Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ostfront 1944 - Ein AoC Bagration AAR
Werte Audienz,
gemäß dem Mandat der Umfrage beginnen wir nun einen AAR gegen einen menschlichen Gegner, und zwar ein bisher noch ziemlich unbeleuchtetes Szenario:
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Gegner wird der werte Löwenherz sein, der die Rote Armee übernimmt, und wir folgen dem Wunsch etlicher Regenten, endlich mal einen Untergangs-AAR von uns zu lesen. So sei es.
Wir spielen in der Version 1.03, und es gibt nur eine Hausregel: die einzige Fallschirmjägereinheit der Russen darf nicht im Falli-Modus verwendet werden, weil das für die Achse in der prekären Situation schlichtweg nicht zu kontern ist.
Wir stellen uns das Gesicht des werten Duke of York vor... "Wie? Keine Änderungen im Editor? Praktisch keine Hausregeln in der Stärke des Telefonbuchs von New York? Sakrileg!!!"
Das Szenario als solches ist so balanciert, daß die Russen in militärischer Hinsicht nicht zu besiegen sind, aber es stellt sich die Zeitfrage. Im Mai 1945 endet das Szenario, und bis dahin sollte die Rote Armee in Berlin sein.. oder auch nicht.
http://imageshack.com/a/img912/6871/Fi19VH.png
Da mußten wir herzlich lachen... bis Mai 1945 Baku einnehmen. Sehr realistisch, Big Al.
Wir sind schon froh, wenn wir zu Schluß Berlin halten.
http://imageshack.com/a/img537/2535/u7lMh7.png
Der gute Mann hat Recht: man kann die Russen nicht stoppen. Wir fragen uns an dieser Stelle erneut, was Big Al bei der Erstellung der Missionsziele geraucht hat.
Der werte Löwenherz wird keine Berichterstattung leisten, es bleibt bei diesem Thread hier. Wir werden in der gewohnt nüchternen Art und Weise berichten. Eine Storyline wird es nicht geben, historische Fotos wahrscheinlich schon. Der Bericht wird im üblichen, passivischen OKW-Stil abgefaßt werden. Neu für unsere AAR: wir werden sehr viel technische Analyse und Statistiken bereitstellen.
Start wird im Laufe der kommenden Woche sein. Wir haben den ersten Turn schon vorliegen, kommen aber heute nicht dazu, weil wir noch eine Einleitung schreiben wollen.
Wohl bekomm's!
Alith Anar
07.06.15, 19:29
Da mußten wir herzlich lachen... bis Mai 1945 Baku einnehmen. Sehr realistisch, Big Al.
Jeder wächst mit seinen Aufgaben :D
DAS, werter Herr, ist eine Aufgabe mit Brusthaaren. Um nicht zu sagen: Ein Akt des Wahnsinns. Bagration war doch die schwerste Niederlage der deutschen Militärgeschichte, oder? Wollen mal sehen, was Ihr daraus macht. Wir sind gespannt. Also dann: Mai '45 in Baku! :D
Alith Anar
07.06.15, 20:30
Es war auf jeden Fall eines der verherrensten Einzelereignisse der deutschen Militärgeschichte. Wenn man die beiden WK noch mit dazu nimmt.
Seitdem halten wir uns ja zurück wenn es ums Spielen geht ;)
Ruprecht I.
07.06.15, 20:52
Also dann: Mai '45 in Baku! :D
Aber auch nur, um dort eine Inspektionstour nach seinem halbjährlichen Urlaub in Wladiwostok abzuleisten :fiesemoep:
Oooh, Wir sind erfreut ob dieses Berichtes. :) :top:
Sehr schön.
Das hier dürfte nicht ohne einen einzigen Verlust ausgehen. :)
Werter Alith Anar,
wir können im Vorfeld bereits ausschließen, daß wir nach Baku kommen werden.. oder sonstwo hin. Wir haben gegen der werten Löwenherz eine paar Runden angetestet... der Amerikaner würde "FUBAR" sagen.
Werter Cfant,
schön, Euch mal wieder in einem unserer AARs zu lesen. Wir denken, daß die "Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte" allgemein überschätzt wird. In den Jahren 41 bis 43 war die H.Gr. Mitte die stärkste deutsche Heeresgruppe, aber in 44 nur noch ein immobiler Haufen von ausgezehrter Infanterie, weil die ganzen mobilen und gepanzerten Truppen im Süden waren, wo die Russen fast die ganze Ukraine zurückerobert haben. Die Russen haben nur gegen einen relativ schwachen Gegner mit vernichtender Übermacht zugeschlagen und damit en passant auch die H.Gr. Nord abgeschnitten.
Wir denken, daß die Kräfteverhältnisse in diesem Szenario ganz gut dargestellt werden, was auch in der folgenden Analyse deutlich werden wird.
Werter Ruprecht I.,
ähm, ja. Realismusgrad optimistischer FDP-Politiker.
Werter Managarm,
wir werden uns hüten, vier mal dasselbe zu spielen! Drei mal SoE ist genug!
(den kleinen Seitenhieb konnten wir uns nicht verkneifen! :D)
Werter Werth,
wenn wir auch nur einen einzigen Verlust zu beklagen haben, dann kann das ausschließlich Würfelpech gewesen!
(auch ein kleiner Insider, allerdings auf unsere Kosten! :D :D :D)
Vorgeschichte
Nun gut... wir haben alle schon mal etwas über Kursk gelesen.. und warum es schief ging. Noch während der Schlacht wurden Teile der dringend benötigten Reserven nach Italien verlagert, und man kann mit Sicherheit davon ausgehen, daß der Landungstermin unter den Alliierten abgesprochen war, da die Russen ja schon vorher über Kursk Bescheid wußten.
Ab September 1943 begann der Transfer von ca. einem Drittel der Truppen des Ostheeres an die Westfront, und das zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Der indirekte Beitrag des "D-Day in being" hätte nicht größer sein können, denn im November 1943 ging Kiew verloren, und der Schwung trug die Rote Armee bis über den Dnjpr in Richtung Lemberg. Butschatsch fiel bereits im März 1944, wurde aber wieder zurückerobert, und die Front im Süden stabilisiert sich. Die Russen suchten sich den nächsten Schwachpunkt in den viel zu starren deutschen Linien.. die drastisch ausgedünnte Heeresgruppe Mitte, die über praktisch keine Panzer mehr verfügte, weil man in den Vormonaten alles nach Süden verlagert hatte.
Die russische Offensive im Frontzentrum, die noch im Herbst 1943 Smolensk zurückerobert hatte, wurde von der deutschen Infanterie aufgehalten, und man fühlte sich ob der geographischen Gegebenheiten sicher. Der Großteil der russischen Panzer operierte südlich der Pripjet-Sümpfe.. dachte man.
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Die Finnen können sich nur noch selbst helfen... die deutsche Unterstützung, die es bis September 1944 gab, ist in dem Spiel nicht modelliert.
Die exponierte und verletztliche Stellung der H.Gr. Mitte ist deutlich zu erkennen... ein Vorstoß über Dünaburg nach Riga schneidet die gesamte H.Gr. Nord ab... und so ähnlich kam es ja dann auch.
Was etwas unrealistisch ist: die Russen sind auch im Süden dermaßen stark, daß sie bei gutem Verlauf Lemberg nehmen und ins Generalgouvernment vordringen können.. das ist im RL ja erst viel später passiert.
Wir bewundern trotzdem ein wenig die Modellierung des Szenarios. Die Russen sind der Wehrmacht zahlenmäßig ziemlich genau 4:3 überlegen und haben einen technologischen Nachteil von 3:4, was sich eigentlich annähernd aufheben müßte.. ist aber nicht so. Die Rote Armee entfaltet eine dermaßen brutale Wucht, daß es schon fast nicht mehr feierlich ist. Die ersten Runden wird das noch nicht sichtbar, aber wenn der Feind Mogilew umgangen hat und in den tiefen Raum westlich davon vorstößt, gehen die Lichter aus. Auch müssen wir im Süden aufpassen, daß da nicht schon im Sommer 1944 ein Loch entsteht.
Noch eine Anmerkung zum Schluß: wir wissen, daß die Rumänen und die an der rumänischen Grenze operativ der H.Gr. Süd unterstanden. Zur Vereinfachung der Berichterstattung werden wir allerdings aus den Kämpfen in Rumänien ein eigenes "Theater" machen. Die Kräfte der Wehrmacht sind so oder so im Süden konzentriert (61 von 113 Bodeneinheiten), was die historischen Verlauf ermöglicht.
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Die Wehrmacht und ihre Verbündeten verfügen über Bodentruppen in der Stärke von 113 Einheiten. 7 Sicherungseinheiten unterdrücken Partisanen im Bereich der H.Grn. Nord und Mitte, 7 weitere auf dem Balkan.
Die Gliederung am Vorabend 22. Juni 1944 ist wie folgt:
18 HQs
8 Panzerkorps (1 angeschlagen)
1 Panzergrenadierkorps
49 Armeekorps (1 angeschlagen)
26 Divisionen (2 angeschlagen)
4 Jagdpanzer
2 Schwere Artillerie
1 Nebelwerfer
1 Kavalleriekorps
1 Flakbrigade
2 Garnisonen
(Prüfsumme 113)
Wir werden diese Zahlen alle 3 Monate überprüfen, um zu sehen, was noch übrig geblieben ist.
Finnland
http://imageshack.com/a/img538/9835/MypAQx.png
Was im Norden passiert, ist relativ belanglos.
Die Finnen haben 2 HQs, 6 Armeekorps und 1 Division in Helsinki. Wir planen nicht, den Finnen viele MPPs zukommen zu lassen. Insbesondere Petroskoi werden wir nicht aktiv verteidigen. Wozu auch?
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img673/7/J3m8OZ.png
Der H.Gr. Nord stehen keine Panzer zu Verfügung. Die Truppen bestehen aus:
3 HQs
1 Panzergrenadierkorps
8 Armeekorps
4 Divisionen
1 Nebelwerfer
1 Garnison
In der Summe 18 Bodeneinheiten.
Wir erwarten, daß der Feind mit aller Macht Opotschka angreifen wird. Der Verlust ist nicht zu vermeiden.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img911/7616/NNJjGx.png
Witebsk liegt leider auf der falschen Seite des Flusses, wäre aber auch so nicht zu halten. Der Feind wird sich auf Mogilew konzentrieren.. die Stadt ist das Sprungbrett nach Westen.
An dieser Front stehen der Wehrmacht nur schwache und schlecht versorgte Kräfte zu Verfügung.
4 HQs
1 Panzerkorps (angeschlagen)
2 Jagdpanzer
9 Armeekorps
7 Divisionen (2 angeschlagen)
1 Kavallerie
1 Garnison in Minsk, die ganz schnell ersetzt werden muß
In der Summe 25 Bodeneinheiten
H.Gr. Nordukraine
http://imageshack.com/a/img912/2011/ODkZ6j.png
Südlich der Pripjet-Sümpfe stehen fast alle Panzer, und das Gelände ist günstig. Es gibt nur ein Problem: die Russen haben auch ziemlich viele Panzer in der Gegend, und sie sind am Drücker, da die deutschen Einheiten schlecht versorgt sind.
Im einzelnen stehen zur Verfügung:
4 HQs
5 Panzerkorps (ca. 2/3 aller Panzer)
12 Armeekorps
10 Divisionen
2 Schwere Artillerie
1 Flakbrigade
Wer nun davon ausgeht, daß wir an diesem Frontabschnitt zurückschlagen können: weit gefehlt. Wir können schon froh ein, wenn die Russen im August nicht in Lemberg stehen.
H.Gr. Südukraine
http://imageshack.com/a/img907/3705/KOCvil.png
Hier sieht die Front eigentlich ganz gut aus... ist sie aber nicht. Wir werden uns mittelfristig auf die Verteidigungsstellung am Fluß Siret zurückziehen müssen.
Die Lage hier unten ist für uns am Schwersten einzuschätzen, weil wir eigentlich Kräfte von diesem Frontabschnitt zur H.Gr. Mitte verlagern müßten.
Wer brauch den Balkan?
Im einzelnen stehen hier unten zu Verfügung:
5 HQs (wegen der ganzen Nationalitäten)
2 Panzerkorps
2 Jagdpanzer
14 Armeekorps (1 angeschlagen)
4 Divisionen
Wir denken, daß die Russen hier auf Abnutzung gehen.
Damit soll es genug des Geschwafels sein.. der nächste Post stellt den Beginn des AARs dar und wird im üblichen Berichtsstil gehalten sein.
Admiral Hipper
07.06.15, 23:41
Schön, das wir mal ein neues Szenario zu sehen bekommen.:top:
Noch eine Anmerkung zum Schluß: wir wissen, daß die Rumänen und die an der rumänischen Grenze operativ der H.Gr. Süd unterstanden. Zur Vereinfachung der Berichterstattung werden wir allerdings aus den Kämpfen in Rumänien ein eigenes "Theater" machen.
Die Heeresgruppe Süd gab es ab April 1944 nicht mehr als solche. Das was Ihr als "Heersgruppe Süd" benannt habt, ist die Heersgruppe Nordukraine und "Rumänien" die Heersgruppe Südukraine.:opa:
Beide Heeresgruppen wurden dann später nochmals umbenannt, um sich dem Kampfgebiet anzupassen.
Immer dieses Gerede von Rückzugskämpfen und "Front halten". Wir erwarten, dass ihr über die "exponierte Stellung", auch Brückenkopf ins Herz des Feindes, den Durchbruch vollzieht und den gesamten Roten Klumpen, der die HG Nordukraine kitzelt, mit der HG Südukraine einkesselt und samt und sonder ausrottet. 1945 Baku oder ihr müsst euch verantworten!
http://fs2.directupload.net/images/150607/ymmx2q58.png (http://www.directupload.net)
Wir haben das mal für euch genaustens dargestellt, was in Berlin erwartet wird! Das ist ja wohl zu schaffen.
Werter Cfant,
schön, Euch mal wieder in einem unserer AARs zu lesen. Wir denken, daß die "Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte" allgemein überschätzt wird. In den Jahren 41 bis 43 war die H.Gr. Mitte die stärkste deutsche Heeresgruppe, aber in 44 nur noch ein immobiler Haufen von ausgezehrter Infanterie, weil die ganzen mobilen und gepanzerten Truppen im Süden waren, wo die Russen fast die ganze Ukraine zurückerobert haben. Die Russen haben nur gegen einen relativ schwachen Gegner mit vernichtender Übermacht zugeschlagen und damit en passant auch die H.Gr. Nord abgeschnitten.
Wir denken, daß die Kräfteverhältnisse in diesem Szenario ganz gut dargestellt werden, was auch in der folgenden Analyse deutlich werden wird.
[/FONT]
Da habt Ihr natürlich recht, aber das gilt für die ganze Wehrmacht. Das war nicht mehr der Koloss von 1939-1942. Wir haben uns anlässlich Eures AARs kurz eingelesen.
Prof. Wiki meint: Die Verluste der Wehrmacht durch die Operation Bagration betrugen nach der Forschungsarbeit des Historikers Frieser insgesamt 399.102 Soldaten. Davon waren im Sommer 1944 gemeldete 26.397 Gefallene, 262.929 Gefangene und Vermisste und 109.776 verwundete Soldaten.
also 400.000 Mann weg, dazu das Material... der Siegfrieden rückte da doch etwas in die Ferne :D
Die Unterlegenheit von 3:4 verwundert mich doch sehr.
Wieder Dr.Dr.Prof. Wiki:
aut offiziellen sowjetischen Quellen standen vor dem Beginn der sowjetischen Offensive 1.400.000 Soldaten der Roten Armee mit 31.000 Geschützen, Raketenwerfern und Mörsern, 5.200 Panzern und Sturmgeschützen und 5.300 Flugzeugen den 1.200.000 Soldaten der Heeresgruppe Mitte mit 9.500 Geschützen, Raketenwerfern und Mörsern, 900 Panzern und Sturmgeschützen sowie 1.350 Flugzeugen gegenüber.[80]
Während die Angaben für die sowjetischen Truppen auch von dem US-amerikanischen Historiker Glantz übernommen wurden, rechnete dieser nur noch mit höchstens 850.000 deutschen Soldaten,[53] was der ungefähren Ist-Stärke der Heeresgruppe Mitte am 1. Juni 1944 entsprach.[81]
Der russische Militärhistoriker Kriwoschejew beziffert die Stärke aller an der Offensive beteiligten sowjetischen Fronten mit 2.331.700 Soldaten.[82] Diese Zahl ist wahrscheinlich zu hoch, zumal die Glaubwürdigkeit von Kriwoschejew in der Fachliteratur immer mehr angezweifelt wird.
Nach dem deutschen Historiker Frieser wurden insgesamt 1.670.000 Soldaten der Roten Armee mit 32.718 Geschützen, Raketenwerfern und Mörsern, 5.818 Panzern und Sturmgeschützen und 7.799 Flugzeugen bei der Offensive eingesetzt. Ihnen gegenüber standen nominell 849.000 Soldaten der Heeresgruppe Mitte, davon waren aber nur 486.493 tatsächlich im Einsatz an der Front. Die deutschen Truppen waren mit 3.236 Geschützen, Raketenwerfern und Mörsern, 570 Panzern und Sturmgeschützen und 602 Flugzeugen weit unterlegen.[56] Die für die deutschen Truppen von Frieser angegebenen Zahlen wurden auch von dem russischen Militärhistoriker Alexei Issajew übernommen.[83]
Ich meine das nicht als Kritik am Szenario. Auf beiden Seiten war kaum eine Einheit wirklich auf Sollstärke, und außerdem ist das hier ein Spiel und muss balanciert sein :) Ich diskutiere hier eigentlich nur aus Spaß am Thema :) Auf jeden Fall sehr schön, dass Ihr Euch so einer schweren Aufgabe stellt. Dass Eure Einheiten meist weniger Berteitschaft haben als Onkel Iwan wird die Sache nicht leichter machen... Werdet Ihr das Baltikum räumen? Euer Bericht klang nicht danach.
Immer dieses Gerede von Rückzugskämpfen und "Front halten". Wir erwarten, dass ihr über die "exponierte Stellung", auch Brückenkopf ins Herz des Feindes, den Durchbruch vollzieht und den gesamten Roten Klumpen, der die HG Nordukraine kitzelt, mit der HG Südukraine einkesselt und samt und sonder ausrottet. 1945 Baku oder ihr müsst euch verantworten!
http://fs2.directupload.net/images/150607/ymmx2q58.png (http://www.directupload.net)
Wir haben das mal für euch genaustens dargestellt, was in Berlin erwartet wird! Das ist ja wohl zu schaffen.
:top: Eigentlich wird in Berlin folgender Funkspruch erwartet:
"Hier Feldmarschall HvS. Hatten enormes Würfelpech, Chancen standen dazu 1:1 Million. Wetter war auch unerwartet und unrealistisch, Sonne im Sommer, unmöglich, sowas! Stellungen nicht mehr zu halten, Krieg ist verloren. Anmerkung: Moskau und Leningrad wurden soeben erobert."
:D
Sein Würfelpech haben Wir jetzt übernommen. Gerade eben eine Runde vor Schluss in Afrika haben die Würfel das Unglück der Briten besiegelt.
Werter Ippär,
wir haben auch lange überlegt, wie wir das machen. Wegen der historischen Authentizität übernehmen wir Eure Anmerkung, war wir bereits in der Einleitung korrigiert haben.
Werter clone,
schön wär's... geht aber an der Realität vorbei. Ist leider Realismusgrad Föhrer. :D
Werter Cfant,
danke für Eure Erlätuerung. Uns dünkt, daß der letztegenannte deutsche Historiker ziemlich nahe an der Wahrheit sein dürfte.
Wir möchten auch darauf hinweisen, daß das Szenario zwar Bagration heißt, aber die gesamte Ostfront abgebildet wird. Bagration alleine dürfte ungleich frustrierender sein.
Werter Bigfish,
Ihr habt sicherlich Würfelpech gehabt, aber das geht uns schon seit Jahren so. Und für die Einnahme von Tabora hättet Ihr sicherlich noch 2-3 Runden gebraucht.
So... genug gelabert. Beginnen wir mit dem AAR.
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22. Juni 1944 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Russische Verbände führen einen Großangriff im Bereich der H.Gr. Mitte durch, die schwer getroffen wird. Auch im Bereich der H.Gr. Nordukraine greift der Feind auf breiter Front an. An den anderen Frontabschnitten greifen die Russen zwar an, erzielen aber keine großen Fortschritte.
Finnland
http://imageshack.com/a/img661/5124/zHng4G.png
Das finnische V. Armeekorps wird abgedrängt und ist nicht mehr zu retten.
Im Raum Petroskoi marschieren die Russen im Westen an den finnischen Stellungen vorbei, mutmaßlich um die Bahnlinie zu kappen.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img901/6071/gWAgKR.png
Der Feind attackiert wie erwartet die deutschen Stellungen bei Pleskau und Opotschka. Ein deutsche Armeekorps geht verloren, aber die Stellungen halten noch.
H.Gr. Mitte
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Es ist offensichtlich, daß der Feind hier seinen Schwerpunkt gesetzt hat. Die Front zwischen Witebsk und Mogilew wird pulverisiert, und russische Einheiten dringen in den leeren Raum zwischen den beiden Städten vor.
Es stehen keine Einheiten zu Verfügung, um eine Abriegelung des Einbruchs auch nur zu versuchen.
Die H.Gr. Mitte hat am ersten Tag 20% ihrer Truppen verloren.
H.Gr. Nordukraine
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Auch hier greifen die Russen massiv an. Zwei deutsche Divisionen und das XXIV. Panzerkorps werden zurückgeworfen, und die wichtige Stadt Butschatsch geht schon am ersten Tag der feindl. Offensive verloren.
H.Gr. Südukraine
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Im Süden konzentrieren sich die Russen darauf, ganze Einheiten zu jagen und zu vernichten. Der Verlust der Jagdpanzer wiegt schwer, da ein russisches Panzerkorps das Loch in der Frontlinie besetzt hat.
Ein Lichtblick im Süden: im Raum Constanta geht den Rumänen eine sowjetische Armee in die Falle und verliert 30% ihrer Sollstärke, ohne das die Rumänen Verluste hätten.
http://imageshack.com/a/img910/128/QDNCsf.png
Wenn es in diesem Tempo weitergeht, ist das gesamte Ostheer im Oktober 1944 ausgelöscht.
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Der Verlust von Butschatsch ist eine mittelschwere Katastrophe für das deutsche Nachschubwesen.
25. Juni 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Es wurden umfangreich Maßnahmen eingeleitet, um dem Einbruch der Russen in die Stellungen der H.Gr. Mitte zu begegnen. Auch wurde die Rückeroberung von Butschatsch eingeleitet. Ein Angriff auf Roman schlägt fehl.
Finnland
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Der Angriff soll den Russen so teuer wie möglich gemacht werden.
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Insbesondere die Landenge von Karelien ist wichtig.
H.Gr. Nord
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Der Feind spürt, daß die Wehrmacht Krallen hat.
(Das Bild mußte leider auf Anraten des Moderats entfernt werden)
Im Kampf Infanterie gegen Infanterie sieht es zumeist gut aus.
H.Gr. Mitte
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Vor Mogilew wird eine russische Armee vernichtet, eine weitere ist schwer angeschlagen. Auch gelingt es, die sowjetischen Partisanen stark zu dezimieren.
Das OKW hat entschieden, die Russen durch die Öffnung marschieren zu lassen und erst vor Minsk zu bekämpfen. Dazu wurde der Transfer des bei Narwa stehenden Panzergrenadierkorps befohlen. Es macht den Anschein, als ob Witebsk und Mogilew so oder so nicht zu halten sind, weswegen beabsichtigt wird, den Feind dort so lange wie möglich zu beschäftigen.
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Die Gegenwehr wird die Russen eine Weile beschäftigen.
H.Gr. Nordukraine
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Die Russen ziehen alle ihre Einheiten aus den Sümpfen zurück. Wahrscheinlich sollen diese Truppen anderweitig eingesetzt werden. Für die Wehrmacht ist dieses Vorgehen insoweit vorteilhaft, da so etliche Truppen frei werden.
Im Zentrum der Front gelingt die Vernichtung einer sowjetischen Infanteriedivision. Weiter südlich schlägt die 75. Infanterdivision ein feindl. Panzerkorps in die Flucht und erleidet dabei kaum Verluste.
Für Anfang July ist ein Großangriff auf Butschatsch geplant, das den Russen undingt wieder entrissen werden muß. Die vorteilhafte Stellung hinter dem Fluß muß so lange wie möglich gehalten werden.
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Westlich von Butschatsch ist man guter Dinge, auch die ungarischen Verbündeten.
H.Gr. Südukraine
http://imageshack.com/a/img537/7641/mAc8fL.png
Der Angriff auf Roman scheitert knapp, aber wenigstens gelingt es, einem sowjetischen Garde-Panzerkorps hohe Verluste zuzufügen und es in die Flucht zu schlagen.
Im Osten von Constanta wurde eine sowjetische Armee eingekesselt.
Statistik
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Die Wehrmacht blutet, setzt aber Nadelstiche.
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Schlimme Verluste.
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Die Verluste der Russen liegen um über 200 MPP höher als die der Wehrmacht. Allerdings können die Russen sich das erlauben... schließlich bekommen sie 900 MPP pro Runde, und die Wehrmacht gerade mal 500. Dieses Ungleichgewicht wird im Spielverlauf noch deutlicher werden.
Strategienordi
08.06.15, 23:25
Werter HvS,
wir sind ja skeptisch wenn Ihr uns ein Untergangs-AAR versprecht (gegen den werten Sachimos z.B.), irgendwie stachelt Euch das immer zu Höchstleistungen an.^^
Aber bei diesem Szenario ist ja gar nix anderes möglich, es startet in einer Lage wo sonst die Kapitulation käme.
Gehen wir recht in der Annahme, dass Ihr neben einer Verlangsamung des Vormarsches den Erhalt Eurer Kerneinheiten (Panzer etc.) erreichen müsst, um nicht völlig unterzugehen?
Das war Glück, dass sich Euer Panzerkorps am Anfang zurückgezogen hat :) Neuaufstellung wär wohl kaum leistbar, oder? Eine Frage zur Luftwaffe: Kann sie sich noch behaupten, oder ist die VVS bereits übermächtig? Und warum verteidigt Ihr Petradovoszirgendwas in Finnland? Um die Rote Armee dort zu binden? Wären die Einheitne nicht besser bei Vipurii aufgehoben? (Obwohl da der Transport wahrscheinlich zuviel kostet).
Jedenfalls ein Szenario, in dem die Spannung von der ersten Runde an gegeben ist. Wir sind begeistert vom großen Sterben :D
Wir outen uns wiederum als begeisterte Mitleser dieser Abwehrschlacht.
Longstreet
09.06.15, 14:37
Strachwätz! Gäben Sie nöcht so viel darauf, dass Sie gelernt haben möt Messer ond Gabel zo essen! Sähen Sie zo, dass Ihre Männer dem Rossen einheizen. Ein Tritt noch ond die morsche Bode des Bolschewismus moss zosammen brächen! Där clone und där Cfant haben das schon sähr richtig erkannt was ich mir vorställe! Also los, spornen Sie Ihre Männer an! Die Losung "Bako Mai 1945" gefällt mir sähr - das wischt meine drögen Phantasien dieses Datoms fort!
Ich wollte das Kaspische Määr schon immer mal sähen!
Tischgespräche im FHQ
Nein, meine Herren, die Eroberung von Baku liegt in den Händen der Luftwaffe.
gez.
Meier, Reichsjägermeister
Na Jungens, jetzt bremsen wir uns aber wieder etwas ein :) Wollen wir die Sache mal im Ernst betrachten. Klar ist, dass die Luftwaffe die VVS zu diesem Zeitpunkt nicht mehr einfach vom Himmel fegt. Schließlich wird sie gebraucht, um die Panzerarmeen zu versorgen, wenn die in den Kaukasus schwenken. :D
Was denn nu? Seid Ihr soweit vorgestoßen, dass die Funkverbindung abgebrochen ist? Stört das Gebirge im Kauskasus die Fernmeldeabteilungen?
Longstreet
12.06.15, 09:54
Strachwätz! Wänn Ihnen was passiert ist: der Angriff Steiners wird das alles in Ordnong bringen! Vertrauen Sie mir!
Da werden doch nicht schon geheime Kapitulationsverhandlungen geführt werden? :D
Werter Strategienordi,
es steht in der Tat die Verlangsamung im Vordergrund. Es wird uns nicht gelingen, die Panzereinheiten zu bewahren. Die Rote Armee scheint sich auf die Vernichtung eben dieser bei hohen eigenen Verlusten zu konzentrieren.
Und diesmal wird es ein Untergangs-AAR... da sind wir uns sicher.
Werter Cfant,
wir bezeichnen das mit dem Panzerkorps nicht unbedingt als Glück. Wenn es sich nicht zurückgezogen hätte, dann hätten wir es wohl in Butschatsch auffrischen können und die Stadt wahrscheinlich etwas länger halten können.
Die VVS ist übermächtig. Unsere eigenen Jäger sind ständig demoliert und können die eigenen Bomber nicht eskortieren.
Wegen Petroskoi: es wäre nicht möglich gewesen, alle Truppen per Bahn nach Wyborg zu schicken.. ein Teil hätte dann ohne Versorgung auf den sicheren Tod gewartet. Die Rote Armee kann Petroskoi sicherlich zurückerobern, aber der Aufwand wird gigantisch sein, weil die Versorgung dort oben miserabl ist. Wir wollen den werten Löwenherz auf diese Weise ein wenig ablenken und versuchen, so viele Truppen wie möglich zu binden. Wenn wir Petroskoi evakuieren, werden etliche Einheiten frei, und das wollen wir nicht.
Werter Berliner,
dann mal herzlich willkommen.
Werter Longstreet,
danke für die Ermunterung, das Szenario ist auch wirklich für den Spieler der Achse hart zu ertragen.
Wenn man den Föhrer im Sommer 1944 an Kaspische Meer in den Urlaub geschickt hätte, wäre das wohl für alle Beteiligten besser gewesen. :D
Werter Werth,
der Kollege Meier kann sich schon mal drauf vorbereiten, den sicherlich entstehenden Kurlandkessel zu versorgen... hat ja in Stalingrad auch gut geklappt.
Werter Hjalfnar,
wer ist denn bitte Steiner? :D
Werter Boron,
definitv nicht. Obwohl der zweite Zug unseres Gegners wirklich derb war, so haben wir doch gelobt, an sowas nicht mal zu denken. Der Weg nach Westen ist weit, und wir hoffen, daß uns die Zeit retten.
Auch haben wir über eines nachgedacht: die Kampagne wurde noch für alte Karte, die nur bis Warschau ging, designed. Wenn wir Glück haben, hat Big Al nicht viel geändert, und der werte Löwenherz müßte den Weg bis nach Berlin mit Kräften durchführen, die eigentlich nur bis Warschau reichen. Wir wissen ehrlich gesagt nicht, ob damals Änderungen vorgenommen wurden, wir lassen uns überraschen.
Eigentlich müssen wir es nur irgendwie schaffen, uns in den Herbst zu retten.. dann wird das Wetter schlechter und die Züge werden länger.
28. Juni 1944 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Der Feind weitet den Einbruch im Bereich der H.Gr. Mitte aus und führt im Raum Butschatsch einen Großangriff durch, der die Pläne zur Rückeroberung der Stadt ad absurdum führt.
Finnland
http://imageshack.com/a/img910/8662/UD1HYF.png
Das V. finnische Korps wird wie befürchtet zerstört, das IV. muß schwere Verluste hinnehmen.
Auch im Raum Petroskoi rücken die Russen vor.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img911/7335/4GuQRd.png
Vor Narwa schlagen die Russen eine Infanteriedivision zurück, und es entsteht ein Loch in der Front, das unbedingt gestopft werden muß.
Bei Opotschka wird eine Infanteriedivision vernichtet, was den Druck auf die deutschen Linien weiter erhöht.
H.Gr. Mitte
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Weiter stürmen russische Einheiten durch das Loch zwischen Witebsk und Mogilew und setzen den deutschen Truppen schwer zu.
Während die Lage bei Witebsk stabil ist, muß mit dem Verlust von Mogilew gerechnet werden. Es ergeht der Befehl, bei Minsk eine neue Verteidigungslinie zu bilden.
H.Gr. Nordukraine
http://imageshack.com/a/img661/3335/nMvLvS.png
Es ist für das OKH nicht nachvollziehbar, woher die Russen die Truppen nehmen, um im Raum Lemberg/Butschatsch eine zweite Großoffensive durchzuführen.
Es macht den Anschein, als ob man sich bald auf die Reichsgrenze zurückziehen muß.
H.Gr. Südukraine
http://imageshack.com/a/img537/4343/iax6TC.png
Auch die H.Gr. Südukraine wird schwer getroffen.
Das OKH gibt die Weisung, die exponierte und durch die Anwesenheit zweier frischer sowjetischer Panzerkorps von einer Einkesselung bedrohte Stellung aufzugeben und sich in Richtung der Siret-Linie zurückzuziehen.
http://imageshack.com/a/img540/7613/wGBTZ3.png
Die Verluste sind exorbitant hoch und für das Deutsche Reich nicht zu ersetzen. Das Ostheer hat in den letzten Tagen mehr als 15% seiner Gesamtstärke verloren, und die H.Gr. Mitte sogar 1/3 ihrer Stärke vom 22. Juni 1944.
Es bahnt sich eine Katastrophe an.
1. July 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Im Bereich der H.Gr. Mitte und Nordukraine werden lokal begrenzte Gegenstöße durchgeführt, die bei den Russen hohe Verluste verursachen.
Die H.Gr. Südukraine zieht sich kämpfend in Richtung Siret-Stellung zurück.
Finnland
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Wyborg ist nicht auf Dauer zu halten.
Kämpfe zur See
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Die Kriegsmarine beginnt mit der Freiräumung des Finnischen Meerbusens. Das OKH möchte sich sicher sein, daß bei einem Durchbruch der Russen im Raum der H.Gr. Mitte die Evakuierung der H.Gr. Nord über die Ostsee erfolgen kann.
Aus diesem Grund muß das sowjetische U-Boot versenkt werden.
H.Gr. Nord
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Das Loch im Norden von Narwa wird durch das XXXXVIII. Gebirgskorps verstärkt. Wenn die Russen Narwa haben wollen, müssen sie Panzer ins Gefecht werden, und die würden dann an anderer Stelle fehlen.
Weiter südlich wird die 1. Schockarmee, ein Eliteverband der Sowjets, durch Raketenbeschuß und schwere Infanterieangriffe erheblich dezimiert. Diese Armee wäre die Speerspitze des Angriffs auf Opotschka geworden und braucht nun erst mal ein wenig Ruhe.
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Narwa ist ein Stachel im Fleisch des Feindes der unbedingt gehalten werden muß.
H.Gr. Mitte
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Im Raum Witebsk gelingt es, die Frontlinie zu stabilisieren. Die Stadt ist einstweilig sicher.
Der Fall von Mogilew ist nur eine Frage der Zeit, und die dort verbliebenen Truppen müssen den Verteidigern von Kiew Zeit erkaufen, um ein geordnete Frontlinie hinter der Beresina aufzubauen.
Was der Feind aller Voraussicht nach nicht weiß: im Raum Kiew haben sich einige frische Truppen versammelt, die bei bestem Nachschub auf den eilig vorpreschende Feindeinheiten waren.
http://imageshack.com/a/img661/8601/gKRlOI.jpg
Beim Rückzug zerstören Pioniere die Infrastruktur, damit sie der Feind nicht nutzen kann.
H.Gr. Nordukraine
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Auch der Blutzoll der Russen ist hoch: die beiden Panzerkorps haben nur noch 20% ihrer Sollstärke.
H.Gr. Südukraine
http://imageshack.com/a/img661/6584/0TGMxs.png
Der Rückzug auf die Siret-Stellung sollte innerhalb der nächsten Tage erfolgen. Hier wird es für die Rote Armee erheblich schwieriger als in einer offenen Feldschlacht.
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Mittlerweile hat auch die Rote Armee merkliche Verluste.
http://imageshack.com/a/img537/8519/n6jUIL.png
Die Rüstungswirtschaft des Deutschen Reiches ist nicht mal ansatzweise in der Lage, die Verluste zu ersetzen.
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Die Verluste der Russen sind leicht höher, aber die Rote Armee kann sie spielend ausgleichen.
Hm, Wir verstehen die Verstärkung der Stellung bei Narva offen gesagt nicht wirklich. Die Stadt ist doch völlig belanglos. Als Russe würden wir die völlig ignorieren und Uns über jede deutsche Einheit dort freuen. Die landen früher oder später alle in einem riesen Kessel, den man nichtmal räumen muss, lediglich mit schwachen Kräften sichern.
Gegen die KI waren gut versorgte deutsche Panzer übrigens der Schlüssel zum Sieg, die haben die Russeneinheiten da einfach geschreddert. Gegen einen Menschen sicherlich etwas anderes, aber Wir würden uns das 10 mal überlegen, eines davon zu opfern. Gegen die Ki hat sich ein weiträumiger und schneller Rückzug im Norden unter Rettung der Einheiten übrigens immer sehr ausgezahlt. Das Gelände wird besser, die Front kürzer, die Einheiten besser versorgt. So weit vorne wurden Uns die Einheiten perma weggekesselt/zerschossen nach kurzer Zeit und waren kaum mehr zu ersetzen. Der Russe muss ja nichtmal alles zurückerobern, nur irgendwo eine Lücke zum vormarsch finden.
Ansonsten lesen Wir wie immer gespannt mit und lassen Uns in Unseren amateurhaften Einschätzungen eines besseren belehren.:D
Eieieiei, das ist doch mal spannend! Ob es die Heeresgruppe Nord über die Ostsee schafft?! Wir sind gespannt!
Edelpionier
13.06.15, 15:23
Es ergeht der Befehl, bei Kiew eine neue Verteidigungslinie zu bilden.
Ambitioniert. Wenn Kiew gehalten wird ist der Weg nach Baku allerdings auch noch zu schaffen. ;)
Strategienordi
13.06.15, 21:00
Ambitioniert. Wenn Kiew gehalten wird ist der Weg nach Baku allerdings auch noch zu schaffen. ;)
Das ergibt doch alles Sinn:
Narwa wurde verstärkt >> Leningrad fällt in wenigen Tagen.
Witebsk ist gesichert >> Moskau ist das nächste Ziel.
Neue Verteidigungslinie bei Kiew (Durch die Heeresgruppe Mitte) >> Nach einem Vorstoss auf Smolensk schwenken die Panzerkräfte der Heeresgruppe Mitte nach Süden um einen Kessel in der Ukraine zu bilden. Hat 1941 ja auch gut geklappt. Nach Räumung des Kessels durch die H.Gr. Nordukraine gehts dann weiter an die Wolga.
Die H.Gr. Südukraine zieht sich nach Rumanien zurück. >>> Natürlich nur um durch die Türkei direkt nach Baku vorzustossen.
:D
Werter HvS,
eine rein organisatorische Frage:
Wird der AAR urlaubsbedingt pausieren?
Teddy Suhren
14.06.15, 10:00
Ein sehr schöner AAR. Wir haben das Szenario einmal gegen die KI gespielt, die doch deutlich schwächer spielt als Euer geschätzter Gegner und hatten Unsere liebe Not, Berlin feindfrei zu halten. Der Mangel an Panzern bei der Heeresgruppe Mitte ist fatal und jeder "sichere" Frontabschnitt muss irgendwann zurückgenommen werden, weil irgendwo ein Durchbruch droht.
Werter HvS, wir sehen die Entwicklung mit Sorge. Und stimmen dem edlen Storn zu: Bei Narva binden 5 deutsche 5 russische EInheiten. Ja, die Front ist kurz und kann lange gehalten werden, aber fällt die Front weiter südlich, müssten diese Einheiten per teurem MPP-Transport gerettet werden, so überhaupt möglich. Auch die Sturmgeschütze bei Witebsk müssen bewahrt bleiben. Nebenbei gefragt: Wie stark sind die StG eigentlich im vergleich zu reinen Panzern?
Werter Storn,
Eure Fragen und Anmerkungen sind durchaus berechtigt. Wir stehen mittlerweile auf dem Standpunkt, daß man es nur falsch machen kann.. Stehenbleiben und Aushalten führt genauso zu Vernichtung wie Rückzug. Es gibt eine einzige Situation, die vorteilhaft ist: wenn die Russen mehr Verluste haben als die Wehrmacht, und das ist aktuell bei Narwa so.
Wir möchten bemerken, daß wir uns wegen der Ereignisse an den anderen Fronten auch nicht mehr sicher sind, was falsch und richtig ist. Aber wir können die Truppen bei Narwa jederzeit per Bahn oder per Schiff über Reval evakuieren, und wenn es denn soweit ist, daß wir die Truppen an anderer Stelle brauchen, dann transferieren wir sie einfach.
Bitte vergleicht das Spiel gegen einen Menschen nicht mit der KI... wir haben die KI im September gestoppt und sind zum Gegenangriff übergegangen.. kein Scherz. Aber den werten Löwenherz stoppt man nicht, man verzögert ihn nur. Das ist auch die Lehre, die man aus diesem Szenario ziehen muß: man kann nicht gegenhalten, man kann nur verzögern. Und dort, wo die Front hält, sollte man sie stehenlassen.. evakuieren kann man mit Bahntransporten jederzeit. Die Russen rücken auf Petroskoi vor, und sie greifen bei Narwa an.. unser Plan geht also bisher auf. Viele russische Truppen sind gebunden.
Aber uns dünkt, daß wir in der Summe keine Chance haben, den historischen Verlauf auch nur annähernd abzubilden.. die Russen sind einfach zu stark modelliert.
Werter Hjalfnar,
der Weg über die Ostsee steht der H.Gr. Nord jederzeit frei. Momentan ist auch noch der Transport per Bahn möglich, und falls sich ein Kessel bildet, werden wir schon reagieren. Im Vergleich zu der historischen Wehrmacht können wir schneller per Bahn verlegen.
Werter Edelpionier,
wir meinten Minsk und haben das schon korrigiert. Danke. :D
Werter Strategienordi,
wir haben erst im Oktober wieder Urlaub.. und bis dahin steht der werte Löwenherz in Berlin, wenn es so weitergeht.
Wieso fragt Ihr?
Werter Teddy Suhren,
wir haben die KI im September 1944 gestoppt und keine wichtigen Städte verloren. Wir haben nach der Rückeroberung von Odessa und Smolensk aufgehört, weil das Spiel keinen Reiz mehr hatte.
In der Tat sind gegen die KI die Panzer der Schlüssel zum Sieg... gegen einen Mensch funktioniert das nicht allzu gut.
Werter Cfant,
wir verweisen auf unsere obigen Ausführungen. Man muß die Russen dort stoppen, wo man kann. Das Risiko einer Einkesselung sehen wir noch nicht, und wenn es mal brenzlig wird, können wir immer noch reagieren.
Der Transport der Einheiten per Bahn ist bei AoC generell viel billiger als bei CtA oder SoE... so kostet ein HQ bspw. nur 12 MPPs.
Die Jagdpanzer sind nicht ganz so stark wie Panzer, und sie sind anfällig gegenüber Infanterie.
Und laßt uns einen Eindruck schildern: bei diesem Szenario gibt es nur falsche Entscheidungen.. ist so. Wenn man stehenbleibt, wird man vernichtet, und wenn man sich zurückzieht, dann fehlen die Eingrabungsstufen, und man wird aus der Bewegung heraus vernichtet.
Werte Audienz,
wir möchten an dieser Stelle mal bemerken, daß das Szenario nicht wirklich einfach zu spielen ist. Uns kommt die Modellierung etwas sonderbar vor, denn die Russen rücken nicht nur im Bereich der Heeresgruppe Mitte, sondern auch in der westlichen Ukraine und nach Rumänien vor. Im RL war es so, daß die Russen im August die Weichsel überschritten und dann bis Januar 1945 stehenblieben, um ihre Kräfte in den Süden zu verlagern, wo man den gesamten östlichen Balkan eroberte. Diese Verlagerung wird in diesem Spiel nicht notwendig sein, weil die Rote Armee genug Kraft hat, um an allen Fronten zeitgleich offensiv zu werden.
Wir haben dem werten Löwenherz schon unsere Meinung kundgetan. Er spielt sehr akribisch und aggressiv, und das ist auch die richtige Vorgehensweise.. aber wir haben auf der strategischen Ebene nicht die leiseste Ahnung, wie wir gegenhalten sollen.
Aber geurteilt wird zum Schluß. Wir ziehen allerdings bereits in Erwägung, daß das Kriegsende einige Monate früher stattfinden könnte.
Abbrechen oder aufgeben werden wir allerdings nicht.
4. July 1944 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die Russen greifen mit starken Kräften entlang der gesamten Front an, und fünf deutsche Armeekorps und sowie zwei Divisionen werden vernichtet. Der Einbruch in die Stellungen der H.Gr. Mitte wird immer größer, und auch die H.Gr. Nordukraine muß die HKL weiter nach Westen verlagern. Der Rückzug der H.Gr. Südukraine mündet in eine blutige Katastrophe.
Finnland
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Im Osten der Front ist ersichtlich, daß die Russen Petroskoi angreifen wollen. Damit ist das strategische Ziel der Ablenkung bereits erreicht.
