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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 戦争クロニクル帝国日本 – Sensō kuronikuru teikoku Nihon - Rule the Waves 2 mit Japan



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Bigfish
25.09.23, 16:23
Werter Taurus,
werter TheBlackSwan,


letztlich sind diese Punkte doch eher vernachlässigbar, wenn man sich die Gesamtpunktezahl anschaut :rolleyes:



+ + +



Werte Sappho,


herzlichen Dank für Euren Beitrag! Wir versprechen, dass das nächste Gefecht noch sehr viel mehr Potential verspricht, da geht es so richtig rund - da benötigen die Militär-Analysten wochenlang zum auswerten aller Details :eek:

Bigfish
29.10.23, 18:12
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935




https://up.picr.de/36093157xz.png

Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Samstag 12. Januar 1935


Sofort nach der Sondersendung im Radio war Osaki Satoshi in sein Automobil gesprungen und in waghalsiger Geschwindigkeit in die Redaktion gefahren. Auf den Straßen gab es einige tumultartige Szenen zwischen Kriegsbefürworten und Kriegsgegnern zu sehen. Auch sein Fahrzeug hatte einige rohe Eier abbekommen aber sonst hatte er selbst keine Blessuren erlitten. Radio war die neue Informationsquelle, das war ihm sofort klargeworden. Der positive Effekt war das seine Reaktion bereits fast geschlossen anwesend war, als er im Verlag eintraf. Der negative Effekt war, dass eine Tageszeitung niemals so schnell ein Extrablatt auf die Straße bringen konnte.



Er verspürte einen Schmerz den er bislang nicht kannte, den Schmerz heraufziehender Bedeutungslosigkeit!



In den Gesichtern seiner Redakteure lass er den gleichen Schmerz, wie er fraglos auch in seinem Gesicht zu lesen sein dürfte.



„Eines kann Radio nicht“ brüllte er los ohne überhaupt eine Begrüßung auszusprechen – „Bilder!“ – Radio hat keine Bilder!


„Holt aus der Kartenabteilung alles was über Wladiwostok zu haben ist.“


„Warum“ fragte ein junger und erst seit kurzem für den Verlag arbeitender Angestellter


„Wir erfinden uns das, was passiert ist selbst – bringen das als illustrierte Karten zu Papier und sind noch heute Nacht damit auf der Straße!“


„Wir erfinden das selbst?“


„Ja klar! – so viele Möglichkeiten gibt es ja nun nicht – die Ausgangslage kennen wir und ganz so dumm sind wir auch nicht – wir werden schon ein glaubwürdiges Szenario darstellen können.“


„Aber…“


„Nichts Aber! – das machen wir so! Gleichzeitig klingeln wir alle Fachleute die etwas sagen könnten aus dem Bett – die sollen uns zumindest die groben Fakten bestätigen, damit wir nicht völligen Quatsch schreiben. Im Krieg wird sowieso viel Falsches veröffentlicht – sogar absichtlich – erinnert euch! Wenn sich etwas als völlig Fehlerhaft herausstellt schieben wir es auf einen Übermittlungsfehler oder eine absichtliche Ente des Geheimdienstes um den Gegner zu verwirren.“


„Aber unser Ruf?“



„Unser Ruf leidet, wenn wir nichts bringen – wenn wir alles dem Radio überlassen – die anderen Verlage trauen sich das bestimmt nicht – also sind wir morgen früh diejenige Zeitung die in Wort und Bild der Straße den Angriff Wladiwostok erklärt!“




+ + +




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>> Memorandum des Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi zum Überfall auf Wladiwostok 12. Januar 1935 <<




Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),

ich berichte! Die Aufgabe den Feind zu vernichten wurde erreicht. Bevor es Einwendungen gibt das viele Kriegsschiffe des Gegners überhaupt nicht versenkt worden sind entspricht dies natürlich den Tatsachen, aber geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei), diese Schiffe sind schwer beschädigt, kampfunfähig und können in Wladiwostok nicht umfassend in Stand gesetzt werden.


Dem Gegner fehlen die nötigen Werftkapazitäten in Asien. Es spielt also keine Rolle, dass viele Schiffe nicht gesunken sind. Mindestens in den nächsten zwei bis drei Monaten haben wir in Asien völlige Handlungsfreiheit und das war das Ziel der Aufgabe die mir übertragen worden ist.



Dieses Ziel haben wir erreicht!



Nun möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass die Überarbeitung des Angriffsplanes auf Wladiwostok uns sogar den Sieg hätte kosten können. Die Schlagkraft von Kaigun-taisa Genda Minoru’s Torpedobombern wurde unter Beweis gestellt und daran gibt es nichts zu rütteln – aber – geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei) – es waren einfach viel zu wenige Torpedobomber die wir aufgeboten haben.


Der ursprüngliche Plan sah den Einsatz aller sechs unserer großen Flugzeugträger vor. Diese Zahl wurde aus strategischen Erwägungen halbiert. Das müssen wir als Fehler anerkennen. Mit allen sechs Flugzeugträgern wäre das Ziel die feindliche Flotte vollständig zu versenken sicher erreicht worden.
Ich empfehle daher dringend in zukünftigen Gefechten mit einer maximalen Anzahl an Flugzeugträgern in den Kampf zu ziehen – das wird künftig über Sieg oder Niederlage entscheiden – das erkläre ich hiermit zu einer gesicherten Erkenntnis.


Wenn es eines weiteren Beweises bedurfte, dass Zerstörer ihre Schlagkraft verloren haben so hat Wladiwostok diesen Beweis erbracht. Sicher haben die Zerstörer und leichten Kreuzer einen wesentlichen Anteil am letztlichen Erfolg beigetragen, aber das muss als glücklicher Umstand bezeichnet werden. In der letzten Phase der Schlacht ist es unseren Zerstörern nicht gelungen bereits angeschlagene Schlachtkreuzer zu versenken. Im Gegenteil hat uns diese Phase die größeren Verluste und Schäden zugefügt.


Auch die Wirkung der Schlachtschiffe hatte nicht den erwünschten Erfolg. Einerseits hatten wir erhebliche technische Schwierigkeiten mit den 18inch Geschützen und zum anderen ist die Feuerrate und Präzession keinesfalls ausreichend. Ich bezweifele den Sinn dieses Kalibers halte aber die Ergebnisse eines weiteren Gefechts für nötig um dies Abschließend zu bestätigen.


Die Wirkung unserer Schlachtschiffe mag eine andere gewesen sein, wenn wir nachgestoßen hätten. Allerdings nahm die Gefahr feindlicher Bomber von Minute zu Minute zu, während unser Jagdschutz und auch die Wartungsmannschaften unserer Flugzeugträger erhebliche Erschöpfungserscheinungen zeigten.


Ein Beenden der Schlacht war angezeigt um den großen Erfolg nicht zumindest zu einem Patt werden zu lassen.


Zudem ist hierzu anzumerken, dass Luftangriffe praktisch ohne Vorankündigung beginnen. Während feindliche Schiffe lange vor Gefechtsbeginn zu sehen sind, tauchen Flugzeuge unmittelbar auf und werfen ihre Bomben oder Torpedos ab. Unsere Jäger können einfach nicht überall sein um das zu verhindern. Das ist eine ernste Bedrohung an der wir arbeiten müssen. Entweder brauchen wir viel größere Flugzeugträger um viel mehr Flugzeuge aufnehmen zu können oder es braucht eine andere Methode um Luftangriffe frühzeitig erkennen und abwehren zu können.




Eines steht aber fest: Der Weg nach Korea ist frei!




+ + +




Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-shō) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zum Überfall auf Wladiwostok vom 12. Januar des Jahres zur Kenntnis nehmen.



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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!



Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi, 13. Januar 1935




+ + +




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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Sonntag 13. Januar 1935



>> Krieg mit Russland – so verlief der Angriff auf Wladiwostok! <<

>> Japan hatte Recht – Flugzeugträger sind die Waffe der Zukunft! <<



Mit einem massiven Luftangriff auf den feindlichen russischen Flottenstützpunkt Wladiwostok hat das Kaiserreich Japan auf die neuerliche russische Aggression reagiert. Das Bündnis zwischen Russland und Italien hat einzig den Zweck Japan zu vernichten und ihm seine angestammte Heimat und Einflusssphäre streitig zu machen. Bevor der Feind zu seinem Schlag ausholen konnte haben die japanischen Flugzeugträger die feindliche Flotte vernichtet.


Wie auf unseren exklusiven Darstellungen zu erkennen, ist unsere Flotte vom südlichen Japan aus nach Wladiwostok gefahren und hat in einer Entfernung von etwa 100 Seemeilen seine Bomber gestartet. Der Gegner wurde völlig überrascht und war nicht zur Gegenwehr in der Lage.



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Noch hält sich die Marineführung bedeckt, aber es wird behauptet das nicht weniger als zehn Schlachtschiffe der Zarenflotte versenkt worden sind.
Ebenfalls schweigt sich die Marineführung zu ihren nächsten Schritten aus, aber es ist unschwer zu erkennen, dass es sich dabei um Korea handeln dürfte. Ob bereits eine Invasionsflotte aufgebrochen ist wurde ebenfalls weder zugegeben noch geleugnet.






https://www.youtube.com/watch?v=kgpo9hEkEGI&list=PL_GRYNiNkkY5yIKeEhRU2U0G2taK0qBC_&index=6



+ + +

#192 RTW2-JAP#

Bigfish
22.11.23, 23:51
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935




https://up.picr.de/36093157xz.png

Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:




https://up.picr.de/36177053sy.jpg

Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Montag 14. Januar 1935



>> Krieg mit Russland – Kaiserliche Japanische Marine mobilisiert! <<


>> Kriegskabinett bewilligt massiven Ausbau sämtlicher Marinestützpunkte! <<


Am heutigen Vormittag hat die Regierung um Premierminister Okada Keisuke massive Finanzmittel auf Verlangen der Marine bewilligt. Nahezu sämtliche Stützpunkte der Kaiserlich Japanischen Marine werden in erheblichem Umfang erweitert.


In den Häfen herrscht eine Form von Chaos nachdem dutzende Zerstörer ausgelaufen sind um der Handelsmarine Japans Geleitschutz zu bieten. Gleichzeitig wurde bekannt, dass der russischen Marine in Ostasien sämtliche Mittel fehlen um aktiv agieren zu können. Bemerkenswert ist zudem das Fehlen jeglicher Italienischer Flotteneinheiten in der Region.


Aus Sasebo wurde gemeldet das dutzende zivile Schiffe von der Marine requiriert worden sind und vor den Toren der Stadt hektisch mehrere Zeltlager der Armee errichtet werden. Alles spricht dafür das die Truppen die nach Sasebo verlegt werden in Kürze eingeschifft werden um eine Invasion zu beginnen.


Das vermutliche Ziel dürfte Korea sein, aber es gibt auch Stimmen die behaupten einen endgültigen Enthauptungsschlag zu führen und Wladiwostok zu erobern. In geringem Umfang wurde gesagt, es könnten auch Russlands Kolonien im Süden das Ziel sein um die russische Expansion und Bewegungsfreiheit zu beenden.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Mittwoch 16. Januar 1935


Wie vom Blitz getroffen sprang Osaki Satoshi von seinem Sessel auf, als sein Sohn Okada das Büro betrat. Sicher er hatte nicht angeklopft oder sich gar anmelden lassen, was sehr unhöflich war, aber dann wäre es auch keine Überraschung gewesen!


Satoshi stürmte auf Okada zu und umarmte ihn so fest, dass beiden die Luft wegblieb.



„Du lebst!“



„Was machst du hier? Es ist Krieg – wieso bist du nicht auf deinem Schiff?“


„Alle Piloten haben drei Tage Landurlaub erhalten um sich von diesem strapaziösen Einsatz zu erholen.“


„Du du - du warst dabei?“


„Ganz vorne – meine Staffel die Dreiunddreißigdreiundfünfzig Sentai ist mit unserem modernsten Jäger ausgestattet. Die Aichi Seiran ist ein tolles Jagdflugzeug! Schnell und wendig, nur etwas mehr Feuerkraft könnte sie gebrauchen. Zwei feindliche Torpedobomber und einen Aufklärer habe ich abgeschossen und wir konnten verhindern das den feindlichen Jägern auch nur ein Abschuss gelungen ist. Die russischen Jäger haben nichts getroffen, weil sie mich und meine Jungs ständig im Nacken hatten!“


„Ich kann es kaum erwarten wieder im Cockpit zu sitzen! Nächste Woche laufen wir wieder aus!“


„Und wohin?“


„Das wissen wir noch nicht!“


„Du weist es nicht oder darfst du es nicht sagen?“


„Beides natürlich!“


„Und unnatürlich?“


„Wir wissen es nicht, aber alle wetten auf Korea!“


„Also doch!“


„Ja, aber es wird noch etwas dauern. Die Armee ist noch nicht soweit. Es heißt das wir deshalb einen weiten aber deutlich sichtbaren Bogen nach Süden machen…“


„Ach ja? Um vorzutäuschen das Japan die nächsten Ziele in der Südsee angeht?“


„Genau – der Admiral will damit erreichen, dass die Italiener – falls sie überhaupt kommen – in die Südsee fahren und uns vor Korea nicht in die Quere kommen!“


„Schlau, aber vielleicht auch zu erwarten?“



„Das ist das Wagnis das ein Kommandant eingehen muss!“



„Sagst du?“


„Sagt Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi!“


„Hast du jetzt noch mehr Zeit?“


„Ja warum?“


„Ich habe gleich eine Verabredung im Ketel’s mit einem Informanten, du könntest mitkommen?“


„Ein Informant – ein Spion?“


„Ähm nein – also – ein Deutscher der früher viel Zeit in Russland verbracht hat. Im Ketel’s ist es unauffällig, weil es außer von Deutschen auch von vielen japanischen Offizieren besucht wird. Da schöpft Niemand Verdacht, wenn die japanische Tagespresse dort herumlungert, weil sie das sowieso jeden Tag tut – außerdem ist das Bier sehr gut!“


https://www.oldtokyo.com/ketels-restaurant-ginza-c-1935/




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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Samstag 27. Januar 1935


>> Krieg mit Russland – Japanisches Flottengeschwader auf dem Weg in die Südsee! <<


>> Russlands Expansion wird beendet! <<


Aus gut unterrichteter Quelle war zu erfahren, dass die „Kidō Butai“ bereits vor Tagen schon in Richtung Südsee aufgebrochen ist. Dies wurde jetzt bestätigt nachdem ein Amerikanischer Schwerer Kreuzer die japanischen Flugzeugträger auf Höhe der Mariannen Inseln gesichtet hat und diese Neuigkeit unkodiert an den Stützpunkt Guam weitergegeben hat.


Das einzig plausible Ziel der „Kidō Butai“ ist der russische Stützpunkt auf den Salomonen Inseln. Wir dürfen daher erwarten das sich das Japanische Kaiserreich in Kürze an dieser strategisch wichtigen Position etablieren wird.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Freitag 01. Februar 1935


Der Monatswechsel war unauffällig verlaufen. Außer normalen Kriegsgeschehnissen gab es nichts zu vermelden. Osaki Satoshi hatte sich sehr weit aus dem Fenster gelehnt um über die japanische Finte zu berichten, aber die Funkmeldung des amerikanischen Kreuzers gab es wirklich und damit war es kein Geheimnis mehr. Zumindest für alle die zugehört hatten und das konnten nicht viele gewesen sein. Sein Zeitungsbericht verlieh dem ganzen also etwas Nachdruck ohne aufgesetzt zu wirken. Ob es für die Russen ausreichte war nicht klar, aber in Italien tobten sich seitdem die Gazetten über die Südsee aus und ein Reporter der die Südsee-Schönheiten als hübscher als die Italienerinnen bezeichnete wurde fast gelyncht (https://de.wikipedia.org/wiki/Lynchjustiz).




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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Montag 04. März 1935


>> Paukenschlag in Europa – droht jetzt ein weltumspannender Krieg? <<


>> Frankreich marschiert in Norwegen ein! <<



Nachdem die Welt alle Augen auf den Krieg zwischen dem Japanischen Kaiserreich und dem Russisch-Italienischen-Bündnis richtet hat die Grande Nation am gestrigen Sonntag die Schwäche Russlands ausgenutzt und das friedliebende und neutrale Norwegen annektiert. Seit dem Schlag gegen das Zarenreich vor sechs Wochen herrscht in Ostasien eine merkwürdige Form von Ruhe. Weder hat die Kaiserlich Japanischen Marine ihren Angriff auf Bougainville begonnen, noch hat die Russische Flotte ihrerseits größere Operationen durchgeführt.


Italienische Flotteneinheiten verhalten sich völlig unauffällig.


In dieses tiefe Atem holen vor einem großen Knall platzt nun aus Europa die Meldung eines sogenannten Blitzkrieges der Franzosen gegen Norwegen. Unbemerkt von den anderen europäischen Nationen ist es Frankreich gelungen in einer kombinierten Luft- und Seeoperation die norwegische Hauptstadt Oslo im Handstreich zu nehmen. Weiterhin wurden wesentliche norwegische Positionen in Trondheim, Bodø und Narvik eingenommen.


Russland, das seit längerem Anspruch auf Norwegen erhebt scheint völlig überrumpelt worden zu sein und musste Tatenlos mit ansehen wie französische Truppen auch an der norwegisch-russischen Grenzen im hohen Norden aufmarschiert sind.


Noch ist völlig unklar wie sich dieser französische Handstreich auswirken wird, aber die umgehende Forderung aus dem japanischen Establishment Frankreich den Krieg zu erklären deutet auf eine Mitwisserschaft Japans hin.


Premierminister Okada Keisuke hat diesen Kriegsforderungen sofort und in ungewohnter Schärfe widersprochen. Es ist von Verhaftungen die Rede, zu denen aber nichts weiter bekannt geworden ist.


Die nächsten Stunden und Tage könnten eine dramatische Wendung in der Geschichte der Menschheit bedeuteten, falls sich die gegenwärtigen regionalen Konflikte zu einem weltumspannenden Krieg ausweiten sollten.



Aufgrund der enormen Zeitverschiebung zwischen Asien und Europa wird die Berichterstattung schwierig, aber wir halten Sie mit Sonderausgaben stets auf dem Laufenden in Wort und Bild!




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 02. April 1935


Der große Krieg war ausgeblieben. Die Verwerfungen in Europa erheblich. Italien weigerte sich seine Flotte nach Asien zu entsenden um nicht ebenfalls Opfer seiner Nachbarn zu werden. Russland musste damit nahezu alles was schwimmt nach Asien in Marsch setzen um dort den Kampf fortführen zu können. Auf dem Anmarsch gelang dem japanischen Unterseeboot I-95 das große Kunststück den russischen leichten Flugzeugträger Pamyat Azova zu versenken, was einen weiteren kritischen Schlag gegen die Flotte des Zaren bedeutete. Russland würde die kommenden Gefechte ohne relevante Luftunterstützung führen müssen. Dazu waren die restlichen Flugzeuge zu gering in der Zahl.


Osaki Satoshi hatte in den Ausgaben der letzten Woche ganz offen berichtet, dass Korea das Angriffsziel sei und die Invasionsflotte bereit war. Das wusste mittlerweile Jeder und somit drohte kein Geheimnisverrat. Es war jetzt nur noch eine Frage der Zeit und nachdem die Regia Marina vorwiegend in heimischen Gewässern blieb war dies für Japan ein Wink mit dem Zaunpfahl nicht zu lange zu warten. Zumal mit dem Ausfall der Hiryu, die auf eine Seemine gelaufen und fast gesunken war und der Versenkung des schweren Kreuzers Mikuma durch ein U-Boot, auch die Kaiserliche Japanische Marine erkennen musste dringend benötigtes Offensiv Potential eingebüßt zu haben.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Freitag 17. Mai 1935


Es schien als hätte sich der Krieg zu einem U-Boot-Krieg gewandelt. Wenn es Verluste gab – und dies gab es auf beiden Seiten – waren daran U-Boot schuld. Entweder direkt durch Torpedos oder indirekt durch Seeminen. Anfang Mai wurde klar das die Zeit ablief. Der Duce verkündete in einer gewaltigen Rede vor seiner Nation den totalen Krieg zu wollen und befahl seiner Flotte das Eingreifen in die Kämpfe.


Japan musste handeln – jetzt!



Was wenige Tage nach dieser Redaktionssitzung folgen sollte, war die brutalste Seeschlacht die jemals in Ostasiatischen Gewässern stattgefunden hatte!





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#193 RTW2-JAP#

Taurus
25.11.23, 21:56
https://s20.directupload.net/images/user/240818/ac43ltdd.jpg (https://www.directupload.eu)


Französische Tageszeitung "Le Temps" vom 10. Mai 1935





>> Der Krieg in Fernost beeinflusst weiterhin auch Mitteleuropa - Die Bündnispartner Russland und Italien reagieren aber bisher nur wenig auf japanische Aktivitäten <<






In den vergangenen Monaten blieben die großen Flottenaufmärsche zwar aus, aber Verluste mussten beide Seiten trotzdem hinnehmen. Vornehmlich durch U-Boote und Minen haben Japan und Russland z.T. größere Einheiten verloren, aber Marineexperten gehen davon aus, das irgendwann in nächster Zeit wieder Flotteneinheiten aufeinandertreffen werden. Russlands Zurückhaltung verwundert sicher nicht wirklich, die zaristische Marine musste sich erstmal vom Schock des Überraschungsangriffs auf Wladiwostok erholen. Bündnispartner Italien hat bislang auch keine Anstalten gemacht, Teile seiner Flotte in den Fernen Osten zu entsenden, aber auch das kann sich durchaus ändern.

Insgesamt ist die politische Stimmung in Europa eine merkwürdige, zwar stellen sich die Völker Mitteleuropas die Frage, was uns alle überhaupt ein Krieg in fernen Asien angeht, aber ganz so einfach ist es eben doch nicht. Spätestens seit Anfang März ist auch Frankreich wieder ins Weltgeschehen involviert, als es mit großem Truppenaufwand Norwegen "besetzte". Dieser überraschende Coup wurde bislang von Kriegsminister Mourin als präventive und vor allem mit der norwegischen Regierung abgesprochene Maßnahme verkauft, da schon seit längerer Zeit Russland seine Ambitionen auf das nordeuropäische Land mehr oder minder deutlich gemacht hatte.

Da Russland derzeit andere Sorgen hat, wollte man die günstige Konstellation ausnutzen und stellte durch eine präzise geplante und ausgeführte spezielle Militäroperation die weitere Souveränität Norwegens sicher. Dazu gehören vor allem auch grenzsichernde Maßnahmen auf dem Festland, Marineeinheiten wurden nach Kenntnis dieses Blattes aber nicht in Norwegen stationiert. Die französische Militärpräsenz ist vorerst bis auf weiteres angelegt, je nach Weltlage können das Wochen oder auch Monate sein.

Einiges Befremden hatte hierzulande die Reaktion einiger politischer und militärischer Kreise in Japan ausgelöst, die tatsächlich Frankreich nach der Norwegenaktion den Krieg erklären wollten. Im Grunde handelte man doch im Interesse Japans, wenn russische Belange an weit entfernter Stelle tangiert werden, jedenfalls hatte Japans Premierminister Keisuke das einzig logische getan und derartigen Forderungen eine harsche Absage erteilt.



Auf dem diplomatischen Parkett munkelt man inzwischen, das sich Italien doch stärker in das Bündnis einbringen will, in welcher Form das geschehen soll, war aber nicht zu erfahren. Möglicherweise wird sich Regierungschef Mussolini demnächst präzise äußern, denkbar wäre alles mögliche - logistisch, finanziell, militärisch - man darf sich überraschen lassen.

deltadagger
25.11.23, 22:33
Wieso erzählt mir keiner, dass es hier einen super AAR gibt?
Jetzt habe ich ja was zu lesen...

Bigfish
26.11.23, 17:29
Werter Taurus,


das sind natürlich ganz andere Einsichten in Frankreich - eine Schutzmacht - das hätte den japanischen Hardlinern auch einfallen können. Die hatten wohl eher im Sinn - wenn Frankreich im Nordmeer gebunden ist, steht nichts davon in Asiatischen Gewässern und die Kolonien dort sind ungeschützt :D


Wir Danken für den tollen Artikel!



+ + +



Werter deltadagger,


nun was sollen Wir sagen?

deltadagger
26.11.23, 18:04
Bin erst auf Seite 7 von 38...
Die ganzen Thumbs up gibts dann auf einmal.

deltadagger
27.11.23, 15:12
Ist schon eine Ewigkeit in eurem AAR her, aber das Gefecht hier ist brillant erzählt: :top:

https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30102&p=1149803#post1149803

Bigfish
27.11.23, 17:22
+ + +


Edler deltadagger,



Wir sind stets bemüht!



+ + +

Bigfish
01.12.23, 22:34
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





https://up.picr.de/36093157xz.png

Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





https://up.picr.de/36176752lo.png

>> Invasion von Südkorea 22. Mai 1935 <<



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Mitte Mai 1935 hielt der Italienische Staatsführer eine feurige Rede vor seiner Nation und der Weltbevölkerung in welcher er den totalen Krieg erklärte. Gleichzeitig tauchten vermehrt italienische Handelsstörer in Asiatischen Gewässern auf und die letzten Reste der Zarenflotte wurden bei Sumatra mit Generalkurs Wladiwostok/Korea gesichtet.


Aus Wladiwostok selbst meldeten Spione mehr und mehr beschädigte Russische Schiffe als Seeklar oder zumindest Seegängig. Bestimmte Schäden waren in Wladiwostok unmöglich zu beheben gewesen, aber das spielte keine Rolle. Ein fahrendes Schiff mit nur einer einzigen einsatzfähigen Kanone war ein Kriegsschiff und damit ein Problem.


Die Kaiserlich Japanische Marine sah sich zum Handeln genötigt, denn noch war sie nicht vollends bereit für eine Invasion von Korea. Die Geheimdienst-Informationen zu Korea waren schlicht ungenügend. Es gab zwei wesentliche Stützpunkte der Russen – Pusan und Chemulpo. Eine Invasion bei Chemulpo galt als unmöglich. Die Gezeitenströmungen dort waren gelinde gesagt „brutal“ und die Küste schlicht Invasionsfeindlich. Bei Pusan wiederum stand das Gros der Besatzungsarmee Russlands und recht sicher war diese in den letzten Monaten noch über Land verstärkt worden.


Der Planungsstab entschied sich daher für ein Wagnis. Die Japanische Marineinfanterie und die Truppen der Armee sollten an der Südwestküste anlanden und von dort aus quer durch Korea Marschieren. Korea „zerschneiden“, die Landversorgungswege für Pusan kappen und dann im Zweifel die russische Armee einfach aushungern. Die Südwestküste war kaum weniger ungeeignet für eine Invasion und aufgrund seine zerklüfteten Inselstruktur als natürliche Barriere angesehen. Die Russen hatten dort schlicht keine Truppen zur Verteidigung stehen, weil sie dies als völlig unnötig erachtet hatten.


Als Invasionsort wurde die vorgelagerte Insel Jeungdo auserkoren von wo aus die Stadt Gwangju auf dem Festland relativ schnell erreicht werden konnte. Mit Gwangju bestünde dann ein hervorragender Ausgangspunkt für den weiteren Vorstoß tief hinein nach Korea.


Die 機動部隊 („Kidō Butai“) war bereits seit längerem in Wēihǎiwèi stationiert wo sie für die Russen im Prinzip unsichtbar war. Russische Seeaufklärer trauten sich nicht bis an Wēihǎiwèi heran, weil die Jagdabwehr dort nicht zu überwinden gewesen war. Gleichsam hatte man Wēihǎiwèi mit harter Hand unter Kontrolle, sodass Spione schnell aufgespürt werden konnten. Für die Zarenflotte war der Aufenthaltsort der japanischen Flugzeugträger damit völlig unbekannt.


Die Schlachtflotte lag dagegen für wirklich jeden gut sichtbar vor Sasebo auf Rede und zeigte damit direkt auf Pusan.


Die Invasionsflotte wiederrum war zweigeteilt worden. Immer wieder hatten einzelne Truppentransporter Sasebo verlassen und schienen schlicht Verstärkungen in jeden Winkel japansicher Kolonien zu transportieren. Dazu nutzte man aus, dass es jedes Schiff „zweimal“ gab. Möglichst identisch aussehende Transportschiffe erhielten die identische Bezeichnung und machten sich geschickt auf den Weg. Je ein Schiff fuhr nach Tsingtau, das jeweils andere zu irgendeinem japanischen Stützpunkt wo es auf dem Weg gut gesehen werden konnte. Das einzige Unterscheidungsmerkmal bestand im Funkverkehr. Schiffe mit Ziel Tsingtau wurden per Funk zu ungeraden Uhrzeiten angesprochen, die anderen zu geraden Uhrzeiten. Für erforderliche Antworten galt dies gleichsam. Man mochte Unterschiede am Funkverkehr erkennen können, aber das traute man den Russen nicht zu. Funkpeilungen mochte gelingen oder auch nicht, die Marine sorgte dafür das wirklich viel – sehr viel – Funkverkehr herrschte. Ziemlich sicher war die russische Funkaufklärung heillos überfordert mit dem was sie alles zu hören bekam.


Damit versammelte sich der erste Teil der Invasionsflotte in Tsingtau, währen der Rest in Sasebo verblieb und damit ebenfalls auf Pusan zeigte.


Als Invasionstermin wurde der Morgen des Zweiundzwanzigsten Mai auserkoren, ein Zeitpunkt zu dem die See mangels Mondschein völlig finster daliegen sollte und die Invasionsflotte idealweißer durch den Morgendlichen Dunst lange vor eine Sichtung von Land aus verborgen bleiben müsste.


Sämtliche Verbände machten sich so spät wie möglich aber auch so früh wie nötig auf den Weg um so lange wie möglich unentdeckt zu bleiben. Erneut hatte Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi das Kommando und seine Flotte war sichtlich beeindruckend:




Japanische 22. Schlachtschiff-Division:
Schlachtschiff Kawachi (Flaggschiff)
Schlachtschiff Yamashiro
Schlachtschiff Fuso
Schlachtschiff Shikishima

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Japanische 15. Flugzeugträger-Division:
Flottenflugzeugträger Soryu
Flottenflugzeugträger Akagi

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Japanische 18. Flugzeugträger-Division:
Flottenflugzeugträger Kaga
Flottenflugzeugträger Hosho

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Japanische 31. Kreuzer-Division:
Schwerer Kreuzer Takao
Schwerer Kreuzer Mogami
Schwerer Kreuzer Suzuya
Schwerer Kreuzer Ibuki

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Japanische 32. Kreuzer-Division:
Schwerer Kreuzer Chokai

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Japanische 17. Aufklärungs-Division:
Leichter Kreuzer Tsushima
Leichter Kreuzer Niitaka

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Japanische 20. Aufklärungs-Division:
Leichter Kreuzer Tama
Leichter Kreuzer Tatsuta

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Japanische 24. Aufklärungs-Division:
Leichter Kreuzer Otowa

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Japanische 35. Aufklärungs-Division:
Leichter Kreuzer Akitsushima
Leichter Kreuzer Chitose
Leichter Kreuzer Suma
Leichter Kreuzer Yoshino

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Japanische 36. Aufklärungs-Division:
Leichter Kreuzer Kasagi

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Japanische 16. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Minekaze
Zerstörer Kiri
Zerstörer Kaba
Zerstörer Kaya
Zerstörer Kuwa

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Japanische 19. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Harusame
Zerstörer Nagatsuki
Zerstörer Akatsuki
Zerstörer Kawakaze
Zerstörer Akebono

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Japanische 23. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Nokaze
Zerstörer Kaede
Zerstörer Hinoki
Zerstörer Kashi
Zerstörer Momo
Zerstörer Niizuki
Zerstörer Hagi

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Japanische 25. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Yugure
Zerstörer Hatsushimo
Zerstörer Uzuki
Zerstörer Yoizuki

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Japanische 33. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Amagiri
Zerstörer Keyaki
Zerstörer Kaki
Zerstörer Matsu

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Japanische 39. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Hatsuume
Zerstörer Sagiri

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Japanische 40. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Shirayuki
Zerstörer Shinonome

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Japanische 1. Transport-Flottille:
4 Truppentransporter

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Japanische 2. Transport-Flottille:
4 Truppentransporter



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Japanische 1. Luftflotte (Detachierte Teile):

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+ + +





Die Aufmarschpläne waren Minutiös ausgearbeitet worden aber erst in der Nacht vom Einundzwanzigsten auf den Zweiundzwanzigsten Mai erhielten auch alle Landstützpunkte ihre Tagesbefehle um Spionage soweit wie möglich zu erschweren. Auf See war das einfach zu bewerkstelligen, aber an Land konnte jeder Bauer mit seinen eigenen Augen sehen was auf den Flugfeldern vor sich ging. Daher wurden erst im letzten Moment die landgestützten Flugzeuge einsatzbereit gemacht. Dieses hektische Treiben wurde sicher bemerkt, aber damit war es auch zu spät um der Russischen Flotte noch das Eingreifen zu ermöglichen oder gar Truppenverschiebungen vorzunehmen.




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+ + +




Was Niemand wusste und womit auch Niemand gerechnet hatte – auch Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi nicht – die russische Flotte musste nicht alarmiert werden, denn die russische Flotte war bereits alarmiert!



Das dumpfe Nichtwissen, das nicht Auffinden größerer Teile der japanischen Flotte, die schier unglaublich hohe Anzahl von Funksprüchen, das stank förmlich nach einer Finte vor einem Angriff!


Der amtierende Befehlshaber der Seestreitkräfte des Fernen Ostens – die mittlerweile viel häufiger als Pazifikflotte bezeichnet wurden – war Michail Wladimirowitsch Wiktorow.


Michail Wladimirowitsch Wiktorow war am 12. Januar einmal überrascht worden, er wollte sich kein zweites Mal überraschen lassen! Eben weil es als unmöglich galt vermutete Wiktorow eine japanische Invasion bei Chemulpo. Seine Flotte hatte er von Wladiwostok aus auf See gebracht um sich mit den Einheiten die aus Europa kamen vor Korea zu vereinen und die Japaner bei Chemulpo in Empfang zu nehmen. Dieses Zusammenführen würde am frühen Morgen des 22. Mai stattfinden. Mit der japanischen Invasion rechnete er am darauffolgenden Wochenende, sodass alle Schiffe noch die Gelegenheit hatten bei Chemulpo zu bunkern.


Am 22. Mai waren seine Schiffe noch nicht vollständig zusammengeführt. Ein Teil befand sich am frühen Morgen auf Höhe der Insel Jeungdo, während weitere Einheiten die Koreastraße passiert hatten und auf Höhe der Insel Jejudo standen.


Schlafen konnte er nicht, er stand daher auf der Brücke seines Flaggschiffes Borodino. Die Nacht war Pechschwarz, es war absolut gar nichts zu erkennen. Aus dem Nichts heraus sah er auf etwa der Höhe seiner direkt vorausfahrenden Schlachtkreuzer Geschützfeuer kurz drauf gefolgt von einer gewaltigen Explosion.




Er hatte Recht Japans Seestreitkräfte befanden sich an der Westküste Koreas – allerdings viel früher als er vermutet hatte!




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Bild 169: Michail Wladimirowitsch Wiktorow
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mikhail_Viktorov_2.jpeg
Autor: Unknown author
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Wladimirowitsch_Wiktorow




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#194 RTW2-JAP#

Wilhelm Klink
04.12.23, 22:33
Kurze Zwischenfrage: Ihr benutzt Windows 7?! Oder ist das ein WIN7-Skin auf WIN11 o.ä.?

Bigfish
05.12.23, 08:35
Werter Wilhlem Klink,


damals noch - ja - die Screenshots sind immerhin über 4 Jahre alt ;)

Bigfish
09.12.23, 18:12
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Invasion von Südkorea 22. Mai 1935 <<



Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi war mit den Ablenkungsmaßnahmen alles in allem zufrieden. Er nahm an, dass Russland seine Aufmerksamkeit auf Pusan legen würde, weil dies die relevante Stadt war. Der Hafen von Pusan war von übergeordneter Bedeutung und somit war es nur logisch, wenn Japan genau hier zuschlagen würde. Alles andere machte auch wegen der Begebenheiten keinen Sinn, weil eine Landung etwa in Chemulpo einem Selbstmord gleichkäme.


Eine Landung an einer völlig anderen Stelle konnte nur als Irrsinn betitelt werden, weil es eine Landung im Nirgendwo wäre. Wenn sein Geschwader im morgendlichen Nebel vor Jeungdo auftauchen würde, brauchten die Russen Stunden bis dorthin, selbst wenn sie bereits bei Pusan stehen sollten.


Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi vermutete aber, das die russische Flotte weiter in Wladiwostok lag und dort auf den Durchbruch der aus Europa herangeführten Einheiten wartete.
Gemäß der Möglichkeit einer aus südlichen Richtungen ankommenden Zarenflotte, positionierte er die 機動部隊 („Kidō Butai“) aus Wēihǎiwèi kommend nördlich der Invasionsflotte. Hier konnten die Flugzeugträger in aller Ruhe ihren Luftoperationen nachgehen ohne mit Feindkontakt rechnen zu müssen.


In der Mitte versammelte sich die Invasionsflotte mit ihren Teilen aus Tsingtau und Sasebo. Etwas südlich davon fuhren seine Schlachtschiffe, die den Küstenbeschuss vor der Landung bewerkstelligen sollten und somit zugleich als Deckungsverband für die Truppentransporter fungieren konnten.


Südlich waren die schweren Kreuzer und der größte Teil der Zerstörer und der leichten Kreuzer positioniert. Diese Schiffe dienten als Abschirmung falls früher als erwartet feindliche Schiffe aufkommen sollten.


Sicher würden aber die Aufklärer von den Landstützpunkten die Anwesenheit feindlicher Schiffe Stunden vorher melden bevor sie überbaut zu einer Gefahr werden konnten.


Die Kaiserlich Japanische Marine hatte im Laufe des Einundzwanzigsten Mai ihre Ankerplätze verlassen und war in verschiedene Richtungen aufgebrauchen. Außer Sichtweite von allem was ein Problem darstellen konnte nahmen die verschiedenen Verbände Kurs auf das Gelbe Meer um sich dort für den Angriff zu vereinen. In der Nacht vom Einundzwanzigsten auf den Zweiundzwanzigsten Mai waren sämtliche Flottenteile versammelt und begannen damit ihre Angriffspositionen ein zu nehmen.


Wie erwartet erhielt Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi bis Mitternacht keinerlei Meldungen das die russische Flotte in See stand. Kurz nach Mitternacht legte er sich für einige Stunden zur Ruhe um ausgeruht zu sein für den kommenden Tag, während die Truppentransporter in gemächlicher Fahrt Richtung Jeungdo strebten.





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Die Nacht war zwar klar, aber absolut Finster. Wie von Hexenwerk war kein Stern am Firmament zu sehen oder sonst irgendetwas, das als Lichtquelle fungieren mochte. Alle Schiffe hatten strikten Befehl kein Licht nach draußen dringen zu lassen und wer etwa beim Rauchen erwischt wurde musste mit drakonischen Maßnahmen rechnen.


Die See war spiegelglatt und bot absolut nichts, was irgendwie zur Orientierung für was auch immer genutzt werden konnte. Die Japanische 31. Kreuzer-Division glitt mit mäßiger Fahrt durch das Wasser und vermied mehr schlecht als recht das Erzeugen von Bugwellen. Da es aber nichts gab, was die Bugwellen der vier schweren Kreuzer sichtbar werden lies spielte es auch keine größere Rolle. Vom Bug des Kreuzers Takao aus war das Heck des Kreuzers so gut wie nicht zu erkennen.


海軍大佐 (Kaigun-taisa) Gotō Eiji stand auf der Brücke der Takao und rieb sich die schmerzenden Augen. Das hoch konzentrierte Starren ins Nichts – sei es mit Fernglas oder ohne – tat ihm weh. Ein stechender Schmerz durchfuhr den Sehnerv seines rechten Auges und er unterdrückte einen Schrei. Zutiefst erstaunt vernahm er das Schrillen am Bordsprechgerät. Er nahm den Hörer ab und sagte vernehmlich: „Hier Kapitän Gotō“.



„Kapitän – hier 二等水兵 nitōsuihei Ishisaka – Bug Ausguck – Ich melde: Kontakt an Backboard voraus etwa 5.000 yards entfernt macht mächtig Dampf!“


„Unsere Zerstörer nitōsuihei Ishisaka?“


„Nein Kaigun-taisa, unsere Zerstörer haben vor einer halben Stunde an unsere Steuerbordseite verlegt.“


„Fortlaufend melden wenn sich etwas ändert!“


„Jawohl!“



Erschrocken fragte sich 海軍大佐 (Kaigun-taisa) Gotō Eiji was da sein mochte? Er selbst hatte gerade erst doch genau dorthin gesehen. Er setzte sein Fernglas an und starte in die angegebene Richtung. Da war nichts – nichts außer schwarzer See und schwarzem Horizont – also nichts, denn die See und der Horizont waren nicht zu unterscheiden. Dann aber – waren das Funken?



FUNKEN – verdammt Funken!



Mittlerweile schauten alle Anwesenden auf der Brücke außer dem Rudergänger aus dem Fenster ins Nichts.



„Funken?“



„Ja dort – dort – ich hab’s jetzt auch gesehen – Funken aus dem Schornstein von einem Schiff in voller Fahrt?“


„Das muss es sein, aber es ist nicht mal ein Schatten, ein Umriss zu sehen.“


„Ist das die Chokai?“


„Steht an Steuerbord und warum sollte die Chokai so viel Fahrt machen?“


„Und jetzt?“



海軍大佐 (Kaigun-taisa) Gotō Eiji schaute noch einmal durch sein Fernglas, dann atmete er tief durch: „KLAR SCHIFF ZUM GEFECHT - KLAR SCHIFF ZUM GEFECHT!“



„Meldung an Flotte – vermutlicher Feindkontakt Backbord voraus – Gegner macht hohe Fahrt – Einunddreißigste schließt auf Gegner auf und breitet das Gefecht vor!“


„ALARM – ALARM – ALARM!“





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„Ruder hart Steuerbord Kurs Neunzig Grad, Maschinen volle Kraft voraus!“





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„Weiterer Kontakt an Backboard hält direkt auf uns zu!“


„Ruder hart Steuerbord Kurs Einhundertfünfundvierzig Grad, Leckwehrmannschaften auf Position, Schiff vorbereiten auf Torpedoeinschlag.“




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+ + +




Auf der Kawachi rannte der Funker persönlich aus seiner Bude auf die Brücke. Dort stand 海軍大佐 (Kaigun-taisa) Inoue Shigeyoshi und lehnte leicht an seinem Sessel.



„Ja?“


„Herr Kapitän ich melde – Kreuzer Takao meldet: Zweiuhrsechzehn vermutlicher Feindkontakt an Backboard fahren Zick Zack wegen der Gefahr von Torpedos und versuchen aufzuklären.“



Schlagartig war Inoue Shigeyoshi hellwach!



„Ordonanz - wecken sie den Admiral – Schiff klar zum Gefecht – Kurz Neunzig Grad – wir müssen zwischen dem Feind und den Truppentransportern einen Rigel legen.“





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+ + +




„Feind kommt auf und nähert sich“


Kaigun-taisa Gotō Eiji hatte einfach keinen Überblick. Eben noch fuhr er wohl unbemerkt parallel zu unbekannten Schiffen, jetzt kamen diese direkt auf ihn zu, aber um was und wen es sich handelte war unklar. Hatte er einen Navigationsfehler begangen? War er zu weit nördlich geraten und es handelte sich bei diesen Schiffen um die eigene Schlachtflotte?


Die nunmehr erkennbaren Umrisse sprachen für sehr große Schiffe und die russischen Schlachtschiffe lagen doch in ihren Häfen. Es konnte doch nur die Kawachi und der Rest der Japanischen 22. Schlachtschiff-Division sein. Wer denn sonst?




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+ + +




Dann meldete sich wieder nitōsuihei Ishisaka im Sprechgerät:



„Ich melde - Silhouette entspricht russischen Schlachtkreuzern!“



Kaigun-taisa Gotō Eiji wartete keine Sekunde – Schlachtkreuzer würden auf diese Distanz aus seiner Division Kleinholz machen:



„Der Befehl lautet: FEUER FREI!“



Sein erster Offizier stand bereits am Sprechgerät und war mit dem Leitstand verbunden: „FEUER FREI!“


Etwa zehn Sekunden später erbete die Takao unter dem Feuer ihrer 10inch Geschütze.



„Granaten liegen deckend – Treffer auf Schlachtkreuzer mittschiffs!“





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+ + +



„Kreuzer Suzuya meldet – Torpedos los!“


„Kreuzer Ibuki meldet – Torpedos los!“




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+ + +




„33. Zerstörer-Flottille passiert uns an Backbord, Kontakte ändern Kurs auf Süd!“


„Wir versuchen einen Kreis zu drehen, dann müssten wir hinter ihnen herauskommen und damit nicht mehr der Gefahr von Torpedos ausgesetzt sein.“




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+ + +




Sekunden später riss es Kaigun-taisa Gotō Eiji von den Beinen – die Takao wurde brutal zur Seite gedrückt und die ganze Szenerie leuchtete in einem hellroten, orangen Lichtschein auf.




Kaigun-taisa Gotō Eiji stammelte laut: „Wurd – wurden – wurden wir getroffen? – Schadensmeldungen – verdammt Schadensmeldungen!“





+ + +

#195 RTW2-JAP#

Sappho
10.12.23, 16:57
Ihr seid ein Cliffhanger-Fetischist übelster Sorte ...


:D;):tongue:

Bigfish
10.12.23, 21:06
Edle Sappho,


vorgebliche Cliffhanger entstehen in Wahrheit - wenn überhaupt - rein aus der Situation heraus welche diese komischen runden Dinger mit diesen Zeigern vorgeben. Außerdem ist es ja nicht so, dass Euch ein gewisser Alith Anar nicht vor Uns gewarnt hätte :rolleyes:


Aktennotiz: Dem Ordenswesen eine Eingabe machen für einen Cliffhanger-Orden!

Bigfish
16.12.23, 18:59
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Invasion von Südkorea 22. Mai 1935 <<



Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi erschien gerade rechtzeitig auf der Brücke um in der Ferne eine gewaltige Explosion mitansehen zu können. Der Feuerschein war heftig, verschwand aber ebenso schnell wie er auftrat. Er drehte sich Kaigun-taisa Inoue Shigeyoshi:



„Meldung!“



„Kreuzer Takao hat vor sechs Minuten einen unbekannten Kontakt an seiner Backbord Seite gemeldet und diesen als potentiell feindlich deklariert Herr Admiral.“


„Potentiell feindlich?“


„Sie sehen selbst diese rabenschwarze Dunkelheit. Man sieht einfach nichts. Kaigun-taisa Gotō Eiji verortete alle japanischen Schiffe auf seiner Steuerbordseite und folgerte demnach, dass dies keine japanischen Schiffe sein konnten. Danach gab es mehrfaches Aufblitzen von Geschützfeuer gefolgt von dieser brutalen Explosion die Sie gerade selbst mitangesehen haben.“


„Stellen Sie Kontakt zum Kreuzer Takao her, ich muss wissen was da vor sich geht!“




+ + +




Kaigun-taisa Gotō Eiji kam wieder auf die Beine. Der Kreuzer schaukelte noch ein wenig, lag aber ansonsten stabil im Wasser.



„Was war das?"



„Der Ausguck meldet, dass am feindlichen Schlachtkreuzer zuerst eine Wassersäule aufgestiegen ist und direkt danach eine Granate von Kreuzer Ibuki den Turm des Schiffes getroffen hat. Danach gab es die Explosion die uns fast zum Kentern gebracht hat. Der feindliche Kreuzer ist explodiert und nicht mehr zu sehen, die anderen Kontakte drehen ab.“


„Turm-Magazin getroffen?“


„So scheint es zu sein.“


„Meldung an Kreuzer Ibuki: Glückwunsch zur Versenkung eines feindlichen Schlachtkreuzers.“


„Jawohl Herr Kapitän!“


„Und jetzt bringen Sie uns auf einen sicheren Kurs damit wir uns nicht ebenfalls einen Torpedo einfangen!





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„Herr Admiral - Kreuzer Ibuki bedankt sich für die Glückwünsche, meldet jedoch erheblich Schäden durch feindlichen Beschuss.“


„Wir sind viel zu dicht am Feind. Die Zerstörer sollen den Gegner ablenken und uns Zeit zum Formieren verschaffen.“




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„Inoue“


„Ja Herr Admiral?“


„Wir müssen wissen was sich hier tut, auch wenn es ein Wagnis ist, die Flugzeugträger sollen alles was fliegt in die Luft bringen.“


„Jawohl Herr Admiral!“


„Danach gruppieren wir um. Wir legen uns vor die Truppentransporter und unsere Kreuzer und Zerstörer sollen mit etwas Abstand ebenfalls einen Rigel zum Feind bilden. Fragt sich nur wo der Feind überhaupt steht?“


„Herr Admiral?“


„Die Russen werden ihre Schlachtkreuzer genau wie wir als Unterstützungs- oder Aufklärungsflotte verwenden. Die russischen Schlachtschiffe können also direkt dahinter stehen oder völlig wo anders!“




Die Ordonanz erschien:



„Ich melde – Kreuzer Ibuki wurde schwer getroffen und liegt derzeit ohne Stromversorgung im Wasser.“


„Da hören Sie es Inoue, hoffen wir das der Anfangserfolg kein Bumerang wird!“





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Kaigun-taisa Gotō Eiji konnte nicht viel mehr tun als zu warten bis der Feind die Zerstörer als größere Bedrohung ausmachte als die schweren Kreuzer. Solange bekam vorwiegend die Ibuki das meiste ab, da sie von allen Kreuzern zum Gegner am nächsten Stand. Jetzt gab es unverkennbar eine Explosion auf dem Deck der Ibuki und schwarzer Qualm verschlechterte die ohnehin begrenzte Sicht auf den Feind. Kreuzer Ibuki stand in Flammen!




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Positiv war die Meldung der Japanischen 33. Zerstörer-Flottille, dass die Flottille erfolgreich anlaufen konnte und jetzt den Torpedoangriff begann. In der Finsternis waren Zerstörer also doch noch gefährliche Gegner.




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Auf der Kawachi schaute Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi frustriert durch sein Fernglas. Nicht sehen zu können was vor sich ging, hatte ihn schon vor Wladiwostok einige Nerven gekostet, zumal die Funkmeldungen der Bomber damals alles andere als brauchbar waren. Jetzt war es zwar ein klassisches Gefecht, aber wieder war er auf konkrete Meldungen per Funk angewiesen. Diese kamen auch.


Zerstörer Kaki meldete schwere Treffer und bat darum die Formation nach dem Einsatz der letzten Torpedos verlassen zu dürfen, aber der Kommandant der Kaki bestätigte zwei Torpedotreffer auf einem weiteren Schlachtkreuzer.




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Das Ertönen der Alarmglocke durchfuhr alle auf der Brücke der Kawachi wie ein Blitz!



„Meldung! - fauchte Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi.“


„Zerstörer Kashi meldet unbekannten Kontakt an Steuerboard voraus.“


„Einer unserer leichten Kreuzer?“


„Nein die Otawa steht zwischen uns und den Zerstörern und der Takao Verband steht südlich wie wir anhand des Geschützfeuers sehen können.“



„Verdammt – verdammt – verdammt – die Zerstörer sollen Aufklären – wir müssen sofort wissen um was es sich handelt!“




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+ + +




„Kreuzer Ibuki und Zerstörer Kaki melden erhebliche Schäden und bitten darum das Gefecht verlassen zu dürfen Herr Admiral.“


„Ja gut, es macht keinen Sinn unsere Schiffe sinnlos zu opfern solange wir nicht wissen mit wem und mit was wir es zu tun haben.“




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„Kaigun-chūjō Takahashi – unsere Zerstörer sprechen eines der Feindschiffe jetzt als Schlachtschiff an. Außerdem ist der unbekannte Kontakt in unserer Flanke verschwunden.“


„Verdammt – wir müssen wissen mit was wir es zu tun haben. Sind das die Schiffe aus Wladiwostok oder aus Europa? Oder sind am Ende die Italiener hier unterwegs? Wir brauchen verlässliche Angaben!“




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„33. Zerstörer-Flottille meldet mehrere Torpedotreffer. Ein feindlicher Schlachtkreuzer liegt still im Wasser, aber die Schäden auf den Zerstörern sind enorm.“



„Befehl an 31. und 32. Kreuzer-Division sowie leichte Kreuzer und Zerstörer – sammeln und neue formieren. Informationsbeschaffung wo feindliche Einheiten stehen ist vordringlich. Beschuss mit Artillerie und Torpedos nach eigenem Ermessen sofern die Chance für Treffer deutlich höher liegt als selbst getroffen zu werden. Überleben der eigenen Kräfte ist immanent bis Lage aufgeklärt und die Invasionsflotte gesichert ist!“


„Befehl an 22. Schlachtschiff-Division samt leichter Kreuzer und Zerstörer – abdrehen nach Norden und aufschließen an Truppentransporter solange keine Fühlung mit gesichteten Schiffen an Steuerboard hergestellt werden kann. Es besteht die Gefahr das der Gegner uns umgeht und die Transporter direkt angreift!“





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„Admiral – die 31. Kreuzer-Division meldet das die Fühlung zum Feind verloren gegangen ist. Einzig der still liegende Schlachtkreuzer wird aktuell noch bekämpft.“


„Statt den Gegner aufzuklären entkommt er uns – es läuft nicht gut Inoue – wir brauchen Ergebnisse und wir brauchen sie schnell. Wenn der Feind den Ort der Invasion kennt, könnte die Flotte in die Katastrophe laufen – wir brauchen Ergebnisse!“




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Nach einer gefühlten Ewigkeit kam vom Befehlshaber der 機動部隊 („Kidō Butai“) die Startklarmeldung. Kaigun-chūjō Yonai Mitsumasa gab aber sehr deutlich zu verstehen, dass der Nacheinsatz maximal wenig Erfolgsaussichten besaß, aber im Umkehrschluss mit hohen Verlusten durch Unfälle zu rechnen sei.


All das wischte Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi Beiseite. Launig kommentierte er, dass Seeschlachten auch nachts stattfanden und dass die Flugzeugträger mit ihren Piloten gerne zuhause im Sandkasten spielen konnten, wenn sie das nicht verstünden und bewerkstelligen würden.




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Kaigun-taisa Gotō Eiji befahl seinen Kreuzern wieder in das Gefecht einzugreifen, nachdem der Verband halbwegs geordnet war und die Ibuki die Division verlassen hatte und sich zurück zur Basis schleppte. Mindestens drei Zerstörer waren schwer beschädigt und die Hauptlast lag derzeit bei den leichten Kreuzern.


Mit dem Auftauchen von feindlich Schiffen im Süden geriten die Zerstörer zudem in eine Zange, die nur noch geschlossen werden musste. Das Gefecht blieb unübersichtlich und die Frage welche Seite im Vorteil war, konnte Niemand beantworten.


Die Zerstörer steckten schneller als gedacht in der Klemme. Nordwestlich befand sich der bekannte Schlachtkreuzer und definitiv ein Schlachtschiff, dass jedoch aktuell außer Sicht geraten war. Südöstlich wurde der Kontakt nun auch als Schlachtkreuzer angesprochen und mindestens zwei russische Zerstörer setzten zum direkten Angriff auf die japanischen Zerstörer an.




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Im Süden war es primär ein manövrieren um die Lage zu sondieren. Bei der Invasionsflotte nahm die Japanische 22. Schlachtschiff-Division eine defensive Verteidigungsposition ein und nur im Norden bei den Flugzeugträgern war bislang alles ruhig geblieben. So oder so war aber klar, dass man hier nicht zufällig auf eine Patrouille gestoßen war, sondern die Russen scheinbar alles was schwimmfähig war aufboten um die Invasion zu vereiteln.



Gab es einen Spion der alles verraten hatte?



Das zahlreiche schwere russischen Einheiten zur richtigen Zeit am richtigen Ort anwesend waren, konnte einfach kein Zufall sein, da war sich Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi bereits sicher!




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Die Schweren Kreuzer samt ihren Begleitern geritten jetzt eindeutig unter Druck. Auch der Feind hatte sich gesammelt und neuformiert. Mindestens drei voll gefechtsfähige Schlachtkreuzer nahmen sich ein Schiff nach dem anderen zum Ziel und teilten aus. Das japanische Geschwader war artilleristisch weit unterlegen und konnte nur Versuchen abzulaufen ohne dabei den Gegner in eine ungünstige Richtung zu locken.




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Die Konsequenz dieser Situation blieb nicht aus. Die ohnehin schwer beschädigte Matsu wurde durch den von Süden aufkommenden Schlachtkreuzer getroffen und regelrecht aus dem Wasser gesprengt. Innerhalb von Sekunden sagte das Heck weg und verschwand unter Wasser, nur der Bug hielt sich wie ein Korken noch über Wasser.


Danach bezog der leichte Kreuzer Yoshino Prügel und es war reines Glück, dass der Backbord achtern Turm nach einem Volltreffer nicht explodierte. Allerdings war das Glück der Yoshino nur Sekunden später aufgebraucht, als ein Torpedo die Bordwand durchschlug und ein mehrere Quadratmeter großes Loch in den Rumpf riss. Der Kreuzer neigte sich umgehend zur Seite und lief voll Wasser.




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Dann wurde es endgültig turbulent, als nördlich des Geschwaders weitere Kontakte gemeldet wurden – das japanische Geschwader war scheinbar vom Feind eingekreist worden!



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#196 RTW2-JAP#

Bigfish
21.01.24, 14:58
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Invasion von Südkorea 22. Mai 1935 <<



Die Hektik der ersten Minuten und die Freude über einen schnellen Erfolg wich bei Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi nunmehr der Ernüchterung. Die Funkmeldungen verhießen nichts Gutes. Der Kommandant der Yoshino befahl alle Mann von Bord. Lediglich die Leckwehrtrupps verblieben an Bord um das Unmögliche zu versuchen.


Jetzt wo die Russen an drei Seiten der japanischen Kreuzergruppe standen musste zudem mit weiteren Verlusten gerechnet werden, denn es gab kaum eine Fluchtmöglichkeit. Die schweren Kreuzer mussten so schnell wie möglich den Kurs ändern, sonst führten Sie den Gegner direkt zu den Truppentransportern.




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Zerknirscht musste Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi mit ansehen wie die schweren Kreuzer und mit diesen zusammen der Feind, immer näher aufkamen. Die Kreuzer konnten aber keinen anderen Kurs steuern, wenn sie von den feindlichen Schlachtkreuzern nicht zersiebt werden wollten.



Dann kam die Meldung die längst erwartet wurde. Die Yoshino begann zu sinken!




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Auch die dritte Gruppe Schiffe konnte jetzt klar als Schlachtkreuzer angesprochen werden, sodass es richtig war diese Situation durch Absetzen in jegliche möglichen Richtungen zu bereinigen. Die Japanische 31. Kreuzer-Division und ihre Begleiter waren mitten in ein Hornissennest geraten und wurden jetzt von allen Seiten bedrängt. Die feindliche Feuerkraft war weit überlegen, daran konnten auch die Torpedotreffer nichts ändern, die man auf weiteren russischen Schlachtkreuzern erzielt hatte. Die japanischen Schiffe mussten sich Absetzen oder sie würden das Ende des Tages nicht mehr erleben!




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Allerdings musste die 31. Kreuzer-Division jetzt unbedingt ihren Kurs ändern, denn aktuell steuerte sie nach wie vor direkt auf die Truppentransporter drauf zu. Immerhin hatten sich die schweren Kreuzer jetzt soweit aus der Umklammerung gelöst, dass ein Ausweichen möglich erschien.


Die 31. Kreuzer-Division änderte den Kurs auf Südost und würde etwa parallel zu den Transportern fahren und dem Gegner damit den Weg verlegen. Bis zum Anbruch der Dämmerung würde es noch dauern und solange galt es die Invasionsflotte vor dem Feind zu verbergen. Die Russen schienen aber ohnehin ihre Aufmerksamkeit auf die angeschlagenen japanischen Einheiten zu richten und zudem ihre Formation wieder herstellen zu wollen. Ein direktes und schnelles Nachsetzen auf die flüchtenden japanischen Kreuzer fand zumindest bislang nicht statt.




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Die 31. Kreuzer-Division fuhr nun exakt auf der Linie der Torpedoreichweite, bei der Japan führend war. Solange der Gegner auf dieser Distanz gehalten werden konnte, drohte der Invasionsflotte zumindest kein Torpedoangriff. Anders sah es mit der Artillerie-Reichweite aus. Die Japanische 22. Schlachtschiff-Division könnte von ihrer Position aus sämtliche feindlichen Schiffe unter Feuer nehmen, wenn sie denn in Sichtweite wären. Sobald es zu dämmern begann musste man die Distanz nach Möglichkeit soweit vergrößert haben, dass dies umgekehrt nicht auch für die russische Artillerie zu den japanischen Transportern galt.




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Die nächsten Minuten vergingen ohne größere Ereignisse. Beide Seiten manövrierten ihre Verbände in neue Ausgangspositionen und die russischen Schiffe belegten die bereits sinkenden japanischen Schiffe weiterhin mit Granaten und Torpedos.



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Letztlich dauerte es bis Dreiuhrfünfzehn Ortszeit bis die ersten Flugzeuge abhoben um die Situation aus der Luft zu bewerten. Noch immer war es Finster, aber die ersten zarten Lichtstrahlten erschienen weit am Horizont und leuchteten die obere Atmosphäre aus. Bald würde es aber deutlich heller werden.




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Kurz darauf kam die Sichtungsmeldung des an Bord seines sinkenden Zerstörers Matsu gebliebenen Kommandanten, dass der leichte Kreuzer Yoshino nunmehr gekentert und gesunken sei.




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Kaigun-taisa Gotō Eiji fluchte vor sich hin. Ein nicht identifiziertes Feindschiff machte keine Anstalten seinen Kreuzern nach zu setzen, sondern hielt stur seinen Kurs, der es direkt zur Invasionsflotte führen würde. Trotz der Schäden seiner verbliebenen Kreuzer, gab er Befehl zur Kursänderung. Wenn der Feind ihn nicht Angriff, musste er eben den Feind angreifen.


Währenddessen kam von der 機動部隊 („Kidō Butai“) die Funkmeldung das die ersten Bomber jetzt auf dem Weg zum Kampfgebiet seien.




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Kaigun-taisa Gotō Eiji begann lauter zu fluchen. Er hatte seine Kreuzer zwischen zwei feindliche Schiffe geführt und lies den Kurs abrupt ändern um kein Kreuzfeuer zur riskieren. Recht schnell konnte der südliche Kontakt allerdings als nahezu wehrloser Flugzeugtender klassifiziert werden. Feindaufklärung mit Flugzeugen war jedoch kaum wünschenswert, weshalb Kaigun-taisa Gotō Eiji umgehend das Feuer eröffnen lies.


Das der Flugzeugtender weniger harmlos war als gewünscht bekam die Takao umgehend zu spüren. Zumal der Tender über Begleitschutz verfügte der sich allmählich aus der Dunkelheit schälte.




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Alles in allem waren dieser Schiffe aber klar unterlegen. Die Frage war wo sich die bislang bereits gesichteten Großkampfschiffe der Russen aufhielten, denn keines war in diesem Augenblick in Sichtweite?




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Kaigun-taisa Gotō Eiji lies ab von dem Tender und setzte Kurs zur Invasionsflotte. Er vermutete die feindlichen Großkampfschiffe irgendwo zwischen sich selbst und den Transportern. Da wollte er lieber den Lockvogel spielen, bevor der Gegner die Truppentransporter unter Feuer nahm. Dann aber erhielt er per Funk die Anweisung von Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi Abstand zu halten und den Feind zu bekämpfen der in Sichtweite lag.


Insgeheim wollte Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi nicht riskieren, dass die bald über dem Gefechtsfeld eintreffenden Bomber Schiffe mit Kurs auf die Transporter ausmachten und als Gefahr bewerteten. Er traute den Piloten in der Dunkelheit nicht zu Freund von Feind unterscheiden zu können.




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Während des Kurs-Manövers kam der nördliche Kontakt wieder in Sichtweite und damit war klar, dass dieser reglos im Wasser lag. Diesmal wollte Kaigun-taisa Gotō Eiji wissen mit wem wer es zu tun hatte und sah sich unvermittelt im Gefecht mit einem der Schlachtkreuzer.



Jetzt befand er sich also doch im Kreuzerfeuer feindlicher Schiffe.




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Zwei Minuten später riss es Kaigun-taisa Gotō Eiji wieder von den Beinen. Er stand auf und durch die geborstenen Fenster drang schwarzer Qualm in den Kommandostand ein. Er lief nach vorne und wusste nicht ob er Lachen oder Weinen sollte? Turm A war durch einen Volltreffer regelrecht zerfetzt worden. Eines der Geschützrohre bog sich seltsam nach oben, ein weiteres Geschützrohr war schlicht nicht mehr vorhanden. Aber immerhin gab es keine Munitionsexplosion sonst wären er und sein Kreuzer bereits Geschichte.


Aus der Ferne gesellte sich jetzt ein Dröhnen in die Szenerie und per Funk erreichte ihn der Funkspruch vom Untergang des Zerstörers Matsu.




Er musste hier weg – sofort!




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Das Dröhnen wurde immer lauter und deutlicher. Kaigun-taisa Gotō Eiji konnte sich ausmalen woher dieses fiese Geräusch stammte. Die japanischen Trägerflugzeuge befanden sich wohl beinahe über ihm und ob die Piloten verstanden das hier japanische Kreuzer von Feindschiffen umringt im Gefecht lagen, war alles andere als sicher!


Prompt plärrte es aus dem Lautsprecher:



„Bomber Soryu – feindliche Schlachtschiffe – to ba to ba to ba!“



Das Dröhnen ging über in eine Art Heulen – „Sturzkampfbomber“ entfuhr es Kaigun-taisa Gotō Eiji und dann begann er zu beten.



„Bomber Kaga – Ziele erkannt – greifen an – to ba to ba to ba!“


„Bomber Soryu – mehrere Schiffe die flüchten wollen und jetzt auffächern – Bomben raus – Bomben raus“



Kaigun-taisa Gotō Eiji blickte sich um – jetzt war der Teufel los! Auf allen Schiffen um ihn herum erwachten die Flugabwehrgeschütze und Blitze zuckten Richtung Himmel. Die ersten Bomben fielen beim nahestehenden Schlachtkreuzer ins Wasser. Dröhnen, Heulen, Explosionen. Dazu die Artillerie seiner Schiffe und das Stakkato der Flak. Das Meer begann zu brodeln, die Geräusche vermischten zu einem irrsinnigen Brei und waren nicht mehr auseinander zu halten.


Er brüllte zum Rudergänger „Zickzack Kurs – Zickzack Kurs“ – ob der Rudergänger den Befehl verstanden hatte war aber gar nicht mal sicher, bis dieser endlich das Ruder herumriss.



„Bomber Soryu – mehrere Kreuzer auf Fluchtkurs – to ba to ba to ba!“



Dann gab es einen Knall und Kaigun-taisa Gotō Eiji wurden nunmehr zum dritten Mal von den Beinen gerissen.




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#197 RTW2-JAP#

deltadagger
21.01.24, 15:13
Spannend, haben die eigenen Flugzeuge hier versehentlich angegriffen oder waren das die Orks?
Wir harren auf die Auflösung.

Bigfish
21.01.24, 16:08
Edler deltadagger,


Wir sind stets bemüht, haben jetzt aber wieder ein paar wilde Wochen vor Uns, wie zuletzt auch die letzten drei/vier Wochen - eher noch schlimmer :(

Bigfish
10.02.24, 16:20
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Invasion von Südkorea 22. Mai 1935 <<


Kaigun-taisa Gotō Eiji stand auf und schüttelte sich. Was ihn diesmal von den Beinen gerissen hatte, konnte er nicht mit Bestimmtheit sagen. Es mochte ein beinahe Treffer durch eigene Fliegerbomben gewesen sein, oder aber – was auch wahrscheinlicher war – der Volltreffer eines der Sturzkampfbomber auf dem feindlichen Schlachtkreuzer. Der Knall war nicht unerheblich und die Druckwelle ebenfalls nicht, dafür waren die beiden Schiff einfach zu dicht beieinander.


Von zwei Schiffen war allerdings keine Rede mehr. Der feindliche Schlachtkreuzer war von der Bildfläche verschwunden. Ob er einfach aus der Sichtweite geraten war oder gesunken ist, war für den Moment nicht auszumachen. Zumindest trieben Wrackteile an der Wasseroberfläche, aber zu wenige als das es auf eine Explosion hindeutete.



Die Antworten mussten auch warten, wichtiger war es den Piloten mitzuteilen, dass hier drei japanische Kreuzer anwesend waren!




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„Bomber Kaga – Schlachtschiff voraus links – greifen an“


„Treffer Treffer – man das hat gesessen!“


„Hey – lasst uns was übrig – wir wollen die Bomben doch nicht nutzlos ins Meer werfen müssen!“


„Ist doch genug für alle da – es wird doch gerade hell, jetzt können sich diese Mistkerle nicht mehr verstecken!“


„Ja wo denn? So viel ist hier nicht mehr zu sehen!“


„Und was ist mit den drei dicken Pötten westlich? Die machen ordentlich Dampf. Holen wir sie uns!“


„Dummkopf – siehst du das denn nicht? Bist du Blind? Das sind doch unsere!“


„Was machen denn unsere Kreuzer hier?“


„Frag nicht so dumm, sperr lieber deine Augen auf und finde bessere Ziele!“


„Bomber Akagi – Schlachtschiff auf dreihundert – schält sich gerade aus einer Qualmwolke heraus – Staffel angreifen – angreifen!“


„Ja ich seh es – to ba to ba to ba!“




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„Treffer – Treffer auf Hilfskreuzer!“


„Da – da – da ist die ganze Bande – südlich von uns!“


„Ja und im Osten auch durch diesen Qualm verdeckt!“


„Treffer – noch ein Treffer auf dem Hilfskreuzer!“


„Mach drei draus!“


„Torpedos Hosho – Ziele voraus links – nehmt den dicken Pott in der Mitte - to ra to ra to ra!“


„Treffer – man Treffer – Torpedotreffer auf Schlachtkreuzer!“


„Bumm – noch einer – Feindschiff von zwei Torpedos getroffen!“





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Es gab einen Knall und wieder hockte Kaigun-taisa Gotō Eiji auf dem Boden! Er begann sich zu Fragen ob es überhaupt Sinn machte aufzustehen?



„Bericht!" schrie er um sich und sofort salutierte ein Meldegänger, der gerade die Brücke betreten hatte vor dem sichtlich angeschlagenen Kommandanten.



„Ich melde – Volltreffer im Maschinenraum – Lage unter Kontrolle – Geschwindigkeit ist um sechs Knoten herabgesetzt.“


Jetzt wo es hell wurde, konnte sich Niemand mehr verstecken und die schweren Kreuzer von Kaigun-taisa Gotō Eiji waren für den Feind das naheliegendste Ziel. Einzig die nunmehr rollenden Luftangriffe verhinderten, dass sich die feindlichen Großkampfschiffe ungestört einschießen konnten.



„Torpedos Hosho – to ra to ra to ra!“




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„Treffer - mehrere Torpedotreffer auf Feindschiffen!“


„Treffer – Schlachtschiff von Torpedo getroffen!“


„Hilfskreuzer zwei Bombentreffer – schwarzer Qualm steigt von Hilfskreuzer auf!“


„Treffer – Hilfskreuzer und zwei weitere Schiffe von Torpedos getroffen!“



Jetzt wurde es unübersichtlich und die Funkdisziplin ließ zu wünschen übrig. Eine Meldung nach der anderen über Torpedotreffer wurde in die Funkgeräte gebrüllt, aber welche Schiffe und von wem wo getroffen wurden, war nicht mehr zu verstehen. Das einzige was sich herauskristallisierte war, dass die Torpedobomber eine hohe Trefferrate erzielen konnten.




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Der Gegner begann sich einzunebeln und schien beizudrehen. Zumindest verringerte sich der Beschuss durch den Feind und Kaigun-taisa Gotō Eiji fasste Hoffnung hier heraus zu kommen.


Die Nachzügler der Trägerflotte trafen ein und erzielten weitere Torpedotreffer. Derart beschäftigt würde sich der Feind erst wieder sammeln müssen bevor er wieder aktiv werden konnte und das musste die Invasionsflotte ausnutzen. Bald würde es endgültig taghell sein und dann mussten die Transporter außer Reichweite der russischen Geschütze sein, sonst war alles vergebens.


Der Meldegänger erschien wieder auf der Brücke der Takao und an dem Gesichtsausdruck erkannte Kaigun-taisa Gotō Eiji dass etwas Übles drohte:



„Ich Berichte – Der Chefingenieur kann die Geschwindigkeit nicht halten. Wir müssen die Fahrt reduzieren oder die Maschinenanlage wird völlig zerstört.“



Niedergeschmettert nahm Kaigun-taisa Gotō Eiji diese Meldung zur Kenntnis. Dann Befahl er die Mogami zum neuen Verbandsführer der Japanischen 31. Kreuzerdivision und schied mit seiner Takao aus dem Verband aus.




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Während die beiden restlichen Schweren Kreuzer Süd-Südwestlichen Kurs steuerten, drehte Kaigun-taisa Gotō Eiji auf Südwestlichen Kurs bei. Ihm im Nacken folgte ein russischer Schlachtkreuzer der nicht von der Takao ablassen wollte!


Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi hatte jetzt Einblick in das Schlachtfeld, nachdem die Sonne nun vollständig aufgegangen war. Es war jetzt zwanzig Minuten vor fünf am Morgen und zu seiner Freude befanden sich die Truppentransporter knapp außerhalb der Geschützreichweite des Gegners. Anders verhielt es sich mit seinen Schlachtschiffen und prompt eröffnete die Shikishima ohne seinen Befehl abzuwarten das Feuer auf einen feindlichen Schlachtkreuzer!


Dem wollte der Kapitän der Fuso nicht nachstehen und unversehens lagen alle seine Schlachtschiffe im Gefecht.




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Das Schlachtfeld war unübersichtlich, aber es waren noch mindestens drei feindliche Schlachtkreuzer und Schlachtschiffe auszumachen sowie wie zahlreiche kleinere Einheiten wohl vornehmlich Zerstörer. Der Gegner war aufgesplittert und schien mehr ein Schlupfloch noch draußen zu suchen als den Kampf. Das war gleichermaßen Positiv wie Negativ. Denn wenn der Feind in alle erdenklichen Richtungen davonfuhr, musste er fast zwangsläufig auf die angeschlagenen japanischen Schiffe treffen und im Zweifel auch auf die Flugzeugträger.



Eines war jedoch jetzt schon gewiss: Zwischen den Transportern und ihrem Ziel lag nichts mehr, was die Transporter noch aufhalten konnte!





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Auf der Takao wurde es ungemütlich! Kaigun-taisa Gotō Eiji hatte per Funk um Unterstützung durch die Flugzeugträger ersucht und sein Bitte wurde angenommen, aber die wenigen Einsatzbereiten Flugzeuge konnte nicht starten, weil alles für die Landung der ersten Welle vorbereitet worden war. Kaigun-taisa Gotō Eiji musste durchhalten. Selbst, wenn die beiden anderen Schweren Kreuzer kehrt machen würden um der Takao zu helfen würde der russische Schlachtkreuzer eher die drei japanischen schweren Kreuzer versenken, als diese ihn!





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#198 RTW2-JAP#

Bigfish
29.03.24, 16:59
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Invasion von Südkorea 22. Mai 1935 <<



Kaigun-taisa Gotō Eiji musste hilflos mit ansehen wie der feindliche Schlachtkreuzer aufkam. Er Befahl der Besatzung den Kampf bis zum bitteren Ende. Solange der Gegner ihnen Nachstellte, waren die Transporter sicher.




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Auf der Kawachi las Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi die neusten Meldungen, die ihm aus dem Funkraum gebracht worden waren. Dann schüttelte er den Kopf.



„Was soll das? Wieso ändert man ohne Rücksprache die Pläne?“



Fragend drehte sich der Kapitän der Kawachi Kaigun-taisa Inoue Shigeyoshi zu seinem Admiral:



„Gibt es Probleme Herr Admiral?“


„Das Oberkommando hat in seiner Weisheit entschieden, dass der Angriff durch die Bombardierung der feindlichen Stellungen durch landgestützte Bomber eine größere Aussicht auf Erfolg hat. Deshalb wurden von den Stützpunkten Kitakyushu und Sasebo aus Bomber gestartet die uns unterstützen sollen.“



Inoue Shigeyoshi schüttelte nun ebenfalls den Kopf:



„Bis die hier sind, ist doch längst alles vorbei.“


„Immerhin könnten diese Bomber dann uns angreifen, wenn sie zu Hause eine erfolgreiche Versenkung vorweisen wollen - oder müssen!“




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Der russische Schlachtkreuzer zeigte sich in wahrer Angriffslaune. Er setzte nicht nur den Beschuss der Takao fort, sondern nahm nun auch die Mogami unter Feuer. Zwar wehrte sich die Takao nach Kräften, aber die wenigen Treffer auf dem russischen Großkampfschiff schienen dieses nicht zu beeindrucken.




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Es war jetzt fünf Uhr am Morgen des zweiundzwanzigsten Mai Neunzehnhundertfünfunddreißig und es war ein wunderschöner sonniger Morgen von glasklarer Schönheit geworden. Von Frühnebel wie man es sich erhofft hatte gab es keine Spur, aber das war auch belanglos geworden. Bereits seit über zweieinhalb Stunden tobte das Gefecht und die Russen wussten was auf sie zukam.


Morgendlicher Nebel als Deckung spielte keine Rolle mehr. Die Invasionsflotte war noch etwa zwanzigtausend Yards von der Landezone entfernt und würde allmählich in den Bereich landgestützter Artillerie gelangen, so es diese hier gab.


Die feindlichen Schiffe konzentrierten sich auf die japanischen Schweren Kreuzer und eine Anzahl Schiffe von denen weder Typ noch Schäden bekannt waren, wurden zuletzt in Richtung Kidō Butai ablaufend gesehen bevor sie außer Sicht gelangten.


Alles in allem lief es bislang recht gut, aber sobald die Truppentransporter vor Anker gingen waren diese mehr als Einfach unter Beschuss zu nehmen. Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi hatte zwar eigentlich mit überhaupt keinem Feindkontakt kalkuliert, aber nachdem die russische Flotte nun mal anwesend war musste man auch mit weiteren Kräften rechnen. Dass dieses Zusammentreffen völliger Zufall war konnte und wollte Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi nicht glauben.




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Für die Takao war es jetzt nur noch eine Frage der Zeit. Der Gegner schoss sich auf den Kreuzer ein und entkommen war unmöglich. Dann allerdings horchte Kaigun-taisa Gotō Eiji auf. Aufklärer Nummer Achtundachtzig von der Ibuki meldete südöstlich von der Position der japanischen schweren Kreuzer mehrere unbekannte Schiffe, darunter drei Flugzeugträger.


Kaigun-taisa Gotō Eiji überschlug die Angaben und kam zum Schluss, dass der Aufklärer jetzt tatsächlich irgendwo in dieser Gegend sein musste. Die Ibuki hatte er schon vor Stunden aus seinem Kreuzerverband entlassen und mittlerweile hatte sich der beschädigte Kreuzer der Kidō Butai angeschlossen. Das hielt aber den Piloten des Aufklärers nicht davon ab weiter zu fliegen.


Die Takao war ebenfalls schwer angeschlagen aus der Japanischen 31. Kreuzer-Division ausgeschieden, aber er konnte den beiden verbleibenden Kreuzern der Division helfen. Wenn er jetzt absichtlich etwas langsamer fuhr und die feindlichen Schlachtkreuzer beschäftigte, konnten die schweren Kreuzer Mogami und Suzuya die Gelegenheit nutzen und diesen Flugzeugträgern nachstellen. Es war ein Risiko, weil die Träger sicher Begleitschutz hatten aber die Chance die russischen Flugzeugträger zu stellen und zu versenken war einfach viel zu verlockend.




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Wieder erhielt Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi die Meldung über landgestützte Luftunterstützung. Diesmal allerdings besagte die Meldung, dass man die gemeldeten gegnerischen Flugzeugträger angreifen würde. Das war endlich etwas Sinnvolles dacht sich Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi und legte die Meldung zur Seite. Wenn die Bomber aus Japan im Süden ihr Glück versuchen würden, konnten sie ihm nicht in die Quere kommen. Welche Gefahr von den russischen Trägern ausging war kaum zu sagen. Viel zu groß war die Wahrscheinlichkeit, dass der Aufklärer eine Gruppe Pottwale anstelle von Flugzeugträgern gesichtet hatte. Es würde sich zeigen. Sollten dort wirklich russische Träger sein, müsste man jetzt jederzeit mit feindlichen Flugzeugen rechnen.





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Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi sollte recht behalten. Nur wenige Minuten waren vergangen, da meldeten die schweren Kreuzer feindliche Bomber im Anflug!


Schwerer wog allerdings die Meldung des Kreuzers Suma, der unbekannte Kontakte ausgemacht hatte und zudem meldete das zwei als Schlachtkreuzer bekannte Schiffe beidrehten und von der Takao abließen.




Jetzt führte sie ihr Kurs direkt zur Invasionsflotte!




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#199 RTW2-JAP#

Bigfish
01.04.24, 17:07
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Invasion von Südkorea 22. Mai 1935 <<



Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi musste auf der Stelle reagieren und Befahl der Japanischen 23. Zerstörer-Flottille einen Frontalangriff auf die feindlichen Schlachtkreuzer.
Er selbst musste seine Schlachtschiffe bereithalten um entweder ebenfalls gegen die feindlichen Schiffe vorgehen zu können, oder aber gegen etwaige Küstenstellungen an Land.


Noch während der Befehlsausgabe knackte es im Lautsprecher:




„Kreuzer Mogami meldet schweren Luftangriff, liegen im Bombenhagel feindlicher Trägerflugzeuge, Steuerbord-Mittelartillerie mittschiffs von Bomben getroffen und zerstört. Luftangriff dauert an!“




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Von der Kidō Butai trafen zwei Meldungen ein. Die nächste Angriffswelle würde beginnen und sich der Schlachtkreuzer annehmen, eine Opferung der Zerstörer war in diesem Moment also nicht mehr nötig und der schwere Kreuzer Ibuki der mittlerweile die Trägerflotte erreicht hatte besaß eine zerstörte Funkanlage. Der Kommandant des Kreuzers meldete per Flaggenzeichen erhebliche Strukturelle Schäden und einen bislang nicht unter Kontrolle gebrachten Wassereinbruch.


Der Kommandant ersucht um die Genehmigung die Besatzung ausschiffen zu dürfen und nur noch eine Rumpfbesatzung an Bord zu behalten die versucht den Kreuzer zu retten.
Durch Ausgleichstrimmung konnte der Kreuzer bislang stabil gehalten werden, aber bei weiterer Wassernahme muss mit dem Kentern in Kürze gerechnet werden.




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Kaigun-taisa Gotō Eiji steuerte die Takao dicht unter Land. Einerseits hatte die Besatzung damit eine reelle Chance das Ufer zu erreichen sobald sein Kreuzer zu sinken begann und zum anderen konnte er versuchen in den Flachwasserbereichen einen Kanal zu erspähen der in der vorgelagerten Inselwelt eine Zuflucht ermöglichte.


Beim besten Willen waren am Strand der Invasionszone bislang keine feindlichen Stellungen auszumachen. Wenn es welche gab, waren diese hervorragend getarnt. Für Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi bedeutet dies aber auch mit seinen Schlachtschiffen beizudrehen um den Kampf mit den Schlachtkreuzern zu suchen. Seine schweren Schiffsgeschütze wurden zur Unterstützung der anlandenden Truppen nicht benötigt.



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Die Ordonanz erschien zum ungezählten Male bei Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi:



„Ich berichte…“ begann der junge Matrose seine Meldung


„… unsere Flugzeugträger starten bereits die zweite Angriffswelle. Mehrere Staffeln befinden sich auf dem Weg zu uns und zu den feindlichen Trägern.“



Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi war das alles zu riskant. Er ließ die Zerstörer weiter gegen den Feind vorgehen. Bis die Bomber über dem Ziel waren würde es dauern und was diese dann erreichen konnten war nicht ausgemacht. Die Feindschiffe würden wohl bereits vorher in Reichweite gelangen.



Die Zerstörer-Besatzungen würden es wahrscheinlich teuer bezahlen müssen, aber so war der Krieg seit es ihn gab!



Er selbst war jetzt fast auf Angriffsdistanz heran und lies eine Schlachtschiffe quer zum Gegner laufen um mit allen Geschützen wirken zu können. In diesem Augenblick plärrten die Sirenen los und ein schreiender Matrose kaum von außerhalb durch die Tür der Brücke gestolpert:


„FEINDLICHE FLUGZEUGE – ÜBER UNS SIND FEINDLICHE FLUGZEUGE!“



Dann brach das Stakkato der Flak aus und an ein Gespräch war nicht zu denken.




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Noch bevor überhaupt auf den Luftangriff reagiert werden konnte, waren bei allen anderen Schlachtschiffen Explosionen zu sehen.

Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi starrte ungläubig aus dem Fenster, dann bemerkte er, dass Kaigun-taisa Inoue Shigeyoshi ihm auf die Schulter klopfte.



„Das sind unsere Breitseiten Herr Admiral, keine Bomben. Wir haben das Feuer auf den Feind eröffnet!“



Eine weitere Ordonanz erschien:



„Ich berichte: Die Truppentransporter haben Anker geworfen und beginnen mit dem Ausschiffen der Truppen.“



Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi hatte einen leeren Blick. Es kam alles zusammen, ein feindlicher Luftangriff auf seine Schlachtschiffe, die Feuereröffnung auf den Gegner und jetzt auch noch das Ausschiffen der Truppen. Jetzt waren die Transporter am verletzlichsten und die feindlichen Bomber würden das garantiert sehr schnell bemerken.


