Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Vergessenen - Ein Endless Legend AAR
5683
Ich nutze die freie Zeit über den Jahreswechsel, um dieses schöne Spiel vorzustellen. Es gab bei Steam die letzten DLCs im Sonderangebot, und für 8 Franken konnte ich da nicht Nein sagen.
Kurz, worum es geht:
Endless Legend ist ein hexfeld- und rundenbasiertes Strategiespiel im Fantasyuniversum von Auriga, einer einzelnen Welt, die aus einer wertvollen Substanz namens "Staub" erschaffen worden ist. Staub dient auch gleichzeitig als Währung im Spiel. Es gibt neun verschiedene Fraktionen im Spiel, von denen eine durch die Expansion hinzugefügt wurde, die "Vergessenen". Diese Fraktion werde ich auch spielen:
5684
Ich wähle eine Welt mit 8 Zivilisationen, Pangea, Schwierigkeitsgrad "Normal". Da hört dann auch die Ähnlichkeit mit Civilization auf. Jede Fraktion hat ihre eigene Geschichte, wie sie nach Auriga gekommen ist. Dieses Rollenspiel wird durch das ganze Spiel hindurch weiterverfolgt. Man erledigt gewisse Aufgaben und erfährt dabei nach und nach, wie man überhaupt auf diese Welt gekommen ist, was vorher passiert ist und was eigentlich das Geheimnis hinter Auriga allgemein ist. Diese Hauptquestlinie ist aber nicht nur einfach Story, sondern gibt auch handfeste Boni, zusätzliche Einheiten oder Waffen oder einzigartige Technologien.
Hier noch der Ladebildschirm zur Einstimmung, bevor es ins Spiel selbst geht:
5685
Third Builder Gula Yawa wird irgendwo auf Auriga ausgesetzt, zusammen mit ein paar getreuen Assassinen und einem Siedler. Man sieht es schon an Bildern und Einheiten, die Vergessenen sind ein Volk, welches sich vor allem auf List, Hinterhältigkeit und Geschwindigkeit verlässt. Sie sind Spezialisten der Spionage, die mit der neuen Expansion eingeführt wurde. Wir werden dieses Feature natürlich ausgiebig nutzen.
Hier sieht man die idyllische Landschaft, in der Gula Yawa aufgewacht ist:
5686
Man sieht auf den ersten Blick das Hexfelddesign. Flüsse sind immer gut, auch in Endless Legend. Es gibt etwas Wald und viel Ebene. Links von uns sieht man Tempelruinen. Die gelben Sterne dort sagen aus, dass sie noch nicht von einem Helden durchsucht worden ist. Wir werden das natürlich bald machen, da man dafür oft nette Boni erhält, die gerade am Anfang sehr wertvoll sind.
Zwei Felder rechts sieht man eine wichtige Ressource: Glasstahl. Aus dem werden vor allem Waffen und Rüstungen gemacht, man braucht den aber auch für einige spezielle Gebäude.
Man sieht am Gelände auch schon, dass es hier Stufen gibt, also verschiedene Höhenstufen. Es gibt unüberwindbare Steilklippen, die einen zu Umwegen zwingen oder den Durchgang unmöglich machen. Ich habe hier eine freundliche Welt gewählt, das wird uns nicht gross behindern.
Die dicke weisse Grenze ist wichtig. Die Welt ist aufgeteilt in Regionen oder Provinzen. In jeder Provinz kann nur eine Stadt stehen, und dem Besitzer der Stadt gehört die Provinz. Es ist also wichtig, bei guten Provinzen schnell zu siedeln, damit der Feind sie nicht bekommt. Wo man die Stadt setzt, ist eine sehr wichtige Entscheidung. Ich schalte daher in den Modus, der die Rohstoffe anzeigt, die das Land produziert:
5687
Wir haben hier auf der einen Seite viel Glück gehabt. Die Vergessenen sind nämlich Wissenschaftsphobiker, d.h., sie produzieren überhaupt keine Forschung, nie. Viele Felder produzieren Forschung als Grundressource, nicht aber die Ebenen und Wälder, die in unserer Startregion sind. Auf der anderen Seite sieht man aber auch recht wenige Anomalien, sozusagen Bonusressourcen, Felder mit höherem Ausstoss. Ganz links oben sieht man Weaver Worms, auch sehr praktisch.
Wenn wir die Stadt gründen, produziert sie nur auf den Hexes in direkter Nachbarschaft Ressourcen. Wir können nur also oben bei den Weaver Worms siedeln, allerdings sind wir dann etwas weit weg von den Flüssen. Die Stadt kann und wird später weiter wachsen, aber der Anfang ist trotzdem wichtig. Ich schicke also meine Assassinen einzeln in beide Richtungen, um meine Anfangsregion möglichst komplett zu erkunden, bevor ich siedele. Das Bild sieht dann so aus:
5688
Es gibt in der Region auch Titanium (das Blaue da oben links), das ist eine sehr gute Nachricht. Titanium ist die zweite Ressource zu Beginn, aus der man Waffen und Rüstungen baut.
Es gibt dort auch zwei weitere Anomalien. Das ist eine gute Nachricht, die werden wir sicher integrieren. Wenn man aber die Ressourcen einfach abzählt, schneidet der Wald mit Fluss trotzdem besser ab. Ich gründe also auf dem Feld, auf dem der Siedler steht und nehme mir vor, die Stadt nach links oben wachsen zu lassen.
Sobald ich die Stadt gründe, begegne ich einer einheimischen Fraktion, den Augenlosen. Dies sind magische Kreaturen, Fernkämpfer. Sie besiedeln aber vermutlich nicht meine Region, sondern eine Nachbarregion. Man kann diese Fraktionen befrieden und schliesslich assimilieren, wobei sie dann einen einmaligen Bonus geben, je nachdem, wie viele Dörfer man von ihnen assimiliert.
5689
Befrieden kann man immer einfach per Krieg, indem man die Dörfer zerstört. Man kann sie aber auch bestechen oder ihre Wünsche erfüllen. Das bedeutet meist das Erfüllen einer kleinen Nebenquest. Das dauert länger, gibt aber Erfahrungspunkte, mehr Belohnung und man spart sich den Kampf. Zudem laufen sie dann direkt über. Ansonsten muss man die Dörfer erst wieder aufbauen, um sie zu nutzen.
Pro Dorf erhält man schliesslich einen Arbeiter in der Stadt.
Wir werden die erst einmal ignorieren.
Das hier ist der Stadtbildschirm:
5690
Nommol ist unsere Startregion. Es gibt einen Zufriedenheitsgrad, das aktuelle Bauprojekt, das Wachstum und vor allem rechts oben die Produktion der Stadt an Nahrung, Produktion, Forschung, Gold(staub) und Einfluss. Die ersten vier sind sicher selbsterklärend. Mit Einfluss kann man alle Arten politischer Aktionen ausführen: Verträge mit den anderen Fraktionen, Innenpolitik und Spionage.
Ich baue als Erstes das Gründungsdenkmal - momentan auch das einzig Sinnvolle. Ziel ist es, die Stadt erst einmal bis auf Grösse 4 ungefähr wachsen zu lassen und dann Siedler zu bauen. Bis dahin müssen die Nachbarregionen erkundet sein, damit ein guter Siedlungsplatz bereitsteht.
Das Spiel beginnt gleich mit der fraktionsspezifischen Quest. Gula Yawa wird auf die Suche nach einer weiteren Heldin geschickt, Ziema. Dafür sollen wir ein Dorf in einer Nachbarregion aufsuchen und dort nach weiteren Hinweisen suchen. Als Belohnung gibt es 15 Titanium.
5691
Ich erkunde weiter die Region und schicke die Assassinen weitläufig über das Land. Am Anfang geht das noch, später machen das marodierende Monsterhorden unmöglich. Man braucht dann die Begleitung eines Helden oder zumindest starker Truppen.
Gula Yawa durchsucht desweiteren die Ruinen in Nommol und findet dabei 40 Staub und 5 Titanium. So sieht das im Spiel aus:
5692
Ich werde das später sicher sparsamer dokumentieren, dies nur für einen Eindruck vom Spiel.
Die Gauransiedlung liegt im Osten, ich will also dort die Kämpfer wieder vereinigen, um das Dorf gemeinsam anzugehen. Leider will Gula Yawa noch eine Ruine... als eine Schatzjagd auslöst. Innerhalb von 15 Runden muss ich so viele Ruinen wie möglich besuchen. Das Spiel schickt mich quer über die karte, und mit jeder Ruine gibt es eine grössere Belohnung. Da kann ich nicht Nein sagen und lasse die Hauptquest noch ein wenig liegen!
5693
Als Nächstes muss ich mich etwas mit der Forschung beschäftigen, damit die Stadt noch etwas Sinnvolles bauen kann.
Die Vergessenen generieren keine Forschungspunkte. Sie können also nicht auf normale Weise an die Technologien kommen. Es gibt für sie zwei Wege, trotzdem weiter zu forschen: Einmal können sie Technologien mit Staub einfach kaufen, zweitens können sie natürlich spionieren. Da die anfänglichen Techs noch so billig sind, werden die ersten ganz sicher gekauft. Später dann wird das immer seltener, weil die Techs richtig teuer werden. Jede erforschte Tech erhöht die Kosten der nächsten, es gibt also keine festen Techkosten. Hier ein Bild des Technologiebildschirms:
5694
Die Technologien sind nach Äras angeordnet. Es gibt deren insgesamt fünf. Man kommt automatisch in die nächste Ära, sobald man acht Technologien der vorangegangenen Ära erforscht hat. Reihenfolge und Priorität dabei ist nicht vorgegeben. Innerhalb jeder Ära gibt es Technologien in vier Bereichen: Militär, Wissenschaft und Technologie, Reich und Expansion und schliesslich Wirtschaft und Bevölkerung. Die Anordnung lässt schon erahnen, dass hier noch einiges fehlt. Es gibt Technologien spezifisch für die jeweilige Fraktion. Solche sind immer gelb hinterlegt. Das sind am Anfang vor allem die Spezialeinheiten. Ich erhalte hier eine Armbrustschützeneinheit (mehr zum Kampf in Kürze). Manche Technologien erhält man durch eine Quest oder eine besondere Errungenschaft. Die erscheinen auch dann erst in dem entsprechenden Ring der Ära als zusätzliche Tech.
Es gibt in der ersten Ära einige Basistechs, die sich eigentlich alle lohnen. Das sind Steigerungen auf Staub, Produktion, Nahrung und Zufriedenheit. Es gibt auch immer zwei Extraktionstechs, eine für Basisressourcen (in der ersten Ära Glasstahl und Titanium) und eine für Luxusgüter (davon habe ich noch keine gefunden). Die Waffentechs werde ich vermutlich überspringen und auf die Version in der zweiten Ära warten. Die KI erforscht diese sowieso, ich kann sie sonst also immer noch klauen, wenn ich sie brauche. Da ich mit Nahrung und Produktion aktuell gut ausgestattet bin, nehme ich die Staubmine zuerst. Mit Staub kann ich vor allem weitere Techs kaufen. Danach kommen die weiteren oben genannten Techs, die braucht man einfach. Auch meine Spezialtechs muss ich erforschen, denn die kann ich schwer von jemandem klauen (es sei denn, es gibt noch eine Fraktion der Vergessenen).
Beim Aufsuchen des ersten Schatzes hat Gula Yawa weitere Erfahrung gesammelt. Dies geschieht ohnehin in jeder Runde. Wenn man aber besondere Aktionen ausführt wie vor allem Ruinen zu durchsuchen oder Krieg zu führen, geht es wesentlich schneller. Er hat also eine neue Stufe erreicht:
5695
Jeder Held kann seine Fertigkeitspunkte individuell verteilen. Es gibt einen Bereich für die Fraktion, einen für die Art des Charakters (Infanterie, Flieger, Bogenschütze, Unterstützung oder Kavallerie) und einen allgemeinen. Dazwischen kann man auch springen, wobei manche hier bessere Bäume haben als andere.
5696
Im linken Bereich sind also immer die Kampffähigkeiten, im rechten eher Stadtfähigkeiten oder Spezialfähigkeiten, in der Mitte ist ein bisschen von allem. Richtig gelesen, man kann Helden auch als Stadtgouverneure einsetzen. Sie verbessern dann die Produktion der Stadt. Das werde ich ganz sicher einsetzen.
Ich möchte aus Gula Yawa einen Spion machen und gebe ihm daher die Fähigkeit mit der Eule. Das ist erst einmal nicht so spannend und besagt nur, dass ich ihn schneller zwischen verschiedenen Stationen hin- und herwechseln lassen kann.
Hervorgehoben habe ich noch eine der Charakterfähigkeiten. Von denen gibt es Dutzende, man kann sie kaum alle vorstellen. Als Armeeführer ist Gula Yawa nicht so gut geeignet, nur etwas Initiativeboost. Spionage 4 ist allerdings exzellent.
Oben rechts sieht man auch die Attribute des Helden. Jede Einheit hat diese Werte. Sie wird vor allem durch die Ausrüstung unten links bestimmt. Hier ist noch nichts Spannendes zu berichten.
Die Schatzjagd war erfolgreich, ich habe es tatsächlich geschafft, alle vier Schätze innerhalb von 15 Runden zu finden. Als Belohnung gibt es jeweils Luxusgüter geschenkt. Jeweils so 10 oder 15. Das klingt nach nicht viel, aber die Effekte können beeindruckend sein. Zufällig habe ich durch diese Kombination insgesamt 30 Wein erhalten - eine nach Ansicht des Spiels legendäre Tat, die mit satten 130 Edelsteinen belohnt wird!
5697
Diese "Legendären Errungenschaften" sind eine Art Weltwunder und geben der Fraktion einen einmaligen und einzigartigen Bonus. Das kann auch eine spezielle Tech sein, beispielsweise.
Unterwegs habe ich natürlich noch alle anderen Ruinen mitgenommen und Staub und Quests eingesammelt. Hier ein Beispiel, wie die Quests aussehen können:
5698
Titanium und Glasstahl sind hierbei nicht das Problem. Ich müsste eine Delver-Einheit vorher haben und dort hinbringen. Delver sind eine Art Zwerge. Das heisst, ich muss sie zuerst befrieden, dann assimilieren und dann eine ihrer Einheiten bauen. Ich weiss noch nicht, ob ich das will. Zwerge sind langsam, ausserdem gibt es vielleicht interessante andere Rassen. Die Armbrust wäre aber sicher interessant.
Nach einiger Zeit werde ich aufgefordert, mich in der Innenpolitik zu engagieren. Hier dazu der Blick in die inneren Angelegenheiten des Reiches allgemein:
5699
Links oben ein paar Grundangaben. Links unten sieht man, welche Völker ich assimiliert habe (noch keines). In der Mitte oben sieht man meine Ressourcen, Basis- und Luxus-. Rechts wiederum sieht man die Beschreibung meiner Spezialfähigkeiten. Wie gesagt, keine Forschung, dafür können nur die Vergessenen Techs klauen. Wenn ich neutrale Dörfer erobere, erhalte ich als einzige Fraktion Beute. Ausserdem gibt es mehr beim Plündern der Gebäude meiner Gegner. Der Rest sind Techs.
In der Mitte unten wiederum ist meine Innenpolitik dargestellt. Im Moment läuft da noch nicht viel, ich muss das erst langsam erarbeiten. So sieht das im Detail aus:
5700
Ich kann dieses Spinnennetz also in alle Richtungen vergrössern und mir damit Boni verdienen, die dann im ganzen Reich gelten. Ich habe momentan die Auswahl zwischen +2 Sicht auf Einheiten, +3 Gold für jeden Arbeiter in der Stadt, 20% Bonus auf Forschung und 20% Bonus auf Einheitenbau. Ich werde erstmal keine Einheiten bauen und auch niemanden Gold verdienen lassen. Die Forschung ist noch günstig genug, da spare ich nicht viel. Also wähle ich die Erkundung für 20 Einfluss. Wenn ich 40 gesammelt hätte, hätte ich natürlich auch zwei Boni wählen können.