Die Landenge von Karelien wird weiterhin von den Finnen gehalten. Das IV. finnische Armeekorps zeichnet sich besonders aus. Drei Wellen von Artilleriebeschuß und fünf Infanterieangriffe werden heldenhaft abgewehrt.
Zwar ist absehbar, daß Wyborg nicht ewig zu verteidigen sein wird, aber je länger, desto besser.
Kämpfe zur See
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Die Russen fallen auf einen alten Taschenspielertrick rein und laufen beim Rückmarsch nach Kronstadt in den Schweren Kreuzer Admiral Hipper. Nun kann das U-Boot von Z18 angegriffen und um besten Fall sogar versenkt werden.
H.Gr. Nord
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Die Russen greifen bei Narwa an und zwei Armeen erleiden hohe Verluste.
Auch versuchen einige Feindeinheiten, Opotschka zu umgehen so vom Nachschub abzuschneiden. Hier besteht Handlungsbedarf.
H.Gr. Mitte
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Die Verteidiger von Mogilew haben der H.Gr. Mitte genug Zeit erkauft, um einige Einheiten in Minsk zu konzentrieren. Allerdings war der Preis dafür ungeheuer hoch.
Die H.Gr. Mitte hat nun bereits ein Drittel ihrer Sollstärke vom 22. Juni verloren.
http://imageshack.com/a/img537/221/C783Xi.jpg
Über Mogilew sind nur noch Rauchwolken zu sehen. Es konnte sich kein einziger Soldat zu den deutschen Linien retten.
H.Gr. Nordukraine
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Die Rote Armee rückt auf der gesamten Breite der Front nach Westen vor. Fast alle deutschen Verbände sind angeschlagen, die meisten schwer. Selbst wenn eine Auffrischung gelingt, so sind Moral und Organisationsstruktur erst mal im Eimer.
Auch ist der Feind bis an die Stadtgrenze von Lemberg vorgestoßen.
Das OKH trifft eine schwere Entscheidung: der südliche Flügel muß sich zurückziehen, um mit den freiwerdenden Kräften Lemberg so lange wie möglich zu halten.
H.Gr. Südukraine
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Was wäre die bessere Idee gewesen? In den Stellungen verbleiben und ausradiert werden? Oder sich zurückziehen und vernichtet werden?
Es bleibt zu hoffen, daß sich wenigstens noch einige Einheiten in die Siret-Stellungen retten können.
http://imageshack.com/a/img905/6366/yB8Vss.png
Das Ostheer hat in den letzten 12 Tagen mehr als 20% seiner Kampftruppen eingebüßt.
http://imageshack.com/a/img673/7380/Eeo8Rt.png
Zwei weitere Städte gehen verloren, und das wird nur der Anfang sein.
7. July 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Das russische U-Boot wird versenkt, wodurch die Ostsee frei für Evakuierungen ist. Die H.Gr. Nord ringt den Russen bei niedrigen eigenen Verlusten einen hohen Blutzoll ab, und die H.Gr. Mitte baut eine Frontlinie westlich der Beresina auf. Der H.Gr. Nordukraine gelingt es trotz widriger Umstände, das Umfeld von Lemberg freizukämpfen, und die H.Gr. Südukraine bemannt die Siret-Linie vollständig.
Finnland
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Das IV. finnische Armeekorps erhält frische Truppen zur Verstärkung. Die Einheit hat trotz der neuen Soldaten Veteranenstatus, was beim Halten der Stellung ungemein wichtig sein dürfte.
Die Verbände vor Petroskoi haben sich eingegraben und erwarten den Feind.
Kämpfe zu See
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Die Bedrohung für deutsche Transporte in der Ostsee ist einstweilig beseitigt. Es bleibt abzuwarten, ob die Russen ein neues U-Boot vom Stapel lassen.
Bis dahin werden die beiden Schiffe das Heer durch Küstenbeschießungen unterstützen.
H.Gr. Nord
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Vor Narwa stapeln sich die gefallenen Russen.
Auch im Raum Opotschka hat die Rote Armee hohe Verluste, und der feindl. Einbruch in die deutschen Frontlinien wurde gestoppt.
H.Gr. Mitte
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Das III. Panzergrenadierkorps greift erstmals in die Kämpfe ein und vernichtet eine sowjetische Armee.
In Minsk selbst trifft das XXXIX. Panzerkorps ein, dessen Veteranen die Stadt verteidiggen sollen.
Für den Moment ist es gelungen, die Front zu stabilisieren. Allerdings sind die Russen zahlenmäßig ungefähr 3:1 überlegen.
H.Gr. Nordukraine
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Mit einem gewaltigen Kraftakt werden die Russen zurückgedrängt, und der gefährdete Südflügel wird zurückgenommen.
Die Frontlinie ist nun verkürzt, und die Truppen haben ein wenig Zeit zur Regeneration gewonnen.
H.Gr. Südukraine
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Durch den akuten Mangel an Truppen ist zu erwarten, daß die Siret-Linie nicht lange halten wird. Es stehen keine Truppen zu Verfügung, um ein entstehendes Loch zu stopfen.
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Aus verständlichen Gründen ist die Stimmung nicht allzu gut.
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Die Totalverluste der Wehrmacht sind mehr als doppelt so hoch wie die der Russen.
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Die Verluste, die die Wehrmacht der Roten Armee zugefügt hat, sind geringer geworden.
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Wenn man die Zeit seit dem 22. Juni betrachtet, dann hat die Wehrmacht mehr verloren als die Russen. Das war am 25. Juni und am 1. July noch anders; damals hatten die Verluste der Wehrmacht die der Roten Armee noch unterschritten. Es ist damit zu rechnen, daß dieses Mißverhältnis noch schlimmer wird.
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Auch wenn es am heutigen Tage einige Meldungen mit hoffnungsvollem Inhalt gab, so bleibt die Gesamtlage katastrophal.
[CENTER][SIZE=3]die Russen sind einfach zu stark modelliert.
Das Problem leuchtet ein. Im RL war es ja so, dass die Deutschen mit wirklichen Schattendivisionen, also besseren Kompanien, erstaunlich zähen Widerstand geleistet haben. Das können Strategiespiele einfach nicht abbilden. Genausowenig wie den zähen Häuserkampf in Stalingrad beispielsweise. Keine Engine schafft es, dass eine Einheit wie eine Deutsche Schattendivision einer großen Übermacht standhält, ohne dass die Einheit voll aufgefüllt plötzlich übermächtig wäre.
Die SC3 Engine hat noch ein weiteres Problem: Da die Städte automatisch Supply generieren, werden beim Russen nicht die historischen Nachschubschwierigkeiten auftreten (außer, das wird in diesem Szenario gesondert modelliert). Das hat die Rote Armee ja auch deutlich eingebremst - das und ihre hohen Verluste, die hier auch nicht auftreten (eine dt. Einheit mit 2 Stärkepunkten wird keine 8 oder 9 Russen mehr mitreißen).
Zu Euren Gunsten spricht nur der geringe Kostenfaktor von Bahntransporten, danke für den Hinweis. Bekommt Ihr noch Aufstellungen? Volkssturm?
Ansonsten: Es ist ein Spiel - und wenn der Russe Ende 44 in Berlin steht ist es doch auch kein Beinbruch und kein Schandfleck. Wobei ich immer wieder gegen die Meinung protestiere, Niederlagen oder auch Fehler in einem Spiel als Schande zu betrachten :)
In diesem Sinne: Kämpfen, kratzen und beißen und die Roten vom Reich fernhalten! :)
Admiral Hipper
16.06.15, 12:58
Na bis zur Weichsel und nach Berlin ist ja noch ein langer Weg.;)
Kardinalinfant
16.06.15, 13:14
Das Problem leuchtet ein. Im RL war es ja so, dass die Deutschen mit wirklichen Schattendivisionen, also besseren Kompanien, erstaunlich zähen Widerstand geleistet haben. Das können Strategiespiele einfach nicht abbilden. Genausowenig wie den zähen Häuserkampf in Stalingrad beispielsweise. Keine Engine schafft es, dass eine Einheit wie eine Deutsche Schattendivision einer großen Übermacht standhält, ohne dass die Einheit voll aufgefüllt plötzlich übermächtig wäre.
Die SC3 Engine hat noch ein weiteres Problem: Da die Städte automatisch Supply generieren, werden beim Russen nicht die historischen Nachschubschwierigkeiten auftreten (außer, das wird in diesem Szenario gesondert modelliert). Das hat die Rote Armee ja auch deutlich eingebremst - das und ihre hohen Verluste, die hier auch nicht auftreten (eine dt. Einheit mit 2 Stärkepunkten wird keine 8 oder 9 Russen mehr mitreißen).
Zu Euren Gunsten spricht nur der geringe Kostenfaktor von Bahntransporten, danke für den Hinweis. Bekommt Ihr noch Aufstellungen? Volkssturm?
Ansonsten: Es ist ein Spiel - und wenn der Russe Ende 44 in Berlin steht ist es doch auch kein Beinbruch und kein Schandfleck. Wobei ich immer wieder gegen die Meinung protestiere, Niederlagen oder auch Fehler in einem Spiel als Schande zu betrachten :)
In diesem Sinne: Kämpfen, kratzen und beißen und die Roten vom Reich fernhalten! :)
Wobei das Spiel solche Geisterdivisionen sogar ein Stück weit modelliert. Da für die Kampfergebnisse die Stärke keinen direkten Einfluss hat, sondern nur die readiness, können selbst schwer gebeutelte Einheiten angreifenden Gegnern noch große Schäden beifügen. Jedenfalls dann, wenn sie einem guten Kommandeur beigeordnet sind. Auch gegen Einheiten mit nur noch Stärke 1 haben wir schon Verlustvorhersagen für den Angreifern von 3:1 gesehen. Zwar nicht in AoC (da wir das Spiel nicht besitzen), aber in WW1 und die Engine dürfte komplett identisch sein...
Eine Frage an den werten HvS: Warum lasst Ihr die Rumänen in Reih und Glied vor den Karpaten stehen? Wäre es nicht sinnvoller, nur den Pass nach Bukarest zu besetzen und die freiwerdenden Einheiten in die Siret-Linie zu ziehen? Das Gebirge muss doch nicht wirklich geschützt werden, ein Durchbruch im eigentlichen Sinne ist dort doch unmöglich...:opa:
"Aus Mogilev kehrt keiner mehr zurück" (dezenter Trommelwirbel im Hintergrund).
Autsch, ein wirklich heftiger Rückzugskampf - Baku könnte tatsächlich etwas zu ambitioniert sein.
Umgeht doch einfach die feindlichen Hauptstreitkräfte und erobert Irkutsk. Damit schneidet ihr die Rote Armee von Sibirien ab und habt einen Riesenkessel geschaffen, in dem ihr den Gegner einfach aushungert.
Wir müssen uns für diesen Plan einfach mal selbst auf die Schultern klopfen, weil wir so ein verdammt geniales strategisches Genie sind ...
Umgeht doch einfach die feindlichen Hauptstreitkräfte und erobert Irkutsk. Damit schneidet ihr die Rote Armee von Sibirien ab und habt einen Riesenkessel geschaffen, in dem ihr den Gegner einfach aushungert.
Könnte, nein müsste funktionieren. Eigentlich.
Werter Cfant,
das habt Ihr recht treffend beschrieben. Und Ihr habt mit Eurer Vermutung ins Schwarze getroffen: mit den schwer gebeutelten deutschen Einheiten wischen sich die Russen den Hintern ab und nehmen dabei kaum Schaden. Wir haben das eben bei der Zerstörung unserer komplett frischen Panzergrenadiere beobachten können: am Ende können die deutschen Einheiten nicht mehr austeilen und werden einfach vernichtet.
Auch habt Ihr mit Eurer Ansicht zum Thema "Verlieren" Recht... wir spielen das Spiel zu Ende, und wenn der werte Löwenherz im Oktober in Berlin ist, dann hat er es verdient. Und wenn wir im Mai 1945 noch einen Mann in Berlin stehen haben, dann haben wir es verdient. Über die Balance können wir uns anschließend Gedanken machen.
Wir bekommen noch neue Einheiten, aber die nicht allzu viele... ein Panzerkorps und ein Panzergrenadierkorps, letzteres im Februar 1945.
Werter Ippär,
da habt Ihr durchaus Recht, und es könnte das einzige sein, was unseren Hals rettet. Auf der operativen Ebene können wir nicht gegenhalten, nur die Zeit kann uns retten. Das Spiel endet am 1. Mai, und wenn wir bis dahin Berlin halten, wäre das ein Teilerfolg.
Werter Kardinalinfant,
dazu haben wir eine andere Ansicht. Wenn wir "nur" mit einer Einheit den Pass besetzen, dann könnte diese Einheit recht schnell von den Russen umschlossen und beseitigt werden, und der Pass nach Bukarest und Ploesti wäre frei. Wir brauchen eine geschlossene Linie, um den Russen den Angriff so schwer wie möglich zu machen.
Werter Werth , werter Greenhorn, werter Rupp ich,
wollt Ihr allen Ernstes dem werten Rupprecht I. Konkurrenz machen? Bedenket bitte, daß dieser dann arbeitslos wäre.. und das wollen wir doch nicht. :D
10. July 1944 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Der Feind setzt im Osten von Minsk seine bewährte Taktik der Massenangriffe ein und vernichtet das III. Panzergrenadierkorps und das XXXV. Armeekorps. Im Raum Lemberg rücken die Russen weiter vor, und in Rumänien nähern sie sich der Siret-Linie.
Finnland
http://imageshack.com/a/img540/8138/9y297P.png
Bisher geht die Strategie in Finnland voll auf: die Russen werden beschäftigt, und große Kontingente an Truppen sind gebunden.
Jeder Tag, den die tapferen Finnen aushalten, ist Gold wert.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img673/8250/3CEI7u.png
Die Russen können nach wie vor keinen Durchbruch erzielen.
H.Gr. Mitte
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Im OKH trifft die Schreckensnachricht von der Vernichtung des III. Panzergrenadierkorps ein. Die Einheit war auf Sollstärke, hatte die allerbeste Versorgung und war durch die Beresina geschützt. Aber die gegen die bolschewistischen Horden konnte sie nichts ausrichten. Auch das XXXV. Armeekorps wird vernichtet, und eine weitere Verteidigung der Stadt Minsk gegen den auf breiten Front heranrückenden Feind ist nicht möglich, da eine Umfassung im Norden droht.
Schweren Herzens entscheidet sich das OKH, Minsk aufzugeben, um den Kern der H.Gr. Mitte zu retten. Dementsprechend wird auch der Rückzug aus Witebsk vorbereitet.
H.Gr. Nordukraine
http://imageshack.com/a/img905/7930/FNTkeh.png
Die Russen wollen mit aller Macht Lemberg haben und fahren dazu eine Unmenge an Panzer auf. Die deutschen Panzer sind in miserablem Zustand (Anm.: meist Werte von unter 10% Moral) und nicht in der Lage, einen Gegenschlag zu führen. Das OKH steht vor einem Spagat: die deutschen Panzer brauchen Ruhe, und die Russen müssen von Lemberg ferngehalten werden. Für einen Gegenschlag stehen kaum Truppen zu Verfügung.
Das OKH fasst einen wagemutigen Plan: es wird ein begrenzter Gegenschlag befohlen, der zum Ziel hat, die russischen Panzer zu schwächen. Die deutschen Panzer bekommen die dringend notwendig Zeit, um Verstärkungen heranzuschaffen. Wenn die Russen dennoch einen Großangriff durchführen und dabei ihre Panzer einsetzen, wird die deutsche Panzerwaffe einen Gegenschlag führen.
H.Gr. Südukraine
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Das Bild in Rumänien läßt sich sehr treffend mit den Worten "die Ruhe vor dem Sturm" bezeichnen.
http://imageshack.com/a/img661/9449/q2Upeq.png
Die Verlustliste liest sich schneller als in den Tage zuvor, aber durch die Ereignisse im Raum Minsk ist die Stadt verloren.
13. July 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmach gibt bekannt:
Die H.Gr. Mitte zieht sich erfolgreich aus Minsk zurück und vernichtet dabei zwei russische Armeen vollständig. Die H.Gr. Nordukraine wirft den Feind erneut von den Stadtgrenzen von Lemberg zurück und vernichtet dabei eine Armee.
Finnland
http://imageshack.com/a/img673/9545/Sr5r22.png
Ab und an gelingt es den Finnen, Nadelstiche zu setzten.
H.Gr. Nord
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Nach zähen Kämpfen gelingt es, die 1. und die 2. Schockarmee zurückzuschlagen, wobei der Feind hohe Verluste hat. Im Raum Narwa hat die H.Gr. Nord nicht einen Mann verloren.
Opotschka erhält zum letzten Mal Verstärkung. Ein Rückzug über Ludza nach Polotsk wird vorbereitet.
Die Russen wurden mehrere Wochen aufgehalten, und nun ist der Zeitpunkt gekommen, um sich zurückzuziehen. Im Optimalfall wird die Stadt noch eine weitere Woche gehalten, aber dann wird das OKH die geordnete Absatzbewegung einleiten.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img538/645/Hi2f7F.png
Minsk ist kein geeigneter Ort zum Kämpfen, nur zum Sterben.
Wenn das Deutsche Reich weiter verteidigt werden soll, sind Truppen notwendig. Und wenn die alle in Minsk vernichtet werden, können sie nicht mehr weiterkämpfen.
Desweiteren erleiden die Russen hohe Verluste, da die Wehrmacht vorgerückte Truppenteile vernichtet.
http://imageshack.com/a/img909/8373/Sw8lSl.jpg
In Minsk wird alles gesprengt, was sich sprengen läßt.
H.Gr. Nordukraine
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Abermals gelingt es, die Russen von Lemberg fernzuhalten. Eine sowjetische Armee wird vernichtet, und ein Panzerkorps ergreift die Flucht vor der deutschen Infanterie.
Aus den Karparten werden zwei weitere Armeekorps und eine Garnison an die Front beordert, und nun stellt sich die Frage, wie die Russen agieren werden. Gönnen sie ihren Panzer etwas Ruhe oder schicken sie ihre abgekämpften Truppen ins Gefecht?
http://imageshack.com/a/img540/5633/T7M9Yj.jpg
Die deutschen Panzer stehen bereit. Es soll kein zweite Butschatsch geben, wo man unverrichteter Dinge wieder abziehen mußte.
H.Gr. Südukraine
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Nahezu alle Einheiten sind auf Sollstärke. Es bleibt abzuwarten, was es bringen wird.
Die Hafenstadt Constanta kann nur noch durch ein Wunder gerettet werden. Zu groß ist die Übermacht der Russen. Der Verlust der Stadt würde auch die Siret-Linie bedrohen.
Wenigstens steht in der Etappe wieder ein deutsche Armeekorps bereit, daß zumindest ein Loch stopfen kann.
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Die Verlustliste liest sich immer noch schrecklich.
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Die letzte Woche war ruhiger als die vorhergehenden.
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Und die Verluste der Roten Armee übersteigen die der Wehrmacht wieder.
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Von den 645 MPP, die in der Statistik ausgewiesen werden, bleibt nicht viel übrig.
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Per Führerbefehl werden alle Forschungsabteilungen aufgelöst, und die Professoeren, Doktoren und Ingenieure bekommen nun Maschinenpistolen.
(Anm.: wir haben mal die Turns durchgezählt, die bis zum Ende des Szenarios zu absolvieren sind, und wir kommen auf 66. Also bekommen wir 33 mal 2% Forschung.. wir landen am Ende irgendwo bei 66%. Durchbrüche sind also nicht gewährleistet, und selbst wenn wir im April 1945 Heavy Tanks 5 bekommen, dann bockt uns das nicht, weil wir nicht die MPPs zum Aufrüsten haben... und vielleicht gar keine Panzer mehr. Also haben wir alle Chits verkauft, gab 450 MPP. Besser als gar nichts.)
Also langsam muss dem Russen doch mal die Puste ausgehen...
Naja, 1500 MPP mehr, das ist schon ne Menge Puste... :)
Grandiose Abwehrschlacht, die in den nächsten 2 Zügen auch für etwas Entspannung sorgen sollte.
Wir hätten bei diesem Szenario und dem beherzten, gut organisierten Angriff der Roten Armee wenig Ideen...
Ruprecht I.
18.06.15, 23:11
Werter Werth , werter Greenhorn, werter Rupp ich,
wollt Ihr allen Ernstes dem werten Rupprecht I. Konkurrenz machen? Bedenket bitte, daß dieser dann arbeitslos wäre.. und das wollen wir doch nicht. :D
Wir haben keine Konkurrenz.
Wir haben Jünger :cool:
Strategienordi
19.06.15, 11:52
Werter HvS,
wir wollten uns nur einen Überblick verschaffen welche der von uns verfolgten AARs eine Sommerpause einlegen und welche nicht.
Werter Hjalfnar,
das wagen wir zu bezweifeln. Die Russen haben genug Puste... die reicht für mehrere zeitgleiche Offensiven.
Wie der werte Ippär vollkommen zu Recht bemerkt hat: falls die Russen im Verlauf des Szenarios überhaupt ein Problem bekommen, dann wird wird eher in den großen Distanzen liegen als am Mangel an Puste.
Werter Cfant,
die Russen bekommen pro Runde 400 MPP mehr, die teilweise durch höhere Verluste der Roten Armee aufgefangen werden... aber nur teilweise.
Nach 10 gespielten Runden überschreitden die Gesamtverluse der Roten Armee die der Wehrmacht um ca. 650 MPP, aber der Einkommensunterschied liegt bei 2.000 MPP. Bleiben also 1.350 MPP netto, die die Rote Armee vorne liegt. Wir haben bisher 29% unseres Ostheeres verloren, die Russen ca. 10%. Wir können verloren Einheiten nur in geringem Umfang nachkaufen, während die Rote Armee genug MPPs hat.
Aber trotzdem drängt sich uns langsam der Gedanke auf, daß die Kampagne imbalanced sein könnte... und zwar zu unseren Gunsten. Wir können das alles bisher kaum abschätzen, aber wir glauben, daß der Weg bis nach Berlin verdammt weit ist... und der Großteil muß bei schlechtem Wetter beschritten werden. Manchmal sind wir uns nicht sicher, ob der werte Löwenherz nicht schon im November in Berlin ist, und manchmal glauben wir, daß er das gar nicht packen kann... sehr schwierig.
Wir haben mal geschaut, wann Minsk und Lemberg im RL gefallen sind.. so schlecht stehen wir bisher gar nicht dar.
Werter Berliner,
es geht wirklich nur darum, die Rote Armee zu verzögern und wenn möglich abzunutzen. Wir haben auch mittlerweile eine Idee... mehr dazu später.
Werter Ruprecht I.,
Ihr könnt ruhig die Bezeichnung "Groupie" verwenden. :D
Werter Strategienordi,
gut. Dieser hier wird wohl weitergehen, wenn der werte Löwenherz nicht irgendwann Urlaub macht.
16. July 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Während es im Norden relativ ruhig ist, nimmt der Feind die unverteidigte Stadt Minsk ein. Im Bereich Lemberg erfolgt ein schwerer Angriff, der nochmals abgewehrt werden kann, und in Rumänien versuchen die Russen, den Übergang über den Pass im Norden von Bukarest zu erzwingen.
Finnland
http://imageshack.com/a/img538/1889/KL5d20.png
In Finnland bleibt alles beim Alten: die Russen kommen praktisch nicht weiter.
H.Gr. Nord
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Die Lage in Opotschka wird prekär. Noch sind die Nachschubwege offen, aber falls es den bolschewistischen Horden gelingt, diese zu unterbrechen, beginnt das Blutbad.
Das OKH gibt den Befehl zum Rückzug.
H.Gr. Mitte
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Mit einem machtvollen Angriff nehmen die Russen Witebsk ein, und das I. Armeekorps wird aufgerieben.
Auch rückt der Feind in die Stadt Minsk ein, läßt aber diesmal mehr Vorsicht walten.
Das OKH gibt den Befehl, die Teile der H.Gr. Mitte, die im Nordwesten von Witebsk stehen, der H.Gr. Nord anzugliedern. Für die restliche H.Gr. Mitte hat sich das OKH etwas besonderes ausgedacht.
http://imageshack.com/a/img907/1345/jj5Jn6.jpg
Von Minsk bleiben nur rauchende Trümmer übrig.
H.Gr. Nordukraine
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Ein fürchterlicher Schlag trifft die H.Gr. Nordukraine. Ein Armeekorps, eine Division und eine Garnison werden vernichtet, ein weiteres Armeekorps sowie zwei Divisionen werden schwer getroffen und entgehen nur mit Glück der Vernichtung.
Aber die Stadt ist weiterhin in deutscher Hand, und die Panzertruppe ist in besseren Zustand als noch vor ein paar Tagen.
Dem OKH entgeht nicht, daß der nördlich Flügel der Russen schlecht versorgt ist. Es wird ein kühner Plan gefaßt.
H.Gr. Südukraine
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Mit brutaler Gewalt überschreiten die Russen den Fluß Siret, aber an einer ganz anderen Stelle, als das zu erwarten gewesen wäre.
Augenscheinlich soll versucht werden, die Siret-Linie im Westen zu umgehen und so ganz Rumänien über die Hintertür einzukassieren.
Im Nachhinein kann das OKH froh sein, daß man die Kräfte, die den Pass bewachen sollten, nicht schwächer dimensioniert hat.
Die Lage in Constanta sieht übel aus.
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Die Verluste sind nicht so groß wie in den Wochen zuvor, können aber trotzdem nicht ersetzt werden.
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Mit Minsk hat die Deutsche Rüstungswirtschaft die erste Produktionsstätte verloren.
(Anm.: 495 => 487 MPP, die Russen werden nach der Regeneration pro Runde 10 MPP mehr haben.)
19. July 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Während im bei der H.Gr. Nord erste Absatzbewegungen beginnen, wird bei der H.Gr. Mitte die Operation Laurin ausgelöst. Bei gutem Verlauf wird sie die Russen empfindlich treffen.
Im Bereich der H.Gr. Nordukraine gelingt ein Achtungserfolg: eine sowjetisches Panzerkorps wird vollständig vernichtet, und Lemberg ist weiterhin in deutscher Hand.
Finnland
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Die Finnen zeigen ihre Zähne und vertreiben eine sowjetische Armee, die nur noch 30% ihrer Sollstärke hat.
Damit ist die Verteidigung Finnlands ein Stück näher gerückt.
Da in Petroskoi keinerlei Aktivitäten zu beobachten sind, wird die Berichterstattung von dort eingestellt und erst dann wieder aufgenommen, falls die Kampfhandlungen weitergehen.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img673/9140/AwleMi.png
Die H.Gr. Nord bereitet sich darauf vor, im Bedarfsfall über das Baltikum langsam nach Westen zurückzuweichen.
Dazu gehört allerdings auch, ab und an zurückschlagen zu können.
Die H.Gr. Nord verfügt aktuell über acht Armeekorps, fünf Division und zwei Brigaden Panzerjäger. Die meisten Einheiten sind in gutem Zustand.
Mittelfristig ist davon auszugehen, daß auch Ludza nicht zu halten sein wird. In diesem Fall wird sich die gesamte H.Gr. Nord kämpfend in Richtung Riga zurückziehen.
(Anm.: wir versuchen, dem werten Löwenherz hier eine kleine Falle zu stellen. Wir gehen davon aus, daß er versuchen wird, in den Süden von Pleskau zu gelangen, und dann werden wir mit den drei Armeekorps, die im Südwesten der Stadt stehen, zurückschlagen. Natürlich werden wir Pleskau nicht halten können, aber wollen es unserem Gegner nicht zu einfach machen. Das ist allerdings nicht Operation Laurin!)
H.Gr. Mitte
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Da die Stoßrichtung der Roten Armee noch unbekannt ist und die Wehrmacht noch viel Platz nach Westen hat (im Süden ist die Front viel weiter westlich), wird die HKL ein ganze Stück zurückverlegt.
Was der Feind noch nicht weiß: sobald der Druck der Roten Armee zu stark wird, wird auch diese Frontlinie zurückgenommen. Insbesondere Baranowitsch ist nicht allzu wichtig.
Die beiden Panzerkorps sind in exzellentem Zustand und bereit für Operation Laurin.
H.Gr. Nordukraine
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Ein weiteres Mal gelingt es, den Feind von Lemberg zurückzuschlagen und die HKL zu stabilisieren. Der Feind erleidet hohe Verluste an Panzern und dürfte sich schwer tun, einen Angriff auf die deutschen Panzerkorps zu führen. Ein direkter Angriff auf Lemberg erscheint möglich, könnte aber von deutscher Seite gekontert werden.
Auch ist die vollständige Vernichtung eines sowjetischen Panzerkorps gut für die Moral der Männer.
Der Start von Operation Laurin wird auf den 25. July festgelegt.
(Anm.: wir vermuten, daß unserem höchst geschätzten Gegenspieler eine kleine Unachtsamkeit unterlaufen ist: das HQ im Norden von Lemberg ist ein Feld zu weit nach vorne vorgerückt und hat nur noch Supply 5, was für die Truppen nördlich davon verheerend ist. Wir wollen versuchen, das auszunutzen. Auch sind die Panzerkorps der Roten Armee in schlechtem Zustand, und wir werden versuchen, ein weiteres zu erwischen.)
H.Gr. Südukraine
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Die Bresche muß unbedingt geschlossen werden. Das OKH schickt die kampfkräftigste Einheit der gesamten H.Gr.: das LII. Panzerkorps. Der Pass muß so lange wir möglich gehalten werden.
Auch gelingt es, durch eine Rochade ein Armeekorps auf Sollstärke in Constanta zu platzieren. Damit gibt es wenigstens ein bißchen Luft zum Atmen.
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(Anm.: zusammen mit dem Defense Bonus hat das deutsche Panzerkorps einen Tank Defense-Wert von 12, während die angreifenden Russen Tank Attack 7 haben. Dürfte ziemlich blutig werden... die deutsche Einheit hat Supply 9, die Russen müssen mit weniger auskommen. Auf Dauer wird es nicht helfen, aber es wird den Russen weh tun.)
http://imageshack.com/a/img911/2126/QfHazQ.png
Ausgeruhte Panzerkorps auf Sollstärke sind nun mal das Herz jeder Offensive... und eines davon fehlt schon mal für ein paar Monate.
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Die deutschen Verluste sinken...
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.. und die der Russen auch, aber nicht so stark wie die der Wehrmacht.
Die letzten beiden Runden bringen in der Tat etwas Entlastung.
Longstreet
23.06.15, 07:46
Meine Göte Strachwätz, was machen Sie nor! Der Rosse steht ja morgen vor meinem Bonker wenn das so weiter gäht! Ond dann platzen Sie mit Ihrer Lagemäldong auch noch in meine Teegesellschaft!
So gäht das nicht weiter! Jädesmal wenn ich Ihre Bericht läse, kommt mir Wagner in den Sinn! Der "Walkörenritt" als Ohrworm! Können Sie Sich das vorstellen? Denken Sie an Bako! Ich hoffe Ihnen fählt da nicht die Phantasie för! Ond glauben Sie an mich! Dann wird alles got!
Andernfalls - dieser Raab, der alte Fernsähdemagoge, wird ja gerade frei....sollte ich den mal ins OKH schicken...der hat ja, wie ich gehört habe, schonmal einen Schtar nach Bako geschickt.
Verehrter HvS - danke für Eure sehr schönen Updates - auch wenn es ja diesmal eine echte Götterdämmerung ist ;) Wir hoffen die Einwürfe aus den Monologen des GröFaZ stören nicht :D
Meine Rede seit anno dazumal. Die Balance kennen wir erst am Ende. Bisher bietet sich eine recht realistische Lage: Eine taktisch gut geführte Wehrmacht zeigt einen hervorragenden Rückzug, wenngleich unter nicht ersetzbaren Verlusten.
Allerdings macht es Euer Gegner glaube ich richtig: Er versucht nicht, Land zu gewinnen, sondern die Wehrmacht zu vernichten. Ich vermute nach wie vor, dass die Achse irgendwann zusammenklappt. Wenn Ihr bisher ein Drittel Eurer Truppen verloren habt und Runde für Runde weitere Einheiten verliert, die Ihr nicht ersetzen könnt, rollt der Russe irgendwann durch. So meine Vermutung. Ob es stimmt, werden wir sehen.
Aber man merkt, dass Ihr langsam Blut leckt :D Den Föhrrrrer wird's ffffrrrrrräuen :D
@Longstreet: *Täägesellschaft
Wir finden die Einwürfe höchst amüsant. :D
Werter HvS, gebts den Russen, aber so richtig! Wir sind gespannt, ob es da nicht nächste Runde in der Mitte kräftig knallen wird.
Werter Longstreet,
nur weiter so.
Da es ja kaum ernsthafte Beiträge gibt, müssen wir uns mit humoristischen begnügen. :D
Werter Cfant,
auch wir denken, daß die Wehrmacht irgendwann nur noch aus Bröckchen bestehen wird. Allerdings wird die Frontlinie notgedrungen auch immer kürzer.
Werter Hjalfnar,
in der Mitte wird es schon noch knallen.. früher oder später. Aber wir haben beschlossen, dort etwas Raum zu opfern.
22. July 1944 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Nach dem Kraftakt der letzten Wochen scheint die Rote Armee eine Phase der Regeneration durchzumachen. Zwar finden entlang der gesamten Front weitere Angriffe statt, aber die Wucht ist etwas verloren gegangen. Auffällig ist, daß die meisten Panzerkorps aus der Front gezogen wurden, die scheinbar etwas Ruhe und Auffrischung brauchen.
Finnland
http://imageshack.com/a/img538/903/afxNS0.png
Nachdem der Feind im Osten der Front nicht weitergekommen ist, versucht er es im Westen. Doch die 10. Division hält stand, und die Russen kommen nicht weiter.
H.Gr. Nord
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Wie vom OKH erwartet, haben die Russen Pleskau im Süden umgangen. Dadurch wird die Versorgung der Stadt immer schwieriger.
Das OKH beschließt, auch im Norden Raum zu opfern.
H.Gr. Mitte
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Zwar wird die Linie Wilnius - Baranowitsch nicht lange halten, aber der Feind ist auch nicht in bester Verfassung.
H.Gr. Nordukraine
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Die Rote Armee muß scheinbar ein wenig regenerieren, und es sind nur wenige Panzer an den Angriffe beteiligt.
Im Norden versucht feindl. Kavallerie, in den Rücken der H.Gr. Mitte zu gelangen und die Nachschubwege zu kappen. Perfekte Bedingungen für Operation Laurin.
H.Gr. Südukraine
http://imageshack.com/a/img673/6974/Hs2oPH.png
In Rumänien passiert die nächste mittelschwere Katastrophe. Das IV. rumänische Korps zieht sich nach schweren Angriffe zurück, und die Befestigungen werden vernichtet. Es wird nun immer schwieriger, die Rote Armee zu stoppen.
Auch im Süden dringen russische Einheiten tief nach Rumänien vor.
http://imageshack.com/a/img538/5241/JMeakd.png
Die Totalverluste sind angenehm niedrig, aber das wird nicht so bleiben.
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Zwei weitere Städte gehen verloren.
25. July 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord leitet ihrem strategischen Rückzug ein, und im Bereich der H.Gr. Nordukraine wird Operation Laurin erfolgreich ausgelöst.
Finnland
http://imageshack.com/a/img538/5201/Kx3WNW.png
Die durchgebrochene Feinddivision muß sich zurückziehen, sonst wird sie vernichtet werden.
H.Gr. Nord
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Die Truppen im Raum Narwa werdem am 31. July allesamt nach Westen abtransportiert.
Das OKH geht davon aus, daß auch die Linie Polotsk - Ludza nicht zu halten sein wird, und mittelfristig wird sich die H.Gr. Nord in Richtung Riga zurückziehen müssen.
H.Gr. Mitte
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Die H.Gr. Mitte führt einige lokal begrenzte Angriffe gegen die Rote Armee durch und erzielt bei geringen eigenen Verlusten einige Panzerabschüsse. Auch das Kavalleriekorps erleidet leichte Verluste.
H.Gr. Nordukraine
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Die Operation Laurin überrascht die Rote Armee vollkommen. Vier Großverbände werden vollständig vernichtet, zwei Armee sowie ein Panzerkorps und ein HQ werden unter schweren Feindverlusten in die Flucht geschlagen.
Die Rote Armee ist aktuell nicht in der Lage, ihre Truppe im Nordosten von Lemberg zu versorgen, und das gegnerische Oberkommando muß sich etwas einfallen lassen.
Das OKH rechnet damit, daß die Russen im Rückraum zwei einsatzbereite Panzerkorps stehen haben, aber die weitere Reaktion des Feindes ist nicht vorhersehbar. Am Wahrscheinlichsten ist es, daß die angeschlagenen Truppen aus der Front gezogen werden und die beiden Panzerkorps zu Stabilisierung herangezogen werden.
(Anm: wir haben das HQ absichtlich nicht zerstört. In der nächsten Runde wird es wahrscheinlich nur einen oder zwei Action Points haben, und wir werden es mit den Bombern erwischen... auf Low Supply. Wir müssen eh die Luftwaffe einsetzen, um die Feindlage zu erkunden.)
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Das OKH geht davon aus, daß es für die Russen eine böse Überraschung sein dürfte, daß sie von drei voll einsatzbereiten ungarischen Korps erwartet wurden.
Diese Truppen waren dafür gedacht, den Übergang über der Karpaten zu sichern. Durch den positiven Verlauf der Operation Laurin haben sie nun ein wenig Zeit, sich mit den uneingeladenen Gästen zu befassen.
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Die Ungarn stehen weiterhin treu zum Reich.
H.Gr. Südukraine
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Die Front wird ein weiteres Mal stabilisiert, aber es ist absehbar, daß das nicht von Dauer sein wird.
Ein Rückzug in Richtung Bukarest wird sich nicht vermeiden lassen.
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Ausnahmsweise hat die Rote Armee in den letzten Tagen höhere Verlust gehabt als die Wehrmacht.
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Die Ressourcen des Deutschen Reiches werden nicht mehr so überstrapaziert wie Anfang July. Trotzdem sind weiterhin keine Wiederaufstellungen möglich.
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Die Rote Armee muß einen ersten Dämpfer hinnehmen. In dieser Runde liegen die Verluste ungefähr bei 800 : 1.450 MPP zugunsten der Wehrmacht.
Das bremst die Russen ein wenig, aufhalten wird es sie nicht.
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Es ist unschwer zu erkennen, daß die H.Gr. Nord sich kämpfend in Richtung Riga zurückziehen wird.
Über das, was im Süden passieren wird, wollen wir lieber nicht nachdenken. Rumänien produziert mehr als 20% der der gesamten deutschen Rüstungswirtschaft.
Kardinalinfant
27.06.15, 18:25
Hervorragend gespielt! Gut zu sehen, dass man dem Gegner mit geschicktem Ausnutzen von Gelände, daraus resultierenden Versorgungsschwierigkeiten und bei richtiger Schwerpunktbildung auch bei grundsätzlich deutlicher Unterlegenheit noch schwere Verluste zufügen kann. Trotzdem befürchten wir ein wenig eine erfolgreichen Gegenschlag Eures Gegners, zumal, wenn noch zwei Panzerkorps in der Hinterhand stehen. Trotzdem, das war es wert :burns:
Jörg von Frundsberg
27.06.15, 19:21
Jo finden wir auch !! gelungene Operation bin gespannt wie es weiter geht !!!
Admiral Hipper
27.06.15, 20:00
Euer Gegner scheint die Versorgung etwas auf die leichte Schulter zu nehmen, wenn er so viele Truppen auf low-supply verliert.
Ich glaube eher, dass er der Achse keine Zeit zur Regeneration lassen will und daher so schnell vorstößt. Und dass er die Wirkung massierter dt. Panzerverbände unterschätzt hat :) Toll gespielt. Wie schätzt Ihr die Lage in der Luft ein? Ist die VVS drückend überlegen?
Ruprecht I.
27.06.15, 20:08
Na also, geht doch.
Der Rest der Roten Armee ist nur noch Formsache.
Zum Frühstück dann in Baku.
Hätten die Panzer weniger Verluste gehabt, hätten Wir ja sogar eine kapitale Niederlage der Russen erwartet, da die Panzer dann dort beinahe schalten und walten hätten können, wie sie wollten.
Teddy Suhren
30.06.15, 14:13
Wow! Wir sind beeindruckt. Die Aktion wird für den Russen unangenehm sein, da er nun doch umstrukturieren muss. Entscheidend wird es wohl sein, wie der mögliche Gegenschlag aussehen wird. Werdet Ihr Panzer verlieren, wird es ungemütlich werden. Toll gespielt.
Werter Kardinalinfant,
danke für das Lob. Wir sind mit dem Verlauf der Operation auch sehr zufrieden, und Verluste nehmen wir in Kauf. Es geht uns darum, die russischen Kräfte zu binden, und das gelingt bisher recht gut. Wir haben uns ein Schlachtfeld ausgesucht, auf dem wir leichte Vorteile haben, und jede Runden, in der die Rote Armee nicht durchbricht, ist für uns ein Erfolg. Bitte bedenkt, daß das Spiel quasi ein Wettlauf mit der Zeit ist, und wir müssen soviel davon wie möglich verstreichen lassen. Jede Runde ohne großen Raumgewinn ist eine gute.
Werter GröFrunSaz,
dann wollen wir Euch mal nicht länger aus die Folter spannen.
Werter Ippär,
. In der Summe werden wir natürlich Lemberg irgendwann verlieren, aber durch den Zeitgewinn wird es ein kleiner Sieg sein.
Wir denken, daß es sich bei der Versorgungslage im Nordosten von Lemberg um eine schlichte Unachtsamkeit gehandelt hat.. wir glauben, daß der werte Löwenherz sein HQ ein Feld zu weit gezogen hat und die Fehler nun bereinigen muß, was ihm nicht leicht fällt.
Werter Cfant,
danke für das Lob. In der Tat übt die Rote Armee maximalen Druck aus, und das führt nun mal zu Verlusten.
Die Kämpfe in der Luft sind nicht allzu bedeutend.. die meisten Einheiten haben Anti Aircraft 2, weswegen die Bomber kaum einen Effekt haben.
Werter Ruprecht I.,
das stimmt wohl. Ihr hattet offensichtlich von Anfang an Recht. :D
Werter Hjalfnar,
die Panzerverluste sind nicht allzu hoch. Wir sind den Russen trotz des Verlusts des III. Panzerkorps immer noch zahlenmäßig überlegen. Unser Plan ist, noch das ein oder andere Panzerkorps zu erwischen, und dann muß der werte Löwenherz Truppen von den anderen Fronten abziehen, wenn er Lemberg haben will.
Werter Teddy Suhren,
danke für das Lob. Wir werten auf jeden Fall Panzer verlieren, aber das werden die Russen auch... und wenn die für 2 Monate aus dem Spiel sind, ist das für uns Gold Wert. Wenn wir erst mal Ende September haben und sich die Zuglänge von drei aus sechs Tage ändert, ist das schon mal die halbe Miete.
28. July 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die Russen greifen entland der gesamten Frontlinie an, erzielen aber kaum Fortschritte. Es sind nach wie vor wenige Feindpanzer im Einsatz, aber die werden nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Finnland
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Die 10. finnische Division leistet weiterhin fanatisch Widerstand gegen eine vielfache Übermacht.
Die 23. Sowjetarmee dringt in den Norden von Wyborg vor und bedroht den Nachschub der Finnen. Es muß unverzüglich etwas unternommen werden.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img538/9238/onWKOh.png
Die VI. Panzerjäger verlieren unter Feindbeschuß die Orientierung und fliehen direkt in die Arme der Roten Armee. Wenn der Rückzug in den Norden von Polotsk erfolgt wäre, so hätte die Einheit überlebt.
(Anm.: Rückzugsregel Teil I: die für uns unglückliche Richtung des Rückzuges ist sehr problematisch, weil der Feind nun Polotsk umfassen kann. Auch werden uns die Panzerjäger fehlen, und die hätten auch überleben können... bspw., wenn sie stehengeblieben wären.)
H.Gr. Mitte
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Der Angriff der Russen bleibt ohne Wirkung, da nur eine Infanteriedivision zum Rückzug gezwungen wird.
H.Gr. Nordukraine
http://imageshack.com/a/img540/7182/ixMSim.png
Wie erwartet: die Russen schicken ihre Panzer an die Front und vernichten das III. Panzerkorps. Auch rückt der Feind auf Lemberg vor, aber das stellt kein unmittelbares Problem dar, weil die Panzer im Norden gebunden sind.
(Anm.: Rückzugregeln Teil II: das III. Panzerkorps wurde vernichtet, weil es sich trotz eine Reduktion auf Stärke 2 nicht zurückgezogen hat. Das ist ärgerlich, aber wir haben immer noch fünf Panzerkorps im Kampfgebiet, und die Russen nur vier, die in erbärmlichem Zustand sind.)
Ungarn
http://imageshack.com/a/img910/8068/EjYthy.png
Die russischen Bergsteiger ziehen sich zurück.
H.Gr. Südukraine
http://imageshack.com/a/img673/959/h69Uuj.png
Mit enormem Aufwand versuchen die Russen, den Paß nach Ungarn zu erobern. Wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit.
Weiter im Süden zieht sich das IV. Armeekorps zurück, und ein weiterer Teil der Siret-Linie wird zerstört.
Auch stößt die Rote Armee westlich von Constanta vor und erreicht die bulgarische Grenze. Hier muß etwas unternommen werden.
