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KAreil
27.07.14, 11:56
Schlachten der Weltgeschichte



Unsere Erlebnisse im PBEM-Krieg


http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Schlachten.jpg (http://www.imgbox.de/)







Inhalt:

Sturmangriff auf Pearls Airfield – 25. Oktober 1983 (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27361&p=959266#post959266)

Der sowjetische Angriff durch Oberösterreich – 10. Juni 1985 (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27361&page=2&p=962987#post962987)

Rückzugsgefechte bei Mortain – September 1944 (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27361&page=3&p=984966#post984966)

In 2 Tagen an die Weser – 10. Juni 1985 (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27361&page=4&p=996548#post996548)

Die Brücke bei Kanev – September 1943 (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27361&page=6&p=1020048#post1020048)

Lyck am 08.09.1914 - PBEM auf Seite des russischen Zarenreichs (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27361&page=9&p=1128952#post1128952)

Wloclawek am 12.11.1914 - PBEM auf Seite des russischen Zarenreichs (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27361&page=11&p=1133291#post1133291)

Chelmo-Dombie am 14.11.1914 - PBEM auf Seite des russischen Zarenreichs (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27361&page=12&p=1136175#post1136175)












Hallo werte Mitregenten!

Da uns aufgrund einiger Real-Life-Weiterentwicklungen mittlerweile die Muße fehlt einen neuen richtigen AAR zu schreiben, es uns aber doch in den Fingern juckt, haben wir beschlossen hiermit einen kleinen Sammel-AAR für unsere neuentdeckte PBEM-Leidenschaft zu machen.

Der Kampf gegen menschliche Gegner ist doch um Längen interessanter und fesselnder als gegen die KI, allerdings sind wir hier noch blutiger Anfänger, was vor allem eines bedeutet – glorreiche Untergänge unsererseits. :D

Wir versuchen die jeweiligen Schlachten möglichst in einen historischen Kontext zu bringen, erlauben uns dabei aber notfalls etwas künstlerische Freiheit, man möge hier nachsichtig sein wenn die Daten nicht ganz stimmen.

Geplant ist jeweils nach Ende einer Schlacht unseren Plan und den Verlauf halbwegs objektiv darzustellen und mit einer Manöverkritik abzuschließen. Hier werden wir unsere Erfahrungen/Lektionen vermerken, sowie wenn möglich die Meinungen unseres jeweiligen Gegners.

Die mitlesenden Regenten sind spätestens hier aufgerufen ihre Meinungen und Erfahrungen schonungslos kundzutun, wir wollen ja schließlich dazulernen.


Sodann, auf ins Gefecht!
Es folgt bald ein erster kurzer Schlachtbericht zu einem eher unbekannten Konflikt in der Karibik.

crofreiburg
27.07.14, 12:25
Cool, freue mich schon sehr

Cfant
27.07.14, 18:38
Tolle Idee :top:

Voetmann
27.07.14, 18:46
Toppi! :top:

SolInvictus202
27.07.14, 22:37
oh ja.... zufällig besitzen wir das Buch aus dem die Hintergrundzeichnung stammt.... unschwer zu erkennen natürlich Wasserklo :D


wir freuen uns bereits sehr - wie immer! :)

Bigfish
27.07.14, 22:41
Jupp - und Wir haben just vor einer Woche ein Buch abgestaubt, dass heißt genau so: "Schlachten der Weltgeschichte"

Tordenskjold
27.07.14, 23:24
Interessante Idee, die Wir aufgrund der zu erwartenden Vielfalt an Szenarien auf jeden Fall verfolgen werden. Gehen Wir denn richtig in der Annahme, dass dies auch die Verwendung unterschiedlicher Spiele einschließt - oder womit wird das alles stattfinden?

KAreil
28.07.14, 17:23
Wir bedanken uns für das viele Voraus-Lob!

Es werden alle möglichen Spiele verwendet die uns so gefallen, in erster Linie mal SteelPanthers und John-Tiller-Spiele, vielleicht später auch TOAW3.

KAreil
28.07.14, 20:09
Sturmangriff auf Pearls Airfield – 25. Oktober 1983



Im Zuge von Operation Urgent Fury, der US-Invasion in Grenada im Oktober 1983, kam es zu kurzen aber heftigen Gefechten um das einzige einsatzfähige Flugfeld der Insel, Pearls Airfield.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0002_0_AssaultOnPearlsAirfield.png (http://www.imgbox.de/)






Nächtliche Aufklärung durch SEAL-Teams ergab dass das Flugfeld nur durch schwache kubanische Milizkräfte verteidigt war und einem Sturmangriff nichts entgegenzusetzen hatte. Aufgrund dieser Lage ging Befehl an die E Company of 2nd Battailon, 8th Marines of the 22nd Marine Amphibious Unit das Flugfeld am Morgen des 25. Oktobers einzunehmen.

E Company landete mit Hubschraubern südlich des Flugfelds während sich das nur aus Milizkräften bestehende St. Patricks Battailon auf die Verteidigung vorbereite. Außer 2 fixen Flak-Stellungen und einem schweren Maschinengewehr stand aber nur ein schwacher Zug Infanterie zur Verfügung.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0002_b001.png (http://www.imgbox.de/)





Marines werden von Hubschraubern südlich des Flugfelds abgesetzt.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0002_0_MarinesChopper.jpg (http://www.imgbox.de/)

SolInvictus202
28.07.14, 20:53
wunderbar - wir kennen das Spiel und wir kennen die Schlacht - gute Voraussetzungen...

und was muss man schon von Grenada wissen außer das, was man "Heartbreak Ridge" lernt :D

Cfant
28.07.14, 21:02
Heartbreak Ridge und das TOAW3-Szenario zu dem Kampf, dann weiß man alles (wichtige) :D Ich hoffe, Ihr werdet den Underdog USA zum Sieg führen können ;)

123
29.07.14, 01:58
Viva la revulutionn!!!!

KAreil
29.07.14, 06:22
Wie einige Regenten schon richtig erkannt haben handelt es sich um "John Tillers Squad Battles Grenada".

Das kleine Spiel ist kostenlos und dient als Art Demo für die Squad Battles Reihe.
http://www.johntillersoftware.com/Demos.php

Es beinhalted einige historische Einzelszenarien und eine halbhistorische Mini-Kampagne der Handlung des Films "Heartbreak Ridge" folgend - und wir lieben diesen Film! :D



Hier spielen wir allerdings auf Seite der tapferen Verteidiger und versuchen die imperialistischen Invasoren abzuwehren! :cool:

KAreil
29.07.14, 19:20
Wenige Minuten nach der Landung wurden die ersten vorrückenden Marines von einer in einem Flugfeldgebäude verschanzten Milizgruppe entdeckt. Die Amerikaner waren allerdings noch mehr als 200m entfernt und das Feuer wurde noch zurückgehalten.

Südlich der Straße legte sich eine weitere Milizgruppe in den Hinterhalt.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0002_b002.png (http://www.imgbox.de/)




Erst als die Marines auf unter 100m herangekommen waren eröffneten die Verteidiger das Feuer und zwangen sie zu Boden. Zur Verstärkung sollte das schwere MG vom Ostrand des Flugfelds herangeholt werden.

Die Vierlingsflak am Westrand des Flugfelds bekam in der Zwischenzeit auch Feindkontakt, die Marines waren am Rand des Dschungels entdeckt worden.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0002_b003.png (http://www.imgbox.de/)




Um die Flugfeldgebäude entbrannten dann heftige Gefechte, die Amerikaner setzten auch ihre Granatwerfer gegen die verschanzten Milizionäre ein.

Dramatische Szenen spielten sich im Dschungel südlich der Straße ab, die dort versteckte Milizgruppe hatte plötzlich die Kommandogruppe eines amerikanischen Offiziers vor sich, ohne Rücksicht auf die eigenen Verluste wurde das Feuer eröffnet. Heraneilende weitere Marines konnten die Angreifer aber schnell und blutig zurückschlagen.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0002_b004.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
30.07.14, 20:13
Innerhalb weniger Minuten war die Milizgruppe im Dschungel aufgerieben und die Marines rückten weiter gegen das Flugfeld vor.

Am Westende des Flugfelds kam es ebenfalls zu heftigen Kämpfen, die dort stationierte Flak wurde zuerst mit schwerem Sperrfeuer eingedeckt und dann von einer weiteren Gruppe aus dem Westen überrannt.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0002_b005.png (http://www.imgbox.de/)




Durch Überzahl und weit überlegene Feuerkraft konnten die amerikanischen Truppen in der Folge auch das nächste Gebäude des Flughafens erstürmen und die Verteidiger zum Rückzug zwingen.

Am Ostende des Flugfelds hatte sich inzischen ein heftiges Feuergefecht zwischen 2 MG-Trupps entwickelt bei dem die Amerikaner auch Verluste hinnehmen mussten.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0002_b006.png (http://www.imgbox.de/)




Trotz amerikanischem Granatwerferbeschuss und kaum mehr vorhandener Truppenmoral konnten der amerikanische MG-Trupp im Osten des Flugfelds sogar in die Flucht geschlagen werden.

Die restlichen Flughafengebäude waren aber schnell in die Hände der Marines gefallen und die fliehenden Verteidiger wurden ins Kreuzfeuer genommen.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0002_b007.png (http://www.imgbox.de/)




Im zusammengefassten Feuer der Amerikaner wurden die verbliebenen Miliztruppen am Flugfeld auch schnell aufgerieben, nur der MG-Trupp im Osten des Flugfelds leistete noch Widerstand.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0002_b008.png (http://www.imgbox.de/)

SolInvictus202
30.07.14, 20:20
War jetzt der "Schwede" mit der M60 ausschlaggebend oder doch eher Cojones.. :P :teufel:

also unterm Strich: wen fürchten Eure Mannen denn am Meisten?

KAreil
31.07.14, 06:34
Tztztzt...was sind denn das für Unterstellungen!?

Unsere Männer fürchten Nichts und Niemanden!

Außer Gunny Highway natürlich...aber der ist mit seinen Männern zum Glück unterwegs zu dieser Schule und nicht zum Flugfeld. ;-)

Ammann
31.07.14, 18:40
Sehr schön...wir sind gespannt wie es denn weitergeht und welche Schlacht ihr dann als nächstes angehen werdet.

KAreil
31.07.14, 19:09
Dieser Widerstand war zwar tapfer aber nicht erfolgreich. Die Marines rückten durch den Dschungel gegen den MG-Trupp vor und zusammen mit eintreffenden Super Cobra Kampfhubschraubern wurden die letzten Verteidiger des Flugfelds selbst vernichtet.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0002_b009.png (http://www.imgbox.de/)




Wenige Minuten später hatten die Amerikaner auch die Flak-Stellung nördlich des Flugfelds eingenommen. Der hohen Feuerkraft und numerischen Überlegenheit konnten die demoralisierten Miliztruppen nichts entgegenzusetzen.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0002_b010.png (http://www.imgbox.de/)




Innerhalb von nur 70 Minuten hatten die US Marines es geschafft das Pearls Airfield vollkommen zu erobern und dabei die kubanischen Verteidiger vollständig zu zerschlagen.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0002_b011.png (http://www.imgbox.de/)







Pearls Airfield nach der Eroberung durch die Amerikaner.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0002_0_MarinesAtAirfield.jpg (http://www.imgbox.de/)

SolInvictus202
31.07.14, 19:17
"where did you come from"
"I recently transfered over from supply and logistics..."
"did you like it there?"
"Yes, Sir"
"Then stick to it! - My men are hard chargers, this young lieutenant used some initiative and took the hill, while you were sitting on your ass waiting for reinforcements!!"


kleiner Ausschnitt der wohl besten Konversation zwischen Offizieren und Unteroffizieren im Highway-Schinken :D

Ruppich
01.08.14, 08:07
kleiner Ausschnitt der wohl besten Konversation zwischen Offizieren und Unteroffizieren im Highway-Schinken :D
Wir müssen diesen dusseligen Film wohl doch mal anschauen :)

Accoma
01.08.14, 18:23
Unbedingt anschauen!! Echt lässiger Film!

KAreil
02.08.14, 08:25
Manöverkritik:

Angesichts der Ausgangslage, eine starke Kompanie Marines gegen einen schwachen Zug Miliz war das Ergebnis für uns keine Überraschung.
Unser Versuch den Feind durch das Verlegen einer Gruppen in den Dschungel südlich des Flugfelds war leider auch nicht von Erfolg gekrönt. Zumindest konnten wir uns mit den Grundmechaniken des Spiels vertraut machen und das systematische Vorgehen unseres Gegners bewundern. Seine Taktik sich breit gefächert in Position zu bringen, dann mit Sperrfeuer unsere Verteidiger zu Boden festzunageln und dann zu stürmen war sehr erfolgreich.

Die einzige alternative Strategie die wir vielleicht versuchen hätten können, wäre gewesen das Flugfeld komplett zu räumen und unsere Truppen im nördlichen Dschungel gesammelt einzugraben. Ob das viel gebracht hätte ist aber fraglich und vor allem würden dem Feind damit das Flugfeld (Siegpunkte) komplett kampflos in die Hände fallen.


Unser Gegner ist auch der Überzeugung dass dieses Szenario die USA ungemein bevorteilt und würde wenn dann eine „Runaway Defense“ versuchen, was aber wohl auch nicht viel bringen würde.



Meinungen der mitlesenden Regenten?

KAreil
24.08.14, 19:20
Der sowjetische Angriff durch Oberösterreich – 10. Juni 1985


Als nach den schnell hochkochenden politischen Geplänkeln zwischen der Sowjetunion und den USA am 10. Juni 1985 schließlich der offene Krieg ausbrach, wurden einmal mehr auch neutrale Staaten in den Konflikt gezogen. Der Plan „In 7 Tagen an den Rhein“ des Warschauer Pakts sah einen überraschenden Großangriff von der Nordsee bis nach Österreich vor.

Die NATO-Truppen in Deutschland waren zwar von der Schnelligkeit des Angriffs überrascht, aber sie hatten sich jahrelang auf einen solchen Konflikt vorbereitet und hatten entsprechende Verteidigungspläne entwickelt.

Zumindest im Süden sah der sowjetische Plan eine Umgehung dieser vor. Von der Tschechoslowakei aus sollten schwere Panzereinheiten in das neutrale Österreich einfallen um dann von Süden her hinter die NATO-Linien in Bayern einzuschwenken.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_0_BigMap.png (http://www.imgbox.de/)





Dieses mögliche Szenario war dem Österreichischen Generalstab bekannt, allerdings war klar dass mit den verfügbaren Ressourcen keine dauerhafte Verteidigung möglich war. Durch die Strategie der Raumverteidigung sollte der Feind aber möglichst lange verzögert werden um Zeit für die Vorbereitung der NATO-Truppen zu gewinnen.

Um 6 Uhr morgens am 10. Juni 1985 startete der sowjetische Angriff auf Oberösterreich vom tschechoslowakischen Vyssi Brod aus. Die Spitze des Angriffs bildete die 31. Gardepanzerdivision „Vislensk“, dicht gefolgt von der 30. Garde-Motorschützendivision.

Auf österreichischer Seite standen dem gegenüber Bundesheertruppen in Stärke einer schwachen Division, diese waren aber über ganz Oberösterreich verteilt und aufgrund gestörter Verbindungen schwer erreichbar. Östlich der Donau waren dabei neben den Festen Anlagen mit Artillerie und eingegrabenen Panzertürmen nur ein paar Panzeraufklärungszüge stationiert.

Die Donau selbst war der Hauptpfeiler der Verteidigung und sollte möglichst lange gehalten werden. Von Passau bis Linz wurden die wichtigen Brücken und Fährstationen von Kompanien der 10. Jägerbrigade gesichert, ebenso die Stadt Wels. Bei Linz wurden die 3 Donaubrücken auf beiden Flussseiten von der 11. Panzergrenadierbrigade verteidigt. Unterstützt wurden sie dabei von Pionieren und Jagdpanzern denen auch die Aufgabe zufiel die Brücke bei Enns zu halten. Bei Salzburg und entlang der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung lagen noch Truppen der 6. Jägerbrigade in Bereitschaft, sowie das Panzerbataillons 7 bei Vöcklabruck.

[Kundige Regenten mögen die falsche Kartenbeschriftung und die unkorrekten OOBs verzeihen, das Spiel ist hier leider nicht soo genau recherchiert]

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_b002.png (http://www.imgbox.de/)



[Das goldene HQ markiert übrigens ziemlich genau die geheime Kommandozentrale des großen Schlachtenlenkers KAreil ;) ]

123
24.08.14, 19:24
Es ist immer wieder ein Genuß zu sehen, dass bei solchen Spielen der Luxus eines Proofreaders eingespart wurde.

KAreil
26.08.14, 19:30
Eröffnet wurde der Kampf um Oberösterreich durch die sowjetische Luftwaffe, schwere Angriffe wurden gegen die Pioniere an den Donaubrücken und das lokale Oberkommando geflogen und konnten auch gute Wirkung erzielen. Aufgrund dieser Schäden konnten in den ersten Stunden nur 3 der vorbereiteten Brücken gesprengt werden.

Die Spitzentruppen der 31. Gardepanzerdivision, unterstützt von Hind-Kampfhubschraubern, waren inzwischen durch die Festen Anlagen und Panzeraufklärer bei Bad Leonfelden durchgebrochen.
Vom ÖBH wurde angenommen dass die Brücken bei Linz, Aschach und nordwestlich von Neufelden die Hauptziele der Sowjets sein würden und deshalb wurden die verfügbaren Panzeraufklärer in Sperrposition bei wichtigen Kreuzungen gebracht.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_b003.png (http://www.imgbox.de/)







Sowjetischer Su-24-Jagdbomber beim Angriff.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_0_Luftangriff.png (http://www.imgbox.de/)






Österreichische „Feste Anlage“.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_0_FesteAnlage.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
28.08.14, 18:16
Wenige Stunden später standen die Sowjets bereits an der Donau und konnten eine Panzerkompanie bei Linz aus ihren Stellungen werfen, allerdings wurde die Brücke dahinter gerade rechtzeitig gesprengt.
Weitere Kräfte des Warschauer Pakts drangen Richtung der Fähre und Brücke bei Neufelden vor, wurden aber vorerst von Panzeraufklärern aufgehalten. Im Süden bei Enns erreichte ein erstes Motorschützenbataillon bereits die Brücke wurde aber von einer Jagdpanzerkompanie abgewiesen. Truppen des Jagdkommandos verlegten daraufhin zu dieser kritischen Stelle.

Das Hauptproblem der überraschten Österreicher waren zu diesem Zeitpunkt die Brücken bei Neufelden, Enns und Linz-Ost. Sie waren noch nicht zur Sprengung vorbereitet und auch wenn mit aller Kraft daran gearbeitet wurde, machten die ständigen Luftangriffe und Artilleriebombardements dieses Unterfangen schwierig bis unmöglich. Die beim Fährenübergang nordwestlich von Linz stationierten Jagdpanzer wurden ebenfalls aus der Luft angegriffen, sowjetische Hind-Kampfhubschrauber verursachten schwere Verluste.

Angesichts der kritischen Lage im Süden ihrer Front, entschloss sich das NATO-Oberkommando die Österreicher mit einigen entbehrlichen und schnell verlegbaren Truppen zu unterstützen. In den Abendstunden sollte ein luftbewegliches amerikanisches Bataillon bei Linz und ein französisches Gebirgsjägerbataillon bei Passau ankommen.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_b004.png (http://www.imgbox.de/)









Sowjetische Hind-Kampfhubschrauber.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_0_SovietHinds.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
29.08.14, 18:43
Bis dahin war die Lage aber weiter eskaliert. Sämtliche Versuche die noch übrigen Donaubrücken zu sprengen mussten aufgrund der nahenden Sowjettruppen abgebrochen werden und bei Neufelden und Linz-Ost waren sie bereits eingenommen. An der Brücke bei Enns kam es bis zum Abend noch zu heftigen Gefechten, dann zogen sich die Sowjets aber zurück.

Die Donaufähren bei Wegscheid und nördlich von Linz kamen auch ins Visier des Warschauer Pakts. Bei Wegscheid konnten die Sowjets zwar abgewehrt werden aber unterstützt von Artillerie und Luftwaffe gelang es bei Linz ein erstes Motorschützenbataillon auf die Westseite überzusetzen. Die verteidigenden Jagdpanzer wurden zerschlagen und mussten zurückgezogen werden. Wieder einmal wurde das österreichische Jagdkommando als Frontfeuerwehr eingesetzt um die neuen Stellungen zu stabilisieren.

Bei Anbruch der Nacht kamen schließliche die NATO-Verstärkungen an. Die französischen Gebirgsjäger wurden bei Passau abgesetzt und wurden weiter nach Westen beordert um dort wichtige Kreuzungen zu sichern um die Sowjets nach dem erwarteten Durchbruch weiter zu verzögern.
Die amerikanischen Luftlandetruppen sollten hingegen die Verteidigung von Linz und auch Enns unterstützen.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_b005.png (http://www.imgbox.de/)










Ein Zugriffsteam des Jagdkommandos bei der Anlandung per Hubschrauber.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_0_Jagdkommando.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
30.08.14, 18:22
Auch in der Nacht gingen die Gefechte mit fast unverminderter Härte weiter und bis zum Morgen hatten die Sowjets 2 der verbliebenen Donaubrücken eingenommen und überquert. Bei Enns waren sie in der Nacht durchgebrochen und die wenigen verbliebenen Verteidiger, eine Pionierkompanie und eine amerikanische Luftlandekompanie versuchten nur noch einen kompletten Durchbruch zu verhindern.
In den Morgenstunden des 11. Juni erzwangen die Gardetruppen schließlich auch den Übergang über die Brücke bei Neufelden, hier konnte nur noch eine schwache Jägerkompanie etwas Widerstand leisten.

Linz lag inzwischen aufgrund des ständigen Artilleriebeschusses in Trümmern und die Ostbrücke war stark umkämpft, allerdings konnten die Sowjettruppen hier wieder und wieder abgewiesen werden. Nördlich der Stadt wurde der Fährenbrückenkopf weiter ausgebaut und nach Westen und Süden vorgefühlt.

Durch die 2 intakt an den Warschauer Pakt gefallenen Brücken war ein operativer Durchbruch der Donaulinie nur noch eine Frage der Zeit, darum wurden aus Linz einige Kompanien abgezogen um im Hinterland Sperrpositionen zu besetzen. Pioniere waren in der Zwischenzeit dabei Brücken über kleinere Flüsse zu sprengen um die erwarteten Feindvorstöße zumindest zu verzögern.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_b006.png (http://www.imgbox.de/)













Sowjetische 122mm/36 2S1 „Gvozdika“ Artillerie-Selbstfahrlafette.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_0_SovietArtillery.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
31.08.14, 18:18
Wenige Stunden später hatten die Sowjets bei Enns starke Panzer- und Motorschützentruppen über die Donau gebracht und standen knapp vor dem Durchbruch. Die dort tapfer kämpfenden Amerikaner waren so gut wie aufgerieben.

Die Ostbrücke von Linz war hingegen immer noch in österreichischer Hand, aber die Verluste wurden immer höher. Am Ostufer der Stadt waren die 2 dort abgeschnittenen Kompanien mittlerweile auch aufgerieben worden. Aus dem Brückenkopf nördlich der Stadt drangen sowjetische Truppen bereits weiter nach Westen vor und zwangen die wenigen verbliebenen Verteidiger dort zum großräumigen Rückzug.

Die Lage bei Neufelden verschlimmerte sich auch weiter für die Österreicher, neben der Brücke war auch die Fähre weiter südlich in sowjetische Hände gefallen und die dort stationierten Jägerkompanien konnten höchstens noch versuchen den Durchbruch zu verzögern. Angesichts des guten Vorankommens hier, zogen sich die Sowjets aber zumindest scheinbar von der Fähre bei Wegscheid zurück.

Das bei Vöcklabruck in Reserve gehaltene Panzerbataillon 7 teilte in der Zwischenzeit seine 3 Panzerkompanien auf um möglichst viele strategische Kreuzungsstellen sperren zu können. Weiter westlich bei Salzburg stand noch eine schwache Jägerbrigade die ebenfalls versuchte möglichst viel Raum abzudecken.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_b007.png (http://www.imgbox.de/)











Hohe Verluste bei der amerikanischen Luftlandeinfanterie.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_0_AmericanLosses.png (http://www.imgbox.de/)

Cfant
31.08.14, 19:39
Da ich in Urfahr lebe (also in Linz nördlich der Donau) befehle ich, das Feuer einzustellen. Ist doch keine Art, meine Stadt in Schutt und Asche zu legen! Der Rest von Österreich ist bis zum letzten amerikanischen Blutstropfen zu halten. Durchführung!

Ihr habt übrigens einen deutlichen Hang zum Underdog, das gefällt mir! :top: Hat man da mit den Ösis überhaupt ne Chance?

KAreil
01.09.14, 06:14
Da ich in Urfahr lebe (also in Linz nördlich der Donau) befehle ich, das Feuer einzustellen. Ist doch keine Art, meine Stadt in Schutt und Asche zu legen! Der Rest von Österreich ist bis zum letzten amerikanischen Blutstropfen zu halten. Durchführung!

Ihr habt übrigens einen deutlichen Hang zum Underdog, das gefällt mir! :top: Hat man da mit den Ösis überhaupt ne Chance?




Tztztztz...wir erwarten uns von der dort ansässigen Zivilbevölkerung das Aufnehmen des Kampfes aus dem Untergrund! Jagt die Besatzer aus Eurer Stadt! :D



Natürlich haben wir eine Chance! :cool:
Ist natürlich eine Frage der Defininition...das Szenario geht von 0600 am 10. Juni 1985 bis 1800 am 12. Juni - 18 Züge.
So lange müssen wir verhindern dass die Sowjets mit starken Kräften nach Bayern durchbrechen bzw. einige strategisch wichtige Ziele einnehmen, z.B. bei Linz gibt es 500 Siegpunkte.
Das ist schwierig aber schaffbar.

von Bismark
01.09.14, 10:01
was bekommt ihr noch an Verstärkung!!!

KAreil
01.09.14, 18:55
was bekommt ihr noch an Verstärkung!!!


Verstärkungen gibt es keine weiteren mehr.
In der Nähe von Salzburg stehen noch ein paar Jägerkompanien aber die sind gegen die starken Sowjeteinheiten nicht sehr wirksam.

KAreil
02.09.14, 18:27
Der Nachmittag des 11. Juni zeugte von weiteren heftigen Gefechten und schnellen Vorstößen des Warschauer Pakts. In Linz fiel die wichtige Kaserne nach langem Kampf an die Sowjets und jeder Gegenstoß wurde blutig zurückgeworfen.

Bei Enns waren die letzten Verteidiger zerschlagen und sojwetische Bataillone strömten in Massen nach Westen. Aufklärungsflüge des Jagdkommandos entdeckten die Spitze dieses Angriffskeils bereits wenige Kilometer vor Vöcklabruck.

Die Brücke bei Neufelden war mittlerweile auch fest in sowjetischer Hand und die Masse der Truppen auf dem Weg nach Westen. Trotz der gut positionierten französischen Sperrtruppen waren vereinzelt schon Sowjets nahe Ried gesichtet worden.

Angesichts der sowjetischen Truppenkonzentrationen nur südwärts von Neufelden, entschied das österreichische Oberkommando zumindest einen lokal eine Gegenoffensive zu starten. Die weitläufig umgangenen Truppen bei Passau und Wegscheid wurden einige Kilometer weiter südlich bereitgestellt um einen Gegenangriff auf die Brücke bei Neufelden zu wagen.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_b008.png (http://www.imgbox.de/)











Sowjetische Panzerkolonnen auf dem Vormarsch.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_0_SovietTanks.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
05.09.14, 17:56
Auch in der 2. Nacht des Kriegs gingen die Kampfhandlungen ohne Pause weiter und der sojwetische Angriffskeil im Süden hatte bis zum Morgen des 12. Juni 1985 bereits Vöcklabruck erreicht. Über Neufelden-Peuerbach-Ried und von Linz aus bahnten sich 2 weitere Vorstöße ihren Weg nach Westen.

Südlich von Wels waren bereits alle österreichischen Verteidiger aufgerieben worden und die Hauptstrategie des Bundesheeres bestand jetzt darin sich dem Feind zuerst in den Weg zu werfen, aber sich dann schnellsten weiter nach Westen abzusetzen. Vereinzelt hatten die Spitzentruppen des Warschauer Pakts aber diese Stellungen bereits umgangen und waren nur noch wenige Kilometer vom Grenzübergang Braunau-Simbach entfernt.

Die Stadt Linz war mittlerweile zu einem großen Kessel für die Österreicher geworden, der zwar wichtige Feindtruppen band aber durch ständiges Artilleriefeuer und Angriffe hohe Verluste verursachte.

Wenige Kilometer nördlich der Brücke bei Neufelden stand dafür der Gegenangriff des ÖBH bereit, ein paar Jägerkompanien und eine schwache Jagdpanzerkompanie sollten versuchen die Brücke zurückzuerobern.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_b009.png (http://www.imgbox.de/)









Österreichische Sperrposition an einer Straße südlich von Wels.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_0_Sperrposition.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
07.09.14, 11:22
In den nächsten Stunden herrschte das reinste Chaos, überall durch Oberösterreich rollten sowjetische Einheiten deren Positionen aufgrund ihrer Geschwindigkeit kaum mehr erfasst werden konnte. Am Grenzübergang Braunau-Simbach kam es bereits zu Gefechten mit der sowjetischen Vorhut, die dort eingegrabene Jägerkompanie konnte diese aber abweisen.

Die restlichen weit verteilten österreichischen Truppen warfen sich woimmer möglich in die feindlichen Vorstöße wurden aber entweder von der Masse umgangen oder eingekreist und aufgerieben. Abgesehen von den Grenzübergängen nach Bayern gab es noch 3 strategisch wichtige Positionen zu halten, eine Brücke bei Vöcklabruck, die große Schwarzenberg-Kaserne bei Salzburg und die General Zehner Kaserne in Ried, wohin sich auch das lokale Oberkommando zurückgezogen hatte.

Der österreichische Gegenangriff auf die Brücke bei Neufelden kam dafür ins Rollen, mit 3 Jägerkompanien und einer angeschlagenen Jagdpanzerkompanie sollte sie genommen werden. Unterstützung kam dabei noch von einem bald überrollten Rakentartilleriebataillon.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_b010.png (http://www.imgbox.de/)











Vernichteter M60-Kampfpanzer des ÖBH.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_0_DestroyedM60.png (http://www.imgbox.de/)

Hoppel
07.09.14, 11:45
Um welches Spiel handelt es sich hier?
Sieht interessant aus.

KAreil
07.09.14, 11:56
Um welches Spiel handelt es sich hier?
Sieht interessant aus.


Gespielt wird Danube Front '85 (http://www.johntillersoftware.com/ModernCampaigns/DanubeFront85.html) von John Tiller.


Und zwar das alternative Österreich-Szenario aus diesem Volcano-MOD (http://volcanomods.com/index.php?option=com_docman&task=doc_details&gid=32&Itemid=27)

Hoppel
07.09.14, 13:59
Sieht gut aus, aber wieder nur in englisch.

KIWI
08.09.14, 13:22
Nun haben wir Euch also auch hier gefunden :D abonniert.

KAreil
12.09.14, 16:07
In den Nachmittagsstunden des 12. Juni 1985 brach der österreichische Widerstand im Kessel Linz endgültig zusammen und die Stadt fiel vollends an den Warschauer Pakt.

Auch im nahen Wels an der strategisch wichtigen Brücke bei Vöcklabruck erlangten die Sowjettruppen die Oberhand und konnten bis zum Abend fast sämtliche Verteidiger aufreiben.

Die von starken Panzertruppen umzingelte Kaserne Ried konnte aber trotz schwerer Verluste bis zum Einbruch der Nacht noch gehalten werden. Entlang der Hauptverbindungen nach Bayern kam es auch immer wieder zu kurzen Gefechten die den sowjetischen Vormarsch doch etwas verlangsamen konnten.

Der österreichische Gegenangriff auf die Donaubrücke bei Neufelden war ebenfalls erfolgreich, die überraschten Sicherungstruppen mussten sich unter Verlusten zurückziehen.


Aus strategischer Sicht war der sowjetische Angriff durch Oberösterreich somit fehlgeschlagen. Das österreichische Bundesheer hatte es unter hohen Verlusten 3 Tage lang geschafft den Großteil der Truppen des Warschauer Pakts am Durchbruch zu hindern und der NATO damit die benötigte Zeit verschafft auf diese neue Front zu reagieren.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_b012.png (http://www.imgbox.de/)







http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0003_b013.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
15.09.14, 18:08
Manöverkritik:

Es war ein ausgeglichenes und sehr spannendes Spiel, die Entscheidung kam in der allerletzten Runde. Zu Beginn unseres Zugs stand das Spiel bei UNENTSCHIEDEN und den Sowjets fehlten nur ein paar Punkte zum Sieg, ein falscher Zug mit Verlusten unsererseits hätte da schon gereicht. Glücklicherweise war der gut vorbereitete Gegenangriff auf die Brücke erfolgreich, wir glauben unser Gegner hat schlicht und ergreifend nicht damit gerechnet dass wir in dieser Großlage überhaupt offensiv agieren werden.

Das Halten der Donau hat uns auch gut gefallen, auch wenn 3 Brücken nicht zur Sprengung vorbereitet waren und fast alle unsere Truppen fixiert waren. Die starke Wirkung der sowjetischen Luftangriffe (Flugzeuge und Hubschrauber) sowie die Schnelligkeit haben uns aber böse überrascht und ein längeres Verhindern der Flussüberquerung wäre sowieso kaum möglich gewesen.

Nach dem Durchbruch war die Aufklärung unser Hauptproblem, wir hatten keine Informationen wo sich die feindlichen Panzerkolonnen befanden. Die wahrscheinlichen Stoßrichtungen waren aber klar und unsere Sperrstellungen an Kreuzungen und Brücken konnten den Feind sicher etwas verzögern, auch wenn er nachfolgende Einheiten meist einfach ausweichen ließ.

Ein kleiner Fehler unseres Gegners war wahrscheinlich dass er ziemlich starke Kräfte für den Kessel bei Linz abstellte, auch nach dem die Siegpunkte dort schon in seiner Hand waren. Das zeitaufwendige Auflösen des Kessels brachte ihm zwar weitere Siegpunkte durch unsere vernichteten Einheiten, aber die dort eingesetzten Truppen wären ihm beim Erobern von Ried sicher nützlicher gewesen bzw. er hätte schon mehr Einheiten nach Bayern durchbrechen lassen können.

Unsere Fehler in diesem Spiel waren weniger strategisch als taktisch. Vor allem das vorzeitigen Formationswechsel (Travel-Mode) im Feuerbereich von Feindtruppen hat uns einige schmerzhafte Verluste verursacht. Auch haben wir teilweise in unserem Zug gefeuert wodurch aber unsere Einheiten wegen des Abwehrfeuers mehr Verluste erlitten bzw. sogar aufgerieben wurden. Dadurch haben wir dem Gegner mehr oder weniger Arbeit abgenommen, in Zukunft wollen wir versuchen sowas vorher abzuschätzen.






