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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der tüchtige Offizier Andras Kareil im Dienste Österreichs



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KAreil
30.03.21, 13:00
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Der tüchtige Offizier Andras Kareil im Dienste Österreichs

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Auszeichnungen:
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Kreuz der Bronzenen Kanone (für den ersten Sieg)





Werdegang:
Abschlussmanöver der Militärakademie (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30772&p=1225027#post1225027)
Ernennung zum Fähnrich und Ausmusterung zum IR 46 (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30772&p=1230863#post1230863)
Die Schlacht bei Valmy am 20. September 1792 (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30772&p=1234457#post1234457)
Die Schlacht bei Jemappes am 6. November 1792 (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30772&page=4&p=1260777#post1260777)
Beförderung zum Unterleutnant (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30772&page=4&p=1261876#post1261876)
Die Schlacht bei Neerwinden am 18. März 1793 (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30772&page=6&p=1277445#post1277445)
Beförderung zum Oberleutnant (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30772&page=6&p=1277763#post1277763)
Beförderung zum Hauptmann (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30772&page=8&p=1304532#post1304532)
Die Schlacht bei Pirmasens am 14. September 1793 (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30772&page=8&p=1305003#post1305003)
Die Schlacht bei Kaiserslautern am 28. November 1793 (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30772&page=10&p=1314505#post1314505)
Die Schlacht bei Tornai am 22. Mai 1794 (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30772&page=11&p=1336365#post1336365)
Beförderung zum Major und Auszeichnung mit dem Kreuz der Bronzenen Kanone (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30772&page=12&p=1337416#post1337416)
Die Schlacht bei Fleurus am 26. Juni 1794 (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30772&page=12&p=1362639#post1362639)
Die Schlacht bei Aldenhoven am 02.Oktober 1794 (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30772&page=14&p=1380266#post1380266)














https://www.youtube.com/watch?v=HStG82aRMEY







EDIT: Unser ursprünglicher Bild-Hoster ist leider verschwunden, darum funktionieren zum Teil die Bilder nicht mehr. Ab diesem Eintrag (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30772&page=12&p=1345087#post1345087) haben wir dann gewechselt und es funktioniert wieder.

KAreil
30.03.21, 13:09
Werte Regenten,
mit dem nahenden Abschluss unseres "Donner an der Donau"-AARs (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=29966) ist unsere Faszination für das napoleonische Zeitalter alles andere als erschöpft und wir suchen neue Wege dafür. Der werte BigDuke hat uns schon vor längerer Zeit auf den "Napoleonic Wargaming Club" (http://www.wargame.ch/wc/nwc/Napann1.htm) hingewiesen und bei erneuter Betrachtung hat uns sehr gefallen was wir dort finden. Ein Club der einen geeigneten Rahmen für Schlachten in diesem Zeitalter bietet, wobei vor allem eben die John Tiller Spiele gespielt werden. Der Club bietet ein Rang- und Progressionssystem, eine Armee-Struktur (http://www.wargame.ch/wc/nwc/Army_Webpages/Coalition/Austria/Army_OOB.htm) und vieles mehr was uns gefällt. Vor allem hoffen wir dort Gleichgesinnte zu finden denen ein authentischer Spielablauf wichtiger ist als ein streng kompetitives Spiel.

Wir haben uns also für die Österreichische Armee dort beworben und wurden vorerst als Kadett aufgenommen, wir werden sehen wieweit wir es bringen. Der erste Post wird übrigens regelmäßig aktualisiert werden um als Übersicht zu dienen.

KAreil
02.04.21, 10:18
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Die ersten historischen Spuren des Namens "Andras Kareil" finden sich in den Anmeldepapieren zur Pflanzschule der Wiener Militärakademie. Im Jahre 1781 hat ein unbekannter hochrangiger Offizier der österreichischen Armee einen jungen Bub zusammen mit einem stattlichen Geldbetrag übergeben, angeblich mit dem Ausspruch „Mach’ er mir einen tüchtigen Offizier und rechtschaffenen Mann darauß“. Unterzeichnet hat der Offizier nur mit den Initialen "C.H." und hier verliert sich seine Spur bereits wodurch der junge Andras als Waise in der Obhut der Militärakademie aufwuchs.

In den Akten der Akademie finden sich nicht viele Informationen über die Ausbildungszeit aber im Jahre 1791 wurde Andras Kareil für das Infanterie-Regiment Marquis Chasteler de Courcelles Nr. 46 vorgemerkt und die Teilnahme an den Abschlussmanövern des Jahrgangs dokumentiert.





https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ef/BOEHEIM%281830%29_p1.208_DIE_BURG_IN_WIENER-NEUSTADT_VOR_1768.jpg/1280px-BOEHEIM%281830%29_p1.208_DIE_BURG_IN_WIENER-NEUSTADT_VOR_1768.jpg

KAreil
03.04.21, 16:14
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Jahr 1791 - 1115, Manövergelände der österreichischen Militärakademie

Nach erfolgter Geländetaufe beginnt das Manöver und Kadett Andras Kareil übernimmt dabei das Kommando über die verteidigenden österreichischen Truppen. Teile des III.Armeekorps stehen ihm dabei zur Verfügung. Am Buchberg stehen Teile der 3.Division die hauptsächlich leichte Truppen beinhaltet und der Hausner Berg wird von der 1.Division gehalten. Südlich davon herrschen Wälder vor bevor sich das Gelände wieder öffnet und zum Feckinger Bach abfällt. Dahinter dann das Dorf Hausen bei dem die Artillerie sowie die 2.Division des Kadetten stehen.

Pünktlich mit Manöverbeginn um 1100 marschieren die als französische Truppen geltenden Feinddarsteller bei leichtem Regen von Teugn nach Süden. Teile ihrer Infanterie stoßen Richtung Südosten vor und versuchen wohl über Roth die österreichischen Truppen zu flankieren. Weitere Infanteriebataillone stoßen von Teugen direkt nach Süden entlang der Straße vor.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
11.04.21, 13:47
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Jahr 1791 - 1200, Manövergelände der österreichischen Militärakademie

Das Manöver beginnt schlecht für den Kadetten Andras, die französischen Kolonnen zerschlagen die leichte Infanterie am Buch Berg und stoßen schnell entlang des Weges nach Süden weiter vor. Die Plänkler können keinen hinhaltenden Widerstand leisten und die Offiziere haben zu tun die fliehenden Männer wieder zu sammeln.

Die 1.Division des Kadetten hat sich mittlerweile auf dem Hausner Berg zur Verteidigung entfaltet aber der Raum ist eng und es besteht Gefahr dass sie in die Wälder gedrängt werden. Im Osten der österreichischen Linie stoßen die Franzosen auch schnell vor und entgehen damit großteils dem Feuer der auf dem Berg positionierten Geschütze. Die französische Artillerie hingegen nimmt die Österreicher immer stärker unter Beschuss.

Die Reste der 3.Division und die gesamte 2.Division marschieren indes eiligst von Hausen nach Norden aber es ist fraglich ob sie rechtzeitig eintreffen werden.

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(Österreich=braun | Frankreich/Verbündete=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
15.04.21, 22:31
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Jahr 1791 - 1230, Manövergelände der österreichischen Militärakademie

Unterstützt von ihrer starken Artillerie greifen die Franzosen entlang der ganzen Breite des Hausner Bergs and drängen die Truppen des Kadetten Kareil am Waldrand zusammen. Die österreichischen Plänkler werden verjagt aber noch hält ihre Linieninfanterie den Angriffen stand. Die 1.Division versucht alles um den Berg zu halten aber hat nur mehr ein Bataillon das als Reserve für eventuelle Gegenstöße verfügbar ist.

Die 3.Division versucht zu beiden Flanken des Hausner Bergs eine Umfassung zu verhindern und sichert die Wälder mit ihren Plänklern.

Dringend benötigte Munition, weitere Geschütze und die gesamte 2.Division quält sich durch die engen Wege von Hausen herauf aber sie kommen nur äußerst langsam voran.

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Bigfish
17.04.21, 14:35
+ + +




Das Manöver beginnt schlecht für den Kadetten Andras



Da ist wohl ein neuer Schlachtplan nötig?




https://www.youtube.com/watch?v=8rUPI7sAKFM

KAreil
19.04.21, 16:38
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Jahr 1791 - 1300, Manövergelände der österreichischen Militärakademie

Das Wetter wird besser und der Regen hört auf aber das bessert die Lage des Kadetten Kareil nicht, die Franzosen greifen mit Schwerpunkt im Osten stark an und werfen die Österreicher sowohl in den Wäldern als auch entlang des Weges zurück. Mit schwachen Kräften wird versucht eine Überflügelung durch die Wälder zu verhindern aber der Gegner hat hier starke Kräfte im Einsatz.

Durch ihren Angriff entlang des Wegs haben die Franzosen zusätzlich jetzt noch den Vorteil dass sie die Stelle an der der Weg aus den Wäldern tritt unter Feuer nehmen können. Die gerade eintreffenden Reserven der 2.Division können so nicht richtig zum Einsatz kommen und mehrere schnell angesetzte Gegenstöße um Raum zu gewinnen scheitern.

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(Österreich=braun | Frankreich/Verbündete=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
21.04.21, 14:43
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Jahr 1791 - 1330, Manövergelände der österreichischen Militärakademie

Unter dem heftigen Feuer der französischen Infanterie und Artillerie gerät die Linie der Österreicher unter Kadett KAreil schließlich ins wanken und viele Truppen treten den Rückzug an. Die Franzosen können sogar kurzzeitig die gesamte Nordseite des Hausner Bergs besetzen aber ein schneidiger Gegenstoß der endlich eingetroffenen Truppen der 2.Division wirft sie im Zentrum wieder zurück.

Beide Flanken der österreichischen Linie sind allerdings stark bedrängt und die Gegenstöße dort scheitern unter hohen Verlusten. Die eingetroffenen Verstärkungen können gerade noch die Überflügelung durch die Wälder im Osten verhindern aber das stark bewaldete Gelände macht ihren Einsatz äußerst schwierig.

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(Österreich=braun | Frankreich/Verbündete=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
23.04.21, 22:52
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Jahr 1791 - 1400, Manövergelände der österreichischen Militärakademie

Unter hohen Verlusten durch das starke französische Feuer müssen sich die schneidigen Bataillone am Hausner Berg wieder zurückziehen und die nachstoßenden Franzosen erobern so das Zentrum des Bergs. Meldungen über weitere frische Bataillone der Franzosen die von Teugn heranmarschieren verschlechtern die Lage des Kadetten Kareil weiter.

In den Wäldern ostwärts der Straße stoßen die Franzosen indessen weiter vor und sind im Begriff die österreichische Linie dort zu überflügeln, es wurden schon Plänkler am südlichen Waldrand gesichtet. Die 2.Division versucht den Wald und die Flanke zwar so gut wie möglich zu halten aber sie hat keinerlei Reserven mehr.

Einziger Lichtblick für den Kadetten Kareil ist das Eintreffen der Grenadierbataillone des I.Reservekorps aber sie haben erst Hausen passiert und können wohl erst in einer Stunde in die Kämpfe eingreifen.

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(Österreich=braun | Frankreich/Verbündete=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Oerty
24.04.21, 19:29
Ist diese Partie gegen einen anderen Spieler, dieser agiert recht gut und gefühlt seit ihr auf der Verliererseite, sollte nicht noch etwas außergewöhnliches passieren.

KAreil
26.04.21, 07:22
Ist diese Partie gegen einen anderen Spieler, dieser agiert recht gut und gefühlt seit ihr auf der Verliererseite, sollte nicht noch etwas außergewöhnliches passieren.

Natürlich gegen einen menschlichen Gegner per PBEM, eben aus dem NapoleonicWargaming Club.
Seit wir in unserem Kreta-AAR (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=28943&p=1058378#post1058378) von der KI maßlos enttäuscht wurden spielen nur noch PBEM und haben es nie bereut.

KAreil
28.04.21, 09:33
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Jahr 1791 - 1430, Manövergelände der österreichischen Militärakademie

Die Lage des Kadetten Kareil verschlechtert sich zunehmend weiter, unter dem Druck der französischen Angriffe brechen die österreichischen Truppen an vielen Stellen und fliehen zurück. Mit viel Einsatz gelingt es den österreichischen Offizieren sie teilweise wieder zu sammeln und die Lücken in der Linie wieder notdürftig zu schließen. Entlang der Straße können sie sich dank der Artillerie noch halten aber zu beiden Seiten davon werden sie weiter zurückgedrängt.
Im Osten sind die Franzosen dabei die Linie komplett zu überflügeln und überall sind ihre Plänkler zu sehen.
Die Grenadiere des I. österreichischen Reservekorps sind im Anmarsch aber ob sie das Ruder noch herumreißen können ist fraglich.

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(Österreich=braun | Frankreich/Verbündete=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Captain Morgan
28.04.21, 22:26
Vielleicht sind wir ja zu blöd, die Spielmechanik zu verstehen, aber Ihr seid doch zahlenmäßig haushoch überlegen.

KAreil
29.04.21, 07:11
Vielleicht sind wir ja zu blöd, die Spielmechanik zu verstehen, aber Ihr seid doch zahlenmäßig haushoch überlegen.


Nur bei gesehenen Feindeinheiten.
Wir stecken im Wald fest und überall vor uns stehen feindliche Einheiten durch die wir nicht "durchsehen" können. Hinter den gesichteten Einheiten lauern also massenhaft neue die immer wieder angreifen. Unsere Front bricht wieder und wieder und wir haben große Mühe die Löcher irgendwie zu stopfen. Die Verstärkungen kommen auch ziemlich spät und im Wald kommen sie dann auch sehr langsam voran.

KAreil
30.04.21, 23:21
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Jahr 1791 - 1500, Manövergelände der österreichischen Militärakademie

Die Franzosen greifen weiterhin auf der ganzen Breite der Front an und sie können im Westen und im Zentrum Fortschritte erzielen aber auch ihre Verluste sind hoch. Ostwärts der Straße hält die Linie des Kadetten Kareil noch Stand und Truppen der 2.Division können gemeinsam mit den gerade eingetroffenen Grenadieren des I.Reservekorps im Zentrum sogar einen Gegenstoß zum Erfolg führen und die Franzosen zurückwerfen.
Die Lage scheint sich zu stabilisieren aber vor allem im Westen stehen noch starke Feindtruppen bereit und es gibt kaum Informationen was die Franzosen noch außerhalb des Waldes stationiert haben.

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(Österreich=braun | Frankreich/Verbündete=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
04.05.21, 08:57
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Jahr 1791 - 1530, Manövergelände der österreichischen Militärakademie

Weiterhin heftige Gefechte um den Waldrand auf dem Hausner Berg. Die Franzosen greifen teilweise weiter an aber die Grenadiere des I.Reservekorps können sie fast überall wieder zurückwerfen. Der weitere Vorstoß der Österreicher bleibt nach anfänglichen Erfolgen aber dann im Feuer der Franzosen liegen.

An dieser Stelle wird das Manöver beendet, Kadett Andras Kareil musste eine deutliche Niederlage einstecken aber die Führungsleistungen während der Schlacht wurden als gut genug bewertet um ihn plangemäß auszumustern.

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(Österreich=braun | Frankreich/Verbündete=blau | Siegpunktfelder=gelb)





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Cfant
04.05.21, 11:04
Ui, der Kadett möge in Zukunft etwas besser auf seine Kanonen achten :D Schöner Bericht, jetzt gegen echte Franzosen ;)

KAreil
06.05.21, 10:03
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Die Dokumente bezeugen in der Folge die Ausmusterung des zum Fähnrich ernannten Andras Kareil zum Infanterie-Regiment Marquis Chasteler de Courcelles Nr. 46.

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Das k.k. Infanterieregiment Nr. 46

1745 als ,,Tyroler Land und Feld-Regiment" aufgestellt hatte es 1769 als Infanterieregiment die Nummer 46 erhalten. Während des Siebenjährigen Krieges hatten 1756/57 ein Füsilierbataillon und zwei Grenadierkompanien des Regimenles in Böhmen gekämpft. wo sie u. a. bei Breslau und Leuthen im Feuer standen. 1760/61 focht das Regiment in Sachsen. Der Regimentskommandant Oberst Staader erwarb 1779 bei Olbersdorf den Militär-Maria-Theresienorden.
1787 rückte das Regiment anlässlich des letzten Türkenkrieges- auf den ungarischen Kriegsschauplatz, wo es 1788 bei Semlin, 1789 vor Belgrad focht.
1792 rückte das Regiment zu den Koalitionskriegen mit dem ersten und zweiten Bataillon an den Oberrhein, wo es verschiedene Scharmützel mit den Fran zosen (u. a. BeschielJung von Breisach 1793) zu bestehen hatte. Im selben Feldzug war übrigens auch das erzbischöfIich-salzburgische Infanteriebataillon mit den Truppen des Bayerischen Kreises eingesetzt.
1796 war das k.k. Infanterieregiment Nr. 46 an der Vefieidigung Vorarlbergs beteiligt, die Grenadiere kämpften in Oberitalien (Bassano).
1797 kämpfte das Gros des Regiments unter seinem Kommandanten Oberst Graf St. Julien in Oberitalien, ehe es 1797 wiederum zur Verteidigung Vorarlbergs kommandiert wurde. Dort erwarb der Bataillons-Kommandant Major Schmidt den Militär-Maria-Theresienorden.
1800 nahmen Teile des Regiments an der Belagerung von Mailand sowie an den Schlachten von Marengo und Pozzolo teil, ein Bataillon geriet bei Pozzolo in Gefangenschaft.
1805 in Südtirol stehend, machte das Regiment den Rückzug nach Kärnten und in die Steiermark mit. Dabei gelang es Hauptmann Schneider mit seinen als Flankendeckung eingeteilten Teilen des Regiments den Geschützpark bei Villach zu retten. wofür er den Militär-Maria-Theresienorden erhielt.

Bis 1805 ergänzte es sich vornehmlich aus Tirol als seinem zugewiesenen Werbbezirk, erhielt jedoch auch von auswärts "Cornpletirungs Rekruten", u. a. aus italien und Illyrien. Der Friede von Pressburg beinhaltete u. a. den schmerzlichen Verlust der gefürsteten Grafschaft Tirol, welche, eine Folge der im Bogenhausener Vertrag von 1805 besiegelten Allianz Bayerns mit Frankreich, Bayern einverleibt wurde''. Am 29. Oktober hatten die Bayern unter General Bernhard Erasmus v. Deroy Salzburg genommen und marschierten von dort über den Botenbühel und Kniepass (nachdem man die dort verteidigenden Österreicher, Salzburger und Tiroler geworfen hatte) nach Kufstein, während der französische Marschall Ney mit seinen Truppen über Scharnitz von Westen her in Tirol einbrach. Ab 29. November 1805 übernahmen die Bayern schließlich vollends die Besetzung Tirols, welches nach der verlorenen ,,Dreikaiserschlacht von Austerlitz" und dem folgenden Frieden von Pressburg schließlich an Bayern fiel, welches mit 1. Jänner 1806, ebenso wie Württemberg, von Napoleons Gnaden zum Königreich erhoben wurde.

Mit der Abtretung Tirols an Bayern hatte das Regiment seinen Hauptwerbbezirk verloren. So wurden zunächst 1806 die oben erwähnten sechs Salz...
...TEILE DES DOKUMENTS FEHLEN...

1806 war Oberst Friedrich Freiherr v. Riese Kommandant des Regiments.
1808 wurde Oberst Carl Steyrer v. Edelberg Regimentskommandant. Ihm folgte ein Jahr später Oberst Franz Otto v. Kirchberg.

Im März 1809 wurde die k.k. Armee auf Kriegsfuß gesetzt. Jedes Infanterieregiment stellte 2 Feldbataillone zu je 6 Kompanien (mit jeweils 160 Mann) sowie ein 3. Bataillon mit 6 Kompanien zu je 200 Mann. Die beiden zur Grenadier-Division zusammengefassten Grenadierkompanien der einzelnen Regimenter wurden zu selbständigen ,,Grenadierlbataillonen" zusammengefasst, sodass immer 3 Regimenter durch Abgabe ihrer Grenadierdivision jeweils ein solches Grenadierbataillon zu 6 Kompanien aufstellten. Das k.k. InfanterieRegiment FML Marquis Chasteller Nr. 46 wurde im k.k. 4. Korps (FML Fürst Rosenberg) eingeteilt, wo es der Division des Feldmarschall-Leutnants Hohenlohe-Bartenstein angehörte. Es kämpfte unter anderem bei Dinzling und Eggmühl sowie in der für Österreich siegreichen Schlacht bei Aspem. In der im Juli 1809 nach dem Donauübergang Napoleons folgenden Schlacht von Wagram hatte es bei der Verteidigung von Markgraf-Neusiedl schwere Verluste zu beklagen. Die österreichische Niederlage von Wagram führte zu einer neuerlichen Umgestaltung der Landkarte Europas: Österreich musste mit dem Frieden von Schönbrunn vom 14. Oktober 1809 eine Reihe von Territorien an seine Kriegsgegner abtreten, u. a. Salzburg samt Berchtesgaden an Bayern. Nachdem der ostgalizische Werbbezirk des Regiments (Tamopoler Kreis) aufgrund des Friedens von Schönbrunn an Rußland abgetreten werden musste, wurde es noch 1809 in Mähren aufgelöst. Soweit noch ehedem in salzburgischen Diensten gestandene Mannschaft vorhanden war, wurde diese wohl entlassen oder auf andere Truppenkörper der k.k. Armee aufgeteilt.


http://www.buergergarde-salzburg.at/AS_Buergergarde_Salzburg/06__2009nnnn_Der_Gardist_Jg_29_48-55_Das_kk_Infanterieregiment_46.pdf

KAreil
28.05.21, 14:26
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20. September 1792 - 0600, bei Auve südwestlich von Valmy

Nachdem in Frankreich der Pöbel die Macht an sich gerissen hat und den König faktisch durch eine konstitutionelle Monarchie entmachtet hat fand sich schnell eine Koalition aus Österreich, Preußen und weiteren kleineren deutschen Staaten um die Ordnung dort wieder herzustellen. Während in Frankreich ab Juni 1792 nach einem Aufruf der Regierung zehntausende Freiwillige zur Revolutionsarmee strömten, zog die Koalition im Juli eine Armee aus 46.000 Preußen, darunter 12.000 Reiter, mit 220 Geschützen und 6.000 Hessen in Koblenz zusammen. Am 8. Juli erklärte Frankreich Preußen den Krieg. Mitte August verteilte sich das 82.000 Mann starke französische Feldheer entlang der Ostgrenze auf vier etwa gleich große Armeen um Dünkirchen, Sedan, Metz und im Elsass.

Am 30. Juli marschierte die preußisch-hessische Hauptarmee unter dem Oberkommando Generalfeldmarschalls Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweigs von Koblenz durch die Eifel nach Trier ab, gefolgt von einem etwa 4.500 Mann starken Korps aus französischen Adligen, die als Emigranten im Reich Zuflucht gefunden hatten. König Friedrich Wilhelm II., der in Paris als Befreier einziehen wollte, begleitete den Feldzug in Gesellschaft seiner morganatischen Ehefrau Sophie von Dönhoff und seiner Söhne Kronprinz Friedrich Wilhelm und Prinz Louis. Aus Namur kommend, stieß vor der Festung Longwy der österreichische General Clairfayt mit 11.000 Mann zur Koalitionsarmee. Am 23. August kapitulierte Longwy nach kurzem Beschuss, und die Besatzung durfte abziehen. Dies wiederholte sich am 2. September bei der Übergabe der Festung Verdun. Dort blieb die Armee der Koalition acht Tage stehen.

Der Weg nach Paris führte über die Argonnen, eine dicht bewaldete Bergkette mit wenigen Passstraßen. Der französische Befehlshaber General Charles-François Dumouriez, der an der Spitze einer bei Sedan zusammengezogenen Armee stand, hatte genügend Zeit, mit seinen knapp 30.000 Mann Anfang September den Pass bei La Croix-aux-Bois östlich von Vouziers, die Enge von Grandpré und den Pass von Les Islettes bei Sainte-Menehould zu blockieren.

Die Armee der Koalition setzte sich am 11. September in Bewegung, um bei Grandpré über die Ardennen zu gehen. Clerfayts Korps, durch 6.000 Preußen unter Generalleutnant Kalckreuth verstärkt, war als seine rechte Flankensicherung von Longwy nach Stenay marschiert und eroberte am 12. den Pass bei La Croix-aux-Bois. Dann schlug es bei Vouziers ein Korps in die Flucht, das Dumouriez ihm entgegengeschickt hatte. Dumouriez räumte daher in der Nacht zum 15. September Grandpré, ging aber wider Braunschweigs Erwarten nicht nach Westen, sondern nach Süden. Dorthin folgte ihm Braunschweig, indem er zwischen Dumouriez und Clairfayt einschwenkte. Damit blieben die Österreicher hinter den Preußen um einen Tagesmarsch zurück.
Bei Sainte-Menehould blieb Dumouriez stehen. Er erwartete das von Metz anrückende Korps François-Christophe Kellermanns, das nahezu ganz aus altgedienten Soldaten bestand. Am 19. September vereinigte es sich mit ihm. Dumouriez verfügte nun über gut 50.000 Mann und wollte damit günstige Stellungen bei dem Dorf Valmy beziehen.