(Anm.: Rückzugsregel Teil III: beim III. Panzerkorps wäre es vorteilhaft gewesen, wenn es sich zurückgezogen hätte... beim IV. Armeekorps wäre es vorteilhaft gewesen, wenn es in seiner Stellung geblieben wäre.. ist es aber nicht.)
http://imageshack.com/a/img633/313/zAIxTo.png
Die unglücklichen Verluste der VI. Panzerjäger und des III. Panzerkorps wiegen schwer. Das hätte auch anders laufen können.
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Pleskau war die am weitesten östlich gelegene Stadt, die noch von der Wehrmacht kontrolliert wurde.
31. July 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord hat den strategischen Rückzug erfolgreich eingeleitet, und die H.Gr. Nordukraine führt die Operation Laurin weiter durch.
Finnland
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Die tapferen Finnen verjagen die 23. Armee, die ca. 70% Ausfälle zu verkraften hat, und dezimieren die durchgebrochene Division.
Das Verlustverhältnis am heutigen Tag beträgt ca. 7:1 zugunsten der Finnen.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img661/1227/ds0MS0.png
In Narwa und Rakvere befinden sich keine deutschen Truppen mehr.
Auch Ludza wird aufgegeben.
Alle Truppen ziehen sich in Richtung Owinsk zurück.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img540/8889/iS0VPT.png
Die Truppen aus Narwa sichern Wilnius.
Das XXIII. Armeekorps schlägt ohne eigene Verluste die sowjetischen Panzer in die Flucht, was dem Angriff den Schwung nimmt.
http://imageshack.com/a/img661/904/r9Ll6O.png
Operation Laurin wird fortgeführt. Die Russen verlieren zwei Armeen und eine Division. Zwei weitere Divisionen werden schwer dezimiert und ergreifen die Flucht.
Auch gelingt es, das russische HQ erneut anzugreifen, wodurch der Nachschub im Norden der Front für den Feind weiterhin schlecht ist.
Im Süden der Front treffen neue Einheiten ein, und die Stellung von Lemberg ist verhältnismäßig sicher. Solange sich sich die Russen den deutschen Truppen im Norden widmen, geht es im Süden nicht weiter.
http://imageshack.com/a/img538/9373/yuvNbc.jpg
Operation Laurin brachte bisher gut 200 km Geländegewinn und sieben vernichtete Feindverbände. Seit langer Zeit gab es an der Ostfront keine derartig erfolgreiche Offensive mehr.
Kein Wunder, daß die Laune gut ist.
Ungarn
http://imageshack.com/a/img909/7622/dM69S5.png
Das sowjetische Unternehmen wird nach hohen Verlusten abgebrochen.
H.Gr. Südukraine
http://imageshack.com/a/img538/9727/o2TPcn.png
Ein weiteres Mal gelingt es, in Rumanien eine Frontlinie auszubauen. Aber der Russe hat seine Panzer aufgefrischt und wird weiter angreifen.
Im Süden wird eine russische Armee abgeschnitten.
http://imageshack.com/a/img540/7484/XWReio.png
Immer noch ein Bild des Grauens.
http://imageshack.com/a/img538/2135/MEDBnX.png
Die Verluste der Wehrmacht bei eigenen Angriffen sind erfreulich gering.
http://imageshack.com/a/img912/7426/FIUMbj.png
Immerhin gelang es, den Russen in dieser Runde netto ca. 200 MPP abzutrotzen.
Die Rote Armee hat zwar ca. 1.500 MPPs mehr verloren als die Wehrmacht, gleichzeitig aber ca. 2.800 MPPs mehr Einkommen gehabt.
Zwar ist die Lage rechnerisch nicht mehr ganz so schlimm wie am Anfang, aber auf Dauer wird uns das nichts nutzen. Wir haben momentan geringere Verluste, weil wir Raum opfern, und das wird nicht ewig so gehen.
Die Nationale Moral beider Seiten ist nun bei knapp über 90% und wird in der nächsten Runden darunter fallen. Es war eine unserer größeren Sorgen, daß wir deutlich vor den Russen unter 90% fallen, aber das konnten wir vermeiden.
http://imageshack.com/a/img912/3756/QZi24v.png
An der Gesamtlage ändert sich nichts, und es wird noch erheblich schlimmer werden.
HG Mitte hat sich ja mittlerweile in ein verlorenes Heeresgrüppchen verwandelt.
the general
01.07.15, 21:50
Schöner AAR. Werter HvS, Ihr schlagt euch tapfer. :prost:
Inwieweit bereitet euch denn die große Lücke zwischen der HG Nord und der HG Süd Sorgen? Zwischen Baranavichy und Polotsk klafft ja doch ein großes Loch, was ein Abschneiden der HG Nord vom Rest der Front, theoretisch, möglich machen würde. Städte, die der Feind als Versorgungsbasis nutzen kann sind jedenfalls vorhanden.
Longstreet
01.07.15, 22:22
Sehr goot Strachwätz, Sie machen sich - haben Sie mit däm Rraab gesprochen?
Ja, Ihr zieht alle Register :) Wie groß ist denn der Moralabzug, wenn die Moral unter 80 fällt?
Werter clone,
das ist natürlich richtig. Allerdings existiert die H.Gr. Mitte noch, und sie ist durchaus in der Lage, zurückzuschlagen... wie man in dieser Runde sieht.
Werter the general,
da sieht man das geübte Auge des Analytikers. Diese Lücke besteht in der Tat, und sie ist ein "Angebot" unsererseits an den werten Löwenherz. Wir wollen ihn dazu verleiten, die Angriffsrichtung der Weißrussischen Front nach Norden umzudirigieren, was den Druck von der H.Gr. Mitte nehmen würde. Bedrohen würde uns ein Vorstoß nicht, da wird uns so oder so auf Riga zurückziehen müssen. Solange die Bahnlinie im Norden noch funktioniert, ist das alles kein Problem, und zur Not können wir noch über die Ostsee evakuieren.
Werter Longstreet,
sicherlich haben wir mit dieser Person nicht gesprochen... den Herrn mögen wir nämlich nicht besonders. :D
Werter Cfant,
danke sehr. Unseres Wissen nach sind die Grenzen bei 90%, 75% und 40%... und beim Unterschreiten der Grenzen werden wohl jeweils 5% Moral abgezogen. In unserer Runde waren beide Seiten unter 90%, und es war uns sehr wichtig, daß die Russen nicht wesentlich länger über 90% sind als wir.
3. August 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Der Feind übt weiterhin entlang der gesamten Front Druck aus und bringt vor Lemberg fünf Panzerkorps in Stellung.
Finnland
http://imageshack.com/a/img537/181/eM6eoo.png
Die Finnen kämpfen weiterhin tapfer gegen die russische Übermacht.
Es ist zu bemerken, daß den Russen auch nicht wirklich viel einfällt.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img538/1425/i9vUbW.png
Im Osten hält das VI. litauische Armeekorps den Feind auf, und im Süden bindet die 95. Infanteriedivison eine große Menge an Feindtruppen. Der Rückzug wird fortgeführt.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img673/2249/Bukh2L.png
Die Rote Armee vernichtet das I. Kavallieriekorps, kommt aber kaum voran.
Der Angriff auf Baranowitsch wird vorbereitet.
H.Gr. Nordukraine
http://imageshack.com/a/img538/4484/S31dkF.png
Der Feind konzentriert sich darauf, die deutsche Infanterie zu verjagen. Noch unterbleiben Angriffe auf Lemberg selbst, aber da der Feind fünf Panzerkorps (Anm.: eins davon nicht im Bild) im Kampfgebiet und Artillerie in Reichweite der Stadt hat, ist mit einem baldigen Großangriff zu rechnen. Das OKH beschließt einen Angriff in den nach wie vor schlecht versorgten Nordflügel der Ukrainischen Front. Die Wehrmacht kann es sich nicht leisten, Lemberg zu verlieren. Die Stadt ist wie ein Kork, der in dem Durchgang zwischen den Karparten und den Pripjet-Sümpfen festhängt. Wenn der Korken entfernt wurde, ist der Weg ins Generalgouvernment frei.
H.Gr. Südukraine
http://imageshack.com/a/img540/2297/hSdqXf.png
Am Gebirgspaß nach Ungarn wird die Lange langsam kritisch.
Auch nördlich von Bukarest zeichnet sich ein Problem ab, da dort zwei frische Panzerkorps auf die deutschen Linien zurollen.
Für das OKH vollkommen unerwartet ist die Lage in Constanta, daß nach wie vor von den Rumänen kontrolliert wird. Scheinbar haben die Russen die Komplexität unterschätzt.
http://imageshack.com/a/img661/3109/mNgWSo.png
Jeder Verlust schmerzt.
http://imageshack.com/a/img913/621/MOALPP.png
Zum ersten Mal gehen innerhalb weniger Tage drei Städte verloren.
6. August 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Der Rückzug der H.Gr. Nord geht weiter, und Operation Laurin geht mit großem Erfolg voran. Auch in Rumänien kann ein Abwehrerfolg erzielt werden.
Finnland
http://imageshack.com/a/img901/8647/i7LRha.png
In Finnland passiert gar nichts. Keine Nachrichten sind keine schlechten Nachrichten.
H.Gr. Nord
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Die Absatzbewegung geht weiter, und die deutschen Einheiten machen sich auf den Weg nach Riga.
Das OKH hat vorgesorgt: selbst beim Verlust von Utena und Owinsk werden alle Truppen ausreichend versorgt werden.
http://imageshack.com/a/img661/2607/dVxJvm.png
Den Männern ist klar: ein langer Marsch heim ins Reich hat begonnen.
http://imageshack.com/a/img661/4164/VCYbmp.png
Die H.Gr. Mitte hat durchaus noch Zähne und kann noch zubeißen.
http://imageshack.com/a/img908/5860/xCJkZy.jpg
Im Raum Wilnius wird die HKL noch gehalten.
H.Gr. Nordukraine
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Operation Laurin ist kurz davor, ein großer Erfolg zu werden. Die Russen verlieren zwei weiteres Panzerkorps, und von den drei restlichen dürfte bestenfalls eines auf Sollstärke sein. Weitere Einheiten werden in die Flucht geschlagen.
Deutsche Infanterie unterstützt den Vormarsch der Panzer, und nach aktueller Sachlage müssen die Russen wohl Truppen von den anderen Fronten transferieren, so daß beide Ziele der Operation Laurin, nämlich das Halten von Lemberg und die Entlastung der anderen Fronten, augenscheinlich erreicht wurde.
Selbst wenn der Feind Lemberg einnehmen sollte, so ist die H.Gr. Nordukraine stark genug, um einen Gegenschlag zu führen.
Das Kräfteverhältnis am heutigen Tag sieht wie folgt aus:
Wehrmacht <=> Rote Armee
Panzerkorps 5 : 3
Armeekorps bzw. Armeen 6 : 5
Infanteriedivisionen 9 : 6
Schwere Artillerie 2 : 1
In Anbetracht der Tatsache, daß die Einheiten der Wehrmacht besser versorgt, in besserem Zustand und mit besserer Technologie ausgerüstet sind, bahnt sich für die Russen eine Katastrophe an. Ohne über die Realisierbarkeit auch nur irgendeine Aussage treffen zu wollen: ceteris paribus wäre ein Vormarsch in Richtug Kiew oder nach Odessa in den Rücken der in Rumänien kämpfenden Einheiten der Rote Armee durchaus möglich.
Die Gesamtlage läßt eine solche Großoffensive nicht zu, da die Offensiveinheiten der Operation Laurin in wenigen Wochen im Norden gebraucht werden, aber das wissen sie Russen ja nicht. Es wird erst in einigen Wochen absehbar sein, wie erfolgreich Operation Laurin gewesen ist, wenn die Reaktion der Russen bekannt sein wird.
http://imageshack.com/a/img901/6435/ecm5e9.png
Seit dem 19. July wurden im Rahmen der Operation Laurin folgende russische Einheiten vernichtet: drei Panzerkorps, zwei Armeen, ein Korps Fallschirmjäger, ein Kavallieriekorps sowie drei Infanteriedivisionen (Anm.: 60% der Einheiten wurden auf Low Supply vernichtet!). Die deutschen Totalverluste im selben Zeitraum betragen ein Panzerkorps und eine Infanteriedivision.
H.Gr. Südukraine
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Die Rote Armee lernt auf die harte Tour, daß die deutschen Truppen noch kämpfen können und wollen. Beide sowjetischen Panzerkorps verlieren mehr als die Hälfte ihrer Sollstärke und flüchten, sind also einige Tage außer Gefecht.
Auch gelingt es, die Truppen in Constanta wieder auf Sollstärke zu bingen.
Damit hält die Front im Süden besser als gedacht.
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Die Soldaten vom XXXIX. Panzerkorps haben die Russen in die Flucht geschlagen und dabei kaum Verluste gehabt. Wenn doch nur alle Schlachten so laufen würden.
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Die letzten Tage waren durchaus vorteilhaft für die Wehrmacht.
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Insbesondere eigene Angriffe bedeuten erfreulich geringe Verluste.
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Die Verluste der Roten Armee werden immer größer.
In dieser Runde ist es uns gelungen, den Russen netto 800 MPP abzuknöpfen. Die Rote Armee hat am 3. und am 6. August zusammen ca. 2.200 MPP verloren, und das kann der werte Löwenherz nicht alles in einem Zug ersetzen.
Das verschafft uns kostbare Zeit.
http://imageshack.com/a/img901/30/rVQMoh.png
Es entsteht eine schizophrene Situation: für die Wehrmacht war der Krieg zu diesem Zeitpunkt verloren, aber in unserem Fall geht es um Siegbedingungen. Wir haben nun 16 von ca. 66 Runden gespielt, also ein knappes Viertel.
Die Russen haben Minsk genommen und werden im Laufe des Sommers wohl auch noch Riga und Rumänien erobern. Trotzdem versuchen wir, die Front irgendwie bis Ende September zu halten... Zug 33 ist genau am 30. September 1944, und dann ist die Hälfte des Spiels rum... und das schlechte Wetter beginnt. Aber bis dahin gilt es, noch einige Katastrophen zu erdulden.
the general
03.07.15, 17:37
Werter HvS,
ausgezeichnet, weiter so! :prost:
Danke. :) Wir hatten schon anhand eurer Art, wie Ihr die HG Nord zurückzieht vermutet, dass Ihr es verstehen würdet, einem entsprechenden Vorstoß zu begegnen. Allerdings haben wir nicht so weit gedacht, hinter der Lücke ein gezieltes Angebot zu vermuten. Chapeau! Und nicht nur dafür.
Herrlicher AAR, möge dem werten Löwenherz noch etwas einfallen, wenn das so weitergeht schafft ihr es am Ende sonst noch den Feind zumindest an den Reichsgrenzen zu stoppen bis das Spiel vorüber ist und auch die Balkanländer größtenteils zu halten.
Da ihr ja an der Laurinfront besser versorgt seid können die Russen ja nicht wirklich fliehen. D.h. ihr schlachtet ihr richtet dort auch nächste Runde ein Blutbad an. 2 Panzerkorps stehen auf Schienen, d.h. die könnten per strategischer Notverlegung gerettet werden, ebenso die Artillerie, aber die HQs und einige Infanterie könntet ihr dann überrennen und dann hättet ihr ja sehr freie Hand. Wenn ihr wie ihr sagt nach Süden weiter vorstosst sollte dies die Balkanfront enorm entlasten, ferner könnt ihr auch einen Teil der Einheiten nach Norden abgeben.
Bleiben die Russen dagegen stehen sind in wenigen Runden alle übrigen Truppen der dortigen russischen Front vernichtet.
In der Haut des werten Löwenherz möchten wir jetzt nicht stecken. Er muss jetzt wirklich darum kämpfen nicht die Initiative zu verlieren. Im Norden und der Mitte habt ihr ja soviel Rückzugsraum dass ihr mit eurer hinhaltenden Rückzugstaktik noch etliche Runden seine Erfolge wenig strategischen Wert haben da es größtenteils nur Geländegewinne sind. Solange ihr die meisten eurer Truppen rettet bringt der Rückzug eine dermaßen gute Frontverkürzung dass die Front immer besser zu halten sein wird.
In der Mitte habt ihr ja die Initiative durch Laurin völlig zurückgewonnen, bleibt der Süden. Wir denken wichtigstes Ziel sollte sein Ploesti so schnell wie möglich zu neutralisieren, der Verlust der 3 Ölfelder + Bukarests müsste 1/5 - 1/6 eures derzeitigen Einkommens bedeuten und so massivsten Schaden anrichten. Die sich auflösenden Rumänen wären ein Zusatzbonus. Gibt es hierfür ein Event? Historisch ergaben sich die Rumänen ja und schlossen sich gleich den Russen an. Bekommen die Russen dann ein paar zusätzliche rumänische Einheiten per Event?
Hätten die Russen denn Fallschirmjäger und könnten diese bis Plösti springen? Für das Chaos und den Wirtschaftschaden da die Ölquelle ja gleich auf 0 zerstört wird würden wir bedenkenlos als Russe Fallschirmjäger opfern.
Wir sind sehr positiv überrascht, wie gut diese hochstehende Verteidigung im Norden funktioniert. Hätten Wir wirklich nicht gedacht. Respekt.:top:
Wie hoch wird eigentlich die Gefahr eines russischen Vorstoßes nach Brest-Litowsk bewertet? Da ständ der Russe ja dann nördlich der Sümpfe solide im Rücken der HG Mitte. Allein diese Gefahr dürfte eine größere Offensivaktion als kaum durchführbar erscheinen lassen?
Immerhin hatten Wir recht, was die deutschen Panzer angeht, die schnetzeln einfach alles.^^
Duke of York
04.07.15, 12:38
Beeindruckend, werter HvS.
Wir Ziehen Unseren Hut, zumal der werte Löwenherz ja auch ein Kenner der SC-Spiele ist. :)
Wir haben uns das Szenario etwas näher angeschaut und sind der Ansicht das der werte Löwenherz zu mindestens an 2 Stellen nicht optimal gespielt hat oder spielt.
1. Im Raum Lemberg ist das Kräfteverhältnis von Beginn an so, dass wir von größeren Offensivaktionen abraten. (An dieser Stelle erwartete die Wehrmacht für den Sommer 1944 den Angriff und war vorbereitet.) Hier sollte man nur vorsichtige Angriffe starten mit dem Ziel vor allem die starken Panzerkräfte des Gegners zu binden um eine Verlegung an andere Abschnitte zu verhindern. Dabei sollte man den schlecht versorgten rechten Flügel in den Sümpfen sofort zurücknehmen oder wenigstens nicht damit angreifen..
2. Gegen Finnland stehen zu Beginn nur unzureichende Kräfte zur Verfügung. Die Masse der Kräfte sind Divisionen und nur 3 Korps. Der werte Löwenherz hat die 3 Korps nördlich von Leningrad zusammengezogen und bleibt im Nordosten defensiv, was wir für richtig halten. Jedoch reichen die 3 Korps gegen die starken finnischen Korps nicht aus. Deshalb sollte man hier erst offensiv werden, wenn mindestens 5 Korps zur Verfügung stehen und/oder stärkere Luftunterstützung. Derzeit findet dort ein Kleinkrieg statt, der nur dem werten HvS nützt. Entweder gegen Finnland "Klotzen" oder defensiv bleiben.
Wir halten das Spiel für den HvS noch nicht für gewonnen, weil ein unserer Meinung nach ein noch möglicher schneller Sieg in Rumänien das wirtschaftliche Kräfteverhältnis entscheidend beeinflussen dürfte. Dazu kommt, dass die Rote Armee noch einige frische Einheiten von Beginn an in der Produktion hat, die im Spätsommer und Herbst eintreffen, darunter 2 Panzer, 1 PzGr, 2 Lufteinheiten und noch Kleinzeug.
Großartig gespielt, werter HvS. Man sieht immer wieder, wie gut Ihr in SC3 seid :)
Großartig gespielt, werter HvS. Man sieht immer wieder, wie gut Ihr in SC3 seid :)
SC3?! :eek: Werter Cfant, Ihr seid eine Erklärung für dieses Wissen schuldig. ;) :)
Aber in der Tat wird hier vom werten HvS wieder großes Strategiekino geboten. :top:
Werter the general,
danke sehr.
Aber unser Gegenspieler ist auf diese Finte nicht eingegangen. Die H.Gr. Nord ist auch zur Zeit nicht unser Problem.
Generell kann man sich bei diesem Szenario nur dafür entscheiden, wann und wo man vernichtet werden möchte.
Werter Boron,
eine sehr treffende Analyse. Nur sind wir nicht ganz so optimistisch wie Ihr.. unsere Armee wird immer kleiner, und die der Russen nicht. Es wird uns ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr gelingen, eine geschlossene Frontlinie aufzubauen, und die Russen werden uns einfach umgehen.
Und eines sei ganz deutlich bemerkt: wir können im Bereich der H.Gr. Nordukraine nicht in die Offensive gehen.... das meinten wir in dem Post mit Ceteris Paribus. Offensiven sind teuer, und wir haben schlichtweg nicht genug MPPs. Und es gibt im Osten von Lemberg auch keine lohnenden Ziele, die uns weiterbringen würden. Unser Ziel war es, die Russen zu stoppen, weil sie sonst bereits im August im Generalgouvernment stehen würden, und ihnen dabei höhere Verluste beizubringen, als die Wehrmacht zu erleiden hat. In der Summe hat das funktioniert, aber eine wirkliche Offensive ist schlichtweg illusorisch. Wir müssen nun damit beginnen, Truppen in den Norden zu schicken.. da kommt nämlich in wenigen Runden die Weißrussische Front der Russen an.
Der Verlust von Rumänien beträgt knapp ein Viertel unserer Produktion, aber ein Event haben wir nicht gesehen.... wir lassen uns mal überraschen. Vielleicht wird ja auch beim Vormarsch auf Bukarest etwas getriggert.
Die Russen hatten eine Einheit Fallschirmjäger, die wir im Laufe der Operation Laurin vernichtet haben. Allerdings wäre es den Russen so oder so verboten gewesen, die Fallis einzusetzen... das ist nämlich die einzige Hausregel, die wir festgelegt haben. Der Einsatz von Fallschirmjägern ist für die Wehrmacht nicht zu kontern, das haben wir im Testspiel bemerkt... es gibt einfach nicht genug Einheiten, um den rückwärtigen Raum zu sichern.
Werter Storn,
wie wir eben unserem werten Gegenspieler geschrieben haben: im Grunde ist es fast egal, ob man sich kämpfend zurückzieht oder im Kessel vernichten läßt. Wir haben so oder so nicht genügend MPPs, um Einheiten zurückzukaufen... ob die nun aus der Bewegung heraus oder auf Low Supply vernichtet werden, ist herzlich egal. Im weiteren Verlauf werden sich immer wieder Kessel ergeben, und sich zurückziehende Truppen werden auf dem Weg vernichtet werden... wir sind einfach ziemlich ratlos. Als wir uns in Rumänien auf die Siret-Linie zurückgezogen haben, hat die Rote Armee in einer Runde vier Einheiten vernichtet.. es sind beide Alternativen schlecht. Wir sind nicht mehr in der Lage, im Norden oder in der Mitte eine Front aufzubauen, weil die Russen schneller vorstoßen, als wir zurückweichen.
Die Gefahr eines Vorstoßes der Weißrussischen Front in Richtung Brest-Litowsk erachten wir als sehr real, weswegen wir bereits mit der Verlagerung von Truppen der H.Gr. Nordukraine nach Norden begonnen haben. Es war von vornherein unser Plan, den Russen bei Lemberg einen Schlag auf die Nase zu versetzen und dann die Offensiveinheiten nach Norden zu schicken, wo sie westlich von Brest-Litowsk am Fluß Bug eine Verteidigungslinie aufbauen sollen. Wir rechnen damit, daß die Rote Armee mit höchster Geschwindigkeit vorrücken wird und hoffen, auf diese Weise ein paar Einheiten zu erwischen. Wir haben dazu die Operation Rasiermesser geplant, dazu aber später mehr.
Wir möchten an dieser Stelle bemerken, daß Operation Laurin zwar sehr gut gelaufen ist, aber die Gesamtlage nach wie vor katastrophal ist.
Werter Duke,
danke sehr.
Aber bitte urteilt am Ende, denn momentan haben wir den Eindruck, daß uns alles in kleinen Bröckchen um die Ohren fliegt. :D
Werter Thomasius,
danke für Eure Analyse. Wir stimmen Euch zu: das Spiel ist noch lange nicht gewonnen... wir sind da deutlich pessimistischer, denn wir wissen noch nicht, wie wir die in Bewegung befindliche Rote Armee stoppen sollen.
Eine Anmerkung noch zu der Lage in Finnland: wir denken, daß der werte Löwenherz es in Finnland nicht falsch macht. Die Auffrischungen der Finnen kosten 50% mehr als die der Wehrmacht (Minor Nation), und deswegen ist es für uns "teuer", die Einheiten immer wieder auf Sollstärke zu bringen. Ein gewisser Prozentsatz unserer MPPs wird also dort oben gebunden. Wirtschaftlich gesehen wäre es sinnvoll, die Finnen einfach ausbluten zu lassen und keinen einzigen MPP zu investieren, aber das ist uns zu gamey.
Werter Cfant,
wir bitten darum, erst am Schluß zu urteilen. Wir können immer noch nicht abschätzen, wie sich einige unserer Aktionen auswirken, und wahrscheinlich ist auch ein Rückspiel vonnöten, damit man erkennt, was gut und was schlecht war.
Werter Managarm,
danke sehr.
Wir denken übrigens, daß der werte Löwenherz sehr gut spielt, was aber in diesem Bericht nicht deutlich genug rüberkommt.
9. August 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Im Norden und in der Mitte bahnen sich Katastrophen an, während es in der Ukraine und in Rumänien die altbekannte Ruhe vor dem Sturm gibt.
Finnland
http://imageshack.com/a/img673/6812/A8ApcV.png
Die Rote Armee reorganisiert ihre Truppen und greift nicht an.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img661/7144/LMrv3d.png
Die Rote Armee greift an, und die H.Gr. Nord blutet aus. Man kann sich an dieser Stelle die Frage stellen, was schlechter ist: im Kessel oder auf der Flucht zu sterben.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img912/9210/es6Dz1.png
Der Feind ignoriert Baranowtisch vorerst und kesselt Wilnius ein. Es ist für die deutschen Truppen nicht möglich, den Feind effektiv zu bekämpfen.. man kann ihn nur ein wenig aufhalten. Im Fall von Baranowitsch scheint das gut zu funktionieren.
H.Gr. Nordukraine
http://imageshack.com/a/img633/24/TRPXVf.png
Die Rote Armee frischt ihre Panzerkorps auf und schickt Infanterie an die Front.
Im OKH wird ausdrücklich davor gewarnt, die eigenen Kräfte zu überschätzen. Operation Laurin ist erfolgreich abgeschlossen. Die deutschen Panzer brauchen etwas Ruhe, und dann werden sie sich der nächste Aufgabe zuwenden.
Das OKH beschließt eine Reihe lokaler Angriffe, die den Russen eine beginnende Großoffensive vorgaukeln sollen. Allerdings wird der Großteil der Panzerkorps bereits Ende August deutlich weiter im Norden stehen.
Im Raum Lublin befinden sich die Bereitstellungsräume für die folgende Operation Rasiermesser. Diese werden allerdings frühestens ab dem 18. August bezogen.
H.Gr. Südukraine
http://imageshack.com/a/img661/4325/BkqrhR.png
Die Russen verlagern Artillerie und Panzer in den Raum Galati. Möglicherweise wollen sie es nun an dieser Stelle versuchen.
http://imageshack.com/a/img540/7166/IMJTRO.png
Die H.Gr. Nord wird hart getroffen.
http://imageshack.com/a/img537/9987/o0Zy9v.png
Alle Städte wurden kampflos besetzt.
12. August 1944
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord zieht sich planmäßig zurück, und die H.Gr. Mitte versucht, den Kessel von Wilnius aufzubrechen. In der Ukraine finden nur lokale Gegenangriffe statt.
Finnland
http://imageshack.com/a/img910/2895/T5feua.png
Im OKH nimmt man wohlwollend zur Kenntnis, daß die Finnen die Stellung nach wie vor halten. Eigentlich ist es ein Wunder.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img673/966/4nW2O0.png
Es gelingt, sich kämpfend vom Feind zu lösen und diesem dabei hohe Verluste beizubringen.
Allerdings ist abzusehen, daß die H.Gr. Nord kaum noch Kampfwert haben wird, wenn sie Riga erreicht.
http://imageshack.com/a/img537/3374/J4gDVd.jpg
Die Truppen marschieren in Richtung Westen.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img909/29/6ro5Wh.png
Die Reste der H.Gr. Mitte wenden sich nach Norden in Richtung Kaunas. Dabei erleidet eine Sowjetarmee hohe Verluste.
http://imageshack.com/a/img911/9798/VuosIf.png
Die Kämpfe in der Stadt sind mörderisch.
H.Gr. Nordukraine
http://imageshack.com/a/img913/5720/mrqfrQ.png
Diesmal greift die Wehrmacht im Süden an. Eine Armee wird vernichtet, zwei weitere und eine Division werden unter hohen Feindverlusten in die Flucht geschlagen. Auch wird der sowjetische Panzerzug nahezu vernichtet.
Die Operation Laurin ist beendet. Falls die Rote Armee in den nächsten Tagen eine Großoffensive starten sollte, so werden die fünf Panzerkorps verwendet, und diese zurückzuschlagen.
Wenn sich die Russen passiv verhalten, wird die Infanterie die HKL halten, und die Panzer werden sich in den Raum Lublin begeben, wo der Bereitstellungsraum für die Operation Rasiermesser ist.
Erste Verbände der Infanterie wurden bereits an den Bug verlegt. Weitere werden folgen.
http://imageshack.com/a/img538/399/bQOv9X.png
Die deutschen Panzerkorps erhalten Nachschub. Für die Operation Rasiermesser müssen sie in perfektem Zustand sein.
(Anm.: wir möchten an dieser Stelle nochmals erläutern, was wir mit Operation Laurin eigentlich bewirken wollten. Der werte Löwenherz hat von Anfang an in der westlichen Ukraine sehr aggressiv und mit hohem Aufwand gespielt. Wir hatten die Befürchtung, daß wir nach dem Verlust von Lemberg die russische Kriegsmaschine nicht mehr stoppen können... so wie uns das im Norden und in der Mitte gerade passiert. Nur waren die Feindverbände im Raum Lemberg schon viel weiter nach Westen vorgedrungen als im Norden und in der Mitte. Wir haben befürchtet, daß die Russen sich von Lemberg aus nach Norden in Richtung Königsberg wenden und so die gesamten H.Gr.n Nord und Mitte abschneiden. Wir wollten Lemberg wenigstens bis Mitte August halten und die Feindverbände im Norden und in der Mitte möglichst lange beschäftigen. Ende August erreichen die Truppen der Weißrussischen Front Brest-Litowsk, und dann macht eine aufwändige Verteidigung von Lemberg wenig Sinn.. wir werden uns irgendwann zurückziehen müssen. Aber immerhin haben wir an dieser Stelle unserer Ziele erreicht und die Russen möglichst lange vom Generalgouvernment ferngehalten. Im weiteren Verlauf des Szenarios wird es zu Kesselbildungen kommen, und wir wollen das vermeiden, indem wir uns auf relativ kurze HKL zurückziehen. Aus diesem Grund haben wir Lemberg verteidigt und ziehen und im Norden und in der Mitte zurück, damit wir irgendwann alles aus einer Linie haben.)
H.Gr. Südukraine
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Ein letztes Mal gelingt es, eine geschlossene Frontlinie aufzubauen. Für den 15. August wird ein russischer Großangriff erwartet.
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Die Lage ist verzweifelt.
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Während die deutsche Panzerwaffe noch gut in Schuß ist, blutet die Infanterie immer mehr aus.
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Die deutschen Verluste sind nach wie vor geringer als die der Russen.
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In dieser Runde gelang es, netto 500 MPP herauszukämpfen.
Das hört sich alles toll ab, hilft aber an der Front nicht weiter.
An dieser Stelle möchten wir bemerken, daß wir froh sind, daß das hier nur ein Szenario ist. Im RL hätte man in dieser Situation schlichtweg aufgeben müssen, anstatt weitere Millionen von Soldaten in den Tod zu schicken.
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Wir haben mehr Löcher zu stopfen als Stopfmaterial.
Wir halten das Szenario in Punkto MPP-Verteilung für sehr schlecht designt. Deutschland startet mit Einnahmen von 645 MPP, wovon 150 für Luftverteidigung und andere Fronten abgezogen werden. Rund 250-300 MPP werden in Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und Jugoslawien erzeugt. Auch in Polen gibt es einige MPP. Praktisch bedeutet der Verlust des Balkans und von Teilen Polens ein absinken auf 300 MPP Einnahmen von denen noch 150 MPP abgezogen werden. Die SU hat zu dem Zeitpunkt über 1000 MPP und jedem dürfte klar sein, so gut kann niemand spielen, dass es nicht ganz schnell zu Ende geht. Historisch hat die Rote Armee unter diesen Bedingungen aber noch rund 6 Monate gebraucht bis der Krieg zu Ende war. Wie soll ein Spieler unter diesen Bedingungen 6 Monate durchhalten?
Admiral Hipper
05.07.15, 18:26
Es ist eben ein Szenario, bei dem es nur darum geht das Ende möglichst lange hinauszuzögern. Ähnlich wie im WW1 Szenario Deutsch-Französischer Krieg.
Wie gut das Balancing tatsächlich ist, werden wir erst am Ende der Partie erfahren. Wir gehen aber davon aus, der werte HvS wird alle Register ziehen und das optimale herausholen.
Bis Mai 1945 sind es sogar noch 9 Monate, Wir sind gespannt. Fraglich ist nur ob die Russen hier im Szenario auch eine "Pause" vor Warschau machen.
Norden und Mitte schauen gerade wirklich übel aus...
Edit: Wir wollten eigentlich noch fragen wie viele Tage ein Zug hat?
Es ist eben ein Szenario, bei dem es nur darum geht das Ende möglichst lange hinauszuzögern. Ähnlich wie im WW1 Szenario Deutsch-Französischer Krieg.
Wie gut das Balancing tatsächlich ist, werden wir erst am Ende der Partie erfahren. Wir gehen aber davon aus, der werte HvS wird alle Register ziehen und das optimale herausholen.
Bis Mai 1945 sind es sogar noch 9 Monate, Wir sind gespannt. Fraglich ist nur ob die Russen hier im Szenario auch eine "Pause" vor Warschau machen.
Norden und Mitte schauen gerade wirklich übel aus...
Edit: Wir wollten eigentlich noch fragen wie viele Tage ein Zug hat?
Die von uns erwähnten 6 Monate meinen etwa die historische Zeit von dem aus die Rote Armee den Balkan unter Kontrolle hatte, bis zum Kriegsende.
Für die Spielzuglänge haben wir in den Editor geschaut und dort steht: Ein Spielzug ist 3 Tage Sommer, 5 T. Frühjahr, 6 T. Herbst und 8 T. Winter(jeweils pro Spielseite).
SC3?! :eek: Werter Cfant, Ihr seid eine Erklärung für dieses Wissen schuldig. ;) :)
Ich bin halt ein Prophet. :D Wetten, dass der Satz 3 Monate nach Erscheinen von SC3 haargenau passt? ;)
Möglicherweise macht sich auch langsam der Schlafmangel bemerkbar :D
[CENTER][FONT=times new roman]
Werter [SIZE=4]Cfant,
wir bitten darum, erst am Schluß zu urteilen. Wir können immer noch nicht abschätzen, wie sich einige unserer Aktionen auswirken, und wahrscheinlich ist auch ein Rückspiel vonnöten, damit man erkennt, was gut und was schlecht war.
Sehen Wir anders. Man kann auch als Laie klar erkennen, dass Ihr aus einer sehr schweren Situation sehr viel herausholt, akribisch plant und diese Pläne recht erfolgreich umsetzt. Sieg oder Niederlage sind beileibe kein Beleg für Spielstärke. Wir kennen die Situation aus TOAW zur Genüge, wo zahlreiche Niederlagen (aber natürlich auch viele Siege) nicht so sehr Unserer Spielkunst, als vielmehr der Seitenwahl zu verdanken waren. Wir persönlich haben übrigens an einer heroischen Niederlage mehr Spaß als an einem glasklaren Sieg ohne Spannung :)
An dieser Stelle möchten wir bemerken, daß wir froh sind, daß das hier nur ein Szenario ist. Im RL hätte man in dieser Situation schlichtweg aufgeben müssen, anstatt weitere Millionen von Soldaten in den Tod zu schicken.
Wir wollen nicht unken, aber im RL hätte man die Waffen wohl schon ein bisschen früher strecken dürfen. Naja, vielleicht ist ein Seperatfrieden auch nur aus der Rückschau so unwahrscheinlich. Wie dem auch sei, spannend ist die Lage hier allemal.
@Thomasius: Möglicherweise ist das Szenario tatsächlich unausgewogen, aber Wir denken auch, man sollte mit diesem Urteil abwarten. Der werte HvS ist ein Kenner und Könner dieses Spiels, und noch stehen die Russen recht weit von Berlin entfernt. Irgendwann wird es wohl einen Schneeballeffekt geben, wenn die Achse aus Truppenmangel keine Front mehr aufbauen kann. Aber Wir könnten uns vorstellen, dass für den werten Löwenherz die Zeit nur allzu schnell verfliegt :)
Werter Thomasius,
soweit wir wissen, ist dieses Ungleichgewicht Absicht. Es soll den Russen möglich sein, auf Teufel komm raus alles zu verheizen, was sie haben... ohne daß es ihnen weh tut, nur damit sie zuerst in Berlin sind. Insofern bildet das Szenario zumindest einen Teil der Wahrheit ab, und das gar nicht mal schlecht.
Allerdings gibt es auch einen integralen Nachteil: der Zeitablauf kann nicht richtig abgebildet werden. Im Grunde besteht das Szenario aus zwei Teilen: der erste geht vom 22. Juni 1944 bis Ende September 1944, und der zweite geht von Ende September 1944 bis zum 1. Mai 1945. Das witzige daran ist, daß beide Teile gleich viele Züge haben. Mit anderen Worten: die Rote Armee muß bis Ende September den Grundstein gelegt haben, anschließend läuft den Russen die Zeit davon. Da wir keine Erfahrung mit dem Szenario haben, fehlt uns ein Vergleich.. wir können also erst am Ende urteilen. Aber wir denken, daß wir uns bisher ganz gut schlagen, da wir den strategisch wertlosen Raum im Norden geopfert haben und so die Russen bei Lemberg gestoppt haben.
Vor diesem Hintergrund ist es auch gar nicht so schlimm, daß wir Ende September wahrscheinlich nur noch die Hälfte der Truppen haben, die wir im Juni hatten.. wir müssen einfach nur irgendeine Einheit in die Städte stellen und die Russen verlangsamen.. hoffen wir. Natürlich darf auch ein Endkampf in Berlin nicht fehlen. :D
Werter Ippär,
eine sehr treffende Analyse. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, und wir hoffen, daß unser Gegner sich dabei Zeit läßt. :D
Werter Cfant,
wenn Ihr heroische Niederlagen mögt, so können wir Euch wohl helfen! PM mit einem Vorschlag erbeten, was Ihr spielen wollt! :D
15. August 1944
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Die Russen rücken im Norden und in der Mitte weiter vor. Im Süden gibt es nur wenig Bewegung, die Frontlinien halten noch.
Finnland
http://imageshack.com/a/img911/6280/czTY97.png
Mittlerweile muß man bemerken, daß der Feind im Norden relativ lustlos vorgeht.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img907/3527/R5dJzg.png
Trotz des teilweise sehr schlechtes Zustands der Einheiten rückt die Rote Armee weiter vor und versucht, die deutschen Linien zu umgehen.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img538/4362/RadZFA.png
Die bereits am 9. August schwer getroffenen Einheiten werden vernichtet, und auch Baranowitsch geht verloren.
Die das XXXXII. Armeekorps kann sich wie durch ein Wunder retten.
Es ist deutlich zu sehen, daß die Russen mit aller Macht versuchen, die Reichsgrenze zu erreichen. Es viel davon abhängen, wie aggressiv sie dabei vorgehen.
H.Gr. Nordukraine
http://imageshack.com/a/img537/411/GWoTud.png
Die Russen greifen nur sehr zaghaft an. Augenscheinlich ist ein Angriff auf Lemberg selbst geplant.
H.Gr. Südukraine
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Im Norden tobt weiterhin die Schlacht um Targu Orcna, das mit Mühe und Not gehalten werden kann.
Im Süden findet der erwartete Angriff statt, und die Rumänen ziehen sich aus der Frontlinie zurück. Es wird kaum möglich sein, dieses Loch zu stopfen, da die Rote Armee ein Panzerkorps und ein Panzergrenadierkorps in Stellung gebracht hat.
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Wieder schmerzen die Verluste sehr.
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Mittlerweile gewöhnt man sich daran, alle paar Tage ein paar Städte zu verlieren.
18. August 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord erreicht das Umfeld von Riga, und die H.Gr. Mitte bricht aus dem Kessel von Wilnius aus. Im Generalgouvernment gehen die Vorbereitungen für Operation Rasiermesser weiter.
Finnland
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Die 122. finnische Division erzielt einen Erfolg, womit der Angriff auf die im Nordosten von Wyborg befindliche Division um so leichter wird.
GFM Mannerheim denkt bereits über eine limitierte Gegenoffensive nach. Ziel: die Wiederherstellung der Bahnverbindung nach Petroskoi.
H.Gr. Nord
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Trotz des enormen Drucks kann sich die H.Gr. Nord kämpfend zurückziehen und dabei vier sowjetische Einheiten in die Flucht schlagen. Die Verluste der Russen sind deutlich höher als die der Wehrmacht.
Auch die russischen Einheiten sind abgekämpft und in schlechtem Zustand.
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Der deutsche Soldat marschiert lieber nach Westen als in Gefangenschaft.
H.Gr. Mitte
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In einer tapferen und beherzten Aktion gelingt der Ausbruch aus Wilnius, wobei eine Sowjetarmee zerstört wird.
Siedlice wird weiterhin nicht verteidigt, um der Rote Armee die Gelegenheit zu geben, schnell vorzustoßen. Im Norden sind die unwegsamen Masurischen Seen, und im Süden ist das Bollwerk Brest-Litowsk. Beim OKH erhofft man sich, daß die Russen genau zwischen diesen Hindernissen vorstoßen. Das HQ ist der Köder.
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Drei Armeekorps sind aus dem Kessel von Wilnius ausgebrochen. Das OKH ist froh, diese Truppen weiterhin zu Verfügung zu haben.
H.Gr. Nordukraine
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Alle Panzerkorps stehen im Raum Lublin und profitieren vom exzellenten Nachschub auf Reichsgebiet. (Anm.: alle haben Supply 9, vorher waren es nur 6 oder 7. Es ist sehr wichtig, Bereitschaft und Moral zu tanken.)
Je nach Verhalten der Russen kann das OKH flexibel reagieren. Die Panzer in Lublin sind ganz schnell wieder bei Lemberg oder können nach Norden fahren.. je nach dem, wo sie am meisten Schaden anrichten können.
http://imageshack.com/a/img538/9126/6fk4Iv.jpg
Nun hängt alles davon ab, ob die Russen in die Falle tappen. (Anm.: ... oder ob der werte Löwenherz den Braten riecht. Auch das wäre nicht schlecht, denn es würde uns Zeit verschaffen.)
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Im Norden stehen Truppen bereit, um sich auf Tilsit und Heilsburg zurückzuziehen, falls die Russen nach Norden schwenken. Im OKH rechnet niemand damit, weil die Rote Armee nach Westen stürmt und der Weg nach Norden sehr unwirtlich ist. Bei Brest-Litowsk bildet sich hinter dem Fluß Bug eine Verteidigungslinie, die die Russen irgendwann bemerken werden. Nur in der Mitte klafft ein Loch.
Es sei an dieser Stelle bemerkt: falls die Russen wirklich mit aller Macht nach Westen stürmen, so wird das OKH ein paar Tage dabei zuschauen. Je mehr Einheiten in die Falle gehen, desto besser.
H.Gr. Südukraine
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Im Norden greifen die Ungarn ein und kommen den bedrängten Rumänen zu Hilfe.
Das XXXIX. Panzerkorps greift eine Sowjetarmee an, vernichtet 70% der Feinde und verliert dabei nicht einen einzigen Panzer.
Im Nordosten von Bukarest verliert ein sowjetisches Panzerkorps die Hälfte seiner Ausrüstung und zieht sich zurück, was für den weiteren Verlauf ungemein wichtig sein könnte.
Mit letzter Kraft wird das Loch in der Siret-Linie nochmals gestopft, aber das wird nicht von Dauer sein.
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Mit einem hübschen Loch drin sehen die Russenpanzer gleich viel besser aus.
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Es zieht einem die Schuhe aus, wenn man hinschaut.
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Die Wehrmacht verliert bei ihren eigenen Angriffen kaum noch MPPs.
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Die Russen allerdings schon. Diese Runde wurden netto ca. 350 MPP erkämpft, was aber gerade mal den Einkommensunterschied ausgleicht.