Sehr schön, dass mal jemand einem AAR zu diesem Spiel schreibt! :top: Wir sind zwar aus nicht näher definierbaren Gründen nie so richtig mit dem Spiel warm geworden, wünschen euch aber dennoch viel Spaß!
Was kostet das Spiel derzeit...??
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
H34DHUN73R
01.01.16, 23:25
Was kostet das Spiel derzeit...??
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
13 EUR in der Emperor-Edition - schon die Einführung des edlen Jorrig hat Uns bereits hinreichend zum Kauf motiviert.
Nun harren Wir gespannt auf weitere Anleitung durch den AAR :)
Der neu gebaute Siedler vereinigt sich mit Gula Yawa, weil doch schon einzelne Barbarentruppen umherwandern. Den Siedler wollen wir nicht verlieren. Die Armee zieht in die Gauransiedlung, um dort mit den Einwohnern zu "reden". Im Grunde genommen plündern wir das Dorf. Das lassen die Einwohner sich natürlich nicht einfach so gefallen und stellen sich zum Kampf. Die Gauran sind starke Krieger, die entfernt an Minotauren erinnern. Zu Anfang des Kampfes gibt einem das Spiel eine ungefähre Orientierungshilfe, wie die Chancen in diesem Kampf stehen:
5701
Das sieht also gut aus für mich. Den Unterschied dürfte hier vor allem der Held ausmachen. Die Helden sind manchmal wirklich krass stärker als die normalen Einheiten, je nach Ausrüstung. Auch am Anfang macht das viel aus.
Man kann Schlachten auch berechnen lassen, aber hier am Anfang mache ich das lieber selbst. Ich kann es mir nicht leisten, eine Einheit zu verlieren.
Ein schönes Feature ist es, dass das Schlachtfeld genauso aussieht wie die Umgebung. Getreu dem Mandelbrotbaumprinzip sieht es im kleinen Massstab genauso aus wie im grossen. Städte, Einheiten und andere Gebäude werden entfernt und das Umland einfach als Schlachtfeld benutzt, auf dem man zuerst seine Einheiten plazieren darf. Auch dies hängt davon ab, aus welcher Richtung man die Schlacht sucht. In meinem Fall von rechts unten nach links oben.
5702
Ich hatte eine offensive Einstellung gewählt. Da greifen die Einheiten immer den nächsten verfügbaren Gegner an. Manchmal ist die Auswahl aber etwas unlogisch, Einheiten stehen sich im Weg oder opfern sich in Selbstmordaktionen, obwohl noch genug Reserven bereitstehen. Ich schicke daher den Siedler beispielsweise nicht in die erste Reihe, sondern stelle ihn weit nach hinten, damit die Minotauren den nicht erreichen können.
Meine Assassinen haben nicht so viele Lebenspunkte wie die Minotauren, aber sie haben eine hohe Initiative. Die ist wirklich hoch, denn auch Minotauren haben hier sehr gute Werte. Zum Vergleich: Es gibt auch Einheiten mit Initiative 0. Das heisst, sie bewegen sich auf jeden Fall zuerst. Jede Einheit führt ihre Aktion in der Runde aus, dann kommt die nächste dran. Die genaue Reihenfolge sieht man in der Reihe oben von links nach rechts. Mein Held ist also erst nach den Minotauren dran. Wenn allerdings die Assassinen diese schon jeweils im Nahkampf binden können, können diese sich nicht mehr bewegen. Das ist wichtig, denn so ist mein Siedler sicher. Minotauren haben Bewegung 4, meine Assassinen 3 und Gala Yawa nur 2. Minotauren sind also auch noch richtig schnell.
Ich stelle mich also so auf, dass die Assassinen jeweils einen Minotauren binden und dass dann mein Held noch zuschlagen kann. Hier ist der Schlachtplan in der ersten Runde:
5703
Die Schlacht dauert 6 Runden. Was dann noch steht, kommt wieder zurück auf die grosse Karte. Fliehen kann man nur vor dem Kampf als Verteidiger, ansonsten wird gekämpft bis zum Ende.
Man sieht hier nun auch den bevorstehenden Zweikampf. Der Minotaurus hat obendrein noch gute Angriffs- und Abwehrwerte, ein echtes Kampfmonster. Dafür hat er sonst keine Spezialfähigkeiten. Meine Assassinen können beispielsweise durch feindliche Einheiten hindurchlaufen und Einheiten im Rücken angreifen, beispielsweise Bogenschützen. Es gibt hier noch einen Haufen verschiedenster Gemeinheiten.
Mein Held hat allerdings noch höhere Werte und dementsprechend gute Wahrscheinlichkeiten, hier gut Schaden zu machen. Dies sieht man unten in der Mitte. Der Minotaurus wird nicht zurückschlagen können, da er ja schon gegen einen Assassinen gekämpft hat und damit seine Attacke verbraucht hat. Auch das ist wichtig, bei gewissen fiesen Spezialattacken.
Es kommt so wie berechnet: Die Assassinen binden die Minotauren, müssen aber gut einstecken dabei. Gula Yawa kommt aus dem Hinterhalt und schiesst, äh, schlägt für 83 Punkte. Die nächste Runde genauso, und der erste Mino ist weg. Dann ziehe ich einen Assassinen zurück, da er sonst sterben könnte. Das Manöver klappt, Gula Yawa bringt auch den zweiten zur Strecke, keine Einheit wird verloren.
Hier ist die Abrechnung:
5704
Am Ende erhalten die Überlebenden stets Erfahrungspunkte, also auch die Einheiten. Einheiten werden ebenfalls befördert, allerdings statischer als die Helden.
Als Vergessener erhalte ich ausserdem 30 Staub für das Plündern des Dorfes.
Damit ist die Region befriedet, ich könnte dort nun siedeln. Die Hauptquest geht nun weiter. Offensichtlich wurden wir betrogen. Weitere Vergessene halten sich in einem Dorf im Norden auf. Sie müssen natürlich vernichtet werden.
5705
Mehr dann vermutlich morgen. Hoffe, es gefällt.
Wir sind gespannt darauf, wie es weitergeht...??
herzliche grüsse
Hohenlohe...:smoke::)
Es geht gleich weiter, keine Sorge. Ich weiss nicht, wie viel Zeit ich haben werde, wenn die Arbeit erstmal wieder anfängt, daher mache ich so viel wie möglich schon jetzt.
Ich bitte auch um Entschuldigung, dass ich über viele Sachen im Telegrammstil hinüberfliege. Wenn irgendwo mehr Information gefragt ist, bitte einfach melden. Die Features werden alle wiederkommen, sobald sich dort etwas Neues tut. Ich habe auch noch längst nicht alle Aspekte vorgestellt. Das Spiel ist sehr komplex, und ich habe einige Anläufe gebraucht, bis ich auf "Normal" wieder einigermassen Boden unter die Füsse bekommen habe und weiss, wie der Hase läuft.
Vielleicht noch ein paar allgemeine Bemerkungen:
Das Spiel ist meiner Meinung nach sehr atmosphärisch gestaltet. Allein die Startbildschirme sind einfach hübsch. Beim Startmenü wird einem jeweils ein fraktionstypisches Hintergrundbild geboten, welches sich obendrein ein wenig bewegt. Kamele, die durch die Wüste reiten und solche Sachen. Die Musik schaltet man zwar irgendwann aus, aber bei diesem Spiel wirklich später als bei anderen vergleichbaren Titeln (dort ist das meine erste Aktion im Spiel). Auch die Soundeffekte sind hübsch, ich höre gerade pfeifenden Wind, Rauschen im Laubwald, dazu das Zwitschern der Vögel. Erinnerung: Meine Startregion besteht ja aus viel Wald.
Die Menüführung und die Information für den Spieler sind wirklich gelungen und leicht handhabbar. Es gibt überall Tooltips, die Information ist übersichtlich präsentiert, obwohl es viel ist. Wenn man nur Paradoxspiele spielt, ist man gewohnt, sich sofort zurechtzufinden. In Endless Legend ist logischerweise alles ein wenig anders, trotzdem findet man es immer recht schnell, ohne Handbuch oder Ähnliches. Vieles finde ich auch ästhetisch sehr gelungen, Schriftarten, die runden Techs dort, finde ich alles sehr ansprechend.
Ich habe noch gar nicht erzählt, wie man das Spiel überhaupt gewinnt. Es gibt die klassischen Siegmethoden, die man auch aus Civ kennt: Eroberung, Forschung, Punkte, Diplomatie. Manches funktioniert aber etwas anders. Sieg durch Forschung ist noch recht leicht, man muss einfach eine gewisse Anzahl an Techs der Ära 5 erforscht haben, schon gewinnt man. Diese Techs sind natürlich irre teuer. Punkte und Eroberung sind klar, wobei es bei der Eroberung Abstufungen gibt: Alle Hauptstädte erobern, 80% des Landes kontrollieren oder tatsächlich jede Einheit vernichten. Diplomatisch gewinnt man, indem man Diplomatiepunkte sammelt. Diese gibt es insbesondere für freundliche Diplomatieaktionen, also Allianzen, Handelsverträge, offene Grenzen etc. Man kann auch gewinnen, indem man einfach im ganzen Spiel einen Haufen Gold produziert. Wer als Erster eine gewisse Anzahl produziert hat, gewinnt. Und man kann natürlich gewinnen, in dem man eine finale Questreihe abschliesst, die allen Spielern gleich ist und allen offen steht. Sobald man seine fraktonsspezifische Quest abgeschlossen hat, wird diese gestartet. All dies sind wirklich schwierige Siegbedingungen, es gibt kaum Abkürzungen und Siege nach 100 Spielrunden (ausser bei der Eroberung vielleicht).
Die Nachbarregion Tearan ist recht klein, dafür aber ähnlich wie die Heimatregion sehr gut vom Terrain her. Ich beschliesse daher, gleich meine zweite Stadt dort zu gründen. 21 Startressourcen sind gar nicht so übel. Der Plan ist, auch rechts davon weiter zu siedeln, so dass ich möglichst viele Flüsse habe.
5706
Die neue Stadt wird zuerst die Standardgebäude bauen: Mehr Produktion, mehr Gold, dann Titanium.
Unterdessen hat eine weitere Fraktion es offenbar geschafft, in Ära 2 vorzudringen. Ich erhalte davon eine Meldung, weil damit auch neue Legendäre Errungenschaften verfügbar werden:
5707
Ich sende meine Armee in den Norden, um meine Hauptquest weiter zu verfolgen. Ich weiss, dass sich das lohnt, obwohl es einen Nachteil gibt. Doch dazu später.
Die Verräter haben sich in diesen Ruinen versteckt, aber das wird ihnen nichts nützen. Obwohl meine Assassinen noch angeschlagen sind, fordere ich sie zum Duell. Es handelt sich um zwei Einheiten Predators, das sind Armbrustschützen der Vergessenen. Da ich weiss, dass diese im Nahkampf nicht viel taugen, habe ich keine Angst. Das Terrain ist zudem sehr vorteilhaft für Nahkämpfer:
5708
Mein Held zieht wie immer zuletzt, daher müssen die beiden Assassinen die Predators festnageln, damit mein Held dann abschliessen kann. Ich stelle gar nicht so optimal auf, wie ich nachher merke, das macht aber nichts. Die Armbrustschützen sind so demoralisiert (ja, Moral ist ein Faktor), dass sie meine Assassinen kaum treffen. Der Sieg ist daher unser:
5709
Man sieht hierbei, dass meine Assassinen mit dem Kampf eine Stufe aufgestiegen sind. Ihre Werte werden dadurch einfach ein wenig besser.
Im Anschluss an den Kampf geben die Rebellen auf und schliessen sich uns an, obwohl wir sie gerade vernichtet haben. Sie verraten uns ausserdem, dass Ziema in einer fremden Stadt gefangengehalten wird. Das Gute an dieser Quest ist, dass ich nun zwei neue Einheiten gratis bekomme. Das Schlechte ist, dass diese fremde Stadt weit, weit entfernt ist. Wenn ich etwas gewartet hätte, hätte die KI näher bei mir gesiedelt, und ich hätte eine nähere Stadt bekommen. Aber das macht nichts.
5710
5711
Nächste Aufgabe ist es also, einen Spion in die Stadt zu schicken und dort Infiltrationslevel 3 zu erreichen. Ich erkläre, wie das geht, sobald es soweit ist. Soviel ist aber klar: Ich muss Sicht auf die Stadt bekommen, ich muss also erstmal dort hinlaufen. Auch das ist halb so schlimm, es gibt ja Ruinen unterwegs. Es kostet nur Zeit. Und Zeit ist knapp! Vor allem, weil der Winter naht!
Kämpfe sind einfach schick, daher kommen hier noch ein paar Kampfbilder. Ich nutze die Gelegenheit und plündere ein Dorf in meiner Heimatregion, die sich sehr weit nach Norden erstreckt. Dort verstecken sich die Augenlosen, die ich schon erwähnt hatte. Diese haben beispielsweise Initiative 4, so wenig, dass selbst mein Held nun vor ihnen drankommt. Sehr praktisch, denn so werden sie in den Nahkampf gezwungen. Ich gebe meinen Assassinen etwas Pause und lasse sie regenerieren.
5712
Man sieht hier eine Fähigkeit der Armbrustschützen. Kurz gesagt verbessern sich Trefferchancen und Schaden, je öfter sie auf dasselbe Ziel schiessen. Dies überträgt sich über alle Einheiten, d.h., die zweite Einheit profitiert schon vom Schuss der ersten Einheit. Ich lasse sie daher auf ein Ziel schiessen und schicke den Held auf ein anderes. Ausserdem positioniere ich die Schützen auf dem Berg, auch das gibt Vorteile.
Das Ergebnis ist recht eindeutig, die Augenlosen haben keine Chance.
5713
5714
Ich befriede mit meinen angeschlagenen Assassinen auch eine weitere Region, um Platz zu schaffen für meinen neuen Siedler. Diese fliegenden Monster dort kann ich zwar nicht gebrauchen, aber sie sind auch nicht schwer zu besiegen. Ich muss dabei etwas aufpassen, weil Flieger oft besonders stark gegen Bogenschützen sind und diese auch bevorzugt angreifen. Zum Glück haben sie so schlechte Initiative, dass ich immer zuerst dran bin.
Nach den zwei Siegen, steigt mein Held wieder eine Stufe auf. Ich gebe ihm "Double or Nothing", was vor allem dafür sorgt, dass er besser spionieren kann. Man hat ja nun gesehen, dass ich das brauchen werde.
5715
Nach dieser Aktion ist dann das Kämpfen auch erst einmal vorbei. Der Winter zieht ein. Dies ist ein bedeutender Unterschied zu beispielsweise Civ, bei dem es keine Jahreszeiten gibt. Hier drehen sich in einer Animation alle Schatten auf der Karte in die andere Richtung, die Landschaft wird komplett weiss, und ein eisiger Wind pfeift über das Land.
5716
Der Winter bringt zudem ernsthafte Nachteile. Ernten einfahren im Winter ist nicht so praktisch, Handel schwieriger, wenn einem ständig Schnee und Eis um die Ohren fliegen. Die Städte haben also eine signifikant schlechtere Produktion. Auch Bewegung für Armeen wird halbiert.
Der Winter bringt zudem eine Zuspitzung ins Spiel hinein, die auf ein Ende zuführt. Am Anfang sind die Winter kurz und nicht so schlimm. In jedem Winter kommt aber ein weiterer negativer Effekt hinzu. Ausserdem werden die Winter immer länger, schliesslich sogar länger als die Sommer. Man weiss nicht genau, wann der Winter einbricht, man erhält lediglich eine ungefähre Schätzung auf dem Rad unten rechts.
Ich nutze den Winter für eine Regenerationspause und ziehe die Armee in die Stadt zurück. Im Sommer geht es dann weiter gen Süden. Ich habe entdeckt, dass sowohl meine als auch eine Nachbarregion die Augenlosen hat. Ich bin mir nicht sicher, was die aufgepeppt im Kampf wirklich bringen, aber es ist eine Unterstützungseinheit, die ich sonst nicht bekomme. Zwei Augenlosen-Dörfer bedeuten ausserdem +10 Zufriedenheit für meine Städte. Da ich gern expandieren möchte, wäre das ein willkommener Bonus. Als Vergleich: Ich habe im Nordosten die Kazanji entdeckt. Das sind fliegende Dämonen mit unglaublich starken Attacken. Wunderbare Krieger, aber ihr Bonus ist ein +5% Einfluss pro Kazanji-Dorf. Einfluss brauche ich aber nicht primär. Ausserdem bekomme ich selbst genug fliegende Einheiten.