Am Morgen des 20.September 1792 kommt es jetzt zum Aufeinandertreffen der aus Norden und Osten anrückenden Franzosen mit den aus Südwesten kommenden Truppen der Koalition. Die preussische Avantgarde unter General-Leutnant Hohenlohe wird dabei schon von ein paar ihren Regimentern vorausgeeilten österreichischen Offizieren begleitet, darunter auch Fähnrich Andras Kareil. Aufgrund der erst einsetzenden Morgendämmerung und wegen leichten Nebels ist die Sicht sehr schlecht und es können noch keine französischen Truppen ausgemacht werden.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Cfant
28.05.21, 15:06
Wird ein Spaziergang. Österreichische und Preußische Soldaten gegen frz. Pöbel. Tapfere Grenadiere gegen Bauernvolk mit Mistgabeln und Fackeln. Der Tag von Valmy wird ruhmreich in die österreichische Militärgeschichte eingehen, denkt an meine Worte!

HYZ
30.05.21, 10:38
Die preussische Avantgarde unter General-Leutnant Hohenlohe wird dabei schon von ein paar ihren Regimentern vorausgeeilten österreichischen Offizieren begleitet, darunter auch Fähnrich Andras Kareil

Zwei SI-Regenten gegen einen Gegner - bei der Überlegenheit ein Kinderspiel ;)

Hohenlohe
30.05.21, 17:49
Konnten uns kaum einkriegen vor Lachen. 1806 wurde derselbe Hohenlohe nach seiner Niederlage gegen die Franzmänner unter Soult entlassen als "Versager". Obwohl er dem Gegner scheinbar überlegen war. So ändern sich die Zeiten.

herzlichste grüsse

Hohenlohe, der in die Jahre gekommene Schlachtenbummler...:D

Ruprecht I.
30.05.21, 18:23
Der Tag von Valmy wird ruhmreich in die österreichische Militärgeschichte eingehen, denkt an meine Worte!

Ihr meint: wie üblich :D

suo
30.05.21, 18:31
morganatischen Ehefrau Mag sich jemand erbarmen, uns diese Vokabel zu erklären? Ist das irgendwas unanständiges?

BigDuke66
30.05.21, 18:50
Hatte ich ja auch gehofft, leider aber nicht. :D
https://de.wikipedia.org/wiki/Morganatische_Ehe

Cfant
31.05.21, 09:05
Ihr meint: wie üblich :D

Ja, genau: Wie üblich ruhmreich. Was gibt's da zu grinsen? :think::tongue:

KAreil
06.06.21, 13:36
https://www.imgbox.de/users/kareil/NapoleonicWargamingClub/Signature_01.jpg (https://www.imgbox.de/)





20. September 1792 - 0630, Südwestlich von Valmy

Bei nach wie vor schlechter Sicht eilt die preußische Kavallerie unter General-Major Stein den Fahrdamm entlang nach Nordosten, weiterhin begleitet von Fähnrich Kareil. Einzelne Schwadronen schwenken nach Norden und Süden ein um dort nach den Franzosen zu suchen aber das Groß bleibt zusammen um die Schlagkraft zu erhalten. Gegen 0630 werden dann schließlich französische Dragoner direkt voraus auf dem Fahrdamm gesichtet, es scheint sich aber nur um eine Patrouille zu handeln denn sie ziehen sich sofort wieder außer Sicht zurück.

Die preußische Infanterie müht sich inzwischen ab ihrer Kavallerie zu folgen denn ohne sie werden die Franzosen nicht geschlagen werden können.

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https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0044_00004.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Cfant
07.06.21, 15:07
Zwei kurze Fragen, wenn Ihr erlaubt, weter KAreil: Ist die Schlacht aus diesem Spiel hier (https://john-tiller-software.myshopify.com/collections/napoleonic-battles/products/republican-bayonets-on-the-rhine)? Und wo bekommt Ihr immer Eure Gegner her? Gibt es da ein Forum, in dem noch viele JT Spieler unterwegs sind?

KAreil
07.06.21, 15:16
Zwei kurze Fragen, wenn Ihr erlaubt, weter KAreil: Ist die Schlacht aus diesem Spiel hier (https://john-tiller-software.myshopify.com/collections/napoleonic-battles/products/republican-bayonets-on-the-rhine)?

Und wo bekommt Ihr immer Eure Gegner her? Gibt es da ein Forum, in dem noch viele JT Spieler unterwegs sind?


Richtung, das ist eine Variante der Schlacht von Valmy aus "Republican Bayonets on the Rhine".

Bis jetzt haben wir unsere Gegner immer vom "Blitz Wargaming Club" aber in diesem Fall sind wir ja dem "Napoleonic Wargaming Club" beigetreten und der aktuelle Gegner ist von dort.

Cfant
07.06.21, 15:55
Danke. Der Titel reizt Uns auch. Wenig verbrauchtes Thema und Österreicher. Was will man mehr? :)

Ruprecht I.
07.06.21, 16:10
Siegchancen.
Aber dann fällt der Punkt 'Österreicher' ja wieder weg... :^^:

BigDuke66
07.06.21, 17:47
Naja, vielleicht haben die Ostmärker wenigstens Sachertorte mitgebracht, oder wenigstens deren Vorläufer:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sachertorte#Ursprünge

KAreil
14.06.21, 15:35
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20. September 1792 - 0700, Südwestlich von Valmy

Die preußische Kavallerie dringt weiter entlang des Fahrdamms und nördlich davon Richtung Valmy vor treibt die mittlerweile in größerer Zahl gesichtete französische Reiterei vor sich her. Die Franzosen begnügen sich aktuell damit den Vorstoß der Koalition zu verzögern und das gelingt ihnen durchaus. Die Infanterie der 1.Division der preußischen Vorhut hinkt dem Vorstoß nach wie vor hinterher aber sie schließt langsam auf und steht dann zur Verfügung wenn sich die Franzosen endlich zum Kampf stellen.

Durch Auve reiten und marschieren inzwischen Verstärkungen der 2.Division aber sie liegen eben noch einige Kilometer zurück.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Arminius
17.06.21, 10:34
Siegchancen.
Aber dann fällt der Punkt 'Österreicher' ja wieder weg... :^^:

Ich finde das nicht gut, wie hier auf die Schluchtensch...er eingedroschen wird. ;) Sie teilen immerhin mit den Franzosen die Farbe der Nationalflagge: weiß.

Cfant
18.06.21, 14:57
Wir sollten das ganz fachliche abhandeln, ohne Beleidigungen. Also, wie oft hat Preußen Wien erobert? Und wie oft sind die Österreicher in Berlin (https://www.welt.de/geschichte/article182227924/Siebenjaehriger-Krieg-Ungarische-Husaren-pluendern-Berlin.html) einmarschiert? Danke, Beweisführung abgeschlossen.

Preußen 0
Österreich 1

Die Franzosen haben Paris 1940 wenigstens zur Offenen Stadt erklärt. Besser als so eine erbärmliche Verteidigung aufzubieten. Noobs! :D

KAreil
21.06.21, 16:16
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20. September 1792 - 0730, Südwestlich von Valmy

Der Vorstoß der Koalitionstruppen nach Nordosten geht weiter und die Franzosen weichen weiter und weiter zurück. Als die Kavalleriebrigade von General-Major Stein dabei die Straße von La Chapelle nach Les Maigneux erreicht greifen die Franzosen aber plötzlich an. Aus dem Nebel taucht schwere französische Kavallerie auf und stürzt sich auf die weit verteilten preußischen Dragoner. Die Preußen haben hohe Verluste aber sie bleiben standhaft und die Franzosen müssen sich vorerst wieder zurückziehen.
Dabei gelingt es der nachgerückten preußischen Infanterie 2 der französischen Brigaden einzuschließen und sie werden mit Musketen und Kanonen zusammengeschossen.

Auf den Höhen vor Les Maigneux haben die Franzosen allerdings auch Artillerie postiert und die Preußen versuchen außer Reichweite zu bleiben bis weitere Truppen der heran marschierenden 2.Division der Vorhut unter General-Major Wolffradt ankommen.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
06.07.21, 15:58
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20. September 1792 - 0800, Südwestlich von Valmy

Der Nebel bleibt hartnäckig aber mit dem vermehrten Tageslicht steigt die Sichtweite langsam auf ca. 500 Meter was die Aufstellung der Franzosen leichter erkennbar macht. Südlich von Les Maigneux in der Gegend die La Lune genannt wird stellen sie sich jetzt wohl zum Kampf denn dort haben sie neben ihrer zahlreichen Kavallerie auch einiges an Infanterie und etwas Artillerie postiert. Am großen Fahrdamm nach Nordosten haben sie sich relativ weit zurückgezogen aber ihre schwere Kavallerie stellt sich dort bereit.
Nördlich des Fahrdamms hingegen führen sie sogar einen Gegenstoß der den Preußen einige Verluste beschert.

Die Kavallerie der 2.Division der Vorhut unter General-Major Wolffradt hat das Kampffeld bereits fast erreicht aber schwenkt nach Süden Richtung La Chapelle ein. Die Aufklärung dort scheint eine offene Flanke gefunden zu haben und dort könnten die Hussaren gut eingesetzt werden. Der Rest der 2.Division sowie die nachkommende 3.Divison unter General-Major Herzberg und zusätzlich Kavallerie unter General-Major Llow ist erst im Anmarsch aus Auve und erreicht hoffentlich rechtzeitig die Spitzentruppen um den französischen Gegenstoß abzufangen.

Weiter nördlich findet die Aufklärung die Straßen von Les Maigneux nach Westen dafür feindfrei, diese Flanke scheinen die Franzosen auch vernachlässigt zu haben. Es besteht die Hoffnung dass das Auftauchen der preußischen Kavallerie die Franzosen zu einem unnötigen Rückzug aus dem Zentrum verleitet.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
20.07.21, 13:27
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20. September 1792 - 0830, Südwestlich von Valmy

Ein herber Rückschlag für die Preußen.
Die Infanterie ihrer 1.Division hatte sich entlang des großen Fahrdamms nach Nordosten aufgestellt um die zur Verteidigung im Gebiet von La Lune aufgestellten Franzosen weiter zu beschäftigen während die anderen Truppen zum Angriff übergehen. Plötzlich greift aber die französische schwere Kavallerie aus dem Nebel heraus an und zerschlägt die preußische Linie, viele der eingesetzten Plänkler werden einfach niedergeritten und sie verlieren sogar die beiden Batterien berittener Artillerie. Französische Infanterie folgt der Reiterei und erweitert den Durchbruch.
Die Preußen versuchen sich irgendwie zu sammeln und wieder eine Linie aufzubauen, die Infanterie der 3.Division ist im Eilmarsch unterwegs zur Unterstützung aber wenn die Franzosen ihren Angriff fortführen kommen sie wohl zu spät.

Nördlich des Fahrdamms bei Les Maigneux werden die Preußen ebenfalls zurückgedrängt, die einzelne Schwadron dort ist keine wirkliche Bedrohung für die dort eingesetzte französische Kavallerie. Mehrere preußische Schwadronen sind allerdings bereits auf dem Weg dorthin, eine Umfassung der französischen Linie über Norden ist der Plan.

Südlich des Fahrdamms schirmen die Franzosen ebenfalls nur mit ihrer Kavallerie ab und die Preußen könnten dort womöglich ebenfalls den Gegner umfassen, dazu ist die 2.Division mit ihrer Kavallerie weit voraus abgestellt.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Zahn
20.07.21, 22:55
Da fließt ja richtig Blut bei Valmy ! Spannend.

KAreil
28.07.21, 11:44
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20. September 1792 - 0900, Südwestlich von Valmy

Langsam lichtet sich der Nebel doch und die Sichtweite steigt auf etwa 800 Meter.
Vor den preußischen und österreichischen Offizieren der Vorhut der Koalitionsarmee entfaltet sich eine weiterhin schwierige Lage. Die Franzosen haben sich nach ihrem verheerenden Angriff am Fahrdamm nach Nordosten wieder in ihre Stellungen auf den Höhen von La Lune zurückgezogen. Von dort bis Les Maigneux haben sie starke Kavalleriekräfte unterstützt von Infanterie und einigen Geschützbatterien, sie nutzen den Vorteil der inneren Linie konsequent aus.
Dank der Infanterie der 3.Division der preußischen Vorhut konnten sie ihre Linie konsoldieren und versuchen weiterhin eine Bedrohung für die Franzosen darzustellen, für einen Angriff reichen die Kräfte aber wohl nicht.

Die geplante Umfassung der französischen Linie von Süden her durch die 2.Division der Vorhut gelingt leider auch nicht. Auch hier haben die Franzosen starke Kavalleriekräfte samt Artillerie aufgefahren um ihre Flanke zu schützen. Wenn die Infanterie und Artillerie der 2.Division zu ihrer Kavallerie aufgeschlossen hat soll trotzdem ein Angriff versucht werden.

Die ebenfalls geplante Umfassung über Norden dauert noch, die restliche Kavallerie der Vorhut ist noch im Anmarsch.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
05.08.21, 23:25
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20. September 1792 - 0930, Südwestlich von Valmy

Der Nebel lichtet sich weiter und die Sichtweite steigt auf etwa 1600 Meter.
Die 1. und 3. Division der preußischen Vorhut halten weiter die Stellung von Les Maigneux bis zum Fahrdamm nach Nordosten und stehen einer ebenso starken französischen Linie gegenüber. Außer Artilleriefeuer und kleineren Truppenbewegungen ist die Lage hier relativ statisch. Die Umfassung über den Süden durch die 2.Division ist aufgrund der immer mehr werdenden französischen Truppen auch unmöglich geworden.

Die Kavallerie der Vorhut bewegt sich weiter in die nördliche Flanke der Franzosen bei Les Maigneux, noch ist dort kein Feindkontakt zu vermelden.

Bei Auve sind mittlerweile Teile der sogenannten 1.Linie der preußischen Armee eingetroffen und sie marschieren entlang des Fahrdamms zur Front.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
25.08.21, 22:29
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20. September 1792 - 1000, Südwestlich von Valmy

Die Sicht wird weiter besser mit dem sich lichtenden Nebel und beträgt mittlerweile schon etwa 3,5 Kilometer.
Dadurch wird die Lage klarer aber nicht einfacher für die Truppen der Koalition.

Die Kavallerie der preußischen Vorhut nordwestlich von Les Maigneux musste ihren Vorstoß mittlerweile abbrechen und nach Westen zurückweichen. Es wurde französische schwere Kavallerie samt Artillerie auf der Straße nach Somme-Bionne gesichtet welche eine große Bedrohung für die linke Flanke der Koalition darstellt.

Im Zentrum nördlich des Fahrdamms sind die Höhen von La Lune mittlerweile schwer umkämpft. Die Franzosen haben sich von der Hügelkante zurückgezogen um der preußischen Artillerie zu entgehen was der Koalition das weitere Vorrücken ermöglicht hat. Preußische Plänkler konnten die Höhen zwar kurzzeitig besetzen aber ein wuchtiger Gegenstoß mit Kavallerie und Infanterie verursacht empfindliche Verluste und die Linie wankt erneut.

Südlich des Fahrdamms scheinen die Franzosen unsicher zu sein ob sie angreifen oder defensiv bleiben sollen, ihre Truppen bewegen sich immer wieder vor und zurück während sie aber laufend Verstärkung aus Osten erhalten. Die 2.Division der preußischen Vorhut unter General-Major Wolffradt ist mittlerweile zahlenmäßig unterlegen und muss sich generell auf die Verteidigung der aktuell gehaltenen Stellungen beschränken.

Weitere preußische Truppen sind auf dem Anmarsch aus Auve aber es scheint als erhielten die Franzosen auch weiterhin Verstärkungen um das zu kompensieren.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
31.08.21, 21:42
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20. September 1792 - 1030, Südwestlich von Valmy

Endlich hat sich der Nebel gelichtet und unter dem bewölkten Himmel erreicht die Sicht etwa 5 Kilometer.

Nordwestlich von Les Maigneux kommt es zu Kavalleriegefechten mit den Franzosen bei denen die Preußen unter General-Major Llow zwar das Feld behaupten können aber dafür um einiges höhere Verluste haben. Die Franzosen scheinen ihre Kavallerie nach Süden zu verschieben wodurch sich möglicherweise die Möglichkeit einer Flankierung über Norden ergibt. Weitere Kavallerie ist aus dem Raum Auve unterwegs aber wird noch mindestens 2 Stunden brauchen bis sie hier ankommt.

Bei den Höhen von La Lune gibt es laufend Feuergefechte aber mittlerweile greifen die Franzosen nördlich davon bis Les Maigneux auf breiter Front mit Infanterie und Kavallerie an. Die Verluste der Preußen sind hoch und die Linie wankt aber noch hält sie. Alles was an Verstärkungen herankommt wird dorthin verlegt um einen Durchbruch der Franzosen zu verhindern.

Im Süden stehen sich die Preußen und Franzosen relativ passiv gegenüber. Es kommen laufend weitere französische Truppen aus Osten an und die Preußen versuchen ihre Stellungen zu halten sowie eine Bedrohung vorzuspielen um ihre Kräfte hier zu binden.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Arminius
02.09.21, 11:01
Was würde es bringen, hinter die französischen Linien zu kommen? - Ihr habt relativ wenig Plänkler im Einsatz. Was sind deren Aufgaben? Danke.

KAreil
02.09.21, 13:21
Was würde es bringen, hinter die französischen Linien zu kommen? - Ihr habt relativ wenig Plänkler im Einsatz. Was sind deren Aufgaben? Danke.

Wie immer können wir dem Feind dann den Rückzug abschneiden und die Truppen wirklich vernichten. Ansonsten fliehen sie und sammeln sich wieder.

Die Plänkler agieren vor der eigentlichen Schützenlinie und feuern auf Offiziere usw. oder schützen notfalls die Flanken. Jedes Mal feuern verursacht ein paar Ausfälle beim Gegner und mit einem Bataillon zurückzufeuern zahlt sich meistens nicht aus, da ist das Risiko "Low Ammo" zu gehen zu hoch. Im Prinzip stören sie einfach den Gegner und bilden einen Schirm um die eigenen Truppen. Wie historisch haben die Franzosen viel mehr und bessere Plänkler.

hohe_Berge
04.09.21, 09:37
Ja die Plänkler der Franzosen sind ... eklig.

Glück Auf

KAreil
09.09.21, 22:17
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20. September 1792 - 1100, Südwestlich von Valmy

Nördlich von Les Maigneux verlegen die Franzosen ihre Kavallerie mehrmals hin und her, sie stoßen nicht nach Westen vor verstärken ihre Reiterei zunehmends und verlegen zum Teil weiter nach Norden. Von dort aus dem Raum Somme-Bionne kommt zusätzlich noch frische Infanterie und Artillerie welche auf dem Marsch Richtung Valmy ist.

Im Zentrum zwischen Les Maigneux und den Höhen von La Lune konnten die Koalitationstruppen dank der eintreffenden 1.Linie der preußischen Armee den französischen Angriff aufhalten sie zum Rückzug auf breiter Front zwingen. Mittlerweile haben sie sogar die Höhen freigegeben und es bietet sich die Möglichkeit das Zentrum ihrer Linie anzugreifen.

Der Süden der Front bereitet Fähnrich Kareil und den anderen Offizieren aber Sorgen. Die Franzosen haben am Fahrdamm nach Osten sehr sehr starke Kavallerie in Stellung gebracht und sollten sie hier angreifen steht ihnen nur die 2.Division der preußischen Vorhut unter General-Major Wolffradt gegenüber. Dass die französische Infanterie direkt nach Osten marschiert erscheint im Moment ungewöhnlich denn dort sind keine Kampfhandlungen absehbar.

Bei Auve ist mittlerweile der Oberkommandierende der Koalitionstruppen, der Herzog von Braunschweig Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel mit seinem Stab eingetroffen und auf dem Weg zur Front.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
29.09.21, 11:40
https://www.imgbox.de/users/kareil/NapoleonicWargamingClub/Signature_01.jpg (https://www.imgbox.de/)





20. September 1792 - 1130, Südwestlich von Valmy

Der Oberkommandierende der Koalitionstruppen, der Herzog von Braunschweig Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel hat mittlerweile die Front erreicht und berät sich mit den preußischen und österreichischen Offizieren. Die Franzosen ziehen ihre Truppen weiter auf breiter Front Richtung Valmy zurück, es ist ein geordneter Rückzug und sie werden sich wohl auf einem der Höhenzüge zur dauerhaften Verteidigung einrichten.

Ihre nördliche Flanke der Franzosen wird von starken Kavallerieverbänden gedeckt und General-Major Llow fühlt mit seiner Kavallerie dort vor um zumindest eine Bedrohung aufzubauen.

Im Zentrum verfolgen die preußischen Truppen die Franzosen und stoßen nach während über den Fahrdamm laufend Verstärkungen aus Auve ankommen.

Der schwache südliche Flügel der Koalitionsarmee macht sich ebenfalls an die Verfolgung, die Franzosen schicken dort massenhaft Truppen zurück nach Osten was nach wie vor nicht erklärt werden kann.

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https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0044_00024.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Arminius
30.09.21, 15:41
Gibt es vielleicht Franzosen im Süden? Und die Franzosen wollen Euch mit ihrem Rückzug in eine Falle locken?

Kurios ist, dass die nördliche Flanke bis Somme-Bionne vom Franzosen gedeckt wird, aber der Süden Richtung Gizaucourt ungedeckt zu sein scheint. Vielleicht trügt dieser Schein?

KAreil
01.10.21, 20:32
Gibt es vielleicht Franzosen im Süden? Und die Franzosen wollen Euch mit ihrem Rückzug in eine Falle locken?

Kurios ist, dass die nördliche Flanke bis Somme-Bionne vom Franzosen gedeckt wird, aber der Süden Richtung Gizaucourt ungedeckt zu sein scheint. Vielleicht trügt dieser Schein?


Wir haben im Süden wenig Einheiten also können wir auch nicht alles einsehen aber bis jetzt konnten wir nirgends einen französischen Vorstoß erkennen. Wir vermuten eher dass unser Gegner entlang der Siegpunkte am Fahrdamm nach Nordosten konzentriert mit ebenfalls starken Kräften nördlich davon vor Valmy. Um das Szenario zu gewinnen müssen wir auf jeden Fall entlang des Fahrdamms vorstoßen und denken eben dass er das verhindern will - mittlerweile haben wir die Hälfte der Züge des Szenarios gespielt und gerade mal so von MajorDefeat auf MinorDefeat verbessern können.

KAreil
12.10.21, 09:37
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20. September 1792 - 1200, Südwestlich von Valmy

Der Vormarsch der Koalitionstruppen geht fast ohne Widerstand weiter. Les Maigneux konnte kampflos besetzt werden und die sich zurückziehenden französischen Truppen werden Richtung Valmy verfolgt. Mittlerweile ist gut zu erkennen dass sie sich auf den Höhenzügen südlich der Stadt zur Verteidigung einrichten. Ein Teil ihrer Artillerie deckt den Fahrdamm nach Orbeval im Osten ab und sie verlegen weiterhin starke Truppen in diese Richtung. Die wichtige Kreuzung westlich davon wird aktuell von schwerer Kavallerie gehalten.

Die preußische Vorhut verfolgt im Großteil die Franzosen Richtung Valmy und soll zusammen mit starker Kavallerie vor allem die Flanke nach Norden sichern. Die Truppen der 1.Preußischen Linie marschieren indes auf dem Fahrdamm nach Osten Richtung Orbeval. Die noch im Anmarsch befindliche 2.Preußische Linie bleibt ebenfalls auf dem Fahrdamm während Kavallerie der Vorhut südlich davon vorfühlt.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Arminius
12.10.21, 13:25
Hmh, vielen Dank für das Update. Irgendwie sieht das bei Unserer Kampagne anders aus. Da muss ich noch viel üben, dass ich meine Preußen so massieren kann. Respekt vor diesem Kunstwerk. Bei Uns sieht das ganze chaotischer und zerfledderter aus. Massierungen können Wir irgendwie nicht. Überall kämpft jeder Truppenteil irgendwie. Klingt nicht gut. Ist auch so. :) Weiterhin viel Erfolg wünsche ich.

KAreil
12.10.21, 13:38
Hmh, vielen Dank für das Update. Irgendwie sieht das bei Unserer Kampagne anders aus. Da muss ich noch viel üben, dass ich meine Preußen so massieren kann. Respekt vor diesem Kunstwerk. Bei Uns sieht das ganze chaotischer und zerfledderter aus. Massierungen können Wir irgendwie nicht. Überall kämpft jeder Truppenteil irgendwie. Klingt nicht gut. Ist auch so. :) Weiterhin viel Erfolg wünsche ich.

Naja, wir sind noch dabei unsere Truppen auszusortieren. Sobald gekämpft wird, vor allem wenn man unter Druck gerät ist das wohl ganz normal dass man einsetzt was man gerade vor Ort hat.

KAreil
22.10.21, 11:17
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20. September 1792 - 1230, Südwestlich von Valmy

Die Franzosen ziehen sich weiter auf Valmy zurück aber rund um die Stadt kann man jetzt deutlich ihre Verteidigungslinie samt starker Artillerie erkennen. Sie erhalten beständig Verstärkungen aus Norden auch weitere Geschütze werden von den preußischen Kavalleriespitzen im Norden gesichtet. Der französische Rückzug wird mittlerweile zwar von preußischen Kanonenkugeln begleitet aber die französische Artillerie scheint besser und auch die vorrückenden Preußen müssen einige Verluste hinnehmen.