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Es hängt viel davon ab, ob der werte Löwenherz unseren Plan erahnt. Es könnte von Vorteil sein, daß alle unsere Panzerkorps Motorization 1 haben, und die Russen nicht. Möglicherweise schätzt unsere Gegenspieler deswegen die Mobilität falsch ein.
Wir tippen, daß die Falle nicht angenommen wird... wäre nämlich zu schön. :D
Wäre es jetzt nicht an der Zeit den kläglichen Rest vom versprengten Heeresgrüppchen Mitte der H.Gr. Nord zu unterstellen und die Panzeramada in Heeresgruppe P A N Z E R umzubennen?
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Werter Cfant,
wenn Ihr heroische Niederlagen mögt, so können wir Euch wohl helfen! PM mit einem Vorschlag erbeten, was Ihr spielen wollt! :D
Klar. TOAW III habt Ihr? ;)
Werter clone,
wir werden eine Reorganisation der Heeresgruppen vornehmen, sobald die Russen die Reichsgrenzen überschreiten.. und das wird nicht mehr lange dauern. Wir haben bereits in diesem Post die Operationsbereiche der H.Gr. Mitte und der H.Gr. Nordukraine zusammengefaßt.
Werter Cfant,
haben wir nicht. Wir sind immer noch dabei, SC zu meistern... und wir verstehen noch längst nicht alles.
21. August 1944
Das Oberkommando der Deutsche Wehrmacht gibt bekannt:
Die Rote Armee rückt im Norden und in der Mitte weiter vor. In Rumänien gelingt dem Feind der endgültige Durchbruch.
Finnland
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Nur die 10. finnische Infanteriedivision bekommt einen Angriff ab, ansonsten setzen die Russen auf Regeneration.
H.Gr. Nord
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Die 306. Infanteriedivision hat den Feind im Raum Dünaburg gebunden und mit ihrem Opfergang dafür gesorgt, daß sich die deutschen Verbände zurückziehen können.
H.Gr. Mitte
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Erwartungsgemäß dringt der Feind nicht nach Norden vor.
Mit ca. 10 Großverbänden nehmen die Russen Bialystok ein. Es zeigt sich, daß die vordringende Rote Armee Probleme hat, die deutschen Wellenbrecher schnell zu beseitigen.
Sowohl bei der Einnahme von Dünaburg als auch von Bialystok hat die Rote Armee hoch Verluste erlitten, die die deutschen übersteigen.
Es ist auffällig, daß die Russen nicht mit höchster Geschwindigkeit nach Westen vorstoßen. Scheinbar hat das russische Oberkommando die Abwesenheit der Panzer im Raum Lemberg bemerkt und wird nun vorsichtig. Aber das spielt dem OKH in die Karten, denn ein zögerliches Vorgehen der Roten Armee bedeutet Zeitgewinn.
H.Gr. Nordukraine
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In einer nicht unbedingt erwarteten, aber durchaus begrüßenswerten Aktion stoßen die Russen nördlich von Lemberg vor. Genau dorthin, wo sie sich schon mal eine blutige Nase geholt haben. Dem OKH ist das durchaus recht, denn so kann die Operation Rasiermesser flexibel gehandhabt werden.
H.Gr. Südukraine
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Im Norden ziehen sich die Rumänen vom Pass zurück, was der Roten Armee das Eindringen in Ungarn ermöglichen wird.
Im Osten von Bukarest dringen die Russen vor und vernichten das XXIX. Armeekorps. Vier weitere Einheiten werden von der Versorgung abgeschnitten. Damit ist Rumänien nicht mehr zu verteidigen.
Das OKH bereitet einen Rückzug der deutschen Einheiten vor. Insbesondere das Panzerkorps darf nicht vernichtet werden.
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Die Luftwaffe hat einen russischen Bomberverband abgeschossen. Kleine Erfolge sind gut für die Moral.
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Noch nie sind in so einem kurzen Zeitraum so viele Städte verloren gegangen.
Wilnius und Pamu wurden vom Feind kampflos erobern.
24. August 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord erreicht Riga, und im Generalgouvernment laufen die Vorbereitungen für Operation Rasiermesser auf Hochtouren.
Finnland
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Mit der 122. Infanteriedivision ist die Stellung der Finnen sicherer als vor zwei Monaten.
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Den Finnen fehlt allerdings Schweres Gerät.
H.Gr. Nord
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Mit dem Erreichen von Riga ist das erste Ziel erreicht. Bis zum Herbst ist geplant, sich kämpfend auf die Linie Memel - Tilsit - Heilsburg zurückzuziehen. Die Rote Armee hat mit Versorgungsproblemen zu kämpfen, und viele Verbände sind in schlechtem Zustand.
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Wenigstens ist die H.Gr. Nord als solches noch intakt, und der Weg nach Westen ist frei.
Generalgouvernment
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Sinn und Zweck des russischen Angriffes bleiben dem OKH weiterhin verborgen. Deutsche Sondierungsangriffe führen zur Vernichtung einer sowjetischen Armee, und dabei ist deutlich wahrzunehmen, daß die meisten russischen Einheiten wiederum schlecht versorgt sind. Ein weitere Offensive im Stil von Operation Laurin wäre durchaus möglich und hätte sicherlich zur Vernichtung von ein oder zwei feindl. Panzerkorps geführt, aber das OKH entscheidet sich anders. (Anm.: wir glauben, daß der werte Löwenherz uns rauslocken will... ansonsten verstehen wir die Aktion nicht.)
Die Panzerkorps im Raum Lublin dürfen sich weiterhin ausruhen und werden nur leicht umgruppert. (Anm.: die Panzerkorps haben nun "traumhafte" Werte. Die Bereitschaft liegt bei mehr als 80% und dürfte nächste Runde 90% erreichen, und die Moral wird nächste Runde ähnlich Werte haben. Eins der Panzerkorps hat Überstärke. Wenn es wirklich zu einem massiven Schlagabtausch kommt, dürften die Russen ein blaues Wunder erleben. Je länger wir den Kern dieser Truppen erhalten können, desto besser. Wir wollen versuchen, damit eine ganze Gruppe angeschlagener und schlecht versorgter Feindeinheiten für längere Zeit aus dem Spiel zu nehmen.)
Aktuell sind die deutschen Truppen in einer verhältnißmäßig komfortablen Lage: wenn die Russen im Norden von Lemberg weiter angreifen, laufen sie in ihr Verderben. Wenn die Russen auf Siedlice vorrücken, erleiden sie dasselbe Schicksal. Also wird versucht, dem Feind vorzugauklen, daß am Bug eine Verteidungslinie aufgebaut wird. Dazu wird eine angeschlagene deutsche Division in den Westen von Brest-Litowsk verlegt, was der Feind auch sieht. Die Lücke zwischen den Masurischen Seen und Brest-Litowsk bleibt also offen, und es soll der Eindruck vermittelt werden, daß die Lücke hektisch geschlossen werden soll.
Nun gilt es abzuwarten, was die Russen planen.
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Ziel ist es, vorgeschobene und schlecht versorget Einheiten der Roten Armee mit geringen eigenen Verlusten zu vernichten.
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Fünf frische und bestens versorgte Panzerkorps stehen bereit.
H.Gr. Südukraine
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Das OKH ist sich sicher, Rumänien nicht mehr weiter verteidigen zu können. Aus diesem Grund ziehen sich die deutschen Einheiten langsam zurück. Insbesondere das wichtige Panzerkorps darf nicht vernichtet werden. Es gilt, für die deutschen Einheiten einen Fluchtweg offen zu halten.
Das OKH plant, mit den Resten der deutschen Einheiten den unvermeidlichen Verlust von Sofia so lange wie möglich hinauszuzögern.
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Die wenigen deutschen Panzer in Rumänien beschränken sich darauf, mit möglichst geringem Aufwand zu weit vorgestoßene Russen zu vernichten.
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Die deutschen Totalverluste sind nach wie vor viel zu hoch.
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Die Wehrmacht verliert Einheiten im Wert von ca. 1.1000 MPP...
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... und die Rote Armee im Wert von ca. 1.350 MPP. Netto 250 MPP... nicht genug, um den Einkommensunterschied auszugleichen.
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Einziger Lichtblick: wir haben nun Zug 22 gespielt. Insgesamt gibt es 65 Züge, wir haben also bereits ein Drittel absolviert. Es sieht aus, als ob wir Finnland halten können, und die H.Gr. Nord wird sich auch retten können. Die H.Gr. Mitte wurde an die H.Gr. Nord angegliedert, und Operation Rasiermesser steht bevor. Rumänien wird verloren gehen, und das ungefähr zum historischen Datum.
Der werte Löwenherz hat sicherlich bemerkt, daß unsere Panzer "weg" sind... und eine Luftaufklärung hat bisher nicht stattgefunden. Da er nicht weiß, wo die Panzer sind, geht momentan sehr zögerlich vor. Uns ist das absolut Recht. Durch die geringen eigenen Verluste während der letzten Runden konnten wir nämlich eine paar neue Einheiten aufstellen. Einige Infanteriedivisionen, zwei Panzerkorps (plus eins, das eh schon in der Production Queue war), zwei Einheiten Panzerjäger und die Panzergrenadiere. Es macht sich bezahlt, daß wir keine der Gepanzerten Einheiten auf Low Supply verloren haben. Die meisten der genannten Einheiten werden uns noch im September zu Verfügung stehen. Und von nun an haben wir einen Vorteil: wir können neue Einheiten praktisch überall platzieren, während die Russen ihre neuen Einheiten erst mühselig an die Front bringen müssen.
Auch tritt mit dem Überschreiten der Reichsgrenze eine vorteilhafte Situatuon ein: unsere Einheiten werden im Durchschnitt ein bis zwei Punkte mehr Supply haben, und der Supply der Russen wird sinken. Selbst wenn die HQs der Roten Armee mit den Truppen Schritt halten, so werden sie doch an den meisten Stellen nur Supply 8 anstatt 10 produzieren.
Ein integraler Bestandteil unserer Strategie wird es sein, so viele Panzerkorps der Roten Armee wie möglich zu zerstören. Damit sind die Einheiten für zwei Monate (bei Low Supply gar drei Monate) aus dem Spiel.. extrem wichtig.
Wie weit nach Westen geht die Karte eigentlich?
Werter Iche_Bins,
bis ein paar Felder westlich von Berlin. Die Karte, die wir posten, ist nur ein Ausschnitt der gesamten Karte.
27. August 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Im Norden rücken die Russen weiter vor, können aber nur wenig Schaden anrichten. In der Mitte verhält sich der Feind zögerlich, was durchaus im Interesse des OKH ist.
In Rumänien gehen langsam die Lichter aus.
Finnland
http://imageshack.com/a/img912/7262/8jYc04.png
Irgendwann wird selbst für die tapfersten Kämpfer der Druck zu groß. Es passiert, was durch Glück seit zwei Monaten vermieden wurde: die Frontlinie zerbricht. Die Finnen müssen sich mittelfristig zurückziehen.
Die Russen bieten mittlerweile deutlich mehr Truppen auf als in den vorhergehenden Monaten, womit das strategische Ziel der Ablenkung erreicht wurde.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img540/9307/ZT4FMG.png
Die Rote Armee rückt vor, kann aber nur in wenigen Fällen Kontakt zu den zurückweichenden deutschen Truppen herstellen. Die Verluste sind relativ gering.
Generalgouvernment
http://imageshack.com/a/img633/1154/fT0Z46.png
Die Russen rücken mit einer Voraussabteilungen in Siedlice ein und vernichten das HQ Roman.
Im Nordosten von Lemberg ziehen sich die russischen Panzer zurück. Der Angriff war somit nur eine Finte.
H.Gr. Südukraine
http://imageshack.com/a/img673/2679/LS0PpZ.png
Die Rote Armee erreicht die Außenbezirke von Bukarest. Rumänien ist verloren, und die wenigen verbliebenen deutschen Truppen können nur noch hinhaltend kämpfen.
http://imageshack.com/a/img673/8295/8UMUWp.png
Die Verluste in Rumänien sind nicht zu ersetzen.
http://imageshack.com/a/img537/6458/NXlg1E.png
Der Feind nimmt die Falle an.. aber mit zu wenig Substanz.
30. August 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Im Norden wird der Rückzug planmäßig fortgesetzt, und im Generalgouvernment und Rumänien lernen die Russen, daß die Wehrmacht immer noch ein gefährlicher Gegner ist.
Finnland
http://imageshack.com/a/img538/728/i6SE76.png
Mehr aus Sturheit als aus rationalem Denken behaupten die Finnen ihre Stellung und schlagen die Sowjets zurück.
(Anm.: wir haben das IV. finnische Armeekorps auf Sollstärke gebracht. Das hat uns ca. 16% unserer für die Runde verfügbaren MPPs gekostet. Wirtschaftlich gesehen dürften wir Finnland nicht weiter verteidigen... machen wir aber trotzdem.)
http://imageshack.com/a/img661/7813/J7IM60.jpg
Die Kämpfe im Hohen Norden sind infanteristich geprägt, was für die Finnen ein Vorteil ist.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img661/7664/MWn9Ln.png
Die H.Gr. Nord zieht sich weiter zurück.
http://imageshack.com/a/img537/7938/6isKLt.jpg
Die Russen haben wenige Panzer im Einsatz, aber einige davon werden abgeschossen.
Generalgouvernment
http://imageshack.com/a/img910/6865/YffEwi.png
Im OKH besinnt man sich der Dinge und realisiert, daß der Krieg verloren ist. Es gilt nur noch, mit möglichst geringem Aufwand ein Maximum an Schaden zu verursachen.
Aus diesem Grund wird befohlen, die wenigen nach Siedlice vorgedrungenen Feindtruppen zu vernichten. Es gelingt, praktisch ohne Verluste zwei Feindeinheiten zu vernichten. Auch gelingt es, am Bug eine Verteidigungslinie einzurichten. Operation Rasiermesser hat damit zwar stattgefunden, aber lange nicht in dem Maße, wie man sich das gewünscht hätte. Allerdings sind auch die Verluste erfreulich geringt, und Folgeangriffe können stattfinden.
Die Lage ändert sich dadurch vollkommen. Die Rote Armee kann es sich wegen der schlechten Versorgungslage nicht leisten, schnell vorzustoßen. Da die Wehrmacht innerhalb der nächsten zwei Wochen massive Verstärkungen bekommen wird, ist die Hängepartie durchaus im Interesse des OKH.
Es gilt nach wie vor, den Feind aufzuhalten, und das ist der Wehrmacht gelungen.
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Im Raum Lemberg hat die deutsche Artillerie etliche sowjetische Panzer vernichtet.
H.Gr. Südukraine
http://imageshack.com/a/img538/6461/fquiUJ.png
Zwei Sowjetarmeen werden vollständig vernichtet. Die deutschen Truppen werden sich nach Ruse auf bulgarisches Gebiet zurückziehen.
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An verschiedenen Stellen gelingt es, die Russen zu überraschen und zu vernichten.
http://imageshack.com/a/img538/2740/kYvNgG.png
In Berlin werden vier mit Pfeil und Bogen bewaffnete Volksgrenadierkorps aufgestellt.
(Anm.: wenn wir gewußt hätten, daß die Truppen mit Tech Level Null komma Null, ankommen, hätten wir das DE nicht angenommen. Die Aufrüstung kostet ca. 60 MPP pro Einheit... da hätten wir auch gleich zerstörte Armeekorps wieder kaufen können.. wäre billiger gewesen. Was soll's... eingraben können sie sich ja vielleicht.)
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Diese Runde geht mit 4:3 an uns. Es bringt bloß nix.
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Die Verluste der Wehrmacht steigen wegen der Lage in Rumänien weiter an.
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Diesmal ist das Ergebnis 1.300 : 1.500 MPP... gar nicht gut, 200 MPP netto helfen nicht weiter.
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Das OKH erwartet den Verlust von Rumänien bis Ende September. Die deutsche Rüstungswirtschaft wird davon empfindliche getroffen werden.
Sehr schön alles bisher, bis auf Rumänien. Aus welchen Gründen schickt ihr die Neuaufstellungen nicht nach Rumänien? Mit den zusätzlichen Truppen könntet ihr die Ölquellen vielleicht doch noch halten?
Werter Boron,
danke sehr. Um Eure Frage zu beantworten: wir bekommen die ersten Neuaufstellungen am 11. September 1944, also im nächsten Zug. Dann können wir sie im Reichsgebiet platzieren. Am 17. September können wir sie per Bahntransport nach Rumänien schicken, was zusätzliche Kosten bedeutet und Bereitschaft und Moral in den Keller bringt. Zum ersten Mal in die Kämpfe eingreifen könnten die Einheiten am 23. September, aber bis dahin sind die Ölquellen längst verloren.
Es steckt aber noch eine weitere Überlegung dahinter. Wir können nicht jede Front verteidigen, es geht einfach nicht. Wir hätten Rumänien sicherlich länger verteidigen können, aber dann wären die Russen jetzt schon in Warschau und damit bedenklich nahe an Berlin. Rumänien ist einfach viel weiter weg, und da es unser erklärtes Ziel ist, die Russen von Berlin fernzuhalten, haben wir Rumänien geopfert. Und es gibt noch einen dritten Grund: wenn wir uns entschieden hätten, in Rumänien zu kämpfen, dann hätten wir auch die rumänischen Einheiten dauerhaft auffrischen müssen, und die kosten erheblich mehr als die deutschen Einheiten. Dasselbe Problem haben wir auch mit den Finnen und den Ungarn, weswegen es wirtschaftlich am sinnvollsten wäre, diese Einheiten einfach kaputtgehen zu lassen.
2. September 1944 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Mit Wirkung zu 1. September 1944 werden die Heeresgruppen des Ostheeres umstrukturiert.
Die H.Gr. Nord bleibt bestehen und bekommt den Auftrag, das Vordringen der Russen auf der Linie Memel - Tilsit - Heilsburg zu stoppen. Da Operationsgebiet endet bei den Masurischen Seen.
Die H.Gr. Mitte wird mit den Truppen der ehem. H.Gr. Nordukraine neu gebildet. Das Operationsgebiet reicht von den Masurischen Seen bis zu den Karparten. Auch hier sollen die Russen gestoppt werden. Dazu soll die Operation Rasiermesser weitergeführt werden. Die im Raum Lemberg stehenden Truppen werden sich kämpfend ins Generalgouvernment zurückziehen.
Die H.Gr.n Nord- und Südukraine werden aufgelöst.
Die auf den Balkan verbliebenen Truppen bilden die H.Gr. Balkan, die im wesentlichen aus ungarischen Truppen und den deutschen Einheiten in Bulgarien besteht. Ihr Kampfauftrag ist es, das Vordringen der Russen zu verzögern.
Finnland
http://imageshack.com/a/img538/1804/1z3xwV.png
Die finnische Stellung bei Wyborg ist nicht mehr zu halten. GFM Mannerheim muß sich zurückziehen.
H.Gr. Nord
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Der Opfergang des XX. Armeekorps erlaubt es der H.Gr. Nord, sich weiter in den Westen abzusetzen.
H.Gr. Mitte
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Das vorsichtige Vorgehen der Russen hat dazu geführt, daß die Logistik der Roten Armee mit den Truppen Schritt halten konnte. Der Feind attackiert die deutschen Einheiten am Bug und wirft eine deutsche Division zurück. Die gesamte Versorgung der Russen läuft über das einzelne HQ, das direkt hinter der Front platziert ist. Die Einheiten im Raum Brest-Litowsk sind schlecht versorgt.
Das OKH gibt den Befehl zu Angriff. Erklärtes Ziel ist es, den sowjetischen Angriffskeil im Norden von Brest-Litowsk abzuschneiden, möglichst viele Einheiten zu vernichten und den Feind zum Rückzug nach Bialystok zu zwingen.
Der Plan sieht zwei deutschen Angriffskeile vor: drei Panzerkorps werden im Osten von Brest-Litowesk vorstoßen und die dort stehenden Einheiten vernichten. Ein weiterer Angriffskeil wird direkt über den Bug übersetzen und das feindliche HQ zerstören, so daß der gesamte Angriffskeil ohne Versorgung ist. Der Angriff wird am 5. September erfolgen. Im ersten Schritt geht es darum, die russischen Einheiten zu schwächen und ihrer Kampfkraft zu berauben.
Im Süden nehmen die Russen Lemberg ein. Ein Gegenschlag wäre möglich, erscheint militärisch aber nicht sinnvoll. Die dort stationierten Truppen werden sich kämpfend ins Generalgouvernment zurückziehen.
Ungarn
http://imageshack.com/a/img537/9398/DmUBch.png
Die Ungarn müssen sich der vordringenden Roten Armee stellen.
(Anm.: hier haben wir etwas erlebt, das wir für einen schlechten Scherz halten. Die sowjetische Armee, die direkt vor dem ungarischen Armeekorps steht, ist beim Vormarsch in einen Hinterhalt der Ungarn gelaufen. Die Russen haben einen Punkt Schaden bekommen, die Ungarn drei. Häh????)
Rumänien
http://imageshack.com/a/img538/226/oexmPR.png
Die 370. Infanteriedivision im Norden von Bukarest hat einer vielfachen Übermacht an Feinden getrotzt und den Feind so entscheidend verlangsamt.
Gegen die Übermacht an Gepanzerten Truppen haben die wenigen verbliebenen Einheiten der Achsenmächte keine Chance. Das OKH befiehlt, sich nach Ruse abzusetzen.
http://imageshack.com/a/img538/3577/HqT66t.png
Die Totalverluste sind relativ gering, aber viele Einheiten sind nicht auf Sollstärke
http://imageshack.com/a/img661/676/kTwhyw.png
Lemberg ging verloren.
(Anm.: im RL fiel Lemberg am 27. July 1944... da haben wir uns doch ganz gut geschlagen!)
5. September 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die ersten Einheiten der H.Gr. Nord erreichen Ostpreußen. Die Operation Rasiermesser wurde erfolgreich weitergeführt. Der Feind wurde hart getroffen und hat hohe Verluste erlitten.
Die in Rumänien kämpfenden deutschen Truppen haben sich erfolgreich nach Bulgarien abgesetzt.
Finnland
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Für die Finnen wird es nun immer schwerer.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img540/7830/Obfu4d.png
Die ersten Einheiten erreichen die Linie Memel - Tilsit - Heilsburg.
Die Russen lernen auf die harte Tour, daß die Wehrmacht durchaus in der Lage ist, zurückzuschlagen.
http://imageshack.com/a/img538/5522/5IPSbk.png
Aus gut getarneten Stelleungen heraus werden Nadelstiche gesetzt.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img901/9750/IVbYkC.png
Der Angriff wurde wie geplant ausgeführt und ist bisher ein voller Erfolg. Neben der Vernichtung von zwei Einheiten wurden sechs weitere Einheiten so zusammengeschossen, daß sie in den nächsten Tagen keine Gefahr mehr darstellen. Die deutschen Verluste sind sehr niedrig (Anm.: vier Stärkepunkte bei den Panzer, ein Stärkepunkt bei einer Infanteriedivision).
Die russischen Truppen sind nun geschwächt und nahezu ohne Versorgung. Es bleibt abzuwarten, wie der Feind reagieren wird. Das OKH erwartet, daß die Russen sich so gut es geht zurückziehen und die frische Einheiten an die Front stellen. Auch ist damit zu rechnen, daß weiter südlich ein Entlastungsangriff gestartet wird. Das OKH kann mit beiden Entwicklungen gut leben.
http://imageshack.com/a/img673/9669/uhtKPF.png
Die deutschen Panzerkolonnen rücken vor.
http://imageshack.com/a/img661/6617/R5mKNV.png
Das OKH hat absichtlich einen Korridor zwischen Lublin und Brest-Litowsk freigelassen. Falls die Russen hier angreifen wollen, hätten sie sehr schlechte Versorgung, und die drei Panzerkorps im Raum Brest-Litowsk könnten schnell zurückschlagen. Auch stehen Panzerjäger bereit, um einen Gegenangriff zu führen.
http://imageshack.com/a/img537/1504/1GTvaR.png
Nun kommt es auf das weitere Vorgehen der Russen an.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img661/1739/0EVJpA.png
Mal sehen, wie lange das die Russen aufhalten wird.
http://imageshack.com/a/img905/9392/sijb3m.png
Groß ist das ungarische Heer wirklich nicht.
http://imageshack.com/a/img537/4311/k62lOE.png
Die 370. Infanteriedivision wird nochmals aufgefrischt. Die anderen deutschen Truppen erreichen Ruse. Alle Truppen sind in gutem Zustand.
http://imageshack.com/a/img538/37/e8L0Iv.png
Wenn der Druck zu groß wird, können sich die deutschen Truppen immer noch ins Reich zurückziehen.
http://imageshack.com/a/img538/2439/Rp6Nfi.png
Die drei frischen Panzerkorps dürften eine unangenehme Überraschung für die Rote Armee werden.
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Bezüglich der Totalverluste ging auch diese Runde an die Wehrmacht.
http://imageshack.com/a/img538/5350/XpgaHI.png
Die Diskrepanz zwischen den Verlusten bei eigenen Angriffen und den Verlusten bei Feindangriffen bleibt bemerkenswert deutlich.
http://imageshack.com/a/img661/958/D81anr.png
Bei den Russen ist das nicht so, die Verluste sind ähnlich.
Netto konnten wir der Roten Armee in dieser Runde nur 150 MPP abtrotzen... viel zu wenig. Aber falls wir nächste Runde eine angeschlagene Einheiten vernichten können, sieht es gut aus.
http://imageshack.com/a/img540/1899/ssDGkz.png
Hier zum besseren Verständnis die Gesamtkarte, aber bei nächsten Mal nehmen wir wieder die übersichtlichere.
Haben die Rumänen auf eigene Faust die Türkei angegriffen?
Wann wird euch Tiso massiver angreifen?
Und ist Süditalien unter eurer Kontrolle oder unter der der Allis?
Francis Drake
12.07.15, 20:24
Wir denken, das eine Marineeinheit der Rumänen sich dort versteckt hält. Süditalien spielt wohl keine Rolle und wird wohl nicht simuliert. Tito, keine Ahnung. :)
Werter clone,
die rumänische Einheit ist der Zerstörer Viscol, der bisher auf Stärke 1 überlebt hat. Wir wollen uns den NM-Hit ersparen. Kleinvieh macht auch Mist.
Von einem Tito-Event haben wir nichts gelesen.
Die Lage in Süditalien wird nur abstrakt dargestellt... die Frontlinien ändern sich, aber es gibt dort keine Einheiten. Das ganze läuft geskriptet ab, und es gibt keine Möglichkeit der Einflußnahme.
Werter Francis Drake,
danke. :D
8. September 1944 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die Lage in Finnland wird immer prekärer, und die Russen erobern Riga. Im Bereich der H.Gr. Mitte zieht sich die Rote Armee zurück.
In Rumänien gehen die ersten Ölquellen verloren.
Finnland
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Die fínnische Armee schmilzt dahin.
H.Gr. Nord
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Die Wehrmacht verliert zwei Garnisonseinheiten. Der Großteil der Kampftruppen bleibt ungeschoren.
H.Gr. Mitte
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Im Norden tun die Russen das einzig sinnvolle und ziehen sich komplett zurück. Damit ist Operation Rasiermesser ein voller Erfolg. Mit unbedeutenden eigenen Verlusten (kein Totalverlust) wurden vier sowjetische Großverbände zerstört und weitere sechs schwer dezimiert. Die Sowjets müssen nun ihre angeschlagenen Truppen auffrischen, und erst dann ist an eine Fortführung der Offensive zu denken. Alles in allem verlieren die Russen ca. einen Monat, der für die Wehrmacht Gold wert ist.
Das OKH hat eine Fortführung der Offensive in Richtung Minsk in Betracht gezogen, letztendlich aber wegen der Lage an den anderen Fronten verworfen. Die Situation erinnern an Operation Laurin, wo eine Fortführung ebenso im Bereich des möglichen gewesen wäre.
Aber das OKH hat eine bessere Idee: die deutschen Panzerkorps werden nach Süden geschickt, in die nördliche Flank der Ukrainischen Front.
H.Gr. Balkan
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Die eingegrabenen Ungarn werden von den Sowjets vertrieben. Dabei erleiden sie schwere Verluste.
Im OKH ist man ob der miserablen Kampfkraft der ungarischen Verbündeten entsetzt.
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Noch ist Bukarest nicht gefallen.
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Zum Glück ist keine wichtige deutsche Einheit unter den Verlusten.
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Mit Riga geht eine wichtige Produktionsstätte verloren, die der deutschen Rüstungswirtschaft fehlen wird.
Da auch Rumänien so gut wie verloren ist, wird die deutsche Kriegswirtschft deutlich weniger produzieren können.
11. September 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord bezieht ihre Stellung in Ostpreußen, und die H.Gr. Mitte greift die Russen im Norden Lemberg an.
Finnland
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Die Finnen versuchen, so lange wie möglich die Stellung zu halten.
H.Gr. Nord
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Die neuen Panzertruppen dürften für die Rote Armee eine unliebsame Überraschung werden.
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Entlang der gesamten Front werden Hinterhalte gelegt.
H.Gr. Mitte
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Wenn die Russen weiter angreifen wollen, dann müssen sie ihre Panzer riskieren.
Da der Feind in den letzten Wochen eher zögerlich war, geht das OKH nicht davon aus, daß nun ein Großangriff folgt.
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Die Wehrmacht beweist, daß sie nach wie vor zu Offensiven in der Lage ist.
H.Gr. Balkan
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Die Ungarn greifen die Rote Armee an. Allerdings ist der angerichtete Schaden zu gering.
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Der Gegenschlag der Russen wird folgen.
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Die Wehrmacht vernichtet ohne jegliche eigene Verluste ein Kavalleriekorps.
Ein Entlastungsangriff auf Varna wäre durchaus möglich, aber das OKH rechnet mit einem Rückzug der Russen. Die Vernichtung des sowjetischen Panzerkorps wäre ungemein wichtig.
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Auf dem Rückzug sprengt die Wehrmacht wichtige Bauten und Industrieanlagen.
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Das Ostheer hat nun die Hälfte seiner 113 Einheiten verloren, die am 22. Juni 1944 vorhanden waren. Wiederaufstellungen ersetzen nur einen kleinen Teil dieser Verluste.
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1.100 MPPs Verluste für die Wehrmacht...
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... und 1.550 MPPs für die Russen. 450 Punkte netto. Wenigstens etwas.
Insgesamt haben die Russen ca. 4.249 MPPs mehr verloren, aber sie können es sich locker erlauben, diese Verluste aufzufangen, wie man an der Zahl der investierten MPPs sehen kann: 6.875 zu 11.453... 4.578 Punkte Unterschied, die die Rote Armee mehr ausgegeben hat.
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Wir denken, daß der Balkan noch im Jahr 1944 komplett verloren gehen wird.
Ich bin nicht nur begeistert von der strategischen Ebene des Spieles, sondern ebenso von der Eurer finesse Truppen zu führen. Selbst General Lee glänzte zumindest bis zur Schlacht von Gettisburgh damit, dass er wenn auch ständig in Unterzahl, er durch die eiserne Maxime Truppen zu erhalten, er eine ständige Gefahr für die Unionstruppen war. Ebenso verfahrt Ihr, werter HvS mit Eurer Panzertruppe, Chapeau!
Und um statistische Perversion einmal zu demonstrieren: ich habe den Eindruck, dass die gezeigte Verlustliste Eurem Erfolg in sofern widerspricht, als dass eine Darstellung der verlorenen Stärkepunkte deutscher gegenüber sowjetischen Panzergruppen Eure Überlegenheit in der beweglichen Kriegsführung deutlich zum Ausdruck bringen würde!
In der Tat hat nicht zuletzt dieser AAR mich dazu motiviert, mir SC2GC und AoD zu kaufen.
Für Interessierte sei an dieser Stelle ein Hinweis auf den YouTube-Kanal von "Jamper O" hinterlassen, der seine Zuschauer live dabei sein lässt, verleiht dem nicht-Eigener dieses Spieles interessante Eindrücke.
Zuletzt habe ich ncoh eine Frage, die sich mir aus der Manuallektüre bisher nicht ershclossen hat: Was bedeuten die kleinen weißen Zahlen neben den Stärkepunkten ind en Kreisen der Nationalfarben (2,4;1;1,1,2;u.ä.)?
Strategienordi
13.07.15, 23:32
Die kleinen weißen Zahlen sind die Techstufen der Einheit in den jeweiligen upgradbaren Techs. Die Panzer mit 4,2,1 haben z.B. Stufe 4 in Heavy Tanks, Stufe 2 in Anti-Air und Stufe 1 in Motorization. Ich meine mich zu entsinnen, dass man durch Drücken von "u" auch grüne Zahlen angezeigt bekommt, wenn die Einheit aufrüstbar ist. Das sind dann aber die aktuellen Stufen.
Werter HvS,
wir meinen Ihr habt schon "gewonnen". Für den historischen Decisive Victory wird der werte Löwenherz nicht mehr genug Zeit haben, vorallem Berlin wird nicht mehr zu erreichen sein. Wir fragen uns nur gerade, ob die 4 Hauptstädte der Verbündeten für den Major Victory ausreichen...
Dem werten HvS weiterhin viel Glück, auch wenn Baku Uns derzeit doch zu weit weg scheinen mag.
Gut, dass auch an die Produktionsmöglichkeiten nach ´45 gedacht wird. :)
Werter Pieroga: die Zahlen verdeutlichen die Tech-Stufen, z. B. Infanteriestufe 2 oder Luftabwehr 1. Je mehr und je höher - desto besser die Einheit.
Werter Pierogra,
danke für das Lob.. aber das wäre nun wirklich zu viel des Guten, uns mit General Lee zu vergleichen.. aber tendenziell habt Ihr mit einer Sache Recht: wir bemühen uns wirklich, nur solche Angriffe auszuführen, die kein Risiko mit sich bringen.. und nur geringe Verluste. Aber im Gegensatz zu uns ist General Lee zwei Mal in die strategische Offensive gegangen und hat zwei Mal Schiffbruch erlitten. Wir können aus Mangel an Ressourcen keine echte strategische Offensive durchführen... und erleiden trotzdem Schiffbruch. :D
Auch mit Eurer These bezüglich der Panzerverluste der Russen habt Ihr wohl Recht. Wir haben uns bemüht, die russischen Panzer nicht zur Ruhe kommen zu lassen... die Werte der meisten Einheiten sind hundsmiserabel. Leider werden diese Verluste nicht in der Statistik erfaßt.
Das mit den Technikstufen haben unsere Vorredner ja schon erklärt.
Werter Strategienordi,
wir müssen Euch wiedersprechen. Wir haben gerade mal Mitte September, und es fliegt uns alles so richtig um die Ohren.
Ihr werdet im Laufe des Posts sehen, was wir meinen.
Bezüglich der Siegbedingungen können wir Klärung verschaffen.
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Die vier Hauptstädte der Verbündeten reichen für einen Major Victory. Wir müßten Berlin und Budapest halten, und das ist illusorisch.
Wir hegen zarte Hoffnungen, Berlin zu halten.. das wäre dann wenigstens ein moralischer Erfolg.
Werter Werth,
danke sehr. Momentan sind wir allerdings ziemlich depressiv. Wir haben ernsthaft den Eindruck, daß wir ganz gut spielen, aber es bringt nichts.. seht selbst.
Wir möchten bemerken, daß die psychische Komponente des Spiels extrem schwer ist. Wir haben uns nochmal die Siegbedigungen angeschaut.. wir haben keine Idee, wie man gegen einen akribischen Spieler wie den werten Löwenherz den Major Victory vermeiden soll. Für jedes Loch, das wir stopfen, tut sich ein neues auf...
14. September 1944 - Feindaktivitäten
Die Rote Armee gönnt sich ein paar Tage Ruhe, was der Wehrmacht eine weitere Verschnaufpause gibt.
Finnland
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Im July und im August haben die Finnen dadurch geglänzt, daß sie den Russen schwere Verluste beigebracht haben. Das hat sich nun gewandelt... die Finnen verlieren eine Schlacht nach der anderen.
Das OKH findet sich mit dem Gedanken ab, daß Finnland verloren ist. Ein Gegensteuern ist nicht möglich.
H.Gr. Nord
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Die Rote Armee hat die neuen Panzerkorps erspäht und vorsichtshalber erst mal Halt gemacht. Das OKH vermutet, daß die Russen ihre Bomber in Stellung bringen, um die deutschen Panzer weichzuklopfen.
H.Gr. Mitte
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Auch im Bereich der H.Gr. Mitte verhält sich der Feind ruhig.
Insbesondere die Panzerwaffe wird geschont.
H.Gr. Balkan
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Die ungarischen Verbündeten erleiden ein Debakel nach dem anderen.
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Nach dem Verlust der Hauptstadt Bukarest kapitulieren die Rumänen, was für das OKH eine böse Überraschung ist. Insgesamt sechs Großverbände haben die Waffen gestreckt. Die mittelbaren und unmittelbaren Auswirkungen sind katastrophal. Der Angriff auf Varna, der wohl zur Vernichtung des dort stationierten Panzerkorps geführt hätte, muß nun unterbleiben, da das Risiko besteht, daß alle Truppen abgeschnitten werden.
Das OKH faßt einen schweren Entschluß: alles heim ins Reich.
Mittelfristig bedeutet diese Entwicklung, daß alle sowjetischen Truppenteile, die in Rumänien gekämpft haben, nun frei für andere Aufgaben sind. Damit ist der Untergang des Deutschen Reiches endgültig besiegelt.
Das OKH erwartet den Verlust des gesamten Balkans mit allen seinen Ressoucen innerhalb der nächsten Wochen.
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Die beiden vernichteten deutschen Divisionen haben ihre Aufgabe als Wellenbrecher hervorragend erledigt.
Sechs Fuß unter der Erde bringt das den tapferen Soldaten aber auch nichts.
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Das OKH hatte sich etwa mehr Zeit erhofft.
17. September 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die Kapitulation der Rumänen setzt dem Kampfswillen der Wehrmacht schwer zu. Die Finnen und die Ungarn erleiden eine Schlappe nach der anderen, und die bulgarische Armee existiert praktisch nicht.
In Anbetracht der dauerhaft geschwächten deutschen Rüstungswirtschaft bläst das OKH den geplanten Angriff in den Nordflügel der Russen bei Lemberg ab.
Finnland
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Wenn die Finnen weiter in der aktuellen Geschwindigkeit ihre Truppen einbüßen, sind die Russen im Oktober in Helsinki.
H.Gr. Nord
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Die H.Gr. Nord bereitet sich auf den unvermeidlichen Ansturm der Russen vor.
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Die deutschen Panzerjäger erwarten den Feind.
H.Gr. Mitte
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Aus Angst vor zu hohen Verlusten findet ein geplanter Gegenangriff nicht statt. Das OKH befürchtet, daß zu viele Panzer auf dem Schlachtfeld bleiben müßten. Damit würde die latenten Bedrohung, die die Russen zur Vorsicht zwingt, verschwinden.
(Anm.: es hat uns wirklich in den Fingern gejuckt... wir hätten einige Einheiten zerstören können, aber keine auf Low Supply. Da uns die Russen mittlerweile in der Produktion von MPPs ca. 3:1 überlegen sind, macht es keinen Sinn, Einheiten zu tauschen. So bitter es ist: uns sind die Hände gebunden.)
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Die Panzer müssen in der Etappe bleiben.
H.Gr. Balkan
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Die an Nutzlosigkeit kaum zu überbietenden Ungarn ziehen sich zurück.
Die deutschen Truppen, die sich erfolgreich aus Rumänien gerettet haben, werden die Verteidigung Ungarns übernehmen.
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Es wird einige Tage dauern, bis die Rote Armee eintrifft.
Eine kurze, aber durchaus willkommene Zeit der Ruhe.
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Die Russen werden sich wundern, daß in ganz Bulgarien kaum noch jemand ist. Die restlichen beiden deutschen Einheiten werden am 23. September mit der Bahn abtransportiert.
(Anm.: dem bulgarischen HQ wünschen wir ganz besonders viel Erfolg bei der Abwehr der russischen Invasion!)
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Für die deutschen Truppen heißt es: nun aber ganz schnell ab nach Hause!
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Wenn wir nur ganz fest dran glauben, daß die Statistik nicht da ist, verschwindet sie vielleicht.
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Die deutschen Verluste sehen aus wie immer.
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Bei den Russen sieht man deutliche, daß wir nicht mehr dagegenhalten können.
Erstmal seit Mitte July hat die Wehrmacht deutlich mehr MPPs verloren als die Rote Armee.. und das, obwohl im Norden und in der Mitte kaum Kämpfe stattgefunden haben.
Ein Vorgeschmack auf die nächsten Monate.
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Das Tor in die ungarische Tiefebene steht weit offen. Und das OKH hat keine Truppen, um das Loch zu stopfen.
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Wir haben neben Minsk und Riga auch noch Rumänien verloren. Mehr als 25% weniger MPPs als im Juni. Tendenz fallend.
Tja, der prophezeite Schneeballeffekt... ich halte Berlin für noch nicht gesichert, es bleibt also spannend. Toll geschrieben übrigens, ich musste wirklich ein paar Mal lachen. Und die Statistik ist sicher gefälscht, da sind die Wunderwaffen nicht mit eingerechnet... ;)
Longstreet
14.07.15, 08:18
Ha Cfant, Ihr Österreicher! Ihrr seid mir sömpathisch. Ährlich. Ond Strachwätz! Ihr seid däpressiv? Non, ich kann Euch sagen, dass ich mit dem goten (nicht Goten! - damit scherzt man nicht) Braun zusammen in meiner Garage etwas gebastelt habe. Der Mann ist viel zo tächnisch und hat öberhaupt kein könstlerisches Gespör. Wenn man eine Wonderwaffe baut, moss diese auch ansähnlich sein - oder? Auf jäden Fall ist Kempka ausgerastet, got dass ich dabei war, der hätte Braun glatt erschossen. Und alles nor, weil wir sein Werkzeug benotzt haben. Kempka sollte froh sein, dass sein Werkzeug got genog för die Wonderwaffe ist, die die Wände dieses Krääges bringen wörd. Wänn er sich berohigt hat, werde ich ihm die Schwerter zom Krägsverdienstkreuz verleihen.
Non zu Euch! Bleibt standhaft! Motiviert die Ongarn - habe geträumt, dass die onter den Rossen nicht soviel zo lachen haben. Sagen sie dänen das! Als Ihr eben die Ziele Eurer Operationen aufgeföhrt habt, mosste ich sehen, dass Ihr Bako nicht aus den Augen verloren habt! Sehr got! Selbst ein Manstein kann sich eine Scheibe abschneiden. Obwohl ich mich an Eure eigenmächtigen Röckzöge noch gewöhnen moss. Wo ist dänn im Augenblick Euer Gefächtsstand? Ich war schon lange nicht mähr draußen ond Rondstädt will mich an där Westfront nicht sähen. Dort fallen wohl gerade Fallschirme vom Himmel. Naja, nach Kräta hätten auch die Alliierten merken können, wie blotig sowas ist.....
Genog - Baumbach macht mein Flogzeug klar - ich komme dann in den nächsten Stonden zo Euch! Vägetarische Köche könnt Ihr doch?
Werter HvS, die Kombination von Untergangsszenario und sehr gutem Gegner ist diesmal - vielleicht, nur vielleicht, oh mein Föhrer - zu stark.
Dennoch sehr gut gespielt und mit launigen oder stimmungsvollen Kommentaren versüßt.
Toi, toi, toi den Bulgaren und ihrem mächtigen HQ. Sie werden die Sache schon schaukeln. :)
Vernichter
14.07.15, 10:12
Ging die Strategie davon aus, dass die Rumänen nach dem Verlust der Hauptstadt nicht sofort kapitulieren? Irgendwie erscheint uns die Flucht vom Balkan als zu überstürzt. Sind die Ungarn wider Erwarten schlecht, oder habt ihr nur Pech bei den Würfeln?
Werter Cfant,
danke sehr.
Wir sind uns mit dem Schneeballeffekt gar nicht mal so sicher... unsere Eindrücken schwanken von Zug zu Zug.
Und da dieser hier ein guter war, sind wir wieder etwas optimistischer.
Werter Longstreet,
wir sind sehr dankbar für Eure Erheiterungen.
Sie helfen ein wenig, das Trauerspiel zu ertragen.
Werter Werth,
in der Tat ist es so, daß wir trotz der schlechten Chancen dem Spiel ein wenig Spaß abgewinnen können.
Aber urteilen werden wir erst am Schluß.
Werter Vernichter,
hier hat ein bißchen die mangelnde Erfahrung mitgespielt. Bei den 1941er AoC Szenarien ist es so, daß man jede Einheit eines Landes besiegen muß, damit das Land kapituliert. Siehe Finnland in unserem Spiel gegen den werten GröFrunSaZ oder die Türkei gegen den werten von Sachimos. Aber scheinbar ist in der 1944er Kampagne das Kapitulationsverhalten anders modelliert, oder es ist von Land zu Land verschieden. Wir wissen das immer noch nicht so genau.
Allerdings hatten wir damit gerechnet, daß Bukarest noch eine Runde länger hält, denn das Armeekorps in der Stadt war auf Stärke 10 und hatte Entrenchment 5. In der Tat ist es aber nicht besonders schlimm, daß es mit Rumänien so schnell ging.. wir konnten die Kapitulation des Landes (Bukarest wurde im RL am 31. August besetzt) immerhin eine ganze Weile nach hinten verschieben. Im Nachhinein wundern wir uns, daß die Front so lange gehalten hat... das hätte auch viel schneller gehen können.