Dann neigte sich auch die Kawachi zur Seite und die erste Breitseite donnerte übers Deck!




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Kaigun-taisa Gotō Eiji begann aufzuatmen. Der feindliche Schlachtkreuzer drehte bei. Womöglich war seinem Kontrahenten das Risiko so dicht unter Land auf eine nicht verzeichnete Sandbank oder einen unbekannten Unterwasserfelsen zu laufen zu groß. Wie auch immer der Feind konnte jetzt allerdings alle seine Geschütze zur Wirkung bringen, was zuvor nicht möglich gewesen war.


Über den Sprechfunk hörte Gotō Eiji mit an, wie andere Einheiten ihren Zustandsbericht absetzten, die Kasagi, die Amagiri, Keyaki und Kaki. Er war gleich an der Reihe mit seiner Meldung, als es ein wildes Klopfen gegen die Brückenpanzerung einsetzte und mehrere Scheiben zersplitterten.


„Luftangriff krächzte ein Matrose der Brückenwache…“ und Gotō Eiji flüsterte leise vor sich hin: „Deshalb hat der Schlachtkreuzer abgedreht…“



Die nächsten Meldungen kamen aus dem Lautsprecher:



„Schlachtschiff Fuso – Bombentreffer achtern – Ruder reagiert nicht – Ruder womöglich zerstört!“



„Transporter Hikawa Maru – Luftangriff – wir stehen unter Beschuss!“





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Bild 170: Als Truppentransporter eingesetzte Hikawa Maru
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hikawa_Maru-1930.jpg
Autor: Yokohama Dock Company
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Hikawa_Maru





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#200 RTW2-JAP#

Taurus
02.04.24, 11:45
Schön unübersichtlich das alles, einerseits deutet vieles auf ein "Kreuzerdesaster" hin, andererseits sind auch irgendwie die russischen Träger noch im Fokus. Ergebnisse der Luftangriffe beider Seiten sind auch nicht vorhersehbar, aber insgesamt sieht es nicht wirklich rosig für Japan aus.

Russland hat viele Trümpfe in der Hand und scheint drauf und dran, sich für alle bisher erlittenen Demütigungen (in diesem AAR) revanchieren zu können.

Bigfish
02.04.24, 12:24
Edler Taurus,


"unübersichtlich" trifft es sehr gut, aber so ist Krieg. Im Moment hat Russland ganz klar das Momentum für sich, der Tag ist gerade erst angebrochen aktuell ist es früh morgens 5:45 Uhr - Wir dürfen Euch verraten dass dieses Gefecht den Einbruch der nächsten Nacht erleben wird - es wird ein sehr langer Tag werden dieser 22. Mai 1935!

Taurus
02.04.24, 12:54
Sehr schön. "Gefecht" bedeutet auch, das auf beiden Seiten noch irgendwas relevantes schwimmt.:cool:

Sappho
02.04.24, 15:46
Wir denken, es hat gerade erst richtig begonnen.

Wir würden wetten, dass es recht gut ausgeht. Bislang scheinen die russischen Flieger nicht viel erreicht zu haben. Die japanischen Flieger nähern sich noch ihrer Ziele. Richtig schlimm ist es trotz der dramatischen Reportage für die Japaner nicht. Sie haben die Transporter dort hingebracht, wo sie sein sollten. Die AI wird nicht zielsicher die Transporter angreifen, sondern die schweren Einheiten.

Wir würden eher an ein Desaster für die Russen denken.

Bigfish
02.04.24, 19:49
Edle Sappho,


das Kriegsglück verhält sich wie Wellen - es wogt hin und her...

Bigfish
03.04.24, 20:07
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Invasion von Südkorea 22. Mai 1935 <<



Man konnte von den russischen Angriffen halten was man wollte, einen Effekt hatten sie auf jeden Fall, die Formationen der japanischen Verbände war völlig in Unordnung geraten. Für die herannahenden gegnerischen Schlachtkreuzer war dies ein gewisser Vorteil, weil der Beschuss durch die japanischen Schlachtschiffe an Kraft verloren hatte.


Auf der Brücke der Mogami konzentrierte sich Kaigun-taisa Michitarō Tozuka auf den Horizont. Tatsächlich hatte der Ausguck recht gehabt, Backbord voraus war Rauch am Horizont zu sehen, genau dort wo die letzte Aufklärer Meldung die feindlichen Träger verortet hatte!



Kaigun-taisa Gotō Eiji auf der Takao hatte den Gegner ebenfalls in Sichtweite, allerdings in Gestalt der Torpedobomber eben dieser feindlichen Flugzeugträger!



Die japanischen Angriffswellen sammelten sich noch bei ihren Träger, doch der Start wurde jäh unterbrochen, als der Wind seine Richtung fast genau um hundertachtzig Grad drehte und die japanischen Träger nunmehr ebenfalls auf Gegenkurs drehen mussten.





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+ + +




Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi versuchte Ordnung in seinen Schlachtverband zu bringen, was zu seinem Leidwesen viel zu viel Zeit in Anspruch nahm. Jetzt müsste er eigentlich mit allen Geschützen gegen den Feind wirken um den Zerstörern Deckung zu geben, aber dies war nicht möglich. Er rechnete mit einem Gemetzel unter seinen Zerstörern.


Kaigun-taisa Gotō Eiji versuchte dem feindlichen Luftangriff auszuweichen, aber der feindliche Schlachtkreuzer hatte die Verfolgung längst wiederaufgenommen. Jede kleine Kursänderung brachte diesen Schlachtkreuzer schneller an die Takao heran.


Dann zeigten die russischen Piloten ihr ganzes Können und flogen einen Zangenangriff auf die Takao.



Es spielte keine Rolle mehr welchen Steuerkurs Gotō Eiji anlegen ließ, er würde auf jeden Fall in die Laufbahnen irgendwelcher Torpedos geraten!



Das verklemmte Ruder der Fuso brachte den Giganten direkt in Konflikt mit den leichten Kreuzern der Aufklärungsdivision und sorgte auch bei diesen somit für hektisches Manövrieren.


Dann begann praktisch Zeitgleich das Schlachten. Der feindliche Schlachtkreuzer in der Nähe der Takao setzte einen gefährlichen Treffer auf der Wasserlinie des japanischen schweren Kreuzers.


Die beiden anderen Schlachtkreuzer feuerten alles was sie hatten auf die Zerstörer und sprengten den Vorbau der Brücke der Nokaze regelrecht weg.


Überrascht blinzelte Kaigun-taisa Michitarō Tozuka auf der Mogami in die Sonne, dann schrie bereits die Flak des Kreuzers auf und am Himmel erschienen mehrere Explosionen. Der Luftangriff auf die Mogami kam wie aus dem Nichts. Niemand hatte die Annäherung feindlicher Bomber bemerkt, bis es zu spät war. Querab der Mogami klatschten Torpedos ins Wasser und hielten auf den Kreuzer drauf zu.




Anmerkung des Autors: Eigentlich sollte der Luftangriff wohl der Takao gelten. Scheinbar hat der Computer die Torpedobomber einfach so zur Mogami „gebeamt“?




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Hektisch warf der Steuermann der Mogami das Ruder herum, aber es war zu spät. Ein Torpedo hielt direkt auf den Kreuzer drauf zu und traf.



Kaigun-taisa Michitarō Tozuka hielt sich am Kartentisch fest, doch es passierte nichts. „Blindgänger“ fauchte sein erster Offizier und wischte sich Schweißperlen von der Stirn.



Dann riss es beide von den Beinen!


„Torpedotreffer mittschiffs!“ brüllte es aus dem Lautsprecher und schwarzer Qualm vernebelte die Sicht aus den Fenstern.



Der Kapitän der Nokaze stand wieder auf den Beinen und sah nach vorne – die Bordwand der Brücke war weg, aber sonst war der Steuerstand intakt er brüllte einen Befehl ins Sprechgerät, dann belegte die Artillerie des Zerstörers den Feind mit einer Breitseite und zerfetzte mehrere ungepanzerte Aufbauten und die Barkassen des Schlachtkreuzers!




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Dann legte sich zur Überraschung aller doch noch morgendlicher Dunst über die See und die Sichtweite nahm drastisch ab. Nur die Zerstörer standen noch voll im Gefecht, die anderen Schiffe hatten keine validen Ziele mehr für ihre Geschütze.


Kaigun-taisa Michitarō Tozuka entschied sich dafür seinem Kreuzer eine Atempause zu gönnen. In der Seite drang durch ein Mannshohes Loch Wasser in den Rumpf ein und so beschädigt konnte der Kreuzer nicht in den Kampf ziehen. Bei den Trägern würden sicher Kreuzer als Geleitschutz im Verband sein und das würde für die Mogami das sichere Ende bedeuten. Erst musste der Wassereinbruch gestoppt werden. Zum Glück befand sich der größere Teil des Lochs oberhalb der Wasserlinie und war bei kleiner Fahrt gut in den Griff zu bekommen.


Anders sah es auf der Takao aus. Kaigun-taisa Gotō Eiji musste zur Kenntnis nehmen, dass der Wasserlinien Treffer irreparable Schäden verursacht hatte. Die feindliche Granate hatte die Bordwand mehrere Meter weit aufgerissen und der Kreuzer lag achtern bereits einen guten Meter tiefer als am Bug.



Jetzt war es nur noch eine Frage der Zeit, aber das die Takao sinken würde war durch nichts mehr zu verhindern!



Für die Artillerie war der Dunst ein größeres Problem, nicht aber für die feindlichen Bomber! Eine weitere Welle Flugzeuge erschien über den Schlachtschiffen und Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi musste tatenlos mitansehen das diese Bomber tun konnten was sie wollten. Zwar war längst Jagdschutz von den Trägern zu den Schlachtschiffen befohlen worden, aber von diesen war bislang nichts zu sehen.




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Die Artilleristen der Nokaze ließen ihre ganze Wut über den Brückentreffer an den feindlichen Schlachtkreuzern aus. Zwar konnten die 5inch Geschütze des Zerstörers die Schlachtkreuzer kaum versenken, aber von den Decksaufbauten wurde alles zersiebt was nicht gepanzert war. Fast jeder Schuss war ein Treffer und die feindlichen Schiffe würden so oder so in die Werft müssen. Jetzt aber hatten alle Zerstörer zusammen so viele Torpedos abgefeuert, dass die Schlachtkreuzer aufpassen mussten welchen Kurs sie einschlugen.


Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi konnte zwar Aufatmen das die meisten Flugzeuge von seinen Schlachtschiffen abgedreht hatten, dass taten sie allerdings nur deshalb, weil sie sich jetzt wieder auf die Transporter stürzten.


Umso verwunderter war er, als es dennoch auf der Yamashiro knallte und von einem ihrer Türme der Mittelartillerie Rauch aufstieg.



„Wo bleiben diese verdammten Jagdflugzeuge?“ brüllte Takahashi Sankichi zur Ordonanz, die im Laufschritt die Brücke Richtung Funkraum verlies.



Immerhin kam von der Mogami die Meldung das der Wassereinbruch gestoppt werden konnte.




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#201 RTW2-JAP#

Bigfish
05.04.24, 20:06
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Invasion von Südkorea 22. Mai 1935 <<



Mit den Zerstörern passierte genau das womit Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi gerechnet hatte. Sie wurden zusammengeschossen! Allerdings haben moderne Zerstörer ungleich mehr Torpedos an Bord als frühere Torpedoboote. Die Taktik einfach ganze Salven von Torpedos in unterschiedliche Richtungen abzufeuern zeigte Wirkung und es gab einen ersten Treffer auf einem der beiden russischen Schlachtkreuzer.


Auf der Takao leistete die Besatzung übermenschliches und war in der Lage den Wassereinbruch erheblich zu verringern. Gerettet war der Kreuzer damit aber noch nicht.




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Die Ruderanlage der Fuso war wieder funktionsfähig und endlich erschienen die japanischen Jäger am Himmel, jetzt musste Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi seinen Verband wieder zu einer ordentlichen Schlachtlinie formieren, was einige Zeit in Anspruch nehmen würde.


Südöstlich des Verbands lag ein feindlicher Schlachtkreuzer reglos im Wasser und verlangte nach Aufmerksamkeit. Er war zwar theoretisch ein gefundenes Fressen für die Zerstörer, ob diese aber in wenigen Minuten überhaupt noch kampffähig waren, war jedoch nicht ausgemacht. Immerhin brachten sie die berüchtigste japanische Waffe jetzt voll zur Geltung.




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Der Opfergang der japanischen Zerstörer wurde durch zahlreiche Torpedotreffer belohnt. Die feindlichen Schlachtkreuzer würden für die Invasionsflotte wohl keine Gefahr mehr bedeuten. Unter den Zerstörern konnten sie sich aber weiterhin austoben.




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Ein einziger Zerstörer der Japanischen 23. Zerstörer-Flottille war bislang unbeschädigt geblieben, aber die feindlichen Schlachtkreuzer verloren an Fahrt und begannen sich einzunebeln. Jetzt musste ihnen nur noch der Rest gegebenen werden, dann lautete der Befehl zum nächstgelegenen Stützpunkt zu marschieren.


Kaigun-taisa Gotō Eiji hatte nur wenig Hoffnung ob der Erfolge der Leckwehr geschöpft und er behielt recht. Abermals erschienen Flugzeuge über der Takao, die bereits schwer angeschlagen nur geringen Widerstand leisten konnte.




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Die Takao hatte erhebliche Schlagseite, aber der Wassereinbruch war jetzt wieder aller Erwartung praktisch gestoppt. Mit nur noch sechs Knoten war der Kreuzer jetzt aber Freiwild für alles und jeden der es Versuchen wollte.


Kaigun-taisa Michitarō Tozuka musste ebenfalls einen weiteren Luftangriff über sich und seine Mogami ergehen lassen, aber immerhin war er noch Kampffähig und näherte sich dem vermeintlichen Trägerverband der Zarenflotte. Bald wollte er den Spies umdrehen. Nur Minuten später musste er mitansehen wir die vorausfahrende Suzuya gleich Reihenweise getroffen wurde und schwarzer Qualm über dem Kreuzer aufstieg.


Das Gefecht war nun wieder wie direkt zu Beginn ein wüstes Hauen und Stechen und während Kaigun-taisa Gotō Eiji erneut schwere Treffer melden musste, waren die ersten Truppen ohne Widerstand an Land gegangen und konnten sich dort festsetzen.




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Die gerade erst abgedichtete Bordwand war wieder aufgerissen und erneut drangen große Mengen Wasser in der Rumpf der Takao. Kaigun-taisa Gotō Eiji Befahl den Kampf bis zur letzten Granate, aber Aussicht auf wirksame Treffer auf dem feindlichen Schlachtkreuzer gab es keine.


Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi hatte angeordnet das Feuer der Schlachtschiffe, die noch immer nicht in Formation fuhren, zu verteilen. Er ließ alles beschießen was irgendwie in Reichweite war um die angeschlagenen Zerstörer bestmöglich zu unterstützen.


Dann vernahm Kaigun-taisa Michitarō Tozuka auf der Mogami einen brutalen Knall und dachte das nun sein letztes Stündlein geschlagen hatte. Er fauchte seine Ordonanz an:




„Schadensmeldung – Schadensmeldung!“




Die Antwort kam schnell: „Ich berichte: Wir wurden nicht getroffenen Herr Kommandant!“


„Nicht getroffen? – Aber was?“



Dann kam eine der Brückenwachen aus dem Außenbereich herein:



„Herr Kommandant – sehen Sie dort…“




Kaigun-taisa Michitarō Tozuka trat nach draußen - weit nordöstlich – dort wo sich wohl der schwere Kreuzer Takao aufhalten mochte - stieg eine gewaltige schwarze Wolke in den Himmel wie er zuvor noch keine Gesehen hatte…




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Bild 171: Schwerer Kreuzer Takao explodiert nach Volltreffer ins Turmmagazin der Mittelartillerie
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Explosion_of_the_Japanese_battleship_Yamato,_on_7_April_1945_(NH_62582).jpg
Autor: https://www.history.navy.mil/content/history/nhhc/our-collections/photography/numerical-list-of-images/nhhc-series/nh-series/NH-62000/NH-62582.html
Infos: https://en.wikipedia.org/wiki/Japanese_battleship_Yamato



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#202 RTW2-JAP#

Bigfish
21.04.24, 19:02
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Invasion von Südkorea 22. Mai 1935 <<



Kaigun-taisa Michitarō Tozuka befahl umgehend Funkkontakt zur Takao herzustellen, aber der Kreuzer blieb eine Antwort schuldig. Viel mehr konnte Michitarō Tozuka aber nicht ausrichten, denn er selbst würde wohl in einigen Minuten selbst im Gefecht stehen und noch war über Anzahl und Zusammensetzung des Gegners so gut wie nichts bekannt. Die beiden verbleibenden schweren Kreuzer waren zwar Angeschlagen, aber an Aufgeben war nicht zu denken.


Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi hörte den Funkverkehr mit an, aber auch er konnte für die Takao nichts unternehmen. Die Landung lief zufriedenstellend, aber seine Geleitschiffe waren damit beschäftigt die in Sichtweite befindlichen Feindschiffe endgültig niederzuringen. Das geschah vorwiegend auf Kosten seiner Zerstörer, aber auch seine Schlachtschiffe feuerten Granate um Granate auf alles das sich in Reichweite befand.




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Von Kreuzer Suzuya kam endlich die ersehnte Meldung. Tatsächlich hatten man die feindlichen Flugzeugträger gefunden. Da der gesamte feindliche Verband mit hoher Geschwindigkeit ablief anstatt sich einem Gefecht zu stellen keimte die Hoffnung auf, dass es sich nur um die Träger samt einigen Zerstörern handelte. Kreuzer oder gar noch schwerere Schiffe würden sich sonst ziemlich sicher einem Gefecht stellen.


Um Sechs Uhr Zwanzig Ortszeit eröffnete der japanische schwere Kreuzer Suzuya das Feuer auf einen klassifizierten leichten Flugzeugträger der russischen Flotte.




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Die Gegenwehr der russischen Schlachtkreuzer hatte spürbar nachgelassen. Beide Schiffe lagen beinahe reglos im Wasser und hatten deutliche Schlagseite. Jetzt war es nur noch eine Frage der Zeit bis diese Schiffe versinken würden.


Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi konzentrierte sich auf einen abseits still im Wasser liegenden weiteren Schlachtkreuzer. Dieses Schiff musste bereits direkt beim ersten Aufeinanderprallen in der Finsternis so schwer getroffen worden sein, dass es nicht weiterfahren konnte. Einzig ein Zerstörer war in der Nähe geblieben und bereite jetzt seinerseits den Abrückenden schwer beschädigten japanischen Zerstörern größere Sorgen.




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Fünf Minuten nach Feuereröffnung meldete Kreuzer Suzuya das der Gegner nun doch auszuschwärmen begann. Jetzt würde sich zeigen ob es todesmutige Zerstörer waren oder das forsche Auftreten der Japanischen Kreuzer bestraft werden würde. Als der Ausguck sowohl einen feindlichen Schlachtkreuzer sowie einen schweren Kreuzer meldete änderte sich das Jagdfieber schlagartig hin zu Furcht.



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Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi hatte zwei weitere Schiffe gemeldet bekommen, die mit kleiner Fahrt oder womöglich nur von der Strömung getrieben allmählich in Reichweite der Kawachi gelangten. Soviel stand fest: Hier gab es noch eine ganze Reihe feindlicher Schiffe und die Sichtungsmeldungen der Seeaufklärer dazu waren absolut wertlos.


Das einzige was er aktuell tun konnte war den Befehl zum Feuern nach eigenem Ermessen zu geben. An geordnete Formationen war beim Zustand seiner Schiffe und den verstreut liegenden Feindschiffen nicht zu denken.




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Wenigstens eines der Feindschiffe wurde als Schlachtschiff angesprochen, schien aber Abzulaufen in Richtung der japanischen Trägerflotte. Bei seiner aktuellen Geschwindigkeit würde es diese jedoch so schnell nicht erreichen sofern der Wind nicht wieder drehen sollte.




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Auch die zweite Sichtung entpuppte sich als Schlachtschiff, lag aber reglos im Wasser. Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi hielt gerade die Meldung über einen weiteren Torpedotreffer auf den südlichen Schlachtkreuzern in der Hand, als ein brutaler Knall sämtlichen Geschützlärm seiner Schlachtschiffe übertönte.


„Volltreffer – Volltreffer!“ donnerte es aus dem Sprechrohr des Artillerieleitstands der Kawachi. Takahashi Sankichi blickte aus dem Fenster und dort wo gerade noch der feindliche Schlachtkreuzer gewesen war, waberte jetzt eine riesige schwarze Qualmwolke über der See.


Kaigun-taisa Inoue Shigeyoshi trat an ihn heran:



„Den hat es zerrissen Herr Admiral!“


„Waren wir das?“


„Jawohl Herr Admiral – Volltreffer durch 18inch Granate unseres Turm B“


„Steilfeuer auf diese Entfernung?“



„Kein Steilfeuer, sondern Durchschlagskraft. Mögen regelrechte Mistdinger sein die 18inch Geschütze, aber wenn die Dinger Treffen dann richtig!“



„Da haben Sie wohl Recht Inoue – dann holen wir uns jetzt diese beiden Schlachtschiffe!“


„Jawohl Herr Admiral!“





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Als nächstes meldeten sich die Marineflieger zu Wort und kündigten ihren Angriff an. Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi lies vergeblich nachfragen wo und welches Schiff sie zum Ziel hatten, aber auch er musste anerkennen, dass das Gefechtsfeld völlig chaotisch war und es blieb ihm nur zu hoffen das die Piloten den Unterschied zwischen Russischen und Japanischen Schiffen kannten?




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Noch immer lautete die Klassifizierung „Großkampfschiffe“, aber vom Verhalten konnte das nicht sein. Wenn das feindliche Schlachtkreuzer wären, befand sich die Suzuya längst in Reichweite gegnerischer Geschütze. Aber da kam kein Feindfeuer und damit blieb als Erklärung nur, dass der Ausguck zu viel Sake getrunken hatte. Wo auch immer sie den Reiswein her hatten?


Die Befürchtungen von Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi bewahrheiteten sich nicht. Dafür machten die Bomber ihm die Versenkung der Schlachtschiffe streitig. Er sah durch sein Fernglas wie vier Sturzkampfbomber wie an einer Perlenschnur hängend in den Sturzflug über gingen, in geringer Höhe über dem Schlachtschiff hochzogen, gefolgt von einer deutlich sichtbaren Explosion auf dem Deck des Schlachtschiffes.


„Treffer“ murmelte er vor sich hin und wusste nicht ob ihm das nun gefiel oder nicht? Lieber sah er doch noch einige seiner eigenen 18inch Granaten dort einschlagen und die bessere Trefferwirkung hatten diese sowieso.


Dann konnte er kaum glauben was er sah. Das Schlachtschiff neigte sich zur Seite und versank.



„Eine Fliegerbombe? Eine einzige verdammte Fliegerbombe?“




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Dann kamen über Funk Meldungen die ihn aufhorchen ließen. Bombentreffer auf Schiffen außer Sichtweite. Diese Schiffe konnten sich nur zwischen ihm und den Japanischen Flugzeugträgern befinden und das war keine gute Neuigkeit!



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#203 RTW2-JAP#

Taurus
22.04.24, 12:21
Im Zeitalter der Marinefliegerei sind strahlende japanische Siege mit ganz geringen eigenen Verlusten wohl ab jetzt Geschichte. Auch andere Marinemächte können was mit ihren Möglichkeiten ausrichten, aber das macht die Angelegenheit für uns Leser ja nur um so spannender.


Was ein wenig auffällt, ist die Tatsache, das es scheinbar Unmengen an Torpedotreffern braucht, bis sich mal eine Wirkung einstellt. Irgendwann ist zwar die Übersicht verloren gegangen, aber wenn wir in den Zwischenmeldungen permament von Torpedo-Hits auf BC xyz lesen, sind das in Summe bestimmt mehrere Dutzend auf nur noch wenige Ziele verteilt, die Zerstörungskraft eines einzelnen Gefechtskopfes scheint vielleicht immer noch keine größeren Auswirkungen zu haben.

Eigentlich müssten selbst größere Einheiten da schon längst das Zeitliche gesegnet haben.

TheBlackSwan
22.04.24, 12:59
Was ist die Idee hinter der Haguro-Klasse?

Zum Preis von einem BC ist das ein Schiff mit hohem SecBat Flashfire-Risiko und schlechten Bestreichungswinkeln für einen bedeutenden Teil der schweren Bewaffnung.

Bigfish
22.04.24, 18:47
Werter Taurus,


das mit den Torpedos ist das von früher Bekannte: Diese Schiffe sind längst tödlich getroffen, aber Wir wollen sie weg haben - jetzt - auf der Stelle - bevor noch ein unbeteiligtes Segelboot gegen ein Wrack prallt. :D




+ + +



Werter TheBlackSwan,


woher sollen Wir wissen was Wir Uns vor 5 Jahre zu diesem Entwurf gedacht haben? :rolleyes: Vmtl. war der Sinn - weil er das bei Unseren CAs immer ist - der Kreuzerkrieg. Zum Glück haben die Protagonisten der Geschichte zur Hagruo etwas aufgezeichnet:


Bigfish seine interne AAR Post ID #110 -> https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30102&p=1193755#post1193755

Bigfish seine interne AAR Post ID #137 -> https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30102&p=1241999#post1241999

Bigfish seine interne AAR Post ID #139 -> https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30102&p=1245511#post1245511

TheBlackSwan
22.04.24, 22:28
woher sollen Wir wissen was Wir Uns vor 5 Jahre zu diesem Entwurf gedacht haben?

Unsere Arbeitsannahme ist, dass Ihr als Ingenieur jedes Schiff gut dokumentiert mit Lastenheft, Versuchsreihen und Critical Design Reviews entwickelt und alle Ergebnisse archiviert. :D

Bigfish
22.04.24, 23:56
Werter TheBlackSwan,



Unsere Arbeitsannahme ist, dass Ihr als Ingenieur jedes Schiff gut dokumentiert mit Lastenheft, Versuchsreihen und Critical Design Reviews entwickelt und alle Ergebnisse archiviert. :D



Wir zitieren aus Post #001:



Osaki Satoshi berichtet also über das was bereits geschehen ist und nicht über das was aktuell geschieht. Es liegt in der Natur der Sache, dass das Militär auch nicht sämtliche Details an die Presse weitergibt. Die Berichterstattung wird also die eine oder andere Lücke enthalten oder gar der Propaganda anheimfallen und Falschdarstellungen äußern. Sollte Osaki Satoshi mit voranschreiten des Spiels aus Altersgründen in den Ruhestand gehen, wird er sicherlich vorher einen Nachfolger einarbeiten, der dann zu gegebener Zeit übernehmen wird.



Wie könnt Ihr da erwarten das einem Reporter streng geheime technische Details bekannt sind?

TheBlackSwan
23.04.24, 00:23
Werter TheBlackSwan,






Wir zitieren aus Post #001:






Wie könnt Ihr da erwarten das einem Reporter streng geheime technische Details bekannt sind?

Da habt ihr natürlich recht... Hoffentlich wird nach einigen Jahrzehnten Marinehistorikern der Zugang zu den Archiven gewehrt.

Wilhelm Klink
23.04.24, 08:15
Bei "Fiction" wird halt erwartet, dass es "Sense" macht, Mister Big-Clancy.

Und in der Realität stört es keinen, dass mit Sicherheit viele Schiffe herumfahren, wo keiner mehr weiß, wieso die überhaupt jemals vom Stapel gelassen wurden.

Bigfish
23.04.24, 09:05
Edler Wilhelm Klink,


seit Ihr Verwand oder Verschwägert mit diesem anderen Aylesbury, der in wenigen AAR-Jahren von jetzt an bei einem Luftangriff auf die Häfen von Malaysia... - ach lassen Wir das - dieser Cliffhanger wäre sonst verdammt lang!

Wilhelm Klink
23.04.24, 11:22
Lord Clinck beliebte sich eher weniger in seiner Majestäts Kolonien aufzuhalten, wenn wir uns hier recht entsinnen. Doch könnte sich die Dokumentation seiner Aufenthaltsorte im erwähnten AAR als ungünstig für ihn im Falle etwaiger, infamer und heimtückischer Unternehmungen herausstellen.

Doch nehmt Euch in Acht, oder besser Eure Flottenkommandeure, solltet Ihr etwas derartiges in Erwägung ziehen. Nach einer verheerenden Niederlage der Royal Navy Anfang der 1920er Jahre gegen japanische Flugzeugträger wurde ein großes Flottenprogramm aufgelegt, in Folge dessen die Royal Navy zur schlagkräftigsten Marine der Welt wurde. Bereits in wenigen AAR-Jahren wird sie eine beeindruckende Kampfkraft, auch im Bereich der Flugzeugträger, haben: 1936 dauerhafte Stationierung einer Trägerkampfgruppe im Pazifik (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=24757&page=27&p=848493#post848493), 1941 mindestens 2 voll ausgerüstete Trägerkampfgruppen im Pazifik (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=24757&page=33&p=852021#post852021), 1942 der Anfang vom Ende der japanische Überseestreitkräfte (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=24757&page=34&p=853821#post853821).

Ungeachtet dessen: weiterhin viel Erfolg und danke für Euren AAR!

Bigfish
23.04.24, 12:56
Werter Wilhelm Klink,




Bereits in wenigen AAR-Jahren wird sie eine beeindruckende Kampfkraft, auch im Bereich der Flugzeugträger, haben: 1936 dauerhafte Stationierung einer Trägerkampfgruppe im Pazifik, 1941 mindestens 2 voll ausgerüstete Trägerkampfgruppen im Pazifik,


zumindest das können Wir im Prinzip bestätigen, sofern man die ehemals britischen Kolonien in *hust* Am *hust* rika *hust* außer Acht lässt. Das die Royal Navy ansonsten eine numerische Überlegenheit besitzt macht nichts. Wir planen ja nicht etwa 1942 einen Krieg mit dem Empire vom Zaun zu brechen. Nein ganz sicher wird es 1942 keinen Krieg zwischen Japan und dem Empire geben. Wie kommt Ihr da nur darauf so etwas zu äußern? "Niemand hat die Absicht 1942 einen Krieg gegen das Empire zu beginnen."

TheBlackSwan
23.04.24, 20:17
Die Menschheit hat ja ihre Waffentechnik immer wieder mit den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft verbessert und damit die Kriegsführung revolutioniert. Wer weiß, vielleicht entdecken ja PhysikerInnen und ChemikerInnen in den nächsten Jahren etwas Interessantes.

Bigfish
23.04.24, 20:35
Werter TheBlackSwan,


schwebt Euch da Konkretes vor?

Wilhelm Klink
23.04.24, 20:39
Wer weiß, vielleicht entdecken ja PhysikerInnen und ChemikerInnen in den nächsten Jahren etwas Interessantes.
Bis das Gendern entdeckt wird, dauert es aber noch 80 Jahre... Oder meintet Ihr Physiker, die aufgrund des Bombenwetters ausschließlich innen forschen?

TheBlackSwan
23.04.24, 21:11
Werter TheBlackSwan,


schwebt Euch da Konkretes vor?

Die Forschung und Technik im Bereich elektromagnetischer Wellen und der Interaktion von Atomkernen mit ihren Grundbausteinen soll gerade ein heißes Thema in Europa sein.

TheBlackSwan
23.04.24, 21:28
Bis das Gendern entdeckt wird, dauert es aber noch 80 Jahre... Oder meintet Ihr Physiker, die aufgrund des Bombenwetters ausschließlich innen forschen?

Ihr habt Recht, sagen wir stattdessen"Die Damen und Herren aus der Physik und Chemie."

Bigfish
23.04.24, 22:16
Werte Herren,


das ist wieder typisch für die Europäischen Imperialisten!


Damen und Herren, schlimmer noch INNEN oder Plump Physiker schimpft man hier :eek:



Was mögen die ehrenwerten


Hidetsugu Yagi
Shintaro Uda
Kinjiro Okabe
Shigeru Nakajima
Bunsaku Arakatsu
Jun Ishiwara
Shin'ichirō Tomonaga
Hideki Yukawa
Kajuro Tamaki
Yoshio Nishina
Shoichi Sakata



nur sagen wie man sie in Europa so schroff zusammenfasst anstatt jedem die ihm gebührende Ehre zu erweisen?


Ganz zu schweigen von den wichtigen Personen der zweiten und dritten Reihe - den Assistenten und Laborknechten!


Und natürlich gab es auch herausragende Frauen, wenn auch mit wichtigerem befasst als Elementarteilchen und Co.: Yoshioka Yayoi

Bigfish
18.05.24, 17:50
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Invasion von Südkorea 22. Mai 1935 <<



Das Gefecht plätscherte jetzt irgendwie vor sich hin und das hatte einen Grund. Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi wollte abwarten was die Flugzeuge auszurichten vermochten bevor er aufschließen lies um den Feind selbst besser bekämpfen zu können. Noch immer traute er den Fähigkeiten der Piloten nicht über den Weg. Allerdings mochte sich das von selbst geben, denn die Trägerflotte lies vermelden das die Torpedobestände an Bord zur Neige gingen.


Kaigun-taisa Michitarō Tozuka hatte ebenfalls Zurückhaltung angeordnet. Er wollte mit der Mogami zur Suzuya aufschließen und diese nicht alleine ins Verderben rennen lassen. Allerdings war es sich mittlerweile sicher bei den russischen Trägern keine Großkampfschiffe vorzufinden. Das gesamte Verhalten sprach eindeutig für Zerstörer und vielleicht leichte Kreuzer, mehr nicht.


Die feindlichen Schlachtkreuzer lagen mehr oder weniger reglos im Wasser und die meisten Zerstörer begannen sich abzusetzen um sich nicht noch unglückliche Zufallstreffer einzufangen, aber die Gegenwehr war so gut wie zum Erliegen gekommen.


Nachdem sich Kaigun-taisa Michitarō Tozuka sicher war selbst nicht Gefahr zu sein, befahl er das Feuer auf die feindlichen Träger zu richten. Es galt die Flugoperationen dieser Schiffe zu unterbinden, dann konnte man sich alle Schiffe der Reihe nach vornehmen.




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Endlich kam Klarheit über den Feindverband zustande und tatsächlich hatte man es mit mehr oder weniger wehrlosen Schiffen des Gegners zu tun. Das Herzstück bildete tatsächlich der große Flugzeugträger Leningrad und nach den bekannten Fakten war dies der einzige große russische Flugzeugträger. Wenn Kaigun-taisa Michitarō Tozuka Glück hatte, konnte er hier und jetzt den Kern der russischen Trägerwaffe vernichten. Denn außer der Leningrad erkannte man noch zwei leichte Flugzeugträger der Russen. Sollte er alle drei versenken können, blieben dem Feind noch drei weitere leichte Träger und das waren teils Umbauten aus Kreuzern, also nicht ernst zu nehmen.


Zu seiner Freude meldete sich jetzt auch eine Staffel Bomber die von Sasebo aus gestartet war und nun ebenfalls kurz vor den feindlichen Trägern in Angriffsformation heranflog.


Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi durfte ebenfalls den nächsten Luftangriff zur Kenntnis nehmen, aber die Trefferlage seiner Schiffsgeschütze war selbst auf größere Reichweite nunmehr sehr gut. Die Bomber störten ihn mittlerweile mehr als dass er sie als Nutzen empfand.




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Dann war es soweit und Kaigun-taisa Michitarō Tozuka konnte den Angriff der Bomber mit ansehen. Die Treffermeldungen die über Funk zu hören waren stammten aber nicht von den Flugzeugen die seine Kreuzer unterstützten, sondern von den Trägerflugzeugen der Kidō Butai. Für ihn war es gleich wer den Feind zur Strecke brachte, aber er wusste das der kommandierende Admiral das anders beurteilte. Für ihn war dagegen klar, dass er sich heute womöglich im letzten großen Artilleriegefecht überhaupt befand. Die Entwicklung der Luftwaffe schritt zuletzt so schnell voran, dass er nur eine Frage der Zeit war bis einzig Flugzeuge noch Feindkontakt haben würden.


Der Luftangriff auf die russischen Träger war trotz seiner Meinung über die Zukunft der Luftwaffe spektakulär erfolglos. Eines hatte der Luftangriff aber bewirkt. Der Gegner sah sich gezwungen beizudrehen und kam damit jetzt sehr schnell dicht an die beiden japanischen schweren Kreuzer heran.




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Die Luftangriffe waren kaum der Rede wert. Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi vermerkte für sich das die erste Welle eines Luftangriffs eine hohe Schlagkraft hatte, aber bereits die zweite Welle deutlich schwächer ausfiel. Das musste das Oberkommando unbedingt berücksichtigen im seinem Drang die ganze Flotte umzubauen.


Die Trefferlage seiner Schlachtschiffe dagegen war umso erfreulicher.




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Der Himmel war mittlerweile erfüllt mit japanischen Trägerflugzeugen und die Aufgaben waren breit gestreut. Die feindlichen Schlachtschiffe waren die naheliegendsten und aufgrund ihrer Größe auch dankbarsten Ziele. Mehrere Piloten nahmen sich aber auch einige regelrecht herumvagabundierende feindliche Zerstörer zum Ziel und ein größerer Pulk würde versuchen die gegnerischen Flugzeugträger zu erreichen. Verworren war wohl eine gute Beschreibung um den Einsatz der Trägerflugzeuge zu charakterisieren.




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Es war jetzt sieben Uhr Ortszeit vorbei und Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi richtete sich auf einen langen Tag ein. Zwar erzielte man allerorten Treffer, aber es waren viele Orte und zu wenige Treffer um schnelle Ergebnisse zu erlangen. Es zeichnete sich ab, dass man sich noch mehrere Stunden damit beschäftigen würde überhaupt alle feindlichen Schiffe zu finden.


Gerade meldete ein Pilot Bombentreffer auf einem schweren Kreuzer, alleine wo sich dieser Kreuzer befinden sollte, war unbekannt. Natürlich mochte es nur einer der Zerstörer gewesen sein, aber wenn ein schwerer Kreuzer gemeldet wurde würde man dem nachgehen müssen.


Zumindest konnte das letzte bekannte feindliche Schlachtschiff dem kombinierten Feuer der vier japanischen Schlachtschiffe nicht länger standhalten. Obwohl es von den 18inch und 16inch Geschützen der Japaner regelrecht zerstiebt worden war, versank es aufrecht und würdevoll im Ostchinesischen Meer.


Das nächste Feindschiff kam aber genau in diesem Moment in Sichtweite. Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi fragte sich ob das der gemeldete schwere Kreuzer sein konnte?




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#204 RTW2-JAP#

Bigfish
02.06.24, 16:34
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Invasion von Südkorea 22. Mai 1935 <<



Kaigun-taisa Michitarō Tozuka hatte mit seiner Mogami endlich zur Suzuya aufgeschlossen. Zwar waren beide Kreuzer beschädigt aber der Gegner hatte keine schweren Geschütze aufzubieten. Solange die beiden japanischen Kreuzer genug Abstand wahrten um nicht Gefahr zu laufen von Zerstörer-Torpedos getroffen zu werden konnten sie den Gegner in alle Ruhe niederkämpfen.


Komplett anders verhielt es sich mit den ablaufenden japanischen Zerstörern. Mindestens vier Feindschiffe befanden sich auf Abfangkursen. Es waren wohl ebenfalls Zerstörer die aber recht sicher in besserem Zustand waren als die Japaner. Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi befahl den japanischen Zerstörern nach Süden auszuweichen um Zeit zu gewinnen. Sicher befand sich im Süden noch der russische Schlachtkreuzer der die Takao zur Strecke gebracht hatte, aber wenn dessen Kommandant nur irgendeinen Sinn für Strategie hatte würde er versuchen seine Träger zu erreichen anstatt japanische Zerstörer zu jagen.


Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi selbst würde mit seinen Schlachtschiffen zu den japanischen Trägern laufen. Zwischen ihm und der Kidō Butai musste es größere russische Einheiten geben. Zu viele Sichtungsmeldungen der Piloten sprachen davon, auch wenn nichts davon konkret gewesen war. Es war auch völlig unklar ob dies flüchtende Schiffe aus dem Nachtgefecht waren oder ein bislang völlig unerkannter Verband mit frischen Einheiten.


Zumindest verlief das Ausschiffen ungestört und planmäßig. Die Invasion war jetzt schon ein Erfolg, das war ihm nicht mehr zu nehmen.




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Der russische Flottenträger war bereits schwer getroffen worden. Warum auch immer dieses auffällige Schiff viel zu lange als Schlachtkreuzer klassifiziert worden war, zumindest hatte man den Träger deshalb nichts ahnend bereits in Brand geschossen. Kaigun-taisa Michitarō Tozuka war zufrieden!


Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi war enttäuscht. Der vermeintliche schwere Kreuzer entpuppte sich als Zerstörer und dass mehrere Geschwader einen Luftangriff ankündigten konnte seine Laune auch nicht bessern, weil Niemand präzise durchgab welche Ziele wo angegriffen wurden.


Dann aber konnte er sehen wen die Bomber angriffen. Wie schon zuvor bei dem russischen Schlachtschiff machten die Piloten der Kidō Butai ihm nun den Zerstörer streitig!




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Es war die reinste Verschwendung! Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi musste mit ansehen wie sich zwei komplette Staffeln auf einen beschädigten Zerstörer stürzten. Hatten die Bomber nicht Befehl im Süden zu den gegnerischen Trägern zu fliegen? Was auch immer diese Form von Seekrieg zu bedeuten hatte, für Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi stand fest das es so nicht weitergehen durfte.


Es war ein Klassiker des Seekrieges ein weit überlegenes Schiff sollte gegen einen schwächeren Gegner keine Probleme haben. Eine Schwachstelle hatten jedoch alle Schiff egal wie groß und mächtig sie waren. Das musste Kaigun-taisa Michitarō Tozuka jetzt lernen. Die leichten Kreuzer des Gegners mochten der Panzerung der Mogami kaum etwas anhaben können, das Ruder aber konnten sie beschädigen oder zerstören und genau das war gerade passiert!




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Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi musste Schmunzeln. Über den Sprechfunk konnte er mit anhören wie japanische Landgestützte Bomber einen Luftangriff auf den feindlichen Flugplatz Chemulpo ausführten. Das einzige was er vermisste waren präzise Angaben was genau bombardiert wurde und welche Ergebnisse das hatte.



Diese Piloten waren nicht besser als die Piloten der Flugzeugträger und er war sich für den heutigen Tag sicher das die Kidō Butai keinen Nutzen hatte!



Die Mogami war wieder Gefechtsklar und glücklicherweise nicht zum Ziel eines Zerstörers-Angriffs geworden. Dennoch musste man Vorsichtiger agieren um nicht selbst zum Gejagten zu werden.




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Der russische Träger verlor rapide an Fahrt und neigte sich nach Steuerbord. Kaigun-taisa Michitarō Tozuka war zufrieden, dieses Schiff war so etwas wie der Hauptpreis des heutigen Tages und dass er es auf klassische Weiße mit Geschützfeuer zur Strecke gebracht hatte würde den Militärstrategen in aller Welt zu denken geben.




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Die nächste Meldung bereitete Kaigun-taisa Michitarō Tozuka weniger Freude – der Munitionsvorrat war unter Fünfzig Prozent gesunken. Er würde näher an den Gegner aufschließen müssen um seine Trefferrate zu erhöhen. Denn außer dem Flottenträger gab es noch die beiden leichten Träger und er wollte alle anwesenden Flugzeugträger der Russen versenken.


Gerade in dem Moment wo Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi Luft-Torpedotreffer auf einem feindlichen Zerstörer gemeldet wurden kam eine sehr viel bedeutendere Meldung: Der russische Schlachtkreuzer der die Takao versenkt hatte, war nicht etwa wie vermutet auf dem Weg zu den russischen Trägern, oder auf Abfangkurs zu den fliehenden japanischen Zerstörern, er wurde dicht unter Land Richtung Norden schleichend ausgemacht.



Dieser Schlachtkreuzer befand sich auf dem Weg zu den Truppentransportern und es befand sich kein ebenbürtiges japanisches Schiff in der Nähe um diesen Gegner abzufangen.





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„Meldung an den Admiral, feindlicher Flottenträger nimmt Wasser und scheint über Steuerboard achteraus langsam wegzusacken.“ Kaigun-taisa Michitarō Tozuka sah der Ordonanz nach die Richtung Funkraum verschwand.


Noch war der Träger nicht gesunken, aber das war jetzt nur noch eine Frage der Zeit. Jetzt konnte er den beiden leichten Trägern nachstellen.


Von den ursprünglich vier leichten Kreuzern der Japanischen 35. Aufklärungs-Division befanden sich noch drei Stück im Verband und einzig die Suma war unbeschädigt geblieben. Jetzt mussten diese drei leichten Kreuzer unterstützt von zwei Zerstörern einen weit überlegenen Feind zur Strecke bringen. Kaigun-taisa Kiyohide Shima hatte mit der Suma das Kommando über die Division übernommen nachdem die Akitsushima ausgerechnet ihre wichtigen Kommunikationsanlagen im Gefecht eingebüßt hatte. Jetzt stand er vor der vielleicht größten Bewährungsprobe seiner bisherigen Laufbahn.



Kaigun-taisa Kiyohide Shima befahl Abfangkurs zum Schlachtkreuzer und sprach ein Gebet!




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Steuerboard querab sah Kaigun-taisa Kiyohide Shima einige Flugzeuge am Himmel und diese schienen ebenfalls auf den Schlachtkreuzer drauf zuzuhalten. Scheinbar waren nicht alle Piloten unfähig und hatten die sich anbahnende Katastrophe erkannt.


Der russische Schlachtkreuzer zackte um eine Flachwasserstelle herum und eröffnete das Feuer auf die Suma!



Die letzten weiteren kampffähigen japanischen Zerstörer taten in der Zwischenzeit alles um die feindlichen Zerstörer von den sich zurückziehenden japanischen Einheiten fernzuhalten und spätestens nach dem ungeplanten Luftangriff mit zwei Torpedotreffern auf dem Feind hatten die Japaner auch hier die Initiative übernommen.


Kaigun-taisa Kiyohide Shima traute seinen Augen nicht. Die japanischen Bomber flogen einfach weiter und machten keine Anstalten den Schlachtkreuzer anzugreifen. Was sollte das? Er dachte gar nicht daran der Ordonanz etwas zu diktieren. Er rannte selbst zur Funker Bude, griff sich das Mikrofon und überzog den Sprechfunkverkehr mit wüsten Beschimpfungen!




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Der Wutanfall schien etwas genutzt zu haben. Tatsächlich drehte die Bomberstaffel um und flog jetzt einen direkten Angriff auf den Schlachtkreuzer. Aber auch der Gegner hatte noch einsatzbereite Flugzeuge und begann seinerseits ebenfalls Angriffe auf die Truppentransporter zu fliegen.


Kaigun-taisa Kiyohide Shima kochte vor Wut, weil die japanischen Bomber jetzt scheinbar den russischen Bombern hinterherflogen. Was dachten sich die Piloten? Erkannten die nicht, dass es feindliche Bomber waren oder hatten sie genau das erkannt und wollten sie den russischen Bomberangriff verhindern?



Die Verwirrung war maximal perfekt!



Kaigun-taisa Kiyohide Shima hielt seine leichten Kreuzer auf Distanz und hoffte das den Zerstörern ein erfolgreicher Anlauf gelang. Auf die Bomber zählte er nicht mehr!




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Der Schlachtkreuzer hatte mit den japanischen Schiffen leichtes Spiel. Ein schwerer Treffer reichte um die Suma aus dem Gefecht zu nehmen. Kaigun-taisa Kiyohide Shima konnte nun nur noch hoffen, das den restlichen Schiffen ein Kunststück gelang, anderenfalls würden die Invasionstruppen doch noch einen schweren Stand haben.


Zum Erstaunen von Kaigun-taisa Kiyohide Shima schienen die japanischen Piloten endlich verstanden zu haben welches Schiff sie angreifen sollten und immerhin brachten sie mit ihren Anflügen den Feind zum Manövrieren. Das konnte die Gelegenheit für die Zerstörer sein den Tag zu retten.


Der feindliche Flottenträger schwamm noch immer und wurde jetzt von Landgestützten Bombern angegriffen, während Kaigun-taisa Michitarō Tozuka die Umrundung dieses Verbands noch nicht abgeschlossen hatte. Er wollte die beiden leichten Träger versenken, konnte den Gegner nördlich aber nicht ignorieren. Sobald der Flottenträger endgültig gesunken war, hatte seine Eskorte nichts anderes zu tun als die japanischen schweren Kreuzer anzugreifen und dann befand er sich zwischen zwei Feindverbänden. Das wollte er vermeiden, egal wie gerne er auf die leichten Träger losstürmen mochte.




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Zwei angeschlagene Zerstörer drehten vom Feind erfolglos ab. Immerhin hatte der Schlachtkreuzer nach Süden gedreht nachdem nun aus gleich drei weiteren Richtungen japanische Zerstörer auf ihn zuhielten. Und dann endlich griffen die Bomber den Schlachtkreuzer an. Es waren jetzt sogar zwei Staffeln die sich womöglich die ganze Zeit über versucht hatten zu koordinieren?


Was von den 帝国海軍航空隊 (Teikoku Kaigun Kōkūtai - Kaiserlich Japanische Marineluftstreitkräfte) zu halten war, musste die Admiralität bewerten. Kaigun-taisa Kiyohide Shima konnte jetzt zumindest mit ansehen wie die Piloten gleich sechs Torpedos in den russischen Schlachtkreuzer setzten und damit dürfte dieses Schiff erledigt sein.


Das Aufwischen konnten nun in aller Ruhe die Zerstörer übernehmen.




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#205 RTW2-JAP#

Bigfish
03.06.24, 22:52
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Invasion von Südkorea 22. Mai 1935 <<



Während Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi sein Glück kaum fassen konnte, dass diese nichtsnutzigen Piloten genau im richtigen Moment eine Katastrophe verhindert hatten, musste sich Kaigun-taisa Michitarō Tozuka eingestehen, dass die ersten Meldungen über das Sinken des Flottenträgers zu optimistisch gewesen waren. Der Träger schwamm immer noch und sackte auch nicht tiefer. Er musste hier noch nachlegen. Immerhin hatten sich aus welchem Grund auch immer die Geleitschiffe abgesetzt und damit den Weg freigeräumt.


Die Torpedobomber hatten den russischen Schlachtkreuzer reglos zurückgelassen, die japanischen Zerstörer vollendeten das Vernichtungswerk und rissen mit ihren Torpedos den Rumpf des Giganten auf mehreren Metern Länge komplett auf. Das Sinken war jetzt nur noch eine Frage der Zeit und es würde wohl eher früher als später so weit sein.




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Die nächsten Minuten verlief das Gefecht wieder reichlich zäh. Das änderte sich aber durch das unerfreuliche erscheinen weiterer feindlicher Flugzeuge, die wohl als Ziel angeschlagene japanische Zerstörer zu suchen schienen.


Immerhin hatten die Kaiserlich Japanischen Marineluftstreitkräfte nach dem letzten Angriff Blut gelegt und versuchten ebenfalls weitere Erfolge zu erzielen. Beim Anflug auf die verbleibenden russischen leichten Flugzeugträger wurden sie dabei allerdings von feindlichen Jagdflugzeugen entdeckt und angegriffen.




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Wie vermutet kam das Ende für den Schlachtkreuzer schnell. Mittlerweile war klar, dass in diesem Gefechtsgebiet auch keine weiteren großen Einheiten des Gegners anwesend waren. Außer versprengten Zerstörern gab es hier nichts mehr was noch eine Gefahr darstellte. Somit blieben tatsächlich nur noch die beiden leichten Flugzeugträger der russischen Flotte, die mit ihren Bombern Ärger verursachen konnten.


Außer den eigenen Flugzeugen der Kaiserlich Japanischen Marineluftstreitkräfte konnten nur noch die Mogami und Suzuya etwas gegen diese Schiffe unternehmen und diesen beiden Kreuzern ging langsam aber sicher die Munition aus.


Für die japanischen Bomber allerdings waren die großen und breiten Flugdecks ein perfektes Ziel um auch mit wenig Munition Erfolge zu erzielen. Kaigun-taisa Michitarō Tozuka sah durch sein Fernglas wie sich ein großer Pulk japanischer Bomber aus der Höhe auf die russischen Träger herabstürzte, fast den Eindruck erweckten selbst in die Träger rein zu krachen nur um Sekunden vor dem Aufprall hochzuziehen und ihre Bomben auszuklinken – Bumm – Treffer – die restlichen Flugzeuge konnte er wegen der Brandwolke nicht mehr länger beobachten.





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Es war jetzt kurz vor zehn Uhr am Morgen und vor wenigen Minuten waren die japanischen Träger in Sichtweite von Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi gelangt. Er hatte beschlossen sich unter die Kidō Butai zu mischen um einerseits von deren Jagdschutz zu profitieren und andererseits Feuerkraft aufbieten zu können, falls doch noch ein russisches Großkampfschiff unerwartet auftauchen sollte.


Aus dem Süden kam die Meldung, dass die beiden schweren Kreuzer nunmehr die leichten Träger unter Feuer genommen hatten und im Zentrum machten einige leichte Kreuzer Jagd auf die russischen Zerstörer.


Kaigun-taisa Michitarō Tozuka hatte es sich zwar anders vorgestellt, aber es war nicht mehr zu ändern. Die russischen Träger hatten plötzlich erheblich an Fahrt verloren, sodass er mit seinen Kreuzern dicht an den Gegner aufgeschlossen hatte. Das war womöglich Absicht, denn er befand sich jetzt in Wirkreichweite der Artillerie der leichten Träger und die russischen Besatzungen verstanden auch damit umzugehen.




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Dann begann die nächste langatmige Phase mit wenigen Treffen und zeitraubendem hin- und her Manövrieren.




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Letztlich aber hatten die leichten Träger einfach zu wenige Geschütze um den japanischen Kreuzern ernsthaften Schaden zufügen zu können. Kaigun-taisa Michitarō Tozuka brauchte also einfach nur Zeit um den Feind niederzukämpfen.




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Erst um kurz nach Elf war der erste leichte Träger im Sinken begriffen und Kaigun-taisa Michitarō Tozuka fragte sich ob seine Munitionsbestände ausreichten um auch den zweiten leichten Träger noch auf den Grund der See zu befördern? Immerhin kamen ihm weitere japanische Trägerflugzeuge zur Hilfe, auch wenn diese als erneute Glanzleistung den bereits sinkenden Träger zum Ziel nahmen.




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Eine halbe Stunde später hatte Kaigun-taisa Michitarō Tozuka zumindest wieder Sichtkontakt zum zweiten leichten Träger. Ob er noch genug Munition zur Verfügung hatte würde sich daher bald zeigen.


Zur Enttäuschung war es jedoch nur einer der Begleitzerstörer den seine Artillerie allerdings mit einem Prachtschuss mit nur einem Treffer zum Stoppen brachte. Der Rest war Fleißarbeit.





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Letztlich wurde der vermisste Träger im Gewirr der Südkoreanischen Inselwelt wiedergefunden, wo er versuchte sich zusammen mit einem weiteren Zerstörer zu Verstecken.




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#206 RTW2-JAP#

Bigfish
07.06.24, 20:05
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Invasion von Südkorea 22. Mai 1935 <<



Nach den letzten Ereignissen befahl Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi allen Kampffähigen Schiffen auszuschwärmen und sämtliche erkannten Feindschiffe endgültig zu versenken. Mit größeren Problemen war nach seiner Meinung nicht mehr zu rechnen. Eine Gefahr mochten allenfalls noch Zufallstreffer durch feindliche Bomber sein und auch diese Gefahr würde sich Stunde um Stunde verringern.




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Kaigun-taisa Michitarō Tozuka brauchte keinen Befehl um Feindschiffe zu suchen und zu versenken. Er war mit den beiden Kreuzern immer noch hinter dem letzten feindlichen Flugzeugträger hinterher und sein Problem war der Munitionsvorrat. Er hatte längst entschieden die Distanz erheblich zu verringern, auch wenn er nicht wusste ob der Geleitzerstörer noch über Torpedos verfügte oder nicht. Er musste dringend seine Trefferquote erhöhen und das war nur durch eine kurze Distanz zum Feind zu realisieren.




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Kurz nach dreizehn uhr Ortszeit wurden in der Nähe der Untergangsstelle der Takao mehrere feindliche Schiffe gesichtet. Schnell ergaben Kursberechnungen, dass es sich um die Geleitschiffe des versenkten russischen Flottenträgers handeln musste. Wie zuvor der Schlachtkreuzer versuchten diese Schiffe dicht unter Land nach Norden zu schleichen.


Irgendwem auf der russischen Seite war wohl klar geworden alles Richtung Invasionsflotte zu werfen was noch fahren konnte. Diese Erkenntnis kam wohl viele Stunden zu spät oder aber der Person die jetzt das Kommando hatte war das schon die ganze Zeit über klar gewesen aber die bisherigen Vorgesetzten waren wohl anderer Ansicht gewesen.





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Nach der Versenkung des russischen Schlachtkreuzers hatten sich die Fliegerkräfte der Kidō Butai soweit wie möglich konsolidiert und flogen nach Möglichkeit in Staffelformation das Seegebiet auf und ab um auf Sichtungen schnell reagieren zu können. Somit dauerte es nur knapp eine Stunde bis mehrere Bomber über den wieder entdeckten russischen Geleitschiffen zum Angriff übergingen und erste Treffer erzielen konnten.




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Der russische Zerstörer hatte sich aus dem Staub gemacht und versuchte lieber sich selbst zu retten anstatt den Flugzeugträger zu beschützen und womöglich war das auch das einzig richtige gewesen, denn den beiden japanischen Kreuzern war er schlicht nicht gewachsen. Somit hatte Kaigun-taisa Michitarō Tozuka frei Bahn um den letzten leichten Träger zu versenken.


Für die beiden leichten Kreuzer auf Nordkurs war das Schicksal ebenfalls besiegelt. Nach wenigen aber wirkungsvollen Bombentreffern begannen beide Schiffe damit Nebelwände zu legen und mussten damit gleichzeitig ihren kritischen Zustand zugeben. Auch hier war es jetzt nur noch eine Frage der Zeit.




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Gegen fünfzehn Uhr war lediglich noch ein leichter Kreuzer des Gegners in der Lage einige Fahrt zu machen. Alle anderen Schiffe lagen mehr oder weniger reglos in der See oder fuhren so langsam, dass die Strömung mit ihnen leichtes Spiel hatte. Alle mussten ein mäßiges aber beständiges Trommelfeuer über sich ergehen lassen.




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Immer wenn Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi sich sicher war, dass es keine Überraschungen mehr geben würde, wurde er eines Besseren belehrt! Auch jetzt erschienen bislang unentdeckte Schiffe auf der Bildfläche, aber so langsam wie sie ebenfalls nach Norden schlichen waren es bereits schwer beschädigte Schiffe.



Eines war aber dadurch klar – ein Schiff ist erst dann versenkt, wenn es bestätigt gesunken war!



Es war also nur die alte Lehre nach der es richtig war einen Gegner so lange zu beschießen bis es unwiderruflich gesunken war. Anderenfalls tauchten selbst schwer beschädigte Schiffe immer wieder unerwartet irgendwo auf. Dabei musste er gar nicht auf den Feind schauen. Aktuell hinkten zahlreiche seiner eigenen Zerstörer teils mit lediglich ein bis zwei Knoten Fahrt zum nächstbesten Stützpunkt. Einige hatten Löcher im Rumpf groß genug um mit einer Barkasse hindurchzufahren, aber sie schwammen und machten Fahrt!





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Nach zwei Lufttorpedotreffern versank einer der beiden feindlichen leichten Kreuzer endlich in der See. Kaigun-taisa Michitarō Tozuka hatte zwischenzeitlich von dem brennenden Flugzeugträger abgelassen und jagte dem flüchtendem Zerstörer hinterher um seine wenigen verbleibenden Granaten für dieses Ziel zu verwenden. Sehr zu seiner Freude nahm dessen Kapitän das Gefecht an, was aber die Suzuya zu spüren bekam.


Dann vermeldete der Artillerieleitstand der Mogami das die letzte Granate verschossen war!




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Das Gefecht hatte sich jetzt über weitere Stunden hingezogen und der Abend stand bevor. Bis zur Dämmerung würde es nicht mehr allzu lange dauern und fast alle im Gefecht stehenden Schiffe hatten entweder keine Munition mehr oder nur noch geringe Restbestände.


Letztlich erzielten wieder die Bomber wichtige Treffer. Der zweite leichte Kreuzer brach in zwei Teile als einer der Sturzbomber seine Zuladung direkt in die Schiffsmitte platzierte und danach mit einer Siegesgeste wieder in die Höhe verschwand.


Kaigun-taisa Michitarō Tozuka hatte sein Ziel aus den Augen verloren als eine Nebelbank herangezogen war und entsprechend frustriert ließ er Kurs auf Sasebo setzen.




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Auch den letzten Akt vollzogen die Bomber mit einer Serie von Treffern auf einem Zerstörer, der umgehend an Fahrt verlor und liegen blieb. Gute zwanzig Minuten später kenterte das Schiff und versank. Danach verlegten sich die japanischen Einheiten darauf Schiffbrüchige beider Seiten aufzusammeln. Bevor etwa gegen Achtzehnuhr der Befehl zum allgemeinen Rückmarsch nach Japan von Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi gegeben wurde.




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Kurz nach Achtzehn Uhr sammelte der leichte Kreuzer Chitose einige Überlende auf Trümmern des schweren Kreuzers Takao auf. Darunter befand sich der schwer Verletzte Kaigun-taisa Gotō Eiji und der Kapitän der Chitose war sich unsicher ob das Schicksal es nun gut oder schlecht mit Gotō Eiji befunden hatte?


Die Dämmerung setzte etwa fünfzehn Minuten vor Neunzehn Uhr ein und anderthalb Stunden später hüllte die Dunkelheit den finstersten Tag in der Geschichte der Zarenflotte in Schweigen.




Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi erklärte das Gefecht für beendet und er wusste das er bis auf sehr wenige Schiffe - die sich noch irgendwo im Anmarsch befanden - die russische Ostasien-Flotte praktisch vollständig vernichtet hatte!





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#207 RTW2-JAP#

Sappho
07.06.24, 20:19
Ja ... ein Massaker ... Tsushima läßt freundich grüßen ...

Bigfish
07.06.24, 20:32
Edle Sappho,


Wir müssen aber zugeben, dass es auch etwas besser für den Russen hätte ausgehen können, wenn Wir nicht mehr Glück als Verstand gehabt hätten als der russischen Schlachtkreuzer aufgetaucht ist!


Ausgerechnet dann haben die Torpedobomber eine wirklich überragende Trefferquote erzielt. Damit war nicht zu rechnen und darauf hatten Wir auch keinen Einfluss. Schließlich hatten Wir die Bomber an die Stelle entsandt wo es dann die Takao erwischt hat. Das diese Bomber tatsächlich erst dorthin fliegen, dann umdrehen und nach mehren Runden Kreise drehen wirklich diesen Schlachtkreuzer angreifen und zahlreiche Torpedos rein setzen war völliger Zufall. Wäre das nicht passiert, hätte dieser Schlachtkreuzer die Truppentransporter seinerseits massakriert, weil Wir nichts in der Nähe hatten was diesen Schlachtkreuzer rechtzeitig hätte Stoppen können :o

Taurus
08.06.24, 16:26
Edle Sappho,


Wir müssen aber zugeben, dass es auch etwas besser für den Russen hätte ausgehen können, wenn Wir nicht mehr Glück als Verstand gehabt hätten als der russischen Schlachtkreuzer aufgetaucht ist!


Ausgerechnet dann haben die Torpedobomber eine wirklich überragende Trefferquote erzielt. Damit war nicht zu rechnen und darauf hatten Wir auch keinen Einfluss. Schließlich hatten Wir die Bomber an die Stelle entsandt wo es dann die Takao erwischt hat. Das diese Bomber tatsächlich erst dorthin fliegen, dann umdrehen und nach mehren Runden Kreise drehen wirklich diesen Schlachtkreuzer angreifen und zahlreiche Torpedos rein setzen war völliger Zufall. Wäre das nicht passiert, hätte dieser Schlachtkreuzer die Truppentransporter seinerseits massakriert, weil Wir nichts in der Nähe hatten was diesen Schlachtkreuzer rechtzeitig hätte Stoppen können :o



Wie lange zehrt die IJN noch von glücklichen Zufällen? Eine kritische Nachbetrachtung im Flotten-HQ wird mit Sicherheit neben den erfreulichen Feindverlusten auch diverse Ungereimtheiten auf den Kartentisch bringen.

Bigfish
09.06.24, 11:53
Edler Taurus,


die Bewertung dieses Gefechts ist tatsächlich sehr zweischneidig und wer was das nach dem Krieg für Konsequenzen haben wird...

Bigfish
15.06.24, 00:38
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935



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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Mittwoch 22. Mai 1935


Es war spät geworden, aber Osaki Satoshi war noch immer in riesige Papier-Stapel vertieft, die auf seinem Schreibtisch standen. Er wühlte sich durch alle Unterlagen die irgendetwas mit Korea und Besatzungen durch fremde Mächte zu tun hatten. Welche Armeen hatten bislang den Weg nach Korea gesucht und wie haben sie das getan?


Tatsächlich verliefen die meisten Invasionen gegen die Reiche auf der koreanischen Halbinsel wenig erfolgreich. Aber hartnäckigen Gegnern gelang dies von Zeit zu Zeit immer mal wieder.


Der letzte maßgebliche Versuch seitens Japans führte bis zu Toyotomi Hideyoshi zurück, der sich sechs Jahre lang von 1592 bis 1598 bemühte das damals als Joseon bezeichnete Korea zu unterwerfen, was ihm nicht gelang.


„Toyotomi Hideyoshi“ flüsterte Osaki Satoshi, denn dieser Name gebot in Japan einiger Ehrfurcht. Toyotomi Hideyoshi war das Aufblühen der Samurai geschuldet, aber auch eine gut dreißigjährige Zeitspanne ohne Shōgunat. Die Jahrhunderte zuvor gab es immer nur sehr kurze Zeiträume ohne Shōgun. Erst nachdem Tod von Toyotomi Hideyoshi gelang es Tokugawa Ieyasu ein neues Shōgunat zu errichten und dieses war das letzte, es hatte bis ins Jahr 1867 bestand. Das Tokugawa-Shōgunat war die letzte Episode des alten feudalen Japan. In diese Zeitspanne fielen wesentliche Ereignisse der japanischen Geschichte.


Die Ortschaft Edo zum Beispiel war ein winziger Fischereihafen ohne größere Bedeutung. Tokugawa Ieyasu machte daraus dennoch den Verwaltungssitz seines Shōgunats und bis heute ist er der Verwaltungssitz Japans geblieben, auch wenn er mittlerweile als Tōkyō bezeichnet wird (https://de.wikipedia.org/wiki/Edo-Zeit).


Dann machten die Gedanken von Osaki Satoshi einen Sprung und er flüsterte: „Was für ein Zufall!“


Erst am Vormittag war er durch die Anjin-dōri (按針通り - Navigatorstraße) gelaufen. Er erinnerte sich das die Straße vor gerademal drei Jahren noch im Anjin-chō (Navigatorviertel) lag. Bevor die Gegend im Zuge der immer wieder stattfindenden Zusammenschlüsse von Stadtteilen umbenannt worden war (https://japanthis.com/2013/06/20/what-does-anjincho-mean/).



„Das alles geht zurück auf diesen Anjin-san…“ flüsterte er weiter.



Dieser Anjin-san hatte einen bedeuteten Einfluss auf Tokugawa Ieyasu und letztlich war es dieser Anjin-san der das erste moderne japanische Segelschiff europäischer Bauart gebaut hatte.



„Eigentlich hätte das der Beginn sei können…“ sprach Satoshi weiter…


„… aber dann kam die 鎖国 (sakoku – die Zeit der Abschließung Japans)…“


„Wo wäre Japan, wo wäre die japanische Flotte heute ohne die sakoku?“




Osaki Satoshi hatte ein fragendes Gesicht!




Erst jetzt - dreihundert Jahre nachdem dieser Anjin-san die ersten wirklich Hochseetauglichen Schiffe Japans gebaut hatte – verfügte das Japanische Kaiserreich wieder über Schiffe die anderen großen Seefahrer-Nationen ebenbürtig waren (https://de.wikipedia.org/wiki/William_Adams_(Weltreisender)).



„Erst jetzt – wir haben dreihundert Jahre lang geschlafen…“




„Rampampammpammm“ donnerte es plötzlich aus dem Radio, das bislang leise im Hintergrund vor sich hin gedudelt hatte.





„Das Oberkommando der Kaiserlich Japanischen Marine gibt bekannt:“



„Heute – am zweiundzwanzigsten des Monats Mai haben kombinierte See- und Luftstreitkräfte der Kaiserlich Japanischen Marine in einer Achtzehnstündigen Seeschlacht die Reste der Flotte des russischen Zarenreichs auf den Grund des Meeres befördert. Zeitgleich haben die wagemutigen Soldaten der Marine-Infanterie und der Kaiserlichen Armee eine Invasion von Korea begonnen. Südlich von Chemulpo sind die Kaiserlichen Truppen erfolgreich an Land gegangen, was als unmöglich galt! Schon bald wird die koreanische Halbinsel unter der Kontrolle ihres Rechtmäßigen Besitzers stehen und die Europäischen Imperialisten vertrieben sein.“




+ + +




Blitzschnell sortierte Osaki Satoshi seine Gedanken. Verdammt wie recht er doch hatte das es bald passieren musste mit Korea und jetzt war es passiert. Sicherlich war diese pompöse Radio-Ausstrahlung voll triefendem Nationalstolz nur bedingt ernst zu nehmen, aber er hoffte sehr bald wieder von seinem Sohn genaue Details zu hören was dort im Laufe des Tages vorgefallen Fall war?


Er stand auf und lief zur Tür, aber bevor er dort ankam schwang diese schon auf und seine Redakteure quetschten sich hindurch in sein Büro.


„An die Arbeit. Ihr habt es gehört – Südlich von Chemulpo – besorgt Karten und schaut im Archiv nach, ob wir Fotos von dieser Region haben? Wir machen das wie beim letzten Mal – wir liefern Fotos und Karten! Das was das Radio nicht kann!“


So schnell wie sich der Raum gefüllt hatte, war er wieder leer gewesen. Seine Gedanken drehten sich trotzdem im Kreis – er hatte jetzt nicht nur die Militärs mit ihren Geheimnissen zum Gegner, sondern auch das Radio das ihm seine Stellung streitig machte.




Er wusste das er so schnell niemals sein konnte, Extrablatt hin oder her. Aber umfassende Details, das konnte er liefern, das musste er liefern!





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Bild 172: Tokugawa Ieyasu - Begründer des Tokugawa-Shogunats
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tokugawa_Ieyasu2_full.JPG
Autor: Kanō Tannyū
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Tokugawa_Ieyasu




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Donnerstag 23. Mai 1935


Japaner galten als Würdevoll Besonnen und Ruhig, die nichts so schnell aus der Ruhe bringen kann. Selbst die einfachsten alltäglichen Dinge folgten häufig stringenten Ritualen die überraschendes und emotionales Verhalten konsequent verhinderten. Wutausbrüche waren eine äußerst private Angelegenheit die selbst der engste Familienkreis nicht immer mitbekam.


Als Osaki Satoshi eine der alten Vasen seines Vorgängers in die Hand nahm und gegen die Tür seines Büros schleuderte dachten seine Redakteure außerhalb des Büros zuerst an einen Angriff. Die Vase durchschlug mit Wucht die Glasscheibe der Tür, flog quer über den Gang und schlug mit einem lauten Krachen im gegenüber befindlichen Regal ein. Schnell liefen alle zum Chef nur um die übelste Schimpftirade mitzuhören die wohl jemals im modernen Tōkyō zu hören gewesen war.


Dann blickte Osaki Satoshi fragend von einem Stapel Zeitungen auf und sprach nur ein Wort:




„Wie?“




Nur Minuten zuvor war einer der Laufburschen zu Satoshi ins Büro gegangen und hatte ihm mehrere Extrablätter der Konkurrenz auf den Schreibtisch gelegt, die bereits auf der Straße verkauft wurden. Es war aber nicht der Umstand das die Konkurrenz schneller war die neusten Nachrichten zu Papier zu bringen, nein es war der Inhalt.



Mehrere Redakteure starrten auf die ausgebreiten Zeitungen und verstanden sofort.




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Bilder 173 bis 177: Titelblätter Japanischer Tageszeitungen am 23. Mai 1935
Quellen: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator





Dann machte sich ein so heftiges Geschrei breit, dass nunmehr auch die Angestellten aus den anderen Stockwerken aufmerksam wurden und in Osaki Satoshis Redaktionsräume stürmten.
So plötzlich der Krawall eingesetzt hatte, verstummte er auch wieder. Dann ergriff einer der jungen Redakteure das Wort:



„Chef – wie kann das sein? Woher haben die anderen Verlage diese Fotos?“



Osaki Satoshi drehte seinen Kopf zu seinem Redakteur:



„Ich weiß es nicht, ich weiß nicht woher diese Bilder stammen.“



Dann blickte er auf die Ausgabe der Tōkyō Shinbun, die er gerade für den Druck freigeben wollte und sprach:




„Das ist Mist, wir können einpacken. Kein Extrablatt, das Extrablatt fällt heute aus!“






+ + +






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>> Memorandum des Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi zur Invasion von Südkorea 22. Mai 1935 <<


Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),

ich berichte! Die Invasion von Südkorea war ein großer Erfolg! Mittlerweile sind unsere Truppen weiter vorgerückt und von feindlichem Widerstand gibt es keine Spur. Der Plan wird gelingen!


Jedoch – was sich während der See- und Luftschlacht zugetragen hat – war ebenfalls denkwürdig. Dieses Aufeinandertreffen hätte niemals passieren dürfen und die Feindaufklärung hat hier vollständig versagt! Das in den ersten Minuten der Schlacht Japan als glücklicher Akteur hervorgegangen ist, kann und muss als schicksalhafter Zufall bezeichnet werden.


Wären die Verbände nur wenige Seemeilen versetzt gewesen, oder hätten die russischen Torpedos ihre Ziele gefunden und nicht die Japanischen, wäre es ein Desaster geworden und wir hätten die besten Infanteristen Japans verloren.


Das weder der Geheimdienst noch die tägliche Luftaufklärung auch nur im Ansatz von Feindbewegungen wussten muss Konsequenzen haben.


Und damit sind wir auch beim Thema der Kaiserlich Japanischen Marineluftstreitkräfte angelangt.



Mir fehlen die Worte!



Ich weiß nicht wie ich die Leistungen der Kaiserlich Japanischen Marineluftstreitkräfte beschreiben soll? Einerseits kam der Beginn der Luftoperationen viel zu spät um direkten Nutzen zu entfalten, aber als die erste Welle ihre Ziele erreicht hatte, gab es doch ausreichend Treffer um den Gegner in die Defensive zu drängen.


Immerhin hat das unsere Zerstörer und Schlachtschiffe in die Lage versetzt dem Feind beträchtliche Schäden beizufügen und die Transporter weitgehend sicher zum Ziel zu eskortieren. Allerdings – und das muss betont werden – lag dies zu nicht geringen Teilen an der fehlenden Weitsicht und dem geringen Durchsetzungswillen des russischen Befehlshabers. Die existentielle Bedrohung der Truppentransporter war über Stunden latent vorhanden und wir müssen es wohl dem Karma zuschreiben, dass das glücklichere Ende auf unserer Seite lag.


Nach dem ersten Schlagabtausch muss ich dann aber ein völliges Versagen der Kaiserlich Japanischen Marineluftstreitkräfte attestieren. Die zweite Welle kam unkoordiniert und unorganisiert über dem Kampfgebiet an und es mangelte den Piloten an jeglichen Selbstverständlichkeiten hinsichtlich der Positions- und Klassifizierungsmeldungen. Es bestand keine Chance zu sagen welche Schiffe wo gesichtet und angegriffen worden sind. Mehrfach hatte es den Anschein das meine eigenen Schlachtschiffe zum Ziel unserer Bomber geworden sind nur um mit ansehen zu müssen, dass die Flugzeuge im letzten Moment abgedreht haben um sich neu zu formieren.


Jedoch – und dass macht die ganze Schlacht so unfassbar bitter – unsere Bomber waren ein einziges Mal zur perfekten Zeit am perfekten Ort und brachten überragende Trefferleistungen gegen den Feind zum Wirken.


Ohne diesen erfolgreichen Angriff der Torpedobomber auf den russischen Schlachtkreuzer ‚Oleg‘, der zuvor bereits unseren Schweren Kreuzer Takao versenkt hatte, hätten wir mit Sicherheit nicht nur mehrere Zerstörer und Leichte Kreuzer verloren, sondern ganz sicher auch sämtliche Transporter und mit diesen mindestens die Hälfte unserer Soldaten.


Den ganzen Tag über gelang unseren Piloten kein wirklich ausreichender Angriff, nur in diesem einen Moment wo ein erfolgreicher Luftangriff über das Wohl und Wehe der gesamten Invasion entschied konnte die Marineluftwaffe zeigen was möglich ist.



Und dies - und das ist die klare und unwiderlegbare Essenz dieses Tages – war ebenfalls völliger Zufall!



Meine Herren – so – kann das nicht weitergehen. Es ist zu klären ob dies lediglich an mangelnder Erfahrung und Training liegt – oder schlimmer – ob es an mangelhaften Flugzeugen liegt. Das schlimmste allerdings wäre die Tatsache, wenn die Marinefliegerei grundsätzlich falsche Strategien und Taktiken verfolgt oder desaströser Weiße prinzipiell keine kontinuierlich besseren Ergebnisse erzielen kann.


Ich empfehle dem 大本営 (Daihon’ei) schnellstmöglich eine Untersuchungskommission einzusetzen, die sich sämtliche Belange der Marinefliegerei schonungslos vornimmt, um ein unabhängiges Urteil über die Zukunft der Flugzeugträger innerhalb der Kaiserlich Japanischen Marine zu fällen.


Es bleibt als Randnotiz festzuhalten, dass wir am zweiundzwanzigsten Mai ein klassisches Artillerieduell und den massiven Einsatz von Torpedoangriffen gesehen haben, wie es angeblich nie wieder vorkommen sollte. Zu meinem Bedauern musste ich mich dabei von der mäßigen Nützlichkeit der 18inch Geschütze meines Flaggschiffes überzeugen lassen. Wenn unsere 18inch Granaten ihr Ziel gefunden haben, war die Trefferwirkung insbesondere auf kürzere Distanz verheerend. Allerdings waren die Kadenz und daraus folgend die Trefferrate dieser Geschütze viel zu gering. Die Konstrukteure hatten hier mehr versprochen als letztliche gehalten worden ist. Der Einbau von 18inch Geschützen ist zu überdenken. Die Ankündigungen was die baldige Verfügbarkeit besserer 16inch Geschütze betrifft lassen dieses Kaliber als das künftig bessere erscheinen, falls überhaupt noch neue Schlachtschiffe gebaut werden sollten.


Natürlich darf trotz all der vorgetragenen Kritik nicht übersehen werden, dass wir das russische Ostasiengeschwader nahezu vollständig zerstört haben. Sofern dahingehend die Informationen des Geheimdienstes zutreffend sind, haben die Russen in Nord-Ostasien noch ganze vier Zerstörer anwesend und in Süd-Ostasien zwei Schlachtkreuzer.



Dieses Momentum der Unmöglichkeit russischer Interventionen müssen wir ausnutzen und ich erwarte ihre weiteren Befehle für das nächste Vorgehen in diesem Krieg!




+ + +



Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-shō) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zur Invasion von Südkorea vom 22. Mai 1935 des Jahres zur Kenntnis nehmen.




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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi, 24. Mai 1935




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Samstag 25. Mai 1935


Es hatte zwei Tage gedauert um den Fotografen aufzutreiben und wirklich freiwillig war er nicht zum Verlagsgebäude der Tōkyō Shinbun gekommen. Osaki Satoshi hörte sich zwei Stunden lang die Geschichte des Fotografen an und Schlug mehrfach die geballte Faust auf seinen Schreibtisch. Dann entließ er den Mann aus dieser regelrechten Vernehmung und zollte ihm Respekt.


Das musste er tun, denn dieser Fotograf war ein Teufelskerl. Dem Fotografen konnte er auch nichts vorwerfen, wie auch? Es war nicht der Fotograf der ihn zum Narren gemacht hatte, es waren die anderen Verlage.


Ein ums andere Mal, war die Tōkyō Shinbun die schnellste und am besten Informierte Zeitung gewesen. Wer wissen wollte was passiert war, las die Tōkyō Shinbun. Andere Verlage hatten fast immer das Nachsehen gehabt, denn Osaki Satoshi war ihnen immer mindestens ein Schritt voraus gewesen und der gute Draht von Osaki Satoshi ins Marineministerium war schon beinahe legendär.


Tatsächlich hatten sich alle anderen Verlage zusammengetan, denn einer alleine hätte dieses Unterfangen niemals finanzieren können. Die Konkurrenzverlage hatten tatsächlich ein altes Flugzeug erworben, einen Piloten eingestellt und diesen Fotografen engagiert. Dazu wurden mehrere Matrosen bestochen um an Informationen zu gelangen. Als diese Informanten zu verstehen gaben, dass etwas Großes unmittelbar bevorstand wurde der Fotograf samt Pilot in das Flugzeug gesetzt und auf die Reise geschickt.


Sicher hätten tausend Dinge schieflaufen können, aber das war zum Ärger von Satoshi nicht der Fall. Es war einfach, es war gefährlich, auch war nunmehr klar dass die Militärpolizei sehr unsanft mit einigen Verlagsleitern umgesprungen war, aber der Coup gegen die Tōkyō Shinbun war gelungen.


Die Konkurrenzverlage hatten mit echten Fotos vom Geschehen der Invasion aufgemacht. Flugzeug, Pilot und Fotograf hatten einen wagemutigen Flug vollführt, einiges an Fotoaufnahmen aus der Luft und von den Bodentruppen erstellt, mit größter Frechheit sogar Flugzeugtreibstoff erhalten und den Rückweg nach Japan geschafft.


Während Osaki Satoshi noch die Sondermeldung im Radio angehört hatte, war die Konkurrenz bereits dabei die Fotografien zu entwickeln.


Für Osaki Satoshi, für die Tōkyō Shinbun war es ein Desaster auf gesamter Linie. Die anderen Zeitungen hatten echte Bilder von der Front, während er nur wieder einen Bildkünstler etwas „malen“ lassen wollte.


Diesmal waren die anderen besser, dass musste er anerkennen. Voller Wut auf das Radio war er Blind gewesen für die Tatsache, dass sich auch die Arbeit von Zeitungsredakteuren ändern musste. Wie einfach aber genial war die Idee Neuigkeiten und Bilder direkt vor Ort zu erfassen und schneller als zu denken war mit einem Flugzeug zu transportieren?



Er hätte diese Idee haben müssen, solche Aktionen waren seine Kragenweite gewesen. Er fühlte sich alt und kränklich, er war geschlagen worden und Niederlagen gehörten bislang nicht zu seinem Repertoire!





+ + +

#208 RTW2-JAP#

Sappho
15.06.24, 11:02
Tolle Geschichte, sowas lieben wir ja!

deltadagger
15.06.24, 11:47
Ja, die Marine-AARs vom werten Bigfish sind an Detail kaum zu überbieten. :top:

Bigfish
15.06.24, 18:18
+ + +


Werte Sappho,

Werter deltadagger,




habt Dank für Eure noblen Worte!

Taurus
15.06.24, 20:29
Aber irgendwann wird der Tag kommen, wo Osaki Satoshi seinen Platz räumen wird und sich zur Ruhe setzt.

Wird es einen neuen, genauso interessanten Charakter im Verlag geben, dem wir Leser "über die Schulter schauen" können?

deltadagger
15.06.24, 21:27
Aber irgendwann wird der Tag kommen, wo Osaki Satoshi seinen Platz räumen wird und sich zur Ruhe setzt.


Ach, bei unserem Bigfish werden die Japaner alle besiegen, ein Enddatum 1990 mit dem Ableben des Protagonisten scheint realistisch zu sein.

So wie ich mittlerweile einen Kerbal als Radiowecker und ein T-shirt haben, schläft Bigfish bestimmt in Schlachtschiffbezügen und seine Autohupe klingt vermutlich wie ein 38 cm Geschütz :D

Bigfish
15.06.24, 21:47
Werter Taurus,


Wir zitieren aus Post Nummer 1 :vertrag:



Sollte Osaki Satoshi mit voranschreiten des Spiels aus Altersgründen in den Ruhestand gehen, wird er sicherlich vorher einen Nachfolger einarbeiten, der dann zu gegebener Zeit übernehmen wird.



+ + +



Werter deltadagger,


das ehrt Euch, aber Ihr irrt - Unser Schlafzimmer ziert folgendes selbst aufgenommenes Bild im Format 2,00m x 1,60m (auf Alu Dibond Druck!):



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deltadagger
15.06.24, 22:14
Cool, ein Luchs, oder?
So nach den Pinselohren.

Bigfish
16.06.24, 10:44
Werter deltadagger,


ja Richtig - ein Luchs!

Bigfish
17.06.24, 20:55
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 27. Mai 1935



Der Schock saß tief und Osaki Satoshi hatte sich davon alles andere als erholt. Ein Lächeln kam auf sein Gesicht, als es an der Tür klopfte und draußen sein Sohn Giichi vor der Tür stand. Noch war keine neue Scheibe in die Tür eingesetzt worden und somit hatte er freie Sicht nach draußen.


Giichi trat ein und Satoshi stürmte auf ihn los um ihn zu umarmen. Er bemerkte aber gleich das etwas nicht in Ordnung war.



