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KAreil
23.02.19, 22:09
Donner an der Donau - Der Krieg gegen Napoleon 1809


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Ein PBEM John Tiller Napolenic Battles Campaign Eckmuehl (http://www.johntillersoftware.com/NapoleonicBattles/CampaignEckmuhl.html) und Campaign Wagram (http://www.johntillersoftware.com/NapoleonicBattles/CampaignWagram.html) AAR












Begleit-Lektüre:
Thunder on the Danube (https://smile.amazon.de/gp/product/B07P12GKPS/ref=series_rw_dp_sw) (wärmstens vom wohl bekannten SolInvictus empfohlen)

KAreil
23.02.19, 22:33
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

23. Jänner 1809, Schloss Prinz-Marmaduk-und-Pjotr-Albert-Hans-Josef-Bernhardt-Wilhelmsberg

Es geht wieder nach Wien!
Gestern wurden wir vor den geheimen Rat Borograviens zitiert und erhielten den Auftrag wieder den Posten des Militär-Attaches am Österreichischen Hofe wahrzunehmen (http://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=29812&p=1125116#post1125116). Unser Geheimdienst hatte in Erfahrung gebracht dass es noch in diesem Jahr zu größeren Kampfhandlungen mit Frankreich kommen sollte und wir sollen als Beobachter teilnehmen.

Die letzten Kriege zwischen Österreich und Frankreich waren ja eher einseitige Angelegenheiten, wohl vor allem der vernachlässigten Kriegskunst der Österreicher geschuldet. Wir haben ja viele Jahre dort in Wien verbracht und die Mentalität der Österreicher ist einfach nicht kriegerisch. Zu friedlich und vor allem gemütlich sind die Österreicher, manchmal schien es als könnte sie nichts wirklich aus der Ruhe bringen. Im Scherz sagte ich oft dass ein Borogravischer Offizier eine Lage als "Ernst, aber nicht kritisch." bezeichnen möge, ein österreichischer die selbe Lage aber als "Kritisch, aber nicht ernst."

Laut dem geheimen Rat waren die Österreicher aber ihrer deutlichen Niederlagen jetzt doch mehr als überdrüssig und hatten ihre Kampfkraft im Rahmen einer großen Heeresreform deutlich gesteigert. Was das auf dem Schlachtfeld bedeutet wird sich noch zeigen, Frankreich unter Napoleon wird von unserem Geheimdienst immer noch als stärkste einzelne Kraft auf dem Kontinent gesehen.

Für uns bedeutet dass jetzt in erster Linie Stress.
Wir sollen alsbald aufbrechen und lassen gerade die Koffer packen, das Personal erledigt gerade die notwendigsten Besorgungen. Vor den für Frühling erwarteten Kampfhandlungen erwartet uns aber noch eine ganz andere Herausforderung, die Wiener Ballsaison. Mit Freuden erinnern wir uns an die Jahre in denen wir dies schon durchlebt haben aber wir erinnern uns auch wie körperlich zehrend sie für uns waren. Mittlerweile sind wir auch bei weitem nicht mehr der jüngste, wenn auch noch rüstig. Auf alle Fälle werde wir heute Abend noch eine kräuterkundige Bekannte von uns aufsuchen um uns für die anstrengenden Ballnächte entsprechend zu wappnen.

KAreil
24.02.19, 09:28
*Hier erkennt man dass einige Seiten im Journal fehlen.
Nicht jedoch grob herausgerissen sondern wie fein säuberlich mit einer scharfen Klinge herausgelöst.*

KAreil
24.02.19, 13:04
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

15. Februar 1809, Wien

Nuggan sei Dank ist Aschermittwoch und damit auch die Ballsaison zu Ende. Wir sind erschöpft und können kaum mehr gehen aber wir sind doch zufrieden mit uns. Trotz unseres fortgeschrittenen Alters konnten wir uns doch gegen die viel jüngere Konkurrenz behaupten blieben überaus erfolgreich. Nicht zuletzt dank den helfenden Mittelchen unserer kräuterkundigen Bekannten.

Wir werden in den nächsten Wochen dann zur österreichischen Hauptarmee unter Erzherzog Karl stoßen und sie auf ihrem Feldzug begleiten. Der Plan sieht vor nach Bayern hineinzustoßen und Regensburg vor den Franzosen zu erreichen. Das würde erlauben die französischen Armeen zu trennen und einzeln zu schlagen ohne gegen ihre Gesamtmacht antreten zu müssen.

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KAreil
24.02.19, 13:31
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

16. April 1809 - 1200, Burg Trausnitz bei Landshut

Wir essen mit Erzherzog Karl und seinen Offizieren zu Mittag und besprechen die Lage. Die österreichische Armee hat die Ostseite von Landshut rechts der Isar bereits unter Kontrolle bereitet sich auf den weiteren Angriff am Nachmittag vor. Den Österreichern gegenüber stehen bayerische Truppen die seit den letzten Kriegen für die Franzosen kämpfen müssen.

Es soll mit aller Kraft über den Fluss gestoßen werden um dann weiter Richtung Abensberg anzugreifen. Die dortigen Feindkräfte, vermutlich das VII.Korps sollen zerschlagen werden und dadurch wäre das III.Korps unter Davout im Norden von den Korps unter Massena und Oudinot im Süden getrennt und könnten einzeln besiegt werden.

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Hohenlohe
24.02.19, 16:29
Wir abonnieren mal als stiller Leser...:)

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top:

KAreil
25.02.19, 22:18
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

16. April 1809 - 1400, Burg Trausnitz bei Landshut

In den letzten Stunden konnten die 2 Brücken über die Isar repariert werden und die österreichischen Truppen sind bereit für den Angriff. Neben dem Generalissimus Erzherzog Karl ist auch der Kommandant des 5.Armeekorps Erzherzog Ludwig in der Burg Trausnitz denn seine Truppen werden den Angriff über die Isar führen.
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An vorderster Front steht dabei die 3.Division unter Feldmarschall-Leutnant Schustekh.
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Noch etwa 2 Kilometer von Landshut entfernt marschiert die 2.Division unter Feldmarschall-Leutnant Rauss-Pleuen.
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Dahinter dann die 1.Division unter Feldmarschall-Leutnant Lindenau gefolgt von weiteren Truppen deren genaue Zusammensetzung wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht kennen.
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KAreil
02.03.19, 19:28
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

16. April 1809 - 1430, Burg Trausnitz bei Landshut

Der österreichische Angriff läuft jetzt seit etwa einer halben Stunde und die Brücke im Zentrum von Landshut wurde bereits eingenommen. Die Infanterie unter General-Major Radetzky steht zwischen den Brücken im heftigen Kampf mit bayerischen Truppen.

In der Zwischenzeit hat die bayerische Artillerie westlich von Landshut die dortige Brücke zerstört und den Österreichern so einen wichtigen zweiten Übergang erschwert.

Weitere österreichische Truppen kommen nach und nach von Süden her an, die 2.Division hat bereits den Stadtrand erreicht.
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Hinter dem Kloster Seligenthal sieht man weitere feindliche Bewegungen, hier bauen die bayerischen Truppen wohl weitere Linien auf um den österreichischen Vorstoß auf Abensberg zu verhindern.
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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
04.03.19, 22:10
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

16. April 1809 - 1500, Burg Trausnitz bei Landshut

Die letzten Minuten waren geprägt von heftigen Gefechten auf engstem Raum zwischen den Brücken in Landshut. Mit viel Schneid stürmte die österreichische Infanterie die nächste Brücke und konnte für kurze Zeit schon einen Brückenkopf beim Kloster Seligenthal erkämpfen. Im zusammengefassten Feuer dreier bayerischer Bataillone blieb der Angriff dann aber liegen und angesichts der horrenden Verluste flohen die Österreicher wieder zurück. Teile der 2. Division waren schon aufgeschlossen und mussten jetzt den Kampf dort fortführen.

Angesichts der schwierigen Umstände in der Stadt lag es auf der Hand einen zweiten Übergang über die Isar zu suchen und die österreichischen Pioniere begannen damit die Brücke westlich der Stadt instandzusetzen.

Die Bayern führen in der Zwischenzeit weiter Truppen heran. Von Altdorf marschieren sie Richtung St.Nicholas oder vielleicht gleich weiter zum Kloster.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
09.03.19, 12:42
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

16. April 1809 - 1530, Burg Trausnitz bei Landshut

Die Kämpfe um die Brücke zum Kloster St.Nicholas in Landshut gehen mit großer Härte weiter. Immer wieder stürmt die österreichische Infanterie vor und immer wieder wird sie unter hohen Verlusten zurückgeworfen. Man muss den Schneid der Österreicher schon bewundern aber die bayerische Abwehrstellung scheint einfach zu stark zu sein. Die Lage wird sich wohl bald noch verschlimmern denn man sieht bayerische Reserven die das Kloster fast erreicht haben.

An den Überresten der zweiten Brücke über die Isar, westlich der Stadt gibt es auch Gefechte. Bayerische Plänkler und Geschütze setzen alles daran die österreichischen Pioniere an der Reparatur zu hindern und das mit Erfolg. In Landshut drängen sich mittlerweile österreichische Soldaten ohne dass sie eingesetzt werden könnten.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Hohenlohe
09.03.19, 15:00
Tja, die Bayern darf man nicht unterschätzen, da sie ihre Heimat verteidigen, machen sie anscheinend nichts falsch. Trotzdem eine durchaus gute Darstellung dieser Schlacht...:fecht:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top:

KAreil
09.03.19, 22:09
Unser werter Gegner macht seine Sache wirklich sehr gut.
Er nutzt die Engstellen der Brücke ideal und jedes Mal wenn wir kurz einen Brückenkopf haben wird dieser wieder zurückgeworfen.

hohe_Berge
12.03.19, 18:32
Ah, Ihr spielt gegen einen menschlichen Gegner. Das erklärt einiges. Spiele derzeit die "Campaign 1814" und da stellt sich die KI sehr dusselig an.

Nur die beiden Brücken, keine Furten? Habt Ihr noch mehr Pioniere? Wenn ja alles einsetzen was bauen kann. Ari in Kernschussweite hilft auch etwas.

Glück Auf

KAreil
13.03.19, 19:31
Es gibt Furten über die Isar?
Woran würde die man erkennen?

An eine solche Möglichkeiten hatten wir noch gar nicht gedacht, wir müssen an dieser Stelle zugeben dass das unser erstes Spiel in dieser Reihe ist. Entsprechend einseitig wird wohl auch das Ergebnis ausfallen...und dabei sind wir Österreicher für unser Kriegsgeschick doch so bekannt....ähem...„Bella gerant alii, tu felix Austria nube.“ ;)

hohe_Berge
15.03.19, 17:55
Wenn Er die Shift-Taste gedrückt hält, müssten die Furten, wenn vorhanden angezeigt werden. Auch wird dann beschrieben mit welchen Einheiten diese passierbar sind. So ist es jedenfalls bei den unseren Spielen.

Glück Auf

KAreil
20.03.19, 21:20
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

16. April 1809 - 1630, Burg Trausnitz bei Landshut

Eine weitere Stunde heftigster Kämpfe und die Österreicher sind keinen Meter vorangekommen. Vier mal stürmte ihre Infanterie über die mittlerweile blutrote Brücke zum Kloster Seligenthal aber jedes mal wieder wurden sie zurückgeworfen. Mittlerweile stehen dort Truppen aller 3 Divisionen des 5.Armeekorps im Einsatz. Die Verluste der Österreicher sind mehr als doppelt so hoch wie die bayerischen aber bei diesen zeigen sich auch langsam erste Zerrüttungserscheinungen, zumindest ein Bataillon zog sich zurück. Für die Truppen des Erzherzogs sehen wir trotzdem nur die Chance dem Feind immer wieder frische Truppen entgegenzuwerfen um irgendwann den Brückenkopf behaupten zu können.

Westlich von Landshut gibt es keinen Fortschritt bei der Brückenreparatur, die Pioniere kommen nicht an Brücke heran. Das Groß der österreichischen Artillerie hat mittlerweile dort Stellung bezogen und liefert sich ein Fernduell mit den bayerischen Geschützen am anderen Ufer der Isar.

Südostwärts von Landshut ist mittlerweile der Großteil des 3.Armeekorps eingetroffen und marschiert weiter Richtung Landshut. Die Truppenanzahl der Österreicher ist damit beeindruckend und ein Vielfaches der bayerischen aber das wird ihnen nicht viel helfen wenn sie nicht über den Fluss kommen.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Strategienordi
20.03.19, 21:28
Wäre es sinnvoll die Achdorfer Sumpfbrücke zu reparieren?

KAreil
20.03.19, 21:37
Wäre es sinnvoll die Achdorfer Sumpfbrücke zu reparieren?

Die hatten wir noch gar nicht auf dem Schirm, vor allem weil keine Straßen zu ihr hinführen.
Aktuell sind unsere einzigen 2 Pionierkompanien beide "disordered" und damit nicht einsatzfähig. Falls sie sich erholen werden wir das versuchen und wenn es den Gegner nur ablenkt. Ich befürchte damit wir hier irgendwie weiterkommen muss der Übergang in Landshut erzwungen werden...aber wie schon mal erwähnt das ist unser erstes Spiel und wir machen noch viele Fehler.

KAreil
23.03.19, 13:09
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

16. April 1809 - 1700, Burg Trausnitz bei Landshut

Einem jungen Offizier der Österreicher mit dem seltsam klingenden namen Strategienordi war aufgefallen dass sich einige Kilometer westlich von Landshut bei Achdorf noch eine zerstörte Brücke über die Isar befand. Umgehend wurde eine der zwei verfügbaren Pionierkompanien dorthin in Marsch gesetzt. Das Gelände dort war zwar weniger für große Truppenkolonnen geeignet aber dort hatten sich die bayerischen Truppen zumindest nicht derart verschanzt.

Ansonsten gingen die Artillerieduelle und harten Infanteriegefechte in und um Landshut weiter, die Bayern konnten die Brücke zum Kloster Seligenthal immer und immer wieder behaupten.

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Ein Späher meldete dem Erzherzog dass die Spitze des 4.Armeekorps mittlerweile gesichtet wurde. Diese befanden sich bereits auf der anderen Seite der Isar und könnten den Bayern somit in Landshut in die Flanke fallen, allerdings liegen dazwischen noch einige Kilometer und zumindest einige bayerische Kavalleristen.

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Hohenlohe
23.03.19, 15:40
Wir sind sehr hoffnungsvoll was die Möglichkeiten der österreichischen Truppen betrifft und hofffen es gelingt die Bajuwaren zu flankieren...:fecht:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top:

KAreil
30.03.19, 12:44
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

16. April 1809 - 1800, Burg Trausnitz bei Landshut

Endlich haben es die Österreicher geschafft.
Nach 4 Stunden heftiger Gefechte haben sie jetzt einen einigermaßen stabilen Brückenkopf beim Kloster Seligenthal auf der anderen Seite der Isar. Ein Bataillon des Regiment Peter Duka von Kádár stürmte bereits zum zweiten Male über die Brücke. Dort musste es sehr hohe Verluste durch bayerische Musketen und Kartätschen hinnehmen aber es blieb standhaft. Diese Gelegenheit nutzen die bereitstehenden Truppen der 1.Division und führten den Angriff fort. Es gelang ihnen die feindlichen Geschützstellungen zu überrennen und den Brückenkopf zu erweitern. Jetzt muss der Stoß mit Schwung auf St.Nicholas fortgeführt werden aber die Bayern führen bereits einiges an Reserven heran.

Westlich von Landshut hat sich der Feind zwar vom Fluss zurückgezogen, eine Geschützbatterie macht die Arbeit der Pioniere aber immer wieder zunichte. Die zweite Pionierkompanie ist mittlerweile auch auf dem Weg hierher, der Übergang bei Achdorf ist einfach zu ungünstig gelegen.

Bei Ahrein auf der anderen Seite der Isar sind die wenigen Truppen des 4.Armeekorps auf dem Marsch Richtung Landshut und der Gegner versucht sie mit Kavallerie abzuschirmen.

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hohe_Berge
01.04.19, 23:06
Es geht voran. Sehr schön. Aber weiterhin sehr gute Verteidigungsmöglichkeiten. Bei St. Nicholas wird wohl eine Auffangstellung gebildet.

Glück Auf

Hohenlohe
01.04.19, 23:37
Die Bayern stehen trotz allem noch gut da. Jetzt kommt noch die Defensivstellung bei St.Nicholas. Da sollten die Österreicher ihre Truppen evtl. besser aufstellen. Nur mal meine bescheidene Meinung...:fecht:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top: *FELIX AUSTRIA*

KAreil
04.04.19, 22:19
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

16. April 1809 - 1830, Burg Trausnitz bei Landshut

Jetzt wo der Brückenkopf etabliert ist machen sich die Österreicher daran in möglichst schnell zu vergrößern und die bayerische Truppen hart zu verfolgen. Die erschöpften Soldaten der 1.Division des 5.Armeekorps drängen nach Norden und Westen. Sie können dabei die bayerischen Geschütze im Westen vertreiben um so die Reparatur der dortigen Brücke endlich zu ermöglichen. Aus St.Nicholas erhalten sie bereits Artilleriebeschuss und insgesamt sind die Österreicher schon ziemlich abgekämpft. Kurz vor dem Kloster Seligenthal marschieren aber bereits die frischen Truppen des gerade angekommenen 3.Armeekorps und diese werden den Angriff dort fortführen.

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Hohenlohe
04.04.19, 22:29
Jetzt nur frisch voran Österreich...:fecht:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top:

KAreil
08.04.19, 22:16
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

16. April 1809 - 1900, Burg Trausnitz bei Landshut

Der österreichische Angriff auf St.Nicholas wird mit voller Kraft vorangetrieben, die 1.Division des 5.Armeekorps entfaltet marschiert zügig auf das Dorf zu. Die bayerischen Truppen bauen eine Verteidigungslinie hinter dem Bach Pfettrach auf und bringen weitere Geschütze in Stellung die große Lücken in die Angreifer schlagen.

Das 3.Armeekorps ist mittlerweile auch auf der anderen Seite der Isar angekommen und schwenkt nach Osten ab. Es soll dann weiter nach Norden marschieren und den Bayern in St.Nicholas in die Flanke fallen.

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Hohenlohe
08.04.19, 22:46
Voran, immer voran, ihr Söhne Österreichs...:fecht:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:reiter: *FELIX AUSTRIA!!*

KAreil
13.04.19, 12:58
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

16. April 1809 - 1930, Burg Trausnitz bei Landshut

Die bayerischen Truppen ziehen sich relativ geordnet aus St.Nicholas nach Norden zurück, sie können so den Österreichern des 3.Armeekorps ihre Flanke verwehren. Der Rückzug geht dann weiter nach Westen Richtung Altdorf, dort führt auch die wichtigste Vormarschstraße der Österreicher durch. Die Österreicher haben leider viel zu wenig Kavallerie zur Verfügung um den Gegner hier effektiv zu stören.

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Weiter im Osten beim gerade ankommenden 4.Armeekorps tut sich weiterhin nicht viel, es gibt vereinzelt kleinere Kavalleriegefechte und die österreichische Infanterie marschiert Richtung Nordwesten.

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SolInvictus202
14.04.19, 12:21
ausgezeichnete Berichterstattung, edler KAreil!

aber eines müssen wir schon sagen: uns kommt das Vorgehen der Kaiserlichen gar allzu "österreichisch" vor... wo bleibt denn der élan - hierfür müssen doch nicht erst die Kaiserjäger her, oder? das Bataillon No. 3 vom IR56 kann doch gleich zum Sturm antreten und die Nachhut der Bayern werfen - mit dem festen Glauben an Gott, Kaiser und Vaterland!

natürlich könnte man zuerst die Kanonen abprotzen lassen und den Gegner etwas aufweichen... aber wir wären da eher für eine Nachstellung des Sturms auf den Lovcen.. das hatte doch auch so gut geklappt- nicht?

KAreil
14.04.19, 12:30
ausgezeichnete Berichterstattung, edler KAreil!

aber eines müssen wir schon sagen: uns kommt das Vorgehen der Kaiserlichen gar allzu "österreichisch" vor... wo bleibt denn der élan - hierfür müssen doch nicht erst die Kaiserjäger her, oder? das Bataillon No. 3 vom IR56 kann doch gleich zum Sturm antreten und die Nachhut der Bayern werfen - mit dem festen Glauben an Gott, Kaiser und Vaterland!

natürlich könnte man zuerst die Kanonen abprotzen lassen und den Gegner etwas aufweichen... aber wir wären da eher für eine Nachstellung des Sturms auf den Lovcen.. das hatte doch auch so gut geklappt- nicht?


Das sumpfige Gelände macht eine Verfolgung leider schwierig, ansonsten würden sie schon tapfer stürmen.
An der Tapferkeit der Soldaten ist es ja noch nie gescheitert.

Wir lesen übrigens gerade das von Euch empfohlene "Thunder on the Danube" und die österreichische Politik-Strategie hinter diesem Feldzug ist...sagen wir mal typisch österreichisch... :facepalm:

Ruprecht I.
14.04.19, 15:26
An der Tapferkeit der Soldaten ist es ja noch nie gescheitert.
Was ist Tapferkeit auch anderes als die Dummheit des einfachen Soldaten zu glauben, seine Offiziere wüssten, was sie tun.
Wieviele Männer wären wohl 'wie eine Steinmauer' stehengeblieben, wenn sie geahnt hätten, daß Jackson nicht aus taktischer Übersicht oder im Wissen um Verstärkungen handelte sondern aus fanatischem Fatalismus?

In dem Sinne: lasst Ösiland mal schön verlieren :teufel:

KAreil
15.04.19, 21:44
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

16. April 1809 - 2000, Burg Trausnitz bei Landshut

Der Tag neigt sich dem Ende zu und langsam wird die Sicht in der Dämmerung schlechter. Von St. Nicholas aus dringt die österreichische Infanterie unablässig auf breiter Front nach Norden vor, die bayerische Nachhut wird vielerorts geworfen und flieht ohne Halten. Das wichtige Altdorf ist bereits in Sicht aber es ist fraglich ob es noch vor Einbruch der Nacht erreicht werden kann, der Boden ist hier zu sumpfig für einen schnellen Vormarsch.

Die Brücke westlich von Landshut konnte mittlerweile soweit repariert werden dass auch dort über die Isar gesetzt werden kann. Frische Truppen der 2.Division des 5.Armeekorps marschieren von hier nach Norden Richtung Altdorf.

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Beim 4.Armeekorps bei Essenbach greift die bayerische Kavallerie sehr schneidig an aber sie ist zahlenmäßig weit unterlegen und hat empfindliche Verluste. Für den Gegner wäre es wohl klüger gewesen auf Distanz zu bleiben denn vor Ende des Tages werden die Österreicher dort nicht mehr viel ausrichten können.

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Hohenlohe
16.04.19, 14:28
Trotz der anfänglichen Verluste schaut es jetzt relativ gut aus für eure Österreicher...:fecht:

herzlichste grüsse

Hohenlohe, der Schlachtenbummler...:top:

123
16.04.19, 15:44
Bislang haben es die Bayern ganz gut geschafft, die Österreicher aufzuhalten und so Napoleon Zeit verschafft, seine Armee zu sammeln. Schon bald wird Seine Majestät, der Kaiser Aller Franzosen, zuschlagen...

KAreil
20.04.19, 12:46
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

16. April 1809 - 2100, Burg Trausnitz bei Landshut

Der Erzherzog zieht sich für die Nachtruhe zurück und wir tuen es ihm gleich. Mittlerweile ist es stockfinster geworden und die erschöpften österreichischen Truppen fallen zum Teil neben den Straßen in den Schlaf. Die Schlacht um Landshut ist geschlagen und der wichtige Übergang über die Isar ist genommen aber es hat viel zu lange gedauert. Die Bayern haben geschickt verteidigt und die Österreicher sehr lange aufgehalten, sie stehen jetzt erst vor Altdorf dabei sollten sie laut Plan schon viele Kilometer weiter nordwestlich auf dem Weg nach Abensberg sein. Diese Verzögerung könnte es dem Gegner erlaubt haben weitere Kräfte in Stellung zu bringen um den österreichischen Vormarsch endgültig zu stoppen, wir werden sehen.

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KAreil
20.04.19, 13:00
Fazit:
Unser erstes Spiel in der NapoleonicBattles-Reihe und ein entsprechendes Ergebnis, aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Wir finden auch dass das Szenario insgesamt wohl nur sehr schwer zu gewinnen ist als Österreicher. Wenn sich der Gegner keine groben Fehler erlaubt dann kann er einen sehr lange an den Brücken aufhalten und muss so allerhöchstens ein Unentschieden befürchten. Wir sind sehr gespannt wie das jetzt weitergeht.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
21.04.19, 13:03
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

19. April 1809 - 0900, Lindach südlich von Eckmuehl

Die Schlacht bei Landshut hat ihren Tribut von den österreichischen Truppen gefordert und die Soldaten des 3. und 5.Armeekorps kommen nur langsam voran. Immer wieder gibt es Gefechte mit bayerischen und französischen Nachhuten und so verzögert sich der Vormarsch auf Abensberg immer weiter.

Das relativ frische 4. Armeekorps unter Feldmarschall-Leutnant von Rosenberg greift in der Zwischenzeit von Osten her an und kommt besser voran. Wir haben uns dem Stab des Feldmarschalls angeschlossen denn wir erwarten hier in nächster Zeit die wichtigeren Schlachten. Mittlerweile stehen wir knapp vor Eckmuehl und hier haben sich die französischen Truppen des III.Korps unter Feldmarschall Davout zur Verteidigung eingerichtet. Sie halten die Dörfer und Höhen rund um Eckmuehl und vor allem liegt die Große Laber zwischen ihnen und den Österreichern.

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Große Teile des 4.Armeekorps sind noch auf dem Marsch hierher aber zumindest Teile der ersten drei Divisionen sind bereits in Stellung. Die 2.Division unter Feldmarschall-Leutnant Bartenstein steht direkt südlich von Eckmuehl und soll mit aller Kraft über die Große Laber angreifen.