Und sobald Rumänien gefallen ist, muß man zwangsläufig alle Kampfeinheiten evakuieren. Die letzte verbliebene Bahnlinie geht durch Jugoslawien, und wenn die gekappt wird, gibt es kein Entrinnen mehr.
Dann noch ein Wort zu den Ungarn: wir sind davon selbst überrascht, da die Einheiten ausgeruht und auf Sollstärke waren. Wir denken, es war ziemliches Pech beim Surprise Encounten, und der Rest war wohl auch nicht unbedingt Glück.
20. September 1944 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die Rote Armee rückt weiter vor, läßt dabei aber Vorsicht walten.
Der Respekt vor den deutschen Panzerkorps ist deutlich zu bemerken.
Finnland
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Mittlerweile fällt es den Russen leicht, die Finnen einfach zusammenzuschießen.
H.Gr. Nord
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Die immer noch geschwächten Einheiten der Roten Armee rücken eher zaghaft vor.
Das OKH geht davon aus, daß die Anwesenheit von zwei (erkannten) deutschen Panzerkorps eine Überraschung darstellt. Mit etwas Glück gehen die Russen davon aus, daß diese beiden Einheiten aus dem Bereich der H.Gr. Mitte verlegt wurden, was mittelfristig zu einer weiteren Überraschung führen würde.
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Die deutschen Soldaten erwarten die Russen mit geschickt vorbereiteten Hinterhalten.
H.Gr. Mitte
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Langsam und methodisch rückt der Iwan weiter vor, und das VIII. Armeekorps versäumt es, sich zurückzuziehen.
Allerdings zahlen die Russen einen hohen Preis für ihren Angriff: viele Fronteinheiten sind in schlechtem Zustand.
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Das OKH wittert eine Chance, und die deutschen Panzer machen sich bereit.
Die Zeit drängt, denn in ein paar Wochen treffen die Truppen aus Rumänien ein, die dort keinen Gegner mehr haben... sobald die Russen das bemerken.
H.Gr. Balkan
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Es gelingt den Ungarn, sich zu behaupten.
(Anm.: wirtschaftlich gesehen sind selbst ausgeglichene Kampfergebnisse unsinnig. Wir beschließen, die Ungarn aus der Schußlinie zu nehmen. Ob wir die angeschlagenen Einheiten wieder auffrischen, bleibt fraglich.)
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Die deutschen Stellungen am Fluß werden ausgebaut.
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Die Russen greifen an, und das IV. Armeekorps zieht sich zurück. Der Kommandant vor Ort handelt weise, indem er seine Truppen direkt an die Bahnlinie führt. Dazu gehört natürlich auch Glück.
Es sei angemerkt, daß die Rote Armee beim Angriff auf Ruse merkliche Verluste hinnehmen mußte. So verlor bspw. ein Panzergrenadierkorps 60% seiner Sollstärke, und auch andere Einheiten hatten Verluste.
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Auch dieser Verlust wäre durch einen rechtzeitigen Rückzug zu vermeiden gewesen.
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Am besten gar nicht hinschauen.
23. September 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Im Bereich der H.Gr.n Nord und Mitte werden harte Gegenschläge geführt, die hohe Verluste beim Feind verursachen. In Ungarn wird die Verteidgungslinie weiter verstärkt.
Finnland
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Das OKH trifft eine (insbesondere für die Finnen) schmerzhafte Entscheidung: wegen der wirtschaftlichen Lage des Reiches werden keine Verstärkungen mehr entsendet. Wenn Helsinki verloren geht, dann ist es halt so.
(Anm.: das Auffrischen eines Armeekorps kostet und 70 oder 80 MPP, und die Russen wischen wegen der schlechten Werte trotzdem den Boden mit den Finnen auf. Helsinki bringt uns 10 MPP pro Runde.. macht keinen Sinn. Tut uns leid, ihr Finnen.)
H.Gr. Nord
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Im Norden des Frontabschnitts werden zwei sowjetischen Einheiten zurückgeschlagen und erleiden dabei hohe Verluste. Die Wehrmacht hat nur sehr geringe Ausfälle zu beklagen.
Im Süden vernichten die deutschen Panzer zwei russische Armeen, die trotz guter Versorgung noch in miserablem Zustand waren. Auch hier sind die deutschen Ausfälle gering. Das XXXXVIII. Panzerkorps hat nicht einen einzigen Panzer verloren.
In der Mitte der Frontlinie bekommen die Russen eine kleine Falle gestellt: bei einem zu erwartenden Angriff auf das deutsche Panzerkorps würden die Angreifer in das Deckungsfeuer der voll aufmunitionierten deutschen Raketenartillerie geraten, die für den Feind aktuell nicht sichtbar ist.
Dem OKH ist klar, daß die Front nicht ewig halten wird, aber momentan ist die Lage ganz gut. Irgendwann werden die Russen zum Großangriff ausholen, und dann kommt die Stunde der deutschen Panzerwaffe.
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Die Infanterie macht sich bereit, um dem Angriff der Bolschewiken zu begegnen.
H.Gr. Mitte
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Die deutschen Panzer greifen an und feiern einen großen Erfolg. Neben den drei komplett vernichteten Einheiten wird ein Panzerkorps und eine Division in die Flucht geschlagen. Ein weiteres Panzerkorps wird durch die deutsche Artillerie dezimiert.
Der Feind wird somit hart getroffen und hat nach Einschätzung der Abt. Fremde Heere Ost nur noch ein weiteres Panzerkorps im Kampfgebiet, das auch nicht in bestem Zustand sein dürfte.
(Anm.: das Panzerkorps im Süden von Lemberg hat 8% Moral. Wenn der werte Löwenherz der Einheit nicht einige Runden Ruhe gönnt, ist sie ein perfektes Ziel.)
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Ein Teil der Luftwaffe wird in den Raum Siedlice verlegt, um Angriffen von Bombern auf die H.Gr. Nord zu begegnen.
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Das Umfeld von Lemberg sieht die größten Verwüstungen, die es in diesem Krieg gegeben hat. Im Umfeld der Stadt wurden mehr als 30 Großverbände zerschlagen, was sogar die Schlacht bei Stalingrad deutlich in den Schatten stellt.
H.Gr. Balkan
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Wenn die Sowjets weiter vorrücken, werden sie eine unangenehme Überraschung erleben.
Das OKH beschließt, Einheiten von den anderen Frontabschnitten zu verlegen, um ein Vordringen der Rotem Armee auf Budapest zu verhindern.
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Die Wehrmacht bereitet sich auf den Kampf um Ungarn vor.
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Der Rückzug aus Bulgarien wurde ohne Totalverluste abgeschlossen.
Der bulgarische Generalstab schärft bereits die Brieföffner und erwartet die Rote Armee.
Die Lage im Reich
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Im direkten Kampf gegen die Rote Armee kann der Volksstum nicht verwendet werden. Die wenigen direkten Aufeinandertreffen von deutschen Sicherungseinheiten und Kampfeinheiten der Roten Armee haben jedes mal in einem Debakel geendet.
Ohne Ausrüstung mit moderen Waffen taugen die Einheiten nur als Türstopper. Leider ist die Rüstungswirtschaft des Deutschen Reiches nicht mehr in der Lage, die Einheiten mit der notwendigen Ausrüstung zu versorgen, und so muß es bei Nudelhölzern und Knüppeln bleiben.
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Alles, was in den nächsten Monaten an Verstärkungen eintreffen wird, geht nach Ungarn.
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Diese Runde stellt eine freudige Ausnahme dar.
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Das Bild auf Seiten der Wehrmacht ist unverändert, und an Verluste in der Größenordnung von 1.000 MPP haben wir uns gewöhnt.
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Die Rote Armee hat fast 1.600 MPP zu beklagen. Wenigstens etwas.
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Wenn man vom Balkan abstrahieren könnte, wäre die Lage fast als gut zu bezeichnen.
Halbzeitanalyse
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Werte Audienz,
wird haben gerade den 32. Zug gespielt. Insgesamt wird es wohl 65 Züge geben, die Hälfte des Spiels ist also rum.
Wir betrachten es als wundersames Zeichen, daß genau am 23. September der Regen anfängt und die Böden schlammig werden. Auch meteorologisch gesehen wird es von nun ab einige Veränderungen geben, die die Mobilität und Effektivität der Roten Armee drastisch eingeschränkt werden, insbesondere im Winter.
Wir können nach wie vor gar nicht einschätzen, ob wir gut oder schlecht dastehen. Deswegen wollen wir uns bemühen, die Zahlen sprechen zu lassen.
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Am 22. Juni 1944 hatte die Rote Armee noch 148 Einheiten, und wir 127. Damals waren 14 zur Partisanenbekämpfung notwendig, ergibt netto 113 Kampfeinheiten.
Von den jetzigen 81 Einheiten sind 4 Garnisonen und 9 Volkssturm bzw. Sicherungseinheiten und Pioniere. Wir haben also insgesamt 68 Kampfeinheiten zu Verfügung, was einer Reduktion von ziemlich genau 40% entspricht.
Die Russen haben 25 Einheiten weniger, aber wir sind uns sicher, daß alle diese Einheiten in der Production Queue sind. Der werte Löwenherz hat uns gerade geschrieben, daß er die Verluste dieser Runde locker nachkaufen konnte.
Das hatten wir so erwartet, nett ist es aber trotzdem nicht.
Wir möchten darauf hinweisen, daß wir bisher nicht ein einziges Armeekorps zurückkaufen konnten. Wir haben uns darauf beschränkt, Divisionen, Panzer, Panzergrenadiere und Panzerjäger zu kaufen, da uns die Armeekorps zu teuer vorkommen. 127 weniger 61 ergibt 66, also ist es uns gelungen, bisher netto 15 Einheiten wieder in Dienst zu stellen. Dabei hat sich positiv bemerkbar gemacht, daß wir keine Panzer, Panzergrenadiere oder Panzerjäger auf Low Supply verloren haben. Wenn wir ein Armeekorps auf Low Supply verlieren, juckt uns das nicht.. die kaufen wir eh nicht nach. Bei den Divisionen sieht das schon anders aus.. die sind sie Arbeitspferde der Wehrmacht. Man kann diese Einheiten sogar im Angriff gegen Panzer verwenden, was nicht gerade sehr historisch, für uns aber durchaus vorteilhaft ist.
Wir müssen uns also mit dem Gedanken anfreunden, daß wir ein um 40% verkleinertes Ostheer haben und die Russen um so mehr aus dem Vollen schöpfen. Wir halten die Victory Conditions nach wie vor für vollkommen idiotisch, aber für uns war von Anfang an klar, daß wir nur Berlin halten wollen. Und dieses Ziel erscheint machbar.
Struktur der Wehrmacht und der Verbündeten
Finnland
2 Hauptquartiere
4 Armeekorps
1 Division
Die Kampftruppen sind alle angeschlagen und werden nicht mehr aufgefrischt.
Wir erwarten den Verlust Finnlands im Oktober oder im November.
H.Gr. Nord
3 HQs
1 Nebelwerfer
7 Armeekorps
3 Panzerkorps
7 Divisionen
zusammen 22 Einheiten
Die H.Gr. Nord sollte in der Lage sein, den Russen einen harten Kampf zu liefern, bevor sie sich zurückziehen muß. Wir werden einen alternierenden Rückzug durchführen, d.h. einige Einheiten gehen zurück, während andere stehenbleiben werden.
H.Gr. Mitte
5 HQs
2 Artillerie
7 Armeekorps
5 Panzerkorps
10 Divisionen
1 Panzerjäger
zusammen 30 Einheiten
Die H.Gr. Mitte fungiert als Feuerwehr, da sie sowohl die Front in Richtung Weißrußland als auch in Richtung Ukraine absichern muß. Es ist offensichtlich unser kampfstärkster Verband, der aber auch die größte Verantwortung trägt.
Wir erwarten, daß sich unsere Truppen langsam in Richtung Berlin zurückziehen.
H.Gr. Balkan
3 HQ (deutsch, ungarisch, bulgarisch)
5 Armeekorps (3 ungarisch, 2 deutsch)
1 Panzerkorps
1 Division (deutsch)
3 Garnisonen (in Jugoslawien)
zusammen 13 Einheiten
Wir werden diese Heeresgruppe massiv verstärken müssen. Mehrere Divisionen, Artillerie, ein weiteres Panzerkorps und Panzerjäger werden bereitgestellt.
Volkssturm
1 HQ
2 Pioniere
6 Sicherungskorps
Solange die Einheiten nicht aufgerüstet sind, brauchen wir sie nicht. Wir haben aber keine MPPs.
Also platzieren wir die Einheiten im Raum Berlin und hoffen, daß die MPPs irgendwann vom Himmel regnen.
Was haben wir bisher erreicht?
In der Summe stehen wir besser da als die RL-Wehrmacht im September 1944. Wir haben 9 Panzerkorps im Feld, und 8 davon sind in sehr gutem Zustande. Keines hat Werte von unter 50%, was bei den Russen normal ist.
Wir haben keinen Kurlandkessel, dafür ist Riga viel schneller gefallen als im RL. Dafür haben wir eine intakte und bestens versorgte H.Gr. Nord, die dem Feind Paroli bieten kann.
Die H.Gr. Mitte ist nach etlichen Umgruppierungen unser stärkster Verband, und die Furcht vor den deutschen Panzern hält die Weißrussische und die Ukrainische Front der Russen von einem aggressiven Angriff ab. In der Tat ist das langsame und zögerliche Vorhehen der Russen für unsere Ziele sehr förderlich. Wir denken auch, daß unser Gegenspieler richtig handelt, indem er langsam vorgeht.. alles andere wäre leichte Beute.
Die H.Gr. Südukraine wurde nicht vernichtet, sondern konnte sich über Bulgarien retten. Darauf sind wir sehr stolz, denn diese Einheiten wären alle auf Low Supply verloren gegangen, wenn wir sie im Lande belassen hätten. Der Verlust von Rumänien ist nicht zu vermeiden, und es ist uns gelungen, drei Wochen länger auszuhalten und einen bedeutenden Teil unserer Einheiten zu retten. Im RL war das nicht so, da wurden mehr als 95% der Truppen vernichtet.
Wir haben es geschafft, von Ostpreußen bis ins Generalgouverment eine stabile Frontlinie aufzubauen, was wir nicht erwartet hatten. Die H.Gr. Ungarn werden wir massiv verstärken müssen, damit wir den Russen kein Einfallstor bieten.
Wir haben die Frontlinie verkürzt und größere Kessel vermieden. Wir kämpfen mit exzellentem Supply, und die Russen haben wirklich schlechte Werte. Die Witterung und die Entfernungen werden uns helfen.
Es fehlen uns nur die MPPs.
Wir bedanken uns für diese übersichtliche Zusammenfassung.
Der nächste strategische Rückzug den Ihr plant, wann wird er beginnen? Noch während der Herbstschlammperiode? Im anschließenden Frost, bei Tauwetter oder erst mit Einsetzen des nächsten "Offensivwetters" anfang 45, bzw. kurz davor?
Ich war überrascht über die Platzierung der Panzergruppen der HGNord. In der Front, wo sie standen MUSSTEN sie ja vom vorrückenden Sowjet aufgeklärt werden. Was der Zweck die Abschreckung oder sind die aufgefüllten Infanterieverbände erst diese Runde aufgefrischt worden und daher noch nicht in der Lage dei Front an diesen Stellen zu besetzen?
Selbstverständlich wisst Ihr, dass Truppen hinter der Front schlechter aufgeklärt werden können, und was der Gegner nicht sieht, das kann er nicht beschießen.
Eine letzte Frage habe ich zu Euren Einschätzungen, was die Versorgungslage von russischen Verbänden angeht. Könnt Ihr Daten regulär auslesen? Zählt Ihr die Entfernung zur nächsten SU-Versorgungsquelle oder ist es schlichtweg Euer erfahrenes und geschultes Auge?
Die Siegbedingungen mögen gegen einen kompetenten menschlichen Spieler tatsächlich blödsinnig sein, man müsste dieses Szenario mal gegen die KI ausprobieren, um zu schauen, ob es so vielleicht machbar wäre?
In dem Szenario kapitulieren Unseres Wissens nach alle Länder direkt und komplett, wenn die Hauptstadt besetzt ist. Deswegen haben Wir Uns schon vor einige Zügen gewundert, dass Ihr die Einheit von Helsinki an die Front gebracht habt. Von Tallin aus ist der Russe in einem Landungszug da. Oder halt mit Fallis, aber deren Einsatz ist ja verboten?
@Pierogra
Gegen die KI geht zumindest als Deutscher einiges. Auch wenn Baku dann wohl doch zu weit weg ist.:D
Als Russe ist es halt nacher einfach nur nervig, wenn auf dem zusammengeschmolzenem Raum wirklich in jedem Feld eine deutsche Einheit steht. Da ist zumindest Uns die Lust vergangen, sollte aber eigentlich noch weniger ein Problem sein, als als Deutscher, wenn man da etwas inspirierter drangeht.
Jörg von Frundsberg
15.07.15, 00:44
Wie immer ein schöner AAR von euch !! und Respekt zu eurer Leistung !! der werte Löwenherz hat bestimmt bei manchem Zug von euch geflucht ^^ Ach das waren noch Zeiten in Ostafrika ;)
P.S
Schön euch mal verlieren zu sehen ^^ wobei ich fürchte schlimmes:eek: ihr gewinnt das doch dann noch :rolleyes::D nur um mich zu ärgern ^^
Den einzigen Sieg, den das deutsche Reich in diesem Szenario eringen könnte, wäre eine Kapitulation bei Runde 1 gewesen.
Der werte HvS hat schon Recht, es ist brutal das überhaupt mitansehen zu müssen, ein völlig verlorener Krieg wird im letzten Jahr einen höhren Blutzoll verlangen als die letzten 3 Jahre Krieg. Und man muss weiter den Niedergang verwalten, Truppen "heroisch" den Feind ausbremsen lassen und dabei mitansehen, wie eine Heeresgruppe komplett aufgelöst werden. Nichts anderes ist ja auch hier in diesem Szenario passiert, die alte Heeresgruppe Mitte existierte ja praktisch nicht mehr.
Und doch muss man Runde um Runde weiter die Truppen versorgen, Rückzug und Niedergang verwalten, wissend, dass man das Unaufhaltsame nur hinauszögert, während das reine Verzögern so viel Blut kostet.
Das Szenario ist so grausam wie kein anderes, weil es einen in eine Lage versetzt, wie sie nicht nur historisch für die deutsche militärische Führung extrem zerreißend gewesen seien muss, sondern man kann ihr nicht entkommen. Weder kapitulieren, noch siegen liegt in der eigenen Hand.
Aber mit dem Angriff Steiners wird das alles wieder in Ordnung kommen.
Uns kam beim Lesen der Siegbedingungen der Gedanke, zu spät für diese Partie, dass es sich evtl. gelohnt hätte ein paar starke deutsche Einheiten nach Finnland zu verlegen. Mit dem Gelände dort könnte dann vielleicht Helsinki bis Kriegsende gehalten werden, Stadt 2 ist Berlin, wenn man dann noch Bukarest halten könnte wäre das ja sogar ein Minor Victory für die Achse.
Wir sind auf alle Fälle weiter bestens durch diesen AAR unterhalten und denken dass Alles noch möglich ist. Eure Einnahmen sind ja schon auf ~360 gefallen, mit den baldigen weiteren Verlusten auf dem Balkan sollte dies auf wohl 200-250 fallen. Noch scheinen die Russen weit weg von Berlin wenn man die strategische Karte betrachtet, aber wenn der werte Löwenherz bald der Geschichte folgt und seine Verluste nahezu ignoriert könnte es sein dass ihr doch schnell genug ausblutet und er noch Berlin rechtzeitig erreicht. Hauptproblem sind eure Panzer, aber bei eurer Resourcenlage ... .
Verheerend könnte auch werden wenn die Russen Panzer IV Tech erforschen.
Wirklich tolles und spannendes Spiel, wir schwanken von Update zu Update zwischen ihr haltet locker bis Szenarioende durch und Berlin könnte doch fallen als Einschätzungen.
Naja, den Russen läuft ja langsam wirklich die Zeit davon... Bin gespannt, wann er wieder auf den Turbo drückt.
Und bei allem Verständnis für die herzzerreissende Situation der Heeresführung anno '44 - einen verlorenen Krieg muss man halt auch verloren geben. Das seh ich anders als Manstein und Co, was das Durchhalten und Verzögern betrifft :)
Longstreet
15.07.15, 08:18
Cfant, was denkt Ihr Euch! Ich öbernähme för alles die volle Verantwortong! Die Generale hätten schon langst in den Sack gehauen, wenn ich nicht Drock gemacht hätte. Ausgenommen natörlich mein goter Strachwätz! Hätten die anderen sich mal daraof konzentriert ihr militärisches Genie zu verbessern anstatt mit Messer und Gabel zu essen. Dann wäre viel mehr drin gewesen! Äben war Späär hier - er sagt die meisten Bröcken könnten die neuste Generation onserer Panzer gar nicht tragen! Solche Kinkerlitzchen! Mit sowas moss ich mich hier täglich abgeben. Der Kampf mit diesen Böroschranzen und Technokraten ist ja schlimmer als das Gemetzel an vorderster Front! Glaubt mir ich weiß wovon ich spräche!
Aber meine Rache wird forchtbar sein - sicher wird man nach dem Kräg irgend so eine europäische Friedensordnong haben wollen. Na die Quasselboden (da stimme ich mal mit dem alten Kaiser öberein!) auf solch hoher Äbene werden den Leuten das Leben schon sauer machen! Wänn ich sähe welche abstrosen Regelongen hier mein könstlerisches Wirken einschränken; meinen militärischen Sachverstand behindern....das wird ein Klacks gegen das was folgen wird. Sicher wird man sich sogar darom kömmern welche Krömmung Gorken haben dörfen.
Aber jetzt mössen wir erstmal schauen, dass der Rosse nicht so got voran kommt. Strachwätz! Insgesamt bin ich sehr zofrieden! Ihr habt zwar viel Raom aufgegeben aber die Armee ist intakt! Wie weiland Friedrich der Große können wir damit noch Großes vollbringen! Där hat sich aoch nicht onterkriegen lassen, als ihm das Wasser am Halse stand!
Kempka hat sich sähr gefreut....Krägsverdienstkreuz mit Schwärtern! Daför hat er mir und Braun einen vergoldeten Schraobenschlössel mit Brillanten überreicht - als Erinnerong an onsere Konstroktionsstonde! Sehr originell - ond: ein teuflisch goter Fahrer!
Polykrates
15.07.15, 08:18
Sehr schöner AAR!:) Bin immer wieder überrascht davon, wie z.B. die Finnen erst lange den Russen Paroli bieten können und dann einfach nur noch vor den Sowjets hergetrieben werden. Macht das Ganze auf jeden Fall spannend.:cool:
Werter CFant, man kann natürlich argumentieren, dass die eher vernünfigen Elemente der deutschen Führung lieber vor den Westallierten kapitulieren wollten als vor den Sowjets von denen keine große Gnade zu erwarten war nach allem, was man ihnen angetan hatte. Man denke da auch an die fliehenden deutschen Zivilisten, deren Flucht auch gedeckt sein wollte. Und bei Hitler und Co wird ja manchmal argumentiert, dass sie im großen Stil ähnlich einer Wagneroper untergehen wollten, um die Schande des Zusammenbruchs von 1918 nicht noch einmal zu wiederholen. Und die größten Philanthropen waren in der deutschen Führung ohnehin nicht versammelt.:(
Werter Pierogra,
gerne doch.
Wir haben keine festen Pläne, was den Rückzug angeht. Im Norden und in der Mitte sieht es so aus, als ob wir noch eine Weile durchhalten können, da die Russen sich momentan wirklich schwer tun. Allerdings müssen wir reagieren, wenn wir in Ungarn flankiert werden sollten. Wir warten einfach ab.. die letzten beiden Runden waren sehr vielversprechend.
In der Tat wollten wir, daß der werten Löwenherz zwei der drei Panzerkorps sehen kann. Das dritte haben wir dann auch offenbart, und so muß unsere Gegenspieler davon ausgehen, daß wir Einheiten von der H.Gr. Mitte verlagert haben, was auch unser Ziel war. Und es scheint so, als ob wir dieses Ziel erreicht haben... siehe unten. Es steckt aber noch ein zweiter Gedanke dahinter: irgendwann müssen die Russen angreifen, und wenn sie eine Infanteriedivison oder eine Armee vor unseren Panzern platzieren, dann gibt es Kleinholz. Bisher ist es wirklich so, daß der werte Löwenherz sich scheut, Einheiten vor einen Panzerkorps zu platzieren... scheint also auch zu funktionieren. Wir gehen davon aus, das wir gegen Infanterie Forecast von 5:0 oder höher haben, wenn wir mit Prepared Attack angreifen können.. und eine solche Relation brauchen wir auch.
Die Versorgungslage der Einheiten an der Front können wir sehen, wenn wir eine Einheit im angrenzenden Feld haben. Für alles, was weiter weg ist, müssen wir rechnen bzw. schätzen, Aber wir sehen ja in den meisten Fällen, wo die HQs stehen, und können dementsprechend ausrechnen, welchen Supply die Einheiten haben.
Wir haben mal gegen die KI getestet und die Russen im September gestoppt. Nachdem wir Odessa und noch eine wichtige Stadt erobert hatten, haben wir aufgehört.. aber bis nach Baku hätten wir es in der zu Verfügung stehenden Zeit definitiv nicht gepackt, das ist allein wegen der Wegstrecke unmöglich.
Werter Storn,
Euer Argument mit Helsinki ist zutreffend, daran haben wir gar nicht gedacht. Allerdings glauben wir, daß der werte Löwenherz sowas nicht tun würde, weil es an der Ostfront 1944 keine amphibischen Landungen gab.
Und es kommt noch etwas hinzu: wenn wir die 122. Division nicht nach Wyborg geschickt hätten, wäre die Front schon viel früher zusammengebrochen, und die Russen wären auch so in Helsinki.
Werter GröFrunSaZ,
gewinnen im militärischen Sinne kann man dieses Szenario nicht.. dazu sind die Russen zu stark. Gemäß der Siegbedingungen müßten wir Berlin und Warschau halten, und das liegt noch in weiter Ferne, ist aber nicht unmöglich.
Wenn wir Euch damit ärgern können, tun wir das aber gerne. :D
Wir glauben nicht, daß der werte Löwenherz sich ärgert.. er kann ja alle Verluste leicht ersetzen.
Werter clone,
eine durchaus zutreffende Analyse. Und wir haben noch das Glück, daß es relativ gut für uns läuft, weil wir größere Kessel bisher vermeiden konnten. Es sind durchaus noch schlimmere Verläufe denkbar.
Und Ihr habt vollkommen Recht: das Szenario ist extrem belastend.. vor allem die ersten Züge, wenn man gar nicht gegenhalten kann. Da führt jedes Replay zu erhöhtem Puls und Adrenalinausschüttungen.
Werter Boron,
den Gedanken mit Finnland hatten wir auch, haben ihn aber verworfen. Wir halten es für gamey, wenn wir mit massiven Kräften in Finnland lauern würden.
Aber es sprechen noch andere Argument dagegen: um Finnland zu halten, brauchen wir mindestens zwei Panzerkorps, ein HQ und zwei bis drei Infanteriedivisionen. Wenn wir diese Kräfte aus der Front ziehen, müssen wir sie per Bahn an die Ostsee karren und dann per Schiff nach Helsinki. Danach sind die Werte der Einheiten komplett im Keller, und wie haben ca. 200 MPP Transportkosten. Aber nehmen wir mal an, wir machen das trotzdem. Diese Einheiten würden uns fehlen, und zwar sehr dringend. Wir glauben, daß das Fehlen von nur ein oder zwei Einheiten in der H.Gr. Südukraine den Fall von Bukarest um ein bis zwei Runden beschleunigt hätte. Aber nehmen wir mal an, auch das hätten wir in Kauf genommen. Was würde die Rote Armee davon abhalten, zum Ende des Spiels massiv Panzerkorps nach Finnland zu verlagern und uns einfach auszuradieren?
Bei diesem Szenario geht es darum, mit möglichst wenig Aufwand viel zu erreichen, und die Entsendung massiver Kräfte nach Finnland gehört unserer Ansicht nach nicht dazu.
Wenn die Russen HT4 erforschen, werden wir unsere Panzer verlieren.. und wir können nichts dagegen tun.
Werter Cfant,
wir denken, daß der werte Löwenherz mit der Atempause richtig liegt. Die meisten Einheiten der Roten Armee sind in jämmerlichen Zustand und willkommene Ziele für die ausgeruhten und gut versorgten deutschen Einheiten.
Es überrascht uns allerdings, daß wir nochmal eine geschlossene Frontlinie hinbekommen haben.
Werter Longstreet.
nur weiter so. :D
Werter Polykrates,
das hängt mit den Werten für Bereitschaft und Moral zusammen. Wenn die erst mal im Keller sind, kann man nichts mehr machen. Im Nachhinein ist es ein Wunder, daß die Front by Wyborg so lange gehalten hat.
29. September 1944 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die Rote Armee bleibt bei ihrem eher zafhaften Vorgehen, was dem OKH Recht ist. Es ist keine Totalverluste zu beklagen.
Finnland
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Die Finnen erzielen einen Abwehrerfolg.
H.Gr. Nord
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Die Russen starten einige vorsichtige Angriffe und zwingen zwei deutsche Einheiten zum Rückzug. Es ist deutlich zu merken, daß der Respekt vor den deutschen Panzern groß ist.
http://imageshack.com/a/img538/3040/E82Cpp.png
Die Verluste der sowjetischen Infanterie steigen an.
H.Gr. Mitte
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Nördlich des Bug rücken die Russen behutsam vor.
Im Süden führt die Rote Armee einen Gegenangriff durch, der auf beiden Seiten hohe Verluste mit sich bringt. Allerdings begeben sich die Russen damit in eine exponierte Lage.
(Anm.: beim Angriff auf das XXXIX. Panzerkorps hatten wir erhöhte Herzfrequenz.. zuerst hat die Artillerie zugeschlagen und ordentlich Schaden gemacht. Danach kam russische Infanterie und dann ein Panzerkorps, daß allerdings auch 40% Verluste hatte. Hätte ins Auge gehen können.)
http://imageshack.com/a/img540/8045/fOgItd.jpg
Auch viele russische Panzer bleiben auf dem Schlachtfeld liegen.
H.Gr. Balkan
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Es sind keine Feindaktionen zu beobachten. Mutmaßlich zieht die Rote Armee ihre Logistik nach und gibt den Truppen eine Ruhepause.
Den deutschen Truppen wird damit Zeit gegeben, eine Verteidigung aufzubauen.
http://imageshack.com/a/img911/5890/sV0LmS.jpg
Auch Schweres Gerät wird bereitgestellt.
http://imageshack.com/a/img913/7397/IurYhj.png
Einer von drei Erfolgen: der erste, der einzige und der letzte.
http://imageshack.com/a/img540/8167/EQU58l.png
5. Oktober 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Ein weiterer deutschen Gegenangriff im Raum Lemberg führt zu schweren Verlusten der Roten Armee.
In Ungarn treffen immer mehr deutsche Truppen ein.
Finnland
http://imageshack.com/a/img537/8757/DoGx45.png
(Anm.: wir begreifen langsam, warum die Finnen im RL die Seiten gewechselt haben.)
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img908/9158/5gZb1V.png
Es werden nur punktuell Gegenangriffe durchgeführt. Die deutschen Verluste sind sehr gering.
http://imageshack.com/a/img673/1962/5CqtAs.jpg
Die Infanterie setzt den Russen zu, und die Panzer machen Pause.
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Das Massaker von Nemmersdorf spricht sich bei den deutschen Truppen herum.
H.Gr. Mitte
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Nach Einschätzung der Abt. Fremde Heere Ost hat die Rote Armee nur noch ein Panzerkorps in miserablem Zustand im Raum Lemberg. Insbesondere im Nordosten der Stadt sind kaum noch Einheiten auf Sollstärke, und aus Sicht der Russen ist ein Gegenangriff zu befürchten.
Das OKH erhofft sich, daß die Rote Armee nun Einheiten aus Rumänien transferieren wird, was der Front in Ungarn ungemein helfen würde. Zwei weitere Panzerkorps müssen neu aufgestellt werden und stehen der Roten Armee für mehrere Monate nicht zu Verfügung. Lokal betrachtet könnte die H.Gr. Mitte recht einfach Lemberg zurückerobern, aber das geht wegen der Lage an den anderen Frontabschnitten nicht.
Alle Panzerkorps werden in den nächsten Tagen wieder in den Raum Lublin beordert, um Kraft zu tanken und den nächsten Angriff auf die Bug-Stellung abzuwehren.
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Der Schwanengesang der russischen Panzerwaffe.
H.Gr. Balkan
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Die erste deutsche Verteidgungslinie steht. Von den Karpaten bis zum Theiß-See wurde eine geschlossene Frontlinie gebildet. Der Fluß Theiß nimmt dabei eine wichtige Rolle ein.
Ein deutsches Armeekorps wurde nach Brod verlegt, weitere Einheiten werden folgen. Es stehen zwei weitere Infanteriedivisionen und eine Einheit Panzerjäger bereit.
Bei dem unvermeidbaren sowjetischen Angriff werden diese Truppen sich nach Norden zurückziehen und den Plattensee in ihren Verteidigungslinie einbinden.
Das OKH erwartet, daß eingegrabene und ausgeruhte deutsche Einheiten in Ungarn für die Russen eine Überraschung werden.
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Die Ungarn selbst werden die Verteidigung ihrer Hauptstadt übernehmen, und die Wehrmacht die beiden Flügel.
In Bulgarien passiert nichts.
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8:1 Einheiten in den letzten zwei Runden... wenn das nur so weitergehen würde..
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Ein unverändertes Bild.
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Die Rote Armee blutet weiter.
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Das Spiel tritt in eine entscheidende Phase. Im Norden und in der Mitte können die deutschen Truppen gut gegenhalten.
Unseres Wissens nach hat die Rote Armee im Baltikum ein Panzerkorps und ein Panzergrenadierkorps gegen unsere drei Panzerkorps. Damit würde ein Angriff richtig blutig für die Russen werden.
Die Weißrussische Front hat wohl auch nur ein Panzerkorps, und damit kann sie die Bug-Linie nicht unter Druck setzen.
Die Ukrainische Front liegt ist auch nicht in bestem Zustand und verfügt über lediglich ein Panzerkorps, das 6% Moral hat.
Der große Unsicherheitsfaktor sind die Truppen in Rumänien. Dort waren zuletzt drei Panzerkorps und ein Panzergrenadierkorps im Einsatz. Ein Panzerkorps wurde vor Sofia gesichtet.
Es wird von entscheidender Wichtigkeit sein, was der werte Löwenherz mit diesen Truppen unternimmt. Er weiß ja nicht, daß wir keinerlei Truppen mehr in Bulgarien, Griechenland und Jugoslawien haben.. also kann er mit Fug und Recht davon ausgehen, daß wir ihm eine Falle stellen.
Wir hoffen nun, daß er seine Truppen in voller Stärke durch den Balkan walzen läßt. Selbst ohne deutsche Präsenz wird das einige Runden dauern, und die beteiligten Einheiten sind damit in üblem Zustand. Solange unser Gegenspieler die drei oben erwähnten, stark geschwächten Fronten nicht verstärkt, kommt er im Norden und in der Mitte nicht weiter... und wir hätten Zeit zum Aufbau der Front in Ungarn.
Einen Gedankengang wollen wir noch erwähnen: falls es uns gelingt, Berlin, Warschau und Budapest zu halten, wäre das ein Minor Victory für die Achse - Wunschträume.
Äh.... wenn Ihr tatsächlich die russische Panzerwaffe ausgeknockt habt, dann habt Ihr doch gewonnen, oder? Eure zahlreichen Panzer können doch jede Infanterieoffensive zerschlagen? Damit hättet Ihr im Winter Ruhe, oder sehen Wir das falsch?
Äh.... wenn Ihr tatsächlich die russische Panzerwaffe ausgeknockt habt, dann habt Ihr doch gewonnen, oder? Eure zahlreichen Panzer können doch jede Infanterieoffensive zerschlagen? Damit hättet Ihr im Winter Ruhe, oder sehen Wir das falsch?
Der werte Löwenherz stellt sicher alle verlorenen Panzerarmeen und Mechanisierte Armeen wieder auf und Wiederaufstellungen dauern nicht ewig.
Ewig nicht, aber lang - sie wurden ja meist auf low supply vernichtet laut AAR. Will meinen, sie stehen erst in Monaten wieder zur Verfügung. Wir haben Oktober, und im Mai steigt die Party in Berlin. Nicht mehr so viel Zeit... Na, lassen wir uns überraschen :)
Problem ist ja auch, dass man die Erfahrung seiner Truppen immer wieder verliert, wenn sie komplett aufgerieben werden. Während die deutschen Panzerkorps gemütlich Erfahrung tanken können, zumindest solange ihre Verluste nicht so dramatisch sind wie die des XXXIX Panzerkorps. Da dürfte die Auffrischung wohl sämtliche Erfahrung fressen.
Ich bin immernoch nicht sicher, was ich von der Lage halten soll. Einerseits weiß man praktisch, verloren ist verloren und ich hab schonmal gesagt, wie schwer das tut, da noch die Soldaten nur für die reine Verzögerung zu opfern. Zumindest bist zum Angriff Steiners, der bringt das alles wieder in Ordnung.
Was mich überrascht, ist die extreme Stärke der deutschen Divisionen. Wie viel Mann haben die, 17.000? 20.000? (bei Vollstärke). Und die verteilen ja ganz gute Schellen gegen alles Sovjetische, ob nun Panzerkoprs oder Armeen. Und wieviele standen in den sovjetischen Armeen? 100.000? (Finde keine detailierten Angaben dazu). Und die Divisionen der Wehrmacht stehen einfach ihren Mann, egal was kommt und dann zerschlagen sie noch Feinde in der Vorwärtsverteidigung. Das ist doch verückt.
Die größe sowjetischer Armeen variierte teils beträchtlich, außerdem war eine sowjetische Division 1944/45 kleiner (ca. 12000 Mann) als eine deutsche Division. Speziell zu beachten ist hier, dass das Spiel das größte Manko der Deutschen, nämlich die fehlende Mannstärke, nicht richtig abbilden kann.
Wie wußten doch, daß das bulgarische HQ seinen Mann steht - haben eben die härteren Nudelhölzer. :
Weiterhin ein zähes Ringen :fecht:
Ja, sowjetische Armeen waren quasi das Pendant zu deutschen Divisionen, nur kleiner. Im RL konnten die Deutschen aber schon im Jahr 42 ihre Divisionen nicht mehr auf Sollstärke halten (vor allem, weil Hitler lieber Neuaufstellungen hatte, anstatt Verluste bestehender Divisionen auszugleichen). Im Jahr '44 und '45 war es dann keine Frage des Wollens mehr, sondern da hatte man nicht mehr genug, um die Divisionen aufzufüllen (vor allem Material, glaub ich). Kurz: MPP hin oder her, im RL waren es Schattendivisionen, also so, als ob die Korps hier nur Maximalstärke 3 oder 4 hätten.
Wobei die Russen ja auch nicht mehr auf Sollstärke waren. Das wäre hier Maximalstärke 7 oder 8, schätze ich mal.
Anders gesagt: SC 2 abstrahiert sehr stark; man könnte die Einheiten auch Elfen nennen und die Karte als Mittelerde darstellen, und es würd auch funktionieren. Bei WitE ginge das nicht. Und daraus folgt, dass man das RL nun mal nicht zum Vergleich heranziehen kann, alle Übereinstimmungen sind eher zufällig :D Aber so schlecht scheint mir das Szenario gar nicht angelegt. Der edle HvS spielt ja wieder mal exzellent, ich denke, bei vertauschten Rollen würden die Roten ziemlich durchmarschieren. Würde HvS gegen sich selbst spielen, könnte es schon ziemlich genau hinkommen :)
Vernichter
16.07.15, 09:57
Die Abstraktion funktionier anscheinend relativ gut. Die Russen brechen ja trotzdem durch. Nur haben die Deutschen hier keine bekloppten Haltebefehle, sondern spielen mit dem Raum. Es lag ja nicht nur an der nummerischen Überlegenheit der Russen, sondern auch an der fehlenden Flexibilität der Wehrmacht, die verordnet gewesen ist. Hätte die Wehrmacht sich in dem Zeitraum mehr an Manstein orintiert, hätten es die Sowjets deutlich schwerer gehabt. Verloren hätte man natürlich trotzdem, da die Russen nicht der einzige Gegner gewesen sind. Auch eine erfolgreiche Abnutung hätte in der Phase keinen annehmbaren Friedensvertrag mehr gebracht. Die Russen hätten mehr Leute geopfert und wären langsamer vorgegangen, aber keinen Separatfrieden mehr gemacht. Deutschland wäre dann zumindest militärisch von den Westmächten besetzt worden, genauso wie andere Länder Mitteleuropas. Was theoretisch besser gewesen wäre, denn wir glauben nicht unbedingt daran, dass die Siegermächte dann den Kuchen in der Form aufgeteilt hätten. Aber auch da wäre es natürlich besser gewesen, statt Manstein zu spielen eine Kapitulation zu unterschreiben. Neben den zahlreichen Opfern durch die Kampfhandlungen, wären die Exzesse der Vertreibung wahrscheinlich glipflicher abgelaufen. Ja, wir glauben nicht, dass man auch bei einer Kapitulation auf die ethnischen Säuberungen verzichtet hätte.
Was mich überrascht, ist die extreme Stärke der deutschen Divisionen. Wie viel Mann haben die, 17.000? 20.000? (bei Vollstärke). Und die verteilen ja ganz gute Schellen gegen alles Sovjetische, ob nun Panzerkoprs oder Armeen. Und wieviele standen in den sovjetischen Armeen? 100.000? (Finde keine detailierten Angaben dazu). Und die Divisionen der Wehrmacht stehen einfach ihren Mann, egal was kommt und dann zerschlagen sie noch Feinde in der Vorwärtsverteidigung. Das ist doch verückt.
Das Spiel abstrahiert sehr stark, weswegen Vergleiche mit der Geschichte wenig Sinn machen. Wer die Ostfront möglichst nah an der Geschichte spielen will, sollte WitE nehmen.
Das Spiel hat als Kern 3 Arten Infanterieeinheiten. Wir werden uns bei der Erläuterung auf die Softattack und Softdefensivwert beschränken. Divisionen(Wehrmacht und Rote Armee) haben jeweils 1/1, Corps(Wehrmacht) 2/2 und Armee 3/3(Rote Armee). Diese Grundwerte werden mit jeder Infanterietechstufe um jeweils 1 erhöht. In dem Szenario startet die Wehrmacht mit Infanterietech 4 und die Rote Armee mit Infanterietech 3. Die modifizierten Werte sind daher: Divisionen Wehrmacht 5/5, Divisionen Rote Armee 4/4, Corps 6/6 und Armeen 6/6. Damit ist klar das die als Infanteriedivisionen bezeichneten Einheiten der Wehrmacht fast so stark sind wie Corps und Armeen. Deshalb richten sie so viel Schaden an. Praktisch wird mit jeder Techstufe der Unterschied zwischen Divisionen, Corps und Armeen relativ gesehen geringer.
Werter Cfant,
wir haben die russische Panzerwaffe ja nicht ausgeknockt.... nur erheblich reduziert und ihr damit die Überlegenheit genommen. Die Baltische, Weißrussische und Ukrainische Front verfügen zusammengenommen über drei Panzerkorps und ein Panzergrenadierkorps. Die selbe Anzahl von Einheiten sind irgendwo in Rumänien oder sonstwo auf dem Balkan unterwegs, und wir hoffen, daß diese Einheiten so lange wie möglich dort gebunden sind. Je näher wir an den Winter kommen, bevor sie zum Einsatz kommen, desto besser.
Ein Panzerkorps, das auf Low Supply vernichtet wurde, ist drei Monate aus dem Spiel.. ohne Low Supply immerhin zwei. Für uns ist diese Zeit Gold wert.
Aktuell ist es wirklich so, daß wir im Norden und in der Mitte jeden Angriff zurückschlagen können, und deswegen greift die Rote Armee auch nicht an. Irgendwas plant der werte Löwenherz, und wir haben keinen blassen Schimmer, was das ist.
Auch stimmen wir Euch zu, daß das Szenario die Möglichkeiten des Engines sehr gut nutzt.
Werter clone,
auch uns fällt eine Einschätzung der Lage wirklich schwer. Manchmal glauben wir, daß wir sogar Warschau halten können (Minor Victory), und manchmal glauben wir, daß die Rote Armee Anfang 1945 in Berlin steht. Warten wir es am Besten ab.
Eure Argumentation bezüglich der Erfahrung ist tendenziell richtig, aber das ist nicht das Problem der Russen. Viel eklatanter ist es, daß die Panzerkorps der Roten Armee entweder in der Production Queue oder in miserablem Zustand sind. Nur deswegen ist es möglich, daß unsere Infanteriedivisionen so gut zurückschlagen können. Wir haben oft Forecasts von 1:1 gehabt, und da greift man natürlich an.
Gegen ein ausgeruhtes Panzerkorps ist Angriff Selbstmord... da hat man eher 3:0, selbst mit einem Armeekorps. Wir haben nicht umsonst im Norden eine ganze Armee weggehauen und dabei nicht einen Panzer verloren.