Meinungen der Regenten?

Hjalfnar
15.09.14, 18:12
Wow! 3 Tage! Wir sind (tatsächlich!) beeindruckt!

Private_S
15.09.14, 19:32
Wir sind von Spiel und Bericht ebenfalls beeindruckt, ohne hier Manöverkritik üben zu können (da uns die Vorkenntnisse fehlen).
Das Szenario hat uns übrigens an eine lange zurückliegende, aus Schulzeiten stammende Lektüre erinnert ... http://dystopischeliteratur.org/2011/01/09/general-sir-john-hackett-der-dritte-weltkrieg-hauptschauplatz-deutschland/ . Man vgl. die Karte im Link mit Eurer Einführungskarte zur strategischen Gesamtlage.

KAreil
16.09.14, 06:13
Wir sind von Spiel und Bericht ebenfalls beeindruckt, ohne hier Manöverkritik üben zu können (da uns die Vorkenntnisse fehlen).
Das Szenario hat uns übrigens an eine lange zurückliegende, aus Schulzeiten stammende Lektüre erinnert ... http://dystopischeliteratur.org/2011/01/09/general-sir-john-hackett-der-dritte-weltkrieg-hauptschauplatz-deutschland/ . Man vgl. die Karte im Link mit Eurer Einführungskarte zur strategischen Gesamtlage.



Oh ja, Hackett kennen wir :D
Wir haben alles zu diesem Thema gelesen was wir in die Finger bekommen haben ("Team Yankee", "Red Storm Rising") und sehr zu empfehlen weil mal aus sowjetischer Sicht: "Red Army" von Ralph Peters.

KAreil
31.01.15, 19:39
Rückzugsgefechte bei Mortain – September 1944


Nach dem fehlgeschlagenen Unternehmen „Lüttich“ in dem die Deutschen versuchten die alliierten Angriffsspitzen der Operation Cobra abzuschneiden, kam es im Raum Mortain zu heftigen Rückzugsgefechten.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/0_UnternehmenLuettich.png (http://www.imgbox.de/)





Während sich die an „Lüttich“ beteiligten deutschen Kräfte nach Osten absetzten hing es an der Kampfgruppe Ulrich der Wehrmacht die nachrückenden Briten aufzuhalten oder zumindest zu verzögern.

Kaum einen Kilometer östlich der Stadt Mortain stoppte die nach ihrem Kommandanten Oberstleutnant Ulrich benannte Kampfgruppe und bildete eine provisorische Abwehrlinie.

Trotz der hohen Verluste durch die erfolglose Offensive konnten die Deutschen relativ starke Truppen für die Deckung des Rückzugs abstellen. Ulrich standen 7 Infanteriekompanien, davon 2 mit zusätzlichen Panzerbekämpfungsmitteln zur Verfügung. Zusätzlich noch eine schwere Kompanie mit MG und Granatwerfern, sowie eine verstärkte Infanteriegeschützkompanie und 2 Züge Panzer IV. Einige zusätzliche MG-Trupps, Scharfschützen und Spähtrupps unterstützten die Verteidigung ebenfalls.

KAreil
31.01.15, 22:59
Oberstleutnant Ulrich erwartete den britischen Angriff vor allem im Süden von Mortain, dort war das Gelände etwas offener und so besser für einen gepanzerten Vorstoß geeignet. Direkt östlich von Mortain war das Gebiet stark bewaldet, hier wurde ein eventueller Infanterieangriff angenommen.

Die deutschen Stellungen waren wo möglich tief gestaffelt worden und vor der eigentlichen HKL hatten sich Spähtrupps und Scharfschützen verschanzt.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_b001.png (http://www.imgbox.de/)

Francis Drake
31.01.15, 23:47
Viel Erfolg! :)

Headhunter
02.02.15, 13:48
Oh, sehr schön, es geht also weiter :top:

Viel Erfolg, gebt dem Tommy Saures!:D

KAreil
02.02.15, 19:13
Die deutschen Truppen hatten ihre Stellungen kaum bezogen als Motorengeräusche aus dem Westen bereits die Briten ankündigten. Vereinzelt bewegten sich deutsche Spähtrupps den Alliierten entgegen um deren Stoßrichtung möglichst früh zu erkennen.

Um einen feindlichen Durchbruch im Norden noch weiter zu erschweren, sollten dort 2 Holzbrücken durch Artillerie zerstört werden.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_b002.png (http://www.imgbox.de/)







Kurze Zeit später kam es bereits zum ersten Feindkontakt, ein britischer Staghound-Panzerwagen drang schnell an der südlichen Straße vor. Ein dort verschanzter Spähtrupp konnte ihn aber aus dem Hinterhalt mit einer Panzerfaust vernichten. Der Panzerwagen war mit 2 schweren MGs ausgestattet und eigentlich zur Luftabwehr ausgelegt, wurde aber von den Briten auch zur Aufklärung verwendet. Diesem missglückten Vorstoß folgten aber erstmal keine weiteren britischen Kräfte.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_b003.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
03.02.15, 18:54
Das deutsche Artilleriefeuer auf die Holzbrücken nordöstlich von Mortain stellte sich bald als wirkungslos heraus und die beteiligten Geschütze machten sich bereit die Stellung zu wechseln, wobei allerdings einer der Feldwagen beschädigt wurde. Um es den Briten zu erschweren die Artilleriepositionen anhand der Rauchwolken zu orten, wurden weiter nördlich Nebeltöpfe gezündet.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_b004.png (http://www.imgbox.de/)






Wenige Minuten später sichten deutsche Späher wieder britische Truppen, dieses Mal im dichten Wald westlich von Höhe 317. Ein weiterer Staghound, begleitende Infanterie und ein M10-Jagdpanzer wurden identifiziert. In diesem Gebiet war ein alliierter Angriff aber erwartet worden und die deutsche Artillerie hatte die Position bereits im Visier.

Währenddessen wurden die deutschen Panzer-Reserven aus ihrer Bereitstellung im Süden weiter Richtung Norden verlegt.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_b005.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
04.02.15, 19:49
Britische Granatwerfer eröffneten die nächste Phase der Schlacht, aber ihre Granaten fielen weiter nördlich als vermutet. Zwischen Höhe 317 und Höhe 307 wurde eine durchgängige Feuerwand aufgebaut, allerdings hatten die Deutschen dort keine Truppen positioniert.

Die deutsche Artillerie fiel inzwischen auf die entdeckten Feindtruppen im Wald weiter südlich, dort wurden aufgrund des aufsteigenden Rauchs auch die britischen Granatwerfer vermutet.

Hinter den britischen Granaten wurde dann auch Infanterie von einem deutschen Scharfschützen entdeckt. Das Feuer wurde vorerst noch nicht eröffnet um aus seiner unentdeckten Position die Stärke des britischen Angriffs abschätzen zu können.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_b006.png (http://www.imgbox.de/)











Britische Granatwerferstellung.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_0_BritishMortars.jpg (http://www.imgbox.de/)

KAreil
06.02.15, 17:21
Aus dem Wald südlich von Höhe 307 eröffneten die britischen Truppen dann ein gewaltiges Sperrfeuer leichter, mittlerer und schwerer Maschinengewehre. Vor allem die 3 MGs ihrer Buffalo-Transporter erzeugten dabei eine gewaltige Feuerkraft. Die meisten Kugeln gingen zwar in die Botanik, aber wo sie zufällig auf deutsche Stellungen trafen wurden die Verteidiger sofort in Deckung gezwungen. Im Schutze dieses Sperrfeuers und des weiter nach Osten verlegenden Granatwerferbeschusses konnte britische Infanterie weiter ohne Widerstand vorrücken.

In den alliierten Truppenaufmarsch weiter südlich fiel dafür weiter deutsche Artillerie, dessen Wirkung allerdings unbekannt war. Da der Süden der HKL relativ ruhig war, wurde ein Zug deutscher Panzer von dort ins Zentrum verlegt und vorerst in Hinterhangstellung bereitgestellt.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_b007.png (http://www.imgbox.de/)










Britische Buffalo-Transporter.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_0_BritishBuffalos.jpg (http://www.imgbox.de/)

Sugar
06.02.15, 18:44
Schön anschaulich gehaltener AAR, werter KAreil.
Kennt Ihr auch SPWAW?
Uns würden die Unterschiede zu WINSPWWII interessieren.

KAreil
06.02.15, 19:01
Schön anschaulich gehaltener AAR, werter KAreil.
Kennt Ihr auch SPWAW?
Uns würden die Unterschiede zu WINSPWWII interessieren.


Danke!

Wir selbst haben aktiv nur WinSPWW2 gespielt, das wird übrigens nach wie vor mit Patches/Upgrades versorgt.

Details hier:
http://www.shrapnelgames.com/Camo_Workshop/WW2/WW2_page.html


Vielleicht solltet ihr den werten Zardoz hier im Forum mal anschreiben, wenn wir uns Recht erinnern kennt er beide und bevorzugt aber auch WinSP.
Seht euch mal seine AARs an, der von SP:WAW ist zwar sehr kurz aber er erwähnt dort einige Unterschiede.

Sugar
06.02.15, 19:29
Vielen Dank für die freundliche Hilfe.
Wir werden Euren Anregungen nachkommen
und weiter Euren AAR verfolgen.
Gibt es auch interessante DAK- Szenarien/Kampagnen?

Sugar
06.02.15, 21:04
Werter Zardoz,
Ihr kommt wie gerufen, gerade die von Euch genannten
Funktionen wie BailOut, das selbstgesteurte Oppurtunity Fire
und die Siegpunkteflexibilität haben Uns gut gefallen und
eröffnen neue Möglichkeiten.
Kritikpunkte sind:
-wenig interessante Szenarien
-viel zu viele Einheiten in der offenen Kampagne
-nur wenige/geänderte Originalszenarien

Wir haben SPWAW vor 4 Wo. neu gesaugt und installiert,
Luft ist aber schon raus, deshalb die Suche nach Alternativen.

Vielleicht kann der werte KAreil ja berichten, wie die offene
Kampagne in WINSPWWII gestaltet ist, also die, wo man
seine Truppen selbst zusammenstellen, Beginn und Ende,
Zahl der Schlachten usw. einstellen kann.
Im Original galt hier eine Beschränkung auf 24 Einheiten/12 Formationen.
Grüße an beide Regenten!

KAreil
07.02.15, 10:57
Werter Zardoz,
Ihr kommt wie gerufen, gerade die von Euch genannten
Funktionen wie BailOut, das selbstgesteurte Oppurtunity Fire
und die Siegpunkteflexibilität haben Uns gut gefallen und
eröffnen neue Möglichkeiten.
Kritikpunkte sind:
-wenig interessante Szenarien
-viel zu viele Einheiten in der offenen Kampagne
-nur wenige/geänderte Originalszenarien

Wir haben SPWAW vor 4 Wo. neu gesaugt und installiert,
Luft ist aber schon raus, deshalb die Suche nach Alternativen.

Vielleicht kann der werte KAreil ja berichten, wie die offene
Kampagne in WINSPWWII gestaltet ist, also die, wo man
seine Truppen selbst zusammenstellen, Beginn und Ende,
Zahl der Schlachten usw. einstellen kann.
Im Original galt hier eine Beschränkung auf 24 Einheiten/12 Formationen.
Grüße an beide Regenten!


Hallo!

Wir wollen hier noch einmal antworten, sollten noch weitere Fragen kommen bitte per PN oder eigenem Thread - Hauptinhalt hier sollte ja doch der AAR sein.



Also:

Manuelles Ausbooten der Besatzung gibt es auch in WinSP. (Irgendein Hotkey mit @ glauben wir uns zu erinnern)

Selbstgesteuertes OpportunityFire gibt es nicht, würde uns aber auch nicht gefallen. (Es kann aber zumindest eingestellt werden ab welcher Entfernung gefeuert wird, in der Kaufversion gibt es zusätzlich einen Filter)

Die aktuelle WinSPWW2 kommt mit 446 verschiedenen Einzelszenarien die so ziemlich alles abdecken.

In den LongCampaigns (Historische Zeitlinie/Gegner) sowie den GeneratedCampaigns könnt ihr eure CoreForces selbst wählen, theoretisch von Zugsgröße bis Brigade - der Gegner hat Einheiten immer entsprechend dem Punktewert der Euren.

Zu "Originalszenarien" können wir nichts sagen, es gibt eben 446 Einzelszenarien und 15 UserCampaigns.


Am besten ihr installiert euch die Gratisversion einfach:
http://www.shrapnelgames.com/Camo_Workshop/WW2/WW2_page.html

Danach unbedingt die 3 Patches ebenfalls von der Seite installieren um aktuell zu sein!

Die Gratisversion beinhaltet den KOMPLETTEN Inhalt der Kaufversion, nur auf höhere Auflösungen und ein paar Komfortfunktionen muss man verzichten - probiert es also einfach aus!

Achtung:
Auf modernen Betriebssystemen darf das Spiel nicht in den DefaultFolder (ProgramFiles oder so) installiert werden!
Und am besten funktionierts im WindowedMode in Desktop-Auflösung (gibts halt nur in der Kaufversion) - der FullScreenMode kann je nach Grafikkarte/Windows/Taskbar-Einstellungen rumzicken.

Sugar
07.02.15, 15:15
Vielen Dank, werter KAreil.

KAreil
07.02.15, 19:34
Der britische Angriff aus dem Waldstück südlich von Höhe 307 kam in den darauffolgenden Minuten richtig in Schwung. Britische Infanterie rückte hinter dem Granatwerferfeuer vor, immer geschützt vom Sperrfeuer ihrer Fahrzeug-MGs. Die Deutschen mussten erste Verluste hinnehmen, konnten aber abgesehen von etwas Artillerie und Granatwerferfeuer kaum Gegenwehr leisten, gesichtete Feindtruppen nebelten sich sofort ein und dirigierten weiteres MG-Sperrfeuer.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_b008.png (http://www.imgbox.de/)





Die selbe Taktik fand dann auch im Süden Anwendung. Britische Panzerwagen und Jagdpanzer folgten der Hauptstraße aus Mortain Richtung Osten und belegten das Gelände vor ihnen mit MG-Sperrfeuer. Noch mussten die Deutschen dort keine Ausfälle verkraften aber sie begannen damit Infanterie aus dem Hinterland Richtung HKL zu verlegen.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_b009.png (http://www.imgbox.de/)











Deutsche Soldaten auf dem Weg zur HKL.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_0_GermanSoldiersMarching.jpg (http://www.imgbox.de/)

KAreil
08.02.15, 15:57
Angesichts des schweren Beschusses zeigte die deutsche HKL erste Auflösungserscheinungen als einige Infanteriegruppen nach Osten zurückwichen. Ein in die Bresche geworfener Panzer IV wurde durch gute Zusammenarbeit von britischer Infanterie und Panzern ebenfalls schnell vernichtet.

Neben 2 im Zentrum der HKL vorrückenden Angriffskeilen kam es auch in Süden zu heftigen Gefechten. Ein voll beladener Buffalo-Transporter konnte von einem deutschen Spähtrupp im Nahkampf ausgeschaltet werden, welcher dann aber von britischer Begeleitinfanterie aufgerieben wurde.

Neben diesen kleinen Erfolgen verschlimmerte sich die Lage der Kampfgruppe Ulrich zunehmends, viel mehr als Reserven an die Front führen blieb dem Kommandanten zu diesem Zeitpunkt nicht.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_b010.png (http://www.imgbox.de/)










Zerstörter Panzer IV.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_0_DestroyedPanzerIV.jpg (http://www.imgbox.de/)

KAreil
10.02.15, 17:57
Diese Reserven konnten aber kaum genutzt werden. Im Norden war der Plan dem britischen Angriff in die Flanke zu fallen, aber starker Einsatz von Nebeltöpfen und Granatwerfern nagelten die deutschen Truppen dort fest.

Inzwischen löste sich das Zentrum der deutschen HKL mehr und mehr auf. Die britischen Truppen setzten weiterhin auf überlegene Feuerkraft und trieben die deutsche Infanterie aus ihren Stellungen. Auch der restliche Zug deutscher Panzer wurde in kombiniertem Angriff ausgeschaltet. Einige wenige britische Fahrzeugen wurden zwar auch zerstört, aber das konnte das Momentum des allierten Angriffs nicht aufhalten.

Nur ganz im Süden der Front war die Lage für die deutschen noch stabiler, aber angesichts des sich abzeichnenden britischen Durchbruchs im Zentrum entschloss sich Oberstleutnant Ulrich den allgemeinen Rückzug zu befehlen. Der Rückzug fand allerdings nur mehr teilweise kontrolliert statt und viele deutsche Soldaten gerieten in Gefangenschaft.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_b011.png (http://www.imgbox.de/)

















Deutsche Soldaten auf dem Weg in die Gefangenschaft.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_0_GermanSoldiersSurrender.jpg (http://www.imgbox.de/)

KAreil
11.02.15, 18:17
Allierte Dokumente zeigten dass aber auch im Süden noch ein starker britischer Verband knapp vor der deutschen HKL stand und diese wohl auch überwunden hätte. Allgemein hatten die alliierten in dieser Schlacht eindeutig die bessere Taktik und überlegene Feuerkraft.

[Spiel wurde an dieser Stelle von uns aufgegeben]

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_b012.png (http://www.imgbox.de/)























Britische Truppen beim Vormarsch.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0001_0_BritishSoldiersAdvancing.jpg (http://www.imgbox.de/)

KAreil
12.02.15, 17:57
Manöverkritk:

Tja, dieses Spiel war eine wahre Lehrstunde für uns.
Normalerweise wäre unser Gegner mit einem deutlichen Truppenübergewicht gegen uns angetreten, aber da es unser erstes PBEM war hat er uns gleiche Punkteanzahl für den Truppenkauf angeboten.

Angesichts des Geländes und unserer Spielerfahrung gegen die KI haben wir hauptsächlich auf Infanterie gesetzt, da diese sehr gute Hinterhalte legen kann – wir waren sehr zuversichtlich eine starke und tiefe Verteidigung aufgebaut zu haben.

Böse Überraschung Nummer 1: Unser Gegner hatte sehr viele Granatwerfer und baute damit eine stetig vorrückende Wand auf die unsere Infanterie in Deckung zwang.

Böse Überraschung Nummer 2: Sperrfeuer, also das Feuern seiner Fahrzeug-MGs auf Verdacht ins Gelände. Das hat unserer Infanterie den Rest gegegeben und sie zur Flucht gezwungen.

Böse Überraschung Nummer 3: Der Gegner hat am Ende seines Zugs mögliche Gegenschläge fast durchwegs mit Nebeltöpfen oder Nebelgranaten seiner Panzer unmöglich gemacht.

Bei ca. 2/3 der Spieldauer sahen wir uns keine Chance mehr den Gegner aufzuhalten und haben so aufgegeben.



Das PBEM-Spiel ist so kaum mit dem Spiel gegen die KI vergleichbar.
Selbst tiefe Verteidigungen können relativ leicht von erfahrenen Spielern „weggeschoben“ werden und man sieht dass wir viel mehr auf mobile Reserven setzen hätten sollen.

Was uns allerdings überhaupt nicht gefällt im PBEM ist das in Punkt 2 erwähnte Sperrfeuer, im Spiel auch Z-Feuer genannt. Wir finden es höchst unrealistisch dass mit allen Waffen blind drauflosgeschossen wird. Da die Einheiten im Spiel relativ viel Munition mitführen kann damit eben unrealistisch viel gefeuert werden ohne dass Gegenwehr möglich wäre.


Falls wir ein neues SteelPanthers-PBEM wagen dann nur mit einer Entschärfung des Z-Feuers per Hausregel. Uns schwebt eine Limitierung auf 1x Z-Feuer pro Einheit pro Spielzug vor, eventuell mit Ausnahme von organischen MG-Trupps, deren explizite Aufgabe war ja das Niederhalten.


Das Spiel war nichtsdesto trotz sehr interessant und unser Gegner sehr entgegenkommend was die Analyse unserer Fehler angeht. Aber es hat auch wesentlich weniger Spaß gemacht und kam uns wesentlich „game-ier“ vor als unser John-Tiller-PBEMs.

Ammann
12.02.15, 19:03
Immer weiter so werter KAreil,wir sind gespannt was als nächstes kommen wird....achja...lasst euch nicht unterkriegen von unbedeuteten Niederlagen.

Headhunter
13.02.15, 11:08
Lasst euch nicht unterkriegen....wir finden auch Niederlagen unterhaltsam und lesenswert....:D

KAreil
25.04.15, 18:58
In 2 Tagen an die Weser – 10. Juni 1985


Als der Warschauer Pakt am 10. Juni 1985 den Krieg begann, war einer der wichtigsten Frontabschnitte der Norden Deutschlands, aufgrund des Geländes war es sehr gut für große Panzerdurchbrüche geeignet.

Die 3. sowjetische Schockarmee sollte die Grenze überqueren, die NATO-Linien durchbrechen und bis zur Weser vordringen. Dort sollte der Fluss möglichst an mehreren Stellen überquert werden um nachfolgenden Kräften ein weiteres Vorstoßen zu ermöglichen.

Die 8. MotorSchützenDivision (NVA) war dabei im schwierigen Gelände der Lüneburger Heide auf heftigen Widerstand gepanzerter Bundeswehrtruppen gestoßen. Der Plan sah deshalb vor den Schwerpunkt nach Norden zu verlegen und über Ülzen, Eimke, Fassberg und Unterluss auf Hermannsburg am Westende der Lüneburger Heide vorzudringen. Der Druck im Süden sollte aber auch aufrecht erhalten werden um zumindest Feindkräfte zu binden bzw. auf Wayhausen vorzurücken.

Die 207. GardeMotorschützenDivision (nicht PanzerDiv. wie fälschlicherweise in der Karte vermerkt) hatte mit den Spitzenbataillonen bereits Wolfsburg und Iserbuttel hinter sich gelassen und sollte das von NATO-Truppen gehaltene Gifhorn nördlich umgehen und kesseln. Der Angriff sollte dann nach Nordwesten über Wathlingen nach Celle weitergehen, dort wurde mit heftigem Widerstand gerechnet.

Die 47. GardePanzerDivision setzte sich gerade aus der Schlacht um Braunschweig ab und stand vorerst nur in Teilen für den weiteren Vorstoß zur Verfügung. Ihr Auftrag war nach Nordwesten vorzudringen und zuerst das nahe Peine einzunehmen, um von dort aus weiter über Lehrte vorzufühlen und den Angriff auf Celle zu unterstützen.

Das weitere Vorgehen hing noch in der Schwebe und sollte von Ausmaß und Position der NATO-Verteidigung abhängig entschieden werden. Die Stadt Neustadt sollte auf alle Fälle noch erreicht werden, das ferne Nienburg war das Endziel für die nächsten 2 Tage. Um diese Ziele erreichen zu können stand auch ein starkes Luftlandebataillon mit Helikopterunterstützung zur Verfügung.

Bereits im eingesetzt war ein schwaches Bataillon Speznas nordöstlich von Nienburg, sie sollten die Brücke bei Hoya aufklären und wenn möglich im Handstreich erobern.




http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_b002.png (http://www.imgbox.de/)

Zahn
25.04.15, 21:52
Eystrup, hoya...niedersachsenkaserne (gibts jetzt nicht mehr)...ich werd alt...
Eine Bitte, schreibt statt ostdeutsch bitte NVA, hilft dem Flair meinen wir.

Private_S
25.04.15, 21:55
Tja, die Telenovela Rote Rosen kriegt hier einen coolen Relaunch! Schade das Lüneburg nicht wirklich mitspielt, und das Heimatdorf von Vaddern knapp links von Nienburg auch nicht. :D

KAreil
25.04.15, 21:56
Eystrup, hoya...niedersachsenkaserne (gibts jetzt nicht mehr)...ich werd alt...
Eine Bitte, schreibt statt ostdeutsch bitte NVA, hilft dem Flair meinen wir.


Ihr seid aus der Gegend?
Hättet Ihr da wo mitgekämpft?

(Zu NVA geändert)

Hjalfnar
25.04.15, 22:16
Hilfe, Wir wurden überrannt (Celle!), und Unser Heimatdorf (Mellendorf) steht auch kurz vor der Besetzung! Am schlimmsten dürfte wohl sein, dass Unser Vater vermutlich in diesem Fall bei den Bundipanzern in der Lüneburger Heide gedient hätte, als ehemaliger Zugführer bei den Leos...

Zahn
25.04.15, 22:17
Ich habe dort nur meinen wehrdienst abgeleistet und das auch nach 89, lustigerweise haben wir aber mal eine weserüberquerung zusammen mit luftlandepionieren geübt, also quasi das was Ihr verhindern müsst.

KAreil
26.04.15, 11:48
Wir sind gespannt, ob die rote Flut gestoppt oder zumindest kanalisiert werden kann.

Wer ist Eurer Gegner, werter KAReil?


Wir hoffen mal nicht, schließlich vertreten wir dieses Mal die rote Flut ;)


Unser Gegner ist uns aus dem Blitz-Wargaming-Forum bekannt, wirklich kennen tun wir ihn nicht - ein Belgier glauben wir. Auf alle Fälle hat der werte Gegner viel mehr Zeit als wir...seine Züge kommen meisten innerhalb weniger Stunden während wir fast nur noch am WE dazu kommen.

Private_S
26.04.15, 13:00
Wir melden Uns zur Miliz und übernehmen die Verteidigung des Vogelparks Walsrode. Bis hierher und nicht weiter! :D

KAreil
26.04.15, 17:56
10. Juni 1985 – 1200 bis 1500:

Warschauer Pakt:

# 8. MotSchDiv. drückt weiter nach Westen Richtung Wayhausen und bindet damit NATO-Truppen, aber der Hauptstoß soll über über Uelzen-Eimke auf Hermannsburg erfolgen. Dementsprechend werden die Reserven hinter der Front nach Nordosten verlegt.


# 47. GdPzDiv. nähert sich Peine, kein Feindkontakt soweit.


#207. GdMotSchDiv. versucht Gifhorn im Norden zu durchbrechen und bringt dazu ihre Truppen in Stellung.


# Luftlandebataillon bleibt im Süden in Reserve.


# Speznas im Hinterland klären Richtung Hoya auf und stoßen auf 2 deutsche Panzerpioniereinheiten, heftige Kämpfe folgen.





NATO:

# Durch Angriffe der westdeutschen Pioniere mit starker Jagdbomberunterstützung werden 2 von 3 Speznas-Kompanien aufgerieben.

# Ansonsten ziehen sich die NATO-Truppen überall kämpfend zurück, nur in der Lüneburger Heide besteht weiterhin Fühlung.



-----[Referenz-Karte]----- (http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_b002.png)

123
26.04.15, 19:21
In Hutzel wohnt der Hutzelmann :D

KAreil
27.04.15, 19:48
10. Juni 1985 – 1500 bis 1800:

Warschauer Pakt:

# 8. MotSchDiv. versucht weiter auf Wayhausen vorzudringen, kann aber aufgrund starker NATO-Linien und des schwierigen Geländes keinen Fortschritt verzeichnen.

Auf der Ausweichstreicke über Uelzen trifft die 8.MotSchDiv. aber auf keinen oder sehr geringen Widerstand.


# 207. GdMotSchDiv. verfolgt die nach Westen aus Gifhorn fliehenden NATO-Verbände;


# Eine Kompanie Luftlande-Infanterie der 207. GdMotSchDiv. besetzt eine Brücke auf der Rückzugsstraße westlich von Gifhorn


# Die Spitzentruppen der 47. GdPzDiv finden Peine feindfrei, sie schwenken nach Norden Richtung Celle und schneiden damit ebenfalls die Rückzugstraße aus Griffhorn ab


# Das Luftlandebataillon der Armee folgt dem Vormarsch nach Norden und bleibt in Reserve





NATO:

# Die NATO-Truppen bei Grifhorn lösen sich und ziehen sich, nachdem die sowjetischen Sperren im Westen erkannt wurden, nach Norden über Hohne zurück, wahrscheinlich Richtung Celle

# Erstmals lösen sich auch einige der westdeutschen Verbände (mit Kampfpanzer Leopard 2) gegenüber der 8.MotSchDiv.



-----[Referenz-Karte]----- (http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_b002.png)

KAreil
28.04.15, 18:11
10. Juni 1985 – 1800 bis 2100: Abenddämmerung

Warschauer Pakt:

# Die 8.MotSchDiv. kommt endlich weiter nach Wayhausen voran, allerdings nur 1km bevor sie von der westdeutschen Nachhut wieder gestoppt wird.

Im Nordosten an der Ausweichstrecke stößt die Division dann ebenfalls auf starken Widerstand, wobei allerdings eine westdeutsche gepanzerte Aufklärungseinheit vernichtet werden kann.

Das Gelände und eingesetzte Minen machen ein Vorankommen in diesem Abschnitt äußerst schwierig.


# Die 207.GdMotSchDiv. stößt von Gifhorn weiter nach Westen und trifft an der Kreuzung Richtung Hohne auf starke Nachhutkräfte der sich zurückziehenden Bundeswehr. Um sich davon nicht aufhalten zu lassen schwenkt der Großteil der Division nach Südosten um über Meine und die Vormarschstrecke der 47.GdPzDiv. weiter Richtung Celle vorzustoßen.


# Die Spitzentruppen der 47.GdPzDiv. erreichen über Wathlingen den Stadtrand von Celle und werden dort von britischen Truppen gestoppt. Es werden hier heftige Kämpfe erwartet und die Division formiert sich zum Sturm der Stadt vor.

Die Kampfhubschraubergruppe der Division versucht den deutschen Rückzug über die Strecke Hohne-Celle zu stören, erleidet dabei aber auch schwere Verluste.

Aufklärung von Peine aus weiter nach Nordwesten über Lehrte stößt auf eine Sperre durch deutsche Panzeraufklärer.


# Die starke Kampfhubschraubergruppe des Luftlandebataillons klärt bereits Neustadt auf, es wird aktuell nur durch eine Einheit westdeutscher Panzerjäger gehalten. Noch wird abgewartet, aber wenn die Panzerspitzen weiter vorgedrungen sind sieht der Plan eine handstreichartige Eroberung aus der Luftvor.





NATO:

# Panzeraufklärer südwestlich Peine ziehen sich Richtung Neustadt zurück

# Die britischen Truppen am Stadtrand von Celle ziehen sich in die Stadt zurück

# Über Hohne erreichen die Truppen die Gifhorn gehalten haben ebenfalls das Gebiet um Celle

# Die überlegene Feuerkraft der westdeutschen Panzer verursacht schwere Verluste bei der 8.MotSchDiv. bevor sie sich weiter Richtung Wayhausen zurückziehen

# Im Norden davon an der Ausweichroute vollziehen NATO-Kräfte ebenfalls erfolgreich kämpfende Rückzüge



-----[Referenz-Karte]----- (http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_b002.png)









Leopard 2 Kampfpanzer im Feuerkampf.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_0_Leopard2.png (http://www.imgbox.de/)

Frisiercreme
28.04.15, 19:12
Genosse, ich lese häufig "deutsch", was bei mir für Verwirrung sorgt. Könntet ihr dazu übergehen, die Söldnertruppen der imperialistischen Reaktion anders zu betiteln? Ob plutokratische Aggressoren, Rechtsfaschisten oder auch Bundeswehr ist dabei egal. Aber "deutsch" sollte unseren freiheitlich-fortschrittlichen Truppen vorbehalten bleiben.

KAreil
28.04.15, 19:50
Für uns als Österreicher bleibt das egal...Piefke ist Piefke... ;)


Aber die Kritik wird dankend angenommen, wir haben auf "westdeutsch" ausgebessert.

Cfant
28.04.15, 21:44
Es gibt nur ein Deutschland, und das ist eine demokratische Republik, dank ihrer Befreierin, der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken. Das andere Dingens ist ein Vasallenstaat der angloamerikanischen Imperialisten. Bringt man Euch auf den Moskauer Militärakademien denn gar nichts mehr bei? :D

Headhunter
29.04.15, 08:54
Bringt man Euch auf den Moskauer Militärakademien denn gar nichts mehr bei? :D

Apropos Militärakademie....sind die militärischen Lagekarten geheim oder wäre es möglich, nochmal einen geographischen Überblick über die Gesamtlage zu geben? ;)
Ansonsten vertrimmt das imperialistische Pack mal schön weiter! Lang lebe die Weltrevolution! :ph:

Seydlitz
29.04.15, 10:53
für uns als österreicher bleibt das egal...piefke ist piefke... ;)

roflmao :D

KAreil
29.04.15, 20:00
Apropos Militärakademie....sind die militärischen Lagekarten geheim oder wäre es möglich, nochmal einen geographischen Überblick über die Gesamtlage zu geben? ;)
Ansonsten vertrimmt das imperialistische Pack mal schön weiter! Lang lebe die Weltrevolution! :ph:


Die Karten sind natürlich nicht geheim, allerdings haben wir nicht soo viele gemacht. Es kommen noch welche, keine Sorge, aber halt nicht für alle Züge.

Bis dahin beziehen sich alle Lageberichte auf die Karte von Post 70
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=27361&page=4&p=996548#post996548

KAreil
01.05.15, 09:59
10. Juni 1985 – 2100 bis 0300: Nacht

Warschauer Pakt:

# Wieder kann die 8.MotSchDiv. 1km Richtung Wayhausen vorrücken bevor sie von westdeutschen Sperrstellungen gestoppt wird.

Die Ausweichroute von Eimke weiter nach Südwesten wird von mehreren NATO-Verbänden gehalten, der Großteil der Truppen dort wird nach Südosten Richtung Unterluss umgeleitet wo nur geringerer Widerstand herrscht.


# Die zum Sturmangriff formierte 47.GdPzDiv. findet Celle wider Erwarten feindfrei und stößt deshalb weiter nach Südwesten Richtung Wiete vor. Falls auf der Strecke Celle-Wietze-Schwarmstedt die Aller erfolgreich überschritten werden kann, kann von dort aus effektiv sowohl Neustadt als auch Nienburg bedroht werden.

Weitere Aufklärung der Division von Peine-Lehrte Richtung Mellendorf stößt auf keine NATO-Truppen


# Die ersten Teile der 207.GdMotSchDiv. erreichen Celle und sollen ebenfalls weiter nach Südwesten vordringen. Den Angriff auf Hermannsburg im Norden zu unterstützen wird auch in Erwägung gezogen.





NATO:

# Der Rückzug der NATO-Kräfte aus dem Raum Celle findet vor allem über Winsen im Nordwesten statt. Per Artillerie werden Minen auf die Strecke Celle-Wietze verteilt und mindestens ein gepanzertes Infanteriebataillon sichert die Kreuzung nach Winsen

# Im Norden von Celle tauchen britische Kampfpanzer auf und fügen den sowjetischen am Stadtrand schwere Verluste zu

# Die Bundeswehrverbände gegenüber der 8.MotSchDiv. ziehen sich wieder etwas Richtung Wayhausen zurück. Auch hier werden per Artillerie Minen verlegt um das schwierige Vorankommen weiter zu erschweren.


