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Allenthalben
28.04.19, 11:20
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –


Wir spielen Das 1936er Szenario von HOI4 mit allen DLCs. Die Schwierigkeit stellen wir auf regulär (also mittel) ein. Des Weiteren entscheiden wir uns für die historischen KI Schwerpunkte. Individuelle Spielregeln gibt es keine, sämtliche Slider bleiben unverändert. Zusätzlich möchten wir darauf hinweisen, dass wir kein Crack in diesem Spiel sind (wie auch in fast allen anderen ;)). Auch möchte es uns der werte deltadagger verzeihen, dass wir es ihm ähnlich tun…


Januar 1936
Die Ausgangssituation Japans

http://www.g4ger.de/HOI4/1936_politicalmap.png

Japan besitzt Mandschuko als kaiserliches Protektorat. Dadurch gibt es im Norden eine lange Grenze zur Sowjetunion und die Herren der Army sind der Meinung, dass man sich ohne große Umwege zu Wasser hier ausdehnen könnte. Neben Mandschuko ist das zweite, deutlich kleinere kaiserliche Protektorat Megkukuo. Mengkukuo vergrößert den Grenzverlauf zu China und einem der Warlords, den Shanxi. Kaiserliche Protektorate bieten den Vorteil, dass große Mengen der Industriekapazität für Japan genutzt werden können. Auch der Handel kann verbilligt durchgeführt werden, aber dazu kommen wir später.

Militärisch verfügen wir im Jahre 1936 über ein Heer bestehend aus 60 Divisionen, von denen die Infanterie drei Viertel ausmacht. Dazu kommen 9 kleiner Kavalleriedivisionen und eine Marineinfanterie. Drei Panzerdivisionen und zwei Motorisierte Einheiten vervollständigen das Portfolio. Dass die Einheiten nicht optimal zusammengestellt sind versteht sich von selbst. Hier werden wir einiges anpacken müssen.
Zu Wasser sieht das ganze etwas eindrucksvoller aus. Allerdings nur auf den ersten Blick. Unsere Gesamtflotte umfasst 194 Schiffe. Allerdings fallen darunter 94 Zerstörer und 52 U-Boote. Der Rest teilt sich überwiegend auf verschiedene Kreuzer auf, von denen die meisten aber nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Die Flotte wir zu Restrukturierungsmaßnahmen komplett nach Hiroshima beordert.
In der Luft können wir aktuell auf folgende Einheiten zurückgreifen:
362 Jäger, davon 146 trägerfähig
54 taktische Bomber
351 Flugzeuge zur Luftnahunterstützung, davon 169 trägerfähig
126 Marinebomber, allesamt trägerfähig

Unser Hauptaugenmerk liegt aktuell somit erst einmal auf dem Heer. Wir ordnen ein paar neue Rekrutierungen an. Dabei fokussieren wir uns zuerst auf den weiteren Ausbau von Infanterie, denn die Infrastrukturellen Voraussetzungen sind nicht allzu gut, wie auch das Gelände ziemlich schwierig ist.

Somit kommen wir zum Punkt Industrie, Wirtschaft und Handel. Japan ist industriell noch nicht konkurrenzfähig und wenn man die großen Pläne des Kaisers und seiner Führungskräfte in Betracht zieht, muss hier einiges passieren, bevor diese auch nur ansatzweise an die Verwirklichung denken können. Aktuell verfügt Japan über nur 25 Zivil-, 19 Militärfabriken sowie 15 Werften. Zum Vergleich hierzu sollen ein paar Informationen herhalten, die uns unsere Spione und Agenten aus fernen Ländern übermittelt haben:
Sowjetunion: 34-47 Zivil, 28-36 Militär, 6 Werften
Deutsche Reich: 27-35, 24-32,9-11
Großbritannien: 31-35, 13-15, 17-21
Vereinigte Staaten: 110-151, 9-10, 19-25
China: 16-18,9-11, 1

Wir geben zuallererst einmal weiter 5 Zivilfabriken in Auftrag, die allesamt auf den japanischen Inseln aufgebaut werden. Danach sehen wir weiter. Je 15 Fabriken werden immer für einen neuen Slot Bau herangezogen um diesen mit maximaler Effizient fertigzustellen. Das hieße, dass wir nach Fertigstellung unserer Zivilfabriken immer zwei parallele Slots bauen könnten.
Kommen wir zum Problem von Japan, die fehlenden Rohstoffe. Da uns ein massiver Ausbau unserer militärischen Streitkräfte vorschwebt, so benötigen wie Rohstoffe. Stahl werden wir vorerst auf dem Handelswege mit Mandschuko erwerben. Hier können wir dank des Protektoratstatus 38 Einheiten Stahl für Kosten von nur einer Zivilfabrik eintauschen. Aber alle weiteren Rohstoffbedarfe und es fehlt an Gummi und Aluminium für den Flugzeugbau, werden wir mittelfristig nicht nur über den Handel decken können. Das Gute ist, dass um uns herum einige Länder mit großen Rohstoffvorkommen liegen.


Februar 1936
Die Japanischen Expansionspläne

http://www.g4ger.de/HOI4/1936_expansionsplaene.png

Unsere ersten Pläne dienen daher der Rohstoffsicherung. Am einfachsten sind wohl die Rohstoffe ich China (gelb) zu erreichen. Allerdings bieten diese nur etwas Stahl. Besser sieht es schon beim südlichen Warlord der Guangxi Clique aus wo es deutlich mehr Rohstoffe auch noch auf kleinerem Gebiet gibt. Für ein Großreich Japan reichen diese aber nicht, denn dann wird insbesondere Rohöl und Gummi benötigt (orange). Moderne Kriegsführung kommt nicht ohne Treibstoff aus und dieser wird nun mal aus Rohöl hergestellt. Die Knappheit von Rohöl in Japan ist auch ein Grund dafür, dass wir beim Aufbau des Heeres überwiegend auf Infanterie setzen, benötigt diese doch keinen Treibstoff. Mittel- und Langfristig werden wir aber ohne spezialisierte Einheiten nicht weit kommen.

So einfach wird sich das aber nicht umsetzen lassen, denn wir müssen auch die Entfernungen im Auge behalten. Neben den Weiten des Pazifiks gibt es auch noch die Unbekannte der Vereinigten Staaten, deren Marionette, die Philippinen direkt in unserem Weg liegt. Wir werden dann vor einer Entscheidung stehen. Aber noch ist es nicht soweit.


1936
Allgemeine historische Ereignisse

11. März: Die Rheinlandbesetzung durch das Deutsche Reich stellt einen Verstoß gegen der Vertrag von Versailles dar.

2. Mai: Das zweite Londoner Flottenabkommen wird unterzeichnet. Auch Japan unterzeichnet den Vertrag, der vorsieht, keine übergroßen Schlachtschiffe bzw. Flugzeugträger zu bauen.



– Fortsetzung folgt –

Captain Morgan
28.04.19, 13:31
Wir werden dem AAR hier folgen. Wir freuen uns, dass es einen weiteren aktiven HOI4-AAR geben wird und erhoffen uns dadurch auch etwas mehr Aufmerksamkeit für unseren AAR.

Wir wünschen viel Erfolg bei Euren Unternehmungen.

Private_S
28.04.19, 13:58
Auch abonniert.

Managarm
28.04.19, 14:25
Wir sind schon jetzt sehr angetan von Eurem Bericht, werter Allenthalben.
Nicht nur, daß aus Eurer Feder die bekannte Qualität zu erwarten ist. Nein, Wir erhoffen Uns aufgrund Eurer sicherlich recht detaillierten Schilderungen auch persönlich einen besseren Zugang zu HoI IV. :)

Wohlan. :prost:

deltadagger
28.04.19, 15:14
Auch möchte es uns der werte deltadagger verzeihen, dass wir es ihm ähnlich tun…


Werter Allenthalben,

wir wünschen euren Japanern alles erdenklich Gute und viel Erfolg!

Je mehr AARs, um so besser für unser Forum!

Wir verfolgen gespannt mit!

Bigfish
28.04.19, 15:54
Auch möchte es uns der werte deltadagger verzeihen, dass wir es ihm ähnlich tun…

Keine Bange! Tatsächlich haben Wir derzeit gleich zwei Japan AARs in Arbeit/Vorbereitung - für einen davon existieren bereits >3000 Screenshots :teufel: - und das ganz ohne den ehrenwerten deltadagger - weil wir diese AARs sowieso auf dem Zettel hatten. Für den Zweiten gibt es allerdings nur einen Titel und eine grobe Stroyline :rolleyes:

Ritter Kunz
28.04.19, 16:16
Je mehr AARs, um so besser für unser Forum!


Wahre Worte!
Möget Ihr fortfahren, werter Allenthalben ;)

Allenthalben
28.04.19, 16:26
Werte Regenten,

wir bedanken uns für so viel Feedback gleich zu Beginn.
Fortan wollen wir uns weiterhin bemühen um bestmögliche Unterhaltung zu bieten.

Allenthalben
28.04.19, 18:51
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –



1936
Allgemeine historische Ereignisse

16. August: Die 11. Olympischen Spiele wurden in Berlin abgehalten

25. September: Italien annektiert Äthiopien

2. Dezember: Spanien bekriegt sich selbst, ein Bürgerkrieg bricht aus.

http://www.g4ger.de/HOI4/1936_buergerkrieg.png


Dezember 1936
Japanische Unterstützung für das nationalistische Spanien


Wir packen die Gelegenheit beim Schopfe und entsenden 4 Divisionen unter der Führung von General Shizuichi Tanaka nach Spanien, wo diese an der Seite Francos kämpfen sollen. In einigen Wochen werden sie dort ankommen.

Während unsere motorisierten Einheiten am 16. Dezember in Leon eintreffen, tritt Japan dem Antikominternpakt bei. Deutschlands Vorschlag ist sehr verlockend und der Norden lockt unsere Army noch immer.

http://www.g4ger.de/HOI4/1936_spain.png

Die Strategie unserer entsandten Truppen sieht vor, zuerst bei der Eroberung des Nordens zu helfen. Hierbei wird General Tanaka entlang der Küste bis zum Hafen Bilbao vorstoßen. Die Einnahme der Küstenstadt dürfte den Nachschub der dort kämpfenden Einheiten abschneiden und der Norden sollte dadurch recht schnell gesichert sein.

Mit dem Jahreswechsel ist der Plan auch in die Tat umgesetzt. Das nationalistische Spanien hat eine Front weniger um die sie sich kümmern müssen. Als nächstes sollen sich die vier Divisionen im Kampf um Barcelona einschalten.

http://www.g4ger.de/HOI4/1937_barcelona.png

Im frühen Februar ist es dann soweit, Barcelona fällt und mit der wichtigen Hafenstadt fehlt der spanischen Republik ein wichtiger Versorgungspunkt. Wenige Tage später sind die Provinzen in den Pyrenäen nationalistisch. Wir ziehen weiter in Richtung Landesinnere. Zwei Panzerdivisionen von uns nebst einer Motorisierten Division kämpfen schon nahe Valencia, die vierte und letzte entsandte Einheit rückt nach.

http://www.g4ger.de/HOI4/1937_valencia.png

General Shizuichi Tanaka sammelt fleißig Erfahrung und in Kürze wird er wohl einen Level aufsteigen. Da hat sich das Kämpfen in Spanien schon rentiert. Leider verlaufen die Kämpfe in parallelen Provinzen nicht ganz nach Plan und wir riskieren es vom Nachschub abgeschnitten zu werden, wenn wir weiterhin versuchen die Küstenlinie mit unseren Divisionen zu halten. Evtl. werden wir uns zurückziehen müssen.
Aber nach und nach kommen die siegreichen spanischen Infanteriedivisionen der Schlacht um Barcelona an die neue Front und die Situation ist weniger kritisch. Die Erfolge fliegen uns nun aber nicht mehr so zu wie noch zu Beginn des spanischen Krieges. Die Frontlinien sind verhärtet und es gibt nur noch wenige Gebietsgewinne.
Dann, am 5. März ist der spanische Bürgerkrieg plötzlich vorüber. Aus heiterem Himmel unterzeichnen die Kriegsparteien einen Waffenstillstand und das Nationalistische Spanien übernimmt die Führung des neuen Staates.

http://www.g4ger.de/HOI4/1937_nationalspain.png

Nach nur wenig mehr als vier Monaten ist der Spuk vorüber. Unsere Truppen treten die Heimreise an.

