.de/view-22203883/1502---Expedition.png.html)

--- Zug 2: 1504 ---

Und gleich eine Erfolgsmeldung: Der Prospektor entdeckt nahe der italienischen Grenze in der Provinz Duro Eisenerz. Hungern werden wir diesbezüglich also nicht müssen, die schnellstmögliche Erschließung dieses Hügellandes ist das vorrangige Ziel unseres für die Verkehrsplanung zuständigen Ingenieurs.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/cxjusgzilttd.png (http://www.pic-upload.de/view-22203886/1504---Eisen-entdeckt.png.html)

Die Schiffe haben neue Meeresteile mit klangvollen Namen wie "Unterholz Ozean", "Orient Ozean" oder "See Ozean" (!) entdeckt. Man beachte zudem die zweite Zoomstufe.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/wf89ssfwmea6.png (http://www.pic-upload.de/view-22203887/1504---Expedition.png.html)

--- Zug 3: 1506 ---

Und nun wird auch noch Kohle entdeckt! Damit kann zwar noch niemand was anfangen, in der Zukunft, so sagen uns angeblich mit parallelen Dimensionen in Verbindung stehende Medien voraus, werden wir das für die Herstellung von "Stahl" und den Antrieb von "Dampfschiffen" benötigen. Wir sind so sehr aus dem Häuschen, dass wir glatt den zugehörigen Screenshot vergessen!

--- Zug 4: 1508 ---

Nix neues... keine neue Welt und auch kein neues Eisen. Sollte das hier etwa langweilig werden?

--- Zug 5: 1510 ---

Eine zweite Eisenander wird im Osten, in Tras Os Montes, entdeckt. Alle Gebirge der Heimat haben wir damit abgeklappert, und die Ausbeute war etwas... dünn. Hoffentlich finden wir bald diese neue Welt.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/6j5ttsfcakir.png (http://www.pic-upload.de/view-22203893/1510---Noch-mehr-Eisen.png.html)

Und ja, da ist sie auch schon. Land in Sicht im Osnot Meer! Nichts wie hin, dann eine geeignete Landezone ausmachen und schnell abstauben, bevor es die Konkurrenz tut.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/67m5noij3ig.png (http://www.pic-upload.de/view-22203890/1510---Land-in-Sicht.png.html)

--- Zug 6: 1512 ---

Ohne Rücksicht auf die schwindenden Nahrungsvorräte (:D) stocken wir die Arbeiterreserve todesmutig um zwei auf. Der nicht wagt, der nicht gewinnt! Wie wird noch der große Otto Lilienthal in ca. 380 Jahren mal sagen: "Opfer müssen gebracht werden!"

Die neue Welt besteht nicht aus allzuvielen Hochgebirgen. Wir segeln weiter.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/u9ng36vahga7.png (http://www.pic-upload.de/view-22203891/1512---Die-neue-Welt.png.html)

--- Zug 7: 1514 ---

Auch diesmal wurden die Schätze der neuen Welt noch nicht entdeckt. Siehe oben! Die neuen Arbeitskräfte werden derweil damit beschäftigt, die Vorräte an Zinn und Kupfer in Bronze umzumünzen. "Eine reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme! Purer Populismus!", würde die Opposition jetzt mäkeln, gäbe es sie denn.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/uketeao3uc8o.png (http://www.pic-upload.de/view-22203899/1514---Produktion.png.html)

--- Zug 8: 1516 ---

Der optimale Punkt, um von ihm aus die neue Welt zu erobern, lässt weiter auf sich warten. Zwar wäre eine derartige Landzunge strategisch betrachtet interessant, aber wir suchen ja nach Rohstoffen und nicht etwa nach Verteidigungsmöglichkeiten.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/u2ed5n5qgiij.png (http://www.pic-upload.de/view-22203897/1516---Neue-Welt.png.html)

--- Zug 9: 1518 ---

Immer noch nichts. Hat sich die Fahrt nach... wie heißt das doch gleich, "Amerika"?, überhaupt gelohnt? Derweil mahnen einige Wirtschaftsexperten einen eklatanten Mangel an Holz an. In zwei Runden, so die Prognose, werden wir auf dem Trockenen sitzen und bei Kleinstaaten einkaufen müssen.

Wir reagieren und melden auf dem Weltmarkt Bedarf nach Holz an. Mal schauen, wer so anbeißt. Falls es Italien oder Dänemark sind, werden wir wohl zuschlagen, denn Handel knüpft Kontakte und schafft Freundschaften (heißt in der Spielmechanik: Verbessert die Beziehung. Dafür haben wir eben Handelsmissionen errichtet).

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/mzgmvudok8f4.png (http://www.pic-upload.de/view-22203901/1518---Wir-brauchen-Holz.png.html)

--- Zug 10: 1520 ---

Und ja, Dänemark möchte Holz loswerden. Da Italien nicht zur Organisation der Holzexportierenden Staaten (OWEC - Organization of Wood Exporting Countries) gehört, kaufen wir alle drei Einheiten Holz von den Dänen. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft?

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/ja5cv1g5cyvh.png (http://www.pic-upload.de/view-22203898/1518---D--nemark-bietet-Holz.png.html)

Die Prospektoren entdecken unterdessen reiche Zinnvorkommen in den südportugiesischen Sümpfen. Ohne Kupfer bringt uns das für die Bronzeherstellung erst mal nicht viel, aber nett ist es schon.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/5kkqrw4sa5u.png (http://www.pic-upload.de/view-22203929/1520---Zinn.png.html)

Statt Bergen gibt es im Norden Amerikas Pelze - Analysten bestätigen, dass es sich hierbei um eine zukunftsträchtigen Rohstoff handelt. Wir landen. Die Aktion beginnt um 14 Uhr. Wir brauchen Kjeld, Yvonne und Børge!

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/4ayu4bulhq.png (http://www.pic-upload.de/view-22203902/1520---Invasion-in-Ginosar.png.html)

--- Zug 11: 1522 ---

Und wieder dealen wir mit Dänemark um Holz. Beizeiten werden wir, sofern technologisch machbar, einen Kaufmann auf die dänischen Holzplantagen ansetzen, um unsere Ausgaben für den Kauf wieder hereinzubekommen. Zudem ist die Stunde gekommen, in der neuen Welt offensiv tätig zu werden. Unsere gesamte Armee wird in Ginosar einmarschieren, um die Pelzquellen ein für allemal für Portugal zu sichern.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/347bj2pywmuw.png (http://www.pic-upload.de/view-22203900/1520---Ab-nach-Ginosar.png.html)

Die Schlacht beginnt. Unseren Rittern und Pikenträgern stehen lediglich ein paar spärlich bekleidete Krieger gegenüber...

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/84bg34sz5ot.png (http://www.pic-upload.de/view-22203908/1520---Schlacht-um-Ginosar-2.png.html)

...und so knüppeln wir drei der vier Einheiten des Gegners nieder und haben damit erfolgreich den ersten portugiesischen Fuß nach Amerika gesetzt.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/dt3wtx6j89uc.png (http://www.pic-upload.de/view-22203928/1520---Schlacht-um-Ginosar-3.png.html)

--- Zug 12: 1524 ---

Jetzt heißt es für die Regimenter: Ausruhen und auf den nächsten Schlag vorbereiten. Derweil schicken wir die Prospektoren los, in den dänischen Alpen nach möglichen Rohstoffen zu suchen.

--- Zug 13: 1526 ---

Und tatsächlich sind schon die ersten Eisenvorkommen in Sicht. Für die Zukunft ist das prima. In der neuen Welt wird weiter entspannt, nächste Runde sind die Truppen wieder komplett erholt.

--- Zug 14: 1528 ---

Dänemark ist ein echtes Eisenland, wie sich ein paar Jahre später zeigen wird. Die sollten wir uns warm halten, eventuell können wir dieses schöne Land beizeiten annektieren.

Weiter geht es nun in der neuen Welt nach Osten. Immerhin gibt's da einen Hügel! Und noch mehr Pelze! Die Schlacht beginnt... und der Widerstand ist lächerlich. Umso mehr ein Ansporn, hier niemanden am Leben zu lassen.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/6pdxd9sawthw.png (http://www.pic-upload.de/view-22203927/1528---Schlacht-um-Galon-1.png.html)

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/smt1fiex1ndw.png (http://www.pic-upload.de/view-22203938/1528---Schlacht-um-Galon-2.png.html)

...und tatsächlich, sehr bald sind auch diese Einheiten besiegt, und das sogar noch ohne schwere Einbußen auf unserer Seite. Womöglich kann unsere Kavallerie schon nächste Runde weiter angreifen.

--- Zug 15: 1530 ---

Dänemark entpuppt sich immer weiter als verhinderter Tigersstaat...

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/d4t8yxkgjbkj.png (http://www.pic-upload.de/view-22203939/1530---Reiches-D--nemark.png.html)

...aber das ist erst mal unwichtig, denn tatsächlich haben sich die von See aus sichtbaren Hügel in Galon als Ausläufer eines mächtigeren Massivs entpuppt. Wir verlegen einen Prospektor in die neue Welt und hoffen. Derweil gönnen wir der Kavallerie doch noch eine Pause, denn da die Konkurrenz bislang noch kaum in Amerika tätig geworden ist, verspüren wir keinen Druck, schnellstens die Küstenregionen unter Kontrolle zu bringen.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/bfoekthe7s.png (http://www.pic-upload.de/view-22203937/1530---Berge-in-Galon.png.html)

--- Zug 16: 1532 ---

Die ersten erschlossenen Waldgebiete in Zentralportugal machen weitere Importe aus Dänemark praktisch überflüssig.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/wau8sc1p54h.png (http://www.pic-upload.de/view-22203947/1532---Ausbau-der-Heimat.png.html)

Wir greifen wieder entlang der arktischen Küste Amerikas an. Man beachte übrigens, dass die Erkundung mittlerweile ergeben hat, dass Amerika aus einem größeren Kontinent von der ungefähren Form des Vierwaldstättersees und einer kleinen Insel im Nordosten besteht.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/qaypa1znibbs.png (http://www.pic-upload.de/view-22203950/1532---Weiter-nach-Osten.png.html)

Der Kampf sieht nun wie folgt aus. Erneut steht uns ein gemischter Haufen aus vier Indianern gegenüber, was schon vor zehn Jahren kein Problem darstellte.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/jo6soto9r1w.png (http://www.pic-upload.de/view-22203948/1532---Schlacht-um-Eingev-1.png.html)
http://www7.pic-upload.de/08.02.14/49q243o8v8ox.png (http://www.pic-upload.de/view-22203949/1532---Schlacht-um-Eingev-2.png.html)

UIn der Schlacht gelingt es uns, nach und nach alle feindlichen Einheiten einzukesseln (heißt: Von vorne und hinten zuzustellen). Keiner überlebt, und das "Eingev" genannte Land gehört uns.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/2sbvpbq5fop.png (http://www.pic-upload.de/view-22203952/1532---Schlacht-um-Eingev-3.png.html)

--- Zug 17: 1534 ---

Nix besonderes. Ausruhen und auf die nächste Eroberung in 1-2 Runden warten. Nebenbei stellt sich mit Blick auf die Wirtschaft heraus, dass es aktuell an Arbeitskräften mangelt. Unsere 6 Arbeiter können derzeit nur 3 Einheiten verschiedenster Güter herstellen. Aktuell sind dies je eine Einheit Gusseisen, Holz und Stoff, damit lässt sich pro Runde eine Straße bauen oder ein Rohstofffeld erschließen. Somit ist immer einer unserer Spezialisten zur Untätigkeit verdammt. Aber das wird sich hoffentlich noch früg genug geben.

--- Zug 18: 1536 ---

In Galon wird etwas (nicht) ganz (so) besonderes entdeckt: Silber! Jede Einheit, die davon pro Runde produziert wird, ergibt einen Erlös von 100$ (welche Währung soll das denn sein?). Wir merken es uns für später.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/2n8fbx76oni.png (http://www.pic-upload.de/view-22203955/1536---Silber.png.html)

Unter dessen sind unsere Truppen fit genut, die portugiesische Grenz in Nordamerika weiter nach Osten zu verschieben. Wir geben kühn den Angriffsbefehl auf das Tundra-Ödland.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/cnu8d8r7js1h.png (http://www.pic-upload.de/view-22203951/1536---Immer-entlang-des-Nordmeers.png.html)

Wieder erwarten uns lächerliche zwei Einheiten. Schnell wird der Bogenschütze eingekeilt und vernichtet, da marschiert sein Kollege mit dem Speer auch schon freiwillig in die selbe Falle.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/r19k8mb4oc7z.png (http://www.pic-upload.de/view-22203958/1536---Schlacht-um-Copan-1.png.html)

Wieder einmal weht unser Banner stolz und siegreich über dem Schlachtfeld. Wer soll sie aufhalten, diese Portugiesen? Immerhin ist das hier nicht Fußball.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/22kqn3mxo68.png (http://www.pic-upload.de/view-22203957/1536---Schlacht-um-Copan-2.png.html)

--- Zug 19: 1538 ---

Wir wagen den weiteren Angriff auf Tipu. Damit hätten wir den Norden komplett eingenommen woraufhin wir weiter entlang der Küste nach Süden vorrücken werden.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/jrdyh1pkr1o.png (http://www.pic-upload.de/view-22203960/1538---Der-Norden-ist-unser.png.html)

Auch vier Einheiten werden uns nicht aufhhalten können, selbst wenn wir diesmal nich nicht 100%-ig fit sind. Zumal hier die Mehrzahl aus Bogenschützen besteht.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/z1vde7tjimc.png (http://www.pic-upload.de/view-22203963/1538---Schlacht-um-Tipu-1.png.html)

Und auch diese Truppen sind schnell und restlos besiegt. Der Norden ist unser, die die restliche Welt begnügt sich kurioserweise mit einer Zuschauerrolle. Aber unsere Jungs brauchen erst mal eine Pause.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/xyyg4xgpq9p.png (http://www.pic-upload.de/view-22203961/1538---Schlacht-um-Tipu-2.png.html)

--- Zug 20: 1540 ---

Wir schaffen zwei weitere Arbeiter an. Derweil machen sich unsere Karacken wieder auf den Heimweg. Zwar war das hier schon längst keine 5-Jahres-Mission mehr, aber Erfolg hat die Flotte durchaus gehabt.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/bchspdamvf7t.png (http://www.pic-upload.de/view-22203982/1540---Zur--ck-nach-Hause.png.html)

--- Zug 21: 1542 ---

Nix los heuer. Die Truppen brauchen noch ein Jahr bis zur Vollausrüstung, und das sollten sie auch nehmen, denn wir vermuten eine Hauptstadtprovinz weiter im Süden. Indiz: Der Haufen an dieser Flussmündung weiter südlich.

--- Zug 22: 1544 ---

Überraschung: Holland und Frankreich fallen zeitgleich in Südamerika ein und stürzen durch Eroberung der Hauptstadt Pueblo in die Anarchie. Soll uns recht sein, wir können ja auch nicht alles selber machen.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/kr2fvj9cx4r.png (http://www.pic-upload.de/view-22203983/1542---Holland-zieht-nach.png.html)

Wir brauchen Arbeitskräfte, das heißt, wir brauchen Stoff, das heißt, wir brauchen Wolle. Nix davon haben wir, also müssen wir - Achtung, Wortspiel! - handeln.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/3b6ww6bc6n.png (http://www.pic-upload.de/view-22203988/1544---Wir-brauchen-Wolle.png.html)

Und wieder ziehen wir auf Raubzug durch Nordamerika. Mal schauen, welche Reichtümer uns südlich von Tipu erwarten. Vier Eeinheiten erwarten uns hier. Sollte zum wiederholten Mal kein Problem sein:

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/o11s6avw5z7y.png (http://www.pic-upload.de/view-22203986/1546---Schlacht-um-Ichpatuun-1.png.html)

Und ja, mal wieder überlebt keiner. Die Provinz mit dem unaussprechlichen Namen "Ichpatuun" gehört uns.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/bege51xmckeh.png (http://www.pic-upload.de/view-22203987/1546---Schlacht-um-Ichpatuun-2.png.html)

--- Zug 23: 1546 ---

Italien bietet Wolle an. Wir greifen zu, für unsere Nachbarn (und uns selber) tun wir doch immer gerne etwas. Um die Handelsbilanz etwas aufzubessern, bieten wir etwas Holz zum Verkauf an. Als verarbeitete Ware, in der die Leistung unserer hochqualifizierten Fachkräfte steckt, bringt sowas eben mehr Geld ein als bloße Rohstoffe.

--- Zug 24: 1548 ---

Unser erster Export landet bei den Inkas, die dafür stole 250$ zahlen. Dafür kaufen wir erneut Wolle aus Italien. Das Minus der Handelsbilanz fällt diesmal geringer aus als sonst.

--- Zug 25: 1550 ---

Auch Schweden wagt den Sprung über den großen Teich und setzt sich irgendwo im Süden fest. Ein Kolonialkrieg mit dem Nachbarn droht also erstmal nicht.

Der Prospektor entdeckt die Hauptstadt es sich selbst als "Mayas" bezeichnenden Stammes. Da die Stadt nur schwach gesichert ist, greifen wir unverzüglich an. Das Hinterland können wir uns ja immer noch krallen.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/l5oelhezagwv.png (http://www.pic-upload.de/view-22203989/1550---Hin-da-.png.html)

Lediglich vier Einheiten, davon drei Bogenschützen stehen bereit, den Untergang des Mayareiches abzuwenden.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/i8ueqe5goj39.png (http://www.pic-upload.de/view-22203991/1550---Schlacht-um-Mayapan-1.png.html)

Auch hier werden die Indianer durch munteres Kesseltreiben schnell zur Räson gebracht. Die Hauptstadt gehört uns, die Mayas sind kopflos und wir haben einen ersten Hafen in der neuen Welt unter Kontrolle gebracht.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/ilsmt3hlmst8.png (http://www.pic-upload.de/view-22203993/1550---Schlacht-um-Mayapan-2.png.html)

--- Zug 26: 1552 ---

Das bringt uns auch gleich zur ersten Bedeutung dieses Hafens: Wir beauftragen unsere Flotte, aus Mayapan Fisch und Tropenhölzer zu transportieren. Wir können nur davon profitieren. Ansonsten ruhen sich die Einheiten aus.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/sxy5wvl4agfp.png (http://www.pic-upload.de/view-22203994/1552---Transport-aus-der-neuen-Welt.png.html)

--- Zug 27: 1554 ---

Die Überproduktion an Nahrung ermöglicht es uns, zwei weitere Arbeiter, äääh, zu erzeugen. Damit hätten wir dann endlich auch das Potenzial, die Produktion und den lukrativen Export von Bauholz anzukurbeln.

--- Zug 28: 1558 ---

Unsere Truppen sind wieder fit. Wir beschließen, den Zugang zum Isthmus dicht zu machen.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/waivvu8z2ko.png (http://www.pic-upload.de/view-22203995/1556---Weiter-geht-s.png.html)

Überraschenderweise sind es diesmal nicht zwei oder vier, sondern drei Einheiten, die sich verzweifelt gegen unsere Übermacht stemmen.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/5gp15f7avj2m.png (http://www.pic-upload.de/view-22203992/1556---Schlacht-um-Popocatapetl-1.png.html)

Selbstredend vergeblich.

http://www7.pic-upload.de/08.02.14/ztyrrzkpw2ap.png (http://www.pic-upload.de/view-22203996/1556---Schlacht-um-Popocatapetl-2.png.html)

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So, das war es wohl für heute. Vermutlich werden wir hier morgen weiter machen, aber es stehen in der Zwischenzeit noch eine Menge andere Sachen an.

Headhunter
08.02.14, 16:09
Hervorragend...wir haben Imperialismus 2 selbst ausgiebig gespielt...allerdings haben wir nie ein Spiel durchgespielt, nachdem wir möglichst viel Land in der neuen Welt zusammengerafft und ausgebaut hatten, musste man immer Krieg mit anderen Groß mächten führen, das war immer so teuer und frustrierend:D

Edit: Teilt doch die Beiträge eures AARs auf mehrere, dafür kleinere Beiträge auf....das erleichtert die Lesbarkeit und beschleunigt später das Laden der einzelnen Seiten...

Tordenskjold
08.02.14, 16:54
Teilt doch die Beiträge eures AARs auf mehrere, dafür kleinere Beiträge auf....das erleichtert die Lesbarkeit und beschleunigt später das Laden der einzelnen Seiten...
Das werden wir in den nächsten Abschnitten sicherlich so handhaben, wenn uns nicht die Automatik-Zusammenführung (mit der wir keinerlei Erfahrung haben) dazwischen funkt. Bislang lief es so, dass wir gespielt und dabei Screenshots und Notizen gemacht haben.

Ruprecht I.
08.02.14, 19:03
Sehr schön bisher.
Jetzt wissen Wir auch, was Wir immer falsch gemacht haben.
Wir waren zuwenig aggressiv. Haben das Eroberte immer absichern wollen, womit Truppen für die Offensive fehlten. Und Wir haben von Anfang an mit den künftigen Neuprovinzen in Europa gehandelt, und sind darob immer an der Pleite entlanggetanzt. Ansonsten haben die Konkurrenten Uns immer den Rang abgelaufen.
Kurz: Unser Schwierigkeitsgrad war zu hoch :teufel:

Kleine Anmerkung: den Majestixplural besser mit großem Buchstaben vorneweg. Sonst verheddert sich der Leser, wann Ihr Euch in persona oder als Teil einer Gruppe seht.

Tordenskjold
08.02.14, 19:13
Kleine Anmerkung: den Majestixplural besser mit großem Buchstaben vorneweg. Sonst verheddert sich der Leser, wann Ihr Euch in persona oder als Teil einer Gruppe seht.
Nun denn... Wir dachten offenbar, das sei mit der Rechtschreibreform hinfällig geworden, genau wie das "Ihr" in direkten Anreden. Aber da werden Wir uns natürlich bessern. :D

Wir sehen gerade, dass beim Regler des Schwierigkeitsgrades "Vorsprung bei Erkundung der Neuen Welt durch Computergesteuerte Nationen" ein "wenig" steht... das dürfte erklären, warum bislang gerade mal Schweden, Holland und Frankreich je eine Indianerprovinz erobert haben (was Wir übrigens zu erwähnen vergaßen: Spanien hat im Inkareich mit Kaufleuten ein paar Rohstofffelder gepachtet, da werden Wir ohne Krieg gegen Spanien nicht angreifen können). Ob es an dieser Einstellung liegt?

Ansonsten droht ohne Krieg gegen andere Großmächte sowieso keine Gefahr für koloniale Eroberungen. Die Indianer können, wie die anderen kleinen Nationen auch, nicht angreifen, nur die Großmächte werden offensiv tätig. Und ferner sollte man an eine Erschließung der Kolonien erst denken, wenn zuhause bereits alle Rohstofffelder angebunden und erschlossen sind. Alles andere ist vermutlich eine Verschwendung von Ressourcen und Schiffsraum. Ausnahmen sollte man eigentlich nur für ganz besonders seltene Metalle (an denen in Europa ein echter Mangel herrscht) oder Edelsteine/Diamanten (bringen Geld) machen.

Ruprecht I.
08.02.14, 19:20
Irgendwie ist in Unseren Partien die KI auf allen Feldern schneller gewesen.
Haben Wir viel erobert, kamen die anderen Europäer als Abstauber bei Uns vorbei. Abgesehen davon, daß der Ausbau des Schiffsraums meist unter der Expansion gelitten hatte und Wir kaum Nutzen aus den Kolonien ziehen konnten. Hatten Wir wenig... tja, dann hatten Wir eben wenig und das blieb dann auch so.
In Europa selbst waren die Kleinstaaten ruckzuck unter den anderen aufgeteilt. War man tatsächlich mal in Front in den Beziehungen, wurde kurz vor knapp einfach der Krieg erklärt.
Oh ja, in den letzten Jahren ist Uns immer schnell die Lust an diesem Spiel vergangen, so daß an einem Lernprozeß Uns auch nicht mehr gelegen war. Der Vorgänger war Unserer gemächlicheren Spielweise zuträglicher.

Wir werden Euch daher skrupellos auf die Finger schauen, damit Wir fürderhin nicht mehr vor der KI sitzen wie ein Eichhörnchen vor der Schlange :fecht:

Werth
08.02.14, 19:25
Willkommen werter Tordenskjold :prost:

Schöner Einstieg mit Eurem AAR :top: und sogar mit :eek: - :D

the general
08.02.14, 23:54
Sehr schön! Auch für uns eine Gelegenheit zu lernen.

Wenn wir so die Beiträge des werten Ruprechts lesen, sind wir ja nur froh, dass wir nicht der Einzige gewesen sind, der seinerzeit zu doof war. :D

Alith Anar
09.02.14, 10:24
Gerade am Anfang muss man etwas aggressiver sein, man darf nur auch nicht zu aggressiv sein und gleich alles Erobern.
Eher ist eine gute Mischung aus erobern und Diplomatie wichtig, um später mittels Verbündeten schnell Militär aufstocken zu können und zuverlässige Handelspartner zu haben.

@Ruprecht
Bei den Kolonien ist es extrem wichtig sofort Wüste und Gebirge mit Prospektoren abzusuchen, um Gold und Diamanten zu finden. Da muss auch möglichst schnell ne Strasse hingebaut werden. Rohstoffe gerade am Anfang aber versuchen aus dem Heimatland zu holen. Da werden nur Strassen benötigt.

Tordenskjold
09.02.14, 13:29
So, Wir haben wider Erwarten doch noch Zeit, ein paar Jahrzehnte zu spielen und diese in Wort und Bild zu dokumentieren. Also los, bevor Uns irgendetwas ablenkt.

--- Zug 29: 1558 ---

Vielleicht beginnen Wir besser mit einem allgemeinen Blick auf die geopolitische Lage unserer, äh, mächtigen Nation. Wie bereits bekannt sein dürfte, haben Wir in Amerika viel erreicht. Wir werden die Küstenregionen des Sioux-Reiches, abzüglich eventuell der Hauptstadt im Westen, weiter schröpfen und die Truppen dann nach Süden schicken, um durch den Rest des Maya-Reiches in Taino einzufallen. Wie bereits berichtet wurde, sind die Inkas für uns aufgrund spanischer Protektion erst einmal tabu. Möglicherweise gelingt es, Unser Land in einen Krieg gegen Spanien hineinziehen zu lassen. Dann geht von Spaniens Fähnchen auf den Feldern der Inkas kein Bann mehr aus.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/wz9w6cowrq2k.png (http://www.pic-upload.de/view-22214405/1558---Diplomatischer---berblick.png.html)

In der alten Welt ergibt sich hingegen, was das Machtgefüge angeht, ein unklares Bild. Die wirtschaftlich und militärisch stärkste Nation ist ausgerechnet das auf einer Insel gelegene England, das in beiden als "Ausgezeichnet" bezeichnet wird (Wir dagegen sind, wie fast alle anderen Großmächte, in beiden Kategorien lediglich "Gut"). Bei den Kleinstaaten hängt Portugal, was den Ruf angeht, noch deutlich zurück, lediglich das Etikett "bevorzugter Handelspartner" von Italien können Wir Uns anhängen. Wir werden weitere Handelsmissionen in Schottland und Schweiz eröffnen, um hier neue Möglichkeiten zu eröffnen. Die 1000$ dafür? Geschenkt.