-----[Referenz-Karte]----- (http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_b002.png)

Private_S
01.05.15, 10:41
Wenn Wir Eure Berichte richtig deuten, droht der NATO eine Kesselschlacht bei Wayhausen?
Die Himmelsrichtungen auf der Karte verstehen Wir nicht. Die Karte ist doch schon genordet.:D
Ein Link zur URL der Spiel-Map (http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_b002.png)jeweils zu Beginn Eurer Posts wäre schön, solange keine neue Kartendarstellung erfolgt.:)
Freundschaft & Weltrevolution!

KAreil
01.05.15, 12:06
Wenn Wir Eure Berichte richtig deuten, droht der NATO eine Kesselschlacht bei Wayhausen?
Die Himmelsrichtungen auf der Karte verstehen Wir nicht. Die Karte ist doch schon genordet.:D
Ein Link zur URL der Spiel-Map (http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_b002.png)jeweils zu Beginn Eurer Posts wäre schön, solange keine neue Kartendarstellung erfolgt.:)
Freundschaft & Weltrevolution!


Naja, Norden ist dieses Mal leider nicht oben...auf der Karte ist aber drauf wo Norden ist.

Kesselschlacht bei Wayhausen wird es auch nicht geben, der Feind verzögert geschickt und aufgrund des Geländes kommen wir sehr langsam voran.

KAreil
02.05.15, 13:10
11. Juni 1985 – 0300 bis 0600: Morgendämmerung

Warschauer Pakt:

# Endlich erreicht die 8.MotSchDiv. Wayhausen, erleidet aber hohe Verluste durch das starke Abwehrfeuer der westdeutschen Truppen.

Der parallele Vormarsch auf Hermannsburg über Unterluss kommt dagegen kaum voran aufgrund gut positionierter Sperrtruppen.


# Teile der 47.GdPzDiv. verbleiben in Celle um den britischen Angriff abzuwehren, der Großteil dringt aber weiter nach Südwesten auf Wietze vor.


# Die 207.GdMotSchDiv. folgt ihr, erkundet aber auch südlichere Routen um die flexibel zu bleiben bzw. Neustadt auch von Südosten aus zu bedrohen.


# Die Kampfhubschrauber des Luftlandebataillons klären wieder Neustadt auf und finden es feindfrei. Von einer Luftlandung wird aber noch abgesehen da die Panzertruppen wohl nicht rechtzeitig ankommen würden.




NATO:

# Es werden Rückzugsbewegungen im Süden und Südwesten von Celle ausgemacht, wahrscheinlich Richtung Neustadt

# Im Norden und Nordosten der Stadt werden dafür mehrere Panzerverbände gesichtet, es wird vermutlich ein starker Gegenangriff auf Celle vorbereitet

# Bei Wayhausen stellen sich die westdeutschen Truppen endgültig zum Kampf und wollen mit aller zur Verfügung stehender Feuerkraft die Einnahme der Stadt durch die 8.MotSchDiv. verhindern.

# Auf den Straßen nach Hermannsburg lösen sich die NATO-Truppen hingegen wieder und ziehen sich weiter verzögernd zurück



-----[Referenz-Karte]----- (http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_b002.png)






Infanterie der 8. MotSchDiv. bereitet sich für den Angriff auf Wayhausen vor.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_0_MotRifle.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
02.05.15, 13:25
die NVA hatte wohl bei den Mot.-Muckeln noch eine Menge T 55 im Bestand .... mit denen würden auch noch die KaJaPa und die Leo 1 fertig werden ... und auch die Panzerfäuste der Panzergrennies und Jäger.


Richtig.
Unsere 8.MotSchDiv. hat mehrere Bataillone T-55 und ein einziges mit T-72.

Cfant
02.05.15, 14:30
Macht ja nix, der Sieg des Kommunismus ist ja eine geschichtliche Notwendigkeit. Immer voran, genosse!

Thomasius
02.05.15, 14:47
Uns ist nichts bekannt, dass die 4 aktiven Mot.-Schützendivsionen der NVA auch nur einen T-72 hatten. Von den beiden aktiven Panzerdivisionen war nur eine vollständig mit dem T-72 ausgerüstet und die andere hatte nur rund 60 T-72(Rest 260 T-55).

KAreil
02.05.15, 15:36
Uns ist nichts bekannt, dass die 4 aktiven Mot.-Schützendivsionen der NVA auch nur einen T-72 hatten. Von den beiden aktiven Panzerdivisionen war nur eine vollständig mit dem T-72 ausgerüstet und die andere hatte nur rund 60 T-72(Rest 260 T-55).


Wir sind hier kein Experte was die wahren Begebennheiten angeht, aber im Spiel hat sie ein T-72-Bataillon.

Die folgende Übersicht zeigt die Organisation der 8.MotSchDiv. NVA im Spiel:

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_0_8MotRifle.png (http://www.imgbox.de/)

Thomasius
02.05.15, 16:52
Wir sind hier kein Experte was die wahren Begebennheiten angeht, aber im Spiel hat sie ein T-72-Bataillon.

Die folgende Übersicht zeigt die Organisation der 8.MotSchDiv. NVA im Spiel:


Verbuchen wir das als Fehler der Designer.
In der Übersicht sehen wir weitere Fehler.
- Die Kampfkraft des Pionierbataillons ist viel zu hoch. Die Pionierbatallione der NVA waren primär technische Unterstützungseinheiten(Brückenbau, Fähren, Pontons, Taucher, Stellungsbau usw.) ohne eigene Kampfkraft. Waffen dienten nur zu Selbstverteidigung. Wir haben in so einer Einheit gedient. Unser Kampfausbildung ging über das was wir in den ersten Wochen der Grundausbildung hatten nie hinaus. Danach einmal im Halbjahr eine Schießübung(15 Schuss, soweit wir uns erinnern) und das war es mit Kampfausbildung.
- Das Aufklärungsbataillon war 1985 nicht mehr mit dem BTR-40, sondern mit dem BRDM-2 ausgerüstet. Der Fehler beruht vermutlich in der Unkenntnis, dass der BTR-40(in der NVA als SPW-40 geführt) nicht dem BRDM-2(in der NVA als SPW-40P2 geführt) entspricht.

KAreil
04.05.15, 18:06
11. Juni 1985 – 0600 bis 0900:

Warschauer Pakt:

# Die 8.MotSchDiv. kann nach schwerer Vorbereitung durch Artilleriefeuer und Luftunterstützung in harten Kämpfen die Bundeswehrtruppen aus Wayhausen werfen und die Stadt einnehmen.

Weiter im Nordwesten wird eine deutsche Panzerjägereinheit nahe Unterluss vernichtet, der Vormarsch auf Hermannsburg kommt trotzdem nur sehr schleppend voran.


# Die Verteidigung Celles wird auf das Zentrum zurückgezogen wegen schwerer Panzerverluste durch die britischen Kampfpanzer. Teile der durchziehenden 207.GdMotSchDiv. verbleiben in der Stadt und graben sich ein, unter anderem eine PAK-Einheit.


# Die Spitzentruppen der 47.GdPzDiv. und 207.GdMotSchDiv. stoßen weiter auf der Strecke Celle-Wietze-Schwarmstedt Richtung Nienburg vor. Ihre Linien sind mittlerweile gefährlich überdehnt aber ein Panzerbataillon konnte bei Schwarmstedt bereits ohne Feindkontakt die Aller überschreiten. Dadurch sind sowohl Neustadt als auch Nienburg stark bedroht.


# Im Südosten von Neustadt nähern sich Aufklärungstruppen der 47.GdPzDiv. verstärkt durch ein paar Bataillone der 207.GdMotSchDiv. allerdings wird dieser Vorstoß wieder von Sperrstellungen westdeutscher und britischer Panzeraufklärer aufgehalten.


# Das sowjetische Luftlandebataillon landet im Süden von Neustadt um die Brücken der Stadt noch per Handstreich zu nehmen, allerdings sind mittlerweile starke Panzerverbände in der Stadt und ein Erfolg mehr als fraglich.





NATO:

# Die Bundeswehr überlässt Wayhausen der NVA und zieht sich nach Südwesten zurück ohne Gegenangriffe zu starten.

# Die Route Richtung Hermannsburg wird weiter verzögernd gehalten.

# Im Norden und Nordosten von Celle werden Truppenbewegungen Richtung Nordwesten beobachtet, parallel dazu umfassen NATO-Panzer die Stadt auch im Nordwesten

# NATO-Panzertruppen werfen sich dem sojwetischen Brückenkopf südwestlich der Aller entgegen und versuchen ihn einzugrenzen

# Westdeutsche Kampfhubschrauber machen die Vormarschstraßen zwischen Celle und Hannover unsicher und greifen die verwundbaren sowjetischen Kolonnen an




http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_b003.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
06.05.15, 18:52
11. Juni 1985 – 0900 bis 1200:

Warschauer Pakt:

# Die 8.MotSchDiv. versucht von Wayhausen nach Nordwesten Richtung Unterluss-Hermannsburg weiter vorzustoßen wird aber von westdeutschen Panzerverbänden sofort wieder aufgehalten.

Der umgehende Teil der Division kommt einen weiteren Kilometer voran bevor die gut verzögernden NATO-Truppen wieder sperren.


# In Celle haben sich die Verteidiger mittlerweile eingegraben und erwarten verstärkt durch eine Panzerjägereinheit die sich formierenden NATO-Panzertruppen


# Den Panzerspitzen bei Schwarmstedt gelingt es aus dem Brückenkopf auszubrechen einige Kilometer weiter Richtung Nienburg vorzudringen, eine wichtige Kreuzung zwischen Schwarmstedt, Neustadt, Nienburg und Rethen wird dabei besetzt. Dieser Angriffskeil von Celle aus ist mittlerweile aber sehr überdehnt und die Reserven hängen hinterher.


# Weitere Truppen der 207.GdMotSchDiv. beim Vormarsch auf Neustadt werden südöstlich von Mellendorf wieder von NATO-Kräften gestoppt, wobei aber ein Bataillon eingekesselt werden kann.


# Hinter der Front wird das Nachziehen der Reserven und Unterstützungstruppen schwierig, da feindliche Kampfhubschrauber die Straßen überwachen.


# Aufklärungsflüge zeigen dass die Weser-Brücken von Nienburg aktuell von keinen NATO-Truppen verteidigt werden, es sind überhaupt nur Stabseinheiten in der Stadt. Das Luftlandebataillon setzt sich daraufhin von Neustadt ab und nimmt die Brücken im Handstreich. Die schwachen Helikoptergruppen der beiden sowjetischen Gardedivisionen werden auch nach Nienburg geschickt um die Brücken halten zu helfen.




NATO:

# Panzerverbände verlegen von Richtung Neustadt nordwärts Richtung Rethen und stoßen auf die sowjetischen Panzerspitzen an der Kreuzung.

# NATO-Panzeraufklärer sperren das Gelände südlich der Sümpfe von Mellendorf um die Südostroute nach Neustadt zu sichern.

# Die westdeutschen Truppen zwischen Wayhausen und Unterluss ziehen sich verzögernd Richtung Hermannsburg zurück



-----[Referenz-Karte]----- (http://www.imgbox.de/show/up/kareil/PBEM/PBEM0006_b003.png)






Das sowjetische Luftlandebataillon startet Richtung Nienburg.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_0_AirAssault.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
09.05.15, 17:23
11. Juni 1985 – 1200 bis 1500:

Warschauer Pakt:

# Geschickte Verzögerung durch die Bundeswehr lässt den Angriff der 8.MotSchDiv. von Unterluss auf Hermannsburg weiter ins Stocken geraten.

Ein Versuch über Fassberg vorzugehen wird ebenfalls von starken NATO-Kräften vereitelt.

Aufklärung von Wayhausen nach Südwesten zeigt dort mehrere westdeutsche Panzer-Verbände in Bereitstellung. Es wird ein Gegenangriff auf die Stadt befürchtet darum verbleiben sowohl ein Panzer- als auch ein Infanteriebataillon dort und graben sich ein.


# In Celle werden die ersten Verteidigungsstellungen fertigstellt, während sich die NATO-Verbände im Nordosten der Stadt wieder zurückziehenden


# Als Spitze der 207.GdMotSchDiv. erreicht ein Infanteriebataillon Nienburg hat somit den Kontakt mit den Luftlandetruppen hergestellt.

Ein Panzerbataillon steht knapp vor der Stadt und weitere Bataillone der 207.GdMotSchDiv und 47.GdPzDiv. folgen, zwischen Wietze, Schwarmstedt und Nienburg. Das auf die wichtige Strecke vorgedrungene NATO-Panzerbataillon wurde abgeschirmt und umgangen.

Zwischen Hoya und Nienburg wurden dafür britische Panzer auf dem Weg nach Süden gemeldet.

Nordöstlich von Nienburg aus Richtung wurden westdeutsche Kampfpanzer und Panzerjäger gesichtet die wohl eine weitere Verstärkung der Stadt verhindern sollten.


# 3 Kilometer südöstlich von Neustadt verzögern britische Panzeraufklärer den dortigen Angriff der 207.GdMotSchDiv und 47.GdPzDiv. erneut

Luftaufklärung zeigt westdeutsche Kampfpanzer in der Stadt selbst.






NATO:

# Wie vermutet startet die Bundeswehr einen starken Gegenangriff auf Wayhausen

# Die Panzerverbände der NATO nordwestlich von Celle entfernen sich von der Stadt und versuchen Richtung Bergen abzuziehen. Ein an dieser Straße lagerndes MotSchBataillon stoppt diesen Rückzug aber und heftige Kämpfe entbrennen.

# Britische Panzer erreichen den Nordrand von Nienburg und machen ein weiteres verstärken der Stadt schwierig.

# Im Nordosten der Stadt bedrohen Bundeswehrverbände wichtige Straße und es entbrennen heftige Kämpfe mit den sowjetischen Bataillonen.

# Die britischen Truppen im Südosten von Neustadt lösen sich wieder und ziehen sich einen weiteren Kilometer auf die Stadt zurück.



-----[Referenz-Karte]----- (http://www.imgbox.de/show/up/kareil/PBEM/PBEM0006_b003.png)







Britischer Chieftain-Kampfpanzer vor Nienburg.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_0_Chieftain.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
10.05.15, 17:49
11. Juni 1985 – 1500 bis 1800:

Warschauer Pakt:

# Einige weitere Bataillone MotSchützen und Selbstfahrartillerie der 47. GdPzDiv. konnten sich mittlerweile auch aus der Schlacht um Braunschweig lösen und stoßen Richtung Nordwesten vor.


# Die 8.MotSchDiv. kann den Gegenangriff auf Wayhausen unterstützt durch ihre starken Artillerieeinheiten erfolgreich abwehren und der Bundeswehr schwere Verluste zufügen.

Der Angriff Richtung Hermannsburg kommt wieder nur einen Kilometer voran und bleibt dann erneut im Feuer der westdeutschen Panzer liegen.


# Die wichtige Vormarschroute Celle-Wietze-Schwarmstedt wird von Hubschraubern und NATO-Panzern bedroht und blockiert dadurch die Nachschubwege der Kampfgruppen. Auch die Stäbe der 2 sowjetischen Divisionen hätten der Front hier entlang folgen sollen und müssen jetzt große Umwege in Kauf nehmen.


# Im Nordosten von Nienburg versuchen starke NATO-Kräfte weiter die Straße zu erobern bzw. den sowjetischen Angrifskeil abzuschneiden, sie verursachen hohe Verluste aber können kaum Raum gewinnen.

Im Norden der Stadt machen die Kampfhubschraubergruppe des Luftlandebataillons und die verbliebene Speznas-Kompanie inzwischen Jagd auf die immer wieder verlegenden Stäbe der NATO-Truppen.


# Südöstlich von Neustadt wird der Widerstand der verzögernden Briten schließlich gebrochen und die Reste der Einheit eingekesselt. Die von westdeutschen Kampfpanzern gehaltene Stadt ist nur noch wenige Kilometer entfernt und über Mellendorf sind 2 weitere MotSchützenbataillone auf dem Weg.





NATO:

# Der Angriff auf die Strecke Schwarmstedt-Nienburg nimmt an Fahrt auf und die sowjetischen Einheiten müssen hohe Verluste hinnehmen

# Im Nordwesten von Celle tauchen überraschend wieder britische und deutsche Panzer auf und ein Angriff auf die Stadt wird vermutet.

# Der NATO-Angriff auf Wayhausen geht ebenfalls weiter allerdings ohne Fortschritt oder hohe Verluste der NVA.

# Die Bundeswehrtruppen vor Hermannsburg lösen sich erneut und ziehen sich weiter auf die Stadt zurück.



-----[Referenz-Karte]----- (http://www.imgbox.de/show/up/kareil/PBEM/PBEM0006_b003.png)







122mm-Artillerie der NVA.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_0_Ari122Nva.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
11.05.15, 16:01
11. Juni 1985 – 1800 bis 2100: Abenddämmerung

Warschauer Pakt:

# Weitere Bataillone der 47.GdPzDiv. können sich bei Braunschweig lösen und setzen sich Richtung Nordwesten in Marsch. 2 MotSchützen und ein Panzerbataillon werden dabei nach Celle beordert um einen Gegenangriff der NATO-Panzer dort zurückzuschlagen.


# Die bei Celle verbliebenen Truppen der 207.GdMotSchDiv. graben sich rund um die Stadt ein und warten auf den NATO-Angriff.


# Der Großteil der 207.GdMotSchDiv. steht indessen gemeinsam mit Teilen der 47.GdPzDiv. in schweren Gefechten nordöstlich von Nienburg. Gepanzerte Truppen der Bundeswehr versuchen hier verzweifelt die Angriffspitzen abzuschneiden und verursachen hohe Verluste bei den sowjetischen Truppen.


# MotSchützenbataillone beider sowjetischer Divisionen haben mittlerweile Neustadt aus Südosten und Norden erreicht. Sie bereiten sich auf einen Sturmangriff über die Brücken der Stadt gegen die westdeutschen Panzer vor.


# Truppen der 8.MotSchDiv. können verzögernde Bundeswehrpanzer über Norden umgehen und kommen bis auf 2 Kilomter an Hermannsburg heran.




NATO:

# Die Bundeswehrtruppen geben den Gegenangriff auf Wayhausen auf und ziehen sich zurück, es wird vermutet dass diese Kräfte vielleicht Richtung Celle abgezogen werden.

# Celle wird aus Westen und Norden von deutschen und britischen Panzern angegriffen, aber die vorbereiteten Verteidiger halten Stand.

# Der westdeutsche Angriff auf die Straße nördöstlich Nienburgs geht weiter und die 47.GdPzDiv. erleidet dabei hohe Panzerverluste.




-----[Referenz-Karte]----- (http://www.imgbox.de/show/up/kareil/PBEM/PBEM0006_b003.png)









Zerstörter T-72 der 47.GdPzDiv.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_0_T72Destroyed.png (http://www.imgbox.de/)

KAreil
12.05.15, 20:04
11. Juni 1985 – 2100 bis 0300: Nacht

Warschauer Pakt:

# Der schnelle Vorstoß der sowjetischen Truppen macht sich in der Versorgungslage mittlerweile stark bemerkbar. Fast alle Einheiten bei Nienburg und Neustadt haben zu wenig Munition und Kraftstoff.


# Die letzten Bataillone der 47.GdPzDiv. lösen sich von Braunschweig und folgen ihren Genossen nach Nordwesten.


# Truppen der 8.MotSchDiv. erreichen endlich Hermannsburg von Norden her. Die Stadt wird nur von einer kleinen Einheit westdeutscher Panzerjäger gehalten, die NVA bereitet sich auf einen Sturmangriff vor. Um ein heranführen deutscher Verstärkungenn aus Richtung Fassberg zu verhindern blockieren Panzeraufklärer die Straße. Die geschwächte Kampfhubschraubergruppe der 47.GdPzDiv. erreicht Hermannsburg aus Südwesten und soll den Angriff unterstützen.

NVA-Panzer verfolgen die sich von Wayhausen zurückziehenden Bundeswehrtruppen nach Westen und halten Fühlung, trotz Verlusten.


# Die bei Celle eingegrabenen Truppen der 47.GdPzDiv. und 207.MotSchDiv. stehen im heftigen Abwehrkampf und können den angreifenden NATO-Kräften empfindliche Verluste zufügen.

Mehrere frische von Braunschweig kommende Bataillone der 47.GdPzDiv. haben die Stadt auch fast erreicht und stehen nur wenige Kilometer südöstlich.


# Bei Neustadt verursachen die Bundeswehrpanzer hohe Verluste bei sowjetischen Bataillonen. In den schlechten Sichtverhältnissen der Abenddämmerung wirkt sich die technologische Überlegenheit der Leopard 2 verstärkt aus.


# Die heftigen Kämpfe an der Straße nordöstlich von Nienburg gehen weiter und ein Panzerbataillon der 207.GdMotSchDiv. wird geworfen und zieht sich zurück. Ein Bataillon der 47.GdPzDiv. springt in die Bresche und kann so einen Einbruch der Bundeswehr verhindern.


# Auklärungsflüge Richtung Hoya zeigen die dortige Brücke gesprengt aber sonst ungeschützt. 2 westdeutsche Pioniereinheiten befinden sich zwar südwestlich der Brücke und legen Minen, aber ein Handstreich ist möglich. Die schwache Luftlandekompanie der 207.GdMotSchDiv. landet direkt an den Überresten der Brücke und richtet sich zur Verteidigung ein. Die Kampfhubschrauber und eine Aufklärungsabteilug der Division unterstützen die kaum 60 Mann.





NATO:

# Die hohen Panzerverluste im Nordosten Celles zeigen Wirkung und der Angriff auf die Stadt wird abgebrochen.

# NATO-Truppen versuchen Hermannsburg von Norden her zu verstärken, werden aber von sowjetischen Kampfhubschraubern effektiv verzögert

# Hohe Verluste für die sowjetischen Truppen nördöstlich von Nienburg, aber die Bundeswehr kommt nicht näher an die Stadt heran.

# Luftangriffe und Feuer der Pioniereinheiten machen der sowjetischen Luftlandinfanterie bei Hoya zu schaffen, aber sie halten nach wie vor die gesprengte Brücke.




-----[Referenz-Karte]----- (http://www.imgbox.de/show/up/kareil/PBEM/PBEM0006_b003.png)

Private_S
12.05.15, 22:01
Heißt hier von der Sowjetunion lernen noch den Sieg erhoffen zu dürfen, oder sehe ich als Generalsekretär der Badeibetriebsorganisation des Vogelparks Walsrode unnötig schwarz?

KAreil
13.05.15, 09:04
Heißt hier von der Sowjetunion lernen noch den Sieg erhoffen zu dürfen, oder sehe ich als Generalsekretär der Badeibetriebsorganisation des Vogelparks Walsrode unnötig schwarz?


Ohne jetzt vorgreifen zu wollen, es kommt nur noch 1 Zug...wie gut sind denn Eure Russisch-Kenntnisse? :D

KAreil
13.05.15, 14:05
12. Juni 1985 – 0300 bis 0600: Morgendämmerung

Warschauer Pakt:

# Nach vorbereitenden Luftangriffen stürmen Truppen der 8. MotSchDiv. Hermannsburg und vernichten die verbliebenen deutschen Panzerjäger.

Nördlich der Stadt befinden sich zwar mehrere Panzerverbände der NATO, aber weitere NVA-Truppen haben Hermannsburg fast erreicht um sie abzufangen.


# Die Stellungen bei Celle werden weiter verstärkt um für zukünftige Gegenangriffe gerüstet zu sein, aktuell zeichnet sich allerdings keiner ab.


# Truppen der 207.MotSchDiv. und 47.GdPzDiv. greifen nach Artillerievorbereitung über die Aller-Brücken Neustadt an und werfen die westdeutschen Verteidiger aus der Stadt.


# Die kritische Straße nordöstlich von Nienburg ist weiter fest in sowjetischer Hand und ein Erfolg der angreifenden Bundeswehr wird immer unwahrscheinlicher.


# An der zerstörten Brücke bei Hoya gibt es nur kleinere Feuergefechte, die isolierten Voraustruppen der 207.GdMotSchDiv. klammern sich an die gewonnenen Stellungen und warten auf Verstärkung.





NATO:

# An allen Brennpunkten lösen sich die NATO-Truppen und ziehen sich zurück, der Durchbruch nördlich von Hannover ist den Truppen des Warschauer Pakts geglückt.



==> Major Victory




http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0006_b006.png (http://www.imgbox.de/)

Private_S
13.05.15, 15:09
Oha, das ging dann ja doch schnell! Den Parteileiter des Vogelparks hat nun ob seines Defätismus das Schicksal des nordkoreanischen Verteidigungsministers ereilt. :D

Freundschaft!

Cfant
13.05.15, 20:35
Das kam jetzt plötzlich, ist aber willkommen. Man gratuliert herzlich zu Sieg und gelungener Berichterstattung! Bravo, Genosse!

KAreil
14.05.15, 09:40
Tja, ohne den Weißbach waren die NATO-Truppen einfach ohne Chance... ;)

Aber dass die Angriffe auf Neustadt und Hermannsburg in der letzten Runde noch so aufgehen hat uns selbst verwundert.

KAreil
15.05.15, 15:53
Manöverkritik:

Ein sehr tolles Szenario dass die operativen Verhältnisse in Norddeutschland sehr gut wiedergibt.

Auf der einen Seite qualitativ überlegene NATO-Kräfte mit der Zeit auf ihrer Seite, auf der anderen die ganz eigene Qualität der Quantität und der Druck das Momentum aufrecht erhalten zu müssen.

Dank unserer Erfahrungen als Verteidiger im Oberösterreich-Szenario wussten wir wie schwierig es ist zu erkennen wo der Feind wie stark ist und wo er wirklich durchbricht. Dies war unser erstes Mal in der operativen Offensive und nach anfangs zögerlichem Vorgehen sind wir hier schnell auf den Geschmack gekommen so richtig per Blitzkrieg durch das panzerfreundliche Gelände zu brechen. Nur selten haben wir wirklich Kämpfe geführt, meist sobald wir auf Widerstand gestoßen sind einfach über andere Straßen ausgewichen. Die Linien waren gefährlich überdehnt und verwundbar, aber das Momentum ließ dem Gegner keine Zeit hier viel zu unternehmen.

Die geglückte Luftlandung in Nienburg und der notwendige Zusammenschluss mit den Panzerspitzen waren zwar ein großes Risiko, aber Glück und mangelnde Vorsicht des Gegners kamen uns hier sehr zu Hilfe und ermöglichten erst den großen Sieg.

Mit dem ungünstigen Gelände der Lüneburger Heide konnen wir hingegen sehr schlecht umgehen und die Verluste an Zeit und Material waren sehr hoch, der Gegner hat hier auch sehr geschickt verzögert. Nur Dank der Masse unserer Truppen dort konnten wir den Feind schließlich doch wegdrücken.

Fehler unsererseits sehen wir in dieser Partie wieder hauptsächlich im taktischen Bereich, zu oft haben wir uns selbst durch Staus aufgehalten bzw. verwundbare Einheiten in Feuerreichweite des Gegners gebracht. Vor allem mit PAK-Einheiten können wir nicht richtig umgehen, eine haben wir komplett verheizt bevor wir zum Schluss kamen diese nur noch defensiv einzusetzen. Das wiederrum hat sich bei der Verteidigung von Celle gut bewährt.

Unser Gegner hat unserer Meinung nach eher operative Fehler gemacht, vor allem zu viel Raum zu schnell aufgegeben. Meist hat er seine Einheiten in seinem Zug gelöst und weiter zurückgenommen anstatt welche zu opfern um uns länger aufzuhalten. Seine Verluste waren dadurch um ein Vielfaches geringer als unsere bei der Verteidigung Oberösterreichs aber wir konnten (außer bei der Lüneburger Heide) fast jede Runde mehrere Kilometer widerstandslos vorrücken.

Dass unser werter Gegner kritische Punkte wie Nienburg (500 Punkte!) nicht gesichert hat bzw. wenn dann dort nicht eingegraben war halten wir ebenfalls für einen schweren Fehler. Angesichts der Geschwindigkeit moderner gepanzerter Vorstöße und jederzeit möglichen Luftlandungen im Hinterland darf so etwas einfach nicht gemacht werden.

Das Spiel war insgesamt sehr spannend und hat uns großen Spaß gemacht, wobei wir beim nächsten Mal wohl die OptionalRule „Artillery Setup“ aktivieren würden um das Szenario noch etwas ausgeglichener zu machen. Ohne ist es vielleicht eine Spur zu einfach für die Truppen des Warschauer Pakts.

KAreil
10.10.15, 10:15
Die Brücke bei Kanev – September 1943

Werte Regenten, wieder einmal versuchen wir uns der operativen Truppenführung in einem John Tiller Titel (Korsun'44 (http://www.johntillersoftware.com/PanzerCampaigns/Korsun44.html)) – dieses Mal spielen wir „live“.

Wir werden mit unserem Gegner, einem sehr spiel-erfahrener Amerikaner, ein gemächliches Tempo anschlagen – etwa 2-5 Züge pro Monat sollten möglich sein. Die Ausgangslage wird folgend beschrieben und im Laufe der nächsten Woche wollen wir unsere Pläne darlegen und den 1. Zug spielen. Für den AAR wollen wir zu Beginn jedes Zugs den vorherigen (russische Phase und deutsche Phase) zusammenfassen und eine Lagekarte bereitstellen.

Für AAR-Verbesserungsvorschläge bzw. militärische Ratschläge sind wir stets offen!




Militärische Großlage:

Seit der Niederlage bei Kursk befindet sich die deutsche Wehrmacht auf dem generellen Rückzug. Die 8. deutsche PanzerArmee versucht dabei in der heutigen Ukraine vor den nachrückenden Sowjets über den Dnepr zu kommen. Unsere Aufgabe als Kommandeur der sowjetischen Truppen ist es den deutschen auf den Fersen zu bleiben bzw. sie zu überflügeln und einzuschließen.




Szenario-Beschreibung:


0922_01: Race to the River (Kanev)
Kanev, September 22nd 1943: After the failed Kursk offensive in July 1943, most of the German Army was in retreat. In the Ukraine, the 8th Panzer Armee was no exception, it was racing to get to the Dnepr ahead of the Russian 3rd Guards Tank Army. Both sides reached the river at about the same time, the 3rd GTA at Zarubentsy, the XXIV Panzer Korps at Kanev. At that time there were few German units on the western bank from Kiev to Cherkassey.

The Russians decided to force a bridgehead on the western bank, then move south to cut off the XXIV Pz Korps at the Kanev bridge. It was touch and go for a
while, as the Germans scrambled to find units to seal off and destroy the bridgehead. 19th Pz Division's Armored Recce Battalion was dispatched from the Kiev area with orders to
hold until the rest of the division could arrive. It was hoped this would be enough to enable the XXIV Pz Korps, on the east bank, to get over the last bridge and push the Russians back into the river.

However, the Soviets also had plans for the bridgehead, although unable to ferry many tanks or heavy weapons over, they had numerous small infantry bridgeheads. They also had a daring plan to use an airborne assault to seal the bulge, but unfortunately, the organizational skill to put this assault together was found to be lacking.
The assault came in dribs and drabs, the pilots were inexperienced, as indeed, were the paratroops themselves, many were clerical and support staff "rounded up" for a maximum effort. Add to this delays and complete confusion, as they were dropped mostly at night, and there was a recipe for a total disaster.






http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_b002.jpg (http://www.imgbox.de/)







Dazu stehen uns insgesamt mehr als 4 Armeen zur Verfügung, wobei Teile erst als Verstärkung ankommen – vor allem die 27.Armee. Weiters ist ein große Luflandung westlich des Dnepr geplant um den deutschen Truppen den weiteren Rückzug abzuschneiden.