Mit der Erfahrung der entsandten Truppen, gesammelt im Krieg in Spanien, wird nun unsere Infanteriedivision re-strukturiert. Besteht eine Standard Infanterie Einheit aktuell aus vier Zügen zu je drei Bataillonen Infanterie so wird diese in Zukunft aus nur noch drei Zügen bestehen. Der erste Zug besteht neben einem Bataillon Infanterie noch aus zwei Bataillonen Artillerie. Dazu kommen noch je eine Aufklärung-, Pionier- und Artillerieunterstützungseinheit. Letztere wurde auch neu hinzugefügt. Das stärkt die Verteidigung und ein klein wenig die Durchschlagskraft im Falle eines Kampfes gegen harte Ziele.

http://www.g4ger.de/HOI4/1937_moderninfantry.png


Juni 1937
Japanische Provokationen gegenüber der Sowjetunion

http://www.g4ger.de/HOI4/1937_probesowjets.png

Der Grenzverlauf zur Sowjetunion ist aktuell sehr ungünstig. Unnötig lang und schwer zu verteidigen, da viele Divisionen benötigt werden. Die Army beschließt daher, die Sowjets auf eine Probe zu stellen.
Man versucht durch kleinere Provokationen eine Reaktion der Sowjetunion hervorzurufen. Leider vergehen gut 30 Tage und die Sowjets zeigen keinerlei Reaktion. Das kann sich das stolze kaiserliche Heer nicht bieten lassen und man beschließt, die Situation eskalieren zu lassen.

http://www.g4ger.de/HOI4/1937_escalationsowjets.png

Die Motorized Division, bewährt im Spanienkrieg, soll sich hier die nächsten Sporen verdienen. Schnell möchte man über den Fluss Tumen gen Wladiwostok vorstoßen, doch man machte die Rechnung mit falschen unbekannten. Die Sowjets schafften schneller Verstärkung in die angegriffene Provinz und wir konnten unsere Schnelligkeit nicht in dem Maße ausspielen, wie gewünscht.
Schnell entwickelte sich ein Grabenkrieg, der sich zu unseren Ungunsten wendete. Mangels Flexibilität, das Event lies nur zu über den Fluss anzugreifen, zogen wir nach langem Kampf den Kürzeren.

http://www.g4ger.de/HOI4/1937_niederlagesowjets.png


Fehler- und Kriegsanalyse durch den Autor

Wir hatten die Situation total falsch eingeschätzt. Wir sind davon ausgegangen, dass es in diesem kurzen Eventkrieg darum geht, möglichst Wladiwostok einzunehmen und wir bereiteten ein Abschneiden der Sowjets durch unsere Kavallerieeinheit im Norden von Wladiwostok vor. Leider sah das Event nur einen Angriff über unsere direkte Grenze vor und unser Vorhaben schnell über den Fluss überzusetzen und gen Zielstadt vorzustoßen konnte so leider nicht umgesetzt werde. Wir hatten vor, auf breiter Front die Sowjets einzukesseln. Nachdem wir unseren Fehler einsahen, versuchten wir noch zu retten, was zu retten war indem wir alle Einheiten denen es uns erlaubt war in diesem Grenzkonflikt einzusetzen über eben diese eine Provinz angreifen zu lassen. Da war es aber bereits zu spät und die Sowjets tief eingegraben. Unser Übersetzen über den Fluss konnte mühelos abgewehrt werden. Wir sind nun gespannt, wie sich dieser Fehler im weiteren Spiel auswirkt.


1937
Allgemeine historische Ereignisse

13. Mai: Die Hindenburg, ein deutscher Passagierzeppelin geht bei einer Katastrophe in Flammen auf. 35 Menschen sterben bei dem Unglück in den vereinigten Staaten von Amerika.

2. Juli: Die Pilotin Amelia Earhart verschwindet und die Hoffnungen sie zu finden sind sehr gering.



– Fortsetzung folgt –

Allenthalben
29.04.19, 20:14
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –



August 1937
Vorbereitungen für einen Krieg gegen China

Die Ressourcen, insbesondere Stahl, Gummi und Aluminium werden knapp. Wir müssen also langsam damit beginnen, unsere groben Pläne für die Hinzugewinnung von Rohstoffen außerhalb unserer Ländereien anzugehen. China soll das erste unserer Ziele sein und auch gleich kein nicht ganz so kleines.

http://www.g4ger.de/HOI4/1937_china.png

Unsere Spione übermitteln total gegensätzliche Informationen. Befragen wir drei verschiedene Agenten, so erhalten wir vier unterschiedliche Aussagen. Dementsprechend vage sind unsere Informationen. Als Beispiel mag hier die mögliche Truppenstärke dienen, die zwischen geschätzten 44 und 112 Divisionen liegt. Im Vergleich dazu, wir liegen aktuell bei in Summe 84 Divisionen. Zieht man unsere Defensiven Divisionen ab, so verbleiben nur noch 47 Divisionen die für einen Angriff auf China geeignet sind. Nicht eben ein Verhältnis, welches erstrebenswert ist um einen bewaffneten Konflikt heraufzubeschwören.

Also werfen wir erst einmal einen Blick auf unsere industriellen Bemühungen, die wir zu Beginn des Jahres 1936 gestartet haben. Der Ausbau der zivilen Industrie ist mittlerweile auf 37 Fabriken angewachsen. Das bedeutet, dass wir stärker ausbauen konnten als ursprünglich geplant. Dazu haben wir auch unsere Militärfabriken gesteigert. Deren Zahl liegt nun bei 27 Fabriken, die allesamt auf den japanischen Inseln zu finden sind. Weitere vier Fabriken befinden sich im der Bauwarteschlange.

http://www.g4ger.de/HOI4/1937_production.png

Da wir momentan überwiegend auf Infanterie setzen, benötigen wir hauptsächlich Infanterie-Ausrüstung, Zusatzausrüstung und Artillerie. Die Produktion von Infanterie-Ausrüstung ist bereits gut vorhanden und wir haben mehr als 30.000 Gewehre auf Lager liegen. Davon können wir ziemlich viele Einheiten Infanterie ausrüsten. Deswegen erhöhen wir prompt das parallele rekrutieren von Soldaten um schneller auf ausreichend Divisionen zu kommen.

Die nächsten Militärfabriken, die sich im Bau befinden werden dann für die Artillerie und Zusatzausrüstung reserviert, so dass es auch bei diesen nötigen Artikeln keine wirklichen Engpässe geben sollte.

Ein weiteres Problem wurde aber erkannt, denn unsere verfügbare Mannstärke ist mit nur noch rund 264.000 Männern nicht mehr allzu hoch. Wir werden bei unseren nationalen Schwerpunkten nun verstärkt auf Mannstärke achten, bevor wir in Richtung Chinakonflikt gehen.


Dezember 1937 + 1938
Allgemeine historische Ereignisse

2. Dezember: Italien beansprucht Gebiete von Jugoslawien

9. Februar: Das Deutsche Reich drängt Österreich zum Anschluss an Deutschland

10. Februar: Wir entdecken Bauxitvorkommen in Palau und unternehmen Bestrebungen diese zu heben. Die nächsten 60 Tage arbeiten wir an einer entsprechenden Mine

11. Februar: Italien kündigt das Flottenabkommen auf

1. Juli: Yunnan, Xibei San Ma treten der vereinten Chinesischen Front bei

http://www.g4ger.de/HOI4/1938_chinesefront.png

Die Meldungen zum Beitritt zu einer gemeinsamen Chinesischen Front sorgen uns nicht weiter. Yunnan, nördlich von Siam gelegen und Xibei San Ma, westlich von Shanxi gelegen sind viel zu weit weg und von Seiten der sich bietenden Ressourcen viel zu uninteressant. China kristallisiert sich als Fraktionsführer heraus und das ist für uns natürlich nicht unerwartet.
Leider tritt nur einen Tag später auch die Guangxi-Clique der Fraktion bei und nun verfügt der Pakt über ein sinnvolles und interessantes Ressourcenpaket. Für uns bedeutet dies, dass wir es nun gleich mit mehreren Ländern in einem Aufwasch aufnehmen müssen.
Am 3. Juli 1938 tritt nun auch Shanxi der vereinten Chinesischen Front bei. Das macht es für uns nicht leichter, ändert aber nichts an unseren Plänen.


– Fortsetzung folgt –

Allenthalben
29.04.19, 22:15
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –



August 1937
Aufklärungserfolge durch fortschrittliche Technik

Nachdem wir unsere Forschungsbemühungen im Bereich Elektronik weiter vorantreiben konnten, sind wir in der Lage ausländische Informationen besser zu entschlüsseln. Mit Freuden stellen wir fest, dass die Agenten nun eine geringere Bandbreite, sprich geringere Streuung, an Informationen liefern.

http://www.g4ger.de/HOI4/1938_intelchina.png

Wir gehen davon aus, dass die übermittelten Daten nun genauer sind und das stimmt uns leicht positiv, wenn es endlich soweit ist, loszuschlagen.
Allerdings ist im militärischen Führungsstab der Army eine hitzige Diskussion entbrannt, wie man taktisch am besten gegen die vereinte Chinesische Front vorgehen soll. Grundsätzlich möchte man an der ersten Hauptstoßrichtung von Norden her nicht rütteln, doch gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, wo man am besten die Marines anlanden lassen soll.
Während die ursprüngliche Planung eine Anlandung nördlich von Taiwan vorsah um die Einheiten von Norden her kommend zu unterstützen und die Chinesen zwischen zwei Fronten einzuklemmen, mehren sich nun die Stimmen, über den Süden anzugreifen. Hierbei würde sich eine Anlandung von der Insel Hainan anbinden. Dagegen spricht, dass im Falle einer schnellen Chinesischen Reaktion, das Übersetzen auf das Festland von der Insel aus leicht blockiert werden könnte. Die Diskussionen werden wohl noch eine Zeit lang weiter gehen.


1938
Allgemeine historische Ereignisse

2. September: Die Vierte Internationale findet statt. Stalin befiehlt Hinrichtungen gegen seine Rivalen

7. September: Frankreich und Großbritannien verkünden ein Bündnis um für nicht näher definierte Gefahren Seite an Seite zu stehen. Parallel dazu wird in München eine diplomatische Lösung für das Sudetenland abgesprochen

8. September: Ungarn widerspricht dem Vertrag von Trianon und es besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass Ungarn verlorene Gebiete nach dem 1. Weltkrieg zurückfordert


September 1938
Chinesische Provokationen

http://www.g4ger.de/HOI4/1938_ueberfall.png

Es hat den Anschein, dass die vereinte Chinesische Front nicht nur einer stärkeren Absicherung Chinas dient. Wie sonst ist es zu erklären, dass ohne einen Hinweis auf Eigenverschulden eine japanische Patrouille hingemetzelt aufgefunden wurde. Unsere Bataillone entlang der Grenze werden auf jeden Fall in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.

http://www.g4ger.de/HOI4/1938_ueberfall.png

Nach und nach verdichten sich die Hinweise der chinesischen Provokation. Das können wir uns nicht gefallen lassen. Die Generäle argumentieren geschickt um diesen Vorfall auszunutzen. Wir mobilisieren die Truppen und rüsten vollends zum Krieg gegen China.
Aktuell verfügen wir an der Chinesischen Nordfront über zwei Armeen mit 24 bzw. 15 Divisionen. Unterstützt wird diese durch eine flexible Kavallerie mit 9 Division und einer kleinen Prtektoratsarmee bestehend aus Infanterieeinheiten Mengkukuo und Mandschukuo.
Im Süden steht die 3rd Army mit 10 Infanteriedivisionen bereit, die Marines zu unterstützen, nachdem die Anlandung erfolgt ist. Des Weiteren steht hier noch die kleine Motorized Army mit 5 Divisionen Gewehr bei Fuß.

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Wir beordern die ersten drei Task Forces in die Chinesischen Gewässer um diese aufzuklären. In Kürze werden wir auch unsere 6 U-Boot Flottillen dazu beordern um chinesische Konvois abzufangen, sobald wir unsere Kriegserklärung übermittelt haben.
Der 1. Oktober ist dafür das angestrebte Ziel.


