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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welt im Sturm



LochLomond
15.05.19, 15:34
https://up.picr.de/35754348ua.png

Tagebuch Armin Brauer, 30.08.1939:

Seit 4 Wochen befindet sich unser Geschwader in Ostpreussen. Ständige Manöver haben uns auf maximale Bereitschaft gebracht. Heute haben wir erstmals seit 14 Tagen dienstfrei, dürfen aber den Fliegerhorst nicht verlassen. Man hört nur Gerüchte, aber danach könnte der Krieg mit Polen jederzeit beginnen.


Gespielt wird das folgende Szenario mit Standarteinstellungen für Onlinespiele auf dem PBEM++Server:


https://up.picr.de/35754357cg.png

https://up.picr.de/35754358la.png

Gegnersuche läuft im Moment, auf die Verlässlichkeit des Gegners habe ich keinen Einfluss!

Taurus
15.05.19, 15:55
Ein Großprojekt? Wir sind gespannt und wünschen euch einen zuverlässigen Partner/Gegner

SolInvictus202
15.05.19, 18:00
Wir schließen uns dem edlen Taurus an, wünschen viel Erfolg im Spiel und freuen uns auf den Bericht!

Ritter Kunz
15.05.19, 19:17
Auch Wir sind gespannt und haben hiermit mal abonniert!

Bigfish
15.05.19, 20:07
Sehr schön!

LochLomond
15.05.19, 21:15
https://up.picr.de/35754348ua.png


Tagebuch Armin Brauer, 01.09.1939:

Es geht los! Am Himmel über Polen wurde bisher kein Feindflugzeug gesichtet. Liegt wahrscheinlich daran, dass eines unserer Korps und das von uns eskortierte Stuka-Geschwader die Feldflugplätze "besuchten" und dabei erheblichen Schaden und Verwirrung auslösten. Die Stimmung im Geschwader ist gut und wir sind gespannt auf die ersten Luftkämpfe.


POLEN

Ausgangssituation


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Südpolen

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Nordpolen (aktive Einheit ist die Luftflotte 1 mit dem Geschwader unseres Tagebuchschreibers)

mit Armeen und Korps werden 3 Kavallerieabteilungen und 1 Armee der Polen eliminiert, die Lücken nutzen beide Panzer um bis zum Stadtrand von Warschau vorzustossen
ein Infantriekorps erreicht die Flugplätze der polnischen Bomber und zerstört dort 40% der Flugzeuge am Boden
das gleiche Ergebnis erzielen unsere Stuka bei den polnischen Jägern

Endsituation

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https://up.picr.de/35762576yq.png

deutsche U-Boote laufen aus Nord- und Ostsee Richtung Atlantik aus
Forschung: Chits in Panzerabwehr und Raketen werden verkauft und in Produktion neu investiert


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CHINA

Changsha

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drei Angriffe mit Armeen reichen aus das östliche Korps zu zerstören

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Chengshow

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Mittlere und taktische Bomber und 3 Armeen graben die Armee in der nordöstlichen Festung aus und reduzieren sie von 10 auf 2

ansonsten werden nur Umgruppierungen vorgenommen, insbesondere werden 2 Armeen aus Mandschuko abgezogen und durch Garnisonen ersetzt


(Gegner ist AMILCAR, sobald ich näheres zu ihm weiß, werde ich berichten)

LochLomond
16.05.19, 11:25
https://up.picr.de/35754348ua.png

Tagebuch Armin Brauer, 29.09.1939:

Warschau ist gefallen! Unser Eingreifen war gar nicht mehr nötig nachdem die Infantrie den Flugplatz der polnischen Jäger mit allen Flugzeugen zerstörte. Wie man im Kasino hört verlegen wir zum Schutz der Nordseeküste in die Nähe von Bremen.


POLEN


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verzweifelte Gegenangriffe der Polen verursachen fast keine Schäden (1x Panzer 10%) lassen Warschau aber weit offen (dortige Armee nur noch auf 10% Sollstärke)

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polnische Einheiten werden zum größten Teil aufgerieben, Warschau besetzt
HQs und Flieger verlegen bereits Richtung Westen (ohne MPP-Kosten)
am Ende des Zuges kapituliert Polen und bringt 204 MPP in die leere Kriegskasse

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Moltow-Ribbentrop-Pakt wird eingehalten (bringt 25 MPP Getreidelieferungen aus Russland je Runde bis Barbarossa, und erhebliche Kriegsbereitschaft bei den Russen bei Ablehnung, daher absolutes MUSS)


KONVOIKRIEG


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Graf Spee blockiert den Hafen von Kapstadt und verhindert damit alle Lieferungen aus Südafrika
auf der kanadischen Konvoilinie jagen die Deutschland und ein U-Boot


CHINA


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vor Changsha wird das Korps in der nordöstlichen Festung durch Bomber und Armeen ausgegraben und zerstört, mangels Bewegungspunkten kann das Feld noch nicht besetzt werden

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vor Chengchow räumt die im letzten Zug angeschlagene Armee das Feld und es bleibt leer, japanische Truppen rücken vor und reduzieren die 12. chinesische Armee in der nördlichen Festung von 8 auf 2

am Ende des Zuges investieren Deutschland und Japan je 1 Chit in Infantriewaffen (reicht aus um vor Barbarossa/Pazifikkrieg sicher Infantriewaffen Stufe 2 zu erforschen)

Hohenlohe
16.05.19, 15:12
Wir haben mal abonniert...:)

herzliche grüsse

Hohenlohe...:top:

LochLomond
17.05.19, 12:27
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Tagebuch Armin Brauer, 27.10.1939:

Unser neuer Fliegerhorst liegt auf Wangerooge, einer Insel vor der deutschen Nordseeküste und damit ideal gelegen um mögliche Anflüge feindlicher Bomber Richtung Bremen und Hamburg schon frühzeitig abzufangen. Bisher ist es ruhig geblieben und noch gab es keine britischen Angriffe. Wir fliegen regelmäßig Patrouille und hoch aus der Luft lässt sich die Schönheit der Küstenregion ganz anders überblicken als vom Boden.
In den nächsten Tagen wird das Geschwader auf die Bf109E umgerüstet, die gegenüber der C-Version mehr Motorleistung, bessere Aerodynamik und deutlich mehr Feuerkraft verspricht.