„Warst du etwa auch bei dieser Schlacht dabei?“


„Nein Vater, du weißt doch das die Marine mir die Seetauglichkeit nach meinem Einsatz auf der Hirado abgesprochen hat.“


„Ach ja deine Seekrankheit hat also auch etwas Gutes.“


„Etwas Gutes?“


„Hier an Land ist dein Leben weniger in Gefahr als auf See. Ob deinem Bruder etwas zugestoßen ist, weiß ich bis heute nicht? Dabei hatte ich gehofft er würde mir wieder persönlich berichten was sich zugetragen hat?“


„Okada geht es gut, das hat mir der Marineminister persönlich erzählt. Die Akagi ist in Wēihǎiwèi eingelaufen um zu Bunkern und dann gleich wieder auf See zu gehen um unseren Truppen Luftunterstützung zu geben.“


„Ach das ist aber Schade, ich dachte er würde wieder Zeit haben mich zu besuchen. Aber deine Tätigkeit im Marineministerium zahlt sich also aus?“


„Da ich den Minister täglich sehe bin ich gut informiert. Probleme mit Fotos wird es also nicht mehr geben. Die Kempeitai haben in den anderen Verlagen alles auf den Kopf gestellt und mit Anklagen wegen Hochverrat gedroht und der Pilot dieses Unterfangens wurde kurzerhand eingezogen!“


„Das ist gut, gut – Danke das du mir das sagst. Aber warum siehst du dann so betrübt aus?“


„Weist du es nicht?“


„Wissen? Was wissen?“


„Katsu und Shiko werden an die Front verlegt!“



„WAS?“



„Sie haben es dir also nicht erzählt?“


„Ich habe deine beiden jüngeren Brüder seit Monaten nicht gesehen. Seit Ausbruch des Krieges waren sie nicht mehr zu Hause.“


„Ja, bei der Marineinfanterie gibt es längst nicht so viele Freiheiten wie bei der Marineluftwaffe.“


„Warum mussten die beiden sich nach ihrem Wehrdienst auch Freiwillig melden!“


„Nanu! Wegen mir und Okada hast du dir nicht so viele Sorgen gemacht!“


„Du bist an Land im Ministerium, der letzte Ort wo die Russen etwas ausrichten können und dein Bruder Okada gehört – wie man mir gesagt hat – zu den fähigsten Jagdfliegerpiloten des ganzen Landes. Er kann alleine auf sich aufpassen. Aber bei der Infanterie, da ist man nur Kanonenfutter sonst nichts.“


„Es läuft gut in Korea. Unsere Truppen sind bislang ohne größeren Widerstand vorgestoßen. Deswegen brauchen wir dort jetzt auch dringend mehr Soldaten, sonst ist die Front überdehnt.“


„Weist du wann Sie Einschiffen?“


„Das haben Sie schon, sie müssten im Laufe des Tages bereits in Korea ausgeschifft werden.“


„Dann mache ich jetzt Schluss, viel Neues gibt es aktuell sowieso nicht. Kommst du mit nach Hause? Das wird für deine Mutter ein schwerer Tag werden.“


„Ja ich komme mit, ich muss erst morgen früh wieder im Ministerium anwesend sein.“




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Sonntag 02. Juni 1935



Osaki Satoshi saß nachdenklich in seinem Büro. Die verlagseigenen Handwerker hatten seine Tür mittlerweile repariert, aber heute spielte das keine Rolle. Außer ihm war Niemand in der Redaktion anwesend, daher war es beinahe Totenstill. Nur aus dem offenen Fenster drang der Lärm der Straße bis an seine Ohren, aber auch diesen nahm er nicht war. Die letzten Tage waren hart gewesen, weil sein Ehefrau Natsuko aus dem Weinen nicht mehr herauskam seit er ihr erzählt hatte, dass beide jüngeren Zwillinge in Korea waren.


Es war für Anfang Juni ein ungewöhnlich warmer wolkenloser Sommertag gewesen, der jetzt gegen Abend von einer drückenden Schwüle abgelöst wurde. In der Ferne waren schon Blitze auszumachen und das Unwetter zog langsam aber stetig aus Richtung der Bōsō-Halbinsel heran.


Erst bemerkte er es gar nicht, aber dann konnte es selbst ein Toter nicht mehr überhören – Tot – in den letzten Tagen drehte sich alles um dieses Wort. Jemand polterte regelrecht gegen die Tür. Er kam nicht dazu herein zu sagen er merkte, dass sich bereits eine Gestalt vor seinem Schreibtisch auftat. Er blickt auf…



„Giichi?“


„Guten Tag ehrenwerter Herr Vater!“


„Giichi – was – was ist? Sonst kommst du wochenlang nicht vorbei und jetzt zweimal innerhalb einer Woche?“


„Ich dachte ich sage es dir sofort! Du solltest deine Angestellten holen, jetzt gleich!“


„Was? Warum?“


„Wir haben Korea eingenommen, es weiß noch Niemand. Die russische Garnison hat sich kampflos ergeben."


„Kampflos?“


„Kampflos – jawohl – es gab keine Kämpfe. Das bedeutet zwar nicht das Katsu und Shiko wohlbehalten in Sicherheit sind, aber gehen wir besser davon aus.“


„Ist das wahr?“


„Ja, das ist es – du solltest die Druckerpressen anwerfen für ein Extrablatt. Selbst beim Radio weiß man noch nichts davon, du solltest dich also beeilen! Die Fotos hier stammen zwar vom Tag der Invasion, aber das merkt Niemand, wenn die Bilder jetzt für eine Siegesmeldung abgedruckt werden.“


Schlagartig war die negative Stimmung von Osaki Satoshi verflogen. Er nahm gar keine weitere Notiz von seinem Sohn, sondern griff zum Telefonapparat. Zwar waren Telefone längst noch kein Standard, aber trotzdem weit verbreitet. Seine Redakteure und andere wichtige Angestellte der Tōkyō Shinbun besaßen alle ein Telefon und der Reihe nach rief er nun alle an und befahl seine Leute in den Verlag. Da der große Steinbau etwas Kühlung vor der Schwüle versprach, kamen diese der Anweisung nur allzu gerne nach.




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Bild 178: Japanische Soldaten nach dem Sieg
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




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#209 RTW2-JAP#

Bigfish
19.06.24, 20:28
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Kreuzergefecht vor British Malaya 11. Juni 1935 <<




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Kaigun-taisa Takagi Takeo hatte das Kommando über den Schlachtkreuzer Ikoma erst vor wenigen Tagen erhalten. Nach seiner Einschiffung in Takao hatte er Formosa erst vor fünf Tagen verlassen mit dem Auftrag den gegnerischen Handelsverkehr am östlichen Zugang zur Malakkastraße zu stören.


Der zweite Auftrag und den kannte nur Kaigun-taisa Takagi Takeo alleine war als Vorposten zu fungieren. Falls und damit musste gerechnet werden, die italienische Flotte einen Vorstoß nach Asien unternehmen sollte, dann würde sie ziemlich sicher durch Malakkastraße fahren.


Für solche Aufgaben war die Ikoma gebaut worden. Schnell genug um sich von überlegenen Streitkräften absetzen zu können und stark genug um kleinere Einheiten bekämpfen zu können.


Die Ikoma hatte keinen direkten Kurs eingeschlagen, sondern war mehrfach hin und her gezackt. Sollte das Schiff entdeckt werden, vornehmlich von britischen Aufklärern, konnte diese den Russen oder Italienern kaum Sinnvolles mitteilen falls sie dies überhaupt tun würden.


In den letzten sechsunddreißig Stunden kreuzte die Ikoma vor den Riau-Inseln ohne etwas Interessantes entdeckt zu haben. In den Morgenstunden des elften Juni ändert sich das als der Ausguck Rauch am Horizont meldete.





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Bild 179: Kaigun-taisa Takagi Takeo
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Takagi_Takeo.jpg
Autor: unbekannt
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Takagi_Takeo




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Der nächstgelegene japanische Stützpunkt war Saint Jaques in Cochinchina. Der Ausbau des Stützpunktes war noch in vollem Gange, seit er von Frankreich als Tribut übernommen worden war, dennoch gab es hier eine ansehnliche Streitmacht der 帝国陸軍航空隊 (Teikoku Rikugun Kōkūtai - Kaiserlich Japanische Heeresluftstreitkräfte). Allerdings befand sich die Ikoma geradeso außerhalb der Reichweite der Flugzeuge des Stützpunktes, sodass mit einer Unterstützung aus der Luft nicht zu rechnen war.


Was auch immer Kaigun-taisa Takagi Takeo entdeckt hatte, die Ikoma musste ihm ausreichen um damit fertig zu werden.




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Kaigun-taisa Takagi Takeo befahl Abfangkurs und das Starten des Seeaufklärers der Ikoma um wenigstens einen etwas besseren Überblick zu erhalten. Relativ schnell konnte sich die Ikoma dem Kontakt nähern, da dieser wohl ebenfalls Neugierig darauf war wer dort ankam und daher keinen Fluchtversuch unternahm.




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Schneller als gedacht konnte das Ziel als Italienscher leichter Kreuzer klassifiziert und werden und damit war klar, dass der Verbündete Russlands tatsächlich nach Ostasien vorgedrungen war. Da sich der Feind bereits in Reichweite der Hauptgeschütze der Ikoma befand, lies Kaigun-taisa Takagi Takeo umgehend das Feuer eröffnen!




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Der italienische Kapitän verstand sehr schnell das er Probleme hatte und drehte ab. Jetzt galt es eine Frage zu klären. War dies ein Einzelfahrer auf der Jagd nach japanischen Handelsschiffen, oder war dieser leichte Kreuzer Teil einer Aufklärungs-Division der italienischen Schlachtflotte?




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Die Ikoma ging den Kurswechsel mit und konnte einen ersten Treffer erzielen. Bereits das verlangsamte den Feind, sodass weitere Treffer nicht lange auf sich warten ließen.




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Eine Stunde nach Gefechtsbeginn hatte die Ikoma fast zum Gegner aufgeschlossen, weshalb Kaigun-taisa Takagi Takeo kleinere schnelle Kurswechsel befahl um das Torpedorisiko zu verringern. Viel Gegenwehr gab es allerdings nicht.




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Nach einer Reihe von Volltreffern begann sich der leichte Kreuzer einzunebeln, was dem Schiff allerdings nicht viel helfen sollte. Nur Minuten später gab es Anzeichen das der leichte Kreuzer zu Sinken begann.




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Keine zwei Stunden nach Sichtung des Gegners notierte Kaigun-taisa Takagi Takeo ins Logbuch der Ikoma:



„Feindliche leichter Kreuzer Ancona-Klasse der Regia Marina sinkt über Heck während er weiterfeuert. Annährung zur Rettung von Schiffbrüchigen wegen des Feindseligen Verhaltens trotz Seenot unterbleibt aus Eigenschutz.“




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#210 RTW2-JAP#

Taurus
21.06.24, 14:25
Das sich mal Italien aufreffen würde, hatten wir gar nicht auf dem Zettel. Aber was soll da eigentlich kommen? Als Verbündete der Russen können sie zwar deren Basen nutzen, aber die Hauptstreitkräfte ihrer Marine dürften wohl im Mittelmeer verbleiben

Bigfish
22.06.24, 21:34
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi zum Kreuzergefecht vor British Malaya 11. Juni 1935 <<



Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),


ich berichte! Zum Kreuzergefecht vor British Malaya am heutigen Tage gibt es nicht viele Worte zu verlieren. Kaigun-taisa Takagi Takeo hat einen Auftrag erhalten und diesen Auftrag hat er erfüllt. Der Schlachtkreuzer Ikoma konnte seine Konstruktions-Vorgaben erfolgreich zur Geltung bringen und hat die Erwartungen hinsichtlich seiner originären Aufgabe vollständig erfüllt.


Nachdem nunmehr feststeht, dass die Regia Marina nur mit einzelnen leichten Kräften in diesen Krieg eingreift stehen uns alle Möglichkeiten offen. Nachdem allerdings unsere Invasionskapazitäten im Süden nicht ausreichen um Russland mit Gewalt von dort zu vertreiben verspricht eine Verhandlungslösung womöglich mehr Erfolg!




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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-shō) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zum Kreuzergefecht vor British Malaya vom 11. Juni 1935 des Jahres zur Kenntnis nehmen.





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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi, 11. Juni 1935




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 11. Juni 1935


Das Extrablatt zu den Ereignissen vor British Malaya war auf der Straße, aber es war ein dünnes Extrablatt. Um wenigstens etwas Inhalt zuliefern erläuterte die Tōkyō Shinbun was das Auftauchen der Regia Marina in Südost-Asien zu bedeuten hatte. Der Schlachtkreuzer Ikoma wurde im Detail auf einer kompletten Seite dargestellt, dazu kamen die Lebensläufe von Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi und Kaigun-taisa Takagi Takeo.


Jedoch hatte sich Osaki Satoshi seine Gedanken gemacht und er hatte etwas Neues gewagt um die verlorene Stellung der Tōkyō Shinbun auf der Straße zurück zu gewinnen.



Die letzte Seite des Extrablattes wurde einem Blick in die Zukunft gewidmet!



Er sagte voraus, dass es innerhalb von höchstens vier Wochen einen Friedensschluss geben würde und dass dabei nichts wirklich Bedeutsames herauskommen würde. Das war eine Provokation, denn Japan konnte es kaum dulden das Russland die Insel Bougainville behalten durfte, aber Satoshi braucht nur auf die Karten blicken um zu wissen, dass die Kaiserlich Japanische Marine aus eigener Kraft dort nicht landen konnte. Russland hatte also keinen Grund die Insel zu übergeben und weitere Ziele gab es für Japan nicht. Wladiwostok war zu stark befestigt und die Garnison gewaltig. Eine Invasion von Wladiwostok war aussichtslos. Russland hatte keine Flotte mehr, Italien hielt sich weitgehend heraus und Japan konnte nirgendwo mehr Landen.



Damit gab es keinen Kriegsgrund mehr und diese Aussage schlug auf der Straße ein wie eine Bombe!



Osaki Satoshi hatte es zumindest für den Moment geschafft. Die Tōkyō Shinbun war an diesem Abend in aller Munde und das dünne Extrablatt verkaufte sich so gut wie sich schon lange keine Ausgabe mehr verkauft hatte. Ein weiteres Mal würde er einen solchen Coup nicht landen können und noch mussten sich seine Vorhersagen auch erstmal bewahrheiten.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 01. Juli 1935


Es kam genauso wie Osaki Satoshi es fabuliert hatte und es kam genau im zeitlichen Rahmen den er genannt hatte. Die Redaktion hatte die Zeit genutzt um ein umfassendes Extrablatt zu schreiben, bei dem nur noch das Datum und das offizielle Foto eingesetzt werden musste. Als die Regierung den Abschluss der Friedensverhandlungen bekannt gegeben hatte dauerte es nur Minuten bis die Druckerpressen rotierten.




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Extrablatt der Tōkyō Shinbun – Montag 01. Juli 1935




>> FRIEDEN – DER KRIEG IST VORBEI – RUSSLAND HAT SICH ERGEBEN! <<



Japan hat den Europäischen Aggressor in seine Schranken gewiesen!


Aufgrund seiner Aussichtslosen Lage in Asien hat heute der Gesandte aus Moskau im japanischen Außenministerium einen Friedensvertrag mit Japan unterzeichnet. Russland verzichtet auf die Rückgabe von Korea und wird für die nächsten zehn Jahre keine Ansprüche in Asien stellen. Im Beisein von Vertretern der Kaiserlich Japanischen Armee hat Russland sämtliche Unterlagen zu den Verteidigungsanlagen in Korea übergeben. Damit können unsere Truppen ohne Gefahr für Leib und Leben die Halbinsel vollständig in Besitz nehmen. Die Verhandlungen wurden so schnell Abgeschlossen, dass der Gesandte aus Rom noch nicht einmal in Japan eingetroffen ist. Es wurde aber mitgeteilt, dass aus Rom signalisiert wurde keine weiteren Ambitionen in Asien voranzutreiben und der Verlust des leichten Kreuzers Ancona einem Friedensschluss nicht im Weg steht.




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Bild 180: Der Gesandte Russlands unterschreibt den Friedensvertrag mit Japan
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




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Kaiserlich Japanische Marine verleiht den 旭日単光章 (Kyokujitsu tankōshō - Orden der Aufgehenden Sonne) an die Piloten der Kidō Butai, die den russischen Schlachtkreuzer Oleg versenkt haben. Einzig dank dem wagemutigen Einsatz dieser furchtlosen jungen Männer konnte die Invasion von Süd-Korea gelingen. Gerade in dem Moment als der Schlachtkreuzer Oleg sich auf den Weg gemacht hat die japanische Invasionsflotte anzugreifen haben diese Piloten den russischen Schlachtkreuzer versenkt.




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Bild 181: Auszeichnung Japanischer Piloten nach ihrem großen Erfolg vor Korea
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




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#211 RTW2-JAP#

Bigfish
22.06.24, 21:39
Werter Taurus,


ja die Italiener - da braucht es nicht viele Worte!

Taurus
22.06.24, 22:05
Werter Taurus,


ja die Italiener - da braucht es nicht viele Worte!


Nun ja, Italien halt.

Nur eine klitzekleine Anmerkung: Die Untertitel von Bild 180 und 181 sind irreführenderweise identisch, ansonsten ist alles perfekt ;)

Bigfish
22.06.24, 22:08
Werter Taurus,


habt Dank - sicher kennt Ihre diesen kleinen Roten Teufel namens Copy&Paste Error?

Ritter Kunz
25.06.24, 09:19
Werter Bigfish, habt Dank für die letzten Updates! Die Nutzung KI-generierter Bilder bringt noch etwas mehr Ambiente dazu, auch wenn die KI bei Bildern mit vielen Personen so ihre Probleme zu haben scheint ;)

Nun, da Russland in die Schranken gewiesen wurde, wird natürlich über Zunkünftiges nachgedacht. Richtet sich der Blick des Tenno nun (wieder) auf einen gewissen Punkt auf der anderen Seite des Pazifik?

Bigfish
25.06.24, 11:12
Werter Ritter Kunz,


habt Dank!


Der Tennō ist ein friedliebender Mensch, anders als seine Generale und Admirale. Allerdings machen Wir Uns eher Sorgen um den Protagonisten - dieser Fehler das die anderen schneller und besser waren - also die Verlagsleitung ist nicht begeistert ;)


Was die Bilder betrifft - ja stimmt - die Ergebnisse sind nicht gut - detailreiche Prompts hin oder her. Es kann sein, dass Wir jetzt das Tempo raus nehmen und erst mal einen eignen angepassten Trainingsdatensatz bauen und dem Server verfüttern - dann wissen Wir ob sich damit die Qualität der Bilder steigern lässt. Speziell in diesem Zeitabschnitt sind die Ergebnisse wirklich zappenduster. Alles nach 1980 oder so schneidet besser ab. Jedes mal wenn Wir Schiffe zwischen 1900 und 1950 haben wollen, sehen die aus wie Ableitungen moderner Zerstörer mit einem Faible für die Arleigh Burke Klasse - soviel zum Thema KI - scheinbar hat die auch jemand auf Diskriminierung gepolt - will man ein Bild mit Japanern haben, kommen im wahrsten Sinne des Wortes immer Darstellungen mit wirklich fiesen Schlitzaugen heraus - das hätten Wir besser erwartet. Aber da Wir Einfluss auf das System haben, bekommen Wir das ggf. so hin optimiert wie Wir es benötigen. Hauptsache Wir müssen nicht irgendeinen Webdienst mit persönlichen Daten oder Geld füttern - so ein Server im direkt Zugriff ist schon fein! ;)

Wilhelm Klink
25.06.24, 23:12
Trotzdem tolle Idee! Das bereichert einen AAR und schafft zugleich Flexibilität, wenn es denn mit den Bildern funktioniert. Die Uniformen sehen dennoch irgendwie nicht authentisch aus. Aber gut, wir kennen uns mit den japanischen Uniformen auch nicht sonderlich gut aus.

TheBlackSwan
25.06.24, 23:28
Gute Idee mit den Illustrationen! Gibt ja mittlerweile auch AI-Bildgeneratoren, die vorgegebene Bilder nutzen können, da kann man dann historische Vorlagen ein bisschen anpassen. Aber das habt ihr wahrscheinlich schon genutzt?

Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf die ersten AI-generierten Videos von euren Seeschlachten. Nach den aktuellen Entwicklungen sollte das ja bald Privatleuten zugänglich sein.

Bigfish
26.06.24, 09:08
Werter Wilhlem Klink,
Werter TheBlackSwan,


habt Dank!



Ja die Bilder sind eine gewisse Bereicherung, aber doch auch etwas kompliziert. Das mit den Uniformen beschreibt es sehr gut! Daran merkt man das die KI vor allem "K" und wenig "I" ist. Mann könnte auch sagen "Ki". Diese KI hat eine Vorstellung davon was sie ungefähr mit diesem Prompt tun muss



Japanese pilots receive awards from an officer in 1941. In the background are some fighter planes


Aber das Ergebnis ist schlimm. Tatsächlich machen detailliertere Prompts es sogar schlimmer statt besser. Und daran merkt man, dass es vor allem "K" und nicht "I" ist. Das liegt alles an den Trainingsdaten und die frei verfügbaren sind für Unseren aktuellen Zeitraum unzureichend. Ganz wichtig ist auch die Grenze der Jahre. Schreibt man z.B. 1935 kann es komische Ergebnisse geben. Nicht unbedingt bei den Piloten, aber bei Schiffen ganz erheblich. Eine Präzisierung der Form "Japanische Piloten in japanischen Uniformen" führt trotzdem dazu, dass da fünf Leute stehen, einer einen typisch französischen Armee Hut trägt, einer Deutsch aussieht und der Rest irgendwie.


Das ist es halt, die KI weiß nicht was sie tut - sie vollzieht Muster nach - mehr aber auch nicht. Natürlich liegt das primär an den Trainingsdaten und deren Verschlagwortung. Mit besseren Trainingsdaten und präziser Verschlagwortung wird es recht sicher besser, aber es bleibt eine Mustererkennung und Nachahmung dieser Muster, weil sich die KI einfach bestimmter Dinge nicht "bewusst" ist. Für einen Menschen ist es mehr oder weniger logisch das der oben genannte Prompt, Japanische Piloten mit japanischen Flugzeugen meint, die im Zweifel auf "japanischem Boden" stehen. Die fiesen Schlitzaugengesichter bekommt die KI oft massiv übertrieben hin, aber die Flugzeuge haben häufig Abzeichen die typisch Britisch oder Französisch aussehen. Eine "I" wüsste das eine japanische Kokarde verwenden muss.


Sicher wird das mit sehr viel mehr und besseren Trainingsdaten in wenigen Jahren erheblich besser aussehen - aber ein "I" ist es dann immer noch nicht. Dafür fehlt es den Bilder-Generatoren irgendwie an "Metawissen". Das Problem der Hände ist ja hinlänglich bekannt. Wenn der Bilder-Generator wüsste, wie ein Mensch anatomisch üblicherweise "gebaut" ist, würde so ein Fehler mit sechs Fingern und fünf Daumen nicht passieren. Und das gilt für alles. Wenn der Bilder-Generator wüsste wie ein japanischer Pilot aussieht, würde er alle Piloten korrekt darstellen und nicht fünf unterschiedliche Uniformen erzeugen.


Also das ist noch ein Stück Weg - im kreativen Bereich ist das auch alles mehr oder weniger verzeihlich - in anderen Bereichen hat diese Art Technologie auf dem aktuellen Stand nichts zu suchen...


...aber wir sind ja hier im kreativen Bereich - und anstatt Stunden in die Suche von Lizenzfreien Bildern zu versenken, versenken Wir jetzt eben Stunden mit dem Erstellen von Prompts und dem Durchwühlen von Webseiten die sich mit Prompts befassen... :rolleyes:



Wie gesagt haben Wir das Glück, dass Wir einen wirklich schnellen Server füttern können, wo jedes Bild nur wenige Sekunden benötigt und Wir fast beliebig viele Bilder erzeugen können. Wir haben jetzt auch mal ein "älteres" System getestet, dass Wir gerade selbst Zusammenbauen aus alten Teilen - das ist um Faktoren langsamer - Die sieben Jahre GPU-Technologie merkt man drastisch!


Aber darum geht es hier "im Haus" gerade - Erfahrungen sammeln mit dieser Art Technologie und erforschen was damit so alles geht - auch - in wichtigeren Anwendungsbereichen. Die dann auch der Gesellschaft nutzen.


Und bevor wer fragt: Wir haben ganz offiziell die Erlaubnis das System für diesen Zweck hier zu verwenden - wenn Wir dafür Unsere Erfahrungen damit erfassen und zurückgeben.

TheBlackSwan
26.06.24, 09:20
Habt ihr es mal mit sehr spezifischen Prompts probiert, also z.B. den Flugzeugtyp genau angegeben? Die AI hat wahrscheinlich deutlich mehr A6M-Zero gelabelte Bilder gesehen als "1941 japanese airplane".

Bigfish
26.06.24, 09:40
Werter TheBlackSwan,


Wir haben es sehr detailliert probiert, Wir haben heftig mit negativ Prompts herumgespielt, aber irgendwas war immer - also wenn die Flugzeuge stimmen, waren die Menschen eher Merkwürdig usw. usf. - Wir haben dann jeweils die am wenigsten schlimmen Bilder ausgewählt. ;)

Bigfish
26.06.24, 09:55
Nachtrag:



abt ihr es mal mit sehr spezifischen Prompts probiert, also z.B. den Flugzeugtyp genau angegeben? Die AI hat wahrscheinlich deutlich mehr A6M-Zero gelabelte Bilder gesehen als "1941 japanese airplane".


das meinen Wir mit "präziser Verschlagwortung" beim Training - die Verschlagwortung müsste lauten "japanese fighter airplane Typ Mitsubishi A6M Zero available from march 1939
in service till august 1945" und im Zweifel noch deutlich mehr - z.B. "Carrier based" - das muss die KI wissen - und dann wird es auch was...


Ein Prompt "japanese fighter airplane 1942" würde dann passende Ergebnisse liefern, weil die Rahmenbedingungen erfüllt sind...

Bigfish
29.06.24, 20:42
#013 Dritter Russisch-Japanischer Krieg von 1935





https://up.picr.de/36093157xz.png

Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





https://up.picr.de/36176752lo.png

>> Memorandum des Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi zum Dritten Russisch-Japanischen Krieg von 1935 <<



Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),


in tiefer Dankbarkeit über die mir übertragenen Aufgaben darf ich ihnen als kommandierender Offizier im Dritten Russisch-Japanischen Krieg meine Erfahrungen kundtun.


Den Ausgang dieses Konflikts haben wir mit unserem überraschenden Luftangriff auf Wladiwostok maßgeblich zu unseren Gunsten beeinflusst. Dies ermöglichte uns die schnelle Invasion von Südkorea. Dass es dabei zu einer unerwarteten Konfrontation mit dem Gegner gekommen ist, hätte in einem Desaster enden können, es wurde aber zur vielleicht erfolgreichsten Seeschlacht der Kaiserlich Japanischen Marine überhaupt.


Das ist einem schneidigen Glück geschuldet, aber auch unseren überlegenen Schiffsentwürfen. Und ja, auch der Kaiserlich Japanischen Marineluftwaffe, auch wenn deren Ergebnisse sehr Zwiespältig zu betrachten sind. Unsere Piloten haben sicherlich vor Wladiwostok und vor Südkorea die grandiosen Siege möglich gemacht, erledigt haben das aber unsere Zerstörer und Kreuzer. Mit der Kaiserlich Japanischen Marineluftwaffe alleine wäre das nicht möglich gewesen.


Man kann hier also im wahrsten Sinne des Wortes von einer 聯合艦隊 (Rengō Kantai - Kombinierten Flotte) sprechen.



Diese Kombination halte ich für zielführend!



Beim derzeitigen Stand der Trägerluftwaffe halte ich die alleinige Ausrichtung auf Flugzeugträger für gefährlich. Alleine aus dem Grund, weil unsere Flugzeuge in der Dunkelheit nicht operativ zu verwenden sind, wäre eine reine Flotte aus Flugzeugträgern und einigen Geleitschiffen in einem Nachtgefecht mit Kreuzern oder Schlachtschiffen dem Tod geweiht.


Wir sollten die Rolle unser Flotte deshalb dahingehend strukturieren, dass auch neue Großkampfschiffe entworfen und gebaut werden und sei es nur als schwer bewaffnete Geleitschiffe unserer Flugzeugträger.



Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!



Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi, 05. Juli 1935




+ + +




#014 Die Zukunft Asiens im Blick

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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Samstag 06. Juli 1935


Osaki Satoshi saß alleine in der Redaktion. Die ganze Woche seit dem Kriegsende war mit Feierlichkeiten und Empfängen wie im Fluge vergangen. Alleine heute hatte er endlich Zeit zur Ruhe zu kommen. Er blickte auf die Ausgaben der Tōkyō Shinbun aus den letzten fünf Tagen, die eine Aufarbeitung der Ereignisse des letzten halben Jahres enthielten. Dazu wurden Offiziere und Soldaten gewürdigt, die sich hervorgetan hatten.


Es erfüllte ihn mit Stolz, dass darunter auch sein Sohn Okada gewesen war. Okada hatte einige Flugzeugabschüsse vorzuweisen, sich aber auch als Lebensretter seiner Staffelkameraden hervorgetan und beim Schutz der Bomber auch wenn das nicht immer in erfolgreichen Abschüssen feindlicher Flugzeuge zum Tragen gekommen war.


Ebenso wie Kaigun-taisa Genda Minoru zum Kaigun-shōshō befördert worden war und nun der Chef der gesamten Pilotenausbildung der Kaiserlich Japanischen Marineluftwaffe geworden war, war auch Okada aufgestiegen. Als Kaigun-taisa oblag ihm nun als direkter Untergebener von Genda Minoru die Ausbildung der Jagdflugzeug Piloten.


Sein Sohn Giichi dagegen hing im Rang eines Kaigun-shōsa fest und war im Marineministerium in der Nachrichtenübermittlung tätig. Das hatte Satoshi allerdings erst am Tag des Friedenschlusses erfahren und verstand nun, warum Giichi so verdammt gut über alles informiert war. Nahezu alle Meldungen von den Flotten liefen über seinen Tisch und von da häufig direkt zum Marineminister oder umgekehrt. Er kannte die entschlüsselten Nachrichten, was sicher nicht auf viele Menschen zutraf. Tatsächlich war sein Verhältnis zu Giichi wesentlich weniger eng als das zu Okada. Das Giichi nach seinem unrühmlichen Abschneiden an Bord von Schiffen die Funkerschule besucht hatte wusste er natürlich, das aber Giichi ein exzellenter Funktechniker geworden war, wusste er nicht. Jetzt ergab das alles Sinn, da Giichi reichlich viel mit Verschlüsselung zu tun hatte und auch mit dem Geheimdienst, gehörte die Geheimniskrämerei und Verschwiegenheit sozusagen zu seinen wichtigsten Tugenden.




„Haben wir uns deshalb so häufig stundenlang angeschwiegen?“




flüsterte Osaki Satoshi vor sich hin.


Die anderen beiden Zwillinge – Katsu und Shiko – waren 5 Jahre jünger und beide dienten jeweils im Rang eines Kaigun-tai-i bei den 特別陸戦隊 (Tokubetsu riku sentai - Spezial-Landungskräften der Marine). Zum Unglück der Eltern waren beide zur 4. Yokosuka-Speziallandungseinheit abgeordnet worden, also immer gemeinsam unterwegs. Würde einem der beiden Brüder etwas passieren, war das Risiko astronomisch groß, das dem zweiten das gleiche wiederfahren würde. Beide dienten in der 2. Kompanie, aber jeweils in einem anderen Zug als Zugführer.


Die Spezial-Landungskräfte der Kaiserlich Japanischen Marine waren die Speerspitze bei Landungsunternehmen. Wenn es einen Platz gab um garantiert den Tod zu finden, dann bei den Spezial-Landungskräften. Entsprechend aufgewühlt war Satoshi, obwohl jetzt schon seit einer Woche die Waffen schwiegen. Er hatte von mehreren getöteten japanischen Soldaten gehört, die Opfer von russischen Heckenschützen geworden waren, die sich mit der Niederlage nicht abfinden wollten. Auch trat der eine oder andere auf Sprengfallen die noch immer vollständig wirksam waren.


Nein er war sich sicher!




Erst wenn beide wieder in Japan waren, konnte er vollends zur Ruhe kommen.



+ + +



Der Nachmittag war weit vorgerückt, als Osaki Satoshi damit begann die aktuellen Meldungen zu betrachten und sich seine Gedanken zu Japans und Asiens Zukunft zu machen.


Ein Krieg war immer ein Innovationstreiber und dieser war kaum anders. Besonders die Luftfahrtindustrie schwang sich zu einer immer wichtigeren Industrie auf, mit stetig steigenden Fertigungskapazitäten. Speziell Kawasaki trat derzeit besonders hervor und das Jagdflugzeug von dem sein Sohn ihm vor nicht allzu langer Zeit vorgeschwärmt hatte, würde schon bald ausgemustert werden. Die neue Kawasaki Myojo war anhand der Aktenlage um Welten besser.


Dann schweifte sein Blick zur Weltkarte. Schnell wurde ihm klar, dass die Kaiserlich Japanische Marine ein Problem hatte. Die Reichweite für effektive Invasionen war zu gering. Im Norden gab es als interessantes Ziel nur noch Kamtschatka, das wesentlich weniger gut befestigt war als Wladiwostok. Aber es fehlte an Reichweite. Im Süden war das kaum anders. British Malaya lag gerade so in Reichweite, ebenfalls die Reste Französisch Indochinas.


Die Philippinen waren schon nicht mehr sinnvoll angreifbar und die Vereinigten Staaten von Amerika waren ein gewaltiger Gegner, der sich in den letzten 35 Jahren aus allem herausgehalten hatten. Die US Navy konnte in aller Ruhe aufrüsten ohne jemals gefordert worden zu sein. Das bedeutete aber auch, dass die US Navy kaum praktische Erfahrungen vorweisen konnte.



Ein Riese der womöglich nicht wusste wie man kämpft?



Und im Südpazifik war die japanische Besitzung weit weg von jedem anderen Feind.


Was konnte die Marine tun? Forschen um weiterführende Invasionen durchführen zu können, aber sonst? Um Japans Machtanspruch zu zementieren und Asien vom Joch der Europäischen und US Amerikanischen Imperialisten zu befreien lag es eigentlich auf der Hand:



„Südost-Asien – alles andere macht für Japan keinen Sinn!“



flutschte es leise aus Satoshi Mund…



„Genau!“



Osaki Satoshi fuhr vor Schreck zusammen und fiel fast vom Stuhl. Gerade so konnte er sich an der Kante seines Schreibtisches festkrallen, dann spürte er zwei kräftige Hände die ihn festpackten. Er hatte nicht bemerkt, dass jemand eingetreten war und neben ihm Stand, so vertieft war er in seinen Gedanken zu den Karten.



„Giichi!“


„Vater – Mutter hat mich gebeten nach dir zu sehen – hast du das Abendessen vergessen?“


„Das Abendessen?“



Wieder durchfuhr es Satoshi und diesmal saß der Schreck fundamental tief. Er hatte es wirklich vergessen. Er und seine Frau Natsuko waren bei den Eltern von Miyu eingeladen.



„Wie spät ist es?“


„Noch Zeit, wenn wir jetzt sofort aufbrechen!“



Diesmal würde Satoshi nicht so leicht davonkommen. Er wusste genau das Natsuko dafür sorgen würde, dass er diese Schande nicht so schnell vergessen würde! Er fühlte sich schon wieder alt. Miyu war die zukünftige Ehefrau von Okada und heute sollte er ihre Eltern kennen lernen. Wenn dabei etwas schieflaufen sollte, konnte er entweder Seppuku begehen oder Japan für immer verlassen.


Er ließ alles stehen und liegen und folgte seinem Sohn zur Tür hinaus.



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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 05. August 1935


Für den Rest des Julis hatte Natsuko sichergestellt, dass Satoshi nicht zu viel Zeit im Verlag verbracht hatte. Jetzt Anfang August hatte sich alles etwas normalisiert und die Bevölkerung genoss den Sommer in Japan, der Anfang Juli zwar von einem schweren Unwetter eingeleitet worden war, aber ansonsten gemäßigt verlief. Mit Beginn des August musste allerdings mit einer deutlichen Intensivierung der Taifun-Saison gerechnet werden, so war es üblich zu dieser Jahreszeit.


Nun also durfte Osaki Satoshi wieder seiner Arbeit nachgehen und er beschränkte sich auf das übliche Sammeln der Marine-Nachrichten aus aller Welt. Viel kam dabei nicht herum, weil scheinbar die gesamte Welt nach dem Krieg in Asien in den Sommerferien zu sein schien.



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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 02. September 1935


Der Herbst begann mit Verwerfungen im Parlament. Die Hardliner forderten mehr Finanzmittel für die Marine, nachdem diese die Verschrottung mehrerer U-Boote bekannt gegeben hatte. Offiziell waren diese U-Boote veraltet, aber hinter vorgehaltener konnte man erfahren, dass das Budget der Marine durch die Kürzungen nach dem Krieg nicht ausgleichen war und überall gespart werden musste. Die politischen Traditionalisten sahen das als Gefahr für Japan an, weil durch eine geschwächte Flotte angeblich mit dem Verlust der Eroberungen der letzten Dreißig Jahre gerechnet werden musste. Am Ende erhielt die Marine mehr Geld, Ausgeglichen war der Haushalt deswegen trotzdem nicht.



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#212 RTW2-JAP#

TheBlackSwan
05.07.24, 21:11
Südasien muss unbedingt von den europäischen und amerikanischen Unterdrückern befreit werden.
Man könnte das Projekt Großostasiatische Wohlstandssphäre nennen. Eine Freihandelszone mit gleichberechtigten Partnern unter Führung einer starken Hauptinsel. Und... einer starken Meinung bezüglich Austritten aus der Freihandelszone.

Bigfish
09.08.24, 15:22
#014 Die Zukunft Asiens im Blick



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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 09. September 1935


Osaki Satoshi verabschiedete den Boten der sich in aller Förmlichkeit dafür bedankte seinen Auftrag erfolgreich absolviert haben zu dürfen. Dann nahm er den Umschlag den ihm der Bote überbracht hatte und öffnete ihn mit übertriebener Vorsicht. Keinesfalls wollte er den Inhalt beschädigen.


Der Fotograf war gut, aber es war doch ein ganz anderer Stil als ihn die Fotografen seines Verlages an den Tag legten. Gut es handelte sich auch nicht um Fotos von Kriegsschiffen sondern um die Bilder von vergangenem Samstag.


Der letzte Samstag war Taian gewesen. Ein Tag der für Hochzeiten ideal war! Eine Hochzeit an einem taian versprach dem Brautpaar viel Glück in der Ehe und entsprechend schwer erhielt man überhaupt einen Termin für eine Hochzeitszeremonie an einem taian Samstag. Leichter wurde es durch den September, der deutlich weniger beliebt war als Hochzeitsmonat. (https://gogonihon.com/de/blog/entdecke-den-traditionellen-japanischen-glueckskalender-rokuyo/)


Am besten wäre selbstverständlich der Juni gewesen denn die Tradition der Juni-Bräute war hunderte Jahre alt und sehr begehrt, aber im Juni gab es noch die letzten Kämpfe bevor es zum Friedensschluss gekommen war. Noch länger zu warten – etwa auf den Juni des folgenden Jahres – kam aber nicht in Frage.


Okada wurde in Kürze Einunddreißig Jahre alt und das alleine war bereits ein schlechtes Zeichen. Ein Japaner der mit Dreißig noch nicht verheiratet war galt im besten Falle als Sonderling, meist aber als Versager!


Das Okada und somit im Übrigen auch Giichi spät dran waren konnte man vielleicht mit den Verwerfungen nach dem Großen Tōkyō Beben erklären, denn in darauffolgenden Jahren hatte die japanische Gesellschaft anderes zu tun, als ihre Kinder zu verheiraten. Aber jetzt wurde es Zeit. Es musste sein und der Plan bei diesem Ereignis auch gleich eine Braut für Giichi auszusuchen schien auch erfolgreich verlaufen zu sein! Alles streng nach der お見合い (Omiai).


Nun also war Okada verheiratet und die Zeremonie die nach dem Butsuzen-Stil durchgeführt worden war, war alles in allem großartig verlaufen. Natsuko hätte sich zwar unbedingt eine Zeremonie nach dem Shintō-Stil gewünscht, aber Miyus Familie war Buddhistisch geprägt und auch Okada fühlte sich in seiner Ausgehuniform bedeutend wohler als in einem Hakama, der bei einer Shintōistischen-Zeremonie kaum zu verhindern gewesen wäre.


Und dann waren da noch Katsu und Shiko, beide Mitte Zwanzig und erst wenige Tage vor der Hochzeit aus Korea heimgekehrt. Shiko lief mit Krücken, denn er befand sich in der Nähe, als ein Kamerad auf eine Mine getreten war und wurde von der Detonation getroffen. Bei den beiden jüngeren Zwillingen durfte keinesfalls solange gewartet werden bis diese auch Dreißig waren. Noch war aber nicht heraus ob Shiko überhaupt jemals wieder normal würde Laufen können und eine Braut für einen Krüppel zu suchen würde schwer, sehr schwer werden!
Osaki Satoshi versank in seinen familiären Gedanken und vergaß vollends was er sich für die neue Woche alles vorgenommen hatte.




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Bild 182: Das Hochzeitspaar nach dem Verlassen des Tempels
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 02. Dezember 1935


Natsuko hatte sich durchgesetzt und ihre Chance wahrgenommen als Sie sie erkannt hatte. Nachdem Satoshi so sehr in Familienstimmung nach der Hochzeit von Okada gewesen war, hatte Sie nicht nur einen ausgedehnten Familienurlaub durchgesetzt, sondern auch das sich Satoshi um das familiäre Heim kümmerte. Sehr kess verdeutlichte Sie gegenüber Satoshi, dass es sicher bald erzieherische Aufgaben für die Großeltern gab, sobald Okada seinen ehelichen Pflichten nachgekommen war für Nachwuchs zu Sorgen.


Fast Sechsundzwanzig Jahre waren vergangen seit dem Einzug in das Haus in den 多摩丘陵 (Tama-kyūryū). Mittlerweile war der Ort dichter besiedelt und es gab in der Nähe bereits Neubauten, die viel hermachten. Zwar lag das Anwesen der Osakis noch immer etwas Abgelegen, aber ein Umbau und eine Renovierung waren überfällig.


Im Ergebnis hatte Osaki Satoshi fast drei Monate lang die Redaktion nicht betreten. Aber jetzt befand er seinen familiären Pflichten genüge getan zu haben und sich wieder um seine Arbeit kümmern zu müssen. Zwar hatten seine Vorgesetzten seinem Anliegen nach drei Monaten Urlaub zugestimmt, aber Satoshi war von vorneherein Misstrauisch ob dieses Gönnertums. Er fühlte das seine Stellung im Verlag nicht mehr dieselbe war wie vor dem Krieg. Er brauchte einige Zeit sich die Schande einzugestehen, dass er diesmal nur einer von vielen gewesen war und nicht mehr der allen anderen überlegene Nachrichtenredakteur von früher.


Nun also saß er in seinem Büro und stellte fest, dass wenigstens das Schicksal noch auf seiner Seite gewesen war. Tatsächlich gab es in den drei Monaten seiner Abwesenheit schlicht keine einzige Nachricht von Bedeutung. Die Langeweile war den Angestellten ins Gesicht geschrieben und alle waren verblüfft das mit dem Erscheinen von Osaki Satoshi an seinem Schreibtisch auch umgehend wieder neue Meldungen eintrafen!


Der Krieg war gerade erst vorbei und schon begannen die Militärs wieder zu zündeln. Eine Kollision zwischen einem japanischen und einem britischen Kriegsschiff war ein gefundenes Fressen um die Spannungen zu erhöhen.




https://up.picr.de/48507459ty.png
Bild 183: Das Wohnhaus von Osaki Satoshi
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Freitag 03. Januar 1936


Die Dinge liefen gut! Der Plan Giichi mit einer Nichte von Miyu zu verheiraten nahm Gestalt an. Warum sollten seine Zwillinge auch nicht beide in die selbe Familie einheiraten? Unter den Eltern bestand Einigkeit und die Eheleute hatten darin einfach kein Mitsprache Recht. Was mit Okada und Miyu nicht geklappt hatte würde mit Giichi und Saki nun sicher möglich sein – eine Hochzeit im Juni.


Nicht zuletzt fand es Satoshi irgendwie schön seinen Sohn Giichi mit „Saki“ zu verheiraten, steckte in seinem Familiennamen Osaki doch die Zeichenfolge Saki bereits mit drinnen. Osaki Giichi und Osaki Saki – das würde sicher regen Gesprächsstoff abgeben!


Katsu hatte sich entschieden bei den 特別陸戦隊 (Tokubetsu riku sentai - Spezial-Landungskräften der Marine) zu bleiben, aber Shiko schied aufgrund seiner Verletzung aus dem Militärdienst aus. Für den Moment hatte er Shiko zu sich in den Verlag geholt, aber als rasender Reporter war er mit seinem kaputten Bein nicht zu gebrauchen. Er würde sich etwas einfallen lassen müssen, zumal Natsuko bereits angedeutet hatte das der Juni doch ein hervorragender Monat für eine Dreifach-Hochzeit sein würde!


Ohne guten Beruf und mit einem kaputtem Bein würde es aber kaum eine Standesgemäße Frau wagen auf eine Heirat einzugehen.


Jetzt zumindest stapfte Shiko zur Tür herein und brachte die neusten Meldungen aus aller Welt zu seinem Vater.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 06. Januar 1936


Immerhin war Shiko fleißig und hatte über das Wochenende die Daten zusammengetragen, die Osaki Satoshi von seinem Sohn eingefordert hatte. Zum Jahreswechsel gab es eine große Militärparade zu Ehren der Erfolge des Japanischen Kaiserreichs. Im Zuge dieser Zeitungsartikel wollte Satoshi die Stellung der Kaiserlich Japanische Marine in der Welt verdeutlichen und benötigte daher allerlei Zahlen- und Kartenmaterial.



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Bild 184: Große Parade zu Ehren der vergangenen Erfolge
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 04. Februar 1936


Im Februar nahm die Marine ihre Routine auf, die sie seitdem Kriegsende etwas hatte zur Ruhe kommen lassen. Weiterhin hohe Militärausgaben waren direkt nach dem Krieg nicht zu verantworten gewesen, aber jetzt wurden neue Bomber bestellt und auf der 小野浜造船所 (Onohama Zōsenjo - Marinewerft Kure) verdichteten sich die Anzeichen für neue moderne Flugzeugträger, auch wenn darüber nichts in Erfahrung zu bringen war.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Mittwoch 11. März 1936


Die Verwerfungen im Parlament aus dem letzten Herbst kamen völlig unerwartet erneut zum Vorschein als der neuste und modernste Schwere Kreuzer der US Navy auf seiner Indienststellungsrundfahrt auf Besuch in Yokosuka eingelaufen war. Die Hardliner im Parlament sprachen gar davon das dieser Kreuzer einer Kriegserklärung gleichkam, obwohl dieses Schiff nicht einmal Ansatzweiße mit den in Kürze fertiggestellten neuen japanischen Schweren Kreuzern konkurrieren konnte. Vermutlich schon im April würde die Yakumo die Werft verlassen und an den Ausrüstungskai verlegen. Mit 38.000 Bruttoregistertonnen stand diese Kreuzerklasse in Konflikt mit Schlachtschiffen, aber sicher nicht mit diesem winzigen US Navy Kreuzer.



Trotzdem behielten die Herren des Militärs die Oberhand und das Budget der Marine wurde abermals erhöht!




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 21. April 1936


Die Marine bekam mehr Geld, Osaki Satoshi nicht! Er hatte schon lange damit gerechnet, dass sein großer Mitarbeiterstab nach dem Krieg nicht zu halten sein würde. Zu Anfang April hatte ihm die Verlagsleitung aufgetragen die Hälfte seiner Redakteure freizustellen. Das fiel ihm direkt auf die Füße, weil sich die Schlagzeilen im April überhäuften. Als Lichtblick durfte er aber seinen Sohn Shiko einstellen, wenn auch mit einem ziemlich geringen Gehalt. Da Shiko im Prinzip an seinen Schreibtisch gefesselt war, war er in der Lage wirklich viel Schreibarbeit zu erledigen und das zahlte sich nun aus. Zumal Shiko so schnell Schreiben konnte, das er ganze drei Redakteure ersetzte. Der Fairness halber natürlich nur was die Schreibarbeiten betraf. Rausgehen und Recherchieren konnte er nicht, dafür benötigte er Zuarbeit. Laufburschen und Fotografen waren aber billiger als Redakteure sodass es sich dennoch lohnte.


Da Shiko auch wieder zu Hause im Elternhaus wohnte war es für Satoshi zudem sehr angenehm einen regen Gedankenaustausch mit seinem Sohn pflegen zu können. Auch was das Thema Ehefrauen betraf, denn der Juni rückte näher!


Satoshi hatte eine Frau für Shiko im Auge, auch wenn diese nicht gänzlich Standesgemäß war. Zumindest würde es auch kein reiner Notbehelf sein und zusammen würde es Vater und Sohn vielleicht gelingen auch Natsuko von der Dame zu überzeugen. Das Shiko keine Einwände hatte lag auf der Hand, denn tatsächlich war Yuki für ihn sogar die erste Wahl auch wenn er das niemals zugegeben hätte weil Wünsche des Bräutigams im elterlichen Vermittlungssystem nicht vorgesehen waren.


Das Yuki aus demselben Dorf stammte und die beiden sehr viel Zeit ihrer Kindheit miteinander verbracht hatten war scheinbar selbst Satoshi nicht entgangen und das ließ seinen Vater für Shiko plötzlich in einem völlig neuen Licht erscheinen.




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#213 RTW2-JAP#

Bigfish
09.08.24, 15:26
Werter TheBlackSwan,


das Projekt Großostasiatische Wohlstandssphäre klingt hoch interessant! Ob Ihr wohl der Admiralität erläutern möget was es damit genau auf sich hat? Wir vermuten das es irgendwo Kartenmaterial geben dürfte, dass die Admiralität bereitstellen kann sobald es gefunden worden ist. Natürlich nur falls Ihr das überhaupt benötigt!

Sappho
09.08.24, 16:40
Die AI Fotos sind cool und liefern richtig gute Atmosphäre !!!

TheBlackSwan
09.08.24, 17:50
Werter TheBlackSwan,


das Projekt Großostasiatische Wohlstandssphäre klingt hoch interessant! Ob Ihr wohl der Admiralität erläutern möget was es damit genau auf sich hat? Wir vermuten das es irgendwo Kartenmaterial geben dürfte, dass die Admiralität bereitstellen kann sobald es gefunden worden ist. Natürlich nur falls Ihr das überhaupt benötigt!

Die Großostasiatische Wohlstandssphäre soll mindestens das asiatische Prosperitätshexagon umfassen. Die europäischen und angelsächsischen Mächte sind mit der Verwaltung ihrer Kolonien eindeutig überfordert. Die sollten deswegen schnell in eine gelenkte Unabhängigkeit überführt werden.
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Bigfish
09.08.24, 20:04
Werte Sappho,

herzlichen Dank - Wir sind stets bemüht!



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Werter TheBlackSwan,

vielen Dank - die Admiralität wird sich das ansehen, jedoch wird wohl der Tennō darüber zu entscheiden haben und dies ist ein friedliebender Mann!

Bigfish
17.08.24, 10:24
#014 Die Zukunft Asiens im Blick



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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 06. Mai 1936


Ganz allmählich zogen die Spannungen in der Welt wieder an. Die Grande Nation wurde beschuldigt Im Rahmen eines militärischen Handels still und heimlich weitere geheime Unterlagen gestohlen zu haben. Noch war es aber ziemlich friedlich in der Welt, wenn man vom Haussegen der Osakis absah. Es würde tatsächlich im Juni zwei Hochzeiten in einer gemeinsamen Zeremonie geben, aber Natsuko wollte alle weiteren drei Söhne verheiraten und fühlte sich hintergangen. Der Vorwurf lautete das Satoshi nicht genügend Anstrengungen unternommen hatte um auch für Katsu eine Frau zu finden.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 29. Juni 1936


Die beiden gemeinsamen Hochzeiten verliefen wie geplant und Natsuko wurde besänftigt durch die Tatsache das Miyu während der Zeremonie die frohe Kunde ihrer Schwangerschaft kundgetan hatte. Nun war es also soweit und Osaki Satoshi durfte sich darauf freuen Großvater zu werden. Er nahm diese Information äußerlich gelassen auf, verfiel innerlich aber in Panik. Er konnte das Ganze nicht einschätzen und beschloss sich am besten in seine Arbeit im Verlag zu stürzen. Was allerdings durch sträflich wenige Neuigkeiten sabotiert wurde.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Freitag 03. Juli 1936


Der Streit um die Militärausgaben sah Anfang Juli seine dritte Runde und diesmal setzten sich die gemäßigten Kräfte durch, was zu einer deutlichen Reduzierung des Marineetats führte. Im Ergebnis begann die Kaiserlich Japanische Marine damit ihre finanziellen Möglichkeiten auf eigene Faust zu verbessern, indem sie beinahe jede beliebige Anfrage selbst der ärgsten Feinde nach Rüstungsabkommen zustimmte. Alles wurde zu Geld gemacht, was man zu Geld machen konnte!


Der Grund wurde auch schnell offensichtlich, denn die Marine vergab Anfang Juli so viele Aufträge wie lange nicht mehr. Praktisch alle Stützpunkte außerhalb Japans wurden erweitert und die U-Boot-Waffe sollte grundlegend modernisiert werden, wofür neue U-Boote bestellt wurden.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 10. August 1936


Die Militärs waren nach wie vor verärgert über die verringerten finanziellen Spielräume und inszenierten einige Vorkommnisse im asiatischen Raum um damit höhere Zuweisungen durchzusetzen. Das war zwar Erfolgreich, blieb im Ausland aber auch nicht unbemerkt.


So wirklich um die Details kümmern konnte sich Osaki Satoshi allerdings nicht, weil die Schwangerschaft seiner Schwiegertochter Miyu nicht ohne größere Komplikationen verlief. Aufenthalte im Krankenhaus waren fast an der Tagesordnung. Satoshi bat seinen Sohn Shiko darum etwas mehr Verantwortung in der Redaktion zu übernehmen, was diesem aber sichtlich schwer viel. Im Verlag ließ man ihn spüren, dass er nicht nur der Sohn vom Chefredakteur war, sondern auch ein Krüppel.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Mittwoch 16. September 1936


Osaki Shiko hatte zumindest viel Übung darin erhalten normale Tagesmeldungen zu Papier zu bringen. Das es kaum wesentliches zu vermelden gabt erleichterte die Sache ungemein, das aber Tanaka Hiroshi – der stellvertretende Chefredakteur – mehr Zeit aufwandte um Fehler in Shikos Arbeit zu finden, als dass er gehaltvolles Beitrug war selbst dem Verleger aufgefallen. Selbstverständlich unternahm der Chef trotzdem nichts, denn er betrachtete es schlicht als Osaki Satoshis Aufgabe die Redaktion am Laufen zu halten.




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#214 RTW2-JAP#

Taurus
19.08.24, 19:07
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Französische Tageszeitung "Le Temps" vom 03. Oktober 1936





>> Japanischer Flottenbesuch in Frankreich - Massive zivile Proteste im Hafen von Marseille - Diplomatische Verstimmungen nicht ausgeschlossen <<






Gestern am Freitag erreichte ein japanischer Flottenverband im Rahmen seiner vielbeworbenen Weltumrundung die Hafenstadt Marseille, um nach vielen anderen Stationen in Europa und der übrigen Welt nun auch Frankreich die Aufwartung zu machen.

Über den Grund dieser Zurschaustellung maritimer Stärke muss man kein großes Geheimnis machen, das Kaiserreich Japan hat nun einmal diverse große Nationen, so auch Frankreich, mehr oder weniger deutlich bei kriegerischen Auseinandersetzungen in den letzten Jahrzehnten in die Schranken gewiesen.

Dieser Umstand dürfte ursprünglich Grund dieser mancherorts unverschämt genannten Protzerei sein, um vielleicht auch anderen großen Marine-Nationen vorab zu signalisieren, das man gegen die überlegene japanische Marine lieber nicht antreten sollte. Gleichzeitig könnten damit auch weitere zukünftige Gebietsansprüche Japans in der fernöstlichen Hemisphäre untermauert werden.

Wie man von einigen vorherigen Stationen dieser Rundreise hören konnte, haben selbst die ehrlosen Briten den Japanern eine gewisse Begeisterung entgegengebracht, ob nun ehrlich oder vorgetäuscht, lässt die Redaktion dieses Blattes mal als offene Frage stehen.

Eine solche wohlwollende Reaktion sollte den Gästen hier aber nicht zuteil werden, ganz im Gegenteil. Denn schon vor Eintreffen der Japaner formierte sich im gesamten Hafengebiet eine kleine Armada ziviler Segelschiffe und Motorboote, deren Besatzungen mit Spruchbändern und zum Teil beschrifteten Segeln ihren Unmut über diesen, in ihren Augen provokativen, Besuch Luft machten. Der Stachel der damaligen demütigenden Niederlage im Kolonialkrieg (Dezember 1921) sitzt offenbar noch tief im Bewusstsein vieler Franzosen.


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Anfangs schienen es nur einige wenige Schiffe zu sein, aber mit jeder Minute füllte sich der Hafenbereich und das nahe Küstengewässer mit immer mehr schwimmenden Protestplakaten, die den asiatischen Gästen keinesfalls entgangen sind.


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Ob dieser Aufmarsch von den Bevölkerung ausging oder nicht vielleicht doch aus Marinekreisen zumindest wohlwollend unterstützt wurde, lässt sich nicht abschließend aufklären.

Als dann Abgesandte der französischen Marine, angeführt vom Chef des Marinestabes


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Vizeadmiral Georges Durand-Viel


den Gästen einen Besuch an Bord ihrer Einheiten abstattete, ist leider kein Reporter oder sonstiger Berichterstatter zugegen gewesen, inoffiziellen Quellen zufolge sollen aber keinesfalls nur herzliche Freundlichkeiten ausgetauscht worden sein. Die japanischen Marineoffiziere mögen zwar kaum eine Miene verzogen haben, aber es besteht die Möglichkeit, das man wegen dieser Art der Begrüßung zu einem späteren Zeitpunkt auf diplomatischem Parkett ein Nachspiel erleben wird.



Auch wenn derzeit keinerlei Differenzen auf weltpolitischer Bühne zu registrieren sind, irgendwann und irgendwo wird es wieder turbulent werden. Daher ist es vielleicht nicht verkehrt, den möglichen Gegner und seine Intentionen besser kennenzulernen.

Bigfish
20.08.24, 17:42
#014 Die Zukunft Asiens im Blick



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Extrablatt der Tōkyō Shinbun – Montag 05. Oktober 1936




>> Das Europäische Problem Asiens <<

Die Grande Nation hat Nichts gelernt - ein Leitartikel von Osaki Shiko


Am vergangenen Freitag hat die im letzten Krieg hochdekorierte Japanische 22. Schlachtschiff-Division mit drei ihrer vier Schlachtschiffe – darunter die ruhmreiche Kawachi – im Hafen von Marseille festgemacht. Nach dem Ende der Feindseligkeiten mit Russland war die Kawachi zusammen mit der Fuso und Shikishima sowie mehreren Kreuzern und Zerstörern zu einer ausgedehnten Weltumseglung aufgebrochen um alle Welt an Japans Siegreichen Schiffskonstruktionen teil haben zu lassen.


Nach den bisherigen Zwischenstationen in Singapur, Perth, Sydney, Auckland, San Francisco, Panama City, Lima, Santiago de Chile, Port Stanley, Montevideo, Rio de Janeiro, Port-au-Prince, Jacksonville, Norfolk, New York City, Liverpool, Wilhelmshaven, Rotterdam und Barcelona stand mit Marseille nun der erste Französische Hafen auf dem Programm. Noch bevor das Japanische Flottengeschwader in der Bucht von Marseille auf Reede gegangen ist, schlug ihm bei der Ankunft bereits blanker Hass entgegnen. Mehrere Dutzend kleinere und größere Yachten signalisierten mit großen Spruchbändern ihren Unmut wegen der Japanischen Kriegsschiffe. Die meisten Plakate zierte der Spruch: „Le Tonkin n'est pas oublié“ - トンキンは忘れられない - Tonkin wa wasurerarenai. Einige auch das Datum: „31 décembre 1921“ (1921 年 12 月 31 日).


Selbstverständlich ist der 31. Dezember 1921 auch in Japan in guter Erinnerung. Er markiert das vernichtende Ende der französischen Ostasien Flotte im Zweiten Ostasiatischen Kolonialkrieg. Einen Monat später hatte die Grande Nation kapituliert.



Aber geehrte Leserschaft, das ist über vierzehn Jahre her!



Selbst das British Empire das ebenfalls eine verheerende Niederlage gegen das Japanische Kaiserreich erlitten hat, hat unsere Schiffe mit aufmunterndem Wohlwollen Empfangen. Die offiziellen Beziehungen zu Frankreich waren natürlich niemals wieder so gut wie vor dem Zweiten Ostasiatischen Kolonialkrieg, aber sie waren auch nicht wirklich schlecht. Man hätte es vielleicht als Vorkommnis einiger weniger Zivilsten abtun können, die familiäre Verluste zu beklagen hatten, aber im Lichte dessen was sich der Chef d'état-major de la Marine Vizeadmiral Georges Durand-Viel erlaubt hat, muss es sich um staatlich organisierte Proteste gehandelt haben.


Am Abend des 2. Oktober hat der Geschwader Kommandant Kaigun-shōshō Inoue Shigeyoshi an Bord der Kawachi einen Empfang für die französischen Würdenträger abgehalten. Vizeadmiral Georges Durand-Viel wird bei seiner Ankunft mit folgenden Begrüßungsworten zitiert:



„Was wollen Sie in Frankreich? Und nein damit meine ich nicht den heutigen Abend in Marseille!“



Der Rest des Abends soll mit weiteren Sticheleien französischer Offizieller unter vornehmer Zurückhaltung der japanischen Offiziere und Besatzungen nach der kürzest möglichen Zeit zu Ende gebracht worden sein.



Die Grande Nation hat Nichts gelernt!



Welche Dreistigkeit und Unverfrorenheit ist es das Frankreich auch heute noch von Südost-Asien als Frankreich spricht? Hat diese Nation aus den letzten dreißig Jahren nichts gelernt? Was denken diese europäischen Imperialisten wen sie zu Besuch hatten?



Das Japanische Kaiserreich hat die unterdrückten Völker Asiens befreit!



Nicht nur in Französisch-Indochina, sondern auch im restlichen Asien vom Joch der Engländer, Russen und Deutschen. Noch aber besitzt Frankreich weitere Kolonien die unterdrückt werden und es scheint an der Zeit zu sein, dass Frankreich eine weitere Lektion zu lernen hat. Auch Großbritannien geriert sich bei vielen Gelegenheiten als imperialistisch und einzig die Vereinigten Staaten von Amerika haben bislang keine Feindseligkeiten unternommen die über nichtssagende Diplomatische Noten hinausgehen.


Nach diesem Affront legen wir in unserem Extrablatt dar, welche Nationen noch immer glauben das Asien einschließlich Japans ihnen gehört und welche Schritte die glorreiche Kaiserlich Japanische Marine unternehmen muss um diesem Treiben endlich Einhalt zu gebieten!




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Bild 185: Proteste in Marseille
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator



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Bild 186: Proteste in Marseille
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Donnerstag 12. November 1936


Osaki Satoshi verbrachte wieder mehr Zeit in der Redaktion. Er war ziemlich entsetzt gewesen über den kriegstreiberischen Leitartikel seines Sohnes und er musste einsehen das er sich entweder um seinen Beruf oder seine Familie mit vollem Einsatz kümmern konnte, aber nicht um Beides.


Shiko wurde für den ersten Moment ins Archiv verbannt um sich dort genauer mit den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan vertraut zu machen. Wenig besser erging es Tanaka Hiroshi, der als exklusive Aufgabe das Anfertigen neuer und besserer Übersichtskarten der Japanischen Küstenschifffahrt zugeteilt bekam. Laut Osaki Satoshi sei das Wichtig um bei feindlichen Angriffen genau zu wissen wie die regionale Versorgung sicher zu stellen sei.


Dann nahm sich Satoshi seine eigentliche Tätigkeit vor, denn hier brachte der November reichlich politische Verwerfungen. Ermuntert vom letzten Erfolg die Rüstungsausgaben zu senken gab es hierzu einen erneuten Versuch der auch das Parlament passieren konnte. Direkt danach gab es einen handfesten Regierungsstreit mit dem Ergebnis einer neuen Übergangsregierung bis geordnete Verhältnisse wiederhergestellt waren. Mit diesen neuen politischen Möglichkeiten wurden die Rüstungsausgaben umgehend wieder erhöht!




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 07. Dezember 1936


Es war ein durchwachtes Wochenende geprägt von Verzweiflung und Hoffnung, dass endlich am frühen Sonntagabend ein gutes Ende genommen hatte. Und es schien wohl eine Tradition in der Osaki Familie zu werden, dass die Frauen Zwillinge gebaren. Nun also war Satoshi gleich zweifacher Großvater mit den Enkeln Sora und Katsuo.


Dennoch hatte Osaki Satoshi wenig Zeit das Familienglück zu genießen. Einer seiner wenigen verbliebenen Redakteure bat ihn umgehend in die Redaktion zu kommen.


Es stellte sich heraus, dass der Onkel seines Redakteurs auch anwesend war und seinerseits über gute Kontakte verfügte wie er sich ausdrückte.



„Ich habe hier etwas für Sie Herr Osaki, dass Sie sobald Sie es gesehen haben am besten verbrennen werden.“


„Jetzt bin ich Neugierig – solche Andeutungen können Sie doch nicht machen in einer Zeitungsredaktion Herr Katō! Worum handelt es sich?“



Katō Daichi zog aus seiner Manteltasche einen Umschlag hervor und entnahm daraus ein einzelnes Foto, das er vor Osaki Satoshi auf den Tisch legte.



„Ich verabschiede mich jetzt Herr Osaki, denn mehr werden Sie von mir nicht erfahren. Denken Sie daran diese Fotografie zu verbrennen!“



Noch bevor Osaki Satoshi diesen Satz verarbeitet hatte und vom Foto aufsah, hatte sich Katō Daichi umgedreht und stand bereits an der Tür, die er gerade öffnete. Satoshi verkniff es sich den Mann zurück zu rufen, er starrte wieder auf das Foto:




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Bild 187: Das merkwürdige Foto
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:The_Royal_Navy_during_the_Second_World_War_A24894.jpg
Autor: Imperial War Museum
Infos: https://en.wikipedia.org/wiki/Type_271_radar / https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_World_War_II_British_naval_radar





„Was ist das?“





entglitt es ihm, aber er hatte keine Vorstellung davon was hier gerade passiert war, wieso es so geheim war und mit was er es zu tun hatte? Und viel mehr, diese Fotografie zeigte eine britische Werft. War da nicht vor wenigen Tagen erst eine Demonstration vor eben dieser Werft gewesen? Er wühlte sich durch die Meldungen der letzten Woche und ja, er hatte recht. Proteste vor britischen Werften. Besteht da ein Zusammenhang schoss es ihm durch den Kopf?




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 11. Januar 1937


Das neue Jahr begann wie das letzte geendet hatte, es wurden weitere Gelder für die Aufrüstung bewilligt. Die neu zusammengesetzte Regierung war schlicht dabei Fakten zu schaffen!




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Marineministerium der Kaiserlich Japanischen Marine – Freitag 15. Januar 1937


Noch vor zwei Monaten hatte Osaki Satoshi ziemlich gute Kontakte zur Marine gehabt, jetzt nach den politischen Verwerfungen sah das anders aus. Am 1. Dezember 1936 übergab Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi das Kommando über die 聯合艦隊 (Rengō Kantai) an Kaigun-chūjō Yonai Mitsumasa. Zu diesem Mann wusste Satoshi auffallend wenig, obwohl er eine beeindruckende Karriere hatte. Aber dieser Offizier war viel im Ausland unterwegs und wohl deshalb nie wirklich in Satoshis Blickwinkel geraten.


Heute änderte sich dies, weil Osaki Satoshi mit viel Glück ein Interview mit Marineminister Nagano Osami erhalten hatte. Auch Nagano Osami war noch nicht lange im Amt. Satoshi wurde schlagartig klar, dass er seit er von seinem Sohn Giichi auf dem Laufenden gehalten wurde seine Kontakte zur Marine sträflich vernachlässigt hatte.


Osaki Satoshi musste sich eingestehen, dass vieles schon seit einigen Jahren nicht mehr so gut lief wie früher.



Wann war das passiert, dass er seine eigenen Standards und Prinzipien zu vernachlässigen begonnen hatte?



Er musste zugeben, dass die kühle Haltung der Verlagsleitung ihm gegenüber wohl nicht ganz grundlos zu Stande gekommen war. Es war also mehr als nur das eine Problem mit den Fotos während dem letzten Krieg.



Heute würde er versuchen seine alten Qualitäten wieder aufzupolieren!



Eines hatte sich nicht geändert: Im Dienstzimmer des Ministers stand immer noch dieser flache ovale Holztisch dessen Platte aus Marmor bestand und in das Holz eingefasst war und mit den Gold überzogenen Verzierungen.


Obwohl er sich nicht sicher war, ob sein Sohn es verdient hatte, hatte er Shiko mitgenommen.


Nun also saßen er und Shiko an diesem schönen Tisch und ihnen gegenüber Marineminister Nagano Osami, Kaigun-chūjō Yonai Mitsumasa und ein Offizier den er nicht kannte und der ihm bislang auch nicht vorgestellt worden war.



„Nun Herr Osaki“ eröffnete der Marineminister das Gespräch, „das ist also ihr Sohn, der Japan am liebsten schon im nächsten Krieg sehen würde?“


Osaki Satoshi war mit einem Schlag sichtlich berührt und wurde rot im Gesicht.


„Ähm – jawohl Herr Minister! Deshalb habe ich meinen Sohn umgehend angewiesen sich mit den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan besser vertraut zu machen, damit er erkennen kann was japanische Kriege bereits alles für Konsequenzen hatten.“


„Das ist sehr löblich Herr Osaki, aber ihr Sohn hat wohl auch seine Gründe, wenn ich mir diesen Holzstab ansehe auf den er sich beim Gehen stützen muss?“


„Ja Herr Minister, ich nehme an Si…“



Marineminister Nagano Osami fiel Satoshi ins Wort:



„Ja Herr Osaki mir ist bewusst, dass ihr Sohn in Korea eine Kriegsverletzung erlitten hat. Mir ist auch bewusst, dass dies durch eine Landmine nach Ende der Feindseligkeiten passiert ist und ihr Sohn daraufhin mangels Eignung aus dem Militärdienst entlassen worden ist. Ich habe aber auch gehört, dass er während der Invasion von Korea einiges geleistet hat. Nicht unbedingt gegenüber dem Feind, aber er hat wohl immerhin während dem Anlanden mehreren anderen Soldaten das Leben gerettet, die mit ihrem Boot in ein Riff geraten sind?“



Verdutzt drehte Satoshi seinen Kopf zu seinem Sohn.



„Ehrenwerter Minister“ begann nun Shiko zu erwidern, „mein Vater weiß davon nichts Herr Minister. Niemand in meiner Familie weiß davon. Nicht einmal mein Zwillingsbruder Katsu obwohl er sich nur wenige Meter entfernt befunden hatte.“


„Aber Herr Osaki, verstehe ich das Richtig – Sie haben ihrem Vater ihre Heldentat verschwiegen?“


„Jawohl Herr Minister, wenn meine Mutter davon erfahren würde – und das wäre sicher passiert – dann würde sie mir für den Rest meines Lebens Vorwürfe machen. Meine Mutter war bereits sehr verzweifelt, weil mein Bruder und ich überhaupt den Militärdienst angetreten haben. Es ist nicht leicht für Mütter, wenn Ehemänner und Söhne in den Krieg ziehen und in unserem Fall sind wir ja zu viert. Diese Rettung hat mich selbst fast mein eigenes Leben gekostet. Es war sehr knapp Herr Minister!“


„Ja Herr Osaki, das kann ich als Begründung akzeptieren. Sie sind also doch mehr als ein Kriegstreiber, auch wenn sich diese beiden Dinge gerade widersprechen!“


„Ich entschuldige mich dafür ihnen widersprechen zu müssen Herr Minister, aber da ist kein Widerspruch. Ich bin ein Patriot wie jeder gute Japaner und bereit mein Leben für das Land und unseren Kaiser zu opfern. Es ist aber derselbe Patriotismus der mich meine Mutter ehren lässt, denn dafür geben wir doch im Zweifel unsere Leben hin – für das Wohl unserer Nächsten?“


„Ja ich denke so einfach wird es nicht sein Herr Osaki, aber auch das ist eine Begründung die ich akzeptieren kann!“



Mittlerweile war Osaki Satoshi nicht mehr rot im Gesicht, sondern kreidebleich. Hat sein Sohn gerade ein Wortgefecht mit dem Marineminister geführt und dafür auch noch ein verdecktes Lob von eben diesem Marineminister erhalten?



„Nun Herr Osaki, ihr Sohn ist schon ganz richtig! Vielleicht lassen Sie ihn aus dem Dunklen Archiv wieder herauskommen in Räumlichkeiten die etwas mehr Licht aufzuweisen haben!“


„Jawohl Herr Minister, so muss es wohl sein!“


„Also Herr Osaki, Sie haben sicher nicht um ein Gespräch gebeten um von mir etwas über ihre eigene Familie zu erfahren. Was kann ich für Sie tun?“


„Nun Herr Minister, nach den ganzen Turbulenzen in den letzten Monaten besteht in der Bevölkerung eine gewisse Irritation welche Pläne die Kaiserlich Japanische Marine derzeit verfolgt?“


„Sie meinen das nach den ganzen Budget Zuweisungen und Kürzungen der Zustand der Marine nicht zu erkennen ist?“


„Eben das Herr Minister. Die Überseestützpunkte werden ausgebaut, aber außer den kürzlich übergebenen neuen schweren Kreuzern befinden sich jetzt nur noch vier leichte Kreuzer Im Bau. Dafür würde man diese größeren Stützpunkte nicht benötigen?“


„Nur vier leichte Kreuzer Herr Osaki?“


„Ja sicher sind zwei weitere Trockendocks belegt, aber tatsächlich muss ich zugeben, das ihr Abwehrdienst hier sehr gute Arbeit leistet! Niemand weiß was dort gebaut wird. Anfangs munkelte man etwas von Flugzeugträgern, aber dafür sind diese Schiffe wohl zu groß. Für Schlachtschiffe aber zu klein, wenn man die letzten in Dienst gestellten Schlachtschiffe betrachtet.“


„Und weiter Herr Osaki?“


„Schlachtkreuzer scheinen für unsere Marine noch nie den Stellenwert gehabt zu haben, wie dies bei den Flotten der anderen Nationen der Fall war und ist. Es müssten also weitere schwere Kreuzer sein, aber davon hat die Marine im Lauf der letzten Monate vier sehr große in Dienst gestellt.“


„Die Spionageabwehr Herr Osaki, da erwähnen Sie gerade etwas! Ich habe völlig vergessen ihnen Kaigun-taisa Hashimoto Shozō vorzustellen. Kaigun-taisa Hashimoto Shozō ist für die Spionageabwehr im 呉鎮守府 (Kure chinjufu - Kure Naval District) zuständig.“



Osaki Satoshi und sein Sohn standen auf um sich vor Kaigun-taisa Hashimoto Shozō zu verbeugen, der sich daraufhin ebenfalls erhob und seinerseits eine Verbeugung andeutete.



„Spionageabwehr Herr Minister?“


„Ganz Recht Herr Osaki, Kaigun-taisa Hashimoto Shozō fragt sich schon seit einigen Tagen woher Sie Kaigun-chūsa Katō Daichi kennen?“


„Kaigun-chūsa?“


„Kaigun-chūsa Katō Daichi“



Jetzt dämmerte es Osaki Satoshi – der Onkel eines seiner Redakteure!



„Herr Minister, Herr Katō ist ein Verwandter eines meiner Redakteure. Ich habe ihn vor kurzem erst kennengelernt, als mein Redakteur mir Unterlagen überbracht hat, die vor dem Druck noch von mir geprüft werden mussten. Er war mit seinem Onkel wohl gemeinsam unterwegs und deshalb anwesend, das er ebenfalls Offizier ist wusste ich nicht.“


„Nun Herr Osaki“ begann nun Kaigun-taisa Hashimoto Shozō „so mag es gewesen, ich habe aber eine andere Theorie:“


„Kaigun-chūsa Katō Daichi arbeitet in der Kaiserlich Japanischen Marine Ingenieurschule und wir vermissen in seinem Arbeitsbereich einige Unterlagen. Meine Theorie ist es, dass es sich um dieselben Unterlagen handelt die Sie, wie Sie gerade selbst zugegeben haben, von ihrem Redakteur erhalten haben!“


„Herr Minister – wirft man mir etwas vor?“



„Noch nicht Herr Osaki, aber das könnte sich im Laufe dieses Gespräches ändern. Je nach dem…“







https://up.picr.de/48554866cy.jpg
Bild 188: Kaigun-chūjō Yonai Mitsumasa
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mitsumasa_yonai.jpg
Autor: 日本語: 富宮太平 (Taihei Tomimiya)
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Yonai_Mitsumasa




https://up.picr.de/48554865ik.jpg
Bild 189: Marineminister Nagano Osami
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Osami_Nagano.jpg
Autor: Unknown author
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Nagano_Osami




+ + +

#215 RTW2-JAP#

Taurus
20.08.24, 18:44
Hmm, erleben wir nun das Ende einer großartigen Journalisten-Laufbahn?

Zwangspensionierung oder Spionageanklage? Und Shiko übernimmt die Geschäfte......:think:

Bigfish
20.08.24, 21:37
Werter Taurus,


Wir vermuten, dass das nächste Kriegs-Kapitel in den Sensō kuronikuru teikoku Nihon tatsächlich einen neuen Autor haben wird, aber wer kann das heute schon wissen, der nächste Krieg ist ja erst 19 - ups beinahe... :rolleyes:

Oerty
21.08.24, 13:31
Werter Big-Fish,
Wir genießen euren AAR immer sehr.
Macht weiter so! Einfach TOP!

Bigfish
21.08.24, 16:50
Edler Oerty,


habt herzlichen Dank für Euren noblen Worte - dafür gibt es gleich in wenigen Minuten das nächste Update!


Beste Grüße
Bigfish

Bigfish
21.08.24, 17:01
#014 Die Zukunft Asiens im Blick



https://up.picr.de/36177053sy.jpg

Redaktion der Tōkyō Shinbun – Freitag 15. Januar 1937


Osaki Satoshi saß wieder hinter seinem Schreibtisch in seinem Büro. Er dachte darüber nach worauf er sich gerade eingelassen hatte, als es an der Tür klopfte.



„Treten Sie bitte ein“ rief er zur Tür, weil er einen seiner Fotografen erwartete. Zu seiner Überraschung stand nun eine junge Frau vor ihm:


„Guten Tag“ sprach er die Dame an.


„Guten Tag ehrenwerter Herr Osaki, darf ich mich Ihnen vorstellen?“


„Ich bitte darum!“


„Ich bin Saigō Riko, mein Ur-Ur-Großvater war Kamata Itachi…“



Osaki Satoshi bekam große Augen – Kamata Itachi – sein alter Lehrmeister und Ziehvater?



„War?“ ploppte es aus ihm heraus.


„Mein Ur-Ur-Großvater Kamata Itachi ist heute Morgen nach einem langen und gesegneten Leben von Einhundertundvier-Jahren von uns gegangen. Mein Onkel hat mich gebeten Sie umgehend darüber persönlich zu unterrichten um Ihnen die Möglichkeit zu geben an der Bestattung teilzunehmen.“



Kaum merklich verdrückte Osaki Satoshi eine Träne, dann sprach er mit leiser Stimme:



„Meine letzte Reise nach 小川村 (Kogawa) dauerte mehrere Tage, ich nehme an die Bestattung wird in den nächsten ein bis zwei Tagen stattfinden?“


„Werter Herr Osaki, mein Ur-Ur-Großvater hat seine letzten Jahre hier in Tōkyō im Haus meines Onkels verbracht. Nur wenige Angehörige unserer Familie leben noch in 小川村 (Kogawa) oder der Nähe und Niemand davon konnte sich ausreichend um den alten Herrn kümmern.“


„Ach so ist das, aber wieso hat sich Itachi nie bei mir gemeldet?“


„Das weiß ich nicht alles genau, aber er war in den letzten Jahren nicht mehr gut beieinander. Er wollte wohl nicht das Sie ihn so sehen. Ich kann aber sagen, dass er sich bis zuletzt sehr für ihren Werdegang interessiert hat. Jeden Tag musste jemand aus der Familie ihre Shinbun kaufen und ihm Wort-für-Wort vorlesen. Wirklich sehen konnte er schon seit Jahren nicht mehr.“


„Hier habe ich Ihnen die Adresse meines Onkels notiert. Darf ich meinem Onkel ausrichten, dass Sie morgen anwesend sein werden?“



Mit zusammengekniffen Augen sah Osaki Satoshi zu der jungen Dame:



„Selbstverständlich, ich meine ja natürlich dürfen Sie ihrem Onkel ausrichten das ich morgen zur Bestattung anwesend sein werde.“




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https://up.picr.de/36177053sy.jpg

Redaktion der Tōkyō Shinbun – Samstag 16. Januar 1937


Für den Rest des gestrigen Tages hatte Osaki Satoshi keine weitere Konzentration gefunden. Der größte Teil des heutigen Samstags war mit der Trauerzeremonie für den ehrenwerten Kamata Itachi vergangen, die nach altem Ritus innerhalb von ein bis zwei Tagen nach dem Tod stattfinden musste. Abgesehen von den profanen Gründen, dass das japanische Klima eine lange Aufbahrung nicht zulässt, gelten Tote auch als unrein die unter Wahrung der Pietät so schnell wie möglich mit der Bestattungszeremonie wieder in einen reinen und nicht bedrohlichen Zustand versetzt werden mussten.


Jetzt am vorgerückten Abend saß Osaki Satoshi alleine in der Redaktion um die liegen gebliebene Arbeit nachzuholen. Allem voran musste er sich überlegen was gestern im Ministerium genau besprochen worden ist und wie er es umsetzen würde? Dennoch war seine erste Handlung ein Vermerk in seinem Kalender: Die Trauerzeit würde 49 Tage betragen. Danach wollte er bei Kamata Itachis Familie vorsprechen.




Die Dame Saigō Riko hatte genau das richtige Alter, er musste unbedingt herausfinden ob sie schon versprochen war?





(https://religion-in-japan.univie.ac.at/Handbuch/Alltag/Totenriten)




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https://up.picr.de/36177053sy.jpg

Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 18. Januar 1937


Osaki Satoshi war früh aufgestanden. Er wollte der erste in der Redaktion sein und noch etwas vorbereiten bevor die anderen kamen. Als er die Tür zu seinem Büro öffnen wollte, konnte er bereits sehen, dass jemand in seinem Büro auf seinem Sessel saß.


Als er eintrat blickte er in die dunklen schmalen Augen seines Chefs Fukuzawa Toyokuni. Fukuzawa Toyokuni war kaum älter als er selbst und hatte die Verlagsleitung erst vor einigen Wochen übernommen, nachdem sich sein Vater aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen musste. Fukuzawa Toyokuni hatte nicht die alleinige Verantwortung für den Verlag, es gab noch seinen Bruder Fukuzawa Shigetarō und den Bruder des Vaters Namens Fukuzawa Sojirō. Wie auch Fukuzawa Sojirō nur formell zusammen mit seinem Bruder den Verlag führte, sich aber aus dem Tagesgeschäft herausgehalten hatte, so wollte auch Fukuzawa Shigetarō das Tagesgeschäft anderen überlassen.


Und ja, es gab auch noch den dritten Bruder Fukuzawa Saburo von dem Osaki Satoshi den Posten des Chefredakteurs geerbt hatte. Formal war auch Fukuzawa Saburo in die Verlagsleitung eingebunden. Fukuzawa Saburo hatte sein Schicksal im Rollstuhl zu sitzen aber nie verwunden und es hieß er würde die Tage nur mit starken Drogen überstehen.


Fukuzawa Saburo war der älteste der drei Brüder und noch am ehesten für das Zeitungswesen zu gebrauchen gewesen. Für Osaki Satoshi wuchsen die Probleme somit beständig an. Er wusste nicht wie die Fukuzawas mit dem Verlag verfahren wollten, aber er hatte das Gefühl das er es jetzt erfahren würde.


Er verbeugte sich vor Fukuzawa Toyokuni und entschuldigte sich bei ihm, dass er ihn gestört habe.



„Nun Herr Osaki, wir kennen uns nun eine Weile und mein Vater sowie mein Onkel haben schon viel länger einen Eindruck von Ihnen. Und bevor Sie etwas sagen – mir und auch meinem Bruder Shigetarō ist bewusst, dass Sie unseren älteren Bruder Saburo nicht mögen.“


„Herr Fukuzawa – entschuldigen Sie bitte – aber nicht mögen ist vielleicht ein ungeeigneter Begriff.“


„Ungeeignet?“


„Ja sehen Sie edler Herr Fukuzawa – Eignung – das ist der Begriff um den sich alles dreht.“


„Ja mein Vater sagte mir, dass Sie gerne direkt auf den Punkt kommen. Deshalb bin ich hier und auch weil wir am vergangen Freitag Besuch von Marineminister Nagano Osami hatten.“



Osaki Satoshi bekam große Augen!



