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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorwärts, Genossen!... Genosse Kardin Alinfantinskij gegen Zer Senserow



Kardinalinfant
28.12.15, 12:26
Die Roten also... So sei es, verhelfen wir als roter Genosse Kardin Alinfantinskij :teufel: der Weltrevolution gegen den weißen Zer Senserow :engel: zum Sieg,

Vorwärts Genossen!

Ein paar Vorbemerkungen zu diesem AAR. Es handelt sich um unser Erstlingswerk. Wir bitten also die werten Regenten, nicht all zu viel zu erwarten. Wir werden keine durchgängige Storyline führen, dazu sind wir nicht kreativ genug. Wir würden es auch nicht hinbekommen durchgängig historisches Kolorit zu versprühen und versuchen es daher auch nicht ernsthaft. Untermahlende Bilder, Videos und Musik werden ganz oder nahezu fehlen. Unterhaltsam soll es sein, lustig wird es dagegen nur bei Gelegenheit werden können. Was wir hingegen versuchen wollen, ist die Beweggründe unseres strategischen Handels darzulegen und an der ein oder anderen Stelle, an der es angebracht ist, auch noch einmal auf unser Lieblingsthema, die Spielmechanik zu sprechen zu kommen. Im besten Falle wird unser Bericht die Leser daher bei unseren Entscheidungen mitnehmen (ohne sie daran teilhaben zu lassen, Kommunismus ist keine Demokratie! ;) ), sie hoffentlich unterhalten und ab und zu auch amüsieren. Im schlechteren Fall.... Na ja, die werten Regenten wissen, wie die Geschichte mit erfolglosen Revolutionären umzugehen pflegte...

Die werten Regenten dürfen von uns auch keine strategische Meisterleistung erwarten. Das durch demokratische Entscheidung (und genau deswegen schaffen wir sie ja ab:teufel:) gewählte Szenario ist in doppelter Hinsicht ein Sprung ins Dunkle. Zum einen natürlich, weil es düstere Zeiten sind, in denen es spielt. Zum anderen aber, weil wir, wie auch unser Kontrahent, über nahezu keine Erfahrung darin verfügen. Sie beschränkt sich auf genau eine Partie mit den Weißen gegen die KI vor gefühlten 3 Jahren, die ersten 5 Züge in einem Pbem, das unser damaliger Kontrahent aus privaten Gründen beenden musste und das Lesen eines AARs vor ebenfalls gefühlten 3 Jahren. Da das Szenario nach unserer Erfahrung extrem chaotisch gestrickt ist, es eine Vielzahl an Fraktionen und Events gibt, die keiner von uns wirklich kennt kann das Ganze nur im Chaos enden, es sei denn man hat ein glückliches Händchen.

Um diese möglicherweise an sich schon für die Regenten unterhaltsame Konstellation zu erhalten, wollen wir - in Absprache mit unserem Kontrahenten - an dieser Stelle darum bitten, uns keine Tipps oder Hinweise zu etwaigen Events zu geben (also bspw.: " Ihr solltet bis Datum x Stadt Y erobert haben, denn dann bekommt ihr Z Einheiten per Event"). Ansonsten sind strategische Diskussionen (und auch sonstige Kommentare) gerne erwünscht.

Zum Szenario selbst:
Das oben angesprochene Chaos des Szenarios ist zum einen dem geschuldet, dass an vielen Stellen per Event oder durch vorgefertigte Rebellenfelder Aufstände drohen, so dass einzelne Städte im gegnerischen Gebiet jederzeit überlaufen könnten, das gilt für beide Seiten, aber überwiegend profitieren die Roten davon.
Das andere chaotische Element liegt auf Seiten der Weißen: Diese bestehen aus drei Fraktionen, den nördlichen Weißen, den südlichen Weißen und den Ural-Weißen. Damit nicht genug gibt es noch diverse Kosakenformationen, die spieltechnisch wohl als Minor-Nationen dargestellt werden und einer der weißen Fraktionen untergeordnet sind (überwiegend den südlichen Weißen, wir meinen aber auch den Ural-Weißen). Und als wäre das Chaos noch nicht komplett, sind auch noch die Interventionen der Großmächte (namentlich der USA, der Briten und im Süden auch der Franzosen) auf Seiten der Weißen mit eigenen Truppenkontingenten abgebildet. Nach der manchmal schwer durchschaubaren Logik des großen Genossen Lenin wird die Revolution sowohl gewinnen, wenn mehr ausländische Truppen landen, als auch, wenn sich diese zurückziehen. Kommen mehr, werden mehr ihrer Soldaten von unsere revolutionären Ideen infiziert, die sie in alle Welt tragen werden. Ziehen sie sich zurück, können wir unsere Macht in Russland festigen und dann die Revolution selbst in alle Welt tragen. Egal was passiert, der Kommunismus siegt also auf jeden Fall! :D

Die einzelnen Fraktionen der Weißen und unsere Roten haben in diesem Szenario keinen national morale, sondern political standing. Obwohl unterschiedlicher Ausdruck, ist die Spielmechanik die gleiche. Sinkt das political Standing (PS) auf 0, scheidet die betroffene Fraktion aus. Sinkt unser PS auf 0, haben wir verloren. Glücklicherweise ist das PS der Interventionalisten durch den gerade beendeten Großen Krieg schwer angeknackst. Grob gesagt: Je weiter sie sich von ihrer jeweiligen Basis entfernen und je stärker sie in Kämpfe eingreifen, um so mehr wird (auch durch Events) ihr PS sinken und irgendwann überlassen sie die Weißen sich selbst. Die Franzosen und Amerikaner früher, die Briten eher später.

Zur Stärke der Armeen: Grob gesprochen sind die gegnerischen Einheiten deutlich erfahrener und damit schlagkräftiger, als unsere erst im Werden begriffene rote Armee. Zudem verfügen sie mit einem Einheitenverhältnis von etwa 70:50 zu Beginn auch über eine klare numerische Überlegenheit. Diese Vorteile müssen die Weißen ausnutzen, solange sie sie haben. Die Weißen müssen so früh wie möglich so viel Territorium, wie es geht, besetzen. Auch und gerade, um sich in dem Bereich, wo sie schwach sind, zu verstärken: Bei den MPP! Das ist unser erster großer Vorteil: Wir besitzen zu Beginn die Gegenden, die viele MPP wert sind. Wir verfügen zu Beginn über etwas mehr MPP (glauben wir), als alle unsere Gegner zusammen. Diesen Vorteil muss uns unser Gegner beschneiden, sonst wird er vermutlich verlieren. Wir hoffen, dass er das nicht weiß und sich eher Zeit lässt... Unser zweiter großer Vorteil ist unsere Geschlossenheit. Wir sind nur eine einzige Fraktion (wenn auch einige "Stadt-Sowjet-Republiken" als Minors dazu gehören), d.h. wir müssen mit unseren vergleichsweise üppigen MPP nur einmal forschen, unser Gegner alleine für seine weißen Fraktionen insgesamt dreimal, und für die Interventionalisten jeweils noch einmal (soweit das Sinn macht). Für die Ural-Weißen beispielsweise, die zu Beginn nur etwa über 40 MPP/Runde verfügen, sind Ausgaben für Infanterie-Warfare (125 MPP) nur schwer zu finanzieren. Wir hoffen also zusammengefasst die Sache so lange hinauszögern zu können, bis die Interventionalisten sich zurückziehen, bis unsere Truppen (hoffentlich) technisch überlegen sind und dann nach Rückzug der Interventionalisten und Aufbau weiterer Einheiten auch zahlenmäßig unseren Gegnern überlegen sind. Dann schlägt die Stunde der Revolution, bis dahin haben wir in den Gefechten eher weniger zu lachen. Demnach gedenken wir an der ein oder anderen Stelle Raum (insbesondere wertlosen) gegen Zeit zu tauschen.

In Kürze setzen wir hier fort mit dem zweiten Teil unserer Vorbetrachtungen...

Kardinalinfant
28.12.15, 13:08
Zur Ausgangslage folgende Karte (man beachte unsere feinen kalligraphischen Eintragungen! :facepalm:):

http://fs5.directupload.net/images/151228/xplrbpga.png (http://www.directupload.net)


Markiert haben wir die von uns vermuteten Hotspots des Geschehens, der Reihe nach:

1) Petrograd, das Zentrum unserer Revolution. Die vielen roten Sterne auf der Karte täuschen eine Truppenstärke vor, die nicht vorhanden ist. Die meisten Einheiten dort sind Schiffe. Da nach unserer Erinnerung die britischen Interventionalisten (dazu später) irgendwann ihre deutlich stärkere Flotte in die Ostsee schicken können, stehen unsere Marineeinheiten eher auf verlorenem Posten. Zu Beginn können wir evtl einige Häfen im Baltikum blockieren, später werden wir schauen müssen, dass der Gegner uns keine Schiffe versenkt, denn das kostet zu viel Political Standing. Die wenigen Landeinheiten, die vor Ort sind, müssen dort bleiben, um Petrograd zu decken und den großen Genossen Lenin zu beschützen. Dazu sind wir gezwungen, weil sonst die Finnen, in deren Land die Konterrevolution vorübergehend obsiegt hat, frech werden. Hierzu folgende Nachricht des Genossen Trotsky:

http://fs5.directupload.net/images/151228/5f9pav7h.png (http://www.directupload.net)

2) Die Gegend um Minsk. Hier haben wir genau vier Einheiten stehen und die müssen da leider auch bleiben. Die Polen, ein zutiefst konterrevolutionäres Volk, welches zu gegebener Zeit von den Vorzügen der roten Revolution überzeugt werden wird, könnten sonst zur Unzeit ihre gierigen Hände nach russischer Erde ausstrecken. Hierzu folgende Nachricht des großen Genossen Lenin:

http://fs5.directupload.net/images/151228/kpiwntv6.png (http://www.directupload.net)


Wir müssen bei Petrograd und Minsk jeweils nur die erforderlichen Felder besetzen bzw. die notwendige Anzahl an Einheiten haben. Es ist aber egal, welche Einheiten dort jeweils stehen. Unser Plan ist daher, schnellstmöglich einige Milizeinheiten zu kaufen (das Pendant zu den billigen und im Kampf wertlosen Garnisonseinheiten bei SoE), um durch diese die wertvolleren Einheiten vor Ort zu ersetzen, die wird dann für Kampfaufgaben wo auch immer verwenden können.

3) Die Nordfront. Bei Archangelsk sind die Imperialisten aus den USA und Großbritannien mit einigen Einheiten gelandet, dazu wenige Einheiten der nördlichen Weißen. Das Gelände hier ist wertlos! Wir können nach unserer Einschätzung hier problemlos einige Kleinstädte und den zugehörigen Raum opfern. Das hat folgende Vorteile: Zum einen können wir die hier stehenden Einheiten per operate verlegen und an Stellen verwenden, wo sie aktuell wertvoller für uns sind. Es reicht (hoffentlich), wenn wir in drei oder vier Runden Einheiten an der von uns ausersehenen Verteidigungsstellung platzieren können. Zum anderen zwingt es die dort stehenden Interventionalisten, sich von ihrer Basis zu entfernen, wenn sie kämpfen und vorrücken wollen, das wird ihrem PS schaden. Unser genaues Vorgehen hier werden wir in den ersten paar Zügen erläutern.

Spieltechnisch werden sich je nach Spielweise unseres Gegners die fremden Mächte so oder so früher oder später zurückziehen. Die nördlichen Weißen, die alleine nur über sehr wenig MPP und auch nicht gerade üppige Truppen verfügen, dürften nach unserer Erinnerung alleine zu schwach sein, um gegen uns anzutreten. Die nördlichen Weißen stehen außer bei Archangelsk auch noch teilweise im Baltikum. Wir müssen sie ernst nehmen, aber die wirkliche Gefahr dürfte andernorts drohen. Verlockend wäre, die Front am Baltikum auszuschalten, uns fehlen aber zumindest jetzt die Truppen, um überhaupt irgendwo ernsthaft offensive zu werden.

4) Die Mittelfront. Der einzige Ort, wo wir evtl. so etwas wie die Initiative entwickeln können. Hier stehen Genosse Trotsky und sein Panzerzug (ja, diese Einheiten sind im Spiel abgebildet! :)). Ein paar Infanterieeinheiten dazu und kein unmittelbarer Gegner. Der lauert etwas weiter südlich in Form sehr starker Kosakenverbände und der stärksten Fraktion der Weißen, der Südlichen Weißen. Interessant ist dieser Bereich der Front aber insbesondere wegen...

5) Der benachbarten Ukraine. Im Spiel zunächst als unabhängiger Staat modelliert. Die Deutschen haben sich mit Kriegsende hier zurückgezogen, so dass gewissermaßen ein Vakuum existiert. Wenn wir es noch richtig im Kopf haben, werden wir relativ früh im Spiel gefragt werden, ob wir die Revolution nicht in die Ukraine tragen wollen (sprich der Ukraine den Krieg erklären wollen). Obwohl wir an sich zu wenige Truppen dafür haben, ist es doch aus zweierlei Gründen interessant: Es liegen wertvolle Bodenschätze hier, die wir unserer Kriegswirtschaft unterstellen könnten und zum anderen würde uns das, wenn es rechtzeitig erfolgt die Gelegenheit geben...

6) Unsere auf der Krim eingeschlossenen Truppen zu retten. Nicht viele zwar, aber immerhin. Die sind ansonsten auf der Krim ohne Aussicht auf Rettung eingeschlossen und werden von den deutlich stärkeren südlichen Weißen zermalmt. Das Gebiet der Ukraine böte einen Ausweg.

7) Ganz ähnlich geht es unseren Truppen in den Ausläufern des Kaukasus. Da stehen neben einem HQ auch drei Infanterieverbände. Starke Kosakenverbände (insbesondere mit einigen schlagkräftigen Kavallerieverbänden) dürften es diesen Truppen sehr schwer bis unmöglich machen, zu entkommen. Wir haben uns zwar etwas ausgedacht, wie wir das bewerkstelligen wollen, aber wir rechnen nicht damit, dass es gelingt. Der Totalverlust all dieser Verbände (wahrscheinlich sogar auf low supply) wäre der Normalfall, jede Einheit, die sich retten kann, wäre ein kleiner Sieg für uns. Eine Rettung ist wenn überhaupt nur möglich durch Flucht nach

8) Tsaritsyn. Später wird diese Stadt unter dem Namen des Genossen Bekanntheit erlangen, der zu ihrer Verteidigung dort bald erscheinen wird, Josef Stalin. Gegenwärtig ist es einfach nur eine strategisch sehr wichtige Stadt, die wir dem Kommunismus möglichst lange erhalten müssen. Und das wird angesichts der überlegenen Feindverbände in der Nähe schwierig genug. Da würde es enorm helfen, wenn wir einen Teil der unter 7) genannten Truppen dorthin retten könnten.

9) Hier stehen unsere Truppen in unwirtlichem, weil gebirgigem Gelände den Ural-Weißen gegenüber. Essentiell ist die Verteidigung von Perm, da der Feind dort erstens einige Einheiten per Event erhalten wird (da sind wir uns ziemlich sicher), wenn er die Stadt erobert hat und zweitens, weil der Feind, wenn er Perm nicht bekommt, einen langen Umweg laufen muss, um seine Ural-Weißen ernsthaft ins Geschehen bringen will. Und das wäre, was wir dort mit relativ wenigen Einheiten erreichen wollen, dass eine ganze Fraktion des Gegners im Gebirge sitzt und zur Untätigkeit verdammt wird. Auch um das zu bewerkstelligen, haben wir uns etwas einfallen lassen. Das Minimalziel ist es, die Ural-Weißen über den kommenden Winter hinweg und nach Möglichkeit ein wenig ins Frühjahr hinein daran zu hindern, Perm zu erobern oder sonst wie aus dem Ural auszubrechen. Jeder Zug mehr ist Gold wert, denn dann werden die Ural-Weißen (hoffentlich!) zu spät kommen, um in die entscheidenden Schlachten an anderen Frontabschnitten eingreifen zu können.

Ein Wort noch zur Forschung und dazu folgende Forschungsgrafik:

http://fs5.directupload.net/images/151228/k7tdjrfm.png (http://www.directupload.net)

Wie man sehen kann, starten die Roten nahezu voll ausgelastet in der Forschung. Wir hätten zwar anders investiert, aber trotzdem ist es wertvoll. Die Chits in Industrie, Produktion und wahrscheinlich auch Infrastruktur lassen wir erstmal stehen. Das verbessert unsere wirtschaftliche Basis noch einmal bzw. kann auf Sicht die zu erwartenden Einbußen durch von den Weißen eroberte Produktionsstätten ausgleichen. Wir werden aber den Chit in Intel zurückkaufen. Über Sinn und Unsinn der Intel-Forschung bei strategic command hatten wir uns an anderer Stelle bereits ausgelassen gehabt. Grob gesprochen: In diesem Szenario bei der ohnehin auf genau 1 Stufe begrenzten Intal-Forschung macht es für uns so ziemlich gar keinen Sinn, darin zu forschen. Für die Auflösung des Chits werden wir 50 MPP erhalten, die wir im ersten Zug gut gebrauchen können. Ebenso werden wir die Chits in Long range und graoud attack aircraft auflösen. Gegenwärtig verfügen die Roten über genau 0,0 Flugzeuge. Das mag zwar später anders werden, aber die zur Verfügung stehenden Modelle (wir befinden uns kurz nach Ende des ersten Weltkrieges) schätzen wir nicht als kriegsentscheidend ein. Auch die hierdurch frei werdenden MPP können wir im ersten Zug gut gebrauchen, weil wir einige Einheiten per operate zu verlegen gedenken. Ab dem zweiten Zug werden wir dann vorrangig in Infanterie warfare und trench warfare investieren.


So, damit sind der Worte genug gewechselt... Wir hoffen noch heute abend, spätestes aber im Laufe des morgigen Tages mit dem ersten Zug den AAR endgültig starten zu können.

Admiral Hipper
28.12.15, 14:38
Zwar haben Wir das Szenario lange nicht mehr gespielt, doch glauben Wir euren Überlegungen nicht mehr viel hinzufügen zu können.

Bereits eine zweite Division dürfte bei Perm ausreichen um den Gegner dort sehr lange aufzuhalten oder mit etwas Glück die Einahme der Stadt gar völlig zu verhindern.
Solange Perm hält sind die Ural-Weißen eigentlich handlungsunfähig, weil die Ural-Kossaken alleine wohl zu schwach sind.

Dann viel Glück und vor allem Spaß werter Kardinalinfant.:)

Hjalfnar
28.12.15, 16:06
Wir hätten Zar Senserow genommen. :D Aber so klingts auch gut! Nun denn, Unsere Tochter ist nach einem wichtigen Teil der Revolution benannt, wie könnten Wir da anders! Für die Revolution! Für die Freiheit! Nieder mit der Konterrevolution!


https://www.youtube.com/watch?v=ggehvU67G3Q

Thomasius
28.12.15, 16:36
Wir hätten Zar Senserow genommen. :D Aber so klingts auch gut! Nun denn, Unsere Tochter ist nach einem wichtigen Teil der Revolution benannt, wie könnten Wir da anders! Für die Revolution! Für die Freiheit! Nieder mit der Konterrevolution!


https://www.youtube.com/watch?v=ggehvU67G3Q

Ist das Feindpropaganda?
Auf jeden Fall irritiert dieses Lied. Weder Melodie noch Text sind 1918 bekannt. Die Sowjetunion wurde erst nach dem Bürgerkrieg gegründet. Der Staat hieß zum Zeitpunkt dieses Szenarios "Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik".
Die SU hatte von 1922 bis 1943 die Internationale als Hymne. Ob es davor eine Hymne gab wissen wir nicht. Eure Hymne stammt aus den später 30ern/frühen 40ern und wurde erst 1944 Nationalhymne.

Wir erwarten vom Genosse Kardin Alinfantinskij einen großen Sieg und die Befreiung aller Völker Russlands von der Unterdrückung durch fremde Interventionisten, weißgardistischen Banden und sonstigen Feinden der Arbeiter und Bauern.

Hjalfnar
28.12.15, 18:50
Das ist Uns bewusst, werter Thomasius. Die Internationale klingt auf Russisch aber nicht so schön. Die Hymne der Sowjetunion hingegen mögen Wir sehr. :D

Berliner
28.12.15, 19:54
Endlich wieder ein SC AAR, wir sind sehr gespannt und begrüßen den Revolutionsausbruch.

Thomasius
28.12.15, 20:05
Das ist Uns bewusst, werter Thomasius. Die Internationale klingt auf Russisch aber nicht so schön. Die Hymne der Sowjetunion hingegen mögen Wir sehr. :D

Wir finden die kämpferische Melodie auch sehr gut. Den Text, egal welche Version, eher weniger.

Passend zum Szenario haben wir ein Lied herausgesucht, welches wirklich aus der Zeit stammt. Die Melodie ist noch aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg und mit unterschiedlichen Texten wurde es sowohl von Weißgardisten als auch von der Roten Armee genutzt. Der heute bekannteste Text handelt von Kämpfen im Bürgerkrieg im Jahre 1922. Jeder der in der DDR aufgewachsen ist dürfte das Lied als "Partisanen vom Amur" oder "Durchs Gebirge, durch die Steppe" kennen.


https://www.youtube.com/watch?v=iNvp31UuMvE

Hjalfnar
28.12.15, 20:26
Sehr interessant, werter Thomasius! Das Lied werden Wir im historischen Kontext natürlich eher verwenden. Danke!

Cfant
28.12.15, 22:20
Also gut, die Hymnenfrage wäre geklärt. Strategie ebenfalls. Wird dann auch mal gekämpft, oder ist das hier eine Salon-Revolution der dekadenten Bourgeoisie? :D

oberst_klink
28.12.15, 23:49
Meine Hymne für die braven Weissen des Admiral Koltschak...


https://www.youtube.com/watch?v=z6flTC-gvTo

Klink, Oberst

Kardinalinfant
29.12.15, 13:04
Werte Herren,

zunächst noch zwei Vorbemerkungen: Zum einen werden wir nicht die Zeit haben, allen Regenten immer zu antworten. Der werte HvS exerziert dies in seinen AARs immer vorbildlich, wir werden dazu nicht in der Lage sein. Auf einzelne Kommentare werden wir immer wieder einmal eingehen. Wir wollen dies aber ausdrücklich nicht als Missachtung derjenigen Regenten verstanden wissen, auf deren Wortmeldungen wir nicht explizit eingehen. Wir freuen uns über jeden einzelnen Kommentar und nehmen auch jeden Kommentar erfreut zur Kenntnis.:top:

Zum anderen freuen wir uns sehr, dass einzelne Regenten (oder sollen wir sagen Genossen ;) ) ihrerseits für das nötige historische Kolorit sorgen und die notwendige musikalische Einstimmung liefern. Für diese Übererfüllung des vorgegebenen Unterhaltungssolls werden die Regenten Thomasius und Hjalfnar mit dem Orden vom Roten Stern ausgezeichnet (explizit nicht der werte Regent Klink, der für das Posten von Feindpropaganda so gerade eben dem Erschießungskommando entgangen ist ;):D).

Erfreulicherweise können wir ansonsten mitteilen, dass der erste Zug gespielt ist. Die Veröffentlichung folgt in Kürze...

Hjalfnar
29.12.15, 13:07
Sehr gnädig, Genosse, den werten Klink nicht zu erschießen, sondern ihn lebenslänglich (lange, höhö!) nach Sibirien zu verbannen. :D

Private_S
29.12.15, 13:15
Für Plan und Moral noch ein bestens geeignetes Liedchen, auch wenn die Inszenierung etwas futuristisch geraten ist.


https://www.youtube.com/watch?v=yUBgoChFCI0

Kardinalinfant
29.12.15, 15:20
Zug1 11.11.1918

(Wir werden die Züge streng durchnummerieren. Unser Gegner hat Zug 2, wir dann wieder Zug 3 etc.)

Zunächst werfen wir (das hatten wir in den Vorbemerkungen vergessen) noch einen Blick auf die Siegbedingungen des Szenarios:

http://fs5.directupload.net/images/151229/43gmtyw7.png (http://www.directupload.net)

Wir sind kein Freund von "unmöglich", aber der total Victory ist nahezu nicht zu schaffen. Warschau ist gegen starke Polen schon schwer zu holen, Archangelsk ist in unwirtlichem Gelände unendlich weit entfernt, aber Jekaterinburg im komplett gebirgigen Ural ist eigentlich uneinnehmbar.

Wegen Archangelsk und Jekaterinburg dürfen sich die werten Regenten auch getrost vom Gedanken an einen roten Major Victory verabschieden. Ein Minor Victory erscheint möglich, ist aber auch nicht gerade einfach. Dennoch wollen wir diesen zum Ziel ausrufen.


Jetzt aber zum ersten Zug. Der große Genosse Lenin erfreut uns zunächst mit weiteren Weisheiten aus Petrograd:

http://fs5.directupload.net/images/151229/4yohxkrn.png (http://www.directupload.net)

Natürlich lesen wir das Telegramm sehr gespannt mit, müssen dann aber unseren Blick auf die Schlachtfelder werfen.

Ausnahmsweise werden wir an verschiedenen Frontabschnitten zunächst die Ausgangslage darstellen, unseren Plan erläutern und dann direkt das Ergebnis des Zuges an dem betreffenden Frontabschnitt. In Zukunft werden wir die Darstellung der Situation bei Zugbeginn zumeist knapper halten (das Wesentliche der jeweils vorhergehenden Züge dürfte im Thread unseres Gegners zu lesen sein).

1. Die Nordfront

http://fs5.directupload.net/images/151229/66skrrup.png (http://www.directupload.net)

Die liebevoll gemalten weißen Hubbel sind bekannte oder vermutete Stellungen des Gegners. Rot umrandet unsere Stellungen. Wie man leicht erkennen kann, gibt es dort oben nur Wald und Sumpf. Die paar Kleinstädte gedenken wir nicht zu verteidigen. Wir sind eine Partei der Arbeiter und Bauern und da oben gibt es weder noch. Unser Gegner wird aufgrund der grausigen Versorgungslage ein wenig brauchen, um das alles zu erobern und bis dahin werden wir an geeigneter Stelle (die wir zu gegebener Zeit erläutern) einen Verteidigungsriegen aufgebaut haben. Die PS-Einbußen aufgrund der eroberten Kleinstädte werden auf Dauer schmerzen, aber wir können nicht alles verteidigen. Alles verteidigen heißt nichts richtig zu verteidigen. Daher haben wir uns zu folgendem Vorgehen im ersten Zug entschieden:

http://fs5.directupload.net/images/151229/jvzrfz79.png (http://www.directupload.net)

Wir präsentieren die Verteidigung des leeren Raumes. :D Alle Einheiten werden an andere Frontabschnitte verlegt, wir werden gleich sehen, wohin...

2. Petrograd

http://fs5.directupload.net/images/151229/fem89tkh.png (http://www.directupload.net)

Dafür gibt es kein Startbild, sondern nur das Endprodukt unseres Zuges. Wie man sehen kann, haben wir den Ratschlägen des Genossen Trotsky gehorcht und haben Nordleningrad und die nördlich vorgelagerte Festung besetzt gehalten. So wird Finnland aus dem Krieg gehalten. Während unsere Flotte das Baltikum blockiert (die Auswirkungen sind uns nicht ganz klar, aber da wir es noch ungestraft tun können, tun wir es. Bei Narva und Luga haben wir Verteidigungsstellungen bezogen. Noch droht aus dem weißen Baltikum keine ernsthafte Gefahr, deren Truppen dort sind ebenso wenig und in ebenso schlechtem Zustand, wie wir.

3. Die Mittelfront

Auch hier nur das Bild nach getaner Arbeit:

http://fs5.directupload.net/images/151229/7mwfa533.png (http://www.directupload.net)

Wie man sieht, stellen sich das HQ Trotsky und seine Truppen an der Ostgrenze der Ukraine auf, um dort demnächst aktiv zu werden. Die weißen Pfeile im Süden markieren mögliche Stoßrichtungen des Gegners, der dort in großer Zahl steht. Eine Feinheit beinhaltet die Artillerie, die wir im Norden rot markiert haben. Die wurde aus Moskau mittels forced march bewegt. Theoretisch hätten wir sie ein Feld weiter in Richtung Trotsky bewegen können, dann wäre sie aber im nächsten Zug nur noch mit Supply 5 versorgt gewesen und hätte damit einen Bewegungspunkt weniger. Da wir im nächsten Zug erneut einen forced march planen, können wir im nächsten Zug erneut 6 Felder weit ziehen, anstatt ansonsten nur vier, ziehen also insgesamt nach zwei Zügen ein Feld weiter, als wenn wir jetzt gleich ein Feld weiter nach vorne gefahren wären. Das sind Kleinigkeiten, aber wenn man auf diese Details immer achtet, kann das den Unterschied machen (leider werden wir genug dieser Details übersehen...).

4. Minsk

http://fs5.directupload.net/images/151229/kofkzp2y.png (http://www.directupload.net)

Auch hier sind wir bereits gezogen. Der Kenner des Szenarios (und wir haben uns dafür extra noch einmal die ersten drei oder 4 Züge genau angesehen, da wir es eben nicht kennen) wird sehen, dass wir mit einer Division direkt an Baranovich herangezogen sind. Grund: Baranovich bildet nach dem ersten Zug immer eine Sowjetrepublik, die dann zu den Roten überläuft (so auch bei uns). Dadurch, dass wir direkt rangezogen sind und das HQ ein wenig umplatziert haben, wird Baranovich an unser Territorium angeschlossen sein und die in Baranovich erscheinende Einheit zu Beginn unseres nächsten Zuges voll (d.h. mit supply 6) versorgt sein. Wir haben die Versorgung im nächsten Zug mit den roten Zahlen eingezeichnet. Dadurch können wir die dortige Einheit sofort nach Minsk ziehen und damit ein wertvolles Corps schon im nächsten Zug freimachen (denn wir erinnern uns, dass in und um Minsk wegen der Polen stets vier Einheiten stehen müssen). Dieses frei werdende Korps haben wir auch schon positioniert. Es ist dasjenige, von dem aus der gepunktete Pfeil ausgeht, der unseren geplanten Weg markiert. Damit soll Bobruysk befreit werden.

5. Die Krim

Vorher:

http://fs5.directupload.net/images/151229/2o7m7jjj.png (http://www.directupload.net)

Weiß wieder bekannte und vermutete Stellungen der Weißen, die dort extrem stark sind. Rot mit Pfeilen unsere beiden möglichen Fluchtrouten durch die Ukraine nach Kriegserklärung. Welche wir nehmen werden ist noch nicht klar...

und nachher:

http://fs5.directupload.net/images/151229/3qb86x3z.png (http://www.directupload.net)

Man kann erkennen, dass wir unser HQ auf Stärke 10 aufgefrischt haben, was die Versorgungslage verbessert. Die Korps beziehen zunächst einen Sperrriegel. Das schraffierte Feld ist eine Zone of controll (zoc) unserer Einheiten, die den Gegner erhöhte Bewegungspunkte kostet. Wir hoffen auf Schlamm oder Regen im gegnerischen Zug, dann kann er uns nämlich wegen dieses Feldes nicht mehr folgen und wir erhalten die Chance, uns im nächsten Zug abzusetzen. Wir brauchen etwas Glück, aber es kann gelingen.

6. Kaukasus/Tsaritsyn

http://fs5.directupload.net/images/151229/fzqa2afm.png (http://www.directupload.net)

Auf dem Ausgangsbild kann man gut die verzweifelte Lage unserer 4 Einheiten am Kaukasusnordrand erkennen. Eingeschlossen zwischen weißen Truppen (wie gewohnt weiß markiert bekannte und vermutete Positionen, dass in Elista und Morozovsk Kosakeneinheiten stehen, wissen wir) in West und Ost. Im Westen stehen mit zwei Kosakenverbänden das schlagkräftigste, was der Gegner hat. Es bleibt nur die Flucht, den Weg nach Tsaritsyn haben wir mit roten Fluchtpfeilen markiert.

Und das ist draus geworden:

http://fs5.directupload.net/images/151229/zrlvgz2f.png (http://www.directupload.net)

Wir haben uns zu etwas Gewagtem entschlossen, um den eingeschlossen zu helfen: Der Pfeil aus Tsaritsyn hinaus markiert den Weg, den das dortige ursprüngliche Verteidigungskorps genommen hat, um in einem Ausfall den Versprengten entgegen zu kommen. Ziel: 1. Die Versorgungslage der Flüchtigen verbessern, 2. den Eingeschlossenen mittels forced march ermöglichen, der Rettung entgegen zu eilen. In roten Zackenringen (nein, das ist nicht unsere unruhige Hand) die ehemals Eingeschlossenen. Wie man sehen kann, konnte sich das Korps mittels forced march schon fast retten. Die anderen hinken noch hinterher. Wahrscheinlich reicht es für die nicht mehr, aber das Korps wäre schon ein großer Erfolg. Alle Truppen bilden eine Art Schachbrettmuster, was durch die zocs in Kombination mit dem hoffentlich einsetzenden Schlamm dafür sorgen soll, dass möglichst wenige Gegner sich im nächsten Zug direkt unseren Truppen annähern können. Tsaritsyn selber wird von Truppen verteidigt, die von anderen Frontabschnitten herbeordert wurden. Das 10er Korps in der Stadt beispielsweise war ursprünglich an der Nordfront eingesetzt...

7. Der Ural

http://fs5.directupload.net/images/151229/axtxi7or.png (http://www.directupload.net)

Rot unser geplanter Verteidigungsriegel umd wie schon bei unseren Vorplanungen besprochen Perm zu halten. Weiß wieder die Stellungen der Weißen und ihre beiden möglichen Wege raus aus dem Ural. Wir wissen nicht, welchen sie nehmen, aber Perm liegt näher. Gut zu sehen übrigens das unwirtliche Gelände und mittendrin Jekaterinburg. Die Hochburg der Ural-Weißen. Wie gesagt, eigentlich uneinnehmbar...

Und das haben wir daraus gemacht:

http://fs5.directupload.net/images/151229/xq7hjcq6.png (http://www.directupload.net)

Durch den Rückzug der Division und den Transport einer weiteren Division ist in Perm ein Sperrriegel angelegt. Die schraffierten Flächen sind wieder zocs. Wenn der Gegner nicht ohne Rücksicht auf Verluste und ohne Aufklärung loszieht, kann er unsere etwas angeschlagenen Truppen nicht erreichen. Das gibt uns dann die Gelegenheit uns einzugraben und aufzufrischen. Man beachte den gewählten Ort. Unsere Einheiten stehen im Gebirge bzw. der Stadt. Beides bietet defense boni. Dazu hinter einem Fluss, auch das begünstigt den Verteidiger. Unser Gegner müsste den eingezeichneten weiten Weg um den kleinen See herum laufen, um uns durch extrem unwirtliches und unversorgtes Gelände zu flankieren. Wenn diese Stellung die ersten zwei Züge übersteht, sind wir uns sicher, hier sehr lange auszuhalten. Einen kleinen Ausdruck der Schadenfreude konnten wir da nicht unterlassen ;)
Das HQ stammt übrigens von der Nordfront.


Soweit unser erster Zug. Nach dem Zug tritt wie angekündigt Baranovich unserer Föderation unabhängiger (?:teufel:) Sowjetrepubliken bei. Zudem wird Genosse Stalin mit einem HQ bei Stalingr... äh... Tsaritsyn auf die Karte gestellt.

In der Forschung haben wir wie angekündigt Long range und ground attack sowie Intel gecancelt, da wir die MPP für diverse Transporte und einige Auffrischungen benötigt haben. Leider musste auch ein Chit Infra verkauft werden, weil es sonst nicht gereicht hätte. Na ja, macht nichts. Investiert wurde noch nichts und wird vermutlich auch im nächsten Zug nicht...

Admiral Hipper
29.12.15, 16:07
Mit diesem Verteidigungsriegel halten Wir Perm für uneinnehmbar.
Außer es gibt einen unglücklichen Rückzug einer eurer Einheiten. Doch dürfte es für den Gegner schwierig werden überhaupt genug Einheiten zum Angriff zu führen.

Wir halten übrigens das Ural Gebirge in SC für etwas übertrieben gebirgig.
Wesentlich mehr Hügel wären realistischer und würden auch eine bessere Kriegsführung ermöglichen.

Strategienordi
29.12.15, 17:03
Werter Kardinalinfant,
Perm hält, ohne Arti und vllt sogar Inf 1 kommt der Uraler da nicht durch.

Ihr solltet auch einen Major Victory anstreben, denn die Weissen kapitulieren bei NM auf 0, wodurch die Hauptstädte, also Archangelsk und Ekaterinburg an Euch fallen.
Schwierig ist es da eher, Tallinn und besonders Warschau vor dem Zusammenbruch der Weissen zu erobern.

Es ist sehr schwierig bei diesem Szenario etwas zu raten, ohne auf Events zu stossen. Das lebt quasi von den Events und dem passenden Umgang damit.

Arminius
29.12.15, 17:31
Werte Genossen, hoch das Rote Banner! Wir müssen unbedingt die oben gemachten Tipps durchlesen, dass Uns eine Niederlage gegen die entmenschten weißen Horden nicht noch einmal passiert (Wir haben Uns dann rund 40 Jahre früher im Westen in Frankreich gerächt.... ;) ).

Vor den Ereignissen in diesem Spiel können auch Wir davon Gebeutelten nur warnen. Sie zu kennen heißt den Weg zum Sieg über die weißen Banditen zu beschreiten.

Vorwärts, Rote Armee! Auf zum nächsten Sieg!


https://www.youtube.com/watch?v=duFD21CaVZA

Thomasius
29.12.15, 17:48
Für echte Kommunisten ist nichts unmöglich. Ein Major Victory sollte daher das Minimalziel sein.
Die weißen Konterrevolutionäre im Norden und Osten haben wenig MPP. Sobald ihr die Ukraine, Südrussland und den Kaukasus kontrolliert, sowie eure Wissenschaftler Erfolge melden, fegt ihr die Weißgardisten trotz des ungünstigen Geländes hinweg.

Kardinalinfant
29.12.15, 18:00
Wir sind erfreut über all die Kommentare und vor allem die Zuversicht, die in diesen Hallen herrscht.

Werter Strategienordi, Wir glauben, Ihr stellt Euch das etwas zu einfach vor. Die Ural- und die nördlichen Weißen verfügen jeweils über 30.000 Punkte PS. Da wir kaum in die Gelegenheit kommen werden, Territorium dieser beider Fraktionen zu besetzen, werde sie PS nur über Kämpfe verlieren. Und da 30.000 Punkte Verlust zu erreichen ist fast unmöglich. Es gibt zwar wohl ein paar Events, die die Weißen NM kosten (insbesondere, wenn sie langfristig von Petrograd und Moskau fern gehalten werden können), trotzdem rechnen wir nicht damit, die weißen Fraktionen auf PS 0 zu bringen. Wir müssten die Hauptstädte demnach erobern...

Und werter Thomasius. Eure Zuversicht in allen Ehren, aber die Ukraine und Südrussland sind gegen die stärkste aller Fraktionen, die südlichen Weißen mit ihren bockstarken Kosaken-Verbündeten und den britischen Imperialisten, die dort auch in Zahl vertreten sind, kaum zu erobern. Teile vielleicht...
Was Ihr schreibt klingt aber (übertragen auf ein anderes Szenario) in etwa so: Wenn Ihr erstmal Moskau, Paris, London und Alexandria erobert habt, sollte der Rest nur noch eine Kleinigkeit sein...;) Ihr merkt, worauf wir hinauswollen. Das, was Ihr zur Kontrolle mal so eben schnell für uns ausschreibt ist bockschwer zu erringen, dann allerdings habt Ihr recht, wenn uns das gelingt, werden wir mit den wenigen verbliebenen Weißen sicherlich den Boden aufwischen. :D

Strategienordi
30.12.15, 02:22
Werter Kardinalinfant, Ihr vergesst:


https://www.youtube.com/watch?v=zgKazTrhXmI

(Das ist sogar tatsächlich aus der Zeit.)

Kardinalinfant
30.12.15, 11:08
Ihr habt Recht, werter Strategienordi. Wie konnten wir vergessen, dass man im Kommunismus nur lange genug Parolen ausgeben und wiederholen muss, dann werden sie wahr. ;) Daher gilt ab jetzt:

1. Die Rote Armee ist die stärkste! :D

2. Technologisch werden wir die ausländischen Imperialisten überholen, ohne sie einzuholen. :D:D

und

3. Kommunismus ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes! :D:D:D

Wer etwas anderes behauptet, verdient sich künftig einen zehnjährigen Aufenthalt in Sibierien:P

Wir haben übrigens dem großen Genossen Lenin von den Worten und Taten der Regenten Private_S und Strategienordi berichtet. Er ist erfreut und in Absprache mit ihm dürfen wir zwei weitere Orden vom roten Stern für die Genannten verleihen :top:

Thomasius
30.12.15, 11:58
2. Technologisch werden wir die ausländischen Imperialisten überholen, ohne sie einzuholen. :D:D


Da hat sich der historische Fehlerteufel wieder eingeschlichen. Die Idee den Kapitalismus zu überholen ohne ihn einzuholen stammte aus den später 60er Jahren und dazu noch von der SED.

Wir erwarten endlich Siegesmeldungen, schließlich war der Bürgerkrieg schon Ende 1919 im wesentlichen entschieden. Wobei wir wissen, dass diese Szenario Siege wie 1919 gegen Koltschak im Ural unmöglich macht.

Kardinalinfant
30.12.15, 12:16
Ist uns bewusst, werter Thomasius. Aber wir fanden, es passt so gut in den Dreiklang des Absurden ;)

Wir warten derzeit auf den Zug unseres Gegners, der uns allerdings mitgeteilt hatte, dass es etwas dauern könnte. Siegesmeldungen erwartet nicht von uns. Das Szenario bildet die Weißen wesentlich stärker ab, als sie in Realität waren. Wir wären schon froh, in 1919 unser Territorium halbwegs behaupten zu können, aber auch davon gehen wir nicht aus. Unsere Stunde wird später schlagen...

Kardinalinfant
03.01.16, 00:29
Unser Gegner ist im echten Leben derzeit sehr beschäftigt. Die Fortsetzung der Partie verzögert sich daher ein wenig...:)

Bigfish
03.01.16, 00:44
Wohl an - dieses Szenario interessiert Uns brennend - Wir sind gespannt!!!

Kardinalinfant
07.01.16, 20:28
Zug 3 09.12.1918

Wohlan, nach kurzer Abwesenheit sind wir nun bereit, die Geschicke des Kommunismus weiter zu lenken. Viel passiert ist im Zug unseres Gegners erwartungsgemäß noch nicht. Wir werden im Folgenden darauf zu sprechen kommen...:

1. Neuaufstellungen

Wir können eine neue Einheit plattzieren:

http://fs5.directupload.net/images/160107/gvt9bd2d.png (http://www.directupload.net)

Wir entscheiden uns dazu, die ohnehin schon stärkste Front weiter zu stärken, die Mittelfront:

http://fs5.directupload.net/images/160107/oamhn84k.png (http://www.directupload.net)

Die neue Einheit (leider leicht in Unterstärke) erscheint südlich von Kursk. Wie man sehen kann, haben wir (quadratisch [na ja, mit gutem Willen] markiert) einige Einheiten aufgefrischt. Nächsten Zug erfolgt der eventgesteuerte Angriff auf die Ukraine. Erstes Ziel Charkov, danach sehen wir weiter. Bei Orel sieht man unsere Artillerie. Wir erinnern uns, die Sache mit der Frage, wie weit man marschiert. Da wir an dieser Stelle vorausschauend waren, können wir im nächsten Zug erneut forced march nutzen, die Artillerie wird Supply 5 haben und ist dann schon nahezu da, wo sie sein soll, ganz ohne Transportkosten.

Aber wir waren beim Thema Neuaufstellungen. Wir entscheiden uns, diesen Zug auf Einkaufstour zu gehen. Wir haben Winter und die Züge sind lang. Wir kaufen:

http://fs5.directupload.net/images/160107/icdhpnel.png (http://www.directupload.net)
ein Korps

http://fs5.directupload.net/images/160107/cdvxft44.png (http://www.directupload.net)
und zwei Milizen.

Hier ein Blick auf die Neuaufstellungen des kommenden Jahres (ohne Eventeinheiten, von denen es auch noch ein paar geben dürfte):

http://fs5.directupload.net/images/160107/m2jaefqd.png (http://www.directupload.net)

Sieht ganz gut aus oder? ;) Rot markiert unsere Neuerwerbungen und man kann sehen, warum wir jetzt gekauft haben. Unser nächster Zug ist der 20.01. Die Milizen sind dann bereits einsatzbereit (und wie wir sehen werden, können wir sie gut gebrauchen). Das Korps kommt am 08.05. Das können wir am 26.05. aufstellen, das heißt in 4 eigenen Zügen! Hätten wir es irgendwann im Sommer gekauft, hätten wir ca. 10 eigene Züge darauf warten müssen. Daher werden wir auch in Zukunft (schon im nächsten Zug) alles tun, um stets im Winter unsere Einheiten zu kaufen. Es ist weit effizienter!

2. Die Situation bei Minsk

http://fs5.directupload.net/images/160107/u239ajvq.png (http://www.directupload.net)

Wir haben einen ersten Fehler gemacht. Wir hätten im letzten Zug unser HQ auf die Straße südwestlich von Minsk stellen müssen. Dann hätten wir es jetzt so weit in den Süden ziehen können, dass wir die Division bei Baranovich 4 Felder von Brest Litovsk entfernt voll (d.h. supply 6) hätten versorgen können. So hat der Matsch leider verhindert, dass das HQ weit genug kommt. Leider ist uns erst nach unserem ersten Zug gekommen, dass Brest Litovsk ein mögliches Ziel in Zug 3 (wir erinnern uns, dass wir dann den Kommunismus in die Ukraine tragen können) sein könnte. Wir halten die Festung strategisch für wichtig. Sie wird im nächsten Zug unbesetzt sein und sichert unsere südliche Flanke gegen die Ukraine in Weißrussland perfekt ab. Wir wollen sie, wir werden sie bekommen. Wir gehen dafür ein Risiko ein, welches uns nach einigen Tests überschaubar erscheint. Wir sichern Minsk vorübergehend nicht mit 4 Einheiten. Dadurch wird die Kriegsbereitschaft der Polen steigern, aber wir rechnen nur mit maximal 10 Punkten. Das ist noch verschmerzbar. Wir haben zur Lösung des Problems eine forced march kette gebildet und die Division 3 Felder von Brest Litovsk müsste die Festung nächsten Zug erreichen können. Im Nordosten des Kartnausschnitts haben wir mit Bobruysk eine erste Stadt befreit.

Interessant ist die Region übrigens auch in anderer Hinsicht:

3. Partisanen

http://fs5.directupload.net/images/160107/krkpqbb9.png (http://www.directupload.net)

Wie man sehen kann, gibt es in der Minsker Gegend zwei Spots für bolschewikische Rebellen, die im pro forma weiß besetzten Gebiet liegen. Wir werden diese Gebiete nicht weiter erobern und werden über kurz oder lang dafür mit 1 oder 2 kostenlosen Rebelleneinheiten belohnt werden.

Apropos Rebellen. Als Beispiel, was unseren Gegner erwarten wird, wenn er weiter vorrückt hier einmal die Rebellenkarte des Großraumes Moskau in Richtung Ukraine:

http://fs5.directupload.net/images/160107/xd5orwoo.png (http://www.directupload.net)

Sollte unser Gegner es schaffen, so weit vorzurücken, wird er massiv Einheiten zur Partisanenunterdrückung abstellen müssen oder alternativ ständig Aufstände in seinem Rücken haben, die seine Versorgung treffen. Wir sind sehr zufrieden mit der Wirkung der Propaganda unserer örtlichen Parteikader. Allerdings haben sie es leicht, spürt doch die örtliche Bevölkerung bereits die Segnungen des Kommunismus und steht daher treu an unserer Seite :D

So wie um Moskau sieht es nicht überall aus, die Tendenz der Bevölkerung, ausgedrückt durch Partisanenspots, geht aber klar in unsere Richtung. Die Einzige Gegend, wo es grob anders aussieht, liegt um Tsaritsyn:

http://fs5.directupload.net/images/160107/7m29h52x.png (http://www.directupload.net)

Hier sind tatsächlich einige Spots für weiße Partisanen zu erkennen. Ist uns egal. Bis auf Tsaritsyn selber geben wir die Gegend ohnehin freiwillig auf...:D

Apropos Tsaritsyn:

4. Front bei Tsaritsyn

Unser Plan hier scheint aufzugehen. Der Gegner führt keine Angriffe auf unsere sich nach Tsaritsyn rettenden Einheiten. Wir tun das Folgende:

http://fs5.directupload.net/images/160107/6cacl3i5.png (http://www.directupload.net)

Unser HQ lösen wir auf. 36 MPP sind nicht die Welt, aber immerhin. Wir hätten es wegen seiner geringen Marschreichweite ohnehin niemals retten können. Und jetzt hat es seine Schuldigkeit getan. Wir haben mal die Versorgung eingezeichnet, die die anderen Einheiten, die es noch zu retten gilt, im nächsten Zug haben werden: Wie man sehen kann, werden wir - selbst wenn wir eine Einheit verlieren sollten (was noch fraglich ist, wir rechnen mit Schnee für unseren Gegner im nächsten Zug) - dies auf normal supply tun. Ein Riesenerfolg der roten Kriegsführung! Bekommen wir alle Einheiten nach Tsaritsyn, steht die örtliche Verteidigung erstmal, ohne weitere Unterstützung zu benötigen. Wir gehen davon aus, dass es klappt.

5. Die Krim

Hier hat uns der Gegner ein Schnippchen geschlagen!:( Sein Marsch ins Ungewisse mit dem Korps war der einzige Zug, den wir dort gefürchtet hatten! So konnte unsere Zone of controll nicht wirken und er konnte erstens eine unserer Divisionen hart angehen und hindert zweitens jeglichen forced march, den wir sonst jetzt vorgehabt hätten, sehr ärgerlich! Wir versuchen, das Beste aus der Situation zu machen:

http://fs5.directupload.net/images/160107/43fv7rlb.png (http://www.directupload.net)

Wir greifen an! Man sieht die Kampfvorhersage, 3:0 (d.h. Vernichtung der Division) zu unseren Ungunsten. Warum tun wir das? Ganz einfach. Wir haben weiter links unten die derzeitige Versorgung der Division markiert: Sie hat normal supply. Das wird sie so schnell nicht mehr haben. Würden wir sie diesen Zug nicht verlieren, dann nächsten oder übernächsten Zug auf low supply, dann lieber jetzt. Zugleich ziehen wir HQ und die anderen Division in Richtung Nordwesten. Wir haben uns für den Weg über Kherson entschieden. Wir sind nicht zuversichtlich, aber wir bezwecken damit noch etwas anderes, dazu im nächsten Zug. Erneut sind die Felder vor den beiden noch zu rettenden Einheiten zocs (schraffiert markiert). Evtl klärt unser Gegner ja diesmal auf, dann kann er uns nicht erreichen.

Wir werden belohnt:

http://fs5.directupload.net/images/160107/t4ydb7vb.png (http://www.directupload.net)

Unser Division wird erwartungsgemäß vernichtet, nimmt dem Gegner aber über die Vorhersage hinaus auch noch einen Punkt, sehr schön! Heißt doch eine weitere Devise des Genossen Lenin: Kleinvieh macht auch Mist:tongue:

Hier übrigens noch der Beleg für die Richtigkeit unseres Vorgehens:

http://fs5.directupload.net/images/160107/t2opdd3q.png (http://www.directupload.net)

Die gerade selbst vernichtete 9th rifles Division können wir ab dem nächsten Zug für blanke 47 MPP wieder aufstellen. Das ist geschenkt! Es ist übrigens die einzige Division, die wir selber aufstellen können, ansonsten ist der force pool bei den Divisionen ausgereizt (ebenfalls rot markiert).

6. Das kaspische Meer

http://fs5.directupload.net/images/160107/5odnapan.png (http://www.directupload.net)

Sehr schön. Wir retten unseren Zerstörer wie geplant nach Krasnovodsk, weil der werte Zerzenser uns die Position seines britischen Zerstörers in diesen Gewässern selbst enthüllt passiert das ganze ungefährdet. Ansonsten wäre der Zerstörer in Astrachan über kurz oder lang eingeschlossen worden. Dort drüben steht er erstmal ungefährdet und wer weiß, evtl will der werte Zerzenser im nächsten Zug auch Krasnovodsk aufklären... dann erlebt er eine kleine Überraschung.

7. Der Kaukasus

Diese Großregion sollten wir noch anschauen. Zunächst die Situation bei Perm:

http://fs5.directupload.net/images/160107/l3nj5v5p.png (http://www.directupload.net)

Der Plan dürfte aufgehen. Die Division in Perm gräbt sich ein und dürfte damit trotz leichter Unterstärke im nächsten Zug problemlos seine Stellung halten. Die andere Division frischt auf und hat im nächsten Zug mit Gebirge, einem Fluß und hoffentlich Schnee (der weitere Kampfmali bringt) wohl auch keine Probleme, zu halten. Die gräbt sich nächsten Zug auch ein, dann geht da oben erstmal nichts mehr für unseren Gegner.

Weiter Südlich haben wir den Weg nach Kasan, die Alternativroute für unseren Gegner markiert. An der Einfärbung der Tiles ersichtlich marschiert unser Gegner dort nicht weiter. Sehr schön!

Weiter südlich bei Samara tut sich das Folgende:

http://fs5.directupload.net/images/160107/6ixw4inu.png (http://www.directupload.net)

An der Färbung der Tiles lässt sich sehen, dass die dortigen Kosakenverbände des Gegners auf Samara marschieren. Das können wir nicht verhindern. Aber wir werden hoffentlich rechtzeitig kommen um bei Syzran eine starke Stellung zu bauen. Komplett hinter einem Fluss mit drei Korps und einem HQ sollte unser Gegner erhebliche Schwierigkeiten haben, weiter zu kommen. Zwei Züge, dann steht die Stellung. Mit etwas Glück reicht die Zeit. Unser Gegner wird jedenfalls seinerseits zunächst mit grauenhaften Versorgungswerten zu kämpfen haben.


Soweit die Berichterstattung von diesem Zug. Im nächsten Zug erwartet uns unter anderem der Siegeszug des Kommunismus in die Ukraine. Das sollten die werten Mitregenten keinesfalls verpassen!;)

hohe_Berge
08.01.16, 00:59
Sehr gut. Sehr informativ. Mache Er so weiter.

Glück Auf

Strategienordi
08.01.16, 16:21
Werter Kardinalinfant,

Dvisionen taugen bei den Roten eh nix, und Ihr habt auch genug davon.
Passt auf, dass Ihr Perm nicht verliert, mittelfristig muss da mindestens ein, besser zwei Korps hin.
Hauptfront ist der Süden, versucht dort bis zur Mine und Yuzovka vorzustossen. Im Grunde müsst Ihr nur den Gegner von Moskau fern halten und Petrograd nicht verlieren, dann gewinnt Ihr über das PS.
Stellt Euch einfach vor Ihr seid der Franzose beim Ludendorff, so spielt sich im Grunde der Rote hier :P

Kardinalinfant
08.01.16, 17:49
Werter Hohe_Berge, vielen Dank für Euer Feedback. Informativ ist genau das, was es in erster Linie sein soll. :)


Werter Kardinalinfant,

Dvisionen taugen bei den Roten eh nix, und Ihr habt auch genug davon.
Passt auf, dass Ihr Perm nicht verliert, mittelfristig muss da mindestens ein, besser zwei Korps hin.


Werter Strategienordi,

Vorsicht, da irrt Ihr unseres Erachtens. Wir wollen unser Denken hierzu kurz darlegen, weil Ihr es schon ansprecht.

1. Bei Perm wollen wir nur verteidigen. Angriffe und seien es auch nur kurze Gegenstöße, sind hier nicht angedacht. Grund ist unter anderem, dass in der gewählten Stellung der Fluss uns zwar in der Defensive nützt, uns aber wie unserem Gegner schadet, wenn wir einen Angriff führen.

2. Wenn wir aber (zunächst) rein defensiv bleiben, sind Divisionen fast genau so nützlich, wie Korps. Warum ist das so? Wir verweisen auf unsere Ausführungen, die wir im letzten HvS-SoE-AAR gegen den werten Sugar getätigt haben. Wir sind gerade zu faul, die genaue Stelle herauszusuchen. Sinngemäß hatten wir gesagt, dass höhere Techstufen und die dadurch verbesserten Kampfwerte nicht die Verluste der eigenen Einheiten vermindern, sondern nur höhere Verluste beim Gegner verursachen. So funktioniert die Kampformel. Genau so ist es beim Vergleich Divisionen/Korps. Der Unterschied beider Einheitentypen liegt darin, dass Korps höhere Werte bei Soft Attack und Soft Defense haben, als Divisionen. Das wirkt sich aber nicht dahin aus, dass der höhere Soft Defense Wert der Korps deren Verluste minimiert sondern nur die Verluste der Angreifer auf diese Korps maximiert. Ist Hauptzwecke einer Einheit aber nur die Blockade, so wie bei Perm, geht es nur darum, ob sie überlebt, nicht ob der Gegner beim Angriff hohe Verluste erleidet. Das ist eher ein Zubrot. Zumal evtl (aber da sind wir uns sehr unsicher) der Fluss auch bei den Verlusten, die die Einheiten beim Verteidigen anrichten sollen, eine negative Rolle spielt.

3. Nach dem eben dargelegten würden Korps an derselben Stelle in der Defensive genau so viele Stärkepunkte verlieren, wie Divisionen. Nur sind sie teurer aufzufrischen und im Moment haben wir zwar viel mehr MPP, als der Gegner, aber sie reichen trotzdem nicht für all unsere Zwecke. Und wie Genosse Lenin sagt: Kleinvieh macht auch Mist;)

4. Da all diese Punkte so liegen, würden wir Perm am liebsten nur mit Milizen verteidigen. Die haben allerdings einen entscheidenden Nachteil: Man kann sie nur auf Stärke 5 auffrischen, nicht darüber hinaus. 5 Stärkepunkte sind aber zu wenig, die kann er mir in einer Runde durchaus zerschießen, wenn er Glück hat. Daher lieber Divisionen.

5. Wenn wir genug Korps hätten, würden wir welche hinverlegen, weil wir dann evtl mal einen Gegenangriff führen könnten. Derzeit raffen wir aber die Einheiten an den Brennpunkten zusammen, an denen wir sie offensiv brauchen. Denn insoweit habt Ihr recht. Divisionen sind (derzeit!) in der Offensive eher wenig zu gebrauchen. Aber bei Perm reicht es uns wie bereits dargelegt, nur den Flaschenhals mit einem Korken zu verstopfen.

Aus all diesen Gründen sind wir mit Divisionen bei Perm derzeit mehr als zufrieden.

6. Wir wollen aber noch ganz allgemein äußern, dass Divisionen langfristig auch für andere Zwecke wertvoller sind, als Ihr sie einschätzt. Zu Beginn haben Divisionen Soft Attack und Soft Defense jeweils 1, Korps (solche der Weißen Russen jedenfalls, das Deutsche Freikoprs im Baltikum hat bessere Werte) haben 4/3.

D.h. zu Beginn hat eine Division nur 25 % des Angriffswertes eines Korps und 33% der Verteidigungswerte eines Korps (nochmals, die Verteidigungswerte sagen nicht aus, wie gering meine Verluste als Verteidiger sind, sondern nur, wie hoch die Verluste des Angreifers sind). Wenn wir das ganze aber weiter spinnen, werden wir irgendwann einmal Inf 1 und dann auch 2 haben (und das wird schneller gehen, als mancher denken mag, hierzu ein anderes mal). Inf 2 verbessert die Angriffs und Verteidigungswerte von Korps wie Divisionen jeweils um 2 Punkte. Korps haben dann 6/5, Divisionen haben 3/3. Und Prozentual gesehen hat eine Division damit auf einmal deutlich bessere Werte im Vergleich zum Korps, nämlich 50 % der Angriffsfähigkeit und sogar 60 % der Verteidigungsfähigkeit. D.h. relativ gesehen werden Divisionen in Zukunft deutlich wertvoller werden und auch durchaus angriffsfähig sein.

Strategienordi
08.01.16, 21:38
Wir schrieben ja auch von mittelfristig.^^

Eine höhere Def bedeutet höheren Verschleiss beim Angreifer, was wiederum die Angriffszahl ohne Auffrischung reduziert. Das verringert wiederum die Readiness- und Moralverluste des Verteidigers durchs runtergeschossen werden. Zudem gehen die Moral und Readiness des Angreifers runter durch die geringere Stärke. Durch die bessere (Gegen)Angriffsfähigkeit eines Korps muss der Angreifer auch früher als nötig auffrischen, um Readiness und Moral seiner Einheit hochzuhalten und die nicht sogar zu verlieren. Insgesamt verbessert das die Überlebenschance des Korkens.

Bei Eurem Angriffswertevergleich habt Ihr allerdings drei Punkte übersehen:
Zum einen graben Divisionen nicht aus.
Zum zweiten sind zwei Angriffe mit 3 nicht zwangsläufig gleich einem mit 6. Bei einem Terrainbonus von 1 sind es nur noch 4 zu 5, bei 2 sogar nur noch 2 zu 4. Das mag zwar durch das bessere Readinessverhältnis beim zweiten Angriff kompensiert werden, aber mit dem fehlenden Ausgraben und der Annahme, dass der Verteidiger nicht auf offenem Feld steht, scheiden die Divisionen deutlich schlechter ab.
Zum dritten haben die Divisionen eben eine viel geringere Dichte bei der Offensivkraft. Drei Divisionen können selbst auf freiem Feld ne Stärke 10-Einheit nur mit Glück vernichten, das schaffen aber 2 Korps selbst bei Pech.

Kardinalinfant
11.01.16, 15:38
Zug 5: 20.01.2019

Vorwärts, Genossen!
Unsere Revolution ist noch keine zwei Jahre alt, aber es ist nun an der Zeit, sie auf der Welt auszubreiten. Sie ist unaufhaltsam und wir sind ihre Boten:

http://fs5.directupload.net/images/160111/9u7io95n.png (http://www.directupload.net)

Wir entscheiden uns wie in den letzten Zügen angekündigt für Ja. Das ukrainische Volk lechzt nach den Segnungen unserer Revolution, die ihm bislang von reaktionären Kräften vorenthalten wurden. Das wesentliche haben wir unterstrichen. Wir sind nicht sicher, ob die Entscheidung langfristig richtig ist. Aber der Bonus für unser political standing ist uns jetztjetzt wichtig. Wir haben einige Kämpfe zu bestehen, die u.U. einiges davon aufzehren können und brauchen daher jetzt jeden Punkt. Durch unsere Aktivität gegen die Ukraine steigt unser PS auf 102 Punkte. Hätten wir nein gesagt, wäre es statt dessen um etwa 4 Punkte gefallen. Die Ukraine wäre aber dann wohl früher oder später trotzdem auf Seiten der Weißen in den Krieg eingetreten. Möglicherweise zu einem Zeitpunkt, an dem es uns noch viel weniger passt, als jetzt und dann mit einer stärkeren Armee...


1. Neuaufstellungen:

http://fs5.directupload.net/images/160111/fqmqzicx.png (http://www.directupload.net)

Auch diese Runde erhalten wir Verstärkungen: Ein Korps und die in der letzten Runde bestellten zwei Milizen. Wertvolle Hilfe. Wir schildern weiter unten, wo wir die Einheiten einsetzen. Wir nutzen die nach wie vor sehr langen Züge und bestellen ein weiteres Korps (erscheint am 20.06. und damit genau rechtzeitig um in ganzen 4 eigenen Zügen nämlich am 23.06. von uns aufgestellt zu werden) und die in der letzten Runde vernichtete Division. Aufgrund der verkürzten Bestellzeit der Division wegen der Wiederaufstellung werden wir diese bereits im nächsten Zug wieder aufstellen können. Ob wir daneben noch eine weitere Miliz aufgestellt haben, haben wir gerade vergessen (den Zug hatten wir gestern Abend noch gespielt), wir werden es nächsten Zug wissen ;)


2. Die Ukraine

Krimfront:

http://fs5.directupload.net/images/160111/2zkekkop.png (http://www.directupload.net)

Wir können unser HQ durch die Ausweitung des Konfliktes auf das bislang neutrale Gebiet der Ukraine über die bisherige Grenze nach Kherson retten. Dort ist aller Wahrscheinlichkeit nach Endstation. Wahrscheinlich überlebt die Division noch eine Runde. In Odessa werden am Ende der Runde die Franzosen an Land gehen. Wenn es perfekt läuft, können wir denen noch indirekt einen harten Schlag versetzen: Wenn wir nächste Runde noch einmal laufen können, laufen wir von Odessa weg. Evtl. bringt das die Franzosen dazu, uns zu folgen. Der Clou bei den Franzosen ist, dass sie in einem relativ engen Umkreis von Odessa bleiben müssen, sonst schwindet ihr PS schneller, als man „Herbst 1919“ sagen kann. Positiv außerdem, dass sich unser Gegner vermutlich entscheiden muss, ob er unsere Flüchtlinge weiter hart verfolgt und diese Sache zu Ende bringt oder ob er die Minen von Melitopol befreit. Jede Runde, die wir die Minen haben und er nicht bedeutet eine schöne MPP-Differenz. Wenn er uns dagegen nicht so hart wie möglich verfolgt, bekommen wir mit viel Glück eben doch noch eine Chance, eine oder beide Einheiten zu retten. Insgesamt ist es an dieser Front aber nicht so gelaufen, wie erhofft. Knackpunkt war hier das sofortige Nachsetzen der Weißen und deren Inkaufnahme von Surprise-Kontakten, wodurch unsere Zocs nicht wirken konnten. Eigentlich ist das ein Schwachpunkt der Spielmechanik finden wir…

Mittelfront:

http://fs5.directupload.net/images/160111/enz366dr.png (http://www.directupload.net)

Planmäßig beginnt unser Einmarsch. Bei Konotap kommt es zu einem ersten kleinen Zusammenstoß mit einer ukrainischen Sicherungsdivision. Wir wussten, dass uns die da erwarten würde und sind deswegen ohne Aufklärung reinmarschiert. Die Verluste der Division sind deswegen überschaubar (von 5 auf 4), weil Schnee liegt. Das dämpft die Kampfergebnisse. Nächsten Zug hat die Division eine unangenehme Wahl zu treffen: Vor Ort verstärken (dann vernichten wir sie wahrscheinlich trotzdem oder schießen sie zumindest wieder zusammen), eingraben (unaufgefrischt vernichten wir sie dann noch leichter) oder weglaufen (wobei sie ohne forced-march nicht weit kommt):teufel:.
Mit Charkow besetzen wir auch das erste Industrieziel. Die Minengebiete bei Krivoy Rog und Yuzovka haben wir markiert, das sind unsere nächsten Ziele, die obwohl recht nahe gelegen sehr schwer zu erkämpfen sein werden. Extrem nachteilig für uns ist, dass wir vor Ort nur über ein bolschewikisches HQ verfügen und sobald auch kein zweites da hinbekommen.

Wir haben nochmals die Artillerie markiert. Dank der Marschplanung ist sie jetzt ohne Transportkosten im Kampfgebiet angekommen.

Zwischen Woronesch und Belgorod haben wir den weiten Raum markiert, in den die Weißen stoßen könnten. Allerdings müssen sie sich entscheiden. Sie sind in relativ großer Zahl nach Tsaritsyn marschiert und auch auf der Krim ist unser Gegner nachgestoßen. Wenn wir die Kräfteverhältnisse nicht völlig falsch einschätzen kann unser Gegner neben diesen beiden Unternehmungen nicht auch noch unseren künftigen Stoß in die ukrainischen Industriegebiete abwehren und in großer Zahl bei Belgorod oder Woronesch unsere Nachschublinien bedrohen, wir werden sehen, wofür er sich entscheidet.

Mit rotem Doppelpfeil haben wir etwas von künftig großer Bedeutung markiert, was wir ansprechen wollen. Es handelt sich hierbei um das von Nestor Machno gegründete und beherrschte Gebiet, über dem die anarchistische schwarze Flagge gehisst wurde.

http://fs5.directupload.net/images/160111/9or7vmnt.jpg (http://www.directupload.net)
Machno (hier Bildmitte im schwarzen Kreis) ist ganz offensichtlich der Schwarm aller fortschrittlich denkenden Salondamen von Washington bis Paris, die von einem gutaussehenden Räuberhauptmann träumen, mit dem man tagsüber vor den Freundinnen angeben kann, weil er so kulltiviert ist und so gut aussieht und des Nachts…:^^: lassen wir das. Denn wir werden ihn bekommen! In zwei Zügen werden wir seine Machnowschtschina davon überzeugen können, mit uns gemeinsam gegen die Weißen zu kämpfen. Wenn das Gebiet auch klein aussieht und der in der Tat anarchistisch anmutende Name der Hauptstadt Huliaipole (wahrscheinlich einem Abenteuerroman, der bei den alten Azteken spielt, entnommen) keine große Wirtschaftskraft verspricht, der Beitritt wird für uns von enormer Bedeutung sein: 1 ordentliches HQ, zwei erfahrene Korps und 1 Kavallerie (unsere bis dahin einzige) werden der Lohn sein. Bis dahin werden wir kaum etwas von der Ukraine bekommen, aber mit der Unterstützung von Machnos Anarchisten müssten wir dann stark genug sein, die Weißen zurückzudrängen. Wir hoffen sehr, dass unser Gegner das nicht auf dem Schirm hat oder aber unterschätzt, was wir dann insgesamt an Einheiten vor Ort haben werden und uns mit einer deutlich kleineren Streitmacht gegenüber steht…


Brest-Litovsk:

http://fs5.directupload.net/images/160111/rst425kc.png (http://www.directupload.net)

Wie angekündigt können wir die leere Festung unmittelbar nach Ausweitung des Konfliktes auf die Ukraine mit der bereit gestellten Division übernehmen. Die noch neutralen Polen müssen zuschauen. :tongue: Die restlichen Einheiten können sich über Baranovich wieder in Richtung Minsk bewegen um die dort noch stationierten Korps nächste Runde von den Deckungsaufgaben (Erfüllung des 4 Einheitensolls bei Minsk) zu entbinden. Brest-Litovsk dürfte uns eine starke Entlastung bringen, weil wir diese Front jetzt mit 2 Einheiten, eine in der Festung, eine in Baranovich fast narrensicher abdecken können. Die Festung selbst ist für unseren Gegner kaum zu nehmen. Die Ukraine selbst verfügt zu Beginn nur über ein paar Divisionen, die keinen Ausgrabungswert haben und sich daher gegen die Kombination aus hohem Verschanzungswert und Defense-Bonus der Festung unglaublich schwer tun. Die Süd-Weißen dürften derzeit weder Artillerie, noch Korps übrig haben, die sie der Ukraine leihen könnten. Die Festung hält also erst mal. Alternativ können die Ukrainer (oder Süd-Weißen) direkt gen Baranovich marschieren, bekommen aber dann ein Versorgungsproblem. Ohne Brest-Litovsk ist Ausgangspunkt der weißen Versorgung in Richtung Baranovich das Städtchen Kovel (gelb umrandet). Das hat einen Supply-Max-Wert von 5. Aufgrund der enormen Wegstrecke bis Baranovich und des Geländes (Wald und Sumpf) könnten selbst mit einem HQ, welches sich aus Kovel heraus versorgt, Einheiten vor Baranovich keinen Supply von 5 oder mehr haben, zu wenig für eine wirklich erfolgreiche Offensive. Daher erklären wir diesen Teil der Front ausdrücklich für sicher, bis die Polen irgendwann in den Krieg eintreten.

Ein Schmankerl übrigens noch. Rechts unten im Bild kann man den Stadtwert von Baranovich sehen. Wir erinnern uns, dort hat sich nach der ersten Runde die weißrussische Sowjetrepublik gegründet und ist zu uns übergelaufen. Die zählt als roter Minor, Baranovich ist daher nicht mehr Kleinstadt, sondern produzierende Hauptstadt, derzeit bringt sie uns 14 MPP/Runde und das steigt noch bis auf 20 MPP/Runde weiter an.


3. Minsk

http://fs5.directupload.net/images/160111/9qibr6kz.png (http://www.directupload.net)

Wie man sieht, haben wir diese Runde wieder die notwendigen 4 Einheiten zusammen bei Minsk. Unser Abenteuer mit kurzzeitig nur zwei ist übrigens ohne wesentliche Folgen geblieben. Die Kriegsbereitschaft der Polen ist - wie man dem Bild entnehmen kann - zwar auf 34 gestiegen (von davor 10), das liegt aber ganz wesentlich an unserem Einmarsch in der Ukraine. Bis 1920 dürfte sich jetzt - wenn unser Gegner nicht in Diplo-Aktionen investiert - bei den Polen nichts mehr ändern, solange wir die 4 Einheiten bei Minsk haben. Eine der neuaufgestellten Milizen ist hier bei Minsk gelandet.

Auch hierzu eine kleine Besonderheit. Wir haben sie an den vorherigen Standort eines Korps gestellt, dass sich eingegraben hatte. Milizen können sich selbst zwar nicht eingraben, sie übernehmen aber Gräben, die andere Einheiten vorher gegraben haben und erhalten sie. Somit steigt ihr Wert für eine evtl. zukünftige Verteidigung der Stadt ein wenig an. Der Plan für diese Region ist, die 4 Einheiten bei Minsk nur noch aus Milizen und anderen unwichtigen Einheiten zu bilden. Egal was da steht, es hält die Polen vom Kriegseintritt ab, solange es nur 4 Einheiten sind. Dann können wir das HQ und die beiden Korps frei machen für eine andere Aufgabe, die wir schon im Kopf haben oder sie als Alarmeinheiten schnell verlegen, wenn in den nächsten Zügen irgendwo etwas aus dem Ruder laufen sollte.

Der ein oder andere wird sich daran erinnern, dass wir in dieser Gegend letzte Runde zwei rote Rebellenspots gezeigt hatten. Nun, es hat sich schon ausgezahlt, diese Felder nicht zu „befreien“ (dann würden keine Partisanen mehr Triggern). Zum Rundenende erscheint auf dem markierten Feld eine Einheit Partisanen! Sehr schön, auch die kann bei Minsk wertvolle Deckungsdienste leisten und wertvollere Einheiten frei machen. :burns:


4. Petrograd

http://fs5.directupload.net/images/160111/piipqg2h.png (http://www.directupload.net)

Bei Petrograd wird die zweite neue Miliz eingesetzt. Wir erinnern daran, dass wir auch Petrograd mit zwei Einheiten decken müssen, weil sonst die Finnen in den Krieg gegen uns eintreten. Auch hier leisten Milizen das gleiche wie andere Einheiten. Die zuvor in der nördlichen Festung stationierte Division marschiert im Eilmarsch nach Narva in die dort vorbereiteten Gräben. Die bisherige „Narva-Division“ platziert sich ein Feld daneben, um eine Flankierung von Narva zu erschweren. Auch hier fühlen wir uns derzeit recht sicher. In den nächsten Runden werden wir in Petrograd eine weitere Miliz aufstellen, um auch die Marineinfanteristen, die dort noch stehen (die legendären Kronstadt-Matrosen!) gewinnbringender einzusetzen.


5. Tsaritsyn

http://fs5.directupload.net/images/160111/57j5xbqd.png (http://www.directupload.net)

Leider setzt unser Gegner jetzt doch nach und kann die letzte unserer Divisionen bis auf Stärke 1 zusammenschießen. Die werden wir nicht durchbekommen, aber wenigstens verlieren wir sie nicht auf low supply. Letztlich haben wir also 1 Division und 1 Korps aus der Umklammerung am Ostkaukasus lösen und retten können + ein paar MPP für das aufgelöste HQ und das ganze ohne PS-Gewinn für unseren Gegner wegen auf low supply vernichteter Einheiten. Damit können wir leben. Wir versuchen, einen ersten Ring um Tsaritsyn zur Verteidigung einzurichten. Die Elitedivision im Norden soll versuchen, die Bahnlinie zu halten. Wir können in Tsaritsyn, welches als von uns besetzte Stadt gilt, nämlich keine Einheiten aufstellen. Daher wäre es gut, im nächsten Zug nochmals ein oder zwei Einheiten in die Stadt transportieren zu können. Mal sehen, ob wir dazu noch kommen.
Unser Gegner hat wohl die kompletten Donkosaken nach Tsaritsyn in Marsch gesetzt, jedenfalls, wenn man die sichtbaren Einheiten betrachtet. Das heißt etwa 1 HQ, 2 Korps, 2 Kavallerie und 2 Divisionen. Nicht gerade wenig und alles gute Einheiten, aber wenn er nicht mehr in Marsch gesetzt hat evtl. doch zu wenig für einen schnellen Erfolg bei Tsaritsyn. Wenn wir die Stadt bis in den Sommer halten können und uns dann kämpfend und geordnet zurückziehen, wäre das ein Erfolg. Am empfindlichsten kann er uns treffen (und das wird er sich nicht entgehen lassen), wenn er uns die Bahnverbindung kappt. Wir rechnen nächsten oder übernächsten Zug damit ohne viel dagegen tun zu können. Dazu haben wir insgesamt zu wenige Einheiten. Letztlich müssen wir hier aber nur eine Zeit lang halten und möglichst viele Kräfte des Gegners binden. Der Krieg wird in der Ukraine und (hoffentlich) an einem anderen Punkt, den wir noch enthüllen werden, entschieden werden.


6. Die Uralfront

Perm

http://fs5.directupload.net/images/160111/opu2setx.png (http://www.directupload.net)

Da unser Gegner in seinem Zug aus der Bewegung heraus nicht in der Lage war, Schaden bei unseren Riegeldivisionen anzurichten, steht die Verteidigung jetzt (fast) perfekt. Wir gehen davon aus, er wird es nächsten Zug versuchen, aber wir sind sehr sicher, dass es (wenn wir nicht außergewöhnliches Pech haben) ihm nicht ohne Artillerie oder weitere Korps gelingen wird, den Riegel zu durchbrechen.

Zu sehen ist weiter südlich an den weiß gefärbten Tiles (wir haben es markiert), dass unser Gegner nun auch auf der Straße in Richtung Kasan vorrückt. An sich kann es sich nur um eine einzelne Division handeln. Nun, Kasan selbst ist gesichert, wie die werten Regenten sehen können. Alternativ kann er auch versuchen, gegen unseren Riegel bei Perm einzudrehen. Dem schauen wir wegen der miesen Versorgungswerte im Hochgebirge ebenfalls mit Gelassenheit entgegen.

Syzran

http://fs5.directupload.net/images/160111/ppdnkwba.png (http://www.directupload.net)

Zur Einordnung des Screenshots: Es handelt sich um den Anschluss an den Screenshot von Perm. Ganz im Norden kann man gerade noch Kasan erkennen, was auf dem vorherigen Screenshot im Süden abgebildet war. Auf diesem Screenshot kann man zunächst sehen, dass unser Gegner mit einer Division auf Buguima vorrückt. Zwar ist die Stadt nur von einer Partisaneneinheit verteidigt, aber solange er nicht mehr aufbieten kann, als die eine Division (und davon gehen wir im Moment nicht aus) müssten auch die Partisanen in der Lage sein, die Stadt zu halten.

Wichtigeres geht weiter südlich bei Syzran vor. Wie erwartet hat unser Gegner Samara erobert. Wir haben die angekündigte Linie am Fluss bei Syzran eingenommen. Unsere Einheiten sind leider erst teilweise eingegraben und noch nicht alle aufgefrischt. Trotzdem glauben wir, dass wir die Stellung ausgebaut bekommen und halten können. Anhand der Einfärbung der Tiles können wir (mit schwarzen Kreuzen markiert) die äußersten Positionen einschätzen, wo gegnerische Einheiten noch stehen können. Wegen der Zoc-Regel (erneut schraffiert) kann er nur die Einheit aus Samara selbst oder wenn es sich um Kavallerie handelt aus dem Waldfeld südöstlich davon an unsere Linien heranziehen.
Die Einfärbung der Tiles ist überhaupt ein ganz wichtiges Hilfsmittel, um den Vormarsch des Gegners einschätzen zu können:

http://fs5.directupload.net/images/160111/5cbte4h5.png (http://www.directupload.net)

Hier der Anschluss an unsere Syzran-Front in südliche Richtung. Wie man gut erkennen kann, rückt unser Gegner auch von Uralsk aus in westlicher Richtung vor. Im Ural sitzen an Minor-Nationen von ihm die Ural-Kosaken und die Orenburg-Kosaken. Offensichtlich rücken beide in unterschiedliche Richtung vor. Wir halten es für einen Fehler, diese Truppen zu zersplittern, weil er so vermutlich zu schwach sein wird, um bei Syzran durchzubrechen und westlich von Uralsk in Richtung Saratov wird er miese Versorgung haben, weil es dazwischen keine Städte mehr gibt und Uralsk nur Supply 5 liefert. So können wir evtl. trotz feindlicher Übermacht das nur von zwei Divisionen verteidigte Saratov halten, welches die Nordflanke von Tsaritsyn deckt. Wir werden im nächsten Zug einen Screenshot dazu präsentieren.

Gut zu sehen ist auch, dass er weiter südlich (da geht es ins von uns gehaltene Astrachan) die Füße still hält. Astrachan ist also zunächst aus dem Osten nicht direkt bedroht.
 

7. Forschung

Wir versuchen jeden Zug, daran zu denken, auch die Spielstatistiken anzuschauen. Diesen Zug ist uns etwas aufgefallen:

http://fs5.directupload.net/images/160111/86o96b54.png (http://www.directupload.net)

Die südlichen Weißen haben 125 MPP in die Forschung gesteckt! Wahrscheinliche Felder wären Infanteriewaffen (und das wäre ganz schlecht, da haben die südlichen Weißen nämlich als einzige Fraktion ohnehin schon einen Chit investiert und würden es dann schnell haben) oder Industrie.

http://fs5.directupload.net/images/160111/ax2r5lnk.png (http://www.directupload.net)

Und hier das zugehörige Einkommen der südlichen Weißen an MPP: Bislang ganze 162 MPP (dazu kommt ein Startvorrat von ca. 80 MPP). Berücksichtigt man Verluste von etwa 80 MPP, ist für Forschung (1 Chit) und Auffrischung, die in der Zukunft noch erfolgen muss, bislang fast das komplette Einkommen draufgegangen. Neuerwerbungen unmöglich! Im Gegensatz zu uns (s.o.).