Mit Eurer Argumentation bezüglich der Divisionen habt Ihr vollkommen Recht. Die sind wegen des bereits vom werten Thomasius bereits erläuterten Upgrade-Problems einfach zu stark modelliert.
Werter Hjalfnar,
die Divisionen nehmen quasi der Rolle der Schattendivisionen ein. Wahrscheinlich wäre es angebracht, die Offensivstärke zu reduzieren, die ist nämlich unrealistisch.
Werter Werth,
danke sehr.
Das mit den Bulgaren dürfte sich aber in den nächsten zwei Runden erledigt haben.
Werter Vernichter,
vom Grundsatz her habt Ihr natürlich Recht. Wir möchten allerdings darauf hinweisen, daß wir an einigen Stellen durchaus die "Wellenbrecher-Strategie" erfolgreich eingesetzt haben, um die Russen zu bremsen, insbesondere im Norden. Die beteiligten Einheiten wurden alle auf Low Supply vernichtet, was man natürlich auch als eine Art Haltebefehl interpretieren könnte.
Werter Thomasius,
Wir können Euren Erläuterungen nur zustimmen. Mit den höhen Techstufen verschwinden leider auch die Unterschiede zwischen Panzern und Panzergrenadieren.. und noch einiges mehr. Aus diesem Grund sind bei vielen anderen Kampagnen die Techstufen meist auf 2 oder 3 reduziert (bspw. IW in CtA oder AoD), weil man schon lange gemerkt hat, was man sich da für Monstren züchten kann. Ganz gefährlich wurde es, wenn man Einheiten mit Stärke 15 mit Tech Level 5 hatte.. denen war kein Gras gewachsen. Aber das Problem wurde ja erkannt und gelöst.
11. Oktober 1944 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Im Norden und am Bug ist es ruhig. Auch in Ungarn ist keine Spur vom Feind zu sehen.
Finnland
http://imageshack.com/a/img538/4339/q3pEw0.png
Mit den Finnen geht es zu Ende.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img912/4583/ch803I.png
Absolute Ruhe. Die Rote Armee frisch nur ihre Einheiten auf.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img901/3203/EXrUog.png
Durch eine extrem unglückliche Verkettung von nachteiligen Umständen wird das LVI. Panzerkorps vernichtet. Die russische Artillerie verursacht 40% Verluste, und der nachfolgenden Infanterieangriff führt ordnungsgemäß zum Rückzug.
In der Etappe haben Jagdflieger die Reste vernichtet. Diese Entwicklung war keineswegs vorhersehbar.
H.Gr. Balkan
In Ungarn gibt es keine Feindaktivitäten.
http://imageshack.com/a/img901/217/2GvUfN.png
Die Russen scheinen die Bedrohung durch die mit Brieföffnern ausgerüsteten Bulgaren sehr ernst zu nehmen.
Das OKH ist erfreut über die Konzentration von Truppen.
http://imageshack.com/a/img661/5179/X6ls5K.png
Das OKH befiehlt, das LVI. wieder aufzustellen, damit es für den Endkampf um das Reich zu Verfügung steht.
http://imageshack.com/a/img673/2332/ndwx7F.png
Das war schon schlimmer anzusehen.
17. Oktober 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die Wehrmacht frischt ihre Truppen auf und gönnt sich ein wenig Ruhe. Noch immer ist nicht klar, was die Rote Armee plant.
Finnland
http://imageshack.com/a/img912/1516/DHeAiG.png
Die Russen haben mehr Probleme mit den Straßenverhältnissen in Finnland als mit den Finnen.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img673/3700/mUE0hd.png
Eine Serie von kleineren Angriffen bringt der Roten Armee Verluste bei.
(Wir haben überall dort angegriffen, wo wir Forecasts von 0:2 oder 0:3 hatten. Leider kamen andere Ergebnisse raus, weswegen diese Aktion insgesamt etwas unglücklich gelaufen ist. Der erste Angriffe war 1:1 anstatt 0:2, und so ging es weiter.)
http://imageshack.com/a/img540/6196/Fm5u8Z.jpg
Die deutschen Panzer bleiben im Wartestand.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img540/5968/gQW0S5.png
Auch hier gelingt es, den Russen hohe Verluste beizubringen.
Die Panzerwaffe zieht sich zurück, um sich zu regenerieren.
http://imageshack.com/a/img633/5258/TnmqmT.png
Die deutsche Artillerie schießt die Russen reihenweise ab.
http://imageshack.com/a/img912/1108/vDl0P2.png
Die Panzerkorps erhalten Nachschub.
H.Gr. Ungarn
http://imageshack.com/a/img633/2718/IBhOoL.png
Die Wehrmacht kann in aller Ruhe eine Defensivlinie aufbauen.
http://imageshack.com/a/img661/431/bmHnpu.jpg
Die ungarischen Truppen nehmen ihre Stellungen ein und beginnen damit, sich zu verschanzen.
http://imageshack.com/a/img537/669/cPpPH8.jpg
Die deutschen Panzer verstärken den Kampfwert bedeutend.
In Bulgarien passiert gar nichts.
http://imageshack.com/a/img537/7893/fQtAOj.png
Bis zum Winter gibt es noch einige Verstärkungen.
http://imageshack.com/a/img673/6996/7H3tTn.png
Mittlerweile sieht das Bild ausgeglichener aus als im July.
http://imageshack.com/a/img538/5844/9dPeAU.png
Die Ruhepause der Roten Armee macht sich bemerkbar.
http://imageshack.com/a/img908/1916/CymRz8.png
Ebenso bei den Russen.
http://imageshack.com/a/img673/6136/qbwbtY.png
Man darf gespannt bleiben, wie das Konzept des werten Löwenherz aussieht.
Wir haben noch keinen blassen Schimmer.
Man darf gespannt bleiben, wie das Konzept des werten Löwenherz aussieht.
Wir haben noch keinen blassen Schimmer.
Was hat er denn für Optionen? Er ist euch wirtschaftlich überlegen. Für jeden MPP den ihr erhaltet dürfte er zum jetzigen Zeitpunkt 3 bis 3,5 erhalten. Tendenz bei ihm steigend und bei euch sinkend. Gleichzeitig läuft ihm die Zeit davon.
Wir würden versuchen, sobald es Versorgung und Wetter zulassen überall anzugreifen. Ein Abtausch von MPP im Verhältnis bis zu 1-3 wäre für ihn von Vorteil und ihr würdet ausbluten. Vor allem würden wir uns auf eure Panzerkorps konzentrieren. Die dürfen überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommen. Ob man mit dieser Strategie bis zum Spielende in Berlin steht, wissen wir nicht.
PS.: Wir stellen uns gerade vor: Im letzten Spielzug habt ihr nur noch eine Einheit mit einem Stärkepunkt in Berlin und der Schlussgong ertönt. "HvS Sieger nach Punkten" Vermutlich wird das Ergebnis etwas eindeutiger.;)
Vernichter
18.07.15, 13:14
Er muss jetzt eigentlich in Polen angreifen. Königsberg sieht zu fies aus. Thoeretisch müsste er erst in Ungarn aufrücken. Was ihr auf dem Balkan habt, kann er aber nicht wissen und er hat auch nicht die Zeit dafür euch an der Hauptfront in Ruhe zu lassen.
Was ist eigentlich mit Finnland? Da müsste doch jetzt theoretisch eine Kapitulation ohne die Einnahme von Helsinki geben.
Ruprecht I.
18.07.15, 17:38
PS.: Wir stellen uns gerade vor: Im letzten Spielzug habt ihr nur noch eine Einheit mit einem Stärkepunkt in Berlin und der Schlussgong ertönt. "HvS Sieger nach Punkten" Vermutlich wird das Ergebnis etwas eindeutiger.;)
Baku, Baku! :D
Werter Thomasius,
wir haben uns unzureichend ausgedrückt. Natürlich habt Ihr Recht... der werte Löwenherz muß angreifen, und er wird angreifen. Nur auf besseres Wetter braucht er nicht wirklich zu hoffen, das wird es nur ausnahmsweise geben.
Unser Gedankengang war ungefähr wie folgt: wenn er im Norden und in der Mitte angreift, wird es wirklich blutig. Wir befürchten, daß er uns in Ungarn umgehen will, und wenn er das mit einigen Panzerkorps tut, dann können wir es nicht verhindern. Momentan ist relative Ruhe, und wir können unsere Verluste trotz des reduzierten Einkommens recht gut ersetzen.
Aber uns kommt das alles komisch vor.. die Rote Armee rückt zwar vor, aber ziemlich langsam. Mit jeder Runde, die das so weitergeht, können unsere Truppen sich erholen, und wir sind in der Lage, angeschlagene Einheiten aufzufrischen. Unser Gefühl sagt uns, daß da noch was kommt.
Wegen der Siegbedingungen: wir wissen, was Ihr meint, und wir würden uns über ein solches Ergebnis sehr freuen. Aber es wäre trotzdem ein Major Victory für die Russen.
Werter Vernichter,
wir stimmen Euch zu... eigentlich muß der werte Löwenherz an allen Fronten mit voller Gewalt angreifen.. und das wird er auch irgendwann tun.
Wegen Finnland: der historische Verlauf, also der Separatfrieden ist in diesem Szenario nicht modelliert. Die Finnen werden also erst kapitulieren, wenn Helsinki fällt... und das dauert noch zwei bis drei Runden.
Werter Ruprecht I.,
wir bewundern die posititen Energien, die Euch durchströmen. :D
23. Oktober 1944 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Im Norden und in der Mitte finden nur zaghafte Angriffe der Russen statt.
Die Rote Armee steht vor Belgrad, und Bulgarien hat kapituliert.
Finnland
http://imageshack.com/a/img905/3146/jqZv9R.png
Die Gesamtsituation ist miserabel, die der Finnen ist allerdings noch wesentlich schlechter.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img538/8803/DEa1IO.png
Das OKH kann die russische Strategie nicht ganz nachvollziehen. Drei deutsche Divisionen werden angegriffen, und die Verluste sind recht einfach zu ersetzen.
Auf diese Weise kann die H.Gr. Nord sich noch eine ganze Weile halten.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img538/2599/kkXbDk.png
Auch bei der H.Gr. Mitte werden nur kleinere Angrifffe durchgeführt.
In der Umgebung von Lemberg tauchen einige neue Einheiten auf. Das OKH rechnet damit, daß die Russen in den nächsten Tagen eine Großoffensive starten.
Dieser veränderten Lage muß man sich anpassen.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img540/6487/lpDoZt.png
Die Rote Armee weiß nun, daß die Wehrmacht ein stabile Verteidigungslinie errichtet hat.
http://imageshack.com/a/img538/1497/H4OKnQ.png
Wie erwartet steht der Feind vor Belgrad. Einheiten, die noch in Jugoslawien oder Griechenland sind, können nach dem Fall der Stadt nicht mehr mit der Bahn transportiert werden.
http://imageshack.com/a/img540/1636/MU99NW.png
Nach schwerem Beschuß durch russische Katjuschas wird die bulgarische Hauptstadt vom Feind eingenommen, und das Land kapituliert.
http://imageshack.com/a/img901/4250/bpw3o2.png
Diese Einheiten waren bereits abgeschrieben.
http://imageshack.com/a/img673/4150/jBkFQT.png
Die Angriffe jugoslawischer Partisanen nehmen zu.
29. Oktober 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Im Bereich der H.Gr.n Nord und Mitte werden lokal begrenzte Gegenangriffe geführt, die den Russen hohe Verluste beibringen.
Die Truppen in Ungarn werden weiter verstärkt.
http://imageshack.com/a/img540/6532/GrpKMs.png
Operation Panzerfaust wird ausgelöst, und Otto Skorzeny muß mal wieder die Kastanien aus dem Feuer holen.
In Finnland passiert nichts.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img661/1580/M4Tm0D.png
Vier russische Einheiten erleiden hohe Verluste und ziehen sich zurück. Die deutschen Verluste sind gering.
(Anm.: wenn sich jemand wundert, was wir hier machen: wir hinden die Rote Armee daran vorzurücken. Wir wollen vermeiden, daß der werte Löwenherz uns mit Prepared Attack angreifen kann, weswegen wir die Einheiten verjagen.)
http://imageshack.com/a/img673/615/D4ianl.jpg
Diesmal treten zwei deutsche Panzerkorps in Aktion, und die Russen rennen wie die Hasen.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img673/2196/DZraEa.png
Das OKH nimmt die Front ein Stück zurück. Auch hier sollen die Russen dazu gebracht werden, entweder langsam vorrücken oder aus der Bewegung heraus angreifen.
http://imageshack.com/a/img540/373/6nDmc0.jpg
Die Mobilität der deutschen Panzer ermöglicht die schnelle Verlegung, die die Russen schon seit Monaten in ihrer Stellung bindet.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img912/4936/1vylVd.png
Die Panzerjäger treffen in Brod ein, und weitere Einheiten werden folgen.
http://imageshack.com/a/img661/8386/rcqYs8.jpg
Die deutschen Soldaten richten sich in Ungarn für einen längeren Aufenthalt ein.
http://imageshack.com/a/img538/9797/GECs0f.jpg
Das deutsche Panzerkorps wird das Rückgrat der Verteidigung werden.
http://imageshack.com/a/img537/6231/BPKlXl.png
Die letzten beiden Runden gelang es leider nicht, der Roten Armee Totalverluste beizubringen.
http://imageshack.com/a/img910/157/zaDURZ.png
Die eigenen Verluste sind gering...
http://imageshack.com/a/img910/3362/UvnFVr.png
... und die der Russen steigen wieder an.
http://imageshack.com/a/img537/172/6cm6zW.png
Der Bereich der Karte, auf dem noch gekämpft wird, schmilzt immer weiter zusammen.
http://imageshack.com/a/img540/886/9yzS4w.png
Genau wie die Leistungsfähigkeit der deutschen Rüstungsindustrie.
Wir fragen uns schon, ob es auch ein negatives Einkommen geben kann.. und ob wir auf unserem Konto einen Dispo haben.
Eigentlich unrealistisch, tatsächlich stieg doch die Leistung der deutschen Industrie bis Mitte/Ende 1944 immer weiter an, trotz Gebietsverlusten...
Möglicherweise wartet der werte Löwenherz auf Durchbrüche bei der Forschung, bis er die totale Offensive startet. Da die SU in dem Szenario schneller forscht, dürften Durchbrüche zu diesem Zeitpunkt nicht ganz unwahrscheinlich sein.
Werter HvS, negatives Einkommen kann es geben, einen Dispo haben Wir allerdings noch nicht gesehen. Durch das negative Einkommen wird der Stand an MPP bis auf 0, aber Unseres Wissens nach nicht weiter reduziert.
Eigentlich unrealistisch, tatsächlich stieg doch die Leistung der deutschen Industrie bis Mitte/Ende 1944 immer weiter an, trotz Gebietsverlusten...
Das mag sein, die Fähigkeit Deutschlands, Verluste adäquat zu ersetzen, war aber nicht mehr gegegen. Sehen wir MPP nicht nur als Industrie, sondern als GEsamtressourcen ;)
Werter Hjalfnar,
in Grunde habt Ihr natürlich Recht.
Die Industrieproduktion ist in diesem Falle aber etwas abstrakter zu sehen. Es wurden unseres Wissens nach ca. 1.400 Me 262 produziert, von denen die Hälfte aus Spritmangel nie geflogen ist. Einige Rüstungsgüter wurden nach wie vor in Massen produziert, Betriebsstoffe fehlten allerdings.. deswegen ist die Leistungsfähigkeit insgesamt vermindert. Die Abstraktion ist also grob zutreffend.
Werter Thomasius,
Eure Vermutung ist richtig. Die Rote Armee hat flächendeckend IW4 und HT4 eingeführt.
Wir haben das Szenario gestern zum ersten Mal als Russen gegen die KI durchgespielt und hatten HT4 Mitte September.... wir können also schon halbwegs zufrieden sein, daß es nicht noch früher war.
Werter Accoma,
so richtig ernst gemeint war die Frage auch nicht. :D
Werter Cfant,
eine durchaus sinnvolle Sichtweise.
4. November 1944 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die Rote Armee verstärkt ihre Angriffe, hält aber die Panzerwaffe noch im Hintergrund.
Finnland
http://imageshack.com/a/img911/8808/l3FFiN.png
Die Russen stehen vor den Toren von Helsinki.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img540/7682/OTsNoH.png
Die Rote Armee wurde flächendeckend mit neuen Infanteriewaffen ausgerüstet.
An der Strategie ändert sich nichts: es werden nur gezielt deutsche Divisionen angegriffen.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img538/9241/KZk4se.png
Der Feind hat nicht nur neue Infanteriewaffen, sondern auch neue Panzer. Das macht die Aufgabe der Wehrmacht nicht leichter.
Eine frische und ausgeruhte Sowjetarmee rückt über den Bug vor. Hier besteht Handlungsbedarf.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img540/7105/Hq1hew.png
Der Feind rückt langsam vor.
http://imageshack.com/a/img540/3687/a1Afea.png
Der Vormarsch der Roten Armee scheint unaufhaltsam.
10. November 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Sowohl bei der H.Gr. Nord als auch bei der H.Gr. Mitte werden harte Gegenschläge geführt. Zwei Sowjetarmeen werden vernichtet, weitere Feindeinheiten ergreifen die Flucht.
http://imageshack.com/a/img673/8357/scCUUK.png
Entgegen jeglicher militärischer Logik bekommen die Finnen ein letztes Mal Nachschub. Allein die Verstärkung dieser Einheit bindet ca. ein Drittel der Produktion des Deutschen Reiches.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img661/9739/ELy2M9.png
Mit äußerst geringen Verlusten werden vier sowjetische Großverbände stark dezimiert, drei ergreifen die Flucht.
http://imageshack.com/a/img673/7394/AmbV1b.png
Noch sind die russischen Panzer nicht in Aktion getreten.
Aber der deutsche Landser ist vorbereitet.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img538/1262/sws9M9.png
Trotz der angespannten Lage gelingt es, den Feind hart zu treffen.
(Anm.: der Angriff bei Siedlice ging in die Hose... wir haben die Panzergrenadiere zweimal mit 2:3 angreifen lassen, und beide Male gab es 3 Punkte Verluste. Auch der Angriff des Panzerkorps hat einen Forecasts von 1:3, aber es gab zwei Punkt Verluste. Wenn man drei Mal höhere Verluste als der Forecast hat, wird es nicht leichter.
Ein Angriff auf die Panzergrenadiere im Norden von Lemberg wäre möglich gewesen, wurde von uns aber wegen zu ungünstiger Verlustrelationen verworfen.)
http://imageshack.com/a/img673/5348/lPXaN1.jpg
Ohne die Mobilität der Panzerkorps wäre schon Schicht im Schacht.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img633/1842/bqaErP.png
Auch in Ungarn werden die Panzer als mobile Reserve genutzt.
http://imageshack.com/a/img540/5024/vuG2Bt.jpg
Im Raum Budapest graben sich die Ungarn ein.
http://imageshack.com/a/img538/2752/YG7JYE.png
Wenigstens ein paar russische Totalverluste.
http://imageshack.com/a/img633/6096/Kxrlsk.png
Mit den wenigen MPPs, die wir haben, sind keine großen Sprünge drin.
http://imageshack.com/a/img540/9879/mf3wrT.png
Die Rote Armee hat hohe Verluste, es kratzt den werten Löwenherz aber nicht.
http://imageshack.com/a/img673/9061/dXapYd.png
Wir gehen davon aus, daß die Rote Armee nun hart zuschlagen wird. Es sind noch zwei Runden bis Dezember, und ab dann gibt es Frost, was uns sehr helfen wird.
Gestern haben wir einen schnellen Test gegen die KI durchgeführt. Wir gehen davon aus, daß wir nicht ganz so viele Volkssturmeinheiten bekommen wie der Computer, aber selbst wenn es nur ein Drittel davon sein sollte, wird das Erreichen von Berlin verdammt haarig für den werten Löwenherz. Von Dezember bis März ist schlechtes Wetter, und während dieser Zeit geht kaum etwas voran. Beim Testspiel hatten wir Ungarn im September 1944 geknackt und konnten so über Wien ins Reichsgebiet eindringen. Trotzdem hat es bis 5 Runden vor Schluß gedauert bis wir in Berlin waren, weil wir in jeder unserer Runden eine geschlossene Schneedecke hatten.
Fazit: aus jetziger Sicht gehen wir davon aus, daß unser Gegner Berlin nicht einnehmen wird. Es sind nun 40 von 65 Runden absolviert, und wir haben gestern gemerkt, daß gerade die letzten Meter verdammt haarig werden, weil sich die russischen Einheiten gegenseitig auf die Füße treten. Wir werden von nun an wieder dazu übergehen, Raum zu opfern... da hat uns ja schon einmal den Kopf gerettet.
von Bismark
20.07.15, 09:18
Hallo,
ich glaube das er hinter den Lienen anlanden wird. Ich denke im raume Danzig.
Gruss
Von Bismark
Wenn die Finnen kapitulieren sobald Helsinki fällt solltet Ihr dann nicht zumindest die Einheit im Westen des Landes nach Helsinki ziehen? Und können die Einheiten im Osten nicht noch Störmanöver durchführen?
Werter von Bismarck,
danke für den Tipp, wir hatten dieselbe Befürchtung. Aus diesen Grund haben wir auch die beiden verfügbaren Kriegsschiffe patroullieren lassen. Seitdem wir gestern eine Runde gegen die KI gespielt haben, wissen wir, daß das Risiko einer amphischen Landung nicht besteht. Wir haben nämlich mal eine Einheit in die Boote gesetzt, und sie hatte nur drei oder vier Felder Bewegungsreichweite. Eine Streitmacht in Landungsbooten wäre also von Reval aus mehrere Monate unterwegs, und während dieser Zeit würde die Kriegsmarine sie versenken. Aber selbst ohne die Kriegsmarine würde eine Landung keinen Sinn machen, weil die Einheiten viel zu lange auf See wären.
Wir denken, daß wir vor einer amphibischen Landung keine Angst zu haben brauchen.
Werter Iche_Bins,
die Einheit im Westen des Landes sind die finnischen Jagdflieger.
Die Einheiten im Osten führen bereits ein Störmanöver durch, das zur Zerschlagung einer russischen Division geführt hat.
16. November 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Der vom OKH erwartete Großangriff hat begonnen, und die neuen Feindpanzer kommen zum ersten Mal zum Einsatz.
Finnland
http://imageshack.com/a/img537/4018/76a3jx.png
Und sie wird nicht lange dauern.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img905/3983/TXoM4v.png
Memel wird von der Versorgung abgeschnitten.
Drei deutsche Divisionen werden stark dezimiert.
Zum ersten Mal kamen die neuen Panzer sowie die ebenso mit neuem Material ausgerüsteten Panzergrenadiere zum Einsatz.
Aber noch hält die deutsche Frontlinie. Das OKH gibt Weisung, den alternierenden Rückzug vorzubereiten. Angeschlagene Einheiten sollen nach Möglichkeit in die zweite Reihe, um dort aufgefrischt zu werden. Auf diese Weise sollte es gelingen, möglichst langsam bei möglichst geringen Verluste zurückzuweichen. Auch wird der Rückzug aus Memel vorbereitet, die Situation dort oben ist kritisch.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img661/5119/4z17yQ.png
Die Russen greifen im Norden der Bug-Linie an. Das Deckungsfeuer der deutschen Artillerie verursacht schwere Verluste beim Feind, und die Linie wird gehalten.
Im Süden greifen die Russen mit vollen Gewalt an, und drei Armeekorps und zwei Divisionen erleiden schwere Verluste.
Das OKH beschließt, die HKL zurückzunehmen. Bis nach Warschau ist der Weg noch weit, und der Kern der deutschen Einheiten muß erhalten werden.
Aus diesem Grund wird auch auf einem Gegenangriff verzichtet.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img661/5319/pX1X85.png
Da das Deutsche Reich nicht mehr die Ressourcen hat, um die ungarischen Verbände aufzufrischen, müssen die deutschen Panzer in Aktion treten. Budapest muß mindestens bis zum Einbrechen des Winters gehalten werden.
http://imageshack.com/a/img673/2387/OS7p1A.png
Die Rote Armee räumt den Balkan auf.
Zum ersten Mal gibt es weder den Verlust einer Einheit noch einer Stadt zu betrauern.
22. November 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Das OKH sieht wegen der Ressourcenknappheit von größeren Gegenschlägen ab. Da entstehende Verluste kaum noch ersetzt werden können, liegt die Priorität auf der Erhaltung der wichtigen Panzertruppen.
http://imageshack.com/a/img538/8545/PJ9Fnv.jpg
Gegenschläge wären durchaus möglich und würden zur Vernichtung wichtiger Feindeinheiten führen, aber die Verluste und Exponierung einzelner Einheiten ist nicht zu vertreten.
Finnland
http://imageshack.com/a/img540/7541/j6IkDL.png
Im Raum Helsinki ist es ruhig, aber die aus Petroskoi ausgebrochenen Finnen erzielen einen Achtungserfolg.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img910/8007/2AnC0k.png
Es gelingt, die Verbindung nach Memel wieder herzustellen. Bei nächster Gelegenheit werden die Einheiten von dort abgezogen.
Das IV. Panzerkorps vernichtet ohne eigene Verluste eine Sowjetarmee, und eine weitere wird in die Flucht geschlagen. Die deutschen Verluste sind äußerst gering.
http://imageshack.com/a/img661/4223/rVqfPE.png
Die deutsche Infanterie schlägt sich tapfer.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img911/175/CoL1lO.png
Die Bug-Linie ist wieder auf Sollstärke, und die deutsche Artillerie erwartet die Russen. Durchbrechende Einheiten werden von den deutschen Panzern erwartet. Im Vergleich mit anderen Frontabschnitten wirkt die Lage hier relativ sicher.
Im Süden ziehen sich die deutschen Truppen auf die Linie Lublin - Jaroslaw zurück, wo die Artillerie Deckungsfeuer geben kann. Die dort stehenden Panzer sind voll eingraben und erwarten den Angriff der Russen.
Es sei angemerkt, daß ein Gegenangriff in Richtung Lemberg durchaus möglich gewesen wäre, aber wegen der zu erwartenden Verluste nicht zu verantworten ist.
http://imageshack.com/a/img540/7070/VjTgDy.png
Alle Panzerkorps sind in optimaler Verteidigungsposition.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img907/7995/arUgES.png
Der deutsche Gegenangriff schlägt eine russische Division in die Flucht, die dabei 70% ihrer Sollstärke verliert.
In Ungarn stehen immer noch zu wenige Truppen.
http://imageshack.com/a/img905/3333/Mi38Nf.jpg
Insbesondere die Mitte ist zu schwach besetzt.
http://imageshack.com/a/img908/5357/AWi107.png
Mal wieder eine Runde 2:0 gewonnen, was die Totalverluste angeht.
Wenn es nur darum gehen würde, dann könnten wir uns entspannt zurücklehnen.
http://imageshack.com/a/img537/9470/VRPwzC.png
Uns sind mittlerweile die Hände gebunden, eigene Angriffe werden die Ausnahme bleiben.
http://imageshack.com/a/img909/1856/s4WsiV.png
Den Russen dürfte das Recht sein.
http://imageshack.com/a/img540/3369/fLgAnO.png
Wir müssen nun notgedrungen unsere Strategie ändern. Im Norden und in der Mitte haben wir noch stabile Frontlinien, was eigentlich schon ein Grund zum Feiern wäre. Allerdings haben wir nur noch die Hälfte unseres Einkommens vom Juni 1944 zu Verfügung, und deswegen können wir nur noch die allernotwendigsten Reparaturen durchführen. Wir werden nun weitesgehend auf Gegenangriffe verzichten müssen, und Einheiten, die sich zurückgezogen haben, werden zwar noch aufgefrischt, aber nicht mehr an die Front beordert. So werden wir mit der gesamten Front langsam nach hinten gehen und dabei so gut es geht die Eingrabung nutzen.
Eines dürfte mittlerweile offensichtlich sein: der werte Löwenherz greift unsere Panzer nicht direkt an. Wir werden versuchen, das für unsere Zwecke auszunutzen. Bisher haben wir die Strategie angewendet, Infanterie in die erste Reihe zu packen und die Panzer dahinter zu platzieren. Wir werden nun versuchen, die Panzer in eingegrabenm Zustand in die erste Reihe zu stellen (wie z.B. im Südosten von Lublin)... mal sehen, ob die Russen angreifen.
Wir sind uns mittlerweile relativ sicher, daß wir Berlin halten können. Es sind nun 42 von 65 Runden gespielt, und der Feind steht seit Monaten am Bug, und im Raum Lemberg ist er auch nicht wirklich vorangekommen. Der Winter steht vor der Tür, und schlechtes Wetter ist genau das, was wir brauchen.
Aber für einen Minor Victory brauchen wir auch Warschau und Budapest, und das ist bestenfalls dann möglich, wenn der Feind den ganzen Winter durch geschlossene Schneedecke hätte.
Harren wir der Dinge.
Aber für einen Minor Victory brauchen wir auch Warschau und Budapest, und das ist bestenfalls dann möglich, wenn der Feind den ganzen Winter durch geschlossene Schneedecke hätte.
Harren wir der Dinge.
Wäre das dann nicht ein Unentschieden?
Bräuchtet Ihr für einen Sieg nicht neben Warschau noch eine der Städte Leningrad, Moskau, Stalingrad oder Baku?
Deswegen Minor Victory, weil das effektiv bedeutet, dass die Westalliierten ganz Kerndeutschland besetzen.
Wir verstehen nicht, warum der werte Löwenherz nicht brutalst auf euch anrennt, sondern weiter so vorsichtig agiert. Klar, ihr könntet ihm noch schweren Schaden zufügen und die Offensive bei Lemberg wird er nicht vergessen haben, aber kann sich mittlerweile 3:1 oder gar 4:1 Trades erlauben und produziert immernoch mehr als ihr. Auch gehe ich doch davon richtig aus, dass all die MPP/Runde, die ihr verliert, langsam aber sicher bei ihm auf dem Konto einfinden wird. Er hat ja jetzt schon ein Einkommen über 1100 während ihr bei Netto nur noch bei 250-280 bewegen dürfte. Und ihr könnt ja auch nicht wirklich überall verteidigen, selbst mit euren starken Panzern. Aber vielleicht hat er auch im Hintergrund nicht Truppen von Rumänien nach Norden verlegt, sondern von Norden nach Rumänien und will dort in den verbliebenen Runden massiv durchbrechen ohne Chance auf eine Erholung von euch.
Duke of York
21.07.15, 14:37
Wir verstehen nicht, warum der werte Löwenherz nicht brutalst auf euch anrennt, sondern weiter so vorsichtig agiert.
Wir schon. ;)
Wenn es nur "normale" Verluste an Truppen wären, hättet Ihr Recht. Aber bei so einer massiven Panzeransammlung der Deutschen im mittleren Frontabschnitt läuft er Gefahr, dass diese bei einem Gegenschlag nicht nur die unmittelbare Front durchbrechen, sondern auch bis zu den rückwärtigen HQs vorstoßen und diese vernichten. Und das wäre die absolute Katastrophe, wie wir ja schon einmal hier erlebt haben. Sowas kann sich selbst der reichste Russe nicht leisten, weil ohne Versorgung ganze Frontabschnitte kollabieren könnten.
Werter psycho,
wir haben gewisse Verständnisprobleme mit den Siegbedingungen.
http://imageshack.com/a/img912/3006/BHWm1c.png
Wenn wir das richtig verstehen, erzielen wir einen Minor Victory, wenn wir Warschau halten, was durchaus im Bereich des Möglichen ist.
Aber was ist, wenn wir Warschau und Berlin halten, die Rote Armee aber Helsinki, Bukarest, Sofia und Budapest? Dann wären nämlich die Bedingungen sowohl für einen Minor Victory der Achse als auch für einen Major Victory der Alliierten erfüllt.
Wir werden wohl bis zum Schluß warten müssen, bis wir das herausfinden.
Momentan würde ich sagen, daß wir Berlin halten können, Warschau vielleicht und Budapest wohl nicht.
Werter Hjalfnar,
das ist richtig. Wobei man davon ausgehen könnte, daß die Russen dann einfach weitermarschiert wären und die Amis angegriffen hätten.
Werter clone,
wir verstehen es auch nicht so recht. Die Offensive der Roten Armee kommt in Schwung, aber noch nicht mit letzter Konsequenz. Vielleicht hat der werte Löwenherz auch realisiert, daß Berlin zu weit weg ist und konzentriert sich nun auf Budapest, um zumindest einen Major Victory zu erreichen. Vielleicht stellt er uns auch eine Falle und wartet auf unsere Gegenoffensive... "Angebote" dazu gibt es durchaus.
Vielleicht hat er auch einfach Respekt vor unseren Panzern.. wir werden ihn nach Beendigung des Spiels mal fragen.
Werter Duke,
ein durchaus zutreffender Gedankengang. Der werte Löwenherz weiß ja nicht, daß wir aus MPP-Mangel auf Offensiven verzichten werden. Er könnte ruhig volle Kanne angreifen.. wir könnten so oder so nur kurz gegenhalten. Wir haben jetzt schon knapp 10 total zerschossene Einheiten, die wir nicht mehr auffrischen können.. und jedes Panzerkorps, daß wir von nun an verlieren, können wir nicht mehr ersetzen. Wir sind ja schon genötigt, unsere Panzer stehenzulassen, damit wir wenigstens die zwei Eingrabungsstufen mitnehmen können.
28. November 1944 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die Großoffensive der Roten Armee geht weiter, und der Feind rückt in Ungarn vor.
Finnland
http://imageshack.com/a/img910/8554/coGw9q.png
Helsinki wird nicht mehr lange aushalten.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img901/9342/7zT7dC.png
Der Verluste Memels ist bedauernswert, aber der Schaden hätte noch schlimmer sein können. Durch den Heldenmut der 263. Infanteriedivision wurde ein Korridor offengehalten, durch den die schwer angeschlagenen Truppen sich zurückziehen werden.
Es sei angemerkt, daß die 263. vier Angriffe abgewehrt hat, als sie bereits auf 10% der Sollstärke zusammengeschmolzen war.
Weiter südlich hat die Rote Armee mehrfach das XXXXVIII. Panzerkorps angegriffen. Die russischen Verluste betragen den Gegenwert einer Armee, die Wehrmacht hat ein paar Panzer verloren.
Trotz einiger tendenziell positiver Ereignisse wird die H.Gr. Nord sich zurückziehen müssen.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img540/8931/qnaXKf.png
Der Verlust der Kavallerie scheint von den Russen in Kauf genommen zu werden. Solange die Bug-Linie nicht an mehreren Stellen durchbrochen wird, gibt es kein Durchkommen.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img673/2742/KWoHnv.png
In Ungarn kommt es zu einer für das OKH unerwarteten Sachlage: die deutsche Verteidigungslinie wird einfach überrannt. Die Russen haben vor lauter Wodka den Fluß wohl nicht bemerkt.
Auch das LII. Panzerkorps wird von den Russen angegriffen und muß sich zurückziehen.
Es hilft alles nichts: es müssen weitere Truppen nach Ungarn entsendet werden.
http://imageshack.com/a/img538/6338/ohwPpg.png
Die Russen haben nun direkten Zugang zum Mittelmeer, was den Amerikanern und Briten nicht gefallen dürfte.
http://imageshack.com/a/img912/3079/I2zQuz.png
Leider waren diese Verluste allesamt zu erwarten.
http://imageshack.com/a/img537/5735/d9F6Fq.png
Es schmerzt zu wissen, daß Memel die erste verlorene deutsche Stadt ist, aber nicht die letzte.
http://imageshack.com/a/img909/852/cCfTyV.png
4. Dezember 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr. Nord bereitet ihren Rückzug vor, und auch im Bereich der H.Gr. Mitte werden hauptsächlich defensive Maßnahmen getroffen.
Die H.Gr. Balkan verläßt die Stellung an der Theiß und zieht sich nach Westen zurück.
In Finnland wird nichts unternommen. Eine Auffrischung des letzten finnnischen Armeekorps ist wegen der Belagerung nicht möglich.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img912/1582/68TaJj.png
Es wird der H.Gr. Nord nicht anderes übrig bleiben als der Rückzug.
http://imageshack.com/a/img673/6491/TkR7ba.png
Hastig werden Befestigungen angelegt.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img913/3038/edHb2t.png
Falls die Lage in Ungarn es erforden sollte, wird ein weiteres Panzerkorps dorthin verlegt werden.
http://imageshack.com/a/img673/8689/I5zKJl.png
Die deutschen Panzerkorps bleiben in Deckung und erwarten den Angriff der Roten Armee.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img673/1522/8MHCO9.png
Brod wird mit einem Panzerkorps verstärkt. Es wird viel von der Witterung abhängen.
http://imageshack.com/a/img913/7924/lOzWET.png
Einige Feindpanzer sind bereits vernichtet, aber bei weitem nicht genug.
http://imageshack.com/a/img673/4886/ENFwfz.png
Die NM beider Länder nähert sich der 75%-Marke. Zumindest kann der werte Löwenherz keinen Vorteil daraus ziehen, daß wir vor ihm unter diese Grenze fallen.
http://imageshack.com/a/img909/4210/4MfipB.png
Es wird immer ekliger.
http://imageshack.com/a/img673/6975/kTYl3I.png
Wir haben in unserer Runde nur zwei Stärkepunkte verloren.. bringt aber alles nichts.
http://imageshack.com/a/img538/7065/MFRV0s.png
Die Rote Armee ist nicht mehr zu stoppen.
http://imageshack.com/a/img913/5441/Evv6wP.png
Wir fertigen unsere Screenshots immer komplett an, während der Spielzug noch nicht abgeschlossen ist. Bei diesem Screenshot dachten wir uns: "klasse... geschlossene Schneedecke... genau das, was wir in Ungarn brauchen."
Und als wir auf End Turn gedrückt haben, hat sich das Wetter in Regen und trockene (!) Böden verwandelt. Einen jämmerlich kotzenden Smiley gibt es hier nicht, oder?
Admiral Hipper
21.07.15, 18:13
Und als wir auf End Turn gedrückt haben, hat sich das Wetter in Regen und trockene (!) Böden verwandelt. Einen jämmerlich kotzenden Smiley gibt es hier nicht, oder?
Wir meinen eigentlich Regen hemmt die Bewegung genauso als wäre Schlamm. Nur die Kampfergebnisse dürfen positiver ausfallen als mit Schneedecke, dafür hemmt Schnee die Bewegung nicht, wenn Wir uns nicht irren.
Strategienordi
21.07.15, 19:47
Werter HvS,
ein Blick ins Victory-Scrpt kann lösen:
{
#NAME= German Minor Victory
#POPUP= German Minor Victory
#IMAGE= German_victory.png
#SOUND=
#FLAG= 1
#TYPE= 1
#AI= 0
#GV= 1[1,100]
#LINK= 0[0]
#LEVEL= 0
#TRIGGER= 100
#ALIGNMENT= 1
#DATE= 1945/5/1
#NATIONAL_MORALE_TRIGGER= 0 [0] [0]
#MAP_POSITION= 5,30
}
{
#NAME= USSR Minor Victory
#POPUP= Russian Minor Victory
#IMAGE= Soviet_victory.png
#SOUND=
#FLAG= 1
#TYPE= 1
#AI= 0
#GV= 1[1,100]
#LINK= 0[0]
#LEVEL= 0
#TRIGGER= 100
#ALIGNMENT= 2
#DATE= 1945/5/1
#NATIONAL_MORALE_TRIGGER= 0 [0] [0]
#MAP_POSITION= 5,30
}
Die Stadt bei 5,30 ist Berlin, Ihr müsst also "nur" Berlin halten für den Minor Victory der Deutschen. Die Zielbeschreibung ist einfach falsch (oder eher undeutlich, weil3 or less natürlich auch 0, oder gar -1 schliessen würde). Wer Berlin hält, der gewinnt am Ende als Minor. Und da das Ihr sein werdet, habt Ihr wohl gewonnen.( Wir hätten hoch wetten sollen :P)
Ansonsten müsste der werte Löwenherz Euch 4 der Siegstädte überlassen und Ihr ihm Berlin, dann wäre die Frage ob die Soviets als Minor oder die Deutschen als Major siegen.^^
P.S.: Berlin ist immer Siegstadt der Soviets, also lautet die korrekte Siegbedienung: Berlin + 3 andere Städte bzw + 4.
Und ein Edit zur Strategie:
Zieht Euch auf Königsberg und Warschau zurück. Wenn der Russe zu rasch nachstösst, beissen Eure Panzer nochmal böse zu und vernichten die Einheiten auf Low Supply. Die dann wenn überhaupt noch in Russland neu aufgestellt werden und erst eine Runde maschieren oder Zugfahren müssen um wieder an der Front zu sein...mit dann mässigen Werten. Oder die Russen rücken langsam nach, warten bis der Supply in den eroberten Städten wieder gut ist. Dann wirds aber nichtmal ansatzweise bis Berlin reichen und Ihr habt nochmal ne Atempause.
In Ungarn solltet Ihr versuchen (sagt sich so leicht) die Panzer zu vernichten, die müssen da schon jetzt rangefahren werden, die wären also vor Spielende kaum mehr wieder da.
Wieso nur noch 10 Turns? Wir dachten, es wären noch knapp 20?
Werter Hipper,
Ihr habt natürlich vollkommen Recht. Aber uns wären die reduzierten Kampfergebnisse wesentlich lieber gewesen, weil das die Verluste deutlich gesenkt hätte.
Werter Strategienordi,
mit Berlin habt Ihr Recht, denn wir haben zeitgleich bei Bill Runacre nachgefragt, und der hat uns dasselbe gesagt. Somit ist das, was in den Victory Conditions steht, etwas mißverständlich. Wir sind natürlich sehr erfreut, daß wir aller Wahrscheinlichkeit nach einen Minor Victory erzielen werden.
Wegen der Strategie: der schrittweise Rückzug auf Königsberg und Warschau war von uns beabsichtigt und ist bereits im Gange. In der Tat ist es so, daß der werte Löwenherz einen ordentlich Respekt vor ujnseren Panzern zu haben scheint.
Das mit Ungarn wird schwer... aber vielleicht hilft uns die Witterung.
Werter Cfant,
das ist so zu verstehen, daß jeder Spieler noch 10 Turns zu spielen hat.
10. Dezember 1944 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gib bekannt:
Die Rote Armee nimmt Helsinki ein und Finnland kapituliert. Die Großoffensive des Feindes geht weiter.
Finnland
http://imageshack.com/a/img661/3854/vQ3jgA.png
Man hat sich dort oben lange tapfer gewehrt, aber nun ist es endgültig vorbei.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img673/8581/aP1t64.png
Trotz des verhältnismäßig guten Wetters greifen die Russen nicht mit voller Gewalt an, was für das OKH etwas unverständlich ist.
Es gilt, einen weiteren Schritt nach Westen zu tun.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img537/4961/srGrQp.png
In der Mitte bleibt der Feind bei seiner üblichen Strategie und schickt eine einzelne, todgeweihte Einheit über den Bug.
Im Süden wird der deutsche "Wellenbrecher" Swalyawa überrannt und bindet damit eine große Menge an Feindeinheiten. Ansonsten finden keine Angriffe statt, was für das OKH nicht zu verstehen ist.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img661/7371/EoJMQO.png
In Ungarn entstehen zwei Probleme.
Die Rote Armee hat Artillerie in Reichweite von Budapest stationiert, die in der Lage ist, die starken Befestigungsanlagen mit einem Schlag zu neutralisieren. Damit wäre die Hauptstadt ungeschützt, was unbedingt verhindert werden muß.
In Brod droht eine ähnliche Situation. Die Stadt muß evakuiert werden, oder es gibt ein Blutbad.
http://imageshack.com/a/img913/8288/UMLa3t.png
Bedauernswert, aber alle diese Verluste waren zu erwarten.
http://imageshack.com/a/img661/8041/GNUskQ.png
16. Dezember 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Alle Heeresgruppe halten sich an die Strategie des alternierenden Rückzugses. Nur Budapest wird entschlossen verteidigt.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img661/3166/rxqWQm.png
Die nächste Verteidigungslinie wartet schon.
http://imageshack.com/a/img540/3759/VNf68H.png
Auch Tilsit wird als Wellenbrecher fungieren.. im Optimalfall aber mit Rückfahrkarte.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img661/3707/LG0S8Q.png
Die nächste russische Armee wird vernichtet, und die eigenen Verluste sind sehr gering.
Im Süden erwarten die deutschen Soldaten die Rote Armee.
http://imageshack.com/a/img538/5065/SQAGid.jpg
Die deutschen Panzer stehen bereit und sind begierig darauf, sich mit ihren sowjetischen Gegner zu messen.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img661/8899/kLBVRd.png
Auch wenn der Verlust des LVI. Panzerkorps im Bereich des Möglichen ist, so ist Budapest für die nächsten Tage sicher.
http://imageshack.com/a/img911/6394/EN6zvz.png
Die Zusammenarbeit mit den Ungarn klappt hervorragend.
http://imageshack.com/a/img673/5858/fXTkkf.png
In der aktuellen Situation ist jeder Totalverlust, den die Rote Armee erleidet, ein großer Erfolg.
http://imageshack.com/a/img673/6377/D9iSf7.png
Das übliche Bild bei der Wehrmacht..
http://imageshack.com/a/img540/5136/Zsj1Au.png
... und bei den Russen.
http://imageshack.com/a/img538/3977/mXf1jH.png
Mit dem sicheren Wissen im Hinterkopf, daß wir sehr wahrscheinlich einen Major Victory erzielen werden, lebt es sich etwas leichter.