„Der Minister war bei Ihnen zu Besuch?“


„Ja der amtierende Marineminister ist ein alter Freund der Familie.“


„Ich verstehe.“


„Nein ich denke Sie verstehen nicht. Interessanterweise ist der Marineminister mit einer Bitte an uns herangetreten die sich um ein Thema dreht das wir innerhalb der Familie erste kürzlich ebenfalls besprochen haben.“


„Wären Sie so gnädig werter Herr Fukuzawa mir dieses Thema zu nennen?“




„Sie Herr Osaki – das Thema sind Sie!“






https://up.picr.de/48557315xn.png
Bild 190: Verlagsleiter Fukuzawa Toyokuni sitzt an Osaki Satoshi Schreibtisch
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator





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#216 RTW2-JAP#

Taurus
21.08.24, 18:56
Und natürlich wieder ein Cliffhanger, wir hätten es uns gleich denken können ;)

Bigfish
21.08.24, 19:46
Werter Taurus,


gut - Wir haben ein Einsehen - es gibt etwas Aufklärung - noch heute - etwas...

Bigfish
21.08.24, 19:55
#014 Die Zukunft Asiens im Blick



https://up.picr.de/36177053sy.jpg

Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 18. Januar 1937



Osaki Satoshi war immer noch kreidebleich!



Zwei Stunden waren seit dem Gespräch mit Fukuzawa Toyokuni vergangen und er fühlte sich schlecht. Als er am frühen Morgen den Verleger in seinem Büro sitzen sah, war also der Zeitpunkt gekommen an den er in den letzten Tagen und Wochen häufiger denken musste. Er hatte zu viele Fehler begangen und war nicht mehr Konkurrenzfähig. Das spiegelten auch die Verkaufszahlen wieder. Zwar waren die Verkäufe sämtlicher Tageszeitungen rückläufig, aber im Vergleich zu den direkten Konkurrenten verlor die Tōkyō Shinbun besonders stark an Zuspruch!


Noch immer schoss dieser Gedanke durch seinen Kopf – wieder und wieder – es ließ ihn nicht los!


Er bemerkte nicht wie sein Sohn an die Bürotür klopfte, er bemerkte auch nicht wie dieser ohne Aufforderung eingetreten war. Erst als sein Sohn ihn kräftig rüttelte kam Osaki Satoshi zu sich.



„Wa – Was?“


„Hast du geschlafen Vater?“


„Wa – ach nein – nein – alles gut – ich war in Gedanken…“


„Das müssen aber intensive Gedanken gewesen sein?“


„Ja – ja – ja das waren intensive Gedanken – Fukuzawa Toyokuni war heute Morgen hier. Hier in meinem Büro, er saß hier bereits als ich angekommen bin.“


„Der Chef – das ist aber ungewöhnlich!“


„Wir bekommen mehr Personal!“



„WAS?“



„Du bekommst ein eigens Büro!“



„WAS?“



„Ich bekomme mehr Freiheiten!“



„WAS?“




„Alles unter der Bedingung das wir uns an die Absprachen mit Marineminister Nagano Osami halten!“


„Der Marineminister hält übrigens auch sein Wort. Wir bekommen Informationen aus erster Hand, aber er legt ganz klar fest, was wir veröffentlichen dürfen und was nicht. Heute sind bereits die Unterlagen übergeben worden die er uns zugesagt hat. Auch das Schriftstück mit den Informationen die unbedingt veröffentlicht werden müssen.“


„Also das Schriftstück mit den Falschmeldungen!“


„Bitte Shiko – das darfst du nie wieder sagen – benutze dieses Wort niemals wieder!“


„Ja Vater, es war das letzte Mal!“


„Gibt es sonst noch etwas Neues?“


„Ich denke Mutter wird sich sehr darüber freuen, dass ich wahrscheinlich eine Frau für deinen Bruder Katsu gefunden habe!“



„WAS?“



„Das erkläre ich dir später, jetzt schau dir das hier aus dem Ministerium an. Außer den beiden riesengroßen Flugzeugträgern hat Kaigun-chūjō Yonai Mitsumasa veranlasst neue Schlachtschiffe zu planen, die den Forderungen seines Vorgängers entsprechen.“






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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 22. Februar 1937


Nach gut vier Wochen waren die Umbauten im Verlagshaus abgeschlossen. Der Zuschnitt der Räume war erheblich verändert worden und Osaki Shiko konnte heute erstmals sein eigenes Büro betreten. Dass seines Vaters war jetzt am anderen Ende des Großraumbüros und insgesamt gab es mehr und größere Arbeitsplätze. Die vielen Regale waren in den östlichen Gebäudeflügel gewandert und die dortige Redaktion musste für den Moment mit Holzbaracken im Hof auskommen, bis der Verlag komplett in ein neues Gebäude umziehen konnte.


Die Fukuzawas hatten beschlossen den Verlag komplett umzubauen. Die Zeitung sollte grundsätzlich gestärkt werden und es stand womöglich der Zusammenschluss mit einem anderen Verlag bevor. Die Kriegsberichterstattung würde weiterhin einen wesentlichen Teil ausmachen, aber triviale Themen bekamen mehr Platz, wofür neue Redaktionen nötig wurden. Im aktuellen Verlagsgebäude gab es dafür nicht genug Platz. Es sollte auch neue moderne Druckerpressen geben, die bereits in Deutschland bestellt worden waren.


Der eigentliche Knaller war aber ein eigener Aufnahmeraum für Radiosendungen, die dann zu einem befreundeten Sender gebracht werden sollten um ausgestrahlt zu werden.


Fukuzawa Toyokuni hatte seinem Vater erklärt, dass er einzig in Tageszeitungen keine Zukunft mehr sieht. Fukuzawa Toyokuni hatte kürzlich einer Demonstration von Takayanagi Kenjirō beigewohnt und wäre sich sicher, das weder Tageszeitungen noch das Radio gegen dieses Bewegtbildsystem bestehen würden. Er sagte das sich die Verlage in Zukunft breiter aufstellen müssen und sah eine Möglichkeit darin für diese neuen Technologien die Inhalte zu liefern. Denn darauf waren sowohl das Radio wie auch dieses Fernsehen angewiesen und noch hatten die Zeitungsverlage das mit Abstand größte Informationsnetzwerk weltweit. Das wollte Fukuzawa Toyokuni nutzen um wieder an die Spitze der Tagesmeldungen in Japan zu gelangen.


Ein letztes sollte der Versuch werden Sachbücher zu verlegen, was auch der eigentliche Grund für die neuen Druckerpressen war. Gerade Osaki Satoshi hätte doch so viel Spezialwissen, dass er dies in Büchern zu Papier bringen sollte.




+ + +




Jetzt aber musste sich Osaki Shiko um das Tagesgeschäft kümmern. Er griff sich die Zusammenstellung mit den aktuellen Meldungen und sortierte eine ganz spezielle Meldung aus, über die keinesfalls etwas berichtet werden durfte.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Mittwoch 03. März 1937


Das neue System im Verlag hatte einige Anlaufschwierigkeiten, was aber grundlegend an den vielen neuen Mitarbeitern lag, die untergebracht und eingewiesen werden mussten. Die eigentliche Arbeit hatte darunter zu leiden, aber wenigstens gab es zurzeit recht wenige Meldungen, sodass auch nur wenig Falsch gemacht werden konnte.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Donnerstag 15. April 1937


Der April zeigte jetzt deutlich gesteigerte Nachrichtenmeldungen. Aus den Laboren und von den Ingenieuren kamen mehr und mehr Neuigkeiten und auch das gegenseitige Ausschnüffeln nahm deutlich zu! Es waren die unverkennbaren Zeichen gesteigerter militärischer Aktivität die bislang noch jedem Krieg vorausgegangen war. Einzig das kaum zwei Jahre seit dem letzten Waffengang vergangen waren, machte stutzig. Die Bevölkerung sehnte sich so sehr nach Frieden wie nie zuvor. Jedes Wort eines aufkommenden Konfliktes erzeugte aktuell eine Abwehrreaktion und die Militärs schienen das nicht zu verstehen.




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#217 RTW2-JAP#

TheBlackSwan
22.08.24, 00:33
Das neue Schlachtschiff hat ja eine angemessene Größe. Nur die schwache Hauptbewaffnung würde uns als Analyst in den USA ins Grübeln bringen...

Oerty
22.08.24, 06:56
Also 8x16er finden wir nicht schwach. Die können es mit jedem Schiff aufnehmen.
Da es wohl eher Deckungsschiff für Flugzeugträger und Konvois sein wird, empfinden wir das als völlig ausreichend.

Bigfish
22.08.24, 08:31
Werter TheBlackSwan,


die 16er sind von besserer Qualität als die 18er oder 20er. Das wird sich bei den japanischen 18ern und 20ern auch nicht mehr ändern, deshalb und wegen dem deutlich höheren Gewicht speziell der Munition haben die 18er und 20er keinen ausreichenden Vorteil gegenüber den 16ern. Einzig sobald gute 17er verfügbar sind, ist das nochmal ein Mehrwert gegenüber den 16ern. Was aber im nächsten Krieg passiert ist dann noch ganz was anderes - auch wenn Wir zugeben müssen den nächsten Krieg noch nicht beendet zu haben.


Wir müssen langsam mal wieder etwas Spielen - wir haben RTW2 und unser Spiel seit fast 5 Jahren nicht mehr angefasst und seitdem den Rechner gewechselt. Wir müssen überhaupt mal schauen ob es überhaupt noch läuft - immerhin nähern Wir Uns mit dem AAR dem Zeitpunkt bis zu dem Wir gespielt haben...



+ + +



Werter Oerty,


im Prinzip habt Ihr Recht, wenn auch das Spiel den Einsatz von Dickschiffen als Flakschutz für Träger nicht unbedingt gut umsetzt. Aber Anhand der Zweit- und Dritt- Bewaffnung sieht man schon, dass dieser Entwurf ein Flak-Schwergewicht ist.

TheBlackSwan
22.08.24, 09:17
Den Kaliber können wir nachvollziehen, wobei wir lieber 17in 0 oder 20in -1 2*4 all forward verwenden. Aber warum keine Drillingstürme?
Wobei man sagen muss, dass RtW große Schiffe von den Gewichtsformeln für Panzerung her benachteilt. Bevorzugt werden dagegen Schiffe um 18kt herum. Für schwimmende Flakbatterien ist das ein gutes Displacement.

IsorokuYamamoto
22.08.24, 11:53
Also 8x16er finden wir nicht schwach. Die können es mit jedem Schiff aufnehmen.
Da es wohl eher Deckungsschiff für Flugzeugträger und Konvois sein wird, empfinden wir das als völlig ausreichend.

Kenne das Spiel jetzt nicht genau, aber 8x16 klingt bei 90.000 BRT halt echt wenig.
Die reale Iowa hatte bei nur etwas mehr als der halben Verdrängung immerhin schon 9x16.

Oerty
22.08.24, 12:09
Zum Vergleich einfach das obige BB der USA mit erheblich weniger Panzerung.

Diese Japanische Schiff ist wohl ein defensives Schiff. Wir persönlich mögen stark gepanzerte Schiffe.

Sappho
22.08.24, 12:40
Ja eben ... gute 16 Inch-Geschützte können Vorteile gegenüber schwerern Kaliber haben. Man hätte an 3 Dreier Türme denken können. Aber eigentlich werden die ja nur solange den Feind aufhalten müssen, bis die Flugzeuge das erledigen.

Bigfish
22.08.24, 13:08
Werter TheBlackSwan,
Werter IsorokuYamamoto,
Werter Oerty,
Werte Sappho,


natürlich haben Wir nicht mehr im Detail im Kopf, was vor 5 Jahren die Design-Prämisse gewesen ist, aber eines Wissen Wir noch:


Dieses Schlachtschiff sollte - wie man sieht - mit der "Extreme Range" Teil einer Reihe neuer Schiffe werden, die ohne Probleme eine Weltweite Machtdemonstration ausführen können sollen - Nordsee ;) - dazu gehört eine extra schwere Panzerung um nicht gleich nach dem ersten Gefecht komplett zerschossen zu sein und ein großes Munitionsmagazin um möglichst lange was zum *Ballern* zu haben.


Größere Kaliber oder mehr Rohre standen dem entgegen. Zumal die japanischen 18er -1 und 20er -1 einfach nicht gut sind im Vergleich zu 16er +1.


Was All Forward betrifft, das mögen Wir nicht - Unsere Schiffen müssen auch beim Ablaufen genug Rohre haben um Verfolger unter Feuer zu nehmen. Gedenk dem nach wie vor vorhandenen Qualitätsproblem japanischer Turm-Mechaniken verbietet sich der Einsatz nur eines einzelnen Heckturms bzw. generell weniger Türme. Vier Rohre nach Achtern sind mehr als drei Rohre nach Achtern, und vier Türme sind eher Funktionsfähig als zwei oder drei Türme - Japan hat da echt Probleme mit der Turm-Mechanik!

Bigfish
10.11.24, 16:00
#014 Die Zukunft Asiens im Blick



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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Freitag 07. Mai 1937



Auch im Mai gab es reichlich Meldungen aus allen Bereichen der Marine und es war für Osaki Satoshi sichtlich unangenehm den Rotstift anzusetzen.
Er fragte sich ob es auffallen würde das Meldungen fehlten? War die Leserschaft in der Lage zu bemerken, dass der Umfang geringfügig von den letzten Monaten abwich?


Und wie würde er dastehen, wenn ein anderer Verlag etwas veröffentlichte das die Tōkyō Shinbun bewusst verheimlichte? In dieser Frage aber beruhigte ihn sein Sohn Shiko. Shiko machte deutlich das die Marine wohl kaum nur die Tōkyō Shinbun gebeten hatte bestimmte Nachrichten zu verschweigen.



So musste es wohl sein!



Das Verfassen der Artikel überließ er in den nächsten Tagen seinem Sohn. Natsuko hatte darauf bestanden, denn es gab die nächste Zeremonie vorzubereiten. Der Clan der Kamatas hatte keine Einwände gegen eine Verbindung von Riko und Katsu vorgebracht. Im Gegenteil – Itachi selbst hatte wohl bereits Monate vor seinem Tod etwas in diese Richtung geäußert, da sich Riko gut im Umfeld des Verlages einfügen würde.


Satoshi hatte also wie geplant nach dem Ende der neunundvierzig Tägigen Trauerzeit vorgesprochen und die Hochzeit von Saigō Riko mit seinem Sohn Osaki Katsu ausgehandelt. Gerade noch zeitig genug für den anstehenden Juni!




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 12. Oktober 1937


Osaki Satoshi hatte in den letzten Monaten beinahe mehr Zeit gehabt sich um die Familie zu kümmern als ihm lieb war. Die Hochzeit von Riko und Katsu war sehr pompös verlaufen und auch mit reichlich Berichterstattung bekannt geworden. Wenn zwei Familien, die eine lange Tradition in der Verlagswelt vorzuweisen haben, sich verbinden musste dies wohl Aufmerksamkeit erregen. Danach brach der Sommer über Japan herein und das ganze Land schien in eine unbekannte Ruhe verfallen zu sein.


Neuigkeiten gab es so gut wie keine, weshalb die Arbeit in der Redaktion beinahe zum Erliegen gekommen war. Das nutzte Natsuko um die mittlerweile recht ansehnlich gewachsene Familie ein ums andere Mal zusammen zu rufen um gemeinsame Zeit zu verbringen. Besonders das Tanabata Fest hallte im Ort noch lange nach, weil Satoshi unachtsamer Weiße einen der Bambussträucher, der über und über mit den Wunschzetteln behangen war, in Brand setzte. Der Unmut war gewaltig und fortan wurde Satoshi für jede zerschlagene Hoffnung im Ort verantwortlich gemacht.


Osaki Satoshi hatte somit nur einen einzigen eigenen Wunsch: Das endlich die Redaktion etwas zu tun bekam. Und im Gegensatz zu den „verbrannten“ Wünschen der Einwohner in den 多摩丘陵 (Tama-kyūryū) hatte sich Satoshis Wunsch erfüllt. Der Oktober strotzte nur so vor Neuigkeiten.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 08. November 1937


Danach beruhigte sich die Lage und das Jahresende rückte näher.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 10. Januar 1938


Das Jahr Neunzehnhundertsiebenunddreißig verabschiedete sich wiederum sehr ruhig. 1938 begann dagegen mit einer Fülle von Neuigkeiten und es schien als würde es so weitergehen, denn die Marine ließ durchblicken einen vollständig neuen Flottenplan erarbeiten zu wollen.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Freitag 04. Februar 1938


Tatsächlich schien die Kaiserlich Japanische Marine ihre Andeutungen mit Substanz zu hinterlegen. Mitte Januar wurde die Verschrottung eines guten Teils der Kreuzerflotte bekanntgegeben und zum Monatswechsel waren die Abwrackwerften bereits voll ausgelastet. Es hieß auch, dass dies noch nicht das Ende sei.




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Bilder 191 und 192: Zahlreiche ältere japanische Kriegsschiffe während der Verschrottung
Quellen: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 07. März 1938


Neben weiteren Kreuzern wurden ab dem März auch Zerstörer zur Verschrottung entsandt. Welchen Ersatz es dafür gegen sollte wurde jedoch nicht bekanntgegeben.


Dafür gebrauchte Natsuko völlig unerwartet den maritimen Sprachgebrauch ihres Mannes.


Satoshi merkte gleich, dass etwas Ungewöhnliches vorgefallen sein musste, denn er konnte sich nicht daran erinnern wann Natsuko ihn das letzte Mal in der Redaktion aufgesucht hatte.


Ohne weitere Umschweife begann Natsuko ihren einstudierten Vortrag:



„Die Innenministerin der Kaiserlich Japanischen Familie Osaki gibt bekannt:“


„Die Kiellegung des Nachwuchses von Osaki Okada und Osaki Miyu!“
„Die Kiellegung des Nachwuchses von Osaki Giichi und Osaki Saki!“
„Die Kiellegung des Nachwuches von Osaki Katsu und Osaki Riko!“
„Die Kiellegung des Nachwuches von Osaki Shiko und Osaki Yuki!“




Satoshi verstand nicht!




„Wa – was? Was ist?“


„Dummkopf fauchte Natsuko – Unsere Schwiegertöchter sind Schwanger – aller vier!“




Satoshi wollte etwas sagen, aber es kamen keine Worte aus einem Mund heraus!




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#218 RTW2-JAP#

TheBlackSwan
10.11.24, 16:34
Unsere Schiffen müssen auch beim Ablaufen genug Rohre haben um Verfolger unter Feuer zu nehmen.

Da unterscheidet sich unser Ansatz: Wir versuchen durch maximale Feuerkraft nach vorne und damit beim Beginn des Gefechts das Verfolgerproblem gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Hat Japan spezielle Malusse bei der Zuverlässigkeit?

Bigfish
10.11.24, 16:48
Werter TheBlackSwan,



Da unterscheidet sich unser Ansatz: Wir versuchen durch maximale Feuerkraft nach vorne und damit beim Beginn des Gefechts das Verfolgerproblem gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Hat Japan spezielle Malusse bei der Zuverlässigkeit?


Japan hat Reihenweise Qualitätsprobleme, die lassen sich auch nur begrenzt verringern im Laufe der Zeit. Und Wir wiederholen Uns - es ist kein technischer AAR...

Sappho
10.11.24, 19:41
Verfolgerprobleme hat man vor allem, wenn man zahlenmäßig unterlegen ist oder ein überlegener Gegner angreift. Da ist dann die Frage, ob die Feuerkraft nach vorne entscheidend ist.

Bei Schlachtschiffen bauen wir auch die Schiffe mit den drei Türmen vorne und keinem hinten, aber nicht weil wir das gut finden sondern nur, weil die Schiffe wegen der so günstigeren Box-Panzerung preiswerter werden. AoN + Aufbau ala "Nelson"-Klasse + Box-Panzerung ist eben preislich unschlagbar.

Bigfish
17.11.24, 11:21
#014 Die Zukunft Asiens im Blick



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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Dienstag 22. März 1938


>> Droht ein neuer Krieg? <<


>>Was lässt die Marine derzeit alles bauen? <<



In den letzten Monaten hatten sich Meldungen der Kaiserlich Japanischen Marine fast ausschließlich um die Bekanntgabe von Außerdienststellungen und Verschrottungen gedreht. Jetzt zeigt sich das die Marineleitung die spannendsten Neuigkeiten vor der Öffentlichkeit verschwiegen hat.


Gerade wurde bekannt das alle derzeit in Bau befindlichen Schiffe der Kaiserlich Japanischen Marine über eine Maschinenanlage verfügen, die es den Schiffen ermöglicht auch in extremer Entfernung von ihren Stützpunkten Einsätze durchzuführen.


Bislang kam die Kaiserlich Japanischen Marine im Kriegseinsatz kaum aus dem Gelben Meer oder dem Südpazifik hinaus.



Jetzt heißt es die neuen Schlachtschiffe, Flugzeugträger und Kreuzer könnten den Atlantik erreichen!



Nun fragt sich was das für Schlachtschiffe, Flugzeugträger und Kreuzer sind? Denn laut offiziellen Angaben befinden sich aktuell überhaupt keine Flugzeugträger und Kreuzer in Bau? Natürlich konnte – gut getarnt durch die Verschrottungstätigkeiten – der geneigte Beobachter erkennen, dass auch Neubauten begonnen worden sind. Jetzt aber ist die Rede von neuen Kreuzern obwohl die Marine erst kürzlich neue Kreuzer in Dienst gestellt hat. Die Flugzeugträger haben in den vergangenen Konflikten nicht die Rolle gespielt, die alle vorhergesagt haben und dennoch scheint die Marine deren Anzahl weiter zu erhöhen. Zudem werden diese Träger immer größer wenn man sich den Platzbedarf in den Trockendocks anschaut.


Beobachter gehen davon aus, diese Schiffsklasse wohl die 60.000 Bruttoregistertonnen Marke erreicht haben könnte.



Eine Größe die Bislang ausschließlich Schlachtschiffen und Schlachtkreuzern vorbehalten gewesen ist!



Gigantische Flugzeugträger, Absurd große Schlachtschiffe und neue Kreuzer das die Finger zum Zählen nicht ausreichen. Eine Flotte die in der Lage ist London oder Paris zu bombardieren.



Droht uns ein neuer Krieg?





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Mittwoch 23. März 1938


Der Bote des Marineministeriums verlies Osaki Satoshis Büro. Satoshi blickte ihm nach und als die Tür verschlossen war, brach er das Siegel mit deutlichem Kraftaufwand in zwei Hälften und faltete das Schriftstück auseinander. Zur seiner Überraschung war die Botschaft sehr kurz:



„Das haben Sie gut gemacht!“



Mehr umfasste die Mitteilung nicht.


Satoshis Sohn kam herein und blickte ihn an. Satoshi nickte mit dem Kopf und Shiko entgegnete ein kurzes „Hai“, dann verlies er das Büro wieder.


Satoshi konnte nur Mutmaßungen anstellen, warum es für die Marine plötzlich so wichtig war, dass die Briten und Franzosen wussten was da in den japanischen Trockendocks gebaut wurde? Der Hinweis auf die enorme Reichweite hatte dabei die größte Bedeutung und sollte trotzdem wunschgemäß als eine Art Defensive Eigenschaft gedeutet werden können.


Shiko würde unauffällig bei einem ohnehin geplanten Treffen mit Okada versuchen etwas herauszufinden. Wenn die Marine einen Überraschungsangriff auf Europäisches Territorium plante musste Okada das wissen.




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Morgenausgabe der Tōkyō Shinbun vom Mittwoch 06. April 1938


>> Die Marine nationale française reagiert auf Japans Tatendrang! <<


Aus gut unterrichteten Kreisen wurde bekannt, dass die Marine nationale française nicht gewillt ist Japan die Hoheit über die See zu überlassen. Die Marine nationale française steht kurz davor hochmoderne sehr schnelle und gut bewaffnete Schlachtschiffe in Dienst zu stellen die von ihrer Bauart her einzig für den Angriff bestimmt zu sein scheinen.



Mehr und mehr wird klar, dass wir uns längst in einem Flottenrüsten von bislang unbekanntem Ausmaß befinden!





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Freitag 06. Mai 1938


Anfang Mai gab es erste Verwerfungen in China und die Kaiserlich Japanische Marine beteiligte sich im Rahmen einer abgestimmten Machtdemonstration eher passiv daran die Ordnung wiederherzustellen. Osaki Satoshi wusste nur zu gut, dass Aufstände in China schon gerne als Kriegsgrund herangezogen worden waren, egal von wem und zu welchem Zweck. Allerdings war die Fertigstellung der neuen Kriegsschiffe noch Jahre entfernt.



Hatte die Marine gelogen? War man bereits weiter als verkündet?



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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 01. August 1938


Das weitere Frühjahr und der Frühsommer verliefen ohne größere Ereignisse. Die Weltlage hatte sich stabilisiert und keine Seite schien gewillt den ersten Schritt hin zur Gewalt Eskalation zu tun.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Mittwoch 14. September 1938


Im September kam es dann aber zu einem heftigen Disput mit den Vereinigten Staaten von Amerika. Während der Indienststellungsfeiern zweier neuer Flugzeugträger erwischten die Kempeitai gleiche mehrere amerikanische Spione die sich der Sabotage der beiden neuen Schiffe versuchten.



Die sonst so ruhigen und von der Welt losgelösten Amerikaner waren scheinbar nicht mehr gewillt das Treiben der „alten“ Mächte tatenlos mit an zu sehen!




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Mittwoch 12. Oktober 1938


Osaki Satoshi wurde jäh aus seiner Arbeit über die aktuelle Flottenrüstung gerissen. Eigentlich wollte er in einem Extrablatt ausführen ob die aktuellen Flotten überhaupt für einen Krieg gerüstet waren, als ihn die Nachricht ereilte sofort ins Tōkyō Isen zu kommen. Das Tōkyō Isen war ein Ausbildungskrankenhaus für den medizinischen Nachwuchs.


Ihm war sofort klar, dass es sich nur um etwas wegen der Schwangerschaft von Saki handeln konnte. Zwar verlief ihre Schwangerschaft alles in allem ruhig, aber in den letzten Tagen hatten sich bereits erhebliche Probleme abgezeichnet. Dass sie jetzt wohl überstürzt ins Ausbildungskrankenhaus gebracht worden war konnte nichts Gutes bedeuten. Das Tōkyō Isen lag in der Nähe ihrer Wohnung und es musste wohl schnell gehen?


Kaum auf dem Weg geriet Satoshi in einen Aufmarsch von politischen Extremisten, die scheinbar auf dem Weg ins Regierungsviertel waren um die amtierende Regierung zu stürzen!
„Auch das noch!“ brüllte er heraus, aber es half nichts, hier kam er nicht weiter.


Die Verzweiflung stand ihm ins Gesicht geschrieben, denn er wollte schnellstmöglich zu seiner Schwiegertochter und dieses Gefühl der Verzweiflung war für ihn neu!





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#219 RTW2-JAP#

Taurus
17.11.24, 12:29
Vielleicht misst sich Japan endlich mal mit dem anderen großen Rivalen um die Vorherrschaft im Pazifik. Die USA waren bisher nie so richtig mit von der Partie, wenn es ernst wurde. Dürfte eine echte Herausforderung werden, vor allem wegen der enormen US-Industriekapazitäten.
Ob auch technisch, werden wir hoffentlich bald erleben.

Sappho
17.11.24, 12:33
Über den Staatstreich und seine Verhinderung hätten wir ja gerne mehr erfahren ... :)

Bigfish
22.11.24, 18:31
#014 Die Zukunft Asiens im Blick



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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Mittwoch 02. November 1938


Osaki Satoshi hatte die Redaktion für den Rest des Oktobers seinem Sohn Shiko überlassen – wieder einmal – mitten in den Wirren Aufständischer hatte seine Schwiegertochter Saki eine schwere Geburt zu überstehen und sie befand sich nach wie vor mit dem Neugeborenen Rokurō im Krankenhaus.


Die politischen Ereignisse flogen an ihm vorbei, zumal just gestern auch die Geburt von Itashi zu feiern gewesen war. Alle in der Familie waren sich schnell einig, dass der Sohn von Katsu und Riko nach dem Ur-Ur-Großvater von Riko und dem Ziehvater von Satoshi den Namen Itashi tragen sollte.


Möge Osaki Itashi ein ebenso langes und glückliches Leben haben wie sein Urahn – das war aktuell Satoshis einziger Gedanke. Die Weltpolitik sollte ohne ihn auskommen.





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Donnerstag 08. Dezember 1938


Das Familienglück der Osakis war für den Moment endlich perfekt. Saki und Rokurō waren endlich aus der Klinik entlassen worden, beiden ging es gut und zur Komplettierung brachten Yuki und Miyu jeweils Zwillinge zur Welt – daran mussten sich die Osakis endlich gewöhnen! Die Kinder trugen fortan die Namen Taeko, Nanako, Tadashi und Kayo. Das Anwesen der Osakis wurde allmählich zu klein, wenn die gesamte Familie versammelt war.


Zu seinem Glück gab es auch nur wenige Neuigkeiten in der Welt oder zur Kaiserlich Japanischen Marine, denn diesmal hatte Shiko aus verständlichen Gründen die Rolle des Stellvertreters nicht übernehmen können.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 16. Januar 1939


So sehr das private Glück Einzug gehalten hatte, für das Militär lief es weniger gut. Zahlreiche Firmen waren mittlerweile in der Luftfahrtindustrie tätig und die Marine förderte die Luftfahrt als solche mit Macht. Jeder Firma die angeblich ein tolles neues Flugzeug zu verkaufen hatte, bekam ihre Chance.


Das führte zu einer erheblichen Zersplitterung der Ressourcen und allmählich verloren alle den Überblick dieser Entwicklung.


Die Konsequenzen zeigten sich zu Beginn des neuen Jahres Neunzehnhundertneununddreißig, als es Reihenweise zu Unglücken während Erprobungsflügen gekommen war. In der Bevölkerung macht sich bereits der Spot breit, dass die Streitkräfte mehr Piloten durch eigene Unfähigkeit verlieren würden, als durch Feindeinwirkung.


Die Abstürze selbst waren kaum zu verheimlichen gewesen, da es zu viele Zeugen gegeben hatte. Die Hintergründe waren allerdings strikt zu verheimlichen, das hatte ein Schreiben des Ministeriums eindeutig klargestellt, das Osaki Satoshi gerade erhalten hatte.





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Morgenausgabe der Tōkyō Shinbun vom Freitag 10. März 1939


Für weltweites Aufsehen hat die Entscheidung der japanischen Regierung vom vergangenen Montag gesorgt, als das Kabinett einen Bündnisvertrag mit Russland rundheraus abgelehnt hat. Die Washington Post, die sich bislang durch vornehme Zurückhaltung in Bezug zur Japanischen Außenpolitik ausgezeichnet hat, schrieb am Mittwoch:


„Das Streichholz mit dem der durch Russland vorgelegte Bündnisvertrag angezündet und verbrannt worden ist, ist dasselbe das die Lunte für den nächsten Krieg in Asien anzünden wird. Wie alle Welt sehen konnte, brennt dieses Streichholz bereits und es bleibt die Frage wie lange es dauern wird bis es heruntergebrannt ist? Mit der letzten Flamme folgt die Explosion im Pazifik und womöglich der gesamten Welt!“




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Bilder 193: Illustration der Washington Post vom 08. März 1939
Quellen: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




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Morgenausgabe der Tōkyō Shinbun vom Dienstag 21. März 1939


Im Parlament herrschte gestern Nachmittag große Aufregung als bekannt wurde das nahezu alle Japanischen Schlachtschiffe im Verlauf des vergangenen Wochenendes für Modernisierungsmaßnahmen in verschiedene Werften verlegt worden sind. Die ultrarechten Hardliner im Parlament bezeichneten es komplett fahrlässig das Japanische Kaiserreich derart schutzlos zu lassen, während die amerikanische Presse bereits von einem bevorstehenden Krieg berichtet.




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Bilder 194: Aufstand im Japanischen Parlament wegen der geschwächten Flotte
Quellen: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




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#220 RTW2-JAP#

Bigfish
22.11.24, 18:36
Werter Taurus,


das kann zum jetzigen Zeitpunkt in Japan Niemand wissen, welche Gedanken die US Amerikaner verfolgen!



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Werte Sappho,


diese Informationen wurden leider nicht überliefert.

Taurus
23.11.24, 15:45
Werter Taurus,


das kann zum jetzigen Zeitpunkt in Japan Niemand wissen, welche Gedanken die US Amerikaner verfolgen!



+ + +



Werte Sappho,


diese Informationen wurden leider nicht überliefert.



Das die Stimmung im Land keinesfalls ungetrübt ausfällt, hat die aktuelle Regierung sicher mitzuverantworten. Warum genau, mag viele Gründe haben, aber gelegentlich muss man mit drastischen Maßnahmen dagegensteuern. Ein kleiner Konflikt (kann auch ersatzweise ein großer Krieg sein) mit fremden unfreundlichen Staaten wirkt da manchmal Wunder, was Zusammenhalt und Unterstützung angeht.

Bigfish
24.11.24, 18:15
#014 Die Zukunft Asiens im Blick



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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Donnerstag 08. April 1939


Osaki Satoshi rauchte der Kopf und auf seinen Sohn Shiko traf dies ebenfalls zu. Seit Stunden debattierten beide wie sie mit der Situation umgehen sollten? Außer den Schlachtschiffen waren jetzt auch vier Flugzeugträger zur Überholung in den Werften eingedockt worden. In der Bevölkerung machten sich Gerüchte breit, dass die Marine befohlen hatte sämtliche Schiffe in die Überholung zu schicken und zwar schnellstmöglich.


Die Werften rekrutierten Personal in nie dagewesenem Umfang, was direkte Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft im Land hatte. Die Industrie boomte, die Wirtschaft boomte, das gesamte Land boomte.


Es waren aber merkwürdige Umbauten, weil viele davon nicht wie üblich abliefen, aber die Marine dazu keine Informationen herausgab.


Satoshi und Shiko wussten exakt, warum die Schiffe mit brutaler Macht in die Werften geschickt wurden. Sie hatten die Information zusammen mit einem Schreiben auf dem Tisch liegen, dass jeder ohne Federlesens hingerichtet werden würde, der darüber auch nur ein Wort verlor.


Die Methode der Marine war unorthodox aber erfolgreich. Anstatt die kritischsten Informationen geheim zu halten und zu riskieren, dass die Presseschnüffler doch Wind davon bekamen, sagte man den Presse Vertreten ganz offen was sich abspielte. Und jedem wurde klargemacht, dass er einfach verschwinden würde, wenn er seinen Mund nicht halten konnte. Zusammen mit allen Angehörigen, wenn dies erforderlich sein sollte.



„Das ist unglaublich was die Marine hier mit den Schiffen macht. Zumal Niemand weiß ob es funktioniert!“


„Es funktioniert Shiko, ich weiß es…“


„Werter Vater, woher weißt du das?“


„Alles bleibt in der Familie!“



Damit wusste Shiko das einer seiner Brüder den Mund aufgemacht hatte und er konnte sich an den Fingern abzählen welcher davon es gewesen sein musste!



„Die Bevölkerung stellt Fragen und es wird sehr bald auffallen, dass die Presse dazu nichts vermeldet!“


„Das ist auch meine Sorge Shiko, aber der Minister hat sehr eindeutig klar gemacht das alle Meldungen zu diesem Thema zu unterbleiben haben.“


„Aber selbst unsere Mitarbeiter und Kollegen fragen sich bereits was vorgefallen ist? Sie haben sehr wohl bemerkt, dass du heute Morgen Unterlagen verbrannt hast, kaum nachdem sie dir überbracht worden waren!“


„Das ist mir klar, aber was sollen wir denn tun? Denke mal an deine Frau und deine Kinder. Du bist zu Jung um alles über die Kempeitai zu wissen. Diese Leute haben keinen Humor. Da sind welche dabei, die sogar noch Spaß daran hätten deine vier Monate alten Kinder zu foltern bevor sie sie ermorden!“


„Das kann doch nicht sein! Das würde der Tennō niemals zulassen!“


„Der Tennō – wann hast du das letzte Mal etwas über den Tennō gehört, dass nur im Entferntesten etwas mit Politik zu tun hat?“


„Wie meinst du das?“


„Der Tennō ist doch nur noch eine Marionette der Militärs. Die Admirale und Generale lassen sich doch schon lange nicht mehr reinreden, wenn sie wieder mal Krieg führen wollen!“


„Du meinst also die Washington Post hat recht?“


„Das ist die Frage um die es sich dreht. Die Marine modernisiert ihre Schiffe mit solcher Geschwindigkeit, dass es selbst für den dümmsten Beobachter nach einer Panik-Reaktion aussieht.“


„Du meinst also unser Militär hat eine Lunte gelegt und aus Versehen angezündet die sie jetzt nicht mehr gelöscht bekommen?“


„Es hat zumindest den Eindruck!“


„Also was machen wir jetzt?“


„Nichts! – Wir gehorchen aufs Wort und machen nichts!“





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 03. Mai 1939


„Alle – alle großen Flottenträger sind ohne Ausnahme in der Werft und dazu die Hälfte der vier leichten Flugzeugträger!“


„Ich weiß Shiko, aber es hat sich nichts geändert!“


„Mittlerweile ist sich die ausländische Presse nicht einmal mehr zu Fein um uns ganz direkt zu fragen, was da los ist?“


„Ich weiß, mir haben sie auch aufgelauert. Das bedeutet zumindest das alle Still halten. Würden unsere europäischen und amerikanischen Kollegen wissen was los ist, würden sie wohl kaum Versuchen von uns etwas zu erfahren?“


„Es bedeutet aber auch, dass man im Ausland nervös wird!“


„Das ist nicht unser Problem, das muss die Regierung lösen!“


„Und wenn eine ausländische Regierung beschließt, dass deswegen genau jetzt der beste Zeitpunkt ist um Japan anzugreifen? Nur um sicher zu gehen?“


„Auch das ist nicht unser Problem… - außerdem warst DU es doch, der mit seiner Verbalattacke auf Frankreich überhaupt erst einen neuen Krieg ins Spiel gebracht hat!“


„Wirfst du mir das etwa immer noch vor?“


„Es war einfach nicht nützlich, auch wenn es natürlich stimmt, was du über die europäischen Imperialisten geschrieben hast.“


„Na wenigstens darin sind wir uns einig!“




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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Mittwoch 14. Juli 1939


>> Große Aufregung in Yokohama! <<

>> Neues Waffensystem wirft Fragen auf! <<



Heute Morgen gab es einen regelrechten Tumult in Yokohama, als die Flugzeugträger Soryu, Hosho und Kaga nach kaum vier Monaten die Werft wieder verlassen haben. Bisherige Umbauten dauerten häufig Jahre, diese Schiffe aber kamen mit einem merkwürdigen Aussehen bereits jetzt wieder zurück zur Flotte. Eine große Menschenmenge hat sich vor dem Hafen gebildet um den freien Blick auf die auslaufenden Schiffe zu nutzen um ihren Wissensdrang zu stillen. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit der Militärpolizei und weiteren örtlichen Sicherheitskräften.


Nachdem die geheimnisvollen Abdeckungen an Bord der Flugzeugträger kurz vor dem Ausdocken entfernt worden waren, konnten alle sehen das merkwürdige neue Waffensysteme auf den Schiffen angebracht worden sind.


Scheinbar plant die Marine diese Umbauten auf allen Schiffen, denn sobald die Flugzeugträger die Werft verlassen hatten, kamen dort weit über Zwanzig Zerstörer an um eingedockt zu werden.
Eine umgehende Frage an das Marineministerium um welches neue Waffensystem es sich auf den drei Flugzeugträgern handelt wurde nicht beantwortet!


Einmal mehr lässt die Regierung das Volk im Dunklen, aber die Geschwindigkeit mit der diese Waffen eingebaut werden lässt nichts Gutes erahnen!




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 05. Oktober 1939


Der Sommer und Frühherbst lies viele Menschen in Japan vergessen, dass Dinge vor sich gingen, zu denen die Regierung eisern schwieg. Der wirtschaftliche Aufschwang durch das massive Flottenmodernisierungs-Programm kam selbst denen zugute, die sonst niemals profitierten. Es schien ein unausgesprochenes Bündnis zwischen Regierung und Volk zu existieren, wonach das Volk keine Fragen stellte solange es allen besser erging als jemals zuvor.


Osaki Satoshi betrachtete die Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Mittlerweile war die halbe Flotte in der Werft und das erinnerte ihn an die Vergangenheit.


Er war sich nun sicher!



Die Geheimniskrämerei um das neue Waffensystem war nichts als ein großer Bluff!



In Wahrheit brachte die Kaiserlich Japanische Marine schon immer alle Schiffe in die Werft, wenn ein neuer Krieg am Horizont aufzog.


Das musste es sein! Die Marine modernisiert wie immer vor Beginn von Feindseligkeiten ihre Flotte. Wenn man den Leuten weißmachte, dass es nur um ein wichtiges neues Waffensystem geht, das unverzichtbar sei geriet der Fakt der generellen Kriegsvorbereitung aus dem Fokus!



„Wie konnte ich nur so dumm sein um das nicht zu erkennen?“


„Dann war die gesamte Presse aber genauso dumm wie wir. Dann sind alle der Marine auf den Leim gegangen!“


„Ja sicher Shiko, aber was sagt das über die japanische Presse aus?“


„Das wir Patrioten sind und daher für unser Land Lügen verbreiten, wenn es nötig ist!“


„Das gefällt mir nicht, so hat mich Itashi nicht erzogen. Das würde ihm nicht gefallen!“


„Als Itashi dich zur Zeitung geholt hat, war es ein anderes Japan. Ein schwaches Japan. Ein Japan mit dem die Europäer gemacht haben was sie wollten.“


„Und jetzt?“


„Jetzt sind wir ein starkes Japan, dass sich nicht mehr herumschupsen lässt und seine Interessen wahrt!“



„Ist es in unserem Interesse die Bevölkerung anzulügen?“





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#221 RTW2-JAP#

Sappho
25.11.24, 07:55
Neue Flugzeuge, intensives Training der Besatzung ....Einbau von Radar?

Das riecht ordentlich nach Krieg!

Taurus
29.11.24, 22:50
https://s20.directupload.net/images/user/240818/ac43ltdd.jpg (https://www.directupload.eu)


Französische Tageszeitung "Le Temps" vom 15. Oktober 1939





>> Droht im pazifischen Raum ein neuer Konflikt? - Hektische Betriebsamkeit auf Japans Werften - Umfassendes Modernisierungsprogramm der Flotte lädt zu Spekulationen ein <<






Lange war es verhältnismässig ruhig in Fernost, das japanische Kaiserreich sonnte sich im Gefühl einer Überlegenheit, die vor allem von seinen Marinestreitkräften errungen wurde und hat seit geraumer Zeit seine Einflußsphäre erheblich ausgedehnt. Von der koreanischen Halbinsel bis nach Indochina wird ein komfortabler Bereich abgedeckt, von wo aus man zu jeder Zeit maritime Unternehmungen, auch weit weg von den Heimatinseln, ausführen kann.

Seit ungefähr zweieinhalb Jahren sind wieder verstärkte Aktivitäten in japanischen Häfen und Werften zu registrieren. Es begann mit Verschrottungen eines großen Teils veralteter Kampfschiffe, in der Regel schwere und leichte Kreuzer, was aber anschließend nur zu erhöhtem Neubauaufwand führte und nicht zu einer deeskalierenden Abrüstung.

Schwere und schwerste Einheiten wurden auf Kiel gelegt, die bisherige gewohnte Dimensionen anderer Nationen locker in den Schatten stellen. Schon allein dieses Bauprogramm hat die Welt aufhorchen lassen, zeigt die Konzentration auf Flugzeugträger den übrigen Nationen, wohin der Hase technologisch und strategisch laufen wird. Das altehrwürdige Schlachtschiffkonzept ist zwar immer noch im Portfolio, aber wohl nicht mehr als das Schlachtfeld dominierende Einheit, sondern eher in einer absichernden Rolle gegen fremde Luft- und Seebedrohungen.

Endgültig hellhörig ist man aber in ausländischen Marinekreisen geworden, als in Japan ein fast schon hektisch anmutendes Modernisierungsprogramm gestartet wurde, auch von Einheiten, die noch nicht lange in Dienst befindlich sind.
Anfangs rätselte man, welche technische Innovation den Japanern derart wichtig sein könnte und dank einiger inoffizieller Quellen, die dieses Blatt in und um Japan herum mit Informationen versorgen, konnte womöglich eine Antwort auf diese brennende Frage gefunden werden




https://s20.directupload.net/images/user/241129/5xbntg3j.jpg (https://www.directupload.eu)


Diese und ähnliche gitterartige Vorrichtungen oberhalb der Aufbauten sind ein neuer Anblick auf japanischen Kampfeinheiten, von diesem Blatt befragte Technikexperten bestätigten die Vermutung, es hier nicht mit einer Waffe zu tun zu haben, sondern "nur" mit einer Waffenunterstützung.
Gänzlich neu ist diese Technologie nicht, auf britischen Schiffen hat man so etwas auch schon vor zwei bis drei Jahren gesehen, allerdings nicht in dieser Größe und Qualität.




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Hier eine gezeichnete Einzeldarstellung der sogenannten "Radaranlage"



Dieses "Gittergeflecht" mag harmlos aussehen, aber offenbar misst die japanische Marineführung dieser Technik höchste Priorität zu, es wird sogar von einem bedeutsamen Forschungsdurchbruch gemunkelt, der bisher existierende bauähnliche Technik entscheidend überflügelt hat. Wir reden hier nämlich von entscheidenden Vorteilen sowohl bei der Aufklärung als auch der Zielfindung, was vor allem während der Dunkelheit von entscheidender Bedeutung wäre.

Man muss kein Marineexperte sein, um die Tragweite zu erfassen, welchen taktischen Vorteil ein Kampfschiff hätte, das seinen potentiellen Gegner erheblich früher erfassen kann, als dieser selbst. Während eines Gefechtes wird sich die Überlegenheit ebenfalls herauskristallisieren, wenn exaktere Entfernungsangaben die eigenen Geschütze früher und effektiver einen Feind bekämpfen lassen.

Was soll uns diese Erkenntnis sagen? Im Pazifik sollte bald für alle nichtasiatischen Nationen, die dort immer noch Kolonien unterhalten, höchste Alarmstufe gelten. Japan unternimmt diese Anstrengungen sicher nicht nur zu defensiven Zwecken, es hat eher den Anschein, das durch herausragende technische Vorteile wieder einmal Fakten geschaffen werden sollen und eigentlich kommt fast nur eine Nation in Frage, die sich bisher ungestört selbst ausbreiten konnte, aber noch nicht in direkte Berührung mit Japan gekommen ist - die Vereinigten Staaten von Amerika.

Aber auch alle anderen "fremden" Nationen, in der Regel europäische, sollten sich nicht zu sicher fühlen.
Sie sollten eher selbst nicht nur staunend zusehen, sondern eigene Anstrengungen unternehmen, um beim Wettlauf um modernere Marinetechnik nicht hoffnungslos ins Hintertreffen zu geraten

Bigfish
01.12.24, 14:41
#014 Die Zukunft Asiens im Blick



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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 16. Oktober 1939



Das Extrablatt der Le Temps schlug ein wie eine Bombe!



In allen japanischen Verlagen herrschte vor allen Dingen Wut vor. Während ihnen selbst wegen der geheimen Vereinbarungen mit dem Militär die Hände gebunden waren, hatte es die imperialistische Presse geschafft Japan vor aller Welt vorzuführen.


Osaki Satoshi lies der Artikel aber nicht in Ruhe. Er war an einige Stellen sehr präzise – zu präzise – um genau zu sein! War das alles nur Zufall und die Redakteure der Le Temps hatten nur gut geraten, oder aus welcher Quelle stammten die Informationen?


Das mindestens die Briten genau wussten, wie eine Radarantenne beschaffen war, war völlig klar. Aber woher wusste die französische Presse, dass es hier ein fortgeschrittenes Modell war?


Dass die japanische Marine kaum mehr als ein paar Wochen nach dem Empire ein funktionsfähiges Radarsystem in Dienst gestellt hatte, wurde seit über zweieinhalb Jahren streng vertraulich behandelt. Sämtliche Hinweise darauf waren von der Presse unterdrückt worden, wenn sie irgendwo auftauchten. Hinweisgeber an die Presse wurden konsequent dem Geheimdienst gemeldet und im Gegenzug erhielt die Presse andere weniger problematische Exklusiv-Informationen. Vor einigen Wochen nun gab es einen wichtigen Durchbruch in der elektronischen Aufklärung und tatsächlich hatte die Marine beschlossen umgehend und mit Nachdruck sämtliche Schiffe mit dem neuen Radar auszurüsten. Für die meisten Schiffe war es die erste Radaranlage überhaupt, einige hatten gerade erst den Vorläufer erhalten und auch die Neubeuten die erst kürzlich in Dienst gestellt worden waren, wurden sofort umgerüstet.


Nun war die Katze aus dem Sack und mehr noch gab es Hinweise das auch die Schweizer Verlage bereits solche Informationen vorliegen hatten. Irgendwo gab es ein Leck und Satoshi hoffte inständig, dass dies beim Militär der Fall sein würde. Sollte herauskommen, dass jemand von der Presse streng geheime Meldungen weitergegeben haben sollte, konnte das für alle ein Todesurteil sein.



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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Mittwoch 06. Dezember 1939


Der November 1939 war ein Novum, denn zum ersten Mal ließ die Kaiserlich Japanische Marine Flugzeugträger verschrotten. Sonderlich interessant waren diese Neuigkeiten dennoch nicht.


Der leichte Flugzeugträger Kehi Maru war zwar der weltweit erste Flugzeugträger überhaut gewesen, war aber mittlerweile fast Zwanzig Jahre alt und aus einem Flugzeugtender umgebaut worden.


Als Schiff war die Suwo mit Fünfunddreißig Jahren sogar noch deutlich älter. Die Suwo war sogar ein alt ehrwürdiges Schiff, das als Einheitslinienschiff bereits 1904 in Dienst gestellt worden war.


Aber beide Schiffe hatten zuletzt keine große Rolle mehr gespielt. Für die modernen Flugzeugtypen waren beide viel zu klein und selbst als Trainingsschiffe in der Pilotenausbildung konnten sie wegen der alten Technik und der geringen Geschwindigkeit nicht mehr vernünftig eingesetzte werden.


Die Suwo war aufgrund ihres Alters wie ein Sieb und die Instandhaltung verschlang Unsummen.


Ohne große Aufregung überstellten beide Schiffe zum Abwracken und machten Platz für die im Dezember zugelaufenen nagelneuen Leichten Kreuzer.


Auch das war ein Novum, denn mit acht Einheiten waren Niemals mehr Kreuzer ein und derselben Klasse gebaut worden.





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Donnerstag 08. Februar 1940


Zum Beginn der Neunzehnhundertvierziger Jahre betrieb das Japanische Kaiserreich eine Appeasement-Politik, die nach den französischen Enthüllungen notwendig geworden war.


Für Osaki Satoshi war dies ein Zeichen dafür, dass die Marine den Zeitpunkt für einen neuen Krieg noch nicht gekommen sah. Ähnliches Handeln konnte auch in den vergangenen Jahrzehnten beobachtet werden. Es bedeutete aber auch, dass es nur noch um die Modernisierung der Flotte ging. Neubauten gab es zwar auch und mit der Indienststellung der Yashima gab es ein neues Superschlachtschiff, aber das Gros der Schiffe in den Werften waren Umbauten.


Beim aktuellen Zustand der Flotte würde es mindestens bis zum Spätsommer dauern, bevor mit Feindseligkeiten zu rechnen war und nicht mal das war sicher. Hinter den Kulissen war zu hören, dass der neue amerikanischen Marine Attaché in Tōkyō ungewöhnlich häufig zu Konsultationen in allen möglichen Ministerien anzutreffen war. All das Sprach für massiven politischen Druck seitens der Vereinigten Staaten von Amerika, die sich bislang aus jedem Konflikt herausgehalten hatten.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 15. April 1940


Im Frühjahr nutzte die japanische Regierung einen Spionage Vorfall und ein Rüstungsgeschäft um den USA zu zeigen, dass man nicht gewillt war sich einschüchtern zu lassen. Ansonsten gab es fast nur Meldungen, welche Schiffe ihre Umrüstung fertiggestellt hatten und das waren wirklich viele.



Allmählich war die Flotte Kampfbereit!





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 10. Juni 1940


Im Juni kam heraus, dass bei der Umrüstung der vielen Kriegsschiffe irgendetwas schiefgelaufen war. Der Werftleiter der 小野浜造船所 (Onohama Zōsenjo) (Marinewerft Kure) wurde nicht nur entlassen, sondern sogar inhaftiert. Es wurde gemunkelt, dass die gesamten verbauten Radaranlagen nicht funktionsfähig waren und alle Schiffe ein weiteres Mal in die Werft mussten.


Diese Blöße wollte sich die Kaiserlich Japanische Marine aber nicht eingestehen.


Osaki Satoshi würde seinen Sohn Shiko ein entsprechendes Extrablatt schreiben lassen, denn er selbst war der ganzen Lügerei überdrüssig geworden. Er wusste es besser, die Radaranlagen waren funktionsfähig, das hatte sein Sohn Okada klargestellt. Okada hatte angedeutet, dass etwas Anderes vorgefallen war, was die gesamte bisherige Angriffstaktik der 帝国海軍航空隊 (Teikoku Kaigun Kōkūtai - Kaiserlich Japanische Marineluftstreitkräfte) in Frage stellte.


Okada war aus der Pilotenausbildung herausgezogen worden und sollte sich fortan um die neuen Probleme kümmern und eine gänzlich neue Herangehensweise für Luftangriffe entwickeln.


Was genau vorgefallen war, dazu schwieg Okada wie ein Stein. Das war bemerkenswert, denn bislang hatte er seinem Vater immer irgendeinen Hinweis gegeben, in welche Richtung zu denken war. Diesmal war das nicht der Fall.


Es konnte kein unmittelbar bevorstehender Angriff sein, denn dann würde die Marine ihre Schiffe nicht erneut umrüsten wollen.



Osaki Satoshi war ratlos!





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 01. Oktober 1940


Wie schon in den Jahren zuvor flog der Sommer völlig entspannt vorüber. Es gab sozusagen nur Alltagsmeldungen, aber der erwartete „Vorfall“ der zu einem neuen Krieg führen würde war ausgeblieben.


Osaki Satoshi hatte eine neue Familientradition begründet, wonach sich die gesamte Familie einmal im Monat zu einem gemeinsamen Ausflug zusammenfinden sollte. Das war den jungen Eltern nicht wirklich recht, aber Niemand wollte Satoshi widersprechen, das kam nicht in Frage. Es wäre eine Schande erster Güte gewesen und so fügten sich alle in ihr Familienschicksal.




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Bild 195: Familie Osaki beim gemeinsamen Wandern in den Bergen
Quellen: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Mittwoch 03. Oktober 1940


Anfang Oktober konnte alle Welt sehen, warum Japan einen ruhigen Sommer verbracht hatte und weiter jedes Schiff in die Werft brachte.



Die Europäer waren mit sich selbst beschäftigt!



Das British Empire festigte seine Vormachtstellung im Nord-Atlantik mit einer Invasion auf Island, auch wenn dies als Isländisch inszenierter Staatsstreich getarnt worden war.


Die Flotten aller großen Europäischen Nationen befanden sich im Atlantik und fuhren sich dort über den Haufen. Das hatte sich wohl bereits seit längerem Abgezeichnet und der japanische Geheimdienst war gut darüber informiert das außer einigen Zerstörern kein größeres Schiff der Briten, Franzosen, Deutschen und Russen aktuell in Übersee stationiert gewesen war.


Osaki Satoshi wunderte sich allerdings darüber, dass die Kaiserlich Japanische Marine eine derart gute Chance nicht ergriffen hatte!





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#222 RTW2-JAP#

Bigfish
01.12.24, 14:45
Edle Sappho,


es verwundert nicht, dass Ihr Euch juristisch erfolgreich im Geschäft befindet! Der Riecher war gut ;)



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Edler Taurus,


Wir Danken Euch für diesen hervorragenden Leitartikel der Französischen Presse!

Bigfish
05.12.24, 18:14
#014 Die Zukunft Asiens im Blick



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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Mittwoch 04. Dezember 1940


Osaki Satoshi beschäftigte sich noch immer mit den geopolitischen Realitäten in Europa. Es war ein zersplitterter Kontinent mit merkwürdigen strategischen Positionen. Der Schachzug des Empire sich auf Island einzuquartieren war dahingehend beeindruckend. Fortan konnte die Royal Navy die Kriegsmarine des Deutschen Kaiserreichs und die Flotte des Zaren in der Nordsee und dem Nordpolarmeer einsperren. Zudem war die Kolonie Norwegen vom französischen Kernland abgeschnitten, wenn man das wollte. Fast schon zwingend würde die Grande Nation ein Bündnis mit Berlin eingehen müssen um Norwegen bei einem Konflikt mit dem Empire halten zu können.


Die weiterhin im Neuaufbau befindliche Zarenflotte hatte gleich alle in Europa zum Gegner, allerdings war die russische Flotte die jüngste von allen. Nach dem Totalverlust im letzten Krieg gegen die Kaiserlich Japanische Marine war nunmehr kaum ein russisches Schiff älter als fünf bis zehn Jahre. Hätte die russische Flotte jetzt noch brauchbare Kommandanten könnte sie zumindest in der Ostsee und Nordsee Nadelstiche setzen.


Die Kaiserlich Japanische Marine begnügte sich derweil mit der laufenden Modernisierung der eigenen Schiffe. Anzeichen das Feindseligkeiten unmittelbar bevorstanden gab es nicht. Der letzte Krieg war ohnehin außergewöhnlich was den Zeitpunkt betraf. Er war sowas wie eine Neujahrsüberraschung gewesen. Alle anderen Konflikte hatten immer erst im Frühling oder im Sommer begonnen, was wegen des Wetters auf der Hand lag.


Die Technologie hatte aber große Sprünge vollzogen. Die modernen Kriegsschiffe waren keine kleinen Nussschalen mehr, die eher von einer Welle versenkt wurden als von Granattreffern. Die Seegängigkeit hatte erheblich zugenommen und auch ein Sturm war kein Grund mehr, einer Schlacht aus dem Weg zu gehen. Einzig die Luftwaffe haderte mit dem Wetter, was die Schlachtschiff-Fraktion natürlich stets mit einem breiten Grinsen zu kommentieren wusste!





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 07. Januar 1941


Der Jahreswechsel war sehr entspannt verlaufen. Osaki Satoshi hatte viele Kontakte ausgenutzt um fast die gesamte Familie beisammen zu haben um mit allen, einige Tage im Erholungsgebiet der heißen Quellen nahe Sapporo zu verbringen.


Okada schwärmte die ganze Zeit über von den großen Fortschritten, die die Luftwaffe just in den letzten Wochen vollzog. Ein noch besseres Jagdflugzeug löste das gerade erst eingeführte bereits schon bessere ab. Die neusten Trägergestützten Bomber bezeichnete sein Sohn als tödlicher als jedes Schlachtschiff und ob Torpedos künftig überhaupt noch auf Schiffen eingebaut werden sollten bedachte er als fraglich.


Okada ging beim Thema Luftwaffe völlig auf. Er brannte darauf die neuen schweren Flottenträger endlich einmal in einem Manöver in Aktion zu Gesicht zu bekommen. Seine aktuelle Aufgabe war viel zu theoretisch wie er sich äußerte und er verbringe viel zu wenig Zeit im Cockpit.


Über das was er tat wollte er nicht sprechen, aber Satoshi hatte auch ohne direkte Information sein Wissen darüber das Flugzeuge künftig nicht wie aus heiterem Himmel über dem Feind auftauchen konnten.


Nie zuvor in den letzten vierzig Jahren war der technische Fortschritt so gewaltig wie in den letzten fünf Jahren. Auch Okada war sich mittlerweile sicher das der nächste Krieg der Trägergestützten Marine-Luftwaffe gehören würde und die schweren Granaten der Schlachtschiffe vielleicht niemals wieder gegen feindliche Schiffe zum Einsatz kommen würden.


Ja beim Blick auf die Fotos der letzten Woche in Sapporo wurde Satoshi vollständig bewusst das der nächste Krieg wohl in jeglicher Hinsicht ein anderes Gesicht tragen würde.




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Bild 196: Erinnerungen an die heißen Quellen in Sapporo
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator



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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 14. April 1941


In den ersten drei Monaten des Jahres Neunzehnhunderteinundvierzig intensivierte die Marine ihr Modernisierungsprogramm erheblich. Abermals kamen alle größeren Schiffe in die Werft um die neuste Radar- und Feuerleittechnologie zu erhalten. Zwölf neue U-Boote wurden begonnen und ein weiteres 90.000 Bruttoregistertonnen-Superschlachtschiff stand kurz vor der Fertigstellung. Die weltweit ersten schweren Flottenflugzeugträger mit 60.000 Bruttoregistertonnen würden erst Ende des nächsten Jahres zulaufen und die beiden neuen leichten Flugzeugträger standen zwar kurz vor ihrer Vollendung waren aber nichts Besonderes mehr. Sie dienten als Ersatz für die altehrwürdige Suwo die vor einiger Zeit verschrottet worden war und die Träger würden wohl zur Pilotenausbildung dienen und im Kriegsfall als Geleitschutz von Handelskonvois fungieren.


Die Weltlage war ruhig. Zwar gab es Verstimmungen mit den Europäischen Großmächten, aber wann hatte es diese einmal nicht gegeben? Die Russen reagierten empfindlich auf jedes einzelne Wort das mit ihnen zu tun hatte, aber die Zarenflotte war weit weg von ihrer einstigen Größe.


Frankreich ersuchte in diplomatischen Gesprächen, das nächste japanische Opfer zu werden, weil es keine Gelegenheit ausließ daran zu erinnern wem Cochinchina gehörte.


Die Vereinigten Staaten von Amerika hatten nach dem japanischen Denkzettel ihre Ambitionen etwas gezügelt, machten aber klar im Pazifik keinen Millimeter Boden aufzugeben.


Der Frühling nahm jetzt kräftig an Fahrt auf und nach allem was Satoshi sagen konnte, versprach es ein wunderbarer Sommer zu werden.




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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Montag 09. Juni 1941



>> Abrüstungskonferenz in Den Haag endet im Eklat! <<


>> Royal Navy erhöht Mobilisierungsgrad <<



Die europäischen Kolonialmächte haben versucht die Modernisierung der japanischen Flotte zu torpedieren. Während einer eilig einberufenen Abrüstungskonferenz in Den Haag verlangte der Vertreter der Britischen Krone eine Halbierung der Kaiserlich Japanischen Marine. Insbesondere sollte Japan den Bau neuer Flugzeugträger für zehn Jahre einstellen.


Die Abgesandten des Tennō ließen während der Konferenz keinen Zweifel aufkommen, das jeglicher Versuch einer Beschränkung der Kaiserlich Japanischen Marine mit einer Verdopplung des Militär-Haushalts beantwortet werden würde.


Ganz offen erläuterte man sämtlichen Anwesenden die Möglichkeiten des neuen Radar-gestützten Feuerleitsystems das jetzt der japanischen Flotte zur Verfügung steht. Und wies darauf hin, dass die schwere Panzerung eines 90.000 Tonnen Schlachtschiffes auch geeignet sei um die europäischen Ruderboote zur Not einfach über den Haufen zu fahren.





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Bild 197: Diskussionen während der Abrüstungskonferenz in Den Haag
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator





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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Freitag 04. Juli 1941



>> Proteste der Bevölkerung gegen die Reaktion der Marine zur Abrüstungskonferenz <<

>> Kaiserlich Japanische Marine fordert Entwürfe für immer gigantischere Flugzeugträger an <<


Vor dem Parlament kam es heute Morgen zu einem größeren Volksauflauf, nachdem bekannt wurde, dass die Marine als Reaktion auf Den Haag weiter Aufrüsten will. Die Kaiserlich Japanische Marine gab völlig offen bekannt, welche Anforderungen an die Konstruktionsbüros der Werften ergangen ist.


Die Aufregung vergrößerte sich als während der Demonstration bekannt wurde, dass ein Japanischer Kreuzer in britisch-afrikanischen Gewässern beim Spionieren erwischt worden ist.


Die Royal Navy soll sich nunmehr in Alarmbereitschaft befinden und der japanische Botschafter in Moskau wurde ins russische Außenministerium einbestellt.





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 01. September 1941


Scheinbar war selbst den Militärs die Eskalation nicht recht geheuer gewesen und in der Folge machte man gegenüber Russland einige Zugeständnisse. Auf dem Papier sahen diese wirklich gut aus, aber alle Beteiligten wussten, dass dies nur vorgeschoben war. Für den Moment aber führte es dazu das die Waffen weiterhin schwiegen.




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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Mittwoch 08. Oktober 1941



>> Katastrophe während Manöver – Dutzende Tote und Verletzte an Bord der Akagi <<

>> Pilot stürzt mit neuem Jagdflugzeug auf das Flugdeck der Akagi <<


Während eines Manövers in der Bucht von Tōkyō hat der Pilot des neusten Jagdflugzeugs der 帝国海軍航空隊 (Teikoku Kaigun Kōkūtai - Kaiserlich Japanische Marineluftstreitkräfte) die Kontrolle verloren und ist während des Landeanflugs auf dem Flugdeck des Flugzeugträgers Akagi zerschellt. Der Pilot und zahlreiche weitere Besatzungsmitglieder der Decksmannschaft sind dabei getötet worden. Die genauen Zahlen werden von der Marine bislang geheim gehalten.


Es wurden umgehend Stimmen laut, dass das extreme Entwicklungsprogramm der Luftwaffe mit gleichzeitig brutalen Anforderungen an die Testpiloten die Ursache für den katastrophalen Unfall seien. Die Marine müsse umgehend das Tempo bei der Entwicklung neuer Flugzeuge verlangsamen.





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Bild 198: Der Prototype des neusten Jagdflugzeugs explodiert bei der Landung auf dem Flugzeugträger Akagi
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




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Marineministerium der Kaiserlich Japanischen Marine – Donnerstag 04. Dezember 1941


Marineminister Shimada Shigetarō musste sich noch an seine neue Position gewöhnen. Sein Vorgänger Oikawa Koshirō war nach der Katastrophe auf der Akagi aus dem Amt ausgeschieden. Nun sollte sich Shimada Shigetarō den Problemen der Marine Luftwaffe annehmen, die zuletzt durch den ungezügelten Aufbau dieser Teilstreitmacht entstanden waren. Er saß an seinem Schreibtisch, als ein sichtlich erschöpfter Bote zu ihm ins Büro vorgelassen wurde:



„Herr Minister – ich berichte!“ begann der junge Offizier…


„Ich muss ihnen mitteilen, dass es leider zu einem weiteren Unglück bei der Erprobung unseres neuen Jagdfluges gekommen ist. Der Pilot und einige Zivilisten haben dabei den Tod gefunden.“


Marineminister Shimada Shigetarō schaute angestrengt auf den jungen Mann und nickte.


„Herr Minister…“


„Gibt es noch mehr fürchterliche Neuigkeiten?“


„Herr Minister, Kaigun-chūjō Eikichi Katagiri lässt Ihnen ausrichten, dass die Presse uns diesmal sicher nicht so einfach davonkommen lassen wird, wie beim letzten Unglück.“


„Und wieso denkt der Leiter des 海軍航空本部 (Kaigun Kōkū Hombu - Kaiserlich Japanischen Marineluftfahrtbüro), das die Presse diesmal anders reagieren wird?“


„Herr Minister, Kaigun-chūjō Eikichi Katagiri hat mich gebeten ihnen dieses Schriftstück hier zu übergeben…“



Marineminister Shimada Shigetarō wurde kreidebleich im Gesicht. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam es schmallippig aus seinem Mund:



„Das ist eine Katastrophe, die Tōkyō Shinbun wird uns in der Luft zerfetzten, darum kümmere ich persönlich.“



Der Bote hatte das Büro des Marineministers noch nicht verlassen, da hatte der Minister bereits seine Ordonanz am Telefon und verlangte das sein Wagen in zehn Minuten bereitstehen solle, er musste in den Verlag der Tōkyō Shinbun – jetzt…




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Bild 199: Absturz des Prototyps während eines weiteren Testfluges
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator



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Bild 200: Marineminister Shimada Shigetarō, Amtsantritt zehn Tage nach dem Akagi Unfall
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Shimada_Shigetar%C5%8D.JPG
Autor: 支那事変記念写真帖
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Shimada_Shigetar%C5%8D




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#223 RTW2-JAP#

Bigfish
06.12.24, 18:59
#014 Die Zukunft Asiens im Blick



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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Donnerstag 01. Januar 1942


Seit vier Wochen, seit diesem schicksalhaften Tag Anfang Dezember als Marineminister Shimada Shigetarō den Verlag aufgesucht hatte um diese fürchterliche Botschaft zu überbringen bevor es jemand anderes tat, seit diesem Tag hatte Osaki Shiko seinen Vater nicht mehr zu Gesicht bekommen.


Unheimlicher Weiße schien die gesamte Welt den Atem anzuhalten. Außer neuen Protesten in der Hauptstadt wegen des neuerlichen Absturzes gab es keine einzige Neuigkeit zu vermelden.


Jetzt aber war Fukuzawa Toyokuni – der Verlagsleiter – auf dem Gehöft der Osakis mit einer Forderung erschienen.


Diese Forderung war sehr kurz:



Sollte Osaki Satoshi nicht am folgenden Montag in seinem Büro erscheinen, würde der Verlag jemand anderen mit der Chefredaktion betrauen!



Osaki Shiko fragte sich ob sein Vater überhaupt noch am Leben war, aber Natsuko behauptete dies steif und fest, wenn Sie aus dem Schuppen zurück kam um Satoshi etwas zum Essen zu bringen.
Oftmals kam Sie aber mit einem vollen Tablet zurück und nur die große Zahl geleerter Sake Flaschen konnte als Indiz gewertet werden das Satoshi noch am Leben war.


Der Tod seines Bruders Okada hatte auch Shiko für einen Moment aus der Bahn geworfen, aber sein sonst so sturmerprobter Vater schien es nicht akzeptieren zu wollen! Nicht einmal zur Beisetzung war er anwesend, aber das bedachten viele der Anwesenden als vernünftig, denn die Überreste von Okada waren kam als menschlichen Ursprungs zu erkennen.


Es musste doch irgendwie weitergehen, aber Niemand schien seinen Vater dazu bewegen zu können wieder mit der Arbeit zu beginnen.



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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Sonntag 01. Februar 1942


Die Entscheidung kam schnell und brutal und es wurde keine Rücksicht auf den Sonntag genommen. Die Tōkyō Shinbun gehörte fortan zum Verlag der Kokumin Shinbun, sollte aber ihren Namen beibehalten.



Die Fukuzawa Familie hatte Osaki Satoshi freigestellt, ganz rausschmeißen wollte sie ihn nicht – noch nicht!



Fukuzawa Toyokuni übernahm im neuen Konstrukt der Zeitungen selbst die Chefredaktion und hatte aber genug Vertrauen in die Arbeit von Osaki Shiko, dass dieser jetzt ganz Offiziell als einfacher Redakteur die Arbeit an den 戦争クロニクル帝国日本 – Sensō kuronikuru teikoku Nihon (Die Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan) fortführen durfte.


Alle verbleiden Angestellten und auch einige neue die von der Kokumin kamen, belagerten Osaki Shiko und löcherten ihn mit Fragen über seinen Vater. Lebe er wirklich noch? Seit acht Wochen hat ihn Niemand gesehen. Ist er wirklich bereit sein Lebenswerk zu opfern?



Als diese Fragen lies Osaki Shiko unbeantwortet!



„Wir haben Arbeit vor uns…“ begann er seinen Vortrag im Beisein der neuen Verlagsleitung.


„Wenn ich eines von meinem Vater geerbt habe, dann ist es sein Instinkt zur Geopolitik.“



Das führte zu einem lauten Raunen im Saal, denn alle dachten sofort an den Leitartikel zum Flottenbesuch in Frankreich, der fast einen Krieg ausgelöst hätte.




„Es wird Krieg geben!“




„Ich weiß nicht gegen wen, aber es wird im Sommer sein!“



Jetzt starrten alle mit offenem Mund auf Osaki Shiko!



„Es ist ganz einfach – Japan hat seine Kriege außer dem letzten der von außen aufgezwungen worden war, immer im Frühjahr oder Sommer begonnen und die Modernisierung der Flotte wird zum Ende des Frühlings weitgehend abgeschlossen sein. Vielleicht wird etwas inszeniert so dass es wie ein Angriff auf Japan aussieht, aber es wird Japan sein das diesen Krieg herbeiführt!“



Jetzt erhob Fukuzawa Toyokuni das Wort:



„Ich denke das stimmt! Meine Herren, lassen sie den jungen Herrn Osaki machen, ich denke wir haben den richtigen gefunden, nachdem sein Vater nicht mehr zur Arbeit in der Lage ist.“



Damit löste sich die Gesellschaft in der Redaktion auf und Osaki Shiko machte sich an die Arbeit die aktuelle Situation zu bewerten.





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 10. März 1942


Osaki Shiko schien Recht zu behalten. Die Spannungen mit Russland konnte ohnehin jederzeit eskalieren, aber in den letzten Wochen ließ die japanische Regierung keine Gelegenheit aus um Deutschland zu reizen.


Kaiser Wilhelm II. war vor knapp einem Jahr verstorben, aber in Japan hatte davon Niemand wirklich Notiz genommen. Das Deutsche Kaiserreich war schon lange nicht mehr dasselbe, weil sein alternder starrsinniger Regent seit Jahren nicht mehr bereit war mit der Zeit zu gehen.


Die Monarchie in Deutschland wurde fortgeführt von Friedrich Wilhelm Victor August Ernst von Preußen und erschien eher schwächlich.


Das Japan sich Deutschland zum Ziel auserkoren hatte, war wohl etwas beliebig zustande gekommen. Osaki Shiko empfand die US Amerikanischen Philippinen als das lohnendste Ziel in Asien und diese konnte man auch direkt angreifen. Scheinbar hielt es das Japanische Oberkommando aber für zielführender die Philippinen zuerst von Amerika abzuschneiden. Denn dann machte ein Krieg gegen Deutschland Sinn. Würde Japan die Marianen Inseln einnehmen, wären die Philippinen von drei Seiten durch japanisches Gebiet begrenzt und die US Navy würde einen unglaublichen Umweg nehmen müssen um zu den Philippinen zu gelangen.



„So könnte es geplant sein“ flüsterte Shiko und widmete sich den nächsten Unterlagen.





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Donnerstag 07. Mai 1942


Die vergangenen Wochen blieb die Lage stabil und die Welt schien den Atem anzuhalten. Marine-Nachrichten gab es nur wenige und dadurch hatte Osaki Shiko Zeit sich in der neuen Realität zurecht zu finden und einige getreue Kollegen um sich zu scharen um sein eigenes Netzwerk aufzubauen. Das war ihm nicht nur Recht, sondern auch nötig. Viele der Informanten zu denen sein Vater ein fast schon familiäres Vertrauen hatte, zeigten Shiko die kalte Schulter. Er würde sich dieses Vertrauen erst verdienen müssen, also nutzte er die Zeit zum Klinken putzen.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 15. Juni 1942


Osaki Shiko kam mühsam voran, er hatte nicht gewusst wie schwierig es war Informanten bei Laune zu halten und damit stieg sein Vater, von dem er immer noch nichts gehört hatte, ganz erheblich in seinem Ansehen.


Immerhin hatten die Fragen nach seinem Vater fast völlig aufgehört. Die Welt drehte sich weiter mit oder ohne Osaki Satoshi, das spielte für den Rest der Menschen wohl keine besondere Rolle. Shiko empfand eine Bitternis wie schnell die Leute vergaßen und sich anderen Dingen zuwandten.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Freitag 31. Juli 1942


Es war früh am Morgen des einunddreißigsten Julis. Osaki Shiko war gerade erst selbst in der Redaktion angekommen und hatte seine Jacke noch nicht abgelegt. Er hatte es sich angewöhnt früh morgens in den Verlag zu kommen um den finalen Druck zu begutachten bevor dieser auf die Straße entlassen wurde. Der Krach der Druckerpressen hing ihm noch in den Ohren, als er hinter sich ein Geräusch wahrnahm.


Er drehte sich um und sah im finsteren Türrahmen zur Redaktion einen Geist. Eine völlig ausgemergelte Gestalt. Fahl im Gesicht und dünn wie ein Papier. Er brauchte zwei Minuten um zu verstehen, dass er da seinen Vater in der Tür stehen sah…





„Ich habe es gerade eben mit meinem privaten Marine-Funkempfänger gehört den mir ein guter Freund gegeben hat – die Briten haben bei Papeete mehrere unserer Schiffe versenkt – auch ein schwerer Kreuzer – die Maya – soll torpediert worden sein – Shiko die Briten haben Japan angegriffen – Shiko – wir haben KRIEG!“





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#224 RTW2-JAP#

Taurus
06.12.24, 21:14
Donnerwetter! Die Briten preschen also vor, wir sind schon sehr gespannt, wie sie sich diesmal schlagen werden.

Popcorn ist in Arbeit.....

Bigfish
08.12.24, 19:04
Edler Taurus,


Wir Danken Euch! Gleichwohl empfehlen Wir statt Popcorn lieber eine große Tüte Maronen die Ihr genüsslich und allmählich verspeisen könnt! Wir haben nämlich vernommen, dass die Truppen Weihnachten zu Hause verbringen werden - also ja - es wird hier vermutlich vor Weihnachten nicht weitergehen.


Der Grund ist recht banal - Wir haben mit dem AAR jetzt in etwa den Ingame-Spielstand erreicht wo wir im Mai 2020 aufgehört haben zu spielen - nach einer zugegeben wirklich hoch interessanten Schlacht ;) Wir müssen jetzt also prüfen: Läuft das Spiel überhaupt noch? Finden Wir nach vier Jahren überhaupt wieder Zugang zu RTW2, nachdem Wir einige RTW3 Spiele hatten?


Also kommen Wir sowohl gedanklich wie auch technisch wieder in Unseren AAR-Spielstand rein oder denken Wir bereits zu sehr RTW3? Und dann müssen Wir wenn das alles passt überhaupt erst mal diesen Krieg zu Ende spielen und speziell das könnte Wochen dauern! Bevor Wir den Ausgang dieses Kriegs aber nicht kennen, werden Wir nicht weiterschreiben - alleine schon weil Wir sonst nicht wissen ob es nur ein weiterer Kolonialkrieg wird oder ein Weltkrieg. Soviel sei verraten - es ist kein Krieg mit nur zwei Nationen... :rolleyes:

Wilhelm Klink
08.12.24, 20:48
Und wenn nicht, dann provoziert doch den Weltkrieg. Der AAR kann ruhig mit einem Paukenschlag enden.

Bigfish
09.12.24, 13:56
Edler Wilhelm Klink,


Ihr meint doch nicht etwa einen "unrestricted submarine warfare"?

Das würde die Führung der Kaiserlich Japanischen Marine doch niemals tun...



+ + +



Werte Regenschaft,


Wir können zumindest verkünden, dass das Spiel noch funktioniert und es deshalb jüngst territoriale Veränderungen erheblichen Ausmaßes gab.

Sappho
09.12.24, 14:38
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Der Sommer bringt einen Paukenschlag. Das Kaiserreich Japan erklärte Großbritannien den Krieg.


Auslöser der kriegerischen Krise war eine Explosion auf einem schweren Kreuzer der japanischen Kriegsmarine und dessen Untergang. Japan ging von einem Attentat aus und vermutete die Drahtzieher im Londoner Naval Office..
Diese Entwicklung kann nur als höchst überraschend bezeichnet werden, da sich zuvor aufgrund des aggressiven Auftretens der japanischen Regierung Krisen mit Frankreich, Russland und Deutschland abgezeichnet hatten.
Über den Kriegsverlauf kann nur spekuliert werden, auch wenn die Royal Navy die stärkste Seestreitmacht der Welt sein dürfte. Das Königreich hat weltweit Kolonien und Seewege zu schützen und dürfte in Asien nicht mit voller Stärke antreten können. Zudem ist die japanische Marine modern und setzt auf Luftstreitkräfte.

Es ist zu erwarten, dass die japanische Marine Überraschungslandungen in Südostasien durchführen wird, bevor die Briten in Asien massiv auftreten können.

Bigfish
10.12.24, 22:28
Edle Sappho,


habt Dank! Wir werden sehen was letztlich passiert - allerdings:



+ + +



Werte Regentschaft,

Wir sind jetzt doch auf technische Probleme gestoßen! Das kleinere Problem ist, dass das Copy&Paste der Gefechtsergebnisse nicht mehr funktioniert weil das Spiel Probleme mit der Zwischenablage meldet. Das größere Problem ist, dass das Spiel bei bestimmten Luftangriffen einfriert. Bislang konnten Wir das retten, wenn Wir auf deutlich ältere Spielstände zurückgehen und neu anfangen. Das ist allerdings aufwendig und wird vielleicht zum Showstopper werden. Aktuell haben Wir eine astreine Trägerschlacht und mussten etwa 20mal den Prozess abschießen und neu laden. Wir hatten die ganze Zeit noch RTW 1.22 und sind erst mal obwohl Wir das vermeiden wollten auf 1.26 gegangen - wohl die finale Version! Da hat es aber die Freezes ebenfalls. Bei einem kurzen Test in einer extra VM - also einer frischen Installation - scheint es besser zu laufen, aber das erhöht den Aufwand erheblich - Wir schauen das Wir das aktuelle Gefecht fertig spielen und dann müssen Wir Uns überlegen wie es weitergeht :(

TheBlackSwan
10.12.24, 23:53
Viel Erfolg, wir würden uns über eine Fortsetzung sehr freuen.

Bigfish
11.12.24, 18:38
Werter TheBlackSwan,
werte Regentschaft,


die gute Nachricht ist, die Träger-Schlacht ist geschlagen. Die bessere Nachricht ist, die Freezes sind heute nicht mehr aufgetreten. Die schlechte Nachricht ist, Wir wissen nicht warum es heute nicht mehr passiert ist? Vielleicht doch die Version 1.26? Spontane Selbstheilung über Nacht? Wir wissen es nicht!


Die etwas *grmppf* Nachricht ist, der Krieg konnte heute zudem beendet werden. Das ist für die Regentschaft aber vielleicht gar nicht so schlecht, weil damit können Wir im AAR fortfahren! Aber vielleicht tun Wir das Spiel jetzt erst mal durchspielen! Weil eine AAR-Ende nach diesem Krieg, wäre Uns nicht recht. Wir hatten gehofft, dass dieser Krieg viele Jahre dauert, er ist aber kürzer als gewünscht, wenn es auch der Krieg mit den bislang meisten Gefechten gewesen ist! Also ja - bald wird wieder berichtet ;)

Taurus
11.12.24, 19:17
Bestens, good Job!

Alternative Weltgeschichte ist (k)ein Wunschkonzert, was passiert, das passiert eben. Auch wenn (welch ketzerischer Gedanke) Japan mal eine Abreibung kassieren sollte, ist das eben so.

Aber es stimmt, dieses epische Machwerk sollte schon angemessen beendet werden und nicht mit einem simplen Friedensschluss, weil irgend eine Bevölkerung meutert.

Bigfish
11.12.24, 20:52
Edler Taurus,


habt keine Angst, der gerade beendete Krieg wird Euch in mehrfacher Weiße von den Socken hauen! Da passiert einiges was es noch nicht gegeben hat in diesem AAR! Allerdings hatten Wir schon auf einen LANGEN Krieg gehofft um den AAR danach beenden zu können. Die Jahre nach etwa 1947/1948 sind in RTW2 nämlich nicht mehr wirklich gut. RTW2 läuft offiziell bis 1955, aber alles was ab etwa 1945 an Technologie dazu kommt ist nicht mehr wirklich gut umgesetzt. Das passiert tatsächlich erst in RTW3, weshalb Wir diesen Zeitraum gerne weggelassen hätten. Nun ja Wir werden sehen ob Japan nicht noch ein wenig zündeln kann :teufel:

Bigfish
15.12.24, 23:17
Werte Regentschaft,


Wir haben das Spiel heute abgeschlossen - also durchgespielt!


Ebenfalls liegt das allerletzte Kapitel dieses AARs seit fünf Minuten fix und fertig geschrieben und mit BBCode versehen auf Unserer Festplatte! :rolleyes:


Nun werden Wir einige organisatorische Tätigkeiten durchführen, welche die weiteren Arbeiten erleichtern, und dann werden Wir vielleicht schon diese Woche - also noch vor Weihnachten - das erste Kapitel des siebten Kriegs veröffentlichen! Die Truppen sind somit an Weihnachten wohl doch nicht zu Hause!

Bigfish
17.12.24, 14:15
#015 Krieg im Pazifik!




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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Der Fidschi-Vorfall 30./31. Juli 1942 <<


Der japanische schwere Kreuzer Maya hatte die Heimatinseln bereits vor Wochen verlassen. Die neue ungeübte Besatzung benötigte dringend Erfahrung auf See. Nach einem Aufenthalt auf Formosa, bei dem es ausgedehnte Munitions-Beladungsübungen gegeben hatte, besuchte der Kreuzer Hong Kong bevor Kurs auf die Südsee genommen worden war. Das Trainingspensum war hart und Kaigun-taisa Nabeshima Shunsaku wollte seiner Besatzung einige ruhige Tage auf den Polynesischen Inseln gewähren um auszuspannen. Danach plante der Kommandant eine Sturmfahrt über den Zentralpazifik zurück nach Japan.


Die Maya hatte gerade die Fidschi-Inseln weit nördlich passiert und würde auch Samoa nördlich passieren bevor endgültig Kurs auf Papeete gesetzt werden sollte. Der Kaigun-taisa hielt den Abstand zu den Fidschis für ausreichend und dachte nicht im Ansatz daran in Schwierigkeiten zu geraten.