Was unsere eigene Forschung betrifft, haben wir außer den bereits investierten Chits zu Beginn nichts gekauft. Aus den im letzten Zug dargelegten Gründen ist uns im Winter die Neuanschaffung neuer Einheiten wichtiger! Im nächsten Zug beabsichtigen wir, einen Chit Inf zu kaufen. Den zweiten Chit (ja, anders als in CtA kann man hier Inf mit 2 Chits gleichzeitig forschen) kaufen wir je nach Möglichkeit dann auch gleich noch oder sonst einen Zug später. Selbst wenn die südlichen Weißen ihren zweiten Chit schon gekauft haben, werden wir Inf 1 nicht viel später bekommen als sie und anders als sie haben wir dann auch die MPP, um es flächendeckend zu implementieren. So der Plan.

 
8. Entscheidungen und Ereignisse nach Zugende:

Wir bekommen zum Rundenende noch einige Entscheidungsevents präsentiert:

http://fs5.directupload.net/images/160111/gqll4n9t.png (http://www.directupload.net)

Propaganda gegen die Interventionalisten? An sich gerne, aber 200 MPP sind uns zu viel. Zwar versteckt in 8 Zügen zu je 25 MPP, aber mutmaßlich stehen uns jetzt kampfreiche Züge bevor, die viele MPP verschlingen werden. Zudem halten wir den Effekt, den die Propaganda bringt, für nicht gerade berauschend. Nach unserer Einschätzung erhalten die Interventionalisten unabhängig von diesem Event immer mal wieder heftige Hits von etwa 10 % (Franzosen und Amis häufiger, Briten seltener und von der Tendenz her auch später). Die Amis haben einen solchen schon erhalten, wie man am obigen Screenshot zur Situation bei Minsk (dort rechts unten) sehen kann, die stehen deswegen auch schon nur noch bei PS 90. Die Hits, die unsere Propaganda zusätzlich auslösen würde, bewegen sich im Bereich 1 oder 2 % und kommen auch nicht jeden Zug sondern zufällig immer mal wieder, mal bei der einen, mal bei der anderen Nation. Letztlich geht es also darum, ob die Intervetionalisten sich 1 oder 2 Züge früher oder später zurückziehen. Das ist uns die MPP nicht wert. Daher Njet!

http://fs5.directupload.net/images/160111/kbkv2chd.png (http://www.directupload.net)

Zwei Divisionen für einmalig 50 MPP? Das ist ein no brainer. Her damit! In Saratov und Simbirsk stehen die Divisionen, die unmittelbar nach Zustimmung sofort aufs Feld gesellt werden auch ganz gut. Saratov dürfte sich des oben geschilderten Angriffes eines Kosakenverbandes zu erwehren haben und Simbirsk liegt zwischen Syzran und Kasan, so dass die Einheit flexibel dahin geschickt werden kann, wo es am meisten brennt. Kleine Anmerkung: Durch diese beiden Divisionen haben wir unseren force-pool bei Divisionen weit überschritten und können daher künftig verlorene Divisionen erst dann zurückkaufen, wenn wir genügen davon verloren haben. Trotzdem musste man für 50 MPP hier zuschlagen!

http://fs5.directupload.net/images/160111/mvnkvt8q.png (http://www.directupload.net)

Todesstrafe wieder einführen? Wir sind uns über die Effekte nicht ganz klar. Mutmaßlich kommt es immer wieder zu Desertionen bei einzelnen Einheiten (konnten wir in Petrograd bereits einmal erleben), d.h. dem unwillkürlichen Verlusten von 1 oder 2 Stärkepunkten, wenn wir nicht zustimmen. Zwar ist das PS, mit dem wir für diese Entscheidung büßen, eine empfindliche Größe, aber es scheint uns die Sache wert zu sein, bleiben doch dadurch Kampfstärke und dadurch wiederum auch Moral und readiness unser roten Arbeiter- und Bauernbrigaden erhalten. Die Revolution bedarf eben einiger Opfer, um Erfolg zu haben und wer desertiert verrät damit die Revolution und wird so automatisch zum weißen Reaktionär und ist zu erschießen oder aufzuknüpfen! Unser PS sinkt aufgrund der Entscheidung von ca. 102 wieder auf ca. 100 ab. Immer noch recht viel.

http://fs5.directupload.net/images/160111/pccll4pj.png (http://www.directupload.net)

Wie angekündigt landen dann auch die Franzosen bei Odessa. Mal schauen, wie sie sich verhalten werden…


Abschließend zwei Fragen an die werten Regenten:

Zum einen: Gibt es Verbesserungsvorschläge zu unserer Darstellung bzw. gefällt diese bereits jetzt?

Zum anderen: Wie können wir das Spiel während der Events anhalten? Wir haben nämlich enorme Schwierigkeiten (bzw. kommen gar nicht hinterher) von sämtlichen vor Zugbeginn oder nach Zugende ablaufenden Eventeinblendungen Screenshots zu fertigen. An sich gelingt es uns nur bei den Entscheidungsevents, alle anderen sind schon wieder ausgeblendet, wenn wir das snipping tool so weit haben, einen screenshot zu fertigen…

Cfant
11.01.16, 15:55
Zu den Fragen kann ich nichts sagen, und zum Kriegsverlauf auch nicht, weil ich auch beim Gegner mitlese :) Aber ich will Euch meines Interesses an Eurem wunderbar detaillierten AAR versichern! :)

Admiral Hipper
11.01.16, 16:19
Wäre es nicht ratsam als zweiten offensiven Schwerpunkt die konterrevolutionären Kräfte im südlichen Ural anzugreifen?
Die Minor Einheiten sind recht teuer und wenn sie gerade zerstreut sind um so besser.
Wir halten es für recht schnell machbar die beiden Ural-Staaten auszulöschen, zumal die Kolchak Armee bei Perm mehr oder weniger gebunden ist.

Einen Tipp haben Wir noch für Euch. Vorrausgesetzt Ihr verliert das HQ bei Odessa nicht, könnt Ihr nur ein weiteres HQ kaufen.
Kauft noch vor dem Sommer 1919 das HQ, dann habt Ihr mit dem Budjonny HQ, welches irgendwann dann mitsamt der Reiterarmee per Event erscheint, ein (Bonus-) HQ. Gerade an HQs wird es Euch später sehr mangeln.
Wir denken nicht zu viel verraten zu haben, da Ihr die Events im Großen und Ganzen zu kennen scheint.

Die Polen werden übrigens noch alamiert, wenn diverse ukrainische Städte in Eure Hände fallen.

Die Aufmachung des AARs finden Wir völlig in Ordnung. Sehr informativ, auch wenn die Zeichnung "einfach" sind.:top:

Sugar
11.01.16, 16:33
Soweit Wir wissen läßt sich die Geschwindigkeit und Dauer der Nachrichtenanzeige ändern, Wir finden diese Kurznachrichten aber unwichtig, zumal Ihr ja in Textform darüber berichtet. Außer schicken Bildchen verpasst man also nichts.

Zu den ZoC-Regeln: da die für beide Regenten gelten entsteht kaum ein Nachteil für nur eine Seite, sie bietet ja auch Möglichkeiten.

Zu den MPP-Verlusten: habt Ihr die Verluste dieser Weißen nachgerechnet?

Insgesamt finden Wir jetzt alles sehr übersichtlich und auch für ältere Regenten gut lesbar, weiter so! :top:

Kardinalinfant
11.01.16, 17:17
Werte Herren, vielen Dank für die Rückmeldung. :)

Werter Sugar, klar gilt die zoc-Regel für beide Regenten. Wir beklagen uns auch nicht über eine Ungleichbehandlung sondern über einen (für beide Kontrahenten gleichermaßen) Regelunsinn: Klärt man vorher auf, kann man ein Feld, welches einer zoc unterliegt evtl. gar nicht betreten, obwohl Aufklärung an sich etwas positives ist und eine zoc wohl eher vorhandene Vorposten, Weghindernisse etc. wiederspiegelt, die objektiv vorhanden sind und nicht vom Wissen um etwaige Feindeinheiten abhängen dürften. Überdies ist es oft genug so, dass ein Spieler zwar nicht "offiziell" von einer Einheit (und der von ihr hervorgerufenen zoc) weiß, d.h. sie nicht auf dem Feld sieht, aber doch sehr stark vermutet oder u.U. sogar weiß (wie bei der feindlichen Artillerie, die im gegnerischen Zug gefeuert hat und sich daher nicht mehr bewegen konnte, jetzt aber wieder im Nebel des Krieges verschwunden ist), dass sie da ist und so die zoc-Regeln gezielt umgehen kann. Wie gesagt keine Ungleichbehandlung und wir werden das bei Gelegenheit auch nützen, aber es bleibt für uns regeltechnisch schlecht umgesetzt...

Werter Admiral Hipper, obwohl zerstreut dürfte jeder der beiden im Ural beheimateten "Kosakenstämme" für sich genommen immer noch über eine Stärke von 1 HQ, 2 Korps (min.), 1 Kav. und 1 Div. (min.) verfügen. Überdies fürchten wir die Kosaken wegen ihrer vergleichsweise hohen Erfahrung und ihrer tendenziell besseren HQs. Um offensiv gegen sie vorzugehen, halten wir sie für noch zu stark oder uns zu schwach, ganz wie Ihr es sehen wollt. Bedenkt, dass wir es an unserer stärksten Stelle dort (der Front bei Syzran) gerade eben auf drei Korps bringen, also bestenfalls ebenbürtig sind. Zudem fehlt uns noch die Kavallerie, um in diesen weiten Gegenden selber offensiv zu werden (d.h. Gegner zu umgehen und abzuschneiden. Das wird erst mit Budjonys Reiterarmee möglich sein. Wir müssten zudem wohl 1 HQ und weitere Kräfte dorthin erst mal per operate verlegen, teuer... Trotzdem hatten und haben wir durchaus den Gedanken, bei passender Gelegenheit evtl. aus der Nachhand zuzuschlagen, mal schauen.

Unser eigentlicher Plan wäre - nachdem dieses Thema schon angeschnitten wird - , wenn es uns unser Gegner lässt, mit den bei Minsk langsam frei werdenden Korps + HQ und ein oder zwei weiteren schon gekauften und noch aufzustellenden Korps im Baltikum einzurücken. Auch dort dürfte unser Gegner eher schwach aufgestellt sein und es winkt (allerdings noch in weiter Ferne) der Preis gleich dreier Hauptstädte mitsamt Plünderbonus. Unser Vorteil dort: Wir haben fast alles vor Ort, was wir brauchen, ohne dass weitere Transportkosten entstehen.

Das mit den HQs haben wir uns auch schon überlegt. Wir rechnen aber damit, das ehemalige Krim-HQ noch zu verlieren. Insofern müssten wir gleich zwei HQs bis dahin kaufen. Angesichts unserer MPP-Ausbeute/Zug (derzeit knapp 400 also gerade eben genug für 1 HQ), anderweitigen Verpflichtungen (Forschen und Auffrischen!) reicht es wahrscheinlich zeitlich nicht. So oder so steht aber 1 HQ gleich nach den in den nächsten beiden Zügen zu tätigenden Forschungsausgaben für Inf. ganz oben auf unserer Liste.


Ein Wort noch zu unserer von Euch angesprochenen Kenntnis der Events im Großen und Ganzen: Ihr habt Recht, werter Hipper. Wir haben die Zeit, die unser Gegner für seinen ersten Zug benötigt hat, genutzt, um gegen die KI nochmals ein wenig zu üben und das ein oder andere auszuprobieren. Daher ist uns vieles jetzt wieder geläufiger als noch zum Zeitpunkt der Abstimmung über das Szenario. Was den Gesamtkonflikt angeht, (also die langfristige Konsequenz der ein oder anderen Entscheidung) fliegen wir nach wie vor blind, aber wir können jetzt zumindest jeweils das nächste Hindernis auf unserer Flugstrecke in etwa erahnen. ;)

Sugar
11.01.16, 18:07
Tjaa, andersrum könnte man aus dem Fehlen der Reichweite auch ohne Aufklärung Rückschlüsse auf die feindl. Aufstellung ziehen. Im übrigen kann so ein Aufklärungskampf auch gegen eine Ari recht unangenehm ausfallen, wobei Wir da die Formeln nicht kennen.

Sich zu merken, wo welche feindl. Einheit steht, gehört außerdem zu einem erfolgreichen PbEM zwingend dazu. Aktive Aufklärung ist ja auch gar nicht immer möglich. :cool:

Kardinalinfant
11.01.16, 18:49
Richtig, die konkreten Formeln bei einem surprise Kontakt mit darauf beruhendem Kampf würden uns auch interessieren, weiß da jemand mehr?

Nach unserer Erfahrung tut es aber nur dann wirklich weh, wenn man in ein Korps läuft. Alles andere fügt kaum Schaden zu. Gewisse Einheiten wie bspw. HQs führen darüber hinaus nach unserer Kenntnis überhaupt keine aktiven Gefechte, wenn man überraschend auf sie stößt, man kann sie dann ganz normal attackieren während andere unter gewissen Umständen keine solchen Gefechte führen (wobei uns da die genauen Auslöser fehlen). Wir haben den Eindruck ab Stärke 5 bzw. entsprechend niedrigen readiness- oder Moralwerten führt eine gegnerische Einheit, auf die man überraschend stößt, von sich aus kein surprise-Gefecht mehr, auch die kann man direkt angreifen. Bspw. sind wir diesen Zug auf die ukrainische Division in Konotap "überraschend" gestoßen und konnten dennoch selbst entscheiden, ob wir ein Gefecht führen wollen oder nicht. Wahrscheinlich wegen ihrer von Vorne herein bestehenden Unterstärke...

Strategienordi
11.01.16, 20:40
Baltikum? Also auch Tallinn...Ihr strebt ja doch den Total Victory an :P

Sugar
11.01.16, 23:16
Ob es bei der gewaltsamen Aufklärung zu einem Hinterhalt kommt, hängt jedenfalls vom Zustand der beteiligten Einheiten ab. Wir sind Uns bzgl. des HQs ziemlich sicher, daß auch das einen Hinterhalt auslösen kann. Wahrscheinlich spielt die Erfahrung eine wichtige Rolle.

Jedenfalls erscheinen Uns die Kampfergebnisse zu gleichmäßig verteilt, hier sollte der Verteidiger einen höheren Bonus erhalten. War beim ehrwürdigen PanzerGeneral übrigens besser gelöst, da gabs immer fürchterliche Verluste für den Überraschten. Ist im Fall von Dogfights ja auch nachvollziehbar, wer zuerst überraschend hinterm Feind auftaucht, schießt den ab.

Aber auch da gabs Ungereimtheiten, wg. der Hexfelder konnte es passieren, daß man zwar an einer Feindeinheit "hängenblieb", aber kein Hinterhalt ausgelöst wurde, weil man sie nur "gestreift" hatte.

Kardinalinfant
13.01.16, 22:44
Zug 7 17.03.1919

1. Das Diplomatische Parkett:

Wir erhalten die erschreckende Nachricht, dass die Finnen von den Amerikanern beeinflusst wurden. Reaktion und Kapital in hässlicher Symbiose.

http://fs5.directupload.net/images/160113/ahfydomj.png (http://www.directupload.net)

Bei genauem Hinsehen sind es 9 Punkte Anstieg der Kriegsbereitschaft. Bleibt es dabei, ist es kein Problem. Unser Gegner hat mit den Amis zwei Diplo-Chits investiert und augenblicklich Erfolg gehabt (Chance 10 %). Glück muss man halt haben, hatten wir aber auch schon in geringerem Umfang, alles im Rahmen. Aber man muss auch sagen: Das Vorgehen unseres Gegners ist hier schlau. Er scheint gemerkt zu haben, dass von den Interventionalisten allenfalls die Briten von ernsthaftem militärischen Wert sind. Die Franzosen sind an Odessa gebunden (oder schnell wieder weg) und die Amis haben fast keine Einheiten (wir glauben nur 1 HQ und 1 Division an Einheiten, die uns betreffen, etwaige Marine- und Fliegereinheiten sind uns derzeit egal). Wenn man keine Einheiten hat und es auch nicht sinnvoll ist, welche zu bauen (ist es nicht, da die Franzosen so oder so bald weg sein müssten und Franzosen wie Amis keine Korps bauen können, sondern nur Divisionen, die von eingeschränktem Offensivwert sind), dann macht auch die Forschung kaum Sinn. Dann muss man sich etwas anderes suchen, wie man seine MPPs sinnvoll verwendet. Und das ist in der Tat der Kauf von Diplo-Chits. Gut gespielt von Zer Senserov! Dagegen halten können wir - wie man sehen kann - kaum. International sind wir verfemt und verfügen daher überhaupt nur über 2 Chits. Wird werden die noch einsetzen, derzeit fehlen uns aber die MPP dazu, es gibt dringlicheres (s.u.).



2. Neuaufstellungen:

Wir haben den Screenshot vergessen, aber es ist schnell erzählt. Wir können ein weiteres Korps, die letzte Runde verbilligt zurückgekaufte Division und eine Miliz aufstellen (wir hatten also tatsächlich eine gekauft im letzten Zug ;)) Aufstellungsorte folgen weiter unten.

Diesen Zug kaufen wir nur 1 Miliz neu, weil wir dringend in die Forschung investieren mussten (s.u.). Die Miliz können wir nächsten Zug aufstellen. In den nächsten Monaten werden wir immer wieder etwas in der Pipeline haben zum Aufstellen und das wird auch dringend nötig sein. Dazu kommen die Einheiten der Machnowschtschina im nächsten Zug (siehe Post zum letzten Zug), die Reiterarmee Budjonnys (einige Einheiten Kavallerie) irgendwann im August und evtl. mit etwas Glück noch ein paar wenige Eventeinheiten/Partisanen. Unser Gegner hat sich im Übrigen in unserer Korrespondenz vom Einheitenzuwachs bei uns durchaus schon beeindruckt gezeigt. Wir hoffen auch, ihn damit ein wenig entmutigen zu können. Und wer jetzt sagt, dass wir bisher ja größtenteils nur Milizen aufgestellt haben, der sei daran erinnert, dass die im wesentlichen dazu dienen, Korps an anderen Stellen frei zu machen, man kann also durchaus sagen, dass wir Milizen aufgestellt, aber Korps bekommen haben.:)




Projekt Roter Generalstab: Der werte Hipper hat es in einem Post in diesem Thread angesprochen. Wir leider erheblich daran, dass wir zu wenige HQs haben. Dem soll nun Abhilfe geschaffen werden. Wie der werte Hipper ebenfalls angeführt hat und wie wir oben ja auch selber ausführen, kommt im Sommer Genosse Budjonny mit seiner Reiterarmee. Da Genosse Budjonny (als HQ) selber erscheint gibt uns das ein HQ. Derzeit haben wir drei HQ-Slots frei (s.u.). Die bekommen wir in den sechs oder sieben Zügen bis zum Erscheinen Budjonnys nicht mehr füllen, so dass wir den Plan des werten Hipper, durch Überreizung des force pools bei Erscheinen von Budjonny ein zusätzliches HQ zu erhalten nicht umsetzen können.:( Nichtsdestotrotz soll jetzt die Führung unser Armee verbessert werden. Die Anschaffungen machen trotz der kürzer werdenden Züge noch halbwegs Sinn, weil die HQs nur eine Produktionszeit von 3 Monaten haben. Wir erhalten derzeit (s.u.) knapp über 350 MPP/Zug. In etwa so viel kostet auch das schlechteste HQ (wobei wir ruhig die schlechtesten und billigsten kaufen können, wir können ja später den Kommandanten erschi... äh... austauschen:teufel:). Da wir auch andere zwingende Ausgaben haben werden (insbesondere Auffrischungen angeschlagener Einheiten und evtl. brauchen wir auch noch zwei oder drei Divisionen/Milizen, s.u.), wird es nächsten Zug noch nicht klappen. Aber übernächsten Zug soll 1 HQ beschafft werden, das käme dann Ende August. Wenn dann der Sommer mit den ganz kurzen Zügen dem Ende entgegen geht, werden wir ein weiteres bestellen. Zudem soll bei genug MPPs im Sommer versucht werden, einzelne Kommandeure durch bessere zu ersetzen, wobei unsere Auswahl bescheiden ist. Wir haben genau einen 7er Kommandeur, den wir auswählen können und ca. 3 6er. Aber wir versprechen uns bei Durchführung des Projekts eine dauerhafte und nachhaltige Stärkung unserer Kampfkraft.


3. Seekriegsführung: Am Ende des Zuges unseres Gegners wurden britische Marineeinheiten in der Ostsee mobilisiert.

http://fs5.directupload.net/images/160113/ynktcp67.png (http://www.directupload.net)

Es sind nicht nur mehr Einheiten, als wir haben (wir sind nicht ganz sicher, es müsste sich aber neben dem zu sehenden U-Boot und den beiden Kreuzern auch noch um 1 Schlachtschiff und 1 Zerstörer handeln, einen weiteren Zerstörer erhalten die Letten von den Briten noch geschenkt), sie sind auch technisch weiter (alle Naval warfare 1) und in besserem Zustand (wie gewohnt bei uns alles in Unterstärke). Daher müssen wir die Blockade des Baltikums aufgeben und ziehen uns zurück. Gebracht hat es trotzdem etwas, wie man an den Werten von Tallin sieht. Die Stadt hat erheblich an Supply und MPP-Ertrag eingebüßt. Wir gehen davon aus, dass sich das wie gewohnt nur Runde für Runde regenerieren wird.

Langfristig werden wir von der Seekriegsführung erst wieder berichten, wenn sich etwas entscheidendes tut.


4. Der Norden:

http://fs5.directupload.net/images/160113/bf82jv23.png (http://www.directupload.net)

Die Weißen Wanderer haben die Mauer überwunden und...:uhoh: äh nein, das war eine andere Geschichte. Ernsthaft: Unser Gegner gibt seine völlige Passivität auf und marschiert. Sowohl an der Eismeerfront bei Sumski Posad als auch im Landesinnern bei Emptsa kann er Städte einnehmen. Wir hatten das Gelände aufgegeben gehabt, weil es keinen direkten Wert hat, insofern juckt es uns nicht besonders. Allerdings müssen wir mittelfristig aufpassen, dass unser Gegner hier nicht zu weit vorrückt. An Petrograd darf er nicht zu nah heran, das schadet unserem PS und im Landesinnern müssen wir aufpassen, Straße und Bahnstrecke nach Mokau früh genug dicht zu machen. Gegenwärtig haben wir dafür nahezu keine Einheiten frei. Für unsere Traumverteidigung (wir werden sie zu gegebener Zeit darlegen) bräuchten wir fünf Einheiten (Korps, Divisionen, Marineinfanterie oder zur Not auch erstmal nur Milizen). Gegenwärtig haben wir genau eine davon:

http://fs5.directupload.net/images/160113/dut52yei.png (http://www.directupload.net)

Hier sehen wir ein Korps, welches den weiten Weg vom Eismeer zu Fuß zurückgelegt hat, um Transportkosten zu sparen. Im letzten Zug hatten wir es nach Olonets gezogen, um das zu bewachen. Die Stadt ist nämlich voller karelischer Nationalisten und konterrevolutionär gesinnter Einwohner. Ist sie unbesetzt gibt es anscheinend (ist uns im Probeversuchen der ersten paar Züge gegen die KI einige Male passiert) eine prozentuale Chance/Zug, dass sich dort ein karelischer Stadtstaat formiert und zu den Weißen überläuft. Weil das den Weißen erstens ein paar MPP/Zug brächte und zweitens eine Versorgungsbasis recht nahe an Petrograd, haben wir es nun langfristig verhindert, dass das passiert indem wir das Korps, welches wir anderweitig brauchen werden, durch eine neu aufgestellte Miliz ablösen lassen. Das Korps soll noch näher an Petrograd heran geführt, dort aufgefrischt und dann vermutlich als eine der fünf oben genannten Sperreinheiten gegen die nördlichen Weißen verwendet werden. Eine weitere potentielle Sperreinheit sind die Kronstadt-Matrosen. Auch die müssen noch aufgefrischt werden und können dann bei Verfügbarkeit einer Miliz, welche den Besatzungsdienst übernimmt (wir erinnern uns: 2 Einheiten in Petrograd wegen Finnland) an ihren künftigen Einsatzort transportiert werden.


5. Minsk:

http://fs5.directupload.net/images/160113/s84epzfi.png (http://www.directupload.net)

Dem aufmerksamen Betrachter unseres AARs wird auffallen, dass ein Korps fehlt. Bei Tsaritsyn wollten wir die Gelegenheit nutzen und solange, wie die einzige Eisenbahnstreckte dorthin noch intakt ist, noch Verstärkung hinzuschicken, dorthin ist es transportiert worden (s.u.). Es war die verfügbarste Einheit, die wir hatten. Eine Miliz, die durch Wegerstellung an der Eroberung von Brest Litowsk mitgewirkt hat, hat dessen Platz bei Minsk eingenommen. Die Partisanen, die wir letzte Runde erhalten haben, konnten nicht so weit marschieren, können aber nächste Runde eine weitere Einheit bei Minsk ablösen. Da uns die MPP fehlen, müssen wir auf die Auffrischung des letzten noch vor Ort verbliebenen Korps verzichten. Stattdessen haben wir es auf die Bahnlinien gestellt. So ist es - falls es an anderer Stelle kritisch werden sollte - unmittelbar transportbereit (hätten wir längst tun sollen :facepalm:). Ansonsten bleibt es da und wird aufgefrischt, sobald wir es uns leisten können. Obwohl wir im Vergleich zu den zersplitterten Nationen und Fraktionen unseres Gegners über ein hohes Einkommen verfügen, kann man daran sinnbildlich sehen, dass es vorne und hinten nicht für alles reicht, was nötig wäre. Von den zu Beginn in Unterstärke befindlichen Einheiten (fast alle!) konnte nach wie vor ein Teil nicht aufgefrischt werden, weil es Dringlicheres gab. Das heißt dass zwischen der blanken Zahl unserer Einheiten und der Zahl der verwendungsfähigen Einheiten nach wie vor eine Lücke klafft, die wir nur nach und nach werden schließen können.

Der Plan in unserem Hinterkopf ist immer noch, für den Sommer eine Streitmacht zusammen zu bekommen, die von Minsk aus in Richtung Baltikum marschiert. Das HQ ist der Kern des Planes, ohne das geht es nicht. Daher werden wir das nur im Notfall, wenn es gar nicht anders geht, irgendwohin transferieren. Das Korps würde uns auch gut zu Gesicht stehen, aber es wäre weniger schlimm, das zu verlegen. Wir bekommen wie oben gezeigt ja noch ein paar Einheiten bis zum Sommer. in Velje Luki und einer anderen russischen Kleinstadt dort stehen zudem noch eine Division und 1 Korps, die wir in einen solchen Feldzug auch einbeziehen könnten.


6. Ukraine

Krim: Hier gehen die Lichter aus

http://fs5.directupload.net/images/160113/447qu632.png (http://www.directupload.net)

Wir hatten es vermutet, wollten es aber trotzdem probieren. Direkt in die entgegen gesetze Richtung von Odessa zu laufen hätte keinen Sinn gemacht, weil das Wetter und die Wegnetze dann nur einen Fortschritt von 1 Tile erlaubt hätten. Daher der Versuch, nach Nikolaev weiter zu laufen, um von da aus den Sprung zu schaffen. Das Ergebnis sieht man, wir sind an den Franzosen hängen geblieben. Damit ist die Division unrettbar verloren. Um nicht zu riskieren, auch das HQ noch auf low supply zu verlieren lösen wir es auf und nehmen dafür noch 34 MPP mit. Der Verlust der Division auf low supply im nächsten Zug ist unschön, aber nicht dramatisch. Wahrscheinlich nutzt unser Gegner zur Vernichtung die bereits bereit stehende französische Division. Damit ginge der PS-Bonus für die Vernichtung auf low supply an die Franzosen und nicht die südlichen Weißen. Ist uns definitiv lieber. Wiederaufstellen könnten wir die Division ohnehin nicht, da unser force pool bei den Divisionen ausgereizt ist.

Gesamtbilanz an dieser Font seit Beginn des Szenarios: 27 MPP in das HQ investiert (Auffrischung Runde 1), 34 MPP wieder erlöst, eine Division auf normal supply verloren und damit halbwegs gerettet, die andere endgültig verloren. Unser Gegner hat 2 Punkte Stärke (und damit ca. 23 MPP) bei einem Korps verloren. Äußerst durchwachsen, aber nicht komplett katastrophal.

Ein Wort zu den Franzosen. Bislang scheinen sie sich noch im erlaubten Radius um Odessa aufzuhalten. Eigentlich ist es fast egal, was sie machen. Bleiben sie eng bei Odessa, dann tangieren sie unsere Pläne nicht, denn Odessa kommt das nächste halbe Jahr darin definitiv nicht vor. Halten sie sich nicht daran (und die Versuchung dürfte größer und größer werden, sie auch außerhalb des erlaubten Radius einzusetzen, weil wir in der südlichen und östlichen Ukraine militärisch eigentlich stärker sein müssten, als er), wird jeder Verstoß sofort mit empfindlichen PS-Abzügen bestraft.


Ostukraine

http://fs5.directupload.net/images/160113/xzww5u42.png (http://www.directupload.net)

Unser Gegner frischt die Division in Tambov wieder von 4 auf 8 Stärkepunkte auf (Kosten ca. 20 MPP). Keine gute Idee! Wie angekündigt verliert er die Division trotzdem und die MPP für die Auffrischung gleich mit. Unsere ruhmreichen roten Korps vernichten die Einheit ohne eigene Verluste in 2 Angriffen :fecht:. Tambov konnte nicht mehr erobert werden. Macht aber nichts, die Stadt an sich ist weniger wichtig. Wir wollten die Division da weg haben. Erfahrungsgewinn für die beteiligten Korps und das HQ Trotsky (sehr wichtig!) gibt es gratis dazu. Ansonsten rücken wir der Witterung und der Versorgung geschuldet nur langsam vor und erobern Poltawa. Zudem schaffen wir überall Anschluss an das Gebiet der Machnowisten (s.u.). Die neu aufzustellende Division stellen wir zur Sicherung des Rückraumes in Kursk auf. Dadurch wird erneut ein Korps für Kampfaufgaben frei. Hier die Gesamtsituation nochmal im Überblick:

http://fs5.directupload.net/images/160113/c9v7q7ap.png (http://www.directupload.net)

Wir sind extrem gespannt, wo unser Gegner uns den ersten Widerstand entgegen setzt. Zeigt sich nicht bald etwas, marschieren wir auf das Kernland der südlichen Weißen um Rostov und sammeln auf dem Weg das Industriegebiet von Yuzovka und die Hauptstadt der Donkosaken in Novocherkask ein. Alternative Ziele wären die Industriegebiete von Krivoy Rog und Melitopol. Einen Marsch nach Kiev haben wir derzeit nicht vor, das würde die Polen alarmieren.

Zum Ende des Zuges passiert, was eigentlich schon zum Ende des letzten Zuges hätte passieren müssen: In Charkov bildet sich die Ukrainische SSR und tritt den Bolschewiken bei. Bei allen Tests, die wir bislang gespielt hatten (und bis zu diesem frühen Zeitpunkt des Szenarios waren das mittlerweile doch einige) ist das immer gleich im ersten Zug passiert, nachdem wir in der Ukraine interveniert hatten... Seltsam. Der Effekt: Charkov wird produzierende Hauptsatdt und wird uns daher künftig doppelte MPP bilden. Außerdem müsste in der Stadt ein Kops auf Stärke 5 erschienen sein. Zwar nervt die andauernde Unterstärke, in der eigene Einheiten erscheinen, aber trotzdem ein Gewinn.

Nächste Runde stoßen dann wie schon ausgeführt Machno's Anarchisten in erheblicher Mannstärke dazu. Zwar werden wir über sie in der ersten Runde kaum verfügen können, da die Einheiten zunächst nur einen Bewegungspunkt haben, aber ab der übernächsten Runde sind sie vollwertig und ab dann dürften wir ein absolutes Übergewicht in der Gegend haben.


7. Astrachan: Ein kurzer Blick auf die Metropole am kaspischen Meer.

http://fs5.directupload.net/images/160113/ec576vkt.png (http://www.directupload.net)

Wie letzte Runde ausgeführt nähert sich unser Gegner von Osten nicht. Wie fast schon erwartet tut er dies aber nun von Westen aus. Vermutlich eine Kavallerie der Terek-Kosaken. Evtl außer Sichtweite noch mehr davon (wir gehen fast davon aus). Wir reagieren, indem wir die Grabenausrichtung der in der Stadt beheimateten Division von Nord/Ost nach Nord/West drehen. Da eine sich neu eingrabende Einheit als Verschanzungswert sofort ihren vorherigen Deckungswert (egal ob Gelände- oder Grabenbedingt) erhält, können wir dies ohne Verlust von Grabenstufen tun. Unser Eingrabungswert beträgt drei! D.h. wir stehen hier mit einer Division aus Angriffsrichtung gesehen hinter einem Fluss, verschanzt und gut eingegraben. Unser Gegner wird unter ganz mieser Versorgung zu leiden haben, da die nächste Supplyquelle so weit weg ist, dass ein HQ auch bei äußerster Ausnutzung der Reichweite für Einheiten unmittelbar vor Astrachan kaum noch Supply liefern kann. Wollen diese die Stadt (und damit die Grabenausrichtung) umgehen, verschlimmert sich das dramatisch, weil die Sumpffelder um die Stadt den Supply förmlich aufsaugen (-2 pro Sumpffeld). Wir haben die prognostizierten Supplyzahlen mal eingezeichnet. Wenn er konsequent und mit genügend Einheiten anrückt, werden wir Astrachan nicht bis in alle Ewigkeit behaupten können, aber wenn wir nicht sehr viel Pech haben, wird es doch ein zäher Kampf werden, der einige gegnerische Einheiten an einem gänzlich unwichtigen Nebenkriegsschauplatz fesselt. Und was bei Astrachan steht, kann nicht bei Tsaritsyn oder in der Ukraine stehen, wo es jetzt wichtiger wäre. Strategisch spielt uns das voll in die Hände!


8. Der Ural:

Zunächst zur Lage bei Perm:

http://fs5.directupload.net/images/160113/sorenlny.png (http://www.directupload.net)

Nicht viel Neues. Gegnerische Angriffe kosten unsere Division zwei Stärkepunkte. Wir rochieren mit der anderen Division und frischen auf. Zweck der Übung ist, dass durch das Swapping der Einheiten auch die Division in der Stadt in der gegnerischen Runde wieder über einen Verschanzungswert von 2 verfügen wird. Dafür nehmen wir die Moraleinbußen durch das Swapping in Kauf, zumal wir glauben, dass die bislang nur mit 6 versorgte Division, die jetzt nach Perm gerückt ist, durch den Versorgungssprung auf Supply 10 einen enormen Satz in ihren Moralwerten schon zum gegnerischen Zug hin tun wird. Ein anderer Gedanke noch: Bis jetzt haben wir 4 gegnerische Angriffe hier erlebt. Der Gegner hat dabei noch keinen Punkt Verlust erlitten. Statistisch (Chance 1/3 pro Angriff wenn wir von der wahrscheinlichen Verlustvorhersage 0 ausgehen) müsste er jetzt langsam erste Verluste an einzelnen Punkten erleiden. Wir sind gespannt.

Bei Kasan wird wie erwartet eine Division des Gegners sichtbar. Wir gehen davon aus, dass sie sich angesichts der auch für sie sichtbaren Besatzungseinheit der Stadt unverrichteter Dinge auf den Rückweg machen wird (vgl. unten). Falls unser Gegner statt dessen einen irren Iwan hinter unsere Linien schicken will, werden wir die Stadt mit der im letzten Zug per Event mobilisierten Freiwilligendivision aus Simbirsk decken, die wir dorthin beordert haben (siehe folgender Screenshot) und mit dem kampfstärkeren Korps auf Jagd gehen. Seine Supplysituation wird jedenfalls grausam sein (eingezeichnete Zahlen). Zieht er die Division wie erwartet zurück, wird die Deckung der Stadt im Übrigen auch von der Division übernommen werden (die für diese Deckungsaufgabe vollauf genügt) und das Korps wird per Eisenbahn oder forced march anderen Aufgaben zugeführt. Wichtig wäre uns nur, dass unser Gegner das Korps gesehen hat und es nach Rückzug seiner Einheit auch weiterhin dort vermutet (die zum Austausch bereitstehende Division sieht er nämlich derzeit nicht). So täuschen wir mehr Stärke vor, als wir haben ;o)

Hier nochmal mit Ausblick bereits auf die Syzran Stellung:

http://fs5.directupload.net/images/160113/mp7pkre3.png (http://www.directupload.net)


Frontstellung bei Syzran:

http://fs5.directupload.net/images/160113/z9wim3d3.png (http://www.directupload.net)

Zunächst kurz zur Gebirgsstadt Buguima: Der Gegner hat seine im letzten Zug dort sichtbare Division angesichts unserer Partisanen wieder zurück gezogen, sehr schön! Genau deswegen vermuten wir, dass er es bei Kasan angesichts des deutlich stärkeren Korps ebenso machen wird (s.o.).

Zu Syzran selbst: Wir bereiten etwas vor: Das Korps, das wir diese Runde aufstellen durften, kommt genau hierher. Wir greifen damit den Ratschlag des werten Hipper auf, gegen die Uralkosaken vorzugehen. Unser Gegner wird es wegen unserer Gräben nicht sehen können. Versucht er eine Umgehung der für ihn sichtbaren Gesamtstellung, bekommt er etwas auf die Mütze. Greift er frontal an, haben wir eine Reserve, die ihm bei unerwarteten Verlusten seinerseits auch eines auf die Mütze geben wird. Verharrt er, können wir das Korps über die Eisenbahn, auf der es steht, jederzeit zu Orten transportieren, wo es dringender benötigt wird. Wir haben, um die Stellung komplett ausbauen zu können, auch hier die Einheiten (die in Syzran selbst und die nordöstlich davon) rochiert. Die Moralwerte sind zwar sehr schlecht, aber nur so konnten wir den kompletten Flusslauf mit Gräben befestigen und alle Einheiten auf Vollstärke bringen. Wir setzen darauf, dass unsere ordentlich versorgten Einheiten (Supply 7) an Moral und Bereitschaft zum gegnerischen Zug hin noch zulegen, während unser Gegner seinerseits an Moral und Bereitschaft einbüßt. Wie man sehen kann, ist unser Gegner mit Supply 2 nämlich nur äußerst dürftig versorgt. Kampfvorhersage: Greift er unsere schwächste Einheit nordöstlich von Syzran an, gehen wir von einer Kampfvorhersage von ca. 2: 1 zu seinen Gunsten mit der sichtbaren Einheit aus. Wegen des Flusses dürfte es kaum mehr sein. Da wir anderweitige Einheiten von ihm (noch) nicht sehen, sondern nur erahnen können, muss alles andere mehr als 2 Felder wegstehen. Wegen der Zoc-Regel können also neben dem bereits sichtbaren Korps nur noch Kavallerieeinheiten mit genügend Bewegungspunkten angreifen. Kavallerie dürfte er höchstens eine vor Ort haben und die dürfte nicht über ihre vollen Bewegungspunkte verfügen, da sie über kaum mehr supply als das Korps verfügen dürfte. Prognose also: Die Stellung übersteht die nächste Runde mit höchster Wahrscheinlichkeit und wird danach Runde für Runde stärker. Evtl. können wir hier sehr zeitnah zu einem Gegenangriff ansetzen.


9. Tsaritsyn:

http://fs5.directupload.net/images/160113/z9ih9chd.png (http://www.directupload.net)

Unser Gegner hat uns den Gefallen getan und uns die Eisenbahnverbindung noch einen Zug gelassen. Wir nutzen das und transportieren noch 1 Korps aus der Minsker Gegend (s.o.) hierher. Es hat Unterstärke und kann nicht sofort helfen, aber wenn wir es nächsten Zug auffrischen, sieht es schon anders aus. Die schwer angeschlagene Division haben wir wie erwartet verloren. Macht nichts. Zählt man die Division hinzu, die wir von der ehemaligen Krim-Armee nächsten Zug verlieren werden (s.o.) ist der force pool nicht mehr negativ sondern wieder bei 0. Das heißt, für jede Division, die wir ab dann verlieren, können wir wieder eine für blanke 47 MPP zurückkaufen. Wir beziehen ansonsten enge Verteidigungsstellungen um Tsaritsyn und harren der Dinge, die da kommen. Überwiegend (zumindest an der dem Feind zugewandten Seite) sind wir auch eingegraben, der Gegner müsste aus der Bewegung attackieren. Wenn wir einmal davon ausgehen, dass unser Gegner die Terek-Kosaken nach Astrachan geschickt hat und die weißen Wölfe und ein paar Süd-Weiße in die Ukraine, dann bleiben für Tsaritsyn schon nicht mehr viel mehr Truppen, als die Don-Kosaken. Furchterregende Krieger, aber alleine zu wenige. Wir haben 4 Korps hier, was eine gewisse Schlagkraft beinhaltet. Wenn unser Gegner zu ungestüm agiert, bekommen wir vielleicht eine Chance für einen Gegenschlag. Ansonsten heißt die Devise erstmal halten.


10. Saratov

http://fs5.directupload.net/images/160113/vctbz8dt.png (http://www.directupload.net)

Hier wie letzten Zug versprochen mal ein Lagebild der Gegend um Saratov. Diese Stadt ist die Verbindung zwischen unserer Front bei Syzran und Tsaritsyn. Strategisch nicht unbedeutend aber mangels Eisenbahn nach Tsaritsyn auch - wenn es denn sein muss - verkraftbar, wenn wir es verlieren. Zwei hinter einem Fluss eingegrabene Divisionen halten die Stadt. Unser Gegner (eine Kosakenfraktion) nähert sich, wie man an der Verschiebung der Weißfärbung der Tiles im Vergleich zum letzten Zug erkennen kann. Nächsten Zug dürfte es zu Kämpfen kommen. Wir hoffen und gehen eigentlich auch davon aus, die Stadt zumindest 1 oder zwei Züge halten zu können, denn unsere Gegner müssten am Äußersten Rand jeglicher Versorgung operieren. Letzte Versorgungsquelle ist Uralsk mit Supply 5. Wir haben davon ausgehend den möglichen Maximalstandort eines HQs und der von diesem wiederum ausgehenden Versorgung eingezeichnet. Die Werte sprechen für sich.
Damit die werten Regenten die Lage von Saratov einordnen können, haben wir im Norden noch die Syzran Stellung, im Süden Tsaritsyn und im Südosten den Weg nach Astrachan vermerkt.


11. Wirtschaftliche Entwicklung:

Ende der Runde erhalten wir eine betrübliche Nachricht. Hatten wir bislang ein Einkommen von knapp über 390 MPP, sind es jetzt nur noch knapp über 360 MPP. Allein, wir können uns den Absturz nicht erklären. Evtl. kann es die werte Regentenschar? Klar ist, dass wir die Minen bei Melitopol verloren haben. Nachdem die aber ohnehin nur Stärke 3 hatten, macht das ganze 9 MPP aus. Weitere 10 MPP resultieren daraus, dass unser Gegner die Bahnverbindung nach Astrachan gekappt hat. Da auch das produzierende Hauptstadt eines Minors ist, führt der Versorgungsabsturz der Stadt von 10 auf 5 zu einem Verlust von 10 MPP/Runde. Damit haben wir insgesamt aber erst 19 der rund 30 MPP Verlust erklären können. Zeitgleich sind durch den Anstieg von Baranovich von 7 auf 8 2 MPP dazu gekommen und durch den Aufstieg von Charkov zu einer produzierenden Hauptstadt auch nochmal 2 MPP. Gesamtbilanz daher eigentlich nur -15 MPP und nicht - ca. 30 MPP. Sonst wären uns keinerlei Einbußen bewusst. Kann uns jemand weiterhelfen, was wir übersehen?


12. Forschung:

http://fs5.directupload.net/images/160113/y8ciz3ys.png (http://www.directupload.net)

Nachdem unser Gegner in seiner vorletzten Runde investiert hat, müssen wir diese Runde nachziehen, um den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. 2 Chits in Inf werden deutlich weiter helfen. Wir sind ein Freund des Kumulierens von Forschungschits. Selbst wenn man einzelne Gebiete deswegen zunächst gar nicht forscht (wobei es für uns im Moment ohnehin nichts wichtigeres als Inf gibt), forscht man im Endeffekt deutlich schneller, jedenfalls wenn es mehrere Forschungsstufen zu erforschen gilt. Um einen Ausblick zu geben:

Version1: Selbst wenn wir in Inf keinen Forschungsdurchbruch haben sollten und daher bis 100 % forschen müssen, werde wir Inf 1 in 8,33 Runden (also im Durchschnitt nach 9 Runden) erforscht haben. Ab der 5. Runde können wir mit einem Durchbruch rechnen und bei 2 Chits gleichzeitig stehen die Chancen nicht schlecht, dass wir einen erhalten werden.

Version2: Rechnet man hinein, dass die Interventionalisten Inf 1 bereits erforscht haben (was unsere Forschung leicht beschleunigen würde) wären die Werte etwas besser: 7,7 Runden (also 8) bis 100 %, auch 4 bis zur Schwelle, ab der es einen Durchbruch geben kann und eine leicht erhöhte Chance auf einen Durchbruch im Vergleich zu Version 1. Sollten die Briten oder Amis (oder sonst einer der Gegner) Intel 1 haben, würde dieser Forschungsbonus wieder wegfallen, es bleibt aber mindestens bei den in Version 1 genannten Werten.

Das heißt spätestens im Spätsommer/Herbst haben wir Inf 1 und der Chit für Inf 2 ist jetzt schon gekauft. Im Spätsommer ist auch unser HQ-Beschaffungsprogramm erstmal abgeschlossen, so dass wir die MPP haben, in einer hohen Geschwindigkeit den Großteil der roten Armee aufrüsten zu können.

Forschungsausblick: Zwingend ist jetzt kein Forschungsprojekt mehr. Natürlich wäre es wünschenswert, auch im nächsten Zug noch etwas zu investieren. Interessant ist momentan noch trench warfare, da wir doch einige Defensivschlachten zu kämpfen haben. Für die Zukunft wäre allerdings auch Artillerie 1 wichtig, da wir durchaus gedenken, irgendwann auch Stellungen des Gegners anzugreifen und ohne Art. 1 hat die Artillerie keinen Ausgrabungswert. Die Forschung muss sich allerdings die zur Verfügung stehenden MPP mit anderen Feldern teilen. Und derzeit geben wir unserem HQ-Beschaffungsprogramm (s.o.), dem Kauf von 2 - 3 Divisionen und/oder Milizen sowie der Auffrischung von Einheiten (das hat ohnehin fast immer Vorrang!) Priorität. Daher ist für die nächsten drei oder vier Züge nicht unbedingt mit weiteren Forschungsausgaben zu rechnen.

13. Zum Abschluss ein Blick auf die Gesamtkarte.

http://fs5.directupload.net/images/160113/c86sjqzn.png (http://www.directupload.net)

Hier nochmal gut zu sehen liegt unser Schwerpunkt in der östlichen Ukraine (1). Bei Tsaritzyn (2) und Syzran (3) haben wir Bastionen gegen die weißen Konterrevolutionäre gebildet, die untereinander und mit dem Schwerpunkt in der Ukraine nur durch wenige Sicherungseinheiten (4) verknüpft sind. Im Nordosten Perm (5), am kaspischen Meer Astrachan (6). Um Minsk (7) könnte sich ein weiterer Schwerpunkt bilden, der gegen das Baltikum vorrückt. Ob es dazu kommt, hängt von den Ergebnissen der nächsten paar Züge ab. Es kann auch passieren, dass wir die Einheiten als Feuerwehreinheiten anderswo dringlicher brauchen. Die Verteidigung im Norden (8) ist bestenfalls symbolisch, aber wenn es notwendig ist, können und werden wir die nächsten Züge daran etwas ändern.

Strategienordi
13.01.16, 23:39
Wirtschaftliche Erklärung:
Melitopol: 9 MPP *400% = 36 MPP verloren
Astrachan: Besetzte Hauptstadt, daher nur 6 MPP verloren

Ansonsten gibts noch ne Reihe Events(z.B. Generalstreik in Moskau), die MPP kosten.

Zu den Kareliern:
Wäre es nicht lukrativ, die rebellieren zu lassen und dann wieder einzukassieren? Gäbe immerhin Plünderbonus und 10MPP/Runde extra (und Moralhit für die Weissen).

Kardinalinfant
14.01.16, 00:23
Wirtschaftliche Erklärung:
Melitopol: 9 MPP *400% = 36 MPP verloren
Astrachan: Besetzte Hauptstadt, daher nur 6 MPP verloren

Ansonsten gibts noch ne Reihe Events(z.B. Generalstreik in Moskau), die MPP kosten.

Zu den Kareliern:
Wäre es nicht lukrativ, die rebellieren zu lassen und dann wieder einzukassieren? Gäbe immerhin Plünderbonus und 10MPP/Runde extra (und Moralhit für die Weissen).

Mit Astrachan habt Ihr recht, unser Fehler. Aber das andere müsst Ihr uns dringend erklären. Wieso * 400 % :???: Die Minen hatten Stärke 3, da es sich um eine Mine handelt, wird das mit 3 multipliziert, daher 9 MPP. Aber warum zum Teufel sollte das ganze dann noch mal mit 400 % multipliziert werden???

Karelien: Es wäre eine mögliche Strategie, das Problem ist nur, dass wir zur Rückeroberung mindestens 2 Einheiten in gutem Zustand, wegen der katastrophalen Versorgung wahrscheinlich sogar ein HQ bräuchten, um die Miliz, die die Karelier unmittelbar erhalten, direkt wieder vertreiben zu können. Einheiten, die wir zumindest derzeit nicht haben. Daher werden wir das so nicht tun können.

Etwas anderes noch zum AAR selbst: Wir wissen selber, dass wir in unseren Ausführungen ein wenig zur Langatmigkeit neigen und waren selber schon am überlegen, ob wir nicht etwas knapper werden sollten, was der Lesbarkeit und Unterhaltung wohl eher förderlich wäre. Jetzt haben wir per PM auch eine entsprechende Rückmeldung zu unserem AAR bekommen. Wir gedenken daher, uns künftig etwas knapper zu halten und nicht mehr jedes Detail unseres Vorgehens sofort zu erklären. Unseren Kartenstil würden wir zunächst beibehalten. Aus den bisherigen Beschreibungen sollte auch halbwegs klar sein, was wir mit unseren kruden Zeichnungen jeweils in etwa ausdrücken wollen.
Sollte also über unsere in Zukunft evtl. etwas knapperen Ausführungen hinaus Detailfragen bestehen, sind wir auf Nachfrage gerne bereit, diese zu beantworten. :)

Bigfish
14.01.16, 00:38
Tatsächlich ist es langatmig, aber andererseits erhält die Regentschaft dadurch einen sehr guten Überblick über Eure Gedankengänge. Das sollte nicht klein geredet werden. Vielleicht schafft Ihr es hier einen "Telegrammstil" anzuwenden, denn gerade diese Gedankengänge sind in dieser Ausführlichkeit das Interessante...

Dafür einen grünen Keks! - Anderweitig dürfen Wir gerade nicht...

Strategienordi
14.01.16, 01:01
Weil Melitopol eine Heimatmine ist. Un deren MPP müssst Ihr mit der Industrieeffizienz (unterste Zahl bei den MPP/PS etc) des Landes verrechnen. Und die müsste 400% betragen (Oder mehr, je nachdem wie viele Industrytech da noch drauf sind.)

Admiral Hipper
14.01.16, 01:42
In dem teils sehr schwierigen Gelände haben Wir auch die Reconbomber schätzen gelernt, weil an der Front (wie im Ural beispielsweise) oft Platzmangel herrscht. Da ist es oft gar nicht einfach Artillerie und gleichzeitig genug Kampftruppen heranzuführen.
Die Reconbomber (leider können die Roten nur zwei davon bauen) können aber schön von hinten angreifen und die Gräben zumindest um zwei Stufen reduzieren. Außerdem sind sie sehr billig und sehr flexibel verlegbar.
Leider habt Ihr den für den Einsatz zwingend notwendigen Chit in Forschung verkauft, da der Einsatz nur mit Stufe 1 möglich ist.
Der Sinn dieser Einsatzidee hängt natürlich auch ein bisschen vom Forschungglück ab.

Die Ausführungen gefallen Uns persönlich, weil auch Wir noch einiges dazulernen.
Vielleicht könnt Ihr den Text durch etwas mehr Absätze etwas auflockern?
Wenn es Euch zu viel Arbeit ist, dürft Ihr Euch natürlich auch kürzer fassen.;)

Kardinalinfant
14.01.16, 10:18
Werte Herren,

Dankeschön für die positiven Rückmeldungen. Es ist schlicht unser erster AAR und wir müssen unseren Stil erst noch finden. Wir wollen definitiv eine Menge Informationen übermitteln, das soll sich möglichst wenig ändern. Dennoch fragt sich, ob wir die kleinsten Details weiter hier in der Breite darstellen sollen. Wir werden einfach (und Rückmeldungen sind per PM oder auch direkt hier im Thread ausdrücklich erwünscht, auch kritische! :) ) sukzessive immer mal wieder die Darstellung und den Stil anpassen und verändern, um dann gegen Ende des AARs (spätestens) unseren persönlichen AAR-Stil gefunden zu haben, mit dem wir dann restlos zufrieden sind. Die Länge des Szenarios wird uns noch genug Gelegenheit zum experimentieren bieten. ;)


Werter Strategienordi,

:eek: Ihr habt Recht, was die Mine angeht. Da in allen Szenarien, die uns bisher untergekommen sind, die Industrieeffizienz eigentlich immer im Großbereich um 100 % gelegen hat (mal 70 %, mal 100 %, evtl. auch mal leicht drüber), sind deren Auswirkungen auf den MPP-Gesamtertrag bislang immer zu vernachlässigen gewesen, wir haben uns daher schlicht abgewöhnt, diese Größe überhaupt noch einzuberechnen. Hier sind es in der Tat 400 % (!!!) Industrieeffizienz. Das hat die von Euch aufgezeigten Konsequenzen. Schön, dass die hohe Effizienz der sowjetischen Planwirtschaft (insbesondere zu Zeiten des Kriegskommunismus) in diesem Szenario so historisch zutreffend dargestellt wird :D
Wir müssen daraus im Übrigen auch spielerische Konsequenzen ziehen: Industrieziele, die "Heimatziele" sind, dürfen nicht mehr verloren gehen. Verlorene Heimat-Industrien sind nach Möglichkeit vorrangig zurück zu erobern.


Werter Hipper,

Zunächst zweifeln wir daran, dass ihr bei uns noch etwas lernen könnt. :)
Zu Eurer Flugzeuganmerkung: Reicht denn GA 1 bereits für einen Ausgrabungswert der Recon-Bomber? Wir geben zu, es nicht überprüft zu haben, aber im zeitlich ähnlich gelagerten CtA haben Recon-Bomber erst ab Stufe 2 Ausgrabungsfähigkeit. Ansonsten: Natürlich ist der Chit verkauft, aber solche Chits sind auch schnell wieder gekauft (und durch Kumulation dann auch recht schnell erforscht). Wir sind uns relativ sicher, dass wir in der Lage wären, zum Sommer 1920 (also in einem guten Spieljahr) beide Recon-Bomber bereits mit Stufe 1 auf dem Feld stehen haben zu können, wenn wir denn wollten. Wir werden darüber nochmals nachdenken. Worüber wir (wegen deren ganz erheblicher Reichweite) im Übrigen auch nachdenken, sind Luftschiffe. Zur Aufklärung in den Weiten Russlands sollten sie gut taugen...

Cfant
14.01.16, 10:51
Also, ich habe Eure Ausführungen vollständig und aufmerksam gelesen. Vielen Dank für diese sehr aufwendige Berichterstattung!

Admiral Hipper
14.01.16, 13:13
Werter Hipper,

Zunächst zweifeln wir daran, dass ihr bei uns noch etwas lernen könnt. :)
Zu Eurer Flugzeuganmerkung: Reicht denn GA 1 bereits für einen Ausgrabungswert der Recon-Bomber? Wir geben zu, es nicht überprüft zu haben, aber im zeitlich ähnlich gelagerten CtA haben Recon-Bomber erst ab Stufe 2 Ausgrabungsfähigkeit. Ansonsten: Natürlich ist der Chit verkauft, aber solche Chits sind auch schnell wieder gekauft (und durch Kumulation dann auch recht schnell erforscht). Wir sind uns relativ sicher, dass wir in der Lage wären, zum Sommer 1920 (also in einem guten Spieljahr) beide Recon-Bomber bereits mit Stufe 1 auf dem Feld stehen haben zu können, wenn wir denn wollten. Wir werden darüber nochmals nachdenken. Worüber wir (wegen deren ganz erheblicher Reichweite) im Übrigen auch nachdenken, sind Luftschiffe. Zur Aufklärung in den Weiten Russlands sollten sie gut taugen...
Es gefällt Uns einfach an den Gedanken eines versierten SC Spielers teilzuhaben.:)

Flieger mit GA 1 haben bereits einen Ausgrabungswert von 1, im CtA Szenario übrigens auch (aber da hat man es ja meist mit wesentlich höheren Grabenstufen zu tun).
GA 0 = 0,5
GA 1 = 1,0
GA 2 = 1,5

GA 2 lohnt sich also schon nicht mehr so.
Die Flieger sehen Wir in dem Szenario als billige und flexible Alternative zur Artillerie, die ja auch erst mit Stufe 1 erforscht werden muss.

Kardinalinfant
14.01.16, 13:27
Mh, wir müssen das heute Abend nochmal verifizieren. Da die Flieger auch noch billiger als die Artillerie sein dürften, wäre es überdenkenswert, wenn es sich mit der Ausgrabung wirklich so verhält (das scheinen wir dann falsch in Erinnerung zu haben). Zwar haben sie im Vergleich zur Artillerie den Nachteil, pro Runde nur einmal "schießen" zu können, dafür aber innerhalb eines sehr viel größeren Radius. Da das Szenario bei weitem nicht über so viele trench tech Stufen verfügt, wie CtA (nur zwei statt fünf) dürften die Flieger in der Tat auch mit nur einem Angriff/Runde einen nicht völlig wertlosen Beitrag zum "Ausgraben" liefern können. Wir überlegen uns dazu noch was...

Danke für die Hinweise :)

Strategienordi
15.01.16, 00:02
Da Ihr das nun verstanden habt, wird das Ziel im Süden Melitopol mit Bahnverbindung lauten...120 MPP :hunger:

Zum AAR-Stil:
Erinnert etwas an Lehrbuch, ist schön lehrreich, aber natürlich auch umfangreich. Wobei das dürfte sich ja mit der Zeit erledigen, wenn Ihr Dinge wiederholt, oder wollt Ihr uns jedesmal erklären warum Ihr gleich 2 Forschungschits gekauft habt? :D

Kardinalinfant
15.01.16, 00:33
Werter Strategienordi,

Ihr werdet lachen, aber zur Thematik mit den zwei Forschungschits hätten wir noch viel ausführlicher werden können. Wir haben dazu mal länger gehende Berechnungen angestellt, also wenn Ihr wollt...;)

Zum Thema Melitopol: Es ist in der Tat verlockend. Wir werden sehen, wie unser Gegner jetzt in der Ukraine zu Werke geht und dann entscheiden wir, wohin die Reise geht. Leider ist es ja nicht so, dass wir völlig frei wählen könnten. Einen Gegner haben wir auch noch und die zu erwartenden MPPs sind auch nicht das einzige Kriterium. Wir glauben im Übrigen, dass es schon eine halbe Vorentscheidung wäre, wenn wir die derzeitigen Ressourcenquellen über das Jahr halbwegs behaupten und evtl. noch eine der Minen in der Ukraine dazu gewinnen.

Unsere Weißen Gegner können übrigens bei unserem Produktionswunder nicht ganz mithalten. Wir haben gerade mal geschaut. Keine der Weißen Fraktionen erreicht auch nur 100 %, die südlichen Weißen "toppen" das ganze mit einer Industrieeffizienz von sagenhaften 5 % (!) :D

Der Arbeiter- und Bauernstaat sind wir! ;)

Kardinalinfant
18.01.16, 15:29
Zug 9 28.04.1919

Entrollt euren Marsch, Burschen von Bord!
Schluß mit dem Zank und Gezauder.
Still da, ihr Redner!
Du hast das Wort,
rede, Genosse Mauser! (Wladimirowitsch Majakowski)

Diesen Zug sprechen die Waffen in der Tat bereits ein wenig heftiger. Der Reihe nach:Zunächst erhalten wir zu Beginn der Runde das erwartete Entscheidungsevent:

http://fs5.directupload.net/images/160118/vhcgjzx8.png (http://www.directupload.net)

Angesichts der geringen Kosten ist die Entscheidung ein no brainer, selbst wenn wir nicht wüssten, welch wertvolle Truppen wir dadurch erhalten. Durch unser Ja treten uns die Makhnovisten unmittelbar bei, sie bringen 1 HQ (Machno selbst), 2 Korps und 1 Kavallerie mit „in die Ehe“. Die Kavallerie ist unsere erste derartige Einheit überhaupt und mit ihrer Aufklärungsreichweite von großem Wert für uns. Die Korps sind beide kampferprobt (Erfahrung 1,0). Entgegen unserer Erwartung verfügen die Einheiten sogar gleich über 2 Bewegungspunkte, was noch wichtig werden wird (s.u.). Zur genauen Aufstellung verweisen wir auf die Ausführungen zur Ukraine weiter unten.


1. Neuaufstellungen:

http://fs5.directupload.net/images/160118/5c75y4e8.png (http://www.directupload.net)

Nur eine Miliz diese Runde. Wir sind auch nicht in der Lage, etwas zu bestellen, da wir fast all unsere MPP für Auffrischungen ausgeben und den Rest zur Anschaffung eines HQ aufsparen.


2. Der Norden:

Unser Gegner macht weitere Fortschritte und erobert das unbesetzte Plesetskaya.

http://fs5.directupload.net/images/160118/48yy7b8x.png (http://www.directupload.net)

Gut zu erkennen sind die verräterischen tiefgrünen Tiles. Das bedeutet, dass die Amerikaner mit vorrücken, das kann noch wichtig werden (s.u.). Da unser Gegner hier seinen Vormarsch beschleunigt nun ein Blick auf unsere beabsichtigte Verteidigung:

Wir haben vor, bei Vologda die Bremse rein zu hauen und unserem Gegner entgegen zu rufen:


https://www.youtube.com/watch?v=u0TUsgFpCDg

Geplant ist, die eingezeichnete Stellung hinter dem Fluss mit drei Einheiten zu besetzen, wobei die Zeit dafür verdammt knapp werden könnte. Die erste Einheit wird erst nächste Runde dorthin gebracht. Warum wir bei Vologda den Gegner stoppen wollen, kann man auf diesem Bild sehen:

http://fs5.directupload.net/images/160118/mtz5dqu9.png (http://www.directupload.net)

Vologda liegt schon relativ nahe an Moskau und dem dürfen sich die Weißen keinesfalls zu sehr nähern. Sollte Vologda auf Dauer nicht zu halten sein, haben wir bereits jetzt eine Auffangstellung bei Yaroslav geplant, die darf unser Gegner um keinen Preis überwinden!

Auch zur Verteidigung von Petrograd gen Nordosten haben wir Pläne:

http://fs5.directupload.net/images/160118/dc65yqm8.png (http://www.directupload.net)

Die Weißen werden sich auf der Straße südlich von Olonets nähern. Wir erwägen zweierlei: Punktverteidigungen in Olonets und Tikhvin, um dem Gegner die entsprechenden Supplyquellen möglichst lange vorzuenthalten und dann eine Riegelstellung erneut hinter einem Fluss. Ob wir die dazu erforderlichen Einheiten zusammen bekommen, wird man sehen. Derzeit ist die Bildung der Vologdastellung deutlich vorrangig, weil der Feind von Olonets noch ein ganzes Stück weg ist.


3. Petrograd und die Seekriegsführung:

http://fs5.directupload.net/images/160118/9783kri8.png (http://www.directupload.net)

Schneller als erhofft müssen wir aus der Ostsee berichten. Da der Gegner sich Narva von Land her angenähert hat, mussten wir das U-Boot aus dem Hafen ziehen, da die anrückende Division es sonst hätte im Hafen beschießen können. Hätten wir noch eine Runde Zeit länger gehabt, hätten wir es vermutlich sogar aufgefrischt. Beim Versuch, sich an der finnischen Küste zu verstecken, läuft es in das gegnerische U-Boot. Pech für uns!

In Petrograd frischen wir die Kronstadt-Matrosen auf, die nächste Runde in die Vologda-Stellung verlegt werden. Die neue Miliz wird aufgestellt, um den Platz der Kronstädter in Petrograd einzunehmen. Das Korps im Osten wird nächste oder übernächste Runde aufgefrischt und dann auch zur Nordverteidigung herangezogen.


4. Der Ural:

Perm

http://fs5.directupload.net/images/160118/tjup8b4l.png (http://www.directupload.net)

Wie erwartet zieht sich unser Gegner von Kasan wieder zurück. Vor Perm taucht eine weitere Division auf, die offensichtlich unsere Stellung umgehen will. Der Stellung selbst droht keine Gefahr, da die zocs im Gebirge insgesamt 6 Bewegungspunkte/Tile verschlingen, die hat die Division nicht. Wir müssen aber aufpassen, dass er uns nicht weiträumiger umgeht und die Eisenbahnverbindung kappt. Wir überlegen uns nächsten Zug etwas dazu.
Ärgerlich ist, dass seine Korps vor Perm erneut keine Stärke bei ihren Angriffen verloren haben. Nach nunmehr 6 Angriffen nervt es langsam. Die Chance, dass das passiert, war (2/3) hoch 6, also etwas weniger als 1/10 :schrei:! Aber egal, die Stellung hält weiter sehr sicher.

Syzran und Saratov:

http://fs5.directupload.net/images/160118/d7thewst.png (http://www.directupload.net)

Unser Gegner deckt die Karten auf. 2 Korps und 1 Division, dazu 1 HQ, evtl dahinter noch mehr. Wir haben kurz überlegt, vorzurücken und das HQ unter Feuer zu nehmen, haben aber dann davon Abstand genommen. Die Werte unserer Korps sind noch nicht optimal. Nach wie vor kann er unsere volle Stärke wegen der Gräben nicht sehen. Evtl greift er deswegen nächste Runde an. Wenn er dabei Verluste erleidet könnte unsere Gelegenheit zu einem Schlag aus der Nachhand kommen.

Vor Saratov taucht 1 Korps auf. Wahrscheinlich stehen auf den Straßentiles dahinter noch mehr Einheiten. Dennoch wird Saratov sehr sicher die nächste Runde überstehen.


5. Astrachan:

http://fs5.directupload.net/images/160118/kleuto3x.png (http://www.directupload.net)

Unser Gegner will offensichtlich mehr. Wie vermutet kommen die Terek-Kosaken zu mehreren und fehlen deswegen andernorts. Leider wegen der eingeblendeten Menüleiste (wie können wir eigentlich verhindern, dass die automatisch eingeblendet wird, wenn wir das snipping tool benutzen?) schlecht zu erkennen der Versorgungswert der gegnerischen Kavallerie: 0! Wegen der schlechten Werte haben wir Kampfvorhersage 1:0 zu unseren Gunten und greifen mit genau diesem Ergebnis an. Wieder ein paar MPP im Orkus für unseren Gegner. Die Division, die sich aus Richtung Guryev nähert, besorgt uns kaum. Zwar kommt die „hinter“ unsere Gräben, ist aber auch nahezu unversorgt. Das sitzen wir aus :cool:


6. Tsaritsyn

http://fs5.directupload.net/images/160118/mpdvzj4m.png (http://www.directupload.net)

Wenig Neues. Wir frischen die von unserem Gegner angeschossene Division und die beiden Unterstärke-Korps auf. Überdies gönnen wir unserem Elitekorps vor Ort 1 Punkt Überstärke. Wir müssen uns darauf einstellen, Runde für Runde zusammengeschossen zu werden. Überdies werden einige Tiles nur durch eine zoc „verteidigt“.
Hoffentlich kommt unser Gegner nicht auf den Gedanken, uns mit seinen Kavallerieverbänden einzukesseln, das täte doch sehr weh! Zer Senserov hat scheinbar die kompletten Don- und Kubankosaken gegen uns in Marsch gesetzt und deren erfahrenen Truppen und Kommandeuren sind wir in direkter Konfrontation nicht gewachsen. Aber!: Diese Truppen bräuchte er dringlicher woanders:


7. Ukraine:

Nach diesem langen Spannungsbogen nun zum Hauptschauplatz dieses Zuges:

http://fs5.directupload.net/images/160118/q3rsxzd2.png (http://www.directupload.net)

Zunächst die Ausgangslage nach Beitritt der Makhnovisten. Was wir nicht wussten: Die neu erschienenen Einheiten können offensichtlich sich zwar bewegen im ersten Zug (mit 2 Bewegungspunkten statt 4), aber nichts sehen, bevor sie sich nicht bewegt haben. Daher entgeht dem Korps nordöstlich von Huliaipole, dass direkt neben ihm eine weiße Division steht und daneben ein Korps. Auch das weiße HQ bei Yuzovka bleibt zunächst unentdeckt. Wir haben die Positionen, wie sie sich uns später enthüllt haben, hier eingezeichnet.
Entdeckt haben wir die Einheiten, als unser Korps von Sumy kommend direkt reingerauscht ist. Seltsamer- (aber glücklicher) Weise sind wir zwar in zwei Vollstärkeeinheiten des Gegners gestoßen, waren aber keinem Überraschungsangriff ausgesetzt, sondern konnten selber die Division angreifen. Kann uns das jemand erklären?

Leider haben wir danach im Eifer des dann folgenden Gefechtes vergessen, sofort einen Screenshot zu machen. Hinweisen wollen wir noch auf die Pfeile, die die wichtigsten Bewegungen der beteiligten Einheiten wiederspiegeln, insbesondere auf den langen Weg unseres armored trains (im Folgenden Panzerzug) über Belgorod, Charkov, Poltava, Huiaipole ins Kampfgebiet.

Ein paar Worte zum Einheitentyp Panzerzug: Die haben wahnsinnig viele Bewegungspunkte (12? im Vergleich zu 4 bei einer Division), können aber immer nur auf Schienen fahren. Jenseits davon können sie sich nicht 1 Tile bewegen. Dazu kommt, dass sie nicht ein einziges Tile über Terrain (Schienen hin oder her) fahren können, was dem Gegner gehört (d.h. in seinen Farben eingefärbt ist). Also muss man die Bewegungen sehr genau vorausplanen, um einen Panzerzug überhaupt richtig einsetzen zu können. Ihre Kampfwerte sind mäßig (etwas besser, als eine Division), aber ihr großer Vorteil ist, dass sie zwei Schüsse/Runde haben. Das haben wir vorliegend auch ausgenutzt. Hier das Schlachtfeld nachdem sich der Pulverdampf verzogen hat:

http://fs5.directupload.net/images/160118/fjfvb6iw.png (http://www.directupload.net)

Wir haben die gegnerische Division vernichtet und konnten eines unserer maknhovistischen Korps sogar noch gegen das HQ Denikin einsetzen. Das Kampfergebnis 2:2 ist suboptimal, aber dennoch setzt der direkte Angriff auf das HQ unseren Gegner unter Druck. Wenn er in dem Großraum Yuzovka nicht noch größere Reserven hat, gehen wir davon aus, dass er sich in Richtung Rostov/Novocherkassk zurückziehen muss, was ein strategischer Sieg für uns wäre. Dann hätten wir die komplette Ostukraine mitsamt der Minen von Yuzovka unter Kontrolle und könnten unser nächstes Ziel frei wählen. Zunächst haben wir an diesem Schauplatz die Initiative. Die beiden Korps bei Charkov wurden kostspielig aufgefrischt, womit wir im Kampfgebiet über eine Vielzahl voll einsatzfähiger Korps verfügen.

Hier die Ostukraine nochmal in Gesamtübersicht:

http://fs5.directupload.net/images/160118/vdwfppmn.png (http://www.directupload.net)

Ganz im Westen bei Kherson konnten wir in der gegnerischen Runde zwei weiße Einheiten ausmachen, die die Stadt unter reaktionäre Kontrolle gebracht haben: Ein Korps und eine Kavallerie. Im Osten im Raum zwischen Woronesch und Belgorod ist nach wie vor unklar, ob unser Gegner dort Einheiten hat. Unsere Vermutung: Nein.

Mit Kremenchug und Konotap haben wir weitere Städte einnehmen können. Sie dienen dazu, unseren Hauptmarsch gen Westen abzudecken. Ein kleiner Trick aus unserem Arsenal: Um Konotap sind wir vor der Eroberung einen kleinen Bogen gelaufen. Damit wollten wir einen größeren Radius um die Stadt rot einfärben. So können wir nämlich sofort sehen, wenn unser Gegner dort vorrückt. An sich planen wir nicht, in Konotap zu bleiben, unser Gegner soll das aber denken, weswegen wir den Marsch in Konotap beenden haben, das kann er nämlich noch sehen, wo der Marsch endet. Nächste Runde soll das Korps zur Hauptgruppe nach Süden marschieren. Evtl. lassen wir Konotap dann sogar ungedeckt.

Sehr unangenehm für unseren Gegner ist auch die Kavallerie der Makhnovisten, die wir nach Alexandrovsk gezogen haben. Von dort aus können wir die Minengebiete von Krivoy Rog und Melitopol beobachten und theoretisch im nächsten Zug auch einnehmen. Mal schauen, ob unser Gegner beide wird decken können.

Der Grobplan in der Ostukraine ist nun, die vermutete Schwäche des Gegners ausnutzend nach Süden gen Rostov vorzustoßen.

Letztlich ist (solange unser Gegner keine unerwarteten Reserven aus dem Hut zaubert) an dieser Front genau das passiert, was wir uns erhofft hatten: Unser Gegner sieht sich mit unterlegenen Kräften auf einmal unserer Hauptmacht gegenüber und kann nur reagieren, während wir evtl. die Gelegenheit bekommen, einen Teil seiner Einheiten relativ gefahrlos auszuschalten, jedenfalls aber die Kontrolle über das wirtschaftliche Herz der Ukraine zu erlangen. Wahrscheinlich ist unser Gegner nun gezwungen, Teile des Belagerungsheeres vor Tsaritsyn abzuziehen, um seine Kernlande um Rostov zumindest halbwegs decken zu können. Überdies ist jetzt die Versuchung für ihn sehr groß, die Franzosen außerhalb des erlaubten Radius einzusetzen, um wichtige Punkte damit zu decken.


8. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

http://fs5.directupload.net/images/160118/fuc93xe6.png (http://www.directupload.net)

Unser Gegner investiert mit den Amerikanern einen weiteren Chit in Diplomatie, vermutlich wieder in die Finnen. Diesmal hat er allerdings noch keinen erneuten Erfolg erzielen können. Derzeit haben wir keine MPP übrigen, um gegen zu halten.

Dafür hat unser Gegner nichts weiteres (mit keiner Nation oder Fraktion) in die Forschung stecken können. Wir auch nicht, aber wir forschen die wichtigsten Felder bereits unter Volldampf. Das wird mittelfristig dazu führen, dass wir die nördlichen- und die Uralweißen in der Forschung, insbesondere bei der Infanterietech abhängen werden und unsere Einheiten den ihren überlegen sein werden. Infanteriewaffen (letzte Runde 2 Chits gekauft) steht bereits bei 16 %! Bei Industrie und Produktion ist die Schwelle für Durchbrüche (45 %) bereits überschritten, jede Runde kann es jetzt zu einem Durchbruch in diesen Bereichen kommen

http://fs5.directupload.net/images/160118/4g4avyut.png (http://www.directupload.net)

Unser PS hält sich stabil bei knapp unter 100. Wir werden allerdings mittelfristig Probleme wegen der Anwesenheit von britischen Marineeinheiten in der Ostsee bekommen (zumindest haben wir eine entsprechende pop-up-Meldung bekommen). Während sich die weißen Fraktionen und die Briten auch etwa in diesem Bereich bewegen, haben Franzosen und insbesondere die Amis schon erheblich an PS eingebüßt. Ihre Bevölkerungen wollen den Einsatz auf fremdem Boden nicht länger dulden. Wir vermuten, dass die Amis deswegen schon so gelitten haben, weil sie sich relativ weit von Archangelsk nach Süden entfernt haben. Die Franzosen haben nach den hier zu sehenden 93 % zu Rundenende einen weiteren Hit von ca. 10 % erhalten, wenn wir es richtig mitbekommen haben.

Diese Runde konnten wir trotz Auffrischungen in ganz erheblichem Umfang 112 MPP ansparen. Unter Abzug der Zahlung an die Makhnovisten haben wir ca. 320 MPP dazu erhalten, macht zusammen 430 MPP. Wir wollen nächste Runde eigentlich ca. 350 MPP in ein neues HQ investieren. Das wird äußerst knapp, wenn wir erneut ein paar Einheiten auffrischen und evtl. auch ein oder zwei Einheitentransporte durchführen müssen. Sonst wird das HQ eben erst übernächste Runde gekauft…


9. Entscheidungen nach Zugende:

http://fs5.directupload.net/images/160118/7lzy6l6e.png (http://www.directupload.net)

Wir entscheiden uns für eine weitere Division der Makhnovisten. Wir sind uns über den Effekt nicht klar, wenn wir uns für „Ja“ entschieden hätten, aber eine Division können wir so oder so gut gebrauchen, um Huiaipole zu decken, wenn wir mit den Makhnovisten weiter vorrücken wollen. Die Division (ausnahmsweise in Vollstärke!) erscheint auch unmittelbar nach Entscheidung bei Huiaipole.

Ansonsten passiert wenig bis nichts bemerkenswertes zum Rundenende.

Admiral Hipper
18.01.16, 16:45
9. Entscheidungen nach Zugende:

http://fs5.directupload.net/images/160118/7lzy6l6e.png (http://www.directupload.net)

Wir entscheiden uns für eine weitere Division der Makhnovisten. Wir sind uns über den Effekt nicht klar, wenn wir uns für „Ja“ entschieden hätten, aber eine Division können wir so oder so gut gebrauchen, um Huiaipole zu decken, wenn wir mit den Makhnovisten weiter vorrücken wollen. Die Division (ausnahmsweise in Vollstärke!) erscheint auch unmittelbar nach Entscheidung bei Huiaipole.

Wir sind Uns nicht sicher, glauben aber das bei "Ja" ein paar Partisanenpunkte erscheinen, wo dann zufällig Counter spawnen können. Ich denke Eure Wahl ist da deutlich sinnvoller, zumal es auch so Partisanenevents der Makhos gibt, wo zum Beipiel die Minen in der Ukraine beschädigt werden, wenn sie für die Weißen arbeiten.

Longstreet
18.01.16, 16:49
Passt bloß auf, wenn Ihr den Ukrainern weiter auf den Leib rückt - Uns hat Pilsudski nach der Einnahme von Kiew angesch**sen. Da kamen die Polen dann in rauen Mengen :(

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -


Wir sind Uns nicht sicher, glauben aber das bei "Ja" ein paar Partisanenpunkte erscheinen, wo dann zufällig Counter spawnen können. Ich denke Eure Wahl ist da deutlich sinnvoller, zumal es auch so Partisanenevents der Makhos gibt, wo zum Beipiel die Minen in der Ukraine beschädigt werden, wenn sie für die Weißen arbeiten.

Es gibt dann immer mal wieder Überfälle auf die Weißen wenn sie irgendwo rumstehen - hat unsere Gegner sicher einige Punkte gekostet - allerdings wäre eine Division sicher besser gewesen.

Admiral Hipper
21.01.16, 17:49
"Pazifismus und abstrakte Friedenspredigt sind eine Form der Irreführung der Arbeiterklasse." Lenin

Wo bleibt also der nächste blutige Zug des Bürgerkrieges?:D

Kardinalinfant
21.01.16, 18:06
Recht habt Ihr, werter Admiral,

daher liegt es auch nicht an unserem Willen, dass wir etwas zuwarten müssen, um der Revolution endgültig zum Sieg zu verhelfen. Vielmehr ist die weiße Reaktion gefordert, eine ebensolche zu zeigen. :D

Nein, im Ernst. Aufgrund der letzten email unseres Gegners sind Wir darauf gestoßen, dass wir wohl von verschiedenen Auffassungen ausgegangen sind, was die Kenntnisverschaffung über das Szenario angeht. Explizit ausgemacht war nur, dass wir keine Hinweise zu Events von in diesem Szenario versierteren Regenten wollten, wie Wir es ja auch geschrieben hatten. Während Wir stillschweigend davon ausgegangen waren, dass es zulässig ist, gegen die KI oder auch im Hotseat zu testen und sich so etwas vertrauter zu machen, war unser Gegner vom Gegenteil ausgegangen und hat genau das daher unterlassen, während Wir es getan haben. Auch wenn Wir weit davon entfernt sind, das Szenario in und auswendig zu kennen, verschafft Uns das dennoch einen Vorteil. Da Wir nun wie gesagt aufgrund seiner letzten email darauf aufmerksam geworden sind, haben Wir ihn aus Fairnessgründen darauf hingewiesen, dass Wir uns mit dem Szenario in der oben genannten Art und Weise beschäftigt haben. Völlig nachvollziehbar für Uns will er nun zunächst ebenfalls einen Test gegen die KI fahren. Daher gehen Wir von einer kürzeren Verzögerungen aus. Die werte Regentenschaft kann aber davon ausgehen, dass Wir ebenfalls darauf brennen, so schnell wie irgend möglich der darbenden Arbeiterschaft anderer Nationen die Segnungen der Weltrevolution zu bringen.