Entlang des Fahrdamms nach Orbeval entfaltet mittlerweile die 1.Preußische Linie nach Norden um die doch vorfühlenden Franzosen abzuwehren und auch um die Stärke der französischen Verteidigung hier zu prüfen. Die gerade heranmarschierende 2.Preußische Linie wird entlang des Fahrdamms weiter nach Orbeval vorstoßen. Die wichtige Kreuzung westlich davon wurde mittlerweile von französischer Infanterie samt Artillerie gesichert und die preußische Kavallerie im Süden sucht deshalb nach alternativen Angriffswegen.

https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0044_00027.jpg (https://www.imgbox.de/)





https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0044_00028.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Arminius
24.10.21, 11:16
Wir können nur noch einen Siegpunkt nördlich der Ausfallstraße nach Osten erkennen. Dort befinden sich noch drei Siegpunkte in Feindeshand. Geht es nun darum, die Marschstraße im Süden in Richtung Osten freizukämpfen und dabei die linke Flanke abzusichern?

KAreil
25.10.21, 10:18
Geht es nun darum, die Marschstraße im Süden in Richtung Osten freizukämpfen und dabei die linke Flanke abzusichern?

Ihr habt es erfasst.
Wenn wir uns so ansehen was der Feind da so aufgefahren hat wird das ein schwieriges Unternehmen.

Arminius
25.10.21, 10:56
Viel Erfolg. Die französischen Kanonen und Kavalleristen sind absolut tödliche Waffen.

KAreil
04.11.21, 19:49
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20. September 1792 - 1300, Südwestlich von Valmy

Aufregung im Stab des Herzogs von Braunschweig.
Die Franzosen haben die Schwäche der linken Flanke der Koalitionstruppen erkannt und greifen an. Während die Kavallerie von General-Major Llow beim Mount Yvron noch standhalten kann wurde die Infanterie der 1. und 3.Division der Preußischen Vorhut zerschlagen. Es klafft jetzt eine gefährliche Lücke in der Linie der Koalition und Fähnrich Kareil sowie die anderen Offiziere versuchen den Durchbruch der Franzosen verzweifelt aufzuhalten. Auf dem Fahrdamm Richtung Orbeval marschiert gerade die 2.Preußische Linie und Teile dieser Truppen müssen wohl umgelenkt werden um die Lage zu stabilisieren.

Im Osten vor Orbeval entfalten Truppen der 1.Preußischen Linie mittlerweile zum Angriff auf die wichtige Kreuzung. Auch ihre linke Flanke ist bedroht aber es muss hier weiter vorgestoßen werden.

https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0044_00029.jpg (https://www.imgbox.de/)

Sappho
04.11.21, 20:03
Das sieht ja aus wie historische Karten, die man bei Wikipedia sieht ... toll...

BigDuke66
04.11.21, 20:25
Ein sehr feiner Mod:
http://wargame.ch/board/nwc/viewtopic.php?f=5&t=16572

Arminius
07.11.21, 17:45
Ein großartiger Mod, den ich bei all meinen JTS Napi Spielen verwende.

KAreil
19.11.21, 10:35
https://www.imgbox.de/users/kareil/NapoleonicWargamingClub/Signature_01.jpg (https://www.imgbox.de/)





20. September 1792 - 1330, Südlich von Valmy

Die linke Flanke der Koalitionstruppen ist weiterhin unter starkem Druck. Der Angriff der Franzosen war zwar nur ein Gegenstoß und ihre Truppen haben sich größtenteils wieder auf die Anhöhen zurückgezogen aber ihre starke Kavallerie macht sich mehr und mehr bemerkbar. General-Major Llow muss sich immer stärkerer Angriffe bei Mount Yvron erwähren und auch die Kavallerie des General-Major von Sachsen-Weimar gerät in Bedrängnis.

Im Zentrum der Linie haben die Franzosen mittlerweile erkannt dass über den Fahrdamm starke preußische Verbände für den Angriff nach Osten bewegt werden und sie haben auch dort angegriffen um das zu verhindern oder zumindest zu stören. Ihr Angriff kann aktuell in Schach gehalten werden aber es bindet Truppen die eigentlich für den Angriff benötigt werden.

An der rechten Flanke der Koalition gibt es heftige Kämpfe um die Kreuzung vor Orbeval. Französische Artillerie und lokale Gegenstöße verursachen hohe Verluste aber der Angriff der Preußen läuft schneidig weiter. Die Franzosen stellen dort aber mittlerweile auch schwere Kavallerie bereit was den Angriff zusätzlich erschwert.

https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0044_00030.jpg (https://www.imgbox.de/)





https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0044_00031.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
30.11.21, 12:21
https://www.imgbox.de/users/kareil/NapoleonicWargamingClub/Signature_01.jpg (https://www.imgbox.de/)





20. September 1792 - 1400, Südlich von Valmy

Die linke Flanke der Koalitionstruppen wird immer weiter zurückgedrängt. Mit starker Kavallerie und einigen Geschützbatterien wird General-Major Llow immer wieder angegriffen und obwohl ein Durchbruch verhindert werden kann geht es immer weiter zurück. Frische preußische Kavallerie unter General-Major Köhler schwenkt vom Fahrdamm jetzt nach Norden ab um hier zu unterstützen.
Nachdem die Franzosen ihren Gegenstoß von den Anhöhen wieder zurückgenommen haben gelingt es der Infanterie von General-Major Herzberg wieder einen Fuß auf die Anhöhen zu setzen. Trotz hoher Verluste durch mörderisches Abwehrfeuer können sie sich dort noch halten aber ein weiteres Vorrücken ist kaum mehr möglich.

Die französischen Gegenstöße auf den Fahrdamm nach Orbeval wurden mittlerweile allesamt abgewehrt und sie beschränken sich auf das Beschießen mit ihrer Artillerie.

An der rechten Flanke können die Koalitionstruppen auch Fortschritte erzielen. Truppen der 1.Preußischen Linie unter General-Major Romberg und General-Major Borch nehmen im schneidigen Angriff die Kreuzung vor Orbeval. Französische Artillerie und ein kurzer Kavallerieangriff verursachen hohe Verluste aber der Angriff geht weiter.

Mit einer aktuellen Lage der Kämpfe ist Fähnrich Kareil jetzt auf dem Weg zurück nach Auve wo gerade die Spitze des Österreichischen Kontingents angekommen ist.

https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0044_00032.jpg (https://www.imgbox.de/)





https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0044_00033.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
15.12.21, 23:26
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20. September 1792 - 1430, Südlich von Valmy

Die Lage an der linken Flanke der Koalitionstruppen verschlechtert sich zunehmend. Die preußische Kavallerie am Flügel wird immer weiter zurückgedrängt und französische Truppen greifen von den Anhöhen aus verstärkt nach Westen und Süden an. Sie verursachen dabei hohe Verluste und reißen eine Lücke in die Linie der Koalition. In den heftigen Kämpfen wird dabei sogar der Befehlshaber der 2.Division der 2.Preußischen Linie General-Major Wolframsdorf von französischer Kavallerie gefangengenommen.

Entlang des Fahrdamms nach Nordosten beschränken sich die Franzosen jetzt auf Artilleriebeschuss und sie verschieben weitere Truppen nach Osten.

Orbeval wurde mittlerweile von den preußischen Truppen der 1. und 2. Linie eingenommen und die Franzosen werden zurückgedrängt. Sie ziehen sich größtenteils geordnet zurück wodurch sie immer noch eine Gefahr für die immer länger werdende Linie der Koalition darstellen.

https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0044_00034.jpg (https://www.imgbox.de/)





https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0044_00035.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Cfant
21.12.21, 14:35
Wie sehen denn die Verluste aus? Bei Unserer Partie waren dann am Ende 20.000-30.000 Mann tot auf beiden Seiten...

KAreil
21.12.21, 21:41
Wie sehen denn die Verluste aus? Bei Unserer Partie waren dann am Ende 20.000-30.000 Mann tot auf beiden Seiten...

Darauf kommen wir bald zu sprechen.
Das Spiel ist so gut wie um und im Nachgang zeigen wir auch den Dialog mit den Verlusten.

KAreil
22.12.21, 22:27
https://www.imgbox.de/users/kareil/NapoleonicWargamingClub/Signature_01.jpg (https://www.imgbox.de/)





20. September 1792 - 1500, Südlich von Valmy

Fähnrich Kareil eilt mit der Spitze des österreichischen Kontingents zurück in die Schlacht und hat Les Maigneux fast erreicht. Die österreichischen Truppen kommen keine Sekunde zu früh denn immer wieder anlaufende Angriffe an der linken Flanke der Koalition bringen diese in starke Bedrängnis. Die Kavallerie unter General-Major Llow am Flügel wurde dabei sogar eingeschlossen und muss sich erst wieder freikämpfen.

Der Rest der Schlacht ist aktuell vor allem durch starken Artilleriebeschuss durch beide Seiten geprägt. Orbeval und die Höhen ostwärts davon sind mittlerweile fest in preußischer Hand und die Franzosen beschränken sich dort auf die Defensive. Kavallerie hat auch bereits den Fahrdamm weiter nach Osten erkundet und er ist frei von französischen Truppen, sie haben sich wohl auf die starken Stellungen rund um Valmy konzentriert wo sie den Vorteil der inneren Linie deutlich nutzen können.

https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0044_00036.jpg (https://www.imgbox.de/)





https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0044_00037.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)





Während Fähnrich Kareil durch Les Maigneux reitet erreichen ihn neue Befehle. Angesichts der Gesamtlage lässt der Herzog von Braunschweig als Oberbefehlshaber der Koalitionstruppen die Schlacht abbrechen, wortwörtlich "Hier schlagen wir nicht.". Entgegen aller Annahmen ist der revolutionäre Pöbel nicht bei den ersten Anzeichen einer richtigen Schlacht geflohen sondern sie haben tapfer und äußerst geschickt gekämpft und der Koalition einige Verluste beigebracht. Mit dieser Standhaftigkeit hatte niemand in der Koalition gerechnet und die zur Verfügung stehenden Truppen reichen nicht aus um eine solche Streitmacht zu zerschlagen.

Die Truppen der Koalition treten also den geordneten Rückzug entlang des Fahrdamms nach Nordosten an. Gedeckt von den frischen österreichischen Truppen und nicht verfolgt von den siegestrunkenen aber ausgelaugten Franzosen verläuft der Rückzug ohne gröbere weitere Gefechte und die Wege der Preußen und Österreicher trennen sich schließlich.
Die Preußen verlassen Frankreich über Luxemburg während die Österreicher sich in die Österreichischen Niederlande zurückziehen.

https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0044_00038.jpg (https://www.imgbox.de/)






https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c8/Valmy_Battle_painting.jpg

KAreil
25.12.21, 17:08
Fazit:

Ein sehr interessantes und spannendes Szenario (004_Valmy_FB-V2_HTH) dass wir sehr mochten. Es wurde hauptsächlich manövriert und die Kämpfe waren relativ leicht aber das hat uns irgendwie richtig gut gefallen, irgendwie mehr als schon vorbestimmte große Schlachten in denen sich die Armeen schon direkt gegenüber stehen.

Wir haben es jedenfalls nicht geschafft zu irgendeinem Zeitpunkt eine deutliche Truppenüberlegenheit aufzubauen, immer wenn wir frische Truppen herangeführt hatten kamen auch französische Verstärkungen. Mit seinem geordneten Rückzug und immer wieder geschickt ausgeführten und sehr schmerzhaften Gegenangriffen hat uns unser Gegner keine Chance gegeben. Jetzt am Ende hatten wir zwar bis auf eine alle Positionen mit Siegpunkten eingenommen aber die eigenen Verluste waren einfach zu hoch. Mit den frischen Truppen hätten wir wohl den linken Flügel stabilisieren können und in den verbliebenen 14 Zügen hätte sich wohl nicht mehr viel getan aber wir hätten keinesfalls auch nur mehr ein Unentschieden erreichen können.

Auch wenn unsere eigenen Fehler sicherlich beigetragen haben vermuten wir doch dass das Szenario die Franzosen leicht bevorteilt, wenn sie keine wirklichen Fehler machen kommt die Koalition nicht an sie heran.

https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0044_00039.gif

KAreil
26.12.21, 13:50
https://www.imgbox.de/users/kareil/NapoleonicWargamingClub/Signature_01.jpg (https://www.imgbox.de/)





6. November 1792 - 0600, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Der Rückzug nach der Schlacht bei Valmy führte den jungen Fähnrich Kareil als Mitglied des Stabs von Feldmarschall Clerfayt in die österreichischen Niederlande denn die französische Revolutionstruppen unter Dumouriez rückten von Valenciennes über Quarouble auf Mons vor um dort einzufallen. Feldmarschall Clerfayt vereinigte sich bei Mons mit dem Rest der österreichischen Armee welche unter dem Oberbefehl des Herzogs Albert von Sachsen-Teschen stand.

Die Österreicher nahmen eine feste Höhenstellung bei Jemappes westlich von Mons ein, um dort auf versprochenen Verstärkungen zu warten. Nachdem die französische Avantgarde am 3. November zunächst bei Thulin und Boussu abgeschlagen werden konnte, wurden die Österreicher am folgenden Tag nach Quaregnon zurückgedrängt. Nach Besetzung von Saint Ghislain setzte sich die französische Vorhut auf den Höhen vor Boussu fest. Die Hauptmacht der französischen Armee rückte über die Honelle und den Elouges heran, insgesamt war die französische Armee den Österreichern zahlenmäßig deutlich überlegen.

Herzog Albert erwartete den Angriff in gut vorbereitete Stellungen, der rechte Flügel unter Feldmarschall-Leutnant Lilien erstreckte sich von Jemappes, das stark verschanzt war, bis fast an die Haine. Die Höhen vor Jemappes und Cuesmes im Zentrum wurden von Truppen unter Feldmarschall Clerfayt gehalten. Der linke Flügel unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu stand auf den Höhen von Bertaimont und Cuesmes. Die Orte Wasmes und Guaregnon lagen vor der Front, leichte Truppen hielten das Dorf Siply besetzt.

Als Fähnrich Kareil am frühen Morgen des 6.Novembers die Lage erkundete war klar dass die Franzosen heute angreifen würden aber im trüben Morgenlicht waren sie noch nicht zu erkennen.

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https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0050_00005.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
31.12.21, 13:56
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6. November 1792 - 0630, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Um etwa 0630 reicht das stärker werdende Tageslicht an diesem bewölkten Tag um die Sichtweite auf knapp anderhalb Kilometer anzuheben und die ersten Feindmeldungen erreichen Fähnrich Kareil und den österreichischen Stab um Herzog Albert. Auf der Straße von Paturage nach Jemappes marschieren starke französische Infanteriekräfte flankiert von ihrer Kavallerie. Der österreichische rechte Flügel erhält daraufhin Befehl mit Plänklern gegen Quaregnon aufzuklären um eine Umfassung zu verhindern und der Rest der Truppen bringt sich Abwehrstellung.

Direkt südlich von Jemappes haben die Franzosen starke Artillerie aufgezogen, mindestens 6 Batterien wurden dort zusammengezogen. Außer leichten Kräften und etwas Kavallerie konnte dort aber ansonsten nicht gesichtet werden. Die Österreicher bleiben hier beobachtend abwartend und verschieben ihre Reserven aus dem Zentrum an den linken Flügel.

Weit ostwärts des österreichischen linken Flügels wurden nämlich von den leichten Truppen in Ciply ebenfalls französische Truppenbewegungen gemeldet. Kavallerie und Infanterie wurde auf der Straße nach Mons gesichtet, die Franzosen versuchen hier sicherlich und großräumiges Umfassungsmanöver. Die Kavallerie des linken Flügels unter General-Major Lambert erhält daraufhin Befehl schnellstmöglich nach Nordosten auf Cuesmes zu verschieben um diesem Manöver zu begnen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
05.01.22, 23:10
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6. November 1792 - 0700, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Die hinter den Wolken aufgehende Sonne enthüllt mehr und mehr Französische Truppen südlich von Jemappes. Die Sicht beträgt nun schon über 5 Kilometer und ihre Linien entfalten sich von Wasmes im Westen bis fast Ciply im Osten. Den österreichischen Offizieren fällt auf dass es sowohl im Westen als auch im Zentrum kaum Truppenbewegungen gibt, die Franzosen warten hier ab.

Im Osten hingegen melden die leichten Truppen bei Ciply dass sich französische Truppen weiterhin direkt nach Norden Richtung Mons bewegen. Dank der höheren Sichtweite kann auch erkannt werden dass aus dem französischen Zentrum Kavallerie und Infanterie nach Osten abmarschiert. Die Vermutung liegt nahe dass die Franzosen auch im hier starke Truppen in Stellung bringen wollen bevor sie losschlagen. Als Gegenmaßnahme wird der österreichische linke Flügel weiter verstärkt während seine Kavallerie unter General-Major Lambert versucht die Franzosen noch vor Mons abzufangen oder zumindest eine Umfassung zu verhindern.
Oberst Knorr ist mit seiner Division mittlerweile aus dem Zentrum abgezogen worden und marschiert zum linken Flügel.

Vom rechten Flügel im Westen ist Erzherzog Ferdinand mit zwei Grenadier-Bataillonen und einer Geschützbatterie ebenfalls auf dem Weg nach Osten.
Nachdem ein Angriff aus dem Westen nach wie vor nicht ausgeschlossen werden kann besetzen leichte Truppen jetzt das dicht bebaute Quaregnon.

https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0050_00008.jpg (https://www.imgbox.de/)





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
09.01.22, 12:12
Interessant. Hat Euer Gegner denn die Zeit für ein großes taktiern? Für wieviele Runden ist die Schlacht ausgelegt? Aber ein paar Siegpunkte muß Er erobern, in Mons ist ja nichts.

Glück Auf

KAreil
09.01.22, 13:23
Interessant. Hat Euer Gegner denn die Zeit für ein großes taktiern? Für wieviele Runden ist die Schlacht ausgelegt? Aber ein paar Siegpunkte muß Er erobern, in Mons ist ja nichts.

Glück Auf


Also der nächste Zug und am deren Ende das nächste Update im AAR ist folgender: T09 of 54 - 0720 bis 0730

Das heißt unser Gegner hat mehr als genügend Zeit erstmal seine Truppen in Stellung zu bringen. Das gefällt uns an diesen größeren und längeren Szenarien unglaublich gut, der Kampf selbst ist nur mehr ein Teilaspekt. Wenn die etwa 2 Divisionen im Osten jetzt eher der Täuschung dienen dann verlegen wir gerade unsere Reserven umsonst dahin und der Westen wird gefährlich dünn besetzt. Wir werden sehen wie es weitergeht.

KAreil
10.01.22, 14:48
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6. November 1792 - 0730, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Weiterhin gibt es nur Aktivitäten vor dem österreichischen linken Flügel. Mindestens 2 französische Divisionen, eine aus dem Süden und eine aus dem Zentrum marschieren dort nach Norden Richtung Mons. General-Major Lambert hat mit seiner Kavallerie aber bereits Fauxbourg erreicht wodurch die Franzosen dort nur mehr kämpfend weiterkommen können. Die Division von Oberst Knorr hat Cuesmes erreicht steht somit auch bereit um eine Umfassung des linken Flügels zu verhindern, während Feldmarschall-Leutnant Wurtemberg noch im Anmarsch ist.

Angesichts der doch noch sehr ruhigen Lage nehmen die österreichischen Offiziere ein spätes Frühstück im Felde ein. Zu seiner Überraschung wurde Fähnrich Kareil dafür an die Tafel von Herzog Albert eingeladen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Arminius
11.01.22, 12:41
Hmh, das Gros des Feindes steht in der Mitte/im Westen. Wird der Franzose vielleicht im Osten aktiv? Wird er Fauxbourg angreifen? Reichen die örtlichen österreichischen Kräfte für eine Verteidigung aus? Oder sind die franz. Reiter und Skirmisher vor Fauxbourg nur eine Finte und der Feind dreht vor dem Ort gen Nordwesten und greift Cuesmes an? Es bleibt spannend.

Edith sagt: Stimmt. Im Osten ist siegpunkttechnisch nix zu holen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass für die Schlachten bei John Tiller ausschlaggebend sein kann, wer die höheren Verluste erleidet. Eine Verteidungslinie im Osten kann verhindern, dass der Feind die Österreicher während ihres Lunches in der linken Flanke packt und von da quasi leuthenmäßig aufrollt. Die Rerven können ein solches Debakel dieses Mal vehrindern helfen.

KAreil
11.01.22, 13:55
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6. November 1792 - 0745, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Während des Frühstücks an der Tafel des Herzogs Albert von Sachsen-Teschen welches schon an sich eine große Ehre für den jungen Fähnrich Kareil darstellt wird ihm noch eine größere Ehre erteilt.

Vom Herzog persönlich empfängt er seine Beförderung zum Unterleutnant.
Seine schneidiges und umsichtiges Verhalten bei der Schlacht bei Valmy und während des Rückzugs in die österreichischen Niederlande hat die Vorgesetzten des jungen österreichischen Offiziers davon überzeugt dass in ihm wohl einiges an Potential steckt.


https://www.imgbox.de/users/kareil/NapoleonicWargamingClub/Rank02_Unterleutnant.png (https://www.imgbox.de/)

Cfant
11.01.22, 14:41
Man gratuliert dem jungen Mann. Hoffentlich erwischt ihn jetzt keine verirrte Kugel :D

Longstreet
11.01.22, 17:32
Gratulation! Wir konnten heute bereits ersehen, dass Ihr eine verdiente Beförderung erhalten habt, sind wir doch ebenfalls im NWC vertreten.

KAreil
15.01.22, 13:55
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6. November 1792 - 0800, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Schließlich sind es französische Kanonen die gegen 0800 die Kampfhandlungen eröffnen.
Die Richtung Mons marschierenden Franzosen schwenken nach Westen ein und bringen ihre berittene Artillerie sofort in Stellung. Sie eröffnen das Feuer auf die Division von Oberst Knorr der vor Cuesmes entfaltet und seine Batterie leichter Kanonen ebenfalls abprotzen lässt.
Die Franzosen haben hier in etwa 2 Divisionen sowie einiges an zusätzlicher Kavallerie zusammengezogen aber auch die Österreicher sind dort stark. Mit der Kavallerie des linken Flügels die vor Fauxbourg Stellung bezogen hat und der noch heranmarschierenden Division des Feldmarschall-Leutnants Wurtemberg sollte ein Durchbruch verhindert werden können. Mit den leichten Truppen aus Ciply und ein paar Dragonern unter General-Major Boros könnte es sogar gelingen diesen Teil der französischen Streitkräfte einzuschließen.

Es bleibt die Frage ab das ganze aber nur als große Ablenkung gedacht ist, denn die restlichen Truppen der Franzosen rücken nach wie vor nicht vor. Warten diese nur bis die Österreicher ihre Reserven hier am linken Flügel gebunden haben?

https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0050_00012.jpg (https://www.imgbox.de/)





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
22.01.22, 13:48
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6. November 1792 - 0830, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Die Franzosen haben ihre isolierte Lage vor dem österreichischen linken Flügel erkannt und sie versuchen sich nach Süden zurückzuziehen. Zeitgleich sind Verstärkungen aus dem Zentrum abmarschiert, ein starkes Kontingent Kavallerie und mindestens eine weitere Division Infanterie.

Herzog Albert entschließt sich trotzdem zum Angriff, es werden Befehle erteilt die noch isolierten Franzosen möglichst zu zerschlagen bevor diese Verstärkungen aus dem Zentrum eintreffen können.
Oberst Knorr verfolgt weiter aus Nordwesten seine Infantrie eröffnet das Feuer aber sie haben jetzt bereits Probleme mit der Munition. Feldmarschall-Leutnant Wurtemberg folgt aber noch könnten sich die Franzosen aus der Schlinge ziehen.
Von Süden her kommt daher General-Major Schröder und greift mit seiner Kavallerie voraus sofort an. Der schneidige Angriff auf ein in Unordnung geratenes Karree scheitert aber spektakulär und es gibt hohe Verluste.

https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0050_00014.jpg (https://www.imgbox.de/)





https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0050_00015.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
31.01.22, 14:23
https://www.imgbox.de/users/kareil/NapoleonicWargamingClub/Signature_01.jpg (https://www.imgbox.de/)





6. November 1792 - 0900, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Nach der ersten fehlgeschlagenen Attacke müssen die Österreicher ihren Angriff am linken Flügel sofort wieder abbrechen. Die Franzosen dort ziehen sich geschickt weiter nach Süden zurück und zeitgleich gerät ihre gesamte restlich Front in Bewegung.

Im Westen marschieren ihre Truppen Richtung Zentrum ab und große Truppenmassen samt sehr starker Artillerie bewegen sich jetzt vom Zentrum weiter nach Osten, zum österreichischen linken Flügel. Herzog Albert verschiebt ebenfalls Truppen dorthin aber viel hat er nicht mehr zur Verfügung. Junge Offiziere, darunter Unterleutnant Kareil sind derweil unterwegs um einen geordneten Rückzug und Aufbau einer starken Verteidigung am linken Flügel zu organisieren.

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https://www.imgbox.de/users/kareil/PBEM/PBEM_0050_00017.jpg (https://www.imgbox.de/)
(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
07.02.22, 19:41
Da war doch was!


Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Jahres 2021 nominiert!