Wir ziehen in Erwägung, ein kleines Feuerwerk abzubrennen. Wir haben aktuell zehn Panzerkorps und ein Panzergrenadierkorps im Feld, zwei weitere kommen am 1. Februar 1945.
Als wir End Turn drücken, sehen wir, wie sich ganz Mitteleuropa in eine geschlossene Schneedecke verwandelt. Sehr gut, da entsteht Weihnachtsstimmung.
Duke of York
22.07.15, 10:48
Mit dem sicheren Wissen im Hinterkopf, daß wir sehr wahrscheinlich einen Major Victory erzielen werden, lebt es sich etwas leichter.
Wir ziehen in Erwägung, ein kleines Feuerwerk abzubrennen. Wir haben aktuell zehn Panzerkorps und ein Panzergrenadierkorps im Feld, zwei weitere kommen am 1. Februar 1945.
Nanana. Übermut tut selten gut. ;)
Wir sollen Euch höchsten Respekt für diesen Abwehrerfolg. Eine absolute Glanzleistung. :top:
Wir würden erwägen, eine weitere Panzergruppe vom Bug abzuziehen und nach Ungarn zu stellen, um Budapest abzusichern.
Hebt euch das für die letzten zwei Runden auf, da wollen Wir einen für die Russen verheerenden Gegenschlag sehen, der den Allies die Kontrolle über Polen und Ostpreussen sichert!
Admiral Hipper
22.07.15, 16:41
Wir vermuten unterirdische Kampfwerte beim Gegner, deshalb greift er (zu Recht) nicht an. Insbesondere wahrscheinlich bei seinen Panzern.
Tiefergreifend findet sich die Ursache wohl in einem mangelhaften Management von Reserven, Supply und Erholung/Auffrischung. Eigentlich sollte dies aufgrund der zahlenmäßigen und produktiven Überlegenheit dem Russen leichter fallen als dem Deutschen.
Anderseits ist der Russe fast zu Angriffen gezwungen wenn er Berlin erreichen will...wie immer schwierig zu beantworten.
Strategienordi
22.07.15, 23:52
Mit dem sicheren Wissen im Hinterkopf, daß wir sehr wahrscheinlich einen Major Victory erzielen werden, lebt es sich etwas leichter.
Wir trauen Euch ja so einiges zu werter HvS, aber dass Ihr in 9 Runden Leningrad, Moskau und Stalingrad einnehmt dann doch nicht.^^
Aber der Minor ist Euch sicher. Alleine von Warschau bis Berlin sind es überschlagen 25 Felder. Dafür bräuchte nen HQ 8-9 Runden, ne Panzerarmee mit Motorization auch noch 4-5 Runden. Und zwar reine Marschzeit, ohne Widerstand und bei bestem Supply. Und der Russe steht nichtmal in Warschau, sondern nochmal 1-2 Runden entfernt. Budapest liegt soweit östlich wie Warschau, aber nochmal südlich, dazu kommt, dass der kürzeste Weg durch Karpaten und Sudeten blockiert ist.
Und da der Russe immer Berlin haben muss (die 4 Städte beim Major wären ja das historische Ergebnis ohne Helsinki), habt ihr gewonnen. Bietet natürlich schön die Möglichkeit, ein paar Feuerwerke abzubrennen. :D
Wir denken, der werte Löwenherz hätte an einer Front mit massivem Panzereinsatz ohne Rücksicht auf Verluste angreifen müssen. Also einen Schwerpunkt bilden. Aber auch der werte Löwenherz hat seine Panzer gestreut und kommt somit nirgendwo durch. Das mit dem üblen Zustand kommt hinzu - sieht man ja an den grauen Zahlen - also eines der bekannten Probleme der Engine - zu schnelles Vorrücken endet tödlich ;)
Wir gratulieren euch schonmal zu eurem herrlichen Erfolg werter HVS.
Falls ihr dieses Szenario jemals noch einmal spielen solltet würden wir gern die Variante sehen dass ihr euch mit Heeresgruppen Mitte und Nord großzügiger absetzt (notfalls bis zu den Reichsgrenzen) und stattdessen Rumänien haltet. Hättet ihr die 200-300 MPP von dort jetzt noch könntet ihr wahrlich sogar noch zu einer zumindest lokalen 1945er Gegenoffensive antreten :)
Das dieses Spiel gelaufen ist dürfte jedem klar sein, aber das liegt auch sehr stark am Design des Spieles.
Grundsätzlich sind alle Spiele der SC-Reihe extrem darauf ausgelegt das im Sommer viel gekämpft wird und im restlichen Jahr nicht viel los ist. Vor allem im Winter sind große Offensiven nicht durchführbar, weil es Wetter nicht zulässt. Dazu kommt noch die Unterschiedliche Zuglänge.
In diesem Szenario dauert ein Sommerspielzug 3/3 Tage und ein Winterspielzug 8/8 Tage. Gleichzeitig führt das Wetter zu extrem schlechten Kampfergebnissen für den Angreifer und eine wesentliche geringere Bewegungsreichweite der Einheiten. Winteroffensiven mit großen Manövern, Durchbrüchen in die Tiefe und massiven Raumgewinn sind unmöglich. Das Spiel ist völlig ungeeignet die Winterschlachten an der Ostfront abzubilden ohne es massiv mit dem Editor zu verändern. Es gibt vermutlich nicht ohne Grund keine Szenarien der sowjetischen Winteroffensiven. Gäbe ist derartige Szenarien wurde es sofort auffallen, dass die historischen Erfolge der Roten Armee im Winter völlig unmöglich wären.
Vergleicht man die derzeitige Situation im Spiel mit dem Stand an dem die Rote Armee im Januar 1945 ihre Winteroffensive startet ist der Unterschied nicht groß. Berlin wäre unter den Bedingungen dieses Spieles nicht erreichbar. Wir sind uns nicht einmal sicher ob die Rote Armee ohne Gegner unter Winterbedingungen die Strecke Warschau-Berlin von Anfang Januar bis Anfang Mai schaffen könnte.
Wenn man in diesem Spiel das historische Ergebnis erreichen will, muss die Rote Armee im Sommer 1944 mehr erreichen als das historische Ergebnis. Ist das gegen einen guten Menschen möglich? Wäre interessant
Deshalb schlagen wir ein Rematch mit gewechselten Rollen vor.
Admiral Hipper
23.07.15, 17:00
Deshalb schlagen wir ein Rematch mit gewechselten Rollen vor.
Das wäre auf jeden Fall interessant.
Longstreet
23.07.15, 21:10
Deshalb schlagen wir ein Rematch mit gewechselten Rollen vor.
Wir unterstützen den Antrag!
Das dieses Spiel gelaufen ist dürfte jedem klar sein, aber das liegt auch sehr stark am Design des Spieles.
Grundsätzlich sind alle Spiele der SC-Reihe extrem darauf ausgelegt das im Sommer viel gekämpft wird und im restlichen Jahr nicht viel los ist. Vor allem im Winter sind große Offensiven nicht durchführbar, weil es Wetter nicht zulässt. Dazu kommt noch die Unterschiedliche Zuglänge.
In diesem Szenario dauert ein Sommerspielzug 3/3 Tage und ein Winterspielzug 8/8 Tage. Gleichzeitig führt das Wetter zu extrem schlechten Kampfergebnissen für den Angreifer und eine wesentliche geringere Bewegungsreichweite der Einheiten. Winteroffensiven mit großen Manövern, Durchbrüchen in die Tiefe und massiven Raumgewinn sind unmöglich. Das Spiel ist völlig ungeeignet die Winterschlachten an der Ostfront abzubilden ohne es massiv mit dem Editor zu verändern. Es gibt vermutlich nicht ohne Grund keine Szenarien der sowjetischen Winteroffensiven. Gäbe ist derartige Szenarien wurde es sofort auffallen, dass die historischen Erfolge der Roten Armee im Winter völlig unmöglich wären.
Vergleicht man die derzeitige Situation im Spiel mit dem Stand an dem die Rote Armee im Januar 1945 ihre Winteroffensive startet ist der Unterschied nicht groß. Berlin wäre unter den Bedingungen dieses Spieles nicht erreichbar. Wir sind uns nicht einmal sicher ob die Rote Armee ohne Gegner unter Winterbedingungen die Strecke Warschau-Berlin von Anfang Januar bis Anfang Mai schaffen könnte.
Wenn man in diesem Spiel das historische Ergebnis erreichen will, muss die Rote Armee im Sommer 1944 mehr erreichen als das historische Ergebnis. Ist das gegen einen guten Menschen möglich? Wäre interessant
Deshalb schlagen wir ein Rematch mit gewechselten Rollen vor.
Schöne Analyse, der ich als Leser, der das Szenario nur aus diesem AAR kennt, zustimme.
Ruprecht I.
23.07.15, 21:23
Wir unterstützen den Antrag!
Tatata, jetzt lasst ihn doch erstmal mit einer gewaltigen Zangenbewegung den russischen Nordflügel zerschmettern :teufel:
Schade, daß er erst so spät mit den Finnen ausgebrochen ist. Die hätten's noch bis Moskau geschafft :D
Werter Duke,
natürlich wollten wir Minor Victory schreiben.. einen Major halten wir gegen einen so guten Spieler wie den werten Löwenherz für unmöglich.
Wir hatten auch in Erwägung gezogen, ein weiteres Panzerkorps nach Ungarn zu verlegen, aber wir haben diesen Gedanken verworfen. Wir werden im Verlauf dieses Posts erläutern, warum wir zu dieser Entscheidung gelangt sind.
Werter Hjalfnar,
unserer Einschätzung nach wird im Mai nicht mehr viel übrig sein. Die Rote Armee hat nun ihren lange vorbereiteten Großangriff begonnen, und wir können unsere angeschlagenen Einheiten nicht mehr auffrischen. Die Rote Armee steht drei Reihen tief, und wenn wir ein paar Einheiten davon wegballern, bremst das die Horden nicht. Wir gehen davon aus, daß wir nun jede Runde einige Einheiten verlieren, bis fast nichts mehr da ist... aber bis nach Berlin kommen die Russen trotzdem nicht.
Werter Hipper,
die Werte der meisten russischen Einheiten sind mittlerweile akzeptabel. Unser Gegenspieler hat uns verraten, daß er den aktuell stattfindenden Angriff lange vorbereitet hat, und in der Tat können wir nicht mehr gegenhalten.
Werter strategienordi,
wie Ihr Euch wahrscheinlich gedacht habt, meinten wir auch Minor und nicht Major.
Budapest werden wir relativ schnell verlieren, aber Warschau wollen wir eigentlich noch eine Weile halten.
Werter Bigfish,
die meisten Einheiten sind mittlerweile in gutem Zustand. Wo wir Euch allerdings Recht geben: die mangelnde Schwerpunktbildung. Eigentlich sollte die Rote Armee genug Einheiten haben, um darauf verzichten zu können, aber wir haben uns schon länger gewundert, daß es uns gelungen ist, alle Fronten recht gleichmäßig zu halten.
Werter Boron,
danke sehr.
Euren Einfall halten wir für brilliant und erbitten Eure E-Mail-Adresse, damit wir Euch den ersten Zug schicken können.
Wir finden es immer gut, wenn jemand etwas Ungewöhnliches ausprobieren will. :D
Werter Thomasius,
den meisten Punkten Eurer Analyse stimmen wir zu. Wir halten es auch für problematisch, daß man im Winter doppelt bestraft wird.. erstens durch die eingeschränkten Werte und die reduzierte Mobilität, und zweitens durch die Veränderung der Zuglängen. Wir glauben, daß die Herren Designer das machen, damit der Winter nicht zu langweilig wird.
Wir sind uns übrigens auch nicht sicher, ob wir gut gespielt haben oder ob das Szenario gegen einen halbwegs guten Spieler auf Seiten der Achse schlichtweg nicht zu gewinnen ist.
Wir haben bereit vor einigen Wochen den werten Löwenherz gefragt, ob wir ein Rematch mit vertauschten Seiten machen, aber sehr zu unserem Bedauern möchte er das nicht... er meinte, daß er nicht auf SM steht, und das Argument können wir absolut verstehen. Das Szenario ist unter psychischen Gesichtspunkten wirklich schwer zu spielen, weil es an allen Ecken und Enden Einschläge gibt und man sich kaum wehren kann.
Werter Longstreet,
wir auch... aber der werte Löwenherz leider nicht. Wir hoffen allerdings, daß sich irgendjemand anders finden wird.... wir würden die andere Seite gerne mal mit einem AAR beleuchten. Allerdings glauben wir, daß es ziemlich schwer ist, in der vorgegebenen Zeit nach Berlin zu kommen.
Werter Cfant,
bildet Euch eine Meinung in der Praxis... AoC ist wirklich gut.
Werter Ruprecht I.,
die Finnen haben es bis nach Moskau geschafft... in einem Gefangenentransport.
22. Dezember 1944 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Der seit langem befürchtete Angriff der Roten Armee mit allen zu Verfügung stehenden Mitteln hat begonnen.
Auch wird die Panzerwaffe nun konzentriert zum Einsatz gebracht, und an vielen Stellen der Front gibt es Kämpfe zwischen russischen und deutschen Panzern.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img538/5739/HIlqyO.png
Die Rote Armee macht Ernst und schickt alle ihre Bolschewiken ins Rennen. Wegen der schlechten Witterung hält die deutsche Frontlinie, aber die Panzertruppe hat merkliche Verluste.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img907/6326/t0POGC.png
Am Bug unternimmt die Rote Armee einen weiteren Versuch, die deutschen Frontlinien zu durchdringen. Auch dieser ist zum Scheitern verurteilt.
Auch im Süden greifen die Russen an. Drei Panzerkorps, ein Panzergrenadierkorps und Unmassen Infanterie rücken über die Grenze des Deutschen Reiches vor.
Da sowohl im Bereich der H.Gr. Nord als auch hier an diesem Frontabschnitt die Angriffe auf die deutschen Panzer begonnen haben, ist abzusehen, daß die deutsche Rüstungswirtschaft die Verluste nicht mehr ersetzen kann.
Das OKH beschließt, der sowjetischen Panzerwaffe, die im Süden angreift, den Zahn zu ziehen. Am Bug kann die Front auch so gehalten werden.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img538/9469/uRE30Z.png
Auch in Ungarn greift die Rote Armee die deutschen Panzer an.
Das OKH geht nicht davon aus, Ungarn noch lange halten zu können.
(Anm.: wir entscheiden uns an dieser Stelle dagegen, noch ein weiteres Panzerkorps nach Ungarn zu verlegen. Es ist unerheblich, wohin wird die zusätzliche Einheit verlegen würden, wir haben nämlich ein Problem: wir kommen an die Artillerie nicht dran. Wenn unser Gegner nächste Runden die Einheiten rochiert, dann kann er die Artillerie bis auf zwei Felder an Budapest heranbewegen und drei Schuß abgeben, womit das Entrenchment bei Null ist. Bereits in dieser Runde hat die Artillerie drei Schuß auf das LII. Panzerkorps abgegeben, und das mögen Panzerkorps gar nicht. Es reicht dem Feind, wenn die ungarische Einheit in Budapest sich zurückzieht und er eine Division reinzieht, was durchaus möglich ist.. und dann kapituliert Ungarn. Alle deutschen Einheiten in Ungarn sitzen dann in der Falle. Rumänien ist Mitte September gefallen, und wir haben nun Ende Dezember.. das muß reichen. Wir müssen den Rückzug vorbereiten, es geht nicht anders.)
http://imageshack.com/a/img911/5968/we6tZC.png
Die 214. wird wieder aufgestellt und kann Ende Januar 1945 wieder in die Kämpfe eingreifen.
http://imageshack.com/a/img538/610/UnkJhn.png
Weitere Städte gehen verloren.
http://imageshack.com/a/img540/1023/XFvVEe.png
30. Dezember 1944
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr.n Nord und die H.Gr. Balkan leiten den Rückzug ein, nur die H.Gr. Mitte hält die Stellung, da das OKH die Verteidigungslinie an Bug weiter nutzen will.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img905/4185/y66PCb.png
Aufgrund der geschlossenen Schneedecke ist möglich, einige der vorteilhaften Defensivpositionen noch weiter zu nutzen.
Durch die Vernichtung des Panzerkorps wird der Roten Armee einiges von ihrem Schwung genommen.
http://imageshack.com/a/img911/8135/KXwgXn.jpg
Im Kampf Infanterie gegen Infanterie sieht es besser aus, als wenn der deutsche Landser gegen T34/85 antreten muß.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img661/764/tWNodW.png
Am Bug wird eine weitere Armee vernichtet, und eine frische deutsche Division nimmt den Platz ein, womit die Verteidigungslinie weiterhin intakt ist.
Im Süden wird ein Panzergrenadierkorps vernichtet, und zwei Panzerkorps verlieren die Hälfte ihrer Sollstärke. Auch hier wurde dem Angriff des Feindes der Schwung genommen.
Das OKH geht davon aus, die Stellung am Bug noch eine Weile halten zu können. Aber im Süden ist damit zu rechnen, daß bei Tauwetter die deutschen Linien zusammenbrechen werden.
Das OKH gibt aus diesem Grunde den Befehl, am 15. Januar 1945 den schrittweisen Rückzug zu beginnen. Das hat auch mit der Lage in Ungarn zu tun, da damit zu rechnen ist, daß die Rote Armee irgendwann die Pässe nach Böhmen und Mähren überschreitet.
http://imageshack.com/a/img912/4710/hccLXD.jpg
Die Wehrmacht hat nach wie vor vier einsatzbereite Panzerkorps im Kampfgebiet und ist auch willens, diese einzusetzen.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img661/127/ddDkVM.png
Alle Städte im Westen Ungarns werden von der Wehrmacht besetzt, so daß im Falle einer Kapitulation die Versorgungswege unter Kontrolle der Wehrmacht sind.
Die Stellung bei Brod wird aufgegeben, und auch im Raum Budapest machen sich die deutschen Truppen zum Rückzug bereit. Neben dem Weg nach Wien müssen auch die Gebirgspässe verteidigt werden.
http://imageshack.com/a/img911/7334/zwa4l3.png
Im Raum Budapest wird der Feind erwartet. Sicherlich wird die Stadt der erste Ziel sein.
http://imageshack.com/a/img537/8190/ubAn0w.png
Die Rote Armee hat hohe Verluste, aber es kratzt sie nicht.
http://imageshack.com/a/img909/2651/TurTDH.png
Die Wehrmacht bekommt langsam das Rückgrat gebrochen.
http://imageshack.com/a/img661/6791/5dHowH.png
Die Rote Armee ist unbeeindruckt. Die 1.600 MPP hat der werte Löwenherz locker auf dem Konto.
http://imageshack.com/a/img901/8238/LOxvd7.png
Je länger der Schnee anhält, desto besser. Aber wir haben gesehen, daß der werte Löwenherz im nächsten Zug Tauwetter und Regen hat... das gibt ein Blutbad bei Jaroslaw und Lublin.
http://imageshack.com/a/img673/4449/b4Biys.png
Die MPPs werden auch immer weniger.
http://imageshack.com/a/img911/6005/MyGS68.png
Die Rote Armee hat im Vergleich zur Lage Ende September 29 Einheiten mehr auf dem Spielbrett, wir haben 8 weniger. Während des Kräfteverhältnis damals bei 3:2 lag, ist es nun schlechter als 2:1.
Beide Seiten haben seitdem 11 Totalverluste gehabt, was für uns überraschend ist. Aber trotzdem können wir unsere Verluste nicht mehr ersetzen.. bestenfalls mal ein Division, die wir nicht auf Low Supply verloren haben.
Aber wir haben jetzt schon mehr als 10 Einheiten, die wir nicht mehr auffrischen können.
Wir werden ja wahrscheinlich einen Minor Victory erzielen, aber trotzdem werden wir unsere Haut teuer verkaufen. Nur für ein Feuerwerk wird es nicht reichen.
Ist es so schlau die Panzer direkt an der Front stehen zu lassen? Sind sie jetzt nicht ein leichtes Ziel für die Russen?
Der werte HvS hatte eine Seite weiter vorne erläutert, dass der werte Löwenherz ungern Panzerkorps angreift. Diese sind durch das Eingrabungslevel auch mit russischen Panzerkorps nur schwer zu knacken und fungieren quasi als Wellenbrecher. Da Wir inzwischen ja immerhin SCWW1 Unser eigen nennen (und die frühen Panzer bei den Mittelmächten offensiv sehr ähnlich einsetzen^^) erscheint Uns das sinnig.
Werter Iche_Bins,
die Beantwortung dieser Frage ist eher komplex, da es verschiedene Faktoren gibt, die eine solche Entscheidung in unterschiedliche Richtungen beeinflussen wollen.
Zuerst das Wetter. Wir haben in der vorhergehenden Runde gesehen, wie sich die Russen an den Panzern die Zähne ausgebissen haben. Einige Angriffe der Infanterie wurden "zu null" gewonnen. Wenn wir in dieser Runde geschlossene Schneedecke gehabt hätten, dann wäre auch kaum etwas passiert. Was wir nicht wußten: die Rote Armee hatte noch Panzerreserven im Hintergrund.
Der nächste Faktor ist das Entrenchment. Nahezu alle unsere Einheiten in der ersten Frontlinie waren maximal eingegraben, und das wollten wir nicht aufgeben. Bei einem Rückzug stünden unsere Einheit mit Entrenchment Null auf dem freien Feld, auch nicht gut.
Dann haben wir noch die Nachzügler, die für die Rote Armee eine leichte Beute sind.. Einheiten, die nicht mit den Panzern Schritt halten können. Deswegen muß man so einen Rückzug immer alternierend machen.
Der letzte und vielleicht wichtigste Punkt: wir hätten natürlich schon im letzten Zug einige Einheiten zurückziehen können, und die verbliebenen hätten die volle Wucht abbekommen. Aber wir haben uns dazu entschlossen, eine Runde stehen zu bleiben und den Russen einen Schlagabtausch zu liefern, um die Rote Armee zu schwächen und ihrer schlagkräftigsten Einheiten zu berauben. Theoretisch hätten wir alle unsere Panzerkorps nach Westen fahren lassen können, da hätten wir bis Spielende nicht ein einziges mehr verloren.. aber so wollen wir nicht spielen. Wir haben Anfang Januar 1945 eine absolut intakte Panzerwaffe gehabt, und die wollen wir nutzen, sonst brauchen wir sie auch nicht. Ziel ist nach wie vor die Verzögerung des Vormarsches.
Wir hatten wohl ziemliches Pech mit dem Würfeln (wir haben eine russische Infanteriedivision gesehen, die zwei Punkte Schaden gemacht hat und selbst keinen eingesteckt hat, das verstehen wir überhaupt nicht), wir hatten unvorteilhaftes Wetter und unsere Einheiten haben sich nicht zurückgezogen, was eigentlich zu erwarten gewesen wäre.. aber die Rote Armee hat schwere Verluste gehabt, und es wird Monate dauern, bis diese wieder ersetzt wurden. Und nicht mal die Rote Armee kann solche Verluste locker wegstecken.. also haben wir unser Ziel, den Angriff des werten Löwenherz zu entschärfen, erreicht. Wenn wir die russischen Panzerkorps ungestört vorrücken lassen, bekommen wir so oder so ein Problem. Wir haben im Rückraum jede Menge angeschlagene Einheiten, die wir nicht auffrischen können, und der werte Löwenherz wartet nur auf solche Gelegenheiten.
Werter Hjalfnar,
damit unsere Strategie funktioniert hätte, wäre eine geschlossene Schneedecke vonnöten gewesen. Die Rote Armee greift mittlerweile die Panzer an und bezahlt ihren Preis dafür.
7. Januar 1945 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die Rote Armee nutzt das Tauwetter und schlägt mit voller Gewalt zu. Die H.Gr. Mitte bekommt einen schweren Schlag versetzt, und Budapest geht verloren.
H.Gr. Nord
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Die Rote Armee ist zu den für sie typischen Massenangriffen übergegangen. Unter horrenden Verlusten für die Angreifer werden die deutschen Einheiten langsam zurückgedrängt.
Insbesondere bei der H.Gr. Nord ist ein Hauch des Großen Krieges zu spüren.
H.Gr. Mitte
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Am Bug versuchen die Russen etwas Neues: drei Panzerkorps rollen durch ein Loch in der deutschen Stellung, werfen das verteidigende Panzerkorps zurück und versuchen einen Brückenkopf zu etablieren.
Im Süden gibt es das befürchtete Blutbad. Eine Zusammenwirkung von Tauwetter, ziemlich ungewöhnlichen Kampfverläufen und der schlichten Weigerung, sich zurückzuziehen, führt zum Verlust von zwei Panzerkorps und einem Armeekorps.
Auch wenn die Lage schlimm aussieht, so hat sich die H.Gr. Mitte Zeit erkauft. Warschau muß bis in den Frühjahr gehalten werden.
H.Gr. Balkan
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Entgegen den Befürchtungen des OKH hat Ungarn (noch) nicht kapituliert.
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Die Panzerkorps können nicht ersetzt werden.
http://imageshack.com/a/img673/4342/sKB2k3.png
Erneut ein schauerliches Bild.
15. Januar 1945
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Alle drei H.Gr.n führen harte Gegenschläge, und die Rote Armee verliert unter anderem vier Panzerkorps. Die Absatzbewegungen gehen weiter.
H.Gr. Nord
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Die Weißrussische Front hat keine Gepanzerten Truppen mehr.... nur noch Horden von Infanterie.
(Anm.: die vernichtete Einheit war ein Panzergrenadierkorps!)
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Der Volksstum ist erleichtert, daß er nur Infanterie zu sich zukommen sieht.
H.Gr. Mitte
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Die russische Brückenkopf wird von der Versorgung abgeschnitten, und eines der drei feindl. Panzerkorps wird vernichtet. Auch wenn im OKH jedem klar ist, daß man sich zurückziehen muß, so will man doch seine Haut so teuer wie möglich verkaufen.
Östlich von Lublin wird ein weiteres Panzerkorps vernichtet, und der Rückzug nach Warschau wird befohlen.
In Jaroslaw bleibt die Front weiter bestehen, dort wird man sich erst am 31. Januar zurückziehen.
Die Verluste waren hoch, aber die Rote Armee hat erheblich an Offensivkraft eingebüßt.
http://imageshack.com/a/img910/6957/mYTodm.jpg
Auch viele russische Mütter werden weinen.
H.Gr. Balkan
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Ein weiteres sowjetisches Panzerkorps wird vernichtet, und der Rückzug läuft planmäßig ab.
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Der Weg nach Westen ist nach wie vor frei.
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Den Schlag hat die Rote Armee gespürt. Die Panzer sind bis Ende März aus dem Spiel, müssen dann im Bereich der Sowjetunion wieder aufgestellt werden und mühsam nach Deutschland verlegt werden.. die sehen wir im Verlauf des Spiels nicht mehr... und wenn, dann nur kurz.
http://imageshack.com/a/img540/6213/ajr7Gh.png
Die bisher verlustreichste Runde für die Wehrmacht.. 2.600 MPP Gegenwert.
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Der Roten Armee geht es ebenso... 3.300 MPP Gegenwert abgeraucht.
http://imageshack.com/a/img907/1876/VYXA9j.png
Zum Glück haben wir schon Januar... bis Mai wird nicht mehr viel übrig sein, und nur die großen Entfernung bis Berlin wird uns retten.
23. Januar 1945 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Während im Norden Tilsit die Feindmassen aufhält, wird die Bugstellung endgültig überwunden. Im Raum Jaroslaw zögert der Feind, und in Ungarn rückt die Rote Armee nach.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img537/4227/Sjv7vN.png
Die Verteidiger von Tilsit bringen die Rote Armee zum Verzweifeln. Das erlaubt den restlichen Truppen, die Stellungen bei Königsberg auszubauen.
Heilsburg wurde vom Feind eingeschlossen.
H.Gr. Mitte
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Mit Gewalt brechen den Russen durch die Bug-Stellung und vernichten dabei die 45. Infanteriedivision und das III. Panzergrenadierkorps.
Damit ist die Stellung am Bug nicht mehr haltbar, und das OKH befiehlt den Rückzug in Richtung Warschau. Dabei wird Siedlice ein Zwischenhalt sein.
Im Süden rückt der Feind nur zögerlich auf Jaroslaw vor, womit die Hoffnungen des OKH erfüllt wurden.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img661/6136/ol1eWA.png
Die Rote Armee stürmt weiter voran, und der H.Gr. Balkan fehlt die Möglichkeit, gegenzuhalten.
http://imageshack.com/a/img673/1390/lU6t2p.png
Griechenland kapituliert allerdings nicht.
Die von den Sowjets eingesetzte neue Regierung fragt umgehend um eine Hilfspaket nach, damit Griechenland gerettet wird.
http://imageshack.com/a/img901/6377/x2l2a4.png
Es wird immer schlimmer.
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Die Griechen mal wieder...
31. Januar 1945
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Im Reichsgebiet beginnen alle Truppen mit dem Rückzug auf die Linie Königsberg - Warschau, die bis in den Frühjahr gehalten werden muß.
In Ungarn setzten sich alle verbliebenen Truppen in Richtung Reichsgrenze ab. Die Pässe über die Kaparten werden besetzt.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img537/3439/xsKtVn.png
Jeder Tag, den die Front hält, ist Gold wert.
http://imageshack.com/a/img901/4563/wFZTrY.jpg
Alle verbliebenen Panzer sammeln sich im Raum Königsberg.
H.Gr. Mitte
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Trotz der unglaublichen Verluste gelingt es, eine geschlossene Frontlinie aufzubauen. In Siedlice und westlich von Jaroslaw wird Schwere Artillerie platziert, die die angreifen Russen beschießen kann.
In Warschau wird weiterhin fieberhaft an Feldbefestigungen gearbeitet.
Die Pässe im Raum Krakau sind besetzt.
http://imageshack.com/a/img673/9625/hw3rU7.jpg
Die deutsche Artillerie hat sich als sehr wirksam gegen die bolschewistischen Massenangriffe erwiesen.
http://imageshack.com/a/img661/1007/AxG3fb.png
Das OKH hofft, daß die Rote Armee irgendwann eine Pause einlegen muß.
http://imageshack.com/a/img538/8746/Y7cejN.jpg
Die Panzer fahren zurück nach Westen.
http://imageshack.com/a/img910/4365/3Qzgkk.png
Mittlerweile ist es illusorisch, an Totalverluste beim Feind auch nur zu denken.
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Wir führen nur wenige eigene Angriffe durch, und das zum Glück ohne Verluste.
http://imageshack.com/a/img673/8858/HhFg3Y.png
Darüber lacht die Rote Armee.
Zum Glück geht unserem Gegenspieler die Zeit aus.
http://imageshack.com/a/img661/3859/mhG3zg.png
Von nun an geht es nur noch rückwärts.
So ein Massaker-Zug wie der vom 7.1.1945 hätte für den Russen wohl schon längst kommen müssen, vor Monaten. Ob es das jetzt noch wird? Schon wieder einen Zug danach so zögerlich. An der Stelle des Sovjets würde ich jetzt die Truppen bis zum vollständigen Erschöpfungstod nach Westen jagen. Alles oder nichts!
von Sachimos
27.07.15, 22:46
Wir persönlich denken, dass der werte HvS einfach mal das Optimum aus dem Szenario herausgeholt hat.
Er spielt einfach sehr planvoll, überlegt und sein Supply Management ist hervorragend.
Sowas kann man dann auch nur schwer kontern, vor allem wenn man nicht unendliche Verluste und Erschöpfung der Truppen riskieren will.
Deshalb denken Wir auch, dass das Szenario mit dem verehrten HvS als obersten Sowjet, deutlich früher enden würde.;)
Sehen Wir offen gesagt nicht unbedingt so. Die Kampfkraft der deutschen Einheiten, insbesondere der Panzer, ist schon enorm. Wenn man die Einheiten halbwegs beisammen halten und intakt zurücknehmen kann, dann kann man auch als Deutscher bei erstklassigem Supply 2-3 Reihen tief um Berlin stehen. Dahin muss der Russe erstmal kommen und dann auch noch dadurch. Das geht kaum ohne Artillerie und damit dann auch nur punktuell, das dauert. Die Russen stehen sich halt mit der Masse selber im Weg, während der deutsche Nachteil der geringeren Einheitenzahl drastisch verringert wird. Die Siegbedingungen bei solch kurzen Szenarien sind halt einfach nicht so wirklich ausbalanciert, zumal, ob der Kürze der Zeit, 2-3 Runden unpassendes Wetter einfach nur einen spielentschiedenden Einfluß haben können.
Aber natürlich auch zweifelslos hervorragend gespielt (mal wieder). Insbesonders die "hochstehende Verteidigung" im Norden fanden wir sehr interessant. Hätten nicht gedacht, das dies so gut funktioniert. Einfach nur gut gemacht.;)
Werter clone,
das tut der werte Löwenherz ja auch... aber wegen des Wetters kommt er nicht voran.
Aber Ihr habt Recht: die Ruhepause im Oktober zum Aufrüsten der Einheiten hat der Roten Armee die Siegchance genommen.
Werter von Sachimos,
wir sind leider genötigt, Euch zu widersprechen. Wir haben auch gerade dem werten Löwenherz geschrieben, daß wir glaube, daß das Szenario imbalanced ist. Der Grund dürfte sein, daß es für die alte Karte, die nur bis Warschau ging, designed wurde. Damals war das Ende des Szenarions im Januar 1945.. was realistisch ist. Aber von Januar bis Mai kommt man nicht nach Berlin.. nicht bei diesem Setup.
Wir denke, daß wir sehr gut gespielt haben und unseren Gegner zuweilen ausmanövrieren konnten, aber selbst bei perfektem Spiel der Russen ist Berlin kaum zu erreichen. Wir würden gerne den Beweis dafür antreten und die Russen spielen, aber was noch fehlt, ist ein Gegner.
Werter Storn,
danke für das Lob.
Eure Ansicht zum Balancing können wir nur unterstreichen.
8. Februar 1945 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die vier Wellenbrecher erfüllen ihre Aufgabe hervorragend, und auch sonst kommt die Rote Armee wegen des schlechten Wetter kaum voran.
H.Gr. Nord
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Die Rote Armee konzentriert sich auf Tilsit und erlebt eine Schlappe. Schwerer Beschuß mit Artillerie und geschätzte zehn Angriffe durch Infanterie können den helfenhaften Verteidigern nichts anhaben.
Geschockt von den Kämpfen um Tilsit, unterläßt die Rote Armee jegliche Versuche, Heilsburg anzugreifen.
http://imageshack.com/a/img537/4767/v8gwZN.png
So kann der Weg in der Wehrmacht gehen: vom Flugzeugtechniker zum Partisanenbekämpfer... und nun Retter Ostpreußens!
(Anm.: und bald Sargbewohner!)
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img537/5686/V5o5rv.png
Die Rote Armee nimmt Lublin und Jaroslaw, kann der zurückweichenden Wehrmacht aber kaum Verluste beibringen.
H.Gr. Balkan
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Auch in Ungarn rückt die Rote Armee vor, kann aber ihre Kampfkraft nicht entfalten.
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Die Wehrmacht hat keine Totalverluste.
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16. Februar 1945
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Das OKH hält an der Planung fest: Verzögern statt vernichtet werden.
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Die 6. SS-Panzerarmee und das LXXXXVII. Armeekorps werden von der Westfront transferiert.
In der Ostmark wird man sich freuen.
H.Gr. Nord
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Das OKH ist nicht mehr in der Lage, Verstärkungen zu entsenden. Alle Ressourcen werden in Ungarn benötigt.
Gegenangriffe unterbleiben weitestgehend.
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Die deutschen Einheiten gehen entland der Flüsse in Stellung.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img911/9356/WV1dil.png
Das OKH beschließt, daß die Verteidiger von Siedlice den Feind aufhalten müssen, um den Rückzug im Süden zu decken.
Da die Verteidung von Warschau noch Zeit braucht, müssen die Landser in Stellung bleiben.
http://imageshack.com/a/img661/953/OzEiUr.jpg
Zäheste Kämpfe werden erwartet.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img540/7448/bMppId.png
Der Großteil der deutschen Rüstungsproduktion geht nach Gyor, um das LII. Panzerkorps auf Sollstärke zu bringen.
Eine starker Kampfverband besetzt Zagreb, um dem Feind den direkten Weg nach Italien zu verwehren.
Die 6. SS-Panzerarmee und das LXXXXVII. Armeekorps treffen in der Ostmark ein.. keine Sekunde zu spät.
http://imageshack.com/a/img673/5848/tPJbSu.jpg
Die deutschen Panzer müssen die Russen von Wien fernhalten.
Das weder die Wehrmacht noch die Rote Armee Totalverluste hatten, entfällt die Verluststatistik.
Wahrscheinlich wird das eine Ausnahme bleiben.
http://imageshack.com/a/img538/6753/uXDUzw.png
Die Witterung gibt der Wehrmacht eine Atempause.
http://imageshack.com/a/img673/7316/s0raH4.png
Die Rote Armee hat die niedristen Verluste seit dem Beginn des Szenarios.
Das liegt am Wetter und der Ohnmacht der deutschen Einheiten.
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Als wir End Turn drücken, erleben wir eine positive Überraschung: es bleibt bei der geschlossenen Schneedecke, und es schneit!
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Mit den wenigen MPPs können wir Warschau notdürftig verstärken... gut so.
24. Februar 1945 - Feinaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die Wellenbrecher-Strategie funktioniert dank des winterlichen Wetters hervorragend und bindet die Russen in ihren Stellungen.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img538/5091/zMLve0.png
Die Russen finden wegen des schlechten Wetters keine Möglichkeit, die beiden deutschen Wellenbrecher zu beseitigen.
Die schieren Anzahl der Rotarmisten ist beängstigend.
(Anm.: kennt noch jemand Spider Murphy Gang? Und draußen vor der großen Stadt stehen die Russen sich die Füße platt...
Und noch ein Wort: sind wir hier vor Königsberg oder vor Minas Tirith?)
H.Gr. Mitte
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Die Strategie die OKH geht voll auf. Siedlice hält den feindlichen Angriffen stand, und im Süden können die Russen ihre Kampfkraft trotz des Einsatzes von vier Panzerkorps nicht entfalten.
(Anm.: am 24. Februar haben die Ungarn Brest-Litowsk noch gehalten.. das ist aber aus dieser Grafik nicht ersichtlicht.)
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img913/7564/6Prfgu.png
Der erste der vier deutschen Wellenbrecher geht verloren.
http://imageshack.com/a/img911/4144/03tcaG.png
Aber wenigstens einen guten Kampf geliefert.
http://imageshack.com/a/img537/3508/sU0Oq6.png
Das war schon lange zu befürchten.
4. März 1945
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Der Nachschub für Warschau läßt noch auf sich warten.
In der Ostmark wird eine Verteidigungslinie aufgebaut.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img912/2393/AdAmju.png
Tilsit und Heilsburg können nicht verstärkt werden. Arme Teufel.
(Anm.: wir greifen eine unterversorgte Division der Russen an. Voraussage 0:4... und der Feind hat Stärke 4. Gefundenes Fressen. Das Resultat war allerdings 1:3, und die Division überlebt auf Stärke 1. Wir greifen nochmals an und verlieren einen weiteren Stärkepunkt... Sockenschuß.)
http://imageshack.com/a/img673/8491/OXCWnh.jpg
Ostpreußen hat schon bessere Tage gesehen.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img912/8201/IR72yv.png
Die H.Gr. Mitte zieht sich nach Warschau zurück.
Es sei angemerkt, daß die Besatzung der Festung Brest-Litowsk nicht besiegt wurde, sondern aus politischen Gründen kapituliert hat. Es wurde entschieden, den Kampf 1956 weiterzuführen.
http://imageshack.com/a/img673/8358/v5Juu9.jpg
Die Stellungen bei Warschau sind nicht unbedingt das, was man sich wünschen möchte. Viele Einheiten, aber kaum eine auf Sollstärke.
H.Gr. Balkan
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Die deutschen Einheiten, die über Zagreb nach Italien marschieren sollten, bekommen wegen der dortigen Lage einen anderen Auftrag: Marsch über Graz nach Wien.
Das OKH legt sich fest: ab der Reichsgrenze ist ein Zurückweichen undenkbar.
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Die Einheiten der Wehrmacht verlassen Ungarn.
http://imageshack.com/a/img540/3056/5PW4GW.png
Jede Seite hat eine Division verloren.
http://imageshack.com/a/img673/2010/t5jcW5.png
Mit dem Beginn des Tauwetters wird das Massaker beginnen.
http://imageshack.com/a/img909/6568/Q2GsgT.png
Die Russen wird es nicht stören.
http://imageshack.com/a/img911/4792/2kieAi.png
Es ist etwas schizophren. Wir wissen, daß wir einen Minor Victory erzielen werden, aber trotzdem leiden wir.
Tröstet Euch damit, dass es 1956 weitergeht.
Erste geheime Truppenlager mit Nudelhölzern wurden angelegt.:)
Werter Werth,
vielleicht werden auf Pfeil und Bogen noch mal verwendet, mit denen die Truppen im Raum Berlin ausgerüstet sind....
12. März 1945
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Das schlammige Wetter zieht der Roten Armee den Zahn. Die Sowjets rücken zwar vor, können aber ihr Zerstörungspotential nicht entfalten.
(Anm.: es sei angemerkt, daß der werte Löwenherz in seiner Runde schlammige Böden hatte, was aus den Grafiken nicht ersichtlich ist.
Das Malus, das bei geschlossener Schneedecke einberechnet wird, hatte er also nicht. Trotzdem gab es kaum Angriffe.)
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img540/4972/q51ih0.png
Tilsit und Heilsburg haben ihre Aufgaben mit Bravour erledigt.
Die Rote Armee rückt an die deutschen Stellungen heran, führt aber keine Angriffe aus.
H.Gr. Mitte
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Im Bereich der H.Gr. Mitte dasselbe. Die Rote Armee rückt vor, greift aber aus unerfindlichen Gründen nur sehr zaghaft an.
So wird bspw. Radom von feindl. Truppen umfaßt, aber es fällt kein Schuß.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img912/5903/7U2o83.png
In Ungarn werden zwei deutsche Infanteriedivisionen zurückgedrängt. Auch Zagreb wird angegriffen, kann sich aber zur Wehr setzen.
http://imageshack.com/a/img911/328/XS2HX0.png
Die beiden Wellenbrecher haben den Zielen des OKH bestens gedient und die Rote Armee entscheidend verzögert.
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Immer mehr deutsche Städte gehen verloren.
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20. März 1945
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Alle Truppen begeben sich in ihre Stellungen, um dem letzten Angriff der Roten Armee zu begegnen. Deutschen Angriffe unterbleiben vollständig, auch aufgrund des Winterwetters.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img905/9040/xiYHsC.png
Zwar sind die deutschen Stellungen gut ausgebaut, aber irgendwann wird ein Loch entstehen, durch das die Rote Armee nach Westen strömen wird.
http://imageshack.com/a/img661/6498/CYrvAg.jpg
Aber ein paar Russen werden die tapferen deutschen Volkssturmsoldaten sicherlich mitnehmen.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img540/1944/jYax0g.png
Trotz der angespannten Lage ist es dem OKH gelungen, von Königsberg bis nach Krakau eine durchgehende Verteidigungslinie aufzubauen.
Die Verteidiger von Radom ziehen sich in den Schutz der Festung Warschau zurück, wo die Russen ein Festungsgürtel erwartet, der von der deutschen Artillerie geschützt wird.
(Anm.: am Beispiel Radom wird des Problem des werten Löwenherz bestens dokumentiert. In einer Runde rückt er seine Einheiten ran und bringt die Artillerie in Stellung, unterläßt aber wegen Entrenchment 4 jegliche Angriffe. In unserer Runde ziehen wir die Einheit nach Westen, und es ist nichts passiert... nicht ein Punkt Schaden. In der nächsten Runde muß er seine Einheiten an unsere Verteidigungslinie heranziehen.. in die Reichweite der voll aufmunitionierten Artillerie. Die sowjetischen Panzer mögen keine Artillerie... das ist aus der Schlacht um Lemberg bekannt. Desweiteren hat diese Strategie einen gewaltigen Verzögerungeffekt, und sie kostet und nicht viele MPPs.)
http://imageshack.com/a/img538/4099/XqbsC5.jpg
An den Flanken warten Panzerverbände, um einen Gegenstoß zu führen.
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img673/6953/3q0Vab.png
Ab hier geht es keinen Schritt mehr zurück.
http://imageshack.com/a/img673/4852/K441o8.jpg
Auch die Infanterie macht sich bereit.
http://imageshack.com/a/img633/985/PY92Mk.png
Nicht viel passiert.
http://imageshack.com/a/img538/7259/7VCgjw.png
Keine MPPs, keine Angriffe.
http://imageshack.com/a/img633/1439/ccTY4A.png
Die Rote Armee hat während unseres Zuges nicht einen MPP verloren.. zum ersten mal in diesem Szenario.
Auch ist deutlich sichtbar, daß der werte Löwenherz keine Einheiten mehr auffrischen muß... weil wir leider nicht mehr in der Lage sind, ihm Verluste zuzufügen.
http://imageshack.com/a/img538/3656/1TjhVq.png
Wir haben uns entschlossen, die oben gennanten Brennpunkte bis zum Ende des Spiels zu verteidigen.