Vorwärts, Genossen! :)

Kardinalinfant
21.01.16, 18:46
Wir wollen aber evtl. die Zeit bis zum nächsten Zug unseres Gegners nutzen, um eine neue Rubrik in diesem AAR zu eröffnen:

Herzlich Willkommen zu Kardin Alinfantinskijs Taktikstunde! :opa::D

Da dieser AAR neben Unterhaltung vor allem auch in Unsere Gedankenwelt einführen soll und evtl. das ein oder anderen lehrreiche Momentum für die Regentenschaft enthalten soll (wobei Wir weit davon entfernt sind, Uns für einen perfekten strategic command Spieler zu halten, da gibt es einige, die wie für Uns überlegen halten) wollen wir ab und zu auch abseits der Züge auf Dinge hinweisen, die uns auffallen oder einfallen. Evtl. können wir dieses Instrument auch nutzen, um die Zugdarstellung selbst etwas zu entschlacken.

In dieser Stunde nun wollen wir uns mit der Platzierung und dem Management von HQs etwas befassen.

Bild 1:

http://fs5.directupload.net/images/160121/r5dqy9t6.png (http://www.directupload.net)

Aus Zug 5. Was uns hier umtreibt ist die Platzierung des HQs, des werten Zer Senserow. Es verfügt nämlich (für die Regenten nicht zu sehen, daher wird man Uns glauben müssen) nur über Supply 8, obwohl Supply 10 möglich gewesen wäre, mit besserer Versorgung für die von uns vernichtete Division und das Korps: Das HQ steht nämlich von Nowocherkassk (im Bildausschnitt gerade noch rechts unten oberhalb von Rostow abgeschnitten erkennbar) genau 5 Felder entfernt. Stünde es ein Feld näher an der Stadt (die ihrerseits Supply 10 liefert), würde der von dieser ausgehende Supply gerade noch reichen, um das HQ seinerseits auf Supply 10 zu bringen. Und obwohl das HQ dann von den gerade genannten Einheiten, die es versorgt, auch ein Feld weiter weg wäre, würde es bei Platzierung zwischen Lugansk und der Mine von Yuzovka für das Korps Supply 7 ermöglichen (derzeit 5) und für die Division Supply 8 (derzeit 6). Auch wir sind erst mit fortgeschrittener Spielerfahrung drauf gekommen, aber in diesen (und ähnlichen) Fällen kann es Sinn machen, das HQ etwas weiter von der Front, aber dafür näher an einer Supplyquelle zu haben. Derartige Kleinigkeiten können im Endeffekt durchaus einmal den Unterschied ausmachen.
Natürlich kann man gute Gründe haben, das HQ trotzdem näher an die Front zu ziehen, beispielsweise, wenn man selber vorrücken will, da das HQ langfristig mit vorrückenden Truppen wegen der Bewegungsreichweite nicht mithalten kann. Daher wollen wir den werten Zer Senserow nicht kritisieren. Wir wissen schlicht nicht, was er dort vorhat(te). Aber Gedanken kann man sich über die HQ-Platzierung trotzdem machen.

Bild 2:

http://fs5.directupload.net/images/160121/g4eo3ty4.png (http://www.directupload.net)

Aus Zug 3. Hier geht es Uns nicht um die Platzierung des HQ, sondern um die Zuordnung der Einheiten zu diesem (erkennbar an den grünen Kreisen um Unsere Truppen). Wie man erkennen kann, haben wir die stark angeschlagene Division im Vorfeld von Tsaritsyn nicht dem HQ unterstellt. Das war eine beabsichtigte Entscheidung, zu Beginn unseres Zuges war sie es noch gewesen. Der Hintergrund ist, dass mit oder ohne HQ-Unterstützung stark davon auszugehen war, dass die Division vernichtet würde und somit den anstehenden Kampf verlieren würde. Da verlorene Kämpfe Erfahrung aus einem HQ saugen, dem die kämpfende Einheit unterstellt ist, HQ-Erfahrung aber äußerst wertvoll ist, ist es eine kleine und manchmal (nicht immer!) sinnvolle Maßnahme, voraussichtlich unterliegende Einheiten zu detachieren, um die HQ-Erfahrung hochzuhalten. Aus diesem Grund detachieren wir nahezu vor jedem Zug auch Artillerieeinheiten von etwaigen HQs. Die "verlieren" nämlich ihre Kämpfe fast immer. Es erfordert etwas Mikromanagement, aber mit einem vorausschauenden HQ-Management (zu dem auch noch anderen Umstände gehören) kann man sich auf taktischer Ebene einen enormen Vorteil verschaffen. Meister in dieser Disziplin ist übrigens der werte Sugar. ;)

Soweit diese zwei Punkte. Es würde uns freuen, wenn wir mit diesen und/oder irgendwann folgenden weiteren Erläuterungen auch eine Diskussion anstoßen könnten.

Strategienordi
21.01.16, 22:08
Werter Kardinalinfant,

was uns sehr interessieren würde ist der Gedankengang hinter dem letztlich gescheiterten Krimrückzug. Wir hätten erwartet, dass Ihr das HQ Richtung Makhnov bzw Alexandrovsk zurückzieht. Dass die Divisionen dabei eingegraben auf Low Supply sterben wäre ja nicht der schwere Verlust gewesen.

Bezüglich des Weißen HQ denken wir, dass Eurem Gegner einfach die Erfahrung mit dem Szenario fehlt. Dass er da in den Hauptstoss, verstärkt durch die Makhnovs, hineinläuft war wohl nicht geplant. Eher dürfte eine schneller Vorstoss auf Charkow geplant gewesen sein.

Insgesamt fragen wir uns schon, ob die Weißen überhaupt noch ne Chance haben.
Aussem Ural kommen sie nicht raus.
Im Baltikum passiert absehbar auch noch nix (nötig wäre ja die Einnahme von Petrograd), insbesondere wenn Ihr dort offensiv werdet.
Polen braucht noch lange, insbesondere wenn die Ukraine leben darf.
Im Süden steht Ihr sehr gut da, wenn Novocherkassk fällt wars das eigentlich. Gibt nen bösen PS-Hit, zusammen mit dem immer frühen Abzug der Franzosen und dem Verlust der Don-Einheiten sind die Süd-Weißen dann schon verkrüppelt.
Und ökonomisch haben die Roten eh die Oberhand.

Wobei...wir sind uns nichtmal sicher ob die Weißen gegen nicht schlecht gespielte Rote überhaupt ne Chance haben.

Bigfish
22.01.16, 01:19
Wobei...wir sind uns nicht mal sicher ob die Weißen gegen nicht schlecht gespielte Rote überhaupt ne Chance haben.

Wenn dieses Szenario ebenso designt ist, wie die großen Szenarien, dann haben die Weißen keine Chance. Irgendwie scheinen die Designer von SC mit aller Macht immer einen historischen Ablauf herbeiführen zu wollen, weshalb das Spiel sehr weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Wäre SC hier deutlich offener gestaltet - nehmen wir mal SoE - also z.B. kein Zwang das die UDSSR in 1941 auf jeden Fall bei 100% ankommt (Wenn man nicht politisch gegensteuert) und die Minors stärker macht, wären da ganz andere Spielverläufe möglich. Wie gesagt: Wir denken es ist nicht gewollt.

Admiral Hipper
22.01.16, 02:15
Ihr vergesst der werte Kardinalinfant ist ein sehr guter Spieler und der werte Zersener ist mit diesem Szenario gar nicht vertraut.

Meiner Meinung nach lebt das Szenario zum großen Teil von Unbekannheiten und Überraschungen, die man aber schnell und leicht abstellen kann, wenn man bescheid weiß. Etwas schade daher, dass hier nicht wie ursprünglich geplant zwei komplett "ahnungslose" aufeinander losgehen. Um diesen Nachteil für den guten Zersenser zumindest zum Teil ausgleichen zu können, verstehen Wir die Pause natürlich.

Longstreet
22.01.16, 08:38
Wir haben es auch schon gespielt - als absoluter Einsteiger in SC. Wir haben die Roten genommen. Mit ein bisschen Selbstdisziplin ist es gar nicht so schwer. Wir konnten die Weißen vor Perm blockieren und haben lustig zwischen Tzarizyn und Charkow die Südweißen geärgert. Im Norden haben Wir ordentlich ins Gesicht bekommen, konnten den Vormarsch aber bei Tikhvin aufhalten.
Ärgerlich war kurz vor Schluss das Eingreifen der Polen. Wir haben Kiew genommen, das hat die dann ins Spiel getrieben. Allerdings war das eine Überraschung, die eigentlich zu spät kommt.
Wenn man die Siegbedingungen anschaut, dann können die Polen einem das ganze doch noch ziemlich versalzen. Was aber am Bestand der Revolution nichts ändert.

Duke of York
22.01.16, 09:25
Wenn dieses Szenario ebenso designt ist, wie die großen Szenarien, dann haben die Weißen keine Chance. Irgendwie scheinen die Designer von SC mit aller Macht immer einen historischen Ablauf herbeiführen zu wollen, weshalb das Spiel sehr weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Wäre SC hier deutlich offener gestaltet - nehmen wir mal SoE - also z.B. kein Zwang das die UDSSR in 1941 auf jeden Fall bei 100% ankommt (Wenn man nicht politisch gegensteuert) und die Minors stärker macht, wären da ganz andere Spielverläufe möglich. Wie gesagt: Wir denken es ist nicht gewollt.

Es gibt auch Szenarien, wie z.B. AoD, die deutlich ausgewogener designed sind. Dafür sind sie aber auch eher ahistorisch. Gibt dann auch wieder endlose Diskussionen ... ;)

Kardinalinfant
22.01.16, 12:18
Werte Herren,

vielen Dank für die rege Diskussion. Zunächst zu den Punkten Chancen der Roten/Weißen/Szenariodesign/-Balance (zur Frage des werten Strategienordi zur Krim irgendwann später in einem separaten Post):

Werter Strategienordi: Wir denken nicht, dass die Weißen keine Chance in diesem Szenario haben, wenn die Roten ordentlich gespielt werden. Die Weißen haben durchaus Vorteile, die sie zur Geltung bringen können, aber auch müssen. Chancenlos ist man keinesfalls. Wir verweisen auf den AAR im Battlefront-Forum, den die Weißen klar gewonnen haben, obwohl (nach unserer Erinnerung, Wir haben es jetzt nicht aktuell nochmal gelesen) die Roten nicht katastrophal schlecht gespielt wurden (http://community.battlefront.com/topic/105327-wwi-breakthrough-1918-russian-civil-war-aar/?page=1)

Werter Bigfish: Unseres Erachtens nimmt das Szenariodesign hier im Wesentlichen dadurch Einfluss, dass bei den meisten Entscheidungsevents relativ klar eine Option die bessere ist. Würde man sich insofern als Roter "falsch" entscheiden, wäre das Szenario nicht zu gewinnen, da die rote Armee für sich genommen zu Beginn zu schwach ist. Bestes Beispiel: Die Makhnovisten für 50 MPP sind einfach ein Muss und es stehen keine wesentlichen Nachteile entgegen (kein PS-Verlust o.ä.). Im Übrigen (in die Runde gesprochen) diese (und andere) Entscheidungen sind so eindeutig richtig, dass wir auch gänzlich ohne Szenariokenntnis wohl so entscheiden hätten. Wir würden aber nicht sagen, dass in den strategic-command Szenarien grundsätzlich die historische Gewinnerseite bevorzugt ist. Bestes Beispiel ist unseres Erachtens CtA, bei welchem wir lange Zeit die Mittelmächte sogar für deutlich stärker gehalten haben, als die Entente und bei dem nur unter Anwendung einer ganz bestimmten Spielweise die Entente (leicht!) im Vorteil ist (selbst das sehen andere erfahrene Spieler nicht so). Größere Unwuchten sind in der Tat im SoE-Szenario enthalten, die aber damit begründet sind, dass zwingend Frankreich extrem underpowert dargestellt werden muss, da sonst ein halbwegs historischer Verlauf bis 1940 unmöglich ist und Deutschland viel früher scheitert. Deutschland wäre ohne diese Unwucht seinerseits unspielbar! Andererseits aber diese Unwucht durch erhebliche Gegen-Unwuchten zu Gunsten der Alliierten später ausgeglichen werden sollen und dann passt es insgesamt nicht mehr. SoE soll aber hier nicht unser Thema sein.

Werter Hipper: Danke für die Blumen. :) Wir wollen aber leicht widersprechen. Wir glauben, dass diesem Szenario auch durchaus noch etwas abzugewinnen ist, wenn man es besser kennt. Aber natürlich - da habt Ihr Recht - sollten es dann beide etwas besser kennen und nicht nur einer. Es war nicht wirklich geplant, dass wir blind aufeinander losgehen, wäre aber ein Stück weit so gewesen (und deswegen wurde es auch so angekündigt), wenn Wir nicht durch ein unglückliches Zusammentreffen von eigenem Urlaub einerseits und wenig Zeit und damit längerer Zugdauer bei unserem Gegner andererseits die Gelegenheit gehabt hätten, "zu spickeln". Im Nachhinein hätten Wir es evtl. nicht tun sollen...

Werter Longstreet: Habt Ihr gegen die KI gespielt oder gegen einen menschlichen Gegner? Ein wesentlicher Schlüssel ist in der Tat Perm und das halten wir auch für einen echten Fehler im Szenariodesign. Perm ist für die Uralweißen quasi uneinnehmbar, wenn man es als Roter so verteidigt, wie Wir es tun, es sei denn durch viel Glück. Damit sind aber die Ural-Weißen insgesamt zur Wirkungslosigkeit verdammt. Evtl. wäre der Weg über Kasan für die Weißen eine Alternative, müsste man mal ausprobieren. Ansonsten sollten die Weißen den ersten Zug haben, um Perm unmittelbar unter Druck setzen zu können, dann könnte man als Roter eine solche Verteidigung dort gar nicht aufbauen, wie wir es getan haben.
Die Polen sind für uns dagegen eine ziemlich unbekannte Größe. Weder wissen wir ganz genau, wann sie kommen (wir wissen nur, dass Kiew die Sache durch einen Diplo-Hit beschleunigt), noch können wir einschätzen, wie stark sie sein werden. Sie haben wohl etliche Einheiten, aber können sie technisch mithalten (wir werden spätestens Mitte 1920 Inf 2 haben, eher früher)? In unserem Probespiel gegen die KI war die Sache bei Eintritt der Polen bereits so weit gediehen, dass wir genug Truppen frei hatten, um nicht nur den polnischen Angriff abzuwehren, sondern auch noch Litauen, Danzig und dem Deutschen Reich den Krieg zu erklären. Wir hatten eigentlich die Weltrevolution tatsächlich über die gesamte Karte ausbreiten wollen, wurden dann aber jäh gestoppt, weil das PS sämtlicher Weißen bereits auf 0 war und Warschau dann doch zu grenznah lag. Aber gegen einen menschlichen Spieler kann das nicht so laufen, die KI ist in diesem Szenario wirklich miserabel. Beispielsweise wurden die Minen von Melitopol von der KI einfach nicht erobert, obwohl sie länger dafür Zeit und Gelegenheit gehabt hätte. Wie gesehen macht das alleine 36 MPP für die Roten in jeder einzelnen Runde aus. Wenn die KI es nicht beherrscht, sich einfach zu holende Einkommensquellen zu erschließen und den Gegner zugleich davon abzuschneiden, dann kann man sie als Gegner wirklich nicht ernst nehmen.

Werter Duke of York: Da Wir AoD nicht kennen, können Wir uns dazu nicht einlassen. Nur so viel: So wie Ihr das Szenario spielt, ist es völlig unbalanciert und zwar egal, mit welcher Seite Ihr es spielt. ;)

Longstreet
22.01.16, 13:00
Verehrter Kardinalinfant: Ja, Wir haben Uns gegen die KI versucht - sind allerdings offensichtlich zu zaghaft. Wir konnten zwar den Bestand der Revolution sichern, haben aber im Süden nicht genug Druck entwickelt. Natürlich war das Spiel auch durch einige (sogar für uns offensichtliche) Fehler und natürlich viele Kenntnismängel behaftet. Wir haben es jedoch als Übung angenommen und dabei viel gelernt - Daher versuchen Wir es auch noch einmal, da der direkte Vergleich so ganz gut erkennbar sein dürfte.

Admiral Hipper
22.01.16, 13:13
Die Polen sind tatsächlich leider so dargestellt, dass sie eigentlich erst in den Krieg eintreten, wenn die Roten ihrerseits in der Westukraine in die Offensive gehen. Es gibt da verschiedene Trigger wie Kiew oder andere Städte. Ein erfahrener Spieler der Roten wird es vermeiden dorthin vorzustoßen, zumal es überhaupt nichts zu holen gibt. Nicht einmal die Städte produzieren PS (NM). Die wichtige Festung Brest ist dagegen komischerweise kein Trigger.
Jedenfalls wollen Wir damit sagen, wenn die Roten in der Lage sind, in die strategisch unwichtige Westukraine vorzustoßen, haben sie den Rest der Karte wohl im Griff. Die Polen kommen somit zu spät.

Ab 1920 nähern sich die Polen auch automatisch jede Runde den Weißen an, wenn Wir uns nicht irren. Könnte aber auch an einem der Trigger liegen.

Strategienordi
22.01.16, 15:44
Der werte Bill hat in Runde 2 Perm verloren. Das gibt nen guten Boost an Truppen (Arti und Zug) und MPP (125) für die Uraler, dazu dann die ganzen Eventeinheiten auffem Weg nach Moskau...

Die Polen sind kaum ne Gefahr für die Roten. Per langsamer Mobilisation kommen die frühstens in der zweiten Hälfte von 1920 und dürfen dann auch nur bis Smolensk und in der Ukraine aktiv sein, sonst kriegen die PS-Verluste und Meutereien. Bis Mitte 1920 ist das Spiel aber meist eh entschieden. Interessanteste ist noch die Option Litauen mit den Polen zu kassieren und damit dem Baltikum Supply 10 zu bringen.

Kardinalinfant
22.01.16, 17:44
Der werte Bill hat in Runde 2 Perm verloren. Das gibt nen guten Boost an Truppen (Arti und Zug) und MPP (125) für die Uraler, dazu dann die ganzen Eventeinheiten auffem Weg nach Moskau...

Die Polen sind kaum ne Gefahr für die Roten. Per langsamer Mobilisation kommen die frühstens in der zweiten Hälfte von 1920 und dürfen dann auch nur bis Smolensk und in der Ukraine aktiv sein, sonst kriegen die PS-Verluste und Meutereien. Bis Mitte 1920 ist das Spiel aber meist eh entschieden. Interessanteste ist noch die Option Litauen mit den Polen zu kassieren und damit dem Baltikum Supply 10 zu bringen.

Ach so, dazu braucht man das Wilna-Event :) Ja, das macht Sinn. Wobei wir uns andererseits immer gefragt hatten, warum man als Pole da nicht zustimmen sollte. Das negative Korrektiv dieser Entscheidung ist ja die ansteigende Kriegsbereitschaft Litauens auf Seiten der Roten. Die ist nur ziemlich wertlos, weil sie ohne zusätzliche Diplo-Chits 100 trotzdem nicht erreicht und Diplo-Chits hat man ja nur 2...

Insgesamt scheint die Polenfrage in diesem Szenario wohl nicht gut gelöst zu sein. Historisch haben die Polen ja durchaus ein wenig taktiert und ob während der Jahre 1918/1919 Frieden oder doch eher eine Art lockerer Kriegszustand zwischen Bolschewiken und Polen geherrscht hat, kann man ja auch diskutieren. Spieltechnisch wäre es besser (und würde in gewisser Weise auch historisch Sinn machen), wenn man den Eintritt der Polen an Niederlagen der Weißen knüpfen würde (also bspw. Anstieg der Kriegsbereitschaft bei Unterschreiten einer gewissen Einheitenzahl der Weißen bzw. Überschreiten einer gewissen Einheitenzahl bei den Roten, Überschreiten/Unterschreiten einer gewissen Einkommensmarke an MPP etc.). So könnte man die Polen genau dann in den Krieg definieren, wenn es sinnvoll ist. Oder man lässt von Beginn an Krieg herrschen, gibt den Polen aber erst nach und nach per Event eine Armee, die reagieren kann. Alles aber wahrscheinlich nicht so einfach zu implementieren...
Zu Eurem letzten Punkt: Dass die Polen räumlich nur eingeschränkt operieren dürfen, war uns unbekannt, mindert aber deren Wert Unseres Erachtens nur unwesentlich. Wenn sie in der gesamten Ukraine und bis einschließlich Smolensk dürfen, dann gilt umgekehrt zu der Aussage des werten Hipper in Post #66: Wenn die Polen die gesamte Ukraine und Russland bis Smolensk unter Kontrolle haben, dann haben die Weißen den Rest der Karte wahrscheinlich auch ganz gut im Griff... ;o)


Zur Krimfrage des werten Strategienordi ein paar Erwägungen/Erläuterungen:

Was dort passiert ist, war eine unglückliche Mischung aus "Plan nicht zu Ende gedacht", "Fehleinschätzungen", "Pech" und "Glück des Gegners oder gut gespielt von ihm". Klar war Uns zu Beginn, dass Wir die Truppen von der Krim via Ukraine zu retten versuchen wollen. Dabei wussten Wir bereits, dass Wir die Ukraine recht bald in den Krieg bekommen würden und dass da irgendwann auch die Makhnovisten auf Unserer Seite und die Franzosen auf seiner Seite eintreten würden. Angetreten sind Wir in dem Vorsatz, keine Einheit auf low supply zu verlieren, da Uns damals noch nicht bis zu Ende klar war, dass Wir alsbald so viele Divisionen per Event erhalten würden, dass Wir wegen des force-pools verlorene Divisionen ohnehin nicht mehr würden aufstellen können. Daher Unser Plan für den ersten Zug. Aus heutiger Sicht würden wir wahrscheinlich die Division aus Kerch nicht mehr abziehen, sondern eingraben lassen und einen Verlust auf low supply für den vierten oder sechsten Zug (Zug 2 oder 3 unseres Gegners) einkalkulieren. Wir glauben mittlerweile, dass eine in Kerch eingegrabene Division kein leicht zu vernichtendes Ziel wäre und den Gegner durchaus 1 oder 2 Runden aufhielte. Das würde den beiden anderen Einheiten Zeit zum Rückzug geben.
Zurück zum tatsächlichen Geschehen: Wir halten aber auch unseren gewählten Eröffnungszug nicht für schlecht. Der werte Zersenser hat eben nur (ob aus Glück oder mit purer Berechnung wissen wir nicht) den genau einzigen Gegenzug gefunden, der Uns wirklich weh getan hat. Durch seinen Zug ohne Aufklärung konnte er uns mit seinem Korps erreichen und damit eine der beiden Divisionen quasi unmittelbar aus dem Spiel nehmen. Danach war die Sache schon kaum mehr zu retten. Hätte er das nicht getan, sind Wir uns sicher, über zones of controll zumindest das HQ in unseren Machtbereich gerettet zu haben. Dass Wir uns dann danach dann in Richtung Kherson und nicht in Richtung Alexandrovsk zurückgezogen haben, lag an folgenden Erwägungen: Zum einen waren die Wegverhältnisse schlecht (Schlamm) und der Weg nach Alexandrovsk war schlicht länger. Dann waren Wir unsicher, ob unser Gegner Uns nicht auch in Alexandrovsk auflauern bzw. abfangen könnte. Aus dem weiß kontrollierten Russland um Rostov ist der Weg nach Alexandrovsk sehr kurz. Hätte er dort zu Beginn weiße Truppen in Marsch gesetzt, hätte er uns bei Alexandrovsk ebenfalls abgefangen, so wie er es dann mit den Franzosen in der Westukraine getan hat. Die Zeit bis zum Eintreffen der Makhnovisten wäre dafür auch ausreichend für ihn gewesen, für uns hingegen waren die Makhnovisten zeitlich (gefühlt) noch zu weit weg. Und letztlich wollten Wir immer noch nicht wahrhaben, dass Wir die andere Division auf low supply verlieren würden (nicht zu Ende gedacht!) und um das zu verhindern haben wir das HQ in einer Stadt gebraucht, die Versorgung liefert. Und hier war Kherson leichter zu erreichen (weil näher) als Alexandrovsk. Wegen des Wetters war uns danach dann der direkte Weg in Richtung Krivoy Rog - Makhnovisten unmöglich...den Rest kennen die Regenten.

Retrospektiv würden Wir wie gesagt zunächst in Kerch eine Opfer-/Blockadeeinheit zurücklassen und dann die zweite Division in Melitopol in der Hoffnung, uns dort eingraben und auch das evtl. einen Zug länger halten zu können (=36 MPP!). Das HQ dann in Richtung Alexandrovsk weiter laufen lassen und zu den Makhnovisten retten. Nachteil ist, dass bei diesem Plan nach wie vor aus dem südwestlichsten Zipfel bei Rostow/Taganrog/Zhadanov Weiße Einheiten das HQ direkt anspringen könnten, sobald es in die Ukraine läuft. Eine Rettung wäre also auch auf diesem Weg keineswegs sicher.

Ein Gutes hat übrigens Unser Vorgehen letztlich doch gehabt: Ein weißes HQ und eine weiße Kavallerie sitzen bei Kherson und damit etwas mehr als einen Zug weg vom derzeitigen Hauptgeschehen. Die säßen mutmaßlich jetzt etwas nördlich von Melitopol und damit unmittelbar im Geschehen, wenn sie nicht von unseren Krimtruppen ins Niemandsland bei Kherson "gelockt" worden wären. Aber wir wollen uns nicht damit brüsten, das so geplant zu haben. Es ist eher ein Versuch, uns selbst das Scheitern auf der Krim im Nachhinein schön zu reden. :D

Strategienordi
22.01.16, 23:45
Also die Wilna-Decision bringt Polen zum einen ne City, also MPP. Und dann ist Wilna nen guter Ausgangspunkt zum Angriff auf Minsk. Und zuletzt kann man von dort aus gut die Hauptstadt von Litauen angreifen (nach manueller Kriegserklärung). Da steht nix nennenswertes, kapituliert quasi sofort. Dann hat man zum einen 16 MPP +Plünderbonus für die Polen und ne Bahnverbindung ins Baltikum bzw beim Fall Petrograds sogar bis nach Finnland.

Und die Polen kommen natürlich nur an ihr Expansionslimit, wenn die Weißen eigentlich eh schon gewinnen.

Und werter Kardinalinfant, Ihr redet Euch das Krimdesaster wirklich schön :tongue:

Sugar
23.01.16, 00:15
Ach was, ob man in der Lage sein wird, das HQ zu retten, ist doch zum Zeitpunkt der Entscheidung über die Vorgehensweise völlig ungewiß und hängt vor Allem von der Reaktion des Gegners ab.

Kennt der die OoB oder kann er erkennen, welchen Schwierigkeiten sich die Roten in diesem Frontabschnitt bis zum vorderen Kaukasus gegenübersehen, könnte er ein Überleben des HQs von vornherein verhindern.

Vor diesem Hintergrund hat der werte Feldherr doch das Beste aus der Situation herausgeholt: der Gegner hat nur geringen Erfahrungszuwachs, und das noch teilweise bei den nutzlosen Franzosen, und es wurden noch ein paar MPP gerettet; die Zeitverzögerung kommt noch dazu.

Daran kann man auch schön erkennen, wie wichtig in diesem Szenario Vorkenntnisse sind, sie verschaffen entscheidende Vorteile.

Eine Katastrophe wäre nur dann eingetreten, wenn das eine Vorentscheidung gewesen wäre. Ist es nicht.

Kardinalinfant
23.01.16, 12:15
Also die Wilna-Decision bringt Polen zum einen ne City, also MPP. Und dann ist Wilna nen guter Ausgangspunkt zum Angriff auf Minsk. Und zuletzt kann man von dort aus gut die Hauptstadt von Litauen angreifen (nach manueller Kriegserklärung). Da steht nix nennenswertes, kapituliert quasi sofort. Dann hat man zum einen 16 MPP +Plünderbonus für die Polen und ne Bahnverbindung ins Baltikum bzw beim Fall Petrograds sogar bis nach Finnland.



Werter Strategienordi,

das ist es, was Wir mit den no brainer Events meinen, die Wir haben, und in dem Fall Unser Gegner eben auch. Ihr habt sehr schön die Vorteile einer zustimmenden Entscheidung der Polen aufgelistet, die uns teilweise noch nicht mal bewusst waren. Und es gibt eben einfach keine ernsthaften negativen Konsequenzen, wenn man sich so entscheidet. Andersherum gibt es kaum etwas positives, wenn man die Entscheidung ablehnt. Somit wird durch das Eventdesign fast sicher gesteuert, wie das Szenario insofern ablaufen wird. Und Wilna ist wirklich ein furchterregendes Sprungbrett für die Polen, wenn es erstmal losgeht. Bis dahin müssen wir eine der anderen Fronten bereinigt oder noch viele zusätzliche Einheiten gebaut haben! :fecht:



Ach was, ob man in der Lage sein wird, das HQ zu retten, ist doch zum Zeitpunkt der Entscheidung über die Vorgehensweise völlig ungewiß und hängt vor Allem von der Reaktion des Gegners ab.

Kennt der die OoB oder kann er erkennen, welchen Schwierigkeiten sich die Roten in diesem Frontabschnitt bis zum vorderen Kaukasus gegenübersehen, könnte er ein Überleben des HQs von vornherein verhindern.

Vor diesem Hintergrund hat der werte Feldherr doch das Beste aus der Situation herausgeholt: der Gegner hat nur geringen Erfahrungszuwachs, und das noch teilweise bei den nutzlosen Franzosen, und es wurden noch ein paar MPP gerettet; die Zeitverzögerung kommt noch dazu.

Daran kann man auch schön erkennen, wie wichtig in diesem Szenario Vorkenntnisse sind, sie verschaffen entscheidende Vorteile.

Eine Katastrophe wäre nur dann eingetreten, wenn das eine Vorentscheidung gewesen wäre. Ist es nicht.

Werter Sugar,

Dankeschön für die Erläuterungen. Das trifft es in der Tat ganz gut. Wir würden in nunmehriger Kenntnis der Möglichkeiten als Weißer wohl dergestalt spielen, dass zumindest das HQ unmöglich entkommen kann. Als Roter braucht man Glück, bzw. einen Weißen Gegenspieler, der die notwendigen Maßnahmen unterlässt. Wir hatten mehr vor an diesem Abschnitt, als wir erreicht haben und sind daher nicht zufrieden. Es hätte aber auch deutlich schlimmer kommen können. Spielentscheidend dürfte es nicht werden... :)

Strategienordi
23.01.16, 14:20
Nunja, werter Kardinalinfant, es sind no-brainer-Decisions, was die quasi zu Events macht. Das bedeutet aber umso mehr, dass hier Szenariokenntnis nutzt, da man dann grob weiss was wann passiert. So wie Ihr z.B. bei den Kareliern, oder der werte Zersenser scheinbar wohl nicht bei den Makhnovs. Von daher ist die "Lernpause" für den werten Zersenser gut.

Kardinalinfant
23.01.16, 15:48
Bei diesen no brainers glauben Wir eben gerade, dass man keine gesteigerte Kenntnis des Szenarios braucht, weil sich die Entscheidung eben aufzwingt. Mit der Kenntnis wann sie sich ereignen, habt Ihr recht, das hilft enorm. Und was auch hilft, ist, wenn man weiß, wo sich Rebellionen ereignen können, die nicht durch Rebellenspots angezeigt sind, so wie z.B. in Karelien oder auch in Saratov (glauben wir), richtig. Auch Wir halten es daher für richtig, dass unser Gegner sich die Sache noch einmal anschaut. Allerdings meinen wir, dass die gröbsten Events auf Roter Seite (mit Ausnahme der Reiterarmee Budjonnys diesen Sommer) schon gelaufen sind. Von jetzt an dürfte das Szenario also deutlich weniger eventlastig sondern mehr auf Taktik und die richtige Langzeitstrategie gerichtet sein.

Duke of York
23.01.16, 16:04
Und was auch hilft, ist, wenn man weiß, wo sich Rebellionen ereignen können, die nicht durch Rebellenspots angezeigt sind, so wie z.B. in Karelien oder auch in Saratov (glauben wir), richtig.

Olonetsk dürfte auch noch so eine Stadt sein, wenn Wir Uns richtig erinnern.

Admiral Hipper
23.01.16, 16:07
Im Kaukasus gibt es auch noch mindestens drei Städte, die Uns bekannt sind und in denen bolschewistische Staaten ausgerufen werden können.

Kardinalinfant
28.01.16, 15:34
Zug 11: 26.05.1919

Vorwärts, Genossen!


1. Neuaufstellungen:

Diesen Zug erhalten wir eines der Korps, die wir im Winter bestellt hatten. Wir können es gut gebrauchen (s.u.).

http://fs5.directupload.net/images/160128/vr3etsow.png (http://www.directupload.net)

Obwohl es wirtschaftlich weh tut - wir haben nach wie vor einige Einheiten in Unterstärke, haben noch Slots für 100 MPP bei der Forschung offen und könnten auch gut noch zwei oder drei Milizen/Divisionen gebrauchen, um einige ungedeckte Positionen zu besetzen - bestellen wir diese Runde das avisierte HQ:

http://fs5.directupload.net/images/160128/dvc26ig4.png (http://www.directupload.net)

Wir entscheiden uns unter den vielen gut geeigneten Kandidaten (Hust! :facepalm:) für https://de.wikipedia.org/wiki/Wassili_Konstantinowitsch_Bl%C3%BCcher. Wenigstens stimmt der Nachname zuversichtlich und er ist mit 342 MPP auch halbwegs erschwinglich. Wir werden ihn im Zug am 01.09.1919 aufstellen können, das sind aufgrund der verkürzten Züge im anstehenden Sommer leider noch 5 Züge bis dahin. Die verbleibenden MPP verwenden wir über die Karte verstreut für Auffrischungen von Unterstärkeeinheiten hier und dort…


2. Der Norden

http://fs5.directupload.net/images/160128/4qe7b3ah.png (http://www.directupload.net)

Wir stellen das neue Korps an der zu bildenden Vologda-Stellung auf. Das spart uns Transportkosten und wie man sehen kann, ist unser Gegner mittlerweile gefährlich nahe! Wir werden die Stellung nicht vollständig aufgebaut bekommen, bis der Feind da ist, aber ein frisches Korps ist ein schöner Fixpunkt, der erst mal beseitigt werden will. Eine Seltsamkeit fällt uns auf, evtl. kann es jemand der Mitregenten erklären (wir können es nicht und haben so etwas noch nie gesehen!): Wie bitteschön ist es möglich, so vorzumarschieren und die nebenliegenden Tiles nicht einzufärben (wir haben eingezeichnet, was wir meinen)…?!:eek:


4. Tsaritsyn

http://fs5.directupload.net/images/160128/b4adp9x7.png (http://www.directupload.net)

Letzte Runde haben wir es noch vermutet, diese Runde wird es zur Gewissheit: Wohl aufgrund der Vorgänge in der Ukraine zieht unser Gegner einen gesamten Kosakenverband (die Kuban-Kosaken) nach Westen von der Stadt zurück. Mutmaßliches Ziel: Ukraine. Das sind mindestens 2 Kavallerieeinheiten, 1 HQ und vermutlich 1 Division. Zeitgleich verzichtet unser Gegner mit den vor der Stadt verbliebenen Donkosaken auf jeglichen Angriff, perfekt! :burns: Damit erreichen wir unser Ziel, starke Feindeinheiten hier nutzlos zu binden. Wir formieren leicht um und ziehen überall unsere Korps in die erste Linie. Ggf. können wir von da aus irgendwann zum Angriff übergehen. Mit der Division, die den Platz an der Westecke der Linien für ein Korps freimacht und sich hinter die Stadt zurückgezogen hat (eingekreist) geben wir den eingezeichneten besonderen Marschweg vor. Damit konnten wir die schraffierten Tiles wieder in unserer Farbe färben und damit die Bahnlinie wieder herstellen! Wir hoffen, dass unser Gegner das (abgelenkt von anderen Schauplätzen) nicht merkt. Ansonsten muss er sich zumindest überlegen, wie er das wieder hinbekommt.


5. Die Ukraine:

Unser Gegner zieht sich wie erwartet aus der Ostukraine zurück:

http://fs5.directupload.net/images/160128/ha2suoli.png (http://www.directupload.net)

Zeitgleich besetzt er mit den ehemaligen Krim-Truppen die Minen von Melitopol und Krivoy Rog. Wir reagieren mit umfangreichen Manövern:

http://fs5.directupload.net/images/160128/fec74mgh.png (http://www.directupload.net)

Wir wollen den Feind mit geballten Kräften fassen, da nur so der Erfolg sicher ist. Daher können wir diese Runde (auch wegen des aufgetretenen Schlamms) nicht viel mehr tun, als ihn zu verfolgen und uns besser aufzustellen. Bonus ist die Besetzung der Minen von Yuzovka. Das raubt unserem Gegner wichtige MPP, während wir auf Sicht einen Zuwachs erhalten werden.
Wir gehen davon aus, dass die Feindeinheiten im Westen ihrerseits zu schwach sind, um uns anzugreifen. Trotzdem graben wir uns hier erst mal ein. Wir gehen davon aus, dass im Osten in 1 oder 2 Runden die von Tsaritsyn zurückbeorderten Kuban-Kosaken auftauchen.
Um Einheiten frei zu machen erkunden wir überdies das bislang noch weiß eingefärbte Vorfeld zwischen Woronesch und Belgorod/Charkov: Niemand da, wie vermutet. Diese Einheiten sollen nächste Runde in Richtung Lugansk weiter marschieren.
Mittelfristig wollen wir an dieser Front die Linie Lugansk/Taganrog erreichen und uns da eingraben. Damit teilen wir den Gegner endgültig in zwei Fronten (Ukraine/Krim einerseits und Rostow/Novocherkassk andererseits). Soweit die Kuban-Kosaken hier auftauchen ist ein Vorgehen gegen Rostov selbst illusorisch.
Ein schlagkräftiger Teilverband soll dann statt dessen versuchen, gegen Krivoy Rog vorzugehen und bei Gelingen in Richtung Melitopol einzudrehen. Wir werden sehen, wie weit wir kommen.

Noch ein Blick auf unser Versorgungsmanagement:

http://fs5.directupload.net/images/160128/fyhnyons.png (http://www.directupload.net)

Wie man sehen kann werden nahezu (!) alle Einheiten nächste Runde (und auch in der der gegnerischen Runde, das ist wichtig!) zumindest mit Supply 5 versorgt sein. Das ist eine Maxime unserer Kriegsführung und wir riskieren nur selten einen low supply Verlust.

Auch von dieser Front noch ein Kuriosum, auf das wir gestoßen sind:

http://fs5.directupload.net/images/160128/oxj7zf86.png (http://www.directupload.net)

In Huliaipole, der Hauptstadt unser makhnovistischen Verbündeten gibt es einen weißen Rebellenspot! Wo da der Sinn liegt, erschließt sich uns nicht, aber gut, dass wir es zufällig entdeckt haben.


6. Astrachan:

http://fs5.directupload.net/images/160128/v5nto2dp.png (http://www.directupload.net)

Unser Gegner zieht sich auch hier zurück. Die Kavalleristen waren von den Terek-Kosaken. Evtl. verstärkt er damit die Tsaritsyn-Front wieder (das würden wir machen). Die Division im Osten dagegen gehört zu den Ural-Kosaken, eine Beobachtung, die noch wichtig sein wird!


7. Der Ural

Abschnitt Perm:

http://fs5.directupload.net/images/160128/vi26dp44.png (http://www.directupload.net)

Die Division im Südwesten unserer Linien wird in Richtung Ekaterinburg gezogen und die Division, die auf Kasan marschiert war, nimmt ihren Platz ein. Offensichtlich plant unser Gegner also keine Umgehung unserer Linien, sehr schön! Vor Perm das alte Spiel. Unsere Division wird zusammengeschossen (auf 5!), wir rochieren und frischen sie auf. Extrem ärgerlich ist, dass die gegnerischen Korps immer noch keinen Zufallsschaden erlitten haben. Nach nunmehr 4 Angriffsrunden wäre (auf den Beginn betrachtet) die Chance dafür 2/3 hoch 8 gewesen, d.h. ziemlich genau 4 %. Und unser Gegner hat diese Minimalchance ergriffen :doh:! Dadurch bekommt er natürlich bombastische Erfahrungswerte bei seinen Korps und seinem HQ. Langfristig brauchen wir hier selber ein oder zwei Korps, um mehr Schaden anzurichten.

Der Ärger vor Perm verraucht, als wir den Blick auf die Syzranstellung werfen:

http://fs5.directupload.net/images/160128/x85bebgr.png (http://www.directupload.net)

Zunächst zu Saratov: Unser Gegner fährt mit dem schlecht versorgten (Supply 3) Korps einen erfolglosen Angriff. Die Stellung hält.

Bei Syzran bietet sich uns dagegen die Chance zum Zuschlagen, weil unser Gegner ein Korps vor unsere Linien gezogen hat, welches jetzt natürlich uneingegraben ist. Etwas ausführlicher unsere Entscheidungsfindung zum Angriff:

- Wir haben ordentliche Vorhersagen (alle drei Korps in erster Reihe haben 2:2 schon für den ersten Angriff)

- Wir haben Reserven und greifen aus einer gesicherten Stellung heraus an, das Risiko, aus der Nachhand geschlagen zu werden ist also gering.

- Unser Gegner hat keine Reserven! Und das müssen wir kurz begründen (obwohl es damit wieder sehr langwierig wird), woher wir das ziemlich sicher wissen:

http://fs5.directupload.net/images/160128/u56gowi5.png (http://www.directupload.net)

Wo immer möglich kalkulieren wir auf Grundlage der Einheitenstatistik, was unser Gegner vor Ort haben kann und was nicht. Hier gehen wir zum Beispiel wie folgt vor:
Wie man sehen kann, verfügen die Ural-Weißen über genau 15 Einheiten. Vor Perm wissen wir ganz sicher von 1 HQ, 2 Korps und 2 Divisionen, dazu wissen wir von einer weiteren Division im Ural. Macht sichere 6 Einheiten, die nicht bei Syzran stehen können. Dazu haben die Uralweißen als Minors die Orenburg- und die Uralkosaken. 1 Ural-Division steht wie gezeigt bei Astrachan. Ein Ural-Korps vor Saratov. Die greifen also nicht vor Syzran ein (damit insgesamt 8 ungefährliche Einheiten). Das HQ kann uns nicht gefährlich werden und die Ural-Kosaken haben auch noch eines (wir wissen sogar ziemlich sicher, wo es steht, dazu später) (damit sind es zusammen 10 von 15 Einheiten, die vor Syzran keine Kampfrolle spielen können!). Auch das Korps, welches aus dem Süden auf die Syzran-Stellung hält, gehört zu den Uralkosaken, das kann eingreifen. Ebenso das eingegrabene Korps und die Division (die wir allerdings offensiv nicht fürchten). Damit also die anzugreifende Einheit, 2 Korps und 1 Division, die dem Gegner für einen evtl. Gegenschlag definitiv zur Verfügung stehen. In unserer Aufzählung fehlt eine Einheit, um die 15 voll zu machen. Bei der sind wir nicht 100 % sicher, meinen aber, dass es noch eine Division der Ural-Kosaken sein müsste und die fürchten wir nicht. Auf der Grundlage können wir es definitiv versuchen anzugreifen. Gewagt, getan:

http://fs5.directupload.net/images/160128/egtnd8hm.png (http://www.directupload.net)

Wie man sehen kann, verlieren zwei unserer Korps jeweils 2 Punkte Stärke, damit können wir gut leben. Wir leisten uns allerdings eine taktische Fehlleistung: Nach dem ersten Angriff haben wir rochiert. Anstatt den dritten Angriff nun mit dem rochierten Korps zu führen, haben wir mit dem dritten noch nicht bewegten Korps angegriffen. Folge: Das gegnerische Korps erleidet - von den vorangegangenen Kämpfen schon angeschlagen - schwere Schäden (nicht ganz sicher, aber wir glauben auf Stärke 1 heruntergeschossen)…und zieht sich zurück (mit weißem Pfeil markiert). Das rochierte Korps kann mangels Bewegungspunkten natürlich nicht folgen und damit misslingt die Vernichtung :facepalm:! Trotzdem ein Sieg für uns. Wie man sehen kann, ziehen wir sogar noch ein fünftes Korps aus Kasan heran und besetzen die dortige Stellung mit der bereit stehenden Division. Somit stehen bei Syzran 5 Korps (zwei leicht angeschlagen) gegen 3 Korps (eines extrem angeschlagen) und 1 Division. Wenn unser Gegner nicht durch Flucht reagiert, werden wir ihn wahrscheinlich in den nächsten 1 oder 2 Runden zermalmen! :teufel:

Hier noch ein kurzer Blick auf die wirtschaftlichen Auswirkungen dieses Gefechts:

http://fs5.directupload.net/images/160128/67jyoghb.png (http://www.directupload.net)

Zwar trügt die Verlustanzeige, da es sich nicht um die reellen Kosten für die Auffrischung handelt, aber etwa die Hälfte der angezeigten MPP sind als Auffrischungskosten anzusetzen (wer das näher erklärt haben möchte, möge sich an den werten Sugar wenden, der weiß ganz genau, wie man das exakt berechnen kann). Wenn man nun die Einnahmen der Uralweißen von ca. 40 MPP/Runde betrachtet, haben wir ihn soeben um ca. 2 ½ Rundeneinkommen an MPP gebracht! Da der werter Zer Senserow wohl die letzten Runden laut Statistik laufende Ausgaben hatte, wird er aller Voraussicht nach nicht genügend MPP auf der hohen Kante haben, um das Korps voll aufzufrischen. Ein Grund mehr zum Gesamtrückzug an dieser Front! Auch auf die Gefahr hin, uns zu wiederholen...aber...:burns:


Hier kann man übrigens einen weiteren Grund erkennen, warum wir uns über das Glück unseres Gegners vor Perm sehr ärgern. Jeder Zufallsschaden, den seine Korps dort erleiden würden, kostete ihn etwa 1/3 seines Rundeneinkommens an MPP mit den hierfür maßgeblichen Uralweißen. Sehr schade für uns also, dass er dort bislang verlustfrei herausgekommen ist.


8. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Unser Gegner investiert weiter in die Diplomatie, hat aber noch keinen weiteren Erfolg:

http://fs5.directupload.net/images/160128/a5erx3xw.png (http://www.directupload.net)

Zuzüglich des französischen Investments abzüglich eines bereits erfolgreichen Chits stehen derzeit 4 Chits im Raum. Mutmaßlich alle auf Finnland, d.h. 20%/Runde des Gegners auf einen Hit. In 1 oder 2 Runden können wir mutmaßlich unsere eigenen Chits investieren, das verringert zumindest die Chancen für unseren Gegner. Trotzdem unangenehm, denn irgendwann werden auch die Briten zu investieren anfangen.

Forschung:

Industrie und Produktion stehen bei 60 % bzw. knapp drunter. Inf. steht schon bei 30 %. Infra (nur 1 Chit) steht bei 30 %. Leider auch am Ende dieser Runde kein Durchbruch für uns. Weitere Investments (wir hätten noch Platz für 100 MPP) waren diese Runde nicht drin.

political standing:

Wir stehen stabil bei 99 %, die weißen Fraktionen auch mehr oder weniger. Die Engländer konnten leider durch Versenkung unseres U-Bootes Boden gutmachen und stehen bei 105 %. Erfreulich ist, dass die Amis nur noch bei ca. 60 stehen und auch die Franzosen weitere Einbußen durch Events hinnehmen (jetzt ca. 85).

Wirtschaftskraft:

Wir kassieren zum Rundendend 377 MPP. Tendenz weiter steigend, da Charkov derzeit bei Stufe 6 steht und noch auf 10 steigen wird (Zuwachs 2 MPP/Runde). Dito Huliaipole, bei dem allerdings noch auf eine durchgehend funktionierende Bahnverbindung gewartet werden muss, bis der Anstieg beginnt (Poltava liegt auf der Strecke und hat derzeit nur einen Wert von 2). Ab nächster Runde werden auch die Einnahmen aus der Mine bei Yuzovka zu sprudeln beginnen (wenn unser Gegner sie uns nicht entreißt).
Derzeit haben wir keinerlei laufende Eventausgaben. In Zusammenschau mit den bald erfolgenden Forschungsfortschritten in Industrie und Produktion sehen wir auf wirtschaftlicher Ebene sehr hoffnungsfroh in die Zukunft. Etwaige kostenintensive Events und Kampfverluste weggedacht, können wir spätestens im Spätsommer be-ginnen, 1 Korps/Runde dazuzukaufen und behalten trotzdem noch massig MPP/Runde übrig.


9. Schlussbetrachtung:

Keine Entscheidungsevents diese Runde.
Ein Blick auf die Übersichtskarte:

http://fs5.directupload.net/images/160128/cc9bmbpf.png (http://www.directupload.net)

1) Hier stehen unsere zwei Kreuzer, für die keine sicheren Häfen verfügbar sind. Wir hoffen, sie dort oben vor den Engländern eine Weile verstecken zu können.
2) Die im Werden begriffene Vologdastellung.
3) Die ungefähre derzeitige Vormarschposition der nördlichen Weißen und der mit ihnen verbündeten Interventionalisten. Wie man sehen kann, haben wir bis zur Er-richtung der Petrograd-Schutzstellung südlich des Ladogasees noch etwas Zeit.
4) Der Abzug der Kuban-Kosaken vor Tsaritsyn mit der vermuteten Marschrichtung Ukraine/Rostow.
5) Unsere Truppenansammlung in der Südostukraine, schwarz die anarchistischen Makhnovisten. Schon erkennbar die beabsichtige Spaltung der Weißen an der Küste des schwarzen Meeres.
6) Syzran, wo den Orenburg-Kosaken die Vernichtung droht, wenn sie sich nicht zurückziehen.
7) Minsk, wo unsere Truppen nach wie vor untätig herumstehen. Es sind zu wenig schlagkräftige Einheiten, um gen Baltikum zu marschieren und das wird sich so schnell leider auch nicht ändern…

Zwischenfazit: Wir können bislang sehr zufrieden sein. Die Rückzüge der Weißen vor Astrachan und Tsaritsyn, wo unser Gegner die Initiative ergriffen hatte, sind strategische Siege und bei Syzran droht den Weißen eine Niederlage ebensolchen Ausmaßes. In der Ukraine bestimmen nach wie vor Wir das Geschehen und werden aller Voraussicht nach bis zum Winter unsere derzeitigen Stellungen zumindest halten können. Nach dem Winter werden wir aufgrund mannigfaltiger Neuaufstellungen und aufgrund Aufrüstung auf Inf 1, was wir dann definitiv haben werden eine ungleich schlagkräftigere rote Armee haben!

Duke of York
28.01.16, 17:05
4. Tsaritsyn

http://fs5.directupload.net/images/160128/b4adp9x7.png (http://www.directupload.net)

Letzte Runde haben wir es noch vermutet, diese Runde wird es zur Gewissheit: Wohl aufgrund der Vorgänge in der Ukraine zieht unser Gegner einen gesamten Kosakenverband (die Kuban-Kosaken) nach Westen von der Stadt zurück. Mutmaßliches Ziel: Ukraine. Das sind mindestens 2 Kavallerieeinheiten, 1 HQ und vermutlich 1 Division. Zeitgleich verzichtet unser Gegner mit den vor der Stadt verbliebenen Donkosaken auf jeglichen Angriff, perfekt! :burns: Damit erreichen wir unser Ziel, starke Feindeinheiten hier nutzlos zu binden. Wir formieren leicht um und ziehen überall unsere Korps in die erste Linie. Ggf. können wir von da aus irgendwann zum Angriff übergehen. Mit der Division, die den Platz an der Westecke der Linien für ein Korps freimacht und sich hinter die Stadt zurückgezogen hat (eingekreist) geben wir den eingezeichneten besonderen Marschweg vor. Damit konnten wir die schraffierten Tiles wieder in unserer Farbe färben und damit die Bahnlinie wieder herstellen! Wir hoffen, dass unser Gegner das (abgelenkt von anderen Schauplätzen) nicht merkt. Ansonsten muss er sich zumindest überlegen, wie er das wieder hinbekommt.

Wir meinen, das muss er garnicht.
Da er eine Division neben zwei Bahnfeldern (das nördlich und das nordöstlich von seiner Division) hat, bei denen von Euch keine Einheit in direkter Nachbarschaft steht, werden sie am Ende Eures Zuges wieder ihm zugeschlagen und die Bahn ist wieder zu.
Sprich: solange Ihr nicht auch selbst eine Einheit dort oben neben oder auf der Bahn stehen lasst, könnt Ihr durch Eure Rochaden die Bahn immer nur temporär für Euren jeweiligen Zug öffnen.

Kardinalinfant
28.01.16, 17:10
Wir meinen, das muss er garnicht.
Da er eine Division neben zwei Bahnfeldern (das nördlich und das nordöstlich von seiner Division) hat, bei denen von Euch keine Einheit in direkter Nachbarschaft steht, werden sie am Ende Eures Zuges wieder ihm zugeschlagen und die Bahn ist wieder zu.
Sprich: solange Ihr nicht auch selbst eine Einheit dort oben neben oder auf der Bahn stehen lasst, könnt Ihr durch Eure Rochaden die Bahn immer nur temporär für Euren jeweiligen Zug öffnen.

Glauben wir nicht. Eine automatische Einfärbung von Tiles zum Zugende/Zuganfang findet nur im unmittelbaren Umfeld von Städten/Kleinstädten/Festungen etc. statt. Eine Einfärbung um Einheiten findet dagegen ohne Bewegung nicht statt (müssten wir uns schwer täuschen). Uns ist allerdings mittlerweile ein relativ einfacher Weg gekommen, wie er das wieder bewerkstelligen kann: Er rochiert mit der benachbarten Division. Diese Tätigkeit müsste die benachbarten Felder färben. Mal sehen, ob er daran denkt, das zu tun...

Cfant
28.01.16, 17:14
Ist durch die Umfäbrung nicht erstmal der Supply reduziert? Und braucht man nicht Supplywert 5 für Bahntransporte?

Kardinalinfant
28.01.16, 17:20
Ist durch die Umfäbrung nicht erstmal der Supply reduziert? Und braucht man nicht Supplywert 5 für Bahntransporte?

Durch die Umfärbung der Tiles wird die einzige Bahnverbindung von Tsaritsyn in die Hauptstadt unterbunden und das tangiert den Supply, soweit richtig. Der Supply wurde aber nicht auf unter 5 sondern von zuvor 8 (weil "besetzte" Stadt) gerade auf 5 gesenkt und sinkt auch nicht ohne weiteres weiter. Er bleibt solange auf 5, wie der Gegner nicht die Belagerungsregel in Gang setzen kann (d.h. 4 angrenzende feindliche Einheiten an Tsaritsyn). Soweit die Bahnverbindung also offen bleibt (oder in der eigenen Runde wieder geöffnet werden kann) wären Transporte in die Stadt denkbar. Bleibt die Verbindung über die Runde unseres Gegners offen, beginnt der Supply sich wieder um 1 Punkt je eigene Runde auf bis zu 8 zu regenerieren.

Admiral Hipper
28.01.16, 17:44
So seltsame Tiles wie im Norden haben Wir glaube ich auch noch nie gesehen.

Der Partisanenspawn in Hulidingsbums ist möglicherweise gar nicht aktiv. Sicher sind Wir uns aber nicht.
Man munkelt aber die rote Gesinnung ist bei Makhno nicht übermäßig stark ausgeprägt...

Kardinalinfant
28.01.16, 17:53
Nein, dem großen Genossen Lenin ist sehr bewusst, dass Makhnos Anarchisten nicht die Menschen sind, die künftig unser Arbeiter- und Bauernparadies mitgestalten sollten, daher bereitet man bereits etwas für den Zeitpunkt vor, an dem die Makhnowschtschina uns nicht mehr nützlich ist...:teufel: . Aber noch ist dieser Zeitpunkt nicht gekommen...

Cfant
28.01.16, 22:44
Vielen Dank für die Klarstellung :)

Kardinalinfant
30.01.16, 17:47
Zug 13: 23.06.1919

Vorwärts, Genossen!


Neuaufstellungen:

http://fs5.directupload.net/images/160130/lnj5y8e4.png (http://www.directupload.net)

Ein weiteres der im Winter bestellten Korps kann aufgestellt werden. Unsere Investments zahlen sich jetzt aus. Zum Aufstellort später.
Wir bekommen einen weiteren Neuzugang:

http://fs5.directupload.net/images/160130/2al6wdls.png (http://www.directupload.net)

Eine Partisaneneinheit erscheint südöstlich von Minsk. Der aufmerksame Leser unseres AARs wird sich erinnern, dass wir dort extra einen Rebellenspot dem Gegner belassen und nur darauf gewartet hatten, dass diese Einheit erscheint. Auch das zahlt sich nun aus. Die Einheit soll wie eingezeichnet zunächst Gomel befreien, um uns auch an dieser Stelle der Front einen von uns kontrollierten - wenn auch nicht bewachten - Pufferkorridor zu schaffen. Mittelfristig soll die Einheit bei Minsk die polnische Grenzwacht übernehmen und damit auch die letzte reguläre Einheit dort für andere Aufgaben freimachen.

Hier noch ein Blick auf die Werte der Partisanen:

http://fs5.directupload.net/images/160130/rblbk3qe.png (http://www.directupload.net)

Wie man sehen kann, sind sie sogar bedingt angriffsfähig. Auf diesem Bild haben wir die Einheit bereits bewegt. Gomel ist in Sichtweite (spotting range 2!) und unbesetzt...

Diese Runde kaufen wir auch wieder ein:

http://fs5.directupload.net/images/160130/8eqt4jfz.png (http://www.directupload.net)

Wir brauchen einfach noch ein paar Milizen, um einige Punktziele gegen mögliche einzeln und überraschend vordringende Feindeinheiten verteidigen zu können. Die Karte ist einfach zu groß, um alles mit zusammenhängenden Fronten decken zu können.


2. Astrachan

http://fs5.directupload.net/images/160130/jq8d9ynp.png (http://www.directupload.net)

Unser Gegner zieht sich völlig von der Stadt zurück. Nachvollziehbar, mit den noch vorhandenen Kräften hätte er es keinesfalls erobern können. Punktsieg für uns. Die Berichterstattung von diesem Schauplatz endet damit, bis es wieder etwas bemerkenswertes gibt.

Hinweisen wollen wir auch hier noch auf einige seltsame Tiles (markiert). Warum die durch die benachbarte Stadt Astrachan nach Zugende unseres Gegners nicht wieder in unseren Farben eingefärbt wurden, ist uns unerklärlich, kann uns jemand helfen? :???:


3. Tsaritsyn

http://fs5.directupload.net/images/160130/js7xuyja.png (http://www.directupload.net)

Nichts Neues von diesem Schauplatz. Unser Gegner wartet ab, wir auch. Für einen ernsthaften Angriff sind wir zu schwach. Zudem vermuten wir die Terek-Kosaken auf dem Weg von Astrachan hierher. Daher riskieren wir lieber nichts.
Hinweisen wollen wir auf die letzte Runde eingefärbten Tiles (hier erneut markiert). Sie sind nach wie vor rot gefärbt. Daran und an den Werten von Tsaritsyn (6) und dem Stalin-HQ (Supply 10) kann man erkennen, dass es tatsächlich so ist, wie wir angeführt haben, dass die bloße Anwesenheit von Einheiten des Gegners nicht für eine Rückfärbung der Tiles sorgt. (Werter Duke of York, das mag bei AoD etc. evtl. anders sein, das haben wir nicht und können daher nichts dazu sagen, wäre prima, wenn Ihr das evtl. noch informativ ergänzen könntet). Unserem Gegner ist unsere kleine Aktion hier offensichtlich entgangen, gut so. Zunächst profitieren wir nur vom besseren Supply und den hieraus resultierenden besseren Werten. Mittelfristig wollen wir weitere Einheiten herbringen, wenn unser Gegner uns lässt. Dann starten wir eine Offensive. Erstmal müssen wir diese zusätzlichen Einheiten aber beschaffen...


4. Der Norden

http://fs5.directupload.net/images/160130/3lwd4byy.png (http://www.directupload.net)

Wir befestigen Vologda und verlegen die Kronstadt-Matrosen zusätzlich an diese Front. Unser Gegner soll sie sehen. Wir wollen damit Stärke vortäuschen, die so nicht vorhanden ist. Wenn Unser Gegner seiner bisherigen Spielweise treu bliebt, zieht er sich entweder zurück oder lässt die vorhandene Division als Beobachter zurück, greift aber jedenfalls nicht an. Wir sind gespannt!
Auch hier liegt wieder eine sehr merkwürdige Färbung der Tiles vor. Wir können uns das nicht erklären. Hoffentlich haben wir uns keinen Virus eingefangen, der langsam aber sicher das Spiel zerfrisst...


5. Petrograd/Baltikum

http://fs5.directupload.net/images/160130/jsvm8nor.png (http://www.directupload.net)

Bei genauerem Hinsehen fällt uns auf, dass unser Gegner ganz offensichtlich von Pskow aus in Richtung Luga vorrückt. Die gelb gefärbten Tiles sind nämlich letzte Runde eine Reihe weiter nach vorne gewandert (weiß eingezeichnet, ebenso die vermutete Position des Gegners). Wir reagieren, indem wir das letzte Runde aufgefrischte Korps, welches eigentlich für die Olonets-Stellung gedacht war in den Süden von Petrograd ziehen. Sollte unser Gegner nächste Runde ernsthaft angreifen oder Luga umgehen wollen, können wir reagieren. Im Notfall verlegen wir das Korps und das HQ aus Minsk noch hierher.


6. Der Ural

Zunächst zur Permfront:

http://fs5.directupload.net/images/160130/sckhjdje.png (http://www.directupload.net)

Unser Gegner setzt uns schwer zu und zerschießt die Division bis auf Stärke 4. Dank der gesammelten Erfahrung der Korps und des HQs hat er extrem gute Kampfvorhersagen. Wir sind uns nicht sicher, ob es richtig war, zu rochieren und aufzufrischen, aber sonst wäre die Division nächste Runde wahrscheinlich weg gewesen...
Wir gehen von folgenden Kampfvorhersagen nächste Runde aus: Erster Angriff 2 Punkte, zweiter Angriff 3 Punkte. Wenn wir Pech haben, fallen die Verluste jeweils 1 Punkt höher aus, dann wird sich die Division wahrscheinlich zurückziehen. Daumen drücken, dass das nicht passiert!
Wenigstens erleidet unser Gegner seinen ersten Zufallsschaden. Endlich!

Die Situation bei Syzran:

http://fs5.directupload.net/images/160130/5tssbsh5.png (http://www.directupload.net)

Bei Saratov greift unser Gegner an und fügt der verteidigenden Division einen Punkt Schaden zu. Wir verstehen dieses Vorgehen nicht. Das Korps hat derart schlechte Versorgungswerte, dass mehr als 1 oder maximal 2 Punkte Schaden nicht drin sind. Die können wir aber jede Runde problemlos wieder auffrischen. Das Korps alleine kann Saratov niemals erobern. Es wäre aber extrem wertvoll bei Syzran...

Bei Syzran bleibt das letzte Runde angeschossene Korps stehen, es wird also aufgefrischt. Das zuvor im Süden stehende Korps der Ural-Kosaken zieht außer Sichtweite irgendwohin nordöstlich.
Wir entscheiden uns, hier weiter Druck auf den angeschlagenen Gegner zu machen :fecht::

http://fs5.directupload.net/images/160130/mf67d8ke.png (http://www.directupload.net)

Beim Angriff zeugt sich, dass das gegnerische Korps zwar voll aufgefrischt ist, aber natürlich trotzdem schlechte Werte hat. Wir fügen 4 oder 5 Punkte Schaden mit zwei Angriffen zu, ehe sich das Korps außer Reichweite zurückzieht. Selber erleiden wir drei Punkte Schaden. Eine ordentliche Bilanz. Wir frischen die letzte Runde angeschlagenen Korps auf und stellen hier das diese Runde neu erhaltene Korps (markiert) auf. Wir wollen hier aufs Ganze gehen. Den gegnerischen Einheiten möchte man zurufen:


https://www.youtube.com/watch?v=Jymrnx5riXQ

Tut er es nicht, wird er zermalmt. Dann geben wir ihm noch zwei, maximal drei Runden an dieser Front. Tut er es, muss er sich auch vor Saratov zurückziehen, denn tut er das nicht auch gleichzeitig, schwenken wir nach Süden ein, schließen sein Korps ein und zerstören es auf low supply, ehe wir uns gegen die Hauptstädte der Ural- und Orenburg-Kosaken wenden.
Wir haben - aus dem Supply des Korps vor Saratov geschlussfolgert - noch die vermutliche Position des HQ der Ural-Kosaken eingezeichnet.


7. Die Ukraine

Unser Gegner bleibt relativ ruhig in seinem Zug, allerdings tauchen wie vermutet die ersten Kuban-Kosaken auf. Weitere werden folgen.

http://fs5.directupload.net/images/160130/8rpo7fc4.png (http://www.directupload.net)

Erneut manövrieren wir im Raum, um unsere Stellung zu verbessern. Sind alle Bewegungen klar:???::reiter:? Falls nein, hier das Ergebnis des Zuges:

http://fs5.directupload.net/images/160130/lmimg8it.png (http://www.directupload.net)

Wie beabsichtigt zweiteilen wir den Gegner endgültig durch die Einnahme Zhdanovs. Kämpfe ereignen sich keine, aber wir frischen auf, was geht, um kampfbereit zu sein. Sollte unser Gegner angreifen, sind wir bereit zum Konter. Falls nicht ist unser Plan wie folgt: An der eingezeichneten Linie krallen wir uns fest und gehen zur Defensive über. Evtl soll noch Taganrog genommen werden, um die Linie zu kürzen. Derweil wollen wir an der schwächsten Stelle unseres Gegners im Westen angreifen: Die Division bei Melitopol. In ein oder zwei Runden ist es so weit. Aufpassen müssen wir nur insoweit, als die Weißen mittlerweile von den Briten mit Panzern ausgestattet wurden. Unangenehm, denn gegen die haben wir kaum Mittel.


8. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Diplomatie: Unser Gegner hat zwar noch keine weiteren Hits erzielt, investiert aber weiter:

http://fs5.directupload.net/images/160130/k57n46nd.png (http://www.directupload.net)

Weil auch die Franzosen weiter investieren, sind es jetzt 6 gegnerische Chits, mutmaßlich alle auf Finnland. Wir müssen reagieren:

http://fs5.directupload.net/images/160130/frbmpwdc.png (http://www.directupload.net)

Die beiden Chits, die wir haben, investieren wir. Letztlich ist es Glückssache. Die Chance für einen Hit unseres Gegners beträgt 20 %/Runde. Hätten wir nicht investiert, hätten wir uns im Falle eine finnischen Beitritts immer fragen müssen, ob wir nicht hätten reagieren müssen. Kommt es trotz unseres Investments dazu, haben wir 100 MPP verschwendet. Wie man es macht, ist es verkehrt...

Forschung: Nichts Neues. Inf. steht jetzt bei 38 %, Infrastruktur bei 36 %, Produktion bei 63 % und Industrie bei 81 %. Einen Durchbruch bekommen wir auch nach diesem Rundenende nicht. Übermäßiges Forschungsglück kann uns also niemand vorwerfen.

Political Standing: Hier mal die Übersicht:

http://fs5.directupload.net/images/160130/kf7v2b8r.png (http://www.directupload.net)

Unser PS steigt nach der Runde wieder um einen Punkt, da die öffentliche Meinung durch die Anwesenheit der reaktionär-imperialistischen Interventionalisten zu unseren Gunsten beeinflusst wird. Franzosen und Amis erleiden zu Rundenende weitere Hits. Besonders bei den Amis wird es langsam eng. Wir hoffen sehr, dass diese Entwicklung schnell so weiter läuft, das würde nämlich auch unser diplomatisches Problem (s.o.) lösen.
Das vergleichsweise hohe PS der nördlichen Weißen ist wohl mit der Vielzahl, der von denen besetzten Städte zu erklären.

Wirtschaftskraft:
Wir erzielen zum Rundenende ein auf 388 MPP gesteigertes Einkommen. Das eröffnet uns in den nächsten Runden einige Möglichkeiten, die wir nicht für möglich gehalten hatten. Dazu ein anderes mal. Weil es uns letzte Runde so gut gefallen hat, hier nochmal der Blick auf das Einkommen der Ural-Weißen:

http://fs5.directupload.net/images/160130/uqzm9xv2.png (http://www.directupload.net)

Zunächst kann man sehen, dass leider das Einkommen beträchtlich gestiegen ist. Sie bekommen - glauben wir - Militärhilfen der Briten. Ob das für immer ist oder ein vorübergehender Effekt, wissen wir nicht. Dann kann man sehen, dass der in der eigenen Runde erlittene Stärkeverlust für die Ural-Weißen trotzdem noch spürbar ist. Zu guter letzt der peak durch unsere erneuerte Offensive diese Runde. Lange werden die Ural-Weißen das nicht überstehen können, es sei denn, sie haben bei Perm Glück und reißen so das Ruder zu ihren Gunsten herum.

Jörg von Frundsberg
31.01.16, 00:06
Irgendwie ist das Spiel gelaufen ?? oder irren wir uns ?? die Weißen können doch nicht´s mehr reissen ??

Kardinalinfant
31.01.16, 00:59
Irgendwie ist das Spiel gelaufen ?? oder irren wir uns ?? die Weißen können doch nicht´s mehr reissen ??

Können Wir schwer beurteilen, Wir lesen ja im Thread Unseres werten Widersachers nicht mit ;) Nein im Ernst. Subjektiv läuft es bislang ganz gut, aber Wir haben einen menschlichen Gegner und nicht nur die KI. Da kann und wird noch einiges kommen. Sollten Wir jetzt beispielsweise Perm verlieren (was denkbar ist) und die Finnen sollten schnell in den Krieg eintreten (was mit ein wenig Pech ebenfalls denkbar ist), kann die Partie definitiv noch einmal eine andere Richtung bekommen. Und selbst wenn nicht, hoffen wir, es unterhält trotzdem ein wenig. :)

Admiral Hipper
08.02.16, 17:34
Ähm...Wir zitieren uns einfach mal selber:

"Pazifismus und abstrakte Friedenspredigt sind eine Form der Irreführung der Arbeiterklasse." Lenin

Wo bleibt also der nächste blutige Zug des Bürgerkrieges?:D
:???:

Kardinalinfant
08.02.16, 22:46
Werter Hipper, werte Regenten,

Wir wissen auch nicht genau, was los ist. Wir hatten den werten Zersenser am Freitag angeschrieben, da hatte er uns mitgeteilt, dass es letzte Woche ziemlich viel gewesen sei (beruflich), er aber hoffe, am Wochenende zu einem Zug zu kommen. Leider ist das nicht geschehen. Wir gehen davon aus, dass er nach wie vor viel um die Ohren hat und wollen ihn nicht drängeln. Schade ist es natürlich schon, weil so der Spielfluss einerseits und auch der Erzählfaden andererseits ein wenig verloren geht. Wir hoffen einfach, es geht bald weiter...

Bigfish
11.02.16, 21:52
Werter Kardinalinfant,

falls es beim werten Zersener RL-mäßig ähnlich aussieht wie bei Uns können wir es gut nachvollziehen.
Bei Uns ist in den letzten Wochen auch der Teufel los (im Guten wie im Schlechten).

Daher kommt auch Unser AAR leider nicht voran :(

Kardinalinfant
12.02.16, 22:14
Zug 15 07.07.1919

(...) Viele Genossen waren in diesen Tagen ungeduldig und wollten den Gegner schnell vernichten. Doch wer von einem leichten Sieg geträumt hatte, hatte die Realitäten verkannt. Unser Gegner hatte noch Zähne und Klauen und er benutzte sie. Wir hatten es mit Mächten zu tun, die seit Jahrhunderten erfahren darin waren, ihre Macht zu erhalten und zu verteidigen. Eine unbedachte Bewegung, ein falsches Manöver und Alles konnte verloren sein. Warum ein Risiko gehen, wo doch die Zeit für uns arbeitete? Je länger es uns gab, je mehr unsere Arbeiter und Bauern die Segnungen der Herrschaft des Proletariats zu schmecken bekamen, desto mehr wurden wir unveränderliche Realität, unsere Gegner dagegen zur verwischten Erinnerung und unsere Gegner mussten daran irgendwann verzweifeln... (Kardin Alinfantinskij Rote Stratgie 1918 - 1922)

1. Neuaufstellungen:

Keine, auch keine Bestellungen. Wir sparen. Worauf? Wir verweisen auf die Ausführungen des werten Hipper in Post #34. Wir hatten die Idee, ein Bonus-HQ über den force-pool hinaus zu kaufen damals verworfen. Jetzt halten wir es für machbar. Wir haben lange mit uns gerungen, aber es gibt derzeit keine zwingenden Ausgaben, weder für Forschung, noch für Einheiten. Wir haben ab jetzt (s.u.) über 400 MPP/Runde. Und wir müssen in diesem und den nächsten beiden Zügen insgesamt noch 2 HQs kaufen. Das ist machbar und das ist unser Projekt. Wir versprechen uns davon eine deutlich bessere Führung unserer Truppen ab dem kommenden Jahr.


2. Der Norden

http://fs5.directupload.net/images/160212/4pomsl7f.png (http://www.directupload.net)

Vor Vologda zieht sich der werte Zersener wie fast erwartet zurück. Damit können Wir uns eine weitere Verstärkung der Stellung bis auf weiteres sparen. Sollte er sich nicht erneut annähern, könnten Wir im Falle eines Notfalles an anderen Frontabschnitten sogar das Vologda-Korps per Bahntransport verlegen. Erstmal bleibt aber alles, wie es ist.

http://fs5.directupload.net/images/160212/6vayrwo4.png (http://www.directupload.net)

Gleicher Kartenausschnitt mit Partisanenkarte. Sollte der werte Zersener nicht noch eine Einheitn vor Ort haben, werden Wir hier bald die nächste Rebelleneinheit begrüßen können.

http://fs5.directupload.net/images/160212/9pxdth5k.png (http://www.directupload.net)

Langsam nähert sich Unser Gegner auch Petrograd an. Wir wollen in Olonets und - wenn wir es schaffen - auch in Tikhvin jeweils eine Miliz belassen/aufstellen. Da Unser Gegner wohl nur mit zwei, maximal 3 Divisionen ankommt, könnten die den Gegner etwas aufhalten. Bis dahin steht die eingezeichnete Stellung im Sumpf.


3. Astrachan und Tsaritsyn:

Nichts Neues an diesen Abschnitten.


4. Der Ural:

Bei Perm fügt Uns der Gegner moderate Verluste zu, Wir frischen lediglich auf.

Syzran: Letzte Runde waren Wir sehr optimistisch. Diese Runde müssen Wir zurückrudern.

http://fs5.directupload.net/images/160212/j6a297sv.png (http://www.directupload.net)

Unser Gegner agiert geschickt. Er fügt uns mit einem prepared-Angriff herbe Verluste zu und zieht sich leicht zurück. Gleichzeitig beendet er den unsinnigen Angriff auf Saratov. Mutmaßlich soll das Korps ihm vor Syzran zu Hilfe kommen. Wir haben die vermutlichen Positionen eingezeichnet. Damit ergibt sich eine neue Situation. Auf einmal stehen Wir vier Korps gegenüber und sind selbst teilweise angeschlagen. Wir haben die möglichen Angriffe durchkalkuliert und kommen zu dem Ergebnis, dass ein Erfolg überall wenig wahrscheinlich ist. Schweren Herzens geben wir den Rückzugsbefehl und brechen die Schlacht ab.

http://fs5.directupload.net/images/160212/ct6rr5cl.png (http://www.directupload.net)

Erstmal stehen Wir hier sicher und Unser Gegner ist derjenige, der unter Zugzwang steht. Wir können uns Passivität gegenwärtig leisten.

http://fs5.directupload.net/images/160212/jdl8qrtw.png (http://www.directupload.net)

Da Wir aber keine 6 Korps herumstehen haben wollen, verlegen Wir eines in die Ukraine.


5. Die Ukraine und drumherum

http://fs5.directupload.net/images/160212/glkovyeu.png (http://www.directupload.net)

Unsere Partisanen erobern Gomel und haben von dort aus einige bedenkenswerte Handlungsoptionen.

http://fs5.directupload.net/images/160212/fee6y4fa.png (http://www.directupload.net)

In der Ukraine selbst führen Wir den Manöverkrieg fort. Wirklich erfolgversprechende Optionen bieten sich noch nicht. In ein oder zwei Runden könnte es anders aussehen. Poltava haben Wir markiert, weil Wir uns dazu entschieden haben, die Stadt jetzt doch zu decken. Die einzige Bahnverbindung über Huliaipole und weiter südlich führt darüber. Da dürfen Wir nichts riskieren.

http://fs5.directupload.net/images/160212/o3ebcrn8.png (http://www.directupload.net)

Hier das Zugergebnis.

http://fs5.directupload.net/images/160212/emotpplf.png (http://www.directupload.net)

Und hier mit der zugehörigen Supplykarte für den nächsten Zug. Ab jetzt haben Wir jede Einheit in einer Optimalversorgung von mindestens 6.


6. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Nichts Neues an der diplomatischen Front.

In der Forschung können Wir zum Rundenende den ersten Erfolg begrüßen: Industrie. Allerdings mussten wir auch bis zu den vollen 100 % forschen. Damit verfügen Wir zum Rundenende über eine Wirtschaftskraft von 402 MPP! Tendenz weiter steigend. Das verschafft uns Optionen (s.o.)

Political Standing:

http://fs5.directupload.net/images/160212/cm6tfeey.png (http://www.directupload.net)

Wenig Neues. Die Franzosen erleiden zum Rundenende noch einen Hit.


Das war's in dieser eher ereignisarmen Runde...

Strategienordi
13.02.16, 01:02
Werter Kardinalinfant,

uns würde es wundern, wenn Ihr es schafft, eine Partisaneneinheit dazu zu bewegen, ihr Heimatland zu verlassen. ;)

Und wir fragen uns, ob Ihr nicht zu passiv agiert. Zwar gewinnen die Roten beim derzeitigen Stand locker duch die NM, aber der werte Zersenser dürfte noch für Überraschungen gut sein, besonders wenn Ihr ihm Zeit lasst sich (neu) zu organisieren.

Kardinalinfant
13.02.16, 10:48
Werter Strategienordi,

wisst Ihr mehr als Wir? Können die Partisanen sich nicht außerhalb ihres Landes bewegen oder passiert dann etwas (lösen sie sich auf?)? Für eine Aufklärung wären Wir sehr dankbar.:)

Thema Passivität: Wir fragen uns das auch. Diese Runde konnten Wir schlicht nichts tun. Wir haben es mittels der Formeln durchkalkuliert. Bei Syzran hätten Wir aller Voraussicht nach keine Einheit des Gegners vernichten können (da hätten wir extrem Glück gebraucht, uns aber im Gegenzug stark exponiert. Das Risiko war uns hier zu hoch. Bei Tsaritsyn haben Wir ebenfalls keine erfolgversprechende Offensivoption und in der Ukraine gilt noch das gleiche. Wir spekulieren dort auf die Division in Melitopol. Die dürfte aber längst eingegraben sein und Wir vermuten dort auch sehr stark ein HQ. Kalkuliert es selbst. Aus der Bewegung heraus können Wir nicht einmal die erfolgversprechend angreifen...:(

Letztlich sind es paar Gründe taktischer Natur: Unsere Einheiten haben zu wenig Bums. Unsere Kommandeure sind zu schlecht. Sobald der Gegner eingegraben ist und über halbwegs ordentliche Werte verfügt, richten Wir kaum noch Schaden an.

Strategisch habt Ihr sicherlich Recht, aber ohne taktisch erfolgversprechende Option können Wir nicht angreifen. Unser Gegner wird sich ein Stück weit sortieren können durch unsere Passivität, das ist richtig. Aber ihm ist bereits jetzt ein wertvoller Teil des Sommers weggefallen, in dem er reagieren musste. Er hat noch 6 Züge, dann ist wieder Ende Oktober, wo der Schlamm im Normalfall kaum Operationen zulässt. Und zu Beginn hatten Wir es mal geschrieben: 1919 wird noch nicht Unser Jahr sein. Bislang ist es das in erstaunlichem Umfang gewesen, daher wäre es kein Beinbruch, wenn der Rest des Jahres nicht mehr Uns gehörte.


Langfristig sind es genau 2 Punkte, die uns im Hinblick auf den Zeitablauf Sorge machen:
- Der Eintritt der Polen, der irgendwann in 1920 erfolgen wird
- und die diplomatische Beeinflussung Finnlands.

In folgenden Punkten spielt die Zeit aber für Uns:
- Wir bekommen in 3 Zügen mit der Konarmya einen extrem schlagkräftigen Verband mit 4 Kavallerieeinheiten und einem brauchbaren HQ, alleine das erweitert unsere Aktionsmöglichkeiten massiv.
- Wir haben massiv mehr MPP als er (derzeit im Verhältnis Rote gegen Weiße Fraktionen ohne die Interventionalisten ca. 2:1) und das kann er so schnell nicht ändern.
- Die können und werden Wir zum Ausbau einer noch sehr viel größeren roten Armee nutzen, die uns ab Frühjahr/Sommer 1920 zur Verfügung steht.
- Wir haben in der Forschung einen Riesenvorteil. Die Uralweißen und die nördlichen Weißen haben Inf 1 noch nicht mal angefangen zu forschen, wir stehen mit 2 Chits derzeit bei 48 %. Bekommen Wir das, haben Wir auch den notwendigen taktischen Bums.
- Ihm rennen irgendwann die Interventionalisten von alleine davon, ohne dass er dagegen etwas tun kann.
- Er muss ab einem gewissen Zeitpunkt Truppen nahe an Petrograd oder Moskau haben, sonst bekommt er PS-Hits. Und nach derzeitigem Stand kann er die Truppen nicht rechtzeitig nahe genug haben.