Abmarsch ins Wahllokal!!!


https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31046

KAreil
09.02.22, 13:50
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6. November 1792 - 0930, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Mit Staunen verfolgen Unterleutnant Kareil und die anderen österreichischen Offiziere welch Truppenmassen die Franzosen vor ihren Augen nach Osten verlegen, vor allem sehr zahlreiche Artillerie lässt hohe eigene Verluste befürchten. Alle französischen Truppen sind weiterhin unterwegs an den österreichischen linken Flügel und dort vor allem Richtung Cuesmes.

Vor Cuesmes haben Oberst Knorr mit seiner Division sowie die Kavallerie des linken Flügels mittlerweile Stellung bezogen. Südlich davon steht Feldmarschall-Leutnant Würtemberg gefolgt von General-Major Schröder, angesichts der französischen Schwerpunktsetzung auf Cuesmes verschieben diese etwas nach Nordosten.
Auf den Straßen hinter der Hauptkampflinie verlegen die Österreicher noch weitere Truppen an ihren linken Flügel, die anderen Teile der Front sind dadurch zwar gefährlich dünn besetzt aber im Moment machen die Franzosen keine Anstalten woanders auch anzugreifen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
21.02.22, 13:39
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6. November 1792 - 1000, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Während immer mehr und mehr weitere französische Truppen nach Osten marschieren steigt dort der Druck auf den österreichischen linken Flügel beträchtlich. Ganz im Norden bei Cuesmes stellt sich ihre Kavallerie bereit und berittene Artillerie verursacht empfindliche Verluste bei der österreicherischen Reiterei.

Weiter südlich entfaltet jetzt die französische Infanterie und macht sich bereit über die Abatis zu setzen, auch hier haben sie sehr starke Artillerie zur Unterstützung aufgefahren.

Die österreichische Linie ist zwar am ganzen linken Flügel relativ gut besetzt aber an Reserven fehlt es dafür überall.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
21.02.22, 13:54
Welche Truppen bilden denn den linken Flügel (zurückhängend) der Franzosen? Wenn jetzt das Zentrum einschwenkt und der linke Flügel auch eingreift, kann es ernst und eng werden.
Sehr interessant.

Glück Auf

KAreil
21.02.22, 15:15
Welche Truppen bilden denn den linken Flügel (zurückhängend) der Franzosen? Wenn jetzt das Zentrum einschwenkt und der linke Flügel auch eingreift, kann es ernst und eng werden.
Sehr interessant.

Glück Auf


Man sieht auf dem großen Bild den Großteil dieser Truppen, jede Menge Infanterie und Artillerie auf dem Marsch nach Osten.
Falls diese jetzt gleich nach Norden gegen unser Zentrum schwenken haben wir auf jeden Fall ein großes Problem aber auch am linken Flügel werden sie ein Problem werden...

Arminius
23.02.22, 14:42
Wäre lustig, wenn ihr jetzt mit gut versteckten Truppen von Eurem rechten Flügel erst Richtung Süden eilen und dann nach Osten in die Mitte des Feindes einschwenken könntet. Das würde ein heilloses Durcheinander geben. :D

KAreil
02.03.22, 13:48
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6. November 1792 - 1030, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Die Franzosen fahren am linken Flügel der Österreicher immer mehr Geschütze auf und eröffnen in verheerendes Feuer auf die dichten Linien. Bei Cuesmes wird der Angriff auf die Stadt vorbereitet und südlich davon stehen starke Kavalleriekräfte bereit.

Noch weiter südlich tritt französische Infanterie zum Angriff auf die gefährlich schwachen Truppen von General-Major Jordis an, auch hier unterstützt von sehr starker Artillerie.

Angesichts dieser Lage entschließt sich Herzog Albrecht dazu den linken Flügel langsam Richtung Westen zurückzunehmen. Unterleutnant Kareil und die anderen österreichischen Offiziere sind bereits mit entsprechenden Befehlen unterwegs und sie sollen diesen langsamen Rückzug koordinieren.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
06.03.22, 19:50
Wir danken für Eure Teilnahme zur Wahl zum AAR des Jahres 2021


https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31046

KAreil
12.03.22, 14:12
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6. November 1792 - 1100, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Mit großem Schwung greifen die Franzosen am linken Flügel der Österreicher an und stoßen mitten in die Absetzbewegungen hinein. Der Osten von Cuesmes ist mittlerweile in ihrer Hand und einige österreichische Truppen wurden darin eingeschlossen.

Weiter südlich hat die französische Kavallerie frontal angegriffen und die vorderste Linie der Österreicher zerschlagen. Mit Mühe konnte die Lage stabilisiert werden und die Reiterei hat sich zurückgezogen und stellt sich erneut bereit.

Aus Süden greifen die Franzosen auch stark an und drohen so mit einer möglichen Zweiteilung des österreichischen linken Flügels.

Zu allem Überfluss marschieren jetzt auch noch französische Truppen auf das österreichische Zentrum zu welches kaum mehr besetzt ist. Die Lage spitzt sich also gefährlich zu und die österreichischen Offiziere versuchen eine Verkürzung der Linie unter gegnerischem Feuer durchzuführen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
24.03.22, 14:14
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6. November 1792 - 1130, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Der linke Flügel der Österreicher gerät immer stärker unter Druck und Cuesmes im Norden ist mittlerweile komplett in französischer Hand. Die leichten Truppen von Oberst Mihalovich wurden dort komplett aufgerieben und der Oberst selbst gefangengenommen.

Die Absetzbewegung der Österreicher wird von den Franzosen genutzt und sie stoßen von Osten her mitten in sie hinein. Nur ein beherzter Gegenstoß der Kavallerie kann die Lage stabilisieren aber die Reiterei hat große Schwierigkeiten sich wieder von den nachsetzenden Franzosen zu lösen.
Aus dem Süden wird der linke Flügel auch angegriffen aber durch Verkürzung der Linie und weitere lokale Gegenstöße konnten die Österreicher hier etwas Abstand gewinnen.

Zusätzlich zu diesen bekannten Brennpunkten sind die Franzosen jetzt dabei eine weitere Front zu eröffnen. Frische Kräfte marschieren aus dem Süden auf das Zentrum der ursprünglichen österreichischen Linie zu. Dort haben die Österreicher kaum mehr Truppen, ein paar wenige Bataillone und Geschütze unter General-Major Kaim müssen versuchen den Feind hier aufzuhalten. Zusätzlich wurden die Plänkler aus Quaregnone abgezogen aber zahlenmäßig sind die Franzosen hier deutlich überlegen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
02.04.22, 14:22
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6. November 1792 - 1200, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Wie ein Hammerschlag fährt ein Großangriff der französischen Reiterei in die zurückgehenden Truppen der Österreicher südwestlich von Cuesmes. Unterstützt von ihrer Artillerie und Infanterie zerschlagen sie die Linie schlagen viele der Bataillone in die Flucht. Mit großer Mühe und hohem persönlichem Einsatz gelingt es Unterleutnant Kareil und den anderen österreichischen Offizieren eine weitere Linie aufzubauen aber die zersprengten Truppen müssen schleunigst wieder gesammelt werden um eine Katastrophe zu verhindern.

Auch im Süden des österreichischen linken Flügels gehen die Franzosen weiter vor und machen Druck auf die gefährlich dünne Linie zu deren Verstärkung die Österreicher keinerlei Reserven mehr haben.

Im Zentrum der ursprünglichen österreichischen Linie stehen die Franzosen mit ihrem nächsten Angriffskeil mittlerweile direkt vor den Abatis der Befestigungen. An Truppen sind dort nur mehr einige Plänkler und ein paar wenige Bataillone unter General-Major Kaim im Einsatz, die Franzosen führen hier wesentlich größere Truppenzahlen heran.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
11.04.22, 14:06
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6. November 1792 - 1230, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Wieder und wieder fährt die französische Kavallerie westlich Cuesmes in die schwache österreichische Linie und zerschlägt sie immer mehr. Um einen kompletten Durchbruch zu verhindern startet General-Major Lambert einen Gegenstoß mit seiner Reiterei welcher auch gelingt aber die Verluste sind hoch und jetzt muss sie sich erst wieder sammeln.
Direkt südlich davon entlang des Fahrdamms greift die französische Infanterie unterstützt von starker Artillerie an und wirft auch hier die Österreicher zurück. Die Linie hält noch aber in den heftigen Kämpfen fällt General-Major Jordis.

Die Linie nach Westen zu den Befestigungen vor Jemappes ist nur noch schwach besetzt und die Franzosen greifen hier ebenfalls stark an. Sie überrennen die Artillerie und stehen hier knapp vor dem Durchbruch.

Das Zentrum der ursprünglichen österreichischen Linie ist inzwischen auch unter starkem Druck. Aus Süden greifen die Franzosen mit starker Infanterie und Artillerie an wodurch sie die Abatis schnell durchstoßen konnten. In den Abwehrkämpfen fällt Oberst Graz und General-Major Kaim versucht verzweifelt die Lage mit einem schneidigen Gegenstoß zu stabilisieren.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
25.04.22, 13:49
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6. November 1792 - 1300, bei Jemappes westlich von Mons in den österreichischen Niederlanden

Rückzug!
Der Oberbefehlshaber der österreichischen Truppen bei Jemappes Herzogs Albert von Sachsen-Teschen befiehlt den sofortigen Rückzug nach Nordwesten und die seine Offiziere, darunter Unterleutnant Kareil versuchen diesen möglichst geordnet durchzuführen.

In den letzten Minuten haben die Franzosen das ursprüngliche Zentrum der österreichischen Linie zerschlagen und viele der befestigten Positionen bereits überrannt.
Währenddessen wird der linke Flügel der Österreicher unter hohen Verlusten immer weiter zurückgedrängt. Um die Armee zu retten ist ein Rückzug somit unumgänglich und den Franzosen werden dadurch wohl die gesamten österreichischen Niederlande in die Hände fallen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)






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Cfant
26.04.22, 14:11
Französische Niederlande? Ihr meint Österreichische Niederlande, richtig?
Woran liegt der üble Ausgang? Eigentlich sah es ja recht ausgeglichen aus, und dann wurden die Österreicher im ersten Ansturm überrannt?

KAreil
26.04.22, 21:43
Französische Niederlande? Ihr meint Österreichische Niederlande, richtig?
Woran liegt der üble Ausgang? Eigentlich sah es ja recht ausgeglichen aus, und dann wurden die Österreicher im ersten Ansturm überrannt?

Ihr habt natürlich Recht, danke, wurde korrigiert.

Da wir all unsere Truppen am linken Flügel haben könnten wir den schon wieder stabilisieren aber im ursprünglichen Zentrum wo die meisten Siegpunkte sind haben wir nichts mehr. Dadurch ist dem Gegner ein Sieg sicher und da wir eher historisch spielen wollen ziehen wir die Armee lieber halbwegs intakt zurück als bis zum letzten Mann zu kämpfen.

Arminius
27.04.22, 08:40
Jetzt gönnen sich die Österreicher nicht mal mehr ihre damalige Niederlande. O tempora, o mores. :D

Vielen Dank, dass es mit dem AAR spannend weitergeht.

KAreil
29.04.22, 13:50
Fazit:

Wieder ein interessantes Szenario (012_Jemappes_FB-V1_HTH) zu einer Schlacht von der wir eigentlich noch gar nichts wussten. Leider wieder eine Niederlage für uns aber wohl eine selbst verschuldete. Wir hätten wohl unseren linken Flügel nicht so in die Länge ziehen dürfen um die Armee kompakter zu halten und von den inneren Linien zu profitieren. Angesichts der vielen französischen Truppen und sehr sehr starker Artillerie wäre es aber sicher trotzdem schwierig geworden.

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Cfant
29.04.22, 13:54
Autsch. 40 Kanonen. Das hätte in Wirklichkeit ziemlich wehgetan.

KAreil
07.05.22, 13:39
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18. März 1793 - 0700, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Nach der Niederlage bei Jemappes zog sich die österreichische Armee, darunter auch Unterleutnant Kareil nach Osten zurück in die gesamten österreichischen Niederlande wurden von den Franzosen besetzt, Brüssel fiel am 14.November. Während des Winters schlossen sich weitere Staaten der Koalition gegen das revolutionäre Frankreich an, nicht zuletzt wegen der barbarischen Hinrichtung des rechmäßigen französischen Königs Ludwig XVI. am 21.Januar 1793

Innenpolitisch war die französische Regierung durch Machtkämpfe zwischen den gemäßigten und radikalen Republikanern, katastrophalen wirtschaftlichen Verhältnissen und dem gegenrevolutionären, royalistischen Aufstand der Vendée in einer äußerst kritischen Lage. Um das Volk zu einen sollte ein neuer militärischer Sieg erfochten werden und die französische Armee stieß nach Osten Richtung Rhein vor. Die Österreicher hatten mittlerweile eine neue Armee der Sambre unter dem Oberbefehl von Feldmarschall Prinz Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld zusammengezogen. In einer kleineren Schlacht bei Aldenhoven am 1. März 1793 siegten die Österreicher und befreiten Aachen am folgenden Tag.

General Charles-François Dumouriez hatte die zurückgehende französische Armee am 13. März in Löwen übernommen und war entschlossen, sofort wieder zur Gegenoffensive überzugehen. Nach einer Reihe von kleineren Zusammenstößen entlang der Straße zwischen Lüttich und Brüssel stießen die Österreicher am 16. März bei Tirlemont wieder auf den Feind, zogen sich aber nach kurzem Gefecht auf die strategisch günstigere Position bei Neerwinden zurück.

Mit seinen knapp 40.000 Mann hatte der Prinz Position hinter der Kleinen Gete bezogen und wartete dort auf den erwarteten französischen Angriff. Unterleutnant Andras Kareil war als einer von vielen Verbindungsoffizieren im Stab des Prinzen bei Neerlanden eingeteilt.

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Die lange Frontlinie zog sich von der Festung Zoutleeuw im Norden entlang der Kleinen Gete nach Süden. Im Norden hatte die Avantgarde unter Generalmajor Erzherzog Karl Ludwig Johann Joseph Laurentius von Österreich eine Linie von Zoutleeuw bis Orsmael bezogen wobei das Groß vor Halle stand.

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Südlich davon auf den Höhen hinter Orsmael und Neerhespen stand die 2.Kolonne unter dem Kommando von Feldmarschall-Leutnant Württemberg welche damit das Zentrum der österreichischen Linie bildete.

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Daran südlich anschließend stand die 1.Kolonne unter Feldzeugmeister Colloredo auf den Höhen direkt nördlich von Neerwinden.

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Ganz im Süden der österreichischen Linie, hinter und südlich von Neerwinden befand sich die Reserve unter Feldzeugmeister Clerfayt. Die österreichische Reserve war also nicht zentral verfügbar sondern Teil der Linie. Je nachdem wo die Franzosen ihren Schwerpunkt setzen würden könnte das durchaus zu einem Problem werden.

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KAreil
10.05.22, 14:00
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18. März 1793 - 0715, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Als Teil des großen Stabs des Prinzen war Andras Kareil anwesend als erste Meldungen über die sich aus Westen nähernden französischen Truppen eintrafen und der Prinz seine Dispositionen ausschicken ließ.
Der junge Offizier erhielt keinen Befehl sondern wurde zum Oberbefehlshaber zitiert. Dort wurde ihm die große Ehre zu Teil vom Prinz selbst befördert zu werden, der nunmehrige Oberleutnant Andras Kareil sollte für sein mutiges und umsichtes Betragen während des Rückzugs von Jemappes und der Monate danach geehrt werden.






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hohe_Berge
10.05.22, 15:24
Ist die kleine Gete überall passierbar?

Glück Auf

KAreil
11.05.22, 14:04
Ist die kleine Gete überall passierbar?

Glück Auf


Ja, ist sie.
Für Infanterie in Kolonne stellt sie nur eine kleine Verzögerung dar, für den Rest der Einheiten besteht zusätzlich ein Risiko "Disordered" zu werden. Insgesamt also nur ein kleiner Störfaktor und kein richtiges Hindernis.

hohe_Berge
11.05.22, 14:17
Dann wird es wieder sehr schwierig, bis unmöglich. Euer Gegner wird wieder ein(en) Schwerpunkt(e) bilden und dann alles reinwerfen. Eine innere Linie kann ich, Aufgrund Truppenmangel auch nicht erkennen. Wollt Ihr in den Häuserkampf? Eine 6 Pfund Batterie, an guter Stelle, zerlegt einiges. Muss natürlich in 2ter Reihe (im selben Hex) mit Infanterie geschützt werden. Rückzugsbewegungen eines solchen "gemischten" Verbandes erzeugen beim Check dann auch oft ein "Disordered". Es bleibt auf jedem Fall spannend und unser Einer dabei.

Glück Auf

BigDuke66
12.05.22, 00:19
Weiß nicht ob ich es klarstellen muss aber der werte hohe_Berge meint Infanterie in der 2. Reihe da Artillerie hinter Infanterie in Linie nicht schießt.

KAreil
12.05.22, 14:21
Wenn wir uns nur auf die Städte konzentrieren wird unser Gegner sie wohl großräumig umgehen und die Truppen dort einschließen, das große Schlachtfeld macht es auf jeden Fall mal nicht einfach für uns. Wichtig wird jetzt erstmal dass wir möglichst bald den gegnerischen Schwerpunkt erkennen und bis dahin möglichst Reserven bilden können. Aktuell bei Sicht 200m sehen wir noch gar keine Franzosen.

KAreil
20.05.22, 14:18
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18. März 1793 - 0730, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Nur kurz nach der Beförderung kommt schon die nächste Bewehrungsprobe für den jungen Oberleutnent Kareil. Französische Truppen haben die Vorposten des österreichischen Zentrums an der Kleinen Gete erreicht. Bei Esemael wurde ein Kavallerievorposten von den geschickten französischen Plänklern überrascht und auch bei Elissem und Wanghe wurden welche gesichtet.
Vor Overhespen wurden wesentlich stärkere Truppen gemeldet, Infanterie und Kavallerie steht schon vor der Stadt.

Der Prinz gibt Befehl die bedrohten Vorposten zurückzuziehen, der Rest der Truppen soll die Stellung halten um abzuwarten wie sich die Lage entwickelt.
Rancour im Süden wo die 3.Division der Reserve stand wurde allerdings geräumt um diese Truppen ins Zentrum zu verschieben.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Sappho
20.05.22, 14:46
Das ist ein Senario, das eine Schlacht aus den Revolutionskriege abbildet?

KAreil
20.05.22, 14:55
Das ist ein Senario, das eine Schlacht aus den Revolutionskriege abbildet?

Ja genau, aus John Tillers Republican Bayonets on the Rhine (https://wargameds.com/collections/napoleonic-battles/products/republican-bayonets-on-the-rhine)

019_Neerwinden_FB-H_HTH

The defeat of the Allies at Jemappes saw the French overrun most of the Austrian Netherlands but they failed to drive their enemies to the Rhine and got embroiled in a war in Holland. The Allies were able to assemble a new army under Saxe-Coburg and strike back. After a small action at Aldenhoven, where a minor French force was defeated, Dumouriez began to gather forces from three French armies for a counterattack. The Allies took up position at Neerwinden, 35 km east of Brussels, and awaited the arrival of the French army. Dumouriez's forces deployed facing the Allies across the Klein Gete and the signal was given to advance at 0700. Special Rules: The Garrison infantry may not leave the fort. They must attempt to reenter the fort if they are forced or routed outside of its perimeter.

Sappho
20.05.22, 15:37
Ich frage, weil ich von der Schlacht noch nie gehört hatte.

KAreil
20.05.22, 20:07
Ich frage, weil ich von der Schlacht noch nie gehört hatte.

Wir davor auch nicht ;)

BigDuke66
20.05.22, 22:08
Leider haben der 1. & 2. Koalitionskrieg wenig Aufmerksamkeit bekommen, natürlich abgesehen von Napoleons Feldzügen wie dem in Italien 1796.
Dazu eine bis jetzt 3-teilige Doku Serie, angelehnt an den Style den Epic History TV mit seinen Napoleon Dokus vorgelegt hatte.
Napoleon's First Campaign: The Defeat of Piedmont 1796
https://www.youtube.com/watch?v=5W-YSwjGYfs

Napoleon's First Campaign II: The Conquest of Lombardy 1796
https://www.youtube.com/watch?v=mL7u3ygdQMY

Napoleon’s First Campaign III: Mantua - The Key To Italy 1796
https://www.youtube.com/watch?v=fJvuEPOlehg


Und falls jemand die Epic Dokus noch nicht kennt:
https://www.youtube.com/watch?v=DRUx61plsz4&list=PLUOc2qodFHp-mOphKW9RzQLsFTt-IV9RY

KAreil
27.05.22, 14:34
https://www.imgbox.de/users/kareil/NapoleonicWargamingClub/Signature_01.jpg (https://www.imgbox.de/)





18. März 1793 - 0800, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Es wird ein schöner frühlingshafter Tag und bei klarem Himmel können die österreichischen Offiziere bis zu 6 Kilometer weit sehen aber was sie sehen gefällt ihnen ganz und gar nicht. Von Orsmael im Norden bis Opheylissem im Süden sieht man überall französische Kolonnen die die Kleine Gete überschreiten. Aktuell scheint es wollten sie vor allem im Zentrum der österreichischen Linie angreifen denn dort sind die meisten Truppen und weitere kommen hinzu.

Die österreichischen Vorposten werden weiter und weiter auf die eigentliche Linie zurückgenommen und neben Rancour im Süden soll dort auch noch Overwinden aufgegeben. Ob Neerwinden gehalten werden soll ist noch nicht entschieden aber die 1.Division der Avantgarde unter Oberst Bruder wird aus Zoutleeuw abgezogen und Richtung Zentrum in Marsch gesetzt.

https://cdn.discordapp.com/attachments/826879041100316672/979709028156473375/PBEM_0052_00008.jpg





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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

BigDuke66
27.05.22, 18:19
Wenn ich richtig sehe habt ihr noch nicht auf die neuste Patch Version(4.01) gewechselt?

KAreil
27.05.22, 19:37
Wenn ich richtig sehe habt ihr noch nicht auf die neuste Patch Version(4.01) gewechselt?

Nicht mitten im Spiel, wer weiß was das dann auslöst.
Sobald das Szenario um ist wird aber aktualisiert.

KAreil
07.06.22, 15:58
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18. März 1793 - 0830, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Überall marschierende Franzosen und überall gehen die österreichischen Vorposten weiter zurück. Angesichts der zahlenmäßig so starken Franzosen hat sich der Prinz entschlossen auch Neerwinden preiszugeben und sich auf die Anhöhen dahinter zurückzuziehen.

Es lässt sich mittlerweile ein möglicher Schwerpunkt des französischen Angriffs feststellen. Während sie auf breiter Front die Kleine Gete überschreiten konzentrieren sie sich danach vor dem österreichischen linken Flügel. Im Moment scheint es als ziehen sie im Abschnitt von Wanghe und vor Neerwinden den Großteil ihrer Truppen zusammen. Zwar wird auch noch weiter im Süden vorgerückt aber die meisten Bewegungen deuten auf einen Angriff nahe Neerwinden hin.

Zu Beginn des Tages war das noch im Zentrum der österreichischen Linie aber nach dem Rückzug aus dem Süden ist hier bereits das Ende der linken Flanke und wird von General-Major Mikovini gehalten. Die aus dem Süden abmarschierten Truppen stellen sich dort dahinter als Reserve auf.
Generell versuchen die Österreicher ihre Truppen möglichst außer Sicht zu halten, hauptsächlich sehen die Franzosen die in Stellung gegangene Artillerie auf den Anhöhen. Das überraschende Auftauchen weiterer Kräfte im toten Winkel des Geländes kann den französischen Angriff dann hoffentlich zerschlagen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
02.07.22, 14:19
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18. März 1793 - 0900, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Von weitem hören Unterleutnant Kareil und die anderen österreichischen Offiziere jetzt Musketenfeuer, bei Overhespen wurden einige Tiroler Jäger von den Franzosen eingeschlossen und sie leisten heftigen Widerstand. Durch das Fernglas sieht man mehrere von ihren Pferden geschossene Reiter aber über kurz oder lang werden die Franzosen die Jäger dort wohl aufreiben.

Der französische Schwerpunkt bildet sich weiterhin im Süden der aktuellen österreichischen Linie, ostwärts Wanghe werden ihre Truppen massiert. Weiter im Süden stoßen ebenfalls starke Feindtruppen nach Osten vor wobei sie dort nur geräumte Orte erwarten. Der Plan des Prinzen ist die eigenen Truppen vor Rumsdorf zu konzentrieren um den zahlenmäßig überlegenen Feind dort mit Artillerie und den Vorteilen der inneren Linie aufzuhalten.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
26.07.22, 15:43
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18. März 1793 - 0930, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Wie erwartet wurden die Tiroler Jäger bei Overhespen von den zahlenmäßig weit überlegenen Franzosen mittlerweile aufgerieben. Das Abziehen der Franzosen nach Süden wird auch fortgesetzt, beiderseits der Kleinen Gete marschieren sie nach Süden um dort nach Osten einzuschwenken. Oberst Devay mit seier 2.Division der Avantgarde hat nördlich Orsmael jetzt die Verfolgung aufgenommen und zwingt den Feind seinen Rücken zu decken.

Neerwinden wurde mittlerweile von den Franzosen besetzt aber ein Nachführen weiterer Kräfte aus Elissem und Wanghe wird von der österreichischen Kavallerie erschwert. Nördlich von Neerwinden hat General-Major Schneider seine 2.Division der 2.Kolonne mittlerweile entfaltet um die Franzosen aufzuhalten und zu stören.