Nachdem ich meine dritte Stadt gegründet habe, erinnert mich das Spiel an die Luxusressourcen, die ich bisher gesammelt habe. Diese geben einen Bonus für das gesamte Reich für 10 Runden. Die meisten sind nur mässig nützlich, alle geben aber einen Bonus auf die Zufriedenheit. Da ich selbst noch keine produziere, wäre der Bonus also einmalig. Ich aktiviere die Gewürze, da mir diese immerhin noch +50% Nahrung geben.
5717
Die Kosten für die Aktivierung steigen mit jeder Stadt, die ich besitze.
Ich baue in Tearan meine erste Stadterweiterung. Für je 2 Einwohner der Stadt kann man einen neuen Stadtteil bauen. Der wird dann irgendwo an die ursprüngliche Stadt angegliedert und erschliesst somit neue Felder für die Stadt, macht aber eben auch ein Feld platt. Das produziert dann zwar trotzdem noch, aber beispielsweise keine Nahrung mehr.
5718
Sobald ein Stadtteil an vier weitere angrenzt, wird dieser zum Stadtteil "Stufe 2". Das bedeutet vor allem, dass er mehr Einfluss produziert, nämlich 3 statt nur 1. Es gibt auch noch die Stufe 3, die man erst erreicht, wenn ein Stadtteil von vier Stadtteilen Stufe 2 umgeben ist. Das ist dann eine echte Metropole. Nur so kommt man allerdings an Einfluss. Es ist von der Landerschliessung her günstiger, lange Schlangen von Städten zu bauen, aber die produzieren dann eben weniger Einfluss.
Jeder Stadtteil senkt zudem zuerst einmal die Zufriedenheit. Man kann hier also auch nicht beliebig expandieren. Bei geringerer Zufriedenheit verliert man einfach an Produktion, die Stadt wird ineffizienter.
Ich baue noch eine weitere Stadt im Süden, da ich eine Stadt mit etwas Goldproduktion brauche. Bisher sind alle nur landwirtschaftlich geprägt. Für meine Forschung brauche ich aber viel Gold. So oder so, es ist gut, etwas spezialisierte Städte zu bauen.
Mit meiner Armee bin ich leider etwas übermütig und greife eine Armee mit vier Augenlosen an. Dabei verliere ich einen meiner Armbrustschützen. Das Leben auf Auriga wird gefährlicher. Mein Siedler muss sich auf dem Weg nach Süden an einigen seltsamen Spinnenwesen vorbei ducken und schleichen.
Eine Ruine schickt mich wieder auf Schatzjagd. Diesmal gibt es Staub und noch mehr Staub. Das kann ich sogar besser gebrauchen als die Luxusgüter. Ausserdem schickt mich die vorletzte Stufe ganz nah an mein Ziel heran.
5719
Leider ist der letzte Schatz mit der grössten Beute wieder ein paar Runden im Norden. Ich muss ihn mit einem Helden abholen, nur eine Armee reicht nicht. Ich muss mich also entscheiden zwischen der Hauptquest und dem Schatz. Man sieht hier unter der Stadt die Schaltfläche "Infiltrieren". Das kostet recht viel Einfluss, um erst einmal in die Stadt eingelassen zu werden. Ich entscheide mich trotzdem dafür, da mein Reich genügend ausgebaut ist und ich erst einmal nicht weiter befrieden muss. Ich kann also eine Weile auf den Helden verzichten und schicke ihn in die Stadt.
Dafür erhalte ich sofort einen Einblick in die Stadt.
5720
Solange mein Spion hier aktiv ist, habe ich Sicht der Stadt und Einblick in Produktion, die Militäreinheiten und auch den Gouverneur. Zoperusk gehört offenbar zum Roving Clan, eine Händlerfraktion. Das ist in Ordnung, von denen wird keine grosse Gefahr ausgehen. Kultisten wären wesentlich unangenehmer.
Als Spion habe ich verschiedene Aktionsmöglichkeiten in der Stadt. Man kann vor allem dem Gegner Schaden, indem man seine Produktion oder Forschung verlangsamt oder aber auch Stadtmauern beschädigt. Man kann den Gouverneur vergiften oder aber - sehr praktisch - Vision von all seinen Armeen bekommen. Damit sieht man genau, wo der Feind seine Armeen zusammenzieht.
5721
All das steht aber erst ab mindestens Stufe 2 zur Verfügung. Damit man dahinkommt, muss man einfach warten, bis der Spion sein Netz geknüpft hat. Das dauert am Anfang etwas länger (hier 5 Runden nur bis Stufe 2, die folgenden werden noch länger dauern). Mit zunehmender Seniorität aber wird das schneller gehen. Ich habe hier mit dem "Double or Nothing" einen Bonus auf dem Helden, so dass er diese Seniorität schnell gewinnen sollte.
Nun heisst es abwarten und die Armee in Sicherheit bringen. Ich werde mich nun an den Ausbau des Reiches machen.
Ich habe mich durch 5 Städte etwas überdehnt. Meine Zufriedenheit ist arg im Keller, dadurch mache ich sogar jede Runde Verlust, die Produktion ist sehr langsam. Dagegen muss etwas getan werden. Ich habe daher einen Plan:
Ich kann noch den Booster für Wein aktivieren. Das gibt mir +30 Zufriedenheit auf jede Stadt, allerdings nur für 10 Runden. In der Zeit kann ich die letzte Tech aus Ära 1 erforschen, um dann an die Techs aus Ära 2 zu kommen. Dort gibt es den Zentralen Markt, der als Gebäude gebaut +25 Zufriedenheit auf die Stadt gibt. Wenn ich den dann bauen kann, sollte ich über den Berg sein.
Ich würde auch gern die Augenlosen integrieren. Ich habe mittlerweile drei Dörfer von denen vernichtet. Das würde mir also einen weiteren Bonus von +15 bringen, das ist sehr stark, vor allem, weil er global gilt und nichts weiter kostet. Das Assimilieren kostet aber 30 Einfluss. Wenn ich die sofort ausgebe, habe ich nicht mehr genug, um in meine Innenpolitik zu investieren. Hier sind auch nur noch 11 Runden Zeit, und ich brauche mindestens 100, um einen Bonus zu aktivieren. Das würde ich sehr gerne, der Bonus von +3 Gold pro Arbeiter ist sehr interessant aktuell. Ich habe mit der aktuellen Produktion von Einfluss sogar nicht genug, um die 100 zu erreichen, also werden die Augenlosen noch etwas geschoben. Ich setze noch einen Arbeiter auf Einfluss, um hier die Produktion zu erhöhen.
5722
Das wäre letztendlich vielleicht gar nicht nötig gewesen, weil auch meine Stadtteile gebaut werden. Man erinnert sich, auch die produzieren ja mehr Einfluss.
Kurz gesagt, der Plan geht auf bislang. Ich kann schnell forschen und fange schon an, die ersten Märkte zu bauen, bevor der Booster endet. Ich hatte noch ein wenig Sorge, weil die Winteranzeige auf 1-13 stand. Das heisst, der Winter konnte jede Runde einbrechen. Das wäre schade, denn dann wäre der Booster evtl. verschwendet. Ich hatte aber gehofft, dass zumindest ein paar Runden Sommer ausreichen, um ausreichend weit zu kommen. Den Winter erst abzuwarten wäre auch keine Option gewesen, das wären möglicherweise 10 verschwendete Runden gewesen.
Gula Yawa erreicht unterdessen Infiltrationsstufe 2.
Die Armee kann sich in die neue Oasenstadt retten und wird dort als Garnison eingesetzt. Das mindert die Unterhaltskosten.
Ich erhalte einen Gruss von einer Drakkenfraktion. Dieses sind eine Art allwissender Eidechsen. Sie haben von Anfang an Kontakt zu allen Fraktionen und sind stark in Diplomatie und Wissenschaft. Ihre Armeen sind oft ein Haufen Echsen mit erstaunlich vielen Lebenspunkten. Keine einfachen Gegner, aber auch nicht besonders kriegerisch. Ich nehme den Friedensvertrag, den sie anbieten, an. Ich befürchte immer noch, dass irgendwo Kultisten unterwegs sind oder andere kriegerische Rassen wie etwa, ähem, die Vergessenen.
5723
Vielleicht noch kurz etwas zur neu verfügbaren Forschung. Ich will nicht jede einzelne Tech beschreiben, aber zumindest die wichtigsten. In Ära zwei gibt es im Bereich Infrastruktur vor allem neu Schiffe und Strassen zu erforschen. Letztere sind wichtig, wenn man schnell Truppen verschieben muss. Handelsrouten gibt es auch nicht ohne Strassen. Man kann eine weitere Fraktion assimilieren.
Militärisch gibt es vor allem die Erhöhung der Armeegrösse. Bislang kann ich maximal 4 Einheiten plus Held zusammenfassen. Mit der Tech werden es dann 6.
Ich werde wohl auch die Öffentliche Kornkammer erforschen für mehr Nahrung, vor allem praktisch für Wüsten, weil es +15 gibt ohne Rücksicht auf das Gelände.
Bei der Industrie gibt hingegen ein Gebäude, welches +1 Produktion auf jedes Feld gibt, welches schon Produktion hat. Dazu auch die Waffentechs Stufe 2. Ich schaue noch, ob ich die erforsche. Insbesondere gibt es keine neuen Ressourcen oder Rohstoffe in dieser Ära.
Die Spezialtechs sind noch interessant. So kann ich als Vergessener eine Tech erforschen, welche mich auch im Winter besser spionieren lässt und die Jahreszeiten genauer vorhersagt. Statt 1-13 würde ich beispielsweise 5-7 sehen. Als neue Einheit gibt es den "Myst", eine Art Tomb Raider in Flugversion und mit schwarzer Haut. Alle Vergessenen sind Meister von zwei Waffen, auch die Armbrustschützen haben zwei Waffen in der Hand (Ausnahmen später). Auch die Helden laufen also mit zwei Klingen herum, die Assassinen sowieso.
Eine weitere Spezialtech gibt mit +10 Security auf meine Städte. Das ist im Grunde eine Gegenspionage gegen fremde Spione. Momentan eher niedrige Priorität.
Der Winter bricht an, der Booster läuft aus, und damit steht das Reich erst einmal fast still. Bevölkerungswachstum ist gleich Null, die Produktion geht nur schleppend weiter, weil noch keine Märkte in Sicht sind. Gula Yawa hat aber erfolgreich weiter infiltriert und erreicht Stufe 3. Damit ist die Quest erfolgreich, und wir finden endlich heraus, wo Ziema sich befindet.
5743
Überraschenderweise ist dies in den Ruinen gleich neben der Stadt. Das bedeutet aber auch, dass ich da noch einmal hinlaufen muss.
Erst einmal aber wollen wir das neue Level nutzen und unseren Nachbarn ausspionieren. Schauen wir doch einmal, was er schon so erforscht hat!
5744
Für mich interessant sind die Strassen, dann die Meritokratische Beförderung (+2 Einheiten in der Armee) und aus der ersten Ära die Extraktoren für Luxusgüter. Da die aus Ära 1 sind, müssen die warten. Die kann ich leicht später klauen. Ich nehme also die Strassen, weil die mir gleich einen Bonus bringen. Grosse Armeen habe ich bisher noch nicht.
Bei der Aktion wird Gula Yawa leicht verwundet, Spionage ist ein hartes Geschäft!
5745
Er kann aber in der Stadt bleiben. Da mich der Feind bisher noch gar nicht kennt, dürfte es auch keine weiteren Komplikationen geben.
Da noch Winter ist, beschliesse ich, Gula Yawa weiter in der Stadt zu lassen, um noch die Tech mit den Extraktoren zu klauen.
Ich zeige noch einmal, wie man das Mikromanagement in der Stadt ausführt. Hier ist zuerst das Bild dazu:
http://fs5.directupload.net/images/160102/temp/9xmd7axc.jpg
Man sieht nun, dass ich pro Arbeiter 7 Staub erhalte statt 4, das ist der Bonus aus meiner Innenpolitik. Ich habe nun drei Arbeiter aus der Produktion genommen (man klickt auf den drittletzten in dem Feld) und ziehe sie rüber zum Staub. Das geht schnell und einfach, man sieht sofort auch die Auswirkungen auf Produktion, Wachstum etc.
Da nun ja die Innenpolitik geplant ist, nutze ich den nächsten Einfluss dafür, die Augenlosen zu assimilieren. Weil es so hübsch aussieht, zeige ich dafür noch einmal den Bildschirm mit der Auswahl.
5727
Hier steht erst ein Dorf, weil ich bislang nur eins davon wieder aufgebaut habe. Die anderen werden aber bald folgen.
Der Sommer bricht an, und ich würde gern die Extraktoren klauen und dann den Helden abziehen. Leider habe ich einen Punkt Einfluss zu wenig für diese Aktion. Das rächt sich in der nächsten Runde. Die Roving Clans haben in ihrer Stadt eine Generaluntersuchung gestartet (Round Up) und leider dabei Gula Yawa erwischt.
5729
Das ist mehr als ärgerlich, weil er damit auf 20 Runden blockiert ist. Ich kann somit keinen Helden an meine Armee setzen.
Glücklicherweise hatte ich schon an einen Alternativplan gedacht. Ich habe als eines der ersten Techs den Söldnermarkt gekauft. Dort kann man Einheiten kaufen, vor allem aber auch Helden.
5730
Man kann hier Helden aller Fraktionen bekommen mit ihren jeweiligen Boni. Ich habe schon einen Spion und weiss, dass ich bald einen guten Kämpfer bekommen werde. Daher suche ich einen Stadtgouverneur. Es gibt leider keine besonders guten dort zur Verfügung, der einzig gute ist dieser Broken Lord mit Staubbonus. Für mich ist besonders wichtig, dass der Skillpfad zur obersten mittleren Fähigkeit gegeben ist. Bei den Drakken beispielsweise zeigt dieser vom Stadtpfad rechts nur nach unten in den allgemeinen Pfad herunter, so dass man dort nicht weiter leveln kann. Ich will aber die oberste Fähigkeit, weil die völlige Immunität gegenüber den Effekten des Winters bedeutet. Das heisst, die Stadt produziert dann weiter wie im Sommer. Man muss rechtzeitig anfangen, damit die Helden dort auch hinkommen.
John Port macht sich sogleich auf den Weg zu den Roving Clans. Leider steht seine erste Exkursion unter keinem guten Stern. Gleich zu Anfang wird er von einer Einheit Dämonen bedrängt, vor denen er sich lieber zurückzieht, als den offenen Kampf zu suchen.
Leider lauern ihm danach auch noch einige Dredgers auf (die Zwerge). Hier stellt sich John Port dem Kampf und kann auch einen von ihnen töten.
Als Nächstes aber greift Murla selbst (die Roving Clans) mit seiner Armee an. Wir sind im "Kalten Krieg", d.h., das man sich mit seinen Helden und Armeen bekämpfen darf, nicht aber Städte erobern. Murla hat uns wohl die Spionage übelgenommen und verfolgt uns weiter. John Port entflieht dem Kampf und kann sich so gerade noch in die Ruinen retten. Hier findet er Ziema wieder.
5731
Ziema ist völlig entkräftet und muss erst einmal wieder Erfahrung und Kraft sammeln.
5732
Leider kennt Murla keine Gnade und attackiert John Port weiterhin. Diesem Angriff können wir nicht mehr entkommen.
5733
Das bedeutet, dass auch John Port für 20 Runden auf die Ersatzbank kommt.
Ich werde nun ein paar Militärtechs forschen und eine stärkere Armee aufbauen, um Murla etwas entgegensetzen zu können. Wenn ich mich recht erinnere, dürfen die Roving Clans keinen Krieg erklären, aber das will ich natürlich trotzdem nicht auf mir sitzen lassen.
