Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Tod stellt keine Fragen - Ein Command Northern Inferno AAR
Werter Oberlehrer,
habt Dank für die ausführlichen Erläuterungen. Zwar wird dadurch der Angriff der OSAs auf das Fischerboot und die "Trondheim" deutlich plausibler, aber natürlich noch nicht zu 100%.
Der Angriff selbst ist rein der Spielmechanik geschuldet - wie gesagt: Jede Einheit verfügt automatisch über das Wissen aller anderen Einheiten und die ROE (Rules of Engagement) der Seite USSR sehen einfach das Draufhalten auf alles vor, was in Reichweite ist. Das halten Wir tatsächlich für einen bösen Fehler im Szenario Preset.
Was das Fischerboot konkret betrifft, dass ist sehr einfach:
20.08.1975 09:34:01 - Soviet Union: New contact! Designated SKUNK #1397 - Detected by R-12 [Sensors: Bell Tap] at 308deg - Estimated 6nm
Ob die Distanz tatsächlich nur 6 Seemeilen war, ist gar nicht relevant - es dürfte mehr gewesen, aber eben nah genug für die Ortung. Dieses Bild hier:
http://up.picr.de/28562801vy.jpg
ist nämlich trügerisch! Achtet bei der Osa auf die 19 min 43 sec - Das bedeutet, dass die letzte exakte Ortung fast 20 Minuten her ist und die Position damit nur noch eine Schätzung. Hat die Osa beschleunigt, den Kurs geändert, verlangsamt ist diese Position also falsch. So muss es hier sein - die Osa steht mittlerweile deutlich näher am Fischerboot, denn dessen Ortung ist ja auch bereits 15 Minuten her und die beiden sind aufeinander zu gefahren. Der gelbe Kreis gibt die Reichweite des Überwasserradars der Osa an - und je nach Größe des Ziels muss es noch etwas näher dran sein um geortet zu werden.
Beim alten Harpoon gab es immer einen Kasten, der anhand der Möglichkeiten eines Ziels und der aktuellen Sensorlage das Gebiet markiert hat, wo der Feind seit der letzten Ortung hin gelangt sein kann. Dieser fehlt exakt hier bei dieser Osa - denn grundsätzlich geben tut es ihn. Sonst würde man sehen, dass die Osa überall sein kann nur nicht mehr dort wo sie eingezeichnet ist. Deshalb ist es auch so wichtig alle Ziele regelmäßig zu kontrollieren.
Nichtsdestoweniger ist natürlich ein "stille Post"-Prinzip denkbar, bei dem die Daten zuerst an einen Kreuzer übertragen werden und von dort weiter an die OSAs.
Spielmechanik - jede Einheit kennt exakt alle Ortungen aller anderen Einheiten - geht auch kaum anders - deswegen sind wir sehr skeptisch wie es in dem angekündigten DLC umgesetzt wird dies zu ändern. Kann sehr schnell zu einem "unspielbaren" Spiel führen - denn wie gesagt letztlich ist es ein Spiel...
wurden die Raketen i.d.R. in Salven geschossen
Wir haben noch zu wenig gespielt, bislang sieht es danach aus, dass immer die Hälfte der Raketen abgefeuert wird - bzw. das was die Technik her gibt. Wenn ein Schiff 50 Raketen im Magazin hat, aber nur zwei Raketen auf den Starter passen, werden zwei Raketen abgefeuert. Wenn das Nachladen 4 Minuten dauert, gehen 4 Minuten + Neue Positionierung + Schusslösung etc. wieder zwei Raketen auf den Weg. Es sei denn, die anderen Beiden sind noch unterwegs und das Feuerleitsystem kann insgesamt nur zwei Raketen lenken. Dann muss natürlich erst weitere Feuerleit-Kapazität verfügbar sein. Und ja es wird sehr wohl beachtet ob die Beleuchtungsradare auch in Position sind. Das ist schon alles tatsächlich modelliert im Spiel.
Da hat sich ein OSA de facto um die Hälfte seiner Offensivfähigkeit gebracht, für nichts und wieder nichts.
Nunja - was Uns natürlich sehr hilft :mad:
Andererseits ist natürlich denkbar, dass nach dem Verlust der ersten OSA-Abteilung tatsächlich auf alles geschossen wurde, was sich bewegt. Aber das birgt eben die Gefahr, dass man dann im entscheidenden Augenblick keine Raketen mehr hat...
So "tief" denkt das Spiel nicht!
Jetzt mal unabhängig von diesem Komplex: Wenn Wir die Entfernungen richtig einschätzen, braucht der Hauptverband von der Entdeckung bis zur Anlandung im günstigsten Fall (für den Invasionsverband) ca. 10 Stunden. Das hätte m.E. für eine Umrüstung der Flugzeuge locker gereicht. Wenn Wir die Zeiten richtig deuten, sind seit der Entdeckung jetzt ca. 5 Stunden vergangen?
Begonnen hat das Spiel um 05:00 Zulu - der Feindverband wird gegen 19:00 Zulu eine interessante Postion erreicht haben, aber noch "weit" weg von Banak sein. Soviel sei verraten.
Wir haben aber die Flugzeuge aus einem ganz simplen Grund nicht umgerüstet: Normalerweise designt man eine Szenario so, dass alles was vorhanden ist im Zweifel benötigt wird. Das macht man um Spielern die nicht so tief in der Materie stecken zu "helfen". Wir hatten also vermutet, dass die Waffenwirkung der Mk 82 Bomben und der Cluster-Bombern möglichweiße doch brauchbar ist - das wollten Wir herausfinden. Was auch der eigentliche Grund für den Angriff mit den Clusterbomben auf die Landungsboote gewesen ist. Das die F-5 dabei Abgeschossen wird haben Wir einkalkuliert ;)
Es gibt aber noch einen Grund: Das Magazin ist begrenzt und wird sowieso noch leer geschossen werden - früher oder später hätten Wir sowieso die Bomben benutzen müssen, dann können Wir es auch gleich tun und dafür die Flugzeuge schneller wieder in der Luft haben...
Denn Wir haben etwas vor - und das hat letztlich auch geklappt :teufel:
+ + +
Ach und wo Wir gerade bei Grundlagen sind: Welcher Regent war hier noch gleich der Vertreter von gamershall.de? In der Command Review auf gamershall steht, dass Spiel sei Modding-freundlich. Ähm - Sorry - nein ist es nicht! Praktisch alles was das eigentliche Spiel ausmacht ist die Datenbank - und genau diese ist geschützt - alles andere ist nur Beiwerk. Um auch die Datenbank ändern zu können, braucht es die "Pro"-Version - keine Ahnung was diese Pro-Version kostet, all zu billig wird es nicht sein. Und so wie bei Harpoon scheint diese Pro-Version auch nicht "öffentlich" zu sein - sondern wieder mal nur an Milliärs und Think-Tanks verkauft zu werden :(
Das Pentagon ist über Command angeblich ziemlich glücklich - wie ehemals Harpoon wird es dort wohl zur Ausbildung benutzt - und dann aber mit einer Datenbank, die "reale" Werte enthält - deshalb die Pro-Version - damit dessen Nutzer die Datenbank selbst realistisch ändern können...
Außerdem gibt es für Pro-Nutzer weitere Goodies - einige davon fänden Wir super Toll wenn Sie auch in der regulären Version enthalten wären...
http://www.warfaresims.com/?page_id=3822
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 72° 42' 58'' Ost 29° 32' 22'' 10:46 Zulu)
Løytnant Dale Ellefson spürte die Feuchtigkeit an seinen Händen. Es war lange her, das er während des Fluges schwitzte und es war ein Zeichen aufkommender Panik. Zwar hatte er keine Angst um sein Leben, aber die Leben seiner Kammeraden auf der Trondheim standen zur Disposition.
„Disposition? Was für ein Scheiß Wort“
Er fluchte und fragte sich wie er nur so ein absurd unmenschliches Wort für diese Situation hervorbrachte? Aber es schoss ihm nun mal so schnell durch den Kopf, wie die Sea Sparrow Fünf und Sechs an der feindlichen Rakete vorbeischossen und unnütz ins Meer stürzten, weil die Trondheim sofort die Feuerleitradare neu programmierte um die letzten beiden im Starter befindlichen Raketen abfeuern zu können.
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Das geschah Augenblicklich, aber mehr Raketen konnte die Trondheim nicht abfeuern. Erst musste Nachgeladen werden – was eine Ewigkeit dauern würde. Die russische Rakete hatte ihr Ziel erfasst und hielt unbeirrt auf die Trondheim zu – jetzt war es soweit nur noch Sekunden bis zum Einschlag…
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„Bumm“ flüsterte Dale Ellefson leise, als er an Trondheim vorbeiflog. Er schloss die Augen und wollte nicht hinsehen!
+ + +
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HNoMS Trondheim (F302) – 20. August 1975 (Nord 72° 44' 37'' Ost 29° 26' 28'' 10:46 Zulu)
Kapteinløytnant Jørgen Ulvang klammerte sich am Kartentisch in der Gefechtszentrale fest und sprach ein Gebet. Kommandør Bjarne Gunderson drückte sich auf der Brücke in eine Ecke und senkte seinen Kopf zwischen seine Knie und hielt die Hände darüber. Vor kaum zwanzig Sekunden ertönte der Not Alarm und alle Besatzungsmitglieder suchten so gut es ging Halt und Deckung. Die Abwehrwaffen standen auf Automatik und bedurften keiner direkten Einflussnahme. Die Leckwehr-Mannschaften hatten strategische Positionen bezogen und waren bereit. Die Rakete würde achtern einschlagen und das konnte eine minimale Überlebenschance bedeuten. Besser ein Treffer im Heck, als seitlich in Schiffsmitte.
Kommandør Bjarne Gunderson sprach ebenfalls ein Gebet, aber er bat Gott direkt um Gnade für die Seelen der Mannschaften die jetzt auf dem Achterdeck standen und versuchten mit einem schweren Maschinengewehr und der hinteren 76 mm Flak das Unvermeidliche abzuwenden. Diese Männer hatten die schlechtesten Überlebenschancen, sie standen sozusagen in vorderster Front. Und sollten sie Glück haben und die feindliche Rakete treffen, würde diese entweder explodieren oder von der MG Munition zerrissen werden. So oder so würden tausende scharfer Splitter durch die Luft jagen und die MG-Mannschaft regelrecht zersieben. Er schloss die Augen und zählte runter…
…
Nichts geschah!
…
Das Telefon auf der Brücke klingelte…
Gunderson stand auf - drehte den Kopf ungläubig hin und her – ging zum Sprechgerät und nahm ab: „Hier Brücke Kommandør Gunderson?“
„Sir – hier spricht Geschützmaat Lønning Sir – die feindliche Rakete hat uns eine Beule in den Heckspiegel geschlagen Sir.“
Bjarne Gunderson holte tief Luft: „Blindgänger?“
„Jawohl Sir – feindliche Rakete ist nicht detoniert Sir.“
„Ähm – Danke Geschützmaat - Njørd war uns gnädig gesonnen!“
Njørd = Norwegischer Gott des Wind und des Meeres - https://de.wikipedia.org/wiki/Nj%C3%B6r%C3%B0r
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+ + +
717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 72° 32' 28'' Ost 29° 21' 10'' 10:47 Zulu)
Løytnant Bengt Olsen hörte seinen Flügelmann Dale Ellefson aufgeregt ins Mikrofon schnattern: „HHuuu – Sie leben – die Trondheim lebt – sie schwimmt – kein Treffer.“
Er wollte gerade Antworten, als er aus den Augenwinkeln einen Feuerschweif sah. Er drückte den Mikrofontaster und mit hörbarer Verbitterung in der Stimme sprach er die schlimmsten Worte die es derzeit gab:
„VAMPIRE – VAMPIRE – VAMPRE“
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„VAMPIRE – VAMPIRE – VAMPRE“
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717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 72° 30' 48'' Ost 29° 25' 50'' 10:47 Zulu)
Løytnant Bengt Olsen ruderte wie wild mit dem Steuerknüppel herum – wie viele Raketen hatte die Trondheim abgefeuert? Sieben oder acht? Es spielte keine Rolle. Selbst wenn eine Rakete übrig ist, dass reichte niemals aus. Die Chancen der Trondheim mussten erhöht werden. Er hatte mitbekommen wie vor wenigen Minuten Dale aufgefordert wurde den „Luftraum“ zu räumen und er konnte sich denken was Dale eigentlich dazu veranlasst hatte überhaupt in die Luftverteidigungszone der Trondheim einzudringen.
„Warum eigentlich nicht?“
Er beschleunigte und versuchte die anfliegenden Raketen auszumachen…
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+ + +
Er sah den kleinen Punkt näherkommen und versuchte direkt darauf zu zuhalten, aber einen solch präzisen Anflug hatte er noch nie versucht.
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Er visierte knapp vor die feindliche Seezielrakete und drückte den Abzug. Die Bordkanone „knatterte“ ihr Stakkato und in diesem Augenblick zischte die SS-N-2-Rakete an ihm vorbei. Er schloss die Augen:
„Scheiße zwei Meter weiter rechts und dieses Drecksding wäre in mich reingeknallt.“
Zwei Meter bedeuteten bei fast 900 Stundenkilometern praktisch nichts. Da hätte es schon gereicht den Steuerknüppel nur anzusehen um das Flugzeug direkt in die Flugbahn zu lenken. Es war ein wahnsinniges Unterfangen gewesen, dass wurde ihm jetzt schlagartig bewusst, aber da war immer noch die zweite Rakete. Die Chancen der Trondheim standen nach wie vor schlecht.
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Auch die zweite SS-N-2 jagte in nur fünf Meter Entfernung an seinem Cockpit vorbei, aber der Versuch war es wert, das war er den Seeleuten der Trondheim schuldig.
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717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 72° 38' 17'' Ost 29° 26' 55'' 10:48 Zulu)
Auch Løytnant Dale Ellefson hatte sein Vorhaben nicht aufgegeben. Da die Trondheim vermutlich leer geschossen war, musste er jetzt auch nicht mehr auf Friendly Fire achten und brachte sich in Position.
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Er beschleunigte und jagte ebenfalls auf die erste Rakete zu.
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„Feuer“
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Es erging ihm nicht besser wie seinem Rottenführer. Die Rakete zischte sogar gute 20 Meter entfernt an seiner F-5 vorbei und er nahm die zweite Rakete ins Visier.
Er hielt direkt darauf zu und fragte sich ob er heute zu einem Held werden wollte? Er betätigte den Abzug – glaubte die Rakete an sich vorzischen zu sehen und wunderte sich darüber was plötzlich gegen seine Cockpitscheibe klopfte?
Schlagartig realisierte er, dass dies Trümmer waren und er fluchte mit sich selbst, weil er nicht reagiert hatte und nach dem Feuern den „Vogel“ nach oben gerissen hatte.
Er drückte den Mikrofonknopf und sprach zaghaft:
„Vampire #51 zerstört – ich wiederhole Vampire #51 mit Maschinenkanone zerstört.“
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#064 NI#
Dieser Harmonie Hubschrauber der Russen kann ja auch:
... außerdem bestand die theoretische Möglichkeit zum Abwurf nuklearer Wasserbomben.
Wird dies im Spiel evtl. auch abgebildet? Wenn ja, dann wäre doch jeder Wurf ein Treffer, oder?
Werter KIWI,
ja es gab irgendwann ein Update mit dem Nahtreffer bzw. Treffer durch Druckwellen eingeführt wurden. Es ist also tatsächlich möglich ein Schiff durch eine in der Nähe explodierende nukleare Wasserbombe zu Beschädigen und oder zu Versenken. Freundlicherweise scheint es im dritten Szenario generell keine Atomwaffen zu geben. In den beiden ersten Szenarien war das anders...
Andererseits müsste der Hubschrauber schon ziemlich nah heran kommen - und ein Flak-Geschütz gegen einen Hubschrauber hätte schon eine hübsche Treffer-Wahrscheinlichkeit ;)
Übrigens reicht deshalb auch ein Nahtreffer einer kleinen Mk 82 500-Pfund-Bombe um bei einem Schnellboot Schäden zu verursachen :D
Achso, nein wir meinten eigentlich gegen U-Boote. So verrückt (wie ihr ;) :rolleyes:) denken wir dann doch nicht... :D
Achso, nein wir meinten eigentlich gegen U-Boote
Ja - die Dinger sind in anderen Szenarios vorhanden - Wir fürchten dieser AAR wird noch ziemlich:
http://youtu.be/9JnK2IlIVAQ
Adler statt Monster
Die Idee, den Westen mit blitzschnellen Bodeneffektfahrzeugen zu überrumpeln, gab die Rote Armee auch nach diesem Fehlschlag nicht auf. Sie setzte nun auf ein wesentlich kleineres Modell - das knapp 60 Meter lange "Orljonok", übersetzt Adlerjunge. Mit einer Geschwindigkeit von 400 km/h und einer Reichweite von 1500 Kilometern sollte der "Adler" in der Lage sein, die skandinavischen Länder und den Zugang zur Ostsee zu besetzen.
Sowjetische Geheimwaffe Ekranoplan Angriff der fliegenden Seemonster
http://www.spiegel.de/einestages/kaspisches-seemonster-versetzte-geheimdienste-in-aufruhr-a-1006844.html
Werter KIWI,
Lügen-Geschichten über Seemonster (egal ob fliegende, tauchende oder schottische Loch-Monster) begegnen Wir üblicherweise mit Meinungsverstärkern (http://www.stupidedia.org/stupi/Meinungsverst%C3%A4rker). Das hat den Vorteil gleich die korrekte Antwort parat zu haben, falls sich so ein Seemonster unerwarteterweise doch materialisieren sollte!
Die 1975er Norweger bevorzugen dabei unter anderem speziell diesen Meinungsverstärker: https://de.wikipedia.org/wiki/AGM-119_Penguin - was nicht verwundert, wurde er doch im Auftrag der norwegischen Marine entwickelt.
:D
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
http://up.picr.de/28347662lp.png
HNoMS Trondheim (F302) – 20. August 1975 (Nord 72° 45' 21'' Ost 29° 26' 13'' 10:48 Zulu)
An Bord der HNoMS Trondheim durchlebten die Offiziere und Mannschaften ein Wechselbad der Gefühle. Todesangst wich Glück und Freude nur um erneut in eiskalte Panik umzuschlagen. Mit Genugtuung registrierte man, dass Flight #2 etwas schier Unmögliches gelungen war. Es galt schon als extrem schwierig eine Seezielrakete im Verfolgungsflug von hinten mit der Bordkanone abzuschießen, aber Frontal während man auf die Rakete zuflog? Aller waren sich sicher, dass es einfacher war in der Lotterie dreimal hintereinander den Jackpot zu gewinnen.
Alleine es spielte keine Rolle. Die erste Rakete war durchgekommen und die Trondheim hatte alle Flugabwehrraketen verschossen und musste den Starter erst nachladen. Zweimal hatten Sie jetzt Glück gehabt. Eine Rakete war nicht detoniert, eine weitere in aberwitziger Weiße von der Luftwaffe vernichtet worden. Ein drittes Mal – da waren sich alle sicher – würde ihnen kein Gott der Welt beistehen. Entweder die Flak-Geschütze würden es richten oder das Ende war nah.
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717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 72° 21' 56'' Ost 29° 28' 25'' 10:48 Zulu)
Der perfekte Anflug auf die beiden Raketen hatte den Effekt, dass es auch ein perfekter Kurs auf den Waffenträger bedeutete, der das Unheil in die Luft gebracht hatte. Løytnant Bengt Olsen brauchte daher nicht lange überlegen, die Bordwaffe hatte noch Munition und dass sollte die Osa zu spüren bekommen.
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Er visierte das Schnellboot an und zog den Abzug…
http://up.picr.de/29050285km.jpg
Zufrieden stellte er fest, dass eine der beiden Salven vollständig ins Ziel gegangen war. Sicher wird es an der Osa kaum Schäden geben, aber der psychologische Effekt war garantiert spürbar an Bord.
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HNoMS Trondheim (F302) – 20. August 1975 (Nord 72° 45' 32'' Ost 29° 26' 17'' 10:49 Zulu)
Gleichsam wie vor wenigen Minuten ertönte das Alarmsignal und alle Mann suchten Deckung und Halt. Am Heck machten sich die Geschützbedienungen bereit und suchten den Himmel ab. Es dauerte nicht lange um den kleinen dunklen Punkt auszumachen, der von einer leichten Abgasspur stammte.
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Als erstes eröffnete der 76mm Zwillingsturm das Feuer auf die anfliegende Rakete…
http://up.picr.de/29050400rj.jpg
Als sich endlich die Mannschafften mit den leichten Waffen dem Ziel zuwenden wollten, war es bereits zu spät und die Hölle brach los:
http://youtu.be/wKPqW79cVtA
Werte Regenten: Das Schiff - welches hier getroffen wird – ist tatsächlich die HNoMS Trondheim! – Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut ;)
Die feindliche Rakete schlug im Heck ein, hatte keine Probleme damit den leichten Stahl zu durchdringen und explodierte direkt im Bereich der Turbinen. Die Wucht der Detonation riss den Rumpf auf, sprengte letztlich das Achterschiff auseinander und gigantische Wassermassen strömten ins Schiffsinnere.
Das Schiff bekam sofort Schlagseite und verlor drastisch an Fahrt. Kommandør Bjarne Gunderson war bereits wieder auf den Beinen, als Kapteinløytnant Jørgen Ulvang von der Gefechtszentrale kommend durch das Schott auf die Brücke taumelte. Das Schiff war verloren, daran gab es keinen Zweifel und Kapteinløytnant Ulvang griff zum Sprechgerät, das wider Erwarten noch intakt war:
„Alle Mann von Bord – ich wiederhole – Alle Mann von Bord – Alle Mann von Bord!“
Kapteinløytnant Ulvang blickte zu Kommandør Gunderson:
„Das war’s dann wohl?“
„Kann man nicht leugnen – Hast du noch funken können?“
„HF, VHF und UHF sind tot – aber die Sleipner wird das wohl sicher für uns übernehmen – das wird man dort wohl kaum übersehen haben!“
„Sicher nicht…!“
Beide Offiziere warteten, bis die recht ungeschoren davongekommene Brücken-Mannschaft den Raum verlassen hatte um sich dann ebenfalls nach Draußen zu begeben. Tief schwarze Rauchschwaden zogen vom Heck her nach vorne und versperrten den Blick nach achtern, aber auch so konnte man erkennen, dass der Schaden immens sein musste. Tatsächlich hatte der Einschlag im Bereich der schweren und voluminösen Maschinen-Anlagen die Explosionswucht so weit gedämpft, dass das Mittel- und Vorschiff ziemlich intakt war. Aus diesem Grund hatten vergleichsweise viele Besatzungsmitglieder den Treffer unverwundet oder nur leicht verletzt überstanden. Natürlich machten die Mannschaften der Antriebsanlagen einen nicht unerheblichen Teil der Schiffsbesatzung aus, aber Kapteinløytnant Ulvang hatte schon bei den ersten anfliegenden Raketen den Befehl erlassen alles nicht zwingend benötigte Personal in vergleichsweise sichere Sektionen zu evakuieren.
Nach Lage der Dinge war abzusehen, dass es ein Hecktreffer oder allenfalls ein Mittelschiffstreffer werden würde und daher waren die achtern gelegenen Bereiche weitgehend geräumt und die Schotten verriegelt.
Überall sah man jetzt wie die Matrosen ins Wasser sprangen und auf die Rettungsinseln zu schwammen und selbst eines der Schlauchboote war intakt und wie auch immer bereits zu Wasser gelassen worden.
Ulvang und Gunderson blickten sich um, nirgendwo war mehr Jemand zu sein, die Schiffsirene quäkte ihre letzten Töne, Zeit ein Bad zu nehmen.
„Du zuerst Jørgen.“
„Ich bin der Kapitän – der Kapitän verlässt als letztes sein Schiff.“
„Und ich bin dein Vorgesetzter – und der Ranghöchste Offizier verlässt zuletzt dieses Schiff.“
Beide grinsten sich zu, dann sagte Bjarne Gunderson „Hast du das Licht ausgemacht?“
„Nein!“ kam als Antwort und Beide sprangen zugleich ins Wasser, wo bereits einige Besatzungsmitglieder auf ihre Vorgesetzten warteten und Ihnen halfen auf die Rettungsinseln zu gelangen.
Die Barentssee wurde sowohl von polaren Wassermassen, wie auch den letzten Ausläufern des Golfstroms durchflutet. Zwar nannte man diesen hier Nordatlantikstrom, aber letztlich waren es dennoch warme Wassermassen afrikanischen und karibischen Ursprungs mit im Sommer etwas um die 6-8° Celsius an Oberflächenwassertemperatur. Schwimmend konnte man in diesem Wasser nicht lange überleben.
http://up.picr.de/29050881uz.jpg
Bild 66: Reichweite der Meeresströmungen im Mittel- und Nordatlantik.
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Golfstream.jpg
Open Access Artikel zu den Oberflächenwassertemperaturen des Nordmeers und der Barentssee – Lesenswert!:
http://link.springer.com/article/10.1007/s00382-016-3118-3 - http://rdcu.be/rHlH
Langsam paddelten die Überlebenden von der Trondheim weg die mit merkwürdigen stöhnenden und schnaufenden Geräuschen – ganz als ab ob sie ein lebender Organismus wäre – ihrem Ende entgegen sah.
Die HNoMS Trondheim sank!
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http://up.picr.de/29051677rt.jpg
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HNoMS Sleipner (F310) – 20. August 1975 (Nord 72° 46' 43'' Ost 28° 51' 40'' 10:49 Zulu)
Løytnant Holger Grunwald senkte das Fernglas. Entgeistert schaute er zu der dunklen Rauchwolke am Horizont.
„Entfernung zur Trondheim?“ brüllte er los, sodass die Mannschaften auf der Brücke vor Schreck zusammenzuckten.
„Entfernung zur Trondheim nach letzter Positionsbestimmung etwa zehn Seemeilen Sir.“
„Rudergänger – Neuer Kurs NULL-NEUN…“ weiter kam Løytnant Grunwald nicht. Ihm fiel ein, was sein Kommandør ihm befohlen hatte. Absetzten – weg von der Trondheim. Die Befehle waren klar und was passierte wenn er jetzt versuchte seinen Kameraden zur Hilfe zu eilen, hatte er gerade gesehen.
„Rudergänger – Neuer Kurs ... – Neuer Kurs - DREI-ZWEI-FÜNF-Grad.“
„Neuer Kurs - DREI-ZWEI-FÜNF-Grad – Jawohl Sir.“
Løytnant Grunwald lief zur Funkstation seines winzigen Schiffes und fixierte den Diensthaben Matrosen.
„Nichts Sir – keine Antwort von der Trondheim.“
„Geben Sie mir das Mikrofon.“
...
„HNoMS Sleipner für Banak – HnoMS Sleipner für Banak.“
„Sleipner hier ist Banak - Oberst Egil Nilsen – Sleipner…“
„Oberst hier ist Løytnant Grunwald – Sir die Trondheim wurde getroffen Sir.“
„Wie schlimm ist es?“
„Das wissen wir nicht Sir Kommandør Gunderson hat mir schon vor einiger Zeit befohlen Abstand zur Trondheim zu halten und im Falle der Versenkung der Trondheim sofort mit Höchstfahrt abzulaufen.“
„Was hat er getan?“
„Oberst – die Sleipner verfügt nicht über Flugabwehrwaffen – Gunderson wollte mit dem Be…“
„Verstehe Løytnant – das sieht Bjarne ähnlich.“
„Sie kannten ihn persönlich Sir?“
„Er ist mein Schwager – Løytnant.“
„Verstehe – der Treffer muss nicht heißen…“
„...Muss er nicht Løytnant. Aber wenn Niemand nachsieht und hilft, macht es das nicht besser.“
„Soll die Sleipner?“
„Nein Løytnant, bringen Sie sich und ihr Schiff und ihre Besatzung in Sicherheit. Bjarne wird Ihnen diesen Befehl schon aus gutem Grund gegeben haben.“
„Verstanden Sir – wer soll jetzt das Kommando über die Seestreitkräfte übernehmen? Bis Oslo jemanden benennt kann das Stunden dauern.“
„Das Kommando werde ich übernehmen Løytnant – die Befehle von Kommandør Gunderson waren dahingehend eindeutig Løytnant.“
„Jawohl Sir – Sleipner Ende.“
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717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 72° 26' 14'' Ost 29° 28' 06'' 10:49 Zulu)
Erregt lauschte Løytnant Dale Ellefson dem Funkverkehr zwischen der Sleipner und Banak, als er bemerkte, dass die Osa vor ihm den Kurs änderte.
„Dieser Drecksack – versenkt die Trondheim und will sich jetzt aus dem Staub machen oder was?“
„Nicht mit mir mein Freund – dir verpass ich eine…“
http://up.picr.de/29051981zi.jpg
http://up.picr.de/29051984hm.jpg
http://up.picr.de/29051989co.jpg
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717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 72° 19' 53'' Ost 29° 29' 15'' 10:50 Zulu)
Es knackte im Lautsprecher und Dale Ellefson ärgerte sich darüber, dass er gerade jetzt gestört wurde:
„Løytnant Ellefson – hier ist Banak – Oberst Nilsen.“
„Sir?“
„Løytnant – ich kann mir denken womit Sie sich gerade beschäftigen, das bringt nichts.“
„Aber Sir!“
„Løytnant – wenn Sie sich schon an Jemanden rächen wollen, dann so dass es etwas nutzt.“
„Sir – wie meinen Sie das Sir?“
„Knallen Sie endlich diesen Scheiß Hubschrauber vom Himmel Løytnant!“
„Jawohl Sir – Flight #2 hat verstanden Sir.“
„Gut Løytnant – Banak Ende.“
http://up.picr.de/29052046wa.jpg
http://up.picr.de/29052048iu.jpg
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#065 NI#
Da sag nochmal einer, die Klimaerwärmung wäre etwas schlechtes, wäre sie 40 Jahre früher losgegangen, hätten die Jungs im Nordmeer da oben jetzt karibisch warmes Wasser! :teufel:
H34DHUN73R
01.05.17, 14:43
Schade um die arme Trondheim - drücken wir mal den Seeleuten die Daumen :eek:
Werter H34DHUN73R,
leider sind Tote zu beklagen, aber insgesamt hätte es schlimmer kommen kennen. Der Hecktreffer verschaffte vielen Besatzungsmitgliedern die nötige Zeit um das Schiff zu verlassen und sich auf die Rettungsinseln zu begeben. Bei einem Treffer Mittschiffs hätte das übler ausgesehen, der hätte das kleine Schiff im schlimmsten Fall wie eine Axt in der Mitte spalten können. Nagut der Kiel hätte die Teile ggf. einen Moment zusammengehalten, aber so hat es die Trondheim eine Weile über Wasser gehalten und die meisten der seitlich angebrachten Rettungsinseln sind intakt geblieben. Bei einem Mittschiffstreffer wäre das Rettungsmaterial ziemlich sicher zerstört worden :mad:
Oberlehrer
03.05.17, 22:56
Sehen Wir das richtig: Flight #2 versucht genau die OSA zu versenken, die keine Raketen mehr hat, während in Sichtweite zwei weitere OSAs MIT Raketen schwimmen? Menschlich vielleicht verständlich; aber es zeugt nicht gerade von einem taktisch "kühlen Kopf" des Piloten.
Werter Oberlehrer,
mit den Bordwaffen wird sicherlich keine der OSA's versenkt werden, noch sind ernsthafte Schäden zu erwarten. Angriffe dieser Art hatten Wir deswegen eigentlich eingestellt. Es dauert auch immer einige Zeit, um die Flieger in eine vernünftige Schussposition zu bringen - hier lag der Fall allerdings anders: Die Flieger befanden sich schlicht in einem perfekten Anflug, also durften die mal etwas drauf halten. Außerdem kommt noch hinzu, dass Wir zu dieser Zeit davon ausgegangen sind, das es diese OSA war welche die exakte Ortung zur Trondheim hergestellt hatte. Den Fühlungshalter zu "beschäftigen" war daher nicht gänzlich abwegig.
Und naja - Rache wollten die Piloten natürlich auch :D
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
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717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 72° 40' 43'' Ost 29° 46' 37'' 10:56 Zulu)
Løytnant Dale Ellefson konnte nichts erkennen. Die Entfernung war noch zu groß, aber mittels Kreuzpeilung der Radarabstrahlung des feindlichen Hubschraubers konnte die Position nun endlich stark eingegrenzt werden. Scheinbar war der Bastard zurück auf dem Weg zu seiner Flotte, daher war es nicht ganz ungefährlich und der Weg würde im Zweifel mitten hinein in die feindliche Luftabwehr führen, aber das war egal. Die Trondheim war gesunken und dieser „lahme Vogel“ hatte daran vermutlich seinen Anteil gehabt. Das musste bestraft werden – jetzt!
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717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 72° 41' 23'' Ost 30° 19' 09'' 10:58 Zulu)
„Hallo Baby – da bist du ja! Pünktlich zum Rendevouz – darf ich zum Tanz bitten?“
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Løytnant Dale Ellefson konnte den Hubschrauber deutlich erkennen, aber er flog zu schnell. Der Höhenunterschied war zu groß um trotz Sturzflug zeitig in eine gute Schussposition zu gelangen. Er jagte mit hoher Geschwindigkeit über den Russen hinweg und zog seine F-5 in eine steile Kurve. Die G-Kräfte waren enorm und raubten ihm den Atmen, aber das störte ihn nicht. Er wollte den Russen um jeden Preis abknallen, bevor dieser zu dicht bei seinen Schiffen war.
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Endlich lag der Gegner wie auf dem Präsentierteller vor ihm.
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Zwar versuchte sich der feindliche Hormone damit zu retten, das er fast auf Wellenhöhe flog, aber die Hoffnung dass es Dale Ellefson mit der Angst bekam ins Meer zu stürzen und den Anflug abbrach war eine grandiose Fehleinschätzung.
Die F-5 flog bei weitem noch hoch genug um zu zielen, zu feuern und rechtzeitig den Sinkflug zu beenden.
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Beinahe genüsslich zog Løytnant Ellefson den Abzug durch und dachte bei sich, dass das sanfte Vibrieren durch die Bordkanone beinahe schon an eine Massage erinnerte.
Bei der letzten Bewaffnung auf Banak hatte er darum gebeten Munition zu bestücken, die über vereinzelte Leuchtspurgeschosse verfügte. So konnte er jetzt den Weg seiner Geschosse gut mitverfolgen und nötigenfalls auch besser Zielen. Die Entscheidung war richtig, denn er merkte sofort dass die erste Salve nicht ins Ziel gehen würde und betätigte den Abzug ein zweites Mal.
„Jetzt hab ich dich!“
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Die 20mm Projektile schlugen direkt in die Antriebssektion des Ka-25 Hormone ein und die beiden gegenläufigen Hauptrotoren verloren sofort an Leistung. Der Pilot versuchte noch seitlich wegzudrehen, aber so dicht über der Wasseroberfläche war das sinnlos. Mit einem heftigen Klatscher schlug der Hubschrauber direkt in eine Welle ein und war wenige Sekunden später schon fast vollständig vom Meer überspült. Nach allem was Dale Ellefson sehen konnte, schaffte es Niemand der Besatzung aus dem Hubschrauber herauszukommen und er empfand diese Tatsache merkwürdig befriedigend.
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20.08.1975 10:59:10 - NATO: Contact: Recon #32 has been classified as: Ka-25Ts Hormone B - Determined as: Hostile (Classification by: 717. skvadron Det #2 (RF-5A Freedom Fighter) [Sensor: Mk1 Eyeball] at 0,4 nm)
20.08.1975 10:59:43 - : Gun (20mm M39 x 2 Burst [80 rnds]) is attacking Zhdanov Det #2 with a base-Ph of 50%. Base-Ph adjusted for distance: 39%. Zhdanov Det #2 has nominal agility: 1. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,8. Aircraft has a weight fraction of 0,04 - Agility adjusted to 0,78. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 0,7. Final agility modifier: -7%. Final Ph: 32%. Result: 72 - MISS
20.08.1975 10:59:46 - : Gun (20mm M39 x 2 Burst [80 rnds]) is attacking Zhdanov Det #2 with a base-Ph of 50%. Base-Ph adjusted for distance: 50%. Zhdanov Det #2 has nominal agility: 1. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,8. Aircraft has a weight fraction of 0,04 - Agility adjusted to 0,78. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 0,7. Final agility modifier: -7%. Final Ph: 43%. Result: 37 - HIT
20.08.1975 10:59:46 - Soviet Union: Zhdanov Det #2 (Ka-25Ts Hormone B) has been destroyed!
20.08.1975 10:59:46 - NATO: Contact Ka-25Ts Hormone B #32 has been lost.
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Bild 67: Seegestützter Aufklärungshubschrauber NATO-Code: KA-25 Hormone
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Guided_missile_cruiser_%22Frunze%22_in_1987.jpeg
„Flight #2 für Banak – Flight #2 für Banak – Banak bitte melden.“
„Banak für Flight #2 – Banak hört sie Flight #2 – kommen.“
„Banak – hier Flight #2 – Auftrag erledigt Banak – feindlicher Hubschrauber spielt jetzt mit den U-Booten Tiefseetauchen – Flight #2 Ende.“
„Verstanden Flight #2 – feindlicher Hubschrauber ist zerstört – Danke Flight #2 – Banak Ende.“
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717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 72° 09' 49'' Ost 29° 35' 35'' 11:05 Zulu)
Løytnant Bengt Olsen hatte erstens schon wieder viel Treibstoff verbrannt und wurde zweitens angewiesen die Lage im Süden aufzuklären. Die letzten Positionsmeldungen der feindlichen Schnellboote waren fast eine Stunde alt und die Befürchtung dass diese Einheiten plötzlich ihr Verhalten radikal änderten war nicht von der Hand zu weisen.
Die Schnellboot-Geschwader der königlich norwegischen Marine erreichten nunmehr die Fjorde in denen sie Deckung suchen sollten, aber ein plötzliches Auftauchen der Osa’s mitten in der Zufahrt zum Porsangerfjorden wäre dennoch sehr unangenehm. Das beste Schiff der Sondereinsatzgruppe „Nordkapplatået“ war bereits versenkt, alle anderen Einheiten konnten sich einem solchen Angriff erst recht nicht zur Wehr setzen.
Die Positionsbestimmung der Osa’s war jetzt wesentlich, denn bis zum Eintreffen der Invasionsstreitmacht würden noch Stunden vergehen. Dafür war also noch Zeit.
Die Ausgabe der Befehle von Oberst Nilsen waren deutlich: Wenn es gelingt die Osa’s von den eigenen Seestreitkräften fern zu halten, konnten sich diese wie eine Meute hungriger Eisbären über die Landungsboote hermachen.
Also steckte Løytnant Bengt Olsen eine Kurs Richtung Banak ab um zu sehen wo die feindlichen Raketenträger standen.
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HNoMS Sleipner (F310) – 20. August 1975 (Nord 72° 56' 37'' Ost 28° 27' 31'' 11:25 Zulu)
Løytnant Holger Grunwald fühlte sich scheußlich. Ihn grämte das Schicksal seiner Kameraden von der Trondheim und der Befehl keine Rettungsversuche zu unternehmen. Sollte er diesen Befehl verweigern? Sollte er umdrehen?
Noch immer standen die feindlichen Schnellboote in der Nähe und machten kaum Fahrt. Allem Anschein nach wollten Sie die Invasionsstreitmacht in die Mitte nehmen und den Flankenschutz sicherstellen. Das machte Sinn, denn den Russen war sicher nicht entgangen, dass die Trondheim einen Angriff in die Flanke unternahm. Das die Sleipner hier herumschlich war vermutlich auch kein Geheimnis. Um was es sich bei der Sleipner handelte konnten die Russen aber sicher nicht wissen.
Unter der Maßgabe einer defensiven Taktik als Eskorte ergab das Angriffsverhalten der Osa’s damit einen Sinn: Beim Zentrum bleiben und nur das Angreifen, was diesem zu nahe kommt.
Über Sprechfunk hörte man mit, wie Banak Flight #1 zur Betankung zurückbeorderte, damit war der Luftraum ziemlich leer. Jetzt umzudrehen wäre wohl wirklich Selbstmord, denn Blind auf einen mehrfach überlegenen Feind zu zuhalten, konnte man wohl kaum anders bezeichnen.
Løytnant Grunwald grämte sich wegen des Schicksals seiner Kameraden, ihm waren die Hände gebunden, er konnte nichts tun.
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Eines aber wollte er machen: Zur Stelle sein falls es nötig werden sollte. Der Kommandant der Sleipner steckte einen relativen Parallelkurs zum Feind ab und erteilte seine Befehle.
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#066 NI#
Bin ich mal gespannt, wie das weitergeht, vorallem, wenn die Landungsboote tatsächlich ne Landung versuchen.
Werter Azrael,
wenn die Landungsboote tatsächlich ne Landung versuchen
habt Ihr so wenig Vertrauen in die Wikinger? Oder nur in Unsere Führungsqualitäten?
Weder das eine noch das andere, ich halte einfach die Sowjets für suizidal genug, es zu versuchen ;)
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
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HNoMS Brann (P970) – 20. August 1975 (Nord 71° 22' 54'' Ost 25° 30' 48'' 11:54 Zulu)
Løytnant Mikkel Jacobson musste sich erst noch daran gewöhnen, dass er jetzt von einem Luftwaffenoffizier die Befehle erhielt und nicht mehr direkt von der Marine. Und der aktuelle Befehl kam so überraschend und unerwartet, wie auch der Befehl als solcher ebenfalls überraschend war.
„Verband Auflösen und in den Fjorden Schutz suchen.“
Da wusste der Oberst der Luftwaffe wohl nicht viel mit Booten anzufangen und ehe eines nach dem anderen den russischen Schnellbooten zum Opfer fiel, versteckte er sie lieber dicht unter Land? Ein Blick in die Gesichter seiner Männer verriet ihm allerdings, dass diese den Befehl durchaus sympathisch fanden. Sollten sie in den Fjorden versenkt werden, gab es wenigstens eine reelle Chance das Ganze zu überleben. Die besonders harten Kerle würden die „paar“ Meter bis zur Küste einfach schwimmen und die weniger durchtrainierten würden sich ganz bequem von einem Fischerboot aufsammeln lassen.
Die Überlegungen fielen daher knapp aus und der Widerwille mit diesem Befehl verflog schnell. Jeder wusste, dass sie den Osa’s auf offener See nicht gewachsen waren. Warum also sollten sich anstelle der Motor-Torpedo-Boote nicht auch die Flugkörper-Schnellboote in den Fjorden verstecken?
Løytnant Mikkel Jacobson begann zu verstehen. Wenn die Russen nach Banak wollen, mussten sie in den Porsangerfjorden einlaufen. Würden sich die norwegischen Schnellboote in den zahllosen Seitenfjorden und kleinen Buchten verstecken, hinter Landzungen Schutz suchen und Beobachter an Land oder in der Luft haben, würde es für die russische Marine schwierig werden ungestraft nach Banak zu gelangen.
Man musste nur verhindern, dass die Russen exakte Positionsmeldungen erhielten, dann wäre das Überraschungsmoment auf norwegischer Seite. Wenn aus einem halben Dutzend Richtungen plötzlich Seezielraketen und Torpedos auf den russischen Expeditionsverband zuhielten, waren die Chancen gut etwas zu Treffen oder einfach zuschauen zu können, wie die feindlichen Schiffe sich selbst über den Haufen fuhren. Das hatte wohl schon Kommandør Gunderson im Kopf mit seiner ursprünglichen Dislozierung der meisten Schnellboote und Oberst Nilsen machte damit jetzt Konsequent weiter in dem er ausschließlich auf diese Taktik setzte und auch die letzten Schnellboote in die Fjorde schickte?
Løytnant Mikkel Jacobson pfiff vor sich hin und flüsterte leise: „Wenn dann noch die Bomber zeitgleich angreifen, wird das ein Schlachtfest.“
„Rudergänger – Kurs setzen auf Storseiskolten – volle Kraft voraus.“
Er schaute auf die Karte. Die Blink würde bei Avløysinga in Deckung gehen und die Arg direkt bei Skånvika unterhalb des Nordkapp-Plateaus. Würden die Russen wirklich in den Porsangerfjorden einlaufen, gäbe es ein böses Erwachen für diese Mörderbande.
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Luftwaffenstützpunkt Banak (Lakselv) – 20. August 1975 (Nord 70° 04' 00'' Ost 24° 58' 26'' 12:58 Zulu)
Oberst Nilsen besah sich die taktischen Informationen. Einige Dinge hatte er mit Bjarne im Vorfeld abgestimmt und jetzt hieß es warten. Dies war für einen Anführer in der Schlacht das Schlimmste – Warten und den Dingen ihren Lauf lassen – warten bis der Feind dort ankam wo man haben wollte.
Die Falle war ausgelegt – wie besprochen lagen alle Schnellboote in den zahllosen Fjorden auf der Lauer. Solange man brav die russischen Hubschrauber von der Küste fernhielt und auch etwaige Spione an Land, hatten die Russen keine Chance die norwegischen Schnellboote rechtzeitig zu entdecken.
Ganz im Gegenteil würde man die russische Armada ihrerseits schon auf größere Distanz zu Sicht bekommen und die Schnellboote konnten ihren Raketen aus der Deckung heraus auf den Weg bringen. Würde man dann noch warten und nicht auf maximale Distanz feuern, wäre die Vorwarnzeit viel zu gering für eine effektive Luftabwehr. Bis die Russen so dicht unter Land waren würde es noch Stunden dauern und diese Zeit konnte man nutzen um mit den Jagdbombern das eine oder andere russische Schnellboot aus dem Weg zu räumen oder gleich die Landungsflotte direkt anzugehen und die Russen zum Umdenken zwingen.
Zwar war die Trondheim verloren und das Schicksal von Bjarne Gunderson und seinen Männern ungewiss, die Trümpfe aber hielt man fest in der Hand.
...
Die Ordonanz kam in den Lageraum und überreichte einen Zettel. Zufrieden stellte Oberst Nilsen fest, dass man in den letzten beiden Stunden keine weiteren zwielichtigen Gestalten mehr aufgegriffen hatte. Als Bjarne Gunderson die ersten Schnellboote in die Fjorde befohlen hatte, bat er darum die Küsten abzusuchen ob sich dort jemand herumtrieb. Alle die sich etwas zu auffällig für das Meer interessierten und den Einheimischen nicht bekannt waren, wurden eingesammelt. Insgesamt neun Personen hatte man jetzt in Gewahrsam. Drei Norweger und sechs Menschen slawischen Typs, darunter zwei Frauen. Auch hatten aufmerksame Fischer insgesamt drei an der Küste versteckte Funkapparate gefunden und abgegeben, alle in der Nähe wo jemand aufgegriffen wurde. Vermutlich gab es auch an den anderen sechs Orten Funkgeräte, da war man sicher und suchte danach.
Hier oben im Norden hielt man zusammen und die Einheimischen meldeten alles was ihnen Suspekt vorkam. Da hier zahllose Familien von der Fischerei lebten, gab es entsprechend viele Fischerboote und die meisten von Ihnen waren jetzt draußen und suchten die Küste nach Auffälligkeiten ab.
Es hatte sich in den kleinen Dörfern längst herumgesprochen, dass ein größeres Fischfangfahrzeug auf See vermisst wurde. Es gab auch bereits die ersten Gerüchte, dass die Russen daran schuld seien. Das die Luftwaffe in den letzten Tagen und auch Heute massiert unterwegs war, konnte jeder sehen und hören. Der Bevölkerung war klar, dass etwas im Gange war. Auch wenn es Oberst Nilsen nicht gutheißen konnte, es gab Berichte über erste Bürgerwehren, die sich mit Flinten und Mistgabeln auf die Lauer legten. Sollte bekannt werden, dass die Russen ein Fischerboot mit Raketen versenkt haben, mussten Luftwaffe und Marine gar nichts mehr unternehmen. Dann konnte man die Russen ruhig an Land gehen lassen, die Bevölkerung würde sich darum kümmern.
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In diesem Moment flog die Tür des Lagezentrums auf und knallte gegen die Wand. Ein Løytnant stürmte ins Lagezentrum und brüllte direkt los:
„Diese SCHWEINE haben es schon wieder getan!“
Oberst Nilsen fuhr mit dem Kopf herum: „Løytnant machen Sie ordentlich Meldung!“
„Sir – Wir haben ein SOS Signal Empfangen – Fischtrawler Ballstadvaering meldete erst eine Explosion in unmittelbarer Nähe und dann war nur noch für Bruchteile von Sekunden ein Schreien zu hören, bevor das Signal verstummt ist. Wir können keinen Kontakt mehr zu Ballstadvaering herstellen Sir.
Oberst Nilsen schaute ungläubig auf den Løytnant.
„Das ist unser Fehler – wir wussten dass die Russen kommen – wir hätten den Booten niemals erlauben dürfen auf See zu sein. Dieses Blut klebt an unseren Händen – wir haben unsere Leute da draußen gelassen um die Russen nicht vorzeitig zu warnen.“
Nilsen kritzelte auf einen Zettel…
„Hier melden Sie das nach Oslo – da müssen sich höhere Stellen drum kümmern. Das ist jetzt das zweite Fischerboot und jetzt haben es ALLE mitgehört – das gibt einen Aufstand!“
…
„Ach und… Leben in den Dörfern nicht auch einige wenige russische Familien?“
„Ja natürlich Herr Oberst. Nicht viele aber ein paar sind es schon.“
„Holen Sie mir den Polizeichef an die Strippe – er soll die Leute in Schutzhaft nehmen – das senkt einerseits die Spionagegefahr und rettet diesen Menschen andererseits das Leben. Nicht das eine dieser selbsternannten Bürgerwehren mit Lynchjustiz anfängt.“
„Jawohl Oberst Nilsen wird erledigt Sir.“
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Küstenradarstation Nordkapp – 20. August 1975 (Nord 71° 09' 34'' Ost 25° 45' 35' 12:58 Zulu)
Flugzeuge und Küstenbeobachter waren gut, aber das Küstenradar am Nordkapp wurde dennoch in Betrieb genommen. Erstens deckte es die Zufahrt zum Porsangerfjorden mit ab und Zweitens schrie es den Russen entgegen: ‚Ich bin hier und sehe euch‘. Dieser Psychologische Effekt konnte mehr wert sein, als die Tatsache ein Schiff zu orten.
Außerdem beruhigte es gleichzeitig die eigenen Leute, was auch ein wünschenswerter Effekt war.
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Bild 68: Küstenradarstation Nordkapp (Januar 2017)
Quelle: Bigfish
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Luftwaffenstützpunkt Banak (Lakselv) – 20. August 1975 (Nord 70° 04' 00'' Ost 24° 58' 26'' 13:35 Zulu)
Mit einem Grummeln sah Oberst Nilsen zu wie der Hubschrauber an Höhe gewann und sich langsam horizontal in Bewegung setzte. Vier F-5 waren bereits startklar, aber er wollte die Jagdbomber nicht nach dem Feind suchen lassen um dann direkt anzugreifen. Er hatte auf den Hubschrauber gewartet.
Der Hubschrauber war das geeignetere Mittel um sich einen Überblick zu verschaffen wo genau der Feind jetzt stand und welche Ziele die Bomber somit angehen sollten.
Seine Piloten hatten eine gewaltige Portion Wut im Bauch. Alle zwei Minuten fragten sie nach, wann der doofe Hubschrauber endlich abheben würde und ob sie den Vogel nicht einfach hinter sich her schleifen sollen, wenn er noch nicht startbereit sei. Seine Jungs brannten darauf so viele Russen auf den Meeresboden zu schicken wie nur möglich. Falls es im Krieg überhaupt so etwas wie Anstand gab, war dieser jetzt über Bord gegangen. Mit der Versenkung zweier Fischerboote waren die Russen zu weit gegangen. Sicher würde diese Bande sich damit herausreden, dass diese Trawler Spionageschiffe waren die ihre Position weitergaben und sich damit nicht mehr Neutral verhielten.
Möglicherweise reichte dieses Argument aus um sich juristisch aus der Affäre zu ziehen und nicht als Kriegsverbrecher abgeurteilt zu werden, aber das spielte keine Rolle mehr. Seine Piloten hatten ihm vor fünf Minuten klar gemacht, dass sie ab sofort auf die Genfer Konvention Scheißen werden und er machte keine Anstalten ihnen diese Äußerungen vorzuhalten.
Es war Krieg – und Krieg hatte seine eigenen Regeln – das mochte den Politikern nicht gefallen, aber so war es eben. Die Genfer Konvention las sich in einem bequemen Bürostuhl nun Mal anders, als im Cockpit eines Kampfjets unter feindlichem Feuer…
Oberst Nielsen war sich zwar sicher, dass seine Jungs keine russischen Trawler versenken würden, die waren immerhin auch da draußen. Ob sie aber Gnade walten lassen würden oder mit Ihren Bordwaffen auf Matrosen und Soldaten eines sinkenden Landungsbootes losgingen – dafür konnte er seine Hände nicht mehr ins Feuer legen.
Warum hatten die Russen das getan? War es Absicht, oder war etwa die russische Zielansprache grottenschlecht? Wussten die Russen was sie da versenkt hatten? Waren es übermütige oder übervorsichtige Matrosen, oder bekamen sie entsprechende Befehle von ihren Vorgesetzen?
„Himmel verdammt die Situation gerät außer Kontrolle – wenn die Russen hier wirklich landen - setzen die Metzger Schweinefleisch auf die Karte! – Denn was anderes als ein Schwein tut so etwas?“
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Und noch mehr davon – allerdings gingen die Dinger daneben. Ist schon lustig – anhand des Logfile sehen Wir was da passiert – aber warum und wo – das wissen Wir im Spiel nicht. Es hilft Uns natürlich gewaltig, wenn die Russen ihre Raketen auf Fischerboote abfeuern und dann noch nicht mal treffen. Aber Wir halten das für einen schweren Design-Fehler im Szenario den Russen das Feuern ohne Identifizierung zu erlauben. Wollte der Szenario-Designer hier unbedingt „blutrünstige“ Russen haben? Wir wissen es nicht…
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#067 NI#
Vielleicht hat der Szenariodesigner ein Problem mit Norwegern... oder mit Fischern... oder speziell mit norwegischen Fischern....
Werter Azrael,
das mag sein, aber gibt es da keine Qualitätskontrolle?
Berechtigte Frage, die ja nur der Szenariodesigner beantworten kann :/
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
330. Skvadron Detachment Flight #3 – 20. August 1975 (Nord 71° 17' 33'' Ost 27° 21' 14' 14:16 Zulu)
Langsam war es Routine geworden. Den Kontakt hatten Sie schon seit vier Minuten auf dem Schirm, aber so dicht am Nordkapp hatte noch Niemand mit einem Feind gerechnet. Es musste ein Trawler sein und der war es nicht Wert einen Aufstand zu machen. Plötzlich aber änderte der Kontakt seine Richtung und beschleunigte für einen kurzen Moment auf über 20 Knoten.
Der Pilot stieß einen Fluch aus und verlangte vom Radaroperator mehr Details. Das war keines der eigenen Schnellboote, diese waren mittlerweile alle versteckt in den Fjorden. Es musste ein Feind sein, auch wenn dafür die nötige Bestätigung fehlte.
„Flight #3 für Banak – Flight #3 für Banak – Bitte melden Banak.“
„Banak für Flight #3 – Was können wir für sie tun?“
„Banak wir melden neuen Kontakt SKUNK #52 auf Null-Null-Sieben-Grad Distanz etwa Null-Zwei-Zwei Meilen. Vermuten feindliches Schnellboot.“
„Sie VERMUTEN?“
„Ja – Kontakt hatte für kurze Zeit mehr als Null-Zwei-Null Knoten Kurs Nord.“
„Bitte Warten Flight #3“
…
„Flight #3 hier Banak – Ziel sofort visuell identifizieren Flight #3.“
„Flight #3 für Banak – Visuelle Identifikation – Verstanden Banak – Flight #3 Ende.“
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Luftwaffenstützpunkt Banak (Lakselv) – 20. August 1975 (Nord 70° 04' 00'' Ost 24° 58' 26'' 14:16 Zulu)
Oberst Nilsen ärgerte sich. Ihm war klar, dass dies kein Fischerboot sein würde und dafür war diese Osa – was sonst sollte es sein? – verdammt nahe gekommen. Und sicher würde es nicht die einzige sein.
Die Versenkung der Trondheim war jetzt knapp dreieinhalb Stunden her, seither war es deutlich ruhiger geworden. Die Schnellboote lagen dicht unter Land auf der Lauer und die Sleipner setzte sich ab. Die Jagdbomber waren zwar bewaffnet und betankt, hatten aber keine Ziele. Nachdem auch die beiden F-5 Aufklärer gelandet waren, war man Blind. Erst jetzt mit dem Hubschrauber würde sich das sicher schnell ändern.
Dass es sich aber so schnell würde? War der Feind tatsächlich so dicht am Nordkapp?
Immerhin die Bomber waren startklar und rollten nach dieser Meldung bereits den Taxiway entlang zur Startbahn. Sobald klar war um was es sich handelte würde sich die Piloten nicht mehr zurückhalten lassen.
Jetzt fehlte Oberst Nilsen der Rat von Bjarne Gunderson. Was zuerst angreifen? Die Schnellboote und damit Platz machen für die eigenen Seestreitkräfte oder aber die Jagdbomber direkt auf die Landungsboote hetzen und riskieren, dass sie dabei abgeschossen werden?
Er musste eine Antwort finden und zwar schnell.
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Luftwaffenstützpunkt Banak (Lakselv) – 20. August 1975 (Nord 70° 04' 00'' Ost 24° 58' 26'' 14:16 Zulu)
Die erste Antwort folgte direkt! Kaum war der Kontakt mit Flight #3 beendet kam ein erneuter Funkspruch: „Ziel ist ein feindliches Schnellboot Typ Osa Klasse.“
Oberst Nilsen wollte nachfragen was das feindliche Schnellboot genau tat, aber dazu kam er nicht mehr. Er hörte das Brüllen der Nachbrenner und musste feststellen, dass seine Piloten nicht darauf warten wollten wen und wann sie anzugreifen zu haben.
Sicher würde das für die Piloten Konsequenzen haben. Nicht jetzt, dazu war später immer noch Zeit, aber tolerieren konnte er dieses Verhalten nicht. Verstehen konnte er es. Norwegen mochte eine große Ausdehnung haben, aber es war in gewisser Hinsicht ein kleines Land. Knapp fünf Millionen Einwohner und nahezu alle wohnten entlang der Küste in den Fjorden. Garantiert hatte jeder Norweger in seiner Familie jemanden, der dem Fischfang nachging. Die Wut im Bauch sämtlicher Mannschaften und Offiziere auf dem Stützpunkt war deshalb nur allzu verständlich. In den eher kleinen Städten und Ortschaften Norwegens kannte man sich und vielfach fühlte man sich wie eine große Familie, was auch meistens den verwandtschaftlichen Verhältnissen entsprach.
Zwei versenkte Fischerboote!
Oberst Nilsen wusste, dass Norweger tolerante Menschen waren, aber der feige Mord an zwei Trawler-Besatzungen brachte das Blut den Menschen zum Kochen.
Die Sowjetischen Streitkräfte waren nicht gut gelitten hier im Norden. Die vielen hundert Bombardierungen der Roten Armee im zweiten Weltkrieg waren längst nicht vergessen. Es war eine Ironie – eigentlich Bombardierten die Alliierten norwegische Häfen, weil die Wehrmacht im Land war und diese Stützpunkte im Konvoi-Krieg benutzte. Aber Anstand diesen Umstand der deutschen Besatzung zuzuschreiben, war man wütend auf die Befreier. Nun vielleicht lag es daran, dass man wusste wie die Russen „so sind“, aber skurril war es trotzdem.
Er schaute aus dem Fenster und sah zu wie zwei seiner F-5 die Startbahn entlang fegten und dann plötzlich abrupt an Höhe gewannen und im Himmel verschwanden. Gut - einige Minuten blieben um zu entscheiden wenn es treffen soll – auch die F-5 mussten erstmal in Reichweite gelangen – er musste sich Entscheiden – jetzt!
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330. Skvadron Detachment Flight #3 – 20. August 1975 (Nord 71° 29' 07'' Ost 27° 29' 30' 14:23 Zulu)
Erst glaubte der Radaroperator von Flight #3 an einen Fehler - in Windeseile prüfte er die Einstellungen des Radargerätes – aber es war alles in Ordnung mit der Technik. Es konnten keine falschen Anzeigen sein! Praktisch zeitgleich erschienen fünf weitere Kontakte auf dem Schirm und alle hielten sie Kurs Richtung Porsangerfjorden.
Der Pilot glaubte sich verhört zu haben, lies sich aber schnell eines Besseren belehren und griff nach dem Taster des Sprechfunkgerätes.
„Das wird Banak nicht gefallen – das wird wohl die Hauptmacht sein – ganz schön nahe dran mittlerweile.“
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330. Skvadron Detachment Flight #3 – 20. August 1975 (Nord 71° 33' 48'' Ost 27° 31' 22' 14:25 Zulu)
„Verstanden Banak – Flight #3 Ende.“
Es waren jetzt sieben Ziele – sicher alle feindlich – und es mussten Luftabwehr-Einheiten dabei sein. Man konnte also nicht unbedingt Dicht herangehen, aber das war vielleicht auch gar nicht nötig. Über Funk hatte man mitgehört, dass Banak einiges in die Luft gebracht hatte und die Jets waren besser geeignet um visuelle Identifikationen durchzuführen und zu überleben.
Lange würde es nicht dauern bis die F-5 hier waren. So wie es schien hatten die Piloten erst nach Androhung von Strafe den Nachbrenner abgeschaltet und flogen jetzt immer noch mit weit offenen Drosselklappen. Die schienen es verdammt eilig zu haben und alle wussten warum.
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Rotte 4605 – 718. Skvadron Detachment – 20. August 1975 (Nord 71° 34' 50'' Ost 27° 28' 38'' 14:36 Zulu)
Rottenfrüher Løytnant Einar Henrikson und Løytnant Johann Rønning jagten am Aufklärungshubschrauber vorbei und ärgerten sich darüber, dass keine genauen Zielangaben vorlagen. Hatte der Oberst nicht extra auf die Hubschrauber gewartet um die Aufklärungsarbeit zu leisten? Musste sie jetzt doch selbst nachsehen mit was sie es zu tun hatten? Beide gaben sich Handzeichen. Rønning wollte wissen, ob sie nicht einfach die erst besten Ziele „wegballern“ sollten? Løytnant Einar Henrikson war dagegen. Mittlerweile hatte Oberst Nilsen durchblicken lassen, dass er zum Abendessen lieber einen „dicken“ Fisch hätte, anstatt ein paar mäßig schmackhafter Stichlinge.
Es half nichts, man würde nachsehen müssen um welche Art Schiffe es sich handelte und nach den Angaben von Flight #3 hatten alle nur eine kleine Radarsignatur – es mochten wohl alles Schnellboote sein, die in Formation wie ein Riegel vor den Hauptmacht vorneweg fuhren um alles aus dem Weg zu räumen was sich dieser in den Weg stellte.
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Rotte 4605 – 718. Skvadron Detachment – 20. August 1975 (Nord 71° 40' 45'' Ost 27° 42' 55'' 14:38 Zulu)
Løytnant Einar Henrikson pfiff durch die Zähne und fuchtelte mit den Händen herum, bis Løytnant Johann Rønning endlich sehen konnte was sein Kumpel von ihm wollte. Am Horizont zeichneten sich weitere Konturen von Schiffen ab und diese waren schon bedeutend größer als die anderen, die man mittlerweile ganz klar als Schnellboote ansprach.
DAS musste die Hauptmacht sein, die somit noch einige Meilen weiter nordöstlich stand. Das war das Ziel des heutigen Ausflugs.
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Luftwaffenstützpunkt Banak (Lakselv) – 20. August 1975 (Nord 70° 04' 00'' Ost 24° 58' 26'' 14:38 Zulu)
Oberst Nilsen blickte nachdenklich von der Karte auf. Wenn die Osa’s den dicken Pötten vornewegfahren und am Ende noch jeden Fjord kontrollieren, bevor die Landungsboote eintreffen? Es sieht ja beinahe so aus wenn man die Kurse der feindlichen Schnellboote zugrunde legte.
Oberst Nilsen spürte das Unbehagen in ihm aufsteigen. Wenn die Osa’s einen Fjord nach dem anderen abfuhren, würde die Taktik nicht aufgehen. Außerdem mussten die eigenen Schnellboote von ihren jetzigen Positionen aus dem Feind in die Flanke fallen und ihm im Zweifel nachsetzen. Kein einziges der eigenen Flugkörperschnellboote befand sich direkt vor Banak.
„Das gefällt mir nicht!“
…
„Funker – ich brauche eine Verbindung zu unseren Schnellbooten – wir gruppieren um.“
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HNoMS Blink (P961) – 20. August 1975 (Nord 71° 02' 32'' Ost 26° 03' 54'' 14:40 Zulu)
Løytnant Thorkild Holt glaubte erst, dass die Luftwaffe es mit der Angst bekam und jetzt um „Nahdeckung“ ersuchte, aber wenn er noch ein Stück weiter von den feindlichen Osa’s wegkam, war es ihm recht. Er steckte einen Kurs ab und gab die Befehle aus. Die Blink nahm rasch an Fahrt auf und würde sich jetzt bis nach Indrebukta zurückziehen.
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Rotte 4605 – 718. Skvadron Detachment – 20. August 1975 (Nord 71° 40' 28'' Ost 28° 40' 33'' 14:41 Zulu)
Es hatte sich gelohnt Løytnant Einar Henrikson grinste bis über beide Ohren, als er vor sich die Silhouette eines Landungsschiffs sah. Er drehte den Kopf zu seinem Flügelmann und merkte, dass sich dieser ebenfalls hocherfreut zeigte. Beide Piloten betätigen ihre Waffensystemschalter und entsicherten die Flugkörper unter ihren Jets.
Ein oder Zwei Seemeilen – wenn überhaupt – dann konnte man es den Bastraden heimzahlen.
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Rotte 4605 – 718. Skvadron Detachment – 20. August 1975 (Nord 71° 41' 45'' Ost 28° 40' 26'' 14:42 Zulu)
Die Ziele waren Aufgeschaltet und die AGM-12B Bullpup Flugkörper programmiert. Zwei Ziele würden fast zeitgleich in Reichweite gelangen, somit konnte jeder von Ihnen eine Rakete auf den Weg bringen. Das nannte man wohl Teamwork dachte sich Løytnant Rønning und merkte wie seine Hände zu schwitzen begannen.
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So besonnen Løytnant Einar Henrikson bislang reagiert hatte, diesmal war wer zu nervös und lies seine Lenkwaffe fast auf maximale Distanz von der Leine. Løytnant Rønning wartete einen Moment länger, aber dann öffnete er ebenfalls einen Funkkanal und lies alle wissen:
„Waffe abgefeuert!“
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http://up.picr.de/29260515qp.jpg
Als der Radarwarner losheulte und beide Piloten eine SAM aufsteigen sahen, dachte beide das Gleiche:
„Zu spät meine Freunde – diese Raketen holt ihr nicht rechtzeitig vom Himmel – die schlagen vorher ein!“
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#068 NI#
Da bin ich mal gespannt, wie das ausgeht. Was genau sind das denn für Landungsschiffe und können die einen Raketentreffer überstehen oder nicht?
Oberlehrer
21.05.17, 22:58
Da bin ich mal gespannt, wie das ausgeht. Was genau sind das denn für Landungsschiffe und können die einen Raketentreffer überstehen oder nicht?
Werter Azrael;
der Typ wurde schon mal weiter oben verlinkt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ropucha-Klasse
Die Ropuchas hatten ein durchgehendes Ladedeck; andererseits dürften sie auch ziemlich viele Lenzzellen haben. Ein schwerer Treffer nahe oder unter der Wasserlinie kann da fatal sein, muss aber nicht.
Auf der anderen Seite sind es ziemlich große Pötte; und ein Treffer in den Aufbauten könnte durchaus überlebbar sein. Der Gefechtskopf der Seezielraketen hat wohl ca. 110 kg (zum Vergleich: der Gefechtskopf der Raketen der OSA-Boote hatte über 400 kg). Aber natürlich dürfte das dann trotzdem nicht ohne Probleme für die Landungsschiffe abgehen.
Also kein Selbstläufer, dann ist ja für Spannung gesorgt ;)
Werte Regenten,
ohne zu viel spoilern zu wollen - bislang war alles nur Vorgeplänkel - die eigentliche Action kommt erst noch - Leider wird noch so manch mutiger Wikinger Walhalla kennen lernen!
Oberlehrer
21.05.17, 23:33
Werter Bigfish;
sehen Wir das richtig: Die Invasionsstreitmacht will quasi den ganzen Fjord entlang fahren? Ohne Luftunterstützung? Wir waren bisher davon ausgegangen, dass die Anlandung relativ "weit draussen" im Bereich des Fjordeingangs erfolgt. So ist das natürlich in jeglicher Hinsicht ein Himmelfahrtskommando. Der Fjord ist für Navigation mit so großen Schiffen viel zu schmal; und der ganze südliche Teil ist mit Untiefen geradezu gespickt.
Im Prinzip könnte es fast genügen, die Torpedoboote im Fjord einen Angriff fahren zu lassen - beim Versuch, den Torpedos auszuweichen, dürften sich die sowjetischen Schiffe gegenseitig über den Haufen fahren
Die OSAs können ja meinetwegen die Fjordausläufer abfahren; viel machen können sie da aber nicht. Wegen der oben erwähnten Enge können sie nämlich ihren Hauptvorteil nicht ausspielen: Aus der Entfernung zu schießen. Hier werden jetzt aber die Entfernungen so klein, dass die OSAs bereits Probleme mit der minimalen Reichweite der Raketen bekommen könnten (sprich: der Zielsuchkopf schaltet sich nicht rechtzeitig ein).
Das könnte aber natürlich u.U. ebenso ein Problem für die norwegischen Raketen darstellen, insofern ist die Idee gar nicht schlecht, diese Boote AUS dem Fjord heraus schießen zu lassen. Das dürfte eher von Erfolg gekrönt sein als der umgekehrte Versuch.
Seekrieg in den Fjorden ist für die Angreifer in der Regel ein Albtraum. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass so etwas ähnlich wie bei der Drøbak-Enge ausgeht:
https://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Dr%C3%B8bak_Sound
Werter Oberlehrer,
Die Invasionsstreitmacht will quasi den ganzen Fjord entlang fahren?
Anhand der Szenario-Beschreibung müssen Wir davon ausgehen. Persönlich halten Wir das unter den gegebenen Umständen auch für Wahnsinn. Wir nehmen es vorweg - die Russen werden nicht in den Porsangerfjorden einlaufen - ach lasst Uns nachsehen ... - nein - Das Ziel liegt außerhalb etwa sieben Seemeilen nördlich Straumsneset.
Außerhalb an Land gehen ist aber nicht so einfach - bedenkt was das bedeutet: Wie kommt man letztlich doch nach Banak? 1975 war diese Region längst nicht so gut ausgebaut wie heute. Das sind günstigenfalls über Land noch mal 130 Kilometer entlang der Küste...
Die OSAs können ja meinetwegen die Fjordausläufer abfahren;
Darauf gehen Wir in einem Fazit noch ein - wird also noch dauern...
Seekrieg in den Fjorden ist für die Angreifer in der Regel ein Albtraum
Ja das dachten Wir Uns auch - ihr werdet sehen was das bedeutet :D
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
Rotte 4605 – 718. Skvadron Detachment – 20. August 1975 (Nord 71° 45' 02'' Ost 28° 41' 37'' 14:42 Zulu)
Zwei Augenpaare wandten sich wider besseres Wissen nicht mehr von der ersten Rakete ab. Løytnant Einar Henrikson und Løytnant Johann Rønning waren derart fixiert auf das was da gleich passieren würde, dass sie völlig vergaßen dass beide mit ihren Kampfjets in feindlichem Luftraum herumflogen. Dann drückte Johann Rønning den Taster für den Sprechfunk:
„Bumm!“
Voller Erregung und mit einer gehörigen Portionen Genugtuung sahen beide zu, wie die Rakete die Bordwand des anvisierten Landungsbootes durchschlug, als ob sie aus Papier wäre, nur um Sekunden später im Inneren zu explodieren. Das Deck des Schiffes wurde aufgerissen und ein Flammenmeer direkt aus der Hölle flutete über das ganze Schiff. Tiefschwarzer Qualm drang aus zahllosen Öffnungen und aus den wenigen überhaupt sichtbaren Schiffluken kamen brennende wild gestikulierende Gestallten beinahe ziellos angerannt, irrten an Deck umher um schließlich mehrere Meter tief über die Reling ins Wasser zu springen. Dann folgten im inneren des Schiffes weitere Sekundärexplosionen und die als Ropucha-Klasse angesprochene Einheit bekam leichte Schlagseite. Das Landungsschiff stand über seine gesamte Länge in Flammen und verlor deutlich an Fahrt.
http://www.youtube.com/watch?v=_y6iXSuPpds
http://up.picr.de/29268160qo.jpg
http://up.picr.de/29268286vb.jpg
In beiden Kampfflugzeugen plärrten die Raketenwarngeräte im Stakkato um die Wette, aber auch mehrere Feuerleitgeräte feindlicher Flugabwehrkanonen suchten nach Zielen. Keiner von Beiden war sich sicher ob das den AGM-12 Flugkörpern galt, oder aber ob die Russen die beiden F-5 ins Visier nahmen. Weitere Schiffe kamen in Waffenreichweite, aber zuerst wollte man wissen was die zweite Rakete anrichten würde, nachdem die erste wohl als Volltreffer bezeichnet werden durfte.
http://up.picr.de/29268354gu.jpg
Das Spiel schien sich zu wiederholen. Die Rakete verschwand in der Bordwand wie ein heißes Messer durch Butter schnitt. Doch es passierte nichts – war das ein Blindgä…
Eine gewaltige Explosion hob das zweite Landungsboot regelrecht aus dem Wasser und zerfetzte es in tausend Einzelteile. Die Trümmer klatschen auf die Wasseroberfläche und vom getroffenen Landungsboot war nichts mehr zu sehen aus Rauch der den Mantel des Schweigens über den Ort des Geschehens legte. Die Rakete musste im Inneren wohl in einem Magazin oder Benzintank für Fahrzeuge explodiert sein. Der Knall war so laut und die Schockwelle so brutal heftig, das Henrikson und Rønning dachten das ihre Jets auseinanderfallen würden.
Die Radarwarner plärrten weiter ihr Stakkato und mehrere SAMs jagten auf die Angreifer zu…
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KURZE PAUSE – äh Unterbrechung – Mist immer wenn es spannend wird…
An dieser Stelle trauten Wir unseren Augen nicht:
http://up.picr.de/29268431xm.jpg
Hallo? Bitte WAS???
Ein Landungsboot versenkt, ein zweites in Flammen, noch vier oder fünf weitere völlig unbehelligt unterwegs und Wir haben GEWONNEN?
Was zum Henker? Das muss doch ein Fehler sein?
Zur Erläuterung: Für Beschädigungen gibt es keine Punkte, sondern nur für Versenkungen. Die Versenkung eines EINZIGEN Landungsbootes reicht aus um das Szenario zu gewinnen?
Sorry Leute – das schrieben Wir schon - an diese Stelle waren Wir ziemlich angefressen!
Das ist nun wirklich viel zu einfach! Da hätten Wir auch gleich ganz zu Anfang einen Tiefflugangriff mit allen sechs F-5 unternehmen können – ein übler Treffer reicht ja wie man sieht – und das Szenario wäre nach nur wenigen Minuten beendet gewesen.
Was soll das?
Also natürlich haben Wir - wie bekannt – weitergespielt, aber tatsächlich poppt nach jeder Versenkung eines Landungsbootes ein Fenster auf: „Hey du toller Hecht du hast Gewonnen - Tralalalala“ – Spielspaß ist was anderes!
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Das zweite Schiff wurde als Einheit der Polnocny-Klasse angesprochen und war deutlich kleiner als eine Ropucha-Klasse. Einem Volltreffer hatte dieses Schiff nichts entgegenzusetzen.
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Bild 69: Landungsschiff Projekt 770 – NATO Code Polnocny-Klasse
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Polnocny-May1985.JPG
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Rotte 4605 – 718. Skvadron Detachment – 20. August 1975 (Nord 71° 46' 26'' Ost 28° 41' 55'' 14:42 Zulu)
Beeindruckt und beinahe Benommen von der gewaltigen Explosion bohrte sich die Gegenwart in die Köpfe der Piloten und lies sie gewahr werden, dass Raketen in Anflug waren und weitere feindliche Schiffe darauf warteten versenkt zu werden.
http://up.picr.de/29268586hy.jpg
Die Piloten entschieden sich für zwei weitere noch nicht exakt identifizierte Landungsschiffe und brachten ihre Raketen auf den Weg. Die Rules of Engagement waren ihnen völlig egal, denn was außer feindlichen Kriegsschiffen sollte sich hier befinden? Kurz dachte Løytnant Einar Henrikson daran, dass sich im Verband eine Lazarettschiff befinden könnte, aber dann verwarf er den Gedanken sofort wieder. Er sprach zu sich selbst:
„Du bist Soldat – keine Sentimentalitäten – keine Gnade – fresst Fische – wie unsere wehrlosen Trawler-Besatzungen!“
Er wusste, dass er spätestens wenn dieser Tag vorüber war, eine kräftige Standpauke von seinem Gewissen erhalten würde, aber in der aktuellen Situation unterdrückte seine Menschlichkeit. „Dafür haben die Russen viel zu Widerwärtig agiert“ entschuldigte er sein eigenes Verhalten und blickte dem Feuerschweif seiner Rakete nach…
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Rakete Eins verschwand im gleichen Moment in den Rauchschwaden der brennenden Ropucha, als eine feindliche Flugabwehrrakete aus dem Qualm hervorstieß und auf die beiden Jagdbomber draufzuhielt. Auch Rønning hatte seine letzte Rakete auf den Weg gebracht und beide begannen mit wilden Ausweichmanövern. Diese SAM galt ihren Flugzeugen und nicht den Raketen.
http://up.picr.de/29268712jf.jpg
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Die feindliche Flugabwehrrakete war bereits zu nahe herangekommen um das radikale Flugmanöver noch mitgehen zu können und jagte gut 20 Meter an Rønnings F-5 vorbei.
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Beide Piloten hatten hier nichts mehr verloren und der beinahe Treffer beendete den Freudentaumel umgehend. Nichts wie weg hier hieß die Devise, die Seezielraketen würden ihren Weg alleine finden und keine zehn Seemeilen entfernt flogen die beiden F-5 von Rotte 4606 bereits Wartekreise um ihrerseits ihre Bombenlast ins Ziel bringen zu können – sofern Rotte 4605 noch etwas übrig lies.
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Rotte 4606 – 718. Skvadron Detachment – 20. August 1975 (Nord 71° 41' 07'' Ost 28° 37' 24'' 14:42 Zulu)
Die Løytnants Erik Andersen und Alsing Larsen besprachen sich über Funk:
„Dramatische Minute!“
„Ja verdammt – nicht zu fassen wie schnell dass alles geht.“
„Jetzt sind wir dran!“
„Bomben – so ein Mist.“
„Wird schon passen sind ja keine Schnellboote.“
„Nehmen wir das Landungsboot da rechts auf Ein Uhr?“
„Sieht gut aus – schlängeln wir uns durch und verpassen ihm eine Packung. Das auf zwei Uhr ist ein Zerstörer oder nicht?“
„Ja verdammt – da kommen wir ganz schön nahe heran.“
„Warst du schon mal Wellenreiten?“
„Noch nie mit einer F-5“
„Dann wird es Zeit – runter auf 10 Meter, wenn es möglich ist noch tiefer.“
„10 Meter? – Scheiße – Jaaa man!“
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Rotte 4605 – 718. Skvadron Detachment – 20. August 1975 (Nord 71° 48' 23'' Ost 28° 45' 34'' 14:43 Zulu)
„Treffer – verdammte Scheiße – Treffer, Treffer!“
Zufrieden beobachten Løytnant Einar Henrikson und Løytnant Johann Rønning wie die dritte und vierte Rakete jeweils in ein Landungsboot der Alligator-Klasse einschlugen und auch dort für Verheerung sorgten. Zwar fuhren beide scheinbar weiter, die Feuer an Bord waren aber nicht zu übersehen. In einer einzigen Minute waren vier sowjetische Landungsschiffe schwer getroffen worden. Wenn die Russen jetzt nicht kehrt machen würden, wäre es glatter Selbstmord. Diese Invasion war gescheitert, da waren sich Beide sicher.
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Bild 70: Landungsboot Projekt 1171 – NATO Code Alligator-Klasse
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:%D0%91%D0%94%D0%9A_%D0%9D%D0%B8%D0%BA%D0%BE%D0%BB%D0%B0%D0%B9_%D0%92%D0%B8%D0%BB%D0%BA%D0%BE%D0 %B2_2014.06.04.JPG
Autor: Alex Omen - https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Alex_omen
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Rotte 4606 – 718. Skvadron Detachment – 20. August 1975 (Nord 71° 41' 07'' Ost 28° 37' 24'' 14:42 Zulu)
Viel Auswahl blieb nicht mehr übrig. Ein Landungsschiff hatte es zerfetzt und war verschwunden, drei weitere standen lichterloh in Flammen und machten kaum noch Fahrt. Løytnant Erik Andersen und Løytnant Alsing Larsen hatten ihren Kandidaten aber bereits ausgewählt. Vor ihnen lag eine weitere Ropucha-Einheit und die Mk 82-Bomben sollten das spielend erledigen können. Einzig Treffen musste man das Schiff und das war eben doch nicht ganz so einfach wie mit Raketen.
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Der Radarwarner gellte auf, aber die feindliche Flugabwehrrakete die von einem Zerstörer aus in den Himmel schoss galt ihren Kameraden von Rotte 4605.
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Beide Piloten sahen zu und waren erschrocken und erleichtert zu gleich. Erschrocken darüber, dass ihre Kameraden Probleme hatten und erleichtert, dass die Raketen nicht Ihnen selbst galten. Jetzt waren es schon zwei SAMs… Drei…
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Es dauerte einen Moment, bis sie begriffen das die letzte SAM ihnen selbst galt!
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Die dritte SAM würde sie voll erwischen, wenn sie so weiterflogen, also suchten sie ein anderes Ziel. Das war immer noch gefährlich dicht am Zerstörer, aber vielleicht würde der neue Kurs ausreichen? Und der Kreuzer war immerhin ein dankbarer Abnehmer für 500-Pfund-Bomben, da waren sich die beiden einig.
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Vier – Fünf – Sechs Flugabwehrraketen – es wurde ungemütlich in diesem Luftraum! Wenn die feindliche Flugabwehr bislang gepennt hatte und das Desaster nicht verhindern konnte – jetzt waren diese Typen hellwach und zu Recht stinksauer!
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„Scheiße –SIEBEN Raketen – die letzte stammt direkt von unserem Kreuzer!“
„Ja beruhig dich, die geht auf Henrisken und Rønning los.“
„Ja und vier andere auf uns!“
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Rotte 4605 – 718. Skvadron Detachment – 20. August 1975 (Nord 71° 49' 44'' Ost 28° 41' 20'' 14:43 Zulu)
Henrisken und Rønning manövrierten eine weitere Luftabwehrrakete aus, aber der Radarwarner gab keine Ruhe. Sicher wird das Ding noch kaputt gehen vor lauter Warnsignalen. Dass vier der sieben angezeigten Flugkörper auf Rotte 4606 zielten machte die Situation kaum besser. Die beiden übrigen SAMs würden im Zweifel reichen und der Raum zum Manövrieren war arg beengt, wenn man nicht noch Flak-Feuer abbekommen wollte. Das zudem schwarze Rauchschwaden die Sicht auf die feindlichen Raketen und Schiffe versperrte machte das Ganze nicht besser. Vielleicht war Höhe gewinnen die bessere Alternative als direkt über den Wellen dahin zu jagen?
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„Noch eine Rakete“ brüllte Rønning ins Mikrofon und mittlerweile hörte man die Angst in seiner Stimme.
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Rotte 4606 – 718. Skvadron Detachment – 20. August 1975 (Nord 71° 44' 50'' Ost 28° 47' 04'' 14:42 Zulu)
Løytnant Erik Andersen und Løytnant Alsing Larsen hörten den Funk, waren aber zu stark abgelenkt um die Worte zu verstehen. Hatte es Rønning erwischt oder was? Es spielte keine Rolle. Zwei Seemeilen entfernt sahen sie vier Feuerschweife direkt auf sich zu rasen. Alles andere war belanglos geworden.
http://up.picr.de/29269351xx.jpg
Løytnant Alsing Larsen riss den Steuerknüppel zu sich heran und gab vollen Schub. Er spürte die G-Kräfte an seinem Leib, das Wimmern der akustischen Raketenwarnung verschwamm zu einem eintönigen hohen Pfeifen, er versuchte zur Seite wegzubrechen, es war zu spät. Benommen von den Fliehkräften bekam er es wenigstens nicht mehr mit, wie die feindliche Flugabwehrrakete direkt neben seinem Cockpit explodierte und tausende Metallfragmente erst die dünne Bordwand und dann seinen Körper durchlöcherten. Er spuckte noch Blut, dann entzündete sich der Treibstoff der durchlöcherten Flügeltanks und in einer grellen Explosion löste sich seine F-5 zusammen mit ihm selbst in Nichts auf.
Vierweitere Raketen suchten ihr nächstes Ziel!
http://www.youtube.com/watch?v=0VBiqsQ2CjY
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#069 NI#
Möge in Valhalla ein Platz frei sein für diesen norwegischen Piloten...
Dass das Szenario nach einem beschädigtem Landungsschiff gewonnen sein soll ist echt lächerlich. "Oh Gott, wir haben einen Kratzer an unserem Landungsschiff, wir müssen direkt umdrehen!".
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
718. Skvadron Detachment Flight #3 – 20. August 1975 (Nord 71° 44' 50'' Ost 28° 47' 04'' 14:42 Zulu)
Entsetzt starrte Løytnant Erik Andersen auf die explodierende Maschine des Flügelmannes und Kameraden. Aber er hatte keine Zeit darüber nachzudenken oder gar zu trauern. Wenigstens einen positiven Effekt hatte die heftige Explosion von Flight #4 zwei der drei weiteren anfliegenden Raketen wurden durch die Explosion oder durch Trümmer ebenfalls zur Detonation gebracht und der letzten Rakete konnte Andersen ausweichen.
Er suchte nach seinem Ziel und wollte den Kreuzer nunmehr auf jeden Fall erwischen.
http://up.picr.de/29286697nu.jpg
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Rotte 4605 – 718. Skvadron Detachment – 20. August 1975 (Nord 71° 47' 55'' Ost 28° 36' 58'' 14:43 Zulu)
Løytnant Einar Henrikson und Løytnant Johann Rønning hatten gerade die letzten anfliegende Rakete hinter sich gelassen und schossen im Tiefflug über die brennende Ropucha hinweg, als die Raketenwarnung wieder aufheulte. Beide wollte ihren Augen nicht trauen, als sie hinter sich einen langen Feuerschweif auf sich zurasen sahen der direkt von dem schwer getroffenen Landungsschiff ausging. Und just stieg eine zweite Rakete in den Himmel.
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Nachdem sich beide Piloten gewahr wurden, dass dort Hitzesuchende Lenkwaffen zum Einsatz kamen die von Soldaten abgeschossen wurden, rissen sie ihre Steuerknüppel zu sich heran und betätigten den Täuschkörper Ausstoß.
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Bild 71: Schulterbare Flugabwehrrakete Strela-2 – NATO-Code SA-7 Grail (Armee)/SA-N-5 Grail (Marine)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sa-7.jpg
http://www.youtube.com/watch?v=WBk5ovU6-Mc
Beide Piloten atmeten erleichtert auf, als die zwei Raketen mehrere Meter an ihnen vorbei schossen. Jetzt wollten Henrikson und Rønning nur noch heraus aus diesem Hexenkessel.
http://up.picr.de/29286879sb.jpg
http://up.picr.de/29286880kj.jpg
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718. Skvadron Detachment Flight #3 – 20. August 1975 (Nord 71° 47' 56'' Ost 28° 49' 08'' 14:43 Zulu)
Gerade schien der Himmel endlich frei von Raketen zu sein, als das Geplärre der Warngeräte wieder loslegte. Løytnant Erik Andersen wusste, dass die Show noch nicht zu Ende war und immer noch tausend Dinge schief gehen konnten. Vor sich sah er den russischen Kreuzer größer werden, er war nur noch etwa 2 Seemeilen entfernt und bereitete sich auf den Bombenabwurf vor.
http://up.picr.de/29286900qk.jpg
Noch mehr Raketen jagten auf ihn zu, aber den Bombenabwurf würde das nicht mehr verhindern. Der wütende Zerstörer mit seinen SAMs war dafür zu weit entfernt.
http://up.picr.de/29286906rc.jpg
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718. Skvadron Detachment Flight #3 – 20. August 1975 (Nord 71° 49' 01'' Ost 28° 49' 52'' 14:43 Zulu)
Løytnant Erik Andersen hatte den Kreuzer jetzt formatfüllend vor sich und sprach ihn anhand der Rumpfnummer (Pennant number) 117 als Kreuzer Schdanow an. Er kontrollierte Kurs und Geschwindigkeit, Fluglage und Windmesser befand die Werte für korrekt und klinkte seine Bomben aus. Dann neigte er den Rumpf nach unten und brachte seine Bordkanone zum Glühen.
http://up.picr.de/29286963vu.jpg
Bild 72: Kreuzer Schdanow Typ Projekt 68-U1 (Swerdlow-Klasse)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zhdanov1983b.jpg
http://up.picr.de/29287048mp.jpg
Keine zwei Sekunden später fand er sich im Kugelhagel der gegnerischen Flak wieder.
http://up.picr.de/29287056vl.jpg
http://up.picr.de/29287057rf.jpg
Das Aufblitzen an den Türmen der Mittelartillerie brachte ihn leicht aus der Fassung, dann sah er wie seine 20mm Geschosse über die halbe Schiffslänge einschlugen und mehrere an Deck befindliche Matrosen niedergestreckt wurden.
http://up.picr.de/29287098yw.jpg
20.08.1975 14:43:51 - : Gun (100mm/70 Twin HE Burst [2 rnds]) is attacking 718. skvadron Det #3 with a base-Ph of 2%. Base-Ph adjusted for distance: 2%. 718. skvadron Det #3 has nominal agility: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,21 - Agility adjusted to 2,63. Agility adjusted for head-on impact effect: 1,6. Final agility modifier: -16%. Final Ph: 1%. Result: 66 - MISS
20.08.1975 14:43:52 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking 718. skvadron Det #3 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 4%. 718. skvadron Det #3 has nominal agility: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,21 - Agility adjusted to 2,63. Agility adjusted for head-on impact effect: 1,6. Final agility modifier: -16%. Final Ph: 1%. Result: 21 - MISS
20.08.1975 14:43:52 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking 718. skvadron Det #3 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 4%. 718. skvadron Det #3 has nominal agility: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,21 - Agility adjusted to 2,63. Agility adjusted for head-on impact effect: 1,6. Final agility modifier: -16%. Final Ph: 1%. Result: 91 - MISS
20.08.1975 14:43:52 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking 718. skvadron Det #3 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 4%. 718. skvadron Det #3 has nominal agility: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,21 - Agility adjusted to 2,63. Agility adjusted for head-on impact effect: 1,6. Final agility modifier: -16%. Final Ph: 1%. Result: 44 - MISS
20.08.1975 14:43:52 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking 718. skvadron Det #3 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 4%. 718. skvadron Det #3 has nominal agility: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,21 - Agility adjusted to 2,63. Agility adjusted for head-on impact effect: 1,6. Final agility modifier: -16%. Final Ph: 1%. Result: 96 - MISS
20.08.1975 14:43:53 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking 718. skvadron Det #3 with a base-Ph of 4,4%. Base-Ph adjusted for distance: 4,4%. 718. skvadron Det #3 has nominal agility: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,21 - Agility adjusted to 2,63. Agility adjusted for head-on impact effect: 1,6. Final agility modifier: -16%. Final Ph: 1%. Result: 20 - MISS
20.08.1975 14:43:53 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking 718. skvadron Det #3 with a base-Ph of 4,4%. Base-Ph adjusted for distance: 4,4%. 718. skvadron Det #3 has nominal agility: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,21 - Agility adjusted to 2,63. Agility adjusted for head-on impact effect: 1,6. Final agility modifier: -16%. Final Ph: 1%. Result: 72 - MISS
20.08.1975 14:43:53 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking 718. skvadron Det #3 with a base-Ph of 4,4%. Base-Ph adjusted for distance: 4,4%. 718. skvadron Det #3 has nominal agility: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,21 - Agility adjusted to 2,63. Agility adjusted for head-on impact effect: 1,6. Final agility modifier: -16%. Final Ph: 1%. Result: 25 - MISS
20.08.1975 14:43:53 - : Gun (100mm/70 Twin HE Burst [2 rnds]) is attacking 718. skvadron Det #3 with a base-Ph of 2%. Base-Ph adjusted for distance: 2%. 718. skvadron Det #3 has nominal agility: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,21 - Agility adjusted to 2,63. Agility adjusted for head-on impact effect: 1,6. Final agility modifier: -16%. Final Ph: 1%. Result: 77 - MISS
20.08.1975 14:43:53 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking 718. skvadron Det #3 with a base-Ph of 4,4%. Base-Ph adjusted for distance: 4,4%. 718. skvadron Det #3 has nominal agility: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,21 - Agility adjusted to 2,63. Agility adjusted for head-on impact effect: 1,6. Final agility modifier: -16%. Final Ph: 1%. Result: 29 - MISS
20.08.1975 14:43:53 - : Weapon: 20mm M39 x 2 Burst [80 rnds] has impacted Zhdanov
20.08.1975 14:43:53 - : 95% penetration achieved
20.08.1975 14:43:53 - Soviet Union: Zhdanov has suffered weapon damage: 1,9 DPs
Løytnant Erik Andersen schoss längs am Rumpf vorbei und zog seine F-5 nach oben, hinter sich sah er wie zwei Bomben neben dem Rumpf ins Wasser schlugen, gefolgt von einem dumpfen Schlag. Mindestens eine Bombe hatte den Kreuzer voll erwischt.
http://up.picr.de/29287166iq.jpg
http://up.picr.de/29287174bl.jpg
20.08.1975 14:43:58 - : Weapon: Mk82 500lb LDGP missed Zhdanov by 59m
20.08.1975 14:43:58 - : Weapon: Mk82 500lb LDGP missed Zhdanov by 25m
20.08.1975 14:43:58 - : Weapon: Mk82 500lb LDGP has impacted Zhdanov
20.08.1975 14:43:58 - : 100% penetration achieved
20.08.1975 14:43:58 - Soviet Union: Zhdanov has suffered weapon damage: 270,3 DPs
20.08.1975 14:43:58 - Soviet Union: Zhdanov damage report: AK-230 30mm/65 Twin has been heavily damaged.
20.08.1975 14:43:58 - Soviet Union: Zhdanov damage report: Pop Group [MPZ-301] has been lightly damaged.
20.08.1975 14:43:58 - Soviet Union: Zhdanov has suffered blast damage: 52,3 DPs
20.08.1975 14:43:58 - Soviet Union: Zhdanov has suffered blast damage: 10,5 DPs
Wie schwer der Schaden war, lies sich jedoch nicht ausmachen.
+ + +
718. Skvadron Detachment Flight #3 – 20. August 1975 (Nord 71° 50' 25'' Ost 28° 51' 32'' 14:44 Zulu)
Løytnant Andersen hatte keine Zeit mehr um den Treffer zu bewerten, auf seiner neun Uhr Position zischten zwei Flugabwehrraketen auf ihn zu und er versuchte verzweifelt Höhe zu gewinnen und die Flugkörper auszumanövrieren.
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Er riss die Maschine herum und dann knallte es auch schon. Die F-5 brach in zwei Stücke und stürzte brennend und taumelnd auf die Wasseroberfläche zu. Andersen versuchte noch den Schleudersitz zu betätigen, aber es war zu spät. Die Auslösemechanik war beschädigt und im selben Moment strömte irgendwoher brennender Treibstoff ins Cockpit und innerhalb eine Sekunde erstarb sein letzter Schrei.
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20.08.1975 14:44:01 - : Weapon: SA-N-1b Goa [M-1M/P Volna-M/P, 4K91 / V-601] #4626 is attacking 718. skvadron Det #3 (F-5A Freedom Fighter) with a base PH of 40%. PH adjusted for distance: 36%. PH adjusted for actual target speed (542 kts): 31%. 718. skvadron Det #3 has nominal agility: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,2 - Agility adjusted to 2,63. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -26%. Final PH: 5%. Result: 4 - HIT
20.08.1975 14:44:01 - NATO: Contact SAM #81 has been lost.
20.08.1975 14:44:01 - NATO: Group_4606 has no units left; dissolving...
20.08.1975 14:44:01 - NATO: 718. skvadron Det #3 (F-5A Freedom Fighter) has been destroyed!
20.08.1975 14:44:01 - Soviet Union: Contact F-5A Freedom Fighter #1421 has been lost.
20.08.1975 14:44:01 - Soviet Union: Weapon: SA-N-1b Goa [M-1M/P Volna-M/P, 4K91 / V-601] #4627 had its target destroyed...
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Rotte 4605 – 718. Skvadron Detachment – 20. August 1975 (Nord 71° 44' 41'' Ost 28° 30' 31'' 14:44 Zulu)
Selbstverständlich hatten Løytnant Einar Henrikson und Løytnant Johann Rønning mitbekommen, dass es zwei ihrer Kameraden erwischt hatte. Den letzten Treffer konnten Beide sehen, erst einen grellen Blitz, dann eine heftige Explosion gefolgt von brennenden Flugzeugteilen die aufs Meer stürzten. Hinter sich erblickten die Piloten ein Schlachtfeld. Brennende Trümmer die auf dem Wasser umhertrieben. Schiffe eingehüllt in dicken schwarzen Qualm, ein ums andere Mal durchzuckt durch Explosionen von Treibstoffen und Munition.
Die Norwegische Luftwaffe hatte zwei Piloten verloren, die russische Marine die Hälfte ihrer Landungsboote. Auch wenn alle bis auf eines noch schwammen, war es nur eine Frage der Zeit bis die Flammen und Wassereinbrüche ihren Tribut fordern würden. Wenn nötig, musste man eben einen Fangschuss setzen, aber Henrikson war sich ziemlich sicher dass die Zeit alleine ausreichen würde.
Die Invasion musste gescheitert sein, ein Weiterfahren sinnlos geworden. Aber die verbleienden Schiffe hielten stur ihren Kurs und ihre Geschwindigkeit bei. Kein Einziges unternahm einen Rettungsversuch, aber welcher Kapitän wollte auch sein Schiff in Gefahr bringen? Die Wahrscheinlichkeit war vorhanden durch Explosionen auf den getroffenen Schiffen in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Hier würde erst dann nach Überlebenden gesucht werden, wenn die Schiffe von der Oberfläche verschwunden waren.
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#070 NI#
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 17' 38'' Ost 27° 17' 13'' 14:52 Zulu)
Løytnant Bengt Olsen hatte klare Anweisungen erhalten: Aufklären! Keine Extratouren mit der Bordkanone, aber die feindlichen Schnellboote waren zu verlockend. Er würde dort zumindest mal sehr genau nach dem Rechten sehen. Die letzten Meldungen besagten, dass mittlerweile nicht weniger als 3 Trawler vermisst wurden. Eine Versenkung hatte man mitbekommen, über die zwei anderen wusste man nichts, aber zwei Unglücke gleichzeitig? Sicher hatten die Osa’s etwas mit diesen Vermissten-Meldungen zu tun und die Matrosen mit der Bordkanone zu zermürben war da sicherlich nur gerecht.
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Wenigstens ein Überflug musste sein, dass war er den ermorderten Fischern schuldig!
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Danach kam Routine – Aufklären der gegnerischen Positionen und Bereithalten.
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717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 57' 22'' Ost 28° 50' 50'' 15:27 Zulu)
Løytnant Bengt Olsen musste erstaunt feststellen, dass die russischen Landungsboote scheinbar mehr Einstecken konnten als angenommen. Lediglich eine Einheit der Alligator-Klasse lag reglos im Wasser mit fast 30° Schlagseite und brannte lichterloh. Die anderen schienen einfach weiterfahren zu können, auch wenn die Rauchschwaden davon kündeten, dass die Brände längst nicht gelöscht waren.
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HNoMS Arg (P968) – 20. August 1975 (Nord 71° 09' 43'' Ost 25° 42' 56'' 15:27 Zulu)
Die HNoMS Arg lag jetzt seit Stunden bei Skånvika direkt am Nordkap auf der Lauer. Mit gemischten Gefühlen nahm man die Meldung zur Kenntnis, dass ein feindliches Schnellboot direkt Kurs auf das Nordkap steuerte und die Arg sowie die beiden anderen in der Nähe liegenden Schnellboote bereits in Reichweite der gegnerischen Raketen waren. Man konnte nichts tun außer abwarten. Vor den steilen Felsen waren die kleinen Boot nur schwierig zu entdecken – sowohl visuell, als auch durch Radar – immer vorausgesetzt, dass dort Niemand oben auf dem Plateau stand und Meldung machte.
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717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 53' 45'' Ost 28° 28' 34'' 16:02 Zulu)
Langeweile war wohl die beste Beschreibung für die aktuelle Situation. In der letzten Stunde hatte Løytnant Olsen immer wieder den Zustand der feindlichen Flotte gemeldet.
Beide „Alligatoren“ brannten lichterloh, und hatten erhebliche Schlagseite, aber nur eine von Beiden lag reglos im Wasser. Die zweite machte zwar etwa 5 Knoten Fahrt fiel dadurch aber langsam hinter den restlichen Verband zurück.
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Jetzt aber hatte etwas seine Aufmerksamkeit erregt. Er glaubte zu Träumen, aber tatsächlich hatten die Russen einen Todesverachteten Mut. Nicht nur schien der Invasionsverband stur zu seinem Ziel weiter zu fahren, nein auch die Hubschrauberpiloten waren Manns genug um wieder in die Luft zu gehen. Die russischen Piloten wussten genau, dass hier norwegische Jagdbomber in der Luft waren und so musste man diese Aktion wohl als Selbstmord einstufen.
Da „hing“ er bleiern in der Luft – ein feindlicher Hubschrauber!
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Løytnant Olsen änderte seinen Kurs und flog in Richtung des feindlichen Luftgefährts.
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Das Ziel entpuppte sich als Mi-24 Hind Kampfhubschrauber und musste somit etwas vorsichtiger angegangen werden.
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Bild 73: Mil Mi-24 Kampfhubschrauber – NATO-Code: „Hind“
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mil_Mi-24A_Hind.jpg
Der feindliche Pilot war zum Ärger von Olsen ein absoluter Profi und wich den Angriffen mehrfach erfolgreich aus.
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Der russische Pilot wusste was er tat und nachdem Løytnant Olsen leergeschossen war ohne auch nur halbwegs einen Treffer setzen zu können, drehte er ab und konzentrierte sich wieder auf die Positionsmeldungen der Schiffe. Auf seinem jetzigen Kurs nach Norden konnte der Russe zumindest Niemand gefährlich werden. Dort konnte er ruhig seinen Treibstoff verbrennen.
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+ + +
717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 47' 45'' Ost 29° 00' 28'' 16:07 Zulu)
Als die Raketenwarnung losheulte war Løytnant Olsen etwas überrascht. In der letzten Stunde war er schon deutlich näher an den feindlichen Zerstörern vorbeigeflogen, ohne dass diese ein gesteigertes Interesse an ihm zeigten. Jetzt aber war eine SAM in der Luft. Er überlegte Kurz und kam zu dem Schluss, dass es da einem russischen Skipper nicht zu Schmecken schien, das Olsen gerade eben versucht hatte den Kampfhubschrauber vom Himmel zu holen.
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Auf diese Entfernung war es ein leichtes der Rakete davon zu fliegen und wenn die Russen dafür ihre Luftabwehr schwächten, sollte es nur Recht sein. Olsen machte sich auf den Weg zurück nach Banak um Brennstoff und Munition zu ergänzen.
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+ + +
717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 71° 53' 01'' Ost 28° 24' 02'' 17:07 Zulu)
Løytnant Dale Ellefson war bereits seit einer Stunde in der Luft, hatte sich aber bislang in der Nähe des Nordkap aufgehalten. Erst nachdem Flight #1 auf dem Heimweg war, begab er sich auf dessen Suchposition nördlich der Feindflotte. Während die gegnerischen Eskorten den Landungsschiffen voraus und an deren Flanken operierten ließen sie die Rückseite ungedeckt. Von hieraus konnte man daher den Verband sehr gut aus der Nähe beobachten und zur Freude von Dale Ellefson fehlte eine der Alligator-Einheiten. Es dauerte nicht lange, da sah er einige Menschen mit Rettungswesten im Wasser treiben, ein weiteres Landungsfahrzeug war gesunken.
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717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 71° 37' 49'' Ost 28° 11' 06'' 17:18 Zulu)
Dale Ellefson war mutiger als sein Kamerad, er jagte knapp über der Wasseroberfläche mitten aufs Zentrum des feindlichen Flottenverbands zu und drehte kurz vorher ab. Als Belohnung konnte er sich den Zustand der anderen Landungsboote sehr genau anschauen und zu seinem Verdruss schienen die Russen die Brände auf den Schiffen langsam aber sicher unter Kontrolle zu bekommen.
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Luftwaffenstützpunkt Banak (Lakselv) – 20. August 1975 (Nord 70° 04' 00'' Ost 24° 58' 26'' 17:28 Zulu)
Oberst Nilsen war zuversichtlich. Zwar hatte er zwei Piloten verloren – die Jagdbomber waren ihm nicht so wichtig – aber der Feind hatte erheblich schlimmere Verluste hinnehmen müssen.
Nilsen prüfte seine Aktivposten, musste allerdings feststellen, dass die Russen auch mit deutlich geringerer Geschwindigkeit die Zufahrt nach Banak erreichen würden, bevor seine Jagdbomber wieder Einsatzbereit waren.
Einzig die letzte F-5 mit Cluster-Bomben war startklar, diese würde er aber so schnell nicht mehr auf die feindlichen Schiffe ansetzen. Die Russen näherten sich dem Festland und damit auch den Schnellbooten. Den nächsten Schlag würde wohl die Marine setzen müssen.
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717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 70° 58' 11'' Ost 26° 52' 44'' 18:34 Zulu)
Der Vorteil mittlerweile sehr dicht bei Banak herumzufliegen bestand darin, viel länger in der Luft bleiben zu können. Nach Banak war es nur noch ein Katzensprung und somit nutzte Dale Ellefson den Tankinhalt bis zum letzten Tropfen aus.
Das erste feindliche Kriegsschiff hatte eben gerade Straumsneset erreicht und machte sich jetzt daran Richtung Westen zum Eingang des Oksefjorden zu laufen. Dort lag auf der Höhe von Bjørnsvik die HNoMS Tjeld auf der Lauer.
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+ + +
#071 NI#
Das wird dann ja nochmal spannend, wieviele Landungsschiffe sind jetzt noch ungefähr übrig?
Werter Azrael,
wir können gerade nicht nachsehen - es müssten insgesamt sieben Landungsschiffe sein - davon sind vier getroffen worden und bislang drei gesunken. Vom dritten wissen die Norweger noch nichts, weil keiner in der Nähe war. Lediglich der Master of Desaster weiß Bescheid, weil es mal wieder eine „Hey du toller Hecht du hast Gewonnen - Tralalalala“ - Meldung gab!
Nur soviel: Der Spaß geht JETZT erst Richtig los!
Oberlehrer
26.05.17, 18:49
Werter Bigfish,
danke für diese vorzüglich geschriebenen Updates.
Wie Wir ja bereits vermutet hatten, reicht ein einzelner Treffer der Seezielraketen zumindest für die größeren Landungsschiffe nicht aus. Theoretisch sollten die vorhandenen Marinekräfte aber ausreichen, einen Abbruch der Invasion durchzusetzen.
Der Kreuzer dürfte eigentlich nicht in den Fjord einlaufen; der Platz zum Manövrieren ist zu knapp. Wie bereits beschrieben, im Prinzip sollten die Torpedoboote genügen, damit sich die Landungsschife gegenseitig über den Haufen fahren.
Aber: Der "Hind" muss weg. Schnellstens. Nicht mal unbedingt aus Aufklärungsgründen - Hubschrauber sind für Schnellboote kreuzgefährlich, deutlich gefährlicher als Flugzeuge.
Schnellboote haben ja ein paar Eigenschaften, die bereits im Namen stecken: Sie sind schnell (sehr schnell!); und sie sind verhältnismäßig klein (Boote statt Schiffe); und deshalb sind sie sehr beweglich. Bei einem Angriff durch ein Flugzeug ist dadurch das "Fenster" zur Bekämpfung sehr klein. Ein Hubschrauber kann z.B. Kursänderungen viel leichter folgen (natärlich wird dadurch auch der Hubschrauber selbst stärker gefährdet).
Ais einem ähnlichen Grund ist übrigens ein Angriff der Torpedoboote auf die OSAs nicht besonders sinnvoll - die OSAs wären wahrscheinlich (!) in der Lage, die Torpedos auszumanövrieren; ausserdem haben sie kaum Tiefgang.
Auf der anderen Seite sind die OSAs aber auch keine so große Gefahr für die Torpedoboote: Die Auffassung der Boote würde erst sehr spät erfolgen. Wir wissen übrigens nicht, was passieren würde, wenn die OSAs quasi "über Land" schießen müssten, weil die Ziele verdeckt hinter einer Landzunge liegen.
Bottom line: So lange der "Hind" da noch rumschwirrt, ist ein Einsatz der Boote hochgefährlich. Gegen die Landungsschiffe dürften nach Unserer Meinung Torpedos besonders ausgeprägte Wirkung erzielen.
Werter Oberlehrer,
habt Dank!
Was den Hind angeht - der ist nach Norden abgeschwirrt - da kann er herumlungern so lang er will. Erst wenn er im Süden aufkreuzt wird es gefährlich.
Was aber die Torpedoangriffe angeht - im Prinzip: Ja - aber... (Oder anders gesagt, das Spiel ist schon extrem Detailreich - und es wird das passieren, was Wir auch erwartet haben. Dauert nicht mehr lange!)
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
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HNoMS Snøgg (P980) – 20. August 1975 (Nord 70° 52' 47'' Ost 27° 19' 21'' 18:34 Zulu)
Løytnant Jørgen Thorwald schmunzelte halbwegs zufrieden über den eingegangen Funkspruch:
„Feindlichen Zerstörer vor Straumsneset Abfangen und Versenken – Nilsen.“
Die Luftwaffe stellt sich das ja schön einfach vor dachte Thorwald und befahl den Rudergänger auf Kurs Zwei-Neun-Null-Grad mit voller Kraft voraus. Zwar war das feindliche Schiff kaum zwei Seemeilen außerhalb der Reichweite der eigenen Seezielraketen, aber erstens wäre es unglücklich auf maximale Distanz zu feuern und zweites lag die halbe Nordkinnhalvøya dazwischen. Quer über die Bergrücken der Halbinsel zu feuern würde im Zweifel dazu führen, dass die Rakete überall Einschlug nur nicht im gewünschten Ziel.
Dabei war die HNoMS Snøgg mit das modernste was die norwegische Marine aufbieten konnte. Als Typschiff ihrer Klasse war die Snøgg schon bei ihrer Fertigstellung 1970 mit der modernsten verfügbaren Seezielrakete ausgestattet worden. Die AGM-119 Penguin war wie die Bullpup eine norwegische Entwicklung und nutze sogar denselben Gefechtskopf, die Reichweite war aber gut doppelt so hoch und das Zielsystem ein gänzlich anderes. Die Bullpup wurde manuell ins Ziel gelenkt und das Funkleitsystem war anfällig. Die Penguin hatte ein Infrarot-Zielsuchsystem und musste einfach in Richtung Ziel abgeschossen werden und fertig. Der abfeuernde Waffenträger konnte sich danach aus dem Staub machen. Aber genau das würde hier nach Ansicht von Løytnant Jørgen Thorwald ein Problem sein. Erstens wusste er nicht ob überhaupt schon versucht worden war eine Penguin über einen Berg abzufeuern oder ob die Rakete sich nicht schlicht in die Felswand bohren würde? Zweitens war die Halbinsel bewohnt und es wäre nicht sehr Vorteilhaft, wenn sich der Infrarotsuchkopf ein warmes Gebäude oder die Trawler im Hafen von Mehamn zum Ziel wählen würde.
Nein er brauchte eine direkte Schusslinie um sicher zu sein den Richtigen Mistkerl zu erwischen. Dazu musste die Snøgg ihre Deckung verlassen, die Nordkinnhalvøya umrunden, um dann ihre Raketenslave auf die Reise zu schicken und abzudrehen.
Die beiden Maybach-Diesel ratterten los und lärmten unüberhörbar laut, die HNoMS Snøgg nahm rasch an Fahrt auf während der Waffenmeister seine vier „Pinguine“ prüfte.
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Bild 74: Abschuss einer AGM-119 Penguin von einem Seahawk Hubschrauber. Dieser Raketentyp findet sich nach wie vor im Arsenal vieler See- und Laufstreitkräfte, was ihrer geringen Größe geschuldet ist. Ermöglicht die geringe Größe, sowie das interne Feuerleitsystem doch die Unterbringung auf nahezu beliebigen Waffenträgern.
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Seahawk-penguin.jpg
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HNoMS Snøgg (P980) – 20. August 1975 (Nord 70° 54' 35'' Ost 27° 06' 33'' 18:42 Zulu)
Die Snøgg hatte Dyfjord passiert und war auf einen nordwestlichen Kurs gegangen. Gerade befand sich das Schnellboot auf Höhe von Laukvik, als zwei schlechte Meldungen eintrafen. Dass der Zerstörer jetzt einen nördlichen Kurs eingeschlagen hatte, war ärgerlich aber zu verschmerzen befand Løytnant Jørgen Thorwald.
Das aber just in diesem Moment der Radarwarner der Snøgg eine Energiewelle detektierte war eine Katastrophe. In direkter Sichtlinie zur Snøgg befand sich ein russischer Luftraumüberwachungshubschrauber und sobald der Russe sein Seezielradar auf volle Leistung hochgefahren hatte, würde die Snøgg auf seinem Schirm aufleuchten wie ein Weihnachtsbaum.
Wo waren die Osa’s in diesem Moment? Sollte auch nur eine in der Nähe sein, würde ziemlich sicher sehr bald ein Raketenangriff zu erwarten sein! Jetzt galt es keine Zeit zu verlieren. Die Luftwaffe musste den Dreckskerl so schnell es geht vom Himmel holen, sonst würde die Königlich Norwegische Marine doch noch einen Rabenschwarzen Tag erleben.
http://up.picr.de/29307035xx.jpg
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717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 71° 06' 30'' Ost 26° 47' 09'' 18:42 Zulu)
Løytnant Dale Ellefson kam sich vor wie ein Frischling! Keine drei Seemeilen war er von einem russischen Hubschrauber entfernt und er hatte den Eindringling einfach nicht gesehen. Wo zum Teufel kam dieser Mistkerl so plötzlich her? Die feindlichen Schiffe sind zahlreiche Seemeilen weit entfernt. Sicher würde Oberst Nilsen ihn wie einen Stumpfen Baumstamm in die Erde rammen, dass er diesen Burschen nicht bemerkt hatte, aber jetzt musste er sich erstmal um den neuen Freund kümmern. Er riss den Steuerknüppel herum und entsicherte die Bordkanone.
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Da war der Mistkerl – wie auf dem Präsentierteller! Wie konnte man diesen „fetten“ Hubschrauber nur übersehen?
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Ellefson donnerte am Ziel vorbei ohne eine Treffer setzen zu können, weil er nicht in eine gute Schussposition gelangt war.
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Eine scharfe Wende später wiederholte sich das Spiel, Ellefson war über seinen Fehler so aufgebracht, dass er zu unkonzentriert an die Sache heranging.
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Løytnant Dale Ellefson holte tief Luft, nahm sich Zeit für eine ausgedehnte Schleife und visierte sein Ziel an. Diesmal passte es, scheinbar hatte er einen direkten Treffer im Treibstofftank gelandet, denn der feindliche Hormone-Hubschrauber explodierte in der Luft und die Trümmer klatschten wie Steine auf die nahe Wasseroberfläche.
Dieses Problem war beseitigt!
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HNoMS Snøgg (P980) – 20. August 1975 (Nord 70° 56' 18'' Ost 27° 03' 32'' 18:48 Zulu)
Fünf Minuten nach dem Schrecken, erreichte die Snøgg den nächsten Wendepunkt und stand kaum eine Seemeile entfernt von der Waffenreichweite. Mittlerweile bot sich ein zweites Ziel an, aber Løytnant Jørgen Thorwald wollte mehr…
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717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 71° 16' 12'' Ost 26° 45' 06'' 18:48 Zulu)
Dale Ellefson empfand die Bitte von diesem Løytnant Thorwald als Dreistigkeit, aber wahrscheinlich hatte er dies verdient. Er hätte den Hubschrauber entdecken müssen und nicht dieser Thorwald, als es schon zu spät war. Trotzdem war es frech! Løytnant Thorwald wünschte sich „bessere“ Unterstützung. Und nach Thorwald’s Vorstellungen sah diese Unterstützung so aus, dass Dale Ellefson die Aufmerksamkeit der feindlichen Luftabwehr auf sich ziehen sollte um den Raketen der Snøgg freie Bahn zu verschaffen.
Auch wenn Dale Ellefson am Leben hing, hatte er einen schweren Fehler auszubügeln und dies war eine gute Gelegenheit es zu tun. Der Raketenwarner plärrte los und Dale Ellefson riss seinen Steuerknüppel herum…
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Das war schon mal ein Anfang. Wenn die gleich Nachladen, sind die Minutenlang außer Gefecht gesetzt befand Dale Ellefson und überlegte ob ein zweiter Anflug die Erfordernis des Nachladens beschleunigen würde?
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HNoMS Snøgg (P980) – 20. August 1975 (Nord 70° 58' 16'' Ost 27° 06' 34'' 18:52 Zulu)
Løytnant Jørgen Thorwald hatte die Aktion von Dale Ellefson gefallen, aber er würde dieses Manöver wiederholen müssen. Nämlich bei den avisierten Zielschiffen. Wenn die Russen ihre Raketenstarter für ein Flugzeug leerschossen, hätten sie nur noch Flaks um die „Pinguine“ zu bekämpfen! Thorwald griff zum Funkgerät.
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717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 71° 03' 44'' Ost 27° 24' 41'' 18:54 Zulu)
Das Manöver klappte abermals. Dale Ellefson überlegte ob man diese Sache nicht Offiziell als „Empty Shooter“ oder sowas bezeichnen sollte? Fand diese Bezeichnung aber selbst doof. Immerhin war die Snøgg jetzt in Waffenreichweite auf vier Schiffe und die feindlichen SAMs jagten ihn.
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HNoMS Snøgg (P980) – 20. August 1975 (Nord 70° 59' 25'' Ost 27° 08' 11'' 18:54 Zulu)
„Das macht dieser Pilot ziemlich gut“ raunte Løytnant Jørgen Thorwald durch den Steuerstand und mehrere Matrosen nickten anerkennend mit dem Kopf. Man musste schon einen ziemlichen Sprung in der Schüssel haben um sich absichtlich feindlichem Feuer auszusetzen, da waren sich alle Anwesenden einig.
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Løytnant Jørgen Thorwald war zufrieden. Jetzt konnte er seine Vögel auf die Reise schicken und der Welt zeigen, dass Pinguine doch flugfähig sind.
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Zischend löste sich die erste Rakete aus dem Startbehälter und jagte einen langen Feuerschweif hinter sich herziehend davon.
http://www.youtube.com/watch?v=BpbreT5fkYI
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717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 71° 04' 17'' Ost 27° 31' 44'' 18:54 Zulu)
„Das war fast zu einfach“ flüsterte Dale Ellefson zu sich selbst und wusste dass dies eine Lüge war. Die letzten beiden Raketen hatte er nur mit Mühe ausmanövrieren können, aber wenn es half diese Schiffe auf den Grund der Barentssee zu schicken, wollte er weitermachen.
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Schon plärrte der Radarwarner wieder auf…
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HNoMS Snøgg (P980) – 20. August 1975 (Nord 70° 59' 40'' Ost 27° 08' 32'' 18:54 Zulu)
Løytnant Jørgen Thorwald gab Befehl die restlichen Raketen abzufeuern und wies den Rudergänger anschließend an mit Höchstfahrt hart nach Steuerbord Richtung Kjøllefjorden abzudrehen um hier Schutz zu suchen.
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„Na sowas – jetzt sind die Burschen aufgewacht!“
Løytnant Jørgen Thorwald schaute auf die Anzeigen der passiven Radaremissions-Sensoren. Von einer Sekunde auf die andere pulste eine gewaltige Energiemenge durch die Gegend. Die Russen hatten bemerkt, dass ein Raketenangriff im Gange war und alle Schiffe fuhren ihre Ortungs- und Feuerleitlanlagen auf Anschlag.
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717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 71° 03' 16'' Ost 27° 32' 57'' 18:55 Zulu)
Løytnant Dale Ellefson hatte die letzte anfliegende Flugabwehrrakete ausmanövriert, wunderte sich aber darüber, dass die Anzeigen der Feuerleitwarnung nur noch schlimmer wurden. Dann begriff er, dass dies nicht ihm galt, sondern einfach alles an Radargeräten auf voller Sendeleistung eine Rundsuche durchführte was die Russen aufzubieten hatten.
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HNoMS Sleipner (F310) – 20. August 1975 (Nord 71° 33' 42'' Ost 22° 48' 48'' 18:55 Zulu)
Im ersten Moment dachte Løytnant Holger Grunwald , dass ihn und sein Schiff nun doch noch das Schicksal der Trondheim ereilen würde, als ein Matrose draußen an Deck „VAMPIRE – VAMPIRE – VAMPIRE“ schrie, dann aber kamen Angaben über Entfernung und Richtung der Rakete und er musste dem Matrosen für seine Adleraugen Respekt zollen.
Allerdings war damit klar, dass es schon wieder einem Fisch-Trawler an den Kragen gehen würde. Auf dieser Position war die Sleipner schon vor Stunden gewesen, so dumm konnte der Feind nicht sein, dass er diesen kleinen U-Boot-Jäger noch so weit nördlich vermutete.
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HNoMS Brann (P970) – 20. August 1975 (Nord 71° 07' 26'' Ost 25° 56' 33'' 18:55 Zulu)
Løytnant Mikkel Jacobson lauschte dem Sprechfunk. Nur zu gerne wollte er wissen, welches Ergebnis die Snøgg erzielen würde? Sicher wird genug übrigbleiben für ihn, denn die HNoMS Brann wäre dann wohl als nächstes für einen Raketenangriff vorgesehen, lag das kleine Boot doch von allen Gefechtsbereiten-Lenkwaffenträgern am dichtesten am Feind.
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717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 71° 00' 49'' Ost 27° 28' 45'' 18:55 Zulu)
Da kam der typische Feuerschweif angerast. Løytnant Dale Ellefson konnte gut sehen, wie sich mehrere Flugabwehrraketen vom Zerstörer lösten und nach oben jagten, nur um recht schnell erst in die Horizontale über zu gehen und sich dann nach unten zu neigen. Diese SAMs galten den Seezielraketen und würden diesmal keine Gefahr für ihn darstellen.
Seitlich voraus konnte er sehen, wie die Snøgg nach Südwesten drehte und wohl doch nicht den Kjøllefjorden aufsuchen würde. Diesem verrückten Skipper – der ihn Ablenkungsangriffe hatte fliegen lassen - war die Gegend wohl doch zu heiß. Dafür würde er sich wohl persönlich bedanken müssen.
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HNoMS Sleipner (F310) – 20. August 1975 (Nord 71° 33' 45'' Ost 22° 48' 41'' 18:55 Zulu)
Eine weitere russische Seezielrakete erschien am Himmel, flog aber gleichsam wie die erste nach Nordwesten. Trotzdem war Løytnant Grunwald nicht Wohl zumute. Zumindest für kurze Momente würde er eine Radarrundsuche durchführen um zu sehen was sich alles in seiner Nähe befand. Außer einem Trawler war da jedoch nichts. Den Trawler hatte man vor wenigen Minuten an Backbord passiert und kurze Grüße ausgetauscht, aber die sturen Fischer wollten nicht einsehen, warum sie schnellstens nach Süden laufen sollten.
Das Sonar zeigte nördlich mehrere Fischschwärme und der Krieg sei doch „so weit weg“. Grunwald überlegte ob er eine Entermannschaft zu dem Trawler schicken sollte um dort das Kommando zu übernehmen, aber er wusste nur zu gut wie stur diese Fischer sein konnten. Er entschied sich dagegen und wünschte den Seemännern alles Gute.
Von Raketen am Himmel wollten diese törichten Kerle nichts wissen…
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HNoMS Snøgg (P980) – 20. August 1975 (Nord 70° 59' 36'' Ost 27° 08' 36'' 18:55 Zulu)
Die Snøgg hatte zwar noch fernlenkbare Torpedos an Bord, aber auf eine solche Auseinandersetzung wollte es Løytnant Jørgen Thorwald nicht ankommen lassen. Die Gegend war heiß und wenn der Feind hierher kam, würde er sich im Zweifel mitten im Feuer freundlicher und feindlicher Raketen befinden. Nein es wäre besser tiefer im Laksefjorden Schutz zu suchen. Wenn nötig konnte man von hier aus immer noch einen Angriff fahren.
Jetzt aber wartete er auf die Meldungen von Flight #2, was seinen Raketenangriff anging. Das der Gegner doch einige Luftabwehrraketen zum Einsatz brachte war zu erwarten, aber vielleicht würde das alles sein und somit niemals ausreichen?
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So war es dann auch - Løytnant Dale Ellefson meldete, dass die SAMs am Ziel vorbeigingen und die „Pinguine“ stur auf ihre Ziele zuflogen.
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Auch der entfernt stehende Zerstörer wollte noch ein Wort mitreden, dürfte dafür aber viel zu weit entfernt sein, auch wenn diese Luftabwehrraketen um ein mehrfaches schneller sein sollten als die Seezielraketen.
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717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 70° 57' 01'' Ost 27° 23' 51'' 18:56 Zulu)
Løytnant Dale Ellefson hatte zwar einigen Abstand zwischen sich und die Russen gebracht – er wollte nicht aus Zufall einer verirrten SAM zum Opfer fallen – aber die Sicht war trotzdem ausgezeichnet.
Mehrere SAMs jagten auf die Penguin-Raketen zu, aber sicher würde das nicht für alle vier ausreichen. Ein Treffer war wohl nur noch eine Frage von Sekunden.
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Jetzt konnte man deutliches Flakfeuer aufblitzen sehen, aber es hatte den Anschein, dass da der Zerstörer einfach nur wild um sich schoss.
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Jeden Augenblick musste es soweit sein…
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Rums – das hatte gesessen!
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http://www.youtube.com/watch?v=BpbreT5fkYI
Drei weitere „flugunfähige Vögel“ suchten ihr Ziel, während der getroffene Gegner verzweifelt seine Raketen und Geschütze abzufeuern begann…
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„Bumm - da hat es einen weiteren Zerstörer erwischt“ flüsterte Dale Ellefson und griff zum Funkgerät.
„Snøgg hier Flight #2 – Bislang zwei Treffer – ausgezeichnete Arbeit Snøgg. Mal sehen ob die restlichen Raketen auch noch ins Ziel gehen…“
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„Snøgg hier Flight #2 – Zweiter Zertsörer steht in Flammen, wiederhole zweiter Zerstörer steht in Flammen – Flight #2 Ende.“
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„Treffer – Treffer – Treffer auf einem Landungsboot – man das hat gesessen.“
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„Snøgg - euer viertes Ziel feuert wild mit Chaff und Flares ums sich und ich glaube – ja – Snøgg die vierte Rakete ist vor dem Kreuzer explodiert – Kein Treffer – ich wiederhole KEIN Treffer. Der Kreuzer hat erfolgreich seine Verteidigungssysteme eingesetzt. “
http://www.youtube.com/watch?v=l4vSajIa904
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„Verdammt nochmal was für ein Schlag Snøgg - ich bestätige drei Treffer – ich wiederhole DREI Treffer – Flight #2 Ende.“
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#072 NI#
Werte Regenten,
Wir haben gerade einen schweren Fehler in sämtlichen Posts der Nordkap Berichterstattung entdeckt - er ist nun in allen Posts berichtigt! - Es gibt einen Keks, wenn Jemand den Fehler nachträglich benennt!
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
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HNoMS Brann (P970) – 20. August 1975 (Nord 71° 07' 23'' Ost 25° 56' 31'' 18:57 Zulu)
Løytnant Mikkel Jacobson war erfreut über das Ergebnis welches die Snøgg erzielt hatte. Zu diesen Bedingungen konnte es weitergehen. Alleine der erhoffte Befehl zum Angriff ließ auf sich warten. Er wollte aber auch nicht unnötig Druck machen, sicher gab es Gründe für den ausbleibenden Befehl. Zogen sich die Russen am Ende zurück?
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Luftwaffenstützpunkt Banak (Lakselv) – 20. August 1975 (Nord 70° 04' 00'' Ost 24° 58' 26'' 18:57 Zulu)
Die taktische Situation war alles in allem Zufriedenstellend. Der letzte Raketenangriff hatte wohl auch dem letzten russischen Kapitän klar gemacht, dass eine weitere Annäherung ans Festland nur mit erheblichem Blutvergießen zu erreichen war. Einzig die Osa’s bereiteten weiterhin Sorgen. Nicht weil dadurch der Erfolg der Abwehrmission noch gefährdet werden konnte, dazu verhielten sich die Osa’s zu Seltsam, sondern weil diese scheinbar ihre Wut an jedem zivilen Fischfangschiff ausließen, dass ihnen in die Quere kam.
Oberst Nilsen wandte seinen Blick ab von der taktischen Karte und begann sich zu fragen, was die Russen mit dieser Invasion hatten erreichen wollten? Dies bisherige Ergebnis war mehr als Eindeutig und eine erfolgreiche Invasion würde es nicht mehr geben. Diese russischen Streitkräfte waren viel zu schwach und schlecht instruiert um einen Kampf in den Fjorden Norwegens zu führen. Genau da mussten sie aber hin. Nilsen war zwar kein Marinetaktiker, glaubte aber dass der Russe mindestens doppelt so viele Schnellboote benötigt hätte und dass diese zudem als erstes die Küste hätte sichern müssen.
Stattdessen hielten die Schnellboote respektvoll Abstand von der Küste, was aber nicht ganz unlogisch erschien. Alleine die gerade so erfolgreich eingesetzten Penguin-Raketen wurden auch dafür konstruiert um von landgestützten Stellungen aus eingesetzt zu werden. Keine solche Stellung war vorhanden, aber wusste das der Russe? Oder nahm das sowjetische Oberkommando an, dass die Fjorde hier oben gespickt waren mit allerlei Abwehrwaffen in gut getarnten Felshöhlen?
Heute würde sich das nicht klären lassen, aber den Feind endgültig zur Strecke bringen, das war möglich.
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718. Skvadron Detachment Flight #5 – 20. August 1975 (Nord 71° 07' 06'' Ost 26° 27' 02'' 18:57 Zulu)
Løytnant Reidar Eriksen war immer noch tief getroffen vom Schicksal seines Kameraden Eldar Østberg, er zog seine Bahnen entlang vorher definierten Abstandsmarkierungen um nicht zu dicht an die feindlichen Flugabwehreinheiten zu geraten. Flight #2 würde bald nach Banak zurückkehren müssen um Aufzutanken, dann war es an ihm hier oben in der Luft für Ordnung zu sorgen und Meldungen über den Zustand der russischen Flotte zu machen.
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HNoMS Sleipner (F310) – 20. August 1975 (Nord 71° 32' 53'' Ost 22° 47' 52'' 18:58 Zulu)
Die beiden Seezielraketen waren verschwunden. Vermutlich hatten sie ihr Ziel erreicht. Auch wenn man keine Anzeichen für eine Explosion an diesem Ort feststellen konnte, werden die Russen wohl kaum Fische zum Ziel gehabt haben. Was auch immer dort oben war? Entweder hatte Jemand unverschämtes Glück oder befand sich jetzt an einem besseren Ort.
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717. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 70° 55' 33'' Ost 27° 21' 28'' 18:59 Zulu)
Eigentlich war Løytnant Dale Ellefson bereits auf dem Rückweg, aber Flight #5 hatte gemeldet, dass einer der feindlichen Zerstörer mit hoher Fahrt nach Süden lief. Flight #5 wollte sich nördlich nach dem Hind umsehen, also flog Løytnant Ellefson eine weitere Schleife um zu kontrollieren, wo dieser Zerstörer so dringend hinwollte?
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Der Gegner gehörte zur Kotlin-Klasse und war somit einer der Störenfriede für die Luftwaffe, aber auch für die Schnellboote konnte er unangenehm werden. Sein Kurs allerdings ergab keinen Sinn. Wenn er den Landungsbooten Deckung geben wollte, müsste er nach Südosten steuern, sein aktueller Kurs würde ihn aber exakt – verdammt – zum Eingang des Kjøllefjorden bringen!
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HNoMS Tjeld (P343) – 20. August 1975 (Nord 71° 01' 21'' Ost 27° 30' 55'' 18:59 Zulu)
Die HNoMS Tjeld lag im Oksefjorden direkt vor Bjørnvikskjeret. Fenrik Thoralf Lønning führte das Kommando, weil auch auf der Tjeld der eigentlich kommandierende Løytnant unpässlich gewesen war. Er fühlte sich unwohl in seiner Haut und wusste nicht ob dies an der Verantwortung für Boot und Besatzung lag, oder daran das er vor wenigen Stunden ziemlich sicher seinen Bruder verloren hatte, der Geschützmaat auf der Trondheim gewesen war?
Der Funkspruch erregte seine Aufmerksamkeit. Wenn dieser Zerstörer zum Kjøllefjorden lief, würde er dicht am Oksefjorden vorbeilaufen. Auf seiner aktuellen Position wäre die Tjeld dabei ohne Probleme auszumachen.
Fenrik Thoralf Lønning beschloss mit der Tjeld tiefer in den Oksefjorden einzufahren um sich einer möglichen Sichtung zu entziehen.
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HNoMS Brann (P970) – 20. August 1975 (Nord 71° 07' 25'' Ost 25° 56' 36'' 19:03 Zulu)
Endlich war der ersehnte Funkspruch eingegangen. Løytnant Mikkel Jacobson las laut vor, was sowieso schon alle an Bord gehört hatten:
„Feindlicher Zerstörer Kotlin-Klasse fährt mit hoher Geschwindigkeit auf Kurs Kjøllefjorden, feindliche Osa’s weit entfernt und keine Gefahr. Verlassen Sie ihre aktuelle Position und fangen sie diesen Zerstörer ab. Waffenfreigabe nach eigenem Ermessen hiermit erteilt. – Nilsen, Luftwaffe.“
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HNoMS Teist (P345) – 20. August 1975 (Nord 70° 59' 08'' Ost 27° 14' 03'' 19:03 Zulu)
Bei Wikipedia gibt es eine HNoMS Teiss (P345) und keine Teist. Wir vermuten hier eine Fehler in Wikipedia, da es mehrere ältere norwegische Schiffe mit dem Namen Teist gab, aber keines mit Namen Teiss.
Løytnant Kåre Jørgensen schaute auf die Karte. Kein Zweifel der Zerstörer kam hierher direkt zu ihm und seinem Schnellboot. Wie gerne würde er jetzt mit seinem Bruder Halvor tauschen, der Major bei der Luftwaffe war und sich bereits direkt am ersten Tag des Krieges seine Sporen verdient hatte. Halvor flog eine P-3 Orion, die auch mit Seezielraketen bestückt werden konnte. So eine P-3 wäre jetzt genau das Richtige um diesen wild gewordenen Zerstörer zu versenken.
Kåre Jørgensen hatte zwar mitbekommen, dass die Brann den Befehl erhalten hatte diesen Zerstörer mit Raketen anzugreifen, aber bis die Brann in Reichweite war, wäre der Zerstörer längst im Kjøllefjorden angekommen. Dazu musste man kein Genie sein, die Mathematik sprach für sich.
Zerstörer gegen Torpedoboot? Løytnant Kåre Jørgensen fragte sich, wann es das zum letzten Mal gegeben hatte?
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HNoMS Brann (P970) – 20. August 1975 (Nord 71° 08' 54'' Ost 26° 07' 25'' 19:11 Zulu)
Es würde sehr knapp werden, das war Løytnant Mikkel Jacobson klar, als er von der Karte aufblickte. Der Zerstörer fuhr mit über 35 Knoten und die Brann ebenfalls. Allerdings fuhr die Brann direkt auf den Zerstörer zu, welcher selbst fast genau Neunzig Grad dazu lief. Die Annäherungsgeschwindigkeit konnte also kaum höher sein. Aber würde es reichen? Gelangte die Brann in Raketenreichweite, bevor der Zerstörer in den Kjøllefjorden einbog und dort mit der Teist einen deutlich schwächeren Gegner vorfand?
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HNoMS Brann (P970) – 20. August 1975 (Nord 71° 08' 29'' Ost 26° 12' 08'' 19:13 Zulu)
Es würde nicht reichen, das war jetzt mehr als deutlich. Die wenigen Minuten, die der Befehl zum Angriff verzögert wurde, fehlten jetzt um der Teist zu helfen.
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HNoMS Teist (P345) – 20. August 1975 (Nord 70° 59' 09'' Ost 27° 14' 06'' 19:13 Zulu)
Løytnant Kåre Jørgensen drückte zaghaft den Taster der Bordsprechanlage:
„Alle Mann auf Gefechtsstation – Torpedos scharf machen, Geschütze bemannen. Maschinen bereithalten.“
Es konnte nicht mehr lange dauern, bis der Zerstörer um die Landzunge bog. Kåre Jørgensen war klar, er hatte nur einen realistischen Versuch und das auch nur, wenn der Zerstörer nichts von dem Torpedoboot wusste und wenigstens für einige Sekunden seine Breitseite zeigte.
Vier Torpedos hatte die Teist an Bord – alte Torpedos – klassisch – manuell gezielt und ungelenkt. Wenn der Zerstörer seine Breitseite darbot, würde er einen Viererfächer loslassen. Kleiner Streuwinkel direkt in die Bahn dieses Russen. Die Torpedos waren die einzige Waffe der Teist, die dem Zerstörer etwas anhaben konnte. Klassische Torpedos mit Aufschlagzünder. Sie mussten Treffen, sie mussten den Zerstörer direkt treffen und ihm die Bordwand aufreißen, sonst saß die Teist hier in der Falle. Wehrlos einem Feind ausgesetzt, der mit seiner Artillerie innerhalb von Minuten das Schicksal der Teist besiegeln würde.
Es gab nur diese eine Chance, sobald der Zerstörer sich an der Landzunge vorbeischob.
Løytnant Kåre Jørgensen schaute auf die Karte:
„Wo sind hier Untiefen? Waffenmaat? Zehn Meter gehen die Aale runter, bevor sie sich wieder aufrichten?“
„Ja vel.“
„Welchen Tiefgang hat der Zerstörer, wie tief müssen die Torpedos laufen um deutlich unter der Wasserlinie zu treffen? Wie tief dürfen sie nicht laufen um nicht auf Grund zu geraten oder auf einen Unterwasserfelsen zu treffen?“
Auch wenn die Felswände in Fjorden in der Regel steil abfielen und die Fjorde selbst sehr tief waren, an einigen Stellen gab es Untiefen und direkt an der Küste auch immer wieder kleine Vorsprünge die nur wenige Zentimeter unter Wasser lagen, oder sogar aus der Wasseroberfläche herausschauten. Es war also gar nicht so einfach in einem Fjord direkt in Küstennähe ein feindliches Schiff zu torpedieren, aber es gab hier keine Wahl. Die Torpedos mussten haarscharf an den Felsen vorbei geschossen werden, sonst hatte das feindliche Schiff zu viel Zeit sich zu orientieren und Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Es war wie ein Duell im wilden Westen. Zwei Cowboys stehen sich gegenüber und wer zuerst zieht und schießt überlebt.
Alles war in den letzten Jahren so hoch technisiert. Radar, Raketen, Feuerleitung. Kämpfe auf Distanzen die lange als unmöglich galten, aber hier und jetzt würde es zu einem Shootout kommen, wie es altmodischer nicht sein konnte!
Es konnte jeden Moment so weit sein…
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Rudergänger bringen Sie uns so dicht unter Land wie möglich, dann haben wir ein paar Sekunden mehr, bevor die Bastarde uns erkennen können.
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HNoMS Brann (P970) – 20. August 1975 (Nord 71° 08' 18'' Ost 26° 14' 18'' 19:15 Zulu)
Die beiden Dieselaggregate Ratterten lauter als üblich, aber Løytnant Mikkel Jacobson hatte Befehl gegeben, die beiden Motoren über den Begrenzer hinaus zu belasten. Mit über 36 Knoten schnitt die HNoMS Brann durch die See und hielt direkten Kurs auf den feindlichen Zerstörer, dessen Silhouette eben gerade begann mit der Felswand von Kjelen zu verschwimmen. Für die Hitzesuchenden Raketen der Brann war dies noch kein Problem, da sich die Wärmesignatur des Zerstörers deutlich von dem kalten Gestein abhob, aber Radargelenkte Waffen hätten jetzt sicher ein Problem.
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HNoMS Teist (P345) – 20. August 1975 (Nord 71° 00' 09'' Ost 27° 13' 52'' 19:16 Zulu)
Løytnant Kåre Jørgensen hatte die Teist in gute Schussposition gebracht. Wenn der Zerstörer gleich hinter der Felswand erscheinen würde, lag er da wie auf dem Schießstand. Einzig die geringe Entfernung machte Løytnant Jørgensen sorgen, weil es haarscharf an der Grenze war, ab der sich der Torpedo scharf machte. Sein Waffenmeister ließ ihn wissen, das es für alle Torpedos zusammen mindestens eine Stunde dauern würde den Sicherheitsschalter auszubauen, dass kam also nicht in Frage. Jetzt hieß es warten.
http://up.picr.de/29318224mx.jpg
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Die Meldung war irritierend. Der Zertstörer läuft direkt auf die Felsspitze bei Raudnakken zu. Wenn er jetzt nicht korrigierte oder Fahrt rausnahm, würde er auf Grund laufen. Vor Raudnakken gab es zahlreiche Felsspitzen dicht unter Wasser. Was hatte dieser Bursche vor? Und schlimmer: So konnte man die Torpedos nicht einsetzen!
http://up.picr.de/29318243ol.jpg
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HNoMS Teist (P345) – 20. August 1975 (Nord 71° 00' 30'' Ost 27° 12' 18'' 19:17 Zulu)
Der Zerstörer wurde langsamer. Es hatte fast den Anschein, als wollte er eines seiner Beiboote zu Wasser lassen um mehrere Personen an Land zu bringen. Wenn der Zerstörer ruhig lag, war das eine Möglichkeit. Bis das schwerfällige Schiff aus dieser Position herauskam, konnte man zumindest die beiden Steuerbord-Torpedos abfeuern, läge dann aber sicher bereits im Granatenhagel. Løytnant Kåre Jørgensen gab Befehl Fahrt aufzunehmen und das feindliche Schiff direkt anzugreifen.
http://up.picr.de/29318265iv.jpg
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HNoMS Teist (P345) – 20. August 1975 (Nord 71° 00' 34'' Ost 27° 11' 50'' 19:19 Zulu)
Die Teist passierte die Landspitze bei Skredan und steuerte nach Norden. Dem Waffenmeister fiel doch noch ein Trick ein, wie er den Sicherheitsschalter der Torpedos überbrücken konnte und so würde dies sicher ein Himmelfahrtskommando werden.
Erst kam aufgewühltes Wasser in Sicht, dann schob sich das Heck des Zerstörers ins Blickfeld.
„Feuer frei“ brüllte Løytnant Kåre Jørgensen zur Geschützbedienung und die 20mm Oerlikon kanterte los, das 40 mm Bofors Geschütz hatte noch keine Sicht…
http://up.picr.de/29318318mu.jpg
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#073 NI#
Oberlehrer
28.05.17, 14:22
Was für ein übler Cliffhanger!
Aus dem Bauch heraus würden Wir die Chancen des Torpedobootes gar nicht so schlecht einschätzen: Ehe die Waffenleitsysteme des Zerstörers eine Schusslösung parat haben, vergeht auch wieder etwas Zeit.
Unsere Torpedos wurden übrigens nach ca. 200 Metern Laufstrecke scharf...
Werter Oberlehrer,
in den höheren Zoomstufen ist leider von der Küstenlinie praktisch nichts mehr zu sehen! Wir haben hier mal eine Grafik, wo Wir die Küstenlinie nachgezogen haben:
http://up.picr.de/29324765bw.jpg
Ihr seht wie eng das zu geht! Auf dieser Grafik sieht man, dass der Zerstörer direkt auf die Landspitze zu fährt (1). Als der Zerstörer noch etwas weiter weg war, sah es aus, als würde er haarscharf an der Landspitze vorbeifahren (2). Ihr seht den Entfernungsmaßstab, wenn der Zerstörer direkt in den Fjord eingebogen wäre, wäre die Distanz für die Torpedos sehr schnell geschrumpft. Also haben Wir hier halt mal das "Story-Element" des Sicherheitsabstands eingebaut. :D
Aber auch so wie der Zerstörer dort jetzt liegt, hat das Torpedoboot schlicht keine Zeit für einen "Schlenker" um vernünftig Zielen zu können und alle vier Rohre auf das Ziel auszurichten und dann noch auf den Abstand zu achten. Die Entfernung schrumpft schnell. Das Boot kommt um die Landspitze und hat erst mal nur die beiden Steuerbord Torpedos die korrekt ausgerichtet sind und auch dann beträgt die Entfernung gerade mal gute 1000 Meter.