Der Schwerpunkt der Franzosen ist nach wie vor südlich Neerwinden wo sie sehr starke Kräfte nach osten auf Overwinden schicken. Nördlich davon sind die österreichischen Offiziere aber bereits dabei mit Truppen der 1.Kolonne und Reserve eine Linie aufzubauen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
17.08.22, 12:35
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18. März 1793 - 1000, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Die große Schlacht lässt weiterhin auf sich warten während die beiderseits Truppen verschoben werden. Von der scharfen Verfolgung durch die österreichische Avantgarde aufgeschreckt haben die Franzosen ihre Kavallerie südwestlich von Orsmael verstärkt um den Abmarsch ihrer Truppen nach Süden zu decken. Dieser wird zusätzlich durch General-Major Hütten mit der 1.Division der 2.Kolonne bedroht welche gerade in das unbesetzte Neerhespen eingedrungen ist.

Nachdem die österreichische Kavallerie auch die Straßen zwischen dem feindbesetzten Wanghe und Neerwinden besetzt hat müssen die Franzosen für ihre Truppenverschiebungen die Verbindungen weiter südlich über Esemael nutzen, doch ein deutlicher Umweg.

Insgesamt sind sich Oberleutnant Kareil und die anderen österreichischen Offiziere nicht sicher wie die französischen Bewegungen zu deuten sind. Bis vor kurzem haben sie alles Richtung Overwinden und Racour geführt was einen Angriff von dort nach Norden bedeuten würde aber plötzlich sind auch Bewegungen zurück nach Westen und Nordwesten zu erkennen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
31.08.22, 14:42
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18. März 1793 - 1030, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Die Franzosen ziehen ihre Truppen westlich der Kleinen Gete weiterhin nach Süden zurück. Soldaten der österreichischen Avantgarde und 2.Kolonne halten mittlerweile Orsmael und Neerhespen besetzt und bedrohen den Feind. Bis auf kleinere Artillerieduelle lässt dieser sich dort aber auf kein Gefecht ein.

Im Osten scheinen die Franzosen aber angreifen zu wollen, von Overwinden aus marschieren ihre Truppen weiter Richtung Landen. Die Österreicher haben dort bereits den Großteil ihrer Truppen zusammengezogen und machen sich zur Verteidigung bereit.
Die bereits auf die Straßen zwischen Wanghe und Laer vorgestoßene eigene Kavallerie wird dazu auch wieder zurückbeordert, zu dünn darf die Linie nicht werden denn die Franzosen sind zahlenmäßig doch deutlich überlegen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
20.09.22, 16:00
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18. März 1793 - 1100, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Bis auf Höhe von Overhespen geht der Rückzug der französischen Truppen westlich der Kleinen Gete weiter, aus Orsmael werden sie von der österreichischen Avantgarde verfolgt. General-Major Hütten von der 2.Kolonne greift mittlerweile die französische Flanke bei Overhespen an. Das ganze dient nur zur Störung des gegnerischen Rückzugs und zwingt die Franzosen dazu einzuschreiten.

Der französische Vorstoß von Overwinden nach Nordosten ist ungewöhnlich zaghaft, nach einigem Hin&Her marschieren ihre Kolonnen aber weiter. Die Österreicher warten nur darauf, denn dort haben sie einiges an Artillerie zusammengezogen.

Die französische Kavallerie hingegen schwenkt anscheinend noch weiter nach Osten, Oberst Gontroeul sichert dort mit seiner Division das Dorf Landen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
01.10.22, 13:59
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18. März 1793 - 1130, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Große Aufregung im Stab des Prinzen von Sachsen-Coburg-Saalfeld, ein Meldereiter aus Zoutleeuw brachte soeben Kunde dass frische französische Truppen aus dem Westen heranmarschierten. Infanterie und Kavallerie in Stärke mindestens einer Division nähern sich im Eilmarsch auf der Chaussee. Eine wirklich böse Überraschung für die österreichischen Offiziere, mit noch mehr Franzosen hatten sie nicht gerechnet und darum die Linie dort stark entblößt. Außer der Festungsartillerie in der Zitadelle über der Stadt und zwei schwachen Garnisionsbataillonen waren dort keine Truppen. Oberst Bruber war dort zu Tagesbeginn stationiert aber mittlerweile bis auf Neerlanden marschiert, jetzt musste er kertmachen und eiligst wieder nach Norden marschieren. Die Reiterei des Prinzen von Schwarzenberg erhielt ebenfalls Befehl nach Norden aufzubrechen aber auch sie würden wohl zu spät kommen.

Südlich von Rumsdorf haben die Franzosen mittlerweile das Groß ihrer Truppen im Süden massiert, und alles macht den Anschein sie würden hier bald angreifen. Hier sind die österreichischen Truppen abwehrbereit aber einige Umgruppierungen sind noch notwendig.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
02.10.22, 20:41
Nette Überraschung! Hat wer Geburtstag um so eine Überraschung verdient zu haben?

Cfant
03.10.22, 12:20
Trotzdem. Bald Mittag und bisher haben die Franzen nicht viel erreicht.

hohe_Berge
09.10.22, 09:04
Kann Euer werter Gegner die Aufstellungsräume Seiner Truppen selbst festlegen? Wenn ja, ein guter Zug.

Glück Auf

KAreil
10.10.22, 20:28
Kann Euer werter Gegner die Aufstellungsräume Seiner Truppen selbst festlegen? Wenn ja, ein guter Zug.

Glück Auf


Nein, kann er nicht.

Wir sehen 2 Möglichkeiten:

a) Im Szenario sind diese Truppen als Verstärkungen vom westlichen Kartenrand fix so vorgesehen. Wir müssten das Szenario mal als Franzose starten um das zu prüfen aber machen wir nicht - wir spielen sowas eigentlich immer "blind".

b) Unser werter Gegner hat die ganze Zeit diese Truppen im Norden außer Sicht gehalten und uns mit dem Rest der Truppen so richtig in die Irre geführt. Das merken wir uns auf jeden Fall, vielleicht können wir so etwas auch mal anwenden.

Angesichts der zahlenmäßigen Unterlegenheit und den weit verteilten Siegpunkthexes haben wir kaum eine Chance hier alles zu halten, macht auch keinen Sinn. Wir hoffen den Feind im Norden zumindest verzögern zu können und im Süden können wir ihn hoffentlich abwehren.

KAreil
13.10.22, 17:03
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18. März 1793 - 1200, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Mittagszeit, aber die österreichischen Offiziere haben kaum Zeit um zu speisen.
Im Norden nähern sich die Franzosen mit Infanterie und Kavallerie Zoutleeuw und stehen kurz davor die Kleine Gete dort zu überschreiten. Die Festungsartillerie feuert aber sie und die kleine Garnison werden die Franzosen nicht aufhalten können. Der Prinz von Schwarzenberg und Oberst Bruber eilen mit ihren Truppen nach Norden um den Gegner dann zumindest bei Halle auffangen zu können.

Südlich von Rumsdorf und Landen formieren sich die Franzosen ebenfalls zum Angriff, viel Reiterei stellt sich bereit und ihre Geschütze beginnen zu feuern. Truppen der 1.Division der 1.Kolonne versuchen diesen Aufmarsch mit einem gefährlichen Manöver zu stören, sie bringen kurz vor dem Feind ihre Geschütze in Stellung.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
25.10.22, 15:04
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18. März 1793 - 1230, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Der langerwartete Großangriff hat begonnen.
Ganz im Norden wurde Zoutleeuw von den Franzosen kampflos genommen aber an die Festung trauen sie sich nicht heran, sie versuchen wohl eher schnell über Halle nach Süden vorzustoßen um so die ganze Linie auszuhebeln. Der Prinz von Schwarzenberg und Oberst Bruber von der Avantgarde eilen aber bereits dorthin um das zu verhindern.

Vor Orsmael und Overhespen haben die Franzosen ihren Rückzug abgebrochen und sie rücken dort wieder nach Osten vor. Overhespen wird von österreichischen Plänklern gehalten und Oberst Devay zieht sich mit seinen Truppen verzögernd über Orsmael zurück.

Der Schwerpunkt der Franzosen ist aber im Süden, von Wanghe aus rücken sie schnell gegen die nur von Kavallerie gehaltene rechte Flanke vor.
Von Neerwinden bis Landen setzen sie ebenfalls zum Angriff an und gleich ostwärts von Neerwinden kommt es zu ersten schweren Gefechten. Französische Kavallerie stürzt sich auf die Infanterie von General-Major Schneider und schlägt sie in die Flucht, nur unter hohen Verlusten kann die Linie noch konsolidiert werden.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Arminius
26.10.22, 08:41
Vielen Dank nochmals für den AAR.

Sappho
26.10.22, 08:51
Wieviel kostet denn so ein Spiel?

KAreil
26.10.22, 13:25
Wieviel kostet denn so ein Spiel?

40$ normal, aber zu Weihnachten und im Sommer gibt es normalerweise jeweils eine Aktion, da gibt es sie für 30$.
Wenn man insgesamt auf 200$ kommt kann man mit dem Code "BulkOrders" einen Rabatt bekommen.

Siehe auch unser Vorstellungs-Thread:
https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30048



Probiert sonst mal die Demo zu den NapoleonicBattles:
https://wargameds.com/collections/napoleonic-battles/products/the-final-struggle

Sappho
26.10.22, 16:45
Oh ... danke für die Hinweise

KAreil
03.11.22, 13:30
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18. März 1793 - 1300, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Im Norden geben sich die Franzosen weiterhin damit zufrieden Zoutleeuw besetzt zu halten aber praktisch überall sonst rücken sie vor.

Orsmael im ehemaligen Zentrum der österreichischen Linie haben sie wieder erreicht und werden es kampflos besetzen können, Oberst Devay hat seine Truppen bereits weiter nach Osten zurückgenommen.

Nördlich von Neerwinden laufen die bisher schwersten Kampfhandlungen, ein Vorstoß französischer Infanterie auf die Anhöhen wurde von der österreichischen Kavallerie zurückgeschlagen aber der nächste Angriff ist bereits im Aufbau.
Die größte Gefahr droht aber aus Richtung Wanghe, die Franzosen rücken dort mit sehr viel Kavallerie gefolgt von Infanterie vor und die letzte österreichische Reserve unter General-Major Wenkheim musste zur Unterstützung entsandt werden. Mit der eigenen Kavallerie versuchen die Österreicher indessen eine Flankenbedrohung aufzubauen um den französischen Vormarsch zu verzögern.
Es ist aber klar dass die Stellungen direkt nördlich Neerwinden nicht zu halten sind, darum wurde bereits der geordnete Rückzug nach Norden angeordnet.

Weiter ostwärts zwischen Neerwinden und Landen dominiert die starke französische Artillerie das Schlachtfeld, mit unzähligen Batterien feuern sie in die österreichischen Linien und verursachen hohe Verluste. Langsam aber sicher muss auch hier ein Rückzug ins Auge gefasst werden.
Bei Landen selbst rücken vor allem französische Plänkler vor, den Rest der Truppen halten sie noch zurück.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
15.11.22, 14:37
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---[ Unser werter Gegner hat mitten im Spiel überraschend von Version 4.0 auf 4.4 hochgezogen. Wir haben aber Glück und können das Spiel fortsetzen, den Regenten werden aber einige Unterschiede auffallen was angezeigte Informationen usw. betrifft ]---


18. März 1793 - 1330, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Dramatische Szenen im Stab des Prinzen von Sachsen-Coburg-Saalfeld, Oberleutnant Kareil und die anderen Offiziere haben alle Hände voll zu tun um die Lage aktuell zu halten.

Im Norden haben die Franzosen mittlerweile die Festung von Zoutleeuw gestürmt. Die wenigen österreichischen Truppen dort führen einen aussichtslosen Kampf gegen die feindliche Übermacht.

Auch sonst sind die Franzosen überall auf dem Vormarsch und können dabei einige österreichische Truppen vom Rückzug abschneiden.
Nordostwärts von Neerwinden sind die Franzosen mittlerweile zum Großangriff übergegangen und ihre Kavallerie hat die österreichische Linie dort in die Flucht geschlagen. Die österreichische Kavallerie versucht diesen Einbruch möglichst abzuriegeln und einen geordneten Rückzug der restlichen Truppen zu ermöglichen aber auch hier sind die Franzosen zahlenmäßig weit überlegen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
29.11.22, 10:19
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18. März 1793 - 1400, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Die Österreicher sind weiterhin unter starkem Druck der Franzosen.
Die Zitadelle der Festung Zoutleeuw kann zwar noch gehalten werden aber die Lage ist ziemlich aussichtslos, die Franzosen sind zahlenmäßig weit überlegen und sie sind dabei ihre Artillerie aufzufahren.

Südlich der Stadt ist die Lage sehr unklar, starke Infanterie und Kavallerie Kräfte wurden dort gesichtet aber wohin genau sie sich wenden ist nicht einsehbar. Der Plan der Österreicher ist dort sich auf die Verteidigung von Halle und Neerlanden zu beschränken.

Nordostwärts von Neerwinden konnte so aggressiv vorgestoßene französische Kavallerie eingeschlossen und aufgerieben werden. Die Österreicher haben ihre Linie gekonnt nach Norden zurückgezogen um der französischen Artillerie zu entgehen. Ein weiteres Zurückgehen auf eine Linie grob von Neerladnen über Rumsdorf auf Landen ist vorgesehen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Cfant
29.11.22, 10:38
Wollt Ihr vielleicht bei Gelegenheit mal ein paar Sätze dazu sagen, wie Ihr Kavallerie einsetzt? Bei Unserem Rumstümpern war die dauernd in Unordnung. Und bis sie angreifen konnte, war jede Feindeinheit im Viereck aufgestellt. Wie kann man mit Kavallerie taktisch sinnvoll operieren?

KAreil
29.11.22, 12:24
Wollt Ihr vielleicht bei Gelegenheit mal ein paar Sätze dazu sagen, wie Ihr Kavallerie einsetzt? Bei Unserem Rumstümpern war die dauernd in Unordnung. Und bis sie angreifen konnte, war jede Feindeinheit im Viereck aufgestellt. Wie kann man mit Kavallerie taktisch sinnvoll operieren?

Wir werden etwas dazu sagen wenn wir es selbst verstehen...
Wir wissen auch noch nicht so Recht was wir damit anfangen sollen, aber in den letzten Spielen haben wir uns viel vom Gegner abgeguckt.

Wir verwenden sie aktuell hauptsächlich zur Aufklärung und Flankensicherung, bzw. zur Bedrohung des Gegners. Oft reicht es die eigene Kavallerie (in der Flanke) aufzufahren und der Gegner überlegt es sich 2mal ob er weiter vorgeht - eine "Fleet in being" also. Auch zum Gegenangriff gegen feindliche Kavallerie konnten wir sie gut einsetzen, es hat gereicht um der zerschlagenen Infanterie Zeit zu geben sich wieder zu sammeln.

Für die eigene Offensive haben wir noch keine guten Strategien gefunden, zu empfindlich wenn einmal eingesetzt und Siegpunkte-mäßig teuer. Das deckt sich aber auch durchaus mit dem was wir so gelesen haben, dass die Kavallerie eher zum Abschluss eines Angriffs geeignet ist. Also wenn der Feind schon von eigener Artillerie und Infanterie "aufgeweicht" ist. Ein frontaler Angriff auf geordneten Feind geht meist nicht gut, siehe auch Waterloo...

hohe_Berge
29.11.22, 15:14
Die Unordnung, das habt Ihr bestimmt auch selbst festgestellt, hängt hauptsächlich mit dem Gelände zusammen. Eine Hecke, Graben, Mauer, Zaun, ... und schon wird der Zustands Check vermasselt. Sehr schwer passendes Gelände zu finden um die Reichweite auszuspielen.
Ich glaube es gab aber einmal eine Option das sich die Kavallerie einmal in der Bewegungsphase und dann in der Angriffsphase voll bewegen durfte. Da war Sie Bockstark.

Glück Auf

Cfant
29.11.22, 16:36
Die Unordnung, das habt Ihr bestimmt auch selbst festgestellt, hängt hauptsächlich mit dem Gelände zusammen. Eine Hecke, Graben, Mauer, Zaun, ... und schon wird der Zustands Check vermasselt. Sehr schwer passendes Gelände zu finden um die Reichweite auszuspielen.

Eben. Im Endeffekt war die Kavallerie bei Uns nutzlos (außer zum Spähen). Bis sie vorsichtig in Angriffsposition gebracht war, war der Feind schon wieder ganz woanders. Beim werten KAreil scheint sie weitaus realistischer als Feuerwehr an Krisenstellen fungieren zu können - würde Uns interessieren, wie man das hinbekommt.

Cfant
29.11.22, 16:39
Wir werden etwas dazu sagen wenn wir es selbst verstehen...
Wir wissen auch noch nicht so Recht was wir damit anfangen sollen, aber in den letzten Spielen haben wir uns viel vom Gegner abgeguckt.

Wir verwenden sie aktuell hauptsächlich zur Aufklärung und Flankensicherung, bzw. zur Bedrohung des Gegners. Oft reicht es die eigene Kavallerie (in der Flanke) aufzufahren und der Gegner überlegt es sich 2mal ob er weiter vorgeht - eine "Fleet in being" also. Auch zum Gegenangriff gegen feindliche Kavallerie konnten wir sie gut einsetzen, es hat gereicht um der zerschlagenen Infanterie Zeit zu geben sich wieder zu sammeln.

Für die eigene Offensive haben wir noch keine guten Strategien gefunden, zu empfindlich wenn einmal eingesetzt und Siegpunkte-mäßig teuer. Das deckt sich aber auch durchaus mit dem was wir so gelesen haben, dass die Kavallerie eher zum Abschluss eines Angriffs geeignet ist. Also wenn der Feind schon von eigener Artillerie und Infanterie "aufgeweicht" ist. Ein frontaler Angriff auf geordneten Feind geht meist nicht gut, siehe auch Waterloo...

Danke. Wir waren auch von der Durchschlagskraft nicht besonders beeindruckt, WENN Wir denn mal einen Kavallerieangriff durchführen konnten. Wir erinnern Uns, dass unsere Reiter auch mal von einer aufgeprotzten Artilleriemannschaft in die Flucht geschlagen wurden :D

BigDuke66
29.11.22, 20:14
Optional Rules sind hier auch zu beachten. Hier mal Standard Empfehlung für, meiner Meinung nach, Historisch & Realistisch korrektes Gameplay(soweit eben möglich):
https://wargame.ch/board/nwc/viewtopic.php?f=5&t=16470

KAreil
09.12.22, 09:18
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18. März 1793 - 1430, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Die Lage der österreichischen Armee stabilisiert sich, nach den heftigen Angriffen müssen sich die Franzosen erst wieder sammeln und sie scheinen generell erstmal abzuwarten. Oberleutnant Kareil und die anderen österreichischen Offiziere konnte die Linie halten und der Feind wird mit Artillerie auf Distanz gehalten. Es gibt zwar entlang der gesamten Linie Artillerieduelle aber außer durch die lästigen Plänklern bei Landen gibt es nur mehr wenige Verluste.

Nur die Festung Zoutleeuw bereitet weiterhin Sorgen. Noch hält die Zitadelle zwar aber die Franzosen führen immer mehr Kräfte heran und sie wird wohl in den nächsten Stunden fallen.

Eine überraschende aber gute Nachricht kommt aus Racour. Eine Kavallerieschwadron der Reserve die zu Beginn der Schlacht versprengt wurde, hat sich gesammelt und konnte in der Stadt Teile des französischen Trains überrumpeln.

https://cdn.discordapp.com/attachments/826879041100316672/1050672324480868372/PBEM_0052_00038.jpg


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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
09.12.22, 20:23
Hoffentlich schwenkt die Division bei Neerhespen nicht rechts ein und geht dann gegen Euren rechten Flügel vor.
Hat Euer Gegner noch was in Reserve oder sind jetzt alle Truppen sichtbar? Sonst habt Ihr den Schwerpunkt sehr gut erkannt und gestoppt, das ist immer das schwierige, Erkennen wo der Gegner sich massiert.

Glück Auf

KAreil
09.12.22, 23:34
Hoffentlich schwenkt die Division bei Neerhespen nicht rechts ein und geht dann gegen Euren rechten Flügel vor.
Hat Euer Gegner noch was in Reserve oder sind jetzt alle Truppen sichtbar? Sonst habt Ihr den Schwerpunkt sehr gut erkannt und gestoppt, das ist immer das schwierige, Erkennen wo der Gegner sich massiert.

Glück Auf


Wir sehen nur was unsere Truppen sehen, aber wir glauben nicht dass da noch viel ist.
Mittlerweile sind keine 10 Züge mehr übrig und wir haben dort ein paar Truppen um etwas zu verzögern, sollte also reichen.

KAreil
14.12.22, 20:15
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18. März 1793 - 1500, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Während die schneidige Kavallerieschwadron der österreichischen Reserve weitere Teile des französischen Trains in Overwinden überrumpelt spitzt sich die restliche Lage wieder zu.

Die Festung Zoutleeuw ist so gut wie gefallen, in der Zitadelle kämpfen die verbliebenen Garnisionstruppen zwar noch tapfer aber lange können sie nicht mehr durchhalten.

Halle wird mittlerweile auch von den fast überall vorrückenden Franzosen bedroht und der Prinz von Schwarzenberg eilt mit seiner Reiterei Oberst Bruber zu Hilfe der für die Verteidigung der Stadt zuständig ist.

Auch auf Neerlanden rücken die Franzosen vor und Oberst Devay wird hier auf die Stadt zurück verzögernd kämpfen. Als Unterstützung ist bereits schwere Kavallerie unter General-Major Rehbach und General-Major Happoncourt aus Süden unterwegs.

Das Artillerieduell im Süden wurde jetzt mit einem überraschenden Angriff der Franzosen auf Landen erweitert. Französische Infanterie stürzt sich auf die von den Plänklern zermürbten Österreicher und schlägt mehrere Bataillone in die Flucht. Oberst Gontroeul muss die Linie halten bis Verstärkungen aus Westen eintreffen.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
21.12.22, 16:25
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18. März 1793 - 1530, bei Neerwinden 35 km ostwärts von Brüssel in den österreichischen Niederlanden

Landen hält!
Dank der herangeführten Verstärkungen unter General-Major Lützow und General-Major Auersperg kann die Linie stabilisiert werden und den Franzosen wird ein Durchbruch verwehrt.

Das erneute scheitern der französischen Armee hier im Süden die Front der Österreicher zu brechen bringt ihre Entschlossenheit ins Wanken, die schlecht ausgerüsteten und miserabel verpflegten Soldaten wanken und schließlich müssen ihre Offiziere einsehen dass ein weiterer Angriff nicht möglich ist.

Die französischen Erfolge im Norden, vor allem bei Zoutleeuw sind zwar unbestreitbar aber der revolutionäre Pöbel musst doch lernen dass ihre zahlenmäßige Überlegenheit scheitern kann. Der Prinz von Sachsen-Coburg-Saalfeld hingegen konnte die österreichische Armee erhalten und den Vorstoß der Franzosen aufhalten. Die undisziplinierten französischen Soldaten scheinen jetzt einen Rückzug zu erzwingen und lassen ihrem Oberbefehlshaber General-Leutnant Dumouriez keine Wahl.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
21.12.22, 18:37
Großartig.

Glück Auf

KAreil
27.12.22, 13:13
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Fazit:

Ein großes Szenario (019_Neerwinden_FB-H_HTH) mit sehr viel Bewegung und überraschend wenig frontaler Schlacht, bis jetzt hat uns dieses Szenario am besten gefallen. Vielleicht nicht so spannend als AAR zu lesen aber das gespannte Warten auf den gegnerischen Schwerpunkt und das hektische Verschieben der eigenen Truppen hat uns Spaß gemacht. Unserer Meinung spiegelt das auch sehr gut den Charakter der damaligen Kriegsführung wieder, wenn die Schlacht mal angefangen hat dann ist sie oft auch schon entschieden. Es spielen mehr die Position und Reserven eine Rolle als die kleinteilige Taktik, auch wenn die französischen Plänkler äußerst lästig sind.

Wir denken dass weder wir noch unser werter Gegner große Fehler gemacht haben, darum sind wir mit dem Unentschieden doch sehr zufrieden.

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(Österreich=braun | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Sappho
27.12.22, 13:16
Wir fanden das gerade deswegen höchst interessant.

KAreil
28.12.22, 10:04
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10. April 1793, ostwärts von Condé-sur-l’Escaut nahe der französischen Grenze

Nach der unentschiedenen Schlacht bei Neerwinden und dem daraus folgenden Rückzug der französischen Armee gab es keine scharfe Verfolgung durch die Österreicher. Der Prinz von Sachsen-Coburg-Saalfeld wollte auf das Eintreffen der erwartenden verbündeten englischen und niederländischen Truppen warten und begügnigte sich damit die Franzosen aus der Grenzregion zu vertreiben.

In dieser Phase tauchte plötzlich der französische General Charles-François Dumouriez vor den österreichischen Vorposten auf und verlangte Geleit zum Prinzen was ihm auch gewährt wurde. Dem General drohte eine Anklage und wahrscheinlich die Hinrichtung wegen des misslungen Angriffs auf die österreichischen Niederlande und jetzt wollte er überlaufen.