Es gibt mit der Expansion neu globale Ereignisse und Effekte, die sich für alle Spieler auswirken. Meist sind das kleinere Effekte, Boni oder Mali, die auch wieder vorübergehen. Eine tritt nun ein.
5734
Da ich nicht direkt auf die Anomalien hin gespielt habe, hilft mir das eher wenig.
Wie versprochen forsche ich mit meinen hohen Einnahmen nun etwas Militär. Ich nehme mir vor allem die Rüstungen vor und statte meine Einheiten mit besseren Helmen, Panzern und Schuhen aus. Dafür gibt es einen Einheiteneditor, in dem man sich die Kombination frei zusammenstellen kann. Je nach Material gibt es dafür unterschiedliche Boni. Glasstahl ist z.B. eher das leichte Material für schnelle Attacken und bessere Initiative. Titanium ist mehr das gröbere Holz mit Vorteilen bei Lebenspunkten und Schaden.
5735
Ich wähle eine passende Mischung, weil ich die Materialien ja auch produzieren muss. Aktuell habe ich 3 Glasstahl und 2 Titanium pro Runde. Man sieht also schnell, dass man solche Einheiten nicht jede Runde raushauen kann. Das ist ganz schön teuer, zumal auch Gebäude diese Ressourcen benötigen.
Für die Waffen habe ich noch nichts erforscht, daher wird der angerichtete Schaden und auch die Verteidigung noch nicht so gut gesteigert. Aber immerhin gibt es mit der neuen Ära auch eine Version 2 der Eisenwaffen, die immerhin ein wenig besser sind.
Ich habe ausserdem meine neue Lara-Croft-Spezialeinheit erforscht, den Myst.
5736
Die wird ebenso ausgestattet wie die Caector, diese Augenlosen. Den Ring gebe ich ihr aber nicht. Mit 6 Titanium ist er für den geringen Effekt einfach zu teuer. Man kann aber verschiedene Versionen jeder Einheit abspeichern und die also auch getrennt bauen. Das ist wichtig, wenn man trotz neuerer Forschung noch die alten Einheiten bauen will, vielleicht weil die neuen Materialien zu teuer sind.
Sobald ich meinen Helden zusammenbaue, komme ich hier noch einmal zurück.
Erwähnenswert ist noch, dass man bestehende Einheiten auch nachträglich auf die neue Version upgraden kann. Das ist etwas billiger als der Neubau, kostet aber trotzdem.
5737
Der Ausbau des Reichs kommt weiter voran, ich stelle aber nun auch auf Einheitenproduktion um, damit ich zumindest sechs Einheiten plus Held ins Feld schicken kann.
Ein neuer Plan wird fällig. Mit 200 Einfluss kann ich mir so zusätzlich eine Vergünstigung der Einheiten kaufen. Das ist insofern wichtig, als dabei auch Material gespart wird.
5738
Man sieht, dass man ganz unten ab Ära 2 auch +25 Zufriedenheit auf seine Städte bekommen kann. Die Kosten für die zweite Stufe steigen aber exponentiell. Ich bräuchte 400 Einfluss, um das zu aktivieren. Ohne grössere Städte kann ich davon nur träumen. Ich schaue mal, ob ich eine entsprechende Spezialisierung hinbekommen kann. Potential für grosse Städte ist in jedem Fall vorhanden.
Tex_Murphy
02.01.16, 13:21
Werter Jorrig,
zunächst einmal vielen Dabk für den tolle Einblick in dieses Spiel, das schon lange auf Unserem Wunschzettel steht, und das Wir während des aktuellen Sales schon mehrfach im Warenkorb hatten, nur um es dann wieder herauszunehmen.- Wir werden Euren AAR noch weiter verfolgen und dann kurz vor Ende des Sales eine Entscheidung treffen.
Leider werden in den letzten Posts (ab Post #20) keine Bilder angezeigt, sondern nur Links mit der Bezeichnung "Attachmet 5738" (wobei die Zahlen natürlich variieren). Klickt man diesen Link an, öffnet sich ein Fenster mit folgender Meldung:
Invalid Attachment specified. If you followed a valid link, please notify the administrator
Ansonsten: sehr interessant!
So, der erste Held will ausgestattet werden. Es ist Ziema. Ich mache hier bei Waffen und Rüstungen dasselbe wie bei den anderen auch. Der Held hat aber Zugriff auf ein paar besondere Gegenstände, die die Fähigkeiten der ganzen Armee verbessern. Das sind die Dinger, die ich gern haben will. So bekommt Ziema die Banner aus Titanium und Glasstahl für bessere Initiative und mehr Schaden. Zweimal denselben Gegenstand kann man übrigens nicht verteilen. Das hätte auch wenig Sinn, weil der Gegenstand nur eine Fähigkeit gibt, keinen direkten Bonus auf die Statistiken.
http://s22.postimg.org/5b8d2vi0h/2016_01_02_00034.jpg
Damit sollten zukünftige Gefechte etwas besser verlaufen.
Ich werde aber gleich zu übermütig und laufe damit in zwei Orks hinein, mit nur zwei eigenen Einheiten dabei. Dummerweise stehen dahinter noch einmal drei Orks, die ich nicht sehen konnte. Das Gelände ist ungünstig, und die Orks machen recht gut Schaden mit ihren Bögen. Sie haben es natürlich exklusiv auf meine Einheiten abgesehen und vernichten beide. Ziema vernichtet zwar die Orks, aber das ist ein schwacher Trost.
Dafür kommen nun die verletzten Helden wieder. Gula Yawa kann vorerst nirgendwo spionieren, da keine Stadt in Sicht ist. Ich weise ihn daher der Hauptstadt Nommol zu, wo er mit seiner Fähigkeit die Goldproduktion erheblich erhöht.
http://s22.postimg.org/890qiu0a9/2016_01_02_00036.jpg
Ziema wartet auf Verstärkungen, nimmt noch zwei Einheiten aus der Oase mit und geht auf Rachfeldzug. Die Endless (komische Magierkreaturen in Roben, die besonders fies gegen Infanterie reinhauen - mit Kettenblitzen) hatten es gewagt, unsere Produktionsgebäude zu plündern. Dafür wird nun blutig Rache genommen und gleich auch ihr Heimatdorf vernichtet. Dann zieht Ziema nach Norden, vernichtet die Spinnenwesen und deren Dörfer und zieht schliesslich in die Provinz der Orks. Gnadenlos wird alles niedergemetzelt, was sich bewegt. Orks machen zwar gut Schaden, haben aber auch nur 72 Lebenspunkte. Das schafft Ziema bald mit einem Schlag.
Dann aber löst Ziema eine Quest aus, die mich in der Region südlich von Nommol einen Schatz jagen lassen. Dummerweise ist der bewacht von einigen lästigen Monstergruppen. Ich setze Gula Yawa an die Spitze einiger neuer Einheiten und lasse diese dort einmarschieren. Eine Gruppe Tetikes (wolfsartige Wesen mit zwei Köpfen und einer Fernkampfattacke auf zwei Felder) kann mit Hilfe der Miliz besiegt werden, der Schatz wird auch aus den Ruinen gehoben:
http://s27.postimg.org/4coinvkhv/2016_01_02_00038.jpg
Die Situation in der Provinz im Süden sieht aber gar nicht so gut aus:
http://s14.postimg.org/q9lc44o1t/2016_01_02_00039.jpg
Der Siedler wird also vermutlich irgendwo in den Osten in die Wüste geschickt. Meine bevorzugte Provinz hat sich leider Murla unter den Nagel gerissen. Ich habe mit ihm einen Friedensvertrag geschlossen, natürlich nur zum Schein. Wie gesagt, ich glaube, er kann gar nicht den Krieg erklären, der wird also nicht militärisch gefährlich werden.
Werter Tex_Murphy, ich habe den Post 20 repariert, das ging bei mir auch nicht. Ab da wird bei mir aber alles nur noch als Links angezeigt. Weiss jemand, woran das liegt? Wie kann ich einstellen, dass die Screenshots inline im Post angezeigt werden?
Werter Tex_Murphy, bei mir sieht alles gut aus, ich kann auch die Bilder vergrössern. Haben andere das Problem auch? Ich lade die Bilder immer ins Forum hoch, das ist am praktischsten.
Selbes Problem wie der edle Tex_Murphy.
War da nicht immer was mit der Freischaltung der Bilder?
Freischaltung durch Mods oder Admin.
Wir sind da aber ganz unbelebten mit...sprich wir haben keine Ahnung.
Auch auf diesem Weg: Danke für diesen schnellen AAR.
Bilder müssen freigeschaltet werden UND die Speicherkapazität pro Regent ist extrem begrenzt. Mehr als 20-30 Bilder wird man da nicht unterkriegen.
Die Horden dort in der Region im Süden stellen sich als eine gute Erfahrungspunktefarm heraus. Eine Armee nach der anderen wird besiegt, ohne eigene Verluste. Nur einmal muss ein Myst dran glauben, weil ich zu voreilig war. Unterdessen räumt Ziema weiter im Osten auf und plündert dort einige Ruinen. Zusammen mit einigen Dörfern von Monstern reicht das aus, dass sie endlich genug Erfahrung hat, um den "Double or Nothing" auf Stufe 2 zu bekommen, so wie es in der Quest verlangt war. Zeit also, den letzten Schritt zu unternehmen:
http://s13.postimg.org/496vao9bb/2016_01_02_00040.jpg
Unterdessen wurde das Reich weiter ausgebaut, relativ viele Stadtviertel wurden gebaut. Zwei neue Helden wurden als Gouverneure eingestellt. Ich denke, ich brauche dann in Zukunft noch einen General, dann sollte es erstmal gut sein. Sobald die Provinz im Süden geräumt ist, soll dort auch gesiedelt werden. Ich zeige auch noch später eine Übersichtskarte.
Ziema läuft zum letzten Punkt der Quest zu einem Tempel in der Nähe einer meiner Städte im Osten. Dabei ergibt sich eine interessante Situation:
http://s14.postimg.org/d5f9kj2kh/2016_01_02_00041.jpg
Die KI in Form von Uratewatan (Drakken) kommt mit einem Siedler in diese Region. Ich bin im Kalten Krieg mit ihm, könnte also den Siedler angreifen und vernichten. Das wäre verlockend einfach, würde aber recht sicher auf Krieg mit Uratewatan hinsteuern. Mir scheint das ohnehin die beste Option zu sein, aber wäre es nicht vielleicht noch günstiger, ihn erst einmal die Stadt aufbauen zu lassen, damit ich später viel zum Plündern habe? Die Region liegt verlockend umspannt von meinen, die könnte er kaum schnell genug verteidigen.
http://s30.postimg.org/6odq082dd/2016_01_02_00042.jpg
Mit Uratewatan habe ich gemeinsame Sicht vereinbart, daher sehe ich seine Städte und Armeen und auch das, was er darüber hinaus sieht. Ideale Voraussetzungen, um einen Spion zu plazieren. Oder auch zwei. Ich werde also wohl noch etwas warten, ihn die Stadt gründen lassen (in der er dann wenig Schutz vor Spionen haben wird), ihn dann infiltrieren und angreifen.
Ich lasse also den Siedler ziehen und hoffe, dass er auf einem vernünftigen Feld gründet. Ziema zieht weiter nach Tevan und schaut sich die dortigen Ruinen noch einmal genauer an. Und in der Tat! - Es finden sich dort zwei schicke Waffen!
http://s3.postimg.org/fkc14qnkj/2016_01_02_00044.jpg
Damit sieht die Sache viel besser aus, und Ziema wird nun ein wahres Kampfmonster. Zumal man sie neu skillen darf, wobei ich natürlich jetzt die Punkte auf die Kampfskills verteile. So sieht das im Heldenbildschirm aus:
http://s12.postimg.org/dn1mz80r1/2016_01_02_00048.jpg
141 Schaden sind schon ein Wort, damit werden viele normale Truppen direkt ausgeschaltet. Mit Initiative 86 ist sie auch vor den meisten Truppen dran, das ist mindestens genauso wichtig.
Da sie diese Waffen bekommt, habe ich übrigens bisher auch noch nicht die normalen Waffen aus Glasstahl/Titanium Stufe 2 erforscht.
Die Quest geht natürlich weiter mit Stufe 4. Nun muss ich Einfluss sammeln, insgesamt 463. Das ist viel, aber machbar. Ich kann einfach Arbeiter dort reinwerfen, dass ich die Zahl kurz vor einem neuen Politikplan erreiche. Beim letzten Mal hatte ich da knapp 600, so dass ich sogar die +25 Zufriedenheit aktivieren konnte. Das sollte auch jetzt wieder drin sein. Damit geht es auch da zügig weiter.
http://s2.postimg.org/rrf8qwvdl/2016_01_02_00045.jpg
Unterdessen hat Uratewatan wie erwartet die Stadt gegründet. Ich schicke für 72 Einfluss gleich meinen Meisterspion hinein. Nun braucht die Armee im Süden natürlich einen neuen Anführer. Ich schaue mich ein wenig auf dem Heldenmarkt um und finde eigentlich nichts Berauschendes. Ich nehme schliesslich einen der Wild Walker, eine Art Elfen mit Fernwaffen und Bonus für Kampf im Wald. Es gibt recht viel Wald bei mir, daher kann sich das lohnen. Zumal sind die meisten meiner Truppen Nahkämpfer und sehr schnell. Mein Held kommt dann oft zu spät in den Kampf. Mit der Reichweite sollte er trotzdem beständig schön Schaden austeilen können. Zumal diese Helden mit den richtigen Bögen oder Armbrüsten echt fies sein können. Sie kümmern sich zudem nicht um Klippen oder Seen, ein anderes Übel für Nahkämpfer.
http://s9.postimg.org/lf6xq7lbz/2016_01_02_00047.jpg
Ich denke, ich werde eine Tech klauen und mal schauen, wie Ura reagiert. Wenn er sauer wird, na gut, dann gibt es eben auf die Mütze. Mal schauen, wie stark er ist!
In Tervan habe ich ausserdem meinen ersten Wachturm gebaut. Die dienen als eine erste Verteidigungslinie. Sie kämpfen nicht, besorgen aber vor allem Sicht ins gegnerische Territorium (und auf das eigene). Ansonsten sieht man da nur seine eigene Stadt, mehr nicht. Der Gegner könnte ungesehen im Territorium plündern. Die Bauplätze dafür sind fest und vorgegeben, da kann man nichts machen. Dieser Bauplatz war sehr günstig in Richtung Murla.
http://s7.postimg.org/qnppflyvf/2016_01_02_00043.jpg
Ich habe übrigens nun einen anderen Bildhoster ausgewählt. Das ist etwas umständlicher, sollte aber funktionieren. Vielleicht schaltet ja noch jemand die anderen Bilder frei, hochgeladen hatte ich sie ja.
Es gibt mit der Expansion auch kooperative Quests. Globale Quests trifft es eher, denn wer der erste ist, der sie erfüllt, der bekommt die Beute. In diesem Fall geht es um einen grossen Wächter, der in Ullath erschienen ist.
http://s30.postimg.org/f0ezhyn0h/2016_01_02_00049.jpg
Leider befindet sich die Region am Ende der Welt, so dass wir die Quest leider ignorieren müssen.
Wir bekommen aber auch eine weitere, die uns eine Tech gibt, wenn wir 11 Anomalien bewirtschaften. Das sollte zu schaffen sein. Hintergrund ist, dass sich eine alte Nirya (so Harpienwesen) in den Ruinen findet, die uns dann gewisse Geheimnisse verraten will (im Spiel klingt das zugegebenermassen etwas besser).
Kämpfen mit richtigen Waffen macht einfach mehr Spass. Das zeigen solche Bilder wie dieses hier:
http://s8.postimg.org/axjgmk1x1/2016_01_02_00050.jpg
Ziema kommt also so langsam in Fahrt. Damit sollte sie es auch mit den anderen Fraktionen aufnehmen können, gelinde gesagt. Auch der Waldelf schlägt sich übrigens gut und räumt im Norden an der Küste irgendwelche vielköpfigen Weinbergschnecken aus dem Weg.