Oktober 1938
Die Reaktion auf die Provokation Chinas

Wie vorgesehen, erklären wir den Chinesen am 1. Oktober 1938 offiziell den Krieg. Als Rechtfertigung verweisen wir auf die Provokationen in der Mandschurei. Gleichzeitig rufen wir unsere Verbündeten zu Hilfe. Nicht dass wir diese brauchen würden…

http://www.g4ger.de/HOI4/1938_10_kriegserklaerung.png

Noch in der Nacht des 1. Oktober gibt General Tomoyuki Yamashita den Befehl gemäß Planungsdaten der 1st Army anzugreifen. Ziel ist es gleich mal einen Keil zwischen Shanxi und den Chinesen zu treiben. Die 2nd Army wird dann nachziehen. Allerdings erwarten wir zuerst einen Gegenangriff auf die von General Hitoshi Imamura befehligten Einheiten.
Einen Tag nach unserer Kriegserklärung ruft China ihren Verbündeten Yunnan zur Hilfe. Am 3. Oktober folgt Xibei San Ma ebenfalls den Rufen des Fraktionsführers. Schnell wird es unübersichtlich und die Telefone scheinen heißzulaufen. Jeder ruft hier bei jedem an und ruft den anderen zur Hilfe. Schnell sehen wir uns einem zahlenmäßigen Gleichgewicht gegenüber.

http://www.g4ger.de/HOI4/1938_10_krieg.png



Anmerkung des Autors

Durch die Provokationen Chinas konnten wir unsererseits das Event an der Marco Polo Brücke vermeiden. Dieses hätte den Japanern wegweisende Mali von -50% im Angriff und -25% in der Verteidigung beschert. Das soll die reale Situation des Chinakrieges abbilden, welche Japan etwas überstürzt handeln ließ und zur Folge hatte, dass China nie wirklich unter Kontrolle war. Letztlich rieben sich die Japaner dort auf und das Endergebnis ist bekannt.



– Fortsetzung folgt –

Hohenlohe
29.04.19, 22:36
Zeigt den chinesischen Gajin, was einen wahren japanischen Samurai ausmacht...!!:fecht: Wir warten gespannt auf den nächsten Frontbericht...:ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top:

Allenthalben
30.04.19, 19:10
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –



Oktober 1938
Angriff auf Nordchina

Wie geplant schlägt unsere 1st Army los. Leider stehen sie gleich zu Beginn einem zahlreichen Gegner gegenüber und es entwickelt sich gleich zu Beginn ein Stellungskrieg.
Auch bei der 2nd Army tritt ein, was wir erwartet haben. Die Chinesen wollen ob unseres Angriffs der 1st Army Vergeltung üben und greifen von Peking aus unsere Provinzen an. Der Angriff lässt sich mühelos abwehren, ähnlich wie die Chinesen unseren Angriff etwas weiter westlich abwehren konnten. Nach der ersten Abwehrschlacht gehen wir unsererseits in die Offensive.

http://www.g4ger.de/HOI4/1938_10_stellungskampf.png

Auch zur See können wir einen ersten Erfolg verbuchen. Eindeutig überlegen, stellen wir 10 Konvoischiffe und reiben diese auf. 8 leichte Kreuzer unterstützt von zwei weiteren Zerstörern kommen den angegriffenen Frachtschiffen zur Hilfe und werden Opfer der kombinierten Angriffe von Fliegern und Schiffsverbänden.

http://www.g4ger.de/HOI4/1938_10_gelbesmeer.png

In der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober fällt dann auch schon die Stadt Peking. Ein schneller und wichtiger Erfolg für die kaiserlichen Truppen. Nun soll es gleich weiter in die nächste Provinz gehen, denn dort besitzen die Chinesen ein Flugfeld. Wenn wir dies einnehmen können, dann ist uns die Luftüberlegenheit sicher.
Am 13. Oktober sind wir bis zum Fluss Duliujian vorgestoßen und das Flugfeld ist unser. An der schmalen Mandschukuo/Japan Grenze zu China sieht das Vorrücken gut aus und es geht voran. Etwas weiter westlich, an der rein Mandschukuo´schen Grenze zu Shanxi stehen die Verbände. Allerdings muss man ehrenhalber anmerken, dass hier die geballte Kampfkraft auch nicht im vergleichbaren Maße vorhanden ist. Auf jeden Fall erkennen wir, dass unser Gegner massive Einheiten an seiner Nordfront auffährt, wir beschließen daher, eine zweite Front zu eröffnen und werden wie geplant, eine Anlandung zwischen Zhejiang und Fuzhou vornehmen.

http://www.g4ger.de/HOI4/1938_10_marines.png

In Küstennähe angekommen, stellen wir fest, dass die anvisierten Provinzen nicht gut verteidigt sind. Schnell können wir die drei anvisierten Provinzen einnehmen und umgehend wird die 3rd Army in Bewegung gesetzt um nachzurücken.
Während diese Operation läuft, machen sich die Generäle bereits Gedanken, wie die Marines eingesetzt werden können, wenn der Küstenabschnitt gesichert ist.
Im Norden stößt die 2nd Army entlang der Küste schon bis zum Gelben Fluss vor. Erstaunlicherweise verbucht die 2nd Army mehr Gebietsgewinne als die 1st Army, der das ursprünglich eher zugetraut wurde.
Die kleine Motorized Army wird umgeplant. Ursprünglich für die Südfront vorgesehen, wird diese nun eine Speerspitze in der chinesischen Nordfront bilden. Es ist nun geplant, dass sie die Landzunge um Qingdao einnimmt. Das hat den Vorteil, dass sie auf flachem Terrain kämpfen kann und die 2nd Army darin unterstützt, indem die Frontlinie möglichst kurz gehalten wird. Durch das schnelle vorrücken dünnt die Frontlinie etwas aus und wir müssen aufpassen, dass wir den Chinesen keine Möglichkeit eines Durchbruchs bieten.
Im Süden geht die §rd Army langsam auch in den Angriffsmodus. Es könnte aber sein, dass wir hier nicht so erfolgreich sind, da die Chinesen mittlerweile ein paar Einheiten zu Verteidigung herangeführt haben. Wie dem auch sei, eine zusätzliche Front ist sicherlich gut für unseren Vorstoß im Norden.

http://www.g4ger.de/HOI4/1938_10_motorizedarmy.png

Am 5. Dezember passiert unserer Luftwaffe ein Fauxpas.

http://www.g4ger.de/HOI4/1938_10_panay.png

Als ob das nicht schon genug schlechte Nachrichten wären stagniert im Süden unser Vormarsch in Richtung Landesinnere. Wir widerrufen vorerst unseren Angriffsbefehl und die 3rd Army soll die Stellungen halten. Dabei werden sie nach wie vor von den Marines unterstützt. Wir getrauen uns noch nicht diese wieder abzuziehen um sie bei einem neuen Nadelstich neu einzusetzen.
Besser geht es der Motorized Army, die vor den Toren von Qingdao steht. Mit der Einnahme der Stadt könnten wir auch einen wichtigen Hafen für die Nachschubversorgung sichern.

Politisch gesehen, hat unser versehentlicher Angriff auf die USS Panay ein Nachspiel, denn die US Boys verlangen eine Entschuldigung. Natürlich kommen wir der Aufforderung nicht nach! Der stolze Japaner gibt keinen Fehler zu!


– Fortsetzung folgt –

Hohenlohe
30.04.19, 23:54
Eine Entschuldigung wäre einer Ehrverletzung des Kaisers gleichgekommen. Daher ganz recht, dass darauf verzichtet wurde...:ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe-san...:top:

Allenthalben
01.05.19, 07:06
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –



Dezember 1938
Krieg gegen die vereinigte Chinesische Front

Da wir aktuell in erster Linie zu Lande kämpfen, und es nur sporadisch Aktivitäten zur See gibt reduzieren wir unsere aktiven Flotten in den Chinesischen Meeren um fast die Hälfte. Das spart eine gehörige Menge an Treibstoff. Wir haben rund 940k potentielle Lagerkapazität und aktuell brauchen unsere Truppen täglich 2,5k pro Tag. Berücksichtigt man dass wir auch pro Tag 1,2k produzieren, so ergibt sich ein Defizit von rund 1,3k pro Tag. Hochrechnungen unserer Logistikstrategen besagen, dass unsere Vorräte bei gleichem Verbrauch nur noch etwas mehr als ein Jahr reichen. Zwar können wir uns momentan noch nicht über den Verlauf des Krieges beschweren, doch kämpfen wir schon mehr als zwei Monate und es ist nicht einfach vorherzusagen wie sich der weitere Krieg entwickeln wird und wir wollen am Ende nicht in der Gegend rumstehen, nur weil wir zum Ende des Jahres 1938 zu viel Treibstoff verbraucht haben, wo vielleicht keine Notwendigkeit besteht.

Auch politisch haben wir aktuell Gegenwind…

http://www.g4ger.de/HOI4/1938_12_usapanay.png

Unsere Botschafter in den Vereinigten Staaten berichten uns, dass die Staaten über gültige Kriegsziele uns gegenüber verfügen. Die Beziehungen sind aktuell unterkühlt und es besteht ein Risiko, dass die Amis einen Vergeltungskrieg gegen uns anzetteln. Das können wir zwar nicht gebrauchen, doch haben wir momentan nichts in der Hand um die davon abzubringen, wenn sie wirklich wollen.
Unsere Spione berichten jedenfalls, dass die Staaten über ein nach wie vor mehr als beeindruckendes Industriepotential verfügt, welches relativ schnell in eine Militärwirtschaft umgewandelt werden könnte. Damit wäre nicht zu spaßen. Aktuell verfügen die USA zwischen lediglich 28 bis 45 Divisionen, aber das würde sich sicherlich schnell ändern, wenn sie – wir wiederholen uns – wirklich gegen uns zu Felde ziehen wollten. Zur See sind uns die US Boys bereits heute überlegen, wird ihre Stärke doch auf mehr als 250 Schiffe geschätzt.

Aber je näher wir zum Jahreswechsel kommen, desto schneller können wir aktuell über positive Nachrichten von der Front berichten. Zumindest die Nordfront läuft gut und unsere beiden Armeen können weiter Schlachtpläne ins Auge fassen. Auch unsere Kavallerie Army, die zuletzt mit unserer Puppet Army zusammengelegt wurde macht Fortschritte.

http://www.g4ger.de/HOI4/1938_12_chinanorth.png

Im Süden können wir zwar keine weiteren Gebietsgewinne verzeichnen, doch müssen wir auch nicht zurückweichen. Zwei weitere Divisionen sind nun vollends ausgehoben und werden zur Verstärkung der 3rd Army in den Süden verlegt. Vielleicht können wir demnächst doch die Marines abziehen um diese mit einer neuen Planung zu betrauen.
Auf dem Gebiet des Warlords der Shanxi stehen wir kurz vor einem ersten Kessel. Wenn alles klappt, können wir in ein paar Tagen ein paar Divisionen der Chinesen zur Aufgabe zwingen.

http://www.g4ger.de/HOI4/1938_12_kessel.png

Das funktionierte bestens, 8 Divisionen der vereinigten Chinesischen Front gehen in die Gefangenschaft. Euphorisiert geht die 3rd Army auch wieder in die Offensive, nachdem die Chinesen dort Einheiten abzogen.


Januar 1939
Deutschland ist motiviert von japanischen Erfolgen

Offensichtlich sind die Deutschen beeindruckt von japanischen Erfolgen. Wie sonst könnten sie sonst auf die Idee kommen politisch das Memelland zu beanspruchen. Sie fühlen sich stark genug um einen Krieg auch in Europa in Kauf zu nehmen um ihr Territorium zu erweitern.

Um die 3rd Army zumindest vorübergehend zu stärken, werden die Marines unter das Kommando von General Shizuichi Tanaka gestellt. Es soll endlich ein zweiter Hafen als Absicherung für den Nachschub unter Kontrolle gebracht werden. Ningbo, etwas weiter im Norden soll die chinesische Ecke bei Hangzou abbrechen lassen. Die Strecke zur 2nd Army, die von Norden her in Richtung Nanjing drängt wäre dann auch etwas kürzer.


März 1939
Shanxi kapituliert

Am 3. März kapituliert der Warlord der Shanxi! Wir sind etwas überrascht, ist doch diese Nordwestfront die, welche am wenigsten Geländegewinne verzeichnet hatte. Nichtsdestotrotz erfreuen wir uns über ein wenig erbeutete Ausrüstung, die wir sehr gut gebrauchen können.