Dem jungen österreichischen Offizier Andras Kareil wurde zu dieser Zeit die nächste Beförderung zuteil, der Prinz von Sachsen-Coburg-Saalfeld beförderte ihn zum Hauptmann für seine Tapferkeit und Umsichtigkeit bei der Schlacht von Neerwinden.

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KAreil
02.01.23, 13:08
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14.September 1793 - 0900, bei Pirmasens in Hessen-Darmstadt

Nach seiner Beförderung zum Hauptmann wurde der junge österreichische Offizier Andras Kareil wieder als Liaison-Offizier zu den preußischen Truppen abgestellt und er wurde Teil des Stabs des britischen Prinzen und Feldmarschalls Frederick Augustus, Duke of York and Albany. Dieser war Oberbefehlshaber einer etwa 118.000 Mann starken Koalitionsarmee die nach Frankreich hinein angriff und am 28.Juli 1793 die Stadt Valenciennes einnehmen konnte.

Die Franzosen hatten inzwischen einen erneuten Regierungswechsel und als Verantwortlicher für Militärangelegenheiten hatte Lazare Carnot ihr Militär neu aufgestellt. Mit der Levée en masse, der Volksbewaffnung zu einer Bürgerarmee voller Patriotismus, und der Offiziersauswahl aus den Mannschaften war ihr Militär revolutioniert worden. Mit diesem neuen und zahlenmäßig gewaltigen Militär konnten sie den englisch-niederländischen Koalitionstruppen unter Wilhelm von Freytag am 8. September 1793 in der Schlacht bei Hondschoote eine schwere Niederlage beibringen.

Auch die Österreichischen Niederlande waren wieder bedroht durch die starke französischen Nordarmee aber davon bekam Hauptmann Kareil nichts mit denn seine Armee war mit der Belagerung von Mainz beschäftigt. Die Franzosen kapitulierten dort am 12.Juli 1793 nachdem ihnen freies Geleit zugesichert worden war. Nun wollte der Duke of York weiter in das Elsass vorstoßen aber General Balthasar von Schauenburg, der Kommandeur der französischen Moselarmee versuchte ihnen diesen Weg zu versperren indem er am 14.September Pirmasens angriff. Erneut unter dem Befehl des Generalfeldmarschalls Karl Wilhelm Ferdinand, Herzog von Braunschweigs war Hauptmann Kareil bei der Verteidigung Pirmasens zugegen.

Die 1.Division der Preußen unter General-Leutnant Kalckstein hatte die Anhöhen direkt nördlich von Pirmasens bezogen und die 2.Division unter Prinz Louis von Preußen stand nordwestlich und westlich der Stadt. Die Franzosen hatten sich knapp 2 Kilometer weiter nördlich bei Fehrbach und Hengsberg zum Angriff bereitgestellt und sie wirkten zahlenmäßig deutlich überlegen. Auf preußischer Seite war allerdings schon Verstärkung unterwegs, aus Nordosten eilte die Sächsische Division unter Feldmarschall-Leutnant Lindt heran.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
16.01.23, 22:34
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14.September 1793 - 0930, bei Pirmasens in Hessen-Darmstadt

Von den Hügeln nördlich von Pirmasens können Hauptmann Kareil und die preußischen Offiziere den Vormarsch der Franzosen beobachten. Ihre Hauptmacht nähert sich auf direktem Weg aus Fehrbach, Infanterie und Artillerie auf der Straße und die Kavallerie an ihrem linken Flügel. Die 1.Division der Preußen verschiebt bereits nach Westen denn aus dem Nordosten erreicht bereits die Kavallerie der Sächsischen Division das Schlachtfeld. Die Linie hier nördlich von Pirmasens soll möglichst lange gehalten werden.

Ein zweiter französischer Vorstoß verläuft von Hengsberg auf den Eischberg, aber darauf gibt es kaum Einsicht und die 2.Division der Preußen kann die Lage schwer einschätzen. Ihre Befehle lauten jedenfalls sich auf keine größeren Gefechte einzulassen sondern sich auf Pirmasens zurückfallen zu lassen.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
16.01.23, 23:39
Gibt es über die Flüsse Brücken, bzw. sind die passierbar, oder muss der Feind mit allem durch den Taleinschnitt kommen?

KAreil
17.01.23, 14:26
Gibt es über die Flüsse Brücken, bzw. sind die passierbar, oder muss der Feind mit allem durch den Taleinschnitt kommen?

Die Flüsse sind nur Bäche, können also einfach passiert werden. Kostet natürlich mehr Bewegungspunkte und die Kavallerie wird Disordered, aber wirkliches Hindernis sind sie keines.

Longstreet
17.01.23, 17:41
Sehr schön, vielen Dank für den AAR. Wir haben uns inzwischen "reaktiviert" und zur Grande Armée gemeldet. Jemappes spielen wir gerade im dritten Zug gegen einen Donauschwaben in den USA.

KAreil
25.01.23, 22:33
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14.September 1793 - 1000, bei Pirmasens in Hessen-Darmstadt

Kanonendonner eröffnet die Schlacht und die ersten Soldaten fallen.
Der französische Vormarsch auf Pirmasens geht weiter und sie bringen ihre Artillerie in Stellung um auf die in ihrer Flanke stehende sächsische Kavallerie zu feuern. Die sächsische Division ist mittlerweile fast zur Gänze bei Pirmasens angekommen und wird dort die rechte Flanke der preußischen Linie bilden.

Nordwestlich von Pirmasens ist ein zweiter Vorstoß der Franzosen im Gange, vom Eischberg sieht man Infanterie und Artillerie nach Süden marschieren. Dieser Vorstoß flankiert die preußische Linie aber diese soll sowieso auf die Stadt zurückgenommen werden.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Cfant
26.01.23, 09:02
Ausgezeichnet, wenn's schiefgeht, kann man herrlich auf die Preußen schimpfen. :D Trotzdem viel Erfolg! Franzosen sind ja noch schlimmer. Als Österreicher kann man hier nur auf eine verlustreiche Schlacht hoffen.

KAreil
31.01.23, 11:07
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14.September 1793 - 1030, bei Pirmasens in Hessen-Darmstadt

Artillerie dominiert weiterhin die Eröffnung der Schlacht und die preußischen Truppen ziehen sich von den Höhenrücken nördlich Pirmasens zurück um weitere Verluste zu vermeiden.

Die Franzosen erweitern das Schlachtfeld indessen weiter nach Osten und Westen. Sie sind zahlenmäßig deutlich überlegen aber den Preußen bleibt der Vorteil der inneren Linie.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
31.01.23, 18:28
Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Quartal IV/2022 nominiert!


Abmarsch ins Wahllokal!!!


https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31320

Bigfish
31.01.23, 18:30
Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Jahres 2022 nominiert!


Abmarsch ins Wahllokal!!!


https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31321

KAreil
06.02.23, 16:32
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14.September 1793 - 1100, bei Pirmasens in Hessen-Darmstadt

Die Schlacht nimmt jetzt an Fahrt auf und die Franzosen greifen nördlich Pirmasens am preußischen rechten Flügel an. Sie überrennen eine Geschützbatterie der Sachsen und versuchen die preußische Linie zu überflügeln. In schneidigen Gegenangriffen werfen die Sachsen den Feind zum Teil zurück aber die zahlenmäßige Überlegenheit der Franzosen wird zu einem Problem.

Auch am preußischen linken Flügel rücken die Franzosen vor und besetzen die bis vor kurzem von General-Major Wolffradt gehaltene Höhe nordwestlich von Pirmasens. Die 2.Preußische Division unter Prinz Louis zieht sich jetzt generell auf die Stadt zurück um den Vorteil der inneren Linie zu wahren.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
14.02.23, 16:57
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14.September 1793 - 1130, bei Pirmasens in Hessen-Darmstadt

Kurz vor Mittag tritt dann die französische Infanterie zum Angriff an. Nachdem sie ihre Line sowohl nach Osten als auch Westen verlängert haben greifen sie jetzt preußischen Artilleriestellungen direkt nördlich von Pirmasens an. Die vor der preußischen Linie agierenden Plänkler werden zerschlagen und mit viel Elan nähern sich die französischen Kolonnen. Infanterie der sächsischen Division und der 1.Preußischen Division eilt herbei um die Linie zu verstärken und es wird sich zeigen ob sie standhält.

Zu beiden Flanken gruppieren die Franzosen um und lassen ihre Artillerie sprechen. Spätestens wenn hier weitere Angriffe folgen werden die Stellungen nördlich der Stadt wohl aufgegeben werden müssen um sich bei Pirmasens zu konzentrieren.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
24.02.23, 09:25
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14.September 1793 - 1200, bei Pirmasens in Hessen-Darmstadt

Der erste Angriff der französischen Infanterie nördlich von Pirmasens wurde abgewehrt. Dank der noch übrigen Artillerie und der herbeieilenden Infanterie der Preußen und Sachsen wurden die Franzosen zurückgeworfen und sie sammeln sich hinter ihren lästigen Plänkler-Schwärmen. Die Franzosen haben jetzt ihre Artillerie aufgefahren und fügen den Sachsen damit hohe Verluste zu aber die preußische Linie hält, auch wenn sie ihre rechte Flanke immer weiter zurücknehmen müssen.

Im Nordwesten und Westen der Stadt bleiben die Franzosen noch auf Abstand aber auch hier fühlen ihre Plänkler vorsichtig vor.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
26.02.23, 20:13
Wir Danken für die Teilnahme bei der Wahl zum AAR des Quartal IV/2022: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31320

KAreil
03.03.23, 09:57
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14.September 1793 - 1230, bei Pirmasens in Hessen-Darmstadt

Die Franzosen geben nördlich Pirmasens nicht auf und starten schließlich einen Großangriff auf breiter Front. Ihrer Kavallerie zerschlägt die Plänkler vor der preußischen Linie und ihre Infanterie greift von Nordosten her an. Der ersten Welle halten die Preußen und Sachsen noch Stand aber die zweite bricht in die Front ein wobei eine Geschützbatterie überrannt und eine zweite eingeschlossen wird. Dem Herzog von Braunschweig bleibt nichts anderes übrig als zu versuchen den Rest der Truppen geordnet auf die Stadt zurückzuziehen, ein schwieriges Unterfangen.

Westlich von Pirmasens nähern sich ebenfalls französische Truppen, ihre Zahl scheint gering aber auch die Preußen haben dort kaum Kräfte.

Die Höhe nordwestlich der Stadt haben die Franzosen hingegen wieder geräumt und preußische Plänkler gehen dort wieder in Stellung.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
12.03.23, 22:15
+ + +


Wir gratulieren zum Sieg bei der Wahl zum AAR des Jahres 2022: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31321


+ + +

Cfant
13.03.23, 00:00
Juhu 1. Gratulant! :D Wirklich ein toller AAR, und jetzt, mit der Auszeichnung, auch ein österreichischer Sieg. Was will man mehr? ;)

Also herzlichen Glückwunsch!

Arminius
13.03.23, 08:21
Herzlichen Glückwunsch zu dieser edlen Auszeichnung!


Juhu 1. Gratulant! :D Wirklich ein toller AAR, und jetzt, mit der Auszeichnung, auch ein österreichischer Sieg. Was will man mehr? ;)

Also herzlichen Glückwunsch!

STREBER! :wirr: :D

KAreil
13.03.23, 08:48
+ + +


Wir gratulieren zum Sieg bei der Wahl zum AAR des Jahres 2022: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31321


+ + +



Vielen Dank werter Bigfish!
Und vielen Dank und die werten Regenten die uns diese überraschende Auszeichnung ermöglicht haben :)

Ajax
13.03.23, 09:03
Herzlichen Glückwunsch zu dieser edlen Auszeichnung!



STREBER! :wirr: :D

die ersten Gratulanten gab es im Wahltopic, der werte Cfant gehört nicht dazu, ätsch :prost:

BigDuke66
13.03.23, 20:24
Meinen Glückwunsch!

Managarm
13.03.23, 23:08
Auch von Uns herzliche Glückwünsche, werter KAreil. :top:

hohe_Berge
14.03.23, 11:29
Herzlichen Glückwunsch.

Glück Auf

KAreil
14.03.23, 13:16
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14.September 1793 - 1300, bei Pirmasens in Hessen-Darmstadt

Der französische Großangriff nördlich von Pirmasens geht voran und unterstützt von ihrer starken Artillerie stürzen sie sich in die preußische Linie. Unter schweren Verlusten werden die Preußen zurückgedrängt aber noch kann eine durchgehende Front erhalten werden. Am Stadtrand von Pirmasens soll jetzte die nächste Linie aufgebaut werden aber vor allem angesichts der vielen französischen Geschütze werden hohe Verluste befürchtet.

Im Westen der Stadt bleibt die Lage ruhig.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
21.03.23, 09:50
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14.September 1793 - 1330, bei Pirmasens in Hessen-Darmstadt

Unter schwerem Feuer der aggressiven Franzosen ziehen sich die Preußen an den Stadtrand von Pirmasens zurück. Sie haben hohe Verluste durch die allgegenwärtige und mächtige französische Artillerie und auch General-Borch wird durch eine Kanonenkugel verwundet und muss nach hinten gebracht werden.

Die am rechten Flügel agierende sächsische Kavallerie muss unter Verlusten nach Osten ausweichen, französische Karrees, Artillerie und Kavallerie drängen sie ab.

Insgesamt eine äußerst schwierige Lage und die Stadt kann wohl nicht mehr lange gehalten werden, der Herzog von Braunschweig gibt erste Befehle um einen geordneten Rückzug vorzubereiten.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Arminius
21.03.23, 10:01
Können solche Schlachten überhaupt für den Verteidiger gewonnen werden? Wohl nur, wenn man beim Angreifer sehr viel Schaden verursacht und sich selbst mit wenig Verlusten über die Zeit rettet? Dabei können auch Siegpunkte verloren gehen? Menschenleben zählen mehr als die Eroberung von Siegpunktfeldern?

KAreil
21.03.23, 13:09
Können solche Schlachten überhaupt für den Verteidiger gewonnen werden? Wohl nur, wenn man beim Angreifer sehr viel Schaden verursacht und sich selbst mit wenig Verlusten über die Zeit rettet? Dabei können auch Siegpunkte verloren gehen? Menschenleben zählen mehr als die Eroberung von Siegpunktfeldern?


Das hängt sehr vom Balancing des Szenarios ab, aber ja, auch Verluste geben dem Gegner Siegpunkte. Oft ist es besser ein Siegpunkthex aufzugeben bevor dort eine ganze Division eingekesselt wird - macht auch rollenspieltechnisch mehr Sinn.

BigDuke66
21.03.23, 19:45
Leider gibt es noch keine Mechanik welche die damals eher vorherrschende Doktrin der "Bewahrung der Armee" umsetzt.
Oft kann es vorkommen das bei zwei eher sturen Spielern die Armeen praktisch aufgerieben werden, da habe ich schon fantastische Verlustzahlen gesehen die eher an ein WW1 Szenario erinnern als an die Napoleonischen Kriege.

Ich hoffe das zumindest mal unterschiedliche VP bei den Einheiten Typen eingeführt werden, so wie es in der M&P Serie ist, es ist halt was anderes ein Bataillon Garde zu verlieren als ein normales Infanterie Bataillon.

Cfant
21.03.23, 23:17
Das stimmt. Wir haben mal Valmy gegen den werten Arminius gespielt und es gab - wenn Wir Uns recht erinnern - 20.000 Mann Verlust auf jeder Seite. Historisch waren es 500 insgesamt. Bei einzelnen Schlachten gibt es aber halt auch wenig Motivation, die Armee zu erhalten, da es nun mal keinen anderen Tag gibt, um weiterzukämpfen. Daher bräuchte es aus Unserer Sicht eher eine Kampagne, bei der die Verluste der vorigen Schlacht eine Rolle spielen. Dann gäbe es Grund, die Armee zu erhalten und die Schlacht rechtzeitig verloren zu geben.

BigDuke66
22.03.23, 00:15
Würde man aber eine Punkte-Mechanik entwickeln die eine Schlacht in den Kontext eines Krieges setzt, ohne sie aber in eine Kampagne zu zwingen, dann wäre das eine feine Sache.
Wie eine solche Punkte-Mechanik aber aussehen müsste ist mir nicht klar, vielleicht mit der Zeit ansteigende Punkte für je Verlust oder der Faktor Moral müsste vielleicht irgendwie einfließen und das Ergebnis modifizieren.

Wenn man selbst etwas Rollenspieltechnisch herangehen möchte, sollte man beachten das die klassischen großen Schlachten dieser Zeit(Austerlitz, Jena-Austerstedt, usw.) eigentlich kaum über die Verlustrate von 30% hinaus gingen. Das gilt für Armee vs. Armee, bei kleineren Gefechten konnten die Ergebnisse doch deutliche drastischer sein wie zum Beispiel in der Schlacht bei Mariazell. Die Österreicherverloren ca. 80%, wobei beide Seiten aber jeweils keine 5000 Soldaten ins Feld führten.

Cfant
22.03.23, 09:47
Solche Systeme gibt es ja. Dass man zB unter einem bestimmten Ausmaß an Verlusten bleiben muss. Bei Deceisive Campaigns Fall White (also dem Angriff auf Polen 1939) zB muss der Deutsche unter 15% Verluste bleiben, sonst tritt er in Frankreich mit weniger Truppen an, was es ihm dort schwerer macht. Aber da ist es ja auch in eine, wenngleich kurze, Kampagne eingebettet.

Sappho
22.03.23, 09:58
Verluste könnten mit drastischen VP-Abzügen bestraft werden oder eben, das man ab einer bestimmten Verlusthöhe nicht mehr gewinnen kann oder gar automatisch verloren hat.

Cfant
22.03.23, 10:08
Ist halt auch schwierig... bestraft den Angreifer bzw. macht die Verteidigung stärker... Vielleicht sollte man es einfach in taktischen und strategischen Sieg unterscheiden. Siegpunkt-Sieger ist taktischer Sieger, strategischer Sieger ist er aber nur, wenn er auch bei den Verlusten unter einem gewissen Maß bleibt. Also "Victory" ist taktischer Sieg, bravo, Sie haben genug Siegpunkte, "Major Victory" ist strategischer Sieg, bravo, Sie haben Ihre Ziele mit überschaubaren Verlusten erreicht.

Sappho
22.03.23, 10:22
man muss für beide Seiten einen Anreiz schaffen, nicht ohne Not Truppen zu opfern. Und man muss es so ausbalancieren, dass beide Seiten nicht "in die Vollen gehen" können.

Arminius
22.03.23, 12:04
man muss für beide Seiten einen Anreiz schaffen, nicht ohne Not Truppen zu opfern. Und man muss es so ausbalancieren, dass beide Seiten nicht "in die Vollen gehen" können.

Und genau das war Unser Problem bei Valmy gegen den werten Cfant. Die damalige Doktrin vollkommen ignorierend dachten Wir, es gehe darum, die Franzosen zu werfen, koste es, was es wolle. Im Gegensatz zur Realität griffen Wir an. Das führte zu den erheblichen Verlusten, die das Spiel mit dem Verlust der Schlacht für Unsere Seite bestrafte. Wir wissen aber nicht, wie Wir anders hätten gewinnen sollen. Sich gegenseitig die Kanonenkugeln zuwerfen und ansonsten nicht zucken? Das wäre doch auch langweilig gewesen. Und Unsere Einnahme von ein, zwei oder drei Siegpunkten hat gar nichts gebracht.

Cfant
22.03.23, 12:33
Wobei unsere Partie in Wahrheit von Uns verloren wurde, die Franzosen befanden sich in Auflösung. Da wäre eine Unterscheidung taktisch/strategisch sinnvoll gewesen. Das Feld habt Ihr behauptet (=takt. Sieg), aber eben 20.000 von 34.000 Mann verloren - der Feldzug nach Frankreich wäre wohl vorbei gewesen (= strat. Sieg der Franzosen). In den AARs des werten KAreils sieht alles immer so ordentlich und realistisch aus, bei unserer Partie war es eher so Warhammer 40k-artig :D

BigDuke66
22.03.23, 18:46
Die Unterscheidung in Taktische und Strategische Siege, das hört sich schon interessant an, so könnte man Pyrrhussiege herausfiltern oder entsprechend abstrafen.

KAreil
28.03.23, 10:10
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14.September 1793 - 1400, bei Pirmasens in Hessen-Darmstadt

Der Stadtrand von Pirmasens ist unhaltbar für die Preußen, schnell nachrückende französische Artillerie kann sie von den Hügeln unter verheerendes Feuer nehmen. Die Preußen ziehen sich auf eine Linie inmitten der Stadt zurück und versuchen sich dort zu halten, immer scharf verfolgt von den französischen Plänklern.

Die sächsische Kavallerie unter General-Major Gersdorff wurde inzwischen weit nach Nordosten abgedrängt. Trotz schweren Geschützfeuers hat sie einen erfolgreichen Angriff auf die französische Flanke geritten und muss sich jetzt neu sammeln um zumindest die Bedrohung aufrecht zu erhalten.

Die linke Flanke der Preußen scheint weiterhin ruhig, aber auch dort werden weitere Feindtruppen gemeldet. Ob diese nur Vorposten sind oder der Beginn eines weiteren Angriffs wird sich zeigen.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
04.04.23, 13:43
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14.September 1793 - 1430, bei Pirmasens in Hessen-Darmstadt

Rückzug, der Herzog von Braunschweig befiehlt den sofortigen Rückzug nach Süden.

Durch eine verzögernde Verteidigung durch Pirmasens ist die Stadt zwar noch zum Großteil in preußischer Hand, aber französische Truppen sind an ihr vorbei bereits auf die Höhen ostwärts davon vorgestoßen. Die angeschlagenen Sachsen können diese unmöglich halten ein französischer Durchbruch könnte die Einschließung der Armee bedeuten. Noch kann die Armee gerettet werden und der Rückzug Richtung Kaiserslautern wird angetreten.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
07.04.23, 09:39
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Fazit:

Wieder ein interessantes Szenario (029_Pirmasens_FB-V2_HTH) aber die Möglichkeiten für die Preußen finden wir etwas beschränkt. Wir fanden unsere Verzögerungstaktik eigentlich gar nicht so schlecht durchgeführt und der Großteil unserer Armee ist noch intakt. Mit dem Vorstoß der Franzosen auf die wertvollen Höhen ostwärts von Pirmasens mussten wir aber bei Zug 33 von 36 das Handtuch werfen, zu überlegen sind die Franzosen dort und ihre Artillerie auf den Hügeln nördlich davon hätte jede Verstärkung unterbunden.

Also mal wieder eine Niederlage, trotz der wir aber Spaß hatten.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
07.04.23, 15:39
Also mal wieder eine Niederlage, trotz der wir aber Spaß hatten.


Wir danken und hoffen auf mehr - ein Sieg darf ruhig auch mal dabei sein :rolleyes:

Cfant
12.04.23, 16:37
Wir danken und hoffen auf mehr - ein Sieg darf ruhig auch mal dabei sein :rolleyes:

Nö, Wir sind eher dafür, dass er weiterhin die Österreicher und ihre Minions spielt :D

KAreil
13.04.23, 10:47
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28.November 1793 - 0700, bei Kaiserslautern

Nach der Niederlage bei Pirmasens ziehen sich die Koalitionstruppen unter dem Herzog von Braunschweig in den Raum um Kaiserlautern zurück und richten sich zur Verteidigung ein. Hauptmann Kareil und den anderen Offizieren gelingt es die geschlagenen Truppen zu sammeln und zu verstärken um wieder fast Sollstärke zu erreichen.

Bis Ende November blieb die Lage ruhig seit gestern dem 27. lässt der französische General Hoche seine Truppen auf Kaiserslautern vorrücken. Der Herzog erwartet den Angriff aus dem Norden oder Westen und seine Truppen entsprechend disponiert.

Im Norden bei Sambach sichert die Avantgarde unter Oberst Szekely die Straße entlang der Lauer, mit Feldmarschall-Leutnant Lindt und seinen Sachsen bei Otterberg und der 3.Division der Preußen bei Morlautern in Reserve.

Weiter südlich bei Waschof lagert die 2.Division der Preußen und dahinter auf dem Kaiserberg die Garde Brigade unter General-Major Roeder und der Herzog selbst.

Die Straße von Kaiserlautern nach Westen wird von der 1.Division der Preußen gesichert mit Vorposten bereits bei Vogelweh.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
13.04.23, 20:43
Puhh. Wieder alles sehr verteilt. Wenn man gemein sein will, alles im Norden aufgeben und ab in den Süden. Die Straße von Sambach Richtung Kaiserslautern führt fast nur durch Waldgebiet. Dort sollte ein vorwärtskommen sehr schwierig werden.

Sehe aber auch gerade das viele Einheiten "Fixed" sind, also auch nicht durchführbar. Na dann auf in die Nadelöhr Kämpfe. Sieht sehr interessant aus.