Nächste Runde wird es schönes Wetter geben.... und ein feines Schlachtfest.
Na, dann brennt gegen Ende nochmal ein Feuerwerk ab :) Und lasst Linz nicht in die Hand des Feindes fallen! :)
Duke of York
31.07.15, 11:37
Wir vermuten, dass die Kampfwerte der Russen auch ziemlich im Keller sind. Im Norden und in Ungarn haben sie sowieso keine Sollstärke mehr. Und die Mitte hatte in den vergangenen Runden auch ziemlich gelitten. Jetzt, auf Reichsgebiet, ist auch die Versorgung nicht mehr optimal. die Chancen stehen gut, Königsberg, Warschau und die Südflanke von Polen zu halten. Glückwunsch!
:prost:
Werter Cfant,
das Feuerwerk wird immer wahrscheinlicher, auch wenn es in dieser Runde noch nicht stattfindet... aber die Lunte brennt.
Linz werden die Russen wohl nicht mehr erreichen. Wir sind zuversichtlich, alle drei Brennpunkte bis zum Ende des Spiels zu kontrollieren.
Werter Duke,
das ist richtig. Vor allem die Infanterie ist in miserablem Zustand.
Wir denken auch, daß wir Wien und vielleicht auch Pressburg halten können.
Danke. :D
28. März 1945 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die Rote Armee wird von den schlammigen Böden ausgebremst und rückt nur punktuell an die deutschen Stellungen heran. Angriffe finden nur vereinzelt statt.
Das OKH ist zuversichtlich, Königsberg, Warschau und Wien bis Anfang Mai halten zu können.
Kapitulationsverhandlungen mit den Westalliierten sind in vollem Gange, und wenn die Rote Armee von den deutschen Kernlanden ferngehalten wird, dann wird das für die Gestaltung Deutschlands nach dem Kriege sicherlich von Vorteil sein.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img673/5451/Q9oqdy.png
Die Rote Armee vertreibt zwei deutsche Einheiten und schickt eine Armee über den Fluß.
Das OKH gibt Anweisungen, diesen Brückenkopf unter allen Umständen zu beseitigen, um die Rote Armee möglichst lange von Königsberg fernzuhalten.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img538/6712/i5f53P.png
Die feindlichen Panzerkolonnen bleiben im Schlamm stecken, und die Verteidiger von Warschau gewinnen wertvolle Tage.
Der russische Angriff auf Tarnow wird abgewiesen, und die Rote Armee erleidet schwerste Verluste. Ähnlich wie bei der Schlacht um Tilsit finden die bolschewistischen Horden kein Mittel, um die Stadt schnell niederzukämpfen. Ohne Artillerie oder Panzer ist der Blutzoll gigantisch.
http://imageshack.com/a/img538/4817/W5NLO9.png
In Warschau startet die Polnische Heimatarmee einen Aufstand gegen die deutschen Besatzer.
(Anm.: durch die Annäherung der Roten Armee an Warschau auf zwei Felder wird das Warschau-Event ausgelöst. Die Versorgung in der Stadt selbst sinkt von 10 auf 7 (kostet uns MPPs, da Warschau produziert), und die Einheit in der Stadt verliert einen Stärkepunkt. Wie das Event weitergeht, wissen wir nicht... aber es ist davon auszugehen, daß der weitere Verlauf ähnlich sein wird.)
H.Gr. Balkan
http://imageshack.com/a/img538/3536/1PL8Jo.png
Die Rote Armee unternimmt einen konzentrierten Angriff auf das LII. Panzerkorps, das sich zurückziehen muß.
Durchaus mögliche Angriffe auf die Infanterie südlich von Pressburg unterbleiben.
Eine angeschlagene sowjetische Division überschreitet östlich von Preßburg die Berge und droht, in die Slowakei einzufallen.
Die sowjetischen Panzer sind in schlechtem Zustand und ein lohnendes Ziel für einen Gegenangriff.
Mit Wirkung zum 1. April 1945 wird die H.Gr. Balkan ind H.Gr. Ostmark umbenannt.
http://imageshack.com/a/img538/9088/LqCfQu.png
Die letzten beiden Städte, die noch von der Wehrmacht kontrolliert wurden und sich außerhalb des Reichsgebiets befanden, gehen verloren.
http://imageshack.com/a/img912/1991/I4rihH.png
2. April 1945
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die H.Gr.n Nord und Ostmark führen lokal begrenzte Gegenschläge durch, die zur Vernichtung von zwei sowjetischen Einheiten führen.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img913/7813/GWqzAl.png
Der sowjetische Brückenkopf wird bereinigt, aber die Reserven der H.Gr. Nord gehen zur Neige.
http://imageshack.com/a/img537/2074/7Koe6b.png
Die Last für die Infanterie wird immer schwerer werden.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img661/8585/Or9Mr8.png
Im Nordosten von Warschau rochieren die Truppen. Das stark angeschlagene Panzerkorps zieht sich zurück, und eine frische Infanteriedivision stopft die Lücke.
Tarnow und das Minengebiet werden auf Sollstärke gebracht. Das OKH beabsichtigt, die Rote Armee dort möglichst lange zu binden.
http://imageshack.com/a/img540/986/OJqtIs.jpg
Die Artillerie im Raum Warschau macht sich feuerbereit, um dem unvermeidlichen Angriff der Russen zu begegnen.
H.Gr. Ostmark
http://imageshack.com/a/img661/8889/6hNewB.png
Es geht nach wie vor ausschließlich darum, den Feind von Wien und Preßburg fernzuhalten. Da die sowjetischen Panzerkorps nun stark angeschlagen sind, wird der Angriff des Iwan nun etwas an Fahrt verlieren.
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Die Verteidiger von Zagreb haben sich über Gebirgspässe nach Graz geschlichen.
http://imageshack.com/a/img673/6975/MJCKCO.png
Die Vernichtung von zwei Einheiten ist zu diesem Zeitpunkt ein Achtungserfolg, da wir kaum noch über Einheiten auf Sollstärke verfügen.
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Wir müssen mit unseren ca. 160 MPP pro Runde haushalten.
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Die Rote Armee merkt die Nadelstiche.
http://imageshack.com/a/img673/2802/drd6Bj.png
Der werte Lowenherz hat in seinem nächsten Zug Regen und trockene Böden..
7. April 1945 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Die Rote Armee kommt nicht allzu gut voran, verursacht aber Verluste bei der Wehrmacht.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img540/8735/xWJdf3.png
Der Iwan schickt eine weitere Armee über den Fluß.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img661/7449/t2awOz.png
Die russischen Panzer rücken an die Stellungen heran, Angriffe unterbleiben aber.
H.Gr. Ostmark
http://imageshack.com/a/img909/5520/6Q1CRk.png
Das XXXX. Panzerkorps geht verloren, und die Russen nähern sich Preßburg.
http://imageshack.com/a/img537/4451/Oc9i0k.png
Eine weitere Einheit, die nicht mehr zu ersetzen ist.
http://imageshack.com/a/img538/9841/aG9Cke.png
12. April 1945
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Entlang der gesamten Frontlinie werden Gegenangriffe durchgeführt, die die Rote Armee von den drei Städte Königsberg, Warschau und Wien fernhalten sollen.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img661/7155/xLV4gV.png
Die westliche Seite des Flusses ist feindfrei.
http://imageshack.com/a/img673/8203/5OJ8q7.jpg
Die Männer der 1. Marine-Infanteriedivision machen sich bereit.
Großadmiral Dönitz inspizpert die Lage.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img661/6453/XFFpd4.png
Die Rote Armee hat sechs Panzerkorps im Kampfgebiet, und viele davon sind in schlechtem Zustand und unterversorgt.
Das OKH rechnet mittlerweile damit, Warschau bis Anfang Mai halten zu können.
http://imageshack.com/a/img537/2667/oH5blN.jpg
Die sowjetischen Panzer werden in Empfang genommen, wenn sie angreifen.
H.Gr. Ostmark
http://imageshack.com/a/img911/3144/f7sYVL.png
Es sind kaum noch Truppen vorhanden.
http://imageshack.com/a/img909/2332/hMBJYy.png
Nur die 6. SS-Panzerarmee hat noch annähernd Sollstärke.
http://imageshack.com/a/img673/4949/hxotgm.png
Weitere Totalverluste sind zu befürchten, da die meisten Einheiten nur einen Bruchteil ihrer Sollstärke haben.
http://imageshack.com/a/img538/3893/Bevjl0.png
Wenn wir nur MPPs hätten..
http://imageshack.com/a/img673/9458/kmqZGr.png
... würden wir die russischen Verluste noch viel höher ansteigen lassen.
http://imageshack.com/a/img673/2501/xDi8UB.png
Der werte Löwenherz hat in seiner Runde keinen Regen, dafür aber schlammige Böden, was allerdings für ihn nicht schlimm ist, da seine Einheiten dicht an unseren Linien stehen.
Wir erwarten den Verlust einiger Einheiten, aber wir gehen davon aus, alle drei Städte zu halten... nur deswegen haben wir ja auch in den letzten Runden gegengehalten.
17. April 1945 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Äußerst überraschend für das OKH bleiben die Russen eher passiv und unternehmen keine größeren Angriffe.
Man geht davon aus, daß die Sowjets realisiert haben, daß sie Berlin so oder so nicht mehr erreichen und nun nicht mehr unnötig Menschenleben opfern wollen.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img673/7052/Y36toi.png
Zwei deutsche Panzerkorps werden zum Rückzug gezwungen, aber die Rote Armee setzt nicht nach.
Der eklatante Mangel an Panzern hat dazu geführt, daß die sowjetischen Angriffe nicht mehr die Schlagkraft wie noch im Sommer 1944 haben.
H.Gr. Mitte
http://imageshack.com/a/img538/5088/FkNMuu.png
Scheinbar rüstet man sich für einen letzten großen Angriff.
Aber das OKH wird das nach Möglichkeit verhindern.
H.Gr. Ostmark
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Die bolschewistischen Horden beißen sich an Graz (nicht Linz) die Zähne aus.
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(Anm.: die eine Stadt hatten wir wohl übersehen.)
http://imageshack.com/a/img910/507/UDkaS3.png
22. April 1945
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Da sich aus den Verhandlungen mit den Westalliierten ein Ende des Krieges zum 1. Mai 1945 abzeichnet, geht das OKH keine großen Risiken mehr ein.
Die für die Gestaltung Deutschlands nach dem Krieg ungemein wichtigen Städt Königsberg, Warschau und Wien werden allesamt unter Kontrolle der Wehrmacht bleiben.
Bei Preßburg, Tarnow und der südlich davon gelegenen Mine ist ebenso davon auszugehen, daß die Städte gehalten werden.
H.Gr. Nord
http://imageshack.com/a/img537/3153/7LsmY5.png
Das OKH ist sich sicher: die wenigen Tage bis zum Ende des Krieges wird Königsberg schon noch aushalten.
http://imageshack.com/a/img905/7711/zVxW6n.png
Sogar Offiziere legen Hand an.
H.Gr. Mitte
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Die deutsche Artillerie wird mal wieder zu Todesengel für die russischen Panzer. Durch Artilleriebeschuß verliert das sowjetische Reserve-Panzerkorps 70% seiner Sollstärke, und ein Angriff des III. Panzerkorps reicht aus, um der Einheit den Todesstoß zu geben.
Auch die anderen feindl. Panzerkorps sind in keinem guten Zustand.
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In den Wäldern zwischen Königsberg und Warschau gibt es für die Rote Armee kein Durchkommen.
H.Gr. Ostmark
http://imageshack.com/a/img913/7904/frf5pG.png
Auch bei Preßburg werden die russischen Panzer vertrieben.
http://imageshack.com/a/img538/1572/jgkVWB.jpg
Die 6. SS-Panzerarmee muß Preßburg nur noch wenige Tage halten.
http://imageshack.com/a/img911/8039/BWPX2G.png
Und wieder ein Panzerkorps erwischt.
http://imageshack.com/a/img540/5187/b26OfN.png
Das gewohnte Bild.
http://imageshack.com/a/img909/9937/LikcbY.png
Die Rote Armee merkt die Nadelstiche wohl nicht mehr.
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Wir haben immer noch ein positives Einkommen!
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Wenn wir alles richtig verstanden haben, dann hat der werte Löwenherz noch einen Zug, und dann ist das Spiel aus.
Da können Wir nur das hier anstimmen:
https://www.youtube.com/watch?v=_uk2NeKBG5A
Dazu natürlich der Verweis auf die Aufzeichnung von Wacken 2015, ab der 15 Minute beginnt der Sabaton-Auftritt: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=53168
Werter Hjalfnar,
danke sehr. Das wollten wir auch am Ende posten, aber Ihr habt uns die Arbeit abgenommen.
28. April 1945 - Feindaktivitäten
Das Oberkommando der Deutschen Wehrmacht gibt bekannt:
Der Feind hat angesichts des bevorstehenden Kriegsendes auf jegliche Angriffe verzichtet.
http://imageshack.com/a/img673/140/88kDAD.png
Damit tritt ein Waffenstillstand in Kraft.
http://imageshack.com/a/img673/8339/NtFmiB.png
Wir können noch immer nicht glauben, daß wir die Roten Horden stoppen konnten.... und das mit den wenigen Einheiten, die wir noch haben.
http://imageshack.com/a/img540/2912/E7cUqA.png
Die Verhältnisse werden immer unausgeglichener, zumal die Rote Armee noch 22 fertig produzierte Einheiten hätte platzieren können (also nicht in der Queue, die waren schon fertig), darunter 4 Panzerkorps und 2 Panzergrenadierkorps.
Es müßte also eigentlich 177 : 60 heißen.
Wir konnten 60 Einheiten retten, davon 10 HQs. Von den restlichen 50 Einheiten sind 5 Volkssturm mit Tech Level Null, zwei Pioniere und eine Garnison. Bleiben also 42 reine Kampfeinheiten...
Im Einzelnen:
10 HQs (alle auf Sollstärke)
13 Armeekorps (4 auf Sollstärke)
15 Infanteriedivisionen (5 auf Sollstärke)
7 Panzerkorps (1 auf Sollstärke)
1 Panzergrenadierkorps
3 Jagdpanzer
3 Artillerie (alle auf Sollstärke)
1 Garnison
2 Pioniere (alle auf Sollstärke)
5 Volkssturmkorps (alle auf Sollstärke)
Gerade mal 10 Kampfeinheiten sind auf Sollstärke.
http://imageshack.com/a/img540/2484/grRONf.png
Das XXIV. Panzerkorps hat die meisten Abschüsse von allen überlebenden Einheiten.
http://imageshack.com/a/img673/6814/gYm4l5.png
Auch bei der NM haben wir uns gut geschlagen.
Dann haben wir noch die wirtschaftliche Betrachtungsweise.... der Vergleich ist erschreckend.
Das Deutsche Reich hat am Anfang ca. 500 MPPs pro Runde, die Russen 900. Zum Schluß hatten wir 165 MPPs, die Russen knapp das Zehnfache. Insgesamt hat das Deutsche Reich 16.283 MPs produziert, die Sowjetunion 34.699.. also mehr als das Doppelte. Doch der Schein trügt: bei diese Statisktik sind die Abzüge für Italien, die Westfront und den Luftkrieg sowie die 10 MPPs von Schweden nicht dabei. Wir müssen also 4.800 MPP abziehen, was 11.483 MPPs ergibt, die wir zu Verfügung hatten. Das bedeutet eine Quote von 1:3.
Bei den Ausgaben ist das Bild etwas verfälscht. Wir haben praktisch alles ausgeben (11.146 MPP), der werte Löwenherz nicht... weil sein Force Pool praktisch erschöpft war. Mit anderen Worten: die Rote Armee hat mehr Ressourcen, als sie verwenden kann, und deswegen stehen bei ihm tausende MPPs auf dem Konto.
Bei den Verlusten ergibt sich ein anderes Bild: das Deutsche Reich hat 35.937 MPPs verloren, die Sowjetunion 46.111 Punkte. Ist also genau umgedreht wie bei den Totalverlusten, wo wir einen Endstand von 88 : 69 (DR:SU) haben.
Schuld daran sind die vielen Wellenbrecher, die jedes mal in einem Totalverlust geendet sind.
Fazit
Wir wollen keine Aussage darüber wagen, ob man gegen einen guten Achsenspieler überhaupt bis nach Berlin kommen kann.. wir glauben es nicht und wollen damit eine Lanze für den werten Löwenherz brechen.
Unser Gegenspieler hat insbesondere am Anfang sehr akribisch und aggressiv gespielt, und als wir im zweiten Zug schon zwei Panzerkorps verloren haben, ist uns zurecht Angst und Bange geworden.
Wir wissen selbst nicht so recht, warum wir die Rote Armee stoppen konnten. Alle folgenden Aussagen sind Mutmaßungen, weil wir nicht wissen, wie sich die Gegenseite spielt. Wir hatten nach einem Monat schon 32 Einheiten verloren, und damals mußten wir davon ausgehen, daß es genauso weitergeht. Ging es aber nicht. Warum?
Wir glauben, daß unsere Aktionen in der Mitte der Front ausschlaggebend für das gute Ergebnis war. Es ist uns gelungen, eine starke Panzerwaffe aufzubauen und die Rote Armee am Bug und bei Lemberg aufzuhalten... darin liegt wahrscheinlich die Erklärung für den Abwehrsieg. Die Operationen Laurin und Rasiermesser waren volle Erfolge, und im Nachhinein glauben, wir das der werte Löwenherz wegen dieser beiden Aktionen seinen Spielstil geändert hat... und zwar in Richtung vorsichtig und weniger aggressiv. Das hat uns Zeit gegeben, mit den wenigen MPPs unsere Einheiten immer wieder in Schuß zu bringen, was wiederum Moral und Bereitschaft hoch hielt. Eine Art positiver Domino-Effekt.
Entscheidend für diese Aktionen war, daß wir alle unsere Forschungschits verkauft haben, was uns 450 MPP einbrachte. Damit haben wir die zwei Panzerkorps wiedergekauft, die wir am Anfang verloren haben, und ab September hatten wir eine starke Panzerwaffe, die allein durch ihre Existenz die Rote Armee entscheidend abgebremst hat. Wir glauben, daß wir ohne die beiden frischen Panzerkorps wesentlich schlechter abgeschnitten hätten.. die hohe Mobilität der Panzer gepaart mit unglaublicher Schlagkraft hat den Unterschied ausgemacht.
Auch ist es uns gelungen, größere Kessel und sonstige Katastrophen zu vermeiden (wir haben kein Panzerkorps auf Low Supply verloren). Möglicherweise aufgrund verfehlter Schwerpunktbildung der Roten Armee konnten wir alle unsere Pläne umsetzen.. die "hohe" Verteidigung im Norden, den Rückzug nach Riga, die zeitweise Inexistenz der H.Gr. Mitte, die Bug-Stellung und den langsamen Rückzug von Lemberg nach Warschau.. es hat alles funktioniert. Wir wissen von den Spielen gegen die KI eines: wenn irgendwo ein großes Loch entsteht, dann kann man es nicht mehr stopfen.. und das konnten wir vermeiden.
Ein Wort noch zu den Finnen: wahrscheinlich haben wir dort oben schieres Glück gehabt... die Stellung hätte wohl viel früher fallen müssen.
Abschließend möchten wir noch etwas erzählen, das eigentlich mit dem Spiel nichts zu tun hat. Wir haben in diesem relativ kurzen AAR 615 Grafiken eingebaut, darunter gut 100 historische Fotografien. Das Suchen der Bilder war relativ leicht, aber es war extrem belastend. Gerade am Anfang des Spiels fliegen einem so richtig die Brocken um die Ohren, und man weiß nicht, was man tun soll. Und das Perverse ist: es gibt von Juni und July 1944 kaum Fotos von der Ostfront, alles wurde verheimlicht. Wenn mal etwas geklappt hat wie die Niederschlagung des Warschauer Aufstandes oder die Abwehr von Market Garden, dann findet man in den deutschen Quellen gleich hunderte von Fotos... aber von der Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte findet man in den offiziellen deutschen Portalen kaum etwas.
Die Bilder der Propaganda-Kompanien sind immer gleich: tote Feinde, vorrückende deutsche Panzer, lachende, gut gelaunte Landser. Man könnte den Eindruck bekommen, die Zeit von Juni 1944 bis Mai 1945 ein einziger Siegeszug war.
Parallel dazu sieht man Bilder von der Heimtfront: lachende Mädchen, den Führer auf Waffenschau, Gerichtsverhandlungen in Folge des 20. July 1944... hatten die nichts anderes zu tun? Wir wissen heute, was wirklich gelaufen ist, aber die Bevölkerung wurde damals dermaßen verarscht, daß es schwer in Worte zu fassen ist.
Während wir die Beiträge zum AAR geschrieben haben, ist uns das extrem deutlich geworden... und zwar mit Schaudern. Die Bilder sind alle echt, und damals ist es wirklich so passiert.. mit all den Millionen Toten, die für nichts ihr Leben gelassen haben. In der Realität gab es nichts zu gewinnen, nur den Tod. Uns ist das noch nie so deutlich geworden wie in diesem AAR. An der Front fliegen einem die Brocken um die Ohren, und im Reich werden nur Bilder glücklicher Menschen publiziert, weil irgendwelche *zensiert* das Volk nach Strich und Faden belügen.
Schauderhaft.
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Falls wir es noch nicht erwähnt haben: wir suchen einen Gegenspieler, der die Wehrmacht übernehmen möchte. Der werte Löwenherz mag leider nicht.
Ein Sieg im Sinne der Siegbedingungen ist durchaus möglich.
Dann Gratulation zu diesem bemerkenswerten Sieg den ihr euch sehr hart erkämpft habt.
Von mir auch Glückwunsch zum Sieg
Wir wollen keine Aussage darüber wagen, ob man gegen einen guten Achsenspieler überhaupt bis nach Berlin kommen kann.. wir glauben es nicht und wollen damit eine Lanze für den werten Löwenherz brechen.
Unser Gegenspieler hat insbesondere am Anfang sehr akribisch und aggressiv gespielt, und als wir im zweiten Zug schon zwei Panzerkorps verloren haben, ist uns zurecht Angst und Bange geworden.
Glückwunsch zum Sieg.
Wir sehen das Szenario ähnlich wie ihr. Bei gleichstarken Spielern dürfte ein Sieg der Roten Armee unmöglich sein. Wenn man überhaupt eine Chance haben will muss die Rote Armee ohne Rücksicht auf Verluste angreifen, weil sie wesentlich erfolgreicher sein muss als das historische Ergebnis der Sommeroffensive 1944.
Unsere Glückwünsche zum Sieg dem werten HvS. :prost:
Und Unser Dank dem werten Löwenherz für seine heroischen Angriffe.
Polykrates
02.08.15, 18:44
Ein großes Lob an beide Regenten, die uns diesen AAR beschert haben. Als Russe zu bemerken, dass man nicht mehr gewinnen wird, war für den werten Löwenherz sicher auch nicht ganz leicht.
Werter HvS, das Fazit zu den Propagandafotos kann man vollends nachvollziehen. Leider ist es dem Dritten Reich nicht gelungen, diese Art der Propaganda für immer in Miskredit zu bringen wie es ihnen mit manch anderen Grausamkeiten zu Recht geglückt ist.:(
Grün geht gerade nicht - also auf diese Weiße: COOKIES
Hervorragend gespielt, hervorragend berichtet, Danke für den tollen und spannenden AAR. :) Er war ein genuss, Danke auch für Eure Analysen, wie immer ungemein aufschlussreich.
Und ich denke, dass es jedem Spieler solcher Spiele ziemlich klar ist, dass die Wirklichkeit dieser Ereignisse schrecklich und nicht zu beschreiben waren. Bleibt zu hoffen, dass es uns noch ein paar Generationen lang vergönnt sei, solche Ereignisse lediglich als Spiel zu erleben.
Und jetzt drücke ich die Daumen, dass sich ein Gegner findet. :)
Ruprecht I.
02.08.15, 20:28
Wie, was, kein Baku (https://www.youtube.com/watch?v=cdEQmpVIE4A)?!?
:D
Ehrlicherweise...gegen einen unaufmerksamen Gegner könnte Baku sogar drin sein...einfach gleich zu BEginn eine Einheit im Schwarzen Meer aufs Schiff setzen und dann rüberschippern zum Kaukasus, anlanden und rüberdüsen.
Ruprecht I.
02.08.15, 21:35
Ach, das erinnert an gute alte PG-Zeiten...
Wir wollten einen Freund für das Spiel begeistern, machten eine Partie gegeneinander. Gleich die erste Runde, Polen. Er als Deutscher.
Wir konnten es Uns dann aber nicht verkneifen, eine Kavallerieeinheit am äußersten Rand der Karte entlangschleichen zu lassen. Als Wir Breslau leer fanden: rums!
Er hat dieses Spiel wohl nie wieder angerührt :teufel:
Wie, was, kein Baku (https://www.youtube.com/watch?v=cdEQmpVIE4A)?!?
:D
Habt Ihr nicht mitgelesen?
...
Da sich aus den Verhandlungen mit den Westalliierten ein Ende des Krieges zum 1. Mai 1945 abzeichnet, geht das OKH keine großen Risiken mehr ein.
...
Nachdem die USA eingenommen wurden, überrennnen die deutschen Einheiten Russland aus Sibirien kommend. Widerstand ist nicht zu erwarten, da die russischen Einheiten in einem genialem Manöver weit nach Westen gelockt wurden. Lediglich der Zeitplan für die Einnahme von Baku kann nicht ganz eingehalten werden ob des kleinen Schlenkers über die USA. Aber man kann halt nicht alles haben.:opa:
Werter Ammann,
danke sehr.
Aber wir glauben in der Tat, daß es nicht schwer ist, in diesem Szenario einen Minor Victory zu erzielen.. der Weg nach Berlin ist zu weit.
Aber die Behauptung von Königsberg, Warschau und Wien ist etwas, auf das wir stolz sind.
Werter Löwenherz,
danke sehr.
Und wir bedanken uns für die Möglichkeit, diesen AAR gespielt und geschrieben zu haben.. wäre nämlich ohne Euch nicht möglich gewesen.
Werter Thomasius,
danke sehr.
Wir können Euch nur zustimmen... das Szenariodesign müßte überarbeitet werden... bspw. andere Techlevels, erweiterter Force Pool oder Dauer bis Ende Juno 1945.
Werter Werth,
danke sehr.
Wir freuen uns auch sehr, daß der werte Löwenherz entsprechend gewürdigt wird.
Wir wissen aus unserem ersten Match SoE noch genau, wie gut er spielt.
Werter Polykrates,
danke sehr.
Und wir wissen es zu schätzen, daß Ihr unsere Empfindungen nachvollziehen könnt. :D
Werter Bigfish,
danke sehr.. aufgeschoben ist nicht aufgehoben. :D
Werter Cfant,
auch Euch sei gedankt.
In der Tat ist es so, daß es vorteilhaft ist, den Machthunger aller Regenten im Forum über Computerspiele zu stillen.. und nicht wie früher.
Legt Euch doch AoC zu.. dann wird aus dem "vielbesiegt" ein "vielbesiegt, aber Bagration gewonnen"!
Werter Ruprecht I.,
und ob es Baku gab... war ganz rechts unten auf der Karte.
Werter Hjalfnar,
eher nicht. Alle wichtigen Städte sind mit Garnisonen besetzt, und eine einzelne Einheit kann da mal gar nichts ausrichten.
Werter Storn,
seid Ihr ein Padawan des werten Ruprecht I.? :D
Auch wir gratulieren euch. Ihr habt es dem edlen Löwenherz nicht leicht gemacht und daher zollen wir euch beiden unseren Respekt...:ph:
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
von Bismark
02.08.15, 23:42
Auch wir gratulieren den beiden für den schönen Kampf. Kann der werte Löwenherz den Kampf von seiner Schicht beschreiben, und seine Strategie uns zukommen lasen.
:smoke:
von Bismark
Kann der werte Löwenherz den Kampf von seiner Schicht beschreiben, und seine Strategie uns zukommen lasen.
Schicht im Schacht?
Sieht wohl eher aus, als sei der werte Löwenherz an General Winter bzw. den entsprechenden Bewegungsregeln des Spiel gescheitert. Unter diesen Bedingungen dürfte Berlin schon von Anfang das unrealistischste Ziel gewesen zu sein, selbst wenn keine feindlichen Einheiten der Roten Armee im wege gestanden hätten. Als entweder man schraubt noch mal an der entsprechenden Programmierung rum oder es ist keine gute Simulation.
Duke of York
03.08.15, 08:11
Auch von Uns Glückwunsch zum Sieg. Eine tadellose Leistung! :)
Longstreet
03.08.15, 13:39
Strachwätz! Ihr habt Verhandlongen mit den Wästmächten aufgenommen? Ja wo kommen wir da hin? Als OB Ost habt Ihr grandioses geleistet....aber solche Verhandlongen können Euch den Kopf kosten! Jetzt habt Ihr mich aber in eine schöne Misere gebracht! Erklärt mir mal, wie ich dem Heini klar machen soll, dass ich Euch das dorchgehen lasse und ihn abgesägt habe.... Ich war so froh den schwoffeligen Romanzenschleimer los zo sein!......
Naja. Auf jeden Fall habt Ihr Eure Sache got gemacht!
Kardinalinfant
03.08.15, 17:22
Glückwunsch an den werten HvS zur gezeigten Leistung und zum schönen AAR, aber auch vielen Dank dem werten Löwenherz für seinen Anteil an dieser Partie und das gezeigte Durchhaltevermögen trotz einer (jedenfalls den Siegbedingungen des Szenarios nach) irgendwann hoffnungslosen Situation.
Francis Drake
03.08.15, 18:07
Herzlichen Glückwunsch!!! :)
Auch von uns herzlichen Glückwunsch und beiden Spielern unseren Dank für die wunderbare Unterhaltung. Hoffentlich findet sich noch ein Achsenspieler für euch damit ihr die rote Armee probieren könnt.
Werter Hohenlohe,
danke sehr.
Werter von Bismarck,
dank sehr.
Werter Greenhorn,
wir sind geneigt, Euch partiell zuzustimmen. Da man gegen die KI recht locker nach Berlin kommt, wird es wohl auch ohne jegliche Achsen-Einheiten zu packen sein.
Aber Ihr habt wohl Recht: dem Spiel wird ein wenig Feinjustierung nicht schaden... im MP ist Berlin kaum zu nehmen.
Werter Duke,
danke sehr.
Werter Longstreet,
danke sehr für Eure auflockernden Einschübe. :D
Werter Kardinalinfant,
danke sehr.
Werter Francis Drake,
danke sehr.
Werter Boron,
danke sehr... das hoffen wir auch.
Longstreet
04.08.15, 09:39
Werter Longstreet,
danke sehr für Eure auflockernden Einschübe. :D
Aber gärne Strachwätz, man sollte eben auch in der schlimmsten Lage den Kopf nicht.....in den Sand stecken. Etwas Homor hat noch keinem geschadet, nicht?
Es war uns ein Vergnügen, zumal Eure Aufgabe undankbar war - da dachten Wir, dass ein wenig Lob vermischt mit etwas verschrobenem Gefasel nicht schaden könnte ;)
Ja, es scheint ja was gebracht zo haben! Ein kleiner Sieg ist besser als keiner. Haha - auch wenn es nicht för Bako gereicht hat, habe ich doch wenigstens nicht diese Kopfschmerzen, die mich ins Grab treiben wörden!
:D
Öbrigens: Eva äh Edith hat gesagt, ich sollte nochmal was sagen.... Ons ist während der lätzten schwären Tage wirklich die Loft weggeblieben - wohl die Anspannong. Es ging äben om die Worst, niemand weiß das besser als Ihr Strachwätz! Habe gerade mit dem Klämpner telefoniert, was er so noch in seinem Laden hat, was Euch noch verliehen werden könnte. För diesen ahistorischen Ausgang moss ja eine wördige Auszeichnong gefonden werden.... Ond nochwas....der Kempka....der platzt bald vor Stolz, dass Braun ond ich sein Werkzeug benotzt haben. Obwohl onser Gebasteltes ja gar nicht zom Einsatz gekommen ist.
Wie dem auch sei, Strachwätz! Ich...äh, das Reich scholdet Euch alles! Wenn Ihr also einen Wonsch habt! Lasst hören.
Werter Longstreet,
wir haben einen Wunsch: legt Euch AoC zu und spielt die Deutschen in der 1944er Kampagne! :D :D :D
Longstreet
04.08.15, 11:35
Notiert...Sobald das Budget es wieder zulässt, betrachtet den Wunsch als gewährt! ;)
Sowas von Danke für diesen inhaltlich perfekten und so schön gewürzt und perfekt abgeschmeckten AAR nach dem internetfreien Urlaub in der Etappe auf der kleinen Seepferdchenostseeinsel.
Grosses Kino !!!
Wir sitzen ausgeruht auf der Fähre nach Baku....
Teddy Suhren
06.08.15, 16:56
Auch Wir schließen Uns den Dankesreden an. Es war beeindruckend zu sehen, wie Ihr die Aufgabe gelöst habt und Wir haben wieder viel gelernt! Danke dafür!
Longstreet
07.08.15, 08:12
Werter Longstreet,
wir haben einen Wunsch: legt Euch AoC zu und spielt die Deutschen in der 1944er Kampagne! :D :D :D
Gewährt. Mit der Kampagne beginnen Wir dann, wenn auch das Zeitbudget wieder stimmt.
Werter Berliner,
danke sehr. :D
Werter Teddy Suhren,
danke sehr.
Und bitte denkt dran: wir suchen einen Gegner. :D
Werter Longstreet,
wir würden uns sehr freuen, wenn das klappen würden.
Jörg von Frundsberg
07.08.15, 11:20
Wir gratulieren auch werter Hvs !!! wie immer :rolleyes: ihr seid einfach zu gut ^^ es traut sich keiner ...
Teddy Suhren
07.08.15, 12:40
Im Vergleich zu Euch, werter HvS, spielen Wir Kreisklasse. Mit Frau und Kind fehlt Uns die Zeit, Uns dermaßen in die Züge einzufuchsen. ;)
Duke of York
07.08.15, 13:10
Das ist alles eine Frage der Vertiefung in das jeweilige Szenario und damit schlicht des Zeitaufwandes.
Wir hatten kürzlich eine SoE-Testpartie gegen den edlen HvS laufen, taten Uns jedoch unheimlich schwer mit dem veränderten Maßstab im Vergleich zu dem Uns gewohnten AoD.
Anders herum ging es ihm wahrscheinlich ähnlich, als wir beide als Beta-Tester einige Zeit AoD gespielt haben.
Werter GröFrunSaZ,
danke sehr. Aber es gibt hier im Forum einige bessere.. den werten Ippär, den werten Duke... und auch der werte Kardinalinfant hat uns schon geschlagen.
Wenn Ihr aber was richtig garstiges erleben wollte, dann spielt mal CtA gegen der werten Sugar....
Werter Teddy Suhren,
wir denken, daß Ihr Euch unterschätzt... wir spielen sicherlich nicht schlecht, sind aber in erster Linie Schreiberling. Wenn hier im Forum ein Turnier veranstaltet werden würde, wären sicherlich einige Regenten vor uns.
Werter Duke,
treffend beschrieben. Wir sind momentan zu sehr in der AoC-Denke.. und uns fällt die Umgewöhnung schwer.
Kardinalinfant
07.08.15, 17:21
[CENTER][FONT=times new roman]Werter [SIZE=4]GröFrunSaZ,
danke sehr. Aber es gibt hier im Forum einige bessere.. den werten Ippär, den werten Duke... und auch der werte Kardinalinfant hat uns schon geschlagen.
Wenn Ihr aber was richtig garstiges erleben wollte, dann spielt mal CtA gegen der werten Sugar....
Wir haben Euch geschlagen? Ernsthaft? Allenfalls wenn Ihr Ludendorff als unseren Sieg wertet und an sich hatten wir uns ja auf Unentschieden geeinigt. In SoE hatten wir ja am Ende mächtig Prügel bezogen und danach haben wir wohl nicht mehr gespielt oder? (könnte man eigentlich mal wieder, wenn wir nur mehr Zeit hätten...)
Was den werten Sugar angeht, können wir das nur unterstreichen. Ein sehr starker Gegner!
Wenn Ihr aber was richtig garstiges erleben wollte, dann spielt mal CtA gegen der werten Sugar....Jetzt haben Wir Angst, selbiges wollten Wir heute beginnen, wenn die Kinder im Bett sind...:eek:
Zu viel der Ehre, einschließlich des werten Kardinalinfanten gibt es einen weiteren Gegner, den Wir noch nie besiegen konnten.
Und für unerfahrene Gegner gibts den Generalstabslehrgang gleich noch kostenlos zu den Prügeln dazu! :ditsch:
In Anlehnung an ein berühmtes Sprichwort würden Wir sagen: Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Erfahrung.
Und so schöne AARs schreiben wird Uns wohl leider nie vergönnt sein. :top:
Werter Kardinalinfant,
Ihr vergeßt CtA... da stand das Spiel bis Mitte 1918 auf des Messers Schneide, und wir hatten vergessen, Venedig zu besetzen... was einen Domino-Effekt ausgelöst hat.
Werter Hjalfnar,
es ist auch besser, wenn die Kinder das Gemetzel nicht mitansehen müssen. :D
Werter Sugar,
das mit den AARs habt Ihr ja bisher noch nicht mal versucht!!! :D
Kardinalinfant
09.08.15, 15:43
Werter HvS,
wir sind entzückt darüber, dass Ihr uns offensichtlich für einen derartig starken Spieler haltet, dass Ihr uns den Sieg eines unbekannten Regenten zuschreibt, der Euch übel zugerichtet haben muss :D
Tatsächlich haben wir beide nie CtA gegen einander gespielt, was man dann evtl. doch bei Gelegenheit nachholen sollte ;)
Der werte Gegner mit der Landung bei Venedig war ich :D
Werter Kardinalinfant,
CtA hängt uns ziemlich zum Halse heraus... lieber etwas anderes, am besten AoC.
Werter Löwenherz,
wir bitten um Verzeihung... da habt Ihr natürlich Recht.
Nachtrag
Wir haben das Spiel nochmal Revue passieren lassen. CtA, SoE und AoC sind nun schon wirklich viele Male gespielt worden, und wir können uns ein Urteil erlauben, ob eine Kampagne imbalanced ist oder nicht. Das beste Beispiel mag Ludendorff sein, wo kleine Veränderungen (Trench Warfare beim DR von 5 auf 4 abgesenkt => DR kann nicht mehr gewinnen) große Wirkungen hervorrufen.
Und wir glauben, daß uns ein Fehler unterlaufen ist. Wir haben vor Beginn des AARs einen Testlauf gemacht.. 10 Runden. Während dieses Testlaufs hat der werte Löwenherz seine Fallschirmjäger hinter den deutschen Linien im Generalgouvernment abspringen lassen, und aus diesem Grund ist die Front bei Lemberg recht schnell kollabiert, weil wir Einheiten in die Etappen ziehen mußten. Nach 10 Runden war das Spiel unrettbar verloren, und die deutschen Fronten lagen in Trümmern. Wir wußten zu diesem Zeitpunkt nicht, daß das Spiel ein Wettlauf mit der Zeit ist, und wir haben befürchtet, daß wir dermaßen den Frack vollbekommen, daß der AAR ein sehr unschönes Erlebnis werden würde.
Also haben wir den werten Löwenherz gebeten, daß der Einsatz der Fallis im Falli-Modus per Hausregel untersagt wird... und da er ein sehr fairer Sportsmann ist, hat der werte Löwenherz eingewilligt. Aus damaliger Sicht war das auch nicht wichtig, schließlich hat man ja eh nur eine Einheit, und wir beide sind davon ausgegangen, daß das nicht in Gewicht fällt. Tut es aber.
Wir haben nun mehrere Spiele gegen die KI durchgeführt, und der Einsatz der Fallis reißt die deutsche Front bei Lemberg auf... die gesamte Heeresgruppe Nordukraine wird bis Anfang July vernichtet, und Lemberg fällt noch im Juni. Wir glauben, daß das gegen einen menschlichen Spieler tendenziell auch so wäre. Und was noch viel wichtiger ist: im Force Pool sind noch weitere drei Fallis.. die kann man im Herbst 1944 einsetzen. An dieser Stelle sei erwähnt, daß beim Spiel gegen einen menschlichen Gegner die ganzen geskripteten Einheiten wegfallen.. es ist also deutlich "leerer" auf dem Spielfeld, und es dürfte für den Spieler Achse unmöglich sein, alle Städte abzudecken.
Die Rote Armee könnte sich durch den Einsatz der Fallis wesentlich schneller nach Westen vorarbeiten.. wir haben in einem unserer Spiele gegen die KI die Schlacht um Berlin bereits im Oktober 1944 ausgelöst.
Unsere Einschätzung ist, daß durch die Hausregel mit den Fallis die Balance entscheidend verändert wurde. Der werte Löwenherz hat sich fast das ganze Spiel lang mit der Defensivstellung bei Lemberg abgemüht, und durch den Einsatz der Fallis beim Testspiel ist diese Stellung ganz schnell zerbröselt. Wir denken, daß unser Gegenspieler wesentlich bessere Chancen gehabt hätte, wenn wir die Hausregel nicht aufgestellt hätten. Wir waren uns der Konsequenzen nicht bewußt und möchten uns an dieser Stelle sowohl beim werten Löwenherz als auch bei der Audienz entschuldigen.. das hätten wir nicht machen dürfen.
Nachher ist man immer schlauer... oder zumindest manchmal.
Wie wäre es dann mit einem neuen Spiel ohne diese Hausregel?
Wäre das nicht unfair für den Achsenspieler...??
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Longstreet
10.08.15, 13:25
Genau! Zur Strafe auch nicht vor leeren Rängen! :D
von Bismark
10.08.15, 20:55
Ich bin auch dafür das sie ohne Hausregeln spielen. Im echten leben gibt es auch keine Regeln.
Polykrates
10.08.15, 21:13
Im echten leben gibt es auch keine Regeln.
Das haben sich die NASA-Manager auch gedacht und dann haben sich die bösen Naturgesetze doch tatsächlich erdreistet die Challenger beziehungsweise erst ihre Booster explodieren zu lassen.:D
Hausregeln können durchaus helfen, dass Spiel realistischer oder interessanter zu gestalten. Die Spieleengine erlaubt durchaus auch Dinge, die im echten Leben eben unmöglich wären. Die Kunst ist es eben, die goldene Mitte zu finden und nicht in sinnfreie Extreme zu verfallen.:)
Werter Thomasius,
darauf warten wir auch... aber es meldet sich ja bisher niemand, der die Deutschen spielen will.. ob mit oder ohne Hausregel.
Ein Rematch gegen den werten Löwenherz würde allerdings definitiv MIT dieser Hausregel statfinden, sonst wäre es unfair.
Werter Hohenlohe,
es macht es zumindest nicht einfacher. :D
Werter Longstreet,
wir warten auf den Beginn des Spiels gegen Euch! :D
Und wir können garantieren, daß die Ränge gefüllt sein werden.
Werter von Bismarck,
wäre in diesem Fall wohl auch besser gewesen.. aber es gibt durchaus sinnvolle Hausregeln.
Werter Polykrates,
sehr richtig.
Werte Audienz,
aktuell findet wieder die Abstimmung zum AAR des Monats statt. Wir würden uns freuen, wenn der ein oder andere Leser mal reinschaut.
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=28215
(http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=28215)
Eine vielleicht interessante Variante wäre auch das Szenario so zu spielen:
Zwei Spiele, einmal ist der eine Spieler Achse und dann der Andere. Gespielt wird ohne Timelimit einfach bis zum Ende. Sieger ist im Anschluss derjenige, der Berlin länger verteidigt hat. Dass der Deutsche verliert ist so gut wie zwangsläufig bei diesem Szenario, aber das Wann kann denken wir stark schwanken, es kann sowohl einige Wochen früher als historisch als auch einige Wochen später passieren.
Duke of York
12.08.15, 08:42
Das würde in diesem Szenario nicht viel bringen. Dazu ist zu viel vom Zufall abhängig.
Das können mal die Würfel bei den Kampfergebnissen sein. Aber viel gravierender ist der Einfluss des Wetters.
Wenn ein Spieler durch solche Zufallsereignisse eine bestimmte Schlüsselstellung 2 Runden früher erobern kann, hat das erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Feldzug.
Ein Rückschluss darauf, wer dann "gewonnen" hat, ist nicht möglich.
Werter Boron,
wir halten die Idee für grundsätzlich interessant, aber der werte Duke hat bereits die richtige Antwort gegeben: die Witterung ist bei Bagration extrem wichtig... es würde nicht darauf hinauslaufen, wer besser spielt, sondern wer besseres Wetter hat.
Ist halt ein eher ungewöhnliches Szenario.. mit seinen Stärken und Schwächen.
Werte Duke,
danke für die hinreichende Erklärung.
Werte Audienz, hochgeschätzte Leser,
dieses Werk wurde zum AAR des Monats July 2015 ausgezeichnet.
Wir möchten uns ausdrücklich bei allen Lesern und beim Wahlvolk bedanken.
Duke of York
17.08.15, 09:56
Herzlichen Glückwunsch! :prost:
Herzliche Glückwünsche zur Wahl. :prost:
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