Nach all dem meinen Wir, dass Wir es uns mangels taktischer Optionen auch aus strategischer Hinsicht derzeit bequem machen können, ohne all zu graue Haare bekommen zu müssen. ;)Aber lasst Uns sehen, was unser Gegner vorhat...

Admiral Hipper
13.02.16, 12:58
Die roten Partisanen möchten die Revolution am liebsten in die ganze Welt tragen...;)

Eure momentane Passivität ist verständlich, auch wenn Wir glauben Ihr könntet jetzt schon den Ural-Kossaken einheizen. Die können mit den MPPs nicht annähernd mithalten, alleine wenn es Euch gelingt dem Gegner mehrmals Schaden hinzuzufügen, werden sie nach ein paar Runden keine MPPs mehr haben. Die Rote Armee kann sich Verluste durchaus leisten, spätestens in 1920.
Da Ihr aber momentan andere Prioritäten habt, verstehen Wir wie gesagt Euer Vorgehen. Verlustreiche Angriffe wären da eher kontraproduktiv.
Es erfreut Uns, dass Wir einem Großmeister wie Euch noch einen Tipp mitgeben konnten. Wie gesagt wird es euch später vor allem an HQs mangeln. Bei den gegenwärtigen Verlusten werdet Ihr bald jede Runde 1-2 Korps oder andere Einheiten bestellen können.

An eine erfolgreiche Offensive der Weißen glauben Wir unterdessen nicht mehr. Dazu war Euer Gegner bisher viel zu passiv, die Rote Armee wurde auch kaum geschwächt, so dass momentan an der Front eine Art Patt herrscht. Schon mit leichten Vorteilen für Euch.
Spätestens mit mehr HQs und der MPP-Übermacht werden Ihr klar die Oberhand gewinnen.
Da helfen dann auch die Polen nicht mehr, die vermutlich erst spät in 1920 in den Krieg eintreten. Bei wie viel % sind die momentan?

Strategienordi
13.02.16, 14:44
Partisanen verlassen ihr zugehöriges Land eigentlich nicht. Die lassen sich einfach nicht ausserhalb hinbewegen, quasi wie eine reguläre Einheit kein neutrales Land betreten kann.

Ihr habt auch das Baltikum vergessen, dort stehen 4 Korps, eine Arty und paar Divisionen, die bislang untätig sind. Zudem haben die nördlichen Weissen auch nen Punkt bei IW von Beginn an.
Dass Ihr jetzt von den Ural-Kossaken ablasst sehen wir so wie der werte Hipper: Denen fehlen die MPP für lange Kämpfe, Ihr habt sie, habt Ihr ja schon schön vorgerechnet. Eure 6 Korps dort hätten die 4 Korps und 2 Divisionen dort unter diesen Bedingungen aufgerieben.

Solange Ihr nicht die Westukraine erobert, werden die Polen nicht vor Mitte 1920 kommen, und dann sollten die auch nicht mehr die Bedrohung sein. Vorrausgesetzt, Ihr müsst nicht jeden der bisherigen Schauplätze weiterhin halten.

Kardinalinfant
13.02.16, 15:25
Werter Hipper, danke für die Blumen, aber es gibt mit Sicherheit größere Großmeister als Uns und Ihr braucht Euch auch nicht zu verstecken ;)

Wie gesagt, wenn Wir ernsthafte Erfolgsaussichten gesehen hätten, hätten Wir den Ural-Kosaken weiter zugesetzt. Aber nach unseren Kalkulationen hätten Wir gegen das Korps südlich in dem Waldgebiet Vorhersagen von ca. 2:2 (eher weniger als mehr) gehabt. Wenn Unser Gegner so gezogen ist, wie vermutet, hätten Wir wegen der zu erwartenden ZOCs nur 2, maximal drei Einheiten an den Feind gebracht, das hätte niemals zur Vernichtung gereicht. Mit etwas Pech wären aber ein oder zwei unserer Einheiten stark angeschlagen und mit weniger als Supply 5 in der Gegend herumgestanden und der Gegner hätte drei Vollstärkekorps in seiner Runde zur Verfügung gehabt...

Die Polen stehen bei 34 % (wir verweisen auf den letzten Screenshot unseres jüngsten Berichts ;) ), die Finnen stehen unverändert bei 59 %

Werter Strategienordi, danke für den Hinweis mit den Partisanen. Haben Wir noch nie beobachtet, werden Wir ja dann nächste Runde können.

Baltikum: Ihr meint die gegnerischen Einheiten? Wussten Wir nicht, dass das so viele sind. Im Zweifel können Wir recht schnell ca. 2 Korps und 1 HQ hin verlegen.

Und nein, die nördlichen Weißen haben von Beginn an kein Investment in Inf 1 stehen. Wir haben gerade nochmal nachgeschaut, das haben nur die südlichen Weißen.

Admiral Hipper
13.02.16, 17:06
Partisanencounter verhalten sich wie jede andere Landeinheit und können auch über die Grenze marschieren. Alles andere wäre Uns völlig neu.
Außerdem kennt die Arbeiter- und Bauernbewegung keine Grenzen.:D

Strategienordi
13.02.16, 17:31
Gerade getestet, es geht doch. Jetzt wundert uns nur warum es bei uns häufiger nicht ging. :???:
Und die Nordlinge haben tatsächlich kein IW-Chit von Beginn an...wir müssen dringend mal wieder mehr SC zocken :D

Kardinalinfant
20.02.16, 17:43
Zug 17 21.07.1919

Eisenbahnkrieg: Diesen Zug müssen Wir einige Einheiten per Eisenbahn verlegen. Teilweise wegen vermuteter Bedrohungen, teilweise weil Wir die Einheiten am bisherigen Einsatzort nicht (mehr) brauchen. Kostet zwar viele MPP, aber Wir haben im Moment genug davon und der Effekt ist, dass Unsere Armee viel größer erscheint, als sie tatsächlich ist. Kämpfe gibt es diesen Zug überhaupt nicht. Wenn Unser Gegner die Initiative ergreifen will, wird er das nun können, aber Wir sehen Uns gut vorbereitet. Der Reihe nach:


1. Neuaufstellungen:

Keine diesen Zug. Aber Wir bestellen entsprechend unserem im letzten Zug veröffentlichten Plan ein weiteres HQ:

http://fs5.directupload.net/images/160220/7yn2ghxu.png (http://www.directupload.net)

Angesichts des Namens vermuten Wir, dass es sich um die Inspiration für Hergés Figur Rastapopoulos handeln muss. Hier noch ein Blick über die Neuaufstellungen der kommenden Wochen:

http://fs5.directupload.net/images/160220/8hu698f8.png (http://www.directupload.net)

Bis auf die Artillerie kommt alles noch dieses Jahr. Dazu die Konarmya in zwei Zügen. Im Herbst werden Wir definitiv bereits deutlich stärker sein! Im Spätherbst startet dann das große Beschaffungsprogramm für das kommende Jahr.


2. Die Ukraine

http://fs5.directupload.net/images/160220/955uu5r2.png (http://www.directupload.net)

Der Gegner beschießt unsere südlichen Einheiten von See aus und sammelt sich. Am gravierendsten ist das Erscheinen der südlichen Tank-Einheit in Rostov. Insgesamt steht der Feind an dieser Stelle sehr stark...

http://fs5.directupload.net/images/160220/2cm5fgky.png (http://www.directupload.net)

Hier mal ein näherer Blick auf die Tank-Einheit. Die Kampfwerte sind exzellent. Schwachpunkt sind die Bewegungspunkte. Da Wir uns mit dieser Einheit nicht herumschlagen wollen, vergrößern Wir den Abstand:

http://fs5.directupload.net/images/160220/97zk4ib6.png (http://www.directupload.net)

So gefällt Uns die Stellung wesentlich besser. Zwar geben Wir die Küste zum schwarzen Meer wieder preis, Unser Gegner müsste sie aber auch erstmal zurückerobern und stünde dann wie auf dem Präsentierteller. Greift er Unsere Stellungen direkt an, können Wir kontern. Letztlich aber wollten Wir damit die Einheiten frei machen, um nächste Runde offensiv zu werden. Wir haben Uns nun doch die Minen von Krivoy Rog ausgesucht. Mit der einzelnen Kavallerie sollten die eroberbar sein, zumal Wir mal eingezeichnet haben, welche Einheiten nächste Runde theoretisch an dem Angriff teilnehmen könnten. Im Norden schicken Wir die Division aus, um das Vorfeld zu erobern um damit vor bösen Überraschungen aus dem Hinterland gefeit zu sein.
Wer Uns an dieser Front vorwerfen möchte, etwas zusammenhangslos vorzugehen, dem können Wir teilweise zustimmen. Unser bestes strategic cmmand haben Wir hier nicht gespielt, aber Wir denken nun endlich einen Plan zu haben, der funktionieren könnte.


3. Die Uralfront

Bei Perm nichts Neues. Der Feind greift an mit moderaten Schäden für Unsere Division, die Wir erneut auffrischen. Endlich erleidet aber auch der Feind wieder 1 Punkt Schaden mit einem der Korps.

Bei Syzran dünnen Wir die Front erneut aus:

http://fs5.directupload.net/images/160220/fifv6bb7.png (http://www.directupload.net)

Verteidigen können Wir hier auch mit 4 Korps und bei Petrograd vermuten Wir eine Offensive des werten Zer Senserow (s.u.).

Auch bei Saratov lösen Wir eine Einheit aus der Front:

http://fs5.directupload.net/images/160220/26otjwmr.png (http://www.directupload.net)

Sie soll in der Ukraine Deckungsaufgaben gegen das Vordingen einzelner Feindeinheiten ins Hinterland übernehmen.

Hier die Gesamtgegend nach Unserem Zug:

http://fs5.directupload.net/images/160220/a7pt49z7.png (http://www.directupload.net)

Bei Syzran warten Wir in aller Gelassenheit auf den nächsten Angriff des Feindes. Durch die leicht veränderte HQ-Position werden nun alle Einheiten optimal mit supply 7 versorgt. Mehr geht hier nicht.
Bei Saratov täuschen Wir durch unseren Marschweg einen Vormarsch vor. Mal schauen, ob und ggf. wie Unser Gegner darauf reagiert.


4. Petrograd

http://fs5.directupload.net/images/160220/jr7uz7yc.png (http://www.directupload.net)

Die Gegend hat Uns einige Sorgen bereitet. Bei näherem Hinsehen ist Uns nämlich aufgefallen, dass sich die feindlich eingefärbten Tiles hier vermehrt haben (eingezeichnet). Aufgrund der Verbreiterung vermuten Wir ganz stark einen feindlichen Aufmarsch an dieser Stelle. Nur so ergibt das ganze Sinn. Würde es sich nur um eine Späh-Division handeln, wäre sie aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich weiter in Unser Gebiet marschiert. Was Unseren Verdacht erhärtet ist die Färbung der einzelnen Tiles (ebenfalls markiert). Man kann leichte Unterschiede erkennen, d.h., dass russische Weiße und Briten/Balten sich hier sammeln. Zudem hat Unser Gegner im Baltikum bislang noch gar nichts unternommen, irgendwann muss sich das ändern. Das reicht Uns in der Zusammenschau, um hier einen Angriff zu befürchten, Angriffsrichtung wohl Petrograd oder aber Novgorod (eher unwahrscheinlich). Da Wir einen PS-Hit erhalten, wenn der Feind Petrograd zu nahe kommt, können Wir hier nichts riskieren. Der Angriff könnte ziemlich übel werden. Unter den Angreifern könnte auch das gefürchtete Freikorps sein, die von den Werten her beste Einheit im Spiel, die mit etwas Pech auch noch auf Inf 1 gerüstet worden sein könnte (sie gilt als baltische Einheit, untersteht damit den Briten und kann daher bereits aufgerüstet werden). Da zeitgleich auch die Finnen einen Diplo-Hit erhalten haben (s.u.), und deren Kriegseintritt näher rückt, den Wir in den Folgen nicht einschätzen können, müssen Wir hier Vorsorge treffen:
Neben dem schon erwähnten Korps aus Syzran tun Wir noch das hier:

http://fs5.directupload.net/images/160220/pfqyisgn.png (http://www.directupload.net)

Das Minsker HQ, bislang beschäftigungslos, soll die Einheiten stärken. Dazu - nachdem der Gegner in Karelien pausiert - ziehen Wir auch das für die dortige Front vorgesehene Korps noch dazu.

http://fs5.directupload.net/images/160220/agf76h7x.png (http://www.directupload.net)

Hier das Ergebnis. Kommt der Angriff, können Wir zumindest hinhaltend Widerstand leisten. Kommt er nicht, verlegen Wir einen Teil der Reiterarmee, die in zwei Zügen kommt, noch hierher und schauen dann mal selber, was im Baltikum möglich ist.


5. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft

Wie schon erwähnt erhalten die Finnen einen Diplo-Hit:

http://fs5.directupload.net/images/160220/7i34gfg8.png (http://www.directupload.net)

Sie stehen jetzt bei 69 %. Da Hits auch schon mal 20 % ausmachen können, müssen Wir leider ab jetzt jeden Zug mit einem finnischen Kriegseintritt rechnen. Da Wir überhaupt nichts über Stärke und Aufstellungsort der finnischen Armee wissen, ist obige Reaktion bei Petrograd aus Unserer Sicht schon alleine deswegen fast zwingend.

Forschung: Wenig Neues. Leider erneut kein Durchbruch. Glück haben Wir da wirklich nicht. Immerhin steht Inf 1 schon bei 69 %! D.h. spätestens nach drei weiteren Zügen haben Wir es. Auch ein Grund, weshalb Wir in der Südostukraine eher zurückhaltend spielen. Wenn Wir unsere Einheiten dort bald aufrüsten können, haben Wir einen deutlichen taktischen Vorteil.

Political Standing:

http://fs5.directupload.net/images/160220/wnofg4k3.png (http://www.directupload.net)

Wir stehen unverändert bei Mitte 90. Bemerkenswert ist, dass die Amis bei nur noch ca. 40 stehen. Da gehen bald die Lichter aus, was auch an der diplomatischen Front Ruhe bringen würde, da damit auch deren Chits wegfallen. Auch die Franzmänner werden es nicht mehr lange machen (derzeit 60). Leider gibt es keine Hits nach Unserer Runde...

Wirtschaftskraft: Wir sammeln ca. 420 MPP am Rundenende und sind damit locker imstande, nächste Runde das letzte noch fehlende HQ zu kaufen. Damit wäre Budjonny in zwei Zügen dann ein Bonus HQ, was Uns noch sehr helfen wird!

Duke of York
21.02.16, 10:51
1. Neuaufstellungen:

Keine diesen Zug. Aber Wir bestellen entsprechend unserem im letzten Zug veröffentlichten Plan ein weiteres HQ:

http://fs5.directupload.net/images/160220/7yn2ghxu.png (http://www.directupload.net)


Wieso kauft Ihr eines der schlechtesten HQs aus dem Pool? MPP-Mangel?

Sugar
21.02.16, 11:29
Der werte Feldherr muß in 2 Runden 2 HQs kaufen, um den Forcepool auszureizen und dann ein "überzähliges" geschenkt zu bekommen. Kauft er die teuren HQs, reicht das Einkommen nur knapp und läßt keinen Spielraum, um z.B. dringend notwendige Auffrischungen vorzunehmen.

Die Kommandeure können später gegen Gebühr ersetzt werden, dabei spielt der Level des zu ersetzenden Kommandeurs aber keine Rolle, d.h. es ist genauso teuer, ein Level 4 HQ durch eins mit Level 7 zu ersetzen wie bei einem Level 6 HQ.

Ist schon ein Fuchs, der edle Kardinalinfant. ;)

Kardinalinfant
21.02.16, 11:41
Der werte Sugar hat es zutreffend beantwortet. Wir müssen schon im nächsten Zug das nächste HQ kaufen, daher haben Wir bislang die billigsten gekauft, um das schaffen zu können. Wenn Wir mehr MPP haben, kaufen Wir nächsten Zug evtl. ein besseres. Auch den Effekt, warum Wir jetzt solche HQ-Beschaffungseile haben, ist richtig beschrieben. Würden Wir einen Zug länger zuwarten, wäre bis dahin das HQ Budjonny aus der Reiterarmee (per Event) auf dem Feld und würde einen Platz aus dem force-pool blockieren. Wir könnten dann gar kein weiteres mehr kaufen. (Das gleiche kann man bspw. mit den Deutschen bei CtA machen, wo man bis Mitte 1916 Zeit hat, den HQ force-pool auszureizen, weil man dann das Falkenhayn-HQ "geschenkt" bekommt).

Aber werter Sugar seid Ihr mit den Kosten für die HQ-Verbesserung sicher? Wir meinten eigentlich Unterschiede beobachtet zu haben. Je besser das HQ, auf das aufgerüstet werden soll, um so teurer...nicht richtig?

Sugar
21.02.16, 11:52
Dochdoch, nur das BasisHQ spielt keine Rolle. Der Preis wird allein vom Level des Ersatzkommandeurs bestimmt, in 15-MPP-Schritten: Level 9 kostet 135 MPP, Level 8 120 usw.. Muß man sowieso ersetzen, ist es also besser, das billigste HQ zu kaufen. Wie geschehen.

Kardinalinfant
21.02.16, 12:00
Ah prima, wissen Wir auch mal genau, wie das funktioniert. :)

Kardinalinfant
29.02.16, 14:43
Zug 19 04.08.1919

Die Ruhe vor dem (roten) Sturm: Diesen Zug geschieht vordergründig erneut wenig. Es kommt zu keiner einzigen Kampfhandlung. Unser Gegner scheint weiter irgendwelche Vorbereitungen bei Petrograd zu treffen, zuckt aber noch nicht, während Wir in der Ukraine alles zum Sturmangriff vorbereiten, diesen aber noch nicht ausführen…


1. Neuaufstellungen:

Wir erhalten die vor drei Runden bestellte Miliz:

http://fs5.directupload.net/images/160229/cf93o2mv.png (http://www.directupload.net)

Daneben erhalten Wir noch zwei ungeplante und umso erfreulichere Zugänge:
In Moskau bekommen Wir per Event ein neues Korps, das Wir nicht auf dem Schirm hatten, Wir gehen von einem Zufallsevent aus.

http://fs5.directupload.net/images/160229/sf3f9nob.png (http://www.directupload.net)

Im Norden hat sich der werte Zer Senserow offensichtlich weit von der Vologda-Stellung zurückgezogen, was es einer Rebelleneinheit ermöglicht, zu erscheinen, :burns:!!!

http://fs5.directupload.net/images/160229/u77lvy9u.png (http://www.directupload.net)

Wie man aufgrund der Sichtweite der Rebelleneinheit sehen kann, scheint sich der Feind vollends zurückgezogen zu haben, was es Uns ermöglicht, die Stellung mangels unmittelbar drohender Gefahr zu schwächen und das Korps herauszuziehen. Damit haben Wir diese Runde zwei Korps für neue Aufgaben zur Verfügung!

Selber kaufen Wir mit dem Vasilenko-HQ (erneut nur rating 4, mehr war wegen fehlender MPP nicht drin) das letzte Uns noch mögliche HQ, womit die Führung der roten Armee für die Zukunft auf die bestmögliche Basis gestellt ist. Nächste Runde werden Wir dann die Reiterarmee mit 1 HQ und 4 Kavallerieeinheiten per Event erhalten. Ab dann sind Wir voll offensivfähig.


2. Ural/Tsaritsyn/Astrachan:

Von diesen Nebenschauplätzen nichts Neues. Erfreulicherweise verliert der Gegner bei seinen wiederkehrenden Angriffen auf Perm diesmal mit jedem Korps einen Punkt Schaden, langsam gleicht sich das Anfangspech, was Wir dort hatten, aus. Wir frischen dort auf, ansonsten genießen unsere Roten Einheiten die russische Sommersonne :cool:, so ruhig ist es an diesen Abschnitten.


3. Großraum Petrograd:

http://fs5.directupload.net/images/160229/ian8um8v.png (http://www.directupload.net)

Offensichtlich tut sich hier etwas. Wir haben die Tiles markiert, um die sich das weiß beherrschte Gebiet im letzten Zug nach Osten geschoben hat. Offensichtlich rückt Polotsk in den Fokus und evtl. auch Velikiye Luki. Auch in Richtung Petrograd verbreitert sich der Vormarsch. So ganz werden Wir nicht schlau daraus. Zwar werden Wir weder Polotsk, noch Velikiye Luki gegen eine Übermacht besonders lange halten können, aber beide sind auch eher wertlos für den Gegner. Zum Eindrehen gegen Petrograd braucht er sie nicht unbedingt und um nach Süden in Richtung Minsk einzudrehen, sind sie eigentlich zu weit weg.

Was Wir spiel-/regeltechnisch wieder nicht verstehen, ist die Tile-Färbung in diesem Szenario. Die schraffierten Tiles waren letzte Runde noch weiß. Einheiten haben Wir dort nicht bewegt, keine Ressource ist in der Nähe. Warum diese Tiles wiederum zurück ins Rote gefärbt wurden, erschließt sich Uns nicht...

Wir reagieren vor Ort wie folgt:

http://fs5.directupload.net/images/160229/6meqm2cu.png (http://www.directupload.net)

Die Division bei Luga geht in den Nordosten von Petrograd, um dort gegen die immer bedrohlichere finnische Gefahr (s.u.) abzusichern. Ganz egal, wie stark die Finnen sein werden, wenn sie kommen, dieser Riegel wird uns jedenfalls die Chance geben, rechtzeitig zu reagieren, ein Handstreich ist ausgeschlossen.
Wir ziehen unser HQ nahe an Luga heran. Dort liefert es gerade noch Supply 10 und sorgt damit für optimale Versorgung. Eines der beiden freien Korps (s.o.) transportieren Wir hierher und stehen damit sehr ordentlich. Greift der Feind Polotsk oder Velikiye Luki an, könnten Wir sogar durch einen Marsch nach Süden zu Hilfe kommen. Bei Narva werden Wir zunächst weiterhin abriegeln und die Festung Petrograd wird im Südosten durch die neuaufgestellte Garnison gesichert. Das dient dazu, die theoretische Möglichkeit, einer amphibischen Landung im Süden von Petrograd auszuschließen. D.h. landen kann Unser Gegner immer noch, wenn er will, aber er wird nicht mehr unmittelbar nach Petrograd eindringen können. Sicher ist sicher. :ritter:

Was immer Unser Gegner hier auch plant/geplant hat. Mittlerweile sind Wir gut vorbereitet und sehen der Sache optimistisch entgegen.


4. Die Ukraine:

http://fs5.directupload.net/images/160229/sngffcjb.png (http://www.directupload.net)

In des Gegners Runde geschieht nahezu nichts. Unangenehm ist der Wasserflugzeugtender im Schwarzen Meer, den der Feind zum Aufklären verwendet. Was er dagegen hier (und auch andernorts) mit der Beschießung der nichtproduzierenden Kleinstädte an der Schwarzmeerküste bezweckt, erschließt sich uns nicht. Unsere Versorgung beziehen Wir von den außer Reichweite gelegenen nördlicheren Städten und Erfahrungsgewinne für die Marineeinheiten wären auch wertlos, nachdem Wir nichts im Schwarzen Meer haben, was bekämpft werden könnte und eine Verlegung in die Ostsee aufgrund des Szenariodesigns unmöglich ist. Im Gegenzug riskiert Unser Gegner bei den Beschießungen Verluste, die aufgrund der teuren Einheiten relativ viel PS kosten würden…

Nachdem Unser Gegner hier insgesamt passiv bleibt, beschließen Wir, aktiv zu werden. Krivoy Rog hatten Wir ja letzte Runde zum Ziel ausgerufen:

http://fs5.directupload.net/images/160229/p38tforo.png (http://www.directupload.net)

Wir hatten eigentlich vorgehabt, hinter die Minen vorzurücken, den Feind einzuschließen und anzuschlagen (eine Vernichtung war aufgrund der vermuteten Feindwerte wenig realistisch). Nachdem aber Unser Spähkorps enthüllt hatte, dass hinter den Minen eine Division steht, mussten Wir umdisponieren, da wir nicht "hinter die Gräben" gekommen wären. Den mit 0:1 zu Unseren Ungunsten vorhergesagten Angriff auf die Kavallerie mit dem Spähkorps haben Wir daher auch unterlassen und statt dessen einen Aufmarsch vollzogen, der uns für die nächste Runde mit prepared-attack-Bonus für drei Korps Chancen bieten sollte. Zudem führen Wir nun unsere aufgefrischte Artillerie ins Feld, die mit 10Schuss auch voll aufmunitioniert ist.

Im Grunde muss unser Gegner nun im Osten gegen Unsere Stellungen angreifen. Starker Druck dort wäre das Einzige, was uns von Krivoy Rog noch ablenken könnte.

Bei der Division im Norden haben Wir uns leider verklickt :facepalm:, die sollte weiter vorrücken, um das Vorfeld gen Nordwesten aufzuklären und abzudecken, na ja, so etwas passiert.

http://fs5.directupload.net/images/160229/xokyjf4j.png (http://www.directupload.net)

Wir stärken die Ukrainische Front weiter, indem Wir eines der beiden freigewordenen Korps nach Charkov transferieren.

Hier wird im nächsten Zug mutmaßlich die Musik laut aufspielen! :fecht:


5. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Unser Gegner hat bei den Finnen im Bereich der Diplomatie Glück und erzielt einen weiteren Hit. Sie stehen nun bei 79 % (Glück für uns! Es hätte auch mehr sein können) und damit unmittelbar vor dem point of no return, ab dem die Kriegsbereitschaft auch ohne weiteres diplomatisches Zutun weiter ansteigen wird. Die Finnen können nun also wirklich jeden Zug kommen. Wir können nur hoffen, dass es noch zwei oder drei Züge dauert, je später, desto besser.

Aus der Forschung müssen Wir leider einen weiteren Chit abziehen, weil Wir die MPP für die notwendigen Einheitenverlegungen und das neue HQ benötigt haben:

http://fs5.directupload.net/images/160229/jzqmwsqp.png (http://www.directupload.net)

1 Chit aus der Produktionsforschung abgezogen bringt uns die wenigen noch fehlenden MPP. Der Verlust ist gering, da Wir Produktion, welches demnächst Stufe 2 erreichen wird, ohnehin nicht weiter geforscht hätte, es wäre zu langsam gewesen. Wir haben die erreichten Werte während unseres letzten Zuges eingezeichnet und sehen, dass Wir Produktionsstufe 2 auch mit dem verbliebenen Chit bald haben werden. Zum Rundenende geschieht etwas erfreuliches: Wir erforschen Inf 1! Ob es ein Durchbruch war, wissen Wir nicht, rechnerisch wäre nämlich durchaus auch möglich, dass Wir von 84 % die vollen 100 % zum Rundenende erreicht haben.

Auch unser Gegner forscht:

http://fs5.directupload.net/images/160229/w6oix25v.png (http://www.directupload.net)

Die nördlichen Weißen kratzen zusammen, was sie haben und investieren 125 MPP. Mutmaßlich für Inf 1. Da sieht man die Dimensionen. Wir können unsere Einheiten ab dem nächsten Zug aufrüsten, er beginnt in ca. 15 Zügen damit, nachdem er es erforscht hat. Bis dahin werden Wir mutmaßlich schon Inf. 2 haben. Das ist ein Riesenvorteil für uns!

Das Political standing verschiebt sich kaum:

http://fs5.directupload.net/images/160229/r4lu9bdj.png (http://www.directupload.net)

Die Amis werden (hoffentlich) bis zum Jahresende weg sein, die Franzosen werden auch nicht arg weit ins Jahr 1920 hinein noch in der Ukraine stehen, einzig die Briten stehen stabil. Besorgniserregend gut stehen auch die nördlichen Weißen da. Das ist die Folge, der vielen besetzten nördlichen Kleinstädte. Es wird Zeit, dass Wir die in Kämpfe verwickeln, dann wird es sich schnell nivellieren.

Wirtschaftskraft: 424 MPP strömen zum Rundenende in unsere Kassen. Und weniger wird es erst mal nicht werden. Das verschafft Möglichkeiten. Nachdem Wir unser HQ-Beschaffungsprogramm jetzt abgeschlossen haben, stehen neue Projekte an, die Wir gerne in der breiten Runde zur Diskussion stellen wollen:

Wir rufen daher den ersten Ideenwettbewerb :idee: der Komintern aus:

In der nächsten Runde werden Wir wohl noch einige MPP benötigen, um die 1. Reiterarmee an die Brennpunkte des Geschehens zu verlegen, aber wofür sollen die danach in Massen zur Verfügung stehenden MPP verwendet werden?

- Sofortiges Aufrüsten aller Einheiten auf Inf. 1?

- Gesteigerte Forschung? (Insbes. Luftwaffe, Artillerie)

- Bau weiterer Korps, um den Gegner erdrücken zu können und gegen die in 1920 in den Krieg eintretenden Polen gerüstet zu sein?

- Bau sämtlicher Garnisonen und bei Unseren Minors auch noch möglicher Divisionen, um alle Punkte der Front zumindest minimal decken zu können (Stichwort Risikominimierung)?

- Bau von Spezialeinheiten (Tanks, Panzerzüge, Kavallerie), um schlagkräftiger zu werden?

- Aufbau einer roten Luftwaffe?

- Etwas ganz anderes?

Ein Teil dieser Möglichkeiten, aber nicht alles wird ausführbar sein. Der Große Genosse Lenin und Unsere Wen(d)igkeit :D sind gespannt auf die Vorschläge der werten Genossen. Und immer daran denken, es winken tolle Preise:

- Wer die besten Ratschläge gibt, wird ins Zentralkomitee aufgenommen! :)

- die anderen Teilnehmer dürfen als Trostpreis nach Sibirien ;)

- Wer hier mitliest, aber keine Vorschläge macht, ist ganz offensichtlich ein imperialistischer Spion und wird umgehend füsiliert. :teufel:

Also…?

Duke of York
29.02.16, 15:37
- Wer hier mitliest, aber keine Vorschläge macht, ist ganz offensichtlich ein imperialistischer Spion und wird umgehend füsiliert. :teufel:

Na das ist ein Angebot, das man nur schwer ablehnen kann ... ;)

Unser Vorschlag:
Ganz klar die klassische konservative (keine Experimente) Variante. Da die Masse Eurer Truppen aus Inf besteht, auch hier den Schwerpunkt setzen.
- Inf 1 schnellstmöglich flächendeckend verteilen
- Inf 2 mit Priorität (2 Chits) weiterforschen
- Inf-Pool leerkaufen (nur noch echte Kampfeinheiten, sichern müsst Ihr nichts mehr)
- HQs upgraden (Rating), evtl. noch eins nachkaufen
- optional: noch eine Ari bestellen, um an mehr als nur einem Punkt offensiv werden zu können

Hjalfnar
29.02.16, 15:54
Wir plädieren für:

-Aufrüsten auf Inf 1, flächendeckend.
-Forschungssteigerung, soweit dies möglich ist, denn
-es sollten nach der Aufrüstung alle verfügbaren Einheiten gekauft werden!

Edit: Wir sehen, der Genosse Yorkewitsch ist das ganz Unserer Meinung.

Sugar
29.02.16, 16:01
Wer bei dem Spielstand noch Tipps braucht läßt es selbst an Klassenbewußtsein fehlen. Genosse Dserschinski, walte Deines Amtes! :geistlicher:

Kardinalinfant
29.02.16, 16:06
Wer bei dem Spielstand noch Tipps braucht läßt es selbst an Klassenbewußtsein fehlen. Genosse Dserschinski, wallte Deines Amtes! :geistlicher:

Es geht nicht um Tipps, sondern um eine (scheinbare) Massenbeteiligung an der Entscheidungsfindung. Die Sovjets sollen doch den Eindruck haben, weiterhin das entscheidende Organ unserer Gesellschaft zu sein, während die Entscheidungen längst woanders getroffen werden. Der Genosse Sugarowitsch erhält für seine unangebrachte Meinungsäußerung und die Verwendung religiöser Smileys ein zweiwöchiges Besserungsseminar in der Lubjanka verordnet :tongue:

Strategienordi
29.02.16, 16:09
Das Spiel mit 9999 MPP auffem Konto beenden.



- Sofortiges Aufrüsten aller Einheiten auf Inf. 1?

- Gesteigerte Forschung? (Insbes. Luftwaffe, Artillerie)

- Bau weiterer Korps, um den Gegner erdrücken zu können und gegen die in 1920 in den Krieg eintretenden Polen gerüstet zu sein?

- Bau sämtlicher Garnisonen und bei Unseren Minors auch noch möglicher Divisionen, um alle Punkte der Front zumindest minimal decken zu können (Stichwort Risikominimierung)?

- Bau von Spezialeinheiten (Tanks, Panzerzüge, Kavallerie), um schlagkräftiger zu werden?

- Aufbau einer roten Luftwaffe?

Das könnt Ihr alles tun. Und werdet trotzdem noch zuviele MPP haben...und es werden immer mehr dazukommen...

Sugar
29.02.16, 16:16
Es geht nicht um Tipps, sondern um eine (scheinbare) Massenbeteiligung an der Entscheidungsfindung. Die Sovjets sollen doch den Eindruck haben, weiterhin das entscheidende Organ unserer Gesellschaft zu sein, während die Entscheidungen längst woanders getroffen werden. Der Genosse Sugarowitsch erhält für seine unangebrachte Meinungsäußerung und die Verwendung religiöser Smileys ein zweiwöchiges Besserungsseminar in der Lubjanka verordnet :tongue:

Konterrevolutionäres Gewäsch. Al paredon!

Kardinalinfant
29.02.16, 16:19
Konterrevolutionäres Gewäsch. Al paredon!

Da möchte offensichtlich jemand auf Trotzkijs Spuren wandeln? Nur zu, der Eispickel wartet schon auf Euch! ;)

Sugar
29.02.16, 16:50
Sprecht Ihr von der Geißel der Arbeiterschaft, der Ihr ein Feldkommando übertragen habt?

Verwendet Eure bourgeoise Energie lieber zur Vernichtung des Feindes, bei den Mitteln - die Euch die Werktätigen unter größten Opfern zur Verfügung gestellt haben - ist der revolutionäre Fortschritt ja kaum meßbar. So kämpfen sonst nur die ausbeuterischen Briten.:P

Admiral Hipper
29.02.16, 17:51
Wir würden vorerst nur in wichtigen Gebieten upgraden, also besonders Ukraine oder Petrograd. Überall anders sehen Wir momentan noch keine Notwendigkeit. Die Divisionen bei Perm natürlich auch.
Die verbleibenden Mittel ggf. in Artillerietech 1 oder wenn Ihr wollt für Reconbomber Stufe 1.
Bei der Einheitenbeschaffung würden Wir nur noch Korps kaufen, bzw. Panzerzüge. Mit Stufe 1 werden die auch ziemlich effektiv. Die Rote Armee muss in Sachen Mobilität schließlich mit der Zeit gehen.
Divisionen der Minors nur bei akutem Bedarf anschaffen.

Kardinalinfant
29.02.16, 18:10
Verwendet Eure bourgeoise Energie lieber zur Vernichtung des Feindes, bei den Mitteln - die Euch die Werktätigen unter größten Opfern zur Verfügung gestellt haben - ist der revolutionäre Fortschritt ja kaum meßbar. So kämpfen sonst nur die ausbeuterischen Briten.:P

Der schlimmste Feind ist derjenige im Inneren! Solange Genossen wie Ihr, irregeleitet mutmaßlich durch imperialistische Propaganda, an den großartigen Maßnahmen des Genossen Lenin, dessen ausführendes Organ im Feld Wir sind, zweifeln und diese unterminieren, kann der äußere Feind nur mit Zurückhaltung bekämpft werden. :opa: Ab ins mexikanische Exil mit Euch, wo Ihr Eure kruden Schriften verbreiten könnt. :tongue:

Den übrigen Regen...äh... Genossen schon einmal herzlichen Dank, bis hierher. Gibt es auch jemanden, der für etwas Abgefahrenes/Ungewöhnliches plädiert?

Strategienordi
29.02.16, 18:30
Wenn Ihr verrückt und abgedreht wollt: Baut Schiffe und verjagt die RN. :P

Kardinalinfant
13.03.16, 12:22
Zug 21 18.08.1919

Das Ende der Langeweile? Diesen Zug passiert mehr, als zuletzt. Unser Gegner startet seine von Uns bereits seit zwei Zügen erwartete Offensive vor Petrograd. Wir hingegen werden wie vorbereitet in der Ukraine aktiv. Vermutlich wird jetzt bis zum Winter ständig etwas los sein...


1. Neuaufstellungen:


Wir bekommen zwar keine Einheiten aus dem force-pool, werden aber mit zwei Events zum Rundenbeginn konfrontiert:

http://fs5.directupload.net/images/160313/h3nxd9vf.png (http://www.directupload.net)

Die Tscheka stärken Wir nicht. Wir sind uns nicht zu 100 % sicher, aber Wir meinen, dass Wir bei Annahme 1 oder 2 Divisionen bekämen (die Wir durchaus gebrauchen könnten), aber dafür immer wieder Aufstände im Hinterland passieren (also Hits in produzierenden Städten, die MPP-Ertrag und Versorgung vermindern). Da Wir letzteres gerade nicht gebrauchen können, Wir sind auf eine verlässliche Versorgung angewiesen, verzichten Wir auf eine Stärkung der Tscheka.

Wichtiger ist das hier:

http://fs5.directupload.net/images/160313/2ixipcdx.png (http://www.directupload.net)

Die erste Reiterarmee unter Budyonny wollen Wir natürlich haben. 400 MPP sind viel Holz, aber verteilt auf 8 Züge ist das verkraftbar. Vor allem, wenn man betrachtet, was Wir dafür bekommen:

http://fs5.directupload.net/images/160313/nyn2ltu8.png (http://www.directupload.net)

äähh nein, den Reiterfanfarenzug wollten Wir eigentlich gar nicht zeigen :wirr::reiter:. Das hier meinen Wir:

http://fs5.directupload.net/images/160313/7x3cti9f.png (http://www.directupload.net)

4 Kavallerieeinheiten. Alle mit Erfahrung 1,5, alle auf Überstärke und alle bereits aufgerüstet auf Inf 1! Dazu das HQ Budyonny mit einem rating von 5 (für Unser Bolschewikisches Offizierskorps ist das fast schon Elite) und - wichtiger! - Erfahrung 2!

http://fs5.directupload.net/images/160313/s9bu795m.png (http://www.directupload.net)

2 Kavalleriekorps transferieren Wir sofort per Bahn (Wir zeigen gleich, wohin). Für das HQ fehlen die MPP, das verlegen Wir nächsten oder übernächsten Zug. Die beiden anderen Kavalleriekorps wollen Wir ohne operating-Kosten an die Fronten bekommen. Eines marschiert in Richtung Ukraine, das andere in Grobrichtung Petrograd, könnte aber sein, dass Wir es noch in Richtung Baltikum umlenken werden.


2. Der Norden

http://fs5.directupload.net/images/160313/xvsms4ny.png (http://www.directupload.net)

Laut Tile-Färbung rückt der Feind von Petrozavodsk weiter gen Petrograd vor. Wir müssen spätestens in 2 Zügen irgendeine Verteidigung auf die Bahngleise in Richtung Petrograd improvisieren. Gut nur, dass der Gegner auch nur aus wenigen Divisionen (max. 2-3) bestehen dürfte, das ist zu verteidigen, wenn Wir uns irgendeine Einheit aus den Rippen schneiden können.


3. Petrograd

Unser Gegner startet die lange erwartete Offensive. Und er schlägt hart zu. Obwohl eingegraben wird das Verteidigungskorps in Luga nach vorbereitenden Luftangriffen auf 5 zusammengeschossen. Vor allem das gefürchtete Freikorps - bestehend aus deutschen Landsknechtsseelen - schlägt dabei hart zu.

Wir hatten überlegt, Unsererseits hart gegen das Korps der Weißen aus dem Baltikum vorzugehen, haben es aber dann als zu riskant verworfen. Statt dessen reagieren passiv:

http://fs5.directupload.net/images/160313/emkyab2s.png (http://www.directupload.net)

Das letzte bei Minsk verbliebene Korps wird als Verstärkung in die Petrograder Gegend verlegt. Durch die Partisanen aus Vologda komplettieren Wir anschließend wieder die Minsker Einheiten auf die notwendigen 4 Stück.

http://fs5.directupload.net/images/160313/7l92vodz.png (http://www.directupload.net)

In Luga frischen Wir das verteidigende Korps auf, graben dasjenige daneben ein und rüsten eine anderes auf Inf 1 auf. Das soll unser Gegner sehen, um ihn zu entmutigen. Außerdem ersetzen Wir unseren schlechten 4er Kommandeur durch das beste, was Wir haben. (Den späteren Marschall) Tukhachevsky mit rating 7. Teuer, aber es stärkt die Verteidigung insgesamt enorm (+7,5 readiness für jede unterstützte Einheit!).

Insgesamt sieht die Gegend jetzt so aus:

http://fs5.directupload.net/images/160313/6em6xgzn.png (http://www.directupload.net)

Eingekreist das aus Minsk verlegte Korps und ein Kavalleriekorps, welches Wir von der ersten Reiterarmee hierher geschickt haben. Markiert das aufgerüstete Korps. Man beachte auch die Werte des Korps, das Luga verteidigt. Die schlechte Moral resultiert daraus, dass Wir es von 5 auf 10 auffrischen mussten. Da es supply 9 hat und jetzt wieder Stärke 10 wird sich die Moral aber schon zum gegnerischen Zug deutlich erhöhen. Man sieht außerdem, dass es trotz der schlechten Moral immerhin readiness 69 hat. Das liegt am ausgetauschten HQ (s.o.). Mit etwas Glück halten Wir Luga auch im kommenden Zug, dann wäre die Offensive des Gegners verpufft und Wir könnten evtl. aus der Nachhand zurückschlagen.

Von Velikiye Luki aus könnten Wir mittelfristig dem Gegner in den Rücken fallen. Eines der in den nächsten Zügen neu kommenden HQs dort aufstellen, ein Kavalleriekorps und ein Korps (bspw. aus der Ukraine) hierher verlegen und das wäre schon eine ganz nette Entsatzstreitmacht. Mal schauen...


4. Der Ural

Bei Perm hat Unser Gegner diesmal mehr Glück und schießt uns kräftig zusammen. Aber die Division weicht nicht und wird einfach wieder aufgefrischt.

Bei Syzran kommt Bewegung rein:

http://fs5.directupload.net/images/160313/kndmze3b.png (http://www.directupload.net)

Unser Gegner zieht mindestens ein Korps und ein HQ nach Norden. Mutmaßlich will er Uns in Richtung Simbirsk umgehen. Wahrscheinlich dämmert ihm, dass Wir ihn hier komplett zur Wirkungslosigkeit verdammen. Wir halten das für Aktionismus. So wird es nämlich auch nichts, das Gelände ist schwierig und Wir können doch sehen, dass er sich dorthin bewegt. Keine guten Aussichten für einen Erfolg. Trotzdem, Wir dürfen kein Risiko eingehen:

http://fs5.directupload.net/images/160313/wnkn5bdt.png (http://www.directupload.net)

Ein Korps aus der Syzran-Stellung sichert Simbirsk. Wir sehen das Korps des Gegners und er sieht Unseres. Das gefällt Uns. Er soll die Unsinnigkeit seines Tuns einsehen und sich wieder zurückziehen. Ein Kavalleriekorps der Reiterarmee nimmt die Stellung bei Syzran ersatzweise ein. Das sieht Unser Gegner nicht. Wenn er frech wird, gibt es eine Überraschung. Langfristig wollen Wir mit dieser Einheit vorwitzige Einheiten des Gegners abschneiden und vernichten um hier wieder initiativ zu werden. Aber erstmal wollen Wir Unsere Einheiten noch aufrüsten. Diese Runde haben dazu die MPP gefehlt.


5. Die Ukraine

http://fs5.directupload.net/images/160313/l8zvszcs.png (http://www.directupload.net)

Unser Gegner tut, was er bei Krivoy Rog tun kann. Ein Angriff mit prepared Attack auf eines der Korps hinterlässt Eindruck (allerdings wird dabei auch seine Kavallerie beschädigt). Eine Division nimmt danach den Platz der Kavallerie ein. Das ist clever. In der Verteidigung dürften beide Einheiten gleichwertig sein. Vernichtet worden wäre die eine, wie die andere. Aber die Division ist sehr viel billiger zu ersetzen. Das hätten Wir selber exakt so gespielt, wie Zer Senserow.

Die Artillerie steht voll aufmunitioniert bereit, womit der Erfolg eigentlich sicher ist. Wenn Wir dazu kommen, werden Wir die nächsten Tage über das Thema Artillerie eine Sonderausgabe von Kardin Alinfantinskijs Taktikschule herausbringen.

Im Süden rückt Unser Gegner wieder in Taganrog ein. Soll er, das ist Uns egal...

http://fs5.directupload.net/images/160313/gb7xmb2c.png (http://www.directupload.net)

Wir geplant erobern Wir Krivoy Rog. Der Artilleriebeschuss kostet die verteidigende Division bereits drei Punkte Stärke (das ist genau der statistische Normwert bei 9 Schüssen) und jegliche Moral. Zwei Korps besorgen dann - verlustfrei! - den Rest. Die vom Joch des Kapitalimus befreiten Minenarbeiter jubeln Unseren roten Garden beim Einzug zu, sie werden künftig für Uns produzieren.

Im Norden schafft eine Division den Anschluss nach Chernigov. Die schraffierten Tiles färben sich zum Rundenende rot. Das ist wichtig, weil Wir damit endlich komplett Unser Hinterland kontrollieren. Jeden irren Iwan, den er hinter Unsere Linien zum Stören schicken will, bemerken Wir jetzt sofort.

Die MPP reichen leider nur, um 2 Einheiten auf Inf 1 aufzurüsten. Immerhin. Die nächsten zwei Züge soll der Rest folgen.

Wie soll es hier weitergehen? Sollte Unser Gegner im Süden in Richung Zhdanov rücken, bietet sich Uns da wohl eine Gelegenheit. Wenn nicht, wäre Melitopol wirtschaftlich sehr verlockend. Vorher sollten Wir aber vermutlich Cherkassy/Kirovograd befreien, um den Rücken frei zu haben. So oder so wollen Wir vor weiteren Offensivaktionen eigentlich erstmal Unsere Einheiten auf Inf 1 aufrüsten.


6. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:


http://fs5.directupload.net/images/160313/8vxk6fb9.png (http://www.directupload.net)

Unser Gegner macht weitere diplomatische Fortschritte. Finnland jetzt bei 87 %. Da Wir am Zugende die Meldung "Finnland prepares for war" nicht erhalten haben, gehen Wir davon aus, dass Unser Gegner noch einen letzten Diplo-Hit benötigt. Wir müssen hoffen, dass der noch zwei/drei Züge auf sich warten lässt.

In der Forschung erforschen Wir die vollen 100 % im Gebiet Produktion zum Rundenende. Sehr gut, steht doch die kommenden Züge Unser großes Beschaffungsprogramm bevor. Da hilft jeder Rabatt auf die Einkaufspreise. Leider erlauben die MPP keine weitere Forschung. Die kommenden 1 oder 2 Züge wollen Wir ein wenig investieren.

Im Political standing wenig Neues:

http://fs5.directupload.net/images/160313/nbz4s2m3.png (http://www.directupload.net)

Die USA erhalten nach Rundenende einen weiteren Hit und sacken auf 21 ab. Die verabschieden sich sehr bald!

Wirtschaftskraft: 429 MPP zum Rundenende. Abzüglich 50 MPP für die Reiterarmee, macht einen Saldo von 379 MPP. Immer noch sehr viel!


Ausblick: Eine eindeutige Priorisierung Unserer Ausgaben wird es die nächsten Züge nicht geben. Das Aufrüsten verschlingt viele MPP und wird in der Ukraine und bei Petrograd schnellstmöglich umgesetzt, andernorts soll eher noch damit zugewartet werden. Einen weiteren Forschungs-Chit für Inf wollen Wir in den nächsten 1 oder 2 Zügen kaufen, um das zu beschleunigen. 1 oder 2 Garnisonseinheiten brauchen Wir, um noch 1 oder 2 neuralgische Punkte notdürftig zu decken. Was Übrig bleibt, wird bis in den Winter wohl fast vollständig in neue Korps investiert werden. Evtl. noch 1 oder 2 Recon-Bomber. Wir werden sehen, wie weit Wir kommen, bevor es schneit.

Admiral Hipper
13.03.16, 18:47
Kann man überhaupt zwei Chits für Infanterie kaufen, wenn man schon Stufe 1 erforscht hat?

Kardinalinfant
13.03.16, 19:08
Ja, müsste gehen. Wir werden es nachher aber nochmal für Euch verifizieren...:)

Kardinalinfant
14.03.16, 00:07
Kann man überhaupt zwei Chits für Infanterie kaufen, wenn man schon Stufe 1 erforscht hat?

So gerade noch einmal überprüft. Ja, man kann auch dann einen zweiten Chit kaufen, wenn man nur noch eine Stufe erforschen kann. Der Chit ist dann natürlich hinten raus verloren (bzw. die Hälfte der dafür notwendigen MPP, um genauer zu sein), aber wenn es sich wie bei Inf. um ein extrem wichtiges Forschungsfeld handelt, dann lohnt es sich aus Unserer Sicht.

Kardinalinfant
14.03.16, 15:54
Kardin Alinfantinskijs Taktikstunde Teil 2

Über den Gebrauch der Artillerie mit einem Exkurs zur Einheitenmoral:

Dieser AAR soll ja nach Möglichkeit das ein oder andere auch für solche Regenten erklären, die das Spiel bisher zwar kennen, aber noch Verbesserungsbedarf im eigenen Spiel sehen. Daher nun wie angekündigt einige Worte über den Artilleriegebrauch. Hinten raus könnte aber auch für die erfahreneren Regenten noch eine kleine Neuigkeit stecken.

Die Artillerie hat bei strategic command drei Aufgaben:

1. Die Schwächung gegnerischer Einheiten ihre Stärke betreffend:

2. Die Schwächung des gegnerischen entrenchment-Wertes

3. Die Demoralisierung gegnerischer Einheiten

ad 1.: Dies ist die in Unseren Augen unwichtigste Funktion. Der Attack-Wert der Artillerieeinheiten ist (auch voll aufgetecht) in nahezu allen Szenarien derart niedrig, dass die Kampfvorhersage stets 0 sein wird. Man macht also nur Zufallsschaden. Das heißt bei rund 1/3 aller Angriffe erzielt man einen Treffer, sonst nicht.

ad 2.: In den meisten Szenarien (so auch hier) hat die Artillerie ohne Techstufe kei-nen Ausgrabungswert (0,5 wird vom Spiel als 0 behandelt). Darauf sollte man stets achten. Insbesondere in den Szenarien, die mit hohen Eingrabungsmöglichkeiten umgehen (bspw. CtA und Ludendorff) ist es überragend wichtig, dass die Artillerie so schnell wie möglich Techstufe 1 hat, da ohne dies kaum erfolgreiche Offensiven möglich sind. Hier im russischen Bürgerkrieg spielt der Eingrabungswert nur eine deutlich geringere Rolle, da maximale Trenchtech-Stufe 2 ist.
Wichtig ist das Wissen, dass der Deentrenchment-Effekt von der Stärke der Artillerie völlig unabhängig ist. Selbst eine auf das schwerste angeschlagene Artillerie mit nur noch Stärke 1 zieht einen Punkt entrenchment/Schuss beim Gegner ab, wenn sie über die entsprechende Techstufe verfügt.

ad 3.: Das ist die Funktion, die Wir bei der Eroberung von Krivoy Rog zu Unseren Gunsten genutzt haben. Jede Artillerie hat (von Szenario zu Szenario unterschiedli-che hohe und mit steigender Techstufe auch ansteigende) demoralisation-Werte. In unserem Szenario ist der Wert 15. D.h., dass die Artillerie der angegriffenen Einheit pro Schuss 15 % Moral abzieht. Wichtig dabei: Der Abzug beträgt 15 % und nicht etwa 15 %-Punkte. Wird also eine Einheit mit Moral 80 durch eine Artillerieeinheit angegriffen, verliert sie nicht etwa 15 Punkte Moral beim ersten Angriff sondern nur 15 % ihrer Moral, d.h. in diesem Beispiel 12 Punkte. Drei Dinge muss man dabei beachten:

- Der demoralisation-Wert ist abhängig von der Stärke der Artillerie. Eine Artille-rie mit bspw. Stärke 8 wird nur 80 % des Moralabzuges verursachen können, als wenn sie auf Vollstärke wäre.

- Der Effekt ist degressiv: Da der Abzug wie gezeigt in % und nicht in %-Punkten vorgenommen wird, wird der Effekt mit jedem Schuss, der nachei-nander auf die gleiche Einheit abgefeuert wird, kleiner, da ja die Bezugsgröße mit jedem Schuss schrumpft. Beispiel: Ausgangsmoral der angegriffenen Einheit 100, der erste Schuss einer unaufgetechten Artillerie auf Stärke 10 in diesem Szenario verursacht 15 %, in diesem Fall also 15 Punkte Moralverlust. Zwischenergebnis: Moral 85. Der nächste Schuss verursacht jetzt nur noch 15 % von 85, d.h. 12,75, gerundet 13 Punkte Moralverlust und so weiter. Da Artilleriemunition zu Beginn eines Szenarios recht kostbar ist, sollte man sich also überlegen, ob man wirklich all seine Schüsse auf ein und dieselbe Einheit verfeuern möchte. U.U. bietet sich nach ein paar Schüssen ein Zielwechsel an, wenn möglich, um auch einer anderen Einheit maximale Moralverluste zuzufügen.

- Das positive an der schleichenden Demoralisierung ist die abfallende readi-ness des Gegners (das ist der wichtigste Faktor für die Kampfberechnung, der teilweise auf der Moral basiert). Sollte der Gegner seine Einheit aber an einem HQ angeschlossen haben, wird sie alleine aufgrund dessen stets eine gewisse „Sockel-readiness“ behalten, egal wie weit die Moral heruntergeschossen wird.

Aus diesem Umständen Tipp 1: Die beiden wichtigeren Effekte der Artillerie (2. und 3.) sind nicht vom readiness-Wert der Artillerie abhängig. Auch eine völlig demorali-sierte Artillerie nahezu ohne readiness hat den gleichen deentrenchment- und demoralisation-Effekt, wie wenn die Artillerie readiness 100 hätte. Daher kann man Artillerien durchaus im forced-march modus bewegen, es hat kaum einen nachteiligen Effekt.

Im Zusammenhang damit Tipp 2: Da die readiness einer Artillerie keine Rolle spielt, ist es zumeist ein verlorener HQ-Slot, wenn man eine Artillerie einem HQ unterstellt. Das HQ sollte besser für richtige Kampfeinheiten verwendet werden.

Im Zusammenhang damit Tipp 3: Artilleriebeschuss hat daneben auch noch einen für den Angreifer negativen Effekt, den man nicht unterschätzen sollte. Eine HQ-Anbindung der Artillerie kann nämlich sogar richtig negativ sein. Wie unter 1. darge-stellt, macht eine Artillerie in der überwiegenden Zahl der Fälle keinen Schaden. D.h., sie „verliert“ den Kampf, da ein Unentschieden (in dem Fall 0:0) im Kampfausgang für den Angreifer als verlorener Kampf zählt. Ein HQ, das eine Einheit unterstützt, die einen Kampf gewinnt, erhält Erfahrung, andersherum verliert ein HQ Erfahrung, wenn eine angebundene Einheit einen Kampf verliert. Demnach kann auf Dauer die HQ-Anbindung einer vielbeschäftigten Artillerie komplett die Erfahrung aus einem HQ saugen (schlicht weil sie die Mehrzahl ihrer „Kämpfe“ „verliert“). Daher sollte man vor jedem Angriff stets drauf achten, kein HQ an eine Artillerie angebunden zu haben.

Tipp 4: Artilleriebeschuss treibt die Erfahrung der angegriffenen Einheit nach oben. Daher sollte man im Normalfall eine Einheit nur dann mit Artillerie angreifen oder gar mehrfach beschießen, wenn man anschließend auch mit Infanterieeinheiten nachsetzt und den Gegner vernichtet oder doch zumindest so schwer anschlägt, dass von der Erfahrung kaum etwas bleibt. Sonst züchtet man dem Gegner auf Dauer Eliteeinheiten.


Nun noch etwas für die absoluten Kenner: Wir waren uns lange unsicher, ob Verluste im Kampf unmittelbar die Moral einer Einheit noch innerhalb desselben Zuges tangieren. Wir meinen jetzt zeigen zu können: Nein.
Wir haben mit einer Artillerie und 10 Schuss einen Beschusstest vorgenommen, um die Wirkungen auf Moral und readiness zu untersuchen. Genommen haben Wir aus Praktikabilitätsgründen den aktuellen Zug aus unserem AAR, den Wir, nachdem Wir ihn gespielt hatten, nur zu diesem Zweck noch ein paar Mal geladen haben.

Hier das Ergebnis des Beschusses, wenn keiner der Artillerieschüsse Schaden bei der angegriffenen Division anrichtet (dazu haben Wir nur zwei Versuche gebraucht, was den oben angesprochenen geringen Schadenswert der Artillerie versinnbildlicht):

Ausgangswert:
Vor Schuss 1: Stärke 10 Moral 86 Readiness 68
Nach Schuss 1: 10 73 62
Nach Schuss 2: 10 62 56
Nach Schuss 3: 10 53 51
Nach Schuss 4: 10 45 47
Nach Schuss 5: 10 38 44
Nach Schuss 6: 10 32 41
Nach Schuss 7: 10 28 39
Nach Schuss 8: 10 23 37
Nach Schuss 9: 10 20 35
Nach Schuss 10: 10 17 33

Man kann sehen, dass die Moral im Keller ist, die readiness aber trotz 10 Schüssen immer noch 33 beträgt. Und das bei einer Einheit, die kein HQ angebunden haben dürfte (das konnten Wir über Unser readiness/Moral-Excel-Tool herausfinden). Hätte sie auch nur ein mittelmäßiges HQ, wäre die readiness immer noch bei ca. 50 % nach dem letzten Schuss. Nur so viel zum Wert eines länger dauernden Artilleriebeschuss.

Interessanter ist der Vergleich mit der Versuchsreihe zwei, hier haben Wir mit unserem dritten Schuss einen Treffer erzielt:

Vor Schuss 1: Stärke 10 Moral 86 Readiness 68
Nach Schuss 1: 10 73 62
Nach Schuss 2: 10 62 56
Nach Schuss 3: 9 53 49
Nach Schuss 4: 9 45 45
Nach Schuss 5: 9 38 42
Nach Schuss 6: 9 32 39
Nach Schuss 7: 9 28 36
Nach Schuss 8: 9 23 34
Nach Schuss 9: 9 20 32
Nach Schuss 10: 9 17 31

Wie man schön sehen kann, ist die Moral-Reihe die genau gleiche wie beim ersten Versuch, trotz Stärkeverlust. Nur die readiness wird durch den Stärkeverlust der angegriffenen Einheit verändert. Diese Erkenntnis war für Uns neu (wobei Wir uns immer unsicher waren, wie es genau geregelt ist). Das dürfte mutmaßlich für Kämpfe bei strategic command insgesamt gelten.

Unsere These: Die Moral wird nur einmal zu Rundenbeginn berechnet und nur bei direkten Moralabzügen (wie eben die Moralwirkung durch Artillerie- oder Fliegerbeschuss) verändert, aber eben nicht aufgrund geänderter Stärke neu berechnet. Die readiness ist hingegen ein fließender Wert, der innerhalb der Runde bei jedem entsprechenden Ereignis neu berechnet wird.

Duke of York
15.03.16, 10:45
Wie man schön sehen kann, ist die Moral-Reihe die genau gleiche wie beim ersten Versuch, trotz Stärkeverlust. Nur die readiness wird durch den Stärkeverlust der angegriffenen Einheit verändert. Diese Erkenntnis war für Uns neu (wobei Wir uns immer unsicher waren, wie es genau geregelt ist). Das dürfte mutmaßlich für Kämpfe bei strategic command insgesamt gelten.

Das tut es auch. Und diese Erkenntnis hättet Ihr auch etwas einfacher haben können. ;)

Denn eine angeschlagene Einheit hat bei Rundenbeginn entsprechend dem Stärkeverlust auch deutlich reduzierte Moralwerte. Frischt man nun diese Einheit wieder auf, verbessert sich die Moral auch nicht sofort, sondern erst nach Neuladen des Zuges. Das bedeutet, dass die Moral nur bei Rundenbeginn ein mal berechnet wird und sich ansonsten nicht ändert.


Aber ansonsten ein sehr schöner Exkurs von Euch. :top:

Kardinalinfant
15.03.16, 11:55
Da habt Ihr auch Recht. Aber warum einen einfachen Beweis antreten, wenn man es auch kompliziert machen kann...;)

Admiral Hipper
26.03.16, 13:01
Geht es hier eigentlich noch weiter?
Eine Zugfolge von 2 Wochen + deutet Unserer Erfahrung nach leider auf ein baldiges Ende hin.:(

Kardinalinfant
29.03.16, 22:34
Geht es hier eigentlich noch weiter?
Eine Zugfolge von 2 Wochen + deutet Unserer Erfahrung nach leider auf ein baldiges Ende hin.:(

Oh, jetzt erst gelesen, entschuldigt, werter Hipper. Ja, es wird wohl weitergehen. Wir haben mit dem werten Zersenser konferiert und er hat uns mitgeteilt, dass er beabsichtigt, seinen eignen AAR einzufrieren, da die Veröffentlichungen wohl der Hauptgrund sind, dass es bei ihm recht lange dauert. Sollte er das tun (was bedauerlich wären), dürfte es wohl im Zugrhythmus von 1 Zug/Woche (min.) weitergehen. An Uns soll es jedenfalls nicht liegen ;)

Kardinalinfant
04.04.16, 15:57
Zug 23 01.09.1919

Es rappelt im Karton, ...ton, ...ton, ...ton, ...ton......... (altes russisches Volkslied ;)): Nach längerer Unterbrechung geht es nun mehr weiter. Und die Dinge spitzen sich zu:

I. Rückblick auf den Zug unseres Gegners (Zug 22):


Anmerkung: Nachdem Unser Gegner seine Berichterstattung aus Zeitgründen wohl einstellen wird, werden Wir versuchen, dies ein wenig mit zu übernehmen.


http://fs5.directupload.net/images/160404/xthfmd9a.png (http://www.directupload.net)

Der Gegner nähert sich im Norden unserer neuralgischen Linie zwischen Olonets und Tichvin in Grobrichtung Petrograd. Auch wenn Wir bislang nur 1 Division erkennen können, müssen wir handeln. Nähert sich der Gegner Petrograd zu sehr an (egal aus welcher Richtung und egal, mit wie vielen Einheiten), bekommen wir einen üblen PS-Hit (ca. 10 Punkte nach Unserer Erinnerung).

http://fs5.directupload.net/images/160404/nnbh78ho.png (http://www.directupload.net)

Vor Tsaritsyn zieht sich der werte Zer Senserow komplett zurück. Soweit Wir den Marschweg beobachten konnten, geht es in Richtung Ukraine. Im Grunde ist der Rückzug hier richtig, wenn auch zu spät. Offensichtlich waren seine Kampfvorhersagen hier zu schlecht, um einen Angriff zu wagen. Und letztlich hat er eingesehen, dass zu viele seiner Einheiten hier nutzlos herumstehen. Allerdings können nun auch Wir einige Unserer Einheiten andernorts transportieren und verwenden. Wir haben kurz erwogen, ob Unser Gegner sich evtl. nur aus dem Sichtbereich zurückgezogen haben könnte, um zu fintieren, auf einen Teilabzug unserer Truppen zu hoffen und so die Stadt doch noch zu nehmen. Daher werden Wir zunächst nur einen kleinen Teil abziehen. Der Rest folgt dann in ein oder zwei Runden und wäre ggf. immer noch stark genug, einen gegnerischen Angriff zurückzuschlagen. Aber wenn Wir wetten müssten, würden Wir sagen, der Abzug ist echt.

http://fs5.directupload.net/images/160404/qjch793g.png (http://www.directupload.net)

In der Ukraine können Wir beobachten, wie sich eine Kavallerieeinheit auf den Weg in Richtung Woronesch macht. Eine britische Division nimmt den Platz der Kavallerie ein. Wir haben mal den Färbungsverlauf der Tiles vom letzten Zug eingezeichnet sowie den Weg und den mutmaßlichen neuen Standpunkt der Kavallerieeinheit. Unser Gegner sucht hier offensichtlich nach einer Schwachstelle, in die er mit den vor Tsaritsyn abgezogenen Einheiten (die in 1 Runde schon relativ weit hierher gekommen sein müssten) hineinstoßen kann, um Unsere Stellung in der Ukraine auszuhebeln. Er wird hier keine Schwachstelle finden...

Eher eine Randnotiz: Eine weiße Division kann im Süden Zhadanov wieder einnehmen und damit einen schmalen Landkorridor in die Ukraine öffnen. Da Wir die Schienenwege blockieren, kann Uns das relativ egal sein.

http://fs5.directupload.net/images/160404/tw7wuv27.png (http://www.directupload.net)

Bei Syzran gibt Unser Gegner offensichtlich seinen Umgehungsversuch in Richtung Simbirsk ab. Jedenfalls marschieren das HQ und das Korps zurück. Sehr gut, wieder ein verlorener Zug für die Ural-Weißen. Dieser wird komplettiert durch weitestgehend erfolglose Angriffe auf Perm (1 Verlustpunkt bei der verteidigenden Division, allerdings auch kein Punkt Verlust bei den Angreifern).

Andernorts hat Zer Senserow allerdings Erfolg, bei Petrograd erneuert unser Gegner seine Offensivbemühungen und kann tatsächlich Luga einnehmen und dabei eines Unserer Korps zerschlagen:

http://fs5.directupload.net/images/160404/l6ddq5z5.png (http://www.directupload.net)

Ein erster Angriff mit seiner (hier nicht zu sehenden) Luftwaffe kostet das verteidigende Korps einen Punkt. Dann schlägt das lettisch-deutsche Freikorps zu (Ergebnis 5 oder 6:1!) und das weiße russische Korps besorgt den Rest. Wenigstens dieses erleidet einige Verluste. Schließlich kann eine Division die Stadt, die das Tor nach Petrograd darstellt, einnehmen. Ein herber Schlag für Uns.
 


II. Unser Zug:


1. Neuaufstellungen:

http://fs5.directupload.net/images/160404/7q94rid3.png (http://www.directupload.net)

Ein Korps und das HQ Blücher können aufgestellt werden. Das Korps stärkt direkt die Verteidigung von Petrograd, das HQ indirekt, genaueres gleich. Bestellungen können diesen Zug noch nicht aufgegeben werden, obwohl Wir uns langsam in den Zügen befinden, in denen sich bei Bestellungen die langen Winterzüge positiv auswirken würden. Nächsten Zug dürften Wir beginnen können, auf diesem Feld aktiv zu werden.


2. Der Norden:

http://fs5.directupload.net/images/160404/9gdsx4o2.png (http://www.directupload.net)

Wir verlegen eine Miliz aus Petrograd nach Tichvin (Transportkosten 8 MPP). Diese Einheiten sind gegen Divisionen (und etwas anderes hat Unser Gegner hier nicht) relativ resistent. Sowohl in Tichvin, als auch in Olonets sollen dem Gegner potentielle Supply-Quellen so vorenthalten werden. Den direkten Weg nach Petrograd verstopft eine Division, die von der finnischen Grenze im Eilmarsch hierher verlegt wurde. In der gewählten Verteidigungsposition (im Sumpf, hinter einem Fluß) und dann auch noch eingegraben ab dem nächsten Zug ist diese Einheit für den Gegner nahezu unzerstörbar :ritter:.


3. Tsaritsyn

http://fs5.directupload.net/images/160404/ib8siuq4.png (http://www.directupload.net)

Nach dem Rückzug Unseres Gegners benötigen auch Wir hier nicht mehr alle Mann. Unser Elitekorps wird in die Ukraine verlegt. Der Rest nimmt (Screenshot vergessen) eine Verteidigungsposition auf Höhe der Stadt selbst ein. Das dürfte genügen, sollte der Gegner wieder erwarten zurückkehren. Unter Umständen sind hier ansonsten noch weitere Abtransporte geplant.


4. Der Ural

Altes Lied bei Perm. Wir rochieren, um auch die Division in der Stadt wieder auf entrenchment 2 zu bringen und frischen die geringen Verluste auf.

Bei Syzran (Screenshot vergessen) rüsten Wir das südlichste Korps auf Infanterie 1 auf und rücken das Korps aus Simbirsk wieder an Syzran heran, um wieder kompakt zu stehen. Wenn die MPP reichen, werden Wir im nächsten Zug den Großteil der anderen Einheiten aufrüsten und wären dann unter Umständen offensivfähig...


5. Die Ukraine

Mit seinem Kavallerievorstoß hat Uns der werte Zer Senserow ein Angebot gemacht, das Wir nicht ablehnen können :teufel:. Wir hatten vermutet, dass es sich zunächst nur um die eine Kavallerieeinheit gehandelt hat, weil Wir sonst keinerlei Bewegung sehen konnten. Und...

http://fs5.directupload.net/images/160404/e99wqm9h.png (http://www.directupload.net)

...wie man sehen kann, stimmt das. Wir ziehen per forced march selber eine Kavallerie hinzu (es handelt sich um diejenige der ersten Reiterarmee, die Wir zu Fuß bzw. per Huf an die Front verlegt haben, um MPP zu sparen), die die Gegend aufklärt. Zwei Korps schlagen die Kavallerie stark an und die Division aus Woronesch macht einen Ausfall, um den Gegner einzuschließen. Das HQ Budyonny wird aus Moskau hierher verlegt, um die Schlacht hier zu unterstützen. Mal sehen, was Unser Gegner tun wird. Retten kann er die Kavallerieeinheit eigentlich nur noch, wenn er seinerseits mit anderen Einheiten angreift und das könnte für ihn noch teurer werden, da Wir Reserven in der Hinterhand haben.

http://fs5.directupload.net/images/160404/mci8x9pj.png (http://www.directupload.net)

Hier das Ganze noch einmal in der Gesamtübersicht über die Ukraine und das angrenzende Südwestrussland mit den eingezeichneten Marschwegen. Man kann die verzweifelte Lage der gegnerischen Kavallerieeinheit ganz gut erkennen. in Unserer südlichen Verteidigungsstellung um die Minen von Yuzovka kann man das hierher verlegte Elitekorps aus Tsaritsyn erkennen. Der aufmerksame Beobachter wird darüber hinaus erkennen, dass immer mehr Unserer Einheiten auf Inf 1 aufgerüstet sind.


6. Petrograd

Wir schlagen zurück:

http://fs5.directupload.net/images/160404/v75qg567.png (http://www.directupload.net)

Wir vernichten das weiße Korps südöstlich von Luga und schießen das Freikorps auf Stärke 1 zusammen! Allerdings erleiden auch Unsere an der Aktion beteiligten Einheiten sämtlich Verluste, teils ganz erhebliche. Das jetzt bei Narva stehende Korps hatte den ersten und verlustreichsten Angriff auf das Freikorps zu führen (Verlustvorhersage 5:3 gegen Uns, Ergebnis 5:4) und konnte sich dann in die freigemachte Narvastellung zurückziehen. Die ehemals dort stehende Division steht jetzt bei Petrograd. Nachdem dieser Angriff relativ gut verlaufen ist, haben Wir uns entschlossen, das Freikorps nochmals hart anzugehen. Das Ergebnis sieht man. Wer sagt, wir hätten Pech gehabt, weil es mit Stärke 1 überlebt, irrt. Wir hatten Glück, auch der zweite Angriff war besser als die Vorhersage (4:3 statt 4:2). Wir sind trotzdem zufrieden, denn mit 1 Stärkepunkt ist das Freikorps mit miesen Moralwerten geschlagen und fällt 1 - 2 Runden aus und die Erfahrung ist auch fast weg. Das war das Ziel der Übung und die exorbitanten Verluste (die Wir uns wirtschaftlich eher leisten können, als Unser Gegner) wert. Das weiße Korps muss dagegen die Stärke Unserer Einheiten mit Inf 1 erfahren und kann recht mühe- und relativ verlustlos vernichtet werden. :burns:
Der ein oder andere Regent mag sich fragen, weshalb Wir nicht Luga zurückerobert haben. Die Antwort: Weil Wir es nicht konnten. Luga gilt als Kleinstadt- und als Waldfeld, d.h. doppelter defense-Bonus. Dies in Kombination mit einem anfänglichen Eingrabungswert von 2 und den sehr hohen readiness-Werten der verteidigenden Division hatte für Unsere angrenzenden Korps enttäuschende Kampfvorhersagen zur Folge (1:1). Das hätte niemals für die Vernichtung gereicht und der Gegner hätte mit seinem Freikorps dann erneut wüten können.

Hier die Gegend um Petrograd nochmal in größerem Maßstab:

http://fs5.directupload.net/images/160404/u7f8jj3b.png (http://www.directupload.net)

Eingezeichnet die Marschwege Unserer Einheiten zum Erfolg (Vorplanung ist das halbe Leben, was man insbesondere an Unserer vorbereiteten Verschiebung Division Petrograd Nord ==> Sumpf Bei Olonets, Division bei Narva ==> Petrograd Nord, was den Rückzugsraum für das Korps bei Luga nach Narva erst ermöglicht hat, sieht). Wir betrachten den gegnerischen Vorstoß aus dem Baltikum als bereits jetzt gescheitert. Er hat 1 Korps verloren, was ihm kaum mehr Angriffsmöglichkeiten belässt. Innerhalb der Sichtweite Unserer Kavallerie zeigen sich keine weiteren Korps, d.h. er dürfte hier keine mehr haben. Das verbleibende Freikorps ist erst mal kampfunfähig. Wie man sehen kann, haben Wir das neuaufzustellende Korps (auch bereits Inf 1 !) im Süden von Petrograd aufgestellt, das könnte nächste Runde unmittelbar in die Kämpfe eingreifen.

Im Südosten bereiten Wir bei Velikiye Luki einen Entsatzangriff vor. Hier wird das neuaufzustellende HQ Blücher so stationiert, dass es für die sich zu Fuß von Moskau her nähernde Kavallerieeinheit (die letzte, die aus der Reiterarmee noch nicht im Einsatz ist) bereits im kommenden Zug Supply 6 bietet. Das bereits vor Ort befindliche Korps wird aufgerüstet und kann im nächsten Zug auch aufgefrischt werden. Geplant ist, nach Möglichkeit noch ein weiteres Korps herzuholen. Dann soll ein Vormarsch gegen die bei Luga stehenden Feindtruppen erfolgen, um diesen in die Flanke zu fallen und sie nach Möglichkeit einzuschließen. Zieht sich Unser Gegner vorher selbst zurück, greifen Wir das Baltikum direkt an.


7. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Nichts Neues von der diplomatischen Front.

Forschung:

http://fs5.directupload.net/images/160404/59pz8myv.png (http://www.directupload.net)

Der zweite Chit für Inf 2 wird gekauft. Damit sollten Wir diese Schlüsseltechnologie spätestens im Frühsommer 1920 haben.

http://fs5.directupload.net/images/160404/y6gzy69a.png (http://www.directupload.net)

Wie man sehen kann nichts Neues beim PS. Langsam aber sicher nähern Wir uns der Marke von 90 Punkten. Das ist nicht gut, aber noch nicht besorgniserregend.

Zum Rundenende erwirtschaften Unsere hochmotivierten Arbeiter und Bauern 387 MPP (50 MPP für die "Ratenzahlung" der ersten Reiterarmee bereits abgezogen).


8. Ein Blick auf die Gesamtlage:

http://fs5.directupload.net/images/160404/jynyynhb.png (http://www.directupload.net)

Im Norden sieht man Unsere ausgedünnten, aber bislang ausreichenden Stellungen bei Olonets/Tichvin (1) bzw. Vologda (2) sowie im Ural (3). Bei Syzran (4) wird langsam aber sicher eine Offensive gegen die Uralweißen vorbereitet. Bei Tsaritsyn (5) erkennt man Unsere jetzt völlig gegnerlose Armee unter Stalin. In der Ukraine und Westrussland (6) kann man die Masse Unserer Truppen ganz gut erahnen, hier spielt nach wie vor die Musik am lautesten. Aber auch bei Petrograd (7) geht es rund, während von Velikiye Luki aus (8) der Stoß in die Flanke des Gegners vor Petrograd vorbereitet wird. Zu guter Letzt noch die Gegend um Minsk (9), die weitestgehend aus dem Fokus geraten ist, aber immer noch von 4 Einheiten (wenn auch nur zweitklassigen Milizen und Partisanen) geschützt werden muss, damit die Polen noch aus dem Krieg gehalten werden.

Admiral Hipper
04.04.16, 17:23
Mit dem Panzerzug an einem günstigen Standort (evtl. Karkov) hättet Ihr der feindlichen Kavallerie womöglich schon jetzt den Todesstoß geben können.
Dafür habt Ihr jetzt die Chance zur Vernichtung auf low-Supply.

Kardinalinfant
05.04.16, 17:00
Mit dem Panzerzug an einem günstigen Standort (evtl. Karkov) hättet Ihr der feindlichen Kavallerie womöglich schon jetzt den Todesstoß geben können.
Dafür habt Ihr jetzt die Chance zur Vernichtung auf low-Supply.

Hätte, Hätte, Fahrradkette! ;)

Natürlich habt Ihr Recht, andererseits konnten Wir ja nicht wissen, dass der Gegner einen Erkundungsvorstoß in Richtung Woronesch unternehmen würde. Wir haben den Standort des Zuges bislang durchaus bewusst dort gewählt, wo er steht. Er sorgt dort zum einen für mehr Kompaktheit. Ein Einbrechen des Gegners in Unsere Stellungen (er hat ja durchaus schlagkräftige Einheiten vor Ort, unter anderem eine Panzereinheit) ist so schwerer. Zudem können Wir den Zug von da, wo er steht, jederzeit gegen eine Vielzahl von Zielen einsetzen, von der Gegend um Lugansk/Novocherkassk über Taganrog/Zhadanov, bis hin zu den Minen von Melitopol, wo Wir den Einsatz alsbald planen. Auch Deckungsaufgaben in Richtung Charkov/Belgorod waren jederzeit möglich. Uns schien der Standort also durchaus flexibel gewählt. :)

Kardinalinfant
11.04.16, 15:54
Zug 24 08.09.1919 (gegnerischer Zug):


Unser Gegner zieht die Konsequenzen aus dem letzten Zug und bricht seine Offensiven ab. Taktisch ist das vermutlich richtig. Strategisch ist jeder Rückzug des Gegners ein Sieg für die gerechte Sache des Kommunismus. Im Einzelnen:

http://fs5.directupload.net/images/160411/46oo7gig.png (http://www.directupload.net)

Vor Petrograd zieht der Gegner das stark angeschlagene Freikorps und das HQ zurück. Die Division in Luga wird als Blockiereinheit zurückgelassen, wohl um den Rückzug zu decken. Im Süden sind weitere Einheiten des Gegners nicht mehr auszumachen.

http://fs5.directupload.net/images/160411/9bf8cb9o.png (http://www.directupload.net)

Vor Woronesch zieht Unser Gegner die eingekesselte Kavallerieeinheit das eine Feld, was ihre stark eingeschränkte Bewegungsreichweite erlaubt, in Richtung der eigenen Linien. Sie kann damit den Anschluss an die Versorgung wieder herstellen. Wie sich in Unserem Zug zeigen wird, verfügt die Kavallerie an ihrem neuen Standort über supply 6. Die von uns beabsichtige Vernichtung auf low supply wird daher nicht gelingen. Die vor Tsaritsyn abgezogenen Einheiten des Gegners können Wir noch nirgendwo ausmachen.

http://fs5.directupload.net/images/160411/ew8sg96d.png (http://www.directupload.net)

Bei Syzran gruppiert der Feind leicht um und verschiebt ein Korps weiter nach Süden. Die Bewegungen weiterer Einheiten konnten Wir ausmachen, ohne allerdings den Endstandort sehen zu können. Wir vermuten ihn unter dem Fragezeichen. Was Unser Gegner hier bezweckt, wissen Wir nicht. Wir hoffen darauf, dass er versuchen möchte, Unsere Linien südlich zu umgehen. Dann wird er eine böse Überraschung erleben.

Sonst geschieht wenig. Perm wird zum x-ten mal attackiert. Die verteidigende Division verliert drei Punkte, eines der angreifenden Korps allerdings auch einen Punkt. Eine Division des Gegners, welche dort zuvor noch sichtbar war, wird an einen unbekannten Ort bewegt.

Am Ende seines Zuges hat der werte Zer Senserow Glück und erzielt bei den Finnen einen Diplo-Hit:

http://fs5.directupload.net/images/160411/3j6dthu2.png (http://www.directupload.net)

Damit werden die Finnen nach Unserem Zug in den Krieg eintreten. Erneut werden also brave Arbeiter und Bauern von einer bourgeoisen Regierung auf dem Altar des Imperialismus geopfert werden. Es werden die letzten sein. Unzweifelhaft gibt uns die finnische Kriegserklärung die Gelegenheit, den Kommunismus schnell auch in dieses Land zu exportieren.



