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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Operation Sichelschnitt - Anno 1914 - SCWWI Breakthrough



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zersenser
07.05.14, 17:30
Es war spät am Abend des 29. Juli's als vor dem Berliner Stadtschloss immer mehr ältere Herren mit und ohne Uniform vorfuhren und einer nach dem anderen im Schloss verschwand.
„Österreich hat den Serben den Krieg erklärt. Russland mobilisiert. Der Franzose wird auch nicht mehr lange stillhalten und uns überfallen.“ begann Moltke.
„Noch besteht die Möglichkeit für Verhandlungen und die Regionalisierung des Krieges auf Österreich und Serbien“, versuchte ein Diplomat einzuwenden.
„Papelapap, unsere Versuche mit unserem Cousin den Frieden zu erhalten sind gescheitert. Der Russe will Krieg. So soll das Schwert nun entscheiden. Das Volk ist bereit zum Kampfe“, wischte der Kaiser die Bedenken beiseite.
Darauf ergriff wieder Moltke das Wort: „Wie Sie alle Wissen drängt jetzt die Zeit um uns offensiv zu verteidigen. Die russische Mobilmachung verkürzt nun die Zeit zum Losschlagen umso mehr. Eure Majestät, Ihr müsst die Mobilisierungsbefehle sofort unterschreiben. Kanzler und Außenminister müssen den Belgiern deutlich machen, dass es heißt Durchmaschieren oder Kampf.“
„Die Signale aus Brüssel sind eindeutig: Man wird nicht kampflos weichen“, durchbrach der Außenminister die Ausführungen vom Stabschef.
„London wird einem Einmarsch in Belgien nicht tatenlos zu sehen. Dies hat der englische Außenminister unserem Botschafter klar gemacht. Der Geheimdienst bestätigt diese Einschätzung,“ergänzte der Reichskanzler.
In diesem Moment wurde der Kaiser blass und stammelte: „Ein Krieg gegen die Engländer ist nicht zu gewinnen. Belgien ist also tabu. Wir müssen doch verhandeln. :eek:“
In diesem Moment griff Falkenheyn, der preußische Kriegsminister ein: „Es gibt noch eine Alternative zum Schlieffenplan, meine Herren.“ Man merkte Moltke seinen Missmut an, aber bevor er einsetzen konnte, ergriff der Kaiser das Wort. „Dann mein guter Falkenheyn, wie sieht denn dieser Plan aus?“
„In der Kriegsakademie hat ein junger Offizier names von Manstein folgende Idee gehabt und in meinem Auftrage weiter ausgearbeitet.:
An Stelle über Belgien die Franzosen offensiv zu verteidigen, was unweigerlich den Krieg mit England zur Folge hätte, marschiert die Masse des Herres über Luxemburg und Sedan. Hier haben die Franzosen ein Lücke in Ihrer Verteidigung. Die Kavallerie stürmt dabei voran und soll Le Havre und Rouen sichern. Die Infanterie zieht nach und blockiert die französische Gegenangriffe. De rote Linie auf der Karte zeigt die Angriffsziele der ersten Welle. Der Pfeil den Hauptstoss. Der Griff nach Cherbourg und Caen würde die Franzosen weiter schwächen und zu einer starken Verlängerung von deren Front führen., aber die Verteidigung der gelben Linie wäre für uns auf Grund des Geländes auch schwieriger. Nordfrankreich ist auf jeden Fall abgeschnitten und soll in der zweiten Welle gesichert werden. Im Elsaß und Lothringen bleiben unsere Truppen defensiv – die blaue Linie. Entscheidend für den Erfolg dieser Operation sind die grün markierten Gebiete. Über diese wird das gesamte Westheer in Frankreich versorgt.
Der Deckname ist hierfür – Sichelschnitt :D.“
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„Und der Russe?“, warf Moltke zynisch ein.
„Ostpreußen wird verteidigt. Die Masurischen Seen stellen dabei ein natürliches Hindernis dar. In Polen soll bei Möglichkeit Lodz und Kutno erobert werden. Dazu wird die Armee Bülow abgestellt. Das wird auch die Österreicher entlasten. Was folgt, wird operativ entschieden.“
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„Die Flotte wird sich um die russische Ostseeflotte kümmern“, ergänzt Tirpitz stolz.
„Gut, gut. Die Flotte ist wichtig und wird uns den Sieg bringen.“ trumpfte Wilhelm II. Das leichte Verdrehen der Augen der Generäle übersah er dabei. Ob mit Absicht oder im Überschwang war nicht genau klar.
„Apropro die Österreicher. Hier die Karte. Die Österreicher haben in Ihrem Übermut nur für einen Krieg gegen Serbien mobilisiert. Die 2. Armee ist auf dem Weg in den Balkan. Ich habe von Hötzendorf dringlichst angeraten die Verlegung an die russische Front zu veranlassen. Aber auf Grund seiner bisherigen Dummheit wird die Armee dort verspätet eintreffen. Die Österreicher werden sich also als Erstes auf eine Linie Przemysl-Lemberg-Kolomea zurückziehen. Die Ölfelder in Galizien sollen aber verteidigt werden. Tarnopol und Czernowitz werden umgehend geräumt.“
„Das wird denen aber nicht gefallen,“ merkte Bethman-Hollweg an.
„Dazu gibt es aber keine Alternative. In Serbien soll möglichst zeitnah Belgrad erobert werden. Weitere Offensiven dort hängen von einem Kriegseintritt der Bulgaren ab.“
„Was ist mit Italien?“ fragte der Kaiser.
„Auf die ist kein Verlass. Auf unserer Seite treten sie nicht in den Krieg ein. Vielmehr werden Sie früher oder später auf Seiten des Gegners stehen. Sie wollen die österreichischen Gebiete mit italienischer Bevölkerung haben. Die wird aber Franz Joseph nicht freiwillig hergeben. Bis zum Eintritt der Italiener muss daher auf dem Balkan und an der russischen Front Ruhe eingekehrt sein, damit die Österreicher Truppen abstellen können. Ggf. sind wir auch genötigt, Truppen nach Südtirol zu schicken.
Die Österreichische Flotte soll, wenn möglich, nach Konstantinopel durchbrechen. Das könnte die Türken auf unsere Seite ziehen. Die Goeben soll auch dort hinfahren.“
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„Ein osmanischer Kriegseintritt würde uns stärken. Meine Besuche dort haben die Freundschaft zwischen Osmanen und Deutschen bekräftigt“, meinte der Kaiser. Wieder Augenverdrehen.
„Defensiv müssen Sie trotzdem bleiben. Sie binden aber wichtige Kräfte der Russen,“ setze Falkenheyn fort.
„Mein guter Falkenheyn, so machen wir's. Der Plan ist famos“, schloss der Kaiser. Danach machten sich alle auf in Ihrem Schreibstuben. Nur einer war nicht überzeugt – Moltke – keiner hatte an die Engländer gedacht.

Wir spielen:
Breakthrough 1.04
Call of Arms
Expert +100% und mit einem Experience-Bonus von 1
den Rest seht ihr hier:
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Mit Expert 100% und ohne Experience-Bonus haben wir 1917 gewonnen. Also eine neue Herausforderung.

Jörg von Frundsberg
07.05.14, 17:38
Da bin ich gespannt !! vermute aber das euch auf der Hälfte der Strecke die Luft ausgeht ^^ die KI ist im Westen nicht so schlecht :) Ihr wollt an Verdun vorbei eure Nachschub organisieren und die Kuk Flotte nach Konstantinopel schicken ? haben wir das richtig verstanden ??

Cfant
07.05.14, 18:41
Gut geschrieben :) Experience +1? :eek: Ihr seht mich beeindruckt. Ich hatte den Eindruck, das ändert mehr als Expert. :) Ich harre der Dinge, die da kommen werden :)

Duke of York
07.05.14, 18:43
Gut geschrieben :) Experience +1? :eek: Ihr seht mich beeindruckt. Ich hatte den Eindruck, das ändert mehr als Expert.

Das tut es auch. Denn alle Truppen sind mindestens Stufe 1 Elite, was ihnen ca. 10% bessere Kampfwerte gibt.

zersenser
07.05.14, 18:55
Ist halt, wie geschrieben, eine neue Herausforderung. Mit 100+ Expert und ohne Erfahrungsbonus habe ich mit den Mittelmächten 1917 den Krieg gewonnen gehabt. Bin auch gespannt, wie die Dinge verlaufen und welchen Einfluss die Experience hat. Ein Remis wäre wahrscheinlich schon ein Erfolg. Insbesondere die Osmanen bereiten mir Sorgen, da heißt Augen zu und durch. Die Österreicher müssen die erste Dampfwalze des Zaren überstehen und dann mal schauen.

@ von Frundsberg: Der Durchbruch der KuK-Flotte ist ein Experiment. Bisher lag die Flotte bei mir in den meisten Fällen in der Adria herum bzw. einige Schiffe wurden versenkt, da die Hafenplätze nicht ausreichten. Hintergrund des Versuches ist die Überlegung, dass die britische Flotte in den ersten Runden noch nicht eingreifen kann, da wir Belgien umgehen. Die französische Flotte wiederum ist am Anfang ziemlich verteilt im Mittelmeer. Ist ein Versuch. Mal schauen, was draus wird.

zersenser
07.05.14, 20:28
Und so beginnt es! 1. August 1914

Der Kaiser betrat den Balkon vom Stadtschloss. Vor diesem hatte sich einige riesige freudig erregte Menge an Menschen versammelt. Als sie den Kaiser erblickten, brauste sofort Jubel auf. Wilhelm II. zögerte nicht lange und begann zu sprechen:
"Seit der Reichsgründung ist es durch 43 Jahre Mein und Meiner Vorfahren heißes Bemühen gewesen, der Welt den Frieden zu erhalten und im Frieden unsere kraftvolle Entwickelung zu fördern. Aber die Gegner neiden uns den Erfolg unserer Arbeit.
Alle offenkundige und heimliche Feindschaft von Ost und West, von jenseits der See haben wir bisher ertragen im Bewußtsein unserer Verantwortung und Kraft. Nun aber will man uns demütigen. Man verlangt, daß wir mit verschränkten Armen zusehen, wie unsere Feinde sich zu tückischem Überfall rüsten, man will nicht dulden, daß wir in entschlossener Treue zu unserem Bundesgenossen stehen, der um sein Ansehen als Großmacht kämpft und mit dessen Erniedrigung auch unsere Macht und Ehre verloren ist.
So muß denn das Schwert entscheiden. Mitten im Frieden überfällt uns der Feind. Darum auf! zu den Waffen! Jedes Schwanken, jedes Zögern wäre Verrat am Vaterlande.
Um Sein oder Nichtsein unseres Reiches handelt es sich, das unsere Väter neu sich gründeten.
Um Sein oder Nichtsein deutscher Macht und deutschen Wesens.
Wir werden uns wehren bis zum letzten Hauch von Mann und Roß. Und wir werden diesen Kampf bestehen auch gegen eine Welt von Feinden. Noch nie ward Deutschland überwunden, wenn es einig war.
Vorwärts mit Gott, der mit uns sein wird, wie er mit den Vätern war."
Als der Kaiser die Rede beendete, kannte der Jubel der Menge keine Grenzen mehr. Sie wusste nicht was auf sie zu kommen würde.

Währenddessen begann sich die Militärmaschinerie in Bewegung zu setzen. Die Operation Sichelschnitt hatte begonnen...

Eine Woche später im neuen Hauptquartie der Obersten Heeresleitung.
"Meine Herren, die ersten Tage dieses Krieges haben uns große Erfolge gebracht, bei minimalen Opfern," begann der offensichtlich immer noch nicht so rechte überzeugte Moltke.
"Sedan ist genommen und unsere Spitzen stehen vor Rouen und Amiens. Der Feind ist weit und breit nicht zu sehen vor unseren Trupenn. Offensichtlich traut er sich nicht unseren tapferen Soldaten in den Weg zu stellen. Oberstleutnant, die Karte bitte. Wie Sie sehen steht der Franzose südlich unsere Truppen in voller Kraft." Sofort trat Hentsch hervor und legte eine Karte von Nordfrankreich auf den Tisch. In diesem Moment ergriff Falkenheyn das Wort, da er den Pessimismus nicht länger ertragen konnte.
"Alles läuft nach Plan. Im Elsass und Lothringen werden unsere Truppen jeden Versuch der Franzosen vereitelt auf deutschen Boden Fuss zu fassen. Aber jetzt müssen unsere Truppen weiter marschieren"
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Allen Anwesenden waren die Strapazen der ersten Woche klar. In Gewaltmärschen war die Truppe in Nordfrankreich eingefallen. Lange würde sie das nicht mehr durchhalten. Insbesondere der Nachschub und die Verbindung zu den höheren Stellen machte einigen Sorgen.
"Im Osten hat Bülow den Angriff auf Lodz begonnen und erste Erfolge erzielt."
Dabei verschwieg Falkenheyn geflissenlich, dass es sich nur eine kleine Einheit des Zaren handelte, die Lodz verteidigte.
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"von Hindenburg wurde reaktiviert und wird das Oberkommando über die 8. Armee in Ostpreußen übernehmen. Die Verteidigungsstellungen sind bezogen. Der Russe kann also kommen", erläuterte der Kriegsminister.
"Wenn der Grenze nach Ostpreußen werden wir die Russen wieder dahin jagen, wo sie herkommen", trumpfte Hindenburg. In seiner Stimme merkte man aber sein Alter.
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"Gut, gut Hindenburg. Die Österreicher haben unseren Wunsch berücksichtigt und die 2. Armee gestoppt und verlegen Sie an die galizische Front. Bis dahin müssen die vorhandenen Truppen die Stellungen halten."
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"Die KuK-Truppen haben Ihren Angriff auf Belgrad begonnen. Der Erfolg lässt aber noch auf sich warten," ergänzte der Verbindungsoffizier zum Wiener Hof.
"Das würde ja ein sächsische Korps an einem Tag erledigen," schärtze der sächsesische Vertreter, was für allgemeine Erleichterung sorgte.
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"Bei Bedarf werden wir darauf zurückkommen und Ihnen die Aufgabe übertragen," warf der ungehaltene Falkenheyn ein. Worauf der Sachse bleich wurde. Auf dem Balkan wollte nun wirklich keiner Kämpfen. Die Berichte aus den beiden Balkankriegen 1912/1913 hatten noch alle Anwesenden im Hinterkopf.
"Also meine Herren, der Kampf hat begonnen. Sie kennen die Worte des Kaisers. Paris und Sankt Petersburg haben uns mit im Frieden überfallen, jetzt gilt das Vaterland zu verteidigen", schloss Falkenheyn. Keiner merkte den Widerspruch zu den deutschen Kriegserklärungen an Russland und Frankreich.

zersenser
07.05.14, 22:58
8. August - Der russische Bär erwacht!

Moltke saß nun schon seit Stunden an seinem Schreibtisch. Die Nachrichten von den Fronten waren nicht mehr so gut wie in den ersten Tagen.
40 Tage, mehr als ein Monat. Das war die Annahme für die russische Mobilmachung. Und wie sah die Wirklichkeit aus. Kaum eine Woche hatte der Zar gebraucht um seine Massen loszuschicken. Es war zum Verzweifeln. Aber immerhin hatte Hindenburg endlich das Kommando in Ostpreußen übernommen. Außerdem hatten die Franzosen neue Aufgebote aufgestellt in Calais und Paris. Auch war deren Mobilisierung weiter fortgeschritten. Der Engländer bereitete offensichtlich seinen Kriegseintritt vor. Warum sollten er sonst den Osmanen ihr bezahltes Schiff vorenthalten. Und wer hatte vor England gewarnt? Er, Moltke. Aber niemand hatte gehört. Aber noch war Zeit. Aber die ganze Situation zerrte an seinen Nerven. Dieser Falkenheyn, Kriegsminister nannte er sich, aber Ahnung hatte er nicht.
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Aber zurück zu den konkreten Problemen. In Ostpreußen war eine russische Armee einmarschiert und hatte dem I. Res. Korps schwere Verluste bei Gumbinnen beigebracht, aber Ersatz war schon unterwegs. Hindenburg, an ihm hing jetzt das Überleben von Ostpreußen ab. 40 Tage...
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Zu mindest von Bülow hatte gute Nachrichten. Lodz scheint vom Russen aufgegeben worden zu sein, jedenfalls gab es für die Reste der Garnison keinen Nachschub. Lodz würde also zeitnah fallen. Vielleicht würde das Ostpreußen entlasten...

Den Österreichern war es in Kolomea nicht besser ergangen und in Galizien stand mindestens eine weitere russische Armee, wenn nicht zwei oder drei. Die Nerven...
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Die Angriffe vor Lemberg und Przemsyl waren aber unter geringsten eigenen Verluste von der KuK-Armee abgewiesen worden. Immerhin. Aber die Ölfelder in Galizien waren bedroht und das obwohl planmäßig Tarnopol und Czechowitz geräumt worden waren. Dieser elende Falkenheyn mit seiner Strategie. Man hätte den Russen stellen sollen an der Grenzen. Jetzt war es aber zu spät...
In Serbien war nicht viel Neues berichtet worden, außer dass ein serb. Korps Richtung Belgrad marschierte.

Völlig unerwartet waren die Ereignisse in der Adria gewesen. Hier war ein französische Schlachtschiff frontal in den österreichischen Ausbruchversuch gefahren. Beide Seiten hatten dabei erhebliche Verluste erlitten. Aber nun müssten die Österreicher den Franzosen versenken. Die Goeben konnte hier nicht helfen. Sie war auf dem Weg nach Konstantinopel. Hoffentlich half dies gegenüber den Osmanen...
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Im Westen Nichts Neues? Wohlkaum. Zwar waren die Franzosen immer noch nicht bei den deutschen Angriffsspitzen aufgetaucht, aber sie hatten trotz der deutschen Fortschritte in Elsass-Lothringen eine Offensive begonnen und in Mühlhausen das deutsche Korps ziemlich zusammen geschossen. Hoffentlich kommt der Nachschub rechtszeitig, dachte Moltke bei sich. Das französische Kav. Korps bei Sedan hingegen war seiner Meinung keine Bedrohung.
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Aber Moltke war abgelenkt. Seine Hand fing an zu zittern. Die Nerven. Dieser elende Falkenheyn. Diese 40 Tage. Es war zuviel für seine Nerven. Aber noch musste der Durchhalten und das schlimmste verhindern.

Cfant
08.05.14, 08:03
Meine Güte, funktioniert das denn etwa? So knapp vor Paris stand ich immer erst 1916. :D Bin gespannt, wie lange England zögert. Es wäre aber enttäuschend, wenn es gar keine Auswirkungen hätte, wenn Ihr Belgien verschont. Interessant, dass Ihr Eure Ari nicht nach Belgrad schickt - sollte die Nuss ein wenig schwerer zu knacken machen :)

zersenser
08.05.14, 08:15
@Cfant: Auf die Idee mit der Artillerie sind wir gar nicht gekommen. Wir wollten mit dem unserem Vorgehen den zu erwartenden Gegenangriff der Franzosen auf unserem Vormarsch abschwächen. Bezüglich Belgien/England: Das Umgehen von Belgien verzögert nur den Eintritt der Engländer. Pro Runde kommen ca. 3 % Kriegsbereitschaft hinzu. Bei einem Start von 80 % kann man sich ausrechnen, dass die Engländer im Herbst in den Krieg eintreten. Bis dahin verhindert, aber das brit. Exp. Korps nicht unseren Vormarsch. :)
Viel wichtiger als die Art. ist das HQ in Luxemburg. Das muss bei Sedan vorbei, damit der Supply in Nordfrankreich nicht zusammenbricht. Dafür muss aber das franz. Kav. Korps vertrieben werden. Insoweit beginnen jetzt auch in Nordfrankreich die ersten Kämpfe.

@ All: Ich hoffe der Schreibstil findet Anklang bei den werten Regenten. Ansonsten stehen wir vor der Frage, ob wir die Normandie mitnehmen oder uns auf Rouen beschränken. Beides hat Vor- und Nachteile.

Duke of York
08.05.14, 10:39
Der schnelle Vormarsch in Nordfrankreich dürfte die KI gehörig durcheinanderbringen. Aber Ihr braucht dort dringend HQs.

zersenser
09.05.14, 07:59
@Duke od York: Die HQ sind unterwegs.

15. August 1914 - Erste Kämpfe, erste Erfolge

Die Zeiten in Wien kannten im Jubel keine Grenzen mehr, als die Nachricht von der Versenkung des französischen Schlachtschiffes eintraf. Auch der Kaiser war über diese guten Nachrichten erfreut, würden sie doch die Moral der Bevölkerung nach den ersten schweren Wochen wieder heben.
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Auch von der russischen Front gab es Gutes zu berichten. Vor Lemberg war ein komplettes russisches Korps vernichtet worden. Die eigenen Verluste waren dabei minimal geblieben. Doch die Berichte von der Front wurden durch das Kriegsministerium streng geheim gehalten, was die Art der Kriegsführung anging. Maschinengewehre und Stacheldraht hatten den Krieg verändert im Vergleich zu seinen jungen Jahren, dachte der Kaiser. Die Verluste in Kolomea waren zwar fast ausgeglichen worden, aber weiter konnte es so nicht gehen. Deshalb hatte er Hötzendorf beauftragt, neue Methoden von Schützengräben zu entwickeln. Im russischen-japanischen Krieg hatten sie ihre Wirkung nicht verfehlt.
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Das einzige was ihm Sorgen machte, war das mit Serbien immer noch nicht "aufgeräumt" worden war. Aber vor Belgrad sah es inzwischen wohl besser aus, so die Berichte.
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Während im Großen Generalstab der Deutschen. Hier war die Stimmung inzwischen ausgelassener angesicht der vielen Siegesmeldungen. Caen, Le Havre, Lille, Amiens, Rouen, Abbeville waren gefallen ohne Widerstand. Das nordfr. Kohlegebiet in deutscher Hand. Nur noch ein paar versprengte Franzosen harrten in der Calais aus. Cherbourg war vom Schienennetz der Franzosen abgeschnitten. Bei Sedan war die franz. Kavallerie vertrieben worden und der Weg für Stäbe und den Nachschub wieder frei. Vor Compiegne hatten die Truppen zur Absicherung Gräben angelegt. Moltke hatte zwar auf einen Angriff bestanden, aber Falkenheyn und der Kaiser hatten andere Pläne. Wie lange sollte er das noch durchhalten?, dachte Moltke bei sich.
In Lothringen war währenddessen der franz. Angriff abgeriegelt worden. Dachten zu mindestens die Deutschen. In Mülhausen waren die deutsche Truppen wieder auf Sollstärke. Das XXI Korps hatte währenddessen die Franzosen angegriffen.
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Auch an der Ostfront sah es gut aus. Oder mindestens besser. Bülow hatte Lodz genommen und nach Kutno weitermarschiert.
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Hindenburg hatte Verstärkung für Gumbinnen erhalten und sofort mit dem XVII. Korps die Russen angegriffen, mit durchschlagenden Erfolg. Aber mehr als eine kurze Verschnaufpause war es nicht.
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Auf die Nerven ging Moltke Tirpitz. Wie er mit seiner Hochseeflotte prahlte. Aber was hatte sie außer rumschippern in der Ostsee getan? Nichts. Aber der Zar würde bestimmt seine Ostseeflotte schicken und begann für die Stahlriesen die Feuerprobe. Mal sehen, dachte sich Moltke, ob Tirpitz die gleichen Erfolge haben würde, wie die Österreicher.
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Im Gegensatz zu den Generälen in ihren weißen Betten hatten die normalen Soldaten die Schrecken des Krieges am eigenen Leibe gespürt. Es war ihnen nicht entgangen, dass der Krieg auf freiem Feld tödlich war und somit hatte man begonnen, wo möglich, Gräben anzulegen. Aber diese mussten besser werden. Hoffentlich bedachten dies die feinen Herren in Ihren warmen Stuben, hoffte die meisten an der Front.
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Cfant
09.05.14, 09:04
Welch Hexenwerk ist dieses???? Wie bitte könnt Ihr Belgrad ohne Ari so runterballern? Das gelingt mir nicht, obwohl die KI da keine Erfahrungsboni bekommt. Verratet Euer Geheimnis, werter zerzenser! :) Sehr schöne Berichterstattung, außerdem mag ich natürlich österr. Erfolge ;) In Frankreich bin ich gespannt, ob die KI mit Eurer alternativer Taktik umgehen kann. Plant Ihr eigentlich die Eroberung Belgiens, wenn England eingreift, um die MPP abzusahnen?

Kurfürst Moritz
09.05.14, 11:25
Sehr schöner Beginn, werter zersenser! Willkommen im Forum!

Würden Wir als Franzose spielen, würden Wir mit Unserer Elite die komplette deutsche Heeresgruppe in Frankreich durch einen Säbelschnitt bei Verdun abschneiden...
Wir wünschen Euch viel Erfolg beim technologischen Vorankommen bezüglich der Grabenforschung!

Admiral Hipper
09.05.14, 16:37
Würden Wir als Franzose spielen, würden Wir mit Unserer Elite die komplette deutsche Heeresgruppe in Frankreich durch einen Säbelschnitt bei Verdun abschneiden...

Oui, oui, dem können Wir nur zustimmen. Sind aber mal gespannt was die KI tut.

zersenser
12.05.14, 07:26
@Cfant: Vor Belgrad lassen wir die Österreicher rotieren. Spätestens nach dem dritten Angriff sind die Serben ausgegraben und der Angriff führt zu größeren Verlusten für die Verteidiger. Wegen Belgien: Die Briten hatten gerade "Prepare for War". Treten also am Ende dieser oder der nächsten Runde in den Krieg ein. Dann werden Belgien mit den Mobilisierung-Korps angreifen und den "Schlauch" bei Sedan erweitern.

@Admiral Hipper und Kurfürst Moritz: Wenn wir mal länger Zeit haben, würden wir einige Überlegungen zu einem solchen Säbelschnitt ausbreiten. Aber die Gefahr wäre natürlich in jedem Fall da.

zersenser
12.05.14, 07:47
22. August - Die Schlacht um Galizien

Die Österreicher konnten es immer noch nicht so recht Glauben. Als der Kaiser die Nachricht gehört hatte, war er erstmal sprachlos gewesen. Sowas hätte es Anno 1866 nicht gegeben. Die Russen hatten wirklich vor Kolomea den Angriff abgebrochen. Aber auf dem zweiten Blick war dann die Lage nicht mehr ganz so rosig. Denn anstelle weiter Kolomea zu attaktieren und den Weg nach Ungarn versuchen zu zwingen, waren die zar. Truppen auf die Galizischen Ölfelder losgegangen. Mit einigem Erfolg musste Franz Joseph feststellen, im Gegensatz zum russ. Angriff auf Lemberg. Dabei war das Öl für den weiteren Krieg überlebenswichtig. Dies wussten beide nur zu gut. Die Schlacht um Galizien hatte gerade erst begonnen! Aber die 2. Armee war eingetroffen und die Mobilisierung weitgehend abgeschlossen, so dass um Przemysl starke eigenen Verbände standen.
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In der Adria waren die Franzosen von Ihrem Verlust eines Schlachtschiffes offensichtlich geschockt. Jedenfalls hatten sie nicht weiter die Flotte angriffen.
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Un Serbien? Hier hatte der Kaiser befohlen, nicht den gleichen Fehler wie der Zar zu begehen. Der Angriff auf Belgrad würde weitergehen trotz der serbischen Verstärkungen.
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Nicht nur in Wien gab es einige Überraschungen in der dritten Woche des Krieges. Auch Berlin war mehr als verwundert über den französischen Gegner. Anstelle sich bei Mülhausen zurückziehen, war das franz. Korps weiter nach Osten marschiert - in den sicheren Untergang. Der Entlastungsangriff der VII. fr. Korps auf Mülhausen würde daran nichts ändern.
Wie nicht anders zu erwarten, hatten die Franzosen ein weiteres Korps zwischen den deutschen Verbänden und Paris geschoben. Außerdem versuchte das XII. Korps bei Sedan den deutschen Schlauch zu durchtrennen. Wobei eigentlich auch wieder nicht, da nach dem Vorstoss kein Angriff erfolgte? Vielleicht lag es an den starken Freiwilligenverbänden im Rheinland, die Paris von einem Angriff abhielt. Aber diese Truppen würden eine andere Aufgabe bekommen, hatte Falkenheyn festgelegt. Hintergrund war der offensichtlich bevorstehenden Kriegseintritt der Engländer. Zu mindestens sprachen viele Nachrichten aus London hierfür.
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Im Osten hatten Hindenburg den ersten Sieg davon getragen, bevor er wirklich da war. Die Russen hatten nach einem halbherzigen Angriff auf Gumbinnen den Angriff abgebrochen und waren zurückgegangen. Nur das II. russ Korps grub sich auf deutschen Boden ein.
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Bei Lodz/Radon sah die Lage etwas anders aus. Hatten die Russen relativ freiwillig Lodz aufgegeben, griffen sie nun bei Radon an.
http://abload.de/img/22.augustlodzp7jne.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.augustlodzp7jne.jpg)
In der Ostsee war es zum Leidwesen von Tirpitz noch zu keinem Feindkontakt gekommen. Falkenheyn war über einige Berichte aus der Marine amüsiert. Tirpitz hatte bei der letzten Besprechung der Admiräle einen Wutanfall gehabt und hatte nur so um sich gebrüllt. Sein Kopf soll dabei so rot gewesen sein, dass einige Anwesende Angst um die Gesundheit des Admirals hatten.

Nun beugte sich Falkenheyn über die Karten. Es gab einige wichtige Entscheidungen zu treffen, die über den Kriegsausgang entscheiden würden.

Cfant
12.05.14, 07:56
Sehr erstaunlicher Vormarsch in Frankreich. Bin gespannt, wo die Briten dann auftauchen - und ob sie sich schnurstracks in einer zuschnappenden Falle wiederfinden. :)

Sehr gut übrigens, dass Franz Joseph die Befehle gibt. So tattrig kann der gar nicht sein, dass es nicht gegen Hötzendorf eine Verbesserung wäre :D

Cfant
12.05.14, 08:01
Sehr erstaunlicher Vormarsch in Frankreich. Bin gespannt, wo die Briten dann auftauchen - und ob sie sich schnurstracks in einer zuschnappenden Falle wiederfinden. :)

Sehr gut übrigens, dass Franz Joseph die Befehle gibt. So tattrig kann der gar nicht sein, dass es nicht gegen Hötzendorf eine Verbesserung wäre :D

zersenser
13.05.14, 19:09
25.August 1914 - Kämpfe an allen Fronten

Die Euphorie der ersten Tage war bei vielen der kämpfenden Soldaten verflogen. Die Verluste stiegen auf allen Seiten. Während in Ostpreußen noch auf freiem Feld gekämpft wurde, gruben sich die deutschen Truppen im Westen ein und griffen aus den Gräben den Gegner an. In Galizien kämpften Österreicher und Russen verbissen um jeden Meter Boden. In Berlin machte man sich währenddessen Gedanke über das weitere Vorgehen.
"Meine Herren. In Ostpreußen haben wir die russischen Truppen geschwächt. Ein russ. Korps hat sich bei Tilsit zurückgezogen. Hindenburg geht davon aus, dass Ostpreußen gehalten werden kann", begann Moltke die Besprechung. Sein Nervenflattern war für jeden zu erkennen.
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"Der Flotte der Österreicher ist der Ausbruch aus der Adria gelungen", ergänzte Tirpitz. "Unsere Flotte ist in Position und hat als Finte Libau beschossen. Der Geheimdienst geht davon aus, dass die Flotte des Zaren jetzt auslaufen muss."
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Dem Vertreter Wien's war der Stolz anzusehen, als über den Ausbruch der Flotte gesprochen wurde.
"Belgrad wird bald fallen. Die Serben können unseren Angriffen nicht mehr lange standhalten", begann er, um sofort unterbrochen zu werden.
http://abload.de/img/29.augustserbien1aips.jpg (http://abload.de/image.php?img=29.augustserbien1aips.jpg)
"Das erzählen Sie uns seit dem ersten Tag. Ergebnisse. Wir brauchen Ergebnisse. Und was soll überhaupt dieser Angriff auf Valjevo?", fragte Falkenheyn, offensichtlich schlecht gelaunt.
Der Österreicher versuchte daraufhin möglichst das Thema zu wechseln. "Kolomea ist gesichert und vor Lemberg haben wir ein russ. Korps vernichtet."
"Zum Preis der exponierten Lage des I. Korps", unterbrach Moltke."Sie müssen mit weiteren Angriffen bei Lemberg und Kolomea rechnen. Der Zar hat noch nicht mal seine Mobilisierung vollständig abgeschlossen."
"Darauf sind unsere Truppen vorbereitet. Sie müssen aber endlich Lodz nehmen, um den Russen bei Warschau unter Druck zu setzen", schlug der öst. Vertreter verbal zurück. Sichtlich mit sich selbst zufrieden, über seine Worte.
http://abload.de/img/29.augustgalizienz7dy0.jpg (http://abload.de/image.php?img=29.augustgalizienz7dy0.jpg)
"Lassen Sie beide Ihre Sticheleien", reagierte Falkenheyn wirsch. "Der Krieg wird in Frankreich entschieden. Scheiden die Franzosen aus, wird auch Nikolaus aufgeben. Unsere Truppen haben dabei weiter Erfolg. Marbeuge und Cherbourg wurden genommen. Unsere Freiwilligenverbände stehen an der belgischen Grenze. Im Elsass und Lothringen haben wir zwei gegnerische Korps vernichtet. Bei Sedan eines vertrieben."

http://abload.de/img/29.augustwestfrontc1dqx.jpg (http://abload.de/image.php?img=29.augustwestfrontc1dqx.jpg)
Also doch Belgien, dachte Moltke bei sich. Viel zu spät, viel zu spät.
"Dann treten aber die Engländer in den Krieg ein", versuchte der Kaiser einzuschreiten.
"Das werden sie sowieso, Majestät. Wir müssen den Schlauch bei Sedan erweitern, um diese Gefahr zu beseitigen. Entweder nach Süden, aber da ist Verdun, oder nach Norden - Belgien. Die Entscheidung ist gefallen", erläuterte Falkenheyn. Zum ersten Mal wurde deutlich, wer wirklich die Strategie bestimmte. "Vor Compiegne und in Elsass-Lothringen sind unsere Truppen eingegraben. Bei Rouen und Caen in Stellung gegangen."
"Dort sind sie aber einem französischen Angriff ausgeliefert. Die Soldaten sind völlig erschöpft", warf ein General ein.
"Dazu gibt es aber keine Alternative", stellte Falkenheyn fest.
Damit endete die Besprechung. Nicht wenige gingen mit einem ungutem Gefühl und nicht nur wegen der offensichlichen Konflikte.

HvS
13.05.14, 19:39
Werter zersenser,

ein sehr interessanter Ansatz, den Ihr da verfolgt. Wir haben die Kampagne auch schon recht häufig gespielt und meinen, sie recht gut zu kennen. Wir lesen deshalb mit großen Interesse Euren AAR und wünschen viel Erfolg, trotz +1 bei der Erfahrung des Gegners... das haben wir uns nicht getraut.

Wenn Ihr mögt, dann schaut doch mal in unseren AAR:

Gott mit uns! (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26282)

Vielleicht springt ja die ein oder andere Erkenntnis für Euch ab heraus.

Cfant
13.05.14, 20:57
Die Deutschen sollen sich nicht so aufspielen und den armen Vertreter der KuK Monarchie in Ruhe lassen. Wer hat denn versprochen, in 40 Tagen mit Frankreich fertig zu sein; Österreich brauche die Russen nur so lange aufzuhalten, was leicht sei, weil die eh 40 Tage zur Mobilmachung brauchen würden?
Da könnte schon eher der stolze und ehrenhafte KuK-Botschafter den Herren Generalstäblern mal den Radetzkymarsch blasen, jawoll! :motz: Und wer hat bislang den einzigen Sieg zur See erfochten, hmmmmmm? :^^:

Sehen wir es doch, wie es ist: Die Deutschen müssen halt im Westen standhalten, bis Österreich die Russen erledigt hat und echtes Militär nach Frankreich schicken können. :tongue:

zersenser
13.05.14, 21:25
@HvS: Den AAR hatte ich damals still gelesen. Aber noch einmal reinzuschauen, wird sicher helfen.

@Cfant: Bei den Österreicher wechseln sich derzeit Erfolg und Misserfolg ab. Mal schauen, wer obsiegen wird. ;-)


5. September - Der Weg in den Weltkrieg

Die Stimmung war gereizt, als der Botschafter das Arbeitszimmer von Außenminister Grey betrat. Fürst Lichnowsky wusste bereits, welche Nachrichten ihm dort erwarten - Das Vereinigte Königreich hatte Deutschland den Krieg erklärt. Die Unterlagen in der Botschaft branten bereits in der Botschaft. Berlin war informiert. Nun war also aus einem europäischen Krieg ein Welten Brand geworden - Ein Weltkrieg. Grey begrüsste ihn mit den Worten: "In ganz Europa gehen die Lichter aus; wir alle werden sie in unserem Leben nie wieder leuchten sehen." Ob er diese ernst meinte oder nicht, war nicht wirklich herauszuhören. Lochnowsky hatte jedenfalls seine Zweifel, nach der Politik des Außenministers in den letzten Jahren.

In Berlin hatte man bis zum Schluss gehofft, dass England doch neutral bleiben würde, aber umsonst. Der Kriegseintritt des fernen Japan's ging bei diesen Nachrichten fast unter.
http://abload.de/img/4.septemberereignisseidzvr.jpg (http://abload.de/image.php?img=4.septemberereignisseidzvr.jpg)

Aber auch an anderer Stelle waren die Nachrichten nicht besser. Während es in Ostpreußen ruhig blieb und die Russen sich weiter eingruben, versuchten sie einen Entlastungsangriff auf die Posener Landwehr nördlich von Lodz, aber ohne großen Erfolg.
http://abload.de/img/5.septemberostfronto5x52.jpg (http://abload.de/image.php?img=5.septemberostfronto5x52.jpg)
Die Lage in Galizien hingegen war brenzlich. Das exponierte I. KuK Korps war aufgerieben worden nordwestlich von Lemberg. Reste konnten sich zwar retten, aber der Verlust war schmerzhaft für die Verteidigung von Lemberg. Auch das III. Kav. Korps hatte 50 % seiner Sollstärke verloren.
http://abload.de/img/5.septembergalizien4bz27.jpg (http://abload.de/image.php?img=5.septembergalizien4bz27.jpg)

In Serbien verstärkten die Serben die Belgrader Verteidigung. Die Schlacht würden folglich weitergehen.
http://abload.de/img/5.septemberserbienpexg6.jpg (http://abload.de/image.php?img=5.septemberserbienpexg6.jpg)

Die Ostsee blieb ruhig. Aber mit dem britischen Kriegseintritt wurde die Hochseeflotte eigentlich an anderer Stelle gebraucht, aber der Zar hatte seine Flotte nicht auslaufen lassen.
http://abload.de/img/5.septemberostseesbz50.jpg (http://abload.de/image.php?img=5.septemberostseesbz50.jpg)

Auch an der Westfront gab es schlechte Nachrichten. Die Franzosen hatten motiviert von der britischen Kriegserklärung bei Caen und Rouen den Deutschen schwere Verluste zugefügt. Auch war wieder das Kav. Korps vorgestoßen bei Sedan. In Elsass-Lothringen hingegen hatten Paris sich auf die Ausgangsstellungen angesichts der Verluste der letzten Wochen zurückgezogen.
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zersenser
13.05.14, 22:12
Ein paar Überlegungen nach dem ersten Monat

Wir wollen an dieser Stelle nach den ersten Runden ein bisschen die bisherigen Ereignisse Revue passieren lassen und einige Überlegungen für die nächsten Monate darlegen. Für Hinweise, Anmerkungen etc. sind wir selbstverständlich dankbar.

Was bisher geschah und was geplant war
Westen
Der Sichelschnitt ist soweit geglückt. Noch halten sich die Verluste in Grenzen, was sich aber ändern wird, wie schon in der letzten Runde absehbar. Wir hätten aber in Elsass-Lothringen mit einem stärkeren Angriff der Franzosen gerechnet. Gab es in anderen Spielen, aber diesmal blieb er weitgehend aus. Das Verhalten des fr. Korps in den ersten beiden Runden weiter nach Osten zu stoßen, haben wir nicht wirklich verstanden, da es den sicheren Untergang bedeutete und nicht wirklich den Druck auf unsere Linien erhöhte.

Flotten
Die Versenkung des fr. Schlachtschiffs gleich am Anfang war erfreulich, hat aber auch 2 KuK-Schlachtschiffe stark beschädigt. Wenn die KI die KuK-Flotte auf dem Weg zu den Osmanen nicht findet, ist der Versuch der KuK-Flotte ausbrechen zu lassen, weitestgehend gelungen. Die beiden KuK-Schlachtschiffe in den Heimathäfen werden aber kaum "nach"-ausbrechen können, wo die Engländer jetzt mitkämpfen. Vielleicht hätten wir das Risiko eingehen sollen, sie mitzunehmen...
In der Ostsee verhält sich der Zar ruhig. Das gefällt uns gar nicht, dass Verlust der Ostseeflotte einiges an Moral bringt und den Russen kostet. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Balkan
Der Angriff auf Belgrad ist noch nicht erfolgreich gewesen. War aber auch im August nicht zuerwarten gewesen.

Galizien
Tja, das I. KuK-Korps. Da waren wir zu gierig und wollten unbedingt das russ. Korps zerstören. Am Ende war es eine Niederlage für uns. Ein Fehler der KI war aber aus unserer Sicht, dass sie sich nicht dauerhaft auf einen Punkt konzentriert hat. Hätte sie weiter Kolomea angegriffen, wäre es kaum zu halten gewesen und ein Kampf in der Karpaten ist nicht sehr angenehm. Aber alles in allem war mit dem Verlust eines Korps zu rechnen, wenn auch nicht so. Was wir aber feststellen durften - gilt auch für die Deutschen - ist, dass die Russen durch die zusätzliche Exp. spürbar stärker sind. Der Kampf steht an diesem Schauplatz auf Messersschneide. Dies war aber auch nicht anders zu erwarten

Ostfront
Radom ging sehr schnell. Lodz zieht sich hin. Der Angriff des russ. Korps hat unsere Bemühungen erstmal vereitelt. In Ostpreußen verhält sich die KI sehr zurückhaltend, genauso wie in Elsass-Lothringen. Da haben in den ersten Runden in anderen Spielen schon mehr gewankt. Mit Lodz sind wir unzufrieden, im Gegensatz zu Ostpreußen, wo es derzeit besser aussieht als gedacht.

Die nächsten Monate
Westen
Im Westen gibt es in den nächsten Monaten zwei Ziele:
1. Belgien - mit dem Kriegseintritt der Briten hat sich der Grund für die Umgehung von Belgien erledigt. Über ein Dauer der Operation sind wir uns aber noch nicht im Klaren. Es könnte sich bis ins Frühjahr hinziehen.
2. Verteidigung in Nordfrankreich - Der Druck der Franzosen nimmt zu und wird nicht aufhören. Cherbourg werden wir wohl räumen, da die Verteidigung schwierig ist. Caen hingegen ist aus derzeitiger Sicht durchaus haltbar. Aber aus unserer Sicht heißt es - DURCHHALTEN BIS DER WINTER KOMMT. Warum? Weil dann Angriffe kaum noch etwas bringen und zweitens wir dann auf die Forschungsfortschritte im Grabenbau hoffen. Die Verluste werden aber noch hoch werden für uns, aber auch die Franzosen. Entscheidend wird wohl sein, wie aggressiv die KI ist.

Flotten
Die KuK-Flotte wartet auf den Kriegseintritt der Osmanen, dann ist sie sicher und kann zu einem späteren Zeitpunkt, wenn möglich, aufgerüstet werden. Aber nicht 1915, da brauchen die Österreicher alles für das Heer.
Die Hochseeflotte muss zeitnah die russ. Ostseeflotte vernichten, wegen der NM. Aber in den Häfen brauchen wir nicht angreifen. Gibt es Vorschläge der Regenten, wie wir die Zarenflotte herauslocken können?
Einen Uboot-Krieg gegen England planen wir nicht. Vielmehr wollen wir zu einem späteren Zeitpunkt des Krieges den Kampf mit Royal Navy aufnehmen und dort brauchen wir die Uboote.

Balkan
Belgrad muss zeitnah fallen und auch Valjevo. Dann gilt es die überzähligen Truppen der Österreicher in die Alpen zu verlegen. Italien wird kommen und das wird ein Kraftakt bei einer NM von 140 für die Italiener.
Danach heißt es, warten auf Bulgarien.

Osmanen
Warten auf den Kriegseintritt und dann verteidigen. Mehr ist dort nicht zu erwarten. Den Sinai werden wir nicht angreifen. In Anatolien werden wir uns in die Städte zurückziehen.

Ostfront
Ostpreußen sieht gut aus, aber an eine Offensive ist derzeit nicht denken. Vielmehr brauchen wir dafür mehr Truppen und Inf-Stufe 1 (vor den Russen). Lodz wird wohl noch 1914 fallen, aber Warschau wird schwierig. Die Exp +1 ist ziemlich heftig 1914 im Osten. Wir überlegen aber, wenn möglich im Frühjahr nicht frontal auf Warschau zu gehen, sondern südlich zu umgehen. Damit würden wir auch die Österreicher entlasten.

Iche_Bins
13.05.14, 22:43
Plant Ihr früher oder später im Westen weiter vor zu rücken? Oder wollt Ihr die Franzosen durch in Nordfrankreich rum sitzen besiegen?

edit: würde es was bringen irgendwie eine Kavallerieeinheit in den Rücken der Franzosen zu bringen und da wahllos ein paar Städte zu erobern? All zu dicht scheint die französische Front westlich von Paris ja nicht zu sein.

Thomasius
14.05.14, 08:06
Eure Strategie in Frankreich würde uns als Deutscher sehr beunruhigen.
Ihr bekommt eine unendlich lange Front ohne dabei den Gegner wirtschaftlich oder moralisch zu schwächen. Da ihr gleichzeitig den Schwerpunkt im Osten setzt und sicher auch 1915 dort belassen werdet, fragen wir uns wie ihr im Westen diese lange Front bei dem gewählten Schwierigkeitsgrad halten wollt. Das dürfte schon bei einer kürzeren Front schwierig werden, aber bei eurer Frontlänge werdet ihr kaum Reserven haben um angeschlagene Truppen auszutauschen oder empfindliche Gegenschläge zu führen.

Cfant
14.05.14, 08:07
Da kann ich nicht viel dazu sagen. Ich warte gespannt, wann der +1 Experience-Bonus der KI durchschlägt :) Ansonsten scheint Ihr schon zu wissen, was Ihr tut ;) Wie Ihr ja sagt: Im Westen kommt viel darauf an, wie aggressiv die KI ist. Bislang scheint sie mir recht zurückhaltend.
Wie werdet Ihr den Kampf in der Luft handhaben?

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -


Eure Strategie in Frankreich würde uns als Deutscher sehr beunruhigen.
Ihr bekommt eine unendlich lange Front ohne dabei den Gegner wirtschaftlich oder moralisch zu schwächen. Da ihr gleichzeitig den Schwerpunkt im Osten setzt und sicher auch 1915 dort belassen werdet, fragen wir uns wie ihr im Westen diese lange Front bei dem gewählten Schwierigkeitsgrad halten wollt. Das dürfte schon bei einer kürzeren Front schwierig werden, aber bei eurer Frontlänge werdet ihr kaum Reserven haben um angeschlagene Truppen auszutauschen oder empfindliche Gegenschläge zu führen.

:ja: Ich starre immer wie gebannt auf das Feld nördlich von Verdun. Das könnte der Franzose mit Rotation sicher einnehmen - und damit Eure gesamten Westkräfte abschneiden :D

HvS
14.05.14, 08:29
Wir bitten darum, eines nicht zu vergessen: die Platzierung der deutschen Reserven im Ruhrgebiet zeigt uns, daß der werte zersenzer damit rechnet, daß die Briten Belgien angreifen werden, was mehrere positive Aspekte hätte. Zum einen werden die Belgier anfangs für die Mittelmächte produzieren, und zum anderen wäre die Stellung in Frankreich bei einem Sieg über die Engländer in Belgien sehr vorteilhaft. Und ein drittes positiver Aspekt: die Franzosen werden den Engländern wohl kaum helfen können.

Wir haben sowas ähnliches schon mal gespielt.. und zwar bei der Kampagne Ostaufmarsch im Rahmen eines Beta-AARs.

Duke of York
14.05.14, 08:38
:ja: Ich starre immer wie gebannt auf das Feld nördlich von Verdun. Das könnte der Franzose mit Rotation sicher einnehmen - und damit Eure gesamten Westkräfte abschneiden :D

Ein menschlicher Spieler würde das tun. Ja. Aber die KI dürfte einen solchen strategischen Flaschenhals nicht erkennen. Sie wird eher dort angreifen, wo sie ein gutes Verluste-Austauschverhältnis erwartet.

zersenser
19.05.14, 07:45
@Iche_Bins: Im Westen wird sich erstmal eingegraben. 1914/1915 halte ich eine Offensive für eher unwahrscheinlich außer eine Frontlücke beim Gegner tut sich auf.

@Thomasius: Ich bin immer davon ausgegangen, dass jede besetzte Stadt den Franzosen NM pro Runde kostet. Außerdem halte ich grundsätzlich die Front für die Entente im Westen für länger.

@Cfant: In der Luft war ich bei anderen Spielen eher defensiv. Einige Jäger, aber kaum Bomber und Zeppeline. Lag aber auch daran, dass die meisten Spiele bereits 1916/1917 vorbei waren und somit die Entwicklung der Luftwaffe noch nicht so weit war, dass sich Investitionen gelohnt hätten im Vergleich zur Art. Damit würde sich auch das Problem bei Verdun erledigen...

@HvS: Im großen Generalstab geht man auch von einem Angriff der Briten auf Belgien aus. Deswegen hat er beschlossen, die Belgier vor den Briten zu schützen und präventiv Truppen in Belgien zu stationieren. Die Generäle hoffen, dass die Belgier diese Hilfe nicht falsch interpretieren. ;)

Thomasius
28.05.14, 15:33
Ist der Krieg schon zu Ende?

zersenser
31.05.14, 09:21
Nein der Krieg ist noch nicht vorbei, aber die letzten Wochen wurden vom RL in Beschlag genommen

HvS
31.05.14, 17:41
Gut, wir sind gespannt! :D

zersenser
07.06.14, 16:39
Nach langer Pause kommen wir endlich wieder dazu vom Feldzug Anno 1914 zu berichten. Wir wollen uns auf diesem Wege bei den werten Regenten für die lange Pause entschuldigen und hoffen, dass die Pausen zukünftig wesentlich kürzer sind.

12. September - Belgien und Belgrad

Der Jubel der Österreicher kannte keine Grenzen. Nach allen Strapazen und hohen Verlusten war es nach vier Angriffen gelungen am 12. September gelungen die serbische Hauptstadt zu nehmen. Damit hatte sich die Gesamtlage auf dem Balkan geändert. Aus Bulgarien gab es Anzeichen, dass sie auf eine Revanche der Niederlage von 1913 hofften.
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Weiteren Grund zum Jubel gab es als es der Masse der KuK-Flotte gelungen war, in das Marmarameer vorzudringen. Zusammen mit der türkischen Flotte wäre es möglich mittelfristig den allierten Paroli im Mittelmeer zu bieten. Wien war über beide Ereignisse hoch erfreut.
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In Galizien gingen derweil die Kämpfe unvermindert fort. Der Verlust eine Korps hatte die österreichische Moral nur kurz erschüttert. In mehreren Angriffen konnten den zaristischen Truppen schwere Verluste beigefügt werden. Ein russ. Korps musste sich vor Lemberg sogar zurückziehen.
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Währenddessen war die Stimmung im deutschen Hauptquartier nicht ganz so gut. Der Kriegseintritt der Engländer hatte zu weitreichenden Veränderungen der gesamten Lage geführt. Die Lage bei Verdun war langfristig so nicht aufrechtzuerhalten. Deswegen wurde nun überlegt, wie man der Situation gerecht werden würde.
"Wir müssen, wir müssen", redete einer der Frontgeneräle immer auf Moltke ein.
"Dafür ist es zu spät. Hätten wir den Schliefenplan durchgeführt, würden wir jetzt in Paris stehen," erwiederte Moltke.
"Wenn wir jetzt nicht handeln, wird die Entente früher oder später unsere Truppen bei Verdun abschneiden", wiederholte der General voller Imbrunst.
"Meine Heere, mein Vorredner hat recht. Es gibt keine Alternative zu einem Angriff auf Belgien", beendete Falkenheyn die Diskussion. "Bereiten Sie die Operation vor und lanzieren Sie in der Presse, dass es an der Grenze zu Belgien von Briten zu wiederholten Provokation gekommen ist."
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Gleichzeitig mit der offiziellen Kriegserklärung des Deutschen Reiches an das belgische Königreich wurde folgendes Schreiben an die Presse gegeben:

Britische Provakation an der deutsch-belgischen Grenzen lassen dem deutschen Kaiser keine andere Wahl als den Einmarsch in Belgien!
Seit Kriegsbeginn gab es wieder und wieder Provokationen von englischen und französischen Agenten um einen Krieg zwischen Deutschland und Belgien zu erzwinge. Diesen Aktionen ist das deutsche Volk bisher mit stoischer und friedfertiger Weise entgegen getreten. Nun aber gilt diesem Treiben der Engländer und Franzosen einen Riegel vorzuschieben. Aus diesem Grund hat der deutsche Kaiser Wilhelm II. dem Heer befohlen in Belgien einzumarschieren. Dieser alternativlose Schritt wird mit dem Ziel begründet, Belgien aus dem Krieg herauszuhalten. Eine Note ist an den belgischen Botschafter mit einer Erläuterung der deutschen Ziele übergeben worden. Sollte Belgien keinen Widerstand leisten und dem friedfertigen Willen des Deutschen Reiches erkennen, so wird das belgische Volk weiter in Frieden leben können. Sollten sich die Belgier hingegen auf die Seite der Provokateure stellen, werden sie die Stärke des deutschen Schwertes zu spüren bekommen. Es liegt nun in der Hand des belgischn Königs, ob sein Volk leidet oder in Frieden leben kann."

Kurz darauf begann der Einmarsch der deutschen Truppen. In den ersten Tagen fielen bereits Ypres, Liege und Namur. Was erkennen lies, dass nicht alle Belgier bereit waren auf Seiten der Franzosen zu sterben. Auch der beginnende Angriff auf Brüssel zeigt erste Erfolge. Gleichzeitg wurde Cherbourg auf Grund des exponierten Lage geräumt und Maubeuge besetzt. Vor Metz gelang es eine fr. Korps zu vernichten.
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Während sich die Welt auf die Ereignisse im Westen konzentrierte, kam es auch im Osten des Reiches zu schweren kämpfen. Vor Gumbinnen wurde das II. russ. Korps vollständig vernichtet. Die Gefahr für Ostpreußen war damit erstmal massiv geringert worden.
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Auch in Polen musste der Zar Rückschläge einstecken. Nördlich von Kutno wurde der russ. Entlastungsangriff mit der Vernichtung eines weiteren russ. Korps abgewiesen.
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Die Hochseeflotte hingegen wartete weiter auf den Gegner. Aber lange konnte die Präsenz der deutschen Flotte vor der baltischen Küste nicht ignoriert werden.
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zersenser
07.06.14, 22:27
19. September 1914 - Seeschlacht um die Ostsee

Der Kapitän der Helgoland am Morgen des 19. Septembers die See mit dem Fernrohr erkundete nachdem sich das Nebelfeld verzogen hatte, konnte er seinen Augen kaum glauben. Wenige hundert Meter vor der Helgoland fuhr ein russischer Kreuzer direkt auf sein Schlachtschiff zu. Entweder der russisches Kapitän war selbstmörderisch oder einfach nur dumm. Jedenfalls zögerte Kapitän zur See Ulrich Lübbert nicht lange und erteilte den Feuerbefehl. Die Helgoland feuerte so schnell und präziese, dass das russ. Kreuzer nur wenige Schuss mit geringer Wirkung abfeuerte und dann versucht zu fliehen.
"Verfolgen Sie den Russen," befahl Lübbert.


Etwa zu gleicher Zeit griffen mehrere russ. Schiffe U14 an, konnten es aber nicht versenken. Aber die Beschädigungen des Bootes waren so gravierend, dass es sich zurückziehen musste. Das Gefecht zwischen den deutschen und russischen Kreuzer Moltke und Rubrik war zwar nicht so eindeutig, wie der Kampf der Helgoland, aber doch verlustreich für die Russen. Die Schlacht um die Ostsee hatte begonnen.
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In der gleichen Woche im deutschen Hauptquartier. Moltke hatte die letzten Nächte schlecht geschlafen, aber was er nun sah, brachte seine Nerven zum Kollaps. Der Kaiser war von Spa in die Niederlande geflohen. Die deutschen Truppen lösten sich im Westen quasi auf und mussten sich zurückziehen. Aber das schlimmste passierte in Berlin. Als Moltke das Brandenburger Tor erblickte, wurde er kreidebleich. Eine rote Fahne wehte dort im Wind. Überall waren bewaffnete Arbeiter auf den Straßen. Von kaisertreuen Truppen hingegen nichts zu sehen. Als erfuhr, dass die Sozialdemokraten die Macht übernommen hatten, konnte er es kaum glauben. Die Sozi's - ausgerechnet. Im nächsten Moment wachte Moltke schweißgebadet auf. Als sein Adjutant ihn Stunden später fand, war klar, dass dieser Mann das deutsche Heer nicht länger führen konnte.
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Nichts ahnend von den Vorgängen im Generalstab kämpfen das deutsche IV, V und VI Korps an der Westfront verbissen gegen die französische Angriffe. Unter hohen Verlusten konnte diese noch abgewehrt werden. Aber lange hielten die Truppen an vorderster Front nicht mehr stand.
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Im Osten griffen die Russen Tilsit mit geringen Erfolgen an und scheiterten auch an die KuK-Truppen in Galizien. Dort konnten unter geringen eigenen Verluste den Russen einige Verluste beigebracht werden.
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http://abload.de/img/19.septembergalizienjxeuy.jpg (http://abload.de/image.php?img=19.septembergalizienjxeuy.jpg)

In Serbien blieb es bei Belgrad hingegen ruhig. Vielmehr versuchten die Truppen von Montenegro bei Dubvrovnik durchzubrechen und konnten der öster. Garnision schwere Verluste zufügen.
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Der Kriegseintritt Albaniens und einige Aktivitäten der Briten spielten in dieser Woche auf Grund der anderen Ereignisse nur eine untergeordnete Rolle.
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zersenser
08.06.14, 01:26
26. September 1914 - Entscheidung auf der Ostsee

Der Jubel beim Kaiser kannte keine Grenzen, als er von den Erfolgen der Hochseeflotte gegen die russ. Ostseeflotte erfuhr. Nicht weniger als 6 Schiffe des Gegners waren innerhalb kürzester Zeit versenkt worden ohne dabei ein eigenes Schiff zu verlieren. Dieser Sieg übertraf sogar die Erfolge der Japaner 10 Jahre zuvor. Nun blieb nur noch ein veraltetes russ. Schlachtschiff im Ostseeraum.
http://abload.de/img/26.septemberversenktebhlsb.jpg (http://abload.de/image.php?img=26.septemberversenktebhlsb.jpg)

http://abload.de/img/26.septemberostseemrzrl.jpg (http://abload.de/image.php?img=26.septemberostseemrzrl.jpg)

Währenddessen beugte sich Falkenheyn über die aktuellen Karten von der Front. Seine Übernahme der OHL hatte an allen Fronten offensichtlich den eigenen Truppen neuen Schwung verliehen.
In Ostpreußen war ein russ. Korps vertrieben worden. Von Bülow war der Angriff auf Kutno verfohlen worden. Dazu wurden nun die Truppen gesammelt. Noch einmal wie am Anfang des Krieges sollten die Russen die Stadt nicht halten. Insgesamt wurde deutlich, dass dem Russen der Atem ausging. Darauf konnte man aufbauen, dachte Falkenheyn bei sich. Die beiden neue Reserve-Korps würden in den nächsten Wochen ihren Nutzen noch zeigen können.
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Ähnlich dachten die Österreicher und griffen auf ganzer Front wütend die Russen ein und hatten dabei auch einigen Erfolg. Zwei russ. Korps mussten sich zurückziehen. Zwei weitere waren schwer angeschlagen und konnte ihre Angriffe nicht weiter fortsetzen. Aus Sicht der Generalität hielten sich die eigenen Verluste in Grenzen. Der einfach Soldat an der Front sah dies selbstverständlich anders.
http://abload.de/img/26.septembergalizieno5xfh.jpg (http://abload.de/image.php?img=26.septembergalizieno5xfh.jpg)

Auch in Serbien versuchte Wien seinen Erfolg vor Belgrad auszubauen und griff Valjevo an. Noch aber konnten die Serben diesen Angriff abwehren.
http://abload.de/img/26.septemberserbieneqy47.jpg (http://abload.de/image.php?img=26.septemberserbieneqy47.jpg)

Im Westen waren die Erfolge schon weniger stark ausgeprägt. So herrschte an vielen Stellen der Front Ruhe. Diese brauchten die Soldaten auch. Die Zeit wurde dazu genutzt, die Truppe aufzufrischen. Der Feldzug in Belgien hingegen wurde unerbitterlich fortgesetzt. Brüssel fiel und dem bel. Hauptquartier wurde stark zugesetzt. Das wird die Belgier schon wieder zur Vernunft bringen, dachte Falkenheyn bei sich. Er sollte sich irren. Verwundert war er hingegen, dass die Entente bisher noch keine Anstalten machte, das geräumte Cherbourg wieder zurückzuerobern. Sollte deren Kräfte wirklich so geschwächt sein oder hatten sie einen anderen Plan?
http://abload.de/img/26.septemberwestfronth6axp.jpg (http://abload.de/image.php?img=26.septemberwestfronth6axp.jpg)

zersenser
12.06.14, 22:05
Frage an die werten Regenten

Heute ist der Patch 1.05 für Breakthrough veröffentlicht worden. Leider sind Save-Games nicht kompatibel. Wir sind daher am Überlegen, ob wir mit 1.04 weiterspielen sollen oder mit 1.05 den AAR neu beginnen, da noch nicht viele Runden gelaufen sind? Wir bitte um Meinungen, der Regenten.

Thomasius
12.06.14, 22:18
Die Änderungen für das gespielte Szenario sind so minimal, dass unserer Meinung nach ein Neustart unnötig ist.

Cfant
13.06.14, 08:25
@Patch: Davon weiß ich nichts.

@Spiel: Ich wundere mich aber, dass das Spiel genauso zu laufen scheint als ob die KI den Erfahrungsbonus nicht hätte. Dachte wirklich, dass Euch der massiv Probleme machen würde. :)

zersenser
13.06.14, 08:43
@Cfant:
Der Patch ist gestern neu veröffentlicht worden.

Wegen des Spieles: Es ist ja noch der Anfang es Krieges. Im Westen setzen die Franzosen uns schon zu, wenn sie mehrfach angreifen. Aber noch muss die KI wohl mit ihrer offenen Flanke im Westen fertig werden. Im Osten sind die Russen erstaunlich zurückhaltend im Vergleich zu anderen Spielen. Wir sind uns bloß nicht sicher, ob dies mittelfristig nicht eher dem Zaren zum Vorteil gereicht, da dann seine Armee 1915/1916 noch stärker ist, als wenn sie jetzt in Galizien anrennen würde.

zersenser
13.06.14, 19:19
Nach dem Lesen der Release Notes des neuen Patches pflichten wir mit unserem beschränkten Wissen, bezüglich der Vollständigkeit der Ausführunge zu den Änderungen, den Ausführungen des Werten Thomasius' zu und werden den AAR mit dem Stand 1.04 fortsetzen.

zersenser
13.06.14, 19:21
Währenddessen in Berlin

Als der Kaiser und Falkenheyn sich Anfang September in Berlin trafen, war die Stimmung nicht die Beste.
„Mein lieber Falkenheyn, erstmal gratuliere ich Ihnen zur Ernennung zum Chef des Großen Generalstabs. Ich hoffe, Sie haben bessere Nerven als Moltke,“ begann der Kaiser das Gespräch.
„Darauf können Sie sich verlassen, Majestät. Aber der Krieg wird länger dauern, als wir im Juli gedacht haben. Mein Vorgänger hat für diesen Fall keine Vorbereitungen getroffen. Dies wird u.a. daran deutlich, dass unserer Ansehen in der Welt durch die Belgien-Sache sehr gelitten hat. Die Franzosen und Engländer bezeichnen uns als Hunnen.“
„Unerhört, wir Deutschen sind ein Kulturvolk, nein das Kulturvolk,“ unterbrach der Kaiser Falkenheyn.
„Das sehe ich genauso. Deswegen wurde im Großen Generalstab ein wirksames Instrument entwickelt, um die Stimmung im Ausland bei den Regenten auf Grund unserer militärischen Erfolge zu drehen,“ setzte Falkenheyn fort.
„Herrlich, berichte er uns mehr,“ freute sich sichtlich der Kaiser.
„Bisher haben wir unsere Erfolge sehr sachlich dargestellt. Zukünftig müssen wir im Rahmen unserer Heeresberichte den richtigen Ton treffen. Unseren Kampfe im rechten Lichte darstellen und den Gegner entsprechend verteufeln. Die Berichte werden anschließend über die Presse und das Auswärtige Amt publiziert sowie als Flugblätter über den Fronten des Gegners mit Luftschiffen abgeworfen,“ beendete Falkenheyn seine Ausführungen.
„Luftschiffe eine gute Idee. Eine sehr gute Idee mein lieber Falkenheyn. So machen wir's. Dieser Vorschlag ist der Glorie Preußen's würdig.“

zersenser
15.06.14, 18:59
27.September 1914 – 12.Oktober 1914 - Der Sommer geht, der Herbst beginnt

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Zwischen dem 27. September und 12. Oktober kam es im Osten des Reiches nur zu kleineren Scharmützeln mit zaristischen Verbänden. Der Gegner ist mit seinem Versuch in Ostpreußen Fuß zu fassen gescheitert und hat sich hinter die Grenze auf russisches Gebiet zurückgezogen. Währenddessen drangen Verbände der Armee Bülow weiter auf polnisches Gebiet vor. Kutno ist inzwischen vollständig umschlossen und wird in den nächsten Tagen fallen.
In der Ostsee versucht der Gegner in purer Verzweiflung die Hochseeflotte anzugreifen. Das letzte verbliebene Schiff der Russen – die Peter der Große – liefert sich ein Gefecht mit unserem Kreuzer Kolberg und wird dabei schwer beschädigt. Es zeigt sich auch hier die Überlegenheit der deutschen Marine.
Auch von unseren Verbündeten den KuK-Verbänden in Galizien konnte alle Angriffe der Russen unter hoher Verlusten für den Feind abgewiesen werden. An vielen Stellen ziehen sich auch hier die Truppen des Zaren hinter die Grenze zurück. Gleichzeitig ist in Serbien der Feind noch vom Fall seiner Hauptstadt gelähmt und verharrt in seinen Stellungen. Es wird ihm nicht viel nützen. Die Ermordung des österreichischen Thronfolgers wird gerächt und den Serben eine Lektion erteilt werden.

Im Westen rennen Franzosen und Engländer mit aller Verzweiflung gegen unsere Stellungen an. Dabei erleiden sie starke Verluste. Besonders zeichneten sich dieser Tage die Verbände des Hauptquartier Kluck aus. Diesen gelang es unter heldenhaften Einsatz aller Kräfte mehrere französische Angriffe abzuwehren und dem Gegner hohe Verluste beizubringen. In Belgien versammeln sich die letzten gegnerischen Verbände zu einem Gegenangriff auf Brüssel. Sie können aber bereits im Vorfeld gestoppt werden. Lange wird Belgien sich nicht der deutschen Übermacht nicht mehr in den Weg stellen können.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe
Ostfront
An der Ostfront bleibt in Ostpreußen und Polen ruhig. Vor Memel haben sich die Russen zurückgezogen. Somit ist Ostpreußen feindfrei. Es mit keinem Versuch des Feindes zu rechnen in nächster Zeit wieder in die Offensive zu gehen.
Vor Kutno schließen die Verbände der Armee Bülow den Aufmarsch ab und werden in den nächsten Tag mit dem Sturm auf die Stadt beginnen. Es wird mit keinem großen Widerstand gerechnet.
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In Galizien kam es zu einzelnen Angriffen des Gegners, die aber abgewiesen werden konnten. Die gegnerischen Verluste sind dabei höher als die der Österreicher. Vor Tarnow zieht sich der Feind auf eigenes Territorium zurück.
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Balkan
In Serbien frischt der Feind seine Garnison Valjevo auf. Die Verbände von Montenegro greifen die KuK-Garnison von Dubrovnik an und erleidet genauso hohe Verluste, wie die Verbündeten.
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Flotte
Nach dem Sieg unserer Flotte versucht der Gegner mit seinem letzten Schlachtschiff "Peter der Große" das Blatt noch zu wenden. Diese verzweifelte Tat wird unweigerlich mit der Versenkung des russischen Schiffes enden.
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Westfront
Im Westen versammeln sich die letzten belgischen Truppen, scheitern aber bei ihrem Versuch nach Brüssel zu stoßen. Ostend ist damit feindfrei.
Gleichzeitig räumt der Feind Abbeville und nimmt Arras. Offensichtlich ein Akt der Verzweiflung. Unsere Geheimdienste haben jedenfalls keine Erklärung hierfür.
Durch einen schweren Stellungsfehler kann der Feind das HQ Kluck angreifen und auf 20 % der Stärke runterschießen. Dieser Fehler wird nicht ohne Folgen für die Verantwortlichen bleiben. Auch das XVI. Korps muss schwere Verluste hinnehmen und hat nur noch eine Stärke von 40%.
Vor Mülhausen sammeln sich englische und französische Verbände. Unsere Truppen sind aber erholt und eingegraben.
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Im Großen Generalstab
"Welcher Idiot hat diesem Kluck erlaubt eine solche Stellung einzunehmen?" fluchte Falkenheyn als die Nachricht vom Angriff auf das HQ eintraf. "Er soll sich zurückziehen und dann zum Raport kommen. Dieser Delitantismus gefährdet die gesamte Front. Der Nachschub muss fließen."
Falkenheyn sprang durch den Raum wie Rumpelstilzchen. Er bebte vor Wut. Sollte Kluck erstmal da sein, würde er einen Kopf kleiner gemacht.


Was wirklich geschah - damals
27.09.1914
Ein britisch-französischer Flottenverband schließt einen Vorstoß in die osmanische Dardanellen-Meerenge unter Umgehung der Minensperren erfolgreich ab. Daraufhin werden die Dardanellen am 28. September vom Osmanischen Reich vollständig, d. h. auch für die Handelsschiffahrt, gesperrt. Das Osmanische Reich tritt am 29. Oktober auf Seiten des Deutschen Reiches und Österreich-Ungarns in den Weltkrieg ein.
28.09.1914
In Berlin beschließt eine Konferenz sozialdemokratischer Presseredakteure auf Initiative des Vorstandes ihrer Partei Leitsätze für die Haltung der Parteipresse zur Kriegszielpolitik der deutsche Regierung. Danach sollen "Hurra-Patriotismus", Chauvinismus und Annexionspolitik bekämpft werden; außerdem verpflichten sich die Redakteure zu Objektivität bei Berichten über Kriegsgreuel.
28.09.1914
Italienische Freimaurer fordern in einem GeheimErlass zur Unterstützung von Frankreich und Großbritannien im Krieg gegen das Deutsche Reich auf. Die Freimaurerlogen zählen in Italien mit zu den einflußreichsten gesellschaftlichen Gruppen.
29.09.1914
In Berlin findet eine Sitzung des Zentralausschusses der deutschen Reichsbank statt. In einem Bericht über die wirtschaftliche Lage im Deutschen Reich zeichnet Rudolf Havenstein, Präsident des Reichsbankdirektoriums, ein schönfärberisches Bild der deutschen Wirtschaft nach Kriegsausbruch. Tatsächlich ist es zu einem abrupten Produktionsrückgang und gravierenden Versorgungsproblemen in Industrie und Landwirtschaft gekommen.
02.10.1914
Im Verlauf des sog. Wettlaufs zum Meer kommt es an der deutschen Westfront zur neuntägigen Schlacht von Arras. Dabei versucht die um sieben Kavalleriedivisionen verstärkte 6. deutsche Armee vergeblich, die französische Front zu umfassen.
05.10.1914
Russische Truppen beginnen nördlich der oberen Weichsel mit einer Offensive. Zuvor hatte die russische Heeresführung die 2. und 4. Armee des Zarenreiches zusammengezogen. Die Offensive zielt auf einen Durchbruch auf deutsches Gebiet.
05.10.1914
Als Reaktion auf Verminungsaktionen der deutschen Flotte beginnt Großbritannien ebenfalls mit der Verminung bestimmter Gebiete in der Nordsee. Gleichzeitig veröffentlicht die britische Admiralität eine Warnung vor den Minen an alle neutralen Staaten.
07.10.1914
Angesichts der Bedrohung durch deutsche Truppen verlegt die belgische Regierung ihren Sitz von Antwerpen nach Ostende. Bei der Flucht wird der belgische König Albert I. leicht verwundet.
09.10.1914
Nach zwölftägiger Belagerung marschieren deutsche Belagerungstruppen (III. Reservekorps unter General Hans von Beseler) in Antwerpen ein, das bisher provisorischer Sitz der belgischen Regierung war. Zuvor hatte energischer Widerstand der belgischen Verteidiger - unterstützt von einer britischen Marinebrigade - die geplante rasche Eroberung verhindert. Die belgische Regierung war am 7. Oktober nach Ostende übergesiedelt.
09.10.1914
Im Rahmen der am 5. Oktober begonnenen Offensive russischer Truppen in Polen kommt es zur elftägigen Schlacht bei Iwangorod. Im Verlauf der Kämpfe überschreiten russische Verbände die Weichsel und zwingen die 9. deutsche Armee zum Rückzug nach Schlesien. Gleichzeitig wird die 1. österreichisch-ungarische Armee geschlagen.
10.10.1914
Wegen Nahrungsmittelknappheit wird die Abgabe von Weißbrot in bayerischen Gaststätten durch einen Erlass des bayerischen Innenministeriums verboten. Vor allem kleinere Städte sind aufgrund des Krieges von Engpässen bedroht.
11.10.1914
Vor der Küste Russlands wird der russische Panzerkreuzer "Pallada" von einem deutschen U-Boot versenkt; am 15. Oktober wird der britische Kreuzer "Hawke" von einem U-Boot getroffen.

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -

Wir hoffen, dass den Regenten die neue Form der Berichte genehm sei und auf Wohlwollen stoßen wird.

Duke of York
15.06.14, 19:36
Wir hoffen, dass den Regenten die neue Form der Berichte genehm sei und auf Wohlwollen stoßen wird.

Tut es. :ja: :top:

zersenser
24.06.14, 22:24
13.Oktober 1914 – 24. Oktober 1914 - Sieg für die Luftwaffe

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Im Westen gelang es unseren Truppen die Reste der belgischen Armee weiter unter Druck zu setzen und schwere Verluste beizubringen. In der Folge gelang unserer Kavallerie Ostend zu nehmen. Auch bei Arras ist ein großer Sieg gelungen, indem die französische Marinebrigade vernichtet wurde. Vor Mülhausen wurde ein bevorstehender feindlicher Angriff von Briten und Franzosen bereits im Keim erstickt.
Währenddessen ist es der Hochseeflotte gelungen das letzte russische Schiff in der Ostsee zu versenken. Die Ostsee ist somit ein deutsches Meer und wird es auch in Zukunft bleiben!
Ähnlich den Erfolgen im Westen gelang es unseren Truppen und Verbündeten auch im Osten dem Feind schwere Verluste beizubringen. Kutno wird nach kurzem Kampfe genommen, außerdem gelang es mehrere russische Korps zu vernichten. Einen großen Erfolg konnte dabei die kaiserlich-königliche Luftwaffe erringen und nördlich von Tarnow die Reste eines russischen Korps komplett aufreiben.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe
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Ostfront
An der Ostfront sind unsere Verbände sowohl in Ostpreußen als auch Polen in die Offensive gegangen. Dabei konnte in Ostpreußen ein russisches Korps vernichtet werden. Dabei betraten deutsche Truppen bereits russischen Boden.
Kutno wurde nach einem Sturmangriff durch Verbände der Armee Bülow genommen. Der russisches Widerstand vor Warschau scheint damit gebrochen.
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In Galizien haben die Verbände der KuK-Monarchie zwei weitere russische Korps aufgerieben unter geringen eigenen Verlusten. Auch vor Kolomea hatte ein Entlastungsangriff von zwei KuK-Korps auf die russische Kavallerie Erfolg. Diese verfügt nunmehr nur noch über 40% der Sollstärke
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Balkan
In Serbien ging der Angriff auf Valjevo weiter. Obwohl den Serben schwere Verluste beigebracht werden konnten, hält die Garnison noch stand.
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Flotte
In der Ostsee es unserer Flotte gelungen das letzte Schlachtschiff "Peter der Große" versenken. Die Hochseeflotte wurde daraufhin in ihre Heimathäfen zurückbeordert, um die notwendigen Reparaturarbeiten durchzuführen und in den Häfen zu überwintern.. Als Überwachung werden zwei Uboote im finnischen Meerbusen belassen.
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Westfront
Im Westen erleiden die belgischen Verbände schwere Verluste. Insbesondere das HQ des Gegners besitzt nur noch über 20% der Sollstärke. Dies dürfte die Kampffähigkeit der Belgier weiter reduzieren. Ostend ist konnte durch einen mutigen Kavallerievorstoß besetzt werden.
Bei Arras ist es gelungen die französische Marinebrigade nach kurzen Kampf ohne große eigene Verluste aufzureiben und Arras zurückzuerobern. Somit befinden nur Abbeville und Calais in Nordfrankreich in Feindeshand, sind aber unbesetzt.
Das HQ Kluck konnte wieder auf 50 % der Stärke aufgefrischt werden. Außerdem gelang es unseren Truppen westlich von Compiegne ein französisches Korps fast zu vernichten. Es konnte aber glücklich überleben mit knapp 10 % Reststärke.
Vor Mülhausen wurde das englische Korps angegriffen. Der Engländer musste bei seiner Feuertaufe in diesem Kriege schwere Verluste hinnehmen. Unserer Truppen sind aber auch angeschlagen. Der Generalstab geht aber davon aus, dass der Gegner sich in Lothringen wieder auf seine Ausgangsstellungen zurückziehen wird.
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Nördlich von Tarnow
Das war ihre große Chance dachte Zerhubel hubel bei sich, als er mit seinen Kameraden die Reste eines russischen Korps am Boden erblickte. Die Kavallerie hatte ganze Arbeit geleitet. Nur noch wenige Russen waren offensichtlich übrig. Nun konnte Zerhubel und seine Mitflieger beweisen, was die noch junge Luftwaffe drauf hatte. Mit einer Handbewegung machte er seinem Nebenmann deutlich, dass dieser den russischen Tross angreifen sollte. Er selber wollte die erschöpfte Infanterie auf dem Getreidefeld zerstreuen, die sich dort von Strapazen der letzten Tage erholte. Mit einem kühnen Manöver steuerte Zerhubel seine Maschine direkt auf die erschöpften Russen und betätigte sein Maschinengewehr sobald dieses in Feuerreichweite war. Die armen Teufel wussten nicht wie ihnen geschah und zerstreuten sich in alle Richtungen. Nicht wenige von ihnen blieben aber getroffen am Boden liegen. Auch Zerhubel's Kamerad machte kurzen Prozess mit dem Tross.
Beim Rückflug bedauerte Zerhubel die armen Russen. Sie waren chancenlos gewesen. Als er aber nach der Landung erfuhr, dass sich das ganze gegnerische Korps zerstreut hatte in Folge des Fliegerangriffes, war er doch trotz aller Bedenken Stolz.


Was wirklich geschah - damals
13.10.1914
Die russische Schwarzmeerflotte führt vor der rumänischen und bulgarischen Küste eine Flottendemonstration durch. Sie will die bisher neutralen südosteuropäischen Staaten damit vor einer Unterstützung des Deutschen Reiches und Österreich-Ungarns im Weltkrieg warnen.
15.10.1914
Im Rahmen des sog. Wettlaufes zum Meer erreichen deutsche Truppen bei Nieuwpoort die Kanalküste, nachdem sie am 14. Oktober die westflandrische Stadt Brügge besetzt hatten. Der Hafen von Zeebrugge wird zu einem deutschen U-Boot-Stützpunkt ausgebaut.
16.10.1914
Eine in Berlin veröffentlichte, mit 3016 Unterschriften versehene "Erklärung der Hochschullehrer des Deutschen Reiches" ist neben dem "Aufruf an die Kulturwelt" eines der bekanntesten Dokumente für die militaristische Einstellung deutscher Akademiker. In dem von dem Philologen Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff verfaßten Aufruf heißt es u.a.: "Unser Glaube ist, dass für die ganze Kultur Europas das Heil an dem Siege hängt, den der deutsche erkämpfen wird, die Manneszucht, die Treue, der Opfermut des einträchtigen freien Volkes".
17.10.1914
Unter Vorsitz des neuen rumänischen Königs Ferdinand I. beschließt der Ministerrat des Landes in Bukarest die Aufrechterhaltung der Neutralität Rumäniens im Weltkrieg. Vor allem das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn spekulieren auf eine militärische Unterstützung durch Rumänien, das dem Dreibund assoziiert ist.
17.10.1914
In Wien informiert der österreichisch-ungarische Außenminister Leopold Graf Berchtold die bulgarische Regierung über die Kriegsziele seiner Regierung. Danach soll Russland durch die Loslösung der Ukraine und anderer Gebiete entscheidend geschwächt werden.
17.10.1914
Bulgarien ist an einer Eindämmung russischen Einflusses im südöstlichen Europa interessiert.
17.10.1914
In der Ostsee sperrt die russische Regierung den Finnischen und den Rigaischen Meerbusen wegen Minengefahr für die gesamte Schiffahrt. Die russischen Minen sollen deutsche Unterseeboote abschrecken.
19.10.1914
In Konstantinopel (heute Istanbul) erklärt die osmanische Regierung den Einsatz deutscher Mannschaften auf Kriegsschiffen des Osmanischen Reiches zur inneren Angelegenheit des Landes. Zuvor hatte es in dieser Angelegenheit einen Protest der britischen Regierung gegeben.
20.10.1914
An der deutschen Westfront beginnt die sog. erste Flandernschlacht. Bis zum 3. November scheitert der deutsche Versuch, die alliierten Truppen zu umfassen. Im Verlauf der Schlacht setzt die deutsche Oberste Heeresleitung vier Reservekorps mit unzureichend ausgebildeten, zum großen Teil jungen Freiwilligen ein, von denen Tausende ums Leben kommen (sog. Kinderkreuzzug).
21.10.1914
In einer in Berlin abgehaltenen Unterredung weist der deutsche Innenminister Clemens Delbrück die Führer der im preußischen Landtag vertretenen Parteien auf eine bevorstehende Umorientierung der deutschen Innenpolitik hin. Mit grundsätzlichen verfassungs-, sozial- und wirtschaftspolitischen Veränderungen zielt diese Wende auf eine Integration von Arbeiterbewegung und SPD in Staat und Gesellschaft.
21.10.1914
Der osmanische Kriegsminister Enwer Pascha wird in Konstantinopel (heute Istanbul) zum stellvertretenden Oberbefehlshaber von Heer und Flotte ernannt. Als Führer der jungtürkischen Bewegung zählt er zu den einflußreichsten Politikern des Landes.
24.10.1914
In einer in London veröffentlichten Mitteilung erklärt die britische Admiralität die Zerstörung des deutschen Kreuzergeschwaders zu einem der wichtigsten Ziele. Der unter dem Kommando des deutschen Admirals Maximilian Reichsgraf von Spee operierende Verband hat bisher 39 britische Handelsschiffe aufgebracht.

zersenser
25.06.14, 20:39
25.Oktober 1914 – 07. November 1914 – Krieg in den Kolonien / Kriegseintritt der Osmanen/ Verluste in Serbien

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Seitdem 2. November kämpft das Osmanische Reich an unserer Seite und die Österreich-Ungarn's. Damit schließt sich ein weiteres Reich unserem Kampf gegen die Entente an, um den Bestrebungen des Zaren, Londons und Paris Einhalt zu gebieten.
Nach dem Sieg in der Ostsee konnte unsere Flotte eine weiteren großen Sieg erringen. In der Seeschlacht von Coronel wurden zwei britische Panzerkreuzer versenkt. Während der Gegner über 1.700 Seeleute verlor, musste das deutsche Geschwader unter Vizeadmiral Graf Spee nur 3 Verwundete hinnehmen.
In Ostafrika gelang es dem Kommandeur der Schutztruppe, Paul von Lettow-Vorbeck, einen Angriff der Entente mit weit überlegenden Kräften bei Tanga zurückzuschlagen.
Währenddessen kämpften unseren Truppen in Kiautschou bis zum letzten Schuss und streckten erst dann ehrenvoll die Waffen.
Die Meldungen des Feindes über schwere Niederlagen unserer Verbündeten in Serbien entbehren jedem Wahrheitsgehalts. Der Angriff der KuK-Verbände auf Valjevo wird unvermindert fortgesetzt.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe
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Unserem Verbündeten ist ein Durchbruch bei der Technologie für den Bau von Schützengräben gelungen. Dies dürfte den Kampf gegen die russische Armee erleichtern und die eigenen Verluste reduzieren.
Ostfront
An der Ostfront versucht der Zar verzweifelt wieder unsere Truppen hinter die Grenze zu drängen. Dabei wird das I. Korps angegriffen und kann den gegnerischen Angriff abwehren. Auch der Versuch der Russen uns bei Gumbinnen zu besiegen, bleibt im Abwehrfeuer des I. Reservekorps liegen.
Südöstlich von Lodz marschiert ein russisches Korps auf. Seine Absicht ist nicht eindeutig zu erkennen. Ein Angriff wäre jedenfalls glatter Selbstmord, da hinter Lodz die Armee Bülow steht.
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In Ost-Galizien müssen die Verbände der KuK-Monarchie mehrere russische Angriffe abwehren. Dies gelingt bei eigenen Verlusten. Insbesondere vor Lemberg sind die gegnerischen Verluste höher als die eigenen. Lange kann der Zar seine Verbände nicht ohne Folgen für die Moral anstürmen lassen. Im Westen der Front bei Tarnow bleibt es hingegen ruhig. Von der russischen Armee ist dort nichts zu sehen.
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Balkan
In Serbien kommt es zur Katastrophe. Nach mehreren Angriffen der Serben auf das XV. KuK-Korps löst sich dieses auf. Es ist aber gelungen die wesentlichen Stabsstellen rechtzeitig zurückziehen und somit ist der Kern des Korps erhalten geblieben. Wie es zu dieser Niederlage kommen konnte, ist uns unerklärlich. Schon der erste serbische Angriff führte zu einem Verlust von mehr als 4 Stärkepunkten. Die restlichen Angriffe erledigten dann den Rest.
Bei Dubrovnik greift die Armee Montenegro's weiter an und kann der Garnison weitere Verluste zufügen.
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Flotte
In der Ostsee bleibt es nach der Zerschlagung der gegnerischen Flotte ruhig. Durch den Kriegseintritt unseren neuen Verbündeten – den Osmanen – verfügen wir nun zusammen mit der KuK-Flotte über ein enormes Potenzial gegenüber der Entente. Währenddessen machen die Franzosen mit zwei Kreuzern Jagd auf das KuK-Uboot an der lybischen Küste, scheitern aber knapp an dessen Vernichtung.
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Kaukasus
Durch den osmanischen Kriegseintritt entsteht im Kaukasus eine weitere Front. Hier gegen die kaukasischen Verbände des Zaren. Das unwirtliche Geländebedingungen werden beide Parteien hier auf eine harte Probe stellen. Im Generalstab geht aber auf Grund der erfolgten Reorganisation der osmanischen Armee durch unsere Berater in Folge der Niederlagen im Balkankrieg davon aus, dass der russischen Armee auch hier kein Erfolg beschieden sein wird.
An der Grenze zur Levante stehen osmanische Verbände um eine mögliche britsche Landung von Zypern aus zu verhindern.

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Westfront
An der Westfront ziehen sich die französischen Verbände vor Mülhausen noch vor dem ersten Feuergefecht zurück. Die Engländer halten ihrerseits aber trotz der erlittenen Verluste ihre Stellungen. Keine Kluge Entscheidung. Wir hoffen auf den britischen Totalverlust.
In Belgien gelingt es dem verbliebenen gegnerischen Korps dem IV. Reservekorps schwere Verluste beizubringen. Damit bereiten aber nur die Belgier ihrem eigenem Untergang den Weg.
Nördlich von Paris ist es gleichzeitig den Franzosen mit englischer Unterstützung gelungen zum ersten Mal eine geschlossene Front aufzubauen. Wir gehen aber nicht davon aus, dass hier unmittelbar ein Angriff bevorsteht, da die Kräfte der Entente noch zu schwach dafür scheinen. Insgesamt ist der Gegner zurückhaltender mit Ausnahme der Belgier mit Angriffen in den letzten zwei Wochen gewesen. Ob dies ein Zeichen der eigenen Erschöpfung ist oder die Ruhe vor dem Sturm bleibt abzuwarten. Unserer Truppen bleiben jedenfalls in Alarmbereitschaft.

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Im Konstantinopel
Als der deutsche Botschafter die Nachricht vom Kriegseintritt der Osmanen erhielt, konnte er sein Glück kaum glauben. Damit war Handel der Franzosen und Engländer durch die Dardanellen mit den Russen unterbunden. Außerdem würde Truppen der Entente sowohl im Kaukasus als auch im Nahen Osten gebunden werden. Dies konnte den eigenen Truppen an der Ost- und Westfront nur zum Vorteil gereichen. Ob aber die osmanische Armee sich nach den Niederlagen im Balkankrieg und 1911 erholt hatte, bezweifelte der Botschafter dann doch. Liman von Sanders hatte zwar erste Fortschritte erzielt, aber sein Mission hatte gerade erst richtig begonnen. Was den Botschafter aber beruhigte, war die Tatsache, dass sowohl der Sinai als auch der Kaukasus unwirtliche Gegenden waren, die die Verteidigung der Osmanen doch erleichtern dürfte. Abzuwarten blieb die Rolle der osmanischen und österreichisch-ungarischen Flotte. Gemeinsam hatten beide Potenzial, aber erst mittelfristig. Derzeit war ihr Zustand nicht für große Schlachten prädestiniert.


Was wirklich geschah - damals
26.10.1914
In Berlin wird im Rahmen der Kriegsrohstoffgesellschaften die sog. Kriegschemikalien AG gegründet. Die dem Weisungsrecht von Kriegsminister Erich von Falkenhayn unterstehende Gesellschaft übernimmt die Bewirtschaftung chemischer Rohstoffe. Gleichzeitig verkörpert ihr Leiter, der Chemiker Fritz Haber, ein charakteristisches Beispiel der militärischen Zielen dienenden Arbeit deutscher Forscher während des Weltkrieges.
27.10.1914
Die deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen beenden ihren Rückzug in Polen. Nach der Schlacht von Iwangorod (9. - 20.10.) und dem Übergang der 2. und 4. russischen Armee mußte sich die 9. deutsche Armee nach Schlesien zurückziehen.
28.10.1914
Das Kreisgericht von Sarajewo verkündet im Prozeß wegen des Attentats auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand am 28. Juni die Urteile. Der Hauptangeklagte Gawrilo Princip erhält als Minderjähriger eine 20jährige Kerkerstrafe; fünf Personen werden zum Tod verurteilt. Eine Mitverantwortung der serbischen Regierung an dem Attentat kann das Gericht nicht nachweisen.
29.10.1914
Die unter deutschem Kommando stehende und mit ehemals deutschen Kreuzern operierende osmanische Marine greift russische Schwarzmeerhäfen an. Damit tritt das Osmanische Reich nach heftigen innenpolitischen Auseinandersetzungen an der Seite des Deutschen Reiches und Österreich-Ungarns in den Weltkrieg ein.
31.10.1914
Nach dem Kriegseintritt des Osmanischen Reiches lösen Großbritannien, Frankreich und Russland ihre jeweiligen Botschaften in der osmanischen Hauptstadt Konstantinopel (heute Istanbul) auf.
01.11.1914
Innerhalb der deutschen Heeresführung wird die neue Kommandostelle Oberbefehlshaber Ost (sog. Oberost) gebildet. Sie ist für einen Teil der Ostfront zuständig. Unter Leitung von Generaloberst Paul von Beneckendorff und von Hindenburg sowie dessen Generalstabschef Erich Ludendorff entwickelt sie sich zu einem wichtigen militärischen Machtzentrum.
01.11.1914
Das deutsche Kreuzergeschwader unter Kommando von Admiral Maximilian Reichsgraf von Spee versenkt südlich von Coronel vor der chilenischen Küste zwei britische, von Konteradmiral Christopher George Cradock kommandierte Panzerkreuzer.
01.11.1914
In einer amtlichen Statistik wird die Zahl der in deutschen Lagern internierten Kriegsgefangenen bekanntgegeben. Danach befinden sich derzeit rund 192 000 Franzosen, 190 000 Russen, 34 000 Belgier und 16 000 Briten in deutscher Kriegsgefangenschaft.
01.11.1914
Zwischen dem Osmanischen Reich und Russland werden die diplomatischen Beziehungen abgebrochen. Beide Länder beschuldigen sich gegenseitig, für die am 29. Oktober eröffneten kriegerischen Auseinandersetzungen verantwortlich zu sein. Gleichzeitig reisen der britische und der französische Botschafter aus der osmanischen Hauptstadt Konstantinopel (heute Istanbul) ab. Sie hatten zuvor vergeblich versucht, das Osmanische Reich zur Abberufung der in der osmanischen Armee tätigen deutschen Offiziere zu bewegen.
02.11.1914
Die britische Regierung erklärt den gesamten Nordseeraum zum Kriegsgebiet. Gleichzeitig verhängt sie eine Wirtschaftsblockade gegen das Deutsche Reich.
03.11.1914
Nachdem der seit 1892 amtierende ägyptische Vizekönig (Khedive) Abbas II. Hilmi unter Einfluss der osmanischen Regierung den Rückzug britischer Truppen gefordert hat, ernennt die britische Regierung dessen Onkel Hussein Kamal zu seinem Nachfolger. Großbritannien beherrscht seit 1883 faktisch Ägypten, das formell jedoch zum Osmanischen Reich gehört.
05.11.1914
Nach dem Kriegseintritt des Osmanischen Reiches annektiert Großbritannien Zypern. Allerdings verwaltete die britische Regierung bereits seit 1878 die Mittelmeerinsel, die formell osmanischer Oberhoheit untersteht. Gleichzeitig erklärt Großbritannien dem Osmanischen Reich den Krieg; Frankreich folgt am 6. November.
05.11.1914
In Madrid billigt das spanische Abgeordnetenhaus die Neutralitätspolitik der Regierung von Ministerpräsident Eduardo Dato Iradier. Der spanische Senat schließt sich dem Votum am 8. November an.
06.11.1914
An der südosteuropäischen Front beginnt eine österreichisch-ungarische Großoffensive gegen das benachbarte Serbien.
06.11.1914
Der Burengeneral Christiaan Rudolph Dewet ruft im sog. Oranjefreistaat die Unabhängigkeit aus. Der Aufstandsversuch - vorläufiger Höhepunkt des Kampfes gegen die britische Herrschaft - wird jedoch von südafrikanischen Regierungstruppen niedergeschlagen; Dewet wird wegen Hochverrates verurteilt, später aber begnadigt.
07.11.1914
Japanische Truppen erobern in der chinesischen Provinz Schantung nach achttägiger Belagerung den deutschen Stützpunkt Tsingtau. Japan baut damit seine politische und militärische Machtbasis in Ostasien aus.

Cfant
26.06.14, 13:02
Ich staune, wie Ihr das schafft. Ich hab unlängst mal auf der schwersten Stufe, aber ohne Erfahrungsvorteil gespielt. Allein die Österreicher haben gegen die Russen ein paar Korps verloren. Belgrad war ohne Ari nicht einnehmbar und sogar die deutschen Zerstörer haben gegen russische U-Boote nur max. 2:1 abgetauscht, und auch das sehr selten. War aber unter 1.05, eventuell wurde die KI da verstärkt, keine Ahnung. Aber hier scheinen sich ja weder Efahrungsboni noch der enorme NM-Vorteil auszuwirken? Erstaunlich. Eure Mittelmächte werden den Sieg wohl deutlich schneller und weniger blutig erringen als meine ;) Ich bin gespannt :)

HvS
26.06.14, 13:16
Wir sind auch gespannt, wie sich der Erfahrungsbonus an Westfront auswirken wird.. wenn die Materialschlachten beginnen.

Thomasius
26.06.14, 14:04
Ich staune, wie Ihr das schafft. Ich hab unlängst mal auf der schwersten Stufe, aber ohne Erfahrungsvorteil gespielt. Allein die Österreicher haben gegen die Russen ein paar Korps verloren. Belgrad war ohne Ari nicht einnehmbar und sogar die deutschen Zerstörer haben gegen russische U-Boote nur max. 2:1 abgetauscht, und auch das sehr selten. War aber unter 1.05, eventuell wurde die KI da verstärkt, keine Ahnung. Aber hier scheinen sich ja weder Efahrungsboni noch der enorme NM-Vorteil auszuwirken? Erstaunlich. Eure Mittelmächte werden den Sieg wohl deutlich schneller und weniger blutig erringen als meine ;) Ich bin gespannt :)

Wir sehen hier keinen Sieg der Mittelmächte am Horizont. Stattdessen sehen wir die Heere der Mittelmächte in einem extrem schlechten Zustand.
Wir haben das Spiel ohne Exp-bonus aber mit +100% für die KI zweimal gewonnen und erwarten aus unserer Erfahrung deshalb einen Untergangs-AAR.
Das West-Heer wird ausbluten, im Osten werden nur taktische Erfolge errungen. Die Inselbewohner werden im nahen Osten nur schwer aufzuhalten sein und Italien tritt zu einem Zeitpunkt in den Krieg in dem Serbien noch kämpft, weswegen auch Italien nur schwer aufzuhalten sein wird.
Insgesamt gehen wir davon aus, dass die Bettdecke der Mittelmächte einfach zu klein ist, irgendwo wird sie immer zu kurz sein und zu Niederlagen führen.

Cfant
26.06.14, 14:30
Naja, wie gesagt, meine Partie mit +100% für die KI und ohne Exp-Bonus habe ich vor kurzem mit Major Axis Victory beendet. Und ich bin weder ein guter noch ein genauer Spieler ;) Immerhin kickten die Allies die Osmanen aus dem Spiel und es dauerte bis Juli 1918, bis Russland und Frankreich beinahe zeitgleich einklappten. Das Problem ist die NM, der KI startet mit 140, die HI mit 100.
Was ein sehr spannendes Spiel, aber wenn sogar ich beim Spaß-Daddeln das schaffe, wird es zerzenser, der offenbar weiß, was er tut, umso leichter schaffen.

Edith: Werter Thomasius, ich habe Euch missverstanden. Ihr meintet ja was ganz Anderes. Da stimme ich Euch zu. Meine Partie hätte ich jedenfalls verloren, wenn die KI auch noch nen Exp-Bonus gehabt hätte. Dass ein Profi dennoch gewinnt, bezweifle ich eigentlich nicht. Aber ich würde doch etwas mehr Verluste erwarten.

Kardinalinfant
26.06.14, 15:01
Wir sehen hier keinen Sieg der Mittelmächte am Horizont. Stattdessen sehen wir die Heere der Mittelmächte in einem extrem schlechten Zustand.
Wir haben das Spiel ohne Exp-bonus aber mit +100% für die KI zweimal gewonnen und erwarten aus unserer Erfahrung deshalb einen Untergangs-AAR.
Das West-Heer wird ausbluten, im Osten werden nur taktische Erfolge errungen. Die Inselbewohner werden im nahen Osten nur schwer aufzuhalten sein und Italien tritt zu einem Zeitpunkt in den Krieg in dem Serbien noch kämpft, weswegen auch Italien nur schwer aufzuhalten sein wird.
Insgesamt gehen wir davon aus, dass die Bettdecke der Mittelmächte einfach zu klein ist, irgendwo wird sie immer zu kurz sein und zu Niederlagen führen.

Bemerkenswert ist aber doch, dass westlich von Paris nur noch wenige Einheiten der Entente stehen, was nach unserer Erfahrung bedeutet, dass schlicht keine vorhanden sind. Sonst versucht die KI eigentlich immer eine geschlossene Linie zu bilden. Sobald Belgien besiegt ist (was nicht mehr lange dauern dürfte) wird der werte Zersenser operative Reserven in erheblichem Umfang freibekommen und dann wird interessant sein, wo er diese einsetzt. Derzeit scheinen die Russen nicht in der Lage zu sein, eine materielle Übermacht zu projezieren, so dass die Truppen zunächst an der Westfront verbleiben könnten. Soweit allerdings an der Westfront jetzt nicht nachgesetzt wird, dürfte diese auf lange Sicht in der Ausdehnung kaum zu halten sein und zöge sich der werte Zerzenser auf eine kürzere Linie zurück, hätte er mit seinem Vorgehen nichts gewonnen...
Wieso allerdings die Lage im osmanischen Reich künftig schwierig werden sollte, erschließt sich uns nicht. Die KI war nach unserer Erfahrung auch auf 100 % (allerdings ohne Ex.-Bonus) nie in der Lage, eine defensiv agierende osmanische Armee auch nur im Ansatz zu gefährden.
Und wir haben es in vielen Partien (auch bei entsprechender Schwerpunktsetzung) noch nie geschafft, Serbien besiegt zu haben, bevor Italien in den Krieg eintritt. Also unseres Erachtens auch hier keine dramatische Entwicklung zu befürchten...

Cfant
26.06.14, 15:14
Wieso allerdings die Lage im osmanischen Reich künftig schwierig werden sollte, erschließt sich uns nicht. Die KI war nach unserer Erfahrung auch auf 100 % (allerdings ohne Ex.-Bonus) nie in der Lage, eine defensiv agierende osmanische Armee auch nur im Ansatz zu gefährden.

In meiner Partie gab es keine Briten in Frankreich, die Briten haben alles gegen die Osmanen geworfen. Die Russen auch einen viel zu großen Teil der Armee. Mitte '17 brachen die Osmanen dann zusammen. Dass das insgesamt blöd von der KI war, ist unbestritten, aber immerhin habe ich mal gesehen, wie ne HI-Nation die Waffen streckte :D Es gibt dieses Phänomen also. Wenn die KI nicht Frankreich oder Russland preisgibt, sollte es dort aber stabil bleiben, der Meinung bin ich auch.

zersenser
27.06.14, 10:51
Zitat von Cfant

Bemerkenswert ist aber doch, dass westlich von Paris nur noch wenige Einheiten der Entente stehen, was nach unserer Erfahrung bedeutet, dass schlicht keine vorhanden sind. Sonst versucht die KI eigentlich immer eine geschlossene Linie zu bilden. Sobald Belgien besiegt ist (was nicht mehr lange dauern dürfte) wird der werte Zersenser operative Reserven in erheblichem Umfang freibekommen und dann wird interessant sein, wo er diese einsetzt. Derzeit scheinen die Russen nicht in der Lage zu sein, eine materielle Übermacht zu projezieren, so dass die Truppen zunächst an der Westfront verbleiben könnten. Soweit allerdings an der Westfront jetzt nicht nachgesetzt wird, dürfte diese auf lange Sicht in der Ausdehnung kaum zu halten sein und zöge sich der werte Zerzenser auf eine kürzere Linie zurück, hätte er mit seinem Vorgehen nichts gewonnen...

In diesem Zusammenhang haben wir schon geschrieben, dass es der Entente erst vor kurzem gelungen ist, überhaupt nördlich von Paris ein Front zu bilden, vorher hätten wir bis vor die Tore der französischen Hauptstadt vorstoßen können (vom Halten wollen wir lieber hier nicht sprechen :smoke:) Weiter westlich stehen nach unserer Erfahrung aus anderen Spielen "nur" Verbände in den Städten plus die angelandeten Briten auf dem Weg nach Osten. Deutlich wird die "Schwäche" der Entente an Einheiten auch dadurch, dass Cherbourg immer noch deutsch ist, obwohl bereits seit langem geräumt.
Mit der Kapitulation der Belgier werden in der Tat einige Verbände frei, die sich aber über den Winter erst mal regenerieren müssen. Dann werden sie voraussichtlich der Stärkung unserer Linien dienen, die ja doch ziemlich dünn sind. Wie wir im Frühjahr agieren werden, hängt auch maßgeblich davon ab, wie der Winter verläuft und ob wir technische Durchbrüche erreichen. Ohne die nächste Inf-Stufe ist ein Angriff auf breiter Front bzw. in die "Tiefe" (wobei Tiefe im Westen :rolleyes:) glatter Selbstmord ist.
Bezüglich der Russen teilen wir die Einschätzung der werten Regenten Cfant. Die Wucht der ersten Welle ist vorbei. Im Frühjahr wird bestimmt noch eine Welle kommen, da der Russe den Winter hindurch sich erholen kann. Aber wir hoffen ab Mitte 1915 langsam die Oberhand zu bekommen, insbesondere dadurch, dass die Moral der Russen schon ein ziemliches Stück gesunken ist (insbesondere durch die Schlacht in der Ostsee).

Zitat von Cfant

Wieso allerdings die Lage im osmanischen Reich künftig schwierig werden sollte, erschließt sich uns nicht. Die KI war nach unserer Erfahrung auch auf 100 % (allerdings ohne Ex.-Bonus) nie in der Lage, eine defensiv agierende osmanische Armee auch nur im Ansatz zu gefährden.
Bei den Osmanen machen wir uns keine große Hoffnung große Erfolge zu erzielen. Die Einnahme der russischen Stadt ist alleine dem Umstand geschuldet, dass die Osmanen erst am Ende der gegnerischen Runde in den Krieg eintraten und somit die russische Armee bis dahin noch nicht vorgestoßen war. Gegenüber den Briten wird es schwer genug. Hier bleiben wir komplett in der Defensive. Ob die Front hält, hängt maßgeblich davon ab, wie viel Kraft die KI in diese Front steckt. Je mehr desto besser für die Westfront, aber umso schlechter für die Osmanen wir werden sehen.

Zitat von Cfant

Und wir haben es in vielen Partien (auch bei entsprechender Schwerpunktsetzung) noch nie geschafft, Serbien besiegt zu haben, bevor Italien in den Krieg eintritt. Also unseres Erachtens auch hier keine dramatische Entwicklung zu befürchten...

Zitat von Thomasius

Das West-Heer wird ausbluten, im Osten werden nur taktische Erfolge errungen. Die Inselbewohner werden im nahen Osten nur schwer aufzuhalten sein und Italien tritt zu einem Zeitpunkt in den Krieg in dem Serbien noch kämpft, weswegen auch Italien nur schwer aufzuhalten sein wird.