Das ist ein Schießen aus der Hüfte - wie gesagt: Wie in einem Western-Duell :eek:
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
http://up.picr.de/24185906ar.png
HMS Caledonia (Royal Navy Training Center - Flottenstützpunkt Rosyth) – 20. August 1975 (Nord 56° 01' 53'' West 3° 26' 55'' 19:21 Zulu)
Ein langweiliger Tag neigte sich dem Ende entgegen. Ted Shriver saß mit seinen Kollegen in der Offiziersmesse des Stützpunktes und hielt ein Glas Guinness in der Hand. Es war zermürbend auf den Einsatz in Norwegen vorbereitet zu werden und wenig bis nichts vom aktuellen Geschehen mitzubekommen. Da passierte etwas und Ted Shriver war nicht dabei.
Das Poltern und Trampeln auf dem Gang riss Ted Shriver aus seiner Lethargie. Wenn auf einem Militärstützpunkt Hektik ausbricht konnte dies nichts Gutes bedeuten. Die Tür wurde regelrecht aufgeschmissen und ein Soldat sagte sichtlich erregt und viel zu laut:
„Schaltet auf BBC One schnell.“
Das Murren war groß, lief auf BBC Two Scotland doch gerade die Sportberichterstattung der First Division. Immerhin hatte die aktuelle Saison 1975/1976 trotz des Krieges gerade erst begonnen. Unterhaltung war in Krisenzeiten wertvoller als ein gesamtes Panzer Corps und der zweite Spieltag war in vollem Gange. Manchester City biss sich an Leicester die Zähne aus - Spielstand 1:1 und auch alle andere Begegnungen an diesem Tage liefen auf ein Unentschieden hinaus. Lediglich Arsenal und Manchester United hatten bereits am Vortag ihren Sack zu gemacht.
Ein Lieutenant stand von seinem Platz auf, stakste drei Schritte zu dem Fernseher, der auf einer Konsole stand, die an der Wand hing und schaltete um…
Entsetzt starrte Ted Shriver auf den Fernseher. Was er da sah machte ihn Fassungslos! Irgendein trotteliger Provinzreporter vom Ende der Welt stand dort vor einer Kamera und berichtete vom Kriegsgeschehen – LIVE!
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„Bumm – und wieder krachen hier die Granaten ins Wasser meine Damen und Herren. Die beiden Kontrahenten schenken sich nichts und der Mut unserer Matrosen ist heldenhaft, denn die feindlichen Schiffe sind unserem veraltetem Torpedoboot haushoch überlegen. Bumm – das war ein Treffer – oh Gott nein – unser Torpedoboot wur… – Bumm – und noch ein Treffer. Großer Gott ich möchte jetzt nicht dort unten an Bord sein und jetzt – ja ja – das hat den russischen Zerstörer getroffen!“
„Was für ein Drama liebe Zuschauer - wir befinden uns im dritten Weltkrieg und vor unserer Küste tobt eine Seeschlacht wie zu Großvaters Zeiten. Mit Geschützen und Torpedos beharken sich hier die Kriegsschiffe der Russen und unserer tapferen Norwegischen Marine.“
„Bumm – wieder ein Treffer – lange wird das unser Schnellboot sicher nicht mehr aushalten können, wie sie sehen steigt schon jetzt schwarzer Qualm von dem kleinen Schiff auf, aber die Geschützmannschaften kämpfen bis zur letzten Granate.“
„Sehen sie sich das an meine Damen und Herren, verzweifelt versucht unser Schnellboot dem feindlichen Granatenhagel auszuweichen um in Schussposition für seine Torpedos zu gelangen. Ich weiß nicht was ich sagen soll, das letzte Mal habe ich von solch einem Gefecht in einem Buch über den Zweiten Weltkrieg gelesen. Bumm – das hat gesessen – und – ja – da können sie sehen wie mehrere Matrosen über Bord springen. Scheinbar ist das kleine Torpedoboot nicht mehr zu retten. Was für ein Kampf, was für ein Gemetzel. Auch den russischen Zerstörer hat es schwer getroffen und – Moment – was ist das – da – da – halt da drauf mit der Kamera – sehen sie das? Können sie das sehen – eine Rake… - Bumm – Au Scheiße das hat den Zerstörer voll erwischt!“
„Oder? Oder? Die Rakete ist direkt neben dem Schiff in ein Rettungsboot eingeschlagen. Ohh mein Gott – in dem Rettungsboot befanden sich bestimmt um die zehn russische Seeleute – haben Sie das gesehen meine Damen und Herren? Haben Sie gesehen wie diese Menschen wie Stoffpuppen durch die Luft geflogen sind? Ohh mein Gott, ohh mein Gott…“
„Meine Damen und Herren hier tobt die heftigste Seeschlacht seit Ende des zweiten Weltkriegs. Keine Seite vergibt Geschenke, alle Soldaten kämpfen bis zum letzten Atemzug – unsere und die unserer Feinde. Wie wird das wohl ausgehen?“
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Ted Shriver schleuderte seine Flasche Guinness quer durch den Raum und mit einem dumpfen Schlag krachte sie direkt neben dem Fernseher an die Wand. Schäumend lief das restliche Bier nach unten und bezeugte Ted Shrivers aufgestaute Wut.
Drei Lieutenants die ebenfalls in der Offiziersmesse der Berichterstattung folgten drehten sich um und fragten sich was diesen aufgeblasenen BBC Reporter nun schon wieder auf die Palme gebracht hatte? Das Gefecht im hohen Norden lief doch nach allem was bislang bekannt war recht gut für die NATO. Sollte dieser Ted Shriver etwa zu den Russen halten?
Rod Tyler versuchte Ted zu besänftigen, dessen Ego mittlerweile den ganzen Raum auszufüllen drohte.
Rod war klar, dass sich Ted gerade wie ein dummer Schuljunge fühlte. Hilflos musste Ted mit ansehen wie ein völlig unbekannter und unbedeutender norwegischer Regionalreporter den Job seines Lebens machte und eigentlich sollte doch er – Ted Shriver – jetzt auf diesem Berghang stehen und seine Visage in die Kamera halten.
Wie ein Statist der verständnislos auf die Wunder der Welt starrte, schaute Ted Shriver auf den nassen Fleck an der Wand und die Rinnsale die dem Fußboden entgegenstrebten.
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#074 NI#
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
http://up.picr.de/28347662lp.png
HNoMS Teist (P345) – 20. August 1975 (Nord 71° 00' 35'' Ost 27° 11' 51'' 19:19 Zulu)
Løytnant Kåre Jørgensen war klar, dass weder die 20mm Geschosse, noch die 40mm Granaten dem feindlichen Schiff gefährlich werden konnten. Er hatte seinen Geschützmannschaften aufgetragen, auf alle „weichen“ Ziele zu feuern, also Radarantennen, Geschützstände und auch Matrosen sollte einer so töricht sein sich aus der Deckung zu begeben.
Vielleicht gab es Treibstoffleitungen oder Stromkabel, die außenbords geführt wurden? An solchen Stellen konnte auch eine 40mm Granate ein feindliches Schiff außer Gefecht setzen. Von amerikanischen Flugzeugträgern war bekannt, dass diese selbst nach dem zweiten Weltkrieg immer noch solche Konstruktionssünden aufwiesen – vielleicht waren die Russischen Ingenieure genauso dumm wie die der Amerikaner? Zumindest war es den Versuch wert mit den leichten Waffen für Chaos zu sorgen um in Ruhe mit den Torpedos zielen zu können.
http://up.picr.de/29326872kz.jpg
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Das Wasser um den Zerstörer herum begann Aufzuspritzen und erst jetzt merkten die Russen, das sie nicht alleine waren…
http://up.picr.de/29326905ek.jpg
http://up.picr.de/29326923ui.jpg
http://up.picr.de/29326933hh.jpg
http://www.youtube.com/watch?v=uspMGMe8j0Q
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Die Torpedobedienung fieberte dem Moment entgegen um die Torpedos aus dem Rohr zu katapultieren, aber noch passte der Winkel nicht. Zumindest lag der Feind still im Wasser, was günstig war. Allerdings konnte man aus den überhaupt möglichen Schusspositionen keinen optimalen Trefferwinkel erlangen. Wenn die Torpedos zu spitz auf die Bordwand aufschlagen sollten, war es gut möglich, dass der Aufschlagzünder nicht auslöste und die Aale einfach auseinanderbrachen.
http://up.picr.de/29327001fn.jpg
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Der Gegner nahm langsam Fahrt auf, realisierte er doch die in welcher Gefahr er sich gerade befand.
http://up.picr.de/29327034oi.jpg
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HNoMS Brann (P970) – 20. August 1975 (Nord 71° 07' 27'' Ost 26° 24' 16'' 19:20 Zulu)
Løytnant Mikkel Jacobson setzte das Fernglas ab.
„Viel Glück Kameraden“ flüsterte er vor sich hin, denn er sah am Horizont das Aufblitzen der Artillerie. Es würde noch einige Minuten dauern bis die Raketen abgefeuert werden konnten. Ein Fenrik trat an ihn heran:
„Løytnant?“
„Ja Lars – was gibt es?“
„Zweiter Zerstörer auf etwa Drei-Drei-Null-Grad ist jetzt in Waffenreichweite Løytnant.“
Jacobson blickte auf: „Wo kommt der denn so plötzlich her?“
„Die Luftwaffe hat ihn gerade gemeldet.“
„Klar machen für Seezielraketen.“
„Ja vel.“
http://up.picr.de/29327128fc.jpg
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HNoMS Teist (P345) – 20. August 1975 (Nord 71° 00' 59'' Ost 27° 11' 46'' 19:20 Zulu)
Die ersten Salven hatten getroffen, aber wie zu erwarten waren die 20mm Geschosse praktisch wirkungslos. Immerhin hatte man den Feind vollständig überrascht, denn bislang wurde das Feuer nicht erwidert, doch das würde sich ändern.
http://up.picr.de/29327178oy.jpg
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Endlich hatten sich die Geschützmannschaften auf das Ziel eingeschossen, aber die Wirkung war mäßig. Immerhin wie eine Radarantenne aussah wussten die Jungs, denn eine nach der anderen wurde pulverisiert.
http://up.picr.de/29327202iy.jpg
http://up.picr.de/29327228kh.jpg
20.08.1975 19:19:19 - : Weapon: 20mm/80 Twin Oerlikon Burst [20 rnds] missed Smyshleny by 45m
20.08.1975 19:19:20 - NATO: HNoMS Teist is dropping Smyshleny from its target list (Reason: The target is not auto-targeted, and no outstanding weapons or assignments against it exist).
20.08.1975 19:19:20 - : Weapon: 20mm/80 Twin Oerlikon Burst [20 rnds] has impacted Smyshleny
20.08.1975 19:19:20 - : 87% penetration achieved
20.08.1975 19:19:20 - Soviet Union: Smyshleny has suffered weapon damage: 1,7 DPs
20.08.1975 19:19:20 - Soviet Union: Smyshleny damage report: 533mm Quint TT has been heavily damaged.
20.08.1975 19:19:20 - Soviet Union: Smyshleny damage report: Drum Tilt [MR-104 Rys] has been lightly damaged.
20.08.1975 19:19:20 - Soviet Union: Smyshleny damage report: AK-230 30mm/65 Twin has been heavily damaged.
20.08.1975 19:19:20 - Soviet Union: Smyshleny damage report: Peel Group [4R90 Yatagan, Radar] has been lightly damaged.
20.08.1975 19:19:20 - Soviet Union: Smyshleny damage report: HF Radio [Secure] has been destroyed!
20.08.1975 19:19:22 - : Weapon: 20mm/80 Twin Oerlikon Burst [20 rnds] missed Smyshleny by 136m
20.08.1975 19:19:22 - : Weapon: 20mm/80 Twin Oerlikon Burst [20 rnds] missed Smyshleny by 45m
20.08.1975 19:19:23 - : Weapon: 20mm/80 Twin Oerlikon Burst [20 rnds] missed Smyshleny by 105m
20.08.1975 19:19:24 - : Weapon: 20mm/80 Twin Oerlikon Burst [20 rnds] missed Smyshleny by 87m
20.08.1975 19:19:25 - : Weapon: 20mm/80 Twin Oerlikon Burst [20 rnds] missed Smyshleny by 17m
20.08.1975 19:19:27 - : Weapon: 20mm/80 Twin Oerlikon Burst [20 rnds] missed Smyshleny by 71m
20.08.1975 19:19:27 - : Weapon: 20mm/80 Twin Oerlikon Burst [20 rnds] missed Smyshleny by 95m
20.08.1975 19:19:28 - : Weapon: 20mm/80 Twin Oerlikon Burst [20 rnds] missed Smyshleny by 74m
20.08.1975 19:20:49 - : Weapon: 20mm/80 Twin Oerlikon Burst [20 rnds] has impacted Smyshleny
20.08.1975 19:20:49 - : 91% penetration achieved
20.08.1975 19:20:49 - Soviet Union: Smyshleny has suffered weapon damage: 1,8 DPs
20.08.1975 19:20:50 - NATO: HNoMS Teist is dropping Smyshleny from its target list (Reason: The target is not auto-targeted, and no outstanding weapons or assignments against it exist).
20.08.1975 19:20:50 - Soviet Union: New contact! Designated SKUNK #1440 - Detected by Smyshleny [Sensors: Mk1 Eyeball] at 209deg - 0,6nm
20.08.1975 19:20:50 - : Weapon: 20mm/80 Twin Oerlikon Burst [20 rnds] has impacted Smyshleny
20.08.1975 19:20:50 - : 90% penetration achieved
20.08.1975 19:20:50 - Soviet Union: Smyshleny has suffered weapon damage: 1,8 DPs
20.08.1975 19:20:51 - : Weapon: 20mm/80 Twin Oerlikon Burst [20 rnds] missed Smyshleny by 40m
20.08.1975 19:20:52 - : Weapon: 20mm/80 Twin Oerlikon Burst [20 rnds] has impacted Smyshleny
20.08.1975 19:20:52 - : 95% penetration achieved
20.08.1975 19:20:52 - Soviet Union: Smyshleny has suffered weapon damage: 1,9 DPs
20.08.1975 19:20:53 - : Weapon: 20mm/80 Twin Oerlikon Burst [20 rnds] missed Smyshleny by 13m
Der Zerstörer verlor abrupt an Fahrt.
„Hat der gerade einen Felsen gerammt?“
„Nicht zu erkennen Løytnant. Zumindest hat er geruckt und scheint jetzt komplett still zu stehen.“
http://up.picr.de/29327358qn.jpg
+ + +
HNoMS Brann (P970) – 20. August 1975 (Nord 71° 07' 25'' Ost 26° 24' 50'' 19:20 Zulu)
„FEUER“
Fauchend löste sich eine Penguin-Rakete aus dem Startbehälter und zischte davon. Es war ein Risiko auf diese Entfernung zu feuern, aber auch dieser Zerstörer war bereits in Reichweiter seiner Waffen auf die Teist. Dieses Schiff musste weg!
http://up.picr.de/29327452gt.jpg
http://up.picr.de/29327459km.jpg
http://up.picr.de/29327465bm.jpg
+ + +
HNoMS Teist (P345) – 20. August 1975 (Nord 71° 01' 03'' Ost 27° 11' 46'' 19:21 Zulu)
Jetzt kam ein kritischer Moment. Schnellboot Taktik war es ständig den Kurs zu ändern, um dem Feind keine Gelegenheit zu geben sich auf den Angreifer einzuschießen. So konnten man aber auch keine Torpedos auf den Weg bringen. Die Teist musste zum Zielen und abfeuern des ersten Torpedos zumindest für einen Augenblick stur geradeaus fahren. Beste Bedingungen um als Zielscheibe zu dienen.
Der Augenblick kam näher…
http://www.youtube.com/watch?v=bwO8oHbYqng
„Torpedo - …. – LOS!“
http://up.picr.de/29327519qz.jpg
http://up.picr.de/29327526qd.jpg
http://www.youtube.com/watch?v=SXpSOgWRuLU
http://up.picr.de/29327824pw.jpg
+ + +
Kåre Jørgensen blickte auf die Blasenspur des Torpedos, die geradewegs auf den Zerstörer zulief, auf halber Strecke gab es ein dumpfes Grollen und eine Wasserfontäne erhob sich in den Himmel. Der Torpedo hatte einen Unterwasserfelsen gesprengt.
http://up.picr.de/29327861wu.jpg
Die vorzeitige Explosion des Torpedos war der Weckruf für die feindliche Artillerie, mehrere kleine Wasserfontänen spritzen rings herum um die Teist auf und spätestens jetzt wurde es ein ungleicher Kampf.
http://up.picr.de/29327910bj.jpg
In aller Eile änderte man die Lauftiefeneinstellung für die Torpedos. Mit Glück würde man noch einen Aal ins Wasser bringen, bevor die Hölle losbrach.
http://up.picr.de/29327920ix.jpg
Ein weiterer Aal sauste ins Wasser, dann krachte es im Heck. Eines der Torpedorohre flog im hohen Bogen über Bord, der Diesel stotterte kurz, dann schlugen Flamen aus dem Maschinenraum. Mehrere Männer wurden von Splittern getroffen und lagen schreiend an Deck.
http://up.picr.de/29327955kp.jpg
Der Feind hörte nicht auf, weitere Granaten schlugen neben der Teist ins Wasser und brachten das Boot fast zum Kentern.
Bumm - wieder krachte es im Heck.
http://up.picr.de/29327963hb.jpg
http://up.picr.de/29327974pk.jpg
Der Rudergänger riss das Steuerrad herum, während die Teist kontinuierlich an Fahrt verlor. Überall pfiffen feindliche Geschosse durch die Luft und brachten das Wasser zum Kochen, aber die eigenen Geschützmannschaften gaben nicht auf und erwiderten das Feuer. Die Teist stand in Flammen, aber keiner wollte von Bord gehen.
Der Waffenmeister machte sich am letzten Torpedorohr zu schaffen, vielleicht konnte man auch den vierten Torpedo noch zu Wasser bringen?
http://up.picr.de/29328025db.jpg
http://up.picr.de/29328029xg.jpg
+ + +
In den Augenwinkeln sah Løytnant Jørgensen wie auch der zweite Torpedo vorzeitig explodierte, dass Wasser war hier einfach zu flach. Es gab keine Rettung mehr und Løytnant Jørgensen befahl allen Mann von Bord zu gehen.
Die Teist war verloren!
http://up.picr.de/29328083vb.jpg
Trotzdem feuerten die Geschütze der Teist weiter und deckten auch den Zerstörer mit Granaten ein.
http://up.picr.de/29328088wp.jpg
http://up.picr.de/29328115mb.jpg
http://up.picr.de/29328131sw.jpg
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HNoMS Brann (P970) – 20. August 1975 (Nord 71° 07' 19'' Ost 26° 26' 20'' 19:21 Zulu)
Løytnant Mikkel Jacobson starrte entsetzt zum Horizont. Auf beiden Schiffen schlugen Flammen in den Himmel, und das dumpfe Grollen der Granateinschläge drang an sein Ohr. Was er sah bereitete ihm Schmerzen, ein ums andere Mal sah er schwere Treffer auf der Teist und musste schon fast beeindruckt feststellen, wie zäh dieses kleine alte Boot war. Dass es überhaupt noch schwamm, glich einem Wunder. Das dort aber scheinbar noch Jemand lebte und mit den Geschützen auf den Zerstörer feuerte war gänzlich verrückt. Sowas hatte er noch nicht gesehen, die Männer der Teist würden sicherlich Nationalhelden werden, egal wie dieser Konflikt ausgehen sollte!
http://up.picr.de/29328206kd.jpg
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HNoMS Teist (P345) – 20. August 1975 (Nord 71° 01' 03'' Ost 27° 11' 46'' 19:21 Zulu)
Jørgensen schrie den Männern am 40mm Bofors ins Ohr, packte einen an den Schultern um ihn von Bord zu zerren, aber die Mannschaft ließ sich nicht beirren und feuerte bis das Rohr zu glühen anfing auf den Feind. Wie in einem Blutrausch nahmen alle Mann das Geschehen nur noch in Zeitlupe war.
Wuumm – Wuum – Wuum – Wuum – Das Rohr drohte sich zu verziehen und ein weiterer Matrose kippte einen Eimer Wasser auf den Stahl. Keiner konnte noch vernünftig sehen oder gar Atmen. Der Qualm aus dem Maschinenraum bies in den Augen, aber keiner lies davon ab den Zerstörer zu bekämpfen. Überall spritzte das Wasser auf, denn der Zerstörer hatte ein Vielfaches an Geschützen und automatischen Waffen, aber die Männer der Teist waren froh über jede Gischt, kühlte es doch das Geschütz und half gegen den Rauch und das Feuer an Bord.
http://up.picr.de/29328249vd.jpg
Auch auf dem Zerstörer konnte man Brände ausmachen, scheinbar war das 40mm Geschütz nicht so harmlos wie vermutet. Weiter Feuern, weiter Feuern…
http://up.picr.de/29328274iu.jpg
Langsam bekam die Teist Schlagseite, die Männer mussten endlich von Bord und ihre Leben retten.
http://up.picr.de/29328276wx.jpg
Endlich hatte die Mannschaft ein Einsehen und alle die noch Lebten sprangen von Bord. Gerade rechtzeitig, bevor eine feindliche Granate den achtern gelegenen 40mm Geschützstand zerfetzte.
Die Teist sank!
http://up.picr.de/29328294ta.jpg
http://up.picr.de/29328296zh.jpg
Wenigstens hatte auch der Zerstörer viel mehr als erhofft abbekommen.
http://up.picr.de/29328306il.jpg
20.08.1975 19:21:23 - : Weapon: 130mm/58 Twin SAP Burst [2 rnds] missed HNoMS Teist by 6m
20.08.1975 19:21:23 - NATO: HNoMS Teist has suffered blast damage: 1,9 DPs
20.08.1975 19:21:23 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has been moderately damaged.
20.08.1975 19:21:25 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] missed HNoMS Teist by 6m
20.08.1975 19:21:25 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] missed HNoMS Teist by 22m
20.08.1975 19:21:25 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:25 - : 85% penetration achieved
20.08.1975 19:21:25 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 1,7 DPs
20.08.1975 19:21:25 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has been heavily damaged.
20.08.1975 19:21:25 - NATO: HNoMS Teist damage report: 20mm/80 Oerlikon Twin has been lightly damaged.
20.08.1975 19:21:25 - NATO: HNoMS Teist damage report: HF Radio [Unsecure] has been destroyed!
20.08.1975 19:21:25 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional moderate damage.
20.08.1975 19:21:25 - NATO: HNoMS Teist damage report: 2x Maybach Diesels has been destroyed!
20.08.1975 19:21:27 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:27 - : 77% penetration achieved
20.08.1975 19:21:27 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 1,5 DPs
20.08.1975 19:21:27 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:27 - : 56% penetration achieved
20.08.1975 19:21:27 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 0,6 DPs
20.08.1975 19:21:27 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:27 - : 89% penetration achieved
20.08.1975 19:21:27 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 1,8 DPs
20.08.1975 19:21:27 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:27 - NATO: HNoMS Teist damage report: 20mm/80 Oerlikon Twin has suffered additional light damage.
20.08.1975 19:21:27 - NATO: HNoMS Teist damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:27 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional moderate damage.
20.08.1975 19:21:27 - NATO: HNoMS Teist damage report: 2x Maybach Diesels has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:27 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:27 - : 49% penetration achieved
20.08.1975 19:21:27 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 0,5 DPs
20.08.1975 19:21:28 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:28 - : 100% penetration achieved
20.08.1975 19:21:28 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 2 DPs
20.08.1975 19:21:28 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:29 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] missed HNoMS Teist by 12m
20.08.1975 19:21:29 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] missed HNoMS Teist by 17m
20.08.1975 19:21:29 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:29 - : 92% penetration achieved
20.08.1975 19:21:29 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 1,8 DPs
20.08.1975 19:21:30 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:30 - : 95% penetration achieved
20.08.1975 19:21:30 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 1,9 DPs
20.08.1975 19:21:31 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:31 - : 47% penetration achieved
20.08.1975 19:21:31 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 0,5 DPs
20.08.1975 19:21:31 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:31 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] missed HNoMS Teist by 17m
20.08.1975 19:21:31 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:31 - : 90% penetration achieved
20.08.1975 19:21:31 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 1,8 DPs
20.08.1975 19:21:32 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] missed HNoMS Teist by 16m
20.08.1975 19:21:32 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:32 - : 92% penetration achieved
20.08.1975 19:21:32 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 1,8 DPs
20.08.1975 19:21:33 - : Weapon: Mk9 Straight-Runner #4680 has malfunctioned.
20.08.1975 19:21:33 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:33 - : 92% penetration achieved
20.08.1975 19:21:33 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 1,8 DPs
20.08.1975 19:21:33 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:33 - : 56% penetration achieved
20.08.1975 19:21:33 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 0,6 DPs
20.08.1975 19:21:34 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] missed HNoMS Teist by 7m
20.08.1975 19:21:34 - : Weapon: 40mm/70 Single Bofors Burst [4 rnds] has impacted Smyshleny
20.08.1975 19:21:34 - : 95% penetration achieved
20.08.1975 19:21:34 - Soviet Union: Smyshleny has suffered weapon damage: 1,9 DPs
20.08.1975 19:21:34 - NATO: HNoMS Teist has suffered blast damage: 0,3 DPs
20.08.1975 19:21:34 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:34 - : 46% penetration achieved
20.08.1975 19:21:34 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 0,5 DPs
20.08.1975 19:21:34 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has been heavily damaged.
20.08.1975 19:21:34 - NATO: HNoMS Teist damage report: Decca has been lightly damaged.
20.08.1975 19:21:34 - NATO: HNoMS Teist damage report: HF Radio [Secure] has been heavily damaged.
20.08.1975 19:21:35 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:35 - : 85% penetration achieved
20.08.1975 19:21:35 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 1,7 DPs
20.08.1975 19:21:35 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:35 - NATO: HNoMS Teist damage report: 20mm/80 Oerlikon Twin has suffered additional light damage.
20.08.1975 19:21:35 - NATO: HNoMS Teist damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:35 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional moderate damage.
20.08.1975 19:21:35 - NATO: HNoMS Teist damage report: 2x Maybach Diesels has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:35 - : Weapon: 40mm/70 Single Bofors Burst [4 rnds] has impacted Smyshleny
20.08.1975 19:21:35 - : 76% penetration achieved
20.08.1975 19:21:35 - Soviet Union: Smyshleny has suffered weapon damage: 1,5 DPs
20.08.1975 19:21:35 - Soviet Union: Smyshleny damage report: Hawk Screech [Yakor] has been lightly damaged.
20.08.1975 19:21:35 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] missed HNoMS Teist by 5m
20.08.1975 19:21:36 - : Weapon: 130mm/58 Twin SAP Burst [2 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:36 - : 100% penetration achieved
20.08.1975 19:21:36 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 6 DPs
20.08.1975 19:21:36 - NATO: HNoMS Teist damage report: 20mm/80 Oerlikon Twin has been destroyed!
20.08.1975 19:21:36 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:36 - NATO: HNoMS Teist damage report: 20mm/80 Oerlikon Twin has suffered additional light damage.
20.08.1975 19:21:36 - NATO: HNoMS Teist has minor flooding.
20.08.1975 19:21:36 - : Weapon: 40mm/70 Single Bofors Burst [4 rnds] missed Smyshleny by 31m
20.08.1975 19:21:36 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:36 - : 87% penetration achieved
20.08.1975 19:21:36 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 1,7 DPs
20.08.1975 19:21:36 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:36 - NATO: HNoMS Teist damage report: 20mm/80 Oerlikon Twin has suffered additional light damage.
20.08.1975 19:21:36 - NATO: HNoMS Teist damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:36 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional moderate damage.
20.08.1975 19:21:36 - NATO: HNoMS Teist damage report: 2x Maybach Diesels has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:36 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:36 - NATO: HNoMS Teist has a major fire.
20.08.1975 19:21:37 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] missed HNoMS Teist by 13m
20.08.1975 19:21:37 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:37 - : 78% penetration achieved
20.08.1975 19:21:37 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 1,6 DPs
20.08.1975 19:21:37 - NATO: HNoMS Teist damage report: 20mm/80 Oerlikon Twin has suffered additional light damage.
20.08.1975 19:21:37 - NATO: HNoMS Teist damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:37 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional moderate damage.
20.08.1975 19:21:37 - NATO: HNoMS Teist damage report: 2x Maybach Diesels has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:37 - : Weapon: 40mm/70 Single Bofors Burst [4 rnds] missed Smyshleny by 25m
20.08.1975 19:21:37 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:37 - : 50% penetration achieved
20.08.1975 19:21:37 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 0,5 DPs
20.08.1975 19:21:38 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] missed HNoMS Teist by 24m
20.08.1975 19:21:38 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:38 - : 61% penetration achieved
20.08.1975 19:21:38 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 0,6 DPs
20.08.1975 19:21:38 - NATO: HNoMS Teist damage report: 2x Maybach Diesels has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:38 - NATO: HNoMS Teist has major flooding.
20.08.1975 19:21:38 - : Weapon: 40mm/70 Single Bofors Burst [4 rnds] has impacted Smyshleny
20.08.1975 19:21:38 - : 93% penetration achieved
20.08.1975 19:21:38 - Soviet Union: Smyshleny has suffered weapon damage: 1,9 DPs
20.08.1975 19:21:39 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] missed HNoMS Teist by 24m
20.08.1975 19:21:39 - : Weapon: 40mm/70 Single Bofors Burst [4 rnds] has impacted Smyshleny
20.08.1975 19:21:39 - : 94% penetration achieved
20.08.1975 19:21:39 - Soviet Union: Smyshleny has suffered weapon damage: 1,9 DPs
20.08.1975 19:21:40 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:40 - : 35% penetration achieved
20.08.1975 19:21:40 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 0,3 DPs
20.08.1975 19:21:40 - NATO: HNoMS Teist damage report: Decca has suffered additional light damage.
20.08.1975 19:21:40 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:40 - : 44% penetration achieved
20.08.1975 19:21:40 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 0,4 DPs
20.08.1975 19:21:40 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has been heavily damaged.
20.08.1975 19:21:40 - NATO: HNoMS Teist damage report: 20mm/80 Oerlikon Twin has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:40 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:40 - NATO: HNoMS Teist damage report: Decca has suffered additional light damage.
20.08.1975 19:21:40 - NATO: HNoMS Teist damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:40 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] missed HNoMS Teist by 27m
20.08.1975 19:21:40 - : Weapon: 40mm/70 Single Bofors Burst [4 rnds] missed Smyshleny by 35m
20.08.1975 19:21:41 - : Weapon: 40mm/70 Single Bofors Burst [4 rnds] has impacted Smyshleny
20.08.1975 19:21:41 - : 95% penetration achieved
20.08.1975 19:21:41 - Soviet Union: Smyshleny has suffered weapon damage: 1,9 DPs
20.08.1975 19:21:41 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] missed HNoMS Teist by 28m
20.08.1975 19:21:41 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:41 - : 59% penetration achieved
20.08.1975 19:21:41 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 0,6 DPs
20.08.1975 19:21:41 - NATO: HNoMS Teist damage report: 2x Maybach Diesels has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:42 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:42 - : 60% penetration achieved
20.08.1975 19:21:42 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 0,6 DPs
20.08.1975 19:21:42 - NATO: HNoMS Teist damage report: 2x Maybach Diesels has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:42 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:42 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:42 - : 95% penetration achieved
20.08.1975 19:21:42 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 1,9 DPs
20.08.1975 19:21:42 - NATO: HNoMS Teist damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:42 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional moderate damage.
20.08.1975 19:21:42 - NATO: HNoMS Teist damage report: 2x Maybach Diesels has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:42 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:42 - : Weapon: 40mm/70 Single Bofors Burst [4 rnds] has impacted Smyshleny
20.08.1975 19:21:42 - : 82% penetration achieved
20.08.1975 19:21:42 - Soviet Union: Smyshleny has suffered weapon damage: 1,6 DPs
20.08.1975 19:21:42 - Soviet Union: Smyshleny damage report: Sun Visor [Radar] has been moderately damaged.
20.08.1975 19:21:42 - Soviet Union: Smyshleny damage report: VHF Radio [Secure] has been destroyed!
20.08.1975 19:21:42 - Soviet Union: Smyshleny damage report: 533mm Quint TT has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:43 - : Weapon: 40mm/70 Single Bofors Burst [4 rnds] missed Smyshleny by 26m
20.08.1975 19:21:43 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] missed HNoMS Teist by 21m
20.08.1975 19:21:43 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:43 - : 50% penetration achieved
20.08.1975 19:21:43 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 0,5 DPs
20.08.1975 19:21:43 - NATO: HNoMS Teist damage report: 533mm TT has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:44 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] has impacted HNoMS Teist
20.08.1975 19:21:44 - : 80% penetration achieved
20.08.1975 19:21:44 - NATO: HNoMS Teist has suffered weapon damage: 1,6 DPs
20.08.1975 19:21:44 - NATO: HNoMS Teist is sinking!!!
20.08.1975 19:21:44 - NATO: HNoMS Teist damage report: VHF Radio [Unsecure] has suffered additional light damage.
20.08.1975 19:21:44 - NATO: HNoMS Teist damage report: 2x Maybach Diesels has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:44 - NATO: HNoMS Teist damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:44 - NATO: HNoMS Teist damage report: 20mm/80 Oerlikon Twin has suffered additional damage!
20.08.1975 19:21:44 - NATO: HNoMS Teist damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:44 - NATO: HNoMS Teist damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional light damage.
20.08.1975 19:21:44 - NATO: HNoMS Teist damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 19:21:45 - : Weapon: 40mm/70 Single Bofors Burst [4 rnds] has impacted Smyshleny
20.08.1975 19:21:45 - : 100% penetration achieved
20.08.1975 19:21:45 - Soviet Union: Smyshleny has suffered weapon damage: 2 DPs
20.08.1975 19:21:45 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] missed HNoMS Teist by 3m
20.08.1975 19:21:45 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] missed HNoMS Teist by 12m
20.08.1975 19:21:45 - NATO: HNoMS Teist has suffered blast damage: 0,1 DPs
20.08.1975 19:21:45 - : Weapon: 40mm/70 Single Bofors Burst [4 rnds] missed Smyshleny by 9m
20.08.1975 19:21:46 - : Weapon: 45mm/85 Quad Burst [8 rnds] missed HNoMS Teist by 15m
20.08.1975 19:21:46 - : Weapon: 40mm/70 Single Bofors Burst [4 rnds] missed Smyshleny by 30m
+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
718. Skvadron Detachment Flight #5 – 20. August 1975 (Nord 71° 01' 46'' Ost 26° 44' 57'' 19:21 Zulu)
Løytnant Reidar Eriksen sah die heftigen Einschläge auf der Teist und langsam tauchte der Bug unter Wasser. Sehr zu seiner Freude sah er mehrere aufgewühlte Wasserspuren, die von der Teist wegführten. Da waren mehrere Mann am Leben und schwammen nach Leibeskräften weg von dem Wrack. Kaum zu glauben, dass da jemand rausgekommen ist aus diesem Massaker, aber er funkte sofort an Banak die Meldung von Überlebenden der Tragödie.
Am Horizont sah er das Aufblitzen der Geschütze des zweiten Zerstörers, aber dessen Unterstützung war gar nicht mehr nötig. Sein Kollege hatte die Teist bereits erfolgreich niedergerungen.
http://up.picr.de/29328379zj.jpg
+ + +
HNoMS Brann (P970) – 20. August 1975 (Nord 71° 07' 14'' Ost 26° 26' 55'' 19:22 Zulu)
Løytnant Mikkel Jacobson wusste nicht was er denken sollte? Sollte er sich freuen, dass es Überlebende gab, oder weinen, weil die Teist versenkt wurde?
Noch eine verdammte Minute, dann wäre die Brann wohl in Waffenreichte. Eine verdammte Minute – vielleicht zwei…
http://up.picr.de/29328425ph.jpg
+ + +
Jetzt richtete sich die Aufmerksamkeit auf den zweiten Zerstörer, der wohl erst etwas zu spät mitbekommen hatte, dass das Unheil nicht aus der Teist bestand sondern aus einer Rakete in seiner Flanke.
http://up.picr.de/29328457gd.jpg
http://up.picr.de/29328476fs.jpg
Ein Blitzen am Horizont und eine gewaltige Qualm Wolke zeugte von einem Treffer.
Jacobson prustete los: „Das ging voll in die Kessel!“
Mehrere Folgeexplosionen waren auszumachen, da hatte es wohl auch ein Magazin oder irgendwelche Munition an Deck erwischt.
20.08.1975 19:22:55 - : Gun (45mm/85 Quad Burst [8 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4678 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 3,4%. Sea-skimmer modifier: -30%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 54 - MISS
20.08.1975 19:22:55 - : Gun (45mm/85 Quad Burst [8 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4678 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 3,4%. Sea-skimmer modifier: -30%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 63 - MISS
20.08.1975 19:22:55 - : Gun (45mm/85 Quad Burst [8 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4678 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 3,5%. Sea-skimmer modifier: -30%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 72 - MISS
...
20.08.1975 19:22:59 - : Gun (45mm/85 Quad Burst [8 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4678 with a base-Ph of 8%. Base-Ph adjusted for distance: 8%. Sea-skimmer modifier: -30%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 32 - MISS
20.08.1975 19:22:59 - : Gun (45mm/85 Quad Burst [8 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4678 with a base-Ph of 8%. Base-Ph adjusted for distance: 8%. Sea-skimmer modifier: -30%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 84 - MISS
20.08.1975 19:22:59 - : Weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4678 has impacted Spokoinyy.
20.08.1975 19:22:59 - : 100% penetration achieved
20.08.1975 19:22:59 - Soviet Union: Spokoinyy has suffered weapon damage: 157,5 DPs
20.08.1975 19:22:59 - Soviet Union: Spokoinyy damage report: Egg Cup has been lightly damaged.
20.08.1975 19:22:59 - Soviet Union: Spokoinyy damage report: Depth Charge Rack [6 DC] has been destroyed!
20.08.1975 19:22:59 - Soviet Union: Spokoinyy damage report: Watch Dog B [Bizan] has been lightly damaged.
20.08.1975 19:22:59 - Soviet Union: Spokoinyy damage report: RBU-6000 [Smerch-2] has been destroyed!
20.08.1975 19:22:59 - Soviet Union: Spokoinyy damage report: 130mm/58 Twin has been moderately damaged.
20.08.1975 19:22:59 - Soviet Union: Spokoinyy damage report: 2x GTZA TV-8 Boilers, 2x Steam Turbines has been destroyed!
20.08.1975 19:22:59 - Soviet Union: Spokoinyy has severe flooding.
20.08.1975 19:22:59 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1441 has been lost.
+ + +
HNoMS Brann (P970) – 20. August 1975 (Nord 71° 06' 58'' Ost 26° 29' 59'' 19:23 Zulu)
Endlich war die Brann in Reichweite des Zerstörers, der gerade die Teist versenkt hatte. Ein stehendes Ziel, das zudem angeschlagen war? Løytnant Mikkel Jacobson befahl umgehend eine Rakete abzufeuern.
Die Teist, musste gerächt werden!
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Der zweite Zerstörer war wohl getroffen worden, aber Anzeichen das er Sinken würde waren nicht auszumachen. Jacobson lies wieder das Feuer eröffnen…
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Untergangsstelle der HNoMS Teist (P345) – 20. August 1975 (Nord 71° 01' 09'' Ost 27° 11' 45'' 19:24 Zulu)
Løytnant Jørgensen war das kalte Wasser gewohnt und er schwamm nicht das erste Mal um sein Leben. Vor Jahren war er mit seinem Bruder auf See verunglückt und beide mussten sich selbst retten, was auch gelang. Er war noch gut bei Kräften, als er eine seichte Stelle erreichte, auf der bereits mehrere seiner Matrosen hockten und auf das Wrack ihres Torpedobootes blickten. Was für ein Boot – noch immer hielt es sich über Wasser. Es qualmte und brannte, aber versinken wollte es nicht. Wie ein Mahnmal reckte sich das Heck aus dem Wasser und gab den Russen zu verstehen:
„Wir geben nicht auf, wir sind Wikinger, wir kämpfen bis zum letzten Atemzug.“
Kåre Jørgensen dachte an seinen Bruder – könnte er seinen Arsch nicht mal mit seiner P-3 hierher schwingen und ein Schlauchboot abwerfen? Zusammen mit ein paar Maschinenpistolen und Handgaranten? Mehr war doch gar nicht nötig um den feindlichen Zerstörer zu entern!
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HNoMS Brann (P970) – 20. August 1975 (Nord 71° 06' 53'' Ost 26° 30' 58'' 19:24 Zulu)
Warten war das nervigste, aber man wollte auch keine Rakete zu viel einsetzen. Wer weiß wofür diese noch benötigt wurden? Zwei Penguin waren auf ihrem Weg – man musste warten!
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Flight #5 meldete einen weiteren Volltreffer auf dem zweiten Zerstörer, aber alle warteten darauf was beim ersten Zerstörer geschah…
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Untergangsstelle der HNoMS Teist (P345) – 20. August 1975 (Nord 71° 01' 09'' Ost 27° 11' 45'' 19:24 Zulu)
Løytnant Jørgensen und seine Männer sahen den Flugkörper heranfliegen, es dauerte nur Sekunden und es krachte. Allerdings konnten alle sehen, dass die Rakete direkt neben dem Zerstörer in ein brennendes Trümmerteil einschlug. Schlimm war es wohl trotzdem, denn die Explosion rüttelte das Schiff gehörig durch.
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#075 NI#
Welch spannende Gefechte! Ich bin ja gespannt, wie das genau weiter von statten geht, vorallem, was dann nach diesen Gefechten vor der nordnorwegischen Küste kommt :)
Werter Azrael,
wenn das Nordkap gesichert ist, wird es einen Hausbesuch geben ;)
vorallem, was dann nach diesen Gefechten vor der nordnorwegischen Küste kommt
Wir müssen schon sagen, vor den größeren Szenarios graut es Uns etwas - Das hier war noch ein eher kleines - und es läuft schon seit wann? Berichterstattung ab dem 17.02.2017 jetzt haben wir den 29.05.2017? Wir denken in zwei Wochen dieses Szenario fertig zu haben? Also gute vier Monate! Was wird dann erst mit den großen Szenarios sein?
Das Nächste wird wieder ein sehr kleines, aber ggf. endlich mal schweres Szenario werden! Aber danach...
Also dieser AAR wird noch lange laufen - bei der aktuellen Forums Tendenz macht hier vorher der Hausmeister das Licht aus :eek:
Wenn das Nordkap fertig ist, machen Wir aber mal wieder einige Beiträge bei des Ritters Weltraumepos! Nur wollen Wir das Nordkap endlich zum Ende bringen - es wird aber in den nächsten Stunden vor dem Nordkap weiter Gemetzelt werden - soviel sei schon mal verraten!
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
http://up.picr.de/28347662lp.png
HNoMS Brann (P970) – 20. August 1975 (Nord 71° 06' 42'' Ost 26° 33' 32'' 19:25 Zulu)
Nicht locker lassen hieß die Devise! Die Brann brachte ihre letzte Rakete auf den Weg und drehte ab in sichere Gewässer.
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
718. Skvadron Detachment Flight #5 – 20. August 1975 (Nord 71° 16' 24'' Ost 27° 32' 23'' 19:27 Zulu)
Eigentlich hatte Løytnant Reidar Eriksen die Situation schon vor mehreren Minuten bemerkt, aber er war so sehr damit beschäftigt die feindlichen Landungsboote zu zählen, dass sich der Zusammenhang der feindlichen Steuerkurse erst jetzt in sein Gehirn wühlte.
Da waren mehrere Schiffe dabei in den Oksefjorden einzulaufen, darunter mindestens eines der Landungsboote. Im Oksefjorden selbst lag die Tjeld, die aber gegen zwei Zerstörer, einen Kreuzer und ein Landungsboot nicht den Hauch einer Chance haben würde.
Solange aber die beiden anderen Zerstörer die westlich lagen nicht endgültig ins Jenseits befördert worden waren, konnte keines der Flugkörperschnellboote nah genug heran kommen um der Tjeld zu helfen. Erst mussten diese Zerstörer weg. Mindestens einer war zwar extrem schwer Beschädigt, ob aber einer oder alle beide noch in der Lage waren ihre Raketen abzufeuern wagte Niemand einzuschätzen.
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Untergangsstelle der HNoMS Teist (P345) – 20. August 1975 (Nord 71° 01' 09'' Ost 27° 11' 45'' 19:27 Zulu)
Wieder sahen Løytnant Jørgensen und seine Mannschaft wie eine Rakete knapp über der Wasseroberfläche fliegend angerast kam und diesmal jubelten alle Mann laut auf. Trotz ihrer eigenen üblen Situation waren alle erleichtert als die Rakete die Bordwand des Zerstörers durchschlug und eine gewaltige Stichflamme aus dem Oberdeck schoss.
Die Männer waren sich einig, dass sie unter normalen Umständen Mitleid mit der russischen Besatzung gehabt hätten, nach dem aber mehrere Trawler mit größter Sicherheit von den Russen versenkt worden waren, hatten sich die feindlichen Seeleute jede Sympathie verspielt. Die Hilfsbereitschaft wie sie auf See üblich war, wurde hinterfragt. Keiner konnte die Frage beantworten ob dies für einen Krieg normal ist, oder ob hier außergewöhnliche Umstände vorlagen? Sicher war man sich allerdings darin, dass es für die Regeln des Gefechts Konsequenzen haben würde. Vielleicht waren die großen Entfernungen daran schuld? Welchen Sinn hatten Raketen mit 30, 40, 50 Seemeilen Reichweite, wenn man doch erst auf fünf bis zehn Seemeilen heran musste um ein Ziel korrekt identifizieren zu können?
In Friedenszeiten mochte das alles Sinn ergeben, aber im Krieg wo keine Zeit bleibt? Was wenn eines dieser Landungsboote – vielleicht das welches als erstes explodiert ist – als Lazarettschiff fungierte? War es dann nicht zu verstehen, dass die feindlichen Schnellboote einfach alles aus dem Weg räumten was sie vorfanden?
Wer sollte diese Fragen beantworten? Die Politiker, die diesen Krieg begonnen haben? Das Oberkommando, das im fernen Oslo oder gar Washington saß und Pappschildchen auf Landkarten herumschob? Oder etwa doch jeder einzelne Soldat an der Front?
Es spielte im Moment keine Rolle, die Wut über die toten Fischer war übermächtig! Sollte auch nur eine Seemann dort drüben über Bord springen – es standen zwei kleinkalibrige Handfeuerwaffen zur Verfügung – besser die Russen schwammen in einer anderen Richtung an Land…
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HNoMS Rapp (P981) – 20. August 1975 (Nord 70° 57' 10'' Ost 25° 47' 57'' 19:32 Zulu)
An Bord der HNoMS Rapp hatte man die Befehle erwartet. Der Kurs war abgesteckt, die Diesel winselten einen Moment und wummerten dann los, die Rapp nahm Fahrt auf und vier Raketen warteten darauf ihren Zweck zu erfüllen.
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718. Skvadron Detachment Flight #5 – 20. August 1975 (Nord 71° 10' 00'' Ost 26° 55' 48'' 19:34 Zulu)
Løytnant Eriksen sah zu, wie der feindliche Zerstörer versuchte seine missliche Lage zu verlassen. Er beschleunigte, verlor an Fahrt, wurde wieder schneller, stoppte und begann seine Manöver von vorne. Der Feind hatte sich festgefahren und war nur noch ein tumbes Trainingsziel für die norwegischen Streitkräfte.
Schon bedenklicher war die Situation im Oksefjorden , dort schlichen sich die feindlichen Schiffe dicht unter Land zu einer günstigen Stelle heran, wo man Truppen anlanden konnte. Der Feind hatte wohl gelernt, dass er so dicht an den Felswänden weder für Raketen noch für Torpedos ein gutes Ziel darstellte – solange man nicht auf einen Felsen auflief!
Somit blieben zur Bekämpfung nur die Geschütze und der Feuerkraft der Zerstörer war keines der eigenen Schnellboote gewachsen. Die Tjeld hatte ein Problem und es würde nicht mehr lange dauern, bis sich dieses Problem manifestieren würde!
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HNoMS Tjeld (P343) – 20. August 1975 (Nord 70° 57' 42'' Ost 27° 32' 14'' 19:34 Zulu)
Selbstverständlich hatten Fenrik Thoralf Lønning und seine Kameraden mittlerweile erfahren, was einen Fjord weiter passiert war. Daher verwunderte es Fenrik Lønning nicht, als der Waffenmeister leise aber deutlich die Worte „Jetzt sind wir an der Reihe“ aussprach. Jeder auf dem Steuerstand wusste dass damit nicht der Angriff auf den Feind gemeint war.
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HNoMS Rapp (P981) – 20. August 1975 (Nord 71° 01' 40'' Ost 26° 25' 52'' 19:56 Zulu)
Die Zeit verstrich zäh, aber jede Minute wo keine Hiobsbotschaften aus dem Oksefjorden eintrafen waren gewonnene Minuten. Die Rapp näherte sich ihrer Feuerposition.
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+ + +
HNoMS Rapp (P981) – 20. August 1975 (Nord 71° 02' 30'' Ost 26° 30' 22'' 20:13 Zulu)
Mit einem Schlag löste sich die Anspannung, als endlich die erste Rakete abgefeuert wurde. Vielleicht konnte man doch noch rechtzeitig Eingreifen? Die Russen hatten ihr Tempo verlangsamt.
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+ + +
Der Zerstörer befand sich immer noch in Untiefen, wehrte sich aber beharrlich. Diesmal schlug die Rakete in die Aufbauten ein und nur wenig was sich über dem Hauptdeck befand, überstand den Treffer ohne Schaden zu nehmen.
http://up.picr.de/29348321gm.jpg
http://up.picr.de/29348331at.jpg
http://up.picr.de/29348341al.jpg
20.08.1975 20:15:08 - : Weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4727 has impacted Smyshleny.
20.08.1975 20:15:08 - : 100% penetration achieved
20.08.1975 20:15:08 - Soviet Union: Smyshleny has suffered weapon damage: 157,5 DPs
20.08.1975 20:15:08 - Soviet Union: Smyshleny damage report: 533mm Quint TT has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 20:15:08 - Soviet Union: Smyshleny damage report: Drum Tilt [MR-104 Rys] has been lightly damaged.
20.08.1975 20:15:08 - Soviet Union: Smyshleny damage report: AK-230 30mm/65 Twin has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 20:15:08 - Soviet Union: Smyshleny damage report: Peel Group [4R90 Yatagan, Radar] has been lightly damaged.
20.08.1975 20:15:08 - Soviet Union: Smyshleny damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional damage!
20.08.1975 20:15:08 - Soviet Union: Smyshleny damage report: Sun Visor [Radar] has suffered additional moderate damage.
20.08.1975 20:15:08 - Soviet Union: Smyshleny damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional damage!
20.08.1975 20:15:08 - Soviet Union: Smyshleny damage report: AK-230 30mm/65 Twin has been heavily damaged.
20.08.1975 20:15:08 - Soviet Union: Smyshleny damage report: Drum Tilt [MR-104 Rys] has been lightly damaged.
20.08.1975 20:15:08 - Soviet Union: Smyshleny damage report: RBU-6000 [Smerch-2] has been heavily damaged.
20.08.1975 20:15:08 - Soviet Union: Smyshleny damage report: Watch Dog A [Nakat-M] has been lightly damaged.
20.08.1975 20:15:08 - Soviet Union: Smyshleny has minor flooding.
20.08.1975 20:15:08 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1447 has been lost.
+ + +
An Bord der Rapp war man Zufrieden, aber nicht Glücklich – eine weitere Rakete fauchte dem Himmel entgegen. Diesmal wollte man endlich dem nördlichen Zerstörer sein nasses Grab bereiten.
http://up.picr.de/29348380bp.jpg
http://up.picr.de/29348388gr.jpg
http://up.picr.de/29348391ya.jpg
http://up.picr.de/29348414uv.jpg
http://up.picr.de/29348416zz.jpg
Die Meldung kam über Funk von Flight #1 – Løytnant Bengt Olsen – und war denkbar knapp: „Feindlicher Zerstörer - nach Raketentreffer mittschiffs - auseinandergebrochen und gesunken“.
http://up.picr.de/29348426jd.jpg
20.08.1975 20:17:02 - : Gun (45mm/85 Quad Burst [8 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4729 with a base-Ph of 5%. Base-Ph adjusted for distance: 5%. Sea-skimmer modifier: -30%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 12 - MISS
…
20.08.1975 20:17:04 - : Gun (45mm/85 Quad Burst [8 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4729 with a base-Ph of 8%. Base-Ph adjusted for distance: 8%. Sea-skimmer modifier: -30%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 51 - MISS
20.08.1975 20:17:04 - : Weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4729 has impacted Spokoinyy.
20.08.1975 20:17:04 - : 100% penetration achieved
20.08.1975 20:17:04 - Soviet Union: Spokoinyy has suffered weapon damage: 157,5 DPs
20.08.1975 20:17:04 - Soviet Union: Spokoinyy is sinking!!!
20.08.1975 20:17:04 - : Event: 'Kotlin Class Destroyer Sunk' has been fired.
20.08.1975 20:17:04 - Soviet Union: Spokoinyy damage report: VLF Radio [Unsecure] has suffered additional light damage.
20.08.1975 20:17:04 - Soviet Union: Spokoinyy damage report: 25mm/80 Twin has suffered additional damage!
20.08.1975 20:17:04 - Soviet Union: Spokoinyy damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional moderate damage.
20.08.1975 20:17:04 - Soviet Union: Spokoinyy damage report: 45mm/85 Quad has suffered additional damage!
20.08.1975 20:17:04 - Soviet Union: Spokoinyy damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 20:17:04 - Soviet Union: Spokoinyy damage report: UHF Radio [Unsecure] has suffered additional light damage.
20.08.1975 20:17:04 - Soviet Union: Spokoinyy damage report: 2x GTZA TV-8 Boilers, 2x Steam Turbines has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 20:17:04 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1450 has been lost.
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HNoMS Rapp (P981) – 20. August 1975 (Nord 71° 02' 39'' Ost 26° 31' 12'' 20:17 Zulu)
Anknüpfen an den Erfolg war das Motto an Bord der HNoMS Rapp, jetzt wollte man auch den zweiten Zerstörer beseitigen, dann war der Weg für die restlichen drei noch voll bestückten Schnellboote frei um im Oksefjorden für Ordnung zu sorgen.
http://up.picr.de/29348494gd.jpg
http://up.picr.de/29348496yy.jpg
http://up.picr.de/29348497yf.jpg
http://up.picr.de/29348499zp.jpg
http://up.picr.de/29348516ru.jpg
Der Treffer war für alle zu sehen, aber Sinken – im flachen Wasser – wollte das feindliche Schiff nicht.
http://up.picr.de/29348535jx.jpg
20.08.1975 20:18:11 - Soviet Union: New contact! Designated VAMPIRE #1451 - Detected by Smyshleny [Sensors: Mk1 Eyeball] at 275deg - 5,5nm - No Contrail Detected.
20.08.1975 20:18:51 - : Weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4731 has impacted Smyshleny.
20.08.1975 20:18:51 - : 100% penetration achieved
20.08.1975 20:18:51 - Soviet Union: Smyshleny has suffered weapon damage: 157,5 DPs
20.08.1975 20:18:51 - Soviet Union: Smyshleny damage report: AK-230 30mm/65 Twin has been heavily damaged.
20.08.1975 20:18:51 - Soviet Union: Smyshleny damage report: Head Net A [MR-300 Angara] has been lightly damaged.
20.08.1975 20:18:51 - Soviet Union: Smyshleny damage report: SA-N-1b Goa [M-1P Volna-P / ZIF-101] Twin Rail has been destroyed!
20.08.1975 20:18:51 - Soviet Union: Smyshleny damage report: Bull Nose [MG-332 Titan-2] has been moderately damaged.
20.08.1975 20:18:51 - Soviet Union: Smyshleny damage report: UHF Radio [Secure] has been destroyed!
20.08.1975 20:18:51 - Soviet Union: Smyshleny has a minor fire.
20.08.1975 20:18:51 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1451 has been lost.
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717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 13' 52'' Ost 27° 38' 48'' 20:19 Zulu)
Das Geräusch war so bekannt wie überraschend – Raketenwarnung! Løytnant Bengt Olsen war den feindlichen Schiffen wiedermal etwas zu nahe gekommen und diese verhielten sich mittlerweile wie ein verwundetes tollwütiges Tier.
http://up.picr.de/29348554pe.jpg
http://up.picr.de/29348557jv.jpg
Das Ausmanövrieren klappte aber wiedermal ohne größere Probleme.
http://up.picr.de/29348564fe.jpg
Bei dieser Gelegenheit entdeckte Olsen ein längst gesunken geglaubtes Landungsschiff, das still im Wasser lag.
http://up.picr.de/29348579lb.jpg
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HNoMS Rapp (P981) – 20. August 1975 (Nord 71° 02' 51'' Ost 26° 31' 60'' 20:21 Zulu)
Die letzte Rakete der Rapp war unterwegs, mehr konnte man nicht mehr tun.
http://up.picr.de/29348599nl.jpg
Und diesmal besiegelte der Treffer das Schicksal des feindlichen Kriegsschiffes, dass sich bereits nicht mehr gegen den anfliegenden Flugkörper wehren konnte.
http://up.picr.de/29348630la.jpg
http://up.picr.de/29348635bv.jpg
20.08.1975 20:21:22 - Soviet Union: Smyshleny has sealed all leaks.
20.08.1975 20:22:09 - Soviet Union: New contact! Designated VAMPIRE #1452 - Detected by Smyshleny [Sensors: Mk1 Eyeball] at 276deg - 5,4nm - No Contrail Detected.
20.08.1975 20:22:48 - : Weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4734 has impacted Smyshleny.
20.08.1975 20:22:48 - : 100% penetration achieved
20.08.1975 20:22:48 - Soviet Union: Smyshleny has suffered weapon damage: 157,5 DPs
20.08.1975 20:22:48 - Soviet Union: Smyshleny is sinking!!!
20.08.1975 20:22:48 - : Event: 'SAM Kotlin Sunk' has been fired.
20.08.1975 20:22:48 - Soviet Union: Smyshleny damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 20:22:48 - Soviet Union: Smyshleny damage report: VLF Radio [Unsecure] has suffered additional light damage.
20.08.1975 20:22:48 - Soviet Union: Smyshleny damage report: UHF Radio [Unsecure] has suffered additional damage!
20.08.1975 20:22:48 - Soviet Union: Smyshleny damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional moderate damage.
20.08.1975 20:22:48 - Soviet Union: Smyshleny damage report: 2x GTZA TV-8 Boilers, 2x Steam Turbines has suffered additional damage!
20.08.1975 20:22:48 - Soviet Union: Smyshleny damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 20:22:48 - Soviet Union: Smyshleny damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional light damage.
20.08.1975 20:22:48 - Soviet Union: Smyshleny damage report: UHF Radio [Unsecure] has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 20:22:48 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1452 has been lost.
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#076 NI#
H34DHUN73R
31.05.17, 01:28
Das ist ja ein ziemliches Massaker, werter Bigfish :)
Womöglich schimmert hier ja auch der Grund durch, aus dem das Spiel nach der ersten Versenkung bereits Euren Sieg verkündet hat - man muss nicht immer bis zum Ende fechten.
Werter H34DHUN73R,
Wikinger waren halt noch nie zimperlich - das hätten die Russen wissen müssen! :cool:
Wir haben mal einen Blick auf das nächste Szenario geworfen - das verspricht dafür erheblich schwieriger zu werden - Wir sind da selbst schon extrem gespannt! Es hat aber den Anschein, dass sich das nächste Szenario nur durch den Einsatz von großen - von SEHR großen - Sprengköpfen gewinnen lässt :rot:
Edit: Also noch nicht MEGA - aber groß!
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
http://up.picr.de/28347662lp.png
HNoMS Tjeld (P343) – 20. August 1975 (Nord 70° 57' 41'' Ost 27° 32' 16'' 20:43 Zulu)
Die letzten Funken Hoffnung waren dahingeschmolzen. Sicher die Russen tasteten sich im Schneckentempo in den Fjord hinein vor, aber sie kamen. Unterstützung durch eigene Kräfte war auf dem Weg, aber keinesfalls rechtzeitig in einer Position um die Tjeld zu retten.
Fenrik Thoralf Lønning hatte sich sein erstes Kommando anders vorgestellt:
„Männer – was mit der Teist passiert ist, habt ihr alle mitbekommen. Es wäre Wahnsinn zu glauben, dass wir eine bessere Chance haben der Vernichtung zu entgehen. Aber noch sind wir nicht tot! Kämpfen – Männer – Kämpfen – darum sind wir hier – das ist unsere Aufgabe. Kämpfen bis zum letzten Atemzug – lasst uns Kämpfen – lasst uns so viele Russen wie nur möglich in die Hölle schicken - Huuuaaarrrrr!“
„Huuuaaaarrrrrrrrrr“ echote es zurück...
http://up.picr.de/29357346fp.jpg
Langsam nahm die Tjeld Fahrt auf. Die letzte Lagemeldung sprach von einem Landungsboot und einem Zerstörer, die sich dem Oksefjorden-Bogen näherten. Alles würde davon abhängen ob man den Feind zuerst sichtet oder nicht. Vier Torpedos hatte man bereit und im Oksefjorden galten dieselben miesen Bedingungen in Bezug auf die Wassertiefe und Unterwasserfelsen wie im Kjøllefjorden.
http://up.picr.de/29357437gb.jpg
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HNoMS Tjeld (P343) – 20. August 1975 (Nord 71° 00' 05'' Ost 27° 30' 45'' 20:48 Zulu)
Die Tjeld erreichte Otervika und hatte gerade so freie Sicht auf die Landspitze von Kvitnakkodden auf dem gegenüberliegenden Ufer. Rauchschwaden standen dahinter in der Luft und es waren zu viele, als dass diese nur von den Abgasen stammen konnten. Ziemlich sicher waren die feindlichen Einheiten also beschädigt und hatten möglicherweise immer noch mit Feuer an Bord zu kämpfen. Nach einer Schätzung musste der Feind bei Mannelneset stehen, was zweierlei nach sich zog: Erstens würde man ihn sehr bald zu Sicht bekommen und zweitens lag er damit in Reichweite der Waffen.
„Alle Mann bereithalten – Waffen entsichern. Hat jeder seine Splitterschutzweste angezogen? Helme auf? Alles was als zusätzlicher Splitterschutz dienen kann – her damit.“
http://up.picr.de/29357568jy.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 38' 56'' Ost 24° 36' 22'' 20:48 Zulu)
Løytnant Bengt Olsen beendete eine Runde über der Barentssee und stellte mit Freude fest, dass die feindlichen Schnellboote keine akute Bedrohung darstellten. Jetzt aber würde er beim Oksefjorden nach dem Rechten sehen müssen, die letzten Sichtungen zeigten nicht weniger als vier Schiffe, die dabei waren in den Fjord zu einzulaufen.
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HNoMS Tjeld (P343) – 20. August 1975 (Nord 71° 01' 23'' Ost 27° 29' 30'' 20:51 Zulu)
Fenrik Lønning starrte mit dem Fernglas in Fahrtrichtung. Scheinbar hatten die Russen gestoppt bei Mannelneset. Sinn ergab das keinen, denn hier zu Landen war ziemlich Hirnrissig, aber scheinbar taten die Russen genau das. Langsam schoben sich die Rümpfe gleich zweier Schiffe ins Blickfeld. Aus dieser Position heraus war es unmöglich einen Torpedotreffer zu erzielen. Die Tjeld würde dafür einen kleinen Bogen fahren müssen und damit zur perfekten Zielscheibe werden.
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„Scheiße“ schrie Fenrik Thoralf Lønning so laut, dass es sicher auch die Russen gehört hatten!
„Verdammte Scheiße – das ist Irrsinn – die Sprengen uns aus dem Wasser, wenn wir eine Kurve fahren!“
„Torpedos?“
„Gerade Linie Thoralf, aber die Wassertiefe?“
„Egal – Torpedos los!“
Mit einem vernehmlichen Zischen wurden zwei Torpedos aus Ihren Rohren katapultiert und klatschten ins Wasser, fast im selben Moment sah Fenrik Lønning Mündungsfeuer auf dem feindlichen Zerstörer.
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Der Rudergänger drehte am Steuerrad und augenblicklich neige sich die Tjeld nach Backbord, aber es war zu spät.
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Mit einem lauten Knall schlug eine feindliche Granate ins Deck der Tjeld ein.
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20.08.1975 20:52:12 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] missed HNoMS Tjeid by 26m
20.08.1975 20:52:13 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] missed HNoMS Tjeid by 36m
20.08.1975 20:52:14 - : Weapon: AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds] has impacted HNoMS Tjeid
20.08.1975 20:52:14 - : 37% penetration achieved
Dann pfiffen dutzende Kurzstrecken-Raketen heran und nur mühsam konnte man das Feuer erwidern.
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Verzweifelt versuchte der Rudergänger Zick-Zack-Kurs zu fahren, aber der Feind hatte sich auf die Tjeld eingeschossen und erzielte einen Treffer nach dem anderen auf dem kleinen Torpedoboot.
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Unablässig beharkten sich die ungleichen Gegner, während die Mannschaft der Tjeld auf das Ergebnis der Torpedos wartete.
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Der Gegner nahm Fahrt auf, als er die Blasenspuren auf sich zu laufen sah.
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Mit einem Schrecken hörte Fenrik Lønning ein lautes Peifen, konnte es aber im ersten Moment nicht richtig deuten. Als aber die ersten Wassersäulen längs der Tjeld in den Himmel stiegen, war klar das vermutlich der russische Kreuzer über den Bergkamm hinweg das Feuer eröffnet hatte und mit seiner schweren Artillerie dem Treiben ein Ende setzen wollte.
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Endlich konnte Fenrik Lønning die ersten Geschütztreffer auf dem bislang scheinbar gänzlich unbeschädigten Landungsboot der Polnocny-Klasse beobachten.
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Fenrik Lønning stellte fest, dass sich die Schäden auf der Tjeld in Grenzen hielten aber vorallem einige Matrosen zwar kleinere Blessuren erlitten hatten, aber allesamt noch am Leben waren.
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„Drauf mit allem was da ist – solange wir noch können!“ schrie Lønning zur Besatzung, aber die Geschütze waren defekt oder überhitzt.
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Die Torpedos schossen auf ihr Ziel zu, aber das Ausweichmanöver des feindlichen Schiffes war von Erfolg gekrönt.
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„Absetzen - weg von hier – versuchen wir uns hinter der Landzunge in Sicherheit zu bringen.“
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Die Tjeld verschwand hinter den Felsen und die Besatzung begann neuen Mut zu fassen. Mit einem Haken wollte Fenrik Lønning die Tjeld möglichst gut aus dem Sichtbereich der feindlichen Kriegsschiffe heraushalten und tief im Fjord in der kleinen Flachwasserstelle bei Valen von Bord gehen.
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Die Männer der Tjeld glaubten sich schon gerettet, als der Granatenhagel aufs Neue einsetzte.
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Diesmal waren es größere Geschütze und die Tjeld wurde fast auseinander gerissen.
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Feuer brach aus und Fenrik Thoralf Lønning befahl „Alle Mann von Bord.“ Die Küste war nur einige Meter entfernt, sodass sich mit etwas Glück alle würden retten können.
Der Befehl die Tjeld zu verlassen kam keinen Moment zu früh. Kaum war die Besatzung ins Wasser gesprungen, sahen die Männer wie sich der feindliche Zerstörer hinter der Felswand hervorschob und die Tjeld mit einem massiven Trommelfeuer versenkte.
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#077 NI#
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
Luftwaffenstützpunkt Banak (Lakselv) – 20. August 1975 (Nord 70° 04' 00'' Ost 24° 58' 26'' 21:03 Zulu)
Oberst Egil Nilsen las die letzten Berichte. Zwei Torpedoboote verloren? Und das Ergebnis mit den Torpedos? Null! – Immerhin hatten die meisten Männer überlebt. Die Teist hatte lediglich 17 der üblichen 18 Männer an Bord und fünf Tote Seeleute zu beklagen, die Tjeld hatte sogar nur 16 Mann an Bord, aber lediglich drei Verwundete. Wäre das auf offener See passiert, sähe das anders aus. Der Großteil der Garnison von Kjøllefjorden hat sich auf den Weg gemacht, die Überlebenden des russischen Zerstörers „aufzugabeln“, im Oksefjorden, würde das anders vonstattengehen müssen. Hier lag ein Landungsschiff mit einer unbekannten Anzahl an Infanteristen und schwerem Gerät und schlimmer noch, dieses Landungsschiff hatte bislang keine Treffer erhalten die von Bedeutung waren.
Hier musste mindestens in Brigadestärke nach dem Rechten gesehen werden. Von den aktuell in diese Region vorhandenen Truppeneinheiten, befanden sich die meisten in Banak und der Rest verteilte sich von Honningsvåg über Vardø bis Kirkenes. Und ehrlicherweise waren die Verbände in Banak nicht vollständig. Die norwegische Armee war klein um nicht zu sagen winzig. Den gewichtigsten Teil machte die Heimevernet aus (https://en.wikipedia.org/wiki/Norwegian_Home_Guard), die ein eigener Teilbereich war, und dieser befand sich immer noch in der Mobilmachung.
Die feindlichen Schnellboote hatten sich erfreulicherweise alle von der Küste entfernt und somit fahrlässiger Weiße den Weg für die norwegischen Schnellboote frei gemacht. Jetzt aber war Oberst Nilsen wieder in seinem eigentlichen Element. Die F-5 Jagdbomber waren startklar und sollten sich jetzt um die Eindringlinge im Oksefjorden kümmern.
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718. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 70° 07' 05'' Ost 25° 02' 24'' 21:06 Zulu)
Der Plan war einfach: Raus bis über Sværholthavet und dann nach Steuerbord abfallen und die feindlichen Schiffe von der Seeseite aus unter Feuer nehmen. Alles andere war auch kaum möglich, wenn man die Raketen nicht in den Fels „setzten“ wollte. Løytnant Johann Rønning war zuversichtlich schnell wieder nach Hause zu kommen.
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HNoMS Arg (P968) – 20. August 1975 (Nord 71° 08' 41'' Ost 26° 13' 10'' 21:13 Zulu)
Die HNoMS Arg war schon mehrere Minuten unterwegs und die Mannschaft wollte Rache nehmen für die versenkten Torpedoboote, nun aber musste man mit ansehen, wie zuvor die Luftwaffe zum Zug kam. Die Abgase der beiden F-5 die in einigem Abstand voneinander flogen, waren gut zu sehen und jeden Moment mussten die Jagdbomber in Schussweite sein.
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717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 07' 07'' Ost 27° 13' 08'' 21:15 Zulu)
Løytnant Bengt Olsen flog gefährlich nahe an den feindlichen Schiffen vorbei, aber er wollte seinen Kameraden vom 718. möglichst präzise Zielinformationen liefern. Nicht weniger als vier feindliche Schiffe befanden sich jetzt im Oksefjorden. Wohl zwei Landungsschiffe und zwei Zerstörer, wobei die beiden Zerstörer optimal positioniert waren, falls ein weiteres Torpdeoboot den Fjord herunterkommen sollte. Egal ob sich dieser potenzielle Feind rechts oder links entlang der Felswände entlang schleichen sollte, er würde entdeckt werden, bevor er die Landungsboote zu Gesicht bekam.
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718. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 71° 08' 38'' Ost 27° 08' 26'' 21:15 Zulu)
Diesmal hatte ihm Henrikson den Vorrang gelassen. Løytnant Johann Rønning machte sich bereit zum Angriff. Er flog bereits in Reichweite der feindlichen Flugabwehr, aber möglicherweise hatte der Feind Probleme mit seinen Waffensystemen. Immerhin waren alle Feindschiffe bereits mehr oder weniger stark beschädigt. Es war nicht mehr weit bis zum Abfeuern der Raketen.
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Es war etwas einfach – Raketen Zuweisen – Abfeuern – Abdrehen – auf das Ergebnis warten.
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718. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 06' 39'' Ost 27° 12' 49'' 21:15 Zulu)
Løytnant Einar Henrikson flog hinter Rønnings Maschine und sah zu wie dieser eine Rakete Richtung Primärziel abfeuerte. Mittlerweile hatte sich die Situation verändert und scheinbar hatte eines der Landungsschiffe Bjørnsvik erreicht. Hier waren die Bedingungen für ein Landemanöver ungleich besser, denn Bjørnsvik war ein Bauerngehöft und von der Wasserseite aus halbwegs gut zu erreichen.
Die Aufmerksamkeit zog aber das nördlichste Schiff auf sich – war das der Kreuzer oder ein Zerstörer?
In diesem Moment konnte Henrikson sehen, wie Rønning seine zweite Rakete abfeuerte.
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Henrikson glaubte zu träumen, als die erste Rakete in ein Schiff der Ropucha-Klasse einschlug. Wie schon bei der ersten Versenkung eines Landungsbootes an diesem Tag, zerfetzte es das feindliche Schiff in einer gewaltigen Explosion und überall fielen brennende Trümmerteile auf das Wasser.
Es waren bereits einige Infanteristen an Land zu sehen, aber die Druckwelle der Explosion hatte nicht wenige im wahrsten Sinne des Wortes „umgehauen“. Andere suchten verzweifelt Schutz.
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20.08.1975 21:15:55 - : Weapon: AGM-12B Bullpup A #4839 has impacted Ropucha I.
20.08.1975 21:15:55 - : 80% penetration achieved
20.08.1975 21:15:55 - Soviet Union: Ropucha I has suffered weapon damage: 220,6 DPs
20.08.1975 21:15:55 - Soviet Union: Ropucha I is sinking!!!
20.08.1975 21:15:55 - : Event: 'Ropucha Class LST Sunk' has been fired.
20.08.1975 21:15:55 - Soviet Union: Ropucha I damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional light damage.
20.08.1975 21:15:55 - Soviet Union: Ropucha I damage report: 2x 16ZVB40/48 Diesels has suffered additional damage!
20.08.1975 21:15:55 - Soviet Union: Ropucha I damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 21:15:55 - Soviet Union: Ropucha I damage report: 2x 16ZVB40/48 Diesels has suffered additional damage!
20.08.1975 21:15:55 - Soviet Union: Ropucha I damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 21:15:55 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1456 has been lost.
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Die zweite Rakete verfehlte ihr Ziel, scheinbar wurde der Zielsuchkopf von den vielen brennenden Trümmern abgelenkt.
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Henrikson nahm jetzt das nördliche Schiff unter Feuer, das er mittlerweile als Zerstörer identifiziert hatte. Und auch der westliche Zerstörer musste weg. Dann gäbe es für die Schnellboote, aber auch für Angriffe mit Bomben keine weitere Bedrohung durch die feindliche Luftabwehr. Wie wichtig das war, hatte er auf dem Stützpunkt mitbekommen. Die Seezielflugkörper im Magazin gingen zur Neige, aber Bomben gab es noch mehr als genug.
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Zufrieden sah Henrikson eine massive Explosion in der Ferne, Rakete Nummer eins hatte ihre Aufgabe erfüllt. Der feindliche Zerstörer stand lichterloh in Flammen.
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20.08.1975 21:16:13 - : Weapon: AGM-12B Bullpup A #4842 has impacted Stroiny.
20.08.1975 21:16:13 - : 94% penetration achieved
20.08.1975 21:16:13 - Soviet Union: Stroiny has suffered weapon damage: 252,3 DPs
20.08.1975 21:16:13 - Soviet Union: Stroiny damage report: RBU-6000 [Smerch-2] has been destroyed!
20.08.1975 21:16:13 - Soviet Union: Stroiny damage report: Peel Group [4R90 Yatagan, Radar] has been moderately damaged.
20.08.1975 21:16:13 - Soviet Union: Stroiny damage report: Towed Torpedo Decoy has been destroyed!
20.08.1975 21:16:13 - Soviet Union: Stroiny damage report: AK-726 76mm/60 Twin has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 21:16:13 - Soviet Union: Stroiny has a severe fire.
20.08.1975 21:16:13 - Soviet Union: Stroiny has major flooding.
20.08.1975 21:16:13 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1460 has been lost.
http://up.picr.de/29365020ga.jpg
+ + +
Jetzt fehlte nur noch eine Rakete.
http://up.picr.de/29365034ar.jpg
http://up.picr.de/29365052kz.jpg
Und auch diese traf und setzte ihr Ziel in Brand.
http://up.picr.de/29365063qa.jpg
20.08.1975 21:16:21 - : Weapon: AGM-12B Bullpup A #4843 has impacted Otmenny.
20.08.1975 21:16:21 - : 78% penetration achieved
20.08.1975 21:16:21 - Soviet Union: Otmenny has suffered weapon damage: 216,1 DPs
20.08.1975 21:16:21 - Soviet Union: Otmenny damage report: Strut Curve [MR-302 Rubka/Fut-B] has been lightly damaged.
20.08.1975 21:16:21 - Soviet Union: Otmenny damage report: Depth Charge Rack [12 DC] has suffered additional damage!
20.08.1975 21:16:21 - Soviet Union: Otmenny damage report: Stag Hoof [Tamir-5N/NS] has suffered additional moderate damage.
20.08.1975 21:16:21 - Soviet Union: Otmenny damage report: UHF Radio [Unsecure] has suffered additional damage!
20.08.1975 21:16:21 - Soviet Union: Otmenny damage report: 533mm Triple TT has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 21:16:21 - Soviet Union: Otmenny damage report: Half Bow [Zalp] has suffered additional light damage.
20.08.1975 21:16:21 - Soviet Union: Otmenny damage report: 57mm/81 ZIF-71 Quad DP has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 21:16:21 - Soviet Union: Otmenny damage report: Strut Curve [MR-302 Rubka/Fut-B] has suffered additional light damage.
20.08.1975 21:16:21 - Soviet Union: Otmenny damage report: Depth Charge Rack [12 DC] has suffered additional damage!
20.08.1975 21:16:21 - Soviet Union: Otmenny has a minor fire.
20.08.1975 21:16:21 - Soviet Union: Otmenny has minor flooding.
20.08.1975 21:16:21 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1461 has been lost.
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718. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 05' 26'' Ost 27° 18' 40'' 21:16 Zulu)
Zwei Raketen zwei Volltreffer - Løytnant Einar Henrikson war sichtlich zufrieden. Erstaunt vernahm er den Raketenwarner. Eigentlich schon längst ko geschlagen, versuchte sich der brennende und bereits zur Seite neigende nördliche Zerstörer zu revanchieren.
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Alles Ausweichen und Vollschub halfen diesmal nichts. Henrikson sah die Rakete hinter sich heranrasen, wieder riss er den Steuerknüppel herum, dann knallte es. Das Flugzeug zitterte, zahlreiche Warnlampen blinkten auf, die Alarmsirenen bellten mit dem Radarwarner um die Wette. Der Schub war schlagartig weg und die Feuerwarnung beider Triebwerke meldete sich zur Wort. Die F-5 begann zu trudeln, Henrikson versuchte den Schleudersitz zu betätigen, nach einer gefühlten Ewigkeit gelang es ihm den Auslöser zu ziehen, mit einem dumpfen Knall flog die Cockpit Scheibe weg und dann spürte er die brutalen Kräfte des Treibsatzes, der den Schleudersitz ruckartig aus der zersiebten und brennenden Flugzeugzelle sprengte. Schnell wurde die Distanz größer, der Bremsfallschirm löste aus und Løytnant Einar Henrikson baumelte dem Meer entgegen. Gute einhundert Meter entfernt pfiff die zweite SAM an ihm vorbei, aber bevor auch diese in das Flugzeug-Wrack einschlagen konnte, krachte selbiges auf die Wasseroberfläche und Verschwand schließlich unter Wasser.
http://up.picr.de/29365275fh.jpg
http://www.youtube.com/watch?v=WdmA43T0yag
20.08.1975 21:16:27 - NATO: New contact! Designated SAM #108 - Detected by 718. skvadron Det #1 (F-5A Freedom Fighter) [Sensors: Mk1 Eyeball] at 82deg - 4,4nm - No Contrail Detected.
20.08.1975 21:16:27 - NATO: You'd better know what you're doing! I was on RTB!
20.08.1975 21:16:29 - NATO: New contact! Designated SAM #109 - Detected by 718. skvadron Det #1 (F-5A Freedom Fighter) [Sensors: Mk1 Eyeball] at 84deg - 4,6nm - No Contrail Detected.
20.08.1975 21:16:30 - NATO: Contact Commercial Fishing Boat [35m] has been lost.
20.08.1975 21:16:41 - : Weapon: SA-N-1b Goa [M-1M/P Volna-M/P, 4K91 / V-601] #4846 is attacking 718. skvadron Det #1 (F-5A Freedom Fighter) with a base PH of 40%. PH adjusted for distance: 39%. PH adjusted for actual target speed (346 kts): 39,37921%. 718. skvadron Det #1 has nominal agility: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,37 - Agility adjusted to 2,34. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -23%. Final PH: 16%. Result: 4 - HIT
20.08.1975 21:16:41 - NATO: Contact SAM #108 has been lost.
20.08.1975 21:16:41 - NATO: 718. skvadron Det #1 (F-5A Freedom Fighter) has been destroyed!
20.08.1975 21:16:41 - Soviet Union: Contact Fighter #1458 has been lost.
20.08.1975 21:16:42 - Soviet Union: Weapon: SA-N-1b Goa [M-1M/P Volna-M/P, 4K91 / V-601] #4847 had its target destroyed...
20.08.1975 21:16:43 - NATO: 718. skvadron Det #2 (F-5A Freedom Fighter) Is returning to base (Banak [Diversionary Air Base])
20.08.1975 21:16:47 - Soviet Union: Weapon: SA-N-1b Goa [M-1M/P Volna-M/P, 4K91 / V-601] #4847 is running blind for more than 5 sec... self-destructing.
20.08.1975 21:16:47 - NATO: Contact SAM #109 has been lost.
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718. Skvadron Detachment Flight #2 – 20. August 1975 (Nord 71° 03' 31'' Ost 27° 06' 45'' 21:16 Zulu)
Fassungslos starte Løytnant Johann Rønning auf die Explosionswolke am Himmel. Dann sah er die F-5 seines Rottenführers und Kameraden Løytnant Einar Henrikson Richtung Oberfläche trudeln und auf dem Wasser aufschlagen. Er spürte wie sein Blut zu Eis gefror, und überlegte ob er diesem Zerstörer mit der Bordwaffe den Rest geben sollte, aber dann sah er wie sich ein Fallschirm öffnete, an dessen unterem Ende Einar baumelte. Etwas beruhigt drehte Rønning Schleifen, bis er die sichere Wasserung beobachten konnte, dann gab er die Koordinaten durch und drehte ab Richtung Banak.
http://up.picr.de/29365509mw.jpg
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HNoMS Arg (P968) – 20. August 1975 (Nord 71° 08' 11'' Ost 26° 18' 13'' 21:16 Zulu)
Auch auf der Arg konnte man die Explosion am Himmel sehen und schlussfolgern, dass dies einer der eigenen Jagdbomber gewesen sein musste. Langsam aber sicher stiegen die eigenen Verluste an, auch wenn der Feind ganz sicher erheblich über dastand. Es war Zeit die Sache zu Ende zu bringen, deshalb war die Arg hier – lange sollte es bis zu Waffenreichweite nicht mehr dauern und die feindlichen Luftabwehreinheiten waren übel zugerichtet worden, wenn auch immer noch in der Lage ihre Ziele zu bekämpfen. Das konnten gerade alle miterleben.
http://up.picr.de/29365567cy.jpg
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HNoMS Snar (P982) – 20. August 1975 (Nord 71° 07' 50'' Ost 25° 30' 117' 21:16 Zulu)
Die Snar erhielt direkt nach den letzten Ereignissen den Befehl zum Angriff. Das die Arg alleine mit Ihren vier Raketen den Feind nicht vollständig vernichten würde war absehbar und im Moment war die Gelegenheit günstig. Die Osa’s waren weit genug entfernt um der Snar nicht in die Flanke fallen zu können, denn die Snar hatte von allen Einheiten die schlechteste Position und würde eine Strecke offene See zurücklegen müssen, bevor sie sich wieder in einem Fjord verstecken konnte.
http://up.picr.de/29365671xi.jpg
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HNoMS Blink (P961) – 20. August 1975 (Nord 70° 43' 04'' Ost 25° 38' 11'' 21:17 Zulu)
Løytnant Thorkild Holt erhielt ebenfalls den Befehl zum Angriff und war froh endlich etwas unternehmen zu dürfen. Auf seiner aktuellen Position würde es definitiv nichts mehr zu bekämpfen geben.
http://up.picr.de/29365720so.jpg
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HNoMS Arg (P968) – 20. August 1975 (Nord 71° 06' 36'' Ost 26° 34' 09'' 21:25 Zulu)
Die Arg kam in Reichweite auf ihr erstes Ziel, aber mittlerweile herrschte ein Gefühl der Überlegenheit. Alle waren der Ansicht, dass es nur noch darum ging die Reste wegzufegen und das war kaum besser als ein Manöver mit scharfen Waffen.
Die Raketen wurden scharf gemacht…
http://up.picr.de/29365761dz.jpg
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#078 NI#
Der Pilot, der sich retten konnte, nehme ich an, war ein reines Story-Event von euch? Ich kuck ja ein bisschen auf diese Logs, die ihr hier postet und auch wenn ich da nicht alles verstehe, hab ich jetzt nichts gesehen, was irgendwie darauf hindeuten würde, ob ein Pilot überlebt oder nicht, wieviele Seeleute sterben etc.
Werter Azrael,
ja es ist ein Story-Element, aber Wir denken ein plausibles! Die Rakete muss bei den Steuerkursen ins Heck/Triebwerk eingeschlagen sein, bzw. bei Annäherungszünder sogar hinter dem Jet explodiert sein. Die Triebwerke sind der massivste Teil des Flugzeuges, sodass bei einer Explosion hinter den Triebwerken das Cockpit und die restliche Flugzelle recht gut geschützt sein müsste um dem Pilot das Leben zu retten.
Was die Logs anbelangt, fragt ruhig was es bedeutet, ist ja ein AAR und kein Roman ;)
Gerade eben entdeckt:
http://wfarcadia.blogspot.de/2017/05/command-northern-inferno-scenario-3.html
Autsch - der hat ganz schön Federn gelassen...
Oberlehrer
02.06.17, 15:06
Gerade eben entdeckt:
http://wfarcadia.blogspot.de/2017/05/command-northern-inferno-scenario-3.html
Autsch - der hat ganz schön Federn gelassen...
Ja, und wie Wir weiter oben angedeutet haben und was man dort sehr gut sehen kann: Der Hind ist für die Schnellboote kreuzgefährlich.
H34DHUN73R
02.06.17, 15:09
Ja, ziemliches Gemetzel, so gedankenlos würde ein echter Kommandeur seine Einheiten wohl nicht in den Tod schicken.
Ja, ziemliches Gemetzel, so gedankenlos würde ein echter Kommandeur seine Einheiten wohl nicht in den Tod schicken.
Im zweiten Weltkrieg gab diesbezüglich ja wenig Skrupel, für den Zeitraum des Szenarios aber dürftet Ihr recht haben.
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
http://up.picr.de/28347662lp.png
HNoMS Arg (P968) – 20. August 1975 (Nord 71° 06' 36'' Ost 26° 34' 09'' 21:25 Zulu)
Das Wort Aufräumen machte die Runde an Bord der Arg und die erste Rakete machte sich auf den Weg.
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Løytnant Bengt Olsen meldete sich über Funk um die Arg einzuweisen und über Erfolg oder Misserfolg zu unterrichten. Bislang lief alles nach Plan.
http://up.picr.de/29371583yh.jpg
http://up.picr.de/29371586qt.jpg
Was dann geschah, bedurfte aber keines Kommentares, die Explosion war weithin zu sehen. Der feindliche Zerstörer wurde in einer heftigen Explosion zerrissen.
20.08.1975 21:27:56 - : Weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4848 has impacted Otmenny.
20.08.1975 21:27:56 - : 100% penetration achieved
20.08.1975 21:27:56 - Soviet Union: Otmenny has suffered weapon damage: 157,5 DPs
20.08.1975 21:27:56 - Soviet Union: Otmenny is sinking!!!
20.08.1975 21:27:56 - : Event: 'Skoryy Class Destroyer Sunk' has been fired.
20.08.1975 21:27:56 - Soviet Union: Otmenny damage report: UHF Radio [Unsecure] has suffered additional light damage.
20.08.1975 21:27:56 - Soviet Union: Otmenny damage report: 2x GTZA TV-6 Boilers & Steam Turbines has suffered additional damage!
20.08.1975 21:27:56 - Soviet Union: Otmenny damage report: VLF Radio [Unsecure] has suffered additional moderate damage.
20.08.1975 21:27:56 - Soviet Union: Otmenny damage report: 2x GTZA TV-6 Boilers & Steam Turbines has suffered additional damage!
20.08.1975 21:27:56 - Soviet Union: Otmenny damage report: VLF Radio [Unsecure] has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 21:27:56 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1462 has been lost.
http://up.picr.de/29371653lp.jpg
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HNoMS Arg (P968) – 20. August 1975 (Nord 71° 05' 38'' Ost 26° 43' 39'' 21:31 Zulu)
Die Arg näherte sich der nächsten Abschussposition, allerdings stellte sich die Frage ob man auf diesen Zerstörer überhaupt noch eine Rakete verschwenden sollte? Das Feindschiff brannte immer noch vom Bug bis zum Heck und mit etwas Zeit, würde es höchstwahrscheinlich sowieso sinken. Allerdings hatte dieser Zerstörer trotz seines Zustands einen Jagdbomber abgeschossen. Das Schiff musste weg – jetzt!
http://up.picr.de/29371706dn.jpg
http://up.picr.de/29371708aq.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 12' 11'' Ost 27° 18' 41'' 21:32 Zulu)
Das dieser eigentlich schon abgeschriebene Zerstörer tatsächlich eine Gefahr darstellte, bekam jetzt auch Løytnant Bengt Olsen zu spüren, der Radarwarner plärrte los und Bengt Olsen sah eine Luftabwehrrakete in den Himmel steigen.
http://up.picr.de/29371716vr.jpg
Er machte sich aus dem Staub.
http://up.picr.de/29371721ws.jpg
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Zwei SAMs eine Penguin. Aber die Penguin war verglichen mit den Flugabwehrraketen viel zu langsam. Bis die Seezielrakete der Arg den Zerstörer – und damit die Feuerleitung – endgültig ausschalten konnte, würden ihn die SAMs längst erreicht haben.
http://up.picr.de/29371722kd.jpg
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HNoMS Arg (P968) – 20. August 1975 (Nord 71° 05' 23'' Ost 26° 45' 44'' 21:32 Zulu)
Die Arg gelangte in Reichweite des feindlichen Kreuzers. Dieses Schiff hatte sich bislang als der hartnäckigste Gegner gezeigt, aber man wollte sowieso das Landungsschiff haben. Der Abschuss der dritten Rakete wurde verzögert.
http://up.picr.de/29371770fm.jpg
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717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 13' 44'' Ost 27° 11' 41'' 21:32 Zulu)
Diesmal hatte der Zerstörer keinen Erfolg, den Luftabwehrraketen ging der Treibstoff aus, die Distanz beim Abfeuern war zu groß.
http://up.picr.de/29371806fu.jpg
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Bengt Olsen flog wieder Richtung Kampfgebiet um erneut die Wirkung der Seezielrakete zu beobachten. Der Flugkörper traf zwar den Zerstörer, explodierte jedoch nicht.
http://up.picr.de/29371875zt.jpg
20.08.1975 21:33:19 - : Weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4850 has malfunctioned.
20.08.1975 21:33:19 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1465 has been lost.
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HNoMS Arg (P968) – 20. August 1975 (Nord 71° 05' 15'' Ost 26° 47' 13'' 21:33 Zulu)
Das Ergebnis war wenig erbaulich. Diesmal feuerte man auf der Arg gleichzeitig die letzten beiden Raketen ab, nachdem der Feindkreuzer exakt lokalisiert war und drehte dann ab.
http://up.picr.de/29371916iy.jpg
http://up.picr.de/29371918gh.jpg
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http://up.picr.de/29371927wp.jpg
http://up.picr.de/29371937zc.jpg
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Wieder ein Treffer auf dem Zerstörer, aber das todgeweihte Schiff weigerte sich beharrlich endlich zu Sinken
http://up.picr.de/29371954gf.jpg
20.08.1975 21:35:02 - : Weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4853 has impacted Stroiny.
20.08.1975 21:35:02 - : 100% penetration achieved
20.08.1975 21:35:02 - Soviet Union: Stroiny has suffered weapon damage: 157,5 DPs
20.08.1975 21:35:02 - Soviet Union: Stroiny damage report: Towed Torpedo Decoy has suffered additional damage!
20.08.1975 21:35:02 - Soviet Union: Stroiny damage report: AK-726 76mm/60 Twin has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 21:35:02 - Soviet Union: Stroiny damage report: Don 2 has been lightly damaged.
20.08.1975 21:35:02 - Soviet Union: Stroiny damage report: RBU-6000 [Smerch-2] has suffered additional heavy damage.
20.08.1975 21:35:02 - Soviet Union: Stroiny damage report: Owl Screech [MR-114 Yakhond] has been lightly damaged.
20.08.1975 21:35:02 - Soviet Union: Stroiny damage report: Towed Torpedo Decoy has suffered additional damage!
20.08.1975 21:35:02 - Soviet Union: Stroiny damage report: Watch Dog A [Nakat-M] has been moderately damaged.
20.08.1975 21:35:02 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1466 has been lost.
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Tatsächlich war die Zerstörer weiterhin in der Lage Luftziele zu bekämpfen, auch wenn er die Penguin nicht mehr zerstören konnte, bevor diese den Kreuzer erreichte.
http://up.picr.de/29371989lk.jpg
http://up.picr.de/29371997ff.jpg
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Der Kreuzer musste sich selbst verteidigen und die Flugabwehr des Schiffes war beeindruckend.
http://up.picr.de/29372009zn.jpg
Was allerdings auch diesmal wegen einer Fehlfunktion der Rakete nicht nötig war.
20.08.1975 21:35:07 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4854 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 4%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 72 - MISS
20.08.1975 21:35:08 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4854 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 4%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 94 - MISS
20.08.1975 21:35:08 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4854 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 4%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 46 - MISS
20.08.1975 21:35:08 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4854 with a base-Ph of 4,4%. Base-Ph adjusted for distance: 4,4%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 82 - MISS
20.08.1975 21:35:08 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4854 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 4%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 91 - MISS
20.08.1975 21:35:08 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4854 with a base-Ph of 4,4%. Base-Ph adjusted for distance: 4,4%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 43 - MISS
20.08.1975 21:35:09 - : Decoy (Generic Flare Rocket [Single Spectral]; Tech: Single-spectral IR) from Zhdanov is attempting to seduce sensor: IIR Seeker (Tech: Imaging IR)(Guiding weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4854). Final probability: 10%. Result: 38 - FAILURE
20.08.1975 21:35:09 - : Weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4854 has malfunctioned.
20.08.1975 21:35:09 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1467 has been lost.
20.08.1975 21:35:09 - Soviet Union: Weapon: SA-N-1b Goa [M-1M/P Volna-M/P, 4K91 / V-601] #4856 had its target destroyed...
20.08.1975 21:35:09 - Soviet Union: Weapon: SA-N-1b Goa [M-1M/P Volna-M/P, 4K91 / V-601] #4857 had its target destroyed...
Anmerkung: Die letzten beiden Log-Einträge sind witzig! – Aber es ist ja nicht ungewöhnlich sich mit fremdem Federn zu schmücken :)
http://up.picr.de/29372036qh.jpg
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717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 10' 18'' Ost 27° 07' 25'' 21:35 Zulu)
Løytnant Bengt Olsen konnte tatsächlich beobachten, wie der schwer getroffene feindliche Zerstörer Fahrt aufnahm. Wenn die restlichen Schiffe ebenfalls eine solche Widerstandskraft aufbringen sollten, würde es eine lange Nacht werden.
http://up.picr.de/29372121ce.jpg
Løytnant Olsen beschloss eine größere Schleife zu drehen und alle bekannten Positionen zu prüfen. Bis weitere Schiffe in Reichweite ihrer Raketen waren, würde noch etwas Zeit vergehen.
http://up.picr.de/29372153iu.jpg
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Küstenradarstation Nordkapp – 20. August 1975 (Nord 71° 09' 34'' Ost 25° 45' 35' 21:51 Zulu)
Der Radaroperator rief nach seinem Vorgesetzten. Gerade eben war ein Kontakt auf dem Schirm erschienen, der mit hoher Geschwindigkeit direkt auf den Oksefjorden zuhielt. Es konnte sich also nur um ein feindliches Schnellboot handeln und war damit fast in Reichweite seiner Raketen auf die HNoMS Snar. Das norwegische Schnellboot war also keinesfalls zu spät am Nordkap vorbeigelaufen.
http://up.picr.de/29372211ds.jpg
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717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 34' 24'' Ost 25° 18' 14'' 21:56 Zulu)
Løytnant Bengt Olsen hatte keinen Zweifel, die feindlichen Osa’s waren allesamt auf den Weg zum Oksefjorden. Einzig den Umstand, dass diese Einheiten mal mit über 30 Knoten fuhren und sich dann wieder auf etwa 15 Knoten abfallen ließen fand er merkwürdig. Allerdings hatten diese Schnellboote bereits einige Zeit auf See verbracht, vielleicht mussten sie einfach Treibstoff sparen und fuhren deshalb nicht mit Höchstgeschwindigkeit ins Kampfgebiet.
http://up.picr.de/29372250gx.jpg
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HNoMS Snar (P982) – 20. August 1975 (Nord 71° 07' 04'' Ost 26° 32' 15' 21:56 Zulu)
Ärgerlich sah der Kommandant der Snar auf den Befehl. Gerade jetzt wo dies Osa’s auf dem Weg waren, sollte er tatsächlich noch weiter raus auf See. Aber der Befehl war klar und deutlich. Oberst Nilsen wollte, dass die Snar das stillliegende Landungsboot im Norden und den Flugabwehrzerstörer angriff, währen sich die Blink um den Kreuzer und das letzte Landungsschiff im Fjord kümmern sollte.
http://up.picr.de/29372271xk.jpg
http://up.picr.de/29372280pe.jpg
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HNoMS Blink (P961) – 20. August 1975 (Nord 70° 59' 08'' Ost 26° 26' 30'' 21:57 Zulu)
Auch Løytnant Thorkild Holt war nicht begeistert über den Befehl an die Snar, aber er spürte das seine Männer doch eher erleichtert waren, dass es nicht sie betraf. Letztlich spielte es auch keine Rolle, denn Befehl war Befehl. Die Blink sollte sich aber keinem unnötigen Risiko aussetzten. Sollte die Snar verloren gehen, war die Blink der letzte handfeste Aktivposten. Eine weitere Bewegung nach Norden aus dem Fjord heraus, kam deshalb nicht in Frage. Oberst Nilsen hatte befohlen, eine Rakete über den Berg zu feuern. Würde das klappen und die Rakete schnell genug an Höhe verlieren, wenn Sie über den Kamm hinweg war, sollte die Blink aus der Deckung heraus den Feind erledigen und sich danach schnellstes Absetzen.
Es war ein Risiko, das war allen klar. Die Snar lief Gefahr versenkt zu werden, die Blink würde ihre Rakete vielleicht nutzlos in den Fels bohren.
http://up.picr.de/29372356kg.jpg
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HNoMS Blink (P961) – 20. August 1975 (Nord 70° 59' 55'' Ost 26° 48' 59'' 22:09 Zulu)
Die Meldung kam überraschend: „Kontakt zu feindlichem Zerstörer verloren, Verbleib unbekannt.“
Außer der F-5 befand sich mittlerweile auch wieder einer der eigenen Seeraumüberwachungshubschrauber in der Luft, aber auch dieser hatte keinen Radarkontakt zum Ziel. War der Zerstörer etwa gesunken?
Anders konnte es kaum sein, dass Schiff war schwer beschädigt, hatte erhebliche Schlagseite und brannte lichterloh. Trotzdem hatte es zuletzt fast 10 Knoten Fahrt gemacht und Luftziele bekämpft.
Wie auch immer, die Blink hatte ihre Feuerposition erreicht. Sobald es präzise Sichtungsmeldungen gab, konnten die Raketen abgefeuert werden.
http://up.picr.de/29372401na.jpg
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HNoMS Blink (P961) – 20. August 1975 (Nord 70° 59' 59'' Ost 26° 49' 12'' 22:10 Zulu)
Flight #1 gab die Position des Kreuzers durch, jetzt würde sich zeigen, ob es sinnvoll war eine Penguin über einen Berg zu schießen. Um es für den Kreuzer mit seiner massiven Anzahl an Flak-Waffen so schwer wie möglich zu machen, beteiligte sich auch die Snar an dem Beschuss und feuerte gleichsam eine Penguin aus ihrer Position ab. Beide Raketen würden fast zeitgleich den Kreuzer erreichen.
http://up.picr.de/29372427rs.jpg
http://up.picr.de/29372438qa.jpg
http://up.picr.de/29372459wp.jpg
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HNoMS Snar (P982) – 20. August 1975 (Nord 71° 11' 27'' Ost 26° 57' 19' 22:11 Zulu)
Die Snar kam in Reichweite auf das feindliche Landungsschiff und feuerte auf maximale Distanz eine Rakete ab. Da der Feind reglos im Wasser lag, bestand keine Gefahr das er der Rakete davonlaufen würde und der Kommandant der Snar wollte so schnell wie möglich diese Position verlassen und in den Fjorden Schutz suchen. Die Osa’s kamen näher.
http://up.picr.de/29372475go.jpg
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Mitten in die Anspannung platzte eine Raketenwarnung, aber es war lediglich der Kreuzer, der Flugabwehrraketen auf die anfliegenden Penguin-Raketen abfeuerte.
http://up.picr.de/29372479wq.jpg
http://up.picr.de/29372490jx.jpg
+ + +
Der Kreuzer wehrte sich nach Kräften…
http://up.picr.de/29372497gu.jpg
http://up.picr.de/29372502vo.jpg
…und hatte zumindest teilweise Erfolg. Eine Rakete wurde von Täuschkörpern abgelenkt, die zweite jedoch traf das Schiff und explodierte, ohne aber sichtbare Schäden zu hinterlassen.
20.08.1975 22:11:45 - : Weapon: SA-N-4a Gecko [9M33] #4860 is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4859 with a base PH of 55%. Sea-skimmer modifier: -30%. Target speed modifier: -5%. Target signature modifier: -15%. Final PH: 5%. Result: 27 - MISS
20.08.1975 22:11:47 - : Weapon: SA-N-4a Gecko [9M33] #4861 is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4859 with a base PH of 55%. Sea-skimmer modifier: -30%. Target speed modifier: -5%. Target signature modifier: -15%. Final PH: 5%. Result: 52 - MISS
20.08.1975 22:11:53 - Soviet Union: New contact! Designated VAMPIRE #1475 - Detected by Zhdanov [Sensors: Mk1 Eyeball] at 310deg - 13,2nm - No Contrail Detected.
20.08.1975 22:11:56 - NATO: New contact! Designated SAM #116 - Detected by HNoMS Blink [Sensors: TVT-300 [Camera]] at 75deg - 13,2nm - No Contrail Detected.
20.08.1975 22:11:58 - : Weapon: SA-N-4a Gecko [9M33] #4863 is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4859 with a base PH of 55%. Sea-skimmer modifier: -30%. Target speed modifier: -5%. Target signature modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final PH: 4%. Result: 46 - MISS
20.08.1975 22:11:58 - NATO: Contact SAM #116 has been lost.
20.08.1975 22:12:00 - : Weapon: SA-N-4a Gecko [9M33] #4864 is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4859 with a base PH of 55%. Sea-skimmer modifier: -30%. Target speed modifier: -5%. Target signature modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final PH: 4%. Result: 19 - MISS
20.08.1975 22:12:04 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4859 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 3,2%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 14 - MISS
…
20.08.1975 22:12:06 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4859 with a base-Ph of 5%. Base-Ph adjusted for distance: 4,4%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 41 - MISS
…
20.08.1975 22:12:09 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4859 with a base-Ph of 8%. Base-Ph adjusted for distance: 8%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 16 - MISS
20.08.1975 22:12:09 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4859 with a base-Ph of 8%. Base-Ph adjusted for distance: 8%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 68 - MISS
20.08.1975 22:12:10 - : Decoy (Generic Flare Rocket [Single Spectral]; Tech: Single-spectral IR) from Zhdanov is attempting to seduce sensor: IIR Seeker (Tech: Imaging IR)(Guiding weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4859). Final probability: 10%. Result: 96 - FAILURE
20.08.1975 22:12:10 - : Weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4859 has impacted Zhdanov.
20.08.1975 22:12:10 - : 100% penetration achieved
20.08.1975 22:12:10 - Soviet Union: Zhdanov has suffered weapon damage: 157,5 DPs
20.08.1975 22:12:10 - Soviet Union: Zhdanov has minor flooding.
20.08.1975 22:12:10 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1472 has been lost.
20.08.1975 22:12:11 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4858 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 4%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 98 - MISS
…
20.08.1975 22:12:11 - : Decoy (Generic Flare Rocket [Single Spectral]; Tech: Single-spectral IR) from Zhdanov is attempting to seduce sensor: IIR Seeker (Tech: Imaging IR)(Guiding weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4858). Final probability: 10%. Result: 7 - SUCCESS
20.08.1975 22:12:11 - : All weapon seekers were spoofed - weapon missed target
20.08.1975 22:12:11 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1474 has been lost.
http://up.picr.de/29372525uv.jpg
+ + +
HNoMS Snar (P982) – 20. August 1975 (Nord 71° 12' 04'' Ost 26° 59' 49' 22:13 Zulu)
Es blieb unklar, ob die Rakete der Snar oder die der Blink getroffen hatte, fest stand aber, dass der Schuss über den Berg funktioniert hatte. Jetzt fieberte man auf der Snar mit der nächsten und wichtigeren Rakete mit. Würde das Ziel versenkt werden, konnte die Snar von hier verschwinden. Anderenfalls wurde die Situation unangenehm, weil man für den Rückweg den feindlichen Osa’s sogar ein Stück entgegen fahren musste, wenn man nicht in Reichweite der Waffen des Kreuzers gelangen wollte. Umso mehr man also hier an Zeit benötigte, umso gefährlicher wurde es für die Snar.
http://up.picr.de/29372577yw.jpg
http://up.picr.de/29372815kp.jpg
+ + +
Mal wieder:
http://up.picr.de/29372821mq.jpg
http://up.picr.de/29372826fv.jpg
+ + +
Das Ergebnis war eindeutig, das bereits schwer angeschlagene Feindschiff verschwand innerhalb von Sekunden von der Wasseroberfläche.
http://up.picr.de/29372840th.jpg
http://up.picr.de/29372847tb.jpg
+ + +
HNoMS Snar (P982) – 20. August 1975 (Nord 71° 12' 04'' Ost 26° 59' 49' 22:14 Zulu)
Die Snar machte postwendend kehrt, bevor die feindlichen Schnellboote auf der Bildfläche erschienen. Schickte aber auch gleichzeitg weitere Grüße zum feindlichen Kreuzer.
http://up.picr.de/29372888cx.jpg
http://up.picr.de/29372895xz.jpg
+ + +
717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 02' 47'' Ost 27° 11' 23'' 22:14 Zulu)
Løytnant Bengt Olsen war im Prinzip zufrieden mit dem was er sah. Das vermutlich letzte feindliche Landungsschiff lag vor Anker und konnte somit vergleichsweise einfach unter Feuer genommen werden, der feindliche Kreuzer war wohl so schwer beschädigt, dass der Kommandant beschlossen hatte das Landungsboot im Stich zu lassen und zu verschwinden. Auf seiner acht Uhr Position sah er eine Seezielrakete knapp oberhalb der Wasseroberfläche heranrasen, die wohl von der Snar auf den Kreuzer abgeschossen worden war.
http://up.picr.de/29372928iz.jpg
+ + +
HNoMS Blink (P961) – 20. August 1975 (Nord 70° 59' 56'' Ost 26° 49' 21'' 22:14 Zulu)
Auf diesen Moment hatte Løytnant Thorkild Holt gewartet. Flight #1 gab präzise Zielkoordinaten für das feindliche Landungsschiff durch. Eine weitere Seezielrakete machte sich auf den Weg zum Feind.
http://up.picr.de/29373010yj.jpg
http://up.picr.de/29373023ad.jpg
+ + +
Løytnant Olsen meldet sich über Funk und gab seine Sichtungsmeldungen durch.
http://up.picr.de/29373052ex.jpg
Der Kreuzer hatte hervorragende Abwehrsysteme, oder es lag schlicht an der Anzahl der Abwehrsysteme. Zumindest wurde eine weitere Rakete vor dem Ziel abgelenkt.
http://up.picr.de/29373061ip.jpg
20.08.1975 22:14:44 - Soviet Union: Zhdanov has sealed all leaks.
20.08.1975 22:14:57 - Soviet Union: New contact! Designated VAMPIRE #1476 - Detected by Zhdanov [Sensors: Mk1 Eyeball] at 315deg - 5,4nm - No Contrail Detected.
20.08.1975 22:15:35 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4866 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 4%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 31 - MISS
…
20.08.1975 22:15:36 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4866 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 4%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 59 - MISS
20.08.1975 22:15:38 - : Decoy (Generic Flare Rocket [Single Spectral]; Tech: Single-spectral IR) from Zhdanov is attempting to seduce sensor: IIR Seeker (Tech: Imaging IR)(Guiding weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4866). Final probability: 10%. Result: 10 - SUCCESS
20.08.1975 22:15:38 - : All weapon seekers were spoofed - weapon missed target
20.08.1975 22:15:38 - : Gun (AK-230 30mm/65 Twin Burst [50 rnds]) is attacking RB 12 Penguin Mk1 #4866 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 4%. Target speed modifier: -2%. Target size modifier: -15%. Target is missile with pop-up terminal manouver - hit probability reduced by 25%. Final Ph: 1%. Result: 24 - MISS
…
20.08.1975 22:15:38 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1476 has been lost.
+ + +
HNoMS Snar (P982) – 20. August 1975 (Nord 71° 11' 32'' Ost 26° 59' 51' 22:11 Zulu)
Die Snar feuerte die letzte vorhandene Rakete auf den Kreuzer ab, irgendwann musste man einfach Glück haben.
http://up.picr.de/29373104pw.jpg
http://up.picr.de/29373116qg.jpg
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HNoMS Blink (P961) – 20. August 1975 (Nord 70° 59' 58'' Ost 26° 49' 16'' 22:16 Zulu)
Die Blink lag weiterhin mit gestoppten Motoren in der See und wurde einzig von der Strömung etwas versetzt. Noch hatte man Raketen an Bord, aber es galt zu warten was mit den beiden derzeit in der Luft befindlichen Raketen passieren würde. Das dieser Kreuzer regelmäßig eine anfliegende Rakete nach der anderen Abschoss, war kein gutes Zeichen. Dieses Schiff konnte mit seiner Artillerie noch immer alles in Schutt und Asche legen, wenn er Zielkoordinaten erhalten würde.
http://up.picr.de/29373153wt.jpg
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717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 70° 57' 19'' Ost 27° 35' 47'' 22:16 Zulu)
Flight #1 befand sich in unmittelbarer Nähe zum Landungsboot, die Penguin kam über den Bergkamm angerast, neigte sich nach unten und schoss die Felswand hinab in den Fjord hinein.
http://up.picr.de/29373169yi.jpg
http://up.picr.de/29373177rd.jpg
Volltreffer!
http://up.picr.de/29373182vm.jpg
http://up.picr.de/29373203bt.jpg
20.08.1975 22:17:00 - : Decoy (PK-16 Flare [TST-60U]; Tech: Single-spectral IR) from Polnocny C is attempting to seduce sensor: IIR Seeker (Tech: Imaging IR)(Guiding weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4867). Final probability: 10%. Result: 100 - FAILURE
20.08.1975 22:17:00 - : Weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4867 has impacted Polnocny C .
20.08.1975 22:17:00 - : 100% penetration achieved
20.08.1975 22:17:00 - Soviet Union: Polnocny C has suffered weapon damage: 157,5 DPs
20.08.1975 22:17:00 - Soviet Union: Polnocny C damage report: UHF Radio [Unsecure] has been destroyed!
20.08.1975 22:17:00 - Soviet Union: Polnocny C damage report: AK-230 30mm/65 Twin has been moderately damaged.
20.08.1975 22:17:00 - Soviet Union: Polnocny C damage report: UHF Radio [Secure] has been destroyed!
20.08.1975 22:17:00 - Soviet Union: Polnocny C damage report: SA-N-5 Grail [9K32M Strela-2M] Quad MANPADS has been heavily damaged.
20.08.1975 22:17:00 - Soviet Union: Polnocny C damage report: Spin Trough [Vyaga] has been lightly damaged.
20.08.1975 22:17:00 - Soviet Union: Polnocny C damage report: HF Radio [Secure] has been heavily damaged.
20.08.1975 22:17:00 - Soviet Union: Polnocny C damage report: AK-230 30mm/65 Twin has been lightly damaged.
20.08.1975 22:17:00 - Soviet Union: Polnocny C has a minor fire.
20.08.1975 22:17:00 - Soviet Union: Polnocny C has minor flooding.
20.08.1975 22:17:00 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1477 has been lost.
http://up.picr.de/29373281he.jpg
+ + +
717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 70° 57' 52'' Ost 27° 42' 51'' 22:17 Zulu)
Løytnant Bengt Olsen starrte auf den Kreuzer – würde er es wieder schaffen die Rakete abzuschießen oder zu stören?
http://up.picr.de/29373270qb.jpg
Bumm – diesmal hatte die Rakete getroffen! Alleine es gab wieder keine offensichtlichen Schäden.
http://up.picr.de/29373314om.jpg
20.08.1975 22:17:16 - : Decoy (Generic Flare Rocket [Single Spectral]; Tech: Single-spectral IR) from Zhdanov is attempting to seduce sensor: IIR Seeker (Tech: Imaging IR)(Guiding weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4868). Final probability: 10%. Result: 57 - FAILURE
20.08.1975 22:17:16 - : Weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4868 has impacted Zhdanov.
20.08.1975 22:17:16 - : 100% penetration achieved
20.08.1975 22:17:16 - Soviet Union: Zhdanov has suffered weapon damage: 157,5 DPs
20.08.1975 22:17:16 - Soviet Union: Zhdanov damage report: Pop Group [MPZ-301] has been lightly damaged.
20.08.1975 22:17:16 - Soviet Union: Zhdanov damage report: Generic Chaff/Flare Dispenser has been destroyed!
20.08.1975 22:17:16 - Soviet Union: Zhdanov damage report: Egg Cup has been moderately damaged.
20.08.1975 22:17:16 - Soviet Union: Zhdanov damage report: UHF Radio [Secure] has been destroyed!
20.08.1975 22:17:16 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1478 has been lost.
+ + +
HNoMS Blink (P961) – 20. August 1975 (Nord 70° 59' 58'' Ost 26° 49' 16'' 22:17 Zulu)
Die nächste Rakete wurde abgefeuert und auch auf der Blink mehrten sich die Stimmen, dass es wie bei einem Manöver ablief.
http://up.picr.de/29373383rv.jpg
+ + +
717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 07' 49'' Ost 27° 48' 01'' 22:19 Zulu)
Abermals sah Løytnant Bengt Olsen die Rakete über den Berg rasen und dann im Fjord verschwinden. Mehr konnte er aber von seiner aktuellen Position nicht ausmachen.
http://up.picr.de/29373412st.jpg
Dann allerdings jagten Flammen in die Luft, die von einer schweren Explosion kündeten. Recht sicher hatte die Rakete soeben das Schicksal des letzten Landungsschiffes besiegelt.
http://up.picr.de/29373437lf.jpg
http://up.picr.de/29373445ut.jpg
+ + +
HNoMS Blink (P961) – 20. August 1975 (Nord 70° 59' 56'' Ost 26° 49' 17'' 22:19 Zulu)
Zufrieden lauschte Løytnant Thorkild Holt der Funkmeldung von Flight #1. Damit war die Invasion endgültig abgewehrt. Die wenigen Soldaten, die im Oksefjorden an Land gelangt sein konnten, standen auf verlorenem Posten. Sicher würde man erstmal eine Einheit Infanterie dorthin entsenden müssen, aber nachdem was an diesem Tag geschehen war, müssten die Russen schon völlig verrückt sein, sich auch noch zu verteidigen. Jetzt war da nur noch der Kreuzer, dessen Versenkung natürlich ein beachtlicher Erfolg wäre. Eine Rakete war noch vorhanden.
http://up.picr.de/29373491pt.jpg
Die letzte Penguin wurde abgefeuert.
http://up.picr.de/29373518ee.jpg
http://up.picr.de/29373524ot.jpg
+ + +
717. Skvadron Detachment Flight #1 – 20. August 1975 (Nord 71° 08' 56'' Ost 27° 17' 36'' 22:21 Zulu)
Wieder gab es optimale Sicht. Die Rakete raste auf den Kreuzer zu und schlug ein, aber bereits zum dritten Mal, war kein Schaden auszumachen. Dieser verdammte Kreuzer musste eine gute Panzerung besitzen.
http://up.picr.de/29373545bq.jpg
20.08.1975 22:21:04 - : Decoy (Generic Flare Rocket [Single Spectral]; Tech: Single-spectral IR) from Zhdanov is attempting to seduce sensor: IIR Seeker (Tech: Imaging IR)(Guiding weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4872). Final probability: 10%. Result: 15 - FAILURE
20.08.1975 22:21:04 - : Weapon: RB 12 Penguin Mk1 #4872 has impacted Zhdanov.
20.08.1975 22:21:04 - : 100% penetration achieved
20.08.1975 22:21:04 - Soviet Union: Zhdanov has suffered weapon damage: 157,5 DPs
20.08.1975 22:21:04 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1480 has been lost.
http://up.picr.de/29373706xc.jpg
+ + +
Løytnant Bengt Olsen konnte und wollte nicht glauben, dass dieser Kreuzer scheinbar unbeeindruckt aus dem Fjord herausdampfte und wohl vollständig Kampffähig war. Würde er jetzt nach Westen schwenken, könnte er alles zusammenschießen. Bis die Schnellboote dicht genug herankamen um ihre Torpedos zum Einsatz zu bringen, hätte sie die Artillerie des Kreuzer längst zersiebt.
http://up.picr.de/29373661qd.jpg
Bengt Olsen sah wie die Snar und Blink mit hoher Fahrtstufe nach Süden in die Fjorde steuerten und dabei imposante Bugwellen erzeugten.
+ + +
Luftwaffenstützpunkt Banak (Lakselv) – 20. August 1975 (Nord 70° 04' 00'' Ost 24° 58' 26'' 22:28 Zulu)
Oberst Egil Nilsen setzte sich zum ersten Mal seit Tagesanbruch auf einen Stuhl. Der Auftrag war erfüllt, die Invasion abgewehrt. Die Verluste waren schmerzhaft, aber alles in allem und besonders im Vergleich zu den Russen gering.
Jetzt galt es Aufräumen. Um die Besatzungen der versenkten Schnellboote musste man sich wenig Sorgen machen. Nach Berichten aus den Fjorden, waren diese – und auch etliche Russen – von lokalen Fischern gerettet worden und auf den Weg an Land.
Zur Absturzstelle von Løytnant Einar Henrikson konnte man erst gelangen, wenn sich der Kreuzer entweder verzogen hatte, oder besser noch, wenn der Kreuzer versenkt war.
Sorgen machten ihm einzig die potentiellen Überlebenden der Trondheim. Für die Hubschrauber war es nicht möglich viele Personen zu retten und mit Schiffen und Schnellbooten konnte sich keiner dort raus trauen, solange dort noch die Osa’s herumschlichen.
Den Kreuzer würde man mit den Jagdbombern versenken können, sobald diese wieder Einsatzbereit waren. Die Schnellboote würden keinesfalls in Reichweite der Torpedos gelangen, das war klar. Zudem würden sie von den gegnerischen Schnellbooten mit Raketen unter Feuer genommen werden.
Nein der Einsatz der Marine war hier beendet. Die Schnellboote wurden alle in sichere Wartepositionen tief in den Fjorden befohlen. Und bei jedem Funkspruch war das Aufatmen der Kommandanten zu hören. Keiner war verrückt genug um sich zu einer Selbstmordaktion zu melden.
Die Hubschrauber und der F-5 Aufklärer hatten Order die feindlichen Schnellboote zu beobachten und im Zweifel auch zu ärgern, sich aber keinem unnötigen Risiko auszusetzen.
Nilsen beschloss die Osa’s ziehen zu lassen und sich lediglich dem Kreuzer zu widmen. Das lag besonders am Waffenmeister. Vor Nilsen lag ein Zettel. Darauf stand, dass die letzten beiden Seezielflugkörper gerade an eine der F-5 montiert wurden, danach gäbe es nur noch Bomben.
Diese Raketen brauchte man schon für den Kreuzer und die Schnellboote mit Bomben anzugreifen war überflüssig. Das klappte schon am Morgen nicht und würde auch in der Nacht sicher nicht besser funktionieren.
Oberst Nilsen hatte schlicht keine Wahl, er hatte für seine Schiffe und Flugzeuge schlicht keine Munition mehr um die Osa’s zu versenken. Es war selbst fraglich, ob es überhaupt für diesen Kreuzer ausreichen würde?
Jetzt hieß es warten, bis die Jagdbomber startklar waren.
http://up.picr.de/29374028ae.jpg
+ + +
HNoMS Snar (P982) – 20. August 1975 (Nord 71° 02' 30'' Ost 26° 51' 32' 22:31 Zulu)
Die Meldung kam überraschend, aber der Waffenmeister der Snar hatte zur Verblüffung des Kommandanten Recht. Der Mann hatte gerade gemeldet, dass sich die Snar so gut wie in Waffenreichweite des Kreuzers befand und dieser direkt auf sie zuhielt…
http://up.picr.de/29374094va.jpg
+ + +
#079 NI#
H34DHUN73R
03.06.17, 00:43
Was für ein fieser Cliffhanger :rot:
Ihr versteht es, die Mission bis zur letzten Minute spannend zu gestalten, werter Bigfish ;)
Werter H34DHUN73R,
habt erneut Dank für das Lob!
Tatsächlich wird es langsam Zeit für den Zieleinlauf...
Tordenskjold
03.06.17, 14:21
Ja, ziemliches Gemetzel, so gedankenlos würde ein echter Kommandeur seine Einheiten wohl nicht in den Tod schicken.
Mal so gefragt, wie ist das eigentlich bei "Command: Northern Inferno" mit der KI: Agiert die eigenständig, oder fahren die Einheiten hier wie bei "Harpoon" (wie schon damals vom werten Bigfish in seinem AAR kritisiert) nur Wegpunkt ab und feuern, sobald was in Reichweite kommt, bleiben dabei aber stur auf Kurs?
Werter Tordenskjold,
letztlich ist es wie bei Harpoon - ja - die Auswirkungen und Möglichkeiten die mit LUA gekommen sind, scheinen in NI noch keine Rolle zu spielen. Aber die Möglichkeiten dieser "geskripteten" Befehle sind schon erheblich umfangreicher als bei Harpoon, was insgesamt zu einer deutlich besseren Reaktion der KI führt. Wir nehmen es einfach mal vorweg, obwohl Wir es im Fazit schreiben wollten:
Wäre die KI besser hätten die feindlichen Osa's nicht einfach irgendwann wieder nach Norden gedreht um ihre Suchzone abzufahren. Denn dann hätten Unsere Schnellboote längst nicht so freimütig agieren können. Das ganze hätte man aber auch so skripten können, dass die Suchzone der Osa's sich relativ zum vorankommen der Landungsschiffe verändert - eigentlich müsste Command das "hergeben".
Und wenn das alles nicht hilft, hätte man den verschiedenen Osa Gruppen verschiedene Suchzonen zuweisen können. Das hätte es auch schon deutlich erschwert. Wir denken der Szenario Designer hat viel mehr darauf gesetzt, dass a) der vorhandene russische Spionage-Satellit die Norweger findet und den Osa's damit Ziele gibt. Das ist aber nicht passiert, was wir anhand der Logs gesehen haben und b) denken Wir dass der Szenario-Designer wollte, dass dieses Szenario so gespielt wird wie in dem Link, denn Wir da ausgebuddelt haben.
Wir glauben, dass das Szenario nicht dafür gedacht war, die norwegischen Schnellboote so schnell wie möglich in den Fjorden zu verstecken und damit praktisch unauffindbar zu machen...
Weiteres später...
#05 Nordkap (20. - 21. August 1975)
http://up.picr.de/28347662lp.png
HNoMS Snar (P982) – 20. August 1975 (Nord 71° 02' 30'' Ost 26° 51' 32' 22:31 Zulu)
Die Snar änderte sofort ihren Kurs, aber der feindliche Kreuzer hatte sowieso anderes im Sinn und drehte seinerseits nach Norden ab.
+ + +
HNoMS Rapp (P981) – 20. August 1975 (Nord 70° 59' 29'' Ost 25° 57' 03'' 22:48 Zulu)
Die Rapp hatte sich nach Ihrem Angriff tief in den Kamøyfjorden zurückgezogen und lag jetzt vor Nordmannset in Warteposition. Nach den Aufklärungsdaten befand sich die Rapp in Reichweite feindliche Raketen, es hing somit alles davon ab, ob der Feind die Rapp sehen konnte oder nicht? Bislang gab dafür keine Anzeichen, dass die Rapp entdeckt worden war.
http://up.picr.de/29379909au.jpg
+ + +
Luftwaffenstützpunkt Banak (Lakselv) – 20. August 1975 (Nord 70° 04' 00'' Ost 24° 58' 26'' 22:56 Zulu)
Ruhe war eingekehrt auf dem Stützpunkt. Die Wartungstechniker arbeiteten zwar fieberhaft daran, die Jagdbomber wieder in die Luft zu bringen, aber das war für den Moment auch alles. Der Hubschrauber und ein Aufklärer hielten Fühlung zum Feind, aber hier drohte keine akute Gefahr. Die Schnellboote waren fast alle tief in die Fjorde eingefahren und befanden sich außerhalb der Reichweite feindlicher Waffen. Die zwei Schnellboote die sich in Reichweite des Gegners befanden, lagen dicht unter Land geschützt durch hohe Felsen und konnten praktisch nicht entdeckt werden.
Der Kreuzer wollte sich scheinbar aus dem Staub machen und eine Gruppe Schnellboote sollte ihn wohl eskortieren.
Es gab nichts anderes zu tun, als zu warten.
http://up.picr.de/29379945lz.jpg
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Luftwaffenstützpunkt Banak (Lakselv) – 21. August 1975 (Nord 70° 04' 00'' Ost 24° 58' 26'' 03:16 Zulu)
Oberst Nilsen hatte allen Piloten und auch sich selbst etwas Schlaf verordnet. Er wollte geweckt werden, wenn etwas wesentliches geschah. Das war nicht der Fall. Übermüdet wachte er auf, spritze sich etwas Wasser ins Gesicht und begab sich in den Lageraum. Der Feind hatte wohl Probleme mit seinem Kreuzer, der mit zwei bis drei Konten nach Norden humpelte und wohl auch deshalb von den Schnellbooten nicht weiter berücksichtigt wurde.
Die Osa’s selbst standen bereits eine gute Strecke östlich und hielten weiter auf Russland zu, drehten aber immer mal wieder nach Norden.
Den Piloten hatte der Schlaf sichtbar besser getan, als Nilsen selbst, aber die Männer waren einiges jünger und steckten die Anspannung der letzten Tage besser weg.
Oberst Nilsen gab die Befehle aus. Die F-5 mit den letzten Seezielraketen sollte sich startklar machen und um dreihundertdreißig Zulu aufbrechen. Sollten diese Raketen immer noch nicht ausreichen, würde man es abermals mit den Bomben versuchen.
Der Kreuzer blockierte immer noch die Rettungsoperation für den abgeschossenen Piloten Henrikson, aber einer der F-5 Aufklärer konnte jetzt bei der Trondheim Untergangsstelle nachsehen, ob dort jemand am Leben war.
http://up.picr.de/29380050fk.jpg
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718. Skvadron Detachment Flight #2 – 21. August 1975 (Nord 71° 03' 60'' Ost 27° 13' 55'' 03:43 Zulu)
Jetzt waren es wirklich Aufräumarbeiten befand Løytnant Johann Rønning, der diese Worte selbst dem Oberst entlocken konnte. Trotzdem sagte Oberst Nilsen, man solle nicht vergessen, dass dieses „Aufräumen“ immer noch bedeutete Menschen zu töten und deshalb kaum der passende Begriff wäre.
Rønning kam in Reichweite seiner Raketen und feuerte beide ohne zu warten auf den feindlichen Kreuzer ab. Auch wenn das Schiff äußerlich kaum sichtbare Schäden hatte, musste es wohl die Maschinenanlage getroffen haben. Zwei, Drei Knoten, mehr schien das Schiff nicht mehr zu schaffen.
http://up.picr.de/29380109mq.jpg
http://up.picr.de/29380116ra.jpg
http://up.picr.de/29380120fg.jpg
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Løytnant Rønning sah zu, wie beiden Raketen nacheinander den Kreuzer trafen und detonierten. Endlich die letzte Rakete setzte das Schiff in Brand und schien ein größeres Loch in den Rumpf geschlagen zu haben, weil sich der Kreuzer nach dem zweiten Treffer praktisch sofort auf die Seite zu legen begann.
http://up.picr.de/29380157hz.jpg
http://up.picr.de/29380169ey.jpg
http://up.picr.de/29380192mo.jpg
21.08.1975 03:44:12 - : Weapon: AGM-12B Bullpup A #4873 has impacted Zhdanov.
21.08.1975 03:44:12 - : 100% penetration achieved
21.08.1975 03:44:12 - Soviet Union: Zhdanov has suffered weapon damage: 265,9 DPs
21.08.1975 03:44:12 - Soviet Union: Zhdanov damage report: Hangar (4x Medium Aircraft (12.1-18m Long)) has been destroyed!
21.08.1975 03:44:12 - Soviet Union: Zhdanov damage report: 152mm/50 Triple has been heavily damaged.
21.08.1975 03:44:12 - Soviet Union: Zhdanov damage report: Drum Tilt [MR-104 Rys] has been lightly damaged.
21.08.1975 03:44:12 - Soviet Union: Zhdanov damage report: AK-230 30mm/65 Twin has been heavily damaged.
21.08.1975 03:44:12 - Soviet Union: Zhdanov has a minor fire.
21.08.1975 03:44:12 - Soviet Union: Zhdanov has minor flooding.
21.08.1975 03:44:12 - Soviet Union: Zhdanov Det #1 (Mi-24A Hind A) has been destroyed!
21.08.1975 03:44:12 - Soviet Union: Zhdanov Det #2 (Mi-24A Hind A) has been destroyed!
21.08.1975 03:44:12 - Soviet Union: Zhdanov Det #3 (Mi-24A Hind A) has been destroyed!
21.08.1975 03:44:12 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1484 has been lost.
21.08.1975 03:44:15 - : Weapon: AGM-12B Bullpup A #4874 has impacted Zhdanov.
21.08.1975 03:44:15 - : 95% penetration achieved
21.08.1975 03:44:15 - Soviet Union: Zhdanov has suffered weapon damage: 254,6 DPs
21.08.1975 03:44:15 - Soviet Union: Zhdanov damage report: HF Radio [Secure] has been destroyed!
21.08.1975 03:44:15 - Soviet Union: Zhdanov damage report: Egg Cup has been moderately damaged.
21.08.1975 03:44:15 - Soviet Union: Zhdanov damage report: LF Radio [Unsecure] has been destroyed!
21.08.1975 03:44:15 - Soviet Union: Zhdanov has severe flooding.
21.08.1975 03:44:15 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #1485 has been lost.
http://up.picr.de/29380231ll.jpg
http://up.picr.de/29380236kd.jpg
+ + +
Luftwaffenstützpunkt Banak (Lakselv) – 21. August 1975 (Nord 70° 04' 00'' Ost 24° 58' 26'' 03:58 Zulu)
Der Kreuzer schwamm noch immer. Oberst Nilsen befahl den Angriff eines Bombers um die Angelegenheit endlich zu beenden. Flight #5 wurde schon seit Stunden von Cluster-Bomben auf Mk82-Freifallbomben umgerüstet, würde aber bald so weit sein. Auch Flight #2 wurde mangels weiterer Seezielraketen auf Bomben umgerüstet, dies würde aber noch Stunden dauern.
http://up.picr.de/29380292rl.jpg
Anmerkung: Umrüsten von AGM-112 Raketen auf Mk82-Bomben >6 Stunden. Die Umrüstzeiten sind einer der meisten diskutierten Punkte im Matrix-Forum und es wurde daraufhin auch mit irgendeinem Patch ein Schalter eingebaut um diese Zeiten herabzusetzen bzw. auf null zu setzen und es gibt einen Schalter für „unendlich“ Flugzeug-Munition.“ Aber Wir lassen das natürlich auf den „realistischen“ Einstellungen.
Wie realistisch das ist, können Wir nicht mal Ansatzweise sagen, aber 6 Stunden kommen Uns schon sehr viel vor! Vermutlich müssen aber nicht nur die Waffenpylone getauscht werden etc., sondern auch der Bordcomputer bzw. das Zielsystem umgestellt/umprogrammiert werden.
Falls hier Jemand mit Informationen aus erster Hand mitliest, kann er dazu ja ggf. mal etwas sagen?
+ + +
718. Skvadron Detachment Flight #5 – 21. August 1975 (Nord 71° 00' 24'' Ost 27° 05' 38'' 04:35 Zulu)
Løytnant Reidar Eriksen befand sich im Zielanflug auf das Feindschiff. War es nicht dieser Kreuzer, der seinen Kameraden Eldar Østberg abgeschossen hatte? Sicher Major Østberg hatte es wohl darauf angelegt, aber das spielte keine Rolle.
http://up.picr.de/29380439zc.jpg
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Eriksen wollte alles auf den Kreuzer „reinhauen“ was da war und entsicherte die Waffen.
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+ + +
http://up.picr.de/29380504yl.jpg
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Løytnant Eriksen stellte zufrieden fest, dass die 20mm Geschosse allesamt ins Deck einschlugen, aber sicher keine Wirkung auf den Panzerstahl hatten. Zu seinen Ärger verfehlten die Bomben das Ziel und schlugen alle seitlich des Schiffs auf die Wasseroberfläche auf. Allerdings konnte er sehen, dass die Druckwellen der Bomben trotzdem ihre Wirkung hatten, die Schlagseite des Kreuzers nahm zu.
http://up.picr.de/29380539mu.jpg
http://up.picr.de/29380591vi.jpg
21.08.1975 04:33:46 - Soviet Union: Zhdanov has a major fire.
21.08.1975 04:33:46 - Soviet Union: Zhdanov has sealed all leaks.
21.08.1975 04:36:30 - Soviet Union: New contact! Designated BOGEY #1487 - Detected by Zhdanov [Sensors: Mk1 Eyeball] at 218deg - 0,9nm - No Contrail Detected.
21.08.1975 04:36:33 - : Weapon: 20mm M39 x 2 Burst [80 rnds] has impacted Zhdanov
21.08.1975 04:36:33 - : 95% penetration achieved
21.08.1975 04:36:33 - Soviet Union: Zhdanov has suffered weapon damage: 1,9 DPs
21.08.1975 04:36:41 - : Weapon: Mk82 500lb LDGP missed Zhdanov by 85m
21.08.1975 04:36:41 - : Weapon: Mk82 500lb LDGP missed Zhdanov by 60m
21.08.1975 04:36:41 - : Weapon: Mk82 500lb LDGP missed Zhdanov by 49m
21.08.1975 04:36:41 - : Weapon: Mk82 500lb LDGP missed Zhdanov by 46m
21.08.1975 04:36:41 - Soviet Union: Zhdanov has suffered blast damage: 24,3 DPs
21.08.1975 04:36:41 - Soviet Union: Zhdanov damage report: Egg Cup has been moderately damaged.
21.08.1975 04:36:41 - Soviet Union: Zhdanov has suffered blast damage: 21,6 DPs
21.08.1975 04:36:41 - Soviet Union: Zhdanov damage report: 152mm/50 Triple has suffered additional heavy damage.
21.08.1975 04:36:41 - Soviet Union: Zhdanov damage report: Drum Tilt [MR-104 Rys] has been lightly damaged.
21.08.1975 04:36:41 - Soviet Union: Zhdanov has suffered blast damage: 10,8 DPs
21.08.1975 04:36:41 - Soviet Union: Zhdanov has suffered blast damage: 0,2 DPs
+ + +
Løytnant Eriksen drehte ab und wollte sich schon unbesorgt auf den Heimweg begeben, als die Raketenwarnung losgellte.
http://up.picr.de/29380608yc.jpg
http://up.picr.de/29380617zw.jpg
Nachbrenner und Höhe, das müsste reichen – zumindest hoffte dies Løytnant Reidar Eriksen. Anderenfalls - schoss es ihm durch den Kopf - wäre er wohl der berühmte „letzte“ Tote.
http://up.picr.de/29380676qy.jpg
Aber es reichte aus und Eriksen flog nach Hause.
http://up.picr.de/29380693px.jpg
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Luftwaffenstützpunkt Banak (Lakselv) – 21. August 1975 (Nord 70° 04' 00'' Ost 24° 58' 26'' 04:45 Zulu)
Stoisch nahm Oberst Nilsen die Meldung über gesichtete Seezielraketen zur Kenntnis. War das Versenken von Fischerbooten die einzige Reaktion zu der die Russen fähig waren? Das musste ein Nachspiel haben!
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330. Skvadron Detachment Flight #3 – 21. August 1975 (Nord 71° 07' 30'' Ost 27° 49' 11'' 06:12 Zulu)
Flight #3 drehte schon seit mehreren Stunden kleine Kreise beobachtete den Kreuzer. Diese lag still im Wasser, neigte sich aber immer weiter zur Seite. Jetzt endlich war es soweit. Die Drehbewegung beschleunigte sich und das Schiff kenterte. Es trieb einige Minuten lang Kiel oben auf dem Wasser, sackte dann zum Heck hin ab und versank in den Fluten der Barentssee. Zahlreiche Überlebende versuchten sich auf kleine Boote und Rettungsinseln zu retten und die Männer an Bord von Flight #3 fragten sich ob sie helfen sollten? Dann aber war klar – zuerst Henrikson – dann sehen wir weiter…
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http://up.picr.de/29380896zi.jpg
21.08.1975 06:03:14 - Soviet Union: Zhdanov has a severe fire.
21.08.1975 06:10:53 - NATO: 330. skvadron Det #3 Sea King Mk43 reports BDA status change on contact: Zhdanov - Destroyed - Severe Fire - No Flooding
21.08.1975 06:10:55 - Soviet Union: Zhdanov is sinking!!!
21.08.1975 06:10:55 - : Event: 'Zhdanov Sunk' has been fired.
21.08.1975 06:10:55 - Soviet Union: Amphibious Group has no units left; dissolving...
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Luftwaffenstützpunkt Banak (Lakselv) – 21. August 1975 (Nord 70° 04' 00'' Ost 24° 58' 26'' 06:12 Zulu)
Oberst Nilsen stand am Kartentisch, als die Ordonanz mit einem Marineoffizier im Schlepptau in der Tür erschien.
„Oberst Nilsen? Ich bin Kommandør Håkon Löfgren. Ich soll hier das Kommando über die Sondereinsatzgruppe „Nordkapplatået“ übernehmen. Ich bin gerade aus Oslo kommend gelandet und habe keine neueren Information vorliegen. Die Russen müssten aber mittlerweile ihr Ziel erreicht haben? Bitte bringen Sie mich auf den neusten Stand – wo findet die Landung der russischen Truppen statt?“
Nilsen schaute verdutzt auf den Kommandør - „Landung? Russen? Gibt’s hier keine!“
„Wie bitte?“
„Wir führen gerade eine Such- und Rettungsmission zur Trondheim durch, außerdem werden insgesamt fünf Fisch-Trawler vermisst. Die Verantwortlichen dafür sind auf dem Weg ins Gulag, äh Sibirien, zumindest die, die wir nicht versenkt haben.“
„Sibirien? – ich verstehe nicht – hören Sie auf mit mir Scherze zu machen Oberst Nilsen.“
„Kommandør Löfgren – so wie ich das sowjetische Oberkommando kenne, werden die wenigen Überlebenden der russischen Invasionsflotte sicherlich mit Arbeitslager für ihr Versagen bestrafft. Aber sein Sie unbesorgt, es sind nicht allzu viele. Ein paar Schnellbootbesatzungen – und von denen sicher auch nur die Kommandanten - wenn überhaupt. Und die haben das Arbeitslager verdient, diese Männer haben wehrlose Fischer ermordet!“
„Was sagen Sie da?“
„Meine Piloten und ihre Jungs mit den Schnellbooten haben die feindliche Invasionsflotte restlos versenkt. Komplett! Als letztes ist just gerade eben der Kreuzer gekentert und gesunken. Alles in allem halten sich unsere Verluste in engen Grenzen. Vier meiner Jagdbomber, die Trondheim und zwei Torpedoboote. An die gegnerischen Schnellboote kommen wir nicht mehr heran, wir haben keine geeignete Munition mehr und irgendwann wird sicher auch die feindliche Luftwaffe hier aufkreuzen. Bis das der Fall ist, holen wir die Überlebenden der Trondheim da raus und ja – hiermit übergeben ich Ihnen das Kommando über die Sondereinsatzgruppe „Nordkapplatået“ – Sir!“
http://up.picr.de/29381076sd.jpg
http://up.picr.de/29381080zm.jpg
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+ + +
#080 NI#
hohe_Berge
04.06.17, 10:59
Sehr schön. Danke hierfür.
Glück Auf
Werter hohe_Berge,
habt Dank!
H34DHUN73R
05.06.17, 10:44
Klasse AAR, werter Bigfish :)
Schön, dass Ihr den Kreuzer noch erledigen konntet, macht den Sieg perfekt :)
Sehr schöner Erfolg, ich bin ja dann schonmal auf die nächste Mission gespannt.
Ein Szenario, indem man in der UdSSR selber einfällt kenne ich sonst nur aus World in Conflict :D
Werte Regenten,
habt Dank! - Es folgt ein kleines Intermezzo (BBC Ihr wisst schon ;) ) - dann geht es weiter mit dem Hausbesuch.
Ärgerlicherweise hat das letzte Update von Command, dass gerade erschienen ist unser Word abgeschossen. Wir haben also erst mal ein Image zurückgespielt und spielen mit dem älteren Versionsstand weiter. Bis wir die Installation erneut probieren. Bzw. Wir warten auf das nächste Update. Weitere Berichte über Ausfälle mit dem Update 1.12 (+1.12.2 + Build 936.15) haben Wir nicht gefunden. Es scheint also kein grundlegendes Problem zu sein. Ärgerlich aber gut - IT - so isses eben - und Unser Riecher direkt vor dem Patch ein Image zu ziehen war wieder mal Gold wert.
Werte Regenten,
zu diesem Szenario wollen Wir noch einige Anmerkungen machen, denn hier werden schon einige Probleme deutlich:
Zu erst - Wir erwähnten es bereits: Die KI ist geskriptet. Auch wenn dabei sehr viel mehr möglich ist als bei Harpoon, letztlich fährt die KI stur ihre Befehle ab!
Damit geht Hand in Hand, dass die KI-Einheiten kein Verständnis für sich selbst noch für andere KI-Einheiten besitzen. Das sieht man hier wunderbar daran, dass die Osa's völlig willkürlich in ihrer Suchzone herum gefahren sind. Gegen Ende des Spiels war dies fürchterlich falsch. Die Osa's konnten im Norden der Invasionsflotte nicht helfen. Besser wäre es, man könnte auch Schiffen in fremden Gruppen sagen: Beschütze folgende Einheiten und schiebe dich dazu immer möglichst zwischen den Feind und das Schutzobjekt. Wenn die KI dann noch die wahrscheinlichsten Angriffsvektoren kalkulieren würde, wäre der Effekt ein Knaller. Das kann nicht so schwer nicht sein, für die Lufteinheiten gibt es mittlerweile ein Eskorten-Konzept. Das wäre also nur ein erweiterter Skript-Mechanismus.
Entweder mit einem Eskortenkonzept, oder ab durch entsprechendes Szenario-Design hätten die Osa's die Fjorde kontrollieren müssen! Insbesondere dann, als die Landungsflotte sich dem Ziel genähert hat. Aber wie gesagt: Wir vermuten der Szenario-Designer wollte gar nicht, dass sich die Norweger in den Fjorden verstecken. Sorry: Genau dafür sind die Schnellboote doch da - besonders die Torpedoboote - diese Taktik ist doch in Norwegen praktisch zwingend. Das Ausnutzen des Geländes war schon immer elementarer Bestandteil einer Schlacht - In Norwegen somit bei "Coastal Action" doch ganz klar die Fjorde! Das halten Wir für einen üblen Designfehler im Szenario.
Das gänzliche fehlen russischer Starflügler ist ebenfalls bedenklich. Man sieht hier sehr schön, dass der Designer das Szenario "klein" halten wollte. Aber so ist es doch ziemlich Unausgewogenen und für die NATO viel zu leicht! Zumindest eine Einheit der Moskwa-Klasse (https://de.wikipedia.org/wiki/Moskwa-Klasse) täte der russischen Seite sehr gut. Dazu vielleicht bei den Norwegern zwei weitere RF-5A zur Luftabwehr mit der Bordkanone. Die Kiew-Klasse wäre wegen ihrer SS-N-12 Sandbox dann leider Overkill für dieses Szenario...
Tatsächlich ist auch hier der Zielpunkt der Landungsschiffe außerhalb der Fjorde. Der edle Oberlehrer hat dies schon angesprochen. Aber das Eindringen in die Fjorde wäre genau der Reiz. Es ist verrückt eine Invasion an eine Stelle durchzuführen, von der aus man dann doch zu Fuß weiter vorrücken muss. Dass mag in Holland gehen, der Normandie, aber nicht in Norwegen. Nicht 1975 bei der schlechten Infrastruktur. Ein Szenario mit echtem Kampf in den Fjorden wäre toll, aber die KI dürfte das nicht können.