Zug 25: 15.09.1919 (unser Zug):


1. Neuaufstellungen:

Keine Neuaufstellungen diesen Zug. Allerdings beginnen Wir, Unser angekündigtes Beschaffungsprogramm umzusetzen, um die langen Wintermonate, in denen kaum Kämpfe stattfinden werden, für Uns zu nutzen:

http://fs5.directupload.net/images/160411/hviugcv3.png (http://www.directupload.net)

Wir stellen die 19. Armee auf. Wie man bei den Kosten sehen kann, wirkt sich unsere hohe Produktionsstufe deutlich kostenmindernd aus. Wie man weiter sehen kann, verzichten Wir darauf, das Korps gleich mit Inf. 1 aufgerüstet aufzustellen. Da Wir nun Zug für Zug Einheiten kaufen müssen/wollen, sparen Wir diese MPP, um die neuen Einheiten leichter und schneller kaufen zu können. Wir tun dies ganz gerne, wenn eine Beschaffung unter Zeitdruck erfolgen muss. Aufrüsten können Wir auch noch, nachdem das Korps aufgestellt ist. Könnten Wir es dagegen jetzt erst einen Zug später kaufen, weil wir uns die Kosten des aufgerüsteten Korps nicht leisten können, kostete Uns das mehr Zeit.
Wir haben außerdem noch die 32. Armee markiert. Es handelt sich hierbei um die in der letzten Runde des Gegners in Luga vernichtete Einheit, die Wir noch verbilligt zurückkaufen können. Da es sich hier um eine Wiederaufstellung handelt, welche ohnehin verkürzte Beschaffungszeiten hat, werden Wir diese erst ganz am Ende des Winters vornehmen und vorrangig die neuaufzustellenden Einheiten mit längeren Produktionszeiten kaufen. Ziel Unseres Beschaffungsprogrammes ist es, ca. 5 neue Korps aufzustellen. Damit verfügen Wir über die notwendige Übermacht und können auch den Polen, die irgendwann 1920 in den Krieg eintreten werden, etwas entgegensetzen.


2. der Ural

Hier seit langer Zeit mal wieder ein Blick auf Perm:

http://fs5.directupload.net/images/160411/gg7vivax.png (http://www.directupload.net)

Die verteidigende Division ist schon aufgefrischt worden. Wie man sehen kann, bedarf das südliche angreifende Korps des Gegners dringend der Auffrischung. Diese Atempause wird uns gut tun. Der Gegner wird hierbei auch einen Gutteil der Erfahrung des Korps wieder einbüßen. Wohin die letzte Runde noch sichtbare Division des Gegners verschwunden ist, entzieht sich Unserer Kenntnis. Eine ernsthafte Bedrohung wird sie aber mutmaßlich nicht darstellen können.

Die Gegend um Syzran:

http://fs5.directupload.net/images/160411/xiwh2xg5.png (http://www.directupload.net)

Wir haben eine Weile überlegt, ob Wir das nach Süden bewegte Korps, welches dort unmöglich eingegraben sein kann, nicht angreifen sollen, sind dann aber doch davon abgekommen. Zwar sind Wir sehr sicher, dass Wir es hätten vernichten können. Allerdings wären die drei Einheiten, die dazu mutmaßlich notwendig gewesen wären, alle drei mehr oder weniger stark angeschlagen worden. Da Wir davon ausgehen, dass im nicht sichtbaren Bereich südöstlich des anzugreifenden Korps noch eine Einheit steht, hätte diese nächste Runde eine prepared attack auf Unser äußerstes Korps machen können. Das Korps, welches zum Angriff über den Fluss auf das Feld südöstlich von Syzran gemusst hätte, wäre sogar zwei prepared attacks der angrenzenden eingegrabenen Korps des Gegners ausgesetzt gewesen und dabei wahrscheinlich vernichtet worden. Die zu erwartenden Verluste stehen daher außer Verhältnis zum Gewinn. Also haben Wir nur ein weiteres Korps aufgerüstet und verfügen damit außer Sichtweite des Gegners über ein Korps und 1 Kavallerieeinheit (jeweils Inf 1), die für den Fall, dass er versuchen sollte, Uns südlich zu umgehen, die Falle zuschnappen lassen werden. Sollte er nicht angreifen, rüsten Wir wohl nächste Runde die letzten beiden Korps auf und schauen dann mal, was die Kampfvorhersagen ergeben.


3. Tsaritsyn

http://fs5.directupload.net/images/160411/bff6247t.png (http://www.directupload.net)

Wie erwartet kehrt der Feind nicht zurück. Die Belagerung von Tsaritsyn scheint daher endgültig beendet zu sein. Wir ziehen eine Division nach Saratov als Ersatz für die zuvor dort stationierte Division, die per Bahn nach Petrograd verlegt wurde. Saratov müssen Wir besetzen, da dort ansonsten ein Aufstand gegen Unsere Herrschaft droht. Zudem sichert die Stadt die Verbindungslinien zwischen Tsaritsyn und Syzran.


4. Die Ukraine

http://fs5.directupload.net/images/160411/avu9zgt8.png (http://www.directupload.net)

Wir vernichten ohne Verluste die angeschlagene Kavallerie des Feindes. Zwar nicht wie erhofft auf low supply, trotzdem ist das Ganze ein Erfolg gewesen und angesichts des schwachen MPP-Einkommens der südlichen Weißen ist auch die normale Wiederaufstellung einer Kavallerieeinheit (noch dazu einer der verbündeten und damit kostspieligeren Kosaken) eine unangenehme Investition. Wir nehmen mit den übrigen Einheiten in der Steppe vor Woronesch eine durchgehende Verteidigungslinie ein, an die eine Annäherung wegen der durchgängigen zocs schwierig sein wird. Nach Auffrischung und Aufrüstung dieser Einheiten wollen Wir die Linie Stück für Stück nach Süden schieben, um Uns den wirtschaftlich wertvollen und für Unseren Gegner im Hinblick auf sein PS wegen der dort liegenden Hauptstädte der südlichen Weißen und einiger Kosaken überragend wichtigen Gebieten Südrusslands anzunähern.

Hier die Ukraine nochmals im Gesamtüberblick:

http://fs5.directupload.net/images/160411/ogkjjkzk.png (http://www.directupload.net)

Nach wie vor verfolgen Wir das Ziel, die Mienen von Melitopol zurückzuerobern. Fast alle dazu notwendigen Korps sind inzwischen aufgerüstet und die Artillerie hat bereits wieder etwas Munition angesammelt. Das einzige, was eine Eroberung verzögern könnte wäre, wenn Unser Gegner seine Panzerabteilung, die Wir noch nirgendwo sichten konnten, dorthin verlegt hat. Wenn das Wetter es zulässt, werden Wir vermutlich nächsten Zug Unsere Einheiten in Stellung bringen, um Melitopol dann im übernächsten Zug anzugreifen und hoffentlich auch zu erobern.


5. Petrograd

Wir kreisen Luga ein:

http://fs5.directupload.net/images/160411/f443cudp.png (http://www.directupload.net)

Zweck der Übung ist, die Versorgung für die verteidigende Division auf ein Minimum zu drücken, sie durch den eingezeichneten „Sperrriegel“ rot gefärbter Tiles von ihrem HQ zu trennen (dessen attach-Reichweite dürfte bei 5 oder 6 liegen, womit die Division nicht mehr angehängt werden könnte) und so die Werte der Division runter zu drücken. So wie sie derzeit steht, ist sie nämlich kaum zu knacken: Verschanzung + 2, def. Bonus (Stadt und Wald) ebenfalls + 2 und aus Richtung Petrograd dann auch noch der Grabenbonus von + 3 macht insgesamt Verteidigungsboni von 7. Das ganze multipliziert mit ca, 0,95 (readiness ca. bei 95) führt dazu, dass wir keinen Schaden machen können. Daher muss die readiness runter, was durch die Einkreisung für die nächste Runde bereits gelingen dürfte. Anschließend werden wir die Division dann (hoffentlich) auf low supply vernichten und Luga zurückerobern.

Bei Unserem Vorstoß wird ein weißes Korps in Pskow enthüllt, sonst sind keine gegnerischen Truppen zu sehen. Von Velikyie Luki aus rücken Wir vorsichtig vor, um einen Flankenstoß vorzubereiten. Insgesamt sind Wir dem Gegner hier um ein Vielfaches an Truppen überlegen und planen daher, nicht nur Luga zurückzuerobern, sondern auch Pskow zu erobern und dann ins eigentliche Baltikum einzudringen.

Hier noch ein Blick auf die Region Petrograd Nord:

http://fs5.directupload.net/images/160411/t6q69jbv.png (http://www.directupload.net)

Aus dem Osten nähert sich eine einsame weiße Division, die fürchten Wir nicht. Wir fürchten auch die Finnen als solche nicht, die zum Rundenende mutmaßlich in den grenznahen Städten mobilisieren werden, da Wir mit der Miliz in der Festung (Verschanzung und defense-Bonus (4+2=) 6) und der aus Saratov an die finnische Grenze verlegten Division eigentlich uneinnehmbar stehen. Sorge macht Uns allerdings, dass mutmaßlich auch bei Annäherung der Finnen aus dem Norden (und damit für Uns unvermeidbar) ein heftiger PS-Hit ausgelöst werden wird und das PS ist Unsere derzeit einzige Achillesferse…


6. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Den Eintritt der Finnen konnten Wir wie dargelegt nicht verhindern, er erfolgt zum Rundenende. Nachdem die Amis aus dem Krieg so gut wie draußen sind (s.u.) und auch die Franzosen langsam keine Lust mehr auf russische Abenteuer haben (s.u.) hoffen Wir aber, dass es dem Gegner nicht mehr gelingen wird, noch weitere unschuldige Nationen in seinen ungerechten Kampf hineinzuziehen.

Nichts Neues bei der Forschung, die tröpfelt langsam dahin. Da Wir in 1920 noch eine zweite Artillerieeinheit erhalten werden, beabsichtigen Wir alsbald, Art. 1 und auch gas/shell production zu forschen, aber die oben dargestellte Einheitenbeschaffung hat Vorrang.

Erfreuliche Entwicklungen beim Political standing:

http://fs5.directupload.net/images/160411/qpqycvgz.png (http://www.directupload.net)

Die Amis fallen auf 11 und sind damit um Haaresbreite vor dem Ausscheiden aus dem Krieg. Die Franzosen, in Unserer Runde noch bei 52, fallen nach Abschluss Unseres Zuges auf 44.

Unsere Wirtschaftskraft steigt auf einen erfreulichen Ertrag von 395 MPP (die Ratenzahlung für die erste Reiterarmee bereits berücksichtigt).


Zum Rundenende hat der werte Zer Senserow (zumindest teilweise) Schlamm, d.h., dass die Zeit der ganz großen Offensiven erst mal beendet ist.

Strategienordi
13.04.16, 23:19
Werter Kardinalinfant,

die Finnen brauchen Euch nicht mehr zu stören, selbst wenn Ihr ein wenig PS verliert gefährdet das nichts. Sobald Amis und Franzosen raus sind, kriegen Nord- bzw. Südweißen nen recht ordentlichen PS-Hit, dazu kommen die erheblichen Abzüge pro Runde für die Moskauferne und Petrogradlosigkeit ab 1920. Und letztlich seid Ihr an fast jeder Front quantitativ und qualitativ überlegen, so dass Ihr sicher auch einige Minors ausschalten könnt und so die PS weiter drückt.
Für Polen solltet Ihr aber schonmal 2 Armeen aufstellen, eine bei Minsk und eine die die Ukraine über Kiew kassiert, die können dann zusammen gen Warschau maschieren und euch den Decisive Victory sichern.
Und die Truppen bei Tsaritzyn solltet Ihr auch nutzen, entweder verlegen oder Richtung Rostov oder Kaukasus in Marsch setzen. Der Stadt droht eh keine Gefahr mehr, oder wenn wider Erwarten doch, dann nutzt Euch das nur weil die Front bei Rostov schwächer wird.
Um die Tanks (mit aktiver Aufklärung) zu entdecken solltet Ihr vllt ein paar Flieger beschaffen, MPP habt Ihr ja eh genug.^^

Kardinalinfant
20.04.16, 12:12
I. Gegnerischer Zug


Zug 26 22.09.1919

Es geschieht wenig. Unser Gegner richtet sich wohl schon in den Winterquartieren ein.

http://fs5.directupload.net/images/160420/vi5odbx7.png (http://www.directupload.net)

In der Ukraine können Wir ein an dieser Front neues Korps erkennen. In Unserem Zug können Wir erkennen, dass es sich um eine Einheit der Don-Kosaken handelt. Also hat er die Tsaritsyn-Truppen tatsächlich in Richtung Ukraine abgezogen.

http://fs5.directupload.net/images/160420/h6yd39hb.png (http://www.directupload.net)

Bei Pskov tauscht er das zuvor noch dort stehende britische HQ gegen eine weiße Division. Wir interpretieren das dahingehend, dass er sich hier zur Verteidigung einrichtet und seine Offensivbemühungen endgültig aufgibt.

http://fs5.directupload.net/images/160420/7e8qybmd.png (http://www.directupload.net)

Im Nordosten von Petrograd greift Unser Gegner erstmal Olonets mit mäßigem Erfolg an. Interessant ist aber, dass die bislang noch nicht sichtbaren weiteren weißen Divisionen hier auftauchen. Es ist immer gut zu wissen, wo der Gegner steht.


Bei Perm (kein Screenshot) frischt Unser Gegner seine mittlerweile doch recht angeschlagenen Korps nicht auf, sondern attackiert mit mäßigem Erfolg erneut: 3 Punkte Verlust für Unsere Division, 1 Punkt Verlust für das noch stärkere seiner beiden Korps.

Und dann ist Uns bei näherem Hinsehen noch das hier aufgefallen:

http://fs5.directupload.net/images/160420/yp8fm9gf.png (http://www.directupload.net)

Offensichtlich marschiert eine einsame weiße Division bei mittlerweile 0 Supply von Tulgas aus in Richtung Kotlas. Um das ganze geografisch einzuordnen: Es handelt sich um das nordwestliche Vorland des Kaukasus. Irgendwo viele viele Tiles weiter südöstlich befindet sich Perm. Wahrscheinlich werden Wir hier (dafür ist noch genug Zeit!) irgendwann reagieren und eine Einheit per Bahn nach Kotlas verlegen, um seine Division (die es mutmaßlich sein wird) auf low supply zu vernichten.



II. Eigener Zug


Zug 27 06.10.1919


1. Decision Events

Zu Beginn werden Wir seit längerer Zeit mal wieder mit einer Entscheidung konfrontiert:

http://fs5.directupload.net/images/160420/8bu6vbr3.png (http://www.directupload.net)

Wir wählen "Ja", sind Uns aber über die Konsequenzen, wenn die Tschechen sich nicht daran halten nicht voll im klaren. Da Wir aber andernfalls wohl von einem neuen recht kampfstarken gegnerischen Verband hätten ausgehen müssen, haben Wir uns trotzdem für ja entschieden und hoffen das Beste.


2. Neuaufstellungen:

Nichts, was Wir diesen Zug aufstellen könnten (nächsten Zug gibt es ein HQ!), aber Wir bestellen das nächste Korps neu:

http://fs5.directupload.net/images/160420/8naipfxu.png (http://www.directupload.net)


3. Petrograd

http://fs5.directupload.net/images/160420/cnqkmtcv.png (http://www.directupload.net)

Wir befreien Luga problemlos und vernichten die Division auf low supply. Von Velikiye Luki aus marschieren Wir langsam in Richtung Baltikum. Aus der Sichtweite Unserer beider Kavallerieeinheiten vor Ort (jeweils 3 Felder) kann man sehen, dass der werte Zer Senserow im Vorfeld vor Pskov nichts mehr stehen hat. Irgendwo dahinter lauert noch das mittlerweile wohl wieder aufgefrischte Freikorps, aber Wir haben genug Einheiten, um es mit ihm aufnehmen zu können. Im nächsten Zug werden Wir auffrischen und dann geht es in Richtung Baltikum. Unter diesem Namen wird ab der nächsten Runde ein neuer Berichtsschauplatz eröffnet werden.

http://fs5.directupload.net/images/160420/qenvnyd6.png (http://www.directupload.net)

Bei Olonets frischen Wir die Miliz auf. Trotz der deutlichen Übermacht des Gegners braucht er Glück, um die Miliz zu vernichten. Seine Divisionen haben miserable Versorgungs- und readinesswerte und die Divisionen haben nur einen Angriffswert von 1. D.h. eine Vorhersage von 1 Punkt Schaden ist (auch mit prepared attack) das höchste der Gefühle. Da muss er also schon bei zwei Attacken Glück haben. Sonst hält Olonets ewig.

In Petrograd selber rochieren Wir eine Division in die nördliche Festung und rüsten sie mit Inf 1 auf. Die feindliche Division in Viipuri sollte sich besser nicht annähern. Wir vorausgesehen sind die Finnen zumindest militärisch bislang nicht gerade zum Fürchten.


4. Die Ukraine

http://fs5.directupload.net/images/160420/s9lt4ruv.png (http://www.directupload.net)

Im Westen bei Melitopol verhindert das schlechte Wetter eine komplette Annäherung an die feindlichen Linien. Wir rücken ein wenig auf und nutzen die Zeit, um die letzten Einheiten vor Ort mit Inf 1 auszurüsten.

http://fs5.directupload.net/images/160420/8lqvdlor.png (http://www.directupload.net)

Im Osten werden die geringen Verluste der letzten Runde aufgefrischt und ebenfalls einzelne Einheiten aufgerüstet. Die meisten Unserer Korps haben jetzt Inf 1. In der nächsten Runde wollen Wir die Linie hier weiter nach Süden schieben, um den Druck zu erhöhen.


5. Tsaritsyn/Syzran

http://fs5.directupload.net/images/160420/b6fpehqq.png (http://www.directupload.net)

Vor Syzran rüsten Wir eine weitere Einheit mit Inf 1 aus, eine letzte fehlt hier noch.

Von Tsyaritsyn aus setzen Wir zwei hier derzeit nicht mehr benötigte Korps in Richtung Saratov in Marsch. Sie sollen die notwenige zahlenmäßige Überlegenheit bei Syzran sicherstellen und dem Feind von Süden aus in die Flanke fallen. Unterstützt werden sie ab der nächsten Runde von dem dann aufstellbaren neuen HQ. Unterwegs sollen die beiden Korps ebenfalls noch mit Inf 1 aufgerüstet werden. Der nun bald kommende lange Winter wird genügend Zeit für Anmarsch, Aufrüstung und Bereitstellung geben. Ziel ist es, in 1920 die zu den Ural-Weißen gehörenden beiden Kosaken-Fraktionen komplett zu vernichten!


6. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

In diesen Bereichen gibt es nichts Neues zu berichten. Am Ende des Zuges erhalten Wir knapp über 400 MPP (50 MPP für die erste Reiterarmee bereits abgezogen).

Strategienordi
20.04.16, 16:20
Die Auswirkungen der Czech Legion Decision:
Yes: There is a 65% chance that the Czech Legion will leave Russia on the 1st March 1920 and
the Bolsheviks receive 250 MPPs worth of gold, at 50 MPPs a turn over 50 turns. However, the
Northern Whites, Ural Whites and Southern Whites will all receive a 2500 points boost in their
Political Standing as the handing over of the gold will strengthen their determination to remove
the Bolsheviks from power.
There is a 35% chance that the Czechs will distrust the Bolshevik acceptance of the offer, in
which case a portion of the Czech Legion will deploy in the Urals. The remainder will make
their way home via Vladivostock. No gold will be transferred, but the Bolsheviks will lose 1,000
points of their Political Standing for the failed deal.
No: The Czech Legion deploys at Ekaterinburg as part of the Ural White forces, with a very
experienced Corps and an Armored Train.

Ergänzung:
Schönes Update mit viel Bewegung.

Bezüglich der Uralkosaken hätten wir folgende Überlegung:
Statt von Saratov aus in die Flanke zu drücken, könntet Ihr von dort aus auch auf Uralsk marschieren. Damit drückt Ihr Euch zwischen die Streitkraft des Gegners und dessen Hauptstädte.
Die Korps der Weißen haben zwar die Wahl zwischen Rückzug und stehen bleiben. Bleiben sie bei Samara, könnt Ihr mit den Uralskkräften Orel und Orenburg gegen kaum Widerstand einnehmen, was das Ende der Fraktionen ist.
Gehen sie über Samara in Gebirge mit Richtung Orenburg zurück, dann ist Orel schutzlos und Ihr könnt es leicht erobern. Zudem könnt Ihr mit den überlegenen Kräften von Syzran aus nachsetzen, dann gegen frei stehende Kräfte ohne Eingrabung. Vermutlich ein Massaker.
Geht Euer Gegner gegen den Uralsk-Vorstoß vor, dann muss er seine Front nach Süden drehen und Ihr könnt mit den Syzrankräften in den Rücken stoßen. Auch das dürfte mit der völligen Vernichtung der Weißen enden.

Kardinalinfant
20.04.16, 17:46
Danke Euch, werter Strategienordi für die Erläuterungen. Wenn Wir sehen, was die Czech Legion sonst aufgestellt hätte, meinen Wir, richtig entschieden zu haben.

Zu Euren Anmerkungen in post #129: Wir fürchten weniger das hohe PS der weißen Fraktionen, als Unser eigenes mittlerweile recht niedriges. Härtere Kämpfe würden uns augenblicklich unter 90 drücken mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Moral. Das Problem der Roten ist, dass die gegnerischen Städte/Ressourcen keine PS-Werte haben, so dass man bei Eroberung derselben eben kein PS bekommt. Nur die eigenen Ressourcen und Städte haben einen Wert, so dass man durch das vom Gegner besetzte Territorium ständig PS verliert. Und vor diesem Hintergrund wollen Wir eben weitere PS-Hits wie durch eine zu starke Annäherung des Gegners an Petrograd unbedingt verhindern.

Was die Truppen bei Tsaritsyn angeht, nutzen Wir diese wie Ihr es ausgeführt habt, um den Ural aufzuräumen. Was die Beschaffung von Fliegerkräften angeht, sind Wir skeptisch. Nicht, dass Wir nicht gerne welche hätten, aber die Beschaffung weiterer Korps für Polen ist vorrangig. Außerdem auf Unserer Wunschliste ein weiterer armored Train, evtl. auch die eine tank-Einheit, die Wir kaufen können. Und forschen würden Wir gerne auch noch zwei oder drei Slots. Ihr überschätzt Unsere wirtschaftlichen Möglichkeiten derzeit. Wir haben zwar ca. 400 MPP/Zug im Moment, aber Minimum 200/Zug gehen für jeweils ein neues Korps drauf. 4 Einheiten auf Inf 1 aufrüsten sind weitere ca. 100 MPP und das Auffrischen der glücklicherweise nur wenigen, aber eben doch vorhandenen angeschlagenen Einheiten und der ein oder andere Einheitentransport per Bahn verschlingen den Rest. Wir haben gerade nichts übrig. Wir befürchten, vor dem Frühjahr wird es nichts mit Fliegerbestellungen werden und das hieße, die Flieger kämen erst im Herbst/Winter 1920 und ob Wir sie dann noch brauchen, ist höchst fraglich...

Was die Polen angeht, planen Wir zunächst nur mit einer starken Armee bei Minsk. Wenn möglich, soll die Druck auf Wilna machen, sobald die Polen im Krieg sind. Wenn Wir im Baltikum schnell sind und die Polen etwas auf sich warten lassen, können Wir evtl. auch eine der beiden derzeit gegen das Baltikum operierenden Armeen hinzuziehen.


Das führt Uns zur Planung für die kommenden Züge/das nächste Jahr:

So langsam können und müssen Wir Uns damit beschäftigen, ob und wie Wir die Siegziele erreichen können. Wir rufen dazu die Siegbedingungen für den total victory ins Gedächtnis zurück: Zunächst handelt es sich um die bereits von Uns gehaltenen Städte Moskau, Petrograd, Minsk und Tsaritsyn. Die beiden ersteren werden Wir definitiv nicht mehr verlieren, Minsk könnten Wir theoretisch kurzzeitig an die Polen verlieren, planen aber wie oben ausgeführt genau hier die Aufstellung einer starken Armee, um das zu verhindern. Tsaritsyn entblößen Wir derweil zwar etwas, es ist aber auch nicht akut bedroht. Sollten Wir es trotzdem noch handstreichartig verlieren, sind Wir zuversichtlich, es mit etwas Einsatz wieder zurückerobern zu können. Hier liegt also kein Problem.

Wir müssen aber noch weitere Städte zur Erfüllung der Siegbedingungen erobern:

- Kiev: liegt absolut in Schlagreichweite. Sobald Wir die Westukraine aufgeräumt haben (s.u.), werden Wir uns dieser Stadt zuwenden.

- Rostow: Ist auch nahezu in Sichtweite Unserer Truppen. Allerdings liegt ein Sperriegel der stärksten Truppen, die der Feind hat zwischen Uns und der Stadt. Vermutlich müssen Wir hierzu im Frühjahr eine Materialschlacht eröffnen.

- Tallin: Ist glücklicherweise die am nächsten gelegene Hauptstadt des Baltikums. Wir planen ja ohnehin eine Offensive im Baltikum. Derzeit können Wir hier 5 Korps und 2 Kavallerieeinheiten (alles auf Inf 1 und mit HQ-Unterstützung) aufbieten. Damit sollte es bis Ende 1920 (spätestens) klappen.

- Warschau: Die Polen haben 13 Landeinheiten. Davon dürften 1-2 HQs sein, 1 Artillerie und 2 - 3 Divisionen, d.h. 4 - 6 Einheiten, die nur einen geringen Kampfwert haben. Der Rest sind Kavallerie und Korps. Die Polen dürften aber noch kein Inf 1 haben, Wir haben mit etwas Glück Inf 2, bevor sie im Krieg sind. D.h. Wir sind technisch und wohl auch an Erfahrung deutlich überlegen und zahlenmäßig nicht klar unterlegen. Warschau liegt relativ grenznah. Jedenfalls bis Ende 1921 ist das nicht unrealistisch.

Und dann kommen noch die härtesten Nüsse:

- Jekaterinburg: Mitten im Ural, vom Gelände begünstigt, schwer im direkten Ansatz zu nehmen. Daher haben Wir vor, es indirekt zu versuchen. Zunächst wollen Wir die Kosaken der Ural-Weißen ausschalten, was denen einen herben Moral- und PS-Dämpfer versetzen müsste. Dann werden Wir mit Artillerieunterstützung versuchen, Jekaterinburg direkt zu nehmen. Angesichts des Geländes einerseits, der nur relativ geringen Entfernung vom von Uns gehaltenen Perm andererseits, sollte es ausreichen, damit Ende 1920/Anfang 1921 zu beginnen.

- Archangelsk: Ist vielleicht der schwierigste, weil am weitesten entfernte Part. Wir planen auch hier einen zunächst indirekten Ansatz. Durch Unseren Angriff auf das Baltikum, welches zu den Nord-Weißen gehört, sollte - bei entsprechenden Erfolgsmeldungen - deren PS und damit ihre Moral sinken. Gleiches gilt für den bald automatisch erfolgenden Kriegsaustritt der USA und denjenigen der Franzosen. Bei den Amis kommt als Bonus hinzu, dass laut der Tile-Färbung deren Einheiten Uns auf dem von Uns avisierten Weg aufhalten sollen, die Sperr-Einheiten fallen also weg, sobald die Amis (bald!) aus dem Krieg sind. Wir planen, von Vologda aus zu marschieren, der Weg ist am kürzesten. Am schwierigsten wird der erste Teil werden, da von Volgda aus die nächste Stadt Plesetskaya 8 Tiles entfernt ist, das heißt, wir werden sie mit Einheiten auf low supply angreifen müssen. Danach werden die Etappen kürzer werden. Wir bräuchten hier eine Streitmacht von 1 HQ, ca. 3 Korps und am besten 1 Panzerzug. Derzeit sind Wir ratlos, woher Wir diese Einheiten nehmen sollen, denn die anstehenden Winteraufstellungen gehen an sich vollständig an die polnische Grenze. Angesichts des langen Weges nach Archangelsk wäre es aber gut, schon im kommenden Frühjahr oder spätestens Sommer anzugreifen, sonst wird es verdammt knapp.

Hierzu ist noch zu sagen, dass Wir die beiden von Uns am schwierigsten empfundenen Ziele Jekaterinburg und Archangelsk auch für einen major oder sogar einen minor victory bräuchten. Daher heißt es Sekt oder Selters, Barfuß oder Lackschuh, Sieg oder Gladiolen, Alles oder nichts!


Auf dieser Grundlage planen Wir für das kommende Jahr im Einzelnen wie folgt:

Herbst 1919/Winter 1919/1920: Kauf weiterer Korps, nach Möglichkeit auch eines Panzerzuges und der Tank-Einheit. Im Baltikum sollen die Einheiten im Schutze des schlechten Wetters (am besten Schnee!) sich Pskov annähern. In der Ukraine ist das gleiche für die Minen bei Melitopol und die Linien in den Steppen südlich von Woronesch geplant. Bei Syzran sollen die von Tsaritsyn dazu stoßenden Einheiten in Position gehen.

Frühjahr 1920: Bei Minsk wird eine neue Armee aufgestellt. Weitere Einheitenbestellungen und Forschung nach Möglichkeit. Im Baltikum dürfte um Pskov heftig gekämpft werden, Wir glauben aber, dass - sobald Wir diese Festung genommen haben - der Widerstand zusammenbricht und Wir relativ schnell Tallin angehen können. Evtl. könnte dann ein Teil der Truppen nach Vologda transportiert werden. In der Steppe südlich von Woronesch und bei Syzran beginnen Wir Materialschlachten, die Wir angesichts technischer und wohl auch numerischer Überlegenheit und der deutlich besseren MPP-Ausstattung für Uns zu entscheiden hoffen. Zeitgleich nehmen Wir Melitopol ein und nehmen an der Landenge zur Krim dünne Sicherungsposten ein. Die Armee wird danach entweder gegen Rostow gedreht, um dort die Entscheidung in der Materialschlacht zu bringen oder aber nach Odessa bzw. Kiew in Marsch gesetzt. Soweit noch neue Einheiten aufgestellt werden können, sollten diese nach Vologda kommen.

Sommer1920: Die Polen dürften irgendwann in den Krieg eintreten. Bei Minsk müssen Wir standhaft bleiben, andernorts können sie ruhig etwas Raum gewinnen. Im Idealfall erobern Wir derweil Tallin und drehen danach Teile der Armee aus dem Baltikum in Richtung Minsk, um damit mit Wilna den Polen ein erstes Beutestück zu entreißen. Bei Syzran müsste langsam der Widerstand der Ural-Kosaken erlahmen. Danach verfolgt ein Teil die Reste in deren Hauptstädte, um diese zu nehmen. Der andere Teil wird nach Vologda oder Perm transferiert. Je nach Möglichkeit beginnt in Volgda der Vormarsch in Richtung Archangelsk. Im Osten der Ukraine dürfte nach wie vor hart gekämpft werden.

Herbst 1920: Spätestens jetzt muss der Vormarsch von Vologda aus losgehen, sonst reicht es vermutlich nicht mehr bis Archangelsk. Wir nähern Uns in den Ausläufern des Ural den Hauptstädten der Ural-Kosaken und beginnen unter Umständen bereits die Schlacht um Jekaterinburg (das kann aber auch noch bis zum nächsten Frühjahr warten). Je nach eigenem Zustand und Zustand des Gegners können evtl auch im Baltikum mit reduzierten Truppenteilen noch Fortschritte erzielet werden, sollte nach der Eroberung Tallins Stagnation eintreten, wäre das aber auch kein Beinbruch. Bei Wilna gewinnen Wir langsam die Oberhand über die Polen, die dann evtl ihren Vormarsch an anderer Stelle einstellen müssen. Wir marschieren in Richtung Kiew. Langsam sollten Wir auch im Osten der Ukraine die Oberhand erringen und in Richtung Rostow voran kommen. Spätherbst/Winter könnten dann langsam die Briten aus dem Krieg ausscheiden, was Unsere numerische Überlegenheit vergrößern würde.

Winter 1920: Wir erholen, gruppieren dahin um, wo Wir von Unseren Zielen noch am weitesten entfernt sind, rüsten unsere Truppen (spätestens jetzt) auf Inf 2 auf und kaufen evtl noch die ein oder anderen Einheit dazu. Im Jahr 1921 werden Wir dann insbesondere in Richtung Jekaterinburg und Archangelsk fortfahren.


Soweit Unsere Planungen für die kommenden Zeitabschnitte. Irgendwelche Anmerkungen aus dem versammelten ZK?

Admiral Hipper
20.04.16, 19:23
Wir würden die Truppen für die polnische Front erst zu aller Letzt bereitstellen. Die Polen werden vermutlich erst im Spätsommer eingreifen und bis dahin würden Wir alle Kräfte für eure geplanten Offensiven einsetzten.
Zum Zeitpunkt des polnischen Kriegseintrittes werdet Ihr vermutlich den MPP Engpass überwunden haben (evtl. auch den Mangel an Truppen für alle Schauplätze) und könnt dann immer noch die notwendigen Truppen per Bahn heranschaffen.

Zudem könnt Ihr die Polen ja etwas kommen lassen, zumal die bisherige Spielweise eures Gegners nicht eine gnadenlose Offensive der Polen erwarten lässt.

Kardinalinfant
20.04.16, 19:40
Werter Hipper,

vielen Dank für Eure Ausführungen. Ihr seht das (wie eigentlich immer :) ) richtig. Unser Problem ist, dass Wir nicht genau wissen, wann die Polen kommen werden. Wir wollen einfach nicht mit heruntergelassener Hose erwischt werden, zumindest nicht bei Minsk. Allerdings haben Wir es so in Erinnerung, dass sich der Eintritt der Polen durch zwei oder drei vorangehende Event-Anstiege der Kriegsbereitschaft ankündigen. Ganz überraschend werden sie also wohl nicht kommen. Um Transportkosten teilweise zu sparen (für 1 HQ zzgl. zumindest 4 Korps, was Wir bei Minsk haben wollten, wären das immerhin etwa 200 MPP!) wäre es wohl am besten, die Armee der neuaufzustellenden Einheiten wie geplant in der Nähe von Minsk aufzustellen (evtl bei Wiebsk?), aber über Daugapils zunächst im südlichen Baltikum einzusetzen. Kündigen sich dann die Polen an, wäre die Wegstrecke relativ kurz und wir könnten ohne Transportkosten zurück ins nahe Minsk. Es könnte dazu beitragen, dass Wir das Baltikum als Ganzes schneller in Unsere Hände bekämen und damit ein - zwei Armeen relativ schnell für andere Zwecke zur Verfügung hätten. Eine gute Ergänzung Unseres Planes! :teufel:

Strategienordi
20.04.16, 19:44
Genosse Kardinalinfant,

die Sache der Arbeiter gewinnt nicht durch die kapitalistische Methode alles Land zu unterdrücken, sondern durch den Anschluss aller Arbeiter an Mütterchen Russland!

Eure Planungen gehen etwas fehl, das Szenario ist anders angelegt.
Ab 1920 werden die Weißen jede Runde böse PS verlieren weil sie nicht Petrograd oder Moskau haben. Jeder besiegte Minor, jede der ausgeschiedenen Fraktionen wird denen zusätzlich einige Tausend PS kosten. Die Städte der Weißen müsst Ihr nicht erobern, sobald deren PS 0 ist kapitulieren die und die Städte fallen euch so zu. Archangelsk, Jekaterinburg und Rostow braucht Ihr nie zu erobern.
Kiev, Tallin und Warschau müsst Ihr allerdings erobern.
Tallin sollte kein grosses Problem sein. Fürs Baltikum bietet sich eh an, im Süden scharf auf Riga vorzustoßen, mit der Lugagruppe Kontakt halten. Fällt Riga kriegt Ihr dort gutes Supply und es könnte sein, dass das Freikorps aufgelöst wird. Jedenfalls gibt die Kapitulation von Lettland nen schönen Moralhit für alle Weißen. Die Weißen werden dort dann auf Tallin zurückgehen, dort könnt Ihr sie dann aufreiben. Das alles sollte bis Sommer 1920 erledigt sein, dann kann mindestens eine der Armeen nach Polen, vllt auch alles. Auf Riga könnt Ihr auch im Winter losgehen, wenn Euer Gegner sein Baltikumkräfte nicht zersplittert, dann hat er da höchstens ne Division stehen. Insgesamt dürften dort aber noch 2 HQ, 3 Korps, 2 Divis und ne Arti stehen, also ne recht beachtliche Gruppe.
Kiev ist leicht, dort stehen derzeit nur schwache Ukrainer, für mehr fehlt dem Süden die MPP. Paar Divis mit HQ, sollte kein grosses Problem sein für nen HQ+paar Korps. Ärgerlich ist die Mobilisierung der Polen bei der Eroberung. Die könnten auch später helfen kommen, dann ist Kiev nicht mehr so leicht. Zumal es bis Rovno dann weit wird, und die Kapitulation der Ukraine ist wegen Beute und PS-Hit bei den Weißen wichtig. Kiev gibt auch per Event 25MPP Plünderbonus.
Warschau ist schwieriger, der Pole ist stark und Warschau relativ weit weg. Wie Ihr selber feststellt, hat der Pole ne ansehnliche Truppe, insbesondere wenn er die konzentrieren kann. Das müsst Ihr verhindern. Darum der Vorschlag mit 2 Armeen, einer von Minsk aus, eine über die Ukraine. Macht Euch auch nicht zuviele Sorgen wegen der polnsichen Mobilisierung, derzeit kriegt der Pole wenig MPP, kann also kaum rüsten. Wenn Ihr die langsame mit 1-3% pro Runde abwartet, dann hat er Zeit dafür. Der Vorteil sit auch, dass polnsiche Einheiten quasi weg sind wenn sie zerstört sind, da sowohl MPP als auch Zeit fürn Rückkauf kaum ausreichen. Also ruhig nen harten Schlagabtausch suchen, Ihr erholt Euch, Polen nicht.

Wenn Ihr Euch Sorgen ums rote PS macht, dann manövriert Euren Gegner aus, Ihr habt schon jetzt genug Material und er zuviele Lücken. Sobald die ersten Majors rausgehen kriegt Ihr eh PS satt.
Ihr kriegt übrigens ab November 1919 ne 25% Chance ne Tankeinheit per Event zu bekommen. Wollt Ihr 2 kauft die flott.
Nordfront: Egal, abriegeln und fertig. Wenn Material über ist eine Gegenoffensive zum Spaß.
Finnland: Finnen haben ein Korps und Mannerheim sowie nen Rudel Divis, könnte 5k PS kosten wenn die Petrograd nah kommen. Einheiten alle auf Unterstärke, dem NW dürften die MPP fehlen zum auffrischen. Vllt die Garnison gegen etwas kampfkräftigeres austauschen, z.B. dem Korps aus Zarizyn gegen eine Divi. Wenns gelingt nen paar Finnen zu erledigen, dann fehlen die 3 Weißen um den PS-Hit auszulösen.
Baltikum: Wie schon gesagt, im Süden scharf auf Riga gehen, mit Luga nachsetzen und ggf. den zurückweichenden Feind schaden. Je nach Reaktion von Riga nach Tallin in den Rücken stoßen oder mit Luga Tallin belagern, nach Möglichkeit auch Ösel erobern. Dafür den südlichen Keil noch etwas verstärken. Danach Truppen verlegen.
Weißrussland/Westukraine/Polen: Minsker Armee aufbauen, je nach Lage Polen aufhalten oder über Wilna auf Warschau gehen.
Vor Kiew Armee aufbauen, sobald diese sowie Minsk bereit, möglichst schon Winter/Frühjahr Kiew erobern und über Rovno Richtung Lwow/Polen vorstoßen, schnellen Polenkrieg erzwingen. Je nach polnischer Reaktion mit einer Armee halten/verzögern die andere Richtung Warschau entfesseln oder aufgeteilte Polen in Materialschlacht aufreiben und danach durchbrechen. Je nach Lage dritte Armee reinrollen, z.B. aus Baltikum oder Ural. Hauptschauplatz für 2. Hälfte 1920.
Krim/Südukraine: Ausstieg der Franzosen abwarten, dann scharfer Vorstoß insbesondere auf Melitopol und Odessa, danach Kräfteabgabe, Rest säubert Krim und tastet Richtung Kuban und Kaukasus vor, Kräfte der SW aus Don-Region ablenken. Falls das nicht geschieht Vorstoß in den Kuban und Kaukasus
Ostukraine/Don: Abwarten, bei günstiger Lage an anderen Fronten Offensive, Schlagabtausch MPP-Tausch, optimal wäre Eroberung Novocherkassk, Makhno beachten
Zarizyn: HQ,Korps abziehen, 1-2 Divis als Ersatz hin
Südural: Material ausspielen, scharfer Vorstoß auf Uralsk, je nach Reaktion Hauptstädte erobern oder Kernkräfte in der Bewegung zerschlagen.
Nordural: eigene Kräfte aufwerten, Korps statt Divis, vllt. Arti dahinter. Angreifer ausbluten, wenn günstig nachsetzen, ansonsten reicht halten.
Ende 1920 sollte Südural und Baltikum als Front erledigt sein, die übrigen in günstiger Lage sein. Ab 1921 dann Generaloffensive wo immer noch ein Feind steht. Passt auf, dass das weiße PS nicht weg ist bevor Ihr in Warschau seid.

Edit Polen-Mobi:
Poland will swing:
20-25% towards the Whites if the Bolsheviks declare war on the Ukraine.
12-15% towards the Whites if the Bolsheviks capture Kiev.
12-15% towards the Whites if the Bolsheviks capture Rovno.
15-25% towards the Whites if the Bolsheviks have 2 units within 2 tiles of Lwow.
7% per turn towards the Whites if the Bolsheviks do not have 4 units within 2 tiles of Minsk.
8-15% towards the Whites if the Ukraine surrenders to the Bolsheviks.
Plus every turn from the 1st January 1920, Poland will swing 1-3% towards the Whites.

Headhunter
21.04.16, 00:25
Manchmal würden wir uns ja wünschen, die AAR-Schreiber könnten einfach so drauflos spielen....bei den umfangreichen (und überaus beeindruckenden!) Ratschlägen und Erklärungen hier im Forum geht der Reiz des Mitlesens als unwissender Regent irgendwie verloren.....wir haben bereits eine ganze Weile das Gefühl, dass der Drops eh schon längst gelutscht ist (täuschen wir uns da??) und angesichts der detailreichen Informationen, die hier zusätzlich ausgebreitet werden, wirkt die zukünftige Entwicklung nicht besonders spannend.....
Wir müssen allerdings auch zugeben, dass uns ein ahistorischer Verlauf gereizt hätte, der aber, zumindest unserem laienhaften Urteilsvermögen zufolge, in diesem Szenario offenbar kaum möglich zu sein scheint.... :schande:

Kardinalinfant
21.04.16, 08:43
Werter Headhunter,

Dankeschön für Euer Feedback. :) Wir verstehen Euch so: Weniger Details, weniger Regeln/Formeln, weniger Vorausblick. Einfach nur die Züge beschreiben? In einem künftigen AAR (wenn es den geben sollte) würden Wir sicherlich nicht mehr so ausführlich auf bestimmte Punkte eingehen. Ziel dieses AARs war aber zumindest teilweise, das eine oder andere auch mal in der Tiefe zu erläutern, den ein oder anderen Trick (und auch ein paar Basics) an den weniger erfahrenen stratcom-Spieler zu vermitteln und die Beweggründe Unseres Vorgehens zu beleuchten. Aber Wir schauen mal, wo Wir evtl auch jetzt schon straffen könnten.

Was Wir leider nicht in der Hand haben, ist die Zugfrequenz (wenn Ihr auch das meint). Der werte Zersener schafft an Zügen nicht mehr als das, was er im Moment spielt. Und real life geht nun mal vor Spiel, auch wenn es für die werten Mitleser sicherlich besser wäre, das Spiel würde etwas schneller voran schreiten.

Zum gelutschten Drops: Jein. Zunächst: Wir kennen das Szenario zu wenig, um sicher sagen zu können, dass Wir einen total victory erreichen werden. Wir haben die notwendigen Siegziele ja gerade nochmal dargelegt. Die beiden für Uns schwierigsten Ziele brauchen Wir für jeden Sieg. Wenn Wir auch nur eines davon nicht erreichen, springt nur ein Unentschieden heraus. Allerdings dürfte die andere Seite des Drops gelutscht sein. Der werte Zersenser wird die Partie seinerseits nicht mehr gewinnen können. Dazu sind die Roten schon jetzt militärisch zu stark und werden noch stärker werden. Wenn man also jetzt - ahistorisch - losgelöst von der Landkarte nur noch nach Siegbedingungen spielt, hat der werte Zersenser unter Umständen noch die Chance, ein Unentschieden herauszuholen.

Ein ahistorischer Verlauf in diesem Szenario erscheint Uns - nachdem Wir jetzt die rote Seite recht gut kennen - schwierig zu sein, aber nicht unmöglich. Die Weißen haben durchaus ihre Stärken und Vorteile. Aber sie agieren unter enormem Zeitdruck. Sie brauchen schnelle Erfolge und dürfen sich wenig bis gar keine Fehlschläge leisten. Hilfreich wäre, wenn der rote Spieler den ein oder anderen Fehler macht. Gegen einen starken roten Spieler wird es in der Tat knifflig. Wenn einer der werten Regenten Lust hätte, sich auszuprobieren, würden Wir es gerne mal mit den Weißen probieren (PN an Uns).

Headhunter
21.04.16, 20:26
Werter Kardinalinfantskij ;)

Habt Dank für eure Replik!
Wir wollten euren AAR nicht kritisieren, er ist gut, so wie er ist. Wie gesagt, für uns als Regenten, der SC und speziell dieses Szenario nicht kennt, sind die ganzen Erklärungen auch interessant....andererseits nehmen sie aber auch etwas die Spannung raus, da gewisse Entwicklungen und Züge ja im wahrsten Sinne des Wortes berechenbar werden. Nichtsdestotrotz sind der AAR und die begleitenden Beratungen beeindruckend, wir hatten nie solche Detailkenntnisse zu irgendeinem Spiel. Man spielt aber eben primär auf Sieg (was verständlich ist) und nicht primär zum Vergnügen der Mitleser ;) Darüber hinaus fragen wir uns als Laie, wie der werte Zersenser hier wirklich überraschende Moves machen soll, wenn die Bewegung in eurem Territorium trotz Fog of War ja nachvollziehbar bleiben, weil sich die Tiles verfärben...

Ach, aber was soll´s....vergesst unser Geseier und macht weiter wie bisher :D

Strategienordi
21.04.16, 23:09
Werter Headhunter,

vom Ergebnis her ist die Sache schon länger gelaufen, die Frage ist eigentlich nur mit welchem Sieg der Roten es endet. Das schliesst natürlich einen taktisch interessanten Verlauf nicht aus, zumal beide Seiten von sehr guten Spielern geführt werden und noch viel Material im Spiel ist.
Was die Siegeschancen der Weißen angeht...die können durchaus Erfolg haben, wichtig ist da vorallem eine koordinierte und aggressive Vorgehensweise der einzelnen Fraktionen. Das muss man allerdings vorher wissen und da beide Spieler quasi blind ins Gefecht zogen war das nicht gegeben. Und dem Weißen tun die Fehler mehr weh als den Roten.

Werter Kardinalinfant,

beeilt Euch mit dem Sieg, dann könnt Ihr die reaktion im Rückspiel zum Erfolg führen :P

Kardinalinfant
24.04.16, 13:34
I. Gegnerischer Zug


28. Zug 20.10.1919


Unser Gegner hält sich sehr zurück.

http://fs5.directupload.net/images/160424/7kwktq5e.png (http://www.directupload.net)

Bei Olonets erneuert Zer Senserow seine Angriffe aus der letzten Runde mit gleich mäßigem Erfolg. Wir haben mal die desaströsen Werte der weißen Division markiert. Ein HQ fehlt ganz offensichtlich. Ohne wird das nichts werden! Im Gegenteil, sollten Wir (wovon allerdings derzeit nicht auszugehen ist) hier ein HQ und zwei Korps hinbekommen, vernichten Wir die Divisionen auf low supply!

http://fs5.directupload.net/images/160424/jakahs9d.png (http://www.directupload.net)

Bei Petrograd klärt Unser Gegner mit einem Wasserflugzeug auf und fährt dann einen Schlachtkreuzer an die Hafenanlagen heran und attackiert. Keine Schäden beidseits. Evtl. sollten Wir die Schiffe auffrischen, um Moral-Hits für Versenkungen zu vermeiden. Wenn das nur nicht so teuer wäre...

Zu seinem Rundenende hat Unser Gegner dann auch noch Pech. In Poti erheben sich die Arbeiter und gründen eine neue Sowjetrepublik:

http://fs5.directupload.net/images/160424/6l2tbykk.png (http://www.directupload.net)

Das ist eine Eigenart des Szenarios. Es gibt Städte, die kein Partisanensymbol haben, die sich aber per Event abspalten können, wenn sie unbesetzt sind. Offensichtlich wusste Unser Gegner nichts davon, dass das in Poti passieren kann. Wir haben ehrlich gesagt auch keinen genauen Überblick, wo das passieren kann (Wir wissen für Uns nur von Olonets und Saratov und beides halten Wir besetzt) und hoffen einfach das Beste. Der Wert dieser neuen Republik ist auf den ersten Blick eher gering. Auf der Überblickskarte sieht man, wo sie liegt, nämlich mitten im westlichen Kaukasus und sehr weit südlich von Rostow, also unerreichbar für Uns. Aber wir erhalten 10 MPP/Runde und Unser Gegner muss schauen, wie er dieses Krebsgeschwür wieder beseitigt. Das kostet Kräfte! Die Einheit aus Batumi im Süden von Poti kann Unser Gegner übrigens nicht zur Beseitigung verwenden. Die muss in Batumi bleiben, sonst leidet das PS der Briten. :D


II. Eigener Zug


29. Zug 03.11.1919


1. Ereignisse:

http://fs5.directupload.net/images/160424/t9mtazoq.png (http://www.directupload.net)

Neben der Gründung und dem Beitritt der "unabhängigen" (?!:teufel: ) Sozialisten in Poti verlassen auch noch die Tschechen endgültig Russland. Auswirkungen s.u.


2. Neuaufstellungen:

http://fs5.directupload.net/images/160424/4vee5be9.png (http://www.directupload.net)

Nicht eines, sondern beide noch offenen bestellten HQs können diese Runde aufgestellt werden. Wohin sie kommen gleich unten. Wir bestellen derweil das nächste Korps für das Frühjahr.


3. Ural

http://fs5.directupload.net/images/160424/k6orc22b.png (http://www.directupload.net)

Hier mal ein aktualisierter Blick auf Perm. Wie man sehen kann, stehen Wir unverändert sicher, die gegnerischen Korps sind mittlerweile doch deutlich angeschlagen. Lange kann Unser Gegner so nicht mehr weiter machen.


4. Syzran/Saratov/Tsaritsyn

http://fs5.directupload.net/images/160424/ic4omwyk.png (http://www.directupload.net)

Zunächst stellen Wir das neue Raspopov HQ bei Penza auf. Es soll den Vorstoß von Saratov aus nach Osten unterstützen. Eine Aufstellung direkt bei Saratov war nicht möglich, da dies als besetztes Gebiet gilt.
Die beiden aus Tsaritsyn nach Saratov marschierenden Korps marschieren zu diesem Zweck weiter. Beide stehen für den nächsten Zug so, dass sie genau Supply 5 haben und damit auf Inf 1 aufgerüstet werden können (Vorausplanung! :idee:). Genau so haben Wir die Division aus Saratov nicht einfach beiseite gezogen, sondern auf den Bahngleisen so bewegt, dass sie im nächsten Zug auch Supply 5 hätte. Wer weiß, ob nicht irgendwo Bedarf besteht und so könnten Wir sie verlegen.
Bei Syzran überschreiten Wir den Fluss, um eine Offensive vorzubereiten. Der Gegner hat in seinem Zug ein Korps außer Sichtweite gezogen (und Wir sehen es immer noch nicht). Damit steht er vor Syzran deutlich schwächer. Mal sehen, ob er Unsere auf den ersten Blick exponierten Einheiten jenseits des Flusses angreift. Falls ja, bekommt er eins auf die Mütze. Falls nein, können Wir im nächsten Zug den Anschluss an seine Linien herstellen.


5. Baltikum

http://fs5.directupload.net/images/160424/nucowuih.png (http://www.directupload.net)

Bei Polotsk stellen Wir das neue Vasilenko HQ auf. Hier sollen im Frühling dann auch die meisten der jetzt neu bestellten Korps aufgestellt werden.
Von Velikiye Lukis aus stoßen Wir in aller Vorsicht vor. Wir wollen hier nicht in das gefürchtete Freikorps laufen. Diese (recht kleine) Armee kann jederzeit nach Süden in Richtung Daugapils abdrehen oder aber nach Westen gegen Pskov marschieren.
Bei Luga frischen Wir auf, rüsten die Kavallerie mit Überstärke aus und ziehen das Korps von Narva heran. Dieses wird in der Narva-Stellung durch die jetzt überflüssige Division aus Woronesch ersetzt (Wir wollen hier keinesfalls ausmanövriert werden). Im nächsten Zug können diese Truppen dann an Pskov herangerückt werden.

http://fs5.directupload.net/images/160424/ajqpjdss.png (http://www.directupload.net)

Hier nochmal ein Überblick über Unsere Planungen im Süden des Baltikums. Erstes Ziel ist Daugapils wegen seiner strategischen Bedeutung. Von dort aus können Wir dann sowohl direkt auf Riga marschieren und Lettland aus dem Spiel nehmen, als auch - sollten die Polen recht früh kommen - nach Süden auf Wilna eindrehen und damit eine örtliche Überlegenheit gegen die dortigen polnischen Truppen herstellen.


6. Ukraine

http://fs5.directupload.net/images/160424/tnmo8byc.png (http://www.directupload.net)

Wir rüsten die nächsten Einheiten auf Inf 1 auf. Jetzt fehlen nur noch zwei Einheiten der Machnovisten, die als Verbündete deutlich teurer aufzurüsten sind. Nächste Runde planen Wir einen Vormarsch an allen Fronten. Die Wege sind eingezeichnet.


7. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft und Ereignisse zum Zugende:

Diplomatie und Forschung plätschern mal wieder vor sich hin.

Im political standing tut sich aber was:

http://fs5.directupload.net/images/160424/fodktzmp.png (http://www.directupload.net)

Die drei weißen Fraktionen machen einen gewaltigen Sprung nach oben. Mutmaßlich liegt das an der tschechischen Legion und dem Zarengold. Dass sich die Tschechen an die Abmachung halten, erfahren Wir zum Zugende:

http://fs5.directupload.net/images/160424/ifrvpa6z.png (http://www.directupload.net)

Durch das Gold der Tschechen kommen Wir auf 474 MPP! Das ist eine Menge Holz! :burns:


Auf dem Screenshot ist angedeutet (weil durch die Einkommenstafel halb verdeckt) ein weiteres Event zum Rundenende erahnen: Auch in Romanovsky Khutor erheben sich die Arbeiter und Bauern gegen die bröckelnde weiße Despotie. Ein unangenehmes Zusammentreffen für den Gegner, dass sich zwei Städte direkt aufeinanderfolgend erheben.

Admiral Hipper
24.04.16, 18:12
In manchen dieser Exklaven lassen sich auch Divisionen ausheben. Diese eignen sich deutlich besser zur Verteidigung oder auch zum Unruhe stiften im Hinterland.
Wenn Euer Gegner die Städte jedoch erobert, hat er ein schönes zusätzliches MPP Einkommen, besonders wenn die Städte an Gleisen liegen.

Kardinalinfant
06.05.16, 11:48
I. Gegnerischer Zug

30. Zug 17.11.1919

Unser Gegner bezieht Winterquartiere, es tut sich nahezu nichts.

http://fs5.directupload.net/images/160506/k5pl33wx.png (http://www.directupload.net)

Im Großraum Petrograd erscheint nördlich der Stadt eine weitere finnische Division. Die Lage ist vom militärischen Standpunkt her trotzdem nach wie vor alles andere als kritisch. Bei Olonets erneuert der Gegner seine Angriffe. Nach wie vor sind seine Divisionen ohne jegliche Versorgung und daher komplett ausgepumpt. Dieses Spiel kann so noch ewig weitergehen.

http://fs5.directupload.net/images/160506/hbdqthk2.png (http://www.directupload.net)

Bei Pskow marschiert eine weiße Division leicht nach Norden, eine Artillerieeinheit nimmt deren Platz hinter der Stadt ein. Pskow ist damit recht wirksam verteidigt.

Leider passiert dann zum Zugende noch etwas, was Wir bei Unseren Zugbeginnmitteilungen angezeigt bekommen:

http://fs5.directupload.net/images/160506/zynodb53.png (http://www.directupload.net)

Während die vier nicht markierten Meldungen sämtlich positiv sind, da sie das PS der Interventionalisten z.T. deutlich senken und wir einen leichten boost erhalten, ist die markierte Meldung eine ganz schlechte Nachricht. Unser PS sinkt deutlich, weil der Feind auf Petrograd vorrückt. Zu den Auswirkungen weiter unten. Von diesen abgesehen ist die Nachricht auch ein (spieltechnisch) schlechter Witz. Es gibt keinen weißen Vormarsch auf Petrograd. Bei Olonets stagniert der Feind 10 Tiles entfernt von Petrograd, die Finnen haben zwar eine weitere Einheit in die Nähe gerückt, sind aber räumlich gesehen nicht weiter vorgerückt und was die Division bei Pskow angeht, war der Feind schon deutlich näher an Petrograd gewesen, als er seinerzeit Luga kurzzeitig unter seine Kontrolle gebracht hatte. Sprich: Wir können Uns nicht erklären, warum dieses Event nun triggert und es ärgert Uns auch ein wenig, weil Wir an sich viel unternommen hatten, das zu vermeiden.


II. Eigener Zug

31. Zug 01.12.1919

1. Neuaufstellungen:

Diesen Zug kommt noch keine der Herbstbestellungen an, aber Wir bestellen ein weiteres neues Korps und dazu noch das hier:

http://fs5.directupload.net/images/160506/6n4f7z3f.png (http://www.directupload.net)

Der Rotbanner-Panzerzug soll Unsere Schlagkraft in engen räumlichen Verhältnissen erhöhen.

Hier mal ein Überblick über das, was im kommenden Jahr an Neuaufstellungen ansteht:

http://fs5.directupload.net/images/160506/yrnex49w.png (http://www.directupload.net)

Bislang vier Korps und 1 Panzerzug. Die Artillerie (nicht von Uns bestellt, sondern originär im Pool) kommt leider erst gegen Ende des Jahres. Ende Dezember haben Wir nochmal einen Zug, bevor dann die Wintermonate losgehen, in denen es nur noch alle vier Wochen einen Zug gibt. Wir planen, dann ein weiteres Korps neu aufzustellen und zusätzlich das auf normal supply vernichtete Korps verbilligt zurückzukaufen. Dann hätten Wir sechs Korps + Panzerzug in der Produktionsschlange. Dem wird Unser Gegner nichts entgegenzusetzen haben. Ein Wort zum Zeitplan: Unser nächster Zug wird der 29.12.1919 sein. Der übernächste wird erst wieder am 23.02.1920 stattfinden. D.h. das erste Korps können Wir da schon aufstellen. Was den darauf folgenden Zug angeht, sind Wir uns nicht ganz sicher. Der findet entweder am 06.04. oder erst am 20.04.1920 statt. Ist es erst der 20, haben Wir also in drei Zügen schon drei neue Einheiten auf dem Feld und so geht es dann weiter. Geplanter Einsatzort: Hauptsächlich südliches Baltikum.


2. Baltikum

http://fs5.directupload.net/images/160506/5tgvukyi.png (http://www.directupload.net)

Wir schließen auf die Division auf und greifen (behindert vom Schnee) an und erzielen leichte Verluste. Zeitgleich rücken Wir mit der Südarmee leicht vor und können dank Unserer Kavallerie die Stellung in ihrem ganzen Ausmaß enthüllen. Der Feind steht hier extrem stark. Drei Korps, davon eines das berüchtigte Freikorps. Mutmaßlich alles verschanzt und Wir müssen ohne Artillerie stürmen. Das wird extrem schwierig im direkten Ansatz. Wir planen daher, eine Spähdivision von Narva aus in den Süden zu schicken. Ziel ist es, den Gegner zu veranlassen, seine Stellung teilweise aufzugeben und sich der Division zuzuwenden. Tut er das nicht, bleibt nur noch, mit den Neuaufstellungen Daugapils schnell einzunehmen und dann direkt auf Riga zu marschieren. Dann muss er seine Stellung bei Pskow aufgeben, sonst schnüren Wir ihn ein. Jedenfalls wird es zäher, als gedacht.


3. Syzran/Saratov/Tsaritsyn

http://fs5.directupload.net/images/160506/l9pjifdc.png (http://www.directupload.net)

Wir tasten mit der Kavallerie vorsichtig vor und können endlich - weit südöstlich - das vermisste weiße Korps ausmachen. Warum er da steht, können Wir uns nicht ganz erklären. Wir vermuten aber, dass die gesamte Kosakenfraktion, die zu diesem Korps gehört (d.h. 2 Korps und 1 HQ) in dieser Gegend stehen.
Wir selber verzichten diesen Zug noch darauf, bei Syzran jenseits des Flusses auf seine Linien aufzurücken. Das hat zwei Gründe. Zum einen wollen Wir sicher gehen, dass Unser Gegner in seinem Zug Schnee hat, wenn wir aufgerückt sind, da Unsere aufrückenden Korps sonst schutzlos zwei prepared attacks der eingegrabenen Korps ausgesetzt wären, während der Schnee seine Angriffskraft rapide eingrenzen würde. Und der schneesicherste Zug ist erst Unser nächster, der 29.12. Zum anderen wollen Wir die Einheiten bei Saratov weiter vorgerückt haben, damit sie entweder selber in die Kämpfe bei Syzran eingreifen können oder aber im frontalen Ansatz auf die östlich erkannten Einheiten losgehen können, um diese zu binden.


4. Ukraine

http://fs5.directupload.net/images/160506/i2c8u86o.png (http://www.directupload.net)

Auch hier warten Wir noch eine Runde, um bei (möglichst sicherem) Schnee auf die Melitopol Stellung aufzurücken. Wie gut Wir daran tun, entdecken Wir, als Wir zur Vorbereitung des nächsten Zuges die Eisenbahnlinien nördlich von Zhdanov besetzen: Die südliche Weißen haben Inf 1! Es war zu befürchten, dass das irgendwann kommt. Die nächste schlechte Nachricht ist, dass sie es - wie ein genauer Blick auf die Sprites der Einheiten verrät - auch fast flächendecken schon eingeführt haben. Wären Wir jetzt auf die Melitopol-Stellung aufgerückt, wäre - solange unser Gegner keinen Schnee in seinem Zug hat - ziemlich sicher ein Korps weg gewesen! Nächsten Zug werden wir es angesichts der hohen Schneewahrscheinlichkeit wahrscheinlich wagen.
Im Osten rücken Wir wie geplant auf ganzer Linien ein Feld nach Süden. Da am äußersten Ende der Linien Unseres Gegners eine Lücke klafft, böten sich theoretische Möglichkeiten, den Gegner zu umfassen. Ob Wir das wirklich wagen wollen, wird sich zeigen.


5. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Nichts Neues auf dem Feld der Diplomatie. Nach den heftigen Investments zu Beginn in Finnland fehlen dem Gegner mutmaßlich die schnell verfügbaren MPP, um im großen Stil in das nächste neutrale Land (bspw. Rumänien) zu investieren.

Forschung: Infrastruktur haben Wir wohl im nächsten Zug bei 100 %. Bei Inf 2 sind Wir dank des doppelten Chits breits jetzt wieder in dem Bereich, in dem ein Durchbruch möglich wäre. Es heißt Daumen drücken!

Beim political standing tut sich einiges:

http://fs5.directupload.net/images/160506/tehsujpb.png (http://www.directupload.net)

Frankreich und vor allem die USA nähern sich rapide der Nulllinie. Das wird uns die Südukraine kostenfrei weil einheitenfrei offerieren und die weißen Fraktionen viel PS kosten. Allerdings sieht man auch, welchen Absturz Wir wegen des weißen "Vormarsches" auf Petrograd hingelegt haben. Von noch knapp über 90 auf 82. Gar nicht gut, weil das die Moral und damit die Kampfkraft Unserer Einheiten doch merklich tangiert.

Wirtschaftskraft: Wegen eines Generalstreiks in Moskau, der ein paar MPP kostet, nehmen Wir "nur" knapp unter 470 MPP ein.

Strategienordi
06.05.16, 14:10
Endlich gehts weiter :D

Für Petrograd (und Moskau) gilt 3 Einheiten innerhalb von 4 Feldern = PS-Hit. Vermutlich steht in Käkisalmi noch eine Division, das ist dann der Trigger. Aber macht Euch nichts draus, wenn der werte Zersenser nicht sehr geschickt agiert wars das mit den großen PS-Hits für Euch.

Werdet Ihr die Schneezüge auch nutzen, um die Divisionen bei Perm gegen Korps zu tauschen?

Kardinalinfant
06.05.16, 14:42
Werter Strategienordi,

danke für Eure erläuternden Ausführungen zum Petrograd-Event.

Was Perm angeht: Nein, das haben Wir nicht vor. Wir haben derzeit keine Korps herumstehen, mit denen Wir nicht in den nächsten Zügen etwas Wichtiges vorhaben. Bei Perm wollen Wir irgendwann den Überraschungseffekt nutzen, d.h. zwei Korps hin transportieren, die er nicht sehen kann, weil hinter den Gräben verborgen und dann mit beiden attackieren und möglichst 1 Korps von ihm dabei vernichten. Das wäre deutlich leichter, wenn Wir dann schon Inf 2 und damit den nötigen Bums hätten. Bis dahin werden Wir eine solche Operation mutmaßlich nicht starten.

Kardinalinfant
08.05.16, 13:28
I. Gegnerischer Zug


32. Zug 15.12.1919

Der werte Zer Senserow wird spät im Jahr doch noch einmal aktiv, weil er muss (mehr dazu unten).

http://fs5.directupload.net/images/160508/lcndd577.png (http://www.directupload.net)

Von Kiev aus machen sich zwei Divisionen auf in Richtung Osten. Bei Chernigow stoßen sie auf Unsere vor Ort verbliebene Partisaneneinheit. Mal sehen, ob die Ukraine noch mehr aufmarschieren lässt. Sonst werden Wir Chernigow sehr sicher halten können.

http://fs5.directupload.net/images/160508/blrlwtau.png (http://www.directupload.net)

Bei Olonets vervollständigt Unser Gegner den Einschließungsring. Die Angriffe auf Unsere Miliz bleiben aber mal wieder ohne Erfolg. Mittlerweile macht sich das an der Erfahrung der Miliz bemerkbar. Der Kommandeur wird zum Helden der Sowjetunion ernannt :ritter:. Ein Wort dazu: Die Angriffe können keinen Erfolg haben. Die Divisionen des Gegners haben - der Versorgung geschuldet - readiness-Werte im 20er Bereich. Das heißt Kampfvorhersage 0!

http://fs5.directupload.net/images/160508/dsekzgfi.png (http://www.directupload.net)

Auch bei Vologda (nördlich von Moskau) erscheint eine weiße Division.

http://fs5.directupload.net/images/160508/o6s8ymwc.png (http://www.directupload.net)

Bei Kotlas (weit weit nordöstlich von Perm) taucht die (anhand der Tile-Färbung) länger erwartete weiße Division auf.

http://fs5.directupload.net/images/160508/ckcm53y5.png (http://www.directupload.net)

Unsere Stadtrepubliken im Kaukasus werden angegangen. Poti wird von See aus beschossen, was zu Produktionseinbußen führt. Romanovsky Khutor wird direkt durch Kavallerieeinheiten angegriffen. Mit hoher Sicherheit wird die Stadt nächste Runde fallen. Danach werden die Kavallerieeinheiten wohl nach Poti weiter marschieren und auch das erobern. Wenigstens bedeutet das, dass sie an der entscheidenden Front in der Südostukraine für ein paar Züge fehlen werden. Von der vom werten Hipper vorgeschlagenen Bestellung einer Division (wäre in Poti möglich gewesen) haben Wir abgesehen, da es - wie Wir meinen - wichtigere Anschaffungen gibt (s.u.).

http://fs5.directupload.net/images/160508/lkope44i.png (http://www.directupload.net)

Bei Pskow tut sich nicht viel. Die vorwitzige Division gräbt sich ein, anstatt zu fliehen (keine gute Idee!). Wir können aber hier etwas beobachten, wo Wir Uns bislang nie ganz sicher waren: Unter dem weißen A steht die gegnerische Artillieeinheit, mit der Wir es letzten Zug schon zu tun hatten. Obwohl Wir zwei Korps in Sichtweite haben, können Wir sie nicht sehen. Das liegt wohl daran, dass Wir über den Peipussee schauen müssten, um die Einheit zu sehen und anscheinend funktioniert die passive Aufklärung nur über Land.

http://fs5.directupload.net/images/160508/wfbnel6g.png (http://www.directupload.net)

Zum Ende des gegnerischen Zuges passieren wichtige Dinge:

- Die Amis ziehen sich aus Russland zurück, was Unserem PS nützt, den nördlichen Weißen aber schadet. :burns:

- Die Weißen werden daran erinnert, dass sie entweder Petrograd erobern oder sich nahe an Moskau befinden müssen, weil sonst ihr PS leidet. Wir sind Uns über die Stärke der PS-Hits nicht ganz klar, aber das ist definitiv der Grund, für die Aktivitäten des werten Zer Senserow. Er testet alle Stellen aus, ob Wir nicht irgendwo ein Loch in der Verteidigung haben. Haben wir aber nicht! :teufel:

- Außerdem bekommen Wir einen neuen Panzerzug per Event, den Wir gar nicht auf der Rechnung hatten, können Wir gut gebrauchen! :D




II. Eigener Zug


33. Zug 29.12.1919


1. Neuaufstellungen:

http://fs5.directupload.net/images/160508/kfi5likj.png (http://www.directupload.net)

Hier der Panzerzug, den Wir in Moskau erhalten haben.

Wir bestellen ein neues Korps und stellen das vor ein paar Zügen vernichtete Korps neu auf. Dazu gibt es noch eine neue Miliz, weil Wir beginnen wollen, Divisionen an unwichtigen Abschnitten gegen Milizen zu tauschen. Da Unser Beschaffungsprogramm damit endet und Wir die MPP übrig haben, bestellen Wir die beiden Korps gleich mit Inf 1. Hier der Überblick über die Neuaufstellungen des kommenden Halbjahres:

http://fs5.directupload.net/images/160508/9dd7wo2m.png (http://www.directupload.net)

Wie eingetragen bekommen Wir im nächsten Zug schon die ersten Einheiten, im übernächsten Zug dann gleich drei davon.


2. Großraum Syzran/Saratov/Tsaritsyn/Astrachan

http://fs5.directupload.net/images/160508/sm3m86ep.png (http://www.directupload.net)

Bei Syzran drehen Wir gegen die gegnerischen Linien ein und hoffen auf Schnee im gegnerischen Zug. Die Unterstützungsarmee bei Saratov stößt im Süden von Syzran vor. Die genaue Marschrichtung wird von der gegnerischen Reaktion im kommenden Zug abhängen.

Der Vormarsch von Saratov aus ermöglicht eine weitere kleine Aktion, die uns schon länger im Kopf herumspukt und jetzt zur Ausführung gelangt:

http://fs5.directupload.net/images/160508/9tjtjtyv.png (http://www.directupload.net)

Da das äußerste Korps die Bahnlinie in Richtung Astrachan wieder rot färbt, stehen nur noch ein paar Tiles bei Astrachan dem Bahnanschluss dieser Stadt entgegen. Das lösen Wir, indem Wir die Division aus Astrachan selber ausschicken, um auch hier die Gleise zurück zu erobern. Damit Wir keine böse Überraschung erleben, transferieren Wir die Division, die bei Saratov stand, nach Astrachan. Zweck der Übung: Astrachan wird jetzt wieder auf Supply 8 ansteigen, anstatt nur 5, was ein paar MPP einbringt und auch die Möglichkeit schafft, von Astrachan aus entweder nach Norden in Richtung Uralkosaken vorzustoßen oder aber nach Süd-Westen in Richtung Terek-Kosaken.


3. Perm/Kotlas

http://fs5.directupload.net/images/160508/4dxw8avh.png (http://www.directupload.net)

Vor Perm nichts Neues. Nachdem Unser Gegner im letzten Zug aufgefrischt hat (für das zweite Korps haben die MPP nicht ganz gereicht), haben Wir Kampfpause.

http://fs5.directupload.net/images/160508/bgpsutvi.png (http://www.directupload.net)

Nach Kotlas transferieren Wir eine Division aus Polotsk uns verstopfen damit dieses Nadelöhr. Die weiße Division hat den weiten Weg umsonst gemacht und muss nun mit Supply 0 und Stärke 5 eine Vernichtung auf low supply fürchten.


4. Vologda

http://fs5.directupload.net/images/160508/a79vcmsf.png (http://www.directupload.net)

Wir rüsten die Marineinfanterie auf Inf 1 auf und ziehen den neuen Panzerzug aus Moskau dazu (die Reichweite reicht gerade aus). Das tun Wir, weil Wir befürchten, dass Unser Gegner versucht, uns zu umgehen und Wir wollen ihn wegen des jetzt eintretenden Events (s.o.) möglichst weit weg von Moskau halten. Zieht er sich wieder zurück ist der Panzerzug mit seiner Reichweite von 12 Feldern ganz schnell wieder an anderen Fronten.


5. Baltikum

http://fs5.directupload.net/images/160508/a8luwn5j.png (http://www.directupload.net)

Wir vernichten bei leider relativ hohen Eigenverluste die Division vor Pskow und rücken an die Stadt heran. Rückt er heraus und greift selber an, stoßen Wir ihm mit der im Osten stehenden Armee in die Flanke. Wenn nicht, bauen Wir bei Polotsk mit den in den nächsten Runden neu aufstellbaren Einheiten eine weitere Armee auf und stoßen via Daugapils nach Riga vor und spielen im Norden derweil wohl Sitzkrieg.

Von Narva aus tasten Wir Uns derweil mit einer Armee ganz vorsichtig nach Süden vor. Mal sehen, wie weit Wir damit kommen.


6. Ukraine

http://fs5.directupload.net/images/160508/cfqyrphu.png (http://www.directupload.net)

Wir wagen es und marschieren im Vertrauen auf Schnee im Zug Unseres Gegners sowohl bei Melitopol, als auch im Osten bei Lugansk bis an die Linien des Gegners heran. Leider ist Uns zum Zugende der Wettergott (wenn Wir es richtig gesehen haben) nicht hold, zwar schneit es, aber es liegt kein Schnee, weshalb Uns der werte Zer Senserow übel zurichten könnte.:heul:


7. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Das political standing in Unserer Runde:

http://fs5.directupload.net/images/160508/iat4gpxp.png (http://www.directupload.net)

Frankreich wird das kommende Frühjahr wohl nicht mehr überstehen, während Wir Uns durch das Ausscheiden der Amis bei 84 stabilisieren.

Wirtschaftskraft: Einkommen zum Rundenende: Knapp über 470 MPP.

Cfant
09.05.16, 08:51
Ich nehme an, Euer Gegner wird sich freuen, wenn die Partie vorüber ist :) Sieht schwarz aus für weiß ;)

Kardinalinfant
09.05.16, 14:40
Werter Cfant,

militärisch ist die Partie für Unseren Gegner nicht mehr zu gewinnen und Unser PS dürfte zwar durch anstehende Kämpfe und das nach wie vor besetzte Territorium noch absinken, aber wohl keinesfalls noch in einen Bereich, der einen Sieg der Weißen möglich erscheinen ließe. Die Frage ist aber, ob Wir die Siegbedingungen erfüllen können und wenn ja für was für eine Art von Sieg. Die weitere Frage ist - wenn Uns das gelingt - ob Wir es auf militärischem Weg schaffen (was Uns deutlich lieber wäre) oder ob Wir es "nur" über das jetzt wohl beginnende Absinken des PS der Weißen durch das Moskau/Petrograd-Event schaffen.

Den nächsten Zug Unseres Gegners kennen Wir schon, kommen aber wohl erst heute Abend zum Spielen und frühestens morgen zum posten. Was Wir versprechen können ist, dass es langsam anfängt, richtig blutig zu werden und das dürfte es zumindest in der ersten Jahreshälfte 1920 wohl auch bleiben.

Strategienordi
12.05.16, 11:27
Werter Kardinalinfant,

wir verstehen nicht so ganz, warum Ihr auch in Richtung Rostov den Anschluss gesucht habt. Hättet Ihr dort nicht einfach warten können, immerhin habt Ihr die Zeit gleich mehrfach auf Eurer Seite (PS, MPP, andere Fronten).

Zum Sieg/PS-Verlust durch Event:
Die PS-Hits für die Weißen sind abhängig von der Entfernung von Moskau, je weiter weg desto mehr. In unseren Spielen gegen die KI sinds meist so 1-2% der PS. Allerdings lassen wir den Nordweißen nie bis nach Vologda.
Das Schwierige an dem rein militärischen Sieg ist vorallem, dass dadurch zum einen regelmäßig der Abstand zu Moskau wächst und damit die PS-Hits, zum anderen seht Ihr ja selber, dass das Ausscheiden eines Verbündeten den Weißen nen ziemlich heftigen PS-Hit gibt.
Besonders Warschau kann da ein Problem werden, weil die Weißen schneller PS verlieren als Ihr auf Warschau vorrücken könnt.

Kardinalinfant
12.05.16, 13:04
Werter Kardinalinfant,

wir verstehen nicht so ganz, warum Ihr auch in Richtung Rostov den Anschluss gesucht habt. Hättet Ihr dort nicht einfach warten können, immerhin habt Ihr die Zeit gleich mehrfach auf Eurer Seite (PS, MPP, andere Fronten).

Zum Sieg/PS-Verlust durch Event:
Die PS-Hits für die Weißen sind abhängig von der Entfernung von Moskau, je weiter weg desto mehr. In unseren Spielen gegen die KI sinds meist so 1-2% der PS. Allerdings lassen wir den Nordweißen nie bis nach Vologda.
Das Schwierige an dem rein militärischen Sieg ist vorallem, dass dadurch zum einen regelmäßig der Abstand zu Moskau wächst und damit die PS-Hits, zum anderen seht Ihr ja selber, dass das Ausscheiden eines Verbündeten den Weißen nen ziemlich heftigen PS-Hit gibt.
Besonders Warschau kann da ein Problem werden, weil die Weißen schneller PS verlieren als Ihr auf Warschau vorrücken könnt.

Werter Strategienordi,

da wir auf Rostov nicht vorgerückt sind bzw. keinen Anschluss hergestellt haben, gehen Wir davon aus, dass Ihr Astrachan meint. Falls ja beantwortet sich Eure Frage wie folgt:

Weil Wir es konnten. :) Die Division vor Saratov, die Wir nach Astrachan geschickt haben, haben Wir dort diesen einen Zug nicht benötigt (Saratov muss wegen Aufstandsgefahr besetzt werden, aber das hat diese Runde das HQ übernommen, nächste Runde marschiert dieses aber weiter). Hätte der Coup geklappt, hätte es uns wegen des wiederhergestellten Bahnanschlusses und der ansteigenden Versorgung dauerhaft 6 MPP/Runde (=1,5 % Unseres derzeitigen Gesamteinkommens) mehr gebracht. Zudem wären Wir jederzeit in der Lage gewesen, diese dann sehr gute Versorgungsbasis als Ausgangspunkt für eine Offensive mit hierher zu verlegenden Truppen entweder in die südliche Flanke der Ural/Orenburgkosaken (d.h. nach Norden) oder aber in das Kernland der Terek-Kosaken (d.h. nach Süden) zu nutzen. Es handelt sich um eine kleiner aber feine Stellschraube zum Sieg, an der Wir drehen wollten und die uns kaum etwas gekostet hat (Verlegungskosten für 1 Division dürften ca. 18 MPP sein). Aus Unserer Formulierung erkennt man schon, dass Unser Gegner hier in seinem nächsten Zug etwas unternommen hat. Wenn Wir die Zeit finden, stellen Wir den folgenden Zug nachher noch da (gespielt ist er schon seit vorgestern).

Zu Euren weiteren Ausführungen: Wir wollen nicht einfach abwarten und Däumchen drehen, bis Unser Gegner von seinem PS aufgefressen wird, das ist es, was Wir meinen. Vielmehr ist Unser Ziel für 1920, das Baltikum militärisch zu erobern, die Polen zurückzuschlagen, die beiden Kosakennationen der Ural-Weißen niederzuringen, auf die Krim und in die Süd-Westukraine vorzustoßen, nach Möglichkeit (aber das wird schwer) auch näher an Rostov und Novocherkassk heranzurücken und uns im Norden auf den Weg in Richtung Archangelsk aufzumachen und...wenn wir die Möglichkeit dazu bekommen...evtl. noch etwas anderes, was die Regenten nicht auf dem Schirm haben dürften und was Wir auch noch nicht enthüllen wollen ;). Das meinen Wir mit einer militärischen Lösung/Entscheidung. Wenn uns dann Jekaterinburg durch PS-Kapitulation der Ural-Weißen aufgrund unserer militärischen Erfolge zufallen sollte, ist das in Ordnung.

Wir glauben übrigens (werden Wir noch verifizieren), dass auch bei Kapitulation aller Weißen wegen PS 0 ein Total victory die spieltechnische Folge sein wird. Aber das finden Wir noch heraus.

Kardinalinfant
12.05.16, 14:56
Werter Kardinalinfant,

wir verstehen nicht so ganz, warum Ihr auch in Richtung Rostov den Anschluss gesucht habt. Hättet Ihr dort nicht einfach warten können, immerhin habt Ihr die Zeit gleich mehrfach auf Eurer Seite (PS, MPP, andere Fronten).


Halt zurück, jetzt glauben Wir zu wissen, was Ihr meint. Ihr meint, warum südlich von Woronesch auf die gegnerischen Linien aufgerückt sind, die doch noch ziemlich weite Entfernung von Rostov hatte Uns verwirrt...:wirr:

Also, zum einen weil Wir nicht wussten, was Wir mittlerweile wissen, nämlich dass die südlichen Weißen wohl entrenchment Stufe 1 erforscht haben, was es deutlich mühsamer macht. Zum anderen, um einfach Druck auszuüben. Wie man sehen kann, ist Unsere Linie deutlich länger, als seine. D.h., er muss entweder weitere Truppen hierher bringen oder ständig befürchten, dass Wir ihn umfassen. Insbesondere das weiße HQ wäre ein lohnendes Ziel für einen Angriff. Hätte er nicht (was Wir wie gesagt nicht wussten) entrenchment 1, hätten Wir ihn vermutlich auch einfach frontal angehen und langsam zermürben können. So ist das etwas schwieriger, aber auch nicht unmöglich.