Bezüglich Italien werden wir im Frühjahr einige Österreicher von Serbien abziehen. Die Serben sind aus unserer Sicht sowieso erst zu besiegen, wenn die Bulgaren auf Seite der Mittelmächte in den Krieg eintreten. Unseren Versuch Valjevo zunehmen, ist ja unter hohen Verlusten gescheitert. Ob wir einen zweiten starten, wissen wir nicht.
Italien macht uns aber in der Tat Sorge, da diese mit einer Moral von 140 anfangen, während die KuK-Moral durch den Krieg schon gelitten hat. Die Alpenfront zu halten, wird schwierig genug. Von einer Offensive waren wir gar nicht zu träumen, bis die Russen ggf. besiegt sind und die Österreicher ihre ganze Macht in die Alpen werfen können.
Bezüglich des Ausbluten stellen wir derzeit fest, dass unsere Verbände in keinem guten Zustand sind, aber die Verluste nicht wesentlich höher sind als bei anderen Spielen. Durch den Sieg über Belgien und den Winter haben wir jetzt erst mal etwas Zeit zum Auffüllen. Diese hat der Feind natürlich auch. Mal sehen wie er es nutzen wird. Bisher sind wir insbesondere in Elsaß-Lothringen überrascht, dass dort nicht mehr passiert. In anderen Spielen sind die Franzosen dort ziemlich angerannt und es waren derbe Verluste für beide Seiten. Bisher aber ist der Feind mit einigen Ausnahmen ziemlich defensiv.
Zusammenfassend

Zitat von Cfant

Ich staune, wie Ihr das schafft. Ich hab unlängst mal auf der schwersten Stufe, aber ohne Erfahrungsvorteil gespielt. Allein die Österreicher haben gegen die Russen ein paar Korps verloren. Belgrad war ohne Ari nicht einnehmbar und sogar die deutschen Zerstörer haben gegen russische U-Boote nur max. 2:1 abgetauscht, und auch das sehr selten. War aber unter 1.05, eventuell wurde die KI da verstärkt, keine Ahnung. Aber hier scheinen sich ja weder Efahrungsboni noch der enorme NM-Vorteil auszuwirken?

Bei den Österreichern war es teilweise Glück, wie bei Kolomea am Anfang, teilweise haben wir uns ja einen heftigen Schlagabtausch mit den Russen in Galizien geliefert. Dadurch kam die Wucht der russischen Dampfwalze nicht ganz so zum Tragen, da die KI die angeschlagenen Verbände häufig zurückzieht.
Bei der Flotte müssen wir etwas Wasser in den Wein gießen. Trotz der Jubelmeldungen aus dem Generalstab, ist die Hochseeflotte ziemlich ramponiert. Wir gehen davon aus, dass die Flotte erst wieder 1916/1917 wieder einsetzbar ist. Uns erschien dieser Preis aber notwendig, um die Russen zu schlagen und somit die NM zu senken. Dies kommt uns natürlich an Land auch zugute.
Bei Belgrad haben wir Folgendes gelernt. In den ersten Runden haben wir immer mit den schwächsten Verbänden als erstes angegriffen, um die Garnison auszugraben und dann mit unserem stärksten Korps zu vernichten. Geklappt hat das ja bekanntermaßen nicht. In der Runde der Einnahme haben wir dann als Erstes mit unserem stärksten Korps angegriffen. Dadurch waren die Serben geschwächt und auch die schwächeren Korps konnten Erfolge erzielen. Ob dies immer in allen Lagen der richtige Weg ist, können wir aber nicht sagen.

Zitat von Cfant

Was ein sehr spannendes Spiel, aber wenn sogar ich beim Spaß-Daddeln das schaffe, wird es zerzenser, der offenbar weiß, was er tut, umso leichter schaffen.
Danke für das Lob, aber wir haben auch schon einige Fehler gemacht, u.a.:
- Das HQ Kluck an die Front zu ziehen.
- Die Uboote hatten wir zu weit vorgezogen, dadurch konnten die Russen nicht reinfahren
- Der erste Totalverlust war unnötig. Da waren wir einfach zu gierig ein gegnerische Korps zu vernichten
- Wir hätten die beiden angeschlagenen KuK-Schlachtschiffe mit ausbrechen lassen sollen. Die sitzen nun erst mal bis zum Ende des Krieges in der Adria fest. Bei den Osmanen wären sie eine ziemlich Verstärkung gewesen.

Zitat von Thomasius

Insgesamt gehen wir davon aus, dass die Bettdecke der Mittelmächte einfach zu klein ist, irgendwo wird sie immer zu kurz sein und zu Niederlagen führen.
Das Risiko besteht natürlich. Aus diesem Grund müssen wir uns 1915 entscheiden- Russia first oder France first. Beides gleichzeitig überspannt unsere Kräfte. Wir sind uns aber noch nicht sicher, welchen Weg wir gehen. Hier wären wir über Kommentare und Meinungen der Regenten erfreut!

Cfant
27.06.14, 11:08
Für Frankreich braucht man mMn Artillerie, sonst wird's zu teuer. Für Russland zwar auch, aber nicht in dem Ausmaß. Aufgrund der Einstellungen würde ich für Russia first plädieren, da man gegen die Herrschaften leichter zu Erfolgen kommt, die Front breiter ist und man zugleich Österreich und die Osmanen entlastet. Mit euren 2 Aris dauert Frankreich derzeit noch ewig, außer Ihr habt Dusel und bekommt schnell höhere Shell-Forschungsstufen.

Duke of York
27.06.14, 11:14
Wir denken auch, dass Russland der leichtere Gegner ist.
Frankreich wird in aller Regel zäh verteidigt und die Engländer sind schnell da und sehr kampfstark.

In Russland ist mehr Raum, man kann den Feind besser ausmaneuvrieren oder in schlecht versorgtes Gebiet locken. Ausserdem dürfte mit der Vernichtung der russischen Flotte die Moral der Russen bereits angeschlagen sein. Spätestens wenn man Warschau und Brest-Litovsk erobert hat, müsste sie so weit gefallen sein, dass sie die ersten Abzüge im Kampf erhalten.

Cfant
27.06.14, 11:24
Mich würde überhaupt der Moralstand der beteiligten Nationen interessieren. Bei meiner Partie waren die Russkis nach dem Verlust ihrer Flotte und von Warschau immer noch auf knapp über 100...

Kardinalinfant
27.06.14, 11:33
Wir plädieren stark für einen Angriff auf Frankreich sobald wie möglich!

Klar wäre Russland der einfachere Weg, das ist er eigentlich immer. Dafür spielt es aber auch fast jeder so und uns reizt die Vorstellung, es einmal anders zu sehen (also rein subjektiver Wunsch unsererseits nach Ungewöhnlichem!).

Unseres Erachtens lassen aber auch einige objektive Fakten ein solches Vorgehen zwar nicht unbedingt vorzugswürdig, aber doch zumindest möglich erscheinen:

- Frankreich ist jetzt geschwächt. Solange keine durchgehende Frontlinie gebildet ist, ist ein Vorstoß im Bewegungskrieg möglich. Der müßte an der Front westlich vorbeistoßen und dann u.U. nach Südosten einschwenken. Reserven für einen ernstahften Gegenstoß scheint der Franzose nicht zu haben. Das ist zumindest einfacher als ein frontaler Durchstoß durch die französische Front mit nur zwei Artillerieeinheiten (da gebe ich den werten Mitregenten Recht).

- England müßte sich dann entscheiden. Ohne massive Unterstützung an der Westfront dürfte die Lage bei einem ernsthaften Versuch Deutschlands dauerhaft nicht zu halten sein. Greift England massiv ein, entlastet das den Ottomanen.

- Russland stellt nicht die Gefahr im Rücken dar, wie sonst, da es schon stark geblutet hat. Unterschätzen darf man die Dampfwalze nie, Regeneration ist möglich und wahrscheinlich, aber Frühjahr und Sommer 1915 sollte mit den vorhandenen Kräften zumindest ein weitgehendes Halten der derzeitigen Positionen möglich sein.

- Das Groß befindet sich bereits im Westen. Schlägt man hier zu, spart man sich immense Kosten für das Verlegen der Verbände (was man jetzt in ein paar Neuanschaffungen stecken könnte...) bzw. das force-marching, welches die Westverbände trotzdem drei Runden bindet und weitere mindestens drei Runden für die Regeneration braucht...

Wir warten gespannt auf Eure Entscheidung.

Thomasius
27.06.14, 12:57
Könntet ihr bitte die Verluststatistik(Einheiten und MPP) sowie die NM der Nationen posten?

Wir halten auch eine Offensive gegen Russland für die bessere Option. Die Gründe haben andere Regenten schon genannt.

Die Kavalleriekorps im Westen würden wir so schnell wie möglich in den Osten verlegen. Dort können sie wertvolle Dienste leisten. Im Stellungskrieg im Westen sind sie zu schwach um ernstenhaften Angriffen standzuhalten.

zersenser
03.07.14, 08:07
01. August 1914 – 21. November 1914 – Berichte über Verluste, Stärken und Forschung

Die folgenden Übersichten sind nur für den internen Dienstgebrauch zu nutzen. Der Feind darf unter keinen Umständen in den Besitz der folgenden Dokumente gelangen.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs



[CENTER]Aufstellung der Truppenstärke und Verluste - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe


Aktuelle Truppenstärke
http://abload.de/img/21.novemberstrke98jpc.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberstrke98jpc.jpg)

Es ist ersichtlich, dass die Entente über ca. 1/3 bis 1/4 mehr Verbände an der Front verfügt. Dabei ist die britische Armee noch nicht wirklich mobilisiert. Die Franzosen können 40 Verbände ins Feld schicken. Ein ziemlich hoher Wert aus unserer Erfahrung. Die Russen (inkl. Serbien und Montenegro) verfügen trotz der Verluste der letzten Monate noch über 75 Verbände.

Verluste
http://abload.de/img/21.novemberverlusteedjcm.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberverlusteedjcm.jpg)

Insgesamt hat die Entente in den ersten Monaten schon über 41 Verbände an Lande und zu Wasser verloren. Dabei bildet das Zarenreich den Schwerpunkt. Neben 7 Korps verlor es bisher schon 7 Flottenverbände, bei lediglich noch 2 vorhandenen im Schwarzenmeer.
Die Mittelmächte haben bisher 2 Verbände verloren, einmal bei Lemberg und eines bei der Schlacht um Valjevo.

Einkommen
Ihttp://abload.de/img/21.novemberrussen13jq2.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberrussen13jq2.jpg)
http://abload.de/img/21.novemberfranzosen5gjyt.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberfranzosen5gjyt.jpg)
http://abload.de/img/21.novemberbriten96jwx.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberbriten96jwx.jpg)

http://abload.de/img/21.novemberdeutscheguj2o.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberdeutscheguj2o.jpg)
http://abload.de/img/21.novemberkukztj43.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberkukztj43.jpg)


http://abload.de/img/21.novemberbersichtptkem.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberbersichtptkem.jpg)

Beim Einkommen und Investitionen werden die Verluste der letzten Monate deutlich. Ersichtlich ist die Schlacht um die Ostsee bei Russen und Deutschen. Die Franzosen haben insbesondere im August schwere Verluste hinnehmen müssen, während bei den Briten die Schlachten der letzten Tage sowie der Belgienfeldzug die Verluste hat stark ansteigen lassen. Die Österreicher haben ziemlich stabile Verlustzahlen.
Die Verlust der Entente sind insgesamt höher, aber die Mittelmächte müssen möglichst schnell ihre verringern, da mit Italien die Kräfte sich weiter zu ihren Ungunsten verschieben werden.

Forschung
http://abload.de/img/21.novemberforschungdqzk3b.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberforschungdqzk3b.jpg)
http://abload.de/img/21.novemberforschungkzlke0.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberforschungkzlke0.jpg)


Bei der Forschung wurden die Schwerpunkte auf Industrie, Schützengräben und Infanterie gelegt. Die Infrastruktur soll auch verbessert werden. Außerdem forschen die Deutschen an besseren Produktionstechniken.

zersenser
04.07.14, 06:22
Uns ist gerade aufgefallen, dass wir die Verlustzahlen etc. schon mit der nächsten Runde gefertigt haben, die wir aber bisher den werten Regenten vorenthalten haben. :o Wir werden diese Runde zeitnah nachreichen. Es muss nur noch ein wenig geschrieben werden.

Hohenlohe
04.07.14, 14:37
Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung eures AARs...:top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D

zersenser
05.07.14, 09:15
08. November 1914 – 21. November 1914 – Die schwarzen Wochen der Royal Army / Belgischer Widerstand gebrochen

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

In den letzten zwei Wochen ist es unserem Heer im Westen gelungen, gleich an mehreren Orten große Siege zu erringen. So gelang es zwei britische Korps in Lothringen und an der Seine vollständig aufzureiben. Das englische Expeditionskorps existiert nicht länger. Das Gleiche gilt auch für die belgische Armee. Nach heldenhaften Kampfe beider Seiten hat der belgische König gegenüber unseren Truppen die Waffen gestreckt. Es wird erwartet, dass in Antwerpen die letzten belgischen Soldaten dem Vorbild ihres Königs folgen werden.
In Ostpreußen und Galizien gelang währenddessen mehrere weitere russische Korps zu vernichten. Der Blutzoll der russischen Soldaten nimmt dieser Tage unvorstellbare Ausmaße an. Inzwischen haben der Zar bereits über 9 Korps verloren.
Nachdem den Serben bei Valjevo schwere Verluste beigebracht wurden, haben der KuK-Verbände ihre Offensive erfolgreich beendet.
Im Kaukasus ist es unserem neuen Verbündeten, dem osmanischen Reich, gelungen die erste russische Stadt zu besetzen. Dabei viel kein einziger Schuss. Somit zeigt sich auch hier die geringe Moral der russischen Armee nach den vielen Niederlagen der letzten Monate.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe
http://abload.de/img/07.novemberergebnisselck1m.jpg (http://abload.de/image.php?img=07.novemberergebnisselck1m.jpg)

Ostfront
An der Ostfront wird das russische Korps aufgerieben, welches in Ostpreußen angriff. Das I. Korps wird zum Auffrischen zurückgenommen. Vor Gumbinnen bleibt es ruhig.
Das russische Korps südöstlich von Lodz wird in schwere Kämpfe verwickelt. Einen entscheidenden Vorteil kann keine der beiden Seiten erringen. Die Armee Bülow wird währenddessen aufgefrischt.
http://abload.de/img/21.novemberostfrontwvjyl.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberostfrontwvjyl.jpg)

Die KuK-Kavallerie marschiert mit aller Kraft nordöstlich von Przemyśl und attackiert das russische HQ Evert mit geringem Erfolg. Die verbündeten Verbände bei Lemberg sind erfolgreicher und können ein russisches Korps vernichten. Bei Kolomea werden die Verbände nach den schweren Kämpfen aufgefrischt.

http://abload.de/img/21.novembergalizienbgj70.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novembergalizienbgj70.jpg)

Balkan
Nach den schweren Verlusten brechen die Österreicher die Angriffe auf Valjevo ab. Die Offensive ist damit gescheitert. Die Korps müssen sich jetzt erstmal erholen und aufgefrischt werden.
In Dubrovnik erhält die Garnison weiterhin Verstärkung.
http://abload.de/img/21.novemberserbientcjfn.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberserbientcjfn.jpg)

Flotte
In der Ostsee ist es ruhig. Währenddessen sammelt sich die vereinigte Osmanisch-Österreichische Flotte bei Konstantinopel. Vor Hundert Jahren noch undenkbar ein solcher Verband.
Das KuK-Uboot rettet sich mit letzter Kraft und schwerst beschädigt in einen sicheren osmanischen Hafen.
http://abload.de/img/21.novemberflottengtkna.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberflottengtkna.jpg)

Kaukasus
Den Osmanen gelingt in den weiten der Kaukasus-Front ihr erster Erfolg. Es gelingt Sarikamish zuerobern und den Krieg auf russisches Territorium zu tragen. Ein osmanisches Korps erreicht Oltu nicht ganz, womit davon auszugehen ist, dass die Stadt von den Russen besetzt werden kann. Die restlichen Verbände unseres neuen Verbündeten beziehen ihre Stellungen.

http://abload.de/img/21.novemberkaukasush1kob.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberkaukasush1kob.jpg)

Westfront
Vor Mülhausen erfüllt sich unsere Hoffnung auf den ersten britischen Totalverlust. Das brit. Korps unter schweren eigenen Verlusten aufgerieben. Aber es kommt für das Vereinigte Königreich noch schwerer. Südlich von Rouen verliert es zu gleichen Zeit sein zweites Korps. Das britische Expeditionskorps ist damit entscheidend geschwächt.
Nach der Vernichtung des letzten französische Verbandes in Nordfrankreich hinter Front können nun auch die letzten verbliebenen französischen Städte besetzt werden – Abbeville und Calais. Nordfrankreich ist somit fest in deutscher Hand.
In Belgien werden drei Verbände aufgerieben und der belgische König geht in Gefangenschaft. Nach dem Verlust des letzten Korps, einer Garnison und des königlichen HQ wird allgemein angenommen, dass die belgische Kapitulation bevorsteht und die Garnison von Antwerpen ohne weitere Kämpfe und Tote die Waffen streckt.

http://abload.de/img/21.novemberwestfront9mjc3.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberwestfront9mjc3.jpg)


Auf den belgischen Schlachtfeldern
Es war eine ergreifende Szenerie für die deutschen Soldaten, als der belgische König in die Gefangenschaft ging. Nicht wenige der einfachen Soldaten und Offiziere füllten sich beim Anblick des Königs, wie er sein Degen dem deutschen General überreichte, an die Bilder der Gefangennahme von Napoleon III Anno 1870 nach der Schlacht von Sedan erinnert. Vieles hatte sich in den letzten 44 Jahren geändert, auch im Krieg. Wie hatten ihre Großväter von ihren großen Siegen gegen die Franzosen immer wieder erzählt als die Soldaten noch Kinder waren. Nun konnten Sie in ferner Zukunft ihren Enkeln von diesem glorreichen Tag erzählen, wenn sie denn die noch anstehenden Kämpfe überlebten. Wie viele unzählige Kameraden waren seit den Augusttagen gefallen. Am schwersten hatte es das IV. Reservekorps getroffen, dort waren inzwischen über 90 % der Mannschaften ausgefallen. Aber auch bei den anderen Verbänden in Ost und West war der Blutzoll groß und der Krieg hatte offensichtlich gerade erst begonnen. Auch wenn Belgien nun geschlagen war, der Zar und die Franzosen waren es noch lange nicht. Weihnachten würden sie im Felde verbringen und nicht zu hause, wie vom Kaiser versprochen. Aber in diesen Minuten des Triumphs verflogen diese dunklen Gedanken an die letzten Monate und die vor ihnen liegenden Zeiten bei vielen der Anwesenden schnell. Den heutigen Tag wollten sie feiern.


Was wirklich geschah - damals
08.11.1914
In Tokio erklären Vertreter der japanischen Regierung, dass die am 7. November besetzte ehemals deutsche Kolonie Kiautschou (chinesische Provinz Schantung) vorläufig unter japanische Verwaltung gestellt wird.
09.11.1914
Im Indischen Ozean wird der deutsche Kreuzer "Emden" von dem australischen Kreuzer "Sydney" versenkt. Zuvor hatte die "Emden" im Indischen Ozean u.a. 22 britische Handelsschiffe sowie mehrere wichtige Industrieanlagen zerstört.
10.11.1914
An der deutschen Westfront beginnen die 4. und 6. deutsche Armee mit der sog. zweiten Flandernoffensive. Am 18. November bricht die Oberste Heeresleitung (OHL) die Schlacht erfolglos ab. Sie erlangt u.a. durch den rücksichtslosen Einsatz von unzureichend vorbereiteten Jugendregimentern - z. B. bei Langemark - historische Bedeutung.
10.11.1914
Der österreichisch-ungarische Außenminister Leopold Graf Berchtold informiert die deutsche Reichsregierung von einem Vermittlungsvorschlag des US-amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson zur Beendigung des Krieges. Während Berchtold aus propagandistischen Gründen für ein scheinbares Eingehen auf den Vorschlag plädiert, lehnt der deutsche Außenminister Gottlieb von Jagow am 26. November jede Friedensvermittlung ab.
11.11.1914
In Konstantinopel (heute Istanbul) erklärt der osmanische Sultan Muhammad V. den Staaten der Tripelentente (Frankreich, Russland, Großbritannien) offiziell den Krieg. Allerdings hatte die unter deutschem Einfluss stehende Flotte des Osmanischen Reichs bereits am 29. Oktober russische Schwarzmeerhäfen angegriffen.
14.11.1914
In Konstantinopel (heute Istanbul) wird der "Heilige Islamische Krieg" an der Seite des Deutschen Reiches proklamiert. Die auf Druck der deutschen Regierung durchgeführte Ausrufung des Glaubenskrieges soll islamische Aufstände u.a. gegen die britische und französische Kolonialherrschaft in Nordafrika auslösen. Allerdings bleibt die Proklamation in diesen Gebieten weitgehend wirkungslos.
15.11.1914
Der italienische Ministerrat bewilligt in Rom außerordentliche Rüstungsausgaben in Höhe von 400 Millionen Lire (320 Millionen Mark). Damit soll die Armee kriegstauglich gemacht werden.
16.11.1914
Im britischen Unterhaus in London beantragt der liberale Premierminister Herbert Henry Asquith Kriegskredite in Höhe von 225 Millionen britischer Pfund (4,6 Milliarden Mark) sowie die Anwerbung von rund einer Million Soldaten (Großbritannien kennt keine Wehrpflicht). Beide Forderungen werden am 17. November von den Parlamentsabgeordneten bewilligt.
16.11.1914
Der US-amerikanische Präsident Woodrow Wilson erklärt in Washington die von den USA kontrollierte Panamakanalzone im Weltkrieg für neutral. Gleichzeitig untersagt er Schiffen der kriegführenden Staaten für vorläufig drei Monate die Fahrt durch den am 15. August eröffneten Schiffahrtsweg zwischen Atlantischem und Pazifischem Ozean.
18.11.1914
Nach erfolglosem Verlauf wird die sog. zweite Flandernoffensive auf Befehl des deutschen Generalstabschefs Erich von Falkenhayn abgebrochen. Nach ihrem Scheitern kommt es innerhalb der deutschen Generalität zu heftiger Kritik an der Kriegsführung Falkenhayns.

Stupor Mundi
05.07.14, 11:17
Flotte
In der Ostsee ist es ruhig. Währenddessen sammelt sich die vereinigte Osmanisch-Österreichische Flotte bei Konstantinopel. Vor Hundert Jahren noch undenkbar ein solcher Verband.
Das KuK-Uboot rettet sich mit letzter Kraft und schwerst beschädigt in einen sicheren osmanischen Hafen.
http://abload.de/img/21.novemberflottengtkna.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.novemberflottengtkna.jpg)


Könnt Ihr Uns verraten, welche Bedeutung die weißen Schiffssilhouetten haben? Ist das nur Zierrat oder von spieltechnischer Relevanz?

Admiral Hipper
05.07.14, 11:57
Damit kann die Entente den Bosporus blockieren, Produktion und Nationale Moral sinken dadurch wohl. Die Eroberung von Gallipolli ist allerdings vorrausgesetzt, da sonst keine Schiffe ins Marmara Meer passieren können. Und da dieses Unternehmen sehr schwierig und kostspielig ist, wird es selten dazu kommen.
Bei Zonguldak kann die Mine blockiert werden.

zersenser
06.07.14, 18:43
22. November 1914 – 04. Dezember 1914 – Belgien kapituliert!

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Nach der Zerschlagung des belgischen Heeres und Gefangennahme des belgischen Königs kapitulieren die letzten gegnerischen Verbände in der Festung von Antwerpen.
Auch sonst ist der Feind an der Westfront nach den Siegen der letzten Wochen immer noch geschwächt und muss sogar schwer angeschlagene Verbände an die Front werfen.
Im Osten versucht der Feind verzweifelt, Lodz zurückzuerobern und greift mit einem einzigen Korps an. Der Angriff konnte abgewiesen werden. Auch bei Kolomea stehen unsere Verbündeten weiter in schweren Abwehrkämpfen. Es gelingt ihnen dabei die russischen Angriffe abzuweisen. Der gleichen gelingt unseren Armeen in Ostpreußen.
Nach dem Kriegseintritt der Osmanen beginnen die Kämpfe nun auch im Nahen Osten und in Mesopotamien. Damit tragen unsere Feinde in ihrer Verzweiflung nun den Krieg auch in die Wüsten des Nahen Osten.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe
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Außerdem gelingt den Österreichern ein Durchbruch in der Mobilisierung der Industrieanlagen.
(Wir waren leider zu langsam für einen Screenshot)

Ostfront
An der Ostfront wird ein deutsches Reservekorps angegriffen und erleidet dabei genauso hohe Verluste wie die Russen. Gleichzeitig versuchen die Russen Lodz zurückzuerobern. Mit einem einzigen Korps ist dieser Versuch schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt.
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Die KuK-Kavallerie muss in Galizien schwere Verluste einstecken. Auch bei Lemberg kommt es zu weiteren Kämpfen, wobei die Verluste für beide Seiten hoch sind. Ernst ist die Lage bei Kolomea. Hier wird der KuK-Korps auf Stärke 1 herunter geschossen. Wir hoffen hier auf den Winter.

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Balkan
Auf dem Balkan passiert nicht viel, außer der Angriff auf Dubrovnik - wie jedes Mal. Montenegro gibt hier nicht auf.
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Flotte
Auf den Meeren der Welt gibt es nichts zu berichten.

Kaukasus
Oltu wird von den Russen besetzt. Sonst kommt es zu keinen Kämpfen.

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Naher Osten
Hier mobilisieren die Osmanen ihre Armee. Damit ist der Krieg auch in dieser Region angekommen. Es gilt nun die Stellungen zu besetzen. Ziel kann an dieser Front nur sein, einen Durchbruch der Briten zu verhindern und Arabien zu halten.

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Mesopotamien
In Mesopotamien besetzen die Briten sofort Basra und anschließend noch Qurna. Wir werden versuchen die Ölfelder bei Basra mittelfristig zurückzuerobern.

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Westfront
Endlich kapituliert Belgien. Somit ist ein Angriff auf Antwerpen nicht mehr notwendig und es werden einige Korps frei. Dies wird unsere Position 1915 stärken.
Wie geschwächt der Gegner ist, wird durch die Tatsache belegt, dass er nun auch Verbände mit Stärke 1 versucht die Stellungen an der Front zu halten. Ansonsten bleibt es ruhig.

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In Berlin
Der deutsche Kaiser konnte sein Freude kaum verbergen, als er von der Nachricht aus Belgien erfuhr. Die Belgier hatten kapituliert.
„Dabei hatte ich schon den Angriff auf Antwerpen befohlen“, dachte der Kaiser bei sich.
„Mit diesem Sieg werden einige Verbände frei und können unsere Linien an der Westfront verstärken“, erläuterte Falkenheyn dem Kaiser.
„Wir müssen im Westen endlich die Initiative übernehmen“, drängte Wilhelm II.
„Majestät, trotz aller Erfolge hat der Kriegseintritt der Engländer das Gleichgewicht im Westen verschoben. Der Generalstab empfiehlt daher im nächsten Jahr das Hauptaugenmerk auf Russland zu legen. Damit könnten wir auch die Österreich-Ungarn' entlasten. Der Angriff auf Kolomea durch die russischen Truppen ist noch nicht abgeschlossen. Wien kann nicht garantieren, dass die Stadt bis zum Winter hält,“ entgegnete der Generalstabschef.
„Wir sind noch nicht überzeugt, aber arbeiten Sie genaue Pläne für Ihren Angriff aus,“ befahl der Kaiser durchaus skeptisch.
„Das erste Ziel wird Warschau sein, damit verkürzen wir die Front und die russische Moral wird sicherlich durch eine Niederlage an dieser Stelle sinken,“ merkte abschließend Falkenheyn an.


Was wirklich geschah - damals
22.11.1914
Der deutsche Großadmiral und Leiter des Reichsmarineamtes, Alfred von Tirpitz, fordert in Berlin, deutsche Unterseeboote zur Zerstörung ausländischer Handelsschiffe einzusetzen. Nach überraschenden deutschen Erfolgen im Unterseebootkrieg hatte sich zuvor bereits der Chef des deutschen Admiralstabes, Hugo von Pohl, trotz völkerrechtlichen Verbots für Angriffe gegen Handelsschiffe eingesetzt.
22.11.1914
In Rom beschließt der italienische Ministerrat die Bereitstellung von 200 Millionen Lire (160 Millionen Mark) zum beschleunigten Ausbau der Marine. Italien fürchtet angesichts der flottentechnischen Überlegenheit anderer Staaten um seine maritime Vormachtstellung im Mittelmeer.
24.11.1914
In der Schlacht um Lodz (seit 11.11.) mißlingt der 9. deutschen Armee die Einkreisung russischer Truppen. Das deutsche Oberkommando an der Ostfront (Oberost) hatte die Offensive als Reaktion auf den Vormarsch russischer Truppen gegen Posen angeordnet.
24.11.1914
Gegenüber dem Auswärtigen Amt in Berlin lehnt der deutsche Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg jede deutsche Friedensinitiative ab. Nach seiner Ansicht würde sie innen- wie außenpolitisch als Zeichen der Schwäche gedeutet. Er reagiert damit auf ein Angebot des dänischen Königs Christian X. zur Vermittlung zwischen den kriegführenden Staaten.
24.11.1914
Im deutschen Reichstag in Berlin beantragt Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg in einer Ergänzung zum Staatshaushalt 1914 zur Bestreitung außerordentlicher Kriegsausgaben die Bereitstellung von fünf Milliarden Mark.
24.11.1914
Nach einer von der britischen Admiralität in London veröffentlichten Verlustliste sind seit Ausbruch des Krieges 4107 britische Matrosen gefallen, während 2492 als vermißt gelten. Innerhalb des Offizierskorps kamen 220 Personen ums Leben, 51 werden vermißt.
26.11.1914
In Westgalizien und in den Karpaten scheitert eine russische Offensive gegen Österreich-Ungarn. Czernowitz wird von österreichisch-ungarischen Truppen besetzt.
27.11.1914
Der deutsche Heerführer Paul von Beneckendorff und von Hindenburg wird vom deutschen Kaiser Wilhelm II. zum Generalfeldmarschall ernannt. Der 67jährige Generaloberst gewann nach seiner Reaktivierung enorme Popularität und wurde am 1. November Oberbefehlshaber an der Ostfront.
01.12.1914
Der Burengeneral und Rebellenführer Christiaan Rudolph Dewet wird auf der Farm Waterburg, rund 160 km östlich von Mafeking, von Regierungstruppen verhaftet. Er hatte am 6. November die Unabhängigkeit des Oranjefreistaates von der britisch beherrschten Südafrikanischen Union proklamiert. Dewet wird zunächst zum Tode verurteilt, später aber begnadigt.
02.12.1914
Der deutsche Reichstag in Berlin bewilligt unter Zustimmung aller Parteien einen zweiten Kriegskredit in Höhe von fünf Milliarden Mark. Als einziger Abgeordneter lehnt der Sozialdemokrat Karl Liebknecht den Kriegskredit ab.
02.12.1914
Österreichisch-ungarische Truppen besetzen die serbische Hauptstadt Belgrad. Nach einer am 3. Dezember begonnenen serbischen Gegenoffensive muss sich das Balkanheer der Donaumonarchie jedoch bis zum 15. Dezember wieder hinter die Grenze zurückziehen.
02.12.1914
Nach einer am 3. Dezember begonnenen serbischen Gegenoffensive muss sich das Balkanheer der Donaumonarchie jedoch bis zum 15. Dezember wieder hinter die Grenze zurückziehen.
02.12.1914
In Österreich-Ungarn finden zahlreiche Feiern anlässlich des 66. Jahrestages der Thronbesteigung von Kaiser Franz Joseph I. statt. Der 84jährige Herrscher übernahm im Alter von 18 Jahren den Thron. Politisch vertritt er die Ideologie einer unbeschränkten Zentralgewalt, die das Überleben der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie sichern soll.
04.12.1914
Der frühere deutsche Reichskanzler Bernhard Heinrich Martin Fürst von Bülow wird zum Leiter der deutschen Botschaft in Rom "in außerordentlicher Sendung" ernannt. Die Berufung erregt erhebliches internationales Aufsehen. Sie wird als Versuch der deutschen Regierung gewertet, Italien von einer Annäherung an die Tripelentente (Großbritannien, Frankreich, Russland) abzuhalten.
04.12.1914
Nach einer Verordnung des deutschen Kaisers Wilhelm II. wird der sog. Landsturm zweiten Aufgebots zur Meldung aufgerufen. Die Meldefrist läuft vom 16. bis 20. Dezember. Damit werden nach dem Aufruf des ersten Landsturmes am 15. August weitere Reservisten für den Kriegseinsatz mobilisiert.
04.12.1914
Der mexikanische Rebellenführer Francisco "Pancho" Villa zieht mit seinen Truppen in die mexikanische Hauptstadt Mexiko-Stadt ein. Zuvor hatte es monatelange Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Rebellengruppen in Mexiko gegeben. Villa und seine Anhänger vertreten sozialrevolutionäre Ziele.

zersenser
12.07.14, 10:13
05. Dezember 1914 – 19. Dezember 1914 – Strategische Entscheidungen

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Nach der belgischen Kapitulation werden unsere Verbände aus Belgien umgruppiert, um die vorderste Front zu verstärken. Ansonsten gelingt bei Compiegne die Vernichtung eines französischen Korps ohne eigene Verluste. Außerdem werden einem britischen Verband schwere Verluste beigebracht.
Auch im Osten muss der Feind Rückschläge hinnehmen. Die Offensive bei Lodz endet für die russischen Truppen in einer Katastrophe. Die russische Angriffsspitze wird vollständig aufgerieben. In Ostpreußen wird ein weiteres Korps des Gegners zerschlagen.
In Galizien gelingt es unseren Verbündeten in der laufenden Abwehrschlacht ein gegnerisches Korps zu vertreiben.
Auf den anderen Kriegsschauplätzen bleibt es ruhig.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe
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Verluste
Diese Runde:
- 2 russische Korps – Ostpreußen und Lodz
- 1 französisches Korps - Compiegne
= 3 gegnerische Einheiten

Seit Kriegsbeginn:
34 gegnerische Einheiten (8 Brit., davon 6 belg.; 5 Franz., 21 Russ., davon 1 serb.)
2 eigene Einheiten (beide KuK)

Ostfront
An der Ostfront wird der Versuch der Russen Lodz zurückzuerobern mit der Vernichtung des gegnerischen Korps beantwortet. Auch in Ostpreußen kann ein russisches Korps aufgerieben werden. Gleichzeitig soll zukünftig ein Korps aus der Armee Hindenburg die Armee Bülow verstärken. Diese wiederum gibt Landsturmverbände und die Marineinfanterie an die Westfront ab, die dort die Küste vor Landungen schützen sollen.
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In Galizien merkt man die allgemeine Schwäche der Verbündeten-Verbände. Zu großen Angriffen sind die Österreicher derzeit kaum in der Lage. Zwar gelingt die Vertreibung eines russischen Korps nördlich von Lemberg. Zu mehr Aktionen fehlt die Kraft. So wird das Korps in Kolomea aufgefrischt und die Kavallerie zurückgenommen.

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Balkan
Auf dem Balkan passiert nichts. Es herrscht ein Kräftegleichgewicht.

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Flotte
Bei Falklandinseln wird unserer Ostasiengeschwader von einer überlegenden britischen Streitmacht vernichtet. Daher gibt es auch keine Bilder.

Kaukasus
Oltu wird von der Osmanen belagert. Zu Kämpfen kommt es aber nicht.

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Naher Osten
Im Nahen Osten bauen die Osmanen an der Grenze von Palästina eine Verteidigungslinie auf. Die wesentlichen Truppeneinheiten müssen aber noch nachrücken. Eine Garnison soll nach Medina verlegt werden, damit das dortige Korps Aqaba schützen kann.

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Mesopotamien
In Mesopotamien rückt das einzige osmanische Korps vor, um den britischen Vormarsch zu stoppen.

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Westfront
Im Westen werden die Sieger von Belgien an die Westfront verlegt bzw. erst mal aufgefrischt. Auch die Verbände in Lothringen können die Verluste ausgleichen, die sie beim Kampf gegen die Briten erlitten haben.
Bei Compiegne wird ohne eigene Verluste das Stärke 1-Korps der Franzosen vernichtet. Auch nördlich von Paris kann der britischen Division schwere Schläge beigebracht werden.
Ansonsten soll der Winter genutzt werden, die Kavallerie von West nach Ost zuverlegen, da der Generalstab im Stellungskrieg deren Wert als gering einschätzt.

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Im Großen Generalstab
Nach der Unterredung mit dem Kaiser hatte Falkenheyn den Generalstab zusammengerufen. Dort war die Meinung über das weitere Vorgehen nicht so eindeutig, wie noch in Berlin.
„Im Westen brauchen wir für Durchbrüche mehr Artillerie. Im Osten zwar auch, aber hier könnten wir unserer Verbündeten entlasten. Daher müssen wir den Schwerpunkt auf Russland legen.“ eröffnete General Cfant den Reigen.
„Dem Stimmen wir zu. Wir dürfen die Engländer nicht unterschätzen. London hebt viele neue Verbände aus. Russland wankt. Außerdem ist der Raum dort besser geeignet für größere Operationen.“ stimmte General Duke of York seinem Vorredner zu.
„Jetzt wollen uns Engländer und Österreicher auch noch erklären, wie man Krieg führt.“ zischte ein General älteren Jahrgangs abwertend dazwischen.
„Solch unqualifizierten Kommentar verbitten wir uns!“ schrie ein anderer General dazwischen. Daraufhin brachen tumultartige Szenen aus. Die Generäle beschimpften sich gegenseitig. Am Ende musste sich der ältere General entschulidigen vor versammelter Mannschaft. Eine ziemliche Kränkung seiner Ehre.
"Meine Herren kommen wir zurück zu den Sachfragen," versuchte Falkenheyn die Diskussion um die richtige Strategie wieder aufzunehmen.
„Aus unserer Sicht ist zwar Russland augenscheinlich der einfachere Weg, aber Frankreich ist geschwächt. Wir müssen jetzt zuschlagen, um Paris aus dem Spiel herauszunehmen. England muss sich dann entscheiden – Westfront oder Osmanen. Das Zarenreich stellt keine Bedrohung da, dies haben die bisherigen Monate gezeigt.“ Damit brachte General Kardinalinfant eine andere Option in die Diskussion ein.
„Wir müssen Russland aus dem Krieg zwingen. Dann können wir uns nach Westen wenden. Außerdem sollten wir die Kavallerie nach Osten verlegen. Bei den Räumen dort, kann sie von großen Nutzen sein.“ meinte General Thomasius.
Dies Diskussion ging noch eine Weile weiter. Es wurden dabei verschiedenste Optionen erörtert, verworfen und wieder hervorgeholt. Nach einigen Stunden:
„Zum Glück ist das hier keine Demokratie und wir sitzen hier auch nicht in der Quasselbude von Reichstag. Ich entscheide jetzt: Es geht nach Osten.“ beendete Falkenheyn die Debatte und legte damit den militärischen Schwerpunkt für 1915 fest.


Was wirklich geschah - damals
05.12.1914
In Rom billigt das italienische Parlament den Entschluß der italienischen Regierung unter dem liberalkonservativen Ministerpräsidenten Antonio Salandra, im Weltkrieg vorläufig ihre Neutralitätspolitik beizubehalten. Formell bildet Italien seit 1882 zusammen mit Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich den sog. Dreibund, fühlt sich aber wegen der aggressiven, kriegsauslösenden Politik der Bündnispartner an entsprechende Vereinbarungen nicht mehr gebunden.
06.12.1914
In Posen treffen der Oberkommandierende Ost, Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg und der deutsche Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg zu eintägigen Besprechungen über das sog. Grenzstreifenprojekt zusammen. Als Ergebnis der Unterredung übergibt Hindenburg dem Reichskanzler am 11. Dezember konkrete Skizzen für eine mögliche Erweiterung des deutschen Territoriums im Osten.
08.12.1914
Das unter dem Kommando des deutschen Vizeadmirals Maximilian Reichsgraf von Spee stehende sog. deutsche Kreuzergeschwader wird bei den Falklandinseln vor der argentinischen Küste von einem britischen Flottenverband vernichtend geschlagen.
08.12.1914
Die im sog. Kriegsausschuß der deutschen Industrie zusammengeschlossenen Unternehmer fordern eine expansive deutsche Kriegszielpolitik. In Unterredungen mit Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg schlagen die Unternehmer die Annexion des lothringischen Erzbeckens sowie die Gründung eines zentralafrikanischen Kolonialreiches vor.
08.12.1914
Die französische Regierung verlegt ihren Regierungssitz nach Paris zurück. Sie war am 2. September angesichts des Vormarsches deutscher Truppen in die südwestfranzösische Hafenstadt Bordeaux umgesiedelt.
09.12.1914
Truppen des Osmanischen Reiches stoppen den britischen Vormarsch in Mesopotamien und besetzen die befestigte Hafenstadt Akaba am Roten Meer (heute zu Jordanien).
09.12.1914
Die italienische Regierung fordert von Österreich-Ungarn als territoriale Gegenleistung für die Neutralität des Landes im Weltkrieg die Abtretung Südtirols.
13.12.1914
Das französische Kriegsministerium in Paris ordnet die Einberufung des für 1915 vorgesehenen Wehrpflichtigenjahrganges an. Gleichzeitig werden die Reservisten der Jahrgänge 1913 und 1911 einberufen. Die Gesamtzahl der zusätzlichen Soldaten beträgt 220 000.
14.12.1914
In Rom beginnt eine zweitägige Debatte im italienischen Senat über die Neutralitätserklärung der Regierung von Ministerpräsident Antonio Salandra. Einzelne Senatoren weisen auf die zu erwartenden Gebietsgewinne bei einem Kriegseintritt auf seiten der Tripelentente (Großbritannien, Frankreich, Russland) hin. Dennoch billigt der Senat am 15. Dezember einstimmig die Neutralitätserklärung.
15.12.1914
Mit dem Rückzug hinter Donau und Save scheitert die am 6. November begonnene zweite österreichisch-ungarische Offensive gegen Serbien.
17.12.1914
Nach dem Scheitern der russischen Offensive an der deutschen Ostfront ernennt der deutsche Kaiser Wilhelm II. den Kommandanten der 9. deutschen Armee, August von Mackensen, zum Generaloberst. 1915 wird Mackensen Generalfeldmarschall.
17.12.1914
In der Schlacht von Limanowa (5.- 17.12.) stoppen österreichisch-ungarische Truppen einen russischen Vormarsch auf Krakau (Südpolen), können jedoch keinen entscheidenden Sieg an der Ostfront erzielen.
19.12.1914
Ägypten wird zum britischen Protektorat erklärt. Das arabische Land stand bisher formell unter osmanischer Oberhoheit, wird aber bereits seit 1883 de facto von einem sog. britischen Residenten regiert.
19.12.1914
Abbas II. Hilmi, von der britischen Regierung am 3. November abgesetzter Khedive (osmanischer Vizekönig) von Ägypten, erörtert in Wien mit Vertretern der österreichisch-ungarischen Regierung Möglichkeiten zum Sturz der britischen Herrschaft in Ägypten. Auch das Osmanische Reich ist an einer Einflußnahme in Ägypten interessiert.
19.12.1914
In Wien teilt der österreichisch-ungarische Außenminister Leopold Graf Berchtold Italien mit, dass seine Regierung italienische Gebietsansprüche in begrenztem Maß als Preis für dessen Neutralität im Weltkrieg akzeptiert. Vor dem Krieg sorgten italienische Forderungen nach Gebieten in Südtirol und Triest für anhaltenden Streit zwischen beiden Staaten.

Iche_Bins
12.07.14, 11:23
Nach der Unterredung mit dem Kaiser hatte Falkenheyn den Generalstab zusammengerufen. Dort war die Meinung über das weitere Vorgehen nicht so eindeutig, wie noch in Berlin.
„Im Westen brauchen wir für Durchbrüche mehr Artillerie.

Aber ... Aber.... ist nicht westlich von Paris noch unmengen freier Raum zum man

zersenser
14.07.14, 23:25
20. Dezember 1914 – 02.Januar 1915 – Französische Winteroffensive bei Verdun

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Nördlich von Verdun hat der Gegner mit einer Offensive auf unsere Stellungen begonnen. Dabei stand das V. Korps im Mittelpunkt der französischen Angriffe. Diese konnten aber durch unsere tapferen Truppen bei hohen feindlichen Verlusten zurückgeschlagen werden. Gegen eine sechsfache Überlegenheit konnten unsere tapferen Soldaten damit die erste französische Offensive aufhalten.
Der Abwehrkampf der Österreicher bei Kolomea setzt sich fort. Den zaristischen Truppen gelingt aber weiterhin kein Erfolg.
In Ostpreußen ziehen sich die russischen Verbände nach den schweren Verlusten der letzten Monate weit hinter die Grenze zurück.
Parallel zu der französischen Offensive haben serbische und montenegrinische Verbände die österreichisch-ungarischen Stellungen angriffen, scheitern aber wie ihre Verbündeten.
Auf den anderen Kriegsschauplätzen bleibt es ruhig.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe
http://abload.de/img/02januarergebnisse4ssd1.jpg (http://abload.de/image.php?img=02januarergebnisse4ssd1.jpg)

Verluste
Diese Runde:
keine

Seit Kriegsbeginn:
34 gegnerische Einheiten (8 Brit., davon 6 belg.; 5 Franz., 21 Russ., davon 1 serb.)
2 eigene Einheiten (beide KuK)

Ostfront
Nach der Niederlage der Russen bei Lodz bleibt es in Polen ruhig. Währenddessen ziehen sich die Russen in Ostpreußen auf ihre Ausgangsstellungen zurück.
http://abload.de/img/02januarostfrontidsnn.jpg (http://abload.de/image.php?img=02januarostfrontidsnn.jpg)

In Galizien treibt die Schlacht um Kolomea ihrem Höhepunkt entgegen. Die zaristischen Truppen können das KuK-Korps auf Stärke 2 herunterkämpfen. Aber noch halten die Österreicher die Stadt. Die Angriffe der Russen nördlich von Lemberg zeigen hingegen nur eine geringe Wirkung und stellen derzeit keine Gefahr dar.
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Balkan
Auf dem Balkan greifen Serbien und Montenegro an allen Stellen die Österreicher an. Dabei erleiden die Verbündeten nur leichte Verluste. Bei Dubrovnik gelingt es sogar zum ersten Mal den Angriff ohne Verluste abzuwehren.
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Flotte
Der Winter führt dazu, dass es auf den Meeren ruhig bleibt.

Kaukasus
Zu Kämpfen kommt es im Winter nicht.

http://abload.de/img/02januarkaukasusdrsyx.jpg (http://abload.de/image.php?img=02januarkaukasusdrsyx.jpg)

Naher Osten
Im Nahen Osten sammeln sich die Briten. Aber noch sind die gegnerischen Kräfte mit zwei Divisionen schwach.

http://abload.de/img/02januarnaherostenq0skg.jpg (http://abload.de/image.php?img=02januarnaherostenq0skg.jpg)

Mesopotamien
In Mesopotamien gelingt den Briten die Einnahme von Nasiriyeh.

http://abload.de/img/02januarmesopotamien8mstw.jpg (http://abload.de/image.php?img=02januarmesopotamien8mstw.jpg)

Westfront
An der Westfront beginnen die Franzosen mit einer Großoffensive nördlich von Verdun. Insgesamt greifen 6 gegnerische Korps das V. Korps an. Dieses verliert zwar 30 Prozent seiner Stärke, kann aber den Franzosen wesentlich höhere Verluste beibringen. Damit scheitert die erste gegnerische Offensive des Krieges deutlich.
Ablenkungsangriffe der Briten im Westen der Front führen zu geringen deutschen Verlusten, aber exponierten Stellungen für die britischen Verbände. Gleichzeitig bombardieren fr. Kreuzer unsere Kavallerie bei Caen und können ihr dabei leichte Verluste zufügen. Ein Eingreifen der Hochseeflotte ist aber auf Grund der Royal Navy und der Verluste bei der Schlacht um die Ostsee ausgeschlossen.

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In den Schützengräben
In den Schützengräben der Westfront am Heiligabend sitzen die verfeindeten Soldaten in ihren Gräben und Löchern. Nach dem Sonnenuntergang feiern die deutschen Soldaten Weihnachten. Auf dem Tisch liegen Äpfel, Nüsse, Tannenzweige mit bunten Bändern und was es sonst so aufgetrieben werden konnte Mitte im Krieg. Es wird das Weihnachtslied 'Stille Nacht, heilige Nacht' gesungen. Dann stimmen britische Soldaten stimmt mit ein: "Silent night". Auch Franzosen schließen sich an: "Douce nuit".
Siegesgewiss sind die Deutschen, Franzosen und Engländer wenige Monate vorher in den Krieg gezogen. Geplant war von allen Seiten ein kurzer Waffengang. Weihnachten wollte man wieder daheim sein bei der Familie. Doch der Durchmarsch der Deutschen nach Paris ist zum Stehen gekommen. Man hat sich nun Ende 1914 in ein weitverzweigtes Netz aus Schützengräben eingegraben. Dabei liegen die Feinde teilweise nur wenige Meter in Hörweite von einander entfernt.

Weihnachten geschieht dann ein kleines Wunder. Nach dem Singen kommen die Engländer aus dem Graben heraus und halten beide Hände hoch. In der einen Hand halten sie englische Zigaretten und Tabak. Der Engländer kommen auf die Deutschen zu und wünschte ihnen ein frohes Weihnachten. Einer reicht einem deutschen Soldaten die Hand, welcher den Gruß herzlich erwiderten. "Merry Christmas, Jerry."
Anschließend werden an den kilometerlangen Schützengraben Kerzen aufgestellt über die die Engländer durch Zurufe und Händeklatschen ihre Freude ausdrücken. Die Toten werden aber auch nicht vergessen und so sammeln unterdessen die Engländer und Deutschen ihre Gefallenen ein.
Lange sollte dieser Friede aber nicht anhalten. Schon weniger Tage schoss man wieder aufeinander.


Was wirklich geschah - damals
20.12.1914
In zahlreichen italienischen Städten kommt es zu Kundgebungen irredentistischer Gruppen. Sie fordern die Angliederung von italienischsprachigen Regionen u.a. in Südtirol an Italien.
21.12.1914
Die Offensive der 9. deutschen Armee gegen russische Truppen in Westpolen endet im Gebiet der Bzura und Rawka ohne entscheidenden Erfolg. Ab Ende 1914 entwickeln sich auch die Kämpfe an der Ostfront zum Stellungskrieg.
21.12.1914
In einem Gespräch mit der Berliner Vertretung der US-amerikanischen Nachrichtenagentur United Press kritisiert der deutsche Großadmiral und Leiter des Reichsmarineamtes, Alfred von Tirpitz, die nach seiner Ansicht kritiklose Haltung der USA gegenüber der britischen Seeblockade. Gleichzeitig droht er mit einem Unterseebootkrieg gegen die internationale Handelsschiffahrt.
23.12.1914
Nach dem Scheitern der Serbien-Offensive wird der Oberbefehlshaber der Balkantruppen, Feldmarschall Oskar Potiorek, durch den 51jährigen Feldmarschall Erzherzog Eugen von Österreich ersetzt. In einer amtlichen Erklärung begründet die österreichisch-ungarische Regierung den Fehlschlag mit widrigen Wetterverhältnissen und einer Offensive des Gegners.
24.12.1914
Viele Truppenangehörige müssen das Weihnachtsfest in Kriegsgefangenschaft verbringen. In deutschen Händen befinden sich insgesamt rund 578 000 alliierte Soldaten, während umgekehrt rund 135 000 deutsche Soldaten allein in russischer Kriegsgefangenschaft sind. In Genf sorgt die durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz eingerichtete Zentralauskunftsstelle für Kriegsgefangene für eine möglichst reibungslose Versendung der Weihnachtspost in die Kriegsgefangenenlager.
25.12.1914
Italienische Marineeinheiten besetzen die albanische Stadt Valona (heute Vlorë). Italien ist an der Stadt wegen ihrer strategischen Bedeutung für die Vorherrschaft im Adriaraum interessiert. Valona war 1912 Sitz der provisorischen albanischen Regierung; die italienische Besetzung endet erst 1920.
26.12.1914
In Tokio ordnet der japanische Kaiser Joschihito die Auflösung des japanischen Abgeordnetenhauses an. Zuvor hatte das Parlament eine Regierungsvorlage zur Vergrößerung des Heeres um zwei Divisionen mit 213 gegen 148 Stimmen abgelehnt. Japan befindet sich mit dem Deutschen Reich im Kriegszustand.
27.12.1914
In einer offiziösen, über die Petrograder Nachrichtenagentur verbreiteten Mitteilung tritt die russische Regierung Berichten über eine teilweise Abtretung der Insel Sachalin an Japan entgegen. Gerüchte besagten, dass die Abtretung ein Ausgleich für japanische Rüstungslieferungen sei.
28.12.1914
In verschiedenen Reden zum Jahresende plädiert das sozialdemokratische Vorstandsmitglied Philipp Scheidemann für einen annexionslosen Verständigungsfrieden im Weltkrieg. Scheidemann stellt sich damit gegen die bürgerlichen Reichstagsparteien und die deutsche Reichsregierung, die erhebliche territoriale Kompensationen von den Kriegsgegnern fordern. Innerhalb der SPD unterstützt Scheidemann die sog. Burgfriedenspolitik.
28.12.1914
Die USA überreichen der britischen Regierung eine Protestnote, in der sie auf die Behinderung der Handelsschiffahrt auch neutraler Staaten durch die britische Flotte hinweisen. Großbritannien hatte am 2. November die gesamte Nordsee zum Kriegsgebiet erklärt. Britische Zeitungen werten die Note als Zeichen einer deutlichen Verstimmung zwischen beiden Staaten.
30.12.1914
Der preußische General Helmuth von Moltke wird zum Chef des Stellvertretenden Generalstabes ernannt. Diese Behörde übernimmt sämtliche nicht von der Obersten Heeresleitung geleisteten Generalstabsaufgaben im Deutschen Reich. Bis zu seiner Entlassung am 14. September amtierte Moltke als Generalstabschef.
30.12.1914
In Peking verkündet der chinesische Staatsrat die Verlängerung der Präsidentschaft von Yüan Shih-k'ai auf Lebenszeit. Yüan hatte das Amt 1912 übernommen, dann aber mit diktatorischer Gewalt seine Gegner verfolgt, das Parlament aufgelöst und nach seinen Wünschen eine Verfassung ausarbeiten lassen.
31.12.1914
Die preußische Regierung beschließt in Berlin, sozialdemokratischen Parteimitgliedern im Fall ihrer Wahl in öffentliche Ämter die staatliche Bestätigung nicht mehr vorzuenthalten. Mit diesem vom preußischen Innenminister Friedrich Wilhelm von Loebell am 6. Januar 1915 verkündeten Erlass rückt die Regierung von ihrer bisherigen Praxis ab, die als Staatsfeinde betrachteten Sozialdemokraten nicht in den öffentlichen Dienst zu übernehmen. Die Regelung ist Teil einer Umorientierung der deutschen Innenpolitik.
31.12.1914
In einem Feldpostbrief wird der Alltag der Soldaten in den Schützengräben an der Westfront geschildert. Viele Truppenangehörige müssen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel auf ihren Urlaub verzichten.
01.01.1915
Kaiser Wilhelm II. betont bei einem Neujahrsempfang im Großen Hauptquartier die Entschlossenheit der deutschen Führung, bis zum endgültigen Sieg weiterzukämpfen.
01.01.1915
Bei Plymouth wird das britische Linienschiff "Formidable" von dem deutschen U-Boot "U-24" versenkt.
02.01.1915
Zwischen den Truppen des albanischen Staatspräsidenten Essad Pascha Toptani und Aufständischen kommt es in der Nähe von Durazzo (heute: Durrës) zu Kämpfen, die mehrere Tage andauern.
02.01.1915
Eine Militärrevolte in Paraguay wird von regierungstreuen Truppenteilen niedergeschlagen.

zersenser
15.07.14, 07:51
01. August 1914 – 31. Dezember 1914 – Zwischenfazit 1914

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gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Was waren die Ziele, was wurde erreicht

Verluste
34 gegnerische Einheiten (8 Brit., davon 6 belg.; 5 Franz., 21 Russ., davon 1 serb.)
2 eigene Einheiten (beide KuK)

Die Verluste der beiden KuK-Korps schmerzt, insbesondere das bei Valjevo. Trotzdem stehen diesen 2 Einheiten insgesamt 34 der Entente gegenüber. Aus unserer Sicht ein gutes Verhältnis.

Ostfront
Die Ziele 1914 an der Ostfront waren teilweise defensiv und teilweise offensiv. Während Ostpreußen gegen eine russische Offensive verteidigt werden sollte, waren die Planungen in Polen offensiver ausgerichtet. Hier sollte die Armee Bülow Kutno und Lodz erobern.
Während letztere schnell fiel, brauchten unsere Truppen für Kutno etwas länger, da die russische Armee hier Gegenangriffe starteten. Trotzdem gelang die Einnahme der Stadt.
In Ostpreußen konnte dem Zaren schwere Verluste beigebracht werden und der Gegner hat sich hier bereits hinter die Grenze zurückgezogen.

Fazit: Ziele wurden erreicht.

Plan
http://abload.de/img/ostanfangtmej7.jpg (http://abload.de/image.php?img=ostanfangtmej7.jpg)

Erreichtes
http://abload.de/img/02januarostfrontidsnn.jpg (http://abload.de/image.php?img=02januarostfrontidsnn.jpg)

In Galizien war die Ziele rein defensiv. Aufgabe war das Halten der Linie Przemysl-Lemberg-Kolomea sowie der wichtigen galizischen Ölfelder. Dafür wurden Tarnopol und Czernowitz kampflos der russischen Armee überlassen. Aus unserer Sicht ist das Ziel bis Ende 1914 erreicht. Zusätzlich gelang es, dem Zaren einige Korps, insbesondere nördlich von Lemberg, zu zerschlagen. Bei Kolomea ist die Lage aber derzeit noch brenzlig. Die Dingen stehen dort auf Messerschneide. Wie die Schlacht ausgehen wird, ist derzeit noch nicht vorherzusehen.

Fazit: Ziele wurden erreicht. Bei Kolomea ist der Ausgang offen.

Plan
http://abload.de/img/kukanfangwac0w.jpg (http://abload.de/image.php?img=kukanfangwac0w.jpg)

Erreichtes
http://abload.de/img/02januargalizienwfsqi.jpg (http://abload.de/image.php?img=02januargalizienwfsqi.jpg)

Balkan
Auf dem Balkan gab es für 1914 nur ein Ziel: Belgrad. Nach mehreren Anläufen ist es gelungen, die Stadt zu nehmen. Der Versuch anschließend auch Valjevo zu erobern und damit die Serben weiter zu schwächen, ist unter dem Verlust eines Korps gescheitert.

Fazit: Ziele erreicht, aber zu einem hohen Preis

Plan
http://abload.de/img/kukanfangwac0w.jpg (http://abload.de/image.php?img=kukanfangwac0w.jpg)

Erreichtes
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Flotte
Die Österreichische Flotte sollte nach Konstantinopel durchbrechen. Dies gelang bis auf 2 Schlachtschiffe, die bei der Versenkung des französischen Schlachtschiffes zu stark beschädigt wurden und uns das Risiko eines Durchbruchs für diese beiden zu hoch erschien. Im Nachgang unberechtigter Weise.
Die Hochseeflotte sollte wiederum die russische Ostseeflotte vernichten. Dies ist mit Bravour gelungen, auch wenn es später zur Schlacht kam als geplant. Die Beschädigungen der Flotte sind zwar teilweise sehr stark, waren aber von Anfang einkalkuliert.

Fazit: Durchbruch ist fast komplett gelungen. In der Ostsee wurde ein großer Sieg errungen.

Osmanen

Hier verzichten wir auf Bilder. Die Ziele waren und bleiben bis auf Weiteres defensiv. Die Verluste der drei Städte in Mesopotamien konnten aus unserer Sicht nicht verhindert werden. Im Nahen Osten gab es noch keine Kämpfe und eine Landung der Briten hat noch nicht stattgefunden.
Im Kaukasus gab es auch noch keine Kämpfe. Es ist aber gelungen Sarkamish kampflos zu nehmen. Damit stellt sich die Situation derzeit besser dar als gedacht. Die ersten Kämpfe werden somit wohl auf russischen Boden stattfinden.

Fazit: Viel ist noch nicht passiert. An der Kaukasusfront stehen die Osmanen strategisch besser dar als geplant.

Westfront
Im Westen wurde vom Schliefenplan abgewichen. Statt über Belgien sollte die Masse des Heeres über Sedan und Luxemburg marschieren. Damit sollte Nordfrankreich vom Rest des Landes abgeschnitten werden. Als Maximalziele wurden Cherbourg und Caen ausgegeben. Die Eroberung Belgiens war nach einem britischen Kriegseintritt geplant. In Elsass-Lothringen sollten hingegen die Verbände Angriffe der Entente abwehren.
Der Sichelschnitt ist voll und ganz gelungen. Sogar Cherbourg und Caen konnten genommen werden. Wobei Cherbourg schnell wieder geräumt wurde, ist bisher aber noch nicht von der Entente besetzt worden. Die Eroberung Belgiens gelang, wenn auch unter teilweise hohen Verlusten. Somit sind Nordfrankreich und Belgien fest in deutscher Hand. Im Gegensatz zum Gegner ist es uns gelungen eine durchgehende Front zu errichten, die aber noch sehr dünn ist und verstärkt werden muss.
In Elsass-Lothringen gab es zwei „Offensivchen“ des Gegner. Die erste gleich im August, die mit der Vernichtung eines französischen Korps endete und die zweite im Oktober, die mit der Zerschlagung eines britischen Korps beantwortet wurde. Wir hatten eindeutig hier mehr erwartet.
Konzentrierter haben die Franzosen zum Jahresende bei Verdun angegriffen, aber keinen Durchbruch erzielen können. Ob die Offensive fortgesetzt wird, ist unklar.

Fazit: Der Sichelschnitt ist gelungen. Belgien und Nordfrankreich sind besetzt. Die Entente ist bisher aber noch nicht wirklich offensiv geworden.

Plan
http://abload.de/img/westanfang7zc8y.jpg (http://abload.de/image.php?img=westanfang7zc8y.jpg)

Erreichtes
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Iche_Bins
16.07.14, 22:55
Wenn es die Franzmänner noch nicht mal geschafft haben Cherbourg zurück zu erobern fragen wir uns wirklich wirklich was eine kleine Kavallerieeinheit in Frankreich hätte anrichten können die wahllos Städte erobert hätte.

Hat die Russische Einheit in Oltu eigentlich Versorgung?

zersenser
18.07.14, 19:12
Wenn es die Franzmänner noch nicht mal geschafft haben Cherbourg zurück zu erobern fragen wir uns wirklich wirklich was eine kleine Kavallerieeinheit in Frankreich hätte anrichten können die wahllos Städte erobert hätte.

Hat die Russische Einheit in Oltu eigentlich Versorgung?

Der Supply liegt derzeit bei 5

Wegen der Westfront: In anderen Spielen haben wir eine solche Aktion auch mal ausprobiert, aber die ist nicht sehr erfolgreich. Zum einen verlegt die KI sehr schnell Truppen in die Städte (wir sehen sie nur derzeit nicht). Außerdem werden die Kavellerie-Korps sehr schnell aufgerieben, wenn sie alleine sind. Durch die Gewaltmärsche ist ihre sowieso schon geringe Kampfkraft praktisch null.

zersenser
18.07.14, 20:43
Das zweite Kriegsjahr – Planungen für 1915

Nach dem das erste Kriegsjahr zu Ende gegangen ist, ist es an der Zeit die Planungen für 1915 grundlegend zu erörtern und zur Diskussion zu stellen. Es wird daher an die werten Regenten explizit die Bitte gestellt für Meinungen und Vorschläge.

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gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs


Entwicklung und Diplomatie

Diplomatisch gehen wir von einem Kriegseintritt Bulgariens im Laufe des Jahres aus. Ansonsten müssen wir schauen, ob MPP's übrig bleiben für diplomatische Aktionen.
In der Forschung hoffen wir auf Durchbrüche bei der Infanterie und Schützengräben. Die nächsten Schwerpunkte werden Intelligence und Artillerie sein. Außerdem soll weiter in Infrastruktur und Industrie investiert werden.


Ostfront


Für 1915 kann im Osten das große Hauptziel nur Warschau heißen. Warum? Zum einen kommt es zu einer Frontverkürzung und zum anderen verlieren die Russen durch den Verlust von Warschau einiges an NM.
Das grundsätzliche Vorgehen ist wie folgt angedacht. Zeitnah soll die Armee Bülow Radom nehmen, im Zweifel auch im Sturmangriff. Dadurch wird die Südflanke von Warschau aufgemacht. Damit der Zar kaum zusätzliche Verbände dorthin verlegen kann, sollen die Österreicher bei Lemberg Druck auf die dortigen russischen Verbände ausüben und somit die Kräfte dort binden.
Im zweiten Schritt sollen KuK-Verbände aus Przemysl zusammen mit ein wenig Unterstützung der Deutschen auf Lublin vorstoßen. Gleichzeitig soll die Hauptmacht der Deutschen Ivangorod angreifen und einnehmen. Damit sind die Russen gezwungen Brest-Litovsk und Kovel zu schützen, was einige Korps binden dürfte.
Im dritten Schritt soll die Armee Bülow von Südosten und von Westen her Warschau angreifen. Die Kavallerie von der Westfront soll möglichst vorher schon die Verbindung nach Russland kappen und somit den Nachschub unterbinden.
In Ostgalizien soll grundsätzlich erst mal eine defensive Grundhaltung eingenommen werden.
Die Armee Hindenburg in Ostpreußen soll auf die russischen Linien vorstoßen, aber nichts mit aller Macht erzwingen. Hier gehen wir erst von größeren Erfolgen aus, wenn die russische Moral weiter gesunken ist. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf Polen.

Derzeit zur Entscheidung steht die Verwendung der zweiten deutschen Artillerie. Hier stellt sich die Frage, ob sie 1915 erst im Osten die Armee Bülow unterstützen soll, um anschließend in den Westen verlegt zu werden. Dies wird wohl bis zum Herbst, eher Winter dauern. Oder ob sie sofort im Westen mehr nützt (mehr dazu unter dem Abschnitt für Westfront)? Meinungen sind hier sehr willkommen.

http://abload.de/img/planungen1915-galizie80jyo.jpg (http://abload.de/image.php?img=planungen1915-galizie80jyo.jpg)

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Osmanisches Reich

Hier gibt es keine umfassenden Planungen für 1915. Im Kaukasus sollen erwartete russische Angriffe abgewehrt werden. Von weiteren Eroberungen unserer Verbündeten gehen wir derzeit nicht aus. Gleiches gilt für den Nahen Osten. Die derzeitigen Linien sollen ausgebaut und gehalten werden. In Mesopotamien hingegen hoffen wir die Ölfelder von Abadan zurückerobern zu können. Dies hängt aber von dem Verhalten der KI ab. Eine Division zur Sicherung vor einer britischen Landung von Zypern aus, werden wir im Laufe des Jahres nach Mesopotamien verlegen. Die zweite soll in Arabien für Ruhe sorgen.


Flotte

Hier ist für das Jahr 1915 nichts geplant.


Balkan

Hier hängt alles vom Kriegseintritt Bulgariens ab. Sobald die Bulgaren auf Seite der Mittelmächte in das Geschehen eingreifen, soll deren Armee auf Nish marschieren. Durch deren Fall würden die feindlichen Truppen in Nordserbien Nachschubprobleme bekommen. Dies könnten dann die Österreicher nutzen, um wieder in die Offensive zu gehen. Die Bulgaren wiederum, könnte die letzte mögliche serbische Hauptstadt Uskub angreifen. Mit Glück und einem frühen bulgarischen Kriegseintritt könnte Serbien noch 1915 besiegt werden. Aber dies ist eher unwahrscheinlich.

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Italien

Es ist mit einem Kriegseintritt der Italiener zu rechnen. Im Mai dürfte es soweit sein. Es gilt daher eine Front vorzubereiten. Dazu wird ein KuK-Korps aus Serbien abgezogen. Außerdem sollen die beiden neu aufgestellten Korps, die 1914 vernichtet wurden, und die neue Artillerie an dieser Front zum Einsatz kommen.
Wichtig ist, dass Italien mit einer NM von 140 startet. Dies macht die Italiener anfangs sehr kampfstark, da die Österreicher schon eine geschwächte Moral haben. Von einer Offensive wird daher abgesehen in diesem Jahr.
Vielmehr soll eine Linie bei Görz, Triste, westlich von Klagenfurt aufgebaut werden. Wahrscheinlich wird dann hier auch die Artillerie platziert.
Wir stehen aber vor der Frage, ob Trento verteidigt werden soll. Die Italiener können sehr einfach die Versorgung mit einem Vorstoß von Padua aus. Dazu müssen sie nur auf Trento vorrücken und nichts mehr machen. Mit einem Rückzug auf das Feld vor Bruneck könnte den Italienern der Weg versperrt und gleichzeitig ein Abschneiden verhindert werden. Alternativ könnte auch ein Korps in Trento stationiert werden und dahinter die bisherige Division.

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Westfront

Im Westen bietet sich auf den ersten Blick ein Vordringen auf die Atlantikküste an, aber dies erscheint nicht erfolgversprechend, da der Gegner sicherlich alle Städte an der Front besetzt hält (war in anderen Spielen immer so), außerdem könnten die Truppen bei Paris in unsere Flanke stoßen. Von der schlechten Versorgungslage vor der Einnahme der ersten französischen Stadt ganz zu schweigen. Hier werden wir daher nicht aktiv werden. Gleiches gilt für Elsass-Lothringen.
Anders sieht dies bei Compiegne und den Argonnen aus. Es bieten sich aus unserer Sicht zwei „Blutmühlen“ an. Der Gegner würde auf jeden Fall verteidigen. Wenn die derzeitige französische Einheit vernichtet ist (geschwächt durch die Artillerie), könnten mit Hilfe von Rochaden der eigenen Truppen immer wieder die neuen fr. Verbände aufgerieben werden. Dies wären nämlich nicht eingegraben und wir könnten aus unseren besetzten Stellungen heraus angreifen. Dann würde die Einheit, die angegriffen hätte, durch eine neue ersetzt. Dies würde die Konzentration des Gegners auf diese Bereiche sicherlich lenken. Wir würden aber auch einige zusätzliche Korps unserer Armee binden. Die Kraft reicht aus unserer Sicht nur für ein Ziel, sofern die 2. Art. im Osten bleibt und den Angriff auf Warschau unterstützt. Fraglich ist, ob unsere MPP ausreichen, um dauerhaft eine solche Schlacht oder zwei durchzustehen. Sinn macht das Ganze nur, wenn der Gegner wesentlich (!) höhere Verluste hat als wir. Derzeit sind die französischen Verluste sehr gering, da hauptsächlich die Briten angreifen. Dies macht uns auf mittlere Sicht Sorgen. Wie sind Meinungen der werten Regenten? Wir sind uns derzeit unschlüssig.

http://abload.de/img/planungen1915-westfro8hjpz.jpg (http://abload.de/image.php?img=planungen1915-westfro8hjpz.jpg)

Hohenlohe
18.07.14, 23:11
Wir sind eindeutig für den Plan Ost, also die 2. Ari nach Warschau zum Einsatz bringen, danach die Ostfront stabilisieren und begradigen. Später eine Division an die Italienfront verlegen um die Össis zu entlasten. In Frankreich empfehlen wir eine Blutmühle durchzuführen um den Gegner zu schwächen. Weiter Kommentare unterlassen wir mangels genug Wissen über das Spiel...:) :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Duke of York
21.07.14, 15:11
Solltet Ihr tatsächlich die Eroberung von Warschau planen, was auch Unsere Empfehlung wäre, dann geht das nicht ohne Artillerie.
Zwischen Brest-Litovsk und Warschau werden sich russische Armeen nur so tummeln und spätestens Ivangorod, hinter dem Fluss, wird mit normalen Sturmangriffen ohne Ari nicht zu knacken sein.
Ausserdem schadet es auch nicht, wenn sich die Artilerie hier an der Ostfront zur Elite hochschießt, was kein Problem sein dürfte. ;)

Unsere Polen-Strategie ist übrigens immer auch eine nördliche Umgehung von Warschau und Bedrohung von Seydlets. Wenn schon, dann richtig. ;)

zersenser
22.07.14, 09:27
Solltet Ihr tatsächlich die Eroberung von Warschau planen, was auch Unsere Empfehlung wäre, dann geht das nicht ohne Artillerie.
Zwischen Brest-Litovsk und Warschau werden sich russische Armeen nur so tummeln und spätestens Ivangorod, hinter dem Fluss, wird mit normalen Sturmangriffen ohne Ari nicht zu knacken sein.
Ausserdem schadet es auch nicht, wenn sich die Artilerie hier an der Ostfront zur Elite hochschießt, was kein Problem sein dürfte. ;)

Unsere Polen-Strategie ist übrigens immer auch eine nördliche Umgehung von Warschau und Bedrohung von Seydlets. Wenn schon, dann richtig. ;)

Bei der nördlichen Umgehung sehen wir das Problem der Versorgung. In anderen Spielen ist den Verbänden dort ziemlich schnell die Puste ausgegangen. Als Möglichkeit sehen wir an:
1. Die Kavallerie ggf. hierüber den Russen in den Rücken fallen zu lassen. Dort müssen wir schauen, ob der Bug einen solchen Durchbruch erlaubt.
2. Ggf. könnte man im letzten Moment dort angreifen und somit den Gegner weiter unter Druck setzen.

Bezüglich der Artillerie neigen wir den beiden Regenten inzwischen auch zu - Einsatz im Osten

Duke of York
22.07.14, 13:53
Werter Zerzenser,

eine nördliche Umgehung von Warschau ist nur mit HQ-Unterstützung empfehlenswert. Wir haben auch immer mindestens 2 HQs am Start, wenn Wir Warschau knacken wollen.

zersenser
23.07.14, 23:16
Werter Zerzenser,

eine nördliche Umgehung von Warschau ist nur mit HQ-Unterstützung empfehlenswert. Wir haben auch immer mindestens 2 HQs am Start, wenn Wir Warschau knacken wollen.

Wir wissen nur nicht, wo wir dieses HQ hernehmen sollen- :???:





03.Januar 1915 – 30.Januar 1915 – Verluste für die Entente an allen Fronten

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Nach der gescheiterten französischen Winteroffensive bei Verdun gehen unseren tapferen Soldaten in die Gegenoffensive und können innerhalb weniger Wochen drei komplette britische Verbände bei Metz und nördlich von Paris aufräumen.
Gleichzeitig gehen unsere Verbündeten bei Lemberg und Kolomea in die Offensive und können den zaristischen Armeen empfindliche Verluste beibringen, darunter zwei komplette Korps. Auch gelingt es unseren Verbänden in Polen Radom unter Druck zu setzen und den Russen nördlich davon zum Rückzug zu zwingen.
Die Osmanen stehen vor der Rückeroberung von Qurna nördlich von Basra.
Auf den anderen Kriegsschauplätzen bleibt es ruhig auf Grund des Winters.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

http://abload.de/img/30januarergebnisse73svf.jpg (http://abload.de/image.php?img=30januarergebnisse73svf.jpg)

Die Verhandlungen mit Italien sind gescheitert.

Verluste
Diese Runde:
5 gegnerische Einheiten (3 Brit., davon 2. Kav. und 1. Inf Korps, 2 Russ., je ein Inf und Kav. Kors)
keine eigenen

Seit Kriegsbeginn:
39 gegnerische Einheiten (8 Brit., davon 6 belg.; 5 Franz., 21 Russ., davon 1 serb.)
2 eigene Einheiten (beide KuK)

Ostfront
In Ostpreußen werden die deutschen Verbände aufgefrischt. In Polen kann ein russisches Korps nordwestlich von Ivangorod vertrieben werden, während die Armee Bülow vor Radom zum bevorstehenden Angriff aufmarschieren.
http://abload.de/img/30januarostfrontadspk.jpg (http://abload.de/image.php?img=30januarostfrontadspk.jpg)

In Galizien gehen die Österreicher in die Offensive. Nördlich von Lemberg gelingt es dabei zwei russische Verbände komplett zu zerschlagen. Derzeit stehen somit auf russischer Seite nur noch ein Infanterie-Korps und ein HQ. Sicherlich wird der Gegner aber zeitnah Verstärkung erhalten.
Bei Kolomea soll ein Gegenangriff auf das westlichste russische Korps für Entlastung für die bedrohte Stadt sorgen. Dabei kann der Gegner auf 40 Prozent seiner Sollstärke reduziert werden. Damit scheidet dieses Korps erst mal aus und die Entlastung ist erfolgt. Ob es reicht, wird man sehen.
http://abload.de/img/30januargaliziencpsg9.jpg (http://abload.de/image.php?img=30januargaliziencpsg9.jpg)

Italien

In den Alpen werden die Grenztruppen mobilisiert. Die drei Divisionen werden aber sicherlich nicht ausreichen, um die Italiener aufzuhalten. Daher wird ein Kuk-Korps vom Balkan abgezogen und soll die zukünftige Front verstärken.
http://abload.de/img/30januaritalien8csjn.jpg (http://abload.de/image.php?img=30januaritalien8csjn.jpg)

Balkan
Auf dem Balkan bleiben die Österreicher in der Defensive. Es wird sogar ein Korps aus der Front gezogen, um die drohende Front gegen Italien zu verstärken.
http://abload.de/img/30januarserbienu4sqs.jpg (http://abload.de/image.php?img=30januarserbienu4sqs.jpg)

Flotte
Der Winter führt dazu, dass es auf den Meeren ruhig bleibt.

Kaukasus
Zu Kämpfen kommt es im Winter nicht. Ein weiteres osmanisches Korps soll unsere Verbündeten verstärken.

http://abload.de/img/30januarkaukasusghsav.jpg (http://abload.de/image.php?img=30januarkaukasusghsav.jpg)

Naher Osten
Im Nahen Osten erreicht das erste Korps die Front. Gleichzeitig kann das Medina-Korps per Gewaltmarsch nach Aqaba verlegt werden und somit diesen Teil der Front sichern. Medina wird durch eine Division nun geschützt. Es scheint unter den arabischen Stämmen Unruhen zu geben, berichtet der Geheimdienst.

http://abload.de/img/30januarnaherostenhqswf.jpg (http://abload.de/image.php?img=30januarnaherostenhqswf.jpg)

Mesopotamien
In Mesopotamien steht das osmanische Korps vor Qurna. Die Briten in Nasiriyeh sind somit von einer Einschließung bedroht. Außerdem ist unklar, ob Basra besetzt ist. Wie die Briten reagieren werden, ist derzeit unklar.

http://abload.de/img/30januarmesopotamien1xs4u.jpg (http://abload.de/image.php?img=30januarmesopotamien1xs4u.jpg)

Westfront
An der Westfront müssen die Briten schwere Verluste hinnehmen. Das Kavallerie-Korps bei Metz wird aufgerieben, genauso wie die beiden Verbände nördlich von Paris.
Das V. Korps kann die Verluste aus der französischen Offensive ausgleichen. Sonst wird die Umgruppierung hinter der Front fortgesetzt. Die Kavallerie wird aus der Front herausgezogen und durch Infanterie ersetzt. Angeschlagene Verbände erhalten gleichzeitig Verstärkung, um sie auf Sollstärke zu bringen.

http://abload.de/img/30januarwestfront5kskl.jpg (http://abload.de/image.php?img=30januarwestfront5kskl.jpg)


In Essen bei Krupp
Der Kaiser hatte seinen Besuch lange angesagt und so war in den Krupp-Werken, der Waffenschmiede der Kaiserreiches, alles perfekt vorbereitet. Stolz zeigten die Krupps dem Kaiser die neuesten Geschütze der Firma.
„Majestät, hier sehen Sie die neueste Produktion unserer Firma. Diese werden noch im März der Truppe für die Front zur Verfügung stehen,“ erklärte Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, der Aufsichtsratsvorsitzendes des Unternehmens.
„Sehr gut, sehr gut. Unser Herr braucht mehr Artillerie Ihres Kalibers. Nur so können wir die Front wieder in Bewegung setzen,“ freute sich der Kaiser.
„Diese Geschütze werden dem Russen zeigen, wozu die deutsche Wehrwirtschaft in der Lage ist. Mit ihnen werden wir dem Zaren schwere Verluste zufügen,“ erläuterte der auch anwesende Falkenheyn.
„Der Abtransport nach Polen ist bereits vorbereitet. Wir garantieren dafür, dass nichts die Auslieferung verzögern wird,“ versprach Krupp von Bohlen und Halbach.
„Das hören wir gerne. Zeigen Sie uns noch die neuesten Entwicklungen. Wir brennen darauf, was noch so alles auf die Franzosen, Briten und Russen aus unseren Waffenschmieden wartet,“ drängte der Kaiser.
Daraufhin wurde die Begehung fortgesetzt.


Was wirklich geschah - damals
06.01.1915
Im Deutschen Reich wird ein Armeebefehl veröffentlicht, wonach jede Annäherung an den Feind im Schützengraben verboten ist und als Landesverrat bestraft wird. In der Presse war zuvor wiederholt von Verbrüderungen zwischen Deutschen und Franzosen an den Weihnachtstagen berichtet worden.
07.01.1915
Das französische Kriegsministerium wird nach Paris zurückverlegt. Wegen des Vormarschs deutscher Truppen 1914 war Bordeaux vorübergehend französischer Regierungssitz.
07.01.1915
Die britische Regierung übergibt dem Botschafter der USA in London die Antwort auf die Note der US-amerikanischen Regierung vom Dezember 1914. Darin hatten die USA gegen die Beeinträchtigung des Handels der neutralen Staaten durch die von Großbritannien gegen die Mittelmächte verhängte Blockade protestiert.
09.01.1915
Admiral Hugo von Pohl, Chef des deutschen Admiralstabes, fordert die Verschärfung des Seekrieges und den Einsatz von Unterseebooten beim Kampf gegen die Handelsschiffahrt in der Nordsee.
10.01.1915
Ein deutsches Flugzeuggeschwader wirft mehrere Bomben auf Dover, Dünkirchen und Ostende. Ein zunächst geplanter Luftangriff auf London scheitert am dichten Nebel.
10.01.1915
In einer Rede in Indianapolis erklärt der US-amerikanische Präsident Woodrow Wilson, die USA beabsichtigten nicht, erneut in den Bürgerkrieg in Mexiko einzugreifen. Im April 1914 hatten Truppen der USA in Mexiko interveniert.
11.01.1915
Aufständische Araberstämme aus Oman, die gegen den dortigen von Großbritannien unterstützten Sultan kämpfen, greifen die Stadt Maskat an. 500 der 3000 Angreifer werden getötet.
12.01.1915
An der Westfront erzielen deutsche Truppen in dreitägigen Kämpfen (bis 14. 1.) bei Soissons Geländegewinne und erobern mehrere Ortschaften.
13.01.1915
Osmanische Truppen erobern die aserbeidschanische Hauptstadt Täbris.
14.01.1915
Südafrikanische Truppen unter der Führung von General Louis Botha erobern Swakopmund in Deutsch-Südwestafrika.
15.01.1915
Vor den Dardanellen wird das französische U-Boot "Saphir" durch eine Mine versenkt.
17.01.1915
Die 100. Verlustliste seit Beginn des Krieges wird in Österreich-Ungarn herausgegeben. Danach sind bisher 43 090 Angehörige der österreichisch-ungarischen Armee gefallen; 240 140 wurden verwundet, 10 130 gerieten in Gefangenschaft.
18.01.1915
Japan lässt der chinesischen Regierung eine Liste von 21 Forderungen übermitteln, die Japan einen dominierenden Einfluss in China sichern sollen.
18.01.1915
Im Osmanischen Reich wird eine Verfassungsänderung verabschiedet, mit der die Stellung des Sultans und der Regierung gegenüber dem Parlament gestärkt wird.
19.01.1915
Drei deutsche Marineluftschiffe greifen in der Nacht zum Mittwoch erstmals Orte an der britischen Ostküste an.
20.01.1915
Der Generalstabschef des deutschen Feldheeres, General Erich von Falkenhayn, wird in seinem Amt als preußischer Kriegsminister von Generalleutnant Erich Wild von Hohenborn abgelöst.
20.01.1915
In Lissabon wird eine Offiziersrevolte gegen die portugiesische Regierung niedergeschlagen.
20.01.1915
General Jean Velbrun-Guillaume wird in Haiti von Aufständischen zum Präsidenten ausgerufen. Seine Truppen marschieren auf die Hauptstadt Port-au-Prince, um die Regierung von Präsident Joseph Davilmare Théodore zu stürzen.
23.01.1915
An der Karpatenfront beginnt eine Offensive der österreichisch-ungarischen und deutschen Truppen gegen die russischen Stellungen.
23.01.1915
Die französische Regierung beschließt, eine neue Armee aus senegalesischen Soldaten aufzustellen.
24.01.1915
Bei einem Seegefecht zwischen einem deutschen und einem britischen Schlachtkreuzergeschwader an der Doggerbank, 120 Seemeilen vor Helgoland, wird der deutsche Panzerkreuzer "Blücher" versenkt.
24.01.1915
Benito Mussolini, Wortführer der interventionistischen sozialistischen Bewegung in Italien, fordert auf einem Kongress von 46 revolutionären Gruppen in Mailand den Kriegseintritt des Landes an der Seite der Alliierten.
25.01.1915
An der Westfront erobern deutsche Truppen bei Craonne mehrere französische Stellungen.
25.01.1915
Der deutsche Bundesrat verabschiedet Maßnahmen zur Sicherung der Brot- und Fleischversorgung: Die Getreidevorräte werden beschlagnahmt, Mehl und Brot rationiert; die Städte müssen einen Vorrat an Dauerfleischwaren anlegen.
25.01.1915
Nach dem Ende des Burenaufstands in Südafrika verstärken die südafrikanischen Truppen unter General Louis Botha ihre Angriffe auf Deutsch-Südwestafrika.
26.01.1915
Österreichisch-ungarische Truppen erobern den Uzsoker Paß in den Karpaten.
26.01.1915
Das US-amerikanische Repräsentantenhaus verabschiedet ein Programm zum Ausbau der Kriegsflotte der USA.
28.01.1915
Das US-amerikanische Segelschiff "William P. Frye" wird auf der Fahrt nach Großbritannien von dem deutschen Hilfskreuzer "Prinz Eitel Friedrich" versenkt.
28.01.1915
In Portugal tritt General Joaquim Pereira Pimenta de Castro die Nachfolge des am 25. Januar zurückgetretenen Ministerpräsidenten Vízor Hugo de Azevado Coutinho an.
29.01.1915
Der Kriegsausschuß für Volksernährung beschließt eine Aufklärungskampagne für Hausfrauen über nahrhafte und preiswerte Ernährung im Krieg.
30.01.1915
In der Irischen See und im Ärmelkanal versenken zwei deutsche U-Boote vier britische Frachtschiffe. Im Deutschen Reich wird dies als Beweis für die Verwundbarkeit der britischen Flotte durch Unterseeboote gewertet.

Hohenlohe
24.07.14, 05:36
Fünf feindliche Korps vernichtet, wenn man dies nicht erfolgreich nennen kann...Nur weiter so...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::ph:

:burns:

Iche_Bins
24.07.14, 17:18
Der Supply liegt derzeit bei 5


Was bedeutet das für die Einheit?

Cfant
24.07.14, 18:51
Euren Planungen ist nichts mehr hinzuzufügen. Durchführung! ;) Serbien 1915 ist ein ehrgeiziges Ziel, ich bin gespannt. Ich würde EUch aber bitten, bei den Screens immer mal wieder den Teil mit der NM der Nationen drinzulassen. Die Entwicklung der NM ist ja spielentscheidend, dies zu verfolgen würde mich sehr interessieren :)

Hohenlohe
24.07.14, 22:33
Wie sieht es denn nun aus mit der Operationsplanung für den Ost-Feldzug...?? Habt ihr denn genügend gute Truppen zusammen, um Warschau zu knacken...?? Jedenfalls wünschen wir euch viel Erfolg an allen Fronten...:top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D

zersenser
25.07.14, 09:18
Was bedeutet das für die Einheit?

Mit sinkendem Supply sinkt auch vereinfacht gesagt die Kampfkraft. Supply geht von 0-10. 10 ist Spitze. Bei Null gibt es gar keine Versorgung. Wird eine Einheit mit Supply>=5 zerstört, kann sie verbilligt aufgestellt werden. Kann man sich so vorstellen, dass ein Teil der Soldaten etc. versprengt sind und nicht komplett gefallen/gefangen.

zersenser
25.07.14, 09:24
Wie sieht es denn nun aus mit der Operationsplanung für den Ost-Feldzug...?? Habt ihr denn genügend gute Truppen zusammen, um Warschau zu knacken...?? Jedenfalls wünschen wir euch viel Erfolg an allen Fronten...:top:
Hohenlohe...:smoke::D

Ob wir genügend Truppen haben werden, wissen wir nicht. ;) Derzeit sind es 5 bei Radom und 1 nordwestlich von Warschau. Hinzu kommen in nächster Zeit die Kavalleriekorps aus dem Westen sowie die 2. Art. Ob wir alle Kav. bei Warschau positionieren oder eine in Ostpreußen einsetzen, wissen wir noch nicht. Vielleicht tut uns der Zar den Gefallen und greift bei Lodz/Kutno an, dann steht der Feind auf freiem Felde. Ist für uns günstiger als der Angriff auf vorbereitete Stellungen.

Sollten die Russen nördlich von Lemberg und bei Lublin schwach bleiben (wovon wir nicht ausgehen), könnten die Österreicher unseren Angriff auf Radom etc. bereits früher als geplant unterstützen und russische Truppen dort binden.
Ansonsten bleibt es grundsätzlich bei dem Plan aus der Planung für 1915.

Kardinalinfant
25.07.14, 13:30
Hm wir wollen wirklich nicht defätistisch sein und eine flaue Stimmung verbreiten, aber wir sehen die Gesamtlage durchaus skeptisch. Unseres Erachtens ist die Westfront deutlich überdehnt, um sie dauerhaft zu halten. Die derzeitigen taktischen Erfolge mögen dies verdecken. In der aktuellen Linie benötigt ihr (einschließlich des Korps unmittelbar nördlich von Soissons) 8 Korps, um die Linie zum Atlantik zu decken. Dabei habt ihr (da viele Frontbögen enthalten sind) jede Menge Lücken, an die ein feindlicher Angriff angesetzt werden könnte. Um die Linie komplett zu decken dürftet ihr noch drei weitere Korps benötigen. Da ihr derzeit auch noch Lücken bei der Miene süd-westlich von Luxemburg und wohl auch bei Mühlhausen habt, verschlingt das wohl die kompletten freien Einheiten aus Belgien. Die fehlen im Osten! Bei einem Rückzug auf die Linie Chemin des Dames/Abbeville kommt ihr (von derselben Stelle aus gemessen) auf lediglich sechs benötigte Korps bei einer komplett geschlossenen Linie. Ihr spart also (je nachdem, ob ihr die Linie komplett schließen wollt) mindestens 2 bis maximal 5 Korps (!). Hinzu kommt, dass die Linie bis Abbeville komplett hinter der Somme liegt und euch damit noch erhebliche Vorteile in der beabsichtigten Defensive im Westen bringt. Räumen müsstet ihr lediglich ein paar Dörfer, die wenig nationale Moral bedeuten.

Im Osten erachten wir den Kräfteansatz für einen durchgreifenden Erfolg als unzureichend. In Ostpreußen scheint der Feind zumindest gleichstark zu sein. Zwar bieten die Führungskünste Hindenburgs einen gewissen Vorteil, aber ob das für eine schnelle Offensive auf Kovno ausreicht, halten wir für fraglich. Vor Warschau rennt ihr gegen zahlenmäßig wohl ebenfalls zumindest ebenbürtige Kräfte an. Diese stehen zudem noch gut befestigt hinter Flüssen. Die Kavallerie hilft hier auch nur bedingt, wenn überhaupt. Soweit ihr keine weiteren Kräfte aus dem Westen heranziehen könnt (s.o.) würden wir den Stoß unter Zuhilfenahme der neuesten Geschütze von Krupp direkt auf Novo-Georgievsk ansetzen. Das könnt ihr von Norden aus flankieren, dann die Befestigungen zertrümmern und stürmen. Fällt das, könnt ihr den Feind wohl erfolgversprechend mit den Kavallerieeinheiten umgehen und abschnüren. Ein weitere HQ wäre überaus hilfreich und könnte doch evtl. an der Westfront vorübergehend entbehrt werden. In Elsaß-Lothringen habt ihr derzeit keinen direkten Feindkontakt, so dass es ausreichen sollte, nur jede zweite Einheit unter Führung eines HQ zu haben. Dann könnte eines nach Osten operiert werden.

Schleierhaft ist uns überdies, wie mit den vorhandenen österreichischen Kräften ein Erfolg auf dem Balkan erzielt werden soll (zumal mit dem schwachen HQ Potiorek). Treten denn die Bulgaren auch unweigerlich ein, wenn ihr nicht nach Kragujevac vordringt und wenn ja wann? (In unseren Partieen haben wir zumeist einen Schwerpunkt auf dem Balkan gelegt, so dass wir das nie austesten konnten, da wir zumeist im Sommer 1915 auf Nish vorgerückt sind, dann kamen stets die Bulgaren).

Beste Grüße

Euer Kardinalinfant

zersenser
25.07.14, 19:49
Ich würde EUch aber bitten, bei den Screens immer mal wieder den Teil mit der NM der Nationen drinzulassen. Die Entwicklung der NM ist ja spielentscheidend, dies zu verfolgen würde mich sehr interessieren :)

Euren Wunsch werden wir zukünftig versuchen zu beherzigen.

Hier der aktuelle Stand:
http://abload.de/img/30januarnm62a5b.jpg (http://abload.de/image.php?img=30januarnm62a5b.jpg)

Man sieht, dass die deutsche NM noch sehr gut aussieht. Während die Ö-U und Osmanen schon gelitten haben, wobei bei den Osmanen hier das Event von Basra nicht zu verhindert ist.

Bei der Entente sind die Russen schon bei 109 NM angelangt und somit fast auf deutschem Niveau. Bedenkt man, dass sie bei 130 gestartet sind, ist dies ein guter Auftakt, aber die Reduzierung muss beschleunigt werden. Kurz dahinter (bzw. eigentlich davor) liegen die Franzosen mit 118 NM. Hier schlägt sich die Besetzung von Nordfrankreich nieder. Die Briten sind hingegen trotz aller Verluste noch bei 125 Nm.

zersenser
25.07.14, 20:36
Hm wir wollen wirklich nicht defätistisch sein und eine flaue Stimmung verbreiten, aber wir sehen die Gesamtlage durchaus skeptisch. Unseres Erachtens ist die Westfront deutlich überdehnt, um sie dauerhaft zu halten. Die derzeitigen taktischen Erfolge mögen dies verdecken. In der aktuellen Linie benötigt ihr (einschließlich des Korps unmittelbar nördlich von Soissons) 8 Korps, um die Linie zum Atlantik zu decken. Dabei habt ihr (da viele Frontbögen enthalten sind) jede Menge Lücken, an die ein feindlicher Angriff angesetzt werden könnte. Um die Linie komplett zu decken dürftet ihr noch drei weitere Korps benötigen. Da ihr derzeit auch noch Lücken bei der Miene süd-westlich von Luxemburg und wohl auch bei Mühlhausen habt, verschlingt das wohl die kompletten freien Einheiten aus Belgien. Die fehlen im Osten! Bei einem Rückzug auf die Linie Chemin des Dames/Abbeville kommt ihr (von derselben Stelle aus gemessen) auf lediglich sechs benötigte Korps bei einer komplett geschlossenen Linie. Ihr spart also (je nachdem, ob ihr die Linie komplett schließen wollt) mindestens 2 bis maximal 5 Korps (!). Hinzu kommt, dass die Linie bis Abbeville komplett hinter der Somme liegt und euch damit noch erhebliche Vorteile in der beabsichtigten Defensive im Westen bringt. Räumen müsstet ihr lediglich ein paar Dörfer, die wenig nationale Moral bedeuten.

Bei einem Rückzug auf "eure" Linie würden wir fünf Dörfer aufgeben und damit 50 NM. Bei MMP würden keine Verluste eintreten. Ich würde die NM nicht unterschätzen, da die Franzosen derzeit trotz sehr geringer Verluste und Kämpfe nicht sehr weit weg sind von den Russen und das kommt nach unserer Einschätzung von den besetzten Dörfern in Nordfrankreich. (Kann dies jemand bestätigen oder widerlegen. Wie viele NM-Punkte haben die Länder eigentlich???)
Uns ist natürlich klar, dass die Front dort sehr dünn ist und trotzdem einige Korps bindet. Deswegen haben wir ja Cherbourg geräumt. Wir halten aber dagegen, dass auch beim Gegner einiges an Verbänden gebunden ist und eher auch eine lange Front hat. Zur Zeit ist die Entente nicht in der Lage die Front im Westen der Westfront abzudecken. Sollte die Briten oder Franzosen auf Caen marschieren, haben auch sie in der Normandie Versorgungsprobleme, die eine Verteidigung vereinfachen. Die Gefahr sehen wir derzeit aber nicht. Nördlich von Paris hat die Entente das Problem, dass sie immer, wenn sie aufmarschiert, von uns angegriffen werden kann. Sie müsste also ziemlich gebalt kommen. Dies sehen wir aber derzeit noch (!) nicht. Trotzdem wird im Hinterland immer ein/zwei Korps bereitstehen. Eine durchgehende Front benötigen wir solange nicht, wie es dem Gegner nicht gelingt mehr als eine Runde an unseren Linien zu stehen.
Wenn wir die Operation "Blutmühle" starten sollten, würden zusätzlich die feindlichen Resourcen dort hinfließen müssen. Ob dies alles dauerhaft so bleibt, wird sich zeigen. Aber derzeit sehen wir noch keinen Grund, uns zurückzuziehen. Die Vorteile überwiesen derzeit noch die Nachteile.




Im Osten erachten wir den Kräfteansatz für einen durchgreifenden Erfolg als unzureichend. In Ostpreußen scheint der Feind zumindest gleichstark zu sein. Zwar bieten die Führungskünste Hindenburgs einen gewissen Vorteil, aber ob das für eine schnelle Offensive auf Kovno ausreicht, halten wir für fraglich. Vor Warschau rennt ihr gegen zahlenmäßig wohl ebenfalls zumindest ebenbürtige Kräfte an. Diese stehen zudem noch gut befestigt hinter Flüssen. Die Kavallerie hilft hier auch nur bedingt, wenn überhaupt. Soweit ihr keine weiteren Kräfte aus dem Westen heranziehen könnt (s.o.) würden wir den Stoß unter Zuhilfenahme der neuesten Geschütze von Krupp direkt auf Novo-Georgievsk ansetzen. Das könnt ihr von Norden aus flankieren, dann die Befestigungen zertrümmern und stürmen. Fällt das, könnt ihr den Feind wohl erfolgversprechend mit den Kavallerieeinheiten umgehen und abschnüren. Ein weitere HQ wäre überaus hilfreich und könnte doch evtl. an der Westfront vorübergehend entbehrt werden. In Elsaß-Lothringen habt ihr derzeit keinen direkten Feindkontakt, so dass es ausreichen sollte, nur jede zweite Einheit unter Führung eines HQ zu haben. Dann könnte eines nach Osten operiert werden.

In Ostpreußen sehen wir es genauso wir Ihr. An eine Offensive ist derzeit nicht zu denken. In Polen sieht die Sache schon anders aus. Warum? Die Russen müssen immer die gesamte Front abdecken. Somit sind ihre meisten Verbände derzeit wie an einer Perlenkette aufgereicht. Sie wissen halt nicht, wo wir zuschlagen. Andererseits können wir einen Schwerpunkt bilden, da ein russischer Ausfall aus Lodz oder Kutno derzeit uns eher in die Hände spielt, da wir dann die Russen auf freiem Felde angreifen können, auch wenn dies die Offensive erstmal verzögern würde. Durch den Schwerpunkt haben wir immer am Angriffspunkt eine lokale Überlegenheit. Bei Radom z.B. von 3-5 zu 1, auch wenn die Gesamtfront ausgeglichen ist.
Den Hinweis mit dem HQ nehmen wir gerne auf. Wir müssen aber schauen, ob wir genügend MMP übrig haben für eine strategische Verlegung.



Schleierhaft ist uns überdies, wie mit den vorhandenen österreichischen Kräften ein Erfolg auf dem Balkan erzielt werden soll (zumal mit dem schwachen HQ Potiorek). Treten denn die Bulgaren auch unweigerlich ein, wenn ihr nicht nach Kragujevac vordringt und wenn ja wann? (In unseren Partieen haben wir zumeist einen Schwerpunkt auf dem Balkan gelegt, so dass wir das nie austesten konnten, da wir zumeist im Sommer 1915 auf Nish vorgerückt sind, dann kamen stets die Bulgaren).

Unsere Erfahrung ist, dass die Bulgaren in den Krieg eintreten, wenn Belgrad fällt. Dort kommt ja auch ein Ereignis. Ähnliches ergibt sich für die Rumänen und die ö-u. Festungen. Derzeit liegt Bulgarien bei 84 Prozent und es kommt etwas dazu. In der nächsten sind es schon 87 Prozent.


Beste Grüße zurück.

Thomasius
25.07.14, 23:42
Eure Kräfte für die Italienfront erscheinen uns etwas schwach. 3 Divisionen und 1 Korps, damit haltet ihr nach unserer Einschätzung den Gegner nicht auf. Die Italiener sind euch nicht nur zahlenmäßig überlegen, sie müssten auch alle Erfahrungsstufe 1 haben. Dazu kommt noch die NM die wenn unsere Infos richtig sind bei den Italienern +10% bringt und die KuK-NM fällt bald unter 90% was einen Malus von 10% für die Truppen bringt.

zersenser
26.07.14, 10:51
Eure Kräfte für die Italienfront erscheinen uns etwas schwach. 3 Divisionen und 1 Korps, damit haltet ihr nach unserer Einschätzung den Gegner nicht auf. Die Italiener sind euch nicht nur zahlenmäßig überlegen, sie müssten auch alle Erfahrungsstufe 1 haben. Dazu kommt noch die NM die wenn unsere Infos richtig sind bei den Italienern +10% bringt und die KuK-NM fällt bald unter 90% was einen Malus von 10% für die Truppen bringt.

Deswegen wird ja ein Korps aus Serbien abgezogen. Außerdem werden die beiden wiederaufgestellten Korps, die in Galizien und Serbien aufgerieben wurden, an die italienische Grenze verfrachtet. Hatten wir vergessen zu erwähnen. Die ö.-u. Artillerie wird auch an dieser Front eingesetzt werden. Zur NM: Die ital. macht uns wirklich Angst mit 140. Die Österreicher kriegen, wenn ich mich recht erinnere einen kleinen Boost mit dem Kriegseintritt Italiens. Im Zweifel müssen wir noch Truppen aus der Ostfront abziehen.

zersenser
27.07.14, 13:02
Übersicht über die Entwicklung der Truppenstärke

Als kleine Zwischensequenz wollen wir mal eine Übersicht die Entwicklung der Truppenstärke seit Kriegsbeginn geben.

http://abload.de/img/30januarstrkerentwicky4xdo.jpg (http://abload.de/image.php?img=30januarstrkerentwicky4xdo.jpg)

Bei den Mittelmächten wird deutlich, dass nach der Mobilisierung bei Kriegseintritt nicht mehr viel passiert ist. Ob 1915 die Energie da sein wird, neue Verbände aus eigener Kraft aufzustellen wird sich zeigen.

Interessanter sind die Entente - außer Italien. Bei den Russen wird deutlich, dass trotz der massiven Verluste die russische Armee seit September 1914 zwischen 73-75 Einheiten schwankt. Wir vermuten, dass diese Einheiten wieder ansteigen werden, wenn die Neuaufstellungen der vernichteten Einheiten eintreffen. Im Osten muss der Druck also aufrechterhalten werden, sonst droht wieder eine russische Dampfwalze.
Frankreich ist auch interessant. Der Gegner hat 39-40 Einheiten im Felde. Wenn man sich die Verluste anschaut, wird deutlich, dass offensichtlich die maximale Stärke bei eben diesen 40 Einheiten liegt + später Panzer und Artillerie. Was die KI mit dem MMP macht, ist uns unklar. Forschen und Diplomatie gehört jedenfalls nicht dazu - bisher sind erst 50 MPP verzeichnet. Hat einer der werten Regenten ein Idee?
Hier interessant ist die Entwicklung der britischen Armee. Nachdem Kriegseintritt Großbritanniens und Belgiens steigt die Stärke auf 12 Einheiten. Dort bleibt sie auch bis November. Dann wird die belgische Armee vernichtet und die schwarzen Wochen der Briten treten ein. Es bleiben 7 Einheiten. Anschließend kommt es durch den osmanischen Kriegseintritt und Events in Bezug auf koloniale Truppen zu einem erneuten Anstieg. Die maximale Stärke wird zum Jahreswechsel mit 17 erreicht. Die Vernichtung in der letzten Runde reduziert die Anzahl der Einheiten dann wieder auf 14.

zersenser
27.07.14, 19:09
31.Januar 1915 – 27. Februar 1915 – Entscheidung bei Kolomea?

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Nach den schweren Verlusten der letzten Monate scheinen die Kräfte des Gegners am Ende. An fast allen Front hat die Entente sämtliche Angriffsbemühungen eingestellt. Dort wo sie unsere Linien oder die unserer Verbündeten angriff, bleiben diese Angriffe im Feuer unserer tapferen Soldaten unter schweren Verlusten liegen. So scheiterte ein weiterer britischer Angriff nördlich von Paris.
Auch der Versuch der russischen Armee durch eine starke Konzentration bei Kolomea nach mehreren gescheiterten Offensiven den Durchbruch zu erzwingen, ist an den Stellungen der Soldaten Österreich-Ungarns abgeschmeddert worden.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe


http://abload.de/img/27februarnmlhzyr.jpg (http://abload.de/image.php?img=27februarnmlhzyr.jpg)

Verluste
Diese Runde:
keine

Seit Kriegsbeginn:
39 gegnerische Einheiten (8 Brit., davon 6 belg.; 5 Franz., 21 Russ., davon 1 serb.)
2 eigene Einheiten (beide KuK)

Stärke
Die Entente hat einen starken Anstieg an Einheiten. Franzosen und Russen erreichen ihren bisherigen Höhepunkt. Die Briten können sich von den Verlusten im Januar erholen.
http://abload.de/img/27februarstrkeusxdk.jpg (http://abload.de/image.php?img=27februarstrkeusxdk.jpg)

Forschung
Ein überraschender Durchbruch bei den Osmanen bei der Industrie.