Truppen-Organisation:

ORDER OF BATTLE

Voronezh Front
HQ Voronezh Front
40th Army
HQ 40th Army
52nd Rifle Corps
42nd Gds Rifle Div
HQ 42nd Gds Rifle Div
127th Guards Rifle Regt
1/127G/42G
2/127G/42G
3/127G/42G
132nd Guards Rifle Regt
1/132G/42G
2/132G/42G
3/132G/42G
136th Guards Rifle Regt
1/136G/42G
2/136G/42G
3/136G/42G
3/136G/42G
3/136G/42G
3/136G/42G
75th Gds Arty Regt
42GRD AT Btln
42GRD Sapper Btln
68th Gds Rifle Div
HQ 68th Gds Rifle Div
198th Guards Rifle Regt
1/198G/68G
2/198G/68G
3/198G/68G
200th Guards Rifle Regt
1/200G/68G
2/200G/68G
3/200G/68G
202nd Guards Rifle Regt
1/202G/68G
2/202G/68G
3/202G/68G
136th Gds Arty Regt
68GRD AT Btln
68GRD Sapper Btln
237th Rifle Div
HQ 237th Rifle Div
835th Rifle Regt
1/835/237
2/835/237
3/835/237
838th Rifle Regt
1/838/237
2/838/237
3/838/237
841st Rifle Regt
1/841/237
2/841/237
3/841/237
691st Arty Regt
237RD AT Btln
237RD Sapper Btln
309th Rifle Div
HQ 309th Rifle Div
955th Rifle Regt
1/955/309
2/955/309
3/955/309
3/955/309
3/955/309
3/955/309
957th Rifle Regt
1/957/309
2/957/309
3/957/309
959th Rifle Regt
1/959/309
2/959/309
3/959/309
842nd Arty Regt
309RD AT Btln
309RD Sapper Btln
47th Rifle Corps
38th Rifle Div
HQ 38th Rifle Div
29th Rifle Regt
1/29/38
2/29/38
3/29/38
48th Rifle Regt
1/48/38
2/48/38
3/48/38
343rd Rifle Regt
1/343/38
2/343/38
3/343/38
214th Arty Regt
134th AT Btln
132nd Sapper Btln
161st Rifle Div
HQ 161st Rifle Div
565th Rifle Regt
1/565/161
2/565/161
3/565/161
569th Rifle Regt
1/569/161
2/569/161
3/569/161
575th Rifle Regt
1/575/161
2/575/161
3/575/161
1036th Arty Regt
413th AT Btln
336th Sapper Btln
253rd Rifle Div
HQ 253rd Rifle Div
979th Rifle Regt
1/979/253
2/979/253
3/979/253
981st Rifle Regt
1/981/253
2/981/253
3/981/253
983rd Rifle Regt
1/983/253
2/983/253
3/983/253
808th Arty Regt
327th AT Btln
551st Sapper Btln
337th Rifle Div
HQ 337th Rifle Div
1127th Rifle Regt
1/1127/337
2/1127/337
3/1127/337
1129th Rifle Regt
1/1129/337
2/1129/337
3/1129/337
1131st Rifle Regt
1/1131/337
2/1131/337
3/1131/337
899th Arty Regt
889th AT Btln
616th Sapper Btln
8th Gds Tank Corps
HQ 8th Gds Tank Corps
58th Gds Tank Bde
1st Tank Btln
2nd Tank Btln
3rd Tank Btln
58th Gds Mot Rifle Bn
59th Gds Tank Bde
1st Tank Btln
2nd Tank Btln
3rd Tank Btln
59th Gds Mot Rifle Bn
60th Gds Tank Bde
1st Tank Btln
2nd Tank Btln
3rd Tank Btln
60th Gds Mot Rifle Bn
28th Gds Mot Rifle Bde
HQ 28th Gds Mot Rifle Bde
1/28GMB/8GTC
2/28GMB/8GTC
3/28GMB/8GTC
28th Gds Mot Bde Mtr Bn
28th Gds Mot Bde Art Bn
28th Gds Mot Bde AA Bn
15th Gds Hvy TankRegt
301st Gds AT Regt
269th Gds Mortar Regt
300th Gds AA Regt
58th Gds AT Regt
5th Gds Motorcycle Bn
1MC/5GMc
2MC/5GMc
Rifle/5GMc
AT/5GMc
Tk/5GMc
74th Engineer Btln
10th Tank Corps
HQ 10th Tank Corps
178th Tank Bde
3rd Tank Btln
389th Tank Btln
437th Tank Btln
178th Mot Rifle Btln
183rd Tank Bde
3rd Tank Btln
398th Tank Btln
399th Tank Btln
183rd Mot Rifle Btln
186th Tank Bde
3rd Tank Btln
404th Tank Btln
405th Tank Btln
186th Mot Rifle Btln
11th Mot Rifle Bde
HQ 11th Mot Rifle Bde
1/11MB/10TC
2/11MB/10TC
3/11MB/10TC
11th Mot Bde Mtr Btln
11th Mot Bde Art Btln
11th Mot Bde AA Btln
1450th Sep Arty Regt
727th AT Regt
287th Mortar Regt
1693rd AA Regt
128th Gds Mortar Btln (Rkt)
77th Motorcycle Bn
1MC/77Mc
2MC/77Mc
Rifle/77Mc
AT/77Mc
Tk/77Mc
390th AT Regt
202nd Sep Tank Regt
27th Army
HQ 27th Army
100th Rifle Div
HQ 100th Rifle Div
454th Rifle Regt
1/454/100
2/454/100
3/454/100
460th Rifle Regt
1/460/100
2/460/100
3/460/100
472nd Rifle Regt
1/472/100
2/472/100
3/472/100
1031st Arty Regt
100RD AT Btln
100RD Sapper Btln
147th Rifle Div
HQ 147th Rifle Div
15th Rifle Regt
1/15/147
2/15/147
3/15/147
600th Rifle Regt
1/600/147
2/600/147
3/600/147
640th Rifle Regt
1/640/147
2/640/147
3/640/147
379th Arty Regt
147RD AT Btln
147RD Sapper Btln
156th Rifle Div
HQ 156th Rifle Div
361st Rifle Regt
1/361/156
2/361/156
3/361/156
417th Rifle Regt
1/417/156
2/417/156
3/417/156
530th Rifle Regt
1/530/156
2/530/156
3/530/156
434th Arty Regt
156RD AT Btln
156RD Sapper Btln
206th Rifle Div
HQ 206th Rifle Div
722nd Rifle Regt
1/722/206
2/722/206
3/722/206
737th Rifle Regt
1/737/206
2/737/206
3/737/206
748th Rifle Regt
1/748/206
2/748/206
3/748/206
661st Arty Regt
206RD AT Btln
206RD Sapper Btln
247th Rifle Div
HQ 247th Rifle Div
909th Rifle Regt
1/909/247
2/909/247
3/909/247
916th Rifle Regt
1/916/247
2/916/247
3/916/247
920th Rifle Regt
1/920/247
2/920/257
3/920/247
778th Arty Regt
247RD AT Btln
247RD Sapper Btln
93rd Tank Bde
HQ 93rd Tank Bde
211th Tank Btln
212th Tank Btln
93rd Mot Rifle Bn
1832nd SU Regt
3rd Gds Tank Army
HQ 3rd Guards Army
6th Gds Tank Corps
HQ 6th Gds Tank Corps
51st Gds Tank Bde
315th Tank Btln
316th Tank Btln
51st Gds Mot Rifle Bn
1/51st Gds Mot Rifle Bn
2/51st Gds Mot Rifle Bn
3/51st Gds Mot Rifle Bn
52nd Gds Tank Bde
1st Tank Btln
2nd Tank Btln
52nd Gds Mot Rifle Btln
53rd Gds Tank Bde
305th Tank Btln
306th Tank Btln
53rd Gds Mot Rifle Btln
22nd Gds Mot Rifle Bde
HQ 22nd Mot Rifle Bde
1/22GMB/6GTC
2/22GMB/6GTC
3/22GMB/6GTC
22nd Gds Mot Bde Mtr Btln
22nd Gds Mot Bde Art Btln
22nd Gds Mot Bde AA Btln
292nd Gds SU Regt
1893rd SU Regt
272nd Gds Mortar Regt
286th Gds AA Regt
55th Gds AT Btln
3rd Gds Motorcycle Bn
1MC/3GMc
2MC/3GMc
Rifle/3GMc
AT/3GMc
Tk/3GMc
120th Gds Sapper Btln
1835th Hvy SU Btln
1442nd SU Regt
7th Gds Tank Corps
HQ 7th Gds Tank Corps
54th Gds Tank Bde
1st Tank Btln
2nd Tank Btln
3rd Tank Btln
54th Gds Mot Rifle Btln
55th Gds Tank Bde
1st Tank Btln
2nd Tank Btln
3rd Tank Btln
55th Gds Mot Rifle Btln
56th Gds Tank Bde
1st Tank Btln
2nd Tank Btln
3rd Tank Btln
56th Gds Mot Rifle Btln
23rd Gds Mot Rifle Bde
HQ 23rd Mot Rifle Bde
1/23GMB/7GTC
2/23GMB/7GTC
3/23GMB/7GTC
3/23GMB/7GTC
3/23GMB/7GTC
3/23GMB/7GTC
23rd Gds Mot Bde Mtr Btln
23rd Gds Mot Bde Art Btln
23rd Gds Mot Bde AA Btln
293rd Gds SU Regt
467th Gds Mortar Regt
287th Gds AA Regt
290th Gds AT Btln
4th Gds Motorcycle Bn
1MC/4GMc
2MC/4GMc
Rifle/4GMc
AT/4GMc
Tk/4GMc
121st Gds Sapper Btln
58th Gds AT Btln
9th Mech Corps
HQ 9th Mech Corps
69th Mechanized Bde
HQ 69th Mech Bde
1/69MB/9MC
2/69MB/9MC
3/69th Mech Bde
1/3/69MB/9MC
2/3/69MB/9MC
3/3/69MB/9MC
53rd Tank Regt
69th Mech Bde Mtr Btln
69th Mech Bde Art Btln
69th Mech Bde AA Btln
70th Mechanized Bde
HQ 70th Mech Bde
1/70MB/9MC
2/70MB/9MC
3/70MB/9MC
47th Gds TankRegt
70th Mech Bde Mtr Btln
70th Mech Bde Art Btln
70th Mech Bde AA Btln
71st Mechanized Bde
HQ 71st Mech Bde
1/71MB/9MC
2/71MB/9MC
3/71MB/9MC
74th Tank Regt
71st Mech Bde Mtr Btln
71st Mech Bde Art Btln
71st Mech Bde AA Btln
233rd Tank Bde
HQ 233rd Tank Bde
3rd Tank Btln
611th Tank Btln
612th Tank Btln
233rd Mot Rifle Btln
59th Gds Hvy TankRegt
386th AT Btln
616th Mortar Regt
1719th AA Regt
396th AT Btln
166th Tank Regt - October Only
1823rd SU Regt
100th Motorcycle Bn
1MC/100Mc
2MC/100Mc
Rifle/100Mc
AT/100Mc
Tk/100Mc
82nd Sapper Btln
91st Tank Bde
HQ 91st Tank Bde
344th Tank Btln
345th Tank Btln
91st Mot Rifle Bn
1835th SU Regt
1836th SU Regt
47th Army
HQ 47th Army
21st Rifle Corps
HQ 21st Rifle Corps
206th Rifle Div
HQ 206th Rifle Div
722nd Rifle Regt
1/722/206
2/722/206
3/722/206
737th Rifle Regt
1/737/206
2/737/206
3/737/206
748th Rifle Regt
1/748/206
2/748/206
3/748/206
661st Arty Regt
206RD AT Btln
206RD Sapper Btln
218th Rifle Div
HQ 218th Rifle Div
372nd Rifle Regt
1/372/218
2/372/218
3/372/218
658th Rifle Regt
1/658/218
2/658/218
3/658/218
667th Rifle Regt
1/667/218
2/667/218
3/667/218
663rd Arty Regt
218RD AT Btln
218RD Sapper Btln
23rd Rifle Corps
HQ 23rd Rifle Corps
23rd Rifle Div
HQ 23rd Rifle Div
7th Rifle Regt
1/7/23
2/7/23
3/7/23
168th Rifle Regt
1/168/23
2/168/23
3/168/23
274th Rifle Regt
1/274/23
2/274/23
3/274/23
160th Arty Regt
52nd AT Btln
131st Sapper Btln
30th Rifle Div
HQ 30th Rifle Div
35th Rifle Regt
1/35/30
2/35/30
3/35/30
71st Rifle Regt
1/71/30
2/71/30
3/71/30
256th Rifle Regt
1/256/30
2/256/30
3/256/30
59th Arty Regt
145th AT Btln
101st Sapper Btln
3rd Gds Mech Corps
HQ 3rd Gds Mech Corps
7th Gds Mech Bde
HQ 7th Mech Bde
1/7MB/3GMC
2/7MB/3GMC
3/7MB/3GMC
43rd Gds Tank Regt
7th Mech Bde Mtr Bn
7th Mech Bde Art Bn
7th Mech Bde AA Bn
8th Gds Mech Bde
HQ 8th Mech Bde
1/8GMB/3GMC
2/8GMB/3GMC
3/8GMB/3GMC
44th Gds Tank Regt
8th Gds Mech Bde Mtr Bn
8th Gds Mech Bde Art Bn
8th Gds Mech Bde AA Bn
9th Gds Mech Bde
HQ 9th Mech Bde
1/9GMB/3GMC
2/9GMB/3GMC
3/9GMB/3GMC
45th Gds Tank Regt
9th Gds Mech Bde Mtr Bn
9th Gds Mech Bde Art Bn
9th Gds Mech Bde AA Bn
35th Gds Tank Bde
1st Tank Bn
2nd Tank Bn
3rd Tank Bn
35th Gds Mot Rifle Bn
1823rd Hvy SU Regt
1510th AT Btln
129th Mortar Regt
1705th AA Regt
743rd AT Btln
1st Gds Motorcycle Bn
1MC/1GMc
2MC/1GMc
Rifle/1GMc
AT/1GMc
Tk/1GMc
334th Gds Rocket Btln
62nd Gds Sapper Btln
1st Gds Cav Corps
HQ 1st Gds Cav Corps
1st Gds Cav Div
HQ 1st Gds Cav Div
1st Gds Cav Regt
3rd Gds Cav Regt
5th Gds Cav Regt
61st Tank Regt
1GCD Guards Horse Arty Regiment
Mortar Btln
Cannon Btln
2nd Gds Cav Div
HQ 2nd Gds Cav Div
2nd Gds Cav Regt
4th Gds Cav Regt
7th Gds Cav Regt
87th Tank Regt
2GCD Guards Horse Arty Regiment
Mortar Btln
Cannon Btln
7th Gds Cav Div
HQ 7th Gds Cav Div
19th Gds Cav Regt
21st Gds Cav Regt
26th Gds Cav Regt
58th Tank Regt
7GCD Guards Horse Arty Regiment
Mortar Btln
Cannon Btln
143rd Gds AT Regt
1st Gds AT Btln
49th Gds Mortar Btln
319th AA Regt
1st Gds AB Bde
HQ 1st AB Bde
1st Bn/1GA
1/1GA
1/1GA
1/1GA
2nd Bn/1GA
2/1GA
2/1GA
2/1GA
MG Bn/1GA
MG/1GA
MG/1GA
1st Btty
2nd Btty
3rd Btty
AAMG Co
AT Bn
3rd Gds AB Bde
HQ 3rd AB Bde
1st Bn/3GA
1/3GA
1/3GA
1/3GA
2nd Bn/3GA
2/3GA
2/3GA
2/3GA
MG Bn/3GA
MG/3GA
MG/3GA
1st Btty
2nd Btty
3rd Btty
AAMG Co
AT Bn
1st Bn/3GA (drop)
1/3GA
1/3GA
1/3GA
1/3GA
1/3GA
1/3GA
1/3GA
1/3GA
1/3GA
2nd Bn/3GA (drop)
2/3GA
2/3GA
2/3GA
2/3GA
2/3GA
2/3GA
2/3GA
2/3GA
2/3GA
5th Gds AB Bde
HQ 5th AB Bde
1st Bn/5GA
1/5GA
1/5GA
1/5GA
2nd Bn/5GA
2/5GA
2/5GA
2/5GA
MG Bn/5GA
MG/5GA
MG/5GA
1st Btty
2nd Btty
3rd Btty
AAMG Co
AT Bn
1st Bn/5GA (drop)
1/5GA
1/5GA
1/5GA
1/5GA
1/5GA
1/5GA
1/5GA
1/5GA
1/5GA
Partisans
Partisan
Partisan
Partisan
Partisan
Partisan
Partisan
Partisan
Partisan
Partisan
Partisan
Air Army
Assault Aviation Corps
Gds Assault Av Div
1 Assault Av Div
Air Recon Regt
1 Bomber Av Div
2 Assault Av Div
3 Assault Av Div
Air Recon Regt
Soviet Supply Corps
Supply Depot
Supply Truck
Supply Wagon
Supply Drop

KAreil
15.10.15, 20:01
22. September 1943 – 0400:

Aktuell besteht keine Fühlung mit dem Feind aber nach den vorhanden Informationen befindet er sich auf dem Rückzug nach Kanev. Dementsprechend erwarten wir eine starke Nachhut westlich der 47. Armee die diesen Rückzug deckt. Die gepanzerten Kräfte der 47. Armee haben zuerst den Auftrag als Spitze den Feind zu finden wennn möglich entlang des Dnepr Richtung Kanev durchzubrechen. Teile des geschwächten 6.GdPzKorps versuchen das selbe von Norden aus um noch östlich des Dneprs möglichst viele deutsche Truppen einzuschließen.

Ist die Brücke bei Kanev erreicht müssen die restlichen Kräfte der Armee herangeführt werden um den Übergang zu erzwingen. Je nach Feindlage soll südlich der Stadt Infanterie mit Booten übergesetzt werden um die Stadt auch von dort angreifen zu können.

Wenn Kanev dann erobert ist sollen die gepanzerten Kräfte der 47. Armee weiter nach Südwesten an die Ausläufe der Rossava vorstoßen. Endziel ist es von dort entlang der Flussläufe nach Nordwesten einzudrehen mit den aus Norden angreifenden Armeen einen weiteren Kessel zu bilden.



Hiezu werden zuerst Infanterietruppen der 40. Armee die von Partisanen am Westufer des Dneprs gebildete Brückköpfe mittels Boote erreichen und verstärken. Anschließend werden die Brückenköpfe erweitert um Feindfühlung herzustellen und Schwachstellen zu finden. Ein weiteres Ziel der Operationen im Nordwesten ist das erreichen und zerstören der Bahnlinie um deutsche Verstärkungen aufzuhalten.

Das Gros der 3.GdPzArmee und Teile der 40. Armee aber werden schnellstmöglich über die intakt genommene Brücke bei Zarubintsky den Dnepr überschreiten und den dortigen Brückenkopf erweitern. Von dort soll ein Vorstoß nach Südwesten den Feind überflügeln und gemeinsam mit der aus Süden vorrückenden 47. Armee die deutschen Truppen einschließen. Wann und wo genau dieser Zusammenschluss stattfinden wird muss je nach Feindlage vor Ort entschieden werden. Die für den Abend des 24. September geplante Luflandung in diesem Bereich sollte diesen Plan weiter unterstützen.



Insgesamt rechnen wir mit kampfstarken aber zahlenmäßig schwachen deutschen Kräften. Durch die große Anzahl unserer Einheiten und die möglichst lang geplante Front sollte der Feind gezwungen sein die Linien nur schwach besetzen zu können. Die dadurch entstehenden Schwachstellen werden von den Gardepanzereinheiten dann genutzt um Durchbrüche zu erreichen und so den Großteil der deutschen Truppen in diesem Abschnitt zu vernichten.


http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_b003.jpg (http://www.imgbox.de/)











Zur Einstimmung auf die Schlacht etwas Musik ;)


https://www.youtube.com/watch?v=PgweofjxZCU

Frisiercreme
22.10.15, 23:45
Werter KAreil,
ich bin sehr interessiert an Eurem Gefecht, das - wie ich es verstehe auch gerade erst angefangen hat. Momentan kann ich aber die Ausgangslage nicht so recht beurteilen, ich persönlich mag taktische Zeichen. XX- Divison, XXX- Korps usw., das ist mir wichtiger, als die Information, ob das jetzt die 273. oder 274. sind.
Wisst Ihr irgendetwas über die deutschen Stellungen? Ganz besonders interessant wäre natürlich, wie die Lage südlich Eures Gefechtsabschnittes ist, bzw. ob das überhaupt eine Rolle spielt, d.h, ob ihr nach Süden scrollen könnt.
Dann würde ich nämlich Kanev (Also den Ort in der Mitte) südlich umgehen und als nördliche Angriffsachse jene der 42. und 68. GdSchtzDiv. nehmen. Der Feind wäre sofort in Gefahr einer gewaltigen Zangenbewegung und er müsste sofort kapitulieren.

KAreil
23.10.15, 16:15
Werter Frisiercreme, danke für das Feedback!

Wir mögen zwar auch taktische Zeichen gerne, aber der Aufwand diese mit MilSketch oder ähnlichen Programmen einzufügen erscheint uns aktuell zu groß für den Nutzen des sie bringen würden. Die Nummer der Einheiten ist uns hingegen wichtig da wir in den Zugbeschreibungen hauptsächlich diese erwähnen werden und die mitlesenden Regenten dann eine Chance haben sollten sie auf der Karte finden zu können.

Die Karte zeigt den gesamten spielbaren Bereich der Schlacht (ist aus mehreren Screenshots zusammengefügt), ein Umgehung über Süden ist daher nicht möglich. Aktuell besteht keine Fühlung mit dem Feind, also kennen wir seine Stellungen gar nicht (ein Laden des Szenarios auf deutscher Seite lehnen wir ab - zu gamey).

Unser 1. Zug ist gespielt und wir sind auf deutsche Stellungen getroffen...sehr starke Stellungen...wir denken unser Plan ist sehr optimistisch ausgefallen und es wird spannend ob wir Kanev überhaupt erreichen können. Wenn der Zug des Gegners zurückkommt gibt es ein Update mit neuer Übersichtskarte.

KAreil
25.10.15, 17:26
[Zugbeschreibungen erfolgen soweit möglich im Nordwesten beginnend und dann im Uhrzeigersinn fortfahrend.]

[Bei Feindkontakt kennen wir nur die ungefähre Stärke des Feinds – X=1..9, XX=10-99, XXX=100-999]

[Wir versuchen solange noch etwas Platz auf der Karte ist die schönen Artworks für die Einheiten einzubauen, ansonsten müssen Beschreibungstexte reichen.]








22. September 1943 – 0400 bis 0600:

# Im Nordwesten kämpft sich die 42.GdSchDiv. langsam durch schwieriges Gelände Richtung Süden zum Brückkopf bei Grebeni.


# Die 68.GdSchDiv. und die 309.SchDiv. weiter östlich haben etwas bessere Bedingungen und sind auf dem Weg zu den Brückenköpfen bei Balyka und Khudorov


# Das 4. GdMotorradB. setzt mit seinen leichten Teilen bei Taktormirov in Booten über, die Panzer müssen über die Brücke bei Zarubintsy.


# Die 253. SchDiv. ist ebenfalls auf dem Weg nach Traktormirov.


# Von Pereslav Khmel'niskiy aus ist das 9. MechKorps auf dem Weg zur Dnepr-Brücke bei Zarubintsy, dabei konnten 4 Panzerbataillone der 91.PzBde die Westseite bereits erreichen.


# Die 337. SchDiv., aktuell im Raum Shevchenko, setzt sich Richtung Dnepr in Marsch und wird zur Besonderen Verfügung gehalten. Mit ihren Pionieren soll je nach Entwicklung vielleicht ein Brückenkopf zwischen Zarubintsy und Kanev gebildet werden.


# Das 7.GdPzKorp ist von Verguny Pologi aus ebenfalls auf dem Weg zur Brücke. Trotz der langsam verstopfenden Straßen konnten 2 Panzerbataillone den Fluss bereits überqueren.


# Das 6. GdPzKorps stößt von Tomarovka weider nach Süden Richtung Kanev vor und stößt bei Reshetki auf eine gut ausgebaute deutsche Verteidigungslinie der 34.ID samt vorgelagerter Minenfelder. Feindliches PAK- und Artilleriefeuer empfängt unsere Truppen, aber noch sind keine Verluste zu beklagen allerdings hat eine Panzerkompanie Munitionsprobleme. Trotz der starken Feindstellungen und der Tatsache dass unsere Panzerspitzen nicht auf Sollstärke sind soll bei Reshetki der Durchbruch erzwungen werden.

Aufklärungsvorstöße an 2 weiter im Osten verlaufenden Straßen nach Süden stoßen ebenfalls auf deutsche Truppen. An der Waldstraße zieht sich der Feind zurück und die Fühlung geht verloren. Bei Khotski sind Einheiten der 10.PzGrenDiv eingegraben und fügen unserern Kradaufkläreren schwere Verluste zu. Zu diesen beiden Routen werden weitere schwache Kräfte beordert um den Feind dort zu binden.


# Das 21. SchKorps bewegt sich langsam nach Westen und ist noch weit von den vermuteten deutschen Stellungen entfernt.


# Das 3. GdMechKorps stößt bei Peshanoy auf starke deutsche Stellungen der 57.ID entlang des Supoy, ein Durchbruch bei Peshanoy würde zuviel Zeit kosten also werden alternative Routen aufgeklärt.
Weiter südlich an der Bahnlinie nach Kanev verläuft die Linie ebenfalls entlang des Supoy, allerdings sind hier weniger deutsche Truppen stationiert. Die an diesen 2 Punkten aufflammenden Gefechte verursachen leichte Panzerverluste aber auch die deutschen PAK-Stellungen geraten in Bedrängnis.

Weiter im Süden versucht das Korps entlang des Dnepr nach Nordwesten vorzudringen und stößt ebenfalls auf deutsche Stellungen, um sich für den Angriff zu entwickeln wird das Spitzenbataillon wieder zurückgenommen.

Die im Bereich des Korps eingesetzten Schützendivisionen können den Spitzen bereits jetzt aufgrund des Geländes kaum folgen.



http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_b006.jpg (http://www.imgbox.de/)

KAreil
06.11.15, 19:05
22. September 1943 – 0600 bis 0800:

# Nördlich des Dnepr bewegen sich die 42.GdSchDiv., 68.SchDiv., 309.SchDiv. und 253. SchDiv. weiter langsam auf die ihnen zugewiesenen Brückenköpfen zu, kein Feindkontakt.


# Die beim Brückenkopf von Traktormirov stehenden leichten Teilen des 4. und 5. GdMotorradB. lassen ihre Fahrzeuge dort zurück um mit Booten überzusetzen. Wir befürchten Versuche der Deutschen den Brückenkopf einzudrücken.


# Die Spitzenpanzer der 91.PzBde dringen vom Brückenkopf bei Zarubintsy nach Süden vor und stoßen auf ein eingegrabenes Infanteriebataillon der Heeresgruppe Süd in Grigorovka. Das dort entstehende Feuergefecht bleibt ohne große Auswirkungen.


# Panzertruppen der 55. GdPzBde stoßen aus dem Brückenkopf nach Südwesten und stoßen an der Straße nach Grigorovka auf verschiedene Truppenteile der 19.PzDiv. die gerade ihre Stelllungen befestigen. Das in den Karten nicht verzeichnete Dorf an dieser Straße wird dabei von einem verstärkten Infanteriebataillon gehalten, östlich davon stehen nur schwächere Kräfte darum wird geplant hier durchzustoßen. Erste Feuergefechte in diesem Abschnitt führen vor allem auf deutscher Seite zu leichten Verlusten an Fahrzeugen und Artillerie.


# Die restlichen Truppen des 7.GdPzKorps und 9.MechKorps drängen sich auf den verstopften Straßen östlich Zarubintsy um schnellstmöglich über die Brücke zu kommen. Ein großer Nachteil dieses Flaschenhals ist die Versorgungssituation der Spitzentruppen, mehrere Bataillone haben bereits Munitionsmangel.


# Am Ostufer des Dnepr bereiten sich die Truppen des 6.GdPzKorps für den Angriff auf die starken deutschen Stellungen bei Reshetki vor. In den chaotischen Feuergefechten gibt es leichte Verluste auf beiden Seiten und leider gerät das zum Sturm herangeführte Schützenbataillon in Unordnung. Ein westlich von Reshetki stehendes feindliches Infanteriebataillon wird in das Dorf zurückgezogen und ist ebenfalls in Unordnung, die noch im Westen verbliebene PAK-Einheit soll in den nächsten Stunden überrannt werden. Auch hier machen sich erste Munitionsprobleme bemerkbar.

An der ersten Ausweichroute des Korps durch den Wald herrscht weiter keine Feinfühlung.

Südlich Khotski an der zweiten Ausweichroute entwickelt sich ein schweres Feuergefecht zwischen herangeführten SU-122-Sturmgeschützen und den eingegrabenen Deutschen. Durch die starke Unterstützung deutscher Artillerie geraten die Sturmgeschütze in Unordnung. Die auf fast die Hälfte ihrer Sollstärke zusammengeschossenen Kradaufklärer in diesem Abschnitt können sich zumindest wieder sammeln und warten auf Ersatz.

Die Truppen an diesen Ausweichrouten dienen weiter nur der Ablenkung und Bindung von Feindkräften, der Plan sieht nach wie vor einen Durchbruch bei Reshetki vor.


# Das 21.SchKorps hat weiter keine Feindfühlung und schwenkt auf dem Weg nach Westen etwas nach Süden um eine Verbindung zum 3.GdMechKorps herzustellen.


# Bei Peshanoy werden die deutschen Stellungen vom 3.GdMechKorps weiter aufgeklärt und Infanterie wird herangeführt. Das deutsche Abwehrfeuer unterstützt von Artillerie verursacht bereits einiges an Verlusten. Laut Plan soll das 3.GdMechKorps hier aber nur solange Feinfühlung halten bis sie von Truppen des 21.SchKorps abgelöst werden können.

Der Großteil des Korps sammelt sich weiter im Süden am Supoy, leidet aber unter den auch dort verlegten Minenfeldern. In Feuergefechten mit den deutschen Truppen am Nordufer des Flusses kann eine feindliche PAK-Einheit vernichtet werden und das verbliebene Infanteriebataillon ist in Unordnung. In den nächsten Stunden sollen die feindlichen Stellungen hier gestürmt werden um einen Durchbruch nach Westen zu ermöglichen. Allerdings gibt es auch hier bereits Probleme genug Munition für die Panzer heranzuführen.


# Weiter südlich bei Budonasov Khutor stoßen wir auf weitere Stellungen der 57.InfDiv., dessen Frontabschnitt also von dort bis nach Peshanoy reicht. Auch bei Budonasov Khutor soll ein Durchbruch durch die überdehnten deutschen Linien versucht werden, aber die für den Angriff benötigte Infanterie kommt nur sehr langsam voran.



http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_b009.jpg (http://www.imgbox.de/)






Zerstörte deutsche PAK am Supoy.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_0_GermanPak.jpg (http://www.imgbox.de/)

KAreil
19.11.15, 20:00
22. September 1943 – 0800 bis 1000:

# Im Norden des Frontabschnitts kommt die 42.GdSchDiv. weiter nur sehr langsam aus dem schwierigen Gelände.


# Die Spitzentruppen der 68.GdSchDiv. stehen wenige Kilometer nördlich der Übersetzstelle bei Balyka. Die 309.SchDiv. folgt weiter nördlich.


# Die ersten Teilen des 4. und 5. GdMotorradB. sind bei Traktormirov über den Dnepr gesetzt, weitere Teilen sind gerade in Booten auf dem Fluss.


# Die 253.SchDiv. soll dann als nächstes dort übersetzen, steht aber noch einige Kilometer nördlich davon.


# Im von Zarubintsy ausgehenden großen Brückenkopf kommt es zu ersten Einbrüchen in die deutschen Abwehrstellungen. Panzer der 55.GdPzBde überrollen dabei ohne eigene Verluste eine Panzeraufklärungseinheit der 19.PzDiv. Die östlich davon eingegrabenen deutschen Pioniere können vorerste jeden Angriff unter Verlusten abweisen.

Südwestlich von Grigorovka wird eine deutsche Artilleristellung von Panzern der 54.PzBde unter leichten Verlusten erobert.

In Grigorovka selbst wurde ein feindliches Infanteriebataillon eingeschlossen, welches sich aber dank herangeführte deutsche Panzeraufklärer wieder aus der Umklammerung zurückziehen konnte.

Das kleine namenlose Dorf westlich von Grigorovka wird weiterhin von relativ starken Kräften der 19.PzDiv. gehalten und wird auch vorerst nicht bedrängt. Hier soll erst die nachfolgende Infanterie zum Angriff übergehen.

Der Großteil des 9.MechKorps und des 7.GdPzKorps haben jetzt den Dnepr bei Zarubintsy bereits überquert, allerdings staut sich die Masse noch nahe der Stadt. Ob die erzielten Geländegewinne im Süden des Brückenkopfs zu einem Durchbruch führen können ist aktuell aufgrund der geringen Sichtweite sehr schwer abzuschätzen.


# Auch am Ostufer des Dnepr verlieren die deutschen langsam an Boden. Panzer des 6.GdPzKorps können feindliche PAK-Stellungen westlich von Reshetki überrollen. Alle Angriffe auf Reshetki selbst werden allerdings unter schweren eigenen Verlusten abgewiesen, in diesem Bereich fehlt einch die dringend benötigte Artillerieunterstützung. Das schwierige Gelände samt deutscher Minen machen auch das Heranführen von weiteren Kräften sehr schwierig.

Die alternative Route des 6.GdPzKorps über die Waldstraße wird von Kradmeldern erkundet wobei starke Stellungen der 10.PzGrenDiv. entdeckt werden. Im heftigen Feuer unterstützt von starker Artillerie verlieren die Kradmelder mehr als 50% ihrer Mannstärke. Eine Einheit schwerer SU-152-Sturmgeschütze soll sie ablösen um hier weiterhin Durchbruchsabsichten anzutäuschen.

Bei Khotski gibt es nur leichte Gefechte mit den deutschen Einheiten, auch hier soll dem Feind eine nicht vorhandene Bedrohung vorgetäuscht werden.


# Weiter im Osten verschieben sich die Truppen der 206. und 218. SchDiv. langsam weiter nach Südwesten um Peshanoy zu erreichen.


# Aktuell stehen bei Peshanoy noch Infanteriekräfte des 3.GdMechKorps und müssen in schweren Gefechten mit starker deutscher Artilleriebeteiligung Verluste hinnehmen.

Weiter südwestlich kann der Supoy im Sturm überschritten werden wobei ein deutsches Infanteriebataillon aufgerieben wird. Die Versorgungslage dort ist aber katastrophal, 3 von 4 hier eingesetze Panzerbataillone haben bereits Munitionsmangel, die Eroberung der der Eisenbahnbrücke hat deshalb oberste Priorität. Ein weiterer Angriff auf die nordwestlich des Supoy eingegrabenen Deutschen kann ohne bessere Versorgung nicht erfolgen. Zumindest in diesem Frontabschnitt ist unsere Artillerie auch endlich einsatzbereit und kann den geplanten Sturm auf die Eisenbahnbrücke unterstützen.

Bei Burdonasov Khutor erreichen unsere Panzer und Infanteristen schließlich auch die überraschend starken deutschen Stellungen. Ein Angriff muss auch hier erfolgen obwohl die Versorgungslage ebenfalls sehr schlecht ist.



http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_b012.jpg (http://www.imgbox.de/)








Deutsche Artillerie beim Feuern.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_0_GermanArtillery.jpg (http://www.imgbox.de/)

KAreil
27.12.15, 10:33
22. September 1943 – 1000 bis 1200:

# Die 42.GdSchDiv. kommt langsam aus dem schwierigen Waldgelände und wird weiter Richtung Dnepr marschieren, eventuell soll sie aber bei Balyka anstatt Grebeni übersetzen.



# Die 68.GdSchDiv. hat die Übersetzstelle bei Balyka bereits erreicht und bereitet den Übergang vor.



# Noch einige Kilometer weiter nordöstlich folgt ihr die 309.SchDiv.



# Bei Yerkovtsy kommt die 161.SchDiv. an marschiert den befestigten Straßen entlang Richtung der Brücke bei Zarubintsy.



# Die 38.SchDiv. erreicht den Frontabschnitt nördlich von Preslav Khmel'niskiy und ist ebenfalls auf dem Weg zur Brücke.



# Die ersten Teile der 253.SchDiv. sind bei Traktormirov über den Dnepr übergesetzt.



# Weitere Teilen des 4. und 5. GdMotorradB. sind bei Traktormirov über den Dnepr gesetzt, die Befürchtungen der Feind würde hier aktiv werden bewahrheiten sich nicht.



# Südöstlich von Grigorovka wird das sich zurückziehende deutsche Infanteriebataillon von Panzern der 91.PzBde hart verfolgt und muss schwere Verluste sowie die erneute Einschließung hinnehmen.

Weiter südwestlich im Bereich Ivankov wird eine deutsche PzAufklärungseinheit von Truppen der 56.GdPzBde entdeckt und sofort überrollt.

Westlich von Grigorovka schaffen es Panzer der 55.GdPzBde endlich die dort eingegrabenen deutschen Pioniere zu überrollen, 2 T-34 gehen dabei verloren.

Durch die sich abzeichnende Lücke in den deutschen Linien stoßen auch Truppen der 54.GdPzBde nach Süden bis sie von feindlichen PAK-Stellungen unter Verlust von 2 Panzern aufgehalten werden. Ein Überrollen dieser Feindstellung ist aktuell nicht möglich aber sie wird umgangen und so eingekesselt. Dabei werden noch weiter südlich weitere deutsche Panzeraufklärer gesichtet welche sich aber zurückziehen.

Angesichts dieses Durchbruchs durch die 1. Verteidigungslinie und der anrückenden Infanterie der 69.MechBde ziehen sich die feindlichen Kräfte auch aus dem Dorf weiter westlich zurück und setzen sich nach Westen ab. Dabei werden sie von den bereits dorthin vorgerückten Panzern des 4. und 5. GdMotorradB. unter Feuer genommen.