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Die Front im Norden zeigt nun folgendes Bild:

http://www.g4ger.de/HOI4/1939_03_nordfront.png

Das Thema Ausrüstung ist aktuell nicht unkritisch, denn wir können keine neuen Truppen ausheben, bzw. vollständig ausgehoben und trainiert an die Front bringen, weil uns Zusatzausrüstung und Artillerie fehlt. Gewehre haben wir en Masse an Lager, aber die beiden vorgenannten Equipmentgegenstände mangeln. Wir waren bei der Umgestaltung unserer Einheiten zu unbedacht und müssen nun mit den Folgen leben.


– Fortsetzung folgt –

Hohenlohe
01.05.19, 19:55
Wir wünschen euch Allenthalben-sama weiterhin das Glück eines wahren Samurais...:ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top:

Allenthalben
01.05.19, 20:17
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –



April 1939
Deutschland teilt die Tschechoslowakei

Deutsche Truppen marschieren in Böhmen und Mähren ein und stellen eine friedliche Ordnung wieder her. Die Slowakei erklärt sich daraufhin unabhängig und wird vom Reich dabei unterstützt. Aber das ist noch nicht alles in Europa, Albanien unterwirft sich Italien. Wir brauchen neue Landkarten.

In China sind die Fronten verhärtet. Wir haben so gut wie gar keine Geländegewinne mehr zu bieten. Der Offensive stockt. Schlimmer noch, im Süden werden wir langsam aber sicher in Richtung Hafen zurückgedrängt. Wir planen einen Entlastungsangriff mit unseren Marines bei Shanghai, wissen aber nicht, ob die 3rd Army solange durchhält…

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Auch im übrigen China haben wir Probleme. Die Frontlinie ist zwischenzeitlich einfach zu lang geworden. Man möge uns den verantwortlichen Planer vorführen!
Dafür gelingt uns nun ein Forschungsdurchbruch bei den Heerdoktrinen, wir verkünden die integrierte Unterstützung. Das bringt uns +25% weicher Angriff und +10 Organisation.
Im Mai sind wir kurz davor mal wieder ein paar Chinesen zu kesseln. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Und das alles ohne Panzer und motorisierte Infanterie.

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Der Kessel ist geschlossen worden und die Einheiten wurden gefangen genommen. Wieder ein Stück Frontlinie welche begradigt wurde. Die Reihen stärken sich dadurch wieder.
Endlich ist es auch soweit, nach langer Planung, rücken die Marines aus um Shanghai von der See her zu erobern. Der Plan geht auf, Shanghai ist nicht bewacht und kann praktisch über Nacht eingenommen werden. Umgehend erhalten die Marines den Marschbefehl um Suzhou und Hangzhou ebenfalls einzunehmen. Anschließend soll die Front zur 3rd Army geschlossen werden um auch hier endlich mal Nägel mit Köpfen zu machen. Geling der Plan, dann könnten wir in Kürze die Hoheit über die komplette Ostküste Chinas beherrschen.

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So kommt es, das Kaiserreich Japan ist wieder auf dem Vormarsch. Es scheint, als ob der Widerstand der Chinesen – zumindest an der Südostfront gebrochen wäre. Es bildet sich in wenigen Stunden ein nächster Kessel gigantischen Ausmaßes. Wir frohlocken!

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Noch während der Kessel geschlossen wird, können die vorrückenden Divisionen der 2nd Army die Einnahme von Nanjing, der chinesischen Hauptstadt verkünden. Ein großer Prestigeerfolg!

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Die Chinesen haben ihre Hauptstadt nun nach Chongqing tief im Hinterland verlegt.
In Europa tut sich momentan nur etwas hinter den Kulissen. Mussolini tritt stellvertretend für Italien den Achsenmächten bei. Hier braut sich eine mächtige Fraktion zusammen.
Und weiter geht es mit den verborgenen Machenschaften. Deutschland und die Sowjetunion schließen den Ribbentrop Pakt. Die Achsenmächte könnten somit in Europa schalten und walten, ohne eine sowjetische Einmischung befürchten zu müssen. Sofern sich Stalin daran hält…

Der Krieg gegen die vereinigte Chinesische Front dauert nun schon mehr als 8 Monate an, es ist an der Zeit mal ein kleines Zwischenfazit zu ziehen:

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Wenn man den statistiken Glauben schenken darf, dann haben wir im Chinakrieg etwas mehr als 300k Mannstärke zu beklagen. Auf Seiten der vereinigten Front sind das viermal so viel. Allerdings schöpfen die Chinesen auch aus einem schier unerschöpflichen Areal an Manpower. Durch unser Vorrücken konnten wir den Chinesen rund ein Viertel ihrer Industrie abluchsen. Wir verfügen nun über 131 Industriekomplexe, die sich noch einmal in 49 Zivil-, 48 Militärfabriken sowie 19 Werften aufteilen. Gemessen an den im Feld verfügbaren Divisionen, dürften wir den Chinesen nun fast ebenbürtig sein. Allerdings sind bei uns immer noch rund ein Drittel davon als defensive Einheiten abgestellt die nicht aktiv in den Krieg eingreifen.

Als nächstes steht eine Reorganisation der Front an. Die Zuordnungen der 1st, 2nd und 3rd Army in den Frontabschnitten muss total neu geplant werden. Es folgen neue Schlachtpläne, die ein weiteres Vorrücken vorsehen.

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– Fortsetzung folgt –

Allenthalben
02.05.19, 21:20
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –



Juli 1939
Phase zwei im Krieg gegen die Vereinigte Chinesische Front

Nachdem China die Hauptstadt weit ins Hinterland verlegt hat und wir unsere Fronten neu organisiert haben, beginnt am 1. Juli 1939 Phase zwei des Krieges. Diese sieht neben dem Vorrücken gen Westen auf breiter Front auch eine – hoffentlich überraschende – Landung zur See bei Guangzhou vor. Die Hafenstadt ist zwischen Hongkong (Britisch) und Macau (Portugiesisch). Damit soll der nächste Nadelstich von Seeseite her gesetzt werden und die Front zu der 3rd Army die von Norden her in diese Richtung vorrücken wird wie ein Keil zusammengetrieben werden. Eventuell lässt sich so auch wieder ein Kessel bilden.
Die zweite Offensive findet nahezu ohne Luftunterstützung statt, Die Flugfelder befinden sich leider nicht mehr in Reichweite der Fronten. Auf der einen Seite spart das natürlich Treibstoff, auf der anderen Seite verlieren wir dadurch einen Vorteil, der unsere Army bislang auf ihrer Seite hatte. Einzig alleine in Ostchina (unsere Südost Front) hat Luftunterstützung von Taiwan aus fliegend. Hier haben wir auch noch das beste Ergebnis an Landgewinne. Die Hafenstadt Xiamen wird in Kürze fallen und wir erhoffen uns von der Einnahme eine weiter Schwächung der Chinesen.

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Die Stadt Guangzhou ist unbewacht, genau wie Shanghai vor einigen Monaten unbewacht war. Es ist ein Leichtes, dort anzulanden und in Stellung zu gehen. Interessant ist, dass südöstlich unserer Anlandung, nördlich von Hongkong, zwei Divisionen von Sowjets rumstehen. Wir fragen uns, warum diese augenscheinlich entsendeten Freiwilligen nicht an der Front zu finden sind?

http://www.g4ger.de/HOI4/1939_08_sowjets.png

Die zwei Gebirgsjägereinheiten sind jedenfalls für uns kein großes Hindernis. Unsere geballte Kraft der Marines treibt die Gegner regelrecht vor sich her und das obwohl der Fluss East River überquert werden muss.
Unser größtes Problem ist immer noch unsere Nordwest Front bei Communist China. Dort geht schon seit Monaten nicht wirklich etwas voran. Die Kavallerie Army und die 1st Army haben sich regelrecht festgesetzt und der Gegner weicht nahezu keinen Millimeter zurück. Wir wissen nicht, was wir hier ändern können. Die Situation ist in erster Linie dem fehlenden Nachschub geschuldet, aber wir kommen gar nicht mit der Reparatur der Infrastruktur hinterher.
Die 2nd und 3rd Army hingegen haben zum Ende des Monats August wieder ganz gute Gewinne zu vermelden gehabt. So sind die Städte Changsha und Changdde gefallen und die aufgehende Sonne weht über den Dächern der Stadt.


August 1939
Polen weist deutsches Ultimatum zurück

Das Deutsche Reich forderte Danzig von den Polen und die Regierung um Ignacy Moscicki weist diese Forderungen zurück. Alles läuft auch in Europa auf einen Krieg hinaus. Die Welt schaut gebannt auf die politische Bühne in Zentraleuropa, denn die Situation ist nicht einfach. Frankreich und Großbritannien garantieren die Unabhängigkeit Polens und es könnte zu einer großen Eskalation kommen.
Am 24. August kommt es wie es kommen musste, Deutschland erklärt Polen den Krieg!

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England und das geschlossene Commonwealth sowie Frankreich lassen sich das nicht gefallen und alle Nationen stellen sich auf Seiten der Polen. Was wurde hier entfacht?
Der Kampf in Europa tobt noch keinen ganzen Monat, da erklärt Deutschland Luxemburg den Krieg. War es bislang nur in Richtung Polen aggressiv unterwegs, so ändert sich das mit dem 20. September 1939 und man greift auch Stellungen im Westen an. Polen ist zu diesem Zeitpunkt bereits halb eingenommen und es sieht so aus, als ob es sich nur noch um Tage handelt, bis Polen ganz besiegt ist. Die Fraktion der Alliierte ist somit um ein weiteres Land angewachsen und erfreut sich großer Beliebtheit.
Bereits drei Tage nach der Kriegserklärung gegen das kleine Luxemburg muss das Land bereits aufgeben. Interessanter ist allerdings, dass Mussolini die Beteiligung Frankreichs am Polenkrieg dazu nutzt, um sich am Mittelmeer deutlich auszubreiten.

http://www.g4ger.de/HOI4/1939_09_italien.png

Nochmal einen Tag später fällt Warschau. Zwar muss Polen noch nicht kapitulieren, doch ist der Fall der Hauptstadt ein schwerer Schlag für dieses Land.




– Fortsetzung folgt –

Hohenlohe
03.05.19, 08:29
Gibt es im kommunistischen China nicht ein paar Befestigungen an der Grenze...?? In früheren Versionen war das ein beliebtes Mittel, um Nationalchina davon abzuhalten die rote Enklave einfach zu überrennen. Dies und die mangelhafte Infrastruktur behindern einen Angreifer relativ gut.

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top:

Allenthalben
03.05.19, 18:47
Ehrenwerter Hohenlohe,

Ihr habt ein gutes Gedächtnis und völlig Recht.
Von Süden her gibt es Befestigungen und von Norden her ist die Infrastruktur sooo schlecht, dass man gar nicht die eigenen Truppen versorgen kann. :(

Viele Grüße
Allenthalben

Hohenlohe
03.05.19, 22:13
Danke vielmals für euer Lob, aber dies gebührt eigentlich euch für eure exzellente Truppenführung. Mein Tipp wäre mal zu versuchen die Infra in Frontnähe zu verbessern, aber ich nehme stark an, dass ihr dies bereits mit vollem Einsatz macht.

herzlichste grüsse

Hohenlohe, der weiterhin interessiert mitliest...:top:

Allenthalben
04.05.19, 06:48
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –



September 1939
Die Kapitulation Polens

Am 29. September ist es dann doch soweit, Polen kapituliert vor dem Deutschen Reich. Der Feldzug dauerte nur wenige Tage. Deutschland besitzt nun eine große Grenze zu den Sowjets und visionäre Strategen des japanischen Kaiserreichs philosophieren über die Möglichkeit einer Aufteilung des Riesenreiches der Sowjetunion zwischen Deutschland und Japan. Die Variante eines Zweifrontenkriegs könnte die Sowjets mürbe machen, so die einhellige Meinung der Heeresleitung.
Bevor es allerdings soweit ist, wollen wir uns erst einmal wieder dem Hier und Jetzt widmen. Zugegeben, die Offensive läuft wieder und nach einigen Gebietsgewinnen konnten wir in Richtung Zentralchina vorrücken. Auch die Lücke zu den Marines konnte geschlossen werden und die 2nd bzw. 3rd Army machen bereits neue Pläne noch weiter in Richtung Landesinnere vorzustoßen. Die 3rd Army soll dabei weite Bereiche der Guanxi-Clique einnehmen und die 2nd Army stößt in Richtung der verlagerten Hauptstadt vor.

http://www.g4ger.de/HOI4/1939_09_plaene.png

In Europa unterdessen erklären die Deutschen den Belgiern den Krieg. Was folgt, ist der Beitritt Belgiens zu den Alliierten. Wen wundert es?
Ein Tag später passiert das gleiche mit den Niederlanden. Erst eine Kriegserklärung seitens des Reiches, dann das Flehen der Holländer dich bitte den Alliierten beitreten zu dürfen.
Hitler und Stalin haben allen Anschein nach einen Deal gemacht, denn das Deutsche Reich tritt Ostpolen an die Sowjets ab. Die Grenze zu Deutschland hat sich demnach in Richtung Westen verschoben.