Ostfront
In Polen bleibt es ruhig. Ahnen die Russen etwas von der bevorstehenden Offensive? In Polen wird Gumbinnen angegriffen, aber ohne großen Erfolg.
http://abload.de/img/27februarostfronthgbw3.jpg (http://abload.de/image.php?img=27februarostfronthgbw3.jpg)

In Galizien kommt es zu einer Krise bei Kolomea. Die russische Armee massiert dort fast alle Verbände an diesem Teil der Front. Doch trotz mehrerer Angriffe überlebt das österreichisch-ungarische Korps in Kolomea gerade so. Noch so einen Angriff werden die KuK-Verbände aber nicht aushalten. Der Generalstab ist hier noch unentschlossen, was zu tun ist? Kolomea räumen und die Pässe in ungarische Tiefebene sichern. Kolomea halten und einige Verbände von Lemberg abziehen, aber ob diese rechtzeitig kommen, ist fraglich. Meinungen sind gerne gesehen.

Bei Lemberg greift ein russisches Korps die Festung an. Ob Selbstmordkommando oder Ablenkung von Kolomea ist uns nicht klar.
http://abload.de/img/27februargaliziengtlxk.jpg (http://abload.de/image.php?img=27februargaliziengtlxk.jpg)

Italien
In den Alpen warten die Österreicher auf den Kriegseintritt der Italiener.
http://abload.de/img/27februaritalienevxwb.jpg (http://abload.de/image.php?img=27februaritalienevxwb.jpg)

Balkan
Auf dem Balkan passiert nichts. Nicht einmal Dubrovnik wird angegriffen.
http://abload.de/img/27februarbalkan2al8z.jpg (http://abload.de/image.php?img=27februarbalkan2al8z.jpg)

Flotte
Nichts Neues auf den Weltmeeren.

Kaukasus
Die Russen greifen zum ersten Mal im Kaukasus an. Aber noch halten sich die Verluste der Osmanen und die Erfolge der Russen bei Olzu und Rize in Grenzen. Ob es dabei bleiben wird?

http://abload.de/img/27februarkaukasusjlbdy.jpg (http://abload.de/image.php?img=27februarkaukasusjlbdy.jpg)

Naher Osten
Im Nahen Osten greifen die Briten Gaza an, aber ohne durchschlagenden Erfolg.

http://abload.de/img/27februarnaherostencax1v.jpg (http://abload.de/image.php?img=27februarnaherostencax1v.jpg)

Mesopotamien
Die Briten in Nasiriyeh reagieren nicht. Somit bleibt es hier ruhig.

http://abload.de/img/27februarmesopotamienghygs.jpg (http://abload.de/image.php?img=27februarmesopotamienghygs.jpg)

Westfront
An der Westfront greifen die Briten nördlich von Paris ohne Erfolg an. Ansonsten frischen die Franzosen bei Reims ihre Verbände auf und verlegen dorthin ein weiteres Korps. Hier müssen wir reagieren!

http://abload.de/img/27februarwestfrontijyhz.jpg (http://abload.de/image.php?img=27februarwestfrontijyhz.jpg)


In den Ruinen von Kolomea
Müller hatte schon seit Tagen nicht mehr richtig geschlafen und was richtiges zu Essen bekommen. Von einer halbwegs normalen Wäsche etc. ganz zu schweigen. In der letzte Woche hatten die Russen immer wieder das XXII. KuK-Korps angegriffen. Die Verluste waren dabei auf beiden Seiten enorm gewesen. Von Müller's Kompanie waren gerade noch 20 Mann übrig. Es hatte aber andere Einheiten noch stärker erwischt. Die toten Kameraden lagen häufig noch in den Ruinen. Nur nachts war es Müller und seinen Kameraden, die noch lebten, gelungen die Leichen zu bergen und zu begraben. Den russischen Soldaten auf der anderen Seite der Stellungen erging es auch nicht anders. Lange würde seine Kompanie und auch das XII. Korps nicht mehr der Wucht der zaristischen Infanterie standhalten können. Ein Entlastungsangriff vor ein paar Wochen hat nicht gewünschten Erfolg gehabt. „Wahrscheinlich hatte er sogar zu diesem massiven Angriff auf Kolomea geführt“, dachte Müller bei sich. Aber alles lamentieren nutze nichts. Der nächste Angriff der Russen würde bestimmt kommen. Viel Hoffnung diesen zu überstehen, hatte Müller nicht mehr.


Was wirklich geschah - damals
31.01.1915
An der Ostfront setzen die Deutschen bei Bolynow erstmals Giftgasgranaten ein.
31.01.1915
Die britische Admiralität fordert die Handelsschiffe ihres Landes in einem Geheimbefehl auf, wegen der Gefahr durch deutsche U-Boote neutrale Flaggen zu hissen.
01.02.1915
Der deutsche Admiralsstab kündigt Angriffe auf britische Truppentransporte nach Frankreich an und warnt die Handelsschiffahrt davor, sich der französischen Nord- und Westküste zu nähern.
01.02.1915
Nach Angaben des französischen Kriegsministeriums sind bisher 250 000 französische Soldaten gefallen, 700 000 wurden verwundet, 200 000 sind gefangen oder werden vermißt.
01.02.1915
Die Finanzminister Großbritanniens, Frankreichs und Russlands beschließen auf einer Konferenz in Paris gemeinsame Maßnahmen zur Kriegsfinanzierung.
01.02.1915
Der neue portugiesische Ministerpräsident General Joaquim Pereira Pimenta de Castro bekräftigt vor dem Parlament die Neutralität des Landes.
02.02.1915
Der SPD-Reichstagsabgeordnete Karl Liebknecht wird von der sozialdemokratischen Fraktion wegen des Bruchs der Fraktionsdisziplin scharf kritisiert. Liebknecht hatte im Dezember 1914 als einziger Abgeordneter gegen die Kriegskredite gestimmt.
03.02.1915
In Sarajewo werden die wegen Beteiligung am Attentat auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand vom 28. Juni 1914 zum Tode verurteilten Beljko Cubrilovic, Mieko Javanovic und Danilo Ilic hingerichtet. Gawrilo Princip, der den Erzherzog erschoß, konnte wegen seines jugendlichen Alters nicht zum Tode verurteilt werden. Das Attentat war Anlaß für den Kriegsausbruch.
04.02.1915
Das Deutsche Reich erklärt die Gewässer rund um Großbritannien und Irland zum Kriegsgebiet. Vom 18. Februar an soll jedes feindliche Handelsschiff in diesem Gebiet ohne vorherige Warnung versenkt werden.
04.02.1915
Die britischen Verluste an der Westfront betragen nach Angaben von Premierminister Herbert Henry Asquith bislang 104 000 Mann.
04.02.1915
Als Auszeichnung für Soldaten, die im Tagesbefehl des Heeres namentlich aufgeführt werden, wird in Frankreich das sog. Kriegskreuz eingeführt.
07.02.1915
Deutsche Truppen beginnen eine Offensive in Ostpreußen; in der sog. Winterschlacht in Masuren müssen die Russen bis Ende Februar ganz Ostpreußen räumen.
07.02.1915
Ein osmanischer Angriff auf die britischen Stellungen am Sueskanal (bis 9. Februar) wird zurückgeschlagen.
11.02.1915
Das britische Unterhaus bewilligt den von der Regierung vorgelegten Heeresetat, in dem u.a. Mittel für die Unterhaltung einer 3 Mio. Mann starken Armee vorgesehen sind.
11.02.1915
Die Ladung des unter US-amerikanischer Flagge fahrenden Dampfers "Wilhelmina" wird von den britischen Behörden beschlagnahmt. Das Schiff hatte Lebensmittel geladen, die für das belgische Hilfskomitee bestimmt waren und an die Zivilbevölkerung im besetzten Belgien verteilt werden sollten.
12.02.1915
Die US-amerikanische Regierung protestiert in einer Note an die Reichsregierung gegen die deutsche Ankündigung des Handelskrieges in der Nordsee und warnt vor Angriffen auf Schiffe und Bürger der USA.
12.02.1915
Premierminister Herbert Henry Asquith kündigt vor dem britischen Unterhaus eine Verschärfung der Maßnahmen gegen den deutschen Handel an.
13.02.1915
Die Parteien in Baden schließen im Zeichen der Burgfriedenspolitik ein Wahlabkommen; während des Krieges soll bei Ersatzwahlen zu dem Kandidaten der Partei, die das Mandat bislang innehatte, kein Gegenkandidat aufgestellt werden. Ähnliche Vereinbarungen sind im ganzen Deutschen Reich üblich.
14.02.1915
Die US-amerikanische Regierung wendet sich in einer Note an die britische Regierung gegen den britischen Befehl zum Hissen neutraler Flaggen, da die neutrale Schiffahrt dadurch gefährdet werde.
14.02.1915
Bei einem Bombenanschlag auf einen Maskenball in Sofia werden die Tochter und der Sohn zweier bulgarischer Minister getötet. Es wird vermutet, dass das Attentat eigentlich den bulgarischen König Ferdinand treffen sollte.
15.02.1915
Zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich findet mit Unterstützung des niederländischen Roten Kreuzes der erste Austausch schwerverwundeter Kriegsgefangener statt.
15.02.1915
Nach Angaben des britischen Schatzkanzlers David Lloyd George betragen die Kriegskosten der Alliierten bislang etwa 2 Mrd. Pfund Sterling (42 Mrd. Mark).
15.02.1915
Die niederländische Regierung protestiert bei der britischen Regierung gegen das Hissen neutraler Flaggen durch britische Handelsschiffe.
16.02.1915
Mit einem erfolglosen Durchbruchversuch französischer Truppen beginnt die bis Ende März dauernde sog. Winterschlacht in der Champagne. In den bis Mitte März andauernden verlustreichen Kämpfen bleibt die französische Offensive stecken.
17.02.1915
Deutsche und österreichisch-ungarische Truppen besetzen Czernowitz (heute: Tschernowzy) in der Bukowina.
17.02.1915
Das preußische Staatsministerium verständigt sich darauf, Österreich-Ungarn die Abtretung des polnischen Kohlengebiets von Sosnowiec anzubieten, falls sich Österreich-Ungarn in den Verhandlungen über die Beibehaltung der Neutralität Italiens zur Abgabe der Region Trentino bereit erklärt.
18.02.1915
Das Deutsche Reich beginnt den am 4. Februar angekündigten U-Boot-Krieg gegen die feindliche Handelsschiffahrt in der Nordsee.
18.02.1915
Die SPD-Politikerin Rosa Luxemburg muss eine einjährige Haftstrafe antreten, zu der sie 1914 wegen Aufforderung zur Befehlsverweigerung verurteilt worden war.
18.02.1915
Die chinesische Regierung erklärt sich zu Verhandlungen über zwölf der 21 Forderungen bereit, die Japan einen dominierenden Einfluss in China sichern sollen.
19.02.1915
Ein britischer Truppentransportdampfer mit 2000 Mann an Bord wird im Kanal versenkt.
19.02.1915
Britische und französische Seestreitkräfte beginnen mit der Beschießung der osmanischen Befestigungsanlagen an den Dardanellen.
20.02.1915
In gleichlautenden Noten an das Deutsche Reich und Großbritannien schlägt die US-amerikanische Regierung vor, die deutsche Regierung solle auf den U-Boot-Krieg verzichten. Als Gegenleistung sollen die Briten die Einfuhr von Lebensmitteln ins Deutsche Reich gestatten.
21.02.1915
Die Mannschaften von fünf norwegischen Handelsschiffen weigern sich wegen der Gefährdung durch deutsche U-Boote, nach Großbritannien auszulaufen.
22.02.1915
Die französische Stadt Calais wird in der Nacht von einem deutschen Luftschiff bombardiert, dabei wird u.a. ein Teilstück der Eisenbahnlinie völlig zerstört.
22.02.1915
Der dänische Geschäftsmann Hans Niels Andersen führt auf Initiative des dänischen Außenministeriums in Petrograd (heute: Leningrad) Gespräche über die Möglichkeit eines Sonderfriedens zwischen Russland und dem Deutschen Reich.
23.02.1915
Eine Meuterei eines indischen Infanterieregiments in Singapur wird von britischen Truppen unter Mithilfe von japanischen und französischen Marinesoldaten niedergeschlagen. 22 britische Soldaten und 14 Zivilisten werden getötet.
24.02.1915
Die Gesamtzahl der Kriegsgefangenen im Deutschen Reich und in Österreich-Ungarn ist nach der Winterschlacht in Masuren auf über 1 Mio. angestiegen.
24.02.1915
Die britische Admiralität sperrt den Irischen Kanal. Nachts darf kein Schiff den Kanal passieren, bei Tag bleibt der Verkehr auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt. Diese Maßnahme soll die Kontrolle der Schiffahrt erleichtern und feindlichen Schiffen die Operation in diesem Gebiet erschweren.
26.02.1915
In der ersten Woche des vom Deutschen Reich verkündeten U-Boot-Krieges sind nach Angaben der britischen Admiralität sieben britische Schiffe versenkt worden; 708 Dampfer sind unbehelligt in britische Häfen eingelaufen, 637 Schiffe haben sie verlassen.
26.02.1915
Der italienische Ministerrat verbietet wegen zunehmender Gewalttaten alle Versammlungen für oder gegen den Kriegseintritt Italiens.
27.02.1915
Im vom Reichsschatzamt vorgelegten Etat für 1915 sind 10 Mrd. Mark an Kriegsausgaben vorgesehen.
27.02.1915
Im Deutschen Reich beginnt die bis zum 19. März dauernde Zeichnungsfrist für die zweite Kriegsanleihe.
27.02.1915
Fünf sozialistische Mitglieder der Duma, der russischen Volksvertretung, werden in Petrograd (heute: Leningrad) wegen Agitation gegen den Krieg zum Verlust aller bürgerlichen Rechte und zu Verbannungsstrafen verurteilt.

zersenser
31.07.14, 08:05
28. Februar 1915 – 27. März 1915 – Großoffensive in Ost und West

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Unsere Verbände konnten in den letzten 4 Wochen an allen Fronten große Siege erringen. So gelang nicht nur im Sturmangriff die Eroberung von Radom in Polen, sondern auch die Vernichtung mehrerer französischer Korps bei Reims im Rahmen einer deutschen Großoffensive.
Auch nördlich von Le Mans und bei Kolomea gingen unsere und österreichisch-ungarische Verbände in die Offensive. Dabei konnten weitere Großverbände des Feindes aufgerieben werden.
Den Osmanen gelang es währenddessen Qurna zurückzuerobern und die englisches Expeditionsstreitmacht in Mesopotamien abzuschneiden. Der Weg nach Basra ist nun frei.
An den anderen Frontabschnitten bleibt es weitgehend ruhig.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe


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Verluste
Diese Runde:
7 gegnerische Einheiten (1 Brit. Korps, 2 Fr. Korps, 1 Fr. Art., 3 russ. Korps)

Seit Kriegsbeginn:
46 gegnerische Einheiten (8 Brit., davon 6 belg.; 5 Franz., 21 Russ., davon 1 serb.)
2 eigene Einheiten (beide KuK)

Stärke
Die Verluste der Entente machen sich auf bei der Anzahl der verfügbaren Einheiten bemerkbar. Die Mittelmächte profitieren von der Aufstellung der neuen Artillerie.
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Forschung
entfällt

Ostfront
Der Angriff auf Gumbinnen wird von der deutschen Armee mit der Zerschlagung des russischen Eindringlings beantwortet. Dabei werden aber starke russische Kräfte im Hinterland offenbar.
In Polen beginnen wir unsere Offensive bei Radom und können dieses schnell einnehmen. Dabei bleibt es aber nicht, Ivangorod wird auch angegriffen und der dortigen Division erste Verluste beigebracht werden.
Wir haben bewusst nicht auf die Artillerie gewartet, da wir durch die Einnahme von Radom einen russischen Vorstoß nach Tarnow und Jaroslav verhindern. Somit werden die dortigen Verbände der Österreicher frei.

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Diese werden wiederum benötigt, um die Lücken bei Lemberg zu schließen. Diese sind dadurch entstanden, dass wir 2 Korps nach Kolomea geworfen haben in der Hoffnung damit den Verlust dieser Stadt zu verhindern. Zwar gelang es das russische Korps zwischen Kolomea und Stanislaw aufzureiben, aber ob dies ausreicht, um Kolomea zu halten, ist derzeit unklar.


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Italien

In den Alpen wird die neue KuK-Artillerie stationiert. Dies kann nun große Teile der östlichen Linien abdecken.
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Balkan
Auf dem Balkan passiert nichts. Wir warten auf die Bulgaren.
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Flotte
Nichts Neues auf den Weltmeeren. Mal wieder und bis auf Weiteres, zu mindestens von unserer Seite

Kaukasus
Im Kaukasus passiert nichts, außer dass Verstärkung für die Osmanen naht.

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Naher Osten
Im Nahen Osten greifen wir die Briten bei Gaza an, aber ohne Erfolg.

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Mesopotamien
Die Briten in Nasiriyeh werden abgeschnitten als die Osmanen Qurna zurückerobern. Viel interessanter ist aber, dass Basra derzeit unbesetzt scheint. Hoffentlich ist dies auch noch nächste Runde so. Wenn ja, wäre dies ein überraschender Erfolg. Ist uns bisher noch nie gelungen, die Stadt als Osmane zu befreien.

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Westfront
Im Westen beginnen wir der Operation „Mühlenstein“. Dabei gelingt es nordwestlich und -östlich jeweils ein französisches Korps zu zerschlagen. Die Franzosen müssen an diesem Abschnitt der Front reagieren. Unser Vorteil ist, dass die französischen Verbände, die an die Front gezogen werden, um die vernichteten zu ersetzen, sich nicht eingraben können.
Weiter westlich werden die Anzac's als Teil der britischen Kolonialarmee unter größeren eigenen Verlusten aufgerieben. Für die Marines reicht es leider nicht mehr.
Ganz im Westen gehen wir sogar zum ersten Mal seit August in Frankreich in die Offensive. Ziel ist die französische Artillerie. Ein solch lohnendes Ziel können wir uns nicht entgehen lassen. Mit drei Korps greifen an und können die Artillerie zerschlagen. Nun müssen unsere Truppen den voraussichtlichen Gegenangriff der Entente überstehen.

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Nördlich von Le Mans
Die deutschen Soldaten staunten nicht schlecht über das ganze vernichtete Kriegsmaterial. Viele der Geschütze der Franzosen waren noch quasi fabrikneu und hatten kaum Einsätze hinter sich. Gleichzeitig bedauerten der einfache Landser auch die französischen Toten, die überall verstreut lagen. Eine wirkliche Chance hatten sie nicht gehabt. Viele hatten ihren ersten Fronteinsatz er- und nicht überlebt. Am Anfang als das XIII. Württembergische Korps angriffen hatte, wehrten sich die Franzosen noch und konnten den deutschen Angreifern durchaus Verluste zufügen. Aber schon beim zweiten Angriff war die Gegenwehr gebrochen und die Deutschen hatten praktisch keine Ausfälle mehr gehabt. Das X. Reserve Korps hatte dann den Rest erledigt.
Vielen war aber auch klar, so einfach würde es nicht mehr werden. Vielmehr war davon auszugehen, dass der Gegner nun seinerseits wütend angreifen würden, um diese Niederlage wieder wettzumachen.


Was wirklich geschah - damals
28.02.1915
Die deutsche Regierung macht die Zustimmung zum Vorschlag der USA, den U-Boot-Krieg einzustellen, von der vorherigen Beendigung der britischen Blockade abhängig.
28.02.1915
Die Alliierten verhängen die Blockade über den Hafen von Daressalam in Deutsch-Ostafrika.
01.03.1915
Die britische und die französische Regierung verkünden in einer an die neutralen Staaten gerichteten Erklärung eine Verschärfung der gegen die Mittelmächte verhängten Blockade. Der gesamte Handel der Kriegsgegner soll nach Möglichkeit unterbunden werden.
01.03.1915
Die Flotten der Alliierten haben einer Aufstellung der "Times" zufolge seit Kriegsbeginn bislang 35 Schiffe mit einer Gesamttonnage von 158 000 t verloren.
01.03.1915
Die portugiesische Militärregierung verschiebt die für den 7. März geplanten Parlamentswahlen auf Juni.
01.03.1915
Zum neuen Präsidenten Uruguays wird der bisherige Innenminister Feliciano Viera gewählt. Er wird Nachfolger von José Battle y Ordónez, dessen Amtsperiode abgelaufen ist.
01.03.1915
Carlos Meléndez wird als Nachfolger von Alfonso Quinones Molina neuer Präsident in El Salvador.
01.03.1915
Die internationalen Frachtpreise und Versicherungsprämien, besonders für Schiffsfrachten in das Kriegsgebiet rund um Großbritannien, sind nach Beginn des deutschen U-Boot-Krieges deutlich angestiegen.
02.03.1915
Zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich beginnt der erste Austausch schwerverwundeter Kriegsgefangener. 1800 französische und 800 deutsche Schwerverwundete werden über die Schweiz in ihr Heimatland gebracht.
04.03.1915
Das deutsche Unterseeboot "U 8" wird bei Dover von einem britischen Torpedoboot versenkt.
04.03.1915
Das russische Außenministerium fordert in einem Memorandum an die Regierungen Großbritanniens und Frankreichs als Ergebnis des Krieges u.a. die Annexion Konstantinopels (heute Istanbul), des Bosporus und der Dardanellen.
06.03.1915
Der ententefreundliche griechische Ministerpräsident Eleftherios Weniselos tritt wegen außenpolitischer Differenzen mit König Konstantin I. zurück.
07.03.1915
Der Parteiausschuß der SPD beschließt mit 35 gegen fünf Stimmen, im Reichstag für die Annahme des neuen Kriegskredits zu stimmen.
08.03.1915
Die österreichisch-ungarische Regierung erklärt sich dazu bereit, Italien die Abtretung des Trentino anzubieten, wenn Italien im Weltkrieg weiterhin neutral bleibe.
08.03.1915
Die portugiesischen Demokraten rufen eine eigene Republik Nordportugal aus und proklamieren General Correra Barreto zum Präsidenten.
09.03.1915
Eine russische Offensive bei Grodno scheitert in zweitägigen Kämpfen im Augustower Wald.
09.03.1915
Die britische Admiralität kündigt an, gefangene deutsche U-Boot-Besatzungen würden nicht auf eine Stufe mit normalen Kriegsgefangenen gestellt werden und erhielten nicht das Recht, ihrem Rang gemäß behandelt zu werden.
09.03.1915
Angesichts anhaltender bürgerkriegsähnlicher Unruhen in Mexiko droht die US-amerikanische Regierung entgegen früheren Äußerungen mit einer erneuten Intervention.
10.03.1915
Die französische Winterschlacht-Offensive in der Champagne ist nach Angaben der deutschen Obersten Heeresleitung endgültig gescheitert. In der bis zum 14. März dauernden Schlacht bei Neuve Chapelle misslingt auch der Versuch britischer Truppen, die deutschen Stellungen zu durchbrechen und auf Lille vorzurücken.
11.03.1915
Der deutsche Hilfskreuzer "Prinz Eitel-Friedrich" läuft in den US-amerikanischen Hafen von Newport-News ein und wird dort interniert.
11.03.1915
Die britische Regierung erlässt Bestimmungen über die Ausführung der am 1. März verkündeten verschärften Blockade des Deutschen Reiches.
12.03.1915
Die "Norddeutsche Allgemeine Zeitung" lehnt in einem Artikel die Freigabe der Diskussion über die deutschen Kriegsziele ab, da dies die Einigkeit aller politischen Kräfte schwächen würde. Die Zeitung gilt als halbamtliches Organ der Reichsregierung.
12.03.1915
Großbritannien erkennt die russischen Forderungen nach Gebietserweiterungen am Bosporus, an den Dardanellen und in Kleinasien an.
13.03.1915
Einer offiziellen britischen Statistik zufolge sind seit Kriegsbeginn 88 britische Handelsschiffe von deutschen Kreuzern und U-Booten versenkt oder durch Minen vernichtet worden.
14.03.1915
Vor der chilenischen Küste wird der von einem britischen Geschwader angegriffene Kreuzer "Dresden" auf Anordnung des Kommandanten gesprengt. Die "Dresden" war das letzte noch verbliebene Schiff des sog. Kreuzergeschwaders der deutschen Marine.
15.03.1915
Die Ausgabe von Brotkarten wird für das gesamte Deutsche Reich verbindlich vorgeschrieben.
16.03.1915
Das deutsche Außenministerium bittet die US-amerikanische Regierung, bei der britischen Regierung Auskunft darüber zu verlangen, ob gefangengenommene deutsche U-Boot-Besatzungen schlechter behandelt werden als andere Kriegsgefangene. Die Reichsregierung kündigt für diesen Fall Vergeltungsmaßnahmen gegen britische Gefangene im Deutschen Reich an.
17.03.1915
Der britische Kriegsminister Lord Horatio Herbert Kitchener teilt mit, dass die Munitionsproduktion in Großbritannien seit Kriegsbeginn um 300% gesteigert werden konnte.
17.03.1915
Weil sie unter der großen Kälte an der Westfront litten, befinden sich 200 000 auf Seiten der Alliierten kämpfende Senegalesen, Australier und Inder an der französischen Mittelmeerküste, wo sie auf wärmeres Wetter warten.
18.03.1915
Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion beschließt, dass die Fraktion bei den Budgetberatungen geschlossen abzustimmen habe.
18.03.1915
Russische Truppen besetzen die ostpreußische Stadt Memel, die sie jedoch bereits am 21. März wieder räumen müssen. Deutsche Kriegsberichterstatter berichten von Verwüstungen, Plünderungen und Gewalttaten an den Einwohnern.
18.03.1915
Die Oberste Heeresleitung kündigt an, als Vergeltung für jedes von russischen Truppen geplünderte oder niedergebrannte Dorf in Ostpreußen drei Dörfer in den besetzten russischen Gebieten niederzubrennen.
18.03.1915
Starke britische und französische Flottenverbände greifen die Dardanellenbefestigungen an; der Versuch, die Sperrung der Meerenge zu durchbrechen, scheitert.
18.03.1915
In Großbritannien werden Frauen, die bereit sind, Arbeiten von zum Kriegsdienst eingezogenen Männern zu übernehmen, aufgefordert, sich in entsprechende Listen einzuschreiben.
19.03.1915
Die niederländische Regierung protestiert bei Großbritannien und Frankreich gegen die Behinderung des Handels neutraler Staaten durch die gegen das Deutsche Reich verhängte Blockade.
20.03.1915
Der Reichstag genehmigt den Etat und einen neuen Kriegskredit; gegen die Vorlage stimmen nur die beiden sozialdemokratischen Abgeordneten Karl Liebknecht und Otto Rühle. 30 SPD-Abgeordnete beteiligen sich nicht an der Abstimmung.
20.03.1915
In den Karpaten beginnt eine russische Offensive gegen die österreichisch-ungarischen Verbände.
20.03.1915
Die deutschen Schutztruppen in Deutsch-Südwestafrika ziehen sich nach ihrer Niederlage in den Kämpfen bei Riet und Jakalswater zurück. Die 60 000 Mann starken südafrikanischen Truppen unter General Louis Botha beginnen mit verstärkten Angriffen.
21.03.1915
Das Ergebnis der zweiten Kriegsanleihe im Deutschen Reich wird bekanntgegeben; die Anleihe erbrachte 9,06 Mrd. Mark bei insges. 2,69 Mio. Zeichnungen.
21.03.1915
Ein deutsches Luftschiff überfliegt in der Nacht zum Sonntag Paris und wirft mehrere Bomben über der Stadt ab, die u.a. eine Eisenbahnlinie beschädigen.
22.03.1915
Nach viereinhalbmonatiger Belagerung wird die Festung Przemysl von den österreichisch-ungarischen Truppen an die Russen übergeben.
23.03.1915
Bei einem Zeppelinangriff auf Paris werden 15 Menschen getötet.
24.03.1915
Das britische Außenministerium veröffentlicht eine Erklärung, wonach die deutschen U-Boote den Schiffsverkehr bislang nicht wesentlich beeinträchtigt haben. Die Zahl der wöchentlich in britischen Häfen ankommenden Schiffe sei nach Beginn des U-Boot-Krieges von durchschnittlich 723 auf 789 gestiegen.
24.03.1915
Nach Angaben des US-Handelsministeriums lieferten die USA den Armeen der Alliierten in den ersten sieben Kriegsmonaten Kriegsmaterial und Proviant im Wert von 297 Mio. Dollar (1426 Mio. Mark).
25.03.1915
Friedrich von Schwerin, Regierungspräsident von Frankfurt an der Oder, tritt in einem für den Reichskanzler erstellten Gutachten für eine Gebietserweiterung des Deutschen Reiches im Osten ein. In Polen und im Baltikum müsse neuer Raum für deutsche Siedlungen gewonnen werden.
25.03.1915
Das von deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen besetzte russische Gebiet umfaßt derzeit eine Fläche von 53 010 km² mit 5,49 Millionen Einwohnern.
26.03.1915
Bei den Parlamentswahlen in Japan erringen die Regierungsparteien einen deutlichen Erfolg.
26.03.1915
In den privaten Haushalten in Berlin ist das Kuchenbacken bis zum 12. April verboten. Anlaß für diese Bestimmung ist die Befürchtung, dass für die Osterkuchen zuviel Mehl verbraucht werden könnte. Das Backen von Kuchen mit Hefe oder Backpulver ist über den 12. April hinaus untersagt.
27.03.1915
Der österreichisch-ungarische Außenminister Stephan Freiherr Burían von Rajecz bietet der italienischen Regierung die Abtretung Südtirols einschließlich der Stadt Trient an, wenn Italien sich zu wohlwollender Neutralität bis zum Kriegsende verpflichtet.

Hohenlohe
31.07.14, 14:51
Werter zerzenser, über wieviele MPP verfügt ihr insgesamt...?? Und wieviele Einheiten habt ihr gebaut bzw. erwartet ihr demnächst...??

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
31.07.14, 17:27
Werter zerzenser, über wieviele MPP verfügt ihr insgesamt...??

http://abload.de/img/10.aprilnmlrjy9.jpg (http://abload.de/image.php?img=10.aprilnmlrjy9.jpg)
DIE MMP am Anfang der nächsten Runde macht:
bei den Deutschen 496 MPP (hier zum ersten Mal mit Industriestufe 1 und Bulgarien)
bei den Ö-U. 244 MMP
bei den Türken 173 MMP


Und wieviele Einheiten habt ihr gebaut bzw. erwartet ihr demnächst...??

Aktiv gebaut haben wir bisher lediglich die beiden vernichteten KuK-Korps. Was übrig bleibt nach dem Auffrischen der Verluste wird in die Forschung gesteckt.
http://abload.de/img/produktonkukkhjen.jpg (http://abload.de/image.php?img=produktonkukkhjen.jpg)
http://abload.de/img/produktondeutsche0xj5l.jpg (http://abload.de/image.php?img=produktondeutsche0xj5l.jpg)

Hohenlohe
31.07.14, 23:12
Danke für die Info, werter Zersenser... Weiterhin viel Glück mit eurer Offensive allerorten...:ph: Wir warten schon gespannt aufs nächste Update...!! :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
01.08.14, 08:11
28. März 1915 – 10. April 1915 – Die Katastrophe von Kolomea / Kriegseintritt Bulgariens

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Das Deutsche Reich hat in diesen Tagen einen neuen Verbündeten auf Balkan gewonnen. Das Zarentum Bulgarien hat sich dem Kampfe gegen die russische Despotie und ihren Verbündeten angeschlossen. Damit ist unsere Sache weiter gestärkt worden und der Sieg über den Feind ein große Stück näher gerückt.
Nach monatelangem Ringen zwischen österreichisch-ungarischen und russischen Verbänden ist es dem Feind gelungen unsere Verbündeten unter hohen eigenen Verlusten aus der Stadt Kolomea zu drängen und zu besetzen. Die Bedeutung Kolomea's für den siegreichen Ausgang des Krieges ist aber gering, womit der Feind für einen kleinen Fortschritt ein bis dato unvorstellbaren Blutzoll leisten musste.
An anderen Frontabschnitten können alle feindlichen Bemühungen unsere Fronten zu durchbrechen und Boden gut zumachen erfolgreich abgewiesen werden.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe


http://abload.de/img/10.aprilnmlrjy9.jpg (http://abload.de/image.php?img=10.aprilnmlrjy9.jpg)

http://abload.de/img/10.aprilereignisseoxk5y.jpg (http://abload.de/image.php?img=10.aprilereignisseoxk5y.jpg)
Bulgarien bereitet sich erst auf den Krieg vor, aber fackelt dann doch nicht lange und schlicht sich den Mittelmächten an.

Verluste
Diese Runde:
http://abload.de/img/10.aprilverlustenbj9m.jpg (http://abload.de/image.php?img=10.aprilverlustenbj9m.jpg)
1 österreichisch-ungarisches Korps

Seit Kriegsbeginn:
46 gegnerische Einheiten (8 Brit., davon 6 belg.; 5 Franz., 21 Russ., davon 1 serb.)
3 eigene Einheiten (alle KuK)

Stärke
Der Kriegseintritt der Bulgaren macht sich bei den Deutschen bemerkbar. Verängstigend ist der Anstieg der Russen um gleich 6 Einheiten.
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Forschung
Durchbruch der Deutschen bei Industrie.

Ostfront
Die Russen umgehen unsere Stellungen bei Gumbinnen und greifen Memel an. Die dortige Division nimmt zwar schaden, aber kann problemlos die Stadt halten.
In Polen wird unsere Angriffsspitze attackiert und hat nur noch 60 % Sollstärke. Damit dürfte sie nächste Runde ausfallen. Noch ist dies aber verschmerzbar für den weiteren Fortgang der Offensive.

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Die Niederlage hatte sich angekündigt, nun ist es soweit. Die Schlacht um Kolomea ist entschieden. Das XXII. Korps der Österreicher ist nach zusammengebrochen und die russischen Truppen konnten in Kolomea einmarschieren. Damit verändert sich die Lage an der gesamten Front in Galizien. Nur noch ein Korps hält die Pässe in den Karpaten und versperrt damit den Zugang in die ungarische Ebene. Hier müssen wir auf jeden Fall reagieren, da hinter diesem Korps nichts ist und dessen Versorgung miserabel ist. Auf jeden Fall haben wir unsere erste große Niederlage in diesem Krieg erfahren.
Bei Lemberg passiert währenddessen nicht viel. Eine russische Kavallerieattacke auf Lemberg scheitert und führt nur zu Verlusten bei den Angreifern.

Das erste Korps, welches vernichtet wurde, ist wieder aufgestellt worden. Wir fragen uns, ob es besser die Ostfront oder Italien verstärken soll? Meinungen der Regenten sind hier ausdrücklich erwünscht!!!
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Italien

Banges Warten in Italien. Noch herrscht aber Ruhe.
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Balkan
Das Warten hat hingegen auf dem Balkan ein Ende. Die Bulgaren treten in den Krieg ein. Noch haben die Serben hierauf nicht reagiert. Hier hat sich aber die Gesamtlage zu unseren Gunsten nun verschoben.
Der obligatorische Angriff auf Dubrovnik erfolgt auch diese Runde.
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Flotte
Nichts Neues auf den Weltmeeren. Mal wieder und bis auf Weiteres, zu mindestens von unserer Seite

Kaukasus
Im Kaukakus gehen die Russen in die Offensive und können den Osmanen einige Verluste zufügen. Aber noch ist die Lage nicht kritisch.

http://abload.de/img/10.aprilkaukasus66jfa.jpg (http://abload.de/image.php?img=10.aprilkaukasus66jfa.jpg)

Naher Osten
Im Nahen Osten ziehen sich die Briten bei Gaza zurück und besetzen El Kossaima. Außerdem taucht der erste britische Korps auf.

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Mesopotamien
Die Briten aus Nasiriyeh greifen die Osmanen in Qurna an, aber erleiden dabei Verluste Viel wichtiger ist, was sie mitgebracht haben – einen Sandsturm. Damit ist die Einnahme von Basra erstmal nicht möglich.

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Westfront
Im Westen rückt eine Kavallerie bei Reims in die entstandene Lücke. Die zweite bleibt hingegen unbesetzt. Wir hatten hier mehr erhofft. Gleichzeitig rücken die britischen Marines vor. Todesmutig wie wir finden.
Glücklicher agieren die Kanadier ganz im Westen bei Le Mens / Caen und greifen unser HQ an. Die Folge sind Ausfälle von 20 % bei uns. Wir werden uns aber, wie geplant, wieder auf die Ausgangsstellungen zurückziehen. Das Ziel, die Artillerie, wurde vernichtet und die Front kann so nicht gehalten werden.

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In Wien
Die Generäle und hohen Heeren beugten sich immer wieder über die Karten Galiziens. Seit die Nachricht eingetroffen war, dass das XXII. Korps in Kolomea vollkommen aufgerieben war und die Russen die Stadt eingenommen hatten, war die Lage im Generalstab des österreichisch-ungarischen Heeres angespannt. Nun noch ein schwer angeschlagenes Korps versperrte den Russen den Weg nach Ungarn. Die Ungarn drängten daher auch auf eine rasche Reaktion gegen die Russen. Die Österreicher wiederum wollten erstmal das Hauptaugenmerk auf den Balkan und Italien setzen. Die Italiener würden jeden Moment in den Krieg eintreten, war aus Rom zu hören. Auf dem Balkan wiederum waren die Mittelmächte wiederum durch den Kriegseintritt Bulgariens nun in einer Überzahl gegen die Serben und konnten diese in eine Zweifrontenkrieg verwickeln. Würde man hier siegen, so die Annahme der Österreicher, wäre nicht nur die Landverbindung zu den Osmanen hergestellt, sondern auch mehrere eigenen Korps frei, um die Ostfront zu verstärken. Bis dahin müsste diese nur durchhalten.
Einig wurde man sich jedenfalls an diesem Tage nicht mehr und so vertagte man sich auf den nächsten Morgen. Viel Zeit blieb jedenfalls nicht mehr für eine Reaktion auf die neuen Lagen an allen drei Front.


Was wirklich geschah - damals
28.03.1915
Der britische Passagierdampfer "Falaba" wird auf der Höhe von Milford von einem deutschen U-Boot versenkt. Dabei kommen 123 Personen ums Leben.
28.03.1915
In Wien wird die Einführung von Brotkarten zum 11. April beschlossen.
29.03.1915
Auf einer Konferenz in Chantilly beschließen das britische und französische Oberkommando neue Großoffensiven.
29.03.1915
Der bulgarische Ministerpräsident Wasil Radoslawow betont vor dem Parlament (Sobranje), Bulgarien werde solange neutral bleiben, bis die Interessen des Landes verletzt würden. Einen sozialistischen Vorschlag für einen föderativen Balkanstaat lehnt Radoslawow ab.
31.03.1915
Die Heeresleitungen an der Ostfront geben bekannt, dass im März 40 000 russische Soldaten in österreichisch-ungarische und 56 000 in deutsche Gefangenschaft geraten sind.
01.04.1915
Walther Rathenau tritt als Leiter der Kriegsrohstoffabteilung des Kriegsministeriums zurück. Zu seinem Nachfolger wird Joseph Koeth ernannt.
01.04.1915
Die Zahl der Kriegsgefangenen im Deutschen Reich beträgt nach amtlichen Angaben 812 808. Darunter befinden sich 509 350 Russen, 242 364 Franzosen und 20 827 Briten.
01.04.1915
In einem Leitartikel kritisiert die britische Zeitung "Times" die unbefriedigende Munitionsproduktion in Großbritannien. Die Ursache dafür sieht die Zeitung besonders in Lohnstreitigkeiten sowie im übermäßigen Alkoholkonsum zahlreicher Arbeiter in den Munitionsfabriken.
01.04.1915
Der russische Ministerrat genehmigt die Verwendung von Kriegsgefangenen in der Industrie. Der Anteil der Kriegsgefangenen an der Gesamtzahl der Beschäftigten in einer Fabrik darf höchstens 15% betragen.
02.04.1915
Die US-amerikanische Regierung protestiert gegen die am 1. März von Großbritannien verschärfte Blockade gegen das Deutsche Reich, da ihrer Meinung nach die von der britischen Regierung vorgesehene Behandlung neutraler Handelsschiffe gegen das Völkerrecht verstießen.
02.04.1915
Bei schweren Ausschreitungen von mehreren tausend australischen und neuseeländischen Soldaten in Kairo gibt es zahlreiche Tote und Verwundete.
03.04.1915
In Großbritannien haben sich bisher 30 000 Frauen, die zur Übernahme von Arbeiten im Krieg befindlicher Männer bereit sind, in entsprechende Listen eingetragen.
03.04.1915
Das französische Parlament billigt die Einberufung der im laufenden Jahr 18 Jahre alt werdenden Männer, die eigentlich erst im Jahr 1917 wehrpflichtig geworden wären.
03.04.1915
Der US-amerikanische Außenminister William Jennings Bryan erklärt, die Regierung fühle sich nicht berechtigt, gegen Anleihen der Alliierten in den USA Einspruch zu erheben.
04.04.1915
Die Deutsche Reichsregierung protestiert bei der US-amerikanischen Regierung gegen die Waffenlieferungen der USA an die Alliierten, die nicht mit der Neutralität des Landes vereinbar seien.
05.04.1915
Im Gebiet zwischen Maas und Mosel beginnen französische Truppen eine großangelegte Offensive.
05.04.1915
Die österreichisch-ungarische Regierung lässt Gerüchte dementieren, sie habe den Papst und die Schweizer Regierung um die Vermittlung bei Friedensverhandlungen gebeten.
05.04.1915
An der serbisch-bulgarischen Grenze kommt es zu Zusammenstößen zwischen serbischen Truppen und bulgarischen Banden, die plündernd in Städte im serbischen Grenzgebiet eindringen. Bei den Kämpfen sterben 60 serbische Soldaten.
06.04.1915
Die US-amerikanische Botschaft in Berlin übermittelt der Reichsregierung die britische Antwort auf eine deutsche Anfrage über die Behandlung gefangener U-Boot-Besatzungen in Großbritannien. Die britische Regierung bestätigt, dass die Gefangenen von zwei deutschen U-Booten in besondere Marinearrestanstalten gebracht worden sind.
06.04.1915
Der italienische Außenminister Giorgio Sidney Baron Sonnino lehnt das Angebot Österreich-Ungarns, das Trentino abzutreten, als unzureichend ab und macht die Erfüllung weitergehender Forderungen zur Bedingung für die Beibehaltung der italienischen Neutralität.
06.04.1915
Allen Handelsschiffen, die aus britischen Häfen auslaufen, wird die Bewaffnung mit Geschützen und Maschinengewehren vorgeschrieben.
06.04.1915
Die erste britische sog. Automobilmaschinengewehrtruppe trifft an der Front ein. Bis Mai sollen 1500 Motorräder mit einem Maschinengewehr auf dem Beiwagen an die Front gebracht werden.
06.04.1915
6000 Aufständische beschießen die von den Truppen des albanischen Präsidenten Essad Pascha Toptani besetzt gehaltene Stadt Durazzo (heute: Durrës) mit Geschützen.
07.04.1915
Der deutsche Admiralsstab bestätigt, dass das vermißte Unterseeboot "U-29" Ende März in der Nordsee untergegangen ist. Der Kommandant des U-Boots, Otto Weddigen, wird in Deutschland als erfolgreicher Seeheld gefeiert.
08.04.1915
Der deutsche Hilfskreuzer "Prinz Eitel-Friedrich" wird in Newport News von den US-amerikanischen Behörden interniert.
08.04.1915
Ein Attentat auf den Sultan von Ägypten, Hussein Kamel, in Kairo schlägt fehl.
09.04.1915
In Wien wird ein Rotbuch über angebliche Völkerrechtsverletzungen der mit Österreich-Ungarn kriegführenden Staaten veröffentlicht.
10.04.1915
In London beginnt das Allgemeine Ausgabenkomitee der Korporation der City mit den Vorbereitungen für Siegesfeierlichkeiten nach Abschluß des Krieges.

Hohenlohe
01.08.14, 12:16
Werter zersenser, schickt das neu aufgestellte kuk. Korps bitte an die russische Front um sie zu verstärken...ansonsten viel Glück und viel Erfolg, denn ihr scheint alles richtig zu machen...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Duke of York
01.08.14, 14:06
Werter Zersenser,
Ihr müsst Schwerpunkte bilden. Anders ist das Spiel für die eigentlich unterlegenen MM nicht zu gewinnen.
Ihr müsst Fronten festlegen, an denen nur defensiv und hinhaltend verteidigt wird und diese entsprechend ausdünnen. Und Ihr müsst strategische Ziele festlegen, an denen lokale Übermacht zum Durchbruch geschaffen wird.

Deutschland:
Offensiven an West- und Ostfront gleichzeitig sind illusorisch. Dafür fehlt es alleine schon an genügend HQs und Artillerie.
Unsere Empfehlung: Fokussierung auf Ostfront, weil das die Österreicher entlastet. Zumindest aber die NM der Russen runterzieht. Unterschrfeiten sie erstmal die 100 und später dann die 90%, dann werden auch die KuK-Korps deutlich standhafter sein.

KuK:
Italien, Galizien, Serbien ... das wird alles zu viel. Nach aktueller Truppenaufstellung ist nirgendwo ein schneller Sieg zu erwarten und daran wird auch die Platzierung des neuen Korps nichts ändern.
Aus strategischen Gründenempfehlen Wir schnellstmöglich die Niederwerfung Serbiens, weil dieser Stachel im Fleisch der MM die Verbindung zu den Osmanen blockiert. Dazu sollte auch die Artillerie von der Italien-Front hier her verlegt werden.

Osmanen:
Die Offensive im Kaukasus ist sinnlos. Das Gelände begünstigt jeden Verteidiger und selbst Durchbrüche (die sowieso nicht zu erwarten sind) würden keinen wirklichen Strategischen Vorteil bringen. Habt Ihr einen Gebirgspass erobert, steht Ihr auch nur vor dem nächsten, ohne die Russen im Herzen wirklich ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Eure Linie hier wäre bei Rückzug auf leicht verteidigbare Positionen locker um die halbe Truppenzahl ausdünnbar. Die wiederum wären am Sinai oder in Persien gut aufgehoben oder Ihr eröffnet eine Front in Europa. Wichtig ist, dass die Osmanen alle potentiellen Aufstandszentren in Arabien halten, sonst droht hier ein Dominoeffekt wenn Lawrence kommt. ;)

zersenser
05.08.14, 21:01
11. April 1915 – 24. April 1915 – Neue Armee in Polen / Ivangorod erobert

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Nach dem Kriegseintritt Bulgariens marschiert deren unmittelbar in Serbien ein und bedrohen deren Hauptstadt Nish. Gleichzeitig greifen die Österreicher Valjevo an und können den Serben starke Verluste beibringen.
An Westfront werden zwei feindliche Großverbände aufgerieben. Bei Le Mans ziehen sich unsere Truppen planmäßig auf ihre Ausgangsstellungen zurück.
Gleichzeitig wird in Polen eine weitere neue Armee unter General Markensen aufgestellt und soll unsere Offensive gegen die Russen unterstützen. Diese verläuft weiter erfolgreich. So gelingt es Ivangorod zunehmen.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe


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Verluste
Diese Runde:
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4 gegnerische Einheiten

Seit Kriegsbeginn:
50 gegnerische Einheiten (13 Brit., davon 6 belg.; 9 Franz., 28 Russ., davon 1 serb.)
3 eigene Einheiten (alle KuK)

Stärke
Es gelingt einen Teil der neuen russischen Einheiten wieder zu zerschlagen, aber nicht ganz.
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Forschung
entfällt.

Ostfront
In Ostpreußen starten wir einen Entlastungsangriff bei Memel. Dabei können wir ein russisches Korps auf 50 Prozent herunter schießen.

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In Polen stellen wir eine neue Armee bei Jaroslaw auf. Diese wird aus Einheiten der Westfront aufgestellt und soll die Offensive in Polen unterstützten. Dadurch hoffen wir, die Österreicher zu entlasten und die Front in Galizien zu stabilisieren. Oberbefehlshaber ist Mackensen.
Gleichzeitig mit der Aufstellung greift die Armee Bülow weiter an und kann Ivangorod erobern. Das nächste Ziel heißt Syedlits
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Nach der Niederlage von Kolomea versuchen die Österreicher die Front wieder zu stabilisieren. Gleichzeitig wird bei Lemberg ein russisches Kavalleriekorps aufgerieben. Für eine Offensive fehlen aber derzeit die Kräfte.
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Italien

Wir entscheiden uns doch dafür das frisch aufgestellte Korps in Italien einzusetzen und damit Südtirol abzusichern. Ein Durchbruch der Italiener an dieser Stelle wäre verheerend.
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Balkan
Auf dem Balkan beginnen wir mit einer Offensive. Die Bulgaren marschieren auf und bedrohen bereits Nish, die aktuelle Hauptstadt Serbiens. Gleichzeitig greifen wir mit den Österreichern Valjevo an und können den Verteidigern hoch Verluste beibringen, bei geringen eigenen.
Der obligatorische Angriff auf Dubrovnik erfolgt auch diese Runde.
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Flotte
Wir brechen mit dem neuen KuK-Uboot aus der Adria aus.
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Kaukasus
Im Kaukasus werden die Verluste der Osmanen ausgeglichen, ansonsten warten wir ab und führen Verstärkung heran.

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Naher Osten
Im Nahen Osten beginnt nun auch der Stellungskrieg. Das HQ ist nun auf voller Sollstärke und Verstärkung naht auch hier.

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Mesopotamien
In Mesopotamien verhindert der Sandsturm die Eroberung von Basra. Wir hoffen auf die nächste Runde.

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Westfront
Bei Le Mans ziehen wir uns auf die Ausgangsstellungen zurück. Wir gehen von Angriffen der Entente hier aus.
Nördlich von Paris wird, wie erwartet, die britischen Marines aufgerieben, außerdem wird Operation „Mühlenstein“ fortgesetzt und die französische Kavallerie vernichtet.
Ansonsten treffen die Küstensicherung aus dem Osten und die ersten Jagdflieger ein.

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Im Hauptquartier des Großen Generalstabes
Nach dem Kriegseintritt Bulgariens hatte sich im Hauptquartier des Großen Generalstabs Vertreter aller Mittelmächte, mit Ausnahme der Osmanen, versammelt, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Dabei wurde schnell deutlich, dass die Lage an den Fronten vollkommen unterschiedlich waren. An der Westfront waren die Deutschen zuversichtlich mit der Operation „Mühlenstein“ die Franzosen und Briten mittelfristig empfindlich zu schwächen. Gleichzeitig war an eine Offensive in Ostpreußen bis auf weiteres nicht zu denken.
Die Österreicher waren hingegen ziemlich verzweifelt. Man ging von einem bevorstehenden Kriegseintritt Italiens aus und hatte daher ein neu aufgestelltes Korps nach Südtirol verlegt. Gleichzeitig war die Front in Galizien nach der Niederlage von Kolomea gefährdet. Ob die Karpatenpässe gehalten werden konnte vom angeschlagenen Korps wurde angezweifelt. Die Österreicher brauchten Hilfe.
Optimistischer waren alle Beteiligten auf dem Balkan. Hier hatten die Bulgaren mit ihrer Offensive begonnen, die von den Österreichern mit einem Angriff auf Valjevo begleitet wurde.
„Wir müssen Schwerpunkte bilden,“ unterbracht General Duke of York die Diskussionen. „Wir können nicht an allen Fronten gleichzeitig in die Offensive gehen. Die Deutschen müssen sich entscheiden – Ost oder West. Die Österreicher können nicht in Italien, auf dem Balkan und in Galizien gleichzeitig aktiv werden. Von den Osmanen wollen wir erst gar nicht anfangen zu reden.“
Falkenheyn hörte sich die Erläuterungen an.
„Wir haben an keiner Front Truppen übrig, außer bei Lemberg,“ erklärte der österreichisch-ungarische Vertreter. „An der italienischen Front haben wir in Südtirol nur zwei Einheiten. Bricht dort die Front zusammen, könnten die Italiener bis Innsbruck und weiter durchstoßen. Bei Görz sind wir auch nicht stärker. Das Korps aus dem Balkan braucht noch eine Weile um sich zu regenerieren. Nicht anders sieht auf dem Balkan aus. Wir haben dort die Städte besetzt und zwei Korps bei Valjevo. Die schützen auch das Hinterland. An der Ostfront wird es schwierig die Karpatenpässe zu halten. Bei Lemberg und Jaroslaw stehen hingegen Verbände für eine Offensive zur Verfügung, aber nur mit Unterstützung.“
„Wir, Bulgaren werden versuchen Nish zu nehmen. Danach schauen wir weiter. Mehr geht derzeit nicht,“ erklärte kurz und knapp der bulgarische Vertreter.
„Na gut. Wir ziehen eine komplette Armee von der Westfront ab und werden sie bei Jaroslaw stationieren. Von dort können wir die Österreicher unterstützten und auf Lublin marschieren. Wir werden also den Schwerpunkt auf den Osten legen. Im Laufe des Jahres gehen wir davon aus, dass wir noch ein-zwei Korps aus dem Westen an die Ostfront verlegen können,“ beschloss Falkenheyn die Debatte. „Wenn das klappt, hat General Duke of York den Pour le Merite verdient. Die Einzelheiten sind noch zu klären.“


Was wirklich geschah - damals
11.04.1915
Wegen Kohlenmangels läuft der deutsche Hilfskreuzer "Kronprinz Wilhelm" den US-amerikanischen Hafen Newport News an.
11.04.1915
Die Gesamtverluste der britischen Armee betragen nach Regierungsangaben bislang 139 347 Mann.
11.04.1915
In Großbritannien beginnt eine große Rekrutierungskampagne; innerhalb von 14 Tagen wird auf 1500 Veranstaltungen für den Eintritt in die Armee geworben.
12.04.1915
39 gefangene britische Offiziere werden aus deutschen Offiziersgefangenenlagern in Militärarrestanstalten verlegt. Die deutsche Regierung reagiert damit auf die Unterbringung gefangener deutscher U-Boot-Besatzungen in britischen Marinegefängnissen.
12.04.1915
Die Schlachtfronten der Alliierten sind nach französischen Berechnungen derzeit 2668 km lang. Davon entfallen 1370 km auf die russische und 870 km auf die französische Front.
13.04.1915
Die seit dem 20. März andauernde russische Karpaten-Offensive ist weitgehend zum Stillstand gekommen.
14.04.1915
Deutsche Marineluftschiffe greifen in der Nacht zum Donnerstag die britische Südostküste an. Weitere Zeppelin-Angriffe auf befestigte Orte an der Küste erfolgen in der Nacht zum 16. April.
14.04.1915
Die erste Nummer der von Rosa Luxemburg und Franz Mehring herausgegebenen Zeitschrift "Die Internationale", einem Organ des linken SPD-Flügels, wird in Berlin verteilt.
15.04.1915
Die Uniformfarbe der alliierten Truppen auf dem westlichen Kriegsschauplatz ist vereinheitlicht worden. Sämtliche Soldaten tragen nun eine khaki-farbene Uniform; das französische Heer hatte zuvor blaue Uniformen.
16.04.1915
Als Vergeltung für einen deutschen Zeppelin-Angriff auf Nancy wirft ein französisches Flugzeug über dem deutschen Großen Hauptquartier an der Westfront in Mezières und Charlesville fünf Bomben ab; dabei entsteht geringer Sachschaden. Französische Flugzeuge bombardieren außerdem den Bahnhof in Freiburg im Breisgau.
16.04.1915
4000 japanische Soldaten landen in der Turtlebay in Niederkalifornien auf mexikanischem Boden. Die Landung der Soldaten und die Anwesenheit von fünf Kriegsschiffen in der Bucht erfolgt japanischen Angaben zufolge zum Schutz des auf Grund gelaufenen Kriegsschiffes "Asama". In der US-amerikanischen Öffentlichkeit ruft die Landung Befürchtungen hervor, Japan könne versuchen, eine Marinebasis an der amerikanischen Westküste zu errichten.
17.04.1915
In Österreich-Ungarn wird die Erweiterung der Landsturmpflicht auf die Zeit vom 18. bis zum 50. Lebensjahr bekanntgegeben. Bislang dauerte die Dienstpflicht vom 19. bis zum 42. Lebensjahr.
17.04.1915
Die chilenische Regierung protestiert in Großbritannien dagegen, dass britische Schiffe den deutschen Kreuzer "Dresden" am 14. März in den neutralen chilenischen Hoheitsgewässern angegriffen hätten.
18.04.1915
Die deutsche Regierung verfügt eine Verschärfung der sog. Prisenordnung, die angibt, welche Waren als Kriegsmaterial gelten und als solche auf See beschlagnahmt werden dürfen. Die Maßnahme wird als Vergeltung für die verschärfte britische Blockade des Deutschen Reiches gerechtfertigt.
18.04.1915
Das britische Unterhausmitglied Ronald McNeil teilt mit, dass die Zahl der Schwangerschaften von unverheirateten Frauen in Gegenden mit einer starken Einquartierung von Soldaten drastisch gestiegen ist.
19.04.1915
Der preußische Innenminister Friedrich Wilhelm von Loebell richtet ein Schreiben an Landräte und Oberamtmänner über die politische Einflußnahme auf die Presse. Er weist darin auf einen vom Ministerium eingerichteten Korrespondenzapparat hin, der "eine nachhaltige politische Beeinflussung" besonders kleiner Zeitungen sicherstellen soll.
20.04.1915
Keetmannshop in Deutsch-Südwestafrika wird von britischen Truppen besetzt.
20.04.1915
Der britische Schatzkanzler David Lloyd George erklärt vor dem Unterhaus, die Regierung halte die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht nicht für notwendig. Zugleich fordert er verstärkte Anstrengungen bei der Munitionsproduktion. Dabei dürften gewerkschaftliche Rechte kein Hindernis sein.
20.04.1915
Die britischen Arbeiter des Kohlebergbaus beschließen, in den Streik zu treten, falls ihre Forderung nach einer Lohnerhöhung um 20% nicht erfüllt wird.
21.04.1915
Die am 16. April an der kalifornischen Küste in Mexiko gelandeten japanischen Soldaten ziehen ab. Nur die mit der Bergung des gestrandeten japanischen Kriegsschiffes "Asama" beschäftigten Truppen bleiben zurück.
21.04.1915
Der Ausschuß zur Beschaffung von Badewagen für die Ost-Armeen ruft zu Spenden für Badewagen auf, die an der Ostfront den "Mangel gewohnter Reinlichkeit und Körperpflege" beheben sollen.
22.04.1915
Bei ihrer Offensive an der Westfront bei Ypern setzen die deutschen Truppen erstmals in großem Ausmaß Giftgas ein.
22.04.1915
Der deutsche Botschafter in Washington, Johann Heinrich Graf von Bernstorff, warnt unter Hinweis auf den deutschen U-Boot-Krieg in der Nordsee US-amerikanische Bürger davor, bei Reisen nach Europa britische Schiffe zu benutzen.
22.04.1915
Die US-amerikanische Regierung weist die deutschen Vorwürfe vom 4. April zurück, die Waffenlieferungen an die Alliierten seien ein Verstoß gegen die Neutralität. Nach Ansicht der US-Regierung wäre im Gegenteil ein Waffenausfuhrverbot eine Neutralitätsverletzung.
22.04.1915
Zwischen Großbritannien und den Niederlanden wird wegen der kriegsbedingten Gefahren jeglicher Schiffsverkehr vorläufig eingestellt.
23.04.1915
Einer amtlichen britischen Mitteilung zufolge sind seit Kriegsbeginn 168 britische Fischerei- und Handelsschiffe versenkt worden.
23.04.1915
Die von den Alliierten am 20. April verkündete Blockade der Küste der deutschen Kolonie Kamerun tritt in Kraft.
23.04.1915
Der russische Ministerrat verabschiedet den Gesetzentwurf über die Einführung einer Sondersteuer für die vom Kriegsdienst befreiten Männer.
23.04.1915
Eine Verfassungsreform, die im dänischen Parlament verabschiedet wird, sieht u.a. die Einführung des Frauenwahlrechts vor.
24.04.1915
In der halbamtlichen "Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" werden Gerüchte dementiert, das Deutsche Reich plane Verhandlungen über den Abschluß eines Sonderfriedens.
24.04.1915
Ein Erlass von Kaiser Wilhelm II. ordnet die Einstellung gerichtlicher Ermittlungen gegen Kriegsteilnehmer an.
24.04.1915
In Konstantinopel (heute: Istanbul) werden 600 führende armenische Intellektuelle verhaftet, aus der osmanischen Hauptstadt abtransportiert und anschließend zum großen Teil ermordet. Der Schlag gegen die armenische Führungsschicht soll diese daran hindern, eine Opposition gegen die geplanten Deportationen der armenischen Bevölkerung aufzubauen.

Duke of York
05.08.14, 21:55
Wir erlauben Uns, nochmals an Unsere folgenden Worte zu erinnern ... ;)


KuK:
... Aus strategischen Gründenempfehlen Wir schnellstmöglich die Niederwerfung Serbiens, weil dieser Stachel im Fleisch der MM die Verbindung zu den Osmanen blockiert. Dazu sollte auch die Artillerie von der Italien-Front hier her verlegt werden.


Untertänigst ...

DoY

Hohenlohe
05.08.14, 23:20
Wir können uns dem werten DoY nur anschliessen...Serbien muss sterbien...!! Nieder mit den Serben...!! Dann habt ihr Truppen frei für Italien und Galizien. :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
07.08.14, 06:30
@ Duke of York und Hohenlohe:
Noch brauchen wir die Artillerie in Italien. Sobald die Front stabil ist und je nachdem wie aggressiv die Italiener sind, werden wir sie verlegen.


Ansonsten habe ich an alle Werten Regenten eine allgemeine Frage bezüglich der Nationale Morale:
Uns ist aufgefallen, dass es bei den Kämpfen in Galizien zwischen den Österreichern und Russen immer mal wieder mal wieder NM-Bonus gibt, wenn eine Einheit vernichtet wird, ähnlich der Versenkung eines Schiffes. Wir würden gerne wissen, was die Voraussetzung bzw. die Bedingungen für ein solchen Bonus sind? Offensichtlich die Kesselung einer Einheit und dann deren Vernichtung. Aber was gibt noch NM-Bonus'?
In diesem Zusammenhang möchten wir auch fragen, wenn das Überhaupt beantwortet werden kann, welche Dinge überhaupt Auswirkung auf die NM haben und in welcher Höhe?. Z. B. Gefechte, die Einnahme/Verluste von Städten, Vernichtung von Einheiten etc. :???:
Sollte einer der werten Regenten eine Antwort haben bzw. wissen wo etwas steht, würden wir uns freuen. Bisher haben wir uns darüber kaum Gedanken gemacht, da der Krieg meistens spätestens 1917 vorbei war und unsere NM noch ziemlich gut (außer bei den Osmanen).
Schon mal Danke im Voraus. :)

HvS
07.08.14, 08:56
Werter zersenser,

Im Grunde gibt es jedes Mal einen Bonus oder ein Malus, wenn eine Einheit zerstört wird... es werden eigentlich immer Punkte verrechnet, wenn irgendein Angriff gemacht wir. Wir raten dazu, Euch mal den genauen Punktestand des NM-Kontos anzuschauen (mit dem Mauszeiger über den Balken am oberen Bildschirmrand fahren) und zu beobachten, wie sich das Konto mit jedem Angriff verändert. Die Vernichtung ganzer Einheiten gibt die größten Ausschläge.... als wir in einem anderen Spiel letztens einen griechischen Kreuzer versenkt haben, gab es 300 Punkte, und die NM der Italiener stieg um 2%.
Es gibt aber noch viele andere Einflußfaktoren wie z.B. die NM-Targets. Schaut Euch mal die einzelnen Cities und Town an, die Ihr kontrolliert... da steht überall, wieviel NM-Punkte Euch das jede Runde einbringt. Das führt meist dazu, daß Deutschland zum Ende des Krieges gegen Rußland in NM schwimmt, und wenn die Russen die weiße Fahne heben, wird die NM langsam wieder schlechter, weil man nicht mehr so viele Städte in Rußland kontrolliert... schöner Aberwitz.
Und nicht vergessen: die Alliierten können eine Blockade der Nordsee und des Atlantiks durchführen, indem sie dort Schiffe platzieren.. die KI ist zu doof dazu, aber jedes Schiff, das dort oben steht, kostet Euch NM.

zersenser
08.08.14, 07:28
@HvS

Danke für die Erläuterungen. Mit der Fahne war uns gar nicht bekannt. Interessant. Welche Wirkung, was hat, können wir ja jetzt testen.



25. April 1915 – 08. Mai 1915 – Kriegseintritt Italiens

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Wie der Deutsche Botschafter aus Rom berichtet, hat das Königreich Italien Österreich-Ungarn trotz aller Bündnisverpflichtungen den Krieg erklärt. Seine Majestät, Wilhelm II, hat auf diesen Verrat mit der einzig möglichen Antwort reagiert. Ab sofort befindet sich das Reich mit Italien im Krieg. Mit vereinten Kräften werden wir den Italiener die Konsequenzen für ihren in der Geschichte einmaligen Verrat aufzeigen.
An den Fronten können die Soldaten des Heeres und unsere Verbündeten alle gegnerische Angriffe abwehren. Insbesonder bei Caen und nördlich von Le Mens stehen unsere Truppen erfolgreich im Abwehrkampfe gegen die Entente. In seiner Verzweiflung setzt der Feind nun auch Schlachtschiffe gegen das Landheer ein. Dieser Akt bleibt aber ohne Wirkung auf unsere Soldaten.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe


http://abload.de/img/08.mainmozbzn.jpg (http://abload.de/image.php?img=08.mainmozbzn.jpg)

War zu erwarten und die Kosten diesen Kriegseintritt zu verhindern sind zu groß.
http://abload.de/img/08.maiereignissekczrn.jpg (http://abload.de/image.php?img=08.maiereignissekczrn.jpg)

Verluste
Diese Runde:
keine

Seit Kriegsbeginn:
50 gegnerische Einheiten (13 Brit., davon 6 belg.; 9 Franz., 28 Russ., davon 1 serb.)
3 eigene Einheiten (alle KuK)

Stärke

Deutlich zu sehen ist die Mobilisierung der italienischen Armee.
http://abload.de/img/08.maistrkessyal.jpg (http://abload.de/image.php?img=08.maistrkessyal.jpg)

Forschung

kein Durchbruch

Ostfront

In Ostpreußen ziehen sich die Russen bei Memel zurück. Gleichzeitig greifen sie das XXIII. Reserve Korps, erleiden dabei aber größere Verluste als wir selbst.
http://abload.de/img/08.maiostpreuen35an3.jpg (http://abload.de/image.php?img=08.maiostpreuen35an3.jpg)

In Polen bombardieren die Russen Ivangorod und können dem Korps dort ein Stärkepunkt abziehen. Ansonsten halten sie stoisch ihre Stellungen bei Warschau. So leicht kann den Zaren wohl nichts aus der Ruhe bringen – keine Revolution und schon gar keine deutsche Offensive.
http://abload.de/img/08.maipolen6syav.jpg (http://abload.de/image.php?img=08.maipolen6syav.jpg)

In Galizien versuchen die Russen den Durchbruch in die Karpaten, scheitern dabei aber. Lange wird sich das österreichisch-ungarische Korps dort aber nicht mehr halten können. Wir müssen dort also reagieren.
http://abload.de/img/08.maigalizien71zcz.jpg (http://abload.de/image.php?img=08.maigalizien71zcz.jpg)

Italien

Unsere Entscheidung das neu aufstellte Korps noch Trento zu verlegen, war offensichtlich richtig, denn kaum im Krieg greifen dort die Italiener an. Beide Seiten erleiden dabei Verluste.
http://abload.de/img/08.maiitalienjkblw.jpg (http://abload.de/image.php?img=08.maiitalienjkblw.jpg)

Balkan

Wenn wir die Russen stoisch sind, so haben sie das wohl von den Serben gelernt. Wieder ein Angriff auf Dubvronik. Aber auf den bulgarischen Vormarsch wird nicht reagiert. Der serbische Oberbefehlshaber glaubt wohl, höchst persönlich die Bulgaren aufzuhalten. Deshalb verbleibt in Nish. Aber erstens ist dies nicht der zweite Balkankrieg und zweitens sind das nicht die Österreicher bei Valjevo.
http://abload.de/img/08.maibalkanjxbgs.jpg (http://abload.de/image.php?img=08.maibalkanjxbgs.jpg)

Flotte

Das Uboot wird nicht entdeckt.

Kaukasus

Im Kaukasus greifen die Russen tapfer an und fügen den Osmanen einige Verluste zu. Von einem Durchbruch sind sie aber noch ziemlich entfernt.
http://abload.de/img/08.maikaukasusmvz76.jpg (http://abload.de/image.php?img=08.maikaukasusmvz76.jpg)

Naher Osten

Im Nahen Osten greifen die britischen Divisionen die Osmanen an, aber ohne Erfolg. Wir verlieren zwar den Kontakt zum britischen Korps, aber nach Osten ist es nicht abmarschiert. Wohin können wir aber nicht sagen.
http://abload.de/img/08.mainaherosten92zf1.jpg (http://abload.de/image.php?img=08.mainaherosten92zf1.jpg)

Mesopotamien

Statt Basra versuchen zu sichern, erobern die Briten lieber Amara. Damit ist der Weg nach Basra für die Osmanen frei.
http://abload.de/img/08.maimesopotamien6bxbd.jpg (http://abload.de/image.php?img=08.maimesopotamien6bxbd.jpg)

Westfront

Bei Le Mans und Caen greifen die Entente unsere Truppen an. Da diese noch nicht eingegraben sind, erleiden beide Seiten einige Verluste. Hier entwickelt sich offensichtlich eine offene Feldschlacht. Eher untypisch für die Westfront und Verlustreich für beide Seiten. Zum ersten Mal setzen dabei die Briten ein Schlachtschiff ein. Diese kann aber keinen Schaden erzielen.
Bei Reims kann die Operation Mühlenstein fortgesetzt werden, da die Franzosen ihre Linien wieder schließen.
http://abload.de/img/08.maiwestfrontkkr41.jpg (http://abload.de/image.php?img=08.maiwestfrontkkr41.jpg)


Eine Extraausgabe der "Wiener Zeitung" veröffentlicht folgendes Allerhöchstes Handschreiben:
An Meine Völker!

Der König von Italien hat Mir den Krieg erklärt.
Ein Treubruch, dessengleichen die Geschichte nicht kennt, ist von dem Königreich Italien an seinen beiden Verbündeten begangen worden. Nach einem Bündnis von mehr als dreißigjähriger Dauer, während dessen es seinen territorialen Besitz mehren und sich zu ungeahnter Blüte entfalten konnte, hat uns Italien in der Stunde der Gefahr verlassen und ist mit fliegenden Fahnen in das Lager unserer Feinde übergegangen. Wir haben Italien nicht bedroht, sein Ansehen nicht geschmälert, seine Ehre und seine Interessen nicht angetastet, wir haben unseren Bündnispflichten stets getreu entsprochen und ihm unsern Schirm gewährt, als es ins Feld zog, wir haben mehr getan: Als Italien seine begehrlichen Blicke über unsere Grenzen sandte, waren wir, um das Bündnisverhältnis und den Frieden zu erhalten, zu großen schmerzlichen Opfern entschlossen, zu Opfern, die Unserem väterlichen Herzen besonders nahegingen. Aber Italiens Begehrlichkeit, das den Moment nützen zu sollen glaubte, war nicht zu stillen, und so muß sich das Schicksal vollziehen. Dem mächtigen Feinde im Norden haben in zehn-monatlichem gigantischem Ringen und in treuster Waffenbrüderschaft mit dem Heere Meines erlauchten Verbündeten Meine Armeen siegreich standgehalten. Der neue heimtückische Feind im Süden ist ihnen kein neuer Gegner. Die großen Erinnerungen an Novara, Mortara, Custozza und Lissa, die den Stolz Meiner Jugend bilden, und der Geist Radetzkys, Erzherzogs Albrechts und Tegethoffs, der in Meiner Land- und Seemacht fortlebt, bürgen Mir dafür, daß wir auch gegen Süden hin die Grenzen der Monarchie erfolgreich verteidigen werden. Ich grüße meine kampfbewährten, siegerprobten Truppen. Ich vertraue auf sie und ihre Führer. Ich vertraue auf Meine Völker, deren beispiellosem Opfermute Mein innigster väterlicher Dank gebührt. Den Allmächtigen bitte Ich, daß er unsere Fahnen segne und unsere gerechte Sache in seine gnädige Obhut nehme.

Franz Josef m. p.



Was wirklich geschah - damals
25.04.1915
Britische und französische Truppen landen auf der osmanischen Halbinsel Gallipoli an den Dardanellen und beginnen eine Offensive gegen die osmanischen Stellungen.
26.04.1915
Im sog. Londoner Vertrag verpflichtet sich Italien, innerhalb eines Monats in den Krieg einzutreten. Großbritannien, Frankreich und Russland sichern Italien als Gegenleistung große Gebietsgewinne im Trentino, in Südtirol, in Istrien und Dalmatien zu.
26.04.1915
In Moskau kommt es wegen der Preissteigerungen für Lebensmittel zu Ausschreitungen. Mehrere Bäcker- und Fleischerläden werden zerstört.
27.04.1915
Der am 11. April in den US-amerikanischen Hafen von Newport News eingelaufene deutsche Hilfskreuzer "Kronprinz Wilhelm" wird dort interniert.
27.04.1915
In Den Haag beginnt ein bis zum 1. Mai dauernder Internationaler Frauenkongress mit 2000 Teilnehmerinnen, die sich gegen den Krieg und für die volle politische Gleichberechtigung der Frauen einsetzen.
28.04.1915
Die deutschen Truppen an der Ostfront beginnen einen Vorstoß nach Kurland und Litauen.
28.04.1915
Über die vom linken SPD-Flügel herausgegebene Zeitschrift "Die Internationale" wird die Vorzensur verhängt; die erste Ausgabe wird beschlagnahmt. Die Herausgeber beschließen daraufhin, die Zeitschrift einzustellen.
29.04.1915
Der Führer der interventionistischen italienischen Sozialisten und spätere faschistische Diktator Benito Mussolini kündigt in seiner Zeitung "Popolo d'ltalia" den baldigen Kriegseintritt Italiens an. Da die Deutschen Italien hassten, stehe ein "Krieg der Ausrottung" bevor.
01.05.1915
Ein deutsches U-Boot versenkt das US-amerikanische Schiff "Gulflight", wobei zwei Bürger der USA ums Leben kommen.
01.05.1915
Die chinesische Regierung lehnt die vollständige Annahme der japanischen Forderungen vom 18. Januar ab, macht jedoch Zugeständnisse in Einzelfragen. Die japanische Regierung verlangt weitgehende Kontrollrechte über die inneren Angelegenheiten Chinas.
02.05.1915
Bei Tarnów und Gorlice gelingt deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen ein Einbruch in die russische Front. Die Schlacht leitet eine bis in den September dauernde Offensive an der Ostfront ein.
03.05.1915
Die italienische Regierung kündigt den Dreibund, das seit 1882 bestehende Geheimbündnis zwischen Österreich-Ungarn, dem Deutschen Reich und Italien.
03.05.1915
Beim ersten Kampf zwischen einem Zeppelin und Unterseebooten in der Nordsee wird ein britisches U-Boot von einem deutschen Marineluftschiff versenkt.
03.05.1915
Der US-amerikanische Botschafter im Deutschen Reich, James W. Gerard, erklärt nach einem Besuch deutscher Gefangenenlager, dass die Kriegsgefangenen sowohl in Großbritannien als auch im Deutschen Reich korrekt behandelt würden.
04.05.1915
Eine erneute Musterung von Landsturmpflichtigen wird in Österreich-Ungarn angeordnet, da der Verdacht besteht, dass bei den Untersuchungen unterschiedliche Maßstäbe in der Beurteilung der Tauglichkeit angelegt wurden.
04.05.1915
Nach Angaben aus Großbritannien lassen sich dort wöchentlich etwa 25 000 bis 30 000 Mann in die Rekrutierungslisten der Armee eintragen.
04.05.1915
Der britische Schatzkanzler David Lloyd George bringt im Unterhaus das Budget für 1915/16 ein, das einen Fehlbetrag von 862 Mio. Pfund Sterling (18,1 Mrd. Mark) aufweist. Sollte der Krieg bis September beendet sein, würde sich der Fehlbetrag auf 516 Mio. Pfund (10,8 Mrd. Mark) verringern.
05.05.1915
Der Alldeutsche Verband erklärt in einer Kriegszieleingabe an Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg, Voraussetzung für einen Friedensschluß mit Russland sei die Annexion der polnischen Grenzgebiete, Litauens und des Baltikums.
05.05.1915
In Griechenland wird die Deputiertenkammer aufgelöst. Die Neuwahlen werden auf den 13. Juni angesetzt.
05.05.1915
Bei der Enthüllung eines Denkmals für den italienischen Freiheitskämpfer Giuseppe Garibaldi in Quarto bei Genua kommt es zu einer großen Kundgebung für den Kriegseintritt Italiens.
06.05.1915
Die Raucher in Breslau führen einen Nichtrauchertag durch. Das durch den eintägigen Verzicht aufs Rauchen eingesparte Geld soll für Liebesgaben an die Frontsoldaten verwendet werden, nach den Vorstellungen der Initiatoren vor allem für Tabak.
07.05.1915
Der britische Passagierdampfer "Lusitania" wird vor der Südküste Irlands durch das deutsche Unterseeboot "U-20" versenkt. 1198 Personen, darunter 120 US-amerikanische Staatsbürger, kommen ums Leben.
07.05.1915
Deutsche Truppen nehmen unter Mitwirkung der Flotte die lettische Stadt Libau ein.
07.05.1915
Japan stellt der chinesischen Regierung ein Ultimatum, in dem bis zum 9. Mai die Annahme sämtlicher 21 Forderungen verlangt wird, mit denen Japan die Kontrolle über China zu erlangen versucht.
07.05.1915
Der Beginn der neuen Sitzungsperiode des italienischen Senats und der Kammer wird vom 12. auf den 20. Mai verschoben. In Italien wird dies als Indiz für eine unmittelbar bevorstehende endgültige Entscheidung über den Kriegseintritt gewertet.
08.05.1915
Die chinesische Regierung nimmt das am Tag zuvor von Japan gestellte Ultimatum an.

Hohenlohe
08.08.14, 11:43
Ein gutes Update, werter zersenser, das ihr uns hier präsentiert. Könnt ihr mit euren verfügbaren MPP noch ein paar Verstärkungen rekrutieren...?? Oder braucht ihr eure MPP für Auffrischungen oder die Forschung...??

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
10.08.14, 16:34
09.Mai 1915 – 22. Mai 1915 – Siege an allen Fronten

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Den Verbänden unseren Heeres und unserer Verbündeten sind Siege an allen Fronten gelungen. Im Westen wurden insgesamt 4 feindliche Korps aufgerieben. So konnte der Angriff der Entente bei Caen und nördlich von Le Mens nicht nur zurückgeschlagen werden, sondern auch die Angriffsverbände des Feindes existieren nicht mehr.
Im Osten wurden mehrere russische Verbände aufgerieben und Seydlets genommen. Lublin ist von vereinten Kräften eingekreist und die russischen Verteidiger sind praktisch nicht mehr vorhanden.
Auch auf dem Balkan und in den Wüsten Mesopotamiens erzielten unsere Verbündeten erfolge. So wurde der Angriff auf Nish begonnen und die Ölfelder bei Basra befreit.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe


http://abload.de/img/22.mainmhsutg.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.mainmhsutg.jpg)[/url]
Gleichstand mit den Russen erreicht!

Die britische Diplomatie haben bei Portugal Erfolg gehabt. Mit einem portugiesischen Kriegseintritt ist zu rechnen. Welche Auswirkung dies haben wird, ist uns unklar.
http://abload.de/img/22.maiereignissep2urd.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.maiereignissep2urd.jpg)

Verluste
Diese Runde:
8 gegnerische Einheiten (2 brit. Korps, 2 franz. Korps, 1 russ. Bomber, 2 russ. Korps, 1 russ. Division)

Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/22.maiverlusteikuxd.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.maiverlusteikuxd.jpg)

Stärke

Die feindlichen Verluste haben auch sichtbare Auswirkung auf deren Truppenstärke.
http://abload.de/img/22.maistrkeu9u1e.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.maistrkeu9u1e.jpg)

Forschung

entfällt

Ostfront

In Ostpreußen vernichten wir ein russisches Korps bei Memel. Der Angriff der Russen ist endgültig gescheitert.
http://abload.de/img/22.maiostpreuen0mubw.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.maiostpreuen0mubw.jpg)

In Polen treiben wir unsere Offensive voran. Seydlets wird genommen und Lublin umstellt. Deren Verteidiger sind aufrieben, aber wir haben leider keine Einheit mehr übrig für die Einnahme. Nächste Runde ist das Ziel Warschau abzuschneiden. Die deutsche Artillerie ist nun auch einsatzbereit für den Angriff auf Warschau.
http://abload.de/img/22.maipolen6xudp.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.maipolen6xudp.jpg)

In Galizien sichern wir die Karpatenpässe mit einem neuem Korps, welches per Gewaltmarsch seine Stellungen einnimmt. Bei Lemberg wird ein russisches Korps aufgerieben. Zwei weitere Korps können abgeschnitten werden, aber werden sich sicherlich wieder befreien können.
http://abload.de/img/22.maigalizienxduwh.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.maigalizienxduwh.jpg)

Italien

Die Verluste werden aufgefüllt, aber die wichtigste Entscheidung ist, dass wir von der Ostfront ein HQ hierher verlegt haben. Damit soll die Einsatzstärke verstärkt werden.
http://abload.de/img/22.maiitalien3hugc.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.maiitalien3hugc.jpg)

Balkan

Wir beginnen mit dem Angriff auf Nish. Aber noch wird es einige Zeit dauern, bis die Bulgaren Erfolg haben werden.
http://abload.de/img/22.maibalkan7ruxl.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.maibalkan7ruxl.jpg)

Flotte

Wenn wir uns recht erinnern, bekommen die Russen 1915 ein neues Schlachtschiff. Daher ziehen wir unsere Hochseeflotte in der Ostsee zusammen.
http://abload.de/img/22.maiflotte43us1.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.maiflotte43us1.jpg)

Kaukasus

Im Kaukasus ersetzen die Osmanen ihre Verluste. Zu mehr reicht es nicht.
http://abload.de/img/22.maikaukasusoeuz8.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.maikaukasusoeuz8.jpg)

Naher Osten

Im Nahen Osten treffen nun die letzten osmanischen Korps ein und verstärken unsere Linien.
http://abload.de/img/22.mainaherostenwbuwc.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.mainaherostenwbuwc.jpg)

Mesopotamien

Statt Basra marschieren wir zu den Ölfelder von Abadan. Basra soll dann in der nächsten Runde erobert werden. Die Briten sind nämlich zu weit weg von Basra. Wenn wir aber jetzt Basra erobern, könnte die Eroberung der Ölfelder scheitern, da wir dann zwei Runden brauchen – eine Hin und eine Zurück. Diese Zeit könnte für die Briten reichen, um Basra zu erreichen, deshalb unser Weg.
http://abload.de/img/22.maimesopotamienyguwe.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.maimesopotamienyguwe.jpg)

Westfront

Bei Le Mans und Caen schlagen wir zurück. Unter eigenen Verlusten können wir die drei feindlichen Korps aufreiben und somit Zeit gewinnen, um uns wieder einzugraben. Auch die Operation „Mühlenstein“ hat Erfolg. Wir vernichten bei Reims ein weiteres französisches Korps.
http://abload.de/img/22.maiwestfronti0uyf.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.maiwestfronti0uyf.jpg)


Im Hafen von Kiel
Als die Matrosen die Befehle zum Auslaufen bekamen, hatten viele Furcht, dass es nun gegen England und Royal Navy gehen würde. Ein Himmelfahrtskommando aus Sicht der einfachen Soldaten. Und so machte sich Unmut breit. Als aber die Nachricht durchsickerte, dass Richtung Osten gehen würde, waren die meisten Matrosen beruhigt, hatte man doch im letzten Jahr die gesamte russische Ostseeflotte versenkt.
Kurz nach dem Auslaufen richtige der Kapitän seine Worte an die Männer:
„An meine Besatzung, in den letzten Stunden sind viele Gerüchte auf meinem Schiff in den Umlauf gekommen. Es geht weder gegen England noch handelt es sich um ein Manöver. Vielmehr müssen wir unser erfolgreiches Werk des letzten Jahres fortsetzen – die Versenkung der russischen Ostseeflotte. Es gibt Berichte unseres Geheimdienstes, dass die Russen ein neues Schlachtschiff in den Dienst gestellt haben. Dieses Schiff muss versenkt werden, daher wurde einem Großteil der Hochseeflotte das Auslaufen befohlen. Wir werden uns in der Ostsee versammeln und dann den Zaren ein weiteres Mal eine Lektion erteilen.“
Nach diesen Worten hatte sich die Unruhe auf dem Schiff gelegt, nun wusste jeder um was es ging.



Was wirklich geschah - damals
09.05.1915
An der Westfront in Flandern und im Artois beginnt mit konzentrierten Angriffen britischer und französischer Truppen ein großangelegter Durchbruchversuch der Alliierten (sog. Lorettoschlacht).
09.05.1915
Die deutsche Regierung teilt den USA mit, die Kommandanten deutscher Unterseeboote hätten Befehl erhalten, neutrale Schiffe, die sich nicht feindselig verhielten, in keinem Fall anzugreifen.
09.05.1915
In Liverpool werden als Reaktion auf die Versenkung des Linienschiffes "Lusitania" durch ein deutsches U-Boot deutsche Läden zerstört und geplündert.
10.05.1915
Bei seinem Versuch, den Kriegseintritt Italiens zu verhindern, macht der österreichisch-ungarische Außenminister Stephan Freiherr Burián von Rajecz Italien weitgehende Zugeständnisse. Sämtliche italienischen Forderungen nach Gebietserwerbungen werden als Verhandlungsbasis akzeptiert.
11.05.1915
Die deutsche Regierung weist in einer Erklärung an die USA die Verantwortung für den Tod US-amerikanischer Bürger bei der Versenkung des britischen Passagierschiffes "Lusitania" mit dem Hinweis zurück, dass das Schiff Kriegsmaterial transportiert habe. Außerdem seien die Passagiere vor Reiseantritt vor einer Torpedierung gewarnt worden.
12.05.1915
Truppen der südafrikanischen Union besetzen Windhuk in Deutsch-Südwestafrika. Die deutschen Schutztruppen müssen sich nach Norden zurückziehen.
12.05.1915
Aus Empörung über die deutsche Versenkung der "Lusitania" kommt es in London zu Ausschreitungen gegen dort lebende Deutsche.
12.05.1915
Die sozialistische Fraktion der italienischen Kammer spricht sich gegen einen Kriegseintritt aus.
12.05.1915
Im Osmanischen Reich wird die Wehrpflicht auf die Zeit vom 18. bis zum 45. Lebensjahr ausgedehnt. Bislang dauerte die Wehrpflicht je nach Waffengattung zwischen 17 und 25 Jahre.
13.05.1915
Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg spricht sich in einer Unterredung mit Parteiführern des Zentrums, der Nationalliberalen und der Konservativen Partei für eine weitgehende deutsche Kontrolle über Belgien nach Kriegsende aus.
13.05.1915
Der italienische Ministerpräsident Antonio Salandra bietet seinen Rücktritt an, da seine Regierung in der Frage des Kriegseintritts Italiens nicht die notwendige geschlossene Unterstützung des Parlaments habe.
14.05.1915
In Portugal kommt es zu einem Aufstand der Radikalen gegen die konservativen Republikaner. Bei Straßenkämpfen in Lissabon werden 200 Personen getötet. Ministerpräsident Joaquim Pereira Pimenta de Castro tritt zurück und wird von Joao Pinheiro Chagas abgelöst.
14.05.1915
Der Deutsche Landwirtschaftsrat betont auf seiner Kriegstagung in Berlin, die deutsche Landwirtschaft sei in der Lage, die Ernährung der Bevölkerung für eine unbegrenzte Kriegsdauer zu gewährleisten.
14.05.1915
Britischen Presseberichten zufolge hat eine Hungersnot im Norden Nigerias bislang 30 000 Todesopfer gefordert.
15.05.1915
Die US-amerikanische Regierung verlangt in einer Note an die Reichsregierung, das Deutsche Reich solle auf den Einsatz von U-Booten im Handelskrieg verzichten. Die USA fordern außerdem eine Mißbilligung der Versenkung der "Lusitania" sowie Schadensersatz.
15.05.1915
54 518 Lehrkräfte sind Angaben des Deutschen Lehrervereins zufolge zum Kriegsdienst einberufen, das sind 34% aller Lehrer des Deutschen Reiches.
16.05.1915
Der geschäftsführende Ausschuß der Nationalliberalen Partei erklärt zu den deutschen Kriegszielen, dass militärische Erfolge "politisch restlos ausgenutzt werden müssen". Erforderlich seien Annexionen im Westen, neues Siedlungsland im Osten und ein Ausbau des Kolonialbesitzes.
16.05.1915
Die Häfen Calais und Dover werden von deutschen Luftschiffen angegriffen.
16.05.1915
Der italienische König Viktor Emanuel III. lehnt das Rücktrittsangebot von Ministerpräsident Antonio Salandra vom 13. Mai ab, da es nicht gelingt, ein anderes Kabinett zu bilden. In der italienischen Öffentlichkeit wird dies als Niederlage für Giovanni Giolitti, den bedeutendsten Gegner eines Kriegseintritts, gewertet.
17.05.1915
Vor dem Abgeordnetenhaus in Budapest bestätigt der ungarische Ministerpräsident István Graf Tisza erstmals in der Öffentlichkeit, dass Österreich-Ungarn Italien territoriale Angebote für die Beibehaltung der Neutralität gemacht habe.
17.05.1915
Der erst seit drei Tagen amtierende portugiesische Ministerpräsident Joao Pinheiro Chagas wird bei einem Attentat auf dem Bahnhof von Entrocamiento schwer verletzt. Er erliegt seinen Schußverletzungen am 19. Mai in Lissabon.
17.05.1915
Der Erste Seelord der britischen Admiralität, John Fisher, tritt wegen eines Konflikts mit Winston Churchill, dem Ersten Lord der Admiralität, über den mißlungenen alliierten Landungsversuch an den Dardanellen zurück.
18.05.1915
Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg informiert den Deutschen Reichstag über die österreichisch-ungarischen Angebote in den Verhandlungen über die Neutralität Italiens.
18.05.1915
Nach deutschen Angaben sind im ersten Vierteljahr des U-Boot-Krieges gegen die Handelsschiffahrt 111 Schiffe von deutschen Unterseebooten versenkt worden, davon 102 britische, sieben französische und zwei russische.
19.05.1915
Afonso Augusto da Costa wird Nachfolger des ermordeten portugiesischen Ministerpräsidenten Joao Pinheiro Chagas.
20.05.1915
Sechs führende deutsche Wirtschaftsverbände richten eine Eingabe über die deutschen Kriegsziele an Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg, in der sie Annexionen im Osten und Westen sowie ein deutsches Kolonialreich fordern.
20.05.1915
Die Reichsregierung veröffentlicht ein Weißbuch über "Die völkerrechtswidrige Führung des belgischen Volkskrieges". Darin rechtfertigt sie das Vorgehen deutscher Truppen gegen die belgische Zivilbevölkerung mit dem Argument, der Widerstand gegen die deutsche Besetzung sei ein Verstoß gegen das Völkerrecht gewesen.
20.05.1915
Die italienische Kammer nimmt gegen die Stimmen der Sozialisten einen Gesetzentwurf an, durch den der Regierung Sondervollmachten für den Kriegsfall übertragen werden. Dies gilt als Zustimmung des Parlaments zum Kriegseintritt Italiens. Am 21. Mai stimmt auch der Senat dem Gesetz zu.
20.05.1915
Die italienische Regierung veröffentlicht ein Grünbuch mit Dokumenten zu den Verhandlungen mit Österreich-Ungarn über die Aufrechterhaltung der Neutralität Italiens.
21.05.1915
Erste Verhandlungen zwischen der südafrikanischen Union und dem deutschen Gouvernement über die Übergabe der deutschen Kolonie Südwestafrika scheitern.
21.05.1915
Die Gesamtzahl der Kriegsgefangenen im Deutschen Reich und Österreich-Ungarn hat sich nach dem Beginn der Offensive an der Ostfront auf 1,385 Mio. erhöht, davon sind 1,017 Mio. Russen.
21.05.1915
In Peru wird José Pardo y Barreda zum neuen Präsidenten gewählt.
21.05.1915
Die Eisenbahnlinie zwischen dem Hafen Dschibuti in der französischen Kolonie Somaliland und Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens, wird fertiggestellt.
22.05.1915
Die österreichisch-ungarische Regierung lehnt in einer Note an die italienische Regierung die Annahme der Kündigung des Dreibund durch Italien vom 3. Mai ab.

Hohenlohe
10.08.14, 18:54
Glückwunsch zur Vernichtung von 8 feindlichen Einheiten...:top: Können eure Bulgaren nicht versuchen das serbische Uskub zu erreichen oder herrscht da Kriegsnebel und es ist bereits besetzt...?!

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
11.08.14, 07:03
Glückwunsch zur Vernichtung von 8 feindlichen Einheiten...:top: Können eure Bulgaren nicht versuchen das serbische Uskub zu erreichen oder herrscht da Kriegsnebel und es ist bereits besetzt...?!

Danke für die Glückwünsche. Aber so wird es im Westen erstmal nicht mehr weitergehen.
Wir gehen davon aus, dass Uskub besetzt ist. Wir haben uns aber noch weiter genähert gehabt. Wir könnten aber die Kavallerie in Sofia nächste Runde nutzen für eine Aufklärungsmission.

zersenser
14.08.14, 08:03
23.Mai 1915 – 05.Juni 1915 – Kriegserklärung Portugals

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Nach dem Verrat Italiens an seinen Verbündeten hat sich nun auch Portugal unseren Feinden angeschlossen. Dies wird aber nichts an unserer Überlegenheit über die Entente ändern. So sind Frankreich und Großbritannien weiterhin an der Westfront nicht in der Lage bei Caen und Le Mens ein durchgehende Front zu errichten. Die Verluste der letzten Monate wiegen dafür zu schwer.
Auch an der Ostfront haben sich die Russen bei Memel endgültig zurückgezogen und somit ihre Offensive eingestellt. In Polen ist die russische Armee bei Warschau nicht in der Lage unserer Offensive wirksam entgegenzutreten. Aber auch bei Lemberg haben sich der Gegner hinter die Grenze zurückgezogen.
An den anderen Fronten konnten durch unsere Verbündeten sämtliche Angriffe auf ihre Stellungen abgewiesen werden.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe


http://abload.de/img/05juninmcucup.jpg (http://abload.de/image.php?img=05juninmcucup.jpg)
Bei der NM haben die Deutschen das Zarenreich überholt!

Der erwartete portugiesischen Kriegseintritt tritt ein. Die Auswirkungen sind uns unklar. Sehr stark dürfte die portugiesische Armee aber nicht sein.
http://abload.de/img/05juniereignisse72s11.jpg (http://abload.de/image.php?img=05juniereignisse72s11.jpg)

Verluste
Diese Runde:
keine

Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/22.maiverlusteikuxd.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.maiverlusteikuxd.jpg)

Stärke

An der britischen Truppenstärke ist der Kriegseintritt Portugals zu sehen. Keine wirklich große Streitmacht. Interessant ist, dass die Russen keine neuen Einheiten aufgestellt haben.
http://abload.de/img/05.junistrkecvscx.jpg (http://abload.de/image.php?img=05.junistrkecvscx.jpg)

Forschung

Infrastruktur und Trench bei den Österreichern

Ostfront

Die russische Armee bricht ihren Angriff endgültig ab und zieht sich zurück. Nur Kavalleriekorps stößt auf Gumbinnen vor ohne aber anzugreifen.
http://abload.de/img/05.juniostpreueno5s29.jpg (http://abload.de/image.php?img=05.juniostpreueno5s29.jpg)

In Polen scheinen die Russen regelrecht geschockt zu sein von der deutschen Offensive. Jedenfalls bleiben sie in ihren Stellungen und reagieren nicht.
http://abload.de/img/05.junipolen3esr0.jpg (http://abload.de/image.php?img=05.junipolen3esr0.jpg)

In Galizien marschiert der Feind nicht den Karpatenpässen. Vielmehr wird Stanislaw angegriffen. Wir erleiden dabei aber nur geringe Verluste.
Die beiden Korps, die abgeschnitten waren, ziehen sich zurück bzw. greifen unsere Kavallerie an. Damit ist Lemberg zum ersten Mal seit dem Kriegsbeginn nicht mehr direkt bedroht.
http://abload.de/img/05.junigaliziendksov.jpg (http://abload.de/image.php?img=05.junigaliziendksov.jpg)

Italien

Italien greift Trento an und kann dem dortigen Korps schwere Verluste beibringen. Dann ziehen sich die Italiener aber zurück. Verstehen tun wir dies nicht.
Gleichzeit wird nun im Osten der Front angegriffen. Das Korps vor Klagenfurt hält aber stand.
http://abload.de/img/05.juniitalienmrs1c.jpg (http://abload.de/image.php?img=05.juniitalienmrs1c.jpg)

Balkan

Angriff auf Dubrovnik, sonst nichts. Das HQ in Nish wird aufgefrischt.
http://abload.de/img/05.junibalkan69sj4.jpg (http://abload.de/image.php?img=05.junibalkan69sj4.jpg)

Flotte

Noch reagieren der Feind nicht auf unsere Flotte in der Ostsee.

Kaukasus

Im Kaukasus greifen die Russen zwei osmanische Städte an, können aber dabei kaum Schaden anrichten.
http://abload.de/img/05.junikaukasusc3sdp.jpg (http://abload.de/image.php?img=05.junikaukasusc3sdp.jpg)]

Naher Osten

Im Nahen Osten greifen die Briten noch einmal an der Gazafront an und ziehen dann eine Division zurück. Wir entdecken das britische Korps wieder, bloß sind es jetzt derer zwei. Wenn die Aqaba angreifen, bräuchten wir dort wohl Verstärkung.
http://abload.de/img/05.juninaherostenv2szi.jpg (http://abload.de/image.php?img=05.juninaherostenv2szi.jpg)

Mesopotamien

Die Briten marschieren Barsa entgegen. Die Frage ist, ob sie Qurna erst nehmen oder direkt auf Basra marschieren. Letztes dürfte wegen der Versorgung schwierig werden.
http://abload.de/img/05.junimesopotamiennssmp.jpg (http://abload.de/image.php?img=05.junimesopotamiennssmp.jpg)

Westfront

Bei Le Mans und Caen kann der Gegner keine neuen Truppen an die Front heranführen. Wir verbuchen die Schlacht als entschieden und großen Erfolg.
Statt im Westen wird bei Compiegne und Reims jeweils ein Korps in die vorderste Linie befohlen. Ohne Eingrabung werden diese nicht lange durchhalten.
Die Bombardierung der französischen Flotte führt zwar zu leichten Verluste, aber ist derzeit noch nicht wirklich gefährlich.
http://abload.de/img/05.juniwestfrontvks70.jpg (http://abload.de/image.php?img=05.juniwestfrontvks70.jpg)


Originaltext der deutschen Kriegserklärung an Portugal
Sehr geehrter Herr Premierminister,

ich bin beauftragt im Namen meiner Regierung ihnen folgende Note zu überreichen:

Seit Kriegsbeginn hat die portugiesische Regierung durch neutralitätswidrige Handlungen die Feinde des Deutschen Reichs unterstützt. Englischen Truppen wurde in vier Fällen der Durchmarsch durch Moçambique gestattet. Die Versorgung deutscher Schiffe mit Kohlen wurde verboten. Ein neutralitätswidrig ausgedehnter Aufenthalt englischer Kriegsschiffe in portugiesischen Häfen wurde zugelassen, England die Benutzung Madeiras als Flottenstützpunkt gewährt. Der Entente wurden Geschütze und Kriegsmaterial der verschiedensten Art, England überdies ein Torpedobootzerstörer verkauft. Deutsche Kabeln wurden unterbrochen. Das Archiv des Kaiserlichen Vizekonsulats in Mossamedes wurde beschlagnahmt.
Expeditionen wurden nach Afrika entsandt und offen als gegen Deutschland gerichtet bezeichnet. An der Grenze von Deutsch-Südwestafrika und Angola wurde der deutsche Bezirksamtmann Dr. Schulde, Jena, sowie zwei Offiziere und Mannschaften durch eine Einladung über die Grenze nach Naulila gelockt, dort am 19. Oktober 1914 für verhaftet erklärt, und, als sie sich ihrer Festnahme zu entziehen suchten, zum Teil niedergeschossen, die Überlebenden mit Gewalt gefangen genommen. Retorsionsmaßnahmen unserer Schutztruppe folgten. Von Deutschland abgeschnitten, handelte die Schutztruppe in der durch das portugiesische Vorgehen hervorgerufenen Annahme, dass Portugal sich mit uns im Kriegszustand befinde. Die portugiesische Regierung demonstrierte wegen der letzteren Vorgänge, ohne die ersteren zu erwähnen, und beantwortete unser Verlangen, uns mit unseren Kolonialbehörden einen ungehinderten chiffrierten Telegrammverkehr zwecks Ausklärung des Sachverhalts zu verschaffen, überhaupt nicht.
Während der Kriegsdauer ergingen sich unter mehr oder weniger offenkundiger Begünstigung durch die portugiesische Regierung Presse und Parlament in gröblichen Beschimpfungen des deutschen Volkes. In der Kammersitzung vom 23. November 1914 sprach der Führer der Partei der Evolutionisten in Gegenwart fremder Diplomaten sowie der portugiesischen Minister schwere Beleidigungen gegen Deutschland aus, ohne dass ein Einspruch seitens des Kammerpräsidenten oder eines Ministers erfolgt wäre. Der Kaiserliche Gesandte erhielt auf seine Vorstellungen nur die Antwort, dass der betreffende Passus im offiziellen Sitzungsbericht nicht enthalten sei.
Wir haben gegen diese Vorgänge in jedem Einzelfalle protestiert, sowie verschiedentlich die ernstesten Vorstellungen erhoben und die portugiesische Regierung für alle Folgen verantwortlich gemacht. Eine Remedur erfolgte jedoch nicht. Die Kaiserliche Regierung hatte gleichwohl in langmütiger Würdigung der schwierigen Lage Portugals es bisher vermieden, ernstere Konsequenzen aus dem Verhalten der portugiesischen Regierung zu ziehen.
Am 23. Februar erfolgte auf Grund eines Dekrets vom gleichen Tage ohne vorherige Verhandlung die Beschlagnahme der deutschen Schiffe. Diese wurden militärisch besetzt und die Mannschaften von Bord geschickt. Die Kaiserliche Regierung hat gegen diesen flagranten Rechtsbruch protestiert und die Aufhebung der Beschlagnahme der Schiffe verlangt. Die portugiesische Regierung hat das Verlangen abgelehnt und ihre Gewaltmaßregel durch Rechtsausführungen zu begründen versucht. Sie geht davon aus, dass unsere durch den Krieg in den portugiesischen Häfen festgelegten Schiffe infolge der Festlegung nicht dem Artikel 2 des deutsch-portugiesischen Handels- und Schifffahrtsvertrages, sondern ebenso wie anderes im Lande befindliches Eigentum der unbeschränkten Gebietshoheit und damit dem unbeschränkten Zugriff Portugals unterlägen. Weiterhin aber meint sie sich innerhalb der Grenzen dieses Artikels gehalten zu haben, da die Requisition der Schiffe einem dringenden wirtschaftlichen Bedürfnis entspräche, auch in dem Beschlagnahmedekret eine später festzusetzende Entschädigung vorgesehen sei. Diese Ausführungen erscheinen als leere Ausflüchte. Der Artikel 2 bezieht sich auf jede Requisition deutschen, in portugiesischem Gebiete befindlichen Eigentums, so dass es dahingestellt bleiben kann, ob die angebliche Festlegung der deutschen Schiffe in portugiesischen Häfen ihre Rechtslage verändert hat. Den genannten Artikel hat aber die portugiesische Regierung nach doppelter Richtung verletzt. Einmal hat sie sich bei der Requisition nicht in den vertraglichen Grenzen gehalten, da Artikel 2 die Befriedigung eines staatlichen Bedürfnisses voraussetzt, während die Beschlagnahme offenbar unverhältnismäßig mehr deutsche Schiffe getroffen hat, als zur Beseitigung des Schiffsraummangels für Portugal erforderlich war. Sodann aber macht der Artikel die Beschlagnahme der Schiffe von einer vorhergehenden Vereinbarung mit den Beteiligten über die zu bewilligende Entschädigung abhängig, während die portugiesische Regierung nicht einmal versucht hat, sich mit den deutschen Reedereien unmittelbar oder durch Vermittlung der deutschen Regierung zu verständigen. Das ganze Vorgehen der portugiesischen Regierung stellt sich somit als ein schwerer Rechts- und Vertragsbruch dar.
Die portugiesische Regierung hat durch dieses Vorgehen offen zu erkennen gegeben, dass sie sich als Vasallen Englands betrachtet, der den englischen Interessen und Wünschen alle anderen Rücksichten unterordnet. Sie hat endlich die Beschlagnahme der Schiffe unter Formen vollzogen, in denen eine beabsichtigte Herausforderung Deutschlands erblickt werden muss. Die deutsche Flagge wurde auf den deutschen Schiffen niedergeholt, die portugiesische Flagge mit Kriegswimpel gesetzt. Das Admiralsschiff schoss Salut.
Die Kaiserliche Regierung sieht sich gezwungen, aus dem Verhalten der portugiesischen Regierung die notwendigen Folgerungen zu ziehen. Sie betrachtet sich von jetzt ab als mit der portugiesischen Nation im Kriegszustande befindlich.