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Hier bei Lindach befindet sich die 1.Division unter Feldmarschall-Leutnant Dedovich und sie soll mit ein paar Bataillonen einen Scheinangriff auf die Brücken bei Schierling im Westen starten, während der Großteil über die kleine Brücke auf halber Strecke zwischen Schierling und Eckmuehl angreift.

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Weiter ostwärts befindet sich noch die 3.Division unter Feldmarschall-Leutnant Somarvia. Auch sie werden einen Scheinangriff führen und zwar auf das Dorf Rocking während das eigentliche Ziel eine kleine Brücke im Gelände ist.

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KAreil
21.04.19, 22:45
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

19. April 1809 - 0930, Lindach südlich von Eckmuehl

Der österreichische Angriff geht voran und die Große Laber ist bei weitem kein solches Hindernis wie es die Isar war, sie wird ihrem Namen also ganz und gar nicht gerecht. Die Infanterie der 2. Division hat das von den Franzosen gerade verlassene Eckmuehl bereits besetzt und liefert sich leichte Gefechte mit ihren Plänklern. Der Großteil der Division ist schon auf dem anderen Ufer aber auch die Franzosen führen weiter Truppen heran, im Norden des Dorfs sieht man ihre Infanterie und Kavallerie anrücken.

Die 1.Division ist von Lindach aus losmarschiert um die 2.Division zu unterstützen und hat die Große Laber erst erreicht. Dem Regiment Koburg fällt aber eine Sonderaufgabe zu, es marschiert mit seinen 3 Bataillonen nach Westen auf Schierling zu um einen Angriff dort vorzutäuschen. Es scheint sogar zumindest etwas zu funktionieren, man sieht wie dort französische Infanterie und Artillerie in Stellung geht.

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Die 3. Division ostwärts von Eckmuehl musste die bis jetzt schwersten Kämpfe bestreiten, französische Kavallerie griff hier an aber sie wurde von der österreichischen abgewehrt und zurückgeworfen. Man sieht zwar noch weitere frische französische Reiterei aber die Österreicher haben dort insgesamt wie es scheint mehr Truppen. Das Dorf Rocking wurde bereits kampflos besetzt und eine Geschützbatterie hat zur Feuerunterstützung abgeprotzt.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

SolInvictus202
22.04.19, 08:36
Eckmühl mit einem anderen Ergebnis wäre ja durchaus wünschenswert :)

Wir nehmen an, dass euch bewusst ist, dass ihr die Skirmishers eliminieren könnt, indem ihr sie einkesselt und dann attackiert oder mit Kavallerie vor der Bewegung und richtig orientiert auf "Charging" (Säbelsymbol) geht und sie dann einfach überrennt? - das könnte gegen die Franzosen mit euren Husaren recht effektiv sein - nochdazu da die Kaiserlichen ja noch immer recht gerne zusehen, während sie einzeln herausgenommen werden ;)

KAreil
22.04.19, 13:35
Eckmühl mit einem anderen Ergebnis wäre ja durchaus wünschenswert :)

Wir nehmen an, dass euch bewusst ist, dass ihr die Skirmishers eliminieren könnt, indem ihr sie einkesselt und dann attackiert oder mit Kavallerie vor der Bewegung und richtig orientiert auf "Charging" (Säbelsymbol) geht und sie dann einfach überrennt? - das könnte gegen die Franzosen mit euren Husaren recht effektiv sein - nochdazu da die Kaiserlichen ja noch immer recht gerne zusehen, während sie einzeln herausgenommen werden ;)


"Charging" kennen wir natürlich aber wir haben sehr wenig Kavallerie auf dem Feld.
Das einkesseln der Skirmisher haben wir so noch nie versucht bzw. hat sich dazu bis jetzt noch nie eine entsprechende Gelegenheit geboten, wir werden Euren Rat aber im Hinterkopf behalten.

hohe_Berge
23.04.19, 06:34
Weiterhin ein interessierter leser. mache Er so weiter.
Und, ja Skirmisher sind sehr sehr lästig.

Glück Auf

KAreil
24.04.19, 22:24
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

19. April 1809 - 1000, Lindach südlich von Eckmuehl

Die Franzosen müssen dem österreichischen Ansturm weichen und ziehen sich auf ganzer Front etwas zurück. Das Regiment Koburg der 1.Division wirft französische Plänkler bei Schierling zurück, die Hoffnung ist dass der Gegner jetzt hier mehr Truppen belässt. Bis jetzt hat er sie eher nach Westen geschickt. Der Rest der 1.Division marschiert zwischen Eckmuehl und Schierling nach Norden in Richtung Unter Laichling aus dem ihr frische französische Infanterie entgegenkommt.

Die 2.Division konnte in Eckmuehl einen Gegenangriff der französischen Kavallerie abwehren und verfolgt den sich absetzenden Gegner jetzt nach Norden. Ihre Spitzen haben bereits den Fuß der wichtigen Höhen dort erreicht.

Auch die 3.Division musst sich gegen französische Kavallerie behaupten und ist auf dem Weg nach Eckmuehl.

Mittlerweile ist auch mehr österreichische Kavallerie südlich von uns eingetroffen und sie folgt den Straßen nach Norden.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

SolInvictus202
24.04.19, 22:40
Ist mit den eingefügten Einheitenkarten wirklich schön zu lesen!

Wir hoffen, dass die Kolonne, welche auf Unter-Laichling zu manövrieren scheint, zügig vorankommt und die VPs erobern kann. So könnte man schön die französischen Kräfte teilen (leider hat sowas ja im Spiel kaum Auswirkung - aber allgemein wäre es ein kühnes Manöver!)

KAreil
27.04.19, 19:45
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

19. April 1809 - 1030, Lindach südlich von Eckmuehl

Schneidigst führen die Truppen des Feldmarschall Leutnant von Rosenberg ihren Angriff fort. Ohne Rast greift die 2.Division sofort die Höhen im Norden von Eckmuehl an kann den kleinen Gipfel einnehmen. Der französische Widerstand verdichtet sich hier im Osten der Höhen wo die Österreicher nur unter hohen Verlusten vorankommen. Allerdings kann man dort auch schon die heranmarschierenden Truppen der 3.Division erkennen, wenn die Franzosen sich nicht zurückziehen könnten diese in ihre Flanke gelangen.

Westlich der Höhen formiert sich der Gegner an der Wegkreuzung zwischen Unter Laichling und Schierling. Frische Truppen aus beiden Orten sammeln sich dort aber es ist noch nicht absehbar ob sie angreifen oder defensiv bleiben. Auf jeden Fall marschiert ihnen ein Großteil der 1.Division entgegen, sie soll aber noch auf Abstand bleiben.

Das Regiment Koburg der 1.Division ist bereits in heftige Gefechte mit den Franzosen südlich von Schierling verwickelt. Sie kommen nicht wirklich voran aber vor allem sollen sie den Gegner dort beschäftigen bis die mittlerweile angekommen Reserve an Grenadier-Bataillonen dort eingreifen kann.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

SolInvictus202
27.04.19, 23:03
ohhh - keine Reserven nördlich Eckmühl? diese C Einheiten brauchen immer ewig um sich neu zu formieren...
...viel Erfolg weiterhin!

KAreil
28.04.19, 13:23
ohhh - keine Reserven nördlich Eckmühl? diese C Einheiten brauchen immer ewig um sich neu zu formieren...
...viel Erfolg weiterhin!

Ja, wir sind deswegen auch beunruhigt aber wir haben einfach nicht genug Truppen für eine Reserve.
Die 1.Division ist sowas wie unsere Notfallreserve, sie soll erstmal stehen bleiben und den Feind im Norden bedrohen, wenns bei Eckmuehl kritisch wird muss sie notfalls dort anpacken.

KAreil
30.04.19, 22:13
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

19. April 1809 - 1100, Lindach südlich von Eckmuehl

Der Angriff der Österreicher kommt jetzt langsam ins Stocken. Im Süden von Schierling wird das Regiment Koburg der 1.Division unter einigen Verlusten von den Franzosen zurückgeworfen und von Westen her rücken weitere frische französische Truppen heran. Angesichts dieser Gegnerstärke macht es auch keinen Sinn dort die Grenadier-Bataillone der Reserve einzusetzen also werden diese nach Norden umgeleitet.

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Die Höhen nördlich von Eckmuehl sind mittlerweile zur Gänze in österreichischer Hand und die Franzosen ziehen sich nach Nordosten zurück. Neben der 2.Division ist dort auch die 3.Division im Einsatz aber trotz der heftigen Gefechte und den immer angreifenden Österreichern ist der französische Widerstand immer noch nicht zur Gänze zerschlagen. Man merkt den Truppen einfach an dass sie bereits abgekämpft sind und dringend eine Rast bräuchten.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
05.05.19, 13:36
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

19. April 1809 - 1130, Irgendwo zwischen Lindach und Eckmuehl

Feldmarschall-Leutnant von Rosenberg verlegt sein Hauptquartier von Lindach nach Eckmuehl und wir bleiben weiterhin bei ihm und seinem Stab. Zurzeit marschieren wir mit den Grenadieren des II.Reservekorps nach Norden und überschreiten bald die Große Laaber.

Die Offensive der Österreicher wurde mittlerweile auf breiter Front angehalten, südlich von Schierling muss sich das Regiment Koburg der 1.Division immer weiter zurückziehen. Die starken französischen Plänkler erweisen sich äußerst kampfstark und verursachen immer mehr Verluste. Der Rest der 1.Division bezieht zwischen Eckmuehl und Schierling von wo aus frische französische Kräfte heranmarschieren. Zwei Kavallerie-Abteilungen des II.Reservekorps versuchen diese etwas in Schach zu halten.

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Die Höhen nördlich von Eckmuehl wurden in der Zwischenzeit auch zur Verteidigung eingerichtet und einige Geschützbatterien wurden in Stellung gebracht. Die 2. und 3. Division des 4.Korps sollen sie jetzt halten aber dafür müssen sie sich erstmal richtig sammeln, die letzten Stunden haben durchaus ihre Spuren hinterlassen.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
11.05.19, 12:58
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

19. April 1809 - 1200, Irgendwo zwischen Lindach und Eckmuehl

Wir sind immer noch unterwegs nach Eckmuehl vor Lindach erkennen wir bereits die hart verfolgten Truppen des Regiments Koburg. Die Franzosen könnten wenn sie so weitermarschieren sogar Eckmuehl von Süden her bedrohen. Um dem zu begegnen marschieren ein paar freie Truppen der 3.Division heran, nicht viele aber das sollte reichen.

Aus Schierling kommt dafür immer mehr französische Infanterie, ihre Kolonnen gehen auf breiter Front vor und sie haben bereits Anschluss mit den Kräften Richtung Unter Laichling. Es wird vermutet die Franzosen haben diesen Weg dafür sehr entblößt und Kräfte der 1. und 2. Division fühlen etwas in diese Richtung vor während der Hauptteil defensiv bleibt.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
14.05.19, 21:34
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

19. April 1809 - 1230, Eckmuehl

Wir sind mittlerweile in Eckmuehl eingetroffen und von Rosenberg hat sein Hauptquartier aufgeschlagen.

Die Franzosen greifen mittlerweile auf breiter Front an. Die 1.Division wird von Nordwesten her angegriffen und ihre Linie wankt bereits. Österreichische Reserven sind rar und ein Durchbruch eine durchaus kritische Möglichkeit. Die tapferen Hussaren des Regiments Stipsicz reiten einen Gegenstoß und werfen ein französischen Bataillon weit zurück aber sie sind dadurch jetzt ziemlich isoliert und umgeben vom Feind.

Von Schierling her formiert sich der nächste französische Angriffskeil und hier stehen nur die wenigen aber guten Truppen der Grenadiere des II.Reservekorps.

Aus Unter Laichling marschiert auch immer mehr französische Infanterie und bedroht die Höhen nördlich von Eckmuehl. Die 2. Division verschiebt Truppen um die Höhen auch gegen diese Richtung zu halten.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

SolInvictus202
15.05.19, 18:54
Wir glauben uns zu erinnern, dass die Command Boni nur dann greifen, wenn die Kdten ganz oben am Stack sind? liegen wir hier falsch?

PS: "l'ordre mixte" im rechten Bildbereich lässt uns hocherfreut dem Fortschritt der kaiserlichen Kampftaktik entgegenblicken! :D

KAreil
15.05.19, 21:24
Wir glauben uns zu erinnern, dass die Command Boni nur dann greifen, wenn die Kdten ganz oben am Stack sind? liegen wir hier falsch?

PS: "l'ordre mixte" im rechten Bildbereich lässt uns hocherfreut dem Fortschritt der kaiserlichen Kampftaktik entgegenblicken! :D


Wir glauben nicht dass sie ganz oben im Stack sein müssen, aber sicher sind wir uns da auch nicht...bei Gelegenheit müssen wir das mal nachlesen.

Und "l'ordre mixte" mussten wir auch erstmal nachlesen, unser Fachwissen zu dieser Periode ist noch etwas dürftig...in diesem Fall hat sich die Kombination aus Linien und Kolonnen eher intuitiv ergeben.

KAreil
18.05.19, 13:43
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

19. April 1809 - 1300, Eckmuehl

Mit großer Wucht greifen die Franzosen im Nordwesten von Eckmuehl an. Unterstützt von ihrer Artillerie stürzt sich die französische Infanterie auf die österreichischen Linien. Mit durchschlagendem Erfolg, die dort formierte 1.Division muss sich immer weiter zurückziehen. Südlich von ihr bleiben die Grenadiere des II.Reservekorps zwar standhaft aber alleine können sie die Schlacht auch nicht gewinnen.

Die Höhen nördlich von Eckmuehl sind mittlerweile auch wieder umkämpft. Im Osten haben sich die vertriebenen Franzosen neu formiert und greifen wieder an während aus dem Westen frische Kräfte in die Schlacht eingreifen. Die 2.Division ist schwer bedrängt und kann nur mit Mühe ihre Linien halten.

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Ein kleiner Lichtblick für die Österreicher sind 2 frisch angekommene Kavallerie-Abteilungen des II.Reservekorps. Sie könnten die gegnerische Hauptmacht umgehen und ihnen bei Schierling in den Rücken fallen.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

123
18.05.19, 20:03
Bald macht le Empereur den Sack zu...


... und dann braucht es auch kein Aspern-Essling und kein Wagram mehr.

Hohenlohe
18.05.19, 20:31
Bald macht le Empereur den Sack zu...


... und dann braucht es auch kein Aspern-Essling und kein Wagram mehr.

Warum gleich so pessimistisch...?? L`Empereur kann ja nicht überall sein...;) Die edlen Österreicher werden sich ihrer Haut schon noch zu wehren wissen...:fecht:

herzlichste grüsse

Hohenlohe, dernunmehr akzeptierte Bajuware...:)

KAreil
18.05.19, 21:22
Tja, die historische Schlacht bei Eckmuehl (https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Eggm%C3%BChl)war auch ein ziemliches Desaster für die Österreicher und trotzdem ging es noch weiter.

Wir lesen ja zum Thema gerade Thunder on the Danube (https://www.amazon.de/Thunder-Danube-Napoleons-Defeat-Habsburg/dp/1848327579/ref=sr_1_1?hvadid=174344062470&hvdev=c&hvlocphy=1000997&hvnetw=g&hvpos=1t1&hvqmt=b&hvrand=11005145825213459714&hvtargid=kwd-5165567555&keywords=thunder+on+the+danube&qid=1558207313&s=gateway&sr=8-1) und sind zeitlich in etwa auch gerade bei dieser Schlacht...operativ und strategisch liegt bei den Österreichern leider so einiges im Argen, Österreich hätte halt beim Heiraten bleiben sollen anstatt Krieg zu führen ;)

Cfant
20.05.19, 08:32
Dabei war das doch schon das reformierte Heer unter Erzherzog Karl, oder? Da hätten Wir doch ein etwas besseres Ergebnis erwartet... Nun gut, wenn man zu gierig nach britischem Gold greift... Gibt es eine Verlustanzeige? Und solltet Ihr nicht zahlenmäßig weit überlegen sein? Auf der Karte sieht es aus, als ob sich beide Seiten einfach blocken würden. Mit zahlenmäßiger Übermacht sollte man doch eventuell den Feind überflügeln können, möchte man meinen.

KAreil
20.05.19, 17:53
Die Verluste sind in etwa ausgeglichen, Screenshot gibt es zum Ende des Szenarios.

Zu Anfang waren wir zahlenmäßig wirklich überlegen und konnten gut vorrücken, mit den französischen Verstärkungen hat sich das aber geändert. Jetzt haben sie die Überzahl allerdings dauert das Szenario nur noch kurz.

Hohenlohe
20.05.19, 22:41
Soll dies heissen, dass es mit einem Sieg des Franzmannes endet...:( *seufz*

herzlichste grüsse

Hohenlohe, der Österreich einen Erfolg gönnt...:fecht: *VIVAT FELIX AUSTRIA!!*

KAreil
29.05.19, 20:33
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

19. April 1809 - 1330, Eckmuehl

Die Österreicher haben mit ihrem mutigem Kavallerievorstoß Schierling eingenommen. Die Reiterei des II.Reservekorps ist an den französischen Hauptkräften vorbei vorgedrungen und hat das wichtige Dorf im Handstreich genommen. Große Teile des französischen Versorgungstrains befindet sich bereits dort und ist jetzt unter österreichischer Kontrolle. Die Franzosen versuchen jetzt schnellstmöglich diesen Durchbruch abzuwehren und müssen dazu Truppen aus der Front ziehen.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0062.jpg (https://www.imgbox.de/)





Der Rest der Schlacht läuft allerdings ganz und gar nicht gut für die Österreicher. Der wuchtige Angriff des französischen III.Korps ist an mehreren Stellen in ihre dünne Linie nordwestlich von Eckmuehl eingebrochen. Vor allem an den Nahtstellen der 1.Division waren sie sehr erfolgreich und diese läuft Gefahr eingeschlossen zu werden. Die Grenadiere des II.Reservekorps können sich wesentlich besser halten sind aber wohl zu schwach um den Franzosen in die Flanke zu fallen. Die Höhen nördlich von Eckmuehl sind auch weiter unter Druck, die frischen gegnerischen Truppen aus Unter Laichlingen können nicht gestoppt werden. Fast schon verzweifelt versuchen Plänkler eine Auffangstellung zu bilden.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0063.jpg (https://www.imgbox.de/)





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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
07.06.19, 13:13
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

19. April 1809 - 1400, Eckmuehl

Die Schlacht ist geschlagen, die Franzosen ziehen sich zurück!
Wir hätten hier schon fast einen glatten Sieg für die Österreicher notiert, denn die Lage sah wirklich gut aus.

Obwohl die Franzosen die österreichische 1.Division zerschlagen und so eine große Lücke in die Linien geschlagen hatten zogen sich die Franzosen zurück. Vermutlich wegen der Kavallerie des II.Reservekorps bei Schierling. Nach heftigen Gefechten mit einigen französischen Infanteristen ist das Dorf jetzt fest in österreichischer Hand samt dem gegnerischen Versorgungstrain. So in ihrer rechten Flanke bedroht und demoralisiert müssen die Franzosen ihren erfolgversprechenden Angriff auf Eckmuehl abbrechen.

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Der Preis war allerdings hoch für die Österreicher, vor allem von der 1.Division des 4.Armeekorps ist kaum mehr etwas übrig. Teile der Division wurden von den Franzosen eingeschlossen und dann dezimiert, unter den Gefallenen auch General-Major Neustadter.

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Die 2.Division konnte ihre Linie auf den Höhen nördlich von Eckmuehl halten und hat den Gegner für jeden Meter gewonnen Bodens heftig bluten lassen. Lange wäre das aber angesichts der numerischen Überzahl der Franzosen nicht mehr gut gegangen.

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Die an der Schlacht beteiligten Teile der 3.Division haben sich auch mehr als bewährt. Als Frontfeuerwehr waren sie an allen Krisenstellen der 1. und 2.Division im Einsatz und haben dort zur Stabilisierung der Linie erheblich beigetragen.

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Die Grenadiere und Kavallerie des II.Reservekorps die erst während der Kämpfe eingetroffen sind waren schlachtentscheidend. Während die Grenadiere den französischen Angriff südlich der 1.Division aufhielten und sich sogar zu Gegenstößen formierten gelang der Reiterei das bereits erwähnte Husarenstück in Schierling.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)





https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0071.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Endergebnis war dann ein Unentschieden, hiervon haben wir aber keine Screenshots)





Die Freude über den Sieg weilte aber nur Kurz hier im Hauptquartier bei Eckmuehl. Denn dann kamen Meldungen über weitere hohe Verluste. Vor ihrem Rückzug wagten die Franzosen noch einen schneidigen Vorstoß durch den viele österreichische Soldaten gefangengenommen wurden und sogar einige Kanonen erbeutet wurden. Diese Verluste ließen den Angriffswillen der Österreicher endgültig einbrechen und auch sie blasen zum Rückzug.

KAreil
07.06.19, 19:50
Fazit:

Unser zweites Spiel der Serie und dieser Kampagne und was für ein Erlebnis. Ohne großes Wasserhindernis wie in der ersten Schlacht waren wir hier nicht so eingeengt und konnten in der ersten Hälfte des Szenarios richtig angreifen und die Franzosen eigentlich stetig zurückwerfen. Dann kommt die französische Verstärkung und wir hatten große Mühe eine Linie aufzubauen und zu halten. Mehr schlecht als recht konnten wir das gewonnene noch halten.

Aufgrund eines spieltechnischen Fehlers unsererseits waren wir der Meinung den zweiten Halbzug zu spielen und dadurch haben wir im letzten Zug nicht aufgepasst und so dem Gegner wohl noch das Unentschieden geschenkt.

Wenn überhaupt hätten wir aber auch einen Sieg hauptsächlich einem taktischen Fehler unseres Gegners verdankt. Er hat wirklich alle seine Truppen an die Front geworfen und so die VPs in Schierling in seiner Flanke unbewacht gelassen. Wir hatten dann noch Glück dass im richtigen Zeitpunkt noch unsere Kavallerie-Verstärkung ankam und wir dem Gegner so in den Rücken fallen konnten. Wahrscheinlich hätte ein französisches Regiment im Dorf schon gereicht um unsere Kavallerie abzuwehren. Ohne diesen Fehler wäre das Spiel unentschieden ausgegangen was wiederum für das gute Balancing des Szenarios spricht.

GIF (es gibt keine Screenshots vom Endergebnis, deshalb steht hier noch ein Sieg für uns anstatt Unentschieden)
https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0072.gif (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
08.06.19, 09:00
Sehr gut. Wo geht es jetzt hin?

Glück Auf

KAreil
10.06.19, 21:58
Sehr gut. Wo geht es jetzt hin?

Glück Auf


Südostwärts Abensberg geht es weiter, dort lässt der mittlerweile eingetroffene Napoleon einen Großangriff starten.
Bis jetzt sind wir aber noch nicht zu mehr gekommen als einen kurzen Blick auf die Karte zu werfen...das RealLife mit neuem Kind beeinträchtigt unsere Spielzeit...die Frau will es aber trotzdem behalten ;-)
Die Regenten müssen sich also noch gedulden.

Cfant
12.06.19, 09:26
Wir sind verwirrt. Also, noch mehr als sonst. Wir zitieren Euch im letzten Post: Die Schlacht sieht nicht gut aus für die Österreicher. Und im aktuellen: Wir hatten fast schon einen glatten Sieg notiert. War die Rundenzahl abgelaufen? Oder hat der Gegner sich wirklich zurückgezogen?

KAreil
12.06.19, 09:33
Wir sind verwirrt. Also, noch mehr als sonst. Wir zitieren Euch im letzten Post: Die Schlacht sieht nicht gut aus für die Österreicher. Und im aktuellen: Wir hatten fast schon einen glatten Sieg notiert. War die Rundenzahl abgelaufen? Oder hat der Gegner sich wirklich zurückgezogen?

Ein möglicher militärischer Sieg kann einen als Österreicher schon mal durcheinander bringen ;)

Die Rundenzahl ist abgelaufen als der gegnerische Angriff so richtig durchgebrochen ist.

Cfant
12.06.19, 09:44
Ein möglicher militärischer Sieg kann einen als Österreicher schon mal durcheinander bringen ;)


Das stimmt :D


Die Rundenzahl ist abgelaufen als der gegnerische Angriff so richtig durchgebrochen ist.

Wir schlagen die Rundenzahl für den Maria-Theresia-Orden vor!

SolInvictus202
12.06.19, 12:00
Wir schlagen die Rundenzahl für den Maria-Theresia-Orden vor!

ist schon für viel weniger verliehen worden... :P

Arminius
12.06.19, 12:02
ist schon für viel weniger verliehen worden... :P

Für ausnahmsweise nicht weglaufen vielleicht?

SolInvictus202
12.06.19, 12:07
Für ausnahmsweise nicht weglaufen vielleicht?

ne - für anwesend sein und den gleichen Orden bekommen müssen, weil höherer Adel z.B.

Cfant
12.06.19, 12:21
Jaja, Österreicher und Orden... war noch im 2. WK so: Während bei Einheiten, die aus dem Altreich stammten, die meisten Auszeichnungen an untere Ränge oder Unteroffiziere verliehen wurden, heftete man Eiserne Kreuze & Co in Ostmärkischen Divisionen eher an die Offiziersbrust :D Zumindest las ich mal einen Vergleich zwischen ein paar Einheiten, da kam das raus. Aber vielleicht hat Österreich einfach auch tapferere Offiziere...

KAreil
13.06.19, 12:45
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

19. April 1809 - 2230, Siegenburg

Wir haben den restlichen Nachmittag und Abend damit verbracht wieder zum Stab des Erzherzog Karl zurückzukehren. Wir haben ihn schließlich in Siegenburg, einige Kilometer südostwärts von Abensberg gefunden. Auch sein Vorstoß wurde heute von den französische/bayerischen Kräften unter einigen Verlusten gestoppt und zurückgeworfen.

Auf der Suche nach dem Erzherzog sind wir vielen österreichischen Truppen begegnet und trotz der Rückschläge ist deren Stimmung noch gut, es gab schließlich keine entscheidende Niederlage zu verkraften wie in den letzten Kriegen. Umso überraschter waren wir als wir im Hauptquartier eintrafen, denn dort war die Stimmung äußerst düster. Seit die Nachricht über das Eintreffen Napoleons eingegangen war glaubten die österreichischen Feldmarschalls plötzlich selbst kaum mehr an einen Sieg. Für den morgigen Tag ist auch nur mehr eine abwartende Verteidigung geplant, nichts ist mehr übrig von den großen Offensivplänen mit denen der Krieg begonnen wurde.