Dass die örtliche Garnison der Royal Air Force zusammen mit der Royal Navy genau in diesem Seegebiet ein Manöver abhielt, konnte Kaigun-taisa Nabeshima Shunsaku nicht wissen.
Es war eine finstere Mondlose Nacht und so unerfahren wie seine eigene Besatzung gewesen war, so unerfahren waren auch die Britischen Piloten.


Aufgabe der Royal Air Force war die Suche nach einem U-Boot und die Markierung der potentiellen Position mit Leuchtmarkierungen.


Als auf der Maya die Alarm Sirenen losheulten lag Kaigun-taisa Nabeshima Shunsaku in seiner Koje. Er hatte noch nicht nach seiner Hose gegriffen, da hörte und spürte er eines der Flak-Geschütze in der Nähe seine Kabine und durch das Fenster sah er einen Orangenen Schein am Himmel aufblitzen, dann war Ruhe und durch die Bordsprechanlage donnerte ein hektisches „Feuer einstellen – Feuer einstellen!“


Ein unerfahrener britischer Pilot hielt den Schatten der Maya auf der Meeresoberfläche für ein aufgetauchtes U-Boot und belegte dieses Übungsziel wie geplant mit Leuchtmitteln. Eine unerfahrene japanische Flak-Mannschaft hielt den Fackelschein für herabfallende Bomben und belegte das im Lichtschein erkennbare Flugzeug mit Beschuss. Es war der erste scharfe Schuss im Leben dieses Flak-Schützen und es war ein guter Schuss. Das Flugzeug zerplatze in einer wie er fand herrlichen Explosion.


Keine fünfhundert Meter entfernt hatte der Kommandant des Minenleger U-Bootes E-63 den Vorfall durch das Sehrohr mit angesehen. Er zählte Zwei und Zwei zusammen kannte die extrem angespannte Weltpolitische Lage und wähnte sich im Krieg mit Japan, von dem er nur noch nicht unterrichtet worden war. Drei Torpedos müssten wohl reichen nach seiner Ansicht und wenige Minuten später zerrissen drei heftige Explosionen den japanischen Kreuzer. Er tauchte auf und funkte seine Erfolgsmeldung an seine Befehlshabende Stelle.


Etwa zweitausend Seemeilen weiter östlich empfing der Kommandant der 2. Britischen leichten Kreuzer Division die Erfolgsmeldung ebenfalls und wurde Kreidebleich im Gesicht. Er befand sich auf einer Aufklärungsmission nahe Japanisch Polynesien und in direkter Reichweite der japanischen Bomber auf dem Stützpunkt von Papeete. Anders als bei Fidschi stand die Sonne hier längst hoch am Himmel und sein Geschwader auf dem Präsentierteller.


Sein Auftrag war es gewesen die exakte Stärke und Zusammensetzung der Kaiserlich Japanischen Marine in Polynesien zu ermitteln.




Er würde es wohl in Kürze wissen!





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Bild 201: Schwerer Kreuzer Maya der Kaiserlich Japanischen Marine
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Japanese_Heavy_Cruiser_Maya.jpg
Autor: 海と空社
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Maya_(Schiff,_1932)




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Marineministerium der Kaiserlich Japanischen Marine – Freitag 31. Juli 1942


Marineminister Shimada Shigetarō war stinkwütend darüber, dass er mitten in der Nacht aus dem Bett geholt worden war. Schlimmer noch, der Bote wusste nicht aus welchem Grund er den Minister sofort ins Ministerium holen sollte.


Dort angekommen war bereits alles strahlend hell erleuchtet und der Parkplatz vor dem Gebäude war voll mit Fahrzeugen die Offiziere abgeholt hatten, welche nun ins Ministerium stürmten.


Als der Marineminister in die Empfangshalle trat, brüllte er direkt los:



„Kann mir irgendjemand der Anwesenden verdammt noch mal erklären was das hier soll?“



Osaki Giichi stand etwa in der Mitte der Treppe die in die oberen Etagen führte. Er drehte sich um und räusperte sich so laut es möglich war. Shimada Shigetarō erkannte sofort seinen Chef der Kommunikationsabteilung im Ministerium und schauend diesen fragend an:



„Herr Minister Ich berichte – Wir konnten vor kaum mehr als einer Stunde einen britischen Funkspruch abfangen der mit dem British Cypher No. 3 Code verschlüsselt gewesen ist. Die Deutschen haben die Britischen Naval Code schon vor Jahren geknackt und Wir haben den Deutschen dieses Geheimnis entlockt. Soweit so gut!“


„Also was besagt dieser Funkspruch?“


„Der Kommandant des britischen Minenleger U-Bootes E-63 teilt darin mit, dass er es bedauert keine Informationen über den zwischenzeitlichen Ausbruch der Feindseligkeiten mit dem Japanischen Kaiserreich erhalten zu haben. Er wähnte sich noch in seinem geplanten Manöver als er den Luftangriff der Royal Air Force auf einen japanischen Kreuzer der Maya-Klasse beobachtet hat. Der schwere japanische Kreuzer hätte umgehend die britischen Bomber unter Beschuss genommen und vom Himmel geholt. Da er sich in praktisch optimaler Schusslage befand, so der U-Boot-Kommandant weiter, habe er umgehend den feindlichen Kreuzer mit drei Torpedos angegriffen und versenkt!“



Schweigen durch zog den Eingangsbereich…



„Er freue sich sehr den ersten großen Fang in diesem Krieg gemacht zu haben und erwarte Befehle ob er seine Minen in Japanisch Polynesien zum Einsatz bringen soll? Sein Treibstoffvorrat sei ausreichend um Papeete in wenigen Tagen zu erreichen.“


„Herr Minister – die Maya antwortet nicht auf unsere Funkrufe und nach den Plänen die uns Kaigun-taisa Nabeshima Shunsaku hat zukommen lassen, muss sich die Maya tatsächlich exakt jetzt nördlich der Fidschi-Inseln bzw. bei Samoa befinden.“


„Samoa – wie spät ist es dort?“


„Herr Minister dort ist etwa jetzt Sonnenaufgang – am Dreißigsten Herr Minister – Samoa liegt Stunden hinter der Weltzeit zurück – es ist dort jetzt Sechs Uhr Dreißig Herr Minister.“


„Und gab es zuletzt irgendwelche Anzeichen, dass das British Empire vor hatte uns den Krieg zu erklären?“


„Die Royal Navy hat in den letzten Wochen voll Mobilisiert Herr Minister, wie auch die Kriegsmarine, die Marine nationale française, und die Zarenflotte. Einzig die US Navy und die Regia Marina liegen noch verankert in ihren Heimathäfen.“


„Wo steht die Royal Navy jetzt?“


„Nach den letzten Erkenntnissen befindet sich ein größeres Geschwader in der Südsee. Zusammensetzung unbekannt. In Britisch Malaya liegen britische Flugzeugträger und im indischen Ozean ebenfalls. Beide Male aber nur die üblichen Kolonialkräfte. Das Gros der Royal Navy befindet sich in der Nordsee. Einzig das Geschwader in der Südsee ist ungewöhnlich groß. Die Zarenflotte hat seit dem letzten Krieg beständig größere Mengen an Schiffen in Wladiwostok liegen und alle anderen befinden sich in ihren Heimatgewässern.“


„Papeete?“


„Wir haben nur leichte Kräfte Vor-Ort Herr Minister.“


„Ist das ein Britischer Versuch uns aus der Südsee heraus Zudrängen?“


„Warum Herr Minister?“



„Das frage ich Sie!“



„Es spielt keine Rolle Herr Minister – die Royal Air Force hat scheinbar unseren schweren Kreuzer Maya bombardiert woraufhin sicher die Maya verteidigt hat. Die Maya und ihr Kommandant wähnten sich im Frieden Herr Minister und die anschließende Torpedierung durch das britische U-Boot E-63 sprechen doch für ein koordiniertes Vorgehen von Royal Air Force und Royal Navy. Der ahnungslose Funkspruch kann auch nur der Versuch einer Ablenkung sein!“


„Einen Krieg kann ich nicht anordnen – das muss der Tennō genehmigen. Es ist mitten in der Nacht und die Zeitverschiebung zur Südsee und nach London machen es nicht besser!“


„Herr Minister?“


„Verständigen Sie alle unsere Kommandanten – sämtliche Einheiten sollen sich zum Auslaufen klarmachen. Verstärkte Luftüberwachung für alle Seegebiete und alle Stützpunkte. Sämtliche britischen Schiffe die ausgemacht werden sind aufzufordern Kurs auf ihre Häfen zu nehmen, wenn dies nicht sowieso der Fall ist. Bei Zuwiderhandlung sollen unsere Aufklärer Bomben vor den Bug setzen!“


„Und Papeete Herr Minister?“


„Funken Sie das Regional Kommando von Armee und Marine an und teilen Sie mit, dass sich alle Einheiten auf einen möglichen Angriff britischer Kriegsschiffe vorbereiten sollen. Sollten sich britische Kriegsschiffe den Inseln nähern sind diese als feindliche einzustufen und anzugreifen!“


„Ohne Kriegserklärung Herr Minister?“


„De facto haben die Briten mit der Versenkung der Maya uns den Krieg erklärt!“


„Ich warte nicht bis weitere unserer Schiffe unprovoziert versenkt werden.“




„Wenn die Briten Krieg wollen, dann sollen Sie Krieg bekommen!“




„Und jetzt will ich exakte Informationen darüber haben was wir haben und wo es sich derzeit befindet und was die Briten haben uns wo sich derzeit befindet – LOS!“





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Die Kaiserlich Japanische Marine im Juli 1942


Zu Beginn des Kriegs bestand die Kaiserlich Japanische Marine aus den folgenden Einheiten:


1 Schlachtschiff der Hatsuse-Klasse (40.000 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Shikishima-Klasse (49.000 Tonnen)
2 Schlachtschiffe der Fuso-Klasse (je 70.000 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Yamashiro-Klasse (58.000 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Yashima-Klasse (90.000 Tonnen
1 Schlachtschiff der Katori-Klasse (90.000 Tonnen
1 Schlachtkreuzer der Ikoma-Klasse (45.000 Tonnen)
2 Schwere Kreuzer der Chokai-Klasse (je 27.000 Tonnen)
2 Schwere Kreuzer der Suzuya-Klasse (je 26.000 Tonnen)
4 Schwere Kreuzer der Yakumo-Klasse (je 38.000 Tonnen)
3 Leichte Kreuzer der Akitsushima-Klasse (je 8.000 Tonnen)
3 Leichte Kreuzer der Niitaka-Klasse (je 8.000 Tonnen)
3 Leichte Kreuzer der Chikuma-Klasse (je 8.000 Tonnen)
4 Leichte Kreuzer der Hirado-Klasse (je 8.000 Tonnen)
3 Leichte Kreuzer der Tatsuta-Klasse (je 10.000 Tonnen)
4 Leichte Kreuzer der Nagara-Klasse (je 10.000 Tonnen)
8 Leichte Kreuzer der Natori-Klasse (je 10.000 Tonnen)
2 Flottenflugzeugträger der Kaga-Klasse (je 28.000 Tonnen)
2 Flottenflugzeugträger der Akagi-Klasse (je 32.000 Tonnen)
2 Flottenflugzeugträger der Shokaku-Klasse (je 40.000 Tonnen)
2 Flottenflugzeugträger der Taiho-Klasse (je 44.000 Tonnen)
2 Flottenflugzeugträger der Hiyo-Klasse (je 52.000 Tonnen)
2 Flottenflugzeugträger der Shinano-Klasse (je 56.000 Tonnen)
2 Flottenflugzeugträger der Katsuragi-Klasse (je 60.000 Tonnen)
2 Leichte Flugzeugträger der Zuiho-Klasse (je 16.000 Tonnen)
2 Leichte Flugzeugträger der Unyo-Klasse (je 16.000 Tonnen)
12 Zerstörer der Asagiri-Klasse (je 2.500 Tonnen)
12 Zerstörer der Ayanami-Klasse (je 2.500 Tonnen)
12 Zerstörer der Minekaze-Klasse (je 2.500 Tonnen)
12 Zerstörer der Namikaze-Klasse (je 2.500 Tonnen)
12 Zerstörer der Asakaze-Klasse (je 2.000 Tonnen)
11 Zerstörer der Yuzuki-Klasse (je 2.000 Tonnen)
12 Zerstörer der Momi-Klasse (je 1.500 Tonnen)
12 Zerstörer der Maki-Klasse (je 1.500 Tonnen)
10 Zerstörer der Kaba-Klasse (je 1.500 Tonnen)
11 Zerstörer der Uzuki-Klasse (je 1.500 Tonnen)
10 Zerstörer der Hakaze-Klasse (je 900 Tonnen)
17 Zerstörer der Hamanami-Klasse (je 900 Tonnen)
11 Korvetten der Peking Maru-Klasse (je 900 Tonnen)
12 Korvetten der Koan Maru-Klasse (je 900 Tonnen)
9 U-Boote Typ I-63
8 U-Boote Typ I-73
9 U-Boote Typ I-83
18 U-Boote Typ I-93
12 U-Boote Typ I-113
12 U-Boote Typ I-114
12 U-Boote Typ I-119
12 U-Boote Typ I-120
12 U-Boote Typ I-132
20 Motortorpedoboot-Geschwader (Küstenschutz)




In Bau befanden sich im Juli 1942 folgende Einheiten:

4 Schwerere Kreuzer der Izumo-Klasse (je 40.000 Tonnen)



Luftstreitkräfte im Juli 1942:

Trägergeschwader Zuiho – 34 Flugzeuge
Trägergeschwader Ryujo – 34 Flugzeuge
Trägergeschwader Kaga – 60 Flugzeuge
Trägergeschwader Hosho – 60 Flugzeuge
Trägergeschwader Akagi – 80 Flugzeuge
Trägergeschwader Soryu – 80 Flugzeuge
Trägergeschwader Shokaku – 100 Flugzeuge
Trägergeschwader Hiryu – 100 Flugzeuge
Trägergeschwader Taiho – 100 Flugzeuge
Trägergeschwader Zuikaku – 100 Flugzeuge
Trägergeschwader Hiyo – 100 Flugzeuge
Trägergeschwader Unryu – 100 Flugzeuge
Trägergeschwader Amagi – 97 (100) Flugzeuge
Trägergeschwader Unyo – 34 Flugzeuge
Trägergeschwader Shoho – 34 Flugzeuge
Trägergeschwader Katsuragi – 60 (100) Flugzeuge
Trägergeschwader Kurama – 67 (100) Flugzeuge
Marine Luftwaffenstützpunkt Sasebo (Japan) – 100 Flugzeuge
Marine Luftwaffenstützpunkt Yokosuka (Japan) – 100 Flugzeuge
Marine Luftwaffenstützpunkt Noshiro (Japan) – 95 (100) Flugzeuge
Marine Luftwaffenstützpunkt Maizuru (Japan) – 100 Flugzeuge
Marine Luftwaffenstützpunkt Niigata (Japan) – 99 (100) Flugzeuge
Marine Luftwaffenstützpunkt Kitakyushu (Japan) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Takao (Formosa) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Kilung (Formosa) – 98 (100) Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Saint Jaques (Cochinchina) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Than Hoa (Tonkin) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Haiphong (Tonkin) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Fort Bayard (Kwang-Chou-Wan) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Hong Kong (Hong Kong) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Wēihǎiwèi (Wēihǎiwèi) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Tsingtau (Kiautschou Bay) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Port Arthur (Liaodong Halbinsel) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Dalny (Liaodong Halbinsel) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Chemulpo (Südkorea) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Korsakov (Sachalin) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Wakkanai (Hokkaido) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Hakodate (Hokkaido) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Kushiro (Hokkaido) – 100 Flugzeuge
Luftwaffenstützpunkt Papeete (Polynesien) – 100 Flugzeuge




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Die Royal Navy im Juli 1942


Zu Beginn des Kriegs bestand die Flotte der Royal Navy aus den folgenden Einheiten:

3 Schlachtschiffe der Camperdown-Klasse (je 32.100 Tonnen)
2 Schlachtschiffe der Collingwood-Klasse (je 33.200 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Resolution-Klasse (41.300 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Royal Oak-Klasse (42.900 Tonnen)
2 Schlachtschiffe der Suffolk-Klasse (je 37.900 Tonnen)
1 Schlachtschiffe der Ramillies-Klasse (40.700 Tonnen)
1 Schlachtkreuzer der Triumph-Klasse (29.000 Tonnen)
2 Schlachtkreuzer der Glorious-Klasse (je 30.500 Tonnen)
2 Schlachtkreuzer der Aboukir-Klasse (je 38.500 Tonnen)
1 Schlachtkreuzer der Bacchante-Klasse (40.000 Tonnen)
4 Schlachtkreuzer der King Alfred-Klasse (je 38.400 Tonnen)
3 Schlachtkreuzer der Indomitable-Klasse (je 38.500 Tonnen)
1 Schlachtkreuzer der Essex-Klasse (40.000 Tonnen)
2 Schlachtkreuzer der Inflexible-Klasse (je 39.900 Tonnen)
1 Schlachtkreuzer der Incomparable-Klasse (39.900 Tonnen)
1 Schlachtkreuzer der Cornwall-Klasse (40.400 Tonnen)
1 Schlachtkreuzer der Rodney-Klasse (40.500 Tonnen)
2 Schlachtkreuzer der Donegal-Klasse (je 39.900 Tonnen)
3 Schlachtkreuzer der Lancaster-Klasse (je 37.900 Tonnen)
3 Schlachtkreuzer der Princess Royal-Klasse (je 37.700 Tonnen)
1 Schwerer Kreuzer der Cressy-Klasse (13.600 Tonnen)
1 Schwerer Kreuzer der Drake-Klasse (14.900 Tonnen)
1 Schwerer Kreuzer der Good Hope-Klasse (14.700 Tonnen)
1 Schwerer Kreuzer der Phoebe-Klasse (11.200 Tonnen)
1 Schwerer Kreuzer der Terpsichore-Klasse (11.100 Tonnen)
3 Schwere Kreuzer der Andromeda-Klasse (je 13.400 Tonnen)
2 Schwere Kreuzer der Hampshire-Klasse (je 13.900 Tonnen)
2 Schwere Kreuzer der Carnarvon-Klasse (je 14.000 Tonnen)
3 Schwere Kreuzer der Duke of Edinburgh-Klasse (je 12.900 Tonnen)
1 Schwerer Kreuzer der Black Prince-Klasse (13.500 Tonnen)
1 Leichter Kreuzer der Pandora-Klasse (5.800 Tonnen)
1 Leichter Kreuzer der Andromache-Klasse (6.000 Tonnen)
6 Leichte Kreuzer der Curacoa-Klasse (je 7.900 Tonnen)
8 Leichte Kreuzer der Calypso-Klasse (je 5.700 Tonnen)
2 Leichte Kreuzer der Pearl-Klasse (je 8.600 Tonnen)
7 Leichte Kreuzer der Pique-Klasse (je 7.000 Tonnen)
7 Leichte Kreuzer der Retribution-Klasse (je 7.000 Tonnen)
6 Leichte Kreuzer der Melampus-Klasse (je 9.100 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Argus-Klasse (22.000 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Eagle-Klasse (22.000 Tonnen)
2 Flottenflugzeugträger der Ark Royal-Klasse (je 22.000 Tonnen)
2 Flottenflugzeugträger der Formidable-Klasse (je 22.000 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Hermes-Klasse (22.000 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Victorios-Klasse (32.100 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Africa-Klasse (23.000 Tonnen)
1 Leichter Flugzeugträger der Avenger-Klasse (10.000 Tonnen)
2 Leichte Flugzeugträger der Biter-Klasse (je 10.000 Tonnen)
3 Leichte Flugzeugträger der Audacity-Klasse (je 10.400 Tonnen)
1 Leichter Flugzeugträger der Stalker-Klasse (9.000 Tonnen)
1 Leichter Flugzeugträger der Pursuer-Klasse (9.900 Tonnen)
1 Flugzeugmutterschiff der Nuceria-Klasse (5.200 Tonnen)
1 Flugzeugmutterschiff der Memling-Klasse (8.500 Tonnen)
6 Zerstörer der Ettrick-Klasse (je 1.500 Tonnen)
11 Zerstörer der Wear-Klasse (je 1.500 Tonnen)
3 Zerstörer der Ouse-Klasse (je 1.500 Tonnen)
8 Zerstörer der Amazon-Klasse (je 1.500 Tonnen)
10 Zerstörer der Alarm-Klasse (je 1.500 Tonnen)
5 Zerstörer der Renard-Klasse (je 1.500 Tonnen)
10 Zerstörer der Doon-Klasse (je 1.700 Tonnen)
14 Zerstörer der Mohawk-Klasse (je 1.700 Tonnen)
7 Zerstörer der Defender-Klasse (je 1.700 Tonnen)
15 Korvetten diverser Klassen (je 900 Tonnen)
14 Korvetten diverser Klassen (je 600 Tonnen)
10 Küsten-U-Boote
16 U-Boote
6 Minenleger-U-Boot




In Bau befanden sich im Juli 1942 folgende Einheiten:

1 Schlachtschiffe der Ramillies-Klasse (40.700 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Repulse-Klasse (39.700 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Benbow-Klasse (42.500 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Revenge-Klasse (47.600 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Mars-Klasse (40.900 Tonnen)
1 Schlachtschiff der London-Klasse (42.600 Tonnen)
3 Schlachtkreuzer der Australia-Klasse (je 37.700 Tonnen)
2 Schwere Kreuzer der Black Prince-Klasse (je 13.500 Tonnen)
2 Leichte Kreuzer der Arethusa-Klasse (je 10.900 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Colossus-Klasse (32.100 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Malta-Klasse (22.900 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Audacious-Klasse (22.900 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Bulwark-Klasse (23.000 Tonnen)
9 Korvetten diverser Klassen (je 900 Tonnen)
7 Korvetten diverser Klassen (je 600 Tonnen)
2 Minenleger-U-Boot




Luftstreitkräfte im Juli 1942:

Gesamtanzahl Marine-Flugzeuge: 1.877
Luftwaffenstützpunkt Belfast (Irland)
Luftwaffenstützpunkt Dublin (Irland)
Luftwaffenstützpunkt Suva (Fidschi)
Luftwaffenstützpunkt Durban (Süd Afrika)
Luftwaffenstützpunkt Singapur (Malaysia)
Luftwaffenstützpunkt Hamilton (Bermuda)
Luftwaffenstützpunkt Gibraltar (Gibraltar)
Luftwaffenstützpunkt Darwin (Australien)
Luftwaffenstützpunkt Cork (Irland)
Luftwaffenstützpunkt Reykjavik (Island)
Luftwaffenstützpunkt Perth (Australien)
Luftwaffenstützpunkt Kota Bahru (Malaysia)
Marine Luftwaffenstützpunkt Rosyth (Groß Britannien)
Marine Luftwaffenstützpunkt Scapa Flow (Groß Britannien)
Marine Luftwaffenstützpunkt Grimsby (Groß Britannien)
Marine Luftwaffenstützpunkt Portsmouth (Groß Britannien)




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Nach der ersten Aufregung begab sich Marineminister Shimada Shigetarō in sein Büro. Im Minutentakt kamen Boten, Ordonanzen, Offiziere und alle die irgendwelche Befehle erhalten hatten oder entgegennehmen sollten in sein Dienstzimmer.


Was am meisten störte, war das aktuell keine Funkverbindung mehr nach Papeete bestand. Die ersten Befehle konnten übermittelt werden und waren auch bestätigt worden, aber seitdem herrschte Funkstille, was kein allzu gutes Zeichen war.


Dann erschien Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku im Büro und der Minister schickte alle anderen Anwesenden nach draußen.




„Nun Herr Minister – jetzt ist es also soweit?“


„Ja Admiral, jetzt ist es soweit!“


„Das hat sich die Führung anders vorgestellt oder nicht?“


„Ja Sie haben recht, es hätte anders stattfinden sollen. Mit einem Präventivschlag der Royal Navy – so es denn überhaupt ein Präventivschlag ist – hat Niemand gerechnet!“


„Nun meine Denkschrift, dass wir allmählich ins Hintertreffen gelangen, wenn wir uns nicht auch mal Freunde suchen ist ihnen bekannt Herr Minister. Die Industriellen Möglichkeiten Europas sind ungleich größer als jene von Japan. Und dabei reden wir noch nicht über die Vereinigten Staaten von Amerika!“



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„Wir sind zwar bei Trägern noch immer überlegen, aber beim Rest ist das nicht so Eindeutig Herr Minister…“


„Ich weiß Admiral, aber wir haben immerhin noch Sie!“


„Ich kann aber nicht überall sein mit der Flotte. Wir müssen die Kräfte zusammenhalten und dazu gefällt mit nicht was die Russen in Wladiwostok versammelt haben. Alleine schon wegen der Latenten Gefahr das Russland diese Situation ausnutzen könnte, müssen wir beständig einen nicht geringen Teil der Flotte in japanischen Gewässern bereithalten. Diese Schiffe fehlen mir im Pazifik. Wenn wir wirklich gegen die Amerikaner losschlagen müssen, brauche ich jeden einzelnen Flugzeugträger um die US Stützpunkte im Zentral Pazifik auszuschalten. Und das müssen wir tun um in Ruhe die Philippinen angreifen zu können.“


„Aktuell ist wohl ein anderer Ort von Interesse!“


„Da haben Sie Recht Herr Minister. Wir müssen also die Russen im Auge behalten. Die Flankenbedrohung durch die Philippinen berücksichtigen und dann trotzdem genug Kräfte frei haben um British Malaya endlich auszuschalten! Wie soll das funktionieren?“


„Das ist ihre Aufgabe Admiral, aber Sie dürfen sich nicht zu viel Zeit lassen. Noch scheint der größte Teil der Royal Navy in Europa zu verweilen, aber das wird sich jetzt sehr schnell ändern.“


„Ja das sehe ich auch so, Singapur muss fallen. Dann haben wir vielleicht 3 Monate bis die gesamte Royal Navy in der Region steht. Fällt Singapur zuvor, fehlt den Briten die Nachschubbasis für ihre Flotte. Aber eine Invasion von Singapur ist etwas völlig anderes als ein Überraschungsangriff auf eine Flotte wie vor sieben Jahren bei Wladiwostok!“


„Haben Sie nicht einen Plan in der Schublade liegen?“


„Kaigun-taisa Genda Minoru hat selbstverständlich einen Angriffsplan auf British Malaya vorbereitet. Dieser und auch die Varianten, sehen aber vor das sich der Kern der Britischen Flotte in Asien auch wirklich bei Malaya befindet! Jetzt stehen die meisten Träger in See und sind vermutlich auf dem Weg nach Polynesien.“


„Dazu kommt die Frage: Haben wir überhaupt Krieg? Von den Briten selbst haben wir keine Kriegserklärung erhalten. Wir selbst haben den Briten auch keine Kriegserklärung übergeben. Alles was wir aktuell wissen ist das ein vermutlich britisches U-Boot, dessen Kommandant ganz offensichtliche keine entsprechenden Befehle hatte, unseren Kreuzer Maya versenkt hat!“


„Ja an diesem Problem arbeiten wir, aber selbst wenn sich herausstellt das dieser U-Boot Kommandant eigenmächtig gehandelt hat, sind die weitere Feindseligkeiten nicht mehr zu vermeiden. In wenigen Stunden wird sich herumsprechen was passiert ist. Dafür wissen schon zu viele Bescheid um es noch zu vertuschen und dann wird das japanische Volk Vergeltung fordern!“



„Nein Admiral – Sie sind der Befehlshaber der Flotte – erledigen Sie ihre Arbeit – Versenken Sie die Britische Flotte im Pazifik bevor die Briten eigene Überlegungen anstellen was ihre Flotte jetzt zu tun hat!“



„Dann verabschiede ich mich jetzt Herr Minister – ich muss an Bord meines Flaggschiffes und Befehle erteilen um die Flotte auf See zu bringen!“


„Können Sie das nicht aus dem Hauptquartier heraus erledigen?“


„Ich muss von See aus führen. Nur wenn ich zeitnahe Informationen habe kann ich die Flotte Richtig einsetzen. Was nutzt mir ein Wetterbericht mit allgemeinen Daten, wenn ich nicht weiß wie die Bedingungen direkt im Einsatzgebiet tatsächlich sind?“


„Also gut Admiral – ich erwarte ihre Erfolgsmeldung bevor dass alles noch mehr außer Kontrolle gerät!“




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Bild 202: Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, Befehlshaber der 聯合艦隊 (Rengō Kantai)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Portrait_of_Yamamoto_Isoroku.jpg
Autor: Unknown author
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Yamamoto_Isoroku




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Etwa anderthalb Stunden später schritt Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku die Gangway der Yashima hinauf. Beim Betreten des Schlachtschiffes wurde er bereits von seinem Stabschef Kaigun-shōshō Ugaki Matome erwartet.



„Das kam eben gerade aus Papeete!“


„Was steht drinnen?“


„Der Stützpunkt-Kommandant meldet das die Zerstörer Makigumo und Kiyonami zu Sinken begonnen haben!“

„Also haben die Briten wirklich angegriffen?“


„Es begann wohl gegen Sieben Uhr Dreißig Ortszeit. Das ist jetzt etwas über eine Stunde her.“


„Geben Sie Befehl zum Auslaufen. Ich will raus aus dem Hafen, auf See sind wir flexibler. Es scheint also doch ein britischer Präventivschlag zu sein. Es wäre nicht gut, wenn sich ein britisches U-Boot hier als Speerbrecher versucht und in den Hafen eindringt.“


„Zu Befehl – das Schiff und seine Begleiter sind klar zum Auslaufen. Die Achte Träger-Division hat die Bucht bereits verlassen. Genda hat darauf bestanden die Träger sofort auf See zu bringen, auch wenn Nagumo dem zuerst widersprochen hat.“


„Der Kaigun-chūjō hat immer noch nicht verstanden was Flugzeugträger zu leisten im Stande sind. Auch die Britischen!“


„Wäre es nicht besser Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi mit einem anderen Kommando zu betrauen?“


„Dafür ist es jetzt zu spät. Wenn wir in dieser Situation den Kommandanten der Kidō Butai austauschen haben wir nur noch mehr Unordnung.“


„Also ich brauche jetzt doch noch die Übersicht über unsere Flotte. Es kann sein das wir umgruppieren müssen. Die neueren besseren Einheiten sollten wir zusammenfassen und nach Süden schicken. Es ist der schlagkräftigste Kern den wir haben. Es macht keinen Sinn das wir einen Teil unserer besten Schiffe hier im Norden belassen, weil der russische Bär seine Nase aus der Höhle stecken könnte. Wir haben auf den Heimatinseln so viele große gut ausgebaute Luftstützpunkte, dass muss ausreichen um der russischen Flotte Angst einzujagen!“


„Gehen Sie schon vor, ich hole die Unterlagen gleich aus dem Archiv.“




„Gut – und ich benötige auch alle Funksprüche aus dem Südpazifik um mir ein Bild zu machen was dort vor sich geht!“




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Bild 203: Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi, Befehlshaber der 機動部隊 („Kidō Butai“)
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chuichi_Nagumo.jpg
Autor: Unknown author
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Nagumo_Ch%C5%ABichi



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Bild 204: Kaigun-shōshō Ugaki Matome, Stabschef der Rengō Kantai
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ugaki_Matome.jpg
Autor: Unknown author
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Ugaki_Matome




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https://up.picr.de/36176752lo.png


>> Der Fidschi-Vorfall 30./31. Juli 1942 <<


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Kaigun-taisa Yoshimura Masatake kommandierte das kleine japanische Geschwader bei Polynesien. Sein leichter Kreuzer Yahagi und vier Begleitzerstörer waren bei Sonnenaufgang ausgelaufen um dem Kreuzer Maya ein Stück entgegen zu fahren. In den letzten Wochen waren in diesem Seegebiet immer wieder auch große britische Schiffe registriert worden und es mochte der Maya gefallen nicht gänzlich ohne Eskorte unterwegs sein zu müssen.


Als der Funkspruch einging konnte und wollte er diese Meldung nicht glauben:




„Kreuzer Maya von britischem U-Boot bei Samoa versenkt. Weitere Feindseligkeiten können nicht ausgeschlossen werden. Situation unklar.“



Kaigun-taisa Yoshimura Masatake schüttelte den Kopf, griff zum Sprechgerät und donnerte los:



„Gefechtsalarm, Gefechtsalarm, dies ist keine Übung, Gefechtsalarm, Gefechtsalarm…“



Dann drehte er sich zu seinem ersten Offizier um und wies diesen an die vier Zerstörer zu unterrichten und von Papeete verstärkte Seeaufklärung und Jagdschutz anzufordern.


Dann galt es die Aktivposten zu sichten:




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Japanische 2. Aufklärungs-Division:
Leichter Kreuzer Yahagi

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Japanische 3. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Makigumo
Zerstörer Kiyoshimo
Zerstörer Kiyonami
Zerstörer Suzutsuki

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Viel war das nicht und auch die Luftstreitkräfte waren kaum der Rede wert. Eine Woche zuvor hatte ein Flugzeugträgerverband der Royal Navy dieses Gebiet durchquert. Sollten diese Träger noch in der Nähe anwesend sein, gab es nicht viel mehr auszurichten als als Zielscheibe zu fungieren!


Er hatte die Befehle gerade erst erteilt, da wurde bereits der erste Kontakt gemeldet!


Es blieb keine Zeit um Befehle anzufordern!


Was sollte er tun?


Abwarten was passiert?



Oder das Feuer eröffnen und damit womöglich einen Krieg auslösen der noch zu verhindern war?




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#225 RTW2-JAP#

Bigfish
26.12.24, 00:13
#015 Krieg im Pazifik!




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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Der Fidschi-Vorfall 30./31. Juli 1942 <<


Das unbekannte Schiff befand sich gerade so außerhalb der Artillerie Reichweite der Yahaghi. Kaum eine Minute später schälte sich ein zweiter Umriss aus dem aufsteigenden und sich verflüchtigendem morgendlichem Dunst. Kaigun-taisa Yoshimura Masatake fluchte leise vor sich hin, dass die Luftaufklärung viel zu spät aufgestiegen war, anderenfalls hätte man diese Schiffe wohl schon Stunden zuvor ausgemacht. Nun musste er mit der Situation umgehen.


Die Maya von einem U-Boot versenkt, mehrere unbekannte Schiff mit Kurs auf Polynesien in unmittelbarer Reichweite.



Das konnte kein Zufall sein!



Es spielte keine Rolle mehr! Im Frieden fuhren Frachtschiffe nicht im Konvoi und weitere eigene Kriegsschiffe waren nicht angekündigt gewesen.


Es musste der Feind sein und sein womöglich einziger Vorteil war der Umstand das sich diese feindlichen Kriegsschiffe zwischen ihm und seinem leichten Kreuzer sowie der 3. Japanischen Zerstörer Division befanden. Das war ein taktischer Vorteil, aber nur, wenn er diese Gefechtslage sofort ausnutzen würde.



„Feuer frei“ donnerte Kaigun-taisa Yoshimura Masatake auf der Brücke und mit diesen Worten hatte der Krieg im Pazifik um Sieben Uhr Neununddreißig am Dreißigsten Juli Neunzehnhundertzweiundvierzig Ortszeit offiziell begonnen!





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Der Gegner wurde nur Minuten später als leichter Kreuzer der Pique-Klasse samt Geleitzerstörern angesprochen, aber dies mochte lediglich der Aufklärungsverband des Trägergeschwaders sein, das nur Tage zuvor gesichtet worden war.


Als ein moderner Leichter Kreuzer der Melampus-Klasse identifiziert wurde begann Kaigun-taisa Yoshimura Masatake sich Sorgen zu machen. Der Feuerkraft dieses Schiffes war er unterlegen und gegen zwei leichte Kreuzer würde er niemals bestehen können. Er funkte den Stützpunkt Papeete an und forderte umgehende Luftunterstützung. Bis die Bomber startklar waren, musste er aber mit der Lage alleine zurechtkommen!



Kaum hatte Kaigun-taisa Yoshimura Masatake diese defensive Hinhalte-Taktik angeordnet, da erzielte der Gegner die ersten Treffer auf der Yahagi!





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Dann aber gelangen der Yahagi in schneller Folge mehrere Treffer auf der Melampus-Klasse und Kaigun-taisa Yoshimura Masatake schöpfte neue Hoffnung. So konnte es gelingen den Feind auf Distanz zu halten und die Bomber ihre Arbeit machen zu lassen.


Der Rückschlag folgte sofort. Der zweite Leichte Kreuzer der Royal Navy feuerte eine Salve auf den Zerstörer Kiyoshimo ab und sprengte mit einem Volltreffer den Bug Turm auseinander. Dass es den Zerstörer nicht sofort zerrissen hatte, war blanker Zufall.


Die japanischen Zerstörer antworteten mit einer Torpedosalve um den Feind zumindest in Unordnung zu bringen.





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Noch bevor die Torpedos ihre Ziele erreichten, meldete die Makigumo schwere Treffer und Wassereinbruch. Die Trefferquote des Gegners war unerwartet hoch und die japanischen Zerstörer bekamen dies zu spüren. Diese Antworteten mit einer zweiten Salve Torpedos in der Hoffnung den Feind im Zweifel nur mit Zufall aus dem Wasser zu sprengen. Die alten japanischen 900-Tonnen Zerstörer hatten aber einfach zu wenige Torpedos um wirklich erfolgreich sein zu können mit dieser Jahrzehnte alten Taktik.




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Immerhin war die gegnerische Formation soweit in Unordnung geraten, dass der leichte Kreuzer Melampus-Klasse vom Rest des britischen Geschwaders getrennt worden war, wenn man bei der geringen Distanz davon sprechen wollte.



An der Konzentration des feindlichen Geschützfeuers änderte das nichts und die Royal Navy war klar Überlegen!



Eine halbe Stunde nach Kriegsbeginn wurde Kaigun-taisa Yoshimura Masatake bewusst, dass er dieses Gefecht nicht gewinnen konnte. Einzig das Ergebnis konnte er aufbessern, wenn er sich zurückzog und die Bomber ihr Glück versuchen lassen würde.






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Um acht Uhr und Siebenundzwanzig Minuten Ortszeit meldete der Kommandant der Makigumo, das der Zerstörer begonnen hat über Bug zu sinken!


Es dauerte keine Minute, da kam vom Zerstörer Kiyonami ebenfalls die Meldung, dass der Zerstörer im Begriff war zu kentern.



Anders als die Kaiserlich Japanische Marine es in den letzten Jahrzehnten getan hatte, wechselten die Schiffe der Royal Navy umgehend ihre Ziele und nahmen nun die Yahagi wieder unter Feuer!





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Endlich traf vom Luftwaffenstützpunkt Papeete die Meldung ein, dass die erste Staffel Sturzkampfbomber in der Luft sei. Am Ergebnis das die Schiffe der Kaiserlich Japanischen Marine geschlagen und auf der Flucht waren, würde dies aber nichts mehr ändern. Um acht Uhr und Fünfundvierzig Minuten waren die beiden Zerstörer Kiyonami und Makigumo bereits in den Wellen des Südpazifiks verschwunden!




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Es gab nur eine Beschreibung für das was nun ablief – Flucht! Und der Zerstörer Kiyoshimo würde wohl das nächste Opfer werden, denn dieser Zerstörer verlor zusehends an Fahrt und würde vielleicht nicht mehr in den rettenden Hafen gelangen, auch wenn dieser bereits direkt voraus lag!


Dann aber vollzog die Kiyoshimo den letzten Kurswechsel und fuhr durch den engen Kanal des Riffs in die kleine natürliche Bucht von Papeete wo sich die Kiyoshimo hinter einem Landvorsprung verstecken konnte.




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Drei von vier Zerstörern waren außer Gefecht. Zwei davon gesunken, der dritte lag im Hafen vor Anker und drohte ebenfalls noch zu kentern. Der vierte wurde aktuell zusammengeschossen und lediglich die Yahagi war noch halbwegs Gefechtsklar aber Chancenlos!


Der Zerstörer Suzutsuki konnte der Yahagi nicht mehr folgen und drehte bei. Kaigun-taisa Yoshimura Masatake entschied sich dafür das Feuer auf sich zu ziehen um dem Kommandanten der Suzutsuki Gelegenheit zu geben den Zerstörer auf Grund zu setzen und seine Mannschaft zu retten. In diesem Moment erschienen endlich die japanischen Sturzkampfbomber über den feindlichen Schiffen.



Zum Verdruss von Kaigun-taisa Yoshimura Masatake schienen die Piloten aber Probleme mit der Zielansprache zu haben und griffen nicht an!






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Auch die Torpedobomber machten es nicht besser und die Royal Navy nahm dieses Geschenk dankbar an und schoss sich auf die Yahagi ein!


Zu allem Unglück meldeten die ersten Geschütze der Yahagi das die Munition ausgegangen war. Weitere Gegenwehr war damit kaum mehr möglich.



Dann endlich hatten zumindest die Piloten der Torpedobomber eine Vorstellung davon wer Freund und wer Feind war und griffen an!



Zur Verblüffung von Kaigun-taisa Yoshimura Masatake waren die Torpedobomber nicht mit Torpedos, sondern mit Bomben beladen worden. Dann aber wurde ihm klar, das Bomben gegen diese kleinen wendigen und schnellen Leichten Kreuzer und Zerstörer mit ihrem geringen Tiefgang die deutlich besseren Waffen waren.


Zu seiner Freude konnte er durch den Sprechfunk mit anhören, dass es zumindest einzelne Bombentreffer gab. Ob dies ausreichen würde ihn und seinen letzten verbliebenen Zerstörer zu retten war aber alles andere als sicher.





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Seine Hoffnungen wurden jäh zerschlagen, denn nach dem Luftangriff schloss der Gegner schnell wieder auf Gefechtsentfernung zur Yahagi auf.
Dann aber drehte der Feind plötzlich ab.


Zuerst konnte Kaigun-taisa Yoshimura Masatake sich das nicht erklären, dann aber war klar das eine zweite Welle Bomber von der abgewandten Seite zum Angriff übergegangen war und erste Treffer erzielt hatte.




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Die zweite Welle schien mehr Erfolg gehabt zu haben, denn jetzt verlor der Gegner scheinbar an Fahrt.


Wenige Minuten später war der Sichtkontakt verloren gegangen, aber sicher konnte sich Niemand fühlen. Der Tag war noch lang und ob nicht noch mehr britische Einheiten in der Gegend waren war völlig ungeklärt.





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Etwa um Zwölf Uhr Ortszeit standen die beiden letzten Japanischen Schiffe im Süden von Polynesien und Kaigun-taisa Yoshimura Masatake hatte die leise Hoffnung wieder erlangt den Gegner abgeschüttelt zu haben. Das einzige plausible Ziel war es jetzt in den Hafen zu gelangen und zu hoffen das keine britischen Flugzeugträger in der Nähe waren um Papeete zu bombardieren.


Über Funk kam die Meldung das Teile der Flugboot-Staffel den Gegner nördlich seiner Position ausgemacht hatten und nun ebenfalls angreifen würden.





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Zwanzig Minuten nach Ein Uhr Ortszeit entließ Kaigun-taisa Yoshimura Masatake den Zerstörer Suzutsuki in den Hafen. Er selbst würde weiter auf See bleiben und hing der Überlegung nach vielleicht eines der vom Luftangriff beschädigten britischen Schiffe auf dem Heimweg noch abfangen und versenken zu können. Außerdem mussten die beiden Untergangsstellen der Zerstörer kontrolliert werden ob es dort noch Überlebende gab?


In diese Gedanken schlich sich die Meldung des nächsten Luftangriffs hinein! Aufhorchen ließ die gemeldete Position des Luftangriffs. Auf dieser Position konnte sich der bekannte Feindverband niemals befinden.



Das musste ein zweiter bislang unentdeckter feindlicher Verband sein! Waren das die britischen Flugzeugträger?!



Laut den Funksprüchen befanden sich zumindest schwere Kreuzer in diesem zweiten Verband. Es konnte also auch ein Bombardement auf Papeete geplant sein, dann war der Hafen der denkbar schlechteste Ort um sich in Sicherheit zu bringen!





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Kaigun-taisa Yoshimura Masatake wollte wissen ob dort wirklich ein zweiter Feindverband im Anmarsch war, oder aber ob die Piloten sich schlicht mit ihrer Position geirrt hatten? Er nahm Kurs auf die vermeintliche Position des neuen Gegners!


Im Zielgebiet angekommen, gab es keine Spur eines feindlichen Schiffes. Auch keine Trümmer oder Öl die auf eine Versenkung hindeuteten waren auszumachen gewesen.





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Kaigun-taisa Yoshimura Masatake folgte nunmehr der Flugrichtung einer Gruppe Flugboote in der Hoffnung das diese doch noch die Spur dieses Geisterverbands auffinden würden. Und tatsächlich meldete diese Staffel gegen Vier Uhr nachmittags den Angriff auf feindliche Schiffe. Allerdings hatte die Yahagi genau dieses Gebiet erst kurz zuvor passiert.


Was war hier los? Von den Berechnungen her konnte dies der abrückende erste Verband sein, von dem er am Vormittag übel zusammengeschossen worden war. Oder war dies doch ein zweiter Verband der in seinem Heck hinter ihm hergefahren war?


Dann kam der Feind in Sichtweite!





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Schnell wurde klar, dass der Gegner zumindest numerisch überlegen war. In welchem Zustand sich dieser Gegner befand war aber nur herauszufinden in dem sich Kaigun-taisa Yoshimura Masatake auf Gefechtsreichweite annäherte.



Der Feind setzte die ersten Treffer!



Es sah aus wie drei leichte Kreuzer der Royal Navy. Zwei weitere Schiffe konnten noch nicht klassifiziert werden. Dann wurde aber schnell klar, dass es sich um den Verband vom frühen Morgen handeln musste.


Kaigun-taisa Yoshimura Masatake konnte nur tun, was er längst hätte tun sollen – flüchten – denn dieser Verband war Gefechtsfähig – von Bombern Treffern war nichts zu bemerken gewesen. Zwar machten diese Schiffe keine volle Fahrt, aber das konnte auch Absicht sein.



„Was verdammt wollen die Bomber getroffen haben?“ herrschte Kaigun-taisa Yoshimura Masatake seinen ersten Offizier an, mehr konnte er kaum tun!





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+ + +




Der Gegner schien zumindest nicht aufholen zu können, auch wenn er sein Möglichstes tat. Die Dämmerung stand kurz bevor und solange musste Kaigun-taisa Yoshimura Masatake den Feind noch auf Abstand halten!


Nach Einbruch der Dämmerung wähnte sich Kaigun-taisa Yoshimura Masatake sicher, aber dann tauchte der Feind unmittelbar in seiner Flanke auf und das Gefecht verlief auf kurze Distanz heftiger als bislang zuvor.




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+ + +



Bei Einbruch der völligen Dunkelheit lies Kaigun-taisa Yoshimura Masatake das Ruder herumreißen und hoffte dem Gegner durch den abrupten Kurswechsel zu entkommen.


Ein zweiter Kurswechsel würde es für den Feind hoffentlich unmöglich machen ihn wieder zu finden, dann aber tauchte der Gegner direkt vor ihm auf. Nun bestand auch noch größte Torpedogefahr und Kaigun-taisa Yoshimura Masatake fühlte sich verfolgt!


Es dauerte auch nur Sekunden da wurden die ersten Blasenspuren gemeldet und die Yahagi versuchte verzweifelt den Torpedos aus der Laufbahn zu entkommen.




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Erst als keine Torpedobahnen mehr zu erkennen waren, konnte die Yahagi halbwegs sicher abdrehen, musste nun aber Serienweiße Artillerietreffer einstecken.
Um etwa Zwanzig Minuten vor Neunzehn Uhr Ortszeit gelang es endlich sich vom Feind zu lösen.



Der Feind hatte nicht nur dazugelernt, er war überlegen!



Das musste Kaigun-taisa Yoshimura Masatake neidlos anerkennen!




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#226 RTW2-JAP#

Bigfish
27.12.24, 15:45
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku zum Fidschi-Vorfall 30./31. Juli 1942 <<


Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),


wir befinden uns im Krieg! Noch immer sind die genauen Gründe für die Versenkung unseres schweren Kreuzers Maya nicht geklärt und der Feind verweigert jegliche Auskunft! Da nur Stunden nach der Versenkung der Maya unser Polynesien Geschwader erhebliche Verluste erlitten hat, müssen wir von Absicht ausgehen. Das Britisch Empire hat diesen Krieg begonnen, auch wenn die Ausländische Presse das Gegenteil behauptet.


Ich habe die sofortige Umgruppierung unserer Seestreitkräfte angeordnet um der neuen Lage gerecht zu werden. Wir dürfen nicht wie das Kaninchen auf die russische Schlange in Wladiwostok starren. Die Royal Navy ist gewaltig! Bevor das Gros dieser Flotte in Asien eintrifft müssen wir die Vor-Ort befindlichen Einheiten vernichten.


Es ist ein perfides Verhalten des Britisch Empire gewesen seine Hauptmacht in der Nordsee zu belassen um uns in Sicherheit zu wiegen und dennoch eine Schlagkräftige Teilstreitmacht in Britisch Malaya in Bereitschaft zu halten.


Was ein einfaches Aufklärungsgeschwader der Royal Navy zu leisten im Stande ist, haben wir in Polynesien gesehen. Kaigun-taisa Yoshimura Masatake hatte keine Chance gegen die Einheiten der Royal Navy zu bestehen. Ohne die Luftunterstützung aus Papeete wäre das Geschwader von Kaigun-taisa Yoshimura Masatake vollständig vernichtet worden. So aber haben wir „nur“ zwei alte Zerstörer verloren und der Feind immerhin einen leichten Kreuzer der unseren Flugzeugen zum Opfer gefallen ist, ohne dass wir auch nur eine Spur dieses Kreuzer gefunden haben. Der Feind hat den Verlust aber indirekt bestätigt. Aus diesem Grund werten ausländische Marinebeobachter das Gefecht sogar als Erfolg für Japan.



Tatsächlich aber haben wir dieses Gefecht glasklar ohne jeglichen Makel verloren!



Noch nie in der neueren Geschichte der Kaiserlich Japanisch Marine haben wir eine so eindeutige Niederlage erlitten.


Meine Herren dies ist eine Zäsur und ein klarer Hinweis darauf was passiert, wenn wir diesem Feind auf See begegnen. Bei den Großkampfschiffen ist uns die Royal Navy Drei zu Eins überlegen und die Qualität sowie den Ausbildungsstand der britischen Schiffe haben wir gerade schmerzhaft zur Kenntnis nehmen müssen.


Bei den Flugzeugträgern herrscht nominell etwa Gleichstand, allerdings haben wir deutlich mehr große Flottenflugzeugträger, währen die Royal Navy bei den kleineren leichten Flugzeugträgern überlegen ist.


Noch aber befindet sich diese durch die Kaiserlich Japanische Marine nur schwer zu schlagende Seestreitmacht erst im Anmarsch. Wir müssen also genau jetzt dieses Verhältnis zu unseren Gunsten verändern. Das Britisch Empire verfügt nur über eine einzige große Flottenbasis in Asien die in der Lage ist die Royal Navy zu versorgen und auch die größeren Schiffe in Stand zu setzen.


Es ist zwingend für Japan diese Basis auszuschalten. Der 軍令部 (Gunreibu) muss daher meinen Plan „JB“ umgehend genehmigen.




Nur dann haben wir Aussicht diesen Krieg zu gewinnen!





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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-shō) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zum Fidschi-Vorfall vom 30./31. Juli des Jahres zur Kenntnis nehmen.





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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, 31. Juli 1942




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Freitag 31. Juli 1942


Es war in Tōkyō jetzt früher Nachmittag am 31. Juli. Das Extrablatt das kaum irgendwelche Informationen enthielt, außer dass Krieg zwischen dem Britisch Empire und dem Kaiserreich Japan ausgebrochen war, war schon seit einigen Stunden ausverkauft. Allmählich wurden mehr Details bekannt und für den Abend würde es ein weiteres Extrablatt geben.


Osaki Shiko hatte in Windeseile alle seine Getreuen in der Redaktion versammelt. Chefredakteur Fukuzawa Toyokuni wurde wohl direkt aus dem Marineministerium heraus informiert, als man ihn verständigen wollte, war er bereits auf dem Weg in den Verlag. Er hatte sich nur kurz mit Osaki Shiko abgestimmt und ihm dazu gratuliert Recht behalten zu haben, auch wenn die genauen Umstände dieses Konfliktes noch nicht geklärt waren.


„Der letzte Tag des Julis also!“ hatte er zu Shiko gesagt und damit angedeutet, dass der Sommer bereits schon größtenteils vorübergezogen war. Ganz richtig war das nicht, weil dort wo die Feindseligkeiten ausgebrochen waren, noch immer der Dreißigste Juli war, aber dies würde eine Nebensächlichkeit für Historiker bleiben. Dass London die Feindseligkeiten Eingangs der Nacht trafen, musste wohl auch als Absicht angesehen werden, denn das hatte Niemand erwartet. Für die Royal Navy war ein nächtlicher Überraschungsangriff wie es Japan zu tun pflegte wohl keine Option. Die Ehre verbot das, wobei man Ehre und Royal Navy kaum in Einklang bringen konnte. Schlimmer war nur noch die Royal Army, die für erhebliche Grausamkeiten in ihren Kolonien bekannt war, auch wenn dies immer wieder niederrangigen örtlichen Kommandeuren in die Schuhe geschoben wurde.


Nein hier hatten die Falken des Empire ganze Arbeit geleistet, dass musste neidlos anerkannt werden. Shiko wusste bereits jetzt, dass in allen Geschichtsbüchern Japan als der Aggressor genannt werden würde, der den Krieg begonnen hatte. Die Briten hatten die Klaviatur der verdeckten Operationen so genial gespielt das es einem Meisterwerk von Mozart oder Bach gleichkam.


Niemand hatte vermutet das es zwischen Japan und dem British Empire zum Krieg kommen würde und dass Verhalten der Royal Navy war derart friedsam gewesen in den letzten Wochen das die ganze Welt der Meinung war die britische Flotte lag eingemottet in ihren Heimathäfen.



Japan hatte die Briten unterschätzt!



Osaki Shiko musste sich eingestehen, dass er selbst ebenfalls das Deutsche Kaiserreich oder die Vereinigten Staaten von Amerika auf dem Zettel stehen hatte, aber nicht das British Empire.
Dann wurde er in seinen Gedanken jäh unterbrochen als ein Informant zu ihm kam:



„Wir haben zwei Zerstörer verloren und der Zustand eines Leichten Kreuzers – der Yahagi – ist bedenklich. Verluste der Royal Navy sind nicht bestätigt, aber im geheimen Macht die Information die Runde, dass die Briten unsere Schiffe regelrecht aus dem Wasser gesprengt hätten ohne dass wir eine Chance hatten uns zu wehren.“


„Danke, solange wir keine offizielle Stellungnahme erhalten, können wir das nicht Drucken. Das würde eine Panik auslösen, wenn die Kaiserlich Japanische Marine ihren Nimbus der Unbesiegbarkeit verlieren würde!“


„Das Ministerium scheint bereits in Panik verfallen zu sein!“


„Ist das so?“


„Ich habe gehört das der Befehlshaber der Flotte noch in der Nacht mit seinem Flaggschiff auslaufen wollte, jetzt ist er aber wieder in Tōkyō.“


„Und das Flaggschiff?“


„Ist auf See, der Kaigun-taishō hat den Hafen an Bord eines Zerstörers erreicht.“


„Nun das ist ungewöhnlich!“


„Die Hektik beim Militär ist unbeschreiblich. Das müssten Sie aber besser wissen.“


„Warum sollte das der Fall sein?“


„Ihr Bruder Osaki Katsu ist noch bei den 特別陸戦隊 (Tokubetsu riku sentai - Spezial-Landungskräften der Marine)?“


„Ja das ist er in der Tat!“


„Dann fragen Sie ihn einfach ob es stimmt, dass alle Truppentransporter noch vor Beginn der neuen Woche auslaufen sollen!“


„Die Spezial-Landungskräfte sollen noch an diesem Wochenende auf See sein?“


„Es ist nur ein Gerücht, aber der Betrieb in den Häfen und den Kasernen lässt diesen Schluss zu.“


„Noch etwas?“


„Nein das ist derzeit alles, aber es ist auch genug oder?“



„Ja natürlich, das alles kommt so unerwartet, so plötzlich, diesmal wurde Japan auf dem falschen Fuß erwischt!“



„Ach eines noch – irgendwo ist auch das Wort ‚Kriegsmarine‘ gefallen. Natürlich ist die Royal Navy auch eine Kriegsmarine, aber…“


„Ja – mit Kriegsmarine würde man ehesten die Hochseeflotte des Deutschen Kaiserreichs in Verbindung bringen!“




+ + +




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 17. August 1942


Osaki Shiko hatte nach dem Stichwort ‚Kriegsmarine‘ seine gesamte Aufmerksamkeit auf diesen Punkt fokussiert. Aber es war nichts dazu in Erfahrung zu bringen gewesen. Vermutlich hatte sein Informant wirklich nur ein Gespräch wahrgenommen in dem die Royal Navy als Kriegsmarine bezeichnet worden war. Fachliche Ungenauigkeiten waren nicht nur nicht ungewöhnlich, sondern oft genug auch Absicht. Er selbst hatte schließlich jahrelang die Neuigkeiten zur Kaiserlich Japanischen Marine gefiltert und gefälscht.


Er hatte auch kaum Zeit aufgewandt um seinen Bruder Katsu zu erreichen. Es war ihm am 31. Juli nicht gelungen und danach hatte er es bereits vergessen. Er schreckte hoch als er glaubte diesen Namen in der Radiosendung zu hören, die leise im Hintergrund lief:



„…derholen: Teile unserer Spezial-Landungskräfte der Marine unter Führung von Kaigun-chūsa Osaki Katsu sind in British Malaya erfolgreich an Land gegangen. Nach Aussagen des Oberkommandos gilt diese Invasion den Britischen Stützpunkten in dieser Region. Weitere Spezial-Landungskräfte sollen vor Singapur auf ihre Anlandung warten und es befänden sich japanische Truppentransporter auf dem weg in den Indischen Ozean. Wir Wiederholen: Teile unserer Spezial-Landu…“



Osaki Shiko konnte nicht glauben was er da hörte. Natürlich gehörten die 特別陸戦隊 (Tokubetsu riku sentai - Spezial-Landungskräften der Marine) zur Speerspitze einer Invasion, aber dass diese Truppen in nur zwei Wochen von Japan aus nach Malaya gebracht worden waren und dort erfolgreich gelandet sind? Das war selbst für die Erfolg verwöhnte Kaiserlich Japanische Marine eine Fabelzeit für solch ein wichtiges Ziel.



Es dämmerte ihm, warum der Kaigun-taishō so überstürzt wieder zurück nach Tōkyō gekommen war. Diese Invasion trug ganz eindeutig die Handschrift von Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku und seinem Planungschef für Überraschungsangriffe Kaigun-taisa Genda Minoru!



Mittlerweile war Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku wieder auf See und mit ihm die besten Schiffe Japans, was bereits für Unruhe gesorgt hatte, weil nur noch die zweite Garnitur in der Heimat anwesend war. Jetzt war klar warum dies der Fall war. Nicht Umsonst dachten viele das der Kaigun-taishō ein Militärisches Genie war.



Eine Invasion der wichtigsten britischen Stützpunkte in ganz Asien in nur zwei Wochen – das war wahrhaftig ein Geniestreich!



Die Meldung das während dieser Unternehmung der japanische Flugzeugträger Soryu von einem U-Boot torpediert worden war und fast gesunken wäre verkam dabei zur Nebensächlichkeit. Das Extrablatt würde mit ‚Auf nach Singapur‘ titeln, mehr Worte brauchte es nicht!




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Mittwoch 26. August 1942


Nach den ersten Schockwellen über den Kriegsausbruch, den Ereignissen in der Südsee und der erfolgreichen Landung in Britisch Malaya begann für Osaki Shiko die Fleißarbeit. Er trug sämtliche bekannten Informationen über Britische Stützpunkte zusammen, ermittelte akribisch wo sich welches Schiff der Royal Navy aktuell befand und welches Ziel es hatte und musste aber auch von neuerlichen Rückschlägen der Kaiserlich Japanischen Marine Kenntnis nehmen.


Alles in allem konnte dies ein langer Krieg werden, ein sehr langer Krieg!




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 01. September 1942


Osaki Shiko war verlies gerade das Krankenhaus, in das sein Vater in der Nacht nach einem Schwächeanfall gebracht worden war. Am liebsten wäre er dortgeblieben, aber das Schreien auf den Straßen holte ihn zurück zu seiner Arbeit. Irgendetwas war vorgefallen, aber was?


Auf den Stufen des Eingangs packte er eine Krankenschwester am Arm und schrie sie fast an:



„Was ist passiert?“


„Haben Sie es nicht gehört?“


„Gehört - was gehört?“




„Das Deutsche Kaiserreich hat Japan den Krieg erklärt!“





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#227 RTW2-JAP#

TheBlackSwan
27.12.24, 16:19
Viel Feind, viel Ehr, viele Landungsziele. Das Spiel ist schon weit fortgeschritten und es gibt immer noch unangemessen viele europäische Präsenz in Asien!

Taurus
27.12.24, 18:12
Na Hallo, unerwartete Probleme mit scheinbar dazulernenden alten Feinden. Wenn schon die RN ein erstes Achtungszeichen gesetzt hat, zu was mag dann die Kriegsmarine jetzt fähig sein?


Wir nehmen mal an, D und das Empire führe zwar Krieg gegen euch, sind aber nicht miteinander verbündet? Diese Frage wäre nicht unerheblich, schon wegen einer möglichen feindlichen Unterstützung untereinander (gemeinsame Basisnutzung z.B.).

Und wer weiß? Die Konfliktbalken von Russland und Frankreich sind auch schon unangenehm hoch, vielleicht verschwören sich die ja auch noch gegen Japan, denn das könnte dann die japanischen Kräfte überfordern.

Bigfish
27.12.24, 18:34
Werter TheBlackSwan,
Werter Taurus,


viel Feind gibt es es hier doch gar nicht, keinesfalls besteht die Möglichkeit weiterer unangenehmer Überras - ohh wait :uhoh:

Bigfish
27.12.24, 18:58
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:






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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 01. September 1942


Osaki Shiko raste mit seinem Wagen in die Redaktion! Dort wurde er bereits gesucht und alle starrten ihn an, als er die Redaktion betrat.



„Das Deutsche Kaiserreich also?“ schallte es ihm entgegen.


„Das Deutsche Kaiserreich!“ erwiderte er mit kräftiger Stimme!



Er lief zu seinem Schreibtisch und griff nach den Unterlagen über die Kriegsmarine:




Die Kriegsmarine im September 1942


Zu Beginn des Kriegseintritts bestand die Kriegsmarine aus den folgenden Einheiten:

2 Schlachtschiffe der Schwaben-Klasse (je 32.900 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Zähringen-Klasse (25.000 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Wörth-Klasse (35.900 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Mecklenburg-Klasse (40.600 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Preussen-Klasse (40.100 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Nassau-Klasse (37.600 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Hannover-Klasse (37.000 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Wittelsbach-Klasse (56.100 Tonnen)
4 Schlachtkreuzer der Fürst Bismarck-Klasse (je 31.400 Tonnen)
3 Schlachtkreuzer der Prinz Heinrich-Klasse (je 36.400 Tonnen)
3 Schlachtkreuzer der München-Klasse (je 35.900 Tonnen)
2 Schlachtkreuzer der Dresden-Klasse (je 39.200 Tonnen)
1 Schlachtkreuzer der Weissenburg-Klasse (41.200 Tonnen)
1 Schlachtkreuzer der Moltke-Klasse (36.200 Tonnen)
6 Schlachtkreuzer der Karlsruhe-Klasse (je 42.000 Tonnen)
1 Schlachtkreuzer der Derfflinger-Klasse (38.200 Tonnen)
3 Schlachtkreuzer der Thüringen-Klasse (je 40.900 Tonnen)
4 Schwere Kreuzer der Hansa-Klasse (je 12.200 Tonnen)
5 Schwere Kreuzer der Arcona-Klasse (je 11.800 Tonnen)
1 Schwerer Kreuzer der Stuttgart-Klasse (11.900 Tonnen)
2 Schwere Kreuzer der Minden-Klasse (je 12.300 Tonnen)
2 Schwere Kreuzer der Kiel-Klasse (je 14.100 Tonnen)
2 Leichte Kreuzer der Magdeburg-Klasse (je 5.900 Tonnen)
6 Leichte Kreuzer der Bremen-Klasse (je 6.200 Tonnen)
2 Leichte Kreuzer der Medusa-Klasse (je 8.000 Tonnen)
4 Leichte Kreuzer der Danzig-Klasse (je 6.800 Tonnen)
5 Leichte Kreuzer der Danzig-Klasse (je 8.500 Tonnen)
4 Leichte Kreuzer der Stralsund-Klasse (je 6.800 Tonnen)
9 Leichte Kreuzer der Ariadne-Klasse (je 8.700 Tonnen)
2 Leichte Kreuzer der Mönchengladbach-Klasse (je 11.100 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Graf Zeppelin-Klasse (21.900 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Peter Strasser-Klasse (22.000 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Europa-Klasse (23.000 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Hindenburg-Klasse (23.000 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Yorck-Klasse (23.000 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Blankensee-Klasse (32.100 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Prinz Eitel Friedrich-Klasse (23.000 Tonnen)
2 Leichte Flugzeugträger der Ausonia-Klasse (je 9.100 Tonnen)
2 Leichte Flugzeugträger der Jade-Klasse (je 10.000 Tonnen)
2 Zerstörer der S13-Klasse (je 1.100 Tonnen)
2 Zerstörer der S19-Klasse (je 1.100 Tonnen)
2 Zerstörer der V4-Klasse (je 1.700 Tonnen)
6 Zerstörer der V5-Klasse (je 1.700 Tonnen)
11 Zerstörer der S31-Klasse (je 1.700 Tonnen)
8 Zerstörer der G10-Klasse (je 1.800 Tonnen)
6 Zerstörer der S22-Klasse (je 1.700 Tonnen)
6 Zerstörer der S33-Klasse (je 1.500 Tonnen)
3 Zerstörer der G38-Klasse (je 1.700 Tonnen)
2 Zerstörer der S54-Klasse (je 1.700 Tonnen)
7 Zerstörer der S51-Klasse (je 1.800 Tonnen)
2 Zerstörer der S62-Klasse (je 1.600 Tonnen)
9 Zerstörer der S58-Klasse (je 1.700 Tonnen)
4 Zerstörer der V80-Klasse (je 1.600 Tonnen)
16 Korvetten diverser Klassen (je 900 Tonnen)
22 Korvetten diverser Klassen (je 600 Tonnen)
5 Küsten-U-Boote
6 U-Boote
1 Minenleger-U-Boot





In Bau befanden sich im September 1942 folgende Einheiten:

1 Schlachtschiff der Deutschland-Klasse (46.600 Tonnen)
2 Schlachtschiffe der Hessen-Klasse (je 41.500 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Schlesien-Klasse (56.100 Tonnen)
1 Schlachtkreuzer der Rheinland-Klasse (41.800 Tonnen)
1 Schlachtkreuzer der Mannheim-Klasse (36.200 Tonnen)
3 Korvetten diverser Klassen (je 900 Tonnen)
4 Korvetten diverser Klassen (je 600 Tonnen)




Luftstreitkräfte im September 1942:

Gesamtanzahl Marine-Flugzeuge: 993
Luftwaffenstützpunkt Danzig (Ost Preußen)
Luftwaffenstützpunkt Duala (Kamerun)
Luftwaffenstützpunkt Pillau (Ost Preußen)
Luftwaffenstützpunkt Simpsonhafen (Bismarck Archipel)
Marine Luftwaffenstützpunkt Wilhelmshaven (Deutschland)
Marine Luftwaffenstützpunkt Emden (Deutschland)
Marine Luftwaffenstützpunkt Kiel (Deutschland)
Marine Luftwaffenstützpunkt Kolberg (Deutschland)
Marine Luftwaffenstützpunkt Swinemünde (Deutschland)



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Mit einem Schlag hatte sich die strategische Situation grundlegend geändert! Die Deutschen Stützpunkte waren nicht groß, lagen als Sprungbrett ins Japanische Heimatland aber wesentlich besser als die Britischen Stützpunkte. Was auch immer die Kaiserlich Japanische Marine in Wahrheit geplant hatte, sämtliche Pläne waren spätestens jetzt wertlos!


Osaki Shiko hätte genau jetzt den Rat seines Vaters benötigt, aber laut den Ärzten könnte jede weitere Aufregung fürchterliche Konsequenzen haben.





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 14. September 1942


In den Wochen nach dem Deutschen Kriegseintritt hatte es außer heftiger verbaler Gefechte zwischen den Kriegsparteien keine weiteren wesentlichen Kampfhandlungen gegeben. Die Offensive in Britisch Malaya hatte sich festgefahren und die Hauptstreitmacht der beiden Feindflotten befand sich noch im Anmarsch.


Jetzt aber verdichteten sich die Anzeichen das etwas vor sich ging. Die Liegeplätze der Kaiserlich Japanischen Marine in Nordostasien waren verwaist. Nahezu alle Schiffe waren auf See, aber Niemand wusste wo sich die Flotte aufhielt. Da die Seegebiete in Nordostasien und Südostasien vergleichsweiße beengt waren und Niemand in diesen Gebieten von relevanten Sichtungen berichtete machten sich Gerüchte breit. Die kombinierte Japanische Streitmacht aus Nordostasien und Südostasien war viel zu groß um in diesen Gewässern nicht wenigstens irgendwelchen Fischern aufzufallen. In Südostasien befand sich etwa die gleiche Anzahl Japanischer Kriegsschiffe wie bereits seit Wochen.


Wo also befanden sich etwa die Hälfte aller Japanischen Kriegsschiffe?


Nur der Zentral-Pazifik war so gigantisch groß, dass selbst die größte Flotte dort vollständig verschwinden konnte. Die Bevölkerung war sich daher sicher, dass die Kaiserlich Japanische Marine im Zentral-Pazifik zu finden war.


Osaki Shiko fand das nicht plausibel. Im Zentral-Pazifik gab es nur einen einzigen Ort von Interesse - den Perlen-Hafen auf Hawaii:



Pearl Harbor!



So verrückt konnten die japanischen Militärs aber nicht sein? Über den Indischen Ozean rückten die gesamte Royal Navy und die deutsche Hochseeflotte heran. Es wäre geradezu Wahnsinnig in dieser Situation die Flotte in die entgegengesetzte Richtung abzuziehen um die Stützpunkte der Vereinigten Staaten auf den Hawaii-Inseln anzugreifen und damit die größte Wirtschaftsmacht auf dem Planeten mit in diesen Krieg hinein zu ziehen.



Allerdings wäre ein Schlag gegen die US Navy in Hawaii genau das was jetzt Niemand erwarteten würde!



Was auch immer im Gange war, es musste etwas Großes sein!




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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> See- und Luftschlacht in der Malakka-Straße 26. September 1942 <<




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Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku und sein Stabschef Kaigun-shōshō Ugaki Matome standen an der Reling auf der Steuerbord Seite der Kawachi. Beide Männer waren extrem angespannt und das hatte seinen Grund. Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku hatte mit seiner Flotte einen unglaublich großen Bogen geschlagen um unentdeckt dorthin zu gelangen, wo sich die Japanische Flotte jetzt befand.


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku war immer skeptisch gewesen ob es sinnvoll war nahezu alle neueren Kriegsschiffe Japans mit einer extremen Reichweite auszustatten. Seine Vorgänger hatten den Traum mit solchen Schiffen bis in den Atlantik vorstoßen zu können, aber Yamamoto hielt dies für Irrsinn. Nun aber ermöglichte ihm die wahrhaft gigantische Reichweite der Japanischen Schiffe eine ungeahnte Flexibilität und Manövrierfähigkeit ohne die sein aktueller Plan niemals möglich gewesen wäre.


Die Fahrt hatte Wochen gedauert um die fast Sechzehntausendfünfhundert Seemeilen zurückzulegen und ob er wirklich unentdeckt geblieben war, war alles andere als sicher. Er hatte seine Schiffe im Zentral-Pazifik zusammenzogen und einen weiten Bogen nach Osten geschlagen. In Polynesien waren zuvor zahlreiche Transporter angekommen, die vorgeblich Verstärkungen nach dem britischen Angriff für diesen entlegenen Stützpunkt geladen hatten. In Wahrheit aber waren es Tanker die bis zum letzte Kubikmeter mit Treibstoff vollgeladen waren. Der weite Bogen nach Osten endete also in Polynesien, wo die Flotte bunkern konnte. Von dort aus wurde Australien südlich umrundet – der letzte Ort wo irgendjemand japanische Schiffe suchen würde – und dann der indische Ozean erreicht.


In einem weiteren Bogen setzte die Flotte Kurs auf Malaya und kam dort wie berechnet in den frühen Morgenstunden des Sechsundzwanzigsten September an – von Westen aus der Andamanensee kommend!


Ausnahmslos alle rechneten mit einem Japanischen Angriff auf Malaya der vom Golf von Siam oder der Südchinesischen See aus vorgetragen werden würde. Dies lag auf der Hand, weil eine japanische Flotte niemals unentdeckt durch die Malakka-Straße oder die Sundastraße gelangen konnte. Auch die Javasee und angrenzende See Zonen wurden von den Briten viel zu gut bewacht.



Das die Japanische Flotte die Zufahrt zur Malakka-Straße aus der Andamanensee nutzen würde war praktisch ausgeschlossen!



Genau deshalb hatte Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku große Teile der Flotte aus Nordostasien in den Süden verlegt um dort weiterhin gesehen zu werden und die eigentliche Südostasien-Flotte, welche die besten und neusten Schiffe Japans umfasste, hatte sich schon vor Wochen auf die lange Reise begeben.


Der Plan „JB“ war ein gewaltiges Wagnis, aber er versprach auch einen maximalen Nutzen. Im einfachen Fall würde man nur die Royal Navy bei Singapur angreifen und die Invasionstruppen in Malaya unterstützen, im komplizierten Fall würde man die Royal Navy abfangen die aus Europa kommend im Anmarsch war.


Diese Flotte würde den Indischen Ozean überquert haben und sich in sicheren Gewässern wähnen mit zahlreichen großen Häfen entlang der Malakka-Straße.



Konnte man diese Flotte abfangen bevor sie in Asien ankam war die Royal Navy geschlagen – so zumindest der Plan.



Kam die britische Hauptmacht später an, würde sie im Idealfall keine Stützpunkte mehr vorfinden und musste Kehrt machen.


Aufgrund der strikten Funkstille wusste Niemand an Bord der Expeditionsflotte was sich aktuell an britischen Einheiten Vor-Ort befand oder welche Position die britische Hauptmacht mittlerweile erreicht hatte.


Von der Kriegserklärung des Deutschen Kaiserreichs hatte Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku ebenfalls bis vor wenigen Stunden keine Kenntnis.


Nun also gingen er und sein Stabschef noch einmal alle Details des Angriffsplan „JB“ durch um sicher zu gehen, dass man nichts übersehen, dass man nichts vergessen hatte?


Die Japanische Expeditionsflotte gliederte sich in drei Teile:


Die 機動部隊 („Kidō Butai“) mit ihren fünf großen Flugzeugträgern unter dem Kommando von Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi sollte den eigentlichen Angriff ausführen. Dafür standen die Flottenträger Akagi, Hiyo, Unryu, Shinano und Amagi zur Verfügung. Als sechster Träger war der Leichte Flugzeugträger Unyo anwesend, der als Ersatz für die torpedierte Soryu fungierte.


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Die 聯合艦隊 (Rengō Kantai) war durch die Schlachtschiffe Yashima, Kawachi und Shikishima vertreten. Die Kawachi diente in dieser Schlacht als Flaggschiff und bildete zusammen mit der Shikishima die Schlachtflotte. Sollte alles nach Plan verlaufen fungierte die Schlachtflotte als Deckung für die „Kidō Butai“ und würde ansonsten keine planmäßigen Kampfhandlungen durchführen.


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Das 90.000 Tonnen schwere Superschlachtschiff Yashima war dagegen als Kern der Aufklärungs-Division im Einsatz und würde im Zweifel als vorgeschobene Aufklärungseinheit auf mit direktem Feindkontakt rechnen müssen. Dafür war das neueste, modernste und am schwersten gepanzerte Schlachtschiff gerade Richtig.


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Liebend gerne hätte Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku weiterhin die Yashima als Flaggschiff benutzt, aber das hatte man ihm verboten. Es durfte nicht sein, dass der Befehlshaber der Flotte sein Leben an Bord eines vorgeschobenen Aufklärers riskierte.



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Die Dämmerung hatte eingesetzt und der Tag zog herauf. Es war Zeit die Schlacht zu beginnen!




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Japanische 23. Schlachtschiff-Division:
Schlachtschiff Kawachi (Flaggschiff)
Schlachtschiff Shikishima

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Japanische 17. Schlachtschiff-Division:
Schlachtschiff Yashima

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Japanische 8. Flugzeugträger-Division:
Flottenflugzeugträger Schinano
Flottenflugzeugträger Amagi

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Japanische 11. Flugzeugträger-Division:
Flottenflugzeugträger Hiyo
Flottenflugzeugträger Unryu

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Japanische 14. Flugzeugträger-Division:
Flottenflugzeugträger Akagi
Leichter Flugzeugträger Unyo

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Japanische 21. Kreuzer-Division:
Schwerer Kreuzer Asama
Schwerer Kreuzer Yakumo

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Japanische 10. Aufklärungs-Division:
Leichter Kreuzer Natori
Leichter Kreuzer Naniwa

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Japanische 13. Aufklärungs-Division:
Leichter Kreuzer Chishima
Leichter Kreuzer Takachiho

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Japanische 9. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Kisaragi
Zerstörer Asanagi
Zerstörer Mikazuki
Zerstörer Nagatsuki
Zerstörer Satsuki

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Japanische 12. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Harukaze
Zerstörer Kikuzuki
Zerstörer Mochizuki
Zerstörer Mutsuki
Zerstörer Yayoi

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Japanische 15. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Shiokaze
Zerstörer Namikaze
Zerstörer Numakaze
Zerstörer Matsukaze
Zerstörer Amagiri

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Japanische 18. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Kamikaze
Zerstörer Shimakaze
Zerstörer Nokaze
Zerstörer Oite

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Japanische 22. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Nerima
Zerstörer Katsushika
Zerstörer Matsudo
Zerstörer Adachi
Zerstörer Hotaka

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Japanische 24. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Hatakaze
Zerstörer Minekaze
Zerstörer Yakaze
Zerstörer Akebono
Zerstörer Funabashi

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Japanische 1. Luftflotte (Detachierte Teile):


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Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi hatte seine Befehle erhalten. Die Wochenlange Funkstille war fürchterlich, weil jede Frage die es zu klären galt entweder per Signallampe oder Flaggensignal geklärt werden musste und viel zu selten Treffen an Bord der Kawachi stattfanden wenn die Flotte eine Marschpause abhielt.


Jetzt konnte er keine Fragen mehr klären, denn der Angriff stand unmittelbar bevor! Die Invasionstruppen an Land hatten zumindest Informationen darüber beschafft wie die aktuelle Situation in Malaya aussah. Demnach befand sich der größte Teil des Ostasien-Geschwaders der Royal Navy im Hafen von Malakka. Einige Einheiten waren in Singapur stationiert und eine kleine Flottille Korvetten befand sich in Penang. Die maßgebliche Information war die Anwesenheit von nicht weniger als fünf Flottenträgern und zwei leichten Flugzeugträgern der Royal Navy.


Die Überraschung war aber die Information über den Kriegseintritt des Deutschen Kaiserreichs und die mögliche Anwesenheit von Großkampfschiffen der Hochseeflotte in Malakka.


Der Hafen von Malakka war seit einiger Zeit in Reichweite der Trägerflugzeuge, aber es wurde beschlossen näher heranzurücken um den Piloten mehr Zeit über dem Ziel zu geben. Dies war eine der wichtigsten Erkenntnisse vergangener Luftangriffe gewesen.



Nun aber gab Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi auf der Brücke seines Flaggschiffes - dem Flottenflugzeugträger Schinano - den Befehl zum Angriff!



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Als erstes starteten die Seeaufklärer der Großkampfschiffe ergänzt durch einige wenige Bomber der Flugzeugträger. Diese Aufklärer würden ausreichend lange vor den Bombern über dem Ziel sein um den Bomberpiloten exakte Einweisungen geben zu können, wo was zu finden war.



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Dann begann das lange Warten! Diese Phase des modernen Seekriegs war etwas an das sich weder die alten noch die jungen Offiziere gewöhnen konnten. Vor Vierzig Jahren sichtete man den Gegner, näherte sich an und begann aus allen Rohren zu feuern. Jetzt aber schickte man seine Flugzeuge aus, hoffte das sie überhaupt etwas fanden geschweige denn trafen und falls das gelang würde man davon nichts zu Gesicht bekommen.


Das Fernglas des Schiffsoffiziers wurde durch den Lautsprecher ersetzt und Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi hasste es! Einzig mit dem Radar gab es einen Ersatz für das Fernglas, aber bei den üblichen Gefechtsentfernungen eines Trägerangriffs bedeutete ein unbekannter Radarkontakt nichts Anderes als angreifende Flugzeuge und dann war es im Prinzip zu spät.


Die Minuten verstrichen aber alle hatten den Eindruck als seien die Zeiger der Uhr festgeklebt worden.


Und dann kam das, was Niemand hören wollte:



„Unbekannter Radarkontakt auf Null-Neun-Null in Achtzehntausend, zweiter Kontakt auf Null-Fünf-Fünf in Zehntausend näherkommend.“


„Woher kommt das fauchte Nagumo in die Runde seiner Offiziere!“


„Vom Yashima Verband. Rechnerisch unter Berücksichtigung des Sonnenstands sind das Seeaufklärer aus Penang.“


„Wo verdammt ist unser Jagdschutz?“


„Auf dem Weg zur Yashima-Gruppe. Er benötigt noch einige Minuten bis er dort eintrifft.“


„Kommandant – Feindlicher Seeaufklärer funkt seine Position an seine Basis. Die Yashima wurde entdeckt Herr Kommandant!“


„So läuft die Flotte ins Gefecht – kein Jagdschutz am Himmel und der Feind weiß bereits das wir kommen!“





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Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku griff zu seinem Fernglas und suchte den Himmel ab. Da war er dieser kleine Punkt. Ein verdammter britischer Seeaufklärer der seinen Schlachtschiffverband in großer Höhe überflog.



„Hat er unsere Position gemeldet?“


„Jawohl Herr Kommandant, der Seeaufklärer hat unsere Position gemeldet!“


„Nun dann – das Geheimnis ist keines mehr! Jetzt müssen wir auf unser Glück und unser Können vertrauen und das die Briten so überrascht sind das unsere Flugzeuge angreifen bevor der Gegner zum Start bereit ist.“


„Halten Sie das für realistisch Herr Kommandant?“


„Was die Luftwaffenstützpunkte betrifft nicht, aber die feindlichen Träger liegen vor Anker. Bis diese Schiffe Dampf machen und aus dem Hafen heraus sind wird es dauern. Außerdem haben wir den Wind auf unserer Seite. Sollte sich die Windrichtung nicht ändern muss der Feind geraume Zeit nach Südwesten laufen bevor er in den Wind drehen kann um seine Flugzeuge zu starten. Vielleicht reicht es also!“


„Verschaffen wir uns einige Minuten mehr Zeit. Neuer Kurs Nord-West, weg von den feindlichen Trägern!“





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Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi konnte Durchatmen. Seine Träger waren noch nicht entdeckt worden, aber das war nur eine Frage der Zeit.



„Herr Kommandant – Der Geschwader Führer Kaigun-taisa Fuchida Mitsuo meldet seine Angriffsstaffeln bereit!“


„Gut – gut - verlieren wir keine Zeit – geben Sie Fuchida das Signal zum Starten. Ziel ist der Hafen von Malakka!“





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Bilder 205 und 206: Start der Trägerflugzeuge
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator





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Bild 207: Geschwader Führer der Trägerstaffeln Fuchida Mitsuo
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:MitsuoFuchida.jpg
Autor: unbekannt
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Fuchida_Mitsuo




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„Herr Kommandant – ich berichte“ riss die Ordonanz den Admiral aus seinen Gedanken:



„Aufklärer #81 der Yashima meldet feindliche Schlachtkreuzer in unmittelbarer Nähe unserer Schlachtschiffe.“



Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi bekam große Augen:



„Ist das bestätigt?“



„Nein Herr Kommandant!“


„Aufklärer #81 soll exakte Angaben machen. Feindliche Großkampfschiffe in dieser Nähe sind eine extreme Gefahr!“


„Jawohl Herr Kommandant!“





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„Herr Kommandant – ich berichte – Aufklärer #82 der Yashima meldet ebenfalls feindliche Schlachtkreuzer.“


„Wo?“


„Südöstlich der ersten Meldung von Aufklärer #81 Herr Kommandant!“



Jetzt wurde Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi bleich im Gesicht. Er drehte sich zu seinem Stabschef Kaigun-shōshō Kusaka Ryūnosuke:




„Was sollen wir tun? Scheinbar befinden sich dort wirklich feindliche Kriegsschiffe. Der Gegner ist also weniger überrascht als wir geglaubt haben!“


„Wir haben Befehl den Hafen anzugreifen Herr Kommandant.“


„Ich frage Sie Kusaka, was haben uns die Aufklärungsergebnisse der Bodentruppen gebracht? Wenn der Feind dicht bei uns auf See steht ist ein Angriff auf den Hafen nicht nur überflüssig, sondern tödlich für uns!“


„Und wenn es ein Irrtum ist Admiral? Das hatten wir doch schon so oft, dass die Piloten Freund und Feind nicht auseinanderhalten können und selbst die Schatten von Wolken für Flugzeugträger halten!“


„Das können wir nicht riskieren, schicken Sie wenigstens einen Teil der Bomber zu dieser gemeldeten Position. So groß ist die Entfernung nicht. Wenn die Piloten dort nichts finden, können sie immer noch nach Malakka weiterfliegen.“


„Jawohl Herr Admiral!“




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Bild 208: Stabschef der 1. Luftflotte Kaigun-shōshō Kusaka Ryūnosuke
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:RyunosukeKusaka.jpg
Autor: unbekannt
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Kusaka_Ry%C5%ABnosuke




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„Es werden dort immer mehr Meldungen Herr Admiral!“


„Warten wir ab was die Piloten der Bomber finden. Einige Meldungen müssten jetzt in Sichtweite der Schlachtschiffe gelangen. Yamamoto wird uns schon mitteilen, wenn ihm etwas zu nahekommt!“


„Jawohl Herr Admiral.“





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Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku sah durch sein Fernglas, dass die Yashima an Fahrt verlor, was ihn irritierte.