Warum der Designer der UDSSR Rules of Engagement gegeben hat, die das Feuern auf unbekannte Ziele erlaubt, wissen Wir nicht. Sind die Russen so verrückt? Oder ist das nur typisch westlicher Aberglaube? Gibt es Präzedenzfälle, die so ein Verhalten nahelegen? Wir denken, dass ist auch ein Fehler im Szenario-Design.
Weiterhin: Es gibt keine Events, wo die Russen Punkte erhalten - oder sind Wir Blind? Solange also Norwegen auch nur ein einziges Landungsboot zum Sinken bringt, hat es gewonnen. Das gibt 150 Punkte und das ist die Mindestpunktzahl für den Sieg. Abzüge durch eigene Verluste gibt es nicht. Es erklärt sich nur wieder durch die Spielweise. Spielt man nach dem Prinzip "Voller Angriff" ist es nämlich gar nicht mal sicher überhaupt ein Landungsboot zutreffen.
Dazu passt auch, dass es kein UDSSR Sieg-Event gibt, wenn die Russen ihr Ziel erreicht haben und dort einen Zeitraum X verbringen - also erfolgreich Truppen landen.
Alles in allem - ein nettes aber völlig unausgewogenes Szenario! Schon kleinere Änderungen der Suchzonen der Osa's hätten einen völlig anderen und viel besseren Spieleindruck hinterlassen. Die Spiel KI wird wohl nie so was wie Intuition haben, aber mit den Möglichkeiten die Command jetzt schon bietet, hätte man sehr viel mehr rausholen können, wodurch ein beinahe intelligentes KI-Verhalten entstanden wäre.
Inwiefern ist es denn möglich, eigene Szenarien zu erstellen und der KI da ein entsprechendes Verhalten mitzugeben?
Habe mal, bescheiden wie ich über mich urteile wohl eher auf einem maximal leichtkundigem Niveau, in Arma III ein paar Missionen gebastelt für meinen Clan, aber schon das war eine Heidenarbeit einiger Stunden, wo man sich noch viele Stunden mehr reinfuchsen kann, wenn man will mit Scripts etc.
Ist das hier ähnlich?
Werter Azrael,
je nach Umfang - also primär Anzahl der Einheiten - kann man Tage mit dem Erstellen eines Szenarios verbringen. Gerade das Abstimmen unterschiedlicher Verbände aufeinander kann eine Sisyphusarbeit sein - und genau das Abstimmen fehlt hier auch. Wir denken anstatt einer einzigen Suchzone hätten die Russen drei bis vier Suchzonen haben müssen und per Event hätte man den Osa's diese Suchzonen "dynamisch" zuweisen müssen. Alleine das würde einen komplett anderen Eindruck vermitteln - Egal ob man "aufs Ganze geht" oder "taktisch besonnen" spielt...
Trotz der Designer-Mängel ein schöner Erfolg, das muß man auch erstmal hinbekommen.
Irgendwo bei der Auflistung der Kreuzerschäden war zu sehen, das er einige "Hind"-Kampfhubschrauber an Bord hatte (Post #314), schon deren Einsatz hätte bestimmt mehr Probleme bei den Verteidigern verursacht. Warum sie nicht eingesetzt wurden, weiß ja auch nur der Szenarioersteller.
Werter Taurus,
die Hind-Hubschrauber wurden ja eingesetzt, nur nicht konsequent. Das liegt ganz eindeutig am Setup. Es gibt eine ASuW-Mission zu Aufklärungszwecken für die Hormone und die Hinds. Hätte es stattdessen eine eigene ASuW-Mission für die Hinds gegeben die so eingestellt wäre, dass die Hinds gleichzeitig in der Luft sind, hätte das viel mehr Ärger bedeutet. Deshalb auch der Vorschlag die Moskwa-Klasse zu benutzen. Die hat einfach viel mehr Hubschrauber an Bord und könnte damit permanent Druck machen anstatt nur alle paar Stunden...
Ein paar mehr Hubschrauber, ein weiterer Luftabwehrzerstörer, mehr getrennte Missionen, die Positionsabhängig von den Landungsschiffen gesteuert werden und der Charakter des Szenarios bliebe erhalten, wäre aber deutlich fordernder zu spielen.
Werte Regenten,
hier mal sehr anschaulich, wie die Nordkinn-Halbinsel aussieht:
http://www.berg-welten.de/Nordkinn/Nordkinn.html
Diese Straße hier zwischen Mehman und Kjøllefjord gibt es erst seit Mitte/Ende der 1980er
http://www.youtube.com/watch?v=nDwn5-Ct_DY
Es ist also gut zu sehen, dass das tatsächliche Invasionsziel der Schiffe Kinnarodden
(https://de.wikipedia.org/wiki/Kinnarodden) im diesem Szenario ziemlich schräg gewählt ist ;)
Edit:
Äh ja - und eine Anmerkung noch - die Strecke Mehman <> Kjøllefjord kann man schon sehr gut Querfeldein innerhalb weniger Stunden zurücklegen!!! Im Winter wenn Schnee liegt - mit dem Snowmobil - War geil hat Spaß gemacht... ;)
Werter Taurus,
die Hind-Hubschrauber wurden ja eingesetzt, nur nicht konsequent. Das liegt ganz eindeutig am Setup. Es gibt eine ASuW-Mission zu Aufklärungszwecken für die Hormone und die Hinds. Hätte es stattdessen eine eigene ASuW-Mission für die Hinds gegeben die so eingestellt wäre, dass die Hinds gleichzeitig in der Luft sind, hätte das viel mehr Ärger bedeutet. Deshalb auch der Vorschlag die Moskwa-Klasse zu benutzen. Die hat einfach viel mehr Hubschrauber an Bord und könnte damit permanent Druck machen anstatt nur alle paar Stunden...
Ein paar mehr Hubschrauber, ein weiterer Luftabwehrzerstörer, mehr getrennte Missionen, die Positionsabhängig von den Landungsschiffen gesteuert werden und der Charakter des Szenarios bliebe erhalten, wäre aber deutlich fordernder zu spielen.
Ja natürlich, aber ich hätte präziser formulieren müssen. Denn ich meinte einen weiteren gemeinschaftlichen Hind-Einsatz zum Ende des Szenarios, der Sinn gemacht hätte indem sie den norwegischen Schnellbooten in den Fjorden möglichst zugesetzt hätten. Oder wenigstens soweit beschäftigt, das sie keinen koordinierten Raketenangriff hätten starten können.
Aber das wäre wohl viel zu viel verlangt von einer KI.
Werter Taurus,
Aber das wäre wohl viel zu viel verlangt von einer KI.
Von der KI ja - aber nicht vom Szenario-Designer - dann das wäre spielend möglich gewesen den Hind-Hubschraubern eine entsprechende Mission zu geben...
Ihr seht - das Szenario hätte viel mehr hergegeben - wenn das Setup nur entsprechend Detailliert ausgefallen wäre ;)
Werter Taurus,
Von der KI ja - aber nicht vom Szenario-Designer - dann das wäre spielend möglich gewesen den Hind-Hubschraubern eine entsprechende Mission zu geben...
Ihr seht - das Szenario hätte viel mehr hergegeben - wenn das Setup nur entsprechend Detailliert ausgefallen wäre ;)
Eine derart ausgefeilte (und daher ausgefuchste) KI würde das Spiel dann bestimmt viel zu teuer machen...oder erst garnicht auf dem Markt erscheinen, weil sich die Militärs das Programm vorher krallen und als streng geheime Übungssoftware deklarieren würden. :D
Oberlehrer
07.06.17, 23:33
Wir werden uns den Abschluss des Szenarios noch mal genauer zu Gemüte führen; hier noch ein paar relevante Fundstücke auf youtube.
Hind gegen Landungsverband mit gelenkten Raketen (ab ca. 29:30):
https://www.youtube.com/watch?v=qm0U7I2aytA&feature=youtu.be&t=1788
Hind gegen Landungsverband mit ungelenkten Raketen (nach ca. 8 Sekunden):
https://www.youtube.com/watch?v=1t-pHszGYW0&feature=youtu.be&t=8
Seezielrakete gegen Landungsschiff (Hoyerswerda-Klasse, etwas kleiner als Ropucha):
https://www.youtube.com/watch?v=d5O9pP1NWkA
Der Sprengkopf dieser Seezielrakete wiegt 250 kg; also rund doppelt so viel wie Penguin und Bullpup.
Werte Regenten,
haben Wir hier eine völlig bekloppte Idee postuliert um mit U-Booten per Wahlgesang zu kommunizieren? Wir stellen gerade erfreut fest, dass Wir nicht alleine sind mit solch verschwurbelten Gedankengängen:
http://www.thedrive.com/the-war-zone/8778/the-u-s-navy-tried-to-turn-whale-songs-into-secret-code
Nur war Unser Jonsey erfolgreicher als diese Jungs :cool:
Bedeutet das jetzt aber:
1) Wir sind "normal" und müssen wegen solch abstruser Ideen nicht zum Arzt?
2) Oder da sind noch mehr "nicht normal" und müssen auch zum Arzt? :eek:
Werter Taurus,
Eine derart ausgefeilte (und daher ausgefuchste) KI würde das Spiel dann bestimmt viel zu teuer machen...oder erst garnicht auf dem Markt erscheinen, weil sich die Militärs das Programm vorher krallen und als streng geheime Übungssoftware deklarieren würden
Die würden daraus nur ein Milliardengrab machen - besser man lässt so was harmlose Computerspieler finanzieren! Aber wie gesagt es geht gar nicht um KI Logik, sondern um Szenario-Vorgaben. Dass das dann wie eine "clevere" KI aussieht ist nachrangig.
Werter Oberlehrer,
habt Dank!
#06 Aufmarsch (21. - 24. August 1975)
http://up.picr.de/24185906ar.png
HMS Caledonia (Royal Navy Training Center - Flottenstützpunkt Rosyth) – 21. August 1975 (Nord 56° 01' 53'' West 3° 26' 55'' 06:10 Zulu)
Nach wie vor fassungslos starrte Ted Shriver auf den kleinen Fernseher in der Offiziersmesse. Dafür, dass jeder Soldat zurzeit mehr als genug zu tun hatte, war der Raum beachtlich gut gefüllt. Auf BBC One liefen die Nachrichten. Irgendjemand hatte Richard Baker der eigentlich für die Nine O'Clock News zuständig war, schon früh an diesem Morgen aus dem Bett geholt um eine Sondersendung zu moderieren. Baker kommentierte Bilder die in einer Liveschaltung für die ebenfalls erstaunlich früh am Tage ausgestrahlten Dagsrevyen des Senders NRK eingespielt wurden.
Wie schon am Abend zuvor, war das Bild grausam schlecht. Der norwegische Reichsrundfunk bekam seine Bilder von einem Kamerateam am Nordkap, musste diese nach Oslo in die Nachrichtenzentrale senden um von dort aus alle angeschlossenen Sendeanstalten zu versorgen. Auf den Bildern war wieder Ted Shrivers neustes persönliches Hassobjekt – ein Reporter von NRK – zu sehen.
Sicherlich liefen Live-Übertragungen mittlerweile schon planmäßig ab. Das Team Vor-Ort hatte einen Übertragungswagen um das Kamerabild direkt zu einem Satellit senden zu können und entweder griffen andere Anstalten das Signal direkt vom Satelliten ab, oder bekamen es auf gleichem Wege über weitere Satelliten und Relaisstationen zugesandt.
Ted Shriver stutzte: „Wie zum Teufel haben die einen Übertragungswagen auf diesen Berg bekommen?“ Auch wenn das Fahrzeug nicht im Bild zu sehen war, es musste ja vorhanden sein. Der Aufwand seit dem größten Live-Ereignis – der Krönung der englischen Königin Elisabeth II am 02. Juni 1953 – war schon etwas geringer geworden. Dennoch waren Live-Schaltungen (https://de.wikipedia.org/wiki/Live%C3%BCbertragung) alles anderes als trivial. „Dort muss doch eine Sendewagen stehen?“
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/27/DuMont_Telecruiser_-_Early_TV_production_truck.jpg
Bild 75: Früher Übertragungswagen (Production Truck) aus dem Jahr 1949
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DuMont_Telecruiser_-_Early_TV_production_truck.jpg
Ted Shriver war wieder kurz vorm Explodieren. Er wollte wissen wo der Sendewagen stand und wie dieser auf den kahlen Fels gelangt war?
Das Kamerabild wurde geschwenkt und einige hundert Meter draußen auf See konnte man ein qualmendes Kriegsschiff sehen, das schräg im Wasser lag.
Norwegisch konnte keiner von Ihnen, auch der Nachrichtensprecher verstand scheinbar kein Wort, aber plötzlich begann einer der anwesenden Offiziere zu Übersetzen:
„Liebe Zuschauer nach den Ereignissen des gestrigen Abends sehen sie hier die letzten Reste einer russischen Invasionsflotte. Der feindliche Kreuzer Schdanow wurde zuletzt vor einigen Stunden von einem unserer Kampfflugzeuge bombardiert und liegt seitdem brennend in der See.“
„Eine Stellungnahme was hier genau vorgefallen ist, seitens staatlicher Stellen oder des Militärs steht noch aus. Dass es sich aber um den Versuch einer Invasion gehandelt hat steht außer Frage. Wir konnten sehen, dass in der Ortschaft Kjøllefjord mittlerweile mehrere hundert gefangene russische Soldaten, bewacht von Kräften der Heimevernet, versammelt sind.“
„Ob diese Ereignisse im Zusammenhang mit dem Verschwinden von fünf örtlichen Fischerbooten stehen ist bislang ebenfalls unklar. Bekannt ist aber ein Funkspruch eines der vermissten Trawler über eine plötzliche Explosion an Bord.“
„Bis vor kurzem konnte man auch mehrere unserer Schnellboote sehen, diese sind aber mittlerweile abgezogen. Sicher ist aber, dass dieses Vorhaben der Russen gescheitert ist. Man kann somit von einem großen Abwehrerfolg un…“
„Da sehen sie das meine Damen und Herren? Der Kreuzer dreht sich und… - ja er kentert, er dreht sich nach Kiel oben. Ja ja er liegt jetzt Kiel oben in der See.“
„Unfassbar was sich in den letzten zwölf Stunden hier an der Küste ereignet hat. Und jetzt ja… – sehen sie – schauen sie sich das an verehrte Zuschauer, der Kreuzer sinkt.“
„Meine Herren, was für ein Anblick! Damit ist auch das letzte russische Kriegsschiff das wir in den letzten Stunden sehen konnten gesunken. Wir dürfen mit Sicherheit heute als Nation stolz darauf sein, was unsere großartigen Streitkräfte erreicht haben. Auch wenn es insgesamt nach meinem Eindruck nicht sehr viele feindliche Schiffe gewesen sind, dürften die Sowjets wohl andere Pläne verfolgt haben.“
„Man kann mit Sic….“
Plötzlich brach das Bild ab. Es dauerte eine Minute, dann erschien Richard Baker im Studio der BBC auf dem Schirm.
„Sehr geehrte Damen und Herren, leider haben wir die Verbindung zum norwegischen Rundfunk verloren. Aber auch so können wir sagen, dass sich die Situation erheblich verschärft hat. Haben wir seit Beginn des Krieges nur von begrenzten See- und Luftgefechten gehört, ist doch nunmehr klar dass die Russen auch einen Bodenkrieg begonnen haben. Noch liegen uns vom Kontinent keine Informationen über ein Vorrücken an der innerdeutschen Grenze vor, aber aus gut Informierten Kreisen hören wir, dass damit jederzeit zu rechnen ist.“
Soviel zu den aktuellen Ereignissen am Nordkap. Wir melden uns wieder zur vollen Stunde und hoffen bis dahin mehr zu erfahren, was dort heute Nacht passiert ist. Für die BBC aus dem Studio London ihr Richard Baker.
+ + +
Schnaubend stürmte Ted Shriver aus der Offiziersmesse. Vor der Tür angekommen gesellte er sich zu einer Gruppe Lieutenants und bat um Feuer. Seit er auf diesem verdammten Stützpunkt war, hatte sich sein Tabak-Konsum vervielfacht und er dachte bereits daran die Kosten dafür über die Spesenrechnung auszugleichen, oder sich gleich ein Freikontingent genehmigen zu lassen.
„Na Mister Shriver – was sagen Sie zu den Nachrichten?“
Mürrisch aber eiskalt begann Ted Shriver zu antworten: „Aus der Entfernung kann das jeder, ich war an Bord der Bacchante als wir getroffen wurden!“
„Sie wären also lieber da draußen gewesen, als sich dieses Gefecht im Fernsehen anzusehen?“
„Das ist mein Job, hier gibt es für mich nichts zu tun.“
„Sie wollen also wieder da raus?“
„Ja selbstverständlich, sie etwa nicht?“
„Nur völlig verrückte Soldaten freuen sich auf eine Schlacht. Jeder Soldat der bei Verstand ist, wird alles tun um einen Krieg zu vermeiden. Es hat schon seinen Grund, warum militärische Konflikte üblicherweise von Politikern begonnen werden.“
„Wo bleibt denn ihr Heldenmut um für Gott und Vaterland - für die Königin - ins Feld zu ziehen?“
„Sie haben zu viele schlechte Bücher gelesen Mister Shriver. Aber ich habe gehört, Sie und ihr Team gehen mit uns da raus nach Norwegen?“
„Ja, sofern es dann noch ein Norwegen gibt. Die Russen waren ja wohl schon fast dort!“
„Wir haben viel in Norwegen trainiert. Das Land ist weit hinsichtlich der Entfernungen und man kommt über Land praktisch nicht voran. Solange die Russen versuchen am Nordkap zu landen droht Oslo keine Gefahr. Die Russen brauchen das Nordkap, damit ihnen Niemand in den Rücken fallen kann, aber bis Norwegen fällt dauert es schon etwas länger.“
„Und Sie glauben, dass diese paar Soldaten hier ausreichen um Norwegen zu halten? Die Russen haben doch hunderttausende Mann, ungezählte Bomber und Panzer.“
„Mit Bombern erobert man kein Land, Panzer nutzen in Norwegen überhaupt nichts und wegen des Geländes kann es keinen großen Truppenaufmarsch geben. In diesem Land können Sie mit zwei gut versorgten und ausgebildeten Brigaden eine ganzes Armee-Korps aufhalten, wenn sie sich an der richtigen Stelle verschanzen.“
„Und das haben sie vor?“
„Wir Mister Shriver – wir haben das vor – denn sie kommen ja mit uns!“
„Ich war in Korea und Vietnam, da wird Norwegen nicht anders sein junger Mann.“
„Wenn Sie das sagen muss es wohl stimmen Mister Shriver. Einen guten Tag noch, wir müssen jetzt zu unseren Kompanien.“
„Ich wünsche Ihnen ebenfalls einen guten Tag. Vielleicht können mein Team und ich einige Aufnahmen von ihrem Training machen?“
„Vielleicht, dass müssen sie den Kommandeur fragen.“
+ + +
http://up.picr.de/29442860vr.png
Bild 76: Wappen der USS Tunny (SSN-682)
Quelle https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ssn682_patch.jpg
USS Tunny (SSN-682) – 21. August 1975 (Nord 72° 56' 34'' Ost 15° 09' 59'' 06:32 Zulu)
Die USS Tunny hatte eine längere Marschfahrt aus dem Mittelmeer hinter sich. Am sechsten März war das U-Boot der Sturgeon-Klasse in Charleston (South Carolina) aufgebrochen, hatte den Atlantik überquert und wurde am 16. März des Jahres dem Kommando der sechsten US Flotte im Mittelmeer unterstellt. Nach einem groß angelegten Manöver der sechsten Flotte im Juli bis Anfang August verlies die Tunny just zu Beginn des Krieges das Mittelmeer. Eilig wurde die anstehende Überholung nach fünf Monaten Einsatzfahrt gestrichen und die Tunny nach Großbritannien beordert. Dort wurden unterstützt vom U-Boot-Tender USS Canopus (AS-34) die nötigsten Reparaturen und Überholungen durchgeführt, die Nahrungsmittel ergänzt und zwei erkrankte Mannschaftsmitglieder ausgetauscht.
Die USS Canopus war eigentlich der U-Boot-Tender von SUBRON 14, die mit Ihren U-Booten mit ballistischen Raketen in Holly Loch in Schottland stationiert war.
http://up.picr.de/29434657pc.jpg
Bild 77: U-Boot-Tender USS Canopus (AS-34)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:USS_Canopus.jpg
Am 12. August verlies die Tunny Holly Loch mit dem Generalkurs Nordmeer ihren Liegeplatz und schlich seitdem mit kleiner Fahrt nach Norden. Der Auftrag lautete feindliche U-Boote aufzuspüren und zu versenken, die erneut den Durchbruch in den Atlantik versuchen wollten.
Commander Dennis Y. Sloan war gerade in seine Kajüte gegangen, nachdem er persönlich das über dem Schott zu den Quartieren angebrachte Hufeisen gerade gerückt hatte. Die Holztafel mit dem Hufeisen stammte von Mrs. Lola Aiken persönlich. Und Lola Aiken war nicht irgendjemand sondern die Taufpatin der USS Tunny. Der Glücksbringer wurde daher mit entsprechendem Respekt gewürdigt.
Commander Sloan vertiefte sich in die letzten Meldungen, wonach am Nordkap eine russische amphibische Landung im Gange war. Die Tunny stand viel zu weit südlich um hier eingreifen zu können und soweit nach Norden wollte er auch nicht geraten. Die feindliche U-Boot-Abwehr dürfte in der Barentssee sicherlich am effektivsten sein, bei gleichzeitig minimaler Unterstützung durch eigene Kräfte. Nein die Barentssee war das Wohnzimmer der sowjetischen Nordmeerflotte und schon im Frieden war es äußerst gefährlich sich hier aufzuhalten. Die Sowjets führten häufige und massive Manöver in der Barentssee durch und es gab mehr als nur beinahe Unfälle, wenn ein amerikanisches U-Boot den Auftrag hatte diese Manöver zu belauschen.
Unfälle von U-Booten nach dem zweiten Weltkrieg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_U-Boot-Ungl%C3%BCcken_seit_1945
Hier insbesondere Verweis auf USS Grayling (SSN-646) am 20. März 1993. Aber auch HMS Vanguard (S28) im Februar 2009 (Und der Atlantik ist so groß!)
Und diese Liste enthält recht sicher nur die Unfälle/Vorfälle, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht haben verheimlichen lassen.
Besser die Tunny hielt respektvollen Abstand zur Barentssee und nutzte stattdessen das gesamte Nordmeer als Jagdgebiet.
Es klopfte an der Tür und Commander Sloan pfiff mehr als er sprach: „Herein.“
In der Tür erschien Seaman Stackleather, an Bord verantwortlich für die Kommunikation.
„Ja Seaman, was gibt es?“
„Sir – wir haben gerade über die COM-Boje, die wir vor einer Stunde ausgesetzt haben, die Aufforderung erhalten umgehend Kontakt mit dem COMSUBLANT aufzunehmen.“
„Danke Seaman – Sie können gehen.“
Commander Sloan legte seine Unterlagen zur Seite, schnappte sich seine Kappe und stapfte in die Kommandozentrale des U-Boots. Lieutenant Commander Mark Tandy stand am Kartentisch und erspähte den Kommandanten: „Kommandant auf Brücke“.
„Mark was will der Admiral von uns?“
„Wenn ich das nur wüsste Sir!“
„Also dann fragen wir mal nach.“
„Aye aye Sir.“
Lieutenant Commander Tandy verließ die Zentrale Richtung Funkerbude und kam etwa zehn Minuten später zurück. Er starrte zu Commander Sloan, versuchte zu lächeln, aber der Commander begriff sofort dass es sich nicht um gute Neuigkeiten handeln würde.
FROM: COMSUBLANT
ORDERS: 210600ZAUG75
TO: Commander USS Tunny SSN-682
Immediately leave current station North Sea and heading north towards LIMA5 outside RED BASTION 1 Barents Sea till 240000ZAUG75. Further orders to come.
For your information: Norwegian Air and Naval Forces sunk during the last 24 hours several enemy amphibious landing ships and escorts. Russian invasion of North cap military installations is stopped.
DISTRIBUTION: COMSUBRON 4
„Verdammt, die letzte Ecke wo ich jetzt hin will.” entfuhr es Commander Sloan und Lieutenant Commander Tandy nickte bedächtig mit dem Kopf.
„Das kann ja nur eines bedeuten Commander?“
„Ich fürchte Sie haben Recht Mark. Wir sollen uns um die Boomer kümmern.“
„Dann befürchten die Jungs in Washington einen Atomschlag?“
„Selbst wenn nicht, war das zu erwarten. Die Russen haben versucht unsere strategischen Boote zu versenken, jetzt müssen halt ihre dran glauben.“
„Die Tunny gegen die gesamte Nordmeer Flotte?“
„Vielleicht, aber es würde mich sehr wundern, wenn wir das einzige Boot hier in der Gegend wären!“
Commander Sloan schüttelte den Kopf: „Stecken Sie einen Kurs ab und erteilen Sie die Befehle – fürs erste weiterhin kleine Fahrt. Wir haben drei Tage Zeit um auf Station zu gelangen. Wir müssen also nicht mehr Krach machen als unbedingt nötig.“
Damit verschwand Commander Sloan Richtung Kabinen und lies einen nachdenklichen Ersten Offizier zurück.
+ + +
#081 NI#
Erinnert mich an die ZDF-Doku "Der Dritte Weltkrieg", wo das auch langsam eskalierte... spannend!
Sehr schön geschrieben, dann warten wir wieder auf weitere neue spannende Texte. Habt Ihr denn wieder mehr Zeit für uns? ;-)
Werter Azrael,
Werter KIWI,
habt Dank!
Habt Ihr denn wieder mehr Zeit für uns? ;-)
Nein - aber Wir nehmen Uns was geht ;)
#06 Aufmarsch (21. - 24. August 1975)
http://up.picr.de/29443166ag.jpg
Bild 78: Wappen der USS Whale (SSN-638)
Quelle: http://navsource.org/archives/08/pdf/0863810.pdf / http://www.navsource.org/archives/08/08638.htm
USS Whale (SSN-638) – 21. August 1975 (Nord 70° 59' 39'' Ost 16° 19' 07'' 08:03 Zulu)
FROM: Chief of Naval Operations
ORDERS: 210735ZAUG75
TO: ALL USN Naval Forces
//FLASH //FLASH //FLASH
ALERT CONDITION RED
Soviet Naval Forces strikes NATO submarines with nuclear depth charges in the Mediterranean Sea.
One hour before French submarine S648 Junon was sunk by soviet Airborne ASW Assets with nuclear depth charge south of Cyprus. Heavy loss of life is expected.
Beware of all enemy ASW Forces you encounter.
Use of tactical nuclear weapons is granted for self-defense reasons only.
For your information: With the Lemnitzer–Ailleret Agreements all French military forces are now part of the NATO command structure again.
DISTRIBUTION: All Officers in Command USN, SACEUR
„SCHEISSE“ schrie Commander Linton F. Brooks quer durch die Zentrale der USS Whale, nachdem er die Flash Meldung gelesen hatte, die gerade eingegangen war.
Die USS Whale war mit Ausbruch der Auseinandersetzungen mit dem Warschauer Pakt völlig überhastet zurück in Ihren Stützpunkt Groton gerufen worden. Dort benötigte das U-Boot einige Tage bis es Gefechtsbereit war und lief trotzdem mehr oder weniger gut vorbereitet Richtung Nordmeer aus. Commander Brooks war zwar halbwegs zufrieden, aber die Whale war nur bedingt Gefechtstauglich. Seit Februar war die Whale damit beschäftigt angehende Kommandanten auf ihr erstes Kommando vorzubereiten und hatte daher keine reguläre Mannschaft an Bord. Ebenfalls bunkerte sie viel Übungsmunition und die Räumlichkeiten waren in Teilen ebenfalls zu Trainingszwecken umgestaltet.
Zwar sollte dies alles im August sowieso regulär zurückgebaut werden, weil für den September der Wechsel zur sechsten Flotte anstand, aber die Feindseligkeiten warteten nicht darauf. Die Besatzung war unvollständig, einer der Aspiranten auf ein eigenes Kommando war ebenfalls noch an Bord und Lieutenant JG Curley, der Proviantmeister hatte auch schon mal einen glücklicheren Gesichtsausdruck gezeigt.
Lieutenant Commander Scott Landry kam aus der Bugsektion angerannt um nach dem Rechten zu schauen. Wenn der Kommandant so laut durch das ganze U-Boot brüllte, dass man ihn auch noch mit den Horchgeräten vor Hawaii vernahm, musste etwas Schlimmes passiert sein.
Noch bevor Landry eine Frage stellen konnte, hielt ihm Commander Brooks den Zettel unter die Nase.
„Großer Gott – Atomwaffen? Jetzt habe sie es also doch getan!“
„Bislang wohl nur taktische Waffen mit kleinen Gefechtsköpfen, aber ja – ab jetzt reden wir von einem ATOMKRIEG.“
„Das bedeutet dann wohl, dass unser Auftrag in die Barentssee zu laufen an Wichtigkeit gewonnen hat?“
„Davon dürfen wir ausgehen Lieutenant Commander. Und wenn wir dort jetzt Jagd auf feindliche strategische Boote machen, dürfte klar sein mit welchen Waffen der Feind versuchen wird uns daran zu hindern.“
„Die Stimmung in der Mannschaft ist sowieso rapide gesunken, seit wir vor einer Stunde diesen Befehl mit Kurs Barentssee erhalten haben. Das hier wird die Stimmung nicht bessern Sir.“
„Das ist mir klar! Sagen Sie Curley, dass er dem Koch für das Mittagessen alle Freiheiten lassen soll!“
„Verstehe Sir – das könnte klappen.“
„Hoffentlich Lieutenant Commander. Schlimmer als feindliche ASW-Einheiten sind schlecht gelaunte Seeleute auf dem eigenen Boot. Und wir haben zur Zeit sicherlich eine der schwierigsten Missionen der ganzen verdammten Flotte zu erledigen. Den Jungs soll es an nichts fehlen. Viele sind von den ganzen Übungen der letzten Monate sowieso ausgelaugt, wir müssen die Moral nach oben bringen. Das was uns bevorsteht, erfordert maximale Einsatzbereitschaft.
Viel Spielraum für Nachlässigkeiten oder gar Fehler bleibt da nicht!“
„Aye Sir – ich werde den Koch entsprechend instruieren.“
…
„Sir?“
„Ja?“
„Alkohol?“
„Nein – noch nicht, dafür ist immer noch Zeit wenn es hart auf hart kommt!“
„Aye aye Sir!“
+ + +
Wie die Tunny, war auch die Whale auf dem Weg in die Barentssee und auch an Bord der Whale war allen klar, dass es sich um einen Angriff auf eine russische Bastion handeln musste. Etwas anderes gab es in dieser Gegend schlicht nicht!
Die USS Whale war ein traditionsreiches Boot der Sturgeon-Klasse, das in der Navy vor allem durch ihre Polareis-Unternehmung im März bis April 1969 bekannt war. Die Sturgeon-Klasse war das modernste was der US Navy an Angriffs-U-Booten zur Verfügung stand. Zwar gab es Gerüchte, das die in Bau befindliche Einheit USS Los Angeles der neuen 688-Klasse um Welten besser sein würde als die Sturgeon-Boote, aber die Los Angeles würde noch lange nicht in Dienst gestellt werden.
Anders als Commander Sloan über die Whale, wusste Commander Brooks bereits das die Tunny in der Gegend war und mit zwei Booten der Sturgeon-Klasse ließ sich sicher etwas anfangen. Dennoch machte sich der Commander Sorgen. Die Meldung über den Atomwaffeneinsatz der Russen würde sich nicht geheim halten lassen. Spätestens wenn der Funker seine Schicht beendete und zu Reden anfing würd es das ganze Boot erfahren. Commander Brooks beschloss daher die Mannschaft offiziell zu unterrichten. Er trat an eine Schalttafel, an der das Bordsprechgerät angebracht, räusperte sich vernehmlich und begann:
„Männer – hört mal her! Wir haben gerade eine Flash-Meldung vom CNO erhalten. Die Russen haben im Mittelmeer ein französisches U-Boot versenkt. Nun das ist ja an sich nichts Besonderes, aber diese Schweinehunde haben einen Atomsprengkopf benutzt…“
Durch das Boot hallte ein vernehmliches Raunen. Die Gesichter der Männer in der Zentrale wurden blasser als es für U-Boot-Fahrer ohnehin schon normal war und aus dem Heck drangen vereinzelte Rufe einer eindeutigen Fäkalsprache.
„Ist gut Männer – ja jetzt haben wir einen Atomkrieg, aber damit haben wir von Beginn an gerechnet. Es hat sich also nicht wirklich viel geändert. Unser Auftrag ist auch ohne Atomwaffen schwer genug. Immerhin, da müssen wir realistisch sein, besser durch eine Atomwaffe innerhalb einer Sekunde verschwinden, als durch einen Torpedo getroffen abzusaufen und den Erstickungstod zu sterben.“
„Wir werden in Kürze weitere Befehle vom COMSUBLANT erhalten, dann wissen wir genau worum es sich bei unserem Auftrag handelt. Zu Mittag könnt ihr ordentlich reinhauen und die Snacks gehen heute aufs Haus.“
„Männer – ich will euch nichts vormachen. Wir sind auf dem Weg in die am Besten gegen U-Boote verteidigten Gewässer der Welt. Ich zähle auf euch. Wenn jeder seinen Job erledigt haben wir eine Chance das zu überstehen. Die gute alte Whale hat schon viel auf dem Buckel, sie wird uns nicht im Stich lassen!“
http://up.picr.de/29444680ev.jpg
Bild 79: Die USS Whale am Nordpol im April 1969
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Whale1969.jpg
http://up.picr.de/29444687gv.jpg
Bild 80: USS Sturegon (SSN-637). Mit 37 Einheiten vor der Los Angeles-Klasse die am weitesten verbreitete Klasse von nuklearbetriebenen Jagd-U-Booten.
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:USS_Sturgeon_(SSN-637)_Launch.jpg
+ + +
#082 NI#
Die Sowjets haben es wohl eilig, den Krieg so zu eskalieren und das wegen einem einzelnem U-Boot...
Werter Azrael,
in der Beschreibung für das kommende vierte Szenario ist dieser Umstand aufgeführt, daher müssen Wir das wohl erwähnen. Scheinbar betrachten beide Seiten das Bekämpfen von U-Booten mit Atomwaffen noch nicht als Atomkrieg. So kommt es Uns zumindest vor. Ach sind ja nur kleine taktische Gefechtsköpfe, Fall Out gibt es auch praktisch nicht, also alles halb so wild. :rot:
H34DHUN73R
11.06.17, 10:39
Nun wird also die USS Whale ihren Auftritt in Eurem AAR haben, werter Bigfish - Wir sind nach den vorangegangenen Kapitel schon sehr gespannt auf den Fortgang :)
Werter H34DHUN73R,
Nummer Vier ist ein kleines fieses Szenario und aus Unserer Sicht ein ziemliches realistisches dazu. Wir müssen aber erst mal den Aufmarsch weiter schreiben, bevor Wir den Hausbesuch machen. Der Aufmarsch wird aber - so planen Wir zumindest - den taktischen Plan erläutern, den Wir beim Hausbesuch umsetzen möchten. Also ist das aktuelle Kapitel eng verwoben mit dem Nächsten!
#06 Aufmarsch (21. - 24. August 1975)
http://up.picr.de/24185906ar.png
HMS Caledonia (Royal Navy Training Center - Flottenstützpunkt Rosyth) – 21. August 1975 (Nord 56° 01' 53'' West 3° 26' 55'' 14:09 Zulu)
Mark Todd fand seinen Boss deprimiert bei einem weiteren Glas Guinness in der Offiziersmesse.
„Hi Ted – alles klar?“
„Hämm – willst du mich Aufziehen Junge?“
„Nicht doch, das wäre beruflicher Selbstmord!“
„Genau – wollte nur sichergehen, dass du das auch weißt!“
„Ich – und jeder andere bei der BBC.“
„Ach – ist das so?“
„Na gut, viele der Frischlinge wissen es nicht, die werden dir aber kaum gefährlich werden was?“
„Nein das nicht, aber sie fallen mir auf die NERVEN…“
„Nerven? Dachte du hättest da nur Stahlseile…“
„Mark?“
„Ja Ted?“
„Du hast dich in den letzten Tagen als außerordentlich nützlich erwiesen, sieh zu das dies so bleibt.“
„Ja darum bin ich hier!“
„Ach?“
„Wir werden wohl am 25. oder 26. Eingeschifft werden.“
„In vier Tagen? So lange noch?“
„Ja und das ist nicht alles.“
„Was sonst?“
„Das Verladen wird einige Zeit brauchen zwei bis drei Tage, bis alle Soldaten und das Material verstaut ist. Vor dem 28. geht es nicht raus auf See und dann heißt es wieder warten.“
„Wie bitte? Ich dachte alles müsste so schnell es geht nach Norwegen verlegt werden?“
„Ja muss es auch, aber die Sache am Nordkap hat den Russischen Vormarsch zurückgeworfen. Daher sollen wir warten, bis weitere Verstärkung eintrifft um dann gemeinsam nach Norwegen zu fahren.“
„Weitere Verstärkung?“
„Ja, angeblich sind die Yankees mit einem Verband unterwegs, werden aber erst am 30. hier eintreffen.“
„Die Amis?“
„Jepp die Yankees. Aber das ist noch nicht alles.“
„Was noch? Etwa noch Franzmänner oder gar Italiener?“
„Ne Kollege, aber angeblich sind die Amis bereits auf dem Vormarsch!“
„WAS? WO?“
„Hab vorhin zufällig ein Gespräch belauscht. Der Transport soll nicht nur verzögert werden um auf die amerikanischen Schiffe zu warten, sondern auch um die Ergebnisse der Operation „Hausbesuch“ abzuwarten!“
„Operation „Hausbesuch“ – was ist das?“
„Genau weiß ich es nicht, aber es muss ja wohl bei den Russen passieren bei dem Namen und es soll von der US Navy durchgeführt werden. Solange sei das Nordmeer nicht sicher!“
„Ok du schlauer Bursche – du hast doch eine Vermutung – oder etwa nicht?“
„Wir haben doch für diesen Morrison eine wenig Scharade gespielt?“
„Ja – und?“
„Worum ging es dabei?“
„Die wollten ihr U-Boot sicher aus dem Hafen bekommen.“
„Genau! Und so wie wir unsere Raketen U-Boote in die sichere See bekommen wollten um sie dort zu verstecken, machen dass die Russen doch auch!“
„Na klar – wenn unsere Boote im Hafen nicht sicher sind, sind es die russischen auch nicht – wow!“
„Ich denke also die wollen der russischen Flotte einen Besuch abstatten!“
„Aber die Russen sind doch bestimmt schon auf See? Die wussten doch vorher, dass sie Angreifen und hatten alle Zeit der Welt ihre Boote in Ruhe zu verstecken.“
„Nein hatten Sie nicht.“
„Wieso?“
„Wenn alle strategischen Boote unversehens Ausgelaufen wären, hätten das irgendwelche Informanten weitergetratscht und spätestens mit irgendwelchen Satellitenfotos hätte man sehen können, dass die Liegeplätze verweist sind.“
„Die sind also jetzt erst auf dem Weg?“
„Naja aus den Häfen werden sie jetzt schon sein, aber wo können die schon sein?“
„Wie weit kann so eine Rakete fliegen?“
„Verdammt weit!“
„Also?“
„Die werden im Wohnzimmer der russischen Flotte sein – in der Barentssee – oder maximal im Nordmeer…“
„Und ein Besuch im Wohnzimmer der russischen Flotte wäre…“
„…ein Hausbesuch – genau!“
„Genial! – Wie bekommen wir das heraus?“
„Gar nicht!“
„Du machst dich unbeliebt!“
„Ja ja – nein, was da genau läuft werden wir nicht – vielleicht sogar niemals erfahren.“
„Das ist inakzeptabel! – Der Norweger hat uns schon die Show gestohlen, wir brauchen auch etwas!“
„Wie könnten einen hypothetischen Bericht bringen, wie das Schachspiel zu Beginn eines Konfliktes gespielt werden würde?“
„Ach Scheiß Gedankenspiele – wen interessiert das? Die Leute wollen Fakten – ach was Scheiß auf die Fakten – die Leute wollen keine Fakten – die Leute wollen BILDER!“
„Dann liefere ihnen Bilder!“
„Bilder? Unter Wasser? Von einem U-Boot auf dem wir nicht sind?“
„Ja zum Glück sind wir nicht da!“
„Wieso?“
„Weist was eine Bastion ist?“
„Eine Burg oder eine Festung.“
„Genau!“
„Ja und? Im Meer wird es ja wohl keine Burg geben?“
„Nein, eine Burg nicht, aber eine Bastion!“
„Mark!“
„Ted! – Ja eine Bastion so bezeichnet man das. Und die Wahrscheinlichkeit dort hereinzukommen und dann auch noch das richtige Ziel zu finden ist verdammt klein. Und wenn man es gefunden und zerstört hat, ist die Wahrscheinlichkeit dort lebend heraus zukommen gleich Null!“
„Du meinst also, die US Navy schickt ihre Boote in den Tod?“
„Männer – Ted – Männer – Boote können nicht sterben! Menschen sterben…“
„Nebensächlich Boote/Männer? Wen interessiert das?“
„Dich auf jeden Fall nicht!“
„Mich interessiert, was die Zuschauer interessiert und die wollen wissen, was mit den Booten passiert nicht mit den Männern!“
„Jetzt hast du’s erfasst – also nicht die Sache mit der Moral, aber das was wir bringen können.“
„Wie bitte?”
„Die Zuschauer wollen wissen was mit den Booten passiert – und das kannst du ihnen zeigen – mit Schaubildern!“
„Du meinst das klappt?“
„Ja, ist ja alles Theorie. Kann jeder nachlesen, der den Weg zum nächsten Buchladen findet.“
„Also was machen wir?“
„Bis zu den Nine O'Clock News haben wir noch ein paar Stunden. Miz Rod hab ich schon gesprochen, der bereitet hier in einem kleinen Schuppen schon etwas vor.“
„Dann los – zeigt es mir!“
+ + +
http://up.picr.de/29443166ag.jpg
USS Whale (SSN-638) – 21. August 1975 (Nord 71° 38' 18'' Ost 21° 18' 52'' 18:00 Zulu)
„Lieutenant Commander Landry“
„Sir?“
„Nehmen Sie Fahrt raus, der kleine Zwischenspurt war genug für den Moment, ab hier wird es auf jeden Fall interessant.
„Aye aye Sir.“
„Seaman – kleine Fahrt voraus“ flüsterte Lieutenant Commander Scott Landry mehr, als das er sprach und wandte sich dann wieder zu Commander Linton F. Brooks.
„Und jetzt?“
„Wir sollen bis 240000ZAUG75 LIMA11 der Roten Bastion 1 erreicht haben.“
„Welcher taktische Plan ist das?“
„24. August? Null-Hundert?“
„Ja – das ist in drei Tagen – der Offset also Drei.“
„Dann kommt der taktische Plan JWAL5 zu Anwendung.“
„Ach herrje – sagten Sie JW?“
„Aye Sir JWAL5 – stimmt damit etwas nicht Commander?“
„Sie wissen wofür JW steht?“
„Sir?“
„Die Typen die sich den ganzen Mist ausgedacht haben, haben Codes in Codes eingebaut. Also Spaßvögel Codes – Auf der Akademie sagte der Taktiklehrer, dass die Planer JW mit „John Wayne“ gleichgesetzt haben!“
„Verstanden Commander wenn die Operation ala „John Wayne“ stadtfinden soll, kann das nur bedeuten, dass wir da wie die Cowboys reinrauschen sollen – Scheiße!“
„Sie sagen es Landry! LIMA11?“
„Ja.“
„Das ist ganz im Süden, wo ist der Treffpunkt?“
„Für LIMA11? – Das ist - … - hier bei Victoria!“
„Na wunderbar – einmal quer durch! Wir haben Datum2? Also sind wir eines von zwei Booten und weil LIMA11 südlich der Bastion ist, sind wir für den Südsektor zuständig. Nach getaner Arbeit – wenn wir dann noch leben - dürfen wir durch den kompletten Nordsektor um nach Spitzbergen zu gelangen.“
„Das wird ein Höllenritt Commander!“
„Das können Sie laut sagen Landry – und eigentlich mochte ich Western mit John Wayne immer ganz gerne!“
„Wenn es nur zwei Boote sind? Wissen wir wer noch dabei ist?“
„Nein und es ist fraglich, ob wir das überhaupt je erfahren werden. Wichtig ist erstmal nur, dass dieser taktische Einsatzplan zwei Boote vorsieht und entweder Nord/Süd-Sektoren oder Ost/West-Sektoren. Ich habe aber noch kein Manöver erlebt, wo eine Ost/West-Trennung vorgekommen wäre. Es wird also garantiert Nord/Süd-Teilung sein.“
„Die anderen haben LIMA5 als Ausgangspunkt?“
„Ja – Stoß in die Flanke.“
„Aber das macht doch keinen Sinn, LIMA5 ist doch fast direkt bei unserem Ziel Datum2. Wo soll denn dann Datum1 sein?“
„Das werden wir wohl noch erfahren, und ein Datum3 wäre immerhin auch noch möglich!“
„Müssten wir dann nicht zu dritt sein?“
„Nicht zwingend – dieses Gerücht hält sich hartnäckig auf der Akademie, dass ein Angriff auf eine Bastion immer mit der Anzahl Boote durchgeführt, wie viele feindliche Boomer erwartet werden.“
„Ist das denn nur ein Gerücht?“
„Ja ist es, ab drei Booten ist die Gefahr zu Groß sich gegenseitig über den Haufen zu fahren. Zumindest wenn Bastion 1 angesetzt wird. Es wäre anders, wenn es sich um eine größere Bastion handeln würde, wo mehr Platz zum Navigieren vorhanden ist.“
„Also zwei Boote? Wenn uns etwas passiert, holt uns da Niemand heraus.“
„Wenn uns etwas passiert, muss uns dort Niemand mehr herausholen. Vergessen Sie nicht die Flash Meldung – wenn der Feind uns entdeckt, wird von uns nichts übrig bleiben!“
„Wenig beruhigende Aussichten.“
„Wegen der Aussicht sind wir nicht zur U-Boot-Waffe gegangen!“
„Hehe ja das stimmt wohl…“
+ + +
HMS Caledonia (Royal Navy Training Center - Flottenstützpunkt Rosyth) – 21. August 1975 (Nord 56° 01' 53'' West 3° 26' 55'' 21:11 Zulu)
„…so viel zu den Ereignissen am Nordkap in den letzten Stunden. Aber diese Region wird uns weiterhin in Atem halten. Nicht nur wird es der Warschauer Pakt wohl nicht bei diesem einen Versuch einer Invasion belassen, sondern die Gefahr kommt auch direkt aus der Barentssee. Wir schalten nun Live zu Ted Shriver, der sich im Moment auf einem schottischen Militärstützpunkt befindet um in den nächsten Tagen mit unseren Jungs nach Norwegen verlegt zu werden. Ted – was haben Sie für uns?“
Die Situation war neu für Ted Shriver. Bislang hatte er immer Live-Berichte direkt von der Front gesendet. Während im Normalfall überall um ihn herum Stahl durch die Luft flog, Granaten einschlugen und Rauch die Sicht versperrte sowie die Luft zum Atmen raubte, befand er sich nun in so etwas wie einem improvisierten Senderaum. Tatsächlich hatte der Stützpunkt Kommandeur einen kleinen abgelegenen Schuppen zur Verfügung gestellt und auch weitere Personen und Material auf den Stützpunkt gelassen um Ted Shriver sein Anliegen zu ermöglichen.
Da stand er nun, schaute auf den kleinen Kontrollmonitor zu seiner Linken und hörte die Überleitung von Richard Baker. Das Kontrolllicht der Kamera direkt vor ihm brannte bereits, das Bild wurde direkt zur BBC nach London gesendet und musste jetzt noch auf den Sender geschaltet werden. Mark Todd lies ein Mikrofon soweit über ihm baumeln, sodass es nicht auf dem Bild war aber alles aufnehmen konnte, was Ted von sich gab. Jetzt musste Ted nur noch korrekt wiedergeben, was er ihm in den letzten Stunden eingebläut hatte.
„Hallo Richard, vielen Dank. Guten Abend sehr geehrte Zuschauer. Es stimmt, in der Nordkap Region geht es gerade darum, ob der Warschauer Pakt weiterhin offensiv vorrücken kann oder dieser Angriff zu einem Stillstand kommt.“
„Dazu müssen sie wissen, dass sämtliche Schlachten in diesem Krieg immer auch unter dem Damoklesschwert des nuklearen Holocaust stattfinden. Keine Seite kann sich sicher sein, ob der Gegner eine Niederlage nicht mit einem Atomschlag beantworten wird.“
„Nun wie sie alle wissen, haben dazu sowohl die NATO wie auch der Warschauer Pakt nicht nur landgestützte Interkontinental Raketen, sondern auch solche die von U-Booten abgeschossen werden. Die Standorte der Raketen an Land sind bekannt und könnten sowohl durch Angriff oder Sabotage außer Gefecht gesetzt werden, wie auch der Start von Raketen aus solchen Silos heraus frühzeitig bemerkt werden kann. Dies hätte natürlich einen Gegenschlag zur Folge, womit keine Seite ungeschoren davon kommen würde.“
„Ganz anders verhält es sich mit den U-Booten. Man weiß zwar ungefähr wo sich diese U-Boote verstecken, aber die genaue Position ist nicht bekannt. Ebenfalls weiß der Feind nicht genau wo unsere Boote sind. Würde der Feind also seine Raketen von U-Booten abschießen, würde es womöglich überhaupt nicht bemerkt werden oder viel zu spät um noch reagieren zu können.“
„Das versetzt denjenigen der zuerst schießt in die Lage zwar den Gegner zu vernichten, selbst aber mit einem blauen Auge davon zu kommen. Es ist daher sehr wichtig dem Gegner die Möglichkeit zu nehmen seine U-Boote einzusetzen.“
„Nun Sie erinnern sich sicherlich an meinen letzten Bericht, der zum Ziel hatte die U-Boote unserer glorreichen königlichen Marine in Sicherheit zu bringen. Wie wir hören ist dies auch gelungen und unsere strategischen U-Boote – sogenannte Boomer – sind mittlerweile in den Tiefen des Atlantiks verschwunden.“
„Natürlich können sie so ein riesen U-Boot nicht wegzaubern. Es ist irgendwo da draußen und wartet auf seinen Einsatzbefehl. Und wie sie sich jetzt sicherlich Fragen – ja auch unser Feind hat seine Boomer draußen auf See. Darum geht es zurzeit. Die NATO wird versuchen dem Warschauer Pakt sein nukleares Schreckenspotential zu entreißen. Dazu müssen sie wissen, dass solche Interkontinental-Raketen viele tausend Kilometer weit fliegen können. Eigentlich müssten die U-Boote ihren Stützpunkt gar nicht verlassen um die Raketen abfeuern zu können und uns in Europa und Amerika zu treffen. Die U-Boote müssen nur deshalb raus auf See, damit ihr Aufenthaltsort, wie ich Ihnen eben erklärt habe verschleierd wird.“
„Die russischen Boomer sind also da draußen in der Barentssee. Aus gut informierten Kreisen habe ich erfahren, dass genau jetzt die NATO versuchen wird diese U-Boote zu finden.“
„Im Vergleich zu unseren Marinen verfolgen die Sowjets aber eine andere Strategie. Unsere Boomer verschwinden alleine in den Weiten der Weltmeere und sind wie ein einsamer Wolf. Heimlich still und leise können sie sich überall aufhalten, vielleicht sogar direkt vor der russischen Küste. Von den Flotten des Warschauer Paktes ist allerdings bekannt, dass sie ihre U-Boote in Unterwasserfestungen – sogenannten „Bastionen“ – unterbringen und schwer bewachen.“
„Dabei spielt es keine Rolle, dass die Sicherungskräfte durch ihre Anwesenheit die Position der Boomer verraten. Wir wissen sowieso, dass sich diese Boomer in der Barentssee irgendwo zischen Nowaja Semlja und Spitzbergen aufhalten, aber diese Sicherungskräfte behindern die einzige realistische Möglichkeit diese Boomer zu versenken.“
„Kein Flugzeug, kein Überwasserschiff wäre in der Lage im russischen Wohnzimmer ungestraft nach strategischen U-Booten zu suchen. Sie kämen ziemlich sicher nicht mal in die Nähe. Nur ein atomgetriebenes Jagd-U-Boot hat eine realistische Chance in eine Bastion einzudringen und den Feind zu vernichten.“
„Wie also sieht so eine Bastion nun aus? Dazu habe ich Ihnen hier ein Schaubild vorbereitet, sehen sie her:“
„Wir haben hier ein stilisiertes Bild der Barentssee, hier Russland und Nowaja Semlja, hier Norwegen und hier Spitzbergen.“
„So – hier dieses Kastengebilde sollen die Außengrenze der Bastion sein.“
„Irgendwo in dieser Bastion fahren die Boomer (SSBN) hin und her.“
„Außer den Boomern sind auch noch feindliche Jagd-U-Boote vorhanden (SSN), die dort Patrouille fahren.“
„Dazu kommen schließlich Zerstörer und U-Boot-Jagd-Flugzeuge, die natürlich auch schon außerhalb der Bastion unterwegs sein können.“
„In diese Bastion müssen jetzt unsere U-Boote eindringen, den Feind finden und versenken ohne selbst entdeckt zu werden.“
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„Sie können sich vorstellen meine Damen und Herren, dass dies eine extrem gefährliche Angelegenheit ist. Während der Feind hier drei oder vier Boomer, vier bis fünf weitere U-Boote und spielend jeweils ein Dutzend Kriegsschiffe und Flugzeuge zum Einsatz bringen kann, kann die NATO nur mit zwei bis drei U-Booten angreifen wie mir versichert wurde.“
„Nur die Besten der Besten kommen hier zum Einsatz und auch nur das Beste Material. Es dürfte sich also um die amerikanischen Sturgeon-Klasse U-Boote handeln, die derzeit das Nonplusultra im U-Boot-Bau darstellen.“
„Wann genau diese Angriffe stattfinden wissen wir nicht, vermutlich sind sie genau jetzt im Gange und von ihrem Ausgang wird der weitere Ablauf der Feindseligkeiten massiv beeinflusst werden.“
„Sollten die Truppen des Warschauer Paktes weiterhin unbeeindruckt Vorrücken, müssen wir wohl von einem Scheitern dieser Mission ausgehen. Wir können also nur hoffen, dass unsere Partner von der anderen Seite des Atlantiks nicht nur gut ausgebildete Spezialisten sind, sondern auch über das nötige Glück verfügen, dass für diese waghalsige Mission erforderlich ist.“
„Für die BBC direkt aus dem Stützpunkt Rosyth ihr Ted Shriver.“
…
„Danke Ted. Das war sehr Aufschlussreich, was da auf uns zukommt. Wir fahren jetzt fort mit einer Stellungnahme des westdeutschen Chancellor Helmut Schmidt, auf die Frage wann mit einem Angriff sowjetischer Bodentruppen zu rechnen ist und wie lange die belagerte Stadt West-Berlin noch durchhalten kann?“
+ + +
HMS Caledonia (Royal Navy Training Center - Flottenstützpunkt Rosyth) – 22. August 1975 (Nord 56° 01' 53'' West 3° 26' 55'' 03:47 Zulu)
Mit einem lauten Krachen flog die Tür zur Stube auf, in der Ted Shriver und sein Team untergebracht waren. Noch ehe Ted etwas sagen konnte, wurde er von vier schwarz gekleideten und vermummten Gestalten überwältig. Eine weitere Person wickelte dickes Klebeband um seinen Mund und die Augen und mehrmals um den gesamten Kopf. Seine Hände wurden unsanft auf seinem Rücken fixiert und wegen des Klebebandes konnte man nur ein undeutliches Quietschen und Stöhnen vernehmen. Dann merkte er noch, dass ihm eine Tüte über den Kopf gestülpt wurde und vermutlich zwei kräftige Kerle den ganzen Mann aufrichteten und vorwärts trieben.
+ + +
Eine unbekannte Zeit später fand er sich an einen Stuhl gefesselt an einem unbekannten Ort wieder. Das Klebeband um seinen Mund wurde schmerzhaft heruntergerissen, sodass er zumindest sprechen konnte.
„Was zum Teu…“
„SCHNAUZE – Sie stellen hier keine Fragen!“
„Hey so können Sie mit mir ni…“
Wumm – mit einem kräftigen Klatschen schlug ihm jemand mit der flachen Hand auf die linke Wange, sodass Ted Shriver mehrere Minuten brauchte um wieder zu Sinnen zu kommen.“
„Was..“
„SCHNAUZE hab ich gesagt!“
Ted Shriver fügte sich, den er Begriff hier mit Aufsässigkeit nicht weiter zu kommen.
„Wer sind Sie?“
„Das wissen Sie doch – Ted Shriver BBC.“
„Wer sind Sie?“
„Hören Sie schlecht?“
Wumm – wieder klatschte eine flache Hand in Ted Shrivers Gesicht und diesmal flog ihm ein Zahn aus dem Mund und Blut lief das Kinn hinab und tropfte daran herunter.“
„Wer sind Sie?“
„Ted Shriver BBC – Verdammt was soll das?“
„SCHNAUZE – Sie stellen hier keine Fragen.“
…
„Ted Shriver BBC – ich bin Reporter und Ar…“
„Ach Reporter sind Sie? Ich denke eher Sie sind ein russischer Spion!“
„WAS? Nein verdammt – was soll die Sche…“
Wumm – wieder klatschte es in Ted Shrivers Gesicht.“
„Wer ist ihr Kontaktmann?“
„Was? Was für ein Kontaktmann? Was soll die Scheiße!“
„Wer ist ihr Kontaktmann?“
„Was für ein Kontaktmann, ich kenne keinen Kontaktmann.“
„Wir können auch anders Mister Shriver! – Also nochmal! Wer ist ihr Kontaktmann?“
„Ich weiß nichts von einem Kontaktmann – worum geht es überhaupt?“
„Ahh – das ist eine gute Frage – worum geht es hier – also Mister Shriver – worum geht es hier? Wer ist ihr Kontaktmann?“
„Verdammt hören Sie nicht? Ich kennen keinen Kontaktmann!“
„Jeder Spion hat einen Kontaktmann oder wenn Sie so wollen einen Führungsoffizier, also Sie auch!“
„Spion? Was soll die Scheiße – ich bin kein Spion. Ich bin Reporter – Kriegsberichterstatter für die BBC! Verdammt rufen Sie dort an, die werden das bestätigen!“
„Kriegsberichterstatter – das ich nicht lache! Ein Scheiß Verräter sind Sie – ein Spion – ein russischer Spion! Also nochmal...“
„WER IST IHR KONTAKTMANN?“
+ + +
#083 NI#
Da ist wohl jemand beim britischen Geheimdienst sauer geworden, dass er den Plan im Fernsehen hinausposaunt hat ;)
H34DHUN73R
14.06.17, 07:49
Ein klassischer Doppel-Bluff:
Man würde es nicht im Fernsehen bringen, wenn es wahr wäre. Da die Russen schlau sind, werden sie es also nicht glauben.
So gesehen war die Reaktion der Geheimdienstler ein wenig überhastet, da es keinen Grund gibt einen Reporter verschwinden zu lassen, der bloß Fehlinformationen bringt.
Dem Service wäre das alles klar, also müssen das CIA-Leute sein :)
#06 Aufmarsch (21. - 24. August 1975)
http://up.picr.de/24185906ar.png
HMS Caledonia (Royal Navy Training Center - Flottenstützpunkt Rosyth) – 22. August 1975 (Nord 56° 01' 53'' West 3° 26' 55'' 05:58 Zulu)
Ted Shriver wusste nicht was er von der ganzen Sache halten sollte? Ständig dieselben sinnlosen Fragen, ständig seine gleichen Antworten, kein Vorankommen, kein Ziel, kein Ausweg…
Er hörte wie sich eine Tür öffnete, Schritte kamen näher, unverständliches Getuschel. Ein Räuspern – Stille. Dann spürte er das seine Fesseln gelöst wurden – Schritte – Stille…
Er saß da und wartete darauf, was jetzt passieren würde – nichts – er wartete – seine Handgelenke schmerzten fürchterlich, als er langsam seine Arme und Hände an seinen Kopf führte und das Klebeband herunterzog…
Es war Dunkel nur ein fahler Lichtschein durch – durch einen Türspalt – seine Augen schmerzten ebenfalls. Er hatte das Gefühl den Ort zu kennen? War das? Ted Shriver stand auf und tastete sich Richtung Tür. Er fand den Lichtschalter und kippte diesen um – Wumm – Helligkeit – seine Augen schmerzten so sehr, das er leise Aufschrie.
Er stand in seiner eigenen Stube!
Von Rod und Mark fehlte jeder Spur!
Er öffnete seinen Spind, in dem sich ein Spiegel befand und zuckte bei seinem Anblick zusammen. Seine linke Gesichtshälfte war erheblich gerötet und angeschwollen, die untere Gesichtspartie war voller Blut, ebenso wie sein Nachthemd. Er wollte „Scheiße“ rufen, aber es kam nur ein unverständliches Geschwurbel heraus. Sein Kiefer fühlte sich an wie Matsch. Er versuchte unter Schmerzen seine Oberlippe anzuheben, es fehlte ein Zahn. Er blickte sich um, er fand ihn unter Rod’s Bettgestell.
Was sollte das?
Ted Shriver trat aus der Tür heraus, lief den Gang des Schlaftraktes der Kaserne entlang, stolperte gegen die Eingangstür und fiel zwei Gestallten in die Arme – Rod und Mark…
„Man siehst du aber Scheiße aus!“ sagte Rod und Mark tastete nach Teds Wange, sodass dieser Aufschrie.
„Na bringen wir dich erstmal zum Arzt.“
+ + +
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USS Tunny (SSN-682) – 22. August 1975 (Nord 74° 14' 34'' Ost 25° 07' 41'' 18:37 Zulu)
Commander Dennis Y. Sloan stand seit Stunden nachdenklich am Kartentisch. Vor ihm lagen mehrere Befehle und Informationen, die im Laufe der letzten 36 Stunden eingegangen waren. Es würde in der kommenden Nacht ein weiteres Kommunikationsfenster anstehen, ab dann wäre wohl Ruhe. Die USS Tunny war jetzt im direkten Einflussbereich der russischen Luftwaffe und jedes Auftauchen um zu Funken war extrem gefährlich. Ein Befehl lag bereits vor – mehrfach kodiert – mit der Anweisung den inneren Teil erst um 241000ZAUG75 zu dechiffrieren.
„Mark – dieser hier – was wird das sein?“
„Sir?“
„Dechiffrieren Sie den inneren Teil erst um Zehnhundert am Vierundzwanzigsten August des Jahres.“
„Etwas Wichtiges, aber weil wir dann nicht mehr zum Funken Auftauchen können, muss es jetzt schon vorliegen?“
„Ja – so wird das sein. Was haben Wir geladen?“
„Dreimal Mark 48, einmal SUBROC“
„Nuklear?“
„Die SUBROC? – Ja!“
„Lassen Sie eine zweite SUBROC laden!“
„Aye aye Sir!“
„Sir?“
„Ja Lieutenant Commander?“
„Sie haben also eine konkrete Vermutung was im inneren Teil steht?“
„Ja Lieutenant Commander, dort wird uns die Freigabe oder sogar die Anweisung zum Einsatz von Atomsprengköpfen befohlen werden!“
„Sir?“
„Ich hab da so ein Bauchgefühl!“
„Autsch – ihr Bauchgefühl hatte bislang immer Recht!“
„Die Jungs sollen Vorsichtig sein beim Umladen – wäre doch eine Schande, wenn wir den Russen die Arbeit abnehmen würden!“
„Aye Sir – ich werde das Umladen persönlich beaufsichtigen.“
„Dann mal los!“
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+ + +
Commander Sloan vertiefte sich wieder in die Seekarten. Was ihm nicht gefiel war die Tatsache, dass die Barentssee nicht an allen Stellen tief genug war um das Boot voll auszureizen. Das anfängliche Vorgehen war klar und durch den Plan JWAL5 vorgegeben. Es gab einen Ausgangpunkt und einen Zielpunkt. Der Zielpunkt würde vermutlich mit dem anstehenden Funkspruch korrigiert werden. Zwei Boote der Sturgeon-Klasse würden die ersten Stunden mit vergleichsweißer hoher Fahrt in die Bastion eindringen um sich den Zielpunkten so schnell wie möglich zu nähern…
Ab einem Zeitpunkt X – vermutlich wird dieser jedem Kommandanten freigestellt sein – kann jedes Boot dann nach eigenem Ermessen vorgehen. Entweder weiter wie – John Wayne – mit voller Kraft zum Zielpunkt, oder mit Schleichfahrt dahingleiten.
Der Grund für die John Wayne Variante war klar: Es gab eine Deadline und umso schnell man die letzten bekannten Positionen erreichen würde, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass sich die feindlichen strategischen Boote noch in der Nähe befanden. Die Bastion war groß und umso länger man zu den Zielpunkten benötigte, umso schwieriger würde es sein die Ziele zu finden, bevor man selbst aufgespürt werden würde.
Natürlich war es gefährlich mit Marschfahrt oder sogar noch größerer Fahrtstufe unterwegs zu sein. Umso schneller die Sturgeons unterwegs waren, umso lauter waren sie. Deshalb war es so wichtig auf maximale Tiefe heruntergehen zu können. Der Druck des Wassers würde dann zumindest den Kavitationslärm der Schrauben trotz hoher Fahrt verhindern und der Kavitationslärm war im Normalfall das Lauteste was die Tunny im Normalbetrieb von sich geben würde.
Kavitation: http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=28391&p=1047830#post1047830
Man wird sich den Tiefenverhältnissen anpassen müssen und das schmeckte Commander Sloan überhaupt nicht!
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HMS Caledonia (Royal Navy Training Center - Flottenstützpunkt Rosyth) – 22. August 1975 (Nord 56° 01' 53'' West 3° 26' 55'' 19:08 Zulu)
Ted Shriver sah wieder halbwegs manierlich aus und saß im Büro des Stützpunkt-Kommandanten. Dieser war sichtlich zerknirscht.
„Mister Shriver ich kann mich nur in aller Form für das was Ihnen letzte Nacht widerfahren ist entschuldigen.“
„Haben Sie die Schuldigen erwischt?“
„Ja das haben wir Mister Shriver – ein Lieutenant und einige Soldaten seiner Kompanie. Alle sitzen in Haft und erwarten ihren Prozess!“
„Haben die Männer gesagt, warum sie dies getan haben?“
„Der Lieutenant hat angegeben, dass er – verzeihen Sie – ich gebe nur seine Worte wieder – ihr aufgeplustertes, arrogantes und unmanierliches Verhalten in der Offiziersmesse dieser Tage nicht ertragen konnte. Er wollte ihnen eine Lektion erteilen und – ich zitiere weiter – zeigen wie unbedeutend dieses Arschloch ist.“
„Mister Shriver es tut mir Aufrichtig leid, diese Männer werden dafür zur Rechenschaft gezogen werden, dass versichere ich ihnen hiermit.“
„Und dieser Offizier wollte es nur mir heimzahlen?“
„Ja Mister Shriver, ihre beiden Kollegen wurden nur solange festgehalten, bis man mit ihnen – ich zitiere wieder – fertig war. Den Beiden wurde ansonsten kein Haar gekrümmt.“
„Ich hätte nie gedacht, dass Soldaten ihrer Majestät zu so etwas fähig sind!“
„Ich darf ihnen versichern Mister Shriver, ich hätte das auch nicht gedacht. In meiner gesamten Dienstzeit habe ich so etwas noch nicht erlebt oder auch nur davon gehört!“
„Wir dürfen also weiterhin Drehen und Berichten?“
„Dürfen Sie Mister Shriver. Ich habe den Vorgang dem Marineminister persönlich vorgetragen und er hat abermals bekräftigt, wie Wichtig es ist, dass die Presse diese Möglichkeit erhält. Er hat auch eindeutig klargemacht, dass Sie in keiner Weiße militärische Geheimnisse verraten haben. Den Russen sei selbstverständlich bekannt, dass die NATO versuchen wird ihre strategischen U-Boote zu versenken und auch wie sie das versuchen wird.“
„Danke Herr Kommandant!“
„Gut – wenn Sie mich jetzt Entschuldigen würden, ich habe sehr viel Arbeit zu erledigen. Sollten Sie noch irgendetwas benötigen, lassen Sie es mich wissen – und gute Besserung!“
„Danke Herr Kommandant!“
+ + +
#084 NI#
#06 Aufmarsch (21. - 24. August 1975)
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HMS Caledonia (Royal Navy Training Center - Flottenstützpunkt Rosyth) – 22. August 1975 (Nord 56° 01' 53'' West 3° 26' 55'' 23:17 Zulu)
Aufgeplustert – dieses Wort ging Ted Shriver nicht mehr aus dem Kopf! Da macht man seine Arbeit und zum Dank dafür wird man misshandelt und das auch noch von angeblichen Elite Soldaten! Wer hatte sich den hier nicht im Griff?
Mit der Zahnlücke würde er einen Moment leben müssen, bis zur Einschiffung ließ sich da nichts mehr machen. Schlimmer waren allerdings die hämischen Blicke fast aller Soldaten auf dem Stützpunkt. Die „Neuigkeit“ hatte in Windeseile die Runde gemacht und Ted Shriver fand sich in einer neuen bislang unbekannten Situation wieder, er war zum „Gespött der Leute“ geworden.
Im Moment allerdings konnte er dagegen nicht viel unternehmen. Eines aber beruhigte ihn sichtlich. Diese deutliche Aussage des Marineministers dass er keine militärischen Geheimnisse verraten hatte, konnte nur eines bedeuten: Er hatte voll ins Schwarze getroffen! Die NATO war dabei die strategischen U-Boote der Rotbanner-Nordflotte anzugreifen und es würde ablaufen wie von ihm dargestellt. Wie nur ließ sich das verifizieren? Wie konnte er darüber berichten? War vielleicht schon alles gelaufen? Waren die U-Boote der Sowjets versenkt? Würde das die NATO nicht medial Ausschlachten als großen Sieg? Konnte das bedeuten, dass die NATO versagt hatte?
Er brauchte Informationen und wusste nicht woher er diese erhalten sollte. Das Nichtstun nagte an ihm und allmählich verlor er die Geduld. Er wollte endlich wieder raus in die Schlacht, aber dieser Krieg war anderes als alle anderen zuvor. Keine klaren Frontlinien an denen gekämpft wurde. See- und Luftgefechte, mal hier mal dort, aber alles nur „Kleingram“ wie er befand. Auch kein großer letzter Knall in dem alles Unterging wie es die Friedensaktivisten immer vorhergesagt hatten.
Wer würde auf diesem Stützpunkt Informationen darüber haben, was gerade vor sich ging?
Er musste Mark fragen, aber dieser Schlief bereits tief und fest. Eines wusste er bereits, wenn er Mark wecken würde, setzte es die nächste Ohrfeige.
Ted Shriver starrte aus dem Fenster hinaus auf den Stützpunkt. Am Nachmittag waren die ersten LKW Kolonnen aufgetaucht, die von umliegenden Stützpunkten Material und Soldaten heranschafften. Auf den Piers herrschte ein reges Treiben – selbst jetzt – Ted Shriver wusste nicht, ob die vorhandenen Schiffe bereits zur Transportflotte nach Norwegen gehörten oder für einen anderen Einsatz bestimmt waren. Nach seinem Eindruck lief hier alles mit einer merkwürdigen Gelassenheit ab, ganz so als ob nur wieder eines der vielen Manöver bevorstand, wie es sie in den letzten Jahren ständig gegeben hatte.
Er konnte nichts tun, als den Ereignissen seinen Lauf zu lassen und zu warten ob er etwas herausbekam was Sendefähig war…
+ + +
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USS Whale (SSN-638) – 23. August 1975 (Nord 72° 16' 38'' Ost 30° 33' 24'' 06:09 Zulu)
Commander Linton F. Brooks war überrascht. Der letzte Funkspruch würde nicht der letzte bleiben. Der COMSUBLANT hatte nicht wie erwartet eine neue Positionsbestimmung der Ziele übermittelt, sondern nur die Nachricht, dass sich die Informationsbeschaffung verzögern würde. Jetzt sollte die USS Whale tatsächlich um 232300ZAUG75 für eine erneute Kommunikation bereit sein.
„Das ist aber verdammt gefährlich Commander. Wieso tut der COMSUBLANT das? Er muss doch wissen, dass wir so dicht an der Bastion ein hohes Risiko eingehen wenn wir uns nochmal nahe der Oberfläche zum Funken blicken lassen?“
„Ich verstehe das auch nicht Lieutenant Commander Landry. Er wird seine Gründe haben!“
„Ja und wir riskieren für diese Gründe unsere Ärsche!“
„Nicht sehr fein ausgedrückt, aber ja – so ist es!“
„Und dieser doppelt Chiffrierte Befehl?“
„Sehr gute Frage, das werden Wir abwarten müssen bis morgen früh.“
„Wenn wir dann noch am Leben sind Sir.“
„Wenn wir dann noch am Leben sind!“
…
„Wie geht es den Jungs?“
„Soweit gut. Alle sind angespannt. Die Jungs wissen was auf dem Spiel steht und wollen ihr Bestes geben. Man merkt die Nervosität, aber das viele Training hat sich bezahlt gemacht. Die Fehlerrate ist erfreulich niedrig. Man merkt wem, seine Tätigkeit in Fleisch und Blut übergegangen ist und wo es noch an Erfahrung mangelt.“
„Ja wir sind ganz schön hastig Aufgebrochen. Wie geht es Lieutenant Commander Everts?“
„Fühlt sich überflüssig.“
„Ja das hatte ich befürchtet. Morgen hätte er sein erstes eigenes Kommando zusammen mit seiner Beförderung zum Commander erhalten sollten. Jetzt sitzt er hier herum und muss zuschauen.“
„Was haben Sie also vor?“
„Geben Sie ihm etwas zu tun – er muss sich nützlich fühlen – sagen Sie ihm, dass er den taktischen Plan für Morgen Zwölfhundert ausarbeiten soll.“
„Aber Sir – das ist ihre Aufgabe?“
„Macht nichts. Everts hat sich im Kommandotraining gut gemacht und allzu viele Optionen gibt es ja nicht. Er kann also eigentlich nichts falsch machen. Mir gibt das aber die Zeit eine Runde durchs Boot zu machen und mich bei den Jungs blicken zu lassen.“
„Verstehe Sir, das wird die Moral sicherlich sehr positiv beeinflussen wenn Sie sich jetzt Zeit für das Boot und die Besatzung nehmen.“
„Ja das hoffe ich Scott – ich darf Sie doch Scott nennen Lieutenant Commander?“
„Dürfen Sie Sir – selbstverständlich Sir!“
„Ja so selbstverständlich ist das nicht.“
„Sie meinen das Alte grobe Schmirgelpapier?“
„Kein schöner Spitzname! Ich habe diesen Namen nie benutzt, aber ja ich meine das alte grobe Schmirgelpapier. Der alte Dorsett hat uns auf der Akademie ständig eingebläut wie wichtig die Rangordnung und der Respekt davor ist! Bloß nicht zu viel Nähe zu Untergebenen. Das zersetzt die Moral und verhindert im Zweifel unangenehme Befehle…“
„…man muss immer bereit und in der Lage sein einen Untergebenen in den Tod zu schicken. Dafür erfordert es Distanz – Freundschaft stört dabei nur!“
„Genau das waren seine Worte – ja!“
„Sie dürfen mich trotzdem Scott nennen – Commander – Sir!“
„Gut – also Scott – dann sagen Sie mal dem Koch, er soll richtig was Auffahren sowohl heute Abend, wie auch besonders morgen zum Frühstück. Die Jungs sollen sich den Bauch vollhauen! Kann sein, dass wir danach keine Zeit haben werden uns mit so profanen Dingen wie Essen zu beschäftigen.“
„Aye aye Sir – besondere Wünsche?“
„Zu John Wayne würden jetzt Bohnen mit Speck passen, aber ich möchte das Luftfiltersystem nicht überlasten!“
„Aye Sir – ich denke es sind noch Steaks vorrätig – das wird es auch tun?“
„Das wird es – also los – morgen wird ein schwerer Tag – der schwerste unseres bisherigen Lebens!“
+ + +
#085 NI#
Ehrlich dieser Szenario-Designer - Wir stellen gerade die Informationen für den nächsten Post zusammen und schauen Uns dafür die Zusammensetzung der NATO-Kampfgruppen der nächsten Szenarien an und es passt einfach nichts zusammen. Wir möchten jetzt nicht sagen, das Schlampig gearbeitet wurde, das nicht, es wurde sich aber auch keinerlei Mühe gegeben!
Das Internet quillt über von Informationen und wenn nicht, gibt es selbst im Deutschsprachriegen Raum soviel Fachliteratur, das Wir gar nicht wissen wollen wie viel mehr der englischsprachige Raum an Literatur über den kalten Krieg hergibt? Der Szenario-Designer war Offizier in der Royal Navy? Hätte er nicht mal wenigstens ein Buch über Flottengliederungen der 1970er Jahre zur Hilfe nehmen können? Einige Abweichungen nehmen wir ja in Kauf, aber hier stimmt ja nichts. Hier werden völlig wild Schiffe der unterschiedlichsten Verbände zusammen geschmissen.
Keine Beachtung, das eine TU 603.01.06 - ob der Daten somit Task Force 3 der 6. Flotte, Task Group 1, Task Unit 6 sein muss. Es handelt sich um einen Amphibischen Kampfverband. Die sechste Flotte hatte keine eigenen PHIBRONs oder PHIGRUs - die gehörten alle entweder der Atlantikflotte oder der Pazifikflotte an und wurden abgeordnet. Die sechste Flotte ist die Mittelmeerflotte. Ob des Flaggschiffes muss es sich wohl um COMPHIBRON 6 handeln, die weiteren Schiffe stammen aber von COMPHIBRON 2 und COMPHIBRON 8 :rot:
Außerdem müsste es nach Unser Meinung (und vorliegender Literatur) TU 63.1.6 lauten und nicht TU 603.01.06. -> Task Force 63
Task Force 63 war in den Siebzigern der Versorgungsverband der sechsten Flotte. Der Amphibische Verband der sechsten Flotte ist Task Force 61 und die zugehörigen PHIBRONs sind AS ASSIGNED vom COMNAVSURFLANT. Und das ganze Ding hat somit mit dieser Bezeichnung im Nordatlantik nix verloren!!!
Ganz sicher gab es immer mal wieder Mischungen außer der Reihe - aber doch nicht so massiv?
Man dieses Kuddelmuddel macht es echt kompliziert hier authentische Daten im AAR wiederzugeben... :mad: :schrei: :motz: :doh:
hohe_Berge
16.06.17, 18:21
Wenn es einer schaffen kann, dann Ihr Werter Bigfish. Mache Er so weiter, Er unterhält uns aufs vortreffliche.
Glück Auf
Wenn der Szenariodesigner Offizier in der Royal Navy war, dürften seine Ausbilder im Grabe rotieren ob einer solchen Unachtsamkeit.
Werte Regenten,
das wird noch besser - Wir haben da bald ein Schiff, das abgesehen von einigen Monaten nach der Indienststellung zeitlebens im Pazifik stationiert war - 25 Jahre lang! - wie bekommen Wir den Kahn jetzt bloß plausibel in den Nordatlantik?
Ehrlich - ich finde das nicht witzig - solche Fehler müssen nicht sein...
#06 Aufmarsch (21. - 24. August 1975)
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Bild 81: Wappen des COMPHIBRON 6
Bild 82: Wappen der 26th Marine Amphibious Unit
Bild 83: Wappen der Marine Attack Squadron 513 (VMA-513)
Quelle: http://www.public.navy.mil/surflant/cpr6/Pages/Mission.aspx
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:OFFICIAL_26TH_MEU_LOGO_120228.jpg
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:VMA-513_insignia.jpg
USS Guadalcanal (LPH-7) – 23. August 1975 (Nord 38° 59' 12'' West 70° 10' 35'' 08:11 Zulu)
Captain Samuel Richard Chessman stand auf der Brücke der USS Guadalcanal und sah zu, wie der letzte der Harrier von VMA-513 zur Landung ansetzte. Die USS Guadalcanal hatte vor etwa 24 Stunden mit weiteren Schiffen von PHIBRON 6 die Norfolk Naval Base verlassen und sich dann auf See mit den Eskorten der DESRON 26 zur Task Unit 603.01.06 vereinigt. Querab zur Guadalcanal schob sich das Führungsschiff der DESRON 26 langsam an dem amphibischen Landungsschiff vorbei. Die USS Biddle (CG-34) war ein relativ moderner Lenkwaffenträger speziell zur Luftverteidigung auserkoren.
„Schon interessant! Vor sieben Wochen war das noch ein Zerstörer - jetzt schreibt man da ein CG auf ein Stück Papier und schon wird aus dem Schiff ein Kreuzer!“
https://en.wikipedia.org/wiki/United_States_Navy_1975_ship_reclassification
Die Antwort kam von Colonel Jeffery A. Franks Kommandeur der 26th Marine Amphibious Unit: „Solange das Ding seine Zweck erfüllt ist mir die Klassifikation egal!“
Beide Offiziere kannten sich erst seit kurzem. Die 26th MAU wurde erst im Mai des Jahres etabliert und verbachte die ersten Monate in West-Deutschland. Es glich einer Ironie, dass diese Marine Corps Einheit gerade erst aus Europa zurück in die Vereinigten Staaten verlegt worden war, als der Krieg losbrach. Captain Chessmann dagegen kommandierte die USS Guadalcanal seit über einem Jahr und sollte in sechs Tagen ein neues Kommando erhalten. Daraus wurde nun nichts.
Auf der Guadalcanal und den weiteren Einheiten von PHIBRON 6 befanden sich nicht nur alle Soldaten der 26th Marine Amphibious Unit, sondern auch zahlreiche weitere Mannschaften von weiteren Verbänden der II Marine Expeditionary Force. Ärzte, Krankenschwestern, Bereitschaftspersonal für die Abordnung von VMA-513 , der zugeteilten Luftkomponente des Marine Corps für die anstehende Unternehmung. Wartungspersonal für die Panzer und weiteren Kraftfahrzeuge, eben alles was für einen unabhängigen Marine Corps Einsatzverband von Nöten war.
Jetzt als letztes waren die AV-8A Harrier angekommen und vervollständigten den Kampfverband. Die zugeteilten Harrier der Staffel VMA-513 (Flying Nightmares) waren am Vortag von ihrem Stützpunkt der Marine Corps Air Station Yuma in Arizona aufgebrochen und mit Zwischenlandungen letztlich vor kurzem von der Naval Air Station Norfolk zur USS Guadalcanal geflogen. Viel länger hätte es auch nicht dauern dürfen, weil die TU 603.01.06 bereits mit voller Kraft Richtung Nordmeer unterwegs war und sich bald außerhalb der Überführungs-Reichweite der Harrier befunden hätte.
Mit fast 3600 Marines an Bord der verschiedenen Landungsfahrzeuge, bildete diese Einheit den amerikanischen Teil zur Verstärkung in Norwegen. Zu den knapp 1000 Britischen Soldaten des 45 Cdo und den ebenfalls knapp 1000 Niederländern des
1. Mariniersbataillon war der amerikanische Kampfverband deutlich schlagkräftiger und daher unbedingt Willkommen. Es würde etwa acht Tage dauern, bis die Task Unit 603.01.06 im Nordmeer eintraf und sich mit den Briten und Niederländern treffen konnte.
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HMS Bulwark (R08) – 23. August 1975 (Nord 56° 01' 01'' West 3° 26' 22' 11:18 Zulu)
Captain Johnnie R C Johnston stand auf dem Flugdeck seines Trägers. Sicher ein richtiger Träger war die HMS Bulwark schon lange nicht mehr und war es vielleicht auch nie gewesen. 1954 als Leichter Flugzeugträger der Centaur-Klasse in Dienst gestellt, wurde das Schiff bereits 1958 in ein Amphibisches Angriffsschiff bzw. Hubschrauberträger umgebaut. Nun hatte die Bulwark am Pier in Rosyth festgemacht und hatte damit begonnen die ersten Soldaten des 45 Cdo an Bord zu nehmen. Die Bulwark kam erst Ende Juli aus dem Mittelmeer zurück in Ihren Heimathafen Plymouth und sollte dort eingedockt werden. Da die Spannungen mit dem Warschauer Pakt bereits am Schwelen waren, sparte man sich die große Überholung und machte nur das was ohne großen Aufwand möglich war. Kurz nach Ausbruch des Krieges lief das Schiff aus Plymouth aus und bezog eine sichere Position in der Biskaya und vor Spanien. Nachdem die Verstärkung der Stellungen in Norwegen beschlossen wurde, nahm das Schiff Kurs auf die Niederlande um zusammen mit einem halben Dutzend weiterer Transport-Fahrzeuge das 1. Mariniersbataillon an Bord zu nehmen.
Jetzt endlich waren die britischen Truppen an der Reihe und das Verladen würde einige Zeit in Anspruch nehmen. Da man aber mittlerweile beschlossen hatte auf die Amerikaner zu warten, hatte man auch reichlich Zeit um alles in Ruhe und gründlich abzuwickeln.
Sorgen bereitete Captain Johnston die vergleichsweise schwache Luftverteidigung, es wäre ihm lieber wenn die Royal Air Force einige Jagdstaffeln bereitstellen würde um die Deckung in der Nähe der Bereitstellungszone zu übernehmen, sobald der Verband in See stechen würde. Zwar würde er das nie öffentlich zugeben, aber er vermisste in diesem Moment die sonst übliche Arroganz der Royal Air Force gegenüber der fliegenden Truppe der Royal Navy. Mehr Abfangjäger wären jetzt und nach dem Auslaufen wirklich nützlich.
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HMS Ark Royal (R09) – 23. August 1975 (Nord 50° 23' 32'' West 4° 11' 33' 17:39 Zulu)
Der Regen prasselte wild gegen die Scheiben der Brücke der HMS Ark Royal. Der Flugzeugträger löste sich langsam vom Weston Mill Lake Kai und Captain Wilfred Graham war sich nicht sicher, was intensiver war: Der Regen oder die vielen Tränen der Frauen und Kinder, die dort unten auf dem Kai standen und ihren Liebsten einen letzten Gruß zuwinkten. Es wirkte aus der Distanz wie immer, wenn der Träger seinen Heimathafen verließ und die Familien für Wochen oder Monate getrennt wurden. Als er an Bord eingeschifft hatte und die Gangway entlang lief, war aber zu spüren dass es anders war als sonst. Furcht und Angst lagen in der Luft, die Umarmungen waren intensiver, fester und länger als sonst und man musste beinahe Angst bekommen, ob die Frauen ihre Männer nicht gleich erwürgen würden.
Es war Krieg, spätestens bei diesem Anblick konnte es Niemand mehr leugnen und allen war bewusst, dass der Ark Royal Trägerkampfverband die Speerspitze eines Truppenkonvois nach Norwegen bildete. Schon in wenigen Tagen würde der Träger in vorderster Frontlinie stehen.
Die Schlepper zogen die Ark Royal vom Kai weg, aber das Manöver war nicht kompliziert.
„Kleine Fahrt voraus, Ruder hart Backbord, auf Kurs Eins-Sechs-Eins-Grad gehen.“
Der Rudergänger folgte aufs Wort, die Ark Royal beschleunigte und verwirbelte das Wasser am Heck, sodass es zu Kochen schien. Gemächlich drehte sich der Rumpf in die Fahrtrinne des Tamar River und auf beiden Seiten des Flusses standen unzählige Menschen und winkten. Die Arbeiter der Docks zur Linken Seite und auf der Rechten die Anwohner von Wilcove. Aber auch hier war die Trauer zu spüren, weil es vielleicht das letzte Mal sein würde, dass man dieses stolze alte Schiff zu Gesicht bekommen würde. Schon vor drei Jahren hätte die Ark Royal außer Dienst gestellt werden sollen und nicht wenige bezeichneten den Träger wegen seines desolaten Zustands als fahrendes Wrack. Dass er von einer russischen Rakete „außer Dienst gestellt“ werden sollte, wollte aber auch Niemand haben.
Die Ark Royal war ein Kriegsbau, der aber erst lange nach Ende des zweiten Weltkrieges fertiggestellt worden war. Seitdem hatte die Flugzeugtechnik rasende Fortschritte gemacht und der Träger war einfach zu klein um mit dieser Entwicklung Schritt halten zu können. Zwar wurde die Ark Royal regelmäßig modernisiert, aber die Substanz konnte keine weiteren umfassenden Veränderungen mehr mitmachen. Jetzt also hingen maßgeblich von eben diesem Schiff sowohl die Leben von fast 6000 Infanteristen ab, wie auch die Leben von tausenden Seeleuten an Bord der insgesamt 29 Kriegsschiffe des Norwegen-Konvois.
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Bild 84: Ihrer Majestät Marine Stützpunkt Devonport, Plymouth
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:UK_Defence_Imagery_Naval_Bases_image_14.jpg
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Bild 85: Wappen der Task Force 20 (Battle Force der zweiten Flotte)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:CTF20_6x6.jpg
USS Oriskany (CV-34) – 23. August 1975 (Nord 30° 23' 31'' West 81° 25' 25' 21:03 Zulu)
Die USS Oriskany lag seit 3 Stunden am Träger-Pier im Flottenstützpunkt Mayport in Jacksonville Florida. Der Träger kam Anfang April aus der Werft in Long Beach und wurde für seine nächste Pazifik Einsatzfahrt vorbereitet, die Mitte September beginnen sollte. Die Oriskany war damit mehr oder weniger Einsatzbereit und hatte nichts zu tun. Im Pazifik herrschte nach wie vor eine merkwürdige Ruhe, ganz so als ob Europa auf einem anderen Planeten läge und die militärische Konfrontation hier keine Rolle spielte. Im Atlantik war die Verstärkung hoch willkommen. Am Vortag passierte der Träger völlig unbehelligt den Panama-Kanal und wurde der Zweiten Flotte überstellt.
Captain Huntington Hardisty lief Mayport an, um zu Bunkern und letzte Arbeiten durchführen zu lassen. Dann würde die Kampfgruppe in den Nord-Atlantik aufbrechen.
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Bild 86: Träger-Pier der Naval Station Mayport, Florida
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aerial_NS_Mayport_with_CV-60_and_CV-64_1993.JPEG
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Waffenmeister Master Chief Petty Officer Dornan wurde Kreidebleich:
„Hey Aufpassen ihr Vollidioten – AUFPASSEN – Langsam, lang…“
„Mit einem kräftigen Rums krachte der kleine Hubwagen in einen Stapel Munitionskisten. Die länglich Box auf dem Wagen kippte um, schlug auf den Stahlboden des Decks und sprang auf.“
„Raus sofort – ALLE RAUS HIER“ – Dornan hechtete zum Alarmsystem und knallte mit seiner Faust auf den Taster. Die Sirenen gellten auf, Hektik brach aus und Commander Phillip E. Oppedahl kam keuchend angerannt.
„Was ist los verdammt?“
„Diese Vollidioten – wir brauchen sofort ein Notfallteam und Geigerzähler.“
„Geigerzähler?“ – Oppedahl ries die Augen auf:
„WAS ist passiert?“
„Eine von den Kisten ist ziemlich unsanft runtergefallen und aufgesprungen.“
„Was für eine Kiste?“
„Eine Kiste mit einer B61 Sir.“
„Verdammte Scheiße – wollen ihre Jungs die ganze Stadt in die Luft sprengen?“
Natürlich wussten beide Männer, dass die Atombombe nicht einfach explodieren würde, aber ein Riss in der Wandung könnte zumindest den Austritt von Strahlung zur Folge haben und dann wäre das Hangar-Deck wo der Unfall passierte verstrahlt und der Träger damit außer Gefecht gesetzt.
Diese Situation hätte niemals eintreten dürfen. Nur besonders geschultes Personal durfte überhaupt Umgang mit Nuklear-Sprengköpfen haben, aber das spielte keine Rolle mehr. Zuerst musste man Feststellen ob es ein Strahlungsleck gab? Dann war der Zustand der Bombenhülle zu kontrollieren und letztlich musste man die Waffe sichern, in eine stabile Lage bringen und dann von Bord schaffen. Es würde Stunden dauern, soviel war klar und solange würde nicht nur nicht weiter gebunkert werden können, sondern es mussten möglicherweise auch Evakuierungen vorgenommen werden.
Das Auslaufen würde sich massiv verzögern…
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Bild 87: Sicherheits-Trainingsmodell einer taktischen Atombombe B61 (340 Kilotonnen Sprengkraft)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:B-61_bomb.jpg
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#086 NI#
Soldaten schießen sich in den Fuß, um nach Hause zu dürfen, Trägerbesatzungen lassen ne Atombombe unsanft auf den Boden knallen...
#06 Aufmarsch (21. - 24. August 1975)
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USS Whale (SSN-638) – 23. August 1975 (Nord 72° 23' 54'' Ost 35° 01' 45'' 23:18 Zulu)
Lieutenant Commander Scott Landry starrte ungläubig auf den Befehl, der gerade eigegangen war. Commander Brooks hatte ihn bereits gelesen und zog ebenfalls die Stirn kraus.
„Commander – dass kann doch nur ein Irrtum sein oder?“
„Wenn ich das nur wüsste…“
„Ich meine für was haben wir eigentlich die NATO, wenn dann doch wieder jeder macht was er will?“
„Die Briten waren schon immer etwas eigen, das scheint denen im Blut zu liegen.“
„Aber damit gefährden die Briten die ganz Mission!“
„Zumindest wird es nicht einfacher!“
…
„Haben wir auf dem Marsch irgendetwas gehört, dass wir jetzt neu bewerten sollten?“
„Negativ Sir – weder Russen und erst recht keine Engländer.“
„Also haben wir keine Ahnung, wo sich diese beiden Boote zurzeit aufhalten?“
„Haben wir nicht Sir - nein!“
„Valiant-Klasse und Swiftsure-Klasse?“
„Ja Sir, die HMS Warspite und die HMS Swiftsure selbst, so steht es ja hier…“
„Über die Valiant-Klasse kann ich nicht viel sagen, aber das Swiftsure-Design ist dem unserer Whale in einigen Bereichen voraus.“
„Was wollen Sie damit andeuten Sir?“
„Das wir die Swiftsure nicht ohne weiteres entdecken werden, wenn der Skipper gut ist!“
„Also könnten wir uns gegenseitig über den Haufen fahren ohne es zu merken?“
„Ja. Die Warspite wird auf jeden Fall lauter sein. Die Swiftsure hat aber ein neues Antriebssystem, das so gut sein soll, dass unsere Jungs es übernehmen wollen.“
„Das wäre nicht das erste Mal oder Sir?“
„Nein, genaugenommen sind die britischen Schiffsbauingenieure die Besten der Welt. Praktisch alle wichtigen technologischen Fortschritte bei Flugzeugträgern stammen zum Beisoiel von den Engländern und wurden von uns nur übernommen.“
„Nur übernommen Sir?“
„Naja, schon auch verbessert oder sogar massiv weiterentwickelt oder überhaupt erst zur Einsatzreife gebracht, aber die Ideen stammen von den Engländern.“
„Also geht es hier nicht nur darum, dir Russen zu erwischen?“
„Fangen Sie jetzt nicht an mit Konkurrenzdenken Lieutenant Commander. Der Auftrag ist auch so schon extrem kompliziert. Realistisch ist die Chance, dass wir das Überleben höchstens Fünfzig zu Fünfzig, wenn überhaupt. Sollten wir jetzt noch mit der Royal Navy das Wetteifern anfangen, können wir auch gleich auftauchen und die Fahne einholen.“
„Aye Sir – aber irgendwas müssen wir doch tun?“
„Ja das müssen wir tatsächlich! Holen Sie sämtliche Sonarcrews zusammen und informieren Sie die Sonarmänner über die geänderte Sachlage. Wir müssen jetzt noch viel mehr aufpassen, was wir Orten und sicherstellen, dass es auch ja die richtigen U-Boote sind, die wir angreifen. Sollten wir die Engländer versenken, oder die uns dann lachen sich die Russen auch noch in hundert Jahren darüber kaputt.“
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Auch wenn er nach Außen hin völlig entspannt wirkte, Commander Linton F. Brooks war stinksauer und kochte vor Wut. Er hatte jetzt verstanden warum der CINCLANTFLT persönlich das Risiko der späten Funk-Kommunikation einging und mochte sich gar nicht ausmalen, was in den letzten Stunden zwischen dem CINCLANTFLT und der britischen Admiralität alles gelaufen sein musste?
Ohne sich Abzusprechen hatte die Royal Navy zwei eigene Jagd-U-Boote in die Barentssee entsandt um die feindlichen strategischen U-Boote in der Bastion anzugreifen.
Zu all den Schwierigkeiten, kam jetzt das Schlimmste oben drauf. Bislang hätten die USS Whale und das zweite amerikanische U-Boote einfach alles Versenken können, was sie unter Wasser entdeckten. Es gab klare Abgrenzungen, wo welches der beiden Boote zu suchen hatte und man konnte schlicht sicher sein: Ein Unterwasserkontakt war ziemlich sicher feindlich. Jetzt aber waren hier zwei Alliierte Boote unterwegs und jeder U-Boot-Kontakt musste zuerst penibel identifiziert werden, bevor man drauf los schoss. Dieser Vorgang konnte genau die wenigen Minuten länger dauern, die zwischen Sieg oder Niederlage entschieden.
Ein Bastions-Angriff von Einheiten unterschiedlicher Nationen ohne Koordinierung war Selbstmord!
Die abschließenden Befehle lagen jetzt vor, in etwas mehr als acht Stunden würde der Angriff beginnen.
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Bild 88: U-Boote der Swiftsure-Klasse HMS Spartan (S105)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:HMS_Spartan_Leaves_Faslane_MOD_45138100.jpg
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Bild 89: HMS Valiant auf Flottenbesuch in Florida
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:HMS_Valiant_S102_01.jpg
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HMS Caledonia (Royal Navy Training Center - Flottenstützpunkt Rosyth) – 24. August 1975 (Nord 56° 01' 53'' West 3° 26' 55'' 06:07 Zulu)
Als Kriegsberichterstatter sollte Ted Shriver das Arbeiten zu unchristlichen Zeiten eigentlich gewohnt sein, aber das frühe Aufstehen war nicht seine Sache. Punkt sechs Uhr wurde geweckt und die derzeit hier untergebrachte Kompanie musste zum Lauf-Training antreten. Der Kommandierende Offizier des 45 Cdo hatte klar gemacht: Wenn die BBC mit will aufs Schiff, müssen alle Männer fit sein – also mussten auch Ted Shriver und seine Kollegen am Frühsport teilnehmen.
Ted Shriver zog sich verschlafen seine Hosen und Laufschuhe an, ein vernünftiges Oberteil zum Laufen fehlte ihm, aber das war egal. Es würden wieder mehrere Runden um den Stützpunkt werden, mindestens eine Stunde Lauftraining stand auf dem Plan, danach Frühstück und dann durften er und seine Mitarbeiter relativ frei ihrem Tagwerk nachgehen.
Während sich Ted Shriver zu den wartenden Soldaten gesellte – er war notorisch der Letzte – hatten sich seine Gedanken schon wieder auf die U-Boote fixiert. Wie nur konnte er in Erfahrung bringen wann es losging?
„Kompanie rechts um“ ertönte es und dann kam das Übliche „Im Laufschritt vorwärts Marsch“
Dann kam das weitere Übliche: „Sie sehen immer noch jämmerlich aus in ihrer Kleidung“ brüllte ihn einer der Drill Sergeants von der Seite an, aber dann kam etwas Neues: „Ich habe daher gute Neuigkeiten für Sie Soldat! Sie dürfen sich nachher in der Kleiderkammer etwas Anständiges zum Anziehen abholen Soldat! Und das wir uns klar verstehen, das war keine Bitte Soldat! – Und Eins und Zwei und Eins und Zwei und Eins und…“
https://www.youtube.com/watch?v=YZ34mMS8gVQ
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#087 NI#
Für was die Briten sich in Kriegszeiten Zeit nehmen... Ist ja nicht so, als ob die Welt jederzeit dem Untergang geweiht sein könnte, erstmal wird über den Stützpunkt gejoggt :D
Werter Azrael,
bedenkt:
http://youtu.be/tVxpZG60pkE
H34DHUN73R
18.06.17, 15:19
Wird ja lebhaft, in der Barent-See :)
#07 Hausbesuch (24. - 26. August 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 4: Barents Sea Boomers)
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USS Whale (SSN-638) – 24. August 1975 (Nord 72° 28' 00'' Ost 37° 58' 52'' 08:00 Zulu)
Commander Linton F. Brooks sah auf die Uhr:
„Achthundert Zulu – dann geht es wohl los?“
…
„Rudergänger – neuer Kurs Null-Eins-Sieben Grad. Umdrehungen für fünf Knoten.“
Die USS Whale hatte ihren festgelegten Ausgangpunkt südlich von Bastion 1 frühzeitig erreicht und danach für einige Stunden kleine Kreise gedreht und gelauscht. Von Zeit zu Zeit, meinten die Sonar-Spezialisten Flugzeuglärm zu hören, aber es war wenig konkret und immer wieder schnell vorbei.
Commander Brooks beschloss einige Minuten mit kleiner Fahrt auf die Bastion zuzuhalten und wenn nichts Auszumachen war, den Befehlen zu folgen und „Aufzudrehen“. Der Befehl war eindeutig – die Whale sollte auf Zielpunkt „Datum 2“ zuhalten, den Punkt anfahren und ab dort die Suche beginnen, wenn das dort geortete SSBN nicht mehr anwesend sein sollte. Ebenfalls war es der Whale freigestellt, ob sie die gesamte Strecke bis Datum 2 mit hoher Fahrt anlief, oder aus Sicherheitsgründen irgendwann das Tempo drosselte. Der Kontakt bei Datum 2 war bereits Neun Stunden alt. Sollte das feindliche SSBN dort liegen, war es richtig so schnell wie möglich dort hinzugelangen. Fuhr es dagegen beliebig umher, konnte es jetzt schon direkt neben der Whale sein, aber das hätte man wohl mitbekommen.
Der Plan von Lieutenant Commander Everts sah vor, bis etwa Zwölfhundert Zulu mit hoher Fahrt in die Bastion einzudringen und ab dann langsam weiter zufahren. Commander Brooks hielt die Vorgehensweiße für Vernünftig, auch er hielt wenig davon mit hohem Tempo in der am besten Überwachten Meereszone der Welt herumzufahren. Commander Brooks hatte dieses Vorgehen an den COMSUBLANT übermittelt mit der Bitte diesen Plan an das zweite Boot – dessen Name weiterhin nicht bekannt war – weiterzugeben. Dadurch konnte der Skipper von Boot Zwei die Position der Whale berechnen und mit eigenen Ortungen vergleichen. Würde das zweite Boot dies ebenfalls tun – es gab zwar keine Bestätigung – aber er ging davon aus, dann wusste man auch auf der Whale wo Boot zwei unterwegs war.
Durch diese Maßnahme konnte man wenigstens das Risiko von „Friendly Fire“ minimieren, was die US Navy anging. Wo die Briten waren und was sie taten, war völlig unbekannt!
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 00' 44'' Ost 36° 33' 58'' 08:00 Zulu)
Auch die USS Tunny befand sich seit Stunden auf Station und machte gerade genug Fahrt um nicht zu sehr von der Strömung versetzt zu werden. Man lauschte gespannt auf alles was das Sonargerät aufzeichnete, aber bislang gab es nichts von Interesse. Commander Dennis Y. Sloan war zufrieden, dass wenigstens der Kommandant des zweiten US U-Bootes mitdachte und würde den Plan ebenso angehen wie dieser. Seine bislang hohe Meinung von der Royal Navy allerdings war erheblich gesunken.
Wie konnten die Briten nur zwei eigene Boote in die Bastion schicken ohne sich abzustimmen?
Alles Lamentieren half nichts, es war Zeit:
„Rudergänger – Neuer Kurs Null-Fünf-Zwei Grad – Umdrehungen für fünf Knoten. Neue Tiefe Eins-Fünf-Null.“
Behäbig drehte sich der Rumpf der Tunny und ein sanftes Vibrieren zeugte davon, dass das U-Boot Fahrt aufnahm. Für den Geschmack von Commander Sloan war das Vibrieren etwas zu stark, mit guten passiven Hydrophonen war das garantiert zu hören gewesen. Die Tunny nährte sich Datum 1.
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 01' 01'' Ost 36° 36' 38'' 08:12 Zulu)
Lieutenant Commander Mark Tandy kam zurück in die Kommandozentrale.
„Und hat Petty Officer Lozano irgendetwas entdeckt?“
„Nein Sir – alles ruhig da draußen – vielleicht etwas zu ruhig.“
„Haben wir Probleme mit dem Sonar?“
„Nein Sir, wir haben einen Diagnoselauf durchgeführt. Alles in Ordnung mit dem System.“
„Also gut – Rudergänger – wie tief sind wir?“
„Jetzt bei Eins-Sieben-Drei Sir.“
„Mark – Kavitation?“
„Bei dieser Tiefe – wenn wir die Tiefe halten können? Etwa bei 25 Knoten Sir.“
„Rudergänger – Umdrehungen für Null-Zwei-Zwei Knoten.“
„Aye aye Sir – Umdrehungen für Null-Zwei-Zwei Knoten.“
+ + +
Petty Officer Robert Dunhour beobachtete, wie die Leistungsanzeigen noch oben kletterten. Die Geräusche aus dem Reaktorraum nahmen zu, die Umwälzpumpen drehten hoch. Alle an Bord konnten spüren, wie die Tunny Fahrt aufnahm. Auch wenn der Reaktor noch weit entfernt von seiner Maximalleistung war, 22 Knoten erforderte bereits eine Menge Energie und die Geräusche des S5W Druckwasser-Reaktors waren nun deutlich hörbar – auch im Wasser!
S5W – Kernreaktor bzw. Kernreaktoren der US Navy - https://de.wikipedia.org/wiki/S5W-Reaktor
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USS Whale (SSN-638) – 24. August 1975 (Nord 72° 28' 55'' Ost 37° 59' 37'' 08:12 Zulu)
Auch auf der USS Whale war die Zeit gekommen. Mittlerweile hatte das Boot eine Tauchtiefe von 235 Metern erreicht und hier spielte die Kavitation keine Rolle mehr.
„Rudergänger – Volle Kraft voraus – Umdrehungen für Null-Drei-Null Knoten – Bringen Sie uns rein in die Bastion!“
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USS Whale (SSN-638) – 24. August 1975 (Nord 73° 10' 17'' Ost 38° 41' 50'' 10:00 Zulu)
Lieutenant Commander Scott Landry schaute zu Commander Linton F. Brooks, als dieser wie befohlen um Zehnhundert Zulu begann, den inneren Teil dieses Merkwürdigen Befehls zu dechiffrieren. Commander Brooks verzog das Gesicht:
„Naja, sowas musste es ja sein!“
„Sir?“
„Hier lesen Sie Scott.“
Lieutenant Commander Landry überflog den Befehl:
„Heißt dass jetzt, dass wir die Dinger zwingend einsetzten sollen, oder das es uns überlassen ist?“
„Erstmal ist es wohl uns überlassen, aber der CINCLANTFLT hätte das nicht so merkwürdig in zwei Schritten angewiesen, wenn er uns damit nicht zu verstehen geben wollte, dass wir die Dinger benutzen sollen!“
„Vermutlich nicht Sir – da haben Sie Recht. Die Genehmigung zur Verteidigung Nuklearwaffen zu benutzten liegt ja schon vor. Wenn der Gebrauch von Atomwaffen jetzt nochmals explizit erlaubt wird…“
„Ja Lieutenant Commander, dass nennt man wohl den Lauf der Welt?“
„Scheiß Welt – müssen ausgerechnet wir die Ersten sein, die auf NATO Seite einen Atomsprengkopf zünden?“
„Immer mit der Ruhe, vielleicht kommt uns die Tunny ja zuvor?“
„Das ist ein schwacher Trost Commander!“
„Es muss reichen Scott, mehr habe ich nicht.“
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 22' 33'' Ost 38° 27' 23'' 10:00 Zulu)
Die USS Tunny wühlte sich durch die Tiefsee. Mal konnte das Boot tief genug runter um auf 30 Knoten zu gehen, mal war die Barentssee dafür nicht tief genug. Auf der Whale würde es kaum anders sein, dass war Commander Dennis Y. Sloan bereits klar. Jetzt aber gab es eine Frage zu klären…
Lieutenant Commander Mark Tandy schaute seinen Kommandanten an:
„Ihr Bauchgefühl lag wieder mal richtig Sir!“
„Nun ja – es war das einzige was Sinn ergibt.“
„Und nun?“
„Das hängt von der Situation, aber wir dürfen uns nichts vormachen – das ist der sicherste Weg ein feindliches U-Boot zu beseitigen!“
„Sehr beruhigend Sir.“
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+ + +
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USS Whale (SSN-638) – 24. August 1975 (Nord 73° 12' 04'' Ost 38° 43' 48'' 10:09 Zulu)
Elektronik Spezialist Petty Officer Andy Galvin saß vor seinen Anzeigen, hatte aber die Augen geschlossen und lauschte in seine großen Kopfhörer. Da war etwas? Er konzentrierte sich, aber es war sehr leise. Seine Augenlieder klappten hoch, und es dauerte einige Sekunden biss sich die Pupillen verengten und die Augen sich an die Helligkeit gewöhnt hatten.
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Bild 90: Sonar-Zentrale auf einem U-Boot
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sonar.jpg
Auf den Anzeigen war es besser zu sehen, als man es mit den Ohren hören konnte. Das AN/BQQ-5 Sonar war Brandneu. Ein feines Stück Digital Technik das die Firma International Business Maschines hier abgeliefert hatte. Auf dem Diagrammchart war eine kleine Verzerrung zu sehen.
Petty Officer Galvin holte sich den Bereich direkt heraus und spielte sich erneut die Audio-Aufzeichnung dazu ein. Hinter ihm tappte ihm der OOD auf die Schultern.
„Ja Sir?“
„Was haben wir da?“
„Weiß noch nicht Sir – geben Sie mir ne Minuten…“
…
„Sir ich denke, das ist eine Unterwasserexplosion gefolgt von Rumpfgeräuschen.“
„Rumpfgeräuschen?“
„Sir ich denke hier wurde ein U-Boot versenkt!“
„Welche Richtung?“
„Eins-Fünf-Null Grad, Entfernung sehr schwer zu sagen, mehr als Null-Drei-Null.“
„Eines von unseren?“
„Sie meinen ob es einer der Briten war?“
„Ja, unser zweites Bord ist ja nördlich von uns.“
„Lässt sich nicht sagen Sir. Es ist außerhalb der Bastion, die Russen werden kaum ihre eigenen Boote versenken?“
„Wohl nicht. Gut ich sag’s dem Skipper. Schauen Sie ob Sie noch etwas herausfinden.“
„Aye Sir!“
http://up.picr.de/29529593fo.jpg
Laut Log:
24.08.1975 10:05:17 - UK SSNs: Contact: SKUNK #5 has been classified as: SKR Petya II [Pr.159A] - Determined as: Hostile (Classification by: HMS Swiftsure [Sensor: Type 2001BC] at Estimated 12 nm)
24.08.1975 10:08:02 - UK SSNs: New contact! Designated TORPEDO #6 - Detected by HMS Swiftsure [Sensors: Type 2001BC] at 110deg - Estimated 16nm
24.08.1975 10:08:10 - UK SSNs: Contact: TORPEDO #6 has been type-classified as: Torpedo (Classification by: HMS Swiftsure [Sensor: Type 2024] at Estimated 0 nm)
24.08.1975 10:08:17 - UK SSNs: HMS Swiftsure has suffered weapon damage: 72 DPs
24.08.1975 10:08:17 - UK SSNs: HMS Swiftsure damage report: 533mm TT has been heavily damaged.
24.08.1975 10:08:17 - UK SSNs: HMS Swiftsure damage report: Type 2007AA has been lightly damaged.
24.08.1975 10:08:17 - UK SSNs: HMS Swiftsure damage report: Torpedo Wire Control [2 Wires] has been destroyed!
24.08.1975 10:08:17 - UK SSNs: HMS Swiftsure damage report: Type 197 [DUUG 1 Mod] has been moderately damaged.
24.08.1975 10:08:17 - UK SSNs: HMS Swiftsure damage report: Link 11 has been destroyed!
24.08.1975 10:08:17 - UK SSNs: HMS Swiftsure damage report: 533mm TT has been heavily damaged.
24.08.1975 10:08:17 - UK SSNs: HMS Swiftsure damage report: Type 1006(1) [KH 19/9A] has been lightly damaged.
24.08.1975 10:08:17 - UK SSNs: HMS Swiftsure damage report: SSE Mk6 has been heavily damaged.
24.08.1975 10:08:17 - UK SSNs: HMS Swiftsure damage report: Type 2001BC has been lightly damaged.
24.08.1975 10:08:17 - UK SSNs: HMS Swiftsure damage report: VHF Radio [Secure] has been destroyed!
24.08.1975 10:08:17 - UK SSNs: HMS Swiftsure damage report: 533mm TT has been heavily damaged.
24.08.1975 10:08:17 - UK SSNs: Contact Torpedo #6 has been lost.
24.08.1975 10:08:17 - UK SSNs: HMS Swiftsure has been destroyed!
Sonar Ortung auf U-Booten: https://www.quora.com/What-sounds-do-sonar-technicians-hear-in-a-submarine
Anmerkung: Toll unsere Sturgeons haben hier ein IBM AN/BQQ-5 Sonar. Laut Terzibaschitsch wurde es aber erst ab 1976 tatsächlich benutzt. Leider ist der gute Stefan Terzibaschitsch schon vor vielen Jahren gestorben, sonst hätten Wir ihm jetzt mal wieder einen Brief geschrieben und ihn gefragt ob seine Jahreszahl stimmt? Der gute Mann war unglaublich – ein wandelndes US Navy Lexikon – gerne hätten Wir ihn mal persönlich kennengelernt, so aber musste der ein oder andere Brief ausreichen...“
Die Bücher hier https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Terzibaschitsch von ihm haben Wir fast alle im Regal stehen!
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#088 NI#
#07 Hausbesuch (24. - 26. August 1975)
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USS Whale (SSN-638) – 24. August 1975 (Nord 73° 39' 40'' Ost 39° 15' 10'' 12:03 Zulu)
„Commander Brooks – Sir?“
„Ja Lieutenant Commander – was gibt es?“
„Sir wir haben jetzt Zwölfhundert Zulu durch Sir!“
„Gut – die Grenzen des vermutlichen Bastions-Gebiets haben wir überschritten?“
„Aye Sir.“
„Geben Sie Befehl Umdrehungen für Fünf Knoten.“
„Aye aye Sir – Umdrehungen für Fünf Knoten.“
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 40' 22'' Ost 40° 09' 31'' 12:03 Zulu)
„Mark – wieviel Zeit haben Wir verloren wegen unzureichender Tiefe?“
„Mindestens eine Stunde Sir!“
„Mist, noch ein paar Minuten mit Fünfzehn Knoten, danach auf Schleichfahrt heruntergehen. Es ist erstaunlich, dass wir bislang nicht entdeckt wurden, bei der hohen Fahrt. Wir wollen unser Glück nicht überstrapazieren.
„Aye aye Sir – auf 5 Knoten heruntergehen Sir.“
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USS Whale (SSN-638) – 24. August 1975 (Nord 73° 44' 01'' Ost 39° 20' 07'' 13:00 Zulu)
Commander Linton F. Brooks stand in der Kommandozentrale der USS Whale und nahm das Logbuch. Der Eintrag, den er stündlich vornahm, blieb ebenso kurz wie zuvor: Keine Kontakte.
Allmählich stieg die Anspannung im Boot. Nach der Ablösung der Sonarwache, was regelmäßig nach zwei bis drei Stunden der Fall war weil sonst die Konzentrationsfähigkeit zu sehr nach lies, machte die vermutliche Versenkung eines britischen U-Bootes die Runde. Commander Brooks spürte dass sich die Stimmung innerhalb der Besatzung änderte, aber war das den Leuten zu verübeln? Viele waren gerade mal 19 bis 20 Jahre alt und Einige sogar das erste Mal auf See. Daher war es nicht verwunderlich, dass dieser extrem gefährliche Auftrag nicht ohne Auswirkungen blieb.
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 47' 25'' Ost 40° 51' 59'' 14:34 Zulu)
Petty Officer Jose Lozano hatte gerade erst vor fünf Minuten seine neue Schicht angetreten und machte es sich in seinem Sessel bequem. Zu den Vorteilen als Sonar Techniker an Bord eines U-Bootes zu arbeiten, gehörte es in der Sonar-Zentrale sehr gemütliche Sitzmöbel vorzufinden. Alles was die Konzentration der Sonarmänner stören konnte – unbequeme Sitze gehörten dazu – galt es zu vermeiden. Die Sonar-Spezialisten sollten sich voll und ganz auf ihre Aufgabe konzentrieren können.
Üblicherweise waren zwei bis drei Sonar-Spezialisten an Deck, die die Signale der Digitalanzeigen beobachteten und im Zweifel reinhörten und die meiste Zeit war auch der Supervisor anwesend. Der die Arbeit der einzelnen Sonarmänner kontrollierte und koordinierte und die Meldungen an die Zentrale abwickelte.
Petty Officer Lozano sah auf den Graphen und erkannte sofort die kleine Störung im Muster.
„Sir – da ist etwas!“
„Was haben Sie Lozano“ flüsterte der Supervisor und beugte sich näher an den Schirm.
„Sehr leise – tippe auf getauchtes Boot Sir.“
„Einer unserer Freunde?“
„Lässt sich nicht sagen Sir, aber das Ziel kommt direkt auf uns zu!“
Der Supervisor griff zum Bordsprechgerät: „Brücke hier Sonar – Neuer Kontakt GOBLIN #6 in Null-Eins-Sechs Grad – Entfernung geschätzt Null-Eins-Sechs nautische Meilen.“
Es dauerte keine Minute und Commander Dennis Y. Sloan stand in der Tür zur Sonarzentrale.
„Was haben wir da?“
„Noch nicht bekannt Sir, aber Lozano ist sich sicher, dass es sich um ein U-Boot handelt.“
„Einer von den Engländern?“
„Wird sich zeigen, auf jeden Fall kommt der Kontakt direkt auf uns zu!“
„Fängt der uns ab?“
„Schwierig zu sagen Sir – möglich wäre es.“
Commander Sloan ging zurück auf die Brücke und wandte sich an den Decksoffizier:
„Gehen Sie durchs gesamte Boot und sorgen Sie für absolute Stille. Da ist ein U-Boot, dass direkt auf uns zu kommt.“
„Russe – haben die uns entdeckt?“
„Wäre möglich – Die Reaktor-Mannschaft soll etwas Leistung rausnehmen.“
„Aye Sir – geht klar!“
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http://www.youtube.com/watch?v=sMe7TovEneA
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 47' 29'' Ost 40° 52' 10'' 14:36 Zulu)
„Sir – hören Sie mal rein!“
„Was meinen Sie?“
„Hören Sie dieses schnelle Tock-Tock-Tock-Tock?“
„Ja jetzt wo Sie das sagen – ist das ein Diesel?“
„Ja hat eben angefangen.“
„Ein Diesel U-Boot?“
„Ja, es gab erst – hier – Pressluftgeräusche und dann ist der Diesel angesprungen.“
„Der lädt seine Batterie?“
„Ja ich denke genau das.“
„Und kommt immer noch auf uns zu?“
„Nicht ganz Sir – unser Freund ist jetzt etwa noch 4 Seemeilen entfernt und wird uns bei seinem jetzigen Kurs in etwa einer Seemeile Abstand achtern passieren.“
„Dann kann er uns hören. Unsere Schraube ist dann ja praktisch direkt vor seine Nase!“
„Wenn er den Diesel weiterlaufen lässt?“
„Riskant – gut ich sag’s dem Boss.“
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„Gut Danke!“
…
„Lieutenant Commander Tandy – Leistung raus – wir lassen uns ein paar Minuten treiben – wenn er dann nicht reagiert, fahren wir weiter.“
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„Sir der fährt stur weiter.“
„Kein Anzeichen, dass er nach uns sucht, nachdem wir leiser geworden sind?“
„Nein Sir – fraglich ob der Bursche uns unter der Schicht überhaupt orten kann?“
„Wir hören ihn über der Schicht.“
„Er macht auch ziemlichen Krach.“
„Ziellösung errechnen, aber Waffen sichern – für ein Diesel sind wir nicht hier.“
„Aye Sir – also langsam weiter?“
„Langsam weiter – genau!“
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 47' 50'' Ost 40° 54' 16'' 14:43 Zulu)
„Sir wir haben jetzt eine perfekte Schusslösung. Wenn wir ihn versenken wollen, müssen wir es aber gleich tun, bald verschwindet er in unserem Sonarschatten.“
„Ganz ruhig – solange es keine Anzeichen gibt, das er uns hört lassen wir ihn in Ruhe.“
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 48' 06'' Ost 40° 55' 49'' 14:49 Zulu)
Langsam kamen die Propeller-Geräusche des feindlichen U-Bootes vollständig in den Bereich der Hydrophone der USS Tunny. Petty Officer Lozano hatte jetzt endlich ein verwertbares akustisches Abbild des Gegners.
„Sir – Ziel GOBLIN #6 ist ein U-Boot der Tango-Klasse Sir.“
„Gut gemacht Lozano – Anzeichen das er uns gehört hat?“
„Nein Sir, hält stur seinen Kurs und da wir ihn exakt haben, können wir jetzt davon ausgehen, dass er uns wohl sogar in drei bis vier Seemeilen Abstand passieren wird.“
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„Hier haben wir es Sir – Tango-Klasse. Projekt PL-641B Som – das heißt wohl Wels.“
„Die Tango-Boote sind doch ziemlich modern oder nicht?“
„Wenn die Daten von INTL stimmen, dann gehen diese Boote ab Anfang der 70er der russischen Flotte zu.“
„Was wissen wir über die Leistungsfähigkeit des gegnerischen Sonars?“
„Herzlich wenig Sir, aber bislang gibt es keinen Hinweis darauf, dass er uns hören kann.“
„Drei Seemeilen Abstand?“
„Ja Sir!“
„Dann ist es mit seinem Sonar wohl nicht so weit her?“
„Er macht Lärm – ziemlich viel Lärm.“
„Wir fahren weiter mit Schleichfahrt.“
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Bild 91 Und Bild 92: U-Boot Projekt 641B – NATO Code Tango
Quellen: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tango_class_submarine.JPG und https://commons.wikimedia.org/wiki/File:B-307,_Togliatti._Russia-1.JPG
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 48' 42'' Ost 40° 59' 33'' 15:02 Zulu)
Commander Sloan erschien wieder in der Sonarzentrale:
„Was macht unser Freund?“
„Fährt seelenruhig weiter Sir.“
„Wann verschwindet er in unserem Sonarschatten?“
„In zehn – vielleicht fünfzehn Minuten.“
„Dann ist er auch am besten positioniert um unsere Schraube zu hören?“
„Ja Sir!“
„Also könnte er dann einen Torpedo auf uns abschießen und wegen unseres eigenen Schraubengeräusches würden wir das nicht hören?“
„So ist es Sir.“
„Halten Sie mich auf dem Laufenden, sobald sich irgendetwas ändert und seien es nur die Blähungen eines Wahls!“
„Aye Sir.“
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 49' 32'' Ost 41° 04' 40'' 15:20 Zulu)
„Signalstörverhältnis wird schlechter Sir, Kontakt #6 kommt jetzt in unseren Sonarschatten.“
„Danke Petty Officer – jetzt können wir nur hoffen, dass sein eigener Maschinenlärm so laut ist, dass er unseren überhört.“
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 52' 03'' Ost 41° 20' 24'' 16:17 Zulu)
Commander Sloan war nach wie vor nervös und die Anspannung im Boot war zum Greifen nahe. Es hielt ihn nicht in der Zentrale und er lief wieder die paar Schritte zum Sonarraum.
„Wann war die letzte Ortung?“
„Vor einer Stunde Sir.“
„Und jetzt?“
„Er ist noch da, wird aber zusehends leiser. Exakt haben wir ihn nicht, dafür müssten wir Wenden Sir.“
„Bloß nicht. Wenn Sie ihn diffus in der Ortung haben und es klar ist, dass er sich entfernt reicht uns das.“
„Ayer aye Sir.“
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USS Whale (SSN-638) – 24. August 1975 (Nord 74° 03' 10'' Ost 39° 42' 33'' 17:00 Zulu)
„Keine Kontakte.“ Commander Brooks war zwar dankbar, dass die lästigen Logbucheinträge so wenig Arbeit verursachten, aber das Warten zermürbte ihn wie alle anderen Besatzungsmitglieder. Lieber wäre es ihm, wenn es etwas zu tun gäbe, aber streng genommen hatten sie etwas zu tun – zumindest die Sonar-Mannschaften. Zuweilen kam die Frage auf, ob das Sonar überhaupt eingeschaltet war, aber er riet den Männern etwas ernsthafter zu sein. Zumindest wurde man bislang auch selbst nicht entdeckt, sonst wäre längst der Teufel los gewesen.
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 56' 42'' Ost 41° 49' 43'' 18:00 Zulu)
Die Spannung im Boot hatte spürbar nachgelassen. Fast drei Stunden war es jetzt her, dass das feindliche Tango hinter der Tunny verschwunden war. Man konnte jetzt ziemlich sicher sein, dass der Feind die Tunny nicht aufgespürt hatte und auch wenn immer mal wieder der Diesel zu hören war, bestand wohl keine akute Gefahr.
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 59' 40'' Ost 42° 08' 50'' 19:04 Zulu)
„Mist“ hauchte Petty Officer Lozano zu sich selbst. Er hatte etwas früher mit der nächsten Schicht begonnen, weil einer seiner Kollegen ausgefallen war. Nicht jeder ertrug die Stundenlange Anspannung und einigen schlug das auf den Magen. Auch wenn der Mülleimer entfernt worden war, der als Auffangbehältnis gedient hatte, der Geruch von Erbrochenem lag noch immer in der Luft und machte das Arbeiten nicht einfacher.
„Petty Officer Sie haben was?“ raunte von Hinten die Stimmer des Supervisor.
„Schraubengeräusche – kommen schnell näher.“
„Ein U-Boot?“
„Negativ – Überwasserkontakt! Neuer Kontakt SKUNK #7 auf Drei-Drei-Sechs Grad etwa Null-Null-Sechs Seemeilen entfernt.“
„Wieder auf uns zu?“
„Hat den Anschein Sir!“
„Gut sagen wir’s dem Skipper.“
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„Scheiße – Aktiv Sonar – Aktiv Sonar.“
„Was haben wir da Lozano?“
„Unser Skunk pumpt gewaltig Energie in den Ozean Sir.“
„Hat uns aber nicht getroffen?“
„Nein, das hätten selbst Sie gehört wenn er uns mit seiner Sonarabstrahlung getroffen hätte.“
„Weiß er dass wir hier sind und will eine exakte Erfassung haben?“
„Schwierig zu sagen.“
In diesem Augenblick erschein der Commander:
„Was ist los?“
„Vermutlich feindliches Kriegsschiff Sir – pingt mit seinem Sonar herum.“
„Wann trifft er uns?“
„Wir sind immer noch unter Schicht. Wir können zwar den Krach hören, den der Typ verursacht, aber die meiste Energie dürfte an der Schichtengrenze abprallen. Glaube nicht das er uns finden wird Sir.“
„Hoffen wir dass das stimmt Petty Officer!“
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Hörprobe eines Mittel-Frequenz Sonars: http://ocr.org/sounds/mid-frequency-sonar/
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 59' 57'' Ost 42° 11' 00'' 19:012Zulu)
Langsam wurde die Situation ungemütlich. Gerade hatte der Sonar Supervisor gemeldet, dass eine Aktiv-Sonarboje geortet wurde. Diese würde ziemlich sicher von einem Flugzeug stammen. Der Kontakt zum feindlichen U-Boot war jetzt vier Stunden her, aber der Junge war immer noch zu hören. Hatte seine Batterien wohl leergefahren und musste jetzt den Diesel verwenden um die Akkus wieder aufzuladen. Ein feindliches Kriegsschiff näherte sich und pulste immer mal wieder mit seinem Sonar in der Gegend herum und jetzt auch noch ein U-Jagd-Flugzeug.
Commander Sloan warf einen Blick auf die taktische Situation. Der Feind hatte so etwas wie einen Sperrriegel nach Norden gebildet, wollte man sich Absetzen musste man nach Süden ausweichen – direkt in den Operationssektor des zweiten U-Bootes hinein. Die Lage schmeckte Commander Sloan überhaupt nicht!
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#089 NI#
H34DHUN73R
22.06.17, 08:36
spannend wie immer :)
Wir hätten das Tango wohl aus dem Spiel genommen und damit eine allgemeine Schlacht begonnen :)
Werter H34DHUN73R,
Wir hätten das Tango wohl aus dem Spiel genommen und damit eine allgemeine Schlacht begonnen
definitiv ein klares Nein! Wir werden am Ende des Szenarios auch erläutern warum, jetzt würden Wir sonst zu viel vorwegnehmen - und Wir wollen ja die Spannung erhalten :D
#07 Hausbesuch (24. - 26. August 1975)
http://up.picr.de/29442860vr.png
USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 59' 54'' Ost 42° 11' 14'' 19:12 Zulu)
Commander Dennis Y. Sloan überlegte nicht lange:
„Rudergänger – Neuer Kurs Null-Neun-Null Grad.“
„Neuer Kurs Null-Neun-Null Grad – Aye aye Sir.“
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Bild 93: Kommandozentrale eines U-Bootes der Sturgeon-Klasse
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:USS_PARGO_Sturgeon_Class.jpg
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 59' 59'' Ost 42° 12' 12'' 19:14 Zulu)
Es zeigte sich schnell, wie Recht er damit hatte, als weitere Sonarbojen geortet wurden. Zwar war die Tunny zu Tief um das Aufschlagen der Bojen auf die Wasseroberfläche zu bemerken, aber da es sich um wild pingende Aktivbojen handelte, spielte das keine Rolle.
Wo aktive Sonarbojen waren, waren garantiert auch passive Sonarbojen und genau das störte Commander Sloan. Aktive Sonarbojen setzte man nur ein, wenn man bereits über passive Sensoren eine Ortung hatte. Wenn das zweite amerikanische Boot in seinem Sektor blieb und nicht ausgerechnet hier einer der beiden Briten unterwegs war, musste die Tunny entdeckt worden sein. Anderenfalls ergab der Einsatz aktiver Sonarbojen keinen Sinn.
Aus Nordwesten dampfte ein Kriegsschiff heran, dass ebenfalls sein Aktivsonar benutzte – auch das tat man nur wenn man bereits eine Ortung hatte. Und das Schiff kam ja auf die Tunny zu. Hatte das Tango doch eine Ortung gehabt, und nicht genau eingrenzen können? Das erklärt zwar, dass man Zerstörer oder Fregatten zu Hilfe rief, die dann erst drei Stunden später eintrafen, Flugzeuge aber hätten dann schon viel früher an Ort und Stelle sein müssen. Aber das war vielleicht sogar der Fall? Je nachdem wie groß der Gegner das Suchquadrat ansetzte, konnten die Flugzeuge schon seit Stunden dabei sein das gesamte Planquadrat von außen nach innen mit Sonarbojen zu pflastern und so die Schlinge immer enger zu ziehen. Auf jeden Fall war klar, dass Nördlich ein heißes Pflaster lag, sodass ein Ausweichen nach Osten am sinnvollsten erschien, wenn man nicht allzu weit von Datum 1 abkommen wollte.
Eine der Sonarbojen lag unangenehm nah bei der Tunny und lag engmaschiger als die bisherigen. Es ergab aber auch einen Kurs, denn das Flugzeug abflog.
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 59' 54'' Ost 42° 13' 08'' 19:17 Zulu)
Einen Vorteil hatten aktive Sonarbojen, wobei man es eigentlich als Nachteil bezeichnen musste befand Petty Officer Lozano. Aktive Sonarbojen benötigten eine gewaltige Menge Energie und die Batterien dieser vergleichsweiße kleinen Konstruktionen konnte diese Energiemenge nur für eine sehr kurze Zeitspanne bereitstellen. Die georteten Bojen verstummten daher nach wenigen Minuten eine nach der anderen.
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 75° 59' 54'' Ost 42° 17' 06'' 19:20 Zulu)
Commander Sloan besuchte mal wieder die Sonarzentrale:
„Wie lange seit der letzten Ortung?“
„Zehn Minuten Sir.“
„Irgendwelche Anzeichen für weitere Bojen in weiterer Entfernung?“
„Nein Sir – nichts.“
„Das Kriegsschiff?“
„Driftet langsam nach achtern aus und ist jetzt gleich in unserem Sonarschatten.“
„Das ist ärgerlich. Tun Sie ihr Bestes um den Kontakt solange so präzise wie möglich zu halten.“
„Aye Sir.“
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Commander Sloan verschwand Richtung Zentrale und Befahl wieder Kurs auf Datum 1 zu nehmen. Scheinbar war das Flugzeug aus dem Seegebiet weggeflogen und sollten sich zwischen den Aktivbojen auch Passivbojen befinden – das war sehr wahrscheinlich – dann hatte man einen kleinen aber ausreichenden Abstand zur Bojenlinie.
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 00' 14'' Ost 42° 18' 26'' 19:34 Zulu)
Lieutenant Commander Mark Tandy stellte sich neben den Commander.
„Lozano klassifiziert Kontakt Skunk #7 als Zerstörer. Wir sollen ihm noch ein paar Minuten geben, dass er die Sonarmuster mit dem Archiv vergleichen kann, dann dürften wir auch wissen um was für einen Typ es sich handelt Sir.“
„Danke Mark. Was macht der Zerstörer?“
„Läuft jetzt direkt Kurs Eins-Acht-Null Sir.“
„Also nicht länger auf uns zu?“
„Nein, wird uns achtern passieren.“
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„Lieutenant Commander.“
„Sir?“
„Lassen Sie einen Mark 45 laden.“
„Anstelle einer SUBROC oder eines Torpedos Sir?“
Commander Sloan überlegte einen Moment.
„Nehmen Sie eine SUBROC raus.“
„Aye aye Sir.“
Lieutenant Commander Tandy ahnte warum der Commander eine Rakete gegen einen Nuklear Torpedo ersetzen lies. Sollte jetzt ein U-Boot bekämpft werden müssen, waren die mit einem Nuklearsprengkopf bestückten SUBROC zwar das beste Mittel, das nutzte aber nichts wenn in unmittelbarer Nähe ein Zerstörer herumkurvte, der die Rakete abschießen konnte. Besser war es einen Torpedo mit Nuklearsprengkopf zur Verfügung zu haben.
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Bild 94: Torpedo Typ Mark 45
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mark_45_Nuclear_Torpedo.jpg
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 00' 08'' Ost 42° 18' 49'' 19:35 Zulu)
Petty Officer Lozano hatte nicht zu viel versprochen und den Zerstörer in Windeseile identifiziert. Die Kanin-Klasse war ein etwas älteres Design der Sowjetischen Seestreitkräfte, wurde jedoch Ende der 60er umfassend speziell zur U-Boot-Jagd umgerüstet und modernisiert.
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Bild 95: Projekt 57A – NATO Code „Kanin“
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Destroyer_Kanin.jpg
„Also Lieutenant Commander Tandy – was denken Sie?“
„Könnte uns einigen Ärger bereiten, wenn er uns findet.“
„Findet er uns?“
„Denke nicht Sir. Wenn uns das Tango nicht gehört hat, dann dieser Zerstörer erst recht nicht.“
„Ja – nur lautet die Frage: Hat uns das Tango gehört oder nicht?“ Der Zerstörer mit Kurs fast direkt auf uns zu – pingt wild herum – und erzählt damit jedem Lebewesen im Umkreis von 100 Seemeilen, dass er da ist. Dann die Aktiv Sonarbojen – die man eigentlich nur verwendet um eine vorhandenen Passiv-Ortung weiter einzugrenzen – hat uns das Tango gehört oder nicht?“
„Würde der Tango Skipper so eiskalt sein und einfach weiterfahren? Die Meute auf uns hetzen, aber selbst auf den Fang des Tages verzichten? Ich weiß nicht Sir!“
„Ja – dann müssen wir wohl abwarten was passieren wird?“
„Ja Sir!“
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 00' 38'' Ost 42° 21' 30'' 19:45 Zulu)
„Sir Ziel kommt jetzt wieder in unseren Sonarschatten.“
„Wie gehabt – noch mal ändern wir den Kurs nicht – so exakt wie möglich im Auge behalten.“
„Aye Sir.“
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 00' 47'' Ost 42° 23' 15'' 19:51 Zulu)
„Neuer Unterwasser-Kontakt GOBLIN #11 Richtung Null-Neun-Zwei Grad, Entfernung etwa Null-Eins-Sechs nautische Meilen.“
„Was haben wir da Lozano?“ kam es vom Supervisor.
„Weiß noch nicht Sir – ist verdammt leise – denke er kommt direkt auf uns zu – deshalb ist uns sein Propeller abgewandt.“
„Schöner Mist – warum kommt heute eigentlich alles direkt auf uns zu?“
„Fragen Sie den Skipper Sir.“
„Na sagen wir ihm zumindest erstmal, dass wir was gefunden haben!“
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 00' 54'' Ost 42° 23' 48'' 19:53 Zulu)
Petty Officer Lozano schraubte an den Drehreglern der Geräuschfilter herum. Ihm wurde bewusst, dass da etwas nicht stimmte. Dann fiel ihm auf, dass da eine Überlagerung war. Nachdem er die Störgeräusche unterdrückt hatte wurde er schlagartig Bleich im Gesicht. Dies blieb auch Commander Sloan nicht verborgen, der direkt nach der Kontaktmeldung wieder in der Sonarzentrale erschienen war.
„Ist Ihnen nicht gut Petty Officer?“
„Sir – Kontakt GOBLIN #11 Entfernung tatsächlich nur etwa fünf Seemeilen Sir un…“
„Das ist verdammt nah dran – wie kon...“
„Sir!“ unterbrach Petty Officer Lozano den Kommandanten.
„Ja?“
„Sir - Kontakt Klassifizierung - GOBLIN #11 ist ein strategisches U-Boot Sir – denke Delta-Klasse. Bin aber noch nicht sicher Sir.“
Jetzt bekam auch Commander Sloan große Augen: „Was sagen Sie da?“
„Kontakt GOBLIN #11 ist ein Boomer Sir!“
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#090 NI#
Spannend wie immer, das kann man sich auch sehr gut verfilmt vorstellen :)
Wir fühlen uns jedenfalls bestens unterhalten.....
H34DHUN73R
23.06.17, 08:08
Na, da werden die Russen ja bald einen Boomer weniger haben :D
Allerdings dürfte es danach ziemlich hoch her gehen...
#07 Hausbesuch (24. - 26. August 1975)
http://up.picr.de/29442860vr.png
USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 00' 58'' Ost 42° 23' 54'' 19:53 Zulu)
„Sir – Kontakt GOBLIN #8 befindet sich eindeutig über der Schicht und kommt mit etwa fünf Knoten fast direkt auf uns zu.“
Commander Sloan war überrascht. Das SSBN war wirklich noch ziemlich nah am Zielpunkt Datum 1 – es hätte auch gut hundert Seemeilen oder mehr weiter weg sein können. Auch könnte die Anwesenheit des SSBN das merkwürdige Verhalten des Zerstörers und der Aktiv-Sonarbojen erklären. Der Zerstörer und das Flugzeug haben genau die Region massiv abgesucht, in der das SSBN in wenigen Stunden eintreffen wird. War die Tunny also doch nicht geortet worden, sondern nur zur Richtigen Zeit am Richtigen Ort? Hätte man die Vermutung, dass hier ein feindliches U-Boot anwesend ist, hätte man sicher Tod und Teufel unternommen um das SSBN darüber zu informieren. Es wäre dann niemals auf dem Weg hierher gewesen.
Wie auch immer die Lage wirklich aussah, bevor man etwas unternehmen würde benötigte man eine exakte Positionsbestimmung und idealerweise auch eine genau Identifizierung. Da aber sicherlich weder Amerikaner, Briten noch Franzosen hier ein strategisches U-Boot Vor-Ort hatten, musste es ein feindlicher Boomer sein, etwas anderes war ausgeschlossen.
„Lieutenant Commander Tandy – was meinen Sie – gehen wir auf Nummer sicher?“
„Sir?“
„Mit einem Zerstörer und einem Flugzeug im Nacken bleibt uns vielleicht keine Zeit um den Boomer klassisch zu erlegen. Sobald wir einen Torpedo loslassen, ist hier die Hölle los!“
„Verstehe Sir – ja das ist nicht zu leugnen. Aber was ist mit den Konsequenzen?“
„Sie meinen die Russen könnten das als Eskalation von Seiten der NATO werten?“
„Mit Verlaub – ja Sir!“
„Die Russen haben es aber schon getan, die können wohl kaum erwarten, dass wir das tatenlos mit ansehen?“
„Rational gesehen nicht Sir, aber ist dieser Konflikt rational?“
„Alle Kriege sind ebenso rational wie sie es nicht sind!“
„Bislang hatte aber noch kein Krieg diese Konsequenzen.“
„Ist das so? Würden die Japaner ihnen zustimmen Lieutenant Commander? Oder die Bevölkerung Londons und ja auch die Menschen in Dresden und Hamburg?“
„Ist das nicht etwas anderes?“
„Aus Sicht der Lebenden oder der Toten?“
„Der Lebenden denke ich Sir!“
„Der Tod stellt keine Fragen Lieutenant Commander, sollen wir das tun? Bei diesen mehr als eindeutigen Befehlen?“
„Es wird Ihr Name sein, der dann in den Geschichtsbüchern steht - Commander – Sir!“
„Gewiss kein Umstand auf den man sonderlich stolz sein kann. Da gebe ich Ihnen Recht Mark.“
„Gewiss nicht Sir.“
„Verständigen Sie Petty Officer Preston!“
„Aye aye Sir!“
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„Rudergänger – Bringen Sie uns rauf auf Null-Drei-Null-Meter.“
„Aye Sir – neue Tauchtiefe Null-Drei-Null.“
Chief Petty Officer Wiliam Morton veranlasste das Steigen der Tunny. Dies war ein kritischer Moment. Zwar war das Verstellen der Tiefenruder relativ leise und durch den Vortrieb gewann die Tunny an Höhe, aber das Reichte nicht aus um von über 300 Meter Tiefe auf nur 30 Meter zu gelangen. Es war erforderlich Wasser aus den Tauchtanks zu drücken und das Anblasen verursachte deutlichen Lärm, daran war nichts zu ändern. Jetzt würde sich zeigen, ob der Feind dieses Manöver der Tunny hören würde oder nicht. Zudem würde sich die Tunny sehr bald über der schützenden Wasserschicht befinden und damit ohnehin einen wesentlichen Teil ihrer Tarnung einbüßen. Ab jetzt bestand größte Gefahr entdeckt zu werden.
Aber es zwingend nötig. Erstens befand man sich zu Tief um die SUBROC abfeuern zu können und zweitens hatte man auf der gleichen Tauchtiefe wie das feindliche SSBN eine viel bessere Möglichkeit die Position exakt festzustellen. Denn durch die Schicht wurde natürlich der Lärm der feindlichen Einheiten erheblich reduziert.
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 00' 60'' Ost 42° 24' 22'' 19:55 Zulu)
Langsam kam die Tunny über die Schicht und im gleichen Moment leuchtete am Bordsprechgerät die Lampe der Sonarzentrale.
„Hier Sloan – was gibt es?“
Der Supervisor klang erregt: „Sir – Neuer Überwasserkontakt Skunk #12 Richtung Drei-Null-Zwei Grad – etwa acht Seemeilen entfernt.“
„Noch ein Kriegsschiff?“
„Ja Sir und wie nicht anders zu erwarten kommt es näher.“
„Wie präzise ist die Peilung?“
„Sehr unpräzise Sir.“
„Gut verfolgen und möglichst schnell eingrenzen.“
„Aye aye Sir.“
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„Na bitte Lieutenant Commander, jetzt hat das Schicksal uns die Entscheidung abgenommen. Jetzt haben wir gar keine andere Wahl mehr.“
„Ja Sir – aber ob das etwas ändert?“
„Vielleicht nicht für die Welt da draußen, aber für Ihr Gewissen und mein Gewissen auf jeden Fall!“
Die USS Tunny hatte in ihren vier Torpedorohren zwei Mark 48 Torpedos, eine nukleare SUBROC und einen nuklearen Mark 45 Torpedo. Einzig die Mark 48 konnten auf Schiffe angesetzt werden und da es zwei Schiffe gab, benötigte man die Mark 48 genau für diese beiden Ziele. Die Entscheidung war damit automatisch gefallen. Man würde auf das feindliche SSBN eine SUBROC mit Nuklearsprengkopf abfeuern und falls der Feind diese Rakete vor dem Aufschlag abschießen würde mit dem Mark 45 nachlegen.
Commander Sloan sprach ein kurzes Gebet – nun stand es fest – die USS Tunny – Er – würde es sein, der den ersten atomaren Gefechtskopf auf Seiten der NATO Streitkräfte zum Einsatz bringen würde. Mochte die Welt darüber denken was sie wollte, die taktische Situation ließ keinen anderen Waffeneinsatz zu. Jetzt einen Waffensystemwechsel durchzuführen wäre Wahnsinn – es machte Lärm – es brauchte Zeit – es verminderte die Chancen die Ziele zu Versenken und Lebend von hier weg zu kommen eklatant!
Die Frage, welche nicht zu beantworten war, drehte sich um die Reaktion der Sowjets. Würde sich die Welt in vielleicht zehn Minuten in einem atomaren Holocaust wiederfinden?