Wirtschaftlich hat natürlich die Ausbau der Produktionskapazitäten Vorrang, sonst nutzen Uns all die schönen Rohstoffe nichts. Hierzu werden wir weiterhin Wolle importieren müssen und ansonsten die Felder und Weiden Portugals erschließen. Da im Übrigen derzeit die Produktion von Fisch und Fleisch jene von Getreide (merke: Zwei Arbeiter benötigen zusammen je eine Einheit Fisch/Fleisch und eine Einheit Getreide) überwiegt, drosseln Wir den Import exotischen Fischs aus Amerika wieder, um weitere Handelskapazitäten freizubekommen. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, pro Zug eine weitere Einheit Bauholz zu exportieren und das Außenhandelsdefizit zu beseitigen.

Nebenbei verhängen Wir noch ganz keck ein Handelsboykott über die Indianernationen - die sollen unseren armen, leidgeprüften europäischen Kleinstaaten nicht das Bauholz wegkaufen, zumal Wir sie doch eh bald überrennen werden. Wirtschaftspolitik kann so grausam sein.

--- Zug 30: 1560 ---

England fällt im Nordosten von Kwakiutl ein. Fast wirkt es, als hätten findige Geologen eine Fortsetzung des Northhumberland-Schildes in Amerika entdeckt - zwischen England und Amerika erstreckt sich lediglich das Peabody Meer.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/2ihntpgfeo9z.png (http://www.pic-upload.de/view-22214408/1560---England-weitet-aus.png.html)

Die Gegend um Mayapan entpuppt sich als wahre Goldgrube: Kupfer, Kohle und Erz in rauhen Mengen. Somit steht fest: Eisen werden Wir dort selber fördern und den europäischen Markt lediglich um Wolle erleichtern. Der erste Baumeister ist bereits aktiv.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/nrsrxpnh8hjv.png (http://www.pic-upload.de/view-22214409/1560---Eisenerz-in-Mayapan.png.html)

Ein routinemäßiger Angriff auf Crazy Horse wird durchgeführt. Drei Einheiten erwarten Uns. Müssen Wir das Ergebnis noch erwähnen? Es ist wie am Anfang von "Spiel mir das Lied vom Tod": Drei Männer treten dem Helden entgegen, und Sekunden später liegen sie tot im Staub. Jaja, once upon a time in the west.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/n4jpa99fx7e6.png (http://www.pic-upload.de/view-22214403/1560---Angriff-auf-Crazy-Horse.png.html)
http://www7.pic-upload.de/09.02.14/21hpqdevvida.png (http://www.pic-upload.de/view-22214404/1560---Crazy-Horse-erobert.png.html)

--- Zug 31: 1562 ---

In der Heimat rekrutieren Wir zwei weitere Arbeitskräfte, damit die ganzen erlesenen Speisen (Gourmet-Getreide und Fleisch, was will mensch mehr?) auch mal gefuttert werden. Und irgendwer muss ja das ganze Erz eines Tages verarbeiten. Ohne Pause geht es indessen für die Einheiten weiter ins Unbekannte. Der vierte Orden will ja auch verdient sein, und irgendeinen Grund muss ja auch dafür geschaffen werden, eines Tages sagen zu können, früher sei mehr Lametta gewesen.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/qekhoh1lr2j9.png (http://www.pic-upload.de/view-22214414/1562---Hochdekorierte-Einheiten.png.html)

Belohnt wird dieser Wagemut durch die Tatsache, dass lediglich zwei Sioux Opfer Unserer Lanzen und Piken werden. Offensichtlich scheinen die bewährten Losungen "Keinen Schritt zurück!" und "Banzai!" sowie der "Ignore Losses"-Button tatsächlich im 16. Jahrhundert in Amerika erdacht worden zu sein - selbst bei gröbster Unterlegenheit greifen die Indianer unbeeindruckt an.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/nxmjj3836okm.png (http://www.pic-upload.de/view-22214407/1562---Angriff-auf-Running-Bear.png.html)
http://www7.pic-upload.de/09.02.14/9vbcqvcju4ml.png (http://www.pic-upload.de/view-22214412/1562---Running-Bear-erobert.png.html)

--- Zug 32: 1564 ---

Hochtechnologie ist verfügbar: Unsere Gelehrten entwickeln die Feldartillerie! Dies ist zwar trotz Namensgleichheit mit einer ca. 250 Jahre später zu entwickelnden Bauform noch eher schwächlich, wird aber die Kriegsführung revolutionieren. Nunmehr rücken Angriffe auf befestigte Städte in den Bereich des Möglichen, auch wenn es sowas bei den Indianern natürlich nicht gibt. Aber falls die Schweden mal frech werden sollten, liegen die Pläne in Unserer Schublade.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/di8gj12g7cnp.png (http://www.pic-upload.de/view-22214411/1564---Feldartillerie-erforscht.png.html)

Die Erzmine in Mayapan ist fertiggestellt und die Ware wird mit Schiffen nach Europa versendet. Unsere Truppen werden zur Erholung an die Südgrenze der Kolonie geschickt, um in ein paar Runden das restliche Maya-Land einzunehmen.

--- Zug 33: 1566 ---

Die Franzosen landen auf der den Azteken gehörenden Insel in der neuen Welt. Ihr Vorgehen erscheint nachlässig, immerhin gelingt der Bogenschützen-Einheit die Flucht.

Deutschland ist der Top-Kunde Unseres Qualitätsholzes. Leider profitiert die bilaterale Beziehung nicht davon. Wir werden umgehend eine Handelsmission errichten. Weitere Erkenntnis: Zwei Einheiten Wolle pro Runde genügen, die dritte würde den Reingewinn vollends auffressen (merke: Forschung, diplomatische Akte und nicht zuletzt Angriffe kosten Geld, also sollten Wir dafür sorgen, dass etwas in der Kasse bleibt).

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/bqam3fnm16ap.png (http://www.pic-upload.de/view-22214415/1566---Deutschland-kauft--aber-freut-sich-nicht.png.html)

--- Zug 34: 1568 ---

Zwei weitere Arbeiter werden rekrutiert. Zusätzlich hat Uns die Schweiz noch weitere Wolle angeboten. Eventuell werden Wir in Zukunft bedenken, sowohl Italien als auch die Eidgenossen durch Käufe bei Laune zu halten.

--- Zug 35: 1570 ---

Die Truppen sind wieder fit und greifen nach Süden an. Unterdessen warnen Uns Berater, dass die Beziehung zu den übrigen Großmächten angespannt ist, wenn auch noch nicht kritisch. Dies ist der beim Schwierigkeitsgrad auftauchende Punkt "Malus für den Erwerb von Provinzen", der hier durchschlägt und Uns mittelfristig üble Nachrede (https://de.wikipedia.org/wiki/Leyenda_negra) einbringen wird. Wir wägen ab und entscheiden, zumindest noch die beiden Maya-Provinzen zu erobern. Weiter südlich schieben uns perfide Landkäufe der Holländer auf Taino-Land ohnehin einen Riegel vor.

Zunächst einmal geht der Eroberungszug weiter. Vier Indios attackieren Uns, mit vorhersehbaren Ergebnissen.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/kdsi3k3r3zx.png (http://www.pic-upload.de/view-22214416/1568---Schlacht-um-Xela.png.html)
http://www7.pic-upload.de/09.02.14/za9cqocidl3z.png (http://www.pic-upload.de/view-22214419/1568---Xela-erobert.png.html)

--- Zug 36: 1572 ---

Zwei weitere Arbeiter sind immer drin. Demnächst werden allerdings ein paar neue Schiffe fertig, um mehr Metall aus Amerika heranschaffen zu können (man beachte, dass es dort neben Unmengen Erz auch Kupfer gibt - das brauchten Wir noch für Bronze) und noch mehr Handel zu betreiben (auch Dänemark produziert Kupfer - warum nicht einfach dort kaufen?). Indes macht die Armee mal wieder Pause.

--- Zug 37: 1574 ---

England erweitert sein Gebiet in Kwakiutl und agiert dabei ähnlich nachlässig wie die Franzosen vor ein paar Jahren. Unterdessen beginnen Wir, Ressourcen (Stoff, Holz und Gusseisen) für den Schiffbau zu sparen.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/ql2zj7q1s5ws.png (http://www.pic-upload.de/view-22214423/1572---England-expandiert-weiter.png.html)

--- Zug 38: 1576 ---

Ein Viertel Unserer Arbeiter ist unbeschäftigt. Portugal steckt also mit 25% Arbeitslosigkeit in der Krise. Wir nutzen die Gelegenheit und befördern bereits vorab einen der Arbeiter zum Seemann. Eine Schivonelle (Kosten: 6 Bauholz, 2 Eisen, 1 Stoff) soll es sein, denn diese wird Uns satte 4 Handelskapazität bringen.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/a6zmgj8zgbxk.png (http://www.pic-upload.de/view-22214422/1576---Schiffbau-ahoi.png.html)

--- Zug 39: 1578 ---

Auch Schweden knapst eine weitere Provinz von Kwakiutkl ab, hat dabei aber eine noch geringere Trefferquote zu verbuchen als Holland und Frankreich. Und vor denen sollen Wir Angst haben?

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/63of5t8p798y.png (http://www.pic-upload.de/view-22214446/1578---Schweden-expandiert.png.html)

Der letzte Akt der Eroberung beginnt... lasche zwei Mayas strecken ihre Speere trotzig gen Himmel.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/9ugj21uur5v.png (http://www.pic-upload.de/view-22214439/1578---Letzter-Angriff-auf-die-Maya.png.html)
http://www7.pic-upload.de/09.02.14/wmxys44n8468.png (http://www.pic-upload.de/view-22214443/1578---Schlacht-um-Quatzaltenango.png.html)

...was natürlich nichts bringt

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/5382r7uzyfmi.png (http://www.pic-upload.de/view-22214442/1578---Quatzaltenango-erobert.png.html)

--- Zug 40: 1580 ---

Wir weiten unseren Handel auf Bronze und Stoff aus, um wieder Geld in die klammen Kassen zu spülen. Zugleich hoffen Wir, dass Dänemark etwas von seinem Kupfer loswerden möchte.

--- Zug 41: 1582 ---

Und ja, Dänemark möchte mit Uns Handel treiben. Sogar England möchte Kupfer loswerden. Da wir die Großmächte besänftigen wollen, einen Verbündeten gut gebrauchen könnten und gegossene Bronze frisch als Exportgut angeboten wurde, sagen Wir zu.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/2x9ye7dkvr5.png (http://www.pic-upload.de/view-22214445/1580---D--nemark-bietet-Kupfer.png.html)

Derweil greift Schweden bei der Eroberung von Taz zu härteren Maßnahmen. Vielleicht haben Wir sie unterschätzt...

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/hgic2sa8l4lg.png (http://www.pic-upload.de/view-22214452/1582---Schweden-expandiert-weiter.png.html)

Im noch, äh, "freien" Lamanai, dem wirklich allerletzten Maya-Refugium, werden Edelsteine entdeckt. Die letzte Stunde dieses Gebietes hat damit geschlagen, zumal dieser Berg auch noch direkt neben der Straße liegt... nur eben (noch) auf der falschen Seite einer Grenze. Wir verlegen die Armee nach Mayapan, von wo aus sie in der nächsten Runde in Lamanai einfallen wird. zwischenzeitlich schaffen Wir zwei weitere Arbeiter an, auch Bronze will gegossen werden, und es gibt noch so viele unbestellte Felder in der Algarve.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/pn9jnio1hkwv.png (http://www.pic-upload.de/view-22214447/1582---Edelsteine-in-Lamanai.png.html)

--- Zug 41: 1584 ---

Auch in Lamanai steht uns nicht viel gegenüber. Entsprechend eindeutiggeht der Kampf aus. Ansonsten bemühen sich auch die Niederlande und Schweden um weitere Expansion. Unterdessen entschließen Wir, die verbliebene und schwerer gesicherte Sioux-Hauptstadt in einigen Runden anzugreifen. Hierbei möchten Wir zwei neu aufzustellende Regimenter der neuen Feldartillerie ihrer Feuertaufe unterziehen.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/um4gvawtcx8z.png (http://www.pic-upload.de/view-22214454/1584---Schlacht-um-Lamanai.png.html)
http://www7.pic-upload.de/09.02.14/wfw9nqnxrfp.png (http://www.pic-upload.de/view-22214453/1584---Lamanai-erobert.png.html)

--- Zug 42: 1586 ---

In Portugal herrscht wieder Vollbeschäftigung, pro Runde werden (mit freundlicher Unterstützung durch die Rohstoffe aus Dänemark und Italien) 2 Stoff, 3 Holz, 2 Bronze und 2 Eisen produziert. Für einen manierlichen Aufbau reicht das. Da es Uns gerade aber etwas an Zinn mangelt, stellen Wir die Kupfer-Importe aber wieder ein.

--- Zug 43: 1588 ---

Die ersten beiden Artillerie-Regimenter sind aufgestellt und in Lissabon eingetroffen. Wir verlegen sie sofort nach Ginosar, von wo aus der Angriff auf Sioux geführt werden soll. Für die Zukunft sind sonst noch geplant: Der Bau zweier Schiffe und die Rekrutierung eines weiteren Baumeisters. Hierfür wird extra die Produktion von einer Einheit Papier anberaunt (Erklärung: Jeder Spezialist kostet drei Einheiten Papier und eine kleine Geldsumme).

--- Zug 44: 1590 ---

Angriff! Jetzt werden Wir sehen, was diese Artillerie wirklich kann!

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/nbzk1v2v2ahr.png (http://www.pic-upload.de/view-22214457/1590---Schlacht-um-Sioux-1.png.html)

Eine Horde von Indianern steht bereit, Uns niederzumetzeln. Doch haben wir nicht einen Trumpf in der Hand? Wir werden die Truppen zurückhalten und der Artillerie das Feuer überlassen. Und in der Tat, die Artillerie setzt den angreifenden Einheiten bereits aus weiter Ferne zu.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/ku1vvxzfvru.png (http://www.pic-upload.de/view-22214456/1590---Schlacht-um-Sioux-3.png.html)

Die ersten Feinde haben sich angenähert. Die Artillere setzt den Bogenschützen bereits stark zu. Die Kavallerie rückt nach, um diesen Quälgeistern den Rest zu geben.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/w56ipax7upn.png (http://www.pic-upload.de/view-22214458/1590---Schlacht-um-Sioux-2.png.html)

Kritisch wird es, als die Speerträger des Feindes durchbrechen und direkt auf die Kanonen einprügeln. Wir müssen die Kavallerie zurückziehen, um hier zu Hilfe zu kommen. Der Ausgang des Gefechtes zeichnet sich aber bereits jetzt ab.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/dudo13rlvpqm.png (http://www.pic-upload.de/view-22214465/1590---Schlacht-um-Sioux-4.png.html)

Alle Einheiten des Feindes sind kampfunfähig geprügelt und geschossen worden. Da es keine Provinzen mehr gibt, in die diese Einheiten ausweichen würden, macht es keinen Unterschied, dass der Großteil davon überlebt. Eine Stadt mehr, und die Artillerie hat sich auch bewährt!

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/qrrogs7f8gpu.png (http://www.pic-upload.de/view-22214464/1590---Schlacht-um-Sioux-5.png.html)

--- Zug 45: 1592 ---

Zur Feier des Sieges lassen Wir eine weitere Schivonelle vom Stapel und stellen den neuen Baumeister ein. Die Einbußen an Arbeitskräften werden Wir durch Neueinstellungen kompensieren, die Wir mit Fisch aus dem Hafen von Sioux füttern.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/duhszpo29t8j.png (http://www.pic-upload.de/view-22214476/1592---Schiffe-und-Baumeister.png.html)

--- Zug 46: 1594 ---

Neben den sicheren Exporten nach Dänemark und Deutschland macht sich in der Bilanz auch die Edelsteinmine in Lamani bezahlt. 300$ in harten Devisen hat eben jeder gerne. Dies in Kombination mit den neuen Schiffen ermöglicht es zudem, wieder Kupfer aus Dänemark, England und Holland einzukaufen, natürlich alles im Interesse des Weltfriedens.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/a8d9y64peacm.png (http://www.pic-upload.de/view-22214474/1596---Edelsteine-in-der-Handelsbilanz.png.html)

--- Zug 47: 1596 ---

Nix neues... die Produktion wird etwas an die neuen Gegebenheiten angepasst. Bedingt durch die neuen Fischgründe und drei Baumeister, die für Uns die Felder in Südportugal bestellen, wird sehr bald wieder genug Nahrung für viele neuen Arbeiter verfügbar sein. Um da nicht in Verzug zu kommen, forcieren Wir die Produktion von Stoff.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/kv8iky7hhx45.png (http://www.pic-upload.de/view-22214473/1596---Wolle-forcieren.png.html)

--- Zug 48: 1598 ---

Die Wissenschaftler entdecken den "Kaufmann"! Mit einem solchen können Wir bald Gebiete in Kleinstaaten erwerben, deren Produktionserlös dann in Unsere Taschen wandert. Zudem eignet sich sowas, siehe die Situation in Übersee, auch vorzüglich dazu, andere Großmächte von ebenjenen Kleinstaaten fernzuhalten.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/r8t1bexjsi3z.png (http://www.pic-upload.de/view-22214481/1598---Kaufmann-erforscht.png.html)

--- Zug 49: 1600 ---

Wir schaffen einen Kaufmann an, der für Uns in den nächsten Runden die Schafzuchten Italiens ausländischen Fremdkapital einverleiben wird.

Ansonsten: Die Einschläge kommen näher. England überfällt die Irokesen und erobert die Provinz Seneca. Derweil ist der Kaufmann einsatzbereit und aquiriert wie geplant Ländereien bei der italienischen Hauptstadt Florenz.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/48i5zmg33ss7.png (http://www.pic-upload.de/view-22214480/1602---England-erobert-Seneca.png.html)

--- Zug 50: 1602 ---

Es wäre wieder Zeit für ein paar neue Schiffe, aber Wir haben aktuell nicht genug Holz dafür. Um die Produktion wieder in die Höhe zu treiben, gehen Wir mal wieder dem Umweg über Stoff, um somit weitere Arbeitskräfte in Blaumänner kleiden zu können.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/f2n3bwdvyt1s.png (http://www.pic-upload.de/view-22214479/1602---Produktion.png.html)

--- Zug 51: 1604 ---

Der erste Krieg bricht aus: Frankreich sieht die Zeit gekommen, ihren Nachbarn in Spanien aufs Dach zu geben. Spanien war zuletzt von der Diplomatie-Engine sowohl industriell als auch militärisch nur noch als "annehmbar" geratet worden. Schweden rückt vom Bündnis mit Spanien ab. Eventuell ist nun Unsererseits die Zeit gekommen, Spanien ebenfalls den Krieg zu erklären, um das Inkareich ohne Rücksichtnahme auf spanische Besitzungen überfallen zu können. Aber Wir werden erst einmal abwarten, ob Spanien wirklich so schwach ist.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/55a6f1kej2kg.png (http://www.pic-upload.de/view-22214482/1604---Krieg-zwischen-Frankreich-und-Spanien.png.html)

Als Alternative tut sich hingegen folgender Gedanke auf, den Wir weiterverfolgen werden: Das gebrochene Bündnis zwischen Schweden und Spanien lässt sich als Schwäche unseres südlichen Nachbarn interpretieren, der sich für einen Krieg mit einer Großmacht nicht bereit fühlt. Das könnten Wir ausnutzen, indem wir selber angreifen und somit in Europa expandieren. Der Vorteil gegenüber den Kolonien liegt auf der Hand: Erschlossene Gebiete, die wir nur an Unser Straßennetz anbinden müssen. Diese Idee hat etwas für sich, aber Wir werden dafür mindestens vier zusätzliche Regimenter Feldartillerie brauchen. Wir mühen uns, diesen Mangel bis 1610 zu beheben.

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So, vermutlich wird es hier morgen weitergehen.

Tordenskjold
09.02.14, 13:33
Gerade am Anfang muss man etwas aggressiver sein, man darf nur auch nicht zu aggressiv sein und gleich alles Erobern.
Eher ist eine gute Mischung aus erobern und Diplomatie wichtig, um später mittels Verbündeten schnell Militär aufstocken zu können und zuverlässige Handelspartner zu haben.

Ja, Balance ist hier das A und O. Wir kennen kaum ein Spiel, bei dem man seine bescheidenen Möglichkeiten derart abwägen muss. Wozu setzt man seine Arbeiter ein? Lohnt es sich, Arbeiter aus der Produktion abzuziehen und stattdessen daraus Militäreinheiten zu machen? Wohin sollen die Straßen gebaut werden? Von wo aus beginnt man die Invasion der neuen Welt? Fehltritte können hier am Anfang jeweils fatal sein.

Eine Frage wird noch sein, wie der geplante Krieg gegen Schweden bei den anderen europäischen Großmächten ankommt. Wenn's ganz schlecht läuft, könnten uns einige davon, beispielsweise Frankreich oder Holland (mit England dagegen haben Wir ja bereits mehrfach gehandelt, weshalb hier die Beziehung geringfügig besser ist), einen Krieg erklären.

Ruprecht I.
09.02.14, 18:02
Ja, Balance... Haben Wir irgendwo mal einen kleinen Vorteil, werden Wir sofort an anderer Stelle abgewatscht.

Früher, als das Spiel noch neu, Wir jung und mit mehr Geduld und weniger Alternativen ausgestattet waren, haben Wir durchaus mal gewonnen.
Aber nach mehreren Jahren Pause hat Uns der Frustfaktor immer schnell zu anderen Spielen getrieben.

Alith Anar
09.02.14, 18:27
IMHO ist der Frustfactor bei Imp 1 grösser.

Tordenskjold
09.02.14, 23:20
Wir stellen mittlerweile fest, dass Wir deshalb so schnell mit dem Schreiben sind, weil Wir so schnell mit dem Spielen sind. ;) Nun ja, hochkomplex ist dieses Spiel eigentlich nicht, aber eben fordernd. Und es weist einen gewissen Suchtfaktor auf, fast genauso wie Heroes Of Might & Magic, Knights Of Honor, die Total-War-Reihe und ähnliche Spiele, die Strategie und Taktik miteinander verknüpfen. Kein Wunder, sonst würden Wir nicht Jahr für Jahr wieder bei diesem Spiel hier landen.

--- Zug 52: 1606 ---

Der Krieg bricht los: Frankreich fällt unter geringen Verlusten in Andalusien ein. Zugeleich wüten die Engländer in Amerika auf Kwakiutl- und Irokesen-Land.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/o9bcuzy9kpbc.png (http://www.pic-upload.de/view-22222490/1606---Frankreich-erobert-Andalusien.png.html)

Unsererseits begintn die Rüstung für die Konfrontation mit Schweden: Für zwei weitere Artillerie-Regimenter reichen die Ressourcen.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/solya7cknril.png (http://www.pic-upload.de/view-22222492/1606---Feldartillerie-aufstellen.png.html)

--- Zug 53: 1608 ---

Unsere Exportwirtschaft verlegt sich auf die Produktion von Gusseisen und Bauholz. Bronze benötigen Wir für die Rüstung, in der nächsten Runde werden zwei weitere Regimenter Feldartillerie beschafft und in der darauf folgenden nach Tras Os Montes verlegt, sodass der Krieg gegen Schweden im Jahr 1614 beginnen wird.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/u1p2cl1gvn.png (http://www.pic-upload.de/view-22222491/1608---R--stungsindustrie.png.html)

--- Zug 54: 1610 ---

Die Artillerie ist eingestellt. Der Kriegsplan selber sieht wie folgt aus: Wir werden von Tras Os Montes aus Smaland einnehmen und anschließend, je nach Verfassung der Artillerieregimenter, nach Akerskus vorrücken. Mittelfristig ist geplant, natürlich auch noch Angermanland und Bergenhus einzunehmen, um gegen Schweden eine komfortable Zwei-Provinzen-Grenze halten zu können.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/w8ngxntgbq8.png (http://www.pic-upload.de/view-22222493/1608---Ziele-in-Schweden.png.html)

--- Zug 55: 1612 ---

Das letzte Friedensjahr. Die Artillerie stapelt sich in Tras Os Montes (ein lustiger Name übrigens, denn "hinter den Bergen" liegt diese Provinz nur, wenn man sie von Kopenhagen oder Schleswig aus betrachtet). Der Ingenieur legt unterdessen bereits Traßen in Richtung der noch zu machenden Eroberungen.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/eac7sd2vfnpd.png (http://www.pic-upload.de/view-22222495/1612---Aufmarsch-in-Tras-Os-Montes.png.html)

Dann ist es soweit: Wir erklären Schweden den Krieg. Zwar sind die Engländer mit ihnen verbündet, aber wir rechnen damit, dass von ihnen keine ernstliche Gefahr ausgeht.

--- Zug 56: 1614 ---

Da ist er, der Krieg. Lustigerweise bricht England tatsächlich das Bündnis mit Schweden, dafür fühlen sich aber die Holländer auf den Schlips getreten, nachdem sieh just in diesem Zug ein Bündnis mit Schweden abgeschlossen haben, und intervenieren. Wird schon schiefgehen.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/e1dncyi4rx8d.png (http://www.pic-upload.de/view-22222499/1614---Krieg-.png.html)

Nun zur Offensive: In Angermanland hat der Schwede irgendwen postiert, na ja, da wollen Wir ja sowieso nicht sofort hin. Wir hinterlassen eine Kavallerie und die Infanterie als Sicherung und greifen mit der mächtigen Artillerie und der anderen Kavallerie wie geplant nach Smaland.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/pl7m8p3xmnq9.png (http://www.pic-upload.de/view-22222494/1614---Angriff-auf-Smaland.png.html)

Gähnende Leere im Fort von Smaland. Wir müssen nur die Kanone von denen plattschießen, dann gehört uns die Provinz.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/8w9cemhw6gv.png (http://www.pic-upload.de/view-22222497/1614---Schlacht-Um-Smaland-1.png.html)

Unsere Kanonen sind vorgerückt. Diejenige, die als erste auf Feuerreichtweite herangekommen war, wird doppelt unter Feuer genommen und sich sofort zurückziehen, aber die Garnison hat in der Tat ihr Pulver verschossen und wird sogleich das Nachsehen haben.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/kl98k2zbcc.png (http://www.pic-upload.de/view-22222498/1614---Schlacht-Um-Smaland-2.png.html)

Und in der Tat, nach dem Einsatz von vier der Geschütze ist die Mauer durchbrochen und die Kanone dem Untergang geweiht. Damit ist Smaland unser.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/8mjmjz2ihz8p.png (http://www.pic-upload.de/view-22222500/1614---Schlacht-Um-Smaland-4.png.html)

--- Zug 57: 1616 ---

Es passiert, was zu erwarten war: Die Holländer versuchen, ihren Verbündeten durch ein Landeunternehmen zur Hilfe zu kommen. Macht nichts, Wir werden die für Angriffe auf Forts nicht gebrauchte Kavallerie nach Alentejo entsenden. Ohnehin sind solche Landeunternehmen sowieso meistens schlechte Scherze, üblicherweise greift die KI dort zu dieser Zeit des Spiels mit einem (!) Bauernsoldaten oder einem Armbrustschützen an. Zugleich wird übrigens die Zuckerraffinierung erfunden. Noch nicht entscheidend, da Wir aus der neuen Welt noch kein Zuckerrohr importieren, aber später wird das einmal sehr wichtig werden.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/1py76nkce.png (http://www.pic-upload.de/view-22222501/1616---Invasion-in-Alentejo.png.html)

Den Angriff auf Schweden können Wir aktuell aus Geldmangel nicht fortführen, 800$ übersteigen das Budget und die Schuldengrenze deutlich. Wir reagieren und erhöhen das Angebot an Gusseisen, zugleich bieten Wir auch Stoff feil. In Erwartung neuer Nahrungsquellen rekrutieren Wir zudem zwei weitere Arbeiter. Da die Artillerie derzeit nicht für weitere Offensiven benötigt wird, schieben Wir das angeschlagene Regiment, ein frisches Regiment und eine Kavallerieeinheit zur Verteidigung nach Alentejo.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/9dt6hl4oajyp.png (http://www.pic-upload.de/view-22222506/1616---Neue-Exportwaren.png.html)

Und tatsächlich greift der Niederländer an, und das nicht zu knapp: Zwei Pikenträger, ein Bauernsoldat, ein Armbrustschütze, ein Arkebusier und eine Feldartillerie stehen unserer Festung gegenüber. Trotzdem sieht der Holländer offenbar nur geringe Erfolgsaussichten und zieht sich, ohne einen Schuss abgefeuert zu haben, zurück.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/49y6afi98tms.png (http://www.pic-upload.de/view-22222504/1616---Verteidigung-von-Alentejo-1.png.html)
http://www7.pic-upload.de/09.02.14/p6iyv4xvk6sf.png (http://www.pic-upload.de/view-22222505/1616---Verteidigung-von-Alentejo-2.png.html)

Eine alte Melodie kommt Uns in den Sinn. Textzeilen schwirren uns im Kopf herum:


Fly, skreg de, fly, hvad flygte kan!
hvo står for Danmarks Christian
hvo står for Danmarks Christian
i kamp?