Kommen wir einmal zu etwas total anderem. Unsere hellen Köpfe erforschen Rohstoffabbau Stufe 3. Das hat für uns zur Folge, dass wir in der Lage sind, effektiver Öl zu fördern. Insbesondere unsere Ölfelder bei Sakhalin können nun ausgebaut werden, was uns in rund 60 Tagen eine Steigerung der Ölförderung bringt. Das sollte unser aktuelles Problem der schwindenden Treibstoffreserven minimieren. Nicht das dies aktuell kritisch wäre, doch ist es besser aus dem Vollen zu schöpfen, denn wegen Spritmange irgendwo in der Pampa liegen zu bleiben…


Oktober 1939
Die Kapitulation Frankreichs

Der Paukenschlag in den Weltnachrichten ist am 15. Oktober sicherlich die Kapitulation Frankreichs.

http://www.g4ger.de/HOI4/1939_10_kapitulation.png

Was uns dabei so überrascht ist nicht die Kapitulation an sich, sondern eher die Tatsache, dass die von uns als sehr stark eingeschätzten Deutschen hier augenscheinlich nicht mit von der Partie waren. So wie es aussieht, hat Italien alleine dieses Kunststück vollbracht.

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Nach diesen Nachrichten gibt es endlich auch mal wieder positive Nachrichten von unserer Luftwaffe. Lange mussten wir warten, doch nun haben wir wieder zwei Flugfelder im Einsatz und können unsere Einheiten in Südchina unterstützen. Das macht sich sofort auf dem Schlachtfeld bemerkbar.
Weiter geht es mit den Meldungen aus Europa, Belgien kapituliert am 27. Oktober 1939. Aber aus Sicht der Alliierten gibt es auch Erfolgsmeldungen, wenn auch nur wenige und kleine. Eine davon ist, dass die Briten im Begriff sind, die Insel Sardinien vollständig unter ihre Kontrolle zu bringen. Vielleicht ist das nur von kurzer Dauer, es zeigt jedoch, dass die Briten sich nicht geschlagen geben.
Im Süden von China startet derweil die Operation Hainan. Unsere bewährten Marines sind im Begriff, die Insel im Süden der Guangxi-Clique einzunehmen. Auf dem Festland stehen unsere Truppen vor Nanning. Wir gehen davon aus, dass in wenigen Tagen mit der Kapitulation der Guangxi-Clique zu rechnen ist.

http://www.g4ger.de/HOI4/1939_11_guanxi.png

Der nächste bitte. Niederlande reiht sich in die Liste der Kapitulationsländer ein. Auch sie werden in Zukunft von einer Exilregierung heraus am Weltgeschehen teilnehmen.
Bei unseren Gesamtangriffsbemühungen lässt eine Kapitulation Chinas auf sich warten. Wir stehen nun schon tief im Hinterland und haben keine Ahnung bis die – so müssen wir leider zugeben – zähen Chinesen endlich aufgeben. Also weiter im Spiel gen Westen.
Zum x-ten Male wird die Front neu aufgeteilt und die Divisionen machen sich auf den Weg um ihre Positionen einzunehmen, bevor erneut der Befehl zum parallelen vorrücken gegeben wird.


Anmerkung des Autors

Beim Durchklicken de reinzelneen Schaltflächen auf der Suche nach ToDo´s stellen wir fest, dass es ein zeitlich befristetes Event gibt. Wir haben noch 42 Tage Zeit um Chins zur Kapitulation zu zwingen, andernfalls müssen wir mit Einbußen im eigenen Land leben.

http://www.g4ger.de/HOI4/1939_11_timer.png

Wir verstärken unsere Bemühungen. Vielleicht ist ja noch nicht alles verloren. Die Hauptstadt Chinas, Chongqing und die Hauptstadt Yunnan´s, Kunming liegen praktisch auf dem Weg unserer Schlachtpläne. Beide Städte zusammen bringen 30 Siegpunkte, das könnte vielleicht schon reichen. Sollten wir allerdings noch Yan’an (Kommunistisches China) und Golmud (Xibei San Ma) erobern müssen, dann könnte es knapp werden. Wir stehen seit Monaten an der Grenze zum Kommunistischen China und sind seitdem praktisch nicht mehr weiter vornagekommen.
Am 5. Dezember 1939 ergeht der Angriffsbefehl für die 3rd Army weit im Süden Chinas und der Marsch auf Kunming startet.

http://www.g4ger.de/HOI4/1939_12_kunming.png

Am 8. Dezember zur Mittagszeit zieht die 2nd Army nach. Auf breiter Front greifen wir an.



– Fortsetzung folgt –

Bigfish
04.05.19, 11:58
Italiener in Paris? Das verspricht interessant zu werden. Ab diesem Punkt dürfte die KI wohl richtig viel Spaß und verworrene Ergebnisse hinterlassen - Wir sind gespannt wie das weiter geht...

Thomasius
04.05.19, 12:41
Bezüglich Frankreich liegt hier ein Totalversagen der KI vor.
Schon kurz nach dem Kriegsbeginn haben die Italiener erheblich Geländegewinne in Südfrankreich gemacht. Das deutet darauf hin, dass die KI die französische Grenze zu Italien nicht besetzt hatte und auch dann nicht auf den italienischen Vormarsch reagiert.

Captain Morgan
04.05.19, 12:58
Der Sieg Italiens über Frankreich könnte am Ende dazu führen, dass die Deutschen zu schwach sind, die Russen zu besiegen. Es dürfte interessant werden, was daraus wird.

BANZAI!

Allenthalben
04.05.19, 17:38
Italiener in Paris? Das verspricht interessant zu werden. Ab diesem Punkt dürfte die KI wohl richtig viel Spaß und verworrene Ergebnisse hinterlassen - Wir sind gespannt wie das weiter geht...

Das sehen wir auch so ehrenwerter Bigfish.
Das ist insbesondere deshalb interessant, da wir zu Beginn KI soll sich an historische Ereignisse und Schwerpunkte anlehnen.



Bezüglich Frankreich liegt hier ein Totalversagen der KI vor.
Schon kurz nach dem Kriegsbeginn haben die Italiener erheblich Geländegewinne in Südfrankreich gemacht. Das deutet darauf hin, dass die KI die französische Grenze zu Italien nicht besetzt hatte und auch dann nicht auf den italienischen Vormarsch reagiert.

Leider waren und sind wir nicht im Bündnis mit der Achse, so dass wir diese These nicht bestätigen können.
Plausibel klingt es allerdings.



Der Sieg Italiens über Frankreich könnte am Ende dazu führen, dass die Deutschen zu schwach sind, die Russen zu besiegen. Es dürfte interessant werden, was daraus wird.

BANZAI!

Warten wir es ab.
Trifft es zu, werden wir als Japan wohl noch viel Freude mit der SU haben.

Hohenlohe
04.05.19, 19:20
Den Deutschen werden die franz. Rohstoffe jedenfalls fehlen. In meinem Italienspiel habe ich jetzzt mal den Deutschen mittels Handel mit uns geholfen etwas ÖL zu importieren. Dazu haben wir ihnen auch noch eine Reihe Zivilfabriken spendiert, damit sie im Dezember 36 noch zusätzlich zum Bauen auch importieren können. Aber wir wollen eh mal erst abwarten, ob es in Bälde den Anschluss gibt.

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top:

Allenthalben
05.05.19, 15:33
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –



Dezember 1939
Im Osten nichts Neues

Chongqing fällt am 15. Dezember, doch die Vereinigte Chinesische Front denkt nach wie vor nicht ans Kapitulieren. Südwestlich von der ehemaligen Hauptstadt befindet sich das Flugfeld Sichuan. Das ist unser nächstes Ziel um wieder für Luftüberlegenheit zu sorgen, immer noch leiden unsere Truppen an den mangelnden Flugfeldern, die eine Flächendeckende Unterstützung aus der Luft unmöglich machen.

http://www.g4ger.de/HOI4/1939_12_lastattack.png

Die Japanische Heeresleitung geht fest davon aus, dass mit dem Fall von Kunming und vielleicht weiterhin der Stadt Liangshan, nur eine Provinz nördlich gelegen ein Kriegsende herbeiführen zu können. Am 22. Dezember werden Gerüchte laut, dass der Krieg gegen die Vereinigte Chinesische Front nur noch wenig länger als bis ins neue Jahr gehen wird.

Auch aus Europa gibt es neue Meldungen, wenn auch vermutlich nur Gerüchte… Das Deutsche Reich zeigt Interesse an den Skandinavischen Ländern. Die Zeit wird Antworten bringen.
Lange müssen wir nicht auf eine solche warten, denn noch am gleichen Tag, eine Stunde vor Mitternacht am 27 Dezember erklären die Deutschen den Dänen den Krieg. Postwendend folgt der Beitritt zu den Alliierten seitens Dänemarks. Kurz darauf folgt eine Kriegserklärung an Norwegen. Auch hier dauert es nur Stunden, bis auch Norwegen der beliebtesten Fraktion der aktuellen Zeit beitritt.

Das Kriegsende des Japanisch – Chinesischen Krieges kommt letzten Endes schneller als gedacht und vermutet. Noch vor dem Wechsel des Jahres 1939/40, am 29. Dezember ist es soweit. Kunming fällt und wir erwartet, reicht dies endlich aus, dass die Vereinigten Chinesenfraktion aufgibt.

http://www.g4ger.de/HOI4/1939_12_warend.png

Folgende Vereinbarung wurde getroffen:
Mengkukuo übernimmt die südwestliche Region anschließend an ihre Grenzen.
Xibei San Ma wird ein weiteres Kaiserliches Protektorat von japan.
Sämtliche Seeregionen übergehen an Japan und China behält nur einige wenige unbedeutende Provinzen im Zentrum des Landes.
Die neue Karte sieht folgendermaßen aus.

http://www.g4ger.de/HOI4/1939_12_japan.png

Der Krieg dauerte fast genau 15 Monate. Am 1. Oktober 1938 erfolgte die Kriegserklärung und am 29. Dezember 1939 die Kapitulation. Nach dem Krieg verfügt das Kaiserreich Japan über 163 Industriekomplexe (72 Militär-, 70 Zivilfabriken und 21 Werften). Mit den neu hinzugewonnenen Fabriken werden wir nun erst einmal unsere chronische Unterversorgung an Zusatzausrüstung und Artillerie aufholen, dass wir dann schleunigst neue Besatzungstruppen ausheben können. Die eroberten Gebiete wollen weiterhin unter Kontrolle gehalten werden. Auch benötigen wir die freiwerdenden Truppen sicherlich für eine neue Offensive.



Anmerkung des Autors

Nach der Friedensverhandlung stellen wir fest, dass wir die ablaufende Entscheidung China zu erobern binnen x Tagen durch unseren Friedensschluss nicht erfüllt haben. 
Das Evenet tickt noch und wir haben noch 7 Tage Zeit. Natürlich schaffen wir das nicht mehr, denn wir können China nicht wieder den Krieg erklären, da uns ein entsprechender Kriegsgrund fehlt. Somit werden wir nach Ablauf dieser Zeit mit einem Malus von -5% auf die Stabilität und einem -15% Abzug auf die Basis Kriegsunterstützung leben müssen. Ärgerlich, aber nicht mehr zu ändern.