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+ + +
Wieder meldete sich die Sonarzentrale: „Sir Kontakt Skunk #12 wird angesprochen als Fregatte, Entfernung etwa Neun Seemeilen mit Kurs Eins-Acht-Null Grad.“
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+ + +
USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 01' 06'' Ost 42° 24' 44'' 20:00 Zulu)
Commander Sloan nahm das Logbuch der Tunny:
Logbuch USS Tunny (SSN-682)
Position Nord 76° 01' zu' Ost 42° 24'
Kontrolleintrag 242000ZAUG75: „Haben Kontakt zu zwei feindlichen Kriegsschiffen – einem Zerstörer der Kanin-Klasse und einer bislang nicht identifizierten Fregatte hergestellt. Weiterhin haben wir unser Ziel das feindliche Strategische U-Boot lokalisiert. In den Torpedorohren befinden sich zwei Mark 48, ein Mark 45 und eine SUBROC.
Ich habe mich entschieden je einen Torpedo pro Kriegsschiff plus zeitgleich die SUBROC auf das SSBN abzufeuern.
Es können nur noch wenige Minuten sein, bis die Position des SSBN exakt genug bestimmt ist um losschlagen zu können. Mit etwas Glück werden die beiden Torpedos die Kriegsschiffe lange genug ablenken um von hier entkommen zu können, sobald die SUBROC detoniert ist. Ich hoffe dabei, dass der Lärm der nuklearen Explosion die Sonarsystem der feindlichen Kriegsschiffe unvorbereitet trifft. Wir werden unsere Anlage in einen sicheren Betriebsmodus versetzen und die Kopfhörer abschalten. Wir sind mit weniger als fünf Seemeilen Abstand so dicht am Ort des Geschehens, dass wir sowieso heftig durchgerüttelt werden wenn es passiert. Aber dieser Umstand dürfte uns Helfen um unentdeckt von hier zu verschwinden. Nach der Atomexplosion ist das Wasser hier so massiv aufgewühlt, dass der Lärm der Tunny – und vielleicht sogar der Lärm der beiden Torpedos darin untergeht.
Die einzige Frage ist, wie lange der Feind benötigt um seine U-Jagd-Flugzeuge heranzuführen?
Meine Offiziere stimmen darin überein, dass die letzten Befehle eindeutig den Angriff mit Atomwaffen nicht nur zulassen sondern quasi Befehlen. Dieser Umstand hilft allen Führungsoffizieren das Thema mit mehr Gelassenheit zu betrachten, als zu befürchten war.
Dennis Y. Sloan
Commander United States Navy
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+ + +
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USS Whale (SSN-638) – 24. August 1975 (Nord 74° 17' 18'' Ost 39° 59' 51'' 20:00 Zulu)
Logbuch USS Whale (SSN-638)
Position Nord 74° 17' zu' Ost 39° 59'
Kontrolleintrag 242000ZAUG75: Wie in den vergangenen Zwölf Stunden seit Beginn der Operation „Hausbesuch“ keine besonderen Vorkommnisse, keine Kontakte.
Linton F. Brooks
Commander United States Navy
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HMS Caledonia (Royal Navy Training Center - Flottenstützpunkt Rosyth) – 24. August 1975 (Nord 56° 01' 53'' West 3° 26' 55'' 20:00 Zulu)
Ted Shriver saß gelangweilt auf einigen Proviant-Kisten, die am Kai für die Verladung vorbereitet wurden. Einige hundert Meter entfernt lag die HMS Bulwark festgemacht am Pier und immer wieder flitzten kleine Gabelstapler und andere Dienstfahrzeuge umher und schafften Material herbei, dass von einem Kran entweder auf das Flugdeck oder seitlich des Trägers auf hervorspringende Aufbauten abgeladen wurde.
Auf der Gangway herrschte reger Betrieb. Nur selten verlies jemand das Kriegsschiff, aber kontinuierlich marschierten Soldaten die von LKWs absprangen im Stechschritt auf den Hubschrauberträger. Mittlerweile hatten weitere Landungs- und Transportschiffe Rosyth erreicht, aber auf welchem davon er und sein Team Platz finden würden, hatte man ihnen noch nicht mitgeteilt.
http://www.worldwarships.com/sites/default/files/imagecache/Image-Scale-600/photos/mattmar/IMG1441_0.jpg
Bild 96: HMS Bulwark am Ausrüstungkai
Quelle: http://www.worldwarships.com/class/centaur/bulwark / Matterson Marine Collection
Es nagte an Ted Shriver, dass er hier wie ein dummer kleiner Schuljunge herumsaß und nicht wusste was vor sich ging. Der Schock über die TV-Bilder des norwegischen Reporters saß tief und Ted Shriver fürchtete, dass sich das wiederholen konnte. Jeden Moment konnte wieder ein Soldat angerannt kommen und schreien: „Schaltet auf BBC – schnell“.
Er musste das verhindern, aber alle Bemühungen verliefen im Sande. Der Marineminister war aus völlig unerfindlichen Gründen nicht für ihn zu sprechen, er hatte zwar eine Nummer von diesem Bill Morrison, die er aber erst dann benutzen würde wenn er schon Tod war und auf dem Stützpunkt hatte er auch schon alle durch, die etwas zu sagen hatten.
„Ah Mister Shriver – immer noch hier?“
Wieder dieser Stimme!
„Guten Tag Commander Watson – dasselbe könnte ich Sie auch fragen?“
„Nun ja Mister Shriver – ich habe eine Ausrede – mir hat man mein Schiff unterm Hintern weg versenkt! Und Schiffe liegen ja nicht so einfach in der Gegend herum…“
„Versenkt – das ist ein gutes Stichwort – Sie wissen nicht zufällig was da in der Barentssee passiert? Aber wenn dürften Sie es mir sowieso nicht verraten – was?“
„Ach das macht Sie neugierig wie? Sie wollen wissen ob Sie Rechte haben mit Ihrem Bericht?“
„Ohne Umschweife – Ja!“
„Na dann kommen Sie mal mit Mister Shriver, ich kann ihnen da einen Gefallen tun!“
Ungläubig über den letzten Satz bekam Ted Shriver große Augen, hopste von den Kisten herunter und lief auf Commander John Watson zu.
„Meinen Sie das tatsächlich ernst?“
„Ausnahmsweise ja Mister Shriver. Ich habe gehört was passiert ist und das geht dann doch zu weit. Sehn Sie’s als eine kleine Wiedergutmachung von der Royal Navy.“
Ted Shriver bekam funkelnde Augen. Direkt an der Bulwark standen Rod Tyler und Mark Todd und machten Aufnahmen von den Verladearbeiten. Ted Shriver pfiff laut durch die Finger und winkte den Beiden zu: „Hey – lasst dass sofort sein und kommt her!“
„Also dann Mister Shriver, da drüben an Bord der Devonshire können wir sicher ein Weile in den Funkverkehr mit reinhören und auch mitkriegen was da oben im Norden los ist. Der Commander ist ein Freund, der schuldet mir einen Gefallen.“
„Ich dachte man kann mit den U-Booten nicht Funken, wenn sie im Einsatz sind?“
„Kann man auch nicht – bzw. nur unter bestimmten Umständen, aber das bedeutet ja nicht, das sonst keiner Funkt. Und außerdem – das behalten Sie für sich – Witzig also ob ein Reporter jemals etwas für sich behalten würde – also das behalten Sie für sich! Wir können da vielleicht auch ein wenig von dem mitbekommen, was die Russen so zu sagen haben.“
Jetzt war Ted Shriver platt.
„Wir dürfen also nicht drehen?“
„Drehen schon, aber nicht live senden und alles Material wird von uns geschnitten bevor Sie damit etwas machen dürfen.“
Es war keine Zeit, Ted Shriver musste schnell handeln:
„Einverstanden!“
In diesem Moment kamen seine beiden Kollegen und erreichten die Stelle wo Shriver und Watson herumstanden.
„Rod, Mark – es gibt Arbeit!“
+ + +
#091 NI#
Werter Taurus,
habt Dank!
Werter H34DHUN73R,
ähm ja - es dürfte gleich einen ziemlichen Knall geben :rolleyes:
#07 Hausbesuch (24. - 26. August 1975)
http://up.picr.de/29442860vr.png
USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 01' 06'' Ost 42° 25' 03'' 20:03 Zulu)
Die USS Tunny schlich mit gerade noch 2 Knoten Geschwindigkeit dem feindlichen SSBN entgegen. Diese Geschwindigkeit reichte gerade so aus, um nicht von der Strömung versetzt zu werden. In der geringen Tauchtiefe war jedes Geräusch potentiell tödlich.
Petty Officer Lozano verglich seit Minuten die Geräuschsignatur von GOBLIN #11 mit der Datenbank. Er schraubte an den Audiofiltern, skalierte die Flussdiagramme, sprang in den Aufnahmen des Ziels hin und her, irgendwann war er sich sicher:
„Sir GOBLIN #11 ist ein SSBN der Delta I Klasse – Korrekturwert für die vermutliche Entfernung – Ziel Delta #11 ist Null-Null-Sieben nautische Meilen entfernt. Kurs Zwei-Sieben-Null-Grad, Tauchtiefe zwischen Null-Drei-Null und Null-Vier-Null Meter, Geschwindigkeit Null-Null-Fünf Knoten.“
Der Supervisor verständigte die Zentrale.
„Lozano – der Skipper möchte wissen, ob die Entfernung präziser zu ermitteln ist? Die Angaben waren jetzt 16 Seemeilen,
5 Seemeilen, nun 7 Seemeilen. Das ist zu unpräzise für eine Schusslösung.“
„Geben Sie mir Zeit – dann bekommt der Skipper was er braucht.“
„Zeit ist etwas, dass wir vielleicht nicht haben Petty Officer.“
„Sagen Sie das dem Boomer – nicht mir Sir.“
http://up.picr.de/29573224ml.jpg
http://up.picr.de/29573213rs.jpg
Bild 97: U-Boot mit ballistischen Raketen Typ Projekt 667B Murena – NATO Code Delta I
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Delta_class_nuclear-powered_ballistic_missle_submarine.jpg
+ + +
„Mark was wissen wir über die Delta I?“
„Nicht viel Commander. Es sind die neuesten Boomer die die Sowjets haben. Es gab noch nicht viel Gelegenheiten um die Dinger zu erforschen.“
„Was sagt INTL?“
„Elftausend Tonnen Verdrängung unter Wasser, Höchstfahrt getaucht um die 25 Knoten, Tauchtiefe ähnlich wie unsere Tunny bei etwa 400 Metern.“
„Verteidigung?“
„Sechs Torpedorohre für alles was den Russen Spaß macht Sir.“
„Sonar?“
„Nahezu unbekannt.“
„Nanu – unsere Schnüffler auf den Werften liefern doch sonst immer einiges mehr an Material?“
„Da wissen Sie mehr als ich Sir.“
„Sei‘s drum – Anzeichen das er uns hört?“
„Nein – nichts Sir – hält Stur seinen Kurs und Tiefe bei.“
„Zielortung?“
„Nicht exakt genug für die SUBROC.“
„Die Kriegsschiffe?“
„Der Zerstörer macht immer noch einen Heidenlärm mit seinem Sonar – daher haben wir ihn ziemlich exakt in der Ortung. Die Fregatte verhält sich relativ still, scheint aber zu dem Zerstörer aufschließen zu wollen.“
„Also gut – dann warten wir, bis wir eine brauchbare Schusslösung auf den Boomer haben.“
„Aye Sir.“
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+ + +
USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 01' 11'' Ost 42° 25' 21'' 20:05 Zulu)
„Sir Meldung vom Sonar – Skunk #12 ist eine Fregatte der Krivak-Klasse.“
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Bild 98: Fregatte Bodryy des Projekt 1135 – NATO Code Krivak I
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bodryy1975.jpg
„Was wissen wir darüber?“
„Sehr modern – genau so groß wie die meisten unserer Zerstörer. Vornehmlicher Einsatzauftrag – U-Boot-Jagd!“
„Haben ganz schön was aufgefahren unsere Russischen Freunde!“
„Ja – vor allem sind wir eingekreist Sir!“
„Richtig Lieutenant Commander! Im Osten das SSBN, im Westen zwei Kriegsschiffe und ein U-Boot, nördlich ziemlich sicher passive Sonarbojen und im Süden das Operationsgebiet von Boot Nummer Zwei.“
„Nicht viele Optionen Sir.“
„Nein – nicht viele Optionen.“
„Was tun wir?“
„Sobald die Waffen auf dem Weg sind, tauchen wir ab. So schnell es geht unter die Schicht und die Geschwindigkeit Schrittweiße steigern – immer knapp unter der Kavitationsgrenze. Runter auf maximale Tiefe – weiter auf das Detonationsziel zu, bis die Druckwelle an uns vorbei ist. Erstens rechnet Niemand damit, dass wir weiter auf das Detonationszentrum zufahren und zweitens halten wir mit dem Bug voraus die Schockwellen am besten aus. Erst wenn die Schockwellen vorbei sind drehen wir ab und rauschen mit voller Kraft davon. Wir müssen diesen Moment wo keine brauchbare Sonarortung möglich ist ausnutzen um uns so weit wie möglich abzusetzen. Dann haben wir eine Chance. Zögern wir zu lange hängt die halbe russische Luftwaffe über uns am Himmel, dann haben wir keine Möglichkeit zu entkommen. Nein – wir müssen so schnell wie möglich so viel Abstand wie möglich von dem Ort bekommen, an dem wir die Waffen abgefeuert haben.“
„Meinen Sie das klappt Sir?“
„Ich weiß es nicht Lieutenant Commander. Das ist reine Theorie!“
+ + +
Petty Officer John Preston war für die Atomsprengköpfe zuständig an Bord er USS Tunny. Verständlicherweise kam ein Kommandant nicht persönlich in den Torpedoraum um die Sprengköpfe Gefechtsbereit zu machen. Der Platz des Kommandanten war in der Zentrale. Kamen den Sprengköpfen auf einem U-Boot sowieso schon besondere Pflege und Aufmerksamkeit zugute, wurde es bei Kernsprengköpfen pingelig. Petty Officer Prestons Aufgabe war es die Sprengköpfe bereit zu machen und die korrekte Funktion sicher zu stellen. Natürlich würde sich ein Offizier von der korrekten Ausführung der Arbeiten überzeugen, aber Preston legte Hand an.
Eben das hatte er bereits getan bevor die Waffen in die Torpedorohre geladen wurden. Jetzt musste er nur noch den Zustand prüfen, der von der elektronischen Steuerung gemeldet wurde. Die Atomwaffen waren Gefechtsklar – er wusste was dies bedeutete und betete bis zum Schluss, dass es nicht soweit kommen möge – seine Gebete verhallten ungehört in den Weiten der Barentssee…
+ + +
USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 01' 19'' Ost 42° 26' 16'' 20:15 Zulu)
„Sir – Ziellösung zu zwei Zielen steht Sir!“
„Nur zu zwei Zielen?“
„Die Fregatte ist zu weit weg für einen sicheren Treffer.“
„Lieutenant Commander?“
„Sir?“
„Möge die Geschichtsschreibung unserer Gnädig sein!“
…
„FEUER FREI!“
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http://youtu.be/X4X2lpKu-g4
„Zielsteuerung für Torpedo?“
„Ist programmiert und sieht gut aus Sir.“
„Gut – Verbindung kappen kurz bevor wir zu Tief sind – Auf Tiefe gehen – TAUCHEN – TAUCHEN – TAUCHEN“
„Aye aye Sir!“
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+ + +
„Zeit?“
„Errechnet noch Dreizehn Sekunden Sir!“
Eine der Lampen am Bordsprechgerät fing hastig an zu blinken.
„Sir hier Sonar – Signalrauschverhältnis zu allen Kontakten ändert sich – die haben mitbekommen, dass etwas im Wasser ist. Das SSBN dreht langsam ab, aber die Kriegsschiffe haben voll aufgedreht und wenden mit einem irren Tempo – die sind bald schlimmer aller eine Kreissäge – heftige Kavitationsgeräusche der Propeller von beiden Schiffen Sir.“
„Danke Sonar, das war zu erwarten und Blind werden die Burschen auch nicht sein. Den Feuerschweif der SUBROC übersieht Niemand.“
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Bild 99: Austritt einer UUM-44 SUBROC aus dem Wasser.
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:UUM-44.jpg
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+ + +
„Drei – Zwei – Detonation erfolgt – Jetzt!“
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http://youtu.be/MqNVA52PPh0
http://youtu.be/2fyrHW5djuA
24.08.1975 20:15:28 - Soviet Union: New contact! Designated VAMPIRE #596 - Detected by Boykiy [Sensors: Head Net C [MR-310U Angara-M]] at 62deg - 6,8nm
24.08.1975 20:15:28 - Soviet Union: New contact! Designated GOBLIN #597 - Detected by Boykiy at 62deg - 6,8nm
24.08.1975 20:15:30 - Soviet Union: 24 Long Ranged ASW Regiment #5 (Il-38 May) changed its 'Ignore Plotted Course' doctrine setting from 'Yes' to 'No' (Reason: Need to follow localization course when trying to locate target).
24.08.1975 20:15:30 - Soviet Union: 403 ASW Air Regiment #4 (Be-12PL Mail) changed its 'Ignore Plotted Course' doctrine setting from 'Yes' to 'No' (Reason: Need to follow localization course when trying to locate target).
24.08.1975 20:15:30 - Soviet Union: 24 Long Ranged ASW Regiment #8 (Il-38 May) changed its 'Ignore Plotted Course' doctrine setting from 'Yes' to 'No' (Reason: Need to follow localization course when trying to locate target).
24.08.1975 20:15:30 - Soviet Union: 403 ASW Air Regiment #3 (Be-12PL Mail) changed its 'Ignore Plotted Course' doctrine setting from 'Yes' to 'No' (Reason: Need to follow localization course when trying to locate target).
24.08.1975 20:15:51 - Soviet Union: Contact VAMPIRE #596 has been lost.
24.08.1975 20:15:52 - Soviet Union: K-279 is being hit by an underwater explosion at 714 m!
24.08.1975 20:15:52 - Soviet Union: K-279 has suffered blast damage: 273561,5 DPs
24.08.1975 20:15:52 - Soviet Union: K-279 damage report: Signal Ejector has been heavily damaged.
24.08.1975 20:15:52 - Soviet Union: K-279 damage report: Shark Fin [MKG-100 Kerch] has been lightly damaged.
24.08.1975 20:15:52 - Soviet Union: K-279 damage report: LF Radio [Unsecure] has been destroyed!
24.08.1975 20:15:52 - Soviet Union: K-279 damage report: 400mm TT has been moderately damaged.
24.08.1975 20:15:52 - Soviet Union: K-279 damage report: UHF Radio [Secure] has been destroyed!
24.08.1975 20:15:52 - Soviet Union: K-279 damage report: 533mm TT has been heavily damaged.
24.08.1975 20:15:52 - Soviet Union: K-279 has been destroyed!
24.08.1975 20:15:52 - NATO: Contact PLARB-667B Delta I [Murena] #11 has been lost.
…
„Sir – Nukleare Explosion in etwa sieben Seemeilen Entfernung – Sir ich denke wir haben das Ziel zerstört Sir.“
„Danke Lieutenant Commander Tandy – der Torpedo?
„Errechnete Zeit Fünf Minuten Sechs Sekunden, aber der Zerstörer kommt näher und wird zunehmend schneller Sir.“
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Mehrere Schockwellen trafen die USS Tunny, aber das Boot lag stabil im Wasser und gewann rasch an Tiefe. Alleine das Datenkabel zum Torpedo musste gekappt werden, damit es nicht in die Schraube geriet. Aber auch so hatte der Mark 48 genug Steuerinformationen um sein Ziel alleine zu finden.
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Allmählich ließen die Auswirkungen der Detonation nach, allerdings sog eine heftige Strömung an der Tunny, als sich die Gasblase, die sich infolge der Explosion gebildet hatte, wieder mit Wasser zu füllen begann.
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Commander Sloan nutzte die Akustischen-Störungseffekte aus und gab Order zu Beschleunigen. Wenn man es sich leisten konnte, dass der Reaktor- und Antriebslärm zunahm, dann jetzt.
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 01' 30'' Ost 42° 27' 23'' 20:16 Zulu)
„Sir – der Torpedo ist in den Suchmodus übergegangen, hält aber weiterhin in etwa auf den Zerstörer drauf zu.“
„Hauptsache der Kerl da oben wird abgelenkt. Ob wir ihn Treffen oder nicht ist gar nicht so wichtig, er darf nur keine Zeit haben nach uns zu suchen. Der Bumms gerade eben wird unter der Besatzung sicherlich sowieso einen gehörigen Schock ausgelöst haben.“
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„Tiefe?“
„Drei-Null-Null-Meter weiter sinkend.“
„Auf Dreißig Knoten gehen – wir müssen hier weg.“
„Umdrehungen für Null-Drei-Null Knoten – Aye aye Sir!“
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USS Whale (SSN-638) – 24. August 1975 (Nord 74° 18' 32'' Ost 40° 00' 48'' 20:18 Zulu)
Sonar Spezialist Petty Officer Andy Galvin bemerkte es als erster der anwesenden Sonarmänner.
„Was zum Teufel?“
Vier Köpfe wandten sich ihm zu.
„Seht ihr – was verdammt nochmal ist das?“
„Scheiße ist das kräftig“ kam es vom Supervisor.
„Ach du Scheiße!“ entfuhr es Galvin „Holen Sie sofort den CO.“
Der Supervisor musste gar nichts mehr unternehmen – überall an Bord hatte man dieses merkwürdige Geräusch gehört und Commander Brooks stand schon in der Tür zur Sonarzentrale.“
„Was zum Henker war das?“
„Sir – ich glaube das war eine atomare Unterwasserexplosion Sir!“
„Erzählen Sie keinen Scheiß!“
„Sir ich bin mir sicher das war eine Atomexplosion – sehen Sie hier im Diagramm – das Pulsieren – eins, zwei, drei – immer etwas länger werdend – und dann hier dieser Ausschlag.“
„Ja Petty Officer?“
„Da ist die Druckwelle auf den Meeresgrund getroffen und zurückgeworfen worden – das ist das typische Muster einer nuklearen Unterwasserexplosion Sir!“
„Welcher Kurs?“
„Der Stoß kam aus ungefähr Null-Eins-Neun Grad Sir.“
„Eine Karte – eine Karte…“
„Hier Sir.“
„Danke – wo sind wir? Hier! – Wo sind die Zielpunkte – Hier und Hier – Neunzehn-Grad…“
Commander Brooks zog mit einem Filzstift und einem Lineal eine lange gerade Linie von der Whale in Richtung Neunzehn Grad.
„So meine Herren – wie spät ist es?“
„Zwanzighundertachtzehn Sir.“
Im Kopf von Commander Brooks ratterte es spürbar. Geschwindigkeiten Kurse Zeiten, Abweichungen, Sprints, Stops, Schallgeschwindigkeit unter Wasser etwa 1400 m/s – Abstände Tiefen Distanzen…
„Etwa drei Minuten… – dann… dann passt es… – Oh mein Gott!“
Vor der Sonarzentrale herrschte fast schon ein Tumult. Mehrere Seeleute und Offiziere standen dort und lauschten was in der Sonarzentrale vor sich ging.
„Etwa dort in dieser Richtung müsste sich jetzt das zweite U-Boot befinden wenn es sich an die verabredeten Manöver und Befehle gehalten hat.“
Commander Brooks deutete mit dem Stift auf eine Stelle auf der Karte, die fast genau auf der eingezeichneten Linie lag. Die Abweichung war nicht der Rede wert, weil das zweite Boot wie die Whale mal schneller oder langsamer fuhr. Vielleicht auch mal wegen eines Kontaktes stoppen musste, diese kleine Abweichung war bedeutungslos. Allen Anwesenden im Raum wurde schlagartig klar, dass dies nur eins bedeuten konnte!
Die Gesichter verblassten, es wurde still in der Sonarzentrale der USS Whale…
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HMS Caledonia (Royal Navy Training Center - Flottenstützpunkt Rosyth) – 24. August 1975 (Nord 56° 01' 53'' West 3° 26' 55'' 20:18 Zulu)
Die Funksprüche kamen abgehakt und Ted Shriver traute sich nicht zu fragen, wie das aufgefangene Material entschlüsselt wurde, was auch nicht bei allen Funksprüchen gelang. Aber einiges konnte mitgehört werde. Im Kommunikationsraum der HMS Devonshire war es voll. Außer zwei Kommunikationstechnikern waren ein Dolmetscher, Ted Shriver samt Kollegen, Commander Watson und ein Aufpasser vom Marine-Nachrichtendienst anwesend.
Bislang kam nur relativ belangloses Geschnatter, wie es für Routine-Aufgaben normal war. Dann aber änderte sich etwas und aus dem Lautsprecher drang lautes Gebrüll:
„дерьмо дерьмо дерьмо дерьмо“
„гигантский взрыв“
„дерьмо дерьмо“
„тревога – переходить… - торпеда - дерьмо дерьмо“
„Was ist denn da passiert?“ entfuhr es Ted Shriver.
Der Dolmetscher raunte zurück: „Kaum verständlich, die Kreischen alle um die Wette. Und dann diese Lautstärke, das übertönt die Phonetik komplett. Da jetzt – Explosion und immer wieder Scheiße Scheiße – da das – Angreifen – ja greift an – und ja Torpedoangriff und immer wieder Scheiße. Das ist alles nichts Zusammenhängendes…“
„Ein Torpedoangriff? Wer? Auf wen?“
„Das lässt sich so nicht sagen.“
Commander Watson grinste: „So wie die herumblöken? Ich wette da greift jemand die Russen an!“
„Das kann doch alles bedeuten oder nicht? Vielleicht haben die unsere U-Boote angegriffen und regen sich auf, dass sie vorbei geschossen haben?“
„Mister Shriver, dass was Sie da hören können ist blankes Entsetzen – die haben Panik, die haben Angst!“
„Aber sind noch am Leben!“
„Wie viele Funkstellen sind das?“ fragte Commander Watson den Koordinator.
„Vier bis Fünf Sir. Eines ist ein U-Jagd-Zerstörer, den haben wir schon vor zwei Tagen identifiziert. Es müsste die Boykiy sein. Dann haben wir aktuell wohl zwei Seeaufklärer drinnen und ein bis zwei Kommandostellen an Land.“
„Und warum könne wir alles verstehen, müsste das nicht verschlüsselt sein?“ mischte sich Rod Tyler ein.
„Ja wissen Sie Mister – die Russen haben zwar sehr viel Material, aber es funktioniert nicht immer. Vieles ist in einem erbärmlichen Zustand. Scheinbar hat eine der Flottenbasen Probleme mit ihrer Funktechnik und kann zurzeit nur unverschlüsselt funken. Dann müssen auch die Gegenstellen auf die Verschlüsselung verzichten. Scheinbar gehen die Russen davon aus, wenn sie da in der Barentssee herumquatschen, dass wir es nicht mitbekommen.“
„Aber wir bekommen es mit?“
„Ja Mister Shriver. Die Details sind streng vertraulich, aber es gibt so einiges was wir mithören können da oben im Norden.“
„Gut für uns!“
„Ich weiß nicht ob ich Angesichts der aktuellen Lage so auffallend zufrieden sein möchte wie Sie Mister Shriver, aber wenn Sie es so wollen – ja – gut für uns.“
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 01' 57'' Ost 42° 30' 28'' 20:18 Zulu)
Petty Officer Lozano begann zu Grinsen: „Er weiß es nicht!““
„Lozano?“
„Der Zerstörer Sir – er kann den Torpedo nicht hören Sir. Fährt voll in ihn hinein und bietet ihm gleich seine Breiteseite an.“
„Häm – der Skipper hatte Recht – das Wasser ist so voller akustischem Dreck, das man hier ein Konzert von AC/DC abhalten könnte und die würden es nicht mitbekommen.“
„AC/DC Sir?“
„Ach kennen Sie nicht Lozano? Das ist eine neue Rockband aus Australien. Wenn die Loslegen, dann würden ihnen hier ihre Wandler platzen.“
„Autsch – so heftig?“
„Noch besser!“
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„Fahr nur so weiter Baby – immer weiter…“
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 02' 20'' Ost 42° 33' 08'' 20:19 Zulu)
„Sir – Meldung vom Feuerleitstand – Torpedo hat Ziel erfasst – Zeit bis zum Einschlag zwei Minuten Sir.“
„Das klappt ja ziemlich gut Lieutenant Commander Mark Tandy.“
„Scheint so Sir – muss zugeben, dass ich das nicht geglaubt habe.“
„Ich auch nicht Mark, aber sagen Sie’s keinem weiter.“
„Autsch!“
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+ + +
USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 02' 22'' Ost 42° 33' 27'' 20:20 Zulu)
„Jetzt weiß er’s – Sir Störverhältnis wird schlechter – Lageänderung des Ziels. Der Zerstörer hat den Torpedo entdeckt und dreht ab.“
„Zeit bis zum Einschlag?“
„Unter einer Minute Sir.“
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+ + +
„Torpedo hält auf das Ziel zu – kann sich nur noch um Sekunden handeln Sir.“
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„Der bietet dem Torpedo jetzt die volle Breitseite Sir – das ist ja wie im Lehrbuch – wenn das nicht ein Volltreffer wird fresse ich einen Besen.“
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„Jetzt hat er seinen Arsch rumgedreht und versucht abzuhauen.“
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„Gleich knallt’s!“
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Bild 100: Siegel der Universität zu Köln
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:SiegelUniKoeln.svg
Erdbebenstation Bensberg (BNS) – Universität Köln – 24. August 1975 (Nord 50° 57' 47'' Ost 7° 10' 30'' 20:20 Zulu)
Susanne Aurich studierte Geologie im ersten Fachsemester. Wären nicht gerade Semesterferien, würde der Hochschulbetrieb wohl sowieso Ruhen. Die meisten ihrer Kommilitonen hatten ihre Einberufung oder zumindest ihre Musterungsbescheide erhalten. Auch einige der jüngeren Professoren waren Reserveoffiziere und vielen unter das Mobilmachungsrecht. Der Hochschul-Campus war wie Ausgestorben. Vielleicht deshalb, vielleicht auch aus anderen Gründen hatte ihr persönlicher Lieblingsprofessor Susanne gebeten eine kleine Aufgabe zu übernehmen, die auch für ihr Studium nützlich war.
Susanne war eine taffe, schlanke, großgewachsene Blondine mit strahlend blauen Augen, deren Haare bis zum Po reichten. Niemand würde denken, dass dieses Fräulein so etwas wie Geologie studieren würde. Nun saß sie in dem kleinen unscheinbaren Gebäude an der Vinzenz-Pallotti-Straße in Bensberg, Bergisch Gladbach.
Es war ihr erster Tag und eigentlich hätte sie schon längst nach Hause gedurft, aber sie fand das alles ganz Aufregend. Die merkwürdigen Messinstrumente – Seismographen – wie man ihr am Morgen erklärt hatte und das die Geologie für die Erdbebenkunde von einiger Bedeutung war.
Der technische Betreuer der Anlage und die beiden Studenten die hier eigentlich saßen und arbeiteten, waren alle eingezogen worden. Der Leiter der Station – ein Freund und Kollege ihres Lieblingsprofessors hatte sie bei der Hand genommen und angefangen zu erklären, was die Aufgabe der Erdbebenwarte Bensberg war, warum die Station nicht in Köln im Universitätsgebäude untergebracht worden war, und was es den lieben langen Tag so alles zu tun gab.
Nun hockte Sie auf einem Sessel neben ihrem Schreibtisch, als Sie Geräusche vernahm, die es bislang noch nicht zu hören gab. Die Zeiger mit den Stiften bewegten sich. Sie blickte zu den Messinstrumenten und da waren Ausschläge zu sehen.
Nicht sehr stark und sehr kurz, aber sie waren vorhanden. War das ein Erdbeben – war das ihr erstes Erdbeben?
„Herr Professor – Herr Professor – kommen Sie bitte mal?“
„Moment junges Fräulein.“
„Schauen Sie mal hier – das ist eben passiert – ist das der Ausschlag eines Erdbebens?“
Der Professor verzog das Gesicht.
„Da muss ich sie leider enttäuschen Fräulein Aurich, das ist kein Erdbeben.“
„Was ist es dann? Es sieht nicht so aus wie LKWs, die sie mir vorhin gezeugt haben.“
„Ja wissen sie, wie ich schon erklärt habe. Die Messinstrumente sind sehr empfindlich. Extrem empfindlich. So einen Ausschlag hat es vor einigen Tagen auch schon gegeben. Ich hatte mir nicht viel dabei gedacht, bis mich ein Kollege vom Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia (INGV) angerufen hat. Kurz danach ist hier das Militär hereinspaziert.“
„Das Militär was haben die damit zu tun?“
„Nun Fräulein Aurich, dass was ich Ihnen jetzt sagen werde müssen Sie unbedingt für sich behalten. Wenn nicht, bekommen wir beide sehr großen Ärger.“
„Wieso? Was ist das?“
„Das hier - junge Dame ist der Ausschlag einer Atomexplosion.“
„Was? Was sagen sie da Herr Professor?“
„Ja. Ich wundere mich selbst darüber. Das hätte ich nicht erwartet, mit den Geräten die wie hier haben sollte das nicht unbedingt klappen. Aber es ist doch so. Selbst wenn tausende Kilometer entfernt eine Kernwaffe gezündet wird – unterirdisch oder im Wasser – dann können wir das messen. Die Druckwelle der Explosion erzeugt in der Erdoberfläche Wellen ganz ähnlich denen von Erdbeben und unsere Seismographen zeichnen das auf.“
„Wollen Sie damit sagen Herr Professor – wir – wir haben einen Atomkrieg?“
„Ja junge Dame, aber darüber dürfen Sie um Himmelswillen mit Niemandem Sprechen. Auch nicht mit ihrem Herrn Vater. Es würde sicher Panik ausbrechen, wenn die Menschen erfahren dass bereits Atombomben im Einsatz sind. Noch weiß das Niemand, weil es bislang wohl alles auf See passiert ist. Aber stellen Sie sich vor was passiert wenn sich das herumspricht?“
„Was Sie hier sehen junges Fräulein Aurich - das könnte der Anfang vom Ende sein...“
Weitere Informationen dazu:
http://www.seismo.uni-koeln.de/station/index.htm
http://www.spektrum.de/magazin/seismische-verifikation/824057
http://www.seismologie.bgr.de/sdac/erdbeben/kernexplosion/nkorea_20160106_deu.html
http://up.picr.de/29578435ps.jpg
Bild 101: Das Gebäude der Erdbebenwarte Bensberg
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Erdbebenstation_Bensberg_01.JPG
+ + +
#092 NI#
H34DHUN73R
24.06.17, 20:48
Zweifellos wird der Russe nun einsehen, dass er angesichts der Entschlossenheit der NATO diesen Krieg nicht gewinnen kann :D
Woraufhin er die Fahne einrollt und nach Hause geht.
Womit Ihr den Krieg gewonnen hättet, werter Bigfish :)
Das wars doch bestimmt noch nicht, oder?
In einem fiktiven Kinosaal wäre jetzt wohl ungefähr der Zeitpunkt, wo man das Popkorn beiseite legt und stattdessen an den Fingernägeln knabbert :uhoh:
Werter H34DHUN73R,
vergesst Stalingrad nicht!
Werter Taurus,
eure Befürchtungen sind unnötig - Allerdings legen Wir die Siegbedingungen etwas anders aus. Wie bereits zu sehen, wäre das Szenario hier bereits gewonnen gewesen. Wir allerdings haben Uns zur Aufgabe gemacht, nicht nur die SSBNs zu versenken, sondern die eigenen U-Boote aus der Bastion auch wieder Heil herauszuholen!
#07 Hausbesuch (24. - 26. August 1975)
http://up.picr.de/29442860vr.png
USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 02' 39'' Ost 42° 35' 09'' 20:21 Zulu)
Petty Officer Lozano lauschte auf die ungefilterten Eingangsdaten der Hydrophone. Die Tunny war mittlerweile in die hoffentlich rettenden Tiefen der Barentssee abgetaucht und da die Hauptsensor-Phalanax des AN/BQQ-5 Sonarsystems dem Geschehen abgewandt war, kam nicht mehr viel Lärm von der Wasseroberfläche bei den Empfängern an. Das Wasser hatte sich seit der atomaren Explosion wesentlich beruhigt und jetzt musste sich zeigen, ob die Ablenkung mit dem Torpedo funktionierte.
„Wie sieht es aus?“ kam es von Commander Sloan.
„Sir der Zerstörer versucht dem Torpedo davon zu laufen.“
„Dann hängt alles davon ab, ob der Torpedo genug Treibstoff hat. Aber auch so ist dies ein optimaler Zustand. Der Zerstörer entfernt sich mit voller Kraft von unserer Position. Macht einen Heidenlärm und stört damit auch das Sonar der Fregatte. Kann selbst nichts hören und mit Glück erwischen wir ihn sogar.“
„Zumindest sieht es gut aus Sir.“
„Schade nur, dass wir nicht auch die Fregatte angreifen konnten. Das wäre dann so etwas wie Perfektion.“
„Wir könnten umdrehen?“
„Auf keinen Fall Petty Officer Lozano, wir sollten unser Glück nicht überstrapazieren. Zeit?“
„Etwa Fünfzehn Sekunden Sir.“
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http://up.picr.de/29590564jo.jpg
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„Gleich hat er ihn Sir!“
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„Torpedo ist detoniert!“
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http://youtu.be/hNLjkgdhdkM
„Sir – Rumpfgeräusche – Der Zerstörer sinkt!“
„Gut gemacht! Danke Petty Officer – Die Fregatte?“
„Nicht zu hören Sir, vermutlich zu langsam. Der Zerstörer war mit seinem Tempo nicht zu überhören, aber von der Fregatte nichts Sir.“
„Sonst irgendetwas?“
„Nichts was meine Aufmerksamkeit erregt hat Sir.“
„Gut – jetzt zählt es – Melden Sie sofort jedes Geräusch – egal was es ist!“
„Aye aye Sir!“
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http://up.picr.de/29590687vj.jpg
24.08.1975 20:20:24 - Soviet Union: New contact! Designated TORPEDO #598 - Detected by Boykiy [Sensors: Bull Nose [MG-332 Titan-2]] at 67deg - 0,8nm
24.08.1975 20:21:19 - Soviet Union: Boykiy has suffered weapon damage: 1080,4 DPs
24.08.1975 20:21:19 - Soviet Union: Boykiy is sinking!!!
…
24.08.1975 20:21:19 - Soviet Union: Boykiy damage report: VLF Radio [Unsecure] has suffered additional moderate damage.
24.08.1975 20:21:19 - Soviet Union: Boykiy damage report: AK-230 30mm/65 has suffered additional damage!
24.08.1975 20:21:19 - Soviet Union: Boykiy damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional heavy damage.
24.08.1975 20:21:19 - Soviet Union: Boykiy damage report: UHF Radio [Unsecure] has suffered additional light damage.
24.08.1975 20:21:19 - Soviet Union: Boykiy damage report: 2x GTZA TV-8 Boilers & Steam Turbines has suffered additional heavy damage.
24.08.1975 20:21:19 - Soviet Union: Boykiy damage report: VLF Radio [Unsecure] has suffered additional light damage.
24.08.1975 20:21:19 - Soviet Union: Contact TORPEDO #598 has been lost.
24.08.1975 20:24:19 - NATO: Contact BPK Kanin [Pr.57A Gnevny] #7 has been lost.
+ + +
http://up.picr.de/29443166ag.jpg
USS Whale (SSN-638) – 24. August 1975 (Nord 74° 18' 53'' Ost 40° 01' 35'' 20:21 Zulu)
Commander Linton F. Brooks zermarterte sich das Hirn. Eine atomare Waffe war auf der vermutlichen Position des zweiten amerikanischen U-Bootes gezündet worden. Daraus war einiges Abzuleiten. Das Boot war auf Kurs, hatte also sein zugewiesenes SSBN somit vermutlich nicht erwischt. Wie die Whale wäre es wohl weiter mit maximaler Tiefe zu seinen Koordinaten unterwegs gewesen. Der Explosionsort lag fast direkt voraus im aktuellen Kurs der Whale.
„Scott?“
„Sir?“
„Wo steckt Everts?“
„Zuletzt habe ich ihn im Torpedoraum gesehen Sir.“
„Soll herkommen.“
„Aye Sir.“
…
„Ah Lieutenant Commander Everts – Kommandanten Training!“
„Sir?“
„Sie sind zu Zweit auf der Jagd nach feindlichen U-Booten. Sie müssen davon ausgehen, dass es das zweite Boot erwischt hat. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Feind ihre Pläne kennt?“
„Sir?“
„Was denken Sie Lieutenant Commander Everts – kennen die Russen unser Standard Vorgehen?“
„Sir – es würde mich sehr wundern wenn die Sowjets unsere Taktik nicht kennen Sir.“
„Schön – halten sich amerikanische Offiziere an ihre Befehle?“
„Sir – ich verstehe nicht ganz – selbstverständlich werden Befehle befolgt Sir.“
„Was halten Sie von Initiative Lieutenant Commander?“
„Ich denke das kommt auf die Situation an Sir. Unerwartetes Vorgehen kann schwere Konsequenzen haben Sir. Niemand anderes rechnet damit Sir!“
„Genau – Niemand anderes rechnet damit! Höchstwahrscheinlich auch nicht der Feind.“
„Sir?“
„Die Russen wissen doch garantiert was gespielt wird und wenn sie nicht ganz dumm sind, werden sie sich jetzt auf unseren Sektor konzentrieren, nachdem vor Stunden weit südlich und jetzt gerade auch im Nordsektor ein U-Boote versenkt wurde.“
„Sie denken wir bekommen jetzt extra viel Ärger Sir?“
„Ja das denke ich, deshalb ergreifen wir jetzt die Initiative!“
Jetzt mischte sich Lieutenant Commander Landry ein:
„Was haben Sie vor Sir?“
„Wir übernehmen die Position des zweiten Bootes und klären den Nordsektor auf und anfangen tun wir dort wo sicherlich Niemand damit rechnet - am Ort der Explosion!“
„Sir?“
„Nachdem dort eben unsere Kameraden pulverisiert wurden, ist das ein guter Ort um ein SSBN zu verstecken!“
Everts: „Sind Sie da sicher Sir?“
„Ja ich denke schon – nachdem was da passiert ist, wird es selbst nachdem Knall eine unruhige Region sein. Es dürfte Stunden oder Tage dauern bis dort wieder normale akustische Verhältnisse herrschen. Sicher wurde der Meeresboden schwer getroffen, da dürften jetzt eingeschlossene Gase austreten und so weiter – alles in allem dürfte die Sonarortung dort massiv beeinträchtigt sein? Wenn ich mich verstecken wollte, würde ich mich dort auf Grund legen.“
Landry: „Ohne Antrieb Sir – wenig Lärm.“
„Umwälzpumpen sind Umwälzpumpen, die machen immer Lärm solange der Reaktor läuft. Und wenn die Russen mitspielen und sich jetzt auf die Mitte konzentrieren, sind wir dort gut aufgehoben.“
„Nur müssen wir jetzt durch genau diese Mitte durch Sir.“
„Das müssen wir sowieso, Datum 2 liegt auch vergleichsweise weit nördlich und wir können fast den Kurs halten. Ob wir Datum 2 Zehn Seemeilen weiter westlich passieren oder nicht ist unerheblich. Unser SSBN wird nicht dort liegen und auf uns warten.“
„Also was tun wir?“
„Leichte Kurs Korrektur um ein der zwei Grad, dass müsste reichen – dann sehen wir mal nach was dort so ‚geknallt‘ hat.“
„Aye Aye Sir!“
„Und Mister Everts?“
„Ungewöhnliche Taktik – wird sicher Niemand erwarten. Wenn Sie Recht haben, dann müssen wir zwar durch die ganze russische Flotte durch, aber ab dann wird es ruhiger.“
„Ja ruhiger – wo wir doch bislang nicht mal einen Schwarm Thunfische geortet haben.“
…
„Und ach ja – ich will dort schnell hinkommen! Drehen Sie auf – so schnell es geht ohne zu Kavitieren.“
„Ist das Vernünftig Sir?“
„Nein, aber wir schleichen schon Zeit Stunden herum ohne etwas entdeckt zu haben. Dort im Norden ist etwas – und wenn es nur Kriegsschiffe sind.“
„Oder Flugzeuge?“
„Ja – das Risiko haben wir aber immer und überall!“
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 03' 26'' Ost 42° 40' 35'' 20:24 Zulu)
„Sir Kontakt zum Zerstörer verloren Sir, aber erhebliche Interferenzen in dieser Region.“
„Luftblasen aus dem sinkenden Rumpf?“
„Vermutlich Sir – wir müssten wenden um das genauer zu analysieren.“
„Nein Lozano – sicher nicht!“
Mit einem Grinsen verschwand Commander Sloan Richtung Zentrale.
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 04' 58'' Ost 42° 50' 46'' 20:30 Zulu)
„Sir Meldung vom Sonar Sir. Unklare Geräusche an Steuerbord. Fast nicht zu hören, aber Lozano ist sich sicher, dass es sich um Flugzeuglärm handelt Sir.“
„Wie dicht?“
„Lässt sich nicht sagen, um es aber in dieser Tiefe zu hören, kann es keinesfalls weit weg sein Sir.“
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+ + +
USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 07' 53'' Ost 43° 13' 11'' 20:45 Zulu)
„Sir – Überwasserkontakt in Eins-Vier-Eins Grad – Entfernung Null-Null-Sechs Seemeilen – Kontakt Bezeichnung SKUNK #13.“
„Auf uns zu?“
„Nein Sir diesmal nicht Sir – fährt ungefähr in die Richtung wo wir unseren Torpedo abgeschossen haben.“
„Gut – ich sag‘s dem Skipper.“
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+ + +
„Meldung vom Sonar Sir – Neuer Überwasserkontakt an Steuerbord Sir – Etwa sechs Seemeilen entfernt.“
„Mist! – Rudergänger – Umdrehungen für Null-Null-Fünf Knoten.“
„Umdrehungen für Null-Null-Fünf Knoten – Aye aye Sir.“
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 08' 46'' Ost 43° 17' 33'' 21:00 Zulu)
Logbuch USS Tunny (SSN-682)
Position Nord 76° 08' zu' Ost 43° 17'
Kontrolleintrag 242100ZAUG75: Setzen uns weiterhin ab, bislang keine direkte Feindberührung nach der Versenkung eines feindlichen SSBNs und eines Zerstörers. Feind scheint keine Ahnung zu haben wo wir sind. Seit etwa Fünfzehn Minuten Kontakt zu einem unidentifizierten Überwasserschiff, das uns langsam an Steuerbord passiert. Weiterhin keine Anzeichen, dass wir geortet worden sind
Dennis Y. Sloan
Commander United States Navy
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 09' 32'' Ost 43° 22' 43'' 21:17 Zulu)
„Sir Meldung vom Sonar Sir – Kontakt zu feindlichem Tango endgültig verloren. Außerdem erreicht Kontakt SKUNK #13 jeden Augenblick unseren toten Winkel Sir.“
„Tragen Sie es ins Logbuch ein Mark.“
„Aye aye Sir.“
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USS Whale (SSN-638) – 24. August 1975 (Nord 74° 57' 49'' Ost 40° 49' 45'' 22:14 Zulu)
Quartiermeister dritter Klasse Petty Officer Samuel Reynolds hatte vor etwa zehn Minuten seine Station an der Navigation bezogen:
„Commander Sir?“
„Ja Reynolds?“
„Sir wir kommen ziemlich unangenehm in eine Flachwasserzone Sir. Wir haben jetzt schon keine Zweihundertmeter Tauchtiefe mehr Sir.“
„Kavitation?“
„Genau das befürchte ich Sir.“
„Rudergänger – Umdrehungen für fünf Knoten.“
„Aye Sir – neue Geschwindigkeit Null-Null-Fünf Knoten Sir.“
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 11' 46'' Ost 43° 39' 43'' 22:15 Zulu)
„Jetzt haben wir auch den Kontakt zur Fregatte verloren Sir.“
„Gut – sind jetzt zwei Stunden?“
„Ziemlich exakt ja Sir.“
„Ob das reicht?“
„Für was Sir?“
„Ob wir weit genug weg sind? Wir haben nicht viele Meilen gemacht. Da oben muss doch jetzt die halbe russische U-Jagd-Flotte unterwegs sein!“
„Wohl hauptsächlich Flugzeuge Sir.“
„Genau das befürchte ich. Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis eines der Flugzeuge durch sein Suchmuster direkt über uns landet.“
„Sie meinen wegen unserem Magnetfeld Sir?“
„Ja – es ist doch eine einfache Mathematik. Umso mehr Flugzeuge umso enger das Netz, umso wahrscheinlicher das man uns findet. Einzige Chance Abstand gewinnen und damit die Maschen des Netzes größer machen.“
„Geschwindigkeit ist aber auch keine Antwort Sir.“
„Ja – Sonarbojen – eine Scheiß Situation!“
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USS Tunny (SSN-682) – 24. August 1975 (Nord 76° 14' 60'' Ost 44° 02' 03'' 23:29 Zulu)
„Meldung vom Sonar – letztes Kontakt SKUNK #13 verloren Sir – wir haben jetzt keinerlei Kontakte mehr in der Ortung Sir.“
„Danke Mark – langsam könnte man denken wir kommen hier wirklich heraus?“
„Wundert Sie das Sir?“
„Ehrlicherweise ja – ich hätte mit mehr Widerstand gerechnet.“
„Dann sollten wir froh sein?“
„Ja, aber noch ist es ein weiter Weg nach Hause.“
„Nach Hause Sir?“
„Na ja – vielleicht zumindest etwas weiter nach Süden in wärmeres Wasser…“
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USS Tunny (SSN-682) – 25. August 1975 (Nord 76° 20' 52'' Ost 44° 42' 59'' 01:41 Zulu)
„Für die Akten – Zielkoordinaten Datum 1 erreicht um 250141ZAUG75.“
„Und jetzt?“
„Jetzt fahren wir in die nordöstliche Ecke der Suchzone und von da ab setzen wir Kurs auf den Treffpunkt.“
„Nicht weiter nach U-Booten suchen?“
„Wir dürften unseres erwischt haben. Legen wir die Befehle mal in unserem Sinne aus – Nichts wie weg von hier!“
„Verstehe Sir – Rudergänger – Neuer Kurs Null-Eins-Fünf Grad.“
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USS Whale (SSN-638) – 25. August 1975 (Nord 75° 30' 55'' Ost 41° 34' 54'' 05:57 Zulu)
„Sir?“
„Ja Petty Officer Galvin?“
„Schauen Sie mal hier Sir – halten Sie das ebenfalls für das wonach es aussieht?“
Der Supervisor stellte sich hinter Petty Office Andy Galvin und starrte auf das Flussdiagramm.
„Schalten Sie es mal auf meine Ohren Petty Officer.“
...
„Ich denke Sie haben recht - ja – ziemlich leise aber harmonisch – kommt das näher?“
„Ja ich denke es nähert sich Sir.“
„Dann ist der Propeller von uns abgewandt – deshalb ist das so verdammt leise und reist immer wieder ab.“
„Kurs ist Eins-Null-Zwei Grad, Distanz scher zu sagen, etwas Null-Eins-Sechs Seemeilen.“
„Ich sag’s dem CO – haben wir eine Nummer?“
„Das wäre GOBLIN #14 Sir.“
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„Neuer Kurs Eins-Null-Zwei Grad – schauen wir uns mal an, was wir da haben?“
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USS Whale (SSN-638) – 25. August 1975 (Nord 75° 31' 05'' Ost 41° 35' 52'' 06:00 Zulu)
„Ja verflixt – ist das zu glauben? Sir das ist ein Boomer!“
„Sind sie sicher Galvin?“
„Hier sehen Sie diese Zacken hier – dann der Abfall – und dann zackt es wieder.“
„Ja!“
„Das würde zur Delta-Klasse passen.“
„Etwas weit hergeholt oder?“
„Ja, es gibt da noch die Alfa-Klasse Jagd-U-Boote Sir. Die haben auch so ein Muster – aber ich wette das ist ein Delta!“
„Ich sag‘s dem Skipper, soll er das entscheiden.“
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+ + +
USS Whale (SSN-638) – 25. August 1975 (Nord 75° 30' 54'' Ost 41° 39' 01'' 06:09 Zulu)
„Sie haben mich überzeugt Petty Officer Galvin.“
„Danke Sir – Commander Sir.“
Damit verschwand Commander Linton F. Brooks Richtung Kommandozentrale.
„Lieutenant Commander Landry – ich denke der Petty Officer hat Recht – das ist ein Delta!“
„Aber die anderen Sonarmaate sehen das weiterhin anders Sir?“
„Tun sie – der Kontakt ist extrem schwer auszumachen. Kommt wohl direkt auf uns zu, weshalb der Schiffsrumpf den Schraubenlärm abweist und auch von der Maschine so gut wie nichts zu uns durchdringt.“
„Dann haben wir verdammt wenig Sir.“
„Wir haben nicht viele Aufzeichnungen der Sonarsignatur von Delta-Booten, aber die die wir haben passen zusammen.“
„Ja und die Signaturen von Jagd-U-Booten auch.“
„Von einigen – ja!“
„Gewagt Sir!“
„Wer nichts wagt, der erreicht auch nichts. Tragen Sie ins Logbuch ein, dass ich der Klassifizierung von GOBLIN #14 als Delta persönlich zustimme – Ach und: Alle Mann auf Gefechtsstationen – Klarmachen für Torpedo-Abschuss!“
„Aye aye Sir.“
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+ + +
„Sir – Entfernung zum Ziel etwa 5 Seemeilen Sir –Schusslösung steht Sir.“
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„Gut – noch einen Moment.“
„Sir – bleiben wir unter der Schicht Sir?“
„Ja!“
„Was ist mit der Schicht Sir? – Der Torpedo wird mit seinem Sonar Probleme haben das Ziel zu orten Sir.“
„Wir steuern den Aal bis zuletzt von hier aus Lieutenant Commander!“
„Verstanden Sir, aber dann könne wir nicht einfach Abdrehen – dann kommen wir da verdammt dicht heran.“
„Egal – wenn wir jetzt Anblasen Riskieren wir gehört zu werden.“
+ + +
„Lieutenant Commander Landry – gehen wir auf Nummer sicher!“
„Was bedeutet?“
„Sie haben doch auch die Berichte vom STANAVFORLANT gelesen?“
„Ja Sir – das habe ich Sir.“
„Waren verdammt Widerstandsfähig die russischen U-Boote!“
„Das waren sie – ja Sir.“
„Wir bekämpfen das Ziel simultan mit zwei Torpedos Lieutenant Commander. Damit hat der Bursche keine Zeit Gegenmaßnahmen einzuleiten, falls ein Torpedo nicht reicht. Der braucht ja seine Aale nur raushauen – Schusslösung ist für ihn doch dann komplett irrelevant.“
„Aye Sir – Doppelschuss Rohre Zwei und Drei mit Mark 48 Sir!“
...
„Sir - wir könnten nat…“
„Nein Scott – keine Kernsprengköpfe – die Russen tun das! Wir müssen nicht die Ersten sein, die einen totalen Atomkrieg auslösen.“
„Aye Sir – Danke Sir!“
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USS Whale (SSN-638) – 25. August 1975 (Nord 75° 30' 45'' Ost 41° 42' 35'' 06:20 Zulu)
Auf der Kommandozentrale herrschte gespenstische Ruhe. Noch immer nicht hatte der Commander den Angriffsbefehl erteilt und alle fragten sich worauf der Skipper wartete?
„Sir?“
„Weitere Kontakte Lieutenant Commander?“
„Nein Sir – Sir wo…“
„Immer mit der Ruhe – da ist immer noch eine Abweichung von mehr als einer Seemeile – ich will bessere Werte haben.“
„Aber Sir – wen…“
„Wir warten!“
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USS Whale (SSN-638) – 25. August 1975 (Nord 75° 30' 39'' Ost 41° 44' 28'' 06:26 Zulu)
„Viel besser wird es nicht Sir.“
„Mist – also gut! Rohre Zwei und Drei bewässern.“
„Rohre Zwei und Drei sind bewässert.“
„Mündungsklappen öffnen.“
„Mündungsklappen sind… – geöffnet!“
„Rohr Zwei… - LOS!“
„Rohr Zwei ist los!“
„Rohr Drei… - LOS!“
„Rohr Drei ist los!“
http://up.picr.de/29594374qz.jpg
http://up.picr.de/29594380ph.jpg
+ + +
„Fahrt aufnehmen, falls wir von hier wegmüssen. Neuer Kurs Null-Drei-Null Grad“
http://up.picr.de/29594407lh.jpg
+ + +
USS Whale (SSN-638) – 25. August 1975 (Nord 75° 30' 40'' Ost 41° 44' 38'' 06:27 Zulu)
„Zeit?“
„Zeit für Torpedo Eins ist Neunzig Sekunden Sir“
http://up.picr.de/29594477nv.jpg
+ + +
http://up.picr.de/29594498dp.jpg
+ + +
http://up.picr.de/29594512it.jpg
http://up.picr.de/29594516bz.jpg
+ + +
http://up.picr.de/29594527ep.jpg
„Sir das Delta taucht runter Sir – kommt jetzt aus der Schicht Sir.“
http://up.picr.de/29594538kj.jpg
+ + +
USS Whale (SSN-638) – 25. August 1975 (Nord 75° 30' 58'' Ost 41° 45' 27'' 06:28 Zulu)
„Verdammt was ist das?“
„Das müssen unsere Steuerkabel der Torpedos sein die am Rumpf kratzen Sir – unser Winkel ist verdammt steil.“
„Mist – neuer Kurs Null-Acht-Fünf.“
„Aye Sir – neuer Kurs Null-Acht-Fünf.“
http://up.picr.de/29594615so.jpg
http://up.picr.de/29594626vm.jpg
+ + +
„Zeit?“
„Zehn Sekunden Sir.“
http://up.picr.de/29594646gk.jpg
http://up.picr.de/29594652yl.jpg
+ + +
„Fünf Sekunden…“
http://up.picr.de/29594658qu.jpg
„Drei…“
http://up.picr.de/29594663jy.jpg
„Eins…“
http://up.picr.de/29594674bn.jpg
„Torpedo ist detoniert!“
http://up.picr.de/29594693fw.jpg
http://up.picr.de/29594706ke.jpg
http://up.picr.de/29594712zu.jpg
http://youtu.be/tLwQTJHwcoQ
25.08.1975 06:00:09 - NATO: Contact: GOBLIN #14 has been type-classified as: SSBN (Classification by: USS Whale [Sensor: AN/BQQ-5A(V)2 ] at Estimated 6 nm)
25.08.1975 06:09:54 - NATO: Contact: SSBN #14 has been classified as: PLARB-667B Delta I [Murena] - Determined as: Hostile (Classification by: USS Whale [Sensor: AN/BQQ-5A(V)2 [BQS-12]] at Estimated 5 nm)
25.08.1975 06:26:42 - [B]UK SSNs: New contact! Designated TORPEDO #7 - Detected by HMS Warspite [Sensors: Type 2024] at 128deg - Estimated 36nm
25.08.1975 06:26:42 - UK SSNs: New contact! Designated GOBLIN #8 - Detected by HMS Warspite at 142deg - 37,6nm
25.08.1975 06:26:49 - Soviet Union: New contact! Designated TORPEDO #599 - Detected by K-447 [Sensors: Shark Teeth [MKG-100 Kerch]] at 297deg - Estimated 16nm
25.08.1975 06:26:49 - Soviet Union: New contact! Designated TORPEDO #600 - Detected by K-447 [Sensors: Shark Teeth [MKG-100 Kerch]] at 320deg - Estimated 16nm
25.08.1975 06:26:49 - Soviet Union: New contact! Designated GOBLIN #601 - Detected by K-447 at 312deg - 1,9nm
25.08.1975 06:27:27 - UK SSNs: New contact! Designated TORPEDO #9 - Detected by HMS Warspite [Sensors: Type 2024] at 155deg - Estimated 36nm
25.08.1975 06:27:42 - UK SSNs: Contact: TORPEDO #9 has been classified as: Mk48 Mod 1 - Determined as: Neutral (Classification by: HMS Warspite [Sensor: Type 2024] at Estimated 36 nm)
25.08.1975 06:28:04 - Soviet Union: Contact: TORPEDO #600 has been classified as: Mk48 Mod 1 - Determined as: Hostile (Classification by: K-447 [Sensor: Shark Teeth [MKG-100 Kerch]] at Estimated 1 nm)
25.08.1975 06:28:34 - Soviet Union: Contact: TORPEDO #599 has been type-classified as: Torpedo (Classification by: K-447 [Sensor: Shark Teeth [MKG-100 Kerch]] at Estimated 0 nm)
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: K-447 has suffered weapon damage: 135 DPs
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: K-447 damage report: 533mm TT has been heavily damaged.
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: K-447 damage report: Shark Teeth [MKG-100 Kerch] has been lightly damaged.
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: K-447 damage report: HF Radio [Secure] has been destroyed!
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: K-447 damage report: Generic Acoustic Intercept has been lightly damaged.
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: K-447 damage report: VLF Radio [Unsecure] has been destroyed!
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: K-447 damage report: 533mm TT has been heavily damaged.
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: K-447 damage report: Delta I/II 400mm has been destroyed!
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: K-447 damage report: 533mm TT has suffered additional heavy damage.
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: K-447 damage report: Brick Pulp [MRP-10] has been lightly damaged.
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: K-447 damage report: Signal Ejector has been heavily damaged.
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: K-447 damage report: Generic Acoustic Intercept has suffered additional light damage.
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: K-447 damage report: VHF Radio [Secure] has been destroyed!
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: K-447 damage report: 400mm TT has been moderately damaged.
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: Contact Torpedo #599 has been lost.
25.08.1975 06:28:43 - UK SSNs: Contact TORPEDO #7 has been lost.
…
25.08.1975 06:28:43 - Soviet Union: K-447 has been destroyed!
25.08.1975 06:28:43 - NATO: Contact PLARB-667B Delta I [Murena] #14 has been lost.
+ + +
„Verdammte Schweiße hat das geknallt…“
„Das war Niemals alleine der Torpedo.“
„Sir Meldung vom Sonar - Ziel ist implodiert!“
„Gut – da…“
„Sir Meldung vom Feuerleitstand die Druckwelle hat das Steuerkabel für den zweiten Torpedo durchtrennt - Der Torpedo ist jetzt in den autonomen Zielsuchmodus gewechselt!“
„Wie dicht sind wir dran?“
„Zu dicht!“
http://up.picr.de/29594823eu.jpg
http://up.picr.de/29594826me.jpg
+ + +
„Scheiße! – ABDREHEN – Abdrehen – Sofort Abdrehen.“
http://up.picr.de/29594854bj.jpg
+ + +
„Torpedo sucht ein Ziel und kommt auf uns zu Sir!“
http://up.picr.de/29594866ee.jpg
+ + +
#093 NI#
So eine Situation hatte ich vorhin in Cold Waters, da musste ich auf einmal den eigenen Torpedo abschütteln.
Das habe ich zwar geschafft, aber es war ärgerlich, weil so der eine Torpedo verschwendet war.
H34DHUN73R
26.06.17, 07:56
Wow, da geht es ja mächtig rund :)
Wir hatten die ganze Zeit den Verdacht, die Whale wäre dabei, die Tunny zu versenken, war aber ja doch ein Delta :)
Und wie üblich ein Cliffhanger drin, werter Bigfish - mal hoffen, dass sich die Whale nicht selber verschrottet ;)
Wow, da geht es ja mächtig rund :)
Wir hatten die ganze Zeit den Verdacht, die Whale wäre dabei, die Tunny zu versenken, war aber ja doch ein Delta :)
Und wie üblich ein Cliffhanger drin, werter Bigfish - mal hoffen, dass sich die Whale nicht selber verschrottet ;)
Genau DAS dachten wir auch, der aktuelle Bericht ist aber auch verdammt genial zweideutig geschrieben.....filmreif eben :top:
#07 Hausbesuch (24. - 26. August 1975)
http://up.picr.de/24185906ar.png
HMS Caledonia (Royal Navy Training Center - Flottenstützpunkt Rosyth) – 25. August 1975 (Nord 56° 01' 53'' West 3° 26' 55'' 06:28 Zulu)
Heute hatte Ted Shriver keine Probleme damit früh Aufzustehen. Im Gegenteil, er war bereits seit einer Stunde wach und sein Lauf Pensum wart bereits absolviert. Und dass alles trotz dessen er nur etwa drei Stunden lang Geschlafen hatte. Noch bis in die Nacht hinein verbrachte er die Zeit um Funksprüchen zu lauschen und der Diskussion von Commander Watson mit dem Geheimdienstoffizier zu folgen.
Das Gespräch war hoch interessant, auch wenn Kamera und Tonbandgerät abgeschaltet werden mussten. Commander Watson war sich sicher, dass die Russen einen Boomer verloren hatten, auch wenn es dafür keine direkten Belege gab. Seit zehn Minuten befand sich die gleiche Personengruppe wie vom Vorabend wieder auf der HMS Devonshire und diesmal rückte der Marinenachrichtendienst ungewohnt freimütig mit einer Information heraus:
„Wie haben Berichte von fünf Erdbebenmessstellen aus ganz Europa vorliegen.“
„Erdbeben, was haben den Erdbeben mit den U-Booten zu tun?“ fragte Ted Shriver völlig ungeniert.
„Mister Shriver das ist sehr einfach. Wenn eine Atombombe explodiert, überträgt sich die Druckwelle der Detonation in den Untergrund – also die Erdkruste, den Erdmantel und so weiter. Voraussetzung ist, dass es eine unterirdische Explosion oder eine Explosion unter Wasser ist. Das ist nicht neu, aber nicht alle Messwarten sind dafür eingerichtet. Manchmal bekommen es aber auch Erdbebenwarten mit, die eigentlich nichts damit zu tun haben – so wie gestern Abend.“
„Gestern Abend?“
„Ja Sirs – es konnte eine Kreuzpeilung vorgenommen werden. Die Explosion fand mitten in der Barentssee statt – genau im Bereich der Roten Bastion 1.“
„Donnerwetter – dann haben die Russen deshalb so kreuz und quer durcheinander gebrüllt?“
„Vermutlich und daraus können wir schließen, dass sie von der Kernwaffenexplosion unvorbereitet getroffen wurden, sprich überrascht waren.“
Ted Shriver begriff sofort: „Dann hat also eines unserer U-Boote einen Kernsprengkopf gezündet?“
„Genau davon dürfen wir ausgehen Mister Shriver und ich vermute, dass dies entweder im Verteidigungsfall passiert ist – oder aber – wenn wir uns den Rest der Funksprüche der letzten Nacht verinnerlichen – musste da ein SSBN dran glauben.“
„Wow! – Wieso erzählen Sie uns das eigentlich? Ist das nicht streng vertraulich?“
„Ja und Nein – Es war nicht der erste Kernsprengsatz der hochgegangen ist, sondern bereits sogar der Dritte.“
„Der Dritte – wie bitte?“
„Die anderen beiden wurden von den Russen gezündet – beide im Mittelmeer – und beide Male mussten U-Boote von uns dran glauben. Auch das wurde von zivilen – das heißt nicht unter der Kontrolle des Militärs befindlichen Messstellen bemerkt. Die Forscher wussten erst nichts damit anzufangen, aber es hat nicht lange gebraucht bis sie drauf gekommen sind, was das war. Wir konnten es bislang Geheimhalten, aber in Spanien ist es jetzt wohl durchgesickert. Noch haben wir den Deckel drauf, aber in etwa eine halben Stunde wird es ein offizielles Statement dazu geben.“
„Im Mittelmeer?“
„Ja – ich weiß worauf Sie hinaus wollen Commander Watson. Natürlich wurde es von vielen Zivillisten bemerkt – das Mittelmeer ist eine Pfütze – wo man hinschaut Küstenlinien. Es hat auch einige zivile Fahrzeuge erwischt, die zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Vornehmlich Ägyptische Fischtrawler, aber dieser Anwar as-Sadat hat schnell für Ruhe gesorgt. Schlimmer ist, dass die Israelis am sprichwörtlichen Rad drehen. Bislang haben die ganzen Vorgänge nichts mit Israel zu tun gehabt, da sich alles auf Nordeuropa konzentriert. Heute Nacht allerdings hat Jitzchak Rabin klargestellt, dass Israel jeder Zeit dazu bereit ist einen umfassenden Präventivschlag gegen jeden zu führen, der versuchen könnte die aktuellen Spannungen auszunutzen um Israel anzugreifen.“
„Verdammt – ich habe über den Jom-Kippur-Krieg berichtet – ich weiß wozu die Israelis fähig sind. Die kennen keine Gnade – unglaublich effizient – wo die Hinlangen wächst nichts mehr.“
„Ganz Recht Mister Shriver – dieser warum auch immer bislang ziemlich begrenzte Krieg – droht außer Kontrolle zu geraten.“
„Hat es auch Israelis erwischt? Also durch die russischen Sprengköpfe?“
„Ja hat es! Und die Israelis haben den Sowjets klar gemacht, dass das östliche Mittelmeer schnell zu einer Todeszone für sowjetische Seestreitkräfte werden könnte.“
„Apropos – wie kommen die Russen eigentlich aus dem Schwarzen Meer heraus?“
„Die U-Boote waren wohl schon länger im Mittelmeer versteckt. Einige Kriegsschiffe lagen wohl im Hafen von Latakia in Syrien, da konnten Sie nicht so einfach angegriffen werden, und wo die Flugzeuge herkommen, ist tatsächlich nicht ganz klar.“
„So Mister Shriver – Ihnen ist klar, dass sie das niemals alles Erfahren würden, wenn wir nicht etwas vorhätten.“
„Daher weht der Wind. Worum geht es?“
„Der amerikanische Präsident wird in einer Stellungnahme den bewussten Einsatz Atomarer Sprengköpfe sowohl von Seiten der NATO wie auch des Warschauer Paktes Leugnen!“
„WAS?“ – Ted Shriver war irritiert – „Aber Sie haben doch eben…“
„Ich habe Ihnen eben gerade mittgeteilt, dass es auf einem sowjetischen Kriegsschiff im Mittelmeer zu einem Unfall gekommen ist, in dessen Folge ein Kernsprengkopf außer Kontrolle geraten und explodiert ist!“
„Bitte?“
„Sie werden kurz nach der offiziellen Presseerklärung der Amerikaner darüber berichten, dass Sie aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, dass der amerikanische Präsident gelogen hat. Sie werden sagen, dass es nicht unbedingt eine Lüge war, denn es gab tatsächlich KEINEN mutwilligen Atomangriff, aber Ihnen wäre Material über einen Unfall zugespielt worden.“
„Warum?“
„Erstens weil ihre Privilegien anderenfalls hier und jetzt Enden werden und zweitens weil wir hoffen, dass die Sowjets den Wink mit dem Zaunpfahl verstehen und die Situation nicht weiter eskalieren lassen.“
„Sie wollen den Russen die Sache also durchgehen lassen?“
„Wenn es sein muss ja! Die beiden US U-Boote da oben in der Barentssee hatten mehr oder weniger den direkten Auftrag auf jeden Fall Kernsprengköpfe zu benutzen. Die Russen sollten begreifen, dass die NATO im Zweifel jederzeit dazu bereit ist Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Jetzt aber bieten wir Ihnen eine Möglichkeit an das Gesicht zu wahren und aus der Sache rauszukommen.“
„Und Sie glauben das klappt?“
„Ehrlich? Nein – das klappt nicht – aber unsere Politischen Führer haben beschlossen es wenigstens zu versuchen!“
„Sollte man denen gar nicht zutrauen!“
„Diese narzisstischen Egoisten wollen auch nicht den Rest ihres Lebens in einem Atomschutzbunker verbringen.“
„Wer will das schon?“
„Wer hat die Wahl?“
„Warum sind Spione immer so sarkastisch?“
„Warum sind Reporter immer so lästig?“
„Bitte meine Herren, das führt doch zu nichts – Mister Shriver – Sie wissen was Sie zu tun haben?“
„Ja Commander Watson – ich denke schon!“
„Dann los – es muss Glaubwürdig sein – anderenfalls ist es ihre Schuld, wenn der totale Atomkrieg ausbricht!“
„Ach da ist ja wieder der Commander Watson den ich kenne – hatte mich schon gewundert wo er abgeblieben ist…“
+ + +
http://up.picr.de/29443166ag.jpg
USS Whale (SSN-638) – 25. August 1975 (Nord 75° 31' 09'' Ost 41° 47' 27'' 06:29 Zulu)
„Hu – das war knapp Sir!“
„Ja das war es. Die Torpedos wurden zu schnell hintereinander abgeschossen, das war mein Fehler.“
„Wurde ja auch nicht so häufig geübt ein Ziel simultan mit zwei Torpedos anzugreifen Sir.“
„Ja das stimmt – daran merkt man, dass ein Manöver samt scharfem Schießen einen Ernstfall doch nur unzureichend wiederspiegeln kann.“
„Und jetzt?“
„Den Bums hat man sicher bis nach Moskau gehört – sehen wir zu, dass wir von hier verschwinden.“
„Wohin Sir?“
„Unser Treffpunkt liegt im Norden. Da müssen wir hin. Wir schauen uns in der Gegend der Atomexplosion um wie besprochen, aber lange halten wir uns damit nicht auf. Den Russen ist ja jetzt klar, dass wir hier sind. Die werden also alles hier her bringen was vorhanden ist und im Zweifel von diesem Punkt aus in größer werdenden Suchmustern die ganze Region durchkämmen. Nein wir müssen hier weg. Kurze Kontrolle wie besprochen und dann auf zum Treffpunkt.“
„Und sollen wir dort warten Sir?“
„Wie befohlen sitzen wir dort unsere Zeit ab – vielleicht taucht das zweite Boot ja doch auf.“
„Meinen Sie das Ernst Sir?“
„Nicht wirklich, aber man soll ja die Hoffnung nie aufgeben!“
http://up.picr.de/29605001nm.jpg
+ + +
USS Whale (SSN-638) – 25. August 1975 (Nord 75° 33' 05'' Ost 41° 53' 55'' 06:34 Zulu)
„Sir der Torpedo läuft jetzt nach Süden.“
„Kein Suchmuster?“
„Nein Sir – kein Suchmuster.“
„Haben Sie was auf dem Kurs des Torpedos?“
„Nein Sir – da ist nichts Sir.“
„Na ja – zumindest nichts was wir hören können.“
http://up.picr.de/29605051it.jpg
„Liegt im Sonarschatten Sir!“
„Ja und wir sind sehr schnell!“
„Auch das Sir.“
„Gut ich sag dem Skipper, dass er langsam tun soll, damit wir einmal Rundhorchen können.“
http://up.picr.de/29605073kv.jpg
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USS Whale (SSN-638) – 25. August 1975 (Nord 75° 33' 35'' Ost 41° 54' 53'' 06:39 Zulu)
„Sir ich bin nicht sicher, aber ich glaube wir wurden sowohl an Backbord, als auch an Steuerbord von Flugzeugen passiert.“
„Sonarbojen?“
„Dafür sind wir zu tief, wir müssten über die Schicht um das Eintauchen der Bojen zu hören.“
„Das wird der CO nicht machen Petty Officer Galvin.“
„Ist auch besser so!“
http://up.picr.de/29605113zu.jpg
+ + +
USS Whale (SSN-638) – 25. August 1975 (Nord 75° 34' 04'' Ost 41° 56' 50'' 06:46 Zulu)
„Sir Meldung vom Sonar – der Torpedo ist weg Sir.“
„Explodiert?“
„Nein Sir, kurz vor dem errechneten Laufzeit-Ende verstummt Sir.“
„Gut!“
„Gut Sir?“
„Ja – das der Torpedo somit direkt von uns weggelaufen ist, die Russen werden den Torpedo ja gehört haben.“
„Und dort und auf seinem Kurs suchen, weil sie denken das wir dort etwas gehört und angegriffen haben?“
„Nicht sonderlich plausibel oder doch?“
„Nein Sir – nicht sonderlich plausibel – zumal die Verlängerung des Kurses ja direkt zu uns führt Sir.“
„Ja darüber habe ich auch schon nachgedacht. Wir gehen auf einen neuen Kurs.“
„Wohin?“
„Direkter Kurs Nord – Kurs Null-Null-Null.“
„Aye aye Sir – Neuer Kurs Nord!“
http://up.picr.de/29605235zo.jpg
http://up.picr.de/29605240sj.jpg
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USS Whale (SSN-638) – 25. August 1975 (Nord 75° 39' 60'' Ost 41° 59' 41'' 08:00 Zulu)
Logbuch USS Whale (SSN-638)
Position Nord 75° 39' zu' Ost 41° 59'
Kontrolleintrag 250800ZAUG75: Etwa Neunzig Minuten seit Versenkung des feindlichen strategischen U-Bootes. Laut Sonar sehr viele Geräusche, die höchstwahrscheinlich von Flugzeugen stammen in fast allen Richtungen rund um die Whale. Bislang scheinen wir jedoch nicht entdeckt worden zu sein. Wir werden noch einige Zeit mit Schleichfahrt weiter fahren, bevor wir hochdrehen und uns zum Treffpunkt absetzen. Unser Auftrag kann als erfüllt betrachtet.
Schicksal des zweiten Bootes unklar. Wir hoffen es am Treffpunkt vorzufinden, glauben jedoch das es mittels nuklearem Sprengkopf vernichtet worden ist.
Linton F. Brooks
Commander United States Navy
http://up.picr.de/29605297ym.jpg
+ + +
USS Whale (SSN-638) – 25. August 1975 (Nord 75° 59' 50'' Ost 41° 59' 41'' 12:00 Zulu)
„Mittag Sir!“
„Ja – was sagt der Koch?“
„Sandwiches Sir – um keinen unnötigen Krach zu machen!“
„Das habe ich befürchtet! – Wie lange seit wir das letzte Mal Flugzeuglärm gehört haben?“
„Wenn es Flugzeuge waren Sir- dann vor über eine Stunde.“
„Kontakte?“
„Nichts Sir.“
„Also gut – erhöhen wir das Tempo um von hier wegzukommen. Umdrehungen für Fünfzehn Knoten Lieutenant Commander Landry.“
„Aye Sir – Fünfzehn Knoten.“
http://up.picr.de/29605412rq.jpg
+ + +
http://up.picr.de/29442860vr.png
USS Tunny (SSN-682) – 25. August 1975 (Nord 77° 37' 43'' Ost 46° 20' 48'' 14:01 Zulu)
„Sir wir haben unseren Wegpunkt erreicht Sir.“
„Danke Lieutenant Commander Tandy – Rundhören und dann Kurs setzen auf Treffpunkt Victoria.“
„Aye aye Sir –Kurssetzen auf Treffpunkt Victoria.“
http://up.picr.de/29605444qq.jpg
http://up.picr.de/29605451mu.jpg
http://up.picr.de/29605460cp.jpg
+ + +
http://up.picr.de/29443166ag.jpg
USS Whale (SSN-638) – 25. August 1975 (Nord 76° 54' 28'' Ost 41° 57' 31'' 15:01 Zulu)
Commander Brooks hatte seine Offiziere in der Messe versammelt.
„Sind wir uns einig, dass unsere Befehle erfüllt wurden?“
„Ja Sir!“
„Ja Sir.“
„Aye Sir – wir haben unsere Pflicht erfüllt Sir!“
„Gut – dann sehen wir zu, dass wir hier verschwinden – das Wasser ist mir eindeutig zu kalt Gentleman.“
„Lieutenant Commander Landry – lassen Sie Kurs setzen auf Treffpunkt Victoria!“
„Victoria wie Victory Sir?“
„Könnte man meinen was? Wenn da nur der Verlust der zweiten Bootes nicht wäre.“
http://up.picr.de/29605493ew.jpg
http://up.picr.de/29605509gt.jpg
+ + +
http://up.picr.de/29442860vr.png
USS Tunny (SSN-682) – 25. August 1975 (Nord 79° 58' 54'' Ost 36° 50' 17'' 20:04 Zulu)
„Sir wir haben unsere Position südlich von Victoria Island erreicht.“
„Gut – dann warten wir.“
„Sir ist es nicht ziemlich verwegen als Versteck ausgerechnet eine Position direkt vor einem feindlichen Stützpunkt zu beziehen?“
„Würde uns hier jemand suchen?“
„Vermutlich nicht Sir.“
„Genau – die Funkstation befindet sich auf der nördlichen Seite und hier gibt es nicht Mal eine Landebahn. Wer sich hierher verirrt muss verrückt sein.“
http://up.picr.de/29605666ij.jpg
+ + +
USS Tunny (SSN-682) – 25. August 1975 (Nord 79° 58' 54'' Ost 36° 49' 56'' 22:49 Zulu)
Petty Officer Lozano lauschte der Stille des Meeres, als etwas seine Aufmerksamkeit erregte. Er schraubte an den Filtern, aber das Geräusch war ihm wohl vertraut!
„Sir da hat es einer eilig Sir!“
„Was haben Sie Lozano?“
„Wo ist der CO?“
…
„Petty Officer?“
„Kavitationslärm Sir – Da dreht einer mächtig auf!“
„Zerstörer?“
„Nein Sir – eindeutige Klassifikation ein U-Boot der Sturgeon-Klasse Sir!“
„Sind sie sicher Lozano?“
„Ganz sicher Sir – den Sound erkenne ich auch noch wenn ich Tod bin Sir.“
„Gertrude klarmachen – wann ist er hier?“
„In etwa zehn Minuten Sir.“
„Gut – Bereithalten…“
http://up.picr.de/29605748hn.jpg
+ + +
http://up.picr.de/29443166ag.jpg
USS Whale (SSN-638) – 25. August 1975 (Nord 79° 57' 52'' Ost 36° 53' 27'' 23:00 Zulu)
Commander Brooks lag in seiner Koje, als er jemanden Rufen hörte:
„Kommandant sofort in Sonar-Zentrale.“
Hastig schnappte er sich sein Hemd und knöpfte es zu. Er fragte sich was das sollte – so holt man doch keinen Kommandanten aus dem Bett!
…
„Was ist los?“
„Da will Sie jemand sprechen Sir!“
„Wie bitte?“
Der Supervisor reichte ihm das Mikrofon für die Gertrude, der Empfang war auf die Lautsprecher gelegt, dann knisterte es und ja da war eine Stimme:
„Hier spricht Commander Sloan von der USS Tunny, fahren sie rechts ran und halten sie an, sie haben eindeutig das Tempolimit missachtet. Das gibt ein dickes Ticket Mister. Sie können hier doch nicht einfach so herumrasen.“
Das Jubelgeschrei pflanzte sich von der Sonarzentrale in Sekundenschnelle durch das ganze Boot fort. Commander Brooks hatte Schwierigkeiten zu Antworten, aber er gab sein Bestes:
„Hier spricht Commander Brooks von der USS Whale – das Ticket können sie sich sonst wohin stecken – wir sind hier in russischen Gewässern – Amerikanische Sheriffs haben hier nichts zu melden!“
...
„Verdammt noch mal bin ich froh Sie zu hören Tunny – wir sind davon ausgegangen, dass man sie Eingeäschert hat. War ein ganz schöner Bums auf ihrer Position!“
„Ja Sir das waren wir – haben so ein Delta Bötchen zum Mars geblasen und außerdem noch einen U-Jagd-Zerstörer versenkt.“
„Wunderbar Commander – mit dem Delta können wir mithalten – nur haben wir nicht so viel Krach gemacht wie Sie Sir!“
„Das galt Breschnew – nachdem seine Gehörgänge jetzt durchgepustet sind, hört er vielleicht zu, was wir zu sagen haben.“
„Fein – und jetzt?“
„Jetzt hängen Sie sich hinten ran und wir fahren nach Hause!“
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http://up.picr.de/29606273rc.jpg
http://up.picr.de/29606275wu.jpg
http://up.picr.de/29606279rp.jpg
http://up.picr.de/29606283qc.jpg
Weitere Hinweise zur Unterwasser-Kommunikation:
https://www.net.in.tum.de/fileadmin/TUM/NET/NET-2011-07-1/NET-2011-07-1_07.pdf
https://en.wikipedia.org/wiki/Underwater_acoustic_communication
+ + +
#094 NI#
Ich glaube das war die bisher kürzeste Mission, aber wie immer sehr schön und spannend mitzulesen, jedenfalls bin ich natürlich gespannt, wie sich das weiter entwickelt :D
Werter Azrael,
habt Dank!
Die "Kürze" täuscht - es ist ein Hammer schweres Szenario - von allen bislang gespielten mit weitem Abstand das Schwerste - und Wir denken auch ein wirklich glaubwürdiges und realistisches Szenario! Warum das so ist, werden Wir im Detail Erläutern, aber nicht jetzt sondern in den kommenden Tagen...
H34DHUN73R
27.06.17, 08:34
Glückwunsch zum verdienten vollständigen Erfolg, werter Bigfish :)
Schön, das sich am Ende beide Boote ohne einen Kratzer rauswinden konnten :)
Werter H34DHUN73R,
Wir müssen zugeben, von den vier Szenarien war dies das erste wo Wir etwas geschummelt haben! :rolleyes:
Nicht nur haben Wir vorher etwa 15 Runden Trainingslager durchgeführt, sondern auch im AAR Szenario konnten Wir die Whale nur durch Nachrichtendienstliche Tätigkeit retten. Das wollten Wir aber unbedingt aus zweierlei Gründen: 1) Fast alle handelnden Personen sind - ähm - ja - real - die waren also im August 1975 tatsächlich in diesen Funktionen auf der Whale und der Tunny. Deswegen wollten Wir die nicht gerade "untergehen" lassen. 2) Wir wollten unbedingt die Gertrude benutzen - dazu mussten sich die Boote treffen - und das geht plausibel nur mit einem Treffpunkt am Ende des Szenarios...
Ist also der Story geschuldet :D
Also Klartext - bei der Tunny mussten Wir nichts machen - die ist da rein hat herum geballert und ist wieder raus ohne behelligt zu werden. Die Whale jedoch wurde nach der Versenkung des Deltas etwa - öhm - zehnmal versenkt bevor wir einen Ausweg gefunden haben... :eek:
Das ganze Szenario basiert auf Zufall! Ihr könnt es zehnmal völlig identisch spielen und ihr werdet zehn unterschiedliche Ergebnisse haben - das erläutern Wir noch genauer - dennoch ist dieses Szenario vielleicht das Realistischste von allen.
Vermutlich heute Abend mehr - da werden Wir das Seziermesser Auspacken und das Szenario mal im Editormodus vorführen, damit jeder sieht was Wir meinen...
Oberlehrer
27.06.17, 12:50
Werter Bigfish; herzlichen Glückwunsch und vielen Dank.
Was Wir noch nicht ganz verstehen: Warum wird beim "Final Score" ein Unterschied zwischen "Side: NATO" und "Side: UK SSNs" gemacht?
Und wenn ich das richtig gesehen habe, war die "Warspite" praktisch fast an der gleichen Stelle wie die "USS Whale"?
Einfach herrlich geschrieben. Könntet Ihr vielleicht ab und an auf den Karten deutlicher die ICONs beschriften? Nicht immer, aber die linien und Zeichen sagen uns nicht immer was.
Vielleicht findet ihr auch Zeit, einmal die EInstellungsfenster (z.B. vom U-Boot) genauer zu erklären. Also mit Screenshot und dann darin die Erklärung?
Ihr habt doch sonst nichts zu tun *LACH*
Werter KIWI,
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=28391&p=1047712#post1047712
zum Rest später mehr...
Werter Oberlehrer,
Was Wir noch nicht ganz verstehen: Warum wird beim "Final Score" ein Unterschied zwischen "Side: NATO" und "Side: UK SSNs" gemacht?
Und wenn ich das richtig gesehen habe, war die "Warspite" praktisch fast an der gleichen Stelle wie die "USS Whale"?
Ja es müsste dann wohl besser US SSNs heißen statt NATO SSNs. Einer der vielen Fehler des Szenario Designers, da UK eben auch zur NATO gehört.
Den Grund hatten Wir im AAR angedeutet. Die Seite UK SSNs wird von der KI gesteuert, dass bedeutet Wir sehen diese U-Boote nicht. Das alles hat folgenden Sinn: Entdecken Wir einen Unterwasserkontakt - speziell ein SSN - können Wir es nicht einfach versenken, denn es könnte ein Britischer Kontakt sein. Also müssen Wir einen Unterwasserkontakt - zumindest wenn er als SSN Klassifiziert wird - erst vollständig identifizieren, bevor Wir es angreifen können!
Andererseits wenn man dieses Szenario vernünftig spielt, wird man sowieso nur SSBNs angreifen und alles andere nur dann, wenn es - wie im AAR passiert - durch Zufall möglich ist.
Ja die Warspite muss in der Nähe gewesen sein bzw. uns zumindest per CZ geortet haben. Darauf deutet die Entfernung von ca. 36 NM hin. Denn Wir haben alle Ziele maximal auf 16 NM entdeckt - Etwas gemein, dass CZ bei den Briten klappt und bei Uns nicht!
Guter Job werter Bigfish, aber Euer "Geständnis", das die Whale eigentlich zehn Tode gestorben ist, lässt meine geplante folgende Bemerkung unnötig werden. Ich wollte schon sagen, das von den Russen für meinen Geschmack etwas wenig kam (das sag ich jetzt doch nicht)
Ritter Kunz
27.06.17, 22:59
Sehr schöne Story, werter Bigfish :)
Jedes Eurer Updates erinnert Uns an Unseren AAR, der in der Ecke sitzt und leise weint, weil Wir seit der USA-Reise noch nicht zum Weiterspielen gekommen sind. :rolleyes:
Aber wie Wir sehen, lasst ihr Eurer Kreativität auch so freien Lauf ;)
H34DHUN73R
27.06.17, 23:10
ahem - CZ? Ein tschechisches Sonargerät? Aufgrund der tiefen Verbundenheit der Tschechen mit dem Meer? Entstanden aus der Sehnsucht nach dem Unerreichbaren?
Werter Taurus,
Guter Job werter Bigfish, aber Euer "Geständnis", das die Whale eigentlich zehn Tode gestorben ist, lässt meine geplante folgende Bemerkung unnötig werden. Ich wollte schon sagen, das von den Russen für meinen Geschmack etwas wenig kam (das sag ich jetzt doch nicht)
Wir werden das Szenario im Sandkasten - sprich Editormodus - vorstellen. Dann sieht man sehr gut was da los ist. Eigentlich wollten Wir das gestern Abend schon beginnen. Aber es sind dann doch wieder 300 Screenshots geworden und dann kam wieder eine neue Schädlingswelle - da haben Wir lieber sichergestellt, dass der Kelch an Uns vorüber geht - was bei 600 Rechnern nicht ganz einfach ist.
Werter Ritter Kunz,
habt Dank! - Eigentlich wollte der Earl schon längst noch mehr Schreiben solange Ihr Abwesend wart, aber irgendwie hat sich Ted Shriver vorgedrängt :rolleyes: - Ja im Moment macht Uns dieser AAR hier viel Spaß - deswegen muss(te) sich der Earl anderweitig vergnügen :fiesemoep:
Werter H34DHUN73R,
CZ = Convergence Zone
https://fas.org/man/dod-101/navy/docs/es310/SNR_PROP/snr_prop.htm
Im Link insbesondere die Abbildungen 16 und 17.
Command Northern Inferno Szenario 4:Barents Sea Boomers – seziert!
Werte Regenten – hier nun wie angekündigt das Szenario 4 im Detail ausgebreitet. Wir beginnen mit dem kompletten Ablauf des Szenarios – gespielt im Editor mit der Option God Eye’s View aktiviert. Anschließend in einem weiteren Post werden Wir dazu einige Überlegungen darlegen.
Los geht’s:
Ausgangslage:
Aktive Seite ist NATO das bedeutet: Blau = NATO; Rot = UDSSR; Grün = Neutral (Fische + UK SSNs)
1
http://up.picr.de/29641392dj.jpg
+ + +
Whale und Tunny bekommen den Befehl Datum 1 und Datum 2 anzusteuern – dies steht so in der Szenario-Beschreibung und ist extrem wichtig – sollte also dringend eingehalten werden. Die Tunny lassen wir mit 5 Knoten fahren, die Whale mit 15 Knoten, das sie weit weg ist vom Zielpunkt.
2
http://up.picr.de/29641401cd.jpg
+ + +
Die grüne Fläche ist das zugewiesene Operationsgebiet der beiden US U-Boote. In diesem Bereich soll nach den SSBNs gesucht werden. Die KI würde das tun und NICHT die beiden Datum-Punkte ansteuern!
3
http://up.picr.de/29641414kd.jpg
+ + +
Jetzt haben wir auf die Seite UK SSNs geschaltet. Das bedeutet: Blau = UK SSNs; Rot = UDSSR; Grün = Neutral (Fische + NATO SSNs). Auch hier markiert die grüne Fläche das Suchgebiet der UK SSNs – es ist eine andere Fläche als bei der NATO.
4
http://up.picr.de/29641421zm.jpg
+ + +
Jetzt ist die Seite UDSSR aktiv! Das bedeutet: Blau = UDSSR; Rot = NATO + UK SSNs; Grün = Neutral (Fische). Die grüne Fläche markiert die Suchzone der UDSSR Überwasserschiffe. In diesem Gebiet wird also nach feindlichen U-Booten gesucht. Aber der Schalter Investigate contacts outside the patrol/prosecution aera that are within weapon range ist aktiv. Wird also etwas außerhalb der grünen Fläche gefunden, das aber innerhalb der Waffenreichweite liegt, wird es „untersucht“. Sonst nicht.
5
http://up.picr.de/29641428uu.jpg
+ + +
Jetzt wird es spannend diese grüne Fläche markiert den Bereich in dem sich die SSBNs tatsächlich aufhalten! Dieser Bereich ist erheblich kleiner als die Suchzonen der NATO und UK SSNs. Und jetzt ergibt die Anweisung als erstes die Datum-Punkte anzulaufen Sinn! Würden die NATO SSNs nicht die Datum-Punkte anfahren, sondern z.B. zuerst ganz im Norden und ganz im Süden suchen und sich dann zur Mitte vorkämpfen, würden sie die SSBNs vor Ablauf der Zeit niemals finden.
Die beiden Datum-Punkte liegen aber tatsächlich am nördlichen und am südlichen Rand dieser SSBN-Zone. Und weil das Gebiet ziemlich klein ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die NATO SSNs beim Anfahren der Datum-Punkte auch wirklich auf die SSBNs treffen.
Wer sich nicht an den „Befehl“ gehalten hat die Datum-Punkte anzufahren hat im Prinzip damit schon verloren, falls er nicht trotzdem diese grüne Fläche durchquert.
6
http://up.picr.de/29641462sp.jpg
+ + +
Jetzt die Suchzone der feindlichen ASW-Flugzeuge
7
http://up.picr.de/29641484ao.jpg
+ + +
Die Suchzone der feindlichen U-Boote. Wie man sieht sind die Suchzonen der UDSSR ASW-Kräfte identisch.
8
http://up.picr.de/29641489fj.jpg
+ + +
23 Minuten gespielt. Aktive Seite ist jetzt wieder NATO! Die beiden roten Linien sind Sonarbojen. In der Regel sind das passive Sonarbojen, die viele Stunden lang halten. Am Anfang und Ende einer Sonarbojen-Linie scheinen häufig aktive Sonarbojen ausgelegt zu werden, die aber nur einige Minuten lang funktionieren. Außerdem hat die Seite UDSSR verschiedene passive Sonarbojen, einige funktionieren extrem lang, andere mittelprächtig – das wird im Verlauf noch wichtig werden!
9
http://up.picr.de/29641496vq.jpg
+ + +
Das gleiche Bild aus Sicht der Seite UDSSR – die dünnen grauen Linien geben die Kurse der Einheiten an. Aktiv ist die K-279 – ein SSBN – und was Wunder, es fährt nach Westen, weil es sicher hart am Rand der SSBN-Zone befindet und dort weg will.
10
http://up.picr.de/29641512uf.jpg
+ + +
Jetzt das zweite SSBN – es befindet sich fast in der Mitte der SSBN-Zone und fährt erst mal nach Nord-Osten. Welche Kurse hier gefahren werden, legt ein Zufallsgenerator fest. Bei jedem Szenario Start ist das also anders, aber es ist immer ähnlich – weil die Zone sehr klein ist. Die aktuelle Strecke für K-447 ist relativ kurz.
11
http://up.picr.de/29641513ah.jpg
+ + +
Hier nochmal der Kurs von K-279 aus NATO Sicht – und hey, das blaue ist die Tunny! Wie man sieht kreuzen sich deren Kurse! Beide fahren mit 5 Knoten, aber die Strecke der Tunny ist deutlich länger. Die K-279 wird also den Kreuzungspunkt früher passieren als die Tunny dort ist. Aber die Sonarreichweite ist ja etwas größer! Sie müssen sich also nicht perfekt treffen. Die K-279 muss nur innerhalb der Sonarreichweite auftauchen. Außerdem sieht man, dass der Kurs der K-279 kurz nach dem Kreuzungspunkt endet. Dort wird die K-279 den Kurs ändern. Theoretisch könnte Sie dann sogar direkt auf die Tunny zufahren oder auch komplett weg. Wird die Tunny schnell genug sein um in Sonarreichweite zu gelangen?
12
http://up.picr.de/29641517qm.jpg
+ + +
Etwas mehr Zeit ist vergangen – weitere Sonarbojen-Strecken sind vorhanden und ganz unten steht bei einem grünen Symbol „CAV“. Das ist das UK SSN HMS Swiftsure – es fährt so schnell, dass es kavitiert. Also in etwas so, als ob dort einer Absichtlich auf sich Aufmerksam machen will. Aber es ist keine Feindeinheit in direkter Nähe – was ein Glück für das Boot!
13
http://up.picr.de/29641523dr.jpg
+ + +
Die Whale ist auf Tiefe und mit 15 Knoten auch recht schnell. Wegen der Tiefe aber keine Kavitation, der Wasserdruck ist dafür zu hoch. Es können sich keine Gasblasen am Propeller ausbilden.
14
http://up.picr.de/29641524nl.jpg
+ + +
Wer hat an der Zeit gedreht? Hups was passiert dort bei der Whale? Da legt ein Flieger ziemlich dicht eine Sonarbojen Strecke!
15
http://up.picr.de/29641525kv.jpg
+ + +
10:00 Uhr – die Freigabe um Atomwaffen zu benutzen erscheint! Die Whale steuert auf eine Sonarbojen-Strecke zu und das auch noch fast in längs Richtung.
16
http://up.picr.de/29641526qr.jpg
+ + +
Jetzt sind 2:36 Stunden gespielt. Noch ist nichts passiert, aber man sieht sehr schön die Sonarbojen. Bitte darauf achten, wo sich diese Bojen massieren und wo nicht – bitte insbesondere die nördliche Ecke beachten. Die Lücken in der Linie im Norden stammen daher, dass hier Sonarbojen unterschiedlicher Haltbarkeit benutzt wurden.
17
http://up.picr.de/29641527iq.jpg
+ + +
Die Whale nähert sich den Bojen
18
http://up.picr.de/29641528ga.jpg
+ + +
Den ersten Langzeit Passiv-Sonarbojen geht der „Saft“ aus.
19
http://up.picr.de/29641530uo.jpg
+ + +
Die Whale direkt bei einer Boje!
20
http://up.picr.de/29641531ps.jpg
+ + +
Die Swiftsure hat den Kurs geändert, fährt jetzt einmal quer durch das ganze Seegebiet!
21
http://up.picr.de/29641999jd.jpg
+ + +
Hups – was ist denn da passiert? Dieses russische ASW-Flugzeug fliegt direkt auf die Whale zu – und das zweite nebendran scheinbar auch!
22
http://up.picr.de/29642000vb.jpg
+ + +
Was die Russen sehen: Ein Unterwasser-Kontakt – nicht identifiziert, daher gelb markiert. Da ist die Whale wohl von der Sonarboje erfasst worden! Drei Flugzeuge halten direkt auf die Whale zu – dünne graue Linien! Der Rest scheinbar nicht?
Doch! Alle Einheiten bis auf die beiden SSBNs steuern jetzt direkt auf das Ziel zu, bzw. auf den errechneten Abfangpunkt! Man kann es daran sehen, dass der kleine Kurspfeil der Einheiten nicht mit dem „plotted“ Kurs (dünne graue Linien) übereinstimmt.
23
http://up.picr.de/29642001wi.jpg
+ + +
Ja – das Log der Seite UDSSR – 12:01:52: Neuer Kontakt. 12:03:07: Kontakt ist ein SSN. Beides durch passive Sonarbojen Typ RGB-1 ermittelt.
24
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+ + +
Wieder die Seite NATO – auch die Swiftsure kommt bereits dicht an die Sonarbojen heran.
25
http://up.picr.de/29642006kl.jpg
+ + +
Die Whale - in Großaufnahme - ist jetzt durch die Linie durchgefahren.
26
http://up.picr.de/29642008gf.jpg
+ + +
Der Flieger fliegt exakt auf die Boje zu, die die Ortung hatte – die Whale ist bereits ein Stück weiter – ob das reichen wird?
27
http://up.picr.de/29642010hh.jpg
+ + +
Der erste Flieger hält direkt auf die Whale zu – der zweite noch auf die Boje…
28
http://up.picr.de/29642011yq.jpg
+ + +
Ja – das sieht nicht gut aus für die Whale!
29http://up.picr.de/29642013cx.jpg
+ + +
Aus Sicht der Seite UDSSR – keine exakte Identifizierung – der Kontakt ist immer noch Gelb!
30
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+ + +
Die Flieger direkt bei der Whale
31
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+ + +
Vorbei geflogen…
32
http://up.picr.de/29642020vu.jpg
+ + +
Aus Sicht der Russen – fast eine exakte Ortung
33
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+ + +
Der zweite fliegt jetzt direkt die Whale an und nicht mehr die Sonarboje
34 http://up.picr.de/29642023wm.jpg
+ + +
Der erste dreht eine Kurve
35
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+ + +
Fliegt wieder die Whale an
36
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+ + +
Erste Wasserbombe raus!
37
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+ + +
Aha – kurz zuvor wurde das SSN als Sturgeon identifiziert – wieder von einer Sonarboje – und damit ist es für die Russen jetzt Rot = Hostile! -> Angreifen!!!
38
http://up.picr.de/29642030gg.jpg
+ + +
Na die Wasserbombe liegt nicht so gut
39
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+ + +
Aber der Russe sieht das Boot jetzt exakt
40http://up.picr.de/29642032jg.jpg
+ + +
Zweite Wasserbombe raus!
41
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+ + +
Die liegt gut!
42
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+ + +
Der zweite Flieger ist noch nicht in der Nähe
43
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+ + +
Und Bums! Da war die Whale Geschichte! Wie man am Log der Seite NATO sieht – hat die Whale nichts von alledem mitbekommen – einfach aus heiterem Himmel versenkt – weg – keine Vorwarnung – keine Anzeichen!
44
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+ + +
Aus Sicht der UDSSR ein voller Erfolg!
45
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+ + +
Was kann denn so eine Wasserbombe? War die Nuklear? Nein, war Sie nicht – nur ein fettes Ding – sonst nix besonderes!
46
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+ + +
Und der Rest der Lage!
47
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+ + +
Aha – die Russen gehen wieder ihren „plotted“ Kursen nach…
48
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+ + +
Oh – Die Swiftsure – hat die ein Dusel – gerade als sie die Sonarbojen erreicht, geht den Dingern der Saft aus. Das hätte auch anders ausgehen können!
49
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+ + +
Jetzt hat die Swiftsure erstmal Ruhe? Naja! – Bitte wieder die Verteilung der Sonarbojen beachten!
50
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+ + +
Ein bissel weiter gefahren
51
http://up.picr.de/29642056zu.jpg
+ + +
Oha – Die Tunny ist auf Kurs - aber wer kommt denn da direkt auf die Tunny zugefahren? B-474?
52
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+ + +
Kaum noch Sonarbojen!
53
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+ + +
Ah es werde neue ausgelegt. Wird es die Swiftsure jetzt erwischen?
54
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+ + +
Man was hat sie Swiftsure ein Dusel!
55
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+ + +
Ja jetzt liegt wieder einiges, bitte den Nordsektor beachten!
56
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+ + +
As time goes by…
57
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+ + +
Oh der wird doch nicht auf dem Heimweg direkt über die Swiftsure hinwegfliegen? Welche Reichweite hat ein MAD-Sensor? Wer erinnert sich an „Das Boot“ bei Gibraltar wie aus dem Nichts entdeckt von einem Flugzeug?
MAD = Magnetischer Anomalie Detektor (https://en.wikipedia.org/wiki/Magnetic_anomaly_detector)
Böse böse!
58
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+ + +
Autsch das war knapp!
59
http://up.picr.de/29642064dk.jpg
+ + +
Was die Russen in diesem Moment sehen!
60
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+ + +
Was die UK SSNs in diesem Moment sehen!
61
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+ + +
Was das letzte NATO SSN – die Tunny - in diesem Moment sieht!
62
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+ + +
Ach bei der Swiftsure lagen viele Kurzzeitbojen – sieht jetzt etwas entspannter aus.
63
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+ + +
K-447 kurz vor dem Wegstreckenendpunkt
64
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+ + +
Ja die Tunny – hat Besuch – B-Irgendwann ist nur noch etwa 11 Seemeilen entfernt …
65
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+ + +
Ganz schön was los im Bereich wo die Tunny hinfährt. Die Swiftsure wird bald auf einen Sonarbojen-Rigel treffen.
66
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+ + +
Nur noch etwa 7 Seemeilen entfernt!
67
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+ + +
Was die Russen in diesem Moment sehen
68
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+ + +
Ah die K-447 hat den Kurs geändert – aber nur eine sehr kurze neue Wegstrecke gewählt, wird also den Kurs sehr bald erneut ändern
69
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+ + +
Ach Kuck – das B-Irgendwas ist an der Tunny so gut wie vorbei und keine Seite hat was gemerkt – Mann so entstehen Unfälle! So ein Zusammenstoß unter Wasser ist echt nicht cool! K-279 ist bald am Kreuzungspunkt und die Tunny nicht mehr sehr weit weg davon.
70
http://up.picr.de/29642086px.jpg
+ + +
Autsch – direkt neben der Swiftsure schmeißt ein Flieger seine Sonarbojen-Strecke ins Wasser…
71
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+ + +
Uns schwant übles…
72
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+ + +
Die Swiftsure fährt direkt unter die Sonarboje
73
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+ + +
Was die Swiftsure in diesem Augenblick sieht!
74
http://up.picr.de/29642092zj.jpg
+ + +
Was die Russen in diesem Augenblick sehen
75
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+ + +
Ob das was wird?
76
http://up.picr.de/29642095gg.jpg
+ + +
Ups – da haben die Russen den Kurs gewechselt!
77
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+ + +
Was die Swiftsure davon mitbekommt
78
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+ + +
Was die Russen sehen – kennen Wir schon
80
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+ + +
Auch das!
81
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+ + +
Was die Nato treibt – Sonarbojen? Im Norden? Was?
82
http://up.picr.de/29642103wf.jpg
+ + +
K-447 kurz vorm Zielpunkt
83
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+ + +
Die Swiftsure hat Besuch
84
http://up.picr.de/29642105lh.jpg
+ + +
Sieht ernst aus
85
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+ + +
Direkt drauf zu
86
http://up.picr.de/29642108yw.jpg
+ + +
Was die Russen genau sehen – die Swiftsure ist noch nicht als Hostile markiert!
87
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+ + +
Kreise drehen der Russen…
88
http://up.picr.de/29642110qy.jpg
+ + +
Man beachte den gelben Kreis um die Swiftsure und die Zeit 5 min 22 sec. Vor 5 Minuten und 22 Sekunden war die letzte präzise Ortung des Kontakts und jetzt ist er vermutlich irgendwo innerhalb dieses gelben Kreises.
89
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+ + +
K-447 – fährt noch weiter nach Osten – wer will die denn da finden? Der Rest abgesehen von K-279 ist auf Abfangkurs zur Swiftsure…
90
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+ + +
Und die wurde wieder genauer lokalisiert
91
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+ + +
Und was die Swiftsure davon mitbekommt!
92
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+ + +
Was hat der ASW-Flieger zu bieten? Wasserbomben und Sonarbojen. Er legt aber keine neuen Bojen, weil hier schon so viele vorhanden sind!
93
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+ + +
Schein nicht so einfach zu sein, aber Verstärkung naht – gemeinsam geht alles besser und schneller!
94
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+ + +
Fehlt nicht mehr viel
95
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+ + +
Nur ein kleines Suchgebiet zu prüfen…
96
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+ + +
Da ham wir den Kontakt wieder
97
http://up.picr.de/29642122ut.jpg
+ + +
Torpedo im Wasser! – Der zweite Flieger hat Torpedos! Der braucht keine genaue Ortung, weil das der Torpedo selbst macht. Aber hey – der Kontakt ist immer noch gelb – die werden doch nicht schon wieder ein unidentifiziertes Ziel angreifen? Doch tun sie!
98
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+ + +
Jetzt hat auch die Swiftsure gemerkt, dass da was los ist. Seit 20 Minuten geiert da ein Flieger herum aber nix – der Torpedo ist natürlich laut – zu spät…. oder nicht?
99
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+ + +
5 Sekunden später…
100
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+ + +
Au wei!
101
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+ + +
Noch näher
102
http://up.picr.de/29642128ix.jpg
+ + +
Puh – Täuschkörper – Glück gehabt!
103
http://up.picr.de/29642129qw.jpg
+ + +
Russland: Immer noch Gelb – nächster Torpedo!
104
http://up.picr.de/29642130ya.jpg
+ + +
Swiftsure sieht es kommen
105
http://up.picr.de/29642131xy.jpg
+ + +
Swiftsure war einmal
106
http://up.picr.de/29642132zi.jpg
+ + +
Die Russen ziehen von dannen…
107
http://up.picr.de/29642133mx.jpg
+ + +
K-447 kurz vorm nächsten Ziel
108
http://up.picr.de/29642134lc.jpg
+ + +
B-Irgendwas ist an der Tunny vorbei – K-279 ist jetzt genau am Kreuzungspunkt – die Tunny naht!
109
http://up.picr.de/29642135rl.jpg
+ + +
Was hat die Tunny eigentlich in den Torpedorohren? 3x Mk48, einmal SUBROC
110
http://up.picr.de/29642136dh.jpg
+ + +
Tunny nähert sich K-279 in der Flanke
111
http://up.picr.de/29642137nd.jpg
+ + +
Abstand noch 14 Seemeilen
112
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+ + +
Tunny ortet ein U-Boot!
113
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+ + +
Und zwar bei nur etwa 8,5 Seemeilen real!
114
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+ + +
Das ist das was Tunny in diesem Moment wirklich sieht. Irgendwo in dem gelben Kasten muss das U-Boot sein.
115
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+ + +
Wir ändern den Kurs der Tunny auf das Zentrum des Kastens und tauchen über den Layer um eine bessere Ortung zu haben
116
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+ + +
Die Ortung wird genauer
117
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+ + +
Die wirkliche Lage
118
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+ + +
Ziemlich dicht dran
119
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+ + +
Tunny hat noch keine genaue Ortung, aber die LKI funkt dazwischen und geht auf Abfang-Kurs. Wir verbieten der KI das automatische Abfangen des Kontaktes und wir verbieten der KI das automatische Feuern (Weapons Hold), sonst würde die KI von selbst das Feuer eröffnen – das wollen wir nicht.
120
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+ + +
KI hört noch nicht - fährt immer noch nach Norden- und ignoriert unseren Kurs
121
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+ + +
Aber jetzt macht die Tunny wieder was wir wollen und nicht mehr was die KI will
122
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+ + +
Jetzt wird der Kontakt als SSBN identifiziert
123
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+ + +
Die tatsächliche Lage
124
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+ + +
Was die Russen in diesem Moment sehen – nichts!
125
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+ + +
Was ist denn da los? Weapon ist Reloading? Die KI sortiert eigenmächtig die Waffen um – mit einem Feind 6 Seemeilen entfernt – dauert viereinhalb Minuten – kein Torpedorohr ist Schussbereit!
126
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+ + +
Aha – Die KI denkt drei Mal SUBROC einmal Torpedo ist gut!
127
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+ + +
Wir denken Wir wollen lieber zwei Torpedos haben – also nochmal Umladen – dauert ja nur Zeit – Aber mit der Reload Priority tut die KI was Wir wollen!
128
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+ + +
Ach – juckt die KI nicht, nimmt die SUBROC wieder raus und lädt weitere Torpedos – dämliche KI – Aktennotiz: Merken und künftig Ausschalten, dass die KI Magazin-Kontrolle erhält!!!
129
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+ + +
Wir wollen wieder SUBROC haben – nochmal umladen!
130
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+ + +
Jetzt ist das SSBN identifiziert und als Hostile markiert!
131
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+ + +
Torpedos geladen – SUBROC brauchen noch!
132
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+ + +
Was die Russen sehen – nichts!
133
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+ + +
Wir bereiten einen Torpedo vor!
134
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+ + +
Zugwiesen
135
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+ + +
Und los! – Zulu 00:51:39
136
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+ + +
Was die Russen sehen – nichts - Zulu 00:51:39
137
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+ + +
God Eye’s View - Zulu 00:54:59 – Russen sehen nichts!
138
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+ + +
Wie man sieht!
139
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+ + +
Torpedo auf der halben Strecke - Zulu 00:54:59
140
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+ + +
SUBROC endlich geladen
141
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+ + +
Gesamtlage – Wieder die Bojen Positionen beachten!
142
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+ + +
Jetzt hören die Russen den Torpedo – Zulu 00:55:16
143
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+ + +
Und so sieht das aus – Das U-Boot (Tunny) wird ggf. gar nicht gehört, sondern schlicht als vorhanden angenommen (irgendwo im gelben Kreis) Denn irgendwo muss der Torpedo ja herkommen! Warum nicht von einer CAPTOR Mine? Denn es kann nicht sein, dass der Abschuss des Torpedos oder das Bewässern oder das Öffnen der Mündungsklappen gehört wurde – das hätte ja gleich passieren müssen und nicht dreieinhalb Minuten später…
144
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+ + +
Schneller schneller…
145
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+ + +
Waffen bereit – aber mal warten was der Torpedo macht! Mit einer SUBROC wäre K-279 längst Geschichte und zwar vermutlich ohne ein U-Boot anzuzeigen – müssen Wir mal testen.
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+ + +
Die Tunny ortet ein Schiff bei 36 Seemeilen – Hey endlich mal eine CZ Ortung! Grund der Zerstörer dreht voll auf um K-279 zu helfen. In Realität nicht möglich, denn wie wollte K-279 denn sagen: Hier muss ein U-Boot sein. Unmöglich, wenn es nicht Auftaucht, was kompletter Selbstmord wäre…
146
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+ + +
God Eye’s View – ja da ist das Schiff
147
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+ + +
Was die Russen sehen
148
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+ + +
Jetzt weiß die Tunny sogar, dass es sich bei dem Delta um K-279 handelt! – Ganz schön dicht ran gekommen die Tunny!
149
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+ + +
K-279 versucht zu flüchten
150
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+ + +
God Eye’s View – das Kriegsschiff hat gewendet und rast heran, ebenso wie alle anderen Russen!
151
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+ + +
Wie hier zu sehen
152
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+ + +
Was die Russen sehen
153
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+ + +
Was die Warspite sieht!
154
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+ + +
Jetzt weiß die Tunny, dass es sich um eine Krivak Fregatte handelt! – Jetzt eine Harpoon! Gibt es halt noch nicht :(
155
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+ + +
Keine Waffe in Reichweite zur Fregatte
156
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+ + +
Aber zumindest alle Rohre wieder geladen
157
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+ + +
Der Torpedo sucht ein Ziel – Zulu 00:57:49
158
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+ + +
God Eye’s View – Wenn der Torpedo nicht gleich wendet wird es nichts…
159
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+ + +
Jetzt fängt er an zu drehen
160
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+ + +
Ja schon besser
161
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+ + +
Genau so muss das sein!
162
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+ + +
Der Torpedo hat das Ziel erfasst! – Zulu 00:58:26
163
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+ + +
Was die Tunny tatsächlich sieht
164
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+ + +
Was die Warspite sieht
165
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+ + +
Was der Torpedo tut - Zulu 01:00:27
166
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+ + +
K-279 flüchtet mit 25 Knoten in die Tiefe
167
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+ + +
Der Torpedo rast mit 55 Knoten hinterher
168
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+ + +
Zulu 01:01:08
169
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+ + +
Was K-279 davon hält
170
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+ + +
Rausgezoomt
171
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+ + +
Alle Russen fahren zur K-279 - ALLE Russen! Auch K-447! Bitte was? Ja auch das zweite SSBN ist auf Abfangkurs zur Tunny gegangen! Verstehe wer will!!!
172
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+ + +
Zulu 01:01:24
173
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+ + +
Bumm K-279 ist Geschichte um Zulu 01:01:26
Laufzeit von 00:51:39 bis 01:01:26 – das sind fast Zehn Minuten! Eine Ewigkeit. Wären die Schiffe oder gar Flugzeuge näher dran gewesen, wäre das echt übel gewesen. Hätte der erste Torpedo verfehlt wäre dann vielleicht keine Zeit mehr für einen zweiten Schuss gewesen. Daher SUBROC – das geht dann viel schneller!
Werter H34DHUN73R – Ihr versteht jetzt vielleicht, warum Wir nicht einfach das Tango in unserem AAR „weggeballert“ haben? Wenn nicht, dann wartet noch einen Moment, dann wird es mehr als deutlich!
174
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+ + +
Die Explosion aus NATO Sicht:
175
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+ + +
Und aus UDSSR Sicht. Der Druckwellen Durchmesser hat gute 150 Meter. Wäre da ein Schiff in der Nähe gewesen, hätte das auch eine Packung abbekommen!
176
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+ + +
Was die Russen immer noch sehen – oder besser vermuten!
177
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+ + +
NATO God Eye’s View – aus Nordwesten rauscht die Warspite heran.
178
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+ + +
Sieht zwar den Explosionsblitz und hat im Log die Einträge – aber tatsächlich bekommt die Warspite nichts mit. Fehler vom Spiel!
179
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+ + +
Die Tunny muss da Weg wo die Fregatte herkommt – Also direkt weg und auf 15 Konten, Tiefe wieder „As deep as possible“
180
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+ + +
Der aktuelle Score – 1000 Punkte sind nötig für den Sieg
181
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+ + +
Aber wegen der -100 durch die Whale reicht es nicht, auch wenn die K-279 1000 Punkte einbringt.
182
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+ + +
Weg hier – der erste Flieger legt Sonarbojen
183
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+ + +
Was die Tunny davon sieht
184
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+ + +
Was die Russen wirklich sehen
185
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+ + +
Weitere Bojen – schon dicht dran. Wären Wir nur mit 5 Knoten geflüchtet, wäre die Tunny jetzt voll in den Sonarbojen!
186
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+ + +
Jetzt wir des eng!
187
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+ + +
Was die Tunny sieht!
188
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+ + +
Was die Russen sehen – Kontrolliert wird der gelbe Kreis!
189
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+ + +
Das ist dicht – 30 Knoten wären besser gewesen!
190
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+ + +
Flieger wendet – der wird doch nicht?
191
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+ + +
Doch er hat – die Tunny wurde lokalisiert!
192
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+ + +
Was die Tunny davon mitbekommen hat
193
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+ + +
Was ist das für ein Russe? Er hat Torpedos – schlecht!
194
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+ + +
Der Russe kreist
195
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+ + +
Kreist immer noch
196
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+ + +
Was er sieht – reicht wohl nicht für einen Torpedo-Angriff
197
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+ + +
God Eye’s View aus Russen Sicht
198
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+ + +
NATO samt God Eye’s View – fiese Sonarboje gut gesetzt!
199
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+ + +
Drei Flieger Vor-Ort!
200
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+ + +
Irgendetwas davon zu sehen?
201
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+ + +
Na bald haben es die ASW-Flieger
202
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+ + +
Torpedo im Wasser
203
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+ + +
Und schon der nächste Flieger im Anflug
204
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+ + +
Tunny hat noch nichts bemerkt!
205
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+ + +
Jetzt aber
206
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+ + +
Was Tunny sieht
207
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+ + +
Vollgas!
208
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+ + +
Warspite - immerhin in der Nähe - sieht nichts
209
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+ + +
Aus NATO God Eye’s View Sicht ist die Warspite fast da!
210
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+ + +
Flieger über der Tunny – Torpedo hinten dran
211
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+ + +
40 Knoten – ein langsamer Torpedo!
212
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+ + +
Tunny bemüht sich schneller zu werden – braucht seine Zeit
213
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+ + +
Wird eng
214
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+ + +
Gleich knallt’s
215
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+ + +
Was Tunny sieht
216
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+ + +
5, 4, 3…
217
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+ + +
Nächster Flieger wieder im Anflug
218
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+ + +
Etwa noch Wasserbomben?
219
http://up.picr.de/29642257am.jpg
+ + +
Und die Tunny ist immer noch nicht als Hostile markiert!
220
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+ + +
Der Russen Flieger
221
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+ + +
2, 1…
222
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+ + +
Russische Ansichten…
223
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+ + +
Da geht dem Torpedo der Sprit aus! – Tunny war schnell genug!
224
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+ + +
Kurswechsel und Schleichfahrt – bringt’s was?
225
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+ + +
Nächster Torpedo!
226
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+ + +
Wieder Vollgas!
227
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+ + +
Warspite? Blind!
228
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+ + +
Tunny wendet…
230
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+ + +
Beschleunigen – Flucht!
231
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+ + +
Wird eng!
232
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+ + +
Tunny ist tot!
233
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+ + +
Next of kin will be informed!
234
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+ + +
Warspite – es wird zwar kurz auf der Karte angezeigt, aber keine Ortungen! Bei gerade mal noch 23 Seemeilen Abstand
235
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+ + +
Die Lage nach der Versenkung – da fährt die Warspite mitten rein!
236
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+ + +
Was der Russe sieht
237
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+ + +
Jeder geht wieder seines Weges, auch K-447 dreht um zu seinem Wegpunkt – warum jagt ein SSBN ein U-Boot?
238
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+ + +
Sonarbojen Lage
239
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+ + +
Etwas später
240
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+ + +
K-447 erreicht ihren Zielpunkt
241
http://up.picr.de/29642281va.jpg
+ + +
Neuer Zielpungt der K-447 – Abstände und Geschwindigkeiten – das könnte passen, das K-447 der Warspite direkt vor die Flinte fährt!
242
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+ + +
Was die Russen sehen
243
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+ + +
Naja – NATO mit God Eye’s View…
244
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+ + +
Die Bojen vor der Warspite verschwinden – gut!
245
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+ + +
Dieser Flieger könnte der Warspite Ärger machen, seine Sonarbojen hat er aber ggf. weiter südlich verbraten…
246
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+ + +
Wird eng!
247
http://up.picr.de/29642288zb.jpg
+ + +
Ging gerade nochmal gut!
248
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+ + +
Er hat halt keine Bojen mehr
249
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+ + +
Aktuelle Verteilung der Sonarbojen – man achte auf den Norden!
250
http://up.picr.de/29642291hz.jpg
+ + +
Ach so - Range Circles – was die Kreise bedeuten:
251
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+ + +
Der Weg für die Warspite scheint frei!
252
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+ + +
Etwas später – was schleicht da für ein U-Boot im Kurs der Warspite herum?
253
http://up.picr.de/29642295hf.jpg
+ + +
Immer noch da – sehr lahm!
254
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+ + +
Das B-Irgendwas – achso – 2 Knoten!
255
http://up.picr.de/29642297uz.jpg
+ + +
Irgendwie ist die Warspite doch schneller an dem Punkt vorbei - wo K-447 hin will - als es gut ist!
256
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+ + +
B-51 wendet just hier und fährt querab zum Kurs der Warspite. B-51 2 Knoten – Warspite 5 Knoten – also nur eine Frage der Zeit bis die Warspite den Kerl einholt!
257
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+ + +
Weitere Sonarbojen verschwinden – gut!
258
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+ + +
Sonarbojen! Irgendwas im Norden? Ein Flieger – ja – endlich, aber keine Bojen!
259
http://up.picr.de/29642301ba.jpg
+ + +
K-447 braucht noch reichlich Zeit – Mist, da ist die Warspite längst vorbei. Und dann kommt da auch noch ein SSN aus Norden!
260
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+ + +
Die Zeit vergeht
261
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+ + +
Wer hat an der Uhr gedreht?
262
http://up.picr.de/29642304zy.jpg
+ + +
Das Victor wird den Weg der Warspite kreuzen und zwar ziemlich exakt dann, wenn auch die Warspite dort ist!
263
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+ + +
Scheinen sich alle zusammenrotten zu wollen!
264
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+ + +
Was ein Kuddelmuddel – die Warspite gegen drei russische U-Boote!
265
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+ + +
Der CZ Bereich und die Bewaffnung der Warspite – keine Nukes – Schade! Und mit den Mk 8 Straight Runner Torpedos ist auch nichts zu gewinnen! Komische Vorgabe – soll U-Boote jagen, hat aber größtenteils Torpedos gegen Schiffe in den Torpedorohren!
266
http://up.picr.de/29642310th.jpg
+ + +
Weiter geht’s
267
http://up.picr.de/29642311oy.jpg
+ + +
Oh! – Bojen im Norden!
268
http://up.picr.de/29642312so.jpg
+ + +
Und der Flieger mischt sich auch noch ein!
269
http://up.picr.de/29642313er.jpg
+ + +
Langsam wird es eng
270
http://up.picr.de/29642314nr.jpg
+ + +
Aber die Warspite sieht nichts!
271
http://up.picr.de/29642315fw.jpg
+ + +
K-447 ist jetzt voll im CZ Bereich er Warspite – aber nichts…
272
http://up.picr.de/29642316rw.jpg
+ + +
Kaum zu glauben oder?
273
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+ + +
Jetzt entdeckt die Warspite ein U-Boot – welches?
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+ + +
Scheint das SSN zu sein!
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+ + +
Ja das SSN
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+ + +
Was Warspite genau sieht!
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+ + +
Noch näher heran – da kommt ein Flieger!
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+ + +
Was die Russen sehen:
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+ + +
Flieger ist vorbei
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+ + +
Ach noch ein U-Boote wird von der Warspite entdeckt
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+ + +
Wohl das SS?
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+ + +
Ja das SS!
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+ + +
Und was macht die Warspite jetzt? Schießt Torpedos los! NEIN!!!
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+ + +
Die Sicht der Warspite – die Feinde flüchten!
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Was die Russen sehen – Bitte auf das SSBN achten – es greift wieder an!!!! Autsch!!!
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+ + +
Das SS als Foxtrot erkannt
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+ + +
Torpedo auf die Warspite! Nein sogar zwei! Einer vom Flieger, einer vom Foxtrot!
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Da wird er entdeckt der Foxtrot-Torpedo!
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+ + +
Das wird hässlich…
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+ + +
Torpedo wurde erkannt als Torpedo – Geile Meldung!
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+ + +
Tja – da ist den Torpedos der Warspite wohl der Saft ausgegangen!
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+ + +
Warspite versenkt!
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+ + +
Die Schlussabrechnung:
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+ + +
295
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+ + +
Zum Schluss - Die Lage an der Front:
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+ + +
H34DHUN73R
01.07.17, 11:20
Die Analyse ist ja fast so spannend wie die reale AAR-Story :)
Also werte Regenten - wie ist dieses Szenario zu bewerten?
Wir denken – ES IST REALISTISCH! – und zwar trotz der Hilfen für den NATO Spieler.
Diese Hilfen sind:
1) Die Vorgabe die Punkte Datum 1 und Datum 2 anzufahren
2) Das recht kleine Gebiet in dem sich die SSBNs aufhalten
3) Dadurch werden die NATO U-Boote fast zwangsläufig auf die SSBNs stoßen, wenn sie lange genug überleben.
Überleben die NATO U-Boote lange genug? Das hängt ausschließlich vom Zufall ab, sprich von den Kursen die der Zufallsgenerator für die Russen vorgibt.
Bevor Wir das Spiel für den AAR gespielt haben, haben Wir ca. 15 Testläufe im Editor gemacht. Davon konnten Wir gerade drei Stück gewinnen und nur einmal beide NATO U-Boote retten.
Warum haben Wir überhaupt vorab Testläufe gemacht? Weil Wir genau das was in diesem Szenario passiert von vorneherein vermutet haben! Da Wir aber auch die Story irgendwie sinnvoll vorantreiben müssen, wollten Wir wenigstens Wissen, was Wir tun müssen um eine brauchbare Chance zu haben!
So denn:
Die Swiftsure wird fast immer gleich zu Beginn versenkt, weil sich das Boot beim Start direkt in der Ein- und Ausflugschneise der russischen ASW-Flugzeuge zu ihren Flugplätzen befindet. Entweder findet eine MAD-Ortung statt, oder aber die Sonarbojen liegen zu dicht.
Weiterhin ist Uns aufgefallen, dass im Norden – speziell im Nord-Osten – ziemlich selten Sonarbojen ausgelegt werden. Deshalb haben Wir für Unser AAR-Spiel auch den Norden als Fluchtweg verwendet – Das hat geklappt!
Dann scheint es in 8 von 10 Fällen der Fall zu sein, dass K-279 als erstes wie hier in diesem Sandkastenspiel nach Westen kommt und damit praktisch immer der Tunny über den Weg läuft, wenn diese Datum 1 anfährt. Das konnte man auch in Unserem AAR-Spiel beobachten. Der Zerstörer war ein Goodie. Und im Nachhinein – die Fregatte hätten Wir im AAR auch erwischen können – wenn Wir einen Torpedo manuell per „Bearing Only“-Methode abgeschossen hätten. Dann spielt nämlich die Reichweiten-Kontrolle zwar auch noch eine Rolle, verhindert aber den Abschuss nicht!
Besser noch Wir hätten eine SUBROC per „Bearing Only“-Methode raushauen können. Zwar hätte diese von der Flak oder SAMs abschossen werden können, aber wenn nicht – diese Explosion hätte auch ein Schiff spielend zerlegt – obwohl die Waffe nur gegen U-Boote benutzt werden kann. 10kt sind halt schon ein mächtiger Bums! Das Video im AAR zeigt einen 4kt-Sprengkopf – also nicht mal halb so Stark – und da rumst es schon gewaltig!
Weiterhin haben Wir bei den Testläufen bemerkt, dass es – insbesondere für die Whale – sinnvoll ist zu Beginn einige Stunden lang mit 20-30 Knoten zu fahren um schneller ins Zielgebiet zu kommen. Aber wie man sieht – auch das dahin schleichen mit 5 Knoten nutzt nicht viel um vor den Sonarbojen sicher zu sein. Es hilft schon, aber wenn man zu dicht dran ist, dann halt nicht. Das hängt auch davon ab, wie die KI die Sonarbojen verwendet – man kann den Bojen nämlich eine Tiefeneinstellung mitgeben „Above the Layer“ und „Under the Layer“!
Und sehr häufig bei den Testläufen haben die Russen die U-Boote schlicht per MAD-Sensor gefunden – es sind einfach sehr viele Flugzeuge, die einen begrenzten Bereich absuchen müssen. Also ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Flieger zufällig direkt über einem U-Boot langfliegen. Besonders die Swiftsure hat das Problem, weil sie wie gesagt zu Beginn in der Einflugschneise liegt. Da kommt einfach praktisch jeder Flieger entlang.
Was fällt noch auf?
Die NATO hat ganz selten Ortungen im CZ-Bereich, bei den Briten klappt das dagegen häufiger. Die Mathematik der Sonarortung könnte Variantenreicher sein. Fast immer findet eine Ortung auf „estimated 16 nm“ statt. Was real immer tatsächlich etwa 8 nm sind. Also die SSBNs muss man in einem Radius von 8 nm finden, sonst wird es nichts. Fährt man die Datum-Punkte an ohne etwas zu finden und sucht danach zwar im offiziellen Suchgebiet der NATO SSNs, aber eben außerhalb der eigentlichen SSBN-Zone, kann man Tagelang suchen ohne Erfolg zu haben. Aber solange lebt man nicht!
Wenn der Feind einen SUBROC Abschuss nicht mitbekommt und man damit die SSBNs zerstört, hat man die besten Chancen. Dann vermutet der Gegner wenn überhaupt nur die Anwesenheit eines SSNs und die Reichweite einer SUBROC ist vergleichsweiße riesig. Die Suchzone daher entsprechend groß. Beste Chance sich unbehelligt zu verdrücken.
Was wir etwas blöde finden, die Geräusche des Eintauchens von Sonarbojen oder auch nur Flugzeuglärm scheinen nicht simuliert zu sein? Das ist schade, denn U-Boote können das definitiv hören! Nicht unbedingt wenn Sie unter dem Layer sind, aber darüber auf jeden Fall.
Die Effizienz der Wasserbomben ist ein Knaller – Die Russen sprengen damit alles weg!
Merkwürdig finden Wir, dass es hier reicht ein U-Boot mit einem Torpedo zu versenken. In den anderen Szenarien hatten Wir ja zwei bis drei Torpedos benötigt – Keine Ahnung ob die Datenbanken dahingehend „manipuliert“ worden sind, man könnte es fast denken!
Die Suchmuster der ASW-Flugzeuge und auch das Verlegemuster der Sonarbojen finden Wir interessant!
Etwas traurig finden Wir auch, dass es komplett ausreicht ein SSBN zu versenken um zu gewinnen. Verliert man beide US U-Boote reichen immer noch ein SSBN und zwei andere Schiffe/U-Boote um zu gewinnen. Wir hätten es geschätzt, wenn es auch (einige wenige) Punkte gäbe, wenn man seine U-Boote da auch wieder heil herausbekommt!
Dann noch etwas für den Werten KIWI zu den Symbolen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Naval_Tactical_Data_System
http://www.matrixgames.com/forums/tm.asp?m=4248722&mpage=1&key=�
http://www.rogercooper.com/documents/FILE_N_1000508.pdf
http://www.mapsymbs.com/ms2525c.pdf
+ + +
Werte Regenten,
Wir fragen Uns gerade ob Wir einige der nächsten Szenarios zumindest in Teilen manipulieren sollen?
1) Einige (eher viele) der folgenden Szenarios sind auf Deutsch gesagt: Totaler Schwachsinn. Einige halten Wir für so unrealistisch, dass es weh tut!
2) Bei anderen wiederum ist die Ausgangslage etwas schräg.
Beispiel im kommenden fünften Szenario befindet sich mitten unter den NATO-Schiffen ein Kubanischer Frachter, der für die Seite NATO als unfriendly markiert ist, für die Seite UDSSR als friendly. Klar! - Also der Frachter erzählt dann den Russen brav, dass er gerade neben einem NATO-Landungsschiff her fährt oder wie? Sollen Wir es für realistisch halten, dass ein NATO-Flottenverband im dritten Weltkrieg einen kubanischen Frachter in nächster Nähe toleriert? Wir überlegen noch, aber Wir hätten gute Lust den Frachter aus dem Szenario zu eliminieren oder die Seite Cuba für alle Seiten auf friendly zu setzen.
Bei Weiteren der nachfolgenden Szenarios wird die Ausgangslage dann noch dämlicher!
Was denken die Regenten dazu - sollten Wir die gröbsten Schnitzer raus nehmen, falls dies möglich ist?
Ist unfriendly die Vorstufe zur Feindschaft oder wie ist das im Kontext des Spiels zu verstehen?
Wie würde sich das aufs Spiel auswirken, könntet ihr dann bestimmte Maßnahmen gegen den Frachter unternehmen und andere nicht?
Realistisch wäre es wohl nicht, anzunehmen, dass ein kubanischer Frachter neben einem NATO-Flottenverband toleriert würde, wenn das Szenario aber wohl, wenn ich es richtig verstehe, vorsieht, dass Kuba in diesen Krieg nicht eingestiegen ist, würde der Frachter wohl nicht weggepustet sondern von nem NATO-Schiff abgedrängt oder wegeskortiert, aber wohl nicht beschossen worden.
Je nachdem, wo dieser NATO-Flottenverband und der Frachter sind, würde ich Maßnahmen ergreifen, da ich es für schwer vorstellbar halte, dass ein Frachter durch ein Seekriegsgebiet, etwa die Barentssee, seelenruhig durchfährt oder, wenn er es tut, dass er sich klar in alle Richtungen als Neutral zu erkennen gibt (volle Schiffsbeleuchtung, Regelmäßige Funknachrichten, die den Frachter bekannt machen etc.), damit er nicht beschossen wird.
Insofern könnt ihr das Szenario ja ruhig anpassen, damit das realistischer ist.
Werter Azrael,
Ist unfriendly die Vorstufe zur Feindschaft oder wie ist das im Kontext des Spiels zu verstehen?
Im Prinzip ja, nur das die KI auf Unfriendly Eiheiten unseres Wissens nach nicht schiesst. Entweder müsste man dazu die ROE ändern oder aber was immer geht das Ziel manuell als Hostile markieren. Noch haben Wir das Szenario nicht begonnen, aber wenn Wir den Frachter drinnen lassen, pusten Wir ihn weg :D
Denn dieser Frachter meldet seine Kontakte an die Russen - und der Schuh sieht so aus (auch in vielen! weiteren Szenarien): Die NATO Einheiten sind bereits in Reichweite russischer Raketen von Flugzeugen und U-Booten. Eigene Flugzeuge - Abfangjäger zum Beispiel - sind aber keine in der Luft. Bis man also reagieren kann, wird man schwer unter Feuer genommen. Wenn die Szenarien schon so beginnen, dass man bereits mitten im Gefecht steht, dann gehört da auch dazu, dass auch eigne Jäger etc. in sinnvollen Positionen vorhanden sind. Hier will der Szenario Designer der KI einen gewaltigen Startvorteil geben. Wenn es deswegen aber gleich zu Beginn die ein oder zwei massgeblichen Schiffe erwischt, ohne die man gar nicht weiter spielen braucht, ist das völliger Quatsch. Ein in See stehender Flugzeugträger innerhalb eines Gefechtsgebietes hat doch logischerweise auch schon Flugzeuge in der Luft. Nein, dass Balancing ist grauenhaft, wie sich noch an sehr vielen weiteren Stellen zeigen wird. Wir halten den dargelegten Ablauf und die meisten Szenarios für wenig glaubwürdig. Das Potential ist ja vorhanden, das Jahr 1975 als Hintergund toll gewählt, aber die NATO steht absichtlich schlecht da...
Selbst wenn man sagt: Das meiste NATO Material ist wo anders gebunden - ok - das wäre zulässig - dann shippern Wir aber mit dem ach so extrem wichtigen Nachschub-Konvoi nicht auf der Nordroute durch den Atlantik sondern auf der Südroute - und damit eben ausserhalb der Reichweite der feindlichen Bomber!
Wir haben gar nichts gegen schwere Szenarios, aber es muss plausibel sein! Und feindliche Frachter und sogar feindliche U-Boote direkt zu Beginn innerhalb eines Konvois zu platzieren ist nicht sonderlich fair. Aus alledem hätte man mit mehr Mühe sehr viel mehr herausholen können! Wir werden sowieso erst frühestens übernächste Woche dazu kommen weiter zu spielen - bis dahin haben Wir also Zeit zu überlegen was Wir tun. Einerseits wollen Wir die Szenarien so zeigen wie sie sind, aber wenn es zu blöde ist, macht es keinen Spaß...
Würde die NATO einen extrem wichtigen Frachterkonvoi mit dem ältesten verfügbaren Flugzeugträger beschützen, der dazu nur halb voll ist mit Flugzeugen? Nachdem "Defended Sea Lane"-Konzept wohl eher nicht - wobei Wir nicht wissen, wann dieses Konzept das erste mal entwickelt wurde nach dem WWII. Wir vermuten es war Folge der Verkleinerung der US Navy nach dem WWII - also würde der Zeitraum Ende der 60er Anfang der 70er gut passen!
Warum quält ihr Euch so? Nimmt doch neue Szenarien und nicht die von diesem "Versager" :D :D
Werter KIWI,
wenn Ihr Uns noch sagen würdet wo diese anderen Szenarien herkommen sollen? :rolleyes:
Aber es gibt ein ganz anderes Problem - ohne etwas geändert zu haben lädt das Szenario nicht vollständig - oder anders gesagt, alle Missionen sind leer - wenn das auch auch auf den Feind zutrifft, ist es schlicht nicht spielbar. Wir warten jetzt auf Antwort auf Unseren Bugreport im Matrix-Forum... - solange müssen Wir leider warten bis es weitergehen kann...
wenn Ihr Uns noch sagen würdet wo diese anderen Szenarien herkommen sollen?
Äh, nun ja, also im Internet gibt es doch soooo viele... oder nicht? Sonst ... vielleicht... eventuell... mal .... sehen.... Wir haben darauf keine Antwort... :rolleyes:
Dachten die USER basteln jeden Tag neue Szenarien aus. Und was war mit den Original Szenarien?
Äh, nun ja, also im Internet gibt es doch soooo viele... oder nicht? Sonst ... vielleicht... eventuell... mal .... sehen.... Wir haben darauf keine Antwort...
Dachten die USER basteln jeden Tag neue Szenarien aus. Und was war mit den Original Szenarien?
Das mag sein, aber es muss ja auch halbwegs plausibel zusammenpassen - also ein Handlungsstrang ist schon erkennbar bei Northern Inferno - die Details sind halt grauenhaft! Und Material aus Drittquellen - würden Wir niemals benutzen - schon gar nicht wenn man da so liebe Dinge wie XML-Dateien, LUA und sowas benutzen kann. Da ist Uns einfach die Gefahr zu gross, dass da Schadcode enthalten ist! Bezieht man es offiziell vom Hersteller, kann zwar auch Schadcode enthalten sein, aber dann ist der wenigstens haftbar und es dürfte schnell auffallen. Wir haben es gestern Abend übrigens verifiziert: Das neuste Update schrottet bei uns reproduzierbar unser Office!
Abgesehen davon müssten Wir von neuem Beginnen - nö - dann würden Wir uns ganz was anderem widmen - wollen Wir derzeit nicht. Ted Shriver darf noch früh genug in Ruhestand! Jetzt muss der Sack noch was arbeiten :D
Werte Regenten,
Zwischenfazit zu Northern Inferno bzw. Command
Wir haben das fünfte Szenario nunmehr weit vorangetrieben. Bislang ist zwar absolut nichts entschieden - keine Seite hat irgendwelche Punkte, aber Wir glauben nunmehr Abschätzen zu können, was das Grundproblem nicht nur von Notherrn Inferno sondern insgesamt von Command ist! Es wird Niemanden wundern wenn Wir sagen es ist die KI. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Spielen ist der Fall hier nicht so einfach, weil Wir denken das die KI Probleme von Command tatsächlich lösbar sind.
Was keine KI kann, ist eine Strategie oder eine Taktik erarbeiten. Bei Command muss das die KI aber auch gar nicht, weil dies durch den Szenario-Designer gemacht wird und tatsächlich bis zum Exzess getrieben werden kann. Wenn man sich genug Mühe gibt und Zeit dafür nimmt. Tatsächlich ist die KI nur in Details sehr wichtig. Wir erläutern das am Szenario 5. Das Szenario 5 empfinden Wir mittlerweile als extrem einfach! Obwohl es von den Anlagen her eigentlich sehr schwer sein müsste.
Tatsächlich ist es so, das beide Aussagen korrekt sind!
Spielt man das Szenario 5 so wie es die Spiele Entwickler und der Designer vorgesehen haben wie man Command spielen soll, geht man gnadenlos unter. Spielt man es so wie es realistisch wäre ist es (bislang) keine echte Herausforderung!
+ + +
Wie soll man Command spielen?
Man gestaltet Missionen - also z.B. Jagdschutz. Definiert wo dieser unterwegs sein soll, welche Flugzeuge benutzt werden sollen und wie auf Kontakte zu reagieren ist. Was die Abfangjäger dann tatsächlich tun soll ihnen selbst überlassen werden. Mit dem Ergebnis, dass die Abschussquote miserabel ist und die Jäger völlig unnötig gewaltige Mengen Treibstoff verbrennen und dadurch viel zu schnell wieder zurück zur Basis müssen. Ein Jäger muss nicht seine Nachbrenner benutzen um einen Bomber abzufangen, wenn dieser sowieso direkt auf ihn zufliegt. Wenn ein Jäger Infrarot gesteuerte Luft-Luft-Raketen geladen hat, die man nur von Hinten auf den Feind abschiessen kann, ist es falsch direkt auf den Bomber drauf zuhalten - am Bomber vorbei zu rasen - ohne schiessen zu können - wegen des Nachbrenners einen gigantischen Bogen fliegen zu müssen um dann mühsam in Schussposition zu kommen. Weil der Bomber auch noch Geschütze (am Arsch) hat - knallt der dann sogar noch den vorbei fliegenden Jäger vom Himmel, weil dieser viel zu Dicht dran war, obwohl die Raketen-Reichweite des Jägers ein vielfaches beträgt.
Was macht man also?
Man entzieht der KI möglichst jegliche Kompetenz und spielt mit übelstem Mikromanagement. Man führt seine Jäger selbst an den Feind heran, in weitem Bogen um von vornherein in eine gute Schussposition zu gelangen und jagt dann dem Feind seine Raketen in den Hintern! Dabei benutzt man möglichst wenig Nachbrenner, wodurch die Jäger lange Zeit auf Station bleiben können. Damit ergeben sich sehr gute Abschussquoten und die vom Szenario-Designer ausgedachte Taktik geht nicht mehr auf. In der Folge wird es sehr einfach auf Bedrohungen zu reagieren.
Was treibt die KI noch so?
Sechs Abfangjäger stürzen sich mit Nachbrenner auf ein einzelnes feindliches Ziel und verbrauchen wiederum alle unnötig Treibstoff und reissen Lücken in den Abwehrschirm. Es würde also vollkommen ausreichen wenn die KI zwar sechs Abfangjäger zur Verfügung hat, diese aber gruppiert nutzen würde. Also sagt: Hey da kommt ein Bomber - dafür reichen zwei Jäger aus, die anderen vier bleiben wo sie sind.
Also was?
Diese Verhaltensweisen der KI kann man an sehr vielen Stellen sehen und es geht fast immer um kleine feine Details - wie das von Beginn an vernünftige Anfliegen eines Bombers zur Erlangung der optimalen Schussposition. Wir denken, dass dieses Detailverhalten sehr gut durch geänderte Programmierung steuerbar sein müsste. Fast alles was Wir per Mikromanagement machen, könnte man auch der KI mitgeben. Wohlgemerkt es geht nicht um das Planen einer Taktik, sondern um die Details beim Abschluss eines einzelnen Ereignisses.