Langsam zeichnet sich ein kleiner Durchbruch an der Achse Grigorovka-Ivankov ab. Das ist weiter östlich als geplant aber es soll versucht werden von hier nach Südwesten weiter vorzudringen. Das nächste Ziel ist die Bahnlinie bei Potapsy bzw. das Ausfindigmachen der deutschen Linie, die Fühlung ist größtenteils verlorengegangen. Die schlecht Sicht und vor allem der große Munitionsmangel fast aller Panzereinheiten in diesem Bereich macht das aber zu einer schwierigen Aufgabe. Solange noch irgendwie Kampffähig werden weiter alle motorisierten und mechanisierten Truppen nach vorne geworfen, das Sichern der gewonnen Gebiete soll die über die Boote nachfolgende Infanterie übernehmen.



# Östlich des Dnepr ist die 337.SchDiv. weiter auf dem Marsch Richtung Fluss, die schlecht ausgebauten Straßen und der allgegenwärtige Schlamm machen das Vorankommen sehr langsam.



# Bei Reshetki gehen die Gefechte mit großer Härte weiter, heftiges Feuer der eingegrabenen deutschen Truppen und starke Artillerie verursachen leichte bis mittlere Verluste bei unseren Einheiten. Ein ohne eigener Artillerie angesetzter Sturmangriff auf die Stellungen in Reshetki selbst wird dabei blutig abgewiesen.

An der alternativen Route weiter westlich in den Wäldern werden die angeschlagenen Kradmelder zurückgezogen und eine Sturmgeschützabteilung nähert sich der starken deutschen Linie. Durch heftiges Abwehrfeuer und Artillerie geht dabei bereits eines verloren.

Südlich von Khotski bleibt das feindliche Feuer der Verteidiger und Artillerie dagegen ohne große Wirkung.



# Die 206. SchDiv. östlich von Glemyazovo bewegt sich weiter Richtung Südwesten um den Kampf bei Peshanoy zu unterstützen.



# Dort sind die ersten Truppen der 218. SchDiv. bereits angekommen und erhalten schweres Feuer durch die deutschen Verteidiger und deren Artillerie. Der Plan ist den Feind hier zu binden und teilweise über das schwierige Gelände nördlich der Feindstellungen zu umgehen.



# Weiter südwestlich kann der Brückenkopf am Supoy erweitert werden indem die dortige Eisenbahnbrücke unter Verlust zweier Panzer genommen werden kann. Dadurch verbessert sich die Versorgungslage der Spitzentruppen hier deutlich, endlich kann Munition nachgeliefert werden.

Auch nach Südwesten kann der Brückenkopf durch die Panzer des 3.GdMechKorps erweitert werden, der Feind hat hier jetzt keine vorbereiteten Stellungen mehr und zieht erste Einheiten nach Nordwesten ab. Die nachfolgenden Truppen kämpfen hier nach wie vor mit den deutschen Minen und kommen nur langsam voran.



# Westlich von Burdonasov Khutor erreichen die Truppen des 3.GdMechKorps und 23.SchKorps endlich in Masse die dortigen deutschen Linien durch deren Abwehrfeuer leichte Verluste verursacht werden. Die deutschen Minen und Sperren im Vorfeld machen eine Versorgung der Truppe hier sehr schwierig, Pioniere arbeiten bereits an der Beseitigung.


http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_b013.jpg (http://www.imgbox.de/)





Truppen des 3.GdMechKorps beim Angriff.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_0_SovietAttack1.jpg (http://www.imgbox.de/)

KAreil
09.01.16, 20:04
22. September 1943 – 1200 bis 1400:

# Nördlich von Rudyakov erreicht die 237.SchDiv. den Frontabschnitt und wird weiter Richtung Grebeni marschieren.


# Die 42.GdSchDiv. hat endlich das schwierige Waldgelände verlassen und wird weiter Richtung Übersetzstelle Balyka vorrücken.


# Die 68.GdSchDiv. hat diese bereits erreicht und bereitet sich auf das Übersetzen per Boot vor.


# Wenige Kilometer weiter im Norden folgt die 309.SchDiv. wird ebenfalls bei Balyka den Dnepr überqueren. Von dort sollen sie nach Südosten weiter vordringen und eine Verbindung mit den Panzerspitzen dort aufbauen.


# Im Brückenkopf auf der Westseite des Flusses kann das südlich von Grigorovka eingeschlossene deutsche Infanteriebataillon in harten Kämpfen komplett aufgerieben werden.

Die Panzertruppen des 4. und 5. GdMotorradB. erweitern den Brückenkopf weiter nach Südwesten und erreichen über Grushevo schließlich die anvisierte Bahnline nach Kanev. Um eine Verwendung dieser durch deutsche Truppen auf jeden Fall zu verhindern werden die Gleise dort gesprengt.

Motorisierte Infanterie der 69.MechBde besetzt die von den Deutschen verlassenen Dörfer und versucht zu den Panzern des 4. und 5. GdMotorradB. aufzuschließen, bleibt aber einige Kilometer zurück.

Aus dem Zentrum des Brückenkopfs stoßen Panzereinheiten der 55.GdPzBde weiter nach Südwesten vor und schließen bei Tscheryschi eine kleine deutsche Panzergrenadiereinheit ein. Zwei Kilometer südlich davon werden feindliche Panzeraufklärer an der Bahnlinie entdeckt, welche sich aber ohne Kampf zurückziehen.

Die Panzer der 54.GdPzBde überlassen die eingeschlossene aber immer noch wehrhafte feindliche PAK-Stellung den nachfolgenden Truppen und stößt ebenfalls nach Südwesten Richtung Potapsy vor. Auf dem Weg zu dieser Stadt wird eine deutsche PzAufklärer-Einheit eingeschlossen und westlich von Potapsy wird die Bahnlinie nochmals gesprengt. In der Stadt selbst werden deutsche Panzergrenadiere der 19.PzDiv. gesichtet die sich aber auch ohne Kampf absetzen.

Die Spitzentruppen der 56.GdPzBde und der 91.PzBde dringen zwischen Dnepr und Troschtchin nach Süden vor und stoßen südlich der Stadt auf den Stab der 72.ID sowie einige Artilleriegeschütze von denen eines vernichtet werden kann. Der Divisionsstab versucht nicht sich nach Süden abzusetzen, wir vermuten also starke deutsche Kräfte in diesem Bereich die wohl einen Gegenangriff vorbereiten.

Diese Tatsache, die bis jetzt noch nicht entdeckten Panzerbataillone der 19.PzDiv. und die immer kritischer werdende Versorgungslage der Spitzentruppen machen den weiteren Vorstoß zu einem großen Risiko. Ein kurzer Halt wird wohl sehr bald notwendig werden.

Im gesamten Brückenkopf versucht derweil die langsamere Infanterie zu den Panzereinheiten aufzuschließen. Dazu erreichen auch weitere Bataillone der 253.SchDiv. das Westufer des Dnepr bei Traktormirov.


# Die 38. und 161.SchDiv. befinden sich noch weit auf der Ostseite marschieren aber mit Höchstgeschwindigkeit Richtung Brücke bei Zarubintsy


# Die 337.SchDiv. ist ebenfalls nach einige Kilometer vom Dnepr entfernt wird jetzt aber angewiesen auf der Ostseite zu bleiben und entlang des Flusses nach Süden zu marschieren um den Angriff dort zu unterstützen.


# Unterstützt durch die endlich einsatzbereite Artillerie setzt das 6.GdPzKorps seinen Angriff auf Reshetki fort und kann unter Verlust von 2 Panzern die feindlichen Stellungen einnehmen. Direkt dahinter liegen aber bereits die nächste gut ausgebaute Linie der 34.ID, inklusive ihrem Kommandostand und Artillerie. Unter dem Sperrfeuer ihrer Artillerie beginnen die deutschen Truppen damit sich auf diese neue Linie zurückzuziehen. Der Angriff hier wird aufgrund des sehr engen Geländes zur reinsten Materialschlacht.

An der Ausweichroute des 6.GdPzKorps durch den Wald stehen unsere Sturmgeschütze in heftigen Gefechten mit Truppen der 10.PzGrenDiv. unterstützt von schwerer Artillerie, dabei müssen 2 zerstörte Fahrzeuge hingenommen werden.

Bei Khotski setzen die Deutschen sogar zu einem Gegenangriff an und können die Sturmgeschütze dort unter Verlusten zurückdrängen.

Diese zwei Abschnitte dienen nur der Fühlung mit dem Feind und wenn der Durchbruch südlich Reshetki endlich geglückt ist steht die 10.PzGrenDiv. dort in sehr exponierter Lage.


# Weiter im Osten stößt die 206.SchDiv. auf deutsche Stellungen südlich von Glemyazovo und erleidet leichte Verluste durch Feindfeuer. Auch hier sind es Truppen der deutschen 57.ID welche also über einen Abschnitt von mindestens 27 Kilometern verteilt steht. Wenn der Durchbruch also irgendwo gelingt kann die Division kaum Reserven haben ihn aufzufangen.

Die 218.SchDiv. kann endlich den Kampf bei Peshanoy komplett übernehmen liefert sich schwere und verlustreiche Feuergefechte mit den deutschen Truppen dort. Die Division versucht aber vor allem durch die Sümpfe nördlich der Stadt die feindliche Verteidigung auszuhebeln.


# Im Bereich des bereits erkämpften Brückenkopfs über den Supoy weiter im Südwesten verbessert sich die Versorgungslage der Truppen weiter da dort verlegte Minen endlich geräumt werden können.

Nach schwerer Artillerievorbereitung kann der Brückenkopf weiter entlang der Bahnlinie Richtung Kanev erweitert werden und eine deutsche Infanterieeinheit vernichtet werden. Ein schweres deutsches Infanteriebataillon bildet dort jedoch sofort die nächste Verteidigungslinie.

Dank der guten eigenen Artillerieunterstützung in diesem Bereich und trotz wirksamer feindlicher Artillerie kann der Brückenkopf auch nach Westen um einen Kilometer erweitert werden. Hier bilden nur bereits angeschlagene Pioniere und PzAufklärer die nächste Verteidigungslinie, also soll der weitere Durchbruch hier versucht werden.


# Westlich von Burdonasov Khutor kommt der Angriff auch langsam ins Rollen und die Pioniere des 23.SchKorps räumen weiter auf breiter Front die deutschen Minen und Hindernisse. Nordwestlich der Stadt kann die 30.SchDiv. dabei bereits die deutschen Stellungen überrennen und so einen weiteren Brückenkopf über den Supoy bilden.

Der weiter südlich geplante Angriff der Truppen des 3.GdMechKorps wird durch schweres Feuer vorbereitet. Vom Sturmangriff wird aufgrund der noch starken Feindverteidigung noch abgesehen.


http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_b014.jpg (http://www.imgbox.de/)
Karte hochauflösend. Für Detailansichten einfach runterladen und reinzoomen.





Sowjetische Pioniere beim Räumen deutscher Stacheldrahtsperren.
http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_0_SovietSappers.jpg (http://www.imgbox.de/)

Frisiercreme
09.01.16, 22:13
Werter KAreil,
irgendwie verstehe ich nicht so ganz, wieso es so wenig Resonanz zu diesem AAR gibt. Alles merkwürdig hier.

Könnt Ihr vielleicht mal was zu den Spielmechaniken sagen, wie sind die Runden aufgebaut, wie verlaufen Gefechte, wie rollt der Nachschub?

Den deutschen Gegenangriff bei Khotski empfinde ich nach Kartenlage gewagt, wie die gesamt 10.PzGrenDiv ja in ziemlicher Einschließungsgefahr zu schweben scheint.

Taurus
10.01.16, 00:12
Habe erst kürzlich von diesem Konflikt gelesen, aber unter der Überschrift "Brückenkopf Bukrin". Bukrin liegt ja etwas nördlich versetzt von Kanev in der Dnjepr-Schleife und in Erinnerung geblieben ist mir besonders der total mißratene Einsatz von drei Fallschirmbrigaden im Rücken der deutschen Verteidiger. Von der operativen Idee her richtig, aber Planung und Durchführung waren einfach nur gruselig.

Sind diese Brigaden im Einsatz (zeitlich und/oder vom Terrain her) starr beschränkt, oder habt ihr die volle Kontrolle um es besser zu machen als in der Realität?

Besteht eine realistische Chance, den rechten deutschen Flügel auf dem Ostufer von Kanev schneller einzudrücken, als der linke zurückgehen kann? So würde die 10. PGD den Anschluß verlieren und fehlt dann vor Kanev.

Private_S
10.01.16, 04:26
Wir lesen hier schweigend mit ... besonders gefällt Uns die kartographische Aufbereitung. Wobei die Karte ja wirklich groß genug erscheint für ein paar schöne Überraschungsmomente.

KAreil
10.01.16, 11:51
Wir bedanken uns für die Kommentare und versuchen auf sie einzugehen:


Könnt Ihr vielleicht mal was zu den Spielmechaniken sagen, wie sind die Runden aufgebaut, wie verlaufen Gefechte, wie rollt der Nachschub?

Den deutschen Gegenangriff bei Khotski empfinde ich nach Kartenlage gewagt, wie die gesamt 10.PzGrenDiv ja in ziemlicher Einschließungsgefahr zu schweben scheint.

Das UserManual zu den PanzerCampaigns generell kann hier (http://www.johntillersoftware.com/PanzerCampaigns/user/index.html) online eingesehen werden, es gibt auch eine Demo (http://www.johntillersoftware.com/download/Mius43_101.msi) über die Kämpfe am Mius.


Eine grobe Zusammenfassung von uns:
Es ist ein klassisches rundenbasiertes "I go - You go"-Spiel mit hauptsächlich Bataillonen und Kompanien als Grundeinheit. Jeder Zug besteht somit aus 2 Halbzügen, in diesem Fall haben wir als Sowjet den ersten. Die Screenshots für den AAR machen wir jeweils VOR unserem Halbzug und beschreiben dann was im letzten Gesamtzug beschrieben wurde.

Einheiten können pro Halbzug im idealfall bis zu 3mal Feuern bzw. 1mal einen Assault machen bzw. sich natürlich bewegen. Sie sammeln dabei sog. Fatigue an und können je nach Qualität der Einheit unter Feindangriffen den Status "Disrupted" erhalten, dann können sie sich nur noch eingeschränkt Richtung Feind bewegen bzw. NICHT mehr assaulten => wichtige Mechanik.

Der Nachschub rollt von globalen Sourcen am Kartenrand über die verschiedenen HQs (Armee, Korps, Division) zu den Einheiten solange sie in Reichweite dieser sind. Ist das nicht der Fall und greift die Einheit an, kann es zum Status "Low Ammo" kommen. Im Mitternachtszug gilt das selbe für "Low Fuel". Kriegt man die Einheiten dann wieder in Reichweite der HQs dann hat man realistische Chancen wieder voll einsatzbereit zu werden.


Den deutschen Gegenangriff bei Khotski deuten wir als "kämpfende Aufklärung". Wir glauben der Feind wollte sehen was wir hier wirklich alles stehen haben, nichts eigentlich. Wahrscheinlich riecht er den Braten dass wir uns hier nur auf den Angriff bei Reshetki konzentrieren.




Habe erst kürzlich von diesem Konflikt gelesen, aber unter der Überschrift "Brückenkopf Bukrin". Bukrin liegt ja etwas nördlich versetzt von Kanev in der Dnjepr-Schleife und in Erinnerung geblieben ist mir besonders der total mißratene Einsatz von drei Fallschirmbrigaden im Rücken der deutschen Verteidiger. Von der operativen Idee her richtig, aber Planung und Durchführung waren einfach nur gruselig.

Sind diese Brigaden im Einsatz (zeitlich und/oder vom Terrain her) starr beschränkt, oder habt ihr die volle Kontrolle um es besser zu machen als in der Realität?

Besteht eine realistische Chance, den rechten deutschen Flügel auf dem Ostufer von Kanev schneller einzudrücken, als der linke zurückgehen kann? So würde die 10. PGD den Anschluß verlieren und fehlt dann vor Kanev.

Die Fallschirmtruppen tauchen zum historischen Zeitpunkt an den historischen Positionen auf, samt dem kompletten historischen Chaos. Sie werden also im Rücken des Feindes auftauchen und wir machen uns keine großen Hoffnungen sie vernünftig einsetzen zu können. Um dem Feind Kopfschmerzen zu bereiten und abzulenken sollten sie aber nützlich sein.


Zu Eurer 2. Frage haben wir leider kaum eine Antwort. Wenn ein Durchbruch durch die überdehnte 57.ID am Supoy-Brückenkopf gelingt wäre ein Abschneiden der 10.PzGrenDiv. wahrscheinlich möglich, aber wir befürchten dass sich dahinter weitere starke deutsche Kräfte befinden.




Wir lesen hier schweigend mit ... besonders gefällt Uns die kartographische Aufbereitung. Wobei die Karte ja wirklich groß genug erscheint für ein paar schöne Überraschungsmomente.

Danke. Die Größe der Karte und die Sichtweite von nur 1km (=1 Hex) lässt noch auf Überraschungen schließen, aber wohl eher negative. Am Westufer des Dnepr haben wir noch keine der dort vermuteten starken deutschen Panzereinheiten entdeckt und wo wir auf feindliche Aufklärer stoßen ziehen sie sich meist zurück.

Unsere Spitzentruppen dort sind so ziemlich alle auf "Low Ammo" und außer Reichweiter ihrer HQs. Nachdem auch erst Zug 5 von 45 gespielt ist werden wir wohl den Angriff stoppen müssen um uns in der Nacht aufzufrischen, das ist auch unser erstes Spiel mit mehr als 10-15 Zügen also fehlt es uns an Erfahrung.

Fragen an die mitlesenden Regenten mit Erfahrung in solchen operativen Fragen:

Wie findet man den richtigen Zeitpunkt für eine Angriffspause?

Ist der Angriffschwung wichtiger als die Versorgung und die Befürchtung eines Gegenangriffs?

Wie gefährlich ist es jetzt die Fühlung mit dem Feind zu verlieren?


Alles Fragen die man in den Geschichtsbüchern zu Hauf findet... :fecht:

Taurus
10.01.16, 13:42
Ich habe zwar keine Ahnung vom Spiel selbst, aber grundsätzlich logisch erscheint mir, seine Spitzenverbände nicht allzuweit ins Ungewisse vorstoßen zu lassen, das kann leicht in einem Hinterhalt enden. Da die Versorgungslage solche "Blitzkriegsmethoden" auch nicht zulässt, sollte man vielleicht nach Art der typisch russischen Dampfwalze vorgehen.

Welche Supporteinheiten stehen sonst so zur Verfügung? Gibts auch Luftaufklärung?

KAreil
11.01.16, 18:28
Ich habe zwar keine Ahnung vom Spiel selbst, aber grundsätzlich logisch erscheint mir, seine Spitzenverbände nicht allzuweit ins Ungewisse vorstoßen zu lassen, das kann leicht in einem Hinterhalt enden. Da die Versorgungslage solche "Blitzkriegsmethoden" auch nicht zulässt, sollte man vielleicht nach Art der typisch russischen Dampfwalze vorgehen.

Welche Supporteinheiten stehen sonst so zur Verfügung? Gibts auch Luftaufklärung?


Support gibt es von Artillerie die auch als Counter auf der Karte sind. Luftaufklärung gibt es auch, aber steht uns in diesem Szenario leider nicht zur Verfügung.

Sugar
11.01.16, 21:07
Werter Kareil,


Ist der Angriffsschwung wichtiger als die Versorgung und die Befürchtung eines Gegenangriffs? Das ist natürlich immer eine heikle operative Frage, um entscheidende Ziele wie Stromübergänge oder wichtige Städte zu erreichen muß man schon ein gewisses Risiko eingehen. (Kennt Ihr die Geschichte vom Hasen und dem Igel?)

Außerdem gebt Ihr dem Feind Zeit, sich zu sammeln und die Verteidigung zu organisieren, wenn Ihr Ihn laßt. Historisch war es wohl so, daß die Deutschen auf dem Rückzug an den Stromübergängen zusammengedrängt wurden um die Brücken nutzen zu können und anschließend nach dem Übergang wieder ausfächern mußten, um die gesamte Dnjeprlinie zu verteidigen, was so viel Zeit gekostet hat, daß an einigen Stellen
den Russen schon der Flußübergang gelungen war.

Ihr habt also mit der AA der 19.PzD die Vorhut der noch zurückliegenden Masse der Division vor Euch, der Rest wird wohl mit Abstand folgen und versuchen, Euch über den Fluß zurückzuwerfen. Die Fallschirmabsprünge erfolgten genau auf den Bereitstellungsraum der PzGrenRgt 73 und 74 und waren deshalb eine Katastrophe, zumal keine Verbindung zu den eig. Truppen aufgebaut werden konnte. Gut wäre es also, ihnen hier schon ein Stück weit entgegenzustoßen. Beim Auftreten starken Panzerfeinds ggf. nur mit den vorderen Teilen verzögern, bis die Masse Eurer Truppen nachgekommen ist. Setzt natürlich voraus, daß die KI dem historischen Beispiel folgt :D.

KAreil
11.01.16, 22:42
Wir bedanken uns für Eure Gedanken.

Die 19.PzD ist wohl nicht in der Lage uns wieder über den Fluss zu werfen, aber wenn sie es schafft unsere Panzerspitzen einzuschließen ist an einen weiteren Angriff nicht zu denken. Wir werden entweder in dieser oder der nächsten Runde mit der Konsolidierung der aktuellen Linie beginnen, bis Mitternacht haben wir hoffentlich die meisten Einheiten in Reichweite der HQs um Spritprobleme zu vermeiden bzw. wieder Munition zu kriegen.

Auf die Fallschirmabsprünge sind wir schon sehr gespannt, vor allem wie unser Gegner reagiert - wir spielen nämlich nicht gegen die KI sondern gegen einen sehr spielerfahrenen Amerikaner.

Sugar
11.01.16, 23:16
Ay, das ist natürlich ein ganz anderer Schnack. Die 19. PzD kommt nicht allein, Ihr solltet aber mit den vorhandenen Kräften trotzdem zumindest zahlenmässig überlegen sein. Das Wichtigste- nämlich den Flußübergang - habt Ihr ja schon gemeistert, damit sollte die dt. Verteidigung wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.

Welche Ziele gibt denn das Szenario vor und wieviel Zeit bleibt dafür? Leider können Wir auf den Screenshots Einzelheiten nur schwer erkennen, wäre da ein kleinerer Ausschnitt mit größerem Maßstab möglich?

In jedem Fall könnt Ihr von Eurer Position aus Kiew von vorn und hinten angreifen, diese Stadt wird ja zu den Primärzielen gehören und nach dem Fall auch das Nachziehen Eurer Kräfte aufs Westufer ermöglichen.

Private_S
12.01.16, 18:49
Kiew? Na ja, wohl Kanev.

Wie kann man eigentlich den Dnepr überqueren? Nur über vorhandene Brücken, oder gibt es Furten, oder geht es an jeder Stelle und man benötigt nur einfach Pioniere? Ich frage, denn könnte man im letzteren Falle nicht einfach das 6. Gardepanzerkorps über den Fluss wuppen, um den Stoßkeil am westlichen Flussufer zu stärken? Andernfalls die Schützendivisionen auf Eurem rechten westlichen Flügel aufschließen lassen, und sie in einer gigaaantischen Zangenbewegung um den Feind herum Richtung Kanev führen!

KAreil
12.01.16, 18:56
Aktuell ist erst Zug 5 von 45 gespielt, Ziel ist es bis dahin mindestens 4000 Punkte durch Eroberung von Kanev (1000) und Vernichtung von Feindheiten zu erreichen.


Über den Fluss kommt man nur durch die 2 vorhandenen Brücken bzw. mit Pionieren per Boot, was aber nur für Infanterie funktioniert und sehr langsam ist.


Der Plan ist jetzt erstmal die Panzerspitzen auszuruhen und Infanterie heranzuführen um eine Front aufzubauen. Eventuell lassen wir die Infanterie auch in der Nacht weiter vorrücken um wieder Feindfühlung herzustellen, bei Tagesanbruch soll soweit die Panzer wieder versorgt sind dann weiter nach Süden vorgestoßen werden.

Sugar
12.01.16, 21:03
Kiew? Na ja, wohl Kanev.

Nönö, es war schon Kiew gemeint, das müßte ja ne Ecke den Fluß rauf liegen. Aber Kanew ist operativ natürlich genausogut und liegt viel näher.

Kommt halt drauf an, was hier gefordert ist. Wir können wie gesagt leider nur wenige Ortsnamen entziffern, und auswendig kennen Wir die Karte nicht. :D

Historisch war jedenfalls mit dem Fall von Kiew der Dnjepr endgültig überwunden, die anderen Brückenköpfe konnten von der Wehrmacht afaik abgeriegelt werden.

Private_S
12.01.16, 21:27
Ätsch sagen, nach oben weg aus der Karte rauslatschen (steht da ja am oberen Kartenrand: 90 km bis Kiew) und gewinnen, hat natürlich auch was. :D

Ruprecht I.
12.01.16, 21:31
Dann hätte man Russland ja doch mal über die Flanke angegriffen :^^:

Sugar
12.01.16, 21:44
Seit wann seid Ihr so pennschieterisch, werter Private? Wir sind hier doch nicht in der Politik! :lach:

Jetzt wo Ihrs sagt haben Wir den Wegweiser auch erkannt, aber richtig gut lesen können Wir ihn halt nicht. :opa: Womöglich kommt Ihr Uns jetzt noch mit dem Kartenmaßstab.

Operativ ist das ohnehin egal, ob von Bukrin aus Richtung Norden oder Süden geschwenkt wird ist ja dem genialen Feldherrn überlassen, der diese vorteilhafte Lage herbeigeführt hat.

KAreil
22.01.16, 22:54
22. September 1943 – 1400 bis 1600:

# Die 237.SchDiv. marschiert bei Rudyakov den Dnepr entlang nach Süden Richtung Übersetzstelle Grebeni.


# Die 42.GdSchDiv. ist auf dem Weg zur Übersetzstelle Balyka, ihre Artillerie wird nördlich des Flusses in Stellung gehen.


# Die 68.GdSchDiv. hat den Fluss bereits erreicht und ihr erstes Schützenbataillon ist bereits in den Booten.


# Die 309.SchDiv. wenige Kilomter nordöstlich wird danach übersetzen.


# An der Übersetzstelle Traktormirov erreicht das 1. Bataillon der 253.SchDiv. bereits die andere Flussseite während 2 weitere Bataillone bereits in Booten folgen. Die Artillerie und PAKs der Division verlegen über die Straße und die Brücke bei Zarubintsy.


# Zu dieser Brücke sind auch die 161. und 38.SchDiv. unterwegs, sie befinden sich noch ca. 10 Kilometer nördlich davon.


# Durch Kradeinheiten wird der Brückenkopf über den Dnepr weiter nach Westen ausgedehnt und die Spitzen stehen wenige Kilometer östlich von Balyka. Die dort per Boot übersetzende Infanterie soll dann von dort eine durchgehende Front nach Süden bilden.

Die im Brückenkopf eingeschlossenen deutschen Einheiten werden kontinuierlich angegriffen und eine Panzeraufklärungseinheit kann vernichtet werden. Eine Einheit deutscher Panzergrenadiere kann bis jetzt aber jeden Angriff abwehren.

Die Spitzen der 55.GdPzBde dringen westlich von Troschtchin nach Süden Richtung Grishchentsy vor werden aber direkt südwestlich der Stadt von einer starken Panzerabwehrstellung der 19.PzDiv. aufgehalten. Diese Stellung wird vorerst als zu stark erachtet und die Spitzentruppen weichen nach Westen aus wo an der Bahnlinie deutsche PzAufklärer entdeckt werden.

Bei Troschtchin selbst kommt es zu einigen Verlusten durch deutsches Artilleriefeuer bevor sich die Truppen der dort stehenden 72.ID nach Süden absetzen.

Da sich die deutschen Truppen aus dem Raum Potapsy zurückgezogen haben rückt die 54.GdPzBde wenige Kilometer nach um am Flusslauf südlich der Stadt für die Nacht Stellung zu beziehen. Bei Pishchal'niki stoßen sie dabei auf deutsche Panzergrenadiere mit Artillerieuntestützung.

An der Ostseite des Brückenkopfs rückt die 56.GdPzBde entlang dem Dnepr nach Süden vor und kann dort einige deutsche PzAufklärer einschließen und unter schweres Feuer nehmen. Angriffsziel bis zur Nacht ist die wichtige Brücke bei Bobriza zu erreichen. Der Fluss stellt ein großes Hindernis auf dem Weg nach Kanev dar.

Das Groß der im Brückenkopf verfügbaren MotSchützenbataillone wird auf die Westseite in den Raum Potapsy beordert. Dort sollen sie erstens die Linie sichern und zweitens einen geplanten Angriff über Pishchal'niki nach Süden unterstützen.

Die Wiederherstellung der Versorgung der Spitzentruppen bzw. eine nächtliche Ruhepause ist aber zuerst unbedingt notwendig.


# Auf der Ostseite des Dnepr kommt der Angriff im Raum Reshetki weiterhin kaum voran. Mehrere Bataillone müssen aufgrund der hohen Verluste aus der Front gezogen werden um aufgefrischt zu werden.

Alle verfügbare Artillerie des 6.GdPzKorps wird zusammengezogen um die deutschen Stellungen südöstlich von Reshetki sturmreif zu schießen. Es bleibt beim Versuch, die Wirkung ist fast null.

Unter Verlusten kann aber zumindest die Nachhut der sich zurückziehenden Deutschen aus den Stellungen nordöstlich von Reshetki überrant werden. Die deutschen Truppen verkürzen daraufhin die Front weiter um unseren Angriff weiter stark einzuengen.

Das Abwehrfeuer der deutschen Truppen und Artillerie ist weiterhin stark und führt zu weiteren gegenseitigen Verlusten, aber zumindest können die Straßen nördlich von Reshetki langsam von Minen geräumt werden. Die nachfolgende 337.SchDiv. ist leider viele Kilometer vom Kampfgeschehen entfernt.

An der Waldroute des 6.GdPzKorps kommt es weiterhin zu leichten Ablenkungsgefechten ohne große Wirkung.

Bei Khotski muss der durch deutsche Pioniere vorgetragene Gegenangriff beantwortet werden und eine schwache Kradeinheit dringt weiter östlich nach Süden vor. Diese neue Bedrohung scheint gewirkt zu haben denn die Fühlung zu den vorgedrungenen Pionieren geht wieder verloren.


# Im Osten des Kampfgebiets versuchen die 206. und 218.SchDiv. weiter die Verteidigung Peshanoys im Norden zu überflügeln. Trotz hoher Verluste und schwierigem Gelände können Minen geräumt und ein weiterer Kilometer vorgerückt werden. In den Feuergefechten erleiden aber auch die Deutschen Verluste und in manchen ihrer Stellungen wird Unordnung beobachtet.


# Am kleinen Brückenkopf über den Supoy weiter südwestlich werden weiter Minen geräumt und Truppen nachgeführt um den Angriff hier mit aller Härte fortzuführen.

Im Sturmangriff können die Spitzentruppen des 3.GdMechKorps die Linien der 57.ID überrollen und die deutschen Truppen fliehen zum Teil panisch zum Teil geordnet nach Osten. Der Brückenkopf kann so nach Norden und Nordwesten vergrößert werden aber bereits nach einem Kilometer stockt der Angriff wieder. Dort hat die 112.ID gerade ihre Stellungen befestigt und bildet so eine effektive Auffanglinie um unseren Durchbruch zu verhindern.

Schwerpunkt soll jetzt auf den Norden des Brückenkopfs gelegt werden. Gelingt hier ein Durchbruch könnten zumindest ein paar deutsche Einheiten in Peshanoy eingeschlossen werden.


# Bei Burdonasov Khutor können keine Fortschritte erzielt werden. Es werden Truppen an die Front geführt und versucht die deutschen Stellungen sturmreif zu schießen, bis jetzt aber mit wenig Erfolg.


http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_b015.jpg (http://www.imgbox.de/)
Karte hochauflösend. Für Detailansichten einfach runterladen und reinzoomen.











http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_0_GermanPositions.jpg (http://www.imgbox.de/)
Stellungen der 112.ID nordwestlich des Supoy.

KAreil
26.02.16, 22:41
22. September 1943 – 1600 bis 1800:

# Die 237.SchDiv. marschiert weiter durch den Schlamm von Rudyakov zur Übersetzstelle bei Grebeni



# Die ersten Bataillone der 68.GdSchDiv. wurden bei Balyka bereits mit Booten über den Dnepr gesetzt, der Rest folgt.



# Weiters ist noch die 42.GdSchDiv. zu dieser Übersetzstelle unterwegs.



# Die 309.SchDiv. wird zu einer neuen Übersetzstelle bei Khudorov umgeleitet.



# Bei Traktormirov setzt die 253.SchDiv. indessen die Flussüberquerung per Boot weiter fort.



# Im Brückenkopf westlich des Dnepr kann eine eingeschlossene deutsche PAK-Einheit nordwestlich von Ivankov schließlich vernichtet werden.

Das einzige geographische Hindernis zwischen unseren Truppen am Westufer des Dnepr und Kanev stellt noch ein großer Fluss der in den Dnepr mündet dar, ein Ausläufer der Rossava. Die 56.PzBde stößt hier nach Süden vor und erreicht die Stadt Bobriza die direkt an der Brücke über diesen Fluss liegt. Das Südufer des Flusses wird von 2 deutschen PzAufklärungseinheiten gesichert von denen eine durch gezieltes Feuer aufgerieben werden kann. Die 91.PzBde wird jetzt ebenfalls hier eingesetzt und versucht auch die restlichen Feindtruppen aufzureiben wird aber vorerst abgewiesen. Die Deutschen ziehen ihre angeschlagenen Truppen dann erfolgreich aus der Front und ein starker Verband der 10.PzGrenDiv. samt PAK-Abteilung sichert jetzt das Südufer des Flusses. Ein Durchbruch hier wird dadurch ungleich schwieriger.

Weiter nordwestlich von Bobriza befinden sich nach wie vor starke Kräfte der deutschen 72.ID an der dortigen Eisenbahnbrücke. Die an der Brücke zusammengezogenen Einheiten samt PAK-Truppen bilden hier einen Hauptpunkt der deutschen Linie.

Zwischen diesem Stützpunkt und den deutschen Panzergrenadieren bei Pishal'niki steht hingegen nur eine PzAufklärungseinheit. Die Spitzentruppen des 55.GdPzBd stoßen hier vor und überrollen die deutschen Verteidiger. Unsere Panzer stoßen noch einen Kilometer nach Süden vor und stoßen auf 2 deutsche Flak-Batterien der 10.PzGrenDiv. Eine den Angriff unterstützende Panzerkompanie des 100.MotorradBataillons stößt nach und kann eine Batterie vernichten bevor sich der Rest nach Süden absetzt.

Die Spitzentruppen der 54.GdPzBde schließen die deutschen Truppen bei Pishchal'niki ein und umgehen sie im Westen. Sie stoßen 3 Kilometer südwestlich von Pishchal'niki auf weitere Truppen der 72. deutschen ID samt PAK-Unterstützung. Direkt südlich von Pishchal'niki wird ebenfalls bis zu deutschen Flak-Batterien durchgedrungen die sich unter Verlusten zurückziehen.