Glück Auf

KAreil
28.04.23, 08:05
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28.November 1793 - 0730, bei Kaiserslautern

Mit der Morgendämmerung kommen die Franzosen und die preußische Armee muss erst langsam in die Gänge kommen.
Westlich von Vogelweh tauchen Schwärme von französischen Plänklern auf und südlich davon rückt ihre Kavallerie vor. Dahinter protzen schon ihre Geschütze ab und General-Major Sachsen-Weimar wird schnell klar dass das Dorf nicht zu halten ist. Der Rückzug auf die Höhen ostwärts von Vogelweh läuft und die Kavallerie der 1.Preußischen Division ist auch schon alarmiert und bezieht südlich der Straße Stellung.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
05.05.23, 09:11
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28.November 1793 - 0800, bei Kaiserslautern

Es ist ein schöner klarer Tag geworden und trotz einer Sicht von etwa sechs Kilometern ist von den Franzosen kaum etwas zu sehen. Die gesamte 1.Preußische Division ist mittlerweile alamiert und hat auf der ersten Anhöhe zischen Vogelweh und dem Galgenberg Stellung bezogen. Die Kavallerie unter General-Major Forsch steht südlich der Straße und die Brigade von General-Major Sachsen-Weimar sperrt unterstützt von einigen Geschützen die Straße selbst.

Die Franzosen sind verdächtig schwach nachgerückt, sie stehen nur mit ein paar wenigen von Artillerie gedeckten Plänklern auf der Anhöhe. Die Brigade von General-Major Normann rückt deshalb nördlich der Straße weiter vor entdeckt französische Kolonnen auf einem Waldweg. Sie versuchen hier wohl die preußischen Stellungen zu überflügeln aber so einfach wird ihnen das jetzt nicht gemacht.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
15.05.23, 14:48
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28.November 1793 - 0830, bei Kaiserslautern

Typisch für den revolutionären französischen Pöbel verweigern sie eine normale Schlacht und ihre Truppen rücken nicht entlang der Straße von Vogelweh zum Galgenberg vor. Gedeckt von Schwärmen ihrer Plänkler marschieren sie mit ihrer leichten Infanterie voran nach Nordosten um dort die preußische Linie zu überflügeln. Unter großen Schwierigkeiten versucht General-Major Normann dort einen verzögernden Kampf entlang des Waldwegs nach Osten zu führen.

Die eigentlich guten Stellungen entlang der Straße müssen aufgegeben werden und General-Major Sachsen-Weimar führt seine Division nach osten um am Galgenberg den Feind zu empfangen. Der österreichische Hauptmann Kareil ist mit Meldungen auf dem Befehl zum Kaiserberg um den Rest der preußischen Truppen vom laufenden französischen Angriff zu berichten.

Die preußische Kavallerie muss auch zurück aber klärt noch die Flanke der Franzosen südlich Vogelweh auf. Schwere französische Kavallerie steht hier bereit und die Preußen müssen sich eiligst zurückziehen.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
21.05.23, 13:54
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28.November 1793 - 0900, bei Kaiserslautern

Hauptmann Kareil hat seine Meldung beim Herzog von Braunschweig gemacht und eilt wieder zurück zur 1.Preußischen Division. Die 2.Preußische Division beim Kaiserberg bricht ihr Lager ab und wird sich bald in Marsch setzen um am Galgenberg zu unterstützen.

Kaum zurück bei General-Leutnant Kalckstein erfährt der junge österreichische Offizier von den großen Schwierigkeiten der Preußen. Die Brigade von General-Major Normann wurde in den Wäldern nordostwärts Vogelweh von französischen Plänklern eingeschlossen. Unter äußerst hohen Verlusten versucht sie sich entlang des Waldwegs nach Osten durchzuschlagen aber die Franzosen sind in dieser ungewöhnlichen Kampfform deutlich überlegen. Reguläre französische Infanterie folgt ebenfalls und ist im Begriff eine der wenigen preußischen Geschützbatterien zu überrennen.

Auf der Straße von Vogelweh nach Kaiserslautern haben die Franzosen mittlerweile ihre Artillerie aufgefahren. Gedeckt von einem Karree aus Infanterie eröffnen sie ein verheerendes Feuer auf di abziehende preußische Reiterei

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
30.05.23, 13:52
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28.November 1793 - 0930, bei Kaiserslautern

Heftiger Kampflärm ist vom Waldweg nordwestlich des Galgenbergs zu hören und ein Meldereiter von Major Normann kann sich zu den preußischen Linien durchschlagen. Die Brigade des Majors hat schwere Verluste, darunter eine Geschützbatterie, aber sie konnte sich aus dem Einschließungsring der französischen Plänkler befreien und ist auf dem Weg nach Osten. Über den sogenannten Garten versuchen sie sich auf die Anhöhen nördlich des Galgenbergs durchzuschlagen.

Dort sind mittlerweile die Reste der 1.Preußischen Division in Stellung gegangen. Die Franzosen rücken stark und schnell von Vogelweh her nach und die Preußen laufen Gefahr überrannt zu werden. Glücklicherweise ist die 2.Preußische Division unter General-Leutnant Schönfeld bereits auf Weg hierher und die Kavallerie unter General-Major Wolffradt bereits sehr nahe.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
06.06.23, 11:41
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28.November 1793 - 1000, bei Kaiserslautern

Der traurige Rest von Major Normanns Brigade konnte sich zu den preußischen Linien durchschlagen, aber der Preis war hoch. Die gesamte Artillerie und etwa die Hälfte der Infanterie musste in den Wäldern zurückgelassen werden.
Auf der Anhöhe des Galgenbergs wurde mittlerweile eine durchgängige Linie etabliert, mit der Kavallerie der 2.Preußischen Division ganz im Norden und den Truppen der 1.Preußischen Division südlich davon bis zum Galgenberg. Die Brigade von General-Major Wolframsdorf der 2.Preußischen Division bildet dahinter die Reserve. Mittlerweile ist auch der Herzog von Braunschweig mit der Garde Brigade auf dem Weg um sich selbst ein Bild der Lage zu machen.

Die Franzosen drängen weiterhin stark mit ihren Plänklern vor und verursachen hohe Verluste durch ihr sehr gezieltes Feuer. Auf der Anhöhe nördlich des Galgenbergs ziehen sie ihre Artillerie nach, nur ihre Kavallerie hält sich im Moment noch zurück.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
26.06.23, 22:46
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28.November 1793 - 1030, bei Kaiserslautern

Ein Meldereiter von Oberst Szekely der preußischen Avantgarde erreicht den Stab des Herzogs von Braunschweig. Die preußische Kavallerie bei Sambach einige Kilometer nördlich von Kaiserslautern meldet jetzt auch dort vorrückende Franzosen. Ihre Reiterei hat bereits Katzweiler erreicht und in Hirschhorn sieht man Kolonnen von Infanterie und Artillerie folgen. Die Preußen haben dort kaum Truppen und auch wenn die Garde Brigade bereits der Lauer entlang nach Norden marschiert, wird das wohl zu wenig und zu spät sein.

Vor dem Galgenberg gibt es weitere heftige Gefechte. Plänkler der preußischen 2.Division konnten in einem schneidigen Gegenstoß wieder Teile des Gartens einnehmen, aber zahlenmäßig weit überlegene französische Infanterie hat sie unter hohen Verlusten wieder zurückgeworfen. Generell scheint es als ob sich die Franzosen hier damit begnügen könnten Vogelweh und den Garten zu halten, ihre Kavallerie wurde nämlich zurückgezogen und sie verlegt wohl nach Norden um dort den Schwerpunkt zu setzen.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
14.07.23, 09:08
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28.November 1793 - 1100, bei Kaiserslautern

Komplett ungehindert können die Franzosen im Norden weiter vorrücken, Infanterie und Artillerie zieht durch Katzweiler während ihre Kavallerie über das offene Land weiter nach Südosten vorfühlt. Oberst Szekely hat seine preußischen Avantgarde bereits auf Sambach zurückgezogen aber wird es wohl auch aufgeben müssen. Die Gardebrigade under General-Major Roeder ist im Anmarsch aber es ist fraglich ob sie rechtzeitig eintreffen werden.

Nachdem die Franzosen zumindest ihre Kavallerie im Süden wieder abgezogen haben, wagen die Preußen einen erneuten Angriff in den Garten. Mit Unterstützung einiger Geschütze brechen sie schneidig in die französischen Plänklerschwärme. Über den Galgenberg gehen weitere Truppen vor, idealerweise sollen die Franzosen umfasst und eingeschlossen werden.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
18.08.23, 09:56
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28.November 1793 - 1130, bei Kaiserslautern

General-Major Roeder kommt mit seiner Garde Brigade gerade im Zentrum von Sambach an als die Franzosen mit ihren Geschützen die Advantgarde von der Brücke verjagen. Er muss jetzt versuchen sich in Sambach gegen einen zahlenmäßig weit überlegenen Feind zu halten bis Verstärkung in Form der preußischen 3.Division aus Morlautern eintrifft.

Im Süden toben heftige Gefechte um den Garten und den Rest der Anhöhe nördlich des Galgenbergs. Nach einigen Rückschlägen und der kurzfristigen Einkesselung der unter General-Major angreifenden Truppen, scheint sich das Blatt zu wenden. General-Major Wolffradt hat mit seiner schweren Kavallerie eine Geschützbatterie am Rand der Anhöhe überrannt und die preußische Infanterie konnte den Rest des Gartens erobern. Die Franzosen haben zwar noch einige Truppen in diesem Gebiet aber für die Moral der Preußen ist dieser kleine Sieg von großer Bedeutung.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
01.09.23, 07:56
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28.November 1793 - 1200, bei Kaiserslautern

Schlechte Nachrichten aus Sambach. Die überraschend über den dortigen Bach vorstoßende französische Infanterie überrascht die Artilleriebatterie der Garde Brigade auf dem Marsch und überrennt sie. General-Major Roeder versucht seine Truppen zu retten und weiter Richtung Südosten zu verzögern. Französische Kavallerie umgeht Sambach derweil im Osten, die Kavallerie der preußischen Avantgarde versucht das zu verhindern. Die Spitze der preußischen 3.Division ist mittlerweile bei Otterbach angekommen und eilt zur Unterstützung.

Wesentlich besser scheint die Lage im Süden zu sein, Hauptmann Kareil und die preußischen Offiziere sehen erstmals die Franzosen auf dem Rückzug. Geschickt aber eiligst ziehen sie sich auf Vogelweh zurück, hart verfolgt von der preußischen 1. und 2. Division.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
08.09.23, 08:22
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28.November 1793 - 1230, bei Kaiserslautern

Der Garde Brigade unter General-Major Roeder ist es gelungen den Großteil ihrer Truppen aus Sambach zu retten und sie ziehen sich auf Otterbach zurück. Die extrem scharf verfolgende französische Infanterie verursacht hohe Verluste und es besteht nach wie vor die Gefahr überflügelt zu werden.
Französische Kavallerie stößt weiter ostwärts nach Süden vor, aber die Reiterei der preußischen 3.Division ist bereits eingetroffen und deckt diese Flanke.

Die sächsische Division unter Feldmarschall-Leutnant Lindt hat sich jetzt auch endlich von Otterberg aus in Marsch gesetzt. Ihre Kavallerie hat den Reichenbacherhof erreicht während ihre Infanterie weiter nördlich dem Feind über Lauerhof in den Rücken fallen soll.

Im Süden konnten die preußischen Truppen in das Zentrum von Vogelweh vorstoßen, die Franzosen ziehen sich nach Nordwesten zurück. Die Preußen versuchen jetzt den Feind möglichst nicht entkommen zu lassen aber er verzögert geschickt und wehrt sich mit allen Kräften.

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Die Rückeroberung von Vogelweh. Johann Tiller, Öl auf Leinwand


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Rückzug aus Sambach. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
09.09.23, 15:17
Plant Ihr Eure sächsische Division in den Rücken zwischen Katzweiler und Sambach zu führen?

Glück Auf

KAreil
10.09.23, 10:11
Plant Ihr Eure sächsische Division in den Rücken zwischen Katzweiler und Sambach zu führen?

Glück Auf


Genau, das wäre der Plan.
Wir befürchten aber dass unser äußerst kompetenter Gegner darauf vorbereitet sein wird.

KAreil
03.10.23, 11:16
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28.November 1793 - 1300, bei Kaiserslautern

Heftige Gefechte zwischen Sambach und Otterbach. Scharf verfolgende französische Infanterie wird unterstützt von einem Kavallerieangriff mitten in die abziehenden Preußen hinein. Die Garde Brigade muss sich eiligst durch die Linie der gerade eingetroffenen preußischen 3.Division zurückziehen aber dann müssen die Franzosen halten. Angesichts der starken frischen preußischen Infanterie und der Kavallerie die aus Osten her bedroht fängt der republikanische Pöbel an zu zögern. Es scheint sogar als wollten sie sich auf Sambach zurückziehen.

Über Lauerhof eilt bereits die sächsische Infanterie heran um den Franzosen in den Rücken zu fallen, es hängt jetzt davon ab was sie dort noch alles an Reserven versteckt halten.

Im Süden sind es die Preußen die den Feind scharf verfolgen und mit aller Macht stoßen die Truppen der 1. und 2. preußischen Division vor. Teile der französischen Truppen werden eingeschlossen und aufgerieben aber die eigenen Verluste sind auch nicht unbedeutend. Hier hängt nun vieles davon ab ob und wo sich die Franzosen wieder sammeln können.

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Die Franzosen fliehen aus Vogelweh. Johann Tiller, Öl auf Leinwand


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Der republikanische Pöbel zögert vor Otterbach. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

BigDuke66
03.10.23, 13:38
"Johann Tiller, Öl auf Leinwand"

Köstlich, nur weiter so!

KAreil
24.10.23, 22:54
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28.November 1793 - 1330, bei Kaiserslautern

Hauptmann Kareil und die anderen Offiziere im Stab des Herzogs von Braunschweig sind von einer positiven Euphorie gepackt, gute Meldungen kommen sowohl aus dem Norden als auch dem Süden herein.

Von Vogelweh aus haben die 1. und 2.preußische Division den Feind scharf nach Westen und Norden verfolgt und Teile seiner Truppen eingeschlossen, niemand rechnet hier mehr mit einem Erstarken der Franzosen.

Zwischen Otterbach und Sambach hingegen tobt die Schlacht mit unverminderter Härte. Die Franzosen haben sich bei Sambach verschanzt und schießen mit ihrer starken Artillerie große Lücken in die schneidig vorrückenden Preußen. Die 3.preußische Division konnte mehrere französische Bataillone einschließen und stellt sich bereit Sambach von Süden und Osten her anzugreifen. Nördlich von Sambach triff gerade die Sächsische Division ein und wird versuchen von Norden her anzugreifen und so die Franzosen komplett einzuschließen.

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https://cdn.discordapp.com/attachments/1141987337799204918/1166463997197963365/PBEM_0056_0037.jpg?ex=654a9540&is=65382040&hm=be6ae2122718214ea420af1a7608545d8a52fe71f010861fe3f5300fb5d7dc1a&
Gemetzel zwischen Otterbach und Sambach. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
27.10.23, 00:17
Das sieht doch auf einmal richtig gut und schneidig aus. Wie viele Runden noch?

Glück Auf

KAreil
27.10.23, 08:03
Das sieht doch auf einmal richtig gut und schneidig aus. Wie viele Runden noch?

Glück Auf


Noch 8, wir sind wirklich überrascht dass wir hier noch die Kurve gekriegt haben. Aber die eigenen Verluste sind auch sehr hoch, wir werden sehen wie das Endergebnis aussieht.

KAreil
30.10.23, 13:59
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28.November 1793 - 1400, bei Kaiserslautern

Hochstimmung im Stab des Herzogs von Braunschweig, die sächsische Division macht den Sack zu und die Franzosen sind in Sambach gefangen. Noch leisten sie heftigen Widerstand, sogar mit einigen lokalen Gegenstößen aber insgesamt sollte ihr Schicksal besiegelt sein. General-Major von Wittinghof von der 3.preußischen Division führt seine Truppen persönlich in den Angriff und steht bereits direkt vor Sambach. Von Norden her verjagt die sächsische Kavallerie schon die Franzosen außerhalb des Dorfs und die eingeschlossenen Franzosen weiter südlich werden mit schwerer Artillerie niedergemacht.

Ganz im Süden fliehen die letzten Reste der Franzosen nach Westen, leider haben die Preußen dort kaum Truppen die sie effektiv verfolgen könnten.

https://cdn.discordapp.com/attachments/1141987337799204918/1168519172943265832/PBEM_0056_0039.jpg?ex=65520f48&is=653f9a48&hm=673b63756614eb3c138bd87b705a573b4f4df4a081c242c5e2df6d5a094e29bf&


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Die Franzosen gefangen in Sambach. Johann Tiller, Öl auf Leinwand




https://cdn.discordapp.com/attachments/1141987337799204918/1168519174176378912/PBEM_0056_0041.jpg?ex=65520f49&is=653f9a49&hm=1c18d27f436967328808836038a1cecb8aa5342c727e541df62e9fc09e678ad9&
(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
10.11.23, 09:08
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28.November 1793 - 1430, bei Kaiserslautern

Hauptmann Kareil und der Stab des Herzogs von Braunschweig im Freudentaumel, Meldereiter aus Sambach haben gerade die Kapitulation der dort eingeschlossenen Franzosen vermeldet. Ein französischer Divisionsgeneral mitsamt dem Großteil seiner Truppen geht damit in Gefangenschaft. Die Preußen und Sachsen haben dort wirklich sehr gut zusammengearbeitet und so diesen Sieg ermöglicht.

Aus dem Süden wird vermeldet dass sich die Franzosen eiligst nach Westen zurückziehen, also auch hier ein Sieg auf ganzer Linie für die Preußen.

https://cdn.discordapp.com/attachments/1141987337799204918/1172432250030276608/PBEM_0056_0042.jpg?ex=65604b9f&is=654dd69f&hm=b4ecfc988473c0d6349af25e537c49f579f448fff0715b6c4f4c8cb9b9af04d3&


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Die letzten Franzosen ergeben sich bei Sambach. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
12.11.23, 09:56
Großartiger Sieg. Schon Rückmeldung vom werten Gegner?

Glück Auf

KAreil
17.11.23, 11:14
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Fazit:

Ein sehr abwechslungsreiches Szenario (030_Kaiserlautern_1D-H_HTH) das uns wirklich viel Spaß gemacht hat. Nach den herben Verlusten am Anfang dachten wir schon dass wir hier froh sein müssen keinen MajorDefeat zu kassieren, aber durch die später verfügbar werdenden Reserven konnten wir das Spiel noch drehen.

Gründe für unseren Sieg sehen wir darin dass unser werter Gegner doch starke Kräfte aus dem Süden abgezogen hat, das haben wir abgewartet und dann für ihn überraschend zugeschlagen. Im Norden hat unser Gegner dann noch seine Flanke komplett vernachlässigt und unsere Kräfte einfach unterschätzt. Es zeigt sich dass die großen Karten sehr viel Raum für Manöver erlauben und man muss wirklich immer seine Flanken im Blick behalten um nicht plötzlich überrascht zu werden.

https://cdn.discordapp.com/attachments/1141987337799204918/1175000564854173746/PBEM_0056_0046.gif?ex=6569a38d&is=65572e8d&hm=7f9f9bbe9ae997f10c1382cb652e8cb942b52c4823ea19cf35e74b4ee602cedd&
(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Bigfish
18.11.23, 20:35
Sehr schön hat Uns gut gefallen dieses Szenario!

KAreil
19.11.23, 13:03
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19.Mai 1794 - 2000, bei Tornai in den Österreichischen Niederlanden

Nach dem Sieg bei Kaiserslautern wurde Hauptmann Kareil wieder zu den österreichischen Truppen unter ihrem Oberkommandierenden Feldzeugmeister Dagobert Sigmund von Wurmser zurückgerufen. Dieser hatte mit den Reichstruppen das Elsass gegen die französische Rhein-Mosel-Armee unter General Pichegru zurückerobert. Am 26.Dezember 1793 griff allerdings General Hoche mit seiner Moselarmee bei Weissenburg an und konnte die Reichstruppen schlagen und zum Rückzug auf die rechte Rheinseite zwingen. Mit dem Rhein als klare Grenze gingen die Truppen damit in die Winterpause des Feldzugs.

Den Franzosen hatte ihr Levee en masse mittlerweile eine Unmenge an zusätzlichen Soldaten verschafft und sie brachten diese im Frühjahr 1794 gegen die Koalition in Stellung. Die Truppen standen in den Ardennen, in den Alpen, im Piemont und an den Pyrenäen, an der Westküste, an der Nordgrenze und zwischen Mosel und Oberrhein. Die Mosel-Armee unter General Jourdan deckte die Grenze zwischen der Saar und Mosel, die Sambre-Armee unter General Charbonnier sicherte zwischen den Festungen Namur und Charlemont und die Nordarmee unter Pichegru stand zwischen Givet und Dünkirchen.

Die Koalition hatte für ihre geplanten Offensiven ihre Hauptmacht in den Österreichischen Niederlanden versammelt. Mit dem Besuch seiner Majestät Kaiser Franz II. am 9.April in Brüssel wurde der neue Feldzug eröffnet. Hauptmann Kareil war den Truppen des Prinzen von Sachsen-Coburg zugeteilt bis zum 30.April wurde die Festung Landrecies belagert, wo sich die Franzosen unter General Henri Victor Roulland schließlich ergaben.

Die letzten beiden Tage, vom 17. bis 18.Mai standen dann im Zeichen der Schlacht von Tourcoig. Mit einem äußerst ambitionierten Plan wollten die Koaltionstruppen bestehend aus österreichischen Truppen unter dem Prinzen von Sachsen-Coburg und britischen sowie kurhannoveranischen Truppen unter dem Herzog von York die Franzosen in einer Entscheidungsschlacht schlagen. Mangelnde Koordination und die überraschend kampfstarken Franzosen sorgten aber für eine Niederlage für die Koalitionstruppen und sie mussten sich auf die Stadt Tornai zurückziehen.

Der erste Tag der Schlacht um Tourcoig:
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Der zweite Tag der Schlacht um Tourcoig:
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KAreil
08.12.23, 08:24
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22.Mai 1794 - 0700, bei Tornai in den Österreichischen Niederlanden

Die Franzosen haben ihren Sieg bei Toircoig nicht wirklich genutzt, General Pichegru hat jetzt 3 Tage gezögert um nachzusetzen und diese Verschnaufpause haben die Koalitionstruppen gut genutzt. Der Prinz von Sachsen-Coburg hat seine Truppen wieder gesammelt und in einem Halbkreis westlich von Tornai zur Verteidigung aufgestellt.

Den rechten Flügel von der Scheldt nördlich der Stadt bis zu den Stellungen zwischen Marquain und Orcq hält Feldmarschall-Leutnan Alvinczy mit etwa 12500 Mann.
Das Zentrum nördlich des Bois du Liex wird von Prinz William mit 5200 Mann gehalten.
Die britischen und kurhannoveranischen Truppen sind zahlenmäßig mit 23000 Mann am stärksten und halten den linken Flügel südlich des Bois du Liex nach Osten bis Tornai. Weiter stellen sie die Reserven der Koalitionstruppen.

Gespannt erwarten Hauptmann Kareil und die anderen Offiziere den Angriff der Franzosen, ihre Spitzen rücken im Norden schon durch H.Calandre vor.

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(Österreich=braun, Großbritannien/Kurhannover=rot | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
12.12.23, 16:18
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22.Mai 1794 - 0730, bei Tornai in den Österreichischen Niederlanden

Meldereiter aus Norden und Westen berichten von schnell vorstoßender französischer Kavallerie. Im Norden sind sie in Pont Chin eingedrungen, dicht gefolgt von Infanterie und Artillerie. General-Major Riesch hat seine Spitzentruppen im Dorf zurückgezogen und die eigene Reiterei nach vorne geschickt um den Vorstoß der Franzosen zu beobachten. Ostwärts von Froiennes hat er Stellung bezogen und General-Major Mathieu ist mit einigen Infanteriebataillonen bereits unterwegs dahin um zu unterstützen.

Aus Richtung Lille kommt ebenfalls starke französische Kavallerie, die Vorpostenlinie der Briten zieht sich vor ihr auf die österreichischen Stellungen bei H.Trouvlu zurück. Die bei H.Cornuau postierte österreichische Avantgarde unter General-Major Lauer wird ebenfalls nach Osten zurückgenommen.

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(Österreich=braun, Großbritannien/Kurhannover=rot | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
18.12.23, 09:39
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22.Mai 1794 - 0800, bei Tornai in den Österreichischen Niederlanden

Im Norden haben die Franzosen mittlerweile Pont Chin kampflos besetzt und sie schwenken jetzt nach Südwesten ein. Grobe Stoßrichtung ist wohl Marquain denn darauf eilen weitere französische Truppen aus dem Westen zu. Auch die Kavallerie aus H.Castrechin schwenkt nach Norden ab und kommt so gar nicht in Feuerreichweite der Koalitionsstellungen bei H.Trouvlu.