Da das dann auch für die feindliche KI gilt und somit auch diese ihr Potential besser ausschöpfen könnte/würde, wäre die KI ein ernstzunehmender Gegner. Wenn man dann dem Spiel weiterhin noch einige (verschachtelte) Wenn-Dann-Sonst-Abhängigkeiten mitgeben würde/könnte, denken Wir das es tatsächlich glaubwürdig "intelligent" regieren würde.
Meine laienhafte Wenigkeit könnte da nur euren Programmierkenntnissen vertrauen, da ich kaum Ahnung von Programmieren habe :D
Also schlüssig klingt das auf jeden Fall, sieht dann aber so aus, als sei die KI mehr für Arcade-Spieler programmiert, die lieber auf alles schiessen was sich bewegt, anstatt eher strategisch/taktisch an die Sache heranzugehen.
Könnte man fast meinen werter Taurus,
gerade eben haben Wir einem Abfangjäger mehrfach befohlen abzudrehen, weil er unter Beschuss stand und ihm nur noch zwei Slaven mit der Bordkanone zur Verfügung standen. Nein er bekämpft stur weiter den Feind und wird vom Himmel geholt. Und nun rätseln Wir darüber welcher verdammte Schalter noch aktiv war, dass die KI immer wieder die Befehle an den Jäger übersteuert hat? Wir wünschen Uns echt einen Schalter
"Deny all KI commands"
oder ähnlich, der per se einfach sämtliche KI Logik für eine Einheit abschaltet damit dann stur nur noch die manuellen Befehle befolgt werden!
Echt dieser Verlust war völlig unnötig...
Es ist aber nicht alles schlecht was die KI macht!
Hier sieht man mal eine gelungene Aktion - obwohl es Zufall sein dürfte ;) - hier haut die KI auch in jeden kleinen Fjord und Seitenfjord Sonarbojen rein um nach feindlichen U-Booten zu suchen - die Lage in den Lofoten und Vesterålen sind Aktivbojen - das ist Sinnbefreit, weil die zu schnell raus altern - aber die Passivbojen in den Fjorden gefallen uns recht gut...
Gegen die KI ist das zwar alles Sinnbefreit, aber gegen einen Menschlichen Spieler oder zwecks Realität macht es unbedingt Sinn auch in den Fjorden nach feindlichen U-Booten zu suchen... - denn warum sollte sich dort kein Russe verstecken und aus dem Hinterhalt zuschlagen?
http://up.picr.de/29890105mv.jpg
+ + +
Werte Regentschaft,
Wir haben das fünfte Szenario soeben spieltechnisch beendet - Wiederaufnahme des AAR dann ggf. ab dem Wochenende. Bei diesem Szenario kommen jetzt erstmals - trotz neuestem Patch - haarsträubende Handwerkliche Fehler ganz am Ende ins Spiel - und das obwohl es nunmehr bereits knapp zwei Jahre alt ist!
Es sind zum Beispiel alle Scoring Events vorhanden, aber nur die Hälfte aktiviert - das führt im Extremfall dazu, dass man das Szenario verliert, obwohl die Siegbedingungen erreicht wurden.
Des Weiteren gibt es zwei Missionen innerhalb des Spiel, die nicht erfolgreich abgeschlossen werden können, wenn man sich exakt an "Die Befehle" hält!
Das finden Wir jetzt ganz traurig - nach zwei Jahren sollten diese Bugs behoben sein...
Für die Story tut das keinen Abbruch - da können Wir Spannung bis zum Schluss realisieren :D
#08 Ernüchterung (26. - 30. August 1975)
http://up.picr.de/24146120sq.png
Northwood Hauptquartier, Eastbury England – 26. August 1975 (Nord 51° 37' 10'' West 0° 24' 34'' 07:09 Zulu)
Verteidigungsminister Roy Mason wartete seit bald einer Stunde Ungeduldig auf den ersten Seelord Admiral Sir Edward Beckwith Ashmore. Es war ungewöhnlich, dass dieser ihn Warten lies, aber es war der Fall. Endlich glitt die Tür des Besprechungsraumes auf und der Erste Seelord trat ein. Ohne Förmlichkeiten kam der Admiral zur Sache:
„Tut mir leid dass Sie warten mussten Sir, aber es gibt ernste Rückschläge.“
„Rückschläge? Wenn Sie damit meinen, dass die Amerikaner jetzt auch Atomwaffen einsetzen könnte man das so bezeichnen. Und das die BBC aller Welt erzählt, dass die Russen ihre Atomwaffen nicht im Griff haben ist auch nicht gerade förderlich für die Stimmung in der Bevölkerung.“
„Ja Sir, das mit der BBC war erforderlich, weil…“
„Erforderlich? Ob es erforderlich war mögen die Historiker entscheiden. Ob es Nützlich war, werden wir in den kommenden Tagen erfahren. Ob es zu verantworten war, lag wohl nicht in unserer Verantwortung?“
„Nein Sir lag es nicht. Sir wir haben die HMS Swiftsure dort oben verloren, das ist jetzt bestätigt worden.“
„Ist das alles, haben Sie mich deshalb so lange warten lassen?“
„Nein Sir. Sir die Russen machen jetzt ernst.“
„Ernst? Dann waren die letzten drei Wochen also nur Spielerei?“
„Wie man es nimmt Sir. Der Flugplatz Banak wurde schwer getroffen durch fast einhundert Marschflugkörper. Kurz danach sind sowohl über Banak wie auch der weiteren Nordkap Region mindestens drei Regimenter Fallschirmjäger abgesprungen. Wir hatten die letzten Tage seit dem Seegefecht genutzt um einige Kompanien einzufliegen, diese mussten jetzt Fluchtartig die Ortschaft und die Stützpunkte verlassen. Zusammen mit den Norwegern sind sie in die Berge geflohen. Aber alles was wir wissen spricht eher für einen kämpfenden Rückzug.“
„Dann war der Erflog dort oben von den Norwegern also nicht von langer Dauer und diese Wahnsinnsaktion der Luftwaffe dort oben alle sowjetischen Luftwaffenbasen einzuäschern also bedeutungslos?“
„Nicht ganz Sir, die sowjetischen Luftstreitkräfte sind immer noch enorm geschwächt und insbesondere die Jagdabwehr wurde fast vollständig nach Polen und die Deutsche Demokratische Republik verlegt. Das spielt uns im Nordmeer in die Hände, aber die Luftlandung war nicht zu verhindern.“
„Wie lange halten unsere Truppen dort oben aus?“
„Schwer zu sagen. Das Hinterland ist dünn besiedelt und garstig. Wegen der schlechten Infrastruktur kommt man dort nur schwierig voran. Die Norweger sprengen beim Rückzug eine Brücke nach der anderen, obwohl es dort sowieso nicht viele Brücken gibt. Daher kann der Feind im Moment nicht ernsthaft nachsetzen. Schon gar nicht mit Panzern sobald er diese Vor-Ort hat. Aber sobald die Russen den Flugplatz wieder in Betrieb haben, sieht das anders aus.“
„Was passiert dann?“
„Dann können Sie unsere Jungs mit Hubschraubern und Erdkampfflugzeugen in die Mangel nehmen.“
„Weiter?“
„Ansonsten nutzt Ihnen Banak nicht viel. Der Flugplatz war hervorragend um die Russen dort oben aufzuhalten, aber das geht auch noch von Andøya und Bardufoss aus. Die Reichweite der Russen wird erst merkbar erhöht, wenn ihnen Bodø in die Hände fällt. Dann allerdings bekommen wir Probleme. Dann verlieren wir die Lufthoheit über dem Nordmeer, Island ist ernsthaft bedroht und die GUIK-Lücke nicht mehr zu halten. Nicht mit dem wenigen Material, dass derzeit vorhanden ist.“
„Haben wir den Amerikanern bzw. der NATO nicht mitgeteilt, dass wir dringend Flugzeugträger benötigen?“
„Haben wir Sir und es sind auch mehrere auf dem Weg, bzw. kurz vor dem Auslaufen.“
„Aber?“
„Aber die Amerikaner brauchen länger für ihre Mobilmachung als es geplant war.“
„Gründe?“
„Darüber können wir nur spekulieren, die US Navy ist ziemlich einsilbig wenn man dieses Thema anspricht.“
„Also könnte es nützlich sein, dieses Thema ein paar Stufen weiter oben anzusprechen?“
„Mit Verlaub – ja Sir – das könnte nützlich sein.“
„Und weiter – verlieren wir Bodø?“
„Wir sind dabei mehrere tausend Soldaten nach Bodø bzw. die umliegenden Stützpunkte zu schaffen. Die HMS Bulwark liegt in Rosyth und bunkert. Ebenso wie drei weitere Amphibische Schiffe. Von Holland kommen weitere Einheiten sobald das Niederländische 1. Mariniersbataillon eingeladen ist. Wir können wohl am 29. Anker auf gehen und etwa zeitgleich ist auch der amerikanische Verband um die USS Guadalcanal Vor-Ort mit mindestens zwei Regimentern US Marines.“
„Reicht das?“
„Wir versuchen dann zwischen Bardufoss und Andøya einen Sperrriegel zu errichten und bei Narvik ein Bollwerk. Bevor die Russen nicht Narvik in den Händen halten, ist Bodø einigermaßen sicher. Außerdem konnten wir die US Navy davon überzeugen, dass wir die schweren Hubschrauber der USS Guadalcanal komplett nach Bardufoss verlegen. Diese Hubschrauber haben genug Reichweite um unsere Truppen vom Nordkap herauszuholen. Wenn das erledigt ist, bekommen die Amerikaner ihre Hubschrauber zurück.“
http://up.picr.de/29916490jz.jpg
Bild 102: Flugplatz Bardufoss
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Maalselv_with_Andselv_and_Bardufoss_IMG_3545.JPG
Autor: https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Bjoertvedt
„Und das wird halten?“
„Es wird den Russischen Vormarsch verzögern. Nein Sir – Stoppen werden wir die Russen damit nicht.“
„Zeit schinden? Tausende Soldaten in den Tot oder die Gefangenschaft schicken nur um nichts zu erreichen?“
„So würde ich das nicht sagen Sir. Es bringt uns die Zeit um wirksame Verstärkung aus den USA heranzuholen.“
„Ja es ist ein unfassbares Glück, dass in Deutschland außer vereinzelten Luft- und Artillerie-Schlägen noch nichts passiert.“
„Wissen wir denn endlich warum das so ist Sir?“
„Nein wir rätseln nach wie vor. Am plausibelsten ist bislang die Theorie, dass sich die Russen das Norwegische Öl einverleiben wollen und gleichzeitig Island im Fokus steht um das Tor zum Atlantik aufzumachen. Dann wäre der Weg für die russischen Luft- und See-Streitkräfte frei und wir hätten gewaltige Probleme bei der Verteidigung. Von Rückeroberung gar nicht zu reden.“
„Also geht es um das Öl?“
„Das ist bislang das einzige was wirklich Sinn ergibt. Sonst etwas das ich wissen müsste?“
„Nein Sir, das war für den Moment alles.“
„Dann habe ich noch etwas für Sie.“
„Sir?“
„Sie haben Verwandtschaft in Berlin?“
„Ja entfernt – einen Cousin 2. Grades bei der Berlin Infantry Brigade.“
„Die Brigade Kommandeure der Westsektoren und der Berliner Bürgermeister Klaus Schütz haben beschlossen die Stadt aufzugeben. Um 08:00 Zulu wird das offiziell Bekanntgegeben und wirksam. Die Vorräte in der Stadt sind aufgebraucht und an eine Versorgung ist nicht zu denken. Im Sinne der Zivilbevölkerung macht es keinen Sinn. Auch wenn bislang in Berlin kein Schuss gefallen ist, muss es in dieser ausweglosen Situation nicht absichtlich eskaliert werden.“
„Großer Gott, wenn ich überlege was wir alles in den vergangenen Jahren für diese Stadt getan haben!“
„Alle sind sich dieser Situation bewusst und wer weiß vielleicht hat der Knallfrosch da oben in der Barentssee geholfen. Die Truppen der United States Army, der British Army und der Forces Françaises à Berlin werden Entwaffnet und im Prinzip unter Hausarrest gestellt. Sie haben in Ihren Kasernen zu verbleiben, können sich dort aber frei bewegen. Das Politbüro hat zugesichert die Versorgung der Soldaten und der Einwohner der Stadt sicherzustellen.“
„Das ist nicht Akzeptabel.“
„Das ist in Anbetracht der Umstände mehr als man erwarten durfte. Wie gesagt, vielleicht hat der Knallfrosch in der Barentssee geholfen. Immerhin hätten die Russen die Stadt mit Leichtigkeit in Schutt und Asche legen, oder unsere Jungs nach Sibirien marschieren lassen können.
„Ein schwacher Trost.“
„Immerhin etwas und jetzt sehen Sie zu, dass wir den Russen in Norwegen in die Suppe spucken!“
+ + +
#095 NI#
H34DHUN73R
28.07.17, 00:33
Es geht weiter, sehr schön :)
Gute Story, werter Bigfish, wie gewohnt :)
hohe_Berge
28.07.17, 22:50
Jupp. Freue mich auf WE.
Ach werter H34DHUN73R, kann die USS Norfolk nicht aushelfen?
Glück Auf
#08 Ernüchterung (26. - 30. August 1975)
http://up.picr.de/29923422fp.gif
Bild 103: Signet der U.S. Naval Station Norfolk, Virginia
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Navstanorva.gif
St. Helena Annex of the Inactive Ship Maintenance Facility Norfolk Naval Base Virgina
26. August 1975 (Nord 36° 49' 31'' West 76° 17' 21'' 15:13 Zulu)
Captain R.R. Briner war frustriert. Vor ziemlich genau acht Wochen hatte er dieses Schiff endgültig verlassen – bei der Außerdienststellungsfeier – und jetzt war er wieder hier und die Außerdienststellung des alten Wracks Rückgängig gemacht.
Captain Briner stellte seinen Seesack in die Ecke an den Schrank,
lief die paar Schritte zum Schreibtisch und lies sich in seinen Sessel fallen.
Warum?
Warum wurde dieser alte Kahn reaktiviert? Warum hatte er wieder das Kommando erhalten?
Die Antworten kannte er bereits. Es war Krieg und es wurde jedes Schiff gebraucht. Der alte Kreuzer lag seit seiner Außerdienststellungszeremonie immer noch am Pier der Inactive Ship Maintenance Facility in Norfolk und wartete dort auf seine Überführung nach Philadelphia, die frühestens in einigen Monaten oder sogar erst in einigen Jahren stattgefunden hätte. Jetzt hatte sich die Lage geändert und die Hardliner hatten sich durchgesetzt. Ja er wusste, dass die Hardliner Recht hatten. Für amphibische Landeunternehmen an feindlich besetzten Küsten gab es zur Unterstützung der Marines nichts Besseres als schwere Schiffsartillerie. Flugzeuge konnten das nicht leisten und Raketen schon gar nicht. Viele Schiffe mit schwerer Artillerie gab es nicht mehr in der US Navy. Neue wurden nicht gebaut und die vorhandenen hatten zum Teil noch den zweiten Weltkrieg aktiv miterlebt. Entsprechend schlecht war der Zustand dieser alten Schiffe und teuer der Unterhalt. Daher wurde eines nach dem anderen außer Dienst gestellt, eingemottet und letztlich verschrottet oder zur Bespaßung von Touristen als schwimmendes Museum hergerichtet, falls sich ein Geldgeber dafür fand.
Und das er das Kommando hatte war nur logisch, er hatte das Schiff gerade erst verlassen und war damit vertraut. Die Hälfte der alten Mannschaft war noch an Bord um das Schiff leer zu räumen und für die Einlagerung vorzubereiten, so waren praktisch alle mit dem Schiff befassten Personen das Beste was man heranziehen konnte.
In zwei Tagen würde man den Liegeplatz hier verlassen können und zum Ausrüstungskai übersetzen. Dann würde alles was man gerade erst Ausgeladen hatte wieder an Bord genommen werden und der Kreuzer würde in See stechen. Unterstützung eines amphibischen Verbands mit Luftdeckung durch Harriers oder gar einen Flottenträger – Fehlanzeige. Das wusste er bereits. Nein sein Schiff würde doch tatsächlich das Kernelement sein. Geleitschutz? Einige Zerstörer. Welche? Das konnte ihm der Admiral noch nicht sagen. Seine Eskorten würden auf See zu ihm stoßen.
Und dann noch die Sache mit der Bewaffnung! Schwere Artillerie hatte er ohne Frage, aber nur Zweidrittel davon. Turm Nummer Zwei war seit einer Explosion vor fast drei Jahren vor Vietnam nicht mehr Einsatzfähig und die Instandsetzung wollte die Navy nicht finanzieren. Also sollte er mit seinem Kreuzer Landeunternehmen unterstützen und die einzigen dafür brauchbaren Waffensysteme waren Schrott. Schlimmer noch außer weiteren kleineren Kalibern hatte der Kreuzer nichts. Keine Raketen, keine Torpedos, keine Nahbereichsflugabwehr nichts. Gut tatsächlich hatte der Waffenmeister über irgendwelche nicht näher definierten Kanäle einige FIM-43 Redeye Raketen aufgetrieben und Captain Briner beschlich das ungute Gefühl, das der Tobsuchtsanfall eines Marine Corps Brigadier General, den er aus der Ferne mitverfolgt hatte etwas damit zu tun hatte.
Er musste an den Rundgang denken, den er eben beendet hatte. Wie eine klaffende Wunde bohrte sich der Anblick des fehlenden mittleren Geschützrohres von Turm Nummer Zwei in seinen Kopf. 20 Besatzungsmitglieder verloren damals ihr Leben und 36 wurden teils schwer verletzt, als eine 20,3 cm Granate im Lauf explodiert ist. Zum Glück musste er das nicht selbst miterleben, kein Kommandant möchte so etwas erleben, aber das Unglück war natürlich in der gesamten Navy bekannt.
Briner dachte daran, wie er vor eineinhalb Jahren als XO von Captain R.T. Kelly das erste Mal an Bord kam und welche Ehre es war, eben jenen Captain Kelly beerben zu dürfen, nur um letztlich froh zu sein doch recht bald das Kommando eines neueren Schiffes zu erhalten.
Nun also war er wieder an Bord und würde das Schiff – sein Schiff – in den Kampf führen. Sein Auftrag war insofern klar, dass er den Kreuzer so schnell wie möglich Seeklar melden sollte und dann mit Zerstörer Geleit nach England aufzubrechen hatte. In Norwegen würde in Kürze eine Landung stattfinden, diese aber nicht als Kampfauftrag, sondern in kontrolliertem Gebiet. Für diesen Einsatz würde er sowieso zu spät kommen, also musste er sich darum keine Gedanken machen. Da der Kreuzer somit erstmal nichts zu tun hatte und lediglich eine übergroße Zielscheibe darstellte würde er wohl in irgendeinem schottischen Loch mit Seeungeheuern um die Wette schwimmen.
Captain R.R. Briner sollte sich gewaltig irren, aber das konnte er jetzt noch nicht Wissen.
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HMS Caledonia (Royal Navy Training Center - Flottenstützpunkt Rosyth) – 26. August 1975 (Nord 56° 01' 53'' West 3° 26' 55'' 20:33 Zulu)
„Das wurde auch langsam Zeit“ fauchte Ted Shriver. Trotz der Geschehnisse der letzten Tage war ihm immer noch langweilig. Jetzt endlich würde es losgehen – zumindest dachte er das. Ein Lieutenant hatte ihn und sein Team gerade darüber informiert, das sich alle innerhalb der nächsten zwei Stunden auf der HMS Bulwark einzuschiffen hatten. Dort würden sie eine Kabine zugewiesen bekommen, wobei Ted Shriver sehen konnte, dass der Lieutenant darüber verärgert war und dann gäbe es eine Einweisung.
Hastig packten die drei BBC Männer ihre Sachen zusammen und machten sich auf den Weg von den Wohnbaracken runter zum Pier an dem die HMS Bulwark bereits vor drei Tagen festgemacht hatte.
Es war kaum zu glauben, wie lange es dauerte das Schiff zu beladen. Wenn das Entladen in Norwegen ebenso lange dauern würde, wären die Russen sicher bereits schon weitergezogen und in Oslo.
„Wo geht es nochmal hin?“
„Ted – du solltest endlich mal zuhören, wenn man dir etwas sagt.“
„Ja ja schon gut – also wohin?“
„Nach Narvik – das hat der Lieutenant zumindest gesagt.“
„Nawisch?“
„Man sollte echt nicht glauben, dass du Kriegsberichterstatter bist. Hast du dich nie mit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt?“
„Luftschlacht um England, Stalingrad, da kam kein Nawisch vor.“
„Oh mein Gott – Narvik – mit RRR und K! – Das ist eine wichtige Stadt bzw. ein wichtiger Hafen in Norwegen, dort haben sich 1940 die Deutschen breit gemacht um über diesen Hafen, dass Erz aus den naheliegenden Schwedischen Mienen abzutransportieren.“
„Erstaunlich was du alles weist.“
„Erstaunlich was du alles nicht weist!“
„Schon gut – dann also los – nach Narrrwisch.“
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HMS Bulwark (R08) – 26. August 1975 (Nord 56° 01' 01'' West 3° 26' 22' 23:30 Zulu)
Captain Johnnie R C Johnston begrüßte seine Gäste in der Offiziersmesse. Es gab einen kleinen leider nicht alkoholischen Umtrunk und nach der kurzen Sicherheitseinweisung durch einen Lieutenant Commander kam der Captain zur Sache:
„Meine Herren, der Marineminister lässt sie alle Grüßen. Er hofft dass sie ihren Aufenthalt an Bord gut überstehen und lässt Ausrichten, dass sie diesmal keinesfalls von Bord aus Kommunizieren dürfen. Sollten sie sich nicht daran halten, darf ich sie „Einbuchten“ bis wir wieder zurück in England sind. Nun ich hoffe dazu wird es nicht kommen. Morgen früh um Nullachthundert dürfen sie an der Einsatzbesprechung teilnehmen – man wird sie abholen – aber jetzt gehen sie schlafen. Solange wir weiter Material und Soldaten an Bord nehmen ist es hier nicht ganz ungefährlich.“
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HMS Ark Royal (R09) – 27. August 1975 (Nord 56° 26' 12'' West 0° 11' 47' 02:07 Zulu)
Mit einem Ruck kam die Fairey Gannet COD zum Stehen. Der Fanghaken klappte hoch und der Pilot erhöhte wieder die Leistung des Turboprop-Motors. Er rollte langsam an und wendete das Flugzeug nach Steuerbord, wo bereits ein Einweiser seine Arme hob und der Carrier Onboard Delivery Maschine eine Parkposition zuwies. Kaum war das Flugzeug dort abermals zum Stehen gekommen, flitzten mehrere Besatzungsmitglieder heran und legten Keile vor das Fahrwerk, während weitere Männer sich um das „Päckchen“ kümmerten.
Kaum war die hintere Cockpithaube aufgeschwungen, donnerte ein lauter Ruf an Captain Wilfred Grahams Ohren:
„Bitte um Erlaubnis an Bord kommen zu dürfen!“
„Erlaubnis erteilt! – Willkommen an Bord Admiral“ schrie Captain Graham ebenso laut zurück.“
Captain Graham drehte seinen Kopf zum Geschwader Kommandanten der Carrier Strike Group 2: „Immerhin so wie unsere Mighty Ark im Moment durch die See stampft ganz schön mutig vom Admiral eine Nachtlandung bei dem Mistwetter mitzumachen.“
„Er kann es kaum erwarten das es los geht und ich auch nicht Sir.“
„Na dann los begrüßen wir den Admiral an Bord und sehen zu, dass er was zum Aufwärmen in die Finger bekommt.“
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Bild 104: Trägerversorgungsflugzeug Typ Fairey Gannet COD.4
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fairey_Gannet_COD.4_aboard_USS_Bennington_(CVS-20)_in_1965.jpg
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#096 NI#
Werter H34DHUN73R
Werter hohe_Berge
Wir danken und hoffen mit der Vorbereitung zum nächsten Szenario rasch fertig zu werden... Aber immerhin ist die Hauptperson gerade eben auf der HMS Ark Royal eingetroffen - all zulange kann es also nicht mehr dauern ;)
H34DHUN73R
29.07.17, 03:09
ah, die Newport News macht sich seeklar :)
Wenn die mal loslegt, dürfte am Strand so etwa jede Sekunde ein 20,3cm Granate einschlagen.
Wer braucht da noch Luftunterstützung ?
Werter H34DHUN73R,
wenn Ihr Euch da mal nicht täuscht :fiesemoep:
#08 Ernüchterung (26. - 30. August 1975)
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HMS Ark Royal (R09) – 27. August 1975 (Nord 56° 32' 33'' West 1° 25' 35' 07:29 Zulu)
Die HMS Ark Royal dümpelte mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 12 bis 15 Knoten durch die aufgewühlte Nordsee vor der britischen Ostküste. Mehr halbherzig als planmäßig steuerte der gesamte Verband der Carrier Strike Group 2 einen Zickzack-Kurs um von Zeit zu Zeit einen ausgedehnten Kreis zu beschreiben.
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Bild 105: Luftbild der HMS Ark Royal neben einem Flottenversorger. Man beachte: Gerade wurde eine Buccaneer S.2 vom Deck katapultiert!
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ark_Royal_R09_from_top_lauch_Buc_NAN1-71.jpg
Die Mighty Ark und die restlichen Schiffe der britischen Trägerkampfgruppe waren bereit. Anders sah dies mit den Amphibischen Verbänden aus, die der Kampfverband beschützen sollte. Das Niederländische Bataillon war immer noch nicht vollständig eingeschifft und daher ließ man sich auch beim Rest der Amphibischen Gruppe um die HMS Bulwark in Rosyth mehr Zeit als nötig. Einzig die USS Guadalcanal wäre bereits am Treffpunkt, wenn man sich im NATO Hauptquartier nicht auf eine Finte verständigt hätte. Statt direkt an den Äußeren Hebriden vorbei das vorgesehene Aufmarschgebiet bei den Färöer Inseln anzusteuern ließ man den Verband südlich von Irland in die Irische See einlaufen. Näher als nötig passierte man einige zwielichtige Fischfangfahrzeuge und steuerte dicht unter der englischen Küste entlang, ganz so als ob der Verband vor Liverpool vor Anker gehen wollte.
Dann kam das erhoffte Glück dazu. Im berühmten englischen Nebel schwenkte die USS Guadalcanal mit ihren Geleitschiffen nach Südwesten, um sich vorgeblich im Schutz der Nebelbänke zu verstecken, mit hoher Fahrtstufe ging es zurück durch den gerade erst durchquerten St. Georges Kanal und bevor man endgültig nach Norden schwenken würde um Irland doch westlich zu passieren würde man aller Welt „widerwillig zeigen“ wie die Amerikaner Richtung Biskaya steuerten.
Im Idealfall würde mehr als ein Spitzel den Sowjets den Tipp geben, dass amerikanische Marines in Liverpool anlanden sollten um dann überstürzt nach Frankreich aufzubrechen. In Brest würde es sehr bald Aktivitäten von Marine Corps Hubschraubern geben, die scheinbar Soldaten von dem Verband in der Biskaya an Land brachten.
Ziel war es die russischen Streitkräfte in Norwegen damit in Sicherheit zu wiegen, dass die NATO Zentraleuropa verstärkt und eben keine weiteren Truppen an die Nordflanke verschifft werden. Das war auch der Grund für die Verzögerungen beim 1. Mariniersbataillon, dass so behutsam wie möglich aus der Front gezogen wurde um die Abwesenheit so lange wie nur möglich zu verschleiern.
Natürlich wussten die Russen, dass das 45 Cdo und das 1. Mariniersbataillon in den vergangenen Jahren mehrfach Manöver in Norwegen absolviert hatten und daher auf diese Region spezialisiert waren. Wenn aber die Niederländer im Norddeutschen Tiefland standen, die US Marines ebenfalls scheinbar nach Westdeutschland gebracht wurden, würden die Engländer sicher nicht ihre Marinetruppen ganz alleine in Norwegen verheizen.
Mehr als ein stock besoffener Soldat des 45 Cdo verplapperte sich in den Bars und Spelunken in und um Rosyth und gab zu Protokoll, dass die Bulwark nach Wilhelmshaven fahren würde.
Konnte die NATO so dumm sein und ihre Nordflanke derart entblößen? Nein, aber eine nervöse NATO, die keine Ahnung hat warum an der Innerdeutschen Grenze nichts passiert, konnte strategische Fehler machen! Die Amerikaner ließen daher auf verschiedenen Kanälen durchblicken, dass das merkwürdige Verhalten auf dem Kontinent nichts Gutes bedeuten konnte und deshalb hier der Hauptschlag erwartet wurde. Um dieser Lage begegnen zu können, hatte die Verstärkung der Truppen in Zentraleuropa höchste Priorität.
+ + +
„Verdammt noch mal Admiral – glauben die Herren da oben, dass die Russen diesen Köder wirklich schlucken?“
Rear Admiral Arthur Desmond Cassidi war der amtierende „Flag Officer Aircraft Carriers and Amphibious Ships“ (FOCAS) und würde diese wichtige Operation persönlich von See aus leiten. Jetzt musste er Captain Wilfred Graham eine Antwort geben:
„Nein Will, die meisten Stabsoffiziere gehen – wie übrigens auch ich – davon aus, dass die Russen den Köder nicht schlucken werden. Aber die Amerikaner wollten diese Charade unbedingt.“
„Die Amerikaner? Verstehe - der US Navy gefällt es nicht, dass einer ihrer Amphibischen Verbände unter britischem Kommando steht?“
„Das dürfte hinkommen. Arrogant wie die Amerikaner sind, gehen diese Leute immer noch davon aus, dass die Royal Navy unfähig ist. Daher wollen sie ihren Marines so viel Unterstützung mitgeben wie möglich. Auch durch Tricksereien.“
„Tricksereien? Wenn die US Navy endlich ein oder zwei ihrer Super Carrier hierher in Marsch setzten würde, bräuchte es keiner Tricksereien.“
„Wir zeigen den Amerikanern, dass wir Kämpfen können. Das Baby hier muss sich nicht vor diesen amerikanischen Dickschiffen verstecken.“
„Mit Verlaub Admiral, die Feuerkraft eines amerikanischen Superträgers ist dann doch erschreckend.“
„Sicher ist sie das, aber Vergessen Sie nicht Captain, noch vor 2 Jahren habe ich auf ihrem Stuhl gesessen. Ich weiß zu was die Ark Royal in der Lage ist. Um es mit der Rotbanner-Nordflotte aufzunehmen reicht dieser Träger allemal aus.“
„Sorgen machen mir auch nicht Schiffe der Rotbanner-Nordflotte Admiral, sondern die Luftstreitkräfte der Sowjetunion.“
„Ja - wem machen die russischen Langstreckenbomber keine Sorgen? Aber diese fetten Bomber können sich nicht verstecken. Und wenn diese Bomber erstmal unterwegs sind, wird ihnen schnell der Jagdschutz fehlen.“
„Mit Verlaub, den brauchen diese Bomber auch nicht unbedingt. Wenn die uns überraschend von Seeseite aus angreifen, gibt es kaum Vorwarnzeit.“
„Darüber unterhalten wir uns, wenn wir das Aufmarschgebiet erreicht haben und wissen was die Amerikaner alles mitbringen. Und jetzt Captain, zeigen Sie mir mein altes Schiff. Wollen wir doch mal sehen ob Sie den Träger gut behandelt haben?“
„Aye aye Sir – folgen Sie mir bitte.“
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HMS Bulwark (R08) – 27. August 1975 (Nord 56° 01' 01'' West 3° 26' 22' 08:00 Zulu)
„Nun meine Herren – wie ich sehe sind alle pünktlich und vollzählig Anwesend!“
„Aye Sir – das ist doch kein Wunder.“
„Ja das ist verständlich.“ Damit endete die Begrüßung durch Captain Johnnie Johnston.
Captain Johnston blickte sich um. Anwesend waren außer ihm selbst sein XO Hugh Biddell, Lieutenant Colonel L E Hudson RM der Kommandierende Offizier des 45 Cdo Royal Marines und die drei Gäste der BBC auf besondere Einladung des Verteidigungsministers Roy Mason. Es fehlte der Commander Air der HMS Bulwark, der sich ärgerlicherweise am Abend zuvor eine Verletzung zugezogen hatte.
„Also meine Herren“ begann Captain Johnston – „Wir laufen nicht vor dem 29. aus!
„Das 1. Mariniersbataillon?“
„Gans recht Colonel. Die Transporter werden frühestens Morgen am späten Abend aus Wilhelmshaven auslaufen.“
„Was dauert da so lange?“ fragte Ted Shirver.
„Eine Scharade Mister Shriver. Die US Navy besteht darauf, dass wir den Russen vorgaukeln, das die Niederländer nach wie vor in der Lüneburger Heide stehen. Dafür Rücken immer nur ganz unauffällig kleine Teile des Bataillons ab und werden durch andere Truppen ersetzt. Gleichzeitig wird die Funkkommunikation des Bataillons in der Lüneburger Heide simuliert und auch Flaggen, Symbole usw. müssen dort „anwesend“ sein. Daher verzögert sich das Einschiffen gewaltig und es ist absolut nutzlos.“
„Nutzlos?“
Jetzt fuhr Lieutenant Colonel Hudson mit einem Kommentar dazwischen: „Ja Mister Shriver. Die Russen werden sich nichts vormachen lassen, auch wenn die Amerikaner und die oberen NATO Stellen dies glauben. Den Russen ist klar, dass wir Norwegen nicht einfach aufgeben werden und es ist ebenso klar, welche Truppenteile dafür am besten geeignet sind. Diese ganze Show Einlage wird uns am Ende drei komplette Tage gekostet haben, denn wir könnten jetzt schon auf dem Weg sein. Und drei Tage sind verdammt viel Zeit.“
Johnston: „Wir werden es nicht mehr ändern und vielleicht finden wir in dieser Zeit wenigstens Ersatz für unseren Geschwader-Kommandanten.“
Hudson: „Das wäre gut Captain, wäre nicht optimal, wenn Niemand da ist, der die Flugoperationen koordiniert.“
Biddell: „Ja, aber Admiral Cassidi hat verlauten lassen, dass im Zweifel der Commander Air der Ark Royal einfach mit übernimmt.“
Hudson: „Kennen Sie den Commander Air der Ark Royal?“
Johnston: „Ja – Commander R. J. Northard. Ein sehr fähiger Geschwader-Kommandant mit viel Erfahrung.“
Ted Shriver: „Geht denn das so einfach? Wir müssen doch Funkstille halten oder nicht?“
Biddell: „Das stimmt Auffallend Mister Shriver, aber da wir vorhaben die meiste Zeit möglichst in Sichtweite zur Ark Royal zu fahren, werden wir leistungsschwachen Nahbereichsfunk benutzen.“
Ted Shriver: „Leistungsschwachen Nahbereichsfunk?“
Johnston: „So etwas ähnliches wie CB-Funk Mister Shriver. Gerade genug Sendeleistung für etwa 50 Seemeilen Reichweite. Damit verliert sich die Sendeenergie in etwa 200 Seemeilen Entfernung vollständig. Wir haben nicht vor feindliche Flugzeuge so dicht an uns herankommen zu lassen und feindliche Kriegsschiffe sind dann deutlich unter dem Horizont. Außerdem nutzen wir ein ziviles Frequenzband.“
Biddell: „Dann kann zwar jeder Mithören, aber wir werden die Nachrichten auf einfache Weise selbst kodieren. Das muss reichen.“
Ted Shriver: „Das ist gefährlich oder?“
Hudson: „Ja ist es, aber in Anbetracht der Umstände müssen wir etwas wagen. Solange wir in Sichtweite sind werden wir Lichtsignale benutzen, im Zweifel gestaffelt über die Eskorten-Schiffe.“
Ted Shriver: „Aber das ist aufwendig?“
Biddell: „Ist es und Fehlerträchtig dazu. Nicht jede Nachricht eignet sich dafür, aber es ist besser als nichts.“
Johnston: „So meine Herren – es geht also nach Narvik mit dem Gros der Royal Marines. Die US Marines gehen nach Bardufoss und Andøya. Wenn die Norweger und die Ark Royal alles richtig machen, sind wir sicher wie in Mamas Schoß.“
Ted Shriver verdrehte die Augen: „Ich habe am eigenen Körper an Bord der Bacchante erlebt, was das bedeutet. Aus dem Nichts tauchen Raketen auf von einem U-Boot und in der nächsten Sekunde liegt man halbtot im Wasser.“
Johnston: „Noch können Sie von Bord gehen.“
Ted Shriver: „Das würde Ihnen gefallen?“
Johnston: „Sagen wir es mal so: Es erleichtert mir meine Arbeit.“
Ted Shriver: „Nichts da – wir bleiben!“
Johnston: „Gut – dann gibt es jetzt einige Dinge, die Sie nichts angehen und die ich mit meinen Offizieren alleine besprechen muss. Ich darf Sie und ihre beiden Kollegen also bitten diese Besprechung nunmehr zu verlassen.“
Ted Shriver: „Aye Captain, aber vielleicht haben Sie später etwas Zeit für ein Interview?“
Johnston: „Da wir ja sehr gemütlich bunkern, wird sich das einrichten lassen. Ich lasse Sie dann von meiner Ordonanz abholen.“
Ted Shriver: „Vielen Dank!“
+ + +
#097 NI#
H34DHUN73R
31.07.17, 23:23
Sieht nach allerlei Komplikationen aus, werter Bigfish - aber Ihre Majestät verlässt sich darauf, dass die Royal Navy, die Royal Marines und die kolonialen Hilfstruppen es unter britischer Führung schaffen werden,
eine ungünstige Entwicklung in Skandinavien abzuwenden :)
Da bin ich mal gespannt, auch wenn ich weiß, was für Zerstörungen in einem Schiffsverband auch nur ein U-Boot anrichten kann.
Hoffen wir mal, dass eure Schiffe nicht einem sowjetischem U-Boot in die Arme fahren ;)
#08 Ernüchterung (26. - 30. August 1975)
http://up.picr.de/29974189wl.png
Bild 106: Abzeichen der USS Newport News (CA 148)
Quelle: http://www.navsource.org/archives/04/148/04148.htm
Autor: George Klos
USS Newport News (CA-148) – 27. August 1975 (Nord 36° 49' 31'' West 76° 17' 21'' 21:08 Zulu)
Erbarmungslos brannte die Nachmittagssonne auf den nackten Stahl des schweren Kreuzers. Captain Robert Rathbone Briner stand auf der Brücke und wünschte sich, dass das Schiff mit besseren Klimageräten ausgestattet worden wäre, aber das spielte jetzt keine Rolle mehr. Der Kreuzer begann zu vibrieren und zitterte dann vernehmlich, als die Hafenschlepper begannen am Zugseil zu zerren. Langsam löste sich die Newport News aus ihrer Position. Der Schlepper Okmulgee (YTB-765) drehte nach Süden Richtung Middle Reach und zog die Newport News in die Mitte der Fahrrinne des Southern Branch des Elizabeth River. Über die Bordsprechanlage kam die Meldung, dass die Okmulgee und die anderen Schlepper die Seile gelöst hatten. Schlepper Dahlonega (YTB-770) drückte an der Backbordseite am Bug gegen den Kreuzer bis die Drehbewegung des riesigen Schiffes zum Stillstand kam.
Der Kreuzer war frei.
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Bild 107: Schwerer Kreuzer USS Newport News (CA-148)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:USS_Newport_News_CA-148.jpg
„Rudergänger Kurs voraus kleine Fahrt.“
„Aye aye Captain – kleine Fahrt voraus.“
Das Zittern steigerte sich zu einem regelrechten Erdbeben, als die vier mächtigen Schraubenwellen zu drehen begannen und die Propeller das Wasser aufwühlten. Der Kreuzer setzte sich aus eigener Kraft in Bewegung, würde aber sehr bald am Ausrüstungspier Nummer 8 der Norfolk Naval Station erneut festmachen. Die insgesamt drei begleitenden Schlepper der Natick-Klasse würden daher in der Nähe bleiben, aber Captain Briner hatte darauf bestanden die gut 16 Kilometer zum Pier selbst zurück zu legen. Würde die Maschinenanlage Probleme haben, dann besser gleich hier mit den großen Trockendocks direkt gegenüber. Was sollte es schließlich den Kreuzer komplett auszurüsten, wenn er dann nicht los kam?
Zu aller Zufriedenheit hatte das alte Schiff keine Probleme und schnitt langsam durch den Elizabeth River hinab zum James River. Es würde jetzt etwa 2 Stunden dauern bis man an der Naval Station festmachen konnte, aber besser die Besatzung würde so früh wie möglich aus dem Trott der letzten Wochen heraus gerissen werden. Sich dorthin schleppen zu lassen wäre zu einfach gewesen. Es ging wieder auf See und es war Krieg, die Besatzungsmitglieder die sich mit der Einmottung beschäftigt hatten mussten dringend realisieren was auf sie kam – da kamen zwei Stunden eigenständige Flussfahrt gerade recht.
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Bild 108: Großer Hafenschlepper Dahlonega (YTB-770) – Natick-Klasse
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:USS_Dahlonega_(YTB-770).jpg
+ + +
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HMS Bulwark (R08) – 29. August 1975 (Nord 56° 01' 01'' West 3° 26' 22' 07:01 Zulu)
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Bild 109: Flugzeugträger HMS Bulwark (R08) kurz für dem Umbau zum Commando-Träger bei einem SEATO-Manöver vor Singapur
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Carriers_Bulwark_Melbourne_and_Philippine_Sea_at_Singapore_1958.jpg
Ted Shriver stand mit seinem Kamera-Team am Rand des Flugdecks und schaute angespannt auf den Stützpunkt. Es ging es los, die Leinen wurden eingezogen, Hafenschlepper zogen das Schiff langsam ins Fahrwasser des Firth of Forth. Gerade mal Zwanzig Tage waren vergangen, seit Ted Shriver an Bord der HNLMS Van Nes diesen Meeresarm hinauf gefahren war. Damals brummte ihm der Schädel wegen seinen Verletzungen, die er sich als Überlebender der gesunkenen HMS Bacchante zugezogen hatte.
Er musste Wahnsinnig sein – schoss es durch seinen Kopf. Er war gerade so mit dem Leben davon gekommen. Verletzungen hatte er sich als Kriegsberichterstatter mehr als einmal zugezogen, aber nie zuvor war es so knapp gewesen. Eine Sache aber machte ihm Sorgen, auch wenn er das niemals offen aussprechen würde. In diesem Krieg kamen Atomwaffen zum Einsatz und genau jetzt befand er sich auf dem primären Ziel Nummer Eins auf der Abschussliste der sowjetischen Flotte und Luftwaffe. Würden die Sowjets zögern einen Atomsprengkopf gegen dieses Schiff zum Einsatz zu bringen?
So verrückt konnten die Russen nicht sein. Atomare Wasserbomben waren eine Sache, dabei starben vor allem Zehntausende oder gar Hundertausende Fische, aber vergleichsweiße wenige Menschen. Der Einsatz von Atomwaffen gegen einen Trägerverband würde eine ganz andere Hausnummer sein, das würde einen Gegenschlag bedeuten und dann war das Ende der Menschheit nicht mehr weit. Nein so dumm würden die Russen nicht sein. Die Anspannung lies nach, die Russen würden genau wie er selbst ganz rational agieren und keine weitere Eskalation provozieren.
Die HMS Bulwark glitt langsam unter Forth Bridge hindurch und auf der Steuerbordseite kamen gemächlich die ersten Ausläufer von Edinburgh in Sicht.
Morgen Vormittag würden die britischen Inseln verschwunden sein und die Bulwark direkt in den Einflussbereich der größten Luftwaffe und der größten U-Boot-Flotte der Welt drauf zu halten.
Die Schlacht um Norwegen trat in ihre entscheidende Phase ein.
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#098 NI#
H34DHUN73R
03.08.17, 01:49
Na denn, schlagt mit Gott, werter Bigfish :D
Nette Idee übrigens, mit dem alten Kahn ;)
Werter H34DHUN73R,
habt Dank!
Das mit dem alten Kahn ist ja nicht unsere Idee - den hat schon der Northern Inferno Designer selbst ins Spiel gebracht. Traurig finden Wir nur, dass er auf die Historie des Schiffs verweist, der Kreuzer im Spiel dann aber alle Geschütze zur Verfügung hat und es in der DB nicht berücksichtigt ist, das der zweite Turm hinüber ist seit dem Unfall vor Vietnam.
H34DHUN73R
03.08.17, 11:10
Naja, der Designer hat halt die umgehenden Maßnahmen zur Instandsetzung des zweiten Turms nicht ausführlich beschrieben ;)
Warum sollte man auch einen alten Schweren Kreuzer reaktivieren, wenn ein ordentlicher Teil der Feuerkraft fehlt?
Wurden um die Zeit nicht die vier Iowa's wieder reaktiviert?
Vielleicht wollte er ja ursprünglich ein Schlachtschiff in die Mission aufnehmen, hat dann aber festgestellt, dass die Feuerkraft doch des Guten zu viel ist.
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
(COMMAND: Northern Inferno Scenario 5: Beware of the Badger)
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 06' 54'' West 0° 46' 08' 07:48 Zulu)
Rear Admiral Arthur Desmond Cassidi betrat als letzter die Gefechtszentrale der HMS Ark Royal.
„Guten Morgen Gentleman – nun dann – es ist so weit.“
In der bedingt geräumigen Gefechtszentrale des größten britischen Kriegsschiffes ging es eng zu, aber das würde sich ändern sobald die Tagesbefehle erteilt waren. Anwesend waren außer Admiral Cassidi, der Kommandant des Trägers Captain Wilfred Graham, sein Excutive Officer Commander David Cowling, der Geschwader-Kommandant Commander R. J. Northard, der Chefmeteorologe Commander D J Davidge, Commander TCC Millett verantwortlich für die Waffensysteme sowie ungezählte Stabs- und Executive Offiziere des Admirals und der Führungsriege der Carrier Strike Group 2.
Das gegenseitige Begrüßen war schnell erledigt, alle nickten dem Admiral zu, das war es.
„Danke sehr – Commander Cowling – haben Sie die letzten Funksprüche Entschlüssen lassen?“
„Ja Sir – Im Wesentlichen eine Bestätigung der Befehle und die endgültige Freigabe für Operation Earthwire.“
„Im Wesentlichen?“
„Ja Sir – es gibt eine Abweichung – INTL sprach vor 46 Stunden von drei Überwasserkampfgruppen jeweils mit mehreren Kreuzern. Jetzt ist nur noch von zwei Kampfgruppen die Rede. Die dritte scheint spurlos verschwunden zu sein.“
Graham: „Zurück nach Murmansk gelaufen?“
„Dafür gibt es keine Belege.“
Cassidi: „Verdammt – wenn ich mir die Befehle anschaue ist das sowieso bereits ein Alptraum! Wenn jetzt der Aufklärung ein ganzer Kreuzerverband verloren geht ist das bestens geeignet um in ein Desaster zu führen.“
Northard: „Dann lassen Sie uns über die Luftoperationen reden Sir.“
Cassidi: „Gleich Commander – sind allen Anwesenden die Befehle bekannt?“
Davidge: „Nein Sir – Admiral – aber das betrifft mich auch nur bedingt.“
Cassidi: „Besser Sie wissen was auf uns zu kommt. Commander lesen Sie die Befehle vor, die Zeit muss sein.“
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Millett: „Wahrlich nicht schön Admiral, ich sehe die Probleme.“
Cassidi: „Wer sieht die nicht Commander, was sind ihre Probleme?“
Millett: „Ich habe mit Commander Northard in den letzten drei Stunden die Luftoperationen besprochen. Hier Sir – das stammt aus Norwegen…“
Cassidi: „Häm – der Munitionsvorrat der Bunker in Bodø?“
Northard: „Ja Sir – vor dem schweren Luftangriff auf die russischen Stützpunkte hatten die Sowjets etwa drei Regimenter Badgers und ein Regiment Blinders mit Zusammen etwa 160 schweren Langstreckenbombern. Unser Angriff galt nicht den Flugzeugen selbst, sondern den Stützpunkten. Unsere Aufklärung meldet das mindestens zwei der Regimenter Badgers einsatzbereit sind Sir. Das macht 80 Bomber. Die Blinders wurden wegverlegt, wir wissen nicht wohin. An leichten Bombern und Jagdbombern haben die Russen mindestens ebenfalls 80 Maschinen einsatzbereit. Über die Jäger ist nichts bekannt.“
Cassidi: „Verstehe – die Russen müssen gar nicht alles zum Einsatz bringen. Selbst wenn nur die Hälfte der Jagdbomber über Norwegen auftaucht, haben die Jäger in Bodø nicht genug zum Schießen.“
Millett: „Haben Sie nicht Sir, zumindest wenn man die übliche Trefferquote von 30 Prozent ansetzt.“
Cassidi: „Also gut Commander Northard, dann zeigen Sie mal her was Sie sich dafür überlegt haben!“
Northard: „Das Admiral ist die derzeitige Situation:“
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Cassidi: „Moment zeigen Sie her:“
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Northard: „Das hier können wir zum Einsatz bringen:“
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Cassidi: „Und das hier ist ihr Grundplan?“
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Northard: „Ja Admiral. Wir gehen davon aus, dass die Russen den Schwedischen- und Finnischen- Luftraum respektieren. Dann können Sie hier sehr gut die Luftraumüberwachung sehen. Alles was größer als ein Jagdbomber ist, können wir auf maximale Entfernung orten. Von Süden her sind wir sicher. Ich denke nicht, das irgendetwas aus dem Raum der Britischen Inseln oder Dänemark kommt, aber wenn doch sind wir lange genug vorgewarnt.“
Cassidi: „Wenn die Dänen und Deutschen ihren Job machen, dann ja. Nicht das die Russen irgendwas im Tiefstflug über die Ostsee und Nordsee jagen.“
Northard: „Selbst wenn Sir, der Royal Air Force station Buchan wird es nicht entgehen.“
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Northard: „Und dann sind da noch die Royal Air Force station Benbecula,sowie Saxa Vord.“
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Bild 110: Radarstation Saxa Vord
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Saxa_Vord_radome_-_geograph.org.uk_-_311296.jpg
Autor: http://www.geograph.org.uk/profile/9715
Northard: „Rückendeckung und die Flanke werden durch die Färöer Station und die Stationen auf Island gegeben. Da passiert nichts.“
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Northard: „Sorgen machen müssen wir uns aus Richtung Jan Mayen.“
Cassidi: „Ja das sieht selbst ein Blinder! Die Russen können hübsch ihre Langstreckenbomber auf der Kola Halbinsel starten, irgendwo bei Spitzbergen auftanken und dann diese Lücke südlich Bear Island ausnutzen und uns Angreifen. Außerdem wäre das genau die Gegend in der ich die russischen Kreuzer erwarten würde. Das ist ein ganz hübsches Loch im Radarnetz. Aus dem Raum Norwegen sollten wir sicher sein?“
Northard: „Dort gibt es zahlreiche Radarstationen, Stützpunkte und nicht zuletzt die Norwegischen Abfangjäger. Ja Sir, von da sollte nichts kommen was sich gegen uns richtet.“
Cassidi: „Sie haben recht, wenn dort was herkommt, wird es um Norwegen selbst gehen. Was denken Sie wird passieren?“
Northard: „Die Luftwaffenstützpunkte. Wenn ich der Russe wäre, würde ich Bodø und Andøya ausschalten. Bin ich die Jäger dort los, hätte ich freie Bahn.“
Cassidi: „Ja, aber das wird eine Weile dauern?“
Northard: „Die Norweger sind zähe Burschen. Ich denke bis zum Mittag halten die durch, wenn der Russe nicht zu viele Jäger einsetzen kann.“
Cassidi: „Das wird er aber Commander Northard.“
Northard: „Wenn INTL recht hat nicht Sir. Dann sind die meisten Jäger jetzt in der DDR und Polen stationiert. Unser Luftschlag hat den Gegner wohl verunsichert, weil er dort fast alle Jagdmaschinen eingebüßt hat. Die Russen können gar nicht anders, als alle anderen Regionen auszudünnen. Insbesondere weil er dort nicht mit einer Offensive rechnen muss.“
Cassidi: „Ja dieser verrückte Belgier hat uns wirklich einen nützlichen Gefallen getan. Als ich von dieser Operation gehört habe, dachte ich das Oberkommando ist komplett durchgeknallt. Aber es kristallisiert sich immer mehr heraus, das die Warschauer Pakt Luftstreitkräfte ein grundlegendes Problem haben.“
Northard: „Das stimmt Admiral. Vor diesem Wahnsinns Angriff konnte die Russen an drei Fronten zugleich offensiv werden, jetzt müssen Sie immer erst zahlreiche Luftwaffen Regimenter verlegen um einen Schwerpunkt zu bilden. Und die Jagdabwehr ist komplett zerfasert. Zusammen mit der Angst, das unsere Bodentruppen gen Osten marschieren werfen die alles nach Zentraleuropa.“
Cassidi: „Gut weiter – die Norwegischen Radarstationen?“
Northard: „Diese hier Sir:“
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Cassidi: „Also Commander Northard – was haben Sie sich überlegt um diese Katastrophe die uns hier drohen könnte zu verhindern?“
Northard: „Hier sind wir. Hinter uns folgen die Task Units der HMS Bulwark und USS Guadalcanal.“
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Northard: „Hier müssen wir unsere Schützlinge hinbringen – zu den Lofoten. Von da aus gehen die Truppen nach Narvik und Bardufoss.“
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Northard: „Die aktuelle taktische Lage haben wir hier:“
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Northard: „Die Ark Royal steuern wir anfangs auf diesen Punkt der Lücke zu. Sie bildet eine Schutzwand für die Transporter in Richtung Nordmeer-Flanke.“
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Cassidi: „Ah ja – und wo ist unsere Schutzwand?“
Northard: „Wir haben keine Admiral – nur unsere Jäger, Bomber und die Aufklärer aus Lossiemouth und Island.“
Northard: „Das hier wird das erste Seeraumüberwachungsgebiet, wo wir die russischen Kreuzer suchen. Sie müssen dort rein um uns gefährlich werden zu können, tauchen sie dort nicht auf, dürften sie keine Gefahr darstellen. Bei Bedarf können wir diese Suchzone jederzeit ändern Sir. Zum Einsatz kommen hier die P-3 Orion der Amerikaner und Norweger.“
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Northard: „Das wird unsere U-Boot-Verteidigungszone Eins. Hinter uns und seitlich ist nichts, dass haben wir in den letzten Stunden oft genug abgesucht. Wir schieben diese U-Boot-Verteidigungszone Eins immer ein Stück weiter nach Norden, sobald wir Gefahr laufen die Zone zu verlassen. Zum Einsatz kommen hier unsere ASW-Hubschrauber der Träger und Begleitschiffe. Sowie vereinzelt die P-3 aus Keflavik und Andøya .
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Cassidi: „Nicht noch mehr P-3? Diese sind immerhin am Leistungsfähigsten.“
Northard: „Wir haben nicht so viele Admiral und die restlichen habe ich für die U-Boot-Verteidigungszone Zwei vorgesehen. Hier – damit suchen wir schon im Vorfeld den weiteren Marschweg ab. Immerhin könnten die Russen uns mit SSG’s und SSGN’s überraschen.“
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Northard: „Das hier wird unsere Luftraumüberwachungsbarriere Eins. Die Langstrecken Radar-Aufklärer aus Lossiemouth werden das übernehmen, damit stopfen wir das Loch. Diese Linie werden wir auch ständig mit unserem Vorankommen mitführen und Bedarf anpassen.
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Northard: „Eine zweite Luftraumüberwachungsbarriere legen wir hier:“
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Cassidi: „Diese sind sehr dicht beieinander – wieso?“
Northard: „Wenn die Russen Raketen auf uns abfeuern, können wir diese kleinen Mistdinger nicht auf maximale Distanz orten. Kommen die doch über Norwegen, brauchen wir aus der Richtung ein Auge zusätzlich zu den Radarstationen. Durch die Überschneidung mit AEW Eins haben wir eine gute Möglichkeit für Kreuzpeilungen in Richtung der Lücke.“
Northard: „Das hier wird die Tanker Strecke. Jeder der Treibstoff benötigt wird hier von den Tankflugzeugen der Ark Royal bedient.
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Northard: „Jetzt wird es interessant. Wir legen drei Langstrecken-Abfangäger-Patrouillen. Hier die Erste. Alles was aus der Lücke kommt, wird von unseren Phantoms bedient.“
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Northard: „Nummer Zwei. Verteidigung in Marschrichtung und Verstärkung für Nummer Eins, wenn die Russen wirklich aus der Lücke kommen.
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Northard: „Und Nummer Drei weiter nach Norden vorgelagert. Kann ebenfalls in die Lücke stoßen, oder aber den Norwegern helfen, wenn deren Jäger überfordert sind.“
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Northard: „Das hier wird eine zusätzliche Luftverteidigungs-Linie. Diese wird von den Amerikanern der USS Guadalcanal geflogen. Senkrechtstarter, also wenig Leistungsfähig. Diese Jets bleiben dicht bei uns und sind die letzte Barriere, bevor feindliche Flugzeuge oder Raketen in den Bereich unser Flugabwehr der Begleitschiffe gelangen.“
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Northard: „Die Norweger errichten hier eine ganze Luftabwehrzone. Alles was die Norwegischen Stützpunkte angreifen will, muss da durch. Das erledigen die F-104 aus Bodø.“
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Cassidi: „Das setzt voraus, dass die Russen wirklich nicht über Schweden und Finnland einfliegen. Es müssen gar nicht die Bomber selbst sein, es reicht wenn die Russen ihre Marschflugkörper quer über den gesperrten Luftraum feuern.“
Northard: „Das haben die Russen schon versucht. Die Finnen haben vor rund zehn Stunden drei Bomber abgeknallt, die den finnischen Luftraum verletzt haben.“
Davidge: „Und das lassen sich die Russen gefallen?“
Cowling: Sie haben nach unseren Informationen einen einzelnen Marschflugkörper auf den Stützpunkt der Finnischen Jäger abgefeuert. Da sie ja wohl nach Norwegen wollen, haben sie nicht genug Kapazität erst noch Finnland zu attackieren. Es war also wohl eine Warnung, was man tun könnte, wenn man wollte. Aber INTL geht davon aus, dass es die Russen nicht nochmal probieren über diesen Luftraum einzufliegen.
Northard: „Hier haben wir eine Bereitschaftszone für Norwegische Jäger. Sollte es am Nordkap rund gehen, sind sie Blitzschnell dort. Sollten die Russen aus Richtung Bear Island kommen, können ihnen die Norweger in die Flanke fallen.“
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Northard: „Dann noch einige Spezialitäten. Direkt bei uns lassen wir SAR und Seeraumüberwachungshubschrauber kreisen. Damit haben wir Radar direkt über dem Verband ohne dass die Schiffe selbst das Radar aktivieren müssen. Für eine Schusslösung seitens des Russen reicht das nicht, selbst wenn ihnen klar ist, dass die Hubschrauber in der Nähe ihrer Schiffe sind.“
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Northard: „Das hier wird unsere Notfallgruppe Eins. Bomber der Ark Royal, die sofort auf dem Weg sind, sobald wir die Kreuzer entdecken. Dann sparen wir uns fünf bis sechs Minuten die wir sonst bräuchten um die Vögel in die Luft zu brinbgen.“
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Northard: „Das gleiche gilt für einige ASW-Hubschrauber. Die bleiben in Bereitschaft, falls sich etwas tut. Der Rest wird ja sehr schnell seine Sonarbojen verbraucht haben.“
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Northard: „Die Norweger machen mit Ihren Bombern das Gleiche bei Bodø – das ist Notfallgruppe Drei.“
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Northard: „Jetzt haben wir hier noch unsere Einsatz- und Bereitschaftspläne. Vier AEW Flugzeuge stehen in Lossiemouth im Einsatz, eines der Flugzeuge ist bereits fast direkt über uns, eines in Reserve und kann jederzeit hinzugezogen werden.“
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Northard: „Die Amerikanischen Seeaufklärer kümmern sich primär um die U-Boot-Jagd.“
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Northard: „Die Norwegischen F-104 haben nur eine begrenzte Reichweite. Auch wenn es einige Stunden dauert, Rüsten wir die meisten Bomber um zu Abfangjägern.“
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Northard: „Damit dürften die Norweger ihren Luftraum bis zum Mittag vielleicht bis zum Abend sauber halten können.“
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Northard: „Die Norwegischen P-3 werden sich wie gesagt der Suche nach den Kreuzern widmen.“
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Northard: „Ein Blick auf unser Flugdeck. Das ist verdammt wenig Admiral. Wenn die beiden Badger-Regimenter die INTL ausgemacht zusammen angreifen, wird das verdammt eng werden Sir. Wir brauchen mehr Jäger! Außerdem rüsten wir die Bomber die gerade Freifallbomben bestückt haben zu Tankern um. Ich denke nicht, dass wir für irgendetwas während unserer Mission Freifallbomben benötigen.“
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Northard: „Außerdem schaffen wir mehr ASW-Kapazität bei den Hubschraubern. Mit Wasserbomben werde wir wenig ausrichten, daher Torpedos.“
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Northard: „Das sind die Hubschrauber der Bulwark. Fast alles Transporter für die Marines. Einige bestückt mit Seezielraketen. Ich wüsste im Moment nicht für was wir die gebrauchen könnten? Die Reichweite ist einfach zu gering, aber es könnte Interessant werden, sobald wir uns dem Zielgebiet nähern. Möglichweiße müssen wir mit Kommandotruppen rechnen, es besteht aber auch die Möglichkeit von gekaperten Fisch-Trawlern.“
Cassidi: „Gekaperte Trawler?“
Northard: „Ja Sir – INTL hat uns auf diese Möglichkeit hingewiesen, auch wenn es dafür bislang keine Beweise gibt.“
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Northard: „Das hier wäre unser Trauerspiel. Die Amerikaner bringen fast nichts mit, was wir gebrauchen können.“
Cassidi: „Naja – wir nicht, aber wenn die Truppen an Land sind, benötigen sie genau das. Dann sind für diese Jungs unsere Flieger Ballast.“
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Northard: „So zu guter Letzt: Die beiden Amphibischen Task Unitsführen wir dichter an die Küste heran. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit Bedrohungen – insbesondere U-Boote – leichter zu entdecken. Die können in Küstennähe nicht sehr Tief tauchen und auch Fragwürdige Schiffe werden vom nach wie vor regen Küstenverkehr schneller gemeldet.
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Cassidi: „Gut Commander – für den Moment bin ich zufrieden mit der Aufstellung. Lassen Sie die Ark Royal gleich auf diesem Kurs weiter fahren, aber einige Zeit zurückfallen, dass wir die Transporter wirklich zwischen uns und der Küste „einquetschen“.“
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Northard: „Davidge – Sie sind drann!“
Davidge: „Sie hören und spüren es Gentleman, wir sind direkt im Zentrum einer Schlechtwetterfront. Teilweise sehr tief hängende Regenwolken mit starkem Niederschlag. Das wird die nächsten zwei Tage nicht merklich besser werden. Die Sichtbedingungen sind Stellenweise miserabel, wie die Seeaufklärer ausgemachte Ziele identifizieren wollen ist mir Schleierhaft Admiral.
Cassidi: „Commander?“
Northard: „Das ist ein Problem Sir, andererseits hilft es uns, weil der Regen die Sonarortung durch U-Boote erschwert und auch wir optisch nur schwer gesehen werden können.“
Cassidi: „Wir können es sowieso nicht ändern. Meine Herren – vielen Dank – bis hierhin gute Arbeit. Wollen Wir sehen ob es der Realität standhält?“
+ + +
#099 NI#
H34DHUN73R
04.08.17, 00:46
Guter Schlachtplan, werter Bigfish :)
Wahnsinn was da alles enthalten ist, das sieht nach einer mächtigen Schiesserei aus. Da sind wir mal auf die Umsetzung gespannt, wenn es an mehreren Fronten gleichzeitig zur Sache geht.
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
+++ AAR Post Nummer 100 +++
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Luftraumüberwachungsradar Sørreisa (NADGE) – 30. August 1975 (Nord 69° 03' 22'' Ost 17° 59' 07'' 08:00 Zulu)
Die Radarstation Nahe Sørreisa und die in der Nähe befindlichen Kommandobunker des Control and Reporting Center Sørreisa gehörten zum NATO Air Defence Ground Environment (NADGE). Über die Einrichtungen des NADGE realisierte die NATO ein praktisch Flächendeckendes Überwachungs- und Informationssystem sämtlicher Luftraumbewegungen über Europa, das bis weit in den Luftraum der Warschauer Pakt Staaten hineinreichte. Wo auch immer innerhalb des NADGE ein Luftziel geortet wurde, die Information darüber konnte in Rekordzeit allen potentiell betroffen Einheiten – sei es am Boden, in der Luft oder auf dem Wasser – bereitgestellt werden.
Die meisten Radar-Stationen des NADGE waren unbemannte Einrichtungen auf entlegenen oft schwer zugänglichen Berggipfeln, die über eine Anbindung an ein teilweise hunderte Kilometer entferntes Control and Reporting Center verfügten. Sørreisa war ein solches Control and Reporting Center und war im Rahmen des NADGE für Nord-Norwegen zuständig.
Weitere Informationen zum NADGE: https://en.wikipedia.org/wiki/NATO_Integrated_Air_Defense_System
Die russischen Streitkräfte konnten sich keinen besseren Moment aussuchen und es war bestimmt kein Zufall. Im Control and Reporting Center Sørreisa war gerade der Schichtwechsel im Gange. Pünktlich nach Vorschrift sorgte dies für einige Minuten Unruhe im sonst eher Dämmerschlaf ähnlichen Zustand der Kontrolleinrichtung. Die abgedunkelten Räume mit dem fahlen Lichtschein der Überwachungsmonitore führten schnell zur Ermüdung des Bedienungspersonals, sodass es häufig ausgewechselt werden musste. Die erste Frühschicht von Nullsechshundert war jetzt beendet und die Operatoren der zweiten Frühschicht Nullachthundert machten es sich in den Sesseln bequem.
Radaroperator Torge Sveinsson regelte den Kontrast herunter, er Empfand die Einstellung des Bildschirms als viel zu hell. Wie konnte sein Vorgänger der ersten Frühschicht so nur etwas erkennen? Genau in dem Moment, als er den Regler anfasste blitzten mehrere Kontakte auf.
Erst glaubte er an einen Anzeigefehler durch statische Entladung, die eigentlich nicht auftreten sollte, denn die Arbeitsplätze waren speziell geerdet und bevor man loslegte musste jeder Operator einen Potentialausgleich durchführen. Dann wurde es deutlich:
Er machte sich keine Mühe das Sprechgerät zu benutzen sondern brüllte lauthals quer durch den Raum, sodass jeder Anwesende inklusive des Leitenden Offiziers ihn hören konnte:
„MULTIPLE KONTAKTE – Genreallrichtung Null-Sechs-Null Grad – Entfernung etwa Zwei-Eins-Null Nautische Meilen schnell näherkommend!“
„Was ist da los?“ fragte der kommandierende Offizier.
„Sir – wenn Sie MICH fragen? – Russischer Großangriff auf Norwegen. Das sind mindestens fünf Gruppen mit jeweils drei Kontakten.“
„Scheiße!“
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+ + +
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 06' 54'' West 0° 46' 08' 08:00 Zulu)
Admiral Cassidi war nach der Einsatzbesprechung in der über zwei Decks reichenden Gefechtszentrale geblieben. Außerdem noch Commander Northard der Geschwader-Kommandant der Ark Royal und der XO des Träger Commander David Cowling. Captain Graham hatte sich auf seine Brücke zurückgezogen und einige Stabsoffiziere verschwanden ebenfalls aus dem Blickfeld des Admirals und kümmerten sich um die Umsetzung ihrer Befehle. Trotzdem gab es noch genug Anwesende, sodass die Klimaanlage alle Mühe hatte die Sauerstoffversorgung aufrecht zu erhalten. Auf einem der drei großen Projektionstische wurde mehr oder weniger in Echtzeit die Überwasser- und Luft-Lage dargestellt, ein weiterer diente der Nahbereichsdarstellung und der dritte den Geographischen Informationen samt der Operativen Situation.
Ein Techniker drehte sich auf seinem Stuhl zum Admiral: „Sir - wir haben da etwas aus Norwegen, ich lege es Ihnen auf den Leuchttisch.“
Admiral Cassidi unterbrach seine Unterhaltung mit Commander Northard und beide liefen die paar Meter zur Anzeige.
„Autsch“ entfuhr es Commander Northard, aber bevor der Admiral etwas entgegnen konnte, machte ein zweiter Systembediener auf sich aufmerksam.
„Admiral Sir – Meldung der Radarstation Langanes Island. Neuer Kontakt BOGEY #35 etwa 150 Seemeilen nordöstlich.“
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„Was zum Teufel?“
„Die Russen sind früh dran Admiral, das muss ich schon sagen.“
„Wie lange brauchen die Norweger um ihre Abfangjäger in die Luft zu bringen?“
„In drei bis vier Minuten dürften die ersten Abheben, genau wie unsere.“
„Sir?“
„Ja – was gibt es?“
„Weitere Meldung aus der NADGE Einrichtung Sørreisa Sir – weitere BOGEYs Sir.“
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„Sie!“
„Sir?“
„Bringen Sie das hier in die Funkzentrale: FOCAS an alle Einheiten – schwerer Luftangriff auf Nord-Norwegen.“
„Aye aye Sir.“
...
„Verdammt Commander – der Kontakt bei Island was ist das?“
„Sehr gute Frage Admiral, das ist weit innerhalb der maximalen Radarreichweite. Es kann nichts großes sein Sir.“
„Kein Bomber?“
„Wenn da Bomber sind Sir, dann wird es Interessant.“
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„Sir – Meldung von der Devonshire – Ihr Hubschrauber hat einen Überwasserkontakt gemeldet Sir.“
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„Die Devonshire gehört zum Bulwark Verband Admiral.“
„Ein Überwasserkontakt – dort – ist die Meldung korrekt? Wurde der Kontakt richtig ins System eingegeben?“
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„Sir Devonshire Flight #1 wiederholt seine Meldung Sir.“
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HMS Bulwark (R08) – 29. August 1975 (Nord 62° 19' 34'' West 0° 32' 23' 08:01 Zulu)
Captain Johnston war sauer!
„Verdammte Schweinerei! Biddel wir zum Teufel kommt ein unbekanntes Schiff mitten zwischen rein in unsere drei Flottenverbände? Der Penner ist so dicht dran, wenn wir falsch zucken fahren wir den über den Haufen.“
„Ich weiß nicht wer da geschlafen hat Captain, aber in dieser Waschküche da draußen sieht man keine drei Seemeilen weit. Ich könnte mir gut vorstellen, dass unsere Aufklärer das für einen von uns gehalten haben.“
„Verdammte EMCON – hätten wir unser Radar in Betrieb hätten wir das gemerkt, dass sich das einer anschleicht.“
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„Distanz zum Ziel?“
„Etwa Siebzehn Seemeilen Sir.“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 05' 39'' West 0° 49' 49' 08:01 Zulu)
„Könnte das ein gerade aufgetauchtes U-Boot sein?“
„Wäre denkbar Admiral, aber warum sollte ein U-Boot in solch einer Situ… - Scheiße!“
„Genau das Commander!“
„Sie“ – Commander Northard schritt zu einem der Techniker – „Haben wir irgendwelche unbekannten Emissionen aus dieser Richtung?“
„Nein Sir – tut mir Leid – dort ist es still wie ein Sargnagel. Würde der sein Radar benutzen oder Funken, würde bei dieser geringen Entfernung unser ESM Tango tanzen Sir.“
„Admiral – also wenn das ein U-Boot ist, dass seine Ortungsdaten per Funk übermitteln will, dann hat er es entweder schon getan, die Russen haben was neues, das wir nicht Orten können, oder es ist was anderes.“
„Commander – die ganze Sache riecht immer mehr nach einem Desaster – finden wir heraus wer das ist.“
„Aye Sir – Die Jäger der Guadalcanal sind bereits in der Luft, die sind am schnellsten bei diesem Kontakt.“
„Die sind schneller in der Luft als ihres Phantoms Commander…“
„Kunststück – Senkrechtstarter – die kommen nun mal überall schnell hoch.“
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
Luftwaffenstützpunkt Bodø – 30. August 1975 (Nord 67° 16' 09'' Ost 14° 19' 28'' 08:03 Zulu)
Løytnant Halvor Johanson drückte den Schubregler voll durch und löste die Radbremsen. Ein Ohrenbetäubendes Donnern hallte über den Luftwaffenstützpunkt von Bodø und auch in der Stadt selbst war der Lärm des General Electric J79 Strahltriebwerks markdurchdringend zu hören und zu spüren. Von der Bevölkerung in den Vestfjorden hatte die F-104 daher schnell den Spitznamen Vestfjordoksen aufgrund des „Röhrens“ und „Brüllens“ der Triebwerke erhalten.
Die Beschleunigung des Starfighters war atemberaubend und Løytnant Johanson wurde massiv in seinen Pilotensitz gedrückt. Er bekam kaum Luft, als er über die Startbahn schoss und bereits nach wenigen Sekunden den Steuerknüppel zu sich heranzog und fast senkrecht in den Himmel raste. Die Antriebsleistung war brutal und es wäre wohl richtiger gewesen die F-104 nicht als Flugzeug sondern als Rakete zu bezeichnen, in die Jemand aus Versehen ein Cockpit eingebaut hatte.
Zwar war das Modell F-104G offiziell ein Jagdbomber, aber man merkte diesem Typ seine Abstammung als reinrassigem Abfangjäger mehr als deutlich an. Fast gänzlich auf Geschwindigkeit und Steigleistung getrimmt stellte der Starfighter einen Weltrekord nach dem anderen auf und verlangte seinen Piloten alles ab. Nicht nur wegen der schwierigen Aerodynamik durch die recht klein geratenen und wenig Auftrieb erzeugenden Tragflächen hatten die Piloten massive Schwierigkeiten mit ihren Starfighters, sondern auch Aufgrund von Konstruktions- und Fabrikationsmängeln war die Unfall- und Verlustquote fast inakzeptabel hoch.
Als Jagdflugzeug war die F-104 eigentlich kaum zu gebrauchen, da ihre Flugeigenschaften einen Luftkampf maßgeblich behinderten. Das Flugzeug konnte schlicht keine engen Kurven bewältigen und verlangte daher besondere Flugmanöver. Jetzt aber konnte Løytnant Johanson beweisen, dass es der Aufgabe für die es taugte auch tatsächlich gewachsen war. Das Abfangen von trägen hochfliegenden und großen russischen Bombern war so zu sagen die Parade Disziplin der F-104 Starfighter – und nichts anderes als genau das war die aktuelle Aufgabe.
Der Nachbrenner blieb auch dann eingeschaltet, als Johanson seinen Jet in die Waagerechte neigte. Viel Treibstoff hatte eine F-104 nicht an Bord und das was vorhanden war, würde durch den Nachbrenner in etwa 10 Minuten verbraucht sein, aber in weniger als 10 Minuten wäre Johanson mit dem Rest der Alarmrotte bereits über dem Nordkap bei den einfliegenden Russischen Bombern und kurz vorher würde er den Nachbrenner Abschalten. Dann blieben genug Treibstoffreserven übrig um die Russen vom Himmel zu holen und langsam wieder Heim zu fliegen. Zur Not konnten die Starfighter auch im nahe gelegenen Bardufoss landen und auftanken, nur passende Munition war dort nicht vorhanden. Der Luftstützpunkt Bardufoss war bereits weitgehend evakuiert worden, weil hier der Nächste Schlag der Roten Armee erwartet wurde. Ein Desaster wie wenige Tage zuvor bei Banak wollte man nicht riskieren, als dort fast Einhundert Langstreckenmarschflugkörper sämtliches Fluggerät zerstörten oder zumindest unbrauchbar machten. Ebenfalls explodierten mehrere Treibstoff- und Munitionsbunker und als das gerade so vorüber war, schwebten über 1000 Mann Luftlandetruppen ein die mit Ihren Flugzeugen im Tiefstflug knapp hintern den Raketen hinterherflogen und deshalb nicht als Flugzeuge erkannt wurden. Die Aufklärung hatte geschlafen, das Absetzen der Fallschirmjäger aus wenigen hundert Metern Höhe war ein riskantes Manöver mit dem Niemand gerechnet hatte und ein Ablenkungsangriff lockte die norwegischen Abfangjäger anfangs weg vom Nordkap, sodass diese zwar dennoch einige Transportflugzeuge erwischten, aber erst nachdem diese Leer und auf dem Heimweg waren.
Möglichweiße war der gerade laufende Angriff genau der erwartete Angriff auf Bardufoss und Andøya. Es galt keine Zeit zu verlieren und die Piloten waren sich einig. Lieber mit Nachbrenner so schnell es geht zum Feind aufschließen und dann Aussteigen wenn man es nicht zurück zum Stützunkt schaffte, als den Russen die Gelegenheit zum Abschuss ihrer Marschflugkörper zu gewähren.
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Bild 111: Lockheed F-104 Starfighter der norwegischen Luftstreitkräfte
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Norwegian_Air_Force_Lockheed_RF-104G_Starfighter_Freer-1.jpg
Hinter sich sah Johanson die weiteren Jäger der 331 skvadron abheben und in den Himmel schießen. Insgesamt waren die Starfighter Nummern #5 bis #10 einsatzbereit und an diesen sechs Flugzeugen samt ihrer Piloten sollte es nun liegen Norwegen zu verteidigen.
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 05' 59'' West 0° 50' 12' 08:04 Zulu)
Rear Admiral Arthur Desmond Cassidi war ein Pragmatiker, daher überlegte er nicht lange und sein Entschluss stand fest:
„Commander - Meldung an alle Einheiten: Alle in Nord-Norwegen befindlichen Flugobjekte mit Kurs auf die Nordkappregion sind ab sofort als feindlich zu betrachten.“
„Sie wollen keine visuelle Identifikation abwarten Sir?“
„Nein Commander – es ist Krieg. Da kommen fast zwanzig Flugzeuge im Pulk aus Richtung Russland mit Kurs auf Norwegen – was soll das schon sein? Bestimmt kein Sonntagsausflug der Tupolew-Werke!“
„Aye Aye Sir – ich lasse alle Kommandeure in Kenntnis setzen, dass alles was dort kommt ohne weitere Prüfungen abgeschossen werden darf.“
„Guter Mann!“
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Rotte 7369 – VMA-513 Flying Nightmares – 30. August 1975 (Nord 62° 54' 01'' West 1° 11' 11'' 08:04 Zulu)
https://www.youtube.com/watch?v=_p_90T-aYO0
Lieutenant Lincoln Brown war gerad erst gestartet. Er und sein Flügelmann sollten eigentlich die Nahbereichs-Luftverteidigung der Flotte übernehmen, daher war er über den Befehl etwas verblüfft. VMA-513 Flight #1 und #2 sollten plötzlich eine Aufklärungsmission durchführen. Er hielt dies für etwas merkwürdig, wäre ein Hubschrauber doch sogar besser geeignet, aber es half nichts. Die Harriers würden schneller beim Kontakt ankommen, als die Hubschrauber und irgendjemand hatte befunden, dass es extrem eilig sei.
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Er drückte leicht gegen den Steuerknüppel und sein AV-8A Harrier kippte zur Seite weg…
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Bild 112: AV-8A Harrier der Marine Attack Squadron VMA-513 Flying Nightmares
Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/File:AV-8As_VMA-513_in_flight_1974.JPEG
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USS Guadalcanal (LPH-7) – 30. August 1975 (Nord 62° 45' 08'' West 2° 00' 24'' 08:05 Zulu)
Captain Samuel Richard Chessman lehnte sich gegen die Stahlwand der Außenplattform seiner Kommandobrücke. Er starrte in den Regen, oder sollte er es besser als Wolkenbruch bezeichnen, und dachte an den Leitspruch der USS Guadalcanal – „There when needed“ – ja das war es. Die Royal Navy sollte sich um den Schutz seiner Task Unit kümmern und jetzt waren es die Harriers seines Schiffes, die die Arbeit erledigen mussten.
Wird das alles wohl gutgehen? Die Sicht war mies – richtig mies. Die Harriers würden dicht heranmüssen um zu sehen wer sich da der US Navy ein wenig zu dicht angenähert hatte.
Die ganze Unternehmung war für seinen Geschmack überstürzt angesetzt worden. Wo waren die Flottenträger der Navy? Warum sollte er sich diesen Inselbewohnern unterordnen? Feindliche Flugzeuge wo man hinsah und viel zu weniger Abfangjäger. Leise Zweifel kamen auf, aber dann setzte sich der sprichwörtliche Patriotismus durch, zur Not wird einfach auf alles drauf gehauen was sich zu zeigen wagt. Und Guadalcanal war schließlich auch vor 33 Jahren kein Zuckerschlecken gewesen!
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Bild 113: Amphibisches Angriffsschiff USS Guadalcanal (LPH-7)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DN-SC-95-00591.JPG
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Rotte 7369 – VMA-513 Flying Nightmares – 30. August 1975 (Nord 62° 50' 12'' West 1° 07' 19'' 08:05 Zulu)
Hier oben war das Wetter optimal, aber auch absolut nichts zu erkennen. Einige Tausend Meter weiter unten würde es dagegen ziemlich ungemütlich sein, vor allem mit der Harrier, aber das half nichts. Lieutenant Lincoln Brown drückte seinen Knüppel nach vorne und jagte auf die Oberseite der Wolkendecke zu.
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Luftraumüberwachungsradar Sørreisa (NADGE) – 30. August 1975 (Nord 69° 03' 22'' Ost 17° 59' 07'' 08:05 Zulu)
So plötzlich wie die Kontakte auf dem Radarschirm aufgetaucht waren, verschwanden die meisten davon wieder. Hektisch wurde eine Systemdiagnose durchgeführt, aber das Radar arbeitete einwandfrei. Es gab nur eine Erklärung, diese war aber für die vermuteten Langstreckenbomber wenig plausibel:
„Sir ich vermute die Bomber sind zum Tiefflug übergegangen.“
„Das passt aber nicht zur üblichen Taktik der schweren Bomber Regimenter. Wenn wir früher Manöver beobachtet haben, sind die immer in großer Höhe geflogen.“
„Sir kann es sein, dass der Umstand dass es sich hier nicht um ein Manöver handelt einen Unterschied ausmacht?“
„Guter Einwand! Wir melden es weiter. Das wird den Engländern garantiert sauer aufstoßen.“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 06' 01'' West 0° 50' 28' 08:05 Zulu)
Wieder wurde ein Kontakt gemeldet. Admiral Cassidi schaute die Daten an. Das gerade erst in die Luft katapultierte Tankflugzeug der Ark Royal erfasste mit seinem empfindlichen Marconi ARI18228 Radar Warning Receiver eine mäßige Radarstrahlung in einiger Entfernung. Man würde sich um den Kontakt kümmern müssen und Admiral Cassidi bedauerte eine Sache nicht zum erstenmal.
Warum zum Teufel glaubten eigentlich alle Fischer dieser Welt, dass ein Krieg sie nichts anginge? Jeden Tag machten sich die Trawler auf den Weg oder kamen mit ihrem Hochseefang zurück, ganz so als ob nichts passiert wäre.
Vermutlich handelte es sich bei beiden georteten Überwasserkontakten um harmlose zivile Fischereifahrzeuge, aber sicher sein konnte man dabei nicht. Es war Aufgabe der P-3 diese Kontakte zu überprüfen. Bis die P-3 aber an Ort und Stelle waren, würde noch eine geraume Zeit vergehen. Daher mussten die Flugzeuge der Ark Royal missbraucht werden um diese Kontakte zu überprüfen, auch wenn sie eigentlich andere Aufgaben hatten.
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Bild 114: Staffelabzeichen der 892 Naval Air Squadron (NAS)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:892_Naval_Air_Sqn_emblem.png
892 Naval Air Squadron Flight #3 – 30. August 1975 (Nord 63° 06' 01'' West 0° 50' 28' 08:05 Zulu)
Flight Lieutenant W J Alexander verlies nach der Einsatzbesprechung den Bereitschaftsraum der 892 Naval Air Squadron (NAS) und lief zum Flugdeck. Seine McDonnell Douglas F-4K Phantom II FG.1 stand bereits an Deck auf einer Parkposition und mehrere Pilotenhelfer prüften mit Argusaugen, ob auch der richtige Pilot zu seiner Maschine kam. Lieutenant Alexander drehte eine Runde um den Düsenjäger und wackelte an jeder Luftkampf-Rakete, um sicher zu gehen dass alle korrekt befestigt waren.
„Was für eine Schlamperei ist das denn?“ rief er laut heraus und winkte einen Waffenmaat zu sich heran.
Dieser schaute auf die Stelle auf welche der Lieutenant deutete und sah sofort das Problem. Einer der Sicherungsbolzen einer AIM-7F Sparrow Rakete war fast komplett heraus gerutscht. Und ein wenig Schaukeln des Flugzeugträgers konnte genügen damit er ganz abfiel.
„Verdammte Bolzen“ rief der Waffenmaat zurück. „Das ist einer aus dieser Mistcharge.“
„Mistcharge?“ fragte Lieutenant Alexander.
„Ja Sir – eine Fehlproduktion – der Metallstab ist einen Hauch zu dünn. Deshalb sitzen die Dinger nicht wirklich fest und können bei etwas Bewegung leicht herausrutschen. Das ist jetzt der fünfte den wir davon haben. Wir untersuchen schon sämtliche Sparrows im Bestand, aber es ist nicht ganz einfach festzustellen.“
„Wer hat das zu verantworten? Das ist ja schon kriminell!“
„Die müssen schon ab Werk so mit den Sparrow mitgeliefert worden sein Sir.“
„Und dass ist Niemanden aufgefallen, als die Lieferung bei uns abgenommen worden ist?“
„An Land wohl Niemanden Sir, als wir die Raketen hier ausgepackt haben und mit der Montage begonnen haben, fiel es aber sofort auf.“
„Was sagt Commander Millett dazu?“
„Ist genau jetzt beim Commander Air um das zu melden Sir.“
„Schöne Scheiße – wenn hier jetzt sowas passiert wie den Yankees auf der Forrestal vor Vietnam, dann ist diese ganze Unternehmung gestorben.“
„Ja Sir – die Forrestal Sir?“
„Ein amerikanischer Träger. Da ist vor Jahren eine Rakete von einem geparkten Flugzeug losgezischt und quer übers Flugdeck gerast, bevor sie gegenüber einen Jet pulverisiert hat und in der Folge auch noch mehrere Bomben explodiert sind. Gab über hundert Tote und der Träger war schwer beschädigt und brannte lichterloh.“
„Nicht gut Sir!“
„Nein gar nicht gut – wenn Sie den Verantwortlichen finden sollten schaffen Sie ihn her, dann lassen wir ihn Kielholen.“
„Aye aye Sir – ich und meine Kollegen werden uns darum kümmern dem Verantwortlichen habhaft zu werden Sir.“
„Gut so – und jetzt los, die Russen warten nicht.“
„Viel Erfolg Sir – jagen Sie den Russen ein paar von den Dingern hier in den Bauch.“
„So Gott will werde ich das machen – ja!“
Flight Lieutenant Alexander kletterte ins Cockpit und wurde von den Pilotenhelfern angeschnallt. Er startete die beiden Triebwerke seines Jägers und sah vor sich bereits wie der Einweiser ihm signalisierte zum Katapult zu rollen. Das dauerte nur wenige Sekunden, da seine Parkposition geradezu ideal war wenn man schnell los wollte. Er kam am Katapult zum stehen und hörte das Knacken als das Zuggestell in den Katapultschuh eingerastet wurde.
Irgendjemand schien es eilig zu haben, denn die Freigabe kam viel schneller als üblich und Lieutenant Alexander wurde angewiesen die Nachbrenner zu zünden. Die F-4 erbebte, als die beiden Strahltriebwerke ihre volle Leistung abgaben und das Flugzeug rüttelte so stark, das man glauben konnte es würde gleich auseinanderfallen. Der verantwortliche Katapultoffizier persönlich grüßte den Lieutenant und senkte dann seinen Arm zum „Go“.
Mit brachialer Gewalt setzte der Katapultschlitten den schweren Jet in Bewegung und jagte ihn über das Startdeck um ihn etwa zwei Sekunden später freizugeben. Alexander zog den Steuerknüppel zu sich heran und gewann schnell an Höhe. Er winkte mit den Tragflächen zum Gruß an die Ark Royal und verschwand in der niedrigen Wolkendecke. An Deck des Trägers rollte bereits die nächste Phantom zum Katapult. Das Starten der Flugzeuge würde jetzt Schlag auf Schlag von statten gehen.
https://www.youtube.com/watch?v=Wfyd3Xfmnl8
https://www.youtube.com/watch?v=wjEd3s5OnvA
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Rotte 7369 – VMA-513 Flying Nightmares – 30. August 1975 (Nord 62° 41' 27'' West 1° 02' 38'' 08:06 Zulu)
Die Flughöhe der beiden Harrier schrumpfte rapide, aber noch waren die beiden Jets hoch über den Wolken. Beide würden eine Schleife drehen müssen um ihr Ziel in Augenschein nehmen zu können.
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Luftraumüberwachungsradar Sørreisa (NADGE) – 30. August 1975 (Nord 69° 03' 22'' Ost 17° 59' 07'' 08:07 Zulu)
Das Problem beim Tiefflug über Norwegen waren die hohen Berge. Lange konnte man sich nicht in Tälern oder Fjorden verstecken, wenn man quer über das Land wollte. Allmählich tauchten die Kontakte wieder auf dem Radarschirm auf und sie waren schon deutlich näher gekommen.
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Rotte 7369 – VMA-513 Flying Nightmares – 30. August 1975 (Nord 62° 35' 33'' West 1° 04' 11'' 08:08 Zulu)
Lieutenant Lincoln Brown drehte ein, seine Rotte war jetzt hinter dem Ziel und würde von achtern anfliegend längsseits vorbei ziehen und somit genug Zeit haben das unbekannte Schiff in Augenschein zu nehmen. Dass es sich um einen Frachter handelte konnte er bereits erkennen.
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Brown traute seinen Augen nicht, als er am Heckspiegel des Frachters eine große Kubanische Flagge und den Schriftzug „Che Guevara“ aufgemalt sah. Es knackte im Kopfhörer und dann hörte er seinen Flüggelmann:
„Siehst du was ich sehe?“
„Verdammte Kacke darauf kannst du einen lassen.“
…
„Rottenführer 7369 für Noah Basis - Rottenführer 7369 für Noah Basis – Noah Basis bitte kommen.“
Noah Basis war das Rufzeichen das auf dieser Unternehmung für die HMS Ark Royal verwandt wurde und war eine Anspielung auf die Bedeutung des Namens Ark Royal als königliche Arche.
„Noah Basis für Rottenführer 7369 - Noah Basis hört Rottenführer 7369 – kommen.“
„Noah Basis – Ziel SKUNK #37 ist identifiziert als Kubanisches Frachtschiff – ich wiederhole –Ziel SKUNK #37 ist identifiziert als KUBANISCHES Frachtschiff. Auf dem Heckspiegel steht in großen Lettern der Name Che Guevara – kommen Noah Basis.“
„Rottenführer 7369 – habe ich Sie richtig verstanden – Ziel SKUNK #37 ist ein KUBANER? – kommen Rottenführer 7369.“
„Noah Basis – hier Rottenführer 7369 – Sie haben richtig verstanden – SKUNK #37 ist ein kubanisches Handelsschiff – Rottenführer 7369 Ende.“
„Verstanden Rottenführer 7369 – Vielen Dank – Noah Basis Ende.“
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USS Newport News (CA-148) – 30. August 1975 (Nord 39° 40' 36'' West 70° 02' 25'' 08:08 Zulu)
Captain Robert Rathbone Briner setzte das Fernglas an. Es war eine Wolkenverhangene dunkle Nacht. Er war auf See. Kurz nach Mitternacht Zulu Zeit am 29. August hatte die USS Newport News den Befehl zum sofortigen Auslaufen erhalten. Das Bunkern war längst nicht vollständig abgeschlossen, aber man hatte alle wesentlichen Dinge an Bord nehmen können. Kaum auf See gewesen gesellte sich der Flugabwehr Zerstörer USS Henry B. Wilson zu dem Kreuzer und gerade jetzt schälten sich die Umrisse der angekündigten USS Manley aus der Dunkelheit, einem Zerstörer der auf die U-Boot-Jagd spezialisiert war.
So viel war Captain Briner bereits klar – es gab etwas zu tun. Noch hatte ihm Niemand gesagt was das war, aber es schien eilig zu sein. Laut dem COMNAVSURFLANT würden sich mitten im Nord Atlantik weitere Zerstörer bei der Newport News einfinden, die dort bislang Konvoi-Dienst absolvierten.
Das um die Wette Schwimmen mit irgendwelchen Schottischen Seemonstern war also gestrichen. Fast fühlte sich Captain Briner an den zweiten Weltkrieg erinnert – ein schwerer Kreuzer mit Zerstörer Geleit – der durch den Ozean pflügt und darauf wartet sich mit seines Gleichen zu messen. Aber es war 1975 – gegnerische Flotten beschossen sich mit Raketen – falls sie sich überhaupt so dicht aneinander annäherten. Das Meiste wurde von Düsenjägern erledigt und das hatte nichts mehr mit dem zweiten Weltkrieg gemein.
Nein – die Zeiten der Artillerie-Duelle von Großkampfschiffen waren vorbei. Er würde wohl an irgendeiner Küste einen Strand oder einen Stützpunkt in Schutt und Asche legen müssen, dafür hatte man die Newport News solange Seetüchtig gehalten. Dem frotzeligen Kommentar des Waffenmeisters warum die Navy zur Feuerunterstützung der Marines nur Panzerbrechende 203mm Granaten herangekarrt hatte, maß er keine große Bedeutung bei. Die Munition der schweren Artillerie-Geschütze war fast ebenso alt wie der Kreuzer selbst und nicht selten mussten überlagerte Granaten entsorgt und aufwendig vernichtet werden, weil der Gebrauch extrem riskant war. Vermutlich konnten einfach in der Eile keine Sprenggranaten herbeigeschafft werden und gegen Küstenbunker waren doch die Panzerknacker sowieso das Mittel der Wahl…
Bei all der Dunkelheit, war es eine ruhige fast gespenstisch glatte See. So konnte es weitergehen – beinahe Langweilig – aber Hektik mochte er ohnehin nicht leiden.
Was für eine angenehme entspannende Nacht auf See.
+++ AAR Post Nummer 100 +++
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#100 NI#
H34DHUN73R
05.08.17, 01:55
Der Russe kommt, wenn es denn der Russe ist - könnten ja auch Marschflugkörper sein, die den norwegischen Stützpunkt auf Links ziehen wollen.
Bei dem Vogel in der Nähe von Langanes sind Wir Uns fast sicher, dass es ein Cruise Missile ist.
Oscar's für den Abschuss hätte die Nordmeerflotte ja genug.
Und was mit dem Genossen Che anfangen?
Im Krieg wird man sich mit Kuba ja nicht befinden, aber unerwünscht ist der Kerl dort sicher wie nur was :)
Sehr spannend, wie immer werter Bigfish :)
Werter H34DHUN73R,
der Genosse aus Kuba wird eine Vorzugsbehandlung erhalten :fiesemoep:
H34DHUN73R
06.08.17, 12:14
sehr schön, Wir sind gespannt :)
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 06' 33'' West 0° 51' 04' 08:08 Zulu)
Rear Admiral Arthur Desmond Cassidi wurde wortkarg. Die Meldung dass ein kubanisches Frachtschiff mitten zwischen die amphibischen Flottenverbände gestoßen war, war ein Problem. Er griff zum Bordtelefon und klingelte Captain Wilfred Graham an:
„Captain – wie ist die Sicht da draußen?“
„Sir – ich weiß nicht ob ich von Sicht sprechen möchte. Mit viel Glück können Sie zwei oder drei Seemeilen weit sehen, aber ständig treibt der Wind Starkregen übers Deck, dann kann ich von der Brücke aus mit Not den Bug erkennen.“
„Danke Captain Graham, das ist Ausnahmsweise eine gute Meldung.“
Admiral Cassidi wandte sich an einen der Elektronik-Spezialisten.
„Stört der Regen unsere elektronischen Systeme?“
„Nein Sir – die Technik arbeitet einwandfrei Admiral“
„Irgendwelche Anzeichen, dass der Bursche da hinter uns sein Radar benutzt hat oder versucht hat zu funken?“
„Nein Sir nichts. Keinerlei elektromagnetische Abstrahlung von Ziel #37.“
„Die ganze Zeit?“
„Solange ich in meiner Schicht bin nichts Sir und laut den Arbeitsprotokollen der Schicht vor mir auch nicht Sir.“
„Danke – weitermachen.“
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„Commander sehe ich das richtig, dass dieser Frachter womöglich keine Vorstellung davon hat, wo er sich gerade befindet?“
„Wenn er kein Radar benutzt hat – warum eigentlich nicht bei diesem Wetter – und er nicht zufälligerweise eine Sonar-Ausstattung besitzt?“
„Dann Sorgen wir dafür, dass er nicht noch auf die Idee kommt sein Radar einzuschalten. Jetzt wo zwei Kampfjets an ihm vorbei gezischt sind, könnte er sich veranlasst sehen zu prüfen ob da noch mehr ist.“
„Was sollen wir also machen?“
„Ist ihre Alarmgruppe schon in der Luft Commander?“
„Ja Sir – zwei Buccaneer S.2D Sir.“
„Versenken!“
Commander R. J. Northard riss die Augen weit auf:
„Bitte WAS Sir?“
„Versenken Sie den Frachter.“
„Sir – das ist ein ziviles Frachtschiff und bislang befinden wir uns nicht im Krieg mit Kuba.“
„Commander – ich bin verantwortlich für fast zehntausend Soldaten, Seeleute, Piloten und wenn Sie so wollen im Moment auch für einige Millionen Norweger. Dieses Schiff ist eine Gefahr. Es muss nur einen Pieps von sich geben und die Russen wissen wo wir sind. Dieses Schiff und seine Besatzung sind zur falschen Zeit am falschen Ort. Nennen Sie es Schicksal, es spielt keine Rolle. Sie können mich gerne beim Oberkommando melden wenn Sie möchten Commander – aber jetzt werde ich dafür sorgen, dass unsere Schiffe unentdeckt bleiben. Der muss nur seinen Kurs ändern und taucht direkt vorm Bug der Guadalcanal auf – Versenken!“
Irritiert sah Commander Northard zu Admiral Cassidi. Es dauerte einige Sekunden bis er das gehörte verarbeitet hatte. Dann drehte er sich herum und sah noch oben in den Ops Room. Durch die Scheibe hindurch sah er den Einsatzleiter der Patrouillen-Flugzeuge. Er griff zum Bordtelefon und hörte es im Ops Room klinglen. Der Diensthabe nahm ab und lauschte:
„Hier Northard – Verständigen Sie Flight 7370 – Ziel #37 Angreifen und Versenken!“
Am anderen Ende der Leitung war es still, aber Commander Northard sah wie der Diensthabende durch das Sichtfenster auf ihn herab sah. Northard nickte ihm zu und wiederholte sich: „Versenken“.
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Bild 115: Staffelabzeichen der 809 Naval Air Squadron
Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/File:809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
809 Naval Air Squadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 63° 03' 38'' Ost 0° 18' 56'' 08:08 Zulu)
Flight Lieutenant Peter Walters drehte verdutzt seinen Kopf nach hinten, wo gerade sein Observer Lieutenant Cedrick A. Devine einen Fluch ausgestoßen hatte.
„Was ist los?“
„Wirst du nicht glauben.“
„Sag schon…“
„Wir sollen einen zivilen Frachter versenken.“
„Was? Nimmst du mich auf dem Arm?“
„Ich sagte ja du wirst es nicht glauben – das Ziel ist etwa Null-Sechs-Null Seemeilen entfernt auf etwa Zwei-Drei-Null Grad. Es ist ein Kubaner.“
„Kubaner? Was zum Henker macht ein Kubaner hier?“
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Rotte 7369 – VMA-513 Flying Nightmares – 30. August 1975 (Nord 62° 37' 28'' West 0° 01' 12'' 08:08 Zulu)
„Verdammte Hacke - Rottenführer 7369 für Noah Basis – Noah Basis – Ziel #37 hat jetzt aktive Radar-Emissionen - Rottenführer 7369 Ende.“
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Luftraumüberwachungsradar Sørreisa (NADGE) – 30. August 1975 (Nord 69° 03' 22'' Ost 17° 59' 07'' 08:08 Zulu)
Radaroperator Torge Sveinsson stellte erfreut fest, dass die Russen mit ihrem Tiefflug keinen großen Erfolg hatten. Die Berghänge ließen einen sauberen tiefen Anflug auf das Nordkap nicht zu und so tauchte ein Kontakt nach dem anderen wieder auf dem Radarschirm auf.
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Luftwaffenstützpunkt Bodø – 30. August 1975 (Nord 67° 16' 09'' Ost 14° 19' 28'' 08:08 Zulu)
Oberst Egil Nilsen stand gelangweilt auf dem Flugfeld von Bodø. Es war reiner Zufall, dass er aus Banak herausgekommen war. Nach den Ereignissen vom 20. August, war der Stützpunkt nur bedingt Gefechtsbereit. Noch immer waren die Schnellboot-Geschwader Vor-Ort und er besprach sich an Bord der HNoMS Arg mit den Kommandanten wie einer neuerlichen amphibischen Landung begegnet werden sollte, als die ersten Explosionen vom Flugplatz herüber dröhnten. Als dann die ersten Fallschirme zu sehen war, entschied das Oberkommando blitzschnell. Oberst Nilsen sollte sich von den Schnellbooten evakuieren lassen. Die Marine setzte ihn auf Andøya ab, von wo aus er nach Bodø geflogen wurde. Hier saß er nun und hatte nichts zu tun.
Eine einzige F-5 hatte es aus Banak herausgeschafft, wurde dabei aber beschädigt und stand jetzt abseits der Startbahn neben einem der Flugzeugbunker. Ein trauriges Bild. Noch hatte man ihm nicht gesagt was er hier tun sollte, also schaute er zu wie die Bodenmannschafften auf dem Vorfeld herumwuselten und weitere F-104 für den Start vorbereitet wurden. Leider hatte er für diesen Flugzeugtyp keine Zulassung, sonst hätte er sich als Pilot angeboten, aber so konnte er sich nicht mal auf diese Weiße nützlich machen.
Er musste das ändern, er musste etwas tun!
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Bild 116: Blick auf den Flughafen Bodø von Seeseite aus – Dezember 2016
Quelle: Bigfish
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 06' 33'' West 0° 51' 04'' 08:08 Zulu)
„Admiral wir haben jetzt präzisere Informationen über den Kontakt bei Island.“
„Lassen Sie hören Commander.“
„Das Flugprofil spricht für einen Langstreckenseeaufklärer. Sein Kurs bringt ihn deutlich südwestlich von uns, wenn er diesen Kurs beibehalten sollte.“
„Er kommt nicht direkt auf uns zu?“
„Nein Admiral, das tut er nicht.“
„Welche Reichweite hat das Radar von diesem Kontakt?“
„Wir wissen noch nicht um welchen Typ Aufklärer es sich handelt. Da aber keines der in der Luft befindlichen Flugzeuge derzeit Emissionen aus dieser Richtung feststellt, hat er entweder sein Radar nicht eingeschaltet oder es ist nur ein Kurzstreckenradar. Wäre es ein aktives Langstreckenradar müssten wir davon bereits die Strahlung auffangen, obwohl wir für den Kontakt noch nicht in Ortungsreichweite wären Sir.“
„Wann wird es zum Problem?“
„In etwa dreißig bis sechzig Minuten Sir.“
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892 Naval Air Squadron Flight #3 – 30. August 1975 (Nord 63° 15' 12'' Ost 1° 16' 54'' 08:09 Zulu)
Flight Lieutenant William J Alexander war mit seiner F-4K Phantom II immer noch im Steigflug und mittlerweile auf fast 7000 Meter Flughöhe angelangt. Sein Flügelmann hatte zwischenzeitlich zu ihm aufgeschlossen und beide bildeten jetzt Rotte 7367 auf Langstrecken Luftabwehr Patrouille.
Hier oben über den Wolken gab es eine wunderbare Sicht und es fühlte sich fast schön an in diesem Moment hier zu sein, als ein Signalgeber Lieutenant Alexander auf den Boden der Realität zurückholte.
„Was ist das Dave?“ fragte er über die Bordsprechanlage seinen Waffensystemoffizier.“
„Der Radar Warner hat etwas erfasst – Richtung ist Null-Sechs-Eins etwa Eins-Eins-Acht Seemeilen Entfernt. Von der Signatur her passt das zu einem Navigationsradar eines Schiffes.“
„Gut – gib es weiter an die Ark – wenn das ein Schiff ist, ist es nichts für uns.“
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Rotte 7370 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 62° 54' 40'' West 0° 09' 05'' 08:10 Zulu)
Rottenführer Lieutenant Peter Walters wusste, dass er und sein Flügelmann schon viel früher in den Sinkflug hätten gehen müssen, aber hier oben waren die Flugbedingungen bedeutend besser. Jetzt aber mussten sie runter gehen, da die maximale Abschusshöhe ihrer Seezielraketen nur knapp über 3000 Meter lag und der Befehl gerade bestätigt worden war. Tatsächlich sollten sie ein ziviles Frachtschiff eines Landes versenken, mit dem sie sich nicht im Krieg befanden.
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Rotte 7370 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 62° 44' 19'' West 0° 39' 12'' 08:12 Zulu)
„Schusslösung ist gut, das Zielsystem ist aufgeschaltet – Rakete klar zum Abschuss.“
„Ced – ist dir klar was wir hier gerade machen?“
„Befehle befolgen Peter!“
„Schöne Befehle.“
„Das ist jetzt was anderes als ein Manöver, aber alle Soldaten wissen doch, dass jederzeit ein Krieg ausbrechen kann.“
„Krieg ja, aber Zivilisten?“
„In jedem Krieg gibt es unschuldige Opfer, komisch das du gerade jetzt damit anfängst.“
„Ist einfach so ein merkwürdiges Gefühl!“
„Und jetzt?“
„Was schon! - Rottenführer 7370 an Noah Basis – RIFLE ist unterwegs.“
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Nach dem Auslösen der ersten Rakete drehte Rotte 7370 nach Süden ab. Die AJ.168 Martel war eine vergleichsweiße langsame, dafür aber große und schwere Rakete.
Ursprünglich unter der Bezeichnung AJ.37 Martel in Dienst gestellt war dieser Typ eine Anti-Radar-Rakete. Da die AJ.37 eine ernsthafte Schwäche aufwies – durch abschalten oder ändern der Frequenz des angezielten Radars verlor die AJ.37 ihre Zielerfassung, wurde das System mit einem TV-Kamera-Sensor ergänzt und als AJ.168 in den Bestand aufgenommen.
Mit ihrem TV-Sensor entsprach die Rakete eher einer klassischen Luft-Boden oder Seeziel-Rakete anstatt einer Anti-Radar-Rakete und wurde auch dementsprechend benutzt. Durch die optische Zielerfassung war es nicht länger nötig auf aktives Feind-Radar angewiesen zu.
Heute jedoch war es nicht ganz einfach, da die Sichtbedingungen alles andere als gut waren.
http://up.picr.de/30010740hm.jpg
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Bild 117: AJ.168 Martel TV gelenkte Luft-Boden-Rakete
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Martel_TV-Guided_Missile_-_Elvington_-_BB.jpg
Autor: Brian Burnell (http://nuclear-weapons.info/)
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331. Skvadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 69° 08' 14'' Ost 20° 00' 23'' 08:13 Zulu)
Løytnant Halvor Johanson prüfte die Treibstoffanzeige. Es war Zeit den Nachbrenner auszuschalten, sonst würde ihm in wenigen Minuten der Treibstoff ausgehen. Zwanzig Ziele waren derzeit ausgemacht und es war nicht einfach auszuwählen, welches er als erstes aufs Korn nehmen würde. Neben ihm flog sein Flügelmann, aber nachdem das Flugprofil sämtlicher Kontakte ergeben hatte, dass es sich allesamt um Bomber handeln musste, wurden die Rotten aufgelöst und allen sechs Abfangjägern der 331. Skvadron die freie Jagd genehmigt. Somit konnten in viel kürzerer Zeit mehr Ziele angegriffen werden, als wenn immer zwei Jäger gemeinsam ein Ziel aufs Korn nahmen. Und Zeit war der entscheidende Faktor. Alle waren sicher, dass diese Russen Langstrecken-Marschflugkörper geladen hatten und somit bereits in Reichweite der ersten norwegischen Ziele waren. Das noch keine Raketen abgefeuert wurden, konnte nur daran liegen, dass es noch nicht die Stützpunkte waren die man angreifen wollte.
Die Rechnung des Befehlshabers war dabei ganz einfach. Solange die Bomber ihren Kurs halten, besteht noch keine Gefahr. Sollte aber ein Bomber abdrehen, konnte das nur bedeuten dass er sich seiner Waffenlast entledigt hatte und Heim flog. Eine bessere Methode stand nicht zur Verfügung, denn die Raketen waren zu klein um auf große Distanz vom Luftraumüberwachungsradar erfasst zu werden.
Entsprechend sollten sich die Piloten der 331. Skvadron um alle Bomber kümmern, die einen Zielanflug flogen und alles was bereits kehrt machte in Ruhe lassen oder erst dann angreifen, wenn es keine anderen Ziele mehr gab.
Eines verstand aber Niemand – warum nur kamen die Bomber ohne Jagdschutz? Sicher die russischen Jäger waren nicht für große Reichweiten bekannt, aber so dicht an russischen Stützpunkten war das trotzdem nicht nachvollziehbar. Zumindest hier oben ganz im Norden könnten die Jäger den Bombern wirksam helfen und den Durchbruch ermöglichen. So aber konnten sich die Starfighter wie ein Rudel ausgehungerter Wölfe auf ihre Opfer stürzen ohne große Gefahren eingehen zu müssen.
http://up.picr.de/30010916go.jpg
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Rotte 7370 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 62° 40' 18'' West 0° 38' 16'' 08:13 Zulu)
Die AJ.168 Martel hatte einen Nachteil, der gleichzeitig ein Vorteil war. Von der AJ.37-Variante konnte die Blackburn Buccaneer vier Raketen an Bord nehmen, von der AJ.168-Variante deren nur drei Stück. Der vierte Platz war dem zum TV-System dazugehörendem Datalink-Pod vorbehalten. Über den Datalink-Pod war die Rakete bis zum Schluss mit dem Flugzeug verbunden und auf den Kontrollmonitoren im Flugzeug war das TV-Bild der Kamera in der Rakete zu sehen.
Damit konnte der Observer nicht nur akzeptable Bilder des Zielobjekts aufnehmen und genau erkennen, wo die Rakete einschlagen würde, sondern auch steuernd eingreifen.
Jetzt konnte Observer Lieutenant Cedrick A. Devine sehen wir die Rakete ihr Ziel schräg auf die Steuerbordseite zufliegend ansteuerte. Er wusste was dies bedeuten konnte…
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http://up.picr.de/30011996wn.jpeg
Bild 118: Trägergestütztes Kampfflugzeug Blackburn Buccaneer
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Buccaneer_S2B_Mildenhall_1988.jpeg
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Beide Buccaneers von Rotte 7370 flogen jetzt längsseits zur Che Guevara und warteten auf den Einschlag. Das Schiff selbst war durch den starken Regen nicht zu erkennen, aber die Explosion würde man sicher mitbekommen. Das TV Bild könnte zwar auch besser sein, aber es reichte um zu erkennen was vor sich ging. Ein Vorteil hatte das schlechte Wetter, auf dem Frachter hatte man keine Chance den Anflug der Rakete mit zu verfolgen. Erst ganz zum Schluss würde man auf dem Frachter den Feuerschweif sehen können, wenn zufällig jemand in die richtige Richtung schauen sollte. Der Einschlag würde also völlig überraschend kommen.
http://up.picr.de/30012048pt.jpg
http://up.picr.de/30012122qx.jpg
30.08.1975 08:13:38 - [Cuba] Contact: VAMPIRE #279 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Che Guevara [Sensor: Mk1 Eyeball] at 0,6 nm)
30.08.1975 08:13:38 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #279 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Che Guevara [Sensor: Mk1 Eyeball] at 0,6 nm)
30.08.1975 08:13:40 - Weapon: AJ.168 Martel #7381 has impacted Che Guevara.
30.08.1975 08:13:40 - 100% penetration achieved
30.08.1975 08:13:40 - [Cuba] Che Guevara has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 08:13:40 - [Soviet Union] Che Guevara has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 08:13:40 - [Cuba] Che Guevara damage report: Diesels has been destroyed!
30.08.1975 08:13:40 - [Soviet Union] Che Guevara damage report: Diesels has been destroyed!
30.08.1975 08:13:40 - [Cuba] Che Guevara damage report: Diesels has suffered additional damage!
30.08.1975 08:13:40 - [Soviet Union] Che Guevara damage report: Diesels has suffered additional damage!
30.08.1975 08:13:40 - [Cuba] Che Guevara damage report: UHF/VHF Radio [Secure] has been destroyed!
30.08.1975 08:13:40 - [Soviet Union] Che Guevara damage report: UHF/VHF Radio [Secure] has been destroyed!
30.08.1975 08:13:40 - [Cuba] Che Guevara damage report: UHF/VHF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 08:13:40 - [Soviet Union] Che Guevara damage report: UHF/VHF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 08:13:40 - [Cuba] Che Guevara has minor flooding.
30.08.1975 08:13:40 - [Soviet Union] Che Guevara has minor flooding.
30.08.1975 08:13:40 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #279 has been lost.
30.08.1975 08:13:40 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #279 has been lost.
Anmerkung: Hier sieht man sehr schön, dass alles was die Seite [Cuba] sieht auch direkt von der Seite [Soviet Union] gesehen wird. Die Beziehung zwischen den beiden Seiten steht auf "Friendly". Real müsste der Frachter dazu natürlich funken, aber Wir haben das schon oft gesagt, so arbeitet das Spiel nicht. Aus diesem Grund muss der Frachter weg!
Was auch zu sehen ist: Die Zeit von der Entdeckung der Rakete bis zum Treffer hat gerade mal zwei Sekunden betragen!
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Rotte 7370 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 62° 38' 59'' West 0° 40' 18'' 08:13 Zulu)
„Rottenführer 7370 für Noah Basis – TREFFER!“
Flight Lieutenant Peter Walters konnte am Schnaufen seines Oberservs aber bereits erkennen, dass etwas nicht stimmte.
„Was ist los?“
Lieutenant Cedrick A. Devine antwortete prompt:
„Schlechter Aufschlagwinkel, die Rakete hat sicher nur oberflächliche Schäden verursacht und auf dem Radar ist das Ziel noch wunderbar zu erkennen.“
„Verstanden – klarmachen für zweiten Raketen-Abschuss.“
http://up.picr.de/30012275yz.jpg
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„Rottenführer 7370 an Noah Basis – RIFLE ist unterwegs.“
Mittlerweile war Walters mit seinem Bomber so nahe an den Frachter herangekommen, dass er durch den Regen einen leichten Feuerschein erkennen konnte.
http://up.picr.de/30012320iy.jpg
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331. Skvadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 69° 17' 37'' Ost 20° 31' 11'' 08:14 Zulu)
Løytnant Halvor Johanson nahm endlich die Schubkraft zurück. Für den Endanflug konnte er den Nachbrenner nicht gebrauchen. Was ihn vielmehr ärgerte, sein anvisiertes Ziel schien den anfliegenden Jäger bemerkt zu haben und drehte Richtung Flugverbotszone ab.
„Lion #5 für pack leader – Lion #5 für pack leader – pack leader bitte kommen.“
„Lion #5 hier ist pack leader – was können wir für Sie tun?“
„Pack leader – hier Lion #5 – BOGEY #39 fliegt jetzt in Richtung Finnland – ich wiederhole – BOGEY #39 hält Kurs auf Flugverbotszone Finnland.“
„Verstanden Lion #5 – wir klären das.“
http://up.picr.de/30012768eb.jpg
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#101 NI#
H34DHUN73R
06.08.17, 23:34
Sehr schönes Update, werter Bigfish :)
Kühne Maßnahme, ein neutrales Schiff anzugreifen, aber Krieg ist halt die Hölle :)
Besser, als mit der Laus im Pelz weiter zu fahren.
Leider habt Ihr die Aufklärung über die seltsamen Flugbewegungen im Norden ja als Cliff-Hanger verwendet - wir glauben ja immer noch an ein Ablenkungsmanöver.
Dann würde jeden Moment die Hölle über die Flotte hereinbrechen ...
Wirkt sich die Versenkung des Kubaners irgendwie auf euch aus außer dass er für die Sowjets nicht mehr aufklären kann?
Werter H34DHUN73R,
Werter Azrael,
nein es hat keinerlei Auswirkung. Es gab kein Event, das Punkte abzieht oder so was.
Mit dem neuen Chains of War DLC kommen neue Funktionen mit ins Spiel, dann hätten wir das anders machen können. Dann hätten wir von der HMS Bulwark ein oder zwei Hubschrauber mit einem SAS-Team zum Frachter geflogen und das Schiff schlicht gekapert...
Mit dem neuen DLC sind solche Kommando-Operationen wohl möglich :D
H34DHUN73R
07.08.17, 23:29
Oh, dann gibt es Prisengeld, sehr schön :)
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
Rotte 7370 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 62° 54' 40'' West 0° 09' 05'' 08:14 Zulu)
Wieder sah Observer Lieutenant Cedrick A. Devine auf die TV-Monitore und diesmal war er zufrieden. Alles sah nach einem direkten Breitenseitentreffer aus. Besser jedoch war, dass der Frachter eindeutig eine leichte Schlagseite aufwies, die erste Rakete musste also doch bereits einen erheblichen Wirkungstreffer erzielt haben.
http://up.picr.de/30020249pk.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 69° 22' 29'' Ost 20° 36' 33'' 08:14 Zulu)
„Lion #6 für Lion Rudel - Lion #6 für Lion Rudel – ich schnappe mir die Bastarde im Zentrum.“
http://up.picr.de/30020273bh.jpg
+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
Rotte 7370 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 62° 36' 24'' West 0° 49' 09'' 08:14 Zulu)
„Das sieht gu… - Scheiße! – Rottenführer 7370 für Noah Basis – Waffe ist nicht explodiert – ich wiederhole KEIN Treffer.“
…
„Drecksding - Delivery Boy #6 diesmal feuern wir zusammen, bereithalten für Ripple.“
„Delivery Boy #5 hier Delivery Boy #6 – Verstanden – Ende.“
http://up.picr.de/30020751qs.jpg
http://up.picr.de/30020769xx.jpg
+ + +
http://up.picr.de/30020779sz.jpg
+ + +
„Delivery Boy #6 – Feuer frei!“
„Delivery Boy #5 – RIFLE ist raus…“
http://up.picr.de/30020794lz.jpg
http://up.picr.de/30020796kf.jpg
+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #9 – 30. August 1975 (Nord 69° 05' 29'' Ost 19° 56' 39'' 08:15 Zulu)
„Sørreisa habe ich sie richtig verstanden – NEUNUDNZWANZIG?“
„Bestätigt Lion #9 – es sind jetzt 29 einfliegende Luftziele.“
„Pack leader hier Lion #9 verlasse Warteposition und greife mit ein.“
„Lion #9 hier pack leader – Verstanden – Gute Jagd – pack leader Ende.“
http://up.picr.de/30020849fo.jpg
+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
Rotte 7370 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 62° 36' 12'' West 0° 55' 29'' 08:15 Zulu)
„Delivery Boy #5 hier Delivery Boy #6 – schöner Anflug sieht gut aus.“
„Bestätigt Delivery Boy #6 – bei uns auch.“
http://up.picr.de/30020900zf.jpg
http://up.picr.de/30020919en.jpg
„Rottenführer 7370 für Noah Basis – Rottenführer 7370 für Noah Basis – VOLLTREFFER!“
http://up.picr.de/30020944jy.jpg
„Delivery Boy #6 für Noah Basis – Ziel sinkt – ich wiederhole Ziel #37 sinkt. Wir können über über die Raketenkamera sehen, dass der Frachter mittschiffs auseinandergebrochen ist. Delivery Boy #6 Ende.“
„Delivery Boy #6 für Noah Basis - Treffer – Dritte Rakete hat Ziel getroffen Noah Basis - Delivery Boy #6 Ende.“
http://up.picr.de/30020997us.jpg
30.08.1975 08:15:14 - Weapon: AJ.168 Martel #7385 has impacted Che Guevara.
30.08.1975 08:15:14 - 100% penetration achieved
30.08.1975 08:15:14 - [Cuba] Che Guevara has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 08:15:14 - [Soviet Union] Che Guevara has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 08:15:14 - [Cuba] Che Guevara is sinking!!!
30.08.1975 08:15:14 - [Soviet Union] Che Guevara is sinking!!!
30.08.1975 08:15:14 - [Cuba] Che Guevara damage report: Diesels has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 08:15:14 - [Soviet Union] Che Guevara damage report: Diesels has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 08:15:14 - [Cuba] Che Guevara damage report: Diesels has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 08:15:14 - [Soviet Union] Che Guevara damage report: Diesels has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 08:15:14 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #281 has been lost.
30.08.1975 08:15:14 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #281 has been lost.
30.08.1975 08:15:14 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #282 has been lost.
30.08.1975 08:15:14 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #282 has been lost.
30.08.1975 08:15:16 - Weapon: AJ.168 Martel #7386 has impacted Che Guevara.
30.08.1975 08:15:16 - 100% penetration achieved
30.08.1975 08:15:16 - [Cuba] Che Guevara has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 08:15:16 - [Soviet Union] Che Guevara has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 08:15:16 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #282 has been lost.
30.08.1975 08:15:16 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #282 has been lost.
30.08.1975 08:15:16 - [NATO] Contact Che Guevara has been lost.
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http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 07' 47'' West 0° 53' 07'' 08:15 Zulu)
„Wie erklären wir das Admiral?“
„Wir? Wieso wir? Sind doch für die Kubaner ganz offensichtlich vor dem Angriff amerikanische Harrier über das Schiff hinweg geflogen. Was soll denn die Royal Navy damit zu tun haben Commander?“
„Genau – verdammte Yankees – soll sich doch deren State Department drum kümmern.“‘
Aus einer Ecke der Gefechtezentrale hallte ein vernehmliches aber leises Kichern.
„Seemann – benötigen Sie Hilfe?“
„Entschuldigung Sir – Admiral Cassidi Sir – ich bin mir nicht sicher ob die Yankees und Kubaner unsere Art von Humor verstehen Sir.“
„Humor? Hat hier jemand was von Humor gesagt?“
„Also Admiral – was jetzt?“
„Jetzt melden Sie an Northwood, dass wir versehentlich einen Frachter mit einem Spionageschiff verwechselt und versenkt haben und fragen nach, wann die Vereinten Nationen endlich gedenken hier eine offizielle Kriegszone zu erklären, damit hier endlich jegliche zivile Schifffahrt unterbunden wird.
„Aye aye Sir.“
„Und jetzt Commander – 29 Bomber?“
„Wir bringen in die Luft was geht. Warten wir ab was die Starfighter erreichen. In der Zwischenzeit bringen wir einige unserer Phantoms näher nach Norden, sodass diese im Zweifel eingreifen können, wenn die Starfighter überfordert sind.“
„Nicht schon jetzt angreifen?“
„Sir – wenn ich der Russe wäre, würde ich genau das versuchen zu erreichen.“
„Sie glauben also an einen Angriff von der Seeseite aus?“
„Ja Admiral, das ist das einzige was Sinn ergibt. Wenn die wirklich direkt über Land einfliegen, gibt es ja nicht nur die Norwegischen Jäger sondern auch zahlreiche Flugabwehrstellungen. Das Risiko dabei mehr Bomber als nötig zu verlieren ist einfach zu groß.“
„Immer vorausgesetzt, die Russen wissen wo wir sind.“
„Ja Sir – wollen Sie das Risiko eingehen?“
„Im Moment nicht – Jäger gegen ungeschützte Bomber? Sie haben Recht, wir warten ab was die Norweger daraus machen.“
http://up.picr.de/30021807fm.jpg
„Wie sieht es sonst aus da draußen?“
„Der vermeintliche Aufklärer bei Island hat abgedreht Sir.“
„Tatsächlich?“
„Ja Admiral. Des Weiteren haben Wir drei unbekannte Überwasserkontakte. Nach den Bewegungen zu Urteilen vermutlich alles Fischtrawler, keines stellt eine akute Gefahr dar. Nur in Nord-Norwegen sieht es hässlich aus Sir.“
http://up.picr.de/30021857jm.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 69° 18' 42'' Ost 20° 59' 05'' 08:15 Zulu)
„Lion #5 für Pack leader – was auch immer sie getan haben, es hat funktioniert. Der Russe hat jetzt nach Norden gedreht.“
„Pack leader für Lion #5 – Danke – die Finnen haben einfach mal alle Zielsuchradare an der Grenze hochgefahren – wir denken die Russen haben die Warnung verstanden und werden nicht versuchen über Finnland und Schweden einzufliegen.“
„Verstanden pack leader – Lion #5 Ende.“
http://up.picr.de/30021910dg.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 69° 30' 08'' Ost 20° 57' 02'' 08:15 Zulu)
„Lion #6 für pack leader – BOGEY #46 und #48 sind mittlere Bomber – wiederhole Ziele sind mittlere Bomber keine Langstreckenbomber. Dafür sind sie zu klein.“
„Pack leader für Lion #6 haben Sie eine exakte Identifizierung Lion #6?“
„Negativ pack leader – geben Sie mir noch ein paar Sekunden pack leader – Lion #6 Ende.“
http://up.picr.de/30021971me.jpg
http://up.picr.de/30021972os.jpg
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„Pack leader – BOGEY #48 ist Typ Suchoi Su-17 Fitter – ich wiederhole Ziel ist ein Typ Fitter.“
„Lion #6 – Danke – holen Sie den Kerl vom Himmel Lion #6 – pack leader Ende.“
http://up.picr.de/30021990jy.jpg
http://up.picr.de/30021991ln.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 69° 19' 42'' Ost 21° 19' 42'' 08:15 Zulu)
Løytnant Halvor Johanson grinste zufrieden.
„So ist Recht du Trottel – einen größeren Gefallen hättest du mir gar nicht machen können – auf zeig mir deinen fetten Arsch.“
Die F-104 der 331. Skvadron Flight #5 war mit Hitze suchenden AIM-9 Sidewinder Raketen bestückt, was es erforderlich machte ein Ziel genau von Hinten anzugreifen um direkt auf die größte Hitzequelle - die Triebwerke - zielen zu können. Das Ziel von Flight #5 hatte genau eben einen Bogen geflogen um zu flüchten.
„Lion #5 – FOX TWO!“
Mit einem Zischen löste sich die erste Luft-Luft-Rakete des Tages und schoss auf das Ziel zu.
http://up.picr.de/30022050jd.jpg
http://up.picr.de/30022062js.jpg
http://up.picr.de/30022204lh.jpg
Bild 119: Infrarot gelenkte Luft-Luft-Rakete Typ AIM-9 Sidewinder
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:AIM_9L_Sidewinder_p1220802.jpg
Autor: https://commons.wikimedia.org/wiki/User:David.Monniaux
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 69° 31' 22'' Ost 20° 53' 03'' 08:15 Zulu)
„Lion #6 – FOX TWO!“
http://up.picr.de/30022256ax.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 15' 51'' Ost 20° 37' 05'' 08:15 Zulu)
„Pack leader für Lion #8 – pack leader für Lion #8 – DELOUSE.“
„Lion #8 für pack leader - COMMIT.“
http://up.picr.de/30022324dm.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #10 – 30. August 1975 (Nord 69° 28' 48'' Ost 20° 41' 60'' 08:15 Zulu)
„Lion #6 für Lion #10 – BREAK RIGHT – BREAK RIGHT.“
„Lion #10 – ROGER.“
http://up.picr.de/30022398xo.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 69° 20' 08'' Ost 21° 08' 57'' 08:15 Zulu)
http://up.picr.de/30022410qk.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 69° 22' 12'' Ost 20° 47' 48'' 08:15 Zulu)
„Lion #7 – TALLY – TALLY“
http://up.picr.de/30022501ly.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 69° 20' 08'' Ost 21° 09' 21'' 08:15 Zulu)
„Lion #5 – MISS MISS“
http://up.picr.de/30022693yr.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 69° 30' 55'' Ost 20° 48' 01'' 08:15 Zulu)
„Lion #6 – SPLASHED #48“
http://up.picr.de/30022758ey.jpg
30.08.1975 08:15:59 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7392 is attacking Su-17M Fitter C with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (580 kts): 70%. Su-17M Fitter C has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 2,5. Agility adjusted for proficiency (Regular): 2. Aircraft has a weight fraction of 0,26 - Agility adjusted to 1,69. Agility adjusted for tail-on impact effect: 0,8. Final agility modifier: -8%. Final PH: 62%. Result: 36 - HIT
30.08.1975 08:15:59 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2560 has been lost.
30.08.1975 08:15:59 - [Cuba] Contact MISSILE #2560 has been lost.
30.08.1975 08:15:59 - [Soviet Union] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:15:59 - [Cuba] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:15:59 - [NATO] Contact Su-17M Fitter C #48 has been lost.
+ + +
#102 NI#
Da warens nur noch 28!
Was haben die ganzen Codewörter denn zu bedeuten? Zwischenzeitlich (wahrscheinlich wegen dem Capslock), hatte ich den Eindruck, als ob da fast ein eigener Jäger von der Sidewinder anvisiert worden wäre?
Werter Azrael,
ja Lion #10 der (KI)-Dussel fliegt ja direkt in den Kurs von Lion #6 und seiner Rakete rein. Deswegen hatte Lion #6 auch verlangt er solle nach rechts Ausweichen. Was er aber nicht getan hat. Wie man am letzten Bild sieht, ballert er sogar noch mit der Kanone auf den Bomber wo just gerade die Rakete getroffen hat.
Zu den Brevity Codes siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Brevity_Code oder hier: http://www.dtic.mil/dtic/tr/fulltext/u2/a404426.pdf
Diese werden jedes Jahr angepasst. Ihr findet also auch schnell neuere oder ältere PDFs
Mit die bekanntesten Brevity Codes haben eine eigene Seite: https://en.wikipedia.org/wiki/Fox_(code_word)
Edit: Was Uns wundert - oder Wir sind Blind - Da sind keine Codewörter für Fehlschüsse, Versager und so Sachen und auch für Treffer ist es witzig, dass nicht Hit für einen Treffer steht sondern Splash. Hit wird benutzt, wenn man eine Radarerfassung hat - cool!
Edit 2: Und eines Bedenken: Der bisherige Luftkampf fand innerhalb von ca. 30 Sekunden statt! - Wir denken das Benutzen der Code-Wörter passt am Besten um diese Dramatik darzustellen - ausschweifende Texte werden dem nicht gerecht - hier geht es um Sekunden!
H34DHUN73R
08.08.17, 23:25
hmm, wenig Zeit, um im Wörterbuch zu blättern - da bleiben Wir lieber auf Unserem U-Boot, da geht es altersgerecht gemächlicher zu.
Jetpilot ist was für Youngsters ;)
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 69° 23' 22'' Ost 20° 50' 12'' 08:16 Zulu)
Løytnant Erlend Rasmussen jagte auf sein ausgewähltes Ziel zu, war aber zu schnell und hatte noch dazu einen ungünstigen Anflugwinkel. Aus dieser Position konnte er keine Rakete abfeuern.
http://up.picr.de/30031317uf.jpg
http://up.picr.de/30031432fh.jpg
+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 07' 56'' West 0° 53' 42'' 08:16 Zulu)
„Admiral – hier ist etwas komisch Sir.“
„Commander?“
„Die neuesten Kontakt Plots – hier sehen Sie Sir.“
„Der hat gewendet?“
„Ja Sir und beschleunigt – das eigentliche Problem ist aber das er praktisch einen perfekten Kurs auf die HMS Glamorgan eingenommen hat Sir.“
„Wendet, Beschleunigt und hält direkt auf die Glamorgan zu?“
„Ja Sir!“
„Glauben Sie an drei Zufälle zur selben Zeit?“
„Nein Sir – aber der Kontakt ist viel zu weit weg um uns geortet zu haben. Und der vermutliche Aufklärer kann es auch nicht gewesen sein Sir.“
„Der Kubaner?“
„Nein Sir, wir sind absolut sicher, dass der Kubaner nicht gefunkt hat, geschweige denn dass er uns überhaupt gesehen hat.“
„Kann der Kubaner Sonar gehabt haben?“
„Sie meinen ein Spionageschiff Sir?“
„Ja genau das.“
„Ausschließen lässt es sich nicht, aber dann hätte er immer noch funken müssen Sir.“
„Was hat noch alles ein Sonar?“
„Sir – meinen Sie ein U-Boot Sir?“
„Ja was sonst?“
„Wäre denkbar, aber auch ein U-Boot müsste den Kontakt melden Sir.“
„Das sind mir zu viele könnte, müsste, falls und so weiter – lassen Sie im Umkreis der Glamorgan verstärkt nach U-Booten suchen Commander.“
„Aye Sir – wird erledigt Sir.“
„Gut – und ihre Bomber sollen sich den Kontakt einmal genauer ansehen…“
http://up.picr.de/30083363wd.jpg
http://up.picr.de/30083372ig.jpg
http://up.picr.de/30083394og.jpg
+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 69° 32' 11'' Ost 20° 58' 59'' 08:16 Zulu)
Løytnant Erlend Rasmussen riss den Knüppel herum, nahm den Schub von seinem Triebwerk und pfiff durch die Zähne: „Dann eben auf die klassische Methode.“ Er drückte gleichzeitig den Auslöser und den Knopf für den Funk:
„Lion #7 - Guns Guns Guns.“
„Lion #7 – SPLASHED #46“
http://up.picr.de/30083558rx.jpg
30.08.1975 08:16:06 - [NATO] Contact: Attack #46 has been classified as: Su-17M Fitter C - Determined as: Hostile (Classification by: 331 Sqn #7 (F-104G Starfighter) [Sensor: Mk1 Eyeball] at 0,8 nm)
30.08.1975 08:16:06 - [Soviet Union] Contact: Fighter #2553 was observed attacking a friendly unit and is now considered as hostile! (Reason: Weapon launch was spotted visually)
30.08.1975 08:16:06 - [Cuba] Contact: Fighter #2553 was observed attacking a friendly unit and is now considered as hostile! (Reason: Weapon launch was spotted visually)
30.08.1975 08:16:07 - Gun (20mm/85 M61A1 Vulcan Burst [100 rnds]) is attacking Su-17M Fitter C with a base-Ph of 70%. Base-Ph adjusted for distance: 60,4%. Su-17M Fitter C has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 2,5. Agility adjusted for proficiency (Regular): 2. Aircraft has a weight fraction of 0,26 - Agility adjusted to 1,69. Agility adjusted for forward-oblique impact effect: 1,2. Final agility modifier: -12%. Final Ph: 48%. Result: 25 - HIT
30.08.1975 08:16:07 - [Soviet Union] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:16:07 - [Cuba] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:16:07 - [NATO] Contact Su-17M Fitter C #46 has been lost.
+ + +
331. Skvadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 69° 21' 24'' Ost 21° 12' 09'' 08:16 Zulu)
„Lion #5 – COLD.“
Auch Løytnant Halvor Johanson war noch viel zu schnell, als er auf den Feind traff und jagte hinter dem Bomber vorbei. Sofort riss er den Knüppel herum und versuchte ein scharfe Wende, was mit einem Starfighter nahezu unmöglich war.
http://up.picr.de/30083746kk.jpg
+ + +
331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 17' 18'' Ost 20° 47' 45'' 08:16 Zulu)
„Lion #5 hier Lion #8 – bin dran an deinem Kontakt – lass das mit der scharfen Kurve, das wird nichts…“
„Lion #8 – hier Lion #5 – verstanden.“
http://up.picr.de/30083826zb.jpg
+ + +
331. Skvadron Flight #10 – 30. August 1975 (Nord 69° 33' 26'' Ost 20° 34' 27'' 08:16 Zulu)
„Pack Leader für Lion #10 – Pack leader – Feindbomber kommt tief rein – ich gehe runter und hole mir den Dreckskerl.“
http://up.picr.de/30083923rg.jpg
„Lion #10 – FOX TWO!“
http://up.picr.de/30083950lw.jpg
+ + +
331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 19' 01'' Ost 20° 59' 08'' 08:16 Zulu)
„Dieser Mistkerl – Lion #8: COLD.“
http://up.picr.de/30083983jp.jpg
+ + +
331. Skvadron Flight #10 – 30. August 1975 (Nord 69° 30' 57'' Ost 20° 24' 57'' 08:17 Zulu)
„Scheiße! – Lion #10: MISS.“
http://up.picr.de/30084075ar.jpg
30.08.1975 08:16:47 - [Soviet Union] Contact: Fighter #2554 has been classified as: F-104G Starfighter - Determined as: Hostile (Classification by: Su-17M Fitter C [Sensor: Mk1 Eyeball] at 0,6 nm)
30.08.1975 08:16:47 - [Cuba] Contact: Fighter #2554 has been classified as: F-104G Starfighter - Determined as: Hostile (Classification by: Su-17M Fitter C [Sensor: Mk1 Eyeball] at 0,6 nm)
30.08.1975 08:16:50 - [NATO] Contact: BOGEY #41 has been type-classified as: Attack (Classification by: 331 Sqn #5 [Sensor: Mk1 Eyeball] at 2,8 nm)
30.08.1975 08:16:56 - [NATO] Contact: Attack #41 has been classified as: Su-17M Fitter C - Determined as: Hostile (Classification by: 331 Sqn #5 (F-104G Starfighter) [Sensor: Mk1 Eyeball] at 1,7 nm)
30.08.1975 08:17:01 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7394 is attacking Su-17M Fitter C with a base PH of 75%. PH adjusted for distance: 69%. PH adjusted for actual target speed (580 kts): 64%. Su-17M Fitter C has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 2,5. Agility adjusted for proficiency (Regular): 2. Aircraft has a weight fraction of 0,25 - Agility adjusted to 1,7. Agility adjusted for tail-on impact effect: 0,9. Final agility modifier: -9%. Final PH: 55%. Result: 75 - MISS
30.08.1975 08:17:01 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2561 has been lost.
30.08.1975 08:17:01 - [Cuba] Contact MISSILE #2561 has been lost.
+ + +
331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 17' 39'' Ost 21° 00' 32'' 08:17 Zulu)
„Lion #8 – FOX TWO!“
http://up.picr.de/30084105oc.jpg
+ + +
331. Skvadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 69° 20' 48'' Ost 21° 25' 01'' 08:17 Zulu)
„Lion #5 – FOX TWO!“
http://up.picr.de/30084138be.jpg
„Du Bastard flieg ruhig in die Flugverbotszone, dass nutzt dir jetzt auch nichts mehr
http://up.picr.de/30084181ze.jpg
„Lion #5 – SPLASHED #41“
„Sørreisa für Lion #5 – Wunderbar aber geben Sie Obacht Løytnant – noch ein paar Sekunden und Sie sind in finnischem Luftraum – Abdrehen Lion #5 – Ich wiederhole – ABDREHEN.“
http://up.picr.de/30084273lz.jpg
30.08.1975 08:17:15 - [Soviet Union] New contact! Designated MISSILE #2562 - Detected by Su-17M Fitter C [Sensors: Mk1 Eyeball] at 50deg - 0,8nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 08:17:16 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7396 is attacking Su-17M Fitter C with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (86 kts): 75%. Su-17M Fitter C has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 2,5. Agility adjusted for proficiency (Regular): 2. Aircraft has a weight fraction of 0,32 - Agility adjusted to 1,62. Agility adjusted for forward-oblique impact effect: 1,1. Final agility modifier: -11%. Final PH: 64%. Result: 64 - HIT
30.08.1975 08:17:16 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2562 has been lost.
30.08.1975 08:17:16 - [Cuba] Contact MISSILE #2562 has been lost.
30.08.1975 08:17:16 - [Soviet Union] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:17:16 - [Cuba] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:17:16 - [NATO] Contact Su-17M Fitter C #41 has been lost.
+ + +
331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 69° 38' 27'' Ost 20° 53' 46'' 08:17 Zulu)
„Lion #6 – FOX TWO!“
http://up.picr.de/30084329em.jpg
+ + +
331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 69° 32' 01'' Ost 21° 22' 48'' 08:17 Zulu)
„Lion #7 – TALLY“
http://up.picr.de/30084363yw.jpg
+ + +
331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 16' 37'' Ost 20° 55' 01'' 08:17 Zulu)
„Lion #8 – MISS“
http://up.picr.de/30084374cb.jpg
+ + +
331. Skvadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 69° 19' 53'' Ost 21° 23' 19'' 08:17 Zulu)
„Lion #5 für Sørreisa – Sørreisa können Sie bestätigen, das zwei Kontakte südlich direkt auf Finnland zuhalten?“
„Sørreisa für Lion #5 – Bestätigt Lion #5 – Zwei BOGEYS südlich ihrer Position mit direktem Kurs Finnland.“
„Danke Sørreisa – versuche die Hunde vorher abzufangen – Lion #5 Ende.“
„Sørreisa für Lion #5 – Das langt nicht Lion #5 – Lassen Sie das die Finnen machen – Sørreisa Ende.“
http://up.picr.de/30084399uw.jpg
+ + +
331. Skvadron Flight #10 – 30. August 1975 (Nord 69° 29' 13'' Ost 20° 15' 43'' 08:17 Zulu)
„Sturzflug oder was? Nicht mit mir – Bleib da du Mistkerl…“
http://up.picr.de/30084477df.jpg
+ + +
331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 16' 32'' Ost 20° 54' 41'' 08:17 Zulu)
„Lion #8 – FOX TWO!“
http://up.picr.de/30084487sz.jpg
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331. Skvadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 69° 19' 58'' Ost 21° 23' 02'' 08:17 Zulu)
„Lion #5 – TALLY“
http://up.picr.de/30084521py.jpg
http://up.picr.de/30084529gq.jpg
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331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 69° 38' 08'' Ost 20° 49' 47'' 08:17 Zulu)
„Lion #6 – SPLASHED #53“
http://up.picr.de/30084569at.jpg
30.08.1975 08:17:28 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7397 is attacking Su-17M Fitter C with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (580 kts): 70%. Final PH: 70%. Result: 62 - HIT
30.08.1975 08:17:28 - [Soviet Union] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:17:28 - [Cuba] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:17:28 - [NATO] Contact Su-17M Fitter C #53 has been lost.
+ + +
331. Skvadron Flight #10 – 30. August 1975 (Nord 69° 29' 01'' Ost 20° 14' 59'' 08:17 Zulu)
„Scheiße – Lion #10 für Pack Leader – Ziel ist zu dicht – ich drehe eine Schleife und setze neu an.“
http://up.picr.de/30084572ec.jpg
+ + +
331. Skvadron Flight #9 – 30. August 1975 (Nord 69° 13' 33'' Ost 20° 29' 28'' 08:17 Zulu)
Løytnant Olav Løke jagte durch die Wolkendecke und hatte endlich etwas Sicht. Vor sich sah er wie ein feindlicher Jagdbomber versuchte sich vor einer anfliegenden Rakete zu retten.
„Wie im Lehrbuch“ flüsterte er vor sich hin und wartete auf den Einschlag, der nur noch Sekunden dauern konnte.
http://up.picr.de/30084645th.jpg
„Bumm – das war ein Volltreffer!“
Ein kurzes Blitzen zeugte von der Explosion des Gefechtskopfes der AIM-9 Sidewinder, danach zerbrach der feindliche SU-17 Fitter in mehrere Einzelteile, die brennend auf die Wolkendecke zustürzten. BOGEY #39 war Geschichte.“
http://up.picr.de/30084684ts.jpg
30.08.1975 08:17:41 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7398 is attacking Su-17M Fitter C with a base PH of 75%. PH adjusted for distance: 71%. PH adjusted for actual target speed (580 kts): 66%. Final PH: 66%. Result: 43 - HIT
30.08.1975 08:17:41 - [Soviet Union] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:17:41 - [Cuba] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:17:41 - [NATO] Contact Su-17M Fitter C #39 has been lost.
+ + +
#103 NI#
H34DHUN73R
14.08.17, 23:22
Da gehts ja ordentlich rund, werter Bigfish :)
Na schön, keine Cruise Missiles, sondern echte russische Maschinen - immerhin räumen Eure Jungs sauber auf :)
Ich bin ja mal gespannt, was mit den zwei Russen mit Kurs auf den finnischen Luftraum passieren wird :D
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 69° 34' 12'' Ost 21° 24' 09'' 08:17 Zulu)
Løytnant Erlend Rasmussen kurvte sich auf das anvisierte Ziel ein, das Summen des Zielerfassungs-Signalgebers wurde lauter und verschmolz zu einem kontinuierlichen hohen Pfeifen, dass regelrecht in den Ohren weh tat. Zischend löste sich die Sidewinder von der Halterungsschiene und schoss auf die Hitzequelle zu, die der Zielsuchkopf erfasst hatte.
„Lion #7 – FOX TWO!“
http://up.picr.de/30185046zx.jpg
http://up.picr.de/30185056ur.jpg
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331. Skvadron Flight #10 – 30. August 1975 (Nord 69° 28' 03'' Ost 20° 06' 45'' 08:17 Zulu)
BOGEY #40 hatte mit seinem Sturzflug Erfolg. Lion #10 näherte sich zu schnell und konnte den Sturzflug nicht mitgehen, er donnerte über das Ziel hinweg und musste eine Schleife drehen um wieder in Position zu gelangen. Dann aber reagierte Løytnant Björn Bjørnson besonnen, riss den Steuerknüppel komplett an sich heran, die F-104 vollführte einen Looping, den Bjørnson kurz vor dem Ende Abbrach und somit endlich im Sturzflug hinabjagte und das Ziel wieder vor sich auftauchen sah.
http://up.picr.de/30185114ex.jpg
http://up.picr.de/30185160pb.jpg
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331. Skvadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 69° 20' 38'' Ost 21° 19' 43'' 08:17 Zulu)
Løytnant Halvor Johanson stellte erfreut fest, dass dem russischen Bären der finnische Luftraum wohl zu heiß wurde und abdrehte. Er hatte keinen guten Winkel für die Raketen und wechselte mit dem Waffenauswahlschalter auf die Bordkanone und drückte ab. Die Granaten schlugen direkt hinter dem Cockpit des Bombers ein und teilten den Rumpf in zwei Hälften, die taumelnd abstürzten.