Januar 1940
Pläne für eine Süd- oder Nordexpansion

Während die Reparatur Baumaßnahmen in vielen der betroffenen Bezirke und Provinzen anlaufen, es muss an zahlreichen Stellen an er Infrastruktur ausgebessert werden, streiten die Heeresführer darüber, ob eine weiter Ausbreitung eher in Richtung Süden, oder Norden erfolgen sollte. Aus der Sicht benötigter Ressourcen haben wir zurzeit ein Defizit von Aluminium, welches aus Bauxit gewonnen wird und Gummi. Beide Rohstoffe werden in erster Linie für den Flugzeugbau benötigt, macht uns also beim Aufbau einer Besatzungsarmee für Großchina keine Sorgen, behindert aber mögliche Ausbreitungspläne, egal ob in den Süden, oder Norden, denn dafür benötigen wir deutliche Luftunterstützung. Geballter Art im Norden, oder an vielen kleinen Plätzen im Süden.

Die Sowjetunion ist reich an Rohstoffen vieler Art. Insbesondere hinter unserer Grenzu zu Mandschukuo finden sich Bauxit, Stahl aber auch Wolfram und Chrom. Etwas weiter westlich finden wir auch Öl, welches immer gebraucht wird um wertvollen Treibstoff zu rafinieren. Treibstoff bräuchten wir sowohl im Norden, als auch im Süden. Im Norden für eine große Streitmacht an Panzern und motorisierter Einheiten, ein Grund der gegen die Pläne einer Nordexpansion spricht, da diese Einheiten praktisch nicht vorhanden sind, als auch im Süden, dann eher für die Marine, die die Operationen in einem großen Bereich decken müsste.

Der Süden, sprich die Inseln von Niederländisch Indien als auch British Malaya sind reich an Öl, Gummi, Wolfram und auch ordentlich Bauxit. Rohstofftechnisch gesehen die bessere Wahl. Allerdings bedeutet eine Kriegserklärung gegen diese Nationen eine Kriegserklärung gegen die Alliierten und wir wären im Anschluss praktisch mit der halben Welt im Krieg. Dazu müssten wir auch unsere Navy entsprechend aufrüsten, was Zeit benötigen würde.

Mit Abstrichen wäre auch eine Westexpansion denkbar in Richtung Britisch Indien, allerdings bekämen wir dort nicht alle Ressourcen, die wir benötigen. Auch hier griff man Alliierte Mächte an. Momentan haben die Befürworter einer Südexpansion leichte Vorteile bei ihrem Kartenblatt in der Hand, aber wir beschließen mit der Entscheidung noch ein wenig zu warten und erst einmal intern aufzuräumen und die Army neu zu organisieren und ein paar Anpassungen zu machen. Wunden lecken ist ebenfalls angesagt.

In Europa brennt sich das Deutsche Reich weiter durch die Nachbarstaaten. Am 7. Januar passen die Dänen und kapitulieren vor der Übermacht des dritten Reiches. Ängstlich schaut die Welt auf diesen Aggressor und fürchtet, dass die nächste Kriegserklärung nicht lange auf sich warten lässt. Island übernimmt derweil die Kontrolle über die dänische Außenpolitik.


Februar 1940
Krieg in Europa

Am 1. Februar werden die Befürchtungen hinsichtlich der Deutschen war und diese erklären Jugoslawien den Krieg. Was folgt, kennen wir schon, der Beitritt der angegriffenen Nation zu den Alliierten. Dann sagt sich Kroatien los von Jugoslawien, tritt der Achse bei und erklärt ebenfalls seinen Brüdern den Krieg. Das war augenscheinlich erst einmal ein Fehler, denn von Süden her erobert Jugoslawien seinen nördlichen Nachbarn Kroatien.

Eine neue Unbekannte in der Gleichung Europas ergibt sich, als die Sowjets Finnland den Krieg erklären. Somit mischt eine neue Fraktion mit und man darf gespannt auf den Ausgang schauen.

Am 8. März tritt Ungarn den Achsenmächten bei.

http://www.g4ger.de/HOI4/1940_03_europa.png

Am 10. März vereinbaren die Sowjets einen weißen Frieden mit Finnland. Das ist interessant, aus Sicht der Sowjets sicherlich mehr als eine Niederlage anzusehen…
Eine Woche später kapituliert Jugoslawien und das ehemals kleine Kroatien übernimmt die Ländereien.


– Fortsetzung folgt –

Captain Morgan
05.05.19, 16:13
Interessant. Wir sind überrascht, dass Ihr China nicht zur Gänze annektieren konntet.

Diesen merkwürdigen Weißen Frieden zwischen der Sowjetunion und Finnland hatten wir bei uns ja auch. Das ist wirklich seltsam.

Allenthalben
05.05.19, 17:45
Interessant. Wir sind überrascht, dass Ihr China nicht zur Gänze annektieren konntet.

Diesen merkwürdigen Weißen Frieden zwischen der Sowjetunion und Finnland hatten wir bei uns ja auch. Das ist wirklich seltsam.

Ehrenwerter Captain Morgan,

wir hätten das schon gekonnt. Leider haben wir es versäumt die richtigen Provinzen im Friedensangebot richtig auszuwählen.
Zu 100 Prozent unser eigener Fehler!

Hohenlohe
05.05.19, 20:08
Wir spielen zwar derzeit Imperator: Rome, aber wir überlegen uns es auch mal mit Japan zu versuchen...:D

herzlichste grüsse

Hohenlohe, der alte Ronin…:top: *BANZAI!!*

Longstreet
06.05.19, 15:53
Ihr wollt doch nicht wieder "Konsolen" verehrter Hohenlohe :D

Allenthalben
07.05.19, 20:09
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –



April 1940
Annäherung Japans an die Achsenmächte

Zugegeben, die Effizienz und Zielstrebigkeit, welche die Achsenmächte in Europa zeigen ist Beeindruckend. Japan fühlt sich auch von der Ideologie angezogen, so dass die Drei Mächte Deutsches Reich, Italien und Japan beschließen einen Dreimächtepakt zu unterzeichnen.

http://www.g4ger.de/HOI4/1940_04_drei.png

Somit ist auch klar, dass wir eher zur Südexpansion tendieren, da die Achse sich ohnehin mit den Alliierten bekriegt. Für uns bedeutet dies, dass wir Planungen für Land- aber auch Seeoperationen angehen. Zu Lande werden wir gen Frankreich vorrücken, die in Asien nichts zu suchen haben. Laos, Kambodscha und Indochina gehören eher zu der aufgehenden Sonne, als zu den Weißbrotessern.
Natürlich sollen auch die europäischen Enklaven Hongkong (GB) und Guangzhouwan (Frankreich) eingenommen werden. Das dürfte aber kein Problem sein.

Parallel dazu planen wir einen Angriff zur See auf Britisch Malaya auf Borneo um uns die dortigen Rohstoffe zu sichern. Dazu müssen wir immer mit einem Auge auf die Vereinigten Staaten schielen, denn die hatten wir ja schon einmal verärgert und die Beziehungen haben sich seitdem nicht mehr verbessert. Sollten die US Boys meinen Einfluss nehmen zu müssen, so kann dies am Ende schnell in einen Krieg mit denen münden.

Japans Navy hat nun bereits erste Vorkehrungen getroffen um zur See gewappnet zu sein um die Landungen zu unterstützen und etwaige Gegenmaßnahmen zu bekämpfen. Um Laos herum konzentriert sich die Flotte auf die umliegenden Seezonen. Etwas weiter weg sind ein paar Task Forces abgestellt, in erster Linie die eigenen Konvois zu sichern.

http://www.g4ger.de/HOI4/1940_04_navy.png

Die Vorbereitungen sind getroffen. Um Losschlagen zu können benötigen wir aber noch einen Kriegsgrund. Kaiser Hirohito erkennt, dass das Freie Frankreich Pläne gegen uns hegt und verspricht seinem Volk alles dafür zu tun, dass dies so nicht eintritt. Wir werden uns vorbereiten und ihnen zuvor kommen.

http://www.g4ger.de/HOI4/1940_04_rechtfertigung.png

Das Freie Frankreich tut nichts um unsere Beschuldigungen und Behauptungen zu entkräften. Es wird schon etwas daran sein.

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Am Abend des 18. Mai 1940 ergeht die formelle Kriegserklärung an das Freie Frankreich. Wir lassen uns die Drohungen nicht länger bieten.
Zur Mittagszeit des Folgetages, rufen die Feiglinge ihre Verbündeten Briten zur Hilfe. Das gibt uns die Möglichkeit, neben den französischen Gebieten auch gleich gen Hong Kong und British Malaya auf Borneo zu ziehen. Genauso wie wir es geplant hatten. Nach und nach werden alle Alliierten in den Krieg gerufen. Das ist uns alles ziemlich gleich. Wichtig ist nur, dass auch die Niederländer mit von der Partie sind, sind doch die meisten Landstriche auf die wir es abgesehen haben, unter deren Kontrolle.
Im Gegenzug schließen wir mit der Achse einen Nichtangriffspakt. Mögen unsere gleichen Ideologien sich nicht gegenseitig im Weg stehen!

http://www.g4ger.de/HOI4/1940_05_hongkong.png

Es dauert nicht lange und wir können einen wichtigen Schlag gegen das britische Empire landen. Hong Kong fällt und die Prestigeträchtige Provinz ist unser. Ende Mai erreichen uns auch Informationen aus Europa, Norwegen hat vor dem Reich kapituliert.

Schlag auf Schlag folgen die Ereignisse nun im Kampf gegen die Alliierten. Wie eine Maschine rollen die Umsetzungen der Pläne gegen den Feind. Aktuell bemühen wir uns um die Anlandung auf Borneo.

http://www.g4ger.de/HOI4/1940_05_invasion.png

Auf Hainan stehen zwei kleine Armeen bereit, die nachrücken sollen, sobald die Häfen unter unsere Kontrolle gebracht sind. Brunei stellt sich hierbei als die deutlich härtere Nuss heraus, die es zu knacken gilt. Kuching ist unbewacht und die Anlandung verläuft demnach ohne Probleme.

Nachdem die Anlandung auch In Brunei von Erfolg gekrönt ist, machen sich die Marines gleich auf um mit der nächsten Planung zu beginnen. Wir wollen nun Singapore! Ausgehen soll die Operation von Brunei, dem soeben gewonnenen Hafenstützpunkt. Die nachrückende Army wird wieder von Hainan aus dazu stoßen.

Noch während wir unsere Strategie im Schlachtplaner umsetzen, versuchen die Niederländer mit einer Seeinvasion Kuching zurückzuholen. Dort stehen allerdings noch zwei Divisionen Marines die den Angriff leicht abwehren können. Eine herbeigerufene U-Boot Staffel macht dem Versuch der Anlandung dann ein Ende. War auch zu dreist, dieses Unterfangen ohne eine einzige Geleiteinheit vornehmen zu wollen. Dann ist der Spuk schnell vorüber und wir schreiten zur Tat.

http://www.g4ger.de/HOI4/1940_07_singapore.png

Während unsere Navy die Landung auf Singapore vornimmt, kommen mehr und mehr Meldungen von abgefangenen Konvois verschiedenster Alliierter Nationen herein. Unsere U-Boote, aber auch Marinebomber die vereinzelt im Einsatz sind, machen einen guten Job.


– Fortsetzung folgt –

Captain Morgan
07.05.19, 20:52
Ihr kommt wahrlich gut voran, werter Allenthalben.

Banzai! Banzai! Banzai!

Hohenlohe
08.05.19, 00:31
Hoffentlich halten die Amis sich noch einige Zeit zurück, ansonsten wünschen wir den Samurai des Tennô weiterhin viel Glück...:ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top: *BANZAI!!*

Allenthalben
11.05.19, 15:35
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –



April 1940
Die Kapitulation von Britisch Malaya

Wir schreiben den 27. Juli 1940, Britisch Malaya, die für uns interessanten Kolonien des Empires haben kapituliert. Somit fallen sämtliche Wertvolle Ressourcen in unsere Hände. Das wird aber nicht das Ende unserer Bemühungen sein, denn auf Borneo gilt es nun die Ölreserven der Niederländer zu erobern. Des Weiteren sehen die nächsten Planungen die Eroberungen von Sumatra und Java vor. Auch dort gibt es wertvolles abzustauben.

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Die Kapitulation Britisch Malayas hing wohl mit der Eroberung Singapurs zusammen. Verteidigt nur durch eine läppische Division, hatten unsere Marines leichtes Spiel. Die direkte Anlandung im befestigten Hafen gelang ohne Probleme und danach zogen die Männer nordwärts, bis zur Grenze zu Siam.