Wir sind gespannt wie das die nächsten Tage so weitergeht.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0073.jpg (https://www.imgbox.de/)

hohe_Berge
14.06.19, 08:23
Unser Einer ist auch sehr gespannt.

Glück Auf

KAreil
15.06.19, 09:50
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

20. April 1809 - 0515, auf dem Steinberg nahe Siegenburg

Schon mit der Morgendämmerung reiten wir mit Erzherzog Karl und seinem Stab auf den nahen Steinberg von dem aus man eine gute Sicht nach Norden hat. Zumindest wenn sich der Nebel lichten würde und die Sonne endlich aufgeht. Der Erzherzog hat seine Truppen auf einer groben Linie von Siegenburg bis Bachl postiert und plant hier den Angriff Napoleons abzuwehren. Dieser müsste aus Nordwesten von Abensberg her kommen und hat vermutlich zumindest große Teile des III. und IV. Korps dafür zusammengezogen.

Die Österreicher haben zumindest Teile des III., V. und VI.Armeekorps sowie Teile des I. und II. Reservekorps zur Verfügung, aber eben nur Teile. Generell zeigt sich hier eine kleine Seltsamkeit in der österreichischen Planung. Sie haben zwar das von den Franzosen so erfolgreich verwendete Korps-System eingeführt aber wie es scheint nur auf dem Papier. Hier auf dem Schlachtfeld sieht man kaum ein geschlossen, geschweige denn unabhängig agierendes Armeekorps sondern immer nur zusammengeworfene Truppen verschiedener Korps. Von dem her fühlen wir uns eher an die alten Kriege des Acien Regimes erinnert.

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Die verfügbaren Teile des II.Reservekorps unter Feldmarschall-Leutnant Kienmeyer steht südwestlich von Bachl bereit. Es ist die Elite des Korps mit der schweren Kavallerie und den zusammengefassten Grenadieren. Direkt anschließend sind dann die regulären Truppen des III.Armeekorps die bis Sallingberg postiert sind. Die rechte Flanke der österreichischen Linie im Norden von Bachl scheint uns hier ziemlich offen, aber über die schmalen Wege dort wird anscheinend kein Angriff erwartet.

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Südwestlich von Sallingberg befindet sich dann die Brigade Ettinghausen der 2.Division des VI.Armeekorps. Diese Brigade wurde ihrem Korps komplett entlehnt und steht alleine zwischen dem III.Armeekorps und dem I.Reservekorps nahe Ursbach.

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Westlich und südlich davon, von Mittelrohrbach über Durnhart bis zum Steinberg auf dem wir uns gerade befinden steht dann noch das V.Armeekorps unter Erzherzog Ludwig. Die österreichische Linie ist damit relativ dicht aber viele taktische Reserven gibt es in ihr nicht.

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Als operative Reserve kann man wohl nur den Großteil des VI.Armeekorps unter Feldmarschall-Leutnant Hiller nennen. Seine Truppen marschieren gerade auf Rottenburg und sind damit fast 20 Kilometer entfernt.

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hohe_Berge
15.06.19, 09:54
Wieviele Runden? Geht es auch über die Nacht?

Glück Auf

KAreil
15.06.19, 12:26
Wieviele Runden? Geht es auch über die Nacht?

Glück Auf


Es geht über 54 Runden, das sind dann 13,5 Stunden. (Jede Runde entspricht 15 Minuten)
Ein ganzer Tag Kämpfe steht uns also bevor und mit der Dunkelheit ist dann in etwa Schluss.

KAreil
16.06.19, 10:26
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

20. April 1809 - 0530, auf dem Steinberg nahe Siegenburg

Der Morgen ist noch nicht alt aber schon vernehmen wir den ersten Kampflärm direkt vor uns im Norden. Die Sicht beträgt mit der Morgendämmerung und dem Nebel gerade mal 500 Meter aber durch Meldereiter erfahren wir dass bayerische Infanterie und Kavallerie das in Durnhart stationierte Wiener Freiwilligenbataillon angegriffen und aus dem Dorf geworfen hat. Der Gegner hat hier wie es scheint Kräfte in mindestens Divisionsstärke versammelt und die Anwesenheit von Munitionswagen lässt vermuten dass hier eine der Hauptangriffsachsen geplant ist.

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Auch von anderen Teilen der österreichischen Linie wird Feindkontakt gemeldet. Auf den Straßen westlich vor Bachl und Sallingberg wurde bayerische und französische Kavallerie gesichtet und zwar nicht nur ein paar Schwadronen sondern ganze Abteilungen.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
19.06.19, 13:00
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

20. April 1809 - 0600, auf dem Steinberg nahe Siegenburg

Die Sonne sollte mittlerweile aufgegangen sein aber sie ist verhüllt von dichten Wolken, auf dem Boden hält sich hartnäckiger Nebel und der Boden ist sehr aufgeweicht. Aufgrund der niedrigen Sicht können wir den französischen Angriff nur hören und müssen uns auf die Berichte der Meldereiter verlassen, was diese berichten hört sich nicht gut für die Österreicher an.

Uns gegenüber stoßen starke bayerische Kräfte von Durnhart nach Süden Richtung Siegenburg und nach Osten Richtung Perka vor. Von Norden kommen zeitgleich starke französische Kräfte heranmarschiert. Die Österreicher des 5.Armeekorps zwischen Perka und Mittelrohrbach sind zahlenmäßig deutlich überlegen und laufen Gefahr eingeschlossen zu werden, hier ist ein Rückzug wohl unvermeidlich.

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Weiter nordostwärts vor Bachl und Sallingberg macht die gegnerische Kavallerie erstmal halt und bildet eine lockere Linie verstärkt durch eine leichte Artilleriebatterie die den österreichischen Karrees gefährlich werden könnte. Die Frage die sich uns hier stellt ist ob der Gegner hier nur abwartet bis weitere Kräfte herangeführt sind oder ob er sich hier mit der Abschirmung der Österreicher begnügt während er seine Kräfte alle nach Süden führt.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
19.06.19, 18:29
Sehr interessant. Die Gefahr besteht. Im Norden hält Er Euch nur hin, im Süden rollt Er auf Euch zu.
Eure Verstärkungen, Großteil des VI.Armeekorps, wohin maschieren diese gerade? Wie es aussieht nach Norden oder?

Glück Auf

KAreil
19.06.19, 21:07
Sehr interessant. Die Gefahr besteht. Im Norden hält Er Euch nur hin, im Süden rollt Er auf Euch zu.
Eure Verstärkungen, Großteil des VI.Armeekorps, wohin maschieren diese gerade? Wie es aussieht nach Norden oder?

Glück Auf

Wir warten im Norden erstmal ein paar Runden ab und stoßen notfalls mal vor. Wir haben dort einiges an Kräften und sollte der Gegner hier wirklich nur schwach abschirmen könnten wir ihm vielleicht sogar in den Rücken fallen.

Das Groß' des VI.Armeekorps marschiert nach Norden und dann Westen nach Rohr entlang der "Hauptstraße" (die Schwarze Linie im JumpDialogue). Von dort sollte es relativ gut eingreifen können je nachdem wie sich die Lage entwickelt. Es ist uns schon klar dass wir dem Gegner hier ziemlich die Initiative überlassen aber aktuell sehen wir wenig andere Möglichkeiten.

KAreil
26.06.19, 13:07
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

20. April 1809 - 0630, auf dem Steinberg nahe Siegenburg

In der letzten halben Stunde ist die Sicht besser geworden und das Lagebild wurde klarer allerdings nicht besser für die Österreicher. Starke französische und bayerische Kräfte drängen aus Richtung Durnhart auf Perka wo sich etwa 2 Divisionen des V.Armeekorps befinden. Nachdem sie auch von Norden stark bedrängt werden hat Erzherzog Ludwig den Rückzuge dieser nach Südosten angeordnet.

Auch unsere eigene Position auf dem Steinberg ist in Gefahr, weitere französische Infanterie ist überraschend in unserer linken Flanke aufgetaucht und hat bereits Siegenburg erreicht. Wir werden uns wohl von dieser guten Stellung verabschieden müssen und nach Osten ausweichen.

Weiter im Norden bei Bachl und Sallinberg zögert der Gegner noch und seine Kavallerie bleibt auf Abstand. Mittlerweile ist aber auch dort Infanterie gesichtet worden als wird ihr Angriff wohl bald weitergehen

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
26.06.19, 23:33
Na das ist mal eine Welle. Ein Durchbruch bei Mittelrohrbach und Ihr seit geteilt. Rückzug bis Kirchdorf als Überlegung. Ihr müsst die kurzen Wege erreichen.

Glück Auf

123
26.06.19, 23:42
Ha,ha!!! Gleisch moche isch dän Sack zü ... und dann werde isch sie schlogän, bis sie güän un blau sin!!!
9 tapfere Zeichen sind wir!

KAreil
27.06.19, 12:39
Rückzug auf Kirchdorf wäre der Plan, in der Tat.
Allerdings setzt der Feind sehr aggressiv nach und vor allem die Truppen bei Perka sind schon ziemlich exponiert. Der aufgeweichte Boden macht den Rückzug auch nicht einfacher.

KAreil
06.07.19, 13:53
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

20. April 1809 - 0700, auf dem Weg vom Steinberg nach Osten

Schnell und fast schon überstürzt mussten wir unser Lager auf dem Steinberg bei Siegenburg abbrechen, französische und bayerische Truppen waren schon im Begriff uns großräumig einzuschließen als der Erzherzog den Befehl zum Rückzug gab.

Bei Perka liefern sich die Österreicher bereits heftige Nachhutgefechte mit dem Gegner aber südlich davon steht der bayerischen Kavallerie fast nichts im Weg. Bei Siegenburg marschieren schon die Franzosen nach Südosten, wenn die Berichte stimmen schwenken sie nur mit einem kleinen Teil ihrer Truppen Richtung Steinberg ein. Insgesamt sieht die Lage für das V.Armeekorps nicht sonderlich gut aus, von 3 Seiten bedrängt wird versucht sich nach Osten zurückzuziehen.

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Weiter im Norden greift der Gegner auch an aber die Situation scheint noch besser. Bei Bachl steht den anrückenden Franzosen zwar nur das kleine II.Reservekorps gegenüber aber deren Truppen gelten als äußerst kampfkräftig und ihre Stellungen sind relativ gut. Außerdem können stehen dort auch noch die Truppen des III.Armeekorps bei Sallingberg.

Nur südwestlich wirkt der Gegner im Moment wirklich gefährlich denn dort marschieren starke bayerische Kräfte auf die zahlenmäßig angeschlagene Brigade Ettinghausen des VI.AK. Diese wird sich wohl schnell zurückziehen müssen und wahrscheinlich muss der Erzherzog dann schon seine einzigen wirklichen Reserven dorthin schicken.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Hohenlohe
06.07.19, 16:39
Leider schaut die allgemeine Situation für euch nicht gut aus. Die französischen Truppen und die bayrischen Verbündeten überall auf dem Vormarsch und viele eurer Truppen unter Bedrängung und daher auf dem Rückzug. Könnt ihr bereits erkennen, ob Napoleon schon angekommen ist...?? Viel Glück weiterhin...:fecht:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top: *FELIX AUSTRIA!!*

KAreil
06.07.19, 22:23
Leider schaut die allgemeine Situation für euch nicht gut aus. Die französischen Truppen und die bayrischen Verbündeten überall auf dem Vormarsch und viele eurer Truppen unter Bedrängung und daher auf dem Rückzug. Könnt ihr bereits erkennen, ob Napoleon schon angekommen ist...?? Viel Glück weiterhin...:fecht:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top: *FELIX AUSTRIA!!*


Historisch hat Napoleon diese Schlacht selbst befehligt wenn wir uns recht erinnern.
Vermutlich wird der kleine Korse also irgendwo auf der Karte unterwegs sein aber wir bezweifeln dass wir nahe genug rankommen ihn zu erkennen ;)

Cfant
08.07.19, 08:25
Historisch hat Napoleon diese Schlacht selbst befehligt wenn wir uns recht erinnern.
Vermutlich wird der kleine Korse also irgendwo auf der Karte unterwegs sein aber wir bezweifeln dass wir nahe genug rankommen ihn zu erkennen ;)

Eine gutgezielte Kanonenkugel tut's auch :D

KAreil
13.07.19, 23:03
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

20. April 1809 - 0730, Kirchdorf

Wir sind nun mit dem Stab des Erzherzog Karl in Kirchdorf angekommen aber es ist fraglich wie lange wir hier bleiben können. Starke französische Kavallerie gefolgt von Infanterie ist bereits auf dem Weg von Mittelrohrbach hierher und es befinden sich nur wenige österreichische Truppen zwischen uns. Genau dieser Vorstoß bedroht dadurch den Rückzug des gesamten V.Armeekorps aus dem Raum Perka-Steinberg. Die Truppen dort sind in arger Bedrängnis und teilweise sieht der Rückzug bereits aus wie eine Flucht, ihr Kommandant der Erzherzog Ludwig ist gar schon mit seinem Stab bei uns in Kirchdorf.

https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/DADD_0090.jpg (https://www.imgbox.de/)





Auch aus dem Raum Bachl-Sallingberg erreichen uns äußerst schlechte Nachrichten. Dort hat die gefürchtete schwere Kavallerie der Franzosen einen Frontalangriff gestartet und konnte die Linie des II.Reservekorps an mehreren Stellen durchbrechen. Die Verluste der Österreicher sind hoch unter anderem wude auch ein General-Major schwer verletzt. Sie haben dort auch kaum mehr Truppen vor Bachl stehen was wiederum die Flanke des III.Armeekorps bei Sallingberg gefährdet. Westlich Sallingberg zieht sich mittlerweile die Brigade Ettinghausen des VI.Armeekorps kämpfend auf das Dorf zurück.

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https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/DADD_0092.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Cfant
15.07.19, 09:48
Das sieht jetzt sehr österreichisch und entsprechend unerfreulich aus... Habt Ihr noch ein As im Ärmel?

KAreil
15.07.19, 18:16
Das sieht jetzt sehr österreichisch und entsprechend unerfreulich aus... Habt Ihr noch ein As im Ärmel?

Außer die Augen zumachen und warten bis es vorüber ist?

Nicht wirklich, wir haben den Franzosen weder qualitativ noch quantitativ viel entgegenzusetzen. Wir werden unsere Soldaten also wohl mal wieder glorreich in den Untergang kämpfen lassen.

Cfant
17.07.19, 11:16
Naja, im schlimmsten Fall sagt man den ewig gleichen Satz öst. Feldherrn: Es hat halt net sollen sein :D

Hohenlohe
18.07.19, 15:19
Armes Österreich, aber solange Austria keine besseren Truppen und fähigere Feldherrn (ups) hat, sind die Franzmänner kaum zu schlagen. Nix gegen eure Führungsqualitäten, werter KAreil, aber da eure Truppen anscheinend gegen die Franzosen unter Napoleon nicht vorankommen, scheint ihr kaum eine Chance auf den Sieg zu haben, zumal ich den Eindruck habe, dass eure Össis bereits ziemlich abgekämpft waren, als dann die ganzen französischen Truppen auftauchten.

herzlichste grüsse

Hohenlohe, der am Liebsten Preussen befehligt...:ph:

KAreil
19.07.19, 12:59
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

20. April 1809 - 0800, auf dem Weg von Kirchdorf nach Rohr

Nach kurzer Rast und Beratung mit seinen Offizieren in Kirchdorf lässt Erzherzog Karl weiter nach Osten aufbrechen, das Dorf ist bereits stark bedroht von den angreifenden Franzosen. Seinem Bruder Erzherzog Ludwig befiehlt er ebenfalls mitzukommen, dieser ist zwar Kommandant des in vollem Kampfe stehenden V.Armeekorps aber die Lage ist schlecht und ein Mitglied des Hauses Habsburg darf auf keinen Fall in Gefangenschaft geraten.

Das angesprochene V.Armeekorps versucht immer noch sich kämpfend auf Kirchdorf zurückzuziehen wird aber mehr und mehr von den überlegenen Franzosen überflügelt und eingeschlossen. Französische Kavallerie ist mehrfach durchgebrochen konnte sogar eine wichtige Geschützstellung auf den Höhen nördlich von Kirchdorf nehmen. Unserer Ansicht nach ist dieses Korps so gut wie verloren und es werden sich wohl nur wenige Teile nach Osten retten können, da helfen auch die paar Truppen des I.Reservekorps nicht die gerade zu Hilfe eilen.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0093.jpg (https://www.imgbox.de/)





Weiter im Norden ist die Lage kaum besser für die Österreicher. Bei Bachl werden die Kräfte de II.Reservekorps von der Übermacht der Franzosen hinweggefegt und ein Durchbruch steht kurz bevor. Von Bachl könnten die Franzosen dann fast ungehindert auf Rohr vorstoßen. Das III.Armeekorps südlich davon hat zwar noch einiges an Kampfkraft aber es wird mittlerweile von 3 Seiten angegriffen.

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https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0095.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Cfant
24.07.19, 09:26
KÖNNTE man das als Österreicher im Pbem gewinnen, oder ist das eher ein hoffnungsloses Unterfangen?

KAreil
24.07.19, 21:45
KÖNNTE man das als Österreicher im Pbem gewinnen, oder ist das eher ein hoffnungsloses Unterfangen?

Eine gute Frage und eine die wir nicht beantworten können, wir haben zu wenig Erfahrung mit dem Spiel.

Wir haben aber vor genau das mit unserem erfahrenen Gegner zu besprechen und uns unsere Fehler aufzeigen zu lassen.

Cfant
25.07.19, 07:30
Wir bitten Euch, das Ergebnis dieser Gespräche in einem Memorandum kundzutun.

SolInvictus202
25.07.19, 21:49
wir haben zwar lange nicht mehr - aber eine Zeit lang, wie man sich hier vielleicht noch erinnern kann - viel gespielt...

uns fällt vorallem das übliche "realism vs gaming" Problem auf.. d.h. um das Szenario zu gewinnen gilt es meist 1-2 Dinge zu beachten - d.h. es kann ausreichen nunr einen von vielen VPs zu halten - oder weniger zu kämpfen um VPs zu sparen etc etc...

die lang gezogenen, dünnen Fronten kann sich Österreich nicht leisten, da das Gros den französischen Counterparts 1:1 unterlegen ist.. d.h man muss klotzen und lokale Überlegenheit erzielen...
die Ari ist die einzige die teilweise sogar besser ist ... alles unter 12 Pfünder muss da in den Nahkampf und mit Kartätschen die franz. Kolonnen aufrauchen... ABER: dabei soll die Ari wieder gut gesichert sein ;)

unterm Strich sind die Spiele insofern realistisch, dass sie teilweise sehr akkurate historische "Werte" der Einheiten wiederspiegeln... und da ist Österreich 1:1 auch 1809 noch meist unterlegen... nicht überall, aber doch häufig...

KAreil
25.07.19, 22:09
Der werte Sol hat vollkommen Recht.

Die Ausgangslage des Szenarios macht hier dann noch sehr viel aus, in diesem Fall sehen wir eigentlich keine Chance das V.Armeekorps zu retten. Wenn der Gegner wie hier aggressiv vorstößt kann man die verteilten Truppen des Korps nichtmal vernünftig sammeln.

Schlussendlich spielen wir dieses Spiel aber gar nicht so um unbedingt zu gewinnen sondern eher um die damaligen Ereignisse mal etwas nachzufühlen.

Cfant
26.07.19, 08:44
Die alte Frage Realismus/Spielchancen... Realismus ist wichtig, finden Wir. Und ein erreichbares Ziel auch. Muss ja nicht sein, die Franzen zu besiegen, sondern besser abzuschneiden als historisch. Solche Ziele kann man sich natürlich auch selbst stecken. Hilft, die Motivation aufrechtzuerhalten, wenn in einer Partie kein Spielsieg mehr möglich ist.

KAreil
27.07.19, 13:10
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

20. April 1809 - 0830, auf dem Weg von Kirchdorf nach Rohr

Melder des V.Armeekorps holen uns auf der Straße nach Rohr ein und zeichnen ein äußerst düsteres Lagebild für die beiden Erzherzöge. Den Franzosen und Bayern ist es gelungen das Korps fast vollständig einzuschließen. Auf dem Steinberg gibt es noch heftige Gefechte aber die gegnerische Übermacht wird sich dort bald durchsetzen. Dem Rückzug von Perka nach Osten fallen die Franzosen mittlerweile in beide Flanke und viele Truppen sind nicht mehr kampffähig. Vor Kirchdorf werden die wenigen Österreicher auch immer weiter zurückgedrängt und französische Kavallerie ist bereits über das Dorf hinaus vorgedrungen. Im schlechtesten Fall kann sich nichtmal mehr die Artillerie des Korps retten welche sich auf Rohr zurückziehen soll aber erst Pickenbach erreicht hat.

Etwa die Hälfte des I.Reservekorps versucht jetzt ostwärts von Kirchdorf so etwas wie eine Auffanglinie zu bilden um dem Feind keinen kompletten Durchbruch zu ermöglichen, der Rest dieses Korps ist auf dem Weg nach Rohr um es zu befestigen.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0096.jpg (https://www.imgbox.de/)





Auch aus dem Norden kommen schlechte Nachrichten, die französische Kavallerie ist durch die Linie des II.Reservekorps gebrochen und hat Bachl eingenommen. Von dort kann die feindliche Reiterei direkt nach Süden auf Rohr vorstoßen oder einschwenken und die Österreicher komplett einschließen. Die Verluste der Österreicher sind dort sehr hoch, unter anderem auch General-Major Clary.

Das III.Armeekorps rund um Sallingberg kann sich noch besser halten aber gerät zunehmend unter Druck aus Süden, ein zumindest teilweiser Rückzug wird unumgänglich aber der Feind setzt hier äußerst aggressiv nach.

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https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0098.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Cfant
29.07.19, 09:31
Düster, düster... Kirchdorf und Pickenbach befestigen, um dem Groß den Rückzug zu ermöglichen?

KAreil
29.07.19, 19:32
Düster, düster... Kirchdorf und Pickenbach befestigen, um dem Groß den Rückzug zu ermöglichen?

Alles was vom V.AK übrig ist steht im Kampf und kann sich nicht lösen. Für dieses Korps hegen wir nur noch die Hoffnung den Gegner zu verzögern und vielleicht die Ari retten zu können.

KAreil
10.08.19, 13:16
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

20. April 1809 - 0900, Rohr

Wir sind jetzt mit den Erzherzögen Karl und Ludwig in Rohr eingetroffen und dort wird das neue Hauptquartier der Österreicher eingerichtet. Von Südosten her marschieren frische Truppen des VI.Armeekorps heran aber es ist nur etwa eine Brigade, eine weitere sichert Oberhatzkofen im Südosten und noch eine ist auf dem Weg das wichtige Adlhausen zu sichern. Gerüchten zu Folge hat die Brigade Weissenwolff bei Oberhatzkofen sogar schon ein paar französische Reiter gesichtet.

Der Erzherzog Ludwig ist sichtlich gezeichnet vom Schicksal seines V.Armeekorps. Die letzte Linie vor Kirchdorf wurde mittlerweile auch von den Franzosen zerschlagen und nur noch ein Teil des I.Reservekorps steht dem feindlichen Vorstoß im Osten im Weg. Der Rest des V.Korps ist am Steinberg bzw. zwischen Pickenbach und Perka eingeschlossen und wird aufgerieben. Was noch fliehen kann versucht nach Osten zu entkommen aber die österreichischen Verluste sind sehr hoch, darunter auch General-Major Kubinyi und Feldmarschall-Leutnant von Lindenau.

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Nördlich von uns ist die französische Kavallerie bei Bachl durch die Linie des II.Reservekorps gebrochen und schwenkt jetzt zum Angriff auf die wenigen verbliebenen Truppen ein. Sie laufen Gefahr von den zahlenmäßig überlegenen Franzosen eingeschlossen zu werden und das nahe III.Armeekorps kann ihnen nur bedingt Hilfe leisten. Dieses steht nämlich im harten Abwehrkampf um Sallingberg und hat selbst kaum Reserven. Die Linie nach Westen kann zwar gut gehalten werden aber immer mehr französische Truppen greifen aus Süden an und auch hier scheint eine Umfassung durch den Gegner möglich zu werden.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
10.08.19, 17:51
Was macht der Blaue Punkt, auf der Übersichtskarte, unten mittig?

Glück Auf

SolInvictus202
10.08.19, 19:56
Was macht der Blaue Punkt, auf der Übersichtskarte, unten mittig?

Glück Auf

warum, glaubt ihr, marschieren die Kaiserlichen so schnell nach Norden?

KAreil
11.08.19, 08:43
Was macht der Blaue Punkt, auf der Übersichtskarte, unten mittig?

Glück Auf

Das ist erwähnte Kavallerie die die Brigade Weissenwolff von Oberhatzkofen aus sieht. Wenn das mehr als Aufklärer sind dann siehts richtig düster aus.

KAreil
15.08.19, 21:54
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

20. April 1809 - 0930, Rohr

Vom V.Armeekorps des Erzherzog Ludwig kommen mittlerweile wenn überhaupt noch nur noch katastrophale Meldungen ins Hauptquartier. Es ist komplett zerschlagen und große Teile vom Gegner eingeschlossen der so eine Unzahl an Gefangenen nimmt und den Rest zur panischen Flucht veranlasst. General-Major von Bianchi soll auch in Gefangenschaft geraten sein. Der Großteil der Artillerie des Korps sollte über Allmersdorf-Allhofen-Hogetsing nach Osten abziehen aber französische Kavallerie hat bereits Allmersdorf erreicht und bedroht jetzt die wichtigen Geschütze.

Ein Teil des I.Reservekorps steht jetzt als einzige schwache Linie zwischen uns in Rohr und dem dort angreifenden Franzosen. Gerüchten zufolge wurden auch schon bei Rottenburg französische Kräfte gesichtet, wobei es sich wohl zwar nur um Aufklärungskräfte handelt aber das bedeutet trotzdem dass der Gegner bereits im Hinterland der Armee lauert.