KONVOIKRIEG


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britischer Zerstörer trifft vor Kanada auf die Deutschland und verliert insgesamt 4 Stärkepunkte

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schwere britische Einheiten auf Konvoijagd vor Norwegen, kostet uns sämtliche Einfuhren aus Norwegen (30 MPP)


CHINA


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chinesische Offensive zwischen Chengchow und Ichang, taktische Bomber verlieren 30%

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Fliegerhorste werden verlegt, Gegenangriffe auf die chinesische Armee an der Spitze reduzieren sie auf 30% und nehmen ihr damit vorerst ihre Offensivkraft

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nördlich von Chengchow wird die angeschlagene Einheit der Chinesen zurückgezogen und durch ein Korps mit 80% Stärke ersetzt, uneingegraben hat es den Angriffen von 3 japanischen Armeen nichts entgegenzusetzen und wird vernichtet

vor Changcha verhindert Schlamm weiteres Vorrücken
Japan investiert einen Chit in amphibische Kriegsführung
Deutschland investiert zweiten Chit in Produktionstechnologie

Hohenlohe
17.05.19, 18:23
Interessantes Spiel. Wir haben es zwar nicht, aber dies stört uns auch nicht. Auf unserer Wunschliste steht es schon mal, aber vermutlich wird es erst nächstes Jahr etwas...:smoke:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top:

LochLomond
17.05.19, 18:45
Werter Hohenlohe,

unsereins hat das Spiel für ca 30 Euronen auf Steam erworben und empfinden das als ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Managarm
17.05.19, 20:39
Wir sind sehr gespannt und wünschen Euch viel Erfolg, werter LochLomond. :top:

Duke of York
17.05.19, 20:49
Auch Wir drücken die Daumen und lesen gerne mit. :ja:

LochLomond
17.05.19, 21:25
Werter Managarm, werter Duke of York,

wir haben die AARs eurer Spiele aufmerksam gelesen und freuen uns über euer Interesse.

LochLomond
18.05.19, 20:19
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Tagebuch Armin Brauer, 24.11.1939:

Die neuen Flugzeuge wurden geliefert und unsere Staffel ist jetzt komplett mit Bf109E ausgerüstet. Eigentlich hätte das schon vor dem Polenfeldzug erfolgen sollen. Die Maschinen hätten dazu auch bereit gestanden, aber es blieb einfach keine Zeit. Die Geschwaderführung hielt es für besser mit dem bewährten Muster in den Kampf zu gehen, da die Piloten darauf eingeflogen waren. Zudem wurde die polnische Luftwaffe auch nicht als ernstzunehmende Gefahr eingeschätzt. Die Bf109C war den polnischen Jägern noch deutlich überlegen.
Gegen englische und französische Maschinen sieht das anders aus. Die Spitfire und MB.152 sollen mit der Bf109C mindestens ebenbürtig sein. Daher kommt der Umstieg auf die E jetzt genau richtig. Im Vergleich zur C fühlt es sich an als wäre man von einem Straßenauto in einen Rennwagen umgestiegen. Mehr Leistung und bessere Aerodynamik bringen in allen Bereichen deutliche Verbesserungen. Wir sind sehr zuversichtlich damit jeden Luftkampf bestehen zu können.


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CHINA


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die Chinesen rücken überraschenderweise weiter vor, wird hier eine Armee geopfert, nur um kurzzeitig die Bahnverbindungen zu unterbrechen?

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im Zusammenspiel aller vor Ort befindlichen Kräfte werden die 3er-Armee und das nachfolgende 8er-Korps zerstört, den finalen Schlag auf die Armee führt eine Garnison^^

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vor Changsha gelingt es den Japanern die Festung südöstlich der Stadt zu stürmen und das dortige 8er-Korps zu zerstören

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bei Chengchow wird das Korps im Flussbogen südöstlich der Stadt von 10 auf 5 reduziert und zum Rückzug gezwungen, eine japanische Armee rückt im Norden an die Stadtgrenze vor


KONVOIKRIEG

Graf Spee beendet den Einsatz vor Kapstadt und wendet sich neuen Gefilden zu, auf der kanadischen Konvoiroute lauern derzeit 2 U-Boote


WESTFRONT


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gutes Wetter über Niederlande, Belgien und Luxemburg - die Wehrmacht ist bereit! (Glücksspiel mit dem Wetter, aber allein die Chance das es funktioniert ist es meiner Meinung nach wert die Operationskosten nach dem Polenfeldzug in Kauf zu nehmen)

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Kriegserklärung an die Niederlande

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Armeen und zwei Korps reichen aus um zwei holländische Armeen und das HQ zu zerstören und die Hauptstadt zu besetzen

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Kriegserklärung an Belgien und Luxemburg

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mit 4 Armeen und 2 Korps werden beide Länder gesäubert und besetzt, von Franzosen ist an der belgisch-französischen Grenze nichts zu sehen

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Aufklärungsflug zeigt nur eine Armee in Amiens (30% Schaden bei den mittleren Bombern da zugeordnete Jäger wegen Regen nicht starten können)

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Panzer rücken vor und zerstören nebenbei die belgischen Flieger, das leere Lille wird besetzt und im Rückraum Truppen und HQs an die neue Front herangeführt

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Kriegsbereitschaft USA/Russland steigt von 18%/20% auf 28%/29%


Niederlande, Belgien und Luxemburg kapitulieren und spülen 247 MPP in die Kasse

Deutschand investiert einen Chit in Panzertechnologie, Japans Werften freuen sich über Kiellegung eines weiteren Flugzeugträgers (Bauzeit 18 Monate)

Hohenlohe
18.05.19, 20:26
Weiterhin viel Erfolg wünschen wir euch...!!:ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top:

Managarm
19.05.19, 09:28
Mit dem aggressiven Vorgehen im Westen könnte der Frankreich-Feldzug deutlich zeitiger beendet werden. Wir sind gespannt, ob Euer Gegner noch Reserven heranführen kann und auch, wie zäh es in China wird.

Duke of York
19.05.19, 10:40
Sofern das Setting mit dem Vorgänger AoD halbwegs vergleichbar ist, sollten sich die Offensivaktionen Eures Gegners in China als schwerer Fehler erweisen. China verfügt normalerweise nicht über genügend MPP um frühe hohe Truppenverluste kompensieren zu können. Es sollte seine Truppen besser eingegraben lassen wo sie gerade stehen.
Solltet Ihr mit Japan vorhaben, China komplett zu eliminieren, dann ist Inf-Forschung und alles nebenbei was die Kampfkraft der Armeen erhöht, absolute Pflicht. Dafür kann man auch mal Träger etwas später auf Kiel legen.
Auch sollten recht früh Erdkampfflugzeuge erforscht und gebaut werden. Und man sollte zumindest eine Artillerie verfügbar haben um später die Bergfestungen knacken zu können.