Die Panzerkompanien der des 4. und 5. GdMotorradBataillons im Südwesten des Brückenkopfs dringen zwischen Lasurzy und Tulinzy ebenfalls nach Süden vor und stoßen auf eine deutsche Abwehrlinie. Aufgrund der anbrechenden Dämmerung und der schlechten Versorgungslage werden sie aber wieder zurückgenommen.
In diesem Bereich soll aber der neue Schwerpunkt gesetzt werden, ein Stoß nach Süden bis zur Rossava ist hier das Ziel und sollte die deutschen Truppen in und um Kanev in Bedrängnis bringen. In der Nacht und bis sich die Versorgungslage der Panzertruppen hier verbessert hat muss der Angriff aber von den wenigen dort zusammengezogenen MotSchützenBataillonen geführt werden.

Fast alle verfügbaren Kradeinheiten im Brückenkopf klären diesen in der Zwischenzeit weiter nach Westen auf und haben die Linie Balyka erreicht ohne Feindkontakt zu haben. Diese Flanke ist aber nach wie vor gefährlich offen bis die Infanterieeinheiten endlich in Masse über den Dnepr gebracht werden können.

Die 161. SchDiv. und 38.SchDiv. sind noch auf dem Weg in den Brückenkopf allerdings noch mehr als 6 Kilometer nördlich der Brücke bei Zarubintsy.



# Auf der Ostseite des Dneprs sollen die gut ausgebauten Feindstellungen einen Kilometer südöstlich von Reshetki erobert werden. Die Geschütze und Granatwerfer des 6.GdPzKorps feuern Wirkungsfeuer auf die Stellungen erreichen aber keine sichtbare Wirkung. Der folgende starke Sturmangriff und wird unter großen beiderseitigen Verlusten abgewehrt.
Um die geschwächten deutschen Verteidiger doch noch zu werfen werden das schwer angeschlagene 305.PzB/53.GdPzBde auch noch zum Angriff angesetzt und schafft es mit seinen 5 verbliebenen T-34-Panzern den Feind zu vertreiben. Die neu eroberte Position ist allerdings sehr verwundbar darum werden 2 noch mehr angeschlagene Panzerbataillone die zur Auffrischung hinter der Front waren nach vorne geschickt. Insgesamt werden diese Stellungen jetzt mit 3 Panzerbataillonen gehalten die insgesamt aber nur mehr 12 Panzer haben.

Auch im Wald östlich von Reshetki wird aggressiv aufgeklärt und die Verteidiger der 34.ID geraten hier langsam in Bedrängnis.
Von Reshetiki aus besteht aktuell keine Feindfühlung nach Süden Richtung Kanev-Brücke, aber bei der schlechten Sicht könnte die nächste deutsche Linie trotzdem nicht mehr als 2 Kilometer entfernt sein.

Die 337.SchDiv. soll diesen Stoß nach Süden unterstützen und marschiert im Eilmarsch nach Süden, ist aber noch fast 30 Kilometer weiter nördlich.

An der Waldroute verhält sich das 6.GdPzKorps weiterhin passiv aber bleibt sichtbar um den Feind zu einem möglichst späten Rückzug zu verleiten, die Verluste durch feindliches Feuer und Artillerie sind hier vernachlässigbar.

Südlich von Khotski verfolgen wir die selbe Strategie aber hier sind die Verluste bei den Kradmeldern mittlerweile bei über 75% angelangt und die Fühlung zur deutschen Pioniereinheit dort wurde verloren.



# Weiter im Südosten kommt die 218.SchDiv. langsam im schwierigen Gelände nördlich von Peshanoy voran, Pioniere können auch die deutschen Minen dort räumen. Den Spitzentruppen der Division stehen jetzt nur noch nicht eingegrabene Truppen der deutschen 57.ID gegenüber.

Angesichts dieser Lage beginnen die deutschen Truppen damit ihre Stellungen bei Peshanoy zu räumen. Sie ziehen sich unter schwerer Artilleriedeckung nach Nordwesten zurück bevor sich die 218.SchDiv. mit den Truppen des Supoy-Brückenkopf zusammenschließen können.



# Im Supoy-Brückenkopf verlagern wir unseren Angriffsschwerpunkt nach Norden und Stellungen der deutschen 57.ID und 112.ID können trotz starker Feindartillerie eingenommen werden. Die feindlichen Truppen befinden sich teilweise in Auflösung und fliehen nach Nordwesten.
Panzereinheiten werden jetzt aus dem Südwesten des Brückenkopfs herausgezogen und stoßen hier im Norden nach. Die nächste Verteidigungslinie der 112.ID liegt allerdings bereits einen Kilometer weiter und wird von PAK-Einheiten unterstützt.
Infanterieeinheiten des 3.GdMechKorps und 23.SchKorps bilden jetzt die Front im Südwesten des Brückenkopf um den Feind dort zu binden. Feuergefechte dieser Truppen schaden trotz eigener Verluste aber aktuell dem Feind mehr, teilweise sind die Feindtruppen dadurch in Unordnung geraten und können vielleicht gestürmt werden.



# Westlich von Bhurdonasov Khutor gelingt es den Truppen des 3.GdMechKorps und 23.SchKorps trotz mangelhafter Artillerieunterstützung auf einer Breite von 2 Kilometern die Deutschen aus ihren Stellungen auf der anderen Flussseite zu jagen. Nachstoßende Panzer können den feindlichen Rückzug zwar weiter Verzögern und Verluste zufügen aber das Groß der deutschen Truppen setzt sich nach Nordwesten ab.
Aktuell besteht hier keine Feindfühlung mehr und das schwierige Gelände macht einen schnell Vorstoß schwierig.


http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_b016.jpg (http://www.imgbox.de/)Karte hochauflösend. Für Detailansichten einfach runterladen und reinzoomen.





http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_0_SovietRiverCrossing.jpg (http://www.imgbox.de/)
Sowjetische Truppen stürmen westlich von Bhurdonasov Khutor über den Fluss.

KAreil
18.03.16, 22:44
22. September 1943 – 1800 bis 2000: Abenddämmerung

# Die 237.SchDiv. marschiert durch die Abenddämmerung Richtung Übersetzstelle Grebeni. Die Pioniere dort sollen jetzt dort aber eine Brücke bauen anstatt die Truppen per Boot überzusetzen.



# Auch bei Balyka soll jetzt eine Brücke gebaut werden und die Truppen der 68.GdSchDiv. müssen auf die Fertigstellung warten. Die 42.GdSchDiv. und 309.SchDiv. sind noch auf dem Weg dorthin.



# Die Infanterie der 253.SchDiv. wird nach und nach per Boot bei Traktormirov über den Dnepr übergesetzt während die schwereren Einheiten auf dem Weg zur Brücke bei Zarubintsy sind.



# Diese Brücke ist auch das Ziel der 161. und 38.SchDiv. die sich auf den Straßen nördlich davon drängen.



# Der größerwerdende Dnepr-Brückenkopf kann weiter bereinigt werden. Bei Tscheryschi werden eingeschlossene Feindgrenadiere aufgerieben und nördlich von Bobriza feindliche Panzeraufklärer.

Die stärkeren bei Pishchal'niki eingeschlossenen Feindkräfte können unsere Angriffe abweisen und ihren Kessel sogar erweitern. Die beiden Panzerbataillone der 54.GdPzBde die im Süden stehen kommen so in schwere Bedrängnis, sie haben aktuell keine Verbindung zum Rest der Front und können sich hier kaum halten.

Weiter im Westen werden starke Feindstellungen bei Beresnyagi entdeckt und die Panzerspitzen ziehen sich jetzt endgültig zur Auffrischung zurück. Die MotSchützenbataillone des 9.MechKorps übernehmen hier und sollen in der Nacht den Angriff fortführen.

Im Südosten von Pishchal'niki dringen die Panzerspitzen noch einen Kilometer nach Süden vor und stoßen auf Stellungen der 10.PzGrenDiv. Im Feuergefecht können einige Feindfahrzeuge vernichtet werden bevor sie sich nach Süden absetzen.

An der Eisenbahnbrücke östlich von dort hat sich der Feind aber zur dauerhaften Verteidigung eingerichtet. Die Brücke und das Gelände südlich davon wird von starken Kräften gehalten, in diesem Abschnitt halten wir so wenig Fühlung wie möglich.

Im Nordwesten von Grishchentsy hat die deutsche 10.PzGrenDiv. eine neue Stellung aufgebaut. Durch erste Feuergefechte kommt es zu leichten gegenseitigen Verlusten.

Am Ostende des Brückenkopfs ist der Angriffsschwung komplett verloren gegangen. Die deutschen Truppen können das Südufer des Flusses bei Bobriza gut verteidigen und die deutsche Infanterie erleidet nur wenige Verluste. Zumindest die ebenfalls hier stationierte PAK-Einheit kann zum Rückzug gezwungen werden.

Im Westen des Brückenkopfs gibt es hingegen weiterhin keinen Feindkontakt, bis zur Linie Rzhishchev-Pivsty ist er bereits ausgedehnt.

Generell macht uns die Versorgungslage mehr und mehr Sorgen. Die Panzer haben kaum mehr Munition und Treibstoff, von den 2 eingeschlossenen Bataillonen ganz zu schweigen. Wir hoffen dass die Infanterie den Druck auf den Feind weiterführen kann bis die Panzereinheiten aufgefrischt werden können.



# Am Ostufer des Dnepr dringen die schwer angeschlagenen Panzerspitzen des 6.GdMechKorps von Reshetki einen Kilometer weiter nach Süden vor und stehen vor der nächsten befestigten Feindlinie. Die 34.ID hat sich hier bereits eingegraben aber durch zusammengefasstes Feuer der Panzer kann zumindest eine feindliche PAK-Einheit vernichtet werden.

Das schwierige Gelände mit Feindeinheiten in der rechten Flanke macht es fast unmöglich weitere Kräfte schnell an die Front zu bringen, vor allem an Infanterie fehlt es hier sehr. Die Panzer müssen hier bald aus der Front genommen werden und die 337.SchDiv. ist noch viele Kilometer im Norden.

An der Waldroute des 6.GdPzKorps kommt es weiter nur zu leichten Feuergefechten, der Feind macht keine Anstalten sich hier zurückzuziehen.

Bei Khotski zieht sich die Kradeinheit wieder vom Feind zurück und die Sturmgeschützeinheit übernimmt wieder die Feindfühlung. Außer leichten Feuergefechten gibt es hier keinerlei Neuigkeiten.



# Im östlichen Abschnitt der Front dringt die 218.SchDiv. in die verlassenen deutschen Stellungen bei Peshanoy ein und stößt auf die Nachhut der 57.ID

Nördlich der Stadt wird versucht die dort verzögernden deutschen Truppen sturmreif zu schießen aber sie halten noch stand.

Die 206.SchDiv. bildet die 2. Linie dahinter und wird den weiteren Angriff unterstützen und gegebenenfalls weiterführen.



# Im Supoy-Brückenkopf kann ein weiterer Kilometer entlang der Bahnlinie eingenommen werden aber dahinter stehen weitere deutsche Truppen. Die 112.ID hat hier eine tiefe und kompakte Verteidigungslinie aufgebaut.

Der Versuch den Brückenkopf nach Norden auszudehnen glückt auch und auch hier kann dem Feind ein Kilometer Boden abgenommen werden. Hier stehen jetzt wieder starke Kräfte der 57.ID in durchgehenden Stellungen von Peshanoy nach Nordwesten. Über diese gesicherte Route zieht sich der Feind langsam und geordnet aus der Stadt zurück.

Infanterie der 23.SchDiv. übernimmt den Südwesten des Brückenkopfs damit die Motschützen herausgelöst und im Norden eingesetzt werden können. Es kommt in der Folge zu Feuergefechten mit mittleren gegenseitigen Verlusten.



# Westlich von Burdonasov Khutor stoßen die Panzerspitzen entlang der Uferstraße nach Westen und entdecken den stark gesicherten Gefechtsstand eines deutschen Infanterieregiments. Ein erster Sturmangriff wird dabei aber vom Feind abgewiesen.

Die 30.SchDiv. hat mittlerweile hier auch den Fluss in Stärke überquert und stößt auf weitere Einheiten der 57.ID. Nach kurzen Gefechten ziehen sich diese aber Richtung Nordwesten zurück.



http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_b017.jpg (http://www.imgbox.de/)
Karte hochauflösend. Für Detailansichten einfach runterladen und reinzoomen.






http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0008_0_GermanPzGren.jpg (http://www.imgbox.de/)
Truppen der deutschen 10.PzGrenDiv.

KAreil
26.03.16, 16:05
22. September 1943 – 2000 bis 2400: Nacht

# Die 237.SchDiv. marschiert durch die Nacht Richtung Übersetzstelle Grebeni. Die Pioniere dort sind immer noch mit dem Brückenbau beschäftigt.



# Gegenüber von Balyka wird ebenfalls an einer Brücke über den Fluss gebaut während die 42.GdSchDiv., die 68.GdSchDiv. und die 309.SchDiv. sich dort sammeln. Die Pioniereinheit der 309.SchDiv. hat auch einige Boote dabei und damit sollen schon einige Einheiten übersetzen.



# Die 253.SchDiv. ist bei Traktormirov bereits größtenteils mit Booten übergesetzt und marschiert von dort nach Süden.



# Die 161. und 38.SchDiv. drängen sich auf der Straße nach Kozintsy um die Dnepr-Brücke bei Zarubintsy zu erreichen.



# Der bereits bestehende Brückenkopf über den Fluss wird weiter nach Westen aufgeklärt und bis jetzt sind dort keinerlei deutsche Kräfte zu entdecken.

Im Südwesten des Brückenkopfs dringen Motschützenbataillone von Tulinzy und Lasurzy weiter nach Süden vor und es starten erste Feuergefechte mit der deutschen Linie bei Beresnyagi. Von dort geht die Front etwas nach Norden und wir dort von einem Regiment der 72.ID gehalten. Erste Angriffe auf diese Feindstellungen scheitern aber ein Durchbruch hier nach Süden Richtung Kosarovka wäre äußerst wichtig.

Bei Pishchal'niki können die dort eingeschlossenen deutschen Panzergrenadiere und Artilleriegeschütze durch mehrere Sturmangriffe aufgerieben werden. Die 2 kurzzeitig isolierten Panzerbataillone im Süden können damit auch wieder eine Verbindung zu den eigenen Truppen herstellen.

Südöstlich von Pishchal'niki dringen unsere Panzerspitzen weiter vor und stoßen an einem kleinen Fluss auf starke Stellungen der 10. deutschen PzGrenDiv. Die Panzer ziehen sich vorerst wieder nach Norden zurück.



# Im Osten des Brückenkopfs kommt es zu weiteren schweren Kämpfen um die Brücke bei Bobriza. Diese hat sich aber als für Panzer ungeeignet herausgestellt, darum verlegen die dort eingesetzten Panzerbataillone über Troschtchin nach Westen.

Trotz heftigem Abwehrfeuer kann ein Motschützenbataillon die Brücke bei Bobriza überqueren und stößt auf der anderen Seite auf starke Kräfte der 10. PzGrenDiv. Durch heftiges Feuer und Gegenstöße werden die Motschützen wieder über die Brücke zurückgeworfen, die Verluste des Bataillons betragen fast 40%. Die Südseite der Brücke wird jetzt von einem deutschen PzGrenBataillon verteidigt.



# Am Westufer des Dnepr übernehmen die MotschützenBataillone des 6.GdPzKorps die Front und die schwer angeschlagenen Panzereinheiten werden zur Auffrischung nach Reshetki zurückgenommen. Die 34. deutsche ID hat westlich von Leplyavo sehr starke Stellungen mit gut ausgebauten Grabensystemen die schwer zu nehmen sein werden. Die 337.SchDiv. sollte hier eigentlich unterstützen ist aber noch viel zu weit im Norden.

An der Waldroute des 6.GdPzKorps und bei Khotski kommt es zu einigen Feuergefechten ohne große Wirkung, der Feind hält seine Stellungen soweit ersichtlich noch voll besetzt.



# Im Osten des Frontabschnitts versuchen mehrere Bataillone der 206.SchDiv. ein Bataillon der deutschen 57.ID aus den Sümpfen nordwestlich von Peshanoy zu werfen scheitern aber an den Verteidigern.

Weitere Einheiten der 206.SchDiv. rücken von Peshanoy nach Nordwesten vor und liefern sich leichte Gefechte mit der deutschen Nachhut. Der Feind zieht sich hier langsam und geordnet zurück.

Die 218.SchDiv. folgt und unterstützt die 206.SchDiv.



# Im Supoy-Brückenkopf versucht das 3.GdMechKorps weiter Richtung Gladkovshchina vorzudringen wird aber von Kräften der 112.ID unter Verlusten abgewiesen. Die Infanterie des im Brückenkopf eingesetzten 23.SchKorps kannn südlich der Bahnlinie einen Kilometer Boden gewinnen aber von einem Durchbruch keine Spur.



# Weiter südlich können die Spitzenkräfte des 3.GdMechKorps die deutsche Infanterie an der Uferstraße einen Kilometer zurückdrängen und stößt dort auf ein Grenadierbataillon der 112.ID

Nordöstlich davon stehen Kräfte der 57.ID zu denen aktuell aber keine direkte Fühlung besteht.


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Panzerbataillone werden bei Reshetki ausgeruht und aufgefrischt.

KAreil
27.03.16, 17:54
23. September 1943 – 0000: Mitternächtliche STAVKA-Sitzung

Bevor wir diesen nächsten Zug (10 von 45) spielen wollen wir mal auf die Erfahrungen der mitlesenden Regenten hoffen. Unsere erste Offensive ist mittlerweile ziemlich steckengeblieben und die operativen Probleme werden immer mehr, wir merken dass wir noch nie ein so großes und langes Szenario gespielt haben.

Die einzige wirklich positive Neuigkeit ist dass sich die Bodenverhältnisse langsam bessern. Der Boden ist jetzt kein kompletter Schlamm mehr sondern nur mehr weich, das sollte die Bewegungen unserer Einheiten zumindest etwas beschleunigen.

Im Brückenkopf macht sich unser schneller Vorstoß mittlerweile mit großen Versorgungsproblemen bemerkbar. Der Großteil unser Einheiten westlich von Troschtchin-Tscheryschi-Dudari hat keine richtige Verbindung mehr zu ihren Nachschubeinheiten und leiden dadurch an mangelnder Munition und fehlendem Treibstoff. Wir versuchen so schnell wie möglich das zu verbessern und wollen versuchen möglichst an 2 Stellen durch die deutschen Linien zu brechen.

Auch bei Bobriza wollen wir wieder versuchen mit Infanterie über die Brücke anzugreifen. Das soll den Feind zumindest dazu zwingen hier weiterhin starke Kräfte zu halten.

Auf der Ostseite des Dnepr stehen wir westlich Leplyavo vor dem kompletten Stillstand. Unsere Panzereinheiten müssen dringend ausruhen und die wenige Infanterie vor Ort steht vor gut ausgebauten Grabensystemen. Wir sehen keine große Chancen hier durchzubrechen aber müssen weiter angreifen.

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Im Norden von Peshanoy wollen und müssen wir endlich durch die feindliche Nachhut durchbrechen. Der Feind zieht sich hier sehr geschickt zurück und die Verteidigungskraft eines einzigen deutschen Infanteriebataillons ist sehr beeindruckend.

Der Supoy-Brückenkopf im südwesten der Stadt leidet ebenfalls unter großen Versorgungsproblemen und vor allem die mechanisierten und motorisierten Truppen haben kaum mehr Treibstoff und Munition. Über die Eisenbahnbrücke kommt nicht genug Nachschub durch. Ziel wäre hier zumindest bis Gladkovshchina vorzurücken und beim Feind wenn er mal in Bewegung ist irgendwo eine Lücke zu finden.

Im Süden bleibt uns eigentlich nur entlang der Uferstraße anzugreifen. Viele Feindeinheiten scheinen hier nicht zu sein aber das Gelände macht es dem Feind einfach uns hier relativ lange aufzuhalten.

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Im nächsten Zug dann um 0600 erhalten wir auch wieder Verstärkungen. Das 8.GdPzKorps soll um 0600 im Frontabschnitt ankommen und wir sehen 2 Einsatzmöglichkeiten dafür:

Variante A wäre das Korps über die Brücke in den Brückenkopf zu werfen um damit dann den Durchbruch nach Süden zu erzwingen.

Variante B wäre sie auf der Ostseite des Dnepr einzusetzen um über das offene Gelände bei Khotski nach Süden durchzubrechen. Wir denken dass das den Feind ziemlich überraschen würde aber dafür sehen wir kaum einen entscheidenden Operativen Vorteil.

Wir tendieren also zu Variante A.

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Gibt es dazu Meinungen oder Ideen der Mitregenten?

hohe_Berge
30.03.16, 09:30
Variante B hätte aber die bessere Versorgung oder? Bei Variante A werfe ich doch nur noch mehr Truppen ins unversorgte Gelände oder bessert sich der Zustand jetzt merklich.

Glück Auf

KAreil
30.03.16, 22:11
Variante B hätte aber die bessere Versorgung oder? Bei Variante A werfe ich doch nur noch mehr Truppen ins unversorgte Gelände oder bessert sich der Zustand jetzt merklich.

Glück Auf


Da habt ihr natürlich Recht. Allerdings sollte es uns jetzt mit besseren Bodenbedingungen leichterfallen unsere HQs den Spitzen nachzuführen, wodurch die Versorgung besser wird.

Variante B lässt uns einfach am großen Ziel zweifeln.
Falls uns bei Khotski ein Durchbruch gelingt und der Feind entsprechend überrascht ist dann gelingt es uns vielleicht seine weiter im Osten stehenden Einheiten abzuschneiden, wir schätzen so 1-2 Divisionen. Mit dem Rest könnte er sich wohl rund um die Dnepr-Brücke eingraben und uns wohl länger hinhalten.


Variante A verspricht hier doch mehr.
Würde uns dort ein Durchbruch gelingen könnten wir ultimativ Kanev und die Dnepr-Brücke aus dem Westen einschließen was auch seine Einheiten auf der Ostseite in Bedrängnis bringen sollte.

Weiters befürchten wir dass auch die deutschen frische Truppen aus Westen oder Süden heranführen werden, wofür wir am Westufer wohl sowieso mehr Truppen einrechnen müssen.


-

Fragen über Fragen über die wir uns gerade den Kopf zerbrechen.

KAreil
11.04.16, 22:12
Werte Regenten, wir müssen leider mitteilen dass diese Schlacht am Dnepr mittlerweile abgebrochen wurde.

Uns wurde von der werten Regierung mitgeteilt dass sich unsere Spielzeit in Zukunft wohl deutlich verringern wird und da wir jetzt schon selten die notwendigen 2+ Stunden für einen Zug in diesem Szenario hatten, haben wir die Waffen niedergelegt. Es wäre unserem werten Gegner gegenüber einfach nicht fair gewesen ihn ewig auf jeden Zug warten zu lassen.

Früher oder später starten wir sicher wieder mal ein PBEM starten, dann aber wieder ein eher kleineres Szenario.


Auf der positiven Seite heißt das ganze aber zumindest dass für unser ÖBH in ca. 19 Jahren endlich wieder vernünftiges Rekrut*innen-Material zur Verfügung stehen wird. :D


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Headhunter
11.04.16, 22:33
Glückwunsch!
Die Berichte über eure nächtlichen Schlachten im Real Life und den Abschuss der Pampers Bomber könnt Ihr dann aber gerne für euch behalten. :D

;)

Cfant
19.04.16, 07:49
Iwo! Wir fordern einen AAR zu den Nächten des Grauens! :D Aber im Ernst: Herzlichen Glückwunsch!

KAreil
19.06.16, 14:11
Bad Kissingen in der roten Flut – Juni 1985

Werte Regenten, neben dem mittlerweile abgebrochenen „live“-PBEM-AAR rund um Kanev hatten wir etwa Zeit für ein kleineres, kürzeres Szenario. Es wurde mittendrin zwar für mehrere Monate pausiert aber ist mittlerweile abgeschlossen und wir wollen den Herrschaften davon berichten.



Militärische Großlage:
Der Großangriff des Warschauer Pakts in den Morgenstunden des 10. Juni 1985 traf die NATO-Kräfte unerwartet und der Großteil ihrer Truppen war nicht sofort einsatzbereit. Im Raum Bad Kissingen sollte die 39.GdMotSchDiv. über Bad Kissingen und Hammelburg nach Osten vorstoßen um die linke Flanke der 8.GdArmee zu sichern. Dem gegenüber standen auf NATO-Seite nur Teile der bundesdeutschen 12. PzDiv. und des amerikanischen V. Korps.

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Szenario-Beschreibung:

850610_06a: The Eaglehorse at Bad Kissingen (HTH)_Alt

Bad Kissingen, June 10th 1985: As the Red Army swept across the frontier, surprising the NATO armies in their peace time deployment locations, it was the task of the 39th Guards Mot Rifle Divison to cover the left flank of the 8th Guards Army, as they drove forward toward Fulda and Frankfurt. The task of the 39th was simple, drive forward, sweeping aside 'The Eaglehorse', the American 2/11 ACR garrison at Bad Kissingen, and cover the flank of the advancing 8th Guards Army protecting against NATO units driving north from Wurzburg.

Francis Drake
19.06.16, 14:23
Und wurden durch eine Kampfgruppe der Spezialstreitkräfte von SI in Aura gestoppt... :)

KAreil
19.06.16, 18:12
10. Juni 1985 – 0600:

Der sowjetische Angriff wird aus Richtung Nordosten erwartet und wird wahrscheinlich über Meiningen-Mellerichstadt-Bad Neustadt-Bad Kissingen-Hammelburg geführt werden.

Die erste Verteidigungslinie wird bei Mellerichstadt vom 352. und 353. PzGrenB. der 35.PzGrenBde. gebildet, diese Brigade ist die einzige der 12.PzDiv. in diesem Frontabschnitt.

Südwestlich davon waren die Truppen der 2nd Squadron 11th ArmoredCavalryRegiment (2-11 ACR) verteilt. Die Bradley-IVFs von Troop E, F und G überwachen die Straße nach Bad Neustadt während weiter südlich noch die Abrams-Panzer von Troop H stehen. Die selbstfahrende Artillerie der Squadron wartet weiter südwestlich von Bad Neustadt. 2 weitere amerikanische Panzerbataillone des V. MechKorps sind im Raum Bad Kissingen stationiert, ein Abrams-Bataillon südlich der Stadt und ein M60-Bataillon weit im Nordem bei Wildflecken.

Westlich von Wildflecken befindet sich mit dem 355.FeldArtillerieB. das Steilfeuerelement der 35.PzGrenBde. Bei Hammelburg stehen noch der Brigadestab sowie das 354.PzB. mit Leopard1-Panzern sowie das 351.PzGrenB. In Bad Kissingen selbst ist aktuell nur die Kanonenjagdpanzerabteilung der Brigade in Stellung.

Aufgrund des Überraschungsangriffs sind um 0600 nur die Kräfte des 2-11 ACR voll einsatzbereit.

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KAreil
21.06.16, 18:58
10. Juni 1985 – 0600 bis 0900:

# Im Norden und Nordwesten von Mellerichstadt nähern sich sowjetische Panzeraufklärer den Stellungen der deutschen Panzergrenadiere und erleiden erste Verluste durch die Marder-SPz. Die Sowjets reagieren mit massivem Artilleriefeuer und verursachen hohe Verluste und großes Chaos bei den Verteidigern. Beide Bataillone ziehen sich unter weiteren Verlusten nach Südwesten zurück, verbliebene Mannstärke 353.PzGrenB ist bei 65% und 352.PzGrenB bei 70%.

Mellerichstadt ist nur mehr ein Trümmermeer und wird den nachrückenden Sowjettruppen überlassen. Laut Aufklärung stehen nordwestlich der Stadt neben den Panzeraufklärern noch etwa 2 PzB., 4 MotSchB., 1 PionierB. und 1 Batterie selbstfahrende Artillerie.


# Südlich von Mellerichstadt rücken sowjetische Motschützen über die Freifläche zwischen den Wäldern nach Südwesten vor und werden von den Bradley-IFVs des F-Troop des 2-11 ACR unter schweres Feuer genommen. Der Vormarsch eines MotSchB. wird dadurch gestoppt, aber 3 PzB. und ein weiteres MotSchB. schließen zu den amerikanischen Truppen auf. Durch Hubschrauberangriffe gehen weiters noch 2 Bradleys des F-Troop verloren. Sowjetische PzAufkl. umgehen sie sogar und tauchen plötzlich im Rücken der Bradleys auf wodurch sie von Feindkräften eingeschlossen sind.

Die M109-Haubitzen des 2-11ACR eröffnen das Feuer auf die sowjetischen PzAufkl. im Rücken des F-Troop, können aber keine große Wirkung erzielen. Um die feindlichen Panzermassen etwas zu verlangsamen werden noch Artillerie-Minen (FASCAM) auf die Kampfpanzer nordöstlich des F-Troop verschossen.

Die Abrams-Kampfpanzer des H-Troop des 2-11 ACR werden von Süden herangeführt und könen mehrere sowjetische PzAufkl. ausschalten. Die Bradley-IFVs des G-Troop kommen ebenfalls zur Unterstützung und vernichten weitere Feindfahrzeuge wodurch die sowjetische Einheit endlich die Ordnung verliert.

Der eingeschlossene F-Troop formiert sich zum Ausbruchsversuch durch die geschwächten PzAufkl. wird aber von den sowjetischen T-72-Panzern im Nordosten unter schweres Feuer genommen wodurch der Ausbruch abgebrochen werden muss.

In letzter Minute schaffen es die Bradleys des E-Troops in das Gefecht einzugreifen und überrollen die übrigen sowjetischen PzAufkl. im Rücken des F-Troops. Dank dieses erfolgreichen Entsatzangriffs kann sich der F-Troop vom Feind lösen und Richtung Neustadt zurückziehen. Die anderen Troops des 2-11 ACR bilden eine provisorische Verteidigungslinie östlich von Bad Neustadt.

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KAreil
23.06.16, 18:12
10. Juni 1985 – 0900 bis 1200:

# Der weit überlegenen sowjetischen Artillerie kann in diesen Stunden nichts entgegengesetzt werden. Die deutsche Artillerie ist nach wie vor zu weit entfernt und die Batterie des 2-11 ACR steht aufgrund von Stellungswechseln ebenfalls nicht zur Verfügung.


# 352.PzGrenB. und 353.PzGrenB. ziehen sich von Mellerichstadt weiter nach Südosten an die Flusslinie zurück, dicht gefolgt von sowjetischen Panzer- und MotSchützen-Bataillonen. Durch heftige Rückzugsgefechte und durch starke feindliche Artillerie und Luftangriffe entstehen große Verluste. Ein sowjetischer Sturmangriff auf das 352.PzGrenB. kann unter erheblichen Feindverlusten abgewehrt werden aber das Bataillon ist auf 27% seiner Kampfstärke zusammengeschrumpft. Das 353.PzGrenB. hat zumindest noch eine Stärke von 39%.


# Südlich von Mellerichstadt strömen sowjetische Panzer aus den Wäldern und nähern sich der Verteidigungslinie des 2-11 ACR und schwere Gefechte entwickeln sich. Die meisten der feindlichen Spitzenbataillone können dabei unter einigen Verlusten in Unordnung geworfen werden, aber ein Panzerbataillon rückt vom Feuer unbeeindruckt weiter vor.

Durch feindliches Panzerfeuer, aber vor allem durch Artillerie und Luftangriffe müssen dabei aber Troops des 2-11 ACR einige Fahrzeugverluste hinnehmen, noch hält diese Linie aber.

Sowjetische Panzeraufklärer und Panzerjäger versuchen die Linie über Süden zu umfassen und verwickeln die Abrams-Panzer des H-Troop in Gefechte. Der Feind verliert dabei einige Fahrzeuge und der Vormarsch gerät ins Stocken, aber den amerikanischen Kampfpanzern geht die Munition aus.


# Um die amerikanischen Truppen besser versorgen zu können, verlegt das Kommando und der Tross des 11 ACR nach Bad Kissingen.


# Das amerikanische M60-Panzerbataillon bei Wildflecken ist mittlerweile auf dem Weg nach Bad Neustadt, wird allerdings von sowjetischen Luftangriffen verzögern.


Die Lage an der Front ist kritisch, aber die amerikanischen Truppen müssen ihre Stellungen die nächsten Stunden halten. Erst dann können sie sich auf Bad Neustadt zurückziehen wo sie vom frischen M60-Panzerbataillon unterstützt werden können. Ob und in welchem Zustand sich die 2 an vorderster Front stehenden deutschen Panzergrenadierbataillone absetzen können ist aber fraglich.

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KAreil
24.06.16, 23:12
10. Juni 1985 – 1200 bis 1500:

# Schwerstes Artilleriefeuer geht auf das bereits angeschlagenen 353. und 352. PzGrenB. nordöstlich von Bad Neuhaus nieder. Das massive Bombardement zerschlägt die zwei Bataillone völlig und jeder Kontakt zu diesem Abschnitt geht verloren.


# Südlich davon liegen die Truppen des 2-11 ACR in Stellung und werden von sowjetischen Schlachtflugzeugen angegriffen wodurch leichte Verluste beim E-Troop entstehen.

Feindliche Kampfpanzer und Motschützen rücken dann auf die amerikanischen Stellungen vor und konzentrieren ihr Feuer auf die Bradley-IFVs des G-Troop der dadurch 70% Verluste hinnehmen muss.

Die Abrams-Kampfpanzer des H-Troop liefern sich Feuergefechte mit feindlichen Panzerjägern und können trotz Munitionsmangels einen vernichten.

Die Linie hier kann nicht mehr gehalten werden und der Rückzug wird angeordnet wobei während der Absetzbewegung ein Abrams-Kampfpanzer verloren geht. Die unter Munitionsmangel leidenden H-Troop und F-Troop beziehen neue Stellung südwestlich von Bad Neustadt. Der schwer angeschlagene G-Troop zieht sich weiter nach Südwesten zurück. Die Bradley-IFVs des E-Troop klären weit im Südwesten von Bad Neustadt auf um eine feindliche Umgehung über Süden frühzeitig erkennen zu können, erste Anzeichen sprechen nämlich dafür.

Das Artilleriebataillon des 2-11 ACR ist weiter nicht feuerbereit und verlegt weiter nach Westen.


# Im Norden von Bad Neustadt kommen die M60-Panzer des 1-68 Armored Bataillons an, sie sollen dort eine Umgehung der Stadt durch das offene Gelände verhindern.


# Die Truppen der 12. PzDiv. in diesem Frontabschnitt melden sich auch endlich einsatzbereit und erhalten sofort ihre Befehle.

Das 355.FeldAriB. verlegt nach Süden um im Raum Bad Kissingen Feuerunterstützung zu gewährleisten.

Das 351.PzGrenB. verlässt Hammelburg und bezieht neue Stellungen bei der Kanonenjagdpanzerabteilung in Bad Kissingen, die Stadt muss um jeden Preis gehalten werden.

Die Leopard1-Panzer des 354.PzB. verlegen vorerst von Hammelburg nur wenige Kilometer nach Osten. Sie stellen die einzige verfügbare Reserve dar und noch ist nicht klar wo sie am dringendsten benötigt werden.