--- Zug 58: 1618 ---

Unerfindlicherweise versucht der Schwede, Bergenhus zu verteidigen. Das eröffnet Uns nunmehr die Chance, weitestgehend ungehindert in Angermanland einzufallen. Vier Feldartillerie-Einheiten sollten ausreichen, diese holzreiche Provinz für Portugal zu erobern.

Auch hier erwartet Unsere Einheiten nur die Festungsartillerie. Eventuell werden die Verluste höher ausfallen, aber das wird bei einem Feldzug mit derart vielen Wartepausen ja keinen Unterschied machen.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/yeka8ub6igrf.png (http://www.pic-upload.de/view-22222508/1618---Schlacht-um-Angermanland-1.png.html)

Und auch diesmal bekommt wieder einmal die "nächste" Artillerie ihren Teil ab und wird sich gleich von selbst zurückziehen. Aber wir feuern bereits zurück, und schon ist die Garnison besiegt.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/21qyqtbii58.png (http://www.pic-upload.de/view-22222509/1618---Schlacht-um-Angermanland-3.png.html)

Ein kleiner Blick auf die Schlachtübersicht zeigt noch, dass durch die Eroberung der Provinz ganze 82$ in die Kriegskasse geflossen sind. Womöglich ist Schweden praktisch pleite, sonst gäbe es hier wohl mehr zu holen.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/umccsvcwdonn.png (http://www.pic-upload.de/view-22222510/1618---Schlacht-um-Angermanland-5.png.html)

--- Zug 58: 1620 ---

Die Invasionsflotte in Alentejo ist abgezogen. Im ruhigen Gewissen, dass die Holländer unnötig viel Geld für ein erfolgloses Unternehmen ausgegeben haben, werden die Truppen wieder an die einzig relevante Front verlegt. Die nächsten Anstrengungen gelten Akershus und Bergenhus, dann dürfte Schweden tatsächlich aus dem letzten Loch pfeifen.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/zqbsidth2r66.png (http://www.pic-upload.de/view-22222519/1620---Schwedische-Front.png.html)

--- Zug 59: 1622 ---

Diesmal versuchen es die Holländer wieder mit einer Invasion, und zwar in den Kolonien. Das könnte etwas kniffliger sein, da dort noch keine Befestigungen existieren. Wir werden ein paar vollwertige Artillerieeinheiten verlegen müssen, um auf Nummer sicher zu gehen. Unterdessen verlegen die Schweden all ihr Militär in die Hauptstadt Stockholm. Uns soll es recht sein, mit Gegenoffensiven (außer auf unverteidigte und unbefestigte Städte) ist schwedischerseits nicht zu rechnen.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/d3zbsgqrvzpd.png (http://www.pic-upload.de/view-22222520/1622---Invasion-in-Mayapan.png.html)

Zusätzlich schaffen Wir zwei neue Artillerieregimenter an. Das sollte neue Offensivmöglichkeiten eröffnen.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/6iqzoxfjjhm.png (http://www.pic-upload.de/view-22222521/1622---Mehr-Artillerie.png.html)

--- Zug 60: 1624 ---

Die Holländer machen ernst und versuchen, an vielen Orten zugleich zu landen. Wir werden die Truppen entsprechend aufteilen, um simple Eroberungen im Handstreich zu vermeiden.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/p5i9tf5iouv4.png (http://www.pic-upload.de/view-22222524/1624---Noch-mehr-Invasionen.png.html)

"Schweden bettelt um Frieden mit unserer mächtigen Nation.", lässt Uns ein Bote wissen. Wir lehnen ab, da die Kriegsziele (Eroberung aller Provinzen außer Stockholm und Jamtland) nicht erreicht sind.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/irffofgisi1c.png (http://www.pic-upload.de/view-22222522/1624---Schweden-bettelt.png.html)

Kurz darauf kommen tatsächlich die Holländer. Sioux wird mit einem Pikenträger überfallen. Die Artillerie jagt dem Flüchtigen nach, kommt aber nicht mehr auf Schussweite heran. Nicht anders ergeht es Ichpaatun, in Mayapan versucht es der Feind dagegen nicht mehr. Unterdessen wagt sich England weiter vor.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/ltoos2ws3y.png (http://www.pic-upload.de/view-22222527/1624---Verteidigung-von-Sioux.png.html)
http://www7.pic-upload.de/09.02.14/1gb1tys8mih4.png (http://www.pic-upload.de/view-22222523/1624---Erfolgreiche-Abwehr-der-Invasionen.png.html)

--- Zug 61: 1626 ---

Wir erfahren indirekt, dass die Landung in Mayapan schon längst abgebrochen war. Das ist ein lustiger Zug der Engine: Tatsächlich ziehen alle Spieler gleichzeitig, was am Rundenende ausgewertet wird. Somit geschah das Folgende: Während Wir Truppen zur Verteidigung Mayapans zusammenzogen, entschied sich der Holländer, die Invasion abzubrechen. Somit drohte dort gar keine Gefahr mehr. In Europa ist untedessen der Angriff auf Akershus in Vorbereitung.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/s23mwqrpf3o4.png (http://www.pic-upload.de/view-22222528/1626---Keine-Gefahr-mehr-f--r-Mayapan.png.html)

--- Zug 62: 1628 ---

Holland bettelt um Frieden! Das lassen wir Uns nicht entgehen, denn die Invasionen waren letztlich lästige Stolpersteine vor dem Sieg in Europa. Zum Dank importieren wir wieder holländisches Kupfer.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/awvwp5ylv9k7.png (http://www.pic-upload.de/view-22222531/1628---Holland-gibt-auf.png.html)
http://www7.pic-upload.de/09.02.14/b3w251qfk66r.png (http://www.pic-upload.de/view-22222529/1628---Vers--hnungshandel-mit-Holland.png.html)

Der Angriff auf Akershus beginnt. Noch 4-6 Jahre, und der Krieg ist beendet.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/uq2lmhkm589.png (http://www.pic-upload.de/view-22222526/1628---Angriff-auf-Akershus.png.html)

Auch Akershus wird kaum verteidigt. Der Ablauf ist der Übliche, weshalb abschließend ein Blick auf die Schlachtübersicht ausreicht, um das Geschehen zusammenzufassen.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/p3zwvcveqc5k.png (http://www.pic-upload.de/view-22222530/1628---Schlacht-um-Akershus.png.html)

Vorher aber noch gilt es, einen schwedischen Angriff auf Angermanland abzuschlagen. Aber was heißt hier "abschlagen"? Der Feind flieht mal wieder feige. Unterdessen entlädt sich der niederländische Druck in Amerika, zwei Provinzen erobert die orangene Fraktion in diesem Zug.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/dkdrdl1frsms.png (http://www.pic-upload.de/view-22222534/1628---Verteidigung-von-Smaland.png.html)

--- Zug 63: 1630 ---

Mit frischen Truppen führen wir den Angriff nach Bergenhus fort. Zaudern nützt nur dem Feind.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/lprde1b5yskf.png (http://www.pic-upload.de/view-22222532/1630---Angriff-auf-Bergenhus.png.html)

Hier scheint es zunächst etwas trickreich zu werden: Neben der Garnisonsartillerie ist auch eine Feldartillerie dort statiioniert. Wir hoffen, sie mit dem Ritter ärgern zu können, sobald eine Bresche in die Palisade geschlagen ist.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/zt49pjaedxio.png (http://www.pic-upload.de/view-22222537/1630---Schlacht-um-Bergenhus-1.png.html)

Doch anstatt zu kämpfen, scheint auch diese Artillerie fliehen zu wollen. Und so fällt auch Bergenhus an Portugal...

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/1v3vchqbowl3.png (http://www.pic-upload.de/view-22222535/1630---Schlacht-um-Bergenhus-3.png.html)
http://www7.pic-upload.de/09.02.14/4lrf4ad8gr5b.png (http://www.pic-upload.de/view-22222539/1630---Schlacht-um-Bergenhus-4.png.html)

--- Zug 64: 1632 ---

Das Kriegsziel ist erreicht. Wir wollen mal nicht so sein und erklären Schweden den Frieden, mal schauen, ob sie darauf eingehen. Außerdem eröffnen Wir eine Botschaft bei unserem neuen Nachbarn Schottland. Und um das neue Land schneller an das Straßennetz anbinden zu können und die Befestigungen wieder herzurichten, wird ein weiterer Ingenieur eingestellt. Zugleich fragen wir auf dem Weltmarkt wieder nach Wolle nach.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/yvj91gbv1zs6.png (http://www.pic-upload.de/view-22222540/1632---Frieden-mit-Schweden.png.html)

--- Zug 64: 1634 ---

Die Waffen schweigen entlang der schwedisch-portugiesischen Grenze. Mörgen Wir immerdar in Frieden leben... zumindest, bis wieder irgendwelche Rohstoffe nötig sind. Da nun, mit dem Großteil der einstmals schwedischen Fleischproduktion im Rücken, ein enormer Aufschwung einsetzen wird, stellen wir zudem neue Arbeiter ein.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/iiyou5n5qq.png (http://www.pic-upload.de/view-22222552/1634---Der-Krieg-ist-zuende.png.html)

--- Zug 65: 1636 ---

Nichts besonderes ist passiert. Wir schicken den Kaufmann los, um die Wollfarmen Schottlands zu pachten.

--- Zug 66: 1638 ---

Neues vom Spanisch-Französischen Krieg, der nach der Eroberung Andalusiens eingeschlafen schien: Die Spanier, warum auch immer, attackieren die französische Kolonie Azcapotalco, wenn auch erfolglos.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/9fmqboxypnkq.png (http://www.pic-upload.de/view-22222551/1638---Spanien-versuchts-beim-Franzmann.png.html)

--- Zug 67: 1640 ---

Die Straße zu den ex-schwedischen Provinzen ist hergestellt. Unsere Ingenieure werden ab sofort die Festungen ausbauen, beginnend mit jenen in Akershus und Bergenhus, also an der Grenze zu Holland.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/p5eiuoxy3kp.png (http://www.pic-upload.de/view-22222550/1640---Anbindung-der-neuen-Provinzen.png.html)

--- Zug 68: 1642 ---

Frankreich erweitert sein koloniales Territorium auf sage und schreibe drei (!) Provinzen. Zugleich schließen sie Frieden mit Spanien, doch da ist schon neues Unheil im Anmarsch: Der holländische Aggressor erklärt Deutschland den Krieg. Wir würden ja gerne reagieren, doch haben Wir mangels Botschaft weder einen Beistandspakt, noch besitzen wir Ländereien in Deutschland, die das Gebiet schützen würden. Mangels Geld sind Uns die Hände gebunden, hier intervenieren zu können.

--- Zug 69: 1644 ---

England mag Uns, zumindest hasst es uns nicht so sehr wie der Rest Europas. Wir bieten ihnen mal ein Bündnis an.

--- Zug 70: 1646 ---

Na ja, es wird abgelehnt. Aber es hätte schlimmer kommen können. Unser nächster Plan: Es gibt eine Überproduktion an Getreide, aber die Anzahl Unserer Arbeitskräfte richtet sich nach der verfügbaren Menge an Fisch/Fleisch. Abhilfe schaffen wird hier der Bau eines Fischereihafens. Eine Landzunge nördlich von Lissabon, die an immerhin fünf Meeresfelder grenzt, gewinnt die ergebnisoffene Standortentscheidung. Zusätzlich werden Wir noch ein paar Schiffe benötigen, um den Fisch auch transportieren zu können. Nächste Runde, wenn der Hafen im Bau ist, werden wir zwei Schivonellen in Auftrag geben.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/23turln4aae9.png (http://www.pic-upload.de/view-22222553/1646---Bau-eines-Hafens.png.html)

--- Zug 71: 1648 ---

England dehnt sich weiter aus und die ersten ungehobelten Holländer fallen plündernd, brandschatzend und mordend im arglosen Bayern ein. Früher oder später werden die Holländer für ihre Hybris bezahlen! Unterdessen erfolgt der erste Spatenstich am Nord-Lissaboner Fischereihafen, und zwei Schivonellen werden aufgelegt.

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/86mt2cvle3pt.png (http://www.pic-upload.de/view-22222554/1646---Holland-erobert-Bayern.png.html)

--- Zug 72: 1650 ---

Die Schivonellen sind da, und sofort werden sie unter anderem für den Transport des Kupfers aus einer jüngst fertiggestellten Mine in Mayapan eingesetzt. Demnächst werden Wir das Augenmerk vermehrt auf den Ausbau Nordamerikas liegen. Wie war das noch mit dem Zucker?

http://www7.pic-upload.de/09.02.14/61zdv6st4885.png (http://www.pic-upload.de/view-22222556/1650---Aufbau-Amerika.png.html)

--- Zug 73: 1652 ---

Der Hafen ist fertig und liefert pro Runde fünf Einheiten Fisch. Und wieder können Wir hemmungslos die portugiesische Bevölkerung vermehren. Der Ingenieur wird nach Amerika abkommandiert.

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Wieder einmal steht also eine Pause bis zum nächsten Update an. Mittelfristig können wir Uns eine Konfrontation mit Holland vorstellen. Die kurze Grenze und die eigenartige Topographie des Landes (geringe Ausbreitung in Ost-West-Richtung) scheinen hierfür sehr einladend zu sein.

Zudem bringt dies Uns dazu, endlich einmal auf das Spielziel hinzuweisen: Gewinner ist diejenige Nation, die als erste 31 Provinzen der alten Welt umfasst. Und da wollen Wir schließlich nicht hinten anstehen.

Tordenskjold
11.02.14, 23:20
--- Zug 74: 1654 ---

Zu unserem Erschrecken müssen Wir feststellen, dass Dänemark von England annektiert wurde. Offensichtlich geschah dies im Zuge irgendeiner Garantieerklärung Englands und eines Angriffes von entweder Schweden oder Holland gegen das kleine Dänemark. Jedenfalls tobt nun ein Krieg zwischen den drei Großmächten. Auf welche Seite sich Portugal schlägt, ist noch unklar, lohnenswert wäre ja alles. Wir werden ein paar Runden abwarten und dann eingreifen.

Der Krieg beginnt indes mit weitreichenden Aktivitäten in Amerika. Bei insgesamt vier wechselseitigen Angriffen konnte jedoch keine der Parteien eine Provinz erobern.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/wkx1gxyvmsii.png (http://www.pic-upload.de/view-22241250/1654---England-vs.-Holland.png.html)

--- Zug 75: 1656 ---

Spanien mächte sich mit Uns verbünden. Warum nicht? Spanisch-portugiesische Allianzen waren schließlich schon öfters mal ein Erfolg. Wir stimmen zu, vielleicht macht der Spanier ja sogar gegen Holland mit. Zwischenzeitlich wird eine Botschaft in der Schweiz eröffnet. Wir hoffen auf Akklamation von Seiten der Kleinstaaten.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/zcukf3wgyb66.png (http://www.pic-upload.de/view-22241251/1656---Spanisches-B--ndnisangebot.png.html)

--- Zug 76: 1658 ---

Schweden erobert eine Kolonialprovinz von England. Bislang läuft dieser Krieg noch nicht wirklich auf der Intensität, die Wir Uns gewünscht hätten. Unterdessen beginnen wir bei Braga mit der Errichtung eines weiteren Hafens, da immer noch ein Getreide-Überschuss vorliegt.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/7pn2o1z3y1zg.png (http://www.pic-upload.de/view-22241249/1658---Schweden-erobert-Hobart.png.html)

--- Zug 77: 1660 ---

England möchte Uns in den Krieg gegen Holland und SChweden hineinziehen. Warum eigentlich nicht? Mit einer solchen Allianz dürfte das ein Kinderspiel werden. Dänemark können Wir dann immer noch angreifen. Englands Aktien steigen; zusätzlich erobern sie im Gegenzug eine schwedische Provinz in Südamerika.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/fqna9j61b4vj.png (http://www.pic-upload.de/view-22241253/1660---Englisches-B--ndnisangebot.png.html)

Spanien macht nicht mit. Diese Luschen!

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/6det4ny8w2l2.png (http://www.pic-upload.de/view-22241266/1660---Spanien-steigt-aus.png.html)

So, nun aber zum "frischen" Krieg. Die einzigen Truppen an Unserer Grenze sind jene von SChweden, die ihre Hauptstadt schützen. Aber es kann keine Armee geben, die der Unserer gewachsen ist. Also attackieren Wir mit all unserer Macht Stockholm... das geht zwar ins Geld, aber Wir sind sicher, dass der Gewinn überwiegen wird.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/v5hkacpaa5an.png (http://www.pic-upload.de/view-22241254/1660---Angriff-auf-Stockholm.png.html)

Zwei versammelte Armeen stehen sich gegenüber: Schweden mit drei Feldartillerie und einem gemischten Haufen, Portugal mit drei schweren Kavallerieeinheiten und acht Regimentern Feldartillerie. Unser Ziel wird sein, mit der Artillerie die Mauern zu durchbrechen und mit der Kavallerie in den Nahkampf zu gehen.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/kkbneeoj15l.png (http://www.pic-upload.de/view-22241255/1660---Schlacht-um-Stockholm-1.png.html)

Artillerie und Kavallerie kommen sofort unter schweres Feuer.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/hc87jgd3xdy1.png (http://www.pic-upload.de/view-22241258/1660---Schlacht-um-Stockholm-2.png.html)

Aber: Wenig später ist die Palisade durchbruchen. Die Kavallerie kann direkt angreifen.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/pprlloftvw8l.png (http://www.pic-upload.de/view-22241262/1660---Schlacht-um-Stockholm-3.png.html)

Das hatten Wir anders geplant: Artillerie und Nahkämpfer zwingen die Kavallerie zum Rückzug. Aber hoffentlich wird die Artillerie es richten.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/8jfhpqr286b.png (http://www.pic-upload.de/view-22241261/1660---Schlacht-um-Stockholm-4.png.html)

Weite Teile der Truppen haben sich bereits zurückgezogen. Schwedischerseits leistet im Wesentlichen nur noch die Artillerie ganz rechts Widerstand. Aber auch das wird sich bald geben.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/5q9pzypmf51m.png (http://www.pic-upload.de/view-22241263/1660---Schlacht-um-Stockholm-5.png.html)

Eine groteske Situation - nur noch die Bauern attackieren uns im Nahkampf, alla anderen Schweden sind bereits geschlagen. Aber der Ausgang ist jetzt bereits klar.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/4w249k87dfxt.png (http://www.pic-upload.de/view-22241264/1660---Schlacht-um-Stockholm-6.png.html)

Und das war es: Stockholm ist erobert, Schweden besiegt! Nun gilt es nur noch, die verbliebenen Provinzen "einzusammeln" und dann gegen Holland zu marschieren.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/jq1e2cj1fvn8.png (http://www.pic-upload.de/view-22241265/1660---Schlacht-um-Stockholm-7.png.html)

--- Zug 78: 1662 ---

Jetzt greift auch noch Frankreich nach Irland. Sind denn hier alle verrückt geworden? Um schneller wieder offensiv tätig werden zu können, beschaffen wir zwei neue Regimenter Artillerie. Wie sich herausstellt, wird dies Unserer Armee auch den ersten General namens "Nafera" bescheren.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/8ay5m6w6noql.png (http://www.pic-upload.de/view-22241267/1662---Frankreich-attackiert-Irland.png.html)

--- Zug 79: 1664 ---

Die neuen Truppen werden sofort an die Grenze verlegt. Die volle Einsatzfähigkeit der Truppen dort wird jedoch erst in ca. 2 Runden erwaret.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/cob8pidr4nx3.png (http://www.pic-upload.de/view-22241269/1664---Truppenverlegung-an-die-Grenze.png.html)

--- Zug 80: 1666 ---

Die Holländer werden frech und beginnen mal wieder einen Invasionsversuch in Mayapan. Wir verlegen einige der rekonvaleszenten Truppen dorthin...

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/v3w8zej734s7.png (http://www.pic-upload.de/view-22241271/1666---Invasion-in-Mayapan.png.html)

--- Zug 81: 1668 ---

...aber nichts dergleichen ist passiert. Sollen sie doch - in Europa stehen unterdessen nämlich wieder genug Truppen bereit, um in Overijssel, der bergigen Nordprovinz Hollands einzumarschieren. Zudem entwickeln Wir den Hintergedanken, nach dem Ende des Invasionsversuches mit den in Nordamerika stationierten Truppen gegen das mit Holland lose verknüpfte Taino-Reich vorzugehen. Das wären die ersten portugiesischen Kolonial-Bestrebungen seit über 100 Jahren.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/4ukt6mmfkovl.png (http://www.pic-upload.de/view-22241270/1668---Angriff-auf-Overijssel.png.html)

Niemand da in Overijssel. Leichtes Spiel bei Naferas Debüt. Abgesehen vom üblichen "Die vorderste Artillerie wird übel mitgenommen" passiert nichts. Man könnte Unsere Artillerie-Manie (ungefähr drei Geschütze sind überflüssig) glatt als "Overkill" bezeichnen.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/9rduazxavaqx.png (http://www.pic-upload.de/view-22241272/1668---Schlacht-umf-Overijssel.png.html)

--- Zug 82: 1670 ---

Die lustigen Holländer versuchen es in Stockholm (wo einer der Ingenieure unlängst die Festung wiederaufgebaut hat). Wir verlegen ein paar angeschlagene Artillerieeinheiten dorthin und den Rest der Nordamerika-Truppen in den Süden unserer Kolonien nach Quetzaltanango. Zudem schaffen wir zwei neue Schivonellen an.

--- Zug 83: 1672 ---

Uns ist ein peinlicher Irrtum unterlaufen: Das Land in Taino gehört gar nicht den Niederländern, sondern den Briten! Allerdings sehen sich rote und orangene Markierungen so schrecklich ähnlich, da kann so etwas schon mal passieren. Macht aber auch sonst nichts, dann sind eben mehr Einheiten für den europäischen Kriegsschauplatz übrig. Noch eine Runde, und Wir werden einen Doppelschlag gegen Utrecht (im Westen) und Zeeland (im Osten) ausführen.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/4kp38tlzn81.png (http://www.pic-upload.de/view-22241274/1670---Englische-Besitzungen-in-Amerika.png.html)

--- Zug 84: 1674 ---

In den Kolonien balgen sich Engländer und Holländer. In dieser Runde steht es 2:1 für Orange, was die eroberten Provinzen angeht. Zugleich bricht ein neuerlicher Krieg zwischen Spanien und Frankreich aus.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/3a1vhxpv7ayz.png (http://www.pic-upload.de/view-22241278/1674---Kolonialkrieg-zwischen-England-und-Holland.png.html)

Der Angriff beginnt: Der Schwerpunkt liegt auf Utrecht (wo der Feind eine kleine Garnison stationiert hat. Wieder einmal gehen Wir finanziell gewagte Risiken ein, aber auch hier sind Wir vom Profit dahinter überzeugt. Um kurzfristig mehr Geld an die Hand zu bekommen, erhöhen Wir das Angebot an Exportgütern (aktuell: Bauholz, Papier, Bronze). Die Kleinstaaten werden Uns lieben!

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/qqj3i5t96aml.png (http://www.pic-upload.de/view-22241273/1674---Doppelangriff-auf-Holland.png.html)

Nichts los in Utrecht. War die Garnison eine Finte? Egal, leichte Beute freut jeden.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/j7mhymlbj5sx.png (http://www.pic-upload.de/view-22241277/1674---Schlacht-um-Utrecht-1.png.html)

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/llq1q5ofkgsq.png (http://www.pic-upload.de/view-22241276/1674---Schlacht-um-Utrecht-2.png.html)

Gleiches Bild in Zeeland, auch wenn wir hier weniger Truppen zur Verfügung haben. Kurz darauf ist Holland praktisch minimiert.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/8fxul7nqgqwo.png (http://www.pic-upload.de/view-22241279/1674---Schlacht-um-Zeeland.png.html)

--- Zug 85: 1676 ---

Die Handelskapazität ist ausbaufähig. Grund genug, fünf Schivonellen auf einmal zu kaufen. An Rohstoffen herrscht gerade wahrlich kein Mangel. Da Wir mittlerweile ein paar Zuckerplantagen in Amerika betreiben, wird auch endlich der erste Lehrling eingestellt. Dieser benötigt pro Runde eine Einheit Zucker, hat aber die vierfache Arbeitsleistung eines normalen Arbeiters.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/5ws7t8o46omr.png (http://www.pic-upload.de/view-22241281/1676---Schivonellen-kaufen.png.html)

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/afju52uamhd.png (http://www.pic-upload.de/view-22241280/1676---Arbeitskr--fte-und-Lehrling-einstellen.png.html)

--- Zug 86: 1678 ---

Frankreich knapst an Spanien herum. Die Iberer scheinen ebenfalls am Ende zu sein.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/pykdnuaobdcr.png (http://www.pic-upload.de/view-22241285/1678---Frankreich-f--llt-in-Spanien-ein.png.html)

Unterdessen versammelt Holland seine Armee zum Schutz von Hauptstadt und staatlicher Souveränität in Amsterdam. Wir lassen Uns nicht bitten und attackieren mit den "gesunden" Einheiten das noch verbliebene Groningen. Die restlichen Truppen werden nach Amerika verlegt. Bald werden wir Spanien den Krieg erklären, um nach Belieben auf Inka-Land wüten zu können.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/5blzxa45fbe.png (http://www.pic-upload.de/view-22241283/1678---Angriff-auf-Groningen.png.html)

Der Holländer scheint in Groningen sowas wie eine Verteidigung zu versuchen: Neben der Garnisons-Artillerie stehen dort ein Pikenier und zwei Arkebusiere. Doch der Schein trügt, diese Truppen ziehen sich sehr, sehr bald zurück, und Wir sind ohne größere Stolpersteine auch in dieser Provinz siegreich. Holland ist nunmehr ein kleiner Binnenstaat mit einem zugegebenermaßen recht großen Kolonialreich.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/kca3sc31nbf.png (http://www.pic-upload.de/view-22241284/1678---Schlacht-um-Groningen-1.png.html)

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/agwijjmyceqh.png (http://www.pic-upload.de/view-22241287/1678---Schlacht-um-Groningen-2.png.html)

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/aiowwxj2rdt1.png (http://www.pic-upload.de/view-22241288/1678---Schlacht-um-Groningen-3.png.html)

--- Zug 87: 1680 ---

Da eine baldige Eroberung von Amsterdam unrealistisch ist, erklären Wir Holland gnädigerweise den Frieden. Zugleich suchen Wir die Konfrontation mit Spanien (oder besser gesagt, mit den Inkas) und erklären ihnen den Krieg.