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Die Lage nördlich von uns verschlechtert sich auch immer weiter. Während die französische Kavallerie die Reste des II.Reservekorps umfasst greift ihre Infanterie die Höhen südlich Bachl frontal an und kann die schwachen Reste des Korps zurückwerfen.

Dem III.Armeekorps bei Sallingberg droht jetzt auch die Umfassung, hier führt der Gegner immer stärkere Kräfte im Süden heran und seine Angriffe werfen die Österreicher immer weiter zurück. Reserven stehen dort keinerlei mehr zur Verfügung, alles was kämpfen kann kämpft bereits oder wurde bereits zurückgeschlagen.

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https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0104.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
18.08.19, 20:45
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

20. April 1809 - 1000, Rohr

Während sich der Armeestab und wir in Rohr einrichten erreichen Truppen des VI.Armeekorps und I.Reservekorps das Dorf und beziehen Stellungen im Norden und Westen davon. Die Anzahl der Soldaten ist geringer als gehofft aber zumindest verfügen sie über relativ viele Geschütze.

Die Gerüchte über französische Kavallerie im Hinterland der Armee haben sich auch bewahrheitet. Melder der Brigade Weissenwolff bei Oberhatzkofen berichten von vorrückender Reiterei aus Süden von Hackendorf her.

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Das V.Armeekorps des Erzherzog Ludwig existiert mittlerweile kaum mehr, die eingeschlossenen Reste werden vom Gegner niedergemacht oder gefangengenommen. Die wenigen Truppen die sich noch nach Osten zurückziehen konnten werden vom mittlerweile feindbesetzten Kirchdorf aus angegriffen und hart von französischer Kavallerie verfolgt.

Des I.Reservekorps dass ostwärts davon eine neue Linie aufgebaut hat bleibt noch unbehelligt aber der Gegner kann sich ja durchaus Zeit lassen, der Tag ist noch nichtmal zur Hälfte rum.

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Auch im Norden setzen sich die Franzosen und Bayern langsam aber sicher durch. Südlich von Bachl sind die Reste des II.Reservekorps von 3 Seiten bedrängt und sie haben den Anschluss an das III.Armeekorps mittlerweile verloren.

Dieses Korps hat aber seine eigenen Probleme, denn südlich von Sallingberg ist die starke französische Infanterie durchgebrochen und hat sogar einige Geschütze überrannt. Reserven gibt es dort keine mehr aber die Offiziere tun ihr bestes die zurückgeschlagenen Soldaten aufzufangen und wieder nach vorn zu schicken.

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https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0108.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Cfant
19.08.19, 07:26
Die Meldungen lesen sich nicht sehr optimistisch... Wir freuen Uns auf Aspern!

KAreil
28.08.19, 21:48
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

20. April 1809 - 1030, Rohr

Wir hielten es kaum für möglich aber die eintreffenden Lagemeldungen werden weiter schlimmer und schlimmer. Vom V.Armeekorps wird sich bis auf ein paar Geschütze niemand mehr nach Osten durchschlagen können, die kläglichen Überreste von ein paar Bataillonen konnten sich zwar nahe Perka sammeln aber sie sind im Begriff vom Gegner aufgerieben zu werden. In aller Ruhe können sich die französischen und bayerischen Truppen neu formieren und angreifen.

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Die Lage im Norden ist mittlerweile kaum mehr besser. Die Überreste des II.Reservekorps werden südlich von Bachl festgehalten und zurückgedrängt während frische Kavallerie der Franzosen von Norden her nachkommt.

Südlich Sallingberg hat die französische Infanterie mittlerweile die österreichische Linie komplett zerschlagen und ist im Begriff das III.Armeekorps über die Flanke aufzurollen. Ein Rückzug der Österreicher ist hier kaum mehr möglich und sie werden wohl noch ein ganzes Korps verlieren.

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Die Lage im Hinterland bei uns in Rohr und weiter ostwärts ist noch ruhig, außer einigen französischen Kavalleristen wurden keine Feindtruppen gesichtet aber nachdem noch nichtmal Mittag ist hat der Gegner noch mehr als genug Zeit sich für den nächsten Großangriff neu zu formieren.





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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
30.08.19, 11:00
An dieser Stelle haben wir das Spiel in Übereinkunft mit unserem Gegner abgebrochen und ihm einen "Major Victory" zugestanden, dieses Ergebnis war klar und es erspart uns die wenige Spielzeit damit weiter zu verschwenden.


FAZIT:
Ein interessantes aber unserer Meinung nach absolut unausgeglichenes Szenario. Mit unrealistischen Vorwissen der gegnerischen Stärke und Disposition könnten man natürlich sofort die eigentlich guten Stellungen im Norden aufgeben und alles bei Rohr oder noch weiter südostwärts konzentrieren aber wieso sollte man die Stellungen ohne Feindkontakt und ohne "in game"-Wissen verlassen?
Allein die so aufgegebenen Positionen verschieben das Ergebnis schon zu einem Unentschieden und das theoretisch ohne jede Kampfhandlung.

Das V.Armeekorps ist jedem Fall verloren wenn der Gegner wie bei uns sofort angreift, es kommt nicht weg bevor ihm der Rückzug abgeschnitten werden kann. In unserem Spiel haben wir vom 2.Zug weg den Rückzug eingeleitet und haben so das ganze Korps verloren. Damit ergibt sich schon mal ein "Minor Defeat" und der Gegner hat dann noch mehr als die Hälfte der Züge Zeit sich zumindest eine der 3 weit verteilten Positionen im Hinterland zu holen wodurch es ein "Major Victory" wird.

Trotzdem ein interessantes Szenario und es hat halt nicht sollen sein ;)





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hohe_Berge
30.08.19, 11:06
Trotz allem oder sogar deswegen sehr sehr unterhaltsam. Hoffen auf weitere Berichte.

Glück Auf

Cfant
02.09.19, 10:11
Ja, das ist bitter, aber wenn's unausgewogen ist, habt Ihr Euch nichts vorzuwerfen. Bei Aspern sieht man sich wieder :D Danke für den AAR!

Hohenlohe
02.09.19, 11:22
Fanden wir sehr interessant...:top: Jetzt aber auf nach Aspern...:ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:)

SolInvictus202
02.09.19, 12:26
die Aspern Szenarios sind teilweise sehr enttäuschend finden wir... auch Eckmühl wir sehr schlecht dargestellt, da die Schwächen der Engine deutlich hervortreten: so sind z.B. der Großteil der kaiserlichen Batterien deploiert - können aber wegen der Höhenunterschiede auf NICHTS schießen...

KAreil
03.09.19, 12:32
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. April 1809 - 0100, Südlich von Schierling bei Eckmühl

Angesichts der drohenden Einschließung des III.Armeekorps und der bedrohlichen Gesamtlage ließ Erzherzog Karl zum generellen Rückzug blasen. Die Reste seiner Armee ziehen sich jetzt vor den nachrückenden Franzosen und Bayern zurück, eine bittere Niederlage für die Österreicher. Sie konnten sich dafür relativ gut vom Gegner lösen und es wird vorerst nicht mit größeren Kampfhandlungen gerechnet.

Um unsere Zeit nicht mit diesem Rückzug zu verschwenden haben wir uns entschlossen nach Norden zu reiten, dort stehen immer noch das relativ intakte I., II. und IV. Armeekorps. Die Franzosen unter Davout sind dort in der Unterzahl und wir erwarten uns das Napoleon ihm nach der gewonnen Schlacht bei Abensberg zu Hilfe eilen wird.
Erst nach Mitternacht erreichen wir schließlich den Stab von Feldmarschall-Leutnant von Rosenberg der mittlerweile der mit seinem VI. Armeekorps südlcih von Schierling und Eckmühl kampiert. Wir begeben uns jetzt zur Nachtruhe und erwarten gespannt was der Morgen bringen wird, wenn die Österreicher Davout schlagen wollen dann müssen sie das schnell tun, bevor Napoleon mit Verstärkungen eintrifft.

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Cfant
03.09.19, 13:09
Guter Plan. Über wieviele Panzer verfügt das I. Corps? :D

Aber im Ernst, wie viel Zeit habt Ihr, bis dieser vermaledeite Korse auftaucht?

KAreil
04.09.19, 09:35
Guter Plan. Über wieviele Panzer verfügt das I. Corps? :D

Aber im Ernst, wie viel Zeit habt Ihr, bis dieser vermaledeite Korse auftaucht?



*The answer my friend, is blowing in the wind...* :fiedel:


Wir haben ehrlich gesagt keine Ahnung. Das Spiel gibt dahingehend keine Hinweise und gespielt haben wir das Szenario noch nie...wir vermuten aber mal wesentlich früher als uns lieb sein wird...

Longstreet
04.09.19, 11:00
Wir wollen an dieser Stelle mal Unseren Dank aussprechen, dass Ihr die John Tiller Reihe hier so hoch haltet. Wir sind seit einiger Zeit im Besitz einiger Titel und führen gerade ein Tutorialgefecht (Talavera, Dawn Attack) für die Aufnahme in den Wargame Club.

Angefangen hat alles mit dem Siebenjährigen Krieg..... Bitte weiter so!

KAreil
06.09.19, 13:16
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. April 1809 - 0715, Südlich von Schierling bei Eckmühl

Wir sind schon seit dem frühen Morgen mit Feldmarschall-Leutnant von Rosenberg unterwegs und beobachten von einem Hügel bei Lindach sein zur Schlacht formiertes IV.Armeekorps. Die 3.Division ist bereits im Vormarsch auf Eckmühl das vom Gegner gesäubert werden soll um die Flanke des Korps zu schützen. Der Rest der Truppen hier fühlt vorsichtig Richtung Schierling vor, der Respekt vor den Franzosen ist weiterhin groß.

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Es wurden bereits Melder zu den einige Kilometer weiter nördlich stehenden Truppen des I. und II. Armeekorps gesandt. Das I. Korps soll sobald wie möglich von Peising aus nach Süden auf Saalhapt vorstoßen und das II. auf Dinzling. Das ist fast das erste Mal dass die Korps wie ihrer Doktrin geschuldet wirklich eigenständig handeln sollen und wir werden sehen wie gut die Österreicher dieses neue System verinnerlicht haben.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
15.09.19, 21:51
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. April 1809 - 0800, Südlich von Schierling bei Eckmühl

Mit der Morgendämmerung wird die Sicht langsam besser aber das Wetter wird es nicht. Man sieht jetzt etwa 2 Kilometer weit aber es ist immer noch nebelig und es regnet leicht auf den bereits schlammigen Boden.

Was wir von den Hügeln westlich von Lindach jetzt erkennen können sieht nicht gut aus für die Österreicher, aus Westen kommen starke Infanterie- und Kavalleriekräfte nach Schierling und französische Infanterie stößt bereits aus dem Dorf nach Süden vor. Auch auf den Höhen nördlich von Eckmühl stehen französische Truppen und angesichts dieser Lage lässt Feldmarschall-Leutnant von Rosenberg den Angriff seiner 3.Division auf Eckmühl abbrechen. Der Gegner hatte das Dorf bereits geräumt aber beginnt jetzt eine harte Verfolgung der Österreicher. Das Hauptziel für das hier versammelte IV.Armeekorps der Österreicher muss sein einen französischen Durchbruch nach Süden Richtung Landshut zu verhindern und dazu versuchen sie jetzt ihre Kräfte südlich von Schierling zu verstärken ohne Lindach komplett zu entblößen.

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Ein Meldereiter vom I.Armeekorps bringt dafür gute Nachrichten, das Korps ist jetzt auf dem Marsch nach Süden und hat Peising erreicht. Zwischenziel ist dann das vermutlich von französischen Kräften gehaltene Saalhapt um dann weiter nach Süden vorzudringen und so den Franzosen bei Schierling in den Rücken zu fallen. Vom bei Thalmassing stehenden II.Armeekorps haben wir noch immer keine Meldung erhalten dabei sollte es doch auch längst auf dem Weg nach Süden sein.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
22.09.19, 13:14
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. April 1809 - 0830, Südlich von Schierling bei Eckmühl

Die Franzosen kommen!
Von Schierling marschieren Massen an französischer Infanteristen auf die dünnen Linien des IV.Armeekorps und Feldmarschall-Leutnant versucht so schnell wie möglich den Rest seines Korps dort zu konzentrieren. Er ist sogar bereit Lindach kampflos aufzugeben um eine Chance zu haben den gegnerischen Angriff abzuwehren. Uns schwant wieder übles, die Franzosen massieren am linken Flügel der Österreicher und sie ziehen auch schwere Kavallerie zusammen um durch die Linien zu brechen.

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Das I.Armeekorps soll bereits auf schnellem Marsch nach Süden sein aber es wird noch mehr als 2 Stunden dauern bevor sie überhaupt mal Saalhapt erreicht haben. Vom II.Armeekorps haben wir immer noch keine Nachricht erhalten aber Gerüchten zu folgen hat man in diesem Gebiet bereits einige französische Kavalleriepatrouillen gesichtet.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
04.10.19, 21:55
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. April 1809 - 0900, Südlich von Schierling bei Eckmühl

Die Schlacht hat begonnen und wie schon in den letzten Tagen greifen die Franzosen mit großer Übermacht und Elan an. Mit starken Infanteriekräften sie den linken Flügel des IV.Armeekorps südlich von Schierling an und werfen ihn zurück. Nur mit Mühe kann der Rest der Linie langsam zurückgenommen werden und der zerschlagene Flügel mit den gerade herangeführten Truppen wieder aufgebaut werden.

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Vom I. und II. Armeekorps haben wir mittlerweile auch neue Meldungen erhalten. Beide sind jetzt auf dem Marsch nach Süden aber beide wurden bereits vom Feind entdeckt. Schwache Kavallerie- und Infanteriekräfte blockieren die Straßen nach Sallhapt und Dinzling.

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Longstreet
04.10.19, 22:06
Wir schlagen Uns gerade am Rocky Face Ridge mit den Konföderierten rum - Campaign Atlanta 1864

Hohenlohe
04.10.19, 23:34
Wir schlagen Uns gerade am Rocky Face Ridge mit den Konföderierten rum - Campaign Atlanta 1864

Auweia, ein Yankee...:eek:

herzlichste grüsse

Hohenlohe, der preussische Militärbeobachter in Dixieland...:ph:

KAreil
05.10.19, 22:27
Wir schlagen Uns gerade am Rocky Face Ridge mit den Konföderierten rum - Campaign Atlanta 1864

Und wo ist der Bericht dazu? ;)

KAreil
22.10.19, 21:40
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. April 1809 - 0930, Südlich von Schierling bei Eckmühl

Direkt vor uns spielt sich jetzt die nächste große Schlacht zwischen den Franzosen und den Österreichern ab und es scheint erneut ein französischer Sieg zu werden. Mit starken Infanteriekräften haben sie Straße von Schierling nach Süden freigekämpft und die Österreicher nach Osten abgedrängt oder zerschlagen. Während sie schon dabei sind sie hier südlich zu überflügeln greifen sie auch von Schierling nach Osten an und mit schwächeren Kräften kommen sie schon aus Osten und drohen so dem IV.Armeekorps mit der Einschließung.

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Melder des I.Armeekorps kommen noch durch und wir wissen dass sie in den Wäldern nördlich von Saalhapt von französischen Kräften aufgehalten werden, mit einem schnellen Vorstoß in den Rücken des Gegners kann hier also nicht gerechnet werden.

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Die Lage des II.Armeekorps ist ähnlich denn auch dort werden ihnen die Straßen zu ihrem Etappenziel Dinzling versperrt. Zusätzlich haben sie mit starker französischer Kavallerie in ihrer Flanke zu kämpfen.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
31.10.19, 21:26
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse


21. April 1809 - 1000, Südlich von Schierling bei Eckmühl

Die Schlacht tobt mittlerweile rund um das Hauptquartier von Feldmarschall-Leutnant von Rosenberg und so manches Mal hören wir eine Kanonenkugel über unsere Köpfe fliegen. Zahlenmäßig weit überlegene französische Infanterie hat die österreichische Stellung südlich Schierling umfasst und in die Flanke angegriffen. Zusammen mit schwerer Kavallerie ist die linke Flanke des IV.Armeekorps fast zur Gänze zerschlagen und die Österreicher haben kaum mehr Truppen um die Lücken zu füllen. Aus Norden und Osten greifen die Franzosen ebenfalls an und das Korps läuft Gefahr komplett eingeschlossen zu werden.

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Vom I.Armeekorps kommen auch schlechte Nachrichten. Der Vorstoß auf Saalhapt wurde von überraschend starken französischen Kräften nicht nur aufgehalten sondern teilweise sogar zurückgeworfen. Das schwierige Gelände tut sein übriges um den österreichischen Vormarsch extrem zu verzögern.

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Das II.Armeekorps hat beim Marsch auf Dinzling noch wenig Feindkontakt aber kommt nur langsam voran. Der Weg ist noch weit und wir konnten beobachten wie die Franzosen mehr und mehr Truppen der bei Schierling frisch ankommenden Truppen nach Norden schickt.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
01.11.19, 07:31
Besteht die Möglichkeit das II.Armeekorps direkt nach Süden schwenken zu lassen? In der Übersichtskarte sieht das wie der direkte Weg zum IV.Armeekorps aus?

Glück Auf

KAreil
01.11.19, 12:31
Besteht die Möglichkeit das II.Armeekorps direkt nach Süden schwenken zu lassen? In der Übersichtskarte sieht das wie der direkte Weg zum IV.Armeekorps aus?

Glück Auf


Ginge wohl aber bis dahin ist das IV.AK nicht mehr vorhanden.
Wir haben angesichts der eigentlich von Beginn an einseitigen Lage unseren Gegner um ein vorzeitiges Ende der Schlacht gebeten, an einem Major Victory für ihn ist nicht zu zweifeln.

KAreil
02.11.19, 12:42
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. April 1809 - 1200, Auf den Straßen südostwärts von Eckmühl

Die Schlacht bei Eckmuehl ist geschlagen und es war die nächste große Niederlage der Österreicher. Angesichts der aussichtslosen Lage des IV.Armeekorps ließ Feldmarschall-Leutnant von Rosenberg schließlich zum Generalrückzug nach Südosten blasen. Mit aller Hast sind die österreichischen Truppen aufgebrochen und konnten so der kompletten Vernichtung entgehen aber zu einem sehr hohen Preis an zurückgelassener Ausrüstung.
Der Feldmarschall-Leutnant schickte auch entsprechende Nachrichten an das I. und II. Armeekorps und auch diese brechen ihre kaum haltbaren Angriffe ab und ziehen sich auf die österreichische Grenze zurück.

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KAreil
04.11.19, 09:20
Fazit:

Das Szenario war wesentlich schneller entschieden als uns lieb war. Eigentlich sehen wir darin keine Chance für die Österreicher, ein großer französischer Sieg ist eigentlich vorprogrammiert. Das IV.AK im Süden kann von der französischen Übermacht einfach eingeschlossen und vernichtet werden. Das I.AK hat eigentlich keine Chance sein Angriffsziel Saalhapt rechtzeitig zu erobern, die Franzosen können da leicht in den Wäldern verzögern. Das II.AK könnte es vielleicht zwar schaffen gerade noch so Dinzling zu erobern aber mit den verlorenen Truppen und Siegpunktfeldern steht der Major Victory für die Franzosen trotzdem fest. Kurzum, ein historisch interessantes aber nicht ausgeglichenes Szenario


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Arminius
04.11.19, 11:10
Vielen Dank für den AAR.

hohe_Berge
05.11.19, 06:33
Es geht doch noch weiter oder?

Glück Auf

KAreil
05.11.19, 11:16
Es geht doch noch weiter oder?

Glück Auf


Ja natürlich.
Wir Österreicher sind ja auch dafür bekannt nicht aus verlorenen Schlachten und Kriegen zu lernen ;)

KAreil
06.11.19, 21:07
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

An dieser Stelle wollen wir jetzt etwas abschweifen.Während wir und bei der Österreichischen Hauptarmee in Bayern befanden wurde auch weiter im Süden in Italien Krieg geführt. Unser ehemaliger Adjutant Polliver war dort als Beobachter im Stab des Erzherzog Johann dabei und da es für den Krieg 1809 doch von einiger Relevanz war wollen wir das hier anfügen.

Polliver war also mit der Armee des Erherzog Johann unterwegs und ihnen stand die Franzöische Italienarmee unter Eugène de Beauharnais gegenüber. Der Erzherzog griff dann schon Mitte April mit seinem IX. und VIII.Armeekorps die Franzosen bei Salice an.

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KAreil
09.11.19, 21:51
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse nach den Notizen von Polliver

16. April 1809 - 0830, Südostwärts von Sacile

Polliver war mit dem Stab des Erzherzog Johann unterwegs und dieser verweilte beim IX.Armeekorps der Armee von Innerösterreich. Am Morgen des 16.April nahm diese Armee Aufstellung um den Franzosen die kriegswichtige Brücke über den Fluss Livenza bei Sacile streitig zu machen. Dazu marschierte das VIII.Armeekorps unter Feldmarschall Chasteler von Vigonovo und Ranzano auf das Dorf zu wobei die vielen Weingärten das Vorankommen erschweren sollte. Das IX.Armeekorps stand südlich davon, gut ein bis zwei Kilometer westlich von Fontanafredda. Es sollte den Angriff unterstützen und die Flanke der Österreicher decken, denn es wurde mit dem Eintreffen französischer Verstärkungen gerechnet.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
17.11.19, 14:59
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse nach den Notizen von Polliver

16. April 1809 - 0900, Südostwärts von Sacile

Die Franzosen treten im Norden von Sacile und im Süden von Brugnera kommend schneidig zum Angriff an. Mit einiger Reiterei an der Spitze und schnell folgender Infanterie haben sie dort einiges an Kampfkraft zur Verfügung. Polliver machte sich da schon Sorgen um den nördlichen Flügel der Österreicher, sie hatten bei Ranzano nicht all zu viele Truppen und der Erzherzog hatte dann noch die Kavallerie abgezogen. Im Süden waren die Österreicher gerade dabei ihre Linie Richtung Fontanafredda zurückzunehmen und ein schneller Kavallerieangriff könnte dort großen Schaden anrichten.

Das Groß' des VIII.Armeekorps marschiert bereits Frontal auf Sacile zu und steht in ersten Feuergefechten mit den Franzosen. Das Gelände mit den vielen Weingärten macht das Vorankommen und vor allem den Einsatz der Artillerie dabei zu einer großen Schwierigkeit. Ein zweiter Angriff auf das Dorf kommt von Südwesten und wird von einer Division des IX.Armeekorps sowie einigen Teilen des VIII.Armeekorps durchgeführt. Sie haben noch einiges an freiem Gelände zu überwinden während die Franzosen dabei sind ihre Linie zu verstärken.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
01.12.19, 19:43
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse nach den Notizen von Polliver

16. April 1809 - 0930, Südostwärts von Sacile

Die starke französische Kavallerie greift die österreichischen Plänkler vor Ranzano im Norden an und zerstreut sie in alle Winde. Die Reitererei hat zwar einige Ausfälle durch die österreichischen Geschütze aber an Infanterie haben die Österreicher dort nicht all zu viel und man sieht schon starke gegnerische Kolonnen heranmarschieren.

Beim Angriff der Österreicher von Vigonovo auf Sacile kommt es zu hohen Verlusten auf beiden Seiten aber es werden Fortschritte erzielt. Allerdings konnten die Franzosen mit einem kleinen Gegenangriff in die Linke Flanke einiges an Unordnung anrichten und dabei wurde der General-Major Gajoli schwer verwundet. Polliver zeigte sich besorgt dass der Angriff ins Stocken geraten würde.

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Weiter südlich steht der österreichische Angriff auch nicht unter einem besseren Stern. Die voranmarschierten Truppen des IX.Armeekorps werden von den Franzosen in der Flanke angegriffen bevor der Rest der Österreicher sie erreichen konnte. Sie hatten wohl nicht damit gerechnet dass die wenigen Franzosen dort so mutig angreifen würden und deshalb solche Lücken zugelassen. Es wird sich zeigen ob sich die Österreicher lange genug halten können bis Verstärkungen ankommen.

Die Hauptbedrohung für das IX.Armeekorps kommt aber aus Süden, dort stellt sich die französische Kavallerie bereits zum Angriff bereit während auf den Straßen mehr und mehr Infanterie heranmarschiert.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
10.12.19, 21:41
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse nach den Notizen von Polliver

16. April 1809 - 1000, Südostwärts von Sacile

Wie befürchtet bricht die französische Kavallerie in die österreichischen Linien bei Ranzano ein und schließt einen Teil deren Reiterei dort ein. Die Franzosen haben zwar einige Ausfälle durch die österreichischen Geschütze aber spätestens die herannahende Infanterie wird das Dorf im Sturm nehmen können. Damit ist der Weg in den Rücken der Österreicher auch frei denn diese haben dort keine Reserven mehr.

Der Frontalangriff des VIII. Armeekorps der Österreicher auf Sacile konnte dafür die französische Linie zerschlagen aber gerade als sie aus den Weingärten vorrücken erreichen frische französische Truppen das Schlachtfeld. Die bereits abgekämpften Österreicher werden den Angriff wohl abbrechen müssen und versuchen auf Vigonovo zurückzugehen bevor sie eingeschlossen werden.

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Im Süden sieht die Lage der Österreicher nicht viel besser aus. Die schneidig vormarschierte Brigade von Kleinmeyer wurden von den Franzosen eingeschlossen und der Entsatz durch weitere Teile des IX.Armeekorps ist gescheitert. Angesichts der Gesamtlage muss sich der Erzherzog wohl auch hier zum Rückzug entscheiden um seine Flanken nicht noch weiter zu exponieren und den Rücken seiner Armee zu sichern.