LochLomond
19.05.19, 11:36
Werter Managarm,

die weitere Entwicklung ist stark wetterabhängig. Noch ein Zug mit gutem Wetter während des Winters ist sehr unwahrscheinlich. Regen und Schnee verhindern jede Fliegertätigkeit, Frost und Schlamm bremsen die Bodentruppen aus. Die Alliierten haben durch die britischen Expeditionskräfte genügend Einheiten zur Verfügung um einen Ring um Paris zu bilden.
Für die Beneluxstaaten war das Wetter nicht so entscheidend. Flieger braucht man nicht unbedingt. Selbst Schlamm kann die Wehrmacht nicht aufhalten, man siehts gut daran, dass ich Panzer bei guten Bodenverhältnissen gar nicht gebraucht habe. Nur Frost kann die Beneluxstaaten von Zug zu Zug retten, da dann die Kampfwerte der Bodentruppen halbiert werden. Frost über den ganzen Winter ist aber auch unwahrscheinlich, daher lohnt sich die MPP-Investition für das Operieren der Wehrmacht nach Westen. Die frühere Einnahme der Beneluxstaaten spült die MPP wieder rein. Und der Plünderbonus kann entsprechend früher in die Forschung investiert werden.

Gruss LochLomond

LochLomond
19.05.19, 11:47
Werter Duke of York,

ich halte aggessives Spiel mit den Chinesen auch für einen Fehler. Man darf aber nicht übersehen, dass die Chinesen in der Startaufstellung etwas mehr Truppen haben und dass die Japaner bei den Chinesen fast keine Truppen auf low supply vernichten können. Verlorene Einheiten kann der Alliierte daher billig und zügig wieder aufstellen.
Der Flugzeugträger musste jetzt in Auftrag gegeben werden, da er sonst für Pearl Harbour nicht bereit steht (muss ja auch noch aufgerüstet werden). Artillerie steht als nächstes an und danach wird die Forschung maximiert.

Gruss LochLomond

LochLomond
19.05.19, 18:10
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Tagebuch Armin Brauer, 22.12.1939:

Vor 4 Tagen kamen die britischen Bomber! 22 Vickers Wellington kamen von Südengland und suchten in der Deutschen Bucht nach Schiffen. Erste Fühlungsmeldungen von Freya-Funkmessstationen nahm man in der Führung noch nicht ernst. Doch als wenige Minuten später Fliegerbeobachter auf Helgoland den Überflug von britischen Bombern mit Kurs Südost meldeten, schickte man alle verfügbaren Jäger los. 32 Bf109 und 18 Bf110 begaben sich auf Abfangkurs. Der Anflug der ersten Rotte ging glatt in die Hose: zwei Bf109 flogen den Bomberpulk von hinten an und gerieten voll ins konzentrierte Abwehrfeuer der Heckkanzeln. Kommt dabei raus, wenn man im Eifer des Gefechts vergisst, was man auf der Jägerschule gelernt hat. Danach lief es besser: mit Anflügen von oben und von der Seite konnten wir dem Abwehrfeuer ausweichen und in kurzer Zeit 12 Maschinen abschießen und 3 weitere so stark beschädigen, dass die sicher nicht mehr zu reparieren sind. Der Rest der Bomber floh, ohne auch nur eine Bombe auf eines unserer Schiffe abgeworfen zu haben. Nach der Rückkehr zum Fliegerhorst bekam auch ich meinen ersten Abschuss anerkannt.
Heftige Klatsche für die Tommys: 15 von 22 eingesetzten Bombern entweder verloren oder schrottreif. Ob die so schnell nochmal ohne eigenen Jagdschutz wiederkommen?


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Frost und Schnee in Europa und China. Ruhephase in China nutzen die Japaner zum Auffrischen ihrer Truppen und geben eine schwere Artillerie in Auftrag. Deutschland schiebt die Front ohne Kämpfe ein Feld Richtung Paris vor und sichtet dabei 4 französische Armeen vor der Stadt. Im Rückraum werden Truppen nachgeführt und einige Einheiten aufgerüstet. 2 deutsche Forschungsteams erhalten den Auftrag Verbesserungen bei den Erdkampfwaffen für Flugzeuge zu entwickeln.


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(da nicht viel zu berichten war gibts eine Weltkarte)


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LochLomond
20.05.19, 12:57
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Tagebuch Armin Brauer, 19.01.1940:

Weihnachten in Kriegszeiten. Wahrscheinlich hat nur das extreme Winterwetter überhaupt dazu geführt, dass tatsächlich die ganze Familie nach über vier Monaten zusammenkommen konnte. Der Krieg war förmlich eingeschlafen.
Es waren sehr besinnliche Tage und alle waren froh den Krieg für kurze Zeit ausblenden zu können. Ganz gelang dies aber nicht. Mit meinen Brüdern und meinem Vater wurde die Lage im Westen heiß diskutiert: Weiter an der Küste vorstoßen, direkt auf Paris vorrücken oder erstmal einen Keil zwischen Paris und die Truppen in der Maginotlinie treiben?


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CHINA


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Angriffe von 4 japanischen Armeen graben das chinesische Korps in Chengchow aus und reduzieren seine Stärke von 10 auf 3, Flugtätigkeiten sind wegen Regen und Schnee nicht möglich

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bei Changsha rückt eine Armee an den Stadtrand vor, Jäger werden aufgerüstet und taktische Bomber auf Sollstärke gebracht

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auch Nanning wird jetzt angegriffen, Korps wird ausgraben und auf 6 reduziert


restliche japanische MPP werden in die Erforschung weiterentwickelter Flugzeuge investiert


WESTFRONT


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Deutschland schließt die Lücke zu den französischen Verteidigern vor Paris, erste Stoßtruppunternehmen der deutschen 8. und 10. Armee fügen der 5. französischen Armee 50% Schaden zu
bei Mannheim gehen Fallschirmjäger in Bereitschaft

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Deutschland investiert zweiten Chit in Panzertechnologie (Forschungslimit damit vorerst ausgeschöpft)

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Bau der "Graf Zeppelin" wird abgebrochen (in dieser Spielphase braucht Deutschland jeden verfügbaren MPP für Forschung und Aufrüstung der Truppen, die Kriegsmarine muss abwarten)


Italien liegt bei 87% Kriegsbereitschaft und dürfte in Kürze beitreten

Hohenlohe
20.05.19, 22:50
Könnt ihr denn den Bau der Graf Zeppelin danach noch fortsetzen...?? Ansonsten ein spannender Bericht. Dafür meinen Dank.