--- Zug 88: 1682 ---

Friede mit Holland, Krieg mit Spanien, aber leider kein Bündnis mehr mit England (die haben offenbar vom Krieg gegen Orange noch nicht genug...). Zudem entscheiden Wir, den Ausbau der Infrastruktur beschleunigen zu müssen, wofür ein weiterer Ingenieur fällig wird. Ansonsten beginnt der Angriff in Nordamerika. Ziel ist eine verlockende Provinz mit Zuckerplantage und insbesondere einer Diamantmine.

Überraschung: Die Indianer haben sich "entwickelt" und bieten nunmehr Kavallerieeinheiten und SChusswaffen auf. Ein harter Kampf entbrennt, da die Kavallerie überraschend kampfstark ist.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/as8n9wb7cfy7.png (http://www.pic-upload.de/view-22241286/1682---Schlacht-um-Pachacamac-1.png.html)

Trotzdem sind Wir siegreich, für die Zukunft müssen aber wohl andere Mittel gewählt werden.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/a1pc5viilkov.png (http://www.pic-upload.de/view-22241291/1682---Schlacht-um-Pachacamac-2.png.html)

--- Zug 89: 1684 ---

Wir rochieren mit der Artillerie aus Europa und Amerika, um ein paar frische Truppen in die neue Welt zu verlegen. Leider gibt Unser aktuelles Angebot an Truppen nicht viel her, was der Indianer-Kavallerie ebenbürtig wäre. Schon die an sich starken Lanzenreiter haben versagt, letztlich wird wohl eine vorsichtigere Taktik unter stärkerer Ausnutzung des Artillerie-Vorteils das Mittel der Wahl sein - die Ära der Frontalangriffe scheint hier vorübergehend geendet zu haben, bis Wir den technologischen Rückstand auf die anderen Mächte aufgeholt haben.

--- Zug 90: 1686 ---

Spanien versucht eine Landung in Zeeland. Es nützt nichts - Wir müssen mal wieder aufrüsten. Die Wahl fällt auf zwei Arkebusiere und zwei Feldgeschütze. Ebenfalls im Warenkorb liegen ein Lehrling und eine Schivonelle.

Die Spanier versuchen es mit einem Lanzenreiter in Zeeland, der angesichts unserer drei Feldgeschütze aber sofort abdreht. Solche Störangriffe mögen vielleicht anderswo Erfolg haben, aber nicht bei Uns!

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/w1bd1jik4ji.png (http://www.pic-upload.de/view-22241292/1686---Verteidigung-von-Zeeland.png.html)

--- Zug 91: 1688 ---

Die neuen Truppen kommen an die spanische Grenze (dort werden Wir übrigens nicht offensiv tätig werden, weil die einzige dort angrenzende Provinz Madrid heißt - und Wir wissen ja, wie sehr sich die KI an Hauptstädte krallt). Nächste Runde werden Wir in Amerika wieder angreifen und den Indianern Manieren beinbrigen!

--- Zug 92: 1690 ---

Die Franzosen rücken den Spaniern auf die Pelle und erobern Katalonien. Damit stehen sie ebenfalls direkt vor Madrid. Ansonsten versuchen es den Spanier nochmals mit einer Landund in Xela, was direkt westlich der unlängst eroberten Provinz liegt. Nichts wie hin da!

Ansonsten führen Wir den Angriff auf Jauja und verlegen General Nafera für weitere Unternehmungen dorthin (der General muss seinen Dienstgrad ja irgendwie verdienen). Fünf Artilleriegeschütze und schwere Eskorten, und nichts dürfte schiefgehen.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/b1wc54zs87eq.png (http://www.pic-upload.de/view-22241290/1690---Angriff-auf-Jauja.png.html)

Doch siehe da, fünf Kavallerieeinheiten erwarten uns. Das wird knifflig. Wir bauen auf Defensive und warten erst einmal ab. Sollen die doch ins Feuer reiten!

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/svb2r9jy4t.png (http://www.pic-upload.de/view-22241294/1690---Schlacht-um-Jauja-1.png.html)

Erfolg! Die erste Kavallerieeinheit ist bereits aufgerieben geworden. Ein paar Meter geht es noch zurück, das wird dem Gegner hoffentlich noch weiter zusetzen. Und auch hier das gleiche Spielchen: Die Kavallerie wird beschossen, allerdings brechen zwei Einheiten durch und beschädigen eines der Geschütze schwer.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/733oskvs8gdt.png (http://www.pic-upload.de/view-22241295/1690---Schlacht-um-Jauja-2.png.html)

Trotzdem haben Wir dem Feind bereits soviel Schaden zugefügt, dass Wir nur noch die Früchte einsammeln müssen. Die angeschlagenen Kavallerieeinheiten werden im Nahkampf attackiert, die unversehrten aus der Ferne sturmreif geschossen.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/scrg9886gg5p.png (http://www.pic-upload.de/view-22241293/1690---Schlacht-um-Jauja-3.png.html)

Das Ergebnis: Fast alle der Inka-Einheiten werden zur Sau gemacht. Die Taktik ist soweit aufgegangen, allerdings wäre noch mehr Infanterie zur Verteidigung wohl hilfreich.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/w8kbsvv1gpic.png (http://www.pic-upload.de/view-22241296/1690---Schlacht-um-Jauja-4.png.html)

Die Fußnote: Der Invasionsversuch in Xela besteht aus einem Pikenträger. Lachhaft!

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/bljltd3ht8si.png (http://www.pic-upload.de/view-22241297/1690---Verteidigung-von-Xela.png.html)

--- Zug 93: 1692 ---

Endlich mal wieder eine nette Erfindung: Die Schaluppe, ein kleines Kriegsschiff, das perfekt für Blockaden und Störaktionen geeignet ist. In diesem Krieg werden Wir es nicht mehr einsetzen, aber vielleicht eines Tages, wenn es gegen Frankreich oder England geht. Ansonsten warten Wir diese Runde ab und werden in zwei Jahren wieder in Amerika angreifen.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/ebdrd782zog8.png (http://www.pic-upload.de/view-22241300/1692---Erfindung-der-Schaluppe.png.html)

--- Zug 94: 1694 ---

Der Spanier zieht weiter nach Sioux. Macht nichts, es gibt ja ein Kontingent für sowas, das entsprechend verlegt wird. Da Wir ansonsten einen Mangel an "frischer" Artillerie an der Front feststellen, verschieben wir den Angriffszeitpunkt noch etwas nach hinten und schaffen zudem zwei neue Regimenter an.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/t269y34n3kf5.png (http://www.pic-upload.de/view-22241301/1694---Verteidigung-von-Sioux.png.html)

Auch in Sioux versucht es ein Pikenträger (vermutlich ist das sogar der selbe wie vor vier Jahren in Xela). Lachhaft!

--- Zug 95: 1696 ---

Invasionsversuch in Zeeland. Dahin verlegen wir die frische Artillerie sofort, an die Front in Amerika wäre sie eh nicht mehr rechtzeitig gelang, da wir diese Runde angreifen. Zudem entdecken die Wissenschaftler neue Technologien für den Bau von Musketen - somit können Arkebusiere ab sofort zu Musketieren aufgerüstet werden. Wir greifen unverzüglich zu.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/h23muqa3j53p.png (http://www.pic-upload.de/view-22241307/1696---Erfindung-der-Musketiere.png.html)

Der Angrff rollt. Nur drei Kavallerieeinheiten diesmal, trotzdem bleiben wir erstmal defensiv. Aus einer schönen Formation heraus wird die angreifende Kavallerie beschossen.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/u18l7ad5lzf.png (http://www.pic-upload.de/view-22241302/1696---Angriff-auf-Huancayo-1.png.html)

Anschließend folgt unser Gegenangriff. Der Pikenträger macht die zusammengeschossene Kavallerie nieder. Unsere Speerkavallerie greift den feindlichen Speerträger an. Der General steht irgendwo im Weg rum, und die Artillerie bleibt erst mal wieder auf Distanz. Sogar der Musketier gibt seinen ersten Schuss ab.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/unj4ux7jo8dh.png (http://www.pic-upload.de/view-22241303/1696---Angriff-auf-Huancayo-2.png.html)

Trotzdem bricht mal wieder eine Kavallerie durch und beschädigt eines der Geschütze schwer. Trotzdem hat die Stunde für alle Feinde geschlagen, und auf der Flucht wird die letzte Kavallerie von Unseren Reitern gestellt. Sieg! Granada ist unterdessen an die Franzosen gefallen. Uns soll's recht sein.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/j7l8bsozr4ft.png (http://www.pic-upload.de/view-22241305/1696---Angriff-auf-Huancayo-3.png.html)

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/z1vixaut5hoj.png (http://www.pic-upload.de/view-22241304/1696---Angriff-auf-Huancayo-4.png.html)

--- Zug 96: 1698 ---

Die nächste Revolution bahnt sich an, wenn auch etwas Spät: Straßentransport 2! Ab sofort können Straßen Rohstofffelder der Stufe 2 verbinden. Das ermöglicht uns den drastischen Ausbau aller Rohstoff- und Nahrungs-Felder, sodass die nächsten Runden wieder dem Wirtschaftsboom gehören. Wir entmotten die zuletzt jahreland untätigen Baumeister, stellen sogar zwei neue ein und beginnen in der Heimat mit dem Ausbau.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/c1f26uz39c3v.png (http://www.pic-upload.de/view-22241306/1698---Erfindung-von-Stra--enbau.png.html)

Kleine Fußnote noch: Xela wird mal wieder von "einem" Pikenträger "angegriffen".

--- Zug 97: 1700 ---

Ab sofort entspricht ein Zug nur noch einem statt zwei Jahren. Hat da etwa wer "Colonization" gespielt? Unterdessen greifen wir weiter nach Osten an.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/9jdfg2ea195.png (http://www.pic-upload.de/view-22241311/1700---Angriff-nach-Osten.png.html)

Viermal Artillerie wartet auf uns. Wir verhalten uns erneut defensiv. Aber erneut lässt sich der Durchbruch der Kavallerie nicht verhindern, was angesichts der verursachten Schäden mal wieder ärgerlich ist. Wir werden demnächst wieder die angeschlagenen Einheiten mit jenen aus Europa vertauschen.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/cj2igqwueue.png (http://www.pic-upload.de/view-22241308/1698---Schlacht-um-Wasauchimmer.png.html)

--- Zug 98: 1701 ---

Die Spanier können es nicht lassen und führen Uns immer wieder vor Augen, welche Gebiete überhaupt alle zu Portugal gehören, indem sie dort landen... was hier weiter passiert, werden Wir wohl nicht erwähnen müssen. ;)

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/z8udgljlacjs.png (http://www.pic-upload.de/view-22241312/1701---Spanische-Invasionen.png.html)

--- Zug 99: 1702 ---

Wir greifen nach Cuzco, der Hauptstadt des Inkareiches. Ist diese gefallen, können Wir auch endlich Frieden mit den Spaniern schließen, da mit dem Fall der Inka-Regierung auch alle diplomatischen Akte wie eben Gebietskäufe hinfällig werden...

...doch etwas unerwartetes passiert: "Sieg ohne Gegenwehr!" Keine Inkas waren anwesend, so konnten Wir Cuzco im Handstreich nehmen. Slapstick, um es mal so zu nennen....

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/xp398aunldz.png (http://www.pic-upload.de/view-22241313/1702---Cuzco-erobert.png.html)

--- Zug 100: 1703 ---

...doch die Kehrseite der Medaille: Das Inkareich ist im gleichen Zug Vasall von Spanien geworden, was bedeutet, dass die Inkas exklusiv nur noch mit Spanien handeln und Spanien dafür Kontrolle über die mächtige Inka-Kavallerie erhält. Doch ist diese Allianz mit dem Fall Cuzcos hinfällig geworden? Nein, denn auf einmal werden alle einstigen Inka-Provinzen als reguläre spanische Provinzen ausgewiesen. Merkwürdig, so etwas ist Uns noch nie passiert.

Wir werden erst einmal die verbliebenen spanischen Truppen in den ehemaligen Inka-Ländern in Schach halten und ansonsten versuchen, so viele "Siege ohne Gegenwehr" wie nur irgend möglich einzufahren. Derweil schlägt der Aufschwung voll durch. Wir schaffen vier neue Schivonellen an und stellen zwei Lehrlinge ein.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/mtneejap9t2.png (http://www.pic-upload.de/view-22241314/1703---Kolonialer-Rundumschlag.png.html)

In Macchu Picchu sind Wir nicht alleine. Doch der Pikenier bekommt auf seiner Flucht noch so einige Kugeln in den Rücken. Überall sonst sind wir siegreich.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/ncrfrbxt44vg.png (http://www.pic-upload.de/view-22241315/1703---Sieg-auf-ganzer-Linie.png.html)

--- Zug 101: 1704 ---

Huanaco, die letzte inka-spanische Provinz soll fallen.... doch vor der Auflösung der spannenden Frage, ob Spanien noch irgendwen zur Verteidigung entsendet, entschließt sich Holland zu einem Angriff auf seinen viel größeren Nachbarstaat Schweiz. Als Schutzmacht werden Wir um Hilfe gebeten und willigen ein.

...und ja, Huanaco wurde im Handstreich genommen.

--- Zug 102: 1705 ---

Aus den Nachrichten erfahren Wir, dass Holland auch noch Schottland angreifen möchte. Dort hat man Uns unverständlicherweise aber nicht zur Hilfe gerufen, da, Wir wir nun ebenfalls investigativ in Erfahrung bringen, der größte Partner der Schotten die Spanier waren (die sich jedoch wiederum offenbar nicht stark genug für einen Krieg gegen Holland fühlen).

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/3jt1dmod89yh.png (http://www.pic-upload.de/view-22241317/1705---Intervention-in-Schottland.png.html)

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/db4cfx8vp5tv.png (http://www.pic-upload.de/view-22241316/1705----Holl--ndische-Aggression.png.html)


Die Schweizer Armee besteht, wie jede Armee einer kleineren Nation, aus je zwei Regimentern Armbrustschützen (Hey! Es ist die Schweiz!) sowie zwei Regimentern Pikenieren und Arkebusieren, die in der Hauptstadt Bern stationiert sind. Wir verlegen alles an die Grenze zu Amsterdam. Zugleich bemühen wir uns um Frieden mit Spanien.

http://www7.pic-upload.de/11.02.14/s8vvw8dwqa5.png (http://www.pic-upload.de/view-22241318/1705---Schottische-Truppen-an-die-Grenze.png.html)

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Und hier machen Wir erneut einen Cliffhanger. Uns deucht, dass diese Partie nicht mehr allzulange dauern wird. Vielleicht 100 Jahre oder so... vorausgesetzt, die versammelten Regenten bitten Uns nicht, auch noch über den eigentlichen "Sieg" (34 Provinzen der alten Welt) hinaus weiterzuspielen und die gesamte Welt dem portugiesischen Reich einzuverleiben. Wobei, das wäre ja nun eigentlich die Prämisse dieses AAR-Titels. Wir werden sehen.

Alith Anar
11.02.14, 23:29
Die Indianerkavallerie ist recht heftig.
Was steht in der letzten schwedischen Provinz?
Klappte eigentlich aushungern?

Tordenskjold
11.02.14, 23:37
Die Indianerkavallerie ist recht heftig.
Was steht in der letzten schwedischen Provinz?
Klappte eigentlich aushungern?
In Rest-Schweden müssten sich ungefähr alle Truppen befinden, die bei der Eroberung Stockholms nicht draufgegangen sind. Schätzungsweise also ungefähr 1-2 Feldartillerie, der Ritter, der Pikenträger und der Armbrustschütze. Vermutlich aber noch mehr, da wohl auch aus Amerika noch andere Einheiten dorthin zurückgezogen wurden, als die Engländer die Kolonien überranten. "Aushungern" gibt es hier leider nicht, Wir meinen aber beobachtet zu haben, dass souveräne Staaten, die man auf ihre Hauptprovinz zurückgedrängt hat (die aufgrund des dort versammelten Heeres praktisch uneinnehmbar ist), nach einem Friedensschluss "abrüsten" und fortan nur noch wenige Einheiten unterhalten. Mit einem "Anarchie"-Staat wie Rest-Schweden wird so etwas aber leider nicht funktionieren.

Nebenbei bemerkt: Wird ein Indianerreich als Vasall aufgenommen, so entsprechen die dortigen Kavallerieeinheiten allesamt Kürassieren oder Karabinerkavallerie (also der jeweils höchsten oder zweithöchsten Ausbaustufe dieser Truppengattung). Das ist in der Tat sehr mächtig und eine willkommene Verstärkung, wenn es gelingt, einen der Indianerstaaten auf die eigene Seite zu ziehen.

Ansonsten noch eine Frage an die lesenden Regenten: Der Übersicht halber erwägen Wir, die Screenshots in Spoiler-Umgebungen einzubetten. Wird das der Übersicht dienlich sein, oder soll der Stil so beibehalten werden?

Alith Anar
12.02.14, 10:09
Mach doch mal nen Scoutangriff :)
Ich schicke bei sowas immer einen Pikanier oder so und ziehe mich sofort zurück.

Ratnik
12.02.14, 10:24
Unseren respekt, Ihr dominiert die anderen Kolonialmächte ja nach belieben. Haben die denn überhaupt noch eine Chance gegen die portugisische Kriegsmaschinerie?

Alith Anar
12.02.14, 10:29
wenn man soweit ist, dann normalerweise nicht mehr.
Dann wird eigentlich nur noch jemand eine Gefahr, der ebenfalls exellent aufgestellt ist.

Tordenskjold
12.02.14, 20:21
Unseren respekt, Ihr dominiert die anderen Kolonialmächte ja nach belieben. Haben die denn überhaupt noch eine Chance gegen die portugisische Kriegsmaschinerie?

Tja, in dieser Hinsicht ist das Spiel weniger gut ausbalanciert. Das einzige, was Staaten stoppen kann, sind andere Staaten, Innenpolitik mit Aufständen etc. existiert überhaupt nicht. Dennoch halten Wir aktuell Frankreich und England für sehr starke Gegner, die (noch) einen technologischen Vorsprung gegenüber Portugal haben. Würden Wir Uns mit beiden zugleich anlegen, bestünde kaum eine Erfolgschance. Das ist allerdings dann auch wieder ein Mangel der KI: Diese spielt schlichtweg nicht rücksichtslos genug, um derartige Schwächen auszunutzen (Wir vermuten, dass England und Frankreich mit menschlichen Spielern an ihrer Stelle sich schnellstens gegen Uns verbündet hätten).

Ansonsten kann es in anderen Partien durchaus passieren, dass zu einem sehr frühen Zeitpunkt im Spiel (während der ersten Kolonialeroberungen) auf einmal alle KI-Staaten dem Spieler den Krieg erklären. Das dürfte dann wieder mit diesem schon mal angesprochenen "Malus für den Erwerb von Provinzen" zusammenhängen. In so einem Fall ist das Spiel dann schon sehr, sehr schnell gelaufen. So etwas ist in der vorliegenden Partie nicht geschehen (ein netter Zeitpunkt dafür wäre beispielsweise nach dem ersten Krieg gegen Schweden gewesen), von daher ist es hier wahrscheinlich, dass Wir den Schwierigkeitsgrad in diesem kleinen Punkt etwas zu niedrig angesetzt hatten. Dass Wir so geschickt durch Handel mit England, Frankreich und Holland die Stimmung der Großmächte hochgehaben, dass es zu keinem anti-portugiesischen Krieg kam, mögen Wir eher nicht glauben. ;)

Alith Anar
12.02.14, 20:52
Die KI schaut schon, wie viel Armee hat er, wie viele Provinzen hat er, ist hier ein bestimmtes Missverhältnis entstanden dann hagelt es Kriegserklärungen. Meistens kommt dann vorher eine Warnung XY hat mindestens doppelte Armeestärke etc. Diese Warnungen sollte man dann schon ernst nehmen und entweder eine Indianernation zum Vasallen machen (bringt jede Menge Armee, aber auch jede Menge Mäuler die gestopft werden wollen) oder investiert erst mal 1 - 2 Runden in die Armee und nicht die Wirtschaft.

Tordenskjold
12.02.14, 21:49
Die KI schaut schon, wie viel Armee hat er, wie viele Provinzen hat er, ist hier ein bestimmtes Missverhältnis entstanden dann hagelt es Kriegserklärungen. Meistens kommt dann vorher eine Warnung XY hat mindestens doppelte Armeestärke etc. Diese Warnungen sollte man dann schon ernst nehmen und entweder eine Indianernation zum Vasallen machen (bringt jede Menge Armee, aber auch jede Menge Mäuler die gestopft werden wollen) oder investiert erst mal 1 - 2 Runden in die Armee und nicht die Wirtschaft.

Solche Warnungen haben Wir immer eher für statistische Einwürfe der Marke "Wir sind nicht Weltspitze!" gehalten (ähnliche Meldungen gibt's ja auch in der Form "Mehr Handelskapazität benötigt") und nicht etwa für konkrete Drohungen eines baldigen Krieges. Wir werden darauf mal in Zukunft achten (oder spaßeshalber mal eine Situation konstruieren, in der Wir schlagartig alle Armeeeinheiten entlassen - ob sich der Computer wohl auf einen wehrlosen Gegener stürzt? Städte ohne Garnison und Befestigung greift er ja schon bevorzugt an). Ansonsten ist wohl die beste Vorsorge immer jene, genügend Rohstoffe auf Lager zu halten, um im Notfall schnell mal 10 Regimenter Artillerie bereitstellen zu können.

Ruprecht I.
12.02.14, 22:02
Die KI IST gnadenlos.
Hatten, angestachelt durch diesen AAR, eine Partie vor ein paar Tagen. Wir waren militärisch reichlich im Hintertreffen. Der stärkste hat Uns dann den Krieg erklärt. Und alle anderen in derselben Runde. Inklusive Unseres bis dato Verbündeten.

Tordenskjold
12.02.14, 22:32
Die KI IST gnadenlos.
Hatten, angestachelt durch diesen AAR, eine Partie vor ein paar Tagen. Wir waren militärisch reichlich im Hintertreffen. Der stärkste hat Uns dann den Krieg erklärt. Und alle anderen in derselben Runde. Inklusive Unseres bis dato Verbündeten.
Dürften Wir erfahren, auf welchem Schwierigkeitsgrad Ihr das versucht habt?

Ruprecht I.
12.02.14, 22:53
Wir haben klein angefangen. Alles auf mittlerer Einstellung, '100' heißt das wohl.
Bei Eurer wären Wir sicher schon ein paar Jahre vorher eingedampft worden.

Tordenskjold
13.02.14, 22:19
--- Zug 103: 1706 ---

Holland möchte gleich schon wieder Frieden machen. Wir natürlich nicht.

http://www7.pic-upload.de/13.02.14/afsqzhyj6idr.png

Wie doppelzüngig ihre Strategie ist, zeigt sich noch in der selben Runde: Die niederländischen Revisionisten versuchen, Utrecht wieder zurückzuholen. So richtig glühend hatten sie ihre Ideologie dann aber doch nicht verinnertlicht, denn die Streitmacht aus einem Ritter, einem Arkebusier, einem Pikenier und zwei Kanonen zieht sich sofort wieder zurück.

http://www7.pic-upload.de/13.02.14/mzq3r3n2uyib.png

Trotzdem fallen die Holländer zugleich noch in Schottland ein und erobern Inverness. Sehr wahrscheinlich werden Wir dort einen Gegenstoß versuchen, um dem Treiben Einhalt zu gebieten. Ansonsten akzeptiert Spanien unser Friedensangebot. Ferner engagieren Wir, um den Aufbau schneller voranzutreiben, einen weiteren Baumeister und Ingenieur, und geben zwei Galeonen (größere Frachtkapazität!) in Auftrag.

http://www7.pic-upload.de/13.02.14/hgpdzvs8d6ul.png

So, es reicht mit der Unverschämtheit Hollands. Mit acht Geschützen, einem Musketier und General Nafera wagen wir den Angriff auf Amsterdam. Stockholm konnten Wir so einnehmen, warum nicht auch die niederländische Hauptstadt? Die holländische Armee, die Uns hier begegnet, besteht neben der schweren Garnisonsartillerie aus sechs (teilweise angeschlagenen) Feldgeschützen, zwei Pikenieren, zwei Arkebusieren und einem Bauernsoldaten. Annähernd ein Patt.

http://www7.pic-upload.de/13.02.14/qp8qhl3xylp2.png

Trotz einer guten Verteidigungsstellung belässt es Holland dabei, nur die am weitesten vorgerückten Geschütze zu beschießen. Das ermöglicht es uns, das Feuer auf die Garnisonsartillerie zu konzentrieren. Kurze Zeit später ist die Palisade durchbrochen und die dahinter befindlichen Einheiten sind schutzlos.

http://www7.pic-upload.de/13.02.14/vkyeyc6recoe.png

Beim Gegenangriff richten die größtenteils zusammengeschossenen Batterien des Feindes kaum Schäden an. Das erlaubt Uns, die Reste der feindlichen Artillerie noch weiter zu dezimieren.

http://www7.pic-upload.de/13.02.14/obub8heq5v6w.png

Kurz darauf ergibt sich die prekäre Situation, dass unsere Geschütze schwer mitgenommen, die des Feindes aber noch nicht geschlagen sind. Jetzt heißt es: Alles oder nichts! Selbst der General kämpft bzw. verteidigt in vorderster Front gegen die feindlichen Pikeniere.

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Aber es lohnt sich. Kurz darauf ist die feindliche Artillerie komplett geschlagen, lediglich die versprengte Infanterie muss noch ausmanövriert und aus der Ferne erledigt werden.

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Am Ende ist es ein Kampf Not gegen Elend, aber es gelingt schließlich, noch den letzten feindlichen Pikenträger zu besiegen. Auf der Flucht wird dann sogar noch der niederländische General Vandon beschossen. Auch er fällt schließlich mit seiner Hauptstadt. Sieg!

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--- Zug 104: 1707 ---

Frankreich verfährt mit Spanien ebenso wie Wir mit Holland: Zeitgleich mit Amsterdam fällt auch Madrid. Die Frage ist nun, ob die Engländer schnell auf die holländischen Kolonien zugreifen werden, oder ob Frankreich endlich amerikanische Morgenluft wittert. Das unlängst holländisch eroberte Inverness, wohin sich die überlebenden Truppen Hollands zurückgezogen haben, werden Wir Uns einverleiben, sobald die Helden von Amsterdam wieder erholt sind. In Europa gilt es nun, schnellstens die Befestigungen in Amsterdam wieder herzurichten und dann die neue portugiesische Schweiz zu erschließen. ZWar wird mal wieder die neue Welt darunter leiden, aber Wir werden in dieser Runde erneut neue Spezialisten einstellen.