Südlich von Fontanafredda konnte die französische Kavallerie einen Durchbruch in der Flanke erzwingen aber sie haben hohe Verluste erlitten. Mit der herangeführten Infanterie könnte ihnen aber ein kompletter Einbruch in die österreichische Linie gelingen.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
30.12.19, 13:23
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse nach den Notizen von Polliver

16. April 1809 - 1030, Südostwärts von Sacile

Die Franzosen setzen ihren Angriff auf Ranzano im Norden fort und können die Österreicher im Dorf einschließen. Diese wehren sich unter dem Kommando von General-Major von Wetzel zwar tapferst aber auf Dauer ist diese Stellung unhaltbar und sie werden wohl überrannt werden.

Der mittlerweile eingeleitete Rückzug der Österreicher vor Sacile scheint große Probleme zu haben. Starke frische Infanteriebataillone stoßen im Süden der Österreicher vor und es droht auch hier eine Einkesselung der Truppen.

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Die Lage weiter südlich spitzt sich ebenfalls immer weiter zu und die größtenteils eingeschlossene Brigade von Kleinmeyer wird nach und nach von der französischen Übermacht niedergemacht. Der Rückzug der restlichen Österreicher nach Osten verläuft zwar gut aber die Franzosen halten doch Fühlung und feuern mit ihren Geschützen in die abziehende Truppe.
Die direkt aus Süden Richtung Fontanafredda angreifenden Franzosen können im Osten in die österreichische Linie einbrechen und ein Bataillon einschließen aber die gerade rechtzeitig herangeführten vereinten Grenadierbataillone konnten eine zweite Linie aufbauen und so den kompletten Durchbruch verhindern.

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KAreil
14.01.20, 20:49
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse nach den Notizen von Polliver

16. April 1809 - 1100 Südostwärts von Sacile

Die Franzosen haben die österreichische Kavallerie bei Ranzano mittlerweile eingeschlossen und werden sie wohl niedermachen oder gefangennehmen. Die wenige Infanterie der Österreicher versucht sich vom Dorf nach Osten abzusetzen aber der Gegner versucht natürlich auch sie einzuschließen. Der Weg in den Rücken der österreichischen Linie über Vigonovo ist nach wie vor nur schwach durch etwas Kavallerie geschützt, einem entschlossenen Angriff würde diese wohl nicht standhalten.

Zwischen Vigonovo und Sacile werden die österreichischen Truppen über die Weingärten im Norden und Süden überflügelt und wohl eingeschlossen werden, die Österreicher hätten dort einfach nicht angreifen sollen. Der Untergang des Großteils des VIII.Armeekorps ist dort wohl nur noch eine Frage der Zeit.

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Im Süden beim IX.Armeekorps konnte der starke französische Angriff Richtung Fontanafredda hingegen zum Stehen gebracht werden. Unter Aufbringung der letzten Reserven wurde die französische Infanterie zum Teil wieder zurückgeworfen wobei allerdings General-Major von Altensteig gefallen ist. Zusammen mit von Westen abgezogenenen Truppen müssen die Franzosen hier jetzt schnell komplett zurückgeschlagen werden um sich dann gegen die nachstoßenden Franzosen neu zu formieren.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
22.01.20, 21:21
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse nach den Notizen von Polliver

16. April 1809 - 1130 Südostwärts von Sacile

Die Lage des VIII.Armeekorps der Österreicher nördlich von uns kann nur als katastrophal bezeichnet werden. Die Überreste der Truppen bei Ranzano werden von den Franzosen gnadenlos zusammengeschossen während sie ganz in Ruhe nach Süden auf Vigonovo vorfühlen, dort stehen kaum mehr Österreicher.

Das Groß' des Armeekorps war ja zum Angriff auf Sacile angesetzt und ist mittlerweile von französischen Reserven komplett zerschlagen und in großen Teilen eingeschlossen worden. Feldmarschall Chasteler hat kaum mehr kampffähige Truppen und ist in ernsthafter Gefahr auch vom Gegner erwischt zu werden.

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Bei uns im Süden beim IX.Armeekorps sieht die Lage ungleich besser aus. Nach den anfänglichen schmerzhaften Verlusten im Westen wurde zumindest eine stabile Linie gegen die anrückenden Franzosen gebildet die sich trotz der vielen gegnerischen Geschütze wohl halten kann.

Der französische Angriff aus Süden wurde mittlerweile komplett zurückgeworfen und die Österreicher stoßen nach um vielleicht zumindest dort die französische Linie durchbrechen zu können.

Insgesamt wird das aber wohl kaum von Nutzen sein denn nach dem Fall des VIII.Armeekorps ist der Rücken der österreichischen Armee komplett offen.

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KAreil
05.02.20, 19:10
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse nach den Notizen von Polliver

16. April 1809 - 1200 Südostwärts von Sacile

Der Schneid der Österreicher ist fast zu bewundern, trotz der katastrophalen Lage beim VIII.Armeekorps hat sich ein gerade gesammeltes Bataillon zum Angriff auf eine weit vorgerückte französische Geschützbatterie entschieden und diese im Sturm überrannt. Gemeinsam mit ein paar weiteren angeschlagenen Bataillonen gibt es jetzt auch wieder so etwas wie eine Linie ostwärts von Sacile und die vorgedrungene französische Kavallerieschwadron eingeschlossen. Feldmarschall Chasteler wird jetzt wohl versuchen sich auf Vigonovo zurückzuziehen wärend die Franzosen den eingeschlossenen Rest seines Armeekorps aufreiben.
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Hier beim IX.Armeekorps von Feldmarschall-Leutnant Graf Gyulai ist die Lage da wesentlich besser, von Westen her sind die Franzosen zwar nachgerückt aber sie greifen nicht an. Sie formieren sich zur Schlachtlinie aber es scheint als würden sie sich hier auf die Defensive beschränken wobei sie mit ihrer Artillerieüberlegenheit aber einige Verluste verursachen.

Im Süden ziehen sich die Franzosen immer weiter vor den angreifenden Österreichern zurück. Die Verluste sind auf beiden Seiten groß und die Franzosen schaffen es immer wieder eine neue Linie aufzubauen aber vielleicht gelingt der Durchbruch doch noch.
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KAreil
11.02.20, 19:32
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse nach den Notizen von Polliver

16. April 1809 - 1230 Südostwärts von Sacile

Dank herangeführter Kavallerie haben es die Österreicher jetzt tatsächlich geschafft die französische Schwadron in ihrem Rücken niederzumachen und so den Rückzug auf Vigonovo zu ermöglichen. Mit aller Hast marschieren die kläglichen Reste des VIII.Armeekorps jetzt dort hin, scharf verfolgt von den überlegenen Franzosen. Die eingeschlossenen Teile des Korps wurden mittlerweile komplett zusammengeschossen und General-Major de Berelat sowie Feldmarschall Gyulai wurden gefangengenommen.

Auch von Norden her wird Vigonovo schon bedroht und man sieht mehrere frisch wirkende Bataillone aufmarschieren.

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Das IX.Armeekorps hat weiterhin eine relativ ruhige Front nach Westen und greift weiter nach Süden an um die Franzosen möglichst weit zurückzuschlagen. Diese schaffen es aber sich immer wieder zu sammeln und neue Verteidigungslinien aufzubauen während der österreichische Angriff langsam aber sicher an Schwung verliert.

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Cfant
12.02.20, 08:42
Insgesamt scheint es diesmal aber für die Franzen härter zu sein. Daumen hoch für den verbissenen Widerstand. Wir sind gespannt, wie die Verluste am Ende aussehen. Napoleons Armeen muss man ausbluten, das passt schon!

KAreil
18.02.20, 21:07
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse nach den Notizen von Polliver

16. April 1809 - 1300 Südostwärts von Sacile

Der Untergang des österreichischen VIII.Armeekorps geht nach einer kurzen Pause weiter. Was vom Korps übrig ist konnte sich zwar mittlerweile bei Vigonovo sammeln aber sowohl von Norden als auch Westen greifen die Franzosen bereits wieder an. Frisch wirkende Infanterie aus Ranzano greift die abgekämpften Österreicher vor dem Dorf an und schlägt sie in die Flucht.

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Im Süden konnten die Franzosen ihre Flucht mittlerweile in einen geordneten Rückzug verwandeln. Immer weiter aber stets in geordneten Linien weichen sie vor dem Angriff des IX.Armeekorps zurück und stellen sich kurzzeitig immer wieder zu Verzögerungsgefechten die den Österreichern schmerzhafte Verluste zufügen.

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Angesichts der Gesamtlage lässt Erzherzog Johann schließlich zum Generalrückzug blasen. Die Österreicher haben die Franzosen hier massiv unterschätzt und hätten niemals angreifen sollen, eine Verteidigung der langgezogenen Linie wäre auch noch schwer genug gewesen. So haben sie schneidig aber sinnlos angegriffen und sehr hohe Verluste erlitten von der sich die Armee von Innerösterreicher wohl in diesem Jahr kaum mehr erholen kann.

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KAreil
24.02.20, 19:09
Fazit:

Ein eigentlich sehr interessantes und spannendes Szenario bei dem wir es nur unseren eigenen massiven Fehlern zu verdanken haben dass wir derart hoch und früh verloren haben. Wie haben uns einfach auf die Szenario-Beschreibung "Austria attacks Sacile" verlassen und haben alles nach vorne geworfen. Der Gegner hatte aber mehr als genug um uns zu verzögern und mit den herankommenden Reserven einzukesseln und zu vernichten. Wir hätten hier einfach abwarten sollen und nachdem wir gesehen haben dass der Feind im Norden stark angreift hätten wir eigentlich alles auf die Defensive setzen sollen. Mit der extrem langen Front und den wesentlich konzentrierteren Franzosen wäre aber auch das wohl ein schwieriges Unterfangen gewesen.

Das war jetzt das letzte Szenario in "Campaign Eckmuehl" und aufgrund der Niederlage im letzten Szenario könnten wir das Savegame jetzt gar nicht in "Campaign Wagram" weiterführen aber zum Glück haben wir einen sehr in diesen Spielen bewanderten Gegner und konnten das Tricksen. Die Kampagne von 1809 geht also weiter...

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EDIT:


Bitte noch ein kurzes Resümee zur vorigen Schlacht. Was wäre erreichbar gewesen, wenn Ihr das Szenario gekannt hättet? Was hättet Ihr anders gemacht? Wir sind gespannt auf den nächsten Waffengang!

Wir denken dass wir sicher nur einen Minor Defeat hinnehmen hätten müssen wenn wir von Anfang an auf die Defensive gesetzt hätten und vielleicht Ranzano ganz im Norden gleich geräumt hätten. Dann hätten wir uns besser konzentrieren können und wären keine so leichte Beute für die Franzosen gewesen. Wenn dann unser Gegner auch noch unsere sehr auseinandergezogenen Kräfte überschätzt hätte und nicht voll angegriffen hätte dann wäre wohl auch ein Draw zu halten gewesen. Wir merken uns für die nächsten Schlachten dass wir keinesfalls mehr voreilig zur Tat schreiten werden, auch wenn das bedeutet dem Gegner die Initiative zu überlassen.

KAreil
25.02.20, 19:06
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

24. April 1809 - 2300, Auf den Straßen von Regensburg nach Cham

Nach der deutlichen Niederlage der Österreicher bei Eckmuehl (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=29966&page=6&p=1153293#post1153293) blieben wir Erzherzog Karl und seinem Stab und kamen in der Folge in Regensburg an. Der Rückzug oder besser gesagt die kopflose Flucht dorthin hatte weitere hohe Verluste vor allem an Material zur Folge und nur durch den schneidigen Einsatz einiger weniger Regimenter zur Rückendeckung hat das ganze nicht in einer kompletten Katastrophe geendet. Der Großteil der Hauptarmee ist also in Regensburg angekommen während Feldmarschall Hiller mit dem Rest nach Süden abgedrängt wurde und auf dem Weg zurück nach Österreich ist.

Wir sind gestern mitten in der Nacht in der Stadt angekommen und der Erzherzog ließ sofort Befehl geben die gesamte Armee auf die andere Seite der Donau zu bringen. Die Brücken sollten dann zerstört werden um die Franzosen von der weiteren Verfolgung abzuhalten. Insgesamt hat der Erzherzog vor sich über Böhmen zurückzuziehen und die Truppen mit denen von Hiller zu vereinigen um die Franzosen im österreichischen Kernland aufzuhalten.

Die Franzosen setzten natürlich alles daran den weitern Rückzug zu verhindern und die österreichische Armee möglichst zu zerschlagen und schon am frühen Morgen begann ihr Angriff auf die Stadt. Unter schwerem Artilleriebeschuss und ständigen Angriffen der Franzosen blieben die Österreicher doch sehr lange standhaft und konnten ihre Armee relativ geordnet über die Donau bringen. Gegen 1900 am Abend konnten die Franzosen dann aber in die Stadt eindringen und zwang die verbliebene Garnison zur Aufgabe. Die weitere Verfolgung wurde dann von der Nachhut einem entstehenden Großbrand in der Stadt verhindert und so sind wir gerade bei der Rast auf der Straße mitten im Rückzug der Armee. Bald geht es weiter Richtung Cham wo Erzherzog Karl seine Armee erstmal sammeln und wenn möglich auffrischen will.



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Cfant
26.02.20, 12:37
Bitte noch ein kurzes Resümee zur vorigen Schlacht. Was wäre erreichbar gewesen, wenn Ihr das Szenario gekannt hättet? Was hättet Ihr anders gemacht? Wir sind gespannt auf den nächsten Waffengang!

KAreil
26.02.20, 19:34
Bitte noch ein kurzes Resümee zur vorigen Schlacht. Was wäre erreichbar gewesen, wenn Ihr das Szenario gekannt hättet? Was hättet Ihr anders gemacht? Wir sind gespannt auf den nächsten Waffengang!


Hatten wir eigentlich in unserem Fazit-Post (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=29966&page=8&p=1167276#post1167276) schon gemacht aber wir haben ihn jetzt nochmal etwas ergänzt.

Cfant
27.02.20, 08:10
Danke. Finden Wir ermutigend. Aber die Franzen angreifen lassen klingt generell gut, wenn man die schlechteren Truppen hat. Lasst sie ins Feuer laufen!

KAreil
27.02.20, 19:37
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

26. April 1809 - 1230, Cham

Wir sind jetzt mit der österreichischen Hauptarmee in Cham am Fluss Regen angekommen und endlich ist wieder etwas Ruhe eingekehrt. Die Franzosen haben zwar die Verfolgung aufgenommen aber noch haben sie uns noch nicht erreicht. Erzherzog Karl hat sich entschloss den Fluss Regen zur Verteidigung zu nutzen und bereitet seine Armee zur Abwehr des erwarteten französischen Angriffs vor.

Im Moment wissen wir noch nicht was Napoleon vor hat. Er könnte jetzt Feldmarschall Hiller gefolgt sein um dessen Truppen mit seiner Übermacht zu zerschlagen um dann auf Wien zu marschieren oder er verfolgt uns mit seiner Hauptmacht Richtung Böhmen um von dort auf die österreichische Hauptmacht zu marschieren. Der Erzherzog vermutet eben zweiteres und will die Franzosen schon hier in Cham mit Hilfe des Flusses abwehren.

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Cfant
28.02.20, 10:25
Linz muss gehalten werden! Da wohnen Wir! :D Aber dass Ebelsberg so weit von Linz weg ist, ist Uns neu :D Viel Erfolg!

KAreil
28.02.20, 19:00
Linz muss gehalten werden! Da wohnen Wir! :D Aber dass Ebelsberg so weit von Linz weg ist, ist Uns neu :D Viel Erfolg!

Wir haben schon auf Euch gedacht als wir die Karte mit Linz gesehen haben, werter Cfant.
Allerdings sieht es so aus als hätte sich unser Gegner für die ahistorische Variante entschieden mit Napoleon und seiner Hauptmacht Erzerzog Karl nach Böhmen zu verfolgen anstatt Hiller nach Linz also sind wir uns nicht sicher ob wir die Schlacht bei Ebelsberg/Linz zeigen können.

KAreil
28.02.20, 19:12
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

27. April 1809 - 0400, Cham

Es gibt Alarm und wir haben in aller Eile unsere Unterkunft verlassen um uns die erwartete Schlacht beim Stab von Erzherzog Karl anzusehen. Zur Verteidigung der Flusslinie wurde die Brücke über den Regen in Cham selbst abgerissen aber Plänkler der 1.Division des III.Armeekorps haben französische Pioniere beim Bau einer neuen weiter westlich entdeckt. Südlich des Dorfs Lobling sind die Franzosen am Werk und es werden sofort weitere Truppen der Division dorthin geschickt um die Brücke zu zerstören und einen Übergang zu verhindern. Der Rest des III.Korps unter Feldzeugmeister Kolowrat steht ostwärts von Lobling nördlich des Katzbergs aber ist noch nicht kampfbereit.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0176.jpg (https://www.imgbox.de/)





Cham selbst wird von Teilen des II.Armeekorps unter Feldmarschall Hohenzollern gehalten aber der Großteil der Truppen liegt einige Kilometer weiter nördlich in Bereitschaft. Der Alarmbefehl muss die Truppen erst einmal erreichen und sie müssen kampfbereit gemacht werden. Ein paar Schwadronen und Bataillone des Reservekorps befinden sich ebenfalls dort im Norden und warten auf weitere Verstärkungen.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0177.jpg (https://www.imgbox.de/)

KAreil
01.03.20, 10:02
Ihr schreibt gleichzeitig mehrere AARs?

Wir hätten nicht mal für einen die Zeit und den Durchhaltewillen! Respekt!


Dazu noch viele die wir pausiert haben...
...und wir hätten noch Ideen zu vielen anderen...

Die Zeit ist einfach zu knapp und aktuell schaffen wir es gerade so unsere 2 PBEM-Spiele in diesen 2 AARs zu beschreiben.

Cfant
03.03.20, 08:36
Kann man die Brücken zerstören? Sieht jedenfalls endlich mal nach einer guten Position für Euch aus. Diesmal zeigen wir's dem kleinen Korsen!


Außerdem seid Ihr auf eine Finte reingefallen, Napoleon ist doch auf Ebelsberg marschiert:

https://www.bilder-upload.eu/thumb/3e401b-1583221158.jpg (https://www.bilder-upload.eu/bild-3e401b-1583221158.jpg.html)

Die Kugel steckt heute noch da drin, in der schmucken Ebelsberger Hauswand.

KAreil
03.03.20, 21:08
Kann man die Brücken zerstören? Sieht jedenfalls endlich mal nach einer guten Position für Euch aus. Diesmal zeigen wir's dem kleinen Korsen!

Außerdem seid Ihr auf eine Finte reingefallen, Napoleon ist doch auf Ebelsberg marschiert:
Die Kugel steckt heute noch da drin, in der schmucken Ebelsberger Hauswand.


Mit Artillerie oder Pionieren könnte man Brücken zerstören aber wir haben beides nicht zur Hand.

Wie bereits erwähnt ist Napoleon dieses Mal nicht in Eure Richtung marschiert sondern nach Böhmen...ob das wohl mit Eurem Ruf als Schlachtenführer zu tun hat? ;)

Cfant
04.03.20, 07:44
Definitiv. Mich kann er auch seinem Reserve-Koch-Assistenten überlassen, dass reicht allemal :D

KAreil
04.03.20, 20:40
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

27. April 1809 - 0600, Cham

In den letzten 2 Stunden ist es den Franzosen doch tatsächlich gelungen die Brücke über den Regen südlich Lobling fertigzustellen und mit einem schnellen Angriff haben sie die österreichischen Plänkler dort in die Flucht geschlagen. Gerade noch rechtzeitig ist dann General-Major Pfanzelter mit zwei Bataillonen leichter Infanterie eingetroffen und konnte die Franzosen wieder auf die Brücke zurückwerfen wo aber schon weitere Truppen angreifen.

Es wird zwar von mehr und mehr österreichischen Truppen kampfbereitschaft gemeldet aber in unmittelbarer Nähe der Brücke ist nur ein Teil der 1.Division des III.Armeekorps. Diese und auch die gerade losmarschierte 2.Division sollen einen Brückkopf der Franzosen unbedingt verhindern. Alles was an Kavallerie verfügbar ist wird auch Richtung Lobling in Bewegung gesetzt aber das sind aktuell nur 2 Abteilungen und diese werden noch einige Zeit brauchen bis sie vor Ort sind.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Stupor Mundi
04.03.20, 23:26
Sehr schön, lasst die Franzosen an der Brücke ausbluten. Auf dass sie vom Regen in die Traufe kommen!

Cfant
05.03.20, 07:22
Ja, AUF der Brücke klingt jetzt nach Tontaubenschießen. Österreich hatte immer viele Probleme, was aber nicht dazu gehörte:Artillerie. Die war vorzüglich. Fire at will! And at Jaques! :D Jedenfalls müssten die Franzen doch hohe Verluste erleiden, oder?

KAreil
08.03.20, 19:28
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

27. April 1809 - 0615, Cham

In den letzten paar Minuten haben sich die Ereignisse überschlagen und wir finden kaum die Zeit uns Notizen zu machen. Mit der Morgendämmerung kamen auch die französischen Kanonen, mit einem überraschenden Feuerüberfall mehrer Batterien rissen sie große Lücken in die Linien der Österreicher südlich Lobling. Ein schwungvoll vorgetragener Angriff frischer Infanterie hat die Linien dann komplett zerschlagen und viele der Österreicher in die Flucht geschlagen. Bei diesen äußerst hart geführten Gefechten wurde auch der so tapfer kämpfende General-Major Pfanzelter verwundet und gefangen genommen.

Zu allem Überfluss tauchten dann noch weitere französische Truppen westlich von Lobling auf und marschierten schnell in das Dorf. Diese Franzosen hatten den Regen wohl an anderer Stelle überschritten und konnten den Österreichern so komplett in die offene Flanke fallen. Die Spitze der 2.Division des III.Armeekorps hat zwar Lobling auch gerade erreicht aber sie allein wird den Vorstoß nicht aufhalten können. Nach dem anfänglichen Schock im Stab der Österreicher hat Erzherzog Karl schnell einen neuen Plan gefasst und die verfügbaren Teile des Reservekorps sowie die nördlich von Cham stehenden Teile des II.Armeekorps sofort Richtung Lobling in Marsch gesetzt. Der Plan des Erzherzogs ist mit aller Macht den französischen Brückenkopf niederzukämpfen um die Linie dort zu stabilisieren bevor die Franzosen die Brücke bei Cham reparieren könnten.

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Im Licht der Morgendämmerung kann man nämlich von Cham aus jetzt hunderte französische Pioniere bei der Instandsetzung der dortigen Brücke beobachten. Sie arbeiten fieberhaft an diesem zweiten Übergang über den Regen und auch hier wird Artillerie zum Schutz aufgefahren. Die Österreicher haben dort nur in etwa eine Division des II.Armeekorps aber auch einiges an Artillerie was sie jetzt versuchen in Stellung zu bringen. Der Plan des Erzherzogs verlangt jetzt dass diese wenigen Truppen die Franzosen dort für einige Zeit aufhalten, wir werden sehen ob das gelingt.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
13.03.20, 19:50
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

27. April 1809 - 0630, Cham

In einer endlosen Kolonne sieht man mehr und mehr französische Soldaten über die Brücke bei Lobling strömen, es scheint als würde hier ganz Frankreich marschieren. Wenn die Franzosen ihren Brückenkopf weiter so verstärken bezweifeln wir dass die Österreicher ihn trotz aller ihrer Reserven noch eindrücken können. Nach einigen Kämpfen um Lobling haben sich die Franzosen dort auch gut festgesetzt und dringen weiter nach Osten vor, vor allem im Süden ist die österreichische Linie gefährlich schwach. Ihre Reserven kommen nämlich von Norden und werden sofort in den Kampf geworfen.

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Bei Cham arbeiten die französischen Pioniere weiterhin fieberhaft an der Reparatur der Brücke und auch sie werden mittlerweile von mehreren Geschützbatterien gedeckt. Die Österreicher bringen ihre eigene Artillerie in Stellung um den Brückenschlag zu verhindern oder zumindest einzudämmen. Die übergroßen österreichischen Bataillone können ihre Mannstärke in den engen Gassen der Stadt allerdings kaum ausspielen und sie haben Probleme sich ordentlich zu positionieren.
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KAreil
27.03.20, 12:38
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

27. April 1809 - 0700, Cham

Mit weiter voranschreitender Morgendämmerung wird das Ausmaß des französischen Brückenkopfs bei Lobling immer besser ersichtlich. Eine gewaltige Menge an Infanterie ist dort mittlerweile zum Angriff entfaltet und die Franzosen bringen auch schon ihre Kavallerie über den Regen. Nördlich von Lobling reiten 2 österreichische Kavallerie-Abteilungen einen schneidigen Angriff um die französischen Linien zu brechen bevor sie sich ganz entfalten können aber es sind einfach zu viele. Nur mit großer Mühe können sich die Kavalleristen überhaupt wieder aus dem Kampf lösen und zurückziehen.

Die Franzosen greifen auf breiter Front über Lobling hinaus nach Osten an und können die Österreicher überall zurückwerfen, viele fliehen sogar und die Offiziere haben alle Hände voll zu tun ihre Männer wieder zu sammeln. Am gefährlichsten scheint der Angriff südlich des Dorfs zu sein denn dort haben die Österreicher zwar ihre Artillerie konzentriert aber sie haben dort kaum mehr kampffähige Infanterie. Wenn die Franzosen im Feuer der Kanonen standhaft bleiben dann könnten sie hier die österreichische Linie komplett umfassen. Generell sind die Verluste der Österreicher hier bereits sehr hoch, auch Feldmarschall-Leutnant Somarvia ist beim Versuch die Franzosen aufzuhalten gefallen.

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Hier in Cham wird das Gefecht noch fast ausschließlich mit Artillerie geführt. Die vielen französischen Batterien auf dem anderen Flussufer feuern in die dicht gepackten Infanteriebataillone und reißen dort große Lücken wodurch schon jetzt viele die Nerven verlieren und fliehen. Die Österreicher haben zwar noch Reserven aber wenn die die Franzosen die Brücke reparieren können ist fraglich ob sie ausreichen werden. Glücklicherweise erweisen sich auch die österreichischen Geschütze als wirksam und sie können den Pionieren an der Brücke große Verluste beibringen was den Fortschritt der Reparaturen bedroht.