„Ugaki – fragen Sie bei Kondō nach warum sein Schlachtschiff an Fahrt verliert?“



Der Stabschef von Yamamoto verschwand von der Brücke und kehrte nach kurzer Zeit zurück:



„Herr Admiral - Kaigun-chūjō Kondō Nobutake meldet das einer seiner Aufklärer Probleme hat und aufgenommen werden muss.“


„Jetzt schon?“


„Jawohl Herr Admiral!“



Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku blickte wieder zur Yashima und tatsächlich sah er den Aufklärer näherkommen. Was er dann sah verschlug ihm die Sprache. Der Aufklärer setzte neben der Yashima auf, sprang wieder in die Luft, berührte kurz darauf die Wasseroberfläche erneut und kollidierte letztlich mit dem Schiffskran, der ihn eigentlich an Bord heben sollte.



„Was geht da vor sich? Ist das Aufklärer #81? Wenn die Sichtungsmeldung dieses Piloten genauso exakt ist wie seine fliegerischen Leistungen ist dort draußen entweder gar nichts oder aber die gesamte Britische Schlachtflotte rückt an uns heran!“





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Bild 209: Kaigun-chūjō Kondō Nobutake
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vizeadmiral_Nobutake_Kondo.jpg
Autor: unbekannt
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Kond%C5%8D_Nobutake



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Seit dem Startbefehl waren gute dreißig Minuten verstrichen. Jetzt endlich hatten alle Flugzeuge der ersten Welle die Decks verlassen und sich über der Flotte formiert. Einige Sturzkampfbomber waren vorzeitig abgesondert worden und befanden sich bereits im Zielgebiet der angeblichen Feindflotte, konnten aber bislang nichts ausmachen. Der große Rest der ersten Angriffswelle brach jetzt Richtung Malakka auf und zahlreiche Matrosen und Offiziere reckten ihr Hälse um sich das Spektakel über ihren Köpfen anzusehen.


Dann dröhnte aus dem Lautsprecher das was Niemand glauben konnte und wollte:



„Bomber Shinano – to ba to ba to ba!“



„Himmel“ entfuhr es Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi.


„Kusaka – dort sind wirklich feindliche Schiffe – schicken Sie sofort weitere Bomber zu diesen Koordinaten, die unsere Piloten durchgegeben haben!“



Kaigun-shōshō Kusaka Ryūnosuke erwiderte den Befehl nicht. Er griff sofort zum Mikrofon und donnerte los…



Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi schaute auf die im Fahrtwind seines Trägers flatternden Fahnen – er wusste genau, dass sofort alle Maschinen von Deck mussten. Lange konnte er für den Start der Bomber nicht mehr gegen den Wind steuern, denn dieser Kurs brachte seine Träger exakt dorthin wo die Sturzkampfbomber seines Flaggschiffes gerade den Feind ausgemacht hatten!



Es knackte im Lautsprecher:



„Bomber Shinano – Ziel feindliches Schlachtschiff – Bomben raus – Bomben raus!“




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#228 RTW2-JAP#

Bigfish
28.12.24, 15:14
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:






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>> See- und Luftschlacht in der Malakka-Straße 26. September 1942 <<


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku verschwendete keine Sekunde mit Gedanken an die Konsequenzen, er Befahl sofort zu wenden und auf den Gegner drauf zuzuhalten.



„Ugaki – Befehlen Sie Kondō sich uns anzuschließen. Wenn dort wirklich britische Schlachtschiffe sind, dann ist die Yashima das Beste was wir haben um die Royal Navy aus dem Wasser zu sprengen!“



„Jawohl Herr Admiral!“



Von der „Kidō Butai“ bewegte sich ebenfalls ein Pulk Flugzeuge zu den feindlichen Schiffen. Eines war damit bereits kaum noch abzuwenden. Der Angriff auf Malakka würde sich verspäten, so er überhaupt noch erfolgen konnte!




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+ + +



„Meldung von Zerstörer Nerima – Rauchfahne gesichtet!“


„Die tauchen genau da auf wo der Seeaufklärer der Yashima es gemeldet hat!“


„Admiral – Kreuzer Asama meldet feindlichen Beschuss – Granaten liegen deckend!“


„Damit ist klar, dass es sich um Schlachtschiffe handeln muss! Andere Schiffe haben keine Geschütze mit solch einer Reichweite!“


„Sollen wir uns zurückziehen Admiral?“



„Ugaki – dieses Schiff hier wurde für den Kampf gebaut und nicht für die Flucht!“



„Aber Admiral…“





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+ + +



„Kreuzer Asama meldet Beschuss durch unentdecktes Ziel!“


„Wo sind unsere Bomber?“


„Kommen von Westen auf und sind in wenigen Minuten über dem Feind Herr Admiral“


„Sehr ärgerlich, die nehmen uns die Arbeit weg!“


„Aber Admiral – das kann unmöglich ihre Meinung sein?“


„…“


„Kondō meldet einen leichten Kreuzer der Royal Navy und wir kommen in Reichweite des Schlachtschiffes.“



„FEUER FREI!“



War die Lautstarke Antwort von Kaigun-taisa Yamamoto Isoroku und nur eine Sekunde später bebte sein Flaggschiff als die 18inch Buggeschütze losdonnerten. Eine riesige Stichflamme schoss aus den Mündungen gefolgt von einer Wolke aus schwarzen Qualm, der für den Augenblick die Sicht raubte!


„Granaten liegen Deckend, kein Treffer!“


„Schlachtschiff Yashima meldet unbekannten Radar-Kontakt!“



Abermals erbebte die Kawachi als sich die zweite Salve auf den Weg machte und dann brüllte der Feuerleitoffizier aus dem Artillerie Leitstand durch das Sprechrohr:



„Treffer – Treffer – Volltreffer auf feindlichem Schlachtschiff!“



Kaigun-taisa Yamamoto Isoroku reagierte ganz ruhig und trocken:



„Eines steht fest – die britische Flotte liegt nicht vor Anker – die sprengen wir jetzt aus dem Wasser!“




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+ + +




„Admiral – es werden immer mehr feindliche Schiffe. Sollen wir wirklich nicht abdrehen und die Bomber ihre Arbeit machen lassen?“


„Alles was ich sehen kann ist, dass unsere Bomber perfekt auf den Gegner anfliegen. Nicht einer nimmt uns zum Ziel. Es gibt also keinen Grund Warum wir unsere Geschütze nicht etwas aufwärmen sollten!“


„Das ist ein Wespennest Admiral! Es sieht aus nach drei Divisionen Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer samt Geleit.“


„Wissen Sie was Ugaki – das muss die Schlachtflotte aus England sein. Die haben südlichen Kurs gesteuert und erst gewendet nachdem uns die britischen Aufklärer entdeckt haben. Diese Schiffe kommen nicht aus Malakka, die haben Malakka und Singapur zum Ziel!“


„Das bedeutet?“


„Das bedeutet, dass unsere erwarteten Ziele vermutlich doch bei Malakka vor Anker liegen und jetzt alles daran setzen werden auf See zu kommen. Nagumo muss auf jeden Fall Bomber nach Malakka schicken und nicht alles zu diesen Schlachtschiffen hier!“


„Jawohl Herr Admiral, aber das erhöht die Gefahr für uns ganz erheblich!“


„Wenn die britischen Träger vor Malakka Anker aufgehen, dann erhöht das die Gefahr für uns erheblich. Mit diesen Schlachtschiffen werden wir fertig! Schauen Sie hin wie sich die Torpedobomber zum Angriff formieren und auf Tiefflug gehen!“





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+ + +




„Kommandant – Meldung von Zerstörer Nerima – unter den feindlichen Schiffen befindet sich ein schwerer Kreuzer der deutschen Kriegsmarine!“


„Das ging aber schnell, der kann kaum zur Deutschen Hauptmacht gehören.“


„Anweisungen?“


„Weshalb? Das Deutsche Kaiserreich hat uns den Krieg erklärt, nun sollen sie zusehen wie wir ihren Kreuzer versenken.“


„Meldung von der Yashima, Treffer auf Höhe des Maschinenraums, keine relevanten Schäden!“





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„Zerstörer Nerima meldet das die 22. Zerstörer-Flottille einen Torpedoangriff durchführt.“


„Die Zerstörer sollen Abstand halten. Bei so vielen feindlichen Großkampfschiffen werden die in Stücke geschossen.“


„Yashima meldet Volltreffer auf feindlichem Schlachtkreuzer Incomparable-Klasse.“


„Gut – Fragen Sie nach warum die Torpedobomber abgedreht haben und scheinbar eine Schleife fliegen?“


„Jawohl Herr Admiral!“





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„Admiral sehen Sie - da - dort!“


„Was ist da passiert?“


„Funkspruch von Zerstörer Matsudo Herr Kommandant – Flottillen-Führer Zerstörer Nerima wurde getroffen und ist explodiert!“


„Habe ich nicht gerade befohlen die Zerstörer zurück zu ziehen – nun dieser Kommandant hat seine Verhandlung vor dem Kriegsgericht gerade erhalten und wurde schuldig gesprochen. Hoffentlich haben die anderen Zerstörer-Kommandanten das verstanden!“


„Soll ich ihre Befehle wiederholen Admiral?“



„Für was – jeder der diese Rauchwolke sieht weiß welche Befehle ergangen sind!“


„Torpedos Hiyo – to ra to ra to ra!“



„Endlich greifen die Torpedobomber an!“


„Freuen Sie sich nicht zu früh Ugaki – das Abwehrfeuer ist mörderisch!“


„Torpedos Hiyo – Angriff auf den Zerstörer an der Spitze, wenn der ausweicht, kracht der direkt in die Schlachtschiffe, so aber versperrt er den Anflug auf die dicken Pötte!“


„Passt auf diese Scheiß Flak auf – tiefer runter tiefer runter…“


„Torpedos Unyo – da - das ist doch ein Flugzeugträger – verdammt ein Flugzeugträger!“



„Torpedos Unyo – to ra to ra to ra!“



„Treffer Treffer – man den hat’s erwischt – Torpedotreffer auf Feindschiff!“


„Verdammt wer war das?“


„Keine Kennung Herr Admiral!“


„Wir brauchen exakte Angaben – welche Staffel? Was für ein Treffer? Auf welchem Schiff?“



„Aufklärer #17 – Jäger Jäger – feindliche Jäger!“


„Torpedos Unyo – to ra to ra to ra!“


„Tadashi aufpassen dir klebt eine Hector am Heck!“



„Verdammt ich werd sie nicht los!“


„Hochziehen Tadashi hochziehen!“


„Verdammt ich bin getroffen, ich hab den Vogel nicht mehr unter Kontrolle…“


„Naoto zwei Jäger auf vier Uhr – Aufpassen Naoto Aufpassen!“



„Torpedos Unyo – Ziel leichter Kreuzer – Torpedos ausklinken!“



„Du Bastard dich hab ich…“




„Funkdisziplin – verdammt Funkdisziplin!“




„Treffer – Getroffen – seht euch an wie der Abschmiert!“





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+ + +




„Zerstörer Matsudo meldet, dass die gegnerischen Schlachtschiffe den Torpedoangriff der 22. Zerstörer-Flottille nicht bemerkt haben und jetzt direkt in die Torpedobahnen hineinlaufen!“


„Zerstörer Matsudo meldet zwei Torpedotreffer auf Schlachtkreuzer Essex-Klasse!“



„Torpedos Unyo – Schwerer Kreuzer direkt voraus – greifen an!“



„Sehr gut – mein Kompliment an Kaigun-taisa Fuchida Mitsuo – das mit der Schleife hat er gut gemacht. Sein Angriff von Backboard hat dazu geführt das die feindlichen Zerstörer auf die Backbord Seite der Schlachtschiffe gewechselt haben um als Torpedofänger zu dienen. Jetzt laufen die feindlichen Großkampfschiffe direkt in die Zerstörer Torpedos auf ihrer ungeschützten Steuerbordseite!“


„Ich werde es gleich ausrichten Herr Admiral!“



„Torpedos Unyo – Torpedotreffer Backbord auf schwerem Kreuzer Hansa Klasse auf Höhe des Schornsteins.“



Kaigun-taisa Nagumo Chūichi lauschte ebenfalls den Funksprüchen. Im Unterschied zu den Schlachtschiffen hatte er nach dem Abheben aller Bomber einen nördlichen Kurs steuern lassen um Abstand zu den Schiffen der Royal Navy zu bekommen. Jetzt befand er sich Nordwestlich der japanischen Schlachtflotte und war damit in Sicherheit. Das glaubte er bis zu dem Moment als die Schiffssirenen ansprangen.



„Kusaka was ist das?“




„Luftangriff Admiral – feindliche Sturzkampfbomber haben den Jagdschutz durchdrungen und sind über uns!“


„Torpedos Unryu – to ra to ra to ra!“


„Torpedos Hiyo – nehmt das Schlachtschiff in der Mitte, sein Geleitzerstörer hat den Anschluss verloren!“


„Bomber Akagi – to ba to ba to ba!“


„Bomber Akagi – Bombentreffer am Heck auf feindlichem Zerstörer“


„Jäger Jäger – Aufpassen Akagi Staffel – Jäger sind hinter euch!“



„Da Admiral – eine Rauchfahne auf der Yashima!“


„Können Sie sehen wo das herkommt?“



„Sieht aus als sei einer der Türme der Mittelartillerie der Yashima getroffen worden!“


„Torpedos Amagi – to ra to ra to ra!“


„Bomber Akagi – Treffer auf Schlachtschiff – Treffer am Bug auf feindlichem Schlachtschiff!“


„Bomber Hiyo – Treffer auf feindlichem Zerstörer…“


„Bomber Shinano – Da ist ein Träger – ein gottverdammter Flugzeugträger!“


„Bomber Shinano – Treffer Treffer – verdammt ein Treffer“


„Bomber Shinano – Treffer – zwei Bombentreffer auf feindlichem Flugzeugträger!“


„Torpedos Amagi – nehmt den leichten Kreuzer der liegt prächtig vor uns!“


„Treffer – Volltreffer – Volltreffer – Bomber Akagi – vier Volltreffer auf feindlichem schweren Kreuzer“



„Kusaka haben Sie das gehört?“


„Ja Herr Admiral – ein feindlicher Flottenträger wurde getroffen!“




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#229 RTW2-JAP#

Bigfish
29.12.24, 23:08
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:






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>> See- und Luftschlacht in der Malakka-Straße 26. September 1942 <<


„Kusaka – wo wollen die Bomber diesen Flottenträger getroffen haben?“


„Herr Admiral?“


„Unsere Schlachtflotte hat den in See stehenden Gegner aufgeklärt, dort befinden sich keine Flugzeugträger. Unsere Angriffswelle auf Malakka hat den Hafen aber noch längst nicht erreicht!“


„Jawohl Herr Admiral, ich fordere sofort einen exakten Lagebericht an!“



„Torpedos Unryu – Da das sieht wie ein Träger aus, in Formation angreifen.“


„Bomber Akagi – Ziel feindliches Schlachtschiff – Angriff Angriff!“



„Meldung von der Yashima – Feind schießt sich ein – Treffer auf X-Turm!“



„Bomber Shinano – Nehmt den führenden Träger – Bomben raus“


„Treffer man Treffer – zweiter Treffer – Juhu – Treffer – Volltreffer!“


„Bomber Shinano – Vier Bombentreffer auf feindlichem Flottenträger“


„Bomber Amagi – Bombentreffer auf Schlachtschiff mit Schlagseite – Treffer – Noch ein Treffer!“


„Bomber Unryu – Nehmt das Schlachtschiff das die Amagi Staffel gerade getroffen hat, das hat bereits Schlagseite – macht den Kahn fertig!“


„Bomber Hiyo – Bomben los!“




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„Admiral feindliche Torpedobomber sind im Anflug!“


„Nun Ugaki, dann sind die Flak-Mannschaften hoffentlich gut ausgeruht!“


„Admiral – das sind Trägergestützte Torpedobomber!“


„Keine Bomber vom Britischen Stützpunkt in Penang?“


„Nein, die müssen von einem Träger kommen. Unsere Staffeln melden bereits seit einiger Zeit, dass sie einen feindlichen Flottenträger getroffen haben!“


„Ugaki, wenn die britischen Träger bereits in See stehen?“


„Ja Admiral, ich fürchte der Hafen von Malakka ist leer!“



Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku fehlten exakte Aufklärungsergebnisse. Die feindlichen Schlachtschiffe waren so zahlreich, dass er rein aus Vernunft alle Bomber dorthin beordern müsste. Andererseits musste er alles was vorhanden war zu den feindlichen Trägern schicken, wenn diese doch bereits einsatzbereit in See standen.



Lediglich eines war nicht mehr zu Leugnen – ja es war ein Überraschungsangriff – aber es war eine Überraschung für beide Seiten!


„Torpedos – Torpedos – Torpedos im Wasser!“


„Ruder hart Steuerbord – Ausweichen – Ausweichen!“





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„Kusaka – was sind das für Meldungen über Torpedotreffer? Welche Staffel, welches Ziel? Oder sind das die Langstrecken Torpedos der Zerstörer?“


„Kontaktieren Sie Fuchida – ich benötige bessere Informationen!“



„Bomber Shinano – Angriff auf Schlachtschiff – Bomben raus!“


„Torpedos Shinano – Ziel leichter Träger – nehmt ihn Achtern – da ist kein Zerstörer – Torpedos los – JETZT JETZT JETZT!“


„Bomber Amagi – Treffer auf Geleitschiff – VOLLTERFFER – VOLLTREFFER – man den hat’s Zerrissen!“


„Bomber Amagi – feindliche Korvette oder Zerstörer nach Volltreffer explodiert!“




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Bild 210: Feindlicher Zerstörer explodiert nach Bombentreffer
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




„Bomber Amagi – Treffer Treffer – zwei Bombentreffer auf Schlachtschiff erzielt!“


„Torpedos Amagi – Torpedos los – Torpedos los!“





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„Admiral - Kaigun-chūjō Kondō Nobutake meldet fortgesetzte Treffer auf der Yashima. Bislang keiner kritisch und die Panzerung hält den meisten Treffern stand, leichter Wassereinbruch in der Bugsektion aber unter Kontrolle, der Gegner trifft jedoch zunehmend häufiger!“


„Sagen Sie Kondō, er soll den Kurs halten und weiter feuern – wenn ein Schiff diesem Trommelfeuer der britischen Dreadnoughts gewachsen ist, dann die Yashima!“



„Viel zu lange haben meine Vorgänger ihre Schlachtschiffe immer aus dem Gefecht herausgehalten und Torpedoboote und Zerstörer geopfert – das werde ich nicht tun – ich schicke meine Zerstörer-Besatzungen nicht in einen sinnlosen Tod!“



„Jawohl Herr Admiral!“



„BOMBER – BOMBER!“



„Ausweichen schnell!“



„Yashima meldet Turm B nach Treffer durch feindlichen Schlachtkreuzer ausgefallen!“





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„Kusaka – die Piloten sind so aufgeregt, dass sie immer häufiger ihre Kennung vergessen. Fordern Sie noch mal Funkdisziplin ein – wir müssen wissen was dort vor sich geht!“


„Jawohl Herr Admiral – aber da sind so viele Flugzeuge, dazu die Torpedos der Zerstörer und Sichtbehinderung durch brennende Schiffe – ich weiß selbst nicht wie man das alles auseinanderhalten soll?“


„Ugaki – dieser Schlachtkreuzer an der Spitze – sagen Sie dem Artillerie Leitstand er soll das Feuer auf dieses Schiff konzentrieren!


„Jawohl Admiral!“


„Und die Shikishima und Yashima sollen ebenfalls konzentriert feuern! Wenn wir den Beschuss aufteilen ist die Wirkung am Feind viel zu gering. Wir müssen die feindlichen Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer gezielt aus dem Gefecht nehmen, sonst macht uns die Überzahl an Gegnern fertig!“


„Jawohl Admiral!“





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+ + +




„Admiral – feindlichen Sturzkampfbomber – sie greifen die Akagi an!“


Kaigun-taisa Nagumo Chūichi lief zum Fenster auf der Steuerbordseite und sah zur Akagi hinüber. Da – aus der Höhe kamen sechs britische Bisley Sturzkampfbomber. Aufgereiht wie an einer Perlenschnur stürzte sich die Gruppe auf die Akagi.


Das Flakfeuer wurde heftiger. Nicht nur die Akagi selbst feuerte aus allen Flugabwehrgeschützen, auch die leichten Kreuzer Natori, Chishima und Takachiho ließen von allen anderen Ziel ab und nehmen jetzt gemeinsam nur diese sechs Sturzkampfbomber unter Feuer. Selbst der leichte Träger Unyo kümmerte sich mit seiner Flak nur noch um seinen Divisionsführer.



„Bumm Bumm Bumm – das Stakkato dröhnte bis zur Shinano herüber. Eine regelrechte Wand aus explodierenden Flak-Granaten färbte den Himmel über der Akagi schwarz ein – Bumm Bumm Bumm…“




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Bild 211: Schweres Flugabwehrfeuer über der Akagi - (Original USS Yorktown)
Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/File:USS_Yorktown_(CV-5)_is_hit_by_a_torpedo_on_4_June_1942.jpg
Autor: USN, photographed from USS Pensacola (CA-24)
Infos: https://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Midway




Kaigun-taisa Nagumo Chūichi zählte mit: Der erste Sturzkampfbomber klinkte seine Bombe aus und zog hoch. Die Bombe krachte auf der Backbordseite der Akagi ins Wasser und türmte eine Fontäne auf, die über die Insel der Akagi hinausreichte.


Da kam der zweite Sturzka… - BUMM – noch vor dem Ausklinken explodierte der Bomber über der Akagi zerrissen von einem Flaktreffer.


Der dritte Bomberpilot verlor die Kontrolle als er durch die Trümmer seines Vorgängers durchjagte und drehte ab.


Der vierte Bomber wurde in dem Moment von der Flak getroffen, als er seine Bombe ausklinken wollte, wurde aber zur Seite gedrückt und zog mit einem pechschwarzen Schweif wieder nach oben. Seine Bombe verfehlte die Akagi um dutzende Meter.


Der fünfte Pilot klinkte zu früh aus und die Bombe krachte hinter dem Heck der Akagi ins Meer.


Einer noch, dann hatte es die Akagi überstanden.



„Jetzt klinkt er aus“ flüsterte Kaigun-taisa Nagumo Chūichi leise. Er verfolgte die Bombe mit seinem Fernglas, dann verzog er sein Gesicht und flüsterte weiter:



„VOLLTREFEFR!“




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Bild 212: Flugzeugträger Akagi wird von einer Bombe getroffen
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator






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#230 RTW2-JAP#

Bigfish
30.12.24, 19:41
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:






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>> See- und Luftschlacht in der Malakka-Straße 26. September 1942 <<


Kaigun-taisa Nagumo Chūichi setzte sein Fernglas ab und schaute in die Runde seiner Offiziere:


„Kusaka – fragen Sie bei Yamaguchi nach wie schwer die Akagi getroffen worden ist?“


„Jawohl Herr Admiral – Herr Admiral, die feindlichen Bomber nehmen sich vornehmlich unsere Flugzeugträger zum Ziel und auf dem Radarschirm sind weitere Gruppen anfliegender feindlicher Bomber auszumachen. Ich empfehle das Sie auf einen Kreuzer wechseln, dort wären Sie sicherer aufgehoben!“


„Nein Kusaka, das kommt überhaupt nicht in Frage! Noch sind wir im Vorteil, dass müssen wir ausnutzen.“


„Admiral, nach den letzten Funksprüchen zweifelt selbst Yamamoto daran, dass die feindlichen Träger vor Anker liegen. Wir haben die Briten unterschätzt – schon wieder – Wir müssen damit rechnen, dass wir jetzt fünf oder sechs Trägergeschwadern gegenüberstehen plus den Geschwadern aus Penang, Malakka und Singapur. Und wenn in Unserem Rücken jetzt die Royal Navy aus Europa eintrifft könnte sich diese Zahl noch einmal fast verdoppeln! Dazu sind unsere Staffeln bereits ermüdet vom Angriff auf die gegnerischen Schlachtschiffe, während die britischen Staffeln frisch reinkommen!“



„Unser Plan ist gescheitert Admiral!“



„Kusaka – nichts ist gescheitert – wenn die Funkmeldungen unserer Piloten richtig sind, dann haben wir bereits zwei feindliche Flottenträger getroffen. Die britische Schlachtflotte ist schwer angeschlagen und unsere Jäger schießen die meisten feindlichen Flugzeuge vom Himmel. Jetzt aufzugeben wäre ein Fehler. Sie selbst haben gesagt das es unser Auftrag ist den Hafen von Malakka anzugreifen und jetzt sollen wir nach Hause fahren? Mit wenig Treibstoff in den Tanks und dem Feind im Nacken?“


„Admiral…“


„Wir müssen die Royal Navy hier schlagen. Sie wissen, dass wir für den Heimweg an Singapur vorbei müssen. Der Treibstoff reicht nur noch bis zu unseren Stützpunkten in Cochinchina. Den Weg um Australien herum können wir nicht nehmen und die Briten können sich spätestens jetzt ausrechnen auf welchem Weg wir hier hergelangt sind. Nein Kusaka, wir kämpfen jetzt und sind erfolgreich oder wir brauchen nicht nach Japan zurück zu kehren!“


„Jawohl Herr Admiral.“







„Admiral - Kaigun-shōshō Yamaguchi Tamon berichtet das die Schäden auf der Akagi alles in allem moderat sind. Die Akagi hat leichten Wassereinbruch und geringe Schlagseite. Die Instandsetzungstrupps dichten das Leck bereits ab, der Flugbetrieb ist nicht beeinträchtigt und kann aufrechterhalten werden!“


„Gut – das sind gute Neuigkeiten Kusaka!“




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Bild 213: Kaigun-shōshō Yamaguchi Tamon
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:TamonYamaguchi.jpg
Autor: Unknown author
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Yamaguchi_Tamon




+ + +




„Admiral - Kaigun-taisa Nagumo Chūichi meldet das die Akagi von einer Bombe getroffen worden ist, den Einsatz aber fortsetzen kann. Er äußert außerdem seine Vermutung das der Hafen von Malakka leer ist und die Briten nicht überrascht worden sind. Er rechnet mit einem massiven Angriff von nicht weniger als acht feindlichen Geschwadern von den Trägern und den Stützpunkten auf Malaya.“


„Ja Ugaki, dieser Realität müssen wir uns stellen. Schlägt Nagumo vor das Gefecht abzubrechen?“


„Nein Admiral, er möchte allerdings wissen welche Alternativen wir haben, wenn wir an Singapur nicht vorbeikommen?“


„Sagen Sie Nagumo das wir an Singapur vorbeifahren – direkt oder indirekt!“


„Jawohl Admiral!“




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+ + +




BUMMMMM


„Admiral sind Sie verletzt?“



„Alles in Ordnung Ugaki – helfen Sie mir bitte hoch.“


„Jawohl Admiral!“


„Was war das?“



„Dieser feindliche Schlachtkreuzer hat uns getroffen!“



„Holen Sie die Schadensmeldungen von allen Stationen ein!“


„Jawohl Admiral!“






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+ + +




„Luftangriff – Sturzkampfbomber greifen uns an!“


BUMMMMM



„Was war das? Das war keine Fliegerbombe!“


„Wieder der Schlachtkreuzer Admiral, scheinbar hat der Gegner das Feuer weg von der Yashima auf unsere Kawachi verlegt!“



„Näher heran!“


„WAS?“



„Wir müssen unsere Trefferquote erhöhen Ugaki!“


„Aber dann wird die des Gegners auch besser!“


„Aber wir sind besser gepanzert – unsere Schlachtschiffe stecken die Treffer besser weg als die des Gegners…“




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+ + +




„Der Gegner scheint abzudrehen Admiral.“


„Aber nur dieser eine Schlachtkreuzer, der zweite hält stur auf unsere Flugzeugträger drauf zu und wird sie bald in Reichweite seiner Geschütze haben. Beidrehen um alle Geschütze an den Feind zu bringen!“


„Jawohl Admiral!“







„Jetzt dreht auch der zweite Schlachtkreuzer ab!“


„Gut – weiter unter Feuer nehmen!“




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„Admiral – Nagumo meldet heftige Luftkämpfe über der Flotte. Unsere Jäger schießen den Feind herunter, aber er berichtet das unsere eigenen Bomber kaum noch Treffer erzielen.“


„Diese Angriffe in kleinen Gruppen müssen aufhören. Sagen Sie Nagumo er soll die Bomber nicht wieder sofort betanken und bewaffnen lassen, sondern Abwarten bis er eine vernünftige Staffelgröße realisieren kann. Zur Not sollen sich die Staffeln der verschiedenen Träger ergänzen!“




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„Admiral der Feind fällt zurück, sollen wir wenden?“


„Nein Ugaki, gewinnen wir etwas Abstand um uns zu sammeln und neu zu formieren. Gönnen wir den Geschützmannschaften etwas Pause. Die Feuerrate hat sichtlich nachgelassen und der Feind hat die schwereren Treffer eingesteckt. So wie es aussieht beginnen die beiden Schlachtkreuzer sich einzunebeln. Die müssen schwer getroffen sein und bei der Nebelwand erzielen wir im Moment keine weiteren Treffer. Lassen wir das die Bomber machen.“


„Jawohl Admiral.“







„Admiral – Torpedobomber greifen uns an!“


„Aber doch nicht aus dieser Höhe?“


„Doch Admiral!“



„Schauen Sie genau hin Ugaki – die tragen Bomben und keine Torpedos!“



„Dann ist dem Feind sein Torpedovorrat ausgegangen?“


„Oder aber dieser Torpedobomber-Typ hat nicht genug Reichweite um einen schweren Torpedo zu uns zu tragen und wieder zurück zu seinem Flugzeugträger zu gelangen!“


„Können wir uns darauf verlassen?“


„Kontaktieren Sie Genda, er soll ausrechnen wie weit die britischen Träger entfernt sein müssen, damit diese Torpedobomber nur noch leicht beladen werden können?“





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„Der Gegner kommt allmählich außer Sichtweite Admiral.“


„Gut – dann sind diese Schiffe soweit angeschlagen, dass sie selbst unserer langsamen Kawachi nicht mehr folgen können!“


„Auch das ist nicht sicher Admiral.“


„Aber es spricht vieles dafür! Wieviel Zeit ist verstrichen seit wir das Gefecht begonnen haben?“


„Bald drei Stunden Admiral!“


„Also sammeln wir uns wie besprochen und bereiten einen zweiten großen Luftangriff vor!“





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„Die Torpedobomber der Unryu greifen den Schlachtkreuzer an, der direkt hinter uns herfährt.“


„Dann werden wir sehen ob wir ihn damit loswerden.“



„Die Unryu Staffel meldet Torpedotreffer Admiral!“





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„Immerhin Kusaka, die Trefferrate verbessert sich wieder, aber um den Feind zu schlagen reicht das nicht aus!“


„Die Piloten sind müde Admiral!“


„Sind Sie das nicht?“


„Um ehrlich zu sein Admiral, ja – niemand hier ist nicht übernächtigt und müde.“





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„Sie hatten Recht Admiral, es war richtig Nagumo anzuweisen wieder mit größeren Zahlen anzugreifen. Die Ausbeute der letzten Minuten ist wirklich gut.“


„Ja Ugaki, aber mit Bomben versenkt man Schlachtschiffe nur ziemlich schwierig!“


„Wenn wir sie auf Monate hinaus beschädigen ist das auch viel Wert. So viele Schiffe wie wir heute getroffen haben, kann der Feind weder in Asien noch in Indien in Stand setzen. Dafür muss er zurück nach Europa und das ist für angeschlagene Schiffe ein weiter Weg.“


„Ja das stimmt Ugaki, aber schauen Sie wie viele Geschütztreffer die Kawachi und die Yashima erhalten haben und beide sind voll Einsatzfähig!“


„Aber es waren Sie Herr Admiral, der darauf hingewiesen hat, dass unsere Schlachtschiffe wesentlich besser gepanzert sind als die Britischen!“


„Das ist auch wieder Richtig Ugaki, also lassen wir den Geheimdienst seine Arbeit machen. Er wird herausfinden wie es um die feindlichen Schiffe bestellen ist!“





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„Feindliche Bomber über uns!“


BUMMM - BUMMM


„Schadensmeldungen – was haben die getroffen verdammt!“



„Bombentreffer auf Turm A – von der Panzerung gestoppt!“


„Und weiter? Es klang nach weiteren Treffen!“


„Irgendwo im Heck, Meldungen stehen aus Admiral!“





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#231 RTW2-JAP#

Bigfish
31.12.24, 20:58
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:






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>> See- und Luftschlacht in der Malakka-Straße 26. September 1942 <<


„Treffer – Treffer – Torpedotreffer auf Feindschiff!“


„Verflucht welche Staffel war das?“


„Admiral – es müssten die Torpedobomber der Hiyo sein.“


„Müssten? – Kusaka – was denken sich die Piloten? Wo ist Fuchida? Er muss endlich für akkurate Meldungen sorgen!“


„Torpedos Akagi – wir nehmen den Zerstörer an der Spitze, bringen wir Unordnung in den Verband!“


„Torpedos Hiyo – greift den Schlachtkreuzer an, der hat schon zwei Treffer, dann wird es reichen, wenn er noch ein zwei Torpedos abbekommt, die Schlagseite ist jetzt schon erheblich!“


„Torpedos Akagi – Torpedos los – Torpedos los!“


„Treffer – Treffer – der hat gesessen!“


„Torpedos Hiyo – wer noch seinen Torpedo hat nimmt den Kreuzer auf drei Uhr, der Rest folgt mir!“


„Torpedos Unryu – nehmt das Schlachtschiff in der Mitte, das kann nicht ausweichen sonst kracht es in den liegengebliebenen Schlachtkreuzer.“


„Torpedos Unryu – Torpedos los – Torpedos los!“


„Torpedos Unryu – Treffer Treffer!“


„Bomber Schinano – Treffer mittschiffs auf leichtem Kreuzer!“


„Bomber Unryu – der Schlachtkreuzer querab rechts – los angreifen!“



„Treffer – Treffer – Treffer –Treffer!“



„Bomber Unryu – Schlachtkreuzer von drei Bomben getroffen – Schiff hat Schlagseite nach Backbord!“


„Bomber Unryu – jetzt das langsame Schlachtschiff das versucht sich in der Nebelwand zu verstecken."



„Treffer – Treffer!“



„Bomber Unryu – Drei Bomben Treffer auf feindlichem Schlachtschiff!“


„Bomber Unryu – Treffer auf Schlachtkreuzer“





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Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku versuchte noch aus den Funksprüchen schlau zu werden, als um ihn herum ein Höllenfeuer der Flak losdonnerte. Alles was irgendwie schießen konnte feuert gen Himmel, wo mehrere große Pulks feindlicher Flugzeuge erschienen. Dann stürzten sich die japanischen Jäger auf ihre Beute und wegen des heftigen Flugabwehrfeuers waren nun Freund wie Feind in Gefahr. Als die japanischen Piloten verstanden hatten das hier der falsche Ort für einen Luftkampf war, versuchten sie selbst verzweifelt auszuweichen. Dies führte fast zwingend zu Kollisionen und Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku wollte abermals nicht glauben was er heute alles von den japanischen Piloten zu sehen bekam.


Immerhin schienen die japanischen Jagdflugzeuge den britischen Flugzeugen deutlich überlegen zu sein. Die feindlichen Flugzeuge wurden teilweise wie wehrlose Übungsziele vom Himmel geholt!



„Admiral – das war ein großer Erfolg für uns!“


„Erläutern Sie das Ugaki.“


„Das war der bislang größte und konzentrierteste Luftangriff auf unsere Schiffe der heute stattgefunden hat und unser Jagdschutz hat faste alle feindlichen Flugzeuge abgeschossen oder zum Abdrehen gezwungen.“


„Ist das so Ugaki? Ich habe viele Piloten gesehen, die sich viel zu nahe herangetraut haben und in den Bereich unserer Flak eingeflogen sind. Unsere Flakschützen können das nicht auseinanderhalten, die schießen auf alles was sich ihnen am Himmel zeigt. Wir werden nach unserer Rückkehr viel aufzuarbeiten haben!“





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„Und das ist auch ein Problem Ugaki – wieder keine Kennung. Drei Torpedotreffer, aber wer – wo – auf welches Schiff? Die Auswertung dieses Gefechts wird ein großes Problem werden!“





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„Admiral – der Waffenmeister meldet das die Flak-Munition zur Neige geht!“


„Dann wünschen Sie uns Glück Ugaki!“


„Jawohl Admiral!“





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„Admiral – Kreuzer Chishima meldet ein britisches Frachtschiff querab. Die Besatzung scheint das Schiff aufzugeben.“


„Dann soll die Chishima sicherstellen, dass dieses steuerlose Schiff nicht zum Problem für die Schifffahrt wird!“


„Jawohl Admiral!“



„Bomber Amagi – Zwei Bombentreffer auf feindlichem Zerstörer – Zerstörer brennt und verliert an Fahrt!“


„Bomber Amagi –Zahlreiche Treffer auf feindlichem Kreuzer!“



„Admiral – Zerstörer Satsuki meldet Rumpfschäden durch Bombennahtreffer!“


„Häm – Fragen Sie den Kommandanten wie schwer die Schäden der Satsuki sind? Wenn es nötig ist, soll er aus dem Verband ausscheren um kein weiteres Ziel zu bieten!“


„Kreuzer Chishima meldet, dass das britische Frachtschiff zu sinken beginnt.“


„Ein kleiner Fang, aber besser als gar nichts!“





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„Weitere Bomber greifen uns an Admiral. Außerdem hat die Shikishima den Anschluss verloren?“


„Die Shikishima? Wurde die Shikishima getroffen? Nein Admiral, aber die ständigen Manöver wegen der fortwährenden Luftangriffe haben zu Problemen mit den Maschinen geführt.“


„Verlangsamen sie unser Tempo, damit die Shikishima wieder aufschließen kann!“


„Jawohl Admiral!“



„Admiral – die Hiyo scheint getroffen worden zu sein!“







„Hiyo meldet Bombennahtreffer – keine Schäden!“


„Das ist Glück Ugaki – wie lange wir noch Glück haben ist allerdings die Frage? Mittlerweile kommen wir der Küste gefährlich nahe. Damit steigt nicht nur die Gefahr durch Minenfelder, sondern wir müssen auch mit den Trägern beidrehen und wir nehmen die Träger damit aus dem Wind!“


„Ugaki – ich denke wir haben erreicht was zu erreichen war!“




„Admiral!“




„Geben Sie Signal an alle Schiffe – Generalskurs Nord-Nord-West – wir ziehen uns unter Beibehaltung der Luftangriffe auf den Feind zurück. Nagumo soll sein Möglichstes tun und seine Trägerdivisionen so steuern, dass er nicht zu dicht unter Land gerät.“


„Admiral, wenn wir jetzt abbrechen… - wir haben nach den Meldungen höchstens zwei britische Flugzeugträger getroffen. Nach den Berichten hat er mindestens fünf im Verband!“


„Ugaki – welchen Wert hatten diese Geheimdienstberichte? Nach diesen Berichten hätte die britische Flotte in Malakka vor Anker liegen sollen. Stattdessen hat sie uns Gefechtsbereit empfangen und wir können von Glück reden, dass uns bislang keine feindlichen Torpedobomber getroffen haben!“


„Admiral?“


„Diese Streitkräfte sind unersetzlich für Japan, wir müssen Sie sicher wieder nach Hause bringen und dafür müssen wir an Singapur vorbei. Wir fahren südlich von Sumatra entlang, schleichen nachts durch die Sundastraße und über die Javasee Richtung Straße von Makassar. Irgendwo östlich von Borneo beordern wir unsere Tanker hin um zu bunkern. Dieses Risiko müssen wir eingehen, aber nach Cochinchina schaffen wir es nicht, das ist ausgeschlossen. In der Straße von Makassar sind wir außerhalb der Reichweite der landgestützten Bomber unseres Feindes und mit seiner angeschlagenen Flotte wird er uns nicht nachsetzen. Auf dem Weg nach Cochinchina müssten wir dagegen mit fortwährenden Luftangriffen rechen!“





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„Admiral – das kommt vom Flaggschiff – Befehl Generalkurs Nord-Nord-West – Rückzug unter Beibehalt der Luftangriffe!“


„Gut Kusaka – das ist gut! Dieser Befehl war überfällig. Unsere Piloten sind völlig erschöpft und kaum noch in der Lage geradeaus zu fliegen. Geschweige denn anzugreifen oder gar zu landen! Wir sammeln alle Flugzeuge ein, gönnen den Piloten eine Pause, dann starten wir noch einmal alle verbleibenden Maschinen in ein oder zwei großen Gruppen und wenn diese Wellen zurück sind, dürfte sowieso die Dämmerung einsetzen.“


„Aber unser Ziel Admiral – die britischen Flugzeugträger!“



„… sind für uns mittlerweile gefährlicher als wir für sie Kusaka. Nein es reicht – fahren wir nach Hause!“


„Alarm – Luftangriff – feindliche Bomber!“





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„Mindestens drei Gruppen feindlicher Bomber wurden von der Jagdabwehr abgefangen. Es werden immer mehr!“


„Das haben wir erwartet Kusaka. Lassen Sie den Kurs ändern, wie benötigen Abstand zur Küste für den letzten Start der Flugzeuge!“


„Jawohl Admiral“





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+ + +




„Es sind jetzt sechs Stunden seit Gefechtsbeginn vergangen Admiral.“


„Der Tag ist noch nicht vorbei. Nagumo wird noch einen weiteren Start durchführen, auch wenn seine Träger wegen der an Bordnahme der letzten Welle doch recht dicht unter Lang gekommen sind und die Trägergruppen auseinander driften.“


„Ja – auch die Shikishima hat noch keinen Anschluss gefunden – im Gegenteil.“


„Fragen Sie beim Kommandanten nach, ich will keine Ausflüchte hören. Was ist genau passiert mit der Maschinenanlage an Bord er Shikishima?“


„Jawohl Admiral!“


„Ach warten Sie Ugaki – ändern wir den Kurs und ordnen an die Flotte zu sammeln und zu konzentrieren!“


„Jawohl Admiral!“





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+ + +




„Admiral, wir haben nicht mehr genügend Torpedos um alle einsatzfähigen Torpedobomber damit auszurüsten.“


„Dann lassen Sie die restlichen Torpedobomber mit schweren Bomben beladen Kusaka. Starten Sie den Angriff sobald die Umrüstung abgeschlossen ist.“


„Jawohl Admiral!“




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+ + +




„Das Wetter wird schlechter, wir müssen jetzt Starten bevor es nicht mehr mög...“



„Luftangriff – feindliche Bomber greifen uns an!“



...



„Das war knapp! Die Jagdabwehr hat gute Arbeit geleistet!“




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+ + +




„Und jetzt bringen Sie unsere Bomber in die Luft damit wir die Decks leer bekommen!“


„Während der Feind angreift?“


„Wenn er uns trifft während betankte und beladene Bomber auf den Decks stehen wird es uns den Tag versauen Kusaka!“





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+ + +




„Nagumo startet den letzten Angriff Admiral, aber seine Träger-Division hat den Anschluss verloren. Er wird mit der Shinano Pulau Langkawi östlich passieren und nicht mit uns zusammen westlich.“


„Dann wird da so sein Ugaki. Hauptsache die Flugzeuge kommen von Deck. Es hat erheblich aufgefrischt. Noch etwas mehr Seegang und der Flugbetrieb muss vollständig eingestellt werden.“


„Auf dem Radar sind weitere Feindflugzeuge die auf uns zu halten Admiral.“


„Dann hoffen wir das wir weiterhin so viel Glück haben wie zuletzt!“


„Jawohl Admiral!“





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+ + +




„Die Bomber sind unterwegs Admiral!“


„Und die feindlichen Flugzeuge?“


„Haben uns östlich passiert und befinden sich jetzt südlich unseres Verbands!“





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+ + +




„Unser Jagdschutz hat den angreifenden Feind abgewehrt Admiral.“


„Irgendwann wird uns das nicht mehr gelingen Ugaki. Es wird Zeit das dieser Tag endet!“


„Unsere Bomber erreichen in wenigen Minuten das Zielgebiet Admiral…“





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+ + +




„Torpedos Hiyo – to ba to ba to ba!“


„Torpedos Unyo – to ra to ra to ra!“


„Bomber Akagi – Feindlicher Kreuzer von Bombe getroffen mittschiffs!“


„Torpedos Akagi – to ba to ba to ba!“


„Torpedos Unyo – to ba to ba to ba!“





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+ + +




„Es geht los Admiral – vielleicht haben wir Glück und versenken doch noch die britischen Flugzeugträger!“





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#232 RTW2-JAP#

Bigfish
01.01.25, 19:43
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:






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>> See- und Luftschlacht in der Malakka-Straße 26. September 1942 <<




„Bomber Akagi – Treffer – Treffer!“


„Bomber Akagi – Zwei Bombentreffer auf feindlichem Schlachtkreuzer erzielt!“


„Torpedos Hiyo – Bombenangriff auf feindliches Schlachtschiff.“


„Torpedos Hiyo – Treffer – Treffer – Treffer zwei – Treffer – Zwei Treffer auf Schlachtschiff erzielt!“


„Torpedos Unryu – Ziel feindliches Schlachtschiff – Torpedos los!“


„Bomber Akagi – Bombentreffer auf leichtem Kreuzer.“


„Torpedos Shinano – Torpedos los – Torpedos los!“


„Bomber Hiyo – Schmeißt das Schlachtschiff zu Klump!“


„Torpedos Hiyo – Ziel Schlachtschiff – ins Wasser mit den Torpedos – los – los!“


„Bomber Unryu – Bomben raus!“


„Torpedos Shinano – Treffer – Treffer – Torpedotreffer auf Feindschiff!“


„Bomber Hiyo – Zerstörer von Bombe getroffen und brennt!“


„Bomber Unryu – Treffer – Treffer – Bombentreffer auf feindlichem Zerstörer!“


„Bomber Unryu – Bombentreffer auf weiterem Feind-Zerstörer – Treffer!“





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„Das läuft gut Admiral!“


„Ja Kusaka, die Pause hat den Piloten gutgetan, aber wir hatten auch Glück mit unserer Jagdabwehr. Die feindlichen Angriffe haben zugenommen und sich deutlich größer als zu Beginn.“



„Bomber Unryu – Bombentreffer auf leichtem Kreuzer.“


„Bombentreffer auf schwerem Kreuzer.“


„Bomber Shinano – Ruhig noch warten – das Schlachtschiff auf Zwei Uhr hat Schlagseite – angreifen!“


„Bomber Shinano – Jetzt – Bomben raus – Bomben raus!“


„Treffer – Treffer – Treffer – Treffer Drei – und Nummer Vier – Treffer - Treffer!“


„Bomber Shinano – Feindliches Schlachtschiff von fünf Bomben getroffen!“


„Bomber Shinano – Bomben raus – Bomben aus!“


„Bomber Shinano – Zwei weitere Treffer auf Schlachtschiff erzielt“


„Bomber Amagi – Angriff in zwei Gruppen auf Schlachtkreuzer.“


„Bomber Amagi – Treffer – Treffer – Schlachtkreuzer von sechs Bomben getroffen!“


„Torpedos Hiyo –Treffer – Treffer – fünf Torpedotreffer auf drei feindlichen Schiffen erzielt!“


„Bomber Shinano – Drei Bombentreffer auf Schlachtschiff!“


„Bomber Shinano – Zerstörer von Bombe getroffen!“


„Torpedos Shinano – Nehmt den leichten Kreuzer – Torpedos los!“


„Bomber Amagi – Da das Schlachtschiff dort in der Nebelwand sieht unbeschädigt aus.“



„Das können wir ja ändern!“


„Der wehrt sich nicht, kein Flak-Feuer – angreifen angreifen!“



„Bomber Amagi – Bomben raus – Bomben raus!“


„Treffer – Treffer – Schlachtschiff von Bombe getroffen!“



„Mach Platz ich bin dran – Bombe raus – Bombe raus!“



„Treffer – Treffer – VOLLTREFFER – VOLLTREFFER –VOLLTREFFER in Bug Turm!“


„Bomber Amagi – Admiral Nagumo – Volltreffer in Bug Turm auf Schlachtschiff der Suffolk-Klasse – Schlachtschiff ist explodiert!“




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Bild 214: Schlachtschiff HMS Implaceable explodiert nachdem eine 500 Pfund Bombe Turm B durchschlagen hat und im Magazin detoniert ist.
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator





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+ + +




„Damit haben wir auf jeden Fall einen dicken Pott erwischt Admiral!“


„Stimmt Kusaka, aber es wäre gut zu Wissen welche feindlichen Schiffe so schwer Beschädigt sind, dass sie ebenfalls noch sinken werden? Für meinen Geschmack haben unsere Piloten von ziemlich vielen feindlichen Schiffen gesprochen. Trotz all der Treffer am Vormittag scheinen wir bislang nicht viel versenkt zu haben!“



„Bomber Shinano – Weitere Bombentreffer auf feindlichen Zerstörern!“


„Bomber Amagi – Wir haben ebenfalls einen Zerstörer getroffen!“


„Bomber Amagi – Zweiter Treffer auf Zerstörer erzielt!“



„Admiral – die Schäden auf der Satsuki sind größer als gedacht. Der Kommandant meldet erheblichen Wassereinbruch und bittet nun darum den Verband verlassen zu dürfen.“


„In Ordnung Ugaki. Er soll nicht versuchen den Held zu spielen. Wenn es sein muss soll ein anderer Zerstörer die Satsuki in Schlepp nehmen.“


„Jawohl Admiral!“





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+ + +




„Waren das unsere letzten Bomber Kusaka?“


„Wenn sich nicht noch einzelne Piloten verirrt haben? Ja Admiral, aber auf dem Radar haben wir anfliegende Feindflugzeuge!“


„Dann versucht der Gegner das Gleiche wie wir – hoffen wir, dass er weniger Glück hat!“





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„Admiral - Kaigun-taisa Nagumo Chūichi meldet das unsere Staffeln jetzt im Landeanflug sind. Er möchte wissen ob es bei den Befehlen bleibt?“


„Fragen Sie Nagumo wie der Zustand der Maschinen ist. Ich möchte wissen wieviel Flugzeuge noch einsatzfähig sind?“


„Jawohl Admiral!“







„Nagumo hält einen weiteren Start für möglich, aber die Piloten müssten in der Dämmerung oder sogar Dunkelheit landen!“


„Lassen Sie es die Piloten entscheiden. Jeder der das Wagnis eingehen möchte soll starten! Ziel ist der Hafen von Penang. Wenn sich die beschädigten feindlichen Schiffe irgendwo hin zurückgezogen haben, dann dorthin!“




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„Die Jagdabwehr hat zahlreiche feindliche Seeaufklärer abgeschossen.“


„Auf dem Heimflug?“


„Die Piloten der Jagdflugzeuge sagen nein. Der Flug Kurs deutet darauf hin, dass diese Aufklärer erst gestartet sein müssen.“


„Zeit bis zur Dämmerung?“


„Jetzt noch etwa zwei Stunden Admiral!“



„Admiral – die Jagdabwehr meldet Luftkämpfe mit feindlichen Bombern!“



„Jetzt noch? Der Gegner scheint seinen Piloten ebenfalls alles abzufordern!“


„Zerstörer Satsuki meldet extreme Schlagseite. Der Zerstörer ist nicht mehr manövrierfähig!“


„Darum kümmern wir uns nach dem feindlichen Luftangriff!“





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+ + +




„Zerstörer Satsuki meldet Wassereinbruch beinahe gestoppt. Zehn Knoten sind möglich, aber der Kommandant möchte diese Geschwindigkeit nicht riskieren.“


„Teilen Sie dem Kommandanten mit, dass er die Satsuki zur Not in der Nähe unserer Invasionstruppen auf Grund setzen soll und sich der Marine-Infanterie anschließen soll!“


„Jawohl Admiral!“


„Nachdem wir Pulau Langkawi passiert haben, soll sich die Flotte bereit machen sich zu sammeln!“




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„Unsere Staffeln erreichen jetzt Penang Admiral!“



„Bomber Amagi – Treffer auf leichtem Kreuzer!“


„Torpedos Unryu – Bombentreffer auf einem Frachtschiff erzielt.“


„Torpedos Unryu – Schlachtschiff von Bombe getroffen.“


„Bomber Hiyo – Treffer – Treffer – drei Bombentreffer auf Schlachtschiff!“


„Bomber Hiyo – Volltreffer auf Schlachtkreuzer – Schlachtkreuzer ist EXPLODIERT!“




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Bild 215: Schlachtschiff HMS Camperdown der Royal Navy explodiert nach Volltreffer einer 1000 Pfund Bombe in Turm B während es bereits im Hafen von Penang liegt!
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator





„Bomber Hiyo – Bombentreffer auf Schlachtschiff erzielt!“


„Bomber Hiyo – Treffer auf leichtem Kreuzer.“


„Bomber Schinano – Zwei Bombentreffer auf leichtem Kreuzer.“


„Treffer – Treffer auf Schlachtschiff!“



„Admiral – das hat sich gelohnt, wenn da noch ein Schlachtkreuzer explodiert ist!“


„Ja Kusaka, aber sehen Sie die Dämmerung hat eingesetzt – jetzt müssen wir die Piloten alle wieder sicher an Bord nehmen!“




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+ + +




„Bomber Unryu – Verdammt seht ihr das? Da im Süden – Träger – Träger – Verdammte Flugzeugträger – mindestens fünf Stück!“


„Ja verdammt – und dort hinter dem Felsvorsprung, das ist noch ein leichter Träger!“


„Ja den sehe ich – ich greife an!“


„Bomben raus – Bomben raus!“



„Admiral – Zerstörer Satsuki meldet Wassereinbruch ist gestoppt!“





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„Admiral – der letzte angreifende Bomberpilot meldet das der Hafen jetzt völlig im Dunkeln liegt, aber man sieht überall den Lichtschein vereinzelter brennender Schiffe!“


„Das nutzt uns nichts mehr Kusaka. Melden Sie Yamamoto das wir jetzt noch die Flugzeuge an Bord nehmen und dann seine Befehle erwarten!“


„Jawohl Admiral! Da sind aber noch weitere Bomber draußen die ein Ziel suchen.“


„Die sollen abwerfen und umdrehen. Ich kann unser Flugdeck selbst kaum erkennen und wenn wir jetzt die Landebefeuerung einschalten sind wir ein weithin sichtbares Ziel für jedes britische und deutsche U-Boot in der Gegend!“


„Jawohl Admiral!“





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„Admiral – Nagumo meldet zahlreiche Landeunfälle der heimkommenden Piloten!“


„Ja das war zu erwarten Ugaki, wir können es jetzt nicht mehr ändern. Aber künftig müssen wir mit unseren Piloten sorgsamer umgehen. Es nutzt uns nichts, wenn die Piloten jetzt zwar wissen wir man ein Schlachtschiff versenkt, sie dieses Wissen aber nicht mehr anwenden und teilen können.“




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„Admiral - Kaigun-taisa Nagumo Chūichi meldet alle Staffeln zurück an Bord der Flugzeugträger!“



„Also gut Ugaki – Befehl an alle Einheiten – Kurs Borneo – diese Schlacht ist beendet!“




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#233 RTW2-JAP#

TheBlackSwan
01.01.25, 20:16
https://up.picr.de/49102010ow.png
Seid ihr euch sicher, dass hier nicht jemand kunstvoll angeordnete Schwermetalle in der Bombe verbaut hat?


Die Schlacht erinnert ein wenig an Pearl Harbor: Schlachtflotte beschädigt/versenkt, Träger entkommen.

Bigfish
01.01.25, 20:47
Werter TheBlackSwan,


Wir haben zwar die Tage tatsächlich Oppenheimer gesehen, aber dieses Bild ist Wochen zuvor entstanden. Wenn Ihr Euch die Bilder der Explosionen der HMS Barham und der Yamato anseht, gibt es da aber durchaus Ähnlichkeiten. Man braucht dafür nicht gleich Schwermetalle :rolleyes:


Was das Ergebnis der Schlacht angeht, ja das ist bemerkenswert und dabei wollen die Piloten doch mindestens zwei CVs getroffen haben, dafür das die gänzlich unbeschädigt sind! Die Explosion die als KE gemeldet wurde, war übrigens tatsächlich ein Schlachtkreuzer! Und dieser angebliche Schlachtkreuzer im Hafen von Penang war tatsächlich ein Schlachtschiff. Wenn die Piloten also nicht mal einen Korvette von einem Schlachtkreuzer unterscheiden können, sagt das schon etwas aus!


Wir sind schon sehr gespannt wie Yamamoto das Ergebnis der Schlacht darstellen wird. Aus gut unterrichteten Kreisen haben Wir erfahren, dass er nicht zufrieden ist!

Bigfish
02.01.25, 10:19
Werte Regentschaft,
Werter TheBlackSwan,


Wir müssen Uns korrigieren - es waren alles Schlachtschiffe die explodiert sind bei den Briten. Wir sind im Logfile verrutscht und hatten daher den im Spiel als KE gemeldeten Volltreffer für einen BC gehalten. Wir haben gerade das Log nochmal angeschaut, weil Wir das Drama im Wolff-Reuter-Havas-Kartell genauer darstellen wollten. Alle Logfiles aller vier (!) explodierten Schiffe finden sich jetzt dort im Wolff-Reuter-Havas-Kartell in den Spoiler Abschnitten zum anschauen. Das vierte explodierte Schiffe war der japanische Zerstörer Nerima, der als erstes gleich zu Beginn explodiert ist.



Hier der Link zum Wolff-Reuter-Havas-Kartell Eintrag:

https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30391&p=1371282#post1371282

Bigfish
02.01.25, 18:02
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:






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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Sonntag 27. September 1942



>> Gewaltige Seeschlacht vor Penang! <<


>> Kaiserlich Japanische Marine sprengt britische Schlachtflotte in die Luft! <<


Im Verlauf des gestrigen Tages hat eine Expeditionsflotte der Kaiserlich Japanischen Marine unter dem Kommando von Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku die britische Flotte vor Malaya angegriffen. In dem fast Fünfzehn Stunden dauernden Schlagabtausch gelang es dabei der Japanischen 1. Luftflotte kommandiert durch Kaigun-taisa Nagumo Chūichi große Teile der feindlichen Kriegsschiffe in die Luft zu sprengen.


Es liegen Berichte vor wonach der Explosionsknall eines britischen Schlachtschiffes sogar im fast Tausend Meilen entfernten Surabaya auf der Insel Java gehört worden sein soll. Der Hafen von Penang, in das sich das Schlachtschiff – es wird vermutet das es sich um die HMS Camperdown handelt – gerettet hat, soll durch die Explosion weitgehend verwüstet worden sein.


Aus Singapur gab es Meldungen das vereinzelt Glasscheiben durch die Druckwelle zu Bruch gegangen sind.


Insgesamt – so ist aus informierten Kreisen zu hören – soll die britische Schlachtflotte in Asien praktisch vollständig ausgelöscht worden sein.


Wo sich Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku aktuell mit seiner Expeditionsflotte befindet und wie schwer die eigenen Verluste sind konnte oder wollte aus dem Marineministerium Niemand bekanntgeben. Diese Zeitung hat aber erfahren, dass nicht alle japanischen Schiffe in die Heimat zurückkehren werden! Die neuesten In Dienststellungen japanischer Kriegsschiffe dürften die Verluste aber deutlich aufwiegen.


Ganz Japan wartet nunmehr darauf wo Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku nun als nächstes zuschlagen wird? Noch immer hört man auf den Straßen den Namen Pearl Harbor und nach dem Schlag gegen die Royal Navy werden die Rufe auch US Navy aus dem östlichen Pazifik zu vertreiben deutlich lauter!




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Durch unser Korrespondenten-Netzwerk haben wir in Erfahrung bringen können, dass sich der Kriegseintritt des Deutschen Kaiserreichs in Deutschland bereits zu rächen beginnt. Direkt nach der Kriegserklärung haben japanische U-Boote und Handelsstörer den Auftrag zum totalen Krieg gegen die deutsche Handelsschifffahrt erhalten. In den nur vier Wochen seit dem Kriegseintritt der Deutschen ist es der japanischen Marine gelungen signifikante Teile der deutschen Handelsflotte zu versenken. Es gibt Berichte über hungernde Menschen in den deutschen Großstädten und über mangelnde Einsatzbereitschaft des Deutschen Militärs.





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Donnerstag 09. Oktober 1942


Osaki Shiko hatte in den letzten Tagen alle Informationen erneuert, die er erst vor kurzem zusammengetragen hatte. Die See- und Luftschlacht bei Malaya hatte viel geändert, aber das Ergebnis blieb gleich. Die ersten europäischen Einheiten der Royal Navy hatten Singapur erreicht und ein zweiter Verband würde dies zum Wochenende hin ebenfalls tun. Damit war die Royal Navy in den Südostasiatischen Gewässern bereits deutlich überlegen.


Ein ungleich größerer Flottenverband hatte sich von Deutschland aus auf den Weg gemacht und nahm die Route über Westafrika und dem Kap der guten Hoffnung vorbei. Er würde wohl erst im Dezember in Asien eintreffen, aber dann war die gesamte Kaiserlich Japanische Marine nicht groß genug um es mit beiden Flotten zusammen aufzunehmen.


Es drohte die nächste Schlacht von noch deutlich größerem Ausmaß und ob bis dahin die Flugzeuge und Piloten ersetzt werden konnten, die vor Malaya verloren gegangen waren, war alles andere als sicher!


Gerne hätte er zur Lage einen Leitartikel herausgebracht, aber der Chefredakteur und die neue Verlagsleitung hatten dies verhindert. Ob seine Vorgesetzten einfach Angst vor den Konsequenzen hatten, oder aber ob das Marine Ministerium dahinter steckte konnte Shiko nur vermuten.





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku zur See- und Luftschlacht in der Malakka-Straße 26. September 1942 <<


Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),



ich bin gescheitert!



Die mir übertragene Aufgabe – die Versenkung der britischen Flugzeugträger in Asien – konnte ich nicht lösen. Der Angriffsplan „JB“ der unter meiner Führung entstanden ist, war zu ambitioniert. Es hat sich herausgestellt, dass die britische Flotte nicht in dem Maße überrascht werden konnte wie es für einen erfolgreichen Angriff erforderlich gewesen wäre.


Die Royal Navy bleibt damit ein gefährlicher und überlegener Gegner, auch wenn es einige Punkte gibt die für uns sprechen.


Nach akribischen Gesprächen mit allen überlebenden Piloten zeichnet sich ein besonderes Bild ab. Vergleichen sie dazu die beiden Schaubilder über unsere eigenen Flugzeugverluste und die des Gegners:



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Der Anteil der gesamten Verluste ist bei unseren Flugzeugen deutlich niedriger als beim Feind. Dies obwohl wir erheblich mehr Flugzeuge zum Einsatz bringen konnten als die Royal Navy. Vielleicht auch gerade weil wir deutlich mehr Flugzeuge zum Einsatz bringen konnten.



Auffällig ist aber die Ursache der Flugzeugverluste!



Wir haben die meisten Flugzeuge und Piloten aufgrund operativer Abstürze verloren. Das sind zu einem großen Teil die Unfälle der Nachtlandung am Ende der Schlacht die hier die Zahlen nach oben treiben. So etwas darf künftig nie wieder in diesem Ausmaß passieren.



Unsere Piloten sind viel zu wertvoll um sie auf diese Weiße zu opfern!



Der Verlust durch feindliche Jäger oder durch Flugabwehrfeuer ist zusammengenommen immer noch deutlich niedriger als der Verlust durch die Unfälle.


Dieses Bild sieht bei der Royal Navy völlig anders aus. Seit jeher haben wir eine starke Jagdabwehr für unsere Trägerflotte vorgesehen und diese Entscheidung kam hier vollständig zum Tragen. Mit weitem Abstand konnten wir einen Großteil der feindlichen Flugzeuge mit unseren Jägern abfangen und abschießen oder doch so stark beschädigen, dass die Feindflugzeuge umkehren mussten. Daraus folgt wie selbstverständlich, dass unsere Flak-Mannschaften nur wenige Flugzeuge abschießen konnten, weil kaum ein feindliches Flugzeug nahe genug an unsere Schiffe herangekommen ist.


Dennoch geht von solchen einzelnen Feindflugzeugen eine erhebliche Gefahr aus. Man stelle sich vor, der Treffer auf der Akagi wäre zu einem Zeitpunkt erfolgt, zu dem die Akagi betankte und bewaffnete Flugzeuge auf dem Deck stehen gehabt hätte.



Dann wäre dieser Treffer in einem Desaster geendet!



Es gibt aber auch Gutes zu berichten:


Das Konzept unserer Schlachtschiffe eine schwere Panzerung mit einer mäßigen Bewaffnung bei gleichzeitig extremer Reichweite zu kombinieren hat sich ausgezahlt. Sowohl die Yashima, wie auch die Kawachi haben schwere Treffer durch den Gegner erhalten. Neunzehn großkalibrige Granaten der feindlichen Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer vermochten es nicht die Panzerung der Yashima zu durchschlagen und der Yashima gefährlich zu werden.




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Wie jedoch das Schicksal der britischen Schlachtschiffe HMS Implaceable, HMS Jupiter und HMS Camperdown zeigt, geht die große Gefahr heute von Fliegerbomben aus! Auch die Kawachi wurde von zwei Bomben getroffen und die Auswertung der Schäden ist noch nicht abgeschlossen. Üblicherweise sind unsere Geschütztürme jedoch extra stark gepanzert. Bei den Konstruktionen der britischen Schiffe scheint es dagegen Schwachstellen zu geben, die Magazin-Treffer erleichtern.


Den Zerstörer Satsuki mussten wir zurücklassen, die Schäden waren zu extrem um mit der abrückenden Flotte mitzuhalten. Zwischenzeitlich haben die beiden Zerstörer Kisaragi und Nagatsuki nach dem Beölen vor Borneo die beschädigte Satsuki in ihre Obhut genommen und schleichen im Verband nach Formosa. Die drei Zerstörer werden dort im Laufe der nächsten Woche erwartet.


Das Ergebnis der Schlacht sieht für die Kaiserlich Japanische Marine somit nach allem wie ein Sieg aus, es ist aber ein Pyrrhussieg! Die britischen Flugzeugträger sind unbeschädigt geblieben. Zwar konnten wir zehn Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer versenken, aber von diesen Schiffstypen hat die Royal Navy mehr als genug! Hätten wir die fünf Flottenträger versenken können, wäre die Überlegenheit der Royal Navy negiert worden, so aber stehen wir einem Feind gegenüber der in wenigen Tagen mit den Verstärkungen aus Übersee seine Überlegenheit sogar noch ausbauen wird.


Etwas weniger kritisch ist die Deutsche Hochseeflotte zu betrachten. Dem deutschen Kaiserreich fehlen in Asien die nötigen Stützpunkte um einen großen Flottenverband dauerhaft in unseren Gewässern zu stationieren. Die britischen Häfen werden mit der eigenen Flotte auch bereits ihre Kapazitäten erreichen. Ich rechne nicht damit, dass die Hochseeflotte länger als zwei bis drei Wochen in Asiatischen Gewässern verbleiben wird. Zudem setzt unser U-Boot-Krieg der zivilen Deutschen Handelsflotte bereits erheblich zu. Den Berichten zufolge gibt es im deutschen Kaiserreich größere Aufstände um den Krieg wieder zu beenden.




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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-shō) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zur See- und Luftschlacht in der Malakka-Straße vom 26. September 1942 des Jahres zur Kenntnis nehmen.




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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, 14. Oktober 1942




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Freitag 16. Oktober 1942


Osaki Shiko konnte sich auf die Schultern klopfen. Die Marine schätzte die Situation wohl ebenfalls als Problematisch ein. Am frühen Morgen hatte die Schlachtschiffe Yamashiro und Katori ihre Liegeplätze in Japan verlassen und waren nach Südostasien aufgebrochen um dort die Flotte zu verstärken.


Der Blick auf die Flotten der Welt macht deutlich das die Kaiserlich Japanische Marine nur dann eine Chance hatte, wenn sie vollkommen geschlossen agierte. Die Widerworte in Japan würden aber sicher heftig ausfallen. Nicht wenige Menschen waren der Meinung das immer eine große Flotte in Japan selbst zu verbleiben hat um die Inseln zu schützen. Speziell da die Zarenflotte in Wladiwostok eine permanente Bedrohung war.


Der Glauben in die Luftwaffe war nicht stark genug und nur Schlachtschiffgeschützte erzeugten bei den einfachen Menschen ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Das Ende September drei britische Schlachtschiff durch Flugzeuge regelrecht auseinandergesprengt worden waren, interessierte dabei Niemanden.





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:






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>> Kreuzergefecht vor Singapur 18. Oktober 1942 <<




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Eines der Erfolgsrezepte der Kaiserlich Japanischen Marine war der Handelskrieg. Die Hauptlast in diesem Bereich trugen die U-Boote der Kaiserlich Japanischen Marine und eine größere Anzahl vornehmlich älterer Leichter Kreuzer. Eine Ausnahme war der Schlachtkreuzer Ikoma.


Die Ikoma war eines der Traditionsreichen japanischen Kriegsschiffe und auch eines der älteren Schiffe in der Flotte. Als der Schlachtkreuzer 1926 in Dienst gestellt wurde, war er zwar gigantisch groß, folgte aber nur bedingt dem Konzept des Schlachtkreuzers. Nicht selten hörte man von Marineexperten aus Europa die Bezeichnung „Japanisches Baby-Schlachtschiff“. Dem wurde die Ikoma auch eher gerecht. Der Schlachtkreuzer Ikoma war besser gepanzert und langsamer als seine Artgenossen aus Europa oder Amerika. Dazu kam eine Vergleichsweiße schwache Bewaffnung aber eine wahrhaft gigantische Reichweite.


Andere Nationen waren wahrhaftige Schlachtkreuzer-Nationen, Japan besaß nur diesen einen Schlachtkreuzer. Die Europäer benutzten Schlachtkreuzer als Kern ihrer Flotten bzw. als Hauptelement schneller Einsatzverbände für Aufklärung und Seeschlacht. Die japanischen Konstrukteure hatten die Ikoma für einen einzigen Zweck gebaut, den Handelskrieg.


Anfang Oktober hatte die Ikoma Formosa mit zwei Aufträgen verlassen. Einerseits sollte es reichhaltige Beute unter britischen und deutschen Frachtschiffen in der Südchinasee machen, andererseits sollte die Ikoma als vorgeschobener Wachposten fungieren, falls die Royal Navy ihre Stützpunkte in Britisch Malaya verlassen und Richtung Norden vorstoßen sollte.


Am Sonntag dem 18. Oktober kreuzte die Ikoma dicht vor Singapur. Die Ikoma hatte einige Einzelfahrer gejagt, die jedoch zu weit entfernt waren um schnell genug eingeholt zu werden. Jetzt – nachdem die Sonne aufgegangen war – stellte Kaigun-taisa Sakiyama Shakao fest, dass er sich längst in Reichweite der britischen Bomber aus Singapur befand. Es war Zeit hier zu verschwinden als der Ausguck eine Rauchfahne am Horizont ausmachen konnte…





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#234 RTW2-JAP#

TheBlackSwan
02.01.25, 18:12
Ist man da in Japan nicht etwas zu selbstkritisch? Schließlich ist die japanische Marineluftwaffe zahlenmäßig deutlich überlegen und sollte selbst gegen die vereinigte deutsch-britische Flotte bestehen können. Wozu habt ihr noch ein B in der Flotte? Museumsschiff?

Bigfish
02.01.25, 18:18
Werter TheBlackSwan,


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku ist ein nachdenklicher und fürsorglicher Anführer, dem völlig klar ist das Japan keine großen industriellen Kapazitäten besitzt. Auch in dieser Schlacht waren nicht alle Flugzeugträger mit dem neuesten fliegenden Material ausgerüstet, weil der Industrie dafür die Kapazitäten fehlen. Es wird dauern bis die Verluste von 142 Flugzeugen wieder ausgeglichen worden sind. Solange sind die Träger nicht einsatzfähig!


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Edit: Exakt - das B ist das Museumsschiff und zählt damit noch zur Flotte!

Bigfish
03.01.25, 13:30
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Kreuzergefecht vor Singapur 18. Oktober 1942 <<


Umgehend befahl Kaigun-taisa Sakiyama Shakao volle Kraft voraus. Womöglich hatte er einen der Frachter in der Dunkelheit überholt und wollte sich diesen Fang jetzt nicht entgehen lassen.
Noch bevor das unbekannte Schiff klassifiziert werden konnte, stiegen rings um die Ikoma Wasserfontänen in den Himmel und damit war klar, dass dort kein harmloser Frachter unterwegs war.


Einige Minuten später wurde das Ziel als Schwerer Kreuzer angesprochen und das war für Kaigun-taisa Sakiyama Shakao ein gefundenes Fressen. Kaigun-taisa Sakiyama Shakao gab den Feuerbefehl.


Ein Kreuzer war doch besser als die magere Kost der Frachtschiffe die sonst vor die Geschützrohre gelangten.





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Der britische Kommandant bemerkte seinen Fehler schnell und vollführte eine volle Wende. Jetzt hing alles von der Geschwindigkeit oder einem Glückstreffer in die Maschinenanlage des Gegners ab.



Denn eines hatte man bereits bemerkt: Der britische Kreuzer setzte einen Funkspruch mit seiner Position ab und bat um Luftunterstützung!



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Nach Ansicht von Kaigun-taisa Sakiyama Shakao dauerte es viel zu lange, aber dann Schlug die erste 16inch Granate der Ikoma in den Rumpf des Gegners ein. Die Geschwindigkeit der Ikoma war überlegen und umso näher man an den Kreuzer aufschloss umso besser würde die Trefferrate werden.


Dann dröhnte ein dumpfer Schlag durch die Ikoma und die Ordonanz meldete einen Treffer im Maschinenraum der Ikoma, der zum Glück keine gravierenden Auswirkungen hatte.


Nur Sekunden später riss es alle von den Beinen und die Leckage Warnung heulte auf. Der Gegner wusste sich zu verteidigen, soviel stand bereits fest!





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Kaigun-taisa Sakiyama Shakao musste die gleiche Erfahrung machen wie die Zerstörer bei Polynesien. Die britischen Geschützmannschaften waren hoch effizient und ungewöhnlich präzise. Granate um Granate krachte in die Ikoma und nur die vergleichsweiße dicke Panzerung verhinderte schlimmeres.





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Es setzte ein Geben und Nehmen ein, bei dem die Ikoma im Vorteil war. Das wesentlich größere Kaliber der Ikoma traf auf eine deutlich geringere Panzerung des feindlichen Kreuzers.


Das feindliche Feuer verringerte sich relativ abrupt und damit hatte wohl die Ikoma etwas Wichtiges getroffen. Es war auch recht schnell eine deutliche Schlagseite des Gegners zu erkennen.





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Dann erhielt Kaigun-taisa Sakiyama Shakao die Meldung auf die er gerne verzichtet hätte. Ein feindlicher Langstrecken-Seeaufklärer überflog die Ikoma in großer Höhe und begann über dem Gefechtsfeld zu kreisen. Es würde sicher nicht lange dauern, bis in Singapur die Bomber starten würden um die Ikoma anzugreifen.





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Die feindliche Artillerie erwachte wieder zum Leben und die Entfernung zum Feind war nun merklich geschrumpft.


Der Gegner machte kaum noch Fahrt, was die Arbeit für den Artillerie-Leitstand der Ikoma deutlich vereinfachte!





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Die letzten Treffer der Ikoma hatten den feindlichen Kreuzer in Brand gesetzt und nun war es nur noch eine Frage der Zeit.


Nach über drei Stunden Verfolgungsgefecht gelang der Ikoma der finale Treffer und der britische Kreuzer verschwand in einer Wand aus Feuer und Rauch. Die Druckwelle sorgte für eine kurze Schlagseite auf dem japanischen Schlachtkreuzer, aber alles in allem hatte die Explosion des feindlichen Kreuzers keine größeren Auswirkungen auf die Ikoma.


Nun musste Kaigun-taisa Sakiyama Shakao seine Ikoma nur noch aus der Gefahrenzone der feindlichen Bomber herausbringen.





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku zum Kreuzergefecht vor Singapur 18. Oktober 1942 <<



Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),


ich berichte mit den Worten meines Vorgängers Kaigun-chūjō Takahashi Sankichi vom 11. Juni 1935:


Zum Kreuzergefecht vor Singapur am gestrigen Tage gibt es nicht viele Worte zu verlieren. Kaigun-taisa Sakiyama Shakao hat einen Auftrag erhalten und diesen Auftrag hat er erfüllt. Der Schlachtkreuzer Ikoma konnte seine Konstruktions-Vorgaben erfolgreich zur Geltung bringen und hat die Erwartungen hinsichtlich seiner originären Aufgabe vollständig erfüllt.




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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-shō) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zum Kreuzergefecht vor Singapur vom 18. Oktober des Jahres zur Kenntnis nehmen.




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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, 19. Oktober 1942







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#235 RTW2-JAP#

Sappho
03.01.25, 14:25
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Die Royal Navy mußte eine Niederlage von historischem Ausmaß hinnehmen. In einer Seeschlacht in der Malakka-Straße wurden nicht weniger als zehn britische Großkampschiffe ganz überwiegend von japanischen Trägerflugzeugen versenkt. Die japanischen Verluste belaufen sich auf nur einen Zerstörer. Eine solche Niederlage mußte die stolze Roayal Navy noch nie hinnehmen. Insbesondere die Einseitigkeit der Verluste ist verblüffend. Man muss wohl feststellen, dass die Zeit der Schlachtschiffe abgelaufen ist und sie durch Flugzeugträger verdrängt werden.

Dies ist auch die einzige Hoffnung, die die Briten aus dieser Katastrophe ziehen können. Sie verloren nur einen leichten Träger. Ein weiterer wurde schwer beschädigt. Die Flottenträger der Royal Navy blieben vollkommen unbehelligt. Es kommt nun darauf an, ob die Briten den Japanern das scharfe Schwert ihrer schweren Träger aus der Hand schlagen können. Dann könnte sich das Blatt noch wenden. Die hohen Verluste der Briten bei versuchten Luftangriffen auf die japanischen Träger läßt diese Hoffnung allerdings als recht vage erscheinen.

Aus den Augen verlieren darf man im Anblick dieser historischen Niederlage aber nicht, dass die japanische U-Boot-Waffe dem britischen und vor allem dem deutschen Seehandel schweren Schaden zufügt. Schon wird von Mangel in Deutschland berichtet. Auch diesen Feind in den Griff zu bekommen, ist eine schwere Aufgabe für die Briten.

Sollte das Ende des "Rule, Britannia!" gekommen sein?

Bigfish
03.01.25, 21:23
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 02. November 1942


Osaki Shiko konnte die Meldungen aus Europa nicht recht glauben, aber nun hielt er verschiedene europäische Tageszeitungen in der Hand, die alle über dieselben Vorkommnisse berichtet hatten. Die Zustände in Deutschland mussten schlimm sein und es war von ersten Hungertoten die Rede.


Das spannendes war aber der Bericht, das alle in Europa verbliebenen Kriegsschiffe des Deutschen Kaiserreichs in den Häfen festgemacht hatten. Es ging das Gerücht herum, dass japanische Handelsstörer zuletzt so viele Tanker versenkt hatten, dass Deutschland seine Schiffe nicht mehr Beölen konnte.


Vor diesem Hintergrund erschien der Anmarsch der Hochseeflotte nach Asien in einem völlig neuen Licht!




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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Kreuzergefecht vor Los Angeles 21. November 1942 <<



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Aus den Erkenntnissen über den Zustand des Deutschen Kaiserreichs hatte die Kaiserlich Japanischen Marine ihre eigenen Schlüsse gezogen und in der Folge ihre Handelsstörer aufgestockt und angewiesen aggressiver vorzugehen.


Es gab keine See Zone auf dem Planeten, in der man nicht mit japanischen Kriegsschiffen rechnen musste. Selbst im Nord-Atlantik räuberten japanische Kreuzer, aber auch vor den Küsten der Vereinigten Staaten von Amerika zeigte man Flagge. Speziell die USA sollten verstehen wie weit der Arm der Kaiserlich Japanischen Marine mittlerweile reichte.


Der Japanische Leichte Kreuzer Chitose hatte mehrere britische Handelsschiffe versenkt sobald diese die Territorialgewässer vor Los Angeles und San Francisco verlassen hatten. Da die US Navy ohne Kriegserklärung außerhalb der Territorialgewässer keine Befugnisse hatte, sah sich die Royal Navy gezwungen sich der Sache selbst anzunehmen und entsandte den Leichten Kreuzer Sirius um das Problem zu lösen.


In der Folge mussten die bislang mit ihrem Isolationismus gut gefahrenen Bürger der Vereinigten Staaten am einundzwanzigsten November erkennen, dass der Krieg der anderen Nationen ihre Haustür erreicht hatte.




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Zur Mittagszeit des 21. November kreuzte die Chitose wieder vor Los Angeles, nachdem sie die Gewässer vor San Francisco verlassen hatte. Den ganzen Tag über hatte es keine Sichtung gegeben, das Meer lag wie ausgestorben da, war fast Spiegelglatt und es war völlig Windstill.


Um doch noch Erfolg zu haben startete der Seeaufklärer der Chitose zu einem weiteren Such Flug.


Kaum hatte der Aufklärer abgehoben meldete er ein Schiff knapp außerhalb des Sichtbereichs der Chitose.


Umgehend gab es Gefechtsalarm und der Anlauf begann.





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Einen Moment lang gab es einen Schreck, als das Schiff als Schwerer Kreuzer angesprochen wurde, aber schnell klärte es sich auf als britischer Leichter Kreuzer der Calypso-Klasse.


Mit diesem Gegner konnte es die Chitose aufnehmen!




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Es dauerte einige Minuten bis der Feind in Gefechtsreichweite gelangte, dann eröffnete die Chitose das Feuer.


Es dauerte weitere Minuten, dann konnten die ersten Treffer erzielt werden. Anders als bei den letzten Zusammentreffen, war das Feindfeuer weitgehend ungerichtet und unkonzentriert.


Das hatte der britische Kommandant ebenfalls erkannt, weshalb er mit seiner deutlich höheren Geschwindigkeit den Versuch unternahm aus der Reichweite der Chitose heraus zu kommen!




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Dann änderte der Feind überraschend seinen Kurs, konnte aber somit alle seine Geschütze zum Einsatz bringen und einige Treffer auf der Chitose setzen.




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Auf ein längeres Gefecht schien der Gegner aber nicht eingehen zu wollen. Sein Kurswechsel hatte offensichtlich nicht den Zweck die Chitose besser bekämpfen zu können, sondern so schnell wie möglich in die Hoheitsgewässer der Vereinigten Staaten von Amerika zu gelangen.


Dann wiederholte der Brite aber doch sein Wendemanöver und erzielte dadurch seinerseits weitere Treffer.




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Der Gegner wiederholte das Zacken-Manöver ein drittes Mal und kam damit näher an die Chitose heran, was für seine kleineren Kaliber nützlich war. Die Chitose musste jetzt mehrere Treffer einstecken, die nicht mehr völlig ungefährlich waren.



Und dann kam eine völlig unerwartete Meldung, der Chitose begann bei einige Geschütztürmen die Munition auszugehen!





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Den Gegner schien aber ein ähnliches Schicksal ereilt zu haben, denn das Feindfeuer endete abrupt.


Dann schien der britische Kommandant aus seiner Maschinenanlage das letzte herauszuholen und der Kreuzer konnte die Distanz zur Chitose deutlich vergrößern.





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Innerhalb kürzester Zeit konnte sich der britische Kreuzer absetzen und mit dem Einsetzen der Dämmerung verschwand er völlig aus der Sicht der Chitose.


Die Chitose fühlte noch einen Moment auf dem letzten Kurs des Gegners nach, musste dann aber Beidrehen um keine Verletzung der Hoheitsgewässer der USA zu riskieren.





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku zum Kreuzergefecht vor Los Angeles 21. November 1942 <<



Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),


zum Kreuzergefecht vor Los Angeles am gestrigen Tage gibt es ebenfalls nicht viele Worte zu verlieren. Zwei etwa gleichwertige Gegner sind aufeinandergetroffen und konnten sich gegenseitig keine elementaren Schäden zu zufügen. Die Chitose ist dabei auf ein altes Problem gestoßen, der Kreuzer hatte für ein Gefecht nach seinem langen Einsatz kaum genug Munition für einen effektiven Kampf. Dieses Problem betrifft alle älteren Kreuzer und sogar Schlachtschiffe. Bei aktuellen und künftigen Konstruktionen ist das berücksichtigt und diese verfügen über deutlich größere Magazine.


Für den Kreuzerkrieg ergeben sich aber draus keine dringenden Änderungen.




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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-shō) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zum Kreuzergefecht vor Los Angeles vom 21. November des Jahres zur Kenntnis nehmen.



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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, 22. November 1942




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Morgenausgabe der Tōkyō Shinbun – Montag 23. November 1942


Die Vereinigten Staaten von Amerika haben am Wochenende unseren Botschafter Nomura Kichisaburō ins Außenministerium einbestellt. Der amerikanische Außenminister Cordell Hull hat bei diesem Gespräch eine scharfe Protestnote seiner Regierung übergeben, wonach weitere Aktivitäten der Kaiserlich Japanischen Marine vor den Küsten- und Überseegebieten der Vereinigten Staaten nicht länger toleriert werden würden.