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Durch die Eroberung Singapurs gibt es für uns nun neue Möglichkeiten zur See, denn der große, gut ausgebaute Hafen ermöglicht diesen als Basis für viele verschiedene Task Forces zu nutzen. Wir restrukturieren unsere Einheiten zur See um für alle Fälle gewappnet zu sein. An sich erwarten wir eine starke Gegenreaktion der Engländer.

Aus Mexiko wird am 5. August vermeldet, das Leo Trotzki verstorben ist. Die Welt geht von einer Ermordung aus. Es wird berichtet, dass ein Eispickel dabei eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat.


August 1940
Fortschritte zu Land, zu Wasser und zu Luft

Östlich von Siam treiben wir ein paar letzte Einheiten des Freien Frankreichs vor uns her. Japanische Truppen stehen vor Saigon und es dürfte nur noch eine Frage von Tagen sein, bis wir die Regionen unter unserer Kontrolle haben.

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Selbiges Bild bietet sich dem Betrachter auf Borneo. Nach der Kapitulation des britischen Teils, sind die Niederländisch geprägten Provinzen nur schwach verteidigt und die Truppen des Tenno kommen recht schnell voran und das obwohl das Terrain unvorteilhaft ist.

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Auf der Karte kann man auch schon Landungspunkte unserer neuen geplanten Operationen erkennen. Von Singapur aus sollen die Erfahrenen Marines Sumatra von Norden her aufrollen. Unterstützt werden die von einer zweiten, kleinen Einheit Marines, die bei Batavia die Niederländer verwirren sollen und ein Übersetzen von Sumatra auf Java erleichtern sollen.

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Auch hinter den Kulissen können wir Erfolge vorweisen. Siam ist seit dem 8. August in das Bündnis der großasiatischen Wohlstandsphäre aufgenommen. Kurz, sie gehören nun zu unserer Fraktion. Mit diesem Erfolg ergibt sich auch die nächste logische Konsequenz, die von Siam, bzw. Laos aus ein vorrücken nach britisch Indien vorsieht. Dort will man mindestens bis zu einer gedachten Linie von der östlichen Grenze Nepals zum indischen Ozean kommen.

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Lange hat es gedauert, doch nun hat endlich auch die Kaiserlich Japanische Marine eine erste wirkliche Schlacht erfolgreich geschlagen. Viel zu lange hat es gedauert, möchte man meinen.

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Im der Straße von Malakka konnten zwei französische Schlachtschiffe gestellt und versenkt werden. Die BB Provence und die BB Paris sind Geschichte.


– Fortsetzung folgt –

Allenthalben
11.05.19, 21:07
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –



September 1940
Abseits von Kriegsgeschehnissen

Wir machen einen nächsten Fehler! Zuerst hatten wir die 3rd Army, die eben noch das freie Frankreich besiegt hatten, an die Grenze zu Britisch Indien, auf dem Gebiet unseres neuen Bündnispartners Siam postiert. Von dort sollte die 3rd Army in Richtung indischer Ozean vorstoßen. Leider hatten wir die Rechnung ohne Siam gemacht, die zwar zum Bündnis gehören, aber nicht in den Krieg eintreten wollen. Das heißt für uns, wir können nicht von Siamnesischen Gebiet vorrücken.

Der September ist schon fast vorüber, da verkünden die Gelehrten Japans Durchbrüche in der Forschung.

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Die Paratrooper sollen uns gute Dienste erweisen, wenn wir in ferner Zukunft vielleicht einmal die kleinen Inseln im Pazifik unter Kontrolle bringen wollen. Früher oder später müssen wir dieses Unterfangen angehen, um unsere Feinde weit von unseren Ländereien zu halten und da ist ein feindlicher Hafen relativ nah zu unseren Gebieten natürlich nicht erwünscht. Aber auch innerhalb von Operationen im Hinterland könnten uns Fallschirmspringer helfen, evtl um Versorgungslinien abzuschneiden, oder Kessel zu bilden.


Oktober 1940
Die Seeschlacht in der Straße von Malakka

In der Straße von Malakka treffen wieder mal ein paar Schiffe aufeinander. Auf Seiten der Kaiserlich japanischen Flotte kämpfen aktuell nur ein paar U-Boote, die eine Niederländische Taskforce gestellt haben. Aktuell ist nicht bekannt, ob die Japanische Taskforce mit ihren Flugzeugträgern rechtzeitig zur Unterstützung eintrifft.

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Der Funkspruch wurde auf jeden Fall rechtzeitig abgesetzt und die 1st Japanese Fleet unter dem Kommando von Admiral Isoroku Yamamoto ist auf den Weg.
Der feindliche Schiffsverband besteht aus insgesamt 13 Schiffen und wenn unsere U-Boote noch weiter tuchfühlung halten können, dann ist die 1st Japanese Fleet herangeführt!

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Während die Schlacht in der Malakkastraße tobt, kann Palembang auf Sumatra eingenommen werden. Die Niederländer verfügen auf dieser Insel somit über keinen Hafen mehr, über den Nachschub bereitgestellt werden kann. Die vollständige Eroberung sollte demnach nur noch eine Frage der Zeit sein.

Auf der See sind die Schiffe nun herangeführt und befinden sich inmitten der Schlacht. Schnell können zwei niederländische Kreuzer versenkt werden. Der Stolz der Flotte ist aber noch nicht unter den Opfern. Zur Mittagszeit ist es dann aber soweit, die CA HrMS Soerabaja versinkt in den Fluten. Die verbliebenen Niederländischen Schiffe treten den Rückzug an und werden von uns gejagt. Wir erwischen noch zwei leichte Kreuzer, doch die schnellen Zerstörer können sich unseren Schiffen entziehen.

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Auch aus Europa gibt es neue Meldungen. Lange war nichts zu hören, aber nun beansprucht Mussolini griechische Territorien. Die nächste Stufe im Konflikt auf dem europäischen Kontinent ist gezündet. Am 18. Oktober 1949 erfolgt die italienische Kriegserklärung an den Mittelmeerstaat.

Auch wir im Pazifik rücken weiter vor. Wenngleich wir dafür keine neue Kriegserklärung benötigen. Sulawesi ist nun im Ziel unserer Begierde. Auch dort finden sich viele Ressourcen, allen voran Gummi. Auf Sulawesi befindet sich auch die aktuelle Hauptstadt von Niederländisch Indien, Makassar.



– Fortsetzung folgt –

Allenthalben
12.05.19, 12:18
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –



November 1940
Eröffnung einer zweiten Front in Britisch Indien

Der 8. November startet mit einer Seeoffensive nach britisch Indien um unsere zu Lande kämpfenden Truppen mit der Öffnung einer zweiten Front zu entlasten. Die Zweite Front soll unseren ‚Siam-Fehler‘ korrigieren. Die Einheiten der Singapore Army wollen bei Rangoon anlanden und sollen den den schmalen Küstenstreifen englischer Hoheit zu Siam vom Nachschub abschneiden. Ein Teil der Army soll dann gen Norden die Landstreitkräfte unterstützen, der Rest soll nach Süden hin aufräumen und Gefangene machen.

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Als zweites Ziel dienen die Andamanen, die durch die 3rd marines Army gesichert werden sollen. Damit wollen wir den Briten einen weiteren Hafen in diesem interessanten Gebiet des indischen Ozeans wegnehmen.

Die Anlandungen sind hart umkämpft. Weniger die Anlandung selbst, als das es britische Angriffe zur See gibt. In der Bucht der Bengalen kommt es zum Gefecht und die Briten versuchen schnell Land (Wasser) zu gewinnen. Dennoch geht das Gefecht unentschieden aus, denn wir verlieren drei Zerstörer und die Briten haben zwei Zerstörer und einen leichten Kreuzer zu beklagen.

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Am 20. November erreichen die kaiserlich japanischen Truppen einen nächsten Meilenstein. Niederländisch Indien kapituliert.

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Langsam aber sich kommen wir unserem Ziel näher, den Pazifik zu unterwerfen. Zumindest die Territorien, die Länder beheimaten, mit denen wir uns bereits im Krieg befinden. Langfristig werden wir uns dann auch mit den vereinigten Staaten auseinandersetzen müssen.
Doch wir irren uns, denn die Niederländer geben nicht so schnell klein bei. Durch deren Kapitulation haben wir weite Landstriche gewonnen, wo weit und breit kein japanischer Soldat stationiert ist. Insbesondere auf Papua frisst sich augenscheinlich eine einzelne Niederländische Division durch unsere neuen Provinzen. Unterstützt wird sie dabei von Australien, welche die östliche Hälfte von Papua unter Kontrolle halten. Wir senden umgehend ein paar Divisionen unter der Leitung von General Masaharu Homma nach Papua. Nachdem sie dort aufgeräumt haben, können sie vielleicht auch die ersten Landstriche Australiens dem unseren Reich hinzufügen.

Am 18. Dezember geben die Griechen in Europa klein bei und wieder ist eine Nation unterjocht worden.

Noch vor Weihnachten erreichen die ersten 4 Divisionen den Hafen Hollandia und von dem Zeitpunkt an, so sind wir sicher, sollten wir die Situation auf Papua unter Kontrolle haben. Weitere Divisionen folgen.
Anscheinend haben wir unser Fraktionsmitglied Siam nun endlich überzeugt, was unser militärisches Potential angeht, denn nun treten sie am 25. Dezember von sich aus unserem Krieg bei.

Wenn wir nun schon beim Aufräumen sind, beschließen die Generäle, ihren Fehler aus dem Chinakrieg wieder gut zu machen. Zur Erinnerung, wir versäumten es, ein paar Landstriche der Chinesen in unser Reich zu holen. Geheimdienstberichten haben die Chinesen noch drei Militärfabriken und 5 Zivilfabriken, welche sich sehr gut in unser Reich eingliedern würden. Die Kriegsmaschinerie muss schließlich am Laufen gehalten werden. Wir fingieren daher einen Kriegsgrund und unsere Puppet Army, bestehend aus Soldaten Mandschukuos, Mengkukuo und Xibei San Ma dürfen Eroberer spielen. Am 4. März ergeht die neuerliche Kriegserklärung an China.

Auf Papua kommen wir langsam aber stetig voran. Der nächste Schritt ist die dort kämpfenden Truppen der Alliierte den Nachschub abzuschneiden.

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Unsere Ziellinie für das Vorrücken in Britisch Indien ist beinahe erreicht. Dann werden wir unseren Vormarsch an dieser Stelle vorerst stoppen und uns erholen und die Army mal wieder umbauen. Es gilt dann auch erst einmal die eroberten Gebiete zu sichern und zu befrieden.

In Europa tritt Rumänien der Achse bei. Dort spiegelt sich die Situation wie folgt wieder:

http://www.g4ger.de/HOI4/1941_03_europa.png

Dann fällt Kairo. Italien schickt sich an eine bedeutende Macht zu werden.


– Fortsetzung folgt –

Captain Morgan
12.05.19, 21:03
Werter Allenthalben,

wieder mal sehr spannend. Wie sind denn die Kräfteverhältnisse in der Achse? Die Italiener dürften mit den französischen Gebieten doch ziemlich mächtig geworden sein.

Allenthalben
12.05.19, 21:24
Werter Allenthalben,

wieder mal sehr spannend. Wie sind denn die Kräfteverhältnisse in der Achse? Die Italiener dürften mit den französischen Gebieten doch ziemlich mächtig geworden sein.

Edler Captain Morgan,

danke für das Feedback!
Mittlerweile ist Italien die führende Macht in Europa. Deren Reich erstreckt sich von Frankreich über den heimischen Stiefel über Griechenland bis hin zu Nordafrika, wo sämtliche Küstenprovinzen zum Mittelmeer in Mussolinis Hand sind.
Dazu kommt das Reich mit dem eroberten Polen, Dänemark und Norwegen. ein leicht vergrößertes Kroatien dürfen wir ebenfalls nicht vergessen.
Wir sind mal gespannt was passiert, wenn die SU mit von der Partie sein wird...