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hohe_Berge
27.03.20, 19:05
Ein Brückenbau bei Cham muß verhindert werden. Lobing ist schon schlimm genug. Die Übergrößen Bataillon sind widerlich zu "spielen". Beschuss reißt sofort riesige Löcher (und an geht die Flucht) aber das Austeilen ist nicht viel besser als bei den 3xx der Franzosen. Bei gleicher Masse hat der Franzose einfach mehr Bataillone die er bewegen und einsetzen kann.

Glück Auf

Cfant
30.03.20, 09:46
Gelingt den Franzen eigentlich alles? Was sind denn das für Viecher? Habt Ihr Reserven, oder geht's schon an den Rückzug?

KAreil
30.03.20, 10:26
Gelingt den Franzen eigentlich alles? Was sind denn das für Viecher? Habt Ihr Reserven, oder geht's schon an den Rückzug?

Reserven (nicht mal ein Korps) sind schon auf dem Weg zur Front und nicht auf dem Rückzug.
Wenn wir uns aber die Massen an Franzosen ansehen wird uns schon ganz flau...

KAreil
07.04.20, 13:30
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

27. April 1809 - 0730, Cham

Der französische Angriff bei Lobling geht mit Schwung weiter, vom Fluss Regen bis zu den Wäldern nördlich des Dorfs rücken sie weiter vor. Die Österreicher werden weiter und weiter zurückgedrängt und in den chaotischen Kämpfen wurden auch schon zwei Artillerie-Batterien überrannt. In den heftigen Kämpfen wurde auch General-Major Bieber verwundet und gefangengenommen.
Viele der unerfahrenen österreichischen Bataillone fliehen zurück und können nur mit Mühe von den Offizieren wieder gesammelt werden. Nur dank der sofort in den Kampf geworfenen Reserven kann die Linie überhaupt noch gehalten werden aber es wird deutlich dass die Franzosen hier zahlenmäßig weit überlegen sind. Die gefürchtete französische Kavallerie bringt sich auch bereits in Stellung falls sie es schafft die Linie zu brechen haben die Österreicher kaum mehr Reserven um sie aufzuhalten.

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Bei Cham haben sich die Verteidiger mittlerweile aber durchgesetzt, nach massivem Beschuss durch Artillerie und Infanterie mussten die französischen Pioniere die Arbeit an der Brücke einstellen und viele sind geflohen. Durch einige Kanonenkugeln wurden dann auch noch die begonnenen Arbeiten an der Brücke zunichte gemacht.

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https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0191.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Hohenlohe
07.04.20, 18:37
Derzeit sehe ich keine Bilder mehr sehen. Hoffentlich klappts bald wieder. Wir werden geduldig warten bis wir wieder kucken können.

Hohenlohe

KAreil
17.04.20, 10:49
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

27. April 1809 - 0800, Cham

Wir kommen nicht umhin die Franzosen und vor allem ihren Kaiser Napoleon für sein Kriegsgeschick zu bewundern. Nach dem operativen Überraschungsangriff in die Flanke der Regen-Linie der Österreicher über Lobling zeigen sie auch wieder ihre große Kampfkraft in der Schlacht selbst. Trotz mitunter hohen Verlusten durch die österreichischen Geschütze greifen sie schneidig an und nutzen ihre zahlenmäßige Überlegenheit äußerst klug aus. Sowohl über Norden als auch Süden überflügeln sie die Linie der Österreicher ostwärts Lobling und können immer wieder einzelne Bataillone und Geschützbatterien einschließen und aufreiben. Die Österreicher wehren sich tapfer und haben hohe Verluste, in den Abwehrkämpfen GM werden dabei sogar die General-Majore Crenneville, Lichtenstein und Kayser gefangen genommen.

Es stehen auch keine Reserven mehr zur Verfügung und so konnten die Franzosen sogar schon den Katzbach überschreiten. Ein paar eiligst von Cham heranmarschierende Bataillone sollen hier eingreifen aber ob sie rechtzeitig kommen oder ausreichen ist fraglich.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0192.jpg (https://www.imgbox.de/)





Bei Cham beschränken sich die Franzosen auf ein Artillerieduell bei dem beide Seiten einige Geschütze verlieren. Uns scheint dass der Angriff hier mehr zur Ablenkung dient auch wenn frische Pioniertruppen heranrücken. Erzherzog Karl ist der selben Meinung und lässt den Großteil der Verteidiger Richtung Lobling abmarschieren.

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https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0194.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
20.04.20, 00:08
Dieser AAR wurde für die Wahl zum AAR des Quartal I/2020 nominiert!

Es darf gewählt werden:

https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30397

Cfant
20.04.20, 14:28
Seufz. Waren wir damals wirklich so mies? Ist das nicht langsam frustrierend? Wir fürchten Uns mittlerweile vor jedem Update :D

KAreil
20.04.20, 14:47
Seufz. Waren wir damals wirklich so mies? Ist das nicht langsam frustrierend? Wir fürchten Uns mittlerweile vor jedem Update :D

Operativ und was die höhere Führung angeht auf jeden Fall, da waren uns die Franzosen sowas von voraus...typisch österreichisch war auch dass zwar das erfolgreiche Korps-System der Franzosen offiziell übernommen wurde aber in der Praxis meist so wie früher/immer gearbeitet wurde...
Wir können hier wirklich die "Thunder on the Danube"-Bücher empfehlen - tut aber mitunter weh beim Lesen ;)

Uns graust auch etwas vor jedem Replay dass wir ansehen aber das gehört dazu.
Wir haben nicht umsonst die Perspektive eines ausländischen Beobachters gewählt um halbwegs objektiv und nicht depressiv berichten zu können ;)

KAreil
22.04.20, 11:09
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

27. April 1809 - 0830, Cham
Die Franzosen haben es mittlerweile geschafft den linken Flügel der Österreicher vor Lobling komplett zu zerschlagen. Mit schwerer Kavallerie voran stürmten sie in die angeschlagenen Verteidiger und warfen sie zurück wobei auch zwei Artilleriebatterien überrannt wurden. Die Verluste beim Gegner waren nicht unerheblich aber jetzt ist der Weg nach Osten für die nachfolgende Infanterie freigekämpft. Starke und auch frische Infanteriebataillone drängen so einen Keil zwischen die aus Süden kommenden Verstärkungen aus Cham und die angeschlagenen österreichischen Truppen weiter nördlich. Mit Mühe und Not kann die Artillerie auf den Höhen hinter dem Katzbach in Bewegung gesetzt werden und eine notdürftige Abschirmung durch schwache Infanteriekräfte erreicht werden.

Das Zentrum der österreichischen Linie wird ebenfalls weiter angegriffen und weiter zurückgedrängt, wobei dem Gegner die bei Lobling aufgefahrenen Geschütze gute Dienste erweisen. General-Major Losheim wird in den heftigen Abwehrkämpfen verwundet, und die verbliebenen Offiziere versuchen verzweifelt die vielen demoralisierten Bataillone zu sammeln.

Nördlich von Lobling beschränken sich die Franzosen nach ein paar weiteren erfolglosen Angriffen auf eine Fesselung der österreichischen Kräfte dort. Sie versuchen sich langsam auf den Katzbach zurückzuziehen um so die Linie zu verkürzen um möglichst ein paar Kräfte freizubekommen.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0195.jpg (https://www.imgbox.de/)





Bei Cham geht nur das Duell der Geschützbatterien weiter und die Batterie der Franzosen direkt am Fluss wird dabei komplett aufgerieben. Die Franzosen bringen aber eine frische Batterie in Stellung und gemeinsam mit den weiter ostwärts aufgefahrenen Geschütze verursachen sie auch bei den Österreichern einige Ausfälle.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
29.04.20, 09:39
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

27. April 1809 - 0900, Cham

Die französischen Geschütze rund um Lobling feuern weiter sehr effektiv in die österreichischen Linien und verursachen dort einiges an Verlusten. Nachdem die Linie mittlerweile in drei Teile geteilt wurde machen sich die Franzosen jetzt daran die Überreste Stück für Stück zu zerschlagen. Nördlich von Lobling setzt ihre Infanterie die großräumige Umfassung fort, sie nutzen geschickt die Wälder dort und die österreichische Kavallerie ist machtlos dagegen.

Die Reste der Linie direkt ostwärts von Lobling wird mit einem weiteren Kavallerieangriff erneut zerschlagen und eine weitere Geschützbatterie geht verloren. Die Österreicher werden immer weiter nach Nordosten zurückgedrängt und können nur mit großen Mühen genug Truppen aufbringen um überhaupt eine neue Front aufzubauen. Auf den Höhen hinter dem Katzbach stehen dort noch die meisten österreichischen Geschütze aber auch hier stellen sich die Franzosen zum weiteren Angriff bereit.

Südlich davon machen die französischen Soldaten ihrem Ruf auch wieder alle Ehre und stürmen mit Schwung den Katzberg. Die aus Cham anmarschierten Österreicher werden zurückgeworfen und auch hier gehen einige Geschütze verloren. Mit diesem Angriff haben die Franzosen einen großen Keil zwischen die Österreicher getrieben und Erzherzog Karl sieht wenig Chancen diesen mit seinen geschwächten Truppen wieder zu schließen.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0198.jpg (https://www.imgbox.de/)





Hier bei Cham geht das Artillerie-Duell weiter und außer ein paar zerstörten Geschützen und einer zusätzlichen französischen Batterie gibt es nichts neues. Eine aktuell nicht eingesetzte Batterie leichter Geschütze wird jetzt an den Westrand der Stadt verlegt um bereit zu sein falls die Franzosen von Lobling hierhin durchbrechen.

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https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0200.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
05.05.20, 19:12
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

27. April 1809 - 0930, Cham

Der französische Angriff geht trotz der immensen Verluste auch auf ihrer Seite unvermindert weiter, sie schaffen es immer wieder frische Kräfte in die Schlacht zu werfen während die Österreicher bereits am Ende ihrer Kräfte sind. Immer weiter wird die österreichische Linie ostwärts Lobling zurückgedrängt und mit dem Katzbach in ihrem Rücken wird das Manövrieren immer schwieriger. Mit schneidigen lokalen Gegenstößen versuchen sie zwar immer wieder sich etwas Luft zu verschaffen aber die starken Franzosen und ihre nachgezogenen Geschütze behalten eindeutig die Oberhand.

Ein kleiner Lichtblick für Erzherzog Karl ist die Meldung dass General der Kavallerie von Liechtenstein mit dem Rest des I.Reservekorps endlich eingetroffen ist. Mehrere starke Grenadierbataillone marschieren von Norden heran und sie versuchen mit etwa der Hälfte ihrer Truppen die österreichische Linie zu verstärken während die andere Hälfte in den Rücken der im Norden kämpfenden Franzosen vorstößt.

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Hier in Cham setzen sich die bereits Gewohnheit gewordenen Kanonaden der Geschütze über den Regen fort aber mittlerweile kann man von der Stadt auch schon deutlich die vom Katzberg kommenden Franzosen erkennen. Mit ihrer starken und relativ frischen Infanterie unterstützt von einigem an Artillerie haben sie die gar nicht so schwache österreichische Linie zerschlagen und nur mit Mühe konnte eine schwache zweite Linie aufgebaut werden. Wir befürchten dass wir bald aus Cham abreisen müssen.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Cfant
07.05.20, 10:34
Na, hoffen Wir, dass Ihr im Rücken der Franzen für etwas Aufregung sorgen könnt :) Wie sind denn die bisherigen Verluste? Konntet Ihr die Franzmänner wenigstens ordentlich bluten lassen?

KAreil
07.05.20, 10:58
Na, hoffen Wir, dass Ihr im Rücken der Franzen für etwas Aufregung sorgen könnt :) Wie sind denn die bisherigen Verluste? Konntet Ihr die Franzmänner wenigstens ordentlich bluten lassen?

Bis jetzt waren die Verluste in etwa ausgeglichen aber seit unsere Linie so zerschlagen wurde wird das leider einseitiger.

Bigfish
10.05.20, 10:25
Wir danken zur Teilnahme an der Wahl!


Hier wurde ein Juwel leider nicht mit einem Platz in der Krone gewürdigt - aber es werden weitere Kronen gefertigt werden - da muss eine dabei sein!


https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30397&p=1173747#post1173747

TheBlackSwan
10.05.20, 10:57
Schöner AAR! Wir haben mal die Civil-War-Reihe für das Handy gespielt, und nach unserer Erfahrung sind geordnete Rückzüge eine Kunst für sich, Momentum scheint eine große Rolle zu spielen. Wir wünschen euch bei den Rückzugsgefechten also viel Erfolg, auch wenn wir nicht gerade in eurer Haut stecken möchten...
Gibt es Statistiken über die Gesamtverluste?

KAreil
10.05.20, 13:42
Schöner AAR! Wir haben mal die Civil-War-Reihe für das Handy gespielt, und nach unserer Erfahrung sind geordnete Rückzüge eine Kunst für sich, Momentum scheint eine große Rolle zu spielen. Wir wünschen euch bei den Rückzugsgefechten also viel Erfolg, auch wenn wir nicht gerade in eurer Haut stecken möchten...
Gibt es Statistiken über die Gesamtverluste?

Wir haben ca. 16000 Verluste und unser Gegner 14000, eine genaue Übersicht gibt es am Ende der Schlacht.

Cfant
10.05.20, 21:39
Danke. Eine blutige Schlacht. Gut so :) Frankreich hat viele Feinde, Österreich nur einen. Zumindest derzeit :D

KAreil
14.05.20, 10:43
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

27. April 1809 - 1000, Cham

Die Österreicher nutzen die gerade als letzte Reserve angekommenen Grenadier-Bataillone zum Angriff auf die linke Flanke der Franzosen. Sie versuchen eine Umfassung der französischen Linie und können ein Infanteriebataillon aufreiben sowie eine Kavallerieabteilung einkreisen. Wir befürchten aber dass sie eine Stunde zu spät gekommen sind um den Ausgang der Schlacht noch zu verändern.

Weiter südlich sind die Österreicher nämlich weiterhin stark in Bedrängnis und müssen immer mehr Boden aufgeben während viele ihrer Truppen nach hinten fliehen. Die so wichtigen Höhen ostwärts des Katzbachs auf denen ihre Geschütze postiert sind werden von den Franzosen bereits eingekreist und gestürmt.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0204.jpg (https://www.imgbox.de/)





Auch Richtung Cham rücken die Franzosen stetig voran und treiben die Österreicher mit heftigen Angriffen vor sich her. Nur mit Mühe kann immer wieder eine schwache Linie aufgebaut werden aber immer wieder wird auch ein Bataillon vom Gegner eingeschlossen.Das Artillerieduell über den Regen haben die Franzosen mittlerweile auch gewonnen, die österreichische Batterie wurde aufgerieben und schon marschieren wieder Pioniere heran.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0205.jpg (https://www.imgbox.de/)





https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0206.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
21.05.20, 19:45
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

27. April 1809 - 1030, Cham

Während die österreichischen Grenadierbataillone die Franzosen nördlich von Lobling zurückwerfen ziehen diese ihre Linie dort etwas zurück und versuchen sich neu zu formieren. Noch bleibt der Angriffsschwung der Österreicher erhalten aber all zu zahlreich sind ihre Grenadiere dort auch nicht.

An der Straße entlang des Katzbachs wurde das österreichische Zentrum hingegen von den Franzosen zerschmettern. Mit schwerer Kavallerie voran haben sie die Linie von Süden her gesprengt und zum Teil aufgerollt, dabei wurde auch Feldmarschall-Leutnant Brady schwer verletzt. Ein paar Grenadierbataillone der Reserve müssen jetzt dort eingesetzt werden um die Lage irgendwie zu stabilisieren. 

Die Höhen weiter südlich auf denen die österreichische Artillerie positioniert war sind mittlerweile komplett in der Hand der Franzosen und viele Geschütze sind in ihre Hand gefallen. Durch diesen Keil in der österreichischen Linie ist jetzt auch keinerlei Verbindung mehr zwischen den hier im Norden kämpfenden Truppen und denen bei Cham.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0207.jpg (https://www.imgbox.de/)





Der Angriff der Franzosen vom Katzberg auf Cham rollt weiter und wirft die Österreicher bis an die Stadtgrenze zurück, erst hier gelingt es erstmals einen Angriff im brutalen Häuserkampf abzuwehren. Die Verluste der Österreicher sind aber hoch und sie haben hier kaum mehr einsetzbare Truppen. Auf der anderen Seite der Stadt sind die französischen Pioniere wieder dabei die Brücke über den Regen zu reparieren. Eine Geschützbatterie fügt ihnen dabei zwar hohe Verluste zu aber diese wird wohl bald von den 3 französischen Batterien zum Schweigen gebracht werden.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0208.jpg (https://www.imgbox.de/)





https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0209.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
26.05.20, 08:16
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

27. April 1809 - 1100, Cham

Rückzug!
Erzherzog Karl lässt die Armee den Rückzug antreten!

Der Angriff der Grenadiere nördlich von Lobling hat den Österreichern westlich des Katzbachs eine dringend benötigte Verschnaufpause verschafft aber die Franzosen konnten sich halbwegs geordnet einige hundert Meter absetzen und dort eine neue Linie aufbauen. Die Kräfte der Österreicher sind trotz der starken Grenadierbataillone zu gering um diese Linie zu zerschlagen also wird der geordnete Rückzug nach Osten angeordnet.

Hauptgrund für die Entscheidung zum Rückzug war aber wohl der Einbruch der Franzosen in Cham. Trotz heftiger Gegenwehr wurden die Verteidiger einfach hinweggefegt und es gibt hier keine schlagkräftigen Reserven mehr um die Einnahme der Stadt zu verhindern. Es droht vielmehr bereits eine Einschließung der Verteidiger und um das zu verhindern und die Armee für zukünftige Schlachten zu erhalten erging der Befehl zum Rückzug über Siechen.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0210.jpg (https://www.imgbox.de/)





https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0212.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)





https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0211.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Wir haben unserem Gegner hier einen MinorVictory angeboten den er auch akzeptiert hat, wir beide wissen dass es wohl sonst sogar ein MajorVictory geworden wäre aber das hätte die Kampagne eventuell vorzeitig beendet.)

Cfant
26.05.20, 08:50
Äußerst blutig für beide Seiten. Ihr habt Euch teuer verkauft. Nehmt Ihr die Verluste mit, oder startet jeder Kampf wieder bei 0?

KAreil
26.05.20, 08:54
Äußerst blutig für beide Seiten. Ihr habt Euch teuer verkauft. Nehmt Ihr die Verluste mit, oder startet jeder Kampf wieder bei 0?

Die Verluste an Soldaten nicht, das Ergebnis bestimmt welche Schlacht(variante) als nächstes kommt also könnten auch die Bataillone zum Teil von Anfang an geschwächt sein. Die "Leader losses" schmerzen hingegen sehr, verlorene höhere Offiziere werden durch "Anonymous" ersetzt welche natürlich schlechtere Werte haben.

Cfant
26.05.20, 08:57
Danke für die Erklärung. Ist eigentlich irgendwann ein österreichischer Sieg möglich? Oder ist das eher unwahrscheinlich?

123
26.05.20, 09:57
https://www.youtube.com/watch?v=sTERFohBbnE

KAreil
27.05.20, 19:04
Fazit:

Eine sehr spannende und brutale Schlacht an der wir trotz der deutlichen Niederlage große Freude hatten. Durch die kluge strategische Entscheidung unseres Gegners den Fluss großräumig zu umgehen konnte er unsere Verteidigung von Anfang an in die Flanke packen und mit seiner numerischen Überlegenheit lokal immer weiter zurückwerfen. Die Österreichische Linie (und die so verteilten Siegpunkt-hexes) war von Anfang an zu lang um sie gegen so eine Macht zu halten.

Wären unsere Grenadier-Bataillone 3-4 Züge früher eingetroffen hätten wir vielleicht besseres erreichen können aber so glauben wir ist das Szenario für Österreich nicht zu gewinnen. Mit dem Fluss als Verteidigung ausgehebelt haben die Franzosen Zeit und Truppen genug sich zu konzentrieren und anzugreifen. Trotzdem hatten wir Freude an der Schlacht und sind schon gespannt wie die Kampagne weitergeht.


https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0213.gif (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
27.05.20, 19:14
"Trotzdem hatten wir Freude an der Schlacht und sind schon gespannt wie die Kampagne weitergeht."

Wir auch. Wir auch.

Glück Auf

Bigfish
27.05.20, 22:12
Trotzdem hatten wir Freude an der Schlacht und sind schon gespannt wie die Kampagne weitergeht.


Ja - wann gibt es ein Update?

KAreil
29.05.20, 10:10
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

20. Mai 1809 - 2230, Raasdorf nördlich von Wien

Die letzten Wochen waren von äußerst anstrengenden Rückzügen durch Böhmen und schließlich auf Wien geprägt. Wir sind immer noch bei der österreichischen Hauptarmee um Erzherzog Karl und nach der verlorenen Schlacht von Cham musste schnellstmöglich auf das bedrohte Wien marschiert werden. Die Stadt wurde allerdings schon von Feldmarschall Massena eingenommen und das Gebiet südlich der Donau ist aktuell fest in französischer Hand.

Auch wenn die österreichische Hauptstadt gefallen ist braucht Napoleon noch einen großen Sieg um einen Frieden zu erzwingen, er hat nämlich in Spanien und Portugal noch andere Probleme um die er sich kümmern muss. Deshalb wurden wir hart von ihm und seiner Armee verfolgt und hier auf dem Marchfeld nördlich von Wien wird sich Erzherzog Karl noch einmal zur Schlacht stellen. Die Österreicher haben zwischen Aspern nahe der Donau und Wagram bzw. den Russbacher Höhen Verteidgungsstellungen bezogen und erwarten den Angriff Napoleons für morgen. Südlich der Donau bei der Lobau steht dann auch noch Massena mit seinen Truppen und er wird sicher versuchen in den Österreichern in die Flanke zu fallen wobei er aber wohl bei der Überquerung des Flusses die Deckung von Napoleons Truppen brauchen wird. Für den Erzherzog ist es schwierig zu erahnen wo genau Napoleon seinen Schwerpunkt setzen will, er hat die freie Auswahl ob er das Zentrum oder eine der Flanken der österreichischen Linie angreift. Um für möglichst alle Optionen gewappnet zu sein hat der Erzherzog seine Reserven hier in Raasdorf positioniert von wo aus er hoffentlich schnell genug reagieren kann wenn die Stoßrichtung der Franzosen klar wird.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0214.jpg (https://www.imgbox.de/)


https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0215.jpg (https://www.imgbox.de/)

suo
29.05.20, 10:35
Das liest sich nicht sehr vielversprechend für die Österreicher. Glaubt Ihr überhaupt eine Möglichkeit zum Sieg zu haben?

KAreil
29.05.20, 10:47
Das liest sich nicht sehr vielversprechend für die Österreicher. Glaubt Ihr überhaupt eine Möglichkeit zum Sieg zu haben?

Wir werden sehen, als Österreicher erwarten wir auch keine Siege ;-)

Bis jetzt waren die Szenarien eher gegen uns gerichtet aber wir spielen diese Kampagne ja hauptsächlich der Geschichte wegen, nicht extrem kompetitiv. Niederlagen passen hier sogar besser in die Story.

Cfant
29.05.20, 11:06
Aber doch nicht bei Aspern! Wenn, dann jetzt! Vivat Austria! Zumindest dieses eine Mal :D

KAreil
29.05.20, 11:15
Aber doch nicht bei Aspern! Wenn, dann jetzt! Vivat Austria! Zumindest dieses eine Mal :D

Im Gegensatz zum echten Aspern steht Napoleon dieses mal schon mit dem Groß der Truppen auf unserer Seite der Donau... :o

KAreil
31.05.20, 18:59
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 0600, Raasdorf im Marchfeld nördlich von Wien

Seit den frühen Morgenstunden ist die französische Armee aufmarschiert und ihre Schlachtlinie erstreckt sich von Gerasdorf im Norden bis zum Donauufer. Die unzähligen Franzosen erstrecken sich über fast den ganzen Horizont und bilden ein beeindruckendes Bild ihrer Kampfkraft. Dem gegenüber stehen auch relativ zahlreich die 5 Armeekorps der Österreicher, immer noch unter dem Oberbefehl von Erzherzog Karl.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0216.jpg (https://www.imgbox.de/)





Im Norden von Deutsch-Wagram bis Aderklaa steht das IV.Armeekorps unter Feldmarschall-Leutnant von Rosenberg und soll vor allem Wagrum und die dahinter liegenden Russbacher Höhen halten.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0217.jpg (https://www.imgbox.de/)





Südlich davon im freien Feld bis hinunter nach Neu-Wirtshaus befindet sich weit auseinandergezogen das II.Armeekorps unter Feldmarschall Hohenzollern. Es hat die schwierige Aufgabe die lange Linie im freien Feld zu behaupten.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0218.jpg (https://www.imgbox.de/)





Direkt dahinter ist die Reserve der Armee, das I.Reserverkorps in Bereitschaft, kommandiert wird sie von General der Kavallerie Liechtenstein.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0219.jpg (https://www.imgbox.de/)





Das südliche Ende der österreichischen Linie bildet das III.Armeekorps unter Zeugmeister Kolowrat und es hält das sehr wichtige Aspern und dessen Umgebung bis zum Donauufer.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0220.jpg (https://www.imgbox.de/)





Dahinter bei Essling steht noch das I.Armeekorps unter General der Kavallerie Graf Bellgarde und es hat die Aufgabe einen Brückenschlag der Franzosen über die Lobau zu verhindern. Die Franzosen unter Feldmarschall Massena stehen nämlich dort und werden sicher versuchen zeitgleich mit Napoleons Truppen anzugreifen.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0221.jpg (https://www.imgbox.de/)





https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0222.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

[ACHTUNG: Alle Karten leicht gedreht mit NW oben]

Bigfish
01.06.20, 12:53
Das sieht ja mal nach offener Feldschlacht aus! So gar kein Rinnsal der eine Schlacht auf der vollen Breite der Front verhindern könnte? Kein Graben nichts?

hohe_Berge
01.06.20, 18:03
Eine sogenannte Entscheidungsschlacht. Sehr interessant. Die dicken Blauen Massenkleckse in der Mitte sind widerlich für Österreich. Hier ein Durchbruch dann kann er seitlich eindrehen.