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Ein merkwürdiger Bug gibt all unsere Seetransporte als "gefährdet" aus, obwohl Wir mit niemandem im Krieg sind. Gibt es etwa so etwas wie "Piraten", die aus den verbliebenen Schiffen gestürzter Nationen gebildet werden? Das wäre Uns, nach immerhin 12 Jahren, in denen Wir das Spiel kennen, völlig neu.

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--- Zug 105: 1708 ---

Frankreich greift naheliegenderweise auf der amerikanischen Nordostinsel zu. Vielleicht stellen sie noch was mit den Azteken an?

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Einn netter Bonus: Mit einer zusätzlichen Galeone, die Wir letztes Jahr in Auftrag gegeben haben, spendieren die Kaufleute ein neues Flaggschiff in Form einer weiteren Galeone. Eines der schönsten netten Details, die in diesem Spiel enthalten sind.

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Der Blick auf die Diplomatie ist erheiternd: England mag Uns, Frankreich ist neutral, und bei den Kleinstaaten Europas stehen Wir ebenfalls hoch im Kurs. Damit stehen Wir hoffentlich für die nächsten 15-20 Jahre vor einer ruhigeren Aufbaufphase.

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--- Zug 106: 1709 ---

Jetzt geht das Gefleddere am niederländischen Kadaver voll los: Wenig überraschend schnappt sich Frankreich dabei auch das vor Ewigkeiten eroberte Bayern.

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Um in der neuen Welt mehr Möglichkeiten zu erhalten, heben wir das Handelsboykott für die Indianerstaaten auf und eröffnen im Gegenteil sogar Handelsmissionen. Wir hoffen, damit langfristig einige dieser Staaten an Uns binden zu können. Was ihre Kavallerie kann, hat Uns bekanntlich sehr beeindruckt.

--- Zug 107: 1710 ---

England wünscht ein Bündnis. Warum nicht?

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Wieder wird eine bedeutende Entdeckung gemacht: Stadtwachstum. Von nun an können Provinzzentren zu Städten ausgebaut werden, dies produzieren dann automatisch pro vier erzeugter Rohstoffe innerhalb der Provinz eine Einheit des verarbeiteten Gutes (also beispielsweise aus 4 Holz pro Runde ein Bauholz). Das ist immer ein netter Bonus, wenn es darum geht, wichtige Baustoffe zu erzeugen.

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Nebenbei bemerkt stellen Wir beim Blick auf die vom Computer verwaltete Forschungsseiten fest, dass Portugal gar nicht mehr so rückständig ist. Lediglich zwei der erforschbaren Technologien sind in England und Frankreich bereits bekannt. Allmählich mausert sich Portugal vom rückständigen Hinterwäldler zum technologischen Innovator.

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--- Zug 108: 1711 ---

Die vorletzten holländischen Provinzen in Amerika fallen. A propos Provinzen, Wir wollten ja noch die Reste von Schweden und Holland zwischennehmen...

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Die Schweiz hat sich unterdessen in montaner Hinsicht als Reinfall entpuppt. Das Gebirge in Aargau, Zürich und Bern besteht größtenteils aus totem Gestein, sodass Uns an dieserm Ländle bislang hauptsächlich die fruchtbare Küstenebene nördlich von Zürich nützt.

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Wir beschließen, das Rest-schwedische Jämtland als Ausbildungsgebiet für unsere Truppen zu nutzen. General Nafera, die unerfahrensten Artillerieregimenter und ein bisschen Infanterie aus der Schweiz wird an die Grenze verlegt, um in einem Jahr beim Sturm auf Jämtland unentbehrliche Erfahrungen zu sammeln.

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--- Zug 109: 1712 ---

Der Kaufmann beginnt in Amerika mit dem Erwerb einiger Ländereien aus Indianerbesitz. Unterdessen stürmen Wir mit allem, was noch nicht ausgelernt hat, nach Jämtland.

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Und das ist er, der stolze Rest der schwedischen Armee: Drei Feldgeschütze, ein Ritter, ein Armbrustschütze und zwei Pikeniere. Leichte Beute für Uns, selbst bei einem Frontalangriff kann nichts schiefgehen.

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Die Artillerie beschießt vorrangig Unsere Pikeniere, aber die sind so gut geschützt, sodass ihre Ausfälle nur gering, ähem, ausfallen.

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Die Mauern sind durchbrochen, und das Gemetzel beginnt. Musketiere und Artillerie setzen dem Feind schwer zu. Wieder einmal versucht General Nafera, seine Sporen in vorderster Linie zu verdienen.

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Und das ist dann der Ausgang: Fast alle Schweden fallen, der Sieg an sich ist natürlich obligatorisch.

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--- Zug 110: 1713 ---

Unterdessen hat Frankreich die Hauptstadt Irlands erobert. Wir hatte nichts dagegen, da Irland selber keinerlei interessante Rohstoffe besaß.

Die Gelehrten entdecken die schönen Seiten des Lebens. Endlich hatte einer die Idee, dass man den schon seit Jahrhunderten bekannten Tabak trocknen, aufrollen und anzünden könne. Das ist dann später die Währung, mit der Gesellen, nochmals effizientere Arbeitskräfte, bezahlt werden.

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In Overijssel sieht man schön, was das Potenzial der vor kurzem erfundenen Stadtverwaltung ist: In dieser Provinz gibt es vier Eisenerzminen. Hat der derzeit in der Stadt tätige Baumeister sein Werk vollbracht, wird Uns diese Provinz jede Runde mit einer Einheit Gusseisen versorgen; verbessern Wir jede dieser Minen auf Stufe 2, so wird pro Runde eine weitere Einheit Gusseisen kostenlos gefertigt. Sowas ist ein schöner Motor für die Wirtschaft, da sowohl der Ausstoß an Rohstoffen als auch an Güttern damit erhöht wird.

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--- Zug 111: 1714 ---

Nichts besonderes...

--- Zug 112: 1715 ---

Unserer Wirtschaft wird es über kurz oder lang an Eisenerz mangeln, da die Stufe-2-Bauvorhaben (kostet jeweils 4 Gusseisen und 4 Bauholz) gehörig ins "Geld" gehen. Wir fragen auf dem Weltmarkt nach Eisenerz nach, vielleicht haben's ja irgendwelche Indianer.

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--- Zug 113: 1716 ---

Aber niemand kann Uns aushelfen. Zudem wüten die Franzosen in Amerika und erobern die Hauptstadt des Aztekenreiches. Damit gehört die gesamte Insel ihnen.

Endlich erforschen Wir die erste schwere Kavallerieeinheit. Ob diese jenen der Indianer ebenbürtig ist, können Wir aktuell nur mutmaßen. Aber da Wir zuletzt ja eh auf Kuschelkurs gegenüber den First Nations sind, kann das gerade egal sein.

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--- Zug 114: 1717 ---

Und tatsächlich, auch die letzte Aztekenprovinz fällt an Frankreich. Möchten Wir eines Tages diese Insel erobern, werden Wir dort ein Landeunternehmen durchführen müssen. Merkwürdigerweise scheinen die Azteken noch nicht über Kavallerie verfügt zu haben. Das war vermutlich ihr Untergang. ;) In Amerika beginnen Wir unterdessen damit, einige Küsten- und Grenzstädte zu befestigen.

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Wir greifen nach Inverness. Irgendwie müssen die Truppen ja in Übung gehalten werden.

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Versammelt sind Unsere Schlachtlinie und der unorganisierte Haufen zur Rechten. Wir werden versuchen, die Artillere kaltzustellen und mit der Infanterie die eigenen Geschütze offensiv abzuschirmen.

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Das Ende der ersten Kampfrunde. Wir schauen mal, wie nah die Feinde herankommen werden. Unsererseits hat bislang nur die Hälfte der Artillerie gefeuert und wird somit jegliches Vordringen zu Uns entsprechend beantworten.

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Und in der Tat, Musketiere und Artillerie haben insbesondere die vorrückenden Arkebusiere und die Kavallerie schwer getrofffen. Anschlueßend rückt Unsere Artillerie vor und schießt auf wirklich ALLES. Am Ende der Runde ist kein Holländer mehr kampffähig.

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Auf der Flucht treten Wir nochmal nach (Schießen will schließlich gelernt sein), und es gelingt, fast alle holländischen Einheiten aufzureiben. Der folgenden Statistik entkommt lediglich ein Feldgeschütz... wohin eigentlich? Ins Nirwana?

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--- Zug 115: 1718 ---

Wir scheinen in einem faszinierenden Zeitalter zu leben: Jetzt entdecken die Eierköpfe auch noch, was es mit jenen ominösen schwarzen Steinen auf sich hat, die Unsere Prospektoren vor Jahren schon immer wieder mal in den Hügeln gefunden haben. Zwar wissen Wir mit dieser Kohle noch nichts anzufangen, aber fördern können Wir sie immerhin jetzt.

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Uns dauert das Aufdecken der noch unerforschten neuen Welt zu lange, und um die Handelskapazität sorgen Wir Uns auch. Konsequenz: Drei neue Prospektoren müssen her, ebenso wie zwei Galeonen.

--- Zug 116: 1719 ---

Die nächste Entdeckung: Der Kaliverträger. Bauernsoldaten (die Wir bekanntlich noch nie eingesetzt haben) werden nun mit einfachsten Handfeuerwaffen ausgerüstet. Nett, aber noch nicht essenziell.

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Die Entwicklung des Gesellens lässt weiter auf sich warten. Wir greifen selber ins Geschehen ein und erhöhen die jährliche Förderung für dieses Projekt von 300 auf 600$, was eine Zeitersparnis von drei Jahren bedeutet.

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--- Zug 117: 1720 ---

Nichts neues...

--- Zug 118: 1721 ---

...doch jetzt bricht die Realität knallhart über uns herein. England zofft sich mit Frankreich. Wollen Wir mitmachen? Nach kurzer Bedenkzeit sagen Wir zu (England wird sich ja Chancen ausgerechnet haben, wenn die von sich aus den Krieg anfangen - und die sind mit uns verbündet). Außerdem haben Wir nur eine sehr kurze Landgrenze zu Frankreich, die sollte leicht zu behaupten und zu erweitern sein.

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Zur Sicherheit bringen Wir ein kleines Schaluppen-Bauprogramm auf den Weg. Damit werden Wir Frankreich durch eine Seeblockade gehörig ärgern können. Auch ein paar neue Geschütze werden gegossen.

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In Madrid karren sich die Franzosen über dem Haufen. Hier gilt es, unsere Truppen gleichmäßig zu verteilen, um überall gegen Angriffe gewappnet zu sein. Als Resultat wird am Ende des Zuges jede Grenzprovinz über mindestens zwei Regimenter Artillerie verfügen. Damit sollten wir gewappnet sein für den Ansturm der Franzosen...

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...der in Groningen mit einem Reiter und zwei Geschützen "beginnt", die sich sofort wieder zurückziehen. Das war es dann aber auch schon. Ansonsten versuchen die Engländer, in Südamerika den französischen Brückenkopf St. Croix zu stürmen, was angesichts der lachhaft geringen eingesetzten Mittel aber natürlich misslingt.

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--- Zug 119: 1722 ---

Die Aufrüstung beschert uns einen weiteren General namens Prosul... (der komplette Name wird leider abgeschnitten). Die neuen Truppen verlegen wir nach Glarus, in die südlichste Schweizer Provinz. Unsere Schaluppen gehen derweil auf Kaperfahrt in Richtung des Hafens von Paris. Das wird allerdings noch 1-2 Jahre dauern, bis die dort angekommen sind.

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Die Franzosen haben offensichtlich Truppen aus Madrid abezogen (nur noch drei anstatt vormals vier "Zelte" werden dort angezeigt). Grund genug für einen aggressiven Angriff mit bewährten Truppen.

Hier erwartet Uns trotzdem ein ganzer Batzen Truppen, aber Wir werden nicht so schnell aufgeben. Der Plan besteht mal wieder darin, die Garnisonsartillerie zu plätten, um dann die in der Festung befindlichen Truppen schutzlos zu lassen.

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Unter feindlichen Beschuss geraten vor allem die altehrwürdigen Kavalleristen. Anschließend wird die Mauer durchbrochen, aber beide Kavallerieeinheiten fallen im feindlichen Feuer. Trotzdem ist es uns bislang ganz gut gelungen, die feindliche Artillerie in Schach zu halten. Jetzt gilt es, die feindliche Kavallerie im Nahkampf aufzuhalten (wozu haben Wir schließlich Pikeniere dabei?) und dann die Artillerie zu erledigen.

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Interessanterweise verlegen sich die gegnerischen Kavalleristen nur auf den Fernkampf. Das ist unverständlich, denn im Nahkampf dürften sie nicht viel schlechter sein (zumal gegen Artillerie) und obendreindas Feuer Unserer Geschütze unterbinden. Dennoch ist das Unser Glück, denn so können Wir wiederum unsere Artillerie voll ausspielen.

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Trotzdem endet das Gefecht mit einem Sieg für Uns. Lediglich die beiden alten Kavallerieeinheiten sind verloren gegangen, wohingegen Frankreich eine schere Schlappe einstecken musste.

--- Zug 120: 1723 ---

Unsere Koalition macht sich. England räumt in den Kolonien auf und hat zudem bereits Schiffe vor die Mündung der Seine geschickt.

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Unsere Truppen an der Front erholen sich erstmal. Anscheinend werden die nächsten Angriffe auch schwieriger werden, denn die dortigen französischen Forts befinden sich schon auf Stufe 2. Das heißt: Ein weiteres schweres Garnisonsgeschütz wird seiner Vernichtung harren, und die Stadtmauern bieten besseren Schutz.

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--- Zug 121: 1724 ---

Endlich ist der Geselle erforscht. Sehr schön auch die Formulierung aus der Beschreibung: "Ein Geselle raucht bei jedem Zug eine Zigarre." Das spricht doch sehr für die Steherqualitäten Unserer Arbeiter, die es schaffen, Zigarren in nur einem Zug aufzurauchen. :D

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Aktuell reicht der Import von Tabak pro Runde für die Produktion von drei Zigarren. Demnach können wir aktuell drei Gesellen und acht Lehrlinge beschäftigen. Leider fehlt Uns aktuell aber der Vorrat an Papier, um derartige Beförderungen sofort vornehmen zu können. Dafür erhöhen Wir die Produktion von Papier und werden das baldestmöglich nachholen.

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--- Zug 122: 1725 ---

Unsere Schaluppen sind im Andalusien Meer angekommen, wo sich bereits eine handvoll englischer und französischer Schiffe tummeln. Wir beginnen unverzüglich mit der Blockade des an der Seinemündung liegenden Hafens von Paris, in der Hoffnung auf ordentliche Kaperbeute.

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--- Zug 123: 1726 ---

Und das ist das Ergebnis: In drei "Seeschlachten" werden vier französische Schaluppen gekapert, zwei weitere beschädigt und eine Karacke versenkt. Otto Weddigen wäre stolz auf Uns.

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Zugleich tut sich eine neue strategische Möglichkeit auf: Die Franzosen haben das Gros ihrer Armee aus Katalonien nach Kastilien (im Südwesten der Front) verlegt. Die Einsamkeit in Katalonien ist verlockend, also schicken Wir eben Truppen. Eine gute Gelegenheit zudem für den neuen General, sich zu bewähren (und für Uns, mal seinen Namen zu erfahren).

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Ah, eine Finte: Tatsächlich hat der Feind jede Menge Einheiten nach Katalonien verlegt. Wir pfeifen auf das Geld, das der Angriff gekostet hat, und ziehen Uns zurück. Vorher erfahren Wir jedoch noch, dass der General Prosullo heißt.

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--- Zug 124: 1727 ---

Uns tröstet ein weiterer Seesieg, bei dem eine Schaluppe gekapert und eine weiter versenkt wird.

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Jedoch gibt England sehr bald auf und lässt uns mit den Franzosen alleine. Perfides Albion! Ansonsten wird noch die Hutproduktion erfunden ("Hutproduktion ermöglicht Hüte Produktion", das ist noch nicht mal die groteskeste Formulierung des Spiels). Hiermit können wir also aus Pelzen (man erinnert sich: Ein Rohstoff mit Zukunft!) Hüte produzieren.

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Zwar sehen Wir im Augenblick keine realistische Chance, die französische Front zu durchbrechen, aber da Wir das Land noch weiter schwächen wollen, halten Wir den Kriegszustand aufrecht, um weiterhin Paris blockieren zu dürfen. Mittelfristig wäre eine Landeoperation denkbar, aber dafür müssten Wir erst ein paar taktische Reserven aufstellen.

--- Zug 125: 1728 ---

Und tatsächlich gibt der Seekrieg einige spannende Ereignisse her: Schon wieder sind unsere Schaluppen siegreich, dabei werden zwei Galeonen (!), eine Karacke sowie eine Schaluppe versenkt und zwei weitere Schaluppen beschädigt.

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Ansonsten beginnen Wir, auf dem Weltmarkt nach Zucker nachzufragen, um mit den Indianern ins Geschäft zu kommen. Und tatsächlich bieten Taino und Kwakiutl solchen an. Das schmeckt doch nach mehr.

--- Zug 126: 1729 ---

Die nächsten Seegefechte: Erneut reiben Unsere Schaluppen einen Verband auf, wobei zwei Galeonen und drei Schaluppen versenkt werden. Zwar sinken ebenfalls drei unserer Schaluppen, die zuvor schon beschädigt waren, aber zusätzlich gelingt es, eine feindliche Galeone zu kapern. Unter den Handelsfahrern wird eine Schivonelle versenkt. Damit ist die französische Kriegsflotte offenbar völlig vernichtet, von nun an werden nur noch Händler attackiert.

--- Zug 127: 1730 ---

...aber Handelsschiffe werden auch keine mehr aufgegriffen. Möglicherweise ist der französische Außenhandel damit ebenfalls unterbrochen. Wir sehen keinen Grund mehr, den Krieg weiterzuführen, und bieten Frankreich den Frieden an. Versuchen werden Wir es wohl erst wieder, wenn eine neue Generation von Artilleriegeschützen verfügbar ist. Wie nebenbei noch erkennbar ist, hat Unser Computer-Assistent bereits selbsständig Italien die Vasallisierung angeboten. Das heißt, dass das Angebot wohl Erfolg haben wird.

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--- Zug 128: 1731 ---

Der Computer weiß eben, was er macht, und so werden die drei italienischen Provinzen Florenz, Mailand und Genua ab sofort als portugiesisch gelten. Allzuviel bringen Uns diese Länderein gar nicht. Nenenswerte Bodenschätze (wobei Wir bislang noch nicht alles untersucht haben) sind lediglich Kohle und Kupfer, und viel Agrarland gibt es ebenfalls nicht. Die neuen und alten Armbrust-Einheiten entlassen Wir, ihre Kampfkraft ist lächerlich.

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Es herrscht Arbeitslosigkeit, weil nicht genügend Rohstoffe beschafft werden. Wir nehmen das zum Anlass für ein neues Konjunkturprogramm. Es besteht aus vier Galeonen und vier Baumeistern. Insbesondere in der neuen Welt gibt es noch viele unerschlossene Erzquellen, die Wir herzlich gerne abgreifen würden.

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--- Zug 129: 1732 ---

Nichts neues...

--- Zug 130: 1733 ---

Ebenso...

--- Zug 131: 1734 ---

England möchte doch wieder ein Bündnis. Soo schlecht war das letzte ja nun nicht, also sagen Wir zu.

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--- Zug 132: 1735 ---

Der Computer hat mal wieder zugeschlagen und nun auch noch Deutschland an Unser Imperium angeschlossen. Da dieses Land im Südosten Europas liegt und zu drei Seiten von Frankreich umgeben ist, lässt sich dieses Gebiet wohl als Stachel in Frankreichs Fleisch auffassen. Wir werden alsbald die dortigen Städte schwer befestigen lassen.

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Ansonsten ist Deutschland wohl ein ganz nettes Land. Von Interesse sind dabei die Eisenerzvorkommen in Sachesen und Braunschweig.

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--- Zug 133: 1736 ---

Und mal wieder möchte England gegen die Franzosen in den Krieg ziehen. Unsere Position hat sich gegenüber dem letzten Mal nicht wesentlich verschlechtert, also können Wir durchaus zustimmen. Allerdings werden wir wohl in Deutschland sehr gut aufpassen müssen, schließlich sind Wir natürlich mit dem oben genannten Plan zur Befestigung der Städte noch nicht mal ansatzweise angefangen.

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Der nächste Durchbruch: Der Handwerksmeister! Leider ohne Foto! Achtmal so effizient wie ein einfacher Arbeiter (das zum Preis eines Pelzhutes pro Jahr), sollten Wir damit sehr bald noch viel, viel mehr einfachen Pöbel für den Truppendienst abziehen können. Welch eine Synergie! Ansonsten noch eine Anmerkung: Die obigen "Zuschüsse" schiebt der Computer derzeit nach Schottland und Kwakiutl. Man merkt also, wo die nächsten Anschlüsse zu erwarten sind.

Leider fällt die mögliche Aufrüstung für den Krieg erschreckend gering aus. Lediglich vier Regimenter Feldartillerie können zusätzlich mobilisiert werden. Ursächlich ist ein Mangel an Bronze. Eigentlich gehört ja dem (noch nicht erforschten) Stahl die Zukunft, aber aktuell hilft uns das noch nicht weiter.

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Es wird knifflig. Zwar ist die Flotte schon in Position und blockiert mal wieder Paris, bei den restlichen Truppen müssen Wir aber improvisieren, um Deutschland nicht zu entblößen. Da entlang der bisherigen Grenze zu Frankreich (Glarus, Aargau, Madrid) bereits überall Stufe-2-Forts existieren, entschließen Wir, dass in jeder dieser Provinzen drei Regimenter Feldartillerie und je zwei Einheiten Infanterie zur Verteidigung ausreichen. Den Rest schicken Wir nach dem Gießkannenprinzip in die deutsche Exklave.

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--- Zug 134: 1737 ---

Immerhin greifen die Franzosen nicht an, wenn auch auf See noch nichts passiert (vermutlich hat sich die französische Flotte noch nicht erholt). Um Uns etwas Luft zu verschaffen, greifen Wir in Frankreichs Hinterhof an und attackieren mit Bayern eine vermeintlich eher schlecht gesicherte Provinz.

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Aber denkste - auch hier haben sich die französischen Truppen auf mysteriöse Weise vermehrt. Als ob ein gewisse Potjomkin dort tätig wäre - nein danke, Wir ziehen ab.

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--- Zug 135: 1738 ---

Eine Karacke wird vor Paris versenkt - vermutlich der vergebliche Versuch, Frankreich wieder zu Seemacht zu verhelfen.

Und schon wieder geben die Engländer auf, nachdem sie Uns erfolgreich in einen Krieg hereingezogen haben. Aus Protest werden Wir Frieden mit Frankreich schließen und so bald wieder kein neues Bündnis mit dem Tommy eingehen.

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Aber nicht sofort. Erst ist Uns die Idee zu einer Finte gekommen, und die geht so: Der Abbruch des Angriffs auf Bayern hat Unsere offensiv eingesetzten Truppen nach Sachsen verlegt. Sachsen grenzt direkt an Paris, bekanntlich die Hauptstadt von Frankreich. Paris ist gerade eher schwach gesichert, also wird sich die KI an die Hauptstadt klammern und nach Kräften Einheiten dorthin verlegen. Also ist der Weg nach Bayern frei! Wir attackieren also mit den gleichen Truppen nochmals in Bayern.

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Und tatsächlich: In Bayern empfängt Uns zwar eine Horde aus sechs Kosaken (ja, auch die gibt es), aber die sind kaum kampfstark. Und vor allem: Keine mobile Artillerie! Wie so oft rücken wir vor, und die angreifenden Kosaken werden unter Beschuss genommen. Jedoch dringen diese bis zur Artillerie vor und richten teilweise schwere Schäden an. Es liegt also an unserer Infanterie, die Situation zu bereinigen.

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Und es gelingt, wenn auch ein Artillerieregiment dabei draufgeht. "Mia san mia", kommentieren die Einwohner, als Unsere Truppen in München einziehen.

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--- Zug 136: 1739 ---

Zugleich gewinnen Wir noch eine Seeschlacht über den Reformationsversuch der französischen Marine. Dabei werden zwei Schaluppen gekapert.

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Ansonsten scheinen mit den derzeitigen Mitteln die Optionen für Offensiven wieder sehr beschränkt zu sein. Wir bieten Frankreich daher den Frieden an.

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--- Zug 137: 1740 ---

Frankreich willigt ein. Ab jetzt ist wieder ruhiger Aufbau angesagt. Logischerweise steht dabei das Ziel im Vordergrund, die Produktion von Bronze zu verstärken. Alle greifbaren Kupfer- und Zinnminen werden dabei nach Möglichkeit auf Stufe 2 aufgerüstet.

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--- Zug 138: 1741 ---

Nichts großartig neues. Aus Gründen des Transportes verlegen Wir die vor Jahren eroberte französische Galeone zu den Transportschiffen.

--- Zug 139: 1742 ---

Endlich ist der Stahl erfunden. Von jetzt an werden ganz neue Technologien möglich, die Uns beizeiten hoffentlich den Sieg über Frankreich ermöglichen.

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Wie Wir aus den Informationen Unserer Wissenschaftler erfahren, sind Wir bislang der einzige Staat, der das Geheimnes des Stahls kennt. Und besser noch die entsprechenden Technologien ("Taktik für leichte Artillerie" sowie "Husaren") sind bereits in der Entwicklung. Wir greifen ein und erhöhen die Förderung für diese segensreichen Projekte.

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--- Zug 140: 1743 ---

Nach Bronze verlagern Wir Unsere Anstrengungen bezüglich der Metallproduktion auf die Beschaffung von Stahl (siehe auch: Zukunftsmaterial). Aktuell produzieren Unsere Städte (wohlgemerkt: Nicht die Arbeiter!) pro Runde drei Einheiten dieses Materials. Das ist natürlich noch ausbaufähig.

--- Zug 141: 1744 ---

Nichts neues... doch dann...

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Die KI schließt Schottland an Unser Imperium an. Damit umfasst Portugal auf einmal 35 Provinzen der alten Welt und hat somit das Spiel gewonnen!

Wir werden gefeiert (kann eigentlich einer der Regenten den dort abgebildeten Herrscher identifizieren? Wir haben Uns immer gefragt, ob für alle Porträts dort historische Vorbilder wie beispielsweise Elisabeth I. oder Kardinal Richelieu verwendet werden - wer bei Spanien, Portugal oder Schweden abgebildet wurde, konnten Wir bislang aber nich herausfinden)...

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...und dann folgt die Abrechnung. 28085 Punkte, na ja, es hätte besser laufen können. Das zeigt sich insbesondere im Vergleich mit anderen Spielen.

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Aber erst mal fahren Wir natürlich fort.

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Jedenfalls zeigt sich bei dieser Highscore-Tabelle ein ernster Mangel in der Beurteilung von Spielverläufen. Bewertet wird nach Landesgröße, nach Reichtum, nach Arbeitskräften etc., aber kaum nach der Dauer, die das Spiel verlangt hat (man beachte, welch unwichtiger Punkt hier "Jahr" ist). Realistisch betrachtet werden hier eher Spieler belohnt, die bis ins Jahr 2300 ihr Land komplett hochgezüchtet haben. Blitzkrieger, die die Partie innerhalb von 150 Jahren für sich entscheiden, fallen dagegen wertungsmäßig unter den Tisch. Weil: Man hat ja keine effektive Wirtschaft aufgebaut. Verstehe das, wer wolle, eine "Late Victory Penalty" gibt es in diesem Spiel unverständlicherweise nicht.