Manchmal findet man in den Ruinen einfach eine krasse Waffe. Wie z.B. diese hier:
http://s3.postimg.org/6oxv8dbkj/2016_01_02_00051.jpg
Ich habe zwar noch keine Ahnung, wozu meine Assassinen ein zweihändiges Kampfzepter einsetzen könnten, aber vielleicht fällt uns da noch eine Methode ein, wie man sich mit einem riesigen Stab unter dem Mantel in den Königspalast schleicht und dann damit dem König eins über die Rübe zieht. Wir benutzen es derweil als Wanderstab.
Gula Yawa erreicht unterdessen Infiltration 2. Ich weise ihn an, die Extraktionstech für die Luxusgüter zu klauen. So langsam brauche ich die. Das klappt auch problemlos. Damit erreichen wir die Ära 3. Das bedeutet vor allem, dass wir wieder Waffen upgraden können. Es gibt auch Zugang zu neuen Techs, natürlich. Vor allem interessiert mich die mit einem Bonus auf Expansion. Genauer gesagt reduziert sie den Zufriedenheitsmalus bei Expansion. Zuerst einmal werden aber neue Ressourcen entdeckt, zum Glück auch bei uns.
http://s22.postimg.org/w38spzisx/2016_01_02_00052.jpg
http://s22.postimg.org/cvlnte0hd/2016_01_02_00053.jpg
Hätte besser laufen können, aber es sind eine Menge Luxusgüter. In den Nachbarprovinzen befinden sich auch einige, es ist aber nichts überragend Gutes dabei.
Bemerkenswert ist noch, dass Murla auch Juilarn besiedelt hat. Uta hat die Stadt schön ausgebaut und vor allem die Orkdörfer wieder aufgebaut. Die können wir dann bald plündern. Ich warte vermutlich noch 5-10 Runden und sammle Erfahrung, dann geht es los. Vielleicht nach einem weiteren Techklau.
Ich möchte meine Hauptquest so bald wie möglich weitertreiben. Ausserdem will ich den schönen Bonus von +25 Zufriedenheit nicht verlieren. Dafür brauche ich eine kleine Steigerung von Einfluss. Ich weise hier einige Arbeiter zu, so dass ich auf jeden Fall die nötigen 463 Einfluss gewinne. Kriegserklärungen und Spionage kosten aber auch gut Einfluss. Da ich also sowieso schon Arbeiter zugewiesen habe, zünde ich gleich noch einen Bonus für ein Luxusgut, welches mir +50% Einfluss für 10 Runden gibt. Mit der Produktion ist es dann ein Leichtes, den nächsten Schritt durchzuführen.
http://s4.postimg.org/7y47zuf99/2016_01_02_00054.jpg
Im nächsten Schritt sucht Ziema Rache. Jemand hat sie in Gefangenschaft gefoltert, sie kann sich aber nicht genau erinnern, wer das war. Noch weniger weiss sie, wo sich die Folterer befinden. Der logische Schluss zur Attacke auf einen feindlichen Stadtgouverneur oder die Bevölkerung einer anderen Stadt ist wohl nur mit einer guten Portion Phantasie herzustellen.
In jedem Fall ergibt es sich recht gut, dass Gula Yawa ohnehin auf Stufe 4 in seiner Stadt wartet. Nun kann ich damit zwar keine Technologie klauen, aber als Belohnung bekomme ich ja eine Technologie. Da man hier nicht sehen kann, was das für eine Technologie ist: Es handelt sich um eine Spezialtechnologie für die Vergessenen (nehme ich an), die mir Zugang zu einem Gebäude ermöglicht. Mit diesem Turm produziert die Region 50% mehr Rohstoffe. Das ist sehr praktisch, denn gute und grosse Armeen kosten viele Rohstoffe. Ich weiss ausserdem bereits, dass ich diese Türme im nächsten Schritt bauen werden muss.
Die beiden Armee plündern weiter neutrale Dörfer. Der Waldelf im Norden macht sich an den Dämonen zu schaffen. Mit der aktuellen Ausrüstung sind die kein Problem mehr. Ich habe aber ein kleines Bild gemacht, wo man deren Attacke, den Kettenblitz, ganz schön sieht.
http://s15.postimg.org/e9xgvryvf/2016_01_02_00055.jpg
Normalerweise lohnt es sich, die Armee dicht beieinander zu haben. Hinter den Nahkämpfern steht beispielsweise mein Augenloser und heilt immer die erste Reihe (und alle umstehenden Einheiten). Die Fernkämpfer stehen auch eher dahinter, zumal die Dämonen speziell Bogenschützen angreifen können. Da haben sie einen Bonus. Der Kettenblitz ist das Gegenmittel dafür und verteilt Schaden auf alle angrenzenden Einheiten. Es gibt davon noch mehr, mein Myst hat selbst solch eine Attacke, die auf alle Gegner hinter dem ersten zielt. Ideal für Flankenattacken also. Die Hydraschnecken und die Harpien haben eine Art Rundumattacke, die alle Feinde um sie herum gleichzeitig trifft. Nicht allerdings, wenn man sie zuerst angreift. Daher ist eine hohe Initiative so wichtig.
Ich bereite weiterhin den Krieg vor. Die Armeen stehen bereit, allerdings kann ich weiterhin nur vier auf einmal zusammenfassen. Da ich die Tech nicht klauen kann, werde ich sie wohl noch schnell kaufen, bevor der Krieg losgeht. Als erstes aber wird Ura gewarnt:
http://s9.postimg.org/61rcsxjfj/2016_01_02_00056.jpg
Er berichtet vom Stand unserer Beziehung: "Blutsbrüder". Ich sehe das ein wenig anders, und es wird Zeit, ihm das langsam beizubringen. Warum warne ich ihn, wenn ich ihn doch direkt angreifen könnte? Der Effekt der Warnung ist der, dass alle negativen diplomatischen Aktionen für 10 Runden von einer Runde zur nächsten immer günstiger werden. So wird die recht teure Kriegserklärung immer erschwinglicher. Andererseits kann sich Ura auch auf den Angriff vorbereiten. Das macht aber nichts, ich habe ja weiter volle Sicht über seine Armeen.
Ich hatte ganz vergessen, dass ich irgendwo in den Ruinen noch eine schicke Armbrust gefunden hatte - natürlich eine ideale Waffe für unseren Waldelfen!
http://s16.postimg.org/icno2suad/2016_01_03_00001.jpg
Damit sollte er auch gut gerüstet sein für den Kampf.
Hier noch kurz die Aufstellung vor der Kriegserklärung:
http://s8.postimg.org/s5prbv2r9/2016_01_03_00002.jpg
Graldam wird das Ziel von Ziema sein, der Waldelf Témoc nimmt sich Saradh vor, auch eine neue Stadt. Hier hat Ura noch nicht viel aufgebaut, es gibt also nicht viel zu plündern. Nur die neutralen Dörfer im Hintergrund sind bisher aufgebaut. Aber vielleicht macht er da ja noch etwas. Ansonsten vernichten wir die Stadt einfach. So interessant sieht sie nicht aus, besondere Rohstoffe sind kaum vorhanden. Wir können sie sonst immer noch neu gründen. Vorausgesetzt natürlich, Ura besiegt unsere Armee nicht!
Ziema wird ebenfalls plündern, damit Gula Yawa noch die nötige Zeit bis Stufe 4 bekommt. Dann schauen wir mal, was Ura macht. Krieg an sich ist gut für mich, wie man bald sehen wird.
Wir übersenden Ura also die Kriegserklärung. Wie man sieht, sind die Kosten drastisch gesunken:
http://s15.postimg.org/o8nhfdemj/2016_01_03_00003.jpg
Weil ich das noch gar nicht gepostet habe, kommt auch noch ein Bild vom Diplomatiebildschirm allgemein, also die Übersicht.
http://s22.postimg.org/od3kz90sx/2016_01_03_00004.jpg
Freunde stehen hier nahe, Feinde weit hinten. Ganz im Hintergrund sieht man noch ein paar graue Figuren, verschwommen und nicht identifizierbar. Das sind Fraktionen, die ich noch gar nicht getroffen habe. Nach der Kriegserklärung gibt es eine kleine Animation, bei der Ura vom vorderen Kreis zwei Stufen nach hinten rückt.
Ziema steht direkt vor einem Titaniumfeld. Ich ziehe sie zwischen Titanium und Färbemittel und fange an zu plündern. Hierfür müssen eine gewisse Menge Armeepunkte vorhanden sein, damit ein Ort als geplündert gilt. Die Vergessenen haben hierauf einen Bonus, daher dauert es mit der grossen Armee davor nur eine Runde, bis die Plünderung vollbracht ist. Témoc im Norden zieht an der Stadt vorbei auf das Kazanji-Dorf und macht dort dasselbe.
http://s2.postimg.org/n29c4pnex/2016_01_03_00005.jpg
Ich habe auch mal die Punktewertung eingeblendet. Wie genau die zustande kommt, weiss ich selbst nicht. Es wird ein Mix aus allen Faktoren sein wie Staub, Diplomatie, Bevölkerung, Militär etc. Man sieht hier, dass Uratewatan sogar vor mir liegt. Ich vermute aber stark, dass er nicht militärisch überlegen ist. Madu ist der Stärkste, einer von diesen Waldmenschen. Die schneiden in meinen Spielen immer besonders gut ab. Am besten vernichtet man sie gleich, wenn man kann.
Eine Runde später erhalte ich die Effekte der Plünderung.
http://s22.postimg.org/7nceydro1/2016_01_03_00006.jpg
180 Staub plus x sind nicht zu verachten. Zumal jede Plünderung nur 8 Runden anhält. Danach kann man dasselbe Gebäude nochmal plündern. Ich habe keinen direkten Bezug dazu herstellen können, was auf dem Feld wirklich produziert wird. Eins ist jedoch immer gleich: Wenn man Wachtürme plündert, regeneriert man damit seine Armee. Sehr praktisch, wenn man eine etwas angeschlagene Armee hat.
Témoc hat im Norden aber nichts mehr zu plündern, also beginnt er die Belagerung der Stadt. Dabei wird ein Zaun um alle Stadtbezirke gezogen. Der Effekt ist u.a. der, dass keine feindliche Einheit mehr hinter die Mauern flüchten kann. Sie muss sich aussen der Feldschlacht stellen, um die Festung zu entsetzen. Für die Stadt produzieren die umliegenden Felder nichts mehr. Die Stärke der Festung sieht man am besten im Bild:
http://s28.postimg.org/y9gvvq7nx/2016_01_03_00007.jpg
Neben dem Turm steht die 100, daneben der Betrag, um den meine Armee diese Festung jede Runde reduziert. Je grösser und stärker die ist, umso schneller fällt die Festung. Wenn man danach weiter belagert, verlieren die Einheiten in der Stadt recht zügig Lebenspunkte. Sprich, wenn man die Stadt nicht entsetzen kann, macht man später lieber einen Ausfall, solange die Einheiten noch fit sind. Wenn die feindliche Armee zu stark ist, greift sie ohnehin schon vorher an. Was übrigens auch genau das ist, was ich in der darauffolgenden Runde machen werde. Keine Armee in Sicht, nur zwei Milizen als Verteidiger - das schaffe ich auch gegen die Mauern. So kann ich ausserdem auch zeigen, wie sich das Stürmen einer Festung auswirkt. Es ist im Grunde eine Schlacht wie alle anderen auch. Man kann seine Einheiten sogar ausserhalb der Stadt irgendwo plazieren und auch überall herumlaufen lassen. Ich habe schon oft so Städte verteidigt, indem meine Miliz einfach immer weggerannt ist. Hier wird das nicht passieren.
http://s9.postimg.org/6znjuajz3/2016_01_03_00008.jpg
Bei den feindlichen Einheiten sieht man oben statt der Lebenspunkte einen Turm mit der 36. Das ist die Befestigungsstufe, die die Stadt beim Sturm noch hat. Die Verteidiger erhalten sie als Bonus obendrauf. Diese Punkte muss ich erst weghauen, bevor ich die Einheiten tatsächlich angreifen kann. Punkte werden dabei nicht übertragen, ich kann diese Einheiten also auch mit einem 1000-Punkte-Schlag nicht sofort beseitigen.
Trotzdem ist das so eine einseitige Sache, die erste Runde überlebt nur eine Miliz mit einstelligen Lebenspunkten.
Ich erhalte danach die Kontrolle über die Stadt. Die Festung ist bei 0, ebenso die Zufriedenheit. Zufriedenheit 0 bedeutet Rebellion. Beides steigt allmählich aber auf das normale Niveau wieder an.
Uratewatan nimmt den Angriff offenbar persönlich:
http://s2.postimg.org/5xs121fih/2016_01_03_00009.jpg
Er war verständlicherweise auch empört, dass ich den Friedensvertrag gebrochen habe. Aber für die Vergessenen ist Krieg praktisch als Frieden, und ausserdem sind das sowieso alles Verräter dort!
Jede Fraktion hat einen bevorzugten Siegespfad. Die Drakken gewinnen eher durch Diplomatie, die Ardent Mages durch Forschung, Roving Clans durch Wirtschaft. Kultisten und Vergessene gewinnen üblicherweise durch Supremacy - also Krieg. Es ist nicht so, dass ich nicht auch die anderen Pfade einschlagen könnte, aber die anderen Fraktionen bekommen hier solche krassen Boni, dass ich dagegen quasi keine Chance habe. Ausserdem würde ich die Hälfte meiner Spezialfähigkeiten dabei wegwerfen und nicht nutzen. Das engt die Spielweise ein wenig ein. Andererseits sind die Fraktionen so grundverschieden, dass es sich wirklich lohnt, mit jeder einmal zu spielen (mindestens). Es ist ausserdem nicht so, dass sich die anderen nicht wehren könnten gegen den Krieg. Sie würden ihre Ressourcen nur lieber für etwas anderes ausgeben.
Der geneigte Leser wird gemerkt haben, dass mittlerweile der Winter angebrochen ist. Als Vergessener konnte ich das genau abpassen. Das hat für mich den Vorteil, dass feindliche Armeen doppelt so lange brauchen, bis sie eingreifen können. So habe ich mehr Zeit zum Plündern und belagern. Der Winter wird kurz sein, nur 6-8 Runden.
Ura wehrt sich auch auf meinem Spezialgebiet, der Spionage. Er hat offenbar auch schon länger einen Spion bei mir plaziert und setzt den nun ein und reduziert meine Bevölkerung.
http://s18.postimg.org/zd5k3u1qh/2016_01_03_00010.jpg
Ich habe ja gesagt, der Mann ist ein Verräter! Insgeheim hatte er schon meine Vernichtung geplant!
Ich kann zwei Dinge tun gegen die feindliche Spionage. Eins ist eine spezielle Tech, die in meinen Städten die Sicherheit erhöht. Das macht Spionage schwieriger. Zweitens kann ich wie Murla einst einen "Round Up" starten. Dabei wird die Hälfte meiner Ressourcen für 3-4 Runden in die Spionageabwehr gesteckt. Wenn man Glück hat, wird der Spion aufgedeckt und heimgeschickt. Beides habe ich aber nicht als sehr effektiv wahrgenommen. Ich ignoriere die Effekte meist lieber und vernichte den Gegner (wenn ich im Krieg bin).