Allenthalben
18.05.19, 08:12
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –



April 1941
Die Vereinigten Staaten mischen sich ein

Der 12. April geht in die Geschichte ein. Die USA meinen sich in den Weltkrieg einmischen zu müssen. Zugegeben, eine nicht ganz einfache Situation für uns. Die Navy hat aktuell ihre Probleme, weil ausgedünnt. Unsere Operationen sahen noch keine Involvierung der USA und deren Marionette, die Philippinen vor. Allerdings, so müssen wir ebenfalls eingestehen, wäre es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis wir unserseits die Vereinigten Staaten in diesen Konflikt gezogen hätten. Es wird/bleibt spannend.

http://www.g4ger.de/HOI4/1941_04_usa.png


April 1941
Reorganisation der Imperialen Japanischen Navy

Es soll an dieser Stelle mal besonders die Situation des Japanischen Reiches dargestellt werden.

http://www.g4ger.de/HOI4/1941_04_japan.png

Die ausufernden Grenzen bedeuten einen immensen Seeraum, der durch die Navy abgedeckt werden sollte.

Die IJN besteht aktuell aus
8 Flugzeugträgern (Akagi, Hiryu, Hosho, Kaga, Shoho, Soryu, Zuiho und Zuikaku)
10 Schlachtschiffe bzw. Schlachtkreuzer (Yamashiro, Kongo, Mutsu, Fuso, Hyuga, Hiei, Kirishima, Ise, Haruna und Nagato (aktueller Stolz der Flotte))
18 schwere Kreuzer
21 leichte Kreuzer
101 Zerstörer
66 U-Boote

Die Reorganisation der Flotte sieht zwei große Wasserstriche vor. Zum Einen ASIA, welches die Seegebiete rund um Asien beinhaltet. Zum Anderen PACIFIC, welches die weiten Seegebiete des Pazifiks abdecken. Dazu kommt eine große Staffel SUBMARINES, die alle Seegebiete abdecken sollen, aber nur U-Boote in den Task Forces haben.

Mit dem Kriegseintritt der USA haben wir gleich mal das Problem, dass unsere Konvois nicht mehr sicher sind vor alliierten U-Booten. Es gibt zwei Möglichkeiten diesem Problem Herr zu werden. Entweder, wir stellen genug Sicherungs- und Geleitschiffe bereit, oder wir sorgen dafür, dass es keine Häfen in Reichweite unserer Konvoirouten gibt. Letztere Strategie lässt sich am ehesten mit dem verfügbaren Material umsetzen. Das heißt, es ist soweit, die Philippinen und die Inseln im nahen Pazifik, allen voran Guam, müssen erobert werden!

Die 2nd Marines Army nimmt sich Guam vor, die 3rd Marines army landet bei Guam an. So zumindest der Plan. Unterstütz wird das Ganze von der 4th Marines Army, die bei Aparri im Norden der Philippinen anlanden soll. Ist die Anlandung erst einmal geglückt, so stehen Infanterieeinheiten bereit, um dann nachzusetzen.

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Aber unsere Planung sieht nicht nur militärische Operationen zur See und zu Lande vor, sondern auch bauliche Anpassungen werden vorangetrieben. Mit Hilfe der Radartechnologie, sollen feindliche Operationen schneller entdeckt und bekämpft werden können.

Davao im Süden der Philippinen ist verteidigt und wir sind nicht sicher, ob uns eine Anlandung hier im Hafen gelingt. Ein Planungsfehler sah eine kleine Landungstruppe vor, die sich nur auf den Hafen konzentriert. Das könnte sich nun rächen.

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Leider bewahrheitet sich unsere Befürchtung. Das Anlanden mit nur zwei Marines Divisionen erweist sich als nicht zielführend. Davao bleibt verteidigt. Wir sind gespannt, wie es im Norden bei Aparri ausschaut, haben aber wenig Hoffnung.
Unsere Einschätzung erweist sich aber als falsch, Aparri ist nicht nennenswert verteidigt und schnell können wir hier einen Brückenkopf errichten. Allerdings ist der kleine Hafen nicht in der Lage, eine Vielzahl an Divisionen zu versorgen.
Bevor es soweit kommt, dass die japanischen Nachrücker in Aparri ankommen, müssen die Marines erst einmal eine Anlandung von einer US Division abwehren.

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Den Angriff können wir abwehren und nach und nach bringen wir unsere Philippine Army in Sellung. Die Idee, die Philippinen von Norden und Süden her in die Zange zu nehmen, mussten wir aufgeben. Somit ist unser Vorrücken nun von Nord nach Süd geplant. Das wird über kurz oder lang auch funktionieren, aber wir haben nun ein anderes großes Problem.
Die Vereinigten Staaten machen mit ihren U-Booten massiv Jagd auf unsere Konvois. So viele Konvois können wir gar nicht herstellen, wie diese auf See zum Grund geschickt werden. Die Aufreibende Kriegsführung spüren wir nun am eigenen Leibe.

Die Philippinen unterstützt durch ein paar wenige US Truppen marschieren an unsere neue Grenze und verteidigen was das Zeug hält. Wir werden teilweise gar bis nach Aparri zurückgedrängt. Wir führen weitere Divisionen heran und kämpfen nun mit 17 Divisionen in der Philippinen Army auf den gleichnamigen Inseln. Das heranführen war nicht ganz unkritisch, denn die US Navy ist in unseren Gewässern stark vertreten. Schließlich gelang es aber und wir konnten die Front stabilisieren. Des Weiteren planen wir von Aparri aus einen weiteren maritimen Anlandungsversuch direkt in Manila, denn der große Hafen würde a) unseren Nachschub garantieren und b) die US Navy etwas schwächen, weil wir ihnen einen wichtigen Hafen wegnehmen könnten.

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Manila wird tatsächlich nur durch eine Division verteidigt. Aber auch wir können nur mit zwei Marinedivisionen angreifen. Die Schlacht tobt.

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Juni 1941
Der Fall Manilas

Am 10. Juni fällt Manila und wir hoffen, dass wir nun unsere sehr gute Position halten können und dass unsere Annahmen bezüglich Nachschub etc korrekt waren.

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– Fortsetzung folgt –

Hohenlohe
18.05.19, 19:25
Lang lebe der TENNÔ...!!:ph: Wir wünschen euren Samurai weiterhin viel Glück und viele Erfolge gegen die alliierten Gaijin…:fecht:



herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top: *BANZAI!!*

Allenthalben
19.05.19, 08:09
Das Sushi möchte die Welt erobern
– ein Hearts of Iron 4 Japan AAR –



Juni 1941
Der Kampf um die Philippinen

Motiviert durch den Erfolg bei Manila versuchen wir unser Glück weiter zu strapazieren. Nächstes Ziel unserer Begierde ist der Südhafen Davao, ebenfalls auf Manila gelegen. Hier soll die 3rd Marine Army, bestehend ebenfalls aus zwei Divisionen anlanden um auch diesen Nachschubknotenpunkt zu eliminieren. Wir wollen mit den vielen kleineren Frontabschnitten erreichen, dass die Philippinen nicht mehr wissen, wo sie zuerst ihre Brände löschen sollen.

Der Schuss geht nach hinten los. Zwar sprechen wir nicht von Davao, aber Manila wechselt wieder den Besitzer. Die Marines versuchen das nahegelegene Flugfeld für sich zu sichern und eine kleine Philippinische Division schleicht sich im Rücken nach Manila. Nun sind wir vom Nachschub abgeschnitten und das schlimmste ist, dass aktuell keine Transportschiffe zur Verfügung stehen, um unsere Jungs zu unterstützen.

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Dafür glückt unsere Anlandung bei Davao. Dieses Mal werden wir nicht den Fehler machen und mit unserer kleinen Stoßeinheit vorrücken. Es gilt den Hafen zu halten.
Positiver Effekt unserer Nadelstichtaktik ist tatsächlich die Schwächung der Nordfront auf den Philippinen, wo wir nun Gebietsgewinne verzeichnen können.

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Dann geschieht praktisch ein Wunder! Manila ist wieder in unserer Hand. Den Tod vor Augen, wächst die 4th Marine Army über sich selbst hinaus und wir können total erschöpft Manila wieder einnehmen. Im Gegenzug verlieren wir das Flugfeld im Süden, aber das ist uns erst einmal egal. Manila ist wichtiger. Nun warten wir auf Transportschiffe und es sollen neue Truppen herangeführt werden, die dann von Manila aus sich ausbreiten. Kein Risikofreies Unterfangen, müssen die Schiffe erst einmal Heil die Philippinen erreichen.


Juli 1941
Die Kapitulation der Philippinen

Am 5. Juli haben wir dann unser Ziel erreicht. Die Philippinen kapitulieren vor unserer Macht. Zwar werden noch einzelne Landstriche von Einheimischen Milizen besetzt, doch sollte es nur eine Frage der Zeit sein, bis wir diese erobert haben.

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Nachdem die Philippinen in Kürze keine Rolle mehr spielen und auch die Häfen von uns eingenommen sind, fallen diese Anlaufplätze für die Alliierten, insbesondere die US Amerikaner weg. Wir können uns nun den nächsten strategisch wichtigen Punkten widmen. Dazu gehört sicherlich auch Guam, zentral im Pazifik und somit mitten in unserem Seegebiet liegend. Guam wollen wir schon seit geraumer Zeit erobern, aber die starke Flottenpräsenz der USA machte uns bislang einen Strich durch die Rechnung. Deshalb versuchen wir es nun aus der Luft. Zwei brandneue Paratrooper Einheiten sollen Guam praktisch von oben aus dem Nichts heraus einnehmen. Zuerst gilt es die Divisionen aber erst in Reichweite zu bringen.

Am 11. Juli 1941 erklärt zudem das dritte Reich der Sowjetunion den Krieg. Wenn das nur mal gut geht…

Während wir auf den Philippinen aufräumen, erkennen wir, dass eine (oder mehrere) Divisionen auf Papua Neuguinea gelandet sind. Unbemerkt von uns, konnten die US Truppen zwei Provinzen für Australien zurückerobern. Da unsere Papua Army noch vor Ort ist, wird dies nur von kurzer Dauer sein, zeigt uns aber, dass wir weiter zielgerichtet an unserem Plan der Seeherrschaft arbeiten müssen um die zahlreichen Regionen unter Kontrolle zu halten.

Der 26. Juli geht als ein schlechter Tag in unsere Geschichte ein. Die Paratrooper auf dem Weg zu ihrem Einsatzort, noch zur See, werden entdeckt und versenkt. Eine Katastrophe, wenn man bedenkt, wieviel Zeit in Ausbildung und Erforschung gesteckt wurde. Somit müssen wir in Punkte Guam zu Plan A zurück, der eine Seeinvasion vorsieht. Dazu benötigen wir in dieser Seezone die Seeherrschaft.


August 1941
Angriff auf Guam

Der August ist schon beinahe vorüber, da erreichen wir endlich die Seezonenherrschaft im Westpazifik, welche uns die ganze Zeit daran hinderte Nach Guam zu schippern und mit der Invasion der US Insel zu beginnen. Nun ist es soweit, die Uhr tickt. Um unsere Chance zu erhöhen bringen wir zwei verschiedene Marine Army´s nach Guam.

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Am 7. September ist Guam unser. Leider haben wir es verpasst einen entsprechenden Screen zu machen. Da es doch relativ schnell ging, gehen wir davon aus, dass die Insel nicht befestigt war. Motiviert durch den Erfolg wollen wir nun auch Wake Island einnehmen.
Papua Guinea ist auch fast wieder vollständig unter unserer Kontrolle. Wir gehen davon aus, dass wir die große Insel noch September befreien können. Nachstehend ein Überblick über das japanische Reich des Tenno!

http://www.g4ger.de/HOI4/1941_09_tenno.png


– Fortsetzung folgt –

Private_S
19.05.19, 23:56
Das geht ja recht fix!

Hohenlohe
20.05.19, 01:02
Ein schneller Vormarsch, aber habt ihr auch genügend Sicherungsverbände für dies frisch eroberten Gebiete oder geht ihr dabei voll auf Risiko...?!?:ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top: *BANZAI!!*

Allenthalben
25.05.19, 06:11
Das geht ja recht fix!

Eigentlich wollten wir etwas weiter sein bevor die Amis uns den Krieg erklärten. Außerdem wollten wir es sein, der die Trumps der damaligen Zeit herausfordern wollte.



Ein schneller Vormarsch, aber habt ihr auch genügend Sicherungsverbände für dies frisch eroberten Gebiete oder geht ihr dabei voll auf Risiko...?!?:ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top: *BANZAI!!*

Zugegeben, wir kommen mit Sicherungstruppen nicht hinterher. Hier stehen wir auf wackeligen Beinen.