Hochachtungsvoll

Dr. Friedrich Felix Balduin Rosen
Gesandter des Deutschen Reiches
und Vertreter
seiner kaiserlichen Majestät
Kaiser Wilhelm II



Was wirklich geschah - damals
24.05.1915
Mit der Bombardierung der italienischen Adriaküste durch die österreichisch-ungarische Flotte und vereinzelten Kämpfen an der Grenze in Tirol beginnen die Kampfhandlungen zwischen Italien und Österreich-Ungarn.
24.05.1915
Die Regierungen Großbritanniens, Frankreichs und Russlands appellieren an die osmanische Regierung, für ein Ende der seit April andauernden Massenmorde an der armenischen Bevölkerung im Osmanischen Reich zu sorgen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
25.05.1915
Vor den Dardanellen wird das britische Panzerschiff "Triumph" von einem deutschen Unterseeboot versenkt. Es ist die erste bekanntgewordene Aktion eines deutschen U-Bootes in den Dardanellenkämpfen.
25.05.1915
In Peking wird der chinesisch-japanische Vertrag unterzeichnet, der Japan eine weitgehende Kontrolle über China einräumt.
25.05.1915
Argentinien, Brasilien und Chile schließen einen Vertrag über die friedliche Austragung von Streitigkeiten zwischen ihren Ländern.
26.05.1915
Der britische Premierminister Herbert Henry Asquith stellt seine neue Koalitionsregierung vor, der erstmals ein Minister der Labour Party angehört. Der bisherige Schatzkanzler David Lloyd George übernimmt das neugeschaffene Munitionsministerium.
27.05.1915
Italienische Truppen besetzen den von Österreich-Ungarn geräumten Südteil Tirols und beginnen eine Offensive in den Dolomiten.
27.05.1915
Im Osmanischen Reich erscheint ein "Provisorisches Gesetz über die Verschickung verdächtiger Personen", das es der Armee erlaubt, "die Bevölkerung von Städten und Dörfern, die sie der Schuld des Verrats oder der Spionage für verdächtig halten ... in anderen Orten anzusiedeln". Unter Berufung auf dieses Gesetz beginnen im Juni die Massendeportationen der armenischen Bevölkerung.
28.05.1915
In ihrer Antwort auf die US-amerikanische Note vom 15. Mai erklärt die Reichsregierung ihre Entschlossenheit, den U-Boot-Krieg fortzusetzen.
29.05.1915
In einer Reichstagsdebatte über die deutschen Kriegsziele wenden sich Sprecher der Sozialdemokraten gegen die Annexion fremden Territoriums, während die bürgerlichen Parteien betonen, eine Sicherung der politischen und militärischen Interessen könne auch Gebietserwerbungen erforderlich machen.
29.05.1915
Die vom SPD-Reichstagsabgeordneten Eduard David verfaßte Schrift "Die Sozialdemokratie im Weltkrieg" wird veröffentlicht. David, ein führender Vertreter des rechten Flügels der SPD, rechtfertigt darin die sozialdemokratische Unterstützung des Krieges.
31.05.1915
Deutsche Luftschiffe bombardieren in der Nacht die Londoner Werft- und Hafenanlagen. Es ist der erste Zeppelin-Angriff auf London.
01.06.1915
Die belgische Exilregierung in Le Havre weist ihre Auslandsvertretungen an, Belgiern keine Pässe nach den Niederlanden und der Schweiz mehr auszustellen. Dadurch soll die Rückkehr von Flüchtlingen in das vom Deutschen Reich besetzte Belgien verhindert werden.
01.06.1915
Angesichts zunehmender Demonstrationen für eine Beteiligung Spaniens am Krieg bekräftigt Ministerpräsident Eduardo Dato y Iradier, dass seine Regierung weiterhin an ihrer strikten Neutralitätspolitik festhalten wolle.
01.06.1915
Das Rote Kreuz ruft in Washington zu einer Hilfsaktion für Mexiko auf, da dort eine große Hungersnot drohe.
01.06.1915
Im Deutschen Reich beginnen die vorgezogenen Notreifeprüfungen für die Ostern in die Oberprima gekommenen Schüler, die sich als Kriegsfreiwillige gemeldet haben.
02.06.1915
Die italienische Regierung veröffentlicht ein Kommuniqué, wonach Italien sich nicht im Kriegszustand mit dem Deutschen Reich betrachtet.
03.06.1915
Deutsche und österreichisch-ungarische Truppen erobern die am 22. März von den Russen besetzte Stadt Przemysl zurück.
04.06.1915
Die türkische Regierung dementiert Berichte über Massenmorde an der armenischen Bevölkerung im Osmanischen Reich, lediglich eine Aufstandsbewegung der Armenier sei vom Militär unterdrückt worden.
04.06.1915
Zwischen Österreich-Ungarn und Serbien findet ein Austausch gefangengenommener Frauen, Kinder und nicht im wehrfähigen Alter befindlicher Männer statt.
05.06.1915
Ein Geheimbefehl von Kaiser Wilhelm II. ordnet an, dass sowohl neutrale als auch feindliche große Passagierdampfer nicht mehr durch U-Boote versenkt werden dürfen.
05.06.1915
Die offiziöse "Norddeutsche Allgemeine Zeitung" dementiert Berichte, die deutsche Reichsregierung habe im Frühjahr ein britisches Friedensangebot zurückgewiesen.
05.06.1915
Die deutsche Regierung sichert den USA Schadenersatz für den am 1. Mai von einem deutschen Unterseeboot versenkten Dampfer "Gulflight" zu.
05.06.1915
Der Schweizer Bundesrat stellt Handlungen unter Strafe, die im Widerspruch zur Neutralität des Landes stehen.

Hohenlohe
14.08.14, 14:55
Wie schaut es eigentlich mit der Diplomatie aus...?? Könntet ihr Spanien überreden sich an eure Seite zu begeben...?? Wir sind gespannt wie ihr eure Offensive an der Ostfront fortsetzt, vor allem gegen Warschau...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::ritter::)

zersenser
14.08.14, 22:41
Wie schaut es eigentlich mit der Diplomatie aus...?? Könntet ihr Spanien überreden sich an eure Seite zu begeben...?? Wir sind gespannt wie ihr eure Offensive an der Ostfront fortsetzt, vor allem gegen Warschau...:ph:


In Diplomatie haben wir noch nichts investiert. Dazu fehlen derzeit die MPP's. Unser Focus liegt auf dem Heer und der Forschung. Früher oder später müssen wir uns aber um Norwegen, Schweden und die Niederlande kümmern, da diese uns versorgen. Spanien dauert aber zu lange und ist zu teuer.

zersenser
15.08.14, 08:19
06.Juni 1915 – 19.Juni 1915 – Der Kessel von Warschau

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Die deutsch-österreichische Offensive in Polen hat in den letzten zwei Wochen zu erheblichen Verluste beim Gegner und Geländegewinne unserer Truppen geführt. Insgesamt konnten zwei komplette russische Korps vernichtet werden. Zusätzlich ist es gelungen die Hauptstadt Russisch-Polens, Warschau, von sämtlichen Versorgungslinien ins Hinterland abzuschneiden. Im neuen Warschauer Kessel sitzen über 5 feindliche Korps. Weiter östlich ist es gelungen gleichfalls die Festung Brest-Litovsk von der Versorgung abzuschneiden.
An der Westfront wurden den Franzosen große Verluste bei Reims und Compiegne beigebracht. Beide Städte stehen immer mehr für die menschenverachtende Strategie der Entente ohne Rücksicht auf Verluste angreifenzulassen.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe


http://abload.de/img/19juninmdpk7d.jpg (http://abload.de/image.php?img=19juninmdpk7d.jpg)
Bei der NM nähert sich das Zarenreich der magischen 100%-Grenze. Nächste Runde dürfe diese geknackt werden!

Außerhalb des aktiven Kriegsgeschehen passiert nicht viel.
http://abload.de/img/19.juniereignissefnk53.jpg (http://abload.de/image.php?img=19.juniereignissefnk53.jpg)

Verluste
Diese Runde:
http://abload.de/img/19.juniverlustelekh4.jpg (http://abload.de/image.php?img=19.juniverlustelekh4.jpg)
weitere 4 feindliche Einheiten können zerschlagen werden. Mit dem Kessel von Warschau wird die Zahl sicherlich hoch bleiben.

Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/19.junigesamtverlustel2jdw.jpg (http://abload.de/image.php?img=19.junigesamtverlustel2jdw.jpg)

Stärke

Die französische Truppenstärke hat ihr Minimum in diesem Jahr erreicht. Operation „Mühlenstein“ und die Kämpfe bei Le Mans und Caen machen machen sich bemerkbar.
http://abload.de/img/19.junistrkei8ks6.jpg (http://abload.de/image.php?img=19.junistrkei8ks6.jpg)

Forschung

entfältt.

Ostfront

An der Grenze zu Ostpreußen offenbaren Aufklärungsflüge 6 russische Korps alleine am nördlichen Ende. Weiter südlich werden sicherlich noch einmal fast genauso viele stehen. Dies führt zu einer defensiven Taktik an diesem Abschnitt der Ostfront. Das Gute ist, Korps, die hier stehen, können unsere Offensive in Polen nicht behindern.
http://abload.de/img/19.juniostpreuensek71.jpg (http://abload.de/image.php?img=19.juniostpreuensek71.jpg)

In Polen reiht sich Erfolg an Erfolg. Nicht nur Lublin wird genommen und zwei russische Korps aufgerieben, vielmehr gelingt es beide Bahnlinien von Warschau ins russische Hinterland zu kappen. Damit sitzen die russischen Verbände in Warschau in der Falle.
(Wir fragen die geneigten Leser, welche Auswirkung dies auf die Versorgung in Warschau hat?)

Weiter östlich schneiden wir auch Brest-Litovsk von der Außenwelt ab. Von einem Angriff sehen wir derzeit aber noch ab.
http://abload.de/img/19.junipolen3rkiw.jpg (http://abload.de/image.php?img=19.junipolen3rkiw.jpg)

So ruhig war es in Galizien wohl seit Kriegsbeginn nicht. Einen einzigen Angriff starten wir und können dabei den Gegner einige Verluste beibringen. Ansonsten füllen wir soweit möglich die Truppen auf und lassen sie sich erholen. Im Spätsommer ist ggf. eine Offensive im nördlichen Teil möglich.
http://abload.de/img/19.junigalizienfnkvs.jpg (http://abload.de/image.php?img=19.junigalizienfnkvs.jpg)

Italien

In Trento wird das dortige Korps wieder auf Sollstärke gebracht. Bei Klagenfurt haben wir die Befürchtung, dass die Italiener einfach an unserem Korps vorbei marschieren. Ist uns an anderer Stelle in anderen Spielen schon passiert. Aber derzeit können wir dagegen nichts machen. Wir haben aber erstmal das weitere Korps weiter südlich auf Sollstärke gebracht. Der Einsatzort hängt vom Verhalten der Italiener ab.
http://abload.de/img/19.juniitalien1cjon.jpg (http://abload.de/image.php?img=19.juniitalien1cjon.jpg)

Balkan

Der Angriff auf Nish beginnt. Wir greifen auch ohne Prepared Attack an, um das HQ auszugraben. Hatte bereits Stufe 3, jetzt 0. Nächste Runde können wir dann den Bonus nutzen und hoffen das HQ empfindlich zu treffen, wenn nicht gar zu vernichten.
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Flotte

In der Ostsee ist die Flotte versammelt. Wir müssen jetzt nur noch die Russen wieder herauslocken.
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Kaukasus

Im Kaukasus füllen wir die Verluste bei Rize auf. Wir stoßen mit der Kavallerie vor an die Grenze. Erivan ist leer. Aber wir gehen davon aus, dass das so nicht bleibt. Wir hätten ein Feld weiter südlich bleiben sollen, dann hätte die Kavallerie auch Erivan aufklären können, aber der Feind uns nicht. Ärgerlich
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Naher Osten

Im Nahen Osten besetzen wir die Aufstandsgebiete der Araber. Außerdem greifen wir die britische Division an. Bei Aqaba machen wir uns Sorgen, ob die britischen Korps hier angreifen könnten.
http://abload.de/img/19.juninaherosten0rkxf.jpg (http://abload.de/image.php?img=19.juninaherosten0rkxf.jpg)

Mesopotamien

In Mesopotamien haben wir uns das Ganze anders vorgestellt. Da unser Korps nur noch Suppy 0 hat (können die kein Öl essen :rolleyes:), kommen wir nicht bis nach Basra. Hoffentlich geht dies den Briten genauso, dann gelingt die Einnahme von Basra noch.
http://abload.de/img/19.junimesopotamien7ljeo.jpg (http://abload.de/image.php?img=19.junimesopotamien7ljeo.jpg)

Westfront

Nach den schweren Kämpfe der letzten Wochen bei Le Mans und Caen ist die Westfront eher ruhig. Operation „Mühlenstein“ wird fortgesetzt und auch bei Compiegne vernichten wir ein französisches Korps. Im Westen graben wir uns wieder ein.
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Östlich von Warschau
Als die Vorauskommandos des IV. Kavallerie-Korps die Bahnlinie Warschau-Bialystok erreichten, war den Männern klar, was damit erreicht war – Die Einkesslung sämtlicher russischer Verbände weiter westlich bei Warschau. Insgesamt wohl um die 5 Korps wurde gemunkelt.
Die folgenden Kämpfe, die mit der Zerschlagung eines weiteren russischen Korps endeten, hob die Stimmung der deutschen Soldaten noch mehr. Endlich hatten sich nämlich die Strapazen der letzten Monate ausgezahlt. Wenn der Kessel von Warschau erst einmal geräumt sein würde, so würde ganz Russisch-Polen besetzt sein und die russische Armee an diesem Teil der Front praktisch nicht mehr existieren. Davon konnten sich selbst die Russen nicht erholen, so hofften zu mindestens die einfachen Soldaten. Hinzu kam, dass auch die Festung Brest-Litovsk eingeschlossen war. Lange konnte der Krieg hier im Osten nicht mehr dauern, so die Hoffnung. Dann könnte man sich nach Westen wenden.
Dass diese Hoffnung nicht Realität entsprach, sollte sich bald herausstellen. Das Zarenreich hatte zwar empfindliche Niederlagen erlitten, war aber von einer Gesamtniederlage noch weit entfernt. Selbst Warschau würde nicht zur Aufgabe dieses Riesenreiches führen. Alleine bei Ostpreußen standen noch ca. 1 Dutzend russische Korps und auch weiter südlich bei Galizien waren die Kräfte nicht zu unterschätzen. Der Krieg würde daher noch einige Zeit dauern.



Was wirklich geschah - damals
06.06.1915
Die österreichisch-ungarische Regierung lässt im Wiener "Fremdenblatt" Meldungen dementieren, sie bemühe sich um einen Sonderfrieden mit Russland.
06.06.1915
Die Italiener beginnen mit Angriffen auf Österreich-Ungarn am Isonzo zwischen Monfalcone und Flitsch.
06.06.1915
In Bukarest demonstrieren 50 000 Menschen für den Kriegseintritt Rumäniens an der Seite der Alliierten.
07.06.1915
Deutsche Marineluftschiffe setzen ihre Angriffe auf Großbritannien mit der Bombardierung der Hafenanlagen von Kingston upon Hull und Grimsby am Humber fort.
07.06.1915
König Ludwig III. von Bayern fordert in Fürth, Ziel des Krieges müsse "eine Stärkung des Deutschen Reiches und eine Ausdehnung über seine Grenzen hinaus" sein.
07.06.1915
China, Russland und die äußere Mongolei unterzeichnen in Kjachta eine Vereinbarung, in der China die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der seit 1913 autonomen Äußeren Mongolei zusichert.
08.06.1915
Das britische Unterhaus stimmt der Errichtung eines Ministeriums für Kriegsmunition zu. Das neue Ministerium wird vom früheren Schatzkanzler David Lloyd George geleitet.
08.06.1915
Der preußische Kriegsminister Generalleutnant Erich Wild von Hohenborn spricht sich in einem Schreiben an das Unterrichtsministerium dafür aus, Primaner nur in Ausnahmefällen vorzeitig in die Armee aufzunehmen, da die meisten "weder körperlich noch sittlich reif für die Anforderungen eines Feldzugs seien".
09.06.1915
In einem offenen Brief an den Parteivorstand und die Reichstagsfraktion der SPD fordern etwa 1000 SPD- und Gewerkschaftsfunktionäre, die Parteiführung solle die sofortige Beendigung des Krieges verlangen.
09.06.1915
Der US-amerikanische Außenminister William Jennings Bryan erklärt wegen Meinungsverschiedenheiten mit US-Präsident Woodrow Wilson über die zweite "Lusitania"-Note an die deutsche Regierung seinen Rücktritt.
09.06.1915
Die österreichisch-ungarische Regierung protestiert gegen die italienische Blockade der albanischen Küste, da dies gegen die Neutralität Albaniens verstoße.
09.06.1915
Das Tiroler Landesverteidigungskommando sperrt die südlichen Landesteile von Vorarlberg, Tirol und Salzburg für den Touristenverkehr.
10.06.1915
In ihrer zweiten Note an die deutsche Regierung zur Versenkung der "Lusitania" bekräftigt die US-amerikanische Regierung ihre Forderung nach Garantien für die Sicherheit US-amerikanischer Bürger auf unbewaffneten Handelsschiffen.
10.06.1915
In der Kemach-Schlucht ermorden osmanische Truppen bis zum 14. Juni etwa 25 000 Armenier. Bei den im Juni einsetzenden systematischen Deportationen der armenischen Bevölkerung im Osmanischen Reich kommt es zu zahlreichen solcher Massaker.
10.06.1915
Die spanische Regierung verschärft die Maßnahmen, mit denen die Aufrechterhaltung der Neutralität gesichert werden soll; u.a. sind alle Kundgebungen für und gegen einen Kriegseintritt verboten.
10.06.1915
In Berlin wird mit 35 die höchste Juni-Temperatur seit dem Beginn der regelmäßigen Aufzeichnungen vor 150 Jahren gemessen. Insgesamt ist der diesjährige Juni der wärmste seit 1889.
11.06.1915
Serbische Truppen greifen Albanien an und besetzen die Städte Tirana und Elbasan.
11.06.1915
In Schweden wird eine Steuer für den Einkommenszuwachs eingeführt, der auf den Krieg zurückzuführen ist.
12.06.1915
In Königsberg (heute: Kaliningrad) wird eine amtliche Übersicht über die Kriegsschäden in Ostpreußen während der Besetzung durch russische Truppen veröffentlicht.
13.06.1915
Bei den Wahlen zur Deputiertenkammer in Portugal erringt die Regierung eine knappe Mehrheit.
13.06.1915
Die Anhänger des im März zurückgetretenen Ministerpräsidenten Eleftherios Weniselos erhalten bei den Parlamentswahlen in Griechenland mit 185 von 309 Abgeordneten eine deutliche Mehrheit.
13.06.1915
Nach einer Bestimmung des Kriegsministeriums ist das Baden an der Nordsee auf allen Inseln sowie an der gesamten Küste verboten, während es an der Ostsee mit Ausnahme einzelner Gebiete erlaubt ist.
14.06.1915
Die Zahl der von deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen gemachten Gefangenen ist auf 1,61 Millionen angestiegen. In den ersten beiden Juni-Wochen sind bei der Offensive in Galizien etwa 122 000 Russen in Gefangenschaft geraten.
14.06.1915
Der Führer der gegen Staatspräsident Essad Pascha kämpfenden Aufständischen, Mussa Effendi, lässt sich zum Präsidenten Albaniens ausrufen.
15.06.1915
Bei einem französischen Luftangriff auf Karlsruhe werden 19 Personen getötet.
15.06.1915
Die gefangenen Besatzungen von drei deutschen U-Booten werden auf Anweisung der britischen Regierung aus Marinearrestanstalten in normale Gefangenenlager verlegt. Im Gegenzug ordnet die deutsche Regierung an, 39 britische Offiziere aus Militärgefängnissen in Kriegsgefangenenlager zu verlegen.
16.06.1915
Deutsche Marineluftschiffe bombardieren befestigte Plätze und Industrieanlagen an der Nordostküste Großbritanniens.
16.06.1915
Der bulgarische Ministerpräsident Wasil Radoslawow teilt den Gesandten der Alliierten in Sofia den Entschluß der bulgarischen Regierung mit, vorläufig weiterhin neutral zu bleiben. Die Alliierten hatten Bulgarien für einen Kriegseintritt Gebietserwerbungen angeboten.
16.06.1915
Bei Bagdsche wird ein 5 km langer Tunnel der Bagdadbahn fertiggestellt, der längste Tunnel des gesamten Projekts. Die Bagdadbahn soll Konstantinopel (heute: Istanbul) mit Bagdad verbinden und damit auch eine durchgehende Zugverbindung zwischen Berlin und Bagdad herstellen.
17.06.1915
Im Folketing, dem dänischen Parlament, wird ein Antrag einstimmig angenommen, in dem die Beibehaltung der unbedingten Neutralität des Landes bekräftigt wird.
18.06.1915
Das französische Parlament nimmt einen Gesetzentwurf an, der bestimmt, dass alle nicht identifizierten Soldaten, die auf dem Schlachtfeld gefunden werden, verbrannt werden sollen.
19.06.1915
In der "Leipziger Volkszeitung" er scheint unter der Überschrift "Das Gebot der Stunde" ein Aufruf der SPD-Politiker Eduard Bernstein, Karl Kautsky und des Parteivorsitzenden Hugo Haase, in dem diese fordern, die Sozialdemokraten sollten ihre bisherige Unterstützung des Krieges aufgeben.
19.06.1915
Die in Berlin tagende Generalversammlung der Mitteleuropäischen Wirtschaftsvereine spricht sich für eine engere wirtschaftspolitische Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn aus. Vorgeschlagen wird ein einheitliches Wirtschaftsgebiet mit gemeinsamen Zollgrenzen.

Duke of York
15.08.14, 09:36
(Wir fragen die geneigten Leser, welche Auswirkung dies auf die Versorgung in Warschau hat?)

Da Warschau nur eine "normale" City ist, dürfte ihr Supply ohne Bahnanbindung an die Hauptstadt von 10 auf 5 fallen. Alle russischen Truppen im Kessel werden in ca. 3 Runden nur noch halbe Kampfwerte (Readyness und Moral) besitzen und können auch bei Angriffen nicht mehr auf Vollstärke aufgefrischt werden.

Es ist noch früh im Sommer. Wir empfehlen Euch, Warschau erstmal ein paar Runden zu ignorieren (und die Russen dort schwächer werden zu lassen) und stattdessen schnellstens die zu schwach besetzten Städte Bialystok und Brest-Litovsk zu nehmen, weil die das Sprungbrett für die Offensive im nächsten Sommer sind. Warschau kann dann in Ruhe im Spätsommer gepflückt werden.

Admiral Hipper
15.08.14, 09:57
Es gibt noch mehr Partisanenpunkte in Arabien, die erscheinen aber erst wenn der Aufstand beginnt. Den bei Damaskus könnt Ihr vorerst unbesetzt lassen, der wird erst aktiviert wenn Jerusalem oder Medina fällt.

Duke of York
15.08.14, 10:17
Das stimmt, werter Admiral. Maan und Amman sollten aber dringend besetzt werden.

Hohenlohe
15.08.14, 15:39
Wir sind gespannt wie ihr die Anforderungen der diversen Fronten bewältigt...?! Im Osmanischen Reich braucht ihr doch noch einige Garnisonen und evtl. eine Kavallerieeinheit, um mit etwaigen Aufständischen fertig zu werden...
An der Italienfront fehlt euch noch ein KuK.Korps. Das dürfte wohl Vorrang vor der Forschung haben...:)

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
16.08.14, 11:32
Es gibt noch mehr Partisanenpunkte in Arabien, die erscheinen aber erst wenn der Aufstand beginnt. Den bei Damaskus könnt Ihr vorerst unbesetzt lassen, der wird erst aktiviert wenn Jerusalem oder Medina fällt.


Das stimmt, werter Admiral. Maan und Amman sollten aber dringend besetzt werden.

Dann werden wir die Division nach Süden verlegen können


Wir sind gespannt wie ihr die Anforderungen der diversen Fronten bewältigt...?! Im Osmanischen Reich braucht ihr doch noch einige Garnisonen und evtl. eine Kavallerieeinheit, um mit etwaigen Aufständischen fertig zu werden...
An der Italienfront fehlt euch noch ein KuK.Korps. Das dürfte wohl Vorrang vor der Forschung haben...:)


Mit Italien habt ihr Recht. Die Front macht uns am meisten Sorgen. Wahrscheinlich müssen wir dafür Kräfte aus dem Osten abziehen. Die Ostfront wird damit immer mehr auf den Schultern der Deutschen lasten. War ja in der Realität nicht anders.
Bei den Osmanen fehlt es leider häufig an der MPP's.


Da Warschau nur eine "normale" City ist, dürfte ihr Supply ohne Bahnanbindung an die Hauptstadt von 10 auf 5 fallen. Alle russischen Truppen im Kessel werden in ca. 3 Runden nur noch halbe Kampfwerte (Readyness und Moral) besitzen und können auch bei Angriffen nicht mehr auf Vollstärke aufgefrischt werden.

Es ist noch früh im Sommer. Wir empfehlen Euch, Warschau erstmal ein paar Runden zu ignorieren (und die Russen dort schwächer werden zu lassen) und stattdessen schnellstens die zu schwach besetzten Städte Bialystok und Brest-Litovsk zu nehmen, weil die das Sprungbrett für die Offensive im nächsten Sommer sind. Warschau kann dann in Ruhe im Spätsommer gepflückt werden.
Danke, hatten wir schon ähnlich vermutet und deshalb einen ähnlichen Plan mit dem "Aushungern" gehabt. Waren uns nur nicht sicher, ob NM-Objektive nicht die Eigenschaft "Primary Supply" ggf. beinhaltet oder überdeckt. Deshalb unsere Frage.
Bei Bialystok hoffen wir, dass es bei einer russischen Division in der Stadt bleibt, dann dürfte die Stadt nicht lange halten. Vielleicht bringt dies in der Folge die Front bei Ostpreußen ins Wanken, wenn die Russen Truppen nach Süden verlegen müssen.

zersenser
20.08.14, 18:00
20.Juni 1915 – 03.Juli 1915 – Offensiven in den Alpen und bei Aqaba

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Nach den schweren Niederlagen in den vergangenen Monaten versucht der Feind an verschiedenen Fronten mit Offensiven unsere Truppen und die unserer Verbündeten zu schwächen. Dies ist an keiner Stelle gelungen. Vielmehr mussten die Angreifer im Abwehrfeuer unserer tapferen Soldaten schwere Verluste hinnehmen.
Der Verzweiflungscharakter dieser Bemühungen der Entente wird dadurch deutlich, dass es seinerseits keinerlei die Handlungen gibt, die Kessel von Warschau und Brest-Litovsk aufzubrechen. In diesen wird der Lage der eingeschlossenen Feindverbände immer verzweifelter und jeder Tag bis zur Kapitulation fordert unnötige Opfer unter den Soldaten des Feindes, aber auch der Zivilbevölkerung.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe


http://abload.de/img/03.julinmmfumd.jpg (http://abload.de/image.php?img=03.julinmmfumd.jpg)
Nun nähert sich auch die NM der Franzosen der deutschen an. Die Operation „Mühlenstein“ sowie die Kämpfe von Caen-Le Mans zeigen hier deutliche Auswirkungen.


Verluste
Diese Runde:
keine

Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/19.junigesamtverlustel2jdw.jpg (http://abload.de/image.php?img=19.junigesamtverlustel2jdw.jpg)

Stärke

Die Russen und Franzosen können derzeit ihre Verluste kaum ausgleichen.
http://abload.de/img/03.julistrke1uu80.jpg (http://abload.de/image.php?img=03.julistrke1uu80.jpg)

Forschung

Durchbruch für die deutsche Wissenschaft bei der Errichtung von Schützengräben

Ostfront

Die Grenze Ostpreußens ist weiterhin die Frontlinie. Die Russen nutzen aber ihre lokale Überlegenheit an Truppen nicht, um uns anzugreifen und graben sich lieber ein. Somit ist derzeit auch an keine deutsche Offensive an diesem Abschnitt der Front zu denken.
http://abload.de/img/03.juliostpreuenegupk.jpg (http://abload.de/image.php?img=03.juliostpreuenegupk.jpg)

In Polen stellt der Zar noch eine weitere Division aus lokalen Reservisten im Kessel von Warschau auf. Auch diese Einheit ist der Vernichtung preis gegeben. Ansonsten gibt es an diesem Abschnitt der Front keinerlei sichtbare Bemühungen der Russen, die Kessel noch mal aufzubrechen – weder von Innen noch von Außen.
Bei Lublin marschiert die russische Garde an dem KuK-Korps vorbei und greift es von hinten an. Ein Abschneiden des russischen Korps ist möglich, bindet aber zusätzliche Kräfte.
http://abload.de/img/03.julipolenkxurn.jpg (http://abload.de/image.php?img=03.julipolenkxurn.jpg)


In Galizien wird Stanislaw unter Verlusten für beide Seiten angegriffen. Außerdem schlägt ein russischer Angriff auf die österreichisch-ungarische Kavallerie fehl. Wir haben keine Verluste, die Russen hingegen schon.
http://abload.de/img/03.juligalizien4yuh4.jpg (http://abload.de/image.php?img=03.juligalizien4yuh4.jpg)

Italien

Was Kolomea im Winter war, ist nun im Sommer Italien – unserer größten Sorgenpunkt. Hoffentlich endet es nicht so wie Kolomea. Zwar schlagen die Angriffe auf Trento fehl, aber bei Klagenfurt umgehen die Italiener unsere Verteidigung und können nun ins Hinterland vorstoßen. Wir müssen hier auf jeden Fall reagieren.
http://abload.de/img/03.juliitalien4yu0z.jpg (http://abload.de/image.php?img=03.juliitalien4yu0z.jpg)

Balkan

Die Serben greifen die bulgarische Division ohne Erfolg an und frischen das HQ auf. Dies erreicht nur noch Stärke 8. Wir haben die Hoffnung, es in unserer Runde zu zerschlagen.
http://abload.de/img/03.julibalkangeuzi.jpg (http://abload.de/image.php?img=03.julibalkangeuzi.jpg)

Flotte

In der Ostsee ist vom Russen nichts zu sehen.

Kaukasus

Wie befürchtet, wird Erivan besetzt und sogar ein weiteres Korps der Russen zu unserer Kavallerie verlegt. Auch der Angriff auf Rize erfolgt, aber noch halten die Osmanen stand.
http://abload.de/img/03.julikaukasusxou9f.jpg (http://abload.de/image.php?img=03.julikaukasusxou9f.jpg)

Naher Osten

Bei Aqaba war unsere Sorge begründet.Die britischen Korps greifen hier an und können den Osmanen schwere Verluste beibringen.
http://abload.de/img/03.julinaherostenpxuko.jpg (http://abload.de/image.php?img=03.julinaherostenpxuko.jpg)

Mesopotamien

In Mesopotamien haben wir Glück. Die Briten marschieren nicht auf Basra. Somit gehört die Stadt in der nächsten Runde uns.
http://abload.de/img/03.julimesopotamien0buy5.jpg (http://abload.de/image.php?img=03.julimesopotamien0buy5.jpg)

Westfront

Im Westen marschieren Briten und Franzosen auf. Bei Metz taucht die Fremden Legion auf. Bei Reims und Compiegne werden die Reihen geschlossen und bei Le Mans unser Korps angegriffen. Letzteres unter hohen Verlusten für den Feind. Ansonsten nimmt die Intensität der Luftkämpfe zu.
http://abload.de/img/03.juliwestfrontmhui6.jpg (http://abload.de/image.php?img=03.juliwestfrontmhui6.jpg)


Um Warschau
Der Kessel von Warschau bestand nun schon seit einigen Wochen. Die deutschen Soldaten nutzten diese Zeit um sich von Strapazen der letzten Monate zu erholen und auf die bevorstehende Räumung des Kessels vorzubereiten. Was alle froh stimmte, war die Tatsache, dass es bisher noch keinerlei Bemühungen der russischen Armee gab, den Kessel von außen aufzusprengen oder einen Ausbruch zu wagen. Vielmehr war es in den letzten Wochen zu keinerlei Gefechten gekommen.
Was den meisten auffiel, war zusätzlich die Tatsache, dass die Anzahl der Russen, die sich ergaben in den letzten Tagen massiv zugenommen hatte und gleichzeitig deren Zustand immer schlechter wurde. Die eingeschlossenen Verbände würden nicht mehr lange durchhalten. Der ein oder andere einfache Soldat dachte mit Schrecken aber daran, wie es wohl den vielen Zivilisten in Warschau gehen musste, wenn die Soldaten schon so in einem bemitleidenswerten Zustand waren. Die Zustände mussten in der polnischen Hauptstadt fürchterlich sein. Aber offensichtlich waren der Zar und seine Generäle nicht bereit dem Leiden der einfachen Menschen ein Ende mit der Kapitulation der eingeschlossenen Truppen zu setzen. Vielmehr würden die Deutschen wohl die verbliebenen russischen Verbände im Kampfe zerschlagen müssen trotz aller Deserteure.



Was wirklich geschah - damals
20.06.1915
Nach den Parlamentswahlen vom 13. Juni wird José de Castro als Nachfolger von Afonso Augusto da Costa neuer Ministerpräsident in Portugal.
21.06.1915
Mitglieder des SPD-Parteivorstands und des Vorstands der Reichstagsfraktion werfen in einer in den Parteizeitungen erscheinenden Erklärung Hugo Haase, Eduard Berstein und Karl Kautsky vor, sie gefährdeten die Einheit der Partei. Die drei SPD-Politiker hatten gefordert, die SPD dürfe den Krieg nicht länger unterstützen.
21.06.1915
In Deutsch-Südwestafrika beginnen die Truppen der Südafrikanischen Union einen umfassenden Angriff gegen die deutschen Schutztruppen am Waterberg und bei Otjiwarongo.
21.06.1915
Der britische Premierminister Herbert Henry Asquith gibt bekannt, dass die Regierung beabsichtige, die für den Dezember geplanten Unterhauswahlen wegen des Krieges um ein Jahr zu verschieben.
22.06.1915
Lemberg wird von österreichisch-ungarischen Truppen bei ihrem Vormarsch in Galizien zurückerobert.
22.06.1915
Generaloberst August von Mackensen wird von Kaiser Wilhelm II. wegen der unter seinem Kommando errungenen Erfolge an der Ostfront zum Generalfeldmarschall befördert.
22.06.1915
Nach einer Mitteilung der britischen Admiralität sind seit Kriegsbeginn 145 britische Handelsschiffe und 118 Fischereifahrzeuge zerstört worden.
22.06.1915
Das britische Unterhaus verabschiedet ein Gesetz, wonach Exporte in die Niederlande nur an die dortige Übersee-Trust-Gesellschaft erlaubt sind. Dies soll die Kontrolle des Handels mit den Niederlanden ermöglichen und die Wiederausfuhr von Waren ins Deutsche Reich verhindern.
23.06.1915
Für die eroberten Gebiete im Osten wird die deutsche Militärverwaltung Kurland, Litauen und Bialystock-Grodno gebildet.
23.06.1915
Der Chef des österreichisch-ungarischen Generalstabs, General Franz Freiherr Conrad von Hötzendorf, wird zum Generaloberst befördert.
24.06.1915
Seit Beginn des U-Boot-Krieges in der Nordsee am 18. Februar sind 194 britische Schiffe von deutschen Unterseebooten versenkt worden.
24.06.1915
Die französische Regierung ordnet an, dass die in Dahomey in Westafrika untergebrachten deutschen Kriegsgefangenen nach Nordafrika verlegt werden. Die deutsche Regierung hatte gegen die Behandlung der Gefangenen protestiert und als Gegenmaßnahme französische Kriegsgefangene bei der Moorkultivierung eingesetzt.
24.06.1915
Der britische Munitionsminister David Lloyd George bringt im Unterhaus ein Gesetz über die Steigerung der Munitionsproduktion ein. Das Gesetz sieht u.a. eine Einschränkung gewerkschaftlicher Rechte in den Munitionsfabriken vor.
24.06.1915
Robert Lansing wird zum neuen US-amerikanischen Außenminister ernannt. Sein Vorgänger William Jennings Bryan war wegen Differenzen mit Präsident Woodrow Wilson über die Reaktion auf die Versenkung der "Lusitania" zurückgetreten.
25.06.1915
Lomie in der deutschen Kolonie Kamerun wird von britischen Truppen besetzt.
25.06.1915
Der zurückgetretene US-amerikanische Außenminister William Jennings Bryan spricht sich auf einer Kundgebung in New York gegen die Lieferung von Waffen und anderem Kriegsmaterial an die Alliierten aus.
26.06.1915
Der stellvertretende preußische Kriegsminister, Generalleutnant Franz Gustav von Wandel, weist die oberen Militärbehörden an, gegen die Agitation linker Kriegsgegner entschiedener vorzugehen.
26.06.1915
In einer Erklärung im Parteiorgan "Vorwärts" wendet sich der SPD-Parteivorstand in scharfer Form gegen die zunehmenden Forderungen nach Annexionen und fordert die Regierung auf, Friedensverhandlungen aufzunehmen. Der "Vorwärts" wird wegen dieser Erklärung bis zum 1. Juli verboten.
27.06.1915
Die albanische Stadt Skutari (heute: Shkodër) wird von Truppen Montenegros besetzt.
29.06.1915
Die Regierung der USA wird dem deutschen Marineamt zukünftig die Abfahrt jedes US-amerikanischen Passagierschiffes nach Europa mitteilen, damit sichergestellt wird, dass diese von deutschen U-Boot-Besatzungen nicht verwechselt werden.
29.06.1915
Im britischen Unterhaus beginnt die Beratung eines Gesetzes über die Aufstellung eines nationalen Registers, in das sich alle Frauen und Männer zwischen 15 und 65 Jahren eintragen müssen. Die Registrierung soll die Verpflichtung von Arbeitskräften für die Rüstungsindustrie erleichtern.
29.06.1915
Die Schweiz verständigt sich in Verhandlungen mit den Alliierten auf die Gründung eines schweizerischen Einfuhrtrusts. Aufgabe des Trusts ist die Kontrolle der Importe, um die Wiederausfuhr von Gütern ins Deutsche Reich oder nach Österreich-Ungarn zu verhindern.
30.06.1915
Am Isonzo beginnen zehn italienische Divisionen zwischen Monfalcone und Görz mit heftigen Angriffen gegen die Hochfläche von Doberdo. Die österreichisch-ungarischen Truppen wehren die Angriffe in der bis zum 6. Juli dauernden ersten Isonzoschlacht ab.
01.07.1915
Dem österreichisch-ungarischen Generalstabsbericht zufolge sind im Mai und Juni etwa 520 000 russische Soldaten in die Gefangenschaft der Mittelmächte geraten.
01.07.1915
Der Parteiausschuß der SPD rügt den Parteivorsitzenden Hugo Haase wegen seines gemeinsam mit Karl Kautsky und Eduard Bernstein in der "Leipziger Volkszeitung" veröffentlichten Aufrufs "Das Gebot der Stunde", der sich gegen die weitere Unterstützung des Krieges durch die SPD wendet.
02.07.1915
In der Ostsee kommt es bei Gotland zu einem Gefecht zwischen deutschen und russischen Kriegsschiffen. Der deutsche Hilfskreuzer "Albatros" strandet schwer beschädigt an der Küste Gotlands.
02.07.1915
Das sozialdemokratische Parteiorgan "Vorwärts", das wegen des Abdrucks einer Erklärung des Partei- und Fraktionsvorstandes vom 26. Juni verboten worden war, darf erstmals wieder erscheinen.
02.07.1915
Das britische Unterhaus verabschiedet ein sog. Munitionsgesetz, durch das die Produktion von Munition gesteigert und beschleunigt werden soll.
03.07.1915
Der SPD-Parteivorstand sowie die Generalkommission der Gewerkschaften kritisieren den von SPD-Mitgliedern verfaßten offenen Brief vom 9. Juni, in dem zum Widerstand gegen den Krieg aufgerufen wird. Den Verfassern des Briefes werfen sie vor, die Arbeiterbewegung spalten zu wollen.
03.07.1915
Die japanische Regierung lehnt die von den europäischen Alliierten gewünschte Beteiligung japanischer Truppen an den Kämpfen in Europa ab.
03.07.1915
Die Feldpost-Verwaltung ruft dazu auf, weniger Päckchen an die Front in Galizien zu schicken, da die Feldpost wegen der großen Zahl der Postsendungen überlastet sei; ggf. müsse der Versand vorübergehend eingestellt werden.

zersenser
20.08.14, 22:22
04.Juli 1915 – 10.Juli 1915 – Erfolge an vielen Fronten

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Unsere Verbände sowie unsere Verbündeten konnten in der letzten Woche weitere Erfolge an allen Fronten erzielen. So gelang es den osmanischen Verbänden ohne britische Gegenwehr Basra zurückzuerobern, außerdem konnten die Osmanen eine britische Division an der Gazafront zu vertreiben.
Gleichzeitig gelang es der österreichisch-ungarischen Armee Tarnopol einzuschließen und an weiteren Stellen die zaristische Armee weiter zurückzudrängen.
Auf dem Balkan konnten die Bulgaren die bisherige serbische Hauptstadt Nish erobern und das serbische Oberkommando gefangen nehmen.
Auch unsere tapferen Soldaten haben sowohl an der West- als auch an der Ostfront weitere Erfolge erzielt. Dabei wurden wiederum viele Gefangene gemacht und mehrere feindliche Korps aufgerieben.


gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe


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Das Russische Zarenreich unterschreitet die 100% Marke.


Verluste
Diese Runde:
7 feindliche Einheiten:
1 britische Division
3 französische Korps
1 serbisches HQ
2 russische Korps

Seit Kriegsbeginn:
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Stärke

Die Russen und Franzosen erreichen einen neuerlichen Tiefpunkt bei der Stärke im Jahr 1915. Gleichzeitig geben wir eine Artillerie in Aufruf. Die erste deutsche Neuaufstellung in diesem Kriege. Fertigstellung ist Dezember 1915.
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Forschung

entfällt.

Ostfront

Ostpreußen ist der ruhigste Abschnitt aller Fronten. Hier passiert derzeit nichts.
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Bei Lublin wird das russische Gardekorps eingekreist, aber ist noch kampffähig. Es erweist sich als ziemlich kampfstark.
Gleichzeitig stoßen wir mit unsere Kavallerie weiter nach Osten. Baranovich ist unbesetzt. Diesmal bleiben wir drei Felder entfernt. Mal sehen, ob die KI trotzdem die Stadt besetzt.
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In Galizien wird das russische Korps vor Stanislaw aufgerieben. Gleiches Schicksal erleidet das Korps, welches die KuK-Kavallerie angriff. Vor diesem Hintergrund ist der Weg frei für die Einschließung von Tarnopol. Es wird hier immer offensichtlicher, dass die Russen bei Leibe nicht mehr so stark sind, wie noch im Frühjahr. Wir können sogar auf Kolomea vorstoßen und dort die feindliche Artillerie angreifen.
Sofern Tarnopol genommen wird, ergibt sich die Möglichkeit über ein Vorstoß nach Südosten die Truppen bei Kolomea und Czernowitz abzuschneiden. Dann müssten die Russen sich zurückziehen oder würden eingekesselt. Aber noch ist dies Zukunftsmusik.
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Italien

An der Alpenfront fahren wir ein System der Aushilfen. Das Korps aus Laibach stößt Richtung Norden, um dort zusammen mit dem vorhandenen Korps den italienischen Durchbruch abzuriegeln. Dazu greifen wir auch das durchgebrochene Korps an in der Hoffnung, dass es sich zurückzieht.
Wie lange diese manövrieren noch funktioniert, wissen wir nicht. Aber die Lage an dieser Front ist kritisch.
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Balkan

An dieser Front gelingt es, dass serbische HQ zu zerschlagen und anschließend Nish zu erobern. Die serbische Hauptstadt wird jetzt nach Uskub verlegt werden. Aber die feindlichen Verbände in Nordserbien bekommen langsam Versorgungsprobleme.
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Flotte

In der Ostsee rücken wir vor und legen eine Ubootfalle.
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Kaukasus

Wir ziehen die Kavallerie zurück und verlegen ein osmanisches Korps nach Eleskirt. Gleichzeitig greifen wir Oltu an. Hier wiegen sich die Verluste auf.
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Naher Osten

Bei Aqaba bringen wir unser Korps wieder auf Stärke 8 und sichern Maan bevor die Briten durchbrechen. Überraschenderweise gelingt es uns an der Gazafront die britische Division zu vertreiben.
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Mesopotamien

Basra ist unser!!! Können die Briten trotzdem die Seerouten nehmen???
Weiter nördlich erreicht eine osmanische Division Samarrah. Dadurch können wir später schrittweise die britisch besetzten Städte im Süden zurückerobern und gleichzeitig Basra schützen.
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Westfront

Die Fremdenlegion ist der Stolz der französischen Armee und so kämpft sie auch. Unsere Angriffe fügen zwar der Legion schwerste Verluste zu, aber gleichzeitig erleiden auch unsere Korps entsetzliche Ausfälle. Zu guter Letzt überlebt die Legion mit Stärke 1.
Weiter westlich haben wir dagegen mehr Erfolge. Operation „Mühlenstein“ geht erfolgreich weiter und auch bei Compiegne wird ein französisches Korps aufgerieben. Die britische Division und das französische Korps nördlich von Le Mans sind auch Geschichte.
Es zeigt sich immer deutlicher, dass Operation „Mühlenstein“ erfolgreich ist. Auch wenn wir sicherlich einige Verluste erleiden, so sind die des Gegner wesentlich höher. Außerdem können die Franzosen ihre Kampfstärke derzeit nicht aufrecht erhalten. Die Schlacht von Caen/Le Mans wird auch immer mehr zu einem blutigen Fiasko für die Entente.
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In Nish
Die Bulgaren zogen mit einer großen feierlichen Parade in die bisherige serbische Hauptstadt Nish ein. Zu jung und präsent war noch die Demütigung, die das stolze bulgarische Zarentum noch 1913 im zweiten Balkankrieg gegen die Serben erlitten hatte. Nun hat es man seinem Erzfeind gezeigt und nicht nur dessen Hauptstadt erobert, sondern es war auch gelungen, der Hydra den Kopf in Form des serbischen Hauptquartiers abzuschlagen. Fast der gesamte Generalstab der Serben war entweder in Gefangenschaft, tot oder in alle Winde zerstreut. Lange würde nun die serbische Armee nicht mehr gegen die vereinten Kräfte Österreich-Ungarn's und Bulgariens standhalten können. Entsprechend groß war der Jubel auch in Bulgarien. Die Verluste der letzten Wochen vergessen und die Schmach von 1913 getilgt.



Was wirklich geschah - damals
04.07.1915
130 Bürger der besetzten französischen Stadt Roubaix werden in einem deutschen Gefangenenlager interniert, weil sich die Stadt geweigert hatte, eine Entschädigung für die Beschießung des deutschen Konsulats im Osmanischen Reich durch die französische Flotte zu zahlen. Außerdem weigerten sich die Fabrikbesitzer der Stadt, für den deutschen Bedarf zu produzieren.
04.07.1915
67 500 gelernte Arbeiter haben sich in Großbritannien bisher in den Listen für Arbeiten in der Munitionsindustrie registrieren lassen.
05.07.1915
In Kämpfen bei Görz (heute: Gorizia) erleiden die italienischen Truppen eine Niederlage. Die seit dem 30. Juni dauernden Angriffe auf österreichisch-ungarische Stellungen am Isonzo werden zurückgeschlagen.
06.07.1915
Die zweite Kriegsanleihe in Österreich-Ungarn erbringt ein Ergebnis von 4070 Mio. Kronen (2727 Mio. Mark). Davon entfallen 2950 Mio. (1977 Mio. Mark) auf Österreich und 1120 Mio. (750 Mio. Mark) auf Ungarn.
06.07.1915
Die schwedische Regierung protestiert gegen die Verletzung ihrer Neutralität durch ein russisches Kriegsschiff, das bei dem Seegefecht bei Gotland am 2. Juli ein deutsches Schiff in schwedischen Gewässern angegriffen hatte.
07.07.1915
Der in Calais unter dem Vorsitz des französischen Oberbefehlshabers Joseph Joffre tagende Kriegsrat der Alliierten beschließt, die russische Front durch eine britisch-französische Offensive im Westen sowie italienische Angriffe am Isonzo zu entlasten.
08.07.1915
In ihrer Erwiderung auf die zweite "Lusitania"-Note der USA vom 10. Juni schlägt die Reichsregierung vor, wegen des U-Boot-Krieges einen Passagierverkehr auf besonders kenntlich gemachten, vorher angekündigten Schiffen zwischen Nordamerika und Europa einzurichten.
08.07.1915
In Ägypten schlägt zum zweiten Mal in diesem Jahr ein Attentat auf den Sultan Hussein Kamel fehl.
08.07.1915
Alle von der Front in die Heimat beurlaubten deutschen Soldaten erhalten für die Hin- und Rückfahrt mit der Eisenbahn Freikarten.
09.07.1915
Die deutschen Schutztruppen in Deutsch-Südwestafrika kapitulieren und übergeben die Kolonie den Truppen der Südafrikanischen Union unter General Louis Botha.
09.07.1915
Eine von 141 Politikern und Wissenschaftlern unterzeichnete Petition zu den Kriegszielen lehnt Forderungen nach weitreichenden Annexionen ab, schließt jedoch begrenzte deutsche Gebietserweiterungen nach Kriegsende nicht aus.
09.07.1915
In Großbritannien wird das Registrierungsgesetz im Unterhaus verabschiedet. Die gesamte Bevölkerung zwischen 15 und 65 Jahren wird verpflichtet, sich in Listen einzuschreiben, um einen Überblick über die verfügbaren Arbeitskräfte zu erhalten.
09.07.1915
Im Osmanischen Reich schlägt ein Bombenanschlag auf Sultan Muhammad V. fehl.
10.07.1915
In einem Leitartikel seines Organs "Popolo d'Italia" verherrlicht Benito Mussolini, der Führer der interventionistischen italienischen Sozialisten, die Attentäter, die im Juni 1914 den österreichisch-ungarischen Thronfolger in Sarajewo ermordeten, da durch sie der Kriegsausbruch herbeigeführt worden sei.
10.07.1915
Die Verluste der im Weltkrieg kämpfenden australischen Truppen betragen bisher 2783 Tote und 11 027 Verwundete.

Hohenlohe
20.08.14, 22:41
Werter Zersenser, euer AAR ist immer lesenswert...Wir drücken euch die Daumen, dass ihr auch weiterhin so erfolgreich bleibt...:top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Iche_Bins
21.08.14, 00:41
Könntet Ihr jetzt direkt auf uskub vorstoßen und somit die Serbischen Truppenmassen ignorieren? Würde das etwas bringen?

Außerdem sieht die Front der Franzosen seit Langem so aus als würde ein Vorstoße von Caen aus das gesamte Land zusammenbrechen lassen. Hätte eine stärkere Konzentration auf den Westen es möglich machen können die Franzosen aus dem krieg zu werfen?

Ruppich
21.08.14, 08:11
Müsste die britsche Einheit nicht einfach verhungern bei Qurna? Da gibt es doch kein Supply oder?

HvS
21.08.14, 09:53
Werter Ruppich,

so ganz sicher sind wir uns nicht, aber nach einer entsprechenden Phase der Regeneration müßte die Town einen Supply von 3 bieten... unseres Wissen nach das, was autarke Towns liefern, wenn sie kein Secondary Supply sind.

Hohenlohe
21.08.14, 15:00
Werter Zersenser, können die Osmanen überhaupt neue Truppen rekrutieren oder brauchen die ihre MPP gänzlich für Verstärkungen oder die Forschung...??

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::reiter::)

Teddy Suhren
21.08.14, 21:45
Könntet Ihr jetzt direkt auf uskub vorstoßen und somit die Serbischen Truppenmassen ignorieren? Würde das etwas bringen?

Außerdem sieht die Front der Franzosen seit Langem so aus als würde ein Vorstoße von Caen aus das gesamte Land zusammenbrechen lassen. Hätte eine stärkere Konzentration auf den Westen es möglich machen können die Franzosen aus dem krieg zu werfen?

Das fragen Wir Uns auch schon die ganze Zeit. Wäre die Versorgung so schlecht, wenn auf Paris oder westlich davon vorgestoßen wird?

Hohenlohe
21.08.14, 23:54
Bedeutet ein Vorstoss von Caen aus nicht eine Überdehnung der Front...?? :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Iche_Bins
22.08.14, 00:00
Ach, solange die Franzosen nicht die gesamte Front abdecken können und die Versorgungswege gedeckt sind ist doch egal ob die Front überdehnt ist. Die deutschen haben dann die Initiative und die Franzosen müssen reagieren. Solange die Deutschen die Franzosen immer weiter zwingen mehr und mehr potentielle Angriffziele zu verteidigen kann Frankreich nicht gewinnen. Dann können es sich die Deutschen auch bestimmt leisten den Ostteil der Franzosenfront auszudünnen. Die Franzosen werden gezwungen sein das selbe zu tun.
Allerdings haben wir weder das Spiel noch eine Ahnung wie schwer es ist eine leicht verteidigte Stadt zu erobern.

Hohenlohe
22.08.14, 14:31
Aber dann braucht der werte Zersenser einiges an Garnisonen um diverse Küstenstädte gegen die Briten zu schützen, damit diese nicht in seinem Hinterland landen. Ausser dem fehlt ihm jetzt die Kavallerie, die nun im Osten steht. Bislang geht die Ostfront vor, da er dort versucht die Russen zu besiegen. Wenn die Serben besiegt sind, dann werden Truppen für die Italienfront frei und für Galizien. Im grossen und ganzen macht der edle Zersenser alles richtig. Soweit ich das Spiel verstanden habe.

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
24.08.14, 10:36
Könntet Ihr jetzt direkt auf uskub vorstoßen und somit die Serbischen Truppenmassen ignorieren? Würde das etwas bringen?

Wir überlegen vorher noch Pristina zu erobern, um sämtliche Verbindungen nach Norden von Uskub aus zu kappen. Jedenfalls liegt der Schwerpunkt der Bulgaren im Süden.


Müsste die britsche Einheit nicht einfach verhungern bei Qurna? Da gibt es doch kein Supply oder?


Werter Ruppich,
so ganz sicher sind wir uns nicht, aber nach einer entsprechenden Phase der Regeneration müßte die Town einen Supply von 3 bieten... unseres Wissen nach das, was autarke Towns liefern, wenn sie kein Secondary Supply sind.


In der nächsten Runde zeigt sich, dass sich die Frage von Qurna nicht mehr stellt. Soviel schon mal an dieser Stelle gesagt.


Werter Zersenser, können die Osmanen überhaupt neue Truppen rekrutieren oder brauchen die ihre MPP gänzlich für Verstärkungen oder die Forschung...??

Bisher haben Wir einen Jagdflieger in Auftrag gegeben. Ansonsten lag auch hier das Hauptaugenmerk auf die Forschung - wie Trench, Straßen, Industrie und Infanterie. Mittelfristig hoffen wir genügend MPP's für eine Artillerie zusammenzusparen.


Außerdem sieht die Front der Franzosen seit Langem so aus als würde ein Vorstoße von Caen aus das gesamte Land zusammenbrechen lassen. Hätte eine stärkere Konzentration auf den Westen es möglich machen können die Franzosen aus dem krieg zu werfen?


Das fragen Wir Uns auch schon die ganze Zeit. Wäre die Versorgung so schlecht, wenn auf Paris oder westlich davon vorgestoßen wird?


Bedeutet ein Vorstoss von Caen aus nicht eine Überdehnung der Front...??


Ach, solange die Franzosen nicht die gesamte Front abdecken können und die Versorgungswege gedeckt sind ist doch egal ob die Front überdehnt ist. Die deutschen haben dann die Initiative und die Franzosen müssen reagieren. Solange die Deutschen die Franzosen immer weiter zwingen mehr und mehr potentielle Angriffziele zu verteidigen kann Frankreich nicht gewinnen. Dann können es sich die Deutschen auch bestimmt leisten den Ostteil der Franzosenfront auszudünnen. Die Franzosen werden gezwungen sein das selbe zu tun.
Allerdings haben wir weder das Spiel noch eine Ahnung wie schwer es ist eine leicht verteidigte Stadt zu erobern.

Wir haben uns noch mal den Vorstoß auf Le Mans im April 1915 angeschaut. Die Versorgung unserer Korps war trotz HQ bei 3 bzw. 4. Sie würde mit Sicherheit etwas höher sein jetzt, aber mit derzeitigen technischen Voraussetzungen wäre die Kampfkraft innerhalb kürzester Zeit dahin. Und Wir reden noch nicht von einem Angriff auf Le Mans. Wir müssten hier mindestens eine Runde warten, da wir Prepared Attack brauchen und wenn das Korps in Le Mans mit Sicherheit eingegraben ist, bleibt nur ein frontraler Angriff. Derzeit ein Selbstmordkommando. In der ersten Angriffsrunde würde Le Mans mit Sicherheit überleben und unserer Truppen wären einem Gegenangriff, dem es ja im April/Mai auch gab, ausgeliefert. Damals hat Uns der sowieso geplante Rückzug gerettet.
Die Städte weiter westlich sind derzeit unerreichbar, da dort die Entfernung noch größer ist.
Bezüglich der Initiative möchten Wir ausführen, dass der Fokus auf dem Osten liegt und derzeit sehr erfolgreich ist. Die Franzosen haben noch genügend NM um einen Angriff nach Südwesten oder Westen zu überleben.


Aber dann braucht der werte Zersenser einiges an Garnisonen um diverse Küstenstädte gegen die Briten zu schützen, damit diese nicht in seinem Hinterland landen. Ausser dem fehlt ihm jetzt die Kavallerie, die nun im Osten steht. Bislang geht die Ostfront vor, da er dort versucht die Russen zu besiegen. Wenn die Serben besiegt sind, dann werden Truppen für die Italienfront frei und für Galizien. Im grossen und ganzen macht der edle Zersenser alles richtig. Soweit ich das Spiel verstanden habe.
Danke. Mit Sicherheit nicht alles richtig gemacht. Aber es läuft doch besser als zwischendurch gedacht. Bei Serbien gehen wir von Kämpfen bis 1916 hinein aus, dass zusätzlich zu den Hauptstädten auch immer ein gewisser Teil der Armee vernichtet sein muss bis ein Minor kapituliert.

Iche_Bins
24.08.14, 10:48
Entschuldigt, wir wollten auf keinen Fall implizieren dass Ihr schlecht spielt, uns juckt es nur in den Fingern wenn wir so viel, scheinbar ungedeckte, Front sehen ;)

Dass die Versorgung der Truppen so schlecht sein würde dachten wir nicht, bringt die Eisenbahn denn nichts?

zersenser
24.08.14, 11:31
Entschuldigt, wir wollten auf keinen Fall implizieren dass Ihr schlecht spielt, uns juckt es nur in den Fingern wenn wir so viel, scheinbar ungedeckte, Front sehen ;)

Dass die Versorgung der Truppen so schlecht sein würde dachten wir nicht, bringt die Eisenbahn denn nichts?

So haben Wir das auch nicht verstanden. Die Überlegungen hatten wir bei älteren Spielen mit niedrigerer Schwierigkeitsstufe auch. Ist nicht wirklich gut ausgegangen.

Hohenlohe
24.08.14, 16:27
Wir sind schon mal gespannt, wie es weitergeht und verstehen nun, warum ihr an der Westfront nicht weiter vorrückt. Wir hoffen, dass ihr die Serben bald ausschalten könnt, damit die Truppen dort frei werden für andere Aufgaben. :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

HvS
24.08.14, 18:47
Also, das mit dem niedrigen Nachschub in der Gegend Caen und Le Mans können wir nicht nachvollziehen... ein HQ im Süden von Caen müßte Supply 8 haben.. bitte erleuchtet uns. :)

zersenser
26.08.14, 08:07
Also, das mit dem niedrigen Nachschub in der Gegend Caen und Le Mans können wir nicht nachvollziehen... ein HQ im Süden von Caen müßte Supply 8 haben.. bitte erleuchtet uns. :)
Wie immer habt Ihr Recht. Wir haben uns geirrt und eine Runde zu spät in den Speicherstand geschaut. Bei der Vernichtung hatten wir 6-7 Supply. Dies relativiert Unsere Aussage. Mehr dazu weiter unten.





11.Juli 1915 – 17.Juli 1915 – Italienische Offensive

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Der Feind ist in den letzten 7 Tagen weiterhin an vielen Fronten nicht in der Lage nach unseren Erfolgen seit Jahresbeginn koordinierte Maßnahmen zu ergreifen. So konnte nördlich von Le Mans eine wiederholter Angriff der Briten unter schwersten feindlichen Verlusten abgewiesen werden. Auch bei Metz zog sich der Feind hinter die Grenze wieder zurück. An allen Stellen der Westfront bliebt es ruhig.
Eine ähnliche Situation zeigt sich auch an der Ostfront. Sowohl die eingekesselten Verbände bei Warschau, Brest-Litovsk und Tarnopol als auch die Front in Ostpreußen blieb kampffrei. Hier zeigt sich die Erschöpfung der russischen Armee. Ein Angriff bei Lublin von zwei russischen Korps konnte abgewiesen werden. In Galizien zieht sich der Feind auf breiter Front zurück. Verzweifelte Kavallerieattacken auf Stanislaw sollen diesen Rückzug offensichtlich decken.
Auf dem Balkan können die Bulgaren einen schwachen Angriff der Serben vor Pristina abwehren. Ähnliche Meldungen kommen von den Fronten des osmanischen Reiches.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe


http://abload.de/img/17.julinml0sjy.jpg (http://abload.de/image.php?img=17.julinml0sjy.jpg)
Nicht mehr lange und Wir bei der NM die Franzosen eingeholt.


Verluste
Diese Runde:
keine

Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/10.juligesamtverlusteyeuvw.jpg (http://abload.de/image.php?img=10.juligesamtverlusteyeuvw.jpg)

Stärke

Die Entente kann die Verluste der letzten Wochen derzeit noch nicht ausgleichen.
http://abload.de/img/17.julistrke2qsuo.jpg (http://abload.de/image.php?img=17.julistrke2qsuo.jpg)

Forschung

Wir zeigen den aktuellen Stand der Forschung:
http://abload.de/img/17.juliforschungwlsux.jpg (http://abload.de/image.php?img=17.juliforschungwlsux.jpg)

Ostfront

Ostpreußen bleibt der ruhigste Abschnitt aller Fronten. Hier passiert derzeit nichts. Wir hätten auch die Karte der letzten Runde nehmen können.
http://abload.de/img/17.juliostpreuenvlsl1.jpg (http://abload.de/image.php?img=17.juliostpreuenvlsl1.jpg)

Das russische Gardekorps erweist sich als äußerst kampffähig und greift unser Korps an. Ihm springt ein weiteres russisches Korps von Galizienfront bei. Wir erleiden zwar Verluste, aber diese halten sich noch in Grenzen.
Baranovich wird besetzt. Offensichtlich reagiert die KI damit auch die Besetzung russischen Gebietes durch die Kavallerie. Sehen, könnte sie Uns eigentlich nicht.
In den beiden Kesseln passiert nichts.
http://abload.de/img/17.julipolenwssld.jpg (http://abload.de/image.php?img=17.julipolenwssld.jpg)


In Galizien ziehen sich die Russen mit HQ und Artillerie zurück. Bei Tarnopol wird kein Entsatz- oder Ausbruchsversuch gestartet. Stattdessen greift eine Kavallerie Stanislaw an, aber mit geringem Erfolg.
Wir stellen fest, dass diese Front sich in den letzten Monaten sehr gut entwickelt hat. Nach dem Verluste von Kolomea hatten Wir die Befürchtung, dass die Russen durchbrechen könnten, aber derzeit ist die gegnerische Armee kaum noch vorhanden.
http://abload.de/img/17.juligalizienimso9.jpg (http://abload.de/image.php?img=17.juligalizienimso9.jpg)

Italien

Bei Trento bleibt es ruhig, umso heftiger sind die Kämpfe weite östlich. Insgesamt 7 italienische Korps gegen 2 KuK-Korps und 2 Divisionen ist das Verhältnis. Hier müssen wir zeitnah Verbände hin verlegen, sonst hält die Front nicht mehr lange.
http://abload.de/img/17.juliitalien0fsvs.jpg (http://abload.de/image.php?img=17.juliitalien0fsvs.jpg)

Balkan

An dieser Front greifen die Serben die bulgarische Division bei Pristina an, erleiden dabei aber Verluste, während die Bulgaren verlustfrei bleiben. Außerdem wird Dubvronik wieder angegriffen.
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Flotte

In der Ostsee erleben Wir eine ungute Überraschung. Statt eines Schlachtschiffes haben die Russen derer zwei. Dies könnte zu einem Problem für uns werden. Hinzu kommt ein feindliches U-boot. Unsere U-boot-Falle hat so halb geklappt, zwar ist ein Schlachtschiff und das russische U-Boot hängen geblieben, aber ohne größere Wirkung.
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Kaukasus

Rize wird wieder angegriffen. Dafür ziehen die Russen bei Kars ein Korps und die Artillerie ab. Wir gehen davon aus, dass diese weiter östlich eingesetzt werden sollen. Dort nehmen die Russen den Berg Ararat und marschieren auf osmanisches Territorium. Die Versorgungsprobleme dürfte aber hier auch die Russen treffen.
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Naher Osten

Bei Aqaba greifen die Briten an und ziehen ein Korps danach ab. Das osmanische Korps ist schwer angeschlagen. Weiter nördlich holt sich ein britisches Korps eine blutige Nase bei einem Angriff auf Unsere Verteidigungslinie.
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Mesopotamien

Die Briten überraschen uns und nehmen die Ölfelder bei Basra ein. Damit können Wir sie dort einschließen. Die MPP's fehlen zwar, aber der Verlust ist verkraftbar.
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Westfront

Die Fremdenlegion zieht sich zurück. Zum ersten Mal muss Operation „Mühlenstein“ ausfallen, da die Franzosen keine Einheit in die Lücke ziehen. Sind die Franzosen wirklich schon so erschöpft???
Weiter westlich greift ein britisches Korps Uns an, erleidet dabei aber schwere Verluste.
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Im Großen Generalstab
„Welcher Idiot hat die falschen Informationen über die Versorgungsmöglichkeiten für einen Vorstoß nach Le Mans erstellt,“ brüllte Falkenheyn die Generäle an. „Von wegen Versorgung von 3-4. Tatsächlich waren es 6-7. Das ändert alles!“
„In diesem Punkte sicherlich, aber die Grundkonstellation bleibt bestehen. Ein Angriff auf Le Mans ist derzeit nicht möglich,“ wandte ein General ein. „Wir haben dazu eine Karte vorbereitet. Aus dieser wird ersichtlich, dass Wir mindestens drei Korps für den Angriff auf Le Mans brauchen. Dieser müsste zusätzlich frontal auf deren Verteidigungslinien erfolgen. Die Verluste wären entsprechend hoch. Wir müssten wohl eine Woche warten, damit nach dem Vorstoß unsere Truppen für einen Angriff vorbereitet sind. In dieser Zeit könnte der Gegner diese Verbände aber schon angreifen. Zusätzlich bräuchten wir einen ausreichenden Flankenschutz, damit die Angriffsspitze nicht abgeschnitten wird. Dieser müsste 4 Korps umfassen. Von einer notwendigen Reserve wollen wir gar nicht erst sprechen. In Summe macht dies 7 Korps für eine Stadt und zwar auf Dauer, da wir damit einen riesigen Frontbogen erzeugen. So viele Truppen haben wir im Westen derzeit nicht übrig. Von den Truppen bei Caen könnten wir 5 Korps einsetzen, mehr nicht.“
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„Unter diesen Gesichtspunkten wird es keinen Angriff geben“, schloss Falkenheyn die Debatte.




Was wirklich geschah - damals
11.07.1915
In der Mündung des Rufidji-Flusses in Ostafrika wird der dort seit acht Monaten eingeschlossene deutsche Kreuzer "Königsberg" von britischen Schiffen versenkt.
11.07.1915
Der dänische Geschäftsmann Hans Niels Andersen bleibt auf seiner zweiten, bis zum 28. Juli dauernden Russland-Reise mit seinen Bemühungen erfolglos, Gespräche über einen Sonderfrieden zwischen Russland und dem Deutschen Reich zu vermitteln.
11.07.1915
Wegen der Beteiligung an einem mißglückten Bombenattentat auf den bulgarischen König Ferdinand I. im Februar, bei dem zwei Menschen starben, werden in Sofia zwei Angeklagte zum Tode verurteilt und am 23. Juli hingerichtet.
12.07.1915
In Konstanz trifft im Rahmen des zweiten Austauschs von schwerverwundeten Kriegsgefangenen zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich der erste Zug entlassener deutscher Kriegsinvaliden ein.
12.07.1915
Durch eine Bundesratsverordnung wird die Möglichkeit geschaffen, Stein- und Braunkohlebergwerke zwangsweise zu gemeinsamen Vertriebsgesellschaften (Zwangssyndikat) zusammenzuschließen.
13.07.1915
An der Ostront beginnt mit dem Durchbruch am Narew eine großangelegte Offensive deutscher und österreichisch-ungarischer Truppen zwischen der Ostsee und dem San.
13.07.1915
In der Reichskanzlei findet eine Konferenz über den polnischen Grenzstreifen statt, auf der sich die Reichsregierung darüber verständigt, die Annexion der westlichen Gebiete Polens anzustreben.
13.07.1915
Auf die zweite britische Kriegsanleihe sind bei der Bank von England 570 Mio. Pfund Sterling (11,9 Mrd. Mark) und bei den Postanstalten 15 Mio. Pfund (315 Mio. Mark) gezeichnet worden.
13.07.1915
Die österreichisch-ungarische Regierung veröffentlicht ein neues Rotbuch, das die erfolglosen Verhandlungen über die Beibehaltung der Neutralität Italiens dokumentiert.
13.07.1915
Der schwedische König Gustav V. erlässt eine Verordnung, die den Mißbrauch neutraler Flaggen durch Schiffe kriegführender Staaten in schwedischen Hoheitsgewässern unterbinden soll.
14.07.1915
Auf Anordnung der französischen Regierung fällt am Nationalfeiertag die ansonsten übliche Truppenparade aus. Wegen des Krieges sind alle Volksfeste verboten.
15.07.1915
In Schweden tritt ein Gesetz über die Einführung einer Sondersteuer auf Kriegsgewinne in Kraft.
15.07.1915
Beim Sportfest des Hamburger Leichtathletik-Verbandes gehört u.a. Handgranatenwerfen zum Programm.
16.07.1915
Im den Kohlegruben von Südwales befinden sich etwa 200 000 Bergleute im Streik, um damit gegen die im neuen britischen Munitionsgesetz festgelegten Einschränkungen gewerkschaftlicher Rechte zu protestieren.
16.07.1915
Das Oberkommando in der Mark Brandenburg erlässt eine Bekanntmachung, nach der jede Unterstützung für entwichene Kriegsgefangene oder internierte Zivilpersonen feindlicher Länder unter Strafe gestellt wird.
16.07.1915
Die russische Regierung bestellt in den USA 60 000 t Eisenbahnschienen, die für den Bau einer Eisenbahnlinie in Sibirien bestimmt sind.
17.07.1915
Der britische Handelsgerichtshof verurteilt die Versenkung der "Lusitania" durch ein deutsches U-Boot als einen "Mordanschlag auf die Passagiere", da das Schiff weder Munition geladen gehabt noch Truppen transportiert habe und ohne Vorwarnung versenkt worden sei.

Iche_Bins
26.08.14, 10:12
Danke für die Aufklärung :)

Wir haben ja bisher als einziges WW1 Spiel nur Commander the Great War gespielt. Da scheinen Offensiven um einiges leichter zu funktionieren. Vielleicht wäre dieses Spiel hier mal den kauf wert.

Hohenlohe
26.08.14, 13:55
Werter zersenser, wie es aussieht ist die Italienfront eure schwächste Stelle, danach kommen die osmanischen Fronten, aber bislang scheint alles gut zu klappen. Schade, dass es an der Westfront zu einer Art Stillstand gekommen ist, aber ich bin zuversichtlich, dass ihr das hinbekommt. Wenn ihr die Serbienfront weiter voranbringt, dann werden die Serben hoffentlich bald kapitulieren und eure Truppen werden frei. Bleibt nur zu hoffen, dass Griechenland neutral bleibt. Für die Ostsee wünsche ich euch viel Glück und einen grossen Erfolg...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe, der eifrig mitliest...:smoke::top:

zersenser
28.08.14, 19:16
18.Juli 1915 – 24.Juli 1915 – Erfolge an der Ostfront und in Serbien

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Die deutsche Offensive in Polen wurde erfolgreich fortgesetzt. So gelang es ein erstes russisches Korps im Warschauer Kessel zur Kapitulation zu bringen. Außerdem wurde Bialystok genommen. Parallel zum Vormarsch in Polen begann die Armee Hindenburg eine Offensive in Ostpreußen und errang einen Sieg über eine russisches Kavallerie-Korps. Auch den Österreicher gelangen einige Erfolge. So wurde südlich von Lublin der Stolz der zaristischen Armee – Die Garde – komplett aufgerieben.
An andere Fronten konnten auch in der letzten Woche dem Feind empfindliche Verluste beigebracht werden. So wurde nördlich von Le Mans ein komplettes britisches Korps aufgerieben und eines weiter östlich zum Rückzug gezwungen. Unseren bulgarischen Verbündeten gelang währenddessen die Einnahme von Pristina. Damit ist die komplette serbische Armee im Norden Serbiens eingeschlossen und ohne Verbindung zum Hinterland.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Wie den Werten Regenten sicherlich an den Bildern auffallen wird, haben wir die HQ angefasst und auf manuelle Zuordnung umgestellt. Dies Umstellung wird sicherlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen, aber die automatische Zuordnung war nicht wirklich gut. Außerdem haben Uns die Erläuterungen in den anderen AAR's von der Notwendigkeit Uns mit diesem Thema zu beschäftigen überzeugt.


http://abload.de/img/24.julinm9lkr1.jpg (http://abload.de/image.php?img=24.julinm9lkr1.jpg)
Die russische NM geht weiter herunter.


Verluste
Diese Runde:
1 britisches Korps
1 serbische Divisionen
2 russische Kavallerie-Korps
1 russische Division
2 russische Korps
in Summe 7

Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/24.juliverlustex2k8f.jpg (http://abload.de/image.php?img=24.juliverlustex2k8f.jpg)

Stärke

Die Russen sind so schwach, wie bei Kriegsbeginn nicht mehr. Wenn man noch berücksichtigt, dass 5 Einheiten in Warschau eingekesselt und in Nordserbien 9 Einheiten abgeschnitten sind, sieht es derzeit im Osten gut für Uns aus.
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Forschung

Wir investieren weiter fleißig in die Forschung der Osmanen und Österreicher.
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Ostfront

Die Ruhe in Ostpreußen hat ein Ende. Wir gehen im südlichen Teil in die Offensive und vernichten ein Kavallerie-Korps. Jetzt muss der Feind reagieren.
http://abload.de/img/24.juliostpreuenivj2h.jpg (http://abload.de/image.php?img=24.juliostpreuenivj2h.jpg)

Wir nehmen Bialystok und greifen jetzt den Kessel von Warschau an. Das erste Korps ist Geschichte. Nun stehen Unsere Verbände vor der Stadt. Die Artillerie ist bereits auch in Stellung gegangen. Wenn es normal läuft, wird Warschau in unserer nächsten Runde fallen. Bei Brest-Litovsk bleiben Wir hingegen defensiv.
http://abload.de/img/24.julipolenogklf.jpg (http://abload.de/image.php?img=24.julipolenogklf.jpg)


In Galizien greifen wir weiter die Artillerie an. Diese muss sich zurückziehen. Außerdem wird dem Kavallerie-Korps bei Stanislaw ein Ende gesetzt. Weiter nördlich können Wir in schweren Kämpfen die russische Garde aufreiben. Diese hatte am Ende 2+1 Sterne.
Tarnopol bleibt abgeschnitten und Kolomea sowie Czernowitz drohen bald das gleiche Schicksal.
Wir sind daher sogar in der Lage an die italienische Front ein Korps abzugeben. Dies wird dort dringend gebraucht.
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Italien

Bei Trento bleibt es ruhig, weiter östlich greifen Wir einmal an, aber ohne Verluste für beide Seiten. Das österreichisch-ungarische Korps aus Galizien verstärkt nun die Front. Die angegriffene Division wird wieder auf Sollstärke gebracht. Wir hoffen in den nächsten Runde die Front stabilisieren zu können.
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Balkan

Pristina fällt und somit ist fast die gesamte serbische Armee im Norden von der Hauptstadt Uskub abgeschnitten. Daher greifen Wir auch Valjevo an und können der serbischen Division einige Verluste beibringen. Es ist deutlich, dass die Kampfkraft der Serben schwindet. Trotzdem gehen wir davon aus, dass die Kämpfe sich noch bis 1916 hinziehen werden.
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Flotte

Die Gangut überlebt mit Stärke 1. Sie kann aber nicht entkommen und wird in Unserer nächsten Runde versenkt. Ansonsten führen die schwersten Gefechte zu hohen Verlusten auf beiden Seiten. Die Schlacht ist wesentlich härter als 1914.
Das russ. U-Boot taucht mehrmals ab und entgeht so höheren Verlusten. Die Imperatriza Marija erleidet leichte Verluste durch Unsere U-Boote und hat. Wir gehen davon aus, dass beide sich in sichere Häfen absetzen werden.
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Kaukasus

Rize wird aufgefrischt. Währenddessen schlägt Unser Angriff auf Oltu fehl. In den nächsten Runden kommst es darauf an, wie die Russen agieren. Ggf. ziehen Wir von Galipoli noch das Korps ab. Was halten die Regenten davon?
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Naher Osten

Bei Aqaba greifen die Briten an und ziehen ein Korps danach ab. Das osmanische Korps ist schwer angeschlagen. Weiter nördlich holt sich ein britisches Korps eine blutige Nase bei einem Angriff auf Unsere Verteidigungslinie.
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Mesopotamien

Wir schneiden die Briten ab und greifen einmal mit kleinem Erfolg an. Das Gute ist, dass Unsere Supply mit jeder Runde durch Basra steigt. Die Briten hingegen werden immer schwächer.
Mit der Division bei Bagdad wollen Wir die britischen Städte befreien. An dieser Front sind wir hoch zufrieden.
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Westfront

Operation „Mühlenstein“ kann mangels Gegnern nicht stattfinden. Deshalb verlegen Wir Unsere Artillerie auch in Schlagreichweite von Compiegne. Wenn die Reserven aufgefüllt sind, planen Wir dort anzugreifen.
Nördlich von Le Mans wird das angeschlagene britische Korps aufgerieben und nördlich von Paris das Korps vertrieben. Im Westen gelingt es daher der Entente weiterhin nicht sich festzusetzen.
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Schreiben an die Armeen an allen Fronten
In den letzten Monaten ist es unseren Truppen und denen unserer Verbündeten gelungen große Erfolge zu erzielen. Der Feind ist an fast allen Fronten auf dem Rückzug. Große Truppenansammlungen konnten in Nordserbien und bei Warschau eingeschlossen.
Es hat sich aber gezeigt, dass die Befehlsketten an vielen Stellen derzeit mangelhaft sind. Damit ist nun ein für alle Mal Schluss. Daher haben wir uns entschlossen nun direkt die Befehlsstrukturen in die Hand zu nehmen und neu zu ordnen. Dieser Prozess wird sicherlich nicht innerhalb von wenigen Tagen abgeschlossen sein, dafür liegt Zuviel im Argen, aber wir sind zuversichtlich mit den getroffenen Maßnahmen die Schlagkraft unseres Heeres zu erhöhen und die Erfolge weiter auszubauen. Wir erwarten von allen Frontoffizieren und -stäben vollste Unterstützung und Gehorsam. Nur durch diesen Schritt können wir den Krieg erfolgreich zu Ende bringen.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs


Was wirklich geschah - damals
18.07.1915
Mit italienischen Angriffen gegen den Brückenkopf bei Görz (heute: Gorizia) und die Hochfläche von Doberdo beginnt die zweite Isonzoschlacht (bis zum 28. Juli).
18.07.1915
Der italienische Panzerkreuzer "Giuseppe Garibaldi" wird von einem österreichisch-ungarischen U-Boot versenkt.
19.07.1915
Das US-amerikanische Außenministerium protestiert bei der britischen Regierung gegen Behinderung des neutralen Handels durch die britische Blockade. Die Beschlagnahme von Waren, die keine Konterbande seien, sei völkerrechtswidrig und werde von den USA nicht anerkannt.
19.07.1915
Der im Juni zurückgetretene frühere Außenminister der USA, William Jennings Bryan, fordert die Arbeiter in den Munitionsfabriken auf, durch Streiks ein Ende des Krieges zu erzwingen.
20.07.1915
An der Westfront beginnen in den Vogesen bei Münster heftige Kämpfe zwischen deutschen und französischen Truppen.
20.07.1915
Nach britischen Angaben wurden bisher 95 neutrale Schiffe durch deutsche U-Boote oder Minen versenkt.
20.07.1915
Gegen die an der Zeitschrift "Die Internationale" beteiligten Sozialdemokraten, unter ihnen Rosa Luxemburg, Clara Zetkin und Franz Mehring, wird in Düsseldorf ein Strafverfahren eingeleitet.
20.07.1915
Der bulgarische Ministerpräsident Wasil Radoslawow erklärt, sein Land wolle erst in den Krieg eingreifen, wenn es sicher sei, Vorteile daraus zu ziehen. Gegenwärtig befinde sich seine Regierung sowohl in Verhandlungen mit den Alliierten als auch mit dem Osmanischen Reich.
20.07.1915
Beim Empfang einer Delegation von Frauenrechtlerinnen, die sich zur Arbeit in den Munitionsfabriken bereit erklärt haben, betont der britische Munitionsminister David Lloyd George, dass die Zahl der in den Munitionsfabriken arbeitenden Frauen (derzeit 50 000) noch nicht ausreichend sei.
20.07.1915
Das Stettiner Generalkommando beklagt in einer Bekanntmachung zunehmende Flirts zwischen französischen Gefangenen und deutschen Mädchen und kündigt an, dagegen zukünftig verschärft vorzugehen.
20.07.1915
Gerüchte über eine Beschlagnahme der für die Truppen benötigten Biermengen durch die "Biereinkaufszentrale der Heeresverwaltung" werden dementiert. Dies sei nicht erforderlich, solange die Brauereien trotz der Gerste-Kontigentierung freiwillig die benötigten Biermengen lieferten.
21.07.1915
Die deutsche und die russische Regierung einigen sich nach Vermittlung des Roten Kreuzes auf den Austausch invalider und schwerverwundeter Gefangener.
21.07.1915
Die streikenden Bergarbeiter in Südwales billigen ein Verhandlungsergebnis, das u.a. eine deutliche Anhebung der Grundlöhne vorsieht und sprechen sich für eine Beendigung ihres Streiks aus.
22.07.1915
In ihrer dritten "Lusitania"-Note lehnt die US-amerikanische Regierung den deutschen Vorschlag ab, einen Passagierverkehr auf besonders kenntlich gemachten Schiffen einzurichten; weitere Schädigungen von US-Bürgern durch deutsche U-Boote würden als unfreundliche Handlung angesehen.
22.07.1915
Der Ort Bertua in der deutschen Kolonie Kamerun wird von Briten besetzt.
22.07.1915
Drei SPD-Abgeordnete des württembergischen Landtages treten aus der sozialdemokratischen Fraktion aus und bilden eine neue sozialistische Fraktion.
22.07.1915
Im Deutschen Reich wird amtlich bekanntgegeben, dass sich Personen deutscher Abstammung, die in neutralen Ländern mit der Herstellung von Munition für die Alliierten beschäftigt sind, nach deutschem Recht des Landesverrats schuldig machen.
23.07.1915
Der Bundesrat erlässt eine Verordnung gegen übertriebene Preissteigerungen für Lebensmittel, die Preiswucher unter Strafe stellt und die Möglichkeit von Enteignungen vorsieht. Die Höchstpreise für Brotgetreide, Gerste und Hafer bleiben unverändert.
23.07.1915
Als Gegenstück zur deutschen Kriegsauszeichnung des Eisernen Kreuzes wird im Osmanischen Reich der Eiserne Halbmond geschaffen.
24.07.1915
Bei der Offensive an der Ostfront werden die Festungen Rozan und Pultusk am Narew von deutschen Truppen erobert; der Narew wird überschritten.
24.07.1915
In Norwegen wird ein Gesetz verabschiedet, das jede militärfeindliche Agitation für die Dauer des Krieges unter Strafe stellt.
24.07.1915
Die Lebensmittelpreise in Deutschland haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Derzeit kostet 1 Pfund Kartoffeln 12 Pfennig statt 6 Pfennig, 1 Pfund geräucherter Speck 1,86 Mark statt 0,81 Mark und 1 Pfund Butter 1,95 Mark statt 1,31 Mark.
24.07.1915
In der Nähe von Chicago kentert der Ausflugsdampfer "Eastland". Bei dem Unglück ertrinken etwa 1400 Menschen.

Iche_Bins
28.08.14, 19:38
Kann die britische Einheit nicht diagonal an eurem Korps vorbei nach Basra ziehen?

zersenser
28.08.14, 20:37
Kann die britische Einheit nicht diagonal an eurem Korps vorbei nach Basra ziehen?

Nein, dazwischen ist Meer auch wenn man es nicht sieht.

Hohenlohe
28.08.14, 23:01
Die Einheit bei Gallipoli würde ich dort lassen, um eine Landung der Briten per Event dort zu verhindern oder auch sonst jede Invasion vor der Haustür des Sultans. An der Serbienfront jetzt nur noch Uskub einnehmen, dann habt ihr die Serben endgültig in der Tasche...An der Ostfront läuft alles wie am Schnürchen...Klasse soweit!! Die Italienfront scheint gerettet durch das Korps bei Klagenfurt. Auch an der Westfront scheint alles zu klappen, jetzt nur keine Fehler machen. In der Ostsee wünschen wir euch mehr Glück bei der Bekämpfung der Russen...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
04.09.14, 18:27
25.Juli 1915 – 31.Juli 1915 – Ein Jahr Krieg – erster Totalverlust der Deutschen

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

In Ostpreußen haben die Russen eine große Offensive begonnen. Zwar gelang es ihnen an einigen Stellen Geländegewinne zu erzielen, doch wurde der Hauptstoss durch das XX. Korps abgewehrt.
Auch anderen Stellen gelang es feindliche Angriffe abzuwehren. So starteten die Serben eine Großoffensive an fast allen Orten der Front in Nordserbien. Die kleinen Erfolge wurden dabei mit einem hohen Blutzoll für den Feind bezahlt.
Im Westen und Polen blieb es weitgehend ruhig. Der Feind scheint hier von den Verlusten der letzten Monate vollkommen erschöpft zu sein.
Ein italienischer Angriff bei Görz scheiterte in der letzten Woche an dem Kampfeswillen unsere österreichischen Verbündeten.
An den Fronten des Osmanischen Reiches gelingt dem Feinde weiterhin nicht, Erfolge in irgendeiner Form zu erzielen

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Die Deutschen müssen Ihren ersten Totalverlust in diesem Kriege hinnehmen. Die Einheit wird aber umgehend wieder aufgestellt.
http://abload.de/img/31.juliereignissefgjer.jpg (http://abload.de/image.php?img=31.juliereignissefgjer.jpg)


http://abload.de/img/31.julinmvikkg.jpg (http://abload.de/image.php?img=31.julinmvikkg.jpg)
Die russische NM nähert sich der 90%-Marke. Auch die Franzosen sind schon nah an 100%.


Verluste
Diese Runde:
1 deutsches Korps

Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/31.juliverlustev3jxf.jpg (http://abload.de/image.php?img=31.juliverlustev3jxf.jpg)

Stärke

Die Entente ist offensichtlich derzeit nicht in der Lage die Verluste auszugleichen. Insbesondere die Russen stellen derzeit kaum bis gar keine neuen Einheiten auf. Dies war nach den Anfangsverlusten 1914 noch anders. Wenn man bedenkt, dass noch einige Einheiten in Kesseln stecken, gehen Wir davon aus, dass das Deutsche Reich bald das Zarenreich in der Stärke überholt.
http://abload.de/img/31.julistrke9xjox.jpg (http://abload.de/image.php?img=31.julistrke9xjox.jpg)

Forschung

Keine Durchbrüche. Langsam erwarten Wir die nächste Infanteriestufe.
http://abload.de/img/31.juliforschung22job.jpg (http://abload.de/image.php?img=31.juliforschung22job.jpg)

Ostfront

Da haben Wir wohl den Feind ziemlich gereizt. Die Russen beginnen nämlich eine Großoffensive. Bei Memel greifen zwei Korps an, aber können dabei keine Erfolge erzielen. Anders sieht dies im Süden aus. Hier muss das XX. Korps nach drei russischen Angriffen die Waffen strecken und wir zerschlagen. Der erste Totalverlust für die Deutschen kommt doch etwas überraschend. Aber Grund zu Panik besteht trotzdem nicht. Der Feind hat seine Schützengräben verlassen und steht Uns nun auf freiem Felde gegenüber. Wir werden das XX. Korps rächen!!
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Der Feind reagiert nicht auf Unserem Vormarsch auf die Vororte von Warschau.
http://abload.de/img/31.julipoleneujdd.jpg (http://abload.de/image.php?img=31.julipoleneujdd.jpg)


In Galizien beginnen die Russen mit einem Trommelfeuer auf die Kavallerie bei Tarnopol. Zusammen mit dem folgendem Angriff des Korps bei Tarnopol erleiden die Österreicher durchaus fühlbare Verluste. Schwerer wiegt aber, dass der Kontakt der drei Einheiten östlich von Tarnopol zum Hinterland unterbrochen ist. Die Versorgung ist dabei dahin. Zum Glück sind die Russen aber derzeit kaum in der Lage dies auszunutzen.
http://abload.de/img/31.juligaliziensjj4i.jpg (http://abload.de/image.php?img=31.juligaliziensjj4i.jpg)

Italien

Bei Trento bleibt es ruhig, Italien greift stattdessen Görz an. Nach mehreren Angriffen eines überlegenden Feindes können die Österreicher aber die Stadt halten. Die Division wird aber nicht mehr lange standhalten unter diesen Vorzeichen.
http://abload.de/img/31.juliitalienk9ji7.jpg (http://abload.de/image.php?img=31.juliitalienk9ji7.jpg)

Balkan

Auf dem Balkan passiert etwas, womit Wir nicht gerechnet haben. Die Serben starten eine Großoffensive. Sarajevo und Belgrad werden ohne Erfolg angegriffen. Ähnlich ergeht es dem Feind bei Uskub und Valjevo. Schwerer wiegen die Verluste der Division der Bulgaren in Nish. Das Gute hier ist auch, wie in Ostpreußen, dass der Gegner nicht mehr in seinen Stellungen sitzt. Daher sind Wir optimistisch bezüglich einer Gegenoffensive. Hätten die Serben einige Runden früher angegriffen, sehe die Sache aber schon anders aus.
http://abload.de/img/31.julibalkanhzkfi.jpg (http://abload.de/image.php?img=31.julibalkanhzkfi.jpg)

Flotte

Die Imperatriza Marija greift mit Erfolg unserem Flugzeugträger an. Das russische U-Boot zieht sich erwartbar in den Hafen von Hanko zurück.
http://abload.de/img/31.juliflotte1wko7.jpg (http://abload.de/image.php?img=31.juliflotte1wko7.jpg)

Kaukasus

Rize wird nicht angegriffen. Der Schwerpunkt des Zarenreiches liegt weiter östlich. Hier wird die osmanische Kavallerie angegriffen. Die Verluste sind bei den Russen aber höher. Lange wird der Feind kaum durchhalten können, dafür dürfte die Versorgung weit weg von der Grenze zu schlecht sein.
http://abload.de/img/31.julikaukasusfykjd.jpg (http://abload.de/image.php?img=31.julikaukasusfykjd.jpg)

Naher Osten

Bei Aqaba wird wieder angriffen. Die Verluste der Osmanen sind wieder erschreckend. Das Korps hat nur noch Stärke 4. Lange wird es nicht mehr durchhalten. Wir hoffen, dass das HQ von Sanders wieder die Kampfkraft stärken wird.
Bei Gaza greifen die Briten auch an, aber die Folgen sind eher gering.
http://abload.de/img/31.julinaherostenwcj8b.jpg (http://abload.de/image.php?img=31.julinaherostenwcj8b.jpg)

Mesopotamien

Die Briten greifen mit dem Mut der Verzweiflung an, müssen aber Verluste einstecken, während die Osmanen keine erleiden. Lange wird die britische Division nicht durchhalten können.
http://abload.de/img/31.julimesopotamienvnkix.jpg (http://abload.de/image.php?img=31.julimesopotamienvnkix.jpg)

Westfront

Operation „Mühlenstein“ kann nach einer kurzen Pause fortgesetzt werden. Aber ansonsten kommt es zu keinen Angriffen der Ententen und auch keine Vorstößen. Ist der Feind an der Westfront so erschöpft?
http://abload.de/img/31.juliwestfrontz6jb8.jpg (http://abload.de/image.php?img=31.juliwestfrontz6jb8.jpg)


Der "Reichsanzeiger" veröffentlicht in einer Sonderausgabe folgende Kundgebung des Kaisers:

An das deutsche Volk.

Ein Jahr ist verflossen, seitdem Ich das deutsche Volk zu den Waffen rufen mußte. Eine unerhört blutige Zeit kam über Europa und die Welt. Vor Gott und der Geschichte ist Mein Gewissen rein: Ich habe den Krieg nicht gewollt. Nach Vorbereitungen eines ganzen Jahrzehnts glaubte der Verband der Mächte, denen Deutschland zu groß geworden war, den Augenblick gekommen, um das in gerechter Sache treu zu seinen österreichisch-ungarischen Bundesgenossen stehende Reich zu demütigen oder in einem übermächtigen Ringe zu erdrücken.
Nicht Eroberungslust hat uns, wie Ich schon vor einem Jahre verkündete, in den Krieg getrieben. Als in den Augusttagen alle Waffenfähigen zu den Fahnen eilten und die Truppen hinauszogen in den Verteidigungskampf, fühlte jeder Deutsche auf dem Erdball, nach dem einmütigen Beispiele des Reichstags, daß für die höchsten Güter der Nation, ihr Leben und ihre Freiheit, gefochten werden mußte. Was uns bevorstand, wenn es fremder Gewalt gelang, das Geschick unseres Volkes und Europas zu bestimmen, das haben die Drangsale Meiner lieben Provinz Ostpreußen gezeigt. Durch das Bewusstsein des aufgedrungenen Kampfes ward das Wunder vollbracht: der politische Meinungsstreit verstummte, alte Gegner fingen an, sich zu verstehen und zu achten, der Geist treuer Gemeinschaft erfüllte alle Volksgenossen.
Voll Dank dürfen wir heute sagen: Gott war mit uns. Die feindlichen Heere, die sich vermaßen, in wenigen Monaten in Berlin einzuziehen, sind mit wuchtigen Schlägen im Westen und im Osten weit zurückgetrieben. Zahllose Schlachtfelder in den verschiedensten Teilen Europas, Seegefechte an nahen und fernsten Gestaden bezeugen, was deutscher Ingrimm in der Notwehr und deutsche Kriegskunst vermögen. Keine Vergewaltigung völkerrechtlicher Satzungen durch unsere Feinde war imstande, die wirtschaftlichen Grundlagen unserer Kriegführung zu erschüttern. Staat und Gemeinden, Landwirtschaft, Gewerbefleiß und Handel, Wissenschaft und Technik wetteiferten, die Kriegsnöte zu lindern. Verständnisvoll für notwendige Eingriffe in den freien Warenverkehr, ganz hingegeben der Sorge für die Brüder im Felde, spannte die Bevölkerung daheim alle ihre Kräfte an zur Abwehr der gemeinsamen Gefahr.
Mit tiefer Dankbarkeit gedenkt heute und immerdar das Vaterland seiner Kämpfer, derer, die todesmutig dem Feind die Stirne bieten, derer, die wund oder krank zurückmeldeten, derer vor allem, die in fremder Erde oder auf dem Grund des Meeres vom Kampfe ausruhen. Mit den Müttern und Vätern, den Witwen und Waisen empfinde Ich den Schmerz um die Lieben, die fürs Vaterland starben.
Innere Stärke und einheitlicher nationaler Wille im Geiste der Schöpfer des Reichs verbürgen den Sieg. Die Deiche, die sie in der Voraussicht errichteten, daß wir noch einmal zu verteidigen hätten, was wir 1870 errangen, haben der großen Sturmflut der Weltgeschichte getrotzt. Nach den beispiellosen Beweisen von persönlicher Tüchtigkeit und nationaler Lebenskraft hege Ich die frohe Zuversicht, daß das deutsche Volk, die im Kriege erlebten Läuterungen treu bewahrend, auf erprobten alten und auf vertrauensvoll betretenen neuen Bahnen weiter in Bildung und Gesittung rüstig vorwärts schreiten wird.
Großes Erleben macht ehrfürchtig und im Herzen fest. In heroischen Taten und Leiden harren wir ohne Wanken aus, bis der Friede kommt. Ein Friede, der uns die notwendigen militärischen, politischen und wirtschaftlichen Sicherheiten für die Zukunft bietet und die Bedingungen erfüllt zur ungehemmten Entfaltung unserer schaffenden Kräfte in der Heimat und auf dem freien Meere.
So werden wir den großen Kampf für Deutschlands Recht und Freiheit, wie lange er auch dauern mag, in Ehren bestehen und vor Gott, der unsere Waffen weiter segnen wolle, des Sieges würdig sein.

Großes Hauptquartier, den 31. Juli 1915.

Wilhelm I. R.


Was wirklich geschah - damals
25.07.1915
Nach Angaben der Heeresverwaltung ist der Bedarf an warmer Unterkleidung für einen möglichen Winterfeldzug bereits gedeckt. Weitere Sammlungen seien nicht nötig.
26.07.1915
Aufständische in Haiti stürmen die dortige französische Gesandtschaft und erschießen Staatspräsident Jean Velbrun-Guillaume, der dort Schutz gesucht hatte.
26.07.1915
Das britische Unterhaus billigt den sechsten Kriegskredit in Höhe von 150 Mio. Pfund Sterling (3,15 Mrd. Mark).
28.07.1915
Anlässlich des ersten Jahrestages der österreichisch-ungarischen Kriegserklärung an Serbien erlässt Papst Benedikt XV. an alle kriegführenden Mächte einen Friedensaufruf.
29.07.1915
Großbritannien teilt der griechischen Regierung mit, dass die griechische Insel Mytilene vorübergehend besetzt wird. Die Insel soll als Basis für die Angriffe britischer und französischer Truppen auf die Dardanellen dienen.
29.07.1915
US-amerikanische Marineeinheiten landen auf Haiti, um die dortigen Unruhen zu unterdrücken.
30.07.1915
An der Ostfront räumen die Russen ihre Stellungen zwischen Bug und Weichsel auf der ganzen Linie. Lublin wird von den Truppen der Mittelmächte besetzt.
31.07.1915
Aus Anlaß des ersten Jahrestages des Kriegsbeginns bekräftigt Kaiser Wilhelm II. in einem Aufruf an das deutsche Volk die Entschlossenheit, bis zu einem erfolgreichen Abschluß des Krieges weiterzukämpfen.
31.07.1915
Die australische Regierung beschließt, zur Deckung der Kriegskosten eine Einkommensteuer einzuführen.
31.07.1915
Der Krieg schlägt sich auch in der Geburtenstatistik nieder. In Berlin wurden vom Mai, dem 10. Kriegsmonat, bis Ende Juli 2608 Kinder weniger geboren als im Vorjahr. Von Januar bis März betrug der Geburtenrückgang gegenüber 1914 nur 74 Kinder.

Hohenlohe
04.09.14, 22:35
Ein Korps verloren und drei kuk Einheiten abgeschnitten, das ist bitter. Hoffentlich wird's wieder besser für euch...wir drücken euch die Daumen...:top:
Viel Erfolg in Serbien...!! :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
07.09.14, 10:59
Ein Korps verloren und drei kuk Einheiten abgeschnitten, das ist bitter. Hoffentlich wird's wieder besser für euch...wir drücken euch die Daumen...:top:
Viel Erfolg in Serbien...!! :ph:

Die KuK-Einheiten waren ein Stellungsfehler Unsererseits. Wir waren zu gierig auf die russ. Artilerie. Aber die Russen sind an dieser Stelle der Front derzeit nicht in der Lage Verbände abzuschneiden. Das deutsche Korps ist ärgerlich, aber keine grundsätzliche Wende.


01.August 1914 – 1.August 1914 – Das erste Kriegsjahr – Kurzes Fazit und kurzer Ausblick

Das erste Kriegsjahr ist nun vorbei. An dieser Stelle wollen Wir eine kurze Rückschau tätigen und Unsere Einschätzung bezüglich der nächsten Monate kundtun. Einen strategischen Ausblick wird es dann wieder zur Jahreswende geben.

Westfront
An der Westfront hat bekanntlich der Sichelschnitt geklappt. Sicherlich lag dies auch daran, dass die Entente insbesondere in Elsass-Lothringen im Vergleich zu anderen Spielen defensiv blieb, von einigen Ausnahmen abgesehen. Der Versuch in 1915 den Feind ausbluten zu lassen, hat bei Reims und Compiegne bisher sehr gut geklappt. Unsere Verluste halten sich in Grenzen, während die Franzosen spürbar schwächer geworden sind. Weiter westlich hat sich der "Ausflug" zur Vernichtung der franz. Artillerie zu einer offenen Feldschlacht entwickelt, die Wir für Uns entscheiden konnten. Derzeit halten Wir die West-Entente nicht in der Lage eine Großoffensive zu starten, die Unserer Armee gefährlich werden könnte.
Für die nächsten Monate wollen Wir die Operation "Mühlenstein" fortsetzen. Zusätzlich heißt ein weiteres Ziel Compiegne. Mit Artillerie-Unterstützung wollen Wir die Stadt noch im August/September erobern. Dies wäre eine weitere Niederlage für die Franzosen. Der weitere Verlauf hängt davon ab, ob die Franzosen die Verluste der letzten Monate wieder auffüllen können. Mit 44 Einheiten sind natürlich wesentlich stärker als derzeit. Entscheidend wird hier auch der Herbst/Winter sein, da dort Angriffe Unsererseits schwierig werden könnten wegen des Wetters. Außerdem erwarten Wir sehnsüchtig die nächste Infanteriestufe. Grundsätzlich wollen Wir aber den Schwerpunkt im Osten belassen.

Ostfront
An der Ostfront hat sich die Situation in den letzten Monaten grundlegend gewandelt. Waren die Österreicher lange Zeit massiv unter Druck, so sind sie jetzt in der Offensive. Nach der Niederlage von Kolomea hatten Wir große Angst, dass die Russen durch die Karpaten durchbrechen würden. Zum Glück haben Sie dies nicht getan. Zwar ist die KuK-Monarchie für große Erfolge noch zu schwach, aber wir gehen davon aus, dass in den nächsten Monaten sämtliche vom Feind besetzte Städte befreit werden. In Polen existiert die russische Front defacto nicht mehr. Unsere Offensive seit Jahresbeginn war ein voller Erfolg. Dies lag insbesondere an der zweiten Armee. Hier gilt es dem Duke of York zu Ehren. Ansonsten wird der Kessel von Warschau und Brest-Litovsk im August sicherlich noch beseitigt werden. Damit werden zusätzliche Verbände frei. Unser Ziel in Polen (bald Weißrussland) muss es sein, den Druck stetig aufrecht zu erhalten. Die Russen dürfen keine Atempause bekommen. Dies hat zwei wesentliche Gründe: 1. Können sie sich dann nicht eingraben, dass verringert die deutschen Verluste und 2. gehen Wir davon aus, dass die vernichteten Einheiten der letzten Monate bald wieder auf dem Schlachtfeld auftauchen werden. Deshalb müssen die Verluste der Russen hoch bleiben. Ein Vorteil für Uns ist es derzeit, dass es gelingt, viele russische Einheiten mit Supply <5 zu vernichten. Die bringt Uns NM und kostet dem Russen gleichzeitig NM sowie die Aufstellung der Einheiten wird teurer. In 1914 und Anfang 1915 war dies noch nicht so in der Form möglich.
Der Verluste des Korps in Ostpreußen schmerzt zwar, hat aber den Vorteil, dass die Russen Ihre Stellungen verlassen haben. Durch den Moral-Vorteil der Deutschen können Wir nun dem Feind an dieser Stelle einige Verluste beibringen. Ggf. könnte die Front auch hier ins Rollen kommen. Wahrscheinlich aber nicht mehr 1915.
Insgeheim hegen Wir die diffuse Hoffnung, dass es gelingen könnte das Zarenreich noch 1916 aus den Krieg werfen. Die NM des Zarenreiches sinkt in den letzen Runden rapide. Hinzu werden noch die Verluste in Serbien und Polen kommen. Wir werden daher immer stärker, während der Feind zunehmend schwächer wird. Dies macht sich auch an den Kampfergebnissen deutlich bemerkbar. Waren am Kriegsbeginn die Verluste häufig relativ ausgeglichen, so sind nun Vorhersagen von 5zu1 keine Seltenheit mehr.

Flotte
Die russische Ostseeflotte ist bald Geschichte. Bis dann die Hochseeflotte wieder kampfbereit ist, wird noch einige Zeit vergehen. Für die Flotte der Österreicher und Osmanen bei Konstantinopel fehlen derzeit leider noch die MPP.

Italien
Dies ist die gefährdeste Front. Bei Trento haben die Italiener zwar ihre Angriff abgestellt, aber umso mehr werfen sie alles nach Görz. Die Verlegung zusätzlicher KuK-Einheiten war hier auf jeden Fall richtig, sonst gebe es die Front nicht mehr. Die Notwendigkeit weiterer Verlegungen können Wir nicht ausschließen. Unser Vorteil ist derzeit, insbesondere im nördlichen Teil, dass die Versorgung der Italiener katastrophal ist. Bei Görz ist hingegen fraglich, wie lange die Division noch durchhält. Hier haben Wir die Hoffnung, dass die Italiener nicht mehr lange die Kraft haben für die derzeitigen Offensiven.
Eine grundsätzliche Wendung an dieser Front ist erst möglich, wenn die Österreicher Truppen von Serbien hierher verlegen können. Dies wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Balkan
Durch den Kriegseintritt der Bulgaren hat sich hier die Situation sehr gut entwickelt. Gelang es zwar den Österreichern 1914 Belgrad zu erobern, so war die Schlacht Valjevo eine große Niederlage. Aber durch die Bulgaren konnten die Serben massiv geschwächt werden. Aus Unserer Sicht kommt die aktuelle Offensive zu spät. Einige Runden früher hätte sie Uns ziemliche Probleme bereitet. Jetzt spielt sie Uns aber in die Hände, da die Serben ihre Stellungen verlassen haben und somit Unsere Angriffe höhere Verluste verursachen. Wären die Serben in ihren Stellungen geblieben, hätte dies uns große Probleme bereitet. Trotzdem werden sich die Kämpfe mit Sicherheit noch bis 1916 hinziehen. Danach können wahrscheinlich die Österreiche die Italienfront verstärken.