Ich kann mich aber auch direkt rächen, indem ich selbst die Bevölkerung des Feindes reduziere. So ist ohnehin meine Quest, und nun ist es soweit, dass ich sie ausführen kann! Leider wird Gula Yawa dabei wieder erwischt und verletzt nach Hause geschickt. Immerhin konnte ich ihm in der Zwischenzeit einen Skill geben, der seine Ausfallzeit auf 10 Runden halbiert.
http://s29.postimg.org/y7e3mnh5z/2016_01_03_00011.jpg
Damit kann ich die Stadt nun natürlich auch erobern. Aber eins nach dem anderen. Erst einmal ist damit meine Quest abgeschlossen und ich kann diese tollen Türme bauen.
http://s8.postimg.org/9nst73sj9/2016_01_03_00012.jpg
Die Quest geht aber natürlich weiter, mit Schritt Nummer 5 (es gibt insgesamt 7). Ziema ist Zufrieden mit der Kontrolle über Land und Leute, aber sie sucht nun Rache. Drei Personen haben sie offenbar gefoltert. Es war offenbar ein Drakken (siehst du, Ura?), aber noch schlimmer war ein Vaulter (das sind Staubfetischisten, die mich ein wenig an Saruman erinnern. John Port ist einer, er regiert meine Hauptstadt. Er wird doch nicht...?). Den dritten kennt sie nicht. Wie gesagt muss ich diese Türme bauen. Als Belohnung gibt es dann eine neue Tech mit 30% Reduktion auf alle Techs der dritten Ära. Das ist auch der Grund, warum ich hier bisher noch nicht viel investiert habe. Die neuen Türme werden sofort in Auftrag gegeben.
http://s24.postimg.org/sx47qqfxx/2016_01_03_00013.jpg
Nun wird es aber doch noch einmal spannend für Ziema. Eine Drakkenarmee zeigt sich vor Graldam! Ein Held ist anwesend! Er hat nur drei Einheiten bei sich! Ziema entschliesst sich sofort zum Angriff. Selbst wenn Uratewatan Verstärkung aus den Städten oder aus dem Hinterhalt erhalten sollte, will sie die Schlacht riskieren. Es sieht in der Tat nicht so gut aus für sie:
http://s2.postimg.org/eerjcyk7d/2016_01_03_00014.jpg
Wenn eine Schlacht stattfindet, eilen Einheiten in der Umgebung als Verstärkung herbei. Man kann also nicht wild aneinander vorbeilaufen oder einzelne isolierte Einheiten gezielt herauspicken. Auch Stadtgarnisonen greifen mit in den Kampf ein und stärken somit den Verteidiger. Die Einheiten kann man nicht selbst aufstellen am Anfang der Schlacht, sondern treffen nach und nach am Rand der Karte ein. Wenn man also viele Verstärkungen erwartet, stellt man lieber defensiv auf und lässt den Gegner kommen. Sonst kommen die Verstärkungen nie wirklich im Kampfgetümmel an.
Ich kann den Kampf nicht abbrechen. Wenn ich also in eine Falle tappe, macht mich der Gegner fertig. Uratewatan schätzt die Fähigkeit seiner Truppen aber offenbar anders ein und flieht vor der Schlacht. Dabei verlieren seine Einheiten (nicht die Verstärkungen) die Hälfte aller Lebenspunkte. Ich bin gespannt, wohin er fliehen will. Es kann aber auch sein, dass er nicht seine Milizen aus der Stadt locken lassen will. Wenn die weg sind, ist die Stadt schutzlos, egal wie hoch die Mauern sind. Ich traue der KI aber ehrlich gesagt nicht so viel zu. Die Hälfte der Lebenspunkte regeneriert man auch nicht so einfach wieder. Es sieht also gut aus. Für die Flucht der Feinde gibt es auch noch lässige 40 Erfahrungspunkte per Einheit.
Tex_Murphy
03.01.16, 15:50
Werter Jorrig,
könnt Ihr eine Einschätzung des Schwierigkeitsgrades des Spiels abgeben? Wie gut ist die KI in den rundenbasierten Schlachten? Wie gut schlägt sie sich, wenn man die Schlöachten nicht selbst auskämpfen möchte? Wie clever erobert und verwaltet sie ihre Gebiete? Welche Optionen gibnt es, Aufgaben an die KI abzugeben? Lohnt es sich, das Spiel als Emperor-Edition zu kaufen, um die Eiswargs zu erhalten? Sollte man gar 20€ ausgeben, um das Komplettpaket zu erstehen?
Werter Tex_Murphy, meiner Einschätzung nach ist die KI in den simulierten Schlachten nicht ganz blöd, man kann sie aber dennoch recht gut austricksen. Wenn es knapp ist, kämpfe ich daher immer selbst. Sie opfert manchmal sinnlos Einheiten, die man hätte retten können und greift mit den falschen Truppen an.
Beim Erfüllen der Quest ist die KI aber sehr gut. Ich habe die noch nie geschlagen, die ist immer schneller mit der Hauptquest durch. Sie forscht gut und schnell und ist für mich auch auf "Normal" durchaus fordernd. Ich habe einige Spiele abgebrochen, bis ich hier den AAR-Versuch gewagt habe. Das hat sich seit der ersten Version deutlich verbessert dort habe ich auch auf den höheren Schwierigkeitsgraden gewonnen. Man kann vor allem Schlachten die KI machen lassen, man kann aber auch den Gouverneur abgeben. Das habe ich aber noch nicht versucht.
Zu den Editionen kann ich nicht viel sagen, Eiswargs kenne ich nicht, habe ich nicht. Die Wächter sind aber lustig, dazu komme ich im Laufe des AARs noch. Die Spionage finde ich auch gelungen, die neue Fraktion ebenfalls, wie man sieht. Meiner Ansicht nach ist das Spiel 20 Euro wert, Ihr könnt aber auch immer kleiner anfangen und später noch zukaufen.
Uratewatan wagt aber sehr wohl den Angriff auf Témoc im Norden! Hier hat er nur zwei Einheiten ohne Held, aber der selbige kommt als Verstärkung mit mehr Drakkenlings bald herbeigeeilt. Trotzdem sieht es für Témoc recht gut aus:
http://s28.postimg.org/nmsmubz9p/2016_01_03_00015.jpg
Die ist die erste Schlacht, in der ich den Gegner kämpfen sehe. Ich erwarte eine wesentlich härtere Schlacht als gegen die neutralen Dörfer. Ein Blick auf die Aufstellung bestätigt meine Befürchtungen.
http://s9.postimg.org/5jm56dtpb/2016_01_03_00016.jpg
Die Zentauren sind vor allem gut gegen Bogenschützen. Die Drakkenlings sind Infanteriekiller. Das ist schlecht für meine Taktik, mit den Assassinen denen die Attacke zu stehlen. Denn die Drakkenlinge haben 300 Lebenspunkte. Man sieht, dass die Zentauren ihnen nicht viel nachstehen. Vor allem die Angriffs- und Verteidigungswerte sind sehr hoch. Dieser Zentaur zieht noch vor all meinen Einheiten, der zweite und dritte sind auch gut dabei. Die Drakkenlinge haben immerhin eine niedrige Initiative.
Mein Plan ist offensichtlich: Mit den Assassinen die Zentauren blocken, damit die nicht an meine Schützen kommen. Mit den Schützen den Drakkenling abschiessen, bevor der an meine Assassinen kommt. Der Augenlose heilt die, die es am meisten brauchen.
Der Plan geht, gelinde gesagt, nicht so recht auf. Die Zentauren sind mit Bewegung 5 enorm schnell, umrunden meine Assassinen und stürzen sich Richtung Témoc. Ein Zentaur kann aber immerhin direkt vernichtet werden.
In der neuen Runde taucht dann John Port auf, eigentlich nicht so beeindruckend.
http://s28.postimg.org/lsfsclc99/2016_01_03_00017.jpg
Ich mache den Fehler und konzentriere mein Feuer auf ihn. Dabei übersehe ich, dass Zentauren und Drakkenline über den rechten Flügel vormarschieren. Die Miliz ist zwar nicht stark, aber es sind immerhin fünf Einheiten. Der Gegner schafft es, mir einige Einheiten und auch Temoc selbst zu töten. Der Augenlose hält lange durch, muss dann aber auch aufgeben. Ich selbst kann auch einige gegnerische Einheiten ausschalten. Alle beweglichen Einheiten des Feindes sind weg. Das war trotzdem ein hoher Preis.
http://s18.postimg.org/r60qxbhvt/2016_01_03_00018.jpg
Das zeigt vor allem, dass ich den Gegner ernst nehmen muss. Gegen diese Kombination muss ich mir etwas einfallen lassen.
Témoc steht durch die Fähigkeit "Last Stand" direkt wieder auf und hat nur noch drei Einheiten bei sich. Er zieht sich etwas zurück und plündert erst einmal ein Dorf. Der Gegner hat ja nichts Bewegliches mehr dort. So kann Témoc auch etwas regenerieren.
Ziema hat die Drakkenarmee weiter vor sich. Gut, wenn sie den Kampf wollen, dann sollen sie ihn haben! Sie befiehlt wieder den Angriff.
Diesmal bin ich vorbereitet auf das, was da kommt. Der Drakkenheld hat zwei Zentauren und einen Drakkenling bei sich. Dem Drakkenling stelle ich Mysts in den Weg, den Zentauren Assassinen und Ziema selbst. Mit satten 130er- und 180er-Schlägen bahnt sie sich einen Weg durch den Feind. Der Drakkenheld selbst ist ebenfalls eher schwach und wird von Assassinen auseinandergenommen. Diese Schlacht geht wesentlich eindeutiger aus, zum Glück!
http://s2.postimg.org/iminapu4p/2016_01_03_00019.jpg
Nun kann die Stadt gestürmt werden. Und es müssen dringend neue Einheiten für Témoc her!
Während Témoc sich also zurückhält, geht Ziema weiter auf Plünderzug. Graldam fällt ohne Probleme und Gegenwehr. Sie zieht also weiter Richtung Mathenir. Dort werden weiter Minen und Dörfer geplündert.
Der Winter ist unterdessen vorbei und die Turmproduktion läuft. Auch neue Einheiten werden in Auftrag gegeben, brauchen aber noch eine Weile. Da die Zufriedenheit durch die Eroberungen doch etwas gelitten hat, kaufe ich die Tech "Brot und Zirkus". Das mindert die Auswirkungen der Expansion auf Zufriedenheit um 25%. Das merkt man deutlich.
Ziema wird nicht am Plündern gehindert und belagert schliesslich die Stadt Mathenir selbst. Da hat Uratewatan es offenbar geschafft, Verstärkung zu organisieren. Obwohl der Angreifer selbst ein einsamer Zentaur ist, lauert im Hintergrund der bekannte John Port mit einer respektablen Armee.
http://s21.postimg.org/wgqkcvfif/2016_01_03_00020.jpg
Den Kampf und die Gelegenheit zur Rache an der verlustreichen Schlacht von Témoc nimmt Ziema sehr gerne an!
Der Gegner hat zwei Drakkenlinge Stufe 6, die werden wir ihm gerne vernichten!
Der einsame Zentaur hat vorn im Kampf einen schweren Stand, hält sich aber dank der überragenden Verteidigungswerte bis zur zweiten Runde. Das hätte ich nicht erwartet. Dann taucht die Verstärkung auf, und ein zäher Kampf entbrennt. Die Drakken haben sämtlich eine Menge Lebenspunkte, und die hohen Verteidigungswerte sorgen dafür, dass meine Truppen auch weniger Schaden machen. Es hilft allerdings, wenn man einen starken Helden dabei hat.
http://s14.postimg.org/hcykdfkep/2016_01_03_00021.jpg
Im Grunde haut Ziema pro Runde eine Einheit kaputt. Wenn man dort genau hinschaut, hat sie sogar eine 20%-Chance auf satte 455 Punkte Schaden! John Port ist fast bei Null Lebenspunkten. Ein Predator nimmt ihn aus dem Spiel, und diese Niederlage dürfte ihn auf die Ersatzbank schicken. Wir werden sehen, ob er noch einmal wiederkommt.
Das Ergebnis der Schlacht ist eindeutig.
http://s21.postimg.org/401965oav/2016_01_03_00022.jpg
Ich habe hier kaum selbst eingegriffen. Lediglich den Caecator (den Heiler) habe ich selbst gesteuert. Ausserdem habe ich einen Assassinen aus der Frontlinie genommen, als er zu stark angeschlagen war.
So sieht nun die Frontlage aus bei Mathenir.
http://s21.postimg.org/beqkyja6f/2016_01_03_00023.jpg
Wie man sieht, stehen genau 0 Einheiten in Mathenir und genau 0 Einheiten in Suan. Ich kann beide Städte also im Sturm nehmen. Wenn der Feind nicht noch freie Einheiten irgendwo stehen hat, geschieht das sogar kampflos! Das ist das Risiko, wenn man als Verteidiger angreift und die Miliz mit in den Kampf nimmt. Wenn ich das ausnutzen kann, dürfte Uratewatan geschlagen sein.
Wir sparen natürlich Geld, um nach der erhaltenen Technologie die Techs aus Ära 3 billiger einzukaufen. Das hat den ungewollten Nebeneffekt, dass ich damit eine Legendäre Errungenschaft erhalte. Ich wusste gar nicht, dass das ein Ziel war. Aber meine Einnahmen sind so hoch, dass das kein grosses Problem war.
http://s17.postimg.org/x3nvc2dun/2016_01_03_00024.jpg
Die 80 Adamantium sind eine gute Sache, das werden wir gleich sehen.
Ein paar Runden später sind meine Türme fertig, und der nächste Schritt der Quest kann beginnen.
http://s1.postimg.org/636b7qvdr/2016_01_03_00025.jpg
Als Nächstes brauche ich also Techs aus Ära 1-3. Die ersten vier kann ich direkt kaufen, stehe also bei 26. Darunter sind natürlich die Extraktoren für die neuen Luxusgüter und die neuen Ressourcen Adamantium und Palladium. Ich kaufe mir auch gleich die neuen Waffen, da ich beim Schaden und der Verteidigung ziemlich alt aussah mit meinen Eisenwaffen. Alle bekommen also Adamantiumwaffen in die Hand gedrückt. So etwas kostet, und war richtig viel. Die 100 Adamantium gehen sofort für die Aktualisierung der stehenden Armeen drauf. Und bisher habe ich noch keine Produktion!
Das wird sich aber bald ändern, ein paar Runden später habe ich 5,5 Adamantium die Runde. Darauf kann man aufbauen.
Uratewatan wehrt sich weiter und rekrutiert wie wild Einheiten. Helden sehe ich keine mehr, aber er fordert mich immer wieder zum Kampf heraus und belagert sogar eine Stadt im Innern. Auch Armeen mit 6-7 Einheiten kann ich mit den neuen Waffen und den Helden verlustfrei zurückschlagen (daher keine Bilder mehr, die Kämpfe sind recht eintönig. Ausserdem wisst ihr jetzt, wie das läuft). Mathenir konnte ich in derselben Runde wie im letzten Post kampflos einnehmen. Suan baute wieder Einheiten, aber ich konnte Ydeli und Suan praktisch gleichzeitig belagern durch Témoc und Ziema und sie schliesslich beide erobern. Zwei Zentauren versuchten schliesslich über mehrere Runden hinweg, Ydeli wieder zurückzuerobern. Hier konnte ich den Trick mit den Milizen machen. Ich stellte sie an einem Ende auf. Die Zentauren stürzten sich auf eine Einheit, also liess ich die zweite wegrennen (Zentauren haben mehrere Köpfe oder zumindest eine zusätzliche Gegenattacke. Zwei gegen Einen bringt dort also nichts, die Einheit verteidigt sich gegen beide). Die zweite Einheit konnte so weit wegrennen, dass die Schlacht unentschieden endete. Einen Zentaur konnte ich in der zweiten Schlacht erschlagen (die Miliz wächst nach). So konnte ich am Ende die Milizen an beiden Enden der Karte aufstellen. Der Zentaur stürzt sich auf eine, die andere rennt weg. Bei solch kleinen Armeen geht das. Schliesslich kam eine Entsatzarmee und räumte den Zentauren weg.
Erindla im Norden konnte auch noch erobert werden.
Ich habe eine spezielle Tech, die es mir erlaubt, im Winter gratis Spione zu plazieren. Das habe ich eigentlich jetzt erst richtig erkannt. Ich rekrutiere auf jeden Fall noch einen zweiten Spion und schicke ihn zu Madu. Ich habe eingestellt, dass ich den Fortschritt in den Siegesbedingungen nur sehen kann, wenn ich dort spioniere. Das ist wichtig, damit ich nicht verpasse, dass jemand anders gerade das Spiel gewinnt. Bisher aber keine Gefahr.