„Lion #5 – SPLASHED #42“
http://up.picr.de/30185276bm.jpg
http://up.picr.de/30185308po.jpg
30.08.1975 08:17:48 - Gun (20mm/85 M61A1 Vulcan Burst [100 rnds]) is attacking Su-17M Fitter C with a base-Ph of 70%. Base-Ph adjusted for distance: 56,9%. Su-17M Fitter C has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 2,5. Agility adjusted for proficiency (Regular): 2. Aircraft has a weight fraction of 0,32 - Agility adjusted to 1,62. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -16%. Final Ph: 41%. Result: 21 - HIT
30.08.1975 08:17:48 - [Soviet Union] 15th ODRAP #9 has no units left; dissolving...
30.08.1975 08:17:48 - [Soviet Union] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:17:48 - [Cuba] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:17:48 - [NATO] Contact Su-17M Fitter C #42 has been lost.
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331. Skvadron Flight #10 – 30. August 1975 (Nord 69° 26' 42'' Ost 20° 01' 44'' 08:17 Zulu)
Verärgert musste Løytnant Björn Bjørnson zugeben, dass sein Kontrahent kein Anfänger war. Der Pilot hatte seinen Jagdbomber sehr gut im Griff und flog ein Ausweichmanöver nach dem anderen. Es gelang einfach keine Zielerfassung. Weder mit den Raketen noch mit dem Geschütz kam Lion #10 zum Schuss auf seinen Widersacher.
http://up.picr.de/30185357xb.jpg
+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 08' 30'' West 0° 54' 05'' 08:17 Zulu)
Commander R. J. Northard hatte seine Station kurzzeitig verlassen um sich mit einem Verbindungsoffizier des Nachrichtendienstes zu unterhalten, der ihn zu sich gebeten hatte. Jetzt kam er zurück in die Gefechtszentrale der HMS Ark Royal und trat mit verfinsterter Mine an Rear Admiral Arthur Desmond Cassidi heran.
„Sir – Probleme!“
„Commander?“
„INTL geht davon aus, dass das Bomber-Regiment mit dem wir es hier zu tun haben mit dem neuen Typ Luft-Boden-Rakete ausgestattet ist, der seit etwa zwei Jahren den Streitkräften zugeführt wird.“
„AS-9?“
„Ja Admiral.“
„Was wissen wir über diese Raketen?“
„Nicht viel. Wir kennen etwa die Reichweite, weil wir Tests beobachten konnten und die Reichweite ist enorm. Sehen Sie hie Sir:“
http://up.picr.de/30186301ik.jpg
„Damit liegen die Stützpunkte im Norden bereits alle in Waffenreichweite?“
„Ja Sir.“
„Aber bislang sind diese Raketen nicht abgefeuert worden?“
„Ja Sir.“
„Also sind die Ziele der Russen noch nicht in deren Reichweite?“
„Das ist die Frage Admiral? Wir wissen nichts über den Sprengkopf der AS-9 Sir. Wenn es eine klassische Luft-Boden-Waffe ist, dann liegen mit den Luftwaffen-Basen Tromsø und Bardufoss zwei sehr wichtige Stützpunkte bereits deutlich innerhalb der Reichweite dieser Raketen Sir.“
„Wenn die Russen also nicht auf die Ausschaltung der Luftwaffen-Stützpunkte aus sind – und das wäre dann verdammt seltsam – worauf sind sie dann aus?“
„Unter der Voraussetzung, dass dieses Regiment tatsächlich mit diesem Typ Rakete bewaffnet ist Sir?“
„Natürlich – was sonst?“
„Dann sind wir das Ziel Sir.“
„Also haben die Russen unsere Position!“
„Woher Sir?“
„Was ist mit dem Überwasserkontakt, der plötzlich auch uns zuhält?“
„Die Bomber sind noch ein Stück weg Sir.“
„Wenn das ein feindliches Kriegsschiff ist Commander – woher weiß es dann so plötzlich wo es hin muss?“
„Also doch ein U-Boot?“
„Können die Russen mit ihren U-Booten kommunizieren, ohne dass wir es mitbekommen?“
„Nach meinem Wissen ist uns da nichts bekannt Admiral.“
„Verdammter Mist – Auch wenn die Norweger ihre Sache sehr gut machen – was da an Bombern angeflogen kommt ist ziemlich viel. Irgendwann geht unseren Jungs die Munition oder der Treibstoff aus Commander.“
„Wem sagen Sie das Admiral, aber wir haben nichts mehr, als das was bereits in der Luft ist Admiral.“
„Das ist das Schlimmste Commander – untätig herumsitzen und Abwarten was passiert.“
„Ja Sir, aber geht das nicht jedem kommandierendem Offizier so?“
„Ja Commander und es zerrt an den Nerven.“
http://up.picr.de/30186492qf.jpg
Bild 120: Jagdbomber Typ Suchoi Su-17M – NATO-Code: Fitter
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Su-17M.jpg
http://up.picr.de/30187228we.png
Bild 121: Luft-Boden-Rakete Typ Kh-28 - NATO-Code AS-9 Kyle
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dissembling_Kh-28_AS-9_Kyle.png
Admiral Cassidi hörte das Knacken im Lautsprecher. In der Gefechtszentrale lauschte man aufmerksam den Funkfrequenzen der Norweger und die Luftschlacht über Nord-Norwegen hatte nichts an ihrer Heftigkeit eingebüßt:
„Lion #7 – SPLASHED #22“
„Lion #7 – Zwei weitere BOGEYS voraus – greife an.“
http://up.picr.de/30186464xs.jpg
„Lion #10 – FOX TWO!“
http://up.picr.de/30186510qf.jpg
„Lion #6 – FOX TWO!“
http://up.picr.de/30186524yu.jpg
„Lion #10 – MISS“
http://up.picr.de/30186525pd.jpg
„Lion #10 – FOX TWO!“
„Lion #10 Lion #10 Lion #10 – VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE“
„Lion #10 Lion #10 Lion #10 – VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE“
http://up.picr.de/30187304rv.jpg
Admiral Cassidi drehte seinen Kopf und blickte auf den Lautsprecher, dann sah er zu Commander Northard:
„Nun Commander – dann werden wir jetzt wohl gleich erfahren worauf die Russen heute aus sind.“
„Das sieht wohl so aus Admiral.“
„Lion #7 – FOX TWO!“
http://up.picr.de/30186621yt.jpg
„Lion #6 – SPLASHED #54“
30.08.1975 08:18:31 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7402 is attacking Su-17M Fitter C with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (580 kts): 70%. Final PH: 70%. Result: 7 - HIT
30.08.1975 08:18:31 - [Soviet Union] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:18:31 - [Cuba] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:18:31 - [NATO] Contact Attack #54 has been lost.
„Lion #7 – FOX TWO!“
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„Da tobt die heftigste Luftschlacht über Europa seit dem zweiten Weltkrieg Admiral.“
„Sieht ganz danach Commander – haben wir eine Pfad-Analyse für die reinkommende Luft-Boden-Rakete?“
„Wird noch ausgewertet Admiral. Lion #10 konzentriert sich auf den Bomber, die Rakete kann er nicht Abfangen, aber Sørreisa hatte die Rakete praktisch zeitgleich mit der Sichtmeldung von Lion #10 auf dem Schirm. Sie benötigen einigen Sekunden um den Kurs der Rakete berechnen zu können und zu prüfen was alles auf deren Pfad liegt.“
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„Lion #7 an pack leader – Bekämpfe simultan zwei Ziele – Langsam geht mit dir Munition aus pack leader – könnte hier Hilfe gebrauchen.“
„Pack leader an Lion #7 Verstanden – Lion #5 ist im Anflug Lion #7.“
„Verstanden pack leader – Lion #7 Ende.“
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„Lion #7 – MISS“
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„Verdammt Commander – für meinen Geschmack hauen die Raketen ziemlich auf daneben.“
„Ja Admiral – das ist mir auch schon aufgefallen Sir. Im Vergleich zu den Raketen-Treffern haben wir viele Piloten die ihre Bordwaffe benutzen und damit Abschüsse erzielen.“
„Liegt das am Wetter?“
„Wenn es da oben genauso Schüttet wie hier Sir – dann sicherlich – aber die meisten Bomber kommen hoch rein und fliegen über der Regenfront. Wir müssen das Auswerten wenn wir die genauen Angaben der Piloten haben ob sie die Bomber über den Wolken mit ihren Raketen angegriffen haben oder darunter.
30.08.1975 08:18:34 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7405 is attacking Su-17M Fitter C with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (480 kts): 75%. Su-17M Fitter C has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 0,6. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,48. Aircraft has a weight fraction of 0,31 - Agility adjusted to 0,39. Agility adjusted for tail-on impact effect: 0,2. Final agility modifier: -2%. Final PH: 73%. Result: 90 – MISS
Hektisch sprang einer der Elektronik-Spezialisten von seinem Platz auf und stürmte auf die Offiziere zu. Fast rannte er in Commander Northard hinein und kam am Übersichtstisch zu stehen.
Admiral Cassidi ergriffe das Wort: „Ganz ruhig mein Junge – es nutzt Niemanden wenn wir uns hier über den Haufen rennen.“
„Admiral Sir – die Rakete…“
„Ja – was ist mit der Rakete?“
„Wir haben jetzt eine Pfad-Analyse Sir – die Rakete steuert direkt auf das Luftraumüberwachungsradar Sørreisa zu Admiral – Sir!“
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„Sørreisa?“
„Ja Sir – Admiral Sir – das Ziel ist Sørreisa – Sir.“
„Gut – Danke.“
„Aye Aye Sir.“
„Also darum geht es Admiral – die wollen unsere Radar-Stationen ausschalten.“
„Das macht Sinn Commander – wir würden doch ähnlich vorgehen – ist der Feind Blind kann er nicht mehr reagieren auf das was nachkommt.“
„Die meisten Radar-Stationen sind automatisiert, aber Sørreisa ist bemannt und dort ist das NADGE-Kontrollzentrum für ganz Nord-Norwegen – wenn die diesen Bunker knacken, verlieren wir mehr als nur eine Radar-Station.“
„Luftabwehr?“
„Nicht bei dieser Station Sir.“
„Wie viele AEW-Maschinen stehen in Lossiemouth Commander?“
„Verstehe Admiral – ja das müsste reichen Sir.“
„Gut Commander - sollten die Russen uns wirklich die Radar-Stationen wegnehmen, dann schicken Sie eine permanente AEW-Patrouille nach Nord-Norwegen. Dafür bräuchten die Jäger und so wie ich das im Moment sehe, haben die Russen hier keine Jäger im Einsatz Commander.“
„Ja Sir – die fehlenden Jäger sind nur wieder so eine Merkwürdigkeit von so vielen in diesem Krieg Sir.“
„Also los – Koordinieren Sie unsere Luftüberwachung neu– wir müssen immer noch mit einem Angriff aus der Flanke rechnen.“
„Aye Sir.“
„Lion #7 – SPLASHED #51“
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„Lion #10 – SPLASHED #40“
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30.08.1975 08:18:38 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7407 is attacking Su-17M Fitter C with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (480 kts): 75%. Su-17M Fitter C has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 0,6. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,48. Aircraft has a weight fraction of 0,31 - Agility adjusted to 0,39. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 0,3. Final agility modifier: -3%. Final PH: 72%. Result: 67 - HIT
30.08.1975 08:18:38 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2565 has been lost.
30.08.1975 08:18:38 - [Cuba] Contact MISSILE #2565 has been lost.
30.08.1975 08:18:38 - [Soviet Union] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:18:38 - [Cuba] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:18:38 - [NATO] Contact Su-17M Fitter C #51 has been lost.
30.08.1975 08:18:40 - [Soviet Union] New contact! Designated MISSILE #2566 - Detected by Su-17M Fitter C [Sensors: Mk1 Eyeball] at 60deg - 0,5nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 08:18:42 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7406 is attacking Su-17M Fitter C with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (564 kts): 70%. Su-17M Fitter C has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 2,5. Agility adjusted for proficiency (Regular): 2. Aircraft has a weight fraction of 0,13 - Agility adjusted to 1,84. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -18%. Final PH: 52%. Result: 1 - HIT
30.08.1975 08:18:42 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2566 has been lost.
30.08.1975 08:18:42 - [Cuba] Contact MISSILE #2566 has been lost.
30.08.1975 08:18:42 - [Soviet Union] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:18:42 - [Cuba] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:18:42 - [NATO] Contact Attack #40 has been lost.
„Lion #7 – FOX TWO!“
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„Lion #7 – SPLASHED #50“
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+ + +
#104 NI#
H34DHUN73R
27.08.17, 00:07
Was für eine Schlacht, werter Bigfish :)
Wir sind auf die Auswertung gespannt, wenn das erstmal gelaufen ist...
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 69° 29' 47'' Ost 21° 01' 41'' 08:19 Zulu)
Løytnant Erlend Rasmussen blickte auf die Status Anzeigen und ärgerte sich maßlos. Mehr als genug Ziele vorhanden, keine Jäger also konnte man die Bomber praktisch wie im Manöver vom Himmel holen, allerdings sah es mit der Munition mau aus. Er musste sich jetzt entscheiden: Mit der Bordkanone weiterkämpfen bis zum Schluss oder Heimfliegen und Aufmunitionieren?
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+ + +
331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 69° 35' 28'' Ost 20° 38' 59'' 08:19 Zulu)
„Lion #6 – FOX TWO!“
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„Komm schon, komm schon…“
„Lion #6 – SPLASHED #47“
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+ + +
331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 69° 25' 60'' Ost 20° 49' 25'' 08:19 Zulu)
„Lion #7 – WINCHESTER“
„Pack leader für Lion #7 – verstanden – kommen Sie zurück zur Basis.“
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+ + +
331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 19' 54'' Ost 21° 19' 15'' 08:19 Zulu)
„Mistkerl – warte ab dich krieg ich noch…“
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+ + +
331. Skvadron Flight #9 – 30. August 1975 (Nord 69° 19' 54'' Ost 21° 19' 15'' 08:19 Zulu)
Løytnant Olav Løke war endlich in Position um in den Kampf eingreifen zu können. Er war Schussbereit, aber just in diesem Moment stürzte sich der feindliche Bomber nach unten. Das war wohl die bevorzugte Taktik der Piloten dieses Bomber-Regiments um sich dem Abschuss zu entziehen. Da Lion #9 recht schnell Aufschloss konnte er den Sturzflug nur bedingt mitgehen.
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 08' 45'' West 0° 54' 38'' 08:20 Zulu)
Rear Admiral Arthur Desmond Cassidi war zufrieden. Zwar waren immer noch massig viele Feindbomber im Anflug, aber die Abschussquote der Norweger konnte sich sehen lassen. Die Piloten der 331. Skvadron hatte eine regelrechte Blockade errichtet und alles was ins Kampfgebiet eindrang sah sich einer Todeszone ausgesetzt.
Aus dem Lautsprecher sprudelten die Meldungen der Piloten wie ein Wasserfall. Jetzt allerdings musste er sich mit den negativen Folgen auseinandersetzen. Trotz aller Luftsiege war es einem Russen gelungen seine Langstrecken-Raketen abzufeuern und diese würden jeden Moment die NADGE-Einrichtung Sørreisa treffen.
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Alles Konzentrieren half aber nichts, weil über Funk des „Geschnatter“ der Jägerpiloten die Stille zeriss.
„Lion #5 – Sechs BOGEYS im Anflug aus Südosten – Die Russen fliegen erst auf den finnischen Luftraum zu um dann kurz vor Erreichen der Flugverbotszone abzudrehen und nach Norden zu schwenken. Scheinbar glauben die Mistkerle uns so entkommen zu können, weil wir uns nicht so dicht herantrauen.“
„Pack leader für Lion #5 – Genau – nach Radardaten befinden Sie sich bereits in der Flugverbotszone Lion #5 – die Finnen haben uns klar zu verstehen gegeben, dass sie alles als Russisch betrachten was in ihren Luftraum eindringt – also drehen Sie ab Lion #5.“
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+ + +
„AARRGGGHHHH – Scheiße – Lion #8 an alle – passt bloß auf Leute – die Dreckskerle schießen zurück.
Lion #8 – ich wiederhole – FEINDFEUER FEINDFEUER!“
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+ + +
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Luftraumüberwachungsradar Sørreisa (NADGE) – 30. August 1975 (Nord 69° 03' 22'' Ost 17° 59' 07'' 08:20 Zulu)
Die NADGE-Einrichtung Sørreisa bestand aus mehreren Teilen. Das Kommando-Gebäude war von den eigentlichen Radar-Geräten ein gutes Stück entfernt und die verschiedenen Hochfrequenz-Antennen waren mit ihrer Energie-Abstrahlung das Ziel der anfliegenden AS-9 Kyle. Die AS-9 war eine Anti-Radar-Rakete, aber das Wissen über den Zielsuchkopf dieses Waffensystems war noch nicht so weit bekannt in den Nachrichtendiensten der NATO-Streitkräfte, dass man wusste was da kam. Das lag primär daran, dass diese Rakete praktisch nagelneu war. Erst im Laufe des Jahres 1973 wurde begonnen diesen Typ in den aktiven Frontdienst einzuführen und viel Gelegenheit hatte man nicht gehabt Manöver mit Scharfen Schüssen dieser Waffe zu beobachten.
Erst im letzten Moment erkannten die Techniker im Kontrollcenter das die Rakete direkt die Antennenanlagen ansteuerte und demnach vermutlich einen Radarzielsuchkopf haben musste. Nun aber war er zu spät die Anlagen abzuschalten. Wenigstens würde es ohne menschliche Verluste ablaufen, zumindest darin war man sicher. Der Zielsuchkopf führte den Lenkflugkörper in die Nähe der Emissionsquelle. Kurz vor dem Ziel übernahm ein Annäherungsdetektor und der Sprengkopf wurde in einigem Abstand und in erkläglicher Höhe zur Explosion gebracht. Der Sprengladung selbst diente nur dazu tausende kleine Metallfragmente in weitem Umkreis zu verstreuen und alles was davon getroffen wurde, wurde zerfetzt. Die drei Radarantennen auf der Bergkuppe wurden durchlöchert und waren nicht mehr existent, aber auch die Steuerungselektronik wurde trotz Panzerung zerstört. Selbst der Dieselgenerator bekam einen unglücklichen Treffer ab und löste sich in Rauch auf. Die Radargeräte in Sørreisa waren vernichtet.
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30.08.1975 08:20:38 - Weapon: AS-9 Kyle [Kh-28] #7404 missed Radar (S-266) by 23m
30.08.1975 08:20:38 - [NATO] Radar (S-266) damage report: S-266 has been lightly damaged.
30.08.1975 08:20:38 - [NATO] Radar (S-244 HF) has suffered fragmentation damage: 7 DPs
30.08.1975 08:20:38 - [NATO] Radar (S-244 HF) damage report: S-244 HF has been destroyed!
30.08.1975 08:20:38 - [NATO] Radar (S-266) has suffered fragmentation damage: 40,2 DPs
30.08.1975 08:20:38 - [NATO] Radar (S-266) damage report: S-266 has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 08:20:38 - [NATO] Radar (S-266) has suffered blast damage: 75 DPs
30.08.1975 08:20:38 - [NATO] Radar (S-266) damage report: S-266 has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 08:20:38 - [NATO] Radar (S-266) has been destroyed!
30.08.1975 08:20:38 - [Soviet Union] Contact Radar (S-266) has been lost.
30.08.1975 08:20:38 - [Cuba] Contact Radar (S-266) has been lost.
30.08.1975 08:20:38 - [Neutral Shipping] Contact Radar (S-266) has been lost.
30.08.1975 08:20:38 - [NATO] Radar (S-244 HF) has been destroyed!
30.08.1975 08:20:38 - [Soviet Union] Contact Radar (S-244 HF) has been lost.
30.08.1975 08:20:38 - [Cuba] Contact Radar (S-244 HF) has been lost.
30.08.1975 08:20:38 - [Neutral Shipping] Contact Radar (S-244 HF) has been lost.
30.08.1975 08:20:38 - [NATO] Contact VAMPIRE #68 has been lost.
+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 08' 52'' West 0° 54' 47'' 08:20 Zulu)
Admiral Cassidi grummelte einen leisen Fluch vor sich hin, als Commander Northard auf sich aufmerksam machte.
„Ja?“
„Admiral – noch mehr schlechte Neuigkeiten Sir.“
„Ich höre!“
„Kontakt SKUNK #43 hält ebenfalls direkten Kurs auf die HMS Glamorgan Sir.“
„SKUNK #43?“
„Dieser hier Sir.“
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„Der liegt direkt auf dem Kurs der Transporter.“
„Ja Sir.“
„Sind das hier ihre Phantoms?“
„Sind sie Sir – die beiden Phantoms der LR-CAP 3 Sir.“
„Die sollen sich den Typen mal ansehen.“
„Wird erledigt Admiral.“
…
„Commander.“
„Sir?“
„Schicken Sie gleich einen Bomber hinterher. Wenn das ein „unfreundliches“ Schiff ist – und darauf Wette ich meine Rangabzeichen - dann will ich dieses Schiff so schnell es geht weg haben Commander.“
„Aye Sir – aber wir haben keine Bomber mit Seezielraketen in Bereitschaft Sir.“
„Haben wir den Kontakt nicht durch Radar-Abstrahlung geortet?“
„Ja Sir.“
„Dann probieren Sie es mit diesen Bombern. Was die Russen können, sollten wir doch auch hinbekommen?“
„Sir?“
„Anti-Radarwaffen Commander.“
„Ich bin mir nicht sicher Sir, ob die Radarquelle dafür stark genug ist Admiral.“
„Dann finden Sie es heraus Commander.“
„Aye aye Sir.“
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+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #10 – 30. August 1975 (Nord 69° 26' 33'' Ost 20° 03' 57'' 08:20 Zulu)
Løytnant Björn Bjørnson starrte durch die Cockpitscheibe. Da – endlich schälte sich sein Ziel aus dem Dunst der wie ein Schleier über der Wolkendecke lag.
„Ich kann dich sehen…“
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331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 69° 22' 28'' Ost 21° 07' 56'' 08:20 Zulu)
Løytnant Erlend Rasmussen steuerte einen Abfangkurs, aber der feindliche Bomber hatte bemerkt, dass er mittlerweile von zwei Abfangjägern aufs Korn genommen wurde und hatte nicht vor eine leichte Beute abzugeben. Er änderte Leicht die Richtung und war auf Kollisionskurs.
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331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 69° 36' 26'' Ost 20° 48' 12'' 08:20 Zulu)
„Lion #6 – GUNS GUNS GUNS “
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331. Skvadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 69° 19' 15'' Ost 21° 37' 39'' 08:20 Zulu)
Løytnant Halvor Johanson brüllte ins Mikrofon, so dass jeder ihn hören konnte:
„Sechs gegen einen und der Treibstoff wird knapp – so eine Scheiße.“
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331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 69° 22' 29'' Ost 20° 36' 33'' 08:20 Zulu)
Løytnant Thore Holt verdrehte die Augen. Gerade als er den Waffenschalter betätigen wollte, knallte der Pilot in seinem Bomber vor ihm die Luftbremsen rein und zog steil nach oben. Die F-104 von Løytnant Holt schoss wie ein Pfeil an der Su-17 vorbei und gab jetzt selbst ein wunderbares Ziel ab.
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Bild 122: Staffelabzeichen der 849 Naval Air Squadron
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:849SqnRN.png
849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 64° 03' 54'' Ost 01° 10' 40'' 08:21 Zulu)
Die Fairey Gannet AEW.3 der 849. Squadron muteten wie Oldtimer an, wurden Turboprop-Maschinen auf Flugzeugträgern doch zusehends durch Düsenjäger ersetzt. Für die Royal Navy war das ein Problem, weil Düsenjäger erheblich größer waren als Turboprops und damit die Anzahl der an Bord aufnehmbaren Flugzeuge drastisch reduziert wurde. Bei der US Navy führte dies zu größeren Trägern, bei der Royal Navy zu kleineren Geschwadern.
Mit der Gannet hatte man daher ein altes aber kleines Flugzeug für die Aufgabe der Luftraumüberwachung an Bord der Ark Royal belassen und es tat seinen Dienst.
Der Turboprop-Antrieb brachte zudem die für die Aufgabe obligatorische hohe Reichweite bzw. lange Flugdauer mit sich. Flight #2 war gleich zu Beginn der Flugoperationen gestartet und war jetzt gerade etwa 65 Seemeilen von der Trägerkampfgruppe - von den Vorposten Schiffen sogar nicht mal 50 Seemeilen entfernt.
Der Radaroperator starrte konzentriert auf den Bildschirm und hatte schon den Eindruck, dass sich alle Kontakte verschmierten. Er schaute nach oben um seinen Augen einen kurzen Moment Ruhe zu gönnen und sich zu entspannen. Als er den Kopf wieder zum Radarschirm senkte, merkte er im ersten Augenblick nicht, dass sich etwas geändert hatte. Dann aber überkam es ihn:
„Scheiße wo kommt denn dieser Kontakt so plötzlich her?“
Von vorne schnaubte der der Pilot nach hinten:
„Was ist los?“
„Meldung an Noah Basis absetzen – Neuer Kontakt SKUNK #69 in Eins-Eins-Zwei Seemeilen Entfernung – Richtung ist Drei-Drei-Fünf Grad.“
„Gut ich gebe es durch…“
http://up.picr.de/30199871gg.jpg
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Bild 123: Fairey Gannet AEW.3 Luftraumüberwachungsflugzeug
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fairey_Gannet_AEW.3_XL502_R.041GC_07.07.73_edited-3.jpg
Autor: https://commons.wikimedia.org/wiki/User:RuthAS
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 69° 33' 46'' Ost 20° 31' 25'' 08:21 Zulu)
Endlich hatte sich Løytnant Thore Holt wieder in Schussposition manövriert, nachdem ihn der Gegner geschickt ausgetrickst hatte, aber es war zu spät. Løytnant Holt benötigte noch ein oder zwei Sekunden um Feuern zu können, da sah er wie ein länglicher zylindrischer Gegenstand von der Su-17 Fitter herabviel, dann zündete der Raketenmotor und die Luft-Boden-Raketen beschleunigte und jagte einen langen Abgasstrahl hinter sich herziehend davon.
„Scheiße verdammte! – Lion #6 – VAMPIRE VAMPIRE VAMPIRE.“
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#105 NI#
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #10 – 30. August 1975 (Nord 69° 21' 35'' Ost 19° 58' 09'' 08:21 Zulu)
Løytnant Björn Bjørnson kam aus dem Ärgern nicht mehr heraus – sein Gegenüber war gut – zumindest im Ausweichen. Wieder kam er nicht zum Schuss, da sein Gegner abrupt wendete und in den Wolken verschwand. Schlimmer noch, die Su-17 drehte eindeutig auf Heimatkurs. Wo war die verdammte Rakete von diesem Flieger? Es spielte keine Rolle mehr. Dieser Bomber flog zurück – also sah sich Bjørnson nach einem Ziel um, dass noch gefährlich war.
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331. Skvadron Flight #9 – 30. August 1975 (Nord 69° 19' 14'' Ost 20° 17' 16'' 08:22 Zulu)
Løytnant Olav Løke befand sich in optimaler Position, aber es begann das bekannte Spiel. Diesmal zog der Feind steil nach oben und Løytnant Løke hatte alle Mühe das Manöver mitzugehen.
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http://up.picr.de/30218379dn.jpg
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Endlich hatte er sich auf den Feindbomber eingekurvt und konnte feuern:
„Lion #9 – FOX TWO!“
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Es dauerte nur Sekunden, dann hatte die Sidewinder-Rakete zum feindlichen Flugzeug aufgeschlossen und detonierte mehr oder weniger direkt im Triebwerk des Gegners, der in einem gelb und rot glühenden Feuerball explodierte.
„Lion #9 – SPLASHED #36“
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331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 69° 26' 46'' Ost 19° 55' 41'' 08:23 Zulu)
Løytnant Thore Holt musste mit ansehen wie der Feind eine weitere Luft-Boden-Rakete auf den Weg brachte, aber davonkommen lassen wollte er den Bastard nicht. Endlich war er in Position, aber der feindliche Pilot hatte noch mehr auf Lager, wurde langsamer lies Lion #6 vorbeifliegen und nahm nun seinerseits Løytnant Holt mit der Bordwaffe unter Beschuss.
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Luftraumüberwachungsradar Sørreisa (NADGE) – 30. August 1975 (Nord 69° 03' 22'' Ost 17° 59' 07'' 08:23 Zulu)
Eine der Radarantennen in Sørreisa stand etwas abseits und wurde durch die Bergkuppe vor der ersten Explosion geschützt, aber auch hier kam das Ende schnell. Zumindest wusste man jetzt wo alle feindlichen Lenkflugkörper deren Abschuss man beobachten konnte oder vermutete hin flogen.
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 10' 10'' Ost 0° 57' 50'' 08:23 Zulu)
„Gut – damit war zu rechnen – was machen ihre Bomber Commander?“
„Benötigen noch mehrere Minuten Admiral.“
„Der neue Kontakt im Norden?“
„Steuert etwa Null-Neun-Null Grad mit fünf Knoten – ist also im Moment unauffällig und ungefährlich Sir.“
„Gut!“
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„Wie sieht es aus Commander – außer den beiden Überwasserkontakten irgendetwas, was direkt für uns ein Problem bedeutet?“
„Derzeit nicht Admiral – hier herrschte gebannte Ruhe – aber im Norden geht es immer noch zur Sache. Die Norweger machen ihre Sache alles in allem recht gut Sir.“
„Ja das meine ich auch Commander. Die holen mit ihren F-104 einiges vom Himmel.
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Mitten in das Gespräch grollte aus dem Lautsprecher die Meldung, dass auch die letzte Radar-Station bei Sørreisa zerstört worden ist. Bis einer der umgruppierten Aufklärer so weit in den Norden gelangt war, mussten nun die Jäger den Luftraum nicht nur sauber halten, sondern auch überwachen, was schier unmöglich war.
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Die praktisch zeitgleiche Meldung von Lion #6 „SPLASHED #63“ ging an beiden Offizieren dabei völlig vorbei. An und für sich war die Meldung nichts Besonderes, wo doch wiederum Lion #6 vor gerade mal acht Minuten den Reigen eröffnet hatte. Allerdings besagte die letzte Meldung von Lion #6 nichts anderes als den fünften Abschuss durch Lion #6. In ganzen acht Minuten schaffte es Løytnant Thore Holt zum Fliegerass zu werden und damit hatte Niemand bei Tagesanbruch gerechnet.
Erst das herzhaft ins Mikrofon gebrüllte „Jau – das war TREFFER FÜNF“ holte Alle die zuhörten zurück zu dem was da im Norden gerade ablief…
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Die nächste Meldung von Lion #6 war weniger schön und die VAMPIRE Meldungen häuften sich nunmehr in der Gefechtszentrale der Ar Royal. Es war nicht von der Hand zu weisen. Ganze sechs Abfangjäger konnten einfach nicht überall sein und es müsste schon jeder Pilot fünf Abschüsse erzielen um mit den mittlerweile knapp 30 feindlichen Bombern fertig zu werden. Das war nicht zu schaffen.
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Zudem häuften sich die Meldungen über Feindbeschuss, dem sich jetzt unverrichteter Dinge Lion #10 ausgesetzt sah, als eine feindliche Su-17 Fitter direkt auf ihn einkurvte.
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Commander Northard brauchte einen Moment um wieder den Überblick zu gewinnen, dann fluchte er los:
„Mist!“
„Commander?“
„Admiral – diese Rakete hier steuert nicht Sørreisa an – der Kurs deutet auf Bardufoss hin Sir.“
„In Bardufoss gibt es meines Wissens kein Hochfrequenz Luftsuchradar Commander.“
„Nein Sir – gibt es nicht.“
„Was also ist das Commander? Können diese AS-9 auch mit anderen Zielsuchköpfen ausgerüstet werden?“
„Das wissen wir nicht Admiral, aber selbst wenn – ein Splittergefechtskopf würde dort wohl eine Menge Bodenpersonal töten - wenn die keine Deckung finden. Flugzeugbunker oder die Startbahn knacken die damit nicht.“
„Wenn die Rakete einen Splittergefechtskopf besitzt Commander.“
„Sie meinen es ist was anderes Sir?“
„Sonst ergibt es keinen Sinn Commander.“
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+ + +
331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 69° 27' 19'' Ost 19° 54' 20'' 08:23 Zulu)
Løytnant Thore Holt legte den Jubel über fünf Luftsiege schnell beiseite. Er war hier um russische Bomber abzuschießen und der nächste flog ihm gerade direkt vor die Nase.
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+ + +
331. Skvadron Flight #10 – 30. August 1975 (Nord 69° 29' 35'' Ost 19° 52' 05'' 08:23 Zulu)
„Lion #10 – FOX TWO!“
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+ + +
331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 69° 25' 06'' Ost 20° 00' 41'' 08:23 Zulu)
„Lion #6 – GUNS GUNS GUNS“
„Lion #6 – MISS“
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+ + +
„Lion #6 – GUNS GUNS GUNS“
„Lion #6 – SPLASHED #66“
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+ + +
331. Skvadron Flight #10 – 30. August 1975 (Nord 69° 30' 24'' Ost 19° 58' 35'' 08:24 Zulu)
„Lion #10 – MISS“
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+ + +
331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 69° 18' 02'' Ost 20° 58' 11'' 08:24 Zulu)
„Lion #7 – GUNS GUNS GUNS“
„Lion #7 – SPLASHED #52“
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+ + +
331. Skvadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 69° 21' 42'' Ost 21° 12' 48'' 08:24 Zulu)
„Lion #5 – FOX TWO!“
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„Lion #5 – SPLASHED #60“
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+ + +
331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 69° 18' 23'' Ost 21° 02' 45'' 08:24 Zulu)
„Lion #7 – GUNS GUNS GUNS“
„Lion #7 – MISS“
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331. Skvadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 68° 59' 52'' Ost 19° 57' 20'' 08:24 Zulu)
Løytnant Olav Løke fand es mittlerweile bewundernswert, wie gut die russischen Piloten mit ihren Jagdbombern umgehen konnten. Immer wieder konnte sein Gegner ausweichen und verschwinden. Jetzt hatte er eine große Schleife geflogen um genug Zeit für den Anflug zu haben. In einem engen Kurvenkampf hatten die Starfighter einfach keine Chance. Løytnant Løke wollte sich gar nicht ausmalen, was hier los wäre wenn es sich nicht um Jagdbomber sondern um feindliche Jäger handeln würde…
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+ + +
331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 19' 15'' Ost 21° 03' 58'' 08:25 Zulu)
„Lion #8 für Lion #7 – Lion #8 für Lion #7 – BREAK RIGHT – ich bin in besserer Position.“
„Lion #8 – FOX TWO!“
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„Lion #7 für Lion #8 vergiss das ganz schnell Andersen - ich bin dran!“
„Lion #7 – GUNS GUNS GUNS“
„Lion #7 – SPLASHED #55“
30.08.1975 08:25:09 - Gun (20mm/85 M61A1 Vulcan Burst [100 rnds]) is attacking Su-17M Fitter C with a base-Ph of 70%. Base-Ph adjusted for distance: 59,5%. Su-17M Fitter C has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 2,5. Agility adjusted for proficiency (Regular): 2. Aircraft has a weight fraction of 0,29 - Agility adjusted to 1,66. Agility adjusted for tail-on impact effect: 0,8. Final agility modifier: -8%. Final Ph: 52%. Result: 96 - MISS
30.08.1975 08:25:13 - Gun (20mm/85 M61A1 Vulcan Burst [100 rnds]) is attacking Su-17M Fitter C with a base-Ph of 70%. Base-Ph adjusted for distance: 70%. Su-17M Fitter C has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 2,5. Agility adjusted for proficiency (Regular): 2. Aircraft has a weight fraction of 0,29 - Agility adjusted to 1,66. Agility adjusted for tail-on impact effect: 0,8. Final agility modifier: -8%. Final Ph: 62%. Result: 9 - HIT
30.08.1975 08:25:13 - [Soviet Union] 15th ODRAP #7 has no units left; dissolving...
30.08.1975 08:25:13 - [Soviet Union] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:25:13 - [Cuba] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:25:13 - [NATO] Contact Su-17M Fitter C #55 has been lost.
30.08.1975 08:25:21 - [NATO] 331 Sqn #7 (F-104G Starfighter) Is returning to base (Bodo Air Base)
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331. Skvadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 69° 21' 42'' Ost 21° 14' 27'' 08:25 Zulu)
„Lion #5 – FOX TWO!“
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Luftraumüberwachungsradar Sørreisa (NADGE) – 30. August 1975 (Nord 69° 03' 22'' Ost 17° 59' 07'' 08:25 Zulu)
Eigentlich hatte man sich im Kommandobunker des Control and Reporting Center Sørreisa gerade erst vom Schrecken erholt, da die anfliegenden Raketen lediglich die Radar-Antennen zerstört hatten und nicht der Bunker selbst das Ziel gewesen war.
Die Radar-Operatoren hatten zwar die nördlichsten Anlagen verloren, aber es gab weiterhin genug zu tun, da alle Luftraumüberwachungsradar-Anlagen in Nord-Norwegen an das Control and Reporting Center Sørreisa angebunden waren.
Radaroperator Torge Sveinsson selbst hatte nichts mehr zu tun, seine Schirme waren tot, also stand er neben seinem Kollegen Thoralf und blickte ihm über die Schulter. Plötzlich zuckte der Schirm kurz auf und war dann ebenso tot wie seine eigenen wenige Minuten zuvor.
„Mist! – Løytnant – Wir haben die Muotkkejávrrážat Anlage verloren Sir.“
„Scheiße – das kann doch nicht wahr sein!- Liegt ein Fehler im System vor?“
„Nein Sir – meine Geräte sind in Ordnung. Die Verbindung ist komplett weg. Also nicht nur das Signal selbst, sondern die ganze Anlage ist nicht mehr erreichbar Sir.“
„Was denken Sie?“
„Vermutlich ein Raketentreffer, ist das gleiche Verhalten wie bei unseren eigenen Antennen Sir.“
„Und wir hatten nichts auf dem Schirm?“
„Nein – es hat einfach ‚Flupp‘ gemacht und die Anlage war weg.“
„Was meinen Sie – wenn die Rakete von Norden gekommen wäre…“
„Sir – das denke ich nicht Sir.“
„Sind Sie sich sicher?“
„Ja Herr Løytnant.“
„Dreck verdammter! – Gute ich sage es dem Major – der wird ganz schön angepisst sein darüber – so viel steht fest!“
Die beiden Radar-Techniker nickten zustimmend. Es war auch kein Wunder. Die feindlichen Bomber die sozusagen eine ‚direkte‘ Schusslinie hatten, konnte diese Rakete nicht abgefeuert haben. Nein, ziemlich sicher hatten die Russen eine oder mehrere Raketen direkt quer über den finnischen und schwedischen Luftraum geschossen um das Luftraumüberwachungsradar Muotkkejávrrážat auszuschalten.
Das war eine neue Qualität. Nicht nur war es eine eklatante Provokation der Finnen und Schweden, schlimmer war, dass es eine neue Bedrohungsachse schuf, gegen die man sich praktisch nicht zur Wehrt setzen konnte.
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30.08.1975 08:25:26 - Weapon: AS-9 Kyle [Kh-28] #7421 missed Radar (S-600 Gapfiller) by 50m
30.08.1975 08:25:26 - [NATO] Radar (S-600 Gapfiller) damage report: S-600 has been heavily damaged.
30.08.1975 08:25:26 - [NATO] Radar (S-600 Gapfiller) has suffered fragmentation damage: 0,1 DPs
30.08.1975 08:25:26 - [NATO] Radar (S-600 Gapfiller) damage report: S-600 has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 08:25:27 - [NATO] Radar (S-600 Gapfiller) has suffered blast damage: 28 DPs
30.08.1975 08:25:27 - [NATO] Radar (S-600 Gapfiller) damage report: S-600 has suffered additional damage!
30.08.1975 08:25:27 - [NATO] Radar (S-600 Gapfiller) has been destroyed!
30.08.1975 08:25:27 - [Soviet Union] Contact Radar (S-600 Gapfiller) has been lost.
30.08.1975 08:25:27 - [Cuba] Contact Radar (S-600 Gapfiller) has been lost.
30.08.1975 08:25:27 - [Neutral Shipping] Contact Radar (S-600 Gapfiller) has been lost.
+ + +
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 09' 45'' Ost 0° 58' 12'' 08:25 Zulu)
Commander Northard wandte den Blick weg vom Lautsprecher.
„Admiral – wenn die Russen jetzt doch anfangen Raketen über die Flugverbotszone schießen, dann müssten wir den ganzen Luftabwehrschirm komplett neu aufstellen Sir.“
„Ich weiß worauf Sie hinaus wollen Commander, dafür fehlen uns die Jäger und die Aufklärer?“
„Ja Sir.“
„Wir ändern gar nichts. Muotkkejávrrážat konnten die Russen erwischen ohne mit ihren Bombern in den finnischen Luftraum eindringen zu müssen. Für alle anderen Ziele gilt das nicht.“
„Hoffentlich haben Sie recht Admiral, sonst könnte das ein ziemlich unangenehmer Angelausflug werden Sir.“
„Die Finnen und Schweden können – wie auch die Norweger – mit den meisten Radaranlagen keine Raketen orten. Zu schnell zu klein. Für Bomber gilt das nicht, das kriegen die Finnen mit und noch scheuen die Russen einen bewaffneten Konflikt mit Finnland.“
„Ja Sir, aber das könnte sich wohl jederzeit ändern Sir?“
„Ja, aber kümmern wir uns lieber um die bekannten Probleme und um alles andere wenn es Eintritt nicht vorher. Wir haben auch so genug Probleme Commander.“
„Aye aye Sir.“
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„Ach und Commander?“
„Sir?“
„Was ist eigentlich mit der Rakete Richtung Bardufoss?“
„Sir?“
„Die müsste schon längst eingeschlagen sein Commander.“
„Verdammt ja Sir – Nein – es gab keine Meldung über einen Raketeneinschlag bei Bardufoss.“
„Also wo ist das Ding?“
„Verdammt!“
„Genau – lassen Sie das klären Commander. Fragen Sie in Sørreisa nach den letzten Daten. Im Zweifel war das letztlich nur noch ein Blindgänger, der nach dem Ausfall von Sørreisa keine Zielpeilung mehr hatte und nach erreichen seiner maximalen Reichweite in irgendeinen Berg geknallt ist.“
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Plötzlich hallte ein Schrei durch die Gefechtszentralle und alle Anwesenden starrten entsetzt auf den Lautsprecher:
„AARrrggghhhhh.....“
Dann rauschte es heftig und es wurde still...
„Scheiße – Lion #8 für Lion #5 – Lion #8 für Lion #5 – Kommen Lion #5?“
„Lion #5? Kommen Lion #5!“
„Halvor? – Halvor?“
„Lion #8 für pack leader – Lion #8 für pack leader – pack leader – wir haben Lion #5 verloren!“
„Pack leader für Lion #8 – Verstanden Lion #8 – Sehen Sie einen Fallschirm Lion #8?“
„Negativ pack leader – zu weit entfernt – pack leader.“
„Verstanden Lion #8 – Halten Sie Ausschau falls möglich, aber die Russen haben Priorität Lion #8.“
„Verstanden pack leader – Lion #8 Ende.“
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30.08.1975 08:25:30 - Gun (30mm NR-30 x 2 Burst [20 rnds]) is attacking 331 Sqn #5 with a base-Ph of 70%. Base-Ph adjusted for distance: 70%. 331 Sqn #5 has nominal agility: 3, adjusted for altitude: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,12 - Agility adjusted to 2,78. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -28%. Final Ph: 42%. Result: 31 - HIT
30.08.1975 08:25:30 - [NATO] 331 Sqn #5 (F-104G Starfighter) has been destroyed!
30.08.1975 08:25:30 - [Soviet Union] Contact F-104G Starfighter #2548 has been lost.
30.08.1975 08:25:30 - [Cuba] Contact F-104G Starfighter #2548 has been lost.
„Lion #8 für pack leader – schreibt noch einen Treffer für Lion #5 auf.“
„Pack leader für Lion #8 – Bitte wiederholen – was meinen Sie Lion #8?“
„Lion #8 für pack leader – Lion #5 hatte noch eine FOX TWO in der Luft - Treffer konnte auf BOGEY #56 beobachtet werden pack leader – SPLASHED #56.“
„Ich wiederhole Treffer für Lion #5 – SPLASHED #56.“
„Pack leader für Lion #8 – Verstanden Lion #8 – posthumer Abschuss für Lion #5 – pack leader Ende.“
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30.08.1975 08:25:32 - [Soviet Union] New contact! Designated MISSILE #2577 - Detected by Su-17M Fitter C [Sensors: Mk1 Eyeball] at 62deg - 0,8nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 08:25:35 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7429 is attacking Su-17M Fitter C with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (416 kts): 75%. Su-17M Fitter C has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 2,5. Agility adjusted for proficiency (Regular): 2. Aircraft has a weight fraction of 0,17 - Agility adjusted to 1,8. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 1,5. Final agility modifier: -15%. Final PH: 60%. Result: 17 - HIT
30.08.1975 08:25:35 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2577 has been lost.
30.08.1975 08:25:35 - [Cuba] Contact MISSILE #2577 has been lost.
30.08.1975 08:25:35 - [Soviet Union] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:25:35 - [Cuba] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:25:35 - [NATO] Contact Su-17M Fitter C #56 has been lost.
+ + +
„Lion #8 – FOX TWO!“
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„Lion #8 – MISS“
„Lion #8 – GUNS GUNS GUNS“
„Lion #8 – SPLASHED #62“
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30.08.1975 08:25:45 - Gun (20mm/85 M61A1 Vulcan Burst [100 rnds]) is attacking Su-17M Fitter C with a base-Ph of 70%. Base-Ph adjusted for distance: 59,6%. Su-17M Fitter C has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 2,5. Agility adjusted for proficiency (Regular): 2. Aircraft has a weight fraction of 0,26 - Agility adjusted to 1,69. Agility adjusted for forward-oblique impact effect: 1,2. Final agility modifier: -12%. Final Ph: 48%. Result: 32 - HIT
30.08.1975 08:25:45 - [Soviet Union] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:25:45 - [Cuba] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:25:45 - [NATO] Contact Su-17M Fitter C #62 has been lost.
+ + +
„Ach du Scheiße – Lion #8 für pack leader – das werden Sie nicht glauben pack leader. FOX TWO hatte BOGEY #62 verfehlt und dafür auf BOGEY #73 aufgeschaltet pack leader.“
„Hier pack leader – was erzählen Sie da für einen Scheiß Lion #8?“
„Lion #8 für pack leader – wenn ich es doch sage – FOX TWO macht jetzt jagt auf BOGEY #73.“
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„Lion #8 – MISS“
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30.08.1975 08:25:49 - [Soviet Union] New contact! Designated MISSILE #2578 - Detected by Su-17M Fitter C [Sensors: Mk1 Eyeball] at 275deg - 9,7nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 08:26:05 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7431 is attacking Su-17M Fitter C with a base PH of 75%. PH adjusted for distance: 66%. PH adjusted for actual target speed (385 kts): 66,3%. Su-17M Fitter C has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 2,5. Agility adjusted for proficiency (Regular): 2. Aircraft has a weight fraction of 0,16 - Agility adjusted to 1,81. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -18%. Final PH: 48%. Result: 75 - MISS
30.08.1975 08:26:05 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2578 has been lost.
30.08.1975 08:26:05 - [Cuba] Contact MISSILE #2578 has been lost.
+ + +
„Lion #9 für pack leader – pack leader – BOGEY #58 scheint irgendetwas anderes vorzuhaben pack leader – der Mistkerl hat Beschleunigt und versucht zu entkommen – hält stur Kurs auf die offene See bei den Lofoten. Ich gehe jetzt auf Nachbrenner und schnapp mir den Mistkerl.“
„Verstanden Lion #9 – wenn ihr Treibstoff zu knapp wird, gehen Sie in Andøya oder Bardufoss runter Lion #9.“
„Verstanden pack leader – Lion #9 Ende.“
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+ + +
„Lion #9 – FOX TWO!“
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„Lion #9 – SPLASHED #58“
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30.08.1975 08:26:58 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7433 is attacking Su-17M Fitter C with a base PH of 75%. PH adjusted for distance: 66%. PH adjusted for actual target speed (480 kts): 66,1%. Final PH: 66%. Result: 52 - HIT
30.08.1975 08:26:58 - [Soviet Union] 15th ODRAP #1 has no units left; dissolving...
30.08.1975 08:26:58 - [Soviet Union] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:26:58 - [Cuba] Su-17M Fitter C has been destroyed!
30.08.1975 08:26:58 - [NATO] Contact Su-17M Fitter C #58 has been lost.
+ + +
„Gut Commander – so wie es aussieht haben alle anderen Bomber abgedreht?“
„Ja Admiral – so sieht es aus.“
„Also haben die Russen entweder ihre Ziele erreicht, oder aber ihnen sind die Verluste zu hoch und sie befürchten nicht weiter nach Süden vorstoßen zu können.“
„Und dass müssten Sie, wenn sie die weiteren Radar-Anlagen zerstören wollen.“
„Wir werden es wohl nicht herausfinden – nicht jetzt?“
„Wohl nicht Admiral, aber das hat auch sein Gutes. Alles in allem sind unsere Verluste gering und die zerstörten Anlagen können wir im Moment ohne Probleme durch unsere Aufklärer ersetzen Sir.“
„Ja – aber die Anflugzugzeit ist üppig – bis die Aufklärer an Ort und Stelle sind, wird es dauern oder?“
„Ja Sir.“
„Dann werden wir beim nächsten Angriff möglicherweise deutlich später vorgewarnt!“
„Theoretisch ja Admiral, aber ich werde die Norweger anweisen mit den nächsten startbereiten Jägern weiter nördlich zu fliegen. Die Jäger müssen das fehlende Radar kompensieren Sir.“
„Gut – machen Sie das Commander!“
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http://up.picr.de/30199441dc.png
849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 64° 27' 25'' Ost 01° 19' 49'' 08:28 Zulu)
„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #74 in Eins-Drei-Drei Seemeilen auf Drei-Eins-Eins Grad – Flight #2 Ende.“
http://up.picr.de/30227873xa.jpg
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#106 NI#
Mal sehen, was den Russen als nächstes einfällt, Teilerfolge haben sie ja nun immerhin erzielt. Die norwegische Gegenwehr ist bisher jedenfalls beeindruckend.
Werter Taurus,
ja die Russen haben noch einige Pfeile im Köcher ...
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 22' 04'' Ost 22° 09' 26'' 08:28 Zulu)
„Pack leader für Lion #8 – pack leader für Lion #8 – kommen Lion #8 – wo stecken Sie Andersen?“
„Lion #8 für pack leader – Ich hole mir noch so einen Mistkerl pack leader.“
„Negativ Lion #8 – nach unserer Auswertung sind Sie praktisch Leergeschossen – kommen Sie zurück zur Basis Lion #8 – Bestätigen – Lion #8 – pack leader Ende.“
„Pack leader – hier Lion #8 - die Sprechfunkverbindung ist miserabel - den letzten Befehl habe ich nicht verstanden pack leader – letzter Befehl lautet: Nach Abschuss zurück zur Basis? – bitte bestätigen pack leader – Lion #8 Ende.“
http://up.picr.de/30273128ow.jpg
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http://up.picr.de/30199441dc.png
849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 64° 29' 28'' Ost 01° 22' 37'' 08:28 Zulu)
„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #75 – Mittlere Distanz Null-Acht-Null Seemeilen auf Generalkurs Null-Null-Neun Grad – Flight #2 Ende.“
http://up.picr.de/30273162zw.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
Rotte 7370 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 64° 04' 37'' Ost 0° 58' 48'' 08:28 Zulu)
„Rottenführer 7370 an Noah Basis – Noah Basis – wir gehen jetzt in Sinkflug unter die Wolkendecke zum Anflug auf SKUNK #38 - Rottenführer 7370 Ende.“
„Verstanden Rottenführer 7370 – Noah Basis Ende.“
http://up.picr.de/30274466jy.jpg
http://up.picr.de/30274482pg.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 25' 23'' Ost 22° 31' 03'' 08:29 Zulu)
„Versuchst du zu flüchten du Mistkerl? Nicht mit mir – friss Blei!“
http://up.picr.de/30274503qk.jpg
„Lion #8 – GUNS GUNS GUNS“
„Lion #8 – MISS“
http://up.picr.de/30274528va.jpg
„Lion #8 – GUNS GUNS GUNS“
„Lion #8 – SPLASHED #49“
http://up.picr.de/30274546bw.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
Rotte 7370 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 64° 17' 17'' Ost 1° 15' 31'' 08:30 Zulu)
„Verdammtes Scheiß Wetter – man sieht überhaupt nichts! Sind wir auf Kurs?“
„Sicher sind wir das – das Schiff muss da sein – direkt voraus“
http://up.picr.de/30274585ce.jpg
„Ich gehe weiter runter – bei dem Piss Wetter fliegen wir glatt drüber ohne ihn zusehen in dieser Höhe…“
http://up.picr.de/30274603vv.jpg
„Da - da ist doch was? - Delivery Boy #5 für Delivery Boy #6 – Kontakt voraus – kaum auszumachen – aber ich bin sicher da war etwas zu sehen – ein schwacher Lichtschein oder sowas.“
„Sicher? – ich habe nur was auf dem Radar – bei dem Regen und Seegang sehe ich da draußen nichts als Gischt.“
http://up.picr.de/30274664in.jpg
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http://up.picr.de/30199441dc.png
849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 64° 36' 18'' Ost 01° 22' 42'' 08:31 Zulu)
„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #76 – Distanz Eins-Vier-Eins Seemeilen auf Zwei-Sieben-Eins Grad – Flight #2 Ende.“
http://up.picr.de/30274699ej.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
Rotte 7370 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 64° 19' 51'' Ost 1° 19' 13'' 08:31 Zulu)
„Rottenführer 7370 an Noah Basis – Noah Basis – Ziel SKUNK #38 hat ungewöhnlich starke elektromagnetische Abstrahlung – ich wiederhole – Ziel SKUNK #38 hat ungewöhnlich starkes Such- und Navigationsradar auf zivilem Frequenzband - Rottenführer 7370 Ende.“
http://up.picr.de/30274721ck.jpg
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„Noah Basis – Ziel SKUNK #38 – ist ein harmloser Fischtrawler – ich wiederhole Ziel SKUNK #38 ist ein zivi… - Moment…“
„Scheiße – Noah Basis – Noah Basis – Ziel SKUNK #38 ist FEINDLICH – ich wiederhole – Ziel SKUNK #38 ist feindlich – ich erkenne auf dem TV Monitor der Martel eindeutig eine Person mit einem schulterbaren Raketenwerfer an Deck – Ziel SKUNK #38 ist FEINDLICH!“
http://up.picr.de/30274771kt.jpg
http://up.picr.de/30274772tv.jpg
30.08.1975 08:31:30 - [NATO] Contact: SKUNK #38 has been type-classified as: AGI (Classification by: AJ.168 Martel [Sensor: EO Seeker] at Estimated 8 nm)
30.08.1975 08:32:00 - [NATO] Contact: AGI #38 has been positively identified as: SSV Okean - Determined as: Hostile (ID by: AJ.168 Martel [Sensor: EO Seeker] at 3,1 nm)
„Noah Basis für Rottenführer 7370 – Verstanden – VERSENKEN – ich wiederhole – SOFORT VERSENKEN – Noah Basis Ende.“
„Verstanden – Noah Basis – Raketensucher hat Ziel erfasst – Delivery Boy #5 - RIFLE ist raus!“
„Delivery Boy #6 - RIFLE ist raus!“
http://up.picr.de/30274816ju.jpg
http://up.picr.de/30274821bx.jpg
„Delivery Boy #5 für Delivery Boy #6 – abdrehen abdrehen – der Typ auf dem Monitor macht sich Schussbereit.“
http://up.picr.de/30274824aw.jpg
http://up.picr.de/30274829kz.jpg
„Delivery Boy #6 für Noah Basis - Delivery Boy #6 für Noah Basis - VOLLTREFFER – ich wiederhole VOLLTREFFER – Einschlag achtern – Sekundär Explosionen auf Ziel beobachtet – Ziel SKUNK #38 sinkt – ich wiederhole – Ziel SKUNK #38 sinkt!“
http://up.picr.de/30274844ds.jpg
30.08.1975 08:32:04 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2580 - Detected by SSV Okean [Sensors: Mk1 Eyeball] at 214deg - 1,7nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 08:32:09 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2581 - Detected by SSV Okean [Sensors: Mk1 Eyeball] at 226deg - 1,6nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 08:32:13 - Weapon: AJ.168 Martel #7439 has impacted SSV Okean.
30.08.1975 08:32:13 - 100% penetration achieved
30.08.1975 08:32:13 - [Soviet Union] SSV Okean has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 08:32:13 - [Cuba] SSV Okean has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 08:32:13 - [Soviet Union] SSV Okean is sinking!!!
30.08.1975 08:32:13 - [Cuba] SSV Okean is sinking!!!
30.08.1975 08:32:13 - Event: 'Okean Sunk' has been fired.
30.08.1975 08:32:13 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: 1x R8DV-148 Diesel has suffered additional light damage.
30.08.1975 08:32:13 - [Cuba] SSV Okean damage report: 1x R8DV-148 Diesel has suffered additional light damage.
30.08.1975 08:32:13 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: SA-N-5 has suffered additional damage!
30.08.1975 08:32:13 - [Cuba] SSV Okean damage report: SA-N-5 has suffered additional damage!
30.08.1975 08:32:13 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: SA-N-5 has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 08:32:13 - [Cuba] SSV Okean damage report: SA-N-5 has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 08:32:13 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: 14.5mm/73 Twin has suffered additional light damage.
30.08.1975 08:32:13 - [Cuba] SSV Okean damage report: 14.5mm/73 Twin has suffered additional light damage.
30.08.1975 08:32:13 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2580 has been lost.
30.08.1975 08:32:13 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2580 has been lost.
30.08.1975 08:32:13 - [NATO] 809 Sqn #5 (Buccaneer S.2D) Is returning to base (HMS Ark Royal)
30.08.1975 08:32:13 - [NATO] 809 Sqn #6 (Buccaneer S.2D) Is returning to base (HMS Ark Royal)
30.08.1975 08:32:13 - [NATO] Contact SSV Okean has been lost.
30.08.1975 08:32:18 - [NATO] Contact BOGEY #35 has been lost.
30.08.1975 08:32:18 - Weapon: AJ.168 Martel #7438 has malfunctioned.
30.08.1975 08:32:18 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2581 has been lost.
30.08.1975 08:32:18 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2581 has been lost.
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892 Naval Air Squadron Flight #11 – 30. August 1975 (Nord 64° 48' 14'' Ost 06° 48' 23' 08:32 Zulu)
„Flight #11 für Noah Basis – Noah Basis – wir haben eine schwache elektromagnetische Abstrahlung auf Null-Acht-Acht Grad in Null-Acht-Null Meilen – Ziel vermutlich direkt unter Land – Flight #11 Ende.“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 11' 16'' Ost 0° 58' 28'' 08:33 Zulu)
„Commander – wenn SKUNK #38 – eine Spionageschiff gewesen ist?“
„Ja Admiral – dann wird der zweite Kontakt der auf uns zuhält auch eines sein Sir.“
„Woher wissen die wo wir sind?“
„Wenn ich das nur wüsste Sir.“
„Und wenn die das wissen – müsste es dann nicht mittlerweile vor lauter Bombern im Anflug wimmeln?“
„Sir – je nachdem – wenn Sie aus der offenen Flanke kommen, weil sie einen Umweg über die Barents See genommen haben dann nicht Sir. Dann sind die noch eine ganze Weile außerhalb der Radar-Erfassung.“
„Scheiße!“
Commander Northard zuckte zusammen – solche Worte hörte er von Admiral Cassidi nicht oft.
„Haben wir Anzeichen für U-Boote?“
„Bislang nicht Admiral – aber die Hubschrauber erreichen auch gerade erst jetzt die befohlene Suchposition bei der Glamorgan Sir.
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„Sir – der SEAD-Bomber erreicht gleich sein Ziel Sir.“
„Gut!“
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809 Naval Air Squadron Flight #9 – 30. August 1975 (Nord 63° 58' 46'' Ost 04° 46' 06'' 08:36 Zulu)
Flight Lieutenant Roald Cullingworth blickte auf die Anzeigen und fluchte innerlich. Sein Observer hatte Recht. Die Radarabstrahlung des Ziels war erstens zu schwach und zweitens auf der falschen Frequenz. Mit den geladenen AS.37 Martel würden sie hier nichts ausrichten können. Sicher man würde es probieren, sobald sich der Verdacht bestätigen sollte, dass es sich um ein feindliches Aufklärungsschiff handelte. Bringen würde es nichts. Die Martels waren auf Feuerleitradarfrequenzen eingestellt worden und Niemand hatte es vor dem Start kontrolliert. Mit der Martel konnte man zwar unterschiedliche Radare erfassen und angreifen, aber man musste die Zielfrequenz vor dem Start an Deck einstellen. Sobald ein Bomber in der Luft war, konnte das nicht mehr geändert werden.
Dieser Anflug war nutzlos – so viel war bereits klar…
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„Na also – wirklich ein Aufklärungsschiff – gib’s an die Ark durch. Ich drehe eine Schleife. Vielleicht können wir den Typen ja dazu veranlassen seine ganze Elektronik aufzubieten – mit etwas Glück hat er irgendein Gerät an Bord, dass auf einer für uns nützlichen Frequenz abstrahlt.“
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30.08.1975 08:37:49 - [NATO] Contact: SKUNK #43 has been type-classified as: AGI (Classification by: 809 Sqn #9 [Sensor: Mk1 Eyeball] at 3,9 nm)
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824 Naval Air Squadron Flight #4 – 30. August 1975 (Nord 63° 58' 46'' Ost 04° 46' 06'' 08:36 Zulu)
Die 824 Naval Air Squadron war die U-Jagd beziehungsweiße Such und Rettungsstaffel der HMS Ark Royal. Ausgerüstet mit Westland Sea King HAS.1 Hubschrauben hatte man einige U-Jagd-Möglichkeiten vorzuweisen und dies gereichte jetzt zum Vorteil.
Lieutenant Commander John Dransfield hatte seinen Hubschrauber gerade eben erst wenige Meter über der unruhigen Wasseroberfläche zum Stehen gebracht und schon war das Tauchsonar dabei zu Wasser gelassen zu werden.
Seit die letzte Sonarboje raus war, verlegte man sich auf das Lauschen mit dem Tauchsonar, auch wenn die Suche nach U-Booten damit deutlich länger dauerte als mit einem Teppich aus Sonarbojen blieb nichts anderes übrig. Von hinten hörte er seinen Sonar-Operator leise fluchen:
„Da ist was!“
„Sicher? – das Sonar ist doch gerade erst raus – in dieser geringe Tiefe wird es doch vom Rotoren Lärm heftig überlagert?“
„Wenn ich’s doch sage – da ist was! – Flieg mal ganz sachte nach Norden – und reiß bloss das Sonar nicht ab bei dem Manöver - lieber ein Stück hochgehen.“
„Ja ja – das gibt einen Eintrag wenn wir das Ding verlieren.“
„Scheiße – Schraubengeräusche – ganz leise – da ist ein U-Boot – ganz sicher!“
„Wenn ich das durchgebe und du dich irrst, dürfen wir die nächste Woche den Rest der Staffel als Sklaven dienen.“
„Die Staffel wird uns gleich auf Händen tragen und uns als Sklaven dienen – da ist ein U-Boot – garantiert!“
„Also gut – ich melde es weiter – wehe wenn nicht!“
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https://www.youtube.com/watch?v=C95TRUqh7_8
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#107 NI#
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 12' 06'' Ost 01° 00' 03'' 08:37 Zulu)
„Admiral – wir haben tatsächlich ein U-Boot geortet genau dort wo wir eines vermutet haben Sir.“
„Also doch! - Wie verdammt nochmal Kommunizieren die?“
„Das wissen die Götter Admiral – aber irgendwie tun sie es Sir.“
„Das ist nicht gut Commander. Die Russen haben irgendetwas von dem wir nichts wissen, das ist nicht gut Commander!“
„Aye Sir – aber wir können ja schlecht anklopfen und Fragen Sir?“
„Anklopfen können wir schon – mit Wasserbomben und Torpedos!“
„Aye Sir – wird erledigt Sir!“
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HMS Glamorgan(D19) – 30. August 1975 (Nord 63° 26' 51'' Ost 01° 07' 53'' 08:37 Zulu)
„Captain!“
„Ja XO – was gibt es?“
„Sir – Meldung vom Flaggschiff Sir – vermutlich feindliches U-Boot operiert auf uns zu und ist etwa 10 Seemeilen Steuerbord voraus Sir.“
„Hatte der Admiral also Recht Commander.“
„Sieht ganz so aus Sir.“
„Befehle?“
„Ja Sir – wir sollen Fahrt rausnehmen und uns zurückfallen lassen. Die Hubschrauber sollen den Job erledigen Sir.“
„Ist das alles?“
„Nein Sir – wenn der Mistkerl auf unter sechs Seemeilen herankommen sollte, sollen wir eine Defensiv Position einnehmen und kehrt machen.“
„Verstehe – als Flugabwehr-Zerstörer sollen wir den Weg für die U-Jäger freimachen.“
„So sieht es wohl aus Sir – der Admiral will wohl ungern seine Flugabwehr an ein U-Boot verlieren.“
„Also gut – Augen aufhalten – Sonar soll verstärkt auf Torpedos aus dieser Richtung horchen und dann wollen wir mal hoffen, dass die Hubschrauber kurzen Prozess machen.“
„Aye Sir – wird schon werden Sir.“
http://up.picr.de/30281761cl.jpg
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Bild 124: Zerstörer HMS Glamorgan
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:11_HMS_Glamorgan_Atlantic_Jan1972.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
809 Naval Air Squadron Flight #9 – 30. August 1975 (Nord 64° 03' 32'' Ost 05° 09' 00'' 08:38 Zulu)
Flight Lieutenant Roald Cullingworth war etwas ungehalten darüber, dass er mit seiner Bewaffnung nichts ausrichten konnte. Zwar hatte man das Schiff auch nicht identifiziert, aber alles sprach für einen Spionagekutter. Wenn er schon mal hier war, konnte er diese Aufgabe wenigstens übernehmen. Er drückte den Knüppel leicht zur Seite und richtete seinen Bomber so aus, dass er seitlich am Ziel vorbei fliegen würde. Einen direkten Anflug wollte er nicht riskieren. Zulange würde der „Feind“ dann nach dem Überflug in einem Totenwinkel verweilen.
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Es dauerte nicht lange und die Sache war klar – auch auf diesem Schiff fand es Jemand nicht witzig einen Navy Bomber in der Nähe zu haben – auf Deck konnten klar zwei Matrosen mit tragbaren Flugabwehrraketen-Startern ausgemacht werden. Höchste Zeit um zu verschwinden!
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Dragon Flight #6 (VP-26) – 30. August 1975 (Nord 65° 26' 33'' West 17° 02' 29'' 08:38 Zulu)
Die U-Jagd Staffel der US-Navy auf Island hatte nach dem ersten hitzigen Gefecht direkt am ersten Tag des Krieges nicht mehr viel Feind-Berührung gehabt. Die Tagesabläufe waren fast schon Routine geworden – U-Boote suchen und versenken – aber außer zwei tatsächlichen Versenkungen und einem Dutzend Falschmeldungen war in den drei Woche nichts weiter passiert, wenn man davon absah das es einen beinahe Zusammenstoß mit einem russischen Tu-95 See-Fernaufklärer gegeben hatte.
Scheinbar versuchten kaum russische U-Boote den Durchbruch durch die GUIK-Gap und die Sowjets versuchten im Atlantik mit dem Auszukommen, was vor Ausbruch des Krieges bereits dort war. Aber auch das war nicht viel, denn deutlich mehr U-Boote als üblich im Atlantik hätten sicher den Argwohn der NATO provoziert.
Jetzt also gab es wieder etwas zu tun. Der britische Befehlshaber hatte um Unterstützung bei der Versenkung eines U-Bootes ersucht, das kaum mehr als 25 Seemeilen von der HMS Ark Royal entfernt war und dadurch mit einem Schlag die ganze Operation scheitern lassen konnte.
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824 Naval Air Squadron Flight #4 – 30. August 1975 (Nord 63° 28' 45'' Ost 01° 28' 36'' 08:39 Zulu)
Lieutenant Commander John Dransfield reagierte zunehmend gereizt. Er wusste was es bedeutet bei der Suche nach einem U-Boot ohne Sonarbojen auskommen zu müssen. Mit dem Tauchsonar gelang einfach kaum eine brauchbare Peilung die für den Abwurf eines Torpedos valide genug war um das Ziel und nicht bloß einen Schwarm Thunfische zu treffen. In wenigen Minuten allerdings würde ein zweiter Hubschrauber der 824 NAS eintreffen, dann würde die Sache schnell ganz anders aussehen und eine Kreuzpeilung viel einfacher werden.
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Bild 125: Abzeichen der Royal Air Force
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:RAF-Badge.svg
No. 8 Squadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 64° 58' 43'' West 04° 20' 22'' 08:40 Zulu)
Die Avro Shackleton der No. 8 Squadron war schon einige Stunden in der Luft und immer noch auf den Weg zur neuen Patrouillen Station nordwestlich der Transportflotte. Der unbekannte BOGEY war vor geraumer Zeit aus dem Erfassungsbereich verschwunden, jetzt tauchte er wieder auf mit einem Kurs, der ihn auf jeden Fall in Ortungsreichweite der Flotte bringen würde, wenn er das war was alle vermuteten. Ein russischer Langstreckenseeaufklärer mit großer Radarreichweite.
„Jambia Flight #7 für Rottenfrüher 7366 – Rotte 7366 bitte kommen.“
„Hier Rottenführer 7366 – was können wir für Sie tun?“
„Rottenführer 7366 – Kontakt BOGEY #79 in Zwei-Null-Null Seemeilen auf Drei-Zwei-Neun Grad unserer Position – verifizieren Sie den Kontakt Rotte 7366.“
„Rottenführer 7366 – Verstanden – Feindlichen Bomber Nordöstlich Island abfangen und vernichten - Rottenführer 7366 Ende.“
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http://up.picr.de/30282079xt.jpeg
Bild 126: Avro Shackleton AEW.2 Luftraumüberwachungsflugzeug de Royal Air Force
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ShackletonAEW2_8Sqn_RAF_1982.jpeg
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Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 36' 27'' West 04° 47' 57' 08:40 Zulu)
Flight Lieutenant TC Hewlett warf einen Blick auf die Karte und rechnete im Kopf grob einen Abfangkurs aus. Eigentlich hätte er diese Informationen von einem der Radar-Operatoren der Shackleton erhalten sollen, aber scheinbar freuten die „Jungs“ sich so sehr darüber den Kontakt wieder hergestellt zu haben, dass dies wohl in Vergessenheit geraten war.
Es spielte keine Rolle, die beiden F-4 hatten mehr als genug Treibstoff um auch einen größeren Umweg fliegen zu können, der „Russe“ würde nicht entkommen!
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 13' 25'' Ost 01° 00' 03'' 08:41 Zulu)
„Sir – Sie werden es nicht glauben – SKUNK #75 hält ebenfalls einen Abfangkurs auf unseren Verband Admiral.“
„Wie schnell?“
„Zehn Knoten Sir!“
„Noch ein Trawler?“
„Wenn er nicht rumtrödelt? – Dann ja Sir.“
„Was haben die Russen vor? Glauben die mit Fischkuttern fängt man Flugzeugträger?“
„Wenn mir eines mittlerweile klar ist Admiral, dann dass wir von den Russen und ihren Gepflogenheiten noch weniger Ahnung haben, als wir ohnehin schon vermutet haben Sir.“
„Ja das ist wohl richtig – nichts an diesem Krieg ist bislang auch nur annähernd so wie es sich die Chefstrategen bei der NATO – oder soll ich sagen im Pentagon – ausgedacht haben!“
„Was bislang aber kein Nachteil für uns war – im Gegenteil?“
„Es sei denn da steckt mehr dahinter…“
„Dann werden wir es wohl als Erste merken! Wenn nicht wir – hier und heute – wann und wer sonst?“
„Tja Commander – warten wir mal die nächsten Stunden ab.“
„Aye Sir!“
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„Commander – auch wenn ihr Bomber keine Adäquaten Waffen hat – er soll sich den Burschen mal ansehen.“
„Wird erledigt Sir.“
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„Ach Commander – wenn wir nichts haben – wie sieht es in Bodø aus? Haben die nicht Bomber startklar?“
„Ja Sir – aber der Kontakt ist mit etwa 270 Seemeilen genau auf der Grenze der Gefechtsreichweite. Wenn die Jungs Treibstoff sparen reicht es – aber bei dem Wind? Das könnte eng werden Sir.“
„Bitten Sie Bodø darum das korrekt zu berechnen. Wenn die Norweger eine Chance sehen, das es klappt sollen die Ihre Bomber in die Luft bringen Commander.“
„Aye Sir!“
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Luftwaffenstützpunkt Bodø – 30. August 1975 (Nord 67° 16' 09'' Ost 14° 19' 28'' 08:41 Zulu)
„Ich dachte schon die Fragen nie!“
„Ist hart an der Reichweite – schaffen Sie und ihr Bruder das?“
„Fragen Sie uns das wenn wir zurück sind!“
„Dann los – zeigen Sie den Briten, dass wir ebenso gut Schiffe versenken können wie wir Bomber abschießen tun.“
„Wird erledigt Sir!“
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824 Naval Air Squadron Flight #4 – 30. August 1975 (Nord 63° 28' 58'' Ost 01° 28' 24'' 08:41 Zulu)
„Meldung an Ark Royal Lieutenant Commander – Kontakt GOBLIN #78 – Null-Null-Fünf Konten - Kurs Zwei-Sechs-Null Grad.“
„Sehr gut – endlich eine exakte Peilung – ich gebe es durch und dann wollen wir mal sehen ob wir dem Kerl nicht eine verpassen können!“
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809 Naval Air Squadron Flight #5– 30. August 1975 (Nord 63° 08' 14'' Ost 0° 55' 21'' 08:42 Zulu)
Flight Lieutenant Peter Walters hatte alle Hände voll zu tun den Vogel ruhig zu halten. Außer dem Regen waren mittlerweile auch reichlich Windböen aufgekommen, was eine Trägerlandung nicht eben einfacher machte.
„Ark Royal TACAN Leitstrahl erfasst und stabil auf Pfad – keine Sicht auf Deck – ich wiederhole – noch keine Sicht auf Deck.“
„Flight #5 – wir haben Sie auf dem Schirm – sieht gut aus nur weiter so.“
http://up.picr.de/30282632ws.jpg
„Verstanden beginne Endanflug.“
http://up.picr.de/30282647uv.jpg
Anmerkung:Mehr über:
Tactical Air Navigation (TACAN)
Automatic Carrier Landing System (ACLS)
Instrument Carrier Landing System (ICLS)
http://www.globalsecurity.org/military/library/policy/navy/nrtc/14090_ch2.pdf
http://www.navcom.com/wp-content/uploads/2015/01/AN_URN-25-Brochure.pdf
http://www.navcom.com/products/an_urn-25/
http://www.navair.navy.mil/index.cfm?fuseaction=home.PhotoGalleryDetail&key=8E68C563-917F-4F68-9200-05AF2EA29C72
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824 Naval Air Squadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 63° 28' 42'' Ost 01° 28' 25'' 08:42 Zulu)
„Flight #5 – Torpedo ist raus!“
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#108 NI#
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
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824 Naval Air Squadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 63° 28' 42'' Ost 01° 28' 25'' 08:42 Zulu)
„Noah Basis hier Flight #5 – wir können bestätigen, dass Kontakt GOBLIN #78 genau auf die HMS Glamorgan zuhält – Flight #5 Ende.“
„Aber nicht mehr lange“ flüsterte der Pilot noch zu sich selbst und vertraute darauf, dass der gerade ausgeklinkte Torpedo ziemlich sicher dem feindlichen U-Boot schnell den Garaus machen würde.
http://up.picr.de/30313339ai.jpg
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http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 23. August 1975 (Nord 63° 13' 02'' Ost 01° 01' 28' 08:42 Zulu)
Captain Wilfred Graham saß in seinem Sessel auf der Kommandobrücke der HMS Ark Royal und sah sich die letzten Meldungen an. Dann drehte er sich zu seinem Ersten Offizier:
„Ich weiß überhaupt nicht, was die alle mit der Glamorgan haben. Wenn der Russe einfach still liegenbleiben würde wo er jetzt ist, würden wir ihn in kaum 200 Metern Abstand passieren und ihm die volle Breitseite bieten. Ein blinder Affe mit einem Weltkriegs-Boot könnte uns in dieser Situation versenken.“
„Vermutlich weiß er nicht, wer sich hier alles herumtreibt Sir?“
„Vermutlich nicht und zwar trotz des Schraubenlärmes den wir veranstalten. Na wie auch immer – besser er als wir…“
http://up.picr.de/30313421dn.jpg
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http://up.picr.de/24173600ek.png
824 Naval Air Squadron Flight #4 – 30. August 1975 (Nord 63° 28' 59'' Ost 01° 28' 24'' 08:42 Zulu)
„Jetzt hat er den Torpedo bemerkt!“
„Noah Basis – Torpedo hat Ziel erfasst – Ziel GOBLIN #78 dreht nach Norden und beschleunigt.“
http://up.picr.de/30313463ad.jpg
http://up.picr.de/30313568ok.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
333. Squadron Flight #4 – 30. August 1975 (Nord 66° 34' 49'' Ost 10° 24' 15'' 08:42 Zulu)
„Noah Basis für 333. Squadron Flight #4 – Noah Basis – Kontakt SKUNK #45 identifiziert als ziviles Fischereifahrzeug – Flight #4 Ende.“
http://up.picr.de/30313615qb.jpg
30.08.1975 08:42:57 - [NATO] Contact: SKUNK #45 has been positively identified as: Commercial Fishing Boat [35m] - Determined as: Neutral (ID by: 333 Sqn #4 P-3B Orion (P-3B Orion) [Sensor: KA-74] at Estimated 2 nm)
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
809 Naval Air Squadron Flight #5– 30. August 1975 (Nord 63° 12' 464'' Ost 01° 01' 08'' 08:43 Zulu)
„Na endlich! – Noah Basis – wir können das Deck jetzt sehen.“
„Verstanden Flight #5 – reduzieren Sie etwas ihre Geschwindigkeit – Sie kommen zu schnell rein Flight #5.“
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„Flight #5 – Sie kommen etwas vom Gleitpfad ab – Korrigieren und Nase runter – ja so ist besser Flight #5.“
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824 Naval Air Squadron Flight #4 – 30. August 1975 (Nord 63° 28' 59'' Ost 01° 28' 24'' 08:43 Zulu)
Lieutenant Commander John Dransfield zog den Hubschrauber nach oben und wollte beschleunigen. Er wollte etwas Abstand gewinnen, wenn der Torpedo gleich in das U-Boot einschlagen würde. Flight #5 war bereits ebenfalls dabei den Abstand zu vergrößern. Dann meldete der Operator, dass sich das Tauchsonar nicht vollständig eingezogen hatte, also warten bis das empfindliche Gerät an Bord war.
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„Das kann doch nicht wahr sein! – Flight #5 – hier Flight #4 euer Torpedo hat das Ziel verfehlt Flight #5 – wiederhole – Kein Treffer!“
„Das haben wir schon selbst mitbekommen Flight #4 – jetzt seit ihr dran…“
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http://up.picr.de/30313975vr.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
809 Naval Air Squadron Flight #5– 30. August 1975 (Nord 63° 13' 00'' Ost 01° 01' 26'' 08:43 Zulu)
„Das sieht sehr gut aus Flight #5 – und jetzt die Nase hoch…“
http://up.picr.de/30314050nt.jpg
„Kommen Sie rein…“
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„Touch down – Willkommen zurück an Bord Lieutenant Walters.“
http://up.picr.de/30314131hc.jpg
https://www.youtube.com/watch?v=9OmjFS6y72w
„Flight #6 – Sie sind der nächste – Landebahn ist für Sie reserviert...“
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824 Naval Air Squadron Flight #4 – 30. August 1975 (Nord 63° 28' 59'' Ost 01° 28' 24'' 08:43 Zulu)
Lieutenant Commander John Dransfield war fast perfekt über dem U-Boot – er suchte etwas Abstand, aber sein übermütiger Co-Pilot hatte den Torpedo bereit scharf gemacht und klingte die Waffe aus.
http://up.picr.de/30314337ee.jpg
Der Torpedo machte sich praktisch sofort mit dem Eintauchen in die Wasseroberfläche scharf, der Zielsuchkopf nahm seine Arbeit auf, befand das sich ein korrektes Zielobjekt in Detonationsreichweite befand und nur Sekunden nach dem die Waffe ausgeklinkt wurde explodierte der Gefechtskopf direkt neben dem feindlichen U-Boot.
Mehr verzweifelt als geplant gab Lieutenant Commander Dransfield vollen Schub und riss den Hubschrauber senkrecht nach oben, aber es half nichts. Die von der Druckwelle erzeugte Wasserwand stieg ebenfalls senkrecht empor und traf den Hubschrauber an der Unterseite. Nur mit viel Glück und dank seiner langen Flugerfahrung gelang es Lieutenant Commander Dransfield die Kontrolle über den Hubschrauber zu behalten. Diese Aktion musste ein Nachspiel haben…
Aus dem Lautsprecher quakte Flight #5 und verkündete ebenfalls einen weiteren Torpedo im Wasser zu haben.
http://up.picr.de/30314397tm.jpg
30.08.1975 08:43:13 - Weapon: Mk46 LWT Mod 2 #7446 is attacking K-370 with a base PH of 70%. Final PH: 70%. Result: 42 - HIT
30.08.1975 08:43:13 - Weapon: Mk46 LWT Mod 2 #7446 has impacted K-370.
30.08.1975 08:43:13 - 43% penetration achieved
30.08.1975 08:43:13 - [Soviet Union] K-370 has suffered weapon damage: 17 DPs
30.08.1975 08:43:13 - [Cuba] K-370 has suffered weapon damage: 17 DPs
30.08.1975 08:43:13 - [Soviet Union] K-370 damage report: 533mm TT has been heavily damaged.
30.08.1975 08:43:13 - [Cuba] K-370 damage report: 533mm TT has been heavily damaged.
30.08.1975 08:43:13 - [Soviet Union] K-370 damage report: HF Radio [Secure] has been heavily damaged.
30.08.1975 08:43:13 - [Cuba] K-370 damage report: HF Radio [Secure] has been heavily damaged.
30.08.1975 08:43:13 - [Soviet Union] K-370 damage report: Snoop Tray 2 [MRK-50 Kaskad] has been destroyed!
30.08.1975 08:43:13 - [Cuba] K-370 damage report: Snoop Tray 2 [MRK-50 Kaskad] has been destroyed!
30.08.1975 08:43:13 - [Soviet Union] K-370 damage report: Shark Teeth [MGK-300 Rubin] has been destroyed!
30.08.1975 08:43:13 - [Cuba] K-370 damage report: Shark Teeth [MGK-300 Rubin] has been destroyed!
30.08.1975 08:43:13 - [Soviet Union] K-370 damage report: 533mm TT has been lightly damaged.
30.08.1975 08:43:13 - [Cuba] K-370 damage report: 533mm TT has been lightly damaged.
30.08.1975 08:43:13 - [Soviet Union] K-370 damage report: Park Lamp has been destroyed!
30.08.1975 08:43:13 - [Cuba] K-370 damage report: Park Lamp has been destroyed!
30.08.1975 08:43:13 - [Soviet Union] K-370 damage report: SA-N-8 Gremlin [9K34 Strela-3] Mast Launcher has been destroyed!
30.08.1975 08:43:13 - [Cuba] K-370 damage report: SA-N-8 Gremlin [9K34 Strela-3] Mast Launcher has been destroyed!
30.08.1975 08:43:13 - [Soviet Union] K-370 damage report: 533mm TT has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 08:43:13 - [Cuba] K-370 damage report: 533mm TT has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 08:43:13 - [Soviet Union] K-370 damage report: Shark Sail [MGK-300 Rubin] has been heavily damaged.
30.08.1975 08:43:13 - [Cuba] K-370 damage report: Shark Sail [MGK-300 Rubin] has been heavily damaged.
30.08.1975 08:43:13 - [Soviet Union] K-370 damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional light damage.
30.08.1975 08:43:13 - [Cuba] K-370 damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional light damage.
Lieutenant Commander Dransfield rang um Fassung und bewegte seinen Hubschrauber raus aus der Gefahrenzone.
http://up.picr.de/30314405is.jpg
Anmerkung: An dieser Stelle sei auf den werten H34DHUN73R verwiesen - (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=29401&p=1096162#post1096162) – wo ja auch gerne mal Jemand Torpedos direkt auf den „Kopf“ eines U-Bootes schmeißt ;)
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824 Naval Air Squadron Flight #5 – 30. August 1975 (Nord 63° 28' 49'' Ost 01° 27' 60'' 08:43 Zulu)
Der Pilot von Flight #5 der das Schauspiel mit angesehen hatte, schüttelte den Kopf und entfernte sich ebenfalls vom feindlichen U-Boot. Sein zweiter Torpedo hatte das Ziel erfasst, was angesichts des gewaltigen Lärms den das nunmehr beschädigte U-Boot veranstaltete nicht verwunderlich war. Zwar war das von der ersten Explosion aufgeschäumte Wasser mit Luftblasen durchsetzt, die eine bessere Lärmisolierende Schutzwirkung hatten als jeder Täuschkörper, aber das U-Boot war einfach zu laut.
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Es dauerte nur Sekunden und der zweite Torpedo traf das feindliche U-Boot am Bug.
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30.08.1975 08:43:29 - Weapon: Mk46 LWT Mod 2 #7445 is attacking K-370 with a base PH of 70%. Final PH: 70%. Result: 34 - HIT
30.08.1975 08:43:29 - Weapon: Mk46 LWT Mod 2 #7445 has impacted K-370.
30.08.1975 08:43:29 - 45% penetration achieved
30.08.1975 08:43:29 - [Soviet Union] K-370 has suffered weapon damage: 18 DPs
30.08.1975 08:43:29 - [Cuba] K-370 has suffered weapon damage: 18 DPs
30.08.1975 08:43:29 - [Soviet Union] K-370 damage report: Shark Sail [MGK-300 Rubin] has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 08:43:29 - [Cuba] K-370 damage report: Shark Sail [MGK-300 Rubin] has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 08:43:29 - [Soviet Union] K-370 damage report: Victor I has been destroyed!
30.08.1975 08:43:29 - [Cuba] K-370 damage report: Victor I has been destroyed!
30.08.1975 08:43:29 - [Soviet Union] K-370 damage report: Shark Teeth [MGK-300 Rubin] has suffered additional damage!
30.08.1975 08:43:29 - [Cuba] K-370 damage report: Shark Teeth [MGK-300 Rubin] has suffered additional damage!
30.08.1975 08:43:29 - [Soviet Union] K-370 damage report: 533mm TT has been destroyed!
30.08.1975 08:43:29 - [Cuba] K-370 damage report: 533mm TT has been destroyed!
30.08.1975 08:43:29 - [Soviet Union] K-370 damage report: VHF Radio [Secure] has been heavily damaged.
30.08.1975 08:43:29 - [Cuba] K-370 damage report: VHF Radio [Secure] has been heavily damaged.
30.08.1975 08:43:29 - [Soviet Union] K-370 damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 08:43:29 - [Cuba] K-370 damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 08:43:29 - [Soviet Union] K-370 damage report: Mine Avoidance [MG-509 Radian-1] has been lightly damaged.
30.08.1975 08:43:29 - [Cuba] K-370 damage report: Mine Avoidance [MG-509 Radian-1] has been lightly damaged.
30.08.1975 08:43:29 - [Soviet Union] K-370 damage report: LF Radio [Unsecure] has been heavily damaged.
30.08.1975 08:43:29 - [Cuba] K-370 damage report: LF Radio [Unsecure] has been heavily damaged.
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http://up.picr.de/30314910xt.png
Bild 127: Dienstsigel der United States Navy
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Emblem_of_the_United_States_Navy.png
SOSUS NAVFAC Island – 30. August 1975 (Nord 63° 51' 22'' West 22° 38' 33'' 08:43 Zulu)
Sonar-Operator John Vincent Turner riss sich die Kopfhörer von den Ohren. Eigentlich sagten ihm die Flussdiagramme auf seinen Monitoren alles was er wissen musste. Alternativ konnte er sich die Ausdrucke der Spektrogramm-Schreiber direkt ansehen. Er hatte aber die Marotte zeitweiße direkt zu lauschen was im Wasser so vor sich ging. Bereits seit einiger Zeit konnte er einigen Lärm ausmachen der sicher von der britischen Trägerkampfgruppe stammte, aber mit einem Schlag knallten innerhalb weniger Sekunden zwei massive Ausschläge durch das System und letztlich auch durch seine Kopfhörer. Sicher es war nicht wirklich laut oder gar schädlich – er war einfach nur Kolossal überrascht wo das plötzlich her kam?
Hinter ihm grinste sein Schichtführer: „Torpedos! – da hat es einen Zerrissen.“
„Sorry – Sir – hat es nicht – da ist ein U-Boot – ja – man kann es jetzt hören – ein Jagd-U-Boot – Atomgetrieben. Macht einen Scheiß Lärm – aber zerrissen hat es den Burschen nicht.“
„Wie bedauerlich – da müssen die Briten wohl Überstunden machen? Teilen Sie den Engländern unsere Erkenntnisse mit, aber das wissen die sicherlich auch bereits selbst, was da bei ihrem Träger herumschippert…“
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http://up.picr.de/30314817rh.jpg
30.08.1975 08:43:33 - [NATO] Contact: GOBLIN #78 has been type-classified as: SSN (Classification by: Bottom Fixed Array (SOSUS) [Sensor: FQQ-10(V) SOSUS] at 338,8 nm)
Weitere Informationen zum SOSUS-Netzwerk:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sound_Surveillance_System
https://en.wikipedia.org/wiki/SOSUS
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824 Naval Air Squadron Flight #4 – 30. August 1975 (Nord 63° 29' 57'' Ost 01° 27' 11'' 08:44 Zulu)
„Unglaublich dass der Typ immer noch schwimmt – müssen wir ihm wohl einen dritten Aal verpassen.“
„Tut mir Leid Lieutenant Commander Dransfield – haben Sie es nicht gemerkt? Als wir von dem Wasserschwall getroffen wurden hat sich unser zweiter Torpedo gelöst und ist abgefallen Sir.“
„Wollen Sie mich verscheißern?“
„Sehen sie doch nach Sir – er hängt nicht mehr dran Sir.“
„Auch das noch – dann eben zurück zur Basis.“
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HMS Glamorgan (D19) – 30. August 1975 (Nord 63° 27' 12'' Ost 01° 08' 39'' 08:44 Zulu)
Captain Leathes wollte nicht glauben, was sich da vor ihm abspielte. Zwei Torpedotreffer und der Feind nahm seinen alten Kurs direkt auf die HMS Glamorgan drauf zu wieder auf. Es gefiel ihm überhaupt nicht, aber widerwillig befolgte er die Befehle und befahl eine Wende um die Glamorgan aus dem Schussbereich des feindlichen U-Bootes heraus zu steuern.
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http://up.picr.de/30315079iw.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
Luftwaffenstützpunkt Bodø – 30. August 1975 (Nord 67° 16' 09'' Ost 14° 19' 28'' 08:44 Zulu)
Die beiden Starfighter der 334. Skvadron waren zwar nur mit 70mm Raketenwerfern ausgerüstet, aber für einen Trawler würde das wohl ausreichen. Fraglich war eher ob die beiden Jets Flight #13 und Flight #14 genügend Reichweite hatten um hin und wieder zurück zu kommen? Nominell befand sich das Ziel gerade so innerhalb des Gefechtsradius der beiden Jagdbomber, aber es entfernte sich davon und etwas zu viel Gegenwind, der den Treibstoffverbrauch nach oben trieb, reichte aus um es nicht mehr zurück zu schaffen. Løytnant Finn Fredriksen schoss es in diesem Moment zum ersten Mal durch den Kopf. Sollten es beide Bomber nicht zurück schaffen, würde dies ein sehr trauriger Tag für die Familie Fredriksen werden, denn der zweite Jet wurde von seinem nur wenige Sekunden jüngeren Zwillingsbruder Espen geflogen. Es musste einfach gelingen – es durfte nichts schief gehen.
Løytnant Finn Fredriksen drückte den Schubregeler ganz nach vorne und mit einem heftigen Ruck jagte seine Düsenjäger über die Startbahn, dicht gefolgt vom Jagdbomber seines Bruders. Der Lärm war Ohrenbetäubend.
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https://www.youtube.com/watch?v=G6zzwiggFJs
30.08.1975 08:44:30 - [NATO] 334 Sqn #13 (F-104G Starfighter [CF-104C]) departed Bodo Air Base.
30.08.1975 08:44:30 - [NATO] 334 Sqn #14 (F-104G Starfighter [CF-104C]) departed Bodo Air Base.
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SOSUS NAVFAC Island – 30. August 1975 (Nord 63° 51' 22'' West 22° 38' 33'' 08:45 Zulu)
Sonar-Operator John Vincent Turner schreckte erneut auf: „Das kann doch nicht wahr sein?“
„Sir – sehen Sie mal hier – diesen Ausdruck.“
„Hallo – das ist doch unser Freund oder?“
„Nein eben nicht Sir – der ist hier von diesem Schreiber aufgenommen worden. Dieser Ausdruck deckt eine andere Richtung ab Sir.“
„Ein zweites U-Boot?“
„Ja Sir – ein zweites U-Boot!“
„Geben Sie es weiter – langsam wird es voll da draußen.“
„Ja Sir!“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 13' 34'' Ost 01° 02' 31'' 08:45 Zulu)
„Sir die Glamorgan dreht ab. An der Formations-Spitze befindet sich dann die HMS Galetea – Leander-Klasse Sir.“
„Gut Commander – die Galetea sollte ausreichend bewaffnet sein um es mit dem U-Boot aufzunehmen, falls die Hubschrauber das Problem nicht in den Griff bekommen sollten. Was hat es mit dieser Meldung aus Island auf sich?“
„Zweites U-Boot Sir – Typisch SOSUS – Die Ortungsmeldung ist so wage, dass wir selbst mit hundert U-Jagd-Flugzeugen eine Woche erfolglos danach suchen würden.“
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Anmerkung: Das „Zentrum“ des zweiten U-Bootes befindet sich direkt außerhalb der Südspitze der Lofoten. Die beiden langen gelben Linien die etwa vom Guadalcanal-Verband ausgehend nach Norden und Nord-Osten streben, sind die Begrenzungs-Linien des vermutlichen Aufenthaltsgebietes des U-Bootes – sozusagen „nach oben“ offen ;) – Also spekulieren wir mal, dass sich das U-Boot tatsächlich irgendwo zwischen dem Zentrum der Suchzone und der Ark Royal befindet – was immer noch eine hübsche Menge Wasser ist, die man mit den Hubschraubern gar nicht abgesucht bekommt und die P-3 Orion sind noch eine ganzes Stück weit entfernt…
„Informieren Sie mich, wenn SOSUS das Suchgebiet eingrenzt. Ich denke zweidrittel der Suchzone können wir streichen Commander, das Boot wird hier sein in unserer Nähe!“
„Aye Aye Sir – ich prüfe ob wir etwas umgruppieren können. Die Amerikaner schicken auf jeden Fall weitere U-Jagd-Flugzeuge aus Keflavik. Diese sind schon in der Luft Sir.“
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„Gut – die U-Boot Gefahr ist derzeit des größte Problem. Geben Sie an die Amerikaner und Norweger durch, dass so viele Seeaufklärer wie möglich zur Suche und Bekämpfung von U-Booten herangezogen werden sollen. Die Aufklärungsarbeit können diese Vögel machen unabhängig davon ob sie Torpedos geladen haben oder nicht.“
„Wird erledigt Sir.“
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SOSUS NAVFAC Island – 30. August 1975 (Nord 63° 51' 22'' West 22° 38' 33'' 08:46 Zulu)
„Chief – holen Sie bitte den Commander Sir.“
„Was ist los Turner?“
„Kontakt GOBLIN #80 ist mit großer Sicherheit eine Raketenboot Sir.“
„Ein Boomer – hier draußen?“
„Kein Strategisches Sir – Ein U-Boot mir Marschflugkörpern Sir.“
„Verdammt – und Sie sind sich sicher Turner – auf die Distanz?“
„Ist ein altes Boot mit konventionellem Antrieb – Der Trottel wollte wohl gerade seine Diesel anfahren nur um die Maschine gleich wieder abzuschalten.“
„Schnorcheln?“
„Lässt sich von hier aus nicht sagen Sir, aber wenn er Schnorcheln wollte um seine Batterien zu laden, dann dürfte ihm sein ESM regelrecht ‚explodiert‘ sein Chief.“
„Gut – jetzt wird es interessant. Wir sind uns einig, dass er eher südlich steht als nördlich?“
„Ja Chief – da wette ich meinen Arsch drauf!“
„Dann dürften sich die Britten mit Ihrem Träger wohl bereits in Reichweite der Marschflugkörper von dem Typen befinden?“
„Das denke ich – ja Sir.“
„Scheiße – ich hole den Commander.“
„Sag ich doch die ganze Zeit Sir.“
http://up.picr.de/30318459dp.jpg
30.08.1975 08:46:10 - [NATO] Contact: GOBLIN #80 has been type-classified as: SSG (Classification by: Bottom Fixed Array (SOSUS) [Sensor: FQQ-10(V) SOSUS] at Estimated 495 nm)
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http://up.picr.de/29991359qs.png
Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 66° 06' 31'' West 06° 11' 55' 08:46 Zulu)
Leutnant Judd – Waffensystemoffizier von Flight #5 – bereitete sich auf den Abschuss der Raketen vor, als eine Warnanzeige seine Aufmerksamkeit erregt.
„Wer bist du denn?“
„Was ist los?“
„Schau mal auf deinen ESM-Warner.“
„Oha – was ‘n das für Bursche?“
„Komisches Freqeunzband – hey – verdammt.“
„Ja?“
„TC - das ist ein Hubschrauber Radar!“
„Was?“
„Ein Hubschrauber – wenn ich es dir dich sage.“
„Hier draußen? Ein Hubschrauber?“
„Das kann doch nur eines bedeuten?“
„Genau! – Meldung an Noah Basis – Vermuten feindlichen Überwasserkampfverband in vierhundert bis fünfhundert Seemeilen Entfernung zur Kampfgruppe im Nord-West-Sektor.“
„Tolles Ding TC.“
„Hast Recht – da semmelt dieser Seeaufklärer hier herum und in seinem Schlepptau hat er Kriegsschiffe. Besser kann man es nicht machen. Der Aufklärer findet die Kontakte und die Schiffe können sofort ihre Langstrecken-Raketen zum Einsatz bringen ohne auch nur in die Nähe zu müssen um was zu finden.“
http://up.picr.de/30318591if.jpg
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 13' 45'' Ost 01° 02' 34'' 08:46 Zulu)
„Jetzt wird es hässlich Commander.“
„Sir?“
„Ein Raketenträger irgendwo nördlich von uns bei den Lofoten und wir bereits sicher in Reichweite seiner Raketen. Bei Island schleicht ein Aufklärer herum der ganz sicher die Kreuzer unterstützt die der Nachrichtendienst gemeldet hat und eben diese Kreuzer haben wohl gerade die Aufmerksamkeit der Jäger auf sich gezogen. Ob feindliche Bomber bereits auf dem Weg sind wissen wir auch nicht.“
„Das wussten wir aber, dass es so kommen musste Admiral.“
„Ja sicher wussten wir das, aber es ist etwas anderes ob man es nur vermutet oder ob man es tatsächlich sieht Commander. Wenn wir Pech haben werden wir innerhalb der nächsten ein oder zwei Stunden aus drei Richtungen mit Raketen eingedeckt. Und wenn ich Sie erinnern darf, da schwimmt immer noch ein Spionage-Trawler herum und hält auf uns zu. Der ist bald so dicht, dass er von dem Trümmerfeld hier Fotos schießen kann.“
„Ja der Trawler. Wir haben keine Maschinen mit Seezielraketen startklar Sir. Wir müssten es mit Bomben probieren Sir?“
„Gar keine Seezielraketen?“
„Die Hubschrauber haben Raketen geladen Sir, befinden sich aber alle noch außerhalb der Gefechtsreichweite.“
„Es wird hässlich Commander – sehr hässlich – wir steuern auf eine Katastrophe zu – sehen wir zu dass wir das abwenden.“
http://up.picr.de/30318738qs.jpg
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http://up.picr.de/29991359qs.png
Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 66° 23' 25'' West 07° 02' 16' 08:49 Zulu)
Flight Lieutenant TC Hewlett war zufrieden. Sein Abfangkurs auf den vermeintlichen Langstrecken-Seeaufklärer der Russen hatte ziemlich gut gepasst. Gerade eben war das Ziel in den Radarerfassungsbereich des AN/AWG-11 Radars gelangt, sodass der Endanflug keine Schwierigkeiten machen würde.
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Auf dem Rücksitz brummelte der WSO Leutnant Judd los: „Lenkflugkörper sind bereit – Zielerfassung übergeben – kann losgehen.“
http://up.picr.de/30321126sr.jpg
„Immer mit der Ruhe – erstmal in Reichweite kommen.“
+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
824 Naval Air Squadron Flight #3 – 30. August 1975 (Nord 63° 26' 21'' Ost 01° 32' 03'' 08:49 Zulu)
„Flight #4 und #5 konnten den Burschen mit zwei Torpedos nichts versenken. Jetzt sind Sie an der Reihe Flight #3. Schicken Sie den Saukerl endlich zu den Fischen – viel Glück – Noah Basis Ende.“
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+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
334. Skvadron Flight #13 – 30. August 1975 (Nord 67° 19' 08'' Ost 12° 30' 04'' 08:50 Zulu)
„Hey Espen – hast du das auch auf der Anzeige?“
„Klar ist gerade losgesummt der ESM Warner.“
„Gut gib’s weiter – ist nicht unser Auftrag – soll erst mal jemand anderes feststellen, was das ist.“
„Ja vel.“
http://up.picr.de/30321211dr.jpg
+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 14' 31'' Ost 01° 03' 49'' 08:50 Zulu)
„So dieser Aufklärer dürfte gleich Geschichte sein Admiral.“
„Gut – danach sollen sich die Jäger mal diesen Hubschrauber ansehen Commander Northard. Und dann wäre es von Vorteil wenn endlich mal jemand dieses U-Bo…“
„VAMPIRE – VAMPIRE – VAMPIRE“
Rear Admiral Arthur Desmond Cassidi zuckte zusammen als, als einer der Elektronik-Spezialisten Vampire durch die Gefechtszentrale brüllte. Bis auf das SSG wusste man derzeit nichts von weiteren Streitkräften des Warschauer Paktes die in Angriffsreichweite auf irgendein wichtiges Ziel waren.
„Wo verdammt wo – gilt das uns? Machen Sie anständig Meldung Seemann!“
http://up.picr.de/30321366ki.jpg
+ + +
#109 NI#
Werte Regenten,
für diejenigen die hier noch mitlesen und es nicht bemerkt haben sollten:
Der Tod stellt auch auf dem Kontinent keine Fragen:
http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=29453&p=1099939#post1099939
Wie sich die russische Seite zu entwickeln scheint, macht einem schon ein wenig Sorge; hört sich alles so an, als würde die "Künstliche Intelligenz" erschreckend intelligente Pläne ausgebrütet haben.
Werter Taurus,
zumindest wirkt es so - Absicht ist dies von der KI sicherlich nicht.
Wir hatten schon geschrieben: Wenn sich ein Szenario Designer sehr viel Mühe gibt, dann sind hier erschreckend plausible Handlungen der KI möglich, obwohl es keine wirklichen durchdachten Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen KI-Einheiten gibt.
Man muß ja schon richtig froh sein, eine halbwegs brauchbare KI als ernstzunehmenden Gegner zu haben. Solange sie keine hanebüchenen oder völlig sinnfreien Aktionen durchführt, die vielleicht in jedem Spiel sogar unterschiedlich ausfallen können, wird man vielleicht sogar taktisch herausgefordert.
H34DHUN73R
14.09.17, 00:08
Wow, das wird ja eine epische Schlacht, werter Bigfish.
Obwohl schwierig, schafft Ihr es, die Spannung noch weiter nach oben zu drehen :)
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 14' 57'' Ost 01° 02' 29'' 08:50 Zulu)
„Admiral - es sind jetzt drei Marschflugkörper. Vermutliches Ziel ist Bodø Sir!“
„Bodø? – Großer Gott! Wenn die Russen den Luftwaffenstützpunkt aus dem Rennen nehmen, dann haben wir echte Probleme Commander.“
„Mit nur drei Raketen?“
„Ja das ist die Frage – kommt da noch mehr?“
„Die ganze Region ist von zahlreichen Radar-Geräten abgedeckt Sir – wenn da ein Floh furzt, sehen wir den Qualm.“
„Wollen wir es hoffen Commander, sonst wird der morgendliche Erfolg völlig wertlos sein.“
„Aye Sir – hoffen wir das Beste Sir.“
http://up.picr.de/30351662rc.jpg
„Sir präzisere Informationen – Es könnte sein, dass einer der Kommando-Bunker angegriffen wird.“
„Welcher?“
„Die zentrale Kommunikations-Einrichtung für die ganze Region Sir.“
„Das ist kaum besser Commander – dann sind wir zwar nicht komplett Handlungsunfähig, aber doch massiv eingeschränkt.“
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http://up.picr.de/30351693fp.jpg
+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
824 Naval Air Squadron Flight #3 – 30. August 1975 (Nord 63° 28' 38'' Ost 01° 28' 52'' 08:51 Zulu)
„Verdammter Mist! – Letzter Kontakt +2 Minuten – wo ist der Typ hin? Wieso ist er wieder so leise?“
„Ich weiß es nicht Lieutenant – er ist nicht mehr zu hören Sir.“
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+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
334. Skvadron Flight #13 – 30. August 1975 (Nord 67° 19' 02'' Ost 11° 58' 35'' 08:51 Zulu)
„Weiterer Kontakt – Meldung an Bodø und weiter – ziemlich viel Verkehr hier draußen!“
http://up.picr.de/30351760uu.jpg
+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 14' 59'' Ost 01° 04' 25'' 08:52 Zulu)
„Sir – Meldung von SOSUS – Kontakt GOBLIN #80 identifiziert als Raketenboot der Whisky-Klasse Sir.“
„Was haben wir darüber an Informationen?“
„Variante der Whisky-Klasse. Ausgestattet mit vier Startbehältern für Marschflugkörper. Recht alt – alle vor 1958 gebaut – dafür aber hunderte Einheiten Sir.“
„Hunderte?“
„Die Russen Klotzen auch bei Ihren U-Booten Sir.“
„Ja – Sie sagten vier Startbehälter?“
„Ja Admiral – damit fehlt eine Rakete Sir.“
„Nukleare Gefechtsköpfe?“
„Sind möglich Sir – Ja – Sie meinen er hält die Letzte zurück, weil diese einen Atomsprengkopf hat?“
„Ergibt irgendetwas anderes Sinn?“
„Außer ein Defekt oder das Warten auf ein lohnenderes Ziel?“
„Denkbar – Warten auf eine lohnenderes Ziel mit einem Atomsprengkopf. Ein Ziel wie unser Träger hier!“
„Ja Sir – das wäre dann ein Problem Sir.“
„Nicht mehr für uns – nur für den Rest der Welt Commander…“
„Dann wollen wir mal hoffen Sir.“
„Ja – dann wollen wir mal hoffen Commander.“
http://up.picr.de/30351902bj.jpg
30.08.1975 08:52:40 - [NATO] Contact: SSG #80 has been classified as: PL-665 Whiskey Long Bin - Determined as: Hostile (Classification by: Bottom Fixed Array (SOSUS) [Sensor: FQQ-10(V) SOSUS] at Estimated 471 nm)
+ + +
http://up.picr.de/30199441dc.png
849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 64° 55' 12'' Ost 02° 01' 08'' 08:52 Zulu)
„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #87 in Eins-Sechs-Sieben Seemeilen auf Zwei-Sechs-Null Grad – Flight #2 Ende.“
http://up.picr.de/30351777lx.jpg
+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 14' 56'' Ost 01° 04' 31'' 08:52 Zulu)
„Commander - wenn hier ein U-Boot mit nuklearen Marschflugkörpern herumgeistert…“
„Verstehe Sir - der Trawler – wir hätten Buccaneer mit Freifallbomben startklar Sir.“
„Ja das auch Commander – aber wenn die Raketen generell Richtung Bodø fliegen – die Norweger sollen alles was Starten kann in die Luft bringen und auf sicherer Entfernung vom Luftwaffenstützpunkt kreisen lassen. Zur Not können diese Maschinen in Bardufoss runtergehen, falls es Bodø erwischt.“
„Aye aye Sir.“
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+ + +
http://up.picr.de/29991359qs.png
Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 66° 45' 00'' West 08° 03' 03' 08:53 Zulu)
Flight Lieutenant TC Hewlett sah den kleinen Punkt am Himmel größer werden. Auch wenn es unwahrscheinlich war, wollte man sicher gehen, dass hier bei Island nicht doch ein verschrobener Verkehrspilot mit einem Jumbojet seine Kreise drehte. Also flog er direkt auf das Ziel zu um es visuell zu identifizieren. Lieber hätte er den Burschen sofort vom Himmel geholt, denn er war längst in Reichweite der Luftkampfraketen.
http://up.picr.de/30352009qm.jpg
„Eindeutig ein Militärflugzeug – Seeaufklärer wie vermutet.“
„Dann können wir ihn runter holen?“
„Ja, aber wenn wir schon so dicht sind, dann schauen wir dem Piloten mal in die Augen und Winken schön artig.“
„Ja schon klar – willst ihm die Raketen unter unseren Tragflächen zeigen.“
„Ja – warum auch nicht?“
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30.08.1975 08:54:08 - [NATO] Contact: BOGEY #79 has been type-classified as: Recon (Classification by: 892 Sqn #6 [Sensor: Mk1 Eyeball] at 4,4 nm)
„Ein russischer Bär – was sagt man dazu? Dann wollen wir ihm mal das Fell über die Ohren ziehen!“
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30.08.1975 08:54:13 - [NATO] Contact: Recon #79 has been classified as: Tu-95RT Bear D - Determined as: Hostile (Classification by: 892 Sqn #6 (Phantom II FG.1) [Sensor: Mk1 Eyeball] at 3,5 nm)
http://up.picr.de/30352120hn.jpg
http://up.picr.de/30352126ah.jpg
„Omega #5 für Noah Basis – FOX-ONE!“
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Einen gewaltigen Schweif hinter sich herziehend jagte die AIM-7 Sparrow auf den russischen Aufklärer drauf zu. Anders als die Sidewinders, war diese Rakete Radar gelenkt, hatte aber kein eigenes vollwertiges Radar, sondern war darauf angewiesen dass das abfeuernde Flugzeug das Ziel mit seinem Radargerät solange „beleuchtete“, bis die Sparrow traf.
Aus diesem Grund waren diese Semi-Aktiven Raketen bei den Piloten mehr als unbeliebt, weil man sich nicht einfach aus dem Staub machen konnte, sondern stur weiter auf das Ziel zufliegen musste. Im Luftkampf eine entscheidender Nachteil.
„Omega #6 für Noah Basis – FOX-ONE!“
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http://up.picr.de/30352398fd.jpeg
Bild 128: Radargelenkte Luft-Luft-Rakete Typ AIM-7 Sparrow
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:AIM-7_Sparrow_at_Eglin_AFB_1988.JPEG
http://up.picr.de/30352438sn.jpg
„Omega #5 für Noah Basis – SPLASHED #79“
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http://up.picr.de/30352565jt.jpg
http://up.picr.de/30352572uz.jpg
+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Glamorgan Flight #1 – 30. August 1975 (Nord 63° 29' 11'' Ost 01° 27' 40'' 08:56 Zulu)
Lieutenant William Holden war noch nicht lange an Bord der HMS Glamorgan. Genaugenommen war dies sein erster Flug überhaupt, den er von seinem Schiff absolvierte. Er kam frisch von der Fliegerschule für Hubschrauberpiloten und wurde bei Beginn des Krieges überstürzt auf den Zerstörer abkommandiert. Jetzt also flog er seinen ersten Einsatz und es war gleich ein Kampfauftrag mit scharfen Waffen. Nur zu gerne würde er es sein, der das U-Boot zur Strecke brachte, dass seine Basis bedrohte.
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„Glamorgan Flight #1 für Noah Basis - Glamorgan Flight #1 für Noah Basis – Torpedo ist raus!“
http://up.picr.de/30352707xc.jpg
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„Glamorgan Flight #1 für Noah Basis – Torpedo hat Ziel erfasst.“
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„824 Flight #3 für Glamorgan Flight #1 – drehen Sie ab, wir sind im Anflug und verpassen ihm den Nächsten.“
http://up.picr.de/30352755gb.jpg
„Das könnte euch so passen Flight #3!“
„Glamorgan Flight #1 für Noah Basis - Glamorgan Flight #1 für Noah Basis – Ziel zerstört – ich wiederhole feindliches U-Boot Kontakt GOBLIN #78 ist zerstört - Glamorgan Flight #1 Ende.“
http://up.picr.de/30352800kh.jpg
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 has suffered weapon damage: 15 DPs
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 has suffered weapon damage: 15 DPs
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 damage report: 2x VM-4T Nuclear Reactors, 22.7MW has been heavily damaged.
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 damage report: 2x VM-4T Nuclear Reactors, 22.7MW has been heavily damaged.
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 damage report: Torpedo Decoys has been lightly damaged.
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 damage report: Torpedo Decoys has been lightly damaged.
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 damage report: 533mm TT has suffered additional light damage.
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 damage report: 533mm TT has suffered additional light damage.
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 damage report: VLF Radio [Unsecure] has been lightly damaged.
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 damage report: VLF Radio [Unsecure] has been lightly damaged.
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 damage report: UHF Radio [Secure] has been destroyed!
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 damage report: UHF Radio [Secure] has been destroyed!
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional damage!
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional damage!
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 damage report: Shark Teeth [MGK-300 Rubin] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 damage report: Shark Teeth [MGK-300 Rubin] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 damage report: 533mm TT has suffered additional damage!
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 damage report: 533mm TT has suffered additional damage!
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 damage report: Signal Ejector has been destroyed!
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 damage report: Signal Ejector has been destroyed!
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional damage!
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional damage!
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 damage report: 533mm TT has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 damage report: 533mm TT has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 damage report: Brick Pulp [MRP-21 Zaliv-P] has been moderately damaged.
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 damage report: Brick Pulp [MRP-21 Zaliv-P] has been moderately damaged.
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 damage report: Signal Ejector has been heavily damaged.
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 damage report: Signal Ejector has been heavily damaged.
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 damage report: 2x VM-4T Nuclear Reactors, 22.7MW has suffered additional damage!
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 damage report: 2x VM-4T Nuclear Reactors, 22.7MW has suffered additional damage!
30.08.1975 08:56:24 - [Soviet Union] K-370 has been destroyed!
30.08.1975 08:56:24 - [Cuba] K-370 has been destroyed!
30.08.1975 08:56:24 - [NATO] Contact SSN #78 has been lost.
+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 15' 41'' Ost 01° 05' 59'' 08:56 Zulu)
„Na endlich – wenigstens ein Problem weniger. Zeit bis zum Raketen Einschlag?“
„Sir – berechnete Flugzeit beträgt noch etwa sechs Minuten – es sieht jetzt allerdings ganz danach aus Sir, dass das Luftraumüberwachungsradar Kleivkovfjellet das Ziel ist Sir.“
„Das ergibt Sinn Commander. Erstens reichen dafür die drei Raketen und zweitens passt es ins Schema der Russen uns die Luftraumüberwachungsradare zu zerstören. Dann können wir auch diese Radarstation wohl abschreiben Commander. Berücksichtigen Sie das für ihre Aufklärer Routen.““
„Aye Sir!“
http://up.picr.de/30352827zz.jpg
http://up.picr.de/30352872hc.jpg
http://up.picr.de/30352877ui.jpg
+ + +
„Sir - Aufklärer Zwei meldet starke elektromagnetische Abstrahlung aus Richtung der offenen See Sir – aus nördlicher Richtung Sir.“
„Aus der Flanke?“
„Ja Admiral“
„Identifiziert?“
„Nein Sir – aber bei der gemeldeten Leistung kann es nur ein Seeaufklärer oder Luftraumüberwachungsflugzeug sein Sir.“
„Keine Bomber?“
„Vermutlich nicht, aber wer weiß was diese Maschine im Schlepptau hat?“
„Die Norweger?“
„Haben derzeit nichts in der Luft was da heran kommt Admiral.“
„Und wir?“
„Zwei Phantoms in einigem Abstand Admiral.“
„Sollen sich das sofort Ansehen – wenn möglich mit Nachbrenner – haben Sie einen Tanker in der Luft Commander?“
„Ja Sir!“
„Dann los – ihre Jäger sollen den Vogel vom Himmel holen Commander – die Reichweite dieser russischen Radargeräte ist einfach gigantisch.“
http://up.picr.de/30352926pq.jpg
+ + +
http://up.picr.de/24185906ar.png
HMS Bulwark (R08) – 30. August 1975 (Nord 62° 27' 48'' Ost 0° 12' 17' 09:01 Zulu)
Ted Shriver war nass bis auf die Knochen. Captain Johnston – Kommandant der HMS Bulwark – hielt es für eine gute Idee die Langeweile der BBC Leute mit einer Führung auf dem Träger zu beseitigen. In den ersten Tagen auf See war das Wetter noch halbwegs gut gewesen, aber Ted Shirver wurde genötigt die Einweisungen für die bevorstehende Anlandung zu besuchen. Danach folgten mehrere Tage lang Trainings-Einheiten mit den Royal Marines und erst jetzt bei diesem Sauwetter wurde ihm und seinen Mitarbeitern eine Pause gegönnt.
Ted Shriver stand auf dem Flugdeck und lauschte den Worten eines Commander soundso, der versuchte gegen den Wind anzubrüllen:
„Das hier Mister Shirver sind die Hubschrauber mit denen wir die Marines nach Bardufoss bringen werden. Da werden Sie und Ihr Team aber nicht mit dabei sein. Da geht es an die vorderste Front, deshalb brauchen wir jeden Platz für unsere Truppen. Sie dagegen wer…“
Ted Shriver hörte nicht mehr hin, trotz all der Regen Wolken hatte ihn ein Aufblitzen aus dem Konzept gebracht.
„Was war das denn? Rod?“
„Ja verdammt – dieser Blitz war viel heller als die anderen - Wahnsinn. Hast du die Wolken leuchten sehen. Total Schräg – diese Entladung. Man was ist eigentlich wenn so ein gigantischer Blitz hier auf dem Deck einschlägt?“
„Das ist eine…“
Weiter kam Ted Shriver nicht. Die Schiffssirenen gellten auf und aus den Lautsprechern brüllte eine Stimme:
„GEFECHTSALARM – GEFECHTSALARM – GEFECHTSALARM – GEFECHTSALARM!“
Der nächste Satz lies alle an Deck erschaudern: „ABC Abwehr-Mannschaft in Bereitschaft – Commander Nichols sofort beim Kommandanten melden.“
„GEFECHTSALARM – GEFECHTSALARM – GEFECHTSALARM – GEFECHTSALARM!“
+ + +
#110 NI#
Russische Nukes? Jetzt wird die Angelegenheit aber hässlich.:uhoh:
Werter Taurus,
ja es wird jetzt hässlich :mad:
H34DHUN73R
14.09.17, 23:15
When the going gets tough, the tough get going :)
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 67° 15' 34'' Ost 13° 27' 49'' 09:01 Zulu)
https://www.youtube.com/watch?v=Sif5LKP9-W4
Løytnant Jørn Andersen war gerade dabei die letzte Kurve des Endanfluges auf den Luftwaffenstützpunkt Bodø einzuleiten. Der Treibstoff war nahezu aufgebraucht und nach den heftigen Luftkämpfen der letzten fünfundvierzig Minuten war er mit seinen Kräften am Ende. Er wollte nur noch runter, eine Dusche nehmen und ins Bett. Die Raketenwarnung hatte er natürlich wie alle anderen Piloten auch erhalten, aber ans Umdrehen um nach Bardufoss zu fliegen war nicht zu denken. Er atmete auf als klar wurde, dass die Raketen nicht den Stützpunkt Bodø zum Ziel hatten, sondern die Radaranlagen auf dem Gipfel des Kleivkovfjellet am Misværfjorden. Er würde also eine intakte Landebahn vorfinden und schwenkte ein…
Der Lichtblitz blendete ihn völlig unerwartet und war so heftig, dass er völlig die Orientierung verlor und das obwohl der Einschlag unter der Wolkendecke stattfand, er war geradeso noch über den Wolken. Wären die Wolken nicht gewesen, wäre er wohl nunmehr Blind. Es dauerte einen Moment, dann verschwammen die hellen Flecken zu dunklen Flecken und langsam konnte er wieder etwas erkennen. Dann war sicher, dass seine Augen doch Schaden genommen hatten. War das – konnte das sein – war das was er sah ein Atompilz?
Kein Funk, keine Funkfeuer, keine Anzeige der Emissionen der Radarstation auf dem Kleivkovfjellet. Nur Helligkeit und dieser Wolkenpilz.
„Lion #8 für Bodø – Lion #8 für Bodø – Bodø können Sie mich hören?“
Aus der Funkanlage kam keine Antwort, aber es half nichts. Der Tank war praktisch leer, eine Landung ohne jegliche Einweisung hatte er zwar lange nicht mehr trainiert aber nunmehr unumgänglich.
Die Sowjets hatten es getan, sie haben wirklich eine Atombombe über Norwegen gezündet.
Wie viele Menschen wohnten dort am Misværfjorden? Und wie groß mochte der Ground Zero sein? Die militärischen Einrichtungen standen auf dem Gipfel, also musste die gesamte Region getroffen worden sein. Wäre die Bombe im Fjord explodiert, wäre es kaum weniger fürchterlich gewesen, aber zumindest wäre die Druckwelle nach oben reflektiert worden.
Er musste runter – landen – die Tankwarnanzeige plärrte vor sich hin und hinterließ einen surrealen Eindruck.
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http://up.picr.de/30377641rc.jpg
30.08.1975 09:01:48 - [NATO] Radar (S-266) is being hit by an EMP wave!
30.08.1975 09:01:48 - [NATO] Radar (S-266) damage report: S-266 has been destroyed!
30.08.1975 09:01:48 - [NATO] Radar (S-244 HF) is being hit by an EMP wave!
30.08.1975 09:01:48 - [NATO] Radar (S-244 HF) damage report: S-244 HF has been destroyed!
30.08.1975 09:01:48 - [NATO] Contact VAMPIRE #84 has been lost.
30.08.1975 09:01:48 - [NATO] Radar (S-266) has been destroyed!
30.08.1975 09:01:48 - [Soviet Union] Contact Radar (S-266) has been lost.
30.08.1975 09:01:48 - [Cuba] Contact Radar (S-266) has been lost.
30.08.1975 09:01:48 - [Neutral Shipping] Contact Radar (S-266) has been lost.
30.08.1975 09:01:48 - [NATO] Radar (S-244 HF) has been destroyed!
30.08.1975 09:01:48 - [Soviet Union] Contact Radar (S-244 HF) has been lost.
30.08.1975 09:01:48 - [Cuba] Contact Radar (S-244 HF) has been lost.
30.08.1975 09:01:48 - [Neutral Shipping] Contact Radar (S-244 HF) has been lost.
30.08.1975 09:01:48 - [NATO] Contact VAMPIRE #83 has been lost.
30.08.1975 09:01:52 - [Soviet Union] 15th ODRAP #5 has no units left; dissolving...
30.08.1975 09:01:52 - [Soviet Union] SS-N-3b Shaddock [P-5D, AGM, 350kT Nuclear] #7452 has been destroyed by blast!
30.08.1975 09:01:52 - [Cuba] SS-N-3b Shaddock [P-5D, AGM, 350kT Nuclear] #7452 has been destroyed by blast!
30.08.1975 09:01:52 - [NATO] Contact VAMPIRE #85 has been lost.
30.08.1975 09:02:24 - [NATO] 331 Sqn #8 (F-104G Starfighter) Is returning to base (Bodo Air Base)
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 18' 56'' Ost 01° 06' 16'' 09:02 Zulu)
Fassungslos starrte Commander Northard zu Admiral Cassidi:
„Warum?“
„Ich verstehe es selbst nicht Commander – es ergibt keinen Sinn – nicht für eine einfache Radarstation.“
„Es ergäbe auch keinen Sinn, wenn die Russen damit uns oder Bodø aus dem Weg geräumt hätten Sir?“
„Haben wir Informationen über die Explosionstärke?“
„Unterer bis mittlerer Kilotonnen-Bereich Sir – aber was ändert das?“
„Sehr viel Commander – diese Stärke gilt vermutlich gerade noch so als taktische Gefechtsfeldwaffe und wurde zudem auf ein militärisches Ziel in ausreichendem Abstand zur nächsten Großstadt gezündet.“
„Diese Region samt Bodø dürfte trotzdem tausende Jahre lang mit den Folgen zu kämpfen haben, selbst wenn es nur wenige hundert bis wenige tausend Tote durch direkte Einwirkung der Explosion geben sollte. Es wird nicht dabei bleiben Admiral, die Todeszahlen werden stark ansteigen. Es sei denn die Russen legen nach und werfen noch mehr Bomben auf Norwegen.“
„Das ist die Frage Commander? Wie bewerten unsere Vorgesetzten diesen Atomwaffeneinsatz? Was sagen die Amerikaner – was wird der amerikanische Präsident dazu sagen?“
„Sie meinen wir werden Antworten?“
„Das ist die Frage aller Fragen – die nuklearen Wasserbomben waren eine Sache Commander. Die haben Niemanden dazu verleitet von einem Atomkrieg zu sprechen – aber jetzt? Wenn es jetzt ganz dumm läuft, erheben sich in diesem Moment duzende amerikanische Interkontinentalraketen aus ihren Silos.“
„Sir – Admiral – das können Sie nicht ernst meinen Sir?“
„Warum nicht? Wegen einer taktischen Gefechtsfeldwaffe fangen wir eigentlich keinen vollständigen Atomkrieg an, aber was ist an diesem Krieg eigentlich bislang „normal“ – also so gewesen wie es alle vorhergesagt haben?“
„Admiral?“
„Commander – wir müssen auf das Schlimmste gefasst sein – insbesondere wir, weil diese ganze Aktion der Russen dort eigentlich uns gilt, bzw. unseren Truppentransportern. Wenn die Sowjets eine Radarschüssel mit einer Atombombe wegsprengen, was machen sie dann erst, wenn sie diesen Träger hier entdecken?“
„ABC-Alarm?“
„Nein Commander – es reicht der Gefechtsalarm – zumindest solange wir nicht aktiv angegriffen werden. Das was da gerade passiert ist, wird die Mannschaften aller Einheiten sowieso in helle Aufregung versetzen, wenn wir jetzt ABC-Alarm auslösen, müssen wir mit einer Panik rechnen. Sicher die Jungs sind gut trainiert – aber alles Training nutzt nichts, wenn es soweit ist. Wenn vor den Augen der Mannschaft eine Atombombe explodiert kann jedes bisschen mehr zu unvorhersehbaren Aktionen führen. Lassen Sie die ABC-Mannschaften zusammen kommen, besprechen Sie mit Ihnen die Lage, aber seien Sie beruhigend. Nehmen Sie den Jungs die Angst Commander.“
„Sir?“
„Ja – das ist Entscheidend – alles läuft weiter so wie geplant. Jeder geht seinem Dienst nach. Geben Sie den Jungs die eine Freischicht haben und nicht in ihrer Koje liegen etwas zu tun. Sorgen Sie für Ablenkung. Ich spreche in der Zeit mit den Kommandanten der anderen Schiffe. Die sollen dort das Gleiche tun.“
„Weiter als sei nichts geschehen?“
„Genau! – Und das gilt auch für Sie und mich – weiter als nichts geschehen – zumindest solange wir nicht andere Befehle erhalten oder sich die Situation für uns direkt zuspitzt.“
„Aye aye Sir – Admiral Cassidi Sir!“
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„Ach Commander?“
„Sir?“
„Eine Rakete hat dieser Skipper noch?“
„Ja Sir.“
„Wie groß ist die Reichweite von diesen Marschflugkörpern – wissen wir das?“
„Nicht exakt Sir – Im Moment lokalisiert SOSUS das Zentrum der Suchzone nördlich von Narvik – auf Festland Sir. Davon ausgehend, ist dieser Kreis hier die Reichweitenzone der Raketen des U-Bootes. Von Bear Island im Norden bis etwa Trondheim im Süden Sir.“
„Aber das Boot ist dort nicht, die Raketen sind ja südlich von Bodø entdeckt worden. Das wissen wir.“
„Und wenn es zwei Raketenboote sind Admiral? Wenn SOSUS ein anderes U-Boot geortet hat, als das was die Raketen abgefeuert hat?“
„Commander – Sie sollen die Mannschaft beruhigen und nicht in Panik versetzen, denken Sie daran.“
„Aye aye Sir – bin schon unterwegs Sir.“
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
809 Naval Air Squadron Flight #9 – 30. August 1975 (Nord 67° 00' 10'' Ost 03° 00' 39'' 09:02 Zulu)
„Tatsächlich – wie wir vermutet haben ein Spionage-Trawler. Da passen unsere Raketen zwar immer noch nicht, aber jetzt wissen wir wenigstens was los ist. Außerdem hat der Typ gewendet. Was meinst du wieso?“
„Nach den Funkmeldungen wurde das U-Boot bei der Ark Royal versenkt. Wenn das der Fühlungshalter war, dann weiß dieser Freund hier nicht mehr was los ist. Und wenn er mit seinen zehn Knoten weiter geschippert wäre, hätte er womöglich lange suchen müssen. Scheint das er sich also lieber um seine eigentlichen Befehle kümmert?“
„Das kann sein. Die Norweger haben Bomber in der Luft?“
„Haben Sie – und ich denke nach dem was gerade passiert ist, würden sie im Zweifel auch mit Steinen aus ihren Cockpits nach allem Schmeißen was russisch aussieht.“
„Vielleicht sollten wir das auch tun, wenn schon unsere Raketen nichts nützen?“
„Hast du Steine dabei?“
„Nein – du?“
„Nein – ich gebe das mal an die Ark weiter, was hier herumfährt.“
„Mach das – ja!“
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30.08.1975 09:02:56 - [NATO] Contact: SKUNK #75 has been type-classified as: AGI (Classification by: 809 Sqn #9 [Sensor: Mk1 Eyeball] at 4,1 nm)
30.08.1975 09:03:20 - [NATO] Contact: AGI #75 has been positively identified as: SSV Mayak - Determined as: Hostile (ID by: 809 Sqn #9 (Buccaneer S.2D) [Sensor: Mk1 Eyeball] at 1,4 nm)
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334. Skvadron Flight #14 – 30. August 1975 (Nord 67° 19' 21'' Ost 07° 31' 53'' 09:04 Zulu)
„Finn – die Royal Navy hat unser Ziel identifiziert – ein russischer Trawler!“
„Ach ja? Was meinst du Espen – was sollen wir mit den Burschen machen?“
„Ich weiß nicht was du machst Finn, aber ich ramme diesen Arschlöchern jede verdammte Rakete und Granate in den Arsch, die ich an Bord habe!“
„Dann sind wir uns ja einig – klar zum Angriff – lange kann es nicht mehr dauern!“
„Yes Sir – mein Bruder Sir – diese Schweine führe ich zur Schlachtbank!“
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809 Naval Air Squadron Flight #9 – 30. August 1975 (Nord 66° 58' 52'' Ost 02° 44' 21'' 09:05 Zulu)
„Neue Befehle vom Admiral – wir sollen uns mal bei diesem Hubschrauber umsehen. Wo ein Quirl ist, ist ein Kriegsschiff sicher nicht weit weg.“
„Kriegsschiff? Ich hoffe der Depp beleuchtet uns mit seinem Waffenleitradar, dann knall ich ihm die ganze Packung rein!“
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333. Squadron Flight #4 – 30. August 1975 (Nord 67° 20' 46'' Ost 08° 27' 23'' 09:06 Zulu)
„Noah Basis für 333. Squadron Flight #4 – Noah Basis – Kontakt SKUNK #86 ebenfalls identifiziert als ziviles Fischereifahrzeug – Flight #4 Ende.“
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849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 65° 24' 10'' Ost 00° 15' 13'' 09:07 Zulu)
„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #89 in Eins-Sieben-Vier Seemeilen auf Zwei-Acht-Drei Grad – Flight #2 Ende.“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 17' 41'' Ost 01° 09' 32'' 09:08 Zulu)
Commander Northard war noch nicht wieder im Ops Room zurück, also gesellte sich Admiral Cassidi direkt zu einem der Radar-Spezialisten und schaute dem Mann über die Schulter.
„Ganz ruhig mein Junge – Sie brauchen nicht so zu zittern, nur weil ich direkt hinter Ihnen stehe.“
„Ja Sir – Danke Sir – es ist nur…“
„Ich weiß Seemann – wie lautet ihr Name?“
„Harries Sir – John Anton Harries Sir.“
„Anton? Das ist ungewöhnlich!“
„Ja Sir – meine Mutter ist Deutsche Sir.“
„Soldatenfrau?“
„Ja Sir – mein Vater hat sie aus Celle mitgebracht. War nicht einfach Sir.“
„Kann ich mir denken – Probleme in der Schule und mit den Nachbarn?“
„Ja Sir – Admiral Sir – aber hier bei Navy geht es.“
„Gut – und jetzt dieser neue Kontakt – holen Sie denn mal ran – zeigen Sie mir mal wo der Kerl hin will?“
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Admiral Cassidi pfiff durch die Zähne, was völlig untypisch für ihn als Vorbild war. Aber wenn die Russen jetzt schon mit Atomwaffen schossen, dann konnte er auch selbst etwas tun um seinen Stress abzubauen und sei es nur ein etwas laxeres Verhalten:
„Ach nein – ob das wohl Zufall ist? Direkt auf uns zu!“
„Sind das da die Abfangjäger?“
„Ja Admiral das sind sie Sir.“
„Weisen Sie die beiden Piloten an sich unseren neuen Kontakt mal aus der Nähe anzusehen.“
Ja Sir – ich meine Nein Sir – dazu bin ich nicht befugt Sir.“
„Jetzt sind Sie es – sagen Sie der Admiral hätte es Ihnen persönlich aufgetragen.“
„Ja Sir – wird erledigt Sir!“
„Gut – weitermachen!“
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Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 66° 32' 11'' West 03° 41' 26' 09:08 Zulu)
Flight Lieutenant TC Hewlett dachte er hätte eine Ohrfeige erhalten: „Wir sollen was?“
„Ein Schiff aufklären TC.“
„Ja verdammt – das habe ich schon verstanden. Verfluchter Mist – seit wann sollen Abfangjäger den Job von Seeaufklärern machen?“
„Ich schätze seit der Admiral es befohlen hat?“
„Ja man – wo soll das noch hinführen? Haben wir diesmal eine Einweisung erhalten?“
„Haben wir!“
„Dann los!“
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#111 NI#
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
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849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 65° 27' 27'' West 00° 00' 49'' 09:10 Zulu)
„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #90 in Eins-Sieben-Zwei Seemeilen auf Zwei-Acht-Vier Grad – Flight #2 Ende.“
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„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Kontakt SKUNK #89 läuft mit Null-Zwei-Fünf Konten auf Kurs Eins-Zwei-Zwei Grad – Flight #2 Ende.“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 18' 23'' Ost 01° 09' 52'' 09:10 Zulu)
„Admiral der Kursplot – direkt auf uns zu Sir – und jetzt sind es zwei Kontakte.“
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„Ja da haben wir es wo…“
„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #91 in Eins-Sieben-Zwei Seemeilen auf Zwei-Acht-Zwei Grad – Flight #2 Ende.“
„Was wollten Sie sagen Sir?“
„Drei Kontakte? Alle mit gleichem Kurs und Geschwindigkeit? Direkt auf unseren Verband drauf zu?“
„So sieht es aus Sir.“
„Was hat INTL gesagt, was hier alles herum schwimmt?“
„Langstrecken Seezielraketen tragende Kreuzer Sir.“
„Ihre Jäger sollen aufpassen.“
„Aye Sir.“
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„Und sagen Sie ihren Bombern, dass sie sich der Gruppe annähern sollen. Wenn das Kriegsschiffe sind, können wir vielleicht endlich etwas mit den Anti-Radar-Raketen anfangen.“
„Aye Sir.“
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„Ach Admiral – der Staffelführer der 809 Squadron hat um Erlaubnis gebeten zu versuchen den Trawler mit Freifallbomben zu versenken. Ich habe das bewilligt. Bomber Dreizehn wird jeden Augenblick von Deck katapultiert Sir.“
„Ähm – gut – wenn es klappt – gut.“
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„Und einen weiteren Bomber mit Anti-Radar-Waffen möchte ich zu dem vermeintlichen Feindverband beordern. Wenn die wirklich ihre Radare hochfahren, wird das was in der Luft ist nicht ausreichen Sir.“
„Machen Sie es so!“
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Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 66° 18' 11'' West 04° 42' 42' 09:11 Zulu)
„Hab ich das richtig verstanden? Es sind jetzt drei Kontakte?“
„Jaaa – so habe ich es auch verstanden!“
„Schöner Mist – das sind doch sicherlich Zerstörer?“
„Ich habe beide Augen auf dem Radarwarner TC.“
„Dann lass sie bloß dort – sobald das Ding zuckt will ich es wissen.“
„Jo geht klar TC.“
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333. Squadron Flight #4 – 30. August 1975 (Nord 67° 54' 450' Ost 09° 10' 25'' 09:14 Zulu)
„Noah Basis für 333. Squadron Flight #4 – Noah Basis – Kontakt SKUNK #82 identifiziert als ziviles Fischereifahrzeug – Flight #4 Ende.“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 19' 53'' Ost 01° 10' 15'' 09:14 Zulu)
„Admiral – Lage Meldung aus Bodø Sir.“
„Wie schlimm ist es?“
„Der Stützpunkt selbst und die Stadt sind soweit Intakt. Flugoperationen sind normal möglich. Der Wind treibt den Fallout in Nordöstliche Richtung. In Norwegen ist diese Region spärlich besiedelt, aber Schweden und Finnland wird der Fallout voll treffen Sir.“
„Die dortigen Regierungen wurden benachrichtigt?“
„Laut Bodø ja Sir, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es denen nicht selbst aufgefallen ist Sir.“
„Wohl nicht – ja. Norweger?“
„Um den Berg und den angrenzenden Fjorden einige Hundert. Ein ABC-Abwehr-Team ist auf dem Weg, aber die Strahlung steigt rapide an, umso näher sie der Einschlagsstelle kommen. Bodø geht nicht davon aus, dass das ABC-Abwehr-Team sehr viel näher heran kann als es jetzt schon ist ohne massive Strahlenschäden zu riskieren. Der starke Regen hilft die Strahlung niederzuschlagen, aber der ganze Dreck wird kurzfristig in die Fjorde gespült und damit auch nach Bodø selbst gelangen.“
„Die norwegische Regierung hat eine Dringlichkeitssitzung der Vereinten Nationen gefordert, aber die UN dürften weiterhin so zahnlos agieren wie in den letzten drei Wochen.“
„Northwood?“
„Kein Ton vom Hauptquartier Sir.“
„Das macht mich Nervös! Man sollte doch meinen, dass das Hauptquartier dazu etwas zu sagen hat!“
„Sollen wir dort nachfragen?“
„Auf keine Fall Commander! Wenn die uns etwas mitteilen wollen, werden sie es tun. Regen wir uns, könnte dort Jemand glauben uns sei geholfen wenn man uns erlaubt oder gar befiehlt ebenfalls Kernwaffen einzusetzen. Das habe ich nicht vor – zumindest noch nicht.“
„Also machen wir weiter?“
„Ja Commander – Meldung an Bodø: Vielen Dank – Durchhalten – wir sind auf dem Weg und im Zeitplan. Wir schicken Hilfe sobald wir in Reichweite sind.“
„Aye aye Sir!“
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Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 66° 07' 23'' West 05° 31' 01'' 09:14 Zulu)
„Das ist nahe genug – wir gehen runter Wellenreiten.“
„Wellenreiten – bei dieser Sicht?“
„Ja man – dann sehen die uns wenigstens nicht.“
„Müssen sie auch gar nicht, wenn wir die Wasseroberfläche abknutschen!“
„Wird schon schief gehen!“
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„Noch etwa Zwanzig Seemeilen – bislang ist alles ruhig.“
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„Navigations-Radar zwei Grad Backbord“
„Identifiziert?“
„Nein – der Mistkerl schaltet es nur in Intervallen an und wieder aus.“
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334. Skvadron Flight #14 – 30. August 1975 (Nord 67° 07' 34'' Ost 03° 16' 02'' 09:17 Zulu)
„Finn?“
„Ja Espen?“
„Ach nichts...“
„Keine Bange wird schon schief gehen kleiner Bruder!“
„Ja man – lass uns die Schweine aus dem Wasser bomben…“
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809 Naval Air Squadron Flight #9 – 30. August 1975 (Nord 66° 49' 27'' West 01° 16' 23'' 09:17 Zulu)
Flight Lieutenant Roald Cullingworth hörte das Knacken im Kopfhörer und schon plapperte sein Observer los ohne abzuwarten:
„RC – Radar-Kontakt – ganz in der Nähe des Hubschraubers.“
„Ok – nähere Informationen?“
„Nein nichts Verwertbares.“
„Gut – Melde es der Ark Royal – ich will diese Schiffe vor uns!“
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Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 52' 08'' West 06° 26' 36'' 09:17 Zulu)
„Verdammtes Scheißwetter – ich sehe rein gar nichts! Wo sind wir man?“
„Wir müssten jetzt direkt beim Kontakt sein TC“
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„Omega #6 für Omega #5 - Omega #6 könnt ihr etwas sehen?“
„Nein Omega #5 – verdammter scheiß Regen – ich sehe gar ni… SAM SAM SAM!“
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„Scheiße – Hochziehen Hochziehen Omega #6 – Nachbrenner rein und Kurs Eins-Drei-Fünf.“
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„Da ist die Sau – Scheiße das ist ein Lenkwaffenkreuzer – Da da – SAM Nummer Zwei – SAM SAM auf zwei Uhr.“
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„Dreck – wir werden voll von einem Feuerleitradar getroffen – der hat uns man…“
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334. Skvadron Flight #14 – 30. August 1975 (Nord 67° 06' 36'' Ost 02° 59' 19'' 09:18 Zulu)
Da beiden Starfighter von Staffel 334 jagten knapp über die Wellen hinweg und donnerten direkt auf den Trawler drauf zu. Die Hydra 70mm Raketen waren ungelenkte klein Waffen. Gezielt werden musste mit dem gesamten Flugzeug, was wegen der schlechten Sicht, den kräftigen Windböen und dem winzigen Zielobjekt alles andere einfach war. Espen Fredriksen allokierte den Großteil seiner Raketen um den Trawler mit einem Geschosshagel einzudecken. Mit Glück würden zwei oder drei Raketen treffen und viel mehr würde es für dieses Spionageschiff nicht brauchen um es in Brand zu setzen oder gar zu versenken. Würde das nicht reichen, war sein Bruder bereit um es zu Ende zu bringen.
„Da ist das miese Schwein – Waffen frei – voll draufhalten!“
„FEUER!“
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http://up.picr.de/30425030zi.jpeg
Bild 129: Hydra 70mm Raketenstartbehälter an einem Hubschrauber
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hydra_70_M261.jpeg
Autor: https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Dammit
„Achtung Flak-Feuer – der schießt zurück!“
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30.08.1975 09:18:06 - Gun (25mm/60 2M-3M Twin Burst [20 rnds]) is attacking 334 Sqn #14 with a base-Ph of 0,7%. Base-Ph adjusted for distance: 0,6%. 334 Sqn #14 has nominal agility: 3, adjusted for altitude: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,26 - Agility adjusted to 2,53. Agility adjusted for forward-oblique impact effect: 1,8. Final agility modifier: -18%. Final Ph: 1%. Result: 12 - MISS
30.08.1975 09:18:06 - Gun (25mm/60 2M-3M Twin Burst [20 rnds]) is attacking 334 Sqn #14 with a base-Ph of 0,7%. Base-Ph adjusted for distance: 0,6%. 334 Sqn #14 has nominal agility: 3, adjusted for altitude: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,26 - Agility adjusted to 2,53. Agility adjusted for forward-oblique impact effect: 1,8. Final agility modifier: -18%. Final Ph: 1%. Result: 84 - MISS
30.08.1975 09:18:07 - Gun (25mm/60 2M-3M Twin Burst [20 rnds]) is attacking 334 Sqn #14 with a base-Ph of 0,7%. Base-Ph adjusted for distance: 0,7%. 334 Sqn #14 has nominal agility: 3, adjusted for altitude: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,26 - Agility adjusted to 2,53. Agility adjusted for forward-oblique impact effect: 1,8. Final agility modifier: -18%. Final Ph: 1%. Result: 2 - MISS
30.08.1975 09:18:08 - Gun (25mm/60 2M-3M Twin Burst [20 rnds]) is attacking 334 Sqn #14 with a base-Ph of 0,7%. Base-Ph adjusted for distance: 0,7%. 334 Sqn #14 has nominal agility: 3, adjusted for altitude: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,23 - Agility adjusted to 2,58. Agility adjusted for forward-oblique impact effect: 1,8. Final agility modifier: -18%. Final Ph: 1%. Result: 45 - ...
…
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http://up.picr.de/29991359qs.png
Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 50' 54'' West 06° 27' 39'' 09:18 Zulu)
„Komm rum – komm rum – Scheiße komm doch rum – Aarrrgghhhhh….“
http://up.picr.de/30425185mg.jpg
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#112 NI#
Das war ein großer Knall...