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Danach geht allerdings das Tagesgeschäft wie immer weiter, und wir kaufen Richelieu seine Wolle ab.

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So, mal wieder holen Wir Atem. Mit einem neuen Update ist vielleicht am Samstag zu rechnen, heute dagegen werden Wir nicht einmal zu Spielen kommen.

Eigentlich hatte Uns das Board über folgendes informiert:


Der Text, den Sie eingegeben haben, besteht aus 40830 Zeichen und ist damit zu lang. Bitte kürzen Sie den Text auf die maximale Länge von 40000 Zeichen.

Dann beschlossen Wir, sämtliche URL-Verknüpfungen unter den Bildern zu löschen, und schon ist der Text wieder kurz genug. Wir hoffen, dass Unser Bildhoster dies verzeiht. :D

Iche_Bins
13.02.14, 22:42
Also zu Englands Verteidigung muss man sagen dass sie den zweiten Krieg nicht angefangen haben ;)

Tordenskjold
13.02.14, 23:00
Stimmt. Zu Unserer Auffassung, dass die böse, verdammenswerte Welt da draußen das arglose Portugal bloß wieder in den Krieg ziehen möchte, ist das allerdings kein Widerspruch, sondern sogar eine Bestätigung. ;)

123
13.02.14, 23:23
(kann eigentlich einer der Regenten den dort abgebildeten Herrscher identifizieren? Wir haben Uns immer gefragt, ob für alle Porträts dort historische Vorbilder wie beispielsweise Elisabeth I. oder Kardinal Richelieu verwendet werden - wer bei Spanien, Portugal oder Schweden abgebildet wurde, konnten Wir bislang aber nich herausfinden)...
Aber sicher doch: Bei dem Regenten von Portugal handelt sich um den Infante Dom Henrique de Avis, auf Deutsch Prinz Heinrich der Seefahrer (http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_der_Seefahrer)

Der Herrscher von Schweden ist natürlich Gustav II. Adolf (http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_II._Adolf_%28Schweden%29) und der von Spanien müsste, wenn wir uns recht erinnern, Philipp II. (http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_II._%28Spanien%29) sein.

Tordenskjold
17.02.14, 00:02
So, dass Portugal nun "offiziell" gewonnen hat, reicht Uns natürlich nicht. Diese Welt ist zu klein für drei Staaten, uns so hoffen Wir, innerhalb der nächsten 100 Jahre England und Frankreich in die Knie gezwungen zu haben. Machen Wir also weiter wie bisher...

--- Zug 142: 1745 ---

Eine normale Aufbau-Runde. Wir entlassen den größten Teil der schottischen Armee (Armbrustschützen!) und beginnen, in der neuen Welt die Küstenprovinzen befestigen zu lassen. Zudem stellen Wir fest, dass andere Mächte in Schottland bereits eine längere Straße von Edinburgh in die (bemerkenswert flachen) Highlands gebaut haben. Wir werden alsbald diese Strecke mit Unserem Straßennetz in Akershus oder Inverness verbinden.

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Zudem sind Wir nun in der Lage, das "Handelsschiff" zu erforschen. Nach über 250 Jahren bewährten Einsatzes hat damit das Zeitalter der Schivonellen bald ein Ende gefunden. Nebenbei bemerken Wir, dass England bereits über Husaren verfügt. Diese leichte Kavallerie (und ihre späteren Abkömmlinge, die Aufklärer) werden später noch, gemeinsam mit der leichten Artillerie, eine bedeutende Rolle im Gefecht der verbundenen Waffen führen.

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--- Zug 143: 1746 ---

Kurz darauf bietet Uns England schon wieder ein Bündnis an. Wir müssen ja nicht zu Unserem Wort stehen, deshalb akzeptieren Wir einfach mal.

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Der Paradigmenwechsel in der Rohstoffindustrie beschert Uns einen Überschuss an Bronze. Wir erhöhen das Angebit für den Export. Zugleich stellen Wir fünf weitere Baumeister an (man beachte, dass damit unser Vorrat an Papier dezimiert wurde - das Bild ist damit nicht mehr aktuell). Der Ressourcenmangel ist ein echtes Problem, dem Wir nur durch die baldige Erschließung der neuen Rohstoffquellen in Schottland, Deutschland und Italien begegnen können.

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--- Zug 144: 1747 ---

Und schon gibt es wieder Rabatz. Wir sagen den Engländern ab, sollen die sich doch gegenseitig an die Gurgel gehen. Wir haben ein Land aufzubauen!

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In Akkordarbeit überbrücken drei Ingenieure innerhalb eines Zuges die Verbindung von den Highlands nach Akershus. So macht man das, wenn es darum geht, Strecken schnell zu erschließen.

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Im Kollektiv schrauben die neuen Baumeister an den Baumschulen in Tras Os Montes. Für den schnellen Aufbau ist die Beschaffung einer riesigen Menge an Holz nötig (später wird noch einmal die Aufrüstung der Handelsflotte ähnlich viele Ressourcen verschlingen).

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--- Zug 145: 1748 ---

Die einzige Feindberührung des ersten Kriegsjahres: England unternimmt einen hoffnungslosen Angriffsversuch gegen St. Croix. Interessanterweise liegt die einzige gemeinsame Grenze von England und Frankreich in Südamerika, da könnten sie ruhig mehr Engangement zeigen.

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Die Husaren sind erforscht. Beizeiten, jedoch noch nicht sofort, werden Wir eine zweistellige Anzahl an Regimentern davon aufstellen.

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Die Verbindung nach Schottland ist hergestellt, die Ingenieure wurden neuen Aufgaben zugeteilt, und die Baumeister beginnen mit der Bestellung des Landes. Wie sagte doch einst ein englischer König? "Wir durchqueren das Land Länge mal Breite mal Höhe." Genauso machen Wir's.

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Überfälligerweise beschließen Wir, unsere Nahkampf-Infanterie mit Hellebarden auszurüsten, nachdem ebenfalls 250 Jahre lang Piken das Schlachtfeld beherrscht haben (na gut, eigentlich war's immer die Artillerie). Bemerkenswerterweise ist auch in England und Frankreich noch kein schlauer Kopf auf eine ähnliche Idee gekommen. Technologisch hinkt Unsere Welt der realen wohl um einige Jahrzehnte hinterher.

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--- Zug 146: 1749 ---

Britannien beherrscht die Wellen, will uns der alljährliche Schlachtbericht glauben machen.

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Die Försterei boomt weiter. Wie uns zugleich der Wirtschaftsbericht zeigt, sind aktuell nur noch vier Arbeiter unbeschäftigt. Es geht also weiterhin aufwärts.

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--- Zug 147: 1750 ---

Auch hier obsiegt ein kleiner britischer Verband über eine französische Invasionsflotte. Dieser Krieg zieht sich weiterhin, aber Wir wollten ja erst eingreifen, wenn neue Artillerie zur Verfügung steht. Mit der betagten Feldartillerie sind einfache Siege unwahrscheinlich geworden, und verdiente Verbände mit unersetzlichen Erfahrungen wollen Wir nicht einfach so verheizen.

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Immerhin verkündet der Forschungsbericht, die zugehörige Technologie solle in zwei Jahren einsatzbereit sein. Aus Euphorie erhöhen Wir die Produktion von Stahl auf 18 Einheiten pro Jahr (zuzüglich 7 Einheiten Provinz-Produktion). Damit sollten Wir sehr bald ein gutes Dutzend Artillerieregimenter aufrüsten können.

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--- Zug 148: 1751 ---

Aus Sicherheitsgründen verlegen Wir Ingenieure an die einst dänische, nun englische Grenze. Man weiß ja nie, wo der nächste Feind lauert.

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Die Erzvorkommen im Taino-Reich sind sehr verlockend, und die Engländer, eigentlich mal um Schutz für dieses Volk bemüht, haben noch nicht mal die schon gekauften Silberquellen erschlossen. Wir setzen unseren Kaufmann zum Erwerb der Schürfrechte ein und schaffen zwei neue Ingenieure an, die Straßen zu diesen Minen bauen sollen. Mittelfristig hoffen Wir, so durch den Kauf von Eisenerz Taino dauerhaft auf Unsere Seite zu ziehen.

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--- Zug 149: 1752 ---

England fordert Unser Eingreifen. Nun, den richtigen Zeitpunkt dafür möchten Wir noch immer lieber selber wählen. Also: Nein!

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Entgegen der Vorhersage ist die Artillerie diese Runde immer noch nicht erforscht worden. Na ja, es gibt schlimmeres, da Wir momentan eh alle Fäden in der Hand haben. Also nächste Runde. Da inzwischen die Engländer die Eisenbahn erfunden haben, wollen Wir da nicht hintenanstehen und geben die Erforschung dieser Technologie in Auftrag.

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--- Zug 150: 1753 ---

Wieder mal weist die Royal Navy die Franzosen in die Schranken.

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...und JETZT ist die leichte Artillerie erfunden.

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Also rüsten Wir auf: Tatsächlich werden in diesem Zug 17 bewährte Artillerieregimenter auf die neue Technologie umgestellt. Lediglich bei fünfen hat der Vorrat an Stahl nicht mehr ausgereicht. Trotzdem fühlen Wir Uns stark genug, um sofort Frankreich den Krieg zu erklären. Unsere Flotte ist ja noch vom letzten Krieg in Position vor der Seinemündung, also ist im Prinzip alles vorbereitet.

--- Zug 151: 1754 ---

An vielen Ecken stehen Uns Truppen gegenüber; zugleich schließt England gerade jetzt Frieden mit Frankreich. Uns soll's recht sein, dann brauchen Wir die Beute zumindest mit niemandem zu teilen. Ein Mangel an Fronttruppen verhindert zwar noch eine Offensive, aber das ist ja egal.

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--- Zug 152: 1755 ---

Einzige Kriegshandlung: Eine Karacke wird aufgebracht. Ansonsten erforschen Wir die Hellebarde, was erst mal nicht von Belang ist. Direkt im Anschluss möchten Wir nämlich die "Infanterie" erforschen, womit hier im Spiel mit Musketen bewaffnete Linieninfanterie gemeint ist. Das wäre gleich die übernächste Generation dieser Truppengattung.

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Die eroberte Karacke lassen Wir eine Landung im Rücken der Front, in Asturias, inszenieren. So etwas zieht immer schön feindliche Truppen aus der Front und könnte Uns damit beispielsweise einen baldigen Angriff auf Katalonien oder Granada ermöglichen. Unterdessen sind die letzten "alten" Artilerrieregimenter aufgerüstet worden. Nächste Runde werden Wir es also mal versuchen.

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--- Zug 153: 1756 ---

Huch, eine Katastrophe! :eek: Aus dem Nichts zaubert Frankreich eine Flotte aus 14 Schiffen aus dem Hut, die unsere 15 Schaluppen allesamt aufreibt. Fatalerweise bestand der französische Verband aus 13 Schaluppen sowie einer Galeone, die dann den Unterschied gemacht hat. Ansonsten stellt sich heraus, dass bis auf die Galeone sowie eine schwer beschädigte Schaluppe alle französischen Schiffe gesunken sind. Umgekehrt sind 10 unserer SChiffe dem Feind in die Hände gefallen. Selbstredend wurde die Karacke ebenfalls versenkt.

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Wir reagieren natürlich mit einem trotzigen Bauprogramm. Unsere Ressourcen reichen für eine Galeone sowie zwölf Schaluppen. Zudem werden Wir zwei Galeonen aus der Handelsmarine abziehen (mit dem bald zu erfindenden "Großen Handelsschiff" werden die Galeonen dort sowieso keine Rolle mehr spielen). Nach obiger Rechnung wird diese Mischung ausreichen, um die Franzosen zu schlagen.

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--- Zug 154: 1757 ---

Und da ist diese Technologie auch schon erforscht. Eine baldige Aufrüstung wird allerdings wohl durch einen Mangel an Stoff verhindert. Zum Ausgleich leiten Wir die Erforschung der Stufe-2-Technologie für Wolle in die Wege... aber wir irren Uns: Die erforschte Technologie war nicht das "Große Handelsschiff", sonder lediglich das "Handelsschiff", ein Ersatz für die alten Karacken. Im Unterschied zu diesen verfügt das "Handelsschiff" über 4 Frachtraum statt 3... ein riesiger Fortschritt also...

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Glücklicherweise lässt sich da große Handelsschiff ebenfalls erforschen. In vier Zügen sollten Wir soweit sein. Bis dahin stellen Wir zwei neue Galeonen ein und segeln mit dem vorgesehenen Verband los, auch wenn die Galeonen schon ziemlich langsame Pötte sind (aus dem Hafen von Lissabon schaffen sie es innerhalb eines Jahres gerade mal bis in den "Octopus Kanal", der direkt an die Straße von Porto angrenzt, an der der Hafen liegt).

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Spaß (und Geld) wollen Wir aber trotzdem haben, weshalb Wir mit General Prosulla, neun Geschützen und 3 Musketieren Katalonien angreifen.

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Zwar stehen in der Festung eine Menge Geschütze, aber lediglich die schwere Garnisonsartillerie kann technisch als "aktuell" bezeichnet werden (die anderen Geschütze können das wohl kaum). Ohne große Verluste ist die Mauer bereits nach dem Einsatz von nur drei unserer Geschütze durchbrochen (und bis zum Ende der Runde ist auch die zweite Garnisonsartillerie geschlagen).

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Jetzt können Wir aus der Ferne genüsslich die restlichen Geschütze plätten. Hierfür helfen übrigens die Markierungen bei der Bewegung: Auf "roten" Feldern kann Unsere Artillerie beschossen werden, auf grünen eben nicht.

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Der Feind flüchtet, einige angeschlagene Einheiten haben sich bereits abgesetzt. Wir feuern weiter. Alles, was was jetzt noch steht, überlebt diesen Angriff nicht. Leider haben Wir vor Überraschung unseren Fotoapparat daheim gelassen, aber trotzdem: Sieg! Unsere überlegene Technologie hat die zahlenmäßige Übermacht der Franzosen besiegt und Uns in den Besitz Kataloniens gebracht.

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--- Zug 155: 1758 ---

Wir erhalten ein weiteres Flaggschiff. Ansonsten ist glücklicherweise Katalonien bereits an das Straßennetz angebunden (und die Festung wurde von Stufe 2 auf Stufe 1 reduziert), sodass größere Reparaturen hier nicht nötig sind. Unsere nächste Offensive zielt auf eine Landverbindung zwischen unserem Kernland und Deutschland. Galizien (unerfindlicherweise hier mit zwei "l" geschrieben) ist nur schwach beschützt, also greifen wir von zwei Seiten an.

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Auch die hiesigen Truppen sind nicht moderner als jene, die Uns in Katalonien gegenüber standen (wenngleich deutlich wird, dass der Franzose hier Verstärkungen zugeführt hat). Wir fahren nach dem gleichen Schema fort und nehmen zuerst die Festungsartillerie unter Feuer.

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Interessanterweise wagt sich der feindliche General Launi nach vorne. Unser Vorgehen beeinflusst das aber nicht. Allerdings bringen Wir mit einigen unbedachten Manövern immer wieder mal eigene Geschütze in die Feuerreichweite der schweren französischen Artillerie. Wir können Uns selber dafür ohrfeigen!

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Zwar bekommen somit einige Unserer Einheiten etwas ab, aber Totalausfälle gibt es glücklicherweise keine. Somit liest sich der Ausgang der Schlacht auf dem Papier genau wie jener von vorigem Jahr.

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--- Zug 156: 1759 ---

Die Ingenieure sind im Taino-Reich so weit fortgeschritten, dass Wir die ersten Baumeister dorthin schicken können. Das liegt u.a. auch daran, dass es in Europa nicht mehr viel zu tun gibt, da die meisten dortigen Felder schon auf Stufe 2 ausgebaut sind. Damit es hier weitergeht, müssen Wir neben den entsprechenden Rohstoff-Technologien vor allem die Straßen zu den jeweiligen Feldern mit der Eisenbahn angebunden haben. Hierzu wird, sobald erforscht, der Eisenbahn-Ingenieur Unsere Straßen "aufrüsten".

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Der nächste Angriff gilt dem zuletzt abgeschnittenen Granada. Da General Prosulla zuletzt vor Galizien verwundet wurde, als er sich heldenhaft in die erste Reihe vorgewagt hatte (eine Auszeichnung hat er dafür leider nicht erhalten), wird General Nafera den Angriff kommandieren.

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Granada wurde weitestgehend evakuiert. General Lec hatte offenbar den Auftrag, eine Garnison vorzutäuschen. Macht nichts, dann haben Wir es eben etwas einfacher. Nachdem beide Geschütze besiegt sind, wagt sich General Lec vor die Festung. Verhandelt wird hier nicht, also wird auch er da draußen nur den Tod finden.

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Und so kam es dann auch. Sieg!

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--- Zug 157: 1760 ---

Die ersten Ingenieure erhalten den Befehl, über Granada und Galizien eine Verbindung nach Deutschland zu legen. Zugleich werden zahlreiche Baumeister in die Kolonien geschickt: Da mittlerweile Stufe 2 Zuckerrohr erforscht wurde, gibt es dort einige Felder auszubauen.

Kein Angriff diese Runde, die Artillerie muss sich größtenteils erholen. Da Wir mittlerweile mit Galizien direkt an Paris grenzen, hat der Feind dort seine Truppen konzentriert. Ergo werden die nächsten Angriffe auf die östliche und westliche Peripherie der Hauptstadt zielen.

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--- Zug 158: 1761 ---

JETZT ist endlich das Große Handelsschiff erforscht (mit 8 Ladekapazität gegenüber der Schivonelle mit 4). Da die Textilindustrie immer noch nicht den ganz großen Sprung gemacht hat, bleibt die große Revolution erst mal aus.

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Der fast komplett genesene General Prosulla führt von Galizien aus einen Angriff auf Kastilien. Im Großen und Ganzen läuft das unter "Frontbegradigung", aber haben möchten Wir das Gebiet natürlich sowieso.

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Auch in Kastilien haben die Franzosen schon aufgegeben. Was soll man da noch machen?

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Nach einem einseitigen Artillerieduell streckt auch diese Festung die Waffen.

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--- Zug 159: 1762 ---

Kein Witz: Die Flotte ist endlich vor Frankreich angekommen! Anstatt den Hafen direkt zu blockieren, befehlen Wir allerdings eine offensive Patrouille im Andalusien Meer. Auf diese Weise werden unter Umständen auch Kriegsschiffe angegriffen.

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Das nächste offensive Ziel ist Andalusien. Erneut hat Prosulla den Oberbefehl.

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Auch hier häuft sich wieder mal veraltete (und teils noch aus vorherigen Schlachten angeschlagene) Artillerie, aber da dies nur ein Stufe-1-Fort ist, gibt es nur eine einzige zeitgemäße Garnisonsartillerie. Unser Widersacher heißt erneut General Launi.



Nachdem die Garnisonsartillerie besiegt ist, breitet sich mal wieder Panik aus. Aber keine Sorge, jeder kommt mal dran. Zumindest vom Prinzip her. Wir bemühen uns darum, Feldgeschütze auch komplett zu besiegen, damit sie anderswo nicht im Weg stehen.

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Und das war es dann auch. Zwar kann mal wieder eine Handvoll Geschütze entkommen, aber die Provinz gehört Uns.

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Unterdessen bringt die Flotte zwei Schaluppen auf und versenkt zwei weitere. Das Gros der Flotte scheint das noch nicht zu sein, aber wir werden's ja sehen.

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--- Zug 160: 1763 ---

Die Eisenbahn wird erforscht. In dieser einfachen Form ist sie noch nicht sehr nützlich, da sie absolutes Flachland benötigt, um voranzukommen; schon Sümpfe sind ein unüberwindbares Hindernis dafür.

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Da das Gebiet im Norden Portugals aber genau so aussieht, werden Wir einen Eisenbahn-Ingenieur einstellen und bald eine Strecke von Lissabon bis Tras Os Montes beginnen.

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Im Seekrieg teilen Wir die Flotte auf: Sechs Schaluppen werden eine Nahblockade durchführen, der Rest betreibt Fernsicherung. Der größte Teil der blauen Flotte ist noch immer da draußen, wie das Bild zeigt. Ansonsten rochieren Wir ein wenig mit der Artillerie, um alsbald Asturias angreifen zu können. Vermutlich wird der Feind seine Einheiten von dort allerdings auch bald abgezogen haben, denn dort stehen sie auf absolut verlorenem Posten.

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--- Zug 161: 1764 ---

Und schon wieder unterliegen Wir gegen die französische Flotte. Einziger Trost ist, dass lediglich fünf unserer Schaluppen vom Feind gekapert werden, der Rest entzieht sich dem Zugriff durch Versenkung. Auch sinken immerhin fünf feindliche Schaluppen beim Gefecht. Kein Bild von diesem Trauerspiel!

Ohnehin steht ab dieser Runde mit der Fregatte ein wesentlich leistungsfähigerer Kriegsschiffstyp zur Verfügung, die fast so stark wie Galeonen sind und lediglich weniger Ladekapazität und etwas weniger Panzerung haben, dafür aber mobiler sind. Unsere aktuelle Rohstofflage erlaubt die Produktion von zehn Stück, was Wir auch sofort wahrnehmen.

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Voraussichtlich nix los in Asturias. Also greifen wir an.

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Ein General namens Cos-Olle befehligt das einzige vorhandene Geschütz. Eine reine Fingerübung...

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...mit vorhersehbaren Ergebnissen. Da der General mal wieder vorstürmt, bleibt auch er im Feld.

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--- Zug 162: 1765 ---

Die Fregatten werden sofort losgeschickt. Sonst gibt's nix neues. Wir erwägen kurzzeitig, den Feldzug gegen Frankreich einzustellen, da Wir Paris zunächst nicht einnehmen wollen. Was würde bedeuten, weiter drumherum angreifen zu müssen. Dann wäre ein substanzieller Teil der Offensiv-Kapazitäten damit gebunden, vor möglichen Angriffen aus Paris zu schützen. Aber dann entsinnen Wir uns der List, die einst ein gewisser Alith Anar erdacht hatte, und kundschaften die Verteidigung von Paris aus, indem wir mal einen Hellebardier vorbeischicken...

Dieser berichtet, dass Paris eine mächtige Festung mit drei Garnisonsgeschützen sei. Ansonsten stapelten sich dort nur veraltete Feldgeschütze und etwas Artillerie. Nicht unmöglich, einen Angriff könnten Wir also durchaus wagen.

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--- Zug 163: 1766 ---

Die Stufe-2-Woll-Technologie ist erforscht. Demnach könnten Wir bald keine Probleme mehr haben, Schiffe auszurüsten und neue Arbeitskräfte zu rekturieren.

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--- Zug 164: 1767 ---

Unterdessen haben Wir mit ein paar Runden Verspätung den ersten Eisenbahningenieur eingestellt. Während in Lissabon feierlich der erste Kopfbahnhof eingeweiht wird, werden munter die ersten Gleise nach Südwesten verlegt. Lustigerweise gibt es sowas selbst in England, dem Mutterland dieser Technologie noch nicht. Auf der gesamten Insel dominiere noch Stufe-1-Felder und normale Straßen.

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Die Fregatten sind im Kampfgebiet angelangt. Wir sind gespannt: Reichen diese Einheiten aus, um die bekanntlich aus Schaluppen und einer Galeone bestehende Flotte zu schlagen? Der Forschungsbildschirm verrät, dass Frankreich die Technologie für Fregatten noch nicht erforscht hat. Also: Ran an den Feind!

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--- Zug 165: 1768 ---

...aber nichts passiert. Gut, dann blockieren Wir eben! Zwischenzeitlich wird die zweite Ausbaustufe für Edelsteine erforscht, das ist auch eine schöne Sache.

--- Zug 166: 1769 ---

Und immer noch nichts neues auf See. Was ist da los? Egal, wir versuchen es direkt in Paris. Das Kommando hat (der mittlerweile mit einer Medaille ausgezeichnete) Prosulla. Attacke!

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Im Großen und Ganzen erwarten Uns hier die gleichen Truppen wie zuvor, allerdings wurde die Kavallerie durch jede Menge antiker Feldgeschütze (nur im Süden sichten wir ein modernes Exemplar) ausgetauscht. Uns soll's recht sein, das verhindert (hoffentlich) schnelle Angriffe auf Unsere Artillerie.

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Nach der ersten Runde ist das Ergebnis eher mittelmäßig. Keines der drei Garnisonsgeschütze wurde ausgeschaltet, ím Gegenzug ist eines Unserer Geschütze verlorengegangen, als es unter das konzentrierte Feuer von zwei dieser Kanonen geriet. Auch sind ungefähr die Hälfte Unserer Geschütze überhaupt nicht auf Schussweite herangekommen. Immerhin sollte Uns das halbwegs vor Gegenangriffen schützen.

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Dies bleiben aber, abgesehen von der Garnison und einem übermütigen Feldgeschütz, weitestgehend aus. Wir werden weiterhin auf die Garnison feuern und Unseren Reichweitenvorteil auszuspielen versuchen.

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Und tatsächlich, im Süden ist die Mauer bald doppelt durchbrochen, nur der Norden lässt noch auf sich warten. Mal wieder trauen sich die Franzosen zudem nicht für Gegenangriffe heran, sodass Wir ab hier ein leichtes Spiel erwarten.

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Der Rest ist eine Art Mikado: Beginnend im Norden feuern Wir reihum auf alle französischen Geschütze. Hin und wieder schießen die Franzosen auch mal zurück, aber das ist eher halbherzig. Mit den Musketieren, die sich bis auf Schussweite heranwagen und damit alle Feinde dazu provozieren, sich auf sie zu verschießen, gelingt es schließlich sogar, das Feuer auf die "moderne" Artillerie des Gegners zu eröffnen.

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Doch damit hat sich der Franzose zu weit vorgewagt. Aus nächster Nähe werden die Reste der Armee zusammengeschossen. Niemand überlebt, als letztes fällt General Arthene dem Angriff zum Opfer. Somit zerbrechen Wir das nächste Großreich wie ein Tongefäß unter unseren mächtigen Stiefeln!

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--- Zug 167: 1770 ---

Zur Feier des Sieges rüsten wir die ersten Handelsschiffe auf. Zudem verlegen Wir sämtliches Militär in das frisch eroberte Paris, um von dort aus auch den Rest von Frankreich einzunehmen. Als reine Vorsichtsmaßnahme natürlich entsenden Wir die Fregatten wiederum zu einem, äh, Flottenbesuch zum Hafen von London.

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--- Zug 168: 1771 ---

Um einem schnellen englischen Zugriff zuvorzukommen, sind natürlich die Küstengebiete von besonderer Bedeutung. Deshalb greifen Wir Gascogne an. Der erholungsbedürftige Rest der Truppe attackiert die ungesicherte Bretagne.

Was Wir in der Gascogne sichten, entlockt Uns ein Lachen: Vier alte Speerkavalleristen! Das wird ein Fest!

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Leider flüchtet die Speerkavallerie sehr bald, ohne von der Artillerie beschossen zu werden. Dann machen Wir eben die Feldartillerie platt!

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Aber auch das klappt aufgrund der Feigheit des Gegners nicht so wirklich, der Großteil der Truppen kann sich absetzen. Na ja, erobert wurde die Provinz ja trotzdem. Mal schauen, wo Uns diese Feiglinge wieder gegenüberstehen...

...und ja, gleich in der selben Runde in der Bretagne. Dann machen Wir sie eben dort fertig.