Glück Auf

KAreil
01.06.20, 19:35
Das sieht ja mal nach offener Feldschlacht aus! So gar kein Rinnsal der eine Schlacht auf der vollen Breite der Front verhindern könnte? Kein Graben nichts?


Zwischen den Russbacher Höhen und Aspern ist das Gelände wie man so schön sagt "brettl-eben", keinerlei Erhöhung um darauf die Artillerie positionieren zu können. Die paar eingezeichneten Dörfer gibt es noch und ein paar wenige Stellen die etwas sumpfiger sind aber nichts was einen Angriff aufhalten würde.

Cfant
03.06.20, 08:34
Ja, das ist echt eine Ebene. Wie im Burgenland. Wie gedenkt Ihr der blauen Flut hier Einhalt zu gebieten? Wer hat mehr Kavallerie? Und warum startet Napoleon eigentlich hier? Ist die Startposition Zufall? Historisch war's ja doch erheblich anders.

Wir wünschen Euch viel Schlachtenglück! Wobei Ihr Euch letztes Mal sehr teuer verkauft habt, die Verluste der Franzosen waren echt nicht ohne.

KAreil
03.06.20, 09:23
Ja, das ist echt eine Ebene. Wie im Burgenland. Wie gedenkt Ihr der blauen Flut hier Einhalt zu gebieten? Wer hat mehr Kavallerie? Und warum startet Napoleon eigentlich hier? Ist die Startposition Zufall? Historisch war's ja doch erheblich anders.

Wir wünschen Euch viel Schlachtenglück! Wobei Ihr Euch letztes Mal sehr teuer verkauft habt, die Verluste der Franzosen waren echt nicht ohne.


Die Franzosen haben von allem mehr und von besserer Qualität, wir haben sehr viel schwere Kavallerie der Franzosen gesehen und möchten nicht in der Haut unserer Soldaten stecken, das Gelände ist ideal für die Reiterei. Wir versuchen unsere viel zu lange Linie schnell zu konzentrieren und diese dann möglichst lange zu halten, Hauptziel ist es zu verhindern dass die Kräfte Napoleons Aspern und das dahinterliegende Donauufer erobern. Wenn die Franzosen das schaffen können die Truppen von Massena in Ruhe übergesetzt werden und die zahlenmäßige Überlegenheit vervielfacht sich gleich nochmal...

Die Startpositionen wurden zum Teil von den vorherigen Schlachten und den strategischen Entscheidungen bestimmt. Unser Gegner hat sich ja eben dafür entschieden die Hauptarmee nach Böhmen zu verfolgen (Schlacht bei Cham) anstatt wie historisch Hiller nach Linz-Ebelsberg und dann von dieser Richtung auf Wien zu stoßen. Dadurch ergibt sich jetzt dass Napoleon aus dieser Richtung in das Marchfeld stößt anstatt erst über die Donau setzen zu müssen wie im historischen Aspern-Essling.

Cfant
03.06.20, 09:29
Danke für die Erläuterung. Dann ist es ja eigentlich ziemlich schön, dass die Ausgangslage an den alternativen Verlauf angepasst ist.

KAreil
04.06.20, 12:14
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 0630, Im Marchfeld nördlich von Wien

Um Punkt 0600 haben die Franzosen ihren Angriff eröffnet. Mehrere Salven der Batterien in der Lobau gaben das Zeichen und mit lauter Musik marschierten die Franzosen auf der gesamten Front los. Ein beeindruckendes Schauspiel und die Österreicher in ihrer sehr langen Linie können dem nur gebannt zuschauen.

Erzherzog Karl hat aber auch schon erkannt dass die durch ihre Länge sehr dünne Linie gegen eine solche Übermacht so nicht zu halten ist und das IV.Armeekorps erhält Befehl sich aus Aderklaa nach Deutsch-Wagram zurückzuziehen. Das Dorf soll gehalten werden und sollten die Franzosen südlich davon vorbeimarschieren soll deren Flanke bedroht werden.

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Das II.Armeekorps südlich davon ist in einer wesentlich prekäreren Lage. Es ist sowieso schon angeschlagen von den ständigen Rückzügen und viel zu weit verteilt um effektiv kämpfen zu können. Dem entsprechend soll es sich bei Neu-Wirtshaus und Raasdorf konzentrieren und eine Linie gegen Breitenlee aber auch Wagram zu bilden. Es wird erwartet dass die Franzosen in die Lücke zum IV.Armeekorps stoßen werden entsprechend wichtig ist auch eine Verteidigung in diese Richtung. 2 Artillerie-Batterien und 2 Kavallerie-Abteilungen des Reservekorps sollen die Verteidigung von Neu-Wirtshaus unterstützen den die Franzosen rücken hier äußerst schnell an und der Angriff beginnt wohl bevor die Truppen aus dem Norden ankommen.

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Der Schwerpunkt des französischen Angriffs wurde mittlerweile im Süden auf Aspern erkannt. Napoleon will hier einen schnellen Durchbruch erzwingen um dadurch den Brückenschlag der Franzosen in der Lobau zu sichern und wenn dieser geschafft ist hat er eine weit überlegene Mannstärke um die Österreicher zu schlagen. Ausgerechnet hier bei Aspern steht das österreichische III.Armeekorps welches am schwersten von den vorangegangen Kämpfen gezeichnet ist, die Bataillone haben meist weniger als ein Viertel ihrer Sollstärke und dann besteht es zu großen Teilen auch noch aus Landwehr deren Kampfkraft doch deutlich geringer ist.
Der Großteil des Reserve-Korps ist deswegen schon auf dem Weg nach Aspern aber die Franzosen werden den Sturm auf das Dorf wohl beginnen bevor es eingetroffen ist.
Auch der Erzherzog ist auf dem Weg nach Süden denn hier werden die heftigsten Gefechte des Tages erwartet, wir begleiten ihn und seinen Stab natürlich.

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Das I.Armeekorps sichert die Donau gegen Feldmarschall Massena in der Lobau und ist in ein immer stärker werdendes Artillerie-Duell mit den französischen Batterien verwickelt. Die Zahl der gegnerischen Geschütze steigt allerdings zunehmend während die Österreicher keine weiteren mehr aufbieten können.

Den Großteil seiner Truppen hat das Armeekorps aber auch in Eilmärschen nach Aspern geschickt. Sie haben das Dorf bereits erreicht und müssen jetzt versuchen die Franzosen aufzuhalten bis das Reservekorps eintrifft.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

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KAreil
07.06.20, 19:40
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 0700, Im Marchfeld nördlich von Wien

Die Franzosen rücken jetzt seit einer Stunde entlang der gesamten Front vor und obwohl ihr Schwerpunkt eindeutig auf Aspern lag machte es ihre große Truppenstärke anderswo den Österreichern fast unmöglich Truppen dorthin zu verschieben.
In 3 starken Kolonnen marschierten die Franzosen auf das geräumte Aderklaa während das österreichische IV.Armeekorps bei Deutsch-Wagram zur Verteidigung einrichtete.

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Vor Neu-Wirtshaus marschierte hingegen relativ wenig Infanterie auf, diese näherte sicher eher weiter nördlich. Die Franzosen hatten hier allerdings einige Geschütz-Batterien aufgefahren die mit der Beschießung der Verteidiger begonnen haben. Das geschwächte II.Armeekorps sollte hier zumindest einen verzögernden Kampf auf Raasdorf führen aber dazu musste es erst seine verstreuten Kräfte sammeln, insgesamt 4 Kavallerie-Abteilungen und 4 Geschützbatterien des I.Reservekorps mussten hier schon Unterstützung leisten.

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Bei Aspern gibt es mittlerweile schon heftige Gefechte in denen die nördlich des Dorfs stehende Landwehr schnell zurückgeworfen wird. Die Grenadiere und 2 Kavallerie-Abteilungen des Reserve-Korps eilen hier zur Unterstützung aber sie sind noch mindestens 3 Kilometer entfernt. Französische Infanterie ist auch schon dabei Aspern über die südlich davon liegenden Wälder zu umgehen aber wird dort von Truppen des I.Armeekorps abgefangen.
Mit einem äußerst schneidigen Kavallerieangriff wurde die österreichische Infanterie direkt vor dem Dorf hinweggefegt und die nachfolgende Infanterie ist südlich der Kirche in das Dorf bereits eingedrungen. Weitere herangeeilte Truppen des I.Armeekorps können gerade noch eine nächste Linie bilden aber sie schaffen es nicht die Franzosen wieder zurückzuwerfen.

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Während der Großteil des I.Armeekorps dringend bei Aspern benötigt wird kämpft der Rest mit den Truppen des Feldmarschall Massena in der Lobau. Im heftigen Artillerie-Duell werden 3 österreichische Geschütze und 2 französische vernichtet aber die Franzosen können diese Verluste mit Leichtigkeit ausgleichen. Die Österreicher ziehen jetzt 2 leichte Batterien zurück um sie bereitzuhalten wenn die französischen Pioniere anrücken.
Aufklärung flussabwärts berichtet von weiteren französischen Kräften nahe der kleinen Insel im Fluss, diese bieten sich auch zum Brückenschlag an aber zumindest im Moment ist dort nur normale Infanterie und keine Pioniere zu erkennen.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

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KAreil
18.06.20, 20:27
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 0730, Im Marchfeld nördlich von Wien

Die Schlacht gewinnt jetzt an Schwung und wir kommen kaum dazu die verschiedenen Abschnitte zu beobachten und unsere Erkenntnisse niederzuschreiben. Im Norden beim IV.Armeekorps ist die Lage noch am ruhigsten, die Franzosen haben mittlerweile kampflos Aderklaa besetzt und nähern sich weiter Wagram. Ihre Truppenanzahl ist wohl in etwa gleich wie die der Österreicher aber sie haben hier viele ihrer Geschütze aufgefahren und die französische Artillerie ist zurecht gefürchtet.

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Das II.Armeekorps konnte dank einiger Truppen des I.Reservekorps die Linie bei Neu-Wirtshaus stabilisieren und die Franzosen bleiben wieder etwas auf Abstand. Hier feuern die französischen Geschütze bereits effektives Feuer und das bereits angeschlagene österreichische Korps muss weitere Verluste hinnehmen.

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Das III.Armeekorps wurde in der letzten halbe Stunde Hauptziel der Franzosen. Mit Kavallerie und Infanterie wurde ihre Linie zerschlagen und einige Geschütze wurden überrannt. Nördlich von Aspern werden die Österreicher zurückgeworfen und generell droht vielen ihrer Truppen eine mögliche Einschließung durch die zahlreiche französische Kavallerie. Das Reservekorps hat sich mittlerweile zu einer zweiten Linie entfaltet und marschiert dem III.Armeekorps entgegen aber die Franzosen sind hier zahlenmäßig deutlich überlegen.

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Aspern selbst ist noch in österreichischer Hand und dank eines schneidigen Gegenangriffs durch Truppen des I.Armeekorps allen voran das Infanterieregiment "Erzherzog Rainer" konnten die Franzosen auch aus den Wäldern südlich des Dorfs geworfen werden. Angesichts der immer mehr werdenden gegnerischen Truppen stellt sich aber die Frage wie lange diese Linie gehalten werden kann.
Mit den Truppen von Feldmarschall Massena auf der anderen Seite der Donau gibt es weiterhin nur Artillerieduelle bei denen die österreicher aber mehr Verluste hinnehmen müssen als die Franzosen.

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KAreil
20.06.20, 09:37
Weil sich das Regiment gerade ausgezeichnet hat und wir den Marsch sehr gern mögen wollen wir den werten Regenten den Marsch des Infanterieregiments Erzherzog Rainer nicht vorenthalten:


https://www.youtube.com/watch?v=SJzpaMTVQyc




Einer der wenn nicht der meistgespielte Marsch in Österreich.
Er gehört zum Standard Repertoire so ziemlich jeder Musikkapelle und gilt in Salzburg und großen Teilen Oberösterreichs als der "Stimmungsmarsch" schlechthin. Wenn dieser angespielt wird kann man sich sicher sein dass der Großteil des Publikums lautstark mitsingen wird - egal ob jung oder alt.

Man kann hier vielleicht ein bisschen unserer Wehmut rauslesen denn Corona-bedingt sind heuer natürlich alle Frühschoppen, Feuerwehrfeste usw. abgesagt wodurch wir auf den Marsch und alles was dazugehört verzichten mussten.

KAreil
25.06.20, 12:21
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 0800, Im Marchfeld nördlich von Wien

Auch das IV. österreichische Armeekorps bei Deutsch-Wagram steht jetzt im Kampf gegen die Franzosen. Begleitet von heftigem Artilleriefeuer rückt der Gegner auf breiter Front vor und die Plänkler sind bereits auf 100m herangekommen. Die österreichischen Geschütze tun ihr bestes um die zügig heranmarschierende Infanterie aufzuhalten aber die kampferprobten und siegesgewohnten Franzosen rücken davon unbeirrt vor.

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Nach Vorbereitung durch ihre effektive Artillerie gehen die Franzosen bei Neu-Wirtshaus wieder zum Angriff über. Das zahlenmäßig schwache II.Armeekorps muss sich Richtung Raasdorf zurückziehen und hat dabei hohe Verluste zu beklagen wobei auch General-Major von Paar verwundet wird. Zumindest konnten die Österreicher ihre viel zu lange Linie mittlerweile konzentrieren und die unterstützenden Kräfte des I.Reservekorps werden herausgezogen aber dabei gibt es große Probleme durch die nachdrängenden Franzosen.

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Das schon vor Beginn der Schlacht schwache III.Armeekorps der Österreicher wurde von den Franzosen mittlerweile komplett zerschlagen. Nördlich von Aspern haben diese auf breiter Front die Linie durchbrochen und sind schon dabei Aspern einzuschließen. Mit Mühe und Not können sich einige der österreichsichen Truppen Richtung Essling absetzen und hinter die neu aufgebaute Linie der Grenadier des I.Reserverkorps retten. Angesichts der großen Übermacht der Franzosen wird aber auch diese österreichische Elite nicht lange standhalten können.

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Aspern und die Wälder südlich davon wurden bis jetzt größtenteils von Truppen des I.Armeekorps gehalten aber nachdem die Franzosen immer mehr Infanterie in die Schlacht geworfen haben bleibt auch hier nur mehr der Rückzug. Aspern soll aufgegeben werden aber die Franzosen haben das Dorf schon auf 3 Seiten eingeschlossen was einen geordneten Rückzug äußerst schwierig machen wird.Im Artillerieduell mit den Truppen Massenas in der Lobau mussten die Österreicher weiter 2 Geschütze abschreiben während die Franzosen nur eines verloren haben.

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Bigfish
25.06.20, 14:22
Sieht Böse aus!

Cfant
26.06.20, 11:27
Nicht für die Franzosen... Uns wundert, warum die Flanke nördlich von Aspern derart schnell zusammengebrochen ist. Das kostet Euch einige Truppen, über den Sumpf werdet Ihr nicht mehr wegkommen. Aspern muss sofort zur Festung erklärt werden ;) Oder versucht Ihr den Ausbruch?

KAreil
27.06.20, 13:19
Nicht für die Franzosen... Uns wundert, warum die Flanke nördlich von Aspern derart schnell zusammengebrochen ist. Das kostet Euch einige Truppen, über den Sumpf werdet Ihr nicht mehr wegkommen. Aspern muss sofort zur Festung erklärt werden ;) Oder versucht Ihr den Ausbruch?

Das III.Armeekorps war zu Beginn der Schlacht eben schon stark angeschlagen und besteht außerdem zu großen Teilen aus Landwehr-Truppen die mit den regulären französischen Truppen nicht mithalten können.

Aspern als Festung wird uns wohl nicht viel bringen...wir versuchen mal einen "wandernden Kessel" ;)

KAreil
13.07.20, 14:55
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 0830, Im Marchfeld nördlich von Wien

Heftige Kämpfe beim IV. österreichischen Armeekorps bei Deutsch-Wagram. Die Franzosen haben unterstützt von ihrer Artillerie auf bereiter Front angegriffen und sind in die österreichische Linie vor dem Dorf zum Teil eingebrochen. Unter den hohen Verlusten der österreichischen Geschütze und schneidigen Gegenangriffen mussten sie aber fast überall weichen und die siegesgewohnten Franzosen müssen sich erstmal von diesem Schock erholen. Die Verluste der Österreicher waren aber auch hoch und vor allem an ihrem linken Flügel sind noch starke französische Truppen am Vorgehen.

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Das stark bedrängte II.Armeekorps zieht sich indessen weiter auf Raasdorf zurück. Die hart nachstoßenden Franzosen verursachen hohe Verluste aber noch hält die österreichische Linie. Ein zweiter Vorstoß auf Raasdorf aus dem Norden ist zurzeit noch relativ schwach und kann abgeschirmt werden.

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Südlich von Raasdorf bis Essling haben sich die Grenadiere des I.Reservekorps formiert und die traurigen Reste des III.Armeekorps fliehen durch sie hindurch wo sie dann hoffentlich wieder gesammelt werden können.Die Franzosen sind mittlerweile in Aspern eingebrochen und haben auch die befestigte Kirche schon besetzt. Tragischer ist allerdings dass die Truppen im Dorf von den in die Tiefe vorstoßenden Franzosen schon fast eingeschlossen wurden. Große Teile des I.Armeekorps und Reste des III.Armeekorps sind dort im Einsatz und müssen jetzt versuchen sich geordnet Richtung Essling zurückzuziehen was ihnen aber nur schwer gelingen wird.

Angesichts der immer höher werdenden Artillerieverluste an der Donau und wegen der schon nahenden Franzosen wird die Verteidigung des Flusses aufgegeben und auch diese Truppen sollen wenn möglich auf Essling zurückzuziehen.

Als kleine gute Nachricht berichtet uns gerade ein Meldereiter dass Teile des II.Reservekorps bei Schonfeld gesichtet wurden aber sie haben noch viele Kilometer vor sich bevor sie sich an der Schlacht beteiligen können.

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123
13.07.20, 16:42
Endlich wird die alte überkommene Ordnung in Europa in einer alles verbrennenden Schlacht hinweggefegt! Das Heilige Römische Reich hat sich überlebt und landet auf dem Abfallhaufen der Geschichte!
Dank und Ruhm dem Kaiser der Franzosen, dem Freund und Förderer der Zukunft und des Fortschritts!

Vive L'Empereur!!

Cfant
13.07.20, 17:10
Endlich wird die alte überkommene Ordnung in Europa in einer alles verbrennenden Schlacht hinweggefegt! Das Heilige Römische Reich hat sich überlebt und landet auf dem Abfallhaufen der Geschichte!
Dank und Ruhm dem Kaiser der Franzosen, dem Freund und Förderer der Zukunft und des Fortschritts!

Vive L'Empereur!!

*metternichsches Stirnrunzeln*

Bigfish
20.07.20, 00:07
Dieser AAR wurde für die Wahl zum AAR des Quartal II/2020 nominiert!

Es darf gewählt werden:

https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30504

KAreil
20.07.20, 22:10
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 0900, Im Marchfeld nördlich von Wien

Nach dem Abwehrerfolg des IV.Armeekorps gegen die von Aderklaa angreifenden Franzosen geht die Schlacht an ihrem linken Flügel weiter. Dort greifen die Franzosen weiter stark an und werfen die Österreicher über den Bach zurück. Sie erreichen sogar fast die Geschützstellungen auf den Russbacher Höhen bevor sie von schneidigen Gegenangriffen wieder zurückgeworfen werden. Die Verluste der Österreicher sind hoch, vor allem wegen der starken gegnerischen Artillerie aber hier können sie das Feld behaupten.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0247.jpg (https://www.imgbox.de/)





Auch das II.Armeekorps konnte sich nach den anfänglichen Rückschlägen konzentrieren und vor Raasdorf eine stabile Linie aufbauen. Die Franzosen versuchen zwar diese südlich zu überflügeln aber es stehen genug Truppen zur Verfügung um das zu verhindern. Die allgegenwärtigen französischen Plänkler verursachen zwar lästige Verluste aber aktuell sieht es so aus als ob die Stellungen hier gehalten werden können.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0248.jpg (https://www.imgbox.de/)





Bis Essling stehen dann die Grenadiere des I.Reservekorps und hier bleiben die Franzosen auf Abstand.
Weiter südlich hingegen ist die Lage mittlerweile dramatisch, die Franzosen sind südlich und nördlich an Aspern vorbeigestoßen und haben große Teile des I. und III.Armeekorps fast vollständig eingeschlossen. Aspern selbst ist bereits von der Garde besetzt und die französischen Angriffsspitzen haben die Übersetzstellen zur Lobau so gut wie erreicht. Massenas Truppen in der Lobau haben bereits Pioniere herangeführt und der Brückenschlag läuft bereits.
Die eingeschlossenen Truppen führen in der zwischenzeit kräftige Angriffe Richtung Essling um auszubrechen aber das kostet Zeit während die Franzosen immer stärkere Truppen heranführen können.

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Cfant
21.07.20, 17:06
Schön, mal auch was Positives zu lesen. Wir hoffen, die Jungs in Aspern schaffen den Ausbruch und drücken die Daumen!

KAreil
27.07.20, 22:13
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 0930, Im Marchfeld nördlich von Wien

Die Franzosen haben ihren Angriff auf Deutsch-Wagram mittlerweile komplett eingestellt. Abgeschirmt von ihren Plänklern hat sich ihre Infanterie zurückgezogen und die österreichische Linie wurde wieder südlich des Russbach aufgebaut. Die starke und zahlreiche französische Artillerie verursacht allerdings weiterhin empfindliche Verluste bei den Österreichern.

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Auch beim II.Armeekorps bleibt die Lage ruhig, die allgegenwärtigen französischen Plänkler zermürben zwar die Verteidiger aber einen richtigen Angriff wagen sie aktuell nicht.

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Dramatische Szenen spielen sich hingegen im Süden ab.
Die bei Aspern eingeschlossenen Truppen des I. und III.Armeekorps versuchen weiterhin mit aller Kraft auszubrechen und können die französische Infanterie auch immer wieder zurückwerfen, sogar ein General Valory kann dabei gefangen genommen werden. Gegen die stark vertrenne französische Kavallerie kann aber nichts ausgerichtet werden und so wird der Ausbruch fast unmöglich gemacht.
Zur Unterstützung des Ausbruchs greifen auch die Grenadiere des I.Reservekorps an und marschieren ihren Kameraden entgegen, noch sind sie getrennt und die nächste Stunde wird zeigen ob sich zumindest ein Teil der eingeschlossenen Truppen retten können wird. Viele österreichische Truppen wurden von den Franzosen nämlich bereits überrannt und er Großteil wird wohl dieses Schicksal teilen.

Die Übersetzstelle zur Lobau ist mittlerweile auch fest in der Hand der Franzosen und immer mehr Pioniere werden herangeführt um dort eine Brücke zu errichten. Mit den Truppen von Feldmarschall Massena sind die Österreicher dann noch viel deutlicher in der Unterzahl.

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Bigfish
07.08.20, 11:18
Mögen die Regenten an die Wahl denken!

https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30504

Bigfish
16.08.20, 00:32
Wir Danken für den AAR und die Teilnahme an der Wahl!

https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30504

KAreil
24.08.20, 21:50
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 1000, Im Marchfeld nördlich von Wien

Weiterhin keine Lageänderung beim IV.Armeekorps bei Deutsch-Wagram und beim II.Armeekorps bei Raasdorf. Die französischen Angriffe wurden eingestellt und es finden nur kleinere Truppenbewegungen zur Konsolidierung der Linien statt. Die Geschütze feuern natürlich weiter und vor allem die Österreicher haben teilweise große Verluste durch die überlegenen französische Artillerie.

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Die heftigen Gefechte im Süden dauern hingegen an und die eingeschlossenen Truppen des österreichischen I. und III.Armeekorps werden von französischer Kavallerie und den Garde-Truppen niedergemacht. Sehr große Verluste an Mensch und Material sind die Folge und auch Feldmarschall-Leutnant St.Julien muss in Gefangenschaft gehen.

Der Versuch den Kessel zu sprengen ist nur teilweise von Erfolg gekrönt, der Angriff der Grenadiere des I.Reservekorps muss abgebrochen werden weil die Franzosen über das bereits erreicht Essling in ihre Flanke stoßen. Nur mit großer Mühe können sie sich konsolidieren und den gewonnen Boden halten.
Glücklicherweise ist der Angriff aber weit genug vorgedrungen um zumindest einem kleinen Teil der eingeschlossenen Truppen eine Chance auf einen Ausbruch zu bieten. Zumindest 2 Bataillone des I.Armeekorps können sich zu den Grenadieren durchschlagen und zumindest ein paar mehr sollten sich noch retten können.

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KAreil
31.08.20, 21:09
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 1030, Im Marchfeld nördlich von Wien

Weiterhin relativ ruhig bei Deutsch-Wagram, das ständige Geschützfeuer lässt vereinzelt einige Bataillone kurzzeitig die Nerven verlieren aber die Franzosen machen keine Anstalten hier wieder anzugreifen. Eher im Gegenteil, man sieht dass einiges an Infanterie und Artillerie Richtung Raasdorf abmarschiert.

Bei Raasdorf ist die Lage ähnlich aber die Österreicher haben versucht die allgegenwärtigen Plänkler der Franzosen anzugreifen. Sie konnten zwar viele von ihnen vertreiben aber die eigenen Verluste waren viel zu hoch dafür. Angesichts der aus Wagram anrückenden weiteren französischen Truppen wird die Lage aber hier wohl bald schwieriger für die Österreicher.

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Die zwischen Aspern und Essling eingeschlossenen österreichischen Truppen des I. und III.Armeekorps wurden mittlerweile größtenteils niedergemacht oder gefangen genommen, die Verluste für den Erzherzog sind entsprechend groß. Die wenigen entkommenen Truppen sollen sich jetzt gemeinsam mit dem I.Reserverkorps auf Raasdorf zurückziehen um sich dort neu zu formieren.