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top:

LochLomond
21.05.19, 11:32
Werter Hohenlohe,

die Graf Zeppelin kann weiterhin gebaut werden, wird dann aber spieltechnisch wie ein kompletter Neubau behandelt (voller Preis und volle Bauzeit). Mit dem Weiterbau würde man 150 MPP gegenüber dem Neubau einsparen. Grundsätzlich klingt das sehr attraktiv, aber braucht das Deutsche Reich 1942 einen Flugzeugträger? Gebaut wird er in der Ostsee, da braucht man ihn definitiv nicht: die russische Flotte ist keine Gefahr und gegen Landeinheiten sind Flugzeugträger in dieser SC-Variante ineffektiv. Ein sinnvoller Einsatz wäre nur im Atlantik und noch besser im Mittelmeer möglich. Dafür müsste der Flugzeugträger aber erstmal die Überfahrt dahin schaffen, was gegen die überlegene Royal Navy zum reinen Glücksspiel wird.

Gruss LochLomond

LochLomond
22.05.19, 12:56
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Tagebuch Armin Brauer, 18.02.1940:

Im Kasino gibts zur Zeit nur ein Thema: die Altmark. Zusammen mit der Graf Spee war sie schon vor dem Krieg Richtung Südatlantik ausgelaufen um dort in strategisch günstiger Position zum Kaperkrieg bereitzustehen. Während die Graf Spee aktiv die gegnerische Frachtschifffahrt bekämpfte, hielt sich der 20.000to-Tanker Altmark abseits der üblichen Schifffahrtslinien in den Weiten des Südatlantiks versteckt. Dort trafen sich beide Schiffe mehrmals zur Versorgung der Graf Spee mit Brennstoff und Vorräten. Im Gegenzug übernahm die Altmark die gefangengenommenen Besatzungen der versenkten Frachter. Nach der Selbstversenkung der Graf Spee im Dezember vor Montevideo hatte die Altmark keine Aufgabe mehr und machte sich mit ca 300 Gefangenen an Bord auf den Heimweg.
Mit viel Glück schaffte es das Schiff an der Royal Navy vorbei bis in norwegische Hoheitsgewässer. Dort wurde man dann aber von englischen Flugzeugen entdeckt. Trotz Protesten und der Anwesenheit zweier in direkter Nähe liegender norwegischer Torpedoboote drang ein englischer Zerstörer in die neutralen norwegischen Hoheitsgewässer ein und enterte die Altmark. Gegen das gut trainierte Enterkommando hatten die zivilen Matrosen keine Chance. Die nur kurze Gegenwehr kostete acht Deutsche das Leben. Die Engländer befreiten die Gefangenen, nahmen sie mit und verschwanden.
Wenn das alles auf hoher See passiert wäre, würde sich wohl kaum jemand dafür interessieren, aber so war das hochpolitisch, hatten die Briten doch klar gezeigt, dass das ihnen die Neutralität Norwegens völlig egal war.
Ich habe das Gefühl, dass uns das Thema Norwegen noch weiterverfolgen wird.


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CHINA



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das wieder auf Vollstärke gebrachte Korps in Nanning erleidet erneut 50% Verluste

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Gegenangriff der Armee in Changsha hinterlässt auf beiden Seiten Spuren, mangelnde Bewegungspunkte bei schwierigem Gelände machen es für Japan sehr mühsam eine breitere Front vor der Stadt zu bilden, hier ist Geduld gefragt und es bleibt beim Auffüllen der vordersten japanischen Armee auf Vollstärke

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bei Chengchow wird der Druck aufrechterhalten, 60% Schaden beim verteidigenden chinesischen Korps

Japan investiert einen Chit in Produktionstechnologie



AFRIKA

Mit dem Kriegseintritt von Italien gibts zwei neue Schauplätze:


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italienisch Ostafrika: nur wenige Truppen und noch nicht in Vollstärke, Priorität muss es haben die Position möglichst lange zu halten - hier kommt es darauf an, wie der Alliierte seinen Schwerpunkt setzt: konzentriert er sich auf Ostafrika, haben die Italiener fast keine Chance - am Ende der Runde bricht der Nachschub in Ostafrika zusammen, da sich der Suezkanal in den Händen der Alliierten befindet

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Nordafrika: bei Tobruk stehen drei italienische Armeen und ein HQ zur Verteidigung bereit



WESTFRONT


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kein Frost: konzentrierte Gegenangriffe führen zur Vernichtung der 10. deutschen Armee, die aber sofort günstig wieder aufgestellt wird

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nach den Gegenangriffen steht die BEF-Army mit Stärke 8 uneingegraben in Amiens und bietet sich für unsere Angriffe an

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im Zusammenspiel von Stuka, Infantrie und einem Panzerangriff kann die Armee zerstört und Amiens eingenommen werden, Vorstoß der zweiten Panzereinheit vernichtet mit zwei Angriffen die französische Armee südlich von Amiens, die erste Panzereiinheit greift mit dem übrigen Angriff die französische Armee am Kanal an

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II. Korps besetzt kampflos das unverteidigte Nancy im Rücken der Maginotlinie

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Schneefall verhindert den offensiven Einsatz der Fallschirmjäger auf das wahrscheinlich ebenfalls leere Dijon, was die Maginotlinie komplett von Paris abgeschnitten hätte

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Norditalien/Südfrankreich: 2 Korps und Panzer stehen bereit und können sowohl defensiv als auch offensiv eingesetzt werden



KONVOIJAGD


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zwei Zerstörer jagen vor Kanada U32, beide Seiten erleiden erheblichen Schaden - U32 tritt die Heimreise an und wird durch U47 auf der Konvoijagd ersetzt


SONSTIGES


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- Annexion Litauens wird abgelehnt: die geringfügig bessere Ausgangsposition für Operationen Richtung Osten ist den Ärger mit Stalin im Moment nicht wert - volle Konzentration auf den Westfeldzug


AMILCAR kommt aus Saragossa/Spanien, damit besteht kaum Gefahr, dass er hier mitliesst

Hjalfnar
22.05.19, 14:00
Vielen Dank für den spannenden Bericht, Wir folgen Euren Aktivitäten mit großem Interesse!