Ich fragte mich auch so schon immer mal wieder:
Was sind eigentlich die Anweisungen für Kapitäne von U-Booten, nicht betroffenen Schiffen, vielleicht sogar Armeekommandanten etc., wenn ein Nuklearkrieg bereits ausgetragen worden wäre?
Die Sowjetunion ist futsch, die meisten oder alle NATO-Staaten auch, kleinere Pakt-Staaten und Verbündete wie etwa Kuba dürften auch was abgekriegt haben... Was treiben die dann? Man wird ja schließlich wohl nicht die Ozeane groß mit Atomwaffen bombardieren, höchstens, wenn man die Positionen größerer Schiffe und Schiffsverbände kennt?
Generalkurs Südhalbkugel und in Südamerika neu anfangen oder was?
Werter Azrael,
Generalkurs Südhalbkugel und in Südamerika neu anfangen oder was?
bei den vielen Atombomben die ihr für die NATO-Staaten und den Pakt erwähnt habt - der Fallout wird dort einfach ein paar Wochen später zuschlagen. Es gibt einen Film der das Thematisiert - das letzte US U-Boot ist für ein paar Wochen in Australien, bis auch dort die Strahlung ansteigt. Dann folgen Sie irgendeinem obskuren Funksignal nach Alaska aber das war nix - und dann wollen aber fast alle in der Heimat sterben oder so was - keine Ahnung wie der Film heißt..
Die jeweiligen Oberkommandos werden wohl nicht gleich tot sein und ggf. weiter Befehle geben. Wenn nicht dürfte es von den einzelnen Besatzungen und Offizieren abhängen. von Meuterei bis ab nach Haus zum Sterben dürfte da alles möglich sein...
Grausige Vorstellung, ich persönlich würde ja eher mein Glück versuchen wollen mit dem Kurs auf die Südhalbkugel, da ist ja nicht sonderlich viel Pakt oder NATO.
Lieber ein Leben am Dschungelstrand als in der verstrahlten Einöde...
Oberlehrer
23.09.17, 09:17
Werter Azrael,
bei den vielen Atombomben die ihr für die NATO-Staaten und den Pakt erwähnt habt - der Fallout wird dort einfach ein paar Wochen später zuschlagen. Es gibt einen Film der das Thematisiert - das letzte US U-Boot ist für ein paar Wochen in Australien, bis auch dort die Strahlung ansteigt. Dann folgen Sie irgendeinem obskuren Funksignal nach Alaska aber das war nix - und dann wollen aber fast alle in der Heimat sterben oder so was - keine Ahnung wie der Film heißt..
"On the Beach"
https://en.wikipedia.org/wiki/On_the_Beach_(1959_film)
https://en.wikipedia.org/wiki/On_the_Beach_(2000_film)
Danke für das Raussuchen der Links, es war interessant und bedrückend zu lesen, aber gleichzeitig frage ich mich, ob das auch wissenschaftlich und militärhierarchisch theoretisch so korrekt ist.
Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass eben diese lang gehegte und gepflegte Darstellung, ein Nuklearkrieg etwa zwischen USA und Sowjetunion würde die ganze Welt auslöschen, falsch sei, da er hauptsächlich ja die Nordhalbkugel betreffen würde, sei es durch direkte Atombombeneinschläge oder Verstrahlung, die südliche Hemisphere aber wohl "nur" mit einem nuklearem Winter rechnen müsse, einen solchen Krieg aber prinzipiell überleben könne.
Gerade diese Vorstellung aus dem Buch, dass die Strahlung quasi wie eine Wand unaufhaltsam sich Richtung Süden immer stärker intensivierend ausbreitet wirkt auf mich mehr wie ein erzählerisches Mittel, um zum Ende des Buches, dass alle sterben, zu kommen, es wirkt nicht wie die wissenschaftliche Realität auf mich. Denn sollte etwa die Strahlung nicht eher abnehmen, je weiter man vom Kriegsgebiet sich entfernt und auch im Laufe der Zeit (Stichwort Halbwertszeit)?
Und deshalb frage ich mich auch, ob z.B. U-Boot-Kapitänen, etwa von Nuklear-U-Booten, die ja die meiste Zeit unter Wasser sind und somit erstmal recht abgeschirmt sind von den direkteren Auswirkungen eines Atomkrieges, eine bestimmte Vorgehensweise für diesen Fall X vorgegeben ist wie z.B. so tief wie möglich unter der Wasseroberfläche zu bleiben und sich gen Südhalbkugel in vermutlich von Strahlung unbetroffene Areale abzusetzen.
Wenn man die Fragestellung auf die Spitze treibt: Das eintrainierte Verhalten etwa von SSBN-Kapitänen kann ja nicht beim Abschuss der eigenen Nuklearraketen aufhören, oder?
Werter Azrael,
ihr müsst bedenken, dass die Länder im Süden nicht unbewohnt sind! Warum sollte/wollte man dort gerade diejenigen "retten", die für den Schlamassel verantwortlich sind? Diese massive Strahlung wird sich auch über die Südhalbkugel ausbreiten und damit direkt und indirekt zu Todesfällen führen. Unverstrahlte Nahrung wird knapp werden, erst recht ein Grund mehr Niemand Weiteren aufzunehmen. Ob man die Strahlung jetzt als Wand beschreiben sollte? Nein, die wird einfach schleichend aber stetig ansteigen bis ein Maximalwert erreicht ist. Es wird dann davon abhängen, wie hoch dieser Wert ist und wie lange er auf diesem Level bleibt, bevor er wieder sinkt...
Auch heutzutage lässt sich ja noch die Strahlung sämtlicher oberirdischen Atomwaffentests nachweisen - Die Strahlung auf der Erde ist heute überall messbar höher als vor 1945. Wie viele Tests waren das? Wieviele Bomben fallen in einem Atomkrieg. Und die sind dann auch noch flächendeckend im Einsatz...
Edit: Denkt mal an John Wayne und seine Filmcrews - die haben sowohl direkt aber auch in der Nähe von Kernwaffentestgeländen ihre Western gedreht. In den Film Crews gibt es irrsinnig viele Krebstote, weil sie den Staub der durch die Pferde aufgewirbelt wurde eingeatmet haben - kontaminierter Staub!
Werter Bigfish,
wohl aus Menschlichkeit? Das wäre dann in der Tat den Bewohnern der jeweiligen Länder überlassen, ob sie menschlich oder unmenschlich handeln, die Menschheit ist bekanntlich zu beidem fähig, das ließe sich nur schwer vorhersagen.
Wiegesagt, ich weiß nicht, ob die Strahlung sich soweit nach Süden, wie etwa Melbourne im Buch, ausbreiten würde, aber vorallem diese Darstellung, dass sie stetig steigt, erregt in mir Zweifel, da sie doch wiegesagt eigentlich tendenziell eher abnehmen sollte, je weiter man von der Region der Atombombenexplosion entfernt ist und je weiter auch der Zeitpunkt dieser Explosionen zurückliegt. Strahlung verstärkt sich ja nicht im Laufe der Zeit sondern verringert sich ja im Laufe der Zeit. Dass diese Zeitspanne extrem lang sein kann, bei manchen Sorten von Plutonium sind es ja, glaube ich, mehrere Millionen Jahre Halbwertszeit, das ist mir durchaus bekannt.
Mir kommt es halt vor, dass das im Buch mehr was mit dichterischer Freiheit als mit wissenschaftlicher Korrektheit zu tun hat. Das ist ja nicht schlimm in dem Fall, das Buch soll ja auch irgendwo eine ernsthafte Botschaft rüberbringen, dass nämlich eine Welt, in der wir uns gegenseitig mit Atomwaffen auf den Deckel gegeben haben, eben nicht mehr so lebenswert, ja vielleicht sogar nicht mehr zum Beinhalten von Leben fähig ist.
Das mit der Anzahl der Tests ist ein gutes Stichwort, ich habe neulich, wenn auch nur teilweise, ein Video gesehen, wo grafisch alle Atomexplosionen von 1945 bis 2009 dargestellt wurden:
https://www.youtube.com/watch?v=NiMNa2nZ1k0&t
Ich habe es wiegesagt nicht ganz gesehen und schon gar nicht die Anzahl der Tests gezählt, aber es waren schon verdammt viele...
PS: Das ist auch einfache Neugier. Das Handbuch eines U-Bootkapitänts wird ja nicht aufhören mit "Schritt x: Atomraketen abschießen. Schritt x+1: Jetzt sehen sie zu, wie sie klar kommen auf der untergegangenen Welt."
Während des kalten Krieges hatten beide Seiten zusammen über 80.000 Atomsprengköpfe - oder war das gar die USA alleine? Wenn die also nur 10% davon abgefeuert hätten - wären das sehr viel mehr als alle Tests der Welt gewesen und alle gleichzeitig!
Zur "ansteigenden" Strahlung: Unserer Meinung nach ist vielleicht die Zunahme im Vergleich zur natürlich vorhandenen radioaktiven Strahlung eines Ortes gemeint und nicht ein steter Anstieg der bei der Explosion freigesetzten Strahlung.
Das würde aus unserer bescheidenen Sicht eher einen Sinn ergeben.
Sicher würde sie immer mehr abnehmen, je weiter sie sich ausbreitet, aber dort wo sie bisher nur natürlichen Ursprungs war, steigt sie eben spürbar an.
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
http://up.picr.de/29991359qs.png
Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 50' 52'' West 06° 27' 38'' 09:18 Zulu)
„SAM SAM – SAM Nummer Drei“
„Noah Basis – hier Omega #5 – werden angegriffen – SKUNK #89 ist ein Lenkwaffenkreuzer – drei SAMs im Anflug – versuchen Auszuweichen.“
http://up.picr.de/30442133vh.jpg
„Scheiße TC – das Drecksding kommt immer näher…“
„Ruhig Omega #6 – steil Hochziehen und radikale Manöver fliegen.“
http://up.picr.de/30442224he.jpg
+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
334. Skvadron Flight #13 – 30. August 1975 (Nord 67° 06' 33'' Ost 02° 59' 49'' 09:18 Zulu)
„Ausweichen Espen – Hochziehen Hochziehen – da macht sich einer mit einer Rakete Schussbereit.“
http://up.picr.de/30442284si.jpg
+ + +
http://up.picr.de/29991359qs.png
Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 50' 43'' West 06° 27' 37'' 09:18 Zulu)
„Scheiße – Aufpassen – FLAK Feuer – FLAK Feuer.“
http://up.picr.de/30442312it.jpg
+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
334. Skvadron Flight #14 – 30. August 1975 (Nord 67° 06' 39'' Ost 02° 58' 31'' 09:18 Zulu)
„VOLLTREFFER – VOLLTREFFER – die hat’s komplett zerrissen die Sau!“
„Scheiße man – das hat voll reingeknallt – man schau dir dieses Trümmerfeld an Finn.“
„Ruhig Junge – ich seh‘s ja – ich seh’s ja.“
http://up.picr.de/30442412lz.jpg
30.08.1975 09:18:09 - Gun (25mm/60 2M-3M Twin Burst [20 rnds]) is attacking 334 Sqn #13 with a base-Ph of 0,7%. Base-Ph adjusted for distance: 0,6%. 334 Sqn #13 has nominal agility: 3, adjusted for altitude: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,26 - Agility adjusted to 2,53. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -25%. Final Ph: 1%. Result: 96 - MISS
30.08.1975 09:18:10 - [NATO] 334 Sqn #14 (F-104G Starfighter [CF-104C]) is dropping SSV Mayak from its target list (Reason: The target is not auto-targeted, and no outstanding weapons or assignments against it exist).
30.08.1975 09:18:10 - [NATO] New contact! Designated SAM #96 - Detected by 892 Sqn #6 (Phantom II FG.1) [Sensors: Mk1 Eyeball] at 230deg - 0,9nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 09:18:10 - Gun (25mm/60 2M-3M Twin Burst [20 rnds]) is attacking 334 Sqn #14 with a base-Ph of 0,7%. Base-Ph adjusted for distance: 0,7%. 334 Sqn #14 has nominal agility: 3, adjusted for altitude: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,23 - Agility adjusted to 2,58. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -26%. Final Ph: 1%. Result: 58 - MISS
30.08.1975 09:18:10 - Weapon: HYDRA 70mm Rocket missed SSV Mayak by 33m
30.08.1975 09:18:10 - Weapon: HYDRA 70mm Rocket missed SSV Mayak by 24m
30.08.1975 09:18:10 - Weapon: HYDRA 70mm Rocket missed SSV Mayak by 31m
30.08.1975 09:18:10 - [Soviet Union] SSV Mayak has suffered blast damage: 0,1 DPs
30.08.1975 09:18:10 - [Cuba] SSV Mayak has suffered blast damage: 0,1 DPs
30.08.1975 09:18:10 - [Soviet Union] SSV Mayak has suffered blast damage: 0,7 DPs
30.08.1975 09:18:10 - [Cuba] SSV Mayak has suffered blast damage: 0,7 DPs
30.08.1975 09:18:10 - Gun (AK-725 57mm/80 Twin HE Burst [6 rnds]) is attacking 892 Sqn #6 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 3,4%. 892 Sqn #6 has nominal agility: 3,5, adjusted for altitude: 3,5. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3,5. Aircraft has a weight fraction of 0,28 - Agility adjusted to 2,92. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -29%. Final Ph: 1%. Result: 94 - MISS
30.08.1975 09:18:10 - Weapon: HYDRA 70mm Rocket has malfunctioned.
30.08.1975 09:18:10 - Weapon: HYDRA 70mm Rocket missed SSV Mayak by 14m
30.08.1975 09:18:10 - Weapon: HYDRA 70mm Rocket missed SSV Mayak by 18m
30.08.1975 09:18:10 - Weapon: HYDRA 70mm Rocket missed SSV Mayak by 17m
30.08.1975 09:18:10 - Weapon: HYDRA 70mm Rocket has impacted SSV Mayak
30.08.1975 09:18:10 - 100% penetration achieved
30.08.1975 09:18:10 - [Soviet Union] SSV Mayak has suffered weapon damage: 16,2 DPs
30.08.1975 09:18:10 - [Cuba] SSV Mayak has suffered weapon damage: 16,2 DPs
30.08.1975 09:18:10 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: UHF/VHF Radio [Unsecure] has been lightly damaged.
30.08.1975 09:18:10 - [Cuba] SSV Mayak damage report: UHF/VHF Radio [Unsecure] has been lightly damaged.
30.08.1975 09:18:10 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: SA-N-5 Grail [9K32M Strela-2M] Quad MANPADS has been heavily damaged.
30.08.1975 09:18:10 - [Cuba] SSV Mayak damage report: SA-N-5 Grail [9K32M Strela-2M] Quad MANPADS has been heavily damaged.
30.08.1975 09:18:10 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: Generic ESM [Simple] has been moderately damaged.
30.08.1975 09:18:10 - [Cuba] SSV Mayak damage report: Generic ESM [Simple] has been moderately damaged.
30.08.1975 09:18:10 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: 25mm/60 2M-3M Twin has been heavily damaged.
30.08.1975 09:18:10 - [Cuba] SSV Mayak damage report: 25mm/60 2M-3M Twin has been heavily damaged.
30.08.1975 09:18:10 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: 25mm/60 2M-3M Twin has been lightly damaged.
30.08.1975 09:18:10 - [Cuba] SSV Mayak damage report: 25mm/60 2M-3M Twin has been lightly damaged.
30.08.1975 09:18:10 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: UHF/VHF Radio [Unsecure] has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 09:18:10 - [Cuba] SSV Mayak damage report: UHF/VHF Radio [Unsecure] has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 09:18:10 - [Soviet Union] SSV Mayak has a minor fire.
30.08.1975 09:18:10 - [Cuba] SSV Mayak has a minor fire.
30.08.1975 09:18:10 - Weapon: HYDRA 70mm Rocket missed SSV Mayak by 10m
30.08.1975 09:18:10 - Weapon: HYDRA 70mm Rocket missed SSV Mayak by 13m
30.08.1975 09:18:11 - [NATO] Contact: CG #89 has been positively identified as: Sevastopol - Determined as: Hostile (ID by: 892 Sqn #6 (Phantom II FG.1) [Sensor: Mk1 Eyeball] at 0,9 nm)
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak has suffered blast damage: 2,8 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak has suffered blast damage: 2,8 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak has suffered blast damage: 2,6 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak has suffered blast damage: 2,6 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: SA-N-5 has been heavily damaged.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: SA-N-5 has been heavily damaged.
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak has suffered blast damage: 3,8 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak has suffered blast damage: 3,8 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak has suffered blast damage: 1,9 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak has suffered blast damage: 1,9 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak has suffered blast damage: 2,9 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak has suffered blast damage: 2,9 DPs
30.08.1975 09:18:11 - Weapon: HYDRA 70mm Rocket has impacted SSV Mayak
30.08.1975 09:18:11 - 100% penetration achieved
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak has suffered weapon damage: 16,2 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak has suffered weapon damage: 16,2 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: SA-N-5 Grail [9K32M Strela-2M] Quad MANPADS has suffered additional damage!
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: SA-N-5 Grail [9K32M Strela-2M] Quad MANPADS has suffered additional damage!
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: 25mm/60 2M-3M Twin has suffered additional light damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: 25mm/60 2M-3M Twin has suffered additional light damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: Generic ESM [Simple] has suffered additional damage!
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: Generic ESM [Simple] has suffered additional damage!
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: 25mm/60 2M-3M Twin has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: 25mm/60 2M-3M Twin has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: 1x 8NVD-48A-U Diesel has been moderately damaged.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: 1x 8NVD-48A-U Diesel has been moderately damaged.
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: UHF/VHF Radio [Unsecure] has suffered additional light damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: UHF/VHF Radio [Unsecure] has suffered additional light damage.
30.08.1975 09:18:11 - Weapon: HYDRA 70mm Rocket missed SSV Mayak by 8m
30.08.1975 09:18:11 - Weapon: HYDRA 70mm Rocket missed SSV Mayak by 11m
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak has minor flooding.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak has minor flooding.
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak has a major fire.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak has a major fire.
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak has suffered blast damage: 2,9 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak has suffered blast damage: 2,9 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: SA-N-5 has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: SA-N-5 has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: Generic ESM [Simple] has suffered additional light damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: Generic ESM [Simple] has suffered additional light damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: 25mm/60 2M-3M Twin has suffered additional damage!
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: 25mm/60 2M-3M Twin has suffered additional damage!
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak has suffered blast damage: 4,2 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak has suffered blast damage: 4,2 DPs
30.08.1975 09:18:11 - Weapon: HYDRA 70mm Rocket missed SSV Mayak by 11m
30.08.1975 09:18:11 - Weapon: HYDRA 70mm Rocket has impacted SSV Mayak
30.08.1975 09:18:11 - 86% penetration achieved
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak has suffered weapon damage: 14 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak has suffered weapon damage: 14 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: SA-N-5 has suffered additional damage!
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: SA-N-5 has suffered additional damage!
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak has severe flooding.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak has severe flooding.
30.08.1975 09:18:11 - 100% penetration achieved
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak has suffered weapon damage: 16,2 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak has suffered weapon damage: 16,2 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: Don 2 has been lightly damaged.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: Don 2 has been lightly damaged.
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: 25mm/60 2M-3M Twin has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: 25mm/60 2M-3M Twin has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: SA-N-5 Grail [9K32M Strela-2M] Quad MANPADS has been heavily damaged.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: SA-N-5 Grail [9K32M Strela-2M] Quad MANPADS has been heavily damaged.
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: SA-N-5 Grail [9K32M Strela-2M] Quad MANPADS has suffered additional light damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: SA-N-5 Grail [9K32M Strela-2M] Quad MANPADS has suffered additional light damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: SA-N-5 Grail [9K32M Strela-2M] Quad MANPADS has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: SA-N-5 Grail [9K32M Strela-2M] Quad MANPADS has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 09:18:11 - 96% penetration achieved
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak has suffered weapon damage: 15,6 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak has suffered weapon damage: 15,6 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak is sinking!!!
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak is sinking!!!
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: 1x 8NVD-48A-U Diesel has suffered additional light damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: 1x 8NVD-48A-U Diesel has suffered additional light damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: 1x 8NVD-48A-U Diesel has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: 1x 8NVD-48A-U Diesel has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: 1x 8NVD-48A-U Diesel has suffered additional damage!
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: 1x 8NVD-48A-U Diesel has suffered additional damage!
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak damage report: SA-N-5 has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak damage report: SA-N-5 has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 09:18:11 - [Soviet Union] SSV Mayak has suffered blast damage: 2,7 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [Cuba] SSV Mayak has suffered blast damage: 2,7 DPs
30.08.1975 09:18:11 - [NATO] 334 Sqn #13 (F-104G Starfighter [CF-104C]) Is returning to base (Bodo Air Base)
30.08.1975 09:18:11 - [NATO] 334 Sqn #14 (F-104G Starfighter [CF-104C]) Is returning to base (Bodo Air Base)
+ + +
http://up.picr.de/29991359qs.png
Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 50' 33'' West 06° 27' 32'' 09:18 Zulu)
„Die kommen jetzt aber ganz schön nah heran verdammte Scheiße.“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 19' 12'' Ost 01° 13' 39'' 09:18 Zulu)
Konsterniert lauschte Rear Admiral Arthur Desmond Cassidi den Funksprüchen der beiden Phantom Jäger. Genau diese Situation hatte er eigentlich vermeiden wollen, aber das Wetter machte dem einen Strich durch die Rechnung.
„Ein Gutes hat es Commander!“
„Sir?“
„Wenn diesen SAMs überhaupt etwas entkommt, dann die Phantoms – ein Seeaufklärer wäre jetzt schon zerstört worden.“
„Damit dürften Sie Rechte haben Sir, aber noch sind die F-4 nicht in Sicherheit Sir.“
„Ja Commander das stimmt – was kann das für ein Kreuzer sein?“
„Wohl die Kresta Klasse Sir – hat zwei Aufgaben – Flugabwehr und Schiffe versenken.“
„Also sind unsere beiden Jäger voll in eine der leistungsfähigsten Flugabwehreinheiten des Feindes reingerast?“
„Ja Sir – so dürfte das sein Admiral!“
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Bild 130: Lenkwaffenkreuzer Typ Projekt 1134 (NATO Code Kresta-I Klasse)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vitse-admiralDrozd1986a.jpg
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
809 Naval Air Squadron Flight #9 – 30. August 1975 (Nord 66° 47' 24'' West 01° 25' 11'' 09:18 Zulu)
Flight Lieutenant Roald Cullingworth trommelte mit den Fingern gegen die Cockpitscheibe. Selbst in dieser Entfernung funkelte das Feuerleitradar des feindlichen Kreuzers wie ein Weihnachtsbaum auf der Anzeige. Für die Anti-Radar-Raketen wäre es wunderbar um ins Ziel zu gelangen, alleine er befand sich ein Mehrfaches der Reichweite der Raketen entfernt vom Ziel und ob der Kreuzer noch so „Erstrahlen“ würde, wenn er in Reichweite war, konnte Niemand sagen.
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Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 50' 15'' West 06° 27' 18'' 09:18 Zulu)
Flight Lieutenant TC Hewlett blickte auf die Anzeige des Radarwarngerätes. Dann wandte er sich an seinen WSO Leutnant Judd:
„Ist der Raketenwarner geplatzt?“
„Nein man – völlig in Ordnung das Teil. Die Raketen sind weg und das Feuerleitradar auch. Nichts keine Abstrahlung mehr.“
„Omega #6 für Omega #5 – Omega #6 seht ihr die SAMs?“
„Negativ Omega #5 – die Raketen sind weg – ins Meer gestürzt – alle drei, ganz kom – FLAK – FLAK.“
„Seht endlich zu, dass ihr da weg kommt – durch das Ausweichen seid ihr wieder ganz schön tief runter gekommen.“
http://up.picr.de/30442971rd.jpg
http://up.picr.de/30442980wz.jpg
30.08.1975 09:18:11 - Weapon: SA-N-1b Goa [M-1M/P Volna-M/P, 4K91 / V-601] #7462 is attacking 892 Sqn #5 (Phantom II FG.1) with a base PH of 40%. PH adjusted for actual target speed (492 kts): 35%. 892 Sqn #5 has nominal agility: 3,5, adjusted for altitude: 3,5. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3,5. Aircraft has a weight fraction of 0,27 - Agility adjusted to 2,93. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -29%. Final PH: 6%. Result: 86 - MISS
30.08.1975 09:18:11 - [NATO] Contact SAM #94 has been lost.
30.08.1975 09:18:11 - Weapon: SA-N-1b Goa [M-1M/P Volna-M/P, 4K91 / V-601] #7463 is attacking 892 Sqn #6 (Phantom II FG.1) with a base PH of 40%. PH adjusted for actual target speed (456 kts): 35%. 892 Sqn #6 has nominal agility: 3,5, adjusted for altitude: 3,5. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3,5. Aircraft has a weight fraction of 0,28 - Agility adjusted to 2,92. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -29%. Final PH: 6%. Result: 18 - MISS
30.08.1975 09:18:11 - [NATO] Contact SAM #95 has been lost.
30.08.1975 09:18:12 - Gun (AK-725 57mm/80 Twin HE Burst [6 rnds]) is attacking 892 Sqn #6 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 3,4%. 892 Sqn #6 has nominal agility: 3,5, adjusted for altitude: 3,5. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3,5. Aircraft has a weight fraction of 0,28 - Agility adjusted to 2,92. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -29%. Final Ph: 1%. Result: 12 - MISS
30.08.1975 09:18:13 - Weapon: SA-N-1b Goa [M-1M/P Volna-M/P, 4K91 / V-601] #7464 is attacking 892 Sqn #5 (Phantom II FG.1) with a base PH of 40%. PH adjusted for actual target speed (471 kts): 35%. 892 Sqn #5 has nominal agility: 3,5, adjusted for altitude: 3,5. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3,5. Aircraft has a weight fraction of 0,27 - Agility adjusted to 2,93. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -29%. Final PH: 6%. Result: 14 - MISS
30.08.1975 09:18:13 - [NATO] Contact SAM #96 has been lost.
30.08.1975 09:18:14 - Gun (AK-725 57mm/80 Twin HE Burst [6 rnds]) is attacking 892 Sqn #6 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 3,2%. 892 Sqn #6 has nominal agility: 3,5, adjusted for altitude: 3,5. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3,5. Aircraft has a weight fraction of 0,28 - Agility adjusted to 2,92. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 2,5. Final agility modifier: -25%. Final Ph: 1%. Result: 83 - MISS
30.08.1975 09:18:17 - Gun (AK-725 57mm/80 Twin HE Burst [6 rnds]) is attacking 892 Sqn #6 with a base-Ph of 4%. Base-Ph adjusted for distance: 3,1%. 892 Sqn #6 has nominal agility: 3,5, adjusted for altitude: 3,5. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3,5. Aircraft has a weight fraction of 0,28 - Agility adjusted to 2,92. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 2,5. Final agility modifier: -25%. Final Ph: 1%. Result: 60 – MISS
+ + +
„Bloß weg hier solange der Mistkerl nachlädt.“
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„TC – ich hab ihn im Typenbuch – Kresta-Klasse-Flugabwehrkreuzer.“
„Na Spitze – der Admiral jagt uns mitten rein in die Scheiße – dafür will ich ein Guinness von ihm ausgegeben bekommen.“
„Ich werd‘s ihm ausrichten TC.“
„Mach das!“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 19' 60'' Ost 01° 14' 10'' 09:18 Zulu)
„Scheint geklappt zu haben Admiral – Omega #5 und #6 sind auf dem Rückweg Sir.“
„Gut – lassen Sie den Piloten und Waffenoffizieren ein paar Flaschen kalt stellen – die werden das brauchen wenn sie gelandet sind.“
„Aye Sir – sollen Sie denn Landen?
„Haben wir etwas was die Deckung aus dieser Richtung übernehmen kann?“
„Nichts was wir sofort in die Luft bringen können Sir.“
„Wenn die beiden Piloten Bereitschaft melden, sollen sie noch ein paar Runden zur Entspannung drehen.
„Aye Sir.“
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Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 42' 59'' West 06° 11' 46'' 09:19 Zulu)
„Das war es dann TC – jetzt sind wir außerhalb der Reichweite seiner Flugabwehrwaffen.“
„Dann ab nach Hause!“
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Dragon Flight #5 (VP-26) – 30. August 1975 (Nord 65° 05' 01'' West 09° 05' 01'' 09:19 Zulu)
Lieutenant John Kendall hatte dem Funkverkehr aufmerksam zugehört. Jetzt drehte er seinen Kopf zu seinem Kopiloten:
„Da wären wir aber ganz schön am Arsch gewesen wenn, wenn wir den Burschen aufgeklärt hätten. Steck mal einen neuen Kurs ab, der uns außerhalb der bekannten Waffenreichweite von dem Kreuzer hält.“
„Jo man – das wäre ins Auge gegangen.“
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809 Naval Air Squadron Flight #13 – 30. August 1975 (Nord 63° 53' 58'' Ost 04° 13' 06'' 09:22 Zulu)
„Noah Basis für Flight #13 – Noah Basis – Anflug auf Ziel – gehen jetzt auf Angriffshöhe – Flight #13 Ende.“
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849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 65° 50' 57'' West 01° 35' 44'' 09:23 Zulu)
„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #97 in Eins-Sieben-Sieben Seemeilen auf Drei-Zwei-Zwei Grad – Flight #2 Ende.“
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„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #98 in Eins-Sieben-Eins Seemeilen auf Drei-Eins-Sieben Grad – Flight #2 Ende.“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 21' 14'' Ost 01° 13' 13'' 09:23 Zulu)
„Was haben wir da im Norden? Drei Schiffe und ein Hubschrauber auf einem Haufen?“
„So sieht es aus Admiral.“
„Ein weiterer Kampfverband?“
„Das liegt nahe, aber dann Verstehe ich den Kurs nicht Sir.“
„Ja – das ist das Merkwürdige. Der Rest vom Feind hält auf uns zu, die drei aber nicht.“
„Die haben mit dem Verlust des U-Bootes den Fühlungshalter verloren?“
„Ja, aber wie hat er unsere Position übermittelt dieser Fühlungshalter?“
„Ich habe unseren INTL schon scharf gemacht, aber er zuckt nur mit den Schultern.“
„Sagen Sie dem Mann, der Nachrichtedienst soll herausfinden wie die Russen das machen, oder ich lasse jeden Nachrichtendienstoffizier der mir unter die Augen tritt Kiel holen. Wenn wir nicht wissen wie der Feind mit seinen U-Booten unsere Positionen weitergibt ohne dass wir es merken, dann sind wir tot. Dann können wir die Flotte in den Häfen lassen.“
„Ich werde es Ausrichten Admiral – aber dauern wird es trotzdem – das dürfen wir wohl vermuten!“
„Ja ja – es hilft ja nichts – wir haben hier ein Problem, das wir lösen müssen.“
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809 Naval Air Squadron Flight #13 – 30. August 1975 (Nord 64° 00' 26'' Ost 04° 51' 20'' 09:24 Zulu)
Flight Lieutenant Ernest Wyer steuerte einen perfekten Kurs um das Feindschiff der Länge nach mit seinen Bomben einzudecken. Ein kleines bewegliches Ziel mit Freifallbomben zu treffen gehörte mit zum Schwierigsten für einen Piloten und seit von Flugzeugträgern aus Jets zum Einsatz kamen, die um einiges schneller flogen als Turboprop-Flugzeuge, war es eher komplizierter geworden.
Es gab zwei Möglichkeiten: Der Länge nach, dann war es nicht so schlimm die Bomben zu früh oder zu spät Auszuklinken, oder querab, dann konnte man durch Streuung einen Treffer landen.
Lieutenant Wyer hatte sich für einen Längs-Anflug entschieden und das Ziel war jetzt direkt voraus – nur noch wenige Augenblicke bis zum Bombenabwurf.
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Dann erfasste eine heftige Windböe den Bomber und brachte ihn vom Kurs ab. Wyer fluchte und sein Observer zischte einen Fluch durchs Mikrofon, es half nichts, der Bomber musste eine Schleife drehen und einen neuen Anflug beginnen.
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Dann brüllte sein Observer los: „SAM – SAM – auf Sechs Uhr – Scheiße der schießt auf uns“.
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Trotz der schwerfälligen Reaktion der Buccaneer durch die schwere Bombenlast, gelang es Lieutenant Wyer der Rakete auszuweichen, aber nun war klar dass der Feind sich nicht einfach aus dem Wasser ‚pusten‘ lassen würde.
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Der Bomber war noch nicht wieder in der Waagrechten, als von dem Trawler ein weiterer Feuerschweif auf das Flugzeug zuraste.
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Auch diesmal gelang es dem Lieutenant auszuweichen.
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Aber sofort folgte die dritte Flugabwehrrakete.
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Und diesmal war das Glück aufgebraucht. Die Rakete explodierte direkt hinter dem linken Triebwerk und zerfetzte dabei das hintere Leitwerk. Taumelnd stürzte die Buccaneer auf die Wasseroberfläche zu, und die beiden Besatzungsmitglieder konnten sich nur Sekunden vor dem Aufschlag mit den Schleudersitzen aus dem Cockpit katapultieren.
http://up.picr.de/30443635vs.jpg
30.08.1975 09:24:36 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2604 has been type-classified as: Attack (Classification by: SSV Okean [Sensor: Mk1 Eyeball] at Estimated 4 nm)
30.08.1975 09:24:36 - [Cuba] Contact: BOGEY #2604 has been type-classified as: Attack (Classification by: SSV Okean [Sensor: Mk1 Eyeball] at Estimated 4 nm)
30.08.1975 09:24:37 - [Soviet Union] Contact: Attack #2604 has been classified as: Buccaneer S.2D - Determined as: Hostile (Classification by: SSV Okean [Sensor: Mk1 Eyeball] at 1 nm)
30.08.1975 09:24:37 - [Cuba] Contact: Attack #2604 has been classified as: Buccaneer S.2D - Determined as: Hostile (Classification by: SSV Okean [Sensor: Mk1 Eyeball] at 1 nm)
30.08.1975 09:24:42 - [NATO] New contact! Designated SAM #99 - Detected by 809 Sqn #13 (Buccaneer S.2D) [Sensors: Mk1 Eyeball] at 293deg - 0,4nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 09:24:42 - Weapon: SA-N-5 Grail [9M32M] #7484 is attacking 809 Sqn #13 (Buccaneer S.2D) with a base PH of 35%. PH adjusted for actual target speed (333 kts): 25%. 809 Sqn #13 has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 2,5. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 2,5. Aircraft has a weight fraction of 0,51 - Agility adjusted to 1,74. Agility adjusted for tail-on impact effect: 0,9. Final agility modifier: -9%. Final PH: 16%. Result: 90 - MISS
30.08.1975 09:24:42 - [NATO] Contact SAM #99 has been lost.
30.08.1975 09:24:44 - [NATO] New contact! Designated SAM #100 - Detected by 809 Sqn #13 (Buccaneer S.2D) [Sensors: Mk1 Eyeball] at 290deg - 0,7nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 09:24:47 - Weapon: SA-N-5 Grail [9M32M] #7485 is attacking 809 Sqn #13 (Buccaneer S.2D) with a base PH of 35%. PH adjusted for actual target speed (339 kts): 25%. 809 Sqn #13 has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 2,5. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 2,5. Aircraft has a weight fraction of 0,51 - Agility adjusted to 1,74. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 1,5. Final agility modifier: -15%. Final PH: 10%. Result: 21 - MISS
30.08.1975 09:24:47 - [NATO] Contact SAM #100 has been lost.
30.08.1975 09:24:48 - [NATO] 809 Sqn #13 (Buccaneer S.2D) has no orders (Unassigned)
30.08.1975 09:24:49 - [NATO] New contact! Designated SAM #101 - Detected by 809 Sqn #13 (Buccaneer S.2D) [Sensors: Mk1 Eyeball] at 277deg - 1,1nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 09:24:54 - Weapon: SA-N-5 Grail [9M32M] #7486 is attacking 809 Sqn #13 (Buccaneer S.2D) with a base PH of 35%. PH adjusted for distance: 30%. PH adjusted for actual target speed (349 kts): 20%. 809 Sqn #13 has nominal agility: 2,5, adjusted for altitude: 2,5. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 2,5. Aircraft has a weight fraction of 0,51 - Agility adjusted to 1,74. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 1,5. Final agility modifier: -15%. Final PH: 5%. Result: 5 - HIT
30.08.1975 09:24:54 - [NATO] Contact SAM #101 has been lost.
30.08.1975 09:24:54 - [NATO] 809 Sqn #13 (Buccaneer S.2D) has been destroyed!
30.08.1975 09:24:54 - [Soviet Union] Contact Buccaneer S.2D #2604 has been lost.
30.08.1975 09:24:54 - [Cuba] Contact Buccaneer S.2D #2604 has been lost.
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 21' 27'' Ost 01° 13' 18'' 09:24 Zulu)
Wortlos sah Admiral Cassidi zu Commander Northard.
„Ja Admiral – das hätte nicht passieren dürfen Sir.“
„Das ist Krieg Commander – es hätte auch klappen können.“
„Ja – hat es aber nicht.“
„Reden Sie mit dem Staffelkommandeur – keine weiteren Einsätze mit Bomben. Alles was wir haben soll so schnell wie möglich auf Raketen bzw. Abstandswaffen umgerüstet werden. Viele Verluste können wir uns nicht leisten – insbesondere nicht bei den Bombern.“
„Aye Sir – was machen wir jetzt mit dem Trawler?“
„Fragen Sie bei der Guadalcanal nach, ob deren Harrier passende Bewaffnung tragen? Wenn nicht, rechnen Sie aus ab wann wir die Hubschrauber einsetzen können, die sind doch mit Seezielraketen bestückt?“
„Ja Admiral – wir haben einige Hubschrauber startklar – aber die Entfernung ist noch etwas zu groß Sir.“
„Ach und Admiral…“
„Ja Commander?“
„Die USS Guadalcanal befindet sich genau jetzt in Reichweite der Raketen des feindlichen Kreuzers Sir.“
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Angespannt schaute Admiral Cassidi auf den Lageschirm. Bis gerade eben war er halbwegs guter Stimmung gewesen. Sicher der Atomwaffenangriff kam unerwartet und war eine Katastrophe, aber er gefährdete nicht den Auftrag und mit dem angegriffen Ziel waren die Verluste denkbar gering. Hätte es Bodø direkt getroffen, wäre die gesamte Flotte jetzt wohl schon auf dem Heimweg. So aber lief das Unternehmen weiter und ab jetzt befanden sich essentielle Teile der Landungsstreitkräfte in akuter Gefahr. Würde der Feind zögern auch hier Atomsprengköpfe zu benutzen oder mussten die Amerikaner sehr bald tausende Opfer beklagen?
Eines war aber sicher: Mehrere Seeaufklärer, Frühwarnflugzeuge und die beiden Phantoms schlichen wie hungrige Wölfe um den Feind. Würde der Kreuzer feuern, wüsste man es sofort und könnte sämtliche Schiffe auseinander ziehen. Dann durfte nur eines nicht passieren: U-Boote! Und mindestens eines, eher zwei waren hier irgendwo - so viel stand fest.
Dazu der abgeschossene Bomber, von denen man sowieso wenig genug hatte.
„Commander?“
„Sir?“
„Die Norweger – kommen die mit ihren F-104 bis an den Feind heran?“
„Die Distanz ist sehr groß Admiral – zum Trawler wohl ja – aber zu dem Kreuzer?“
„Und mit der Notreserve?“
„Das werde ich in Erfahrung bringen Sir.“
„Machen Sie das – ich habe ein ungutes Gefühl in Reichweite von möglicherweise atomar bestückten Seezielflugkörpern herum zu fahren.“
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809 Naval Air Squadron Flight #9 – 30. August 1975 (Nord 66° 04' 60'' West 04° 57' 24'' 09:28 Zulu)
„Keine Abstrahlung mehr. Was meinst du ob die 892er für uns einen Scheinangriff fliegen könnten?“
Flight Lieutenant Roald Cullingworth meinte es ernst, aber sein Observer winkte ab:
„Willst du die Jungs das wirklich fragen, nachdem was die gerade durchgemacht haben?“
„Warum nicht?“
„Dann lass mich aber vorher Aussteigen. Würde mich nicht wundern, wenn die deine Frage mit einer Rakete beantworten!“
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Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 35' 24'' West 05° 43' 08'' 09:29 Zulu)
„Roger Flight #9 – aber eines sag ich euch, wir drehen noch vor der Waffenreichweite wieder ab. Wenn das nicht reicht um die Jungs da unten hinter dem Ofen hervorzuholen war es das. Nochmal lassen wir uns keine SAMs um die Ohren hauen!“
„Danke 7366 – wir sind bereit – Raketen entsichert – wir brauchen nur einen Moment lang ein aktives Feuerleitradar von dem Schiff, dann können wir feuern.“
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#113 NI#
Na ob der Plan klappt?
Bin dann mal gespannt, wie es bei Fulda weitergeht, wenn ihr das jetzt immer synchron aktualisiert :)
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
333. Squadron Flight #1 – 30. August 1975 (Nord 69° 13' 35'' Ost 04° 02' 39'' 09:29 Zulu)
Major Halvor Jørgensen hatte nach dem Ereignisreichen ersten Tag vor etwa drei Wochen nur langweilige Routine-Einsätze erlebt. Das Oberkommando lehnte seine Einwendungen ab, dass er für diese Tätigkeit Überqualifiziert sei, aber wenigstens erhielt er zwei Tage Sonderurlaub um doch noch seiner Aufgabe als Trauzeuge gerecht werden zu können. Seine Schwester Merete war der Meinung, dass gerade in so schlimmen Zeiten die familiären Dinge von größter Bedeutung sind. Das hielt die Regierung allerdings nicht davon ab, auch ihren frisch angetrauten Ehemann zum aktiven Frontdienst einzuziehen.
Schlimm war, dass es seit über einer Woche keine Neuigkeiten von seinem Bruder Kåre gab. Das Kåre mit seinem Torpedoboot HNoMS Teist vor zehn Tagen am Nordkapp versenkt worden war wusste er. Auch das sich sein Bruder und die meisten Mannschaften der Teist hatten retten können. Das letzte Lebenszeichen kam zwei Tage später aus Banak nur Stunden bevor sowjetische Fallschirmspringer den Stützpunkt in ihre Gewalt gebracht hatten.
Jetzt also gab es wieder reichlich Arbeit. Die NATO-Verbündeten brachten erhebliche Verstärkungen ins Land und der Feind versuchte das zu verhindern. Major Halvor Jørgensen hatte von Andøya aus den Auftrag unbekannte Überwasserkontakte aufzuklären und gerade eben erging der Befehl einen vermutlich feindlichen Kampfverband zu identifizieren. Außerdem befand sich ein unbekanntes Flugzeug in der Nähe, das zwar nicht direkt auf die Truppentransporter zuhielt, aber dennoch ein größeres Problem darstellte.
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809 Naval Air Squadron Flight #9 – 30. August 1975 (Nord 65° 59' 15'' West 05° 26' 46'' 09:30 Zulu)
Da konnte man machen was man wollte, der Feind war nicht bereit in die Falle zu tappen. Der Kreuzer hielt still und ohne passende Radar-Emissionen konnte Flight Lieutenant Roald Cullingworth seine Raketen nicht abfeuern.
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Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 39' 60'' West 05° 56' 01'' 09:30 Zulu)
Flight Lieutenant TC Hewlett hätte es ahnen können. Besser er hätte sich nicht überreden lassen weiter auf Station zu bleiben und wäre stattdessen zum Träger zurückgekehrt. Jetzt kam der Befehl einen weiteren Luftkontakt abzufangen und im Zweifel abzuschießen.
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Rotte 7367 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 63° 54' 25'' Ost 03° 46' 07'' 09:31 Zulu)
Flight Lieutenant William J Alexander hatte bislang wenig zu tun gehabt. Er bildete mit seinem Flügelmann eine der beiden nordöstlichen Luftabwehr-Patrouillen und hier gab es nichts zu tun. Die Norweger hielten weit nördlich alles fern, was auch nur im Entferntesten in seine Nähe gelangen konnte und westlich hatte man wohl hauptsächlich feindliche Schiffe zu fürchten. Dennoch sollte es ein langer Tag werden und um das realisieren zu können, brauchte man Brennstoff. Akexander näherte sich von hinten dem Tanker der 809 Squadron und fuhr den Luftbetankungsstutzen aus.
„Texaco #3 hier Rottenführer 7367 – ich sehe Sie klar und deutlich – Distanz 200 Meter.“
„Roger Omega #3 – wie sind bereit.“
„Texaco #3 noch 100 Meter – 50 Meter – 25 Meter…“
„Nehmen Sie Geschwindigkeit heraus Omega #3.“
„Verstanden Texaco #3 noch 10 Meter - … - 5 Meter - … - 2 Meter…“
„Langsam jetzt Omega #3 das Scheißwetter sorgt auch in dieser Höhe für reichlich Windböen.“
„1 Meter – … - Wäähhh – ist drin Texaco #3.“
„Verstanden dann füllen wir euch mal ab – wohl bekomm's.“
„Immer her damit wir sind durstig bis zum Abwinken.“
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https://www.youtube.com/watch?v=ufOUxbLfyyM
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849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 66° 04' 05'' West 03° 18' 53'' 09:35 Zulu)
„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #102 in Eins-Neun-Sechs Seemeilen auf Drei-Zwei-Zwei Grad – Flight #2 Ende.“
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Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 66° 42' 26'' West 02° 52' 26'' 09:42 Zulu)
„Drei Grad nach Steuerbord TC – dann kommen wir besser rein.“
„Verstanden – Drei Grad nach Steuerbord.“
„Noah Basis hier Omega #5 – nähern uns dem Ziel.“
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Dragon Flight #6 (VP-26) – 30. August 1975 (Nord 66° 33' 26'' West 02° 57' 43'' 09:46 Zulu)
„Dragon Flight #6 für Noah Basis – Dragon Flight #6 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt BOGEY #103 in Eins-Null-Neun Seemeilen auf Zwei-Vier-Vier Grad – Dragon Flight #6 Ende.“
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Rotte 7366 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 67° 05' 43'' West 01° 57' 51'' 09:46 Zulu)
„Na mein Baby – wer sind wir denn und wo geht es so schnell hin?“
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„Wer bist du?“
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„Ach sieh an - ein Radom – ein Frühwarnflugzeug – mutig hier ohne Jagdschutz herumzufliegen.“
30.08.1975 09:47:58 - [NATO] Contact: BOGEY #88 has been type-classified as: AEW (Classification by: 892 Sqn #6 [Sensor: Mk1 Eyeball] at 6,4 nm)
„Noah Basis – hier Omega #5 – Ziel BOGEY #88 identifiziert als AEW-Flugzeug Typ TU-126.“
„Verstanden Omega #5 – Waffen frei – holen Sie den Vogel vom Himmel.“
„Roger – wird erledigt Noah Basis.“
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30.08.1975 09:48:18 - [NATO] Contact: AEW #88 has been classified as: Tu-126 Moss - Determined as: Hostile (Classification by: 892 Sqn #5 (Phantom II FG.1) [Sensor: Mk1 Eyeball] at 1,9 nm)
http://up.picr.de/30453908ar.jpg
Bild 131: Tupolew Tu-126 (NATO-Code: Moss)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tu-126.jpg
„Omega #6 diesmal seit ihr dran mit dem ersten Schuss.“
„Verstanden Omega #5 – Danke.“
„Omega #6 – FOX TWO!“
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„Omega #6 – MISS“
http://up.picr.de/30453940hb.jpg
30.08.1975 09:48:28 - Weapon: AIM-9D Sidewinder #7487 is attacking Tu-126 Moss with a base PH of 50%. PH adjusted for actual target speed (400 kts): 50%. Final PH: 50%. Result: 100 – MISS
„Omega #5 – Break Left – ihr seid in der Schusslinie.“
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„Verstanden Omega #6 – Drehen wir eine Schleife der nächste Schuss gehört uns.“
„Omega #5 – FOX ONE!“
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„Scheiße - Radar-Störer – der Mistkerl grillt unser Radar…“
„Omega #5 – MISS“
30.08.1975 09:49:27 - Defensive jammer (SPS-100 Rezeda; Tech: Early 1970s) on Tu-126 Moss is attempting to spoof sensor: SARH Seeker(Tech: Late 1960s)(Of: AIM-7E2 Sparrow III #7488). Final probability: 10%. Result: 7 - SUCCESS
30.08.1975 09:49:27 - All weapon seekers were spoofed - weapon missed target
30.08.1975 09:49:27 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2629 has been lost.
30.08.1975 09:49:27 - [Cuba] Contact MISSILE #2629 has been lost.
„Omega #5 – FOX TWO!“
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„Omega #6 – FOX ONE!“
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„Omega #6 – SPLASHED #88“
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30.08.1975 09:49:30 - [Soviet Union] New contact! Designated MISSILE #2632 - Detected by Tu-126 Moss [Sensors: Flap Jack [Liana]] at 37deg - 5,8nm
30.08.1975 09:49:30 - [Soviet Union] New contact! Designated MISSILE #2633 - Detected by Tu-126 Moss [Sensors: Flap Jack [Liana]] at 41deg - 5,3nm
30.08.1975 09:49:42 - Defensive jammer (SPS-100 Rezeda; Tech: Early 1970s) on Tu-126 Moss is attempting to spoof sensor: SARH Seeker(Tech: Late 1960s)(Of: AIM-7E2 Sparrow III #7490). Final probability: 10%. Result: 96 - FAILURE
30.08.1975 09:49:42 - Weapon: AIM-7E2 Sparrow III #7490 is attacking Tu-126 Moss with a base PH of 55%. PH adjusted for actual target speed (318 kts): 55%. Tu-126 Moss has nominal agility: 1, adjusted for altitude: 0,2. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,16. Aircraft has a weight fraction of 0,99 - Agility adjusted to 0,06. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 0,1. Final agility modifier: -1%. Final PH: 54%. Result: 35 - HIT
30.08.1975 09:49:42 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2632 has been lost.
30.08.1975 09:49:42 - [Cuba] Contact MISSILE #2632 has been lost.
30.08.1975 09:49:42 - [Soviet Union] Tu-126 Moss has been destroyed!
30.08.1975 09:49:42 - [Cuba] Tu-126 Moss has been destroyed!
30.08.1975 09:49:42 - [NATO] Contact Tu-126 Moss #88 has been lost.
„Noah Basis – Ziel zerstört – gehen wieder auf Station – Omega #5 Ende.“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 25' 56'' Ost 01° 21' 02'' 09:49 Zulu)
„Gut – die Probleme sind trotzdem noch alle vorhanden – dieses Frühwarnflugzeug war ziemlich mutig Commander.“
„Ja Admiral – kaum zu verstehen so ein wertvolles Flugzeug so zu exponieren?“
„Gut für uns Commander.“
„Ja Sir – Sir die ersten Hubschrauber dürften jetzt langsam in Reichweite des Trawlers kommen Admiral.“
„Gut – finden Sie einen ebenso mutigen Piloten wir diese Russen da und dann soll er diesen Trawler aus dem Wasser pusten. Wenn es sein muss die Notreserve aufbrauchen.“
„Aye aye Sir.“
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HMS Sheffield Flight #1 – 30. August 1975 (Nord 63° 19' 44'' Ost 02° 07' 46'' 09:50 Zulu)
Lieutenant Ian John Sutton konnte sein Glück kaum fassen. Als klar war, dass sein Hubschrauber mit Seeziel-Raketen bestückt werden sollte, ging er davon aus auf dieser Fahrt rein gar nichts unternehmen zu können. Die Hubschrauber zur Seezielbekämpfung waren für den absoluten Notfall gedacht, falls gar nichts mehr ging – zum Beispiel wenn die Ark Royal versenkt worden wäre. Solange der Träger voll Einsatzfähig war, konnte man nicht davon ausgehen doch Schiffe bekämpfen zu müssen. Die Bomber des Trägers waren dafür um ein vielfaches geeigneter.
Jetzt also kam der Einsatzbefehl – ein Trawler – immerhin – und das dieses Schiff nicht harmlos war, konnten alle sehen – immerhin hatte die Besatzung dieses Trawlers bereits einen Bomber der Royal Navy abgeschossen.
Lieutenant Sutton erhöhte die Leistung der Turbine, der Hubschrauber wackelte und vibrierte heftig, als ob er auseinander fallen wollte, dann erhob er sich vom Deck der HMS Sheffield und gewann rasch an Höhe.
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30.08.1975 09:50:15 - [NATO] Sheffield Flt #1 (Wasp HAS.1) departed HMS Sheffield and is waiting for orders.
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Bild 132: Zerstörer HMS Sheffield (D80)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:HMS_Sheffield_(D80).jpg
Autor: Nathalmad
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 27' 44'' Ost 01° 24' 10'' 09:53 Zulu)
„Admiral – der vor kurzem entdeckte zweite Hubschrauber ist auf dem Weg in unser Operationsgebiet. Ich habe die Guadalcanal gebeten ihre Harrier von der Leine zu lassen. Unsere F-4 sind durch das Abfangen dieses AEW-Flugzeuges weit weg von der Flugabwehrzone Eins Sir.“
„Gut – dann werden sich die Amerikaner freuen auch mal was machen zu dürfen.“
„Das werden die uns sicher noch hundert Jahre lang vorhalten, wie zwei ihrer Harrier die ganze Flotte gerettet haben.“
„Ja das ist denkbar – lassen wir ihnen ihren Stolz“
„Aye Sir!“
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Dragon Flight #6 (VP-26) – 30. August 1975 (Nord 66° 37' 53'' West 01° 06' 58'' 09:54 Zulu)
„Dragon Flight #6 für Noah Basis – Dragon Flight #6 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt BOGEY #104 in Drei-Fünf-Zwei Seemeilen auf Null-Fünf-Neun Grad – Dragon Flight #6 Ende.“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 28' 38'' Ost 01° 24' 47'' 09:54 Zulu)
„Verdammt da haben wir es Commander – Wir sind Blind im Norden und unsere AEW-Flugzeuge noch viel zu weit entfernt. Was auch immer die Amerikaner da mit ihrem ESM geortet haben, es kommt direkt über Norwegen eingeflogen.“
„Sir – die Norweger haben nichts in Bereitschaft Sir.“
„Was ist mit unseren Phantoms?“
„Ja Sir – die werden aber kaum reichen, wenn da mehr als ein Russe kommt. Auch der Treibstoff wird knapp Sir.“
„Egal – Abfangen und ein weiteren Tanker in die Luft bringen!“
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333. Squadron Flight #4 – 30. August 1975 (Nord 65° 46' 11'' West 00° 31' 58'' 09:58 Zulu)
„Noah Basis für 333. Squadron Flight #4 – Noah Basis – Kontakt SKUNK #69 identifiziert als ziviles Fischereifahrzeug – Flight #4 Ende.“
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Rotte 7369 – VMA-513 Flying Nightmares – 30. August 1975 (Nord 65° 18' 39'' West 05° 14' 34'' 10:05 Zulu)
„Noah Basis – hier Rottenführer US Marine Corps Flight 7369 – Ziel kommt in Sicht – wir setzen uns hinter ihn und knallen ihn ab.“
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„Noah Basis – Hubschrauber ist ein Kamow 25 Hormone.“
Jetzt hatte Lieutenant Lincoln Brown genug gesehen – endlich konnte er sich einen Abschuss abholen und das war verdammt viel besser als die Aufklärungsmission vom frühen Morgen. Er entsicherte die Waffen, entschied sich für die 30 Millimeterkanone und drückte ab. Fast augenblicklich durchsiebten die Granaten den Seeaufklärungshubschrauber, welcher brennend auf die Wasseroberfläche hinabstürzte. Mit einem breiten Grinsen sah er, wie nur Sekunden später die F-4 Phantoms der Ark Royal durch die Wolken stießen und flüsterte leise vor sich hin: „Ihr seit zu spät Jungs – zu spät…“
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30.08.1975 10:06:21 - [NATO] Contact: BOGEY #103 has been type-classified as: ASW (Classification by: VMA-513 Flying Nightmares #2 [Sensor: Mk1 Eyeball] at 1,3 nm)
30.08.1975 10:06:22 - [NATO] Contact: ASW #103 has been classified as: Ka-25BSh Hormone A - Determined as: Hostile (Classification by: VMA-513 Flying Nightmares #1 (AV-8A Harrier) [Sensor: Mk1 Eyeball] at 1,2 nm)
30.08.1975 10:06:30 - Gun (30mm ADEN Mk4 x 2 Burst [50 rnds]) is attacking KA-25 Det #1 with a base-Ph of 70%. Base-Ph adjusted for distance: 70%. KA-25 Det #1 has nominal agility: 1, adjusted for altitude: 1. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,8. Aircraft has a weight fraction of 0,09 - Agility adjusted to 0,76. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -8%. Final Ph: 62%. Result: 90 - MISS
30.08.1975 10:06:31 - Gun (30mm ADEN Mk4 x 2 Burst [50 rnds]) is attacking KA-25 Det #1 with a base-Ph of 70%. Base-Ph adjusted for distance: 60,7%. KA-25 Det #1 has nominal agility: 1, adjusted for altitude: 1. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,8. Aircraft has a weight fraction of 0,09 - Agility adjusted to 0,76. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -8%. Final Ph: 53%. Result: 19 - HIT
30.08.1975 10:06:31 - Event: 'Hormone A Splashed' has been fired.
30.08.1975 10:06:31 - [Soviet Union] KA-25 Det #1 (Ka-25BSh Hormone A) has been destroyed!
30.08.1975 10:06:31 - [Cuba] KA-25 Det #1 (Ka-25BSh Hormone A) has been destroyed!
30.08.1975 10:06:31 - [NATO] Contact Ka-25BSh Hormone A #103 has been lost.
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 30' 01'' Ost 01° 26' 46'' 10:06 Zulu)
„Ja Commander Northard – da sind ihre Abfangjäger zwei Sekunden zu spät.“
„So sieht es aus Admiral – ja – aber gönnen wir den Amerikanern den Hubschrauber, solange wir uns die dicken Fische angeln Sir.“
„Nanu Commander – Rivalitäten?“
„Realitäten Admiral – Realitäten!“
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#114 NI#
Werter Azrael,
Na ob der Plan klappt?
Wie Ihr sehen könnt - Nein!
Bin dann mal gespannt, wie es bei Fulda weitergeht, wenn ihr das jetzt immer synchron aktualisiert
Bei Fulda wird es noch dauern - Wie gesagt - die Zeitschienen sollen angeglichen werden. In Fulda sind Wir bei etwa 16:00 Uhr - hier erst kurz nach 10:00 Uhr Zulu Zeit :cool:
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
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Dragon Flight #3 (VP-26) – 30. August 1975 (Nord 66° 27' 01'' West 06° 00' 35'' 10:07 Zulu)
„Dragon Flight #3 für Noah Basis – Dragon Flight #3 für Noah Basis – Noah Basis – Feindkreuzer - neuer Kurs Null-Neun-Null Grad – Dragon Flight #3 Ende.“
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333. Squadron Flight #4 – 30. August 1975 (Nord 65° 49' 26'' West 02° 05' 50'' 10:09 Zulu)
„Noah Basis für 333. Squadron Flight #4 – Noah Basis – Kontakt SKUNK #74 identifiziert als ziviles Fischereifahrzeug – Flight #4 Ende.“
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30.08.1975 10:09:07 - [NATO] Contact: SKUNK #74 has been type-classified as: Civilian (Classification by: 333 Sqn #4 P-3B Orion [Sensor: KA-74] at Estimated 4 nm)
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Rotte 7368 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 67° 34' 07'' Ost 11° 29' 06'' 10:09 Zulu)
Flight Lieutenant Samuel C Riley warf einen Blick auf die Treibstoffanzeige. Um so schnell wie möglich hierher zu kommen, hatten er und sein Flügelmann eine Menge Kerosin verbrannt, aber jetzt konnte er den Schub reduzieren. Gerade eben war sein Ziel auf dem Radar erschienen, jetzt war alles nur noch eine akademische Frage.
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Über Lautsprecher melde sich sein WSO Lieutenant Peter Bennett: „Der haut ganz schön was an Emissionen raus Sam – Seeaufklärer oder Frühwarnflugzeug.“
„Wenn das auch ein Frühwarnflugzeug ist, dann haben die Russen einen Schatten, diese Flugzeuge so leichtsinnig zu opfern.“
„Ist doch gut oder?“
„Ja ist es.“
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„Also dann – hollen wir uns diese Typen – Omega #12 hier Omega #11 – Abdrehen auf drei – wir greifen an.“
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„Noah Basis hier Omega #12 – BOGEY #104 ist ein Seeaufklärer – Omega #12 Ende.“
„Verstanden Omega #12 – Rotte 7368 Waffen frei – holen Sie den Typen vom Himmel – Noah Basis Ende.“
„Verstanden Noah Basis – wird erledigt!“
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30.08.1975 10:14:51 - [NATO] Contact: BOGEY #104 has been type-classified as: Recon (Classification by: 892 Sqn #12 [Sensor: Mk1 Eyeball] at 10,7 nm)
„Omega #12 – Waffen scharfmachen.“
„Waffen sind scharf Omega #11.“
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„Hey Sam – wie sind jetzt bei BINGO – beeil dich diesen Vogel abzuknallen – uns geht der Sprit aus.“
„BINGO ist doch noch genug Reserve.“
„Nicht wenn wir zu viel Zeit vertrödeln!“
„Ja ja – wir haben den Kerl gleich in Position.“
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„Omega #11 hier Omega #12 – habe akute Zielerfassung ich schiesse.“
„Omega #12 – FOX ONE!“
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30.08.1975 10:15:45 - [NATO] Contact: Recon #104 has been manually marked as hostile!
„Omega #11 – FOX ONE!“
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„Düppel – Düppel – der schmeißt Düppel.“
30.08.1975 10:16:04 - Decoy (Generic Chaff Salvo [4x Cartridges]; Tech: N/A) from 392nd ODRAP #1 is attempting to seduce sensor: SARH Seeker (Tech: Late 1960s)(Guiding weapon: AIM-7E2 Sparrow III #7492). Final probability: 35%. Result: 66 - FAILURE
30.08.1975 10:16:04 - Weapon: AIM-7E2 Sparrow III #7492 is attacking 392nd ODRAP #1 (Tu-95RT Bear D) with a base PH of 55%. PH adjusted for actual target speed (375 kts): 55%. 392nd ODRAP #1 has nominal agility: 1, adjusted for altitude: 0,2. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,16. Aircraft has a weight fraction of 0,78 - Agility adjusted to 0,09. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -1%. Final PH: 54%. Result: 66 - MISS
30.08.1975 10:16:04 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2643 has been lost.
30.08.1975 10:16:04 - [Cuba] Contact MISSILE #2643 has been lost.
30.08.1975 10:16:04 - Decoy (Generic Chaff Salvo [4x Cartridges]; Tech: N/A) from 392nd ODRAP #1 is attempting to seduce sensor: SARH Seeker (Tech: Late 1960s)(Guiding weapon: AIM-7E2 Sparrow III #7491). Final probability: 35%. Result: 62 - FAILURE
30.08.1975 10:16:04 - Weapon: AIM-7E2 Sparrow III #7491 is attacking 392nd ODRAP #1 (Tu-95RT Bear D) with a base PH of 55%. PH adjusted for actual target speed (375 kts): 55%. 392nd ODRAP #1 has nominal agility: 1, adjusted for altitude: 0,2. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,16. Aircraft has a weight fraction of 0,78 - Agility adjusted to 0,09. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -1%. Final PH: 54%. Result: 41 - HIT
30.08.1975 10:16:04 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2642 has been lost.
30.08.1975 10:16:04 - [Cuba] Contact MISSILE #2642 has been lost.
30.08.1975 10:16:04 - Event: 'Bear D Splashed' has been fired.
30.08.1975 10:16:04 - [Soviet Union] 392nd ODRAP #1 (Tu-95RT Bear D) has been destroyed!
30.08.1975 10:16:04 - [Cuba] 392nd ODRAP #1 (Tu-95RT Bear D) has been destroyed!
30.08.1975 10:16:04 - [NATO] Contact Recon #104 has been lost.
„Omega #11 – SPALSHED #104“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 32' 36'' Ost 01° 33' 18'' 10:26 Zulu)
„Der Kreuzer hat abgedreht – verstehen Sie das Commander?“
„Nein Admiral – es sei denn er glaubt nicht mehr an uns heran zu kommen, weil er zu lange keine Informationen mehr bekommen hat?“
„Könnte sein! – Was ist mit dem Trawler?“
„Der Hubschrauber der Sheffield wird jeden Moment in Reichweite sein. Außerdem ist die erste P-3 auf unserer Höhe und beginnt ein Sonarbojennetz auszulegen. Wenn hier noch mehr U-Boote in der Nähe sind, werden die Chancen diese Boote aufzuspüren jetzt deutlich besser.“
„Das erste Boot ist auch fast bis auf Gefechtsentfernung auf die Glamorgan herangekommen.“
„Ja – der Bursche hat wirklich viel eingesteckt Sir.“
„Auch so ein Rätsel Commander – Machen Sie INTL Druck – wir müssen endlich was wissen, was diese russischen U-Boote wirklich alles können? Bislang scheinen alle Geheimdienstinformationen über die U-Boot-Waffe der Russen völlig unzureichend oder gar falsch zu sein.“
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Dragon Flight #6 (VP-26) – 30. August 1975 (Nord 66° 38' 49'' Ost 07° 01' 30'' 10:29 Zulu)
„Dragon Flight #6 für Noah Basis – Dragon Flight #6 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt BOGEY #105 in Drei-Fünf-Zwei Seemeilen auf Null-Fünf-Acht Grad – Dragon Flight #6 Ende.“
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Rotte 7368 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 66° 43' 39'' Ost 07° 59' 36'' 10:35 Zulu)
„Texaco #4 hier sind zwei durstige Phantoms – ich hoffe ihr habt guten Stoff für uns?“
„Aber sicher sich doch Omega #11 – nur immer ran – die Tanke ist offen.“
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HMS Sheffield Flight #1 – 30. August 1975 (Nord 63° 55' 59'' Ost 04° 21' 22'' 10:40 Zulu)
Fast eine Stunde war vergangen, seit Lieutenant Ian John Sutton von der Sheffield gestartet war. Jetzt also kam er in Reichweite auf das feindliche Spionageschiff. Er entsicherte die Raketen und wartete wird das Feuerleitsystem eine Schusslösung meldete. Aus den Erfahrungen vom 14. August ergab sich, dass die AS.12 keine wirklich durchschlagende Kraft hatte, aber etwas anderes stand nicht zur Verfügung. Nur noch ein wenig Zeit, dann würde sich zeigen ob diese Waffe doch zu etwas nütze war oder nicht?
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„Sheffield Flight #1 – RIFLE ist unterwegs.“
„Sheffield Flight #1 – RIFLE ist unterwegs.“
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Viel Treibstoff hatte Sheffield Flight #1 nicht mehr übrig. So gerne Lieutenant Sutton auf den Einschlag seiner beiden Raketen gewartet hätte, er musste umdrehen um später nicht in Probleme zu kommen. Die AS.12 würden auch von alleine weiterfliegen, daher war Sutton bereits auf dem Rückweg und konnte nicht mehr sehen was hinter ihm geschah.
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30.08.1975 10:41:38 - Weapon: AS.12 #7523 has impacted SSV Okean.
30.08.1975 10:41:38 - 100% penetration achieved
30.08.1975 10:41:38 - [Soviet Union] SSV Okean has suffered weapon damage: 10,8 DPs
30.08.1975 10:41:38 - [Cuba] SSV Okean has suffered weapon damage: 10,8 DPs
30.08.1975 10:41:38 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: 1x R8DV-148 Diesel has been destroyed!
30.08.1975 10:41:38 - [Cuba] SSV Okean damage report: 1x R8DV-148 Diesel has been destroyed!
30.08.1975 10:41:38 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: Generic ESM [Simple] has been destroyed!
30.08.1975 10:41:38 - [Cuba] SSV Okean damage report: Generic ESM [Simple] has been destroyed!
30.08.1975 10:41:38 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: Don 2 has been destroyed!
30.08.1975 10:41:38 - [Cuba] SSV Okean damage report: Don 2 has been destroyed!
30.08.1975 10:41:38 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: Generic ESM [Simple] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 10:41:38 - [Cuba] SSV Okean damage report: Generic ESM [Simple] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 10:41:38 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: 14.5mm/73 Twin has been heavily damaged.
30.08.1975 10:41:38 - [Cuba] SSV Okean damage report: 14.5mm/73 Twin has been heavily damaged.
30.08.1975 10:41:38 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: 14.5mm/73 Twin has been lightly damaged.
30.08.1975 10:41:38 - [Cuba] SSV Okean damage report: 14.5mm/73 Twin has been lightly damaged.
30.08.1975 10:41:38 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: Don 2 has suffered additional light damage.
30.08.1975 10:41:38 - [Cuba] SSV Okean damage report: Don 2 has suffered additional light damage.
30.08.1975 10:41:38 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: SA-N-5 has been destroyed!
30.08.1975 10:41:38 - [Cuba] SSV Okean damage report: SA-N-5 has been destroyed!
30.08.1975 10:41:38 - [Soviet Union] SSV Okean has a minor fire.
30.08.1975 10:41:38 - [Cuba] SSV Okean has a minor fire.
30.08.1975 10:41:38 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2647 has been lost.
30.08.1975 10:41:38 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2647 has been lost.
30.08.1975 10:41:43 - Weapon: AS.12 #7524 missed SSV Okean by 143m
30.08.1975 10:41:43 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2648 has been lost.
30.08.1975 10:41:43 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2648 has been lost.
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
Luftwaffenstützpunkt Bodø – 30. August 1975 (Nord 67° 16' 09'' Ost 14° 19' 28'' 10:41 Zulu)
Oberst Egil Nilsen hatte sich durchgesetzt. Er dauerte eine Weile bis Oberst Arnar Brenne der Stützpunkt Kommandeur von Bodø zustimmte, aber dann einigte man sich darauf, dass Oberst Nilsen die Gefechtsplanung der Jagdbomber übernehmen sollte, während Brenne sich weiter um die Abfangjäger und den Stützpunkt kümmerte.
Nach der Atomwaffen-Explosion nur wenige Kilometer von Bodø entfernt hatte sich die Lage massiv gewandelt. Nicht nur mussten die Rettungsmaßnahmen koordiniert werden, sondern die Zivilbevölkerung von Bodø hatte Angst. Durch die Aufgabenteilung hatte Oberst Brenne mehr Zeit für die Belange der Bevölkerung, die Schutz und Evakuierung forderten und Oberst Nilsen hatte schon bewiesen, dass er mit Bombern relativ gut umzugehen wusste.
Als erstes gab Oberst Nilsen die Order heraus, dass alle Jagdbomber auf Seezielflugkörper umzurüsten sind. Das Nordkapp aber auch der aktuelle Vorfall mit dem Trawler hatte gezeigt, dass Bomben kaum ins Ziel zu bringen waren, aber die Gefahr für die Waffenträger zeitgleich erheblich anstieg. Einige Jagdbomber musste er abgeben um diese als Jäger einzusetzen, aber mit dem Rest hatte er vor den beiden russischen Kampfverbänden zu Leibe zu rücken. Alleine bis die ersten F-104 umgerüstet waren, würden noch Stunden vergehen.
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#115 NI#
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
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Dragon Flight #6 (VP-26) – 30. August 1975 (Nord 66° 34' 08'' Ost 09° 45' 36'' 10:41 Zulu)
„Dragon Flight #6 für Noah Basis – Haben das vermutliche Abschussgebiet der Marschflugkörper erreicht und beginnen damit größer werdende Such-Kreise zu drehen – Dragon Flight #6 Ende.“
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HMS Sheffield Flight #1 – 30. August 1975 (Nord 63° 55' 04'' Ost 04° 17' 15'' 10:43 Zulu)
Einen kurzen Blick zurück gönnte sich Lieutenant Ian John Sutton dann doch. Was er mit Mühe erkennen konnte, erfreute ihn: Der feindliche Trawler lag mit leichter Schlagseite reglos im Wasser und wurde von den Wellen hin und her geworfen.
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Rotte 7368 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 68° 05' 37'' Ost 11° 54' 46'' 10:54 Zulu)
Der aufgenommene Treibstoff reichte nicht aus um die Tanks der beiden F-4 Phantom wieder vollständig zu befüllen, aber die Reichweite hatte sich spürbar erhöht. Flight Lieutenant Samuel C Riley hatte nun keine Sorge mehr, dass er auch den nächsten im Anflug befindlichen Aufklärer erwischen würde.
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Dieser musste sich etwa auf Höhe von Andøya befinden und kam schnell näher. Die Russen wollten scheinbar mit aller Macht herausfinden, was es mit den Kontakten auf sich hatte, die wohl für den Verlust von mehreren Schiffen und einem U-Boot verantwortlich waren.
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Rotte 7368 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 68° 35' 31'' Ost 13° 12' 28'' 11:00 Zulu)
Schneller als erwartet sprach das Suchradar seiner Phantom auf ein Flugobjekt an und es würde nur noch wenige Augenblicke dauern, bis der Feind in Schussweite war.
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Rotte 7368 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 68° 53' 55'' Ost 13° 37' 52'' 11:02 Zulu)
„Hey Sam – ich hab da noch einen Kontakt!“
„Wird ganz schön voll der Luftraum – kümmern wir uns erstmal um das aktuelle Ziel.“
„Sieht eher nach einem Schiffsradar aus – kein Flugzeug.“
„Gut gib es an die Norweger weiter, deren Basis ist ja gleich um die Ecke – sollen die das überprüfen.“
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„Na wer bist du denn? Etwa Frühwarnflugzeug ?“
„Ja so sieht es aus – total fahrlässig von den Russen – da will man Niemand von der Crew sein.“
„Ja das stimmt – die liefern ihr Flugzeug samt Besatzung wirklich frei Haus.“
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30.08.1975 11:03:55 - [NATO] Contact: BOGEY #105 has been type-classified as: AEW (Classification by: 892 Sqn #12 [Sensor: Mk1 Eyeball] at 6,2 nm)
„Dann holen wir uns den Vogel mal!“
„Omega #12 hier Omega #11 – Angreifen!“
„Verstanden Omega #11.“
„Omega #12 – FOX ONE!“
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30.08.1975 11:04:08 - [NATO] Contact: AEW #105 has been classified as: Tu-126 Moss - Determined as: Hostile (Classification by: 892 Sqn #11 (Phantom II FG.1) [Sensor: Mk1 Eyeball] at 3,6 nm)
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„Omega #12 – MISS.“
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30.08.1975 11:04:14 - Defensive jammer (SPS-100 Rezeda; Tech: Early 1970s) on AEW Det #1 is attempting to spoof sensor: SARH Seeker(Tech: Late 1960s)(Of: AIM-7E2 Sparrow III #7562). Final probability: 10%. Result: 29 - FAILURE
30.08.1975 11:04:14 - Weapon: AIM-7E2 Sparrow III #7562 is attacking AEW Det #1 (Tu-126 Moss) with a base PH of 55%. PH adjusted for actual target speed (400 kts): 55%. AEW Det #1 has nominal agility: 1, adjusted for altitude: 0,2. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,16. Aircraft has a weight fraction of 0,99 - Agility adjusted to 0,06. Agility adjusted for forward-oblique impact effect: 0. Final agility modifier: -0%. Final PH: 55%. Result: 98 - MISS
30.08.1975 11:04:14 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2661 has been lost.
30.08.1975 11:04:14 - [Cuba] Contact MISSILE #2661 has been lost.
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„Omega #11 – FOX ONE!“
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„Omega #11 – MISS.“
30.08.1975 11:04:18 - Defensive jammer (SPS-100 Rezeda; Tech: Early 1970s) on AEW Det #1 is attempting to spoof sensor: SARH Seeker(Tech: Late 1960s)(Of: AIM-7E2 Sparrow III #7563). Final probability: 10%. Result: 53 - FAILURE
30.08.1975 11:04:18 - Weapon: AIM-7E2 Sparrow III #7563 is attacking AEW Det #1 (Tu-126 Moss) with a base PH of 55%. PH adjusted for actual target speed (400 kts): 55%. AEW Det #1 has nominal agility: 1, adjusted for altitude: 0,2. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,16. Aircraft has a weight fraction of 0,99 - Agility adjusted to 0,06. Agility adjusted for forward-oblique impact effect: 0. Final agility modifier: -0%. Final PH: 55%. Result: 98 – MISS
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„Dieser Mistkerl! – Omega #11 – ich bin in besserer Position – dreht ab damit ich freies Schussfeld habe.“
„Verstanden Omega #12 – holt den Typen vom Himmel.“
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„Omega #12 – FOX TWO!“
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„Omega #12 – SPLASHED #105“
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30.08.1975 11:04:38 - [Soviet Union] New contact! Designated MISSILE #2665 - Detected by AEW Det #1 (Tu-126 Moss) [Sensors: Flap Jack [Liana]] at 53deg - 1nm
30.08.1975 11:04:40 - Weapon: AIM-9D Sidewinder #7564 is attacking AEW Det #1 (Tu-126 Moss) with a base PH of 50%. PH adjusted for actual target speed (393 kts): 50%. AEW Det #1 has nominal agility: 1, adjusted for altitude: 0,2. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,16. Aircraft has a weight fraction of 0,99 - Agility adjusted to 0,06. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 0,1. Final agility modifier: -1%. Final PH: 49%. Result: 6 - HIT
30.08.1975 11:04:40 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2665 has been lost.
30.08.1975 11:04:40 - [Cuba] Contact MISSILE #2665 has been lost.
30.08.1975 11:04:40 - [Soviet Union] AEW Det #1 (Tu-126 Moss) has been destroyed!
30.08.1975 11:04:40 - [Cuba] AEW Det #1 (Tu-126 Moss) has been destroyed!
30.08.1975 11:04:40 - [NATO] Contact Tu-126 Moss #105 has been lost.
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 39' 45'' Ost 01° 45' 01'' 11:04 Zulu)
Commander Northard wollte gerade den Admiral darauf ansprechen, dass es bislang keinem sowjetischen Flugzeug gelungen war sich bis auf eine gefährliche Distanz anzunähern – der letzte Abschuss bestätigte dies einmal mehr – da wurde bereits der nächste anfliegende Aufklärer gemeldet.
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„Ja Commander?“
„Ach nichts Sir – Immerhin haben die Norweger gerade zwei Jäger gestartet und auch zwei von unseren F-4 wurden gerade von Deck katapultiert – die beiden F-4 von Rotte 7368 können also zurückkommen.“
„Sind aber am nächsten am Feind?“
„Ja Sir – das sind sie.“
„Die Entscheidung überlassen Sie den beiden Piloten. Wenn die sagen, dass sie mit dem Treibstoff hinkommen, dann sollen die beiden den Russen Abfangen.“
„Aye aye Sir.“
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Rotte 7368 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 69° 05' 53'' Ost 13° 59' 43'' 11:05 Zulu)
„Omega #12 – was meint ihr?“
„Müsste klappen Omega #11.“
„Dann nichts wie hin – holen wir uns den nächsten Abschuss.“
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„Kräftiges Radar – bestimmt wieder ein Aufklärer Sam.“
„Gut so Peter – erst haben die Russen uns die Augen weggeschossen, jetzt machen wir das Gleiche mit Ihnen!“
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Rotte 7368 892 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 69° 08' 29'' Ost 16° 52' 11'' 11:12 Zulu)
„Sieht diesmal nach einem Seeaufklärer aus Omega #12.“
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30.08.1975 11:12:25 - [NATO] Contact: BOGEY #107 has been type-classified as: Recon (Classification by: 892 Sqn #11 [Sensor: Mk1 Eyeball] at 5,8 nm)
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„Das ist eine Bear – Jawohl!“
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30.08.1975 11:12:43 - [NATO] Contact: Recon #107 has been classified as: Tu-95RT Bear D - Determined as: Hostile (Classification by: 892 Sqn #11 (Phantom II FG.1) [Sensor: Mk1 Eyeball] at 1 nm)
„Omega #12 – habt ihr noch eine Sparrow?“
„Negativ Omega #11 – wir müssen eine Schleife drehen und ihm eine Sidewinder von Hinten reinjagen.“
„Verstanden Omega #12.“
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„ACHTUNG – Feindfeuer Feindfeuer – der schießt auf euch – Ausweichen Omega #11 – Ausweichen!“
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30.08.1975 11:12:47 - Gun (23mm AM-23 x 2 Burst [50 rnds]) is attacking 892 Sqn #11 with a base-Ph of 5%. Base-Ph adjusted for distance: 2,5%. 892 Sqn #11 has nominal agility: 3,5, adjusted for altitude: 0,9. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 0,9. Aircraft has a weight fraction of 0,19 - Agility adjusted to 0,8. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 0,7. Final agility modifier: -7%. Final Ph: 1%. Result: 15 – MISS
„Scheiße Sam – weg hier – Aaahh - ggrrr - Scheiße - Scheiße der hat uns getroffen – Linkes Treibwerk brennt und ist aus – Rechtes Triebwerk ist aus. Scheiße Sam – hol uns raus hier…“
„Ruhig Peter – dieser Vogel schlingert und vibriert wie ein Haufen Hornissen – Verdammt.“
„Omega #11 für Noah Basis – wurden getroffen – beide Triebwerke zerstört – stürzen ab – ich wiederhole - Omega #11 wir stürzen ab!“
„Scheiße – das wird nichts damit den Vogel abzufangen – die ganze Scheiß Hydraulik ist am Arsch – wir trudeln – wir fangen an zu trudeln – Scheiße – Schieß uns raus – Schleudersitz – JETZT JETZT JETZT!“
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30.08.1975 11:12:49 - Gun (23mm AM-23 x 2 Burst [50 rnds]) is attacking 892 Sqn #11 with a base-Ph of 50%. Base-Ph adjusted for distance: 25%. 892 Sqn #11 has nominal agility: 3,5, adjusted for altitude: 0,9. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 0,9. Aircraft has a weight fraction of 0,19 - Agility adjusted to 0,8. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 0,7. Final agility modifier: -7%. Final Ph: 18%. Result: 4 - HIT
30.08.1975 11:12:49 - [NATO] 892 Sqn #11 (Phantom II FG.1) has been destroyed!
30.08.1975 11:12:49 - [Soviet Union] Contact Phantom II FG.1 #2646 has been lost.
30.08.1975 11:12:49 - [Cuba] Contact Phantom II FG.1 #2646 has been lost.
„Noah Basis – hier Omega #12 – Omega #11 wurde abgeschossen – die Maschine fängt an zu trudeln und geht runter – ich sehe ein – nein zwei – ich sehe zwei Fallschirme Noah Basis – Omega #12 Ende.“
„Und jetzt zu dir du Penner!“
„Omega #12 – FOX TWO!“
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„Omega #12 – MISS“
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30.08.1975 11:13:08 - Gun (23mm AM-23 x 2 Burst [50 rnds]) is attacking 892 Sqn #12 with a base-Ph of 5%. Base-Ph adjusted for distance: 2,5%. 892 Sqn #12 has nominal agility: 3,5, adjusted for altitude: 0,9. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 0,9. Aircraft has a weight fraction of 0,18 - Agility adjusted to 0,8. Agility adjusted for forward-oblique impact effect: 0,6. Final agility modifier: -6%. Final Ph: 1%. Result: 61 - MISS
30.08.1975 11:13:09 - Gun (23mm AM-23 x 2 Burst [50 rnds]) is attacking 892 Sqn #12 with a base-Ph of 50%. Base-Ph adjusted for distance: 25%. 892 Sqn #12 has nominal agility: 3,5, adjusted for altitude: 0,9. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 0,9. Aircraft has a weight fraction of 0,17 - Agility adjusted to 0,81. Agility adjusted for forward-oblique impact effect: 0,6. Final agility modifier: -6%. Final Ph: 19%. Result: 34 - MISS
30.08.1975 11:13:09 - Weapon: AIM-9D Sidewinder #7578 is attacking 392nd ODRAP #2 (Tu-95RT Bear D) with a base PH of 50%. PH adjusted for actual target speed (470 kts): 50%. Final PH: 50%. Result: 77 – MISS
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331. Skvadron Flight #11 – 30. August 1975 (Nord 68° 32' 18'' Ost 16° 16' 47'' 11:13 Zulu)
„Royal Navy – hier ist Lion #11 - Løytnant Björn Erlingsson – wir sind im Anflug – braucht ihr Hilfe?“
„Lion #11 – hier ist Royal Navy Omega #12 - Lieutenant T C Wright – der Mistkerl hat meinen Rottenführer erwischt und mir gehen langsam die Aktivposten aus – Hilfe ist Willkommen Lion #11.“
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331. Skvadron Flight #13 – 30. August 1975 (Nord 68° 56' 21'' Ost 16° 06' 21'' 11:15 Zulu)
„Lion #13 – der wird langsamer und dreht ab – ich krieg ihn nicht mehr – bin zu schnell.“
„Lion #13 – hier Lion #12 – ich übernehme.“
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331. Skvadron Flight #12 – 30. August 1975 (Nord 68° 58' 53'' Ost 15° 42' 52'' 11:16 Zulu)
„So ist brav – komm her – noch ein kleines Stück.“
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„Lion #12 – FOX TWO!“
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„Wie du Saukerl schießt auf mich? Na warte – dir zeig ichs!“
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„Lion #12 – GUNS GUNS GUNS!“
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„Lion #12 – SPLASHED #107“
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30.08.1975 11:15:28 - [Soviet Union] Contact: Fighter #2660 has been classified as: F-104G Starfighter - Determined as: Hostile (Classification by: 392nd ODRAP #2 (Tu-95RT Bear D) [Sensor: Generic Visual Reconnaissance Camera] at Estimated 17 nm)
30.08.1975 11:15:28 - [Cuba] Contact: Fighter #2660 has been classified as: F-104G Starfighter - Determined as: Hostile (Classification by: 392nd ODRAP #2 (Tu-95RT Bear D) [Sensor: Generic Visual Reconnaissance Camera] at Estimated 17 nm)
30.08.1975 11:15:48 - [Soviet Union] Contact: Fighter #2657 has been classified as: F-104G Starfighter - Determined as: Hostile (Classification by: 392nd ODRAP #2 (Tu-95RT Bear D) [Sensor: Generic Visual Reconnaissance Camera] at 4,1 nm)
30.08.1975 11:15:48 - [Cuba] Contact: Fighter #2657 has been classified as: F-104G Starfighter - Determined as: Hostile (Classification by: 392nd ODRAP #2 (Tu-95RT Bear D) [Sensor: Generic Visual Reconnaissance Camera] at 4,1 nm)
30.08.1975 11:15:52 - [NATO] 331 Sqn #13 (F-104G Starfighter) has no orders (Unassigned)
30.08.1975 11:16:23 - [NATO] 331 Sqn #11 (F-104G Starfighter) has no orders (Unassigned)
30.08.1975 11:16:36 - [Soviet Union] New contact! Designated MISSILE #2673 - Detected by 392nd ODRAP #2 (Tu-95RT Bear D) [Sensors: Generic Visual Reconnaissance Camera] at 7deg - 0,7nm - Small Contrail Detected.
30.08.1975 11:16:37 - Decoy (Generic Flare Salvo [4x Cartridges, Single Spectral]; Tech: Single-spectral IR) from 392nd ODRAP #2 is attempting to seduce sensor: IR Seeker (Tech: Single-spectral IR)(Guiding weapon: AIM-9J Sidewinder #7584). Final probability: 20%. Result: 80 - FAILURE
30.08.1975 11:16:37 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7584 is attacking 392nd ODRAP #2 (Tu-95RT Bear D) with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (462 kts): 75%. 392nd ODRAP #2 has nominal agility: 1, adjusted for altitude: 0,2. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,16. Aircraft has a weight fraction of 0,78 - Agility adjusted to 0,08. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 0,1. Final agility modifier: -1%. Final PH: 74%. Result: 46 - HIT
30.08.1975 11:16:37 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2673 has been lost.
30.08.1975 11:16:37 - [Cuba] Contact MISSILE #2673 has been lost.
30.08.1975 11:16:37 - Event: 'Bear D Splashed' has been fired.
30.08.1975 11:16:37 - [Soviet Union] 392nd ODRAP #2 (Tu-95RT Bear D) has been destroyed!
30.08.1975 11:16:37 - [Cuba] 392nd ODRAP #2 (Tu-95RT Bear D) has been destroyed!
30.08.1975 11:16:37 - [NATO] Contact Tu-95RT Bear D #107 has been lost.
30.08.1975 11:16:38 - Gun (23mm AM-23 x 2 Burst [50 rnds]) is attacking 331 Sqn #12 with a base-Ph of 5%. Base-Ph adjusted for distance: 2,5%. 331 Sqn #12 has nominal agility: 3, adjusted for altitude: 0,8. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 0,8. Aircraft has a weight fraction of 0,32 - Agility adjusted to 0,65. Agility adjusted for head-on impact effect: 0,4. Final agility modifier: -4%. Final Ph: 1%. Result: 28 – MISS
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 41' 16'' Ost 01° 50' 02'' 11:16 Zulu)
„Alles in allem Commander – sieht es recht gut aus – wenn man von der Atomexplosion absieht.“
„Ja Sir – das wir Verluste haben werden war zu erwarten – aber es ist trotzdem immer ein Schlag in die Magengrube, wenn es die eigenen Piloten erwischt Sir.“
„Ja Commander – aber wenn da zwei Fallschirme sind, könnten wir Glück haben.“
„In dieser garstigen Gegend und bei dem Wetter?“
„Ja Commander – hoffen wir, dass die Beiden heil nach unten gelangt sind und nicht von einer Windböe gegen einen Berg geschleudert wurden.“
„Ich funke Andøya an, ob die ein Rettungsteam in Bereitschaft haben.“
„Machen Sie das – und dann weiter mit dem Tagesgeschäft – noch ist dieser Tag nicht gelaufen Commander – da kann noch viel mehr schief laufen als nur der Verlust eines Jagdflugzeuges.“
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HMS Danae Flight #1 – 30. August 1975 (Nord 63° 56' 57'' Ost 04° 18' 23'' 11:29 Zulu)
Flight #1 war vor über 50 Minuten von der HMS Danae gestartet, nachdem der Hubschrauber der Sheffield den Trawler zwar beschädigen aber nicht versenken konnte. Jetzt also war der Hubschrauber der HMS Danae – einer Fregatte der Leander-Klasse – im Zielgebiet um ebenfalls sein Glück zu versuchen.
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Bild 133: Fregatte HMS Danae (F47) 1970 im Mittelmeer
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:21_HMS_Danae_Mediterranean_Jan1970.jpg
Autor: https://en.wikipedia.org/wiki/Isaac_Newton
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„Danae Flight #1 – RIFLEs sind unterwegs.“
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„Noah Basis – hier Danae Flight #1 – Zwei Volltreffer – ich wiederhole zwei Volltreffer – Danae Flight #1 Ende.“
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30.08.1975 11:31:02 - Weapon: AS.12 #7595 has impacted SSV Okean.
30.08.1975 11:31:02 - 100% penetration achieved
30.08.1975 11:31:02 - [Soviet Union] SSV Okean has suffered weapon damage: 10,8 DPs
30.08.1975 11:31:02 - [Cuba] SSV Okean has suffered weapon damage: 10,8 DPs
30.08.1975 11:31:02 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: 14.5mm/73 Twin has suffered additional damage!
30.08.1975 11:31:02 - [Cuba] SSV Okean damage report: 14.5mm/73 Twin has suffered additional damage!
30.08.1975 11:31:02 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: SA-N-5 Grail [9K32M Strela-2M] Quad MANPADS has been destroyed!
30.08.1975 11:31:02 - [Cuba] SSV Okean damage report: SA-N-5 Grail [9K32M Strela-2M] Quad MANPADS has been destroyed!
30.08.1975 11:31:02 - [Soviet Union] SSV Okean has a minor fire.
30.08.1975 11:31:02 - [Cuba] SSV Okean has a minor fire.
30.08.1975 11:31:02 - [Soviet Union] SSV Okean has minor flooding.
30.08.1975 11:31:02 - [Cuba] SSV Okean has minor flooding.
30.08.1975 11:31:02 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2679 has been lost.
30.08.1975 11:31:02 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2679 has been lost.
30.08.1975 11:31:06 - Weapon: AS.12 #7596 has impacted SSV Okean.
30.08.1975 11:31:06 - 100% penetration achieved
30.08.1975 11:31:06 - [Soviet Union] SSV Okean has suffered weapon damage: 10,8 DPs
30.08.1975 11:31:06 - [Cuba] SSV Okean has suffered weapon damage: 10,8 DPs
30.08.1975 11:31:06 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: SA-N-5 Grail [9K32M Strela-2M] Quad MANPADS has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 11:31:06 - [Cuba] SSV Okean damage report: SA-N-5 Grail [9K32M Strela-2M] Quad MANPADS has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 11:31:06 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: Don 2 has been heavily damaged.
30.08.1975 11:31:06 - [Cuba] SSV Okean damage report: Don 2 has been heavily damaged.
30.08.1975 11:31:06 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: Don 2 has suffered additional light damage.
30.08.1975 11:31:06 - [Cuba] SSV Okean damage report: Don 2 has suffered additional light damage.
30.08.1975 11:31:06 - [Soviet Union] SSV Okean damage report: 14.5mm/73 Twin has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 11:31:06 - [Cuba] SSV Okean damage report: 14.5mm/73 Twin has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 11:31:06 - [Soviet Union] SSV Okean has a major fire.
30.08.1975 11:31:06 - [Cuba] SSV Okean has a major fire.
30.08.1975 11:31:06 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2680 has been lost.
30.08.1975 11:31:06 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2680 has been lost.
30.08.1975 11:31:10 - [NATO] Danae Flt #1 (Wasp HAS.1) is dropping SSV Okean from its target list (Reason: The target is not auto-targeted, and no outstanding weapons or assignments against it exist).
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 44' 48'' Ost 01° 53' 41'' 11:31 Zulu)
„Die Hubschrauber-Piloten der Eskorten machen ihre Sache gut Admiral.“
„Ja Commander – allerdings fehlt es den Seezielraketen der Hubschrauber an Durchschlagskraft – das waren wie viele Treffer? Drei? Und der Trawler schwimmt immer noch!“
„Ja Sir – aber wir haben noch eine Menge Hubschrauber Sir!“
„Oder sollen wir gleich die Norweger fragen?“
„Sir! – ich denke den Trawler schaffen wir alleine Sir.“
„Gut Commander – machen Sie weiter. Aber wenn der nicht bald von der Bildfläche verschwunden ist müssen wir etwas unternehmen – Langsam kommen wir da ziemlich dicht heran.“
„Aye Sir!“
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#116 NI#
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
333. Squadron Flight #4 – 30. August 1975 (Nord 65° 20' 59'' West 03° 48' 13'' 11:32 Zulu)
„Noah Basis für 333. Squadron Flight #4 – Noah Basis – Feindverband neuer Kurs Null-Fünf-Fünf Grad – wiederhole – Feindverband neuer Kurs Null-Fünf-Fünf Grad – Flight #4 Ende.“
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
333. Squadron Flight #1 – 30. August 1975 (Nord 65° 20' 59'' West 03° 48' 13'' 11:32 Zulu)
„Noah Basis für 333. Squadron Flight #1 – Noah Basis – zweiter Feindverband neuer Kurs Null-Sieben-Sieben Grad – wiederhole – zweiter Feindverband neuer Kurs Null-Sieben-Sieben Grad – Flight #1 Ende.“
Major Halvor Jørgensen wandte sich an seine TACCO: „Das ergibt keinen Sinn oder?“
„Nein – ergibt es nicht! – Einerseits schicken die Russen einen Aufklärer nach dem anderen in Richtung der Flotte – und lassen die Vögel abknallen wie Tauben – andererseits drehen beide Überwasserkampfgruppen ab.“
„Wenn du der Kommandant dieser Schiffe wärst – aus welchem Grund würdest du Abdrehen wenn du genau weist, dass der Feind dort sein muss wo du bislang hingefahren bist?“
„Im Lichte der aktuellen Ereignisse?“
„Ja!“
„Wenn ich davon ausgehen muss, dass dort am Zielobjekt sehr bald ein nuklearer Höllenzauber hochgeht!“
„Ja – genau das denke ich auch!“
„Sollen wir das den Briten mitteilen?“
„Meinst du die Wissen das nicht selbst?“
„Doch – aber manchmal braucht man den Anstoß von außen.“
„Haben wir was in der Hand, was unsere These stützt?“
„Nein!“
„Dann sagen wir auch nichts – die können selbst Zwei und Zwei zusammenzählen…“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 46' 00'' Ost 01° 55' 24'' 11:32 Zulu)
„Sir sehen Sie mal:“
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„Das sind die neuen Kursplots?“
„Ja Admiral!“
„Gut das ergibt Sinn!“
„Ja das denke ich auch Sir. Der Kreuzer weiß nicht wo wir sind, weiß aber dass wir nach Norden fahren. Mit seinem Kurs haben wir ihn permanent in der Flanke und durch die beständige Annäherung liegen bald alle unsere Schiffe in Reichweite seiner Raketen.“
„Dann benötigt er nur noch ein paar Koordinaten.“
„Ja Sir – und der zweite Verband hält direkt auf unsere Landezone zu – das kann kein Zufall sein Sir.“
„Das die Russen wissen wo wir die nächste Auffanglinie ziehen wollen dürfte recht sicher sein. Also müssen wir früher oder später dort aufkreuzen. Haben die Schiffe dort oben keine Ahnung wo wir sind, schaut man einfach am Zielort nach.“
„Ja – nur müssen die Skipper dort doch wissen, dass hier eine Reihe von Flugzeugen derzeit auf See alles wegräumt. Und das die Norweger einen deutlichen Sieg eingefahren haben ist sicher auch bei Russen angekommen.“
„Sind Sie da sicher Commander?“
„Sie meinen das russische Oberkommando hat den Seeverbänden keine Information über den Ausgang der Luftschlacht vom Morgen gegeben Sir?“
„Würde das nicht zu den Russen passen? Die eigenen Kommandanten im Unklaren lassen?“
„Ja irgendwie schon Admiral – ein geradezu perverser Führungsstil die eigenen Truppen ins Verderben rennen zu lassen.“
„Machen wir das nicht auch?“
„Ja Sir – aber nicht in diesem Ausmaß Sir.“
„Sicher?“
„Sir?“
„Wenn es hier weniger gut laufen würde, wären wir dann schon auf dem Heimweg?“
„Das könnte das Ende der NATO sein, wenn wir ein Mitgliedsland in höchster Not und Aufgrund einer akuten Bedrohung im Stich lassen Sir.“
„Ja Commander – auch wenn wir den Befehl haben die Ark Royal auf jeden Fall wieder nach Hause zu bringen – für die Truppentransporter haben wir keinen solchen Befehl!“
„Schöne Scheiße!“
„Ja – nicht ganz der Sprachgebrauch für einen Offizier ihrer Majestät – aber ja – das trifft es.“
„Dann noch das hier Sir – die Norweger möchten die Luftverteidigungszone weiter nach Nordosten verlegen Sir.“
„Sind unsere Aufklärer auf Position?“
„Nein Sir.“
„Dann sollen die Norweger das machen Commander.“
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331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 69° 43' 21'' Ost 21° 17' 22'' 11:52 Zulu)
Løytnant Björn Erlingsson war zufrieden darüber, dass man seinem Wunsch stattgegeben hatte weiter nach Nordosten aufklären zu dürfen. Zwar sank so die Zeit die die Starfighter auf Station verbringen konnten, aber am Morgen konnte man sehen wie wichtig es war frühzeitig den Feind zu finden und zu bekämpfen.
Nachdem die Radarstationen ausgeschaltet worden waren und die Aufklärer der Engländer noch auf dem Weg waren, mussten die Jäger selbst die Aufklärung übernehmen und dafür musste die Zone größer werden. Er war jetzt auf dem Weg weiter nach Osten, aber er kam nicht mehr dorthin, wo er hin wollte. Am Himmel zeichneten sich fast gigantisch große Kondensstreifen ab.
„Lion #11 – an Rudel – Feindlicher Bomber auf Null-Fünf-Null in etwa Null-Zwei-Null Seemeilen Entfernung. Bereithalten zum Angriff.“
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+ + +
Løytnant Erlingsson zog den Steuerknüppel zu sich heran um sich auf Höhe des feindlichen Bombers zu begeben und rechnete sich einen ungefähren Abfangkurs aus. Solange der Feind außerhalb der Reichweite des eigenen Radargerätes war, und keine Zieleinweisung per NADGE existierte blieb ihm nichts anderes übrig als den Kurs zu schätzen.
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Beim Näherkommen erkannte er das große Radom über dem Rumpf und da hier oben nur die Sowjets über Radarfrühwarnflugzeuge verfügten, musste er sich nicht lange mit der Zielansprache aufhalten.
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Er selektierte die Waffen und musste nur noch in Position für die Raketen gelangen.
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„Lion #11 – FOX TWO!“
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Einen Feuerschweif hinter sich herziehend schoss die Sidewinder davon und raste auf das Ziel auf.
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Mit dem ersten Schuss klappte ein Volltreffer und der Aufklärer zerbarst in einer riesigen Feuerwolke in tausend Teile.
„Lion #11 – SPLASHED #109“
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30.08.1975 11:52:14 - [NATO] New contact! Designated BOGEY #109 - Detected by 331 Sqn #11 (F-104G Starfighter) [Sensors: Mk1 Eyeball] at 49deg - 23,1nm - Very Large Contrail Detected.
30.08.1975 11:53:17 - [NATO] Contact: BOGEY #109 has been type-classified as: AEW (Classification by: 331 Sqn #11 [Sensor: Mk1 Eyeball] at 8,9 nm)
30.08.1975 11:53:19 - [NATO] 331 Sqn #7 (F-104G Starfighter) is ready at Bodo Air Base
30.08.1975 11:53:40 - [NATO] Contact: AEW #109 has been manually marked as hostile!
30.08.1975 11:53:48 - [NATO] Contact: AEW #109 has been classified as: Tu-126 Moss - Determined as: Hostile (Classification by: 331 Sqn #11 (F-104G Starfighter) [Sensor: Mk1 Eyeball] at 3,2 nm)
30.08.1975 11:53:59 - [Soviet Union] New contact! Designated MISSILE #2697 - Detected by AEW Det #2 (Tu-126 Moss) [Sensors: Flap Jack [Liana]] at 151deg - 0,8nm
30.08.1975 11:53:59 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2676 is the most likely firing unit of and is now considered as hostile! (Reason: Emissions pattern)
30.08.1975 11:53:59 - [Cuba] Contact: BOGEY #2676 is the most likely firing unit of and is now considered as hostile! (Reason: Emissions pattern)
30.08.1975 11:54:00 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7623 is attacking AEW Det #2 (Tu-126 Moss) with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (397 kts): 75%. AEW Det #2 has nominal agility: 1, adjusted for altitude: 0,2. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,16. Aircraft has a weight fraction of 0,99 - Agility adjusted to 0,06. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -1%. Final PH: 74%. Result: 29 - HIT
30.08.1975 11:54:00 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2697 has been lost.
30.08.1975 11:54:00 - [Cuba] Contact MISSILE #2697 has been lost.
30.08.1975 11:54:00 - [Soviet Union] AEW Det #2 (Tu-126 Moss) has been destroyed!
30.08.1975 11:54:00 - [Cuba] AEW Det #2 (Tu-126 Moss) has been destroyed!
30.08.1975 11:54:00 - [NATO] Contact Tu-126 Moss #109 has been lost.
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http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 49' 34'' Ost 02° 01' 23'' 11:56 Zulu)
„Galetea Flight #1 hier ist Noah Basis Luftraumkontrolle – Galetea Flight #1 – Sie sind freigegeben für Korridor S2305 für vier Minuten Galetea Flight #1.“
„Noah Basis - Galetea Flight #1 verstanden – wir sind schon auf dem Weg raus aus ihrer Landeanflugzone Noah Basis.“
„Wunderbar und viel Erfolg Flight #1 – räumt diesen Russen endlich aus dem Weg.“
„Wird erledigt Noah Basis - Galetea Flight #1 Ende.“
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849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 66° 26' 36'' West 03° 38' 25'' 11:56 Zulu)
„849 Flight #2 für Noah Basis – Feindschiffe drehen weiter ab Noah Basis – sie entfernen sich jetzt von unseren Einheiten Noah Basis.“
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+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 63° 57' 13'' Ost 02° 14' 16'' 12:34 Zulu)
„Das sind jetzt über dreißig Minuten Sir.“
„Sie fahren beide Parallel zu uns?“
„Ja Admiral – zwischenzeitlich befinden sich aber nahezu alle unsere Schiffe in Reichweite der Raketen des Kreuzers Sir.“
„Aber er kommt nicht näher?“
„Nein Sir.“
„Was haben die vor?“
„Abstand halten?“
„Das würde aber bedeuten, dass sie unsere Position kennen.“
„Ja Sir – dann müsste normalerweise schon längst ein Raketenangriff erfolgt sein.“
„Eben das Commander – es ergibt keinen Sinn.“
„Also haben die Russen eine Überraschung für uns in der Hinterhand?“
„Das müssen wir vermuten – aber was? – Ist uns irgendetwas entgangen – übersehen wir etwas obwohl es sich direkt vor unserer Nase befindet?“
„Aber was könnte das sein Sir? Außer dem zusammengeschossenen Trawler ist nichts in unserer Nähe und der Trawler ist gleich in Raketenreichweite unserer Eskorten. Und das auch nur wenn der laufende Hubschrauberangriff wieder nicht ausreicht Sir.“
„Da muss etwas sein – bislang haben sich die Russen geopfert wie japanische Samurai – aber jetzt?“
…
„Kontaktieren Sie INTL – wir brauchen endlich Antworten auf unsere Fragen und der Nachrichtendienst soll sich Gedanken darüber machen, was hier los ist?“
„Aye aye Sir!“
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http://up.picr.de/24173600ek.png
Galetea Flight #1 – 30. August 1975 (Nord 63° 56' 51'' Ost 04° 21' 27'' 12:44 Zulu)
„Galetea Flight #1 für Noah Basis – feindlicher Trawler steht lichterloh in Flammen Noah Basis – wir werden ihm den Rest geben – Flight #1 Ende.“
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„Galetea Flight #1 – Beide RIFLE sind auf dem Weg.“
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http://up.picr.de/30542061ul.jpg
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http://up.picr.de/30542093sc.jpg
„Noah Basis für Galetea Flight #1 – Noah Basis – beide Raketen haben nicht getroffen – ich wiederhole – KEINE Treffer Noah Basis – Flight #1 Ende.“
30.08.1975 12:44:34 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2723 - Detected by SSV Okean [Sensors: Mk1 Eyeball] at 255deg - 2,5nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 12:44:56 - Weapon: AS.12 #7653 missed SSV Okean by 46m
30.08.1975 12:44:56 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2721 has been lost.
30.08.1975 12:44:56 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2721 has been lost.
30.08.1975 12:44:59 - Weapon: AS.12 #7654 missed SSV Okean by 26m
30.08.1975 12:44:59 - [Soviet Union] SSV Okean has suffered blast damage: 0,1 DPs
30.08.1975 12:44:59 - [Cuba] SSV Okean has suffered blast damage: 0,1 DPs
30.08.1975 12:44:59 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2723 has been lost.
30.08.1975 12:44:59 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2723 has been lost.
30.08.1975 12:45:00 - [NATO] Galetea Flt #1 (Wasp HAS.1) is dropping SSV Okean from its target list (Reason: The target is not auto-targeted, and no outstanding weapons or assignments against it exist).
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http://up.picr.de/30199441dc.png
849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 64° 15' 31'' Ost 01° 08' 40'' 12:47 Zulu)
„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #110 in Eins-Sechs-Sechs Seemeilen auf Eins-Acht-Drei Grad – Flight #2 Ende.“
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+ + +
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 64° 00' 19'' Ost 02° 19' 04'' 12:56 Zulu)
„Der Kontakt im Süden Commander?“
„Hält auf uns zu, macht aber nur etwas mehr als Fünf Konten – fällt also zurück. Außerdem dürfen wir doch annehmen, dass die Küstenwacheinheiten mittlerweile die Nordsee aufgeräumt haben Sir?“
„Ja sollte man meinen Commander – aber mehr als ein gutes Funkgerät benötigt man auf einem Trawler nicht Commander.“
„Ich verständige Northwood Sir. Sollen die sich darum kümmern. Wir können nicht auch noch vor der englischen Küste aufräumen.“
„Gut – machen Sie das Commander – und fragen Sie nach wo die Informationen bleiben, die wir benötigen!“
„Wird erledigt Admiral.“
+ + +
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 64° 05' 09'' Ost 02° 28' 11'' 13:21 Zulu)
„Sir – neue Meldung der Aufklärer Sir – die Kreuzer nähern sich jetzt wieder an Sir.“
„Neuigkeiten von INTL?“
„Nein Sir!“
„Das gefällt mir nicht Commander.“
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+ + +
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HMS Sheffield Flight #1 – 30. August 1975 (Nord 63° 57' 49'' Ost 03° 59' 37'' 13:31 Zulu)
Lieutenant Ian John Sutton hatte der Bodenmannschafft auf der Sheffield Druck gemacht um den Hubschrauber schnellstens zu Betanken und neu Auszurüsten. Das alles lief Reibungslos und der Befehl den Trawler zu versenken hatte nach wie vor bestand. Als er Abhob, war seine Welt noch in Ordnung.
Aber jetzt wo er sich dem Zielgebiet näherte, sah er wir der Feuerschein am Horizont verschwand. Laut dem Piloten der HMS Galetea brannte der Trawler über das komplette Deck. Dass das Feuer gelöscht worden war, war somit wenig wahrscheinlich.
Als er sich der Position weiter annäherte war klar, dass der Trawler gesunken war. Verärgert drehte er seinen Hubschrauber um und flog zurück zur Sheffield.
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+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 69° 51' 40'' Ost 23° 55' 21'' 13:40 Zulu)
Løytnant Erlend Rasmussen war wieder in der Luft um die nächsten Wellen feindlicher Bomber auszuschalten. Jetzt aber sah er im Augenwinkel nur die Kondensstreifen eines einzelnen hoch fliegenden Flugzeuges. Es wird wohl ein russisches sein, da war er sich bereits sicher.
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+ + +
Er entschied sich dafür umgehend anzugreifen.
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„Lion #7 – FOX TWO!“
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„Lion #7 –MISS“
http://up.picr.de/30542761ux.jpg
30.08.1975 13:41:48 - [Soviet Union] New contact! Designated MISSILE #2745 - Detected by 392nd ODRAP #3 (Tu-95RT Bear D) [Sensors: Generic Visual Reconnaissance Camera] at 161deg - 4nm - Small Contrail Detected.
30.08.1975 13:41:50 - [NATO] Contact: Recon #112 has been classified as: Tu-95RT Bear D - Determined as: Hostile (Classification by: 331 Sqn #7 (F-104G Starfighter) [Sensor: Mk1 Eyeball] at 3,6 nm)
30.08.1975 13:41:56 - [Soviet Union] Contact: Fighter #2733 has been classified as: F-104G Starfighter - Determined as: Hostile (Classification by: 392nd ODRAP #3 (Tu-95RT Bear D) [Sensor: Generic Visual Reconnaissance Camera] at 2,7 nm)
30.08.1975 13:41:56 - [Cuba] Contact: Fighter #2733 has been classified as: F-104G Starfighter - Determined as: Hostile (Classification by: 392nd ODRAP #3 (Tu-95RT Bear D) [Sensor: Generic Visual Reconnaissance Camera] at 2,7 nm)
30.08.1975 13:41:58 - Decoy (Generic Flare Salvo [4x Cartridges, Single Spectral]; Tech: Single-spectral IR) from 392nd ODRAP #3 is attempting to seduce sensor: IR Seeker (Tech: Single-spectral IR)(Guiding weapon: AIM-9J Sidewinder #7718). Final probability: 20%. Result: 80 - FAILURE
30.08.1975 13:41:58 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7718 is attacking 392nd ODRAP #3 (Tu-95RT Bear D) with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (410 kts): 75%. 392nd ODRAP #3 has nominal agility: 1, adjusted for altitude: 0,2. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,16. Aircraft has a weight fraction of 0,96 - Agility adjusted to 0,07. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -1%. Final PH: 74%. Result: 97 - MISS
30.08.1975 13:41:58 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2745 has been lost.
30.08.1975 13:41:58 - [Cuba] Contact MISSILE #2745 has been lost.
+ + +
„Lion #7 – FOX TWO!“
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„Das läuft ja mal gar nicht – Scheiße!“
„Lion #7 –MISS“
http://up.picr.de/30542793rz.jpg
30.08.1975 13:42:01 - [Soviet Union] New contact! Designated MISSILE #2746 - Detected by 392nd ODRAP #3 (Tu-95RT Bear D) [Sensors: Generic Visual Reconnaissance Camera] at 126deg - 2,3nm - Small Contrail Detected.
30.08.1975 13:42:07 - [Soviet Union] New contact! Designated BOGEY #2747 - Detected by Kosmos 699 [Sensors: Generic Satellite ESM [Advanced]] at 356deg - Estimated 1190nm
30.08.1975 13:42:07 - [Cuba] New contact! Designated BOGEY #2747 - Detected by Kosmos 699 [Sensors: Generic Satellite ESM [Advanced]] at 356deg - Estimated 1190nm
30.08.1975 13:42:07 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2710 has been classified as: Gannet AEW.3 - Determined as: Hostile (Classification by: Kosmos 699 [Sensor: Generic Satellite ESM [Advanced]] at Estimated 1468 nm)
30.08.1975 13:42:07 - [Cuba] Contact: BOGEY #2710 has been classified as: Gannet AEW.3 - Determined as: Hostile (Classification by: Kosmos 699 [Sensor: Generic Satellite ESM [Advanced]] at Estimated 1468 nm)
30.08.1975 13:42:07 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2734 has been type-classified as: ASW (Classification by: Kosmos 699 [Sensor: Generic Satellite ESM [Advanced]] at Estimated 1421 nm)
30.08.1975 13:42:07 - [Cuba] Contact: BOGEY #2734 has been type-classified as: ASW (Classification by: Kosmos 699 [Sensor: Generic Satellite ESM [Advanced]] at Estimated 1421 nm)
30.08.1975 13:42:07 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2724 has been classified as: Shackleton AEW.2 - Determined as: Hostile (Classification by: Kosmos 699 [Sensor: Generic Satellite ESM [Advanced]] at Estimated 1442 nm)
30.08.1975 13:42:07 - [Cuba] Contact: BOGEY #2724 has been classified as: Shackleton AEW.2 - Determined as: Hostile (Classification by: Kosmos 699 [Sensor: Generic Satellite ESM [Advanced]] at Estimated 1442 nm)
30.08.1975 13:42:08 - Decoy (Generic Flare Salvo [4x Cartridges, Single Spectral]; Tech: Single-spectral IR) from 392nd ODRAP #3 is attempting to seduce sensor: IR Seeker (Tech: Single-spectral IR)(Guiding weapon: AIM-9J Sidewinder #7719). Final probability: 20%. Result: 85 - FAILURE
30.08.1975 13:42:08 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7719 is attacking 392nd ODRAP #3 (Tu-95RT Bear D) with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (365 kts): 75%. 392nd ODRAP #3 has nominal agility: 1, adjusted for altitude: 0,2. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,16. Aircraft has a weight fraction of 0,96 - Agility adjusted to 0,07. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 0,1. Final agility modifier: -1%. Final PH: 74%. Result: 91 - MISS
30.08.1975 13:42:08 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2746 has been lost.
30.08.1975 13:42:08 - [Cuba] Contact MISSILE #2746 has been lost.
+ + +
„Lion #7 – FOX TWO!“
http://up.picr.de/30542820bq.jpg
„Lion #7 –MISS“
30.08.1975 13:42:14 - Decoy (Generic Flare Salvo [4x Cartridges, Single Spectral]; Tech: Single-spectral IR) from 392nd ODRAP #3 is attempting to seduce sensor: IR Seeker (Tech: Single-spectral IR)(Guiding weapon: AIM-9J Sidewinder #7721). Final probability: 20%. Result: 41 - FAILURE
30.08.1975 13:42:14 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #7721 is attacking 392nd ODRAP #3 (Tu-95RT Bear D) with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (362 kts): 75%. 392nd ODRAP #3 has nominal agility: 1, adjusted for altitude: 0,2. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,16. Aircraft has a weight fraction of 0,95 - Agility adjusted to 0,07. Agility adjusted for tail-on impact effect: 0. Final agility modifier: -0%. Final PH: 75%. Result: 81 - MISS
30.08.1975 13:42:14 - [Soviet Union] Contact MISSILE #2748 has been lost.
30.08.1975 13:42:14 - [Cuba] Contact MISSILE #2748 has been lost.
„Lion #7 – FOX TWO!“
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Wütend betätigte Løytnant Erlend Rasmussen den Waffenschalter – immer und immer wieder – es half nichts. Vier Sidewinder hatte er auf das Ziel abgefeuert – viermal hatten die Raketen das Ziel verfehlt. Mehr Raketen hatte er nicht an Bord. Er betätigte den Waffenschalter – aber keine weitere machte sich auf den Weg.
„Lion #7 –MISS“
http://up.picr.de/30542865xi.jpg
Jetzt blieb nur noch die Bordkanone.
„Lion #7 – GUNS GUNS GUNS“
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„Lion #7 – GUNS GUNS GUNS“
http://up.picr.de/30542906hr.jpg
Frustriert drehte Rasmussen ab, dieser Vogel wollte einfach nicht von ihm abgeschossen werden. Lion #9 würde jetzt sein Glück versuchen.
http://up.picr.de/30542922ae.jpg
30.08.1975 13:42:50 - Gun (23mm AM-23 x 2 Burst [50 rnds]) is attacking 331 Sqn #7 with a base-Ph of 5%. Base-Ph adjusted for distance: 2,5%. 331 Sqn #7 has nominal agility: 3, adjusted for altitude: 0,8. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 0,8. Aircraft has a weight fraction of 0,11 - Agility adjusted to 0,75. Agility adjusted for head-on impact effect: 0,4. Final agility modifier: -4%. Final Ph: 1%. Result: 61 - MISS
30.08.1975 13:42:51 - Gun (23mm AM-23 x 2 Burst [50 rnds]) is attacking 331 Sqn #7 with a base-Ph of 50%. Base-Ph adjusted for distance: 25%. 331 Sqn #7 has nominal agility: 3, adjusted for altitude: 0,8. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 0,8. Aircraft has a weight fraction of 0,11 - Agility adjusted to 0,75. Agility adjusted for forward-oblique impact effect: 0,5. Final agility modifier: -5%. Final Ph: 20%. Result: 63 – MISS
+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #9 – 30. August 1975 (Nord 70° 10' 52'' Ost 23° 25' 25'' 13:43 Zulu)
Auch Løytnant Olav Løke hatte schon am Morgen bemerkt, wie schwer manche Bomber vom Himmel zu holen waren, weil die Jagdbomber Piloten hervorragend mit ihren Maschinen umgehen konnten. Aber das hier war eine Tu-95 Bear – eigentlich ein Fest für jeden Jäger – aber irgendwie wollte bislang keine Rakete ins Ziel gehen.
http://up.picr.de/30543001go.jpg
Da der Bomber direkt auf ihn zuflog, brachten die Rakten hier gar nichts. Er würde es ebenfalls mit der Bordkanone versuchen und musste dann einen weiten Kreis drehen um wieder in Schusspostion zu gelangen.
„Lion #9 – GUNS GUNS GUNS“
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„Lion #9 – MISS“
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+ + +
#117 NI#
Immer diese Cliffhanger :D
Gemach werter Azrael,
Wir wurden am Montag durch die Mangel gedreht und konnten gestern Abend beim besten Willen nicht mehr Sitzen und uns Konzentrieren. Außerdem ist unser RL derzeit der Zustandsbeschreibung Chaotisch sehr nahe...
Ab davon arbeiten Wir massiv daran die Flashpoint Datenbank auf die Heeresstruktur 3 zu erweitern - das frisst wahnsinnig viel Zeit! Das erste Szenario wird davon zwar nicht profitieren, aber für das zweite Szenario erwarten Wir durch die bessere Datenbank mehr "atmosphärische" Stimmung - dann haben Wir zum Beispiel auch Kradmelder - bislang gibt es die nicht :D
Schlimmer ist aber, dass Wir wohl den Fulda Gap zu einem Mix aus AAR und VAAR machen müssen, weil Wir keinen vernünftigen Weg haben Bewegtsequenzen als GIF einzubetten - die sehen scheußlich aus und würden extrem viel Arbeit erzeugen. Also müssen Wir auch noch schauen wie Youtube funktioniert - es sei denn Wir ballern das auf eigenen Webspace - wollen Wir aber nicht...
Und dann ist da auch noch das nächste Command Szenario, dessen Vorbereitungen Wir bereits jetzt einbauen müssen - also Stoff haben wir noch für Jahre - wenn das Forum so lange hält. In letzter Zeit ist die Teilnahme am Forum nochmals merklich abgesackt :o - Selbst die Nominierungen für die Wahlen laufen jetzt extrem "schleppend". Die Wahlteilnahme ist ja sowieso schon etwas länger düster - und ja - wir brauchen in diesem Forum dringend mehr AARs. Die Geschichts-Threads... - früher wurden Rätsel in Minuten gelöst - heute passiert da Tagelang nichts - oder es gibt Wochenlang keine neuen Rätsel...
Mir persönlich rutschen die Abstimmungsthreads immer durch und von nem Geschichtsquiz wusste ich nichts :O
Habt ihr darüber nachgedacht, statt GIF und Video einfach vielleicht ein Vorher/Nachher-Bild zu kreieren, indem ihr Bewegungen mit Pfeilen kenntlich macht?
Ich habe das ja schon so in einigen WitE-AAR's und dergleichen von anderen Regenten gesehen und fand das eigentlich recht passend.
Werter Azrael,
Habt ihr darüber nachgedacht, statt GIF und Video einfach vielleicht ein Vorher/Nachher-Bild zu kreieren, indem ihr Bewegungen mit Pfeilen kenntlich macht?
Das ist in diesem Fall nicht sinnvoll - ein einzelnes Vorher/Nachher würde nicht ausreichen bzw. nicht den Informationsgehalt haben der nötig ist, und wenn man den Informationsgehalt auf diesem Weg darstellen will, wäre der Aufwand geradezu Abartig hoch. Annimierte Gif wären perfekt, da es immer nur um wenige Sekunden geht, aber aus dem vorhandenen mpeg4 lassen sich keine brauchbaren Gifs erstellen - bzw. aus einem 23 MB großen mpeg4 das 1 Minute abdeckt ergibt sich für einen 10 Sekunden Ausschnitt ein 25 MB großes Gif in scheußlicher Qualität. Das liegt an der Natur von mpeg4-Dateien...
Mal sehen ob uns noch etwas einfällt. Derzeit denken Wir an ein einfaches Vorher/Nachher System und als Spoiler das komplette Video-File wo man dann genau sehen kann was passiert. Wir machen keine vertonten Videos - es geht lediglich um den reinen Ablauf der Ereignisse!
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 70° 11' 04'' Ost 23° 17' 47'' 13:44 Zulu)
„Lion #6 – Habe das Ziel direkt voraus – perfekte Position – ich Schieße.“
„Lion #6 – GUNS GUNS GUNS!“
http://up.picr.de/30551200vu.jpg
„Lion #6 – SPLASHED #112“
30.08.1975 13:44:12 - Gun (20mm/85 M61A1 Vulcan Burst [100 rnds]) is attacking 392nd ODRAP #3 with a base-Ph of 70%. Base-Ph adjusted for distance: 35%. 392nd ODRAP #3 has nominal agility: 1, adjusted for altitude: 0,2. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,16. Aircraft has a weight fraction of 0,95 - Agility adjusted to 0,07. Agility adjusted for forward-oblique impact effect: 0. Final agility modifier: -0%. Final Ph: 35%. Result: 5 - HIT
30.08.1975 13:44:12 - Event: 'Bear D Splashed' has been fired.
+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 64° 12' 46'' Ost 02° 41' 07'' 14:00 Zulu)
„Admiral – der Staffelkommamdant der 809. meldet Bomber startklar Sir!“
„Dann los – lassen Sie uns diesen Kreuzer beseitigen Commander.“
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+ + +
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Dragon Flight #4 (VP-26) – 30. August 1975 (Nord 66° 47' 02'' West 01° 51' 09'' 14:10 Zulu)
„Dragon Flight #4 für Noah Basis – Dragon Flight #4 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt BOGEY #113 in Null-Drei-Fünf Seemeilen auf Drei-Drei-Null Grad – BOGEY #113 ist sicher ein startender Hubsschrauber – Dragon Flight #6 Ende.“
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+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
Rotte 7752 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 52' 00'' West 01° 28' 00'' 14:22 Zulu)
„Rottenführer 7753 für Rottenführer 7752 bitte kommen.“
„Rottenführer 7753 – was ist los William?“
„Alles bereit Percy?“
„Alles bestens – wir sind in Position – wenn der sein Feuerleitradar hochfährt um euch aufs Korn zu nehmen jagen wir ihm unsere Anti-Radar-Raketen in den Hals.“
„Dann los! Rottenführer 7752 Ende.“
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+ + +
„Delivery Boy #7 für Delivery Boy #8 – Ron – was machen wir mit SKUNK #91?“
„William glaubt irgendjemand, dass dies kein feindliches Kriegsschiff ist?“
„Das ist garantiert eines, aber wir haben keine explizite Erlaubnis ein unidentifiziertes Schiff wegzupusten. Der Kontakt verlegt den Anflug auf den Kreuzer.“
„Sollen wir den Admiral fragen? Pusten wir ihn weg!“
„Gut – ich wollte nur sicher gehen, dass du das auch so siehst wie ich – Feuer frei!“
„Alles auf den SKUNK?“
„Ja alles drauf – näher ran können wir nicht ohne Gefahr zu laufen Abgeschossen zu werden – und wenn wir zu wenige Raketen auf den Kontakt abschiessen und er überlebt haben wir nichts gewonnen.“
„Und der Kreuzer?“
„Sobald die merken, dass da Raketen im Anflug sind, wird der Penner ganz sicher sein Radar hochdrehen – dann sollen Percy und sein Flügelmann mit ihren Raketen nachlegen.“
http://up.picr.de/30551902av.jpg
http://up.picr.de/30551971kp.jpg
„Delivery Boy #7 – RIFLES sind auf dem Weg.“
„Delivery Boy #8 – RIFLES sind auf dem Weg.“
http://up.picr.de/30552021uq.jpg
http://up.picr.de/30552041yj.jpg
Anmerkung: Eine Erläuterung zu den beiden letzten Bildern. Wie zu sehen ist, befinden sich die Raketen hinter den Bombern! Das hat folgende Gründe:
Erstens ist hier die Group-View aktiv – obwohl Flight 7752 aus zwei Flugzeugen besteht wird nur eines – nämlich #7 als Rottenführer angezeigt. #8 fliegt aber etliche Meter hinter #7 – dessen Raketen sind also beim Abfeuern somit ganz klar hinter #7 zu sehen.
Zweitens sind die Bomber hier schneller als die Raketen – die beiden Jets sind also praktisch sofort vor den Raketen – weshalb dann endgültig alle Raketen hinter beiden Bombern zu sehen sind.
+ + +
„Gut lass uns umdrehen – mehr können wir nicht machen.“
„Rottenführer 7753 – den Rest müsst ihr erledigen – Delivery Boy #7 Ende.“
„Alles klar Rottenführer 7752 – wir kümmern uns um den Kreuzer – Ende.“
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
Rotte 7753 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 51' 26'' West 01° 24' 30'' 14:23 Zulu)
Observer Lieutenant Sullivan Lidbetter wartete nur darauf endlich etwas tun zu können. Das erforderte aber, dass der Feind mitspielte und sein Feuerleitradar einschaltete. Als das geschah war Lieutenant Sullivan Lidbetter regelrecht aus dem Häuschen.
„Wow – Radar-Emmissionen – irre stark – die volle Bandbreite! Signatur passt zu einem Lenkwaffen-Zerstörer der Kildin-Klasse.“
http://up.picr.de/30552349rc.jpg
http://up.picr.de/30552396kb.jpg
http://up.picr.de/30552385mr.jpg
Bild 134: Projekt 56U – NATO Code Kildin-Klasse – Umbau aus Projekt 56 (Kotlin-Klasse)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:39_Kaldin_Class_Destroyer_Jan_1970.jpg
Autor: Photograph by Isaac Newton (http://www.hmsminerva.info/photos1.htm)
+ + +
„Hey Percy – schau mal auf Neun – einmal artig Winken bitte.“
„Scherzbold – Ruhe dahinten! – Delivery Boy #7 – eure Raketen haben Eindruck hinterlassen – der Junge hat gerade seine Anlage hochgefahren – guten Heimflug – wir sagen euch was ihr erreicht habt.“
„Danke Delivery Boy #11 – viel Erfolg für euch – wir sehen es doch auf dem Monitor – Rottenführer 7752 Ende.“
http://up.picr.de/30552434av.jpg
http://up.picr.de/30552445bn.jpg
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Flight Lieutenant Percy S Huett war in Gedanken schon beim Abschuss der Anti-Radar-Raketen, als sein Observer Lieutenant Sullivan Lidbetter wieder zu kreischen anfing:
„Scheiße – Radarstörer – knallt voll rein – das ganze System spielt völlig verrückt Percy.“
„Versuche es rauszufiltern.“
„Mach ich ja – mach ich ja – Scheiße man!“
http://up.picr.de/30552482id.jpg
http://up.picr.de/30552485ph.jpg
„Bamm – noch ein Störsender – das muss vom Kreuzer kommen – kommt alles vom Kreuzer – Scheiße hat der Power – wenn das so weiter geht verreckt uns die Anlage!“
http://up.picr.de/30552505rr.jpg
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„Feuerleitradar – vom Kreuzer – der Kreuzer peilt uns an!“
http://up.picr.de/30552515ek.jpg
„Das reicht – das reicht – Zielsuchköpfe sprechen an – Freuqenz passt – Störsignal ist rausgefiltert – Waffen feuerbereit!“
http://up.picr.de/30552532da.jpg
http://up.picr.de/30552569zr.jpg
„Delivery Boy #12 für Delivery Boy #11 – Feuer frei – Feuer frei!“
„Verstanden Delivery Boy #11 – Rifle Eins ist raus!“
„Delivery Boy #12 – RIFLE ist auf dem Weg.“
„Delivery Boy #11 – RIFLE ist auf dem Weg.“
„Bumm – Scheiße man – Volltreffer – Volltreffer – Delivery Boy #7 – ihr habt einen Volltreffer gelan.. – Scheiße – Ziel ist explodiert – Ziel ist explodiert – der Zerstörer ist explodiert – Delivery Boy #7 eure Rakete muss das Magazin getroffen haben – man den hat’s voll zerissen – Scheiße was für eine Explosion! – Volltreffer – Volltreffer!“
http://up.picr.de/30552579yo.jpg
„Verstanden Delivery Boy #11 – wir sehen es auf dem Kamerabild der anderen Raketen – oder besser wir sehen dort nur Feuer!“
http://up.picr.de/30552628tt.jpg
http://up.picr.de/30552650ic.jpg
30.08.1975 14:22:51 - [NATO] Contact: SKUNK #91 has been manually marked as hostile!
30.08.1975 14:23:10 - [NATO] Contact: SKUNK #91 has been type-classified as: DDG (Classification by: AJ.168 Martel #7806 [Sensor: EO Seeker] at 9,9 nm)
30.08.1975 14:23:43 - [NATO] Contact: DDG #91 has been positively identified as: Neulovimyy - Determined as: Hostile (ID by: AJ.168 Martel #7806 [Sensor: EO Seeker] at 4,2 nm)
30.08.1975 14:23:46 - [Soviet Union] New contact! Designated BOGEY #2777 - Detected by 392nd ODRAP #4 (Tu-95RT Bear D) [Sensors: ELINT [Kvadrat-2]] at 261deg - Estimated 319nm
30.08.1975 14:23:46 - [Cuba] New contact! Designated BOGEY #2777 - Detected by 392nd ODRAP #4 (Tu-95RT Bear D) [Sensors: ELINT [Kvadrat-2]] at 261deg - Estimated 319nm
30.08.1975 14:23:57 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2778 - Detected by Neulovimyy [Sensors: Mk1 Eyeball] at 121deg - 1,8nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 14:23:58 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2779 - Detected by Neulovimyy [Sensors: Mk1 Eyeball] at 120deg - 1,8nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 14:23:58 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2780 - Detected by Neulovimyy [Sensors: Mk1 Eyeball] at 121deg - 1,7nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 14:23:59 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2781 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair ] at 120deg - 11,7nm
30.08.1975 14:23:59 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2782 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 120deg - 11,7nm
30.08.1975 14:23:59 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2783 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 120deg - 11,6nm
30.08.1975 14:23:59 - [Soviet Union] New contact! Designated BOGEY #2784 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 127deg - 168,3nm
30.08.1975 14:23:59 - [Cuba] New contact! Designated BOGEY #2784 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 127deg - 168,3nm
30.08.1975 14:23:59 - [Soviet Union] New contact! Designated BOGEY #2785 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 125deg - 138,1nm
30.08.1975 14:23:59 - [Cuba] New contact! Designated BOGEY #2785 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 125deg - 138,1nm
30.08.1975 14:23:59 - [Soviet Union] New contact! Designated BOGEY #2786 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 125deg - 138,1nm
30.08.1975 14:23:59 - [Cuba] New contact! Designated BOGEY #2786 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 125deg - 138,1nm
30.08.1975 14:23:59 - [Soviet Union] New contact! Designated BOGEY #2787 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 131deg - 66,6nm
30.08.1975 14:23:59 - [Cuba] New contact! Designated BOGEY #2787 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 131deg - 66,6nm
30.08.1975 14:23:59 - [Soviet Union] New contact! Designated BOGEY #2788 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 131deg - 66,8nm
30.08.1975 14:23:59 - [Cuba] New contact! Designated BOGEY #2788 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 131deg - 66,8nm
30.08.1975 14:23:59 - [Soviet Union] New contact! Designated BOGEY #2789 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 80deg - 179,3nm
30.08.1975 14:23:59 - [Cuba] New contact! Designated BOGEY #2789 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 80deg - 179,3nm
30.08.1975 14:23:59 - [Soviet Union] New contact! Designated BOGEY #2790 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 80deg - 179,3nm
30.08.1975 14:23:59 - [Cuba] New contact! Designated BOGEY #2790 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 80deg - 179,3nm
30.08.1975 14:24:00 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2787 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 14:24:00 - [Cuba] Contact: BOGEY #2787 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 14:24:00 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2789 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 14:24:00 - [Cuba] Contact: BOGEY #2789 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 14:24:00 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2790 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 14:24:00 - [Cuba] Contact: BOGEY #2790 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 14:24:00 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2786 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 14:24:00 - [Cuba] Contact: BOGEY #2786 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 14:24:00 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2784 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 14:24:00 - [Cuba] Contact: BOGEY #2784 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 14:24:00 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2785 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 14:24:00 - [Cuba] Contact: BOGEY #2785 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 14:24:00 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2788 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 14:24:00 - [Cuba] Contact: BOGEY #2788 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 14:24:04 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2777 has been classified as: Shackleton AEW.2 - Determined as: Hostile (Classification by: 392nd ODRAP #4 (Tu-95RT Bear D) [Sensor: SRS-7 Romb-4B] at Estimated 317 nm)
30.08.1975 14:24:04 - [Cuba] Contact: BOGEY #2777 has been classified as: Shackleton AEW.2 - Determined as: Hostile (Classification by: 392nd ODRAP #4 (Tu-95RT Bear D) [Sensor: SRS-7 Romb-4B] at Estimated 317 nm)
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2791 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 121deg - 25,9nm
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2792 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 121deg - 25,9nm
30.08.1975 14:24:06 - [B]Weapon: AJ.168 Martel #7805 has impacted Neulovimyy.
30.08.1975 14:24:06 - 100% penetration achieved
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] Neulovimyy has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 14:24:06 - [Cuba] Neulovimyy has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] Neulovimyy damage report: 57mm/81 ZIF-75 Quad DP has been heavily damaged.
30.08.1975 14:24:06 - [Cuba] Neulovimyy damage report: 57mm/81 ZIF-75 Quad DP has been heavily damaged.
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] Neulovimyy damage report: RBU-2500 [Smerch-1] has been heavily damaged.
30.08.1975 14:24:06 - [Cuba] Neulovimyy damage report: RBU-2500 [Smerch-1] has been heavily damaged.
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] Neulovimyy damage report: SS-N-2c Styx Single has been moderately damaged.
30.08.1975 14:24:06 - [Cuba] Neulovimyy damage report: SS-N-2c Styx Single has been moderately damaged.
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] Neulovimyy damage report: SS-N-2c Styx Single has been lightly damaged.
30.08.1975 14:24:06 - [Cuba] Neulovimyy damage report: SS-N-2c Styx Single has been lightly damaged.
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] Neulovimyy damage report: Don 2 has been moderately damaged.
30.08.1975 14:24:06 - [Cuba] Neulovimyy damage report: Don 2 has been moderately damaged.
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] Neulovimyy has minor flooding.
30.08.1975 14:24:06 - [Cuba] Neulovimyy has minor flooding.
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2778 has been lost.
30.08.1975 14:24:06 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2778 has been lost.
30.08.1975 14:24:06 - Weapon: AJ.168 Martel #7806 has impacted Neulovimyy.
30.08.1975 14:24:06 - 100% penetration achieved
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] Neulovimyy has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 14:24:06 - [Cuba] Neulovimyy has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] Neulovimyy is sinking!!!
30.08.1975 14:24:06 - [Cuba] Neulovimyy is sinking!!!
30.08.1975 14:24:06 - Event: 'Kildin Sunk' has been fired.
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] Neulovimyy damage report: VLF Radio [Unsecure] has suffered additional damage!
30.08.1975 14:24:06 - [Cuba] Neulovimyy damage report: VLF Radio [Unsecure] has suffered additional damage!
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] Neulovimyy damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 14:24:06 - [Cuba] Neulovimyy damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] Neulovimyy damage report: 2x GTZA TV-8 Boilers, 2x Steam Turbines has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 14:24:06 - [Cuba] Neulovimyy damage report: 2x GTZA TV-8 Boilers, 2x Steam Turbines has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 14:24:06 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2780 has been lost.
30.08.1975 14:24:06 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2780 has been lost.
+ + +
„Treffer –Treffer –Treffer – die restlichen Raketen sind voll reingeangen – zahlreiche weitere Explosionen am Zielpunkt.“
http://up.picr.de/30552678ke.jpg
30.08.1975 14:24:07 - Weapon: AJ.168 Martel #7807 has impacted Neulovimyy.
30.08.1975 14:24:07 - 100% penetration achieved
30.08.1975 14:24:07 - [Soviet Union] Neulovimyy has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 14:24:07 - [Cuba] Neulovimyy has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 14:24:07 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2779 has been lost.
30.08.1975 14:24:07 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2779 has been lost.
30.08.1975 14:24:08 - Weapon: AJ.168 Martel #7808 has impacted Neulovimyy.
30.08.1975 14:24:08 - 100% penetration achieved
30.08.1975 14:24:08 - [Soviet Union] Neulovimyy has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 14:24:08 - [Cuba] Neulovimyy has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 14:24:08 - [Soviet Union] Neulovimyy damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 14:24:08 - [Cuba] Neulovimyy damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 14:24:08 - [Soviet Union] Neulovimyy damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional damage!
30.08.1975 14:24:08 - [Cuba] Neulovimyy damage report: HF Radio [Unsecure] has suffered additional damage!
30.08.1975 14:24:08 - [Soviet Union] Neulovimyy damage report: RBU-2500 has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 14:24:08 - [Cuba] Neulovimyy damage report: RBU-2500 has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 14:24:08 - [Soviet Union] Neulovimyy damage report: VLF Radio [Unsecure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 14:24:08 - [Cuba] Neulovimyy damage report: VLF Radio [Unsecure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 14:24:08 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2783 has been lost.
30.08.1975 14:24:08 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2783 has been lost.
30.08.1975 14:24:08 - [NATO] Contact Neulovimyy has been lost.
30.08.1975 14:24:08 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2781 has been lost.
30.08.1975 14:24:08 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2781 has been lost.
30.08.1975 14:24:08 - Weapon: AJ.168 Martel #7811 has malfunctioned.
30.08.1975 14:24:08 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2782 has been lost.
30.08.1975 14:24:08 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2782 has been lost.
+ + +
„Sully was macht unsere Rakete?“
„Ist auf dem Weg Percy.“
http://up.picr.de/30552695qo.jpg
„Dann lass uns auch den Rest raushauen.“
http://up.picr.de/30552706bv.jpg
http://up.picr.de/30552708cp.jpg
http://up.picr.de/30552713ld.jpg
+ + +
„Delivery Boy #11 – RIFLE ist auf dem Weg.“
„Delivery Boy #12 – RIFLE ist auf dem Weg.“
http://up.picr.de/30552720zb.jpg
http://up.picr.de/30552723tz.jpg
+ + +
„Rottenführer 7753 hier 849. Squadron B Flight #3 – feindliche Flugabwehrrakete geortet – seht ihr das Ding?“
„849. Flight #3 – Negativ – der Kreuzer hängt hinter eine Regenwand – Wir haben auch keine Raketenwarnung Flight #3 – ich wiederhole – wir werden nicht angepeilt Flight #3.“
„Dann gilt es euren Raketen 7753 – aber passt blos auf!“
„Machen wir – Danke – Flight #3 – Rottenführer 7753 Ende.“
http://up.picr.de/30552743ce.jpg
+ + +
„Delivery Boy #11 – RIFLE ist auf dem Weg.“
„Delivery Boy #11 – RIFLE ist auf dem Weg.“
„Delivery Boy #12 – RIFLE ist auf dem Weg.“
„Delivery Boy #12 – RIFLE ist auf dem Weg.“
„Delivery Boy #12 – das waren dann alle – lass uns Umdrehen – bevor uns doch noch eine SAM erwischt!“
„Verstanden Delivery Boy #11 – drehen um - Delivery Boy #12 Ende.“
http://up.picr.de/30552761dq.jpg
http://up.picr.de/30552762lo.jpg
http://up.picr.de/30552763se.jpg
http://up.picr.de/30552764gg.jpg
http://up.picr.de/30552775qu.jpg
+ + +
#118 NI#
Könnte es nicht problematisch werden, wenn eure Raketen da nur in Zweiergrüppchen angeflogen kommen? Ich kenne das Thema Raketenabwehr ja nur aus Cold Waters, aber wenn da zwei Raketen auf gleicher Bahn kommen, sollte das ja kein Problem für die CIWS-Abwehrgeschütze werden.
Werter Azrael,
die ersten CIWS kamen erst ab 1976 auf Schiffen zum Einsatz - und erst ab den 80ern war die Durchdringung halbwegs der Rede wert - also Nein - die Russen haben hier kein CIWS zur Verfügung... - also im Prinzip - wenn hier Designfehler im Szenario stecken dann schon - aber so was haben wir nicht bemerkt...
Und auch die generelle Feuerleittechnik konnte in den 70ern nicht wirklich viele Ziele simultan bekämpfen - drei bis vier Beleuchtungsradare für Flugabwehrraketen waren viel zu dieser Zeit.
Gemach werter Azrael,
Wir wurden am Montag durch die Mangel gedreht und konnten gestern Abend beim besten Willen nicht mehr Sitzen und uns Konzentrieren. Außerdem ist unser RL derzeit der Zustandsbeschreibung Chaotisch sehr nahe...
Ab davon arbeiten Wir massiv daran die Flashpoint Datenbank auf die Heeresstruktur 3 zu erweitern - das frisst wahnsinnig viel Zeit! Das erste Szenario wird davon zwar nicht profitieren, aber für das zweite Szenario erwarten Wir durch die bessere Datenbank mehr "atmosphärische" Stimmung - dann haben Wir zum Beispiel auch Kradmelder - bislang gibt es die nicht :D
Schlimmer ist aber, dass Wir wohl den Fulda Gap zu einem Mix aus AAR und VAAR machen müssen, weil Wir keinen vernünftigen Weg haben Bewegtsequenzen als GIF einzubetten - die sehen scheußlich aus und würden extrem viel Arbeit erzeugen. Also müssen Wir auch noch schauen wie Youtube funktioniert - es sei denn Wir ballern das auf eigenen Webspace - wollen Wir aber nicht...
Und dann ist da auch noch das nächste Command Szenario, dessen Vorbereitungen Wir bereits jetzt einbauen müssen - also Stoff haben wir noch für Jahre - wenn das Forum so lange hält. In letzter Zeit ist die Teilnahme am Forum nochmals merklich abgesackt :o - Selbst die Nominierungen für die Wahlen laufen jetzt extrem "schleppend". Die Wahlteilnahme ist ja sowieso schon etwas länger düster - und ja - wir brauchen in diesem Forum dringend mehr AARs. Die Geschichts-Threads... - früher wurden Rätsel in Minuten gelöst - heute passiert da Tagelang nichts - oder es gibt Wochenlang keine neuen Rätsel...
So wie Ihr das alles aufzählt, klingt das nach einer Lebensaufgabe - vom Umfang, von der Vielfältigkeit, vom Arbeitsaufwand....ach einfach von allem :)
Wollen wirs hoffen, das dieses Vorhaben nicht mal an technischen oder "realpolitischen" Gründen scheitert. Apropos Politik: Manchmal hat man wirklich den Eindruck, im Politikteil des Forums ist deutlich mehr los, als im eigentlichen Bereich. Vielleicht lassen dort einige Regenten zuviel Energie, die dann für schriftstellerische Unternehmungen fehlt :wirr:
Was uns angeht, lesen wir lieber hier was spannendes, politische Themen kriegt man schon aus den Alltags-Medien und dem persönlichen Umfeld zur Genüge serviert
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
Rotte 7753 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 56' 06'' West 01° 47' 09'' 14:25 Zulu)
Anti-Radar-Raketen hatten so ihre Tücken. Eine dieser Tücken bestand darin, dass der Gegner im Zweifel einfach nur sein Radar Abschalten musste und der Zielsuchkopf somit seinen Leitstrahl verlor. Zwar verfügten die Raketen dann über weitere Lenkeigenschaften, die dafür sorgte, dass die zuletzt angepeilte Stelle weiterhin angesteuert wurde – das machte gegen stationäre Landziele auch Sinn – aber gegen ein bewegliches Ziel wie einem Schiff nur noch sehr wenig.