Osmanen
Insgesamt ist es sehr gut für die Osmanen bisher gelaufen. Da hatten Wir auch schon ganz andere Spiele. Im Kaukasus halten Wir eine Stadt Russen besetzt und die derzeitige Offensive der Russen bereitet Uns kaum Kopfschmerzen. Auch hier macht sich natürlich bemerkbar, dass die russische NM fällt. Vielleicht gelingt es den Osmanen ja doch noch Oltu zu erobern. Jeder Erfolg hier schwächt das Zarenreich insgesamt und erleichtert den Kampf in Europa.
Mesopotamien ist für Uns ein Novum. Es ist Uns noch nie gelungen, Basra zu erobern. Können die Briten die See-Passage trotzdem noch benutzen??? Ansonsten wird die britische Division nicht mehr lange durchhalten. Die zusätzlichen MPP's sind wichtig für die Osmanen.
Im Nahen Osten werden die Briten stärker. Der Angriff auf Aqaba ist noch nicht durchgestanden. Ob die Stadt gehalten wird, ist derzeit noch offen. Viel hängt davon ab, ob die Briten weiterhin jede Runde mit zwei Korps angreifen. Fällt Aqaba, gerät die gesamte Front in Arabien ins Wanken. Insbesondere ab dem Zeitpunkt, wenn die Araber mit Ihrem Aufstand beginnen. An der Gazafront ist die Lage derzeit stabil, dies kann sich aber noch ändern, wenn die Briten sich weiter verstärken. Insgesamt werden die Osmanen erst dann hier die Oberhand gewinnen können, wenn die Truppen aus dem Kaukasus hierher verlegt werden können. Vor 1917 ist damit aber nicht zu rechnen.

Gesamtfazit
Mit dem bisherigen Kriegsverlauf sind Wir sehr zufrieden. Wir hoffen 1916 Serbien, Montenegro und die Russen aus dem Spiel zu nehmen. Wenn dies gelingt, können Wir das Hauptaugenmerk auf die Westfront und Italien werfen. Vor 1917 wird dies aber kaum möglich sein. Und bis dahin hat die Entente noch viel Zeit für Überraschungen.

Hohenlohe
07.09.14, 11:21
Hat die Entente eigentlich die Möglichkeit per Event Gallipoli einzunehmen oder muss sie da so die Truppen anlanden...?? Wir wünschen weiterhin viel Glück und Erfolg an allen Fronten...:ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Zahn
08.09.14, 11:21
Sehr schöner AAR.
Italien sieht wirklich sehr kritisch aus. Noch keine Panik bei Euch ?
Wenn der nächste Zug an der Ostfront so vernichtend wird, wie Ihr voraussagt geht da vielleicht wirklich was mit Russland im Jahre 1916.

zersenser
08.09.14, 22:50
Hat die Entente eigentlich die Möglichkeit per Event Gallipoli einzunehmen oder muss sie da so die Truppen anlanden...?? Wir wünschen weiterhin viel Glück und Erfolg an allen Fronten...

Ist es Uns zu mindest nicht bekannt und auch noch nicht untergekommen - egal mit welcher Seite Wir gespielt haben. Aber vielleicht wissen andere Regenten mehr. Wir lesen uns nämlich nicht die Event's etc. durch. Wir vertrauen in diesem Zusammenhang auf Unser historisches Wissen und auf den Überraschungseffekt (der natürlich von Spiel zu Spiel abnimmt).


Sehr schöner AAR.
Italien sieht wirklich sehr kritisch aus. Noch keine Panik bei Euch ?
Wenn der nächste Zug an der Ostfront so vernichtend wird, wie Ihr voraussagt geht da vielleicht wirklich was mit Russland im Jahre 1916.

Vernichtend ist er nicht, aber der Gegenschlag läuft an. Mehr bei Zeiten.
Panik taucht erst auf, wenn die Italiener irgendwo durchbrechen. Wir hoffen auf den Durchhaltewillen der KuK-Armee sowie auf die schlechte Versorgung der Italiener je tiefer sie auf öster. Gebiet stehen. Was uns auf jeden Fall beruhigt ist, dass wir ggf. Truppen von anderen Fronten verlegen könnten, ohne dass diese sofort zusammenbrächen (oder wie man auch immer zusammenbrechen im Konjunktiv schreibt). Das sah im Frühjahr noch anders aus, insbesondere in Galizien.

Hohenlohe
08.09.14, 23:15
Auf euren Gegenschlag an der Ostfront sind wir schon sehr gespannt. Nur weiter so mit den Erfolgen! Passt nur auf, dass die Italienfront nicht ins Wanken gerät...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
13.09.14, 17:10
01.August 1915 – 07.August 1915 – Der Gegenschlag beginnt, Warschau gefallen

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Nach monatelanger Belagerung Warschau's haben die russischen Verteidiger Ihren aussichtslosen Kampf beendet und die Waffen gestreckt. Nach einem kurzen Kampf haben die unsere Einheiten die polnische Hauptstadt erobert. Damit endet das lange und unnötige Martyrium der Zivilbevölkerung.
Auch an anderen Frontabschnitten gelangen den Mittelmächten einige Erfolge. So wurde in Ostpreußen ein russisches Korps aufgerieben, ähnlich erging es einem französischen bei Reims und einer Kavallerie-Einheit nordwestlich von Paris. An der italienischen und serbischen Front wurde auf die Angriffe des Feindes mit erfolgreichen Gegenangriffen reagiert. Die Verluste des Gegner überwogen die unseren bei Weitem.
Aber nicht nur auf dem Lande, sondern auch auf See konnte der deutsche Soldat seine Überlegenheit demonstrieren. So wurde das modernste russische Schlachtschiff – die Gungat – versenkt. Ein weiteres russisches Schlachtschiff wurde schwer beschädigt.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Die Briten stellen weitere Freiwilligeneinheiten auf.
http://abload.de/img/07.augustereignisselmkc6.jpg (http://abload.de/image.php?img=07.augustereignisselmkc6.jpg)


http://abload.de/img/07.augustnmpvkrz.jpg (http://abload.de/image.php?img=07.augustnmpvkrz.jpg)
Die russische NM hat die 90%-Marke erreicht. Durch die Einnahme von Warschau wird sie weiter sinken. Damit wird der Kampf an der Ostfront leichter.


Verluste
Diese Runde:
2 russische Korps
1 russisches Schlachtschiff
1 französisches Korps
1 französische Kavallerie

Seit Kriegsbeginn:
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Stärke

Die deutsche Einheitenanzahl hat fast die russische erreicht. Dies stellt einen großen Erfolg dar. Ob dieser von Dauer sein wird, hängt davon ab, ob die russischen MPP's ausreichen um genügend neue Verbände aufzustellen. Da viele inzwischen unter Supply 5 zerstört werden, wird die Wiederaufstellung teurer.
http://abload.de/img/07.auguststrkewtkbq.jpg (http://abload.de/image.php?img=07.auguststrkewtkbq.jpg)

Forschung

Wir investieren bei Österreichern und Türken. Die Deutschen sind auf Maximum.
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Ostfront

Die Deutschen beginnen mit Ihrer Gegenoffensive. Dabei wird ein russische Korps zerschlagen und einem schwerste Verluste beigebracht. Durch die sinkende NM gehen Wir von weiteren Erfolgen in den nächsten Wochen aus.
http://abload.de/img/07.augustostpreuen74jwu.jpg (http://abload.de/image.php?img=07.augustostpreuen74jwu.jpg)

Warschau ist UNSER. Nach einem Artillerie-Angriff, der nicht mal alle Munition verbraucht hat (wegen Brest-Litovsk), greift die Infanterie an und vernichtet die Verteidiger. Die restlichen russischen Verbände werden wohl auch nicht mehr lange durchhalten.
Die Armee Bülow braucht Ruhe, da die Versorgung nicht so schnell nachkommt.
Bei Brest-Litovsk greifen wir an, um die Kavallerie der Russen auszugraben.
http://abload.de/img/07.augustpolenl4k4y.jpg (http://abload.de/image.php?img=07.augustpolenl4k4y.jpg)

In Galizien sammeln Wir bei Lemberg 3 KuK-Korps, außerdem wird der Kontakt zu den Verbänden östlich von Tarnopol wieder hergestellt. Das Korps bei Kolomea hat nun auch wieder Sollstärke. Es wird inzwischen deutlich, dass uns ein HQ hier fehlt, aber das Einkommen der Österreicher reicht halt nicht aus, um ein neues aufzustellen. Aber auch hier dürfte uns die russische NM entgegenkommen.
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Italien

Bei Trento bleibt es ruhig und bei Görz werden die Verluste der letzten Runde ausgeglichen. Weiter nördlich setzen Wir bei Klagenfurt den Italienern zu.
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Balkan

Wir beginnen mit einer Gegenoffensive. Bei Valjevo, Nish und Belgrad starten Wir mehrere Angriffe. Auch wenn dabei keine serbische Einheit aufgerieben wird, so sind die Verluste des Gegners so hoch, dass er sie kaum noch ausgleichen kann. Südlich von Pristina wird der serbischen Division hohe Verluste zugefügt. Die bulgarische Division in Nish ist nun auch wieder auf Sollstärke. Hier dürfen und werden die Serben nicht durchkommen!
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Flotte

Die Imperatriza Marija überlebt schwer angeschlagen. Auch wenn die Hochseeflotte hohe Verluste erleidet, so kann das letzte russische Schlachtschiff in der Ostsee nicht mehr entkommen. Sie wird damit nächste Runde das gleiche Schicksal erleiden, wie die Gangut, die diese Runde versenkt wurde. Das russische Uboot ist hingegen derzeit im Hafen außerhalb unserer Reichweite.
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Kaukasus

Bei Oltu frischen Wir die Osmanen auf. Die Angriffsspitze der Russen weiter östlich wird von der osmanischen Kavallerie angegriffen. Zwar verlieren beide jeweils einen Stärkepunkt, aber für die Russen wiegt dieser schwerer.
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Naher Osten

Bei Aqaba hat das osmanische Korps wieder Stärke 8. Wir hoffen darauf, dass es noch eine Weile durchhält. Für seine Entlastung wird an der Gazafront angegriffen. Der westliche Angriff schlägt fehlt. Die osmanischen Verluste sind höher als die britischen. Weiter östlich hingegen müssen die Briten ihre Division austauschen. Vielleicht mit einem der Korps bei Aqaba.
Bei Gaza greifen die Briten auch an, aber die Folgen sind eher gering.
http://abload.de/img/07.augustnaherosten63khc.jpg (http://abload.de/image.php?img=07.augustnaherosten63khc.jpg)

Mesopotamien

Die britische Division verliert bei einem Angriff einen Stärkepunkt. Kleinvieh macht hier auch Mist, der die Briten ihre Verluste nicht ausgleichen können. Weiter nördlich beginnen die Osmanen ab der nächsten Runde mit der Rückeroberung der britisch besetzten Städte.
http://abload.de/img/07.augustmesopotamien9jk8p.jpg (http://abload.de/image.php?img=07.augustmesopotamien9jk8p.jpg)

Westfront

Operation „Mühlenstein“ führt zum wiederholten Male zum Verlust einer französischen Einheit. Nordwestlich von Paris greifen Wir die französische Kavallerie aus östlicher Richtung zweimal an. In diese Richtung gibt es keine Schützengräben. Der Angriff aus dem Norden erledigt dann den Rest.
Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Westfront in den letzten Wochen ruhiger geworden ist. Selbst die Briten greifen nicht mehr an.
http://abload.de/img/07.augustwestfront2zkll.jpg (http://abload.de/image.php?img=07.augustwestfront2zkll.jpg)


Warschau
Die deutsche Siegesparade anlässlich der Eroberung der polnischen Hauptstadt dauerte nun schon eine Weile, aber erst jetzt erreichte sie ihren Höhepunkt.
„Soldaten der Armee Markensen. Ihr habt in den letzten Monate große Siege über den russischen Gegner erreicht und keine Mühen noch Kämpfe gescheut für diesen Erfolg. Nur so war es möglich, die Anfang des Jahres so ferne Eroberung Warschau's noch im Sommer abzuschließen. Zu diesem Sieg gratuliere ich, aber Seine Majestät der Kaiser euch.“ eröffnete Falkenheyn seine Rede an die Soldaten.
„Vater dieses Erfolges ist General Duke of York und anlässlich des heutigen Tages habe ich die ehrenvolle Aufgabe ihm mit dem höchsten Orden des preußischen Königreiches und des Deutschen Reiches auszuzeichnen, dem Pour le Merite. General Duke of York treten Sie hervor.“
In diesem Moment trat Duke of York hervor, sichtlich stolz. Darauf konnte er auch sein.
„Hiermit zeichnen Wir euch im Namen seiner Majestät, dem Deutschen Kaiser und preußischen König, Wilhelm II. Mit höchsten Orden mit Pour le Merite aus. Ohne Eure Vorschläge und Hinweise zur Vorbereitung unserer Offensive wären die erbrachten Erfolge über das Zarenreich nicht möglich gewesen. Ihr könnt Stolz auf euch sein, so wie es seine Majestät und das deutsche Volk auch ist. Eure Leistungen sollen als Beispiel dienen für alle Soldaten und Offiziere des Deutschen Reiches und seiner Verbündeten. Wenn sich alle an euch orientieren, wird dieser Krieg binnen Jahresfrist siegreich zu Ende gehen!“ beendete Falkenheyn seiner Rede. Im nächsten Moment trat er einige Schritte auf Duke of York zu und heftete dem General dem Pour le Merite an die Uniform. Anschließend erfolgte noch die Salutierung und einige Salutschüsse der Artillerie.



Was wirklich geschah - damals
01.08.1915
Aus Anlaß des ersten Jahrestages der deutschen Kriegserklärung an Russland wird in den deutschen Zeitungen eine Erfolgsbilanz veröffentlicht; 180 000 km² feindlichen Gebiets seien besetzt und 1,695 Mio. feindliche Soldaten gefangen.
01.08.1915
Der russische Zar Nikolaus II. richtet zum Jahrestag des Kriegsausbruchs einen Tagesbefehl an Heer und Flotte, in dem er zu weiteren Opfern und Anstrengungen aufruft.
01.08.1915
In Petrograd (heute: Leningrad) wird die Duma, die russische Volksvertretung, eröffnet. Dabei bekräftigt Außenminister Sergei D. Sasonow, Russland werde keinen Sonderfrieden schließen, sondern bis zum endgültigen Sieg weiterkämpfen.
01.08.1915
Die Anhänger von General Venustiano Carranza erobern die Stadt Mexiko zurück. Dabei gibt es in Straßenkämpfen 200 Tote und Verletzte.
01.08.1915
27 Waren aus einer Liste von 136 Lebensmitteln sind gegenüber dem 1. August 1914 im Deutschen Reich um mindestens 100 % teurer geworden.
01.08.1915
Für Frontsoldaten auf Heimaturlaub werden im Deutschen Reich Sonderzüge eingesetzt. Die ersten Züge verkehren zwischen der Westfront und Frankfurt am Main.
02.08.1915
Ein Erlass des österreichischen Eisenbahnministeriums bestimmt, dass alle Angestellten der österreichischen Eisenbahnen die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen müssen. Deutsch ist zukünftig als alleinige Dienstsprache zugelassen.
03.08.1915
Der russische Oberbefehlshaber ordnet angesichts der drohenden Umfassung der russischen Stellungen an der Weichsel durch die vorrückenden Mittelmächte den Rückzug der dortigen Truppen an.
03.08.1915
Die russische Regierung teilt der Reichsregierung mit, dass sie keine Verhandlungen über einen Sonderfrieden eingehen werde. Die deutsche Regierung hatte in geheimen Sondierungen die Aussichten für einen Separatfrieden erkunden lassen.
04.08.1915
Die Festung Iwangorod in Polen wird von den Truppen der Mittelmächte erobert.
04.08.1915
Anlässlich des Jahrestages des Kriegseintritts Frankreichs betont Präsident Raymond Poincaré in einer Botschaft an die Deputiertenkammer und den Senat die Entschlossenheit, bis zum Sieg zu kämpfen.
04.08.1915
Als Zeichen ihres Protestes gegen die Verletzung der Neutralität ihres Landes durch die deutsche Besetzung vor einem Jahr tragen Brüsseler Bürger an diesem Tag ein Stück zerrissenes Papier als Abzeichen.
05.08.1915
Die polnische Hauptstadt Warschau wird von der neunten deutschen Armee besetzt.
05.08.1915
Die Alliierten informieren den griechischen Ministerpräsidenten Demetrios Gunaris über ihre Absicht, Bulgarien Teile Makedoniens sowie Kawala anzubieten. Griechenland solle dafür mit Gebietserwerbungen in Kleinasien entschädigt werden. Die griechische Regierung lehnt das Vorhaben ab.
05.08.1915
Das preußische Handelsministerium appelliert an den Handel, auf unnötig hohe Zwischengewinne zu verzichten und dadurch weiteren Preissteigerungen entgegenzuwirken.
05.08.1915
Zur Beseitigung der akuten Bierknappheit beschließt der Bundesrat, den Brauereien zu erlauben, Teile ihres Malzkontingents für das letzte Vierteljahr bereits im laufenden Quartal zu verwenden.
06.08.1915
Britische und französische Truppen beginnen einen neuen Landungsversuch auf der Halbinsel Gallipoli an den Dardanellen. Der Angriff der Alliierten bleibt jedoch schon nach wenigen Tagen stecken.
06.08.1915
Nach Angaben des britischen Munitionsministers David Lloyd George sind in Großbritannien bisher 345 Betriebe unter die Kontrolle des neugegründeten Munitionsministeriums gestellt worden.
06.08.1915
Die Ende Juli auf Haiti gelandeten US-amerikanischen Marineeinheiten besetzen das Fort der Stadt Port-au-Prince.
07.08.1915
Bernardino Machado Guimaraes wird als Nachfolger des seit dem 29. Mai amtierenden Teófilo Braga zum neuen Staatspräsidenten in Portugal gewählt. Der Präsidentenwechsel erfolgt, da die reguläre Amtszeit des zurückgetretenen Vorgängers Bragas abgelaufen ist.
07.08.1915
Die Zahl der männlichen Studenten an den deutschen Universitäten ist gegenüber dem Winterhalbjahr von 18 900 auf 12 500 zurückgegangen. Insgesamt sind 80 % aller eingeschriebenen Studenten, etwa 42 000 Mann, zum Kriegsdienst eingezogen.
07.08.1915
Der Kriegsausschuß für pflanzliche und tierische Öle und Fette empfiehlt den Gastwirten die Anschaffung eines Fettabscheidesystems zur Gewinnung des im Spülwasser enthaltenen Fetts, das z. B. in der Seifenindustrie wiederverwendet werden könne.

Hohenlohe
13.09.14, 17:50
Gratuliere zur Einnahme Warschaus...!! Jetzt noch Brest-Litowsk erobern und die russische NM fällt weiter...Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg an allen Fronten und auch bei der Forschung...!! :top:
Vorsicht an der Sinaifront, dass ihr eure Truppen nicht zu sehr verausgabt gegen die Briten. Aqaba solltet ihr unbedingt halten, das sonst die Briten euch flankieren können und der Arabische Aufstand früher Triggern könnte als euch lieb sein wird...:ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
14.09.14, 11:58
07.August 1915 – 14.August 1915 – Im Westen nichts Neues, im Osten russische Gegenangriffe

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Nach der Einnahme von Warschau setzen die eingekesselten russischen Verbände in der Festung Nowogeorgiewsk ihren aussichtslosen Kampf fort und greifen unter hohen eigenen Verlusten Warschau an. Auch bei diesem Angriff wird wieder deutlich, dass der Zar keinerlei Rücksicht auf seine Soldaten nimmt.
In Ostpreußen kommt es weiter zu schweren Kämpfen mit russischen Verbände, bei denen der Gegner große Verluste erleidet. Im Westen gibt es hingegen nichts Neues.
Auf dem Balkan brechen die Serben ihre Offensive weitestgehend ab und ziehen sich an verschiedenen Stellen zurück. Auch die italienische Offensive bei Görz verliert zunehmend ihren Schwung und unseren Verbündeten macht es inzwischen keinerlei Mühe mehr die Angriffe abzuwehren.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Auf diese Nachricht haben Wir uns schon gefreut.
http://abload.de/img/14.augustereignissebfl8j.jpg (http://abload.de/image.php?img=14.augustereignissebfl8j.jpg)




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Die russische NM unterschreitet die 90%-Marke. Damit sinkt die Kampfkraft der zaristischen Verbände weiter.


Verluste
Diese Runde:
keine

Seit Kriegsbeginn:
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Stärke

Keine neuen Einheiten bei den Franzosen und Russen. Entweder kommen diese bald geballt oder die MPP's reichen nur noch, um die Verluste bei den bestehenden Einheiten auszugleichen.
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Forschung

Den Osmanen gelingt der Durchbruch bei den Schützengräben. Das hilft an der Gaza- und Kaukasusfront.
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Ostfront

Die Kämpfe entwickeln sich zu einem offenen Schlagabtausch. Die Russen greifen diesmal an, können aber kaum Erfolge erreichen. Der Durchbruchsversuch zwischen Ostsee und der Armee Hindenburg ist ziemlich mutig und gleichzeitig aussichtslos, da die beiden Korps abgeschnitten sind und somit die Versorgung in den Keller geht.
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Die Einnahme von Warschau scheint den Kampfeswillen der zaristischen Einheiten im Kessel noch einmal geweckt. Deren Kraft reicht aber nicht mehr, so dass sie gegen das deutsche Korps hohe Verluste erleiden. Dies wird die Räumung des Kessels voraussichtlich beschleunigen.
Bei Brest-Litovsk rückt ein russisches Korps aus Süden vor, kann aber keinen Erfolg gegen die KuK-Kavallerie erreichen.
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In Galizien greifen die Russen in Tarnopol Unsere Kavallerie an und fügen ihr leichte Verluste bei. Die russische Artillerie wird leicht aufgefrischt. Weiterhin sind hier keine neuen Einheiten zu sichten.
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Italien

Bei Trento bleibt es ruhig und bei Görz greifen die Italiener wieder an. Der Angriffsschwung der letzten Runde ist aber weitestgehend verschwunden. Zwar verliert die österreichisch-ungarische Division 3 Stärkepunkte, aber erstens waren es letzte Runde 7 und zweitens ist Moral durch die Verluste schon arg im Keller. Wir sind daher optimistisch, dass eine Durchbruch den Italienern nicht mehr gelingen wird an dieser Stelle.
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Balkan

Montenegro zieht sich bei Dubrovnik zurück. Ein großer Erfolg. ;-)
Ansonsten versuchen die Serben einen Teil Ihrer Verluste der letzten Runden wieder auszugleichen. Es zeigt sich aber, dass dafür die Kapazitäten fehlen. Insgesamt stellt sich die Frage, ob dies eine sinnvolle Investition ist. Zwar wird dadurch durchaus der Kampf in Serbien ggf. verlängert, aber die MPP's fehlen den Russen an der Ostfront.
Bei Nish greift der Feind noch einmal an, aber mit geringerem Erfolg als beim ersten Mal. Hier geht also auch der Schwung verloren.
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Flotte

Die Imperatriza Marija kann doch entkommen. Wir hatten übersehen, dass das Schiff auch auf dem Feld mit Inselanteil fahren kann. Zum Glück erreicht das Schiff nicht den sicheren Hafen. Somit ist alles halb so schlimm.
Das russische Uboot greift hingegen aus dem Hafen heraus Unseren Zerstörer an und verliert dadurch 3 Stärkepunkte.
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Kaukasus

Die Russen greifen zweimal an. Beim osmanischen Korps sind deren Verluste höher als die Unseren. Hingegen verliert die osmanische Kavallerie zwei Stärkepunkte.
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Naher Osten

Bei Aqaba agieren die Briten für Uns nicht nachvollziehbar. Statt die Osmanen anzugreifen, umgehen die Briten die Stadt. Problem nur – für sie – damit sind sie auch vom Nachschub abgeschnitten.
An der Gazafront verlieren die Briten bei einem Angriff auf die neuen Schützengräben der Osmanen unheimlich viele Männer. Damit hatte der Generalstab des Empire's wohl nicht gerechnet.
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Mesopotamien

Hier gibt es nichts zu berichten.
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Westfront

Operation „Mühlenstein“ kann fortgesetzt werden. Außerdem rückt eine britisches Korps nordwestlich von Paris auf Unsere Stellungen vor.
Insgesamt kann festgestellt werden, dass es keinen einzigen Angriff der Entente in dieser Runde gab!
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Warschau
Die armen Teufel, dachten sich die meisten deutschen Soldaten. Hatte die russische Generalität, der russische Zar überhaupt kein Mitleid mit ihren Soldaten. Zum wiederholten Mal griffen erschöpfte russische Soldaten die deutschen Stellungen an und zum wiederholten Mal erreichten sie nicht einmal die Stacheldrahtverhaue der deutschen Schützengräben. Sie wurden vorher von den MG's regelrecht niedergemäht - Mann um Mann. Teilweise lagen schon mehrere Tote übereinander. Aber die Angriffe schienen nicht enden zu wollen.
In deren Haut wollte man jedenfalls nicht stecken. Seit Wochen ohne richtige Versorgung und nun noch solch sinnlose Angriffe. Dies musste doch auf die russische Moral Einfluss haben. Aber für Väterchen Zar taten sie wohl alles, dachten die deutschen Soldaten.
Gegen Abend brachen die zaristischen Generäle dann doch den Angriff ab. Der Tag hatte ihnen Niederlage um Niederlage gebracht und einen unglaublichen Blutzoll.



Was wirklich geschah - damals
08.08.1915
Die albanische Stadt Durazzo (heute: Durrës) wird von italienischen Truppen besetzt.
08.08.1915
Der Ausschuß für chemische Studien im französischen Kriegsministerium veröffentlicht Verhaltensregeln bei Luftangriffen. Hausbewohner sollten ins mittlere Stockwerk flüchten, da sich im Keller Giftgas sammeln könnte, während die oberen Etagen durch einschlagende Geschosse gefährdet seien.
09.08.1915
Fünf deutsche Marineluftschiffe greifen in der Nacht die britische Ostküste an und bombardieren u.a. Kriegsschiffe auf der Themse, die Docks von London und den Torpedostützpunkt in Harwich.
09.08.1915
Die deutsche Botschaft in Konstantinopel (heute: Istanbul) dringt in einem Memorandum an die osmanische Regierung auf eine Beendigung der Deportationen und Massaker an der armenischen Bevölkerung.
10.08.1915
In Frankreich wird die Einführung von Kriegsbrot beschlossen. Das Brot besteht zu 74 % aus Weizenmehl sowie einer Mischung aus Ersatzstoffen (u.a. Roggen und Kleie).
10.08.1915
Der Ausbruch einer Cholera-Epidemie in Petrograd (heute: Leningrad) wird bekanntgegeben.
10.08.1915
Auf mehreren Wochenmärkten in Thüringen kommt es wegen der Preissteigerungen für Lebensmittel zu Handgreiflichkeiten zwischen Verkäufern und Kunden.
11.08.1915
Der russische Ministerrat beschließt, jedes noch so günstige Sonderfriedensangebot der Mittelmächte abzulehnen. Damit scheitern diesbezügliche Bemühungen des Deutschen Reiches.
11.08.1915
In Österreich-Ungarn tritt eine Verordnung über die Versorgung der Bevölkerung mit unentbehrlichen Bedarfsartikeln in Kraft, die den Behörden erweiterte Befugnisse zur Enteignung von Lebensmittelvorräten gibt.
12.08.1915
Die Reichsregierung lässt durch die "Norddeutsche Allgemeine Zeitung" Berichte dementieren, sie habe versucht, Friedensverhandlungen mit Russland aufzunehmen.
12.08.1915
Zwischen Russland und den Mittelmächten beginnt der Austausch von invaliden Kriegsgefangenen.
12.08.1915
Philippe Sudre Dartiguenave wird als Nachfolger des am 26. Juli ermordeten Jean Velbrun-Guillaume zum neuen Staatspräsidenten von Haiti gewählt.
14.08.1915
Der britische Truppentransportdampfer "Royal Edward" mit 1700 Mann an Bord wird in der Ägäis von einem deutschen U-Boot versenkt.
14.08.1915
Auf Beschluß des russischen Ministerrates werden an einigen Fakultäten verschiedener Universitäten Frauen als ordentliche Hörer zugelassen.

Hohenlohe
14.09.14, 13:22
Könnt ihr die russischen Einheiten in Ostpreussen abschneiden und vernichten ohne dass eure Front ins Wanken gerät...?? An der übrigen Ostfront schaut es ja weitgehend gut für euch aus. In Serbien und an der Italienfront auch...Nur an der Sinaifront solltet ihr aufpassen, dass sich Aqaba hält, damit ihr nicht doch noch flankiert werdet. An der Westfront schaut ja alles gut aus soweit, dazu möchte ich euch beglückwünschen...:top:
Nur weiter so!!

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
22.09.14, 22:29
An dieser Stelle wollen Wir uns für die längere Pause entschuldigen, aber Beruf und Privatleben haben Uns vollkommen in Beschlag genommen, womit wir in der letzten Woche keine Zeit hatten, überhaupt weiter zu spielen, geschweige denn zu berichten. Wir hoffen, den Turnus wieder verkürzen zu können. Immer wird dies aber sicherlich nicht gelingen.


15.August 1915 – 21.August 1915 – Schlacht um Compiegne

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Angesichts der Schwäche der Entente an der Westfront haben unsere tapferen Soldaten mit einem Angriff auf die französische Stadt Compiegne begonnen. Nach einem bis einmaligen Artilleriefeuer aus den Kruppgeschützen unserer Armee gelang es der Infanterie die Stadt nach kurzem und heftigen Kampfe zu nehmen.
An der Ostfront wird die Bereinigung des Kessels bei Warschau weiter fortgesetzt. Ein Ende der sinnlosen Kämpfe seitens der zaristischen Armee ist gegenwärtig nicht abzusehen. Am Nordabschnitt der Front gelang währenddessen ein weiteres russisches Korps komplett zu zerschlagen.
Die Zahl der Gefangenen an allen Fronten übersteigt nun schon die 2 Mio. Grenze. Es wird seitens der Generalstabes damit gerechnet, dass die Zahl in den nächsten Wochen weiter steigen wird.
Auch an anderen Fronten gab es erneute Siege der Mittelmächte. In Serbien konnte die österreichisch-ungarisch-bulgarische Offensive fortgesetzt werden. Den Osmanen gelang die Befreiung von Amara und Erfolge an der Gazafront.
In der Ostsee wurde das letzte russische Schlachtschiff von unsere Hochseeflotte währenddessen versenkt.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

keine besonderen Ereignisse diese Runde.


http://abload.de/img/21.augustnmyizf3.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.augustnmyizf3.jpg)
Die russische NM ist schon bei 81 Prozent. Den Franzosen fehlt nicht mehr viel zu 100 Prozent.


Verluste
Diese Runde:
1 britisches Korps
2 französische Korps
3 russische Korps
1 russische Kavallerie
1 russisches Schlachtschiff

Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/21.augustverluste41z3z.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.augustverluste41z3z.jpg)

Stärke

Die russische Armee ist zum ersten Mal seit der ersten Runde schwächer als die Deutschen. Die Franzosen nähern sich gleichzeitig der Stärke der KuK-Monarchie an .
http://abload.de/img/21.auguststrkewpa6n.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.auguststrkewpa6n.jpg)

Forschung

Den Osmanen brauchen kampfstarke Flugzeuge und die Österreicher werden für Italien Artillerie brauchen, die Stellungen vernichtet. Insoweit starten Wir hier mit der Forschung.
http://abload.de/img/21.augustforschunghhamg.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.augustforschunghhamg.jpg)

Ostfront

De russische Durchbruchsversuch nach Königsberg wird abgeriegelt und endet mit dem Verlust eines russischen Korps mit Supply <5. Gleichzeitig greifen Wir die russische Kavallerie weiter im Osten an und können ihr schwere Verluste beibringen.
http://abload.de/img/21.augustosttpreuenlez39.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.augustosttpreuenlez39.jpg)

Der Kessel bei Warschau wird langsam aber sicher geräumt. Wir gehen nur noch von 2-3 eigenen Runden aus. Gleichzeitig greifen Wir Brest-Litovsk mit Kavallerie an, um die Russen mürbe zu machen.
Die Armee Bülow stößt nach Osten vor. Die Russen müssen reagieren und ihre Front an anderen Stellen schwächen. Wenn nicht, dann bieten sich Uns zwei Angriffsziele an – Grodno und Baranovich.
http://abload.de/img/21.augustpolen58z04.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.augustpolen58z04.jpg)

In Galizien beginnen Wir mit dem Angriff auf Kolomea. Die Niederlage aus dem Frühjahr muss getilgt werden. Gleichzeitig stoßen zwei österreichisch-ungarische Korps nach Norden vor. Eines unterstützt den Kampf bei Brest-Litovsk und eines bereitet einen Angriff auf Kovel vor. Der Ring um Tarnopol gleichzeitig wird immer enger.
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Italien

Bei Trento bleibt es auch diese Runde ruhig. Bei Klagenfurt wird das italienische Korps auf Stärke 2 runtergeschossen. Entweder es zieht sich jetzt zurück oder es wird vernichtet. Die Division in Görz hat wieder Sollstärke. Allmählich beruhigt sich somit die Lage an dieser Front.
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Balkan

Im Süden wird eine serbische Division aufgerieben. Gleichzeitig kann im Norden drei feindlichen Korps schwer zugesetzt werden. Eines muss sich zurückziehen. Nish ist damit erst einmal sicher.
Von einem schnellen Sieg in Serbien in 1915 gehen Wir nicht aus. Dafür sind Unsere Kräfte zu schwach und die Serben noch zu stark.
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Flotte

Die Imperatriza Marija sinkt nach kurzem Kampfe. Die russische Ostseeflotte ist somit zum zweiten Mal vernichtet.
Das russische Uboot ist im Hafen sicher.
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Kaukasus

Im Osten der Front muss sich ein russisches Korps mit Stärke 1 zurückziehen. Den letzten Angriff der osmanischen Division überlebt es aber.
Gleichzeitig greifen die Osmanen Oltu an. Die Verluste für beide Seiten steigen hier.
Derzeit ist mit keinem Durchbruch für einer der beiden Parteien an dieser Front zu rechnen.
http://abload.de/img/21.augustkaukasusj7ys1.jpg (http://abload.de/image.php?img=21.augustkaukasusj7ys1.jpg)

Naher Osten

Bei Aqaba müssen Wir warten. Das osmanische Korps kann maximal Stärke 8 erreichen. Von Sanders ist derzeit noch zu weit entfernt, um Einfluss zu nehmen.
An der Gazafront greifen wir die schwächsten Stellen an – die britischen Divisionen. Beide müssen sich unter schweren Verlusten zurückziehen.
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Mesopotamien

Der osmanische Angriff auf die Briten endet ergebnislos. Wir befreien aber Amara ohne Kampf.
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Westfront

Operation „Mühlenstein“ wird fortgesetzt und endet mit dem Verluste eines weiteren französischen Korps. Weiter westlich bei Caen wird das britische Korps aufgerieben. Der Entente gelingt es somit weiterhin nicht, sich westlich von Paris an der Front festzusetzen.
Nach einem heftigen Artillerieschlag starten die Deutschen mit dem Sturmangriff auf Compiegne. Dabei wird nicht nur das verteidigende Korps aufgerieben, sondern auch ein herrenloser Bahnwaggon im Wald von Compiegne von einer Artilleriegranate getroffen. Nach Geheimdienstberichten wurde er dabei vollständig zerstört. Seine Bestimmung bleibt aber weiter unbekannt.
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Gedanken
Da es Unserer erster AAR ist, wollten Wir auf diesem Wege bei den geneigten Lesern die Bitte bzw. den Wunsch äußern, Uns Verbesserungsvorschläge zu machen. Die Erstellung der einzelnen Berichte ist doch aufwendiger als gedacht und somit haben Wir das Ziel, dass die Form des AAR den geneigten Regenten entgegenkommt und auf Zustimmung trifft. Deshalb haben Wir folgende Überlegungen. Wir wollen die kurzen Geschichten an dieser Stelle streichen, da Wir nicht so kreativ und wortgewandt sind, wie z. B. der Werte HvS. Stattdessen hatten Wir die Überlegung an dieser Stelle bei jedem Bericht uns einen Teil der Front herauszugreifen und Unsere Gedanken dazu darzulegen, insbesondere hinsichtlich operativer Möglichkeiten. Wir hoffen damit, natürlich auch, die Diskussion und Meinungen der Leser zu befeuern. Für weitere Vorschläge sind Wir jederzeit offen.



Was wirklich geschah - damals
15.08.1915
Der Zentralvorstand der nationalliberalen Partei des Deutschen Reichs betont in einer Erklärung, dass eine "Erweiterung unserer Grenzen in Ost und West und Übersee" Ziel des Krieges sein müsse.
15.08.1915
Das niederländische Komitee gegen den Krieg bittet das Außenministerium des Landes um Unterstützung für seinen Plan, eine ständig tagende Friedenskonferenz aus Vertretern aller neutraler Staaten einzurichten.
16.08.1915
Der Parteiausschuß und die Reichstagsfraktion der Sozialdemokraten verabschieden Leitsätze zur Friedensfrage, in denen u.a. die "Annexion volksfremder Gebiete" abgelehnt wird.
16.08.1915
In Österreich-Ungarn wird anstelle der bisherigen hechtgrauen Felduniform die feldgraue Uniform eingeführt.
17.08.1915
Die Reichstagsfraktion der Fortschrittlichen Volkspartei hält die Aufstellung eines detaillierten Kriegszielprogramms derzeit nicht für sinnvoll. Sie betont jedoch, dass Gebietserweiterungen für das Deutsche Reich notwendig seien.
17.08.1915
Die Gesamtzahl der von den Mittelmächten gemachten Kriegsgefangenen übersteigt die 2-Mio.-Grenze.
17.08.1915
Deutsche Marineluftschiffe greifen London an und bombardieren das Geschäftszentrum und Hafenanlagen in der City.
17.08.1915
Der griechische Ministerpräsident Demitrios Gunaris tritt zurück, da bei der Eröffnung der Deputiertenkammer ein Anhänger des früheren Regierungschefs Eleftherios Weniselos zum Parlamentspräsidenten gewählt wird.
18.08.1915
Bei ihrer Offensive in Polen erobern Truppen der Mittelmächte die Festung Kowno.
18.08.1915
Der im Mai gewählte José Pardo y Barreda tritt sein Amt als neuer Staatspräsident von Peru an.
18.08.1915
Der 85. Geburtstag von Kaiser Franz Joseph wird in Österreich-Ungarn wegen des Krieges ohne die üblichen Feierlichkeiten begangen.
19.08.1915
Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg hält vor dem Reichstag eine Rede über die Kriegsziele, die wegen ihrer Entschlossenheit und Schärfe große Begeisterung bei den bürgerlichen Parteien auslöst.
19.08.1915
Der britische Passagierdampfer "Arabic" wird auf der Fahrt nach Nordamerika von einem deutschen U-Boot versenkt. Unter den insgesamt 59 Todesopfern befinden sich auch drei US-Amerikaner.
19.08.1915
Das deutsche Unterseeboot "U-27" wird von dem britischen Hilfskreuzer "Baralong" versenkt. Berichte über die angebliche Ermordung der U-Boot-Besatzung lösen in der deutschen Öffentlichkeit große Empörung aus.
19.08.1915
Der serbische Ministerpräsident Nikola Pa c empfiehlt der Skupschtina, dem serbischen Parlament, die Annahme des Vorschlags der Alliierten, der u.a. Gebietsabtretungen an Bulgarien vorsieht.
19.08.1915
Die Reichsgetreidestelle erhöht die tägliche Mehlration pro Kopf der Bevölkerung im Deutschen Reich auf 225 g.
20.08.1915
Der Reichstag verabschiedet einen neuen Kriegskredit in Höhe von 10 Mrd. Mark.
20.08.1915
Unter dem Eindruck der Erfolge an der Ostfront und der kämpferischen Rede von Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg vom Vortag kommt es am Abend vor dem Kanzlerpalais in Berlin zu einer deutsch-national gefärbten Kundgebung.
20.08.1915
An der Ostfront wird mit Nowo-Georgiewsk eine weitere bedeutende Festung von den Truppen der Mittelmächte erobert.
20.08.1915
Die italienische Regierung erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg.
20.08.1915
Der australische Premierminister Andrew Fisher wird zum Oberkommissar in London ernannt. Neuer Regierungschef wird William Morrus Hughes.
20.08.1915
Das norwegische Parlament beschließt die Einführung einer Sondersteuer auf Kriegsgewinne für das Haushaltsjahr 1915/16.
21.08.1915
Im Rigaer Meerbusen kommt es zu einem Seegefecht zwischen deutschen und russischen Schiffen.
21.08.1915
Die französische und die britische Regierung beschließen, Baumwolle auf die Liste der absoluten Konterbande zu setzen. Für feindliche Staaten bestimmte absolute Konterbande kann jederzeit beschlagnahmt werden.
21.08.1915
Die SPD-Reichstagsfraktion erteilt ihrem Mitglied Karl Liebknecht eine Rüge, weil dieser ohne Zustimmung der Fraktion eine Anfrage an die Regierung gerichtet habe. In seiner Anfrage verlangte Liebknecht Auskunft darüber, ob die Regierung zur Aufnahme von Friedensverhandlungen bereit sei.

Hohenlohe
22.09.14, 22:51
Werter zersenser, wir finden euren AAR soweit in Ordnung, so dass ihr eigentlich nicht viel zu ändern braucht. Die Frontberichte sind sehr übersichtlich und detailliert, was wir ja lieben. Und wenn ihr mit uns Lesern eure Operationen diskutieren wollt, so finden wir das in Ordnung, solange es nicht den Rahmen des AAR sprengt. Ansonsten sagen wir: Nur weiter so!! :)

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Stupor Mundi
23.09.14, 12:47
Werter Zersenser, Wir haben nichts dagegen einzuwenden, wie Ihr die feindlichen Linien zersenst. Auch die Berichterstattung ist in Ordnung. Wir geben allerdings zu, die Rubrik Was wirklich geschah - damals sehr selten zu lesen. Schreibt Ihr das selbst, oder habt Ihr das aus einer anderen Quelle nur eingefügt? Es wäre nämlich schade, wenn Ihr Euch dafür viel Mühe macht und dann liest es keiner.

Zahn
23.09.14, 13:20
Also bei uns habt Ihr mit dem AAR ins Schwarze getroffen. Wir finden ihn hervorragend und wären nie auf den Gedanken gekommen, dass es Euer Erstling ist. Wir lesen auch alles ...

Wuntfor
23.09.14, 13:40
Schöne Berichte die leicht nachzuvollziehen sind ,freue mich immer über Neuigkeiten .Vielleicht kann man ja an der Bilderbearbeitung Zeit einsparen ihr schreibt ja fast immer was dazu was im Screen passiert . Auch die wahren Begebenheiten sind Interessant manche kenn ich schon aus Chroniken des 20.Jahrhunders aber man lernt ja nie aus.
Von Diskussionen halte ich mich eher fern weil ich von den meisten Spielmechaniken keine Ahnung habe.

Teddy Suhren
23.09.14, 18:49
Wir empfinden den Stil des AARs ebenfalls als sehr angenehm und freuen Uns über jede Neuigkeit. Die Rubrik "Was wirklich geschah" lesen Wir eher selten, da der reale Ablauf bekannt und damit nicht mehr so spannend ist, wie Euer fiktiver.

Derfflinger
23.09.14, 18:55
Auch wir melden uns einmal als zufriedener "stiller" Mitleser. Weiter so...

zersenser
23.09.14, 22:44
Auch wir melden uns einmal als zufriedener "stiller" Mitleser. Weiter so...

Danke


Wir empfinden den Stil des AARs ebenfalls als sehr angenehm und freuen Uns über jede Neuigkeit. Die Rubrik "Was wirklich geschah" lesen Wir eher selten, da der reale Ablauf bekannt und damit nicht mehr so spannend ist, wie Euer fiktiver.


Werter Zersenser, Wir haben nichts dagegen einzuwenden, wie Ihr die feindlichen Linien zersenst. Auch die Berichterstattung ist in Ordnung. Wir geben allerdings zu, die Rubrik Was wirklich geschah - damals sehr selten zu lesen. Schreibt Ihr das selbst, oder habt Ihr das aus einer anderen Quelle nur eingefügt? Es wäre nämlich schade, wenn Ihr Euch dafür viel Mühe macht und dann liest es keiner.

Wir haben dafür eine Seite gefunden. Der Aufwand ist daher sehr gering. Kopieren und einige Punkt löschen, da es sonst zu viel wird.


Werter zersenser, wir finden euren AAR soweit in Ordnung, so dass ihr eigentlich nicht viel zu ändern braucht. Die Frontberichte sind sehr übersichtlich und detailliert, was wir ja lieben. Und wenn ihr mit uns Lesern eure Operationen diskutieren wollt, so finden wir das in Ordnung, solange es nicht den Rahmen des AAR sprengt. Ansonsten sagen wir: Nur weiter so!! :)

Danke


Also bei uns habt Ihr mit dem AAR ins Schwarze getroffen. Wir finden ihn hervorragend und wären nie auf den Gedanken gekommen, dass es Euer Erstling ist. Wir lesen auch alles ...

Danke


Im folgendem Bericht haben Wir, wie angedacht, den Part mit der "Geschichte" gestrichen und dort strategische Gedanken ersetzt.


22.August 1915 – 28.August 1915 – Kriegseintritt Griechenland

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

An der Westfront können unsere Verbände die eroberte Stadt Compiegne sichern. Die Franzosen sehen angesichts der deutschen Stärke von einem Gegenangriff ab.
An der Ostfront ist der Zar gezwungen große Teile seiner Armee aus Litauen nach Süden zu verlegen. Ein Angriff mit diesen Kräften auf die Angriffsspitze der Armee Bülow scheitern aber.
Währenddessen geben die Russen die Festung Novo-Georgievsk auf. Die russische Armee im Kessel bei Warschau befindet sich damit weite in Auflösung.
An allen anderen Fronten bleibt es ruhig.
In Griechenland hingegen ereignet sich ein feiger Putschversuch Entente-freundlicher Kräfte. Dieser Schlag gegen das griechische Volk trägt eindeutig die Handschrift der Engländer und Franzosen. Wir werden aber dem griechischen Volk beistehen und diesen barbarischen Akt vereiteln.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Die Griechen treten in den Krieg ein. Früher als gedacht. Mehr dazu weiter unten.
http://abload.de/img/28.augustereignissemgukv.jpg (http://abload.de/image.php?img=28.augustereignissemgukv.jpg)


http://abload.de/img/28.augustnm5puzq.jpg (http://abload.de/image.php?img=28.augustnm5puzq.jpg)
Russen und Franzosen verlieren jeweils einen NM-Punkt.


Verluste
Diese Runde:
keine

Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/28.augustverlusteozud8.jpg (http://abload.de/image.php?img=28.augustverlusteozud8.jpg)

Stärke

Die Briten erhalten die griechischen Einheiten. Die Russen stellen drei neue Einheiten auf. Dies kann zu mindestens einen kleinen Anteil der Verluste der letzten Monate ausgleichen. Wir gehen aber von weiteren Neuaufstellungen in den nächsten Runden aus.
http://abload.de/img/28.auguststrkeawutl.jpg (http://abload.de/image.php?img=28.auguststrkeawutl.jpg)

Forschung

Der Durchbruch bei der Industrie für Österreich-Ungarn ist wichtig und hilft ungemein, da die MPP immer knapp sind, aber Wir warten weiter ungeduldig auf den Durchbruch bei der Infanterie.
http://abload.de/img/28.augustforschunggruto.jpg (http://abload.de/image.php?img=28.augustforschunggruto.jpg)

Ostfront

Die Russen ziehen mehrere Einheiten aus Litauen Richtung Armee Bülow ab. Damit kann Hindenburg bald offensiv werden. Wir hoffen darauf endlich auch hier die Front in Bewegung zu bringen.
http://abload.de/img/28.augustosttpreuennkuf6.jpg (http://abload.de/image.php?img=28.augustosttpreuennkuf6.jpg)

Der Abzug aus der Festung bei Warschau ist für Uns nicht nachvollziehbar, da nun das Korps auf freier Fläche kämpfen muss.
Der Angriff auf die Spitze der Armee Bülow erreicht kaum Erfolge. Wir werden Uns trotzdem um die russischen Einheiten aus dem Norden kümmern müssen. Der weitere Vormarsch ist daher erstmal nicht möglich.
http://abload.de/img/28.augustpolenf3u7f.jpg (http://abload.de/image.php?img=28.augustpolenf3u7f.jpg)

In Galizien erreicht die russische Artillerie und das Korps in Kolomea etwas Nachschub. Wirklich helfen wird dies nicht. Bei Tarnopol wird wieder die KuK-Kavallerie angegriffen. Die Verluste halten sich aber in Grenzen.
http://abload.de/img/28.augustgalizienjguou.jpg (http://abload.de/image.php?img=28.augustgalizienjguou.jpg)

Italien

Bei Trento bleibt es auch diese Runde ruhig. Bei Klagenfurt zieht sich das italienische Korps auf Stärke 2 nicht zurück. Vielleicht kann es sich auch nicht zurückziehen, da die Supply nicht mehr ausreicht für einen solch weiten Rückzug.
Bei Görz setzen die Italiener ihren Angriff fort. Aber derzeit scheint die Front stabil.
http://abload.de/img/28.augustitalienpkue2.jpg (http://abload.de/image.php?img=28.augustitalienpkue2.jpg)

Balkan

Montenegro weiß nicht, was es will. Es marschiert zurück nach Dubrovnik und greift an. Ein Angriff auf die bulgarische Kavallerie führt hingegen nur zu feindlichen Verluste.
Im Norden scheitert ein Angriff auf Sarajevo. Nish wird zwar auch angegriffen, aber geringem Erfolg der Serben. Die Investition in neue Stärkepunkt verlängert zwar den Serbienfeldzug, fehlt aber Russland an anderer Stelle.
http://abload.de/img/28.augustbalkanxfuq8.jpg (http://abload.de/image.php?img=28.augustbalkanxfuq8.jpg)

Flotte

Nicht Neues in der Ostsee, daher ein Bild aus dem Mittelmeer.
http://abload.de/img/28.augustflotteemuuz.jpg (http://abload.de/image.php?img=28.augustflotteemuuz.jpg)

Kaukasus

Oltu hat wieder Sollstärk, aber Rize wird weiterhin nicht angegriffen.
Im Osten versucht das Stärke-1-Korps zu entkommen. Es wird ihm nicht gelingen. Der Angriff auf die osmanische Kavallerie gelingt hingegen. Der russische Angriff ist trotzdem hier gescheitert.
http://abload.de/img/28.augustkaukasusaxu2v.jpg (http://abload.de/image.php?img=28.augustkaukasusaxu2v.jpg)

Naher Osten

Bei Aqaba verlieren Wir zwei Stärkepunkte bei einem britischen Angriff. Der Durchbruchsversuch des zweiten britischen Korps nach Arabien ist mutig, dürfte doch die Versorgung schlecht sein ohne Aqaba und HQ.
An der Gazafront ziehen die Briten sich komplett zurück.
http://abload.de/img/28.augustnaherostenxouqq.jpg (http://abload.de/image.php?img=28.augustnaherostenxouqq.jpg)

Mesopotamien

Außer Sandsturm nicht zu berichten.
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Westfront

Operation „Mühlenstein“ kann fortgesetzt werden. Der Gegenangriff auf Compiegne findet nicht statt. Die Franzosen sind derzeit komplett defensiv. Von den Briten ist gar nichts zu sehen. Dies eröffnet Uns Möglichkeiten.
http://abload.de/img/28.augustwestfrontxru5d.jpg (http://abload.de/image.php?img=28.augustwestfrontxru5d.jpg)


Griechenland
Der griechische Kriegseintritt kommt früher als von Uns gedacht. Da die britische Truppenstärke um 3 gestiegen ist, kann davon ausgegangen werden, dass derzeit die griechische Armee über max. 3 Einheiten verfügt, vielleicht auch nur 2. Da sich aber die bulgarische Armee komplett in Serbien befindet, ergibt sich die Gefahr eines griechischen Vormarsch von Saloniki auf Sofia. Wir könnten zum Schutz aus Südserbien die Kavallerie oder die Division abziehen. Dies würde aber Unsere Kampfkraft entscheidend schwächen. Auch das osmanische Korps an den Dardanellen braucht einige Runde, bis es eingreifen kann. Eine Landung der Entente in den Dardanellen schließen wir derzeit aus, daher kann das Korps verlegt werden. Es kann Kavalla bedrohen.
Derzeit tendieren Wir dazu, das Risiko für Sofia einzugehen, da die bulgarische Division in Nish bis Sofia kommt. Da ein griechischer Vormarsch direkt nach Sofia aus Unserer Sicht ausgeschlossen ist, haben Wir immer eine Runde Zeit zu reagieren (Kavallerie dürften die Griechen nicht haben). Die Division in Nish zu ersetzen, ist weniger gravierend, als ein Abzug in Südserbien.
http://abload.de/img/28.augustberlegung0uusv.jpg (http://abload.de/image.php?img=28.augustberlegung0uusv.jpg)



Was wirklich geschah - damals
22.08.1915
Die bürgerlichen Parteien in der Duma, der russischen Volksvertretung, schließen sich zu einem sog. Progressiven Block zusammen.
22.08.1915
Der in Berlin tagende Reichsverband der deutschen Presse kritisiert die Ausübung der Pressezensur durch die Militärbehörden und beklagt besonders die Uneinheitlichkeit in deren Entscheidungen.
23.08.1915
Der im März als Regierungschef abgelöste Eleftherios Weniselos übernimmt als Nachfolger von Dimitrios Gunaris erneut das Amt des griechischen Ministerpräsidenten.
23.08.1915
Die US-amerikanische Regierung stellt der Regierung von Haiti ein Ultimatum, in dem sie verlangt, die Verwaltung und Finanzen Haitis für die Dauer von zehn Jahren der Kontrolle der USA zu unterstellen. US-amerikanische Truppen halten seit Anfang August die bedeutendsten Plätze der Insel besetzt.
24.08.1915
Für die Verwaltung der von deutschen Truppen besetzten Gebiete in Polen wird ein Generalgouvernement Warschau unter der Leitung von General Hans von Beseler gegründet.
24.08.1915
Dänemark handelt mit dem Deutschen Reich einen Kompensationsvertrag für den Warenverkehr aus. Dänische Lieferungen (vor allem Speck und Eier) werden von den Deutschen u.a. mit Kohle, Maschinen und Farbstoffen bezahlt.
24.08.1915
Vor dem Reichstag weist Vizekanzler und Innenminister Clemens Delbrück Vorwürfe gegen die Kriegsgetreidegesellschaft zurück. Verschiedene Abgeordnete hatten behauptet, zahlreiche Angestellte der Gesellschaft nutzten ihren Posten, um sich vor dem Kriegsdienst zu drücken.
25.08.1915
Brest-Litowsk wird von deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen der Heeresgruppe von Generalfeldmarschall August von Mackensen besetzt.
25.08.1915
Die serbische Regierung erklärt sich in einer Note an die Alliierten zu Gebietsabtretungen an Bulgarien bereit, wenn dieses in den Krieg gegen das Osmanische Reich eintrete.
26.08.1915
Das Oberkommando in den Marken beklagt, dass Gefangenen wiederholt Geschenke zugesteckt wurden und erinnert daran, dass es strafbar sei, Kriegsgefangenen Alkohol, Streichhölzer, Feuerzeuge, Geld oder Kleidungsstücke zu geben.
26.08.1915
Der Bundesrat beschließt, Fünf-Pfennig-Stücke aus Eisen prägen zu lassen.
27.08.1915
Der Reichstag verabschiedet eine Novelle zum Reichsvereinsgesetz, die u.a. bestimmt, dass die Gewerkschaften nicht länger als politische Organisationen gelten.
27.08.1915
Ein Antrag der sozialdemokratischen Fraktion, die Pressezensur aufzuheben und den Belagerungszustand zu beenden, wird im Reichstag abgelehnt. In der Debatte kritisiert die SPD das Vorgehen der Zensurbehörden gegen ihre Parteizeitungen.
28.08.1915
In Großbritannien wird ein antideutscher Bund gegründet, der u.a. Deutschen die Einwanderung gesetzlich erschweren sowie dauerhafte wirtschaftliche Sanktionen durchsetzen will.

Hohenlohe
23.09.14, 23:15
Ist es für euch denn noch machbar die Serben zu besiegen, jetzt wo die Griechen zur Entente gehören...?? Was passiert denn, wenn jetzt noch die Rumänen der Entente beitreten, verliert ihr dann nicht den Krieg...??

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

rawoll
24.09.14, 11:15
Werter zersenser

Auch von meiner Seite Dank für den tollen AAR und weiterhin gutes Gelingen an allen Fronten. Ich finde insbesondere die k.u.k. Situation spannend - Italien, Serbien, Karpaten bei langsam sinkender NM ... Deutschland macht zur Zeit wenig Sorgen, außer dass IW 1 fehlt. Dabei fiel mein Blick auf Euer Forschungsprogramm und sofort stellten sich mir Fragen. Warum zwei "Teams" / Chits bei der deutschen "Intelligence" in Arbeit und aber nur eines bei der deutschen "Infantry Warfare" und gar keines bei "Heavy Artillery". M.E. müßten die deutschen Truppen schnellstens in der Qualität verbessert werden, damit zum einen im Osten schneller die Entscheidung fällt und zum anderen nicht Frankreich oder GB Euch demnächst an der Westfront abhängen. Beide beforschen sicher auch die Infanterie-Kriegführung, und ich befürchte, dass Operation Mühlenstein gegen gut ausgerüstete Poilus schwieriger fortzusetzen sein wird. Euer guter Status im Westen beruht auf der regelmäßigen Schwächung der Entente. Wenn der Rhythmus einmal zerschlagen ist, könnte ich mir vorstellen, dass es auch im Westen knapper wird. Noch erstaunlicher deuchen mir hingegen die Investitionen des osmanischen Rüstungsministeriums in die Luftrüstung. Vielleicht solltet Ihr je nach Prozentestand der Entwicklungen schnell umsteuern. Die ökonomischen Forschungsansätze (industry, infrastructure, production) kann ich gut nachvollziehen.

my two cents, die Euch aber auch nicht wirklich kümmern müssen

alles Beste

rawoll

zersenser
24.09.14, 16:03
Werter zersenser

Auch von meiner Seite Dank für den tollen AAR und weiterhin gutes Gelingen an allen Fronten. Ich finde insbesondere die k.u.k. Situation spannend - Italien, Serbien, Karpaten bei langsam sinkender NM ... Deutschland macht zur Zeit wenig Sorgen, außer dass IW 1 fehlt. Dabei fiel mein Blick auf Euer Forschungsprogramm und sofort stellten sich mir Fragen. Warum zwei "Teams" / Chits bei der deutschen "Intelligence" in Arbeit und aber nur eines bei der deutschen "Infantry Warfare" und gar keines bei "Heavy Artillery". M.E. müßten die deutschen Truppen schnellstens in der Qualität verbessert werden, damit zum einen im Osten schneller die Entscheidung fällt und zum anderen nicht Frankreich oder GB Euch demnächst an der Westfront abhängen. Beide beforschen sicher auch die Infanterie-Kriegführung, und ich befürchte, dass Operation Mühlenstein gegen gut ausgerüstete Poilus schwieriger fortzusetzen sein wird. Euer guter Status im Westen beruht auf der regelmäßigen Schwächung der Entente. Wenn der Rhythmus einmal zerschlagen ist, könnte ich mir vorstellen, dass es auch im Westen knapper wird. Noch erstaunlicher deuchen mir hingegen die Investitionen des osmanischen Rüstungsministeriums in die Luftrüstung. Vielleicht solltet Ihr je nach Prozentestand der Entwicklungen schnell umsteuern. Die ökonomischen Forschungsansätze (industry, infrastructure, production) kann ich gut nachvollziehen.

rawoll

Bei der Infanterie haben Wir bei den Deutschen und Österreichern über 90%-Fortschritt. Wir erwarten eigentlich seit Runden schon den Durchbruch. War mit das Erste, in was Wir noch im Spätsommer 1914 investiert haben. Immerhin haben die Deutschen inzwischen einiges an MPP's ansparen können für die Aufrüstung. Die Osmanen sind knapp über 50%. Leider kann man bei der Kampagne nicht mehr als einen Chit investieren bei Infanterie.
Bei den Deutschen ist die Investition in die Forschung teilweise auch davon abhängig gewesen, wie viel Wir überhaupt noch investieren konnten bzw. am Anfang wie viel MPP's übrig waren. Intelligence finden Wir übrigens wichtig, da es nicht nur die Aufklärung verbessert, sondern auch die Forschung (wenn Wir das Handbuch richtig verstanden haben). Für Heavy.Art. fehlte anfangs das Geld und nun die genügend freie Investitionsmöglichkeit. Wahrscheinlich wäre etwas Geduld Unsererseits bei der deutschen Forschung gut gewesen, um in Art. investieren zu können.
Flugzeuge bei den Osmanen haben Wir genommen, da die Bombardierung durch die Russen zunimmt und Wir aus anderen Spielen gewohnt sind, dass später auch die Briten einiges an Flugzeugen im Nahen Osten einsetzen. Dafür brauchen Wir Schutz.
Bezüglich der Westfront geben Wir euch Recht. Sobald der Druck nachlässt und die Entente sich erholen kann, könnte es kritisch werden. Anfang 1915 sah es schon einmal danach aus, aber Operation "Mühlenstein" und die Schlachten bei Le Mens/Caen haben der Entente einiges gekostet. Kritisch könnte der Winter 1915/1916 werden, sofern die Entente genügend in neue Truppen investieren kann.

Kardinalinfant
24.09.14, 16:28
Werte Herren,

in der Tat "verbessert" (relativ zum Gegner) die Intelligence Forschung die Forschung insgesamt. Allerdings ist der Effekt (jedenfalls bei nur einer Stufe Unterschied zwischen Intelligence Entente und Intelligence Mittelmächte) in unseren Augen nicht soooo gravierend (man mag das aber auch anders sehen). Hinzu kommt, dass in der Zeit (und mit den Mitteln), in welcher Intelligence erforscht wird, auch anderes erforscht werden könnte, was sich unmittelbar auf das Kampfgeschehen auswirkt (wie z.B. heavy artillery oder aber auch von uns als eigentlich deutlich wichtiger angesehen Gas/Shell Production). Sprich den Vorteil, den man durch das Erforschen der Intelligence irgendwann haben wird, bezahlt man damit, zunächst im Rückstand mit anderen Gebieten zu sein und es dauert dann relativ lange, bis sich der Vorteil auswirkt. Unseres Erachtens kommt daher der Intelligence nur dann Bedeutung zu, wenn der Spielausgang äußerst knapp ist und zwei/drei Runden früher Infanteriewaffenforschung Stufe 2 (oder ähnlich wichtiges) den Unterschied machen können. Das dürfte vorliegend eher nicht der Fall sein :) Im Übrigen zur Intelligence noch etwas sehr wichtiges: Unseres Wissens genügt es zur Vermeidung von Forschungsnachteilen gegenüber dem Gegener, wenn eine Nation einer jeden Seite in der Intelligence forscht. Das müsste dann auch zu Gunsten der anderen Mitglieder einer Seite wirken. Vorliegend dürfte daher die Forschung durch Österreich eher verschenkt sein, nachdem das Deutsche Reich in dieser Kategorie ja sogar mit zwei Chits forscht.


Zu etwas ganz anderem werter Zerzenser. Könntet ihr den Link zu der Seite posten, von welcher ihr die Daten zu "was damals wirklich geschah" bezieht. Das würde uns interessieren...

Schöne Grüße

Kardinalinfant

Accoma
24.09.14, 17:31
Werte Zersenser!

Ach Wir finden den AAR sehr interessant und danken dafür!

Werter Kardinalinfant!

Im Übrigen zur Intelligence noch etwas sehr wichtiges: Unseres Wissens genügt es zur Vermeidung von Forschungsnachteilen gegenüber dem Gegener, wenn eine Nation einer jeden Seite in der Intelligence forscht. Das müsste dann auch zu Gunsten der anderen Mitglieder einer Seite wirken. Vorliegend dürfte daher die Forschung durch Österreich eher verschenkt sein, nachdem das Deutsche Reich in dieser Kategorie ja sogar mit zwei Chits forscht.
Kardinalinfant
Tatsächlich? Das Handbuch sagt, dass jede neue Stufe Intelligence den eigenen Forschungsbonus um 1% (gemeint ist wohl ein Prozentpunkt) erhöht und den gegnerischen Forschungsbonus um 1% senkt. Letzteres gilt nur bei Ländern mit entsprechenden Forschungskategorien (verstehen Wir so, dass nur, wenn etwas schon erforscht ist beim Gegner eine Senkung der Forschungsrate erfolgt) und wird, wenn wir das richtig übersetzen pro Land berechnet! Aber hier besteht die Möglichkeit, dass dies einer der seltenen Fälle ist, bei dem Wir uns irren.:D

Kardinalinfant
25.09.14, 09:56
Werter Accoma,

wir maßen uns nicht an, euch einen Irrtum vorzuwerfen, aber ;)

So wie wir das Forschungssystem verstehen, hat Intelligence hierauf zwei (möglicherweise drei) Auswirkungen: Jede Stufe Intel erhöht den eigenen Forschungsbonus um 1 Punkt (d.h. m.E. 1% höherer Forschungsfortschritt) und verringert den gegnerischen Forschungsbonus um 1 %. So wie ihr es geschrieben habt, ist von diesem Malus nur der Bonus betroffen und nicht die Grundforschung. Es ist also unmöglich, einen Gegner, der Intell nicht erforscht dadurch zu verlangsamen, dass ihr Intell erforscht. Er wird nur relativ zu euch langsamer werden, da er keinen Bonus genießen wird, ihr aber schon.
Hinzu kommt als möglicher dritter Vorteil der Intell auf die Forschung (da sind wir uns nicht ganz sicher) ein Bonus im Sinne einer höheren Chance, einen Forschungsdurchrburch vor Erreichen der 100 % zu erzielen.

Meine Aussage war nun (verkürzt), dass man Forschungsnachteile eines gesamten Bündnisses (also der Entente insgesamt wie andersherum der Mittelmächte insgesamt) vermeidet, wenn man die Intell-Forschung für nur eines der verbündeten Länder betreibt. Dies dürfte zutreffend sein. Beispiel: Deutschland und England haben jeweils Intell Stufe 2, Frankreich 1, und Russland null. Für Russl ist klar, dass sie keinen Forschungsbonus erhalten (da nichts erforscht). Sie haben jedoch auch keinen Nachteil, da sich der Malus durch überlegene Feindintelligenz nur auf den Forschungsbonus auswirken kann. Ist keiner vorhanden, bekommt man auch keinen Malus (s.o.). Betrachten wir Frankreich: Der eigene Bonus von 1 Punkt wird durch die deutsche Forschungsüberlegenheit in Wegfall gebracht. Frankreich forscht also ohne Bonus (und damit genauso schnell wie Russland). Betrachten wir England: England hätte eigentlich einen Bonus von 2 Punkten, der jedoch wegfällt, da durch die deutsche Intellstufe ein Malus in selbiger Höhe verursacht wird. Andersherum fällt jedoch auch der deutsche Bonus von 2 Punkten weg, keine Seite forscht also schneller, als die andere. Das wirkt sich nun wiederum auch auf Frankreich und Russland aus. Die deutschen Forschungsbonuspunkte werden zwar nicht konsumiert (man könnte ja auch rechnen 1 Punkt Frankreich und zwei Punkte England = 3 Punkte und damit mehr als die zwei deutschen Punkte, das tut das Spiel aber nicht) sondern jedem Gegner einzeln entgegen gehalten. Allerdings wirkt sich die Intell-Parität mit England dahin aus, dass auch Deutschland seinerseits keinen Forschungsbonus genießt, also quasi wie auf Intell-Stufe 0 forscht. Hieraus folgt, dass Russland genau so schnell forscht wie Deutschland, obwohl Deutschland Intell Stufe 2 hat. Und das liegt nur an der englischen Intell Stufe.

Wir verweisen auf folgenden link: http://www.battlefront.com/community/showthread.php?t=107356&highlight=Research&page=6

Der dürfte unsere Ansicht belegen. Achtet insbesondere auf die Nachfrage des werten Strategiclayabout und die zugehörige Antwort des werten Bill. Sollten wir uns nun unsererseits irren (und bspw. einer unzutreffenden Übersetzung des von uns nicht perfekt beherrschten Englischen unterliegen) so wären wir euch für eine Korrektur sehr dankbar, da wir dann einen bislang von uns stets getätigten Fehler beheben könnten :)

Beste Grüße

Kardinalinfant

Accoma
26.09.14, 19:21
Werter Kardinalinfant!

Tatsächlich!

Besten Dank für diese Informationen, das erklärt so Einiges! Die Ausführungen im Handbuch sind nicht so ausführlich, aber die Antwort von Bill ist äußerst hilfreich. Der von Euch beschriebene dritte Vorteil soll ab 30% Forschung möglich sein, hier schreibt Bill allerdings "Intelligence can also affect the chance....". Was er damit sagen will ist Uns nicht ganz klar, es scheint aber nicht verpflichtend zu sein.:???: Und wie der Effekt aussieht, da kann man nur raten, möglicherweise wird der Bonus, so einer besteht, auf die Chance für einen Durchbruch angerechnet.

Wir neigen Unser Haupt vor Eurer Weisheit!

Kardinalinfant
29.09.14, 11:29
Werter Accoma, werte Herren,

zunächst eine weitere Korrektur (wir wollen wirklich nicht klugscheißen:) ): Die Schwelle für Forschungsdurchbrüche wurde mit dem Breakthrough 1.04 (?) Patch von 30 % auf 45 % erhöht, d.h. erst ab da sind Forschungsdurchbrüche möglich.

Dann einige Ergänzungen zu unserer vorherigen Abhandlung:

- Wir konnten es nicht zu 100 % verifizieren, sind uns aber nahezu sicher, dass für jeden Step erforschte Intell die Chance auf einen Durchbruch um 1 % (bzw. einen Prozentpunkt) erhöht ist und das dürfte pro jeweils investierten Chit gelten. Beispiel: Deutschland hat Intell Stufe 1 und erforscht mit 2 Chits trench warfare, was sich noch auf Stufe 0 befindet. Das ergibt ab Erreichen von 45 % Forschungsfortschritt eine Chance von 14 % auf einen Durchbruch (2 * (6%+1%). Ob diese Chancenverbesserung durch gegnerische Intell-Stufen analog zum Wegfall des Forschungsbonus tangiert wird, vermögen wir nicht zu sagen, allerdings wäre es interessant, das bei den werten Developern zu erfragen.

- Der malus, welcher durch überlegene Feindintell wirkt (s. Beitrag weiter oben) dürfte nicht nur auf den Bonus wirken, der durch eigene Intell entsteht, sondern auch auf denjenigen, welcher durch rückständige Forschung entsteht. Beispiel: Deutschland hat intell 0, England intell 1. England hat bereits Infanteriewaffen 1, Deutschland noch 0, forscht aber daran. Dadurch, dass Deutschland bei den Infanteriewaffen 1 Punkt hinterherhinkt, hat es in diesem Bereich einen Forschungsbonus von + 1. Der dürfte allerdings durch die gegnerische Intellüberlegenheit wegfallen. Hätte Deutschland seinerseits Intell 1, hätte es zwei Bonuspunkte, von denen nur einer in Wegfall käme.

- In WW1 szenarien sollte man als Spieler der Mittelmächte im Kopf haben, dass England mit 1 Chit in intell investiert beginnt! Welche Konsequenz man daraus ziehen möchte, hängt von der jeweils verfolgten Gesamtstrategie ab.


Beste Grüße

Kardinalinfant

zersenser
01.10.14, 08:07
Werte Herren,

in der Tat "verbessert" (relativ zum Gegner) die Intelligence Forschung die Forschung insgesamt. Allerdings ist der Effekt (jedenfalls bei nur einer Stufe Unterschied zwischen Intelligence Entente und Intelligence Mittelmächte) in unseren Augen nicht soooo gravierend (man mag das aber auch anders sehen). Hinzu kommt, dass in der Zeit (und mit den Mitteln), in welcher Intelligence erforscht wird, auch anderes erforscht werden könnte, was sich unmittelbar auf das Kampfgeschehen auswirkt (wie z.B. heavy artillery oder aber auch von uns als eigentlich deutlich wichtiger angesehen Gas/Shell Production). Sprich den Vorteil, den man durch das Erforschen der Intelligence irgendwann haben wird, bezahlt man damit, zunächst im Rückstand mit anderen Gebieten zu sein und es dauert dann relativ lange, bis sich der Vorteil auswirkt. Unseres Erachtens kommt daher der Intelligence nur dann Bedeutung zu, wenn der Spielausgang äußerst knapp ist und zwei/drei Runden früher Infanteriewaffenforschung Stufe 2 (oder ähnlich wichtiges) den Unterschied machen können. Das dürfte vorliegend eher nicht der Fall sein :) Im Übrigen zur Intelligence noch etwas sehr wichtiges: Unseres Wissens genügt es zur Vermeidung von Forschungsnachteilen gegenüber dem Gegener, wenn eine Nation einer jeden Seite in der Intelligence forscht. Das müsste dann auch zu Gunsten der anderen Mitglieder einer Seite wirken. Vorliegend dürfte daher die Forschung durch Österreich eher verschenkt sein, nachdem das Deutsche Reich in dieser Kategorie ja sogar mit zwei Chits forscht.


Zu etwas ganz anderem werter Zerzenser. Könntet ihr den Link zu der Seite posten, von welcher ihr die Daten zu "was damals wirklich geschah" bezieht. Das würde uns interessieren...

Schöne Grüße

Kardinalinfant


Werter Accoma,

wir maßen uns nicht an, euch einen Irrtum vorzuwerfen, aber ;)

So wie wir das Forschungssystem verstehen, hat Intelligence hierauf zwei (möglicherweise drei) Auswirkungen: Jede Stufe Intel erhöht den eigenen Forschungsbonus um 1 Punkt (d.h. m.E. 1% höherer Forschungsfortschritt) und verringert den gegnerischen Forschungsbonus um 1 %. So wie ihr es geschrieben habt, ist von diesem Malus nur der Bonus betroffen und nicht die Grundforschung. Es ist also unmöglich, einen Gegner, der Intell nicht erforscht dadurch zu verlangsamen, dass ihr Intell erforscht. Er wird nur relativ zu euch langsamer werden, da er keinen Bonus genießen wird, ihr aber schon.
Hinzu kommt als möglicher dritter Vorteil der Intell auf die Forschung (da sind wir uns nicht ganz sicher) ein Bonus im Sinne einer höheren Chance, einen Forschungsdurchrburch vor Erreichen der 100 % zu erzielen.

Meine Aussage war nun (verkürzt), dass man Forschungsnachteile eines gesamten Bündnisses (also der Entente insgesamt wie andersherum der Mittelmächte insgesamt) vermeidet, wenn man die Intell-Forschung für nur eines der verbündeten Länder betreibt. Dies dürfte zutreffend sein. Beispiel: Deutschland und England haben jeweils Intell Stufe 2, Frankreich 1, und Russland null. Für Russl ist klar, dass sie keinen Forschungsbonus erhalten (da nichts erforscht). Sie haben jedoch auch keinen Nachteil, da sich der Malus durch überlegene Feindintelligenz nur auf den Forschungsbonus auswirken kann. Ist keiner vorhanden, bekommt man auch keinen Malus (s.o.). Betrachten wir Frankreich: Der eigene Bonus von 1 Punkt wird durch die deutsche Forschungsüberlegenheit in Wegfall gebracht. Frankreich forscht also ohne Bonus (und damit genauso schnell wie Russland). Betrachten wir England: England hätte eigentlich einen Bonus von 2 Punkten, der jedoch wegfällt, da durch die deutsche Intellstufe ein Malus in selbiger Höhe verursacht wird. Andersherum fällt jedoch auch der deutsche Bonus von 2 Punkten weg, keine Seite forscht also schneller, als die andere. Das wirkt sich nun wiederum auch auf Frankreich und Russland aus. Die deutschen Forschungsbonuspunkte werden zwar nicht konsumiert (man könnte ja auch rechnen 1 Punkt Frankreich und zwei Punkte England = 3 Punkte und damit mehr als die zwei deutschen Punkte, das tut das Spiel aber nicht) sondern jedem Gegner einzeln entgegen gehalten. Allerdings wirkt sich die Intell-Parität mit England dahin aus, dass auch Deutschland seinerseits keinen Forschungsbonus genießt, also quasi wie auf Intell-Stufe 0 forscht. Hieraus folgt, dass Russland genau so schnell forscht wie Deutschland, obwohl Deutschland Intell Stufe 2 hat. Und das liegt nur an der englischen Intell Stufe.

Wir verweisen auf folgenden link: http://www.battlefront.com/community/showthread.php?t=107356&highlight=Research&page=6

Der dürfte unsere Ansicht belegen. Achtet insbesondere auf die Nachfrage des werten Strategiclayabout und die zugehörige Antwort des werten Bill. Sollten wir uns nun unsererseits irren (und bspw. einer unzutreffenden Übersetzung des von uns nicht perfekt beherrschten Englischen unterliegen) so wären wir euch für eine Korrektur sehr dankbar, da wir dann einen bislang von uns stets getätigten Fehler beheben könnten :)

Beste Grüße

Kardinalinfant


Werter Accoma, werte Herren,

zunächst eine weitere Korrektur (wir wollen wirklich nicht klugscheißen:) ): Die Schwelle für Forschungsdurchbrüche wurde mit dem Breakthrough 1.04 (?) Patch von 30 % auf 45 % erhöht, d.h. erst ab da sind Forschungsdurchbrüche möglich.

Dann einige Ergänzungen zu unserer vorherigen Abhandlung:

- Wir konnten es nicht zu 100 % verifizieren, sind uns aber nahezu sicher, dass für jeden Step erforschte Intell die Chance auf einen Durchbruch um 1 % (bzw. einen Prozentpunkt) erhöht ist und das dürfte pro jeweils investierten Chit gelten. Beispiel: Deutschland hat Intell Stufe 1 und erforscht mit 2 Chits trench warfare, was sich noch auf Stufe 0 befindet. Das ergibt ab Erreichen von 45 % Forschungsfortschritt eine Chance von 14 % auf einen Durchbruch (2 * (6%+1%). Ob diese Chancenverbesserung durch gegnerische Intell-Stufen analog zum Wegfall des Forschungsbonus tangiert wird, vermögen wir nicht zu sagen, allerdings wäre es interessant, das bei den werten Developern zu erfragen.

- Der malus, welcher durch überlegene Feindintell wirkt (s. Beitrag weiter oben) dürfte nicht nur auf den Bonus wirken, der durch eigene Intell entsteht, sondern auch auf denjenigen, welcher durch rückständige Forschung entsteht. Beispiel: Deutschland hat intell 0, England intell 1. England hat bereits Infanteriewaffen 1, Deutschland noch 0, forscht aber daran. Dadurch, dass Deutschland bei den Infanteriewaffen 1 Punkt hinterherhinkt, hat es in diesem Bereich einen Forschungsbonus von + 1. Der dürfte allerdings durch die gegnerische Intellüberlegenheit wegfallen. Hätte Deutschland seinerseits Intell 1, hätte es zwei Bonuspunkte, von denen nur einer in Wegfall käme.

- In WW1 szenarien sollte man als Spieler der Mittelmächte im Kopf haben, dass England mit 1 Chit in intell investiert beginnt! Welche Konsequenz man daraus ziehen möchte, hängt von der jeweils verfolgten Gesamtstrategie ab.



Danke für die Ausführungen. Danach stellt sich wahrlich die Frage, wie viel in Intell investiert werden sollte, insbesondere am Anfang des Krieges, wo man ja jeden MPP braucht. Werden Wir uns für das nächste Mal merken. Auch bei der Infrastruktur sind Wir Uns nicht sicher, ob sich die Investitionen 1914/1915 schon rechnen oder erst später erfolgen sollten??? :???:


Zu etwas ganz anderem werter Zerzenser. Könntet ihr den Link zu der Seite posten, von welcher ihr die Daten zu "was damals wirklich geschah" bezieht. Das würde uns interessieren...

Schöne Grüße

Kardinalinfant

Die Seite mit den Ereignissen zu den einzelnen Tagen ist:
http://www.chroniknet.de/indx_de.0.html?&no_cache=1
Wir schmeißen immer ein paar Ereignisse raus, insbesondere wenn die Runden länger sind. Manchmal erstaunt es Uns auch, was damals so alles passiert ist.

Hohenlohe
01.10.14, 08:32
Heisst dass nun, dass England dem DR in der Forschung eindeutig überlegen ist, wenn es schon zu Beginn in Intelligence investiert...?? Ich habe das Spiel nicht, verfolge aber die Diskussion darüber soweit ich es kapiere...:)
Ansonsten danke an zerssenser, dass er den Link zu der Chronik gepostet hat. Wann folgt denn das nächste Update...?? :)

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D

Kardinalinfant
01.10.14, 11:51
Werter Zerzenser

habt Dank für den Link, sehr interessant!

Zur Infrastrukturforschung: Unseres Erachtens ist auch das letztlich eine Glaubensfrage, aber ein paar Gedanken dazu: Infrastruktur hat als einzigen Effekt die Verringerung von MPP-Kosten von Eisenbahn- und Schiffstransporten zur Folge. Diese fallen (in unseren Spielen bislang) ab und zu zu Beginn des Spieles an, da ist es aber unmöglich, bereits eine Stufe erforscht zu haben. Im Mittelspiel sind es eher einzelne Notfalltransporte, wenn irgendwo eine kritische Situation eintritt, in die man schnell zwei oder drei Korps werfen muss. Den großen Spareffekt wird man daher hier nicht erzielen. Die einzigen größeren Transporte für die Mittelmächte stehen an, wenn Russland aus dem Krieg ausscheidet und man schnell an der Westfront (Deutschland) bzw. Italien (Österreich) aktiv werden möchte. Zu diesem Zeitpunkte wäre es möglich, in der Infrastrukturforschung deutlich voran gekommen zu sein. Allerdings hat man zu diesem Zeitpunkt üblicherweise auch kein allzu großes MPP Problem mehr... Bei der Entente wäre allenfalls für England die Verringerung der Kosten für Schiffstransporte eine Überlegung wert. Unseres Erachtens bringt es mehr, wenn man Industrie und Production schnell auf hohe Level forscht. Das bringt (bzw. spart) unseres Erachtens deutlich mehr MPP. Wir erforschen Infrastruktur daher üblicherweis gar nicht!

Werter Hohenlohe: Nein, der englische Chit in Intell bedeutet im Normalfall keine englische Forschungsüberlegenheit. Bricht man es herunter, wird England nach durchschnittlich (weil leicht zufallsabhängig) 16-17 Runden seinen Intell-Chit fertig geforscht haben und (erst!) ab dann (solange keine der Mittelmächte ihrerseits Intell erforscht) pro Runde einen in allen Bereichen um 1 Prozentpunkt schnelleren Fortschritt haben. Jetzt sollte man sich vor Augen halten, dass ein Jahr bei Call to arms mit (wir sind nicht ganz sicher) 12 - 14 Zügen abgebildet wird. D.h. der Effekt setzt Irgendwann Ende 1915 ein. Das wiederum heißt, das England (über den Daumen gepeilt) ab etwa Mitte/Ende 1916 in einzelnen Bereichen wenige (!) Züge vor den Mittelmächten zu Fortschritten gelangen kann. Zu diesem Zeitpunkt wird aber ein halbwegs normal forschender Deutscher in den (unseres Erachtens) entscheidenden Bereichen (Infanteriewaffen, Entrechment, Gas/Shell, Industrie) seinerseits bereits die ersten Stufen bereits erforscht haben. Wirklich auswirken dürfte sich daher höchstens noch, dass England Infanteriewaffen Stufe 2 etwas früher haben könnte, als das Reich. Noch dazu: Wir reden über England, was meistens an der Westfront mit wenigen Truppen präsent ist und eher nur im nahen Osten entscheidendes Gewicht hat. Alle anderen Enten-Mächte forschen ja nicht schneller. Das heißt, selbst wenn England ab einem gewissen Zeitpunkt etwas schneller forscht wird das alleine den Mittelmächten eher nicht das Genick brechen!

Allerdings: Investiert England früh einen zweiten Chit in Intell und oder erzielt bei seiner Intell-Forschung einen frühen Forschungsdurchbruch (bei einem Chit ca. nach 8 Zügen, bei zwei Chits etwa nach 4 Zügen möglich) kann der Forschungsvorsprung gegenüber Dtld doch einen gewissen Umfang annehmen. Daher tendieren wir mittlerweile aus Vorsichtsgründen dazu, recht früh einen einzelnen Chit mit einer der Mittelmächte in Intell zu investieren. Sobald der auserforscht ist (Dauer s.o.) ist der maximale Vorteil Englands auf 1 Prozentpunkt pro Runde beschränkt. Das heißt, England wird (und auch nur, wenn und sobald sie dann die zweite Intell-Stufe haben) durchschnittlich drei Züge schneller forschen, als die Mittelmächte. Das halten wir für verkraftbar.

Im Übrigen, kauft euch das Spiel werter Hohenlohe, es lohnt sich!

Kardinalinfant

P.S. Wir hoffen, dass wir mit unseren langen Ausführungen den Thread des werten Zerzenser nicht kapern...:)

Duke of York
01.10.14, 13:13
Werte Herren,

was man zur Intel-Forschung auch nochmal ganz klar sagen sollte: Den Bonus bekommt der Forschende sowieso nur in den Bereichen, in denen er selbst aktiv forscht. Wo er keinen Chit investiert hat, gibts auch keinen Bonus und da muss man sich angesichts des Forschungslimits schon sehr genau überlegen, ob man sich den Slot so lange versperren will.

zersenser
03.10.14, 19:47
Heisst dass nun, dass England dem DR in der Forschung eindeutig überlegen ist, wenn es schon zu Beginn in Intelligence investiert...?? Ich habe das Spiel nicht, verfolge aber die Diskussion darüber soweit ich es kapiere...:)
Ansonsten danke an zerssenser, dass er den Link zu der Chronik gepostet hat. Wann folgt denn das nächste Update...?? :)

Der Update folgt jetzt. ;) Zur Zeit ist der RL zu intensiv für schnellere Updates.




P.S. Wir hoffen, dass wir mit unseren langen Ausführungen den Thread des werten Zerzenser nicht kapern...:)

Aus Unsere Sicht mitnichten. Wir finden einen guten AAR machen solche Diskussionen aus. Das reine Berichten ohne Diskussionen andere Teilnehmer ist langweilig.


Und nun zum Bericht:


29.August 1915 – 04.September 1915 – Aufstand in Libyen

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Drei Jahre nach dem Feigen Überfall des Königreich Italien ergreifen die libyschen Einwohner die Waffen und wollen dem Joch ein Ende bereiten. Der Deutsche Kaiser hat in einer Note an das libysche Volk seine Unterstützung und die des gesamten deutschen Volkes zum Ausdruck gebracht.
An der Westfront rücken unsere Armeen auf breite Linie vor nach der Eroberung der Stadt Compiegne. Dabei kommt es nur zu einzelnen kleineren Scharmützeln. Von einem systematischen Widerstand seitens der Franzosen kann nicht gesprochen werden.
An der Ostfront wurde in den letzten zwei Wochen weitere russische Verbände zerschlagen und wiederum eine hohe Zahl an Gefangenen gemacht. Die zaristische Armee ist auf breiter Front auf dem Rückzug und an einigen Stellen schon in vollkommener Auflösung.
Auch an den anderen Fronten konnten unsere Verbündeten Erfolge erzielen. So musste bei Klagenfurt ein italienisches Korps die Waffen strecken.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Nach dem italienisch-türkischen Krieg hatte 1911/1912 Italien das bis dahin osmanische Libyen besetzt. Nun kommt es zu einem pro-osmanischen Aufstand.
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Die russische Moral fällt wie ein Stein und ist nun schon unter 75 Prozent.


Verluste
Diese Runde:
5 russische Korps
1 serbisches Korps
1 russische Kavallerie

Seit Kriegsbeginn:
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Stärke

Die russische Stärke stürzt unter 60 Einheiten. Die Osmanen gewinnen eine Einheit in Libyen und sind somit stärker als Briten und Italiener.
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Forschung

Die Osmanen investieren in die Infrastruktur.
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Ostfront

Das russische Korps im ostpreußischen Hinterland wird zerschlagen. Gleiches widerfährt der Kavallerie. Das Kräfteverhältnis ist inzwischen weitgehend ausgeglichen im Norden der Ostfront.
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Das Festungskorps bei Warschau wird, wie erwartet, aufgerieben. Unser Angriff auf Brest-Litowsk scheitert noch, aber die russische Kavallerie ist schwer beschädigt. Das Korps bei Brest-Litowsk wird hingegen vernichtet. Genauso ergeht es einem der angreifenden Korps weiter Osten bei der Armee Bülow.
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In Galizien sind die Erfolge wesentlich geringer. Der Angriff auf Kolomea bleibt stecken, auch wenn die Russen schwer angeschlagen sind. Die russische Artillerie muss sich hingegen zurückziehen und kann nun nicht mehr entkommen.
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Italien

Bei Trento bleibt es auch diese Runde ruhig. Bei Klagenfurt wird das italienische Korps aufgerieben. Der erste Totalverlust für Italien in diesem Krieg. Es wird sicherlich nicht der letzte bleiben.
Bei Görz frischen Wir unsere Verteidiger auf und stationieren ein Jagdgeschwader in Triest. Damit sollen die italienischen Bombenangriffe beendet werden.
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Balkan

Auf dem Balkan greifen Wir praktisch überall an. Südlich von Belgrad wird eine serbische Einheit zerschlagen. Es ist aber auch festzustellen, dass insbesondere die Bulgaren den jetzigen Druck nicht länger aufrecht erhalten können. Unsere Armeen auf dem Balkan brauchen Ruhe.
Nicht im Bild ist der Abzug des osmanischen Korps von den Dardanellen.
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Flotte

Das österreichische Uboot fährt in eine italienische Zerstörerflotte. Die Verluste sind zwar gering, aber ein Gegenangriff sehr wahrscheinlich. Mit einem Totalverlust ist hier zu rechnen.
Das zweite Uboot begibt sich währenddessen auf der südlichen Konvoiroute auf Kaperfahrt.
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Kaukasus

Bei Eliskirt ziehen Wir die osmanische Kavallerie zurück und ersetzten Sie durch ein Korps. Das russische Korps mit Stärke 1 wird von Unserer Division zerschlagen.
Bei Oltu führen Unsere Angriffe zu Verlusten auf beiden Seiten. Wir sind ernsthaft am Überlegen, die Angriffe einzustellen.
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Naher Osten

Bei Aqaba frischen wir das Korps auf Stärke 8 auf. An der Gazafront bleibt es ruhig. Ein Vorschieben der osmanischen Verbände wäre zu gefährlich und aussichtlos.
An der Gazafront ziehen die Briten sich komplett zurück.
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Mesopotamien

Durch den Sandsturm bleiben Wir in Amara und müssen eine Runde warten. Währenddessen greifen Wir bei Abadan an trotz 0:0 Prognose. Der Angriff ist erfolgreich und die Briten verlieren einen Stärkepunkt.
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Libyen

Der Aufstand der Sinussi beginnt. Mit Sicherheit bleibt Libyen ein Nebenkriegsschauplatz. Wir hoffen aber Kräfte von der Gazafront mittelfristig hier zu binden.
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Westfront

Zum ersten Mal scheitert die Operation „Mühlenstein“, da die Franzosen sich nach dem Angriff zurückziehen. Ein Nachstoßen wäre aber unsererseits zu gefährlich.
Bei Compiegne und nördlich von Paris gehen Wir hingegen voran, um die Front zu verkürzen und zukünftige Offensiven zu erleichtern. Dadurch können Wir auch gleich die französische Artillerie angreifen. Hintergrund dieses kleinen Vormarsch ist die aktuelle Schwäche der Entente und die Möglichkeit somit Boden verlustfrei gut zu machen. Denn was Wir heute erobern, müssen Wir nicht in Zukunft erkämpfen.
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Artillerie im Westen?
Nach dem Sieg bei Compiegne stellt sich für Uns die Frage, wo Wir die Artillerie als Nächstes einsetzen. Zusätzlich werden Wir zum Jahresende eine weitere Einheit Artillerie bekommen.
Grundsätzlich ergeben sich aus Unserer Sicht drei Optionen:
Angriff auf Verdun
Angriff auf Reims
Einsatz bei Paris.
Für Verdun bräuchten wir wohl bei beide Artillerie. Dafür bringt die Einnahme einen NM-Verlust für die Franzosen. Die Infanterie vor Ort dürfte nach einem Artillerieschlag reichen. Vorher müsste aber die französische Infanterie nördlich von Verdun vernichtet werden.
Reims wäre wohl leicht zu nehmen. Der Einsatz im Vorfeld von Paris würde erst mal keinen sofortigen Vorteil bringen, aber langfristig den Angriff auf Paris erleichtern. Aber bis dahin vergeht noch viel Zeit, da für einen Angriff Uns noch die Kraft fehlt und der Feind zu stark ist.
Möglich wäre auch der Einsatz bei Reims und dann im Sommer 16 bei Verdun.
Zusätzlich stellt sich die Frage,was Wir mit der Artillerie im Osten machen? Brest-Litowsk wird bald fallen und weitere Festungen nicht in der Nähe.
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Was wirklich geschah - damals
29.08.1915
Die japanische Regierung beschließt verstärkte Anstrengungen, um die Munitionsproduktion für die Alliierten, bes. für Russland, zu erhöhen.
30.08.1915
Der russische Zar Nikolaus II. genehmigt die Einrichtung von vier mit Sondervollmachten ausgestatteten Sonderausschüssen für Verteidigung, Brennstoffversorgung, Ernährung und Transport.
30.08.1915
In den deutschen Bahnhöfen werden Aushänge angeschlagen, die Soldaten vor feindlichen Spionen warnen; niemand solle während einer Zugreise militärische Geheimnisse preisgeben.
31.08.1915
Das preußische Kriegsministerium gibt Richtlinien über die Behandlung des radikalen Flügels der SPD heraus, in denen davor gewarnt wird, durch zu hartes Vorgehen gegen einzelne Personen Märtyrer zu schaffen.
31.08.1915
Im August sind an der Ostfront von den Mittelmächten etwa 270 000 Gefangene gemacht worden.
01.09.1915
Der deutsche Botschafter in den USA, Johann Heinrich Graf von Bernstorff, teilt der US-Regierung mit, dass deutsche U-Boote Passagierdampfer nicht mehr angreifen werden, ohne das Schiff zuvor zu warnen und den Passagieren Gelegenheit zu geben, sich in Sicherheit zu bringen.
02.09.1915
In einem Erlass des preußischen Kultusministeriums über den Geschichtsunterricht wird angeordnet, verstärktes Gewicht auf die Behandlung der jüngeren deutschen Geschichte zu legen.
03.09.1915
Papst Benedikt XV. lässt dem US-amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson eine persönliche Botschaft überreichen, die sich mit den Möglichkeiten einer Vermittlung zwischen den Kriegführenden beschäftigt.
03.09.1915
Eine interparlamentarische Delegiertenkonferenz der drei nordischen Staaten Schweden, Norwegen und Dänemark bekräftigt in Kopenhagen die Neutralität ihrer Länder.
03.09.1915
Die Vorsitzende des während des Krieges begründeten Verbandes deutscher Hausfrauenvereine, Martha Voß-Zietz, betont auf einer Versammlung in Berlin, dass die Kontrolle der Lebensmittelpreise derzeit zu den Hauptaufgaben des Verbandes gehöre.
04.09.1915
Deutsche Truppen besetzen die russische Festung Grodno.
04.09.1915
Die letzten noch gesperrten Gebiete Ostpreußens werden vom Staatskommissar für das Flüchtlingswesen für die Rückkehr der von dort geflüchteten Bevölkerung freigegeben.
04.09.1915
Unter dem Vorsitz von Zar Nikolaus II. findet in Petrograd (heute: Leningrad) eine Konferenz über die Koordinierung der russischen Verteidigungsmaßnahmen statt.
04.09.1915
In Paris wird eine Liga zum Schutz unterdrückter Juden gegründet, die sich besonders für die Gleichberechtigung der russischen Juden einsetzen will.
04.09.1915
In Berlin wird der sog. "Eiserne Hindenburg" enthüllt. In das hölzerne Standbild können zuvor erworbene Nägel eingeschlagen werden, deren Erlös der Kriegswohlfahrt zufließt.
04.09.1915
Wegen der Überlastung der Feldpost wird die Bevölkerung in einer amtlichen Mitteilung dazu aufgefordert, weniger Feldpostpäckchen mit Liebesgaben an die Front zu schicken, da andernfalls eine Sperre des Päckchenverkehrs drohe.

Hohenlohe
03.10.14, 20:40
Wir gratulieren zu den Erfolgen an der Ostfront...! Nur weiter so!! Zur Situation an der Westfront raten wg des den Franzosen drohenden NM-Verlustes Verdun mit der frei werdenden ARI zu bekämpfen und gegebenenfalls zu erobern...:ph: Ansonsten weiterhin viel Glück an allen Fronten...:top:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::D :burns:

zersenser
03.10.14, 22:12
Wir gratulieren zu den Erfolgen an der Ostfront...! Nur weiter so!! Zur Situation an der Westfront raten wg des den Franzosen drohenden NM-Verlustes Verdun mit der frei werdenden ARI zu bekämpfen und gegebenenfalls zu erobern...:ph: Ansonsten weiterhin viel Glück an allen Fronten...:top:


Danke für die Glückwünsche.


Der nächste Bericht kommt schneller als gedacht.



05. September 1915 – 11.September 1915 – Angriff auf Triest erfolgreich

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In der letzten Woche bliebt es an der Westfront ruhig. Der Feind ist vom deutschen Vormarsch auf Paris weiter wie gelähmt. Es kam nur zu vereinzelten Scharmützeln an wenigen Stellen der Front.
Auch an der Ostfront müssen die Russen weitere Niederlagen einstecken und sind nicht in der Lage unseren Kräften Widerstand entgegen zu bringen. Die verzweifelten Versuche des Zaren die Festung Brest-Litowsk zu halten, werden dadurch untermauert, dass er weitere Kräfte dort aushebt. An der Niederlage wird dies nichts ändern können. Ähnliches ist auch schon bei Warschau geschehen.
An den anderen Fronten gelingt es unseren Verbündeten alle Angriffe der Entente zurückzuweisen. Bei Kars im Kaukasus müssen die Russen sich sogar zurückziehen. An der Gazafront bricht ein britischer Angriff unter hohen Verlusten zusammen.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Der russische Zar übernimmt das Oberkommando der Armee. Wir bezweifeln, dass es dem Russischen Reich helfen wird.
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Die NM der Österreicher sinkt um zwei Punkte.


Verluste
Diese Runde:
1 österreich-ungarischer Flieger
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Seit Kriegsbeginn:
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Stärke

Die Russen erhalten wieder 3 Einheiten Verstärkung.
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Forschung

Die Deutschen haben viele Durchbrüche in der Forschung. Der wichtigste ist aber der bei der Infanterie. Den gleichen erzielen die Österreicher.
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Ostfront

Die Russen ziehen ein Korps nach Kovno. Mehr passiert im Norden der Ostfront nicht.
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Bei Warschau passiert nichts ganz im Gegenteil zu Brest-Litowsk. Dort frischt der Feind die Kavallerie auf und stellt sogar eine neue Division auf. Wir verstehen dies nicht wirklich. Die Armee Bülow hingegen bleibt unbehelligt, während auf Bialystok ein russisches Korps marschiert aber nicht angreift.
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In Galizien greift das Korps aus Tarnopol Unsere Kavallerie an und kann ihr leichte Verluste beibringen. In Kolomea frischen die Feinde ihre Truppen auf. Gleiches gilt für die Artillerie.
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Italien

Bei Trento bleibt es auch diese Runde ruhig. Bei Klagenfurt gruppiert der Feind währenddessen um. Die Italiener führen weiter ihre Angriff auf Görz durch und können den Verteidigern einige Verluste beibringen.
Die große Katastrophe passiert weiter südlich in Triest. Wir hatten dort Unsere Jagdflieger stationiert. Dies war ein großer Fehler. Erst bombardieren die Italiener die Stadt und dann greift ein Korps an. Damit ist der Flieger Geschichte. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern zwingt Uns auch nun eine Einheit nach Triest zu verlegen, um einen Durchbruch des Gegners zu verhindern.
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Balkan

Auf dem Balkan greifen die Feinde Dubvronik an und ziehen ab. Auch besetzen die Serben wieder Kragujevac. An anderen Stellen frischt der Feind seine Einheiten und stellt sogar eine neue Division auf. Insgesamt gehen Wir davon aus, dass der Kampf sich hier noch einige Zeit hinziehen wird.
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Flotte

Der erwartete Angriff auf das KuK-U-Boot findet statt. Nach einigen Angriffen der Italiener kann der Boot aber abtauchen und entkommt schwer beschädigt.
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Kaukasus

Der Zar möchte sich offensichtlich rechen für den Verlust seines Korps und greift die osmanische Division an, muss aber die gleichen Verluste einstecken, wie Unsere Einheit.
Bei Oltu haben die Russen wieder Sollstärke. Dies bestärkt Uns in unserem Entschluss die Angriffe einzustellen.
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Naher Osten

Bei Aqaba greifen die Briten an und ziehen sich dann zurück. Das britische Korps weiter östlich sitzt offensichtlich fest. Jedenfalls bewegt es sich nicht mehr.
An der Gazafront rückt ein britisches Korps vor und greift Unsere Stellungen an. Wir haben keine Verluste, der Feind hingegen verliert drei Stärkepunkte.
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Mesopotamien

Der Sandsturm endet und somit können Wir nun wieder agieren. Wir hoffen nicht mehr lange für den Feldzug zu brauchen.
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Libyen

Tobruk ist, wie erwartet, besetzt.
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Westfront

Die Operation „Mühlenstein“ fällt aus, da keine französische Einheit auftaucht. Insgesamt passiert im Westen eigentlich Nichts.
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Flotte
Nach den Erfolgen in den letzten Monate an Land stellt sich die Frage, wie Wir weiter mit der Flotte verfahren wollen. Die Ostsee wird deutsch bleiben. Die Russen werden höchstens noch Uboote aufstellen, aber sonst sehen Wir hier keine Gefahr. Der Hauptgegner wäre somit der Royal Navy mit französischer Unterstützung. Aber um überhaupt in die Nähe einer ernsthaften Auseinandersetzung zu kommen, müssten Wir als Deutsche sehr viele MPP's investieren. Dies betrifft nicht nur die Instandsetzung der Flotte (wie Schiffe sind noch angeschlagen von den Kämpfen mit den Russen), sondern auch die Flotte. So müsste in U-Boote geforscht werden, da diese zur Zeit keine Gefahr für die Briten darstellen. Der Vorteil wäre bei einem Erfolg, dass nicht nur unsere NM steigt, sondern auch die feindliche sinkt. Es stellt sich nun die Frage, ob diese Chance den Aufwand rechtfertigt.

Ähnlich stellt sich die Frage, ob Wir in die österreich-ungarische und osmanische Flotte bei Konstantinopel investieren. Damit könnten Wir nicht nur den Russen im Schwarzen Meer Verluste beibringen, sondern auch im Mittelmeer agieren. Aber auch hier wären große Investitionen notwendig. Diese sind für die beiden Verbündeten sogar noch relativ höher, als für die Deutschen. Daher scheuen Wir hier die Investitionen, da insbesondere Österreich-Ungarn die MPP an anderer Stelle nötiger brauchen.

Wie sehen die Werten Regenten die beiden Punkte???



Was wirklich geschah - damals
05.09.1915
In Zimmerwald (Schweiz) beginnt eine bis zum 8. September dauernde Konferenz von Vertretern sozialistischer Parteien, die sich gegen die Burgfriedenspolitik wendet und die Unterstützung des Krieges durch zahlreiche Sozialdemokraten verurteilt.
05.09.1915
Zar Nikolaus II. übernimmt an Stelle des bisherigen Oberbefehlshabers Nikolaj Nikolajew das Oberkommando über die russischen Streitkräfte.
06.09.1915
Bulgarien schließt in Sofia einen Bündnisvertrag und eine Militärkonvention mit dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn; darin verpflichtet sich die bulgarische Regierung zum Kriegseintritt an der Seite der Mittelmächte.
06.09.1915
Die Kontrollen an der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich werden schweizerischen Presseberichten zufolge verschärft, um die Flucht französischer Deserteure in die Schweiz zu verhindern.
06.09.1915
In einer in der Presse verbreiteten amtlichen Mitteilung wird die deutsche Bevölkerung davor gewarnt, Ausländern Auskunft auf Fragen über die deutsche Industrie zu geben, ohne zuvor beim Kriegsministerium die Erlaubnis dafür eingeholt zu haben.
06.09.1915
Das preußische Kriegsministerium erlaubt Jugendlichen, die an den militärischen Vorbereitungsübungen erfolgreich teilgenommen haben, als Belohnung am Schießen mit scharfer Munition im Schießunterricht teilnehmen zu dürfen.
07.09.1915
Die deutsche Regierung teilt den USA in einer Note mit, der britische Passagierdampfer "Arabic" sei am 19. August versenkt worden, da der deutsche U-Boot-Kommandant den Eindruck gehabt habe, das Schiff wolle das U-Boot angreifen.
07.09.1915
Ein französisches Flugzeuggeschwader bombardiert den Bahnhof und militärische Anlagen in Freiburg im Breisgau.
07.09.1915
Im Deutschen Reich tritt eine Änderung des Reichsmilitärgesetzes in Kraft, durch die eine nochmalige Musterung von Wehrpflichtigen im Krieg möglich wird, die früher für dauernd untauglich erklärt worden sind.
07.09.1915
In Athen wird entdeckt, dass zwei Telegraphenbeamte im Auftrag von zwei französischen Korrespondenten seit April Telegramme der deutschen, österreichisch-ungarischen und italienischen Gesandtschaft sowie von König Konstantin I. unterschlagen und nach Russland weitergeleitet haben.
07.09.1915
Der Berliner Polizeipräsident erlässt eine Verordnung, durch die der Branntwein- und Spirituosenausschank in Berlin eingeschränkt wird. Der Ausschank wird u.a. zwischen 21 Uhr und 9 Uhr sowie in allen Lokalen mit weiblicher Bedienung untersagt.
08.09.1915
Österreichisch-ungarische Truppen erobern die Festung Dubno im südlichen Abschnitt der Ostfront.
08.09.1915
Der heilige Synod, die oberste Instanz der russischen Kirche, ordnet ein dreitägiges Beten und Fasten in ganz Russland an. Das russische Volk solle dadurch Buße dafür tun, dass es zu geizig und zu faul gewesen sei.
09.09.1915
Deutsche Marineluftschiffe greifen die Londoner City, Fabrikanlagen bei Norwich sowie Hafenanlagen in Middlesborough an.
09.09.1915
Der sog. Progressive Block in der russischen Volksvertretung Duma verabschiedet ein Reformprogramm, in dem u.a. eine Amnestie für politische Häftlinge sowie die Bildung einer Regierung gefordert wird, die das Vertrauen des Volkes genieße.
09.09.1915
Der Kongress der britischen Gewerkschaften (6.- 11. September) in Bristol sichert der Regierung Unterstützung bei der Kriegführung zu; die Gewerkschaften lehnen die Einführung der Wehrpflicht jedoch entschieden ab.
09.09.1915
Bei einem schweren Erdbeben in Guatemala und El Salvador wird die Stadt Jutigalpa in Guatemala völlig zerstört.
10.09.1915
Die USA fordern die österreichisch-ungarische Regierung auf, ihren Botschafter in Washington, Constantin Dumba abzuberufen, da dieser seiner Regierung vorgeschlagen hatte, in US-amerikanischen Munitionsfabriken Streiks anzuzetteln.
10.09.1915
Auf dem britischen Gewerkschaftskongress in Bristol wirft Munitionsminister David Lloyd George den Gewerkschaften vor, sie behinderten durch ihr Beharren auf gewerkschaftlichen Rechten die Munitionsproduktion in Großbritannien.
10.09.1915
Die Heeresverwaltung teilt mit, dass genug Verbandmaterial vorhanden sei. Die zahlreichen Angebote aus der Bevölkerung, Scharpie herzustellen, könnten deshalb nicht angenommen werden. Scharpie ist ein Verbandmittel, das durch Zerrupfen von Leinwand gewonnen wird.
11.09.1915
Deutsche Luftschiffe bombardieren die Londoner Hafenanlagen.