Die amerikanische Regierung verlangt vom Japanischen Kaiserreich seine Flottenaktivitäten auf eine Linie von höchstens 500 Seemeilen westlich von Hawaii zu beschränken und droht bei einer Zuwiderhandlung mit ernsthaften Konsequenzen.


Vermutlich in diesem Lichte müssen auch Gespräche in Washington zwischen Botschafter Nomura Kichisaburō und dem britischen Gesandten Edward Wood, 1. Earl of Halifax gesehen werden, die allerdings Ergebnislos beendet worden sind.


Dieses von den Vereinigten Staaten vermittelte Gespräch verwundert nicht, denn mittlerweile ist nicht nur im Deutschen Reich die Nahrungsmittel-Versorgung zusammengebrochen ist, sondern auch aus England liegen erste gleichartige Berichte dazu vor.


Das Japanische Interesse dürfte auch im Fortgang der Auseinandersetzung liegen, da die Invasion in Britisch Malaya nahezu zum Erliegen gekommen ist. Ohne die Einnahme von British Malaya wäre der Waffengang aber weithin sinnlos gewesen.





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Bild 216: Botschafter Nomura Kichisaburō (rechts) zusammen mit Sonderbotschafter Kurusu Saburō
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Saburo_Kurusu_and_Kichisaburo_Nomura.jpg
Autor: unbekannt
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Nomura_Kichisabur%C5%8D




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Bild 217: Außenminister Cordell_Hull
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cordell_Hull,_U.S._Secretary_of_State.jpg
Autor: U.S. Department of State from United States
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Cordell_Hull




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Bild 218: Botschafter Edward Wood, 1. Earl of Halifax
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:1st_Earl_of_Halifax_1947.jpg
Autor: Karsh of Ottawa (https://en.wikipedia.org/wiki/en:Yousuf_Karsh)
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Wood,_1._Earl_of_Halifax




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 08. Dezember 1942


Allen Problemen im Deutschen Reich zum Trotz, besagten alle Berichte das die Hochseeflotte weiterhin stur ihren Kurs auf Südostasien einhielt und nur noch wenige Tage entfernt war. Dann würde in Südostasien ein Übergewicht der Europäer herrschen, dem Japan nicht gewachsen sein konnte.


Noch immer durfte Osaki Shiko nicht darüber berichten. Er war sich aber sicher das die Schlagzeilen der Versenkung einer Japanischen Expeditionsflotte durch Nichts und Niemanden aufzuhalten sein würden, falls es Ende Dezember oder Anfang Januar zur Entscheidungsschlacht kommen sollte!




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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Gefecht in der Straße von Mosambik 23. Dezember 1942 <<



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Ende Dezember 1942 befanden sich große Teile der Deutschen Hochseeflotte im Indischen Ozean. Am Heilligen Abend würde man Südostasien erreichen, aber Teile der Flotte hatten den Auftrag dem Kaiser ein Weihnachtspräsent zu machen.


Wie auch die Royal Navy machte die Hochseeflotte Jagd auf Japanische Handelsstörer und seit Tagen trieb der Japanische Kreuzer Kasagi sein Unwesen an der Ostafrikanischen Küste.



Am 23. Dezember 1942 hatten die Deutschen Leichten Kreuzer Amazone und Frankfurt ihren Feind durch Funkpeilung in der Straße von Mosambik ausgemacht und begannen die Jagd!




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Die Kasagi wusste um die Anwesenheit der Hochseeflotte, fühlte sich aber weithin sicher. Die Hochseeflotte benötigte alle Kräfte in Südostasien und würde sicher keine Zeit mit einem Handelsstörer verschwenden, zumal der Schiffsverkehr an der Afrikanischen Küste seit zwei Wochen spürbar abgenommen hatte.


Am Nachmittag des 23. Dezember 1942 hatte die Kasagi die letzte Meldung nach Japan abgegeben und bat um Ablösung aufgrund abnehmender Treibstoffvorräte.


Die Kasagi befand sich an der südlichen Zufahrt zur Straße von Mosambik, als Berichte über nahestehende Deutsche Kreuzer eingingen. Entsprechend auf der Hut begann die Kasagi eine weitere Durchfahrt entlang der Afrikanischen Küste.





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Die Kasagi wollte ihren Aufklärer ausschicken um entweder die Deutschen Kreuzer oder aber britische und deutsche Handelsschiffe auszumachen, aber das raue Wetter verhinderte den Start des Flugzeugs.


Derart Blind blieb nur der klassische Ausguck um den Gegner aufzuklären.





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Drei Stunden lang suchte die Kasagi das Seegebiet ab, dann traf aus Japan die Genehmigung ein, die Mission abzubrechen und zum Bunkern zurück nach Formosa zu fahren.



Das mögliche Gefecht war beendet bevor es begonnen hatte!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku zum Gefecht in der Straße von Mosambik 23. Dezember 1942 <<



Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),


es drohte ein Gefecht in der Straße von Mosambik bei dem unser Leichter Kreuzer aufgrund von geringen Brennstoffvorräten und weitgehend leeren Magazinen keine Aussicht auf Erfolg gehabt hätte. Noch vor dem Bekanntwerden der Anwesenheit Deutscher Kreuzer hat der Kommandant um Erlaubnis zur Rückkehr gebeten. Dieser Anfrage wurde entsprochen. Eine Begegnung mit dem Feind fand nicht statt!




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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-shō) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zum Gefecht in der Straße von Mosambik vom 23. Dezember des Jahres zur Kenntnis nehmen.



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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, 24. Dezember 1942




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Freitag 01. Januar 1943


Den Jahreswechsel konnte Osaki Shiko bei seiner Familie verbringen, da über die in Europa so wichtigen Weihnachtsfeiertage keine wesentlichen Neuigkeiten zu vermelden waren. Shiko war sehr erfreut darüber, dass es seinem Vater endlich besser ging, aber gerade in diesen Tagen eines neuen Jahres kamen die Gedanken wieder zutage.


Shiko war noch völlig verschlafen als ein Bote aus dem Verlag ankam und eine Nachricht überreichte.


Osaki Satoshi spürte umgehend seine alten Instinkte, aber Shiko konnte verhindern, dass sein Vater die Meldung zu sehen bekam. Die Nachricht war auch relativ kurz:



„Marine Nachrichtendienst berichtet von britischem Entsatzversuch in Malaya in den nächsten vier bis fünf Tagen. Möglicherweise gehen die Japanischen Truppen in Malaya in Gefangenschaft!“



Shiko war sofort klar, dass sein Bruder Giichi diese Nachricht an den Verlag durchgestochen hatte und nun wusste er auch, warum sein Bruder in den letzten Tagen nicht anwesend war. Seinem Vater konnte er diese Meldung niemals zeigen. Würde nun auch noch Katsu getötet oder gefangengenommen werden, würde sein Vater das niemals verkraften.


Jetzt mit der Hauptmacht der Royal Navy und der Hauptmacht der Hochseeflotte in Südostasien, ergab eine Gegenoffensive der Royal Army unbedingt Sinn. Wann wenn nicht jetzt?




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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Konvoischlacht vor Tengah Island 4. bis 5. Januar 1943 <<



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Bereits im November 1942 konnte der Japanische Marinegeheimdienst in Erfahrung bringen, dass mit der Deutschen Hochseeflotte nicht nur das Gleichgewicht kippen würde, sondern das zusammen mit der Deutschen Hochseeflotte auch zahlreiche britische Truppentransporter nach Asien gelangen würden.


Das Britische Oberkommando wusste nur zu gut, dass es zusammen mit den Deutschen endlich die Chance gab, die Kaiserlich Japanische Marine auszuschalten. Das alles nutzte jedoch nichts, wenn es nicht auch an Land endlich Fortschritte gab.


Zu diesem Zweck plante die Royal Navy eine Landung britischer Spezialkräfte im Rücken der japanischen Infanterie auf Malaya.


In der Nacht vom vierten auf den fünften Januar Neunzehnhundertdreiundvierzig sollte die Landung stattfinden. Dem Japanischen Oberkommando war völlig klar, dass ein Einsatz der Trägerflotte nicht in Frage kam. Vermutlich inszenierten die Briten diese Landung nur aus dem Grund, um der Japanischen Trägerflotte eine Falle zu stellen.


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku war nicht bereit dieses Wagnis einzugehen und seine Flugzeugträger zu opfern. Völlig Widersetzen konnte er sich jedoch nicht, weshalb er ein kleines Geschwader aus Leichten Kreuzern und Zerstörern abkommandierte um dem Gegner die Landung zumindest zu erschweren. Der Verband war klein und schnell und nahm den Weg in die Malakka-Straße auf dem Yamamoto Monate zuvor zurückgekehrt war. Tagsüber versteckte sich die Einsatzgruppe in abgelegen Buchten dicht unter Land von Java und Sumatra und gelangte tatsächlich unentdeckt ins Zielgebiet.



Nun musste sich zeigen zu was die neusten und modernsten Leichten Kreuzer der Kaiserlich Japanische Marine im Stande waren!





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#236 RTW2-JAP#

Bigfish
04.01.25, 19:16
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Konvoischlacht vor Tengah Island 4. bis 5. Januar 1943 <<


Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi hatte das Kommando über die 第一南遣艦隊 (Dai-Ichi Nanken Kantai - 1. Südliche Expeditionsflotte) wenige Wochen vor Ausbruch der Feindseligkeiten erhalten. Zu dieser Zeit hatte die 1. Südliche Expeditionsflotte jedoch noch keine detachierten Einheiten über die er hätte verfügen können. Es war eine Verwaltungstätigkeit ohne Verantwortung. Ende des Jahres Neunzehnhundertzweiundvierzig hatte sich das schlagartig geändert.


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku persönlich hatte ihm die Unterstellung von gleich drei der modernsten Kreuzer der Kaiserlich Japanischen Marine mitgeteilt. Dazu kamen sieben Zerstörer die nicht weniger modern waren.


Dass die Unterstellung dieser Schiffe zur 1. Südlichen Expeditionsflotte nicht grundlos vorgenommen worden war, wusste er sofort. Dass Sein Auftrag aber einer Selbstmordmission nach alter Samurai-Tradition gleichkam war dann aber doch unerwartet.


Er bekam für diesen Auftrag mit Kaigun-shōshō Kiyoshi Hamada auch einen neuen Stabschef zugewiesen, der dafür vorzeitig befördert worden war.


Zusammen mit seinem Stabschef hatte Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi nur wenige Wochen Zeit erhalten um einen taktischen Plan zur Durchführung des Auftrags auszuarbeiten. Die Zeit war auch deshalb sehr knapp gewesen, weil sich das Geschwader sehr frühzeitig auf den Weg machen musste um sein Zielgebiet zu erreichen.


Seit vier Wochen befand sich die 1. Südliche Expeditionsflotte nun auf See und war nach dem Betanken bei Borneo nur noch nach Einbruch der Dämmerung unterwegs gewesen. Tagsüber hatte sich der Verband in vorher durch U-Boote ausgespähten kleinen Buchten versteckt und sich mit großen Tarnnetzen versucht einer feindlichen Aufklärung zu entziehen.


All dies war gelungen und in der Dunkelheit des vierten Januars Neunzehnhundertdreiundvierzig befand sich Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi mit seinem Geschwader in der mittlerweile berühmten Malakka-Straße – dem Friedhof der britischen Schlachtflotte!


Er selbst führte das Kommando über die




Japanische 8. Aufklärungs-Division:
Leichter Kreuzer Chishima (Flaggschiff)
Leichter Kreuzer Takachiho

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und die



Japanische 9. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Amagiri
Zerstörer Asanagi
Zerstörer Kikuzuki
Zerstörer Harukaze
Zerstörer Mikazuki

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Der dritte Kreuzer – die Naniwa – und die zwei Zerstörer Akebono und Kisaragi dienten als Deckungsverband, die später den Rückzug sichern sollten, falls es dazu kam.


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Das Datum des britischen Entsatz Versuchs hatte man herausgefunden, den genauen Ort jedoch nicht. Theoretisch konnte er sich irgendwo entlang der gesamten Malakka-Straße befinden, oder schlimmer noch es konnten sogar zwei getrennten Landungen stattfinden.


Der wahrscheinlichste Ort war jedoch irgendwo nördlich von Malakka um den dort kämpfenden Japanischen Truppen in den Rücken zu fallen.


Es war eine klare mondlose Nacht und bislang gab es keine Hinweise auf eine feindliche Landungsstreitmacht.


Wie diese Aussah konnte er nur erahnen. Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer wären verheerend, aber auch nur schwere Kreuzer würden eine echte Herausforderung darstellen.


Das er mit der Chishima und Takachiho über zwei der neusten Schiffe verfügte, war allerdings kein Zufall gewesen.



Beide Kreuzer der Natori-Klasse, wie auch die Zerstörer der Minekaze-Klasse verfügten über einen Trumpf und diesen galt es auszuspielen!




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Es war gerade Fünfzehn Minuten nach Zehn Uhr nachts, als Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi alle Schiffe in Linienformation zu sich beorderte um weitere Befehle auszugeben. Die Funkanlagen verbot sich von selbst, aber auch Signallampen waren zu riskant. Die Schiffe kamen zu vereinbarten Zeiten bis auf wenige Meter zusammen und er kommunizierte per Sprechrohr mit den einzelnen Kommandanten. Das war schwierig, aber ihm blieb kaum eine andere Wahl um eine Entdeckung zu verhindern.


Zwanzig Minuten später kam dann die erhoffte Meldung. Er wurde in den Kommunikationsraum des Kreuzers gebeten. Dort saßen zwei Matrosen einem großen und klobigen Schaltschank der über zahllose Knöpfe, Drehregler und Steckverbinder verfügte. In der Mitte gab es eine Konsole mit einem runden erleuchteten Schirm, auf den die beiden Matrosen wie gebannt draufrein starrten.



„Was gibt es?“


„Herr Admiral – hier – diese Störung beobachten wir jetzt seit zwei bis drei Minuten.“


„Ist das Gerät in Ordnung?“


„Jawohl Admiral, das haben wir geprüft, es wandert nach Backbord aus und das recht schnell.“


„Also ist es das was wir vermuten?“


„Ich denke ja Herr Admiral!“ gab einer der beiden Techniker zurück.


„Gut – exakte Meldungen jede Minute an die Brücke über Sprechgerät, sollte etwas besonders passieren sofortige Meldung!“


„Jawohl Herr Admiral!“



Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi lief zurück auf die Brücke und sah dort in die lauernden Augen seines Stabschef Kaigun-shōshō Kiyoshi Hamada.



„Nun Kiyoshi – mehrere Kontakte sind auf dem Radarschirm aufgetaucht – das könnte es sein!“





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„Weiteres Ziel etwas Abseits entdeckt.“ kam es aus dem Lautsprecher.


„Es sind drei weitere Ziele“ kam die Korrektur direkt hinterher.


„Neue Kontakte bewegen sich sehr langsam in Nord-Östliche Richtung.“


„Nun Kiyoshi was denken Sie?“


„Die nahestehenden Kontakte sind zu schnell für Truppentransporter. Die anderen drei sehen eher aus wie Transporter.“


„Ja so sehe ich das auch!“



„Und es gibt kein Anzeichen, dass sie uns bemerkt haben!“



„Darauf habe ich gehofft Kiyoshi, laut dem Nachrichtendienst haben längst nicht alle Schiffe der Royal Navy bereits Radar erhalten.“


„Unser Zerstörer Mikazuki hat auch noch keine Anlage verbaut!“


„Ja stimmt – aber die Schiffe von uns die Radar haben, reichen aus solange der Gegner keines hat!“


„Brücke – es werden mehr und mehr Kontakte in der südlichen Gruppe.“




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„Weiter keine Anzeichen, dass der Gegner uns entdeckt hat!“


„Also gut – Kiyoshi – Signal an die Zerstörer, sie sollen nach Westen ausweichen um diese Zerstörer Gruppe zu umgehen. Wenn die weiter ihren Kurs halten, schieben wir unsere beiden Kreuzer zwischen diese Feindzerstörer und unsere Zerstörer. Dann sollen unsere Zerstörer hart Ruder Backbord auf Null-Neun-Null gehen und den Transportern in die Flanke fallen.“


„Jawohl Admiral!“


„Brücke – die Zerstörer ändern den Kurs!“


„Wohin?“


„Kurs ist jetzt Süd-Ost“


„Die Eskorten bleiben bei ihren Frachtern!“


„Neue Befehle für unsere Zerstörer?“


„Nein Kiyoshi – es wäre mir zwar lieber gewesen, wenn der Gegner noch ein Weile Kurs Nord-Ost beibehalten hätte, aber wenn er sich auf die Abgewandte Seite der Transporter zu bewegt, ist das genauso gut. Wir setzen ihnen nach und wenn es Anzeichen gibt, dass die unsere Zerstörer entdeckt haben schlagen wir zu und beschäftigen diese Jungs!“




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„Unsere Zerstörer müssten jetzt jeden Moment in Sichtweite der zurückhängenden Transporter-Linie gelangen!“


„Admiral – Zerstörer Amagiri eröffnet das Feuer!“


„Gut – bereithalten um die feindlichen Zerstörer anzugreifen!“


„Jawohl Admiral!“





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„Bislang keine Reaktion der Eskorten Admiral!“


„Da scheint jemand ganz gehörig zu Pennen auf den britischen Geleit-Zerstörern!“


„Seien Sie ruhig Kiyoshi – wir werden noch früh genug Ärger mit den Jungs bekommen – und wer weiß was die Royal Navy hier noch alles in der Nähe hat?“


„Zerstörer Amagiri meldet erfolgreichen Torpedoangriff!“





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„Das ist unglaublich Admiral – der Feind greift einfach nicht ein!“


„Wir haben die Royal Navy wohl komplett überrumpelt! Die können wahrscheinlich gar nicht glauben was gerade passiert und mittlerweile sind wir durch die Frachter auch hervorragend abgeschirmt!“



...



„Das fühlt sich an wie die Berichte von Port Arthur die wir auf der Marineakademie auswendig lernen mussten, meinen Sie nicht Kiyoshi?“


„Ja Admiral, genau so muss es vor fast vierzig Jahren gewesen sein! Ein völlig paralysierter Feind, der nicht wusste wie ihm geschah.“


„Nur das wir mittlerweile seit einem halben Jahr im Krieg sind!“


„Selbst wenn wir jetzt versenkt werden Admiral, ich möchte nicht in der Haut des britischen Befehlshabers stecken!“





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„Admiral – die feindlichen Zerstörer scheinen jetzt endlich zu wenden!“


„Da herrscht blankes Chaos!“


„Zerstörer Asanagi meldet das der erste Truppentransporter gekentert und gesunken ist!“


„Überlebende?“


„Das müssen hunderte oder tausende sein, die von den Transportern ins Wasser springen!“


„Zu viele Überlebende um alle an Bord zu nehmen und solange die Feindlichen Zerstörer hier herum schleichen können wir auch nicht stoppen. Meldung an die Zerstörer, dass diese Rettungswesten über Bord werfen sollen, aber nur einen Teil – wer weiß was uns selbst noch droht!“





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„Feindliche Eskorten kommen jetzt auf Admiral – müssten in ein bis zwei Minuten in Sichtweite gelangen!“


„Dort Admiral – Mündungsfeuer!“


„Jetzt ist der Gegner aufgewacht Kiyoshi – wünschen Sie uns Glü...“




BUUMMM




„Verdammt! – sind Sie in Ordnung Admiral?“


„Ja Kiyoshi – das war knapp!“


„Das wird dauern bis wir die Brücke wieder vollständig benutzen können.“


„Wenigstens scheint es so, dass Niemand auf der Brücke ernstlich verletzt worden ist!“


„Noch so ein Treffer und das wird ein anderes Ergebnis sein!“





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„Lassen Sie Torpedos auf diese Schiffe abfeuern – die laufen dann direkt rein!“


„Dieses Feindfeuer ist viel zu heftig Kiyoshi, das sind niemals nur Zerstörer!“


„Es ist nach wie vor viel zu Dunkel um die feindlichen Schiffe zu identifizieren!“


„Ausguck meldet feindlichen leichten Kreuzer Arethusa-Klasse!“


„Ich wusste es – Feuer auf den Kreuzer konzentrieren, aber das Führungsschiff ist garantiert auch ein Kreuzer!“



„FEUER – FEUER an BORD!“



„Admiral – das Reserve Torpedo Magazin ist explodiert!“





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„Es hat gedauert bis der Gegner aufgewacht ist, aber jetzt setzen die uns ganz schön zu!“


„Befehle?“


„Raus mit den restlichen Torpedos, bevor die auch noch Feuer fangen oder getroffen werden!“


„Jawohl Admiral!“


„Ausguck meldet Kreuzer Arethusa-Klasse von zwei Torpedos getroffen!“


„Gut – Ruder hart Steuerbord – fahren wir zwischen die Truppentransporter – dann kann der Feind uns nicht mehr so einfach bekämpfen!“





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„Admiral das Führungsschiff ist ein Kreuzer der Melampus-Klasse, der heizt uns ganz schön ein!“


„Treffer im Maschinenraum!“


„Häm – Meldung an Kreuzer Takachiho – die Takachiho soll die Führung übernehmen. Mit dieser zertrümmerten Brücke und ohne ausreichend Geschwindigkeit sind wir dazu nicht mehr in der Lage!“


„Jawohl Admiral! – Admiral?“



„Schon gut Kiyoshi – wir wussten beide, dass dies eine Selbstmordmission ist!“



„Jawohl Admiral!“





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„Versuchen wir zu den Transportern zu gelangen. Die Briten können nicht auf uns Feuern ohne dabei ihre im Wasser schwimmenden Soldaten zu treffen!“


„Admiral…“


„Ja – ich fürchte die Briten werden das trotzdem tun!“


„Das ist ein Massaker Admiral – dafür wird man uns die Schuld geben Admiral!“


„Mir – Kiyoshi – dafür wird man mir die Schuld geben!“



„Admiral – die Amagiri ist EXPLODIERT!“



„Verdammt! – Es wird jetzt wirklich ungemütlich!“






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„Geben Sie Befehl aus unbedingt die restlichen Transporter anzugreifen. Selbst wenn wir doch noch komplett zusammengeschossen werden sollten, wenn die Transporter alle versenkt sind, findet hier auf Monate hinaus keine Landung der Royal Marines und der Royal Army statt!“


„Jawohl Admiral!“





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„Admiral der Gegner scheint sich nach Süden abzusetzen!“


„Häm – ich verstehe diese Briten nicht? Erst merken Sie nichts, dann schießen sie unsere Chishima fast zu Klump und bevor sie das geschafft haben drehen sie ab!“


„Verstehen Sie das Kiyoshi?“


„Nein Admiral, es ergibt keinen Sinn, aber Zerstörer Mikazuki meldet das der feindliche Kreuzer gekentert und gesunken ist“


„Wieviel Torpedos haben diesen Kreuzer getroffen?“


„Fünf oder sechs Stück, es war alles so turbulent, dass es schwer gefallen ist sich darauf zu konzentrieren!“


„Hauptsache dieser Kreuzer macht uns keine Schwierigkeiten mehr Kiyoshi!“


„Jawohl Admiral.“





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„Admiral – das Feuer konnte gelöscht werden!“


„Gut, aber noch ist das Gefecht nicht beendet!“




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„Admiral – alle Truppentransporter sinken oder sind bereits gesunken. Die britischen Zerstörer und der leichte Kreuzer laufen ab. Aber auf dem Radar haben wir eine Gruppe von Kontakten, die sich uns von Norden nähert!“


„Von Norden?“


„Jawohl Admiral!“


„Funken Sie die Naniwa an. Der Kommandant soll mitteilen wo er sich befindet!“





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„Das war sicher nicht der zweite leichte Kreuzer, dort müsste noch dieser Zerstörer der Wear-Klasse herumgeschlichen sein!“


„Ein Torpedo wird reichen, lassen Sie und nachsehen wer dort aus dem Norden zu uns kommt?“


„Wir haben noch keine Antwort von der Naniwa erhalten Admiral.“





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„Ihre Vermutung war richtig Admiral, das ist die Naniwa mit ihren beiden Begleitzerstörern.“


„Was für ein Tag Kiyoshi! Wenn es uns jetzt noch gelingt die Malakka-Straße zu verlassen bevor es hell wird haben wir eine echte Chance zu entkommen!“





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„Dämmerung ist in fünf Stunden Admiral.“


„Gut – wir drehen noch einen ausgedehnten Kreis um zu prüfen ob wir einen Transporter übersehen haben und dann lassen Sie uns von hier verschwinden, bevor noch ein weiteres britisches Geschwader hier aufkreuzt oder gar die Deutsche Hochseeflotte!“


„Jawohl Admiral“





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„Brücke – erneuter Radar-Kontakt nördlich.“


„Ist das wieder die Naniwa?“


„Nein Admiral, die Naniwa hat uns zuletzt in südliche Richtung verlassen!“


„Verstanden!“


„Kiyoshi.“


„Admiral?“


„Dann wollen wir mal prüfen wer das jetzt ist. Wenn es nicht die Naniwa ist, bleibt nur der Gegner übrig!“








„Britische Korvette Admiral.“


„Dann lassen Sie uns den letzten Fang machen und dann endlich weg von hier!“





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„Nur noch wenige Stunden bis es Hell wird Admiral!“


„Ja lassen Sie die Seeaufklärer starten, wir müssen wissen ob uns jemand den Heimweg verlegt?“


„Jawohl Admiral!“





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„Diese Wolkendecke kommt uns wie gerufen, das verhindert das uns feindliche Flugzeuge zu Gesicht bekommen!“


„Ja – das Schicksal ist heute eindeutig auf unserer Seite!“





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku zur Konvoischlacht vor Tengah Island 4. bis 5. Januar 1943 <<



Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),


die Konvoischlacht vor Tengah Island ist das vielleicht Kriegsentscheidende Ereignis gewesen. Das völlige Versagen der Royal Navy einen derart wertvollen Konvoi von Truppentransporten nahezu schutzlos in den Einsatz zu schicken ist an Arroganz nicht zu überbieten. Das zudem der örtliche Befehlshaber einen gesunden Schlaf hatte, ist dann nur noch der letzte Sargnagel gewesen. Die wahren Schuldigen an diesem Desaster sind an der Spitze der Royal Navy.


Nach den neusten Erkenntnissen sind beinahe fünfzehntausend der dreißigtausend eingeschifften britischen Soldaten ertrunken. Das entspricht einer vollständigen Infanterie-Division.


Laut unserem Geheimdienst handelte es sich an Bord der Truppentransporter um die 11th (East Africa) Division und die 36th Infantry Division (United Kingdom). Speziell die vielen Toten der 11th (East Africa) Division sollen zu massiven Protesten in den Heimatländern dieser Soldaten geführt haben. Dabei handelt es sich vornehmlich um Nyasaland, Uganda und Kenia sowie aus dem Belgischen Kongo. Die Soldaten der 36th Infantry Division setzten sich dagegen zum Großteil aus Engländern zusammen.


Wenn wir Glück haben führt dieses Ereignis zum Zusammenbruch der britischen Regierung!




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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-shō) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zur Konvoischlacht vor Tengah Island vom 4. bis 5. Januar des Jahres zur Kenntnis nehmen.



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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, 12. Januar 1943




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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Montag 18. Januar 1943



>> Deutscher Kaiser zum Rücktritt gezwungen – Gewaltige Friedens-Demonstration in Berlin – Neue Deutsche Regierung Kapituliert Bedingungslos! <<


>> Das Kaiserliche Japan erhält alle Deutschen Kolonien im Pazifik sowie Tanganyika in Ostafrika als Reparationsleistung! <<


Die Ereignisse im pazifischen Krieg überschlagen sich! Nachdem es der Kaiserlich Japanischen Marine Anfang Januar gelungen war eine britische Entsatz-Landung in Malaya zu verhindern – wir berichteten – hat der Untergang dieser zweier britischer Divisionen nun Konsequenzen in Berlin.


Das seit Monaten hungernde Volk im deutschen Kaiserreich hat aufbegehrt und ist nicht bereit weitere Verluste in diesem Krieg in Kauf zu nehmen.


Der Deutsche Kaiser Friedrich Wilhelm Victor August Ernst von Preußen wurde zur Abdankung gezwungen. Als erste Amtshandlung hat die neue deutsche Regierung eine Urkunde zur Bedingungslosen Kapitulation unterzeichnet.


Um dem Willen der Deutschen Bevölkerung gerecht zu werden zieht sich das Deutsche Reich aus allen verbliebenen pazifischen Kolonien und aus Deutsch-Ostafrika zurück. Alle diesen Kolonien sind nun unter Kaiserlich Japanische Herrschaft gelangt.


Mit diesem historischen Ereignis ist es dem Japanischen Kaiserreich gelungen die erste Europäische Kolonialmacht aus Asien zu verdrängen. Mit Afrikanischem Boden betritt das Japanische Kaiserreich zudem eigenes Neuland außerhalb Asiens. Damit ist der Krieg im Pazifik zum ersten die halbe Welt umspannenden Krieg geworden und wird wahrscheinlich als großer Indopazifischer Krieg in die Geschichtsbücher eingehen.


Die ersten Reaktionen aus London deuten auf eine Fortsetzung des Waffenganges hin, aber auch auf den Britischen Inseln mehren sich die Proteste und der Fall des Deutschen Kaiserreichs könnte in ganz Europa eine Kettenreaktion nach sich ziehen!





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#237 RTW2-JAP#

Sappho
05.01.25, 14:47
https://i.ibb.co/MspT9pt/2024-12-09-14-23-55-GZf-MP1943-01.png



In Berlin haben sich die Ereignisse überschlagen. Revolutionäre Aufständige haben den Reichstag gestürmt und belagern das Stadtschloss. Der greise Kaiser Wilhelm II. hat das Schloss, Berlin und Deutschland verlassen. Nach unbestätigten Meldungen soll er in die Niederlande emigriert sein. und habe dort seine Abdankung erklärt.

Durch den japanischen Handelskrieg, den die deutsche Marine vollkommen wirkungslos bekämpfte, wurde in Deutshcland eine ernste Hungerkrise ausgelöst, die schließlich zu revolutionären Unruhen führten. Die Regierung des Deutschen Reiches sah keinen anderen Ausweg mehr als den Krieg durch Kapitulationen und Abtretung von Kolonien in Asien und Afrika zu beenden.

Die Enwicklung in Deutschland bleibt ungewiss. Ein Bürgerkrieg kann nicht ausgeschlossen werden.

TheBlackSwan
05.01.25, 14:56
Das sieht ja gut aus, wenn Frankreich und Russland auch noch beitreten, gibt es mehr Landungsziele, Kriegsdauer und Reparationen. Eine Entscheidungsschlacht gegen UK bis dahin wäre aber gut... Für mehr Spaß empfehlen wir die Forderung einer Nordseebasis im Friedensvertrag.
Wie schaut es mit dem Budget aus?

Der russische BC gefällt uns bis auf die nicht ausgereizten DP secondaries gut

Taurus
05.01.25, 20:04
Das sind ja mal Paukenschläge, letztlich haben weder Schlachtschiffe noch Flugzeugträger die Briten und Deutschland bezwungen, sondern U-Boote und Handelsstörer.

Und das jetzt Japan sogar Kolonialmacht in Afrika ist (sogar mit einer ansehnlichen Basis), war in der Form wohl auch noch nicht gesehen worden.

Japan ist scheinbar nicht aufzuhalten, demnächst wird das Kaiserreich die beherrschende Weltmacht sein. Da die Wissenschaftler des Tenno jetzt auch noch anfangen, mit Raketentechnologie herumzufummeln, braucht niemand mehr einen Gedanken an einen erfolgreichen Krieg gegen Japan verschwenden.

Bigfish
06.01.25, 11:04
Edle Sappho,


habt Dank!



+ + +



Werter TheBlackSwan,


selbst wenn Wir könnten, würden Wir sicher nicht in völlig abwegiges Gebiet expandieren! Ost-Afrika ist gerade so die sinnvolle Grenze um mehr "Action" in neuen Regionen rein zu bringen.

Zum Budget werden Ihr bald etwas zu lesen bekommen, weil Wir das sowieso bereits für den AAR benötigen! Die nächsten Posts liegen bereits auf Halde ;)



+ + +



Werter Taurus,


ja wir denken das der "unrestricted U-Boot Warfare" zu stark modelliert ist. Bislang hatten wir den kaum eingesetzt - diesmal ist der unrestricted U-Boot Warfare aus Gründen zwingend :cool:

Ob Ost-Afrika so clever ist - na Ihr werden es bald lesen dürfen...

Ritter Kunz
06.01.25, 19:33
Also Wir haben nun auch zum aktuellen Stand aufgeschlossen. Da habt Ihr ja ganz schön dicke Bretter zu bohren, es mit der Royal Navy und der Kriegsmarine gleichzeitig aufzunehmen. Auch wenn die Deutschen wohl nie ernsthaft gefährlich werden konnten, wenn die Basen fehlen - von der Heimatfront ganz abgesehen.
Die häufiger auftauchenden Meldungen über versenkte zivile Passagierschiffe scheinen wohl auch mit Eurem uneingeschränkten U-Boot-Krieg zu tun zu haben. Der Sprung in den Spannungswerten scheint Uns (soweit Wir das anhand der Bilder beurteilen können) ja durchaus signifikant zu sein. Frankreich und Russland stehen ja auch schon fast an der Schwelle zum Kriegseintritt. Uns scheint, die Sympathiereserve der anderen Großmächte wird von der japanischen Marine in "Lusitanias" gemessen ;)

Bigfish
06.01.25, 20:38
Werter Ritter Kunz,


vielen Dank - ja Wir gestehen in den letzten 2 Monaten ziemlich "Gas" gegeben zu haben in diesem AAR - Wir spoilern jetzt etwas - wenn es klappt, werden Wir den AAR noch im Januar beenden können - vielleicht auch erst im Februar. Unser Bilderhoster hat seit kurzem ein tägliches und ein monatliches Upload Limit - vermutlich ist daran der werte Alith Anar Schuld, der damit endlich einen Weg gefunden hat Unsere Bilderflut einzudämmen :rot: - Wir müssen aber noch eine waschechte Trägerschlacht schlagen und damit wohl das monatliche Limit erreichen :(


Wir fiebern aber dem Ende entgegen!


Auch habt ihr Recht mit den "Lusitanias" - das ist das Ergebnis des totalen U-Boot-Kriegs und praktisch NUR so bekommt man weitere Länder in den Krieg hineingezogen wenn keine Allianzen bestehen. Es ist also Absicht aus spieltechnischen Gründen - man möge es Uns verzeihen, aber es ist der Unterhaltung der Regenschaft zuträglich - das können Wir zusichern!

Taurus
10.01.25, 21:32
https://s20.directupload.net/images/user/240818/ac43ltdd.jpg (https://www.directupload.eu)


Französische Tageszeitung "Le Temps" vom 26. Februar 1943





>> Japan verändert die alte Weltordnung - Große Unruhe in den Hauptstädten Europas - Nach dem Fall Deutschlands wankt mit den Briten ein weiteres globales Schwergewicht <<






Man kann es schon lange nicht mehr ignorieren, das mit dem japanischen Kaiserreich eine neue Großmacht aufgestiegen ist, die ihren Einfluß und ihre Bedeutung vor allem der eigenen maritimen Stärke verdankt.
Aus einer ehemaligen Regionalmacht wurde Schritt für Schritt eine resolute Bedrohung der europäischen Kolonialmächte, die ihre Besitzungen im fernöstlichen Raum in mehreren bewaffneten Konflikten mitunter erheblich einbüßten.
Über die Jahrzehnte hinweg mussten nicht nur Briten, Deutsche und Russen die überlegene Stärke der japanischen Marine und ihrer Führungspersonen anerkennen, auch wir Franzosen haben die leidvolle Erfahrung eines verlorenen Krieges
gegen Japan aus erster Hand miterlebt.


Jetzt scheint aber ein neuer Abschnitt der Weltgeschichte anzubrechen, denn Japan hat durch die deutsche Kapitulation und die daraus entstehenden Gebietsansprüche, nun seinen Einfluss auch auf dem afrikanischen Kontinent etabliert und verlässt so seine bisherige "Wohlfühloase" des fernen Ostens.
Damit gerät automatisch Europa wieder mehr ins Blickfeld, denn auch in Afrika bestehen etliche europäische Besitzungen, die zwangsläufig wieder mehr in Reichweite Japans geraten.


Dies ist auch eine Folge der unter schwerem Druck stehenden Briten, die zwar ihren Kampf noch weiterführen, aber spätestens seit den verheerenden Marineverlusten im Januar bei der Luft-/Seeschlacht nahe Malaya in der Malakkastrasse sind die Aussichten auf einen
Sieg erheblich gesunken. Natürlich ist die Royal Navy immer noch ein beeindruckendes Machtinstrument, nur scheint es gegen diese Japaner kein wirklich effektives Mittel zu geben, um die Oberhand zu erringen.


Was aber wirklich ein entscheidender Faktor zu sein scheint, sind Japans U-Boote und Handelsstörer, die beunruhigend effektiv die britische und zuvor deutsche Handelsschifffahrt dermaßen dezimiert haben, das in den jeweiligen Heimatländern nicht nur der militärische Nachschub beeinträchtigt wurde, sondern fast noch schlimmer die Versorgung der Zivilbevölkerung dramatisch eingebrochen ist.
Und wenn die Heimat nicht mehr uneingeschränkt hinter dem Militär steht, weil grassierende Hungersnöte die Existenz vieler Menschen bedrohen, muss man kein Prophet sein, um ein baldiges Ende auch dieses Konfliktes vorherzusagen.


Der Schönheitsfehler des japanischen Vorgehens eines scheinbar uneingeschränkten U-Bootkrieges liegt aber in der Inkaufnahme von neutralen Opfern, nicht nur einmal wurden größere Passagierdampfer nachweislich von
japanischen U-Booten versenkt, was zu internationalen Verwerfungen führte und der Reputation Japans Schaden zufügte. Noch scheint es der japanischen Führung relativ egal zu sein, eine Änderung der Kriegsphilosophie ist noch nicht erkennbar.


Dieses Blatt war immer Stolz darauf, Kontakte zu gut unterrichteten Quellen sowohl in Japan als auch in französischen Regierungsbereichen zu pflegen, über die Jahre versiegen alte Quellen und neue werden wieder etabliert. So ist auch in diesem Fall, denn auch wenn
offiziell noch niemand in Paris darüber redet, es kreisen trotzdem Gerüchte über eine wachsende Verärgerung innerhalb der Regierung über die Rücksichtslosigkeit der japanischen Kriegsführung. Auch wenn das sicher nicht der einzige Grund sein wird, aber hier und
da ist auch in Marinekreisen von verstärkten Aktivitäten in den großen Häfen in Mittelmeer und Atlantik zu hören.


Dazu passend wurde vor kurzem das größte Marinemanöver der letzten Jahrzehnte unternommen, wo ein Großteil der Marine nationale francaise sowohl im Atlantik als auch in der Nordsee! mit großen kombinierten Verbänden sich über mehrere Wochen
im Einsatz befand. Gerüchteweise sollen auch Einheiten mindestens einer weiteren Nation teilgenommen haben, darüber aber wurden keine genaueren Informationen bekannt.
Hierbei wurde alles aufgefahren, was die Arsenale zu bieten haben, vom neuesten Flugzeugträger bis zum Versorgungsschiff stand ein großer Teil der Flotte in See


https://s20.directupload.net/images/user/250110/pguzvk2v.jpg (https://www.directupload.eu)

Französischer Träger mit Eskorte nahe der norwegischen Küste




Ob das eine zwingende Reaktion auf japanische Erfolge im Krieg gegen Deutschland und das britische Empire ist oder einfach nur ein Zufall, Fakt ist, das die Beziehungen Japans zu fast allen größeren Marine-Nationen entweder angespannt, schlecht oder eben eskaliert sind.

Vielleicht muss sich die französische Bevölkerung bald wieder auf unruhige Zeiten einstellen, denn sollte es einen erneuten Waffengang gegen Japan geben (ob defensiv oder offensiv), hat man hoffentlich von der letzten Schmach gelernt und agiert künftig etwas intelligenter

und zielgerichteter. Der nächste Krieg wird definitiv ein anderer sein als der vorherige, aber womöglich bestreitet man diesmal nicht allein einen Konflikt gegen einen übermächtig scheinenden Gegner, dessen Resourcen und Möglichkeiten sind nämlich auch endlich.

Bigfish
10.01.25, 22:10
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 18. Januar 1943


So plötzlich wie sich die Strategische Lage zuungunsten von Japan geändert hatte, so plötzlich war wieder das Gegenteil eingetreten. Zwar befand sich immer noch der größte Teil der Hochseeflotte in Südostasien und auch der größte Teil der Royal Navy war anwesend, aber die Hochseeflotte nahm der Royal Navy nun nur noch den Platz zum Manövrieren weg.


Allerdings war nicht alles positiv und Osaki Shiko verstand nicht warum sich das Japanische Oberkommando in dieses Afrikanische Abenteuer gestürzt hatte? Tanganyika befand sich von Japan aus, so gut wie am anderen Ende der Welt. Außerdem war es eingekreist von britischen Stützpunkten. Shiko war sich sicher, dass das Empire hier kürzen Prozess machen würde. Ein Ausdehnen der Kaiserlich Japanischen Marine in den Westen des Indischen Ozeans würden die Briten niemals zulassen!


Gleichsam gerieten jetzt auch die Vereinigten Staaten von Amerika in Bedrängnis. Kampflos hatte die Kaiserlich Japanische Marine das erreicht worüber es schon vor Monaten erste Spekulationen gab. Japan konnte jetzt die Philippinen von den USA abschneiden. Dafür war nur noch der amerikanische Stützpunkt auf Guam im Weg und auch die Vereinigten Staaten konnten das niemals tolerieren!


Lagen bisher zahlreiche Euro-Amerikanische Kolonien außerhalb des Zugriffs des Japanischen Kaiserreichs, so hat der Fall des Deutschen Reiches dies alles verändert.



Jetzt war Japan in der Lage alle Imperialisten aus Asien zu vertreiben!





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+ + +




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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Zweite Schlacht in der Malakka-Straße 09. bis 10. Februar 1943 <<




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Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi war mit der 第一南遣艦隊 (Dai-Ichi Nanken Kantai - 1. Südliche Expeditionsflotte) nach seinem vernichtenden Schlag an seinem Treffpunkt zur In-See-Betankung vor Borneo angelangt und staunte nicht schlecht dort den leichten Kreuzer Natori und weitere Zerstörer vorzufinden.


Der Kommandant der Natori übergab Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi einen Umschlag und nun wurde Denshichi regelrecht schlecht. Gerade erst war er dem Tod von der Schippe gesprungen und nun ordnete das Oberkommando an, seine Heldentat zu wiederholen!


Die Marineführung hatte ohne Beweise vorliegen zu haben die Vermutung geäußert, dass die Royal Navy ihre Niederlage noch in einen glänzenden Sieg umwandeln wollte.


Genau jetzt wo sich Japan in der strahlenden Sonne räkelte war es die beste Möglichkeit doch noch eine Landung durchzuführen, wenn auch in kleinerem Maßstab.


Der Befehl lautete daher: Sofortiger Marsch in die Malakka-Straße nachdem das Bunkern und Ergänzen abgeschlossen war. Die beschädigte Chishima sollte nach Formosa zurückkehren, und durch die Natori sowie ihr Zerstörer Geleit ersetzt werden.


Der Stabschef Kaigun-shōshō Kiyoshi Hamada verzog ebenfalls das Gesicht, weil er genau wusste das man das Glück nicht zweimal hintereinander herausfordern sollte.


Es half nichts und so befand sich Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi mit der 1. Südlichen Expeditionsflotte am Neunten Februar wieder in der Malakka-Straße.


Bei diesem Einsatz ließ man wesentlich weniger Vorsicht walten, weil auch das Japanische Oberkommando davon ausging, dass die Briten niemals mit einem weiteren Husarenstück rechneten.


Zur Sicherheit aber ließ Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku die Trägerflotte aus Formosa auslaufen und südlichen Kurs nehmen. Die 機動部隊 („Kidō Butai“) stieß nicht zu weit nach Süden vor, sondern gerade soweit um das Interesse der Royal Navy in den Norden von Malaya zu lenken. Mit Glück setzte die Royal Navy die meisten ihrer Flugboote auf die Südchinasee und den Golf von Siam an und zog Kräfte für die Malakka-Straße ab um die „Kidō Butai“ ausfindig machen zu können.


Dieses Mal rechnete Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi damit, dass die Royal Navy mit verhältnismäßig kleinen, dafür aber vielen Transporten an mehreren Stellen versuchen würde die Truppen abzusetzen. Die Konzentration von wenigen großen Truppentransportern hatte deren Versenkung erheblich erleichtert und diesen Fehler würden die Briten nicht wiederholen.


Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi splitterte seine Kräfte daher auf drei Gruppen auf. Er selbst kommandierte wieder die:




Japanische 8. Aufklärungs-Division:
Leichter Kreuzer Takachiho (Flaggschiff)

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- - -



und die


Japanische 9. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Akebono
Zerstörer Asanagi
Zerstörer Kikuzuki
Zerstörer Harukaze

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Der Platz der Amagiri wurde durch die Akebono eingenommen und auf einen zweiten Kreuzer verzichtete er ganz. Die Naniwa erhielt zusätzliche zwei Zerstörer und bildete die Japanische 14. Aufklärungs-Division. Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi hatte ein schlechtes Gefühl was den Zerstörer Satsuki betraf, schließlich wurde dieser Zerstörer genau hier so gut wie versenkt. Er war aber jetzt General überholt und mit weitgehend neuer Besatzung wieder Einsatzbereit.


Die Natori bildete die Japanische 16. Aufklärungs-Division und musste ohne eigene Zerstörer auskommen.


Alle drei Kreuzergruppen würden die Malakka-Straße durchpflügen und nachsehen ob die Marineführung recht hatte!




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Am Nachmittag des Neunten Februar erreichte Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi mit seinem Geschwader die Malakka-Straße. Er blickte auf die Uhr, bald setzte die Dämmerung ein und bislang hatte die Luftaufklärung aus dem weit entfernten Saint Jaques keine feindlichen Aktivitäten ausmachen können. Die Aufklärer mussten dafür ihre Reichweite aber über die Maßen strapazieren und hatten keinerlei Zeit für eine Suche im Zielgebiet. Sie flogen die Malakka-Straße an, wendeten ohne die Seezone komplett abdecken zu können und flogen zurück zu ihrem Stützpunkt. Dort landeten sie mit nichts als heißer Luft in ihren Treibstofftanks.


Selbst dieses kleine bisschen Luftaufklärung war nun entfallen, aber der Schutz der Dunkelheit war Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi auch deutlich angenehmer als die Lückhafte Luftaufklärung.




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Noch bevor die schützende Dämmerung hereinbrach blitzte auf dem Radarschirm ein Kontakt auf. Die Sichtweite war heute nur wenig geringer als die effektive Radarreichweite, aber im Unterschied zur Sichtweite war die Reichweite des Radars ziemlich Konstant.



Die zweite potentiell tödliche Mission nahm ihren Lauf!




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Schnell vergrößerte sich die Anzahl der Kontakte und es schien als würde das Oberkommando Recht behalten, hier war etwas im Gange.


Die Lage wurde schnell bedrohlich als der Kreuzer Naniwa die Funkstille brach und die potentielle Anwesenheit eines leichten Trägers in unmittelbarer Nähe meldete!




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Jetzt war es ohnehin zu spät um hier zu verschwinden und dem Träger würde nicht mehr viel Zeit bis zur Dämmerung bleiben. Noch war sich Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi sicher nicht entdeckt worden zu sein und wenn dieser Feindverband seine Erkenntnisse mitteilte, war es für einen Luftangriff zu spät. Entweder war dieser bereits im Gange, wofür es keine Anzeichen gab oder es würde keinen geben.



„Admiral – der Gegner dreht bei, er hat uns gesichtet!“


„Volle Kraft voraus – aber bei der Geschwindigkeit sind das keine Transportschiffe sondern Kreuzer und Zerstörer!“


„Admiral – Gegner klassifiziert als Schlachtschiffe!“


„Kiyoshi – wenn das stimmen würde, dann würden bereits die ersten Granaten um uns herum einschlagen – ich glaube nicht, dass das Schlachtschiffe sind!“





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„Admiral – der Gegner eröffnet das Feuer auf die Akebono!“



„Die Zerstörer sollen abdrehen! Im Kampf gegen größere Schiffe haben unsere Zerstörer keine Chance. Auch wenn es sich vor einem Monat so angefühlt hat, wir haben Neunzehnhundertdreiundvierzig und nicht Neunzehnhundertfünf!“



„Gegner werden jetzt identifiziert als Leichte Kreuzer der Calypso- und Retribution-Klasse.“


„Das ergibt schon mehr Sinn. Die Zerstörer sollen sich dennoch zurückhalten. Darum kümmern wir uns selbst!“


„Jawohl Admiral!“







„Kiyoshi – Befehl an den Artillerie-Leitstand: Feuer konzentrieren auf den Kreuzer der Retribution-Klasse, der ist der gefährlichere von den beiden Kreuzern!“


„Jawohl Admiral!“




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„Admiral – Volltreffer auf feindlichem Kreuzer – der Kreuzer ist explodiert!“


„Wenn ich überlege Kiyoshi, dass die ersten wirklich großen Kriegsschiffe der Kaiserlich Japanischen Marine von den Briten konstruiert worden sind und auf Britischen Werften gebaut wurden, bin ich ganz froh das wir dies schon lange selbst machen! Die Briten haben da wirklich ein zentrales Problem mit ihren Magazinen!“


„Ja Admiral – aber wollen wir uns darüber wirklich beschweren?“




„Nein Kiyoshi – ganz sicher nicht!“





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„Kreuzer Natori meldet Gefecht mit gegnerischem Schiff.“


„Befehlen Sie der Natori das sie sich zurückziehen soll falls der Feind deutlich überlegen sein sollte!“


„Jawohl Admiral!“





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„Das läuft gut Admiral!“


„Solange die Briten uns nicht wieder die Brücke wegsprengen, ja solange läuft es gut!“





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„Die Dämmerung bricht herein Admiral!“


„Ja – und keine weitere Spur von einem Flugzeugträger geschweige denn einem Luftangriff!“



...



„Admiral – wir brauchen noch ältere Lehrbücher aus der Akademie!“


„Was ist passiert Kiyoshi?“


„Zerstörer Akebono meldet erhebliche Schäden durch absichtlichen Ramm Stoß eines britischen Zerstörers!“


„Absichtlich?“


„Der Kommandant der Akebono hat keinen Zweifel das dieser Ramm Stoß absichtlich gewesen ist!“


„Droht die Akebono zu sinken?“


„Nein, dafür sind die Schäden nicht groß genug. Die Abteilung wurde abgedichtet und wir leer gepumpt!“


„Also weiter hinter dem zweiten Kreuzer hinterher!“




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„Admiral – der feindliche Kreuzer zeigt nach unserer letzten Breitseite deutlich Schlagseite.“


„Ja es wird nicht mehr lange dauern, dieses Mal haben wir die besseren Treffer gesetzt – geben wir ihm den Rest!“







„Zerstörer Akebono meldet das die Schäden größer sind als angenommen. Der Zerstörer könnte auseinanderbrechen."


„Die Akebono soll das Gefecht abbrechen und sich zurückziehen!“





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„Admiral – die Briten schießen sich auf die Akebono ein!“


„Ja – sie ist ein leichtes Ziel!“


„Also?“


„Wir werden ihr wohl helfen müssen!“





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BUUMMMM



„Das hat gesessen!“


„Ja Kiyoshi – kümmern wir uns jetzt um die Akebono!“


„Jawohl Admiral!“





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„Akebono meldet schwere strukturelle Schäden!“


„Sinkt der Zerstörer?“


„Noch nicht, aber viel fehlt nicht!“





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„Sehen wir zu das wir die britischen Zerstörer beschäftigen, damit die Akebono hier raus kommt!“





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„Die Akebono steht nicht mehr unter Beschuss, unsere Zerstörer haben den Gegner abgedrängt und schießen die Briten jetzt zusammen!“




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„Kiyoshi – glauben Sie das wir heute noch auf Truppentransporter stoßen werden?“


„Nein Admiral – keine Landung!“


„Das denke ich auch – erledigen wir den Rest dieser Zerstörer und dann rücken wir ab!“


„Jawohl Admiral!“





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„Der ist hartnäckig Admiral!“


„Es ist bald zu Ende!“




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„Zwei Torpedotreffer Admiral!“


„Es wird reichen – fahren wir nach Hause!“




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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku zur Zweiten Schlacht in der Malakka-Straße 09. bis 10. Februar 1943 <<



Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),

es bedarf nicht vieler Worte über das was Kaigun-chūjō Denshichi Ōkawachi erneut gelungen ist. Das der Feind eine Landung beabsichtigt konnte jedoch aus unabhängiger Quelle bestätigt werden. Mit hochfliegenden Aufklärungsflugzeugen haben wir die Liegeplätze der Transporter auch leer vorgefunden. Wenn diese Truppentransporter also nicht vor Malaya eingesetzt worden sind, dann stellt sich die Frage: Wo sind diese Transporter?


Sie sind nicht in die Häfen zurückgekehrt, das ist ebenfalls gesichert. Der Nachrichtendienst tut sein Möglichstes und die Seeaufklärung habe ich verdoppeln lassen. Aber dieser Truppentransporter sind verschwunden.



Wir müssen daher jederzeit mit einer Invasion an einem anderen Ort rechnen!





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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-shō) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zur Zweiten Schlacht in der Malakka-Straße vom 09. bis 10. Februar des Jahres zur Kenntnis nehmen.




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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, 12. Februar 1943




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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Sonntag 14. Februar 1943



>> Japanische Truppen in British Malaya kapitulieren! <<

>> Nach heftigen Monatelangen Kämpfen mussten unsere Soldaten in British Malaya die Waffen strecken <<


Wie Marineminister Shimada Shigetarō heuten Morgen eingestehen musste, ist dem Feind in einer unerwarteten nächtlichen Offensive der Durchbruch gelungen. Details liegen noch nicht vor, aber nach allen bekannten Aussagen sind große Teile unserer 特別陸戦隊 (Tokubetsu riku sentai - Spezial-Landungskräften der Marine) in britische Gefangenschaft geraten!


Was dieser unerwartete Britische Erfolg in Südostasien bedeutet, lässt sich zur Stunde noch nicht absehen. Sicher ist aber das Aufgrund der Anwesenheit des größten Teils der Royal Navy eine weitere Invasion von British Malaya völlig ausgeschlossen ist!




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Sonntag 14. Februar 1943


Sofort nachdem das Extrablatt im Verkauf gewesen ist, fuhr Osaki Shiko nach Hause. Er hoffte inständig, dass sein Vater diese Neuigkeit noch nicht aus anderen Quellen erfahren hatte.
Dies war tatsächlich nicht der Fall und daher konnte er seinem Vater das Extrablatt möglichst behutsam vorlegen.


Die Reaktion war anders als er befürchtet hatte. Osaki Satoshi hatte keinen weiteren Zusammenbruch. Im Gegenteil nahm er diese Neuigkeit ziemlich gefasst auf. Ganz anders aber seine Mutter, die in Tränen ausbrach und aus dem Haus rannte. Wohl wissend das er seine Eltern nicht alleine zurücklassen konnte, hatte er seine Frau Yuki gebeten sich ihrer Schwiegereltern anzunehmen.


Er hatte das Haus seiner Eltern mit schlechtem Gewissen verlassen, aber er musste zurück in die Redaktion!


Die Lage gestaltete sich zunehmend verworren. Mittlerweile waren auch die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika extrem schlecht. Aus Europa kamen kämpferische Töne aus Russland und die Marine nationale française hatte angeblich die Mobilisierung angeordnet.


Es hatte den Eindruck, dass sich die Schlinge um Japan zu zog. Zwar hatte man das Deutsche Kaiserreich besiegt und erhebliche Gewinne damit gemacht, aber jetzt drohte ein Konflikt in dem Japan gegen die größten Kriegsflotten der Welt zugleich bestehen musste.



Das war unmöglich!





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Dienstag 16. März 1943


Zu Beginn des März verschärfte sich die Situation in Asien deutlich. Es gab Berichte das die Royal Navy eine Landung in Cochinchina versuchen würde und die Kaiserlich Japanische Marine war entsprechend alarmiert!


Das Ganze stellte sich als britischer Täuschungsversuch heraus und schlimmer noch – die gesamte britische Flotte in Südostasien war fortan wie vom Meer verschluckt.


Zum ersten Mal in all den Jahren seit Osaki Shiko begonnen hatte in der Redaktion auszuhelfen hatte er so etwas wie Panik bei den Verantwortlichen im Marineministerium feststellen können.



Dieser Krieg lief völlig anders, als es die Kaiserlich Japanische Marine gewohnt war und erstmals stand das Gespenst der Niederlage im Raum!





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#238 RTW2-JAP#

TheBlackSwan
10.01.25, 22:33
Warum belasst ihr so einen großen Teil der Flotte in den Heimatgewässern? Roleplay?

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -

Warum belasst ihr so einen großen Teil der Flotte in den Heimatgewässern? Roleplay?
Durch die häufigen Siege müsste euer Unrest gut unter Kontrolle sein?

Bigfish
10.01.25, 22:55
Edler Taurus,


habt großen Dank für Euren Beitrag - ganz ausgezeichnet!



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Edler TheBlackSwan,


das hat spieltechnisch zwei Gründe:
1) nach dem letzten Krieg hat Russland seine Flotte nie abgezogen und die Spannungen schwankten immer am oberen Bereich vor einem Kriegsausbruch - so auch jetzt. Die Russische Flotte braucht also sofort einen Konterpart sonst steht Japan unter Blockade
2) wir haben im Kriegsfall immer wieder gesehen, das der Feind gerne mal einen Abstecher in die japanische Heimatregion macht. Das kann man im Spiel nicht kontern, weil man es vorher nicht weiß. Es ist also tatsächlich so was wie eine "Fleet in Being" für den Fall der Fälle...



- - -
Edit: (3)) Ihr werdet bald sehen, was es bedeutet wenn eine Region zu Schwach "besetzt" ist mit Schiffen!
- - -



Und ja - Wir sind darauf auch immer wieder im AAR drauf eingegangen. Was Ihr nicht seht ist welche Schiffe das sind - Wir haben immer mal wieder Schiffe zwischen den Regionen verschoben um im Hauptkampfgebiet Südostasien schlagkräftig zu bleiben...



Der Unrest ist meistens unter Kontrolle - auch weil Wir bei Events fast immer den Punkt gewählt haben, der den Unrest senkt oder zumindest nicht steigen lässt, auch wenn das Prestige und/oder gar Budget gekostet hat.


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TheBlackSwan
10.01.25, 23:01
Einen Zug unter Blockade zu stehen ist doch egal? Maximal russische Landungen im ersten Zug wären ein Problem.

Bigfish
10.01.25, 23:03
Werter TheBlackSwan,



Einen Zug unter Blockade zu stehen ist doch egal? Maximal russische Landungen im ersten Zug wären ein Problem.



Sagt das mal dem Volk!


Wie gesagt - es ist kein technischer AAR...

TheBlackSwan
10.01.25, 23:21
Also unsere Völker waren immer völlig ok mit einer Blockade, wenn dafür die feindliche Flotte entscheidend geschlagen wurde. Nichts macht so satt wie ein Zeitungsartikel über Trafalgar 2.0 in Übersee.
Nur eine Territorien durch eine Landung zu verlieren ist ärgerlich.

Ehrlich gesagt hatten wir aber auch nie Spaß an dem Mikromanagement, das man für effektive Flottenaufteilung betreiben muss.

Bigfish
11.01.25, 09:34
Werter TheBlackSwan,


Unseres Wissens nach sind die Länder unterschiedlich modelliert. Bei einigen sind Revolten wahrscheinlicher, bei andere nicht.


Ihr müsstet eigentlich den angekündigten DLC von RTW3 sehnlichst erwarten, falls Ihr nicht sowieso bereits Alpha/Beta Tester seid! Der DLC dürfte Eurer Spielweiße ziemlich entgegen kommen, während andere gerne auch in 1890 ihre Startflotte erstellen können würden täten ;)

Bigfish
11.01.25, 17:02
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:






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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Donnerstag 08. April 1943



>> Kaiserlich Japanische Armee landet bei Singapur – Royal Army startet Invasion des Bismarck Archipels! <<

>> Der Krieg im Pazifik erklimmt einen neuen Höhepunkt! <<


Ende März konnte die Kaiserlich Japanische Marine in Erfahrung bringen, dass sich ein großes Geschwader der Royal Navy in den Süd Pazifik begeben hat. Nach Informationen des Geheimdienstes befanden sich darunter zahlreiche Truppentransporter mit Soldaten um die britischen Garnisonen im Süd Pazifik zu verstärken.


Diese Verstärkung hat sich als kolossaler Irrtum herausgestellt. Tatsächlich handelte es sich um eine gewaltige Invasionsflotte mit dem Ziel des Bismarck Archipels. Die britischen Truppen sind dort erfolgreich gelandet um Japan das gerade erst vom Deutschen Reich übernommene Archipel streitig zu machen.


Noch bevor allerdings die Britische Expeditionsflotte ihr Ziel erreicht hat, nutzte die Kaiserlich Japanische Marine die Abwesenheit der Royal Navy vor Malaya zu ihren eigenen Zwecken aus.


Nachdem die größten Teile der Kaiserlich Japanischen Marineinfanterie auf Malaya in Gefangenschaft sind, geleitete die Marine eine große Anzahl Truppentransporter die Eigentum der Kaiserlich Japanische Armee sind nach Süden. In einem schnellen Handstreich ist es der 25. Armee des Kaiserlich Japanischen Heeres unter Führung von Rikugun-chūjō Tanabe Moritake gelungen erfolgreich bei Singapur anzulanden!


Die Armeeführung lässt verlauten, dass diese Invasion nicht nur dem Ziel dient dem Britisch Empire endlich seine wichtigste Basis in Südostasien zu entreißen, sondern auch die Befreiung unserer Gefangenen in Malaya soll damit erreicht werden.


Was auch immer das Britische Oberkommando dazu gebracht hat Britisch Malaya für das eher unbedeutende Bismarck Archipel derart ungeschützt zurückzulassen, das Japanische Kaiserreich hat die sich ihm bietende Gelegenheit gnadenlos ausgenutzt!




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Bild 219: Rikugun-chūjō Tanabe Moritake
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tanabe_Moritake.jpg
Autor: unbekannt
Info: https://de.wikipedia.org/wiki/Tanabe_Moritake




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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Mittwoch 14. April 1943



>> Die Vereinigten Staaten von Amerika erklären dem Japanischen Kaiserreich den Krieg! <<


>> Nach der Japanischen Invasion von Singapur haben die USA dem Drängen des britischen Premierministers Winston Churchill nachgegeben und Japan den Krieg erklärt! <<



Der amerikanische Präsident Franklin Delano Roosevelt hat heute Morgen um acht Uhr Washingtoner Zeit in einer Fernsehansprache an die amerikanische Nation dem Japanischen Kaiserreich den Krieg erklärt!


Er sei nicht gewillt dem ungehemmten Expansionsdrang des Japanischen Kaiserreichs noch länger Tatenlos zu zusehen.


Er forderte das amerikanische Volk auf in einer gemeinsamen noch nie dagewesenen Kraftanstrengung alles Menschenmögliche zu Unternehmen um Japan in seine Schranken zu verweisen.


Es ist sicher kein Zufall, dass sich der Britische Premierminister Winston Churchill zurzeit in Washington D.C. aufhält!


Die westlichen imperialistischen Kräfte schmieden damit eine unheilige Allianz um auch in Zukunft Asien ihren Willen aufzwingen zu können!


In einer ersten Reaktion gab die Kaiserlich Japanische Marine bekannt, es mit jeglicher Bedrohung zur See aufnehmen zu können!





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Bild 220: Präsident Roosevelt während der Unterzeichnung der Kriegserklärung
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Franklin_Roosevelt_signing_declaration_of_war_against_Germany.jpg
Autor: Farm Security Administration/Office of War Information
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Franklin_D._Roosevelt




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Bild 221: Premierminister Winston Churchill nach seinen Gesprächen in Washington D.C.
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Churchill_V_sign_HU_55521.jpg
Autor: unbekannt
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Winston_Churchill




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Mittwoch 14. April 1943


Osaki Shiko fehlten die Worte! Jetzt hatten die Japanischen Militärs erreicht was nach seiner Auffassung das Ziel der letzten Jahre gewesen war.



Japan befand sich im Krieg mit den USA!



Und er musste zugeben, dass die Aussage der Kaiserlich Japanische Marine, es mit jeglicher Bedrohung zur See aufnehmen zu können, nicht ohne Substanz gewesen war.


Die Royal Navy war in Asien erheblich geschwächt. Trotz der Invasion des Bismarck Archipels, könnte die Japanische Invasion von Singapur der Royal Navy nun jeden Tag die Basis in Asien entziehen. Ein weiteres Verbleiben der Royal Navy war dann praktisch ausgeschlossen.


Die Kaiserlich Japanische Marine würde es also mit der US Navy zu tun bekommen, und diese musste tausende Seemeilen von zu Hause entfernt in die Schlacht ziehen. Die US Stützpunkte auf den Philippinen waren weder groß genug um die US Navy lange zu versorgen, noch waren sie vor Japanischen Bombern sicher.



Ja tatsächlich – es lief gut für die Kaiserlich Japanische Marine – allen Rückschlägen zum Trotz!





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Osaki Shiko vergegenwärtigte sich die Größe der amerikanischen Seestreitkräfte:




Die US Navy im April 1943


Zu Beginn des Kriegs bestand die Flotte der US Navy aus den folgenden Einheiten:

1 Schlachtschiff der Washington-Klasse (29.300 Tonnen)
2 Schlachtschiffe der Louisiana-Klasse (je 32.300 Tonnen)
4 Schlachtschiffe der North Dakota-Klasse (je 35.100 Tonnen)
1 Schlachtschiff der New Mexico-Klasse (37.300 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Ohio-Klasse (37.400 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Connecticut-Klasse (41.200 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Nevada-Klasse (44.300 Tonnen)
2 Schlachtschiffe der Kentucky-Klasse (je 44.600 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Wyoming-Klasse (44.600 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Oklahoma-Klasse (40.300 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Delaware-Klasse (48.700 Tonnen)
1 Schlachtschiff der New Jersey-Klasse (50.000 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Colorado-Klasse (42.500 Tonnen)
2 Schlachtschiffe der Indiana-Klasse (je 42.100 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Minnesota-Klasse (41.600 Tonnen)
1 Schlachtschiff der Mississippi-Klasse (42.200 Tonnen)
1 Schlachtschiff der South Carolina-Klasse (41.100 Tonnen)
3 Schlachtschiffe der Vermont-Klasse (je 41.100 Tonnen)
1 Schlachtkreuzer der Kearsarge-Klasse (34.000 Tonnen)
2 Schlachtkreuzer der Lake Champlain-Klasse (je 34.100 Tonnen)
2 Schlachtkreuzer der Bunker Hill-Klasse (je 37.200 Tonnen)
2 Schlachtkreuzer der Valley Forge-Klasse (je 37.500 Tonnen)
5 Schlachtkreuzer der Alaska-Klasse (je 37.200 Tonnen)
5 Schlachtkreuzer der Lake San Diego-Klasse (je 39.600 Tonnen)
4 Schlachtkreuzer der Texas-Klasse (je 42.600 Tonnen)
3 Schlachtkreuzer der Constellation-Klasse (je 37.800 Tonnen)
1 Schwerer Kreuzer der Huntingdon-Klasse (13.800 Tonnen)
3 Schwere Kreuzer der San Francisco-Klasse (je 11.400 Tonnen)
2 Schwere Kreuzer der Salt Lake City-Klasse (je 17.400 Tonnen)
3 Schwere Kreuzer der Chester-Klasse (je 17.200 Tonnen)
1 Schwerer Kreuzer der Augusta-Klasse (12.600 Tonnen)
2 Schwere Kreuzer der Charleston-Klasse (je 11.100 Tonnen)
1 Schwerer Kreuzer der Quincy-Klasse (13.500 Tonnen)
3 Schwere Kreuzer der Wilmington-Klasse (je 11.200 Tonnen)
7 Schwere Kreuzer der Indianapolis-Klasse (je 13.500 Tonnen)
4 Leichte Kreuzer der Mobile-Klasse (je 6.000 Tonnen)
4 Leichte Kreuzer der Olympia-Klasse (je 7.500 Tonnen)
1 Leichter Kreuzer der Denver-Klasse (7.300 Tonnen)
6 Leichte Kreuzer der Chattanooga-Klasse (je 7.400 Tonnen)
3 Leichte Kreuzer der Reno-Klasse (je 8.200 Tonnen)
6 Leichte Kreuzer der Tacoma-Klasse (je 7.000 Tonnen)
6 Leichte Kreuzer der Spokane-Klasse (je 7.600 Tonnen)
7 Leichte Kreuzer der Providence-Klasse (je 8.400 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Hornet-Klasse (21.900 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Langley-Klasse (36.000 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Saratoga-Klasse (21.900 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Ranger-Klasse (22.000 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Hancock-Klasse (21.800 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Enterprise-Klasse (21.900 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Wasp-Klasse (21.900 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Franklin-Klasse (21.900 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Bennington-Klasse (21.900 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Intrepid-Klasse (32.100 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Shangril-La-Klasse (23.000 Tonnen)
1 Leichter Flugzeugträger der Birmingham-Klasse (6.200 Tonnen)
1 Leichter Flugzeugträger der Chenango-Klasse (10.000 Tonnen)
1 Leichter Flugzeugträger der Nassau-Klasse (10.500 Tonnen)
1 Leichter Flugzeugträger der Santee-Klasse (10.000 Tonnen)
3 Leichte Flugzeugträger der Bogue-Klasse (10.000 Tonnen)
1 Leichter Flugzeugträger der Card-Klasse (10.000 Tonnen)
1 Flugzeugmutterschiff der Lakemoor-Klasse (4.900 Tonnen)
1 Flugzeugmutterschiff der Annie Perry-Klasse (3.100 Tonnen)
1 Flugzeugmutterschiff der Lake Owen-Klasse (8.600 Tonnen)
1 Flugzeugmutterschiff der Reliance-Klasse (3.000 Tonnen)
3 Zerstörer der Chauncey-Klasse (je 1.400 Tonnen)
1 Zerstörer der Lamson-Klasse (je 1.400 Tonnen)
3 Zerstörer der Drayton-Klasse (je 1.500 Tonnen)
4 Zerstörer der Burrows-Klasse (je 1.500 Tonnen)
3 Zerstörer der Rowan-Klasse (je 1.500 Tonnen)
8 Zerstörer der Bainbridge-Klasse (je 1.500 Tonnen)
8 Zerstörer der Walke-Klasse (je 1.500 Tonnen)
6 Zerstörer der Parker-Klasse (je 1.500 Tonnen)
5 Zerstörer der Tucker-Klasse (je 1.800 Tonnen)
6 Zerstörer der Allen-Klasse (je 1.700 Tonnen)
8 Zerstörer der Barry-Klasse (je 1.800 Tonnen)
8 Zerstörer der Wadsworth-Klasse (je 1.600 Tonnen)
10 Zerstörer der Kimberly-Klasse (je 1.600 Tonnen)
6 Zerstörer der Worden-Klasse (je 1.700 Tonnen)
2 Korvetten diverser Klassen (je 900 Tonnen)
4 Korvetten diverser Klassen (je 600 Tonnen)
6 Küsten-U-Boote
13 U-Boote
3 Minenleger-U-Boot





In Bau befanden sich im April 1943 folgende Einheiten:

2 Schlachtschiffe der Vermont-Klasse (je 41.100 Tonnen)
4 Schlachtkreuzer der Bon Homme Richard-Klasse (je 37.900 Tonnen)
2 Flottenflugzeugträger der Antietam-Klasse (23.100 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Boxer-Klasse (32.100 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Franklin D Roosevelt-Klasse (31.900 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der United States-Klasse (22.900 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Missoula-Klasse (32.000 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Phoenix-Klasse (23.000 Tonnen)
2 Flottenflugzeugträger der Helena-Klasse (23.000 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Yukon-Klasse (23.000 Tonnen)
1 Flottenflugzeugträger der Randolph-Klasse (23.000 Tonnen)
5 Zerstörer der Dyer-Klasse (je 1.600 Tonnen)
7 Zerstörer der Harding-Klasse (je 1.600 Tonnen)
5 Zerstörer der Bell-Klasse (je 1.600 Tonnen)
7 Zerstörer der Landsdale-Klasse (je 1.700 Tonnen)
4 Zerstörer der Hart-Klasse (je 1.800 Tonnen)
10 Zerstörer der Ludlow-Klasse (je 1.700 Tonnen)
1 Küsten-U-Boot





Luftstreitkräfte im April 1943:

Gesamtanzahl Marine-Flugzeuge: 1.433

Luftwaffenstützpunkt Guantanamo Bay (Kuba)
Luftwaffenstützpunkt Portland (Kuba)
Luftwaffenstützpunkt San Juan Bay (Puerto Rico)
Luftwaffenstützpunkt Pearl Harbor (Hawaii)
Marine Luftwaffenstützpunkt Boston (USA)
Marine Luftwaffenstützpunkt Charlston (USA)
Marine Luftwaffenstützpunkt San Francisco (USA)
Marine Luftwaffenstützpunkt Philadelphia (USA)
Marine Luftwaffenstützpunkt Norfolk (USA)
Marine Luftwaffenstützpunkt Seattle (USA)
Marine Luftwaffenstützpunkt Pensacola (USA)
Marine Luftwaffenstützpunkt Wilmington (USA)
Marine Luftwaffenstützpunkt San Diego (USA)
Marine Luftwaffenstützpunkt Miami (USA)
Marine Luftwaffenstützpunkt New York (USA)
Marine Luftwaffenstützpunkt Tampa (USA)





Dabei stellte er fest, dass sich die USA beinahe ausschließlich auf ihr eigenes Staatsgebiet konzentriert hatten. Bis auf Pearl Harbor hatte tatsächlich kein Überseestützpunkt der USA ein Flugfeld. Die Karibik zählte er nicht hinzu, da diese „Pfütze“ fast schon ein Binnenmeer der USA darstellte.


Für Guam und die Philippinen war dies in diesem Moment so etwas wie die größte denkbare Katastrophe, da diese beiden Orte ziemlich sicher im Fokus der Kaiserlich Japanischen Marine lagen!



Tatsächlich hatte Japan eine reelle Chance gegen die Vereinigten Staaten von Amerika zu bestehen!




+ + +




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 19. April 1943


Dann geschah etwas Unerwartetes. Das Marineministerium verkündete, dass die in Bau befindlichen schweren Kreuzer abgebrochen werden würden. Angeblich benötigte die Marine ihre Mittel für den Ausbau der neuen Kolonien. Dieser Ausbau sei deutlich schneller zu realisieren als die Fertigstellung dieser Kreuzer und Flugzeugstaffeln wären zudem vergleichsweiße teuer.


Hinter vorgehaltener Hand war aber zu erfahren, dass die Marineführung in großen Schiffen keinen Sinn mehr sah, solange es keine Flugzeugträger waren.


Die Schweren Kreuzer wären nutzlos und lieber wollte die Marine sobald wie möglich neue Flottenträger, Leichte Kreuzer und Zerstörer in Auftrag geben. Wann dies der Fall sein würde war aber unbekannt.


Osaki Shiko bemerkte, dass die Kaiserlich Japanische Marine damit kein einziges Schiff im Bau oder im Umbau hatte. Er konnte sich nicht erinnern ob dies in den letzten vier Jahrzehnten überhaupt schon einmal der Fall gewesen war und nahm sich vor seinen Vater danach zu fragen!





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#239 RTW2-JAP#

TheBlackSwan
13.01.25, 01:45
Werter TheBlackSwan,


Unseres Wissens nach sind die Länder unterschiedlich modelliert. Bei einigen sind Revolten wahrscheinlicher, bei andere nicht.


Ihr müsstet eigentlich den angekündigten DLC von RTW3 sehnlichst erwarten, falls Ihr nicht sowieso bereits Alpha/Beta Tester seid! Der DLC dürfte Eurer Spielweiße ziemlich entgegen kommen, während andere gerne auch in 1890 ihre Startflotte erstellen können würden täten ;)

Wir haben länger nicht mehr getestet und sind mit dem DLC deswegen nicht vertraut. Unser Fokus beim Testen/Vorschlagen lag mehr auf Quality of Life Features und Bug Reports und vor allem dem Thema "Eigenmächtigkeiten der KI-gesteuerten Divisionen", der Fokus des Devs eher auf neuen Features. Wenn man das Spiel viel spielt, dann nerven repetitive Fehler und manche Aspekte der UI. Dass man überhaupt bis zu dem Punkt kommt, zeugt aber auch wieder von der Genialität der Spielidee. Da es sich um eine Einmannarbeit in der Freizeit handelt, muss man auch nachsichtig sein.

Bigfish
13.01.25, 16:22
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Die Bombardierung von Tanganyika 29. bis 30. April 1943 <<



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Die neue Kolonie Tanganyika kam für das Japanische Oberkommando so überraschend, das es keinerlei Pläne dafür gab diesen Ort zu sichern. Selbstverständlich wurde umgehend der Ausbau der Basis und des Flugfeldes begonnen, aber der Stützpunkt war trotzdem winzig. Es benötigte auch Zeit das ganze Material nach Afrika zu verschiffen und Kriegsschiffe frei zu machen um in den Indischen Ozean zu verlegen.


Zwar wurde der Schlachtkreuzer Ikoma entsandt um wenigstens ein schlagkräftiges Schiff Vor-Ort zu haben, aber allen war klar das dieser Schlachtkreuzer auch besser gleich zum Abwracken hätte entsandt werden können.


Wie es zu vermuten war, tolerierten die Briten die Expansion des Japanischen Kaiserreichs nach Afrika nicht. Die Royal Navy plante eine Invasion, aber bevor diese stattfinden sollte, wollte man noch die Japanischen Bemühungen den Stützpunkt zu Vergrößerern vereiteln.


Ende April Neunzehnhundertdreiundvierzig machte sich daher ein winziges Geschwader der Ostafrika Station auf den Weg um die Japanischen Basen in Tanganyika zu bombardieren.


Die Kaiserlich Japanische Marine bekam zumindest Wind davon, dass die Royal Navy etwas vor hatte, wusste aber nicht um was es sich handelte. Es spielte auch keine große Rolle, denn es stand nur der Leichte Kreuzer Kasagi Bereit um das drohende Ungemach abzuwehren. Der Rest waren winzige Korvetten, die in aller Eile nach der Kapitulation Deutschlands als Küstenschutz nach Tanganyika verlegt worden waren.




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Für die Kasagi war dieser Auftrag praktisch unmöglich zu lösen. Das britische Sansibar lag etwa in der Mitte zwischen Tanga und Dar es Salaam. Beide Orte kamen als Ziele in Betracht. Die Kasagi konnte also bei Tanga bleiben, oder nach Dar es Salaam laufen.


Es war praktisch Stock Finster und ein Radargerät war nicht vorhanden




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Es blieb dem Kreuzer also nichts weiter übrig als alle interessanten Orte anzufahren kurz zu verweilen und dann den nächsten Ort anzusteuern.



Genau das Tat die Kasagi – es war jetzt Zweiundzwanzig Uhr Fünfunddreißig Ortszeit!



Etwa eine Stunde später erreicht die Kasagi die neue Kaserne nördlich von Tanga.


Danach lief die Kasagi einige Seemeilen nach Osten um dann wieder Richtung Süden zu patrouillieren.


Zu allem Überfluss setzte Regen ein, was die Sichtbedingungen weiter verschlechterte. Trotzdem kam die Korvette Tatibana Maru in Sichtweite, die weiter die nördliche Position kontrollieren würde.




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Nach über drei Stunden stand die Kasagi südlich von Tanga und es stellte sich die Frage weiter nach Dar es Salaam zu fahren, nach Tanga zurückzukehren oder als dritte Option nach potentiellen britischen Handelsschiffen vor Sansibar zu suchen?


Die Kasagi fuhr weiter nach Süden als eine halbe Stunde später eine Funkpeilung auf einen Kontakt Nordöstlich hinwies.


Gerade als die Kasagi die Position erreichte, endete die Ausstrahlung und der Kontakt ging verloren.


Weitere eineinhalb Stunden später kam ein japansicherer Frachter in Sicht. Etwas Anderes war hier nicht auszumachen.




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Die Kasagi fuhr also wieder nach Süden!



Um Vier Uhr Fünfzig Ortszeit – Über sechs Stunden nach Einsatzbeginn – kam über Funk die Alarmmeldung, dass feindliche Schiffe die Kaserne bei Tanga beschossen!





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Die Kasagi jagte nun mit Höchstfahrt wieder nach Norden!


Als die Kasagi fünfzig Minuten später ankam, gab es nur noch rauchende Trümmer der Kaserne zu betrachten. Von feindlichen Schiffen war nichts zu sehen.


Es kamen jedoch Berichte wonach ein feindlicher Verband nun Richtung Tanga Stadt unterwegs war.




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Um Sechs Uhr Ortszeit setzte die Dämmerung ein und die Sichtweite nahm deutlich zu.


Auf dem errechneten Gegnerkurs war jedoch nichts zu finden.


Wieder änderte die Kasagi ihren Kurs und zackte nun hin und her in der Hoffnung den Gegner überholt zu haben und nun doch etwas weiter von der Küste entfernt noch zu finden.


Außer den japanischen Korvetten und einigen japanischen Frachtern war aber weiterhin nichts auszumachen!


Letztlich entschied man sich mit Höchstfahrt nach Sansibar zu laufen, wohin sich der Gegner am wahrscheinlichsten zurückziehen würde.





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Auch bei Sansibar war vom Gegner keine Spur zu finden. Nicht mal britische Frachtschiffe waren hier auszumachen gewesen.


Um Fünfzehnuhrzehn Ortszeit brach die Kasagi die Suche ab und lief nach Dar es Salaam um zu bunkern!




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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku zur Bombardierung von Tanganyika 29. bis 30. April 1943 <<



Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),


meine Denkschrift zu den Möglichkeiten der Kaiserlich Japanischen Marine ist zu meinem Leidwesen nur unvollständig zur Geltung gekommen. Auch wenn dort eine Expansion über den Pazifik hinaus nicht explizit genannt worden ist, so konnte man dies dennoch herauslesen. Die Möglichkeiten der Kaiserlich Japanischen Marine in größerer Entfernung von den Japanischen Heimatinseln zu operieren sind trotz der technischen Begebenheit unserer Schiffe begrenzt. Es gehört mehr zu einem Einsatz in großer Entfernung als die Tatsache diesen Ort erreichen zu können und wieder zurückzufahren.


Eine große Flotte muss Bunkern und Instandgesetzt werden können. Es bedarf der Unterbringung und Verpflegung der Mannschaften und dem Schutz der Flotte durch lokale Verteidigungseinrichtungen. Es ist bekannt wie viel Zeit der Ausbau der Asiatischen und Südpazifischen Stützpunkte benötigt hat. Polynesien ist immer noch ein eher kleiner Stützpunkt.


Daher konnte Niemand erwarten, dass wir in der Lage sind eine Kolonie in Afrika zu schützen. In zehn Jahren wären wir nicht in der Lage diese Kolonie soweit auszubauen, dass sie einem konzentrierten Angriff der Briten oder Franzosen standhalten würde. Dazu wären nicht nur die Einrichtungen Vor-Ort erforderlich, sondern eine komplette dritte Flotte bestehend aus einem halben Dutzend zusätzlichen Flottenträgern, zwanzig leichten Kreuzern und gut vierzig Zerstörern. Wir sind jetzt kaum in der Lage die vorhandenen Einheiten zu finanzieren, wie soll das mit einer um ein Drittel größeren Flotte möglich sein? Die Einnahmen von Tanganyika werden dafür in hundert Jahren nicht ausreichen um diese Schiffe zu ermöglichen.


Wir können daher froh sein, dass die Royal Navy bislang nur die geleistete Arbeit zunichtegemacht hat und keine Invasion stattgefunden hat wie im Bismarck Archipel.


Wir müssen zwingend davon ausgehen, dass Tanganyika die nächste Kolonie ist, bei der Britische Truppentransporter auftauchen werden.



Diese Invasion – und sie wird kommen – können wir unmöglich abwehren und wir sollten es nicht mal versuchen!



Im Gegenteil! Aufgrund der neuen strategische Lage empfehle ich sämtliche Flotteneinheiten im Pazifik zu konzentrieren und das schließt unsere weltweit im Einsatz befindlichen Handelsstörer mit ein! Wir werden jedes Schiff – so alt es auch sein mag – hier benötigen und nicht zehntausende Seemeilen entfernt.




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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-shō) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zur Bombardierung von Tanganyika vom 29. bis 30. April des Jahres zur Kenntnis nehmen.



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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, 03. Mai 1943




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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Montag 10. Mai 1943



>> Britische Invasion des Bismarck Archipels erfolgreich – Japanische Soldaten gehen in Gefangenschaft! <<


>> Wie erst jetzt bekannt wurde hat die Royal Navy zudem bereits vor über einer Woche Tanganyika bombardiert! <<


Die Japanische Garnison des Bismarck Archipels musste in den frühen Morgenstunden des heutigen Tages kapitulieren. Gegen eine angeblich Dreißigfache Übermacht hatten unsere Soldaten keine Chance. Es war der Kaiserlich Japanischen Marine unmöglich in die Kämpfe einzugreifen. Die ebenfalls vorhandene Maritime Übermacht unseres Gegners war dazu viel zu groß. Es hätte zudem bedeutet die Invasionstruppen des Kaiserlich Japanischen Heeres vor Singapur im Stich zu lassen und damit Gefahr zu laufen auch diese Truppen zu verlieren.