Die Russen hatten wohl gut geraten, dass hier ein kombinierter Angriff im Gange gewesen war, der als Ziel die Aktivierung der Feuerleitradare des Kreuzers hatte. Nachdem der bedrohlichste Angriff vorüber war und einen Begleit-Zerstörer pulverisiert hatte, konnte man entweder die jetzt auf den Kreuzer zufliegenden Raketen ebenfalls bekämpfen – mit aktivem Radar – oder einfach abschalten.
Letzteres taten die Russen und der Oberserver von Delivery Boy #12 fluchte lauthals über Funk: „Scheiße das Radar ist aus – die Raketen sind jetzt ohne Zielsuche unterwegs.“
http://up.picr.de/30603074jv.jpg
Es passierte dann, was passieren musste – eine Rakete nach der anderen schlug hunderte Meter entfernt vom Ziel auf die Wasseroberfläche auf.
http://up.picr.de/30603094kd.jpg
http://up.picr.de/30603110my.jpg
http://up.picr.de/30603125wx.jpg
http://up.picr.de/30603130hg.jpg
http://up.picr.de/30603142vp.jpg
http://up.picr.de/30603144yn.jpg
http://up.picr.de/30603149ib.jpg
http://up.picr.de/30603156wo.jpg
30.08.1975 14:25:25 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #2791 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,5 nm)
30.08.1975 14:25:25 - [Cuba] Contact: VAMPIRE #2791 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,5 nm)
30.08.1975 14:25:25 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #2792 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,5 nm)
30.08.1975 14:25:25 - [Cuba] Contact: VAMPIRE #2792 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,5 nm)
30.08.1975 14:25:25 - Weapon: AS.37 Martel [ARM] #7813 missed Sevastopol by 723m
30.08.1975 14:25:25 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #2792 has been lost.
30.08.1975 14:25:25 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #2792 has been lost.
30.08.1975 14:25:25 - Weapon: AS.37 Martel [ARM] #7814 missed Sevastopol by 674m
30.08.1975 14:25:25 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #2791 has been lost.
30.08.1975 14:25:25 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #2791 has been lost.
30.08.1975 14:25:43 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2794 - Detected by Sevastopol [Sensors: Tee Plinth] at 120deg - 5,6nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 14:25:43 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2795 - Detected by Sevastopol [Sensors: Tee Plinth] at 120deg - 5,5nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 14:25:46 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2796 - Detected by Sevastopol [Sensors: Tee Plinth] at 120deg - 5,7nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 14:25:46 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2797 - Detected by Sevastopol [Sensors: Tee Plinth] at 120deg - 5,7nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 14:25:49 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2798 - Detected by Sevastopol [Sensors: Tee Plinth] at 120deg - 5,8nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 14:25:50 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2799 - Detected by Sevastopol [Sensors: Tee Plinth] at 120deg - 5,5nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 14:25:58 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #2794 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,7 nm)
30.08.1975 14:25:58 - [Cuba] Contact: VAMPIRE #2794 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,7 nm)
30.08.1975 14:25:58 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #2795 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,7 nm)
30.08.1975 14:25:58 - [Cuba] Contact: VAMPIRE #2795 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,7 nm)
30.08.1975 14:25:59 - Weapon: AS.37 Martel [ARM] #7824 missed Sevastopol by 0,7nm
30.08.1975 14:25:59 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #2795 has been lost.
30.08.1975 14:25:59 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #2795 has been lost.
30.08.1975 14:25:59 - Weapon: AS.37 Martel [ARM] #7825 has malfunctioned.
30.08.1975 14:25:59 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #2794 has been lost.
30.08.1975 14:25:59 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #2794 has been lost.
30.08.1975 14:26:02 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #2796 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,5 nm)
30.08.1975 14:26:02 - [Cuba] Contact: VAMPIRE #2796 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,5 nm)
30.08.1975 14:26:02 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #2797 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,5 nm)
30.08.1975 14:26:02 - [Cuba] Contact: VAMPIRE #2797 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,5 nm)
30.08.1975 14:26:02 - Weapon: AS.37 Martel [ARM] #7828 missed Sevastopol by 1,2nm
30.08.1975 14:26:02 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #2796 has been lost.
30.08.1975 14:26:02 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #2796 has been lost.
30.08.1975 14:26:02 - Weapon: AS.37 Martel [ARM] #7829 missed Sevastopol by 1,1nm
30.08.1975 14:26:02 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #2797 has been lost.
30.08.1975 14:26:02 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #2797 has been lost.
30.08.1975 14:26:05 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #2798 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,6 nm)
30.08.1975 14:26:05 - [Cuba] Contact: VAMPIRE #2798 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,6 nm)
30.08.1975 14:26:05 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #2799 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,7 nm)
30.08.1975 14:26:05 - [Cuba] Contact: VAMPIRE #2799 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,7 nm)
30.08.1975 14:26:05 - Weapon: AS.37 Martel [ARM] #7830 missed Sevastopol by 1,4nm
30.08.1975 14:26:05 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #2798 has been lost.
30.08.1975 14:26:05 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #2798 has been lost.
30.08.1975 14:26:06 - Weapon: AS.37 Martel [ARM] #7831 missed Sevastopol by 1,6nm
30.08.1975 14:26:06 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #2799 has been lost.
30.08.1975 14:26:06 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #2799 has been lost.
+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 64° 17' 35'' Ost 02° 49' 06'' 14:26 Zulu)
„Commander! – Das sehe ich mir nicht länger mit an. Lassen Sie alle Bomber auf normale Seezielraketen umrüsten – die Anti-Radar-Raketen bringen uns nicht weiter. Wenn die Dinger so einfach abgewehrt werden können bringt das alles nichts. Im Zweifel lassen Sie einen Bomber damit bestückt, falls wir die Russen ganz bewusst dazu zwingen müssen ihre Radare Abzuschalten, aber im Moment sehe ich das nicht!“
„Verstanden Admiral – in der Tat ein wenig beschauliches Ergebnis Sir.“
http://up.picr.de/30603276qt.jpg
+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #9 – 30. August 1975 (Nord 69° 46' 09'' Ost 21° 02' 21'' 14:32 Zulu)
Løytnant Olav Løke spürte die Müdigkeit. Schon seit einer halben Stunde viel es ihm schwer sich zu konzentrieren. Zwar hatte er versucht nach dem Gefecht am Morgen etwas zu schlafen, aber wenn man einen anderen Schlafrhythmus gewohnt war, half das nicht viel. Mehr als ein sanftes Dösen war nicht möglich gewesen und jetzt machte sich die Anstrengung bemerkbar. Sechseinhalb Stunden nach dem Alarmstart vom morgen und davon etwa vier Stunden in der Luft waren eine enorme Belastung.
Es dauerte einen Moment bis er verstand was er da sah – weitere Kondensstreifen!
Løytnant Løke machte Meldung und bereitete sich auf das nächste Abfangmanöver vor.
http://up.picr.de/30603409yj.jpg
Sehr zum Verdruss erreichte er in diesem Augenblick einen kritischen Treibstofffüllstand, beschloss aber selbstständig die Reserven anzuzapfen. Wofür wenn nicht in dieser Situation hatte man schließlich die Reserve?
http://up.picr.de/30603437yz.jpg
+ + +
Es dauerte nur wenige Augenblicke um sich hinter den Feind zu setzen.
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+ + +
„Lion #9 – FOX TWO!“
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http://up.picr.de/30603491ev.jpg
Er wollte kein Risiko eingehen und legte sofort eine zweite Rakete nach:
„Lion #9 – FOX TWO!“
http://up.picr.de/30603507an.jpg
http://up.picr.de/30603510lg.jpg
Die zweite Rakete traf und riss den feindlichen Bomber in zwei Teile.
„Lion #9 – SPLASHED #115“
http://up.picr.de/30603540ik.jpg
http://up.picr.de/30603545en.jpg
Sofort drosselte Løytnant Olav Løke die Treibstoffzufuhr, stieg auf eine Treibstoffsparende Flughöhe und hoffte für den Weg zurück zur Basis mit dem restlichen Treibstoff auszukommen.
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http://up.picr.de/30603569yy.jpg
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http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 64° 22' 00'' Ost 02° 56' 38'' 14:50 Zulu)
Admiral Cassidi spürte ebenfalls die Müdigkeit und er beschloss ein wenig frische Luft zu schnappen. Jetzt stand er auf der Außenplattform der Schiffsbrücke und sah hinab auf das Flugdeck. Die unermüdlich arbeitenden Techniker hatten zwei Bomber gefechtsklar gemeldet und nach einander rollten Beide zu ihren Katapultplätzen.
Nach den letzten Erfahrungen über die Luftabwehr des Lenkwaffenkreuzers konnte man davon ausgehen, dass diese zwei Bomber ausreichend waren um den feindlichen Kreuzer - der jederzeit seine Seezielraketen abfeuern konnte – unschädlich zu machen.
http://up.picr.de/30603696gf.jpg
http://up.picr.de/30603706yp.jpg
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http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 64° 24' 09'' Ost 03° 01' 33'' 15:01 Zulu)
Admiral Cassidi stand noch immer über die Reling gelehnt, als Commander Northard im Schott erschien und zu rufen anfing. Es war nicht leicht gegen Lärm an Deck anzureden:
„Sir – SOSUS hat den Kontakt zu dem U-Boot verloren Sir.“
„Na macht nichts Commander – die Ortung war so vage, dass wir noch eine Woche danach gesucht hätten.“
http://up.picr.de/30603769tq.jpg
30.08.1975 15:00:29 - [NATO] Contact PL-665 Whiskey Long Bin #80 has been lost.
+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
Rotte 7906 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 49' 22'' West 01° 30' 16'' 15:10 Zulu)
Der Feindverband stand mittlerweile so dicht an der Trägerkampfgruppe, dass Rotte 7906 kaum mehr als zwanzig Minuten benötigte um in Waffenreichweite auf den Kreuzer zu gelangen.
http://up.picr.de/30603802jj.jpg
Da der Kreuzer das gefährlichste Ziel war und weitere Bomber bald zur Verfügung stehen würden, ging man kein Risiko ein. Die gesamte Waffenzuladung beider Buccaneer feuerte man auf das Ziel ab und machte kehrt.
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http://up.picr.de/30603866go.jpg
http://up.picr.de/30603885iz.jpg
+ + +
Abermals vermuteten die Russen scheinbar einen Angriff mit Radargelenkten Waffen und brachten ihre Radarstörer auf volle Leistung, während das Feuerleitradar abgeschaltet blieb. Die Gegenwehr setzte entsprechend spät ein, als man auf dem Kreuzer bemerkte das hier TV gelenkte Zielsuchende Raketen zum Einsatz kamen.
http://up.picr.de/30603921yd.jpg
Es gelang nicht die Übertragung zu den Bombern zu stören, sodass beide Besatzungen mit ansehen konnte wie sich die Raketen ihrem Ziel näherten und der Kreuzer allmählich das gesamte Bild ausfüllte.
http://up.picr.de/30603928gm.jpg
http://up.picr.de/30603976ht.jpg
Daher konnte man gut erkennen, dass bereits die erste Rakete ein Volltreffer war und direkt in die Brücke einschlug. Welche auch sofort in Flammen in stand.
http://up.picr.de/30603985hl.jpg
http://up.picr.de/30604018vq.jpg
30.08.1975 15:11:52 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2831 - Detected by Sevastopol [Sensors: Tee Plinth] at 134deg - 3,5nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 15:11:53 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2832 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair ] at 134deg - 4,6nm
30.08.1975 15:11:53 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2833 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 135deg - 3,7nm
30.08.1975 15:11:53 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2834 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 134deg - 4,5nm
30.08.1975 15:11:53 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2835 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 133deg - 4,3nm
30.08.1975 15:11:53 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2836 - Detected by Sevastopol [Sensors: Tee Plinth] at 134deg - 3,5nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 15:11:53 - [Soviet Union] New contact! Designated BOGEY #2837 - Detected by Sevastopol [Sensors: Scoop Pair [Binom]] at 115deg - 127,7nm
30.08.1975 15:12:09 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #2831 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,7 nm)
30.08.1975 15:12:09 - [Cuba] Contact: VAMPIRE #2831 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,7 nm)
30.08.1975 15:12:10 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #2836 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,7 nm)
30.08.1975 15:12:10 - [Cuba] Contact: VAMPIRE #2836 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,7 nm)
30.08.1975 15:12:10 - [NATO] Contact: SKUNK #90 has been type-classified as: DDG (Classification by: AJ.168 Martel #7961 [Sensor: EO Seeker] at 10,4 nm)
30.08.1975 15:12:11 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #2833 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,7 nm)
30.08.1975 15:12:11 - [Cuba] Contact: VAMPIRE #2833 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Sevastopol [Sensor: Tee Plinth] at 0,7 nm)
30.08.1975 15:12:12 - [B]Weapon: AJ.168 Martel #7961 has impacted Sevastopol.
30.08.1975 15:12:12 - 100% penetration achieved
30.08.1975 15:12:12 - [Soviet Union] Sevastopol has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 15:12:12 - [Cuba] Sevastopol has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 15:12:12 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: Big Net has been destroyed!
30.08.1975 15:12:12 - [Cuba] Sevastopol damage report: Big Net has been destroyed!
30.08.1975 15:12:12 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: Helicopter Magazine has been lightly damaged.
30.08.1975 15:12:12 - [Cuba] Sevastopol damage report: Helicopter Magazine has been lightly damaged.
30.08.1975 15:12:12 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: Muff Cobb [TV Camera] has been destroyed!
30.08.1975 15:12:12 - [Cuba] Sevastopol damage report: Muff Cobb [TV Camera] has been destroyed!
30.08.1975 15:12:12 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: SA-N-1b Goa [M-1P Volna-P / ZIF-102] Twin Rail has been destroyed!
30.08.1975 15:12:12 - [Cuba] Sevastopol damage report: SA-N-1b Goa [M-1P Volna-P / ZIF-102] Twin Rail has been destroyed!
30.08.1975 15:12:12 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: Bell Clout [MRP-11] has been heavily damaged.
30.08.1975 15:12:12 - [Cuba] Sevastopol damage report: Bell Clout [MRP-11] has been heavily damaged.
30.08.1975 15:12:12 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: 533mm Quint TT has been heavily damaged.
30.08.1975 15:12:12 - [Cuba] Sevastopol damage report: 533mm Quint TT has been heavily damaged.
30.08.1975 15:12:12 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: Big Net has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 15:12:12 - [Cuba] Sevastopol damage report: Big Net has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 15:12:12 - [Soviet Union] Sevastopol has a major fire.
30.08.1975 15:12:12 - [Cuba] Sevastopol has a major fire.
30.08.1975 15:12:12 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #2831 has been lost.
30.08.1975 15:12:12 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #2831 has been lost.
+ + +
Die zweite Rakete durchschlug die Seitenwand des Kreuzers knapp oberhalb der Wasserlinie, als dieser führerlos zu drehen begann und riss ein großes Loch in den Rumpf. Fast augenblicklich bekam das Schiff Schlagseite wegen der eindringenden Wassermassen.
http://up.picr.de/30604056pd.jpg
http://up.picr.de/30604103ma.jpg
30.08.1975 15:12:13 - Weapon: AJ.168 Martel #7963 has impacted Sevastopol.
30.08.1975 15:12:13 - 100% penetration achieved
30.08.1975 15:12:13 - [Soviet Union] Sevastopol has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 15:12:13 - [Cuba] Sevastopol has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 15:12:13 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: Don Kay [Volga] has been destroyed!
30.08.1975 15:12:13 - [Cuba] Sevastopol damage report: Don Kay [Volga] has been destroyed!
30.08.1975 15:12:13 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: SS-N-3c Shaddock Twin has been lightly damaged.
30.08.1975 15:12:13 - [Cuba] Sevastopol damage report: SS-N-3c Shaddock Twin has been lightly damaged.
30.08.1975 15:12:13 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: Tee Plinth has been lightly damaged.
30.08.1975 15:12:13 - [Cuba] Sevastopol damage report: Tee Plinth has been lightly damaged.
30.08.1975 15:12:13 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: Don Kay [Volga] has suffered additional light damage.
30.08.1975 15:12:13 - [Cuba] Sevastopol damage report: Don Kay [Volga] has suffered additional light damage.
30.08.1975 15:12:13 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: 533mm Quint TT has been destroyed!
30.08.1975 15:12:13 - [Cuba] Sevastopol damage report: 533mm Quint TT has been destroyed!
30.08.1975 15:12:13 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: RBU-6000 [Smerch-2] has been destroyed!
30.08.1975 15:12:13 - [Cuba] Sevastopol damage report: RBU-6000 [Smerch-2] has been destroyed!
30.08.1975 15:12:13 - [Soviet Union] Sevastopol has minor flooding.
30.08.1975 15:12:13 - [Cuba] Sevastopol has minor flooding.
30.08.1975 15:12:13 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #2836 has been lost.
30.08.1975 15:12:13 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #2836 has been lost.
+ + +
Die dritte Rakete schließlich beendete den Todeskampf des Kreuzers durch einen weiteren Treffer im Rumpf, welcher den Kreuzer in zwei Teile riss.
http://up.picr.de/30604110zv.jpg
30.08.1975 15:12:14 - Weapon: AJ.168 Martel #7965 has impacted Sevastopol.
30.08.1975 15:12:14 - 100% penetration achieved
30.08.1975 15:12:14 - [Soviet Union] Sevastopol has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 15:12:14 - [Cuba] Sevastopol has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 15:12:14 - [Soviet Union] Sevastopol is sinking!!!
30.08.1975 15:12:14 - [Cuba] Sevastopol is sinking!!!
30.08.1975 15:12:14 - Event: 'Kresta I Sunk' has been fired.
30.08.1975 15:12:14 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional light damage.
30.08.1975 15:12:14 - [Cuba] Sevastopol damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional light damage.
30.08.1975 15:12:14 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: UHF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 15:12:14 - [Cuba] Sevastopol damage report: UHF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 15:12:14 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 15:12:14 - [Cuba] Sevastopol damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 15:12:14 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional damage!
30.08.1975 15:12:14 - [Cuba] Sevastopol damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional damage!
30.08.1975 15:12:14 - [NATO] AJ.168 Martel #7964 reports BDA status change on contact: Sevastopol - Destroyed - Major Fire - Minor Flooding
30.08.1975 15:12:14 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #2833 has been lost.
30.08.1975 15:12:14 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #2833 has been lost.
+ + +
Die Treffer der restlichen drei Raketen waren reine Formsache.
http://up.picr.de/30604153vg.jpg
30.08.1975 15:12:17 - Weapon: AJ.168 Martel #7960 has impacted Sevastopol.
30.08.1975 15:12:17 - 100% penetration achieved
30.08.1975 15:12:17 - [Soviet Union] Sevastopol has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 15:12:17 - [Cuba] Sevastopol has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 15:12:17 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: UHF Radio [Secure] has suffered additional light damage.
30.08.1975 15:12:17 - [Cuba] Sevastopol damage report: UHF Radio [Secure] has suffered additional light damage.
30.08.1975 15:12:17 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional damage!
30.08.1975 15:12:17 - [Cuba] Sevastopol damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional damage!
30.08.1975 15:12:17 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #2835 has been lost.
30.08.1975 15:12:17 - [Cuba] Contact GuidedWeapon #2835 has been lost.
30.08.1975 15:12:18 - Weapon: AJ.168 Martel #7962 has impacted Sevastopol.
30.08.1975 15:12:18 - 100% penetration achieved
30.08.1975 15:12:18 - [Soviet Union] Sevastopol has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 15:12:18 - [Cuba] Sevastopol has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 15:12:18 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: HF Datalink [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 15:12:18 - [Cuba] Sevastopol damage report: HF Datalink [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 15:12:18 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional damage!
30.08.1975 15:12:18 - [Cuba] Sevastopol damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional damage!
30.08.1975 15:12:18 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: Helicopter Magazine has suffered additional damage!
30.08.1975 15:12:18 - [Cuba] Sevastopol damage report: Helicopter Magazine has suffered additional damage!
30.08.1975 15:12:18 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: Helicopter Magazine has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 15:12:18 - [Cuba] Sevastopol damage report: Helicopter Magazine has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 15:12:18 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: HF Datalink [Secure] has suffered additional damage!
30.08.1975 15:12:18 - [Cuba] Sevastopol damage report: HF Datalink [Secure] has suffered additional damage!
30.08.1975 15:12:18 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2834 has been lost.
30.08.1975 15:12:18 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2834 has been lost.
30.08.1975 15:12:19 - Weapon: AJ.168 Martel #7964 has impacted Sevastopol.
30.08.1975 15:12:19 - 100% penetration achieved
30.08.1975 15:12:19 - [Soviet Union] Sevastopol has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 15:12:19 - [Cuba] Sevastopol has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 15:12:19 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 15:12:19 - [Cuba] Sevastopol damage report: HF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 15:12:19 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: HF Datalink [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 15:12:19 - [Cuba] Sevastopol damage report: HF Datalink [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 15:12:19 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: UHF Radio [Secure] has suffered additional damage!
30.08.1975 15:12:19 - [Cuba] Sevastopol damage report: UHF Radio [Secure] has suffered additional damage!
30.08.1975 15:12:19 - [Soviet Union] Sevastopol damage report: UHF Radio [Secure] has suffered additional light damage.
30.08.1975 15:12:19 - [Cuba] Sevastopol damage report: UHF Radio [Secure] has suffered additional light damage.
30.08.1975 15:12:19 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2832 has been lost.
30.08.1975 15:12:19 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2832 has been lost.
30.08.1975 15:12:19 - [NATO] Contact Sevastopol has been lost.
+ + +
#119 NI#
Kann man mit den Raketen aufklären?
Kann ja sein, dass der Pilot eine solche TV-gelenkte Rakete hochzieht, wenn er sieht, dass der Kreuzer sinkt, dabei ein weiteres Feindschiff sieht und dann die Rakete auf dieses lenkt?
Werter Azrael,
ja prinzipiell geht das - zumindest mit einigen Raketentypen - hier aber waren die Raketen bis an die Grenze ihrer Reichweite gelangt. Zu dem deutlich weiter nördlich fahrenden Schiff hätte der Treibstoff niemals gereicht. Unentdeckte Schiffe gibt es so dicht an unseren Flottenverbänden nicht ;)
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 64° 26' 26'' Ost 03° 04' 24'' 15:12 Zulu)
Admiral Cassidi nahm die Meldung zur Versenkung des feindlichen Kreuzer stoisch zur Kenntnis. Erstens war in diesem Verband ein drittes Schiff, was wohl ein Zerstörer war, aber zweitens befand sich auch der andere aufgespürte Verband auf südlichem Kurs. Zwar nicht direkt auf die Flotte drauf zu, aber wenn dort auch ein Kreuzer mit Langstrecken Seezielflugkörper dabei war – und davon musste ausgegangen werden – dann spielte das keine große Rolle. Der Verband kam näher.
http://up.picr.de/30652830bg.jpg
+ + +
Commander Northard sah das Problem ebenfalls als Bedrohung an. Alle vier verbleibenden Schiffe waren für die Bomber der Ark Royal im Moment zu viel, wenn man weiter Sättigungsangriffe flog und die Raketen nicht besser verteilte. Allerdings waren da noch die Norweger.
In Bodø standen zwei Bomber startbereit, aber die Distanz von fast 400 Seemeilen befand sich knapp außerhalb des Gefechtsradius und ständig die Reserven anzugreifen würde irgendwann ein Problem nach sich ziehen. Sollten die feindlichen Schiffe allerdings weiter die jetzigen Kurse steuern, war es nur eine Frage der Zeit bis ein erfolgreicher Angriff sicher geflogen werden konnte.
http://up.picr.de/30652987jy.jpg
http://up.picr.de/30653002lf.jpg
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http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 64° 28' 00'' Ost 03° 10' 15'' 15:24 Zulu)
Eine Ordonanz erschien im OPs Room und übergab Admiral Cassidi ein Schriftstück. Dieser verzog das Gesicht und reichte den Zettel an Commander Northard weiter:
FROM: FIRST SEA LORD
ORDERS: 301523ZSEP75
TO: FOCAS
Side 'Neutral Shipping' is now considered HOSTILE
DISTRIBUTION: SHAPE, CNO US Navy
„Sir?“
„Ja Commander - auch wenn es nicht explizit dort steht, dürften damit die Kubaner gemeint sein.“
„Sir – wenn es zwischenzeitlich eine Kriegserklärung an oder durch Kuba gegeben hat, hätte man uns das doch mitgeteilt. Aber jetzt einfach den Befehl „Neutrale Schiffe“ als feindlich zu betrachten?“
„Politik Commander – ggf. ist das einfach eine nachträgliche Legitimierung unserer Versenkung von heute Morgen.“
„Sir – das wäre aber etwas neues, wenn die Politik einmal selbst die Verantwortung trägt und sich vor die Navy stellt Sir.“
„Ja – also sind wir darüber zufrieden, auch wenn wir es nicht verstehen Commander.“
„Aye aye Sir!“
30.08.1975 15:23:15 - Side 'Neutral Shipping' is now considered HOSTILE
„Sirs!” schrie einer der Elektronik Spezialisten an seinem Schirm, ohne weiter auf die üblichen Gepflogenheiten zu achten.
„Ja Seemann? Was versetzt Sie so in Panik?“ erwiderte Admiral Cassidi den Ruf.
„Sir – wir hatten vor einigen Minuten eine merkwürdige Anzeige. Erst sah es nach einer Feedback-Schleife oder einem Radar-Echo aus, aber jetzt haben wir die Daten nach mal genauer Aufbereitet. Wir sind gerade von einem Schnüffler überflogen worden.“
„WAS? – Commander? Kann das sein?“
„Sir – laut INTL sind keine Überflüge bekannt Sir.“
„Dann haben die Russen die Flugbahn eines ihrer Satelliten geändert. Finden Sie raus welcher dafür in Frage kommt Commander?“
„Aye Sir.“
http://up.picr.de/30653863ur.jpg
„Wer sieht den Satelliten? Wir hatten Hinweise dazu das einer da ist schon früher gegeben ;)
+ + +
http://up.picr.de/30199441dc.png
849. Squadron B Flight #3 – 30. August 1975 (Nord 66° 44' 44'' Ost 02° 31' 42'' 15:40 Zulu)
„849 Flight #3 für Noah Basis – 849 Flight #3 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #116 in Eins-Sechs-Sieben Seemeilen auf Null-Drei-Null Grad – Flight #3 Ende.“
http://up.picr.de/30654116pg.jpg
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http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 64° 42' 10'' Ost 03° 33' 50'' 16:37 Zulu)
„Admiral - hier tut sich jetzt etwas. Alle vermuteten feindlichen Schiffe halten jetzt einen Abfangkurs auf die Flotte Sir.“
„Lassen Sie mal sehen Commander?“
http://up.picr.de/30654154ou.jpg
„Häm – ja sieht so aus! Unsere Bomber?“
„Dauert noch einen Moment Admiral, aber die Schiffe sind gut überwacht Sir. Außerdem kommen diese Schiffe jetzt bald in Reichweite der Jagdbomber in Bodø.“
„Ja – das hindert aber feindliche Kreuzer nicht daran ihre Raketen zu benutzen.“
+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 64° 44' 27'' Ost 03° 39' 56'' 16:53 Zulu)
„Sir – Bodø startet seine Bomber Sir. Nominell sind die Schiffe noch außer Reichweite, ab der Kurs bringt sie jetzt schnell genug in eine Entfernung, dass die Starfighter sicher angreifen können Admiral. Es sind sechs Starfighter mit Seezielraketen am Start Sir.“
„Gut – gute Nachricht.“
http://up.picr.de/30654322ty.jpg
http://up.picr.de/30654323mv.jpg
http://up.picr.de/30654333wt.jpg
http://up.picr.de/30654336bp.jpg
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http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 64° 45' 09'' Ost 03° 43' 36'' 16:58 Zulu)
„Admiral der Satellit ist wieder da. Und wir wissen jetzt auch, dass es sich um KOSMOS 699 handeln muss. Vermutlich ein ELINT Satellit Sir.“
„Wie empfindlich sind diese Dinger Commander Northard?“
„Ich denke er hat uns Sir. Wir haben schon einiges an Kommunikation, das reicht aus Admiral.“
„Gut – Meldung an alle Einheiten – Gefechtsalarm. Dann setzten Sie sich mit Bodø in Verbindung – die sollen alle Abfangjäger in die Luft bringen, die verfügbar sind. Wann wenn nicht jetzt bringen die Russen ihren Bomber in die Luft!“
„Wird erledigt Sir – und das dürfte dann auch das Verhalten der feindlichen Schiffe erklären.“
„Vermutlich Commander – das erklärt aber nicht warum uns INTL darüber nicht informiert hat? Die müssen doch wissen, dass dieser Schnüffler seine bisherige Bahn verlassen hat?“
http://up.picr.de/30654594rm.jpg
http://up.picr.de/30654696qd.jpg
http://up.picr.de/30654713pn.jpg
Anmerkung: http://space.skyrocket.de/doc_sdat/us-p.htm
+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 64° 53' 14'' Ost 03° 52' 10'' 17:36 Zulu)
„Admiral – die Norweger erreichen gleich die feindlichen Schiffe.“
„Bislang keine Raketen von den Schiffen?“
„Nein Sir – entweder haben die keinen Kreuzer mit entsprechenden Raketen im Verband, oder der Satellit hat doch keine genügend präzisen Informationen übermitteln können Sir.“
„Nordkap?“
„Alles ruhig – bislang keine feindlichen Bomber aus dieser Richtung entdeckt Sir.“
http://up.picr.de/30654764ks.jpg
+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
333. Squadron Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 66° 31' 58'' West 00° 35' 52'' 17:40 Zulu)
Flight #2 war bereits geraume Zeit dafür abgeordnet worden die feindlichen Schiffe im Auge zu behalten. Zwar wäre man gerne näher herangeflogen, um den Feind exakt zu identifizieren, aber die Gefahr der gegnerischen Flugabwehr zum Opfer zu fallen war zu groß. Jetzt kam noch eine weitere Aufgabe hinzu: Flight #2 koordinierte den Endanflug der drei Jagdbomberrotten der 334., die kurz vor der Einsatzreichweite ihrer Raketen waren.
http://up.picr.de/30654976yw.jpg
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+ + +
Der Anflug war nicht ohne Risiko, weil die Reichweite der norwegischen Seezielraketen geringer war als die Reichweite der feindlichen Flugabwehrraketen. Allerdings hatten die Russen wie die ganze Zeit schon, kein Luftraumüberwachungsradar aktiv. Der Feind würde also mit etwas Glück den Angriff erst bemerken, wenn die Seezielraketen unterwegs waren. Sollte er sich dann auf die Raketen konzentrieren, hatten die Jagdbomber genug Zeit um zu Verschwinden.
http://up.picr.de/30655096ui.jpg
http://up.picr.de/30655109ms.jpg
http://up.picr.de/30655110ff.jpg
Zumindest die ersten Bomber kamen unbehelligt in Reichweite der Waffen. Das musste eine Reaktion – also das Einschalten der Radargeräte – erzwingen. Die vier anderen Bomber würden sich daher nicht weiter unentdeckt nähern können.
http://up.picr.de/30655159ab.jpg
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Das passierte dann auch und zudem sprangen auf den angegriffenen Schiffen die Radarstörsender an und beeinträchtigten die Feuerleitung der Jagdbomber.
http://up.picr.de/30655204yl.jpg
Die ersten Raketen verfehlten sämtlich ihr Ziel.
http://up.picr.de/30655403sf.jpg
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http://up.picr.de/30655433dz.jpg
30.08.1975 17:41:47 - [NATO] Contact: SKUNK #97 has been manually marked as hostile!
30.08.1975 17:41:57 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2947 - Detected by Gremyashchiy [Sensors: Mk1 Eyeball] at 86deg - 2,4nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 17:41:57 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2948 - Detected by Gremyashchiy [Sensors: Mk1 Eyeball] at 85deg - 2,6nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 17:41:58 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2949 - Detected by Gremyashchiy [Sensors: Head Net C [MR-310U Angara-M]] at 87deg - 3,2nm
30.08.1975 17:41:58 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2950 - Detected by Gremyashchiy [Sensors: Head Net C [MR-310U Angara-M]] at 87deg - 3,4nm
30.08.1975 17:41:58 - [Soviet Union] New contact! Designated BOGEY #2951 - Detected by Gremyashchiy [Sensors: Head Net C [MR-310U Angara-M]] at 115deg - 93,7nm
30.08.1975 17:41:58 - [Cuba] New contact! Designated BOGEY #2951 - Detected by Gremyashchiy [Sensors: Head Net C [MR-310U Angara-M]] at 115deg - 93,7nm
30.08.1975 17:41:58 - [Soviet Union] New contact! Designated BOGEY #2952 - Detected by Gremyashchiy [Sensors: Head Net C [MR-310U Angara-M]] at 115deg - 93,7nm
30.08.1975 17:41:58 - [Cuba] New contact! Designated BOGEY #2952 - Detected by Gremyashchiy [Sensors: Head Net C [MR-310U Angara-M]] at 115deg - 93,7nm
30.08.1975 17:42:00 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2952 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 17:42:00 - [Cuba] Contact: BOGEY #2952 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 17:42:00 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2951 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 17:42:00 - [Cuba] Contact: BOGEY #2951 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 17:42:00 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2940 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 17:42:00 - [Cuba] Contact: BOGEY #2940 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 17:42:02 - Weapon: AGM-12B Bullpup A #8218 missed Gremyashchiy by 24m
30.08.1975 17:42:02 - [Soviet Union] Gremyashchiy has suffered blast damage: 52,1 DPs
30.08.1975 17:42:02 - [Cuba] Gremyashchiy has suffered blast damage: 52,1 DPs
30.08.1975 17:42:02 - [Soviet Union] Gremyashchiy has major flooding.
30.08.1975 17:42:02 - [Cuba] Gremyashchiy has major flooding.
30.08.1975 17:42:02 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2947 has been lost.
30.08.1975 17:42:02 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2947 has been lost.
30.08.1975 17:42:03 - [Soviet Union] New contact! Designated BOGEY #2953 - Detected by Marshal Timoshenko [Sensors: Top Sail [MR-600 Voshkod]] at 88deg - 164,3nm
30.08.1975 17:42:03 - [Cuba] New contact! Designated BOGEY #2953 - Detected by Marshal Timoshenko [Sensors: Top Sail [MR-600 Voshkod]] at 88deg - 164,3nm
30.08.1975 17:42:03 - [Soviet Union] New contact! Designated BOGEY #2954 - Detected by Marshal Timoshenko [Sensors: Top Sail [MR-600 Voshkod]] at 88deg - 164,3nm
30.08.1975 17:42:03 - [Cuba] New contact! Designated BOGEY #2954 - Detected by Marshal Timoshenko [Sensors: Top Sail [MR-600 Voshkod]] at 88deg - 164,3nm
30.08.1975 17:42:03 - Weapon: AGM-12B Bullpup A #8219 missed Gremyashchiy by 44m
30.08.1975 17:42:03 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2948 has been lost.
30.08.1975 17:42:03 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2948 has been lost.
30.08.1975 17:42:03 - [Soviet Union] Gremyashchiy has suffered blast damage: 24,7 DPs
30.08.1975 17:42:03 - [Cuba] Gremyashchiy has suffered blast damage: 24,7 DPs
30.08.1975 17:42:05 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2954 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 17:42:05 - [Cuba] Contact: BOGEY #2954 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 17:42:05 - [Soviet Union] Contact: BOGEY #2953 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 17:42:05 - [Cuba] Contact: BOGEY #2953 has violated Exclusion Zone: Hostile Aircraft Zone and is now considered HOSTILE
30.08.1975 17:42:05 - Weapon: AGM-12B Bullpup A #8220 missed Gremyashchiy by 38m
30.08.1975 17:42:05 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2949 has been lost.
30.08.1975 17:42:05 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2949 has been lost.
30.08.1975 17:42:06 - [Soviet Union] Gremyashchiy has suffered blast damage: 32,4 DPs
30.08.1975 17:42:06 - [Cuba] Gremyashchiy has suffered blast damage: 32,4 DPs
30.08.1975 17:42:06 - Weapon: AGM-12B Bullpup A #8221 missed Gremyashchiy by 14m
30.08.1975 17:42:06 - [Soviet Union] Gremyashchiy has suffered blast damage: 70,8 DPs
30.08.1975 17:42:06 - [Cuba] Gremyashchiy has suffered blast damage: 70,8 DPs
30.08.1975 17:42:06 - [Soviet Union] Gremyashchiy has a minor fire.
30.08.1975 17:42:06 - [Cuba] Gremyashchiy has a minor fire.
30.08.1975 17:42:06 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2950 has been lost.
30.08.1975 17:42:06 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2950 has been lost.
+ + +
Auch die nächste Rotte konnte ohne Gegenwehr ihre Raketen abfeuern.
http://up.picr.de/30655588cj.jpg
http://up.picr.de/30655627rq.jpg
http://up.picr.de/30655634bm.jpg
Die Piloten der dritten Rotte entschlossen sich zu einem Zielwechsel auf das zuerst angegriffene Schiff, da ein weiterer Anflug auf das eigentliche Ziel nur unter großer Gefahr möglich war.
http://up.picr.de/30655703mv.jpg
http://up.picr.de/30655707ef.jpg
Sämtliche Raketen hatten Probleme mit der Zielfindung.
http://up.picr.de/30655720iu.jpg
http://up.picr.de/30655733nl.jpg
Immerhin ein Treffer konnte erzielt werden.
http://up.picr.de/30655750yk.jpg
30.08.1975 17:42:36 - [NATO] Contact: DDG #90 has been manually marked as hostile!
30.08.1975 17:42:46 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2955 - Detected by Ognevoy [Sensors: Mk1 Eyeball] at 67deg - 2,5nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 17:42:46 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2956 - Detected by Ognevoy [Sensors: Mk1 Eyeball] at 67deg - 2,5nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 17:42:48 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2957 - Detected by Ognevoy [Sensors: Head Net C [MR-310U Angara-M]] at 64deg - 2,9nm
30.08.1975 17:42:48 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #2958 - Detected by Ognevoy [Sensors: Head Net C [MR-310U Angara-M]] at 64deg - 2,9nm
30.08.1975 17:42:51 - Weapon: AGM-12B Bullpup A #8227 missed Ognevoy by 42m
30.08.1975 17:42:51 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2956 has been lost.
30.08.1975 17:42:51 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2956 has been lost.
30.08.1975 17:42:51 - Weapon: AGM-12B Bullpup A #8228 missed Ognevoy by 38m
30.08.1975 17:42:51 - [Soviet Union] Ognevoy has suffered blast damage: 24,7 DPs
30.08.1975 17:42:51 - [Cuba] Ognevoy has suffered blast damage: 24,7 DPs
30.08.1975 17:42:51 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2955 has been lost.
30.08.1975 17:42:51 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2955 has been lost.
30.08.1975 17:42:52 - [Soviet Union] Ognevoy has suffered blast damage: 32 DPs
30.08.1975 17:42:52 - [Cuba] Ognevoy has suffered blast damage: 32 DPs
30.08.1975 17:42:52 - [Soviet Union] Ognevoy damage report: Don Kay [Volga] has been destroyed!
30.08.1975 17:42:52 - [Cuba] Ognevoy damage report: Don Kay [Volga] has been destroyed!
30.08.1975 17:42:52 - [Soviet Union] Ognevoy damage report: HF Datalink [Secure] has been heavily damaged.
30.08.1975 17:42:52 - [Cuba] Ognevoy damage report: HF Datalink [Secure] has been heavily damaged.
30.08.1975 17:42:55 - Weapon: AGM-12B Bullpup A #8229 has impacted Ognevoy.
30.08.1975 17:42:55 - 100% penetration achieved
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy has suffered weapon damage: 265,8 DPs
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy has suffered weapon damage: 265,8 DPs
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy damage report: Bell Slam [MPR-12] has been lightly damaged.
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy damage report: Bell Slam [MPR-12] has been lightly damaged.
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy damage report: Bell Slam [MPR-12] has been destroyed!
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy damage report: Bell Slam [MPR-12] has been destroyed!
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy damage report: RBU-1000 [Smerch-3] has been heavily damaged.
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy damage report: RBU-1000 [Smerch-3] has been heavily damaged.
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy damage report: RBU-1000 [Smerch-3] has been lightly damaged.
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy damage report: RBU-1000 [Smerch-3] has been lightly damaged.
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy damage report: Peel Group [4R90 Yatagan II, TV Camera] has been destroyed!
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy damage report: Peel Group [4R90 Yatagan II, TV Camera] has been destroyed!
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy damage report: Towed Torpedo Decoy has been lightly damaged.
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy damage report: Towed Torpedo Decoy has been lightly damaged.
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy damage report: Peel Group [4R90 Yatagan II, TV Camera] has been heavily damaged.
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy damage report: Peel Group [4R90 Yatagan II, TV Camera] has been heavily damaged.
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy damage report: RBU-6000 [Smerch-2] has been lightly damaged.
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy damage report: RBU-6000 [Smerch-2] has been lightly damaged.
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy damage report: AK-726 76mm/60 Twin has been lightly damaged.
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy damage report: AK-726 76mm/60 Twin has been lightly damaged.
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy has a minor fire.
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy has a minor fire.
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy has minor flooding.
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy has minor flooding.
30.08.1975 17:42:55 - Weapon: AGM-12B Bullpup A #8230 missed Ognevoy by 34m
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy has suffered blast damage: 36,4 DPs
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy has suffered blast damage: 36,4 DPs
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy has a severe fire.
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy has a severe fire.
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2957 has been lost.
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2957 has been lost.
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2958 has been lost.
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2958 has been lost.
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy has suffered blast damage: 35,3 DPs
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy has suffered blast damage: 35,3 DPs
30.08.1975 17:42:55 - [Soviet Union] Ognevoy damage report: 2x M-3 Gas Turbines has been moderately damaged.
30.08.1975 17:42:55 - [Cuba] Ognevoy damage report: 2x M-3 Gas Turbines has been moderately damaged.
+ + +
Auch die dritte Angriffsrotte konnte ungefährdet ihre Waffen auf den Weg bringen.
http://up.picr.de/30655872ca.jpg
http://up.picr.de/30655914zi.jpg
Die Radarstörer hatten allerdings größeren Erfolg damit die elektronischen Systeme der Jagdbomber, Raketen und Aufklärer fast lahm zu legen.
http://up.picr.de/30655929fx.jpg
http://up.picr.de/30655932fv.jpg
Weshalb die anfliegenden SAMs erst auf Sicht entdeckt wurden.
http://up.picr.de/30655992bs.jpg
Verzweifelt versuchten beide Piloten ihre Jets herumzuziehen und Höhe zu gewinnen.
http://up.picr.de/30656019zk.jpg
Aber die Rakete ging perfekt ins Ziel und Flight #9 explodierte vor den Augen seines Kameraden.
http://up.picr.de/30656023ye.jpg
30.08.1975 17:43:01 - [NATO] New contact! Designated SAM #118 - Detected by 334 Sqn #9 (F-104G Starfighter [CF-104C]) [Sensors: Mk1 Eyeball] at 250deg - 0,5nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 17:43:01 - Weapon: SA-N-1b Goa [M-1M/P Volna-M/P, 4K91 / V-601] #8231 is attacking 334 Sqn #9 (F-104G Starfighter [CF-104C]) with a base PH of 40%. PH adjusted for actual target speed (504 kts): 35%. 334 Sqn #9 has nominal agility: 3, adjusted for altitude: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,17 - Agility adjusted to 2,7. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -27%. Final PH: 8%. Result: 3 - HIT
30.08.1975 17:43:01 - [NATO] Contact SAM #118 has been lost.
30.08.1975 17:43:01 - [NATO] 334 Sqn #9 (F-104G Starfighter [CF-104C]) has been destroyed!
30.08.1975 17:43:01 - [Soviet Union] Contact BOGEY #2937 has been lost.
30.08.1975 17:43:01 - [Cuba] Contact BOGEY #2937 has been lost.
30.08.1975 17:43:01 - [Soviet Union] Weapon: SA-N-1b Goa [M-1M/P Volna-M/P, 4K91 / V-601] #8235 had its target destroyed...
+ + +
Noch während der überlebende Pilot zusah, wie mindestens eine Rakete einen feindlichen Zerstörer traf…
http://up.picr.de/30656063gv.jpg
…konnte er im Augenwinkel sehen, wie eine bislang unentdeckte SAM unter ihm vorbei schoss…
http://up.picr.de/30656108sn.jpg
…und ins Leere jagte.
http://up.picr.de/30656119xp.jpg
http://up.picr.de/30656124qo.jpg
Die Piloten der südlichen Rotte wähnten sich bereits in Sicherheit, als hinter Ihnen ebenfalls ein Raketenschweif auftauchte.
http://up.picr.de/30656149ep.jpg
http://up.picr.de/30656154ey.jpg
Der zugehörigen Rakete aber vor Erreichen der beiden Starfighter der Treibstoff ausging.
http://up.picr.de/30656175bn.jpg
30.08.1975 17:43:04 - Weapon: AGM-12B Bullpup A #8233 has impacted Gremyashchiy.
30.08.1975 17:43:04 - 91% penetration achieved
30.08.1975 17:43:04 - [Soviet Union] Gremyashchiy has suffered weapon damage: 245,5 DPs
30.08.1975 17:43:04 - [Cuba] Gremyashchiy has suffered weapon damage: 245,5 DPs
30.08.1975 17:43:04 - [Soviet Union] Gremyashchiy damage report: Watch Dog B has been destroyed!
30.08.1975 17:43:04 - [Cuba] Gremyashchiy damage report: Watch Dog B [Bizan] has been destroyed!
30.08.1975 17:43:04 - [Soviet Union] Gremyashchiy damage report: 57mm/81 ZIF-75 Quad DP has been destroyed!
30.08.1975 17:43:04 - [Cuba] Gremyashchiy damage report: 57mm/81 ZIF-75 Quad DP has been destroyed!
30.08.1975 17:43:04 - [Soviet Union] Gremyashchiy damage report: Top Hat B [Krab-12] has been destroyed!
30.08.1975 17:43:04 - [Cuba] Gremyashchiy damage report: Top Hat B [Krab-12] has been destroyed!
30.08.1975 17:43:04 - [Soviet Union] Gremyashchiy damage report: Top Hat A [Krab-11] has been moderately damaged.
30.08.1975 17:43:04 - [Cuba] Gremyashchiy damage report: Top Hat A [Krab-11] has been moderately damaged.
30.08.1975 17:43:04 - [B][Soviet Union] Gremyashchiy has a severe fire.
30.08.1975 17:43:04 - [Cuba] Gremyashchiy has a severe fire.
30.08.1975 17:43:04 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2960 has been lost.
30.08.1975 17:43:04 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2960 has been lost.
30.08.1975 17:43:04 - Weapon: AGM-12B Bullpup A #8234 missed Gremyashchiy by 24m
30.08.1975 17:43:04 - [Soviet Union] Gremyashchiy has suffered blast damage: 52,1 DPs
30.08.1975 17:43:04 - [Cuba] Gremyashchiy has suffered blast damage: 52,1 DPs
30.08.1975 17:43:04 - [Soviet Union] Gremyashchiy damage report: Don Kay [Volga] has been heavily damaged.
30.08.1975 17:43:04 - [Cuba] Gremyashchiy damage report: Don Kay [Volga] has been heavily damaged.
30.08.1975 17:43:04 - [Soviet Union] Gremyashchiy damage report: Bull Nose [MG-332 Titan-2] has been moderately damaged.
30.08.1975 17:43:04 - [Cuba] Gremyashchiy damage report: Bull Nose [MG-332 Titan-2] has been moderately damaged.
30.08.1975 17:43:04 - [Soviet Union] Gremyashchiy damage report: Drum Tilt [MR-104 Rys] has been heavily damaged.
30.08.1975 17:43:04 - [Cuba] Gremyashchiy damage report: Drum Tilt [MR-104 Rys] has been heavily damaged.
30.08.1975 17:43:04 - [Soviet Union] Gremyashchiy damage report: 533mm Quint TT has been lightly damaged.
30.08.1975 17:43:04 - [Cuba] Gremyashchiy damage report: 533mm Quint TT has been lightly damaged.
30.08.1975 17:43:04 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2959 has been lost.
30.08.1975 17:43:04 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2959 has been lost.
30.08.1975 17:43:06 - [NATO] New contact! Designated MISSILE #119 - Detected by 334 Sqn #10 (F-104G Starfighter [CF-104C]) [Sensors: Mk1 Eyeball] at 74deg - 0,2nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 17:43:06 - [Soviet Union] Weapon: SA-N-1b Goa [M-1M/P Volna-M/P, 4K91 / V-601] #8235 is running blind for more than 5 sec... self-destructing.
30.08.1975 17:43:06 - [NATO] Contact MISSILE #119 has been lost.
30.08.1975 17:43:07 - [NATO] New contact! Designated SAM #120 - Detected by 334 Sqn #7 (F-104G Starfighter [CF-104C]) [Sensors: Mk1 Eyeball] at 232deg - 1,2nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 17:43:07 - Weapon: AGM-12B Bullpup A #8238 missed Gremyashchiy by 41m
30.08.1975 17:43:07 - Weapon: AGM-12B Bullpup A #8239 missed Gremyashchiy by 10m
30.08.1975 17:43:07 - [Soviet Union] Gremyashchiy has suffered blast damage: 78,5 DPs
30.08.1975 17:43:07 - [Cuba] Gremyashchiy has suffered blast damage: 78,5 DPs
30.08.1975 17:43:07 - [Soviet Union] Gremyashchiy damage report: 57mm/81 ZIF-75 Quad DP has suffered additional light damage.
30.08.1975 17:43:07 - [Cuba] Gremyashchiy damage report: 57mm/81 ZIF-75 Quad DP has suffered additional light damage.
30.08.1975 17:43:07 - [Soviet Union] Gremyashchiy damage report: Top Hat B [Krab-12] has been lightly damaged.
30.08.1975 17:43:07 - [Cuba] Gremyashchiy damage report: Top Hat B [Krab-12] has been lightly damaged.
30.08.1975 17:43:07 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2961 has been lost.
30.08.1975 17:43:07 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2961 has been lost.
30.08.1975 17:43:07 - [Soviet Union] Contact VAMPIRE #2962 has been lost.
30.08.1975 17:43:07 - [Cuba] Contact VAMPIRE #2962 has been lost.
30.08.1975 17:43:07 - [Soviet Union] Gremyashchiy has suffered blast damage: 26 DPs
30.08.1975 17:43:07 - [Cuba] Gremyashchiy has suffered blast damage: 26 DPs
30.08.1975 17:43:07 - [Soviet Union] Gremyashchiy damage report: Top Hat A [Krab-11] has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 17:43:07 - [Cuba] Gremyashchiy damage report: Top Hat A [Krab-11] has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 17:43:10 - [NATO] 334 Sqn #10 (F-104G Starfighter [CF-104C]) is dropping SKUNK #97 from its target list (Reason: The target is not auto-targeted, and no outstanding weapons or assignments against it exist).
30.08.1975 17:43:10 - Weapon: SA-N-1b Goa [M-1M/P Volna-M/P, 4K91 / V-601] #8232 is attacking 334 Sqn #7 (F-104G Starfighter [CF-104C]) with a base PH of 40%. PH adjusted for distance: 32%. PH adjusted for actual target speed (501 kts): 27%. 334 Sqn #7 has nominal agility: 3, adjusted for altitude: 2,8. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 2,8. Aircraft has a weight fraction of 0,17 - Agility adjusted to 2,52. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 2,1. Final agility modifier: -21%. Final PH: 6%. Result: 71 - MISS
30.08.1975 17:43:10 - [NATO] Contact SAM #120 has been lost.
30.08.1975 17:43:10 - [NATO] Flight 8163 has no units left; dissolving...
30.08.1975 17:43:10 - [NATO] 334 Sqn #10 (F-104G Starfighter [CF-104C]) Is returning to base (Bodo Air Base)
+ + +
http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 64° 53' 39'' Ost 03° 54' 55'' 17:43 Zulu)
„Damit können wir nicht zufrieden sein Commander. Einen Bomber verloren und die gegnerischen Schiffe zwar getroffen aber nicht versenkt. Und über die schwere der Schäden beim Gegner wissen wir auch nichts.“
„Sir die Aufklärer melden, dass beide Schiffe zunehmend an Fahrt verlieren Sir.“
„Gut – das deutet zumindest darauf hin, dass die Schäden von Relevanz sind. Ob die Schiffe aber außer Gefecht sind ist damit nicht zu klären.“
„Nein Sir – dafür müssten wir einen Jäger im Tiefflug Überflüge machen lassen Sir.“
„Das lassen wir besser bleiben. Auch wenn wir bislang viel Glück hatten, so nehmen unsere Verluste beim fliegenden Material doch spürbar zu Commander.“
„Ja Sir – dann können wir nur warten bis unsere Bomber startklar sind und Nachlegen.“
„Ja – zumindest ist der Feind etwas ausgebremst und von anfliegenden Seezielraketen ist bislang nichts zu entdecken. Der Feind müsste jetzt feuern, wenn er eine Schusslösung hätte. Anderenfalls ist ihm klar, dass er den nächsten Angriff wohl nicht mit so viel Glück überleben wird. Wenn er seine Raketen benutzen will, dann jetzt!“
http://up.picr.de/30656317rx.jpg
„Wie man es nimmt Sir – unsere Bomber benötigen noch einige Stunden.“
http://up.picr.de/30656352bl.jpg
„Ja Commander – das wissen Sie – aber er nicht.“
„Auch wieder Richtig Admiral – aber es gibt ihm die Zeit die er benötigt. Bis wir wieder starten können ist dieser verdammte Satellit wieder über uns. Wenn er bislang keine bauchbaren Zielkoordinaten geliefert hat, dann eben beim nächsten Überflug Sir.“
„Das wäre möglich Commander – aber bislang fehlt mir die Reaktion der Bomber von unseren Freunden. Wir müssen doch eher mit Langstreckenbombern rechnen, wenn der Feind uns Aufgeklärt hat, anstatt mit diesen wenigen Schiffen.“
„Wenn dieser Krieg nicht so merkwürdig wäre – ja Sir.“
...
„Und Sir – zwei Bomber haben die Norweger noch – die in diesen Minuten starten Sir.“
„Gut!“
+ + +
http://up.picr.de/23701018bu.png
Dragon Flight #4 (VP-26) – 30. August 1975 (Nord 65° 43' 43'' West 01° 29' 02'' 17:46 Zulu)
„Dragon Flight #4 für Noah Basis – Dragon Flight #4 für Noah Basis – Noah Basis – Kontakt #90 ist vom Radar verschwunden – wir vermuten, dass das Ziel gesunken ist – Dragon Flight #4 Ende.“
http://up.picr.de/30656558if.jpg
30.08.1975 17:46:21 - [Soviet Union] WARNING: Ognevoy is risking uncontrollable fires!
30.08.1975 17:46:21 - [Cuba] WARNING: Ognevoy is risking uncontrollable fires!
30.08.1975 17:46:21 - [Soviet Union] Ognevoy has sealed all leaks.
30.08.1975 17:46:21 - [Cuba] Ognevoy has sealed all leaks.
30.08.1975 17:46:22 - [Soviet Union] Ognevoy has fires raging out of control and is disintegrating!!!
30.08.1975 17:46:22 - [Cuba] Ognevoy has fires raging out of control and is disintegrating!!!
30.08.1975 17:46:22 - [Soviet Union] Ognevoy is sinking!!!
30.08.1975 17:46:22 - [Cuba] Ognevoy is sinking!!!
30.08.1975 17:46:22 - Event: 'Kashin Sunk' has been fired.
30.08.1975 17:46:22 - [Soviet Union] KLUG-2 has no units left; dissolving...
+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
333. Squadron Flight #1 – 30. August 1975 (Nord 66° 36' 53'' West 01° 14' 40'' 18:06 Zulu)
Major Halvor Jørgensen griff hoch erfreut zum Mikrofontaster:
„Noah Basis für 333. Squadron Flight #1 – Kontakt #97 ist vom Radar verschwunden – wir vermuten, dass das Ziel gesunken ist – Flight #1 Ende.“
Wenigstens war der Auftrag somit letztlich ein Erfolg, auch wenn er einem Kameraden der 334. das Leben gekostet hatte. Für die beiden im Anflug befindlichen Jagdbomber-Piloten konnte der Erfolg nur ein Ansporn sein.
http://up.picr.de/30656690jf.jpg
30.08.1975 18:06:11 - [Soviet Union] Gremyashchiy is sinking!!!
30.08.1975 18:06:11 - [Cuba] Gremyashchiy is sinking!!!
30.08.1975 18:06:11 - Event: 'Kanin Sunk' has been fired.
+ + +
#120 NI#
Na immerhin habt ihr die beiden Schiffe erwischt, von wievielen sowjetischen Schiffen wisst ihr noch? auf dem, glaube vorletztem, Screenshot, kann ich drei gelbe Schiffssymbole erkennen?
Werter Azrael,
derzeit sind noch zwei feindliche Schiffe bekannt. Gelb sind sehr viele Kontakte - das bedeutet ja nur "Unbekannt". Aber nur zwei davon - die bei dem zuletzt gesunkenen Zerstörer sind vom Verhalten her Kriegsschiffe - und somit feindlich! Insofern hatte der Gegner außer den einzeln fahrenden Trawlern bislang zwei Kampfgruppen mit jeweils drei Schiffen in diesem Gebiet. Da Wir mittlerweile eine recht Lückenlose Überwachung um die Flotte sicherstellen können, glauben Wir auch nicht auf weitere Überwasserstreitkräfte zu treffen. Das noch einige U-Boote in der Gegend sind wissen Wir aus alten SOSUS-Meldungen - auch wenn aktuell keine Ortung vorliegt - das ist ein Problem.
Das die Russen nicht so wehrlos sind, macht die ganze Sache erst richtig herausfordernd. Der Kniff mit der Satelliten-Umleitung ist ein ziemliches Ärgernis, den wird man nicht mehr los; offenbar waren die Verluste der Tupolev-Aufklärer (Bear) doch nicht so akzeptabel und die KI hat angemessen reagiert.
Bisher sehr spannend und anschaulich, bitte weiter so. :top:
Habt Dank werter Taurus,
Das Verlegen der Satelliten-Bahn ist ein reines Story Element - im Spiel geht das unseres Wissens nicht. Wir haben damit lediglich einen anderen sehr hässlichen Umstand Story-technisch eingefangen. Als Uns der Satellit überflogen hat, hat die KI (vermutlich wegen der gesetzten ROE) das Radar aller Einheiten der Trägerkampfgruppe aktiviert obwohl eigentlich global EMCON aktiv ist für Schiffe. Nun ist ja nichts dämlicher, als beim Überflug eines ELINT-Satelliten sein Radar anzuschalten. Die Konsequenzen dessen dürft ihr bald bewundern! Schlimmer noch, Wir haben es nicht mal sofort bemerkt, dass die Flotte plötzlich ein energetisches Emissions-Feuerwerk 1. Klasse gezündet hat.
Spieltechnisch sieht man das nur, wenn man eine Einheit aktiv hat. Nun haben wir aber nicht ständig den Trägerverband angeklickt. Als wir das getan haben, ist es sofort aufgefallen, da war an dem Malheur aber nichts mehr zu ändern. Das alte Harpoon hat bei solchen Gelegenheiten gefragt, ob es das Radar einschalten soll - wäre schön wenn Command das vor KI Aktionen auch machen würde - zumindest bei Sensoren, die dann EMCON übersteuern. SAMs darf die KI natürlich immer nach eigenem Ermessen Abfeuern :rolleyes: - Aber auch das Verhalten der Flugabwehr konnte man bei Harpoon (sehr einfach) in gewissen Grenzen konfigurieren - also Feuerrate, Entfernung usw. - Bei Command ist das eine Wissenschaft!
Nein die KI hat hier dumm reagiert - es ist aber gar nicht so einfach die ROE - welche die KI dann benutzt - vernünftig einzustellen. Wir haben es schon mal erwähnt - Wir wünschen Uns für die eigene Seite einen Schalter "KI komplett aus" - zumindest solange die KI solche Aktionen bringt oder zehn Abfangjäger auf dasselbe Ziel schickt und dadurch gigantische Löcher in die Luftabwehr reißt...
Das folgende sind die Default Doctrine und Rules of Engagement (ROE) Einstellungen das aktuellen Szenarios:
Zum Verhängnis wurde Uns hier im Bild der Punkt unter Emission Control (EMCON), der da besagt:
"Ignore EMCON while under attack" = Yes
Das ist ja grundsätzlich auch vernünftig und deshalb von Uns auch beibehalten worden. Dummerweise scheint der exakte Überflug eines Satelliten diesen Punkt zu triggern :doh: - Was ein passiver Satellit so an Angriffskapazität hat wissen Wir nicht? Scheinbar genug, damit die KI die ganze Flotte enttarnt...
http://up.picr.de/30674716jh.jpg
+ + +
EMCON lässt sich noch feiner Einstellen...
http://up.picr.de/30674719gc.jpg
+ + +
Aber der Hammer ist das hier - man kann für jeden einzelnen Waffentyp vorgeben was Sache ist - und wenn man will - für jedes eigene Schiff, Flugzeug, etc. einzeln und unterteilt nach Zielen... - das ist so geil wie aufwendig!
http://up.picr.de/30674721es.jpg
+ + +
Und letztlich noch ein paar weitere Standards je nach Treibstoff, Schäden und Munitionsvorrat...
http://up.picr.de/30674724ml.jpg
+ + + + + +
Ob ein Schnüffler kommt, kann man übrigens anzeigen lassen:
http://up.picr.de/30674985vf.jpg
Habt Dank werter Taurus,
Das Verlegen der Satelliten-Bahn ist ein reines Story Element - im Spiel geht das unseres Wissens nicht. Wir haben damit lediglich einen anderen sehr hässlichen Umstand Story-technisch eingefangen. Als Uns der Satellit überflogen hat, hat die KI (vermutlich wegen der gesetzten ROE) das Radar aller Einheiten der Trägerkampfgruppe aktiviert obwohl eigentlich global EMCON aktiv ist für Schiffe. Nun ist ja nichts dämlicher, als beim Überflug eines ELINT-Satelliten sein Radar anzuschalten. Die Konsequenzen dessen dürft ihr bald bewundern! Schlimmer noch, Wir haben es nicht mal sofort bemerkt, dass die Flotte plötzlich ein energetisches Emissions-Feuerwerk 1. Klasse gezündet hat.
Spieltechnisch sieht man das nur, wenn man eine Einheit aktiv hat. Nun haben wir aber nicht ständig den Trägerverband angeklickt. Als wir das getan haben, ist es sofort aufgefallen, da war an dem Malheur aber nichts mehr zu ändern. Das alte Harpoon hat bei solchen Gelegenheiten gefragt, ob es das Radar einschalten soll - wäre schön wenn Command das vor KI Aktionen auch machen würde - zumindest bei Sensoren, die dann EMCON übersteuern. SAMs darf die KI natürlich immer nach eigenem Ermessen Abfeuern :rolleyes: - Aber auch das Verhalten der Flugabwehr konnte man bei Harpoon (sehr einfach) in gewissen Grenzen konfigurieren - also Feuerrate, Entfernung usw. - Bei Command ist das eine Wissenschaft!
Nein die KI hat hier dumm reagiert - es ist aber gar nicht so einfach die ROE - welche die KI dann benutzt - vernünftig einzustellen. Wir haben es schon mal erwähnt - Wir wünschen Uns für die eigene Seite einen Schalter "KI komplett aus" - zumindest solange die KI solche Aktionen bringt oder zehn Abfangjäger auf dasselbe Ziel schickt und dadurch gigantische Löcher in die Luftabwehr reißt...
Na wenn sich das so verhält, nehmen wir das meiste zurück ;)
Aber hätte ein Spionagesatellit nicht ohnehin zumindest "etwas" bemerkt, auch ohne aktives Dazutun des Verbandes?
Zumindest erhöht es den Schwierigkeitsgrad von jetzt auf gleich erheblich, die Angelegenheit scheint aber auch so schon anspruchsvoll genug zu sein. Bei soviel Mikromanagement bleibt es wohl kaum aus, mal was zu übersehen, was einem im unpassendsten Moment auf die Füsse fällt.
Werter Taurus,
Aber hätte ein Spionagesatellit nicht ohnehin zumindest "etwas" bemerkt, auch ohne aktives Dazutun des Verbandes?
Das ist ein passiver Schnüffler - das heißt er lauscht nach Emissionen. Keine Emissionen, keine "Bemerkungen". Die Flieger haben alle ihre Radargeräte aktiv. Das sieht der Schnüffler, die Schiffe nicht. In RL wäre jedem Gegner klar, was von den Fliegern zu halten ist und wo der Feind steht, im Spiel ist das der KI nicht klar.
Die KI ist gemäß dem Szenario Designer darauf angewiesen bestimmte Einheiten anzugreifen. Werden diese nicht identifiziert, findet auch kein Angriff statt. Es reicht also nicht wenn der Schnüffler sieht: "Da ist ein Schiff". Er muss sehen - "da ist ein Truppentransporter oder Flugzeugträger". Mit aktivem Radar sieht er das! Wenn ein bestimmtes Schiff ein spezielles Radargerät - oder anderweitiges Strahlung verursachendes Gerät hat, dass für ein bestimmtes Schiff eindeutig ist, weiß die KI was los ist.
Das ist leider passiert!
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
Rotte 8247 334. Skvadron – 30. August 1975 (Nord 66° 13' 31'' West 00° 34' 40'' 18:30 Zulu)
Die 334. Skvadron konnte bislang unerwartete Erfolge vorweisen und so würden die letzten beiden im Anflug befindlichen Bomber das Vernichtungswerk fortführen und der Royal Navy aus der Patsche helfen. Rotte 8247 war im Endanflug und nur noch gut 10 Seemeilen von dem Punkt entfernt, wo die Seezielraketen abgefeuert werden konnten. Es lief gut…
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+ + +
Beide Piloten allokierten ihre Waffen und waren in Gedanken bereits wieder auf dem Rückweg. Für den späteren Abend stand auf dem Stützpunkt nicht nur eine Unterrichtung über die Folgen der Atomexplosion an, sondern auch ein Gedenkgottesdienst zusammen mit der Zivilbevölkerung. Keiner auf dem Stützpunkt wollte sich das entgehen lassen und der Stützpunktkommandeur hatte jedem der nicht zwingend gebraucht wurde dafür zwei Stunden Sonderurlaub gewährt. Die Norweger abseits der großen Hauptstadt waren ein eingeschworenes Völkchen und durch das raue Leben an und mit dem Nordmeer eine große Familie. Die meisten kannten sich und nicht wenige waren zumindest über drei Ecken verwandt. Was nicht verwunderte, wenn die meisten Einwohner seit Lebens in einem eng begrenzten Umfeld anzutreffen waren und nur zu wichtigen Angelegenheiten den Weg nach Oslo auf sich nahmen. Sowohl militärisches Personal, wie auch Zivilangestellte der Luftwaffenbasis hatten Angehörige verloren und welche Probleme akut und in den nächsten Jahrzehnten bevorstanden konnte nur gemutmaßt werden. Das Zusammengehörigkeitsgefühl war groß, weshalb die Wut und die Trauer ein Ventil benötigten. Alle hofften, dass der Gedenkgottesdienst genau diesen Zweck erfüllen würde.
„Rifles sind unterwegs…“
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Mit einem Schlag und viel früher als erwartet bemerkte der Feind den Angriff und bombardierte alle Luftziele in der Nähe mit seinen Feuerleitradaren.
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Die beiden F-104 drehten ab und begannen den Steigflug um wieder auf eine Treibstoff sparende Flughöhe zu gelangen.
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Gerade als sie eine dichte Wolkenformation durchquerten nahm das Unglück seinen Lauf. Jeglicher Sicht beraubt, kam die Raketenwarnung von einem Seeaufklärer von VP-26. Ohne aber Sichtverbindung zu haben, wusste keiner der Piloten wann und wohin er Ausweichen sollte.
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Hochziehen und Nachbrenner war immer sinnvoll wenn eine SAM vom Boden aus abgefeuert wurde. Wilde Ausweichbewegungen kamen dagegen nicht in Frage, zu groß war die Gefahr mit dem jeweils anderen Starfighter zu kollidieren.
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Das der Störsender des feindlichen Kriegsschiffes mit Erfolg das Radar der Seezielraketen störte geriet zur Nebensächlichkeit. Die SAMs zielten auf die Jagdbomber und nicht die Raketen.
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Endlich durchstießen die Jets die Wolkendecke nur um unter sich nicht weniger als drei Raketen auf sich zu jagen zu sehen, die auch bereits die Wolken hinter sich gelassen hatten.
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Und es wurden mehr SAMs…
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Ein helles Blitzen unter den Wolken lies zumindest vermuten, dass eine der Seezielraketen ins Ziel gefunden hatte.
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Leider hatte der Treffer das feindliche Feuerleitradar nicht beeinträchtigt oder gar außer Gefecht gesetzt. Unbeirrt hielten vier Flugabwehrraketen auf die Starfighter drauf zu, die endlich manövrieren konnten.
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 65° 02' 51'' Ost 04° 12' 10'' 18:32 Zulu)
Was auch immer bald passieren mochte, die Probleme waren Hausgemacht. Hätte man früher von dem Satelliten gewusst, hätte man zu diesen Zeiten strikte Funkstille gewahrt. So aber ging man davon aus, dass die Anwesenheit der Ark Royal kein Geheimnis mehr war. Zumindest war man sicher, dass die Amphibischen Verbände noch nicht enttarnt worden waren. Der nächste Überflug stand kurz bevor, und an alle Einheiten erging striktes Kommunikationsverbot.
Kosmos 699 würde die Truppentransporter fast perfekt überfliegen:
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Rotte 8247 334. Skvadron – 30. August 1975 (Nord 66° 07' 52'' West 00° 54' 28'' 18:32 Zulu)
Alles Manövrieren half nichts, vier Raketen waren einfach zu viel. Flight #13 konnte der ersten Rakete Ausweichen nur um mitansehen zu müssen, wie Flight #14 in einem Knallroten Feuerball verschwand und anschließend brennend zu Boden stürzte. Ein Fallschirm war nicht auszumachen gewesen.
Die letzten zwei Raketen näherten sich.
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30.08.1975 18:32:17 - Weapon: SA-N-3a Goblet [4K60] #8258 is attacking 334 Sqn #13 (F-104G Starfighter [CF-104C]) with a base PH of 50%. PH adjusted for actual target speed (625 kts): 45%. 334 Sqn #13 has nominal agility: 3, adjusted for altitude: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,17 - Agility adjusted to 2,7. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -27%. Final PH: 18%. Result: 65 - MISS
30.08.1975 18:32:17 - [NATO] Contact SAM #123 has been lost.
30.08.1975 18:32:19 - Weapon: SA-N-3a Goblet [4K60] #8261 is attacking 334 Sqn #14 (F-104G Starfighter [CF-104C]) with a base PH of 50%. PH adjusted for actual target speed (479 kts): 45%. 334 Sqn #14 has nominal agility: 3, adjusted for altitude: 3. Agility adjusted for proficiency (Veteran): 3. Aircraft has a weight fraction of 0,17 - Agility adjusted to 2,7. High-deflection impact (no effect on agility). Final agility modifier: -27%. Final PH: 18%. Result: 11 - HIT
30.08.1975 18:32:19 - [NATO] Contact SAM #122 has been lost.
30.08.1975 18:32:19 - [NATO] 334 Sqn #14 (F-104G Starfighter [CF-104C]) has been destroyed!
30.08.1975 18:32:19 - [Soviet Union] Contact Fighter #2972 has been lost.
30.08.1975 18:32:19 - [Cuba] Contact Fighter #2972 has been lost.
30.08.1975 18:32:19 - [Soviet Union] Weapon: SA-N-3a Goblet [4K60] #8263 had its target destroyed...
Diese aber schossen nach einem heftigen Ausweichmanöver vorbei und verschwanden irgendwo im Himmel.
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Nach heftigem Stoßatmen kam der Pilot zur Ruhe. Auf dem Trauergottesdienst würde eine weitere Kerze von Nöten sein.
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Der TACCO von VP-26 meldete eine Reduktion der Geschwindigkeit des Zielschiffes, dass anhand seiner Radarsignatur nunmehr als Kreuzer der Kresta II-Klasse angesprochen wurde.
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Bild 135: Kreuzer Projekt 1134A (Berkut A) – NATO-Code: Kresta-II-Klasse
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:AdmiralYumashev1982.jpg
In Bodø nahm man den nächsten Verlust mit Bestürzung auf. Niemand sprach es aus, aber alle blickten auf die Einsatzbereitschaftsanzeige – erst in sechs Stunden waren die nächsten Bomber startklar.
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USS Guadalcanal (LPH-7) – 30. August 1975 (Nord 63° 57' 08'' Ost 04° 31' 04'' 18:34 Zulu)
Captain Samuel Richard Chessman stand wieder auf der Außenplattform seiner Kommandobrücke. Der heftige Regen hatte nicht nachgelassen, aber die Wolken schienen trotzdem weniger dicht zu sein. Vielleicht war das aber auch nur Einbildung, denn der heranrasende Satellit Kosmos 699 war nicht darauf angewiesen, dass er freie Sicht hatte. Er war ein passiver ELINT Satellit der unbeirrt seine Bahn abflog und jeden Fetzen elektromagnetischer Strahlung in sich aufsog, die ihm in die Quere kam. Sämtliche technischen Geräte der Task Unit waren gesichert und jeder der jetzt auf die Idee kam ein „Leuchtfeuer“ anzuzünden würde vom Captain persönlich Kielgeholt werden, was auf der Guadalcanal keiner Freude gleich kam.
Gleich war der Schnüffler über der Flotte!
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Der erste Offizier trat zur Chessman heran: „Jetzt! – nördlich von uns Sir.“
„Drecksteil – wenn die Ark Royal wirklich schon beim letzten Überflug enttarnt worden wäre, dann müsste aber schon längst etwas passiert sein!“
„Stimmt Captain – aber auch jetzt sind hier so viele Flugzeuge in der Luft, die Russen brauchen doch gar nicht mehr Informationen. Wenn die Zwei und Zwei zusammenzählen, brauchen die Russen die ganze Gegend doch einfach nur auf Verdacht mit Raketen zupflastern. Ein, Zwei Zufallstreffer würden doch ausreichen um uns den Tag zu versauen und dafür haben die Russen doch wirklich genug Bomber.“
„Haben sie – ja! – Eben das bereitet mir Sorgen. Bislang lief einfach alles viel zu glatt.“
„Verstehe Sir – dann bestelle ich der Putzfrau einen Gruß, dass heute nicht mehr gewachst werden soll?“
Captain Chessman grinste: „Gute Idee – machen Sie das!“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 65° 04' 40'' Ost 04° 15' 26'' 18:42 Zulu)
„Der Schnüffler ist weitergezogen Admiral.“
„Ja bis zum nächsten Überflug Commander. – Kresta II?“
„Keine Gefahr Admiral – Die Reichweite der Seezielraketen dieses Kreuzers beträgt kaum 25 Seemeilen Sir.“
„Wenigstens etwas – bis der auf Gefechtsreichweite heran ist, haben ihre Bomber ihn wohl versenkt?“
„Ja Sir – und wenn nicht wir dann die Norweger.“
„Ja Sie haben Recht Commander – die Norweger schlagen sich alles in allem sehr achtbar. Tapfere Piloten – trotz der Kernwaffe keine Spur von Resignation.“
„Tapferes Volk Sir! Und ich denke die Kernwaffe hat den Mut zum Kampf nur noch gestärkt Admiral.“
...
„Allerdings kommen aus Oslo keine guten Nachrichten Sir. Eine aufgebrachte Menschenmenge demonstriert vor der Residenz des sowjetischen Gesandten. Die Stimmung ist gereizt und droht zu kippen.“
„Ja wir brauchen hier dringend einen Erfolg Commander. Wenn wir die Russen aufhalten, könnte das die Gemüter etwas abkühlen.“
„Sir?“
„Sehen Sie zu, dass die letzten beiden russischen Schiffe versenkt werden und dann sehen Sie zu, dass diese Botschaft ihren Weg auf die Fernsehgeräte der Welt findet: ‚Sowjet Marine im Nordmeer vernichtend geschlagen‘ – Wofür haben wir denn diesen BBC Helden in unserer Nähe!“
„Geht klar Sir – das wird sich einrichten lassen – allerdings müssen wir das Material wohl von hier aus senden?“
„Ja – warten Sie eine Lücke ab Commander und dann los.“
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849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 67° 09' 07'' Ost 10° 59' 22'' 18:54 Zulu)
„849 Flight #2 für Noah Basis – 849 Flight #2 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #125 in Eins-Sechs-Sieben Seemeilen auf Null-Drei-Drei Grad – Flight #2 Ende.“
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333. Squadron Flight #3 – 30. August 1975 (Nord 65° 58' 18'' Ost 07° 49' 03'' 18:58 Zulu)
Das konnte kein Zufall sein! Wie schon vor zwölf Tagen machte es sich TACCO Oberstløytnant Aulie Rygg gerade gemütlich als er im Augenwinkel eine Bewegung sah. Er drehte seinen Kopf zu seinen beiden Akustik-Spezialisten und fragte was los ist – die Antwort wusste er bereits – ihm kam die gleiche Antwort entgegen wie beim letzten Mal, als er es sich gemütlich machte – vor zwölf Tagen:
„Sir – sagen Sie dem Piloten er soll umdrehen und auf Gefechtshöhe runter gehen. Der russische Raketenjockey ist fast direkt unter uns Sir.“
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Gut – ob es der wirklich der Raketenjockey war, war eine Mutmaßung. Allerdings lag es nahe, denn hier in der Nähe wurden vor Stunden die Raketen abgeschossen, welche bei Bodø die Pforte zur Hölle geöffnet hatten…
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 65° 07' 35'' Ost 04° 20' 48'' 18:58 Zulu)
„Admiral – so wie es aussieht haben die Norweger das Schwein – Sir!“
„Nana Commander - der russische Skipper befolgte sicher nur seine Befehle. Natürlich ist seine Tat mit das Menschenverachtendste was man tun kann, aber Sie wissen doch wie es im russischen Militär läuft. Selbst denken tut von den Untergebenen und niedrigen Offiziersrängen Niemand und die mildeste Strafe für Befehlsverweigerung ist ein sibirisches Arbeitslager.“
„Sir…“
„Ich weiß Commander – es ist nicht an uns über diese Tat zu richten. Das müssen wir anderen überlassen. Gut – irgendwie entbehrt das nicht einer gewissen Ironie – denn der Henker sind wir trotzdem! Die Norweger werden dieses Boot sicherlich gleich pulverisieren – glaube kaum, dass die Norweger dieses Boot nochmal vom Angelhaken lassen.“
„Wenn Sie meinen Sir.“
„Vielleicht ist es das Beste was dieser U-Boot-Besatzung widerfahren kann – so sind sie wenigstens im Kampf gefallen. Würden die zurückkehren wird ihnen zwar jemand einen Orden an die Brust heften, aber bei Ihren Angehörigen bräuchten die sich auch in Russland wohl nicht mehr blicken lassen. Lassen wir es gut sein und machen wir unseren Job Commander – darum sind wir hier – genau wie diese Russen dort!“
„Aye aye Sir!“
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333. Squadron Flight #3 – 30. August 1975 (Nord 65° 58' 59'' Ost 07° 51' 03'' 18:58 Zulu)
Zum Abwurf eines Torpedos war es zu spät. Das war der Nachteil einer MAD-Entdeckung, die Entfernungen waren winzig und die P-3 Orion recht schnell. Der Pilot begann damit eine Kurve zu fliegen.
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Eine Runde später war es soweit und der TACCO gab per Funk die Meldung aus:
„333. Squadron Flight #3 – Torpedo ist raus!“
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Um sicher zu gehen, bereite man sofort den nächsten Torpedo zum Abwurf vor.
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Wollte das Ergebnis des ersten Aals aber abwarten.
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Und resigniert stellte man fest, dass der Torpedo am Ziel vorbei lief.
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30.08.1975 19:00:54 - [Soviet Union] New contact! Designated TORPEDO #3013 - Detected by S-392 [Sensors: Acoustic Intercept [MG-13 Svet]] at 204deg - Estimated 0nm
30.08.1975 19:01:20 - Decoy (Generic Acoustic Decoy; Tech: Early 1970s) from S-392 is attempting to seduce sensor: Torpedo Seeker (Tech: Early 1970s)(Guiding weapon: Mk46 LWT Mod 1 #8275). Final probability: 15%. Result: 82 - FAILURE
30.08.1975 19:01:20 - Weapon: Mk46 LWT Mod 1 #8275 is attacking S-392 with a base PH of 65%. Final PH: 65%. Result: 80 - MISS
30.08.1975 19:01:20 - [Soviet Union] Contact TORPEDO #3013 has been lost.
30.08.1975 19:01:20 - [Cuba] Contact TORPEDO #3013 has been lost.
Der Kontakt wurde schlechter und reichte für eine weitere Schusslösung nicht aus.
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333. Squadron Flight #3 – 30. August 1975 (Nord 65° 59' 03'' Ost 07° 50' 01'' 19:12 Zulu)
Es vergingen geschlagene zehn Minuten bis Oberstløytnant Aulie Rygg den Abwurf des nächsten Torpedos vermelden konnte.
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849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 67° 49' 29'' Ost 13° 32' 36'' 19:14 Zulu)
Flight #2 der 849. Squadron B war noch nicht ganz auf der befohlenen Station. Das Luftraumüberwachungsflugzeug sollte als Ersatz der zerstörten Radar-Anlagen fungieren und die Flotte rechtzeitig vor bösen Überraschungen warnen. Zwar waren die Abfangjäger der Norweger viel weiter nördlich unterwegs, aber deren Luftraumüberwachungsmöglichkeiten waren nicht wirklich vorhanden. Es verwunderte daher weder den Piloten noch den Radar-Spezialisten von Flight #2, dass sie es waren, die die ersten Anzeichen neuer Probleme ausmachten.
Immerhin stellte der Radar-Spezialist fest, dass es mit der russischen Doktrin nicht weit her sein konnte. Das ESM-Gerät tanzte Tango ob der Stärke der elektromagnetischen Strahlung des feindlichen Radargerätes und die Signatur lies nur einen Schluss zu – Langstreckenbomber!
Hätten die Russen ihr Radar Abgeschaltet gelassen, hätte man den Bomber erst sehr viel später geortet. Aber auch so würde es auf ein Luftgefecht wie am frühen Morgen hinauslaufen, denn allen war eines klar: Es würde nicht bei diesem einen Bomber bleiben.
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+ + +
#121 NI#
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
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849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 67° 49' 33'' Ost 13° 32' 39'' 19:14 Zulu)
Nur Sekunden später erschien eine zweite Radar-Signatur auf der Anzeige des ESM-Gerätes von Flight #2 aus der gleichen Richtung und Entfernung wie der erste Kontakt. Niemand hatte mehr Zweifel: Das war der erwartete Angriff auf die Flotte.
Die einzige Frage lautete nun: Wie viele Bomber würden es noch werden? Wenn die Russen alles was sie hatten auf den Weg brachten, wären die Norweger Hoffnungslos überfordert und auch die Jäger der Ark Royal würden nicht ausreichen um einem solchen Großangriff zu begegnen.
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331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 70° 04' 42'' Ost 22° 47' 59'' 19:14 Zulu)
Løytnant Erlend Rasmussen war schon länger auf dem Weg zur Nordspitze Norwegens, als die Meldung über feindliche Aktivitäten in seinem Luftraum einging. Die meisten anderen Jäger der 331. Skvadron flogen ein gutes Stück hinter ihm. Also würde er als erstes auf den Feind treffen.
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 65° 11' 55'' Ost 04° 27' 10'' 19:15 Zulu)
„Gentleman – es geht los! Befehl an alle Einheiten: Vorbereiten für Raketenangriff.“
Admiral Cassidi hatte für 19:00 eine Stabsbesprechung anberaumt, die durch die Meldung über feindliche Bomber jäh unterbrochen wurde. Immerhin musste er so nicht erst seine ganzen Untergebenen zusammenrufen lassen.
Zahlreiche Offiziere und Ordonanzen verschwanden in alle Richtungen und der OPs Room leerte sich.
„Nun Commander Northard – jetzt werden wir sehen wie weit wir kommen.“
„Wenn die Norweger heute Abend ebenso gut kämpfen wie heute Morgen Sir, dann werden wir eine ganze Menge Bomber da oben zerstören bevor sie Schaden an richten können Sir.“
„Ja aber reicht das? Und die norwegischen Piloten sind sicher genauso Müde nach diesem Tag wie die unsrigen. Die Russen dagegen sind frisch und ausgeruht.“
„Mehr als Abwarten können wir nicht Admiral, also waren wir ab Sir.“
„Ja – warten wir es ab Commander. Neues von dem U-Boot?“
„Die Norweger sind noch mitten in der Bekämpfung. Der Kontakt ging zeitweise fast verloren, weil die Orion keine weiteren Sonarbojen an Bord hat, die sie auslegen könnte. Es wurde also versucht wieder mittels MAD eine neue Ortung zu erlangen, was wohl auch geklappt hat Sir.
„Dann müssen wir hier wohl auch Abwarten?“
„Ja Sir – aber es sind weitere Orion auf dem Weg. Ich denke der Bursche entkommt uns nicht Sir.“
„Eine Rakete hat er noch?“
„Wenn unsere Angaben über den Russen stimmen und es sich tatsächlich um den Raketenträger handelt – ja Sir – eine hat er noch!“
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333. Squadron Flight #3 – 30. August 1975 (Nord 66° 01' 06'' Ost 07° 52' 32'' 19:17 Zulu)
TACCO Oberstløytnant Aulie Rygg war kurz davor zu explodieren. Auch der zweite Torpedo verfehlte das Ziel und der Kontakt war wieder verschwunden. Da hatten Sie den Mistkerl endlich entdeckt, der die Region Nordland für hunderte Jahre in die Katastrophe stürzte und dann das.
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Es dauerte mehrere Minuten bis wieder eine hinreichend präzise Positionsangabe vorlag und der dritte Torpedo zu Wasser gebracht werden konnte.
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Und diesmal gab es keine Zweifel. Die der Explosion des Torpedogefechtskopfes folgende Sekundärexplosion – oder besser Implosion – war so heftig, dass mehrere Sonarbojen trotz einiger Entfernung von der Vernichtung des feindlichen U-Bootes kündeten.
Norwegen selbst hatte Vergeltung geübt an den Menschen die nur Stunden zuvor den dritten Weltkrieg in einen Atomkrieg verwandelt hatten, indem sie Nahe Bodø einen taktischen nuklearen Gefechtskopf zum Einsatz gebracht hatten.
Oberstløytnant Aulie Rygg war sicher – während des Trauergottesdienstes von dem er gehört hatte – würde man aber auch für die Besatzung dieses U-Bootes ein Gebet sprechen. Vielleicht nicht für die Offiziere, aber für die Mannschaften bestimmt.
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30.08.1975 19:22:24 - [Soviet Union] New contact! Designated TORPEDO #3026 - Detected by S-392 [Sensors: Acoustic Intercept [MG-13 Svet]] at 50deg - Estimated 0nm
30.08.1975 19:22:27 - Decoy (Generic Acoustic Decoy; Tech: Early 1970s) from S-392 is attempting to seduce sensor: Torpedo Seeker (Tech: Early 1970s)(Guiding weapon: Mk46 LWT Mod 1 #8280). Final probability: 15%. Result: 21 - FAILURE
30.08.1975 19:22:27 - Weapon: Mk46 LWT Mod 1 #8280 is attacking S-392 with a base PH of 65%. Final PH: 65%. Result: 44 - HIT
30.08.1975 19:22:27 - Weapon: Mk46 LWT Mod 1 #8280 has impacted S-392.
30.08.1975 19:22:27 - 81% penetration achieved
30.08.1975 19:22:27 - [Soviet Union] S-392 has suffered weapon damage: 32 DPs
30.08.1975 19:22:27 - [Cuba] S-392 has suffered weapon damage: 32 DPs
30.08.1975 19:22:27 - [Soviet Union] S-392 damage report: SS-N-3b Shaddock Twin has been destroyed!
30.08.1975 19:22:27 - [Cuba] S-392 damage report: SS-N-3b Shaddock Twin has been destroyed!
30.08.1975 19:22:27 - [Soviet Union] S-392 damage report: Electric Motors has been lightly damaged.
30.08.1975 19:22:27 - [Cuba] S-392 damage report: Electric Motors has been lightly damaged.
30.08.1975 19:22:27 - [Soviet Union] S-392 damage report: Signal Ejector has been lightly damaged.
30.08.1975 19:22:27 - [Cuba] S-392 damage report: Signal Ejector has been lightly damaged.
30.08.1975 19:22:27 - [Soviet Union] S-392 damage report: Diesels has been destroyed!
30.08.1975 19:22:27 - [Cuba] S-392 damage report: Diesels has been destroyed!
30.08.1975 19:22:27 - [Soviet Union] S-392 damage report: 533mm TT has been moderately damaged.
30.08.1975 19:22:27 - [Cuba] S-392 damage report: 533mm TT has been moderately damaged.
30.08.1975 19:22:27 - [Soviet Union] S-392 damage report: HF Radio [Unsecure] has been heavily damaged.
30.08.1975 19:22:27 - [Cuba] S-392 damage report: HF Radio [Unsecure] has been heavily damaged.
30.08.1975 19:22:27 - [Soviet Union] S-392 damage report: Torpedo Decoys has been heavily damaged.
30.08.1975 19:22:27 - [Cuba] S-392 damage report: Torpedo Decoys has been heavily damaged.
30.08.1975 19:22:27 - [Soviet Union] S-392 damage report: SS-N-3b Shaddock Twin has been moderately damaged.
30.08.1975 19:22:27 - [Cuba] S-392 damage report: SS-N-3b Shaddock Twin has been moderately damaged.
30.08.1975 19:22:27 - [Soviet Union] S-392 damage report: VHF Radio [Unsecure] has been destroyed!
30.08.1975 19:22:27 - [Cuba] S-392 damage report: VHF Radio [Unsecure] has been destroyed!
30.08.1975 19:22:27 - [Soviet Union] Contact TORPEDO #3026 has been lost.
30.08.1975 19:22:27 - [Cuba] Contact TORPEDO #3026 has been lost.
30.08.1975 19:22:27 - [Soviet Union] S-392 has been destroyed!
30.08.1975 19:22:27 - [Cuba] S-392 has been destroyed!
30.08.1975 19:22:27 - [NATO] Contact GOBLIN #126 has been lost.
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 65° 11' 50'' Ost 04° 28' 59'' 19:22 Zulu)
„Das war das!“
„Ja Commander – diese eine Rakete hat mir Sorgen bereitet. Aber es hat auch etwas Gutes.“
„Sir?“
„Entweder haben die Russen keine genauen Ortungsdaten von unseren Schiffen, oder zumindest dieses U-Boot hatte keine Ahnung von unserer Anwesenheit innerhalb seiner Waffenreichweite…“
„… was bedeutet Admiral, das nicht alle russischen U-Boote auch unter Wasser kommunizieren können, oder dieser Kommunikationsweg nicht länger zur Verfügung steht Sir?“
„Genau das Commander!“
„Welche der beiden Möglichkeiten soll mir jetzt besser gefallen Sir?“
„Wenn ich das nur wüsste Commander – wenn ich das nur wüsste…“
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331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 27' 14'' Ost 21° 49' 13'' 19:24 Zulu)
Løytnant Jørn Andersen wollte südlich von Lion #7 Stellung beziehen, falls der Feind über Finnland einfliegen sollte. Als er sich umsah stellte er zu seiner Überraschung fest, dass zwei hochfliegende Ziele fast direkt hinter ihm zu sehen waren. Zwei Bomber waren also unentdeckt an Lion #7 vorbeigeflogen.
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 65° 12' 24'' Ost 04° 30' 42'' 19:24 Zulu)
„Da haben wir den Salat Commander – Die Jäger können nicht alles abdecken und diese beiden Bomber kommen jetzt erst in den Erfassungsbereich der Aufklärer. Das dauert alles zu lange wenn man auf diese Distanz reagieren will. Bringen Sie alles in die Luft was wir haben um Bomber oder Raketen abzufangen. Jetzt Commander – später könnte sonst zu spät sein.“
„Sir – ja Sir – aber es wird danach Lücken geben, wenn wir jetzt alles in der Luft haben Sir.“
„Tanker – im Zweifel stellen Sie mehr Tanker bereit. Ich glaube sowieso nicht, dass hier noch weitere Schiffe - außer diesen Zweien da - der Russen herumfahren. Die ganzen Bomber brauchen wir nicht mehr, lassen Sie weitere Bomber zu Tankern umrüsten.“
„Aye aye Sir!“
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331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 27' 12'' Ost 21° 51' 49'' 19:24 Zulu)
Løytnant Jørn Andersen riss das Steuer herum und stieg auf Angriffshöhe um den Feind abzufangen.
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Kaum war die Wende vollzogen, erspähte er zwei weitere Ziele dicht hinter den ersten beiden.
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Für vier Ziele brauchte er entweder sehr viel Glück oder dringend Verstärkung.
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„Lion #8 – FOX TWO!“
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Endlich war er nahe genug um den Feind genau erkennen zu können. Dass es ein Bomber sein würde war klar, doch nun stand es fest: Ein Badger Modell G. Viel schlimmer konnte es nicht werden.
Die Seezielraketen unter den Tragflächen waren gut zu erkennen.
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Bild 136: Tupolev Tu-16K-26 – NATO-Code: Badger G mit Langstreckenseezielflugkörper Typ KSR-5 – NATO-Code: AS-6 Kingfisher
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tu-16_Badger_G.jpg
30.08.1975 19:24:56 - [NATO] Contact: Bomber #129 has been classified as: Tu-16KSR-2-5-11 Badger G Mod - Determined as: Hostile (Classification by: 331 Sqn #8 (F-104G Starfighter) [Sensor: Mk1 Eyeball] at 2,2 nm)
Diese Bomber mussten weg – so schnell wie möglich. Das war Løytnant Andersen sofort klar, denn die Informationen über die Bewaffnung ließen keinen anderen Schluss zu, dass es nicht möglich sein würde die Langstreckenseezielflugkörper zu vernichten sobald diese einmal abgefeuert waren.
Man wusste, dass die AS-6 Kingfisher nicht nur eine große Reichweite von fast 200 Seemeilen hatte, sondern das problematische war ihre große Geschwindigkeit von fast Mach 3. Die Reaktionszeit für ein Abwehrsystem von der Entdeckung über die Schusslösung bis zum Einschlagen dieser Rakete war einfach zu gering. Kaum ein Luftabwehrsystem war selbst mit größtem Glück in der Lage diese Waffen zu zerstören.
Jetzt wurde es ernst für die Flotte!
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 65° 12' 27'' Ost 04° 28' 60'' 19:24 Zulu)
„Sir dieser rote Kreis hier – das ist die Reichweite der Raketen dieses Bombertyps Sir.“
„Und die Dinger fliegen fast 3700 Kilometer pro Stunde?“
„Ja Sir!“
„Es sind jetzt sechs Stück?“
„Sechs Bomber – ja Sir!“
„Wie viele haben die Russen von diesen Vögeln?“
„Es sollten wohl an die 60 Einsatzbereiten Bomber sein Sir.“
„60?“
„Ja Sir!“
„Wenn die alle gleichzeitig angreifen, haben wir keine Chance. Sie haben gesehen, wie wenige Bomber heute Morgen nötig waren um die Radarstationen auszuschalten.“
„Sir?“
„Beten Sie Commander, dass die Russen nicht mit allem losschlagen was sie haben.“
„Ja Sir!“
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331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 34' 22'' Ost 21° 50' 59'' 19:24 Zulu)
„Lion #8 – FOX TWO!“
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„Lion #8 – MISS“
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„Lion #8 – MISS“
„Lion #8 – FOX TWO!“
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„Lion #8 – FOX TWO!“
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„Lion #8 – SPLASHED #130“
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„Lion #8 – MISS“
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849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 67° 55' 02'' Ost 14° 06' 53'' 19:26 Zulu)
„Das macht dann in Summe Acht Bomber!“
„Gib’s weiter an die Flotte. Mit acht Bombern sollten die doch fertig werden!“
„Diese Badger sind ein anderes Kaliber als die Jagdbomber von heute Morgen. Wenn wir Pech haben jagen die unsere Landebahn auf den Grund des Meeres.“
„Hör mit deinen Schauergeschichten auf - einer ist doch schon abgeschossen worden - gib’s weiter!“
„Ja Sir!“
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331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 31' 07'' Ost 21° 23' 53'' 19:26 Zulu)
Vier Raketen aber nur ein Treffer. So einfach wollte sich Løytnant Jørn Andersen mit dem Ergebnis nicht abfinden. Er wusste, dass diese Bomber am Heck mit Abwehrkanonen ausgerüstet waren, aber ggf. konnte er diese Dinger von der Seite mit seinem eigenen Bordgeschütz knacken.
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„Lion #8 – GUNS GUNS GUNS“
„Lion #8 – SPLASHED #129“
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Løytnant Jørn Andersen riss seinen Starfighter herum um sich den nächsten Bombern anzunehmen.
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Mit Mut, kaum genug Treibstoff für den Rückweg in den Tanks und wenigen Salven in der Bordkanone stürzte er sich auf den Feind.
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„Lion #8 – GUNS GUNS GUNS“
„Lion #8 – SPLASHED #132“
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Der nächste feindliche Bomberpilot wollte sich nicht so einfach abschießen lassen und wehrte sich nach Kräften.
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849. Squadron B Flight #2 – 30. August 1975 (Nord 67° 55' 02'' Ost 14° 03' 41'' 19:27 Zulu)
„Und Nummer Neun!“
„Wenn dieser eine Norweger so weiter macht, holt er die alle neun alleine vom Himmel.“
„Ja – aber erst nach zweimal Auftanken und neu Bewaffnen – bis dahin haben die Russen ihr Ziel erreicht.
„Gib’s weiter…“
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331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 30' 19'' Ost 21° 13' 21'' 19:27 Zulu)
„Lion #8 – GUNS GUNS GUNS“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 65° 12' 40'' Ost 04° 32' 13'' 19:28 Zulu)
„Admiral – eine weitere Kontakt-Meldung von unserem Aufklärer Sir.“
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„Alles in allem ziemlich wenig bislang Commander.“
„Ja – und alle wie auf einer Perlenkette aufeinander gereiht Sir.“
„Man könnte meinen die halten das für ein Manöver!“
„Ja Sir – warum kommen die nicht von der Seeseite Sir?“
„Ja Commander – die haben doch erlebt, was die Norweger heute Morgen mit den Jagdbombern gemacht haben – die Frage ist berechtigt und am Treibstoff kann es nicht liegen.“
„Meinen Sie der russische Kommandeur macht das mit Absicht?“
„Eine Art Rebellion?“
„Warum nicht Admiral? Wir wissen doch, dass nicht alle sowjetischen Militärs mit der Parteilinie konform gehen Sir – und so wie sich die Bomber uns präsentieren – ganz als ob wir sie runterschießen sollen.“
„Auch für Unfähigkeit verliert man dort schnell den Kopf Commander.“
„Ja – aber es verhindert den Erfolg.“
„Wenn das den Krieg verkürzen soll, kann das schnell in weiteren Atomschlägen enden Commander.“
„Dann verstehe ich es nicht Admiral – Die Norweger machen schon kurzen Prozess. Wenn erst mal unsere Phantoms am Feind sind, haben es die Russen noch schwerer Sir.“
„Sein Sie einfach dankbar darüber Commander, das wir eine reale Chance haben das Ganze unbeschadet zu überleben.“
„Aye Sir!“
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#122 NI#
Na hoffen wir, dass die Jäger die Bomber alle drankriegen.
Es muss ja nicht sein, dass sich zur Atomexplosion noch versenkte britische Schiffe dazugesellen, das wären ja nochmal ein paar Hundert Tote...
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
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331. Skvadron Flight #8 – 30. August 1975 (Nord 69° 29' 51'' Ost 21° 08' 10'' 19:28 Zulu)
„Lion #8 – GUNS GUNS GUNS“
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Løytnant Jørn Andersen hatte noch eine Slave zur Verfügung. Entweder jetzt oder nie:
„Lion #8 – GUNS GUNS GUNS“
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Aber auch dieser Beschuss traf das Ziel nicht. Ohne jegliche Munition an Bord, musste Lion #8 abdrehen und zur Basis zurückkehren.
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334. Skvadron Flight #11 – 30. August 1975 (Nord 69° 13' 20'' Ost 20° 02' 38'' 19:28 Zulu)
Eigentlich war es Aufgabe der 334. sich um Bodenziele oder Schiffe zu kümmern, aber bereits früh am Morgen wurde ein Teil der Jagdbomber zu Abfangjägern umgerüstet. Wie nötig das war, konnte man schon am Morgen sehen, da waren die F-104 der 334. aber noch nicht bereit. Jetzt lag dies anderes und Mosquito #11 jagte dem Bomber entgegen, der Lion #8 entkommen war. Über Funk wurden weitere Ortungen von Luftzielen gemeldet.
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331. Skvadron Flight #10 – 30. August 1975 (Nord 69° 29' 51'' Ost 21° 08' 10'' 19:28 Zulu)
Løytnant Björn Bjørnson gab vollen Schub und raste über die Startbahn. Auch er hatte sich angesichts der Ursache nur wenig über die zwei Stunden Sonderurlaub freuen können, wollte den Gottesdienst aber besuchen. Der Russe machte dem mit seinem Angriff einen Strich durch die Rechnung. Im Norden wurde alles gebraucht was fliegen konnte, also machte er sich auf den Weg. Der Starfighter gewann schnell an Höhe und beim Abheben konnte Løytnant Bjørnson einen regelrechten Treck von Menschen ausmachen, die langsam auf dem Weg zum Luftwaffenstützpunkt waren.
Würde der Russe auch diese Basis mit einem Nuklearsprengkopf einäschern, machte es kaum etwas aus, ob die Menschen direkt am Stützpunkt waren oder in ihren Häusern. Der Flugplatz von Bodø lag mehr oder weniger direkt vor den Toren der Stadt. Ein Treffer auf dem Flugfeld würde auch die Ortschaft treffen.
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334. Skvadron Flight #11 – 30. August 1975 (Nord 69° 13' 20'' Ost 20° 02' 38'' 19:28 Zulu)
Løytnant Thore Rasmussen hatte das Ziel fest vor Augen. Anflug von Hinten um den Sidewinder-Raketen die besten Bedingungen zu verschaffen und Aufpassen um nicht von den Heckgeschützen des Bombers zersiebt zu werden.
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„Mosquito #11 – FOX TWO!“
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„Mosquito #11 – MISS“
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„Mosquito #11 – FOX TWO!“
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„Mosquito #11 – MISS“
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„Mosquito #11 – FOX TWO!“
„Mosquito #11 – MISS“
„Das kann doch nicht sein? Scheiß Raketen!“ brüllte Løytnant Thore Rasmussen ins Mikrofon, so das alle es hören konnten…
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Er war jetzt zu dicht aufgekommen und musste abdrehen.
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331. Skvadron Flight #6 – 30. August 1975 (Nord 69° 25' 53'' Ost 20° 05' 04'' 19:30 Zulu)
Løytnant Thore Holt hatte Sidewinder-Raketen geladen, die über eine deutlich höhere Reichweite verfügten als das Standard Modell der Starfighter und griff in den Kampf ein.
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„Lion #6 – FOX TWO!“
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„Lion #6 – SPLASHED #131“
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334. Skvadron Flight #12 – 30. August 1975 (Nord 69° 26' 31'' Ost 20° 37' 17'' 19:31 Zulu)
Auch Løytnant Sigurd Dahl war zur Luftverteidigung befohlen worden und hatte zwei Bomber im Visier, als weitere Kontakt-Meldungen eintrafen.
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334. Skvadron Flight #11 – 30. August 1975 (Nord 69° 24' 08'' Ost 20° 19' 10'' 19:31 Zulu)
„Mosquito #11 – FOX TWO!“
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Løytnant Thore Rasmussen hatte den Glauben an die Raketen eigentlich schon verloren, als er endlich einen Treffer erzielte:
„Mosquito #11 – SPLASHED #134“
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Auf den nächsten Bomber stürzte er sich mit seiner verbleibenden Bordkanone.
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Aber ein Treffer wollte nicht so einfach gelingen.
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Dann meldete sich Lion #6 per Funk um Løytnant Rasmussen mitzuteilen, das er Platz machen soll. Lion #6 war in Schussposition und feuerte eine Rakete auf den Bomber ab.
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Aber diese ging weit am Ziel vorbei. Irgendetwas stimmte mit den Raketen nicht. Die Trefferquoten waren schlecht.
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Lion #6 ließ aber nicht locker über Funk kam abermals das typische:
„Lion #6 – FOX TWO!“
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Wieder konnte Løytnant Rasmussen sehen, dass auch diese Rakete nicht getroffen hatte.
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„Lion #6 – FOX TWO!“ erklang es wieder und die letzte Rakete war auf dem Weg zum Ziel.
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Und endlich löste sich der Badger in seine Bestandteile auf und Lion #6 meldete seinen Erfolg:
„Lion #6 – SPLASHED #133“
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334. Skvadron Flight #12 – 30. August 1975 (Nord 69° 24' 08'' Ost 20° 43' 08'' 19:33 Zulu)
Endlich eine Zielauffassung dachte Løytnant Sigurd Dahl und betätigte den Auslöser:
„Mosquito #12 – FOX TWO!“
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331. Skvadron Flight #14 – 30. August 1975 (Nord 69° 19' 53'' Ost 20° 39' 09'' 19:33 Zulu)
Løytnant Morte Lundes Maschine war am Morgen noch in einer größeren Überholung gewesen, weshalb er erst am Abend in die Kämpfe eingreifen konnte. Jetzt war es soweit er hatte ein Ziel erfasst und schoss seine erste Rakete auf den Feind.
„Lion #14 – FOX TWO!“
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Über Funk kam der Fehlschlag von Flight #12 herein:
„Mosquito #12 – MISS“
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Aber auch dort wurde sofort nachgelegt:
„Mosquito #12 – FOX TWO!“
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Ohne Erfolg: „Mosquito #12 – MISS“
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Løytnant Morte Lunde legte besser sofort nach, es war ja ein weiteres Ziel in Reichweite:
„Lion #14 – FOX TWO!“
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„Lion #14 – SPLASHED #136“
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Dann wurde es gefährlich, weil der Feindbomber genau in die Flugbahn eines Starfighters einschwenkte. Die Sidewinder würde nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden…
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„Mosquito #12 – FOX TWO!“ dröhnte es Løytnant Lunde im Ohr.
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„Lion #14 – MISS“
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„Mosquito #12 – FOX TWO!“
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„Mosquito #12 – MISS“
„Lion #14 – FOX TWO!“
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„Mosquito #12 – MISS“
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„Lion #14 – SPLASHED #135“
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Løytnant Morte Lunde war halbwegs zufrieden. Die beiden führenden Bomber waren abgeschossen worden, aber die beiden nächsten folgten direkt im Anschluss. Flight #12 war wieder am Zug.
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334. Skvadron Flight #12 – 30. August 1975 (Nord 69° 22' 05'' Ost 20° 16' 44'' 19:34 Zulu)
Løytnant Sigurd Dahl wechselte auf die Bordkanone und nahm einen der beiden feindlicher Bomber ins Visier. Dieser versuchte zwar noch auszuweichen, aber Løytnant Dahl ahnte das Manöver voraus und reagiert schon vorher genau richtig.
„Mosquito #12 – GUNS GUNS GUNS“
„Mosquito #12 – SPLASHED #137“
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334. Skvadron Flight #11 – 30. August 1975 (Nord 69° 22' 27'' Ost 20° 03' 22'' 20:34 Zulu)
Jetzt war Løytnant Thore Rasmussen in bester Position und näherte sich dem Feind.
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„Mosquito #11 – GUNS GUNS GUNS“
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„Mosquito #11 – MISS“
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331. Skvadron Flight #14 – 30. August 1975 (Nord 69° 23' 14'' Ost 19° 56' 14'' 19:35 Zulu)
„Lion #14 – FOX TWO!“
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„Lion #14 – MISS“
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331. Skvadron Flight #3 – 30. August 1975 (Nord 68° 58' 42'' Ost 18° 14' 11'' 19:35 Zulu)
Løytnant Finn Østerdahl kam Frisch herein aus Bodø und was vor ihm los war, konnte man kaum in Worte fassen. Die meisten Raketen versagten und die Kollegen der 331. und 334. Skvadron taten mit ihren Starfighters das, wofür dieser Jet nicht gemacht war – Luftkampfmanöver und Bordwaffen Angriffe. Es konnte nicht mehr lange dauern, bis auch Løytnant Østerdahl wohl auch diese Taktik würde anwenden müssen.
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/23/Luftforsvaret-emblem.gif
331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 69° 28' 47'' Ost 21° 26' 02'' 19:36 Zulu)
Løytnant Erlend Rasmussen hatte endlich genaue Positionsangaben der feindlichen Bomber. An den einzelnen direkt vor ihm fliegenden Badger, kam er nicht mehr sinnvoll heran. Aber zwei Badgers südlich von ihm würden jetzt entweder neutralen Luftraum verletzten oder aber wie viele Jagdbomber heute Morgen im letzten Moment nach Norden drehen. Dann kämen sie direkt auf ihn zu.
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331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 69° 24' 09'' Ost 21° 24' 10'' 19:37 Zulu)
„Lion #7 – FOX TWO!“
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„Lion #7 – SPLASHED #127“
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331. Skvadron Flight #14 – 30. August 1975 (Nord 69° 14' 02'' Ost 19° 24' 15'' 19:37 Zulu)
„Lion #14 – GUNS GUNS GUNS“
„Lion #14 – SPLASHED #138“
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331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 69° 20' 18'' Ost 21° 25' 24'' 19:37 Zulu)
Løytnant Erlend Rasmussen drehte auf den zweiten Bomber ein, war aber für die Raketen viel zu dicht heran gekommen. Er musste sich zurückfallen lassen, denn selbst mit der Bordkanone bekam er keine brauchbare Feuerlinie zum Feind.
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Er musste abdrehen und neu ansetzen.
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Zu seiner Verblüffung drehte der Badger nicht etwa nach Südwesten, sondern direkt auf ihn drauf zu.
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Dann aber drehte der Bomber doch noch ab und die Zielerfassung der Sidewinder schlug endlich an.
„Lion #7 – FOX TWO!“
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Løytnant Rasmussen wartete nicht ab sondern schoss gleich eine zweite Sidewinder hinter her. Sein Treibstoff ging zur Neige und er musste den Rückweg antreten. Um einen weiteren Bomber anzugreifen hatte er nicht genug Treibstoff, daher wollte er sicherstellen diesen einen Bomber wenigstens sicher zu treffen,
„Lion #7 – FOX TWO!“
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„Lion #7 – MISS“
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„Lion #7 – MISS“
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Løytnant Rasmussen ärgerte sich über die Abwehrmaßnahmen des Bombers, die erfolgreich die Zielsuche der Sidewinders gestört hatten. Er musste also auch die Bordkanone benutzen.
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331. Skvadron Flight #3 – 30. August 1975 (Nord 69° 13' 33'' Ost 19° 22' 28'' 19:40 Zulu)
Løytnant Finn Østerdahl hatte sich erfolgreich auf einen Bonber eingedreht und hörte das Summen der Zielerfassung. Seine erste Rakete war unterwegs.
„Lion #3 – FOX TWO!“
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„Lion #3 – MISS“
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„Lion #3 – FOX TWO!“
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„Lion #3 – SPLASHED #139“
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331. Skvadron Flight #7 – 30. August 1975 (Nord 69° 16' 06'' Ost 20° 43' 22'' 19:40 Zulu)
Løytnant Erlend Rasmussen näherte sich von hinten dem Feindbomber und nahm ihn ins Visier. Der Bomber würde nicht noch einmal entkommen, da war er sich sicher.
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Dann sah Løytnant Rasmussen das Aufblitzen der Heckgeschütze des Badger-Bombers.
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Løytnant Rasmussen riss den Steuerknüppel herum um dem Geschosshagel zu entkommen.
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Aber es war zu spät. Der Badger hatte sich auf den Starfighter eingeschossen und zerstückelte den Rumpf. Flight #7 ging in einem Feuerball auf und fiel vom Himmel.
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Lion #12 hatte das Drama mitbekommen, und drehte ab. Um diesen Bomber sollte sich ein Abfangjäger mit Raketen kümmern.
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331. Skvadron Flight #3 – 30. August 1975 (Nord 69° 14' 13'' Ost 19° 51' 38'' 19:42 Zulu)
Løytnant Finn Østerdahl hatte noch Raketen an Bord und begann den Anflug auf diesen wehrhaften Bomber.
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„Lion #3 – FOX TWO!“
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„Lion #3 – SPLASHED #128“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 65° 15' 22'' Ost 04° 36' 18'' 19:43 Zulu)
„Ja Commander – mehr kommt im Moment wohl nicht?“
„Keine weiteren Kontakte Sir. Wenn das alles war, waren das weniger als die Hälfte wie heute Morgen. Völliger Irrsinn Sir.“
„Zumindest verstehen wir die Taktik nicht Commander. Es ist die alte Frage: Haben wir etwas übersehen?“
„Nein Sir – ich glaube nicht, dass da mehr dahinter steckt. Dieser Angriff war fahrlässig. Für die Badger wäre es doch ein leichtes mit einem Auftankpunkt irgendwo über der Barentssee von der Seeseite aus anzugreifen. Dann hätten wir das kaum aufhalten können.“
„Die Norweger haben einen weiteren Jäger verloren?“
„Ja Sir – nur einen – mehr nicht.“
„Das sehe anders aus, wenn die Russen ihre Bomber zumindest auf dem ersten Stück eskortieren würden. Ich verstehe nicht, wieso da keine Geleitjäger sind Commander?“
„Damit sind Sie nicht alleine Admiral. Die Norweger haben darüber auch bereits ihre Verwunderung zum Ausdruck gebracht Sir.“
„Haben aber auch keine Erklärung?“
„Nein Sir – nichts…“
„Verdammt – das gefällt mir nicht Commander.“
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+ + +
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849. Squadron B Flight #4 – 30. August 1975 (Nord 67° 32' 42'' Ost 04° 12' 39'' 20:15 Zulu)
„849 Flight #4 für Noah Basis – 849 Flight #4 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt SKUNK #140 in Eins-Neun-Sechs Seemeilen auf Drei-Zwei-Neun Grad – Flight #4 Ende.“
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 65° 21' 33'' Ost 04° 48' 12'' 20:15 Zulu)
Commander Northard verabschiedete die Piloten und Observer persönlich. Zwei Bomber waren startklar und sollten jetzt endgültig die beiden verbliebenen Schiffe der Nordmeerflotte versenken. Er hatte den beiden Besatzungen einen besonderen Auftrag mitgegeben – es sollten unbedingt ‚gute‘ Fernsehbilder von der Versenkung mitgebracht werden, was angesichts des TV basierten Zielsystems der Seezielraketen machbar sein sollte.
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+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
Rotte 8314 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 23' 22'' Ost 04° 42' 02'' 20:17 Zulu)
Etwas mehr als zwei Minuten später befanden sich die ob des merkwürdigen Befehls sichtlich irritierten Besatzungen mit ihren Bombern in der Luft und waren auf dem Weg zu dem angeschlagenen Kreuzer und seiner Eskorte.
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+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
Rotte 8314 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 43' 53'' Ost 00° 11' 40'' 20:31 Zulu)
Vierzehn Langweilige Minuten später erreichte Rotte 8314 die Angriffsentfernung und feuerte vier Seezielraketen auf das erste Ziel.
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+ + +
Die Kameras der Raketen lieferten wie gewünscht wunderbare Bilder und zeigten einen angeschlagenen Kreuzer, der scheinbar keine Anstalten machte sich zur Wehr zu setzen.
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+ + +
Rotte 8314 flog derweil einen Bogen um außerhalb der Reichweite der gegnerischen Luftverteidigung zu bleiben und um sich dem letzten Ziel zuzuwenden.
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+ + +
Endlich erwachte die Luftabwehr des Feindkreuzers zum Leben, aber eine Chance würde er nicht mehr haben.
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Man konnte auf den Bildern der Kameras erkennen, dass der Kreuzer vom letzten Angriff bereits erheblich beschädigt worden war und mit leichter Schlagseite im Wasser lag.
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Die ersten beiden Raketen waren Volltreffer und brachten wohl eines der Magazine zur Explosion. Damit konnten die Kameras der letzten beiden Raketen Bilder davon liefern, wie einer der neusten und modernsten Kreuzer der Sowjetflotte explodierte.
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30.08.1975 20:32:06 - [NATO] Contact: SKUNK #92 has been type-classified as: CG (Classification by: AJ.168 Martel #8320 [Sensor: EO Seeker] at 8,5 nm)
30.08.1975 20:32:35 - [NATO] Contact: CG #92 has been positively identified as: Marshal Timoshenko - Determined as: Hostile (ID by: AJ.168 Martel #8320 [Sensor: EO Seeker] at 3,7 nm)
30.08.1975 20:32:41 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #3083 - Detected by Marshal Timoshenko [Sensors: Tee Plinth] at 105deg - 2,6nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 20:32:41 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #3084 - Detected by Marshal Timoshenko [Sensors: Tee Plinth] at 105deg - 2,6nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 20:32:42 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #3085 - Detected by Marshal Timoshenko [Sensors: Bass Tilt [Radar]] at 105deg - 2,6nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 20:32:42 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #3086 - Detected by Marshal Timoshenko [Sensors: Bass Tilt [Radar]] at 105deg - 2,6nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 20:32:54 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #3083 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Marshal Timoshenko [Sensor: Tee Plinth] at 0,5 nm)
30.08.1975 20:32:54 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #3084 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Marshal Timoshenko [Sensor: Tee Plinth] at 0,5 nm)
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #3085 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Marshal Timoshenko [Sensor: Tee Plinth] at 0,5 nm)
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #3086 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Marshal Timoshenko [Sensor: Tee Plinth] at 0,5 nm)
30.08.1975 20:32:55 - Weapon: AJ.168 Martel #8320 has impacted Marshal Timoshenko.
30.08.1975 20:32:55 - 100% penetration achieved
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: Hangar (1x Small Aircraft (0-12m Long)) has been moderately damaged.
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] KA-25 Det #1 (Ka-25BSh Hormone A) was hosted in Hangar (1x Small Aircraft (0-12m Long)) and has been destroyed by the damage!
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: Bass Tilt [Laser Rangefinder] has been moderately damaged.
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: SA-N-3a Goblet [M-11 Shtorm] Twin Rail has been destroyed!
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: Bell Clout [MRP-11] has been heavily damaged.
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: Bell Tap has been lightly damaged.
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: Bell Tap has suffered additional damage!
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: Bass Tilt [Laser Rangefinder] has been destroyed!
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko has major flooding.
30.08.1975 20:32:55 - Weapon: AJ.168 Martel #8321 has impacted Marshal Timoshenko.
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko is sinking!!!
30.08.1975 20:32:55 - Event: 'Kresta II Sunk' has been fired.
30.08.1975 20:32:55 - Event: 'Hormone A Splashed' has been fired.
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] KA-25 Det #1 (Ka-25BSh Hormone A) has been destroyed!
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: UHF Radio [Secure] has suffered additional light damage.
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: HF Datalink [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: UHF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: HF Datalink [Secure] has suffered additional damage!
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: 7.62mm MG has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: AK-630 has suffered additional damage!
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #3083 has been lost.
30.08.1975 20:32:55 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #3084 has been lost.
30.08.1975 20:32:56 - Weapon: AJ.168 Martel #8322 has impacted Marshal Timoshenko.
30.08.1975 20:32:56 - 100% penetration achieved
30.08.1975 20:32:56 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 20:32:56 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #3086 has been lost.
30.08.1975 20:32:56 - Weapon: AJ.168 Martel #8323 has impacted Marshal Timoshenko.
30.08.1975 20:32:56 - 100% penetration achieved
30.08.1975 20:32:56 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 20:32:56 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: 2x GTZA TV-12-1 Boilers & Steam Turbines has suffered additional moderate damage.
30.08.1975 20:32:56 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 20:32:56 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: HF Datalink [Secure] has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 20:32:56 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: VHF Radio [Secure] has suffered additional light damage.
30.08.1975 20:32:56 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: AK-630 has suffered additional light damage.
30.08.1975 20:32:56 - [Soviet Union] Marshal Timoshenko damage report: Helicopter Magazine has suffered additional heavy damage.
30.08.1975 20:32:56 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #3085 has been lost.
30.08.1975 20:33:16 - [Soviet Union] New contact! Designated SONOBUOY #3087 - Detected by B-64 [Sensors: Acoustic Intercept [MG-13 Svet]] at 184deg - Estimated 8nm
30.08.1975 20:34:57 - [NATO] Contact: SKUNK #98 has been manually marked as hostile!
30.08.1975 20:35:00 - [NATO] 809 Sqn #9 (Buccaneer S.2D) Is returning to base (HMS Ark Royal)
30.08.1975 20:35:00 - [NATO] 809 Sqn #10 (Buccaneer S.2D) Is returning to base (HMS Ark Royal)
30.08.1975 20:35:20 - [NATO] Contact Marshal Timoshenko has been lost.
+ + +
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/71/809_Squadron_of_the_Royal_Navy_Fleet_Air_Arms_badge.jpg
Rotte 8314 809 Naval Air Squadron – 30. August 1975 (Nord 65° 37' 41'' West 00° 00' 40'' 20:32 Zulu)
Der Kreuzer war versenkt, daher konnte Rotte 8314 endlich das sechtse bislang unidentifizierte Kriegsschiff unter Feuer nehmen.
http://up.picr.de/30727058dm.jpg
+ + +
Zwei Minuten später waren die Bomber in Position und schossen die letzten beiden Raketen auf den Gegner ab.
http://up.picr.de/30727089gm.jpg
http://up.picr.de/30727091tb.jpg
http://up.picr.de/30727094qe.jpg
Bereits auf dem Rückweg identifizierte man das dieses Schiff anhand der Kamerabilder als weiteren Zerstörer der Kotlin-Klasse.
http://up.picr.de/30727100jx.jpg
30.08.1975 20:35:40 - [NATO] Contact: SKUNK #98 has been type-classified as: FF (Classification by: AJ.168 Martel #8329 [Sensor: EO Seeker] at Estimated 8 nm)
http://up.picr.de/30727128qq.jpg
30.08.1975 20:36:06 - [NATO] Contact: FF #98 has been positively identified as: Skromny - Determined as: Hostile (ID by: AJ.168 Martel #8329 [Sensor: EO Seeker] at 3,4 nm)
+ + +
http://up.picr.de/30727150mb.jpg
+ + +
Beide Raketen trafen den Zerstörer und rissen den Rumpf auseinander. Die Gefahr durch Schiffe der Nordflotte war endgültig gebannt.
http://up.picr.de/30727168ln.jpg
30.08.1975 20:36:18 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #3089 - Detected by Skromny [Sensors: Mk1 Eyeball] at 124deg - 1,3nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 20:36:18 - [Soviet Union] New contact! Designated VAMPIRE #3090 - Detected by Skromny [Sensors: Mk1 Eyeball] at 124deg - 1,3nm - No Contrail Detected.
30.08.1975 20:36:23 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #3089 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Skromny [Sensor: Wasp Head [Visual Director]] at 0,5 nm)
30.08.1975 20:36:23 - [Soviet Union] Contact: VAMPIRE #3090 has been type-classified as: GuidedWeapon (Classification by: Skromny [Sensor: Wasp Head [Visual Director]] at 0,5 nm)
30.08.1975 20:36:24 - Weapon: AJ.168 Martel #8329 has impacted Skromny.
30.08.1975 20:36:24 - 100% penetration achieved
30.08.1975 20:36:24 - [Soviet Union] Skromny has suffered weapon damage: 316,2 DPs
30.08.1975 20:36:24 - [Soviet Union] Skromny damage report: Buck Toe [GAS-572 Pegas 2M] has been moderately damaged.
30.08.1975 20:36:24 - [Soviet Union] Skromny damage report: 25mm/80 Twin has been destroyed!
30.08.1975 20:36:24 - [Soviet Union] Skromny damage report: Wasp Head [Visual Director] has been destroyed!
30.08.1975 20:36:24 - [Soviet Union] Skromny has a minor fire.
30.08.1975 20:36:24 - Weapon: AJ.168 Martel #8330 has impacted Skromny.
30.08.1975 20:36:24 - [Soviet Union] Skromny is sinking!!!
30.08.1975 20:36:24 - Event: 'Mod Kotlin Sunk' has been fired.
30.08.1975 20:36:24 - [Soviet Union] KLUG-1 has no units left; dissolving...
30.08.1975 20:36:24 - [Soviet Union] Skromny damage report: 2x GTZA TV-8 Boilers, 2x Steam Turbines has suffered additional damage!
30.08.1975 20:36:24 - [Soviet Union] Skromny damage report: 2x GTZA TV-8 Boilers, 2x Steam Turbines has suffered additional light damage.
30.08.1975 20:36:24 - [Soviet Union] Skromny damage report: UHF Radio [Unsecure] has suffered additional damage!
30.08.1975 20:36:24 - [Soviet Union] Skromny damage report: 45mm/85 Quad has suffered additional damage!
30.08.1975 20:36:24 - [Soviet Union] Skromny damage report: 45mm/85 Quad has suffered additional light damage.
30.08.1975 20:36:24 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #3089 has been lost.
30.08.1975 20:36:24 - [Soviet Union] Contact GuidedWeapon #3090 has been lost.
30.08.1975 20:39:35 - [NATO] Contact SKUNK #77 has been lost.
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http://up.picr.de/24173600ek.png
HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 65° 25' 10'' Ost 04° 54' 56'' 20:36 Zulu)
„Nun Commander – was sagt man dazu – Etwas mehr als Zwölf Stunden nach den ersten Gefechten ist vom Feind weit und breit nichts zu sehen?“
„Admiral – Sie haben Recht – irgendwie läuft das alles viel zu glatt Sir.“
„Sollen wir umdrehen?“
„Das wäre mal etwas anderes – dem Feind schwere Verluste zugefügt, selbst einige Flugzeuge verloren und trotzdem zurückziehen?“
„Warum nicht – das Oberkommando wird sicher zustimmen, dass dies eine mehr als seltsame Situation ist. Dann noch die nukleare Komponente…“
„Ich glaube nicht, dass sich das Oberkommando dafür interessiert Sir?“
„Nein tut es nicht. Commander die Situation ist günstig. Nehmen Sie eine Mütze voll Schlaf, wann sonst wenn nicht jetzt? Es wird Dunkel und ich denke nicht, dass heute Abend ein weiterer Luftabgriff erfolgt. Sicher werden die Russen jetzt erst mal darüber nachdenken was heute alles schief gelaufen ist.“
„Aye aye Sir!“
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#123 NI#
Ay Ay Ay, da ist ja bei den Sidewindern irgendwie der Wurm drinnen :/
Müssten da nicht noch sowjetische U-Boote sein? Für so klar halte ich die Situation auf See nicht...
#09 Schlacht um Norwegen – Operation Blitzableiter (30. - 01. September 1975)
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 65° 30' 45'' Ost 05° 27' 40'' 21:50 Zulu)
Admiral Cassidi spürte die Müdigkeit mehr als deutlich. Seit fast zwanzig Stunden war er jetzt auf den Beinen und wünschte sich selbst eine Mütze voll schlaf. Commander Northard schien tatsächlich Schlaf gefunden zu haben, sonst wäre er schon längst wieder im OPs Room der Ark Royal erschienen. Seit fast eineinhalb Stunden herrschte so etwas wie gespenstische Ruhe im Gefechtsgebiet. Keine einzige feindliche Einheit hatte sich blicken lassen. Lediglich zwei weitere Überwasserkontakte wurden entdeckt, die aber sofort als zivile Fahrzeuge angesehen wurden. Eine genaue Überprüfung würde dennoch stattfinden, sobald die Seeaufklärer ihre Liste abgearbeitet hatten.
Admiral Cassidi fragte sich ob es wirklich eine ruhige Nacht werden sollte, als die Ordonanz an ihn herantrat und einen Zettel übereichte:
„Wieder dieser Mist aus Island – verdammte SOSUS Heinis – U-Boot geortet – Position irgendwo im Ozean oder vielleicht doch an Land.“ lästerte der Admiral und legte nach „Das haben Sie jetzt nicht gehört Seemann.“
Der junge Matrose nickte und entschwand. Die mögliche Suchzone war tatsächlich unglaublich unpräzise und schloss sogar Teile des Bottnischen Meerbusens zwischen Schweden und Finnland mit ein, wo das SOSUS garantiert nichts hören konnte. Admiral Cassidi beschloss nichts zu unternehmen, bis der Kontakt nicht exakter eingrenzt werden konnte. Ohnehin hatte man den ganzen Tag über die Suchzonen vor den drei Flottenverbänden regelmäßig angepasst und immer wieder eingegrenzt umso näher man dem Zielgebiet kam.
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Wenn ein U-Boot wirklich einen Angriff durchführen wollte, dann entweder auf große Distanz mit Raketen oder aus aller nächster Nähe und dann mussten sich die feindlichen U-Boot irgendwo zwischen dem Ziel und der Flotte aufhalten. Auf diese nichtssagenden Meldungen aus Island konnte man daher getrost verzichten.
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HMS Ark Royal (R09) – 30. August 1975 (Nord 65° 38' 07'' Ost 06° 30' 34'' 23:47 Zulu)
Sichtlich erfrischt war Commander Northard gegen halb Zwölf im OPs Room erschienen und ermöglichte nun dem Admiral etwas Schlaf. Außer weiteren Bestätigungen über zivile Fischfangfahrzeuge und Frachtern lagen keine neuen Meldungen vor und so machte sich Commander Northard daran die Suchzonen der nächsten Stunden festzulegen:
Mit weiteren feindlichen Kriegsschiffen rechnete Niemand mehr und daher wurden fast alle Seeaufklärer von der Seeraumüberwachung zur U-Boot-Abwehr abgeordnet, der jetzt die größte Priorität zugeordnet wurde.
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Es gab weiterhin eine kleine U-Boot-Suchzone knapp vor der Flotte, die von den Hubschraubern und einigen Orions kontrolliert wurde…
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…und eine größere weiter entfernte Such-Zone, die das Zielgebiet und dessen Umgebung abdeckte und nur von den Orions bedient wurde.
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Wenn sich irgendwo ein U-Boot aufhalten würde, dass noch erfolgreich angreifen wollte, dann hier. Anderenfalls wären die U-Boote zu weit entfernt und müssten höhere Fahrstufen laufen um in die Nähe der Flotte zu gelangen. Dann aber würden die SOSUS-Sonargeräte ganz sicher nicht nur eine Ortung erhalten, sondern auch eine präzise Ortung. Das würden die Russen nicht riskieren.
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HMS Bulwark (R08) – 31. August 1975 (Nord 65° 03' 49'' Ost 07° 19' 09' 01:20 Zulu)
Ted Shriver war zufrieden und verärgert zugleich. Schon vor zwei Stunden hatte ein Kurier-Hubschrauber der Ark Royal ein Päckchen abgeliefert, dass man ihm bereist angekündigt hatte. Die Royal Navy hatte sich alle Mühe gegeben die TV-Bilder der Seezielraketen selbst zurechtzuschneiden, bevor man dem BBC-Team die Kopien übergab. Aus dem übrig gebliebenen Rest mussten er und seine beiden Kollegen Sendefähiges Material zusammenstellen und dazu insbesondere eine nützliche Tonspur darunter legen. Dazu durfte man auch einige Offiziere interviewen und bevor alles der Öffentlichkeit präsentiert wurde musste man es noch mal der Navy zur Durchsicht übergeben.
Endlich hatte er das Ok erhalten – der Bericht durfte unverändert gesendet werden – aber es war jetzt Mitten in der Nacht. Die Welt – zumindest der vom Krieg betroffene Teil – war am Schlafen. Wer wollte denn den Bericht um diese Uhrzeit ansehen?
Scheinbar war dies auch der Royal Navy ganz Recht, die von Beginn an Bedenken geäußert hatte, das Material direkt von Bord zu senden. Jetzt hatte man die Bänder wieder einem Offizier übergeben, der diese zurück zur Ark Royal bringen würde und von dort aus würde ein Kurierflieger der sowieso zurück nach England fliegen sollte das Material mitnehmen. Mit Glück würde der Bericht um die Mittagszeit London erreichen und dann war er alles andere als Aktuell.
Ted Shriver hatte sich das wahrlich anders vorgestellt. Er wollte Live Berichte von der Front bringen, aber die Front war nicht hier. Im Gegenteil war sich Ted Shriver sicher, dass es in diesem Krieg keinen langweiligeren Ort geben konnte als die HMS Bulwark.
Wenn alles nach Plan verliefe – und so hatte es den Anschein – würde es noch zwanzig bis vierundzwanzig Stunden dauern, bis er wieder festes Land unter den Füßen hatte. Für das Nachrichtengeschäft einige Ewigkeit, in der ihn vor allem auch kaum Meldungen von Außen erreichten.
Dass dies ein Problem war, hatte er vor wenigen Minuten festgestellt, als er ein Gespräch zweier Soldaten belauscht hatte, die ganz offensichtlich mehr wussten als er. Deutlich konnte er folgendes hören: „Jetzt wo die Niederländer hier bei uns sind und nicht mehr in Deutschland geht es dort los – schöner Mist.“
Deutschland? Wenn der dritte Weltkrieg irgendwo spannend sein würde für einen Kriegsberichterstatter dann dort! Jetzt befand er sich auf dem Weg nach Norwegen. Die Wahrscheinlichkeit dort schnellstens wieder weg zu kommen, war gleich Null.
„Was habe ich getan? – warum hat sich die Welt gegen mich verschworen? – in Deutschland knallt’s und das Spannendste was es hier zu tun gibt ist es Regentropfen zu zählen.“
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849. Squadron B Flight #4 – 31 August 1975 (Nord 68° 48' 33'' Ost 09° 49' 53'' 01:40 Zulu)
„849 Flight #4 für Noah Basis – 849 Flight #4 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt BOGEY #145 in Zwei-Null-Null Seemeilen auf Drei-Fünf-Vier Grad – Flight #4 Ende.“
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HMS Ark Royal (R09) – 31. August 1975 (Nord 65° 44' 32'' Ost 07° 25' 00'' 01:40 Zulu)
Schlagartig war die bereits wieder einsetzende Müdigkeit bei Commander Northard verschwunden. Unbekannter Luftkontakt im Norden. Von dort konnte nichts Gutes kommen. Das Ziel war zwar noch weit entfernt, aber das würde sich sicher schnell ändern. Würde es nur wieder ein einzelner Aufklärer sein? Dann reichten zwei Phantoms aus um den Störenfried aus dem Weg zu räumen. Was aber wenn hier eine Bomberstaffel auf dem weg war? Dann mussten sofort alle Abfangjäger schnellstens dorthin und die Deckung gegen alles was über Land kommen konnte wäre nicht mehr existent. Den Admiral wegen eines Aufklärers zu wecken wäre ärgerlich. Ihn nicht zu wecken, während ein Angriff gegen die Flotte im Gange war, wäre eine nicht wieder gut zu machende Dummheit!
Es war eine Fünfzig-zu-Fünfzig-Entscheidung und Commander Northard setze darauf einen Aufklärer vorzufinden. Da die in der Luft befindlichen Jäger bereits alle zu wenig Treibstoff in ihren Tanks hatten, befahl er der Einsatzbereiten Alarmrotte den Start samt Anflug mit Nachbrenner und nachfolgendem Tanker um nach Klärung der Situation Brennstoff fassen zu können.
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Kurz nachdem die beiden Phantoms von Deck katapultiert waren, kam die Meldung dass BOGEY #145 nach Osten flog und sich nicht der Flotte annäherte. Das war so gut wie schlecht. Die beiden Jäger würden den Feind nicht abfangen können, aber zumindest bestand keine akute Gefahr und Commander Northard war froh, dass er den Admiral nicht hatte wecken lassen. Um den Kontakt würden sich die Norweger kümmern müssen, die beiden F-4 allerdings sollten nun mit Marschgeschwindigkeit trotzdem dort oben nach dem Rechten sehen. Irgendetwas musste dort ja sein, wenn dort gegnerische Flugzeuge herumschlichen.
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Der Kurs des Flugzeuges führte ihn zu den russischen Luftwaffenbasen. Es würde also garantiert ein feindliches Flugzeug sein.
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331. Skvadron Flight #9 – 31. August 1975 (Nord 70° 04' 20'' Ost 19° 59' 29'' 01:44 Zulu)
Løytnant Olav Løke hatte mit am meisten Treibstoff in den Tanks seiner F-104 und so überraschte es nicht, dass er den Befehl erhielt den neusten Kontakt abzufangen und aufzuklären.
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No. 8 Squadron Flight #4 – 31 August 1975 (Nord 68° 57' 01'' Ost 18° 00' 30'' 01:47 Zulu)
„Jambia Flight #4 für Noah Basis – Jambia Flight #4 für Noah Basis – Noah Basis – Neuer Kontakt BOGEY #146 in Eins-Neun-Acht Seemeilen auf Null-Sechs-Null Grad – Jambia Flight #4 Ende.“
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HMS Ark Royal (R09) – 31. August 1975 (Nord 65° 45' 30'' Ost 07° 28' 11'' 01:47 Zulu)
Jetzt wurde die Sache interessant. Ein weiterer Kontakt diesmal aus Richtung der feindlichen Luftstützpunkte, aber scheinbar mit nordwestlichem Kurs.
„Genau dem anderen Kontakt entgegen!“ flüsterte Commander Northard vor sich hin. „Einer hin und einer zurück?“
„Ordonanz – lassen Sie den Admiral aufwecken – hier tut sich etwas.“
Aus dem Lautsprecher hörte der Commander wie Lion #10 befohlen wurde den zweiten Kontakt abzufangen.
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331. Skvadron Flight #10 – 31. August 1975 (Nord 70° 09' 57'' Ost 22° 40' 15'' 01:49 Zulu)
Løytnant Björn Bjørnson war noch immer etwas angeschlagen, weil seine Gegner bislang immer geradezu meisterlich darin waren ihn auszukurven. Das musste sich jetzt ändern. Viele seiner Staffelkameraden hatten mehr Abschüsse erzielt, dem wollte er nicht länger nachstehen. Diesen Russen wollte er haben.
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331. Skvadron Flight #10 – 31. August 1975 (Nord 70° 49' 58'' Ost 22° 17' 23'' 01:56 Zulu)
Løytnant Björn Bjørnson war etwas zu schnell unterwegs und würde den Rendevouz-Punkt zu früh erreichen. Er änderte der Kurs, auch wenn das bedeutete den feindlichen Flieger nicht aus der Flanke angreifen zu können, sondern fast Frontal. Schon wieder lief es nicht optimal.
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Løytnant Björn Bjørnson flog eine kleine Schleife um das Flugzeug doch besser von hinten zu erreichen, alles andere schmälerte die Erfolgsaussichten. Beim Anflug erkannte er die Signatur auf Anhieb – vor ihm flog ein Tanker!
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31.08.1975 01:58:34 - [NATO] Contact: BOGEY #146 has been type-classified as: Tanker (Classification by: 331 Sqn #10 [Sensor: Mk1 Eyeball] at 5,7 nm)
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Løytnant Bjørnson setzte sich hinter das Ziel, hörte das Summen der Zielerfassung und löste die Rakete aus:
„Lion #10 – FOX TWO!“
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Und wieder hatte er keinen Erfolg
„Lion #10 – MISS“
31.08.1975 01:59:23 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #8680 is attacking 924th Guards MRAP #1 (Tu-16Z Badger A) with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (420 kts): 75%. Final PH: 75%. Result: 82 – MISS
„Lion #10 – FOX TWO!“
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„Lion #10 – MISS“
31.08.1975 01:59:32 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #8681 is attacking 924th Guards MRAP #1 (Tu-16Z Badger A) with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (403 kts): 75%. 924th Guards MRAP #1 has nominal agility: 1,5, adjusted for altitude: 0,4. Agility adjusted for proficiency (Regular): 0,32. Aircraft has a weight fraction of 0,59 - Agility adjusted to 0,21. Agility adjusted for rear-oblique impact effect: 0,2. Final agility modifier: -2%. Final PH: 73%. Result: 77 – MISS
„Lion #10 – FOX TWO!“
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Erst die dritte Sidewinder brachte den Erfolg und der russische Tanker explodierte in einem gewaltigen Feuerball, der wie eine neugeborene Sonne am Himmel erschien.
„Lion #10 – SPLASHED #146“
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31.08.1975 01:59:41 - Weapon: AIM-9J Sidewinder #8683 is attacking 924th Guards MRAP #1 (Tu-16Z Badger A) with a base PH of 75%. PH adjusted for actual target speed (411 kts): 75%. Final PH: 75%. Result: 54 - HIT
31.08.1975 01:59:41 - Event: 'Badger A Splashed' has been fired.
31.08.1975 01:59:41 - [Soviet Union] 924th Guards MRAP #1 (Tu-16Z Badger A) has been destroyed!
31.08.1975 01:59:41 - [NATO] Contact Tanker #146 has been lost.
Løytnant Bjørnson drehte wieder nach Osten um seine Patrouillen-Position wieder einzunehmen.
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HMS Ark Royal (R09) – 31. August 1975 (Nord 65° 45' 23'' Ost 07° 34' 57'' 01:59 Zulu)
Admiral Cassidi hatte einen unruhigen Schlaf gehabt und meist mehr wach gelegen als geschlafen. Als die Ordonanz ihn weckte saß bereits mit einer Tasse Kaffee in der Hand auf seiner Koje. Er macht sich etwas frisch und erschien kurz darauf im OPs Room der Ark Royal.
„Nun Commander?“
„Sie sehen fürchterlich aus Sir.“
„Ja so fühle ich mich auch Commander – aber deswegen werden Sie mich wohl nicht haben wecken lassen?“
„Nein Sir – hier sehen Sie – wir haben gerade einen Tanker abgeschossen Sir. Und das hier – diesen Kontakt hatten wir zuerst – das dürfte auch ein Tanker sein – auf dem Heimweg.“
„Also hier ein frischer Tanker und dort ein Tanker auf dem Heimweg. Wo wurde der erste Tanker genau entdeckt?“
„Hier Sir – zwei unserer Phantoms sind bereits auf dem Weg dorthin Sir, weil es im ersten Moment wie ein weiterer Aufklärer aussah Sir.“
„Gut – dann wird irgendwo dort oben ein Auftankpunkt sein – das ist genau das was Sinn ergibt. Wenn man uns aus der Flanke heraus angreifen will, wäre genau dort oben der Ort wo die Bomber auf dem Hin- und Rückflug Treibstoff ergänzen müssten.“
„Ja Sir – nur…“
„Ich weiß Commander – die Angriffswelle am Abend hat das nicht getan.“
„Genau Admiral – es ergibt also keinen Sinn Sir.“
„Diese Sinnlosigkeit fängt an zu nerven Commander – irgendetwas was INTL?“
„Nichts Sir – Schweigen im Walde – keine unserer Fragen wurde bislang beantwortet Sir.“
„Verdammt!“
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331. Skvadron Flight #9 – 31. August 1975 (Nord 71° 34' 40'' Ost 17° 52' 20'' 02:03 Zulu)
„Lion #9 – Ziel erfasst – greife an!“
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„Lion #9 – FOX TWO!“
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„Lion #9 – SPLASHED #145“
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#124 NI#
Dann wird es wohl nicht so ruhig bleiben oder ist die KI so beschränkt, irgendwo Tanker kreisen zu lassen, ohne tatsächlich dort andere Flugzeuge einzusetzen?
Werter Azrael,
bitte verzeiht Uns, wenn Wir die Antwort auf diese Frage nach Beendigung dieses Szenarios geben, derzeit wäre es ungeeignet ;)
Der Punkt steht bereits auf Unserer internen "Diskussionsliste".
H34DHUN73R
29.10.17, 14:46
Endlich haben Wir wieder Zeit, Euren beiden spannenden AArs zu folgen, werter Bigfish :)
Wir finden es hochgradig erstaunlich, dass die KI eine Radar-Station mit einer taktischen Atomwaffe ausschaltet, aber die in Reichweite befindliche Flotte gänzlich unbeachtet lässt.
Im RL würde das keinerlei Sinn machen, er hätten Wir das Gegenteil erwartet.
Dann noch der Lapsus mit den nicht eskortierten Badgers in einem bekanntermaßen hochgradig gefährlichen Umfeld.
So dämlich kann halt nur eine KI agieren ;)
Das schmälert aber Eure Leistung keineswegs - mit minimalen Verlusten die russischen Überwasser-Verbände ausgeschaltet, die lästigen Trawler ausgekämmt und den feindlichen Bomberverbänden die Zähne gezogen - Klasse :)
Werter H34DHUN73R,
habt herzlichen Dank ob der noblen Worte!
Wir müssen hier aber Dringend die KI in Schutz nehmen - die KI wäre dazu in der Lage die Bomber mit Jägern zu eskortieren, wenn der Szenario Designer der russischen Seite ein paar Jäger gegeben hätte...
Ebenfalls würden Wir denken dass die KI auch viel lieber die Flotte mit den Raketen angegriffen hätte, wenn denn der Designer diesen Atomangriff auf die Radar-Station nicht explizit so modelliert hätte und erst nach diesem Angriff per Event das U-Boot unter das Kommando der KI gestellt hätte.
Fast alle Fehler der KI Seite sind in Wahrheit Design-Fehler des Szenarios. Das kennen Wir ja schon. Hätte sich der Designer mehr Mühe gegeben, wäre das bislang völlig anders Verlaufen. Wir wiederholen Uns auch hier: Der Designer ist nicht von Micromanagement ausgegangen, sondern von einer KI die gegen eine KI kämpft. Wir erläutern das am Ende ausführlicher...
H34DHUN73R
29.10.17, 22:04
Der Designer also - chleudert den Purchen tzu Poden :)
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