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Das klappt zwar insgesamt ebensowenig, aber für zwei Feldgeschütze reicht es. Und für die Eroberung der Bretagne ja sowieso.

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--- Zug 169: 1772 ---

Zugleich schnappt sich England die französischen Kolonien im Süden des Hauptkontinents. Keine besonders erfurchtgebietende Leistung, zumal bei beiden Angriffen Husaren draufgehen.

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Eigentlich hätten die Truppen weitere Erholung verdient, aber da in Bordeaux und der Picardie kein sonderlicher Widerstand vorliegen wird, greifen Wir unter Aufbietung weniger angeschlagener Einheiten trotzdem an. Der Rest bekommt seine Ruhepause.

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Beide Provinzen fallen jeweils nach einer einzigen Kampfrunde, da die Garnisonsartillerie hinter ihrer Palisade lediglich zweimal beschossen werden muss, um dem Untergang geweiht zu sein. Wir belassen es daher beim Schlachtüberblick.

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--- Zug 170: 1773 ---

Diesmal gibt es eine globale Ruhepause. Also nichts berichtenswertes. Soweit Wir das überblicken können, scheint England keinerlei Anstalten zu machen, sich weitere Stücke von Frankreichs Kuchen abzuscheiden, da können Wir ruhig mal etwas langsamer machen.

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So, mal wieder erfolgt hier eine Pause. Eventuell werden Wir heute noch weiterspielen (aber natürlich nicht mehr berichten) oder aber ein paar Panzer-Rennen in "Campaign 2" abhalten. :D Daraus könnte man eigentlich auch mal einen Spaß-AAR machen.

Tordenskjold
19.02.14, 00:19
--- Zug 171: 1774 ---

Da es mal wieder ein krasses Missverhältnis von Fleisch/Fisch zu Getreide (Produktion 202 zu 247), setzen Wir zwei Ingenieure an, um neue Fischereihäfen zu errichten. Als geeignete Standorte werden zwei Landzunugen im Westen von Asturias ausgemacht. Für die dazu nötigen Transportkapazität bauen Wir fünf weitere Schivonellen in große Handelsschiffe um.

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In Europa greifen unterdessen General Prosulla, sieben Geschütze und fünf Musketiere die einst irische Provinz The Pale an. Den Rest der Armee verlegen Wir nach Bayern, um in der nächsten Runde Dublin anzugreifen.

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In The Pale erwartet Unsere Truppen mal wieder die Speerkavallerie nebst zwei Feldartillerie-Geschützen und General Vois. Das Standardverfahren wird angewandt: Angriff auf die schwere Garnisonsartillerie, die nach drei Schüssen geschlagen ist. Anschließend wird der Rest beharkt, der sich aber wenig überraschend zurückzieht. Die Feldartillerie können Wir aber dennoch stellen und eine davon vernichten. Bis auf Weiteres werden Wir allerdings das Posten von Siegesbildchen unterlassen, das wird irgendwann eintönig...

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--- Zug 172: 1775 ---

In Nordamerika wurden die ersten Pelzierfarmen auf Stufe 2 ausgebaut. Das ermöglicht mittelfristig den Betrieb von sechs, langfristig (mit Eisenbahn, Stufe 4 und allem Drum und Dran) sogar 15 Handwerksmeistern. Zeitgleich bauen Wir so viele Schivonellen wie möglich auf den neuen Standard um. Am Ende der Runde reichen die Ressourcen für zehn Exemplare, danach mangelt es mal wieder an Stoff.

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--- Zug 173: 1776 ---

England wünscht ein Bündnis, aber warum? Es gibt keinen Feind mehr und enstprechend auch keinen Bedarf mehr nach Bündnissen.

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Spaßeshalber stellen Wir zehn Regimenter Husaren auf, um die Einsatzzwecke dieser Truppen bei nächster Gelegenheit zu demonstrieren. Unterdessen werden die Angriffe wie geplant fortgesetzt.

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Nafera greift Dublin an und Prosulla Munster.

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Überraschungen gibt es trotzdem. Nafera trifft in Dublin auf fünf Regimenter berittener Arkebusiere (und einen Kaliverträger). Ein Gegenangriff könnte hier Spannung bedeuten, zumal die Kavallerie dann ins Feuer von Artillerie und Musketieren reiten würde.

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Zumindest setzt sich die Kavallerie nicht sofort ab, das ist immerhin etwas. Nachdem die zweite Garnisonsartillerie besiegt ist, feuert Unsere leichte Artillere munter auf den Feind, dabei fällt einer der Arkebusiere und ein weiterer wird schwer verwundet. Danach zieht sich der Feind allerdings zurück. In Munster dagegen passiert überhaupt nichts. Keine zusätzliche Garnison schützt diese Provinz, und nach zwei Schüssen ist alles vorbei.

--- Zug 174: 1777 ---

Die Kavallerie-Rekrutierung beschert Uns einen weiteren Befehlshaber namens Siara. Die neuen Truppen setzen Wir zur Hälfte auf die französische Enklave in der Provence sowie auf die irische Halbinsel an.

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--- Zug 175: 1778 ---

Debüt für die Husaren: General Siara attackiert Connaught, während General Nafera noch die Erholung einiger Artillerieregimenter abwartet.

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Vielleicht nicht das optimale Verhalten, aber folgendes lässt sich zumindest beobachten: Als Fernkampf-Einheit (mit lächerlichem Angriffswert und kurzer Reichweite) reicht ein Husar direkt vor den Palisaden aus, um alle dahinter stehenden Einheiten zum Feuer auf sich zu provozieren (zur Erklärung: In dieser Spielmechanik greifen Einheiten, die in der Runde noch nicht gefeuert haben, automatisch feindliche Einheiten an, die auf Angriffsreichweite herangekommen sind). Somit lässt sich insbesondere feindliche Artillerie sehr schnell zum "Verfeuern" ihrer Angriffsmöglichkeit bringen. Zugleich sind Husaren sehr, sehr robust, sodass sie tatsächlich bestens als Kugelfang geeignet sind. Demonstrieren Wir das an einem Husar, der direkt vor die Palisade stürmt: Die Artillerie hat sich auf ihn eingeschossen, aber ihn nur mittelmäßig beschädigt, er kann sogar noch das Feuer erwidern (was allerdings genau nichts bewirkt).

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Dafür die Folge: All Unsere Artillerie kann sich ungefährdet nähern und feuern. Zwei Schüsse, und der Feind ist besiegt. So einfach ist das! Und dafür sind Husaren eben sehr, sehr günstig, als dass man dafür teure Artillerie gefährden müsste.

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--- Zug 176: 1779 ---

Unser Computer hat zugeschlagen und Kwakiutl ein unmissverständliches Angebot gemacht. Das bringt Uns das Folgende: Volle Kontrolle über ihre einzige Provinz Jacksonville und außerdem noch eine beachtliche Streitmacht aus einem Hellebardier und elf Kavalleristen der hierzulande noch gar nicht erforschten Gattung Kürassier. Die werden Wir noch mal gut gebrauchen können.

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In Europa greift Siara nach der gleichen Masche in Limerick an, während Nafera mit dem großen Rest in der Provence einmarschiert. Da das Geschehen in Limerick wie erwartet langweilig ist, springen Wir gleich in die Provence: Dort stehen nämlich hinter den Mauern eines Stufe-2-Forts satte acht Husaren, drei Arkebusiere und ein bisschen Kleinkram. Trotzdem setzen Wir erst mal die Husaren ein, um die feindliche Artillerie zu provozieren, was bestens funktioniert: Bereits auf den ersten der beiden feuern alle drei Geschütze. Bahn frei also für Unsere leichte Artillerie.

Nach der ersten Runde zieht sich der Feind noch nicht zurück, da es Uns nicht gelungen ist, die zweite Garnisonsartillerie zu vernichten. Stattdessen wird unsere Artillerie von den feindlichen Husaren attackeirt und teils schwer mitgenommen. Gelegenheit für Unsere Musketiere, mal wieder genau zu zielen.

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Trotzdem beschädigen die Husaren noch eine ganze Menge weiterer Geschütze, und was das Blöde ist: Die schwerstens getroffenen Einheiten davon sind auch noch agil genug, schnellstens weit abzurücken.

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Zuletzt attackieren auch noch die restlichen Kavalleristen im Nahkampf. Dabei gehen drei Geschütze komplett verloren. In der Konsequenz ist das etwas ärgerlich, aber hey, die Rohstoffe für Ersatz haben Wir ja. Und der Feind verliert insgesamt neun Einheiten! Und uns gehört jetzt fast das komplette Festland!

--- Zug 177: 1780 ---

Nichts besonderes ist los.

--- Zug 178: 1781 ---

Die moderne Linieninfanterie wird erfunden. Demnächst werden Wir die Hellebarden-Regimenter entsprechend aufrüsten. A propos "Aufrüsten", mittlerweile ist die gesamte Handelsmarine auf den aktuellen Stand gebracht. Zugleich schicken Wir die drei kleinen Handelsschiffe los, um auf der noch immer von abtrünnigen Franzosen besetzten amerikanischen Nordostinsel zu landen.

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Außerdem bauen Wir im Süden Amerikas auf Cherokee-Territorium ergiebige Minen. Wir hoffen, so auch diese Indianer für Unsere Sache begeistern zu könnnen.

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--- Zug 179: 1782 ---

Nichts neues...

--- Zug 180: 1783 ---

Die Schiffe sind an der Aztekeninsel angelangt und beginnen mit einem Landeunternehmen in Tlaxcala, der nordöstlichsten Provinz.

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Außerdem beginnen Wir, da alles andere bereits auf Stufe 2 ist oder gerade darauf gebracht wird, in Lissabon entlang der Bahnstrecke mit dem Ausbau der ersten Felder auf Stufe 3.

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--- Zug 181: 1784 ---

Grenadiere und Stufe 2 Tabak werden erforscht. Damit werden Wir aus den Musketieren ungleich stärkere Infanteristen machen. Als neue Technologien werden das Kaperschiff (die Engländer haben es schon, da werden Wir also schnellstens nachziehen müssen) sowie Plänkler ins Auge gefasst. Aufgrund der Verfügbarkeit von Kaperschiffen zögert sich auch der mögliche letzte Krieg gegen England noch um ein paar Jahre hinaus. Der aktuelle Stand der Dinge spricht von 7 Jahren, bis Wir mitgezogen haben.

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Weitere Fischereihhäfen zeichnen sich ab. Unter anderem stehen zwei Halbinseln in Hamburg (stilecht!) im Blick. Geld spielt momentan keine Rolle. Die zuvor massiv ausgebaute Stoffindustrie floriert, und überschüssiges Tuch wird in die Indianerstaaten exportiert, was pro Runde an die 10.000$ bringt.

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--- Zug 182: 1785 ---

Wir hatten ganz vergessen, dass ja ein Landeunternehmen läuft. Eiligst holen Wir das nach und attackieren Tlaxcala mit General Siara, zwei Husaren und einem ganzen Sack an Artillerie. Zuvor stellen Wir noch zwei weitere Eisenbahningenieure ein, da die Bahn dank neuer Technologie mittlerweile auch Hügel und Sümpfe queren kann.

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In Tlaxcala dagegen ist einfach gar nichts los. Also das Standardprogramm abgespult und hurtig die Provinz heimgeholt.

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--- Zug 183: 1786 ---

Nach diesem Erfolg holen Wir den Rest der Armee nach. Die schon gelandeten Truppen greifen Amecameca an.

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Hier drohen zwar zwei Geschütze, ansonsten aber keine ernstliche Gefahr weder für Geschütze noch für Husaren.

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--- Zug 184: 1787 ---

Die vorgestürmten Husaren brauchen eine Pause, also holen Wir Ersatz aus Europa nach. Die neu angekommenen Truppen attackieren unterdessen Tlacopan.

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Im Westen nichts neues...

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--- Zug 185: 1788 ---

Die Forschung an den Kaperschiffen verzögert sich irgendwie. Nach aktuellem Stand soll es noch fünf Runden dauern. Auch sonst deutet sich ein Technologie-Rennen mit England an.

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In Amerika rollen derweil die Angriffe weiter. Tenochitlan, die alte Azteken-Hauptstadt, so wie Azcapotalco stehen auf dem Plan. Dass in beiden Provinzen nichts besonderes passiert, verschweigen Wir der Einfachheit halber.

--- Zug 186: 1789 ---

Der letzte Akt der Eroberung früherer französischer Besitzungen vollzieht sich 1789 mit Angriffen auf Malinalco (Südwesten) und Texcoco (Nordosten). Für den Transport der Güter müssen Wir sechs neue Handelsschiffe (große, natürlich) vom Stapel lassen. Auch in diesen Provinzen passiert nur das Übliche. Damit gehört diese Insel Uns!

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--- Zug 187: 1790 ---

Die Schwere Artillerie wird entwickelt. Das ist eine eher sinnlose Technologie, da derartige Geschütze kaum offensiv einsetzbar sind. Diese Geschütze können, anders als leichte Artillerie, nur feuern, wenn sie in einer Kampfrunde nicht bewegt wurden, was ihren Einsatzzweck auf die Defensive beschränkt. Zudem verfügen die Engländer bereits über das Nachfolgemodell in dieser überflüssigen Disziplin moderner Kriegskunst. Alle Truppen aus Nordamerika werden zurück nach Europa verlegt, zugleich erhöhen Wir die Förderung der Wissenschaftler, die für Uns das Kaperschiff erforschen sollen. Wir möchten sobald Krieg mit England machen, aber dafür brauchen Wir eben Kaperschiffe. Fregatten sind dieser Entwicklung nicht gewachsen.

--- Zug 188: 1791 ---

Zwei bedeutende Entwicklungen gelingen: Einerseits werden mit Plänklern neue leichte Infanteristen (die einstigen Bauernsoldaten) verfügbar, zum andere ist "Finanzierung des Militärs" eine Grundvoraussetzung für die künftige Nonplusultra-Artillerie...

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...und diese können Wir auch gleich in Auftrag geben! Zwar wird es noch ein paar Jahre dauern und Wir werden den Krieg schon zuvor vom Zaun brechen, aber auf einem guten Weg sind wir damit. Außerdem möchten Wir die Schlachtflotte stärken, wozu Wir erst das Linienschiff und später das Panzerschiff erforschen werden.

--- Zug 189: 1792 ---

Taino stößt als Kolonie zum Portugiesischen Weltreich. Auch eine hilfreiche Stütze im Kampf gegen den englischen, äääääh, Imperialismus.

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Tatsächlich wird das Taino-Reich im kommenden Krieg anfangs die amerikanische Front bilden. Da werden ihre ca. 15 Kürassier-Regimenter nur zu dringend gebraucht werden. Die andere gute Nachricht: Nächste Runde können Wir Kaperschiffe bauen. Es dauert also nicht mehr lange...

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--- Zug 190: 1793 ---

Und damit hätten Wir das dampfbetriebene Kaperschiff vielleicht nicht erfunden, aber doch zumindest eingeführt. Dieser Typ wird die Seekriegsführung revolutionieren!

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Also rüsten Wir auf: Die zehn Fregatten, die seit Jahrzehnten im Meer vor London dümpeln, werden zu Kaperschiffen umgebaut. Übrig bleiben noch Ressourcen für vier weitere Kaperschiffe sowie 24 Artillerieregimenter. Noch zwei Runden, und Wir legen los!

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--- Zug 191: 1794 ---

Zwei neue Generäle bringt Uns die Rüstung ein. Stellt sich nun die Frage, wie Wir unsere Truppen verteilen: Die amerikanische Front ist von den hiesigen Kürassieren gesichert. Offensive Priorität hat zunächst der Angriff auf Dänemark. In jede der dortigen Grenzprovinzen stellen Wir acht Feldgeschütze, zwei Husaren, zwei Grenadiere sowie einen General. Der Rest verbleibt als Reserve in Lissabon. Die Infanterie wiederum verteilen Wir auf die amerikanische Front.

Das war es dann auch schon. Wir erklären England den Krieg!

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--- Zug 192: 1795 ---

Vor London steht ein offenbar recht großer Verband Unseren Kaperschiffen gegenüber. Wir stellen diese auf "Vorsichtiges Vorgehen" und warten die Ankunft der Verstärkungen ab.

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Wir eröffnen die Kampfhandlungen zu Land mit Angriffen auf Jütland (von Braganza aus) und auf Kiel (von Stockholm). Das Kommando in Jütland hat der neue General Bianolo, jenes in Kiel erhält der altgediente, aber nicht ausgelernte Siara.

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In Jütland begegnet Uns topmoderne Festungsartillerie. Das könnte schmerhaft für die Husaren werden, aber Wir müssen es riskieren. Tatsächlich aber reichen zwei Husaren völlig aus, um sämtliche Artillerie zum Feuern zu bringen, sodass sich Unsere Feldartillerie gefahrlos auf Schussweite nähern kann.

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Oder auch nicht, denn unerfindlicherweise reicht die Artillerie nicht bis hinter die Mauer. Woher kommt denn sowas? Somit kassieren Unsere Geschütze noch ein paar Treffer durch den Feind, echtes "Aufhalten" sieht allerdings ganz anders aus. Auch diese Mauern fallen unter Unserem Beschuss, woraufhin sich die Überlebenden zurückziehen.

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In Kiel wiederum steht nur ein Garnisonsgeschütz, das aber von drei Einheiten leichter Artillerie flankiert wird. Jedoch reichen auch hier zwei Husaren als Kugelfang aus, um alle Geschütze vorzeitig feuern zu lassen. Aber auch hier reichen Unsere Geschütze seltsamerweise nicht bis in die Festung selber.

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Zu Beginn der zweiten Runde hat sich der erste Husar bereits zurückgezogen. Mit dem Sturz der Mauern ist jedoch auch hier alles entschieden. Nunmehr versuchen Wir, den leichten Geschützen des Feindes vor deren Flucht noch Ärger zu bereiten. Es gelingt: Wir schlagen eines der Geschütze.

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Tatsächlich jedoch flüchtet der Feind keineswegs, sondern sucht das Gefecht. Gelegenheit für Unsere Grenadiere, in den Kampf einzugreifen. Gleich mit dem ersten Schuss trifft einer von ihnen eines der feindlichen Geschütze schwer - so schwer, dass es nach zwei Salven Unserer Artillerie kollabiert. Im weiteren Verlauf der Schlacht fällt auch noch der feindliche Husar und dann die andere Artillerie. Übrig bleibt zuletzt nur noch General Couslick, der sich schadlos zurückzieht.

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--- Zug 193: 1796 ---

Überraschenderweise kam es zu keiner Seeschlacht, vielmehr haben Unsere "vorsichtig" patroullierenden Kaperschiffe ein großes Handelsschiff versenkt und eine alte Galeone gekapert. Viel Gewinn für so wenig Einsatz!

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Zugleich versucht der Feind, Uns durch eine Landung in Machu Picchu nervös zu machen. Aber wozu haben Wir Reserven?

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Viel bedrohlicher mutet da die Tatsache an, dass sich der Feind mit seiner Flotte vor Unseren Hafen gewagt hat. Wir rufen Unsere Kaperschiffe zurück, geben sechs weitere Schiffe dieser Klasse in Auftrag und hoffen, dass der Handelsflotte bis dahin nicht zuviel Leid geschehen möge. In Europa unterdessen rückt das Gros der Armee in Holstein ein. General-Debütant Varairia führt.

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Nur General Couslick steht Uns in Holstein gegenüber. Der Rest ist Formsache, wenngleich der General letzten Endes entkommen kann. Unterdessen versucht der Tommy es tatsächlich in Machu Picchu, zieht seine aus zwei leichten Geschützen und einem Husaren bestehende Armee aber sofort wieder zurück.

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--- Zug 194: 1797 ---

Auf See erleiden Wir leider zwei Niederlagen: Vier Kaperschiffe werden südlich Englands versenkt bzw. gekapert (etwas paradox), und zwei große Handelsschiffe fallen der Blockade Unseres Hafens zum Opfer. Wir hoffen auf baldige Rache! Wir ersetzen die Verluste und bauen zudem noch ein paar Kaperschiffe mehr.

Der Engländer versucht ansonsten ein paar mehr Landungen (natürlich bevorzugt dort, wo noch Stufe-1-Festungen stehen). Wenn Wir die Truppen entsprechend aufteilen, wird es aber locker langen.

Die Kaperschiffe sind in heimischen Gewässern angekommen. Damit sollte mindestens die Blockade ein Ende finden, wenn es nicht gar gelingt, die feindlichen Schiffe zu besiegen.

Auf dem Festland machen Wir unterdessen Schluss mit der englischen Herrschaft über Dänemark. Als nächstes werden Wir dann in den Kolonien aufräumen. Bei den zugehörigen Gefechten geschieht allerdings nicht viel. Beim Angriff auf Kopenhagen mangelt es an einsatzbereiten Husaren, weshalb die Artillerie etwas mehr abbekommt als sonst (zwei Geschütze werden dabei gar vernichtet, weil sich die Gegner überraschenderweise auf einzelne Geschütze einschießen, anstatt nach dem Gießkannenprinzip jedes Geschütz mal zu beharken). Keine Probleme also. Dafür greift England in Huancayo und Gascogne an, es bleibt jedoch beim Abtasten.

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--- Zug 195: 1798 ---

Noch können Unsere Kaperschiffe die Blockade nicht unterbinden, oder sie sind noch gar nicht richtig angekommen. :eek: Trotzdem sieht die Schlachtenübersicht übler aus, als es letztlich ist: Bei vier Gefechten werden zwei große Handelsschiffe und eine Galeone versenkt, zwei weitere Handelsschiffe kommen mit Beschädigungen davon. Erneut zimmern Wir uns Ersatz zusammen und hoffen, dass die nunmehr auf 20 Kaperschiffe angewachsene Flotte irgendwie hilft.

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Unterdessen marschieren Wir in Amerika auf. Eine übergreifende strategische Planung existiert noch nicht, aber das ist ja eh sekundär. Hauptsache angreifen!

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--- Zug 196: 1799 ---

Und tatsächlich: Es gelingt Uns, die Piraten zu fangen! Bei einem kleinen Gefecht vor Unserem Hafen werden zwei Kaperschiffe versenkt und drei weitere erobert. Geschieht denen ganz recht! Zudem tastet der Computer mal wieder ab, diesmal in Edinburgh.

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Und die nächste gute Nachricht: Nächste Runde soll die Feldartillerie erforscht sein. Allerdings könnte der Vorrat an Stahl (Feldartillerie ist in dieser Hinsicht sehr teuer) etwas reichlicher sein - 141 Einheiten reichen nach aktuellem Stand der Dinge für ca. 10 Exemplare.

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In Amerika lautet die offiziell ausgegebene Strategie mittlerweile, dass erst die südöstliche Halbinsel mit dem Cherokee- und Kwakiutl-Territorium befreit werden soll. Hierzu greifen Wir mit General Bianolo, etwas Artillerie und der Taino-Kavallerie den Hobart-Isthmus an. Westlich davon kümmert sich General Irgendwas auf ähnliche Weise mit der Provinz Ballater. Den Rest Unseres Offensivpotenzials verlegen Wir nach in die Enklave von Jacksonville, das wie ein Stachel im Fleisch der englischen Kolonien sitzt.

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In Hobart begegnen Uns etwas Artillerie, Husaren und sogar noch eine Speerkavallerie. Unser Angriff wird überwiegend von den Kürassieren vorgetragen. Der Feind wird vermutlich auf die Artillerie schießen. Aber nein, tatsächlich werden die Kürassiere eingedeckt. Mit Hilfe der Kürassiere gelingt es aber schließlich, die Mauer zu durchbrechen und die feindlichen Geschütze aus nächster Nähe mit blankem Säbel zu bekämpfen. Nach einer derartigen Attacke, bei der ein leichtes Geschütz der Englänger überrannt wird, ziehen diese sich zurück und geben die Provinz preis.

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In Ballater dagegen ist Unser Verhältnis zugunsten der Artillerie anders gewichtet. Trotzdem werden Unsere Batterien unter schweres Feuer genommen. Schließlich ist auch hier die Kavallerieattacke das Mittel der Wahl, und Wir sind siegreich. Einige angeschlagene Geschütze der Engländer werden dabei vernichtet.

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--- Zug 197: 1800 ---

Vierzehn Unserer Kaperschiffe werden wieder gen England in Marsch gesetzt. Die restlichen acht verbleiben zum Küstenschutz in Lissabon. In Amerika wird unterdessen eine kleine Ruhepause eingelegt. Speziell die Husaren benötigen dringend Auffrischung. Ah ja, die Feldartillerie wurde diese Runde natürlich nicht erforscht. Grmpf, immer diese unzutreffenden Prognosen.

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--- Zug 198: 1801 ---

En passant schlagen die Kaperschiffe zwei englische Linienschiffe, die irgendwo in der Schweiz eine Landeunternehmen durchführen wollten. Zwei Fliegen mit einer Klappe!

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Und JETZT ist die Feldartillerie erforscht. Da können sich die Tommys aber ganz warm anziehen.

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Die Einheiten in Jacksonville werden aufgerüstet. Unter dem Kommando von General Siara debütiert die neue Waffengeneration bei einem Angriff auf die Diamentenkolonie Peabody.

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Niemand da außer der Garnison. Wir greifen einfach frontal an. Anderthalb Schüsse der neuen Artillerie reichten aus, um die Garnison zu plätten. Zudem ist die Reichweite der neuen Geschütze immens!

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--- Zug 199: 1802 ---

Vor London beginnen Wir mit intensiven Patrouillen. Mal schauen, ob was ins Netz geht. Eine Konkurrenz sind die angeblich zwei anwesenden Kaperschiffe des Feindes sicher nicht.

In Amerika soll eine Verbindung zwischen Kwakiutl und dem Rest des Kontinents hergestellt werden. Hierzu greifen Bianolo, ein bisschen gemischte Kavallerie und moderne Artillerie Taz an, während Siara auf Brisbane vorrückt.

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In Taz ist nix los, und die Garnisonsartillerie lässt sich sogar mit einem Husaren ködern. Den Rest erledigen zwei (!) Feldgeschütze.

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Ähnlich leichtes Spiel in Brisbane, nur dass der Husar hier etwas mehr auf den Kopf bekommt. Trotzdem ist auch das hier keine Herausforderung.

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--- Zug 200: 1803 ---

Vor London wird tatsächlich eine Schaluppe (!) aufgegriffen. Der Umriss Europas erinnert Uns gerade, zumal in dieser Farbe, übrigens an einen feuerspeienden Drachen. Und England ist die Flamme, die in Uns verbrennt!

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Mal wieder wird hier also unterbrochen. Viel wird insgesamt nicht mehr zu tun sein. Wie lange es noch dauert, hängt im Wesentlichen davon ab, ob England noch genügend Ressourcen zusammenkratzen kann, um Forts auf Stufe 3 zu bringen. In solchen Forts stehen dann drei Belagerungsgeschütze, von denen jedes bis zu seinem Ableben ca. vier Feldgeschütze bindet. Wenn dann noch weitere Garnisonstruppen zur Seite stehen, sind solche Festungen direkt kaum zu knacken. Man muss dann alle Garnisonsgeschütze knacken, kann aber die restlichen Truppen nicht mehr schlagen und muss sich zurückziehen. So kann man die Festungen schrittweise erniedrigen. Wie gesagt, Wir hoffen, dass das nicht passieren wird.

Iche_Bins
19.02.14, 11:09
Oh Gott habt Ihr ne Wirtschaftsmacht!

Als nächstes muss ja quasi nen Fortsetzungs AAR in Masters of Orion II folgen ;)

Tordenskjold
19.02.14, 23:30
Oh Gott habt Ihr ne Wirtschaftsmacht!