Spionen zufolge schreiten die Arbeiten an den Brücken von der Lobau über die Donau schnell voran und die Franzosen werden wohl bald über starke zusätzliche Kräfte verfügen.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

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Cfant
01.09.20, 08:30
Gibt's noch eine Chance auf Wende? Habt Ihr noch ein As im Ärmel? Eine Bomberstaffel oder so? ;) Bei Rasdorf droht eine Überflügelung, wie gefährlich ist die Lage dort? Alles Gute!

KAreil
02.09.20, 12:54
Gibt's noch eine Chance auf Wende? Habt Ihr noch ein As im Ärmel? Eine Bomberstaffel oder so? ;) Bei Rasdorf droht eine Überflügelung, wie gefährlich ist die Lage dort? Alles Gute!

Da bräuchten wir wohl den Steiner mit einer ganzen Panzerdivision ;)

Der Ausgang der Schlacht war wohl schon zu Beginn aufgrund der vorangegangenen Kampage entschieden, mit dem Großteil der Franzosen auf unserer Seite der Donau war da nicht viel zu machen. Unsere Entscheidung zu versuchen Aspern-Essling bzw. den Übergang in die Lobau zu verteidigen hat unsere Verluste aber auch in die Höhe schnellen lassen.

Die werten Regenten können sich also zurücklehnen und eine weitere glorreiche österreichische Niederlage samt vieler tapferer "Last Stands" genießen.

KAreil
07.09.20, 21:56
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 1100, Im Marchfeld nördlich von Wien

Die Franzosen ziehen sich jetzt generell von Deutsch-Wagram etwas zurück und stehen jetzt direkt bei Aderklaa. Dieser geschickte Zug bringt ihre Infanterie aus der Reichweite der österreichischen Geschütze und mit ihren vielen Plänklern können sie trotzdem eine durchgehende Linie bilden. Das IV.Armeekorps ist zwar noch in gutem Zustand aber wohl nicht stark genug um die mit viel Artillerie ausgestatteten Franzosen bei Aderklaa anzugreifen.

Mit den eben aus Aderklaa anrücken Verstärkungen werden die Franzosen bei Raasdorf langsam den Österreichern überlegen. Deren Infanterie ist mittlerweile aufgrund der hohen Verluste durch die französischen Kanonen schon angeschlagen.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0261.jpg (https://www.imgbox.de/)





Weiter im Süden verfolgt die französische Garde die aus dem Kessel befreiten Österreicher und verursacht hohe Verluste. Die wenigen übrigen eingeschlossenen Truppen werden nach und nach niedergemacht und dabei geht auch General-Major Stutterheim in Gefangenschaft. Während mehr und mehr frische Franzosen über die Brücke zur Lobau marschieren ist ihre Kavallerie bereits bis Groß-Enzersdorf vorgedrungen und könnte so die Österreicher erneut überflügeln. Die einzige Chance für den Erzherzog besteht eigentlich darin sich möglichst schnell auf Raasdorf zurückzuziehen aber die Franzosen werden wohl versuchen das zu verhindern.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

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Solokow
08.09.20, 15:39
Die Orte meiner Jugend in Franzosenhand! Mein Herz blutet, edler KAreil, was fügt Ihr mir nur für Leid zu!

KAreil
14.09.20, 21:09
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 1130, Im Marchfeld nördlich von Wien

Die Franzosen verfolgen einen äußerst geschickten Plan vor Wagram. Nach den erfolglosen Angriffen auf das Dorf haben sie starke Kräfte Richtung Raasdorf geschickt während sie mit Artillerie und viel leichter Infanterie die Stellung bei Aderklaa halten. Das IV. Armeekorps der Österreicher ist nach den vorangegangen Kämpfen zu schwach um die Franzosen alleine anzugreifen und so sind sie effektiv eingeschlossen während die Schlacht im Süden weitertobt.

Die aus Wagram abmarschierten Franzosen greifen mittlerweile die Österreicher im Norden von Raasdorf an und machen Fortschritte. Ein lokaler Gegenstoß wird unter hohen Verlusten abgeschlagen und das dort stehende II. Armeekorps hat kaum mehr Reserven um einen möglichen Einbruch abzuwehren. Von Neu-Wirtshaus aus greifen die Franzosen ebenfalls an wobei sie sich hier vor allem auf ihre stark Artillerie verlassen.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0264.jpg (https://www.imgbox.de/)





Bei Essling haben es die ausgebrochenen Teile des I. und III.Armeekorps jetzt endlich geschafft etwas Abstand zu den hart nachsetzenden Franzosen zu bekommen. Der generelle Rückzug Richtung Raasdorf wird eingeleitet aber das Vorankommen ist schwierig denn dem Gegner darf keine Gelegenheit gegeben werden den abziehenden Truppen in den Rücken zu fallen. Ein paar der befreiten Bataillone sind aber schon in Eilmärschen unterwegs Richtung Raasdorf um die Lage dort zu entschärfen.

Die Franzosen führen immer mehr frische Infanterie von der Lobau über die Donau und diese marschieren dann zum Großteil Richtung Groß-Enzersdorf. Ihre Kavallerie ist dort bereits sehr aktiv und es könnte hier ein großräumige Überflügelung drohen.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0265.jpg (https://www.imgbox.de/)





Als kleiner Lichtblick für die Österreicher kann die Meldung über weitere Verstärkungen gesehen werden. Soeben haben Meldereiter die Ankunft des Erzherzogs Ludwig mit Teilen des V.Armeekorps gemeldet. Sie marschieren wie schon das II.Reservekorps von Schonfeld heran und sind noch einige Stunden entfernt vom Rest der Truppen.





https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0266.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

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Cfant
15.09.20, 11:24
Gut gelöst bei Essling. Die Qualität eines Befehlshabers erkannt man beim Rückzug, heißt es.

KAreil
21.09.20, 21:12
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 1200, Im Marchfeld nördlich von Wien

Weiterhin keine Lageänderung beim IV.Armeekorps, es ist nach wie vor durch die gut aufgestellten Franzosen in Deutsch-Wagram isoliert und kann die Kämpfe weiter südlich nicht unterstützen.

Dramatische Szenen spielen sich hingegen rund um Raasdorf ab. Der Vorstoß der Franzosen aus Richtung Wagram kam zwar anfangs gut voran aber ein entschlossener Gegenstoß schneidig angeführt von der Klenau Kavallerie hat sie dann deutlich zurückgeworfen. Dieser Erfolg ist dringend nötig für die Österreicher denn sie müssen alle nicht unbedingt dort benötigten Truppen sofort nach Raasdorf schicken.
Dort läuft gerade ein wuchtiger Angriff der die von Artillerie geschwächten österreichischen Linie zerschlagen hat. Das II.Armeekorps hat eigentlich keine Reserven mehr und muss versuchen irgendwie durchzuhalten bis Verstärkungen eintreffen. Es sind bereits einige Bataillone aus Essling unterwegs und auch Truppen des II.Reservekorps sind mittlerweile in Sicht aber in Masse ankommen werden sie erst in ein paar Stunden ankommen und bis dahin könnte es schon zu spät sein.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0267.jpg (https://www.imgbox.de/)





Der Plan des Erzherzogs sieht ja vor die übrigen Teile des I. und III.Armeekorps sowie die zu deren Unterstützung eingesetzten Truppen des I.Reserverkorps geordnet auf Raasdorf zurückzunehmen und die ersten Bataillone sind schon auf dem Marsch. Die Franzosen haben mittlerweile Essling besetzt und setzen hart nach, starke Kavalleriekräfte stellen sich im freien Feld bei Essling bereit. Sie haben auch viele ihrer Geschütze auf einer Anhöhe in der linken Flanke der Österreicher postiert und feuern damit wehr wirkungsvoll in die abziehenden Truppen. Wir befürchten dass dieser Rückzug nicht so geordnet ablaufen wird wie erhofft.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

[ACHTUNG: Alle Karten leicht gedreht mit NW oben]

Cfant
22.09.20, 08:08
Wir wünschten, es wäre Nacht oder die Preußen kämen... Das Genie eines Feldherrn erkennt man ja bekanntlich beim Rückzug. Wir drücken die Daumen...

KAreil
28.09.20, 21:09
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 1230, Im Marchfeld nördlich von Wien

Weiterhin keine Lageänderung beim IV.Armeekorps, es ist nach wie vor durch die gut aufgestellten Franzosen in Deutsch-Wagram isoliert und kann die Kämpfe weiter südlich nicht unterstützen.

Die Lage bei Raasdorf wird hingegen immer kritischer für die Österreicher. Der französiche Angriff von Neu-Wirtshaus aus geht wuchtvoll weiter und die Geschützbatterie an der Straße zu Essling wurde trotz Infanterieunterstützung überrannt und es klafft dort jetzt eine Lücke in der Linie. Truppen des I., III. und I.Reservekorps werden von Essling kommend sofort in die Schlacht geworfen um die Linie nach Raasdorf wiederherzustellen.
Raasdorf selbst ist noch in der Hand der Österreicher aber ihre Kräfte sind schon sehr geschwächt und in Richtung Wagram stellen sich die zuvor abgewehrten Franzosen wieder zum Angriff bereit.

In der Ferne sieht man zwar schon heraneilende österreichische Verstärkungen aber es ist äußerst fraglich ob sie die Situation noch retten können.

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Die Rückzugswege der österreichischen Truppen bei Essling liegen im ständigen Feuer der gut positionierten französichen Geschütze und die Verluste sind hoch. In diesem Inferno versuchen sie sich möglichst schnell aber geordnet auf Raasdorf zurückzuziehen aber das Vorankommen ist schwierig. Mit schneidig vorgetragenen Angriffen kann die junge Garde der Franzosen sogar kurzzeitig die Rückzugsstraße sperren aber sie wird in ebenso schneidigen Gegenangriffen wieder zurückgeworfen wobei auch ein General Rouget gefangengenommen wird.

Direkt bei Essling macht sich jetzt auch noch frische französische Infanterie und Kavallerie zum Angriff bereit. Wahrscheinlich sind das die Truppen Massenas die von der Lobau übergesetzt sind.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

[ACHTUNG: Alle Karten leicht gedreht mit NW oben]

KAreil
08.10.20, 12:29
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 1300, Im Marchfeld nördlich von Wien

Weiterhin keine Lageänderung beim IV.Armeekorps, es ist nach wie vor durch die gut aufgestellten Franzosen in Deutsch-Wagram isoliert und kann die Kämpfe der anderen österreichischen Truppen nicht unterstützen.

Bei Raasdorf haben die Österreicher es geschafft die Lage zu stabilisieren, die aus Richtung Wagram kommenden Franzosen warten ab und direkt vor dem Dorf konnten ihre Spitzentruppen sogar wieder zurückgeworfen werden. Die Verluste sind hoch und die Verbindung zu den sich aus Essling zurückziehenden Truppen nur schwach aber noch halten die Österreicher stand. Angesichts der starken Kavallerie-Verbände der Franzosen ist die Frage aber wie lange.

Die aus dem Raum Essling abziehenden Truppen der Österreicher werden von den hart angreifenden Franzosen hart bedrängt und mehr und mehr ihrer Soldaten bleiben zurück. Frische französische Truppen in ihrer linken Flanke greifen an und stoßen ohne großen Widerstand vor.
Französische Kavallerie ist derweil auf dem Weg in die Tiefe der linken Flanke und nur die gerade ankommenden ersten Truppen der Armeegruppe Hiller könnten dort eingreifen. Mittlerweile wurde der Großteil dieser Armeegruppe auf den Straßen nach Raasdorf vermeldet aber sie werden wohl zu spät kommen um die Schlacht zu wenden. Wir befürchten dass sie höchstens noch den Rückzug der Armee des Erzherzogs sichern könnten.

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https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0274.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

[ACHTUNG: Alle Karten leicht gedreht mit NW oben]

Cfant
09.10.20, 08:23
Wäre es eine Option gegeben, die HKL zu Beginn viel weiter hinten aufzubauen, wo die Verstärkungen schneller eintreffen?

KAreil
09.10.20, 12:28
Wäre es eine Option gegeben, die HKL zu Beginn viel weiter hinten aufzubauen, wo die Verstärkungen schneller eintreffen?

Nein, nicht wirklich.
Die Linie ist schon unter Druck und ein geordnetes Zurücknehmen da fast unmöglich. Außerdem würden wir damit die vielen VictoryPoints bei Raasdorf aufgeben was wir nicht wieder reinbringen könnten. Generell stehen wir schon sehr sehr knapp vor einem MinorDefeat und werden das auch nicht mehr ändern können. Wir wollen den Rückzug aus Essling noch etwas weiterspielen aber dann werden wir das Szenario wohl beenden, macht Rollenspiel-technisch mehr Sinn die Truppen zu retten und mit den frischen sozusagen den Rückzug zu decken. Eine Schlacht steht uns dann noch bevor.

Bigfish
19.10.20, 12:49
Dieser AAR wurde für die Wahl zum AAR des Quartal III/2020 nominiert!

Es darf gewählt werden:

https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30616

KAreil
21.10.20, 21:21
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 1330, Im Marchfeld nördlich von Wien

Weiterhin keine Lageänderung beim IV.Armeekorps, es ist nach wie vor durch die gut aufgestellten Franzosen in Deutsch-Wagram isoliert und kann die Kämpfe der anderen österreichischen Truppen nicht unterstützen.

Bei Raasdorf hält die Linie der Österreicher weiterhin aber die Ausfälle durch die französischen Geschütze und Plänkler steigen immer weiter. Man kann auch erkennen dass sich mehr und mehr gegnerische Infanterie zum Angriff bereitstellt.

Die sich von Essling zurückziehenden Truppen werden von 3 Seiten her angegriffen und immer mehr von ihnen werden zerschlagen und von den Franzosen eingeschlossen. Starke französische Kavallerie versucht dabei zu überflügeln und den Rückzugsweg abzuschneiden aber noch bleibt zumindest ein schmaler Weg nach Raasdorf offen.

Bei Schonfeld ist mittlerweile der Rest der Armeegruppe Hiller eingetroffen und auf dem Weg zum Schlachtfeld, sie sind aber zu spät um sie noch zu wenden. Die Spitze der Verstärkungen hat die Schlacht zwar schon erreicht aber mehr als die überall vordringende französische Kavallerie aufhalten wird sie nicht vermögen.

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https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0276.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

[ACHTUNG: Alle Karten leicht gedreht mit NW oben]

KAreil
27.10.20, 21:08
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

21. Mai 1809 - 1400, Im Marchfeld nördlich von Wien

Rückzug!
Erzherzog Karl lässt zum hastigen Abmarsch nach Ungarn blasen und überlässt den Franzosen das Feld.

Die Einscheidung ist dem Erzherzog bestimmt nicht leicht gefallen aber eine Weiterführung der Schlacht hätte ihn wohl seine gesamte Armee gekostet. Die von Essling auf Raasdorf abziehenden Truppen wurden weiterhin von den Franzosen hart verfolgt und viele konnten sich nicht mehr retten. Heftige Nachhutgefechte forderten hohe Verluste und auch General der Kavallerie Graf Bellgarde wurde dabei verwundet und konnte mit knapper Not entkommen.

Bei Raasdorf hält die österreichische Linie zwar noch aber die gesamte Stellung ist in Gefahr von frischen französischen Kräften überflügelt und eingeschlossen zu werden. Die gerade eingetroffenen Truppen der Armeegruppe Hiller verhindern dies jetzt und decken den Rückzug der geschlagenen Armee.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

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KAreil
29.10.20, 21:29
Fazit:

Eine wirklich gewaltige Schlacht mit äußerst schwieriger Ausgangsposition für uns Österreicher. Die langgezogene Linie hatte ausgerechnet ihre schwächsten Truppen bei Aspern und dort haben die Franzosen alles konzentriert um möglichst schnell den Übergang in die Lobau freizukämpfen um sich um ein frisches Korps zu verstärken. Trotz unserer Bemühungen und Verstärkungen ist ihnen das relativ leicht gelungen und sie konnten große Truppenteile zwischen Aspern und Essling einschließen. Im Nachhinein hätten wir wohl Aspern, Essling und das Donau-Ufer von Beginn an räumen sollen um uns bei Raasdorf zu konzentrieren aber rollenspieltechnisch wäre das irgendwie auch nicht vertretbar gewesen.

Die harte Verfolgung der überlebenden Truppen auf Raasdorf und die drohende großräumige Überflügelung macht deutlich wie sinnlos ein Weiterführen der Schlacht gewesen wäre, es fehlten unserem Gegner auch nicht mehr viele Punkte zum MinorVictory und es waren gerade mal die Hälfte der möglichen Züge gespielt. Wir haben uns also mit ihm auf einen vorzeitigen MinorVictory geeinigt und haben so noch eine letzte große Entscheidungsschlacht vor uns.

Also eine weitere bittere Niederlage für uns und das Haus Habsburg aber Spaß hat es trotzdem gemacht.

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(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

[ACHTUNG: Alle Karten leicht gedreht mit NW oben]

KAreil
30.10.20, 21:27
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

12. Juni 1809 - 1400, Raab/Gyor in Ungarn

Der Rückzug mit den Österreichern auf Raab war hart aber ist gut gelungen, die Verfolgung aus dem Marchfeld ist schnell schwächer geworden denn auch die Franzosen haben auf dem Marchfeld hohe Verluste hinnehmen müssen. Mit diesem deutlichen Sieg im Rücken hat Napoleon seine Truppen erstmal gesammelt und versucht Kaiser Franz zum Frieden zu zwingen aber mit der Österreichischen Armee noch im Feld hat dieser das ausgeschlagen.

Die Österreicher haben die Zeit genutzt um sich nach dem Chaos des Rückzugs zu sammeln und frische Kräfte einzugliedern, beinahe alle ihre Truppen sind jetzt hier um Raab versammelt. Wir mussten erstmal Quartier finden in der überfüllten Schlacht und kommen deshalb erst jetzt wieder zum Schreiben.

Napoleon ist mittlerweile wieder auf dem Marsch um die Österreicher endlich zu einer Entscheidungsschlacht zu zwingen und Erzherzog Karl will sie ihm hier bei Raab liefern.

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KAreil
01.11.20, 12:03
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

14. Juni 1809 - 0600, Raab/Gyor in Ungarn

Der große Tag ist die, die Franzosen marschieren auf um hier bei Raab die wohl finale Schlacht dieses Feldzugs zu schlagen.
Erzherzog Karl hat nach wie vor das Oberkommando über die österreichischen Truppen über aber mittlerweile sind hier auch Erzherzog Johann mit seiner aus Italien gekommenen Armee von Innerösterreich und Erzherzog Ludwig mit seinem 5.Armeekorps versammelt. Die weiten Ebenen des ungarischen Lands und der unbekannte Schwerpunkt der Franzosen zwingen die Österreicher erneut dazu ihre Linie gefährlich lang zu machen.

Von Norden nach Süden beginnt sie mit dem IV.Armeekorps unter Feldmarschall-Leutnant von Rosenberg zwischen der Donau und Vamosszabadi. Durch den relativ geringen Einsatz des Korps bei der Schlacht im Marchfeld sind diese Truppen noch einigermaßen kampfstark.

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Südwestlich davon zwischen Vamosszabadi und der Kleinen Donau bzw nördlich der Stadt Raab steht das schwer angeschlagene II.Armeekorps von Feldmarschall Hohenzollern-Hohengrin. Hier beträgt die Truppenstärke vieler Bataillone weit unter 50%.

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Südlich davon in Raab wo die Flüsse Raab, Raabnitz und die Kleine Donau zusammenlaufen hat der Erzherzog sein Hauptquartier aufgeschlagen aber richtig verteidigt ist die Stadt aktuell nicht. Dahinter befindet sich aber das I.Reservekorps unter General der Kavallerie Liechtenstein mit guten aber von der letzten Schlacht angeschlagenen Truppen.

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Südlich der Stadt Raab auf den Anhöhen westlich des Pancza Bach steht das schwer angeschlagene III.Armeekorps unter Zeugmeister Kolowrat-Krakowsky. Die Kampfkräft seiner Truppen ist nur mehr äußerst gering und eine große Schwachstelle in der österreichischen Linie.

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Auf den Höhen südlich davon bei Kisbarat hat die Armeegruppe Hiller unter Feldmarschall-Leutnant Hiller Stellungen bezogen, zu dessen Truppen auch das V.Armeekorps unter Erzherzog Ludwig gehört. Weiters sind dem Feldmarschall-Leutnant das VI.Armeekorps unter Feldmarschall-Leutnant Kottulinsky und das II.Reservekorps unter Feldmarschall-Leutnant Kienmeyer unterstellt. Diese Truppen hatten nur einige Nachhutgefechte beim Rückzug vom Marchfeld zu führen und sind deshalb noch relativ kampfstark.

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Den Abschluss der österreichischen Linie bildet die Armee von Innerösterreich unter Erzherzog Johann. Sie besteht aus einer Avantgarde unter Feldmarschall Frimont, dem VIII.Armeekorps unter Feldmarschall Albert Gyulai und dem IX.Armeekorps unter Graf Gyulai. Nach dem Desaster in Italien hatten die Truppen Zeit sich zu erholen und sie sind größtenteils auf Sollstärke.

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Als Reserve dient das I.Armeekorps unter Feldmarschall-Leutnant Dedovich dass beim Kiesmegyer Hof südlich der Stadt Raab und ostwärts des Pancza Bachs steht. Die Truppen sind schwer angeschlagenen von den harten Kämpfen im Marchfeld.

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Insgesamt keine leichte Ausgangsposition für die Österreicher um die wir den Erzherzog nicht beneiden.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0283.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)



Das verfügbare Kartenmaterial lässt zum Teil zu wünschen übrig denn die nur über Brücken überquerbaren Flüsse sind darauf nicht sauber eingezeichnet. Zur Einleitung des Berichts also ausnahmsweise hier noch eine verbesserte Karte mit eingezeichneten Positionen der österreichischen Truppen.

https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0284.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
01.11.20, 15:30
Den Norden aufgeben. Und mit dem IV. & II. Armeekorp die Übergänge in Raab verteidigen? Wenn der Werte Gegner nur nicht schneller ist.

Glück Auf

Bigfish
01.11.20, 19:04
Sind das bei Raab auf der Karte ausgebaute Stellungen? Sind in Ihren Postionen aber eher nutzlos?

KAreil
01.11.20, 20:53
Den Norden aufgeben. Und mit dem IV. & II. Armeekorp die Übergänge in Raab verteidigen? Wenn der Werte Gegner nur nicht schneller ist.

Das wäre der Plan.
Ostwärts von Raab hat die Kleine Donau aber dann mehrere Stellen die sich zum Brückenbau eignen also müssen wir diese 2 Korps wahrscheinlich dann dort einsetzen.




Sind das bei Raab auf der Karte ausgebaute Stellungen? Sind in Ihren Postionen aber eher nutzlos?

Ja, das wären vorbereitete Stellungen aber uns erscheinen sie auch nicht sinnvoll.
Wir haben eher vor die Brücken zu zerstören und nur die Stadt zu halten - diese bringt sehr viele Siegpunkte also können wir sie nicht aufgeben.

Cfant
02.11.20, 08:17
Ok, Ihr habt also Österreichs letztes Aufgebot, angeschlagen, aber noch aktiv. Konnte der korsische Despot seine Schergen ebenfalls verstärken? Immerhin hat er zuletzt auch ordentlich bluten müssen. Oder habt Ihr diesmal zahlenmäßig bessere Karten?

KAreil
02.11.20, 21:57
Die Franzosen hatten in der letzten Schlacht gerade mal die Hälfte unserer Verluste und sie haben für diese Entscheidungsschlacht wohl auch alles zusammengezogen, wir gehen also davon aus dass sie wieder sehr stark und konzentriert angreifen werden.

KAreil
06.11.20, 12:07
Aus den Aufzeichnungen des Feldmarschall Blouse

14. Juni 1809 - 0630, Raab/Gyor in Ungarn

Es ist ein feiner Morgen, die Sicht ist mit etwa 6 Kilometern sehr gut und es ist bereits sehr warm was einen heißen Tag vermuten lässt. Wohin man auch sieht sieht man große Truppenbewegungen, aus Norden und Westen marschieren die Truppen Napoleons heran.
Im Norden österreichischen Linie beim IV.Armkeekorps sind die Straßen voller Soldaten, das Korps soll sich auf schnellstem Wege nach Raab zurückziehen denn in der aktuellen Position ist es viel zu exponiert. Zur Deckung des Rückzugs steht aber nur eine Kavallerie-Abteilung zur Verfügung was angesichts der starken französischen Kavallerie dort ein großes Problem werden könnte.

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Südlich davon beginnt auch das II.Armeekorps den Rückzug auf Raab aber es hält Truppen zur Deckung der Straße zurück und schickt seine alleinige Kavallerie-Abteilung zur Unterstützung nach Norden.

Das I.Reservekorps bezieht indessen in der Stadt Raab Stellung und schickt seine Kavallerie ebenfalls nach Norden, in den engen Gassen der Stadt sorgt das für einiges an Chaos. Mit Geschützen sollen die Brücken über die Rabnitz und Raab im Westen der Stadt zerstört werden um den französischen Angriff zu erschweren. 

Die Kleine Donau ostwärts von Raab birgt aber auch keine vollständige Sicherheit, an vielen Stellen eignet sie sich sehr gut zum Bau von Kriegsbrücken und nach ihrem Rückzug über den Fluss müssen das IV. und II.Armeekorps wohl dort zur Sicherung eingesetzt werden.

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Auch von Südwesten marschieren Soldaten auf Raab, sie gehören zu Napoleon aber ihre Feldzeichen können wir im Moment nicht sicher zuordnen, sie kommen aber wohl zu spät um die Zerstörung der Brücke zu verhindern.

Südlich der Stadt rücken die Franzosen auf breiter Front gegen die von den Österreichern besetzten Anhöhen vor. Ein Schwerpunkt ist noch nicht zu erkennen also bleiben diese vorerst in ihren Stellungen. Eine große Schwachstelle in der österreichischen Linie stellt das III.Armeekorps direkt südlich von Raab dar, nach den Kämpfen im Marchfeld ist es kaum mehr kampffähig. Das II.Reservekorps und Teile der Nachhut der Armeegruppe Hiller werden darum zur Verstärkung geschickt.

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https://www.imgbox.de/users/kareil/DonnerAnDerDonau/DADD_0295.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich/Bayern=blau | Siegpunktfelder=gelb)