LochLomond
22.05.19, 15:22
Werter Hjalfnar,

wir freuen uns über jeden Leser. Sollte es Fragen oder Anregungen geben, immer her damit.

Gruss LochLomond

Iche_Bins
22.05.19, 15:26
Wir besitzen das Spiel nicht, daher können wir das nicht einschätzen und fragen Euch: Wie sehr schmerzt der Verlust der Deutschen Armee im Westen?

LochLomond
22.05.19, 18:03
Werte Iche_Bins,

der Verlust ist nicht gravierend und war nicht zu verhindern. Die Armee war auf Vollstärke und um sie zu vernichten, mussten die Allierten mit allem angreifen, was irgendwie in Reichweite war. Das wiederum führte auch bei den Allierten zu Stärkeeinbußen und - entscheidender - Aufgabe der Verschanzug einiger alliierter Einheiten, was sie leichter angreifbar macht. Da die verlorene Armee zudem gut versorgt war, konnte sie zu halbem Preis und halber Bauzeit wieder aufgestellt werden.
Meiner Meinung nach hat sich der Alliierte mit den Angriffen selbst mehr geschwächt als mich (taktischer Sieg, aber strategischer Fehler).

Gruss LochLomond

LochLomond
22.05.19, 21:46
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Tagebuch Armin Brauer, 15.03.1940:

Mittlerweile haben wir auf einen Flugplatz im Süden Hollands verlegt um unseren Bodentruppen in Südbelgien und Nordfrankreich Luftdeckung zu geben. Hier ist ständig was los: Aufklärer, Bomber und Jäger - irgendwas schicken die Alliierten immer in "unseren" Himmel. Schnell ist auch meine Abschusszahl auf 10 gestiegen und in Formation waren wir den feindlichen Jägern meistens überlegen.
Heute kam es anders. Eigentlich auf ruhigem Patroullienflug kamen auf einmal von oben mehrere Spitfire auf uns zu. Bevor ich irgendwie reagieren konnte, schlugen schon mehrere MG-Geschosse in mein Heck. Leitwerk und Seitenruder mussten ordentlich was abbekommen haben. Der Bock ließ sich kaum noch steuern. Ich musste mich zügig aus dem Luftkampf absetzen und auf dem nächsten Flugplatz notlanden. Klappte nicht ohne Bruch, aber ich bin unverletzt rausgekommen. Glück gehabt!


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CHINA


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da ein direkter Angriff nicht erfolgversprechend erscheint, zielen die japanischen Angriffe auf das Korps südlich der Stadt und löschen es aus

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übliches Spiel bei Nanning, diesmal aber nur 30% Verluste bei den Chinesen

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gleiches bei Chenchow sorgt für 50% Verluste - auf den letzten möglichen Angriff wird verzichtet und die Armee lieber aus Vollstärke gebracht



AFRIKA


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italienische Korps greifen die Garnison von Dschibuti an

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in Nordafrika testet ein 5er-Korps der Briten die Verteidigung (wohl reiner Spähversuch), Angriffe von zwei italienischen Armeen bestrafen das mit Auslöschung des Korps



WESTFRONT



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Frankreich räumt den größten Teil der Maginotlinie und sammelt die Truppen um Paris, alliierte Angriffe richten sich gegen die deutschen Panzer und zwingen beide zum Rückzug - die Panzer werden diese Runde aufgefrischt

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somit obliegt es Bombern und Infantrie den Angriff fortzusetzen: östlich von Paris können 2 französische Armeen vom Feld genommen werden, britischer Jäger verliert bei Intercepts 6 Stärkepunkte an unsere Begleitjäger

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deutsche Fallschirmjäger besetzen Dijon und schneiden die restlichen Maginottruppen ab, die zweite Fallschirmjägereinheit landet kurz vor Paris und rückt bis an die Stadtgrenze vor - damit sind beide Felder im Osten von Paris in deutscher Hand - das britische Korps in Paris ist vom Angriff auf die deutschen Panzer angeschlagen und nicht eingegraben


SONSTIGES


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Invasion Norwegen? ist ein MUSS, die Nordflanke muss gesichert werden und eigene Truppen sind gebunden

- Italiener stoßen auf Lyon und Marseille vor
- nach U32 muss auch U30 die Heimfahrt antreten, nachdem es von einem Schlachtschiff entdeckt wurde und dann Besuch von zwei Zerstörern bekam, auch das Schlachtschiff erlitt Schäden in unbekannter Höhe
- 2 weitere Forscherteams werden von Japan auf verbesserte Flugzeuge und amphibische Kriegsführung angesetzt

LochLomond
23.05.19, 14:24
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Tagebuch Armin Brauer, 11.04.1940:

Die Ereignisse überschlagen sich!
Im Westen kann Paris eingenommen werden und mehrere alliierte Einheiten werden komplett aufgerieben. Man hört schon, dass die ersten Fühler von Seiten Frankreichs ausgestreckt werden, die sich nach Kapitulationsbedingungen erkundigen.
Und wie vorhergesehen kams zum großen Knall bei Norwegen. Die Missachtung der norwegischen Neutralität durch die Royal Navy konnte von der deutschen Führung nicht ignoriert werden, schließlich standen die wichtigen schwedischen Erzlieferungen über Narvik auf dem Spiel. Unter völliger Geheimhaltung wurden Dänemark und Norwegen von deutschen Truppen in kürzester Zeit besetzt. Dabei zeigte sich, dass man einer Invasion durch britische und französische Truppen nur um wenige Stunden zuvorgekommen war. Insbesondere um Narvik wird jetzt heftig gekämpft. Unsere Gebirgsjäger sind den dort gelandeten Alliierten zahlenmäßig deutlich unterlegen und zudem vom Nachschub abgeschnitten. Verstärkung soll aber unterwegs sein. Wenn den Kampf um Narvik jemand von unserer Seite erfolgreich bestreiten kann, dann sind es die tapferen Kameraden aus der Ostmark, die für dieses Gelände perfekt ausgebildet sind. Ich drücke Ihnen beide Daumen!