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KAreil
26.06.16, 14:36
10. Juni 1985 – 1500 bis 1800:


# Sowjetische Panzeraufklärer nähern sich der von H- und F-Troop gebildeten Linie südöstlich von Bad Neustadt, können aber aufgrund des Munitionsmangels nur schlecht bekämpft werden. Von diesen geleitet fliegen feindliche Schlachtflugzeuge mehrere Angriffe und können dabei leichte Verluste verursachen.

Von zum Glück kaum wirksamer Artillerie begleitet rücken dann sowjetische Kampfpanzer vor und in den sich entwickelnden Feuergefechten gibt es leichte gegenseitige Verluste. Die Abrams-Kampfpanzer leiden nach wie vor unter Munitionsmangel und können dadurch ihre Wirkung nicht entfalten.

Um den Feind hier zu schwächen greifen 2 Staffeln A-10-Erdkampfbomber an und können dabei 3 Feindpanzer ausschalten, der feindliche Vormarsch kann dadurch aber nicht gestoppt werden.

H- und F-Troop ziehen sich kämpfend eine weitere Meile nach Südwesten zurück, dabei können in den Rückzugsgefechten 2 weitere Feindpanzer ausgeschaltet werden bei einem eigenen verlorenen Bradley-IFV.

Zur Verzögerung des Feindes feuert die Artillerie des 2-11 ACR Minen auf die verlassenen Stellungen der Troops und direkt auf die vorrückenden Feindpanzer.


# Auch im Norden von Bad Neustadt schließen sowjetische Panzeraufklärer gefolgt von Kampfpanzern zu den amerikanischen M60-Panzern auf. Durch Luftangriffe und Feuergefechte kommt es erheblichen Verlusten und der Rückzug über den Fluss wird angeordnet. Dem Feind können hier nur leichte Verluste beigebracht werden da auch die M60-Kampfpanzer zu wenig Munition haben.

2 weitere Staffeln A-10-Erdkampfbomber greifen hier an wobei eine 2 Feindpanzer vernichten kann, die andere aber von Boden-Luftraketen abgewiesen wird.


# Weit südlich von Bad Neustadt entdeckt der dort eingesetzte E-Troop des 2-11 ACR vorrückende Panzeraufklärer und nimmt diese unter Feuer. Dadurch wird einer ausgeschaltet und der Vormarsch gestoppt, allerdings geht auch 1 Bradley-IFV verloren.

Es stellt sich die Frage wie stark die Feindkräfte hier im Süden sind. Mindestens 2 MotSchützen-Bataillone wurden zwar nördlich von Bad Neustadt gesichtet, aber von der Masse der feindlichen Panzer-Bataillone gibt es aktuell keine Spur.


# Die verbliebenen Truppen der deutschen 35.PzGrenBde graben sich an ihren aktuellen Positionen ein während das 355.FeldartillerieB. in Reichweite von Bad Kissingen in Stellung geht.

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KAreil
27.06.16, 18:02
10. Juni 1985 – 1800 bis 2100: Abenddämmerung

# Die einsetzende Abendämmerung verringert die Sichtweite auf ca. 1 Meile, aber im Schutz der Dunkelheit konnte G-Troop einen Bradley wieder instandsetzen. Mit 39% Kampfstärke ist der Troop aber nach wie vor nur bedingt kampffähig.


# Nördlich von Bad Neustadt stoßen mehrere Panzer- und Motschützenbataillone auf das angeschlagene amerikanische M60-Bataillon vor und können es trotz heftigem Abwehrfeuer einschließen.

Im Rücken des Bataillons haben sich sowjetische PzAufklärer festgesetzt und halten die Stellung trotz Verluste durch gezieltes Feuer der M60-Panzer.

Nach schwerer Artillerie-Vorbereitung werden H- und F-Troop des 2-11 ACR herangeführt und schaffen sie es endlich die Sowjets nach Norden abzudrängen. Allerdings ohne große Verluste da die Abrams-Panzer kaum noch Munition haben.

Trotz dieses Erfolgs kann sich das M60-Bataillon vorerst nicht vom Feind lösen, die Lage bleibt hier also prekär. Um eine feindliche Umfassun über den Norden zu verhindern wird auch der angeschlagene G-Troop dorthin beordert. Es ist geplant die amerikanischen Truppen sobald wie möglich über das offene Gelände zwischen den Wäldern Richtung Bad Kissingen zurückzuziehen.


# Im Südwesten von Bad Neustadt ging mit der Dämmerung der Kontakt zwischen E-Troop und den sowjetischen PzAufklärern kurz verloren, dann ist der Feind aber aufgeschlossen. 3 Feindfahrzeuge konnte vernichtet werden bevor sie sich wieder zurückzogen. Hier im Süden wird ein zweiter feindlicher Angriffskeil vermutet, die geringe Sichtweite macht eine Einschätzung aber schwierig. E-Troop wird aber bereits auf den Highway#19 nahe der eigenen Artillerie zurückgezogen.


# Sowjetische Artillerie feuert FASCAM auf Highway#19 und südlich davon, wahrscheinlich soll unser Rückzug hier verlangsamt werden.


# Die deutschen Truppen im Frontabschnitt bleiben weiterhin in ihren Stellungen, noch erscheint es zu früh sie an die Front zu werfen.

Kampfstärke der vordersten Truppen um 2100:
+ 1-68 ARM Bn (M60) bei 76% und in Unordnung und wenig Munition
+ E/2-11 ACR (Bradley) bei 60%
+ F/2-11 ACR (Bradley) bei 65%
+ G/2-11 ACR (Bradley) bei 39% und in Unordnung
+ H/2-11 ACR (Abrams) bei 64% und wenig Munition

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KAreil
28.06.16, 18:52
10. Juni 1985 – 2100 bis 0300: Nacht

# Die sowjetischen Truppen im Norden von Bad Neustadt versuchen mit aller Gewalt das angeschlagene amerikanische 1-68 ARM Bn zu vernichten. Schweres Artilleriebombardement, Helikopterangriffe und Feuergefechte sowie ein veruchter Sturmangriff verringern die Kampfstärke des Bataillons auf 51%, es bleibt aber nach wie vor einsatzbereit und kann dem Feind zumindest leichte Verluste zufügen.

Die Abrams-Panzer des H-Troop eine Meile westlich können endlich ihre Munitionvorräte aufstocken und nutzen sie die nördlich stehenden sowjetischen PzAufklärer durch gezieltes Feuer zu vernichten.

Nachdem diese Bedrohung ausgeschaltet wurde kann sich das angeschlagene M60-Bataillon im Schutz der Dunkelheit vom Feind lösen und nach Westen absetzen. Zusammen mit dem G-Troop des 2-11 ACR steht es nun nordöstlich von Bad Kissingen.

H-Troop und F-Troop setzen sich auch einige Meilen nach Westen ab und werden dort den Feind weiter verzögern.


# Im Südosten von Bad Kissingen betreibt der E-Troop weitere Aufklärung und versucht die dort vermuteten sowjetischen Kräfte aufzuspüren aber ohne Erfolg.

Um einen feindlichen Durchbruch hier im Süden aufzuhalten steht dann ab 0600 auch noch das 3-64 ARM Bn ausgestattet mit starken Abrams-Kampfpanzern zur Verfügung.


# Den M109-Haubitzen des 2-11 ACR mangelt es an Munition und sie werden auf Stellungen im Nordwesten von Bad Kissingen zurückgenommen.


# In Bad Kissingen selbst haben die Truppen der 35.PzGrenBde das vorbereiten der Verteidigung abgeschlossen und können den feindlichen Angriff in gut ausgebauten Stellungen erwarten.

Insgesamt wird die Lage der NATO-Verteidiger immer kritischer. Die hohen Verluste an Mensch und Material machen die Verzögerung des sowjetischen Angriffs immer schwieriger und ein feindlicher Durchbruch ist wohl nur mehr eine Frage der Zeit.

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KAreil
03.07.16, 15:15
11. Juni 1985 – 0300 bis 0600: Morgendämmerung

# Sowjetische Panzeraufklärer schließen zu den Stellungen des H-Troop und F-Troop auf und werden im Abwehrfeuer vernichtet. Der Feind führt dann Kampfhubschrauber heran und kann dadurch einige Verluste verursachen. Den Hubschraubern folgen noch schwere Jagdbomberangriffe denen weitere Panzer und Schützenpanzer zum Opfer fallen. Schwere feindliche Artillerie wird ebenfalls herangeführt kann aber kaum Wirkung entfalten.

Feindliche Kampfpanzer nähern sich nun ebenfalls den Stellungen des F-Troops. Angesichts der feindlichen Übermacht ziehen sich H-Troop und F-Troop weiter nach Westen zurück um dort weiter zu verzögern.


# Die anschlagenen Truppen des G-Troop und M60-Bataillons ziehen sich von ihren Stellungen weiter nach Süden Richtung Bad Kissingen zurück. Hier im Zentrum der Front gibt es aktuell keine Feindfühlung.


# Im Süden des Abschnitts gibt es ebenfalls keinen Feindkontakt aber wir befürchten hier nach wie vor einen Durchbruch. E-Troop fühlt dazu weiter nach Südwesen vor um bei Feindkontakt dann zusammen mit erwarteten 1-64 ARM Bn eingreifen zu können.


# Der Rest der amerikanischen und bundesdeutschen Truppen bleibt in ihren Stellungen.

Wir erwarten mit dem kommenden Tag dann endlich die Hauptstoßrichtung des Feindes erkennen zu können. Wahrscheinlich muss er sich entscheiden ob er Bad Kissingen erstürmen oder umgehen will.

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KAreil
04.07.16, 18:29
11. Juni 1985 – 0600 bis 0900:

# Die sowjetische Luftwaffe fliegt wieder verstärkt Bodenangriffe und kann einige amerikanische M60-Panzer und Bradley-IFVs ausschalten.


# Starke feindliche Artillerie konzentriert sich auf die Bradleys des angeschlagenen F-Troop mehrere Kilomter Nordöstlich von Bad Kissingen. Dem verheerenden Feuer folgen T-72-Kampfpanzer die im Feuergefecht den F-Troop endgültig brechen können. Die verbliebenen 4 Fahrzeuge versuchen sich nach Wesen abzusetzen.

Der ebenfalls in diesem Bereich eingesetzte H-Troop kann sich trotz Munitionsmangels gegen die Feindpanzer und herangeführte Kampfhubschrauber behaupten. Schlussendlich muss aber der geordnete Rückzug angetreten werden. Der neue Auftrag lautet die Straße nördlich von Bad Kissingen zu sichern und den nördlichen feindlichen Angriffskeil im Auge zu behalten.


# Im Osten von Bad Kissingen tauchen mehrere Bataillone sowjetischer Infanterie auf BMP und BTR auf und formieren sich zum Angriff. Es kommt zu ersten Gefechten mit gegenseitigen Verlusten während sich die angeschlagenen G-Troop und 3-64 ARM Bn weiter auf die Stadt zurückziehen.

Das deutsche 355. FeldartillerieBataillon versucht die feindlichen Motschützen durch Wirkungsfeuer aufzuhalten kann aber nur leichte Verluste verursachen. Die Artillerie des des 2-11 ACR versucht ebenfalls einzugreifen wird aber entdeckt und verliert dadurch selbst eine Haubitze.

Die NATO-Luftwaffe fliegt 3 Luftangriffe von denen allerdings 2 von feindlichen Jägern abgefangen werden. Der 3. Angriff kommt aber durch und kann ein sowjetisches MotSchützen-Bataillon etwas hinter der Front im Straßenmarsch zerschlagen.

Die in Bad Kissingen eingegrabenen Marder des 351.PzGrenBataillons nehmen den Feuerkampf mit sowjetischen T-72 östlich der Stadt auf und können ihnen genug Verluste bereiten um den Angriff vorerst aufzuhalten.


# Südlich der Stadt kann keine Feindaktivität mehr festgestellt werden, wir gehen also nicht mehr davon aus dass der Feind auch hier durchbrechen will. Die Bradleys des E-Troop und die Abrams des 3-64 ARM Bn werden also Richtung Bad Kissingen beordert um die Verteidigung aus Süden zu unterstützen.

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KAreil
05.07.16, 18:16
11. Juni 1985 – 0900 bis 1200:

# Der sowjetische Angriff geht mit starken Luftangriffen auf den südlich von Bad Kissingen stehenden E-Troop weiter. Die Verluste bleiben zum Glück leicht.


# Die feindliche Artillerie konzentriert sich vor allem auf die im Westen der Stadt eingegrabenen Panzergrenadiere und Kanonenjagdpanzer. Dank der gut ausgebauten Stellungen sind die Verluste aber auch hier verschmerzbar.


# Nordöstlich von Bad Kissingen rücken sowjetische Motschützen mit Kampfpanzerunterstützung auf die amerikanischen Bradleys und M60 vor und drängen diese über den Fluss zurück. Der schwer angeschlagene G-Troop hat nur noch 2 einsatzfähige Fahrzeuge und wird noch weiter zurückgenommen. Das ebenfalls schwer angeschlagene M60-Bataillon hat noch 13 Fahrzeuge und muss trotz Munitionsmangels den Norden der Stadt halten.

Noch weiter nördlich werden die Überreste des F-Troops weiter von sowjetischen Einheiten gejagt, sie können sich aber erfolgreich nach Westen absetzen. Es gibt hier aber aktuell keine Meldungen über stärkere Feindverbände also werden die Abrams-Kampfpanzer des H-Troop nach Bad Kissingen abkommandiert. Dort kann im Feuergefecht unter leichten eigenen Verlusten ein sowjetisches Kampfpanzer-Bataillon gestört werden.

Zum Schutz der Nordflanke wird jetzt die letzte Reserve, das deutsche 354.PzBtl. mit Leopard1-Panzern in den Norden von Bad Kissingen verlegt.


# Die Abwehrstellungen in der Stadt werden von den Sowjets frontal aus Osten und Südosten angegangen. Im Abwehrfeuer der Verteidiger kann ein Sturmangriff mehrerer feindlicher Motschützen- und Panzerbataillone aber noch im Vorfeld gestoppt werden. Falls sich diese Feindbataillone nicht mehr sammeln können bestehen noch Chancen die Stadt hier zu halten.


# Südlich von Bad Kissingen klärt das frische 3-64 ARM Bn nach Nordosten auf und stößt auf ein sowjetisches Pionierbataillon mit schwacher Panzerunterstützung wobei es zu leichten gegenseitigen Verlusten kommt. Falls der Feind hier keine weiteren Kräfte hat könnte dem Angriffskeil auf Bad Kissingen hier in die Flanke gefallen werden.


# Im Hinterland kommt es leider zu Problemen mit beiden Artillerie-Batterien. Aufgrund von Munitionsmangel kann in diesen kritischen Stunden keinerlei Artillerieunterstützung eingesetzt werden. Die sehr frontnahe amerikanische Batterie wird ins Hinterland zurückgenommen.

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Hoppel
05.07.16, 18:53
Super AAR, ich verfolge es sehr interessiert.
Welches Spiel ist das denn??

KAreil
05.07.16, 19:42
Habt Dank!

Es handelt sich hier um North German Plain '85 (http://www.johntillersoftware.com/ModernCampaigns/NorthGermanPlain85.html) - einer der vielen John Tiller Titel.

KAreil
09.07.16, 13:00
11. Juni 1985 – 1200 bis 1500:

# Massives Artilleriefeuer unterstützt jetzt den sowjetischen Angriff auf Bad Kissingen. Die eingegrabenen Verteidiger erleiden dadurch schmerzliche Verluste.

Unter dem Schutz der Artillerie sammeln sich mehrere feindliche MotSchützenbataillone im Osten der Stadt und stellen sich dort für den Angriff bereit. Endlich ist zumindest eines unserer Artilleriebataillone wieder einsatzbereit und wir feuern Sprenggranaten und Minen auf diese Truppen, allerdings ohne große Wirkung.

Amerikanische Erdkampfbomber sollen hier jetzt auch eingreifen aber beide Staffeln kommen nicht durch. Sowjetische Jagdflugzeuge und Boden-Luftraketen schirmen den Angriffskeil perfekt ab.

In den heftigen Gefechten in der Stadt können den Angreifern hohe Verluste zugefügt werden aber auch die Bundeswehrtruppen werden immer schwächer.


# Nördlich der Verteidigungsstellungen in Bad Kissingen wird das amerikanische M60-Bataillon unter Verlusten zurückgeworfen. Die Stellungen sind also jetzt auch im Norden durch Panzer und MotSchützen bedroht. Das Abwehrfeuer unserer dort stationierten Kampfpanzer kann dem Feind nur leichte Verluste zufügen wobei 3 eigene Panzer verloren gehen.

Die 2 verbliebenen Bradleys des G-Troop werden aus dem Norden der Stadt zu den Stellungen im Zentrum verlegt.

Das deutsche 354. PanzerBtl. verlegt dafür nach Süden zu den wenigen übrigen amerikanischen Panzern, unsere allerletzte Reserve ist damit eingesetzt.


# Auch südlich der Stellungen in Bad Kissingen dringen Feindtruppen nach Westen vor und bedrohen sie aus Südosten. Die Bradleys des dort stationieren E-Troop können dem Feind zwar dabei Verluste zufügen verlieren aber selbst auch mehrere Fahrzeuge.

Das noch frische 3-64 ARM Bn südlich der Stadt versucht verzweifelt den feindlichen Angriff zu stören und drängt ein T-72-Bataillon unter einigen Verlusten nach Osten zurück. Ein nachfolgendes Feuergefecht mit den sowjetischen MotSchützen in der Stadt zeigt aber kaum Wirkung. Das Abrams-Bataillon befindet sich jetzt in relativ exponierter Position und ein entschlossener Feindangriff auf den deckenden E-Troop könnte sie einschließen.


Die Lage der NATO in diesem Frontabschnitt ist düster. Trotz Aufbietung aller Kräfte wird Bad Kissingen nicht mehr lange zu halten sein. Die nicht einsatzfähige Artillerie und der F-Troop des 2-11 ACR verlegen bereits weiter nach Westen.

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KAreil
09.07.16, 23:24
11. Juni 1985 – 1500 bis 1800:

# Sowjetische Schlachtflugzeuge stürzen sich auf die NATO-Stellungen in und um Bad Kissingen, vernichten die Überreste des E-Troop und werfen die Verteidiger ins Chaos. Das folgende schwere Artilleriefeuer verursacht weitere Verluste zwingt die NATO-Truppen in Deckung.

Ein Sturmangriff mit Unterstützung der rund um die Stadt verteilten Feindtruppen kann die Verteidiger dann schließlich unter schweren Verlusten aus den Stellungen werfen. Dem Feind gelingt es auch gleich die Stadt mit mehreren relativ frischen Bataillonen zu besetzen.


# Im Norden von BadKissingen dringen sowjetische Panzerreserven nach Westen vor, NATO-Luftangriffe werden meist abgewiesen und können nur leichte Verluste erzielen. Nach Artillerievorbereitung kann ein Gegenangriff des 354.PzBtl. und H-Troop den Feind aus dem Norden Bad Kissingens werfen. Die eigenen Verluste sind aber schwer, H-Troop ist auf einen einzigen Abrams zusammengeschmolzen.


# Im Süden der Stadt ziehen die Sowjets ebenfalls ihre Kräfte zusammen um die Stadt weiter zu sichern. Die exponiert weiter im Südosten stehenden E-Troop und 3-64 ARM Bn müssen nach Westen zurückgezogen werden.


# Im Hinterland beginnen die Vorbereitungen für die Evakuierung der Stäbe, auch der schwer angeschlagene G-Troop wird bereits zurückgezogen.

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KAreil
10.07.16, 13:39
11. Juni 1985 – 1800 bis 2100: Abenddämmerung und ENDE

# Die sowjetische Luftwaffe fliegt schwere Angriffe auf die nördlich von Bad Kissingen stehenden deutschen und amerikanischen Panzer, mehrere Leopard 1 gehen verlorenen.

Auf die Luftangriffe folgt ein schweres Artilleriebombardement wodurch es zu weiteren Verlusten beim 354.PzB. kommt. Dann setzen feindlichen Panzer- und MotSchützen-Bataillone zum Angriff an. Durch heftiges Feuer wird auch der letzte Abrams-Panzer zerstört und viele weitere Leopard 1 bleiben liegen. Als die Stellungen schließlich geräumt werden hat das vor wenigen Stunden noch frische deutsche Panzerbataillon nur noch Zugsstärke.

Angesichts der überall vorrückenden sowjetischen Truppen wird der generelle Rückzug angeordnet, dem Feind wird das Feld überlassen. Die Verzögerungsaktion der NATO-Kräfte war nicht erfolgreich, der Warschauer Pakt war zu schnell zu weit vorgedrungen und konnte schwerste Verluste verursachen.

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Taurus
10.07.16, 15:01
Sehr anschaulich geschrieben, gefällt uns gut.
Eine knackige Aufgabe wurde euch da ja gestellt; ist es überhaupt machbar, die sowjetische Dampfwalze wirksam aufzuhalten? Oder geht es nur darum, Zeit zu gewinnen und wenigstens nach Punkten zu "siegen", auch wenn der Gegner nicht wirklich aufzuhalten ist?

Kurioserweise sind mir die "modernen" Waffensyteme bei weitem in ihrer Wirksamkeit weniger vertraut, als die historischen aus WK2, wohl aus Mangel an Vergleichsmöglichkeiten. So lassen sich etwaige Chancen gegeneinander nicht so leicht einschätzen.

KAreil
10.07.16, 16:42
Sehr anschaulich geschrieben, gefällt uns gut.
Eine knackige Aufgabe wurde euch da ja gestellt; ist es überhaupt machbar, die sowjetische Dampfwalze wirksam aufzuhalten? Oder geht es nur darum, Zeit zu gewinnen und wenigstens nach Punkten zu "siegen", auch wenn der Gegner nicht wirklich aufzuhalten ist?

Kurioserweise sind mir die "modernen" Waffensyteme bei weitem in ihrer Wirksamkeit weniger vertraut, als die historischen aus WK2, wohl aus Mangel an Vergleichsmöglichkeiten. So lassen sich etwaige Chancen gegeneinander nicht so leicht einschätzen.


In den meisten Szenarien der modernen Titel geht es wirklich als NATO fast nur darum den WP lange genug zu verzögern. Finden wir auch realistisch, die Aufgabe der in Deutschland stationierten Truppen war ja auch Zeit zu gewinnen bis Reserven mit REFORGER usw. herangeführt werden konnten.

Ob auch die Truppen der Bundeswehr aber wirklich bereit gewesen wären Boden gegen Zeit zu tauschen halten wir für fraglich.

KAreil
10.07.16, 18:40
Fazit:

Ein durchaus interessantes wenn auch einseitiges Szenario. Auf NATO-Seite ist es praktisch unmöglich den Sowjets genug kampfkräftige Truppen entgegenzuwerfen. Die 2 PzGrenBataillone an vorderster Front sind von Beginn an verloren, es gab keine Chance sie zurückzuziehen.

Unsere einzigen noch einsatzfähigen Truppen waren am Ende ein Abrams-Bataillon dass allerdings erst viel zu spät zur Verfügung stand, wodurch Bad Kissingen schon so gut wie verloren war. Die Siegpunkte der Stadt und durch unsere hohen Verluste haben dem Gegner so einen eindeutigen Sieg beschert.





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Abrams-Kampfpanzer des 3-64 ARM Bn auf dem Rückzug.

KAreil
20.06.17, 18:47
Werte Regenten,
die fast „Live“-Berichterstattung die wir zuvor versucht haben bzw. die in diesen Hallen von vielen Regenten sehr erfolgreich betrieben wird hat sich für uns persönlich als leider nicht mehr passend herausgestellt. Der Aufwand erscheint uns einfach zu groß, das Schreiben dauert viel länger als das Spielen eines Zugs und lässt so das Interesse schwinden.

Ganz ohne „Pfeile auf Landkarten malen“ wollen wir aber auch nicht sein also testen wir hiermit eines Format – den Schlacht-Schnappschuss. Es wird nach der Schlacht aus dem vorhandenen Bildmaterial ein Bericht erstellt der den groben Ablauf abbildet und hoffentlich trotzdem interessant ist.

KAreil
20.06.17, 19:39
Die Krise bei Sedan

Am 13. Mai 1940 stehen die Spitzenkräfte des XIX. PanzerKorps wenige Kilometer vor der Maas/Meuse und ihnen steht die schwierige Aufgabe bevor den Flussübergang gegen den Widerstand der 2. französischen zu erzwingen. Danach muss ein Durchbruch nach Süden gelingen, dem Feind darf keine Gelegenheit gegeben werden eine neue Verteidigungslinie aufzubauen. Auf deutscher Seite stehen für dieses Unterfangen die starken Kräfte der 1., 2. und 10. PanzerDivision sowie des motorisierten InfanterieRegiments Großdeutschland zur Verfügung. Unterstützt werden sie vom VIII. FliegerKorps und den wichtigen Brückenpionieren.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0005_0001.jpg (http://www.imgbox.de/)





Die französischen Truppen in Sedan und Bazeilles sprengen die Maas-Brücken als sich die ersten deutschen Aufklärer nähern und es kommt zu heftigen Feuergefechten mit starker feindlicher Artillerie.

Im Norden von Sedan werden von den Pionieren Ponton-Brücken gebaut und die erste ist in den Abendstunden des 13. Mai fertiggestellt. Die Infanterie des Regiments Großdeutschland setzt als erstes über und kann den Brückenkopf trotz schwerem Artilleriefeuer halten.

Bei Douchery sprengt der Feind die Maasbrücke ebenfalls, hier arbeiten die Pioniere die ganze Nacht durch und können sie behelfsmäßig reparieren. In den frühen Morgenstunden des 14. Mai 1940 kann sie wieder befahren werden und bei Sedan ist auch die 2. Ponton-Brücke fertig.

Mit der Morgendämmerung greift die 2. PzDiv. Douchery über den Fluss an und kann den Feind zurückwerfen. Bei Sedan greifen die 10. PzDiv. und das IR Großdeutschland aus dem Brückenkopf nach Süden an und schließen dabei 2 Feindbataillon ein.

In den nächsten Stunden verbinden sich die Brückenköpfe bei Douchery und Sedan und versuchen gegen heftigen Widerstand nach Süden durchzubrechen. Ein Durchbruch gelingt nicht, immer wieder stoßen die deutschen Truppen auf neue Verteidigungslinien. Der Feind verzögert geschickt und mit starker Artillerieunterstützung. Bis 10 Uhr des 14. Mai gelingt es nur ca. 5 Kilometer von Sedan nach Süden Richtung Bulson vorzudringen.

http://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM0005_0002.jpg (http://www.imgbox.de/)





Die folgenden Stunden bringen weitere empfindliche Verluste durch die starke französische Artillerie und immer wieder gelingt es dem Feind neue Linie aufzubauen. Gegen Abend wird die französische Verteidigung aber brüchig und nachdem Bulson genommen wurde kann auf breiter Front nach Süden vorgerückt werden. Die Truppen des XIX. PanzerKorps sind mittlerweile ein komplettes Durcheinander und die Artillerie kann kaum folgen aber der Feind ist auf der Flucht.

Bis 2000 des 14. Mai kann Connage eingenommen werden und starke Feindkräfte sind dort eingeschlossen. Wenige Kilometer ostwärts wurde ein weiterer Kessel gebildet indem auch die gefährlichen französischen Panzer gefangen sind. Die erschöpften Panzerspitzen haben das nächste Etappenziel Chemery-sur-Bar bereits zum Teil eingeschlossen und kämpfen bei Einbruch der Nacht bereits mit den 3 Kilometer vor Stonne liegenden Franzosen. Stonne ist von strategischer Bedeutung und muss noch am nächsten Tag fallen.

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Noch vor Mitternacht gelingt es der 10. PzDiv. und dem IR Großdeutschland Chemery-sur-Bar einzunehmen und der Kessel bei Connage wird bis zum Morgengrauen aufgelöst. Ohne Pause geht der Vorstoß nach Süden weiter aber die deutschen Truppen sind erschöpft und ein Durchbruch ist nicht in Sicht, der Feind zieht sich langsam auf Stonne zurück.

In der Morgendämmerung gelingt es den Spitzentruppen der 1. und 10. PzDiv. die französischen Kräfte westlich von Stonne zu durchstoßen und so die wichtige Straße nach Le Chesne zu blockieren. Das schnelle Heranführen von Verstärkungen aus dem Westen wird so unterbunden.
Insgesamt verfügt der Feind aber sowohl westlich als auch ostwärts von Stonne noch über starke Kräfte deren Zusammenschluss unbedingt verhindert werden muss.

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Die nächsten Stunden stehen im Zeichen heftigster Angriffe auf Stonne mit Unterstützung der Luftwaffe und aller verfügbaren Artillerie. Unter Aufbringung der letzten Reserven und unter hohen Verlusten gelingt es schließlich die Franzosen aus der Stadt zu werfen. Ein versuchter Gegenangriff wird mit massivem Feuer abgewiesen und der Sieg dieser operativen Schlacht ist den Deutschen somit gesichert.

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KAreil
06.11.18, 19:15
Nachdem unser letzter JohnTiller-AAR leider aufgrund der mangelhaften KI beendet werden musste graben wir diesen AAR mal wieder aus.

Wir hatten schon mal versucht einen "Live-AAR" zu machen aber bei der aufwendigen Bildbearbeitung machte das Spiel selbst irgendwann mal keinen Spaß mehr. Wir werden uns jetzt erneut daran versuchen und dabei wollen wir einen Mittelweg zwischen Informationsgehalt und Aufwand finden. Der Bericht wird also eher die Form eines militärischen News-Ticker haben und die Bilder kaum bearbeitet.

Wir bitten die Regenten uns dazu auch Feedback zu geben ob der AAR so verständlich und gefällt.

Gestartet wird in Kürze und mit einem eher kleinen Szenario.

Witold Pilecki
06.11.18, 19:40
*ratter, ratter* Wir haben mal auf Seite 1 geschaut und da fällt uns ein, dass wir den AAR schon kennen. Schön, dass es hier bald weitergeht.

TheBlackSwan
06.11.18, 20:59
Freu freu freu
Miltiplayerspiele haben besonderen Reiz

Frisiercreme
06.11.18, 22:10
Wir lesen alles, was Ihr schreibt.
Habt Ihr bereits ein Szenario im Auge oder gibt es Auswahl?

KAreil
07.11.18, 19:42
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Lyck


East Prussia, 8th September 1914: By the 8th of September, the German 8.Armee was on a collision course for another climactic battle in East Prussia. Some 20 kilometers to the south of the main battlefield, the strategic crossroads of Lyck was being guarded by the partially formed Russian XXII.Army Corps that the Northwestern Front had rushed into the front line. The Russians intended to hold the crossroads as a link between the new 10th Army that was still forming, and Rennenkampf's 1st Army. However, the German 3.Reserve-Division was advancing along the periphery of the main force attacking near the Masurian Lakes, and it intended to seize the strategic crossroads at Lyck in order to provide flank security to its own army, and to push on north eastward if need be.[Size: small]

-----

1914_0908_01s: Flank Security

This scenario takes place on the southern flank of the battle that was commencing at the First Battle of the Masurian Lakes. Both the German 3.Reserve-Division the Russian XXII Army Corps were trying to provide flank security to their respective armies, with the crossroads at Lyck being of vital importance to both force's mission.

Unless the sources used are incorrect, it is known that the 1st Finnish Rifle Brigade was one of the first rifle brigades to arrive in full to the XXII Army Corps, and it is also known that the 20th Finnish Dragoon Regiment was also present. The remainder of the forces present in this scenario are an educated assumption. Golovine states that 1 1/4 strength of a division was present for the battle around Lyck, which means that five infantry regiments were present. Also he states that artillery was nearly equal strength in artillery on each side. This means that besides the 1st Finnish Rifle Brigade, there was part of another Finnish rifle brigade, which I have chosen the parts of the 3rd.

The starting deployment of both sides is also an abstraction since it was difficult to find anything more than a vague line drawn on a map. The site of where the battle began is correct, but the individual unit placements are an educated guess.





Ausgangslage:

T00 of 14 - 0600 am 08.09.1914 - Tag, Sicht 4km:
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GER:

# 3.ResDiv + KavBde 1 (von 8.Armee)

--

RU: (Teile XXII.AK der 10.Armee)

# 1.FinischeSchützenBrigade steht nordwestlich von Steinfelde gegenüber deutscher ReserveInfanterieBrigade 6 + Kallerie. Eigene Kräfte könnten über Klaußen im Westen umgangen werden.
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# 3.FinSchBde steht ostwärts davon an Bahnlinie gegenüber dt. ResInfBde 5 + Kav.
Hier könnte Feind über Osten überflügeln.
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# 20.FinischesDragonerRegiment steht südostwärts der Infanterie.
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Der Plan ist sich verzögernd auf Lyck zurückzuziehen.

(MajorVictory)

KAreil
10.11.18, 12:44
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T01 of 14 - 0600 bis 0800 am 08.09.1914 - Tag, Sicht 4km:
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GER:

# Inf und Kav Bewegungen bewegen sich von Steinfelde nach Westen auf Klaußen, kein Angriff bei Steinfelde

# Inf der 3.ResInfDiv mit Ari und MG nähern sich 3.FinSchBde und 20.FinDragReg

# Kav auf Weg ganz nach O gesichtet

--

RU:

# 1.FinSchBde verschiebt nach Westen Richtung Klaußen um Feind dort zu suchen und verzögern; verschiebt nach Osten für Anschluss an NachbarBde; Zentrum schwach besetzt;
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# 3.FinSchBde zieht sich langsam nach Nordosten zurück
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# 20.FinDragReg sitzt auf und weicht zurück nach Nordosten
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Arminius
12.11.18, 20:28
Vielen Dank für die Fortführung des AAR!

Welche John Tiller Spiele besitzt Ihr? Und welches findet Ihr am Besten?

KAreil
12.11.18, 21:26
Wir besitzen einige NapolenicBattles, MusketAndPike, PanzerCampaigns, ModernCampaigns und FirstWorldWarCampaigns Spiele.

Sie gefallen uns alle gut, je nachdem nach welcher Epoche uns gerade ist das eine mehr als das andere.
Wir könnten beim besten Willen nicht ein "bestes" bestimmen.

Falls ihr überlegt euch eines zuzulegen dann geben wir euch den Rat den man immer wieder von JohnTiller-Spielern hört - versucht die Demos und dann wählt den Titel für dessen Thema Ihr euch am meisten interessiert.

Cfant
13.11.18, 10:19
Wieso ist da eine schwarze Exklusions-Zone? Und könntet Ihr mal ein oder zwei Einheiten genauer vorstellen, was hinter den Nato-Symbolen steckt? Im Übrigen erwarten Wir einen glänzenden Sieg, sonst wird's nix mit Denkmal (https://de.wikipedia.org/wiki/Tannenberg-Denkmal).

KAreil
13.11.18, 20:10
Wieso ist da eine schwarze Exklusions-Zone? Und könntet Ihr mal ein oder zwei Einheiten genauer vorstellen, was hinter den Nato-Symbolen steckt? Im Übrigen erwarten Wir einen glänzenden Sieg, sonst wird's nix mit Denkmal (https://de.wikipedia.org/wiki/Tannenberg-Denkmal).