Hohenlohe
03.10.14, 23:35
Wieviele Mpps stehen euch aktuell zur Verfügung und solltet ihr diese nicht in Produktion neuer Truppen stecken bzw. in die Forschung, anstatt in die Reparatur der Flotten. Höchstens noch in U-Boote lohnt es sich zu forschen und zu bauen...
Nur mal meine bescheidene Meinung...:)

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Ruprecht I.
04.10.14, 01:37
Eure Ressourcen sind an Land besser aufgehoben. Paris erobert man nicht mit Schiffen.

Könnt Ihr eigentlich Padua einsehen? Also: ist da nix drin? Und könntet Ihr das eventuell korrigieren? :teufel:

Iche_Bins
04.10.14, 10:25
Wir sind überrascht wie lange abgeschnittene Einheiten durchhalten und dass man in abgeschnittenen Städten Einheiten aufstellen kann. Finden wir etwas merkwürdig.

Zahn
04.10.14, 11:24
Also Paris erscheint so nah, mit Artilleriemassierung wäre da nicht eine Eroberung möglich ?
Die Flotte ist natürlich das schönste Spielzeug, aber den Fehler wiederholen als Mittelmacht zuviel in die Marine zu investieren, wollen wir Euch dann doch nicht raten.

Thomasius
04.10.14, 12:35
Nach den Erfolgen in den letzten Monate an Land stellt sich die Frage, wie Wir weiter mit der Flotte verfahren wollen. Die Ostsee wird deutsch bleiben. Die Russen werden höchstens noch Uboote aufstellen, aber sonst sehen Wir hier keine Gefahr. Der Hauptgegner wäre somit der Royal Navy mit französischer Unterstützung. Aber um überhaupt in die Nähe einer ernsthaften Auseinandersetzung zu kommen, müssten Wir als Deutsche sehr viele MPP's investieren. Dies betrifft nicht nur die Instandsetzung der Flotte (wie Schiffe sind noch angeschlagen von den Kämpfen mit den Russen), sondern auch die Flotte. So müsste in U-Boote geforscht werden, da diese zur Zeit keine Gefahr für die Briten darstellen. Der Vorteil wäre bei einem Erfolg, dass nicht nur unsere NM steigt, sondern auch die feindliche sinkt. Es stellt sich nun die Frage, ob diese Chance den Aufwand rechtfertigt.

Ähnlich stellt sich die Frage, ob Wir in die österreich-ungarische und osmanische Flotte bei Konstantinopel investieren. Damit könnten Wir nicht nur den Russen im Schwarzen Meer Verluste beibringen, sondern auch im Mittelmeer agieren. Aber auch hier wären große Investitionen notwendig. Diese sind für die beiden Verbündeten sogar noch relativ höher, als für die Deutschen. Daher scheuen Wir hier die Investitionen, da insbesondere Österreich-Ungarn die MPP an anderer Stelle nötiger brauchen.

Wie sehen die Werten Regenten die beiden Punkte???



Unserer Meinung nach haben die Osmanen und KuK nicht die Ressourcen um gleichzeitig in Flotte und Landstreitkräfte zu investieren. Bei beiden sollte 100% der MPP in die Landstreitkräfte gehen(Luftwaffe zählen wir mit dazu).
Ob sich Deutschland die Kosten für eine Verstärkung der Marine leisten kann hängt von der Einschätzung der Lage ab. Könnte ihr Russland bald Niederringen? Sieht für uns trotz aller Erfolge nicht so aus. Im Westen scheinen eure Kräfte auszureichen(wobei wir der KI Totalversagen vorwerfen müssen).
Reicht für einen Sieg in dem Szenario nicht der Sieg über Frankreich und Russland aus? Dann könnt ihr auf eine Flotte sowieso verzichten.

Silem
04.10.14, 13:17
Ihr setzt in Serbien die falschen Prioritäten. Ihr greift die serbischen Verbände bei Belgrad an ohne damit wirklich etwas zu bewirken. Die einzige Stadt welche ihr benötigt ist Uskub und dann kapitulieren die Serben, egal wie viele Truppen noch in Nordserbien stehen.

zersenser
10.10.14, 08:01
Wieviele Mpps stehen euch aktuell zur Verfügung

572 pro Runde bei den Deutschen
281 bei Österreich-Ungarn
199 bei den Osmanen.


Wieviele Mpps stehen euch aktuell zur Verfügung und solltet ihr diese nicht in Produktion neuer Truppen stecken bzw. in die Forschung, anstatt in die Reparatur der Flotten. Höchstens noch in U-Boote lohnt es sich zu forschen und zu bauen...
Nur mal meine bescheidene Meinung...:)



Eure Ressourcen sind an Land besser aufgehoben. Paris erobert man nicht mit Schiffen.

Könnt Ihr eigentlich Padua einsehen? Also: ist da nix drin? Und könntet Ihr das eventuell korrigieren? :teufel:


Unserer Meinung nach haben die Osmanen und KuK nicht die Ressourcen um gleichzeitig in Flotte und Landstreitkräfte zu investieren. Bei beiden sollte 100% der MPP in die Landstreitkräfte gehen(Luftwaffe zählen wir mit dazu).


Die Flotte ist natürlich das schönste Spielzeug, aber den Fehler wiederholen als Mittelmacht zuviel in die Marine zu investieren, wollen wir Euch dann doch nicht raten.
Danke für die Äußerungen und Meinungen zum Thema Flotte. Wir verzichen als auf die Investitionen in diese. Ausnahme könnten später die U-Boote sein, aber derzeit müssen Wir in anderen Bereichen forschen.


Wir sind überrascht wie lange abgeschnittene Einheiten durchhalten und dass man in abgeschnittenen Städten Einheiten aufstellen kann. Finden wir etwas merkwürdig.
Die Diskussion gibt es auch in einem anderen AAR. Durchhalten ist nicht unbedingt ausgeschlossen im RL, aber neue Einheiten eher unrealistisch bei einer Festung, wie Brest-Litowsk. Bei Warschau sehen Wir das etwas differenzierter. Dort könnte ja tatsächtlich schnell Einheiten aus der Bevölkerung aufgestellt werden. Siehe Paris 1870/71, 2. WK etc. Deren Kampfkraft wäre aber gering.


Also Paris erscheint so nah, mit Artilleriemassierung wäre da nicht eine Eroberung möglich ?
Den Gedanken hatten Wir auch, aber sind davon abgekommen. Den Grund findet Ihr weiter unten im Bericht.


Ob sich Deutschland die Kosten für eine Verstärkung der Marine leisten kann hängt von der Einschätzung der Lage ab. Könnte ihr Russland bald Niederringen? Sieht für uns trotz aller Erfolge nicht so aus. Im Westen scheinen eure Kräfte auszureichen(wobei wir der KI Totalversagen vorwerfen müssen).
Reicht für einen Sieg in dem Szenario nicht der Sieg über Frankreich und Russland aus? Dann könnt ihr auf eine Flotte sowieso verzichten.
Der Sieg über Frankreich und Russland reichen. An der Westfront geben Wir euch Recht. In diesem Spiel war die KI sehr defensiv. Das haben Wir auch schon anders erlebt. Bei Russland sind aber derzeit noch etwas optimistischer als Ihr, aber entscheidend wird der Winter sein. Können die Russen sich dort nicht erholen, wird es 1916 sehr eng werden, wenn man sich die NM und deren Entwicklung anschaut.


Ihr setzt in Serbien die falschen Prioritäten. Ihr greift die serbischen Verbände bei Belgrad an ohne damit wirklich etwas zu bewirken. Die einzige Stadt welche ihr benötigt ist Uskub und dann kapitulieren die Serben, egal wie viele Truppen noch in Nordserbien stehen.
Das Problem bei den Serben ist, das es leider nicht reicht allw Hauptstädte zu erobern, das wäre nur noch Uskub, sondern man muss auch einen Teil der feindlichen Einheiten vernichtet haben. In einem anderen Spiel hatten Wir Uns auf die Hauptstädte konzentriert, aber am Ende mussten Wir fast alle serbischen Verbände aufreiben bis dann endlich Serbien kapitulierte. Deswegen haben Wir uns zu erst auf den Norden gestürzt. Dass das Ganze aber zäher ist und länger dauert als gedacht, müssen Wir aber eingestehen.
Hier dazu das Handbuch:
A country will surrender if their capital has been captured and if enough of their current land forces have been destroyed, or if their National Morale level has fallen to a level that triggers their surrender (usually less than 1%). It might therefore be beneficial for some countries to continue fighting even if they have lost their capital, and this action could in turn serve as a nuisance to those who were counting on a quick victory.
In general, the chance that a country will delay surrender once its capital is captured is 6% for minors and 3% for majors, multiplied by the number of remaining units within the home country. The chance for minors is slightly higher because a minor country's allotted on-map units are usually small in number. To reiterate the formulas:
 Major Country Surrender = 3% * number of remaining units
 Minor Country Surrender = 6% * number of remaining units







12. September 1915 – 18.September 1915 – Brest-Litowsk gefallen

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Nach langem Zögern haben die russischen Verbände in der Festung Brest-Litowsk nach kurzem Kampf die Waffen gestreckt. Damit konnten die deutschen und österreich-ungarischen Armeen gemeinsam Polen vom zaristischen Joch befreien. Nur noch bei Warschau wehrt sich ein russisches Korps seiner sicheren Zerschlagung.
Im Westen blieb die Front weitestgehend ruhig. Die OHL nutzte dies unsere Soldaten mit neuen Waffen auszurüsten. Dazu gehört neben verbesserten Infanteriewaffen insbesondere der Stahlhelm. Dieser löst die Pickelhaube ab und wird unsere Soldaten im bevorstehenden Kampfe besser vor Artilleriebeschuss schützen.
An den anderen Fronten konnten unsere Verbündeten auch in der letzten Woche größere Erfolge erzielen.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Kaum interessante Ereignisse in dieser Runde.
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Trotz der Tatsache, dass Wir diese Runde einige Einheiten an der Ostfront aufrüsten, verlieren die Russen drei Punkte.


Verluste
Diese Runde:
1 russische Kavallerie
1 russisches Korps
2 russische Divisionen


Seit Kriegsbeginn:
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Stärke

Die Russen sind wieder unter 60 Landeinheiten.
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Forschung

Nach den Durchbrüchen der letzten Runde investieren Wir wieder kräftig. Hoffentlich lassen die nächsten Erfolge nicht lange auf sich warten.
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Ostfront

In Ostpreußen rüsten Wir Unsere Einheiten auf. Bei einem Bombardement auf ein russisches HQ kann ein unbekannter Schaden angerichtet werden.
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Bei Warschau zerschlagen Wir eine russische Division. Damit steht dort nur noch ein Korps.
Weiter östlich greifen Wir mit Unserer Artillerie Brest-Litowsk an und können die Stadt im Anschluss nehmen. Die feindliche Division südlich der Stadt überlebt die Runde auch nicht.
Währenddessen nehmen Wir die Armee Bülow leicht zurück und reiben das Korps bei Bialystok auf.
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In Galizien kommen Wir derzeit nicht richtig voran. Trotz massiven Truppeneinsatzes gelingt es weder Tarnopol noch Kolomea zu nehmen. Wir hoffen auf die nächsten Runden.
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Italien

Bei Trento bleibt es auch diese Runde ruhig. Bei Klagenfurt und Triest gruppieren Wir um, die Frontlücke zu schließen. Jetzt müssen Wir die italienische Reaktion abwarten.
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Balkan

Auf dem Balkan erhalten die ersten österreich-ungarischen Divisionen die neue Ausrüstung. Gleiches gilt für zwei bulgarische Einheiten. Die restlichen Verbände stehen im schweren Kampf und greifen die Serben an vielen Stellen an. Diese erleiden zwar einige Verluste, aber Durchbrüche bahnen sich auch hier derzeit nicht an.
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Flotte

Das KuK-U-Boot versucht Richtung Levante zu fliehen. Der Weg nach Westen war Uns zu risikoreich.
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Kaukasus

Im Kaukasus stellen Wir den Angriff auf Oltu ein und frischen die osmanischen Korps auf. Am östlichen Abschnitt der Front versuchen Wir mit der Division das russische Korps abzuschneiden. Währenddessen greifen Wir dieses an und können es auf Stärke 6 herunterschießen.
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Naher Osten

Bei Aqaba kommt es zum bekannten Spiel. Nach dem Angriff der Briten frischen Wir Unser Korps auf. Gleichzeitig gelingt es an der Gazafront das britische Korps unter geringen eigenen Verlusten zum Rückzug zu zwingen. Insgesamt sind Wir an dieser Front recht zufrieden mit dem Stand der Dinge mit Ausnahme des britischen Korps bei Maan.
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Mesopotamien

Qurna wird befreit und die Abadan angegriffen. Nun haben die Briten nur noch Stärke 3. Lange werden sie also nicht mehr durchhalten.
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Libyen

Tobruk ist besetzt, also gehen Wir nach Osten. Kämpfen möchten Wir erstmal auf dem Weg gehen.
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Westfront

Keine Kämpfe an der Westfront. Es bot sich nichts an. Deshalb nutzen Wir die Ruhe, um möglichst viele Einheiten aufzurüsten und die Artillerie nach Osten zu verlegen.
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Warum nicht Paris?
Der Werte Zahn hat die Frage aufgeworfen, warum nicht Paris angegriffen wird. Mit zwei Feldern stehen Wir ja tatsächlich ziemlich nahe an der französischen Hauptstadt. Aber derzeit wären die Kosten und Folgen noch zu hoch bzw. schwerwiegend, als das sie einen Angriff auf Paris rechtfertigen würden. Wir hatten aber auch die Überlegung gehabt jetzt anzugreifen. 1915 Paris zu nehmen, wäre schon einiges an Prestige gewesen, aber letztlich haben Wir diesen Gedanken verworfen. Eine Begründung hierfür im folgenden Bild:
http://abload.de/img/18.septemberberlegungbkx74.jpg (http://abload.de/image.php?img=18.septemberberlegungbkx74.jpg)


Was wirklich geschah - damals
13.09.1915
Im Südabschnitt der Ostfront beginnen russische Truppen Gegenangriffe am Styr und an der Strypa, die jedoch nach anfänglichen Erfolgen zurückgeworfen werden.
14.09.1915
Die Alliierten bieten Bulgarien erneut Gebietsabtretungen im serbischen Teil Makedoniens an, falls Bulgarien unverzüglich in den Krieg gegen das Osmanische Reich eintrete.
14.09.1915
Die Unternehmen des rheinisch-westfälischen Kohlebergbaus vereinbaren eine Verlängerung des zum Jahresende auslaufenden Syndikatsvertrags bis zum März 1917.
14.09.1915
Drei deutsche Schwestern des Roten Kreuzes treffen in Russland ein, wo sie Kriegsgefangenenlager besichtigen. Im Gegenzug werden drei russische Rot-Kreuz-Schwestern Gefangenenlager im Deutschen Reich inspizieren.
15.09.1915
Italien beschließt die Blockade der Mittelmeerküste des Osmanischen Reiches.
16.09.1915
Auf Anordnung von Zar Nikolaus II. wird die Sitzung der russischen Volksvertretung, der Duma, bis zum November vertagt.
16.09.1915
Die USA und Haiti unterzeichnen einen Vertrag, der den USA für zehn Jahre die Kontrolle über die Innenpolitik Haitis einräumt.
16.09.1915
Nach Angaben von Premierminister Herbert Henry Asquith hat Großbritannien den verbündeten Ländern bislang Kredite über 250 Mio. Pfund (5,25 Mrd. Mark) gewährt oder zugesagt.
16.09.1915
Die verloren geglaubte Polarexpedition des Norwegers Otto Sverdrup trifft in Archangelsk ein. Sverdrup war im Sommer 1914 aufgebrochen, um zwei vermißte russische Expeditionen zu suchen, konnte deren Schicksal jedoch nicht aufklären.
17.09.1915
Die Führer der bulgarischen Opposition fordern in einer Unterredung mit König Ferdinand wegen der bevorstehenden Entscheidung über einen Kriegseintritt Bulgariens die sofortige Einberufung des Parlaments und die Umbildung der Regierung auf breiterer politischer Basis.
18.09.1915
Das Deutsche Reich stellt den U-Boot-Krieg gegen die Handelsschiffahrt in der Nordsee ein.
18.09.1915
Die litauische Stadt Wilna wird von den Truppen der Heeresgruppe von Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg erobert.
18.09.1915
In Liverpool werden Arbeiter einer Reederei nach den Bestimmungen des Munitionsgesetzes wegen ständiger Zeitvergeudung bei der Arbeit zu Geldstrafen verurteilt.
18.09.1915
Juan Luis Sanfuentes Andonaegui wird vom chilenischen Kongress zum neuen Staatspräsidenten gewählt. Er tritt sein Amt im Dezember an.

Accoma
10.10.14, 13:26
Werter Zersenser!

Hinsichtlich der franz. Korps östlich Paris möchten Wir darauf hinweisen, dass diese zwar eingegraben sind, jedoch der Stacheldrahtverhau Richtung Osten zeigt. Somit wirkt Entrenchment nicht bei Angriffen aus Westen und Norden. Das Korps westlich Paris ist auch in Eurer Angriffsrichtung ungeschützt, während der Stacheldraht wohl gegen die Briten oder Amerikaner gerichtet ist:???:

Kardinalinfant
10.10.14, 14:34
Werter Zersenser,

wir bedauern außerordentlich, dass ihr von dem Angriff auf Paris abgesehen habt. Wie ihr wisst, haben wir bereits 1914 für eine Fortführung des Angriffes im Westen mit allen Kräften gestritten. Uns würde einfach reizen, wenn der AAR einen anderen Verlauf nehmen würde, als die meisten anderen Call to Arms AARs (Russia first und dann Frankreich niederringen). Und diese Chance, nämlich zunächst den Krieg im Westen zu beenden, ist hier händegreifend! Zur Begründung haben wir folgende Denkschrift aufgesetzt:

Vor Paris stehen lediglich sechs feindliche Einheiten. Hiervon sind zudem nur drei Armeekorps, die überhaupt zu einem ernsthaften Wiederstand fähig sind (und der werte Accoma hat recht, wenn er die Ausrichtung der französischen Gräben als schlecht gewählt bezeichnet, das spielt euch in die Karten!). Daneben stehen dann noch eine Artillerie, die bei einem direkten Angriff schnell vernichtet ist, ein HQ, das zwar für sich genommen widerspenstig sein kann, aber keinen großen Schaden an den angreifenden Korps anrichtet und eine Lufteinheit. Ernsthafter Widerstand sieht anders aus. In Paris wartet dann nur ein Detachement auf euch...

Ihr dagegen habt realistisch betrachtet folgende Kräfte zu eurer Verfügung:

1 AK (Infanteriewaffen 0) in Compiegne, dass zwar seinen Platz nicht verlassen sollte, jedoch zumindest im Erstangriff einen Schlag gegen das benachbarte französische Korps führen kann
6 AKs (!) zwischen Compiegne und Amiens, hiervon drei auf Inf (1) und drei auf Inf (0), fast alle in Vollstärke, die den Angriff mit voller Wucht führen können.

1 AK (Inf 1) südlich von Rouen und das Korps südöstlich davon (Inf 0), die die südliche Flanke der Parisstellung angehen können.

Damit verfügt ihr bei den Aks über eine Überlegenheit von 9:3 und insgesamt von 9:6. Hinzu kommt, dass ihr über Inf (1) bei einigen Einheiten verfügt, was sie noch deutlich schlagkräftiger macht. Überdies habt ihr noch eine Einheit schwere Artillerie, die dem Angriff Schwung verleihen kann, vor Ort.


Bei diesem Ansatz habt ihr um Caen und Le Havre immer noch 5 (!) Aks (alle Inf 1) zur Verfügung, die einen etwaigen Entlastungsangriff der Briten abschlagen können oder aber, falls ein solcher auf eure Angriffsspitze gegen Paris geführt wird, um diesen wiederum in der Flanke packen zu können! Eine ernsthafte Gefahr sehen wir nicht. Setzt der Franzose seine Einheiten aus dem Osten zum Schutz von Paris ein, rückt ihr mit euren Einheiten in Lothringen einfach nach.


Wir sind davon überzeugt, dass nach spätestens drei Runden Paris euer wäre!


Natürlich hätte das nicht das sofortige Ende Frankreichs zur Folge, aber der Schock für die französische Moral wäre doch erheblich und was sollte euch danach noch hindern, den Vormarsch nach kurzer Erholung fortzusetzen...?


Der Krieg wird im Westen entschieden!


Kardinalinfant

Ruprecht I.
10.10.14, 18:49
während der Stacheldraht wohl gegen die Briten oder Amerikaner gerichtet ist:???:
Verständlich!
Jahrhundertelange Erfahrung mit dem perfiden Albion. Und die Amis machen ja gar keinen Hehl daraus, daß sie außerhalb ihres anglophonen Clubs niemanden als Freunde betrachten.
Dagegen die pure Verlässlichkeit in der Beziehung zu Deutschland! Das macht unhöfliche Barrikaden absolut überflüssig.

Hohenlohe
10.10.14, 20:34
Danke für den umfangreichen Bericht, werter Zersenser. Gratulation zu den Erfolgen gegen die Russen...!! :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::D

Accoma
11.10.14, 09:10
Werter Ruprecht!

Das leuchtet ein, Wir danken für diese Erklärung, Wir hatten Ähnliches vermutet!

zersenser
12.10.14, 11:06
Werter Zersenser,

wir bedauern außerordentlich, dass ihr von dem Angriff auf Paris abgesehen habt. Wie ihr wisst, haben wir bereits 1914 für eine Fortführung des Angriffes im Westen mit allen Kräften gestritten. Uns würde einfach reizen, wenn der AAR einen anderen Verlauf nehmen würde, als die meisten anderen Call to Arms AARs (Russia first und dann Frankreich niederringen). Und diese Chance, nämlich zunächst den Krieg im Westen zu beenden, ist hier händegreifend! Zur Begründung haben wir folgende Denkschrift aufgesetzt:

Vor Paris stehen lediglich sechs feindliche Einheiten. Hiervon sind zudem nur drei Armeekorps, die überhaupt zu einem ernsthaften Wiederstand fähig sind (und der werte Accoma hat recht, wenn er die Ausrichtung der französischen Gräben als schlecht gewählt bezeichnet, das spielt euch in die Karten!). Daneben stehen dann noch eine Artillerie, die bei einem direkten Angriff schnell vernichtet ist, ein HQ, das zwar für sich genommen widerspenstig sein kann, aber keinen großen Schaden an den angreifenden Korps anrichtet und eine Lufteinheit. Ernsthafter Widerstand sieht anders aus. In Paris wartet dann nur ein Detachement auf euch...

Ihr dagegen habt realistisch betrachtet folgende Kräfte zu eurer Verfügung:

1 AK (Infanteriewaffen 0) in Compiegne, dass zwar seinen Platz nicht verlassen sollte, jedoch zumindest im Erstangriff einen Schlag gegen das benachbarte französische Korps führen kann
6 AKs (!) zwischen Compiegne und Amiens, hiervon drei auf Inf (1) und drei auf Inf (0), fast alle in Vollstärke, die den Angriff mit voller Wucht führen können.

1 AK (Inf 1) südlich von Rouen und das Korps südöstlich davon (Inf 0), die die südliche Flanke der Parisstellung angehen können.

Damit verfügt ihr bei den Aks über eine Überlegenheit von 9:3 und insgesamt von 9:6. Hinzu kommt, dass ihr über Inf (1) bei einigen Einheiten verfügt, was sie noch deutlich schlagkräftiger macht. Überdies habt ihr noch eine Einheit schwere Artillerie, die dem Angriff Schwung verleihen kann, vor Ort.


Bei diesem Ansatz habt ihr um Caen und Le Havre immer noch 5 (!) Aks (alle Inf 1) zur Verfügung, die einen etwaigen Entlastungsangriff der Briten abschlagen können oder aber, falls ein solcher auf eure Angriffsspitze gegen Paris geführt wird, um diesen wiederum in der Flanke packen zu können! Eine ernsthafte Gefahr sehen wir nicht. Setzt der Franzose seine Einheiten aus dem Osten zum Schutz von Paris ein, rückt ihr mit euren Einheiten in Lothringen einfach nach.


Wir sind davon überzeugt, dass nach spätestens drei Runden Paris euer wäre!


Natürlich hätte das nicht das sofortige Ende Frankreichs zur Folge, aber der Schock für die französische Moral wäre doch erheblich und was sollte euch danach noch hindern, den Vormarsch nach kurzer Erholung fortzusetzen...?


Der Krieg wird im Westen entschieden!


Kardinalinfant

Wenn es mehr Regenten gibt, die eine Frankreich-zuerst-Strategie befürworten, würden Wir unsere Pläne anpassen. Wir bitten um Meinungen.

Iche_Bins
12.10.14, 11:09
Wir waren auf für Frankreich zuerst, denken aber dass es jetzt zu spät dafür ist.

Hohenlohe
12.10.14, 17:53
Wir würden auch Frankreich bevorzugen, falls es überhaupt noch klappt, aber ihr werdet eine zweite Ari dazu brauchen, schätze ich mal...:ph:
Die Entscheidung liegt ganz bei euch...:)

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
13.10.14, 10:18
Wir waren auf für Frankreich zuerst, denken aber dass es jetzt zu spät dafür ist.


Wir würden auch Frankreich bevorzugen, falls es überhaupt noch klappt, aber ihr werdet eine zweite Ari dazu brauchen, schätze ich mal...:ph:
Die Entscheidung liegt ganz bei euch...:)


Da die beiden Regenten auch für eine West-Strategie plädieren, werden Wir diese entsprechend ergreifen. Zu den Planungen unten mehr.





19. September 1915 – 25.September 1915 – Frankreich zuerst!

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

An der Westfront ist auch in den vergangenen Tagen ruhig geblieben. Außer einigen kleineren Scharmützeln kam es zu keine größeren Feuergefechten zwischen unseren und feindlichen Verbänden.
An Ostfront versuchen die letzten verbliebenen russischen Verbände bei Warschau ihrem Untergang zu entkommen. Sämtliche Angriffsbemühungen des Feindes bleiben aber im Abwehrfeuer der deutschen Linien hängen.
Auf dem Balkan und im Nahen Osten wird der Druck auf den Feind weiter aufrechterhalten. An der Italienfront setzt der Feind unter hohen Verlusten seine Angriffe auf Görz und Triest fort, wird aber von den österreich-ungarischen Verbänden aufgehalten.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Kaum interessante Ereignisse in dieser Runde.
http://abload.de/img/25.septemberereigniss6hp0z.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.septemberereigniss6hp0z.jpg)


http://abload.de/img/25.septembernmoxqwm.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.septembernmoxqwm.jpg)
Die deutsche und osmanische Moral steigt in der gegnerischen Runde. Die Österreicher brauchen bald Erfolge.


Verluste
Diese Runde:
keine


Seit Kriegsbeginn:
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Stärke

Die Russen und Franzosen stellen jeweils eine neue Einheit auf.
http://abload.de/img/25.septemberstrkervoqu.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.septemberstrkervoqu.jpg)

Forschung

Die Osmanen entwickeln neue Produktionstechniken.
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Ostfront

Bei Kovno tauchen zwei neue russische Einheiten auf, aber beileibe sind die Russen nicht mehr so stark, wie noch im Frühjahr.
http://abload.de/img/25.septemberostpreuenyxo2r.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.septemberostpreuenyxo2r.jpg)

Das russische Korps bei Warschau greift noch einmal an. Was aber wesentlich überraschender ist, ist die Tatsache, dass die russische Armee auch schon Infanteriestufe 1 hat. Somit ist der technologische Fortschritt an der Ostfront dahin.
http://abload.de/img/25.septemberpolenbrona.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.septemberpolenbrona.jpg)

In Galizien frischt der Feind seine Korps in Kolomea und Tarnopol auf.
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Italien

Bei Trento bleibt es auch diese Runde ruhig. Bei Klagenfurt, Görz und Triest greifen die Italiener an. Die Verluste halten sich in Grenzen. Aber offensichtlich ist die Kraft Italiens größer als vermutet.
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Balkan

Auf dem Balkan frischen die Serben wieder einige Einheiten auf. Interessant ist das Vorgehen bei Nish. Hier räumt der Feind seine Miene und versucht Nish zu umgehen. Aus Unserer Sicht keine kluge Idee.
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Flotte

Im Mittelmeer entdeckt der Feind das KuK-U-Boot und greift es an. Das Boot überlebt aber, während das zweite U-Boot unbehelligt bleibt.
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Kaukasus

Der Zar lässt angreifen. Bei Rize sind die feindlichen Verluste hoch, während bei Oltu die Verluste gleich hoch sind. Weiter östlich erleidet die osmanische Division leichte Verluste.
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Naher Osten

Bei Aqaba greifen die Briten wieder an. An der Gazafront verschlechtert sich die Situation, da die Briten nun über Artillerie verfügen. Wenn die Briten nun alle vier Korps hier positionieren, hätten die Osmanen ein großes Problem.
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Mesopotamien

Nichts Neues.
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Libyen

Die Italiener marschieren Richtung der Aufständischen. Offensichtlich suchen Sie eine schnelle Entscheidung.
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Westfront

Die Briten tauchen wieder an der Westfront auf, aber nur mit einer Division. Auch weiter westlich erscheint ein neues französisches Korps. Somit kann Operation „Mühlenstein“ wieder aufgenommen werden.
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Frankreich zuerst
Nachdem sich die Regenten für eine Fokussierung auf Frankreich ausgesprochen haben, werden Wir diesem nachkommen. Ob die Skepsis angebracht ist, werden Wir bald erfahren.
Nun aber zu Unserem grundsätzlichen Plan für 1915/1916. Ausgangspunkt ist das Vorhandensein von 3 Artillerien. Diese sollen als Grundlage jeder Angriffsbemühung dienen. Die erste Artillerie ist schon an der Westfront und kann somit eingesetzt werden. Die zweite Artillerie steht noch im Osten und muss es erst mal verlegt werden. Die dritte Artillerie wird im Dezember 1915 ausgeliefert. Dies gilt es zu berücksichtigen.
Als ersten Schritt soll der Westflüge einen Schwenk nach Südwesten machen, um damit die Möglichkeit zu eröffnen, einen britischen Vormarsch in die Flanke zu fallen bzw. die Briten zu binden.
Danach oder gleichzeitig planen Wir die Einnahme von Reims. Dies kann mit der vorhandenen Artillerie erreicht werden.
Die Artillerie soll nach der Einnahme von Reims schon mal das französisches Korps nördlich von Verdun angreifen und somit das Vorfeld der Stadt zu räumen. Die Dezember-Artillerie wird dann später dazu stoßen und im Frühjahr die Offensive auf Verdun ermöglichen.
Parallel zur Offensive bei Verdun soll die Ost-Artillerie das Vorfeld von Paris bereinigen.
Mit einer der Artillerien von Verdun soll später der Angriff auf Belfort erfolgen, während die zweite die Einnahme von Châlons ermöglichen. Dadurch ist der gesamte Ostflügel der Franzosen bedroht.
Paris zur selben Zeit oder etwas später angegriffen werden. Wenn die Franzosen natürlich alle Verbände nach Osten werfen, kann der Angriff auf Paris auch früher erfolgen. Gleiches gilt für den Fall, dass die Briten sich weiter rar machen.

Wir hoffen, dass der Plan auf Zustimmung stößt, auch wenn Paris nicht das erste Ziel ist.
http://abload.de/img/25.septemberberlegungqur9i.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.septemberberlegungqur9i.jpg)


Was wirklich geschah - damals
20.09.1915
Der in Moskau tagende allgemeine russische Städtetag fordert die sofortige Wiedereinberufung der Duma sowie liberale Reformen.
20.09.1915
Das russische Kriegsministerium ordnet an, wegen der Überfüllung der Krankenhäuser in den Foyers der Moskauer Theater Lazarette einzurichten.
20.09.1915
In Warschau müssen auf Anordnung der deutschen Verwaltung bis zu diesem Tag sämtliche russische Straßennamen sowie russische Aufschriften auf Privathäusern und an Geschäften entfernt sein.
20.09.1915
Anlässlich ihres Geburtstages ruft die Kronprinzessin Cecilie zur "Kriegskinderspende deutscher Frauen" auf. Der Ertrag der Sammlung soll bedürftigen Frauen zukommen, die, wie die Kronprinzessin, während des Krieges ein Kind bekommen haben und deren Mann im Feld steht.
21.09.1915
Der bulgarische König Ferdinand ordnet die allgemeine Mobilmachung in seinem Land an.
21.09.1915
Der britische Schatzkanzler Reginald McKenna bringt im Unterhaus das Kriegsbudget für das Haushaltsjahr 1916/17 ein und kündigt dabei eine Erhöhung der Einkommensteuern um 40 % sowie die Einführung von Einfuhrzöllen an.
22.09.1915
An der Westfront leitet anhaltender Artilleriebeschuß eine großangelegte Offensive der Alliierten ein.
22.09.1915
Auf die dritte deutsche Kriegsanleihe sind insgesamt 12,1 Mrd. Mark gezeichnet worden.
22.09.1915
Das Generalkommando in Petrograd (heute: Leningrad) ordnet an, dass streikende Arbeiter in Munitionsfabriken nach Kriegsrecht mit Zuchthaus bis zu sechs Jahren bestraft werden können. Streikführern wird lebenslängliche Haft angedroht.
24.09.1915
Der Vormarsch der Mittelmächte in Polen und WestRussland kommt zum Stillstand. An der Ostfront beginnt der Übergang zum Stellungskrieg.
24.09.1915
Die österreichisch-ungarische Regierung wendet sich in einer Note an die USA gegen die US-amerikanischen Waffenlieferungen an die Alliierten, da dies faktisch eine Unterstützung der Entente bedeute und daher ein Verstoß gegen die Neutralität der USA sei.
24.09.1915
Die griechische Regierung beschließt die allgemeine Mobilmachung.
24.09.1915
Das vom Osmanischen Reich in einem Vertrag mit Bulgarien vom 3. September abgetretene Gebiet an der thrakischen Grenze wird an Bulgarien übergeben.
25.09.1915
An der Westfront setzen massive Angriffe britischer und französischer Truppen auf die deutschen Stellungen ein. Der alliierte Durchbruchversuch in der Herbstschlacht im Artois und in der Champagne bleibt erfolglos.
25.09.1915
Das US-amerikanische Außenministerium weist seinen Botschafter in Konstantinopel (heute: Istanbul) an, von der osmanischen Regierung eine Untersuchung der Massaker an der armenischen Bevölkerung zu verlangen.
25.09.1915
In Rumänien beschließt der Ministerrat trotz der Mobilisierung in den Nachbarländern Bulgarien und Griechenland, die eigene Armee nicht zu mobilisieren.
25.09.1915
Das portugiesische Kriegsministerium ordnet an, Abordnungen an die Fronten der Alliierten zu entsenden, um sich dort über die Anlage von Schützengräben zu informieren.
25.09.1915
Ein 1909 geschlossener Auslieferungsvertrag zwischen Paraguay und dem Deutschen Reich tritt in Kraft.
25.09.1915
Der Bundesrat beschließt die Einrichtung von Preisprüfungsstellen, deren Aufgabe es sein soll, die Einhaltung der Preisvorschriften zu überwachen. Alle Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern sind zur Einrichtung solcher Stellen verpflichtet.
25.09.1915
Auf Anordnung von Kaiser Wilhelm II. ist aus Anlaß des Erfolges der dritten deutschen Kriegsanleihe schulfrei.

Hohenlohe
13.10.14, 12:46
Wie sieht es denn mit eurer Forschung aus...?? Für Frankreich wünschen wir euch alles Gute...:top: Schade, dass die Russen schon Infanteriestufe 1 haben, das macht eure Angriffe bestimmt schwieriger. :ph:
Ansonsten weiterhin viel Glück und Erfolg bei euren Aktionen...:reiter:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Hohenlohe
17.10.14, 21:58
Wann geht es denn weiter...?? Wir sind schon ganz gespannt auf den nächsten Frontbericht...:top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
19.10.14, 12:14
Wann geht es denn weiter...?? Wir sind schon ganz gespannt auf den nächsten Frontbericht...:top:


Jetzt geht es weiter. ;)





26. September 1915 – 09. Oktober 1915 – Offensive im Westen und in Galizien

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An der Westfront konnte nach Artillerievorbereitung durch unsere Infanterie die Stadt Reims im Sturm genommen werden. Eingehend damit wurde östlich der Stadt ein weiteres französisches Korps vertrieben. In der Normandie stoßen unsere Verbände kampflos vor und besetzen die gesamte Normandie.
An der Ostfront gelingt es die letzten russischen Verbände in Polen zur Aufgabe zu bewegen. Unseren österreich-ungarischen Verbündeten gelingt es in Galizien im Rahmen ihrer Offensive die Städte Tarnopol und Kolomea zurückzuerobern. Damit wird der Feind um hunderte Kilometer zurückgeworfen.
Auf dem Balkan wird die wichtige serbische Mine nördlich von Nish genommen und Westthrakien durch unsere osmanischen Verbündeten besetzt.
Im Nahen Osten wird ein britisches Korps an der Gazafront komplett zerschlagen.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Wir entscheiden Uns dazu die Aufstellung eines osmanischen Korps in Libyen zu unterstützen.
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Die französische und russische Moral sinkt weiter. Österreich-Ungarn profitiert von den Erfolgen in Galizien.


Verluste
Diese Runde:
1 französisches Korps
1 britisches Korps
1 britische Division
1 serbisches Korps
3 russische Korps
1 russische Division


Seit Kriegsbeginn:
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Stärke

Die Russen brechen regelrecht ein. Gleichzeitig bestellen Wir zwei deutsche Korps und ein HQ. Bei den Osmanen soll eine neue Artillerie zukünftig die Front in Gaza stabilisieren.
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Forschung

Wir produzieren, da bleibt nichts übrig für Forschung.
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Ostfront

Bei Kovno vernichten Wir die russische Division. Währenddessen frischen Wir zwei Korps wieder auf.
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Das russische Korps bei Warschau wird mit einigem Einsatz zerschlagen. Nun ist Polen weitgehend feindfrei. Ansonsten rüsten Wir Unsere Truppen auf. In den nächsten Runden wird hier sicherlich wieder mehr passieren.
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In Galizien gelingen Uns große Erfolge. Kolomea und Tarnopol fallen und werden zurückerobert. Die russische Artillerie muss sich in die Karpaten zurückziehen und wird abgeschnitten. Damit ist nur noch eine Stadt vom Feind besetzt.
Um die Armee 1916 schlagkräftiger zu machen, brechen Wir die Belagerung von Kovel ab, um die Einheiten in den nächsten Runden aufzurüsten.
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Italien

Bei Trento bleibt es auch diese Runde ruhig. Wir ersetzen die Verluste. Außerdem wird zukünftig das HQ den östlichen Teil der Front führen und somit die Verteidigungsfähigkeit der KuK-Armee an dieser Front erhöhen.
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Balkan

Auf dem Balkan kämpfen Wir Uzice frei, aber es fehlt die Kraft, die Stadt auch zu besetzen. Anders gelingt es, die geräumte Mine nördlich von Nish zu besetzen. Die Serben sitzen damit in der Falle und werden auch angegriffen. Die Österreicher südlich von Temeschburg wird aufgefrischt.
Im Nordwesten der Front wird der Druck auf die Serben aufrechterhalten. Dabei werden zwei serbische Divisionen schwer angeschlagen.
In Griechenland gelingt die Einnahme von Kavalla durch die Osmanen.
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Flotte

Im Mittelmeer erreichen beide KuK-U-Boote den sicheren Hafen.
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Kaukasus

Oltu greifen Wir mit durchwachsenden Ergebnis an. Am Ostende der Front wird das russische Korps in die Berge abgedrängt.
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Naher Osten

Das Korps in Aqaba wird wieder auf Stärke 8 verstärkt. An der Gazafront greifen Wir trotz britischer Artillerie an und zerstören das britische Korps auf Supply 4. Die eigenen Verluste waren aber auch hoch. Deshalb geben Wir eine osmanische Artillerie in Auftrag, um die Front zu verstärken.
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Mesopotamien

Mit Nasiriyeh wird die letzte britische Stadt befreit. Die britische Division in Abadan verliert diesmal sogar zwei Stärkepunkte. Wenn alles normal läuft, ist die britische Präsenz in diesem Teil der Welt in Unserer nächsten Runde beendet.
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Libyen

Bardia wird befreit. Die Entente wird sicherlich jetzt aus Ost und West bald angreifen.
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Westfront

Wir beginnen im Westen mit Unserer Offensive und marschieren durch die Normandie. Dabei wird auch die britische Division zerschlagen.
Bei Paris zwingen Wir die französische Artillerie zum Rückzug. Damit ist sie leider für Uns erstmal unerreichbar. Gleiches gilt für die britische Artillerie westlich von Paris.
Nach eine heftigen Artillerievorbereitung stürmen die Deutschen Reims und zwingen die Verteidiger zur Aufgabe. Östlich der Stadt scheitert Operation „Mühlenstein“, da die Franzosen sich mit Stärke 2 zurückziehen.
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Wie weiter Österreich-Ungarn

Nach der Einnahme von Kolomea und Tarnopol stellt sich die Frage, welche Strategie die Österreicher verfolgen. Grundsätzlich gibt es drei Optionen:
1. Oststrategie – Vorstoß nach Russland
2. Italienstrategie – Verlegung mehrerer Einheiten an die italienische Front, um dort in die Offensive zu gehen
3. Balkanstrategie – Verlegung mehrerer Einheiten nach Serbien, um den Feldzug zu beenden.

Für Italien spricht wenig, da Wir kaum davon ausgehen, dass dort ein entscheidende Offensive möglich ist. Dafür die NM von Italien noch zu hoch. Die Kavallerie ist dort sowieso fehl am Platze.
Für den Balkan spricht, dass dadurch Mitte 1916 zusätzliche Einheiten, die heute schon dort eingesetzt sind, nach dem Sieg frei werden.
Für die Oststrategie spricht, dass Russland nicht geschlagen ist und sicherlich auch wieder stärker werden wird. Da die Deutschen verstärkt im Westen agieren werden, wäre die Fokussierung der Österreicher auf den Ost sicherlich von Vorteil, um die Russen nicht zu stark werden zu lassen.

Wie ist die Meinung der Regenten?

Unabhängig davon sollte die Armee erstmal modernisiert und aufgefrischt werden. Auch die Zerschlagung der russischen Artillerie ist kein Problem. Die Ziele einer Oststrategie sind im Bild mit den Punkten 2-4 gekennzeichnet. Sicherlich wird es auch möglich sein, schrittweise das ein oder andere Ziel zu erobern, auch wenn die Österreicher die Italien- oder Balkanstrategie wählen.

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Was wirklich geschah - damals
26.09.1915
Der bulgarische König Ferdinand beteuert, dass mit der Mobilmachung seines Landes keine gegen Griechenland gerichteten Angriffsabsichten verbunden seien.
26.09.1915
Bei der britischen Kommission für die Prüfung von Ersatzansprüchen für Schäden, die durch deutsche Zeppelinangriffe verursacht wurden, sind bisher 178 Todesfälle, 697 Ansprüche von Verletzten sowie insgesamt 10 297 Sachschäden gemeldet worden.
26.09.1915
Bei einer Explosion auf dem italienischen Panzerschiff "Benedetto Brin" in Brindisi werden etwa 400 Besatzungsmitglieder getötet.
27.09.1915
In Großbritannien wird eine besondere Kabinettskommission eingerichtet, die für die gesamte Kriegsleitung verantwortlich ist. Dem Kriegsrat gehören acht Regierungsmitglieder an.
28.09.1915
Auf einer Konferenz in Düsseldorf über die Kartoffelversorgung der Städte im Industrierevier, bei der u.a. die Aufgaben der geplanten Reichsstelle für Kartoffelversorgung erörtert werden, warnen Regierungsvertreter vor Hamsterkäufen, da eine gute Ernte zu erwarten sei.
29.09.1915
Auf Drängen der US-amerikanischen Regierung wird der österreichisch-ungarische Botschafter in den USA, Constantin Dumba, von seiner Regierung abberufen.
29.09.1915
In Großbritannien wird offiziell mitgeteilt, dass Großbritannien und Frankreich beim US-amerikanischen Bankhaus Morgan eine Anleihe über 500 Mio. Dollar (2,4 Mrd. Mark) aufgenommen haben.
30.09.1915
Neue Gerüchte, Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg erwäge einen Sonderfrieden mit Großbritannien, werden von der offiziösen "Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" dementiert.
01.10.1915
Die Verschuldung des Deutschen Reiches hat sich seit dem 1. Oktober 1914 von 4,98 Mrd. Mark auf 25,7 Mrd. Mark erhöht.
01.10.1915
In Lublin wird ein Generalgouvernement für die Verwaltung der von Österreich-Ungarn besetzten Gebiete Polens eingerichtet.
01.10.1915
Der Schweizer Bundesrat empfiehlt verschärfte Grenzkontrollen, um zu verhindern, dass mittellose Ausländer ins Land kommen, deren Ausweisung auf Schwierigkeiten stoßen könnte.
01.10.1915
Die in den Sommermonaten verbotene Rückführung von gefallenen Soldaten in die Heimat wird im Deutschen Reich wieder gestattet.
01.10.1915
Wegen der anhaltenden Überlastung der Feldpost wird die Päckchensperre für die Ostfront bis zum 5. Oktober verlängert.
01.10.1915
Im Deutschen Reich wird von den Kriegsministerien die Beschlagnahme von Schlaf- und Pferdedecken für den Bedarf des Heeres angeordnet.
01.10.1915
Die Deutsche Wohlfahrtsgesellschaft richtet einen kostenlosen Arbeitsnachweis für Kriegsinvaliden ein.
01.10.1915
In Kopenhagen wird ein Komitee gegründet, das als neutraler Vermittler Büchersammlungen für Kriegsgefangene organisieren will.
02.10.1915
Der Parteivorstand der SPD distanziert sich in einem Rundschreiben von den Beschlüssen der internationalen Sozialistenkonferenz, die Anfang September in Zimmerwald/Schweiz stattfand. Er warnt die Parteiorganisationen vor Zustimmungserklärungen.
02.10.1915
In London beginnt mit großen Werbeumzügen eine neue Rekrutierungskampagne für die britische Armee.
02.10.1915
Eine kaiserliche Kabinettsorder bestimmt, dass Feldgrau künftig auch in Friedenszeiten einheitliche Uniformfarbe im Deutschen Reich ist.
02.10.1915
Der Kriegsausschuß für Volksernährung fordert dazu auf, anstelle des knappen Fleisches vermehrt Fisch zu essen.
03.10.1915
Der Konflikt zwischen der deutschen und der US-amerikanischen Regierung wegen der Versenkung des Passagierdampfers "Arabic" durch ein deutsches U-Boot im August wird beigelegt. Die Reichsregierung erklärt sich bereit, für die dabei ums Leben gekommenen US-Bürger eine Entschädigung zu zahlen.
04.10.1915
Die russische Regierung stellt Bulgarien ein Ultimatum, in dem die Regierung aufgefordert wird, innerhalb von 24 Stunden die Beziehungen zu den Mittelmächten abzubrechen. Da die bulgarische Regierung dies ablehnt, bricht Russland am 5. Oktober die diplomatischen Beziehungen zu Bulgarien ab.
04.10.1915
In Konstantinopel (heute: Istanbul) wird unter Vorsitz des osmanischen Kriegsministers Enwer Pascha eine deutsch-osmanische Vereinigung gegründet.
04.10.1915
Der spanische Ministerpräsident Eduardo Dato y Iradier erklärt, seine Regierung wünsche, dass die Friedenskonferenz nach Abschluß des Krieges in Spanien stattfinde.
05.10.1915
In Saloniki/Griechenland beginnt die Landung englischer und französischer Truppeneinheiten, die Serbien bei der erwarteten Offensive der Mittelmächte unterstützen sollen.
05.10.1915
Der griechische Ministerpräsident Eleftherios Weniselos erklärt seinen Rücktritt, da König Konstantin I. die Regierungspolitik in der Frage der Stellung des Landes zum Krieg nicht billigt.
05.10.1915
In Ergänzung zu den vom Bundesrat beschlossenen örtlichen Preisprüfungsstellen wird eine Reichspreisprüfungsstelle eingerichtet, die vor allem die Reichsregierung beraten soll.
06.10.1915
Deutsche und österreichisch-ungarische Truppen unter dem Oberkommando von Generalfeldmarschall August von Mackensen beginnen eine Offensive gegen Serbien.
06.10.1915
Die Entente-Staaten Großbritannien, Frankreich, Belgien, Italien und Serbien folgen dem Beispiel Russlands und brechen ihre diplomatischen Beziehungen zu Bulgarien ab.
06.10.1915
Ein Preis von 10 000 Mark für die Konstruktion des besten künstlichen Armersatzes wird vom Verein deutscher Ingenieure ausgesetzt. Besonderer Wert soll auf die Brauchbarkeit des künstlichen Armes beim Arbeiten gelegt werden.
07.10.1915
Alexander Zaimis wird als Nachfolger von Eleftherios Weniselos zum griechischen Ministerpräsidenten ernannt.
07.10.1915
Die US-amerikanische Regierung weist ihren Botschafter im Osmanischen Reich an, der Regierung in Istanbul mitzuteilen, dass die Beziehungen zwischen beiden Staaten gefährdet seien, falls die Massaker an der armenischen Bevölkerung nicht aufhörten.
09.10.1915
Belgrad wird von den Truppen der Mittelmächte erobert.
09.10.1915
Die Verluste der britischen Armee betragen nach Angaben von Premierminister Herbert Henry Asquith bisher insgesamt 493 249 Mann.

Hohenlohe
19.10.14, 19:57
Serbien muss sterbien...!! Serbien zuerst, dann Italien, das ist unsere bescheidene Meinung...:ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

Stupor Mundi
19.10.14, 20:45
Werter Zersenser,
Wir empfehlen zuerst den Einsatz gegen Serbien, um an dieser Front schnell zum Ende zu kommen, und anschließend die freigewordenen Truppen gegen Russland zu werfen. Von einem offensiven Vorgehen gegen Italien versprechen Wir Uns nichts. Maximal eine Verstärkung der Defensivfront mit wenigen Truppen zur Absicherung könnte erfolgen. Aber Russland braucht bald einen Todesstoß.

Iche_Bins
19.10.14, 21:22
Wir wären nur für Russland zuerst wenn eine reelle Chance besteht es schnell aus dem krieg zu werfen. Das glauben wir aber nicht, daher erst Serbien dann Russland.

Zahn
20.10.14, 14:02
Wir plädieren auch dafür erst da aufzuräumen. Serbien erscheint doch immer mehr als Klotz am Bein der von den wahren Fronten zuviel abzieht, also möglichst kurzen Prozess und dann auf gen Paris und Moskau.

Kardinalinfant
20.10.14, 15:37
Was Österreich angeht, meinen auch wir, dass zunächst mit Serbien aufgeräumt werden sollte. Das muss ohnehin irgendwann sein, weil die Situation so, wie sie im Moment ist, recht viele Truppen bindet. Italien dagegen kann man so weiter laufen lassen, ihr könnt (und werdet) das Spiel auch gewinnen, ohne mit Italien endgültig aufgeräumt zu haben. Die Russen dagegen würden wir mit den derzeit vor Ort befindlichen Kräften langsam zurücktreiben. Kovel, Lutsk Rovno, Czernowitz und Proskurov einnehmen und die Lage damit bereinigen. Bis dahin sollten keine Verlegungen an andere Fronten erfolgen. Danach könnt ihr weiterschauen, ob ihr in Richtung Ukraine weiter vorgeht oder aber an dem Punkt halt machen und abwartet. Wenn letzteres der Fall ist, könntet ihr dort weitere Truppen abziehen und anderweitig verwenden.

An der Westfront würden wir dafür plädieren, an eurem äußersten rechten Flügel im Westen nicht weiter nach Süden zu marschieren sondern einzuschwenken und Paris zu umfassen. Der Vorstoß hat gezeigt, dass ernsthafte Kräfte dort nicht stehen. Daher würden wohl schwache Sicherungskräfte im Raum Caen ausreichen um die Operationen gegen Paris zu decken.

Insgesamt (besonders in Galizien und Serbien) fällt uns auf, dass Ihr eure Kräfte öfter an den äußersten Rand des Verschleißes kämpfen lasst. Die meisten Einheit, die Ihr dort vor Ort habt, haben blasse Stärkeanzeigen. D.h., die Moral dürfte unter 50 % sein und daraus folgend dürfte auch die Bereitschaft sehr niedrig sein. Bereitschaft ist das A und O. Grob gesagt kämpfen Einheiten mit nur 50 % Bereitschaft auch nur mit halber Effektivität. Daher raten wir dringend die komplette Auffrischung aller Truppen und ein paar Züge Rast an. Dann solltet ihr Serbien im Sturm nehmen können.


Kardinalinfant

Hohenlohe
20.10.14, 15:40
Wir sind gespannt, wie ihr die vielen Ratschläge sinnvoll umsetzen werdet und wünschen euch weiterhin viel Erfolg bei euren Aktionen gegen die Russen und Serben...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
24.10.14, 08:01
Serbien muss sterbien...!! Serbien zuerst, dann Italien, das ist unsere bescheidene Meinung...:ph:


Werter Zersenser,
Wir empfehlen zuerst den Einsatz gegen Serbien, um an dieser Front schnell zum Ende zu kommen, und anschließend die freigewordenen Truppen gegen Russland zu werfen. Von einem offensiven Vorgehen gegen Italien versprechen Wir Uns nichts. Maximal eine Verstärkung der Defensivfront mit wenigen Truppen zur Absicherung könnte erfolgen. Aber Russland braucht bald einen Todesstoß.


Wir wären nur für Russland zuerst wenn eine reelle Chance besteht es schnell aus dem krieg zu werfen. Das glauben wir aber nicht, daher erst Serbien dann Russland.


Wir plädieren auch dafür erst da aufzuräumen. Serbien erscheint doch immer mehr als Klotz am Bein der von den wahren Fronten zuviel abzieht, also möglichst kurzen Prozess und dann auf gen Paris und Moskau.


Was Österreich angeht, meinen auch wir, dass zunächst mit Serbien aufgeräumt werden sollte. Das muss ohnehin irgendwann sein, weil die Situation so, wie sie im Moment ist, recht viele Truppen bindet. Italien dagegen kann man so weiter laufen lassen, ihr könnt (und werdet) das Spiel auch gewinnen, ohne mit Italien endgültig aufgeräumt zu haben. Die Russen dagegen würden wir mit den derzeit vor Ort befindlichen Kräften langsam zurücktreiben. Kovel, Lutsk Rovno, Czernowitz und Proskurov einnehmen und die Lage damit bereinigen. Bis dahin sollten keine Verlegungen an andere Fronten erfolgen. Danach könnt ihr weiterschauen, ob ihr in Richtung Ukraine weiter vorgeht oder aber an dem Punkt halt machen und abwartet. Wenn letzteres der Fall ist, könntet ihr dort weitere Truppen abziehen und anderweitig verwenden.

Das Votum der Werten Regenten ist somit eindeutig. Wir werden daher die Serbien-Strategie anwenden. Weiteres weiter unten im Bericht. Auf jeden Fall danke für die rege Teilnahme. :)


An der Westfront würden wir dafür plädieren, an eurem äußersten rechten Flügel im Westen nicht weiter nach Süden zu marschieren sondern einzuschwenken und Paris zu umfassen. Der Vorstoß hat gezeigt, dass ernsthafte Kräfte dort nicht stehen. Daher würden wohl schwache Sicherungskräfte im Raum Caen ausreichen um die Operationen gegen Paris zu decken.
Insgesamt (besonders in Galizien und Serbien) fällt uns auf, dass Ihr eure Kräfte öfter an den äußersten Rand des Verschleißes kämpfen lasst. Die meisten Einheit, die Ihr dort vor Ort habt, haben blasse Stärkeanzeigen. D.h., die Moral dürfte unter 50 % sein und daraus folgend dürfte auch die Bereitschaft sehr niedrig sein. Bereitschaft ist das A und O. Grob gesagt kämpfen Einheiten mit nur 50 % Bereitschaft auch nur mit halber Effektivität. Daher raten wir dringend die komplette Auffrischung aller Truppen und ein paar Züge Rast an. Dann solltet ihr Serbien im Sturm nehmen können.

Wir haben 1915 Unsere Truppen fast überall ziemlich auf Verschleiß gefahren, um möglichst große Fortschritte zu erzielen. Der kommende Winter wird jetz auf jeden Fall genutzt werden, um der Truppe eine Erholung zu gönnen. Die Österreicher haben auf jeden Fall am meisten unter den Kämpfen 1915 gelitten, aber Wir wollten noch vor dem Winter Galizien befreien.
Die Idee mit Schwenk an der Westfront werden Wir beizeiten aufnehmen und bedanken Uns dafür. Aber vorher möchten Wir erstmal das Vorfeld von Paris im Nordosten freikämpfen. Große Operationen sind sowieso erst wieder im Frühjahr möglich. Aber durch die Neuaufstellungen der Deutschen in den nächsten Monaten kann man Euren Vorschlag ernsthaft in Erwägung ziehen.






10. Oktober 1915 – 23. Oktober 1915 – Das letzte Aufbäumen der Franzosen?

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An der Westfront stellt der Feind nach den Verlusten der letzten Wochen und dem Verluste von Reims bei Châlons sein letztes Aufgebot auf. Unsere Aufklärung konnte dabei zwei-drei neue Korps ausmachen, die größtenteils aus blutjungen und unerfahrenen Rekruten besteht. Auch diese verzweifelte Maßnahme wird nichts an der Niederlage Frankreich's mehr ändern können, sie erhöht nur das Leiden des französischen Volkes.
An den anderen Fronten bleibt es angesichts des Herbstwetters weitgehend ruhig. Lediglich an der Italienfront setzt der Feind seine verzweifelten Angriffe auf die österreich-ungarischen Stellungen bei Görz und Klagenfurt fort. Diese können aber durch unsere Verbündeten mühelos abgeschlagen werden.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Italien und Großbritannien verstärken Ihre Armeen in Nordafrika.
http://abload.de/img/23.oktoberereignisse9ps9v.jpg (http://abload.de/image.php?img=23.oktoberereignisse9ps9v.jpg)


http://abload.de/img/23.oktobernm2isf7.jpg (http://abload.de/image.php?img=23.oktobernm2isf7.jpg)
Die französische und russische Moral sinkt weiter trotz Ruhe an der Front.


Verluste
Diese Runde:
keine


Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/23.oktoberverlustenps7o.jpg (http://abload.de/image.php?img=23.oktoberverlustenps7o.jpg)

Stärke

Die Russen und Franzosen stellen insgesamt 5 neue Einheiten auf. Insbesondere bei den Franzosen ist dies schon eine beachtliche Verstärkung.
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Forschung

Die Osmanen feiern ihren Durchbruch bei den Schützengräben.
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Ostfront

Nichts Neues bei Ostpreußen.
http://abload.de/img/23.oktoberostpreuen8vsuf.jpg (http://abload.de/image.php?img=23.oktoberostpreuen8vsuf.jpg)

Gleiches gilt für den südlichen Teil der deutschen Ostfront.
http://abload.de/img/23.oktoberpolenwds6h.jpg (http://abload.de/image.php?img=23.oktoberpolenwds6h.jpg)

In Galizien stellen der Zar ein neues Korps auf. Ansonsten bleibt der Gegner passiv und reagiert nicht auf den Verlust der letzten Runde.
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Italien

Bei Trento bleibt es auch diese Runde ruhig. Aber bei Klagenfurt wird diese Front mal wieder zum Brennpunkt. Die Italiener neigen offensichtlich dazu einfach mal durch Lücken durchbrechen ohne Flankenabsicherung. Diesmal geschehen bei Klagenfurt. Hier müssen Wir reagieren. Gut, dass in Galizien Ruhe eingekehrt ist. Somit können Wir eine Einheit von hier an die Italienfront verlegen.
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Balkan

Auf dem Balkan bleibt Uzice frei. Den Serben scheinen die Kräfte zu fehlen, selbst wichtige Städte wieder zu besetzen. Bei Dubrovnik zieht der Feind sich nach gescheitertem Angriff zurück. Ansonsten frischen die Serben zwei Divisionen auf. Zu mehr scheint es nicht mehr zu reichen.
In Griechenland ist vom Feind trotz des osmanischen Vormarsches nichts zu sehen.
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Flotte

Der Geheimdienst klärt ein russisches U-Boot in der Ostsee auf.
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Kaukasus

Oltu hat wieder Sollstärke. Aber offensichtlich hat der Zar von den Italienern gelernt und kopiert dessen Lückentheorie. Jedenfalls lassen die Russen von Rize ab und marschieren nach Süden. Wir werden darauf reagieren müssen und Truppen von Oltu abziehen.
http://abload.de/img/23.oktoberkaukasusecsrm.jpg (http://abload.de/image.php?img=23.oktoberkaukasusecsrm.jpg)

Naher Osten

Das Korps in Aqaba wird wieder angegriffen. An der Gazafront greifen die Briten mit einer Division Unsere Stellungen an, müssen aber dabei hohe Verluste hinnehmen. Die Stufe 2 Schützengräben scheint zu helfen.
http://abload.de/img/23.oktobernaherosten2wsk1.jpg (http://abload.de/image.php?img=23.oktobernaherosten2wsk1.jpg)

Mesopotamien

Gar nichts passiert hier. Die Briten warten offensichtlich auf Ihren Untergang.
http://abload.de/img/23.oktobermesopotamiegxsmo.jpg (http://abload.de/image.php?img=23.oktobermesopotamiegxsmo.jpg)

Libyen

Kein Angriff der Italiener. Der Feind wartet wohl auf Verstärkung aus Äthiopien.
http://abload.de/img/23.oktoberlibyen6ysxe.jpg (http://abload.de/image.php?img=23.oktoberlibyen6ysxe.jpg)

Westfront

Bei Châlons stellen die Franzosen neue Korps auf und ersetzen das angeschlagene. Damit ist die Front an dieser Stelle erstmal dicht. Da Wir aber sowieso nicht vorhatten hier weiter vorzumarschieren, ist dies noch kein Problem.
Wichtiger ist das neue Korps nördlich von Paris. Damit ist der direkte Weg zur französischen Hauptstadt versperrt.
Aber trotz der Neuaufstellungen kommt es keinen feindlichen Angriffen und die Briten sind weiter an der Front rar gesät.
http://abload.de/img/23.oktoberwestfrontyos89.jpg (http://abload.de/image.php?img=23.oktoberwestfrontyos89.jpg)


Serbien zu erst-Strategie

Die Meinungen der Werten Regenten war eindeutig. Somit werden Wir die Serbien-Strategie für die Österreicher zur Anwendung bringen. Dazu werden Wir nach der Aufrüstung und -frischung drei Korps nach Serbien verlegen. Damit wären Sie Mitte Dezember auf dem Balkan einsetzbar. Mit einer kurzen Erholungspause etwas später. Die genaue Strategie für Serbien wird dann beizeiten vorgestellt, da in diesen drei Runden bis zur Einsatzfähigkeit noch viel auf dem Balkan passieren kann.
Ein Korps müssen Wir wohl oder übel nach Italien verlegen, um den Durchbruch bei Klagenfurt abzuriegeln.
Mit den restlichen Korps soll dann ab Frühjahr begrenzt in die Offensive gegangen werden. Vorher sind noch die russische Artillerie aufzureiben und Czernowitz abzuschneiden. Bei guten Wetter und nach der Aufrüstungs- und Erholungspause soll dann Lutsk durch die Österreich-Ungarn erobert werden. Dies wäre die erste russische Stadt, die die Doppelmonarchie besetzen würde. Gleichzeitig oder vorgelagert, sollen die Deutschen nach dem Sieg von Warscha und Brest-Litovsk Kovel angreifen und besetzen. Zusammen mit Lutsk wäre dann der Bereich bis zu den Pripyat-Sümpfen erobert. Südlich der Sümpfe würden dann die KuK-Verbände agieren und nördlich der Sümpfe die Deutschen.
Mit einer großen Offensive im Osten ist aber grundsätzlich erst wieder zu rechnen, wenn der Balkanfeldzug abgeschlossen ist. Kleinere Vorstöße, insbesondere zur Schwächung des Feindes, wird es aber weiterhin geben.
http://abload.de/img/23.oktoberberlegungenxysv6.jpg (http://abload.de/image.php?img=23.oktoberberlegungenxysv6.jpg)


Was wirklich geschah - damals
10.10.1915
Die serbische Regierung fordert Griechenland auf, im Falle eines bulgarischen Angriffs Serbien gemäß dem griechisch-serbischen Vertrag von 1913 zu Hilfe zu kommen.
11.10.1915
Zwei deutsche Dampfer werden in der Ostsee von britischen Unterseebooten versenkt. Nach deutschen Angaben wurde eines der Schiffe in schwedischen Hoheitsgewässern verfolgt und beschossen.
11.10.1915
Die australische Regierung gibt bekannt, dass Australien bisher 83 357 Soldaten für die Entente-Truppen gestellt habe. Weitere 63 000 Mann sollen demnächst nach Europa entsandt werden.
11.10.1915
Bei den Stortingswahlen in Norwegen erringen die fortschrittliche Regierungspartei sowie die Sozialisten einen Sieg, während die konservative Opposition Stimmen einbüßt. Bei der Parlamentswahl sind zum erstenmal alle Frauen stimmberechtigt.
12.10.1915
In Brüssel wird die von den deutschen Militärbehörden wegen Kriegsverrat zum Tode verurteilte britische Krankenschwester Edith Cavell erschossen. In den Staaten der Entente löst die Hinrichtung große Empörung aus.
12.10.1915
Der französische Außenminister Théophile Delcassé tritt zurück. Sein Amt wird vorübergehend von Ministerpräsident René Viviani übernommen.
13.10.1915
Beim bisher größten Angriff deutscher Marineluftschiffe auf London werden nach britischen Angaben 14 Soldaten und 41 Zivilisten durch Bombenabwürfe getötet.
13.10.1915
Griechenland lehnt die von Serbien am 10. Oktober geforderte Unterstützung im Krieg gegen Bulgarien mit der Begründung ab, dass sich der serbisch-griechische Vertrag nur auf einen Balkankrieg beziehe, der bulgarisch-serbische Konflikt aber Bestandteil des Weltkrieges sei.
13.10.1915
Der rumänische Ministerrat beschließt, bei einem Krieg zwischen Serbien und Bulgarien neutral zu bleiben.
14.10.1915
Mit dem Angriff auf die serbische Ostgrenze tritt Bulgarien an der Seite der Mittelmächte in den Krieg ein.
14.10.1915
Im neuseeländischen Abgeordnetenhaus wird mitgeteilt, dass bisher 28 000 Soldaten aus Neuseeland auf den europäischen Kriegsschauplatz entsandt worden seien.
15.10.1915
Großbritannien erklärt Bulgarien den Krieg. Die Kriegserklärungen Frankreichs, Italiens und Russlands folgen am 16., 19. und 20. Oktober.
15.10.1915
Der serbische Regierungssitz wird wegen des Vormarsches der Mittelmächte von Ni nach Mitrowika verlegt.
15.10.1915
Der US-amerikanische Präsident Woodrow Wilson stimmt einem Programm zur Aufstockung des Heeres um 100 000 Mann sowie zur Verstärkung der Flotte zu. Für den Ausbau der Flotte sollen jährlich 80 Mio. Dollar (384 Mio. Mark) ausgegeben werden.
15.10.1915
50 prominente Vertreter der deutschen evangelischen Kirche bitten Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg, sich für eine Untersuchung und die Einstellung der Morde und Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich einzusetzen.
16.10.1915
Im Deutschen Reich wird die Errichtung eines Kriegspresseamts bekanntgegeben, das der Obersten Heeresleitung direkt unterstellt ist und u.a. als Oberzensurstelle fungieren soll.
16.10.1915
Die Frist für die freiwillige Ablieferung von Gegenständen, die Kupfer, Nickel oder Messing enthalten, läuft im Deutschen Reich ab. An den folgenden Tagen wird eine Bestandsaufnahme der noch in den Haushalten befindlichen metallhaltigen Gegenstände durchgeführt.
17.10.1915
In Wien besiegt die Fußball-Auswahlmannschaft Wiens in einem Städtevergleich das Berliner Team 7:0.
18.10.1915
Am Isonzo beginnen italienische Truppen eine neue Offensive gegen die österreichisch-ungarischen Stellungen, ohne einen Durchbruch zu erzielen (3. Isonzo-Schlacht).
18.10.1915
In einer Eingabe an den Reichskanzler fordern die Generalkommissionen der Gewerkschaften und der Vorstand der Sozialdemokratischen Partei entschiedene Maßnahmen gegen die Preissteigerungen für Lebensmittel.
18.10.1915
In Großbritannien stehen dem Landesregister zufolge 1,25 Mio. Männer zwischen 19 und 41 Jahren für den Einsatz in der Armee zur Verfügung.
19.10.1915
Der türkische Botschafter im Deutschen Reich rechtfertigt in Berlin die Verfolgung und Ermordung der armenischen Bevölkerung im Osmanischen Reich damit, dass die christlichen Armenier einen Aufstand gegen die moslemische Bevölkerung geplant und sich auf die Seite Russlands gestellt hätten.
19.10.1915
Die Regierungen der USA, Guatemalas, Argentiniens, Uruguays, Boliviens und Chiles beschließen, General Venustiano Carranza als Staatspräsident von Mexiko anzuerkennen.
20.10.1915
Die serbische Stadt Sabac wird von österreichisch-ungarischen Truppen besetzt.
20.10.1915
Die britische Regierung bietet Griechenland an, die Insel Zypern abzutreten, wenn die griechische Armee unverzüglich Serbien im Kampf gegen die Mittelmächte zu Hilfe komme.
21.10.1915
Die US-amerikanische Regierung beschließt ein Ausfuhrverbot für Waffen nach Mexiko, von dem nur Lieferungen für die Anhänger des neuen Präsidenten Venustiano Carranza ausgenommen sind.
21.10.1915
Im Deutschen Reich wird die Einziehung der 5-Pfennig-Stücke aus Nickel beschlossen.
21.10.1915
Der 500. Jahrestag der Herrschaft des Hauses Hohenzollern in der Mark Brandenburg wird in Preußen gefeiert.
22.10.1915
Der britische König Georg V. ruft in einer Botschaft an das Volk alle Männer dazu auf, sich freiwillig für den Eintritt in die Armee zu melden.
22.10.1915
Aus Anlaß des Geburtstages von Kaiserin Auguste Viktoria ruft der Vaterländische Frauenverein zur Spende von eingemachtem Obst, Kompott, Marmelade und Säften für die kämpfende Truppe im Feld und die verwundeten Soldaten in den Lazaretten auf.
23.10.1915
Die griechische Regierung bekräftigt, dass sie sich nicht zur Unterstützung Serbiens aufgrund des griechisch-serbischen Bündnisvertrags verpflichtet fühle; das britisches Angebot vom 20. Oktober, bei einem griechischen Kriegseintritt Zypern abzutreten, wird abgelehnt.
23.10.1915
Das preußische Kultusministerium ordnet an, Sonderklassen für Kriegsteilnehmer einzurichten, die vor ihrer Reifeprüfung die Schule verlassen haben und nun ihre Schulausbildung fortsetzen. Bei der Form des Unterrichts soll die durch die Kriegserfahrung erworbene Reife berücksichtigt werden.

Zahn
24.10.14, 12:24
Kaum laufen die Vorbereitungen für den Paris-Plan stellen die Franzmänner haufenweise neue Korps auf.
Im Zweifel haben wir natürlich immer davon abgeraten und Ihr seid für das etwaige Scheitern verantwortlich :D

Hohenlohe
24.10.14, 15:13
Habe ich das richtig verstanden, dass ihr den Deutschen neue Truppen zur Verfügung stellt...?? Wenn ja, dann Ari im Westen und den Rest im Osten...:) Welche Truppen bekommen eigentlich die Verbündeten...??
Ansonsten nur weiter so!! :top:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
27.10.14, 14:01
Kaum laufen die Vorbereitungen für den Paris-Plan stellen die Franzmänner haufenweise neue Korps auf.
Im Zweifel haben wir natürlich immer davon abgeraten und Ihr seid für das etwaige Scheitern verantwortlich :D

Mitgehangen, mitgefangen. Aber der Erfolg hat bekanntlich viele Väter, aber die Niederlage nur eine Mutter. ;) Wir gehen aber weiterhin von einem Sieg aus.


Habe ich das richtig verstanden, dass ihr den Deutschen neue Truppen zur Verfügung stellt...?? Wenn ja, dann Ari im Westen und den Rest im Osten...:) Welche Truppen bekommen eigentlich die Verbündeten...??


Wir haben das Korps, welche in Ostpreußen zerschlagen wurde, wieder aufgestellt. Hinzu kommen bis März 1913 - 1 Art, 1 HQ und 2 Korps. Alle werden Wir in den Westen verlegen, um dort die Entscheidung zu suchen. Frankreich zu Erst! :eek:
Die Österreicher erhalten noch ein Korps und ein Jagdflugzeug.
Die Osmanen erhalten noch eine Artillerie.












24. Oktober 1915 – 06.November 1915 – Sieg in Mesopotamien

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An der Westfront blieb es auch in der zweiten Oktoberhäfte ruhig. Im Gegensatz hierzu gelang es der Armee Hindenburg nach kurzem Kampf die Stadt Kovno zu nehmen. Damit wurde die erste baltische Stadt genommen und der Krieg auch an diesem Abschnitt der Ostfront auf feindlichen Boden getragen. Im Mittel- und Südabschnitt der Ostfront wurde das russische Herbstwetter zur Umgruppierungen und Aufrüstungen genutzt. Sobald das Wetter wieder besser wird, soll noch einmal in die Offensive gegangen werden.
Unseren Verbündeten ist es gelungen eine komplettes italienisches Korps bei Klagenfurt einzuschließen. Auch auf dem Balkan konnten die Österreich-Ungarn zusammen mit der bulgarischen Armee große Erfolge zu erzielen. So wurde die Uzice in Nordserbien erobert und ein serbisches Korps zur Aufgabe gezwungen.
Auch an den fernen Fronten ist die Entente auf dem Rückzug. In Mesopotamien wurden die letzten britischen Truppen zerschlagen. Damit ist der Krieg an diesem Teil der Welt beendet. Weiter westlich in Palästina wurden die Briten wiederum auf breiter Front zum Rückzug gezwungen.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

In dieser Runde gab es keine besonderen Ereignisse.


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Die russische Moral sinkt weiter trotz relativer Ruhe an der Front.


Verluste
Diese Runde:
1 britische Division
1 serbisches Korps
1 russische Artillerie
1 russische Division


Seit Kriegsbeginn:
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Stärke

Die Russen erreichen trotz Regenwetters einen neuen Tiefpunkt bei ihrer Stärke.
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Forschung

Die Osmanen wollen zukünftig ihre Munitionsproduktion steigern, während Österreich-Ungarn in die allgemeine Produktion investiert.
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Ostfront

Der Krieg wird nun endgültig aus Ostpreußen ins Baltikum getragen. Es gelingt die Verteidiger von Kovno zu zerschlagen und die erste Stadt im Baltikum zu erobern.
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Im Mittelabschnitt der Front bleiben Wir in dieser Front ruhig und nutzen die Zeit zum Aufrüsten und -frischen der Armeen. Nur ein Kavallerie-Korps wird nach Kovel verlegt, während die Artillerie an die Westfront verlegt wird.
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In Galizien wird die russische Artillerie nach zwei Angriffen vernichtet. Auch attackieren Wir das neuaufgestellte russische Korps. Ansonsten nutzen Wir das schlechte Wetter zur Erholung und zur Ausstattung der Soldaten mit neuer Ausrüstung. Ein Korps wird aber an die italienische Front verlegt.
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Italien

Bei Trento bleibt es auch diese Runde ruhig. Bei Klagenfurt schneiden Wir das italienische Korps ab und versperren den Weg Richtung Hinterland durch das, aus Galizien verlegte, Korps. Wir hoffen damit den Durchbruch abgeriegelt zu haben.
Bei Trieste greifen Wir an und können dem Feind schwere Verluste beibringen. Mit Stärke 5 muss die KI sich überlegen, ob sie riskiert das Korps zu verlieren oder es zurückzieht.
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Balkan

Auf dem Balkan frischen Wir die Verteidiger von Dubvronik wieder auf. Außerdem ziehen Wir das bulgarische Korps nach Pristina zurück.
Weiter nördlich besetzen die Bulgaren Uzice und vernichten ein komplettes serbisches Korps. Auch an der Nordwestfront setzen die Österreicher den Serben zu.
Bei Nish gehen Wir davon aus, dass nächste Runde das serbische Korps zerschlagen werden kann.
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Flotte

Wir greifen das russische U-Boot an, welches aufgeklärt wurde. Mit Stärke 3 überlebt es aber. Wir gehen davon aus, dass der Feind das U-Boot in einen sicheren Hafen zurückziehen wird.
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Kaukasus

Wir riegeln den russischen Durchbruchsversuch ab und verlegen aus dem Ostabschnitt der Front zwei Einheiten nach Westen. Auch die Division wird zurückgenommen, um die Versorgung nicht zu gefährden.
Oltu ist erstmal außerhalb der Reichweite. Ob Wir 1916 nochmal angreifen können, ist derzeit nicht absehbar.
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Naher Osten

Das Korps in Aqaba wird wieder aufgefrischt. An der Gazafront greifen Wir die Briten an und können sowohl das Korps als auch die Division zum Rückzug zwingen. Damit steht am Ende der Runde keine feindliche Einheit mehr an Unseren Stellungen.
Im Hinterland nähert sich das erste osmanische Jagdflugzeug der Front. Damit sollen die stärker werdenden Luftangriffe der Briten unterbunden werden.
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Mesopotamien

In Mesopotamien endet der Krieg bis auf Weiteres. Die britische Division wird in einem letzten Angriff zerschlagen. Damit ist der britische Invasionsversuch gescheitert.
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Libyen

In Libyen warten Wir ab. Ein Angriff auf die italienische Division wäre nicht erfolgreich gewesen.
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Westfront

An der Westfront bleiben Wir diese Woche defensiv. Grund dafür ist einerseits das Wetter, aber andererseits auch die Notwendigkeit die nächsten Schritte vorzubereiten. Dazu wird die Artillerie von der Ostfront an die Westfront verlegt. Sie soll im Vorfeld von Verdun eingesetzt werden. Die schon vorhandene Artillerie wird bei Paris zum Einsatz kommen. In der nächsten Runde werden Wir sicherlich wieder aktiv werden, sofern das Wetter mitspielt.
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Wie weiter in Mesopotamien

Nach dem Sieg von Abadan stellt sich für Uns die Frage, was Wir mit den osmanischen Verbände in Mesopotamien machen.
Sollen Wir beide Einheiten als Sicherung gegen ein mögliche erneute britische Invasion hier lassen?
Soll nur die Division hierbleiben, während das Korps verlegt wird? Und wenn ja an welche Front? Und auf welchem Weg – Über Bagdad oder direkt durch die Wüste?
Sollen Wir beide Einheiten verlegen, in der Hoffnung, dass die Briten nicht mehr angreifen?

Meinungen sind erwünscht. Wir tendieren dazu, die Division in Mesopotamien zu belassen und das Korps zu verlegen.
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Was wirklich geschah - damals
24.10.1915
Der Reichsausschuß der Zentrumspartei verabschiedet in Frankfurt am Main eine Resolution über die Kriegsziele, in der ein verstärkter Schutz der deutschen Grenzen im Westen wie im Osten gefordert wird. Daneben müsse die "volkswirtschaftliche Versorgung unserer wachsenden Bevölkerung" gewährleistet werden.
24.10.1915
In Bukarest findet eine große Demonstration der Opposition für den sofortigen Kriegseintritt Rumäniens an der Seite der Alliierten statt.
24.10.1915
Im Deutschen Reich wird bekanntgegeben, dass deutsche Gefangene in Russland künftig ihre militärischen Rangabzeichen behalten dürfen. Die Reichsregierung hatte gegen das bisherige Verbot protestiert und angedroht, ihrerseits russischen Gefangenen aller Rangstufen die Abzeichen abzunehmen.
25.10.1915
Das sozialdemokratische Parteiorgan "Vorwärts" veröffentlicht ein Schreiben des preußischen Innenministeriums über die Beeinflussung der Presse vom 19. April 1915. Die darin enthaltenen Vorschläge stoßen auch in weiten Teilen der bürgerlichen Presse auf Kritik.
25.10.1915
Aus den Parlamentswahlen in Südafrika geht die Regierungspartei von Ministerpräsident Louis Botha als Sieger hervor.
25.10.1915
In den USA wird ein Handelstrust gegründet, der garantieren soll, dass Warenlieferungen an die Alliierten oder an neutrale Staaten nicht an die Mittelmächte weitergeleitet werden.
26.10.1915
Das preußische Kultusministerium stellt die vorzeitigen Notreifeprüfungen für Kriegsfreiwillige ein, da u.a. das Kriegsministerium die Eignung der sog. Kriegsprimaner für einen Feldzug in Zweifel gezogen hatte.
26.10.1915
Auf einer Konferenz der Zentralstelle für Volkswohlfahrt in Berlin wird betont, dass die durch den Krieg verursachten Bevölkerungsverluste durch eine geringe Steigerung der ehelichen Fruchtbarkeit auszugleichen seien.
27.10.1915
In Serbien wird die Verbindung zwischen den deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen und der bulgarischen Armee hergestellt.
27.10.1915
In Berlin findet eine Unterredung des Reichskanzlers Theobald von Bethmann Hollweg mit Vertretern aller Fraktionen des preußischen Abgeordnetenhauses über die Ernährungslage statt. Dabei wird betont, dass besonders die unsoziale Verteilung der insgesamt ausreichenden Vorräte verhindert werden müsse.
28.10.1915
Die japanische Regierung warnt China vor dem Versuch, die Monarchie wiedereinzuführen.
28.10.1915
Der Bundesrat verbietet mit Wirkung vom 1. November den Verkauf von Fleisch an jedem Dienstag und Freitag. Montags und donnerstags darf in Gaststätten Fleisch und Fisch nicht mit Speck oder Fett zubereitet werden.
29.10.1915
Der französische Ministerpräsident René Viviani tritt zurück. Zu seinem Nachfolger wird Aristide Briand ernannt.
29.10.1915
Der britische König Georg V. verletzt sich während eines Besuchs an der Front bei einem Sturz vom Pferd.
29.10.1915
In Berlin wird mit einer Tagesdurchschnittstemperatur von minus 1 der kälteste Oktobertag seit dem Beginn der regelmäßigen Temperaturmessungen im Jahr 1701 registriert.
30.10.1915
Der SPD-Parteivorstand fordert die Beschlagnahme aller wichtigen Lebensmittel und die Festsetzung weiterer Höchstpreise.
30.10.1915
Die kanadische Regierung beschließt, das am Krieg teilnehmende Expeditionskorps um 100 000 Mann zu vergrößern. Derzeit befinden sich 101 000 Soldaten in Übersee, weitere 71 500 werden ausgebildet.
31.10.1915
In einem Artikel der halbamtlichen "Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" werden die Luftangriffe auf britische Städte gerechtfertigt. Diese seien eine angemessene Vergeltung für die britische Blockade, die für die Lebensmittelknappheit im Deutschen Reich verantwortlich sei.
01.11.1915
Bulgarische Truppen dringen nach Makedonien vor, um den Zusammenschluß der im Oktober in Saloniki gelandeten britisch-französischen Orientarmee mit den serbischen Truppen zu verhindern.
01.11.1915
Die Einführung des Frauenwahlrechts wird bei Volksabstimmungen in den US-amerikanischen Bundesstaaten New York, Massachusetts, Pennsylvania und New Jersey abgelehnt.
01.11.1915
Der japanische Ministerpräsident Schigenobu Okuma bekräftigt, dass sein Land wegen fehlender Transportkapazitäten keine Truppen nach Europa entsenden, die Alliierten ansonsten jedoch militärisch und materiell unterstützen werde.
02.11.1915
Vor dem Unterhaus gibt der britische Premierminister Herbert Henry Asquith einen Überblick über die Kriegslage. Er betont dabei, dass die Regierung zur Einführung der Wehrpflicht entschlossen sei, falls sich nicht genug Kriegsfreiwillige meldeten.
02.11.1915
Die niederländische Regierung legt dem Parlament den Entwurf für eine Verfassungsreform vor, der die Einführung des allgemeinen und gleichen Wahlrechts unter Einschluß der Frauen vorsieht.
03.11.1915
Der US-amerikanische Präsident Woodrow Wilson wirft den Deutsch-Amerikanern in einer Rede vor, zwar formell US-Bürger zu sein, mit ihrer Propagandatätigkeit in den USA jedoch die Interessen ihres Heimatlandes über die der Vereinigten Staaten zu stellen.
03.11.1915
Der neue französische Ministerpräsident Aristide Briand betont in seiner Regierungserklärung die Entschlossenheit Frankreichs, bis zum Sieg weiterzukämpfen.
04.11.1915
Der erst seit dem 8. Oktober amtierende griechische Ministerpräsident Alexander Zaimis tritt nach einem Mißtrauensvotum des Parlaments zurück. Zu seinem Nachfolger wird am 7.11. Stefan Skuludis ernannt.
04.11.1915
Der bulgarische König Ferdinand I. besucht die bulgarischen Donauhäfen Vidin und Lom, die nach dem Vormarsch der Mittelmächte in Serbien wieder für den Verkehr mit Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich frei sind.
04.11.1915
Eine Herabsetzung des Rentenalters von 70 Jahren auf 65 Jahre wird vom Deutschen Bundesrat abgelehnt.
04.11.1915
Im Deutschen Reich werden auf Beschluß des Bundesrates Höchstpreise für Milch und Schweinefleisch eingeführt.
05.11.1915
Die serbische Stadt Ni wird von bulgarischen Truppen erobert. Die Eisenbahnverbindung zwischen dem Deutschen und dem Osmanischen Reich ist dadurch wiederhergestellt.
05.11.1915
Die Mehrheit der chinesischen Provinzen stimmt für die Wiedereinführung der Monarchie mit dem derzeitigen Präsidenten Yüan Shih-k'ai als Kaiser.
05.11.1915
In Japan werden 903 von 1413 Angeklagten, denen die Vorbereitung eines Aufstands auf der Insel Formosa (heute: Taiwan) vorgeworfen wurde, zum Tode verurteilt.
05.11.1915
Im Deutschen Reich werden mißverständliche Berichte über die Höhe der Hinterbliebenenfürsorge amtlich klargestellt: Die Witwe eines gefallenen gemeinen Soldaten erhält jährlich 400 Mark. Das Waisengeld beträgt für vaterlose Kinder 168 Mark und für Vollwaisen 240 Mark.
05.11.1915
In Berlin wird vor dem anhaltenden Zuzug in die Reichshauptstadt gewarnt, da in letzter Zeit vor allem zahlreiche Jugendliche mit der unberechtigten Erwartung in die Stadt gekommen seien, dort leicht eine Arbeit zu finden.
06.11.1915
Auf die dritte österreichische Kriegsanleihe sind nach amtlichen Angaben 3,3 Mrd. Kronen (2,2 Mrd. Mark) gezeichnet worden.
06.11.1915
Die Cunard-Schiffahrtslinie gibt bekannt, dass sie keine Personen mehr befördern werde, die unter die britische Dienstpflicht fallen. Diese Bestimmung wendet sich besonders gegen Iren, die nach Nordamerika auswandern wollen.
06.11.1915
Die am 12. November in Kraft tretenden Höchstpreise für Schweinefleisch verursachen einen Preissturz auf dem Berliner Viehmarkt und im Einzelhandel. Ein Pfund Schweinefleisch kostet durchschnittlich 40 Pfennig weniger als am Tag zuvor.

Hohenlohe
27.10.14, 15:54
Wg Mesopotamien können wir euch nur zur Verlegung des Korps raten. Am Besten an die Sinai front, um Aqaba zu entlasten...:) Ansonsten gratulieren wir zu den Erfolgen auf dem Balkan und an der Ostfront und wünschen viel Glück bei der Einkesselung und anstehenden Vernichtung des italienischen Korps an der Italienfront...:ph:
An der Westfront wünschen wir euch viel Glück und Erfolg in den kommenden Runden...:reiter:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::ritter: :)

Kurfürst Moritz
27.10.14, 16:55
Wir müssen gerade schmunzeln über einen Teil der historischen Ereignisse:

26.10.1915
Auf einer Konferenz der Zentralstelle für Volkswohlfahrt in Berlin wird betont, dass die durch den Krieg verursachten Bevölkerungsverluste durch eine geringe Steigerung der ehelichen Fruchtbarkeit auszugleichen seien.

Als ob die Fruchtbarkeit per Gesetz zu steigern sein...

Admiral Hipper
27.10.14, 17:15
Meinungen sind erwünscht. Wir tendieren dazu, die Division in Mesopotamien zu belassen und das Korps zu verlegen.

Wie wärs mit einem Angriff auf Persien? Das Ölfeld liegt ja gleich über der Grenze und Teheran werde Ihr schon irgendwie erobern....

Wenn das mal kein guter Vorschlag ist. Wir sehen dem Sultan schon den Sabber aus dem Mund laufen.:D

Hohenlohe
27.10.14, 19:35
Das wäre wohl unpassend wg der gemeinsamen Grenze mit Russland und Indien...besser ist es Abstand davon zu nehmen, weil es wohl mehr Truppen erfordert, die anderswo benötigt werden...:)

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
30.10.14, 16:53
Wg Mesopotamien können wir euch nur zur Verlegung des Korps raten. Am Besten an die Sinai front, um Aqaba zu entlasten...:) Ansonsten gratulieren wir zu den Erfolgen auf dem Balkan und an der Ostfront und wünschen viel Glück bei der Einkesselung und anstehenden Vernichtung des italienischen Korps an der Italienfront...:ph:
An der Westfront wünschen wir euch viel Glück und Erfolg in den kommenden Runden...:reiter:


Die Vernichtung des italienischen Korps ist erstmal nicht mehr möglich. Wegen der Einheiten in Mesopotamien siehe weiter unten. Es gibt eine Alternative.


Wir müssen gerade schmunzeln über einen Teil der historischen Ereignisse:

Als ob die Fruchtbarkeit per Gesetz zu steigern sein...

Unter www.chroniknet.de gibt einige solcher Ereignisse. Wir sind manchmal auch überrascht, was damals trotz des Grauen des Krieges so alles diskutiert etc. wurde.


Wie wärs mit einem Angriff auf Persien? Das Ölfeld liegt ja gleich über der Grenze und Teheran werde Ihr schon irgendwie erobern....

Wenn das mal kein guter Vorschlag ist. Wir sehen dem Sultan schon den Sabber aus dem Mund laufen.:D

Wir haben euren Vorschlag in Unsere Überlegungen aufgegriffen. Wie ist Eure Meinung dazu?


Das wäre wohl unpassend wg der gemeinsamen Grenze mit Russland und Indien...besser ist es Abstand davon zu nehmen, weil es wohl mehr Truppen erfordert, die anderswo benötigt werden...:)


Indien spielt hier keine Rolle. Persien ist das Ende der Karte. Interessant ist der Gedanke schon.



07. November 1915 – 20.November 1915 – Offensive Italiens

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

An der Westfront werden weitere Neustellungen ausgemacht. Es wird immer deutlicher, dass der Feind seine letzten Reserven mobilisiert.
An der Ostfront bleibt es angesichts des Herbstwetters weitgehend ruhig.
An der Italienfront beginnt der Feind eine Großoffensive bei Klagenfurt und kann geringe Erfolge erzielen. Die Österreich-Ungarische Armee hat aber bereits Gegenmaßnahmen ergriffen. Gleichzeitig ziehen sich die Italiener bei Trieste zurück.
An den anderen Fronten bleibt der Feind defensiv und kann keinerlei Erfolge erzielen.
Wie das Auswärtige Amt meldet, kommt es in Persien vermehrt zu anti-osmanischen Äußerungen und Demonstrationen. Der deutsche und österreichisch-ungarische Botschafter haben offiziell dagegen protestiert und fordern die sofortige Beendigung durch die persische Regierung. Eine Antwort hierauf steht noch aus.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Die Blockade der Entente bleibt bestehen.
http://abload.de/img/20.novemberereignisserhsap.jpg (http://abload.de/image.php?img=20.novemberereignisserhsap.jpg)


http://abload.de/img/20.novembernmtksbh.jpg (http://abload.de/image.php?img=20.novembernmtksbh.jpg)
Die russische und französische Moral sinkt jeweils um ein Punkt, während die deutsche Moral um einen Punkt steigt.


Verluste
Diese Runde:
keine


Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/20.novemberverlustea6scf.jpg (http://abload.de/image.php?img=20.novemberverlustea6scf.jpg)

Stärke

Die Entente stellt einige neue Einheiten auf. Allein die Briten, Franzosen und Italiener jeweils 2 Stück. Die Russen hingegen können die Verluste der letzten Runde nicht ausgleichen.
http://abload.de/img/20.novemberstrkecossu.jpg (http://abload.de/image.php?img=20.novemberstrkecossu.jpg)

Forschung

Die Österreich-Ungarische Infrastruktur wird verbessert. Auch die Osmanen können bei Industrie Fortschritte vermelden. Letzteres ist bereits der dritte Durchbruch auf diesem Gebiet.
http://abload.de/img/20.novemberforschungj1soo.jpg (http://abload.de/image.php?img=20.novemberforschungj1soo.jpg)

Ostfront

Im Baltikum passiert nicht viel. Die Russen bringen ihre Kavallerie wieder auf Sollstärke. Ein Angriff auf Kovno hingegen unterbleibt.
http://abload.de/img/20.novemberostpreuens8sma.jpg (http://abload.de/image.php?img=20.novemberostpreuens8sma.jpg)

Im Mittelabschnitt der Front passiert nichts. Keinerlei Aktivitäten seitens des Feindes sind zu beobachten.
http://abload.de/img/20.novemberpolenqesum.jpg (http://abload.de/image.php?img=20.novemberpolenqesum.jpg)

In Galizien gleicht der Zar die Verluste beim letzten russischen Korps in diesem Gebiet aus. Zu mehr scheint die russische Armee nicht in der Lage zu sein.
http://abload.de/img/20.novembergalizienc0sim.jpg (http://abload.de/image.php?img=20.novembergalizienc0sim.jpg)

Italien

Bei Trento bleibt es auch diese Runde ruhig. Bei Klagenfurt wird Unser Sperrring durch die Italiener zersprengt und das österreichisch-ungarische Korps muss sich zurückziehen. Wir werden darauf reagieren müssen. Zum Glück wird ein neues Korps just in dieser Runde aufgestellt. Es wird an dieser Front dringend benötigt. Wir hoffen, dass der Winter Uns helfen wird.
Bei Trieste gibt es hingegen gibt es bessere Nachrichten. Hier zieht der Feind sich zurück. Auch bei Görz nimmt die Wucht des Angriffes der Italiener ab. Die Stadt wird nur noch einmal angegriffen.
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Balkan

Auf dem Balkan versucht Montenegro offensichtlich seinem Verbündeten Serbien zur Hilfe zu kommen. Jedenfalls stößt ein Korps bis Pristina vor, greift aber nicht an.
Im Norden ziehen sich die Serben bei Uzice zurück und verstärken ihre letzten Einheiten. Sollstärke hat aber keine mehr.
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Flotte

Das russische U-Boot zieht sich, wie erwartet, zurück, aber nicht in den Hafen von Helsinki, sondern noch weiter nach Osten. Ob die Kraft noch reichte für Petrograd, werden Wir aufklären.
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Kaukasus

Die Russen ziehen sich bei Rize wieder zurück. Gleichzeitig stellen sie bei Kars ein neues Infanterie-Korps mit Stufe 1 auf. Wir hätten es an der Ostfront eingesetzt. Aber natürlich stellt es auch im Kaukasus eine Gefahr für die Osmanen dar.
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Naher Osten

Das Korps in Aqaba wird wieder angegriffen, aber diesmal scheitert der Angriff. Die Unterstützung durch das osmanische HQ scheint Wirkung zu zeigen.
An der Gazafront konzentrieren die Briten sich nun im Nordwesten. Ein Vorstoß auf die osmanischen Linien unterbleibt.
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Mesopotamien

Nichts Neues.

Libyen

In Libyen übernehmen die Italiener die Verteidigung Ägyptens und ziehen mit einer Division an Bardia vorbei. Eine weitere Division soll wohl den Westen absichern.
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Westfront

An der Westfront intensivieren die Entente ihre Bomberangriffe und können einem Korps leichte Verluste beibringen. Bodenangriffe gibt es aber weiterhin nicht.
Zwischen Paris und Reims stellen die Franzosen zwei weitere Korps auf. Dies macht jetzt 5 Korps innerhalb von zwei Runden. Schon beachtlich. Es zeigt aber die Notwendigkeit im Westen aktivieren zu werden, damit die Franzosen nicht zu stark werden.
Bei Verdun kommt Uns der Feind entgegen und zieht seine Artillerie ab. Warum auch immer?
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Persien als nächstes Ziel?

Nach dem Vorschlag vom Werten Admiral Hipper haben Wir einen möglichen Angriffsplan auf Persien erstellt. Dieser basiert darauf, dass die beiden osmanischen Einheiten bei Basra den Süden von Persien erobern. Oberste Ziel soll dabei das Ölfeld sein. Danach könnte nach Norden abgeschwenkt werden. Je nach Stärke des feindlichen Widerstandes kann dann Richtung Teheran vorgestoßen werden.
Im Norden könnten bis zu 2 osmanische Einheiten aus der Kaukasusfront zur Verfügung gestellt werden. Wie weit hier der Angriff vorgetragen werden, hängt insbesondere vom Verhalten der Russen ab. Sie können jederzeit von Norden her angreifen. Was gegen ein massiven Angriff des Zaren spricht, ist die aktuelle Schwäche der russischen Armee an allen Fronten.
Ein größeres Problem stellt die Mitte da, da hier bei einem persischen Vorstoß keinerlei Widerstand von Osmanen möglich wäre. Wir vermuten aber keine Truppen Persiens in dieser Gegend. Gehen Wir damit recht in der Annahme?
Insgesamt halten Wir einen schnellen Sieg für quasi ausgeschlossen, da Teheran nicht erreichbar erscheint. Insbesondere das fehlende HQ bei Basra schwächt die osmanische Angriffsstärke enorm. Ein Angriff von Norden aus, ist durch die russische Bedrohung ohne Vernachlässigung der Flanken nicht möglich.
Zusammenfassend würden Wir ein Ölfeld bekommen, während die Entente das Einkommen aus Teheran bekommt. Mehr gibt es nicht zu holen in Persien. Was für einen Angriff spricht, ist der geringe Aufwand an Einheiten. Dagegen spricht die Tatsache, dass mit einem Angriff eine dauerhafte neue Front aufgemacht wird.
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Was wirklich geschah - damals
07.11.1915
Das preußische Kriegsministerium gibt Richtlinien über die Behandlung pazifistischer Organisationen heraus, in denen zu einem schärferen Vorgehen gegen deren Aktivitäten aufgefordert wird.
08.11.1915
Die italienischen Angriffe in der dritten Isonzo-Schlacht werden von den österreichisch-ungarischen Truppen endgültig abgewiesen.
08.11.1915
Der italienische Dampfer "Ancona" wird von einem österreichisch-ungarischen U-Boot im Mittelmeer versenkt. Unter den 208 Todesopfern befinden sich u.a. drei Bürger der USA.
08.11.1915
In Petrograd (heute: Leningrad) wird beschlossen, die in der letzten Zeit um eine halbe Million angewachsene Bevölkerung der Stadt zu verringern; u.a. sollen Lazarette, Fabrikanlagen und Gefängnisse ausgelagert werden.
08.11.1915
Die nationale Friedensföderation in den USA führt etwa 1000 Veranstaltungen im ganzen Land durch, auf denen Präsident Woodrow Wilson dazu aufgefordert wird, gemeinsam mit anderen neutralen Staaten zwischen den Kriegführenden zu vermitteln.
09.11.1915
Auf der Generalversammlung der Friedrich Krupp AG in Essen wird die Gründung einer sog. Kruppstiftung beschlossen.
10.11.1915
Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg und der österreichisch-ungarische Außenminister Stephan Freiherr Burián von Rajecz verhandeln in Berlin über den künftigen Status des von den Mittelmächten besetzten Polen.
10.11.1915
Italienische Truppen erleiden in Libyen eine Niederlage gegen aufständische Araber, die mehrere Ortschaften erobern.
11.11.1915
Die Italiener beginnen neue starke Angriffe auf die österreichisch-ungarischen Stellungen bei der Hochebene von Doberdo (vierte Isonzo-Schlacht).
11.11.1915
Der britische Ministerrat beschließt, weitere 100 000 Mann in das von osmanischen Truppen angegriffene Ägypten zu entsenden.
11.11.1915
Das britische Unterhaus billigt einen neuen Kriegskredit über 400 Mio. Pfund Sterling (rd. 8,4 Mrd. Mark).
11.11.1915
Die drei größten Gewerkschaften in Großbritannien, der Bergarbeiterbund, die Union der Transportarbeiter und die Union der Eisenbahner, schließen sich zu einem Gesamtverband mit 1,5 Mio. Mitgliedern zusammen.
11.11.1915
Im Deutschen Reich werden Höchstpreise für Gemüse, Obst und Honig eingeführt.
12.11.1915
Der Leiter der britischen Rekrutierungskampagne, Edward Earl of Derby, kündigt Zwangsmaßnahmen an, falls sich bis Ende November nicht genügend Freiwillige zum Kriegsdienst gemeldet haben sollten.
12.11.1915
Die griechische Deputiertenkammer wird von König Konstantin I. aufgelöst.
13.11.1915
In Salzburg beginnen zweitägige Beratungen von Parlamentariern aus dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn über eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.
13.11.1915
Der frühere Erste Lord der Admiralität, Winston Churchill, erklärt seinen Austritt aus dem britischen Kabinett.
13.11.1915
Der US-amerikanische Kongress ratifiziert den Vertrag zwischen Haiti und den USA, der den Vereinigten Staaten für zehn Jahre die Kontrolle über die Politik Haitis einräumt.
13.11.1915
Die deutsche und die bulgarische Regierung vereinbaren die Lieferung von Lebensmitteln aus Bulgarien an das Deutsche Reich.
14.11.1915
Ein österreichisch-ungarischer Luftangriff auf die italienische Stadt Verona fordert 25 Todesopfer.
14.11.1915
Tomás Masaryk bildet in Paris ein Aktionskomitee für die Gründung eines unabhängigen tschechoslowakischen Staates.
15.11.1915
Die bulgarische und die griechische Heeresleitung vereinbaren die Einrichtung einer neutralen Zone an der gemeinsamen Grenze.
15.11.1915
In Berlin werden erstmals Bezugskarten für Milch ausgegeben.
15.11.1915
Der Bundesrat beschließt, eine Viehzählung vorzunehmen. Am 1. Dezember soll der Bestand an Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen ermittelt werden.
16.11.1915
Der persische Schah Ahmad verlässt mit dem größten Teil der Regierung die Hauptstadt Teheran, nachdem Russland mit deren Besetzung gedroht hatte.
17.11.1915
Ein österreichisch-ungarisches Flugzeuggeschwader bombardiert militärische Anlagen und den Bahnhof von Venedig.
17.11.1915
Ein neues Kriegsgesetz in Neuseeland bestimmt, dass kein Mann im militärdiensttauglichen Alter das Land ohne Paß verlassen darf.
17.11.1915
Die Paketpost zwischen den USA und dem Deutschen Reich wird wegen der Weigerung der Schiffahrtsangestellten, Pakete anzunehmen, eingestellt. Deutsch-Amerikaner hatten versucht, in kleinen Paketen Lebensmittel nach Deutschland zu schicken.
18.11.1915
In Petrograd (heute: Leningrad) wird der Verkauf von Kölnisch Wasser unter Strafe gestellt, da dieses wegen des darin enthaltenen Alkohols in großem Umfang als Ersatz für den in Russland verbotenen Branntwein gekauft wurde.
19.11.1915
Wegen der Herausgabe der ersten Nummer der Zeitschrift "Die Internationale" wird u.a. gegen die zum linken SPD-Flügel zählenden Politiker Rosa Luxemburg, Franz Mehring und Clara Zetkin Anklage erhoben.
19.11.1915
In Ungarn wird das Ergebnis der dortigen dritten Kriegsanleihe bekanntgegeben, auf die 2 Mrd. Kronen (1,34 Mrd. Mark) gezeichnet worden sind.
19.11.1915
Japan tritt dem sog. Londoner Vertrag bei, in dem sich die Alliierten verpflichten, keinen Separatfrieden mit den Mittelmächten zu schließen.
19.11.1915
Die griechische Regierung erklärt, dass sie serbische Truppen, die auf griechisches Gebiet übertreten, entwaffnen und bis Kriegsende internieren werde.
20.11.1915
Wegen eines Streits um die Entlassung von Offizieren, denen mangelnde republikanische Gesinnung nachgesagt wird, tritt der portugiesische Ministerpräsident José de Castro zurück.

Admiral Hipper
30.10.14, 17:06
Vermutlich ist nur in Teheran ein einzelnes Detachement. Trotzdem werdet Ihr ein HQ und zwei Korps mindestens brauchen um es zu erobern.

Vielleicht könnt Ihr aber auch bulgarische Truppen nach Persien verlegen, wenn die mit den Serben fertig sind.

Interessant finden Wir den persichen Kriegsschauplatz allemal.

Ruprecht I.
30.10.14, 17:13
Lasst die Finger von Persien.
Die Mittelmeer-Ossis sind kein Alexander, da könnt Ihr nur verlieren. Wie Ihr selbst schreibt: dauert viel zu lange, bis alles im Sack ist. Und bis dahin habt Ihr eine riesige offene Flanke, über die alles mögliche 'reinkommen kann. Selbst wenn die Perser nur eine einzige Einheit haben, kann die überall auftauchen. Und dann braucht Ihr wieder Einheiten und Zeit, bis Ihr sie wieder eingefangen habt.
Lohnt nicht.

Eine Einheit in Basra stehenlassen, die andere gen Ägypten. Persien ignorieren.