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KONVOIKRIEG



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da die Konvoirouten scheinbar nur von Zerstörern geschützt werden, legt sich die Deutschland auf die Lauer



AFRIKA



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in Ostafrika nehmen italienische Korps Dschibuti ein und rücken auf Berbera (Britisch-Somaliland) vor

vor Tobruk zeigt sich der Großteil der Royal Navy: mehrere Kreuzer und Schlachtschiffe und mindestens drei Flugzeugträger - Küstenbeschuss und Trägerangriffe auf vorderste italienische Armee sind relativ wirkungslos, die 30% Schaden stammen von Bombern und der britischen Armee - die angeschlagene Armee wird zurückgenommen, hier ist eh derzeit Defensive angesagt
(das Bild dazu hatte ich gemacht, aber leider wohl vergessen zu speichern)

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2 englische U-Boote marodieren in der Adria, gefährlich, da sie auch Schiffe in Häfen angreifen können - italienischer Zerstörer sperrt den Adriaausgang, Bomber greifen eins der U-Boote an, das aber wegtaucht - gegen die Übermacht der Royal Navy müssen die Italiener sehr vorsichtig mit ihrer Flotte agieren



FRANKREICH



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alliierte Angreifer konzentrieren sich auf die Fallschirmjäger neben Paris, entfalten aber keine entscheidende Wirkung mehr (40% Schaden)

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kombinierte Angriffe aller zur Verfügung stehenden Waffengattungen führen zur Vernichtung des britischen Korps in Paris und mehrerer französischer Einheiten im Norden und Westen der Stadt: Paris wird von deutschen Panzern eingenommen! - die komplett geräumte Maginotlinie mit den Städten Straßburg und Belfort wird von deutschen Korps eingenommen - das britische Korps südlich von Paris wird uns nicht entkommen

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italienische Einheiten besetzen die unverteidigten Städte Vichy und Saint-Etienne, erste deutsche Bomber erreichen Norditalien um die italienische Flotte zu unterstützen



SONSTIGES



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allein um in dieser Region ein Zeichen zu setzen, werden die Iraker von uns unterstützt

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mit nur einer Garnison sieht die Zukunft des Irak düster aus


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Japan forscht weiter in Produktionstechnologie und U-Boot-Abwehr und ist damit ebenfalls am Limit angekommen


- keine berichtenswerten Ereignisse in China

- obwohl die französische nationale Moral fast auf null gefallen ist kapituliert Frankreich noch nicht und verlegt Regierung nach Bordeaux

- per Event wird Operation "Weserübung" erfolgreich durchgeführt: Norwegen und Dänemark sind vollständig unter deutscher Kontrolle

- Deutschland gibt Marinebomber in Auftrag (relativ günstige Einheit, die gegen Seeeinheiten zwei Angriffe pro Runde hat), eingesetzt werden sollen sie entweder in Dänemark zum Schutz der Norwegenkonvois oder zur Unterstützung der Italiener im Mittelmeerraum

Hohenlohe
23.05.19, 16:09
Wir gratulieren euch zur Eroberung von Paris. Jetzt gilt es die Reste Frankreichs zu beseitigen und die Annektion Frankreichs klarzumachen...:ph: Könnt ihr eigentlich nach der Weserübung noch Schweden erobern, denn das würde einen krönenden Abschluss bedeuten.
Leider können wir nicht beurteilen inwieweit das gelingen kann, da wir das Spiel nicht haben. Aber es wäre doch im Bereich des Möglichen...:top:

herzlichste grüsse

Hohenlohe...:top:

Tordenskjold
23.05.19, 20:09
Spannend, spannend. Wir lesen hier gerne mit. :)

Erlaubt aber bitte eine Frage, werter LochLomond: Ganz oben auf dieser Seite wird der Altmark-Zwischenfall erwähnt... aber dass Euch die Graf Spee abhanden gekommen ist, haben wir nirgends lesen können. Oder ist mit den "neuen Gefilden", denen sich das Schiff in der Meldung vom 24.11.1939 angeblich zuwendet, etwa der Meeresboden gemeint? :eek:

LochLomond
23.05.19, 20:44
Werter Tordenskjold,

wir beziehen uns hier auf das historische Ereignis und die (im Tagebucheintrag zur Altmark erwähnte) Selbstversenkung. Im Spiel ist die Graf Spee noch unterwegs, werde sie wohl umbenennen^^.
Diese Ungenauigkeit haben wir glatt übersehen.

Gruss LochLomond

LochLomond
24.05.19, 19:43
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Tagebuch Armin Brauer, 10.05.1940:

Frankreich hat kapituliert! Unglaublich!!!
Der Krieg ist gerade sieben Monate alt und unsere Feinde im Osten und im Westen sind geschlagen. Es kommt mir völlig unwirklich vor. Wie wird es jetzt weitergehen? Akzeptiert England uns als herrschende Macht auf dem europäischen Festland? Wenn ja ist der Krieg vorbei. Oder geht der Kampf gegen England weiter?


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MITTELMEER



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am Ausgang der Adria erhält britisches U-Boot Treffer von italienischen Jägern, Bombern und Zerstörern (60% Schaden)

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weitere deutsche Flieger verlegen nach Italien, HQ von Rundstedt wird nachgeführt und hat bereits den Brenner überschritten


FRANKREICH



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die nationale Moral (NM) der Franzosen liegt nur noch bei 3%, Ziel der Aktionen in Frankreich muss es sein diese auf null zu bringen

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italienische Truppen nehmen kampflos die Städte Lyon (NM-Ziel) und Limoges ein

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deutsche Truppen nehmen Nancy und Caen und vernichten etliche völlig desorganisierte französische Einheiten (sollte in Bezug auf NM reichen)

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Mussolini ist ein Schwätzer (wie sollen gegen die das Mittelmeer beherrschende Royal Navy Truppen nach Algerien verschifft werden?) - Frankreich kapituliert und liefert 910 MPP



CHINA



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endlich kann eine zweite japanische Armee vor die Stadt Changsha ziehen: die chinesische Armee in der Stadt wird ausgegraben und in der Stärke halbiert - das Korps in der südlich gelegenen Stadt Hengyang erleidet sogar 70% Schaden

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das Korps in Chengchow erleidet ebenfalls 70% Schaden, die diese Runde fertiggestellte schwere Artillerie wird hier zum Einsatz kommen



KONVOIKRIEG



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die (umbenannte) Admiral Scheer befindet sich auf Kaperfahrt in Höhe der Kanaren - die U-Boote auf der kanadischen Konvoilinie bleiben diese Runde unbehelligt

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wir können die Konvois nicht komplett unterbinden, aber das sollte schon weh tun



SONSTIGES


- in Afrika bleibt es diese Runde ruhig und Italien nutzt dies um ein Forscherteam für verbesserte Infantriewaffen einzustellen
- Deutschland stellt die im Frankreichfeldzug verlorene 10. Armee in Köln wieder auf
- Lieferungen der USA an Großbritannien im Rahmen des Leih-und-Pacht-Gesetzes beginnen
- diplomatischer Erfolg der Alliierten: Spanien tendiert aber immer noch leicht (4%) zur Achse - jede Überlegung, selbst diplomatisch da zu investieren, ist damit vom Tisch, Franco wird sehen was er davon hat

X_MasterDave_X
25.05.19, 03:13
Netter AAR!!