Das mit dem Denkmal ist schon vorbei, die Schlacht von Tannenberg hat zu diesem Zeitpunkt bereits stattgefunden - historisch und spielerisch. Im Spiel passierte das von Jänner bis Oktober und wir konnten gerade noch ein Unentschieden als Russe retten, mit ca. 71000 Verlusten inklusive dem gesamten I.AK verglichen zu etwa 23000 deutschen Verlusten.

-

Was ihr im Spiel seht sind hauptsächliche Bataillone und manchmal Kompanien. Einheiten mit +++ können sich in kleinere aufspalten die wesentlich schwächer sind aber mehr Raum abdecken können. Was ihr hier seht ist ein Querschnitt der russischen Einheiten, qualitätsmäßig im Mittelfeld aber dafür muss man als Russe schon froh sein.
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Cfant
14.11.18, 13:25
Naja, die Finnen waren ja eher kampfstark. Uns verwundert, dass diese MG-Einheit offensiv weit stärker ist als Defensiv. Hätten Wir anders eingeschätzt. Wobei Wir gestehen mussten, dass Wir Euch auf deutscher Seite dachten :D Aber gut, drücken Wir eben dem Zaren die Daumen :)

Ruprecht I.
14.11.18, 17:14
Ein Ösi auf deutscher Seite? Bei den Pifkes?:D

Gleich wieder raus!
Mit Ösis kann man keinen Krieg gewinnen.
Viel zu oft versucht :cool:

Arminius
15.11.18, 13:55
Hauptsache, die Preußen gewinnen und kein Österreicher ist in den preußischen Reihen!

Wir verfolgen den Kampf um Ostpreußen gespannt mit.

KAreil
15.11.18, 19:52
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T02 of 14 - 0800 bis 1000 am 08.09.1914 - Tag, Sicht 4km:
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GER:

# Feindkav durchquert Klaußen, auch FeindInf dort kurz gesichtet

# Vormarsch feindlicher Infanterie durch Steinfelde

# Feinkav im O bedrängt eigene Kav und kann sie fast kesseln,

--

RU:

# 1.FinSchBde sperrt mit 2 Baon im Westen gegen Feindkav, Rest zieht sich langsam auf Lyck zurück
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# 3.FinSchBde zieht sich nach Nordosten auf Fluss zurück
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# 20.FinDragReg weicht nach Nordosten aus, ein Baon kann sich nicht richtig von Feind lösen
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# ArmeeKorps-HQ und schwere Ari verlegen Richtung Lyck

(Major Victory)

KAreil
16.11.18, 21:46
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T03 of 14 - 1000 bis 1200 am 08.09.1914 - Tag, Sicht 4km:
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GER:

# Feindkav im Westen zieht sich nach Nordwesten zurück, kann nicht über Fluss im Norden ohne Brücke; FeindInf rückt zu SperrBataillonen auf

# Bei Steinfelde entfaltet Feind auf Nordufer des Fluss

# 2 eigene KavBaon im Osten werden vernichtet, Feindkräfte rücken überall nach

--

RU:

# 1.FinSchBde zieht sich vor Feind auf ganzer Front langsam zurück, Raum wird gegen Zeit getauscht; Teilkräfte werden schon nach Lyck zurückgenommen um Stellungen vorzubereiten
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# 3. FinSchBde zieht sich Richtung Walden über Fluss zurück, soll dort versuchen länger zu halten
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# 20.FinDragReg hat nur noch 1 Baon und geht über Walden nach Lyck um gegen Feindkav im Westen aufzuklären welche eine Umgehung über Norden planen könnte
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(Major Victory)

KAreil
17.11.18, 21:49
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T04 of 14 - 1200 bis 1400 am 08.09.1914 - Tag, Sicht 4km:
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GER:

# Feind drängt von Klaußen aus nach Nordosten und schließt auf

# Von Steinfelde aus schließt Feind auf

# FeindInf und Kav im Osten lassen Walden links liegen und stoßen zentral direkt auf Lyck, bedrohen somit Rückzugsweg

--

RU:

# Pioniere verbessern Stellungen in Walden uns setzen ihre Arbeit fort.

# HQ XXII.AK erreicht Lyck

# 1.FinSchBde zieht sich weiter auf ganzer Front zurück, MG-Kompanien werden Richtung Lyck abkommandiert und gehen zum Teil schon davor in Stellung.
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0021_0019.jpg (https://www.imgbox.de/)





# 3.FinSchBde hält Stellung an Fluss, Ari wird Richtung Lyck verlegt
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0021_0020.jpg (https://www.imgbox.de/)





# 20.FinDragReg (nur noch 2 Schwadronen) wird Westen und Süden von Lyck zur Unterstützung eingesetzt
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0021_0021.jpg (https://www.imgbox.de/)





(Major Victory)

Arminius
19.11.18, 08:25
Herzlichen Glückwunsch zum Sieg (,wenn auch für die falsche Seite ;) )!

Wir sollten Uns endlich einmal vornehmen, einmal im Monat ein JTS Spiel zu kaufen. Es scheint ja auch kleine Szenarien zu geben und die Grafik gefällt Uns dank Volcano Mod auch sehr gut. Und das gerade beendete Szenario in Ostpreußen erscheint interessant. Ähnliches können Wir von France 40 behaupten, wo für Uns der Kampf um Sedan spannend war. Bitte lasst weitere AAR folgen.

Cfant
19.11.18, 08:43
Woran seht Ihr, dass die Partie zu ende ist?

Arminius
19.11.18, 08:54
(Major Victory)

Daran sehen Wir das. Steht ganz am Ende. Grüße nach Österreich.

Cfant
19.11.18, 09:13
Steht aber bei jedem Update. Wir vermuten, es ist der momentane Spielstand, will meinen, wäre nun Schluss, stünde unser General auf Major Victory. Grüße zurück.

Arminius
19.11.18, 10:56
Dies stimmt. Danke für die Klärung.

KAreil
19.11.18, 17:31
Dank dem werten Cfant für die Klärung.
In den Klammern stellen wir den aktuellen Stand am Ende unseres Zugs dar.
Am Ende des Szenarios werden wir das gewohnt deutlich und mit Verlustübersicht bekanntgeben.

Am Anfang jedes Updates steht übrigens genau welcher Zug von wievielen das ist.

KAreil
22.11.18, 22:22
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)





T05 of 14 - 1400 bis 1600 am 08.09.1914 - Tag, Sicht 3km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0021_0022.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# Wie erwartet zieht Feind im Westen Truppen nach Norden, verfolgt nur leicht

# FeindKav stößt massiv auf Lyck, kann SchBaon auf Landzunge abschneiden

# FeindInf folgt Kav Richtung Lyck, Walden wird ignoriert

--

RU:

# Pioniere stellen Gräben in Walden fertig, ziehen weiter nach Lyck

# 1.FinSchBde zieht sich schneller auf Lyck zurück um nicht von FeindKav abgeschnitten zu werden, sichert mit Teilen schon im Nordwesten
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# 3.FinSchBde verlegt weitere Kräfte Richtung Lyck
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# 20.FinDragReg klärt im Nordwesten auf und unterstützt MG-Kompanie vor Lyck gegen FeindKav
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(Major Victory)

KAreil
24.11.18, 16:42
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)





T06 of 14 - 1600 bis 1800 am 08.09.1914 - Tag, Sicht 3km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0021_0026.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# FeinKav verjagt eigene Kav westlich von Lyck über Fluss

# Im Zentrum folgt FeindInf, aber eher zögerlich

# FeindKav löst eingeschlossenes SchBaon auf Landzunge südlich Lyck auf und zieht sich zurück, vermutlich wegen nahender Nacht

--

RU:

# 1.FinSchBde versucht Feindkav westlich Lyck zu verzögern; zieht sich im Zentrum weiter auf Lyck zurück;
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# 3.FinSchBde hält Walden und soll in Nacht von Fluss auf Walden zurückgehen
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# 20.FinSchBde verlegt auch 2.Baon in Westen von Lyck zur Verzögerung des erwarteten Angriffs
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Cfant
26.11.18, 09:54
Das Ganze sagt Uns recht wenig. Wie schätzt Ihr denn die Lage ein? Verlieren wir grade oder gewinnen wir?

KAreil
26.11.18, 17:00
Das Ganze sagt Uns recht wenig. Wie schätzt Ihr denn die Lage ein? Verlieren wir grade oder gewinnen wir?

Es geht rückwärts.
Und das schneller als geplant bei bereits 3 Batallionen Totalverlust.
Die Nacht verschafft uns zwar eine kurze Verschnaufpause aber uns graust vor dem Morgen.

Abschätzen können wir das dann besser wenn wir nicht mehr weiter zurückgehen.

KAreil
26.11.18, 20:05
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)





T07 of 14 - 1800 bis 0000 am 08.09.1914 - Nacht, Sicht 1km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0021_0030.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# Feuergefechte an Fluss südlich Walden, ansonsten Feind überall auf Abstand

--

RU:

# 122mm-Haubitzen der 22.HaubitzenDivision im Nordosten von Lyck feuerbereit und soll auf vermutete Feindposition feuern

# 1.FinSchBde bekämpft FeindKav südlich Lyck, ruht ansonsten

# 3.FinSchBde zieht MG-Kompanie Richtung Walden zurück und beschäftigt FeindInf auf anderer Flussseite

# 20.FinDragReg sitzt ab zur Erholung

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(Major Victory)

KAreil
28.11.18, 21:22
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)





T08 of 14 - 0000 bis 0600 am 09.09.1914 - Nacht, Sicht 1km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0021_0032.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# FeindKav und Inf nehmen Flussübergang westlich Lyck, Feindkav zieht sich wieder über Fluss zurück;

# Südlich Walden wird auch dieser Flussübergang von Feindkav+Inf genommen

--

RU:

# 1.FinSchBde zieht sich vor Feindkräften westlich Lyck zurück; verlegt Kräfte aus dem Zentrum über Fluß nach Lyck;
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# 3.FinSchBde zieht sich auf Walden zurück
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# 20.FinDragReg sitzt auf und soll Feind westlich Lyck verzögern

(Minor Victory)

KAreil
30.11.18, 23:02
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T09 of 14 - 0600 bis 0800 am 09.09.1914 - Tag, Sicht 4km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0021_0035.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# Westlich Lyck drängt Feind mit Kav und Inf vor

# Im Zentrum rückt Feindinf zur HKL vor

# Südlich Walden starke FeindKavKräfte zuerst Richtung Osten vorrücken aber dann wieder zurückziehen

--

RU:

# 1.FinSchBde zieht sich im Westen weiter auf Lyck zurück; Im Zentrum ebenfalls aber muss hier jetzt halten;
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# 3.FinSchBde soll Walden halten oder zumindest länger verzögern
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# 20.FinDragReg unterstützt westlich von Lyck

(Minor Victory)

KAreil
04.12.18, 22:37
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)

T10 of 14 - 0800 bis 1000 am 09.09.1914 - Tag, Sicht 4km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0021_0038.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# Westlich Lyck rückt FeindInf vor, FeindKav bleibt angeschlagen zurück;

# Im Zentrum marschiert Inf massiv auf

# Südlich Walden werden Pioniere verspreng und Feindinf nähert sich, FeindKav könnte Umgehung im Osten versuchen

--

RU:

# Pioniere verbessern Verteidigungspositionen in Lyck und arbeiten weiter

# 1.FinSchBde zieht sich nicht weiter zurück sondern hält Stellungen um zu verzögern
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# 3.FinSchBde bleibt bei Walden um zu verzögern

# 20.FinDragReg deckt mit einer Schwadron Ostflanke von Walden
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0021_0040.jpg (https://www.imgbox.de/)





(Minor Victory)

Arminius
05.12.18, 10:42
Danke für die Aktualisierung. Das sieht nach einem halbwegs vernünftig geführten Angriff der KI aus.

KAreil
05.12.18, 19:20
Danke für die Aktualisierung. Das sieht nach einem halbwegs vernünftig geführten Angriff der KI aus.

Werter Arminius,
in diesem AAR wird ausnahmslos nur PBEM gegen menschliche Gegner gespielt. Die KI hätte so einen Angriff leider nie durchführen können.

Arminius
06.12.18, 12:40
Das erklärt einiges. Wir hatten Uns ehrlich gesagt auch ein wenig gewundert.

KAreil
08.12.18, 12:45
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)





T11 of 14 - 1000 bis 1200 am 09.09.1914 - Tag, Sicht 4km:
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GER:

# Westlich Lyck nimmt Feind Stellungen, Ari geht zum Teil verloren

# Im Zentrum wirft uns Feind ebenfalls ca. 1km zurück

# Vor Walden wirft uns Feind zurück, steht vor dem Dorf

--

RU:

# Stellungen in Walden und nördlich Lyck verbessert

# 1.FinSchBde gruppiert westlich Lyck leicht um und zieht 1 Baon aus Zentrum, Rest muss verzögern
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0021_0042.jpg (https://www.imgbox.de/)





# 3.FinSchBde versucht weiter Walden zu halten, erhält 1 Baon von 1.FinSchBde
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# 20.FinDragReg deckt Flanken im Norden und Osten

(Minor Victory)

KAreil
14.12.18, 12:49
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T12 of 14 - 1200 bis 1400 am 09.09.1914 - Tag, Sicht 4km:
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GER:

# Im Zentrum nimmt Feind Stellungen und vernichtet SchBaon+MG-Kompanie

# FeindKav versucht im Norden und Osten zu überflügeln

--

RU:

# 1.FinSchBde zieht sich westlich Lyck zurück und muss gegen Kav im Norden verteidigen

# 3.FinSchBde gibt Walden auf und zieht sich weiter auf Lyck zurück

# 20.FinDragReg deckt Flanke im Norden und stört mit einer Schwadron Aufmarsch im Zentrum vor Lyck
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(Minor Victory)

KAreil
17.12.18, 22:10
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)





T13 of 14 - 1400 bis 1600 am 09.09.1914 - Tag, Sicht 4km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0021_0046.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# Lyck wird mit Ari und MG beschossen

# Kav im Zentrum vor Lyck wird zurückgejagt aber nicht verfolgt

# Verlassenes Walden von Feind besetzt

--

RU:

# 1.FinSchBde bleibt defensiv an Rückeroberung Waldens nicht zu denken

# 3.FinSchBde zieht exponiertes Baon auf innere Linie um Lyck zurück

# 20.FinDragReg wirft letzte kampfähige Schwadron ins Zentrum vor Lyck um Feind weiter zu verzögern
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(Draw)

KAreil
19.12.18, 21:22
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T14 of 14 - 1600 bis 1800 am 09.09.1914 - Tag, Sicht 4km:
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GER:

# FeinKav bildet großen schwachen Kessel weiträumig um Lyck, keine Wirkung

# Feindfeuer auf Stellungen, kaum Wirkung

# Kav im Zentrum vor Lyck wird vertrieben

--

RU:

# Alle Truppen halten Stellungen, Ari und MG feuern um Feindverluste zu erhöhen
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DRAW
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0021_0050.jpg (https://www.imgbox.de/)







Fazit:
Ein ausgeglichenes Szenario aber insgesamt nicht all zu interessant. Unter halbwegs gleich guten Spielern wird das meist wie hier in einem Unentschieden enden. Es hängt zum Großteil davon ab wieviele deutsche Truppen disrupted werden bzw. sich wieder erholen.

KAreil
08.01.19, 13:12
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Wloclawek am 12.11.1914 - PBEM auf Seite des russischen Zarenreichs



Poland, 12th November 1914: With the Lodz campaign underway, the campaign's first fighting was destined to occur along the Vistula River, given that this major obstacle cut an east to west path along the German axis of advance. The Germans intended to use the Vistula as a boundary to which they would anchor their left flank. On the 12th of November, the forward deployed Russian V Siberian Corps, of Rennenkampf's 1st Army made first contact with the Germans advancing from Thorn. The reserve formations of the Russian Army were no match for the Germans, but all they could hope to do is fall back and delay the German advance long enough for the rest of the Russian Army to respond. [Size: small] *See the notes document for information on scenario design decisions and historical notes.

-----

1914_1112_02s: The Battle of Wloclawek

It is recommended that the German side attacks very aggressively. Time is short and caution should be discarded in order to secure the objectives quickly, which represents t he German intent of destroying the Russian 79th Infantry Division, which would open the advance along the Vistula. It is also recommended that the Germans utilize the forced bridge crossing rule in order to cross the river that runs southwest of Wloclawek and perpendicular to their advance.

[Screenshots vom Ende des Zugs weil wir die zweite Seite spielen]






T00 of 11 - 1200 am 12.11.1914 - Tag, Sicht 3km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0001.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# Feindliche Kräfte:
+ 49.Reserve-Division des XXV.ReserveKorps der 9. Armee verstärkt durch schwere Feldhaubitzen der ReserveFußArtillerie
+ I.ReserveKorps der 9. Armee

# 49.ResDiv greift von Norden her aus Janowice und Brzezie an

# I.ResKorps greift von Norden und Westen auf Brzesc und Wola an

--

RU:

# Eigene Kräfte
+ Teile des V.SibirischenKorps mit 79.InfantrieDivision und kleinen Teilen 50.InfantrieDivision

# 79.ID wird sich langsam Wloclawek zurückziehen
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0002.jpg (https://www.imgbox.de/)





# 50.ID weicht Feind aus und geht auch auf Wloclawek
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0003.jpg (https://www.imgbox.de/)





(Major Victory)

KAreil
11.01.19, 22:13
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)





T01 of 11 - 1200 bis 1400 am 12.11.1914 - Tag, Sicht 3km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0004.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# Vormarsch an allen Fronten, westlich Wloclawek steht Feind bereits am Fluss, weiter südlich ebenfalls aber Feindkav wird mit Feuer auf Distanz gehalten

--

RU:

# 79.ID zieht Ari und MG nach hinten und versucht Feind durch Feuer zu verzögern; Truppen im Hinterland verbessern Stellungen
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0005.jpg (https://www.imgbox.de/)





# 50.ID zieht Ari zurück, Inf folgt langsam
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0006.jpg (https://www.imgbox.de/)





(Major Victory)

KAreil
14.01.19, 22:18
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)





T02 of 11 - 1400 bis 1600 am 12.11.1914 - Tag, Sicht 3km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0007.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# Vorstoß entlang gesamter Front der 79.ID durch dt. 49. und 36.ResDiv; an Westflanke bereits über Fluss; an Ostflanke versucht Feind durch Wald zu umgehen

# 50.ID stark bedrängt von dt. 1.ResDiv; FeindKav dringt in Lücke zwischen eigenen Divisionen

--

RU:

# 79.ID zieht sich an gesamter Front 1-2km auf Wloclawek zurück
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# 50.ID zieht sich so schnell wie möglich nach Osten zurück, FeindKav Hauptgefahr der Überflügelung

# 1.Astrakhische Kosaken Abteilung kommt aus Süden zur Verstärkung, die 4 Schwadronen werden zur Flankensicherugn der 50.ID eingesetzt
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0009.jpg (https://www.imgbox.de/)





(Major Victory)

KAreil
18.01.19, 21:55
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)





T03 of 11 - 1600 bis 1800 am 12.11.1914 - Tag, Sicht 3km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0010.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# FeindAri trifft nur bereits geräumte Stellungen

# 79.ID scharf verfolgt, an Ostflanke geht Feind durch Wälder

# 50.ID leichter verfolgt aber Feindkav versucht an beiden Flanken durchzustoßen, noch abgewehrt

--

RU:

# 79.ID weicht an Ostflanke nur leicht zurück und verzögert; an Westflanke weitere 1-2km Richtung Wloclawek;
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0011.jpg (https://www.imgbox.de/)





# 50.ID zieht sich weiter schnell nach Osten zurück;

# 1.AstKosakenAbt sichert Flanken der 50.ID
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0012.jpg (https://www.imgbox.de/)





(Major Victory)

KAreil
26.01.19, 21:42
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)





T04 of 11 - 1800 bis 2400 am 12.11.1914 - Nacht, Sicht 1km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0013.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# 79.ID wird trotz Dunkelheit stark verfolgt und angegriffen

# Ganz im Süden rückt FeindKav nach

--

RU:

# Wie üblich verbreitet Munitionsprobleme

# 79. ID zieht sich stellenweise 1km zurück, hält ansonsten Stellung um zu verzögern

# 50.ID und 1.AstKosAbteilung halten Stellung und rasten wo möglich
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0014.jpg (https://www.imgbox.de/)





(Major Victory)

KAreil
02.02.19, 12:44
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)





T05 of 11 - 0000 bis 0600 am 13.11.1914 - Nacht, Sicht 1km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0015.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# Feind ruht Großteil seiner Truppen, nur leichte Störangriffe an verschiednen Stellen der Front

--

RU:

# Stellungen bei Wloclawek und südwestlich davon verbessert

# Truppen rasten, nur vereinzelt leichte Feuergefechte im Bereich der 79.ID um Feindbereitstellungen zu stören
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0016.jpg (https://www.imgbox.de/)





(Major Victory)

KAreil
05.02.19, 21:31
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)





T06 of 11 - 0600 bis 0800 am 13.11.1914 - Tag, weicher Untergrund, Sicht 3km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0017.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# Vorstoß entlang ganzer Front

# Im Norden starke Feindkräfte in den Wälder nordwestlich Wloclawek

# Im Süden starke Feindkräfte, eigene Kav wird zurückgedrängt

--

RU:

# 79.ID hält nordwestlich Wloclawek Stellung; südwestlich langsame Absetzbewegung nach Osten
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0018.jpg (https://www.imgbox.de/)





# 50.ID verbessert Stellungen auf Ostseite des Fluss und zieht sich langsam nach Osten zurück

# 1.AstKosAbteilung deckt Südflanke der 50.ID, eine Schwadron von Feind fast eingeschlossen
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0019.jpg (https://www.imgbox.de/)





(Major Victory)

Arminius
05.02.19, 21:46
Das sieht ja gut aus. Immer weiter!

KAreil
09.02.19, 16:03
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)





T07 of 11 - 0800 bis 1000 am 13.11.1914 - Tag, weicher Untergrund, Sicht 3km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0020.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# 79.ID wird im Nordwesten von Wloclawek 1km von dt. 49.ResDiv zurückgedrängt; Südlich davon gelingt FeindKav tiefer Einbruch in Linie, eigene Kräfte fast eingeschlossen; FeindInf rückt auf;

# 50.ID und 1.AstKosAbteilung werden von dt. 1.ResDiv zurückgedrängt, starke Feindkräfte im Süden zu denen aber die Fühlung verloren geht

--

RU:

# 79.ID zieht sich im Norden weiter auf Wloclawek zurück, kaum Chancen für stabile neue Linie; Im Süden kann FeindKav wieder 1km zurückgeworfen werden, Flußlinie kann noch gehalten werden;
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0021.jpg (https://www.imgbox.de/)





# 50.ID startet Gegenangriff auf FeindKav und kann sie fast einschließen, ansonsten Rückzug auf Wloclawek

# 1.AstKosAbteilung verstärkt Nahtstelle zwischen 79. und 50.ID
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0022.jpg (https://www.imgbox.de/)





(Major Victory)

KAreil
13.02.19, 19:54
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)





T08 of 11 - 1000 bis 1200 am 13.11.1914 - Tag, weicher Untergrund, Sicht 3km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0024_0023.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# 79.ID im Nordwesten Wloclawek scharf verfolgt von dt.49.ResDiv; Südlich davon gelingt dt.36.ResDiv Flussübergang;

# 50.ID verfolgt von dt.ResDiv mit steigenden Verlusten, Linie hält noch

--

RU:

# 79.ID hält an gesamter Front Stellung aber verlegt Kräfte als Reserve nach hinten;
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# 50.ID hält ebenfalls verzögernd Stellungen, 1 Baon in sehr exponierter Lage;

# 1.AstKosAbteilung verstärkt Nahtstelle zwischen 79. und 50.ID und deckt mögliche Anmarschwege weiter im Osten
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(Major Victory)

KAreil
15.02.19, 22:48
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T09 of 11 - 1200 bis 1400 am 13.11.1914 - Tag, weicher Untergrund, Sicht 3km:
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GER:

# 79.ID im Nordwesten von Wloclawek wird von dt. 49.ResDiv bis an Ortsrand zurückgedrängt; Südlich davon kann dt. 36.ResDiv 1km vorrücken;

# 50.ID wird über Fluss zurückgedrängt, kann sich dort aber halten - ist in Gefahr Anschluss an 79.ID zu verlieren

# Feindkav fühlt im Osten an Bahnstrecke vor

--

RU:

# 79.ID verstärkt Truppen im Norden von Wloclawek; Südlich davon wird Linie gehalten aber Truppen für nächste Linie zurückgezogen; Überall wird versucht Feind mit Feuer in Schach zu gehalten
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# 50.ID zieht sich 1km nach Nordosten zurück

# 1.AstKosAbteilung deckt vor allem Anmarschwege im Osten; 1 Schwadron bei Wloclawek
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(Major Victory)

KAreil
17.02.19, 22:21
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T10 of 11 - 1400 bis 1600 am 13.11.1914 - Tag, weicher Untergrund, Sicht 3km:
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GER:

# 79.ID wird mit großen Teilen im Westteil von Wloclawek von dt. 49.ResDiv eingeschlossen, es drohen hohe Verluste; Südlich davon kann Feind unter hohen beidseitigen Verlusten 1km vordringen;

# 50.ID wird ebenfalls unter hohen Verlusten 1km zurückgeworfen

# FeindKav folgt 1.AstKosAbteilung auf Bahnstrecke im Osten

--

RU:

# Stellungen im Ostteil von Wloclawek verbessert

# 79.ID zieht unter hohen Verlusten 3 InfBaon von Westseite Wloclawek auf Ostseite zurück; südlich davon wird Stellung gehalten um zu verzögern aber mehrere Baon Richtung Wloclawek zurückgezogen;
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# 50.ID zieht exponierte Truppenteile 1km zurück und verzögert dort weiter

# 1.AstKosAbteilung deckt Bahnstrecke im Osten; 2 Schwadronen bei Wloclawek
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(Major Victory)

KAreil
18.02.19, 21:59
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T11 of 11 - 1600 bis 1800 am 13.11.1914 - Tag, weicher Untergrund, Sicht 3km:
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GER:

# 79.ID verliert Westteil von Wloclawek an dt. 49.ResDiv, etwa 1 Baon geht in Gefangenschaft; Südlich davon kämpft sich dt. 36.ResDiv wieder 1km voran

# 50.ID wird von dt. 1.ResDiv fast eingeschlossen

--

RU:

# Feuergefechte, ansonsten Verluste vermeiden
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MINOR VICTORY
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Fazit:
Ein sehr spannendes und ausgeglichenes Szenario. Auf russischer Seite muss man seine qualitativ weit unterlegenen Truppen klug zurückziehen und trotzdem dabei verzögern. Am Ende kommt es darauf an möglichst viele deutsche Truppen mit Feuer zu "disrupten" um ihre Sturmangriffe zu verhindern. Je nachdem wie viel Glück man hier auch hat wird das Spiel unter etwa gleichguten Gegnern ein Unentschieden oder ein kleiner Sieg für eine der zwei Seiten.

Taurus
18.02.19, 23:43
Knappe Kiste, die Deutschen haben schon einen Fuß in Wloclawek und wenn das Szenario länger dauern würde, könnten sie es bestimmt auch nehmen.

Sieht man auch an den Punkten, im vorletzten Zug hattet ihr noch einen Major Victory, am Ende reichts nur zum Minor Victory. Trotzdem, Sieg ist Sieg, das muß man wohl auch erstmal hinbekommen.:ja:

KAreil
23.02.19, 19:22
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Chelmo-Dombie am 14.11.1914 - PBEM auf Seite des russischen Zarenreichs



Poland, 14th November 1914: As the Russian 2nd Army continued its advance to the west towards Silesia, it deployed a screening force consisting of the II Army Corps which was located in the vicinity of Kutno. With the westward advance of the rest of the army, a dangerous gap began to develop between II Army Corps and the rest of 2nd Army. To fill this gap, one brigade of the 3rd Guard Division and the 1st Rifle Brigade were dispatched to the area of Chelmno and Drzewce. However, as the Germans were executing their own offensive towards Lodz, the German XI.Armeekorps attacked towards Dombie with orders to seize the crossroads. As this attack developed, the 1st Rifle Brigade withdrew, leaving the Guard Division to fend for its itself with an open flank. [Size: small] *See the notes document for information on scenario design decisions and historical notes.

-----

1914_1114_01s: The Guard Fights Back
The Russian 3rd Guard Division has had its right flight opened up due to the withdrawal of the 1st Rifle Brigade that was located at Drzewce. Historically, the 1st Rifle Brigade was on the flank but once the Germans began maneuvering around its own right flank in the morning of the 14th, it withdrew on a march back to the southeast through Leczya, stopping just short of Orzokow.
The German 22.Infanterie-Div. gets withdrawn in this scenario to simulate its historical advance southeast.

[Screenshots vom Ende des Zugs weil wir die zweite Seite spielen]







T00 of 09 - 1200 am 14.11.1914 - Tag, Sicht 3km:
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GER:

# Feindliche Kräfte:
+ Großteil des XI.Armeekorps der 9. Armee

# dt. 38.ID wird wohl auf breiter Front auf Chelmo und Dombie angreifen, Schwerpunkt Chelmo

# dt. 22.ID wird wohl über Drzewce auf Dombie vorrücken

--

RU:

# Eigene Kräfte
+ 1.Bde der 3.GardeDivision auf Linie Chelmo, Rest der Division im Anmarsch aus Süden

# 1.Bde wird sich verzögernd auf Dombie zurückziehen

# 2.Bde wird nach Ankunft Dombie sichern
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0025_0002.jpg (https://www.imgbox.de/)





(Major Victory)

KAreil
23.02.19, 23:07
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T01 of 09 - 1200 bis 1400 am 14.11.1914 - Tag, Sicht 3km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0025_0003.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# dt. 38.ID rückt auf Chelmo vor, weiter im Osten hängt Angriff zurück

# Drzewce von unbekannten dt. Truppen genommen

--

RU:

# 1.Bde hält Linie Chelmo im Westen, weiter östlich werden Truppen auf diese Linie zurückgenommen
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0025_0004.jpg (https://www.imgbox.de/)





(Major Victory)

KAreil
01.03.19, 19:49
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T02 of 09 - 1400 bis 1600 am 14.11.1914 - Tag, Sicht 3km:
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GER:

# dt. 38.ID rückt auf ganzer Front nach;

# FeindKav dringt im Osten weit vor und ist in offener Flanke

--

RU:

# 1.Bde räumt Chelmo und zieht sich über Fluss zurück; weiter östlich Rückzug Richtung Dombie
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(Major Victory)

KAreil
02.03.19, 20:00
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/Banner_FWWC_EP14.png (https://www.imgbox.de/)





T03 of 09 - 1600 bis 1800 am 14.11.1914 - Tag, Sicht 3km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0025_0007.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# dt. 38.ID rückt wieder an ganzer Front nach und nimmt nach AriVorbereitung das geräumte Chelmno

# Ostwärts von Dombie FeindKav gefolgt von FeindInf samt MG und Ari

--

RU:

# 1.Bde hält Stellungen südlich Chelmno; weiter ostwärts wird für Nacht von Feind abgesetzt, Stellungen run um Dombie bezogen
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0025_0008.jpg (https://www.imgbox.de/)





# 2.Bde kommt südlich Dombie an und marschiert Richtung Dorf [Screenshot wurde vor dem Eintreffen gemacht]

(Major Victory)

KAreil
08.03.19, 15:04
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T04 of 09 - 1800 bis 0000 am 14.11.1914 - Nacht, Sicht 1km:
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0025_0009.jpg (https://www.imgbox.de/)





GER:

# Bei Dombie und Chelmo rückt Feind an Straße nach, ansonsten hält er Abstand. Dorf ostwärts Dombie von Feind besetzt

--

RU:

# 1.Bde rückt in Umfeld von Dombie aus und stört Feindbereitstellung
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0025_0010.jpg (https://www.imgbox.de/)





# 2.Bde überquert Fluss Ner und bezieht Stellung in Dombie
https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0025_0011.jpg (https://www.imgbox.de/)





(Draw)

KAreil
21.03.19, 10:31
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T05 of 09 - 0000 bis 0600 am 15.11.1914 - Nacht, Sicht 1km, Schlamm durch schmelzenden Schnee:
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GER:

# Feuergefechte an gesamter Front, keine Feindvorstöße

--

RU:

# 1.Bde führt Feuergefechte mit Feind, Verluste ausgeglichen
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# 2.Bde setzt den Großteil der Truppen über Ner und dort muss gehalten werden
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(Draw)

KAreil
28.03.19, 19:33
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T06 of 09 - 0600 bis 0800 am 15.11.1914 - Tag, Sicht 3km, Schlamm durch schmelzenden Schnee:
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GER:

# Feind rückt an gesamter Front heran

--

RU:

# 1. und 2. Bde konsolidieren Stellungen und erwarten Feindangriff
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(Draw)

KAreil
01.04.19, 22:22
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T07 of 09 - 0800 bis 1000 am 15.11.1914 - Tag, Sicht 3km, Schlamm durch schmelzenden Schnee:
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GER:

# dt. 38.ID stellt sich bei Chelmo und westlich Dombie bereit

# dt. 22.ID stellt sich nördlich und ostwärts Dombie bereit

--

RU:

# Hohe Verluste durch feindliche Feuervorbereitung

# Verbreitet Munitionsmangel

# 1. und 2. Bde versuchen Feind mit Feuer auf Distanz zu halten mit etwas Erfolg, ansonsten Stellungen verbessern und Reserven bereithalten
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(Draw)

KAreil
06.04.19, 13:20
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T08 of 09 - 1000 bis 1200 am 15.11.1914 - Tag, Sicht 3km, Schlamm durch schmelzenden Schnee:
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GER:

# dt. 22.ID nimmt Stellungen nördlich Dombie

# Ansonsten nur Feuervorbereitung

--

RU:

# Gegenangriff vor Dombie scheitert, eigene Verluste hoch
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(Minor Defeat)

KAreil
10.04.19, 12:57
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T09 of 09 - 1200 bis 1400 am 15.11.1914 - Tag, Sicht 3km, Schlamm durch schmelzenden Schnee:
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GER:

# Feind beschränkt sich auf Feuer um weitere Verluste zuzufügen und Gegenangriffe zu verhindern

--

RU:

# Gegenangriff der 1.Bde Richtung Chelmo bleibt im Schlamm hängen, Verluste durch Feindfeuer

# Gegenangriff der 2.Bde von Dombie nach Norden kann erste dt. Linie zurückwerfen aber kommt nicht weiter voran
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MINOR DEFEAT
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Fazit:
Ein kleines Szenario dass keine Fehler verzeiht. Wir haben zu schnell zu viel Boden aufgegeben und zusammen mit den Verlusten hat uns das die Niederlage beschert. Wir schätzen das Szenario relativ ausgeglichen ein und es ist angenehm mit der russischen Garde mal ausnahmsweise Truppen zu führen die den deutschen zumindest ebenbürtig sind.