Im Rahmen der Erklärungen zum Bismarck Archipel hat die Kaiserlich Japanische Marine eingestanden, dass die Royal Navy auch die im Aufbau befindlichen Kasernen in Tanganyika in Schutt und Asche gelegt hat.



Mehr und mehr drängt sich der Eindruck auf, dass die Kaiserlich Japanische Marine nicht in der Lage ist die erreichte Ausdehnung des Japanischen Kaiserreichs zu schützen!



Dieser Eindruck wird verstärkt durch die Tatsache, dass die Kaiserlich Japanische Marine sämtliche Schiffe außerhalb Ostasiens in Asiatische Gewässer zurückbeordert hat!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Kreuzergefecht vor British Malaya 22. Mai 1943 <<



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Der Schwere Kreuzer Suzuya hatte seit dem Kriegsbeginn vor zehn Monaten einen langweiligen Auftrag auszuführen, er war zum Handelsschutz abgestellt worden. Wie auch die Kaiserlich Japanische Marine, so hatten auch die anderen Kriegsführenden Nationen Handelsstörer im Einsatz. Den ganzen Krieg über war es der Suzuya jedoch nicht gelungen einen feindlichen Handelsstörer zu stellen.


Dies lag primär daran, dass ihr Haupteinsatzort in Südostasien erstens mittlerweile zu großen Teilen Japanisches Einflussgebiet war und zweitens die Rengō Kantai sooft in diesem Seegebiet unterwegs war, dass sich kaum ein gegnerischer Handelsstörer hier her traute!


Mit dem Eintritt der Vereinigten Staaten von Amerika änderte sich dieser Umstand. Die USA unterhielten eine kleine aber feine Flottille auf den Philippinen und die Kapitäne dieser Schiffe waren durchweg mutiger als die der Royal Navy. Es machte bereits der Spruch die Runde, dass die ‚Amerikanischen Cowboys‘ jetzt versuchten die asiatischen ‚Rinderherden‘ zusammen zu treiben.


Am zweiundzwanzigsten Mai spürte die Suzuya kurz vor Einbruch der Dämmerung ein unbekanntes Schiff auf und war endlich im Geschäft!




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Die Suzuya eröffnete auf maximale Entfernung das Feuer, denn der bislang nicht identifizierte Kontakt hatte sich durch einen Funkspruch zumindest als Amerikaner zu erkennen gegeben. Da die Dämmerung hereinbrach würde es dem Feindschiff allerdings nichts nutzen, bei den Briten um Luftunterstützung zu bitten.




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Kurz verlor die Suzuya den Gegner aus der Sicht, aber Dank der modernen Radaranlage konnte er nur Minuten später wieder aufgespürt und verfolgt werden!




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Der Gegner wähnte sich im Dunkeln scheinbar in Sicherheit. Er änderte seinen Kurs nur leicht und wurde langsamer. Zwar war die Sichtweite nun Minimal, aber die Suzuya wusste wie der Gegner abzufangen war!


Um Neunzehnuhrfünfzehn lokaler Zeit kamen beide Schiffe in jeweilige Sichtweite und eröffneten Zeitgleich das Feuer!




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Das feindliche Schiff wurde als Leichter Kreuzer der Chattanooga-Klasse angesprochen und damit war klar, dass er der Suzuya artilleristisch weit unterlegen war. Wenn überhaupt würde einzig ein Torpedoangriff gefährlich sein, darauf musste die Suzuya achtgeben!




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Der US Navy Kreuzer versuchte tatsächlich die Suzuya auszumanövrieren, ermöglichte damit der Suzuya allerdings den Einsatz sämtlicher Geschütztürme im Bug und Heck.


Nach wenigen Minuten verlor der Feindkreuzer erheblich an Fahrt und zeigte deutlich Schlagseite!





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Granate um Granate schlug in den Leichten Kreuzer ein ohne dass es eine Gegenwehr zu geben schien.




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Ein Torpedoangriff der Suzuya verlief erfolglos, aber dann gelangen zwei volle Breitseiten auf kürzeste Distanz und brachten den Gegner zum Kentern!




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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku zum Kreuzergefecht vor British Malaya 22. Mai 1943 <<



Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),


der schwere Kreuzer Suzuya hatte eine Aufgabe, diese Aufgabe wurde erfüllt. Die Kaiserlich Japanische Marine hat das erste Schiff der United States Navy versenkt, hoffen wir das die Rache der US Navy nicht zu schmerzhaft wird. Die Größe der US Navy ist schockierend, wir können nur versuchen den Feind in einer Entscheidungsschlacht so massiv zu demütigen, das er zum Friedensschluss bereit ist. Sollten wir diese Entscheidungsschlacht verlieren, wird es keine zweite geben, denn dann liegt unsere Flotte auf dem Grund der See.


Weitere Worte sind nicht erforderlich!




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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-shō) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zum Kreuzergefecht vor British Malaya 22. Mai des Jahres zur Kenntnis nehmen.



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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, 23. Mai 1943




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Montag 24. Mai 1943


Osaki Shiko saß in der Redaktion und sortierte die aktuellen Meldungen. Es waren typische Kriegsmeldungen wie sie seit Beginn des Konflikts täglich zu lesen waren.


Eigentlich hatte er erwartet, dass die US Navy eine Invasion von noch nie dagewesener Größe in Asien durchführen würde, aber das war nicht der Fall. Er ertappte sich dabei, das er beinahe Enttäuscht darüber war, aber was nicht war würde noch kommen.




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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Freitag 18. Juni 1943


Die Enttäuschung nahm zu. Osaki Shiko hatte von der US Navy mehr erwartet, aber der Feind hatte sich in mehreren Begegnungen nicht zum Kampf gestellt. Bei richtiger Überlegung ergab das für die Amerikaner Sinn. Sie hatten Zeit und mussten keinen Kampf suchen bei dem sie nicht die Oberhand hatten. Für eine weitere Invasion hatte Japan kaum mehr Truppen zur Verfügung und solange die Royal Navy und Teile der US Navy die See Zonen ausreichend dominierten, war die Gefahr gering.


Nein – die US Navy würde eine Entscheidungsschlacht suchen um mit einem Schlag alles zu klären. Zusammen mit der Royal Navy wäre die Überlegenheit so erheblich, dass die gesamte Kaiserliche Japanische Marine zusammengenommen aussah wie eine Spielzeugflotte die nur einen Fußtritt benötigte um ihre Existenz zu beenden!



Osaki Shiko war so sehr auf die US Navy fokussiert, dass er den Nachrichten aus Europa keine Aufmerksamkeit schenkte und deshalb völlig übersah was bevorstand!





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#240 RTW2-JAP#

Taurus
13.01.25, 18:26
Das ist wohl das erste Mal überhaupt, das man in Japan alles andere als Siegesicher ist. Im Gegenteil, drohendes Unheil lähmt alle offensiven Aktivitäten, eine gewisse Wagenburg-Mentalität macht sich breit.

Man wird sehen, wie sich die US-Marine schlagen wird, wenn mal eine Begegnung auf Augenhöhe stattfindet.

Bigfish
14.01.25, 09:56
Werter Taurus,


tatsächlich ist hier ein Momentum erreicht, wo man klar sagen muss das Japan seine Grenzen überdehnt. Es müsste wie der werte TheBlackSwan bereits angedeutet hat seine Flotte vollständig zusammenziehen um lokale Überlegenheit herzustellen bzw. gegen mehrere Kriegsparteien die Parität zu wahren. Tatsächlich - und das wird Uns erst in dieser Situation so richtig bewusst - fehlt es Rule the Waves an so etwas wie einer Geheimdienst Vorhersage wann welche Schiffe des Gegners wo zu finden sein werden? Natürlich mit Graubereich und Fehlern. Dann könnte man seine Einheiten viel besser dislozieren. Japan kann zwei Seezonen massiv mit Schiffen bewachen und eine dritte temporär stärken. Ab vier Seezonen wird es ungemütlich und mit fünf Seezonen unmöglich. Wir haben hier aber fünf Seezonen bzw. doch nur vier - denn der Ort wo es gleich knallen wird :rolleyes: liegt genau auf der Grenze zweier Seezonen!


Daran sieht man, dass Ost-Afrika ein verrücktes Abenteuer ist, dass Wir aber zur Unterhaltung der Regentschaft gerne eingegangen sind. Folgerichtig hat Japan mit seinen Schwachen Kräften nichts gerissen. Etwas Verstärkung war erst noch im Anmarsch, aber nicht der Rede wert. Selbiges gilt für den Süd-Pazifik. Das Bismarck-Archipel war nicht zu halten, es sei denn wir hätten Süd-Ostasien geschwächt oder Japan selbst. Was das bedeutet sieht man an Singapur. Dort konnten Wir nur deshalb innerhalb von einem Zug eine Invasion durchführen, weil die gesamte Royal Navy in den Süd-Pazifik abgerückt ist um das Bismarck-Archipel anzugreifen und das Würfelglück gutes Wetter erwürfelt hat. Dort in der Ecke ist alles dicht beieinander und die Invasions-Reichweite mittlerweile recht ordentlich. Nur Polynesien im Süd-Pazifik ist sicher, weil es noch außerhalb der Invasions-Reichweite liegt, sonst wären die Briten auch dort schon lange gelandet ohne das Wir es hätten sinnvoll verteidigen können.


Wir finden das eigentlich gut in Rule the Waves. Man kann als Japan nicht hemmungslos erobern ohne sein Hinterland und die Flanken abzusichern. Und die Bedrohung durch Wladiwostok kann man nicht beseitigen, weil es als Kerngebiet uneinnehmbar ist! Dann müsste man mit Russland schon ein Bündnis eingehen. In Rule the Waves steckt also mehr Hintergründiges und Politik als es auf den ersten Blick erscheint. Und so haben Wir immer gespielt. Keine hemmungslose Ausbreitung, sondern immer Stück für Stück voran und alles was quer schießen könnte beseitigen.


Aber das mit den Geheimdienst Vorhersagen, das wäre noch eine gute Ergänzung für RtW - TheBlackSwan kann es mit seinem Draht zu den Entwicklern vielleicht mal anbringen?


So - und im nächsten Post wird einiges passieren :cool:

TheBlackSwan
15.01.25, 00:19
@Bigfish: Könnt ihr etwas genauer beschreiben, wie ihr Euch das Feature mit den Vorhersagen vorstellt?

Bigfish
15.01.25, 07:52
Werter TheBlackSwan,

es gibt doch jetzt bereits die Übersicht welche Streitkräfte aktuell in einer Seezone anwesend sind. Da das Spiel selbst weiß welche Befehle welches Schiff hat, weiß das Spiel auch - je nachdem zu welchem Zeitpunkt die KI ihre Züge festlegt - wie diese Übersicht eine Runde später aussehen wird. Man müsste dieses Fenster also einfach mit einem Schalter "Nächste Runde" versehen. Ggf. einfach die gesamte Kartenseite mit diesem Schalter versehen. Dazu dann noch etwas Zufall, damit es nicht völlig klar ist und man hätte eine Spionage-Abteilung für Arme.

Alles andere wäre komplizierter so vermuten wir, es könnte natürlich aber auch mit einer Rundeneinblendung gelöst werden, die besagt welche Schiffe welchen Befehl haben und wann sie dort eintreffen. Dann hat der Spieler aber VIEEEELLLLL mehr Fummelei das auszuklamüsern... :rolleyes:

TheBlackSwan
15.01.25, 10:14
Alles klar, haben die Idee mit der Prognose auf der Karte weitergeleitet. Vorschläge haben wegen begrenzter Programmierressourcen wenig Aussicht, aber vielleicht wird ja was draus :-)

Bigfish
15.01.25, 17:19
Werter TheBlackSwan,



Alles klar, haben die Idee mit der Prognose auf der Karte weitergeleitet. Vorschläge haben wegen begrenzter Programmierressourcen wenig Aussicht, aber vielleicht wird ja was draus :-)



Danke!!!

Bigfish
15.01.25, 18:39
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:




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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Donnerstag 24. Juni 1943



>> Politisches Erdbeben sendet Schockwellen durch ganz Europa! Das Empire hat Kapituliert! Churchill am Pranger des Volkes! Unsere Soldaten sind frei! <<


>> Wie aus dem Nichts hat sich im gesamten Britisch Empire der Unmut über den Krieg Bahn gebrochen und das britische Volk ist dem Vorbild aus dem Deutschen Reich gefolgt! <<



Die Welt steht unter Schock! Nach weiteren heftigen Verlusten der britischen Handelsmarine hat sich die Bevölkerung an den Vorgängen im Deutschen Reich ein Vorbild genommen und die Britische Regierung gestürzt. Premierminister Winston Churchill hat für den Herbst Neuwahlen ausgerufen. Ob er sich allerdings bis dahin im Amt bleiben halten kann ist ungewiss.


Bereits ist zu hören, dass in zahlreichen Britischen Kolonien ebenfalls Aufstände ausgebrochen sind.


Das Kaiserlich Japanische Heer ist ohne weitere Kämpfe in Singapur einmarschiert und hat die Kontrolle über die Stadt und den Hafen übernommen. Die Besatzer des Bismarck Archipels haben ihre Waffen den gefangenen Japanischen Soldaten ausgehändigt und sitzen nun ihrerseits im Straflager. Die Garnison der Salomonen Inseln hat nach diesen Neuigkeiten bereitwillig und ohne dazu aufgefordert worden zu sein Kapituliert. Laut dem örtlichen Kommandeur wäre weiterer Widerstand sinnlos mit einem Japanischen Stützpunkt in direkter Nähe und ohne die Royal Navy als Schutzschirm.


Der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt hat den Schritt seines Alliierten bedauert. Er sehe jedoch derzeit keinen Grund sich ebenfalls geschlagen zu geben. Die USA würden die Freiheit der Welt zur Not auch im Alleingang sicherstellen! Er rief jedoch alle Friedliebenden Nationen dazu auf sich dem Kampf anzuschließen.


Augenscheinlich auf Grund dieser Rede wurden die Japanischen Botschafter in Paris und Moskau in die jeweiligen Außenministerien einbestellt. Noch ist nicht bekannt, welche Art Verhandlungen dort stattfinden. Es wird jedoch damit gerechnet das sowohl die Grande Nation wie auch das russischen Zarenreich noch heute den Krieg gegenüber Japan erklären werden!


Für die Regierungen in Paris und Moskau ist das ein Spiel mit dem Feuer, denn es steht zu erwarten, dass die Völker Europas nicht länger dazu bereit sind ihre Väter und Söhne auf den Schlachtfeldern Asiens und den Ozeanen dieser Welt in den Tod zu schicken!





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Redaktion der Tōkyō Shinbun – Donnerstag 24. Juni 1943


Das war es also? Das große British Empire? Würde es tatsächlich sein Ende finden? Mit einem Piraten hatte es sein Fundament erhalten! Ja Francis Drake oder sollte Osaki Shiko besser Sir Francis Drake sagen? Sir Francis Drake war eigentlich nur ein Pirat, ein Freibeuter der Meere!


Eben jener Sir Francis Drake hatte mit seinen Kaperfahrten überhaupt erst die Möglichkeit geschaffen die englische Flotte auszurüsten die in der Folge in der Lage war die Spanische Armada zu bekämpfen. Ohne dieses Ereignis fast 355 Jahre zuvor, wäre England vielleicht niemals in der Lage gewesen ein Empire von globalen Ausmaßen zu errichten.


Dieses Empire – würde es nun sein Ende finden? Sollte es wirklich der Japaner Yamamoto Isoroku mit seinen modernen Kaperfahrern gewesen sein, der dieses Empire zum Fall brachte? Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku ein einfacher Soldat im Dienste des japanischen Volkes – ein Kaigun-taishō im Dienste des Tennō Hirohito – Kaiser von Japan.



Osaki Shiko wusste das heute – am Vierundzwanzigsten Juni Neunzehnhundertdreiundvierzig Geschichte geschrieben worden ist!



Geschichte welche den Fortgang der Welt für immer verändern würde!


Und doch – es konnte sich alles noch als Traum erweisen. Ein imperialistischer Europäischer Tyrann war aus dem Krieg ausgeschieden, an seiner Stelle traten jedoch zwei weitere europäische imperialistische Tyrannen in den Krieg ein.


Die Aufgabe der Kaiserlich Japanischen Marine war nicht etwa einfacher geworden, sondern schwieriger!


Shiko sichtete die strategischen Karten und beauftragte einige Laufburschen damit die Informationen über die neuen Gegner zusammenzutragen. Noch fehlten diese und er konnte keine Übersicht veröffentlichen, aber das würde er nachholen sobald alles im Detail vorhanden war.



Heute jedoch würde er die Redaktion früh verlassen, zu seinem Vater aufbrechen und mit ihm eine Flasche Sake leeren oder auch zwei…





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Bild 222: Sir Francis Drake
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sir_Francis_Drake_(post_1580).png
Autor: National Portrait Gallery: NPG 4032
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Francis_Drake



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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Trägerschlacht vor Guam 17. bis 18. Juli 1943 <<



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Sowohl dem amerikanischen wie auch dem japanischen Oberkommando war bewusst, dass es möglichst bald zu einer Entscheidungsschlacht kommen musste um diesen Krieg zügig zu beenden. Würde diese Entscheidungsschlacht nicht stattfinden, konnte dieser Konflikt noch Jahre dauern!


Gleichzeitig konnte aber keine der beiden Seiten ihre vollständige Flotte zusammenziehen ohne dabei vitale Seegebiete schutzlos zurückzulassen. Seit einigen Wochen bereits durchpflügten große Trägerflotten die Gewässer des pazifischen Ozeans ohne aufeinander zu treffen. Nun bedienten sich die Japaner einer Kriegslist, die nur zu offensichtlich war. Das Japanische Oberkommando wusste, dass die amerikanischen Codeknacker um Lieutenant Commander Joseph Rochefort den japanischen Marinecode seit kurzem zumindest in Teilen mitlesen konnten. Daher konstruierten Sie eine verschlüsselte Nachricht so, dass die relevanten Teile den Amerikanern in die Hände fallen mussten.


Die Nachricht besagte, dass der dritte Punkt des Dreieckes dem Feind Ende Juli entrissen werden würde. Weitere japanische Funksprüche mussten die US Navy vermuten lassen, dass das japanische Heer eine weitere Invasionsflotte aussandte, die wegen der weiten Anreise dringend zusätzliche Frischwasserkondensatoren benötigte um die Trinkwasserversorgung der Infanteristen sicherstellen zu können.



In der Summe mussten die Amerikaner zur Erkenntnis kommen, dass das einzig sinnvolle Ziel die Insel Guam war!



Für diesen Einsatz entschied Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku die Schlachtflotte in japanischen Heimatgewässern zu belassen.



Eine Invasionsflotte gab es nicht!



Die 機動部隊 („Kidō Butai“) konnte also ihre maximale Geschwindigkeit und Beweglichkeit voll ausspielen ohne durch die langsamen Schlachtschiffe ausgebremst zu werden.



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Bild 223: Lieutenant Commander Joseph Rochefort, US Navy
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rochefort_WWII_naval_intel.jpg
Autor: This file is a work of a sailor or employee of the U.S. Navy
Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Rochefort




Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi musste also mit der japanischen Trägerflotte nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Die plumpe Anreise aus Westen war zu offensichtlich. Anzunehmen war ein Einsatz von Norden oder Süden ausgehend. Nagumo entschied sich also für das abwegigste Szenario, weil es für die Japaner auch das größte Risiko bedeutete. Selbst in Japan unterschätzte man regelmäßig die wahrhaft gigantische Reichweite der neuesten und modernsten Schiffe. Der Feind tat dies erst recht, auch wenn die Schlacht in der Malakka-Straße eigentlich dem Rest der Welt die Augen hätte öffnen müssen.


Die 機動部隊 („Kidō Butai“) nahm somit wieder einen ausgedehnten Umweg ins Zielgebiet und erschien von Osten kommend auf der Bildfläche.


Dies – so hofften die Japaner – würde ihnen die nötige Zeit geben um als erster zuschlagen zu können. Auch wenn es kaum der Rede wert war, war damit auch der Sonnenaufgang für die „Kidō Butai“ etwas früher als auf Guam. Man würde also genau dadurch den eigenen Flugzeugen das womöglich entscheidende Stückchen Zeit verschaffen um früher als der Gegner starten können.


Ungewiss blieb natürlich welche Überlegungen die US Navy für die beste taktische Ausgangsposition wählen würde. Kam die US-Trägerflotte auch von Osten, würde man womöglich bereits nachts im Aufmarschgebiet aufeinanderprallen, mit allen Vor- und Nachteilen.


Stellte sich die US Navy zu weit westlich auf um die japanische Flotte möglichst frühzeitig, weit entfernt von Guam abzufangen, würde man wohl überhaupt nicht aufeinandertreffen.
Ein Stoß von Norden oder Süden war für die US Navy gleichermaßen Sinnig wie für die Kaiserlich Japanische Marine und war somit am Wahrscheinlichsten.


Die letzte Option für die US Navy war es stumpf direkt bei Guam zu stehen und zu warten was aus Japan im Anmarsch war. Sollten die Amerikaner anders als Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku auf den Gedanken kommen, dass Schlachtschiffe nützlich waren, war dessen Aufenthalt direkt bei Guam sogar am wahrscheinlichsten.


Eigentlich musste das amerikanische Oberkommando sogar zwingend mit einem Einsatz der japanischen Schlachtflotte rechnen, um mit den schweren Geschützen die Landung vorzubereiten und zu unterstützen. Die Frage war nun ob die US Navy Schlachtschiffe mit Schlachtschiffen beantworten wollte, oder aber ob die US Navy ebensolche modern denkenden Admiräle hatte, die alleinig die Flugzeugträger als Zukunft ansahen?


Am siebzehnten Juli Neunzehnhundertdreiundvierzig gelangte die 機動部隊 („Kidō Butai“) unter dem Befehl von Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi ins Zielgebiet. Nun würde sich zeigen welche Taktik die US Navy anwenden würde – Flugzeugträger – Schlachtschiffe oder einfach beiden zusammen?


Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi starrte aus dem Fenster der Brücke seines Flaggschiffes Kurama auf das Flugdeck und wusste, dass sich heute das Schicksal des Japanischen Kaiserreichs entscheiden würde!


Er gab den Befehl die historische Z-Flagge zu hießen!



Sein Blick schweifte über den Horizont auf seine Flotte und fragte sich welche dieser Schiffe heute zum letzten Mal den Ozean befahren würden?





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Japanische 11. Flugzeugträger-Division:
Flottenflugzeugträger Kurama
Flottenflugzeugträger Katsuragi

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Japanische 14. Flugzeugträger-Division:
Flottenflugzeugträger Zuikaku
Leichter Flugzeugträger Unyo

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Japanische 17. Flugzeugträger-Division:
Flottenflugzeugträger Schinano
Flottenflugzeugträger Amagi

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Japanische 19. Kreuzer-Division:
Schwerer Kreuzer Asama
Schwerer Kreuzer Yakumo

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Japanische 13. Aufklärungs-Division:
Leichter Kreuzer Natori
Leichter Kreuzer Naniwa

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Japanische 16. Aufklärungs-Division:
Leichter Kreuzer Chishima
Leichter Kreuzer Takachiho

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Japanische 12. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Sawakaze
Zerstörer Namikaze
Zerstörer Numakaze
Zerstörer Yakaze
Zerstörer Akebono

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Japanische 15. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Oite
Zerstörer Shimakaze
Zerstörer Nokaze
Zerstörer Kamikaze
Zerstörer Adachi

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Japanische 18. Zerstörer-Flottille:
Zerstörer Hatakaze
Zerstörer Minekaze
Zerstörer Shiokaze
Zerstörer Matsukaze
Zerstörer Yayoi

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Der Tag war lange angebrochen, ohne das die ersten Aufklärer eine Sichtung gemeldet hätten. Nagumo war seit Stunden nach Süden gelaufen und befand sich nun in einer Position die er nicht hatte einnehmen wollen. Aber gegen die Windrichtung war kein Kraut gewachsen. Die Start- und Landeoperationen diktierten den Kurs der Flotte.


Es war auf seiner Position nun Zehnuhrdreißig Ortszeit und er plante den Start der nächsten Aufklärer. Würde es in den nächsten zwei Stunden keine Sichtungsmeldung geben, dann waren die Amerikaner nicht hier!




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Die Seeaufklärer verschwanden in der Ferne und von den Decks donnerte nun der Jagdschutz zum zweiten Mal an diesem Tag in den Himmel.


Als Jagdschutz sah Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi den überwiegenden Teil seiner Jagdflugzeuge vor, dies hatte er aus Malakka mitgenommen. Wenn der Feind gar nicht erst in die Nähe der Träger gelangte musste die Panzerung nicht getestet werden!


Die Flugboote aus Truk würden eine zweite Ebene der Suche bilden und die Aufklärer aus Saipan kamen der Flotte entgegen. Engmaschiger war das Seegebiet kaum zu überwachen!




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Eine dreiviertel Stunde nach dem Start kam die so sehnlich erwartete Funkmeldung.


Aufklärer #13 aus Saipan gab durch das sechs große Flottenträger der US Navy mit Schlachtschiff-Geleit östlich von Saipan nach Süden laufen würden. Stabschef Kaigun-shōshō Kusaka Ryūnosuke zeichnete die Position auf der Karte ein und verzog sein Gesicht.



„Die älteren Torpedo- und Sturzkampfbomber schaffen diese Distanz nur mit geringerer Zuladung Admiral!“


„Wir können nicht mit Torpedos angreifen?“


„Nicht mit voller Wucht, dafür müssen Wir uns dem Gegner noch mindestens Dreißig bis Vierzig Seemeilen annähern!“


„Wie lange dauert das Umrüsten auf mittlere Bomben?“


„Ein bis zwei Stunden könnten nötig sein.“


„Also ebenso Lange wie wir für eine Annäherung benötigen um sicher mit schwerer Last zu starten?“


„Das wird etwa so sein Admiral.“


„Und wenn sich der Aufklärer geirrt hat?“


„Das ist das bekannte Risiko Admiral!“


„Holen Sie Fuchida aus seinem Cockpit, ich will ihn selbst sprechen!“


„Jawohl Admiral!“




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„Sie haben also einige Bomber sowieso mit leichteren Bomben bestücken lassen?“


„Ja Admiral, nachdem wir am Morgen nichts entdeckt haben, habe ich mir schon gedacht das sich die Amerikaner verspäten werden. Die Torpedobomber mit großer Reichweite tragen noch Torpedos, aber alle Bomber mit geringerer Reichweite sind mit mittleren Bomben bestückt.“


„Nun Fuchida – was stehen Sie hier noch herum – bringen sie alles in die Luft was genügend Reichweite hat – mit oder ohne Jagdschutz – Hauptsache die Flugzeuge verschwinden von den Decks!“


„Jawohl Admiral!“







„Admiral!“


„Ja Kusaka?“


„Aufklärer #8 aus Saipan hat gerade Guam überflogen und meldet an der Südspitze der Insel feindlichen Schiffsverkehr. Aufklärer #69 der Chishima befindet sich ebenfalls dort und glaubt das es sich um Schlachtschiffe handelt, während Aufklärer #8 Frachtschiffe ausgemacht haben will!“


„Wie viel Zeit ist vergangen?“


„Seit dem Start der Aufklärer – Neunzig Minuten! Die Meldung über die feindlichen Träger ist jetzt Fünfundvierzig Minuten alt und unsere Bomber der ersten Welle sind seit fünf Minuten von Deck“


„Diese Schlachtschiffe Kusaka – die sind viel näher als die erste Sichtung der Träger und außerdem befinden sie sich exakt südlich von Guam – dort wo es der Oberbefehlshaber für am wahrscheinlichsten hielt. Und diese angeblichen Träger – die sind so dicht bei Saipan?“


„Ich verstehe was Sie meinen Admiral – warum haben wir diese Träger nicht schon nach Sonnenaufgang entdeckt? Und ist es wirklich plausibel, dass diese Schiffe sich so dicht bei Saipan befinden?“


„Ja Kusaka – können wir die Bomber um dirigieren?“


„Schwierig – und außerdem haben wir die Torpedos durch mittlere Bomben ersetzten lassen. Damit können Sie einem Flugzeugträger Schaden zufügen, aber um Schlachtschiffe zu versenken braucht es Torpedos! Es ist kaum anzunehmen das die amerikanischen Schlachtschiffe dieselben Konstruktionsfehler haben wie die Britischen!“


„Können wird die zweite Welle mit Torpedos ausrüsten?“


„Also zurück von mittleren Bomben zu schweren Torpedos?“


„Ja Kusaka – haben wir denn eine andere Wahl?“


„Nein Admiral – ich kümmere mich darum!“





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„Zweit Stunden herum Admiral, alles was wie in die Luft bringen konnten ist in der Luft, der Rest wird umgerüstet!“


„Gut Kusaka – dann warten wir!“





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„Fast zweieinhalb Stunden, die ersten umgerüsteten Bomber heben gerade ab, dann ist alles raus!“


„Dieses Warten ist zermürbend Kusaka, daran werde ich mich nie gewönnen. Wenn man eine Artillerie Granate abfeuert, kann man kurz darauf sehen wo sie einschlägt und ob es ein Treffer ist. Aber Flugzeuge Kusaka, nein das ist zermürbend!“





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„Da da seht – da – das sind Kriegsschiffe!“


„Das kann nicht sein, wir sind noch mindestens zwanzig Minuten vom Zielpunkt entfernt.“


„Schau doch hin – man dieses fette Schlachtschiff an der Spitze – siehst du das nicht!“


„Vielleicht ist es ein dritter Verband den die Aufklärer übersehen haben!“


„Hört endlich auf – es sind auf jeden Fall keine japanischen Schiffe, warum diskutieren wir überhaupt!“


„Torpedos Unyo – to ra to ra to ra!“



„Was ist das Kusaka?“


„Ein Angriff von Torpedobombern!“


„Ja das ist offensichtlich, aber wen greifen die an?“


„Das muss ein dritter Verband sein, Admiral und fährt scheinbar nach Norden!“


„Aber der ist nahe Kusaka! Mit unserem Kurs den Flugzeugen hinterherzufahren um die Zeit über dem Ziel zu erhöhen, braucht dieser Verband nur zu wenden und er erreicht uns vor der Dämmerung!“


„Noch gibt es keine Anzeichen das der Gegner uns entdeckt hat!“


„Anhand der Richtung aus der unsere Bomber eintreffen können sich die Amerikaner das spätestens anhand einer Kreuzpeilung ausrechnen wenn die erste Welle bei den Trägern eintrifft!“



„Torpedos Zuikaku – die Staffel der Unyo hat Recht – da feindliche Schachtschiffe!“


„Ich hab sie auch – was tun wir?“


„Runter auf Angriffshöhe – folgt mir!“


„Torpedos Zuikaku – to ra to ra to ra!“


„Bomber Zuikaku – den nehmen wir aus der Höhe – to ba to ba to ba!“


„Da das Flak-Feuer – passt auf die Scheiß Flak auf, die ist in Schiffsmitte konzentriert!“


„Bomber Zuikaku – zweite Gruppe mir nach – to ba to ba to ba!“


„Bomber Zuikaku – Treffer – Treffer – zwei Bombentreffer auf feindlichem Zerstörer!“


„Treffer – Treffer – Zerstörer von Bombe getroffen!“


„Torpedos Zuikaku – warum ist da so einfach? Sind hier überhaupt keine feindlichen Jäger?“


„Torpedos Shinano – to ba to ba to ba!“


„Bomber Shinano – to ba to ba to ba!“


„Torpedos Shinano – passt auf die leichten Kreuzer auf, die sind vollgequetscht mit Flak!“


„Bomber Shinano – to ba to ba to ba!“



„Kusaka – blicken Sie da noch durch? Wen greifen die Bomber an?“


„Die Bomber der Schinano sind meines Wissens nach Norden geflogen Admiral.“


„Ihres Wissens? Ist das nicht bestätigt? Also ist das schon die feindliche Trägergruppe die angegriffen wird?“


„Ja – ich meine nei... – ich weiß es nicht Admiral!“



„Wenn die schon bei den amerikanischen Trägern sind Kusaka – wo ist dann der Jagdschutz der amerikanischen Träger – die müssen doch einen Jagdschutz haben Kusaka!“


„Treffer – verdammt Treffer – feindliches Schiff von Torpedo getroffen!“


„Bomber Shinano – Bomben raus – jetzt – jetzt – Bomben raus!“


„Bomber Shinano – Treffer – Treffer – Schlachtkreuzer von zahlreichen Bomben getroffen.“



„Träger – Träger – oh verdammt – da sind feindliche Träger!“



„Torpedos Shinano – diese Scheiß leichten Kreuzer – die scheinen nichts Anderes als Flak-Geschütze zu haben! Aufpassen Aufpassen!“


„Bomber Shinano – nehmt das Schlachtschiff auf Drei – das scheint vor den Torpedos auszuweichen.“


„Bomber Zuikaku – Treffer – Verdammt – Treffer – Treffer Treffer Treffer – Flugzeugträger von drei Bomben getroffen!“


„Bomber Zuikaku – vierte Gruppe Angriff auf schweren Kreuzer – Bomben raus!“


„Erwischt – ich hab den leichten Kreuzer erwischt!“


„Ich auch – Ich auch!“


„Torpedos Unyo – Ziel feindlicher Träger – Angriff Angriff!“


„Torpedos Zuikaku – Torpedos los – los – los!“


„Bomber Zuikaku – wie nehmen den Träger am Ende der Gruppe – Angriff!“


„Bomber Zuikaku – Leichter Kreuzer von zwei Bomben getroffen!“



„Admiral – feindlicher Aufklärer über uns – er funkt unsere Position!“



„Torpedos Schinano – Das Schlachtschiff da wurde noch nicht angegriffen – mir nach!“


„Torpedos Zuikaku – Da sind noch zwei Träger – verdammt – dass muss die gesamte US Navy sein!“


„Ich nehme den kleineren Träger – Bombe raus!“


„Juchuu – Torpedotreffer – Torpedotreffer!“


„Verdammt – vergesst die beiden anderen Träger nicht!“


„Treffer – noch zwei Torpedotreffer!“




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„Alarm – Alarm – feindliche Bomber!“



„Verdammt – wo kommen die so schnell her? Die amerikanischen Aufklärer haben uns doch gerade erst überflogen!“


„Die Frage ist berechtigt Kusaka, allerdings…“


„Admiral?“


„Lassen Sie U-Boot Alarm geben Kusaka und soweit möglich gilt für alle Träger Zick-Zack Kurs!“


„Jawohl Admiral!“


„Feindliche Sturzkampfbomber greifen die Katsuragi an!“


„Da sind noch mehr Bomber – wo sind nur unsere Jäger?“


„Die sind alle beschäftigt – das ist ein feindlicher Großangriff!“


„Amagi und Zuikaku melden schweren Angriffe!“



„Dort – sehen Sie Admiral!“



„Verdammt überall Rauch und Wasserfontänen, wen haben die getroffen?“


„Nicht zu erkennen!“


„Verdammt – wenn hat es erwischt?“


„Zerstörer Hatakaze meldet beinahe Treffer – keine Schäden!“


„Das sah aber anders aus! Ist das da trüben wirklich die Hatakaze – es geht hier zu wie im Tollhaus!“


„Das werden immer mehr – wo kommen die alle her?“


„Wie viele feindliche Träger haben unsere Piloten gemeldet Kusaka?“


„Nachdem was wir gezählt haben fünf oder sechs.“



„Das sind mehr Kusaka, das müssen mehr Träger sein. Die kommen niemals alle nur von sechs Trägern!“



„Unsere nächste Welle hat den Gegner erreicht und greift an!“




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+ + +




„In Deckung Admiral – jetzt sind wir dran!“


„Torpedobomber – feindliche Torpedobomber!“


„Bomben – Bomben – das war knapp!“



„Immer Ruhe Leute, die haben uns weit verfehlt!“


„Admiral das sollten Sie nicht zu laut sagen, sehen Sie dort“


„Himmel was für eine Wassersäule – ist das die Shinano?“





„Kreuzer Naniwa meldet Torpedotreffer Backbord mittschiffs. Sämtliche Backbord-Abteilungen voll Wasser gelaufen! Wassereinbruch gestoppt. Etwa Dreißig Grad Schlagseite. Kreuzer höchstwahrscheinlich nicht zu halten. Kentern jederzeit möglich. Kommandant der Naniwa bittet um Erlaubnis den Verband verlassen zu dürfen.“




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+ + +

#241 RTW2-JAP#

Taurus
16.01.25, 17:35
Der Gegner scheint ja schon gut aufgemischt zu werden, aber was haben die Amis noch zu bieten? Vom Gefühl her kommt das Dicke Ende noch auf euch zu (oder die KI ist abgrundtief mies).

Bigfish
16.01.25, 17:44
Werter Taurus,


Ihr werdet darüber bald lesen können und die Worte der Piloten sollte man sich am Ende noch mal auf der Zunge zergehen lassen. Die Schlacht zieht sich über zwei Tage und die maximale Zeit die zur Verfügung steht haben Wir um 40 (!) Minuten überschritten.


Edit: Gut - sind Wir fair - posten wir weiter bevor man Uns noch Cliffhanger vorwirft :rolleyes:

Bigfish
16.01.25, 18:24
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:




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>> Trägerschlacht vor Guam 17. bis 18. Juli 1943 <<



„Bomber Katsuragi – nehmt den brennenden Träger – gebt ihm dem Rest!“


„Bomber Katsuragi – Bomben raus!“


„Treffer – Treffer – ich hab den Träger getroffen!“



„Bomber – noch mehr feindliche Bomber!“


„Torpedos – Torpedos!“



„Ruder hart Backbord!“


„Hart Backbord verdammt! – Schnell! “





„Admiral – der letzte Angriff hat unsere Trägergruppen auseinander gedrängt.“


„Das können wir im Moment nicht ändern Kusaka!


„Radar meldet weitere anfliegende Gruppe feindlicher Flugzeuge.“





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+ + +




„Dort Torpedobomber greifen die Katsuragi an!“





„Die zweite Welle ist zurück Admiral, die erste Welle bald wieder startklar!“





„Sollen wir die Schlachtschiffe oder die Träger angreifen Admiral? Die letzten Meldungen besagen, dass die feindlichen Schlachtschiffe jetzt in unsere Richtung unterwegs sind!“


„Greifen wir die Träger Kusaka – die Träger!“




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„Sobald die Flugzeuge von Deck, sind Kurs nach Osten – wir brauchen mehr Abstand!“


„Jawohl Admiral“




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+ + +




„Unsere Staffeln erreichen jetzt wieder die feindliche Trägerflotte Admiral!“


„Dann wünschen Sie uns Glück Kusaka!“



„Feindliche Bomber!“


„Torpedos – Torpedos!“


„Von Backbord kommen auch welche!“


„Die nehmen uns in die Zange!“


„Ausweichen – Hart Steuerbord!“


„Das reicht nicht!“


„Ausweichen – Ausweichen!“



BUUUMMMMMM



„Admiral – Admiral !!! – sind Sie in Ordnung Admiral?“



„Ja Kusaka – Sie – helfen Sie mir auf – Danke…“


„Ja Kusaka – ich bin Ordnung – wie schlimm ist es?“


„Wassereinbruch in der Nähe des Backbord Maschinenraums – drei Grad Schlagseite!“


„Das Flugdeck?“


„Scheint in Takt. Aber wenn wir den Wassereinbruch nicht bald stoppen, liegt die Kurama zu Schräg im Wasser um zu Starten oder zu Landen!“


„Gerade noch waren wir die Herren am Himmel Kusaka – verstärken Sie den Jagdschutz!“


„Jawohl Admiral!“





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+ + +



„Sonnenuntergang ist in Neunzig Minuten Admiral, wenn wir bis dahin nicht mehr getroffen werden, dürften wir aus dem Gröbsten heraus sein Admiral!“



„Feindliche Bomber – Bomber – Bomber!“


„Torpedos – ich zähle zwei – nein drei!“


„Da - da ist noch einer!“


„Da – die Namikaze läuft in die Torpedobahn um uns zu schützen!“


„Ja, aber sie ist zu schnell!“


„Da sind noch mehr Bomber!“


„Von Backbord kommen auch welche!“


„Da sind Sturzkampfbomber über der Katsuragi!“


„Mehr Bomber von Backbord!“





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+ + +




„Sonnenuntergang Admiral.“


„Ja Kusaka, aber es ist noch nicht zu Ende!“


„Unsere Bomber greifen jetzt an – mit den letzten Sonnenstrahlen!“







„Das könnten die wichtigsten Torpedotreffer überhaupt gewesen sein!“







„Nachzügler Admiral – aber auch über dem Feind ist es jetzt Finster.“


„Admiral, der Wassereinbruch konnte verringert werden, aber wir haben jetzt bereits fünf Grad Schlagseite. Noch mehr und wir müssen den Flugbetrieb einstellen.“


„Lassen Sie einige Steuerbord-Abteilungen Fluten Kusaka um die Kurama wiederaufzurichten.“


„Aber Admiral, dann verlieren wir an Fahrt!“


„Das ist jetzt nicht unser Problem. Wir müssen alle Flugzeuge an Bord holen um genug für den morgigen Tag zu haben Kusaka!“


„Den morgigen Tag? Sie wollen das Gefecht fortsetzen?“


„Selbstverständlich Kusaka – wir sind hier, der Feind ist hier – unser Auftrag ist eindeutig!“


„Ja Admiral – wir oder Feind! – So waren die Worte vom Oberbefehlshaber – kein Zurückweichen, kein Nachlassen – Sieg oder Tod!“



„Sieg oder Tod Kusaka!“



„Und wenn wir bereits über das ehrenvolle Ende sprechen – gibt es Meldungen von der Naniwa?“


„Der Kreuzer macht etwa zehn Konten und hat Kurs auf Truk genommen. Die Schlagseite konnte auf 28 Grad verringert werden, aber der Zustand ist weiterhin kritisch. Wenn das Wetter ruhig bleibt glaubt der Kommandant Truk erreichen zu können. Aber falls Wind aufkommt, dürfte der Kreuzer fast sicher kentern!“





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+ + +




„Welchen Kurs Admiral?“


„Wohin haben sich die amerikanischen Träger zuletzt bewegt?


„Nach Süden Admiral.“


„Und die Schlachtschiffe?“


„Nach Osten?“


„Würden Sie den Kurs beibehalten?“


„Mit der Chance uns zu finden? Ja Admiral, gegen Schlachtschiffe in der Nacht sind wir völlig wehrlos!“


„Und wenn Sie mit einer Invasion auf Guam rechnen?“


„Dann müssten die Schlachtschiffe bei Guam bleiben.“


„Es könnte also sein, dass wir Blind in den Feind hineinlaufen oder auch nicht?“


„Ja Admiral!“


„Und wenn wir uns nach Osten Absetzen um Abstand zu halten?“


„Dann sind wir morgen früh Außerhalb der Reichweite unserer Bomber, falls der Feind bei Guam bleibt!“


„Wir fahren nach Südwesten Kusaka, aber langsam. Wenn der Gegner uns im Osten sucht fährt er nördlich an uns vorbei. Bleibt er bei Guam sind wir weiterhin in Schlagdistanz und haben trotzdem Abstand zu seinen Trägern!“


„Jawohl Admiral!“







„Admiral – der Wassereinbruch ist gestoppt. Die Schlagseite beträgt jetzt zwei Grad.“


„Gut Kusaka – gut!“







„Admiral – Unbekannter Radar Kontakt!“



„Wo – im Norden?“




„Südwestlich Admiral – wir laufen direkt darauf zu!“





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#242 RTW2-JAP#

Taurus
16.01.25, 19:49
Genial, um einen Cliffhanger zu vermeiden, fabriziert ihr einen....Cliffhanger?! :D;)

Bigfish
16.01.25, 19:57
Cliffhanger-Fetischist übelster Sorte :vertrag:

Bigfish
16.01.25, 20:01
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:




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>> Trägerschlacht vor Guam 17. bis 18. Juli 1943 <<



„Ruder hat Backbord – Volle Kraft voraus – einer der Kreuzer soll aufklären was wir vor uns haben!“



„Jawohl Admiral!“


„Folgt der Feind uns?“





„Scheinbar nicht Admiral!“


„Gut – dann haben diese Schiffe wenigstens kein Radar!“





„Wie lange seit dem Radar Kontakt?“


„Jetzt fünfzig Minuten Admiral – Kreuzer Natori klärt in Richtung Feind auf, konnte aber keinen weiteren Kontakt herstellen.“


„Und noch etwas Admiral – wir sind knapp an Luft-Torpedos!“


„Dann müssen wir die Torpedobomber also wie zum Beginn mit Bomben ausrüsten?“


„Ja Admiral!“




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„Kreuzer Natori meldet Kontakt auf kürzeste Distanz direkt voraus aufgetaucht. Der Kommandant bittet um Anweisungen.“


„Kontakt identifizieren und falls Überlegen sofort abdrehen!“


„Natori meldet das es mindestens zwei Schiffe sind, die hohe Fahrtstufe laufen!“







„Natori meldet Gegner verhalten sich wie Zerstörer!“


„Häm – Zerstörer? Mehr nicht?“


„Bislang nicht Admiral!“


„Wissen Sie was Kusaka – die suchen uns! Die Amerikaner suchen uns mit vorgeschobenen Zerstörern um bei Sonnenaufgang sofort starten zu können“


„Und jetzt Admiral? Wir müssten das auch machen, anderenfalls haben wir feindliche Bomber über uns, gerade dann, wenn wir unsere Flugzeuge starten.“


„Die Natori soll nach eigener Gefährdungseinschätzung die Zerstörer angreifen und versenken!“







„Natori meldet erstes Ziel als Zerstörer der Kimberly-Klasse identifiziert. Nach Beschuss liegt der Zerstörer reglos im Wasser und brennt!“





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„Die Natori soll sich nicht zu lange aufhalten und den zweiten Kontakt suchen!“







„Die Natori hat den zweiten Zerstörer gefunden, er ist nach Norden abgedreht.“


„Versenken! – Bald ist Sonnenaufgang, dann dürfen wir nicht durch einen marodierenden Zerstörer blockiert werden.“





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„Kreuzer Natori meldet Feuer an Bord und beträchtliche Schäden, nachdem die Reserve Torpedos explodiert sind!“


„Kritisch?“


„Noch nicht Admiral.“


„Dann soll die Natori den Gegner weiter bekämpfen!“







„Natori meldet Feuer unter Kontrolle, Gegner zeigt Schlagseite und liegt still im Wasser“





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„Natori kehrt zurück Admiral!“


„Kusaka – Befehl an die Natori – Sie soll vor uns auf Station gehen. Wir müssen wissen ob die US Navy weitere Zerstörer in unserer Nähe hat und außerdem ist die Natori dann in der Lage mit ihrem Radar anfliegende Flugzeuge zu entdecken lange bevor wir selbst dazu in der Lage sind.“


„Jawohl Admiral!“


„Wie weit sind unsere Bomber?“


„Startklar Admiral!“


„Dann in die Luft mit allem was noch fliegen kann!“


„Sind Sie sicher das der Feind wirklich bei Guam geblieben ist?“


„Nein Kusaka, natürlich können die Versuchen herauszufinden, wer ihre Zerstörer versenkt hat und somit in unserer Nähe stehen. Aber falls das der Fall sein sollte, müssen unsere Bomber auf dem Weg nach Guam über den Feind hinweg fliegen und können diesen sofort angreifen.“


„Aber dann ist es immer noch Dunkel!“



„Das spiel keine Rolle, das Kielwasser lässt sich ausmachen. Dafür ist es hell genug! Dann sollen die Piloten zur Not Kreise drehen bis es hell ist. Der Befehl lautet in den Wind drehen und starten!“



„Jawohl Admiral!“





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„Dier erste Welle ist von Deck und auf dem Weg nach Guam, die zweite Welle folgt in etwa Dreißig Minuten!“




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„Da seht ihr das – das glitzert wie ein Kometenschweif!“



„Was ist das?“


„Kielwasser – verdammt – der Admiral hatte Recht das ist Kielwasser das glitzert und glänzt wie Leuchtreklame!“


„Hast du so was schonmal gesehen? Wieso leuchet das so?“


„Da – da – da sind noch mehr im Norden!“


„Verdammt – dieser Schatten dort – das sieht aus wie ein Flugzeugträger!“



„Angreifen – angreifen – egal wie – auch wenn es noch Finster ist, die bereiten sicher gerade den Start vor! Sonnenaufgang ist bald. Wenn wir die jetzt treffen, erwischen wir sie mit allen Flugzeugen vollgetankt und bewaffnet an Deck!“



„Haben Sie das gehört Admiral?“


„Ja Kusaka – wie weit sind dieser Träger entfernt?“


„Dicht Admiral – sehr dicht an unserem Verband!“


„Dann benötigen wir mehr Abstand!“



„Torpedos Zuikaku – to ra to ra to ra!“


„Bomber Zuikaku – to ba to ba to ba!“


„Bomber Zuikaku – Bomben raus!“


„Treffer – Treffer – zwei Bombentreffer auf feindlichem Schlachtschiff!“


„Zwei Bombentreffer auf Schlachtkreuzer!“


„Treffer – zwei Torpedotreffer!“


„Leichter Kreuzer von zwei Bomben getroffen und brennt!“


„Ich nehme den Zerstörer – Treffer – Treffer!“


„Hey – lasst uns was übrig!“


„Torpedos los los los!“


„Treffer – Feindlicher Kreuzer getroffen!“


„Ich hab einen Schlachtkreuzer erwischt!“


„Zwei weitere Bombentreffer auf Schlachtkreuzer!“


„Mach drei draus!“


„Torpedotreffer – Torpedotreffer!“


„Drei weitere Torpedotreffer!“


„Schwerer Kreuzer drei Bombentreffer und brennt!“


„Zwei Bombentreffer auf Schlachtkreuzer!“


„Ziel leichter Kreuzer – Bomben aus – Bomben raus!“


„Treffer – Leichter Kreuzer getroffen!“





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+ + +




„Ich habe noch nichts von Trägern gehört Kusaka“


„Leider nicht, die erste Meldung muss falsch gewesen sein!“


„Wenn wir die Träger nicht jetzt treffen, werden die US Träger später uns auf den Grund der See bombardieren!“



„Schlachtschiff – Schlachtschiff – Schlachtschiff getroffen!“


„Bombentreffer auf Zerstörer – Zerstörer brennt!“


„Bombentreffer auf Schlachtschiff!“


„Feindlicher Schlachtkreuzer von Bomben und Torpedos getroffen!“



„WAHNSINN – WAHNSINN – dass müssen über zehn Torpedotreffer auf sechs oder sieben Schiffen gewesen sein!“




Anmerkung des Autors: Gezählt haben Wir nicht weniger als 18 (!) einzelne Torpedotreffer Meldungen. Im Log werde aber nur 4 aufgeführt. Welche Zahl stimmt, wissen wir nicht!




„Weitere Torpedotreffer – hier ist so viel Rauch und Feuer, das sich nicht mehr sagen lässt, was alles getroffen worden ist!“




„Die zweite Welle müsste jetzt direkt mit dem Sonnenaufgang dort eintreffen Admiral.“


„Und keine Informationen über die feindlichen Flugzeugträger?“


„Nein Admiral!“





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„Admiral – Kreuzer Natori meldet feindliche Flugzeuge auf Radar!“


„Ich wusste es Kusaka – jetzt beten Sie, dass unser Jagdschutz ebenso erfolgreich ist wie unsere Torpedobomber!“





„Wir wurden entdeckt Admiral!“





„Kreuzer Naniwa meldet von feindlichem Seeaufklärer überflogen worden zu sein!“




„Kreuzer Natori meldet Radar Kontakt!“




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„Kreuzer Natori meldet vier feindliche Schiffe in Sicht!“



„Sind das wieder Zerstörer Kusaka?“


„Unbekannt Admiral!“


„Die sind Nahe – die sind sehr nahe Kusaka!“



„Kreuzer Natori liegt unter schwerem Granatfeuer – Gegner identifiziert als Schlachtschiffe und Flugzeugträger!“




„Jetzt wissen wir wo sich die feindliche Trägerflotte befindet und dass sie von Schlachtschiffen eskortiert wird!“







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#243 RTW2-JAP#

Bigfish
16.01.25, 20:06
#015 Krieg im Pazifik!





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:




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>> Trägerschlacht vor Guam 17. bis 18. Juli 1943 <<



„Kreuzer Natori meldet, dass der Gegner eine Gefechtswende durchführt.“


„Die sind genauso unerwartet in uns reingerannt, wie wir in sie. Die können ebenfalls nicht tollerieren, dass ein feindliches Schiff so nahe an ihren Flugzeugträgern steht!“


„Das hilft uns Admiral, die steuern jetzt exakt mit dem Wind. Damit sind ihre Flugoperationen erheblich beeinträchtigt!“


„Dann bringen wir besser so schnell wie möglich alles in die Luft was möglich ist und greifen an! Alles was sich aktuell in der Luft befindet wird umgeleitet!“


„Jawohl Admiral!“


„Und die Natori soll Fühlung halten!“


„Jawohl Admiral!“




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„Admiral nördlich hat die Natori eine zweite Gruppe ausgemacht!“


„Die versuchen uns Abzufangen Kusaka, die Natori soll das im Auge behalten!“







„Die ersten Staffeln sind von Deck Admiral.“


„Gut, scheinbar war es von Vorteil, dass der Gegner mit dem Wind fahren musste!“


„Natori meldet anfliegende Bomber mit Kurs auf die Zuikaku auf dem Radar aufgetaucht!“


„Also doch!“




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„Admiral – Zuikaku meldet Trümmer und Rettungsboote voraus.“


„Das muss einer der Zerstörer sein, den die Natori in der Nacht versenkt hat!“


„Der Kommandant der Zuikaku fragt ob er Rettungsmaßnahmen einleiten soll?“


„Mit anfliegenden Bomber auf seine Trägergruppe? Nein keinesfalls Kusaka. Die Trägern brauchen jedes Flak-Geschütz der Zerstörer das vorhanden ist!“


„Jawohl Admiral!“







„Unsere Bomber melden Tieffliegende Jäger mit Kurs Zuikaku.“







„Zuikaku meldet feindlichen Luftangriff – schwere Lufkmämpfe zwischen dem Jagdschutz und den amerikanischen Begleitjägern sind im Gange!“


„Unsere Staffeln haben die feindlichen Träger erreicht und greifen an!“





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„Treffer – Treffer – endlich können wir diese Flugzeugträger versenken – zwei Bombentreffer auf feindlichem Träger!“


„Da – feindliche Jäger kommen aus der Höhe – Aufpassen!“


„Bombentreffer auf Kreuzer!“


„Treffer auf leichtem Flugzeuträger!“


„Zweiter Bombentreffer auf leichtem Kreuzer!“


„Bomber Kurama – Feindlicher leichter Träger von zwei Bomben getroffen!“


„Die Flak ist mörderisch – passt auf!“


„Bomber Katsuragi – zwei weitere Bombentreffer auf feindlichem leichter Träger – Träger brennt!“





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„Zwei Treffer auf leichtem Kreuzer!“


„Treffer – Träger von zwei Bomben getroffen!“


„Admiral – feindliche Sturzkampfbomber!“



„Kreuzer Natori meldet Angriff durch Torpedobomber“



„Admiral – die Zuikaku wurde getroffen!“





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„Wir schwer ist die Zuikaku getroffen worden?“


„Wassereinbruch mittschiffs achteraus Höhe Maschinenanlage, ein Grad Schlagseite!“



„Meldung Kreuzer Natori von Bomben getroffen! Turm B zerstört! Weitere Angriffe laufen! Flak-Munition wird knapp!“





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„Treffer ich habe einen Flottenträger getroffen!“


„Drei Bomben auf feindlichem Schlachtkreuzer!“


„Volltreffer – Volltreffer – Volltreffer auf Flottenträger!“


„Bombentreffer auf Schlachtschiff!“


„Ich hab einen Kreuzer erwischt!“


„Treffer – Volltreffer – auf Flottenträger!“


„Mach zwei draus!“





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„Admiral – der Druck des Gegners lässt nach. Unser Jagschutz scheint die meisten Luftkämpfe zu gewinnen.“


„Gut – Kusaka – was machen unsere Bomber?“


„Der nächste Angriff steht unmittelbar bevor – es läuft gut!“





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„Die meisten Maschinen kommen beschädigt zurück Admiral, aber eine weitere Welle bekommen wir zusammen.“


„Dann los – nicht zu lange warten. Wer den ersten Zufallstreffer landet während einer kritischen Phase wird hier als Gewinner aus der Schlacht gehen!“







„Kreuzer Natori meldet weiteren Angriff!“



„Kreuzer Natori von weiteren Bomben getroffen. Erheblicher Wassereinbruch und Schlagseite!“




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„Bomber Katsuragi – feindlicher Träger von vier Bomben getroffen!“







„Träger Zuikaku meldet erhebliche Probleme mit der Maschinenanlage nach dem Bombentreffer. Die Zuikaku ist nicht in der Lage die Geschwindigkeit mitzugehen, es sind nur noch 18 Knoten möglich!“



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„Wichtige Treffer Kusaka, aber wir haben keinerlei Meldungen, dass überhaupt ein Träger der US Navy gesunken ist! Und keiner der Piloten des letzten Angriffs hat gemeldet das einer der Träger gebrannt hat!“


„Noch sind weitere unserer Bomber im Anflug!“


„Aber wir haben das alte Problem, das wir nicht wissen was wie oft und wo genau getroffen worden ist? Dieses Problem muss in der Zukunft gelöst werden.“


„Die Piloten tun ihr Bestes Admiral!“


„Aber es reicht nicht um zu wissen wie die Schlacht steht. Sind dort immer noch sechs Flottenträger? Warum sind plötzlich so viele leichte Träger anwesend? Sind das zusätzliche Träger, die wir gestern nicht gesichtet hatten, oder waren die Meldungen gestern nicht korrekt?“



„Kusaka – wir wissen genaugenommen nichts!“




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„Admiral – erneut schwere Luftkämpfe über der Zuikaku und Unyo!“



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„Wieder diese leichten Träger Kusaka. Das verstehe ich nicht. Nach so vielen Bombentreffern müssten die gesunken sein, oder in Flammen stehen!“



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#244 RTW2-JAP#

Bigfish
16.01.25, 20:13
#015 Krieg im Pazifik!




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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:




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>> Trägerschlacht vor Guam 17. bis 18. Juli 1943 <<


„Gute Neuigkeiten von der Zuikaku. Der Träger bekommt den Wassereinbruch in den Griff.“


„Kusaka – ich frage Sie was haben wir erreicht? Der letzte Angriff gerade eben hat wieder mehrere feindliche Träger getroffen. Aber in welchem Zustand befinden sich dieser Träger?“


„Worauf wollen Sie hinaus Admiral?“


„Wie viele Flugzeuge können in der Nacht repariert werden?“


„Sie wollen morgen einen weiteren Tag kämpfen? Wir haben kaum noch Munition. Weder für unsere Flugzeuge, noch für unsere Flak!“


„Das ist ein Problem Kusaka – das ist ein Problem!“


„Es befinden sich noch Bomber auf dem Weg!“


„Und es wird so verlaufen wie es seit Stunden verlaufen ist Kusaka – wir wissen nichts!“


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„Admiral – dass waren so viele Treffer – wir müssen einfach glauben, dass diese Träger sinken werden!“


„Kusaka – mit Glauben gewinnt man keine Schlacht! Was soll ich dem Oberbefehlshaber heute Abend melden? Das wir gewonnen haben, aber das wir nicht wissen ob überhaupt ein feindlicher Träger gesunken ist?“


„Admiral?“


„Kusaka – wenn es die Lage zulässt müssen wir morgen einen oder zwei Zerstörer abstellen, die das Seegebiet nach Trümmern absuchen. Vielleicht erfahren wir dann mehr, was heute hier passiert ist?“




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„Zahlreiche einzelne feindliche Flugzeuge im Anflug Admiral – unser Jagdschutz hat bislang alle abgeschossen. Der Zustand der beschädigten Schiffe stabilisiert sich, aber die Natori bereitet dennoch Sorgen.“


„Es ist noch nicht einmal Mittag Kusaka, das kann noch ein langer Tag für uns alle werden!“




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„Unsere Piloten berichten, dass der Gegner kaum mehr Widerstand leistet. Keine Jäger, kaum mehr Flak!“


„Das ist gut Kusaka – und wenn wir jetzt Berichte erhalten von gekenterten Trägern könnten wir in Ruhe nach Hause fahren!“




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„Admiral – mehrere Bomber sind jetzt wieder auf dem Heimweg. Sie konnten kein feindliches Schiff im Zielgebiet ausmachen!“


„Gut Kusaka, das spricht dafür das irgendetwas gesunken ist oder sich nicht mehr in Reichweite befindet. Womöglich hat der Gegner den Kampf abgebrochen und zieht sich zurück!“







„Wir haben neue Sichtungsmeldungen Admiral. Näher als wir dachten. Es sollen sich drei Träger in diesem Verband befinden!“


„Wenn wir noch etwas haben, soll es dorthin fliegen Kusaka – wir müssen es zu Ende bringen!“




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+ + +




„Alles was wir haben ist in der Luft Admiral!“


„Also heißt es jetzt wieder warten!“




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„Admiral – dass waren die letzten Angriffe – sämtliche Staffeln sind auf dem Heimweg!“



„Also gut Kusaka – nach Rückkehr der letzten Staffeln alle Einheiten Kurs Japan!“





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Aus den Kriegschroniken des Kaiserlichen Japan:





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>> Memorandum des Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku zur Trägerschlacht vor Guam 17. bis 18. Juli 1943 <<



Geehrte Offiziere und Mitglieder des 大本営 (Daihon’ei),


unser Plan die US Navy zu demütigen ist aufgegangen! Selbstverständlich können wir von Glück reden, dass wir abermals in der Lage waren die meisten feindlichen Flugzeuge durch unseren Jagdschutz abzufangen, aber wir haben dem Glück auch auf die Sprünge geholfen. Alle unsere neueren und größten Flottenflugzeugträger besitzen gepanzerte Flugdecks. Dieser Umstand war maßgeblich dafür verantwortlich, dass der Bombentreffer auf der Zuikaku ohne größere Schäden geblieben ist.


Völlig anders verhält es sich mit den amerikanischen Flottenträgern, die keine gepanzerten Flugdecks besitzen. Hier haben bereits wenige Bombentreffer ausgereicht um größte Verwüstungen und Brände hervorzurufen, wodurch diese Träge letztlich auch gesunken sind!


Selbstverständlich haben wir nur einen Teil der Flugzeugträger des Gegners versenkt. Wenn man aber berücksichtigt, dass wir nicht nur keinen eigenen Träger verloren haben, sondern dass die getroffen Träger praktisch unbeschädigt geblieben sind, hätte das Ergebnis der Schlacht nicht eindeutiger sein können.


Auch unsere beiden Leichten Kreuzer sind durch Torpedo- und Bombentreffer zwar schwer beschädigt worden und müssen für Monate in die Werft, aber beide haben aufgrund der neusten und fortschrittlichsten Torpedoschutzmaßnahmen und erheblicher Panzerung aus eigener Kraft unseren Stützpunkt auf Truk erreicht.


Ältere Kreuzer wären nach nur einem Torpedotreffer gesunken. So aber musste die US Navy lernen, dass unsere Schiffe wahrhaft Standhaft sind und die US Navy nicht in der Lage ist unsere Schiffe zu versenken.


Aus dieser Erkenntnis heraus, die einer nie dagewesenen Demütigung entspricht, hat die amerikanische Regierung noch am Tage der verlorenen Schlacht um Friedensverhandlungen ersucht.


Die Regierungen in Paris und Moskau wurden davon völlig überrascht und erklärten Einseitig einen Waffenstillstand, wohl wissend was die Kaiserlich Japanische Marine mit ihren Flotten tun würde, nachdem die US Navy aus dem Kampf ausgeschieden ist.




Der Krieg im Pazifik ist beendet – wir haben gesiegt!





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Somit mögen die Herren Offiziere des 軍令部 (Gunreibu) der Kaiserlich Japanischen Marine, des 参謀本部 (Sambō hombu) der Kaiserlich Japanischen Armee, sowie des 海軍省 (Kaigun-shō) nachfolgend den aufbereiteten und illustrierten Gefechtsverlauf zur Trägerschlacht vor Guam vom 17. bis 18. Juli des Jahres zur Kenntnis nehmen.



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Es lebe die Rengō Kantai, es lebe die Kaiserlich Japanische Marine, es lebe der Kaiser!


Kaigun-taishō Yamamoto Isoroku, 20. Juli 1943




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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Freitag 21. Juli 1943




>> Der Krieg ist zu Ende! – Der Krieg ist zu Ende! <<



>> Wie gerade bekannt wurde, hat die Kaiserlich Japanische Marine der US Navy eine demütigende Niederlage vor Guam zugefügt! <<




Marineminister Shimada Shigetarō hat heute Morgen der versammelten Presse die Sensation mitgeteilt. In einer zwei Tage währenden See- und Luftschlacht vor Guam, die praktisch ausschließlich durch Flugzeugträger geführt worden ist, konnte die 機動部隊 („Kidō Butai“) unter dem Befehl von Kaigun-chūjō Nagumo Chūichi ohne eigene Verluste der United States Navy eine fürchterliche Niederlage zufügen.


Nach Angaben des Marineministers hat die Kaiserlich Japanische Marine kein einziges Schiff verloren, währen drei große amerikanische Flugzeugträger nun auf dem Grund des Pazifik liegen. Zwei weitere amerikanische Flugzeugträger sollen so schwer beschädigt worden sein, dass deren sichere Rückkehr in die Heimat nicht sichergestellt ist. Weiterhin ist eine noch unbekannte Anzahl amerikanischer Schlachtschiffe und Kreuzer ebenfalls gesunken, dazu eine Reihe Zerstörer.


Noch während sich die Flotten Japans und der USA im Aufmarschgebiet befunden haben, hat der amerikanische Botschafter in Tōkyō Kontakt zum japanischen Außenministerium aufgenommen und um Frieden ersucht!


Warum die amerikanische Regierung diesen drastischen Schritt vollzogen hat, ist noch völlig unbekannt. Gerüchteweiße sind die Verluste der US Navy noch viel höher als bislang zugegeben worden ist. Eine große Rolle mag auch gespielt haben, dass sämtliche japanischen Flugzeugträger und Kreuzer, die ebenfalls teils schwere Treffer erhalten haben sollen, nicht nur nicht gesunken sind, sondern den Kampf fortsetzen konnten.


Derart von den Amerikanern im Stich gelassen haben sichtlich wütende, verängstigte und demoralisierte Vertreter der Regierungen von Paris und Moskau ebenfalls das Ende der Feindseligkeiten gegenüber dem japanischen Außenminister erklärt.




Damit ist der Krieg im Pazifik beendet!





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#245 RTW2-JAP#

TheBlackSwan
16.01.25, 20:21
Ist euer Eindruck eigentlich auch, dass die verfügbaren Punkte im Friedensvertrag nicht oder sogar umgekehrt korreliert zum VP-Verhältnis und der allgemeinen Situation im Krieg sind?

Bigfish
16.01.25, 20:29
Werter TheBlackSwan,



Ist euer Eindruck eigentlich auch, dass die verfügbaren Punkte im Friedensvertrag nicht oder sogar umgekehrt korreliert zum VP-Verhältnis und der allgemeinen Situation im Krieg sind?



das System der VP und der Möglichkeiten im Friedensvertrag verstehen Wir überhaupt nicht. Zum Beispiel konnten Wir hier im AAR niemals ein feindliches Schiff als Tribut verlangen. Dafür muss das VP-Verhältnis wohl richtig "krass" sein? Auch über den Wert mancher Kolonien kann man streiten. Und mehr als 9 Punkte sind auch wirklich schwierig zu erhalten - die bräuchte es aber um wirklich Interessante Kolonien übernehmen zu können. Auch das Rücksetzen der VP wenn ein weiteres Land in den Krieg eintritt, finden Wir nicht optimal gelöst. Das sich etwas ändert ist klar, aber es sollte gewichtet sein anhand von Flottengrößen oder Budgets oder oder...


Also ja, hier wären etwas mehr Hintergrundinformationen sehr nützlich

TheBlackSwan
16.01.25, 20:43
Ja, das stimmt alles. Unser Eindruck war eben, dass es sogar ein gutes VP-Verhältnis zu wenigen Punkten führt und umgekehrt. Der Eindruck kam daher, dass unsere besten Friedensverträge aus knapp gewonnenen Kriegen kamen.

Bigfish
16.01.25, 21:24
#016 Das Land der aufgehenden Sonne





– Frühling 1956 –






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Extrablatt der Tōkyō Shinbun vom Sonntag 06. Mai 1956



Das Land der aufgehenden Sonne



Es war ein wunderschöner warmer Frühlingssonntag Anfang Mai. Die Sonne war bereits recht kräftig und tauchte alles in einen goldenen Schein. Osaki Satoshi hatte sich von seiner schweren Depression nach dem Tod seines Sohnes Okada vor bald fünfzehn Jahren nie wieder richtig erholt, aber an der Tradition der Familienausflüge hatte er festgehalten.


Sicher fanden diese Ausflüge längst nicht mehr so regelmäßig und häufig statt wie früher, aber heute war so ein Tag.


Gestützt auf seinen Gehstock, schlenderten Satoshi und seine ganze Sippe am Hafen entlang und genossen die friedliche Stimmung. In der Bucht ankerte die Akagi der neueste schwere Flugzeugträger der Kirishima-Klasse den die Kaiserlich Japanische Marine vor vier Jahren als bislang letzten Flugzeugträger in Dienst gestellt hatte. Es war der zweite Flugzeugträger der diesen Namen trug und er bot mit seinen 80.000 Bruttoregistertonnen einen imposanten Anblick.


Unweigerlich musste Satoshi zurückdenken an seine Zeit bei der Tōkyō Shinbun, die nun bereits so lange zurücklag. Auch sein Sohn Shiko war längst nicht mehr für die Tōkyō Shinbun tätig. Direkt nach dem Krieg im Pazifik wechselte er zu einer der neuen Fernsehstationen die mit ihren Live-Berichterstattungen und den Bewegt Bildern ansetzten um allen anderen Medien den Rang abzulaufen. Shiko hatte das gut erkannt und seine Erfahrungen bei der Shinbun waren kein Nachteil für das Fernsehen.




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Bild 224: Osaki Satoshi mit seiner Familie beim Spaziergang an der Bucht von Tōkyō
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




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Dann drangen Worte an Satoshis Ohren, die er nur allzu gut kannte:



„EXTRABLATT – EXTRABLATT – der Tennō erklärt das Ende des Japanischen Kolonalismus – EXTRABLATT – EXTRABLATT!“



Ein gutes Stück entfernt sah Osaki Satoshi den Zeitungsjungen wild gestikulieren und eine Tageszeitung hochhalten. Geschwind rief er den Jungen herbei, der sofort angerannt kam.



„Möchte Sie eine Tōkyō Shinbun haben werter Mann? Eine gute Zeitung, eine wirklich gute Zeitung!“



Der Zeitungsjunge hatte keine Ahnung wen er gerade vor sich hatte, drückte Satoshi auf seinen Wunsch hin gleich den gesamten Stapel Zeitungen in die Hand und verschwand mit einem mehr als großzügigen Trinkgeld Richtung Innenstadt…




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Bild 225: Zeitungsjunge an der Bucht von Tōkyō
Quelle: Bigfish sein (nicht ganz) persönlicher KI-Bilder-Generator




Satoshi breitete die Tōkyō Shinbun aus und las die Titelzeile:



Tennō Hirohito erklärt in einer morgendlichen Ansprache das Ende des Kolonalismus



Am heutigen frühen Morgen übertrug das japanische Fernsehen eine der seltenen Reden unseres Tennō Hirohito. In dieser Rede erklärte der Tennō das Japan alle seine Kolonien in die Unabhängig entlässt.



„Es sei an der Zeit dem Wunsch des Volkes nach einer friedlichen und hoffungsvollen Zukunft zu entsprechen und den Pfad des Krieges zu verlassen.“


„Nach dem Ende des Kriegs im Pazifik hatte sich bereits abgezeichnet das die Völker der Welt nicht mehr dazu bereit sind ihre Söhne, Väter und Ehemänner für ein kleines Stück Erde in tausenden Kilometern Entfernung zu opfern. Es ist an der Zeit sich mit den anderen großen Nationen zu verständigen und auszusöhnen um einer gemeinsamen Zukunft in Wohlstand und Frieden entgegen zu gehen.“ so der genaue Wortlaut unseres Kaisers.



In einem zweiten Erlass ordnete der Tennō die Begrenzung der Kaiserlich Japanischen Marine an, um ihrer neuen Aufgabe und ihrer neuen Bezeichnung als 海上自衛隊 (Kaijō Jieitai - Japanische Maritime Selbstverteidigungsstreitkräfte) gerecht zu werden.





皇帝万歳
(Kōtei banzai)







終わり








https://www.youtube.com/watch?v=XS6YB5jA17U







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+ + +

#246 RTW2-JAP#

Bigfish
16.01.25, 22:14
Werte Regentschaft,



nach 246 AAR Posts mit 4.129 Seiten in Word sowie zusätzlich den 65 Posts zum Wolff-Reuter-Havas-Kartell erklären Wir hiermit diesen AAR für beendet!


45.379 Screenshots, 164 KI-Bilder (inkl. aller unbenutzten Varianten) sowie 253 Bilder aus Wikipedia und Co. finden sich letztlich in Form von 14.483 tatsächlich benutzen Bildern im AAR wieder!


Erster Post war am 08.07.2019 und der letzte Post nunmehr heute am 16.01.2025. Excel meint das seien 2019 Tage oder 5,53 Jahre!


Den Zeitraum von August 1943 bis Dezember 1955 sparen Wir Uns, weil einfach nichts mehr wirklich relevantes neues passiert. RTW2 deckt die Technologische Entwicklung dieser Zeit nicht ab. Japan gelingt es erst sehr spät die Early SAM zu entwickeln, so das diese nicht mehr zur Anwendung gekommen wäre. Zwar wurde auch die ASM entwickelt, aber die ist im Spiel nicht anschaulich vorhanden (in RTW3 auch nicht).


Interessanterweise konnten Wir noch 18inch Qualität 0 und völlig unerwartet 19inch Qualität 0 entwickeln, aber auch das wäre im Spiel nicht zu bemerken gewesen. Die besten Schlachtschiffe baut man mit 17inch Qualität 1 oder sogar nur 16inch Qualität 1. Alles über 17inch ist nur groß, aber die Tonnage nicht wert.


Bereits in den letzten drei Konflikten hatten Wir den Gegner schon "gepimpt" indem Wir seine Stützpunkte per Editor massiv vergrößert haben - sonst hätte er seine Flotten nur max einen Monat Vor-Ort halten können. In RTW2 baut die KI ihre Kolonien nicht wirklich aus, womit die Grundlage fehlt überhaupt etwas zu erreichen gegen Japan. In RTW3 ist viel aber längst nicht alles verbessert worden. Zumindest kommen mit Jets und tatsächlich nutzbarer Raketentechnologie in RTW3 genug neue Dinge dazu die den Zeitraum ab 1945 noch interessant halten. Es ist aber leider nicht möglich den Save auf RTW3 zu konvertieren.




Wir denken dieser AAR hat mit der Trägerschlacht vor Guam aber auch einen würdigen Abschluss gefunden!



+ + +



Somit:

danken Wir allen aktiv teilnehmenden Regenten:

mit eigenen europäischen Zeitungsartikeln: Sappho, Taurus, Loch Lomond :(
mit vielen Sachfragen und Informationen: TheBlackSwan, dimovski

und selbstverständlich der ganzen Schar die hier all die Jahre diesen AAR mitverfolgt und Fragen gestellt hat!



+ + +



ENDE!



+ + +

TheBlackSwan
16.01.25, 22:55
Werter Bigfish, Gratulation zur Vollendung dieses AARs. Detaillierte Aufbereitung des Spielverlaufes, gute Illustration und Storyline sind für sich schon eine Leistung, und dieser AAR hatte sie alle drei. Und nicht zu vergessen: Konstanz und Vollendung des Spiels und des Berichtes! Bei der Länge kann man wirklich sagen: Ihr habt hier das "Krieg und Frieden" der RtW-AARs geschrieben. Vielen Dank für diesen ausgezeichneten AAR!
TBS

Ritter Kunz
17.01.25, 13:29
Werter Bigfish,
Unseren Dank und größten Respekt für diesen AAR. Wir können dem werten TBS nur zustimmen, dieses Projekt durchzuziehen und würdig abzuschließen ist schon eine Leistung an sich. Und da sprechen Wir noch gar nicht von der guten Aufbereitung und dem angenehmen Einweben der Erzählung um die Familie Satoshi.

ありがとうございます、マスター。

Mortimer
17.01.25, 20:16
Werter Bigfish, wir geben zu, dass wir nicht zu den beharrlichen Lesern Eures Werkes zählen, bewundern aber die Ausdauer und aufwendige Aufbereitung. Vielen Dank dafür!

TheBlackSwan
18.01.25, 09:28
Der Entwickler appreciated den AAR auch:
https://i.postimg.cc/2jdPDjjC/image.png

Sappho
18.01.25, 10:54
Werter Bigfish,

wir fanden den AAR wirklich toll. Das ist ein echtes Gesamtkunstwerk geworden. Nach unserer Meinung ist es einer der besten hier je veröffentlichten AARs geworden. Wir lieben das ja mit Drumherum, Story und weiteren Elementen für die Immersion.

Ganz herzlich Dank für die Ausdauer! Leider konnten wir uns aus Zeitgründen nicht mehr einbringen!

Wilhelm Klink
18.01.25, 11:25
Werter Bigfish, danke für diese große und großartige Bereicherung in der AAR-Ecke dieser Hallen! Akribie in Aufbereitung, Recherche und Darbietung des AARs suchen seinesgleichen. Bravo!

Bigfish
18.01.25, 13:52
Liebe Regentinnen und Regenten,


herzlichen Dank für Eure noblen Worten und Euren Dank!



+ + +



Werter TBS,


ist das eine PN oder ein Foreneintrag? Habt Ihr es bei NWS gesteckt oder gibt es noch "unbekannte" Informanten hier die einen Draht zu NWS haben?



Aber auch Danke dafür!

Taurus
18.01.25, 16:53
Werter Bigfish,

wir sind ja immer Fan von sehr gut gemachten und noch dazu auf natürlichem Wege beendeten Langzeit-AAR, der hier übererfüllt ja sogar die Kriterien, weil noch eine emotionale Hintergrundstory und die aufwändigen Recherche-Arbeiten das Leseerlebnis zu einem reinen Vergnügen gemacht haben.


Auch wenn die Gegner letztlich wenig Chancen besessen haben, spannend war es trotzdem, weil man nie wissen konnte, wie es wirklich ausgehen würde.



Danke für dieses Epos, euren Einsatz und das Durchhaltevermögen.

Bigfish
18.01.25, 18:21
Edler Taurus,


habt Dank!



Was langlaufende AAR mit "natürlichem" Ende angeht, seid Ihr ja Vorbild! Insofern gilt selbiges auch für Euch!


Letztlich hatte der Gegner wenig Chancen, aber man merkt schon das es zum Ende hin schwieriger geworden ist und mit den Flugzeugen ab ca. 1935 hätte Guam auch schnell Unser "Midway" werden können. Es mag dann daran liegen, dass Wir große Mengen Jäger auf den Trägern mitgeführt haben und die CAP gegenüber dem Begleitschutz klar priorisiert habe. Hätte aber die Kurama so einen Torpedo-Treffer wie die Naniwa erhalten, wäre der Träger aus dem Rennen gewesen. Wäre der Angriff der US Navy nur etwas früher oder später erfolgt, hätte es auch übler ausgehen können. Wir fragen uns allerdings, wie die feindlichen Bomber so schnell nach der Entdeckung angreifen konnten? Wir vermuten mal die KI hat hier vom Spiel eine "interne" Unterstützung. Das kann man z.B. an den Einstellungen für die eigene Luftaufklärung erkennen. Der vorgegebene Suchbereich zeigt fast immer in die korrekte Richtung zum Feind. Hat man mehrere Luftstützpunkte, die weiter auseinander liegen, braucht man nur noch "Schnittmengen" bilden. Wir vermuten die KI hat es daher einfach mit dem "Finden" der Feindflotten durch Flugzeuge.


In RTW3 wurde dann auch einiges verbessert. Speziell der Ausbau der Kolonien ist in RTW2 bei der KI ein Problem. In in der Region Südostasien wird es dadurch für die KI wirklich schwer. Irgendwann ab Mitte der 1920er haben Wir daher angefangen der KI zu helfen. Wir haben per Editor die Stützpunkte immer wieder vergrößert und der KI auch mehr Budget verschafft. Das mit dem Budget regelt das Spiel aber wieder zurecht. Entweder drosselt es einfach wieder den Multiplikator - oder es besteht die Gefahr der Unruhe - diese Gefahr sind wir aber gerne eingegangen. Wir finden es Schade, das nur der Duce geputscht hat. Gerne hätten Wir auch den Zerfall des Zarenreichs gesehen, aber das Spiel wollte es anders...


Nun denn, dieser AAR war auch für Uns ein einzigartiges Erlebnis, weil Wir zumindest Ansatzweise versucht haben, der Kultur und der Geschichte Japans gerecht zu werden. Wir haben wirklich Stunden mit der Recherche über Feiertage, Bräuche und Verhaltensweisen zugebracht und auch reichlich Literatur gekauft. Da die benötigen Fachbücher über Japan alle Englisch sind, war das Handicap umso größer - Wir stehen mit Sprachen traditionell auf Kriegsfuß! Wir haben damit aber einige wenige Kleinigkeiten über Japan gelernt.


Tatsächlich war es Uns aber auch wichtig einen kleinen Einblick "In Japan" zu geben. Am liebsten hätten Wir einen Japaner auf der Straße geschnappt in den Keller gesperrt und zu allem wichtigen "Ausgequetscht". Interessanterweise haben Wir Mitte letzten Jahres eine Japanische Dolmetscherin kennen gelernt - die hätten Wir nun Fragen können, aber da war der AAR ja bereits kurz vor seinem Ende :rolleyes:


Nun geht es im Nord-Atlantik weiter - aber erst nach eine Verschnaufpause!


Noch mal allen Lesern herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit - denen die sich beteiligt haben und denen die nur gelesen haben ohne ein Wort zu sagen - es müssen schon einige gewesen sein! Die "Hits" haben die 25.000er Marke überschritten - das ist bei aktuellen AAR keine Selbstverständlichkeit mehr - schon gar nicht bei Storybasierten mit einem Außenseiter-Thema!




DANKE!!!




+ + +

TheBlackSwan
18.01.25, 19:02
Ihr habt das mit dem kukturellen Kontext gut hinbekommen-ohne Euren Kommentar wären wir weiter davon ausgegangen, dass ihr einen Faible für Japan habt!

Wir hatten den AAR weitergeleitet, ist aus dem Testforum.

Bigfish
18.01.25, 19:15
dass ihr einen Faible für Japan habt!


Das haben Wir auch ;) - durch den AAR ist es aber viel intensiver geworden und Unser Wissen über Japan hat deutlich zugenommen!

TheBlackSwan
27.01.25, 12:13
@Bigfish: Kennt ihr schon das hier? Sarah Paine ist einer der besten Interviewgäste, die wir je angehört haben (gint einiges an Comtent von ihr). Sehr scharfer und schneller Verstand, wenig Ego, viel Fachwissen aus verschiedenen Bereichen, das sie gut miteinander verbindet.

https://x.com/dwarkesh_sp/status/1882483777848676373/mediaViewer?currentTweet=1882483777848676373&currentTweet=1882483777848676373&currentTweetUser=dwarkesh_sp&currentTweetUser=dwarkesh_sp6373&currentTweetUser=dwarkesh_sp&currentTweetUser=dwarkesh_sp

Bigfish
27.01.25, 17:55
Nope ist Englisch - könnt ihr vergessen - wie soll man sich aufs fachliche konzentrieren wenn man dem Mist erst übersetzen muss ;)

TheBlackSwan
27.01.25, 18:24
Ah ok. Ging in dem Video um das Thema, wie kulturelle Faktoren taktische, operationelle und strategische Entscheidungen beeinflussen und warum es deswegen wichtig ist, die Kultur der Gegenseite zu verstehen-alles am Beispiel Japans im und vor dem Zweiten Weltkrieg.

Bigfish
23.03.26, 17:40
+ + +



Was Google Gemini sagt:







Sensō kuronikuru teikoku Nihon


Der Begriff „Sensō kuronikuru teikoku Nihon“ (戦争クロニクル帝国日本) bezieht sich primär auf einen ausführlichen After Action Report (AAR) – also einen fiktiven Spielbericht – zum Strategiespiel Rule the Waves 2.
In diesem Bericht dokumentiert ein Spieler detailliert eine alternative Geschichte des Japanischen Kaiserreichs (Teikoku Nihon), in der Japan als Seemacht aufsteigt. Die Chronik umfasst folgende Aspekte:



Fiktive Marinegeschichte: Eine chronologische Darstellung von Schiffsbauprogrammen, diplomatischen Spannungen und Seegefechten.

Strategischer Fokus: Der Bericht analysiert die technologische Entwicklung und die taktische Führung der kaiserlichen japanischen Marine innerhalb der Spielmechanik.

Historischer Kontext: Auch wenn es sich um einen Spielbericht handelt, orientiert er sich terminologisch und atmosphärisch an der realen Geschichte Japans von der Meiji-Restaurierung bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.



Falls Sie nach einer allgemeinen geschichtlichen Chronik der Kriege des japanischen Kaiserreichs (wie dem Russisch-Japanischen Krieg oder dem Pazifikkrieg) suchen, bietet die Wikipedia-Seite zum Empire of Japan eine fundierte Übersicht über die realen historischen Abläufe.

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Genial!!!


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Sappho
23.03.26, 17:58
Cool !!!!!!!!!