Letztlich gilt auch hier: Wir wollten nicht einfach in der Gegend herum stehen und gar nichts tun (was sich sonst an diesem Frontabschnitt in der Tat angeboten hätte). Es sollte mehr Blut in diesen AAR kommen...:reiter:

Strategienordi
12.05.16, 16:30
Gut, das mit mehr Blut verstehen wir :teufel:

Der Total Victory der Roten ist an die Städte gebunden, habt Ihr bei der Kapitulation des letzten Weißen(und damit seiner Hauptstadt) nicht Warschau und Tallinn, dann wirds nur ein Major Victory. Im Grunde ist der Major der historische Sieg, der Total ist die Wiederherstellung des Zarenreichs in Rot.^^
Ihr könntet allerdings etwas tricksen und Kiev nicht besetzen...

Kardinalinfant
17.05.16, 18:02
I. Gegnerischer Zug


34. Zug 26.01.1920


Das Jahr beginnt blutig und wird auch so weiter gehen…

http://fs5.directupload.net/images/160517/wtaxxy5q.png (http://www.directupload.net)

Bei Pskow attackiert der Gegner Unser vorderstes Korps. Hier mit noch verkraftbaren Verlusten.


Dafür wirkt sich in der Ukraine voll aus, dass Petrus auf Seiten der Weißen steht und ihnen Schnee in ihrem Zug erspart hat:

http://fs5.directupload.net/images/160517/hcdnuvcy.png (http://www.directupload.net)

Bei Melitopol überlebt Unser Korps den Angriff seines Gegenübers noch, wenn auch mit schwersten Schäden.

http://fs5.directupload.net/images/160517/j2m7umcb.png (http://www.directupload.net)

Bei Lugansk hat Unsere Einheit weniger Glück und beißt ins Gras bzw. in den Schlamm. Der Gegner kommt mit überschaubaren Schäden davon. Mit Schnee wäre das nicht passiert, wir hassen die Wetterlotterie! :schrei:


http://fs5.directupload.net/images/160517/48k6ykwf.png (http://www.directupload.net)

Im Gegensatz dazu: Bei Syzran - wo in des Gegners Zug Schnee lag - kann man den Unterschied sehen. Trotz zweier gegnerischer Angriffe mit prepared attack hat Unser Korps nur überschaubaren Schaden genommen.

http://fs5.directupload.net/images/160517/der9qvdl.png (http://www.directupload.net)

Bei Kotlas geschieht etwas, was Wir nicht verstehen. Unser Gegner greift an! Die Schäden sind beidseits und noch dazu überschaubar. Wir verstehen, dass sich Unser Gegner ärgert, den langen Weg umsonst gemacht zu haben, aber der Angriff ist dennoch absolut sinnfrei.:ritter:

http://fs5.directupload.net/images/160517/544nyh92.png (http://www.directupload.net)

Bei Vologda rückt der Gegner weiter an und attackiert ebenfalls. Erfolg auch hier überschaubar. Vermutlich kann er Unseren Panzerzug nicht sehen…

http://fs5.directupload.net/images/160517/dy24pcac.png (http://www.directupload.net)

Unsere Stadtrepubliken im Kaukasus werden hart angegangen. Poti erneut von See aus und bei Romanovski Khutor überlebt Unsere Miliz zwei Kavallerieangriffe nur mit viel Glück. Wir ziehen daraus die Konsequenzen und frischen sie nicht mehr auf. Die Stadt wird im nächsten gegnerischen Zug fallen.

http://fs5.directupload.net/images/160517/t9m4gwvg.png (http://www.directupload.net)

Bei Astrachan macht Unser Gegner Uns - wie bereits angedeutet - einen Strich durch die Rechnung und unterbricht die gerade wieder geschaffene Eisenbahnverbindung augenblicklich wieder. Da hat er gut aufgepasst! :top:




II. Eigener Zug


35. Zug 23.02.1920

Der Wettergott ist auch Uns hold (wäre auch noch schöner gewesen) und es liegt überwiegend kein Schnee:burns:. Wir nutzen das, um so gut wie möglich zurück zu schlagen:


1. Neuaufstellungen:

http://fs5.directupload.net/images/160517/jcndiamm.png (http://www.directupload.net)

Eine Miliz und das erste der im Spätherbst neu bestellten Korps können aufgestellt werden. Die Miliz nimmt an einem Tauschhandel mit Saratov teil (s.u.), das Korps kommt wie geplant nach Polotsk. Wir selber bestellen das bei Lugansk vernichtete Korps mit Inf 1 ausgerüstet sofort erneut und bestellen eine weitere Miliz.


2. Großraum Syzran/Saratov/Tsaritsyn/Astrachan


http://fs5.directupload.net/images/160517/wlmrfixa.png (http://www.directupload.net)

Bei Syzran gehen Wir „all in“. Wir hatten es vorab überschlägig kalkuliert und die Erfolgsaussichten waren über 50 %. Wir behalten recht und erzielen einen ganz wichtigen Punktsieg! Zwar konnten Wir das gegnerische Korps nicht vernichten, aber Wir haben es schwer angeschlagen (Stärke 2) vertrieben und damit die Stellung des Gegners aufgebrochen. Zwar haben auch Unsere Korps ordentlich was abbekommen, aber die MPP können Wir verschmerzen. Die chronisch klammen Ural-Weißen eher nicht. Schwerer wiegt aber sicherlich der Geländegewinn.

Im Süden marschieren Wir weiter voran und sind für den nächsten Zug in Schlagreichweite, ohne dass Uns der werte Zer Senserow zu sehen vermag. Im Idealfall zieht er das Korps (und was er da sonst noch haben mag) im nächsten Zug zur Unterstützung nach Samara, dann hätten Wir Chancen, ihn dort einzukesseln und seine Truppen dort zu schlagen. Dann würden Uns die Hauptstädte der Uralkosaken nach Abschluss der Kämpfe um Samara nahezu kampflos zufallen. Da das HQ von Saratov aus nachgezogen ist, Saratov aber wegen Aufstandsgefahr stets besetzt werden muss, transferieren Wir für 7 MPP eine Miliz von Minsk hierher und stellen bei Minsk eine neue auf. Leider können Wir bei Saratov als "besetztem" Gebiet keine Einheiten aufstellen, sonst hätten Wir uns den Transport sparen können.

http://fs5.directupload.net/images/160517/efbjmmw6.png (http://www.directupload.net)

Bei Astrachan ziehen Wir die Division nach Norden zurück und ziehen Ihr das bei Tsaritsyn stehende HQ Stalin entgegen. So hat die Division in des Gegners Zug Supply 5 und darf gerne vernichtet werden. Der Gegner bei Astrachan sind übrigens die Terek-Kosaken, über deren Verbleib Wir uns schon längere Zeit Gedanken gemacht hatten. Wir hätten Sie eher außer Sichtweite bei Tsaritsyn vermutet, mit der Aufgabe, die Stadt mit der überlegenen Aufklärungsreichweite zu observieren. Jetzt wissen Wir, dass sie - wohl mit der gleichen Aufgabe - bei Astrachan lagen. Ob sie sich zurückziehen (was noch das schlaueste wäre), Astrachan belagern (was wenig Erfolg verspricht) oder aber die fliehende Division nach Norden verfolgen (was in einem Fiasko enden könnte), jedenfalls wären diese Einheiten zeitgleich in der Ukraine sehr viel wertvoller für Unseren Gegner.


3. Perm/Kotlas

Vor Perm nichts Neues.

Bei Kotlas spielen Wir das Spiel des werten Zer Senserow mit und nehmen seiner Division einen Punkt (kein Screenshot). Zwar werden Wir die Division, die über einen Basissupply von 1 verfügt (wohl wegen der Infrastrukturstufe des Gegners) kaum vernichten können, aber Wir haben Zeit und auch die MPP, hier einen kleinen Abnutzungskampf führen zu können. Unser Gegner eher nicht…


4. Vologda


Wir tun nichts und warten ab (kein Screenshot). Die Marineinfanterie hatte schlechte Kampfvoraussagen (1:2 zu Unseren Ungunsten) und den Panzerzug wollten Wir nicht vorziehen, um die Überraschung nicht zu verderben und die Verschanzung in Vologda nicht einzuebnen (der Zug kann sich nicht verschanzen und beseitigt daher auch schon vorab angelegte Gräben).


5. Ukraine


Wir agieren vorsichtig und lecken Unsere Wunden.

http://fs5.directupload.net/images/160517/olzdkfpe.png (http://www.directupload.net)

Bei Melitopol haben Wir sehr lange mit Uns gerungen, ob Wir angreifen sollen. Nach hin- und herrechnen mit Unserem Excel-Tool haben Wir es sein lassen. Wahrscheinlich wäre es schief gegangen und dann wäre die kostbare Artilleriemunition ohne Wert verschossen gewesen. Zu den extrem guten Werten des Gegners kommt nämlich noch, dass er offensichtlich über trench tech Stufe 1 verfügt. Alle seine Einheiten haben Verschanzung 2. Wir graben uns stattdessen ein und frischen das angeschlagene Korps auf. Zudem gruppieren Wir nochmals um, um für den nächsten Zug mehr Einheiten in Schlagreichweite zu haben. Evtl. klappt es dann. Das Korps beschießen Wir mit der Artillerie (3 Schuss), um dem in der nächsten Folge wohl wieder anstehenden Angriff auf Unser geschwächtes und noch uneingegrabenes Korps gegenüber die Schärfe zu nehmen. Ergebnis wunschgemäß: 1 Punkt Stärkeverlust und viele viele Punkte Moral.

http://fs5.directupload.net/images/160517/ip3b76ve.png (http://www.directupload.net)

Auch bei Lugansk kommen die Sappeure zum Einsatz und graben, was das Zeug hält. Die Lücke in Unseren Linien werden Wir über kurz oder lang schließen. Bis dahin ziehen Wir das HQ ein wenig zurück, um nichts zu riskieren. Nach wie vor besteht für die Zukunft die Option, den Gegner im Osten ausholend zu flankieren.
Taganrog hat der werte Zer Senserow - mutmaßlich aus Einheitenmangel - geräumt. Mal sehen, evtl. rücken Wir da nächste Runde ein.


6. Baltikum

Auch hier agieren Wir abwartend. Unsere Einheiten sind in zu schlechter Form für einen Angriff.

http://fs5.directupload.net/images/160517/ue8pjvcc.png (http://www.directupload.net)

Wir rochieren und frischen stattdessen auf. Zudem gruppieren Wir ein wenig um und graben Uns vor Pskow ein.

Während vor Polotsk die dritte Armee für das Baltikum entsteht (Ziel Daugapils - Riga), wird der Vorstoß der Division von Narva aus interessant. Yuryev im Rücken der Pskow-Stellung ist unbesetzt! Nächsten Zug könnten Wir hineinrücken, wenn er Uns nicht bemerkt. Dann läuft der Gegner erhebliche Gefahr, bei Pskow abgeschnitten und vernichtet zu werden. Bemerkt er Uns, wird er vermutlich Einheiten aus der Pskow-Stellung zur Abwehr abziehen müssen, dann schlägt Unsere Stunde dort.

Des Weiteren stärken Wir unsere Armeen in der Flanke des Gegners durch den Austausch der Kommandeure:

http://fs5.directupload.net/images/160517/yjxnrpcj.png (http://www.directupload.net)

und

http://fs5.directupload.net/images/160517/es2qf9on.png (http://www.directupload.net)

Da Wir dem Gegner in Erfahrung und rating Unserer HQs z.T. deutlich unterlegen sind, ist hier jeder einzelne MPP gut investiert. Bereits im nächsten Zug werden Wir die nächsten Kommandeure austauschen. Ziel des Ganzen: Im Frühsommer, wenn es richtig rund geht, keinen einzigen 4er Kommandanten zu haben sondern überall mindestens ein command rating von 5.


7. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:


Das political standing in Unserer Runde:

http://fs5.directupload.net/images/160517/ye8p8mch.png (http://www.directupload.net)

Die Weißen Fraktionen nähern sich schon wieder der 100er Marke an, während Wir bei 82 stagnieren. Die Franzosen stehen kurz davor, das Land zu verlassen.



Wirtschaftskraft: Einkommen zum Rundenende: Erneut knapp über 470 MPP.


Nach dem Zug haben Wir erneut Glück und im Ostkaukasus erhebt sich eine weitere rote Stadtrepublik gegen das weiße Joch der Unterdrückung (Name der Stadt vergessen, Screenshot nicht möglich).




Ein kleiner Ausblick: Die nächste Runde ist bereits gespielt (Bericht folgt nach Möglichkeit morgen oder übermorgen) und Wir können bereits jetzt versprechen, dass es nach diesem ersten Zug in die richtige Richtung noch deutlich blutiger werden wird! :teufel:

Berliner
20.05.16, 13:59
Mögen die Spiele beginnen, wir sind gespannt...

Kardinalinfant
20.05.16, 17:16
I. Gegnerischer Zug


36. Zug 22.03.1920

Die Ereignisse spitzen sich zu:

http://fs5.directupload.net/images/160520/j7bxnmat.png (http://www.directupload.net)

Im Norden Petrograds taucht ein finnisches Korps auf Vollstärke auf. Zeitgleich wird die Festung von See aus beschossen. Letzteres ist relativ sinnlos, weil die Schiffe keinen Ausgrabungswert haben und die Versorgung der Einheit aus der Stadt selbst gewährleistet ist.

http://fs5.directupload.net/images/160520/ipp5zn7f.png (http://www.directupload.net)

Bei Pskow passiert etwas Wichtiges: Das Freikorps, die Einheit, die Wir am meisten fürchten, zieht sich - soweit Wir ihren Weg verfolgen können - in Richtung Yuryev zurück. Wahrscheinlich hat Unser Gegner bemerkt, dass sich von Narva aus „etwas“ nähert, anders ist es nicht zu erklären. Uns verschafft das Möglichkeiten bei Pskow, da Wir jetzt wesentlich weniger vorsichtig agieren müssen.

http://fs5.directupload.net/images/160520/e5yp4va2.png (http://www.directupload.net)

Bei Chernigow werden die ukrainischen Divisionen, die kurzzeitig die Stadt belagert hatten, wieder in Richtung Kiev zurückgezogen.

http://fs5.directupload.net/images/160520/kzo4psuk.png (http://www.directupload.net)

Vor Melitopol müssen Wir erneut herbe Verluste des noch uneingegrabenen Korps erleiden. Die anderen Einheiten werden von See aus beschossen, leider überwiegend mit Erfolg. Das setzt Uns unter Zeitdruck, weil irgendwann die Moral dieser Einheiten wegen des Seebeschusses komplett im Keller sein wird.

http://fs5.directupload.net/images/160520/t9n9g3zi.png (http://www.directupload.net)

Bei Lugansk zeigt sich das von Uns ebenfalls gefürchtete Panzerkorps. Glück für Uns, dass Unser Gegner das nicht früher eingesetzt hat. Wir vermuten, dass es „nur“ die Flanke gegen die von uns ja angedachte Kavallerieumfassung decken soll. Offensive Absichten vermuten Wir eher nicht. Taganrog bleibt derweil unbesetzt.

http://fs5.directupload.net/images/160520/n4t33vlx.png (http://www.directupload.net)

Bei Romanovsky Khutor räumt der Feind mit den Resten der Uns zugeneigten Aufständischen auf und macht sich auf den Weg nach Poti (soweit Wir sehen können).

http://fs5.directupload.net/images/160520/vv8u4cl5.png (http://www.directupload.net)

Petrovsk, was zum Ende Unserer letzten Runde ebenfalls rebelliert hatte. Eine gegnerische Division sichert die Gegend vorläufig, bis die Kavallerie auch hier aufgeräumt haben wird. Wir sehen dem mit Gelassenheit entgegen, da dadurch wertvolle Einheiten des Gegners an wichtigeren Schauplätzen fehlen werden.

http://fs5.directupload.net/images/160520/xmkcbjvt.png (http://www.directupload.net)

Bei Astrachan entscheidet sich der Gegner dagegen, die fliehende Division nach Norden zu verfolgen. Stattdessen beginnt er die zweite Belagerung der Stadt. keine bessere Idee, als damals 1918/19. Die Division steht in einer als capital geführten Stadt, d.h. entrenchment 4. Seine Kavallerieeinheiten haben keinen deentrenchment Wert, d.h. das bleibt so hoch. Dazu ist die Division gegen die Richtung der Kavallerie eingegraben und hat den Stadt-defense-bonus. Zudem steht sie hinter einem Fluß. Wir betrachten das als ohne zumindest zwei Korps und besser noch eine Artillerieeinheit als uneinnehmbar! :ritter:Zumal sein HQ nur Supply 5 liefert…


Bei Syzran haben Wir den Screenshot vergessen, aber Unser Gegner tut Uns den Gefallen, mit allen Kräften dorthin zu marschieren. Näheres dazu weiter unten in der Beschreibung Unseres Zuges.



http://fs5.directupload.net/images/160520/ow6ddh3c.png (http://www.directupload.net)

Bei Perm setzt Unser Gegner Flieger ein (tolle Zeichnung oder?!;)) und kann damit und mit den anschließend eingesetzten Korps Unsere Division arg zusammenschießen, hier müssen Wir wohl etwas unternehmen.

http://fs5.directupload.net/images/160520/6mxp2wjc.png (http://www.directupload.net)

Bei Vologda zieht sich der Feind wieder zurück. Prima, dann können Wir den Panzerzug auch anderweitig einsetzen…


Die Ereignisse zum Rundenende:

http://fs5.directupload.net/images/160520/nyd56pgq.png (http://www.directupload.net)

Die Weißen erobern - wie gezeigt - Romanovsky Khutor. Allerdings bekommen die Franzosen heftige PS-Abzüge, offenbar hat der werte Zer Senserow diese kurz vor Toreschluss doch noch aus dem Bannbereich von 5 Tiles um Odessa heraus gezogen. Umso besser, dann geht es mit ihnen schneller zu Ende! :burns:
Auch Unsere Seite betreffen zwei Nachrichten (und beide positiv!:top:): Eine Miliz wird in Petrograd mobilisiert (wahrscheinlich ein Event, weil die Weißen an der Stadtgrenze aufgetaucht sind) und Wir bekommen unverhofft auch einen weiteren Panzerzug per Event!



II. Eigener Zug


37. Zug 05.04.1920

1. Neuaufstellungen:

http://fs5.directupload.net/images/160520/9icmjguh.png (http://www.directupload.net)

Unser neuer Panzerzug und die Neuaufstellungen dieses Zuges. Das Beschaffungsprogramm im Herbst 1919 und die damit zusammenhängenden Entbehrungen haben sich wahrhaft gelohnt!

In dem Zusammenhang mal ein Blick auf die derzeitige Einheitenstatistik:

http://fs5.directupload.net/images/160520/yncyvng9.png (http://www.directupload.net)

Wenn man die Franzosen, die quasi schon aus dem Krieg ausgeschieden sind und die Polen, die noch gar nicht eingetreten sind, mal rausrechnet, sind Wir, was die Gesamteinheiten angeht, nur noch knapp unterlegen. Da muss man aber einberechnen, dass der Gegner deutlich mehr Marineeinheiten hat, als Wir und die spielen überhaupt keine Rolle. Bei reinen Landeinheiten sind Wir mit knapp 80 den zusammen ca. 75 des Gegners (ohne Franzosen und Polen) schon jetzt leicht überlegen. Und bei Uns ist der Anteil der wertvollen Korps deutlich höher, als beim Gegner, der mit vielen Divisionen zurecht kommen muss!


2. Großraum Syzran/Saratov/Tsaritsyn/Astrachan

http://fs5.directupload.net/images/160520/jyjyfdrd.png (http://www.directupload.net)

Für das nun Folgende stärken Wir zunächst die Führung Unserer Armee und tauschen den Kommandeur auch hier. Nicht ganz billig, aber jede der Einheiten profitiert mit + 5 readiness davon.

Und dann folgt das hier:

http://fs5.directupload.net/images/160520/h92sii2x.png (http://www.directupload.net)

Bei Syzran selbst fahren Wir Zermürbungsangriffe auf das nächste Korps und können es dezimieren. Die schwache Wirtschaft der Ural-Weißen kann das nicht lange verkraften, Wir schon! Wichtiger ist aber, was im Süden in Richtung Uralsk passiert:

In des Gegners Zug können Wir beobachten, wie der Gegner seine dortigen Korps in Richtung Syzran wirft. Das schafft Gelegenheit für einen Kessel: Wir ziehen das HQ an die Grenze des Versorgungsbereiches und operieren auch mit den zugehörigen Korps an der Grenze. Wir treffen auf das HQ des Gegners und können dieses unter schweren Verlusten zum Rückzug zwingen. Unsere Kavallerie wird in Eilmärschen ebenfalls hierher geholt.
Aus dem Süden stößt die aus Astrachan fliehende Division dazu.

Für den Gegner ist die Situation jetzt katastrophal und Wir sind gespannt, was er in seinem Zug tun wird. Bei Syzran stehen jetzt vier Korps von ihm, davon eines mit Stärke 5 und eines mit Stärke 2 (angeschlagen noch vom letzten Zug). Dazu 1 HQ und 1 Division. Wenn er diese Einheiten nicht augenblicklich zurückzieht, wird er dort gekesselt. Zieht er sich zurück, ist die Gefahr allerdings auch groß, dass er auf dem Marsch geschlagen wird. Eine üble Situation!


3. Perm/Kotlas

http://fs5.directupload.net/images/160520/ozvvxwkj.png (http://www.directupload.net)

Bei Perm reagieren Wir zähneknirschend (Perm ist zu wichtig, um hier etwas zu riskieren!) und schieben eines der neu aufgestellten Korps hier ein. Das sollte den Gegner aufhalten. Mit der 3. Kampfeinheit vor Ort können Wir perspektivisch auch endlich diese Einheiten auf Inf 1 aufrüsten, was auch weiter helfen wird.

http://fs5.directupload.net/images/160520/329izfzm.png (http://www.directupload.net)

Bei Kotlas frischt der Feind auf und wir schießen ihn wieder zusammen. Das darf gerne so weiter gehen.


4. Vologda/Eisenbahnkrieg

http://fs5.directupload.net/images/160520/7wq8yyge.png (http://www.directupload.net)

Nach dem Rückzug der Weißen vor Vologda ziehen Wir den dort kurzzeitig eingesetzten Panzerzug wieder nach Moskau. Den diesen Zug dort neu aufgestellten Panzerzug ziehen Wir in Richtung Baltikum. Vologda selbst wird damit wieder zum Nebenschauplatz.


5. Ukraine

Hier knallt es diesen Zug richtig:

http://fs5.directupload.net/images/160520/92dlfhwk.png (http://www.directupload.net)

Bei Melitopol stehen Wir trotz des erneuten Beschusses etwas stärker als im letzten Zug. Zudem herrschen trockene Wetterbedingungen, was für die Bewegungsreichweite enorm wichtig ist. Das reicht aus, um den Angriff zu riskieren! Nach einem ausgiebigen Artilleriebeschuss können Wir die Division des Gegners schwer anschlagen und vertreiben. Die extrem wertvollen Minen von Melitopol (je Punkt supply 12 MPP!!!) gehen damit in Unseren Besitz über. Mit etwas Glück hätten Wir die gegnerische Division auch vernichten können und dann mit dem Panzerzug (2 Angriffe!) das gegnerische HQ angreifen können. Sollte nicht sein. Trotzdem beurteilen Wir die militärische Situation des Gegners auch hier als extrem kritisch.

http://fs5.directupload.net/images/160520/k6sa3zx6.png (http://www.directupload.net)

In der Ostukraine besetzen Wir Taganrog. Durch die Stellung Unserer Einheiten (Zocs schraffiert) dürfte es dem Feind schwerfallen, diese im Moment recht verletzlichen Einheiten anzugehen. Vor Lugansk warten Wir erst mal nur ab, was die Panzer des Gegners tun werden.


6. Baltikum:

http://fs5.directupload.net/images/160520/fbppgpqg.png (http://www.directupload.net)

Nach dem Abzug des gefährlichen Freikorps müssen Wir weniger vorsichtig agieren und greifen Pskow direkt an. Wir haben etwas Pech bei den Angriffen. Trotzdem, zwei oder drei solche Runden (die Wir wirtschaftlich gut verkraften können) und Pskow ist sturmreif, wenn er sich nicht vorher zurück zieht.

Im Westen haben Wir lange überlegt, ob Wir es riskieren sollen, ins unbesetzte Yuryev zu ziehen. Da aber wahrscheinlich das Freikorps unter einem der beiden Fragezeichen lauert und es einen für die Division vernichtenden surprise contact gegeben hätte, haben Wir uns anders entschieden und spielen „Division in being“:idee:. Nachdem sie das Freikorps (mutmaßlich) von Pskow weggelockt hat, soll sie das auch weiter tun und Uns die Gelegenheit geben, dort aufzuräumen. Wir bedrohen in der neuen Stellung mit der Division Yuryev und Pernov. Letzteres wäre der Weg nach Kurressare (nicht im Bild) in die möglicherweise unbesetzte Hauptstadt der nordwestlichen Weißen (Unterfraktion der nördlichen Weißen).

Im Südosten von Pskow rücken Wir vorsichtig auf, während bei Polotsk die neue Armee Gestalt annimmt. Im nächsten Zug könnten Wir Daugapils bereits angehen. Evtl. nehmen Wir uns aber noch einen Zug zum Aufrüsten.


7. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Nichts Neues auf dem diplomatischen Parkett.

Zur Forschung hier ein aktueller Überblick:

http://fs5.directupload.net/images/160520/th9ocnea.png (http://www.directupload.net)

Infanterie 2 steht bei ca. 70, könnte also noch vor dem Sommer klappen. Industrie 2 steht bei ca. 50 (retrospektiv würden Wir den Chit wohl verkaufen, MPP haben Wir jetzt auch so genug). Diesen Zug investieren Wir 200 MPP in 2 x Gas/Shell Production. Heavy Artillery und ground attack aircraft sind die für die nächsten Züge anstehenden Projekte.

http://fs5.directupload.net/images/160520/2om6hpbr.png (http://www.directupload.net)

Der Blick auf das political standig zeigt: Frankreich bei 5, nach Unserem Zug sinkt es weiter, Frankreich ist damit endgültig aus dem Krieg ausgeschieden. Zudem sieht man, dass das PS der Weißen Fraktionen wegen der Entfernung zu Moskau ebenfalls schon extrem absackt.

Wirtschaftskraft: Die Zahlungen für die Reiterarmee laufen aus. Damit haben Wir erstmals über 500 MPP zur Verfügung! :burns:


Ausblick: Der nächste Zug Unseres Gegners liegt schon in Unserem Briefkasten, Wir haben ihn aber noch nicht gesehen. Wir spielen am Wochenende, Posting wahrscheinlich Sonntag oder Montag.

Admiral Hipper
21.05.16, 11:30
Bei Perm setzt Unser Gegner Flieger ein (tolle Zeichnung oder?!;)) und kann damit und mit den anschließend eingesetzten Korps Unsere Division arg zusammenschießen, hier müssen Wir wohl etwas unternehmen.

Das war Unser Vorschlag.:teufel: Leider kommt die Umsetzung wohl etwas spät.

Kardinalinfant
25.05.16, 14:31
I. Gegnerischer Zug


38. Zug 19.04.1920

Es bleibt beidseits blutig!

http://fs5.directupload.net/images/160525/rcm9vri9.png (http://www.directupload.net)

In der Ukraine zieht der werte Zer Senserow bei Melitopol Reserven zusammen, die Wir so nicht mehr bei den Weißen vermutet hätten (wo waren diese Einheiten so lange?). Vereint gelingt es diesen, Unser Korps wieder aus den Minengebieten zu vertreiben und schwer anzuschlagen. Allerdings reicht es Unserem Gegner selbst auch nicht mehr, die Minen seinerseits wieder zu besetzen.

http://fs5.directupload.net/images/160525/q648onct.png (http://www.directupload.net)

Auch bei Lugansk sucht Unser Gegner sein Heil in der Offensive. Er kann eines Unserer Korps dezimieren und dazu bewegen, seine Stellung aufzugeben. Der verantwortliche Korpskommandant (offensichtlich ein heimlicher Konterrevolutionär) wird zwar augenblicklich standrechtlich erschossen. Aber Wir werden wegen dieses Rückzuges die Linie nicht mehr halten können. Es zeigt sich, dass im direkten Schlagabtausch zumindest die Südlichen Weißen Unseren Einheiten noch deutlich überlegen sind.

http://fs5.directupload.net/images/160525/rdj5m7xn.png (http://www.directupload.net)

Im Kaukasus werden Unsere Stadtrepubliken beschossen, halten aber noch. Zumindest Petrovsk dürfte auch nächste Runde sicher sein. In Poti besteht das Problem, dass Unser Gegner durch seine Marinebombardements die Infrastruktur der Stadt komplett zerschossen hat. D.h. Wir können hier nicht auffrischen und die readiness-Werte sind auch im Keller.

http://fs5.directupload.net/images/160525/lywja7fv.png (http://www.directupload.net)

Astrachan wird weiter von des Gegners Reiterhorden bedrängt. Die Division verliert einen Punkt, aber das ist nicht weiter tragisch.

http://fs5.directupload.net/images/160525/5bgqvsc2.png (http://www.directupload.net)

Bei Syzran/Samara zieht sich der Feind auf breiter Front zurück (hätten Wir auch getan an seiner Stelle). Einzelne Einheiten bleiben aber in Reichweite Unserer zahlenmäßig überlegenden Armeen zurück. Das wird sich rächen...:teufel:

http://fs5.directupload.net/images/160525/wiy764pa.png (http://www.directupload.net)

Bei Perm wiederholt sich das Spiel der letzten Runde. Fliegerangriff gefolgt von zwei Attacken der Korps. Das Ergebnis ist gut zu sehen und zeigt, weshalb Wir bislang Divisionen den Vorzug hier gegeben haben. Die Verlust Unsererseits sind mit Korps genauso hoch, wie zuvor mit den Divisionen, aber erstere sind deutlich teurer aufzufrischen. Wenigstens auch leichte Verlust beim Angreifer.

http://fs5.directupload.net/images/160525/fp9kkf2q.png (http://www.directupload.net)

Nördlich von Petrograd greifen die Finnen die Festung an, erleiden aber nur selber Verluste. Weiter östlich bei Olonets schlägt die verteidigende Miliz erneut drei Angriffe ohne eigene Verluste zurück und ist damit die mit Abstand erfahrenste Einheit in Unseren Reihen.

http://fs5.directupload.net/images/160525/b25xxj55.png (http://www.directupload.net)

Das Baltikum: Der werte Zer Senserov fährt hier keinen Angriff in seinem Zug. Allerdings wird das Freikorps wieder nach Pskow beordert, was des Gegners Schlagkraft für die Zukunft immens erhöht. Yuryev im Rücken von Pskow scheint damit aber wieder ungedeckt zu sein…


Die Ereignisse zum Rundenende:

http://fs5.directupload.net/images/160525/saas7rqi.png (http://www.directupload.net)

Die Franzosen scheiden mangels übrigem PS aus dem Krieg aus und ziehen damit auch das PS der südlichen Weißen gehörig nach unten. Diese und die anderen weißen Fraktionen leiden weiter darunter, nicht nahe genug an Moskau zu stehen, während Wir den Abschied der Franzosen mit einem kleinen PS-Anstieg feiern.



II. Eigener Zug


39. Zug 03.05.1920

1. Neuaufstellungen:

http://fs5.directupload.net/images/160525/myoog96o.png (http://www.directupload.net)

Ein weiteres Korps und der bestellte Panzerzug können aufgestellt werden. Neubestellungen tätigen Wir diesen Zug nicht.


2. Petrograd

http://fs5.directupload.net/images/160525/652dxd4u.png (http://www.directupload.net)

Im Sumpf zwischen Petrograd und Olonets tauschen Wir die wertvollere Division gegen eine Milizeinheit. Nachdem Unser Gegner sich an Olonets festbeißt, befürchten Wir keinen Marsch mehr auf Petrograd und dann reicht auch die Miliz als kurzfristige Blockiereinheit. Die Division soll zur Sicherheit nach Petrograd Nord rücken und die dortige Miliz in die nur von der Seeseite aus gefährdete Festung Petrograd Süd/West verlegt werden. Der dort diesen Zug neu aufgestellte Panzerzug deckt diese nur vorübergehend, nachdem die dort stehende Miliz wiederum Deckungsaufgaben bei Narva übernommen hat (s.u.). Insgesamt macht Uns Petrograd derzeit keine Sorgen.


3. Perm/Kotlas

http://fs5.directupload.net/images/160525/obu3tzc5.png (http://www.directupload.net)

Wir frischen Unsere beiden angeschlagenen Einheiten auf und stärken die Verteidigung weiter, indem Wir einen besseren Kommandanten in den fernen Ural beordern. Hier gilt es noch ein oder zwei Züge durchzuhalten, bis Wir in der Lage sind, die Einheiten mit Inf 1 (oder besser gleich 2 ) auszurüsten. Dann dürfte der Spuk wegen steigender Gegnerverluste ein Ende haben. Bis dahin macht Hoffnung, dass beide Korps des Gegners auch schon leicht angeschlagen sind.

Bei Kotlas (kein Screenshot) das übliche Abnutzungsscharmützel.


4. Ukraine

Wir müssen durchatmen, die Schläge des Gegners in seiner Runde waren unerwartet hart:

http://fs5.directupload.net/images/160525/zt95ftde.png (http://www.directupload.net)

Bei Melitopol ist wegen Unserer stark angeschlagenen Truppen nicht daran zu denken, die Minen erneut zu besetzen. Wegen der „Belagerungsregel“ würden die Minen derzeit ohnehin keinen Ertrag liefern. Wir rochieren stattdessen, um Uns auf ganzer Linie eingraben zu können und frischen auf. Sollte Unser Gegner seinerseits meinen, dieses „Todesfeld“ wieder besetzen zu müssen, zerschlagen Wir ihm diese - dann nicht eingegrabene - Einheit. Tut er es nicht, holen Wir ein wenig Atem und planen dann, ihn in nördlicher Richtung zu umgehen, um seiner Abwehrfront von dort aus in den Rücken zu fallen.
Wir nutzen aber die Feuerpause bei Melitopol, um die weiße Division in Zhdanov zu vernichten und die Stadt zu erobern. Diese Einheit ist Uns lange als Stachel im Fleisch gesessen und hat Einheiten gebunden. Strategisch ist die Eroberung deswegen wichtig gewesen.

http://fs5.directupload.net/images/160525/56ivtdas.png (http://www.directupload.net)

Wir müssen Taganrog dafür unbesetzt lassen, aber sollte sich der werte Zer Senserow in diese Richtung vor wagen, können Wir ihm mit den dort versammelten Einheiten eins auf die Mütze geben.

Bei Lugansk ziehen Wir die Konsequenzen aus des Gegners Erfolgen und ziehen Uns zurück, um die Linien wieder zu schließen. Im Nachhinein war das Unternehmen, dort vor zu rücken, ein großer Misserfolg. Aber Im Gegensatz zu den Weißen können Wir Uns so etwas mittlerweile erlauben. Wir reagieren allerdings für die Zukunft, indem, Wir den im Letzten Zug aus Vologda abgezogenen Panzerzug hierher weiterfahren lassen (ganz oben im Bild). Da sieht man einmal die immense Bewegungsreichweite dieser Einheiten. Zudem wird bei Woronesch das diese Runde neu aufstellbare Korps eingesetzt. Sollte der Gegner weiter drängen, sind Wir jedenfalls gerüstet.


5. Großraum Syzran/Saratov/Tsaritsyn/Astrachan

Nichts Neues in Saratov, Tsaritsyn und Astrachan, daher schnell dahin, wo es spannend ist: Syzran/Samara, hier setzen Wir dem Gegner hart zu:

http://fs5.directupload.net/images/160525/cftayqmc.png (http://www.directupload.net)

Gleich zwei gegnerische Korps (beide zu Beginn des Zuges auf Vollstärke!) werden von Uns vernichtet. Es reicht sogar noch, um einen ersten Angriff auf die in Samara zurückgebliebene Division zu führen (wir brauchen die Stadt alsbald dringend als Nachschubzentrum! Daher soll sich die Division dort gar nicht erst auf Vollstärke eingraben können) und mit den Kavalleriespitzen das HQ der Orenburg-Kosaken weiter zu beschädigen. Selbst wenn es der Gegner schafft, dieses noch in den Schutz der Berge zurückzuziehen, ist doch dadurch die Führung der Einheiten der Orenburg-Kosaken im Moment stark beeinträchtigt. Glücklicherweise (Zufall, Wir haben es erst gegen Ende des Zuges bemerkt!) sind von den noch in der Gegend befindlichen vier Korps drei von den Orenburg-Kosaken und da beides Minors sind, können diese Korps auch nicht dem ja auch in der Gegend stehenden HQ der Ural-Kosaken (nur noch ein Korps) unterstellt werden. Sehr schön!

Zwei Worte noch zu dieser Front:

- Zum einen hat Unser Gegner offensichtlich mit den dortigen Kosakennationen zwei weitere Korps aufgestellt, eigentlich dürften die zusammen nämlich nur vier Korps haben, hatten aber (zwei vernichtete berücksichtigt) offenbar sechs davon. Wir waren also offensichtlich gar nicht so überlegen, wie Wir gedacht hatten. Jetzt dürften Wir diesen Punkt aber überstanden haben. Nachdem minors meistens teurer produzieren, als die Hauptnationen hätten Wir vermutlich zumindest eines dieser Zusatz-Korps eher mit den Ural-Weißen bei Perm aufgestellt. Ein weiteres Korps dort und die Stadt würde vermutlich fallen (was den Ural-Weißen einige Zusatzeinheiten und MPP bringt). Bei Syzran war es dagegen von vorne herein schwer für Unseren Gegner, da unsere dortige Stellung sehr stark war.

- Zum anderen der Ausblick für diese Front: Wir müssen - trotz Unserer angeschlagenen Einheiten - im nächsten Zug wenn irgend möglich Samara zurückerobern. Nur von dort aus können Wir den Supply bereit stellen, um weiter vorzudringen. Nächstens Ziel ist dann Uralsk, auch wieder als Supply-Basis. Von dort aus wollen Wir Uns zunächst der sehr viel einfacher zu erobernden Hauptstadt der Ural-Kosaken Orel zuwenden, ehe Wir dann nach Norden einschwenken, um Orenburg anzugehen. Durchs Gebirge direkt von Samara nach Orenburg vorzudringen dürfte dagegen wenig erfolgversprechend sein. Bis zum Spätsommer sollte es möglich sein, hier Truppen für andere Fronten frei zu machen.


6. Baltikum:

Zusammen mit Samara der Hauptschauplatz dieses Zuges aus Unserer Sicht:

http://fs5.directupload.net/images/160525/w4qkom3w.png (http://www.directupload.net)

Bei Pskow selber setzen Wir Unsere Abnutzungsstrategie fort und können das verteidigende Korps unter allerdings auch nicht gerade kleinen Eigenverlusten schwer zusammen schießen.

Die Polotsk-Armee (obwohl noch nicht vollzählig) sollte eigentlich nur eingesetzt werden, um Daugapils einzuschließen. Nachdem allerdings das Führungskorps festgestellt hat, dass die Stadt leer ist, wird sie kurzerhand vom Generalstab dieser Armee als neues Operationszentrum Baltikum Süd besetzt. Eine daraufhin zu Spähzwecken vorgeschickte Kavallerie kann feststellen, dass nicht nur Riga besetzt ist (darauf hatten Wir Uns eingestellt), sondern auch in Yuryev ein (wohl neu aufgestellter?) Panzerzug steht. Kein Wunder, dass Unser Gegner das Freikorps dort nicht mehr nötig zu haben glaubt. Wir erobern statt dessen mit der aus Narva vorgerückten Division Pernov, womit Wir das Baltikum in zwei Hälften spalten (nicht unwichtig, weil der Panzerzug nur auf eigenen Schienen fahren darf). Von Pernov aus können Wir im nächsten Zug austesten, ob Tallin (eher unwahrscheinlich) oder Kuressaare (zumindest denkbar) unbesetzt sind. Von Narva aus haben Wir eine weitere Division als Verstärkung nachgezogen. Sollte der Panzerzug in Yuryev sich wegbewegen, holen Wir Uns damit auch diese Stadt. Narva selbst wird pro forma und um ganz sicher zu gehen von einer Miliz aus Petrograd nachbesetzt. Im Ostbaltikum trifft als Verstärkung der aus Moskau im Zug zuvor abgefahrene Panzerzug ein.

Ausblick für das Baltikum: Hier winkt alsbald ein totaler Sieg. Zwar sind Unsere Einheiten vor Polotsk angeschlagen, dennoch benötigt der Gegner hier alles, was er hat, um diese Stadt zu halten. Wir können derweil in Ruhe Riga angehen. In zwei bis drei Zügen könnte diese wichtige Stadt und damit der erste Minor auf dem Baltikum an Uns gefallen sein.


7. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Nichts Neues auf dem diplomatischen Parkett.

Zur Forschung hier erneut ein aktueller Überblick:

http://fs5.directupload.net/images/160525/yqqvlcoa.png (http://www.directupload.net)

Eingetragen die aktuellen Fortschritte: In zwei bis drei Zügen (max!) sollten Wir Inf 2 haben. Wir erwägen daher, die wenigen noch verbliebenen Einheiten ohne Inf 1 (im Wesentlichen die Neuaufstellungen der letzten Züge) vorerst nicht aufzurüsten sondern Inf 2 abzuwarten und dann auf einen Schlag aufzurüsten. Das spart Zeit. Schade, dass Wir in dieser Partie bislang trotz fast überall gedoppelter Chits keinen einzigen Forschungsdurchbruch vor Erreichen von 100 % hatten. Wir investieren neu in ground attack aicraft. Sollten die MPP ausreichen, reizen Wir im nächsten Zug das Forschungslimit erstmals voll aus und beginnen Heavy artillery. Sobald Inf 2 erforscht ist, verkaufen Wir den noch dort stehenden, dann nutzlosen zweiten Chit und investieren in ground attack aicraft und Heavy artillery jeweils einen zweiten Chit.

http://fs5.directupload.net/images/160525/3rotqbut.png (http://www.directupload.net)

Das political standig: Frankreich und die USA sind draußen. Die Briten stehen allerdings noch recht stabil. Es ist nicht mit einem baldigen Abschied zu rechnen. Die Kriegsbereitschaft der Polen steigt langsam an, ist aber noch nicht dramatisch. Evtl. helfen Wir einem baldigen Eintritt bald etwas nach…
Wir stehen trotz heftiger Kämpfe stabil bei 83, während die weißen Fraktionen regelrecht kollabieren. Die Nord-Weißen sind nur deswegen noch über 90, weil sie über einen langen Zeitraum relativ viel Territorium besetzt hatten/haben. Aber sobald die Minors des Baltikums kapitulieren, brechen die auch noch ein.

Wirtschaftskraft: Die Zahlungen des Zarengolds der Tschechischen Legion laufen aus. Das Einkommen (ab jetzt erstmal ohne jegliche Sondereffekte) liegt bei 465 MPP.

Admiral Hipper
25.05.16, 17:43
Die Balten hängen nicht an den Nordweißen, sondern an den Briten. Mit zunehmenden Kämpfen dürften die aber auch deutlich PS verlieren.

Duke of York
26.05.16, 10:12
Na das sieht doch hervorragend aus. Selbst die Lage in der Südostukraine.
Jetzt, wo quasi alle wichtgen Neuanschaffungen getätigt sind, könnt Ihr doch auch getrost mal die Blutpumpe anwerfen. Wenn sich das jemand leisten kann, dann die Bolschewiken. :D

Kardinalinfant
27.05.16, 12:10
Werte Herren, vielen Dank für Eure Kommentare,


Die Balten hängen nicht an den Nordweißen, sondern an den Briten. Mit zunehmenden Kämpfen dürften die aber auch deutlich PS verlieren.

Das ist Uns klar. Aus Kampfverlusten der Balten wird das PS der Weißen nicht sinken, Wir dachten aber, dass es dennoch per Event an das PS der Nord-Weißen rührt, wenn diese Staaten kapitulieren. Evtl. haben Wir uns da aber getäuscht, man wird sehen.


Na das sieht doch hervorragend aus. Selbst die Lage in der Südostukraine.
Jetzt, wo quasi alle wichtgen Neuanschaffungen getätigt sind, könnt Ihr doch auch getrost mal die Blutpumpe anwerfen. Wenn sich das jemand leisten kann, dann die Bolschewiken. :D

So sieht es aus. Wir können Uns Verluste in größerer Zahl durchaus leisten. In nächster Zukunft steht noch die Aufrüstung sämtlicher Einheiten auf Inf. 2 an, das wird nochmals Unsummen verschlingen. Aber Wir haben ja auch kein aktuelles Beschaffungsprogramm mehr laufen und auch fast alle HQs sind auf bessere Kommandeure bereits aufgerüstet. Einzig das ein oder andere Forschungsprojekt könnte noch ein paar MPP verschlingen. Erst gegen Herbst würden Wir dann nochmal Einheiten zukaufen (Panzer, Flugzeuge, Artillerie). Bis dahin können alle Mittel in Eure Blutpumpe fließen. Auf dem Baltikum und bei Samara läuft sie ja auch schon auf Hochtouren. In der Südostukraine wird es aber schwierig, sie überhaupt in Gang zu bekommen, weil Unser Gegner Uns bei erneuter Annäherung an seine Linien ziemlich zusammenschießen wird und weil Wir gegen seine Einheiten mit Eingrabungsstufe 2 ohne Artillerie (oder Flugzeuge) kaum Erfolge erringen können. Blutpumpe macht nur Spaß, wenn man zumindest auch beim Gegner pumpt:teufel:. Wenn der werte Zer Senserow Uns also nicht seinerseits den Gefallen tut, Uns jetzt bei Unserem Rückzug dort zu verfolgen, wird es hier erst mal keine Blutpumpe geben. Sobald aber alle Einheiten vor Ort auf Inf. 2 aufgerüstet sind und Wir evtl. noch zwei/drei Korps von anderen Fronten hierher ziehen können, werden Wir nochmal einen Versuch starten.

Admiral Hipper
27.05.16, 15:25
Das ist Uns klar. Aus Kampfverlusten der Balten wird das PS der Weißen nicht sinken, Wir dachten aber, dass es dennoch per Event an das PS der Nord-Weißen rührt, wenn diese Staaten kapitulieren. Evtl. haben Wir uns da aber getäuscht, man wird sehen.

Die Balten selber glaube ich nicht, aber natürlich die North-Wester Whites.

Wie wäre es denn, nachdem die Franzosen abgezogen sind, mit einem Vorstoß in Richtung Odessa? Das würde die Front im Süden breiter machen und zudem winken dort PS-Events sowie sollen dort noch große Mengen an französischen Nachschubgütern eingelagert sein.

Kardinalinfant
27.05.16, 15:59
Wir haben gerade ein kleines Spiel gegen die KI laufen. Ziel ist es - um das ganze interessant zu machen - das gesamte Gebiet, was nach '45 den Ostblock ausmacht, bereits 1922 unter rote Kontrolle zu bringen, was insbesondere wegen des ab 1920 abfallenden PS der Weißen nicht ganz einfach ist (im Normalfall sind die deutlich vorher "fertig", bevor man diese Grenzen erreichen kann). Gerade erobern Wir das Baltikum, dann werden Wir wissen, ob es Auswirkungen auf das PS der Nord-Weißen hat, wenn Estland etc. kapitulieren. Wir werden Euch auf dem Laufenden halten. :)

Odessa ist in Planung. Wie ausgeführt planen Wir, das Patt bei Melitopol dadurch auszuhebeln, dass Wir den Gegner nördlich seiner Linie umgehen. Vermutlich werden Wir dazu das HQ Stalin (das einzige, das derzeit nicht wirklich etwas sinnvolles zu tun hat) aus Tsaritsyn in die Ukraine verlagern. Dann ist ein kleiner Abstecher nach Odessa drin. ;)

Kardinalinfant
30.05.16, 19:10
Um die Herren in Sachen Baltikum kurz auf den neuesten Stand zu bringen:

Die oben genannte Testpartie gegen die KI ist (fast) abgeschlossen.

1. Erkenntnis: Der werte Hipper hatte (natürlich ;)) Recht. Auf das PS der Nord-Weißen hat es keinerlei Einfluss, ob einer der baltischen Staaten kapituliert. Auf das PS der Briten scheint es Uns übrigens auch keinen Einfluss zu haben.

2. Erkenntnis: Die KI ist wirklich hundsmiserabel. Wenn man sich selbst keine schwierigen Sonderziele steckt, ist es mittlerweile absolut witzlos (wenn Wir bedenken, dass Wir anfänglich nur gegen die KI gespielt haben...:rolleyes:)

3. Erkenntnis: Gegen diese KI erscheint es tatsächlich möglich, den Ostblock 25 Jahre vor seiner historischen Entstehung mit den Roten militärisch zu erobern. Wir stehen kurz vor Berlin. Bulgarien wird bald fallen und die Ungarn auch. Das Spiel wird wegen des weißen PS vermutlich kurz vor Erreichen der Linien enden, aber wenn Wir etwas mehr gamey gespielt hätten (bspw. die Weißen irgendwann absichtlich nach StP lassen, um deren PS-Abzüge ab 1920 zu vermeiden), wäre es gut möglich gewesen, das zu vollenden.

4. Erkenntnis (und die ist nicht uninteressant): Rumänien hat Unmengen von Truppen (Deutschland übrigens auch). Neben Finnland, was aus strategischen Gründen interessant ist, käme damit auch einer dieser beiden Staaten (wegen seiner Lage bevorzugt Rumänien) für eine diplomatische Beeinflussung durch die weiße Seite in Betracht. Wir werden auch dies in einem Spiel gegen die KI noch testen.

Kardinalinfant
31.05.16, 16:17
I. Gegnerischer Zug


40. Zug 17.05.1920

http://fs5.directupload.net/images/160531/oap7hirc.png (http://www.directupload.net)

Bei Perm erneuert Unser Gegner seine Angriffe, aber diesmal schon mit deutlich weniger Erfolg. Das Korps wird eine weitere Runde durchhalten können.

http://fs5.directupload.net/images/160531/wydy54nf.png (http://www.directupload.net)

Bei Kotlas sieht der werte Zer Senserow die Sinnlosigkeit seines Tuns ein und zieht sich zurück. Wir entscheiden Uns, die arme Division fliehen zu lassen und nicht zu verfolgen...:ditsch:

http://fs5.directupload.net/images/160531/srrcjcw4.png (http://www.directupload.net)

Im Norden von Petrograd schließt Unser Gegner den Belagerungsring. Trotz der Bereitstellung von Lufteinheiten bereitet Uns der Aufmarsch wenig Sorgen. Es fehlt der Punch mehrerer Korps und von Inf. 1 oder besser -2.

Im Osten wird Olonets erneut erfolglos angegriffen. Die Miliz hat jetzt die Maximalerfahrung von 3. Hier verstehen Wir wirklich nicht, was der werte Zer Senserow erreichen will. Die letzten Züge müssten ihm doch gezeigt haben, dass das definitiv keinen Sinn macht. Ohne eine vierte Einheit, die ausreichen würde, um über die Belagerungsregel den Supply von Olonets auf 0 zu bringen und/oder ein HQ für die Divisionen ist das Unterfangen sinnlos.

http://fs5.directupload.net/images/160531/of8kyvfn.png (http://www.directupload.net)

Im Baltikum tritt Unser Gegner den bitteren Rückzug an. Keinen Augenblick zu früh! Eine Blockiereinheit wird in Pskow zurückgelassen um Zeit zu gewinnen. Der Rest zieht sich in Richtung Riga zurück.

http://fs5.directupload.net/images/160531/bqhg95vp.png (http://www.directupload.net)

In der Ukraine wagt es Unser geschätzter Gegner tatsächlich, eine Division zur Rückeroberung der Minen von Melitopol aufzubieten. Sie wird es nicht überleben:teufel:. Ganz blöd ist dieser Zug dennoch nicht. Die Division kann er verbilligt wieder aufstellen. Da Wir aber nur 3 Einheiten an die Minen angrenzend haben, greift die Belagerungsregel nicht und die Minen werden - bis Wir sie wieder zurückerobern - für Unseren Gegner produzieren. Kann er sie ca. 5 Runden halten, war das Ganze ein (kleiner) wirtschaftlicher Erfolg für ihn. Mit jeder Runde mehr, verdient er auch mehr daran. Wir werden alles daran setzen, damit die 5 Runden möglichst nicht voll werden.

Ansonsten geschieht in der Ukraine wenig bis nichts.

http://fs5.directupload.net/images/160531/5x257frl.png (http://www.directupload.net)

Bei den Kaukasusrepubliken zeigt sich, dass Unser Gegner den Fehler macht, seine Kavallerieeinheiten zu splitten. Beide zusammen hätten recht sicher und schnell Poti erobern und dann nach Petrovsk weitermarschieren können. Aufgeteilt, ist bei beiden Städten fraglich, ob er sie überhaupt zurückerobern kann…

http://fs5.directupload.net/images/160531/v7w4qeiu.png (http://www.directupload.net)

Neue Angriffe auf Astrachan aber mit dem gewohnt mauen Ergebnis…

http://fs5.directupload.net/images/160531/d85ksxpc.png (http://www.directupload.net)

Bei Samara zieht sich der Feind weiter zurück. Das HQ der Orenburg-Kosaken wird aufgefrischt. Normalerweise kein kluger Gedanke, weil es so oder so weg wäre, normalerweise…



II. Eigener Zug


31. Zug 31.05.1920

…denn Wir haben großes Pech mit dem Wetter. Ein heftiger Frühjahrsregen lässt Wiesen und Weiden, Steppen und Wege im Matsch versinken und wir kommen nicht vorwärts. Dieser Umstand begünstigt Unseren Gegner in Unserem Zug enorm, wie Wir noch sehen werden. :motz:

1. Neuaufstellungen:

http://fs5.directupload.net/images/160531/cdtzqn4p.png (http://www.directupload.net)

Zwei neue Korps, beide auf Inf 1. Sie sind die letzten, die dieses Frühjahr noch eintreffen. Beide werden in der Ukraine zum Einsatz kommen. Neubestellungen tätigen Wir auch diesen Zug nicht.


2. Petrograd

http://fs5.directupload.net/images/160531/en2xm7yi.png (http://www.directupload.net)

Wie schon letzte Runde angedeutet, vollziehen Wir den Tausch Miliz/Division im nördlichen Teil Petrograds. Zwar ist die Division nicht auf Inf 1 aufgerüstet, aber Wir wollten jegliches Risiko hier vermeiden. Die Division ist in Petrograd Nord nicht mehr zu vertreiben :ritter:. Die Finnen sind damit zur militärischen Wirkungslosigkeit verdammt.


3. Perm/Kotlas

http://fs5.directupload.net/images/160531/fz4x654t.png (http://www.directupload.net)

Wir frischen das Korps auf und gruppieren dahinter wie eingezeichnet um. Zweck des Ganzen ist, die jeweilige Reserveeinheit in einer deutlich besseren Versorgung von Supply 9 anstatt Supply 6 zu halten, um ihre Werte für den Moment zu verbessern, wo sie wieder in die vorderste Linie rücken muss. Die Versorgung für das Korps in vorderster Linie leidet durch den leichten Rückzug des HQ nicht, da es aus Perm selbst (Supply 10) weiterhin mit Supply 6 versorgt wird, wie bisher. Die überfällige Aufrüstung der Division in Ruhestellung auf Inf. 1 verschieben Wir demgegenüber, zumal Wir darauf hoffen, zum Ende des Zuges Inf. 2 zu entwickeln und zeitsparend beide Stufen auf einmal aufrüsten zu können.

Die Berichterstattung aus Kotlas (kein Screenshot) endet vermutlich. Nur falls Unser Gegner sich hier nach seinem Rückzug der letzten Runde wieder annähern sollte, würden Wir weiterhin von hier berichten. Mittelfristig werden Wir die Division gegen eine weniger wertvolle Miliz austauschen.


4. Ukraine

http://fs5.directupload.net/images/160531/bzuutyyt.png (http://www.directupload.net)

Bei Melitopol zerschlagen Wir wie oben angekündigt die gegnerische Division auf dem Minengebiet ohne größere Eigenverluste. Zeitgleich führen Wir erste Verschiebungen durch, um eine neue Armee nördlich der Melitopol-Stellung aufzustellen, die die Aufgaben hat, Kherson und Nikolaev zu sichern und dann die weiße Melitopol-Stellung von hinten zum Einsturz zu bringen. Evtl. ist bei der Gelegenheit auch ein Handstreich auf das hoffentlich unbesetzte Odessa möglich. Leider hindert das miese Wetter weitergehende Bewegungen. Zusatzeffekt Unserer Bewegungen ist, dass fast sämtliche Einheiten von der Schwarzmeerküste weggezogen und damit nicht mehr dem Marinebombardement des Gegners ausgesetzt sind.

http://fs5.directupload.net/images/160531/3qnhqdpb.png (http://www.directupload.net)

In einer Kaskade von Einheitenbewegungen ersetzen Wir die zu Aufklärungszwecken in die Gegend von Krivoy Rog verlegte Kavallerieeinheit (siehe Grafik Westukraine). Die hier zusätzlich aufgestellten beiden neu angekommenen Korps sollen je nach Verhalten Unseres Gegners im nächsten Zug entweder per Bahn in die Westukraine verlegt werden, um an dem Umgehungsmanöver bei Melitopol teilzunehmen oder aber unmittelbar hier in die Materialschlacht geworfen werden.


5. Großraum Syzran/Saratov/Tsaritsyn/Astrachan

http://fs5.directupload.net/images/160531/3mkf5a3a.png (http://www.directupload.net)

Wir ziehen das Stalin-HQ auf die Bahngleise. Wenn Uns Unser Gegner nicht in seinem nächsten Zug dazwischenfunkt, wird es per Bahn in die Westukraine verlegt. Nachdem Tsaritsyn gegenwärtig keinerlei Bedrohungen ausgeliefert ist, brauchen Wir es hier nicht, aber in der Ukraine benötigen Wir es zwingend.

In Astrachan wird aufgefrischt, soweit es die Versorgungslage zulässt.

http://fs5.directupload.net/images/160531/vwk6zxqs.png (http://www.directupload.net)

Bei Samara ersetzen Wir zunächst Unseren letzten noch verbliebenen 4er Kommandeur durch einen (leicht) besseren 5er Kommandeur. Da das betroffene HQ derzeit ohnehin außerhalb jeglicher Basisversorgung steht und nächsten Zug auch keinesfalls welche erhielte, nutzen Wir dieses Zeitfenster.

http://fs5.directupload.net/images/160531/6sjxljql.png (http://www.directupload.net)

In den nun folgenden Kämpfen leiden Wir unter dem Wetter. Zwar können Wir das als künftiges Versorgungszentrum wichtige Samara recht problemlos erobern, im Gebirge ein gegnerisches Korps auf low supply vernichten und ein weiteres angeschlagen vertreiben. An das wichtige HQ der Orenburg-Kosaken kommen Wir dagegen wegen einer Kombination aus Zocs und der Bewegungseinschränkung durch den Schlamm nicht heran. Sehr ärgerlich! Das zu vernichten wäre der vorzeitige KO für die gegnerischen Truppen gewesen. So besteht für ihn wahrscheinlich die Möglichkeit, sich nochmals zu sammeln. Dies zumal Unsere Einheiten erkennbar abgekämpft sind. Keine einzige Kampfeinheit mehr auf Vollstärke, drei Korps mit 6, 6 und 5 sogar stark angeschlagen. Selten spielen Wir Unsere Einheiten derart auf Verschleiß sondern achten lieber auf rechtzeitige Auffrischung. Hier mussten Wir es anders machen, weil die Gelegenheit, den Gegner aufs Schwerste zu schlagen zu gut war.

Fazit: Die Schlacht war ein klarer Erfolg für Uns, aber nur ein taktischer. Wir sind nun gezwungen, kurz zu pausieren, aufzufrischen, nach Möglichkeit auch auf Inf. 2 aufzurüsten und die Versorgungslage aus dem frisch eroberten Samara besser werden zu lassen. Danach wird es in Richtung Uralsk weiter gehen. Bis dahin wird sich der Feind um Orenburg wahrscheinlich in Vollstärke verschanzen können.


6. Baltikum:

Auch hier leiden Wir unter dem Wetter:

http://fs5.directupload.net/images/160531/om94qim7.png (http://www.directupload.net)

Pskow können Wir relativ problemlos erobern und das dort stationierte weiße Korps vernichten. Die HQs bei Yuryev können Wir wegen des Wetters nur noch mit dem Panzerzug erreichen. Bei den zwei Attacken des Zuges hat der Gegner Glück: Zwei mal Vorhersage 1:0 zu Unseren Gunsten, Ergebnis jedes mal 0:0.

Eine Eroberung Yuryevs scheitert ebenfalls am miesen Wetter. Schade, damit hätten Wir beide HQs fast in der Falle gehabt.

Von Pernov aus kann Unsere Führungsdivision erahnen, dass Kuressaare tatsächlich leer steht. Soweit der Gegner dort nicht im letzten Moment eine neue Einheit aufstellen kann, werden Wir die nun abgeschnittene Hauptstadt der Nord-West-Weißen kampflos erobern können. Ein sehr schöner Erfolg!

Von Daugavpils aus rücken Wir eher zögerlich vor und frischen auf. Denn die nun bevorstehende Schlacht um Riga dürfte die Entscheidungsschlacht um das Baltikum sein.


7. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Nichts Neues auf dem diplomatischen Parkett.

Forschung: Es kommt wie erhofft: Zum Ende Unseres Zuges erforschen Wir Inf. 2. Soweit Wir das im Baltikum und bei Samara zeitnah flächendeckend implementieren können, werden Wir gegen Unsere größtenteils noch ohne Inf 1 kämpfenden Gegner an diesen Orten kaum mehr Schwierigkeiten haben.

http://fs5.directupload.net/images/160531/kjgyjhir.png (http://www.directupload.net)

Das political standig: All Unsere Gegner sind mittlerweile unter die 90er Marke gefallen. Wir kämpfen also - was die hiervon beeinflusste Moral angeht - derzeit auf Augenhöhe. Ural- und Süd-Weiße dürften allerdings schon recht bald auch auf diesem Feld ins Hintertreffen geraten. Die Polen stehen jetzt bei 50 % Kriegsbereitschaft. Mutmaßlich könnten Wir sie - soweit Wir weiterhin so agieren, wie bislang - noch bis in den Herbst aus dem Krieg heraushalten. Wir fragen Uns allerdings, ob Wir das nicht beschleunigen sollten, sobald Wir im Baltikum klare Verhältnisse hergestellt haben.

Wirtschaftskraft: Unser Einkommen stagniert bei starken 465 MPP.

Admiral Hipper
31.05.16, 22:36
Der Gegner könnte immer noch eine Einheit per Schiff nach Kuresaare bringen.

Schönes Update. :) Wir denken der Zerfall der Weißen wird nun rapide voranschreiten.

Kardinalinfant
01.06.16, 12:41
Der Gegner könnte immer noch eine Einheit per Schiff nach Kuresaare bringen.

Schönes Update. :) Wir denken der Zerfall der Weißen wird nun rapide voranschreiten.

Stimmt, wenn er die MPP dafür aufbringt. In Tallin müsste eine weitere Einheit aufgrund Unserer Annäherung an die Stadt per Event mobilisieren, dann kann er eine der beiden Einheiten per Schiff nach Kuressaare beringen, hatten Wir nicht bedacht. Sollte das geschehen, würden Wir aber vermutlich relativ bald sämtliche Felder um die Stadt herum mit Divisionen zukleistern, um zu verhindern, dass er sich auf der (ansonsten schwer zu erobernden Insel) verschanzen kann. Dann fällt Kuressaare trotzdem relativ bald.

Ansonsten danke für Euer Feedback (und das des werten Osulf per PN/Rep :)). Ja, die Weißen dürften - wenn Wir unnötige Spielchen, wie Kriegserklärungen gegen Rumänien etc. weglassen - nicht bis 1922 durchhalten. Eine kleine Extratour haben Wir aber für demnächst noch im Köcher...:^^:

Admiral Hipper
14.06.16, 17:12
Haben Kommunisten und Konterrevolutionäre für die Zeit der EM einen Waffenstillstand geschlossen?

Wir hoffen auf eine baldige Fortführung.:)

Kardinalinfant
21.06.16, 17:04
Nein, zunächst war der werte Zer Senserow privat verhindert, dann sind Wir mit Unserer Gattin aus Unserer alten Arbeiterwohnung in ein schickes frisch konfisziertes Stadtpalais gezogen :^^: Leider ist der Umzug überwiegend an Uns gehangen, so dass wenig Zeit für anderes blieb. Der kommende Zug ist gespielt und wird morgen oder übermorgen gepostet werden, der nächste Zug des werten Zer Senserow schlummert auch bereits in Unserem Briefkasten. Die Frequenz wird dann also wieder erhöht werden. Wir bitten den Zeitverzug zu entschuldigen. :)

Strategienordi
01.07.16, 17:27
Oje, aus übermorgen ist schon nächster Monat geworden :eek:
Jetzt aber hurtig. :P
Den AAR im Juli durchhauen, dann wirds mit der Ehrung sicher was. :D

Admiral Hipper
01.07.16, 19:53
Der große Parteivorsitzende ist nach seinem Umzug ins fürstliche Stadtpalais wahrscheinlich der imperialistischen und kapitalistischen Lebensweise verfallen.;)

Kardinalinfant
08.07.16, 12:10
Spät kommt Ihr - doch Ihr kommt - Genosse Kardin Alinfantinskij! Der weite Weg entschuldigt Euer Säumen. (Shillerow, Wallensteijn-Trilogie - Die Piccolominow ;))
Wir wollen Uns bei Unseren treuen Lesern für die Pause entschuldigen, die viel länger gedauert hat, als Wir gehofft hatten. Aber nun ist es vollbracht und die Frequenz dürfte die nächsten Wochen dafür etwas schneller sein, als bisher.


I. Gegnerischer Zug


42. Zug 14.06.1920

http://fs5.directupload.net/images/160708/imgbrb5c.png (http://www.directupload.net)

Bei Perm greift der werte Zer Senserow wie gewohnt an. Unser Korps leidet, weicht aber nicht.


http://fs5.directupload.net/images/160708/83atp8qh.png (http://www.directupload.net)

Im Norden von Petrograd testet der Gegner Unsere Verteidigung. Angreifendes finnisches Korps und verteidigende rote Division verlieren jeweils einen Punkt. Damit können Wir gut leben.
Bei Olonets wird Unsere Elite-Miliz leicht geschwächt, das ist Uns aber vollkommen egal. :cool:


http://fs5.directupload.net/images/160708/bvvf7uhz.png (http://www.directupload.net)

Im Baltikum zieht sich der Feind weiter zurück. Aufgrund der geringen Marschgeschwindigkeit der HQs bleiben diese aber ein wenig zurück. Geschützt nur durch ein einziges Korps…:teufel:
Kuressaare bleibt unbesetzt und bei Tallin erscheint eine neue gegnerische Division.


http://fs5.directupload.net/images/160708/v6dj7ry3.png (http://www.directupload.net)

In der Ukraine geschieht in des Gegners Zug wenig. Bemerkenswert ist, dass er damit fortfährt, Uns von See aus zu beschießen. Dazu eine taktische Anmerkung aus Kardin Alinfantinskijs Taktikschule:opa:: Die Erfolge in Form von Treffern durch Seebeschuss sind zumeist - wie auch hier - sind gering. Aber Unsere Einheiten gewinnen dadurch enorm an Erfahrung. Im Grunde macht Seebeschuss nur dann Sinn, wenn man die Einheiten in ihrer Moral schwächen will (Demoralisierungswirkung hat der Beschuss nämlich) um einen unmittelbar nachfolgenden Angriff zu Land vorzubereiten. Ansonsten hilft er - so wie hier - mittelfristig eher Uns, weil Wir dadurch Elite-Einheiten züchten können.


http://fs5.directupload.net/images/160708/ecq2dsfs.png (http://www.directupload.net)

Bei Uralsk kann der werte Zer Senserow das HQ ins Gebirge retten. Angesichts des Zustandes Unserer Truppen werden Wir es nicht weiter verfolgen, sondern Uns zunächst konsolidieren.


http://fs5.directupload.net/images/160708/73xelxhb.png (http://www.directupload.net)

In den Kaukasusrepubliken wenig Neues. Poti wird schwer zusammengeschossen, kann aber wieder aufgefrischt werden. Ohne Kräftekonzentration werden diese für den Gegner unangenehmen roten Stützpunkte im Hinterland noch lange bestehen bleiben.



II. Eigener Zug


43. Zug 28.06.1920


1. Neuaufstellungen:

Keine.


2. Petrograd

(kein Screenshot).
Nichts Neues von der Nordfront. Wir frischen auf, soweit möglich und warten ab.


3. Perm

http://fs5.directupload.net/images/160708/x5axjthi.png (http://www.directupload.net)

Wir frischen das Korps erneut auf. Das Korps in der vordersten Linie kostet wegen der teureren Auffrischung gegenüber einer Division enorm viel MPP (Wir fühlen Uns darin bestätigt, hier bislang nur mit Divisionen verteidigt zu haben). Aber das endet jetzt. Die Reservedivision wurde auf Inf 2 gebracht und kann damit im nächsten Zug wieder in die Gebirgsstellung rochiert werden. Bis dahin sollte das Korps mit seinen Werten durchhalten können, zumal die gegnerischen Einheiten auch nicht mehr taufrisch sind. Dann wird das Korps seinerseits aufgerüstet werden und dann spätestens sollte Unser Gegner sich sogar ein wenig zurückziehen oder zumindest eingraben, denn sonst wird es für ihn blutig werden, weil Wir dann zurückschlagen können…


4. Samara/Uralsk

http://fs5.directupload.net/images/160708/uyersux6.png (http://www.directupload.net)

Wie angekündigt pausieren Wir. Wir können einige Korps entweder auffrischen oder auf Inf 2 aufrüsten. Leider werden Wir noch zwei Züge benötigen, um die Armeen wieder voll kampfbereit zu haben. Zeit für Unseren Gegner, sich zu verschanzen. Andererseits sieht bis dahin die Versorgungslage von Samara wieder besser aus. So hat alles seine guten und schlechten Seiten.
Eines finden Wir sehr seltsam. Man beachte den Supply-Wert des HQ. Hat das einer der werten Mitregenten schon einmal gesehen oder kann es Uns erklären? Das HQ steht in Gelände, welches von keiner Stadt aus mehr mit Supply erreicht wird, müsste also eigentlich Supply 5 haben. Nicht dass Wir Uns darüber beschweren wollten, aber warum aber haben Wir 6? Überhaupt haben Wir noch niemals bei einem HQ auf Vollstärke den Wert 6 gesehen…????? :???:


5. Astrachan/Tsaritsyn

http://fs5.directupload.net/images/160708/p3kmqfxh.png (http://www.directupload.net)

Nichts Neues in Astrachan. In Tsaritsyn transportieren Wir - wie geplant - das Stalin-HQ ab, um es in der Ukraine zu verwenden, wo es dringend gebraucht wird…


6. Ukraine

http://fs5.directupload.net/images/160708/mpf8umns.png (http://www.directupload.net)

Bei Melitopol rüsten Wir das erste Korps auf Inf 2 auf. Geplant ist, durch Rotation recht bald alle Korps aufgerüstet zu haben, um dann den Gegner ergänzend zum geplanten Flankenangriff angehen zu können. Apropos Flankenangriff: Wie man sehen kann, sammeln Wir nordwestlich der Melitopolstellung einiges an Einheiten an. Das HQ Trotzky marschiert zur Unterstützung dieser neuen Armee mit und wird im Stellungskrieg durch das aus Tsaritsyn in diesem Zug herbeorderte HQ Stalin ersetzt. Geplant ist, Kirovograd und - soweit besetzt - Tscherkassy zu säubern um dann/bzw. parallel dazu über Nikolaev und Cherson in den Rücken der feindlichen Melitopolstellung zu gelangen. Von Nikolaev aus ist im Übrigen der Weg nach Odessa auch recht nahe. Unserem Gegner wird dies nicht verborgen bleiben, aber er hat die Wahl zwischen Pest und Cholera. Bleibt er stehen, zermalmen Wir ihn zwischen beiden Armeen. Zieht er sich dagegen zurück, muss er Uns das wirtschaftlich wertvolle Minengebiet von Melitopol kampflos überlassen. Außerdem bräuchten Wir dann mit der nördlichen Armee nicht mehr einschwenken, sondern könnten direkt Kiew angreifen. Beide Optionen sind unschön für Unseren Gegner und Unserer mittlerweile doch deutlich spürbaren numerischen Überlegenheit geschuldet.


http://fs5.directupload.net/images/160708/e2pe9obg.png (http://www.directupload.net)

In der Ostukraine beginnen Wir damit, Unsere Einheiten aufzurüsten. Mal schauen, ob Wir - wenn alle Einheiten modernisiert haben - nochmals einen Frontalangriff wagen sollen.


7. Baltikum:

http://fs5.directupload.net/images/160708/7o584knn.png (http://www.directupload.net)

Hier geht das Vernichtungswerk weiter. Wir können sowohl das letzte Korps der Nord-West-Weißen vernichten, als auch das exponierte britische HQ. Letzteres ist ein großer Schlag. Denn die Nord-West-Weißen haben damit zwar noch ein HQ, aber keine Kampfeinheiten mehr, die sie damit unterstützen könnten, während die Briten und ihre baltischen Verbündeten zwar noch über durchaus wertvolle Kampfeinheiten verfügen, die aber ohne HQ nur noch die Hälfte wert sein werden. Auf dem Baltikum gehen daher jetzt die weißen Lichter definitiv sehr schnell aus und die roten Laternen werden angesteckt. Die Truppen vor Daugapils und einige weitere werden auf Inf 2 aufgerüstet, um dann den Sturm auf Riga ausführen zu können. Letztlich ist der Rückzug Unseres Gegners bei Pskow wohl doch einen Zug zu spät erfolgt, um die Truppen hier zu retten und die Sache im Baltikum insgesamt hinauszuzögern. Allerdings konnte er wohl nichts davon wissen, dass Wir neben der Armee vor Pskow auch zwei weitere Armeen im Osten des Baltikums aufgestellt haben…
Im Westen können Wir mangels Versorgung und damit zusammenhängend action points Kuressaare noch nicht erobern, stehen aber jetzt unmittelbar vor der Stadt. Allenfalls ein eiliger Schiffstransport kann die Stadt noch retten.


8. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Diplomatie: Nichts Neues

Forschung: Kein Investment diese Runde. Wir stecken alle MPP in Auffrischung und Aufrüstung Unserer Einheiten. Keine Durchbrüche zum Ende der Runde


http://fs5.directupload.net/images/160708/2xuz73au.png (http://www.directupload.net)

Das political standig: Wir behaupten Uns um die 80, während die meisten Unserer Gegner darunter sinken. Auch die Briten sind langsam angeknackst. Wir meinen, dass die aber ohnehin zum Ende des Jahres/Beginn des kommenden Jahres Events haben werden, die so oder so zum Ausscheiden der Briten führen werden. Die Polen überschreiten die Marke von 50 % Kriegsbereitschaft. Wir erwägen ernsthaft, durch eine baldige Einnahme Kiews den Eintritt zu beschleunigen. Zuvor wollen Wir aber noch etwas unternehmen, um den Kriegseintritt für Uns angenehmer zu gestalten. Davon in einem der nächsten Züge…

Wirtschaftskraft: 465 MPP wie gehabt

Sugar
08.07.16, 14:49
aber warum aber haben Wir 6? Überhaupt haben Wir noch niemals bei einem HQ auf Vollstärke den Wert 6 gesehen…?

Liegt am HQ 2 Felder weiter mit Supply 8 (eine andere Einheit auf dem Feld hätte ja auch Supply 6). In der Tat könnten so HQ-Ketten gebildet werden. Vielleicht ists aber auch ein Bug, sowas kommt bei bestimmten Geländefeldern schon mal vor - war im AAR des werten HvS auch so. Vielleicht eine ungekennzeichnete Industrieressource.

Kardinalinfant
08.07.16, 15:27
Liegt am HQ 2 Felder weiter mit Supply 8 (eine andere Einheit auf dem Feld hätte ja auch Supply 6). In der Tat könnten so HQ-Ketten gebildet werden. Vielleicht ists aber auch ein Bug, sowas kommt bei bestimmten Geländefeldern schon mal vor - war im AAR des werten HvS auch so. Vielleicht eine ungekennzeichnete Industrieressource.

Ungekennzeichnete Ressource? Ihr vergesst, dass Wir die Roten während des Kriegskommunismus spielen. Da bleibt kein Stein auf dem anderen, Ressourcen Fehlanzeige. Dschingis Khan ist Kinderfasching dagegen :D

Ansonsten: Ja, die einzige logische Erklärung ist, dass der Wert vom anderen HQ kommt, das passt auch von der Entfernung und den Werten her. Aber ein HQ hat doch an sich immer nur das durch sich selbst erzeugte Supply und eine Kette (also Versorgung durch ein anderes HQ als eigenes Basissupply für ein zweites HQ) geht ja gerade nicht...???

Strategienordi
08.07.16, 15:30
Friendly HQs can also be linked in a chain to supply other HQs over
extended distances. Normal HQ supply based on resources is calculated
first. Then if an HQ can increase another HQ's supply in its vicinity - based on the rules of how HQs supply other units, the linked HQ can receive an increased value.
This could benefit an out-of-normal-supply HQ by giving it a supply value greater than 5, as well as any nearby units dependent on this unit for maximum supply. Important Note: two out-of-normal-supply HQs will have no effect on each other.

Seite 34/35 des Handbuchs (Great War) gibt dem werten Sugar recht. ;)

Duke of York
08.07.16, 16:08
Friendly HQs can also be linked in a chain to supply other HQs over
extended distances. Normal HQ supply based on resources is calculated
first. Then if an HQ can increase another HQ's supply in its vicinity - based on the rules of how HQs supply other units, the linked HQ can receive an increased value.
This could benefit an out-of-normal-supply HQ by giving it a supply value greater than 5, as well as any nearby units dependent on this unit for maximum supply. Important Note: two out-of-normal-supply HQs will have no effect on each other.

Seite 34/35 des Handbuchs (Great War) gibt dem werten Sugar recht. ;)

Ja, wobei man auch die Patchnotes studieren muss.
Das war in AoD auch so, dass die Supplyketten mal später rausgepatcht wurden. Keine Ahnung wie es hier ist.

Sugar
08.07.16, 21:51
Seite 34/35 des Handbuchs (Great War) gibt dem werten Sugar recht

Wußten Wir doch, das irgendwo gelesen zu haben. Trotzdem und unabhängig von HQs gibt es Beispiele dafür, daß einige Geländefelder von den Regeln abweichen, im AAR des edlen HvS war das bei Kropotkin bzw. Tikhorets der Fall, die beide von der Bahnlinie abgeschnitten waren und der Belagerungsregel unterlegen, aber trotzdem noch Supply 8 geliefert haben.

Kardinalinfant
11.07.16, 14:04
Werte Regenten, habt dank für die erläuternden Worte. Man lernt regeltechnisch eben nie aus… :top:

Da Wir versprochen hatten, die Frequenz hoch zu halten…:vertrag: bitteschön:



I. Gegnerischer Zug


44. Zug 05.07.1920

http://fs5.directupload.net/images/160711/hmmpcvzs.png (http://www.directupload.net)

Bei Perm kann der werte Zer Senserow Unser Korps noch einmal schwer zusammenschießen. Wir sind froh, dass es die Stellung hält. Damit dürfte der Kulminationspunkt hier aber erreicht sein, wenn man den Zustand der gegnerischen Korps berücksichtigt, die im Zuge der jetzt anstehenden Auffrischung wohl auch erheblich an Erfahrung verlieren werden.


http://fs5.directupload.net/images/160711/kst2s7xv.png (http://www.directupload.net)

Im Norden von Petrograd testet der Gegner Unsere Verteidigung nun an einem anderen Punkt, nämlich dem schwächsten Teil der Linien im Nordwesten der Stadt. Obwohl ohne defense-boni über die Gräben hinaus und ohne HQ-Unterstützung hält sich die Division wacker. Zwei Punkte Schaden können Wir verkraften, denn auch die Angreifer erleiden Verluste. Wir haben mal deren Werte ins Bild gerückt. Das Korps hat nur Supply 5, so dass es nicht wieder auf Vollstärke gebracht werden kann. Sehr schön!


http://fs5.directupload.net/images/160711/c7c429he.png (http://www.directupload.net)

Alles rennet, rettet, flüchtet im Baltikum. Das weiße HQ (mittlerweile wie im letzten Post dargestellt wertlos) und ein Panzerzug bleiben zurück, während das Freikorps als kampfstärkste Einheit Riga besetzt. Riga ist Hauptstadt und verfügt daher über eine Maximalverschanzung von 4. Ohne Artillerie (und Wir haben hier keine) wird das eine harte Nuss. Kuressaare bleibt dagegen wunschgemäß unbesetzt. :burns:


http://fs5.directupload.net/images/160711/j4n7vsvs.png (http://www.directupload.net)

In der Ukraine wird der Seebeschuss fortgesetzt (wie man an der Blaufärbung der Stärkeanzeigen Unserer Einheiten sehen kann, haben Wir jetzt dort Einheiten mit > 1 Experience. Sonst geschieht hier nichts.


http://fs5.directupload.net/images/160711/nf5lwu3r.png (http://www.directupload.net)

Bei Uralsk zieht sich der Feind weiter zurück. Das HQ erscheint zwar isoliert, aber aufgrund der Topographie könnten Wir nur wenige Einheiten dagegen einsetzen, Vernichtung höchst fraglich. Daher nehmen Wir lieber (so ist Unsere bevorzugte Spielweise) nur, was sicher ist und verzichten auf ernsthafte Angriffe zu Gunsten einer schnelleren Wiederherstellung der Gefechtsbereitschaft dieser Armee.


http://fs5.directupload.net/images/160711/y2c7c7i9.png (http://www.directupload.net)

Der Feind zieht sich von Astrachan zurück und beendet sein sinnloses Unternehmen dort. Mutmaßliches Ziel der beiden Kavallerieeinheiten ist Petrovsk, was dann kaum mehr zu halten sein dürfte... Ein guter Schachzug von Zer Senserow, wenn auch mutmaßlich zu spät.