Ist das eigentlich das Uralt Spiel, oder die neue Version der letzten Jahre?

hohe_Berge
25.05.19, 07:57
Ihr habt nicht in weiterentwickelte Flugzeuge investiert. Bei meinen Spielen eigendlich bisher immer ein muss. Habt Ihr keine Angst vorm Bomberkrieg?

Glück Auf

LochLomond
25.05.19, 08:57
Werter X_MasterDave_X,

es handelt sich hier um die aktuellste Version der SC-Serie, die seit ca einem halben Jahr auf dem Markt ist.


Werter hohe_Berge,

weiterentwickelte Flugzeuge stehen für Deutschland als nächstes an. Sobald die ersten Forschungen durch sind, werde ich schnellstmöglich 2 Chits investieren. Meiner Erfahrung nach reichen Jäger Stufe 1 bis Ende 1941 aus und auch mit meiner Strategie sollten bis Winter 41/42 Jäger Stufe 2 erforscht sein. Bis dahin ist es wichtiger, die Schlagkraft der Bodentruppen zu maximieren. Daher haben vorerst Infantriewaffen, Panzer und Erdkampfwaffen Priorität. Jede Stufe Produktionstechnologie bringt 5% Rabatt bei Aufstellung und Aufrüstung von Einheiten: da Deutschland noch Massen von Einheiten aufstellen und aufrüsten muss hat auch diese Forschung Priorität.

Gruss LochLomond

Bigfish
25.05.19, 13:56
Da Wir für diese Version kein Gefühl haben - was haltet Ihr von Eurem Gegner?

LochLomond
25.05.19, 14:49
Werter Bigfish,

das ist scher zu sagen, gravierende Fehler konnte ich bisher nicht erkennen. Allerdings zeigt die Konzentration der Royal Navy im Mittelmeer schon, dass er jedenfalls kein Anfänger ist. Der größte Fehler ist halt - wie in der wahren Schlacht - überall gleichzeitig kämpfen zu wollen. Man muss die in diesem Spielstadium noch wenigen vorhandenen Kräfte konzentrieren, sonst geht man überall unter.

Gruss LochLomond

Cfant
27.05.19, 09:39
Vielen Dank für diesen spannenden und anschaulichen AAR. Allerdings habt Ihr sicher verloren, wenn Ihr den Rat militäischer Genies wie Mussolini verweigert. Immerhin hat Frankreich in dem Moment kapituliert, als italienische Panzer in Limoges einrollten. Das sollte den gewohnt kampfschwachen Deutschen zu denken geben.

LochLomond
27.05.19, 12:23
Werter Cfant,

auf Mussolini und sein "strategisches Geschick" zu setzen ist etwa so sinnvoll wie Panzer aus Sperrholz. Man gedenke kurz der historischen "Leistungen" italienischer Truppen zu Beginn des 2. Weltkrieges: Südfrankreich, Nordafrika, Griechenland. So lange man nicht auf ernstznehmenden Widerstand stieß gings voran. Bei den ersten Gegenangriffen brach dann gleich totales Chaos aus.
Erst unter deutschem Oberkommando zeigten die Italiener, dass sie auch richtig kämpfen können.

Gruss LochLomond

Cfant
27.05.19, 12:44
Eigentlich wollten Wir nur witzig sein. Das ist wohl ebenso misslungen wie die historische ital. Offensive nach Ägypten. Ernst gemeint haben Wir hingegen den Dank für Euren AAR. Wir freuen uns auf die weitere Entwicklung und Euren Russlandurlaub.

LochLomond
27.05.19, 13:56
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Tagebuch Armin Brauer, 07.06.1940:

Wie geht es weiter? Noch kämpfen die Engländer. Und irgendwie hat es nicht den Anschein, als würden sie die Aussichtslosigkeit ihres Kampfes einsehen. Im Moment ist es relativ ruhig, beide Seiten haben nach der Schlacht um Frankreich eine Erholungsphase eingelegt. Gekämpft wird derzeit fast nur über dem Kanal und auch das nur in geringem Umfang. Größere Kampfhandlungen werden wohl vermieden, um diplomatische Bemühungen um einen Frieden mit England nicht im Keim zu ersticken.
Dies gab uns Gelegenheit zu einer Werksbesichtigung bei Messerschmidt. Der Flugzeughersteller hatte mehrere Piloten mit Kampferfahrung auf der Bf109E zum Erfahrungsaustausch nach Regensburg eingeladen. Direkt aus dem Mund der Betroffenen und ungefiltert durch vorgesetzte Dienststellen wollte man erfahren, wo eventuelle Schwächen in der Konstruktion lagen und wo man am besten den Hebel ansetzen sollte um beim Nachfolger Bf109F deutliche Verbesserungen zu erzielen. Im direkten Gespräch mit den Ingenieuren konnte man sich viel ungezwungener ausdrücken als im Bericht an den militärischen Vorgesetzten. Besonders beeindruckt war ich vom Blick in die Werkshallen, wo etliche Maschinen in allen Stadien der Produktion zu bestaunen waren.