Stupor Mundi
30.10.14, 17:46
Wir schließen Uns (diesmal) dem werten Ruprecht an.
Der Gewinn der Ölquellen ist verglichen mit dem Gewinn Teherans für den Gegner nicht so richtig lohnend.

Hohenlohe
31.10.14, 03:08
Wir schliessen uns dem werten Ruprecht an...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

psycho
31.10.14, 13:57
Um noch mal auf den italienischen Kriegsschauplatz zurückzukommen, könnte eventuell ein paar Mann nach Südtirol verlegen und mit der Einnahme Paduas das italienische Invasionsheer abschneiden?
Vielleicht im Frühling? Nach Serbien?

zersenser
06.11.14, 22:58
Vermutlich ist nur in Teheran ein einzelnes Detachement. Trotzdem werdet Ihr ein HQ und zwei Korps mindestens brauchen um es zu erobern.

Vielleicht könnt Ihr aber auch bulgarische Truppen nach Persien verlegen, wenn die mit den Serben fertig sind.

Interessant finden Wir den persichen Kriegsschauplatz allemal.


Lasst die Finger von Persien.
Die Mittelmeer-Ossis sind kein Alexander, da könnt Ihr nur verlieren. Wie Ihr selbst schreibt: dauert viel zu lange, bis alles im Sack ist. Und bis dahin habt Ihr eine riesige offene Flanke, über die alles mögliche 'reinkommen kann. Selbst wenn die Perser nur eine einzige Einheit haben, kann die überall auftauchen. Und dann braucht Ihr wieder Einheiten und Zeit, bis Ihr sie wieder eingefangen habt.
Lohnt nicht.
Eine Einheit in Basra stehenlassen, die andere gen Ägypten. Persien ignorieren.


Wir schließen Uns (diesmal) dem werten Ruprecht an.
Der Gewinn der Ölquellen ist verglichen mit dem Gewinn Teherans für den Gegner nicht so richtig lohnend.


Wir schliessen uns dem werten Ruprecht an...:ph:

Wir bedanken Uns für die vielfältigen Meinungen. Derzeit sind Wir noch unentschlossen bezüglich Persiens, neigen aber verstärkt dazu erst einmal nicht in Persien anzugreifen. Die Gefahr eines dauerhaften Kriegsschauplatzes ist Uns zu groß und sehen die Gefahr, dass Wir die Entente mehr stärken als Uns. Wir wollen kein Spanien für die Mittelmächte, wie für die Allierten bei "Der Aufstieg des Bösen - ein SC SoE AAR der Achse".


Um noch mal auf den italienischen Kriegsschauplatz zurückzukommen, könnte eventuell ein paar Mann nach Südtirol verlegen und mit der Einnahme Paduas das italienische Invasionsheer abschneiden?
Vielleicht im Frühling? Nach Serbien?

Dazu fehlt derzeit leider ein HQ. Sobald der Balkan abgeschlossen ist, könnte man das dortige HQ nach Tirol verlegen und den Italienern in den Rücken fallen. Bis dahin müssen Wir aber die Entwicklung in Italien abwarten. Die Lage ist dort nicht stabil, aber wenn nichts unerwartetes passiert, werden Wir Eure Idee aufnehmen.



21. November 1915 – 04. Dezember 1915 – Spätherbstoffensive im Westen

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

An der Westfront hat die deutsche Armee angesichts des guten Wetters und der Schwäche des Feindes mit einer Großoffensive begonnen. Dabei konnten innerhalb der weniger Tage gleich drei französische Korps komplett zerschlagen werden und weiteren schwere Verluste beibringen.
An der Ostfront nimmt der Widerstand der zaristischen Armee immer weiter ab. So gelang es ohne große Verluste die Einnahme von Grodno. Auch in Galizien wurde ein weiteres russisches Korps zur Aufgabe gezwungen.
In Serbien ist der Feind weiter auf dem Rückzug und so mussten zwei serbische Korps die Waffen strecken. Weitere Einheiten sind nur noch ein Schatten ihrer selbst.
Den Osmanen gelingt währenddessen bei Aquba ein Befreiungsschlag und zwingen die Briten zum heillosen Rückzug.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

keine besonderen Ereignisse in der letzten Runde


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Die russische und französische Moral sinken weiter deutlich, während die deutsche sogar um einen Punkt steigt. Etwas Sorgen bereitet uns die KuK-Moral. Wir müssen versuchen in den nächsten Runden einige NM-Siege für Österreich-Ungarn zu erreichen.


Verluste
Diese Runde:
2 serbische Korps
2 russische Korps
3 französische Korps


Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/4.dezemberverlustezns0x.jpg (http://abload.de/image.php?img=4.dezemberverlustezns0x.jpg)

Stärke

Die Stärke der Russen erreicht mal wieder einen Tiefpunkt. Hauptverantwortlich sind hierfür die serbischen Verluste. Die Franzosen sind auf Stand der Verstärkung zurückgeworfen.
http://abload.de/img/4.dezemberstrkeuxsvx.jpg (http://abload.de/image.php?img=4.dezemberstrkeuxsvx.jpg)

Forschung

Für Forschung bleibt den Osmanen keine MPP. Bei Deutschen und Österreichern warten Wir auf mehr freie Kapazitäten für teurere Forschungsprojekte.
http://abload.de/img/4.dezemberforschung7psj6.jpg (http://abload.de/image.php?img=4.dezemberforschung7psj6.jpg)

Ostfront

Im Baltikum greifen Wir an allen möglichen Stellen an, um die Russen weiter zu schwächen, bevor der Winter beginnt.
http://abload.de/img/4.dezemberostpreuen7vsj2.jpg (http://abload.de/image.php?img=4.dezemberostpreuen7vsj2.jpg)

Im Mittelabschnitt der Front kann Grodno genommen werden. Wir greifen von Hinten an und überwinden somit die Schützengräben. Isolierte russische Verbände sind derzeit damit leicht zu zerschlagen.
Weiter südlich überleben die Verteidiger von Kovel knapp mit Stärke 1.
http://abload.de/img/4.dezemberpolenohspb.jpg (http://abload.de/image.php?img=4.dezemberpolenohspb.jpg)

In Galizien wird das russische Korps bei Lutsk zerschlagen. Damit stehen dem Zaren hier keine freien Einheiten mehr zur Verfügung. Die vorhandenen Verbände braucht er für die Verteidigung der Frontstädte.
Die österreichisch-ungarische Armee wird weiter aufgerüstet und aufgefrischt.
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Italien

Bei Trento bleibt es auch diese Runde ruhig. Bei Klagenfurt müssen Wir die Neustellung der Österreicher einsetzen, um die italienische Einheit von einem weiteren Vormarsch abzuhalten. Diese zog sich überraschend nach einem Angriff aus Klagenfurt heraus tiefer auf österreichisch-ungarisches Gebiet zurück.
Das Korps, welches sich zurückziehen musste, wird aufgerüstet, da dies ja bei Feindkontakt nicht möglich ist. Gleiches gilt für die beiden Einheiten bei Trieste.
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Balkan

Auf dem Balkan bricht der serbische Widerstand immer stärker zusammen. Bei Nish wird die letzte serbische Einheit im Nordosten vernichtet. Bei Uzice gelingt das selbe mit einem weiteren serbischen Korps. Somit stehen den Serben nur noch 5 Einheiten im Norden zur Verfügung. Davon sind zwei Divisionen auf Stärke 1 abgekämpft und ein Korps hat nur noch 40% seiner Sollstärke. Auf Grund des fehlenden Nachschubes ist davon auszugehen, dass die Serben ihre Einheiten nicht mehr entscheidend verstärken können.
Bei Pristina wird die bulgarische Einheit auf Sollstärke gebracht. Das Korps Montenegro's stellt somit keine Gefahr mehr dar.
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Flotte

Das russische U-Boot wird durch eines Unserer U-Boote entdeckt und dann angegriffen. Beim zweiten Angriff kann es aber abtauchen. Aber wir klären es wieder auf und können es letztendlich versenken.
Ein Angriff auf das U-Boot im Hafen gelingt und es hat nur noch Stärke 3.
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Kaukasus

Wir ziehen die osmanische Division angesichts des bevorstehenden Winters nach Van zurück. Gleichzeitig attackieren Wir das russische Korps, welches sich in einer Vorrunden in die Berge zurückgezogen hat. Dessen Versorgung ist aber überraschend gut und somit ist der Angriff nicht sehr erfolgreich.
Die beiden Korps bei Erzerum werden wieder auf Sollstärke gebracht.
http://abload.de/img/4.dezemberkaukasus61sjo.jpg (http://abload.de/image.php?img=4.dezemberkaukasus61sjo.jpg)

Naher Osten

Bei Aquba starten Wir einen Angriff aus Mut zum Risiko. Die Prognose war 2zu3. Wir sind aber besser und zwingen die Briten zum Rückzug. Damit hatten Wir nicht gerechnet.
An der Gazafront erreicht der osmanische Jagdflieger die Front. Außerdem gleichen Wir die Verluste der letzten Runden aus.
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Mesopotamien

Wegen Persiens sind Wir noch unentschlossen. Wir werden aber in jedem Fall die Division als Sicherung zurücklassen.
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Libyen

In Libyen liegt Tobruk außerhalb Unserer Reichweite und somit bleibt nichts anderes als abzuwarten.
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Westfront

An der Westfront beginnen Wir mit einer großen Spätherbstoffensive und zerschlagen gleich drei französische Korps und können zwei weitere beschädigen. Der größte Erfolg ist dabei die Zerschlagung des Korps nördlich von Verdun. Damit steht der Weg zur Festung offen. Aber auch die Säuberung des Vorfeldes von Compiegne ist ein großer Erfolg vor dem Winter.
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Der Arabische Aufstand

1916 wird bekanntlich der Arabische Aufstand beginnen. Wir versuchen im Vorfeld möglichst viele Aufstandspunkte zu besetzen und somit den Aufstand einzugrenzen. Dies ist Uns bereits bei drei von fünf gelungen. Der vierte kann durch das HQ blockiert werden, wenn Wir es in Unserer nächsten Runde ein Feld nach Norden verlegen.
Problematisch ist der letzte Aufstandspunkt. Dieser ist aus derzeitiger Sicht nicht blockierbar mit den vorhandenen Einheiten. Die Division in Maan ist durch die Briten gebunden. Gleiches gilt für Aquba. Hail und Medina können leider auch nicht gleichzeitig geschützt werden mit dem letzten Punkt. Somit bleibt Uns leider nichts anderes übrig als abzuwarten. Wir hoffen, dass der Aufstand noch auf sich warten lässt.
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Was wirklich geschah - damals
21.11.1915
Die serbische Regierung verlässt wegen des Vormarsches der Mittelmächte Mitrowika und verlegt ihren Sitz in die albanische Stadt Skutari (heute: Shkodër).
21.11.1915
Die Festung Nowo-Georgiewsk erhält auf Anweisung des deutschen Generalgouvernements im besetzten Polen wieder ihren alten polnischen Namen Modlin.
21.11.1915
In Berlin findet eine Demonstration sozialistischer Kriegsgegner statt.
22.11.1915
Britische Truppen, die sich bis auf 25 km Bagdad genähert hatten, werden bei Ktesiphon von den Truppen des Osmanischen Reiches geschlagen und bei Kut-el-Amara (heute: Al Kut) eingeschlossen.
24.11.1915
Auf dem Amselfeld westlich des Ortes Pri werden die Serben von den Truppen der Mittelmächte vernichtend geschlagen.
24.11.1915
Griechenland sichert den in Saloniki gelandeten britischen und französischen Truppen Bewegungsfreiheit auf griechischem Territorium zu.
25.11.1915
In Frankreich beginnt die Zeichnungsfrist für die erste französische Anleihe zur Kriegsfinanzierung.
25.11.1915
In Italien werden Sondersteuern zur Deckung der Kriegskosten eingeführt; u.a. muss beim Handel mit Lebensmitteln eine Abgabe von 1% des Preises gezahlt werden.
27.11.1915
Deutsche Marineluftschiffe greifen Städte an der Ostküste Großbritanniens an.
27.11.1915
Die britische und die dänische Regierung schließen ein Handelsabkommen, in dem Dänemark garantiert, dass die eingeführten Waren bestimmungsgemäß verwendet und nicht ans Deutsche Reich weitergeleitet werden. Im Gegenzug sichert Großbritannien die ungehinderte Wareneinfuhr für den dänischen Inlandsverbrauch zu.
28.11.1915
In einer Note an die britische Regierung beschuldigt die deutsche Reichsregierung die Besatzung des britischen Dampfers "Baralong"; sie soll im August das deutsche U-Boot "U 27" versenkt und die Mannschaft ermordet haben. Die britische Regierung wird aufgefordert, die Schuldigen strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen.
28.11.1915
Der serbische König Peter I. Karadordevic flieht angesichts des anhaltenden Vormarsches der Mittelmächte nach Albanien.
28.11.1915
Die monatlichen französischen Kriegsausgaben haben sich gegenüber dem ersten Halbjahr 1915 im zweiten Halbjahr von 805 Mio. Franc (644 Mio. Mark) auf 1,75 Mrd. Franc (1,4 Mrd. Mark) erhöht.
29.11.1915
Der deutsche Generalstabschef Erich von Falkenhayn wendet sich in einem Telegramm an Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg dagegen, Friedensbereitschaft zu signalisieren, da dies vom Gegner als "verderbliche Schwäche" ausgelegt werden würde.
29.11.1915
Kaiser Wilhelm II. besucht erstmals seit Ausbruch des Krieges die österreichisch-ungarische Hauptstadt Wien.
30.11.1915
Bei einer Kabinettsumbildung in Österreich werden die Ämter des Innen-, Finanz- und Handelsministers neu besetzt.
30.11.1915
In London wird der erweiterte Londoner Vertrag unterzeichnet. Italien tritt damit, wie zuvor bereits Japan, dem Abkommen der Alliierten bei, in dem diese sich dazu verpflichten, keinen Sonderfrieden mit den Mittelmächten zu schließen.
30.11.1915
Die französische Abgeordnetenkammer beschließt die Einberufung der regulär erst 1917 wehrpflichtig werdenden Männer zum 5. Januar 1916.
30.11.1915
In Sofia wird mit minus 25 die niedrigste Temperatur seit 1881, dem Beginn der regelmäßigen Temperaturaufzeichnungen, gemessen.
01.12.1915
Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion beschließt, eine offizielle Anfrage an Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg zu richten. Dieser wird darin um Mitteilung gebeten, unter welchen Bedingungen die Reichsregierung zur Aufnahme von Friedensverhandlungen bereit sei.
01.12.1915
Der Oberkommandierende der Armeen der Mittelmächte in Serbien, Generalfeldmarschall August von Mackensen, ruft die serbische Bevölkerung auf, an ihre Wohnorte zurückzukehren, die Arbeit wiederaufzunehmen und die Befehle der Besatzungsmacht zu befolgen.
02.12.1915
Die serbischen Truppen ziehen sich aus der makedonischen Stadt Monastir zurück, die am 4. Dezember von deutschen und bulgarischen Einheiten besetzt wird.
02.12.1915
In Österreich-Ungarn wird der 67. Jahrestag der Thronbesteigung von Kaiser Franz Joseph I. gefeiert.
03.12.1915
Der bisherige Oberbefehlshaber der französischen Nordostarmeen, General Joseph Joffre, übernimmt das neugeschaffene Amt des Oberbefehlshabers sämtlicher französischer Armeen.
03.12.1915
Die Alliierten fordern die griechische Regierung auf, ihren in Saloniki gelandeten Truppen volle Bewegungsfreiheit zu garantieren, sämtliche griechischen Truppen aus Saloniki und Umgebung abzuziehen und ihnen das alleinige Verfügungsrecht über Straßen und Eisenbahnen in der Region einzuräumen.
04.12.1915
Das Deutsche und das Osmanische Reich beschließen die Einrichtung einer direkten Zugverbindung zwischen beiden Ländern. Der sog. "Balkanzug" soll ab Januar 1916 zweimal wöchentlich zwischen München und Konstantinopel (heute: Istanbul) verkehren.
04.12.1915
Der Chefredakteur der niederländischen Zeitung "De Telegraaf" wird unter dem Vorwurf verhaftet, ein am Tag zuvor erschienener Artikel stelle eine Gefährdung der Neutralität des Landes dar. In dem Artikel war der Regierung vorgeworfen worden, durch ihre Ausfuhrpolitik das Deutsche Reich zu unterstützen.
04.12.1915
Der Geheimbund Ku-Klux-Klan wird im US-amerikanischen Bundesstaat Georgia zugelassen. Die rassistische Organisation wurde in den USA seit den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts verfolgt.

Duke of York
07.11.14, 07:44
Die russische und französische Moral sinken weiter deutlich, während die deutsche sogar um einen Punkt steigt. Etwas Sorgen bereitet uns die KuK-Moral. Wir müssen versuchen in den nächsten Runden einige NM-Siege für Österreich-Ungarn zu erreichen.


Werter Zerzenser,

Ihr müsst versuchen, dass möglichst die Österreicher die Städte erobern und den feindlichen Einheiten den finalen Fangschuss geben. Zum Beispiel im Mittelabschnitt der Ostfront, aber besonders in Serbien.
Hier solltet Ihr den Bulgaren, die ja deutscher Minor sind, die blutigen Kämpfe überlassen, Eroberungen aber sollten KuK-Verbänden vorbehalten sein. Das wird deren Moral deutlich stärken.

Kardinalinfant
07.11.14, 11:05
Wenn eine Moralerhöhung für Österreich notwendig ist, dann ist das vom werten Duke of York vorgeschlagene Verfahren richtig.

Wir geben allerdings zu bedenken, ob hier ein Erfordernis zum Tätigwerden überhaupt besteht. Der Krieg wird nicht durch Österreich gewonnen werden können sondern nur durch das deutsche Reich. Der Krieg kann für die Mittelmächte durch Österreich zwar verloren werden, nämlich wenn dieses zusammenbricht, davon ist die Partie hier aber ein ganzes Stück entfernt. Unseres Erachtens ist die österreichische Moral noch im halbwegs grünen Bereich. Zwar dürften die Truppen leicht beeinträchtigt sein (ab einer NM von 90 % dürften die österreichischen Truppen unter einem Moralmodifikator von 95 % leiden). Um den zu beseitigen wäre allerdings eine Moralsteigerung um 6 Prozentpunkte erforderlich, das ist eine ganze Menge Holz und dürfte über ein paar wenige russische Dörfer in österreichischem Besitz kaum zu lösen sein. Da aber die Russen ihrerseits einen Moralmodifikator von sogar nur noch 90 % haben dürften (da sie eine NM von weniger als 70 haben), besteht gegenüber Russland eben kein Bedürfnis, die österreichische NM um jeden Preis zu steigern.
Gegenüber Italien (Moralmodifikator wohl 110 %!) besteht zwar in der Tat ein Nachteil, aber zum einen ist die Italienfront zweitrangig, zum anderen die italienische Streitmacht klein und die österreichische Armee hat ihr gegenüber einen Techvorteil, den der werte Zerzenser durch Aufrüsten seiner Einheiten in diesem Zug ja schon beginnt, ins Feld zu führen.

Daher mein Fazit: Moralverbesserungen für Österreich ja, aber nicht um jeden Preis, nur da, wo sie einfach zu erringen ist. Letztlich sollten gesamtstrategische und operative Belange des deutschen Reiches Vorrang haben, wo eine Interessenskollision besteht.


Für die Westfront regen wir an, ob es nicht im nächsten Zug möglich wäre, die nahe befindlichen Artillerieeinheiten Frankreichs (2 Felder nordöstlich von Paris) und Englands (1 Feld westlich von Paris) direkt zu attackieren. Gelingt es, sie zu vernichten - umso besser - gelingt es "nur" sie anzuschlagen, müssen die Einheiten eigentlich zurückgezogen werden und hindern damit den Vormarsch nicht mehr oder aber sie werden wieder aufgefrischt und dann im nächsten Zug wahrscheinlich vernichtet. Auch eine Attacke auf das Vorfeldkorps 2 Felder nordwestlich von Paris regen wir an. Dessen Befestigungen können teilweise umgangen werden. Hierzu bringen wir erneut einen Linksschwenk der im äußersten Westen stehenden deutschen Einheiten in Richtung Paris ins Gespräch. Fällt das Vorfeldkorps und sind die feindlichen Batterien ausgeschaltet, kann im nächsten Frühling oder Frühsommer der eigentliche Sturm auf Paris losgehen!

Kardinalinfant

Hohenlohe
07.11.14, 16:21
Wir können uns dem werten Kardinalinfant nur anschliessen, denn es ist sehr plausibel...:top: Wir hoffen, dass ihr weiterhin erfolgreich bleibt gegen die Entente...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
14.11.14, 07:57
Werter Zerzenser,

Ihr müsst versuchen, dass möglichst die Österreicher die Städte erobern und den feindlichen Einheiten den finalen Fangschuss geben. Zum Beispiel im Mittelabschnitt der Ostfront, aber besonders in Serbien.
Hier solltet Ihr den Bulgaren, die ja deutscher Minor sind, die blutigen Kämpfe überlassen, Eroberungen aber sollten KuK-Verbänden vorbehalten sein. Das wird deren Moral deutlich stärken.

So meinten Wir Unseren kurzen Einlass.


Wenn eine Moralerhöhung für Österreich notwendig ist, dann ist das vom werten Duke of York vorgeschlagene Verfahren richtig.
Wir geben allerdings zu bedenken, ob hier ein Erfordernis zum Tätigwerden überhaupt besteht. Der Krieg wird nicht durch Österreich gewonnen werden können sondern nur durch das deutsche Reich. Der Krieg kann für die Mittelmächte durch Österreich zwar verloren werden, nämlich wenn dieses zusammenbricht, davon ist die Partie hier aber ein ganzes Stück entfernt. Unseres Erachtens ist die österreichische Moral noch im halbwegs grünen Bereich. Zwar dürften die Truppen leicht beeinträchtigt sein (ab einer NM von 90 % dürften die österreichischen Truppen unter einem Moralmodifikator von 95 % leiden). Um den zu beseitigen wäre allerdings eine Moralsteigerung um 6 Prozentpunkte erforderlich, das ist eine ganze Menge Holz und dürfte über ein paar wenige russische Dörfer in österreichischem Besitz kaum zu lösen sein. Da aber die Russen ihrerseits einen Moralmodifikator von sogar nur noch 90 % haben dürften (da sie eine NM von weniger als 70 haben), besteht gegenüber Russland eben kein Bedürfnis, die österreichische NM um jeden Preis zu steigern.
Gegenüber Italien (Moralmodifikator wohl 110 %!) besteht zwar in der Tat ein Nachteil, aber zum einen ist die Italienfront zweitrangig, zum anderen die italienische Streitmacht klein und die österreichische Armee hat ihr gegenüber einen Techvorteil, den der werte Zerzenser durch Aufrüsten seiner Einheiten in diesem Zug ja schon beginnt, ins Feld zu führen.

Daher mein Fazit: Moralverbesserungen für Österreich ja, aber nicht um jeden Preis, nur da, wo sie einfach zu erringen ist. Letztlich sollten gesamtstrategische und operative Belange des deutschen Reiches Vorrang haben, wo eine Interessenskollision besteht.


Für die Westfront regen wir an, ob es nicht im nächsten Zug möglich wäre, die nahe befindlichen Artillerieeinheiten Frankreichs (2 Felder nordöstlich von Paris) und Englands (1 Feld westlich von Paris) direkt zu attackieren. Gelingt es, sie zu vernichten - umso besser - gelingt es "nur" sie anzuschlagen, müssen die Einheiten eigentlich zurückgezogen werden und hindern damit den Vormarsch nicht mehr oder aber sie werden wieder aufgefrischt und dann im nächsten Zug wahrscheinlich vernichtet. Auch eine Attacke auf das Vorfeldkorps 2 Felder nordwestlich von Paris regen wir an. Dessen Befestigungen können teilweise umgangen werden. Hierzu bringen wir erneut einen Linksschwenk der im äußersten Westen stehenden deutschen Einheiten in Richtung Paris ins Gespräch. Fällt das Vorfeldkorps und sind die feindlichen Batterien ausgeschaltet, kann im nächsten Frühling oder Frühsommer der eigentliche Sturm auf Paris losgehen!

Kardinalinfant

Danke für den Tipp an der Westfront. Die Art. ist wirklich ein lohnenswertes Ziel.




20. Dezember 1915 – 01. Januar 1916 – Der Arabische Aufstand beginnt!

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An der West- und Ostfront bleibt der Feind defensiv. Im wesentlichen sind die derzeitiger Aktivitäten auf allen Seiten vom Winterwetter bestimmt. Es zeigt sich immer mehr, dass der Feind kaum noch in der Lage ist offensive tätig zu werden. Dies wird gegenwärtig an der gescheiterten Offensive im Kaukasus gegen unsere osmanischen Verbündeten deutlich. Trotz großer Anstrengungen müssen die Russen an allen Angriffsstellen große Verluste erleiden und können nicht in die osmanischen Stellungen eindringen.
Entgegen der Behauptungen der Entente handelt es sich bei den Unruhen im arabischen Raum um eine kleine Schar von gekauften Söldner. Von einem allgemeinen Aufstand kann jedenfalls nicht die Rede sein, vielmehr steht die übergroße Mehrheit der Araber loyal zum osmanischen Sultan.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Der Arabische Aufstand beginnt!
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Die osmanische Moral ist vom Arabischen Aufstand geschockt und verliert ganze 10 Punkte.
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Verluste
Diese Runde:
keine


Seit Kriegsbeginn:
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Stärke

Die Ressourcen der Entente scheint unerschöpflich. Die Briten stellen alleine in dieser Runde 6 neue Einheiten auf. Die Russen kommen auf 3 und die Franzosen auf immerhin 5. Zusammen sind dies 14 Einheiten. Das ist mehr als die Hälfte der gesamten osmanischen Armee. Neu aufgestellt in einer Runde!!!
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Forschung

Der Geheimdienst die Österreicher arbeitet nun besser. Gleiches gilt für die deutsche Industrie. Am wichtigsten ist aber der Durchbruch der Osmanen bei der Infanterie. Insgesamt müssen Wir aber feststellen, dass Wir bei der Infanterieforschung kein Glück haben. Alle drei Projekte brauchten bis 100 %.
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Ostfront

Im Baltikum stellt der Zar ein neues Korps mit Stufe 1 auf. Ansonsten bleibt die russische Armee defensiv und ersetzt die Verluste der letzten Runde.
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Im Mittelabschnitt der Front werden die letzten Bürger Kovels bewaffnet und verstärken die Verteidiger der Stadt. Die Division hat somit wieder eine Stärke von 7.
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Bei Lutsk erscheint eine neue Division mit Stufe 1. Weiter östlich gibt es keine neuen Einheiten.
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Italien

Bei Trento bleibt es auch diese Runde ruhig. Die Italiener greifen parallel Klagenfurt und Görz an. Beide Seiten erleiden dabei Verluste. Das abgeschnittene italienische Korps gräbt derweilen ein.
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Balkan

Auf dem Balkan findet der erwartete Angriff auf Pristina nicht statt. Dies eröffnet Uns die Möglichkeit zuzuschlagen.
In Nordserbien ersetzen die Serben einen Teil ihrer Verluste, aber deren Schwäche wird offensichtlich.
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Flotte

Das russische U-Boot im Hafen hat wieder Stärke 4.
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Kaukasus

Im Kaukasus starten die Russen an allen Stellen eine Großoffensive. Insgesamt 4 Angriffe an verschiedenen Stellen. Die meisten Angriffe scheitern an den osmanischen Stellen. Somit sind die feindlichen Verluste in der Summe größer als die der Osmanen. Erstmal ist der russische Versuch gescheitert an dieser Front einen Durchbruch zu erzielen.
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Naher Osten

Im Nahen Osten beginnt überraschend früh der Arabische Aufstand. Derzeit umfasst er nur eine Einheit und sollte somit beherrschbar sein. Die Briten scheinen den Aufstand unterstützen zu wollen und ziehen ein weiteres Korps Richtung Maan.
Die Briten versuchen den Arabischen Aufstand gleichzeitig zu nutzen und greifen Beersheba an. Da dieser Angriff nur von einer Division ausgeführt wird, scheitert er deutlich.
Wenn die Briten einen größeren Teil ihrer neuen 6 Einheiten im arabischen Raum aufgestellt haben, werden Wir hier ein Problem bekommen.
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Mesopotamien

nichts Neues

Libyen

In Libyen beginnen die Italiener mit einer Offensive und greifen mit beiden Divisionen die Aufständischen an. Diese verlieren einen Stärkepunkt, während die Italiener 2 verlieren. Leider haben diese aber auch die größeren Reserven.
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Westfront

Die Franzosen ziehen ihre angeschlagenen Einheiten nicht zurück, sondern verlegen sie nach Osten, um die entstandene Lücke zu schließen. Warum sie dafür nicht ihre neuen Einheiten nutzen, ist unklar.
Bei Verdun ist der Erfolg der letzten Runde dahin, da die Franzosen nicht nur die verlorene Einheit ersetzen, sondern sogar zwei weitere neue.
Am Ostabschnitt erscheint die zweite britische Artillerie. Damit verfügt die Entente nun über insgesamt 3 Artillerie-Einheiten an der Westfront, die Wir sehen. Hinzu kommt noch eine vierte Einheit, die vor kurzem noch bei Verdun stationiert war.
Wir sind zur Zeit kurz vor dem Entsetzen, wie viele Einheiten die Franzosen innerhalb kürzester Zeit aufstellen können.
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Das Jahr 1915 – Ziele und Erreichtes

folgt!


Was wirklich geschah - damals
18.12.1915
In Berlin wird die Gründung der "Genossenschaft zur Verwertung musikalischer Aufführungsrechte" (GEMA) bekanntgegeben. Die GEMA soll im Auftrag der Komponisten und Texter die Tantiemen für die Aufführung von deren Musikstücken einziehen.
19.12.1915
Die Alliierten geben ihren Versuch, die Dardanellen zu besetzen, auf. In der Bucht von Anaforta beginnt die Einschiffung der Nordgruppe der britischen und französischen Landungstruppen.
19.12.1915
Bei den griechischen Parlamentswahlen, an der sich nur ein Drittel der Wahlberechtigten beteiligten, erhalten die Anhänger des früheren Regierungschefs Dimitrios Gunaris die Mehrheit. Der im Oktober als Ministerpräsident zurückgetretene Eleftherios Weniselos hatte seine Anhänger zur Stimmenthaltung aufgerufen.
20.12.1915
Der sozialdemokratische Parteivorsitzende Hugo Haase legt sein Amt als Vorsitzender der SPD-Reichstagsfraktion nieder, da er im Gegensatz zur Fraktionsmehrheit die Bewilligung des neuen Kriegskredits ablehnt.
20.12.1915
Der britische Munitionsminister David Lloyd George zieht vor dem Unterhaus eine Bilanz der Arbeit seines Ministeriums. Seit dessen Gründung im Mai habe sich u.a. die Produktion von Maschinengewehren verfünffacht, die Zahl der produzierten Handgranaten sei um das Vierzigfache gestiegen.
21.12.1915
Im Reichstag stimmen außer Karl Liebknecht und Otto Rühle erstmals 18 weitere SPD-Abgeordnete gegen den neuen Kriegskredit. Außerdem beteiligen sich 22 Sozialdemokraten nicht an der Abstimmung.
21.12.1915
Der König von Montenegro, Nikolaus I., richtet ein Friedensgesuch an den österreichisch-ungarischen Kaiser Franz Joseph I.
21.12.1915
Bei der Berliner Straßenbahn werden erstmals auch Frauen als Fahrerinnen eingesetzt.
22.12.1915
Die Regierung des Osmanischen Reiches weist Eingaben der deutschen Botschaft vom Juli und August über die Massaker an der armenischen Bevölkerung als Einmischung in die inneren Angelegenheiten zurück. Alle gegen die Armenier getroffenen Maßnahmen seien durch "militärische Gründe diktiert" gewesen.
22.12.1915
Der deutsche Bundesrat beschließt, Zehnpfennigstücke aus Eisen prägen zu lassen. Eiserne Fünfpfennigstücke werden bereits seit Oktober ausgegeben.
23.12.1915
Die deutschen, österreichischen und ungarischen Getreidezentralen vereinbaren mit Rumänien die Lieferung von Lebensmitteln, die vor längerer Zeit gekauft wurden, aber nach Öffnung der Verkehrsverbindung zum Balkan erst jetzt geliefert werden können. Außerdem wird der Ankauf weiterer 500 000 t Getreide und Hülsenfrüchte vereinbart.
23.12.1915
Der im Juli gewählte neue chilenische Staatspräsident Juan Luis Sanfuentes Andonaegui tritt sein Amt an.
23.12.1915
Bei den Wahlen in Luxemburg schrumpft die Mehrheit der verbündeten Liberalen, Sozialisten und Unabhängigen von zwölf auf zwei Sitze. Die Rechtspartei gewinnt fünf Mandate hinzu.
23.12.1915
Die britischen Truppen an der Front in Frankreich und Flandern werden davor gewarnt, sich durch das Weihnachtsfest zu Verbrüderungen mit feindlichen Soldaten in den Schützengräben verleiten zu lassen.
23.12.1915
In der Berliner Innenstadt kann ein Schlachtfeld besichtigt werden. Auf dem Gelände der Ausstellungshallen am Zoo sind vom Garde-Pionier-Bataillon Schützengräben und Unterkünfte nachgebaut worden, um der Bevölkerung einen Einblick in den Alltag der Frontsoldaten zu vermitteln.
24.12.1915
Auf die erste französische Kriegsanleihe sind nach Angaben des Finanzministeriums 14,5 Mrd. Franc (11,6 Mrd. Mark) gezeichnet worden.
25.12.1915
Papst Benedikt XV. beklagt in seiner Weihnachtsansprache die anhaltende "Menschenschlächterei" und bezeichnet den Weltkrieg als die "größte Erschütterung der Weltgeschichte".
26.12.1915
Der aus seinem besetzten Land geflüchtete serbische König Peter I. trifft in Italien ein.
26.12.1915
Wegen der Proklamation von Präsident Yüan Shih-k'ai zum Kaiser erklärt der Militärgouverneur von Yünnan die Unabhängigkeit der südchinesischen Provinz.
27.12.1915
In Sofia wird das bulgarische Parlament mit einer Thronrede von König Ferdinand I. eröffnet. Am 28. Dezember bewilligt die Sobranje (Nationalversammlung) gegen die Stimmen der Sozialisten den von der Regierung beantragten Kriegskredit.
28.12.1915
In der "Neuen Zürcher Zeitung" erscheint unter der Überschrift "Friedensgedanken" ein Artikel, in dem behauptet wird, das Deutsche Reich sei bereit, auf Annexionen zu verzichten und sofort Friedensverhandlungen aufzunehmen. Die Gerüchte, die für großes Aufsehen in der Bevölkerung sorgen, werden am folgenden Tag von amtlichen deutschen Stellen dementiert.
28.12.1915
Die britische Regierung beschließt, ein Gesetz über die Einführung der Wehrpflicht vorzulegen.
29.12.1915
Die österreichisch-ungarische Regierung bietet den USA Schadenersatz für die bei der Versenkung des italienischen Schiffes "Ancona" erlittenen amerikanischen Verluste an, beharrt jedoch darauf, dass die Versenkung rechtmäßig gewesen sei.
30.12.1915
Die Konsuln des Deutschen Reiches, Österreich-Ungarns und Bulgariens in Saloniki werden von den dort gelandeten Truppen der Alliierten verhaftet.
30.12.1915
Durch eine Explosion an Bord des Schiffes wird im Hafen von Le Havre der britische Panzerkreuzer "Natal" zerstört. 320 Mann der 700köpfigen Besatzung kommen ums Leben.
31.12.1915
In einem Erlass an die deutschen Truppen zum Jahreswechsel bekundet Kaiser Wilhelm II. Siegeszuversicht und appelliert an den Durchhaltewillen der Truppen.

Hohenlohe
14.11.14, 11:41
Werter Zersenser, könnt ihr an der Westfront noch etwas reissen durch Angriffe auf die britische Artillerie...?? Wie sieht es an der Sinaifront aus...?? Könnt ihr dem arabischen Aufstand noch Paroli bieten...??

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
14.11.14, 13:46
Werter Zersenser, könnt ihr an der Westfront noch etwas reissen durch Angriffe auf die britische Artillerie...?? Wie sieht es an der Sinaifront aus...?? Könnt ihr dem arabischen Aufstand noch Paroli bieten...??

Der Araberaufstand macht Uns zur Zeit noch keine Sorgen. Insgesamt sieht der Nahe Osten besser aus als Wir 1914 befürchtet hatten. Ob dies genauso bleibt, wird sich zeigen. Die größten Sorgen macht Uns die italienische Front. Immer wenn Wir hoffen die Lage zu stabilisieren, kommt es anders und Wir müssen reagieren. Wenn in Galizien noch hart gekämpft würde, wie noch Anfang 1915, hätten Wir echte Probleme. So konnten Wir zusätzliche Einheiten in die Alpen verlegen.
Zur Westfront: Wartet hier den nächsten Bericht ab. Aber Wir sind wirklich konsterniert über die Reserven der Franzosen.

Zahn
14.11.14, 21:57
Angesichts der feindlichen Truppenmassen empfehlen wir zu Plan B überzugehen:
Jeder Schuss ein Russ, jeder Tritt ein Brit und jeder Stoss ein Franzos !

zersenser
21.11.14, 19:11
Wie versprochen das Fazit 1915

Das zweite Kriegsjahr – Plan und Wirklichkeit 1915

Nach den schweren Kämpfen 1915 ist es an der Zeit unsere Planungen und das Erreichte zu vergleichen, um daraus die notwendigen Schlussfolgerungen für 1916 zu ziehen. Die folgenden Übersichten dürfen dabei unter keinen Umständen in die Hand des Feindes gelangen!

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs


Entwicklung und Diplomatie

Diplomatisch gehen wir von einem Kriegseintritt Bulgariens im Laufe des Jahres aus. Ansonsten müssen wir schauen, ob MPP's übrig bleiben für diplomatische Aktionen.
In der Forschung hoffen wir auf Durchbrüche bei der Infanterie und Schützengräben. Die nächsten Schwerpunkte werden Intelligence und Artillerie sein. Außerdem soll weiter in Infrastruktur und Industrie investiert werden.


Ostfront

An der Ostfront waren die Planungen für 1915 sehr klar. Das Ziel hieß Warschau! Und die Stadt konnte schon früh genommen werden. Es gelang sogar wesentlich weiter nach Osten vorzustoßen als ursprünglich für möglich gehalten. Ursache dafür war die steigende Abnutzung der zaristischen Armee. Hatte diese Anfang 1915 noch eine Stärke von 76 Einheiten, so sind dies am Ende der Entente-Runde nunmehr nur noch 53. Dies macht sich praktisch überall bemerkbar. So ist der Feind in Polen und Galizien nicht in der Lage eine stabile Front aufzubauen. Vielmehr ist profitieren die Russen von der Tatsache, dass die Deutschen ihr Hauptaugenmerk in den Westen verlegt haben und die Österreicher mehrere Verbände nach Italien verlegen mussten. Trotzdem konnten praktisch alle Ziele erreicht werden, obwohl es zwischenzeitlich nach Niederlage von Kolomea im Süden der Ostfront kritisch war. Das einzige Ziel was nicht erreicht werden konnte, ist die Einnahme von Kovel, aber diese wird sicherlich zeitnah erfolgen.
In Ostpreußen gelang es währenddessen erst zum Jahresende hin offensiv zu werden und Kovno zu nehmen. Der Verlust von 2 Korps (eines vernichtet und eines nach Polen verlegt) für die Armee Hindenburg schwächte die Stärke der Deutschen. Das Hauptaugenmerk lag aber ja weiter südlich, so dass auch im nördlichen Teil der Ostfront das Jahresziel weitgehend erreicht wurde.


Planungen:

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http://abload.de/img/planungen1915-ostpreut8kf8.jpg (http://abload.de/image.php?img=planungen1915-ostpreut8kf8.jpg)

Erreichtes:

http://abload.de/img/18.dezemberostpreuenhjoip.jpg (http://abload.de/image.php?img=18.dezemberostpreuenhjoip.jpg)

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Osmanisches Reich

Hier gab es keine umfassenden Planungen für 1915. Im Kaukasus scheiterte die Offensive der Russen über den Ararat auf der einen Seite, aber gleichzeitig die osmanische Offensive gegen Oltu. Im Nahen Osten ist die Front bisher als weitgehend stabil zu bezeichnen. In Palästina gelingt es den Osmanen die Briten in Schach zu halten, während bei Maan eine britische Offensive gefährlich wäre. Schwerpunkt bildeten aber 1915 die Kämpfe um Aqaba und obwohl die Osmanen hier über Runden hohe Verluste von 2 Stärkepunkten hinnehmen mussten, kann doch von einem Erfolg gesprochen werden. Letztendlich ist es nämlich gelungen die Schlacht zu gewinnen.
In Mesopotamien ist 1915 gelungen selbst die kühnsten Hoffnungen zu übertreffen und die Briten komplett zu zerschlagen. Damit war sicherlich nicht zu rechnen und eher dem Umstand glücklicher Zufälle geschuldet als der Stärke der Osmanen


Flotte

Bei der Flotte gab es in der Ostsee einige Schlachten, bei denen die Russen eine erneute Niederlage einstecken mussten. Im Mittelmeer ist es hingegen nicht gelungen, dauerhaft die Nachschubsrouten der Entente zu behindern.


Balkan

Hier hing alles vom Kriegseintritt Bulgariens ab. „Mit Glück und einem frühen bulgarischen Kriegseintritt könnte Serbien noch 1915 besiegt werden. Aber dies ist eher unwahrscheinlich,“ schrieben Wir in den Planungen. Zwar kam der frühe Kriegseintritt, aber ein endgültiger Sieg in Serbien war dann doch nicht möglich. Zwar gelang relativ schnell Serbien zu teilen, aber die nördlichen Streitkräfte erwiesen sich als zu stark für die österreichisch-ungarischen-bulgarischen Verbände, so dass sich die Kämpfe bis dato hinziehen. Ob ein Angriff der Bulgaren direkt auf Uskub besser gewesen wäre, lässt sich schwerlich sagen, da dadurch gleichzeitig eine serbische Offensive in den Rücken der Bulgaren möglich gewesen wäre. Zusammenfassend kann hier aber gesagt werden, dass die Ziele 1915 nicht erreicht wurden und die Kämpfe sich noch weit nach 1916 hinziehen werden.

Planungen:
http://abload.de/img/planungen1915-balkan91o8f.jpg (http://abload.de/image.php?img=planungen1915-balkan91o8f.jpg)

Erreichtes:
http://abload.de/img/18.dezemberbalkanp3q21.jpg (http://abload.de/image.php?img=18.dezemberbalkanp3q21.jpg)


Italien

Die Italienfront war ab der zweiten Jahreshälfte fast durchgehend Unser größtes Sorgenkind. Immer wenn Wir dachten, die Front würde sich stabilisieren, haben es die Italiener dann doch geschafft eine Lücke etc. zu finden. Und auch wenn die Ziele hier für 1915 sehr bescheiden waren, ist es nicht gelungen eine Front Klagenfurt-Görz-Trieste aufzubauen. Bei Klagenfurt sind die Italiener durchgebrochen und konnten nur durch neue Einheiten aufgehalten werden. Derzeit sieht die Front daher auch wieder etwas stabiler aus, aber zufrieden können Wir mit der Situation dort nicht sein. Insgesamt gilt leider auch hier, dass die Ziele für 1915 nicht erreicht wurden.

Planungen:
http://abload.de/img/planungen1915-italienyrr73.jpg (http://abload.de/image.php?img=planungen1915-italienyrr73.jpg)

Erreichtes:
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Westfront

Hätte man Uns im Oktober gefragt, wie die Westfront einzuschätzen ist, hätten Wir ein durchgehend positives Bild gezeichnet. Nach den Verstärkungen der letzten Runden für die Franzosen ist diese positive Einschätzung getrübt worden. Zwar waren die Ziele für 1915 anfangs eher defensiv und insbesondere auf die Abnutzung des Gegners gerichtet, aber sie wurden ja in der Mitte des Jahres offensiver. Daran halten Wir auch ausdrücklich fest!
Der Anfang des Jahres war geprägt von der Operation „Mühlenstein“, die erfolgreich bis zum Spätsommer durchgeführt werden konnte, sowie der Schlacht bei Le Mans. Später im Jahr gelang dann die Einnahme von Compiegne und Reims. Beide Städte standen anfangs nicht auf der Zielliste des Jahres 1915. Durch diese Erfolge gestärkt, begann der Entschluss für die „Frankreich zuerst – Strategie“ zu reifen. Aber kaum hatten Wir Uns für diese entschieden, begannen die Franzosen sich zu erholen. Nichts desto trotz betrachten Wir die Ergebnisse an der Westfront 1915 als Erfolg.

Planungen:
http://abload.de/img/planungen1915-westfro8hjpz.jpg (http://abload.de/image.php?img=planungen1915-westfro8hjpz.jpg)

Erreichtes:
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Hohenlohe
21.11.14, 21:47
Ein schöner Rückblick auf 1915...Wie soll es nun weitergehen...?? Bleibt es bei Frankreich zuerst...?? Oder kommt nun die Italienfront mehr in den Mittelpunkt des Geschehens...??Für die Sinaifront wünschen wir viel Erfolg, vor allem beim Bekämpfen des Arabischen Aufstands. :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
23.11.14, 10:59
Ein schöner Rückblick auf 1915...Wie soll es nun weitergehen...?? Bleibt es bei Frankreich zuerst...?? Oder kommt nun die Italienfront mehr in den Mittelpunkt des Geschehens...??Für die Sinaifront wünschen wir viel Erfolg, vor allem beim Bekämpfen des Arabischen Aufstands. :ph:


Frankreich zuerst bleibt als Leitlinie bestehen. Vorschläge und Ideen sind Wir aber gegenüber offen.



01. Januar 1916 – 29.Januar 1916 – Winteroffensive in Frankreich gestartet

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Angesichts des milden Wetters und günstigen Gesamtsituation haben unsere Truppen an der Westfront zwischen Compiegne und Verdun auf breiter Front eine Großoffensive gestartet. Schon in den ersten Tagen ist es dabei gelungen mehr als fünf französische Korps vollständig zu zerschlagen und weiteren Einheiten schwere Verluste beizubringen. Insgesamt wurde die feindlichen Abwehrstellungen auf breiter Front überrannt.
Auch an der Ostfront konnte Erfolge verzeichnet werden. So wurden alleine drei russischer Verbände vernichtet und mit Kovel die nächste zaristische Stadt befreit.
In Serbien kämpft der Feind trotz aussichtsloser Lage weiter und muss dadurch neue unmenschliche Verluste erleiden. Die serbische Armee steht somit kurz vor der kompletten Zerschlagung.
Unsere österreich-ungarischen Verbündeten haben währenddessen eine Offensive zwischen Görz und Trieste gestartet und konnte größere Geländegewinne erzielen.
An den osmanischen Fronten ist angesichts Wetters weitgehend ruhig, auch wenn im Kaukasus die russischen Armeen schwere Verluste bei kleineren Angriffe der Osmanen erleiden musste.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Die Kitchener Armeen sind fertig aufgestellt. Einen wirklichen Einfluss auf die Westfront konnten sie bisher aber nicht nehmen.
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http://abload.de/img/1.januarnm6quh1.jpg (http://abload.de/image.php?img=1.januarnm6quh1.jpg)
Die russische und französische Moral bricht regelrecht ein und dies in einer Winterrunde!


Verluste
Diese Runde:
2 serbische Divisionen
1 monten. Korps
2 russische Division
1 russische Kavallerie
5 französische Korps


Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/1.januarverlustei0uc7.jpg (http://abload.de/image.php?img=1.januarverlustei0uc7.jpg)

Stärke

Die Stärke der Russen erreicht mal wieder einen Tiefpunkt. Die Franzosen verlieren komplett ihre Verstärkung der letzten Runden.
http://abload.de/img/1.januarstrke9duzi.jpg (http://abload.de/image.php?img=1.januarstrke9duzi.jpg)

Forschung

Für Forschung bleibt den Osmanen keine MPP. Bei Deutschen und Österreichern investieren Wir in Industrie und Munitionsproduktion.
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Ostfront

An der nördlichen Ostfront rücken Wir auf Baranovich vor. Im Baltikum können zwei weitere russische Verbände zerschlagen werden. Der Winter verhindert derzeit aber größere Offensiven an diesen Teil der Front.
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Im Süden der Ostfront wird Kovel, wie erwartet, eingenommen. Die neue russische Division for Lutsk wird zum Rückzug gezwungen. Außerdem starten die Österreicher eine Offensive auf Czernowitz und können den Verteidigern schwere Verluste zufügen. Wir gehen davon aus, dass die Stadt in der nächsten Runde befreit wird. Damit wäre die KuK-Monarchie wieder komplett unter Unserer Kontrolle. Währenddessen wurden die letzten österreich-ungarischen Verbände aufgerüstet.
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Italien

Bei Trento bleibt es auch diese Runde ruhig.
Hinter Klagenfurt scheitern Unsere Angriffe auf das abgeschnittene italienische Korps ohne Verluste für beide Seiten. Weiter südlich gehen Wir dagegen nach dem Rückzug der Italiener in die Offensive. Dadurch können Wir den Nachschub des Feindes vor Klagenfurt unterbrechen. Wir hoffen an dieser Stelle auf den Rückzug des Feindes. Schauen Wir mal.
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Balkan

Montenegro verliert seine einziges Korps vor Pristina. Dies ist wichtig für die Zeit nach dem Sieg über Serbien.
Dieser wiederum rückt immer näher. So können zwei serbische Divisionen im Norden zerschlagen werden. Leider reicht aber die Kraft nicht mehr, um das freie Valjevo zu erobern.
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Flotte

Nichts Neues.

Kaukasus

Bei Sarikamish greifen Wir die Russen erfolgreich an. Gleiches gilt für Rize. Im Osten nehmen Wir währenddessen das Korps leicht zurück und im Hinterland werden die Verbände mit neuen Waffen ausgestattet.
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Naher Osten

An der Gazafront zwingen Wir die Briten zum Rückzug. Die anderen osmanischen Verbände werden aufgerüstet.
Das HQ in Arabien wird ein Feld nach Norden gezogen und somit ein weiterer Aufstandspunkt neutralisiert. Auf die Aufständischen reagieren Wir nicht, sondern warten ab.
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Mesopotamien

Wir nehmen Abstand von Persien und ziehen Unser Korps langsam nach Norden.
Wir werden aber die Division als Sicherung zurücklassen.
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Libyen

In Libyen schließen sich weitere Einheimische dem Aufstand an und verstärken Unsere Truppen.
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Westfront

An der Westfront greifen Wir die Idee des Werten Kardinalinfant auf und greifen die britische Artillerie bei Le Mans an. Sie muss sich zurückziehen.
Wichtiger ist aber Unsere Großoffensive zwischen Compiegne und Verdun. Es gelingt Uns dabei nicht weniger als fünf französische Korps komplett zu zerschlagen. Hierbei handelt es sich insbesondere um die Neuaufstellungen, die somit nicht eingegraben waren. Weiter können Wir ein französisches Korps schwer beschädigen. Gleiches gilt für die französische Artillerie.
Im Saarland stellen Wir Unsere dritte Artillerie auf. Sie soll den Angriff auf Verdun unterstützen. Das Vorfeld der Festung ist jedenfalls freigekämpft. Wir gehen aber davon aus, dass die Franzosen dort neue Einheiten stationieren werden.
Letztendlich müssen Wir an dieser Stelle aber festhalten, dass Unsere Truppen ziemlich abgekämpft sind nach den letzten Runden. Dauerhaft sind sie jedenfalls nicht in der Lage solche Offensiven ohne Pause zu fahren.
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Planungen für 1916

Aktuell brüten Wir über den Planungen für 1916. Wir würden Uns über Vorschläge und Ideen freuen. Grundsätzlich gilt für Uns, dass Wir an der Frankreich zuerst – Strategie festhalten wollen.


Was wirklich geschah - damals
01.01.1916
In seinem NeujahrsErlass fordert Kaiser Wilhelm II. verstärkte Anstrengungen an der Front und in der Heimat, um den Krieg zu einem siegreichen Ende zu führen.
01.01.1916
Auf einer Geheimkonferenz in Berlin beschließt der Spartakus-Bund, eine Oppositionsgruppe innerhalb der SPD um Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, Leitsätze für die politische Arbeit.
01.01.1916
Die Stadt Jaunde in der deutschen Kolonie Kamerun wird von britischen und französischen Truppen besetzt. Die deutschen Verbände ziehen sich zurück.
01.01.1916
Der Kriegsausschuß für warme Unterkleidung gibt bekannt, dass für die an der Ostfront kämpfenden Verbände warme Unterbekleidung, vor allem Lungen- und Brustschützer, benötigt werden.
01.01.1916
Nach einer Meldung der Londoner Wirtschaftszeitung "Economist" beträgt der Preis für ein Vier-Pfund-Brot in Großbritannien neun Pence. Bei Kriegsausbruch belief sich der Preis auf fünfeinhalb Pence.
02.01.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet örtliche Erfolge am Hartmannsweilerkopf in den Vogesen. Dabei sind rund 200 Franzosen gefangengenommen worden.
02.01.1916
König Peter I. von Serbien, der wegen der Besetzung seines Landes durch österreichisch-ungarische Truppen Serbien verlassen mußte, trifft im griechischen Saloniki ein..
03.01.1916
Nachdem bereits am 30. Dezember 1915 die Konsuln der vier Mittelmächte in Saloniki verhaftet worden sind, lässt die französische Militärkommandantur mehr als tausend dort lebende deutsche, österreichisch-ungarische, bulgarische und türkische Staatsbürger gefangennehmen. Die griechische Regierung protestiert bei den Entente-Mächten gegen die Verletzung ihrer Hoheitsrechte.
04.01.1916
Die österreichisch-ungarischen Truppen beginnen eine Offensive gegen Montenegro.
04.01.1916
Die französische Heeresverwaltung ordnet die Entwicklung eines metallenen Herzschildes an, das 10 cm breit und 5 mm dick werden soll.
04.01.1916
Der Nachrichtendienst für Ernährung beziffert die Zahl der Luxushunde im Deutschen Reich auf zwei Millionen und fordert ihre Tötung, weil sie die Lebensmittelversorgung belasten.
05.01.1916
Im britischen Unterhaus beginnen die Beratungen über die Wehrpflichtvorlage. Das vom Premierminister Herbert Asquith eingebrachte Gesetz sieht die Heranziehung lediger und kinderlos gebliebener Witwer von 18 bis 41 Jahren zum Wehrdienst vor.
06.01.1916
Im britischen Unterhaus wird die Wehrpflichtvorlage in erster Lesung mit 403 gegen 105 Stimmen angenommen.
07.01.1916
Deutsche Flugzeuge bombardieren die britischen und französischen Stellungen bei Saloniki.
07.01.1916
In einer Note an die amerikanische Regierung betont Deutschland den Willen zur Einhaltung der internationalen Seekriegs-Konventionen.
08.01.1916
Wegen der schlechten Witterung verzeichnet der deutsche Heeresbericht nur kleinere Gefechte am Hartmannsweilerkopf in den Vogesen.
08.01.1916
Winston Churchill wird zum Bataillonskommandeur der an der französischen Front stehenden Royal-Scots-Fusiliers ernannt.
09.01.1916
Der SPD-Parteiausschuß berät die Vorgänge in der Reichstagsfraktion. Die Zustimmung der Fraktion zu den Kriegskrediten am 21. Dezember 1915 wird mit 29 gegen 11 Stimmen gebilligt; mit der gleichen Stimmenzahl wird das Vorgehen der 19 Abgeordneten verurteilt, die im Reichstag gegen die Kredite gestimmt hatten.
09.01.1916
An der Dardanellenfront räumen die letzten britischen Verbände die Halbinsel Gallipoli.
09.01.1916
Das britische Kriegsschiff "King Edward VII" läuft im Atlantik auf eine Mine und sinkt.
10.01.1916
Russische Truppen unter General Nikolai N. Judenitsch eröffnen eine Offensive gegen die osmanischen Truppen an der Kaukasusfront.
10.01.1916
Der mexikanische Rebellenführer Francisco "Pancho" Villa lässt im US-Bundesstaat New Mexico 18 amerikanische Bergleute bei einem Zugüberfall erschießen, um damit die Vereinigten Staaten in den mexikanischen Bürgerkrieg zu verwickeln.
11.01.1916
Österreichisch-ungarische Truppen stürmen den 1700 m hohen Lovcen in Montenegro.
11.01.1916
Die SPD-Reichstagsfraktion wählt Friedrich Ebert als Nachfolger des wegen des Streits um die Kriegskredite zurückgetretenen Hugo Haase in den Fraktionsvorstand.
11.01.1916
Im Reichstag erklärt der konservative Abgeordnete Kuno Graf Westarp, dass bei der gebotenen Sparsamkeit durchaus genügend Lebensmittel für die Bevölkerung vorhanden seien.
12.01.1916
Französische und britische Truppen besetzen die griechische Insel Korfu.
13.01.1916
Karl Liebknecht und Otto Rühle erklären ihren Austritt aus der SPD-Reichstagsfraktion.
13.01.1916
Bei der Eröffnung des Preußischen Landtags im Königlichen Schloss in Berlin kündigt Ministerpräsident Theobald von Bethmann Hollweg eine Reform des preußischen Drei-Klassen-Wahlrechts für die Zeit nach dem Kriege an.
13.01.1916
Die beiden Jagdflieger Oswald Boelcke und Max Immelmann erhalten den höchsten preußischen Orden "Pour le mérite".
13.01.1916
In Tokio scheitert ein Bombenanschlag auf den japanischen Ministerpräsidenten Shigenobu Okuma.
14.01.1916
König Nikita verlässt Montenegro.
15.01.1916
Vizeadmiral Reinhard Scheer wird Chef der deutschen Hochseeflotte.
15.01.1916
Der Deutsche Reichstag beschließt die Herabsetzung des Rentenalters von 70 auf 65 Jahre.
16.01.1916
Die Truppen Montenegros stellen den Kampf ein.
18.01.1916
Im Reichstag werden die Anträge der Sozialdemokraten, den Belagerungszustand, die Pressezensur und das Verbot zur Erörterung von Kriegszielen aufzuheben, mehrheitlich abgelehnt.
18.01.1916
Der österreichisch-ungarische Heeresbericht meldet ein Abflauen der Kämpfe in Ostgalizien, denen bei den angreifenden russischen Truppen rund 70 000 Soldaten zum Opfer gefallen sein sollen.
18.01.1916
Bei einer Zusammenkunft mit dem bulgarischen Zaren Ferdinand im serbischen Ni verleiht Kaiser Wilhelm II. dem Monarchen den Feldmarschallstab; Wilhelm II. wird zum Chef des 12. bulgarischen Infanterieregiments ernannt.
19.01.1916
Zur Verteidigung Ägyptens gegen Angriffe osmanischer Truppen treffen südafrikanische Einheiten in Kairo ein.
21.01.1916
In Österreich-Ungarn wird das Dienstalter zur Wehrpflicht von bisher 50 auf 55 Jahre ausgedehnt. Die Betroffenen dürfen nur außerhalb des engeren Kriegsgebiets und nur höchstens sechs Wochen ohne Unterbrechung eingezogen werden. Eine neuerliche Einberufung ist nur nach zweimonatiger Dienstunterbrechung möglich.
21.01.1916
In Italien werden die bisher für untauglich erklärten Dienstpflichtigen der Jahrgänge 1886 bis 1891 neu gemustert.
21.01.1916
Die zuständigen Reichsbehörden geben bekannt, dass Fleischbrühe als Fleischspeise im Sinne der Rationierungsverordnung anzusehen ist und daher dienstags und freitags nicht verzehrt werden darf.
22.01.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet einen erfolgreichen Minenangriff bei Ypern in Flandern. Die gegnerischen Stellungen wurden durch Sprengung auf einer Breite von 70 m zerstört.
22.01.1916
Deutsche und französische Regierungsstellen einigen sich über den Austausch von nicht wehrfähigen Zivilgefangenen. Die Regelung betrifft Frauen und Mädchen, Männer unter 17 und über 55 Jahren sowie Männer zwischen 17 und 55 Jahren, die wegen körperlicher Gebrechen für den Kriegsdienst untauglich sind.
23.01.1916
Österreichisch-ungarische Truppen besetzen Skutari und marschieren in Albanien ein.
23.01.1916
Deutsche Marine-Flugzeuge bombardieren Hafenanlagen im südenglischen Dover.
24.01.1916
Bei Kut-el Amara im Irak werden die britischen Verbände durch Truppen des Osmanischen Reiches eingeschlossen.
24.01.1916
Die schweizerischen Behörden geben bekannt, dass sich bislang 8000 Schweizer zur französischen Fremdenlegion gemeldet haben, von denen 3000 gefallen sind.
24.01.1916
Das oberste Gericht der Vereinigten Staaten erklärt die Einkommensteuer für verfassungsgemäß. Durch den 16. Verfassungszusatz war 1913 erstmals eine Einkommensteuer in den USA eingeführt worden.
25.01.1916
Zwischen Österreich-Ungarn und Montenegro wird der Waffenstillstand geschlossen.
25.01.1916
Für die deutschen Bierbrauereien werden die Malz- und Gerstenkontingente um 20% herabgesetzt.
26.01.1916
Im britischen Unterhaus wird das Wehrpflichtgesetz in letzter Lesung angenommen.
27.01.1916
Französische Flieger werfen Bomben über der Stadt Freiburg im Breisgau ab.
28.01.1916
Der deutsche Heeresbericht gibt bekannt, dass seit dem 1. Oktober 1915 an der Westfront 63 gegnerische Flugzeuge bei 16 eigenen Verlusten abgeschossen worden seien.
29.01.1916
Ein deutscher Zeppelin wirft Bomben über Paris ab.
29.01.1916
Oberst Edward House, der Sonderbotschafter von US-Präsident Woodrow Wilson, verlässt Berlin, wo er u.a. Gespräche mit Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg über eventuelle Friedensbedingungen geführt hatte. Im Rahmen seiner Europareise besucht House außerdem Frankreich und Großbritannien.

Stupor Mundi
23.11.14, 14:26
Werter Zersenser, Eure Erfolge lassen ja Gutes erhoffen.
Habt Ihr durch die Siege in Frankreich strategische Vorteile errungen, die über die Verluste des Feindes hinausgehen, also günstigere Positionen erobert? Oder wollt Ihr den Feind "weißbluten" lassen? Das hat schon einmal vor Verdun nicht geklappt. Ihr scheint damit ja recht erfolgreich zu sein. Aber kann das zu dem erhofften Sieg über Frankreich beitragen? Wir wissen es nicht.

Hohenlohe
23.11.14, 14:52
Werter Zersenser, wir gratulieren euch zu euren Erfolgen, vor allem gegen Frankreich und Russland. Wir hoffen ihr könnt an der Westfront den Druck auf die Franzosen aufrecht erhalten, vor allem gegen die beiden britischen Artillerieeinheiten. Wenn ihr diese vernichten könntet, wäre es ideal. Aber jetzt müsst ihr erst einmal eure Einheiten an der Westfront auffrischen...:top:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::ph:

zersenser
24.11.14, 10:10
Werter Zersenser, Eure Erfolge lassen ja Gutes erhoffen.
Habt Ihr durch die Siege in Frankreich strategische Vorteile errungen, die über die Verluste des Feindes hinausgehen, also günstigere Positionen erobert? Oder wollt Ihr den Feind "weißbluten" lassen? Das hat schon einmal vor Verdun nicht geklappt. Ihr scheint damit ja recht erfolgreich zu sein. Aber kann das zu dem erhofften Sieg über Frankreich beitragen? Wir wissen es nicht.

Das "Weißbluten" wird letztendlich nicht zum Sieg führen. Der Vorteil aber ist derzeit, dass dadurch die französische Moral schnell sinkt. Letztendlich wird aber die Krieg im Westen über die Eroberung der wichtigen Städte - Paris, Verdun und Belfort in nächster Nähe - entschieden.


Werter Zersenser, wir gratulieren euch zu euren Erfolgen, vor allem gegen Frankreich und Russland. Wir hoffen ihr könnt an der Westfront den Druck auf die Franzosen aufrecht erhalten, vor allem gegen die beiden britischen Artillerieeinheiten. Wenn ihr diese vernichten könntet, wäre es ideal. Aber jetzt müsst ihr erst einmal eure Einheiten an der Westfront auffrischen...:top:


Danke. An die brit. Artillerie werden Wir nächste Runde aber nicht ran kommen, da Wir sonst von drei Seiten vom Gegner umgeben wären.

Kardinalinfant
24.11.14, 10:55
Werter Zerzenser,

wir gratulieren zu euren Erfolgen im Westen. Das weitere Vorgehen hängt ein wenig davon ab, welche Möglichkeiten euch der Gegner lässt, sprich welche Maßnahmen die Briten und Franzosen konkret ergreifen bzw. wie viele neue Korps sie diesmal aus dem Hut zaubern können.

Prinzipiell glauben wir nach wie vor, dass die Entscheidung vor Paris fallen sollte. Ein Vorgehen gegen Verdun hätte zwar einen gewissen Charme, andererseits habt ihr derzeit lediglich eine Einheit direkt an die Festung angrenzen und zur gefahrlosen Besetzung des Argonnerwaldes und der Woevre um weitere Unterstützungseinheiten vor Ort zu hben, dürfte es nun jahreszeitlich zu spät sein, da dann der Franzose mit euren Truppen Operation Mühlstein mal umgekehrt spielt. Eine Eroberung der Festung unter Zuhilfenahme lediglich der Artillerie und des einen angrenzenden Korps und ansonsten aus der Bewegung heraus halten wir für sehr gefährlich.

Unser Alternativvorschlag zu einem Vorgehen vor Verdun: Verlegt zwei Korps aus der Linie von den Argonnen bis Compiegne, die halbwegs auf Sollstärke sind (Stärke 9 oder zehn) an die Paris-Front und füllt die entstehenden Lücken mit Korps, die ihr aus der Linie Mühlhausen-Luxemburg herauslöst. Hier steht der Franzose von euch durch ein breites Niemandsland getrennt, so dass ihr euch in dieser Front zwei jeweils ein Korps starke Lücken vorübergehend leisten könnt. Frischt derweil die Korps südlich von Maubeuge auf bzw. rüstet die noch veralteten Korps mit den neuen Waffen aus. Diese können dann auf Sicht die kurzzeitigen Lücken wieder schließen und bilden noch dazu eine kleine Reserve, die entweder doch noch vor Verdun oder aber vor Paris eingesetzt werden kann.

Vor Paris selbst sollte je nach Möglichkeit das Vorgehen gegen die Artillerie erneuert werden, um diese ganz aus dem Kampf zu nehmen oder aber (auch sehr wichtig!) das verbliebene Korps zwei Felder nordwestlich von Paris ausgeschaltet werden. Falls letzteres, solltet ihr sofort aufschließen und den Abstand zur Stadt verringern. Evtl. gelingt einer der aufschließenden Einheiten ja auch noch ein Schuß auf das HQ der Franzosen. Jedenfalls müsste dieses bei einem solchen Vorgehen hinter die Stadt zurück genommen werden, so dass nächste Runde eine unverschanzte französische Einheit an dessen Stelle treten dürfte. Mit Force-March und/oder Verlegung sollte auch zumindest eine Artillerieeinheit vor Paris in Stellung gebracht werden. Die Balkonstellung um Caen könnte bei Bedarf evtl um die mittlere Einheit geschwächt werden, die auch noch nach Paris gezogen werden könnte.

So weit unsere operativen Gedanken, wir wünschen weiter viel Erfolg!

Iche_Bins
24.11.14, 15:27
Wurde eure Flanke bei Caen eigentlich schonmal ernsthaft bedroht? Kann da nicht was abgezogen werden?

zersenser
26.11.14, 20:49
Werter Zerzenser,

wir gratulieren zu euren Erfolgen im Westen. Das weitere Vorgehen hängt ein wenig davon ab, welche Möglichkeiten euch der Gegner lässt, sprich welche Maßnahmen die Briten und Franzosen konkret ergreifen bzw. wie viele neue Korps sie diesmal aus dem Hut zaubern können.

Prinzipiell glauben wir nach wie vor, dass die Entscheidung vor Paris fallen sollte. Ein Vorgehen gegen Verdun hätte zwar einen gewissen Charme, andererseits habt ihr derzeit lediglich eine Einheit direkt an die Festung angrenzen und zur gefahrlosen Besetzung des Argonnerwaldes und der Woevre um weitere Unterstützungseinheiten vor Ort zu hben, dürfte es nun jahreszeitlich zu spät sein, da dann der Franzose mit euren Truppen Operation Mühlstein mal umgekehrt spielt. Eine Eroberung der Festung unter Zuhilfenahme lediglich der Artillerie und des einen angrenzenden Korps und ansonsten aus der Bewegung heraus halten wir für sehr gefährlich.

Unser Alternativvorschlag zu einem Vorgehen vor Verdun: Verlegt zwei Korps aus der Linie von den Argonnen bis Compiegne, die halbwegs auf Sollstärke sind (Stärke 9 oder zehn) an die Paris-Front und füllt die entstehenden Lücken mit Korps, die ihr aus der Linie Mühlhausen-Luxemburg herauslöst. Hier steht der Franzose von euch durch ein breites Niemandsland getrennt, so dass ihr euch in dieser Front zwei jeweils ein Korps starke Lücken vorübergehend leisten könnt. Frischt derweil die Korps südlich von Maubeuge auf bzw. rüstet die noch veralteten Korps mit den neuen Waffen aus. Diese können dann auf Sicht die kurzzeitigen Lücken wieder schließen und bilden noch dazu eine kleine Reserve, die entweder doch noch vor Verdun oder aber vor Paris eingesetzt werden kann.

Vor Paris selbst sollte je nach Möglichkeit das Vorgehen gegen die Artillerie erneuert werden, um diese ganz aus dem Kampf zu nehmen oder aber (auch sehr wichtig!) das verbliebene Korps zwei Felder nordwestlich von Paris ausgeschaltet werden. Falls letzteres, solltet ihr sofort aufschließen und den Abstand zur Stadt verringern. Evtl. gelingt einer der aufschließenden Einheiten ja auch noch ein Schuß auf das HQ der Franzosen. Jedenfalls müsste dieses bei einem solchen Vorgehen hinter die Stadt zurück genommen werden, so dass nächste Runde eine unverschanzte französische Einheit an dessen Stelle treten dürfte. Mit Force-March und/oder Verlegung sollte auch zumindest eine Artillerieeinheit vor Paris in Stellung gebracht werden. Die Balkonstellung um Caen könnte bei Bedarf evtl um die mittlere Einheit geschwächt werden, die auch noch nach Paris gezogen werden könnte.

So weit unsere operativen Gedanken, wir wünschen weiter viel Erfolg!

Danke für die Gedanken. Wir werden Uns damit in Unserem Planungspost beschäftigen.


Wurde eure Flanke bei Caen eigentlich schonmal ernsthaft bedroht? Kann da nicht was abgezogen werden?

Dre neue britische Truppentransporter lässt Uns für diesen Frontabschnitt nichts Gutes erahnen. Deshalb wollen Wir lieber keine Truppen dort abziehen.




30. Januar 1916 – 26.Februar 1916 – Winterruhe

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Angesichts des Winters und der hohen Verluste durch unsere Winteroffensive bleibt der Feind an der Westfront weitgehend defensiv. Zwar wurden neue Verbände vor Verdun gesichtet, aber auch hier handelt es sich um unerfahrene Rekruten.
An der Ostfront gelingt des zaristischen Armee weiterhin nicht effektiv Widerstand zu leisten. Vielmehr klaffen in den feindlichen Linien große Lücken.
In Italien ist der Feind gezwungen sich bei Klagenfurt zurückzuziehen, da österreich-ungarische Verbände seine Nachschublinien bedrohten. Die italienische Offensive des letzten Jahres ist damit endgültig gescheitert.
Auf dem Balkan bleibt der Feind passiv genauso wie an die osmanischen Fronten. Einzig der Versuch Aqaba zum wiederholten Male zu erobern scheitert.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Die Siege in Ost und West scheinen auf Norwegen Eindruck zu machen.
http://abload.de/img/29.januarereignissebuusi.jpg (http://abload.de/image.php?img=29.januarereignissebuusi.jpg)


http://abload.de/img/29.januarnmjcuwn.jpg (http://abload.de/image.php?img=29.januarnmjcuwn.jpg)
In der eigenen Runde verlieren die Franzosen zwei NM-Punkte.


Verluste
Diese Runde:
keine


Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/29.januarverlusteeyuzs.jpg (http://abload.de/image.php?img=29.januarverlusteeyuzs.jpg)

Stärke

Der Feind erhält wieder Verstärkung. Die Anzahl ist aber bei weitem nicht so groß wie in den vergangenen Runden.
http://abload.de/img/29.januarstrkevvuth.jpg (http://abload.de/image.php?img=29.januarstrkevvuth.jpg)

Forschung

Die Deutschen entwickelt die Doppeldecker. Damit dürfte die feindliche Luftoffensive stärker gestört werden. Ansonsten entwickelt man neue Produktionsformen.
http://abload.de/img/29.januarforschunghyuo9.jpg (http://abload.de/image.php?img=29.januarforschunghyuo9.jpg)

Ostfront

An der nördlichen Ostfront bleibt der Feind weitgehend passiv. Einzig eine Division rückt Richtung Kovno. Das Korps bleibt aber in seinen Stellungen und zieht sich nicht zurück. Im Norden bleiben die Russen auch in ihren Stellungen trotz numerischer Überlegenheit.
http://abload.de/img/29.januarostfrontiouh0.jpg (http://abload.de/image.php?img=29.januarostfrontiouh0.jpg)

Im Süden der Ostfront taucht wieder eine neue zaristische Division auf. Bei Czernowitz werden die Verteidiger mit 2 Stärkepunkten aufgefrischt. Helfen wird ihnen das aber nicht.
http://abload.de/img/29.januargalizienyvu86.jpg (http://abload.de/image.php?img=29.januargalizienyvu86.jpg)

Italien

Bei Trento bleibt es auch diese Runde ruhig. Aber aus Osten droht Gefahr. Beim allgemeinen italienischen Rückzug bei Klagenfurt „verirrt“ sich wohl ein Korps und bedroht nun Bruneck. Insgesamt ist es aber gelungen durch die Bedrohung der italienischen Nachschublinien im Süden den Feind zum Handeln zu zwingen. Erstmals seit langem greift der Feind im Übrigen nicht an!
http://abload.de/img/29.januaritalieneou73.jpg (http://abload.de/image.php?img=29.januaritalieneou73.jpg)

Balkan

Die Serben besetzen überraschend nicht Valjevo. Ansonsten reicht es nur noch zu einer kleinen Verstärkung für das Korps in Kragujevac.
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Flotte

Nichts Neues.

Kaukasus

Im Kaukasus will der Zar es wohl wissen. Er lässt die vorhandenen Korps auffrischen und entsendet ein neues Korps an dieser Front. Gleichzeitig gehen die Russen am Berg Ararat zum zweiten Mal in die Offensive. Wir wissen noch nicht, was Wir davon halten sollen. Wenigstens sind die Truppen nicht an der Ostfront!
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Naher Osten

Von der neuen Ausrüstung der Osmanen hatten Wir Uns mehr erhofft. Leider ist aber der britische Angriff auf Aqaba erfolgreich und die Osmanen verlieren die Hälfte ihrer Stärke. Zum Glück bleiben aber die beiden britischen Korps vor Maan passiv. Mit zwei Korps würde Aqaba wohl nicht lange zu halten sein.
Die Araber bewegen sich währenddessen langsam vorwärts, aber stellen weiterhin keine Gefahr dar.
http://abload.de/img/29.januarnaherostenf5u7u.jpg (http://abload.de/image.php?img=29.januarnaherostenf5u7u.jpg)

Mesopotamien

Nichts Neues.

Libyen

In Libyen erleiden die Italiener größere Verluste bei ihren Angriffen und ziehen sich danach Richtung Ägypten zurück. Soll Uns recht sein.
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Westfront

An der Westfront sichten Wir einen britischen Truppentransporter, der nicht entladen wurde. Entweder die Reichweite reichte nicht oder der Hafen mit Umfeld ist voll von britischen Truppen. Dies wäre nicht so gut.
Bei Verdun stellen die Franzosen zwei neue Korps auf und verhindern damit ein direkten Vormarsch auf Verdun.
Bei Paris hat die französische Artillerie wieder volle Stärke. Wir hätten sie lieber zurückgezogen. Dies passiert mit dem angeschlagenen französischen Korps.
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Planungen für 1916

Folgt wieder als separater Post.


Was wirklich geschah - damals
30.01.1916
Paris ist erneut Ziel eines deutschen Zeppelinangriffs.
30.01.1916
Der britische Dampfer "Appam", der vom deutschen Hilfskreuzer "Möwe" gekapert worden ist, läuft unter deutschem Kommando in den amerikanischen Hafen Newport News ein.
31.01.1916
Deutsche Zeppeline werfen Bomben über Liverpool, Manchester, Nottingham, Sheffield und der Humber-Mündung ab.
01.02.1916
In Anerkennung der Verdienste der osmanischen Truppen ernennt Kaiser Wilhelm II. Sultan Mehmed V., das Staatsoberhaupt des Osmanischen Reiches, zum preußischen Feldmarschall.
01.02.1916
Das britische Kriegsamt gibt bekannt, dass sich seit Beginn des Krieges 86 227 Iren für die britische Armee verpflichtet haben. Insgesamt sind 145 869 Iren Angehörige von Armee und Marine.
02.02.1916
Das deutsche Luftschiff L 19 wird nach einem Angriff auf Großbritannien an der niederländischen Küste abgeschossen. Der Kapitän des britischen Fischkutters "King Stephen" nähert sich mit seinem Schiff dem im Wasser treibenden Luftschiff auf wenige Meter, weigert sich jedoch, die Überlebenden aufzunehmen, da er befürchtet, von der 20köpfigen Besatzung überwältigt und entführt zu werden.
02.02.1916
Der amerikanische Kongress nimmt eine von Präsident Woodrow Wilson eingebrachte Entschließung, die dem Präsidenten freie Hand für Maßnahmen zum Schutz amerikanischer Staatsbürger auf See gibt, mit 175 gegen 135 Stimmen an.
02.02.1916
Boris W. Stürmer wird als Nachfolger von Iwan L. Goremykin russischer Ministerpräsident.
02.02.1916
Die deutsche Regierung zahlt für den im August 1915 versenkten Dampfer "Malmösund" an Schweden als Schadenersatz 13 Millionen Kronen (rund 1,9 Millionen Mark).
03.02.1916
Das britische Handelsamt schlägt vor, dass nach Beendigung des Krieges Waren aus Deutschland die Bezeichnung "made in germany" und Erzeugnisse aus Österreich-Ungarn den Vermerk "made in austria-hungary" tragen sollen. Ziel ist eine Diskriminierung der Produkte aus diesen Ländern.
06.02.1916
Die Hauptmacht der deutschen Truppen in Kamerun - rund 900 Deutsche und etwa 14 000 Afrikaner - tritt auf der Flucht vor den Briten ins benachbarte Spanisch-Guinea über und wird dort interniert.
07.02.1916
Die deutschen Behörden geben bekannt, dass seit Kriegsbeginn im August 1914 1 429 971 gegnerische Soldaten in deutsche Gefangenschaft genommen worden sind.
08.02.1916
Die deutsche Regierung veröffentlicht eine Denkschrift über die Behandlung bewaffneter Handelsschiffe. Alle feindlichen Frachtdampfer, die bewaffnet sind, werden künftig von deutschen Kriegsschiffen als kriegführend angesehen und sollen versenkt werden.
08.02.1916
In Österreich-Ungarn werden neue Bestimmungen über die Verleihung des Adelstitels an Offiziere erlassen. Danach können Offiziere mit mindestens 30jähriger aktiver Dienstzeit und tadelloser Führung in den österreichischen oder ungarischen Adelsstand erhoben werden. Sie müssen allerdings an mindestens einem Gefecht teilgenommen haben.
08.02.1916
Unmittelbar vor seiner Abreise nach Zürich spricht der im schweizerischen Exil lebende Wladimir I. Lenin auf einer Versammlung in Bern. Lenin äußert die Überzeugung, dass nach dem Krieg die proletarische Revolution kommen werde.
09.02.1916
Deutsche Flieger bombardieren die englische Südküste bei Ramsgate.
09.02.1916
Österreichisch-ungarische Truppen besetzen Tirana in Albanien.
10.02.1916
In einem Interview mit der amerikanischen Zeitung "New York World" warnt Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg die Vereinigten Staaten vor kriegstreiberischen Maßnahmen.
10.02.1916
Deutsche Torpedoboote versenken bei der Doggerbank in der Nordsee den britischen Kreuzer "Arabis".
10.02.1916
Der südafrikanische General Jan Christiaan Smuts übernimmt den Oberbefehl über die in Deutsch-Ostafrika gegen die deutschen Einheiten kämpfenden Verbände.
12.02.1916
Die deutschen Forstbehörden rufen zur Sammlung von Kiefernzapfen auf; daraus soll Kiefernsamen gewonnen werden. Für einen Hektoliter Kiefernzapfen werden bis zu fünf Mark gezahlt.
13.02.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet in der Champagne Einbrüche in die französische Stellung in einer Breite von 700 m.
14.02.1916
US-Präsident Woodrow Wilson erklärt seine Bereitschaft, für eine zweite Amtsperiode zu kandidieren.
14.02.1916
Frankreichs Ministerpräsident Aristide Briand trifft nach einem mehrtägigen Besuch Italiens wieder in Paris ein. Ziel seiner Reise war es u.a., den Bundesgenossen zu militärischen Aktionen außerhalb der Isonzofront und zur Kriegserklärung gegen Deutschland zu bewegen.
14.02.1916
Das osmanische Parlament beschließt in Konstantinopel eine Verfassungsänderung über die Parlamentsauflösung. Demnach hat der Sultan jederzeit das Recht zur Parlamentsauflösung, allerdings müssen innerhalb von vier Monaten Neuwahlen stattfinden.
15.02.1916
An der Front bei Ypern erzielen die deutschen Truppen im Stellungskrieg einen Geländegewinn von etwa 800 m.
15.02.1916
Russische Truppen besetzen die türkische Bergfestung Erzerum im Kaukasus.
18.02.1916
Durch den Bryan-Chamorro-Vertrag sichern sich die USA das alleinige Recht auf den Bau eines Kanals zwischen Atlantik und Pazifik und die Anlage von Marinestützpunkten in Nicaragua.
18.02.1916
Die linke Sozialdemokratin Rosa Luxemburg wird nach Verbüßung ihrer einjährigen Haft aus dem Gefängnis entlassen.
19.02.1916
In Mora ergeben sich die letzten deutschen Einheiten in der Provinz Kamerun. Damit ist der deutsche Widerstand endgültig beendet, nachdem die Hauptmacht der deutschen Schutztruppen bereits auf spanisches Kolonialgebiet übergetreten ist.
20.02.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet örtliche Erfolge am Yser-Kanal bei Ypern. Die britische Stellung ist in einer Breite von 350 m gestürmt worden.
20.02.1916
Deutsche Marineflieger bombardieren die britische Südküste zwischen Ramsgate und Dover.
21.02.1916
Die deutschen Truppen beginnen den Großangriff auf Verdun.
21.02.1916
Das britische Unterhaus billigt neue Kriegskredite in Höhe von 420 Millionen Pfund.
21.02.1916
In Österreich werden die bei der Musterung für tauglich befundenen Landsturm-Männer der Jahrgänge 1868 und 1869 einberufen. Sie sollen vor allem im Hinterland und in der Etappe eingesetzt werden und die bisher dort stationierten jüngeren Landsturm-Jahrgänge ablösen.
22.02.1916
Zur Eröffnung der Duma besucht Zar Nikolaus II. das russische Parlament. In einer kurzen Ansprache äußert der Zar die Hoffnung, dass sich die Arbeit der Volksvertretung positiv auf den weiteren Fortgang des Krieges auswirken möge.
23.02.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet bei Verdun einen Geländegewinn von 10 km Breite und 3 km Tiefe. 8000 Franzosen sind bisher in Gefangenschaft geraten.
23.02.1916
35 in portugiesischen Häfen liegende deutsche Handelsschiffe werden durch die Regierung Portugals beschlagnahmt.
24.02.1916
Präsident Woodrow Wilson erklärt vor dem Senat der USA, dass er keine Minderung der Rechte amerikanischer Bürger hinnehmen werde. Die Stellungnahme Wilsons richtet sich gegen den wieder verschärften deutschen U-Boot-Krieg.
24.02.1916
Essad Pascha, seit September 1914 Staatspräsident von Albanien, legt wegen der Besetzung seines Landes durch österreichisch-ungarische Truppen sein Amt nieder.
25.02.1916
Einheiten des brandenburgischen Infanterieregiments 24 besetzen Fort Douaumont bei Verdun.
25.02.1916
General Henri Philippe Pétain übernimmt den Oberbefehl über die französischen Truppen bei Verdun.
26.02.1916
Der französische Truppentransporter "Provence" wird mit 1800 Mann an Bord im Mittelmeer versenkt.

zersenser
26.11.14, 22:38
Das dritte Kriegsjahr – Planungen für 1916

1915 hat uns große Erfolge sowohl an der West- als auch an der Ostfront gebracht, aber noch ist der Sieg über die Entente nicht erreicht. Entscheidend wird das neue Jahr sein. Es ist daher notwendig, dass jeder Offizier die folgenden Darlegungen der Planungen verinnerlicht und bestimmend für sein Handeln macht.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs


Entwicklung und Diplomatie

An der diplomatischen Front werden Wir Uns auch weiter zurückhalten. Bei der Forschung gelten weiterhin die Schwerpunkte des letzten Jahres – Infanterie, Industrie, Artillerie und Produktion.


Stärke

Wir erwarten bis Sommer 4 neue deutsche Korps und ein neues HQ. Ggf. können noch weitere Einheiten in Produktion gegeben werden. Alle diese Einheiten sollen im Westen eingesetzt werden.
Bei den Osmanen ist noch eine Artillerie in der Produktion. Dies soll im Nahen Osten die Front verstärken.
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Ostfront

An der Ostfront wollen Wir trotz des Fokus auf Frankreich weiterhin in der Offensive bleiben. Dazu stehen Uns im Norden drei Armeen zur Verfügung. Die Armee Hindenburg als nördlichste soll den Raum um Kovno freikämpfen und anschließend nach Norden abdrehen. Bei Siauliai sollen die russischen Verbände zerschlagen werden. Als großes Ziel ist dann Riga auserwählt. Hier soll die mittlere Armee Bülow unterstützend von Südosten her angreifen. Vorher sind aber Vilna und Dvinsk zu erobern. Für die südlichste deutsche Armee heißt das Ziel für 1916 Minsk. Während Riga sehr ambitioniert ist, halten Wir Minsk für weitgehend problemlos. Sollte die Linie Riga-Dvinsk-Minsk 1916 tatsächlich erreicht werden, wäre die Ausgangssituation für 1917 sehr gut.
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Im südlichen Teil der Ostfront sind Wir eindeutig weniger ambitioniert, da hier nur zwei österreichisch-ungarische Armeen zur Verfügung stehen. Die südlichere soll nach der Befreiung von Czernowitz in der nächsten Runde die Grenze endgültig überwinden und Richtung Ukraine vorstoßen. Eine Vorstoß in die Südukraine halten Wir zwar für nicht ausgeschlossen, aber sind in diesem Punkt vorsichtig. Gleiches gilt für die nördliche KuK-Armee. Diese soll Lutsk und Rovno erobern. Hier gehen Wir von Kämpfen bis in den Frühsommer aus. Anschließend soll Richtung Kiev vorgestoßen werden. Grundlage dafür ist aber, dass Proskurov und Vinnitsa bereits gefallen sind.
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Osmanisches Reich

Beim Osmanischen Reich verzichten Wir auf Karten. Hier heißt es das Motto Defensive. Sollten die Russen im Kaukasus Ernst machen, wird es hier einen heftigen Schlagabtausch geben. Von einer osmanischen Offensive gehen Wir deshalb derzeit nicht aus.
Gleiches gilt für Libyen und den Nahen Osten. An der Gazafront wollen Wir ein Korps abziehen und damit Maan verstärken. Ob Aqaba hält, wird ganz vom Verhalten der Briten abhängen. Greifen sie mit zwei Einheiten an, ist der Stadt wohl nicht zu halten. Ansonsten werden Wir versuchen, die Verteidiger immer wieder aufzufrischen, auch wenn es viel MPP kostet.
In Mesopotamien planen Wir nichts. Ein Angriff auf Persien ist derzeit auf Grund der Aktivitäten der Russen im Kaukasus ausgeschlossen.


Flotte

Bei der Flotte gibt es keine Planungen. Wir wollen keine Ressourcen investieren und somit bleibt der Flotte nur eine Statistenrolle.


Balkan

Auf dem Balkan ist möglichst schnell Nordserbien endlich zu erobern. Anschließend sollen die Österreicher Montenegro erobern und wenn möglich weiter nach Albanien vorstoßen. Die Bulgaren hingegen sollen nach Nordserbien Uskub erobern und somit die serbische Niederlage vollenden. Anschließend ist der Vormarsch nach Saloniki geplant. Eine komplette Eroberung Griechenland halten Wir aber für 1916 für ausgeschlossen.

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Italien

Nach dem Rückzug der Italiener hoffen Wir auf etwas Luft an dieser Front. Erklärtes Ziel ist es aber, die Grenze zwischen Österreich und Italien dauerhaft als Front zu etablieren. Ein Vorstoß ins italienische Hinterland halten Wir für nicht machbar. Vielmehr gilt es erst mal das eigene Hinterland zu säubern. Grundsätzlich hoffen Wir an dieser Front, dass sie stabiler ist als noch 1915.
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Westfront

Noch einmal danke an den Werten Kardinalinfant . Paris oder Verdun zu erst – das ist Frage, vor der Wir 1916 stehen. Der Werte Kardinalinfant hat ja die mögliche Planung für einen Angriff auf Paris sehr detailliert dargelegt. Wir sehen aber die Gefahr eines großen Frontbogens, wenn Wir Paris zuerst nehmen. Diesen halten Wir Richtung Franzosen für händelbar, aber die große Unbekannte ist derzeit die britische Armee. Wir wissen einfach nicht, wo die Masse der Briten steht. Derzeit wissen Wir von 6 Einheiten in Frankreich, 8 im Nahen Osten, 1-2 in Griechenland und Portugal. Dies macht maximal 16 Einheiten von 32. Es fehlt also fast die Hälfte der Armee. Wir vermuten davon einen Großteil in Frankreich oder auf den britischen Inseln. Deswegen ist mit einem Angriff der Briten in 1916 am Westflügel zu planen. Der Pariser Frontbogen würde, aber unter diesem Gesichtspunkt weitere Einheiten binden, die dann vor Verdun fehlen würden. Da Wir aber Ende Mai zwei weitere Korps erhalten, ist bei einem späteren Angriff auf Paris genügend Reserve vorhanden, um eine verlängerte Front abzudecken + Eine Eroberung von Verdun verkürzt Unsere Front.
Was spricht sonst noch für Verdun. Wir sehen die Chance in der nächsten Runde insgesamt drei Einheiten an Verdun heranzuführen und zusätzlich die beiden Artillerien. Mit dieser Streitmacht kann die Festung in einer Runde geknackt werden. Realistisch ist natürlich eine Runde Pause nach dem Heranführen der Einheiten an Verdun. Nach der Eroberung von Verdun würde zusätzlich die Moral der Franzosen weiter fallen und parallel könnte bereits das Vorfeld von Paris erobert werden. Wir würden daher kaum Zeit verlieren im Vergleich zu einer Paris-zuerst-Strategie. Wir werden also die Vorschläge des Werten Kardinalinfant aufgreifen und anpassen. Die Westverschiebung der Truppen aus der Linien Argonnen bis Compiegne erfolgt aus den Reserven im Hinterland nach der Auffrischung in der aktuellen Runde. Diese Truppen sollen dann durch die beiden neuen Korps, die im März kommen ersetzt werden. Nach der Eroberung von Verdun soll sofort eine Artillerie nach Paris verlegt werden. Das zweite Geschütz geht Richtung Belfort. Hier soll dann mit der Verstärkung der Mai-Korps angegriffen werden, sofern sie nicht weiter westlich gebraucht werden.. Das Vorfeld von Paris wollen Wir, wie vorschlagen, säubern.
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Hohenlohe
26.11.14, 22:57
Wir halten eure Planungen für die Ostfront zwar für sehr ambitioniert, aber für durchführbar. Im Westen zählen wir auf euer Glück, dass es euch gelingt Verdun einzunehmen und danach das Vorfeld von Paris zu säubern. Es stimmt mich auch bedenklich nicht zu wissen, wo die restlichen Truppen der Briten stehen...?! Aber ich vertraue ganz auf euer Glück, dass ihr mit den neuen >Einheiten 1916 eine deutliche Frontverstärkung im Westen durchführen könnt...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
29.11.14, 09:09
27. Februar 1916 – 25.März 1916 – Die Schlacht um Verdun beginnt

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An der Westfront haben unsere Truppen in eine großangelegte Offensive auf die französische Festung Verdun begonnen. Dabei gelang es innerhalb weniger den Festungsring mit drei Korps zu erreichen und das gesamte nördliche Vorfeld zu erobern. Zur gleichen Zeiten wurden die französischen Stellungen nordöstlich von Paris zerschlagen. Dabei ist eine große Anzahl feindlichen Geschützen erbeutet bzw. zerstört worden.
An der Ostfront wurde zwei zaristische Korps zerschlagen und Baranovich freigekämpft. Hierbei handelt es sich um die letzten russische Stadt vor Minsk. Weiter im Süden gelang es unseren Verbündeten Czernowitz zu befreien. Damit ist das gesamte Gebiet Österreich-Ungarns wieder frei.
Auf dem Balkan gelang derweil weitere serbische Verbände zur Aufgabe zu zwingen und die Stad Valjevo zu erobern.
An den anderen Fronten blieb es weitgehend ruhig.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Die Lage der Briten ist so verzweifelt, dass sie jetzt zur Wehrpflicht greifen müssen.
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Die Franzosen verlieren nur ein NM-Punkt, während es bei den Russen drei sind.

Verluste
Diese Runde:
1 serbisches Korps
3 russische Korps
1 britisches Korps
2 französische Korps
1 französische Artillerie

Seit Kriegsbeginn:
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Stärke

Die Deutschen erreichen ein Allzeithoch, während die Russen auf den Stand der zweiten Runde des Krieges zurückgeworfen sind.
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Forschung

Die Deutschen forschen massiv in neue Produktionstechniken, während die Osmanen endlich die nächste Stufe der Infanterie in Angriff nehmen.
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Ostfront

An der nördlichen Ostfront wird das abgeschnittene russische Korps bei Kovno aufgerieben. Die Division des Zaren ist nach einem Angriff schwer angeschlagen. Bei Baranovich müssen die Verteidiger die Waffen strecken, aber es fehlt die Kraft, die Stadt selbst zu besetzen. Auf einen Angriff auf Vilna verzichten Wir diese Runde. Frontal auf russische Stellungen zu stürmen, ist immer noch keine gute Idee.
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Im Süden der Ostfront gelingt es Czernowitz zu befreien. Damit ist die letztes österreichisch-ungarische Stadt aus russischer Hand befreit. Weiter nördlich bei Lutsk hingegen scheitern die Österreicher grandios. Vier Einheiten können keine Division zerschlagen.
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Italien

Bei Trento reagieren Wir und ziehen die Division nach Bruneck. Mit dieser greifen Wir die Italiener an, um sie zu schwächen. Zwar sind Unsere Verluste höher, aber Wir können sie ausgleichen. Die Italiener nicht.
Bei Klagenfurt versuchen Wir weiter das gekesselte italienische Korps niederzuringen. Gelingt zwar nicht, aber es wird doch geschwächt.
Leider können Wir Udine nicht besetzen und graben Uns deswegen ein.
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Balkan

Die Serben verlieren ihr Korps bei Valjevo und die Stadt auch selbst. Die serbische Division ist schwer angeschlagen.
Im Süden ziehen Wir die bulgarische Division von Uskub ab, um sie aufzurüste.
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Flotte

Nichts Neues.

Kaukasus

Im Kaukasus greifen Wir bei Rize an, um die Russen zum Rückzug zu zwingen. Die Verluste halten sich aber in Grenzen.
Weiter im Osten haben die Osmanen mehr Erfolg und zwingen das russische Korps über zwei Felder zum Rückzug. In der Mitte der Front bleiben Wir defensiv.
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Naher Osten

In Aqaba gleichen Wir die Verluste aus. Außerdem ziehen Wir ein Korps aus der Gaza-Linie um Maan zu verstärken. Angriffe unterbleiben diese Runde.
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Mesopotamien

Nichts Neues.

Libyen

In Libyen greifen Wir die Italiener an und beide Seite erleiden Verluste von einem Stärkepunkt.
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Westfront

An der Westfront beginnen Wir Unsere Großoffensive auf Verdun. Nach der Zerschlagung eines französischen Korps besetzen Wir mit drei Korps das Vorfeld der Festung. Ein weiteres feindliches Korps wird gleichzeitig schwer getroffen.
Bei Paris versuchen Wir gleichzeitig auch das Vorfeld freizukämpfen. Dazu wird die französische Artillerie mit zwei Angriffen vernichtet. Das gleiches Schicksal erleidet das Korps im Norden der Stadt.
Bei Le Mans zerschlagen Wir das britische Korps. Unsere Verbände erleiden dabei auch einige Verluste. Die Briten sind derzeit wesentlich stärker als die Franzosen. Hier macht sich der NM-Unterschied bemerkbar..
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Angriff auf Verdun

Nach dem Start der Offensive werden die Planungen für den Angriff auf Verdun konkret. Dazu haben Wir drei Artillerien herangeführt. Diese umfassen zwei Feldgeschütze und ein Eisenbahngeschütz. Letzteres soll den Auftakt der Artillerievorbereitung in der nächsten Runde bilden und damit die Festung herunter schießen. Anschließend soll die Elite-Artillerie ihre Granaten verschießen. Mit dem dritten Geschütz würden die Verteidiger von Verdun endgültig ihren Graben-/Festungsschutz verlieren. Dann ist die Infanterie dran.
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Was wirklich geschah - damals
27.02.1916
Österreichisch-ungarische Truppen besetzen nach langwierigen Kämpfen die albanische Hafenstadt Durazzo.
27.02.1916
Die deutsche Regierung richtet wegen der Beschlagnahme der deutschen Handelsschiffe eine scharfe Protestnote an Portugal.
28.02.1916
Der deutsche Botschafter in den USA, Johann Heinrich Graf von Bernstorff, teilt der Regierung in Washington mit, dass die Reichsregierung keinen Grund sehe, ihre veröffentlichten Grundsätze über den U-Boot-Krieg abzumildern oder ihr Inkrafttreten hinauszuzögern.
29.02.1916
Der deutsche Hilfskreuzer "Greif" versenkt im Atlantik den britischen Kreuzer "Alcantara" und wird anschließend von der eigenen Besatzung angesichts der britischen Übermacht versenkt.
29.02.1916
Zur Finanzierung des weiteren Ausbaus des russischen Eisenbahnwesens zeichnen amerikanische Banken eine Anleihe in Höhe von einer Milliarde Rubel, die durch Verpfändung russischer Eisenbahnaktien gedeckt wird.
01.03.1916
Bei einer Veranstaltung in Genf spricht Wladimir I. Lenin vor über 200 Zuhörern über "Die Friedensbedingungen im Zusammenhang mit der nationalen Frage".
02.03.1916
Die 5. deutsche Armee, die unter dem Kommando des deutschen Kronprinzen Wilhelm kämpft, besetzt das befestigte Dorf Douaumont bei Verdun.
03.03.1916
Der schweizerische Bundesrat gibt in Bern eine Erklärung zur Neutralitätspolitik des Landes ab. Darin wird die Aufrechterhaltung unbedingter Neutralität bekräftigt.
03.03.1916
Im amerikanischen Senat wird ein Antrag der Demokraten, per Gesetz amerikanischen Staatsbürgern die Reise auf kriegführenden Schiffen zu untersagen, mit 68 gegen 14 Stimmen vertagt. Präsident Woodrow Wilson hatte sich gegen den Antrag ausgesprochen, da ein solches Gesetz eine Beschneidung der amerikanischen Handlungsmöglichkeiten in der Frage des U-Boot-Kriegs bedeutet hätte.
04.03.1916
Im Deutschen Reich beginnt die Zeichnung der 4. Kriegsanleihe. Bis zum 22. März werden Reichsanleihen, Reichsschatzanweisungen mit einer Verzinsung von 4,5% und Schuldverschreibungen mit 5% Zinsen ausgegeben.
04.03.1916
Frankreich und Großbritannien einigen sich auf die Teilung der ehemaligen deutschen Provinz Kamerun, die von den deutschen Truppen geräumt worden ist. Neukamerun und 80% von Deutsch-Kamerun gehen an Frankreich, Großbritannien erhält zwei nicht zusammenhängende Gebietsteile im Nordwesten des Landes.
04.03.1916
Der deutsche Hilfskreuzer "Möwe" kehrt nach Versenkung von 14 alliierten Schiffen im Atlantik ins Deutsche Reich zurück.
05.03.1916
Als Antwort auf die deutsche Protestnote vom 27. Februar teilt die portugiesische Regierung mit, dass die am 23. Februar erfolgte Beschlagnahme der deutschen Schiffe aufrechterhalten wird.
06.03.1916
Auf einer Zusammenkunft im kaiserlichen Hauptquartier fällt die Entscheidung gegen den von Marinechef Alfred von Tirpitz geforderten uneingeschränkten U-Boot-Krieg. Kaiser Wilhelm II. schließt sich der Meinung von Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg an, der bei einer Ausweitung des U-Boot-Krieges einen Kriegseintritt der USA befürchtet.
07.03.1916
Die deutschen Justizbehörden weisen darauf hin, dass Testamente von gefallenen Soldaten, bei denen als Ortsangabe "im Felde" vermerkt ist, volle Gültigkeit haben. Das gleiche gilt für Angehörige der Marine.
08.03.1916
In einem Nachtangriff erreichen deutsche Truppen das Fort Vaux vor Verdun. Das Fort selbst kann nicht genommen werden.
08.03.1916
Korvettenkapitän Graf zu Dohna-Schlodien, der Kommandant des Hilfskreuzers "Möwe", wird mit dem Orden "Pour le mérite" ausgezeichnet.
09.03.1916
Das Deutsche Reich erklärt Portugal den Krieg. Anlaß ist die Beschlagnahme deutscher Schiffe durch Portugal am 23. Februar.
09.03.1916
Auf Einladung des dänischen Königs Christian X. treffen die Ministerpräsidenten von Dänemark, Schweden und Norwegen in Kopenhagen zusammen. Auf der Tagesordnung steht eine Zusammenarbeit der drei nordischen Länder in wirtschaftlichen und politischen Fragen.
09.03.1916
Der mexikanische Rebellenführer Francisco "Pancho" Villa überschreitet die Grenze zum amerikanischen Bundesstaat Neu-Mexiko und tötet 17 Amerikaner. Die Regierung in Washington verlegt daraufhin 6000 Soldaten unter Führung von General John J. Pershing an die Grenze. Die Truppen haben die Aufgabe, Villa nach Mexiko zu folgen und ihn dort festzunehmen.
10.03.1916
Die deutsche Regierung richtet eine neue Note über den U-Boot-Krieg an die USA. Darin wird der Wunsch ausgedrückt, trotz des deutschen U-Boot-Krieges mit den Vereinigten Staaten in einem freundschaftlichen Verhältnis zu bleiben.
10.03.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet für den Februar an der Westfront den Abschuß von 13 feindlichen gegenüber sechs eigenen Flugzeugen. Für Verdun wurden seit Beginn der Offensive am 21. Februar insgesamt 102 Luftgefechte registriert.
11.03.1916
Mit der Bombardierung österreichischer Stellungen am Görzer Brückenkopf beginnt die 5. Isonzoschlacht zwischen Italien und Österreich-Ungarn. Sie endet ohne größere Erfolge für eine der beiden Seiten.
11.03.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet die Gefangennahme von 430 französischen Offizieren und 26 042 Soldaten seit Beginn der Verdun-Schlacht.
13.03.1916
An der Ostfront beginnen russische Verbände einen Angriff auf die deutschen Einheiten am Naroczsee nördlich von Minsk. Die russische Offensive soll die Deutschen zwingen, von der Westfront Truppen abzuziehen, und damit die Franzosen entlasten.
14.03.1916
Einheiten der 5. deutschen Armee stürmen die Höhe "Toter Mann" vor Verdun.
14.03.1916
Der französische Kriegsminister General Joseph Gallieni erklärt aus Altersgründen seinen Rücktritt. Er wird von General Pierre Auguste Roques abgelöst.
14.03.1916
Auf seiner letzten Sitzung vor der Vertagung bis zum 14. November 1916 billigt das türkische Parlament in Konstantinopel die finanzielle Beteiligung des Osmanischen Reiches beim Bau neuer Bahnstrecken durch die unter deutscher Verwaltung stehende Bagdad-Bahn-Gesellschaft.
14.03.1916
Zur Sicherstellung des Heubedarfs für die Kavallerie werden im Deutschen Reich die Heuvorräte erfaßt. Insgesamt müssen im Frühjahr 1916 rund 250 000 Tonnen Wiesenheu abgeliefert werden.
14.03.1916
Der Benzinpreis hat in vielen Teilen Deutschlands die Höhe von zwei Mark überschritten. Die amtlichen Stellen weisen darauf hin, dass das deutsche Erzeugnis Benzol genauso geeignet zum Betreiben von Motorfahrzeugen sei.
15.03.1916
Kaiser Wilhelm II. gewährt dem bisherigen Staatssekretär im Marineamt, Admiral Alfred von Tirpitz, seinen Abschied. Neuer Marineminister wird Admiral Eduard von Capelle.
15.03.1916
Nach dem Deutschen Reich erklärt auch Österreich-Ungarn Portugal den Krieg.
15.03.1916
Britische und südafrikanische Einheiten unter General Jan Christiaan Smuts beginnen eine Offensive gegen die deutschen Verbände unter General Paul von Lettow-Vorbeck in Deutsch-Ostafrika.
15.03.1916
In Österreich-Ungarn beginnt die Musterung des Geburtsjahrgangs 1898.
15.03.1916
Im schweizerischen Nationalrat endet eine mehrtägige Debatte über die Neutralitätspolitik. Dabei wird von allen Seiten das unbedingte Festhalten an einem Verzicht auf jegliche Einmischung in den Weltkrieg betont.
16.03.1916
Als Nachfolger des wegen der deutschen Kriegserklärung zurückgetretenen Alfonso Costa wird António José d'Almeida neuer Ministerpräsident Portugals.
16.03.1916
Im Deutschen Reichstag beginnt die 1. Lesung des Reichshaushalts für 1916. In seiner Etatrede erklärt Staatssekretär Karl Helfferich, dass die Ausgaben für Heer und Flotte gänzlich aus den Einnahmen durch die Kriegsanleihe bestritten werden sollen. Der Haushaltsfehlbetrag wird trotzdem mit 480 Millionen Mark angegeben.
16.03.1916
Im Preußischen Landtag wird dem SPD-Abgeordneten Karl Liebknecht das Wort entzogen. Liebknecht hatte u.a. erklärt: "Die Truppen müssen nicht nur in den Schützengräben kämpfen. Sie sollen die Waffen senken und sie gegen den gemeinsamen Feind richten!"
17.03.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet verstärkte Angriffe französischer Truppen auf die Höhe "Toter Mann" bei Verdun. Nach Angaben der deutschen Heeresleitung haben die Franzosen seit Beginn der Kämpfe 27 neue Divisionen nach Verdun beordert.
18.03.1916
Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg warnt in einer Rede vor dem Reichstag vor einem uneingeschränkten U-Boot-Krieg, da dieser die USA in den Krieg hineinziehen könnte. Wörtlich erklärt der Reichskanzler: "Man wird uns erschlagen wie einen tollen Hund."
18.03.1916
Ein Erlass des Zaren Nikolaus II. ordnet in Russland die Herausgabe einer neuen Kriegsanleihe in Höhe von zwei Milliarden Rubeln an. Die Verzinsung beträgt 5,5%, die Tilgung soll bis zum Jahr 1926 erfolgen.
19.03.1916
Russische Truppen besetzen im Kampf gegen die osmanische Armee Isfahan in Persien.
19.03.1916
Die italienische Abgeordnetenkammer spricht Ministerpräsident Antonio Salandra in einer Sondersitzung mit 394 gegen 61 Stimmen das Vertrauen aus. In den vorangegangenen Wochen war vor allem die Frage einer Kriegserklärung an Deutschland und eine von Salandra abgelehnte Kabinettserweiterung Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen.
19.03.1916
Die Spartakusgruppe veranstaltet eine von 17 Delegierten besuchte Reichskonferenz in Berlin. Der Reichstagsabgeordnete Karl Liebknecht verlangt verstärkte Agitation unter Arbeitern, Frauen und Jugendlichen, um sie auf künftige Massenaktionen vorzubereiten.
20.03.1916
Ein Geschwader von 65 britischen Flugzeugen greift die deutsche Marineflieger-Station im belgischen Zeebrügge an.
20.03.1916
Der österreichisch-ungarische Heeresbericht meldet den Rückzug eigener Verbände von dem seit Wochen von den russischen Truppen angegriffenen Brückenkopf Uscieczko am Djnstr.
21.03.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet die Einnahme der französischen Befestigungen bei Avocourt vor Verdun und die Gefangennahme von über 2500 Offizieren und Mannschaften.
23.03.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet die Einnahme der Höhe von Haucourt vor Verdun.
24.03.1916
Ein deutsches U-Boot torpediert im Ärmelkanal den französischen Postdampfer "Sussex". An Bord sind 25 Amerikaner, von denen drei bei dem Torpedoangriff getötet werden. Die Folge ist eine schwere Krise im Verhältnis Deutschland - USA.
24.03.1916
Der Deutsche Reichstag nimmt den Notetat für 1916 mit überwältigender Mehrheit an. Gegenstimmen kommen von der sozialdemokratischen Minderheit unter Führung von Hugo Haase.
24.03.1916
Auf einer Sitzung der SPD-Fraktion erklären Hugo Haase und 17 weitere Abgeordnete ihren Austritt aus der Fraktion und die Gründung einer Sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft.
25.03.1916
Die 4. deutsche Kriegsanleihe hat ein Gesamtergebnis von 10,7 Milliarden Mark erbracht. Auf die Reichsanleihe entfallen 7,1 Milliarden, auf Reichsschuldbuch-Eintragungen 2,02 Milliarden und auf Schatzanweisungen 1,56 Milliarden Mark.
25.03.1916
Hugo Haase legt in einer Sitzung des SPD-Parteivorstandes sein Amt als Parteivorsitzender nieder, da ein kollegiales Zusammenarbeiten im Parteivorstand bis zum nächsten Parteitag nicht mehr möglich sei. Der 1913 zusammen mit Haase zum Vorsitzenden gewählte Friedrich Ebert führt allein die Partei.
25.03.1916
Nach einer Aufstellung der Berliner Behörden sind die Preise für Lebensmittel seit März 1915 bis zu 150% gestiegen. Für ein Pfund Rindfleisch, das im März 1915 noch 1,06 Mark kostete, werden nun 2,65 Mark verlangt, der Preis für ein Pfund Butter ist von 0,61 Mark auf 1,53 Mark gestiegen.