Während ich noch mit den Drakken kämpfe, schlafen die anderen Fraktionen nicht. Es erreicht mich die Nachricht, dass die erste Fraktion ihre Hauptquest abgeschlossen hat:
http://s10.postimg.org/bn275fdxl/2016_01_03_00027.jpg
Das heisst, sie biegen sozusagen auf die Zielgerade ein. Meine Erfahrung hiermit ist aber, dass die KI diesen Siegpfad nicht aktiv weiterverfolgt. Sie wird also an diesem Schritt stehenbleiben. Nichtsdestotrotz bedeutet das, dass ich trotz aller Bemühungen zu langsam war mit der Quest. Wenn die KI es darauf anlegen würde, könnte ich sie kaum vom Erfüllen abhalten.
Ich bin mir recht sicher, dass auch die anderen Fraktionen hier schneller sein werden als ich. Die beiden, die ich ausspioniere, sind jedenfalls deutlich vor mir.
Die hier erwähnten Säulen sind aber von nun an für alle sichtbar. Sie sind gross auf der Karte erkennbar und für alle gleich. Die Hauptquest dauert aber auch seine Zeit, es ist nicht so schnell vorbei, wie es vielleicht aussieht.
Ich bemühe mich aber um den Anschluss und kann vermelden, dass ein weiterer Schritt getan ist. Die 30 Techs sind erforscht.
http://s11.postimg.org/grjsg9es3/2016_01_03_00028.jpg
Die Belohnung ist eher irrelevant, dafür geht es nun mit dem nächsten Schritt weiter. Durch irgendein Wunder oder einen Traum hat Ziema den Ort des ersten Folterers erfahren - zumindest so ungefähr.
http://s2.postimg.org/rmw80vteh/2016_01_03_00029.jpg
Das Dumme ist nur, dass die entsprechende Region ziemlich weit entfernt ist. Ausserdem liegt sie hinter den letzten beiden Städten von Uratewatan.
Dieser zeigt übrigens eine bedeutende Resilienz, die ich ihm nicht zugetraut hätte. So greift er immer mal wieder für mich völlig unerwartet Städte in meinem Hinterland mit nicht mehr als zwei Zentauren an. Da ich nichts in die Verteidigung investiert habe, kann er mir damit immer wieder Schaden zufügen. Vor allem schafft er es zweimal, meine Gouverneure dabei auf die Ersatzbank zu schicken. Ich weiss nicht, ob das Strategie der KI ist oder nur Zufall, es ist jedenfalls recht effektiv.
Uratewatan baut auch sonst wie verzweifelt Einheiten, um die Niederlage abzuwenden. Seine beiden Städte sind voll von zwei Armeen, angeführt von den bekannten Anführern:
http://s1.postimg.org/tcuzqj1hb/2016_01_03_00030.jpg
Diese Schlacht und eine weitere enden, bevor die grossen Armeen eingreifen können. Somit steht der finale Showdown noch aus. Aber was dort steht, ist in jedem Fall mehr als ich gedacht hätte.
Ziema und Témoc plündern indes weiter, soweit sie nicht Zentauren von meinen Städten fernhalten. Ich brenne sogar eine eigene Stadt ohne nennenswerte Ressourcen nieder, weil die Zufriedenheit in den anderen nach den Eroberungen zu stark sank. Noch habe ich aber offenbar noch nicht die Hauptstadt erobert, und das ist die Bedingung für Supremacy.
Uratewatan hat meinen Armeen nichts mehr entgegenzusetzen. Seine letzten Truppen werden bei einem verzweifelten Ausfall sämtlich niedergemetzelt. Die letzten beiden Städte werden also von Témoc und Ziema besetzt.
Ziema verfolgt indes eine Spur zu einem Tempel direkt vor meiner Haustür, in der sich die Verräter befinden sollen. Leider war es der falsche Tempel, die Verräter sind offenbar in dem anderen. Der befindet sich in Ullath, weit weg von meinen Reichen. Da alle Nachbarn ihre Grenzen geschlossen haben, komme ich da gar nicht so leicht hin.
Einzig Cutter hält seine Grenzen offen, das könnte eine Möglichkeit sein. Ich schicke also Témoc los, der sich noch im Osten befindet. Leider hält Cutter das für eine nicht so gute Idee und bereitet meiner Armee ein eher frostiges Willkommen.
http://s8.postimg.org/u64hk5gw5/2016_01_04_00003.jpg
Ich nehme die Schlacht an in der Zuversicht, dass meine Truppen sich sicher besser schlagen, als es die Statistik ausgibt.
Dem ist leider nicht so. Diese Nekrophagen sind extrem lästige Biester. Erst einmal haben sie ebenfalls eine hohe Attacke, verteilen also genauso viel Schaden wie meine Einheiten. Nur haben sie dummerweise doppelt so viele Lebenspunkte. Und ausserdem verbreiten sie die Pest, die meine Einheiten jede Runde zusätzlich schadet. Der Held ist nicht so berauschend, aber er sorgt eben für die Verbesserung der normalen Einheiten.
Meine Armee wird restlos niedergemetzelt, Témoc kommt in die Akademie und muss 20 Runden abwarten. Ich merke dort zum ersten Mal, dass man ihn dort herauskaufen kann. Das kostet 585 Gold, das ist mittlerweile nicht mehr viel. Ich kann ihn gut gebrauchen, denn er ist winterresistent.
Trotzdem investiere ich in die Forschung und gönne mir Mithrite- und Hyperium-Waffen und -Rüstungen. Damit sollen bessere Einheiten aufgestellt werden.
Hier noch eine kleine Demonstration, wie gut Gouverneure im Winter sind, wenn sie einmal die Immunität gegen die Effekte erhalten haben:
http://s1.postimg.org/5s2f8w8cf/2016_01_04_00004.jpg
John Port kostet selber ca. 50 Staub Unterhalt, bringt aber selbst durch seine Fähigkeiten schon gut 100 wieder ein. Dazu kommen noch weitere Boni abseits vom Staub, vor allem der ungehinderter Produktion und Nahrung während des Winters, der mittlerweile ca. 15 Runden dauert. Das ist unbezahlbar. Von dem Kaliber habe ich bisher erst drei Helden, ein paar weitere können aber noch soweit wachsen.
Durch meine frühe Investition in die Stadtgouverneure erreiche ich eine weitere Legendäre Errungenschaft - ich habe als Erster fünf Helden auf Stufe 8. Die Belohnung ist eine nette Rüstung für meine Helden:
http://s4.postimg.org/gazkeouz1/2016_01_04_00007.jpg
Ziema bekommt das gleich angelegt.
Im Hintergrund sieht man übrigens meine Mega-Produktionsstadt. Darauf steht ein Waldläuferheld, der einige Boni auf Produktion bekommt. Dazu habe ich dort die passenden Gebäude gebaut. Dort wird vor allem meine Armee produziert, die Einheiten brauchen da nur 2-3 Runden.
Dort wurde auch mein erster Wächter gebaut. Das sind riesige Gestalten, ungefähr auf Basis der Elemente gestaltet. Es gibt also Luft, Feuer, Erde und noch ein paar andere. Jeder ist eine eigene Tech, muss also teuer erforscht werden. Ich habe mir eine Art Feuerwächter und einen Erdwächter gegönnt. Der Feuerwächter ist eher eine Art Unterstützer mit starken Heilkräften. Der Erdwächter hat eine der lustigsten Angriffe, die ungefähr so viel wie "Erdbeben" bedeutet. So sieht dann eine Attacke aus:
http://s4.postimg.org/3v2uky1n1/2016_01_04_00009.jpg
Man sieht, dass sie viele Lebenspunkte haben. Auf so 600 kommen aber mittlerweile bereits auch die normalen Einheiten und Helden. Der angerichtete Schaden ist also auch nicht so berauschend. Aber es sieht cool aus.
Die Wächter sind im Kampf auch ziemlich langsam. Ein Feld pro Runde reicht nicht gegen Bogenschützen. Wenn sie aber mitten im Kampfgetümmel stehen, sind sie sehr gut. Ihre Aura verringert auch die Moral der Feinde. Das macht es den anderen Einheiten leichter.
Ich erkläre nebenbei auch noch Salthus den Krieg, ein Broken Lord. Er hat grosse Städte und praktisch kein Militär. Die fünf Regionen nehme ich im Spaziergang ein. Seine Hauptkampfeinheit waren eine Art Spinnenwesen mit Fernkampfattacke und einige Schwertkämpfer. Alles war aber nicht auf meinem Niveau und wurde daher nur so niedergemacht. Das sorgt dafür, dass ich mittlerweile ebenfalls dem Sieg näherkomme.
http://s22.postimg.org/bfah22jyp/2016_01_04_00010.jpg
Ich bin bei Expansion auf 51%. Murla ist bei Diplomatie aber bereits bei 53%, auch Urat, ein weiterer Roving Clan, hat schon 50%. Um Murla mache ich mir weniger Sorgen, da er ein wesentlich schwächeres Militär hat als ich. Urats Militär wird vom Spiel aber als sogar noch stärker als meins angegeben. Durch die neuen Reformen habe ich Cutter hier übrigens mittlerweile überholt. Um meine Quest fortzuführen, müsste ich in sein Land. Wenn er mich nicht reinlässt...
Ansonsten gibt es noch generellen Fortschritt. Ich bin mittlerweile in die Ära 5 vorgedrungen (es gibt 6, das hatte ich am Anfang falsch geschrieben). Das ist also die letzte interessante. Dort gibt es noch einmal ein paar starke und wichtige Techs, u.a. noch eine mit einer Reduktion des Zufriedenheitsmalus auf Expansion. Die kaufe ich mir natürlich sofort. Dazu gibt es nochmal Zeitungen mit einem +20 Bonus auf Zufriedenheit und +2 auf alle Arbeiter, wenn die Stadt glücklich ist. Mein Armeelimit ist mittlerweile auf 8 angewachsen. Urat hat diese Technologie auch. Ich weiss das, denn ich habe sie von ihm geklaut. :) Mittlerweile operieren hier drei Spione in drei verschiedenen Reichen, damit ich immer auf dem letzten Stand der Forschung bleibe.
Zum Abschluss noch eine Weltkarte zu generellen Orientierung. Da war ich etwas nachlässig bisher.
http://s16.postimg.org/vrt517ahx/2016_01_04_00011.jpg
Ich nähere mich so langsam dem Endspiel, bisher meiner Meinung nach auch stets der grösste Schwachpunkt im Spiel. Die Quest selbst ist sehr schön gestaltet, allerdings zieht sich der Aufwand über so viele Runden, dass es sich ein wenig zieht. Zudem ist die KI dort recht passiv. Wenn ich bei der Quest oder auch der Forschung kurz vor dem Sieg stehe, bekommt das jeder Spieler mitgeteilt. In all meinen Spielen ist da bisher aber einfach nichts passiert. Die KI stand weder selbst kurz vor dem Sieg, noch hat sie versucht, mich durch Bündnisse oder Kriegserklärungen vom Sieg abzuhalten. Ich musste nur abwarten und die Bedingungen eine nach der anderen erfüllen. Ich befürchte, das ist auch hier wieder so. Man muss aber dazu sagen, dass die KI nicht komplett passiv ist. Spielt man selbst zu schlecht oder kümmert sich nicht um Diplomatie, macht sie einen gnadenlos nieder. Kultisten kennen in der Regel kein Pardon, mit denen hat man keine Freude. Wenn man von denen einen oder zwei im Spiel hat, wird es wesentlich ungemütlicher. Aber selbst die Wild Walkers sind nicht so harmlos, wie sie aussehen. Spionage nutzen alle gerne und metzeln einem die Bevölkerung nieder. In meinem Spiel ist das Schlimmste, was ich bisher erfahren habe, eine Schliessung der Grenzen. Das wiederum ist geradezu eine Einladung zur Kriegserklärung, zumal es noch genügend andere gibt, die die Grenzen zum Handel offen halten und mir dadurch Einnahmen generieren.
Ich spiele also weiter Richtung Expansion und erkläre auch Cutter den Krieg. Einmal brauche ich ihn für die Quest, zum anderen habe ich mit ihm noch eine Rechnung offen. Ziema zieht mit ihrer Truppe gen Osten, Richtung Ullath, während Témoc Lorw angreift und die dortigen Truppen zu stellen versucht. Dort treibt sich eine Armee mit Held, vielen Nekrophagen und einem Wächter herum. Ich vertraue aber auf meine neu ausgerüsteten Truppen und greife trotzdem an. Cutter zieht sich feige zurück, nur um in der Runde darauf ein ganz perfides Manöver zu starten: Er greift mit seiner Armee meinen Wächter an.
http://s29.postimg.org/u9sj43trb/2016_01_05_00002.jpg
Perfide deswegen, weil meine Hauptarmee so nur Stück für Stück eintrifft. In der ersten Runde zwei Einheiten, ab dann nur noch jeweils eine. Alles weiter unten trifft gar nicht ein, ebensowenig einige Einheiten der Hauptarmee. So wird jede neue Einheit immer sogleich niedergemacht, ich verliere den Wächter und die Hälfte der Einheiten. Ich konnte aber auch vom Feind jede Runde mindestens eine Einheit mitnehmen, so dass Cutter sich danach erst einmal zurückzieht. Ich selbst hatte schon in weiser Voraussicht nachrekrutiert, neue Einheiten konnten schnell zu Témoc stossen. Sie waren eigentlich für Ziema gedacht, weil die mit veralteten Einheiten herumläuft, aber der Bedarf bei Témoc war dringender.
Lorw selbst hat schliesslich eine beeindruckende Festung aufgebaut.
http://s8.postimg.org/htl3y6fhx/2016_01_05_00003.jpg
Nun setze ich eine weitere Spionagefähigkeit ein, um die langwierige Belagerung etwas zu verkürzen. Cutter hat keine besonders interessanten Techs mehr, die ich klauen könnte, daher wähle ich eine neue Option: Festung reduzieren.
http://s18.postimg.org/emfydn9p5/2016_01_05_00004.jpg
Damit wird die Eroberung dann ein Kinderspiel, denn vier Milizen ohne Stadtmauern sind nicht mehr als Kanonenfutter.
Unterdessen verfolgt Ziema weiter Quests. Durch eine Nebenquest konnte ich ein neues Schwert für sie gewinnen: Die Klinge von Izrael oder so ähnlich, eine Palladiumklinge, die noch besser ist als die Schwerter aus der Hauptquest. Sie geht nach Ullath und stellt dort den Verräter, aber siehe da!, es war eine Falle! In dem Ort versteckte er sich nicht, dort steht nur ein ziemlich verärgerter Dämon. In dieser Phase des Spiels ist das aber eine Kleinigkeit, der Dämon wird mit 1-2 Schwerthieben niedergemacht. Als Nächstes schickt mich die Quest wieder zurück in die Heimat, diesmal nach Mathenir. Ich muss also mit Ziema wieder einmal ganz zurück und dort eine Armee besiegen. Klar, ich könnte auch andere Einheiten hinschicken, aber dort sind gerade keine unterwegs wegen des Kriegs. Die Armee belagert auch gleich die Stadt.
Um das in Zukunft zu verhindern, baue ich eine Art Oktagon in Mettanch, meiner Produktionsregion. Dieses Gebäude gibt dem Gouverneur jede Runde 40 Erfahrungspunkte. Das ist doch ideal, um damit neue Anführer heranzuzüchten! Ich stelle den aktuellen Gouverneur ab in eine andere Stadt und baue mir dort einen neuen Armeeführer plus Einheiten. Mal schauen, ob er noch in diesem Winter einsatzbereit sein wird.
Mittlerweile wird auch Zeitalter 6 erreicht. Damit stellen sich nun viele Fragen nicht mehr, man kann Waffen und Rüstungen auch aus Staub herstellen, also für Geld. Und Geld habe ich genug. So viel sogar, dass ich mir vermutlich bald eine Stufe-6-Tech kaufen kann. Da kommen dann die ganz krassen Dinger. Ich zeige davon mal eine, wenn ich sie erforsche.
Ich baue auch überall, wo es interessant ist, diese komischen Türme, die die Ressourcenproduktion erhöhen. Durch mein grosses Gebiet häuft sich dadurch eine ganze Menge an. Das löst wieder einmal eine eher ungewollte und ungeplante Legendäre Errungenschaft aus.
http://s12.postimg.org/4vvmipz59/2016_01_05_00005.jpg
Es herrscht zwar Winter, aber der Krieg soll weitergeführt werden. Zumindest die Hauptstadt von Cutter soll fallen.