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KONVOIKRIEG



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U32 erreicht Trondheim, aufgrund der hohen Beschädigungen sind Moral und Bereitschaft tief im Keller, da ist ein längerer Urlaub angessagt



FRANKREICH



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das nach der Kapitulation Frankreichs völlig abgeschnittene britische Korps wird auf low supply ausgelöscht

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Besatzungstruppen sichern in Frankreich wichtige Städte, insbesondere Zonen möglicher Partisanen



MITTELMEER



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auf Sizilien konzentrieren sich deutsche und italienische Flieger: soll die Royal Navy ruhig kommen - vor Tripolis liegt ein britisches U-Boot
Afrika bleibt ruhig



CHINA



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in der Schlacht um Changsha können endlich Erfolge erzielt werden: die chinesische Armee in der Stadt wird von kombinierten Bomber- und Infantrieangriffen aufgerieben, die Stadt kann besetzt werden, ebenso das Feld südlich der Stadt wo das chinesische Korps mit Verlusten von 60% den Rückzug antritt - noch weiter südlich erleidet das Korps in Hengyang 50% Schaden

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da auch in China ständig auf Partisanen geachtet werden muss gibt Japan zwei Garnisonen in Bau



am Ende des Zuges erforscht Deutschland Produktionstechnologie Stufe 2, ab nächster Runde startet der Ausbau der Wehrmacht (mit 10% Rabatt)

Tordenskjold
30.05.19, 18:04
Diese Häufung von Fliegereinheiten auf Sizilien lässt vermuten, dass Ihr eine Entscheidung im Mittelmeerraum bzw. in Afrika sucht. Ist diese Annahme korrekt? Und wo habt Ihr die Panzertruppen nun nach dem Fall von Frankreich versammelt? Auf jeden Fall sind Wir gespannt, wie es hier weitergeht, und drücken schon einmal die Daumen. :)

[Gast]
30.05.19, 18:20
Wir würden vermuten, dass ein Panzercorps und Freunde Wehrsportübungen südlich von Bordeaux abhalten.

Duke of York
30.05.19, 19:53
Sollen eigentlich die deutschen Flieger von Sizilien aus operieren? Vielleicht gegen Malta? Wenn ja, empfehlen Wir dringend, ein deutsches HQ hinzuzuziehen.

LochLomond
30.05.19, 20:43
Werte Regenten,

die Fliegerkonzentration auf Sizilien verfolgt mehrere Zwecke:
- Schutz der Regia Marina vor der überlegenen Royal Navy (drei Flugzeugträger haben sich bereits bei Tobruk gezeigt)
- Gewährleistung eines störungsfreien Übersetzens des Afrika-Korps
- Einnahme Maltas (wichtig um negative Nachschubeffekte in Nordafrika auszuschließen)

HQ wird rechtzeitig eintreffen, ist bereits in Mittelitalien, Fallschirmjäger ebenfalls

für die Panzer bieten sich zwei Spielwiesen: Balkan oder Spanien

Hjalfnar
30.05.19, 20:52
Wollten gerade sagen, hattet Ihr nicht vor zwei Posts Rundstedt in den Alpen erwähnt?^^

Cfant
03.06.19, 11:29
Sind die 1000 Jahre schon um?

LochLomond
03.06.19, 11:39
Da es sich um ein Onlinespiel handelt, bin ich vom Erhalt des Zuges von meinem Gegner abhängig. Der lässt leider auf sich warten.

hohe_Berge
04.06.19, 09:59
Sehr Lehrreich. Hoffentlich läßt Euer Gegner uns alle nicht hängen.

Glück Auf

LochLomond
05.06.19, 21:09
Werte Regenten,

der letzte Zug von AMILCAR ist jetzt 10 Tage her. Bisher hat er immer spätestens nach 2 Tagen geantwortet und ehrlich gesagt rechne ich nicht mehr mit einer Antwort. Auch auf eine Email erhielt ich keine Reaktion. Ich bin ziemlich enttäuscht, das Spiel ist ja fast noch in den Startlöchern und ich hatte mich schon auf umfangreichere Berichte aus Afrika, Russland und dem Pazifik gefreut. Daraus wird nun wahrscheinlich nichts mehr. Sollten wieder Züge eingehen, wird der AAR selbstverständlich fortgesetzt, ansonsten endet er hier.

Ich plane bereits ein Folgeprojekt, so dass dieses Forum noch mehr von diesem Spiel sehen wird. Dazu würde mich interessieren, ob die gewählte Berichtsform bei den Lesern ankommt? Wird der Spielverlauf damit deutlich? Was fehlt?

Gruss LochLomond

Duke of York
05.06.19, 21:45
Sehr schade, werter Loch Lomond.

Das Folgeprojekt wäre als Ersatz höchst willkomen. Genau in dieser Form ist es perfekt. :top:

Witold Pilecki
05.06.19, 22:18
Ja, sehr gut - besonders mit den Markierungen wo etwas passierte. Die Bilder kommen uns ein wenig unscharf vor, das kann aber auch an dem Farbenmatsch liegen. Wir haben eine Rot-Grün-Schwäche.

SolInvictus202
05.06.19, 22:43
Wir können nur zustimmen - macht weiter :)

Das übliche PBEM Risiko kennen wir alle - da muss man leider durch! Unsere Empfehlung: sucht euch z.B. einen Gegner hier vom Forum, dann kann der/diejenige weniger aus :D

TheBlackSwan
06.06.19, 00:27
Feiner AAR.
Wir haben das Geführt, dass ihr leicht am gewinnen seid, das erklärt vielleicht die Funkstille des Gegners.

Cfant
06.06.19, 08:16
Wir finden/fanden den AAR höchst informativ und angenehm gestaltet. Fahre Er fort, Unsere Aufmerksamkeit sei Ihm gewiss.

Iche_Bins
06.06.19, 08:52
Vielleicht gibt es ja einen Regenten der die Seite des Gegners übernehmen möchte :)

LochLomond
07.06.19, 10:31
Werter Witold Pilecki, werter TheBlackSwan,

einige Bildausschnitte haben wir etwas verkleinert, was sich nicht vermeiden lässt, wenn fast der gesamte Bildschirminhalt enthalten sein soll. Daraus ergibt sich dann eine leichte Unschärfe.

Dass wir hier (schon) am gewinnen waren, sehen wir nicht so. Gravierende Fehler hat es bisher auf beiden Seiten nicht gegeben und die spielentscheidende Phase beginnt erst mit Barbarossa und dem Pazifikkrieg.

Gruss LochLomond

Duke of York
07.06.19, 13:17
...Dass wir hier (schon) am gewinnen waren, sehen wir nicht so...

Dem stimmen Wir zu. Ein so komlexes Spiel ist nach so wenigen Zügen noch lange nicht entschieden.
Zumal nach Unserer Meinung auch die Japaner Fehler gemacht haben. Z.B. nicht frühestmöglich Inf zu forschen, was sich erst nach mindestens 1 Jahr Spielzeit auswirken wird.

LochLomond
07.06.19, 13:47
Werter Duke of York,

Japan hat im zweiten Zug in die Forschung von Infantriewaffen investiert, früher geht nicht.

Gruss LochLomond

Duke of York
07.06.19, 15:16
Achso, das hatten Wir anders in Erinnerung. Sorry.