II. Eigener Zug


45. Zug 12.07.1920


1. Neuaufstellungen:

http://fs5.directupload.net/images/160711/vxar88bv.png (http://www.directupload.net)

Eine ukrainische Miliz, k.A. wann Wir die geordert hatten. Ist auch egal, Wir können sie gut gebrauchen, um im Vormarsch Unsere rückwärtigen Linien zu decken (s.u.)


2. Petrograd

Kein Screenshot.

Nichts Neues von der Nordfront. Wir frischen auf, soweit möglich und warten weiterhin ab. :zzz:


3. Perm

http://fs5.directupload.net/images/160711/neqsjo9l.png (http://www.directupload.net)

Die Zeit der Bedrängnis ist endgültig rum. Wir ziehen das Korps zurück und frischen es komplett auf. Nächste Runde werden Wir es auf Inf 2 bringen. Die in der Runde zuvor aufgerüstete Division wird nach vorne geschoben. Damit hat der werte Zer Senserow vor Perm seit Beginn des Krieges genau 0 cm Raumgewinn zu verzeichnen. Da es sich bei Perm für die Weißen gleich dreifach um eine Schlüsselstadt handelt (wirtschaftlich, wegen Eventeinheiten bei Eroberung durch die Weißen und strategisch, weil sonst ein großer Teil der Ural-Weißen im Ural eingesperrt bleibt) sehen Wir in der vergleichsweise leichten Verteidigung von Perm durch die Roten einen der gravierenden Schwachpunkte im Szenariodesign.


4. Samara/Uralsk

http://fs5.directupload.net/images/160711/yrz2i6fr.png (http://www.directupload.net)

Wir gönnen Uns einen Angriff auf das gegnerische HQ und frischen/rüsten ansonsten weiter auf. Aufgrund der nur langsam besser werdenden Versorgung aus Samara können Wir erst im nächsten Zug die letzten Einheiten auf Vollstärke bringen und dann in Richtung Uralsk aufbrechen.


5. Astrachan/Tsaritsyn

Nichts Berichtenswertes diesen Zug. Wir stellen die Berichterstattung von diesen Orten damit ein, wenn nicht Außergewöhnliches passiert.


6. Ukraine

http://fs5.directupload.net/images/160711/wtoqakut.png (http://www.directupload.net)

Unsere neue Nord-West-Ukrainische Front unter Trotzky führt den ersten Schlag und befreit Kirovograd. Tscherkassy erweist sich als besetzt und wird im nächsten Zug auch mithilfe des aus der Ostukraine herbeigerufenen Panzerzuges befreit werden, um den Rücken für raumgreifende Operationen frei zu haben. Durch Raids der Makhnovisten-Division und deren Kavallerieinheit können die strategisch überaus wichtigen Orte Nikolaev und Cherson im Rücken der Melitopolstellung erobert werden. Odessa rückt dadurch ins Blickfeld. Und Unser Gegner, der die Bedrohung im Norden nun erkennen dürfte, muss sich jetzt entscheiden, ob er in der Melitopolstellung kämpfend untergehen möchte oder lieber den Rückzug in Richtung Sevastopol einschlägt. Vor Melitopol selber können Wir eine weitere Einheit mit Inf 2 ausrüsten.

Um keine böse Überraschung durch einen „irren Ivan“ hinter Unseren Linien zu erleben, besetzten Wir Kremenchung durch die neuaufzustellende Miliz (s.o.) Es scheint eines Besonderheit zu sein, dass man Einheiten der ukrainischen SSR, aus deren Fundus Wir die Miliz aufgestellt hatten, im gesamten Gebiet der Ukraine aufstellen kann, auch wenn dieses formal zur Ukraine (dem weißen Minor) gehört und von Uns nur besetzt wurde.

http://fs5.directupload.net/images/160711/pcmerope.png (http://www.directupload.net)

In der Ostukraine wird weiter auf Inf2 aufgerüstet, allerdings in geringem Tempo. Die vielen angeschlagenen Einheiten an anderen Fronten und deren Auffrischung verschlingen diesen Zug fast alle MPP. Obwohl mit starken Einheiten versehen verkommt diese Front derzeit zum unwichtigen Nebenschauplatz.


7. Baltikum:

http://fs5.directupload.net/images/160711/vt329h68.png (http://www.directupload.net)

Wir vernichten den Panzerzug und schlagen das weiße HQ an. Der Schwerpunkt liegt aber diese Runde darin, die Kampfbereitschaft wieder herzustellen, weswegen Wir die meisten Einheiten nicht bewegen, sondern auffrischen. Derweil nähern Wir Uns vorsichtig an Riga an. Geplant ist, mit dem nördlicheren Teil der Truppen auf Tallin zu stoßen und mit dem südlicheren Teil Riga zu erobern.
Derweil gelingt die Eroberung von Kuressaare durch Unsere Tapfere Division, die sich von Narva aus zunächst völlig isoliert durch die feindlichen Linien geschlängelt hatte. Zum Rundenende folgt die Kapitulation der Nord-West-Weißen und ein Plünderbonus von gut 100 MPP. Die Moral der Nord-Weißen leidet darunter ebenfalls…


8. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Diplomatie: Seltsames passiert: Litauen wird von weißer Seite diplomatisch beeinflusst. Seltsam in zweierlei Hinsicht. Zum einen, weil Litauen mit ca. 50 % Uns zuneigt. D.h die Weißen werden es niemals schaffen, dieses Land zu einem Kriegseintritt auf ihrer Seite zu bewegen, es ist allerdings auch von Uns noch zu weit weg, als dass ernsthaft die Gefahr eines Eintrittes auf roter Seite bestünde, wodurch das Investment eher nicht sinnvoll ist. Seltsamer ist zum anderen allerdings, dass die Beeinflussung durch die bereits ausgeschiedenen Amis oder Franzosen (Wir haben vergessen, wer von beiden, aber an der Fahne in der Textmeldung war es ersichtlich, dass es einer von beiden war) erfolgt ist, weswegen Wir Uns nun fragen, ob Diplo-Investments die vor Ausscheiden einer Nation getätigt wurden auch nach deren Ausscheiden bestehen bleiben und noch wirken können? Falls ja, wären die Amis/Franzosen in diesem Szenario doch sehr viel wertvoller, als Wir bislang gedacht hatten, denn neben den Finnen wären insbesondere die Rumänen ein sehr wertvolles Beeinflussungsobjekt und wenn die Regel tatsächlich so ist, wie oben vermutet, ist die erfolgreiche Beeinflussung bis zum Kriegseintritt von gleich zwei Ländern durchaus realistisch.

Forschung: Kein Investment diese Runde. Wir stecken alle MPP in Auffrischung und Aufrüstung Unserer Einheiten. Keine Durchbrüche zum Ende der Runde

http://fs5.directupload.net/images/160711/kbjfli3h.png (http://www.directupload.net)

Das aktuelle political standig: Durch Kämpfe und immer noch (insbesondere durch die Nord-Weißen) besetztes Territorium sinken Wir leicht auf 78, hängen Unsere Kontrahenten aber dennoch langsam ab. Nur die Nord-Weißen behaupten sich (eben wegen des besetzten Territoriums) noch über Uns, dürften allerdings durch die Kapitulation ihres Nord-West-Weißen Minors einen Moralknacks bekommen. Auch die Briten sinken weiter, die polnische Kriegsbereitschaft jetzt bei 54 %.

Wirtschaftskraft: ca. 465 MPP wie gehabt + Plünderbonus (s.o.)

Admiral Hipper
11.07.16, 14:20
Hmm, Wir dachten eigentlich die Beeinflussung geht bei Abzug verloren.:???:
Bei Perm geben Wir euch recht. Jeder Spieler wird spätestens bei der zweiten Partie Perm verteidigen wie Ihr (wenn man sich über die Events etc. im klaren ist). Generell halten wir den Ural für viel zu gebirgig. Wenn 3/4 des Gebirges aus Hügeln bestehen würde wäre es eher realistisch.

Kardinalinfant
11.07.16, 14:47
Hmm, Wir dachten eigentlich die Beeinflussung geht bei Abzug verloren.:???:

Ja, hatten Wir auch gedacht. Aber dem scheint zumindest in diesem Szenario nicht so zu sein (Designfehler?). Da Wir bereits ein wenig weiter gespielt haben: Es gibt in den nächsten beiden Zügen einen weiteren Diplo-Hit in Litauen. Und zwar wieder (im Nachrichtenüberblick wird bei Diplo-Beeinflussung ja eine Fahne angezeigt) durch eine bereits ausgeschiedene Nation...


Bei Perm geben Wir euch recht. Jeder Spieler wird spätestens bei der zweiten Partie Perm verteidigen wie Ihr (wenn man sich über die Events etc. im klaren ist). Generell halten wir den Ural für viel zu gebirgig. Wenn 3/4 des Gebirges aus Hügeln bestehen würde wäre es eher realistisch.

Das Gebirge ist nur das halbe Problem. Dazu kommt ein Fluss vor der Stadt. Hinzu kommt (und das ist letztlich wohl entscheidend): Die Weißen haben eben nicht vier oder fünf Korps vor Ort, die eine Entscheidung erzwingen könnten, sondern nur zwei. Das ist sehr wenig echte Schlagkraft, da braucht man sehr viel Glück. Zur Anschaffung eines weiteren Korps sind die wirtschaftlich schwachen Ural-Weißen kaum in der Lage und zudem spürt der Ural-Weiße jeden Stärkeverlust eines Korps im Kampf extrem, weil schon 1 Punkt einen signifikanten Teil des Rundeneinkommens aufzehrt. Soweit der Rote gleich im ersten Zug Einheiten hinbringt, ist die Stadt kaum mehr zu erobern und damit eine gesamte Fraktion nahezu gelähmt. Lösungsansatz: Die Bahnlinie nach Perm sollte unterbrochen sein (entweder dauerhaft, wie die eine im 1870er Szenario oder vorübergehend bspw. durch eine Einheit weißer Partisanen, die bekämpft werden kann). Dann hätte der Weiße ein kleines Zeitfenster, die Eroberung zu schaffen, bevor der Rote Verstärkung dorthin bringen kann.

Kardinalinfant
14.07.16, 14:57
Weiter, immer weiter…!


I. Gegnerischer Zug


46. Zug 19.07.1920

http://fs5.directupload.net/images/160714/yc4mt6rg.png (http://www.directupload.net)

Die Moral Unseres Gegners leidet wegen des Verlustes der Nord-West-Weißen weiter.


http://fs5.directupload.net/images/160714/swzxqjeo.png (http://www.directupload.net)

Bei Perm unterbleiben diese Runde weitere Angriffe. Stattdessen frischt der werte Zer Senserow eines der beiden Korps auf. Für das zweite fehlen ihm mutmaßlich die MPP. Warum er aber die Gelegenheit nicht nutzt, das zweite Korps wenigstens einzugraben, erschließt sich Uns nicht. Mittelfristig wird er da oben definitiv in die Defensive geraten. Und so wie Uns Gräben hinter einem Fluss sehr geholfen haben, so würde ihm das auch helfen…


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Nichts Neues vor Petrograd. Aber bei Olonets hat der werte Zer Senserow offensichtlich die Zeichen der Zeit erkannt und zieht sich zurück. Wie bereits früher ausgeführt, wäre er mit den vorhandenen Einheiten ohnehin niemals weiter gekommen und mehr hatte er offensichtlich nicht zur Verfügung.


http://fs5.directupload.net/images/160714/y58dt38r.png (http://www.directupload.net)

Apropos Rückzug. Wir hatten vor Runden über ein Manöver des Gegners auf Kotlas hin berichtet, von dem er sich dann mangels Erfolgsaussichten zurückgezogen hatte. Wie man an der Färbung der Tiles erkennen kann, hat er sich offensichtlich nicht vollständig zurückgezogen, sondern versucht durch das unwegsame Gelände nach Sharya zu gelangen um Uns dort auf dem falschen Fuß zu erwischen. Wie man sehen kann, liegt das Städtchen zwischen Perm und Vologda, welches bekanntermaßen der Eckpfeiler Unserer Moskau-Verteidigung gen Norden ist. Wir warten noch ein wenig ab und werden dann wohl eine Miliz nach Sharya transportieren. Das sollte zur Verteidigung genügen. Insgesamt finden Wir hier das System des Spieles mit den gefärbten Tiles weniger gut. Es handelt sich um eine absolut menschenleere Gegend, in welcher man unbemerkt vorrücken können sollte. So wie das Spiel funktioniert, sind allerdings derartige Überraschungscoups gegen einen aufmerksamen Spieler aussichtslos. Umgekehrt finden Wir es allerdings richtig, dass man in dicht besiedelten Gebieten (bspw. Mitteleuropa) auch jenseits der größeren Städte nicht vorrücken kann, ohne dass der Gegner es merkt. Wir sind sehr gespannt, ob und ggf. was das neue strategic command hier ändern wird.


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Im Baltikum tut sich bis auf eine Seebewegung eines Zerstörers nichts. Aber was sollte der werte Zer Senserow auch tun. Unsere Überlegenheit hier ist viel zu groß.


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In der Westukraine wählt Unser Gegner angesichts der neuen Bedrohung aus dem Nordwesten den Rückzug von der Melitopolstellung wohl in Richtung Sevastopol einer- und Kerch andererseits. Ist vermutlich die bessere Entscheidung als stehen zu bleiben. Der Seebeschuss wird mit mäßigem Erfolg fortgesetzt.


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Bei Uralsk tauscht der Feind die Positionen des HQs und eines Korps und bringt ersteres damit endgültig in Sicherheit.


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Wie vermutet taucht die erste vor Astrachan abgezogene Kavallerieeinheit vor Petrovsk auf. Die verteidigende Miliz wird schwer zusammengeschossen, hält aber den Ansturm nochmals auf. Wir werden sie erneut auffrischen (kostet ja fast nichts), gehen aber davon aus, die Stadt in der nächsten Runde zu verlieren. Poti wird sich dagegen noch so lange halten können, bis die Einheiten von Petrovsk nach dem Fall der Stadt dorthin verlegt oder anderweitig Verstärkungen vom Feind herbeigebracht werden.



II. Eigener Zug


47. Zug 26.07.1920


1. Neuaufstellungen:

Keine. Neue Truppen erwerben Wir auch diesen Zug nicht. Der Zeitpunkt für Neuaufstellungen (wohl vorrangig Flugzeuge und Artillerie) wird erst Ende September/Anfang Oktober wieder kommen.


2. Petrograd

Nichts Neues von der Nordfront.


3. Perm

Screenshot s.o. Wir rüsten das Korps auf Inf 2 auf. Im nächsten Zug werden Wir es nach Perm rochieren und die dortige Division als letzte Einheit vor Ort auf Inf 2 bringen. Mal sehen, ob dann nicht schon kleinere Offensivaktionen möglich sind.


4. Samara/Uralsk

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Alle Einheiten der beiden Armeen hier sind wieder auf Vollstärke und auf Inf 2 aufgerüstet. Einen ersten Testangriff auf Uralsk konnten Wir bereits führen und haben der verteidigenden Division ernsthafte Schäden zugefügt. Im nächsten Zug wird die Stadt fallen.

Nachdem die Rückzüge des Gegners aus Samara allesamt nach Orenburg beobachtet wurden, fragen Wir Uns, ob Orel als Hauptstadt der Ural-Kosaken im Süden von Uralsk möglicherweise unbesetzt ist. Wir werden es im nächsten Zug wahrscheinlich testen.


5. Ukraine

Nachdem sich der Feind vor Melitopol zum Rückzug auf die Krim entschlossen hat, entscheiden Wir Uns, nur einen Teil der Truppen - insbesondere die Einheiten, die der Melitopolstellung gegenüberstanden - zur Verfolgung des fliehenden Feindes zu verwenden. Die ursprünglich zur Umgehung angesetzte Armee Trotzky erhält Kiew als neues Ziel (der Effekt einer Eroberung des Stadt auf die Polen ist Uns bekannt und durchaus erwünscht. Es wird Zeit, die Weltrevolution nach Westen zu tragen!), während als Nebenziel durch einzelne Einheiten Odessa erobert und die äußerste Westukraine aufgeräumt wird.

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In der Westukraine gelingt es, die ukrainische Division in Cherkassy aufzureiben, die Eroberung der Stadt selbst gelingt aber nicht mehr. Ein Ärgernis, nicht mehr. Von Chernigow aus rückt Unsere Partisaneneinheit an Kiew heran. Ziel: Zum einen Aufklärung der Stadt, zum anderen Eroberung der Schienengleise vor der Stadt im nächsten Zug, um dann Unseren Panzerzug unmittelbar an Kiew heranfahren lassen zu können.

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Im Süden der Westukraine schiebt sich eine Division bis auf Sichtweite an das leere Odessa heran. Ohne Verstärkung fällt diese Stadt im nächsten Zug. Auf der Krim wird der Feind verfolgt und gestellt. Wir haben Glück und der mit 3:3 vorausgesagte Kampf geht 4:2 zu Unseren Gunsten aus. Der Rest der hiesigen Armee wird aufgerüstet und wegen der Festung Sevastopol Unsere Artillerie auch auf die Krim in Marsch gesetzt.

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In der Ostukraine wird fast der gesamte Rest der Einheiten auf Inf 2 aufgerüstet. Aktiv werden Wir hier noch nicht. Erst wollen Wir abschätzen, wohin der Bewegungskrieg in der Westukraine Uns führt.


6. Baltikum:

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Wie angekündigt spalten Wir die Baltikumsfront jetzt auf. Die Südfront marschiert auf Riga, während die nördliche Front Tallin zum Ziel hat.

Die Südarmee rückt an Riga heran und kann weitere Einheiten auf Inf 2 bringen. Wir sind hier sehr schlagkräftig und wenn Wir nicht allzu viel Pech haben, wird die Stadt trotz des hohen Verschanzungswertes des verteidigenden Korps im nächsten Zug fallen.

Im Norden halten Wir Uns kaum mit Aufrüsten auf, sondern umschließen Tallin, welches - für Uns überraschend - von drei Divisionen gehalten wird. Das könnte Uns noch zwei oder drei Züge aufhalten.


7. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Diplomatie: Nichts Neues diesen Zug.

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Forschung: Wir kaufen einen zweiten Chit Heavy Artillery.

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Das political standig: Wir stabilisieren Uns bei 80 %. All Unsere Gegner sind jetzt (z.T. deutlich) darunter. Die polnische Kriegsbereitschaft ist jetzt bei 58 %. Wie oben angedeutet wollen Wir deren Eintritt alsbald etwas beschleunigen…

Wirtschaftskraft: ca. 465 MPP ab dem nächsten Zug kommen durch die Minen von Melitopol, die Wir diesen Zug erobert haben Zug für Zug 12 MPP hinzu.


8. Geschehen nach dem Zug und Zwischenfazit des Sommerfeldzuges

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Das ist ärgerlich für Uns, Tambov hatten Wir als Rebellenspot nicht auf der Liste! Tambov liegt (um das für die Regenten einzuordnen) ziemlich genau mittig auf einer gedachten Linie zwischen Tsaritsyn und Moskau, also durchaus in einem sensiblen Bereich für Uns. Wir werden schnell und hart reagieren, um dieses Problem alsbald zu beseitigen. Es wird das Spiel keineswegs in eine andere Richtung kippen können, aber es hält Uns in Unseren Plänen doch deutlich auf, weil Wir für die Beseitigung Truppen von anderen Schauplätzen abziehen müssen…

Davon abgesehen ist der Sommerfeldzug bislang insgesamt zufriedenstellend verlaufen. Das Baltikum werden Wir wohl noch diesen Sommer voll unter Kontrolle bringen können um Uns dann den Polen zuzuwenden.
Auch in der Westukraine werden Wir wohl noch diesen Sommer Kiew und Odessa erobern und den Feind im Süden bis auf einen kleinen Zipfel der Krim zurückgedrängt haben. Nach der Eroberung von Kiew wird die Armee Trotzky ebenfalls gegen die Polen weiter marschieren.

Im Südural sind Wir bislang nicht ganz so weit gekommen, wie Wir wollten. Hohe Kampfverluste und die schlechte Versorgungslage haben Uns zu einer längeren Pause gezwungen, aber Wir sind dennoch zuversichtlich, zumindest eine der beiden Kosakenfraktionen vor Ort noch vor dem ersten Schneefall besiegt zu haben und die andere soweit geschwächt zu haben, dass Wir das Ganze in einem Winterfeldzug zu Ende bringen können. Ein kleiner Teil dieser Armeen soll über Astrachan den Süd-Weißen in den Rücken fallen, der größere Teil wird in den Norden nach Vologda verlegt werden, um dort endlich den Vormarsch gen Archangelsk zu starten (wir hinken dem Zeitplan dort deutlich hinterher). Ein oder zwei Korps gehen nach Perm, um gegen Jekaterinburg offensiv zu werden.


An dieser Stelle wollen Wir Unserem Gegner auch einmal ausdrücklich Respekt dafür zollen, dass er in eher aussichtsloser Lage einen kühlen Kopf bewahrt und gut agiert. Nachdem der Spaßfaktor für Ihn mittlerweile überschaubar sein dürfte, schätzen Wir es um so höher ein, dass er dennoch nicht nur irgendwie weiterspielt (Wir täten Uns offen gesprochen schwer, die Partie hier überhaupt noch fortzusetzen), sondern das auch sehr konzentriert tut! :top:

Admiral Hipper
14.07.16, 15:22
Wir hatten uns schon gefragt ob ihr den Tambover Bauernaufstand auf dem Schrim habt, da ihr nie von dem Rebellenspot berichtet hattet. Von solchen Überraschungen lebt das Szenario eigentlich, aber wenn man es kennt lässt man sich nicht mehr überraschen.


Warum er aber die Gelegenheit nicht nutzt, das zweite Korps wenigstens einzugraben, erschließt sich Uns nicht.
Die vielen kleinen Fehler summieren sich und werden früher oder später in der Niederlage enden. Und das meinen wir jetzt nicht auf diese Partie bezogen, weil gegen einen Gegner wie Euch ist es sowieso sehr schwer.

Kardinalinfant
14.07.16, 16:04
Nein, hatten Wir nicht auf dem Schirm. Auf dem Schirm hatten Wir etwaige Aufstände in Olonets, wenn Wir die Stadt unbesetzt lassen und an zwei oder drei anderen Stellen. Zudem natürlich die Rebellenspots, die auf der Karte angezeigt werden. Ohne zu nennen welche, aber gibt es denn neben Tambov noch weitere Überraschungen, die da lauern?

Insgesamt wissen Wir nicht, ob Wir dieses Konzept gut finden. Neben der Tatsache, dass man vergleichsweise einfach die neuralgischen Events verhindern kann, indem man die entsprechenden Orte zustellt (eine Miliz für Tambov hätten Wir schon noch entbehren können) und das Szenario damit an Reiz verliert, sind die Aufstände doch vergleichsweise schwer einzudämmen. Man sieht das ganz gut an den Kaukasusrepubliken, die der werte Zersenser jetzt schon seit vielen Runden vergeblich bekämpft. Zwar hat er da Unseres Erachtens den Fehler gemacht, nicht konzentriert eines nach dem anderen anzugehen, aber trotzdem: Schon eine Milizeinheit kann bei stratgeic command kaum zu überwinden sein, siehe Petrovsk/Poti, aber vor allem auch Olonets. Eine Miliz repräsentiert eine schlecht ausgebildete/ausgerüstete und kleine Einheit (5 Stärkepunkte). Im Grundsatz sollte eine Division und erst recht eine Kavallerieeinheit/ein Korps solch eine Einheit problemlos zerschmettern können. Dem ist aber nicht so, weil die Verluste durch Kampf gegen eine solche Einheit nicht ausreichen, um sie in einer Runde zu vernichten, sie aber für die nächste Runde wieder aufgefrischt werden kann, usw. Olonets war durch drei (!) gegnerische Divisionen nie gefährdet. Und diese Schweirigkeiten der Beseitigung einzelner Einheiten bzw. den zwang, dafür eine Mehrzahl an eigenen Einheiten aufwenden zu müssen, macht die Aufstände im Hinterland so unangenehm. Aus ähnlichen Gründen sind die Landungen einzelner Divisionen in SoE auch so zerstörerisch für das Deutsche Reich. Es braucht schon ein Panzerkorps mit HQ oder alternativ 2 - 3 Armeen, um die Division wieder zu vernichten. Einheiten, die dann in Russland fehlen. Wir hoffen sehr, dass die Neuauflage des Spieles das Kampf- oder Auffrischungssystem ein wenig geändert hat...



Das Szenario lebt in der Tat viel von diesen kleinen Events. Da Wir ein wenig gegen die KI vorgetestet hatten, hatten Wir da sicherlich einen Vorteil gegenüber dem werten Zersenser. Ob Kleinigkeiten wie das Unterlassen der Eingrabung eines Korps den Ausschlag geben, lassen Wir mal dahingestellt. Tatsache ist, dass die Roten in diesem Szenario schon deutlich im Vorteil sind. Fehler werden ihnen auch deutlich leichter verziehen.

Strategienordi
14.07.16, 16:26
Ist der einzige bedeutsame Event für die Weißen. Einzig Makhno ist noch, aber das entscheidet Ihr ja.

Also in diesem Szenario ist das schon realistisch, der Tambower Bauernaufstand musste ja auch am Ende von einer Armee niedergeschlagen werden, verbunden mit einem Nachgeben bezüglich der Gründe. Für den Weißen stellt sich ja bei den Kaukasus-Republiken die Frage, ob er sich dort die zusätzlichen MPP entgehen lassen soll, sind immerhin 42 (2x 16 und 1x 10) + Plünderbonus. Selbst für den recht wohlhabenden Südweißen ist das viel.

Zu Perm noch:
Das Problem dort ist vorallem, dass Perm für den Roten auch fast schon die letzte gute Stellung vor Moskau ist, insbesondere am Anfang wo die Truppen noch knapp sind (Mal davon abgesehen, dass Perm für den Roten 40 MPP sind). Eigentlich müsste der Uralweiße eher zwischenzeitlich nen Boost bekommen, z.B. nen Korps von den Tschechen, oder aus dem Wladiwostok-Material der Amis ne Arti zum ausgraben. Gerade die Tschechen waren ja eine der Hauptkräfte der Uralweißen und die Roten wussten schon warum sie deren Abzug beförderten.

Kardinalinfant
14.07.16, 16:48
Für Tambov mag es ja noch zutreffen (Wir kennen Uns da zugegebenermaßen historisch zu wenig aus), aber insgesamt ist das Kampf/Auffrischungssystem an diesem Punkt doch recht schwach bzw. begünstigt den Verteidiger enorm. Sieht man ja auch bei Perm. Durch immerwährendes Auffrischen Unsererseits war es egal, dass Uns der Gegner Runde für Runde relativ hohe Verluste beigefügt hat.

Perm mag eine richtig gute Stellung sein, aber Wir halten den Weg nach Moskau danach nicht für nicht mehr verteidigbar für die Roten. Zumal der Weg von Perm aus nach Moskau noch verdammt lang ist. Womit Ihr recht habt, ist, dass der Verlust von Perm nicht nur die Weißen durch zusätzliche Einheiten enorm stärkt, sondern auch noch wirtschaftlich mit fehlenden 40 MPP/Runde für die Roten ein harter Schlag wäre. Also mal wieder eine enorme Unwucht im Szenario, die so wie das Szenario liegt, schwer zu beheben wäre. Eure Vorschläge mit den Tschechen finden Wir da gar nicht so schlecht...

Duke of York
15.07.16, 01:26
Werter Kardinalinfant,
so erstklassig Euer AAR ist, so lausig ist leider Euer Bilderhoster. Das Laden dauert ewig und gelingt auch nicht in allen Fällen.
Könnt Ihr euch nicht nach einer tauglicheren Alternative umsehen? Wir empfehlen bild.me

Kardinalinfant
15.07.16, 08:22
Werter Duke,

habt Dank für die Anregung. Probleme waren Uns bislang nicht bekannt. Geht es anderen Regenten denn ähnlich?

Wir sind einerseits ebenfalls unzufrieden mit Unserem Hoster, insbesondere weil wir für jedes Bild 2 - 3 Pop-up Werbungen erhalten, deren Inhalt teilweise (jedenfalls auf dem Bürocomputer, auf welchem das Posten überwiegend erfolgt) ...äh...unangemessen ist. :^^: Andererseits mussten Wir Uns nicht registrieren und die Bedienung ist denkbar einfach. Wie ist das bei dem von Euch vorgeschlagenen Hoster?

Sugar
15.07.16, 08:58
Geht es anderen Regenten denn ähnlich?

Hier! Dauert schon mal 10 Min..

Duke of York
15.07.16, 09:53
Werter Duke,

habt Dank für die Anregung. Probleme waren Uns bislang nicht bekannt.

Dies liegt vermutlich daran, dass Euer Browser die Bilder eh noch im Cache liegen hat und sie nicht komplett laden muss.


Wie ist das bei dem von Euch vorgeschlagenen Hoster?

Supergenial. Man bekommt genau ein einziges Popup beim Startseitenaufruf wenn man die Bilder über die Internetseite hochlädt.
Noch besser ist aber das Upload-Tool, das ist für AARs ideal. Man muss garnicht mehr auf die Seite gehen.
Keine Ahnung wie es für die Leser ist, aber in Unseren AARs hat sich noch niemand beschwert. ;)

Kardinalinfant
15.07.16, 11:46
Wohlan, dann werden Wir es wohl beim nächsten Post mal damit versuchen. Werden die Bilder denn irgendwann dort gelöscht oder bleiben die?

Wir haben übrigens noch einen gespielten Zug auf Halde, den gibt es vermutlich am Montag oder Dienstag. Der nächste Zug liegt bereits in Unserem Postfach und wird über das Wochenende gespielt und Donnerstag oder Freitag gepostet. Wir hoffen, bis zum nächsten Wochenende den darauf folgenden Zug erhalten zu haben. Die Frequenz des AARs dürfte also die nächsten beiden Wochen - als kleinen Ausgleich für die längere Pause - noch recht hoch bleiben.:)

Duke of York
15.07.16, 11:48
Wohlan, dann werden Wir es wohl beim nächsten Post mal damit versuchen. Werden die Bilder denn irgendwann dort gelöscht oder bleiben die?

In Unserem ersten SC-AAR aus 2013 sind noch alle Bilder da:

http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26304

Kardinalinfant
18.07.16, 12:15
Dann probieren Wir es jetzt mal mit bild.me als Bildhoster. Wir hoffen, dass Wir es gleich im ersten Versuch hinbekommen. Über eine kurze Rückmeldung, ob die Ladezeiten jetzt besser sind, wären Wir dankbar.


I. Gegnerischer Zug


48. Zug 02.08.1920


http://s1.bild.me/bilder/240416/368138149.9.PNG (http://www.bild.me)

Leichte Angriffe bei Perm kosten Unsere Division einen Punkt. Macht gar nichts! Bemerkenswert ist, dass das zweite Korps erneut nicht aufgefrischt wird. Klarer Fall von MPP-Mangel bei den Ural-Weißen.


http://s1.bild.me/bilder/240416/608097249.2.PNG (http://www.bild.me)

Die Finnen ziehen sich ein wenig von Petrograd zurück. Mutmaßlich sollen die schlecht versorgten Einheiten aufgefrischt werden. Bei Olonets sind erstaunlicherweise nur noch geringe Rückzugsbewegungen auszumachen. Was denn nun, Rückzug oder nicht? Wir stehen vor einem Rätsel. :???:


http://s1.bild.me/bilder/240416/401645149.3.PNG (http://www.bild.me)

Im Baltikum tut sich nichts. Dafür werden Wir diese Runde zum großen Schlag ausholen!


http://s1.bild.me/bilder/240416/373721649.4.PNG (http://www.bild.me)

In der Westukraine bleibt Odessa unbesetzt und steht Unserem Zugriff offen. Vor Kiev sind keine Feindbewegungen auszumachen.


http://s1.bild.me/bilder/240416/223002249.5.PNG (http://www.bild.me)

Auf der Krim zieht sich der Feind weiter zurück. Wohin genau wird sich in Unserem Zug zeigen.

In der Ostukraine tut sich dagegen nichts, daher auch kein Screenshot von dort.


http://s1.bild.me/bilder/240416/625779849.8.PNG (http://www.bild.me)

Bei Uralsk/Orenburg zieht sich der Feind weiter in Richtung Orenburg zurück. Die Division in Uralsk wird nicht aufgefrischt, womit die Stadt, die insbesondere als Versorgungszentrum für den finalen Angriff auf Orenburg wichtig ist, in Unserem Zug definitiv fallen wird.


http://s1.bild.me/bilder/240416/807644049.7.PNG (http://www.bild.me)

Der Kampf um Petrovsk ist vorüber. Der Übermacht des Feindes hatten die tapferen Verteidiger nichts mehr entgegenzusetzen. Wir gehen davon aus, dass der werte Zer Senserow jetzt ein bewährtes Muster für den Umgang mit den Kaukasusrepubliken für sich entdeckt hat und die Truppen von Petrovsk nach Poti verschieben wird. Tut er das, haben Wir vielleicht noch vier oder fünf Runden, dann gehen die Lichter im Kaukasus zunächst für Uns aus.


http://s1.bild.me/bilder/240416/208980049.10.PNG (http://www.bild.me)

Der Tambover Bauernaufstand weitet sich räumlich aus. Wie man an der Färbung der Tiles sehen kann, muss der Gegner dort über mehr Einheiten verfügen als nur eine. Und es muss auch etwas anderes, als eine Miliz dabei sein, wie an der Bewegungsreichweite zu erkennen ist. Gar nicht gut!


http://s1.bild.me/bilder/240416/988029949.1.png (http://www.bild.me)

Hier mal die Ereignisübersicht zu Unserem Rundenstart. Neben den Berichten über die Kapitulation in Petrovsk und den Moralabfall der Weißen wegen der Entfernung zu Moskau sticht die diplomatische Meldung ins Auge. Es handelt sich hier um den Bildbeweis dessen, was Wir vor zwei Runden ausgeführt haben. Offensichtlich beeinflussen die bereits ausgeschiedenen Amis (wie vor zwei Runden die Franzosen) mit ihren zuvor noch investierten Chits die öffentliche Meinung in Litauen weiterhin. Sehr seltsam! :eek:



II. Eigener Zug


49. Zug 09.08.1920


1. Neuaufstellungen:

Keine.


2. Petrograd

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Nachdem aufgrund des finnischen Rückzuges keine feindlichen Einheiten mehr an die beiden südlichen Divisionen angrenzen, können Wir diese aufrüsten und das tun Wir natürlich auch. Sonst warten Wir weiterhin ab.


3. Perm

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Wir rochieren und rüsten die letzte noch fehlende Division mit Inf 2 aus. Ab jetzt könnten Wir bei guter Gelegenheit versuchen, selber offensive Nadelstiche zu setzen.


4. Uralsk/Orenburg

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Wie vorhergesagt fällt Uralsk im ersten Ansturm. Orel zeigt sich im Vorrücken tatsächlich als unverteidigt und wird - soweit unverändert - damit im nächsten Zug einfach fallen, während Wir sofort alles nach Orenburg werfen können. Es könnte im Südural also doch schneller gehen, als zuletzt erwartet. :burns:


5. Der Tambover Bauernaufstand

Wir reagieren mit allem, was Wir auf die Schnelle aufbieten können:

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Das HQ, der Panzerzug und die Kavallerieeinheit stammen sämtlich von der derzeit nicht umkämpften Front in der Ostukraine. Die Division haben Wir in Eilmärschen aus Borisoglebsk herangezogen, was nun, nachdem im Rücken der Stadt Feindeinheiten aufgetaucht sind, seinen strategischen Wert verloren hat. Mit diesen Einheiten sollte es gelingen, den Feind zunächst einzudämmen. Ob es auch ausreicht, um den Aufstand schnell niederzuschlagen, hängt davon ab, was der Feind dort alles stehen hat. Bislang können Wir nur eine einzelne Division erkennen.


6. Ukraine

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Die Armee Trotzky erobert das zuvor von Feindeinheiten gesäuberte Cherkassy und kann mit Belaya Tserkov einen Vorort von Kiev erobern. Dieses wird von mehreren Seiten eingeschlossen und das ukrainische Petljura-HQ vom Panzerzug bereits leicht geschwächt.

Bei Uman entdeckt die mit vorrückende Rot-Ukrainische Miliz eine weitere feindliche Division, womit die Karten der ukrainischen Truppen vollständig auf dem Tisch liegen dürften.
Im Süden gelingt mit der Einnahme des unverteidigten Odessa ein Coup.


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Ein noch größerer gelingt allerdings auf der Krim. Der werte Zer Senserow hat sich offensichtlich entschlossen, nur den Flaschenhals von Kerch zu verteidigen und nicht Sevastopol selbst. Da greifen Wir natürlich zu. Wir halten das für einen Fehler. Sevastopol als Festungsstadt hätte Uns mutmaßlich - auch wenn es nur von einer Division verteidigt worden wäre - zwei oder drei Runden aufgehalten, während Wir Uns nun direkt auf Kerch wenden können. Positiver Nebeneffekt der Eroberung von Sevastopol ist, dass Wir in den Arsenalen der Stadt Unmengen von Militärmaterial und Versorgungsgütern finden, die dort eingelagert wurden (= „Plünderbonus“ von ca. 300 MPP!).

Kerch ist dann das Endziel des diesjährigen Sommerfeldzuges in der Südukraine. Da soll zunächst mit wenigen Einheiten eine Verteidigungslinie aufgebaut werden. Die Offensive des kommenden Frühjahrs wollen Wir lieber zu Lande auf Rostov/Novocherkassk direkt führen, als über die Landenge von Kerch.


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In der Ostukraine können Wir durch Verschiebungen die Lücken durch die nach Tambov marschierten Einheiten wieder decken. Es fehlt nun natürlich ein HQ für Unsere roten Einheiten. Das noch zu sehende HQ bei Yuzovka kann nur die Einheiten der Makhnovisten unterstützen. Wir hoffen aber, den Feind über Unsere augenblickliche Schwäche zu täuschen. Die einzige Einheit mit direktem Feindkontakt, deren Werte der werte Zer Senserow also sehen kann, ist nämlich gerade eine der Makhnovisten, welche genau in dieser Täuschungsabsicht dort platziert wurde. Rückt er nicht selber vor (und warum sollte er das ausgerechnet jetzt tun) wird er daher gar nicht merken, dass der Großteil Unserer Einheiten derzeit kein HQ zur Unterstützung hat…

Im Norden des Bildausschnittes ist mit der aus Borisoglebsk nach Woronesch gerückten Division soeben noch der Südteil der neuen Tambov-Front zu sehen.


7. Baltikum:

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Die Nordarmee kann ein Loch in den Verteidigungsring um Tallin reißen und dringt in das Stellungssystem ein. Die verteidigende Division wird bereits hart angegangen. Wenn Wir nicht allzu viel Pech haben, wird Tallin im nächsten Zug fallen.

Im Süden setzt sich in Riga Unsere Masse gegen die Klasse des verteidigenden Freikorps durch und die Stadt fällt. Ein großer Sieg für Uns! Zum Rundenende kapituliert Lettland und spült ca. 100 MPP Plünderbonus in Unsere Kassen. Die Südarmee kann sich damit gedanklich schon mal mit den Polen beschäftigen, mit denen sie es bald zu tun bekommen wird. Mehr dazu im nächsten Zug…


8. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Diplomatie: Siehe oben, Litauen ist aber immer noch Uns politisch zugeneigt, eine Gefahr liegt darin also nicht, aber es ist und bleibt kurios, was da passiert…


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Forschung: Wir kaufen einen zweiten Chit ground attack aircraft. Zum Rundenende haben Wir bei gas/shell production einen Durchbruch, womit Wir Unsere Artillerie jetzt öfter einsetzen können.


http://s1.bild.me/bilder/240416/854916449.20.PNG (http://www.bild.me)

Das political standig: Wir bleiben um die 80 %. Die Weißen Fraktionen und die Briten sacken dagegen merklich ab. Die polnische Kriegsbereitschaft ist jetzt bei 62 %. Die bekommen bald einen kleinen Schubser in Richtung Krieg von Uns…

Wirtschaftskraft: ca. 475 MPP + ca. 300 MPP „Plünderbonus“ aus Sewastopol+ ca. 100 MPP Plünderbonus aus Lettland. Damit sind im nächsten Zug ziemliche große Sprünge auf dem Beschaffungssektor drin. Wir werden ohnehin - nachdem die Aufrüstung auf Inf 2 nun weitestgehend abgeschlossen ist - mutmaßlich ab jetzt - trotz aller Kämpfe - Runde für Runde in der Lage sein, den Forschungssektor voll auszureizen und trotzdem den force-pool leer zu kaufen. Das Ungleichgewicht wird damit immer schlimmer werden.


Der werte Zer Senserow hat Uns gegenüber auf Nachfrage bzw. ein Kapitulationsangebot mitgeteilt, das Spiel trotz für ihn geringen Spaßfaktors - unter anderem zu Unterhaltungszwecken der werten Mitregenten - bis zum bitteren Ende fortführen zu wollen. Eine Haltung, die Wir mit großem Respekt betrachten! :top:

Duke of York
18.07.16, 13:05
Dann probieren Wir es jetzt mal mit bild.me als Bildhoster. Wir hoffen, dass Wir es gleich im ersten Versuch hinbekommen. Über eine kurze Rückmeldung, ob die Ladezeiten jetzt besser sind, wären Wir dankbar.

Hervorragend. Es ist gefühlt um Faktor 10 schneller. :top:

Strategienordi
18.07.16, 18:56
Der werte Zer Senserow hat Uns gegenüber auf Nachfrage bzw. ein Kapitulationsangebot mitgeteilt, das Spiel trotz für ihn geringen Spaßfaktors - unter anderem zu Unterhaltungszwecken der werten Mitregenten - bis zum bitteren Ende fortführen zu wollen. Eine Haltung, die Wir mit großem Respekt betrachten! :top:

Tapfer wie ein von Sachimos :D

Was spricht denn dagegen, auch über Kerch und den Kuban zu drücken? Mit dem Ende im Baltikum und Südural habt Ihr doch eh schon fast zuviele Einheiten. Und je länger die Front desto besser für Euch.

Kardinalinfant
19.07.16, 08:33
Was spricht denn dagegen, auch über Kerch und den Kuban zu drücken? Mit dem Ende im Baltikum und Südural habt Ihr doch eh schon fast zuviele Einheiten. Und je länger die Front desto besser für Euch.

Habt Ihr Euch das Gelände mal genauer angesehen? Jenseits von Kerch wird die Landbrücke genau 1 Tile breit. Das heißt maximal 2 Angriffe/Turn auf den Verteidiger. Gegen einen eingegrabenen Gegner auf der anderen Seite sehr schwierig. Noch dazu liegt das Übergangsfeld an der Küste. Aufgrund seiner Marineüberlegenheit könnte er Unsere jeweilige Spitzeneinheit in jeder Runde mit mindestens 4 Küstenbeschussangriffen malträtieren. Da würden die sogar mal Sinn machen, weil über den Moralverlust Unsere Spitzeneinheit den Punch verlieren würde, der für den Angriff nötig ist. Es ist nicht unmöglich, aber unnötig schwer, zumal auf der anderen Seite eben nicht die KI sitzt, sondern ein menschlicher Gegner.

Was die Menge der Einheiten angeht: Das stimmt gegenwärtig nur teilweise. Die Einheiten im Baltikum benötigen Wir komplett gegen Polen bzw. an anderer Stelle (Wir wollen noch nicht zu viel erzählen). Die Einheiten im Südural sind zumindest teilweise bereits fix verplant. Hinzu kommt, dass die Makhnovisten unsichere Kantonisten sind...

Strategienordi
19.07.16, 23:12
Ja, für echtes Vorstossen ist das Gelände mies. Wir dachten acuh eher an ein Drohkulisse, die ein gewisses Gegenhalten erfordert und so wertvolle Truppen und MPP des Südlichen bindet. Wenn Ihr aber finstere und ausgetüftelte Geheimpläne für die Truppen habt, dann ist das auch gut. Jetzt können wir aber noch schlechter das nächste Update erwarten :D

Strategienordi
02.08.16, 01:18
Wir hoffen dass es bald neue Nachricht gibt, wir sind sehr gespannt wo die Stelle ist, über die Ihr noch nichts erzählen wollt.

Kardinalinfant
17.08.16, 17:16
So, nach leider etwas längerer Pause, die nur an Uns, nicht aber an Unserem geschätzten Gegner lag (wir brauchten als bald werdender Vater nochmal ein wenig Auszeit:engel:) geht es hier endlich weiter...


I. Gegnerischer Zug


50. Zug 16.08.1920


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Bei Perm zieht der werte Zer Senserow das noch angeschlagene Korps aus der Schusslinie, wohl um sich auf die Verteidigung einzurichten. Das Korps, welches vor der Stadt verbleibt, gräbt sich nicht ein, ein schwerer Fehler…!


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Im Baltikum tut sich nichts. Die Division in Tallin wird nicht einmal aufgefrischt. Gelegenheit für Uns, die Sache hier zu beenden.


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In der Westukraine zieht sich das Petljura HQ ein wenig zurück, ansonsten keine Gegenwehr.


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Auf der Krim gräbt sich der Feind vor Kerch ein. Das könnte eine langwierige Belagerung werden: Schlechtes Gelände, teilweise angeschlagene Einheiten, Seebeschuss durch den Gegner, der Moral kostet und eines Unserer schlechteren HQs als Befehlshaber…

In der Ostukraine tut sich dagegen nichts, daher auch kein Screenshot von dort.


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Orel bleibt unbesetzt, womit die Ural-Kosaken ihre Hauptstadt verlieren werden. Um Orenburg sammelt sich währenddessen das, was von den beiden Kosakenfraktionen aus dem Ural noch übrig ist.


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Bei Tambov reicht das Auftauchen Unserer Kavallerieeinheit offensichtlich aus, um die aufständischen Bauern in die Flucht zu schlagen. Die Division des Gegners zieht sich zurück und eine Miliz soll die Vorfeldverteidigung übernehmen.



II. Eigener Zug


51. Zug 23.08.1920


1. Neuaufstellungen:

Diesen Zug wird geklotzt. Der Plünderbonus aus Lettland und die in den Arsenalen von Sevastopol gemachte Beute machen es möglich:


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Zwei Jagdmaschinen (voll aufgerüstet), eine Tankeinheit und 1 Luftschiff (zur Fernaufklärung) werden geordert. Da die MPP-Einnahmen weiter sprudeln und auch noch der ein oder anderen Plünderbonus fließt, werden in den kommenden Zügen einige weitere Neuanschaffungen auf dem Programm stehen.


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Hier noch eine Übersicht über den Force-Pool. Durchgestrichen ist, was sinnlos ist und nicht mehr bestellt wird. Das einzige Luftschiff und die einzige Tankeinheit, die Uns möglich sind, haben Wir diesen Zug ebenso bestellt, wie beide Jäger. Der Schwerpunkt der kommenden Züge wird auf den letzten Korps, Bodenangriffsflugzeugen und schwerer Artillerie liegen. Danach wird Stück für Stück der Force-pool leergekauft.


2. Petrograd


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Wir rüsten die letzte fehlende Division auf Inf 2 und bringen eine weiteren auf Überstärke. Ansonsten warten Wir weiter ab. Das tun Wir auch bei Olonets, wo der Gegner nach seinem begonnenen Teilrückzug weiter stehen bleibt. Was hat er hier nur vor? :???:


3. Perm


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Bei Perm schlagen Wir überraschend hart zu! Das vor Ort verbliebene Korps kann von Stärke 10 auf Stärke 3 zusammengeschossen werden und flieht in die Berge. Leider kam dieser Erfolg auch für Uns überraschend, so dass Wir in der falschen Reihenfolge angegriffen haben (Korps ==> Rochade mit der Division ==>Angriff der zweiten Division ==>Flucht des Gegners, daher kein Angriff und keine Verfolgung mit der rochierten Division [nur noch 1 Bewegungspunkt nach Rochade] mehr möglich). Ansonsten wäre sogar die Vernichtung des Gegners aus dem Stand heraus möglich gewesen. Die Divisionen auf Inf 2 zeigen hier ihren Kampfwert.


4. Kotlas/Sharya/Vologda


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Der Vorstoß der gegnerischen Division kommt nicht so wirklich voran. Wir lassen Uns daher weiter Zeit mit einer Reaktion…


5. Orel/Orenburg


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Das leere Orenburg fällt, womit die Ural-Kosaken kapitulieren (ihre Einheiten bleiben allerdings auf dem Feld rund um Orenburg). Derweil beginnt Unser Angriff auf Orenburg: Ein gegnerisches Korps wird schwer dezimiert und das verblieben HQ der Ural-Kosaken zum Rückzug gezwungen. Der demoralisierte und vor allem technisch unterlegene Gegner (Inf 0 gegen Inf 2!) hat uns Nichts entgegen zu setzen.


6. Der Tambover Bauernaufstand


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Die vorgelagerte Miliz wird zerschlagen und Wir rüsten Uns zum Angriff auf das Herz der Aufständischen. Dabei wird das Ausmaß der Rebellion deutlich: Noch eine Division, 1 HQ und 1 Miliz. Das kann Uns noch 2 - 3 Züge aufhalten, stellt letztlich aber keine ernsthafte Bedrohung dar. Dankenswerter Weise ist der werte Zer Senserow nicht auf den Gedanken gekommen, seine Einheiten in alle Richtungen ausschwärmen zu lassen. Das hätte Uns vor ernsthafte Probleme gestellt!


7. Ukraine


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Ganz im Westen wird die bislang in Brest-Litovsk stehende Division nach Kovel beordert und durch eine Milizeinheit ersetzt. Der Grund ist ein doppelter: Zum einen soll über einen Weitermarsch via Lutsk nach Rovno die alternative Hauptstadt der Ukraine schnell und einfach eingenommen werden. Zum anderen ist bei einem baldigen Kriegseintritt der Polen damit zu rechnen, dass die Polen ihre einzige Artillerie zur Beschießung der Festung Brest-Litovsk einsetzen und diese erobern werden. In dem Fall eignet sich eine Miliz ebenso gut zur Verteidigung und die wertvollere Division können Wir weiter im Einsatz halten.


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Die Armee Trotzky erobert Shitomir und schließt den Belagerungsring um Kiev. Im nächsten Zug ist die Stadt fällig! Das Petljura-HQ wird schwer angeschlagen in die Sümpfe getrieben.


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Der Angriff auf Kerch (bzw. die vorgelagerte Division) bleibt relativ erfolglos. Trotz vorangehendem Artilleriebeschuss werden kaum Schäden verursacht. So wird es nichts mehr mit Kerch in diesem Jahr…


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In der Ostukraine verbessern Wir die Versorgungslage durch Verschieben des HQ, sonst geschieht nichts.


8. Baltikum:


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Der Nordarmee gelingt die Eroberung von Riga. Mit der darauf folgenden Kapitulation Estlands ist der Widerstand im Baltikum damit komplett beseitigt. Die frei werdenden Einheiten sollen sich in Grobrichtung Polen aufmachen. Und da ist noch ein anderes Vorhaben im Zusammenhang damit…......................................................







9. Polen/Litauen


Besorgt vom zunehmenden Abdriften Litauens in Richtung der Weißen hat der große Genosse Lenin beschlossen, den unterdrückten Volksmassen dieses Bruderstaates die Segnungen den Kommunismus zu bringen und seine bourgeoise Führungsschicht gewaltsam hinfort zu fegen. Hier der Angriffsplan, der nächste Runde in die Tat umgesetzt werden soll:

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Über Siauli, was möglicherweise besetzt ist und dann frei gekämpft werden müsste, soll der Panzerzug an Kovno herangeführt werden. Mit diesem und der Reichweite der Kavallerieeinheiten vor Ort soll die Stadt bereits im ersten Ansturm fallen und genommen werden.
Warum das Ganze?: Nun, Litauen bietet zum einen eine exzellente Aufmarschbasis gegen Polen, da Wilna als Versorgungsbasis im Rücken der gegen Minsk aufmarschierten polnischen Truppen unmittelbar bedroht werden kann. Er wird nicht sowohl Wilna halten, als auch Minsk (was von Uns nur schwach verteidigt ist) erobern können. Entweder, oder. Zum anderen stellt Litauen den schnellsten Weg Unserer Truppen aus dem Baltikum dar, um sie gegen Polen einzudrehen. Überdies ein kleiner Plünderbonus. Insgesamt sehr naheliegend. Und daher tun Wir es.


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Hier Unser Kriegsplan gegen Polen in der Übersicht:

Bei Minsk (verstärkt durch eine Division und die Marineinfanterie aus Vologda) und bei Baranovichi soll der Feind möglichst lange aufgehalten werden. Brest Litovsk wird kaum zu halten sein, hält es zumindest eine Runde, wäre das schon ein Erfolg.

Über Kovno sollen Unsere bewährten Truppen aus dem Baltikum dem Feind bei Wilna in den Rücken fallen. Je nachdem, wie er steht, wäre es evtl. sogar möglich, die Truppen bei Wilna von Kovno aus von Restpolen abzuschneiden. Kleinere Kontingente sollen den Minsker Truppen aus dem Baltikum direkt zu Hilfe kommen. So weit der Plan…


10. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:


Diplomatie: Ab jetzt völlig belanglos, ab jetzt gelten nur noch Blut und Eisen und die Idee des Kommunismus!


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Forschung: Wir kaufen zwei Chits Longe Range Aircraft (in den Weiten Russlands nicht verkehrt). Bei Ground Attack Aircraft haben Wir zum Rundenende einen Durchbruch.


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Das political standig: Wir bleiben stabil und lassen alle Gegner langsam aber sicher deutlich hinter Uns. Die Polen nähern sich mit 65 % deutlich dem Kriegseintritt an. Nach der Eroberung Kievs und der Kriegserklärung an Litauen mit zugehörigen Hits auf die polnische Kriegsbereitschaft, spätestens aber mit der Eroberung von Rovno wird der Kriegseintritt erfolgen.


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Wirtschaftskraft: ca. 494 MPP + Plünderbonus aus Estland und von den Ural Kosaken. Damit sind auch im nächsten Zug weitere Großbeschaffungen möglich.

Admiral Hipper
17.08.16, 18:56
Was denkt Ihr, hat Euer Gegner Helsinki besetzt? Wenn nicht könnte man da bequem mit dem Böötle rüberfahren, vorrausgesetzt es wird vorher aufgeklärt (auch die britischen Schiffe natürlich).

Kardinalinfant
17.08.16, 23:58
Nein, er dürfte es nicht besetzt haben (Vermutung!). Allerdings ist die englische Flotte schon deutlich überlegen, weswegen Wir einem solchen Unternehmen wenig Chancen einräumen. Allenfalls dann, wenn Wir mit dem georderten Luftschiff die Ostsee weiträumig aufklären können. Mal schauen...;)

Kardinalinfant
23.08.16, 16:08
I. Gegnerischer Zug


52. Zug 30.08.1920


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Bei Perm zieht der werte Zer Senserow weiter zurück. Die stark angeschlagene Einheit aus dem Gebirge weicht hinter das (mittlerweile wohl eingegrabene) zweite Korps vor Ort zurück.


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Vor Petrograd bleibt es ruhig. Allerdings regt sich im Raum Olonets etwas. Ein Panzerzug taucht hier auf und auch die Divisionen rücken wieder vor. Allerdings scheint der Feind Olonets links (bzw. rechts) liegen lassen und auf Petrograd marschieren zu wollen. Da die Versorgung immer noch bei 0 steht, dürfte kein HQ in der Nähe sein, obwohl die Nord-Weißen eines haben. Trotz vergleichsweise geringer Gefahr werden Wir hier reagieren.


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Auch im hohen Norden bei Vologda tut sich mal wieder was. Gleich zwei Divisionen des Feindes zeigen sich hier. Da Wir ohnehin langsam etwas unternehmen müssen, um Archangelsk noch rechtzeitig vor Partieende zu erobern, werden Wir auch hier entschieden reagieren.


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In der Westukraine zieht sich das Petljura HQ in die Sümpfe zurück. Das nervt, weil Wir die Verfolgung aufnehmen müssen und dadurch wertvolle Zeit verlieren.


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Auf der Krim tut Uns der Feind den Gefallen und zieht sich zurück. Wahrscheinlich wollte er damit Verluste vermeiden, die ihn wirtschaftlich hart treffen. Offensichtlich war er sich nicht bewusst, wie schwierig das Terrain hier für Uns gewesen wäre. Damit sind hier sämtliche Kriegsziele dieses Jahres bereits im Spätsommer erfüllt. :burns: Der Marinebeschuss Unserer Kavallerie nervt, ist aber auch nicht dramatisch. Wir gehen davon aus, dass alle anderen Marineeinheiten das Asowsche Meer verlassen haben.


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Schlechte Nachrichten aus der Ostukraine. Die markierten Einheiten erleiden Verluste durch ein Ereignis: Desertion zu den Truppen der Makhnovisten. Näheres zu diesem Event unten.


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Vor Orenburg wird ein Korps des Feindes aufgefrischt und eine weitere Division eingeschoben.


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Bei Tambov zieht sich der Feind weiter zurück und überlässt die Stadtverteidigung einer Miliz. Keine gute Idee, da die Stadt so diesen Zug noch fallen wird und auch sonst nicht… (s.u.)


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Der zukünftige Feind in Polen scheint nichts von Unseren Plänen in Litauen zu ahnen und marschiert gegen Minsk und Daugavpils auf.



II. Eigener Zug


53. Zug 06.09.1920


1. Neuaufstellungen:


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„Nur“ ein Korps diesen Zug (Unser Gegner wäre froh über so etwas). Nächsten Zug wird es wieder etwas mehr. Wir nähern Uns nun den Daten im Jahr, wo Beschaffungen am sinnvollsten sind, da man die langen Wintermonate mit nur wenigen Zügen nutzen kann.


2. Petrograd


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Wir ziehen den im nördlichen Baltikum frei gewordenen Panzerzug in die Gegend, um die Verteidigung gegen die nun verstärkten gegnerischen Truppen bei Olonets zu stärken. Eine weitere Division folgt. Wenn Wir irgendwo noch ein HQ und 1 Korps freimachen können, wird der gegnerische Angriff im Debakel enden!


3. Perm


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Wir setzen nach, Endziel Jekaterinburg. Zu diesem Zweck rückt eine Division nach und eine weiteres Korps wird aus dem Baltikum hierher transferiert, während die beiden in der letzten Runde angeschlagenen Einheiten aufgefrischt werden. Angesichts des moralischen und technologischen Zustandes der gegnerischen Einheiten halten Wir es für denkbar, mit diesen Truppen die von Uns für am schwersten eingeschätzte Stadt Jekaterinburg noch vor Einbruch des Winters zu erobern.


4. Vologda


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Das HQ und zwei Korps der Truppen, die im letzten Zug Tallin erobert haben, wer-den hierher verlegt. Wir hoffen darauf, dass Unser Gegner (der sie nicht sehen kann) angreift und da rein rennt. Andernfalls werden Wir die Truppen auf Inf 2 aufrüsten (es dürfte sich um die letzten derart veralteten Einheiten bei Uns handeln) und den Vormarsch auf Archangelsk beginnen.


5. Orenburg


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Wir rücken unmittelbar an Orenburg heran und vernichten zu diesem Zweck ein gegnerisches Korps. Andere Einheiten werden angeschlagen. Angesichts des hier bald zu erwartenden totalen Sieges machen Wir bereits die erste Einheit transportbereit. Im nächsten Zug dürfte Orenburg fallen und der Spuk in diesem Teil der Karte ein Ende haben.


6. Der Tambover Bauernaufstand


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…wird diese Runde gewaltsam beendet. Die Miliz in Tambov selbst kann Unserem Angriff nicht widerstehen und fällt. Dadurch kapituliert Tambov als freies Gebiet und die beiden restlichen Einheiten verschwinden vom Schlachtfeld. Ist Uns natürlich Recht, weil Wir so früher wieder über die dort verwendeten Truppen verfügen können. Ist Uns allerdings nicht ganz klar, warum manche Einheiten nach Kapitulation verschwinden (Tambov), manche aber auch nicht (Ural-Kosaken). Letztlich hätte der werte Zer Senserow - um den Aufstand effizienter auszunutzen - hier deutlich aggressiver seine Einheiten in alle Richtungen lenken müssen, um Uns zu Reaktionen an drei oder vier Orten zu zwingen oder aber alles um Tambov herum konzentrieren, um Uns länger hier zu binden. Aber hinterher ist man meistens schlauer…


7. Ukraine


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In der Westukraine setzen Wir Unseren Marsch auf Rovno fort. Im nächsten Zug fällt die Stadt (und damit die Ukraine insgesamt) wenn bis dahin nichts passiert. Kiev wird erobert, was zu Plünderungen in der Stadt führt (100 MPP, s.u.) und das geflüchtete Petljura-HQ aufgespürt und vernichtet. Somit trotzt gegenwärtig nur noch eine einzelne ukrainische Division in Uman Unserer Armee Trotzky, die danach in Richtung Südpolen weiter marschieren soll.


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Wir reagieren auf den feindlichen Gesamtrückzug von der Krim, indem Wir eine Bewachungseinheit in Kerch zurücklassen, den Rest aber zurückziehen. Diese Einheiten sollen anderweitig verwendet werden. Überwiegend wohl, um bei Rostov/Novocherkassk endlich die notwendige Überlegenheit für einen Frontalangriff zu generieren. Ein weiterer Vormarsch über Kerch hinaus ist dagegen zunächst nicht angedacht.


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In der Ostukraine frischen wir die von Desertionen betroffenen Einheiten auf. Es handelt sich bei der ganzen Sache um ein Event, was in ein paar Zügen in einem Entscheidungsevent für Uns gipfeln wird: Wollen Wir die Makhnovisten auf bolschewistische Linie bringen und ihre Führer beseitigen (was im Verlust aller makhnovistischen Einheiten resultiert) oder nicht. Wählen Wir letzteres, sind Uns die Konsequenzen nicht ganz klar. Es gibt dann wohl auch zukünftig die ein oder andere Desertion, aber wirklich gravierend ist das nicht, verglichen mit dem Verluste von 1 HQ, 1 Kav, 2 Div. und 3 Korps, bei Wahl von Alternative 1. Dennoch werden Wir (noch ist es ja nicht soweit) die historische Alternative 1 wählen. Wir sind überlegen genug, das verkraften zu können. Dennoch, um die Konsequenz zu illustrieren hier mal die Einheiten in der Ostukraine, die Uns dadurch in wenigen Zügen wegbrechen werden (und anderswo stehen weitere).


8. Litauen/Polen


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Der Einmarsch in Litauen verläuft wie geschmiert. Feindliche Divisionen in Siauli und Kovno (beide nur auf Stärke 5, offensichtlich eben nur von einer dünnen bourgeoisen Schicht im Land getragen) werden vernichtet und Litauen kapituliert. Zugleich steht die Armee bereit (wenn auch noch nicht perfekt), um im nächsten Zug in Polen einzumarschieren. Zeitgleich nimmt die zweite Armee im Baltikum ihre Aufmarschräume um Daugavpils ein. Alles andere als ein Rückzug des Gegners vor diesen technisch, zahlenmäßig und an Erfahrung überlegenen Einheiten, wäre Selbstmord.

Um Minsk herum heben Wir Gräben aus. Damit müssten Wir die Stadt selbst im Falle eines Angriffes zumindest so lange verteidigen können, bis die Hilfe aus dem Raum Daugavpils eintrifft.


9. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:


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Forschung: Wir kaufen den zweiten Chit Ground Attack Aicraft nach, sonst geschieht auf diesem Feld nichts.


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Das political standig: Werden Wir zukünftig wohl nur noch zu besonderen Gelegenheiten betrachten. Unsere Gegner verlieren Uns aus den Augen, nicht weil Wir stark steigen, sondern weil sie stark fallen. Allerdings ist es bis zum PS-bedingten Kriegsausscheiden immer noch recht lange für alle Parteien. Die polnische Kriegsbereitschaft steigt durch die Eroberung Kievs deutlich an zum Rundenende, nicht aber zu Unserer Überraschung durch Unsere Invasion in Litauen (das halten Wir für einen Fehler im Szenariodesign, da das die Polen mit Sicherheit nicht kalt gelassen hätte!). Daher reicht es nicht zum Kriegseintritt. Obwohl es Uns keinen wesentlichen Vorteil bietet, werden Wir im kommenden Zug diesen Designfehler ausgleichen und den Polen Unsererseits die Entscheidung auf dem Schlachtfeld offerieren.


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Wirtschaftskraft: Steigendes MPP-Einkommen (jetzt 519 MPP) und 100 MPP Beute aus Kiev ermöglichen auch im kommenden Zug Neuanschaffungen.



Zum Schluss mal wieder eine Gesamtübersicht über das Geschehen:

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1: Die Litauen-Armee
2: Weitere Teile der ehemaligen baltischen Armee, jetzt um Daugavpils herum auf-marschiert.
3: Die Verteidiger von Minsk und Baranovich an der polnischen Grenze
4: Die Festung Brest Litovsk und südöstlich davon Unsere Division im Anmarsch auf Rovno
5: Die Kiev-Armee unter Trotzky
6: Unsere Krimarmee im Rückmarsch in den Großraum Rostov
7: Unsere Ost-Ukraine-Front im Bereich Lugansk/Rostov
8: Poti, die letzte Uns verbliebene Kaukasusrepublik
9: Großraum Tambov (noch vor der zum Rundenende erfolgten Kapitulation)
10: Großraum Taritsyn/Astrachan mit den wenigen dort verbliebenen (und zur Auf-standsunterdrückung auch notwendigen) Einheiten.
11: Der Vormarsch auf Orenburg
12: Die Perm-Front
13: Kotlas
14: Die Vologda-Front
15: Großraum Petrograd/Olonets
16: Bis hierhin erfolgreich vor dem zur See überlegenen Gegner versteckte Marine-einheiten im Finnischen Meerbusen und dem Kaspischen Meer.

Strategienordi
24.08.16, 03:01
Es gibt unter den Skripten den Punkt "Free Units". Damit werden die Einheiten einer besiegten Nation an ne andere transferiert und bleiben so erhalten.

Den Makhno nicht zu beseitigen geht wohl auf das PS. Ob mehr passiert wissen wir jetzt nicht, SC mochte den Wechsel zu Win10 nicht...

Kardinalinfant
24.08.16, 10:46
Es gibt unter den Skripten den Punkt "Free Units". Damit werden die Einheiten einer besiegten Nation an ne andere transferiert und bleiben so erhalten.

Den Makhno nicht zu beseitigen geht wohl auf das PS. Ob mehr passiert wissen wir jetzt nicht, SC mochte den Wechsel zu Win10 nicht...

Na dann ist ja gut, dass Wir Uns das kostenlose upgrade auf Win10 erspart haben ;)

OK, die Skripten zu den free Units müssen Wir Uns mal anschauen. Und zu Makhno: Wir werden den unmittelbaren Unterschied mal ausprobieren, wenn Wir den Zug gespielt haben und hier berichten. Aber ein PS-Nachteil gegen ca. 5 durchaus kampfkräftige Einheiten samt HQ, da wissen Wir, wie Wir Uns entscheiden würden, wenn die Partie Spitz auf Knopf stünde. Einmal mehr ein unbalanciertes Event in Unseren Augen.

Kardinalinfant
26.08.16, 12:31
I. Gegnerischer Zug



54. Zug 13.09.1920


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Bei Perm frischt der werte Zer Senserow das vorderste Korps auf. Obwohl eingegraben und fast auf Vollstärke ist es in einem kritischen Zustand. Wir werden angreifen!


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Vor Petrograd rücken die Finnen wieder näher. Angst macht Uns das nicht. Unsere Truppen sind eingegraben und in gutem Zustand. Er hat mit nur einem Korps auf Inf 1 dagegen viel zu wenig offensiven Punch…
Bei Olonets marschiert der Feind weiter auf Unsere Sperrmiliz in Richtung St. Petersburg zu. Aufgrund nicht vorhandener Versorgung beschränkt sich der Vormarsch auf 1 Feld. Das gibt Uns genug Zeit zur Reaktion.


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Bei Poti zieht der Feind wie vermutet nun alles zusammen, um dieses Ärgernis in seinem Rücken endlich zu beseitigen. Starkem Seebeschuss und Angriffen von Land werden Wir nur wenig entgegenzusetzen haben.


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Ein Ärgernis für Uns ist die in Rovno neu eingesetzte Division des Feindes. Ob es sich um eine Alarmeinheit aufgrund Unserer Annäherung an die Stadt handelt oder eine noch gerade rechtzeitig fertig gewordene Nachbestellung, wissen Wir nicht. Tatsache ist, dass Uns das zwei oder drei Züge Zeit kosten wird.


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Bei Orenburg zieht sich das angeschlagene HQ der Ural-Kosaken ins Gebirge zurück und entzieht sich aufgrund des Geländes damit unserem Zugriff.


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Nachdem der Feind doch jetzt recht nahe an Sharya heranrückt und Wir durchaus eine Division andernorts entbehren können, bringen Wir sie hierher. Ziel ist es, den frechen Feind hier zu vernichten, um dem Spuk ein Ende zu bereiten.


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Die Polen wittern die Gefahr und ziehen sich von der Grenze zurück. Ein guter Zug des werten Zer Senserow. Sonst wäre die Truppen wohl alle binnen 2 Zügen weg gewesen!


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Zwei interessante Ereignisse zum Rundenwechsel: Zum einen meutert Jekaterinburg, ein weiteres Anzeichen, dass die weiße Herrschaft im Ural sehr bald zu Ende geht (Auswirkungen des Events unbekannt) und zum anderen stellen die Makhnovisten aus zu ihnen desertierten Truppen (Unseren Truppen, man erinnere sich an den vorherigen Zug!) ein neues Korps auf. Eine Frechheit sonders gleichen!


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Hier sieht man die neue Einheit.



II. Eigener Zug



55. Zug 20.09.1920


1. Neuaufstellungen:


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Wir ordern zwei neue Korps. Wir brauchen sie, um die Lücken durch den baldigen Ausfall der Makhnovisten auffüllen zu können. Im nächsten Zug werden dann endlich Recon Bomber geordert werden. All diese Einheiten werden dann im Februar/März 1921 aufgestellt werden können, genau rechtzeitig für die dann startende große (und letzte) Frühjahrsoffensive dieser Partie, denn spätestens Anfang 1922 endet das Szenario zwangsweise.


2. Petrograd


http://s1.bild.me/bilder/240416/792082955.14.PNG (http://www.bild.me)

Wir ziehen eine Division nach, tun aber sonst nichts. Uns fehlt hier definitiv ein HQ, um aktiv zu werden, am besten auch noch ein oder zwei weitere Einheiten.


3. Perm


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Die Attacke bei Perm wird ein voller Erfolg. Das gegnerische Korps wird vernichtet und nur noch ein stark dezimiertes Korps schützt das Kolchak-HQ vor Unserem Zugriff. Wir sind jetzt sicher, Jekaterinburg mit den vorhandenen Kräften sehr bald erobern zu können. Wohl noch vor Einbruch des Winters.


4. Vologda


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Der Feind läuft leider nicht in die Falle. Die Führungsdivision entdeckt Unsere Einheiten, worauf sich der Rest zurückzieht. Wir sehen keine Chance auf eine sofortige Vernichtung und bringen daher lieber die beiden Korps auf Inf 2, damit dem nun nachfolgenden Sturmlauf nach Archangelsk nichts mehr im Wege steht. Nächsten Zug soll es losgehen.


5. Orenburg


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Der demoralisierte Feind hat Uns hier nichts mehr entgegen zu setzen und Orenburg fällt. Allerdings kapitulieren ärgerlicherweise die zugehörigen Kosaken noch nicht. Na ja, dann eben nächsten Zug.


6. Nachwirkungen des Tambover Bauernaufstand


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Doch noch einmal ein Blick hierher aus gegebenem Anlass: Der Aufstand hat für Uns noch eine negative Auswirkung, die Wir erst bei näherem Hinsehen (und zugegebenermaßen auch erst im bereits gespielten darauf folgenden Zug) entdeckt haben. Das russische Eisenbahnnetz ist - historisch korrekt - sehr ineffizient dargestellt. Die Strecken sind häufig ohne mehrmalige Querverbindungen und daher nicht redundant angelegt. D.h., bricht ein Knotenpunkt zusammen, sind Transporte aus und in relativ große Regionen Russlands nicht mehr möglich, bis der Knotenpunkt wieder die Stärke 5 erreicht. Bei Tambov ist ein solcher Knotenpunkt. Wie man sehen kann, zweigen kurz zuvor drei Hauptstrecken ab. Strecke 1 führt nach Penza und von dort über Syzran und Samara nach Orenburg. Strecke 3 führt nach Tsaritsyn und sonst leider nirgendwo hin, obwohl Querverbindungen an die Strecke nach Astrachan nur wenig Strecke bedeuten würden. Strecke 2 - und das ist das Entscheidende - führt nach Saratov und teilt sich dort in einen Strang nach Astrachan und einen Strang nach Uralsk. Im Ergebnis heißt das das ausgerechnet Unsere für den jetzt anstehenden Abtransport einer Vielzahl an Einheiten aus dem nahezu befriedeten Ural gewählte Hauptverbindung noch für mehrere Runden ausfällt. Gleiches gilt für die Transportstrecke nach Astrachan, die Wir jetzt durchaus benutzen würden (s.u.).
In Tambov verbleibt eine Division aus Sicherungsgründen (Wir haben keine Ahnung, ob sich der Aufstand wiederholen könnte, sicher ist sicher und wir können Uns das leisten). Der Rest marschiert an andere Fronten ab, Abtransport leider nicht möglich.


7. Ukraine


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In der Westukraine marschieren Wir an Rovno vorbei, um Unsere Division auf Sicht in den Versorgungsbereich des HQ zu bringen und die Bahnlinie zur Stadt zu schließen. So soll im nächsten Zug der Panzerzug bereits gegen die Stadt eingesetzt werden können. Der Rest der Armee Trotzky formiert sich neu und wendet sich gegen Uman, um diesen Stachel in Unserem Rücken zu beseitigen. Danach geht es geballt gegen Rovno und dann nach Südpolen.


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Hier ein Blick auf die Ostukraine. Der Plan ist (nachdem wie im letzten Zug ausgeführt die Makhnovisten Uns bald …ähem:engel:…verlassen werden) diese Einheiten zu verheizen und noch auszunutzen, um den Stellungskrieg in der Ostukraine wieder in Bewegung zu bringen. Verluste dieser Einheiten können Uns schließlich (bis auf ein wenig PS) herzlich egal sein, wenn sie eh bald weg sind. Wir brauchen noch ein oder zwei Züge Vorbereitung und dann kann es losgehen.


8. Polen


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Das Ereignis dieses Zuges ist sicherlich Unser Angriff auf Polen. Wir schlagen mit voller Kraft los und können ein Korps nördlich von Wilna erwischen und die Stadt fast im ersten Ansturm nehmen. Leider unterläuft Uns an der litauischen Grenze im Eifer des Gefechts ein absoluter Anfängerfehler: Wir achten nicht auf die Supply-Situation. Unser HQ wird nicht nur im gegnerischen Zug, sondern auch noch in Unserem eigenen Zug nur Supply 5 liefern. So etwas darf nicht passieren und passiert Uns auch nur sehr selten! Wir fürchten weniger einen Gegenschlag der Polen (selbst wenn er Uns ein Korps auf low supply vernichtet, sind Wir immer noch deutlich überlegen), als die Lähmung die für den nächsten Zug dadurch eintreten wird. Anstehende Auffrischen/Ausrüstung mit Überstärke und Aufrüstung auf Inf 2 sind im nächsten Zug nicht möglich. Somit verlieren Wir das Momentum des ersten Ansturms. Schlecht gespielt von Uns! :facepalm::doh:


9. Großraum Tsaritsyn/Astrachan


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Wie bereits vor ein paar Zügen einmal schließen Wir erneut die Lücke in der Bahnlinie nach Astrachan und schicken eine Einheit hier herunter. Ziel ist es, hier eine neue Armee aufzubauen (insbesondere mit frei werdenden Einheiten aus dem Ural) und in den weichen Rücken der Süd-Weißen im Kaukasus zu stoßen. Die Vorbereitungen werden aber noch ein paar Züge in Anspruch nehmen. Nicht zuletzt, weil die Transportverbindung nach Astrachan durch Tambov gestört ist (s.o.) und aus dem gleichen Grund die Versorgung Astrachans zunächst bei 5 verbleibt und erst wieder ansteigen wird, wenn Tambov 5 erreicht. Das hatten Wir übersehen gehabt…


10. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:


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Forschung: Kein Investment diese Runde, dafür erforschen Wir zum Rundenende endlich Industrial Technology Stufe 2. Das erhöht Unser reguläres Rundeneinkommen auf schlappe 565 MPP. Wir hatten es schon einmal ausgeführt: Industrie 2 (der Chit war zu Beginn investiert) stehen zu lassen, nachdem Industrie 1 erforscht war, war ein Fehler Unsererseits. Der Chit wirkt sich erst aus, nachdem die Partie längst zu Unseren Gunsten entschieden ist. Wäre die Partie gegen Uns gelaufen, käme dieser Sprung jetzt auch zu spät, um das Ruder noch herum zu reißen. Entweder man setzt voll auf Industrie und investiert nach Erforschen von Stufe 1 in einen zweiten Chit, damit das Ergebnis früher kommt oder aber (und das wäre Unsere favorisierte Lösung) man verscherbelt den Chit unmittelbar nach Erreichen von Stufe 1 und verwendet die MPP für viel wichtigere Bereiche der Militärforschung (bspw. trench tech, die Wir in dieser Partie gar nicht erforscht haben, weil Wir es nicht nötig hatten. Verläuft das ganze knapper, wäre es eine Todsünde, trench tech nicht rechtzeitig zu forschen).

Kardinalinfant
31.08.16, 14:31
I. Gegnerischer Zug


56. Zug 27.09.1920


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Bei Perm gehen dem werten Zer Senserow offensichtlich die Kräfte aus. Das verteidigende Korps kann nur noch auf Stärke 6 aufgefrischt werden. Wir behaupten, es wäre klüger gewesen, das Korps bis hinter Jekaterinburg zurückzuziehen, das HQ in die Stadt selbst zu stellen und die Division 1 Feld davor. Dann hätte er das Korps evtl. nochmal auf Vollstärke bringen können…


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Der Feind marschiert bei Olonets weiter und führt erste (noch erfolglose) Angriffe auf Unsere Sperrmiliz. Bei Petrograd tut sich nichts.


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Alles rennet, rettet, flüchtet bei Orenburg. Die beiden Einheiten auf der Eisenbahnstrecke nach Samara werden Wir natürlich erwischen. Das HQ der Ural-Kosaken im Gebirge ist dagegen für Uns unerreichbar.


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Vor Vologda zieht sich die britische Division angesichts Unserer Übermacht zurück. Nicht weit genug…:teufel:


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Bei Sharya taucht diese Runde wie erwartet die „Irrer-Ivan-Division“ der nördlichen Weißen auf, die sich - von Kortlas kommend - ca. 1 Jahr hier durchs Gelände gekämpft hat. Sie findet die Stadt besetzt vor. :tongue:


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Die Desertionen in der Ost-Ukraine führen zu üblen Verlusten bei Unseren roten Einheiten. 1 Punkt HQ und dazu 8 oder 9 Punkte bei den Kampfeinheiten. Das muss enden!


In der Westukraine tut sich nichts (kein Screenshot).


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Die Polen ziehen sich auf Grodno zurück, etwas anderes bleibt ihnen kaum. Der werte Zer Senserow hat sich Uns gegenüber mittlerweile enttäuscht über die Stärke der Polen geäußert. Das stimmt einerseits, die sind Unseren Truppen technisch (Inf. 1 vs. Inf. 2) und in der Erfahrung der Einheiten und HQs unterlegen. Andererseits verfügen sie über ca. 15 Einheiten, davon 2 HQs. Das ist eine Menge Holz. Wäre die Partie knapper und könnten Wir nicht so eine große Zahl an eigenen Einheiten hier aufbieten, würden die Polen Uns ganz schön zusetzen. Das Ganze ist also relativ. Insgesamt ist es aber so, dass die Polen natürlich viel zu spät in den Krieg eintreten. Zu diesem Zeitpunkt (wenn Wir nicht selber den Krieg erklärt hätten, wären es wohl immer noch ein oder zwei Züge bis Kriegseintritt gewesen) ist die Partie höchstwahrscheinlich entweder - wie vorliegend - zu Gunsten der Roten entschieden oder aber zu Gunsten der Weißen, wobei dann der zusätzliche Eintritt der Polen auch sinnfrei ist. Ideal wäre der Eintritt der Polen getriggert, wenn er dann erfolgt, wenn die Roten leicht, aber noch nicht entscheidend im Vorteil sind, um das Gleichgewicht wieder herzustellen…

Im Süden gelingt es den Polen - wie erwartet - die Festung Brest-Litowsk zu erobern und Unsere Partisaneneinheit dort zu vernichten. Hierbei hat der Feind außergewöhnliches Kampfglück. Die eingesetzte Artillerieeinheit trifft mit 6 ihrer 10 Schüssen (statistisch sollten es nur 3,33 Treffer sein), danach war es für die restlichen Einheiten natürlich ein leichtes…


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Heftige Angriffe bei Poti. Der Feind hat hier nahezu seine gesamte Luftwaffe (3 oder 4 Flieger) zusammengezogen. Diese und 4 Seeeinheiten beschießen die Stadt, dann greift die Kavallerie an. Soviel Glück der werte Zer Senserow im Kampf in Polen hatte, so viel Pech hat er hier. Flieger und Schiffe machen gar keinen Schaden und die Miliz überlebt mit 1 Punkt, sehr gut!