Als nächstes muss ja quasi nen Fortsetzungs AAR in Masters of Orion II folgen ;)

Einerseits: Das Spiel hat so eine Art wunderbare "Skalierung". Man fährt mehr Rohstoffe ein, rekturiert mehr Arbeitskräfte, gibt mehr für Forschung aus und wendet mehr Ressourcen auf für Rüstung. Sich diesem Kreislauf zu versagen, bedeutet hier praktisch schon die Niederlage. ;) Aber das ist ja bei den meisten (guten) Strategiespielen so.

Zweitens: Mit MoO können Wir nicht dienen, dafür schätzen Wir aber den Vorgänger umso mehr. Wäre das eine Alternative? ;)

Tordenskjold
20.02.14, 03:26
--- Zug 201: 1804 ---

Wir brauchen Schife, viele Schiffe, und haben daher vor dieser Runde zehn neue große Handelsschiffe angeschafft. Anders lassen sich die gewaltigen Warenflüsse aus den neuen Eroberungen nicht bewältigen.

Auf See dagegen geht es größtenteils aufwärts. Leider wird die in der letzten Runde gekaperte und frisch zum Kaperschiff beförderte Schaluppe sofort wieder versenkt, ansonsten gibt es aber nur Siege zu vermelden. Insbesondere das bis dato größte Gefecht, bei dem Unsere Kaperschiffe eine zahlenmäßig gleichstarke, aber technisch unterlegene englische Flotte besiegen (Bilanz: Zwei Linienschiffe, zwei Kaperschiffe und eine Fregatte gekapert, drei Linienschiffe, vier Fregatten und zwei Kaperschiffe versenkt), wird als Sternstunde der portugiesischen Marinegeschichte gelten. Damit dürfte die Royal Navy am Ende sein.

Von Brisbane aus fallen Wir in Tampa ein. Im zweiten Angriff der Runde drinkt General Sianolo aus Taz nach Nyack vor.

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In Nyack ist überhaupt nichts los, während in Tampa eine stattliche Garnison aus leichter Artillerie und Kürassieren wartet. Das ist schon eine andere Hausnummer, auch wenn Wir natürlich mit der neuren Feldartillerie den Trumpf im Ärmel haben.

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Leider fällt der Husar im konzentrierten Feuer, aber im Süden ist die Mauer sehr bald durchbrochen. Kurz darauf setzt der Feind zu einer Gegenattacke mit seiner Kavallerie an. Der eine Kürassier wird aufgerieben, der andere flüchtet. Wir ziehen die Artillerie zurück und setzen auf die überlegene Reichweite. General Siara wird als Wellenbrecher vor der Artillerie postiert (und prompt vom feindlichen Grenadier beschossen).

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Anschließend ist es wieder soweit, der Feind flüchtet komplett. Aber während sich die Artillerie frühzeitig absetzt, fallen die Kürassiere und der Grenadier noch. Im gleichen Zug werden schließlich noch ein großes Handelsschiff und eine weitere Schaluppe gekapert.

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--- Zug 202: 1805 ---

Wir können das Panzerschiff erforschen. Das wird zwar nichts mehr bringen, da England keine nennenswerte Marine mehr hat, aber es ist eben nice to have, wie Unser Feind sagen würde.

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Viele Rohstofffelder in der neuen Welt können noch nicht ausgebaut werden, da die Anbindung schlecht ist. Vier neue Bahningenieure sollen Abhilfe schaffen.

Da auf der amerikanischen Südost-Halbinsel gerade Ruhepause angesagt ist, attackieren Wir auf einem anderen Schauplatz: Ganz im Westen der Front werden Wir offensiv tätig und attackieren mit allem, was in Kuba befindlich ist, die ungesicherte Provinz Amir.

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Ganz so ungesichert ist sie dann merkwürdigerweise doch nicht, aber es ist "nur" veraltete Artillerie, die hier auf Uns wartet. Trotzdem überlebt der Husar seinen Opferritt nicht, und was schlimmer ist: Wir haben versäumt, Unsere Artillerie hier zu verbessern. Schweren Herzens treten Wir den Rückzug an, unnötige Verluste sollte man schließlich vermeiden.

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Bessere Nachrichten gibt es unterdessen vom Seekrieg: Ein kleinerer Verband der Royal Navy wurde aufgebracht, dabei wurden eine Fregatte und zwei Schaluppen gekapert. Die estlichen vier Schiffe kleiner Größe wurden versenkt.

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--- Zug 203: 1806 ---

Wir versuchen es erneut in Amir, zusätzlich wird im Südosten die zentrale Provinz Boca Raton angegriffen.

In Amir wurde die schwere Artillerie dieses Jahr abgezogen, lediglich die Kavallerie ist zurückgeblieben. Das sollte alles noch leichter machen.

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Nach dem Beschuss auf die Batterie setzt sich die Kavallerie ab. Das unrühmliche Ende für die Engländer in dieser Provinz. In Boca Raton ist dagegen wirklich nichts los, entsprechend leicht fällt der Sieg hier.

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--- Zug 204: 1807 ---

Wir verlegen Truppen, attackieren aber nicht. Nächste Runde sind die letzten beiden Südost-Provinzen Englands in Amerika fällig, danach werden Wir uns direkt dem Westen widmen. Untedessen ist ein paar Herren in der Generalität langweilig. Also planen Wir ebenfalls eine Landung in England. Ein erobertes Handelsschiff und die beiden eroberten Linienschiffe werden ins Atlantik Meer nördlich von England verlegt, wo von wo aus sie nächste Runde in Wales einen Brückenkopf bilden sollen. Die Invasionstruppen kaufen Wir Uns ebenfalls diese Runde zusammen, es sind acht Feldgeschütze und vier Husaren.

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--- Zug 205: 1808 ---

Gleich zwei neue Generäle bedeutet diese Aufrüstung für uns. Einen von zweien entlassen Wir sofort wieder, der andere bleibt mit seinen Truppen in Wartestellung.

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Plangemäß werden mit Key Largo und Ridgemont die letzten englischen Kolonien im Südwesten attackiert.

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In Key Largo ist nichts los, in Ridgemont warten mal wieder ein paar Veteranen (ihrer Ausrüstung nach zu urteilen). Trotzdem ist die Verteidigung hoffnungslos, das alte Geschütz fällt schließlich, während die hasenfüßige Kavallerie davonkommen kann.

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--- Zug 206: 1809 ---

Angriffe an allen Fronten. In Nordamerika wird auf voller Breite angegriffen, im Fokus steht aber vor allem das Landeunternehmen in Wales.

In Iroquis wartet relativ patente Gegenwehr. Ohne Husaren müssen Wir voll und ganz auf Artillerie, Kavallerie und später vielleicht mal Grenadiere und Infanterie vertrauen. Nach der ersten Runde ist die Palisade aber dennoch durchbrochen. Jetzt folgt das Bombardement durch die feindliche Artillerie...

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...und dieses konzentriert sich tatsächlich auf die Kürassiere. Na gut, dann feuert eben Unsere Artillerie aus allen Rohren. Beim anschließenden Versuch, weiter vorzudringen, fallen zwei dieser Einheiten.

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Dann aber begegnet Uns der Feind direkt vor den Mauern. Dabei fallen beide Kürassiere den Musketen Unserer Infanterie zum Opfer. Jetzt werden die Geschütze abgefrühstückt, und dann ist Ruhe im Karton.

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In Harmear stellen Wir fest, dass die Unsere dort angesetzte Artillerie noch nicht auf dem aktuellen Stand ist und unmöglich gegen das dortige Stufe-3-Fort bestehen kann. Wir ziehen Uns zurück. In Braemar, Yosi und sogar Wales dagegen sind keine Feinde zugegen, entsprechend einseitig verläuft das jeweilige Gefecht.

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Die Übersicht kann sich wirklich sehen lassen.

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--- Zug 207: 1810 ---

Mit dem Aufklärer wurde der bessere "Nachfolger" des Husaren entwickelt und Klipper sind nochmals bessere kleine Handelsschiffe. Beides gute und sinnvolle Forschungen.

In und um Lissabon geben Wir mit dem Ausbau zahlreicher Felder auf Stufe 4 das Signal zu den letzten Ausbauten. Zwar muss die Technologie für die entsprechenden Ausbauten bei verschiedenen Rohstoffen erst noch entwickelt werden, für landwirtschaftliche sowie Wald-Felder ist es aber schon möglich. Pikanterweise wird das Gusseisen knapp, sodass Wir die Stahlproduktion wieder zurückfahren.

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In Amerika passiert gerade fast nichts. Wir ziehen Truppen aus dem Hinterland nach und rüsten die Husaren auf die neue Technologie auf. Im Osten der Front allerdings, nömlich in Ballater, sind allerdings noch frische Truppen vorhanden. Unter dem Befehl von General Variria greifen sie Harmear an.

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Hier muss einfach nur die Garnisonsartillerie geknackt werden. Eine gute Gelegenheit, mal die Vorzüge des Aufklärers zu demonstrieren.

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Zwei Schuss der schweren Artillerie zwingen ihn zwar zur Umkehr, verloren geht er jedoch nicht. Somit wird nur eines Unserer Feldgeschütze beschossen, der Rest kann gefahrlos die Festung auseinandernehmen. Was so leicht ist, dass drei der zehn Geschütze überhaupt nicht nötig gewesen wären, der Feind ist vorher schon am Ende.

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--- Zug 208: 1811 ---

Weiter geht es: General Bianolo greift von Yosi aus Lenai Lenape an, Variria attackiert mit Truppen aus Braemar und Harmear Abmear. Beides ist weder gefährlich noch kompliziert, da der Feind keinerlei zuäsatzliche Truppen mehr zur Verteidigung aufbietet. Wir beabsichtigen jedenfalls, den Süden des mittleren Abschnittes schnell zu erobern, um mit den so freiwerdenden Truppen dann England aufräumen zu können.

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--- Zug 209: 1812 ---

Bianolo attackiert Mohawk, greift im Nordwesten Seneca an. Trotzdem ist ein weiterer Vormarsch im Süden gerade ausgeschlossen, da die Aufklärer noch nicht wieder erholt sind. Beide Angriffe gelingen dennoch problemlos.

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--- Zug 209: 1813 ---

Das gepanzerte Schiff ist erforscht. Wie schon erwähnt eine reine Orchideentechnologie.

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Was soll's, Wir greifen ohne die Aufklärer im Süden an. Zugleich setzen Wir in Europa einen Doppelschlag gegen East Anglia und Kent an. Mal schauen, was dort passiert.

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In Kent wartet niemand. Zusammen mit den Aufklärern die leichteste Übung, auch wenn Unsere Artillerie noch nicht mal komplett fit war. In Karibik verlieren Wir durch Blödheit ein Feldgeschütz, das von zwei Seiten beschossen wurde. Uri ist auch keine Herausforderung.

Knifflig wird es in St. Croix: Unserem Verband aus drei Feldgeschützen und sieben Kürassieren stehen jede Menge Artillerie und ein paar Kürassiere gegenüber. Die einzige brauchbare Taktik wird lauten: Mit der Artillerie die feindliche Garnison bekämpfen, anschliueßend den Nahkampf suchen. Tatsächlich wird das schwere Festungsgeschütz im ersten Zug zerstört. Da der Feind nicht nennenswert vorrückt, belassen Wir alles auf den Positionen und setzen darauf, weiterhin auf die Überlegenheit unserer zwei (!) Geschütze zu bauen.

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Folglich spielen Wir Mikado mit der feindlichen Artillerie. Schließlich verliert der Feind praktisch seine gesamte Artillerie und zieht sich zurück. Das war einfacher als gedacht, vermutlich hätter hier ein Frontalangriff nur unnötiges Verderben gebracht.

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Die nächste Herausforderung ist East Anglia. Oder auch nicht, denn von den Husaren droht keine ernstliche Gefahr. Leider können Wir sie nicht auch mit den Aufklärern provozieren, aber da vier der sieben Geschütze schon ausreichen, um die Mauern zum Einsturz zu bringen, können die restlichen drei die leichte Kavallerie beschießen. Zu guter letzt schützt der aufgerückte Grenadier vor Nahkämpfern oder sollte es zumindest, wenn sich nicht der Feind mal wieder feige zurückziehen würde.

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Sieg an allen Fronten! Vielleicht 5-6 Jahre wird England noch existieren.

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--- Zug 210: 1814 ---

Wir greifen beiderseits Londons an. In Amerika ist gerade Ruhepause angesagt.

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Cumberland wird ohne Probleme von angeschlagenen Truppen eingenommen. In Cornwall dagegen versammelt der Feind mal wieder schwere Artillerie und Husaren. Diesmal werden Wir offensiver vorgehen, zwei Aufklärer sollten dafür sorgen, dass die Artillerie erst mal beschäftigt ist.

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Tatsächlich gelingt diese Pflicht ohne Probleme. Vielleicht können Wir die Husaren noch nach vorne locken, indem Wir die Artillerie soweit wie möglich vorrücken lassen. Aber das misslingt mal wieder, als Trostpreis bleibt der Verdienst, die feindlichen Geschütze geplättet zu haben.

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--- Zug 211: 1815 ---

Ruhepause in Europa, stattdessen geht es in Amerika weiter. Die Engländer werden immer weiter auf eine Halbinsel zurückgedrängt, die vor 300 Jahren schon mal als "strategisch wichtig" erachtet worden war.

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Detroit mit seinem Stufe-1-Fort bereitet überhaupt keine Probleme, in Toronto mit seinen drei Festungsgeschützen ist dagegen planvolles Vorgehen gefragt, um nicht unnötig Geschütze einbüßen zu müssen. Als erstes greifen Wir im Norden an, um das dortige Geschütz feuern zu lassen.

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Anschließend bewegen Wir ein Geschütz exakt auf DIESE Position, sodass das mittlere Geschütz feuert. So verteilt sich das Feuer letztlich auf drei Unserer Geschütze, und keines fällt aus. Das war es dann auch schon. ZWar gelingt es nicht, im ersten Zug bereits alle Geschütze zu besiegen, aber verlieren tun wir letztlich doch nichts.

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--- Zug 212: 1816 ---

Neben Thurston auf der verbliebenen Halbinsel attackieren Wir probeweise London. Und ja, dort hat sich so einiges versammelt. Eine ernste Gefahr sehen Wir allerdings nicht, weshalb wir auch einfach so angreifen. Abermals versuchen Wir, die Festungsartillerie ihr Feuer nicht konzentrieren zu lassen - schon zwei Treffer sind fatal für eines Unserer Geschütze.

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Es gelingt. Nach 10 von 13 Unserer Geschütze ist die Garnisonsartillerie geschlagen, jetzt kommt der Rest an die Reihe.

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Tatsächlich kämpft der Feind in London noch mal: Die Kavallerie attackiert Unsere Artillerie, wobei die Kürassiere eines der Geschütze im Nahkampf besiegen, und die Artillerie feuert ebenfalls, allerdings ohne merklichen Einfluss. Der Angriff wird schnell abgeschlagen, aber nur die besiegten Einheiten ziehen sich zurück. Der Rest kämpft heroisch bis zum Untergang - der dank Unserer Artillerie sehr, sehr bald kommt. Als letzter fällt General Ledeanges.

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England ist eliminiert!

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Jetzt gilt es nur noch, die verbliebenen Provinzen einzusacken, dann ist die Geschichte auch schon am Ende angelangt. Entsprechend folgt das Ende vom Lied hier nur noch in Kurzform:

1817 wird Penthar auf der Halbinsel erobert. Im gleichen Jahr wird Cherokee als letzter Indianerstaat annektiert. 1818 erfolgen Angriffe auf Devon, Osnot und Yorkshire. Lediglich in Yorkshire, wohin sich weite Teile der englischen Armee gerettet haben, kommt es zu größeren Gefechten. Zwei feindliche Husaren und ein Kürassier fallen, drei Husaren entkommen allerdings. Die letzten beiden Angriffe werden im Folgejahr 1819 durchgeführt: Ales letzte amerikanische Provinz wird Ottawa erobert. In Northhumberland schließlich wird der letzte Flecken englischen Bodens für Portugal erobert. Die zuvor geflohenen Husaren werden bis auf einen im Trommelfeuer aufgerieben.

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Somit ist 1819 die Partie mit der portugiesischen Weltherrschaft beendet. Als ob Wir hier Europa Universalis II gespielt hätten. :D Man könnte noch Spaß damit haben, alle Rohstofffelder zu bebauen, aber das unterlassen Wir. Stattdessen abschließend noch ein paar Zahlen zum "Endstand":

Die portugiesische Wirtschaft im Jahr 1819

Bei der Rohstoffversorgung ist erkennbar, dass die Transportkapazität nicht ausreicht, um die Mengen an Material zu transportieren. Das hatten Wir in den letzten Zügen sehr vernachlässigt.

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Die Produktion ist im Wesentlichen auf die Baustoffe Gusseisen und Holz ausgerichtet. Zusätzlich werden noch Zucker, Zigarren und Hüte für die Facharbeiter sowie Bronze und Stoff als Handelswaren hergestellt. Das gestiegene Angebot an den entsprechenden Rohstoffen Zuckerrohr, Tabak und Pelz wurde noch nicht berücksichtigt, um die Anzahl an Lehrlingen (derzeit theoretisch ca. 65 möglich), Gesellen (ca. 44 möglich) und Meistern (8 möglich) entsprechend zu erhöhen. Einerseits gab es keinen großen Wettbewerb mehr mit anderen Staaten, der eine schnelle Produktion bedingt hätte, andererseits hätten mit der aktuellen Transportkapazität sehr schnell Rohstoffmangel und Arbeitslosigkeit gedroht. Dass das Warenlager übrigens so voll ist, lässt sich wohl auch darauf zurückführen, dass die Handelskapazität wiederum nicht ausreicht, um die Unmengen an Stoff und Bronze auch tatsächlich an die Indianer-Kolonien ausliefern zu könnnen.

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Unsere Kolonien sind Taino, Cherokee und Kwakiutl. Ansonsten gibt es auf der Welt nichts mehr.

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Es wären noch einige Technologien zu erforschen gewesen. Im Speziellen wären dies beispielsweise der Handelsdampfer (anstelle des großen Handelsschiffes, mit einer Frachtkapazität von 10), sämtliche Stufe-3- und Stufe-4-Technologien und noch modernere Technologien für diverse Truppenzweige (Gardeinfanterie anstelle von Grenadieren, Schützeninfanterie anstelle von Infanterie etc.).

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Das portugiesische Militär im Jahr 1819

Direkt nach den letzten Siegen wurden alle Einheiten in Lissabon versammelt. Der Zensus unter dem Militär ergab folgende Truppenstärke der Landstreitkräfte:

- 10 Regimenter Infanterie
- 10 Regimenter Grenadiere
- 10 Regimenter Aufklärer (Leichte Kavallerie)
- 44 Regimenter Kürassiere (Schwere Kavallerie)
- 44 Regimenter Feldartillerie
- 6 Generäle

Zu beachten ist dabei, dass die Kürassiere ausschließlich aus kolonialen Beständen stammen. Große Rollen in den Gefechten haben sie, wie ja bekannt sein sollte, eher nicht gespielt, aber irgendwie waren sie immer dabei. ;)

Zwar konnte die Flotte nicht zeitnah im Hafen von Lissabon zusammengezogen werden, ein Blick in die Register ergibt aber trotzdem den folgenden Ausblick über die Zusammensetzung der Marine:

- 1 Panzerschiff
- 2 Linienschiffe
- 29 Kaperschiffe
- 15 Galeonen (immer noch dabei...)
- 72 Große Handelsschiffe
- 3 Handelsschiffe

Insgesamt wurde sehr schnell auf Schivonellen gesetzt, die später zu großen Handelsschiffen verbessert wurden. In Zeiten von Eisenknappheit wurden zudem Galeonen gebaut, die mit ihrer Ladekapazität von 6 den Schivonellen überlegen waren und später nicht zu Linienschiffen umgerüstet wurden, was Einbußen bei der Ladekapazität (3) bedeutet hätte. Somit sind im Auftrag der portugiesischen Krone immer noch 200 Jahre alte Pötte unterwegs.

Fazit und Schlusswort

Hiermit sind Wir am Ende der Partie und des AARs angelangt. Im Großen und Ganzen ist das Spiel sehr zufriedenstellend verlaufen. Im Unterschied zu anderen artien sind Wir sogar eher schnell fertig geworden. Da Wir die Angewohnheit haben, die anderen Spielstand-Slots mit den "Endständen" anderer Runden zu belegen, können Wir vergleichen, wie lange es sonst so gedauert hat: Diese Partien endeten jeweils 1959, 1967, 1895, 1993, 2090, 2028 und 2052. Da sind Wir hier ja wirklich schnell gewesen, allerdings hätten Wir Uns ansonsten wohl auch bemüht, alle Felder maximal auszubauen und erst dann mit einer absolut überragenden Armee anzugreifen (beispielsweise verfügten Wir in dem 2082er-Szenario abschließend über 102 Regimenter Feldartillerie, 29 Panzerschiffe und 188 Dampfer). So etwas zieht sich dann natürlich hin.

Andererseits haben Wir es in dieser Partie, um sie AAR-gerechter zu machen, vermieden, allzulange Pausen für reine Aufbauzeiten einzulegen. Wir finden es schlichtweg langweilig, über Bauvorhaben zu berichten, und dieser Aspekt ist das einzige, was an Imperialismus auf Dauer monoton wird (manchmal muss man erst noch schauen, welche Felder noch nicht ausgebaut sind - sowas nervt). Jedenfalls hat der Drang, das ganze schnell zu machen, auch tatsächlich zu einem sehr straffen Ablauf geführt. Was soll hier also das Fazit sein? Wohl so etwas wie: Blitzkrieg entsteht durch den Druck des Publikums. :D

Ansonsten war die Partie verhältnismäßig leicht. Kritische Situationen gab es kaum welche. Am engsten war es wahrscheinlich kurz nach der ersten Kolonialisierungsphase, als alle Welt eher schlecht auf Uns zu sprechen war. Hier mussten Wir Uns zurücknehmen und die Situation aussitzen, andernfalls hätten Uns die Großmächte womöglich den Krieg erklärt. Daneben war es natürlich sehr hilfreich, nur mit lediglich einer europäischen Großmacht (Schweden) eine Grenze zu teilen. Das so etwas dann in den Kolonien ebensowenig der Fall war, war schließlich eine glückliche Fügung.

Ah ja, insgesamt fällt natürlich mal wieder auf, dass Imperialismus II eigentlich ein bescheuertes Endspiel hat. Wirklich spannend ist es nur, bis irgendeine Macht ihre 34 Kolonien voll hat, ab da geht es nur noch um Eroberungen. Aufgehalten werden kann man vermutlich sowieso nicht, das ist dann nur noch ein reines Jerunterspielen.

In jedem Fall hat es Uns Spaß gemacht, zu diesem Spiel etwas zu schreiben. Und somit schließen Wir nun diesen AAR, wobei wir vor allem den zahlreichen mitlesenden Regenten danken möchten. :)

Jorrig
20.02.14, 11:22
Vielen Dank für den AAR und Glückwunsch zum Sieg! Es schien mir aber doch relativ mechanisch und auch einfach zu sein, oder täuscht das? Ist das Rohstoffmanagement komplexer als es jetzt aussah? Die Kriege sahen alle sehr einfach aus, selbst "Entscheidungsschlachten" liefen fast ohne Verluste ab, und es ging immer nur in eine Richtung. Ist das sonst anders? Oder einfach nur Eure Erfahrung?

Alith Anar
20.02.14, 11:42
Auf jeden fall ist er schneller fertig als ich :)
Ich habe in der Regel alles durchgeforscht.

Meine Erfahrungen sind das der Anfang eigentlich der herausfordernste Teil ist. Sobald man erst einmal anfangen kann, Gold oder Diamanten aus den Kolonien abzutransportieren, muss man sich um die finanzielle Situation keine gedanken mehr machen und kann deutlich entspannter anfangen zu agieren.

Beim Militär sind die Feldkanonen ein bischen zu übermächtig.da sie eine heftige Reichweite haben, ordentlich schaden machen und gleichzeitig ziehen und schiessen können.

Iche_Bins
20.02.14, 14:57
Schöner AAR, wir warten gespannt auf Portugals Ausdehnung zu den Sternen ;)

Tordenskjold
20.02.14, 20:56
Vielen Dank für den AAR und Glückwunsch zum Sieg! Es schien mir aber doch relativ mechanisch und auch einfach zu sein, oder täuscht das? Ist das Rohstoffmanagement komplexer als es jetzt aussah? Die Kriege sahen alle sehr einfach aus, selbst "Entscheidungsschlachten" liefen fast ohne Verluste ab, und es ging immer nur in eine Richtung. Ist das sonst anders? Oder einfach nur Eure Erfahrung?

Tja, das Spiel ist insgesamt aufgrund seiner vorgegebenen Regeln in der Tat ziemlich berechenbar. Wie Alith Anar schreibt: Entscheidend ist meistens die Anfangsphase, wo es darum geht, ein tragfähiges Fundament für alle weiteren Maßnahmen (v.a. Beschaffung von Baustoffen -> weitere Ausbaumöglichkeiten sowie Produktion von Handelswaren -> Geld -> Forschung, Militär) zu schaffen. Sobald die Wirtschaft einigermaßen läuft, muss man dann die Diplomatie im Auge behalten: Es geht darum, einerseits nicht in größere Kriege hineingezogen zu werden und andererseits, die kleineren Nationen (zwecks späterer Annektion) bei Laune zu halten. Ansonsten muss man noch Glück haben, ob die aggressivsten und expansionistischen Staaten auch eine entsprechende Machtbasis erlangen oder eben nicht. Tatsächliche Entscheidungsschlachten oder ernsthafte Angriffe bleiben eben aus, wenn sowas nicht der Fall ist, und hier hatten Wir offenbar Glück.


Auf jeden fall ist er schneller fertig als ich :)
Ich habe in der Regel alles durchgeforscht.

Meine Erfahrungen sind das der Anfang eigentlich der herausfordernste Teil ist. Sobald man erst einmal anfangen kann, Gold oder Diamanten aus den Kolonien abzutransportieren, muss man sich um die finanzielle Situation keine gedanken mehr machen und kann deutlich entspannter anfangen zu agieren.

Beim Militär sind die Feldkanonen ein bischen zu übermächtig.da sie eine heftige Reichweite haben, ordentlich schaden machen und gleichzeitig ziehen und schiessen können.

Genauso ist es, und hier war es ja alles ähnlich. Den Punkt mit den Geschützen könenn Wir, wie weiter oben eben auch demonstriert wird, komplett unterstreichen. Spaßeshalber möchten Wir aber darauf hinweisen, dass es vor der Entwicklung modernerer schwerer Artillerie durchaus möglich ist, Festungen lediglich mit Musketieren zu erstürmen.


Schöner AAR, wir warten gespannt auf Portugals Ausdehnung zu den Sternen ;)

Das werden Wir mal abwarten... :D

Iche_Bins
20.02.14, 21:43
Auch wenn eine reine mobile Artillerie Armee gemischten Truppen eigentlich weit überlegen ist, so sind wir doch gern mit ner bunt gemischten Truppe in den Krieg gezogen. Vor allem wenn wir uns kaum Artillerie leisten konnten.

So ein Spielstand aus dem Jahr 2000 oder so würde uns ja mal interessieren. da muss ja die Wirtschaft ja nochmal um einiges massiver sein.