Ich baue ein weiteres Legendäres Gebäude, einfach weil ich es kann.
http://s24.postimg.org/554lpwfh1/2016_01_08_00001.jpg
Das gibt noch mehr Staub als ich ohnehin schon habe.
Ich kann die Armee bei Mathenir gerade rechtzeitig stellen. Ein neu ausgebildeter Held führt eine Entsatzarmee an, als die Belagerer gerade die völlig ausgehungerte Miliz angreifen.
http://s10.postimg.org/6dnk6w389/2016_01_08_00002.jpg
Die Miliz kann sich nicht lange verstecken, aber die eintreffenden Truppen räumen dann mit den Angreifern restlos auf.
Damit geht die Hauptquest endlich weiter.
Die Vaulter-Anführerin Agi behauptet auf dem Sterbebett noch, einer der Unseren, also ein Vergessener, habe die Folterer angeführt. Mehr kann sie nicht mehr über die Lippen bringen.
http://s16.postimg.org/gusprcm4l/2016_01_08_00003.jpg
Nachdem der Vaulter gefangen und getötet wurde, macht sich Ziema auf die Suche nach dem Drakken, der sie gefoltert hatte. Er versteckt sich irgendwo beim Feind auf der Karte. Ich muss also als Nächstes feindliche Dörfer und Wachtürme plündern.
http://s13.postimg.org/qms4nx41j/2016_01_08_00004.jpg
Man sieht schon, friedlich kann man die Vergessenen nicht spielen.
Nach etwas Plünderarbeit (ich bin ja praktischerweise schon im Krieg), erfährt Ziema den Namen des Drakken: Archivist Mukangung. Uns erwarten also noch mehr Echsenmenschen.
http://s23.postimg.org/du387ti9n/2016_01_08_00005.jpg
Etwas später hat sich nun auch der konkrete Aufenthaltsort von Mukangung ergeben. Ziema findet ihn mit einer kleinen Armee in einem Dorf bei Cutter.
http://s17.postimg.org/5xfhq70u7/2016_01_08_00006.jpg
Die Armee, die er dabei hat, wäre unter normalen Umständen recht interessant. Ich bin aber mittlerweile so gut, dass das kein Gegner mehr ist.
Hier ist noch der Bildschirm von dieser Armee:
http://s27.postimg.org/5psv77n0j/2016_01_08_00007.jpg
Ich habe noch versucht, ein paar Fotos von der Schlacht zu machen, das ist aber nicht so interessant. Die Armee wird ohne Verluste niedergemacht.
Damit geht es in der Quest weiter.
Es ist offenbar tatsächlich wahr, ein Vergessener hat die Folter angeführt! Ziema muss ihn finden und zur Strecke bringen, aber die Spur ist kalt. Der Übeltäter hat seine Klauen tief in das Reich von Urat eingegraben - zufällig der stärkste Gegner noch im Feld.
http://s7.postimg.org/54bntectn/2016_01_08_00011.jpg
Ich habe mit Anbruch des Sommers einige Luxusgut-Booster gezündet. Ich wusste schon, dass die Anforderung kommen würde, im Reich eine hohe Zufriedenheit zu haben. Daher kommt der nächste Schritt der Quest auch gleich eine Runde später.
http://s16.postimg.org/twws0641x/2016_01_08_00012.jpg
Krieg gegen Urat muss also vorbereitet werden. Einheiten sind auch bereits gross im Bau. Ich habe eine Version aller Truppen gebaut, die keine Ressourcen braucht, sondern nur Staub und Produktion. Die kann ich also immer und kontinuierlich bauen. Eine Stadt von mir hat bereits Produktion von ca. 1000, damit geht das dann auch recht fix. Ich bilde auch weiter Helden aus, vornehmlich nun Kampfhelden. Ich sollte bald in der Lage sein, gegen alle Gegner Krieg zu führen. Vor allem habe ich noch etwas weiter geforscht. Da gibt es nämlich in der 6. Ära so eine Tech...
http://s28.postimg.org/a98yq37vh/2016_01_08_00013.jpg
Doppelte Lebenspunkte und doppelter Schaden ist ein echter Killer. Damit greife ich nun jede Festung von Cutter direkt ohne Nachdenken an. Er hat dagegen keine Chance mehr, Cutter wird in wenigen Runden vernichtet. Hier ein Bild aus einer Schlacht:
http://s30.postimg.org/jj78uqxkx/2016_01_08_00014.jpg
Das ist Ziemas Armee mit den Einheiten, die eine Ausrüstung von vor vielen Runden haben. Kampferfahrung hat sie aber auf Stufe 9 gebracht mittlerweile. Man sieht ja die Lebenspunkte. Ziemas Artefakte geben noch entsprechenden Attack- und Schadensbonus. Die Mysts sind hier besonders praktisch, weil sie den Schaden gleich auf mehrere Gegner verteilen können. Die KI steht anfangs meist direkt beieinander, der Myst ist zuerst dran, fliegt ran und haut erstmal 300-900 Punkte Schaden rein. Da steht keine Armee lange, zumindest nicht bei den Gegnern.
Hier noch ein Überblick über die aktuelle Situation:
http://s22.postimg.org/dhkirt2ep/2016_01_08_00015.jpg
Ziema steht im Osten bei Taikest. Die Stadt wird sie noch stürmen. Danach wird sie sich nach Norden gegen Urat wenden. Témoc steht bei Oenga. Da der Weg bis zu Urat wohl zu weit ist, wird er Murla angreifen. Eine neue Armee marschiert bereits mit winterfestem Helden Richtung Mulladien. Von dort wird dann Achq und Oddenda gestürmt. Ich rechne nicht mehr mit einem besonders spannenden Endspiel.
Hier noch ein Vergleich des aktuellen Spielstands. Ich habe mir mal das Militär rausgenommen, um zu zeigen, wie krass der Effekt der einen Tech ist.
http://s21.postimg.org/4lr3mwls7/2016_01_08_00017.jpg
Ich rechne damit, dass nach Eroberung von ein paar Provinzen das Spiel vorbei ist.
Tex_Murphy
08.01.16, 13:38
Ach Mann.... jetzt ärgere ich mich doch ein bißchen, dass ich nicht zugeschlagen habe. :o
Werter Tex_Murphy, es wird sicher weitere Gelegenheiten geben, das Spiel günstig zu kaufen. Es vergammelt ja nicht mit der Zeit. Ich kann es bedenkenlos empfehlen für jeden, der gerne ein wenig Civ-mässig aufbaut und gleichzeitig gern ein Kampfelement hat, bei dem man selbst ein wenig steuern und konfigurieren darf. Man kann wirklich ins Mikromanagement gehen und dem Helden aus Dutzenden Gegenständen die passenden aussuchen. Das Spiel ist auch keineswegs so einfach, wie es hier scheint. Ich habe gut gestartet, und nun geht es wie von selbst. Wenn man den Anfang vergeigt, wird es wesentlich schwieriger. Genauer gesagt, die KI macht einen fertig.
Es dauert nun nicht mehr lange.
Ich suche den Kampf gegen Urat. Er macht dasselbe und versucht, mich mit einer riesigen Übermacht zu beeindrucken.
http://s7.postimg.org/at4lpv0qj/2016_01_08_00020.jpg
Das nützt ihm aber nur bedingt etwas, wenn man solche krassen Truppen hat wie ich momentan. So sehen dann oft die Kämpfe aus, wenn meine Einheiten zuschlagen.
http://s16.postimg.org/6vungtf05/2016_01_08_00021.jpg
Urat versteckt sich in der unzugänglichen Küstengegend da unten. Ich spiele im Observer-Mode und greife nicht manuell ein. So können nie alle gleichzeitig zuschlagen, und Urat kann einige seiner Truppen retten. Das Ergebnis ist trotzdem eindeutig.
http://s1.postimg.org/h6lwi5rhr/2016_01_08_00022.jpg
Meine Einheiten hier sind mit Stufe 10 natürlich schon sehr erfahren. Man bedenke dazu aber, dass auch neue Einheiten auf der Stufe der Ära gebaut werden. Ich bin in Ära 6, also sind alle Einheiten schon automatisch Stufe 6, wenn ich sie baue. Und ich kann davon ziemlich viele neu bauen, wenn ich will. Wie gesagt, ich kann sie mit Staub-Waffen und -Rüstung ausstatten, das kostet dann nicht einmal Ressourcen.
Drei Armeen Urats sind so schnell besiegt, und damit geht es auch in der Hauptquest weiter.
http://s11.postimg.org/v0hmgk4yb/2016_01_08_00023.jpg
Dieser Schritt ist auch gleichzeitig der letzte vor der Hauptquest, die zum Sieg führt. Eine Armee noch besiegen, dann wird die gestartet. Dazu gibt es auch die Tech, die einem erlaubt, das Weltwunder zu bauen (s. Bild). Wer das schafft, gewinnt ebenfalls das Spiel, je nachdem, was schneller geht. 36000 Baukosten klingt nach viel, aber spezialisierte Städte können in diesem Stadium locker 1000 pro Runde produzieren. Es dauert auch einige Zeit, die Quest zu erfüllen, dort gibt es auch Schritte, in denen man einfach 5 oder 10 Runden warten muss und in der Zeit alle Feinde besiegen muss.
Ich nehme vorweg, dass ich den Schritt nicht mehr durchführen werde. Der Sieg durch Expansion ist viel näher, ausserdem habe ich den noch nicht als Achievement.
Eine Einheit habe ich noch nicht vorgestellt: Den Scyther. Man bekommt ihn irgendwann als verfügbare Tech hinzu, ich weiss aber nicht mehr genau, wann. Es ist eine Tech aus Ära 4, wenn ich mich recht erinnere. Es handelt sich um eine fliegende Einheit mit einer fetten Zweihandwaffe. Lebenspunkte sind auch höher als bei den anderen, und ausserdem hat er "Beam". Was das bedeutet, sieht man am besten in der folgenden Graphik:
http://s8.postimg.org/i25tlm6l1/2016_01_08_00024.jpg
Die Attacke setzt sich also auf alle Einheiten hinter der angegriffenen fort. Bei massierten Feinden oder versteckten Bogenschützen eine ziemlich praktische Angelegenheit.
Die Fähigkeit ist nicht exklusiv, ich habe auch schon Gegner damit getroffen. Die hohen Angriffswerte machen das erst interessant. Der Kettenblitz der Dämonen ist eigentlich besser. Wenn aber die Einheiten eine hohe Verteidigung haben, kommt dabei oft einfach 0 Schaden heraus.
In diesem Fall sind daher die Ergebnisse weiter eindeutig:
http://s30.postimg.org/xeizxnltt/2016_01_08_00026.jpg
Ziema hat mittlerweile Level 19 erreicht, auch nett. Irgendwann gibt es keine vernünftigen Skills mehr, die sie dann lernen kann, aber es gibt natürlich immer einen kleinen Bonus auf Lebenspunkte, Attacke usw.
Den Assassinen habe ich unnötigerweise verloren, die KI zieht einfach keine verletzten Einheiten zurück, auch wenn dahinter fünf gesunde tatenlos herumstehen. Das Terrain war wieder ungünstig für mich. Die Level-10-Derwische sehen beeindruckend aus und machen auch einiges an Schaden. Wenn sie aber im Gegenzug von meinen Einheiten mit einem Schlag umgehauen werden, ist der Effekt beschränkt.
Den von mir beobachteten Rekord an Schaden verursachte aber ein Myst gegen eine Miliz. Ziema kann sicher mehr, aber vierstellig ist schon beeindruckend:
http://s10.postimg.org/ij54s6p2x/2016_01_08_00027.jpg
Das Ganze ist dann auch nicht weiter besonders spannend. Die KI versucht immer wieder, unverteidigte Städte im Hinterland anzugreifen, aber das sind bei meinem grossen Reich immer nur Vorposten. Die Heimatstädte kommen nicht in Gefahr, und alles kann in ein zwei Runden zurückerobert werden. Die Städte der Feinde werden einfach direkt angegriffen und trotz Verteidigungsbonus und verteidigenden Armeen meist verlustfrei überrannt. Irgendwann habe ich dann genug Städte und Provinzen erobert, so dass meine Vergessenen das Spiel gewinnen. Dafür gibt es einen passenden Endbildschirm.
http://s22.postimg.org/ocbng5l0x/2016_01_08_00028.jpg
Aus den Abschlussstatistiken habe ich nochmal die mit dem Score herauskopiert.
http://s12.postimg.org/k96xndtst/2016_01_08_00029.jpg
Bei Militär sieht es noch krasser aus, bei den meisten Statistiken ist es ähnlich. Manche kann man nicht vergleichen, da ja die Vergessenen beispielsweise keine Wissenschaft produzieren.
Damit endet dieser AAR. Ich könnte zwar wie bei Civ weiterspielen bis zur totalen Weltherrschaft, aber ich sehe darin keinen Reiz und kein Vergnügen mehr. Ich bin auch so zufrieden, dass es geklappt hat.
Kleines Fazit dazu von meiner Seite:
Ich hatte in dieser Partie Glück, nicht von vorneherein von Gegnern umringt zu sein. In anderen Partien hatte ich schon vier Gegner zu allen Seiten. Die KI siedelt sehr schnell, so dass oft die besten Regionen schon abgegriffen sind, bevor ich so weit war. Ich denke, dass ich dann trotzdem gewonnen hätte, aber dieser Start machte es mir von Beginn an recht einfach. Es war bezüglich der Quest sogar ein Hindernis, weil einige Stationen dadurch sehr weit von meinen Heimatstädten entfernt waren.
Ich konnte technologisch recht gut mithalten. Die KI war oft voraus, aber das ist mit spezialisierten Fraktionen meistens der Fall. Die wichtigen Techs konnte ich aber erforschen. Die Staubproduktion lief gut an, so dass ich auch genug Stadtgouverneure kaufen konnte. Es ist enorm wichtig, die Effekte des Winters ignorieren zu können. Dafür braucht man früh Helden, und die kosten. Im Fall der Vergessenen kann man hier zwischen Techs und Helden entscheiden. Bei anderen Völkern muss man vorher zwischen Wissenschaft und Staub entscheiden.
Ich hatte auch Glück mit den Konkurrenten. Roving Clans sind immer friedlich, und das waren die beiden Hauptgegner. Der Nekro war schwach und recht weit entfernt, die machen sonst ziemlich viel Ärger. Drakken sind auch immer friedlich, auch wenn sie oft technologisch weit vorn sind. Vor allem aber fehlten die Kultisten, die eigentlich immer auf Krieg aus sind. So hatte ich kaum ernstzunehmende Gegner im Kampf. Ich musste mich erst daran gewöhnen, dass ich die Kriege alle selbst erklären musste.
Hier ist dann auch die wohl grösste Schwäche vom Spiel: Die KI hat praktisch nichts koordiniert, um mich am Sieg zu hindern. Nach einigen Attacken haben sie die Beziehungen verschlechtert, aber es gab keine Kriegserklärung oder Allianz mit meinen Feinden. Ich konnte machen, was ich wollte am Ende. Ebenso fehlte im Endspiel die Spannung. Es ist wie vor dem Patch/der Expansion: Das Endspiel scheint zu einfach zu sein. Ich habe noch nie erlebt, dass mich die KI im Endspiel irgendwie durch eine Alternative in Bedrängnis bringt. Ich habe sie noch ein Wunder bauen sehen, die Quest bleibt immer bei Schritt 1 stehen, und auch der Fortschritt bei Wirtschaft oder Diplomatie scheint mir recht langsam. Wenn ich das Spiel verliere, dann durch eine aggressive, kriegführende KI. Das macht sie auch ziemlich gut, vor allem am Anfang und im Mittelspiel. Das ist etwas schade und schmälert den Gesamteindruck. Trotzdem ist es ein Spiel, welches wunderbar einfach zu bedienen ist, selbsterklärend und auch sehr unterhaltsam. Ich kann es weiterempfehlen und hoffe, dass es einigen Lesern auch Interesse geweckt hat. Immerhin gab es viele Bilder.
Powered by vBulletin® Version 4.2.5 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.