Es zeigt sich hier aber die Schwäche des Versorgungs- und Auffrischungssystems bei strategic command. Wir können die Einheit in Unserer Runde wieder auf Stärke 4 bringen. Dann wird es in der Runde drauf wieder knapp werden, ob der werte Zer Senserow die Stadt einnehmen kann. So kann es ewig weiter gehen. Im Grunde ist es ein Quatsch, dass Wir diese von allem abgeschnittene Einheit (durch das Seebombardement sinkt die Versorgung auf 0) überhaupt wieder auffrischen können und dann auch noch um mehrere Punkte. So etwas kann einem bei SC an vielen Ecken passieren. Oft dauert es dann nicht nur einen Zug länger, den entsprechenden Punkt noch zu erobern, wenn einem so etwas passiert ist, sondern gleich zwei oder 3 Züge, da man eigene Verluste bei den angreifenden Einheiten auch erst mal wieder auffrischen muss, um volle Angriffsstärke wieder zu erringen. Beispiele, wo es einen - wenn es blöd läuft - im Endeffekt die ganze Partie kosten kann, wenn der Verteidiger mit 1 Punkt überlebt und wieder voll auffrischen kann: Im 1914er Szenario beim deutschen Vormarsch durch Belgien sowohl Brüssel, als auch Ypern. Dito Belgrad für die Österreicher. Im 39er Szenario insbesondere beim deutschen Vormarsch in Barbarossa, wenn eines der wichtigen Verkehrszentren nicht gleich genommen werden kann (bspw. Smolensk) oder Rostow oder St. Petersburg. Wir meinen, dass der werte HvS in einem Szenario gegen den werten Hipper (?) mal unter anderem (aber nicht nur) daran gescheitert ist, dass er Larisa in Griechenland nicht mehr einnehmen konnte, nachdem er die Stadt im ersten Anlauf nicht nehmen konnte. Wir hoffen sehr, dass sich bei SC3 hier irgend etwas tut...


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Zwei interessante Ereignisse zum Rundenwechsel: Erneut desertieren Teile Unserer Truppen zu den Makhnovisten (s.o.). Und die Terek-Kosaken ziehen sich von der Front zurück. Was das bedeutet, wissen Wir nicht, denn jedenfalls bei Poti kämpft nachweislich eine Einheit der Terek-Kosaken weiter.



II. Eigener Zug


57. Zug 11.10.1920 (die Züge werden wieder länger)


1. Neuaufstellungen:


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Wir können in Moskau eine neue Artillerieeinheit aufstellen, die bereits zu Beginn der Partie vorgemerkt war. Selber bestellen Wir diesen Zug die beiden Recon-Bomber .


2. Petrograd


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Wir transportieren ein HQ (vormals bei Tambov) hierher und nutzen die Gelegenheit, um im Norden von Petrograd Unsere Schlagkraft gegen unvorsichtige Finnen unter Beweis zu stellen. Kleinvieh macht auch Mist.
Bei Olonets warten Wir weiter ab. Wir müssen erst eine ausreichende Schlagkraft herstellen, ehe Wir hier vorgehen.


3. Perm


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Wir halten den Druck hoch und können das angeschlagene Korps vernichten. Zeitgleich gelingt ein erster Angriff auf das HQ. Nächste Runde werden Wir nochmals auffrischen müssen, bevor dann der Sturm auf Jekaterinburg losgeht.


4. Vologda


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Wir gehen über den Fluss vor und greifen an. Die britische Division zieht sich schwer angeschlagen zurück. Da Wir diese Front weiter stärken wollen (der Weg nach Archangelsk ist lange und beschwerlich) wird noch eine Kavallerieeinheit hierher transportiert (zuvor bei Tambov eingesetzt).


5. Sharya


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Wir greifen an und können der Division zwei Punkte Stärke rauben. Ziel ist es, diese Einheit in der Wildnis auf low supply zu vernichten. Beim Angriff enthüllt sich, dass dort auch das HQ der Nord-Weißen eingesetzt wird. Wir hätten es eher bei Olonets eingesetzt, dann sähe es dort mutmaßlich anders aus, hier ist es eher verschenkt. Einen positiven Effekt für den Gegner hat es aber doch: Seine Division hat eine Minimalversorgung und damit 3 Bewegungspunkte. Da er theoretisch an Uns vorbei nach Sharya hätte laufen können, mussten Wir als Ersatz für die Angriffsdivision eine Miliz hierher transportieren, um die Stadt zu sichern.


6. Orenburg


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Wie in Aussicht gestellt, werden die beiden letzten Einheiten der Orenburg-Kosaken vernichtet, und dieser „Staat“ kapituliert zum Rundenende. Ob davon auch das HQ der Ural-Kosaken im Gebirge betroffen ist, wissen Wir nicht, aber sonst soll das eben weiterhin in der Wildnis umherirren. Schaden kann es Uns nicht mehr wirklich.


7. Ukraine


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Wir erobern Uman und können Uns damit endgültig auf Rovno konzentrieren. Dieses wird von zwei Seiten eingeschlossen und die die Division bereits angeknackst. Südöstlich davon können Wir Proskurov nehmen. Schwarz umrandet eine Division der Makhnovisten, die nächsten oder übernächsten Zug aufgelöst werden wird.


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Wir frischen in der Ostukraine auf. Mindestens einen Zug haben Wir die Einheiten der Makhnovisten (hier schwarz markiert) noch, die werden Wir im nächsten Zug verheizen, um Schwung in die Ostukraine zu bringen.


8. Polen


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Wir büßen Unseren Versorgungsfehler des letzten Zuges und können im Westen kaum etwas tun. Wir beschränken Uns daher darauf, leicht vorzurücken, um den Druck aufrecht zu erhalten. Im Nordosten können Wir wenigstens Wilna einnehmen, was zugleich die Gefahr für Minsk endgültig bannt. Zugleich stellen Wir die Versorgung für die gesamte Front wieder her (Versorgungswerte der HQs eingezeichnet).


9. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:


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Forschung: Zum Rundenende erforschen Wir (endlich!) Heavy artillery 1. Das wird Uns in der Ostukraine gegen die dort stark eingegrabenen Gegner deutlich helfen.

Admiral Hipper
31.08.16, 18:46
Das Makno Problem lässt sich (leider) auch sehr leicht lösen, indem man eine Rote Einheit in der Hauptstadt platziert. Wie Wir gesehen haben habt Ihr aber die Artillerie dort abgezogen?

Kardinalinfant
31.08.16, 18:59
Das Makno Problem lässt sich (leider) auch sehr leicht lösen, indem man eine Rote Einheit in der Hauptstadt platziert.

Au contraire, werter 'Ippär (das reimt sich sogar :D). Wir werden im nächsten Zug (oder im übernächsten?) darüber berichten.

Kardinalinfant
01.09.16, 18:05
I. Gegnerischer Zug


58. Zug 25.10.1920


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Bei Perm zieht sich der werte Zer Senserow zurück. Eine Division hält die Stadt, das HQ ist jetzt irgendwo dahinter.


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Der Feind greift bei Olonets mit dem Panzerzug an, Erfolg marginal. Wenn hier das weiße HQ stünde, was im Wald bei Sharya steht, hätte der werte Zer Senserow seit langem schon Olonets erobert und könnte die Sperrmiliz in Richtung Petrograd beseitigt haben …

Bemerkenswert ist, dass die finnische Division nördlich Petrograd nur auf Stärke 8 aufgefrischt wird. Entweder MPP-Mangel oder schlechte Versorgung. Eine Gelegenheit? Ja, eine Gelegenheit! :ph:


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Vor Vologda zieht sich die angeschlagene britische Division in Richtung Sümpfe zurück. Die Boys werden England nicht mehr sehen!


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Bei Sharya frischt die Division auf, das HQ zieht sich dagegen außer Sichtweite zurück, d.h. ab jetzt ist die Division auf sich alleine gestellt.


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Das alte Spiel bei Poti. Wir werden zusammengeschossen und Wir werden auch diesen Zug wieder auf 4 auffrischen. Wir verweisen auf Unsere Ausführungen zur Spielmechanik im letzten Zug. Hier ist es einfach lächerlich, dass Wir aufgrund der (diesbezüglich schlechten) Spielmechanik die Stadt so lange halten können. Mittlerweile halten Wir es für möglich, die Stadt sogar bis Spielende zu behaupten…ohne Versorgung…mit einer Miliz…gegen 2 Kavallerieeinheiten…und starke Fliegerkräfte…und Seebeschuss…:reiter:


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Wie Wir das hier einordnen sollen, wissen Wir nicht. Ist Uns in einem Spiel gegen die KI auch schon passiert, dass dieses Ereignis kam, aber es gibt keine Stadt auf der Karte, die wirklich zu Uns übergelaufen wäre. Stattdessen existieren im Großgebiet der Terek-Kosaken jetzt zwei Hauptstädte mit deren Fahnen unter weißer Kontrolle. Wir vermutet einen Bug. :???:



II. Eigener Zug


59. Zug 08.11.1920


1. Entscheidungsevents


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Wir hatten es angekündigt und hier ist das Event. Wir entscheiden Uns dafür, mit den Makhnovisten zu brechen. Das wird Uns alle ihre Einheiten kosten, aber nicht sofort. Diesen Zug können (und werden!) Wir sie noch nutzen. Aufgrund der Entscheidung steigt Unser PS um wenige Punkte.


2. Neuaufstellungen:

Wir können noch nichts Neues aufstellen, aber Wir ordern erneut. Diesmal eine Artillerieeinheit. Hier mal die Übersicht:

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Das alles wird Uns im Frühjahr zur Verfügung stehen. Wir gehen ganz fest davon aus, dass der werte Zer Senserow überhaupt nichts aufstellen kann. Ihm fehlen schlicht die MPP, die Wir im Überfluss haben.


3. Petrograd


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Wir hatten eigentlich geplant gehabt, gegen die Feindkräfte bei Kotlas vorzugehen, aber die Gelegenheit ist einfach zu günstig. Wir vernichten problemlos die angeschlagene finnische Division und rücken vor. Helsinki ist nicht wirklich weit und der Feind ist schwach. Wir wollen jetzt die Finnen aus dem Krieg drücken und Finnland als weitere Sowjetrepublik zurückholen. Zu diesem Zweck verlegen Wir auch ein Korps hierher, um die Schlagkraft zu erhöhen.


4. Perm/Jekaterinburg


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Wir frischen Unsere Einheiten nochmals auf. Im nächsten Zug soll der Sturm auf Jekaterinburg dann losgehen. Wenn man bedenkt, dass Wir vor 4 oder 5 Zügen Unsererseits noch in Perm belagert wurden, sind Wir ziemlich schnell ziemlich weit gekommen…


5. Vologda


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Wir beginnen nun im Spätherbst endlich mit Unserem Vormarsch in Richtung Archangelsk. Die britische Einheit im Sumpf werden Wir dann im nächsten Zug erledi-gen. Die russische Sperreinheit vor Plesetskaya wird hart angeschlagen. Es ist von enormer Bedeutung, Plesetskaya bald zu erobern, da der Abstand von Vologda nach Plesetskaya der deutlich größte und daher versorgungstechnisch am schwierigsten zu bewerkstelligende Abschnitt des Vormarsches ist. Haben Wir erstmal Plesetskaya, werden Wir Uns ohne größere Versorgungsschwierigkeiten von Ortschaft zu Ortschaft bis Archangelsk hangeln können. Um einen schnellen Vormarsch zu gewährleisten wird ein weiteres Korps hierher verlegt.


6. Sharya


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Wir greifen die Division erneut an und schießen sie wieder auf 2 herunter. Da Wir hier nun den Erfolg wollen, verlegen Wir eine weitere Einheit hierher.


7. Orenburg


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Wir machen die verbliebenen Einheiten hier transportbereit. Ob da noch ein weißes HQ der Ural-Kosaken im Gebirge steht, wissen Wir nicht. Wir werden zur Sicherheit eine Einheit in Orenburg belassen.


8. Ukraine


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Es gelingt Uns, Rovno zu erobern. Damit kapituliert die Ukraine nach diesem Zug und die Division in Tarnopol, mit der Wir nicht mehr gerechnet hatten und in die Wir daher hineingerauscht sind, löst sich zum Rundenende auf. Es fragt sich, welchen Weg die Armee Trotzky nun einschlagen soll: In die Industriegebiete von Lemberg? Auf die Festung von Brest Litovsk?? Oder gar direkt in Richtung Warschau???
Unsere Berichterstattung aus der Ukraine endet damit. Über die Armee Trotzky werden Wir im Zusammenhang mit der polnischen Front weiter berichten, die Front in der Ostukraine, die genau genommen schon seit längerer Zeit überwiegend nicht mehr auf ukrainischem Boden stand, wird unter folgender neuer Überschrift Erwähnung finden:


9. Großraum Rostow/Novocherkassk/Lugansk


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Wir führen die „Order 66“ aus und beseitigen die Führer der Makhnovisten. Die nun führungslosen Einheiten führen Wir in einen letzten Kampf. Das Ziel ist ein mehrfaches: Zum einen direkte Schwächung von Einheiten der Süd-Weißen (wie man sieht teilweise gelungen), dann indirekte Schwächung des Gegners, wenn dieser die exponierten und teilweise angeschlagenen Einheiten zu vernichten sucht (möglicherweise ist er sich nicht bewusst, dass und ggf. wann diese Einheiten verschwinden) und dadurch eine Annäherung an die Linien des Gegners mit den übrigen Einheiten. Wenn letzteres gelingen sollte, ist die Schlacht hier so gut wie gewonnen, da Wir mit heavy artillery 1, mittlerweile 2 Artilleriegeschützen und gas/shell-Tech 1 über die Mittel verfügen, den Stellungskrieg hier zu beenden.

Am Rand zu sehen Huliaipole, die Hauptstadt der Makhnovisten. Natürlich haben Wir sie mit einer Miliz besetzt, um zu verhindern, dass sie durch den Bruch mit den Makhnovisten an den Feind fällt. Das berührt die Anmerkung des werten Hipper auf Unseren letzten Zug und Wir werden im nächsten Zug dann auflösen, was es gebracht hat…


10. Polen


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Wir beschränken Uns darauf, die Armee wieder in einen Topzustand zu bringen. Ab jetzt sind Wir wieder uneingeschränkt angriffsfähig.

An Stelle Unseres Gegners würden Wir erwägen, Uns zurückzuziehen. Fakt ist, dass Wir (von Minsk und Baranovich aus mit jeweils Supply 10) hier die deutlich bessere Versorgung haben als er. Zudem sind Wir zahlenmäßig überlegen und kampfkräftiger. Offensiv werden die Polen hier nichts holen und die derzeitige Stellung bei Grodno ist suboptimal, weil vor - und nicht hinter einem Fluss. Wir würden daher an seiner Stelle versuchen Zeit zu gewinnen (evtl. forscht er ja mit den Polen an Inf. 2) und Uns noch hinter Bialystok und den dortigen Flusslauf zurückziehen…


11. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:


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Forschung: Wir verkaufen den Großteil Unserer Chits, um den Erwerb der Artillerie zu ermöglichen (die vielen Auffrischungen über die gesamte Front haben unglaublich viele MPP gekostet). Im Grunde ist die Zeit der Forschung jetzt ohnehin vorbei. Im Frühling werden Wir sie vermutlich dann trotzdem wieder hochfahren.


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Im PS hat sich nun einiges getan. Wir befinden Uns nach wie vor um die 80, die Briten aber schon nur noch bei 53. Am besten halten sich noch die nördlichen Weißen mit 56, während die Ural-Weißen bei 33 schon aus dem vorletzten Loch pfeifen. Die Polen sind noch nahezu unbeeindruckt vom Kriegsverlauf bei 98. Über das PS werden Wir die nicht zur Kapitulation bewegen können…

Kardinalinfant
09.09.16, 16:09
I. Gegnerischer Zug



60. Zug 22.11.1920


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Bei Olonets zieht sich der Feind schon wieder zurück, wahrscheinlich als Reaktion auf Unseren Vormarsch bei Vologda, um alles, was er hat um Archangelsk herum zu verschanzen. Wegen der nicht vorhandenen Versorgung geht der Rückzug allerdings extrem langsam vor sich…
Bei Petrograd erfolgt keinerlei Reaktion auf Unsere Offensive.


http://s1.bild.me/bilder/240416/735804961.5.PNG (http://www.bild.me)

Der Feind zieht sich bei Sharya weiter zurück.


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Jetzt springen auch die Don-Kosacken ab. Welche Auswirkungen das hat, k.A. Wir haben nicht beobachtet, dass auch nur eine einzige Einheit in der Front sich aufgelöst hätte.
Tja und die Miliz, die die Waffen niedergelegt hat, ist Unsere eigene. Wo das ganze passiert ist…?

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Hier: Wir hatten im letzten Zug ja extra eine Miliz nach Huliaipole verlegt, um genau das zu verhindern, was man hier sehen kann. Nützt aber nichts. Scheinbar ist das Event um den Bruch mit den Makhnovisten so gestrickt, dass man gar nicht verhindern kann, dass das Gebiet kurzzeitig weiß wird und darin befindliche rote Einheiten werden scheinbar vom Brett genommen. So ein Quatsch! Das bringt Unsere Pläne gleich doppelt durcheinander: Erstens müssen Wir jetzt eine Einheit abstellen, um die Stadt wieder unter Kontrolle zu bringen und zweitens ist damit die extrem wichtige Eisenbahnlinie nach Yuzovka/Taganrog und weiter auf die Krim für 5 Züge (!) komplett unterbrochen. D.h. keine Truppentransporte hierher, die Wir eigentlich vorgehabt hatten…



II. Eigener Zug


61. Zug 06.12.1920


1. Wetter


Wie man auf den vorangegangenen Bildern schon sehen kann, habe Wir natürlich Schnee und zwar überall auf der Karte! Das ist sehr ungünstig für Uns, da es jegliche Kämpfe ineffektiv macht. Unser Gegner hatte noch keinen Schnee und wird auch im nächsten Zug teilweise keinen haben. Nicht dass das die Partie noch kippen würde und insgesamt wollen Wir uns über fehlendes Glück nicht beschweren. Aber der Wettergott ist nicht auf Unserer Seite…


2. Neuaufstellungen:


http://s1.bild.me/bilder/240416/597561061.2.PNG (http://www.bild.me)

Die ersten Bestellungen des letzten Jahres treffen ein. Wir verfügen nun mit zwei Jagdeinheiten über eine rote Luftwaffe. Eine Einheit kommt an die polnische Front, die andere in den Raum Lugansk.


http://s1.bild.me/bilder/240416/818706461.6.PNG (http://www.bild.me)

Wir bestellen auch diesen Zug: Eine Kavallerie und eine Artillerie. Mutmaßlich die letzten Einheiten, die Wir bestellen, die noch effektiv in Kämpfe eingreifen werden. Alles, was Wir im nächsten Zug bestellen werden, wird erst im Hochsommer (wenn überhaupt) an der Front eintreffen und daher kaum noch zum Einsatz kommen.


3. Petrograd


http://s1.bild.me/bilder/240416/574868361.7.PNG (http://www.bild.me)

Angesichts der Witterung nur leichte Kämpfe. Wir schieben das Korps nach vorne, um mit den ersten Anzeichen einer Schneeschmelze angreifen zu können. Bei Olonets ist Uns das Glück hold. Zum Zugende erhalten Wir eine Partisaneneinheit auf feindlichem Gebiet und zwar da, wo Wir das rote Kreuz gesetzt haben auf der Bahnlinie. Damit sitzen die weißen Einheiten in einer Falle, die Wir so kaum besser hätten planen können. Rückzug quasi ausgeschlossen…


4. Perm/Jekaterinburg


http://s1.bild.me/bilder/240416/297789661.12.PNG (http://www.bild.me)

Wir rücken an Perm heran, greifen aber wegen der Witterung noch nicht an. Mit dem ersten Tauwetter geht es los…


5. Vologda


http://s1.bild.me/bilder/240416/321838961.14.PNG (http://www.bild.me)

Im Grunde die einzigen echten Kämpfe diesen Zug. Die geflüchtete britische Division wird im Sumpf vernichtet. Die weiße Division vor Plesetskaya wird heftig angeknackst…
Um die Dimensionen im Norden aufzuzeigen: Im Norden haben Wir das Städtchen Emptsa markiert…


http://s1.bild.me/bilder/240416/423280961.15.PNG (http://www.bild.me)

…das sieht man auf diesem Abschnitt ganz im Süden und im Norden Unser Endziel Archangelsk. Das ist noch ein langer Weg zu gehen…


6. Sharya


http://s1.bild.me/bilder/240416/322680761.13.PNG (http://www.bild.me)

Wir nehmen die Verfolgung auf und scheitern denkbar knapp an der Vernichtung. Ohne Schnee wäre die Einheit jetzt Geschichte. Leider dürfte damit das Zeitfenster geschlossen sein. Er wird im nächsten Zug wieder auf Stärke 4 auffrischen und Wir werden (da dann kalendarisch tiefster Winter) wohl wieder Schnee haben, d.h. kaum Schäden. Dann rennt er weiter und Unsere Einheiten würden aus der Versorgung heraus geraten, wenn sie weiter nachfolgen. Schade…


7. Großraum Tsaritsyn/Astrachan


http://s1.bild.me/bilder/240416/909379161.11.PNG (http://www.bild.me)

Wir wagen einen ersten kleinen Spähvorstoß. Nichts zu sehen von irgendwelchen Gegnern. Ein weiteres Korps wird aus der Gegend um Orenburg hierher verlegt. Nächsten Zug folgt dann ein HQ und dann beginnt auch hier der ernsthafte Vormarsch.


8. Großraum Rostow/Novocherkassk/Lugansk


http://s1.bild.me/bilder/240416/314465561.10.PNG (http://www.bild.me)

Notgedrungen ziehen Wir eine Einheit nach Huliaipole, um das Gebiet wieder unter Kontrolle zu bringen. Ansonsten rücken Wir an die Linien des Feindes heran und hoffen auf Schnee in des Gegners Zug. Die Transporte, die sonst nach Taganrog und Yuzovka gegangen wären, können jetzt notgedrungen nur bis Charkov gebracht werden. Dabei eine Miliz, die die Hauptstadt der Makhnovisten künftig kontrollieren soll…
In Stellung gebracht haben Wir auch Unsere Artillerie, die jetzt den kompletten nördlichen Abschnitt des gegnerischen Stellungssystems vor Lugansk erreichen kann. Wir weisen noch einmal darauf hin, dass für den wichtigen deentrenchment effekt die Unterstärke der Einheit keinerlei Rolle spielen wird…


9. Polen


http://s1.bild.me/bilder/240416/365562461.8.PNG (http://www.bild.me)

Wir beschränken Uns darauf, überall auf die polnischen Linien aufzuschließen. Wir hoffen einfach auf Schnee auch in des Gegners Zug, sonst könnte es blutig werden…


http://s1.bild.me/bilder/240416/512866961.9.PNG (http://www.bild.me)

Die Armee Trotzky marschiert in Richtung Südpolnischer Grenze. Angriffsspitzen finden die Stadt Lwow (natürlich) besetzt vor. Ziel ist es, zunächst bis Kovel vorzurücken und von da aus - je nach Entwicklung in Nordpolen bis dahin - die ein oder andere Richtung einzuschlagen.


10. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:

Nichts, was zu erwähnen wäre…

Kardinalinfant
12.09.16, 17:38
I. Gegnerischer Zug


62. Zug 20.12.1920


Der Feind tut nichts Berichtenswertes in seinem Zug. Teils hemmt ihn das Wetter, überwiegend aber fehlen schlicht die Möglichkeiten, etwas Entscheidendes zu tun…



II. Eigener Zug


63. Zug 03.01.1921


1. Wetter


Alle Räder stehen still, wenn Gevatter Schnee es will. :rolleyes: Auch Wir sind zur fast völligen Tatenlosigkeit verdammt. Angriffsoperationen größeren Umfanges machen bei Schnee einfach keinen Sinn. Im Zweifel erleidet man selber geringe Verluste. Dann lieber Positionen verbessern, auffrischen und aufrüsten, um im Frühjahr dann in Topverfassung angreifen zu können.


2. Neuaufstellungen:


http://s1.bild.me/bilder/240416/638522563.1.PNG (http://www.bild.me)

Das Luftschiff wird bei Petrograd aufgestellt, auch (aber nicht nur) um den Schiffsverkehr vor Petrograd erkunden zu können.


http://s1.bild.me/bilder/240416/372215563.11.PNG (http://www.bild.me)

Wir bestellen noch eine Einheit Marineinfanterie, die noch zum Einsatz kommen wird. Alle Einheiten in der obersten Linie dürften im nächsten Zug aufstellbar sein. Das wird Unsere Kampfkraft nochmal bedeutend stärken.


3. Petrograd


http://s1.bild.me/bilder/240416/353432663.9.PNG (http://www.bild.me)

Wir attackieren die gegnerische Division im Zentrum mit geringem Erfolg, aber das wird die Moral der Einheit niedrig halten. Sobald es aufklart, sollten Wir in der Lage sein, die gegnerische Stellung an genau diesem Punkt aus den Angeln zu heben und das finnische Korps einzuschließen.

Das Luftschiff soll im nächsten Zug mal einen Erkundungsflug über die Ostsee unternehmen, um die Chancen eines Landungsunternehmens in Helsinki zu erkunden.

Im Osten frischen Wir die geringfügig versorgten Partisanen (immer noch mehr, als das, was der Gegner an Versorgung hat:D) auf. Der Panzerzug des Gegners ist in dem hier gebildeten Kessel gefangen. Die Divisionen könnten Uns aber jenseits der Bahnlinie zu umgehen versuchen. Tun sie das (und sonst evtl. auch) marschieren Wir einfach auf Petrozavodsk, was vermutlich unbesetzt ist. Da Wir zu Beginn noch Versorgung habe, dürften Wir schneller dort ankommen, als Unser Gegner.


4. Perm/Jekaterinburg


http://s1.bild.me/bilder/240416/731857763.6.PNG (http://www.bild.me)

Wir treffen die letzten Vorbereitungen. Zur Sicherheit verlegen Wir noch eine Artillerieeinheit hierher. Jekaterinburg ist Hauptstadt und der Eingrabungswert entsprechend hoch. Wenn Wir im nächsten Zug keinen Schnee mehr haben, werden Wir anhand der Kampfprognosen entscheiden, ob Wir gleich angreifen oder erst noch die Artillerie in Stellung bringen.


5. Vologda/Plesetskaya


http://s1.bild.me/bilder/240416/525800963.8.PNG (http://www.bild.me)

Angesichts des Zustandes des Gegners macht hier eine Attacke trotz des Schnees Sinn. Wir vertreiben die weiße Division aus ihrer wegbeherrschenden Stellung und rücken vor. Das HQ wird erst weiterrücken, wenn Plesetskaya erobert ist, da es jetzt am äußersten Rand der Versorgung aus Vologda steht.


6. Sharya


http://s1.bild.me/bilder/240416/186007463.7.PNG (http://www.bild.me)

Es verläuft wie im letzten Zug prognostiziert. Damit brechen Wir die Schlacht wegen Sinnlosigkeit ab. Eine Vernichtung der gegnerischen Division wäre nur noch mit sehr viel Glück noch gelungen. Kein Beinbruch.


7. Großraum Tsaritsyn/Astrachan


http://s1.bild.me/bilder/240416/339078263.5.PNG (http://www.bild.me)

Ein HQ wird aus Orenburg hierher verlegt. Wie man sehen kann, steigt die Versorgung in Astrachan jetzt an. Das HQ wird im nächsten Zug Supply 10 liefern und kann dann sukzessive weiter gezogen werden. Aus Tsaritsyn wird ein weiteres Korps zur Unterstützung herangezogen. Mittlerweile haben Wir hier eine recht schlagkräftige Armee gebildet. Im Grunde fehlt nur eine Kavallerieeinheit zur Aufklärung. Ziel sind die drei minor-Hauptstädte, die Wir markiert haben. Das dürfte dem PS der Süd-Weißen das Genick brechen!


8. Großraum Rostow/Novocherkassk/Lugansk


http://s1.bild.me/bilder/240416/879794063.4.PNG (http://www.bild.me)

Wir rücken weiter auf. Im Norden können Wir Uns entlang seiner Linien eingraben. Wenn es taut, weichen Wir seine nördlichen Einheiten mit der Artillerie auf und vernichten beide Einheiten. Mittlerweile haben Wir - selbst wenn Wir die ungeschützte Einheit nordwestlich von Lugansk verlieren sollten - eine extreme Überlegenheit an Einheiten hier versammelt. Huliaipole wird jetzt durch eine herbeigezogene Miliz gegen erneute Aufstände gesichert.


9. Polen


http://s1.bild.me/bilder/240416/798249863.2.PNG (http://www.bild.me)

Wir graben Uns vor des Gegners Linien ein und sind somit in seinem Zug im Grunde sicher. Auch hier gilt: Beim ersten Anzeichen von Tauwetter können Wir hier losschlagen. Unsere Truppen sind fast durchgängig in bestem Zustand. Angesichts Unserer technsichen Überlegenheit und der guten Versorgungslage sollten Wir auch ohne Artillerie in der Lage sein, den Gegner hier zu zerschlagen oder zum Rückzug zu zwingen.


http://s1.bild.me/bilder/240416/208889863.3.PNG (http://www.bild.me)

Die Armee Trotzky legt ganz überwiegend eine Marschpause ein, um aufzufrischen, aufzurüsten und Überstärke zu implementieren. Im nächsten Zug fällen Wir die Entscheidung, ob es erst nach Lwow geht oder ob Wir direkt ins Herz Polens vorstoßen…


10. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:


http://s1.bild.me/bilder/240416/923792063.10.PNG (http://www.bild.me)

Wir investieren einen zweiten Chit in ground attack aircraft.


http://s1.bild.me/bilder/240416/497417963.12.PNG (http://www.bild.me)

Wir stehen extrem stabil im PS. Für größere Sprünge nach oben fehlen Uns die Gewinne über besetztes Territorium (das gibt es für die Roten in diesem Szenario nicht), für größere Sprünge nach unten haben Wir zu geringen Verluste. Das mag sich in den jetzt anstehenden Entscheidungsschlachten des Frühjahrs ändern, aber Wir können Uns den Verlust von 10 oder 20 Punkten PS mühelos leisten, die Ural-Weißen und die Süd-Weißen nicht…


11. Strategischer Gesamtüberblick

Wir sind nun mit dem Jahr 1921 in das letzte Uns noch zur Verfügung stehende Jahr eingetreten. Es gibt zwar in 1922 möglicherweise noch einen Zug für Uns, ganz sicher sind Wir aber nicht. D.h. Wir haben noch 14 oder 15 Züge, davon ca. 12 (hoffentlich) ohne Schnee, davon wiederum ein paar mit Regen oder Matsch. Nicht gerade viel, für die Wegstrecken, die Wir noch vor Uns haben. Die Schauplätze dieses Jahres sind die Folgenden:


http://s1.bild.me/bilder/240416/692211863.13.PNG (http://www.bild.me)

1) Unser Heer in Nordpolen. Der Gegner soll hier geworfen und in schneller Flucht in Richtung Warschau getrieben werden.
2) Die noch etwas verstreute Armee Trotzky. Wir sind noch unentschieden, ob Wir methodisch vorgehen und Lwow und Brest-Litowosk aus dem Weg räumen oder ob Wir einfach mitten durch in Richtung Warschau marschieren sollen. Wir tendieren zu letzterem.
3) Unsere gigantischen Armeen im Raum Rostow/Lugansk. Hier soll der Gegner in einer Materialschlacht vernichtet und das Herz der Südweißen Lande zertreten werden.
4) Poti; immer noch hält Unsere kleine Enklave im Kaukasus. Mal sehen, wie lange Wir sie noch halten können.
5) Unser Aufmarsch bei Astrachan mit Zielrichtung in den nördlichen Kaukasus.
6) Perm/Jekaterinburg. Hier klopfen Wir bereits unmittelbar an die Hauptstadt der Ural-Weißen. Mit einem baldigen Erfolg ist zu rechnen.
7) Die abgebrochene Schlacht bei Sharya. Mal sehen, wo Wir die Divisionen hin verlegen.
8) Unser Vormarsch von Vologda in Richtung Archangelsk. Die Strecke ist noch sehr weit.
9) Der kleine Kessel bei Olonets, der den Großteil der Truppen enthält, die den Nord-Weißen geblieben sind. Wir wollen diese Truppen hier gefangen halten. Bei erstbester Gelegenheit verlegen Wir hier ein HQ und zwei oder drei Korps hierhin und räumen mit dem Gegner auf low supply auf.
10) Petrograd: Eher eine Spielerei, da eine finnische Niederlage nicht mehr entscheidend wäre, aber es wäre trotzdem schön, hier durchzubrechen und Helsinki wieder unter russische Herrschaft zu bringen. Das würde Genosse Stalin in 19 Jahren den Winterkrieg ersparen…

Strategienordi
12.09.16, 22:14
Ihr solltet auch möglichst schnell nach Warschau kommen. Sobald eine der weißen Fraktionen raus ist folgen die anderen recht schnell, und Warschau braucht ihr für den Decisive Victory.

Kardinalinfant
13.09.16, 10:46
...und das Spiel endet, wenn alle Weißen draußen, aber die Polen noch nicht besiegt sind? Mit der Folge, dass man dann keinen decisive victory fahren kann, weil man Warschau nicht mehr erobern kann? Falls ja, ist das eine Eselei der Programmierer, wobei Wir Uns jetzt auch nicht an einer Einstufung des Spielergebnisses in verschiedene Siegstufen festbeißen wollen...

Strategienordi
13.09.16, 14:53
Exakt. Die Siegbedingung für den Major und den Decisive/Total Victory sind ab Beginn des Szenarios gültig.
Wenn die Weißen wegen dem PS kapitulieren, dann fallen die nötigen Städte für den Major an Euch und der wird getriggert. Außer Ihr habt vorher Warschau (und Tallin, aber das habt Ihr ja) erobert, dann ist der Total erfüllt und triggert (sollte zumindest).

Der Minor triggert übrigens am 31.12.1921, es dürfte also keinen 22er-Zug mehr geben.

Oder anders gesagt:

I-A-I-A :D

Kardinalinfant
13.09.16, 15:22
Ihr haltet doch immer wieder Wissenswertes aus dem Kleingedruckten der Spielregeln für Uns parat, werter Strategienordi :D:top:

Duke of York
13.09.16, 16:06
Werter Kardinalinfant,

auch wenn durch Wechsel des Bildhosters die Ladezeiten schon stark besser wurden, so wollen Wir trotzdem anregen, eventuell noch das Bildformat weg vom PNG hin zum JPG zu wechseln. Das sollte nochmals für spürbare Beschleunigung sorgen.

Kardinalinfant
28.09.16, 18:38
I. Gegnerischer Zug


64. Zug 31.01.1921


http://s1.bild.me/bilder/240416/493634165.3.JPG (http://www.bild.me)

In der Ukraine tritt der werte Zer Senserow den Rückwärtsgang an. An sich keine dumme Maßnahme, aber er bleibt in Reichweite Unsere Einheiten liegen und ist nicht mehr eingegraben...


http://s1.bild.me/bilder/240416/838923365.1.jpg (http://www.bild.me)

Unangenehmes Ereignis zum Rundenwechsel, dass Wir so nicht auf dem Schirm hatten: Die Revolte der Kronstadt-Matrosen. Auswirkungen:


http://s1.bild.me/bilder/240416/742259465.2.jpg (http://www.bild.me)

Sämtliche Einheiten um Petrograd verlieren teils mehrere Stärkepunkte. Damit können Wir diesen Zug den Gegner hier nicht weiter schwächen...
Bei Olonets zieht sich der Gegner weiter zurück. Erste Angriffe auf Unsere Partisaneneinheit bringen dem Gegner aber keine Erfolge.



II. Eigener Zug


65. Zug 28.02.1921


1. Wetter

Ist jahreszeitgemäß. Im Norden herrscht noch Schnee, der an Uns an größeren Angriffsoperationen hindert. Im Süden hat die Schlammperiode bereits eingesetzt und die lässt Angriffe zu...:fecht:


2. Neuaufstellungen:


Klotzen, nicht kleckern:

http://s1.bild.me/bilder/240416/241084565.4.JPG (http://www.bild.me)

http://s1.bild.me/bilder/240416/933991365.5.JPG (http://www.bild.me)

Die Shopping-Exzesse des Herbstes zahlen sich nun aus :D

Wir bestellen eine neue Miliz, die schnell (schon im nächsten Zug) da sein wird und Deckungsaufgaben wahrnehmen soll...


3. Petrograd


http://s1.bild.me/bilder/240416/472196165.6.JPG (http://www.bild.me)

Wir frischen alle Einheiten auf und harren der Dinge für den nächsten Zug.

Im Osten marschieren Wir auf Petrozavodsk. Da die Partisanen immer über eine Basisversorgung und zwei Bewegungspunkte verfügen, werden Wir (wenn es unbesetzt ist) vor Unserem unterversorgten Gegner da sein. Dann kommt er nicht mehr raus aus der Falle.


4. Perm/Jekaterinburg


http://s1.bild.me/bilder/240416/478983465.8.JPG (http://www.bild.me)

Nachdem Wir wegen dichten Schneetreibens ohnehin nicht angreifen können, bringen Wir Unsere voll aufmunitionierte Artillerieeinheit in Stellung. Damit haben die Ural-Weißen keinerlei Chance mehr, ihre Hauptstadt im nächsten Zug noch zu halten.


5. Vologda/Plesetskaya


http://s1.bild.me/bilder/240416/689859765.7.JPG (http://www.bild.me)

Wir marschieren auf die britische Stellung auf. In der Hoffnung, sie bei gutem Wetter im nächsten Zug pulverisieren zu können, ziehen Wir das HQ nach, dann könnten Wir damit die Stadt nehmen und hätten im übernächsten Zug bereits Vollversorgung in Richtung Norden. Im Süden werden ein Korps und eine Einheit Schlachtflieger aus den Neuaufstellungen dieses Zuges platziert. Leider reicht die Reichweite der Schlachtflieger nicht, um im nächsten Zug direkt eingreifen zu können...



6. Großraum Tsaritsyn/Astrachan


http://s1.bild.me/bilder/240416/110590465.9.JPG (http://www.bild.me)

Ein vorsichtiges Vortasten enthüllt, dass Kizlya leider gedeckt ist und Unser Überraschungseffekt damit verpufft ist. Wir werden hier kämpfen müssen. Aus diesem Grund bringen Wir die Truppen hier auf Vollstärke.


7. Großraum Rostow/Novocherkassk/Lugansk


Attacke! :ph:

http://s1.bild.me/bilder/240416/712729965.10.JPG (http://www.bild.me)

Wir schließen zu seinen Linien auf und greifen an. Ein weißes Korps überlebt das nicht. Ordentliche Kampfvorhersagen gegen die von Uns gefürchtete Tank-Einheit werden genutzt und dieser können erste Verluste zugefügt werden. Zwar erleiden auch Wir über die gesamte Front Verluste, verfügen aber noch über genügend kampffähige Einheiten, um den Angriff auch nächste Runde fortzusetzen. Ein neu aufgestelltes Korps wird als Verstärkung in Belgorod aufgestellt (näher an der Front ging leider nicht). Im Süden erreicht ein erstes Korps die Vororte von Rostov.


8. Polen


Noch ist Polen nicht verloren...

http://s1.bild.me/bilder/240416/488226965.12.JPG (http://www.bild.me)

...aber fast. Wir schlagen mit allem zu, was Wir haben. Zwei polnische Korps gehen drauf. Ein weiteres wird heftig angeschlagen. Wir verstehen nicht ganz, warum Unser geschätzter Gegner sich in der Ukraine (richtigerweise) zurückzieht, aber hier stehen bleibt. Damit war dieser Zug vorprogrammiert. Um den Druck hier hochhalten zu können (fast alle Unserer Einheiten bedürfen nach den harten Kämpfen dieses Zuges der Auffrischung) haben Wir bei Minsk ein Korps, sowie Unsere Tank-Einheit und eine Einheit Schlachtflieger aufgestellt.


http://s1.bild.me/bilder/240416/140305165.11.JPG (http://www.bild.me)

In Südpolen greift der Panzerzug der Armee Trotzky erfolgreich Lublin an. Die Verteidiger werden schwer angeschlagen. Wir hoffen, die Stadt im nächsten Zug erobern zu können. Im Anschluss planen Wir, Uns weder mit Lemberg im Süden, noch mit Brest-Litovsk im Norden aufzuhalten, sondern mittendurch direkt auf Warschau zu marschieren.



9. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:


http://s1.bild.me/bilder/240416/112898365.13.JPG (http://www.bild.me)

Wir stehen trotz heftiger Kämpfe (und einiger Verluste) diese Runde stabil bei knapp unter 80 im PS. Die Polen sind trotz ihrer Verluste noch gut im Rennen und werden direkt besiegt werden müssen, da es über das PS nicht reichen wird. Erstaunlich gut halten sich nach wie vor die Briten (warum wollen die nicht nach Hause fahren?). Die Nord-Weißen und die Süd-Weißen werden noch ein wenig durchhalten. Bei den Ural-Weißen gehen dagegen die Lichter aus. Wenn Wir nächsten Zug wie geplant Jekaterinburg einnehmen, könnte es das für diese Fraktion bereits gewesen sein.

Alles in allem ein guter Start in das Jahr 1921!

Kardinalinfant
30.09.16, 17:50
I. Gegnerischer Zug


66. Zug 28.03.1921


http://s1.bild.me/bilder/240416/420705167.3.JPG (http://www.bild.me)

In Polen reagiert der werte Zer Senserow auf die Verluste des letzten Zuges und zieht sich zurück. Zwei Einheiten werden als Blocker stehen gelassen, um Unseren Vormarsch zu verzögern.


http://s1.bild.me/bilder/240416/387621467.4.JPG (http://www.bild.me)

Auch in der Ukraine zieht er sich weiter zurück. Ewig kann er dieses Spiel nicht treiben. Der ihm zur Verfügung stehende Raum ist klein geworden. Spätestens auf Höhe Rostow ist Schluss damit.


http://s1.bild.me/bilder/240416/351662867.5.JPG (http://www.bild.me)

Aufmarsch bei Poti: Nach dem Motto "und wenn es das letzte ist, was ich tue" will der werte Zer Senserow zumindest diesen Sieg noch für sich verbuchen, bevor die Partie endet.


http://s1.bild.me/bilder/240416/813062067.1.jpg (http://www.bild.me)

Zum Rundenwechsel ziehen sich auch die Don-Kosaken aus dem Geschehen zurück. Was diese Events bewirken, erschließt sich Uns nach wie vor nicht, denn die Einheiten der Kosaken-Fraktionen, die sich bereits zurückgezogen haben, stehen weiterhin in der Front.



II. Eigener Zug


67. Zug 11.04.1921


1. Wetter

wechselhaft. Teilweise Regen, teilweise Schlamm. Aber nirgendwo mehr Schnee, das lässt Offensiven zu.


2. Neuaufstellungen:


http://s1.bild.me/bilder/240416/939806367.2.JPG (http://www.bild.me)

Erneut wertvolle Unterstützung diesen Zug. Wir bestellen nochmals drei Divisionen Unserer Minors. Die kommen im Hochsommer. Für irgend etwas werden Wir sie noch gebrauchen können.



3. Petrograd


http://s1.bild.me/bilder/240416/627326867.6.JPG (http://www.bild.me)

Wir umgehen die finnischen Stellungen und greifen an. Die finnische Division entgeht nur denkbar knapp der Vernichtung. Viel wichtiger aber: Ein Erkundungsflug Unserer Luftschiffer enthüllt Uns, dass Helsinki völlig blank steht und auch keine Marineeinheiten der Briten die Überfahrt verhindern. Eilig wird eine Division nach Tallinn transportiert, die nächsten Zug in die Boote steigen soll. Die Gefechte bei Petrograd sind damit reine Ablenkungsmanöver geworden...


4. Karelische Front


http://s1.bild.me/bilder/240416/864159767.7.JPG (http://www.bild.me)

Petrozavodsk ist unverteidigt. Wenn er nichts mehr aus dem Hut zaubert, gehört die Stadt im nächsten Zug Uns. Und angesichts der Waldfelder dürfte es damit für seine unversorgten Truppen endgültig kein Entkommen mehr aus dem Kessel geben. Das heißt dass Wir - sollte der Überraschungscoup auf Helsinki gelingen - mit den dann frei werdenden Truppen an der finnischen Front den Kessel in Karelien ausputzen können.


5. Perm/Jekaterinburg


http://s1.bild.me/bilder/240416/101116867.9.JPG (http://www.bild.me)

Dank der Artillerieeinheit kann Uns der Feind nichts mehr entgegensetzen. Der Fall von Jekaterinburg führt dazu, dass die Ural-Weißen ihr letztes bißchen PS verlieren und nach dem Zug mitsamt ihrer verbliebenen Einheiten kapitulieren. Damit haben Wir eine komplette Armee für andere Aufgaben freibekommen.


6. Vologda/Plesetskaya


http://s1.bild.me/bilder/240416/179417467.8.JPG (http://www.bild.me)

Enttäuschung macht sich breit. Die Kampfvorhersagen sind mies. Mit dem diese Runde zur Verfügung stehenden Material ist ein Durchbruch fast ausgeschlossen. Wir gehen lieber für nächste (oder spätestens übernächste) Runde auf Nr. sicher und führen weitere Kräfte heran. Die Schlachtflieger sind für nächste Runde ebenso in Reichweite, wie ein weiteres Inf.-Korps und der Panzerzug, den Wir aus der Ukraine herbeordert haben. Mittels forced march können Wir auch die Artillerieeinheit in Stellung bringen, spätestens damit wird es klappen. Alternativ senden Wir die Kavallerie aus, um den Feind über Ust Padenga und Shenkursk zu umgehen bzw. zum Rückzug zu zwingen, da er sich ausmanövriert sieht.

Definitiv stehen Wir an dieser Front unter großem Zeitdruck, aber sobald Wir durch den Flaschenhals von Plesetskaya erstmal durch sind, wird der Vormarsch auch leichter und schneller werden.



7. Großraum Tsaritsyn/Astrachan


http://s1.bild.me/bilder/240416/558032267.10.JPG (http://www.bild.me)

Der Feind steht zu gut, um ihn aus der Bewegung heraus schlagen zu können, aber Wir bringen Uns in Position. Im Grunde ist er bereits jetzt durch die Division ausmanövriert. Haben Wir gutes Wetter, können Wir Grosny einnehmen oder bei Georgievsk die Eisenbahnlinie unterbrechen. Zeitgleich oder alternativ können Wir mit den Korps die Kavallerie frontal angehen oder aber das HQ angreifen. Halten wird er sich hier jedenfalls nicht lange können...

Bewegung auch bei Tsaritsyn. Wir waren neugierig, ob die Städte hier überhaupt noch vom Feind verteidigt sind und haben Uns vorgetastet. Aber ja, noch steht er hier mit einer Division.


8. Großraum Rostow/Novocherkassk/Lugansk


http://s1.bild.me/bilder/240416/725420867.11.JPG (http://www.bild.me)

Wir setzen nach. Die britische Elitedivision, die er Uns in den Weg gestellt hatte, beißt ins Gras. Wir stehen jetzt in den Vororten von Novocherkassk und Rostov. In der nächsten Runde werden Wir umgruppieren und die Artillerie nach vorne ziehen. Spätestens zum Hochsommer sollten beide Städte Uns gehören.


9. Polen


http://s1.bild.me/bilder/240416/316661867.13.JPG (http://www.bild.me)

Ruhe im Norden. Wir beseitigen nur das zurückgebliebene polnische Korps und frischen ansonsten Unsere Truppen auf und rücken langsam nach. In der nächsten Runde beabsichtigen Wir dann, Bialystok anzugehen. Mal sehen, ob Unser Gegner dann noch da steht oder sich weiter zurückgezogen hat.


http://s1.bild.me/bilder/240416/170933467.12.JPG (http://www.bild.me)

Dafür sind Wir im Süden erfolgreich. Lublin fällt und Weg nach Warschau steht damit für die Armee Trotzky scheinbar frei.



10. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:


http://s1.bild.me/bilder/240416/246555767.14.JPG (http://www.bild.me)

Wir investieren in verschiedene Forschungsbereiche, auch wenn es so kurz vor Ende des Szenarios kaum mehr sinnvoll ist. Irgendwo müssen Wir Unsere überzähligen MPP loswerden. Und im Westen gibt es ja noch jede Menge Staaten, die Wir nach Ende des Bürgerkrieges von den Vorzügen der Weltrevolution überzeugen müssen! :teufel:

Strategienordi
30.09.16, 18:14
Also laut Skript geben diese Events wohl nen kleinen Stärkeverlust und nen recht happigen Moralverlust für Einheiten.

Berliner
01.10.16, 14:58
Da kommt ja nun doch ordentlich Bewegung in die Weltrevolution, schöner AAR immer noch!

Kardinalinfant
16.01.17, 15:54
So, nach über 3-monatiger Familienpause melden Wir Uns nun zurück, um diesen AAR zu Ende zu führen. Zum einen wollen Wir keine unvollendeten AARs zurücklassen. Zum anderen hat auch Unser Gegner, der seit längerer Zeit trotz aussichtsloser Lage durchhält, verdient, dass Wir Unseren Bericht über die Geschehnisse abschließen.


I. Gegnerischer Zug


68. Zug 25.04.1921


http://s1.bild.me/bilder/240416/651683869.2.JPG (http://www.bild.me)

Poti am schwarzen Meer fällt. Lange hat die heldenhafte Miliz hier ausgehalten, war dann aber doch dem konzentrierten Ansturm einer vielfachen Feindesübermacht nicht mehr gewachsen. Ein letztlich zu verschmerzender Verlust, nachdem der werte Zer Senserow seinen Erfolg mit der Absenz einer Vielzahl von Einheiten von anderen wichtigeren Frontabschnitten erkauft hat.


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In Polen zieht sich Unser Gegner noch weiter zurück. Nur eine Kavallerieeinheit bleibt in Bialystok zurück, um den polnischen Rückzug zu decken. Arme Ulanen…:reiter:


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Auch im Kaukasus legt der werte Zer Senserow den (erwarteten) Rückwärtsgang ein und zollt damit Unserer nummerischen Überlegenheit Tribut. Das weiße HQ ist außer Sichtweite - wohl in Vladikavkaz.


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Der Feind reagiert leider auf die amphibische Bedrohung Helsinkis. Wie er davon erfahren hat, wissen Wir nicht. Entweder er konnte - was Wir bisher nicht für möglich hielten - unseren extra neben das Ziel gesetzten Erkundungsflug im letzten Zug trotzdem erkennen oder der feindliche Geheimdienst hat hier eine Zufallsenthüllung zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt für Uns erwirkt. Damit ist es mit einer Landung in Helsinki natürlich Essig…


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Zum Rundenwechsel erhalten Wir die Meldung, dass Unsere Seite moralisch vom Sieg über die Ural-Weißen profitiert, während die Süd-Weißen weiter an PS einbüßen. Es geht zu Ende…



II. Eigener Zug


69. Zug 09.05.1921


1. Wetter

Mit Ausnahme des Nordens, wo Schlamm herrscht gut. Allerdings wäre wegen des Zeitdrucks gerade im hohen Norden gutes Wetter wichtiger gewesen.


2. Petrograd


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Nachdem sich die amphibische Option zum Sieg über die Finnen zerschlagen hat, intensivieren Wir die Angriffe vor Petrograd. Wir schlagen ein Loch in die finnische Front. Nur ein sofortiger Rückzug wird eine totale finnische Niederlage hier abwenden können. Wir verlegen eine Division als Verstärkung hierher und beginnen die Flotte aufzufrischen. Mal sehen, ob Wir den Briten zur See nicht auch noch einen Schlag versetzen können.


3. Karelische Front


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Wir besetzen Petrozavodsk und schließen damit den Kessel. Nach Tikhvin werden freigewordene Truppen aus dem Ural verlegt. Sie sollen hier aufräumen und auf einer zweiten Strecke in Richtung Archangelsk vorgehen.


4. Vologda/Plesetskaya


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Aufgrund des Wetters und der Zoc-Regeln können Wir den Flaschenhals nicht aufsprengen. Die Artillerie wird auch noch einen weiteren Zug brauchen, um in Stellung zu sein. So langwierig hatten Wir Uns das nicht vorgestellt. Soll die ganze Partie in einem Unentschieden enden, weil Wir nicht rechtzeitig nach Archangelsk kommen? Um das zu vermeiden, setzen Wir auf das bereits im Kaukasus bewährte Kavallerie-Flankenmanöver und bedrohen Ust Padenga. Evtl kommen Wir so weiter.


5. Großraum Tsaritsyn/Astrachan


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Wir greifen an. Bei Georgievsk wird die Eisenbahnlinie unterbrochen. Das feindliche HQ noch vor Vladikavkaz dezimiert und Vorbereitungen zum Angriff auf Grosny getroffen.

Bei Tsaritsyn klären Wir auch Elista als besetzt auf. Nun gut, im nächsten Zug werden Wir dann eben mitten durch marschieren.


6. Großraum Rostow/Novocherkassk/Lugansk


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Wir rücken auf gesamter Frontbreite nach. Zugleich wird die Artillerie bei Rostow in Stellung gebracht. Die Stadt wird im nächsten oder übernächsten Zug fallen.


7. Polen


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Bialystok wird erobert und Wir rücken weit darüber hinaus vor. Unsere Angriffsspitzen können eines der HQs erreichen und schwer dezimieren. Warschau ist in Sicht!


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In Südpolen umgehen Wir Lemberg, gegen welches Wir mit einem Ring von Milizen absichern. Stattdessen stoßen Wir über das im letzten Zug eroberte Lublin weiter in Richtung Warschau vor. Die vor Ort befindliche Artillerie soll in Brest Litowsk und bei Warschau weiterhelfen.


8. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:


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Das Forschungsbudget wird ausgereizt. Sonst nichts Berichtenswertes.

Kardinalinfant
27.01.17, 15:53
I. Gegnerischer Zug


70. Zug 23.05.1921


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an der karelischen Front legt der Gegner den Rückwärtsgang ein. Seine schlecht versorgten Truppen (Supply 0!) kommen allerdings kaum vom Fleck. Vor Olonets bleibt der Feind deswegen wohl einfach stehen und greift noch einmal erfolglos an.


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Resignation? Fehleinschätzung der Lage?? Schlicht vergessen??? Vor Petrograd passiert gar nichts, womit die Finnen dem Untergang geweiht sind. Wir sind hier viel zu schlagkräftig, um nicht den Rückzug anzutreten…


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Die Polen ziehen sich hinter das vermeintlich sichere Warschau zurück. Die letzte Verteidigungslinie des Gegners hier.


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Im Süden zeigt der Feind noch einmal Zähne und kann in harten Rückzugsgefechten eine Unserer Divisionen fast vernichten. Auch hier nimmt der Feind hinter Rostow und unmittelbar vor Novocherkask nunmehr die letzte Verteidigungslinie ein.


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Im Kaukasus zieht sich das angeschlagene HQ der Terek-Kosaken nach Vladikavkaz zurück. Im Westen wird Pyatigorsk besetzt, um ein weiteres Vordringen Unsererseits in den Rücken der südlichen Weißen um Rostow zu verhindern.



II. Eigener Zug


71. Zug 06.06.1921


1. Wetter


Überall gut, endlich!


2. Neuaufstellungen


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Diese Runde keine, hier aber mal ein Blick auf das Tableau für die noch ausstehenden Runden. Nicht, dass Wir diese Einheiten dringend bräuchten, aber sie kommen…


3. Petrograd


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Die Finnen büßen aufs Schwerste für ihre Lethargie. Eine Division wird zerschlagen, eine andere flüchtet schwer angeschlagen in die Wälder. Der Weg nach Helsinki ist frei! Das gegnerische Korps in Käkisalmi wird abgeriegelt und wird in die Kämpfe künftig kaum mehr eingreifen können.


4. Karelische Front


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Die gegnerische Division bei Olonets wird als erste auf low supply vernichtet. Ansonsten setzen Wir dem Feind nach. Unsere Miliz in Petrozavodsk besetzt die nächste Stadt weiter nördlich. Wir gehen damit kein Risiko. Die gegnerischen Truppen im Kessel können alle nur 1 Feld/Runde laufen, da sie Supply 0 haben. Sie können den Kessel also nächste Runde nicht aufsprengen und nach Petrozavodsk gelangen. Zweck des weiteren Vordringens ist es, den Supply für diese Armeegruppe vorzubereiten, die nach dem Ausputzen des Kessels auf dem Westweg weiter gen Archangelsk rücken soll. Da ist es gut, wenn die Städte unterwegs schon supply 2 oder 3 haben…


5. Vologda/Plesetskaya


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Die Kampfprognosen sind weiter mies. Daher beschränken Wir Uns darauf, die Artillerie in Stellung zu bringen. Mit ihr müssten Wir im nächsten Zug Plesetskaya endlich nehmen können. Weiter westlich erobert Unsere Kavallerie Ust Padenga. Via Shenkursk soll sie dem Gegner in den Rücken fallen, sollte er nicht den Rückzug antreten.


6. Großraum Tsaritsyn/Astrachan


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Das gegnerische HQ in Vladikavkaz wird weiter dezimiert. Grosny ist von allen Seiten eingeschlossen. Bei Tsaritsyn stößt eine kühne rote Division zwischen den feindlichen Stellungen in Morozovsk und Elista durch, um sich mit den roten Truppen um Rostow zu vereinen.


7. Großraum Rostow/Novocherkassk/Lugansk


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Rostow fällt! Unserer geballten Übermacht hat der Feind nichts mehr entgegen zu setzen. Vor Novocherkask wird zeitgleich mit einem gegnerischen Korps das letzte Hindernis aus dem Weg geräumt. Auch die Tage dieser Stadt in weißer Hand sind gezählt.


8. Polen


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Ein Gemetzel: Wir entschließen Uns, Brest Litovsk nicht in Unserem Rücken haben zu wollen und erobern die Festung aus der Bewegung heraus. Mit Siedlice fällt die letzte Stadt vor Warschau mitsamt der verteidigenden Division. Zugleich schließt die Armee Trotzky Warschau auch aus dem Süden ein, Lodz fällt. Weiter südlich wird Krakau bedroht. Vor Warschau schwächt eines Unserer Korps den Gegner mit einem gewagten Flankenmanöver weiter, indem das polnische HQ zusammengeschossen wird. Mit einer Gegenreaktion rechnen Wir hier kaum mehr. Warschau wird im nächsten oder übernächsten Zug fallen.


9. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft:


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Mal wieder ein Blick auf das political standing. Die Briten sind weiter weit davon entfernt, die Segel zu streichen. Dafür pfeifen die südlichen Weißen mit PS 8 aus dem letzten Loch. Der Verlust von Rostow wird da nicht helfen. Die nördlichen Weißen stehen immer noch besorgniserregend gut da, ob Wir sie bis Spielende über das PS besiegen können, erscheint fraglich. Die Ural-Weißen stehen natürlich nur deswegen bei 50, weil sie schon kapituliert haben und daher zurückgesetzt wurden. Wir steigen trotz der erbitterten Kämpfe langsam an, jetzt 84.

Kardinalinfant
30.01.17, 15:09
I. Gegnerischer Zug



72. Zug 20.06.1921


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an der karelischen Front kommt der werte Zer Senserow mangels Supply nicht vom Fleck. Ergeben kommt für seine armen Truppen allerdings nicht in Frage.


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Erneut handelt Unser Gegner vor Petrograd anders, als Wir gehandelt hätten. Die Finnen können nicht mehr gewinnen, aber vor Ort stehen zu bleiben ist keine Lösung. Wir werden sie schlicht zertrümmern. Wir hätten Uns spätestens jetzt auf den Weg nach Helsinki gemacht, um dort zu verteidigen, was noch zu verteidigen ist.


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Endlich! Entweder Unsere sichtbare nummerische Überlegenheit oder das Umgehungsmanöver der Kavallerie über Ust Padenga oder beides zusammen zeigen Wirkung. Der Feind zieht sich zurück und lässt nur eine Sperrdivision in Plesetskaya. Die werden Wir knacken können. Auf nach Archangelsk!


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Die Polen bäumen sich noch einmal auf. Unser im letzten Zug nordwestlich an Warschau vorbei gestoßenes Korps wird fast vernichtet (Stärke 1!). Bei Lemberg entschließt sich die dort eingeschlossene Division Unsere Verteidigung zu testen. Sie steht!


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Nach dem Fall von Rostow im letzten Zug räumt Unser Gegner auch Novocherkassk.


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Im Kaukasus versucht der Feind seine bei Grosny bedrängten Truppen zu entsetzen. Unsere Division in Georgievsk kann den Feind aber mit Leichtigkeit zum Stehen bringen.



II. Eigener Zug


73. Zug 04.07.1921


1. Wetter


Es ist Sommer, wie soll das Wetter da schon sein…:cool:


2. Neuaufstellungen


Keine, erst nächsten Zug wieder…


3. Petrograd und Ostsee


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Wie angekündigt pulverisieren Wir die finnische Verteidigung und können auch das HQ schwer angeschlagen zurücktreiben. Der Weg nach Helsinki steht damit komplett offen. Die verbleibende Division steht zu weit östlich und wird daher in die Kämpfe ebenso wenig mehr eingreifen können, wie das In Käkislami eingeschlossene Korps.

Da Wir als selbstbewusster Arbeiter- und Bauernstaat die imperialistischen Umtriebe der Monarchisten aus Großbritannien nicht länger dulden können, werden Wir auch zur See wieder aktiv. Das eben aufgefrischte und mit neuester Technik ausgerüstete Schlachtschiff wird nach einem Erkundungsflug Unserer Marineluftschiffer durch die feindliche Seesperre hindurch in den Hafen von Tallin beordert, um von da aus die britischen Blockadeschiffe zu vernichten. Ein gegnerischer Kreuzer wird schwer getroffen.


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Unsere beiden an der nordschwedischen Küste versteckt gehaltenen Kreuzer beordern Wir in den Süden. Sie sollen in den baltischen Häfen aufgefrischt und mit neuester Technik versehen werden um sodann die Ostsee feindfrei zu fegen.


4. Karelische Front


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Die nächste feindliche Division wird vernichtet. Der Rest wird Uns auch nicht entkommen können. Bis Petrozavodsk sind es für die gegnerischen Einheiten noch zwei Züge. Bis dahin haben Wir sie beide vernichtet, so dass Unsere Miliz getrost weiter gen Norden marschieren und den Westweg nach Archangelsk vorbereiten kann.


5. Vologda/Plesetskaya


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Sieg! Plesetskaya gehört Uns. Umsonst haben Wir es, wie man an Unseren gerupften Einheiten erkennen kann, nicht bekommen. Egal. Das war der mit Abstand schwierigste Wegteil nach Archangelsk, ab jetzt wird es bedeutend leichter werden! Im Osten rückt Unsere Kavallerie weiter nach Shenkursk vor, während eine Fliegereinheit ihren Platz in Ust Padenga einnimmt. Das ist nämlich ein weißer Rebellen-Spot. Nach Vologda verlegen Wir neue Truppen, die andernorts frei geworden sind…


6. Polen


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Nach nicht einmal 3-jähriger Unabhängigkeit werden die Polen in Unsere großartige klassenlose Gesellschaft eingemeindet und diesmal ungeteilt. Während Wir im Süden Krakau gegen den Zugriff westlicher Imperialisten gesichert haben, haben im Norden Unsere drei Armeegruppen in einem Zangenmanöver Warschau genommen, womit der polnische Widerstand zusammenbricht. Vorsichtshalber hatten Wir - Wir wollen möglichst keine Einheit verlieren - Unser schwer angeschlagenes Korps noch nach Nordwesten gerettet. Wie gezeigt konnten erste Armeeteile bereits an andere Fronten verlegt werden.


7. Großraum Tsaritsyn/Astrachan


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Wir vernichten das feindliche HQ und erobern Vladikavkaz. Die feindliche Kavallerie in Grosny wird schwer angeschlagen und mutmaßlich im nächsten Zug fallen. Von Tsaritsyn aus stoßen Wir mit einer Division weiter in Richtung Rostow vor, um mit Unseren dortigen Truppen Fühlung aufzunehmen.


8. Großraum Rostow/Novocherkassk/Lugansk


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Wir erobern kampflos Novocherkassk, die Hauptstadt der Don-Kosaken. Im Osten kann man bereits die von Tsaritsyn aus vorgestoßene Division erkennen.


9. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft


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Die nördlichen Weißen stürzen auf ein political standing von nur noch 27 ab. Die südlichen Weißen erreichen 0 und scheiden damit aus dem Krieg aus, oder etwa nicht…:???:

Kardinalinfant
06.02.17, 16:28
I. Gegnerischer Zug



74. Zug 11.07.1921


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Ereignisreicher gegnerischer Zug: Zunächst kapitulieren die südlichen Weißen, aber nur, um unmittelbar wieder zu erstehen. :???: Wir erschließen Uns das Geschehen so, dass Wir zwar Rostow erobert hatten, das aber nicht die Hauptstadt der Süd-Weißen war. Das war Novorossisk, das Wir noch nicht erobert hatten. Das ist zwar mit der Kapitulation der Süd-Weißen zu Uns übergegangen, konnte aber dann - da ja von Uns nicht besetzt - unmittelbar zurückerobert werden, womit die Süd-Weißen befreit sind und - wie Wir sehen werden - auch wieder über einiges an PS verfügen. Gänzlich schräg wird dieses Ergebnis dadurch, dass ein Gutteil der Truppen der südlichen Weißen zunächst zu den Briten übergelaufen ist, um dann am Ende des Zuges wieder zu den befreiten Süd-Weißen zurückzugehen. Alles sehr sehr seltsam.

Auch seltsam: Die Ural-Weißen, die ja schon lange besiegt sind, sind "besorgt" über das Ende der Süd-weißen und tatsächlich:


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Kuriose Randnotiz: Im Ural hat - an der Färbung des Tiles ersichtlich - offenbar irgend etwas überlebt. Etwa das HQ, das sich damals in die Berge gerettet hatte?

Das wichtigste Ereignis in des Gegners Runde ist aber das enorme Absinken des PS der Nord-Weißen, dass die Partie wohl bald entscheiden wird:

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Wir schnellen auf 99, aber das ist ohne Bedeutung. Die Nord-Weißen stehen auf einmal nur noch bei 3 (letzten Zug noch 27)! Wahrscheinlich ist es nicht nur das Ende der Süd-Weißen gewesen, sondern auch das der Polen, was das verursacht hat.


Ansonsten in des Gegners Zug:


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an der karelischen Front sehen die eingekesselten Truppen des werten Zer Senserow diesen Zug der Vernichtung entgegen. Entkommen unmöglich. :burns:


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Das finnische HQ versucht zu fliehen, die Division versucht, sich Unseren Truppen in den Weg zu stellen. Zu spät…!:teufel:


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Die britische Flotte zieht sich zurück.


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An der Nordfront zieht sich der Feind gen Archangelsk zurück.


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Im Kaukasus stehen keine Truppen mehr bei Pyatigorsk. Wir sind Uns nicht ganz sicher, ob die im Zuge der Kapitulation aufgelöst wurden oder sich zurückgezogen haben. Die Kavallerieeinheit in Grosny jedenfalls kapituliert, die Stadt läuft zu Uns über und eine Garnison entsteht direkt. Unsere vorwitzige Division südwestlich von Morozovsk wird vom Feind attackiert.


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Das Gebiet der Südweißen: Gut zu sehen die Hauptstadt Novorossisk, die Wir eben noch nicht besetzt hatten und die verbliebenen Truppen der Süd-Weißen.




II. Eigener Zug



75. Zug 18.07.1921


1. Neuaufstellungen


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Diesen Zug mal wieder neue Einheiten, die Wir an sich nicht mehr bräuchten…


2. Petrograd und Ostsee


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Das Mannerheim-HQ und die verbleibende Division werden vernichtet. Wir rücken gen Helsinki und stellen sicher, dass Unsere Division über genügend supply verfügt, die Stadt im nächsten Zug erreichen zu können.
Unser Schlachtschiff bringen Wir wieder auf Vollstärke, um den Briten im nächsten Zug noch nachzusetzen.


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Unser Luftschiff steht bereit, um nach der britischen Flotte zu suchen. Unsere beiden lange versteckt gehaltenen Kreuzer erreichen erfolgreich sichere Häfen im Baltikum. Hier werden sie aufgefrischt und aufgerüstet werden. Schade. Hätten Wir daran früher gedacht, hätten Wir den Briten tatsächlich zur See eine schöne Niederlage bereiten können. Jetzt wird die Partie wohl vorher enden.


3. Karelische Front


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Wir putzen den Kessel aus und vernichten den Panzerzug und die verbleibende Division. Im nächsten Zug beginnt der Vormarsch auf dem Westweg gen Archangelsk, den die Milizeinheit weiter ebnet.


4. Archangelsk


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Wir haben Versorgungsprobleme und können daher nur wenig nachrücken. Das ist aber der letzte Zug, in dem dies noch so ist. Im Osten rücken Wir nach Bereznik ein und könnten mit Unserer Kavallerie den britischen Truppen bei Seltskoye im nächsten Zug den Weg abschneiden. Archangelsk ist fast in Sichtweite!


5. Großraum Tsaritsyn/Astrachan


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Wir rücken nach Pyatigorsk nach und stoßen dort erneut auf den Feind. Südwestlich von Morozovsk wird die Verbindung zwischen der Tsaritsyn-Front und den Truppen bei Rostow hergestellt.


6. Großraum Rostow/Novocherkassk/Lugansk


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Der Feind steht hier in starken Stellungen (Sümpfe!). Wir setzen daher Unsere Masse ein, um den Feind ostwärts zu umgehen und auf Novorossisk zurückzutreiben.


7. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft


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Hier noch einmal eine Forschungsübersicht. Wie man sehen kann, haben Wir aus purer Verzweiflung, wohin mit den MPP, auch in Projekte mit zweifelhaftem Nutzen investiert.

Zum PS siehe oben.


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Kurz vor Partieende noch einmal eine Gesamtübersicht der Situation in der Sowjetunion:

1: Unsere Armee in Finnland im Vormarsch auf das unverteidigte Helsinki.
2: Der ausgeputzte Kessel in Karelien.
3: Der Heereswurm auf dem direkten Weg nach…
4: …Archangelsk
5: Unsere Truppen im Kaukasus
6: Unsere überwältigend starke Übermacht gegen die „Untoten“ der Süd-Weißen.
7: Die Truppen in Polen vor dem Abtransport an die verbliebenden Fronten.

Kardinalinfant
22.02.17, 17:14
I. Gegnerischer Zug



76. Zug 25.07.1921


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Kurios: Die bereits von der Landkarte getilgten Polen bekommen schlesisches Gebiet. Appeasement gegenüber der roten Weltmacht aus Moskau, die Polen mittlerweile ja beherrscht…?


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Immerhin eine Mine. Weitere MPP für die Weltrevolution! Das ist natürlich von den Szenario-Designern nicht gut gelöst. Die Existenz Polens sollte Grundvoraussetzung dieses Events sein. :rolleyes:


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Die Briten fliehen gen Archangelsk und verhindern damit, südlich von Seltskoe eingekesselt zu werden.


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Lange vergessen: Da waren ja noch weiße Truppen in der Taiga zwischen Perm und Archangelsk, die bereits vor zig Zügen versucht hatten, Kotlas im Handstreich zu nehmen. Hier tauchen sie wieder auf. Das HQ wäre definitiv besser bei der Verteidigung von Archangelsk oder aber bei der langen erfolglosen Offensive gegen Olonets - östlich von Petrograd - eingesetzt worden. Hier in der Wildnis war es verschenkt.


Ansonsten geschieht wenig Berichtenswertes in des Gegners Zug.



II. Eigener Zug


77. (und letzter) Zug 01.08.1921


1. Neuaufstellungen


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Ein Panzerzug. Als ob Wir nicht schon genügend davon hätten…


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Hier noch ein Überblick über das Produktionstableau zum Partieende. Die rote Armee ist definitiv stark genug, um die Weltrevolution nach Berlin und dann weiter nach Paris zu führen.


2. Finnland und Ostsee


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Helsinki fällt kampflos an Uns. Ein Korps bei Lahti sichert das Ganze ab und raubt den Finnen jegliche Hoffnung auf eine erfolgreiche Fortführung des Kampfes. Zum Rundenende kapitulieren die Finnen, womit Wir voll umfänglich die Grenzen von 1914 wieder erreicht haben.


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Ein englischer Wasserflugzeugtender im Hafen von Helsinki kann fast versenkt werden. Die restliche rote Flotte wird wieder auf Kampfstärke gebracht. Bis auf ein U-Boot keine Spur mehr von der Royal Navy. Die Ostsee ist rot!


3. Karelische Front


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Von einer Front kann mangels Gegner keine Rede mehr sein. Unsere Truppen stürmen gen Archangelsk. Eine Kavallerieeinheit soll die finnische Grenze auch von Karelien aus sichern.


4. Archangelsk


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Wir kesseln die Briten dann eben nördlich von Seltskoe ein und versperren ihnen damit den Heimweg. Die Division wird noch hart angegangen. Es wird aber damit gerechnet, dass diese Einheiten die Hoffnungslosigkeit ihres Tuns einsehen und die Waffen strecken werden. Archangelsk ist in Sichtweite und nur leicht verteidigt. Angesichts der Jahreszeit denken Wir, dass Wir die Stadt vor Jahresende und Schneefall wohl gerade noch hätten erobern können, wenn die Partie nicht ohnehin jetzt enden würde.


5. Großraum Tsaritsyn/Astrachan


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Wir greifen bei Pyatigorsk mit allem an, was Wir haben und schießen die verteidigende Kavallerieeinheit schwer zusammen. Im Südosten sichern Wir von Petrovsk aus kommend Derbent. Der Weg nach Baku ist nicht mehr weit…


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Bei Morozovsk wird der Feind eingekesselt.


6. Großraum Rostow/Novocherkassk/Lugansk


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Wie geplant schwenken Unsere Truppen ein und stoßen dem Feind in den Rücken. Eine bereits angeschlagene feindliche Division kann noch vernichtet werden. Von der Krim aus stoßen Wir über die Meerenge von Kerch in Richtung Novorossisk vor.


7. Ostpreußen


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Die Weltrevolution wird weiter getragen und eine neue Front eröffnet…


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…und so gleich wieder siegreich beendet. Mit Danzig haben Wir Ostpreußen endgültig eingekesselt und würden mit einem simultanen Vorstoß hierhin, wie auch gen Berlin die Weltrevolution fortführen, wenn die Partie nicht endete. Interessant ist, dass das Deutsche Reich diplomatisch auf den Angriff auf Danzig gar nicht reagiert…


8. Diplomatie, Forschung, political standing, Wirtschaftskraft


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Unser PS hat zum Partieende fast wieder seinen Ausgangswert erreicht. Die Nord-Weißen sind - wie man sehen kann - am Ende. Da mit deren nun folgender Kapitulation Archangelsk an die Roten übergeben wird, haben Wir sämtliche Ziele erfüllt und gewinnen die Partie mit einem total victory. Dass die Briten noch immer im Krieg verblieben sind, verhindert dies ebenso wenig, wie die wiederauferstandenen Süd-Weißen. Bemerkenswert ist das Durchhaltevermögen der Briten aber doch. Wir waren an sich davon ausgegangen, dass die die Partie zwingend Ende 1920/Anfang 1921 verlassen…

Die kommenden Tagen werden Wir wohl noch ein kurzes Fazit über die Partie abgeben. Ansonsten wäre es das gewesen....

Kardinalinfant
11.03.17, 16:59
So, wie versprochen zum Abschluss des AAR noch ein kurzes

Fazit:


Zunächst wollen Wir unserem Gegner, dem werten Zersenser Unseren Dank aussprechen. Auch in aussichtsloser Lage hat er die Partie - die ab einem gewissen Punkt relativ wenig Vergnügen bereitet haben dürfte - zu Ende gespielt, um das Beenden des AAR zu ermöglichen. Dies ist umso höher zu gewichten, als Wir aufgrund eines Missverständnisses einen erheblichen Vorteil ihm gegenüber hatten, der die Partie früh in Unsere Richtung gedreht hat (s.u.).

Gewonnen hat die Partie der Favorit. Damit meinen Wir weniger Uns, als die rote Seite. Diese ist nach Unserem Dafürhalten gegenüber den Weißen stark bevorteilt und wird bei zwei gleichstarken Spielern wohl fast immer gewinnen. Gründe dafür sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) insbesondere die Einheit gegenüber den stark zersplitterten Weißen, was den ohnehin gegebenen MPP-Vorteil der Roten weiter steigert. Hinzu kommt, dass erfolgreiche Offensiven an sich nur mit einer erklecklichen Menge an Korps durchführbar sind, die Weißen aber überwiegend mit Divisionen und Kavallerieeinheiten auskommen müssen. Korps sind zu wenige vorhanden. Die Ural-Weißen werden durch das Gelände stark ausgebremst und sind aus der Partie genommen, bis sie Perm einnehmen können. Die Weißen insgesamt müssen sofort starke Geländegewinne erzielen, ansonsten wird die rote Armee aufgrund der stetig großen Einnahmen schnell zu stark.

Wir hatten vorliegend überdies den großen Vorteil, dass Wir die Zeit bis zum endgültigen Partiestart für eine Probepartie gegen die KI genutzt haben, so dass Wir einige Kniffe des Szenarios letztlich doch kannten. Das hat der werte Zersener nicht getan. Zwar hatten wir beide es nicht ausdrücklich verboten, das zu tun, aber im Nachhinein müssen Wir sagen, dass aufgrund der Ankündigung des Szenarios als „Blindflug“ wie auch aufgrund der vorangegangenen Kommunikation zwischen uns gute Gründe vorhanden waren, anzunehmen, man dürfe sich mit dem Szenario nicht weiter beschäftigen. Zwar hat der werte Zersenser das dann nachgeholt, nachdem wir auf dieses Missverständnis aufmerksam geworden sind, aber da war es schon zu spät, um die anfänglich erlittenen Nachteile auszugleichen. Die hierdurch entstandene frühe Schieflage der Partie zu Unseren Gunsten hat nicht gerade für Spannung für den Leser gesorgt und muss für Unseren Gegner durchaus frustrierend gewesen sein. Um so größer Unsere Hochachtung für ihn, die Partie dennoch beendet zu haben!


Nachdem Wir mittlerweile auch seinen - dann vorzeitig beendeten - AAR gelesen haben, wollen Wir noch ein paar Punkte herausgreifen, die zusätzlich zu den oben genannten Faktoren entscheidend waren.

- Das Perm-Problem:

Ohne Perm bleiben die Ural-Weißen eingesperrt und können sich nicht entfalten. Fällt Perm, können sie von da aus gen Moskau marschieren und erhalten einige zusätzliche Einheiten per Event. Wir haben einen anfangs relativ hohen Aufwand betrieben, die Stadt zu halten und sind belohnt worden. Ob die Stadt für die Weißen (außer mit viel Glück) überhaupt eroberbar ist, wenn man als Roter so einen Aufwand treibt, wissen Wir nicht. Wenn überhaupt, dann wäre es nur gegangen, indem man - dem Tipp des werten Admiral Hipper folgend - die vorhandenen Veteranenkorps auf Überstärke bringt, die britischen Bombern mit Deentrenchment-Fähigkeit hierher verlegt und dann konzentriert angreift. Evtl. wäre auch die Anschaffung eines zusätzlichen Korps für die Ural-Weißen selber anstatt (wie es der werte Zersenser wohl getan hat) für eine der beiden diesen zugeordneten Kosakenfraktionen der entscheidende Faktor gewesen.


- Zersplitterung/Kräfteansatz:

Das ist ein Problem, das Uns selber häufig auch betrifft. Man will jede Schwachstelle decken bzw. an zu vielen Punkten angreifen. Wer allerdings nirgendwo bereit ist, ein Risiko einzugehen, der wird auch nirgendwo stark genug sein, für eine entscheidende Aktion. Der werte Zersenser hat zu häufig seine Kräfte zersplittert. Aktionenen gegen Astrachan (in denkbar ungeeignetem Gelände) und Tsaritsyn gleichzeitig konnten nicht gelingen. So hat er keines von beiden erobert. Tsaritsyn wäre aber bei entsprechender Kräftekonzentration wohl drin gewesen und ein entscheidender Faktor, weil man von da aus entweder den Ural-Weißen zu Hilfe kommen kann oder aber auf Moskau marschieren und damit rote Kräfte aus der Ukraine abziehen.

Ähnlich im Norden, wo das weiße HQ in der Pampa marschiert ist, während die weißen Divisionen lange Zeit vergeblich (weil ohne HQ) Olonets belagert haben.


- Baltikum:

Ein Punkt, wo die Weißen dank einiger Korps und des baltischen Freikorps (eine Monstereinheit!) relativ stark sind. vermutlich hätte Unser Gegner hier viel aggressiver und früher gegen Petrograd vorgehen müssen.




Insgesamt bietet das Szenario zwar durchaus Abwechslung, es ist mal ein anderer historischer Hintergrund und es spielt sich auch gänzlich anders, als andere Szenarien des Spieles. Aber es überwiegen doch die Schwächen, wie einige Ungereimtheiten im Szenario-Design, insbesondere aber das starke Ungleichgewicht beider Kräfte, was die Partie - auch durch die PS-Strafe für die Entfernung nach Moskau/Petrograd ab 1920 - deutlich zu Gunsten der Roten neigt, wenn es den Weißen nicht gelingt, in den ersten ca. 10 Zügen deutlich Boden gut zu machen, was aber oftmals (aufgrund der schwachen Kräfte) Glückssache ist. Für Uns insgesamt genügend Gründe, das Szenario eher nicht mehr zu spielen...