Hohenlohe
30.11.14, 19:11
Wir wünschen euch an der Westfront bei Verdun viel Glück und viel Erfolg...auch in Serbien und Italien sowie an der Ostfront schaut es gut für euch aus...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
02.12.14, 21:59
Wir wünschen euch an der Westfront bei Verdun viel Glück und viel Erfolg...auch in Serbien und Italien sowie an der Ostfront schaut es gut für euch aus...:ph:

Danke.





26. März 1916 – 8.April 1916 – Gefahr im Westen?

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

An der Westfront ist offensichtlich der feindliche Widerstand bei Verdun gebrochen. Nach unseren Erfolgen bleibt der Feind passiv und zieht sich in seine Stellungen zurück. Vielmehr konnten größere Truppenansammlungen bei Le Mans aufgeklärt werden. Unsere Verbände bereiten sich in dem Raum auf feindliche Angriffe vor.
An der Ostfront kommt es zu keinerlei feindlichen Aktivitäten. Die zaristische Armee ist weiterhin nicht in der Lage effektiven Widerstand zu leisten.
Im Kaukasus geht der Feind hingegen in die Offensive. Unseren osmanischen Verbündeten gelingt es aber die Angriffe abzuwehren. Gleiches gilt für die britischen Angriffe im Nahen Osten.
An der italienischen Front ziehen sich die Italiener weiter zurück. Dabei gelingt es den Österreichern auch bereits die Grenze auf breiter Front zu überschreiten.


gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

Verstärkung für die Briten im Nahen Osten.
http://abload.de/img/25.mrzereignissebofaa.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.mrzereignissebofaa.jpg)


http://abload.de/img/25.mrznm1ucz8.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.mrznm1ucz8.jpg)
Franzosen und Russen verlieren jeweils ein Punkt in der eigenen Runde.

Verluste
Diese Runde:
keine

Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/25.mrzverlustegded9.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.mrzverlustegded9.jpg)

Stärke

Die Entente scheinen über unermessliche Reserven an Menschen zu verfügen. 17 neue Einheiten in einer Runde. Der Feind stellt damit schneller auf, als Wir vernichten können.
http://abload.de/img/25.mrzstrkefhdim.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.mrzstrkefhdim.jpg)

Forschung

Österreicher und Osmanen können Durchbrüche erzielen. Leider keine kriegsentscheidenden.
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Ostfront

An der nördlichen Ostfront besetzen die Russen wieder Baranovich. Da Wir nicht mehr aus der Bewegung angreifen, sondern aus gesicherten Stellungen, handelt es sich hierbei um ein Selbstmordkommando.
Bei Siauliai hingegen bleibt der Feind passiv. Hier hat der Feind die Chance vertan, Uns unter Druck zu setzen.
http://abload.de/img/25.mrzostfrontoydzz.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.mrzostfrontoydzz.jpg)

Im Süden der Ostfront erreicht die Division südlich von Lutsk ein wenig Verstärkung. Ansonsten sind keine feindlichen Bewegungen zu sehen.
http://abload.de/img/25.mrzgalizien8regs.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.mrzgalizien8regs.jpg)

Italien

Der Feind zieht sich der Feind bei Görz zurück und besetzt gleichzeitig Udine. Bei Bruneck graben sich die Italiener ein. Die Gefahr scheint hier daher gebannt.
http://abload.de/img/25.mrzitalienhlfqq.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.mrzitalienhlfqq.jpg)

Balkan

Die Serben geben offensichtlich Nordserbien auf und verstärken dort ihre Einheiten nicht. Überraschend ist aber das neue Korps bei Uskub.
http://abload.de/img/25.mrzbalkan14ecn.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.mrzbalkan14ecn.jpg)

Flotte

Nichts Neues.

Kaukasus

Im Kausasus zieht sich der Feind bei Rize zurück. Bei Oltu hingegen greift er an, scheitert aber unter hohen Verlusten. Beim Berg Ararat wird die osmanische Kavallerie attackiert. Beide Seiten erleiden leichte Verluste.
http://abload.de/img/25.mrzkaukasuskauzc.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.mrzkaukasuskauzc.jpg)

Naher Osten

Die Briten greifen wieder Aqaba an und ziehen sich anschließend zurück. Nach mehreren Runden kommt es zu der erwartenden Offensive bei Maan. Die beiden britischen Korps marschieren vor, greifen aber noch nicht an. Begleitet wird dieser Vormarsch von einer Luftoffensive auf Unser Korps, welches eigentlich Maan verstärken sollte. Dieses verliert einen Stärkepunkt.
http://abload.de/img/25.mrznaherosten4xizi.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.mrznaherosten4xizi.jpg)

Mesopotamien

Nichts Neues.

Libyen

In Libyen erhalten die Italiener Verstärkung. Ein Angriff erfolgt aber nicht. So erhalten die Aufständischen eine Pause zum Atmen.
http://abload.de/img/25.mrzlibyen48dw8.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.mrzlibyen48dw8.jpg)

Westfront

An der Westfront erleben Wir eine Überraschung. Anstelle von Verdun erscheinen alleine bei Le Mans vier neue französische Korps. Bei Verdun wird lediglich das angeschlagene Korps aufgefrischt. Die Lücke nördlich von Paris schließen die Briten. Die Franzosen scheinen also andere Pläne zu haben.
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Entlastungsoffensive bei Le Mans?

Die Franzosen verstärken nicht ihre Linien beim bedrohten Verdun, sondern marschieren bei Le Mans auf. Uns erinnert die Situation an die reale Situation 1916 als die Briten zur Entlastung von Verdun an der Somme in die Offensive gingen. Wir befürchten eine solche Offensive auf Unsere schwachen Linien bei Caen. Hier ist Verstärkung notwendig. Diese soll durch ein Korps aus den östlichen Linien erfolgen und die Lücke südöstlich von Caen schließen. Die beiden angeschlagenen Korps können so aufgefrischt werden.
http://abload.de/img/25.mrzplanungenjgf99.jpg (http://abload.de/image.php?img=25.mrzplanungenjgf99.jpg)


Was wirklich geschah - damals
27.03.1916
Vor Verdun fallen die Festungswerke südlich von Haudromont und bei Thiaumont in deutsche Hand.
28.03.1916
In Paris endet nach zweitägiger Dauer eine Konferenz der Verbündeten Großbritannien, Frankreich, Italien, Russland und Serbien. Erörtert wurde die weitere Kriegführung gegen Deutschland und die übrigen Mittelmächte.
29.03.1916
Über die irische Metropole Dublin wird nach mehreren bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen irischen Unabhängigkeitskämpfern und britischer Polizei der Ausnahmezustand verhängt.
29.03.1916
Der "Vorwärts" veröffentlicht einen Aufruf des Parteivorstandes, in dem die Gründe für den Ausschluß der 18 Abgeordneten aus der Partei erläutert werden. Die Mitglieder werden aufgerufen, die Einheit der Partei zu wahren.
30.03.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet das Ende der russischen Großoffensive am Naroczsee östlich von Wilna.
30.03.1916
Deutsche Truppen erobern das Dorf Malancourt auf dem westlichen Ufer der Maas bei Verdun.
31.03.1916
Deutsche Marine-Luftschiffe fliegen einen Angriff auf London. Dabei wird das Luftschiff "L 15" abgeschossen, die Besatzung wird gefangengenommen.
01.04.1916
Bulgarien schafft den bisher gültigen Julianischen, in Russland noch geltenden Kalender ab und führt den westeuropäischen (Gregorianischen) Kalender ein.
01.04.1916
Großbritanniens Premier Herbert Asquith besucht Papst Benedikt XV. Asquith erhofft sich von diesem Besuch eine versöhnliche Einwirkung des Papstes auf den antibritisch eingestellten irischen Klerus.
01.04.1916
Der kanadische Ministerpräsident Robert Bordon kündigt vor dem Unterhaus in Ottawa eine neue Kriegsanleihe an; sie soll 250 Millionen Dollar einbringen. Bislang haben sich 290 000 Kanadier zum Heer gemeldet, 43 700 davon sind bis Februar 1916 an der Westfront gefallen.
03.04.1916
Die englische Südküste bei Great Yarmouth ist Ziel deutscher Luftschiffangriffe. Die abgeworfenen Bomben richten Sachschaden an.
04.04.1916
Die britische Regierung bringt im Unterhaus eine Steuervorlage ein. Die Grenze des steuerfreien Einkommens soll von 160 auf 130 Pfund herabgesetzt werden. Für zahlreiche Lebens- und Genußmittel sind Steuererhöhungen vorgesehen.
04.04.1916
In Russland wird ein Erlass des Zaren veröffentlicht, durch den die bisher zurückgestellten Wehrpflichtigen der Musterungsjahrgänge 1906 bis 1916 eingezogen werden. Ausnahmen gelten für den Kaukasus und das Amur-Gebiet.
04.04.1916
König Ludwig IlI. von Bayern ordnet eine Neu-Uniformierung des bayerischen Heeres an. Statt der bisherigen blauen Uniformen werden feldgraue eingeführt.
05.04.1916
Der deutsche Heeresbericht gibt bekannt, dass im März an der Westfront bei 14 eigenen Verlusten 44 gegnerische Flugzeuge abgeschossen worden sind.
05.04.1916
Vor dem Deutschen Reichstag erklärt Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg, Deutschland müsse eine so starke Stellung in der Welt erhalten, dass niemand in die Versuchung käme, es anzugreifen.
06.04.1916
Im Deutschen Reichstag fordert Phillip Scheidemann (SPD) eine Reform der Landtage in Preußen und Mecklenburg und die Gewährung des Koalitionsrechts auch für Landarbeiter.
07.04.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet im Stellungskrieg an der Westfront die Erstürmung von Trichterstellungen an der von Kanadiern gehaltenen Front bei St. Eloi in Nordfrankreich.
07.04.1916
Zwischen dem Deutschen Reich und Rumänien wird ein Außenhandelsabkommen abgeschlossen. Beide Regierungen verpflichten sich, die Ausfuhr von nicht kriegswichtigen Gütern sowie die Durchfuhr von Waren aus dritten Ländern zu gestatten. Für Deutschland hat das Abkommen vor allem politische Bedeutung, da seit längerem über einen Kriegseintritt Rumäniens auf Seiten Frankreichs und Großbritanniens spekuliert wird.
07.04.1916
Die britische Zeitung "Daily Mail" will aus amtlichen Quellen erfahren haben, dass zwischen dem 19. Januar 1915 und dem 5. April 1916 in Großbritannien aufgrund von Zeppelinangriffen 325 Zivilisten getötet und 719 verwundet worden sind.
07.04.1916
Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, der deutsche Befehlshaber an der Ostfront, feiert sein 50jähriges Dienstjubiläum.
08.04.1916
Bei den Haushaltsberatungen im Reichstag wird eine Entschließung angenommen, mit der Kleinwohnungen für Arbeiter und Angehörige des öffentlichen Dienstes sowie für Kriegsbeschädigte gefördert werden sollen. Im außerordentlichen Haushalt für 1916 werden für diese Maßnahmen Mittel in Höhe von zehn Millionen Mark veranschlagt.
08.04.1916
Eine Rede des Abgeordneten Karl Liebknecht gegen die Kriegspolitik führt im Reichstag zu Tumultszenen. Liebknecht wird das Wort entzogen.
08.04.1916
Die Duma, das russische Parlament nimmt den Staatshaushalt für 1916 an. Die Ausgaben belaufen sich auf 3,646 Milliarden Rubel, der Haushaltsfehlbetrag in Höhe von 455 Millionen Rubel soll durch Kredite gedeckt werden.

Hohenlohe
02.12.14, 22:11
Sieht ganz danach aus, dass ihr bald die Westfront bei Caen noch mehr verstärken müsst, ansonsten müsst ihr noch die Italiener bei Bruneck und Klagenfurt loswerden. Vorsicht ist auch bei Maan geboten. Ansonsten wünsche ich euch viel Erfolg...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
05.12.14, 07:12
09. April 1916 – 22.April 1916 – Verdun gefallen

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Nach tagelanger Artilleriefeuer und Luftangriffen ist es unseren Verbänden an der Westfront gelungen die französische Festung Verdun zu erobern und somit den Franzosen eine schwere Niederlage beizubringen. Auch weiter westlich bei Le Mans gelang ein Erfolg, bei dem ein französisches Korps aufgerieben wurde.
An der Ostfront wurde Baranovich erobert. Damit stehen keine russischen Verbände mehr zwischen der Armee Mackensen und der weißrussischen Hauptstadt Minsk.
Währenddessen wurden die letzten serbischen Verbände im Nordserbien zur Aufgabe gezwungen. Bei Uskub haben sich die letzten feindlichen Einheiten versammelt. Von großen Widerstand wird nicht mehr ausgegangen.
An allen anderen Fronten blieb, abgesehen von vereinzelten Angriffen, ruhig.


gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

keine besonderen Ereignisse.

http://abload.de/img/8.aprilnmnfult.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.aprilnmnfult.jpg)
Franzosen und Russen verlieren weiter an Moral. Der Verlust von Verdun wird auch noch zuschlagen.

Verluste
Diese Runde:
3 französische Korps
1 serbische Division
1 serbisches Korps
2 russische Divisionen
1 russisches Korps

Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/8.aprilverlusteipud7.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.aprilverlusteipud7.jpg)

Stärke

Die Russen sind so schwach wie zu letzt im August 1914. Die Franzosen hingegen verlieren das, was sie neu aufstellt haben.
http://abload.de/img/8.aprilstrkek8u9y.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.aprilstrkek8u9y.jpg)

Forschung

Österreicher und Osmanen forschen in Artillerie und Jagdflugzeuge.
http://abload.de/img/8.aprilforschung0hu3x.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.aprilforschung0hu3x.jpg)

Ostfront

An der nördlichen Ostfront fällt Baranovich ohne große eigene Verluste. Minsk liegt damit schon jetzt in Reichweite.
Vilna erweist sich als zäher als gedacht. Wir führen daher mehr Einheiten ran und schneiden die Stadt ab.
Der Raum Kovno ist endlich feindfrei. Nun kann sich die Armee Hindenburg nach Norden auf wenden.
http://abload.de/img/8.aprilostfrontkpub5.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.aprilostfrontkpub5.jpg)

Im Süden der Ostfront wird Proskurov belagert und das Vorfeld von Lutsk erobert. Die Österreicher sind aber deutlich kampfschwächer als die Deutschen im Norden.
http://abload.de/img/8.aprilukrainegcuis.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.aprilukrainegcuis.jpg)

Italien

Die beiden abgeschnittenen Korps der Italiener werden weiter angegriffen, können aber noch überleben. Zu mindestens bei dem östlichen gehen Wir von einer Aufgabe in der nächsten Runde aus.
[http://abload.de/img/8.aprilitalien1ouh4.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.aprilitalien1ouh4.jpg)

Balkan

Wesentlich später als geplant und erwartet, werden die letzten beiden serbischen Einheiten im Norden des Landes vernichtet. Nun stehen die letzten Serben bei Uskub. Es wird aber einige Zeit noch vergehen, bis Wir dort zum Großangriff übergehen können.
http://abload.de/img/8.aprilbalkanthuh1.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.aprilbalkanthuh1.jpg)

Flotte

Nichts Neues.

Kaukasus

Im Kaukasus nehmen Wir im Osten die Kavallerie zurück. Gleichzeitig rücken Wir an der Schwarzmeerküste vor und greifen die Russen erfolgreich an. Bei Sarakamisch wir die russische Division angegriffen. Ansonsten erwarten Wir ein russische Großoffensive im Osten der Front.
http://abload.de/img/8.aprilkaukasuseru5x.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.aprilkaukasuseru5x.jpg)

Naher Osten
Das osmanische Korps erreicht Maan. Es wird aber noch aufgefrischt werden müssen, bevor es in die Kämpfe eingreifen kann. Bis dahin greifen die Verteidiger der Stadt erfolgreich die Briten an und können ihnen leichte Verluste beibringen.
In Aqaba wird das Korps wieder auf Stärke 8 gebracht, während Wir an der Gazafront abwarten.
http://abload.de/img/8.aprilnaherostensfudu.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.aprilnaherostensfudu.jpg)

Mesopotamien

Das Korps erreicht Najaf. Nun wird es durch die Wüste Richtung Westen gehen. Verstärkung ist dort bitte nötig.
http://abload.de/img/8.aprilmesopothamienwju9u.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.aprilmesopothamienwju9u.jpg)

Libyen

In Libyen frischen Wir die Aufständischen auf.
http://abload.de/img/8.aprillibyen7iuxj.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.aprillibyen7iuxj.jpg)

Westfront

An der Westfront greifen Wir präventiv bei Le Mans an und können ein französisches Korps vernichten. Die Front kann mit einem Korps aus dem Ostteil der Front geschlossen werden. Ob die Franzosen auf Grund der aktuellen Entwicklung noch angreifen werden, ist unsicher. Es ist nämlich gelungen Verdun zu erobern. Nach drei Artillerieschlägen und dem Einsatz Unserer Luftwaffe erledigt die Infanterie den Rest und vernichten den Feind in der Festung. Der Moralabzug für die Franzosen wird Unserem Vormarsch sicherlich erleichtern.
http://abload.de/img/8.aprilwestfronts1u8a.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.aprilwestfronts1u8a.jpg)


Landung bei Riga?

Unsere Zeppeline in Ostpreußen machen zufällig die Entdeckung, dass Riga derzeit unbesetzt ist. Wir haben nun Folgendes überlegt. Die Division in Memel können auf Schiffe gepackt werden und anschließend bei Riga landen. Eine Runde später könnte dann die Stadt erobert werden und die gesamte russische Streitmacht westlich der Stadt wäre abgeschnitten. Problem ist, dass die Russen in der dieser einen Runde zwischen Landung und Besetzung eine Einheit nach Riga verlegen könnten. Memel würde durch eine Division, die Wir aus der Mitte herausgelöst haben, geschützt werden.
Für Uns ergeben sich derzeit zwei Fragen:
1. Müssen Wir einen Amphibious Transport nehmen oder reicht der einfache Transporter für die Division?
2. Ist eine Landung direkt in Riga möglich? Aus Unserer Sicht versperrt der Hafen die direkte Landung.
Wir bitten um Meinungen!
http://abload.de/img/8.aprilplanungennjui9.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.aprilplanungennjui9.jpg)


Was wirklich geschah - damals
10.04.1916
In einer Note an die USA weist die Reichsregierung darauf hin, dass der Kommandant des deutschen U-Bootes, der die "Sussex" im Kanal torpedierte, den Dampfer als Kriegsschiff angesehen habe.
10.04.1916
In Paris endet ein Kongress der französischen Sozialisten. Während eine Minderheit die Wiederaufnahme von Beziehungen zu den deutschen Sozialdemokraten befürwortet, lehnt eine Mehrheit solche Kontakte ab.
12.04.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet schwere Abwehrkämpfe auf dem linken Ufer der Maas, am "Pfefferrücken", vor Verdun. Seit Beginn der Offensive ist die französische Frontlinie auf einer Breite von rund 70 km bis zu 8 km tief eingedrückt worden.
12.04.1916
Nach dem Vorbild des "Eisernen Hindenburg" in Berlin und des "Wehrmannes in Eisen" in Wien wird in Konstantinopel ein "Mörser in Eisen" aufgestellt. Das hölzerne Geschütz soll zum Zwecke der Kriegsfürsorge gegen Entgelt benagelt werden.
12.04.1916
Der Kriegsausschuß für Öle und Fette warnt vor dem Kauf von Ersatzmitteln für Fett und Speiseöl, da diese einen zu hohen Gehalt an Wasser und minderwertigen Zusatzstoffen aufweisen.
13.04.1916
Die deutsche Marineleitung meldet für März 1916 die Versenkung von 80 feindlichen Handelsschiffen mit einer Tonnage von rund 207 000 Bruttoregistertonnen.
13.04.1916
Die mexikanische Regierung fordert die Vereinigten Staaten auf, ihre Truppen aus Mexiko zurückzuziehen. Die Verfolgung der Einheiten des Rebellenführers Francisco "Pancho" Villa werde durch regierungstreue Einheiten fortgesetzt.
14.04.1916
Der Deutsche Klub in Wien legt unter Mitwirkung der deutschen Volksräte der Sudeten- und Alpenländer ein Programm für die Zukunft der österreichischen Politik vor. Das Verhältnis zu Ungarn soll auf der Grundlage des Ausgleichs von 1867 weiter ausgebaut und zwischen Deutschland und Österreich-Ungarn soll eine Zollgemeinschaft zur Vorbereitung eines größeren mitteleuropäischen Wirtschaftsgebietes geschaffen werden.
17.04.1916
Bei der Sprengung des Gipfels des Côl di Lana bei Meran durch italienische Pioniere kommen 200 österreichische Kaiserjäger ums Leben. Der seit 1915 schwer umkämpfte Berg ist von den Italienern Côl di Sangue (Blutberg) genannt worden.
17.04.1916
Russische Truppen besetzen den Ort Trapezunt an der Küste Kleinasiens. Die osmanischen Verbände müssen sich zurückziehen.
18.04.1916
Von der Front bei Verdun meldet der deutsche Heeresbericht örtliche Erfolge bei Haudromont und Thiaumont.
18.04.1916
Frankreichs Staatspräsident Raymond Poincaré und Verteidigungsminister Pierre Auguste Roques treffen zu einem zweitägigen Truppenbesuch in Verdun ein.
20.04.1916
Die USA überreichen der deutschen Regierung eine Antwort auf die deutsche Note zum Fall des torpedierten Dampfers "Sussex" vom 10. April. Darin wird mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen gedroht, falls Deutschland den verschärften U-Boot-Krieg fortsetzt.
20.04.1916
Zur Unterstützung der französischen und britischen Verbände an der Westfront treffen russische Einheiten in Marseille ein.
21.04.1916
Sir Roger Casement, einer der Führer der irischen Untergrundbewegung, wird bei Tralee in Südirland gefangengenommen. Ein deutsches U-Boot hatte Casement, der seit Kriegsausbruch in Deutschland lebt, nach Irland gebracht. Casement wollte sich nach Dublin begeben, um dort an der Organisation eines für Ostern geplanten Aufstandes teilzunehmen.
22.04.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet verstärkte französische Angriffe auf den Hügel "Toter Mann" bei Verdun.
22.04.1916
In Berlin haben die meisten Schlachterläden geschlossen, überall hängt das Schild "Fleisch ausverkauft" in den Schaufenstern. Um die Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch zu sichern, hat der Magistrat 56 zusätzliche Fleischverkaufsstellen zu den bereits bestehenden 194 eingerichtet.
24.04.1916
In Dublin beginnt ein Aufstand der Untergrundarmee "lrish Volunteers" gegen die britische Herrschaft. Ein provisorischer Nationalrat, unter ihnen der Arbeiterführer James Connolly und der Dichter Patrick Pearse, ruft die Irische Republik aus.
24.04.1916
Der Chef des deutschen Admiralstabs, Großadmiral Henning von Holtzendorff, gibt den Befehl, künftig bis auf weiteres den U-Boot-Krieg nur nach Prisenordnung (Warnung, Durchsuchung und Rettung der Passagiere vor einer Versenkung des Schiffes) zu führen.
25.04.1916
Die deutsche Marineleitung meldet die Versenkung des britischen U-Boots "E 22" in der Nordsee.
25.04.1916
US-Präsident Woodrow Wilson erklärt, dass die amerikanischen Truppen so lange in Mexiko bleiben werden, bis der mexikanische Rebellenführer Francisco "Pancho" Villa gefangengenommen worden ist.
25.04.1916
Über 40 britische Flugzeugproduzenten schließen sich zur British Aircraft Constructors Ltd. zusammen. Das Ziel ist die Massenproduktion neuer Flugzeuge und damit die Beseitigung der deutschen Luftüberlegenheit.
26.04.1916
In Berlin wird der 2. Kriegschirurgentag eröffnet. In einem Bericht wird darauf hingewiesen, dass 86,6% der Verwundeten in den Feldlazaretten und 90,1% der in deutschen Krankenhäusern Behandelten wieder dienstfähig geschrieben werden konnten.
27.04.1916
Das deutsche U-Boot "UC 5" wird vor der englischen Ostküste versenkt.
28.04.1916
Die britische Admiralität gibt bekannt, dass im Mittelmeer das Schlachtschiff "Russel" auf eine Mine gelaufen und untergegangen ist. Das 1901 vom Stapel gelaufene Schiff war u.a. mit vier 30,5-cm-Geschützen bewaffnet.
29.04.1916
In Kut-el Amara im Irak kapituliert das seit über drei Monaten eingeschlossene britische Expeditionskorps vor den osmanischen Truppen. Rund 13 000 Mann geraten in Gefangenschaft.
29.04.1916
In Anerkennung der Kriegsleistungen der Firma Krupp verleiht Kaiser Wilhelm II. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach das Eiserne Kreuz 1. Klasse.
30.04.1916
Der irische Osteraufstand wird von 20 000 britischen Soldaten niedergeschlagen.
01.05.1916
Im Deutschen Reich wird die Sommerzeit eingeführt, sie gilt bis zum 30. September.
01.05.1916
Auf dem Potsdamer Platz in Berlin demonstriert der Reichstagsabgeordnete Karl Liebknecht gegen den Krieg und wird verhaftet.
03.05.1916
Deutsche Marine-Luftschiffe greifen Ziele in Mittelengland und in Schottland an. Dabei wird "L 20" von der britischen Luftabwehr getroffen. Es treibt nach Norwegen ab und stürzt in den Stavangerfjord.
03.05.1916
Wegen des Mangels an Schreibpapier beschließt die Schulverwaltung Köpenick, für die Dauer des Krieges in einigen Schulklassen wieder Schiefertafeln einzuführen.
04.05.1916
Bei einem Aufklärungsflug über der Nordsee wird der deutsche Zeppelin "L 7" von britischen Seestreitkräften abgeschossen.
04.05.1916
In einer diplomatischen Note an die USA gibt die deutsche Regierung dem amerikanischen Ultimatum nach und verpflichtet sich, gegnerische Handelsschiffe nicht ohne vorherige Warnung und Rettung von Menschenleben zu versenken.
05.05.1916
Im Luftkrieg an der Westfront meldet der deutsche Heeresbericht für April den Abschuß von 45 gegnerischen Maschinen bei 22 eigenen Verlusten.
06.05.1916
Bei einem Luftangriff auf die britischen und französischen Stellungen bei Saloniki wird ein deutscher Zeppelin abgeschossen.
06.05.1916
Die in die spanische Kolonie Rio Muni übergetretene deutsche Schutztruppe der ehemaligen Provinz Kamerun trifft in Spanien ein.

Kardinalinfant
05.12.14, 09:06
Werter Zerzenser

Gratulation zu Euren Erfolgen in Verdun. Mit einem derart einfachen Fall der Festung hatten wir nicht gerechnet (was Eure Verdienste um deren Einnahme keineswegs schmälern, eher Eure richtige Lageeinschätzung würdigen soll)!

Zwei Anmerkungen:

Zunächst zu Eurer Frage bezüglich einer Landung in Riga. Ihr werdet einen amphibious transport nehmen müssen. Das benötigt Ihr immer dann, wenn Ihr eine Landung auf feindlichem Gebiet durchführen wollt. Ein normaler Transport kann nur in einem Hafen entladen werden, den Ihr kontrolliert. Die positive Nachricht ist, dass Ihr Riga dennoch in einem Zug nehmen könntet. Nach der Landung (ein Feld nördlich von Riga) verfügt die angelandtete Division noch über einen action point, so dass eine Bewegung nach Riga direkt nach der Landung möglich wäre. Allerdings (und das ist der Wermutstropfen) verfügt ein amphibious transport nur über drei (?) action points, d.h. Ihr werdet mindestens fünf (!) Züge benötigen, um die Einheit nach Verladen bis Riga zu befördern und auch das nur, wenn Ihr sie direkt an mehreren gegnerischen Häfen und Städten vorbei leitet, wo sie gesehen werden kann (k.A., ob und wie die KI auf so etwas reagiert). Bis dahin solltet Ihr auch auf normalem Weg in Riga sein...

Zur Situation bei Vilna: Leider ist die russische Einheit noch nicht ganz abgeschnitten. Gegnerische Städte (und Dörfer, etc.) wandeln Felder, welche in eurem Zug durch angrenzende Einheiten in Euren Farben gefärbt, aber nicht mit eigenen Einheiten besetzt wurden (wie das Feld mit den Bahngleisen nordwestlich von Vilna) vor dem Zug des Gegners wieder in Felder des Gegners um. Ihr werdet daher die Bahngleise im nächsten Zug besetzen müssen, um die Einheit komplett einzuschließen. Das sollte dann allerdings kein Problem sein.

Ansonsten weiterhin viel Erfolg.

Euer Kardinalinfant

psycho
05.12.14, 12:17
Erstmal Lob und Anerkennung auch unsererseits für diesen schönen und ausführlichen Bericht, wir lesen schon seit geraumer Zeit still, aber mit großem Interesse und wohl unterhalten, mit. :top:



Naher Osten
Das osmanische Korps erreicht Maan. Es wird aber noch aufgefrischt werden müssen, bevor es in die Kämpfe eingreifen kann. Bis dahin greifen die Verteidiger der Stadt erfolgreich die Briten an und können ihnen leichte Verluste beibringen.
In Aqaba wird das Korps wieder auf Stärke 8 gebracht, während Wir an der Gazafront abwarten.
http://abload.de/img/8.aprilnaherostensfudu.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.aprilnaherostensfudu.jpg)


Eine Frage haben wir zur Sinai-Front. Ist die feindliche Front dort wirklich so spärlich besetzt wie es scheint?

Könnte man dort eventuell, sonst nach entsprechender Aufklärung (Flugzeuge stehen ja schon bereit), den vorgestoßenen britischen Truppen in den Rücken fallen und vielleicht sogar bis zum Suezkanal (oder darüber hinaus :^^:) vorrücken oder zumindest die Lage in Aqaba und bei Maan entspannen?

Hohenlohe
05.12.14, 14:58
Wir gratulieren zu euren Erfolgen an der Westfront und an der Ostfront...:top: Zu Riga können wir nichts sagen, da wir nicht wissen, wie sich das auf die Ostfront auswirken wird, aber probieren geht über studieren...:ph:
Wir wünschen euch zu Riga viel Erfolg...!! :reiter:

herzliche grüsse

Hohenlohe, der gerne mitliest...:smoke::)

zersenser
11.12.14, 07:21
Werter Zerzenser

Gratulation zu Euren Erfolgen in Verdun. Mit einem derart einfachen Fall der Festung hatten wir nicht gerechnet (was Eure Verdienste um deren Einnahme keineswegs schmälern, eher Eure richtige Lageeinschätzung würdigen soll)!

Zwei Anmerkungen:

Zunächst zu Eurer Frage bezüglich einer Landung in Riga. Ihr werdet einen amphibious transport nehmen müssen. Das benötigt Ihr immer dann, wenn Ihr eine Landung auf feindlichem Gebiet durchführen wollt. Ein normaler Transport kann nur in einem Hafen entladen werden, den Ihr kontrolliert. Die positive Nachricht ist, dass Ihr Riga dennoch in einem Zug nehmen könntet. Nach der Landung (ein Feld nördlich von Riga) verfügt die angelandtete Division noch über einen action point, so dass eine Bewegung nach Riga direkt nach der Landung möglich wäre. Allerdings (und das ist der Wermutstropfen) verfügt ein amphibious transport nur über drei (?) action points, d.h. Ihr werdet mindestens fünf (!) Züge benötigen, um die Einheit nach Verladen bis Riga zu befördern und auch das nur, wenn Ihr sie direkt an mehreren gegnerischen Häfen und Städten vorbei leitet, wo sie gesehen werden kann (k.A., ob und wie die KI auf so etwas reagiert). Bis dahin solltet Ihr auch auf normalem Weg in Riga sein...

Zur Situation bei Vilna: Leider ist die russische Einheit noch nicht ganz abgeschnitten. Gegnerische Städte (und Dörfer, etc.) wandeln Felder, welche in eurem Zug durch angrenzende Einheiten in Euren Farben gefärbt, aber nicht mit eigenen Einheiten besetzt wurden (wie das Feld mit den Bahngleisen nordwestlich von Vilna) vor dem Zug des Gegners wieder in Felder des Gegners um. Ihr werdet daher die Bahngleise im nächsten Zug besetzen müssen, um die Einheit komplett einzuschließen. Das sollte dann allerdings kein Problem sein.

Ansonsten weiterhin viel Erfolg.

Euer Kardinalinfant

Bei Verdun hatten Wir auch mit etwas mehr Gegenwehr gerechnet. Aber die Zerschlagung der Vorfeldverteidigung war offensichtlich erfolgreicher als gedacht.
Auf Grund eurer Erläuterungen zu Riga haben Wir Abstand von einer Landung genommen. Die Bahnlinie bei Vilna haben Wir tatsächlich übersehen. Ärgerlich, da es zu höheren Verlusten beim Angriff führen wird.


Erstmal Lob und Anerkennung auch unsererseits für diesen schönen und ausführlichen Bericht, wir lesen schon seit geraumer Zeit still, aber mit großem Interesse und wohl unterhalten, mit. :top:

Eine Frage haben wir zur Sinai-Front. Ist die feindliche Front dort wirklich so spärlich besetzt wie es scheint?

Könnte man dort eventuell, sonst nach entsprechender Aufklärung (Flugzeuge stehen ja schon bereit), den vorgestoßenen britischen Truppen in den Rücken fallen und vielleicht sogar bis zum Suezkanal (oder darüber hinaus :^^:) vorrücken oder zumindest die Lage in Aqaba und bei Maan entspannen?

Bis zur Runde der KI hatten Wir auch über einen Angriff auf die brit. Artillerie nachgedacht. Aber wie Ihr sehen werden, hat sich diese Überlegung erübrigt.







22. April 1916 – 06.Mai 1916 – Die Briten marschieren auf

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

Nach der Eroberung der Festung Verdun zieht sich der Feind weiter zurück und versucht nicht einen Gegenangriff zu starten. Bei Le Mans ziehen währenddessen die französischen Verbände ab und werden durch neue britische Einheiten ersetzt. Der Feind kann somit im Westen der Westfront eine geschlossene Front aufbauen. Offensichtlich sollen die französischen Kräfte an anderer Stelle eingesetzt werden.
An der Ostfront bleibt es vollkommen ruhig mit Ausnahme einzelner Scharmützel.
Währenddessen starten die Serben von Uskub aus eine kleine verzweifelte Offensive und rücken nach Norden. Damit entblößen sie aber auch ihre letzte Stadt.
Im Kaukasus beginnen die Russen eine Großoffensive, die aber schon in den Anfängen an den osmanischen Stellungen hängen bleibt.
An allen anderen Fronten blieb, abgesehen von vereinzelten Angriffen, ruhig.


gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

http://abload.de/img/22.aprilereignisse5aato.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.aprilereignisse5aato.jpg)
Der Verlust von Verdun hat Auswirkungen auf die französische Moral.


http://abload.de/img/22.aprilnm8syew.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.aprilnm8syew.jpg)
Franzosen erreichen die 75%-Grenze und die Russen nähern sich den 50%.

Verluste
Diese Runde:
keine

Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/22.aprilverlusteruzh0.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.aprilverlusteruzh0.jpg)

Stärke

Zum ersten Mal seit langem halten sich die Verstärkungen der Entente in Grenzen.
http://abload.de/img/22.aprilstrkepzzdl.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.aprilstrkepzzdl.jpg)

Forschung

Nichts zu berichten.
http://abload.de/img/22.aprilforschungrwxzg.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.aprilforschungrwxzg.jpg)

Ostfront

An der nördlichen Ostfront passiert nichts.
http://abload.de/img/22.aprilostfront0ey4g.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.aprilostfront0ey4g.jpg)

Im Süden der Ostfront das selbe Bild.
http://abload.de/img/22.aprilukrainew1y95.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.aprilukrainew1y95.jpg)

Italien

Die Italiener besetzen Udine mit einem Korps, welches sich über die Grenze zurückgezogen hat. Das zweite Korps verstärkt den Feind bei Bruneck und greift die Österreicher mit geringem Erfolg an.
http://abload.de/img/22.aprilitalieny9acg.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.aprilitalieny9acg.jpg)

Balkan

Auf dem Balkan wird das eine serbische Korps leicht verstärkt. Viel wichtiger ist aber das zweite Korps, welches bisher Uskub verteidigte. Diese marschiert nach Norden und greift das bulgarische HQ an. Dieses erleidet zwar Verluste, aber durch den Vormarsch sind die Serben nun in exponierter Lage. Dies kommt Uns entgegen. Ein Angriff auf Uskub wäre wesentlich schwieriger geworden.
http://abload.de/img/22.aprilbalkan00yzx.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.aprilbalkan00yzx.jpg)

Flotte

Nichts Neues.

Kaukasus

Im Kaukasus startet der Zar bei Sarakamisch und über den Mount Ararat eine Großoffensive. Die Erfolge sind bisher aber eher bescheiden.
Die Russen versuchen bei Sarakamisch währenddessen Unsere Lücke in der Front auszunutzen. Wir werden eine Einheit von Eleskirt hierher verlegen müssen.
http://abload.de/img/22.aprilkaukasus3wy6t.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.aprilkaukasus3wy6t.jpg)

Naher Osten
Die Briten greifen Aqaba wieder an. Diesmal sind die Verlust der Osmanen höher. Das Korps verliert insgesamt 4 Stärkepunkte.
Bei Maan nimmt der Feind das 5-Korps zurück, verstärkt aber die Verbände um eine Division.
Weiter westlich bei Gaza marschieren die Briten mit einigen Divisionen und der australischen Kavallerie auf. Die Kavallerie scheitert aber bei ihrer ersten Bewährungsprobe.
http://abload.de/img/22.aprilnaherostentvzj3.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.aprilnaherostentvzj3.jpg)

Mesopotamien

Nichts neues.
Libyen

In Libyen bleibt es ruhig.
http://abload.de/img/22.aprillibyencwxuw.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.aprillibyencwxuw.jpg)

Westfront

Auch an der Westfront marschieren die Briten auf und besetzen fast komplett den Westabschnitt der Front bei Le Mans. Nun wissen Wir endlich, wo sich die Masse der Royal Army befindet – bei Le Mans und im Nahen Osten. In Folge der Entwicklungen gelingt es der Entente zum ersten Mal seit Kriegsbeginn eine geschlossene Front im Westen aufzubauen. Die Franzosen bei Le Mans hingegen marschieren Richtung Osten. Der Zweck ist aber noch unklar.
Weiter im Osten unterbleibt ein Angriff bei Verdun. Einzig die Luftwaffe und das Eisenbahngeschütz kommen hier zum Einsatz.
http://abload.de/img/22.aprilwestfrontiabmv.jpg (http://abload.de/image.php?img=22.aprilwestfrontiabmv.jpg)


Landung bei Riga?

Auf Grund der langen Fahrtzeit und den Erläuterungen des werten Kardinalinfant nehmen Wir von einer Landung bei Riga Abstand.


Was wirklich geschah - damals
24.04.1916
In Dublin beginnt ein Aufstand der Untergrundarmee "lrish Volunteers" gegen die britische Herrschaft. Ein provisorischer Nationalrat, unter ihnen der Arbeiterführer James Connolly und der Dichter Patrick Pearse, ruft die Irische Republik aus.
24.04.1916
Der Chef des deutschen Admiralstabs, Großadmiral Henning von Holtzendorff, gibt den Befehl, künftig bis auf weiteres den U-Boot-Krieg nur nach Prisenordnung (Warnung, Durchsuchung und Rettung der Passagiere vor einer Versenkung des Schiffes) zu führen.
25.04.1916
Die deutsche Marineleitung meldet die Versenkung des britischen U-Boots "E 22" in der Nordsee.
25.04.1916
US-Präsident Woodrow Wilson erklärt, dass die amerikanischen Truppen so lange in Mexiko bleiben werden, bis der mexikanische Rebellenführer Francisco "Pancho" Villa gefangengenommen worden ist.
25.04.1916
Über 40 britische Flugzeugproduzenten schließen sich zur British Aircraft Constructors Ltd. zusammen. Das Ziel ist die Massenproduktion neuer Flugzeuge und damit die Beseitigung der deutschen Luftüberlegenheit.
26.04.1916
In Berlin wird der 2. Kriegschirurgentag eröffnet. In einem Bericht wird darauf hingewiesen, dass 86,6% der Verwundeten in den Feldlazaretten und 90,1% der in deutschen Krankenhäusern Behandelten wieder dienstfähig geschrieben werden konnten.
27.04.1916
Das deutsche U-Boot "UC 5" wird vor der englischen Ostküste versenkt.
28.04.1916
Die britische Admiralität gibt bekannt, dass im Mittelmeer das Schlachtschiff "Russel" auf eine Mine gelaufen und untergegangen ist. Das 1901 vom Stapel gelaufene Schiff war u.a. mit vier 30,5-cm-Geschützen bewaffnet.
29.04.1916
In Kut-el Amara im Irak kapituliert das seit über drei Monaten eingeschlossene britische Expeditionskorps vor den osmanischen Truppen. Rund 13 000 Mann geraten in Gefangenschaft.
29.04.1916
In Anerkennung der Kriegsleistungen der Firma Krupp verleiht Kaiser Wilhelm II. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach das Eiserne Kreuz 1. Klasse.
30.04.1916
Der irische Osteraufstand wird von 20 000 britischen Soldaten niedergeschlagen.
01.05.1916
Im Deutschen Reich wird die Sommerzeit eingeführt, sie gilt bis zum 30. September.
01.05.1916
Auf dem Potsdamer Platz in Berlin demonstriert der Reichstagsabgeordnete Karl Liebknecht gegen den Krieg und wird verhaftet.
03.05.1916
Deutsche Marine-Luftschiffe greifen Ziele in Mittelengland und in Schottland an. Dabei wird "L 20" von der britischen Luftabwehr getroffen. Es treibt nach Norwegen ab und stürzt in den Stavangerfjord.
03.05.1916
Wegen des Mangels an Schreibpapier beschließt die Schulverwaltung Köpenick, für die Dauer des Krieges in einigen Schulklassen wieder Schiefertafeln einzuführen.
04.05.1916
Bei einem Aufklärungsflug über der Nordsee wird der deutsche Zeppelin "L 7" von britischen Seestreitkräften abgeschossen.
04.05.1916
In einer diplomatischen Note an die USA gibt die deutsche Regierung dem amerikanischen Ultimatum nach und verpflichtet sich, gegnerische Handelsschiffe nicht ohne vorherige Warnung und Rettung von Menschenleben zu versenken.
05.05.1916
Im Luftkrieg an der Westfront meldet der deutsche Heeresbericht für April den Abschuß von 45 gegnerischen Maschinen bei 22 eigenen Verlusten.
06.05.1916
Bei einem Luftangriff auf die britischen und französischen Stellungen bei Saloniki wird ein deutscher Zeppelin abgeschossen.
06.05.1916
Die in die spanische Kolonie Rio Muni übergetretene deutsche Schutztruppe der ehemaligen Provinz Kamerun trifft in Spanien ein.

Hjalfnar
11.12.14, 08:17
Wir erwarten gespannt den Angriffsbefehl auf Paris, dürfte ja wohl nicht mehr sooo lange hin sein, oder? Die Lage im Nahen Osten macht Uns aber ein wenig Sorgen.

Hohenlohe
11.12.14, 15:13
Wir sind gespannt darauf, wie es weitergeht an der Westfront...:ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe, der fasziniert mitliest...:smoke::)

zersenser
12.12.14, 07:43
Wir erwarten gespannt den Angriffsbefehl auf Paris, dürfte ja wohl nicht mehr sooo lange hin sein, oder? Die Lage im Nahen Osten macht Uns aber ein wenig Sorgen.

Die Vorbereitungen für Paris laufen auf vollen Touren.
Im Nahen Osten ist die Lage eigentlich besser, als Wir das 1914 erwartet hätten. Solange Aqaba hält, haben die Briten bei Maan ein Versorgungsproblem. Fällt es, haben Wir ein großes Problem und würden Ganz Arabien verlieren. Also Daumendrücken.


Wir sind gespannt darauf, wie es weitergeht an der Westfront.
Ein bisschen passiert, auch wenn es von der Ostfront mehr zu berichten gibt.






07. Mai 1916 – 20.Mai 1916 – Minsk und Vilna fallen

http://abload.de/img/bildw1pwk.jpg (http://abload.de/image.php?img=bildw1pwk.jpg)

An Ostfront beginnen wir mit unsere großen Frühjahrsoffensive. Nach kurzem Kampf fallen dabei Minsk, Vilna und Proskurov. Damit steht der Weg nach Weißrussland und in die Ukraine offen. Bei Siauliai brechen wir gleichzeitig die russischen Verteidigungslinien auf.
Im Westen werden bei Verdun zwei feindliche Korps zerschlagen. Auch im Vorfeld von Paris müssen unsere Feinde schwere Verluste hinnehmen und unsere Verbände nähern sich weiter der französischen Hauptstadt.
An der italienischen Front wird das abgeschnittene italienische Korps zerschlagen und die Österreicher rücken auf breiter Front über die Grenze auf Udine vor.
Im Kaukasus starten die Osmanen kleinere Gegenangriffe auf die Russen und können lokale Erfolge erzielen, genauso wie im Nahen Osten gegenüber den Briten.
Auf Balkan gelingt es währenddessen ein serbisches Korps zu zerschlagen. Damit besteht die ein mächtige serbische Armee nunmehr nur noch aus einem Korps.


gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

http://abload.de/img/6.maiereignissejyagh.jpg (http://abload.de/image.php?img=6.maiereignissejyagh.jpg)
Die Iren erheben sich gegen die britische Herrschaft.


http://abload.de/img/6.mainm3eash.jpg (http://abload.de/image.php?img=6.mainm3eash.jpg)
Franzosen unterschreiten nun die 75%-Marke, während das Zarenreich unter 50 % fällt.

Verluste
Diese Runde:
1 britische Kavallerie
2 britische Korps
1 italienisches Korps
1 serbisches Korps
2 russische Divisionen
2 russische Korps


Seit Kriegsbeginn:
http://abload.de/img/6.maiverlustee4big.jpg (http://abload.de/image.php?img=6.maiverlustee4big.jpg)

Stärke

Weiterer Tiefpunkt für die Russen. Wir geben währenddessen 1 bulgarische Korps und 1 deutsche Artillerie in Produktion.
http://abload.de/img/6.maistrke03ymg.jpg (http://abload.de/image.php?img=6.maistrke03ymg.jpg)

Forschung

Die Osmanen versuchen neue Produktionsformen zu erforschen.
http://abload.de/img/6.maiforschungdaaqv.jpg (http://abload.de/image.php?img=6.maiforschungdaaqv.jpg)

Ostfront

An der nördlichen Ostfront erobern Wir praktisch im Handstreich das nur leicht verteidigte Minsk. Vilna hingegen erfordert hohe Verluste, fällt dann aber doch. Bei Siauliai brechen Wir den russischen Verteidigungsgürtel auf und können auch schon direkt die Stadt angreifen.
http://abload.de/img/6.maiostfrontvnl6v.jpg (http://abload.de/image.php?img=6.maiostfrontvnl6v.jpg)

Im Süden der Ostfront fällt Proskurov unter der Übermacht der KuK-Armee, während bei Rovno die russischen Verteidiger die Stellungen halten können. Das Tor in die Ukraine steht hingegen offen.
http://abload.de/img/6.maiukrainea9xdo.jpg (http://abload.de/image.php?img=6.maiukrainea9xdo.jpg)

Italien

Der abgeschnittene Korps hinter Klagenfurt kann endlich vernichtet werden. Den Italienern bei Bruneck können währenddessen leichte Verluste zugefügt werden. Im Süden der Front überschreiten Wir die Grenze und marschieren auf Udine.
http://abload.de/img/6.maiitalien1elv0.jpg (http://abload.de/image.php?img=6.maiitalien1elv0.jpg)

Balkan

Auf dem Balkan kann unter hohem Einsatz von Mensch und Material das vorgerückte serbische Korps zerschlagen werden. Im Norden des Landes werden die Österreicher aufgefrischt und mit neuen Waffen ausgerüstet. Währenddessen klären die Osmanen Saloniki auf.
http://abload.de/img/6.maibalkanolai0.jpg (http://abload.de/image.php?img=6.maibalkanolai0.jpg)

Flotte

Nichts Neues.

Kaukasus

Im Kaukasus können Wir bei Sarakamisch den russischen Durchbruch abriegeln. Auch wird ein weiteres russisches Korps schwer beschädigt. Am Schwarze Meer greifen Wir auch noch mit leichtem Erfolg an, während Wir beim Mount Ararat auf Angriffe wegen der schlechten Prognosen verzichten.
http://abload.de/img/6.maikaukasusglxn1.jpg (http://abload.de/image.php?img=6.maikaukasusglxn1.jpg)

Naher Osten
Die Verteidiger von Aqaba erhalten Nachschub. An der Gazafront gelingt es die britische Kavallerie trotz versuchten Rückzuges zu zerschlagen. Wenn die osmanische Artillerie bald eintrifft, werden die Briten unter Druck geraten. Währenddessen schlägt ein Angriff aus Maan fehl.
Da die arabischen Aufständischen nicht wirklich etwas machen, rücken Wir vor und greifen an. Es können dabei kleine Erfolge erzielt werden.
http://abload.de/img/8.mainaherosten0mzs0.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.mainaherosten0mzs0.jpg)

Mesopotamien

Das Korps erreicht bald den Nahen Osten.
http://abload.de/img/8.maimesopotamienedblv.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.maimesopotamienedblv.jpg)

Libyen

In Libyen schlägt ein Angriff ohne Verluste für beide Seiten fehl.
http://abload.de/img/8.mailibyen5sxqt.jpg (http://abload.de/image.php?img=8.mailibyen5sxqt.jpg)

Westfront

An der Westfront bereiten Wir Unsere nächsten Schritte vor. So werden eine Artillerie und das Eisenbahngeschütz Richtung Belfort verlegt, während die zweite Artillerie Richtung Paris marschiert.
Bei Verdun gelingt es Uns zwei feindliche Korps zu zerschlagen. Während Unsere Truppen vor Paris langsam das Vorfeld frei kämpfen und dem Feind schwere Verluste beibringen. Es ist aber auch festzustellen, dass die deutschen Verluste steigen.
http://abload.de/img/6.maiwestfront23bev.jpg (http://abload.de/image.php?img=6.maiwestfront23bev.jpg)


Wie weiter im Osten?

Nach den Erfolgen in dieser Runde haben Wir bei Minsk schon jetzt Unser Jahresziel erreicht. Auch wenn die Einnahme von Vilna hohe Verluste bei Unseren Truppen verursachte, sind Wir auch hier großen Mutes nicht mehr lange zu brauchen, um Dvinsk zu erreichen. Bei Siauliai werden sich die Kämpfe sicherlich noch hinziehen, aber Aufhalten können die Russen Uns auch dort nicht.
Es stellen sich für Uns die Fragen, wie Wir im Osten weiter vorgehen wollen? Es gibt dafür zwei wesentliche Optionen:
1. Verlegung von Verbänden an die Westfront, um dort noch stärker in die Offensive zu gehen und kaum noch Offensiven im Osten
2. Weiterer Vormarsch Richtung Osten

Wir präferieren derzeit eine Mischvariante. Einige Korps könnten an die Westfront verlegt werden, während die Armee Hindenburg weiter nach Riga vorstößt. Aus der Armee bei Vilna würden Wir nur 1 Korps abgeben wollen, während die Verbände bei Minsk ja noch Verstärkung durch anrückende Kavallerie erhalten. Mit dieser wären auch Vorstöße ins weißrussische Hinterland besser möglich als mit den Korps.
Was halten die Regenten von den beiden Optionen? Option 1 entspricht natürlich mehr der Frankreich-zu erst-Strategie.


Was wirklich geschah - damals
07.05.1916
Wegen des irischen Osteraufstandes erklärt der britische Staatssekretär für Irlandfragen, Augustin Birrell, seinen Rücktritt. Sein Nachfolger wird Lewis Harcourt.
08.05.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet, dass die Franzosen bei Verdun bislang 51 neue Divisionen an die Front beordert haben. An der umkämpften Höhe 304 ist die Eroberung der vorderen französischen Grabensysteme gelungen.
09.05.1916
US-Präsident Woodrow Wilson ordnet in den Bundesstaaten Texas, Arizona und New-Mexico die Mobilmachung an. Ziel ist die Aufstellung einer Armee von 7000 Mann zur Unterstützung der in Mexiko kämpfenden Verbände unter General John J. Pershing.
10.05.1916
Der amerikanische Botschafter in Berlin, James W. Gerard, übergibt die zweite amerikanische Note zum "Sussex-Fall". Die Krise im Verhältnis Deutschland - USA wegen des deutschen U-Boot-Krieges ist damit vorerst beigelegt.
14.05.1916
Die deutsche Marineleitung gibt bekannt, dass im April 96 feindliche Handelsschiffe mit rund 225 000 Bruttoregistertonnen versenkt worden sind.
15.05.1916
Die österreichischen Truppen beginnen eine Offensive gegen Italien in Südtirol.
15.05.1916
Amerikanische Truppen landen in der Dominikanischen Republik und übernehmen dort die vollziehende Gewalt.
15.05.1916
In einem Gespräch mit der Zeitung "Daily News" erläutert der britische Außenminister Edward Grey die Kriegspolitik seiner Regierung. Grey betont, dass es keinen Sonderfrieden mit Deutschland geben werde.
15.05.1916
In einer Ansprache in Nancy erklärt Frankreichs Präsident Raymond Poincaré, man werde sich von Deutschland keine Friedensbedingungen diktieren lassen. Frankreich werde keinen Frieden schließen, der dem Deutschen Reich die Möglichkeit biete, noch einmal einen Krieg anzufangen.
15.05.1916
Die Deutschen Hydrierwerke AG Rodleben werden gegründet. Ziel ist die Herstellung künstlichen Benzins durch Verflüssigung fester Kohlenwertstoffe.
16.05.1916
Im Sykes-Picot-Abkommen vereinbaren Großbritannien und Frankreich eine Regelung der Interessensphären im Nahen Osten. Mesopotamien wird dem britischen Einflußbereich zugeordnet, Syrien wird französisches Interessengebiet.
16.05.1916
Nach dem Einmarsch von US-Marineinfanterie wird Frederico Henriquez als Nachfolger von Juan Isidro Jimenes Präsident der Dominikanischen Republik.
16.05.1916
In Schöneberg bei Berlin wird mit der bisherigen Kanzleigehilfin Erna Heinemann für die Dauer des Krieges erstmals ein weiblicher Standesbeamter ernannt.
17.05.1916
Das britische Unterhaus nimmt in dritter und letzter Lesung mit 250 gegen 35 Stimmen das neue Wehrpflichtgesetz an. Nun werden auch Verheiratete von 18 bis 41 Jahren eingezogen.
18.05.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet neue Angriffe der Franzosen auf die Höhe 304 vor Verdun, die diesmal von afrikanischen Kolonialtruppen vorgetragen worden sind.
18.05.1916
Das Preußische Statistische Landesamt veröffentlicht Zahlen über die unterschiedlichen Fleischpreise in verschiedenen preußischen Städten. Während ein Pfund Schinken z. B. in Thorn 4,80 Mark kostet, verlangen die Händler in Berlin dafür 7,20 Mark und in Duisburg 9,30 Mark.
19.05.1916
Deutsche Marineflugzeuge fliegen Angriffe auf die englische Südküste und bombardieren Hafenanlagen in Dover, Ramsgate und Margate.
20.05.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet den Abschuß von fünf feindlichen Flugzeugen an der Westfront.

Kardinalinfant
12.12.14, 12:01
Werter Zerzenser,

erneut habt Ihr große Fortschritte gemacht. Wir sehen Paris und ein Ende des Krieges in Reichweite.

Was Eure Erwägungen zur Ostfront und die hier aufgeworfene Frage angeht, hier unsere bescheidene Meinung:

Mit Kovno, Vilna und Minsk habt ihr das, was im Mittelabschnitt der Ostfront wertvoll ist bereits erobert. Die drei Städte sind sowohl als Industriestandorte, als auch als Supplyquellen für Russland ausgeschaltet und bei Euch eingegliedert. Danach gibt es unseres Erachtens hier nicht mehr viel zu gewinnen. Bis Smolensk gibt es nur ein paar Kleinstädte, nichts von Belang. Smolensk selbst ist es unseres Erachtens auch nicht wert, hierfür wertvolle Einheiten weiter im Osten zu binden. Was wir noch erledigen würden, ist die Bereinigung der Situation in Litauen und Kurland, d.h. ein Vorstoß bis nach Riga und Eroberung des dazwischen liegenden Geländes. Hierfür sollte die Armeegruppe, welche derzeit vor Siauli steht, ausreichen. Die Detachements, die Ihr hier habt, könnten mithelfen, den Zwischenraum zwischen dieser Einheit und Vilna zu decken. Für den Raum Vilna/Minsk insgesamt regen wir an, eine Armeegruppe (d.h. ein HQ mit vier Korps und 1 Kavallerie) zu belassen, das reicht aus.

Damit wird eine Armeegruppe frei. Sie in den Westen transferieren wäre eine Option, es gibt jedoch noch weitere, die wir in den Raum stellen wollen:
- Eroberung der Ukraine, hier kann sie den österreichischen Truppen zur Seite stehen oder eine österreichische Armeegruppe für anderes (s.u.) verfügbar machen. Allerdings ist der Weg zu den wirklich wertvollen Stellen der Ukraine (den Minen) relativ weit.

- Angriff auf Rumänien: Warum nicht dieses wertvolle Land eingliedern. Die Bulgaren haben hier noch Gebietsansprüche. Zur Verfügung stehen könnten neben der deutschen (oder der freigewordenen österreichischen [s.o.]) Armeegruppe zumindest Teile der ohnehin auf dem Balkan stehenden österreichisch/bulgarischen Kräfte.

- Italien: Eine deutsche Armeegruppe würde hier hindurchschneiden wie ein heißes Messer durch Butter. Entweder die Briten und Franzosen unterstützen oder sie haben Ende des Jahres eine Front in Südfrankreich.

- Frankreich: Natürlich geht auch die von Euch angesprochene Verlegung nach Frankreich.

- Griechenland: Finden wir persönlich uninteressant, schlechtes Terrain zögert hier alles hinaus. Wir würden nicht einmal die Balkan-Truppen in größerer Zahl einsetzen, geschweige denn die deutsche Heeresgruppe.



Wenn Ihr uns nach unserer Präferenz fragt, wäre wir für Rumänien und Italien (in dieser Reihenfolge), einfach weil es schöne Zusatzoptionen sind.



Euer Kardinalinfant

Hohenlohe
12.12.14, 15:23
Wir freuen uns über eure Erfolge, können uns dem werten Kardinalinfant nur anschliessen. Wenn ihr Frankreich zuerst auswählt, dann erhöht sich der Druck auf die Entente, dort mehr Kräfte einzusetzen, währendessen könnt ihr im Osten das Baltikum erobern...:ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::ritter::)

zersenser
15.12.14, 07:16
Werter Zerzenser,

erneut habt Ihr große Fortschritte gemacht. Wir sehen Paris und ein Ende des Krieges in Reichweite.

Was Eure Erwägungen zur Ostfront und die hier aufgeworfene Frage angeht, hier unsere bescheidene Meinung:

Mit Kovno, Vilna und Minsk habt ihr das, was im Mittelabschnitt der Ostfront wertvoll ist bereits erobert. Die drei Städte sind sowohl als Industriestandorte, als auch als Supplyquellen für Russland ausgeschaltet und bei Euch eingegliedert. Danach gibt es unseres Erachtens hier nicht mehr viel zu gewinnen. Bis Smolensk gibt es nur ein paar Kleinstädte, nichts von Belang. Smolensk selbst ist es unseres Erachtens auch nicht wert, hierfür wertvolle Einheiten weiter im Osten zu binden. Was wir noch erledigen würden, ist die Bereinigung der Situation in Litauen und Kurland, d.h. ein Vorstoß bis nach Riga und Eroberung des dazwischen liegenden Geländes. Hierfür sollte die Armeegruppe, welche derzeit vor Siauli steht, ausreichen. Die Detachements, die Ihr hier habt, könnten mithelfen, den Zwischenraum zwischen dieser Einheit und Vilna zu decken. Für den Raum Vilna/Minsk insgesamt regen wir an, eine Armeegruppe (d.h. ein HQ mit vier Korps und 1 Kavallerie) zu belassen, das reicht aus.

Damit wird eine Armeegruppe frei. Sie in den Westen transferieren wäre eine Option, es gibt jedoch noch weitere, die wir in den Raum stellen wollen:
- Eroberung der Ukraine, hier kann sie den österreichischen Truppen zur Seite stehen oder eine österreichische Armeegruppe für anderes (s.u.) verfügbar machen. Allerdings ist der Weg zu den wirklich wertvollen Stellen der Ukraine (den Minen) relativ weit.

- Angriff auf Rumänien: Warum nicht dieses wertvolle Land eingliedern. Die Bulgaren haben hier noch Gebietsansprüche. Zur Verfügung stehen könnten neben der deutschen (oder der freigewordenen österreichischen [s.o.]) Armeegruppe zumindest Teile der ohnehin auf dem Balkan stehenden österreichisch/bulgarischen Kräfte.

- Italien: Eine deutsche Armeegruppe würde hier hindurchschneiden wie ein heißes Messer durch Butter. Entweder die Briten und Franzosen unterstützen oder sie haben Ende des Jahres eine Front in Südfrankreich.

- Frankreich: Natürlich geht auch die von Euch angesprochene Verlegung nach Frankreich.

- Griechenland: Finden wir persönlich uninteressant, schlechtes Terrain zögert hier alles hinaus. Wir würden nicht einmal die Balkan-Truppen in größerer Zahl einsetzen, geschweige denn die deutsche Heeresgruppe.



Wenn Ihr uns nach unserer Präferenz fragt, wäre wir für Rumänien und Italien (in dieser Reihenfolge), einfach weil es schöne Zusatzoptionen sind.



Euer Kardinalinfant

Danke für Eure Ausführungen. Wir finden Italien sehr reizvoll, hatten diese Option gar nicht im Blick.


Wir freuen uns über eure Erfolge, können uns dem werten Kardinalinfant nur anschliessen. Wenn ihr Frankreich zuerst auswählt, dann erhöht sich der Druck auf die Entente, dort mehr Kräfte einzusetzen, währendessen könnt ihr im Osten das Baltikum erobern..

Danke für die Meinung.






21. Mai 1916 – 03. Juni 1916 – Britische Großoffensive im Westen

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An Ostfront marschiert eine russische Armee bei Vilna auf, kommt aber zu spät, da die Stadt schon in der deutscher Hand sich befindet. Auch der Vormarsch auf Memel scheint eher einen Akt der Verzweiflung zu sein, als eine wirkliche Bedrohung. In der Ukraine bleibt es hingegen ruhig.
An der Westfront beginnen die Briten mit einer Großoffensive südlich von Caen. Dabei müssen sie schon in den ersten Stunden hohe Verluste hinnehmen und bleiben in der Folge in unseren Verteidigungsstellungen stecken.
An der italienischen Front bleibt es weitgehend ruhig. Einzelne feindliche Bewegungen sind zwar zu beobachten, aber die Erfolge der letzten Monate haben den Feind hier stark geschwächt.
Im Kaukasus führen die Russen ihre Offensive fort und versuchen erfolglos Van anzugreifen. Auch die Kämpfe bei Oltu führen zu hohen feindlichen Verlusten.
Auf Balkan geht währenddessen das letzte serbisches Korps auf Uskub zurück. Aus Griechenland wird berichtet, dass die gesamte griechische Armee mobilisiert wird.


gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

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Der Zar mobilisiert seine letzten Kräfte im Norden

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Die Entente verliert weiter an Moral.

Verluste
Diese Runde:
keine

Seit Kriegsbeginn:
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Stärke

Die russische Armee erholt sich. Die Briten profitieren von der griechischen Mobilisierung.
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Forschung

Die Deutschen erzielen einen Durchbruch bei der Artillerie.
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Ostfront

An der nördlichen Ostfront bedrohen die Russen nun Memel und besetzen Jelgava. Memel ist aber nicht wirklich in Gefahr. Bei Vilna marschiert eine größere Streitmacht auf. Sie kommt aber eine Runde zu spät. Die Versorgung der Angreifer dürfte entsprechend schlecht sein.
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Im Süden der Ostfront bleibt es ruhig. Die Verteidiger von Rowno erhalten Verstärkung.
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Italien

Die Verteidiger von Udine haben wieder Sollstärke. Der Feind zieht währenddessen ein Korps von Bruneck ab. Klagenfurt könnte das Ziel sein.
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Balkan

Auf dem Balkan mobilisieren die Griechen ihre gesamte Armee. Ob sie offensiv tätig wird, ist noch unklar. Die Serben besetzen klugerweise ihre Hauptstadt mit dem Korps.
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Flotte

Nichts Neues.

Kaukasus

Im Kaukasus geht die russische Offensive richtig los. Der Zar lässt Van erfolglos angreifen. Auch Unsere Stellungen weiter nördlich halten. Die Angriffe bei Oltu führen beim Feind zu hohen eigenen Verlusten.
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Naher Osten
Die Verteidiger von Aqaba werden nicht angegriffen. Die Briten marschieren lieber Richtung Südost an der Stadt vorbei. Auch die britischen Verbände bei Maan und an der Gazafront bleiben passiv.
Die arabischen Aufständischen ziehen sich zurück.
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Mesopotamien

Nichts neues.

Libyen

In Libyen schlägt ein Angriff der Italiener fehl.
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Westfront

An der Westfront beginnt eine britische Großoffensive. Insgesamt sechs britische Verbände greifen auf breiter Front an. Sie treffen aber auch gut ausgebaute Stellungen und agieren ohne Artillerieunterstützung. Die feindlichen Verluste sind entsprechend verheerend und während die deutschen minimal sind.
Weiter westlich rücken ein französisches und britisches Korps auf die deutschen Linien, greifen aber nicht an. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Franzosen passiv bleiben.
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Expeditionskorps nach Italien

Danke für die Ausführungen werter Kardinalinfant. An Italien hatten Wir gar nicht gedacht. Aber die Option ist sehr interessant, da ein Südfront in Frankreich Uns sehr helfen würde.
Rumänien hingegen hat einen wesentlichen Haken. Soweit Wir Uns richtig erinnern, bekommen die Österreicher wegen fehlender Lebensmittelversorgung bei einem rumänischen Kriegseintritt jede Runde NM-Abzug. Diesen können sie aber derzeit nicht gebrauchen. Daher nehmen Wir Abstand von einem Angriff auf Rumänien und nehmen lieber eure Italienoption auf.
Auf Grund des russischen Vormarsches bei Vilna wird sich die Verlegung aber noch verzögern, da Wir erstmal diese Gefahr beseitigen wollen.


Was wirklich geschah - damals
21.05.1916
Der Vorstand der Nationalliberalen Partei beschließt auf einer Tagung in Berlin eine Denkschrift zu den deutschen Kriegszielen. Darin wird u.a. eine tatsächliche Erweiterung des deutschen Einflusses in Ost und West gefordert, die nicht nur auf Verträgen beruhen können. Der U-Boot-Krieg wird als wirksames Mittel bezeichnet, um Großbritannien in die Knie zu zwingen.
22.05.1916
Französische Truppen erreichen das von den Deutschen besetzte Fort Douaumont vor Verdun. Nach 48stündigem Kampf werden die Franzosen am 24. Mai endgültig überwältigt.
22.05.1916
In einem Interview mit der amerikanischen Zeitung "New York World" äußert sich Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg über die Chancen von Friedensverhandlungen. Bethmann Hollweg betont, dass eine Verständigung zustande kommen könnte, wenn die kriegführenden Parteien von der gegenwärtigen Kriegslage ausgingen. Bethmann Hollweg lehnt ausdrücklich jede Verantwortung für ein Fehlschlagen eventueller Verhandlungen ab.
22.05.1916
Ein Erlass des deutschen Bundesrates ermächtigt die Reichsregierung zu umfassenden Maßnahmen zur Sicherstellung der Lebensmittelversorgung. Gleichzeitig wird die Errichtung eines Kriegsernährungsamtes beschlossen.
22.05.1916
In Österreich werden die Landsturmpflichtigen der Geburtsjahrgänge 1866 bis 1897 erneut gemustert. Das Einrücken der für tauglich Befundenen soll jedoch nicht vor Beendigung der Haupterntezeit erfolgen.
23.05.1916
Der am 11. Mai erfolgte Rücktritt des bisherigen Innenministers Clemens von Delbrück wird zum Anlaß für eine Regierungsumbildung: Der bisherige Staatssekretär im Reichsschatzamt, Karl Helfferich, wird neuer Staatssekretär des Innern, Siegfried Graf Roedern - zuvor Verwaltungschef in Elsaß-Lothringen - wird neuer Staatssekretär im Schatzamt, Adolf Tortilowicz von Batocki-Friebe, zuvor Oberpräsident von Ostpreußen, wird Leiter des neuen Kriegsernährungsamts.
23.05.1916
Das britische Unterhaus billigt einstimmig einen neuen Kriegskredit in Höhe von 300 Millionen Pfund. Nach Auskunft von Premierminister Henry Herbert Asquith haben die täglichen Kriegskosten eine Höhe von 4,8 Millionen Pfund erreicht.
24.05.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet von der Verdun-Front die Einnahme des Dorfes Cumières an der Maas.
26.05.1916
Für die Zubereitung von Backwaren treten neue Verordnungen in Kraft. Bei Weizenbrot kann der Weizenanteil zu 20% durch Kartoffelstärke ersetzt werden. Bei Roggenbrot muss der Kartoffelanteil mindestens 10% betragen.
27.05.1916
In einer Rede in Washington bekräftigt US-Präsident Woodrow Wilson den Wunsch der Vereinigten Staaten nach baldiger Einleitung von Friedensverhandlungen und schlägt einen Bund der Nationen vor, um Voraussetzungen für einen dauerhaften Frieden zu schaffen.
27.05.1916
Die Zeichnungen auf die 4. österreichische Kriegsanleihe haben eine Höhe von 4,22 Milliarden Kronen (rund 2,9 Milliarden Mark) ergeben.
30.05.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet ein erfolgreiches Vordringen bei Verdun zwischen dem Dorf Cumières und der Höhe "Toter Mann".
30.05.1916
Das Preußische Abgeordnetenhaus billigt die von der Reichsregierung angeregten Zuschläge zur Einkommensteuer für 1916.
31.05.1916
Vor dem Skagerrak in der Nordsee beginnt eine Schlacht zwischen der britischen Home Fleet und der deutschen Hochseeflotte.
31.05.1916
Der österreichisch-ungarische Heeresbericht meldet die Einnahme der beiden Festungen Asiago und Arsiero in Tirol.
31.05.1916
Vor dem britischen Unterhaus betont Premier Herbert Asquith, die Ausführungen des deutschen Reichskanzlers vom 22. Mai böten keinen Anlaß, in irgendwelche Friedensverhandlungen einzutreten.
31.05.1916
In Wien bringt Erzherzogin Zita, die Gemahlin des österreichisch-ungarischen Thronfolgers Karl Franz Joseph, einen gesunden Jungen zur Welt. Der dritte Sohn (von vier Kindern) des Thronfolgerpaares wird auf den Namen Felix getauft.
01.06.1916
In den Morgenstunden endet die am 31. Mai begonnene Seeschlacht vor dem Skagerrak. Die deutsche Flotte kann sich vom britischen Gegner lösen und erreicht ohne größere Verluste die Heimathäfen.
01.06.1916
An der Verdun-Front erobern die deutschen Truppen den Caillette-Wald südlich von Fort Douaumont.
02.06.1916
Deutsche Truppen stehen auf dem Fort Vaux bei Verdun.
02.06.1916
Der Suez-Kanal wird wegen einer drohenden Offensive türkischer Truppen bis auf weiteres gesperrt.
03.06.1916
Das amerikanische Repräsentantenhaus billigt den National Defense Act. Die reguläre Armee wird auf 175 000 Mann erhöht, innerhalb von fünf Jahren ist eine weitere Steigerung auf 223 000 Mann vorgesehen.
03.06.1916
Auf Anordnung des Bundesrates dürfen die deutschen Zeitungen wegen der Papierknappheit keine Extrablätter mehr herausgeben. Ausnahmen gelten nur für Sondermeldungen, die von der Obersten Heeresleitung gewünscht werden.

Hohenlohe
15.12.14, 17:29
Wir sind gespannt darauf, wie es an der Westfront nun weitergeht, auch die möglichen Angriffe der Italiener an der Italienfront sollte man gut im Blick haben...:ph: Viel Erfolg an der Ostfront und der Kaukasusfront. In Griechenland scheint sich wohl eine neue Front aufzutun, was wir nicht hoffen...:reiter:

herzliche grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
16.12.14, 07:41
Wir sind gespannt darauf, wie es an der Westfront nun weitergeht, auch die möglichen Angriffe der Italiener an der Italienfront sollte man gut im Blick haben...:ph: Viel Erfolg an der Ostfront und der Kaukasusfront. In Griechenland scheint sich wohl eine neue Front aufzutun, was wir nicht hoffen...:reiter:

Danke. An der Westfront haben Wir bereits zum Gegenschlag ausgeholt. In Italien machen Wir Uns derzeit weniger Sorgen. Aber Vorsicht ist natürlich dort geboten.
















03. Juni 1916 – 17. Juni 1916 – Gegenschlag im Westen

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An Ostfront vernichtet die Armee Bülow die russischen Angriffsspitzen vor Vilna. Weiter nördlich wird durch die Armee Hindenburg Siauliai genommen. Bei Minsk sammelt sich währenddessen die Armee Mackensen zum weiteren Vorgehen.
An der Westfront beginnen mit der Gegenoffensive auf die britschen Verbände südlich von Caen. Dabei erleidet der Feind schwerste Verluste. 3 Korps werden komplett zerschlagen. 3 weitere Großverbände erleiden hohe Verluste. Bei Reims werden 2 weitere Großverbände zerschlagen.
An der italienischen Front streckt das abgeschnittene ital. Korps bei Bruneck die Waffen. Ein weiteres Korps muss hohe Verlust hinnehmen.
Im Kaukasus starten die Osmanen eine Gegenoffensive mit einigen Erfolg. Ein russ. Korps bei Oltu wird fast komplett zersprengt. Gleiches passiert im Nahen Osten mit einem britischen Artillerieverband.
Auf Balkan fällt nach zähem Kampfe die serbische Stadt Uskub und damit letztendlich auch Serbien.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

http://abload.de/img/3juniereignissetmphv.jpg (http://abload.de/image.php?img=3juniereignissetmphv.jpg)
Die Wehrpflicht greift bei den Briten.

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Die Russen fallen wie ein Stein und die Franzosen nähern sich der 70 Prozent.

Verluste
Diese Runde:
eine lange Liste:
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Seit Kriegsbeginn:
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Stärke

Briten und Russen müssen schwerste Verluste hinnehmen. Die Deutschen erhalten zwei neue Korps, die auch schon ein wichtige Aufgabe zugeteilt bekommen haben.
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Forschung

Die Deutschen hören aus England von neuartigen Stahlkolossen und wollen davon mehr wissen.. Die Osmanen brauchen bessere Jagdflugzeuge.
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Ostfront

An der nördlichen Ostfront wird Siauliai erobert und bei Vilna gelingt es, die feindlichen Angriffsspitzen zu zerschlagen. Bei Minsk sammeln sich die Kräfte. Der Nachschub ist hier grauenhaft. Der Vorstoß auf Bobruysk soll den Feind zum Handeln zwingen.
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Im Süden der Ostfront fällt Rowno und die Verteidiger von Lutsk müssen hohe Verluste hinnehmen. Gleichzeitig wird Vinnitsa belagert und abgeschnitten.
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Italien

Das Korps vor Bruneck wird endlich zerschlagen. Die Italiener im Vorfeld von Klagenfurt müssen schwere Verluste hinnehmen. Ansonsten erhalten die österreichischen Verbände im Hinterland endlich neue Waffen. Die Italienfront scheint inzwischen als gesichert.
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Balkan

Auf dem Balkan gehen die Osmanen zurück auf Grund der griechischen Mobilisierung. Die Österreicher marschieren Richtung Montenegro. Am bedeutendsten ist aber die Einnahme von Uskub und damit der Fall Serbiens. Dieser hat viel länger gedauert als ursprünglich gedacht.
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Flotte

Nichts Neues.

Kaukasus

Im Kaukasus überlebt ein russisches Korps mit Stärke 1. Ärgerlich, aber nicht weiter dramatisch. Ein zweiter Angriff von Sarakamish aus ist erfolgreich.
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Naher Osten
Bei Maan greifen Wir an, aber mit geringem Erfolg. Beide Seiten haben Verluste. In Arabien nehmen Wir die Osmanen zurück. Hingegen wird an der Gazafront die britische Artillerie angegriffen, überlebt aber mit Stärke 1. Dies ist ärgerlich. Zum Glück erreicht endlich die neue osmanische Artillerie die Front. Die Briten im Osten müssen jetzt langsam aufpassen, nicht abgeschnitten zu werden.
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Mesopotamien

Nichts neues.

Libyen

In Libyen schlägt ein Angriff fehl.
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Westfront

An der Westfront schlagen Wir zurück. Dabei gelingt praktisch die gesamte britische Armee im Süden von Caen zu zerschlagen bzw. auszuschalten. Insgesamt 3 Verbände werden vernichtet und die restlichen 3 sind nicht mehr kampffähig. Leider gilt dies im zunehmenden Maße auch für die Deutschen.
Bei Reims werden ein französisches und britisches Korps vor den deutschen Linien vernichtet.
Insgesamt muss festgestellt werden, dass auch die deutschen Kräfte schwinden. Wir brauchen eine Pause bevor Paris angegriffen werden kann. Daher rüsten Wir auch erst mal die Artillerie auf. Aber eines steht fest, der Angriff auf Paris wird kommen.
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Belfort

Da der Angriff auf Paris sich verzögern wird, wollen Wir erst einmal Belfort erobern. Dadurch wird die französische Moral weiter sinken. Zu diesem Zweck haben Wir die beiden neuen Korps auch im Vorfeld von Belfort aufgestellt. In der nächsten Runde sollen drei Korps vorrücken. Im Hinterland wird die Artillerie stationiert und gibt dadurch Deckung. Gleichzeitig befindet sie sich auch schon in Reichweite der Festung. Gleiches gilt für das Eisenbahngeschütz. Beide sollen dann den Angriff einleiten und die Verteidiger von Belfort schon demoralisieren. Anschließend soll, wie bei Verdun, die Infanterie den Rest erledigen.
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Was wirklich geschah - damals
04.06.1916
Unter dem Kommando von General Alexei A. Brussilow beginnt eine russische Offensive an der 300 km langen Front in Wolhynien und der Bukowina.
05.06.1916
Vor den Orkney-Inseln läuft der britische Panzerkreuzer "Hampshire" auf eine deutsche Mine und sinkt. Unter den Ertrunkenen ist der britische Kriegsminister und Feldmarschall Horatio Herbert Kitchener.
05.06.1916
Im Reichstag nimmt Kanzler Theobald von Bethmann Hollweg zur Pressezensur Stellung. Er kritisiert, dass infolge der Zensurmaßnahmen verstärkt Druckschriften in Umlauf seien, in denen seine Politik verunglimpft werde. Bethmann Hollweg nennt in diesem Zusammenhang eine Broschüre des ostpreußischen Generallandschaftsdirektors Wolfgang Kapp.
05.06.1916
Der Reichstag nimmt eine Novelle zum Reichsvereinsgesetz an, wonach die Gewerkschaften nicht als politische Vereine angesehen werden. Gleichzeitig wird auch 16- und 17jährigen die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft zugestanden.
05.06.1916
Hussein Ibn Ali, seit 1908 Scherif von Mekka, beginnt den Aufstand der Araber gegen das Osmanische Reich, in dessen Verlauf der britische Offizier Thomas Edward Lawrence als "Lawrence of Arabia" zu einer bald legendären Figur wird.
05.06.1916
Der deutsche Heeresbericht meldet von der Westfront für Mai den Abschuß von 36 feindlichen Flugzeugen bei 16 eigenen Verlusten.
06.06.1916
Der Tod des Generals Yüan Shikai, der sich zum Dezember 1915 zum Kaiser von China proklamiert hatte, verschärft den chinesischen Bürgerkrieg. Neues Staatsoberhaupt wird Li Yüan-hung.
06.06.1916
In Norwegen beginnt ein Generalstreik, nachdem das Storting gegen die Stimmen der Sozialdemokraten die Einführung von Schiedsgerichten für die Regelung von Lohnstreitigkeiten beschlossen hat. Der Ausstand endet am 10. Juni, nachdem die Regierung jegliche Arbeitseinstellung verboten hat.
06.06.1916
Die britische und französische Regierung verhängen eine Blockade der griechischen Küstengewässer.
07.06.1916
Der Reichshaushalt für 1916 wird gegen die Stimmen der beiden sozialdemokratischen Parteien angenommen. Der Etat hat ein Volumen von 3,758 Milliarden Mark. Gleichzeitig billigt der Reichstag gegen die Stimmen der Sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft neue Kriegskredite in Höhe von zwölf Milliarden Mark.
07.06.1916
Auf dem Nationalkonvent der Progressiven Partei in Chicago wird Theodore Roosevelt als Präsidentschaftskandidat vorgeschlagen. Roosevelt lehnt jedoch ab und empfiehlt seiner Partei die Unterstützung des vermutlichen republikanischen Kandidaten Charles Evans Hughes.
07.06.1916
Die französische Besatzung von Fort Vaux bei Verdun kapituliert nach fünftägigem Kampf vor den deutschen Truppen.
07.06.1916
Die Deutsche Kolonialgesellschaft hält in Berlin eine Kundgebung ab. Verschiedene Reichstagsabgeordnete - von den Konservativen bis zu den Sozialdemokraten - betonen die Notwendigkeit deutschen Kolonialbesitzes.
08.06.1916
Russische Truppen erobern den Ort Luzk in Wolhynien.
08.06.1916
Ein österreichisches U-Boot versenkt im Mittelmeer den italienischen Hilfskreuzer und Truppentransporter "Principe Umberto".
09.06.1916
Die deutsche Marineleitung meldet für Mai die Versenkung von 56 feindlichen Schiffen mit 118 500 Bruttoregistertonnen.
10.06.1916
Die Republikanische Partei nominiert auf ihrem Nationalkonvent in Chicago Charles Evans Hughes als Kandidaten für die. Präsidentenwahl.
10.06.1916
Die Kriegsrohstoffabteilung im preußischen Kriegsministerium weist darauf hin, dass auch Billardtuch unter die Beschlagnahmeverordnung für Uniformstoffe fällt, weil sich daraus Kleidungsstücke für Heer und Marine fertigen lassen.
11.06.1916
Italiens Ministerpräsident Antonio Salandra erklärt seinen Rücktritt, nachdem ihm die Kammer der Abgeordneten mit 197 gegen 154 Stimmen das Vertrauen versagt hat. Neuer Regierungschef wird am 19. Juni Paolo Boselli.
12.06.1916
Kaiser Wilhelm II. unterzeichnet das Gesetz zur Rentenreform, mit dem die Grenze zum Bezug von Altersrente von 70 auf 65 Jahre herabgesetzt wird. Die Verordnung tritt rückwirkend zum 1. Januar 1916 in Kraft.
13.06.1916
Bei Baranowitschi kann die russische Offensive zum Stehen gebracht werden. Durch die Verlegung deutscher Truppen nach Wolhynien und Galizien beginnt sich die militärische Lage an der Ostfront zu stabilisieren.

Kardinalinfant
16.12.14, 09:47
Werter Zerzenser,

ärgerlich, dass gleich zwei feindliche Einheiten auf Stärke 1 überlebt haben, aber das schmälert Euren Erfolg nicht wirklich.

Wenn wir uns aus der sicheren Warte des Generalstabes erneut einige Bemerkungen erlauben dürften...:

- Die Erforschung von Panzern ist verlockend, dürfte der deutschen Seite allerdings wenig bringen. Ihr könnt nur eine Einheit bauen (es sei denn Ihr spielt mit soft-build-Limits) und bis Ihr es auf Stufe 2 erforscht habt, steht Ihr ohnehin bereits in Bordeaux. Wir würden anraten, statt dessen ein höheres Investment in Gas-/Shell Production in Erwägung zu ziehen.

- Der Russe verfügt nur noch über geringe Kräfte, ein Manöver auf Bobruysk halten wir für Ressourcenverschwendung. Zudem verlängert es nur die Versorgungslinien. Nach der zeitnahen endgültigen Erledigung der russischen Angriffstruppe vor Vilna würden wir eine verstärkte Armeegruppe gen Riga schicken, schwache Sicherungskräfte in Minsk/Vilna lassen und den Rest für eine "Sonderverwendung" abziehen ;o)

- Uns fällt auf, dass das österreichische HQ vor Vinnitsa von jeglicher Supply-Quelle zu weit entfernt sein dürfte (die Österreicher halt:rolleyes: ). Der Supply ist da im Moment noch überall grauenhaft, aber stünde das HQ ein Feld östlich von Proskurov, dürfte es von Tarnopol gerade eben noch Supply erhalten, hätte dann seinerseits Supply acht, was die Werte für die Einheiten vor Vinnitsa zumindest leicht (2 bis 3 Punkte) verbessern könnte. Manchmal ist es ratsam, ein HQ etwas weiter hinten zu lassen, weil der Supply für die Fronteinheiten trotzdem besser wird.

- Glückwünsche zu den Erfolgen in Italien und vor allem auf dem Balkan. Man könnte erwägen, den Fall von Montenegro zu beschleunigen, indem man die Artillerie von der Italienfront, die da nicht zwingend gebraucht wird, vor die montenegrinische Hauptstadt verlegt und von Dubrovnik aus den Angriff auf Cetinje führt.

- Griechenland: Leider gibt es hier ein Event, welches zu einer größeren Mobilisierung der griechischen Truppen führt, wenn man griechischen Boden betritt. Tut man das nicht, verfügen sie unseres Wissens sonst nur über ein Korps in Saloniki und eine Einheit in Athen. Wir haben uns mittlerweile angewöhnt, Griechenland trotz des Kriegseintrittes gänzlich zu ignorieren. Nachdem die Mobilisierung jetzt bereits erfolgt ist, regen wir an, sobald als möglich ein Unternehmen gegen Saloniki zu führen und diese unmittelbare Bedrohung auszuschalten. Hernach würden wir allerdings nicht weiter vorrücken sondern uns dort eingraben.

- Der Kaukasus läuft hervorragend, der Russe verblutet seine letzten Reserven an dieser unwichtigen Front ;o)

- Im nahen Osten steht ihr kurz vor einem glänzenden Sieg. Es sieht aus, als könnte es gelingen, die englische Heeresgruppe Arabien gänzlich abzuschneiden.

- An der Westfront gefällt uns Eure Planung hervorragend. Atem holen vor Paris und den Feind an anderer Stelle derweil weiter schwächen! Belfort ist erneut nicht ohne Risiko, aber nachdem Verdun so hervorragend funktioniert hat, glauben wir auch hier, dass es klappen kann.


Viel Erfolg weiterhin,

Euer Kardinalinfant (der hofft, mit seinen ständigen Ratschlägen nicht allzu oberlehrerhaft rüberzukommen...)

Hohenlohe
16.12.14, 15:06
Wir gratulieren euch zu den Erfolgen an der Westfront und in Serbien...:top: Jetzt noch Montenegro ausschalten und ihr könnt die Truppen anderweitig einsetzen wie Italien oder Griechenland...:ph: Wir wünschen viel Erfolg dabei!! :ritter:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:smoke::)

zersenser
17.12.14, 07:49
Werter Zerzenser,

ärgerlich, dass gleich zwei feindliche Einheiten auf Stärke 1 überlebt haben, aber das schmälert Euren Erfolg nicht wirklich.

Wenn wir uns aus der sicheren Warte des Generalstabes erneut einige Bemerkungen erlauben dürften...:

- Die Erforschung von Panzern ist verlockend, dürfte der deutschen Seite allerdings wenig bringen. Ihr könnt nur eine Einheit bauen (es sei denn Ihr spielt mit soft-build-Limits) und bis Ihr es auf Stufe 2 erforscht habt, steht Ihr ohnehin bereits in Bordeaux. Wir würden anraten, statt dessen ein höheres Investment in Gas-/Shell Production in Erwägung zu ziehen.

- Der Russe verfügt nur noch über geringe Kräfte, ein Manöver auf Bobruysk halten wir für Ressourcenverschwendung. Zudem verlängert es nur die Versorgungslinien. Nach der zeitnahen endgültigen Erledigung der russischen Angriffstruppe vor Vilna würden wir eine verstärkte Armeegruppe gen Riga schicken, schwache Sicherungskräfte in Minsk/Vilna lassen und den Rest für eine "Sonderverwendung" abziehen ;o)

- Uns fällt auf, dass das österreichische HQ vor Vinnitsa von jeglicher Supply-Quelle zu weit entfernt sein dürfte (die Österreicher halt:rolleyes: ). Der Supply ist da im Moment noch überall grauenhaft, aber stünde das HQ ein Feld östlich von Proskurov, dürfte es von Tarnopol gerade eben noch Supply erhalten, hätte dann seinerseits Supply acht, was die Werte für die Einheiten vor Vinnitsa zumindest leicht (2 bis 3 Punkte) verbessern könnte. Manchmal ist es ratsam, ein HQ etwas weiter hinten zu lassen, weil der Supply für die Fronteinheiten trotzdem besser wird.

- Glückwünsche zu den Erfolgen in Italien und vor allem auf dem Balkan. Man könnte erwägen, den Fall von Montenegro zu beschleunigen, indem man die Artillerie von der Italienfront, die da nicht zwingend gebraucht wird, vor die montenegrinische Hauptstadt verlegt und von Dubrovnik aus den Angriff auf Cetinje führt.

- Griechenland: Leider gibt es hier ein Event, welches zu einer größeren Mobilisierung der griechischen Truppen führt, wenn man griechischen Boden betritt. Tut man das nicht, verfügen sie unseres Wissens sonst nur über ein Korps in Saloniki und eine Einheit in Athen. Wir haben uns mittlerweile angewöhnt, Griechenland trotz des Kriegseintrittes gänzlich zu ignorieren. Nachdem die Mobilisierung jetzt bereits erfolgt ist, regen wir an, sobald als möglich ein Unternehmen gegen Saloniki zu führen und diese unmittelbare Bedrohung auszuschalten. Hernach würden wir allerdings nicht weiter vorrücken sondern uns dort eingraben.

- Der Kaukasus läuft hervorragend, der Russe verblutet seine letzten Reserven an dieser unwichtigen Front ;o)

- Im nahen Osten steht ihr kurz vor einem glänzenden Sieg. Es sieht aus, als könnte es gelingen, die englische Heeresgruppe Arabien gänzlich abzuschneiden.

- An der Westfront gefällt uns Eure Planung hervorragend. Atem holen vor Paris und den Feind an anderer Stelle derweil weiter schwächen! Belfort ist erneut nicht ohne Risiko, aber nachdem Verdun so hervorragend funktioniert hat, glauben wir auch hier, dass es klappen kann.


Viel Erfolg weiterhin,

Euer Kardinalinfant (der hofft, mit seinen ständigen Ratschlägen nicht allzu oberlehrerhaft rüberzukommen...)

Zu letzterem: Nein so kommt Ihr nicht rüber. Über Ideen und Ratschläge freuen Wir Uns.

Zur Westfront: Inzwischen müssen Wir aber auch Atem holen. Die Kämpfe nehmen an Intensität zu.

Zu Griechenland: Hätten Wir das mal vorher gewusst. Aber so müssen halt die Bulgaren dort agieren. Mit der neuen Artillerie ab Herbst hoffen Wir, die Griechen Stück für Stück zurückzudrängen.

Zu Italien: Wenn die Korps aus dem Hinterland herangeführt wurden, werden Wir prüfen die Artillerie zu verlegen. Derzeit brauchen Wir sie noch als Verteidigungshilfe.

Zu Russland: Der Ausflug bei Minks war eher ein Test. Wir werden die Stadt mit einer Kavallerie besetzen und dann war es das. Eine weitere Offensive im Raum Minsk ist derzeit nicht geplant. Erstmal wollen Wir Riga.

Zum KuK-HQ: Wir werden die Rücknahme mal ausprobieren. Erstmal bis Proskurow. Weiter kommt es sowieso nicht,

Zu den Panzern: Danke für den Hinweis. Werden Wir Uns überlegen.



Wir gratulieren euch zu den Erfolgen an der Westfront und in Serbien...:top: Jetzt noch Montenegro ausschalten und ihr könnt die Truppen anderweitig einsetzen wie Italien oder Griechenland...:ph: Wir wünschen viel Erfolg dabei!!

Danke. Montenegro ist das nächste Ziel der Österreicher auf dem Balkan.





18. Juni 1916 – 01. Juli 1916 – Schwere Kämpfe im Westen / Serbien kapituliert

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Auf dem Balkan kapituliert Serbien nach dem Verlust von Uskub.
An Ostfront zieht sich der Zar bei Memel zurück und versammelt sich bei Jelgava. Zwischen Vilna und Minsk klafft indessen eine riesige Lücke in der feindlichen Front. Gleiches gilt in der Ukraine. Außer den Verteidigern von Lutsk und Vinnitsa gibt es keine kampffähigen russischen Verbände mehr.
An der Westfront setzt die Entente ihre Offensive bei Caen fort. Dabei steht der XI. Korps im Mittelpunkt der Kämpfe und kann mehrere feindliche Angriffe abwehren. Bei Reims scheitert ebenso ein feindlicher Angriff.
An der italienischen Front versucht der Feind das abgeschnittene Korps südwestlich von Klagenfurt zu entsetzen. Bei den schweren Kämpfe erleiden bei Seiten Verluste.
Im Kaukasus brechen die Russen ihre Offensive offensichtlich ab. Die Geländegewinne sind minimal und mit hohen Verlusten erkauft. Auch im Nahen Osten bleiben die Briten defensiv. Bei der Luftschlacht muss der Feind hohe Verluste gegen die osmanische Luftwaffe einstecken.

gez. Falkenheyn, Chef des Großen Generalstabs




Aktuelle Lage - Geheime Reichssache - Nur für den Dienstgebrauch der Stäbe

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Endlich ist Serbien bezwungen.

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Die Russen verlieren in ihrer eigenen Runde zwei NM-Punkte. Die Franzosen immerhin einen.

Verluste
Diese Runde:
keine

Seit Kriegsbeginn:
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Stärke

Das russische Zarenreich hat schier unerschöpfliche Menschenmassen und kann auch diese Runde wieder einige Einheiten neu aufstellen.
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Forschung

Keinerlei Durchbrüche.
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Ostfront

An der nördlichen Ostfront zieht sich der Feind bei Memel zurück und versammelt sich um Jelgava. Das russische Korps nördlich von Vilna wirkt irgendwie verloren. Im Umfeld von Minsk sind keine Russen zu sehen. Selbst Bobruysk bleibt unbesetzt.
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Im Süden der Ostfront erhalten die Verteidiger von Lutsk Verstärkung. Gleichzeitig bleibt es bei Vinnitsa ruhig. Wir gehen erst von größerem feindlichen Widerstand beim Vormarsch auf Kiew aus.
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Italien

Die abgeschnittenen Italiener südwestlich von Klagenfurt sollen entsetzt werden. Jedenfalls wir die österreichisch-ungarische Sperr-Division schwer angegriffen und muss dabei hohe Verluste hinnehmen. Mit Stärke 2 ist sie nicht mehr kampffähig.
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Balkan

Auf dem Balkan kapituliert Serbien. Daher bleibt es hier aus ruhig. Die Griechen hingegen greifen an und attackieren Kavalla. Ihre Verluste sind höher als die osmanischen.
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Flotte

Nichts Neues.

Kaukasus

Im Kaukasus verstärken die Russen ihre Verbände nach den Verlusten der letzten Runden. Ansonsten bleiben sie ruhig. Kann Uns nur recht sein.
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Naher Osten
Bei Maan und Aqaba bleibt es ruhig. Über der Gazafront tobt immer stärker ein Luftkrieg, dem die osmanische Luftwaffe kaum gewachsen ist. Aber noch sind die Verluste bei den Bodentruppen marginal.
Die Araber marschieren derweil Richtung Medina. Kommt Uns zupass.
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Mesopotamien

Nichts neues.

Libyen

In Libyen schlägt ein Angriff der Italiener fehl.
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Westfront

An der Westfront greift die Entente trotz ihrer Verluste in der letzten Runde an und können dem XI. Korps schwer zusetzen. Ein Angriff mehr und die Einheit wäre Geschichte. Hier haben Wir wirklich Glück gehabt. Der Angriff an der Küste hingegen führt zu höheren Verlusten den Briten.
Bei Reims schließen die Franzosen die Lücken der letzten Verluste und greifen erfolglos bei Reims an.
Ähnlich wie im Nahen Osten nimmt auch die Intensität der Luftkämpfe an der Westfront zu. Hier sind auch Verluste bei den Bodentruppen zu konstatieren.
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Ruhe im Westen

Der Angriff auf Belfort wird zeitnah stattfinden. Der Angriff auf Paris hingegen wird sich weiter nach hinten verschieben. In der Normandie sind Unsere Truppen geschwächt und brauchen unbedingt Ruhe. Gleiches gilt für den Großraum Reims-Verdun. Wir hatten ehrlich gesagt, nicht damit gerechnet, dass der Gegner seine Offensive in der Normandie fortsetzt. Die Situation des XI. Korps hat Uns deutlich gezeigt, dass die Entente trotz der Niederlagen und Verluste bei einem koordinierten Angriff in der Lage ist, ein deutsches Korps an den Rand der Vernichtung zu bringen. Wir dürfen also zukünftig keine 6-7-Stärke Korps mehr in der vordersten Front lassen. Aber eines Versprechen Wir – Der Angriff auf Paris wird 1916 noch erfolgen!



Was wirklich geschah - damals
15.06.1916
Der russische Heeresbericht gibt die Zahl der seit dem 4. Juni gefangengenommenen deutschen und österreichisch-ungarischen Soldaten mit über 150 000 an.
15.06.1916
In Bern gibt der schweizerische Bundesrat Arthur Hoffmann eine Erklärung zur Neutralitätspolitik ab. Hoffmann betont, angesichts der Kriegslage sehe die schweizerische Regierung keine Möglichkeit, als Vermittler für eventuelle Friedensgespräche tätig zu werden.
16.06.1916
Der Nationalkonvent der Demokraten wählt den US-amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson als Kandidaten für die Wahlen am 7. November. Sein Wahlkampf wird unter dem Motto "Er hat uns aus dem Krieg herausgehalten" stehen. Für das Amt des Vizepräsidenten wird erneut Thomas R. Marshall nominiert.
17.06.1916
Angesichts der am 15. Juni begonnenen italienischen Gegenoffensive und der kritischen Lage an der Südostfront brechen die österreichisch-ungarischen Truppen die Offensive in Südtirol ab.
18.06.1916
US-Präsident Woodrow Wilson ordnet die Mobilmachung der Miliz an. Die Einheiten sollen je nach der militärischen Entwicklung in Mexiko an die Grenze verlegt werden.
20.06.1916
In einer Note an die mexikanische Regierung weist US-Außenminister Robert Lansing die Forderung Mexikos nach Truppenabzug zurück.
20.06.1916
Das preußische Staatsministerium versagt der Wiederwahl des ostpreußischen Generallandschaftsdirektors Wolfgang Kapp seine Zustimmung.
21.06.1916
Bei Carrizal in Mexiko werden in einem Gefecht mit Mexikanern 18 amerikanische Soldaten getötet bzw. verwundet.
21.06.1916
Griechenlands Ministerpräsident Stefan Skuludis erklärt nach einem Ultimatum der Entente seine Demission. König Konstantin, der an seiner Neutralitätspolitik festhalten will, ernennt Alexander Zaimis zum neuen Regierungschef.
21.06.1916
Die deutschen Verbände auf dem Ostufer der Maas vor Verdun beginnen eine neue Offensive.
22.06.1916
Ein französischer Luftangriff auf Karlsruhe fordert nach amtlichen Angaben 117 Tote und 140 Schwerverletzte.
22.06.1916
In Bremen läuft das Handels-U-Boot "Deutschland" zu seiner ersten Fahrt in die USA aus.
23.06.1916
An der Verdun-Front stürmen die deutschen Truppen die Festung Thiaumont und das Dorf Fleury.
24.06.1916
An der Somme-Front beginnt ein siebentägiges Trommelfeuer der britischen und französischen Artillerie auf die deutschen Stellungen.
24.06.1916
Das preußische Landwirtschaftsministerium ordnet in einem Erlass an sämtliche Landräte das verstärkte Sammeln von Brennesseln an, da diese nach einem neuentwickelten Verfahren zur Herstellung von Textilien verwendet werden können.
25.06.1916
Der US-amerikanische Präsident Woodrow Wilson fordert in einem bis zum 28. Juni befristeten Ultimatum die sofortige Freilassung der in Mexiko inhaftierten Amerikaner.
26.06.1916
An der Front in Tirol ziehen sich die österreichisch-ungarischen Truppen zurück.
28.06.1916
Die mexikanischen Behörden ordnen die Freilassung der gefangengenommenen Amerikaner an. Die Gefahr eines Krieges zwischen Mexiko und den USA ist damit vorerst gebannt.
28.06.1916
Das Kommandanturgericht Berlin verurteilt Karl Liebknecht wegen versuchten Kriegsverrats, erschwerten Ungehorsams und Widerstand gegen die Staatsgewalt zu zwei Jahren, sechs Monaten und drei Tagen Zuchthaus und Entfernung aus dem Heer. Daraufhin kommt es in Berlin, Braunschweig und Bremen zu den ersten Massenstreiks während des Krieges, die jeweils nach kurzer Zeit beendet werden.
29.06.1916
Der amerikanische Kongress billigt einen Gesetzentwurf, wonach Angehörige der Miliz in die reguläre Armee übernommen werden.
30.06.1916
Russische Truppen beginnen in Persien eine neue Offensive gegen die osmanische Armee.
01.07.1916
Nach einwöchigem Trommelfeuer beginnt die britisch-französische Offensive an der Somme.
01.07.1916
Die amerikanischen Bundesstaaten Michigan, Montana, Nebraska, Süd-Dakota und Utah führen die Prohibition ein. Das Alkoholverbot gilt nunmehr in 24 von 48 Staaten der USA.
01.07.1916
Im Deutschen Reich tritt eine Tabaksteuererhöhung in Kraft. Zigarren und Zigaretten verteuern sich um bis zu 100%.