Die aus Richtung Lille kommenden Franzosen stoßen dafür weiter streng nach Osten vor und haben H.Cornuau durchquert. Sie stehen jetzt kurz vor den britischen Stellungen westlich von H.Lacroix welche von Kavallerie und einigen Gardebataillonen gehalten werden.

https://cdn.discordapp.com/attachments/1141987337799204918/1186210782682284152/PBEM_0061_0008.jpg?ex=65926be1&is=657ff6e1&hm=6ba31a8e64e192d8787dbf1dfcbb19a3ff24ebcb75765472edc11808af8e259d&


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Französische Kavallerie schwenkt vor H.Trouvlu ab. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun, Großbritannien/Kurhannover=rot | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
20.12.23, 14:10
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22.Mai 1794 - 0815, bei Tornai in den Österreichischen Niederlanden

Hautmann Kareil war gerade dabei eine Lagemeldung und Einschätzung über die vorrückenden Franzosen im Stab der Koalitionsarmee abzugeben als der Oberkommandierende der Prinz von Sachsen-Coburg ihn zu sich ruft. Der Prinz war mittlerweile über die Leistungen des jungen Offiziers bei Kaiserslautern unterrichtet worden und verleiht ihm dafür das Kreuz der Bronzenen Kanone (für den ersten Sieg)
https://cdn.discordapp.com/attachments/1141987337799204918/1187001513323810846/award_BronzeCannonCross.png?ex=65954c4e&is=6582d74e&hm=ecaed8f19fefeea4024d85bc7e7839b14da796ee7847d3f41cf7c6995c708151&





Weiters wird Andras Kareil mit sofortiger Wirkung zum Major befördert und damit sogleich wieder an die Front entlassen.
https://cdn.discordapp.com/attachments/1141987337799204918/1186999262286979142/Rank05_Major.png?ex=65954a35&is=6582d535&hm=ae32a2eef705447277d1656f9f9747a32359403b41e78ef142d6d98c24731815&
https://cdn.discordapp.com/attachments/1141987337799204918/1187002257707909150/Promotion_01.png?ex=65954cff&is=6582d7ff&hm=b51b3639e0e486ef14f2c21e682c78cb4197264eec3b84beea25dac5d2e2e3ec&

KAreil
08.01.24, 23:06
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22.Mai 1794 - 0830, bei Tornai in den Österreichischen Niederlanden

Der frisch gebackene Major Kareil schreitet sofort wieder zur Tat, denn die Franzosen rücken weiter auf breiter Front vor. Im Norden sieht man ihre Kolonnen aus Pont Chin weiter nach Südwesten auf H.Montgarny marschieren und aus H.Durnage kommt weitere Kavallerie nach. Von Toircoing kommen weitere Franzosen und sie scheinen sich hier zwischen Froiennes und Marqain für den Angriff konzentrieren zu wollen. Truppen aus Kurhannover unter General Wallmoden müssen hier eine Lücke in der Linie der Koalition schließen.

Ein zweiter Angriff scheint sich weiter südlich bei H.Trouvlu abzuzeichnen, hier hört man bereits die ersten Artilleriegeschütze feuern. Nachdem die Franzosen auf der Straße aus Richtung Lille ihren Vorstoß abgebrochen haben, wagen britische und österreichische Kavallerie einen Vorstoß auf H.Cornuau. Dem Feind soll keine Ruhe gelassen werden und vielleicht ergibt sich die Gelegenheit dem französischen Angriff in die Flanke zu fallen.

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(Österreich=braun, Großbritannien/Kurhannover=rot | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
19.01.24, 14:10
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22.Mai 1794 - 0900, bei Tornai in den Österreichischen Niederlanden

Zur Überraschung der Koalitionstruppen marschieren jetzt weitere französische Kolonnen von Pont Chin direkt nach Süden der Scheldt entlang. Die österreichischen Truppen dort mussten in den Norden von Froiennes verschoben werden um den dortigen Angriff abzuwehren. Britische Truppen sollen jetzt versuchen diese offene Flanke zu schließen.

Von Marquain nach Süden zeichnet sich ein weiterer französischer Angriff ab, wie stark lässt sich noch nicht abschätzen aber die österreichische Linie dort ist nur dünn besetzt.

Die schwersten Gefechte gibt es allerdings südlich von H.Trouvlu, dort wurden zwar einige britische Plänkler vom Feind übberrannt aber die durch britische Kavallerie verstärkten Österreicher können sich noch behaupten. Westlich des Bois du Lieux konnten die britische und österreichische Reiterei den Franzosen sogar empfindliche Verluste durch schneide Vorstöße zufügen, die französische Artillerie konnte allerdings noch entkommen und sie gruppieren jetzt um.

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Die Franzosen marschieren auf Froiennes. Johann Tiller, Öl auf Leinwand


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Kavalleriekämpfe nordostwärts H.Cornuau. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun, Großbritannien/Kurhannover=rot | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
10.02.24, 13:30
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22.Mai 1794 - 0930, bei Tornai in den Österreichischen Niederlanden

Der schneidige Kavallerievorstoß der Briten und Österreicher zwischen H.Cornuau und Bois du Lieux entwickelt sich fast zu einem Desaster. Durch geschickte Manöver und immer mehr Verstärkungen wurde der Angriff aufgehalten und es muss der Rückzug eingeleitet werden. Brigade General Dundas von den Briten wurde dabei schwer verwundet.
In den Wäldern des Bois du Lieux ist mittlerweile zumindest die britische Garde als Unterstützung eingetroffen und versucht die Franzosen in ihrem Angriff aufzuhalten, dabei gelingt es einen französischen Kavallerie General gefangenzunehmen.

An den übrigen Teilen der Front kommt es zu leichten Scharmützeln und die Franzosen warten größtenteils ab, sie führen immer mehr Truppen und vor allem Artillerie heran. Die Koaloationstruppen sind überdehnt und können nur versuchen zu erahnen wo die Franzosen ihren Schwerpunkt setzen.

Ganz im Osten an der Schelde stoßen sie auf jeden Fall stark vor, sie bedrohen so die österreichische Flanke und britische Reserven versuchen hier einzugreifen.

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Gemetzel zwischen H.Cornuau und Bois du Lieux. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun, Großbritannien/Kurhannover=rot | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
15.02.24, 08:35
Werter KAreil, Eure Übersichtkarten, habt Ihr da einen Link für meinen Einer. Diesen habe ich irgendwie verdamelt.

Glück Auf

KAreil
17.02.24, 10:51
Werter KAreil, Eure Übersichtkarten, habt Ihr da einen Link für meinen Einer. Diesen habe ich irgendwie verdamelt.

Glück Auf


Wie meinen?
Wir sind jetzt gerade verwirrt was genau Ihr meint...

Unser Übersichtskarten machen wir indem wir mehrere Screenshots machen und diese per Hand in Paint.net zusammenfügen. Leider lässt in den Pre-WW1-Titeln die Engine die MapLabels (Städte usw) weg wenn man die File->Snapshot Funktion nutzt, die verwenden wir nämlich in diesen Titeln.

hohe_Berge
17.02.24, 17:24
Wie meinen?
Wir sind jetzt gerade verwirrt was genau Ihr meint...

Unser Übersichtskarten machen wir indem wir mehrere Screenshots machen und diese per Hand in Paint.net zusammenfügen. Leider lässt in den Pre-WW1-Titeln die Engine die MapLabels (Städte usw) weg wenn man die File->Snapshot Funktion nutzt, die verwenden wir nämlich in diesen Titeln.

Ich meine die herausgezoomten 2D Übersichtkarten. Das ist ein Mod von ..., der Karten aus dem späten 18. Jahrhundert widerspiegeln. Irgendwie wie Ferrari klingt der Erschaffer der Karten. Ich finde nur partout nicht den Link. In Waterloo soll der kleine Korse diese auch genutzt haben.
Könnt Ihr mir jetzt folgen?

Glück Auf

BigDuke66
17.02.24, 17:41
Meinen der werte Herr dies?
https://wargame.ch/board/nwc/viewtopic.php?f=5&t=16572

hohe_Berge
18.02.24, 08:19
Meinen der werte Herr dies?
https://wargame.ch/board/nwc/viewtopic.php?f=5&t=16572

Jaaa. Dankeschön.

Glück Auf

KAreil
09.03.24, 13:09
https://up.picr.de/47214196hv.jpg






22.Mai 1794 - 1000, bei Tornai in den Österreichischen Niederlanden

Mit vielen Mühen und einigen Verlusten kann sich die Kavallerie der Briten und Österreicher in den Osten von H.Cornuau zurückziehen, das Dorf wird aktuell von den Franzosen gehalten und sie führen daraus immer wieder Angriffe.
Nördlich davon im Bois du Lieux und dem Gebiet davor gehen die Kämpfe mit unverminderter Brutalität weiter. In den Wäldern konnten den Franzosen durch die britische Garde unter Colonel Lake einige Verluste zugefügt werden aber ihre Verstärkungen sind unterwegs. Britische Kavallerie versucht zwar sie vom Eindringen in die Wälder abzuhalten aber das gelingt nur unter hohen Verlusten und nicht vollständig.

Als weiterer Schwerpunkt des französischen Angriffs kristallisiert sich die nur dünn besetzte Stellung der Österreicher nordwestlich von Froinnes heraus. Hinter Schwärmen von Plänklern rücken die Franzosen vor und das schwierige Gelände macht es den Koalitionstruppen schwierig ihre Kavallerie dort einzusetzen.

Entlang der Schelde haben die Franzosen mittlerweile die alten österreichischen Stellungen besetzt aber ihren Stoß von Osten auf Froinnes abgebrochen, die gerade rechtzeitig eingetroffenen britischen Verstärkungen bedrohen jetzt ihre Flanke.

https://up.picr.de/47214149oq.jpg


https://up.picr.de/47214154rz.jpg


https://up.picr.de/47214155tw.jpg
Das Gemetzel beim Bois du Lieux will nicht enden. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





https://up.picr.de/47214157us.jpg
(Österreich=braun, Großbritannien/Kurhannover=rot | Frankreich=blau |
Siegpunktfelder=gelb)

BigDuke66
09.03.24, 13:16
... Johann Tiller, Öl auf Leinwand
Ganz köstlich!

KAreil
16.04.24, 16:20
https://up.picr.de/47214196hv.jpg





22.Mai 1794 - 1030, bei Tornai in den Österreichischen Niederlanden

Nachdem die Franzosen bei H.Cornuau nur zögerlich verfolgen entschließen sich die Koalitionstruppen erneut zum Angriff und das Dorf wird zurückerobert. Als die österreichische Avantgarde dann nach Norden weiter angreift kann sie die französische Kavallerie zwar zurückwerfen, aber mit Schrecken müssen sie feststellen dass der Feind dort starke Reserven und mehrere Geschützbatterien aufgefahren hat, entprechend hoch sind die Verluste.
Westlich des Bois du Lieux greifen Briten und Österreicher auch weiter an und sie können Fortschritte erzielen, aber die Verluste sind hoch und die Franzosen scheinen auch hier überraschend viele Reserven zu haben.

Die bis jetzt nur dünn besetzte Stellung der Österreicher nordwestlich von Froinnes konnte gerade noch rechtzeitig durch Truppen aus Kurhannover verstärkt werden und die Franzosen zögern. Sie warten jetzt darauf dass ihre Artillerie Wirkung zeigt.

Um Marquain hat ein harter Kampf entwickelt, im brutalen Häuserkampf werden die Österreicher langsam zurückgedrängt. Verstärkungen aus Nordosten sind unterwegs aber die Lage bleibt schwierig.

Entlang der Schelde mussten die Franzosen die alten österreichischen Stellungen wieder aufgeben und sie ziehen sich wieder nach Norden zurück. Auch hier sind die britischen Truppen gerade noch rechtzeitig eingetroffen und sie verfolgen jetzt den Feind.

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(Österreich=braun, Großbritannien/Kurhannover=rot | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
21.05.24, 15:25
https://up.picr.de/47214196hv.jpg





22.Mai 1794 - 1100, bei Tornai in den Österreichischen Niederlanden

Der schneidige Gegenangriff der Koalitionstruppen zwischen dem Bois du Lieux und H.Cornuau kommt voran, aber die eigenen Verluste sind immens. Mehrere französische Geschützbatterien werden überrannt und der Feind weicht, aber er sammelt sich immer wieder. Major Kareil versucht die abgekämpften Truppen zu sammeln und Reserven aufzutreiben, aber es steht so gut wie alles bereits im Kampf.

In Marquain und westlich von Froinnes wird die Lage immer kritischer, dank britischer Verstärkungen hält die dünne österreichische Linie dort noch, aber der Druck steigt. Mit unzähligen Plänklern und Artillerie treiben die Franzosen die Verluste in die Höhe.

Nordostwärts von Froinnes an der Schelde haben sich die Franzosen nach kurzem Rückzug wieder zum Angriff aufgestellt. Sie führen Verstärkungen aus Westen heran und werden dann zahlenmäßig auch dort überlegen sein.

https://up.picr.de/47678257sv.jpg


https://up.picr.de/47678258vj.jpg
Das Gemetzel verlagert sich vor H.Cornuau. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun, Großbritannien/Kurhannover=rot | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
18.06.24, 12:59
https://up.picr.de/47214196hv.jpg





22.Mai 1794 - 1130, bei Tornai in den Österreichischen Niederlanden

Die für die Österreichischen Niederlande so typischen Hecken bringen den schneidigen Gegenangriff der Koalitionstruppen nördlich von H.Cornuau schließlich zum Stehen. Einige französische Kavalleristen können zwar ostwärts davon eingeschlossen werden, aber der Großteil der Franzosen kann sich hinter den Hecken wieder sammeln. Zur Unterstützung ihrer angeschlagenen Reiterei führen sie jetzt auch Infanterie und Artillerie aus dem Norden heran. Major Kareil hat mittlerweile den britischen Major General Fox aus seinen Stellungen südwestlich von Tornai beordert, er stellt mit seinen Truppen die letzte Reserve der Koalitionstruppen dar und ist im Eilmarsch unterwegs nach H.Cornuau.

Die Kämpfe in Marquain haben sich mittlerweile zu einem brutalen Kampf um jedes Haus entwickelt, die Franzosen sind dort mit ihren vielen Plänklern überlegen und drängen die Österreicher langsam zurück.

Westlich von Froinnes haben die Franzosen ihren Angriff vorerst abgebrochen und verschieben ihre Kräfte nach Süden gegen die von dort bedrohenden Truppen aus Kurhannover. General Major Mathieu kann mit seiner Infanterie deswegen nach Osten abgezogen werden.

Denn am gefährlichsten ist die Lage aktuell nördlich von Froinnes, die Franzosen stoßen dort jetzt verstärkt vor und flankieren Truppen an der Schelde somit. Eiligst werden Truppen aus dem Westen abgezogen um hier einzugreifen, aber noch sind sie zu weit entfernt.

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Brutaler Kampf um jedes Haus in Marquain. Johann Tiller, Öl auf Leinwand


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(Österreich=braun, Großbritannien/Kurhannover=rot | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
09.08.24, 10:30
https://up.picr.de/47214196hv.jpg





22.Mai 1794 - 1200, bei Tornai in den Österreichischen Niederlanden

Der Angriff der Koalitionstruppen zwischen H.Castrechin und H.Cornuau wird durch die dichten Hecken fortgesetzt und die Franzosen werden immer weiter Richtung Lille zurückgedrängt. Die österreichische Avantgarde unter Generalmajor Lauer hat inzwischen die eingeschlossene französische Reiterei gefangengenommen, darunter auch ein Colonel Favier. Jetzt ist die Avantgarde auf der Straße Richtung Lille und soll den Franzosen den Rückzug abschneiden.

Der brutale Häuserkampf in Marquain wird mit unverminderter Härte weitergeführt und langsam weichen die Franzosen auch hier zurück, vor allem eine angedeutete Flankenbedrohung wirkt hier unterstützend.

Westlich von Froiennes sind die Franzosen zur Verteidigung übergegangen und ihre vielen Plänkler und Geschütze halten die Koalitionstruppen auf Abstand. Nachdem dies sowieso nur als Entlastungsangriff geplant war ist die Lage hier durchaus als gut zu bewerten.

Unsicherer ist die Lage nördlich von Froiennes, mit großen Mühen konnte der französische Angriff zum Stehen gebracht werden.

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Gefechte im Norden von Froinnes. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun, Großbritannien/Kurhannover=rot | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
06.09.24, 09:45
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22.Mai 1794 - 1220, bei Tornai in den Österreichischen Niederlanden

Erschöpft aber mit guten Nachrichten kommt Major Kareil im Hauptquartier an und kann verkünden dass sich die Franzosen überall zurückziehen. Die mächtige Armee du Nord unter General Pichegru hat es nicht geschafft die Linien der Koalition zu durchstoßen und sie müssen die Schlacht um Tornai abbrechen.

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Die Franzosen brechen die Schlacht um Tornai ab. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun, Großbritannien/Kurhannover=rot | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
13.09.24, 09:54
Fazit:

Wieder ein sehr großes Szenario (057_Tournay_FB-V2_HTH) mit viel Bewegung und dann harten Gefechten an den Brennpunkten. Die vielen Hecken haben den Einsatz der schweren österreichischen Kavallerie wirklich sehr schwierig gemacht und die vielen französischen Plänkler konnten sich an vielen Stellen austoben. Mehrere Male dachten wir schon unsere Linien wären so gut wie durchbrochen oder flankiert, aber jedes Mal sind unsere Reserven gerade noch rechtzeitig angekommen.



Die Entscheidung kam dann im Südosten wo es lange Zeit hin-und-her ging bevor wir schließlich die Oberhand gewinnen konnten. Wirklich ein sehr spannendes Szenario mit vielen Optionen für beide Seiten.

https://up.picr.de/48640661md.gif
(Österreich=braun, Großbritannien/Kurhannover=rot | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
23.09.24, 13:30
https://up.picr.de/47214196hv.jpg





0600 - 26.Juni 1794 - 0600, nördlich von Fleurus in den Österreichischen Niederlanden

Die letzten Wochen waren geprägt von den immer wieder über die Sambre angreifenden Franzosen und den entschlossenen Gegenangriffen der Koalitionstruppen. Im Stab des Prinzen von Sachsen-Coburg war Major Kareil dabei als der Revolutionspöbel immer wieder über den Fluss zurückgeworfen wurde. Charleroi wurde dabei mehrmals von den Franzosen eingeschlossen, aber konnte bis jetzt jedes Mal wieder entsetzt werden. Seit 19.Juni ist die Stadt jetzt wieder eingeschlossen und General de Jourdan hat seine Truppen in einem Halbkreis nördlich davon zur Verteidigung aufgestellt.

Der Prinz von Sachsen-Coburg hat seine Armee jetzt für einen Angriff von mehreren Seiten zusammengezogen, die österreichische 1.Kolonne unter Erbprinz Wilhelm von Oranien mit etwa 12300 Mann und die 6.Kolonne unter Feldmarschall Clerfayt mit etwa 9800 Mann marschieren dabei von Westen heran.
https://up.picr.de/48704748ba.jpg





Die 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quosdanovich mit etwa 6300 Mann und die 3.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Wenzel mit etwa 5000 Mann nähern sich aus Norden. Aus Nordosten kommt das preußische Kontingent unter dem Herzog von Braunschweig. Sie sind mit ihrer Avantgarde unter General-Leutnant Hohenlohe mit etwa 13000 Mann sowie der 1.Division unter General-Leutnant Schönfeld mit etwa 7700 Mann und der 2.Division unter General-Leutnant Budberg mit etwa 3800 Mann im Anmarsch.
Südlich davon kommt noch der Rest der österreichischen Kräfte mit der 4.Kolonne unter Erzherzog Karl mit 6600 Mann und der 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu mit etwa 13000 Mann.
https://up.picr.de/48704749cb.jpg


https://up.picr.de/48704750nh.jpg





https://up.picr.de/48704751yt.jpg
(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

hohe_Berge
23.09.24, 21:32
Das ist ja mal eine Karte. Wie viele Spielzüge?

Glück Auf

KAreil
26.09.24, 23:20
Das ist ja mal eine Karte. Wie viele Spielzüge?

Glück Auf


Ja, wieder viel Raum für Bewegung und Manöver. Es sind 60 Züge (jeweils 15 Minuten) aber die meisten Szenarien sind nach spätestens zwei Drittel der Züge entschieden.

KAreil
04.10.24, 13:27
https://up.picr.de/47214196hv.jpg





0630 - 26.Juni 1794 - 0630, nördlich von Fleurus in den Österreichischen Niederlanden

Mit der Morgendämmerung steigt die Sichtweite auf fast zwei Kilometer und die vorrückenden Koalitionstruppen stoßen vielfach auf französische Vorposten. Der Plan des Prinzen von Sachsen-Coburg ist schnell und tief vorzustoßen um möglichst viele Franzosen vor ihrer Hauptverteidigungslinie einzuschließen. Eine riskante Strategie da die Hauptmacht der Franzosen noch nicht erkannt wurde.

Auf breiter Front stoßen die österreichische 1.Kolonne unter Erbprinz Wilhelm von Oranien und die 6.Kolonne unter Feldmarschall Clerfayt von Westen her vor. Ihre Spitzen werfen dabei französische Plänkler an den Bach-Übergängen zurück. Dahinter werden bereits weitere Kräfte der Franzosen gemeldet, aber Artillerie noch nicht.
https://up.picr.de/48748793kj.jpg





Das preußische Kontingent unter dem Herzog von Braunschweig erreicht mit seiner Spitze bereits die Stadt Fleurus und sichtet auch dort französische Infanterie. Die preußische Kavallerie umgeht die Stadt und ihre Infanterie muss erst herangeführt werden.

Ostwärts von Fleurus ist die österreichische 4.Kolonne unter Erzherzog Karl dabei in den Rücken der Franzosen vorzustoßen, ihr Ziel ist es Fleurus von Süden her einzuschließen. Die 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu ist bereits in verlustreiche Kämpfe gegen französische Plänkler bei Velaine verwickelt, auch hier wird versucht schnell vorzustoßen um dem Gegner keine Chance zum Konzentrieren zu geben.
https://up.picr.de/48748794ti.jpg





Die von Norden her kommende 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quosdanovich und 3.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Wenzel haben noch keinen Feindkontakt und haben Pont-a-Migneloux erreicht.
https://up.picr.de/48748796la.jpg





https://up.picr.de/48748797yw.jpg
(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
18.10.24, 10:20
https://up.picr.de/47214196hv.jpg





26.Juni 1794 - 0700, bei Fleurus in den Österreichischen Niederlanden

Mit dem Tageslicht ist die Sichtweite jetzt auf gut zwei Kilometer angestiegen und von überall kann man das Musketenfeuer der vorrückenden Koalitionstruppen hören.

Im Westen wirft die österreichische 6.Kolonne unter Feldmarschall Clerfayt den französischen Plänklerschirm vor Trazegnies zurück, aber Kavallerie und heraneilende Infanterie fangen sie auf. General-Major Boros versucht mit seiner Kavallerie gerade die Franzosen im Norden zu überflügeln um in ihren Rücken zu kommen.
Die österreichische 1.Kolonne unter Erbprinz Wilhelm von Oranien verlegt ihr Schwergewicht nach Norden um den Angriff auf Trazegnies zu unterstützen. Sie ist über viele Kilometer verteilt und muss sich dazu erst sammeln. Das von den Franzosen gut verteidigte Fontaine L'Eveque und Forchies-la-Marche soll für den Moment nicht angegriffen werden.
https://up.picr.de/48806986ut.jpg





Im Norden ist die österreichische 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quosdanovich jetzt in erste Gefechte mit der französischen Nachhut dort verwickelt. Südlich von Pont-a-Migneloux konnten einige Franzosen in die Flucht geschlagen werden aber auf einer Linie von Thumeon bis Wayaix haben sie sich zur Verteidigung eingerichtet.
https://up.picr.de/48806987iu.jpg





Ostwärts davon eilen preußische Truppen durch das von den Franzosen geräumte Fleurus und Major Kareil ist mit Befehlen vom Prinzen von Sachsen-Coburg an den Herzog von Braunschweig unter ihnen als sie unter dem Jubel der Bevölkerung durch die Stadt marschieren. Die Franzosen sind dabei ihre Kräfte weiter im Süden zu konzentrieren und schaffen es dabei sich den hart verfolgenden Koalitionstruppen zu entziehen. General-Major Steiner muss seine Kavallerie auch zurückhalten nachdem die Franzosen die starken Stellungen bei Lambusart erreichen konnten. Hier wird es vermutlich in den nächsten Stunden zu heftigen Gefechten kommen.
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Weiter ostwärts von Lambusart liegt noch die Stadt Velaine aus der die österreichische 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu die französische Nachhut gerade vertrieben hat. Es scheint als versuchen die Franzosen auch hier ihre Truppen zurückzuziehen um bei Lambusart dann Stellung zu beziehen. Die vielen Wälder und Dörfer in der Gegend machen eine Verfolgung der Franzosen schwierig und auch hier könnte ihnen dieser Abzug gelingen.

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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

KAreil
12.11.24, 13:21
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26.Juni 1794 - 0730, bei Fleurus in den Österreichischen Niederlanden

Die Koalitionstruppen rücken weiterhin von drei Seiten auf die Franzosen um Charleroi vor.

Die österreichische 6.Kolonne unter Feldmarschall Clerfayt wirft die Franzosen nordwestlich von Trazegnies weiter zurück und die Kavallerie von General-Major Boros stößt in ihre Flanke und kann Teile der abziehenden Truppen komplett in die Flucht schlagen. Trazegnies selbst scheint schwer verteidigt zu sein aber die die Hoffnung auf einen Durchbruch im Norden besteht.
Der Erbprinz Wilhelm von Oranien führt seine 1.Kolonne aus dem Süden heran, Fontaine L'Eveque wird komplett ignoriert aber Vorstoß auf das anscheinend nicht verteidigte Forchies-la-Marche könnte den Hauptangriff im Norden unterstützen.
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Die österreichische 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quosdanovich wirft die Franzosen südlich von Pont-a-Migneloux weiter zurück und sie müssen wohl Wayaix aufgeben. Es wird sich zeigen wo die Franzosen zur Verteidigung stehenbleiben, spätestens werden die Verstärkungen der 3.Kolonne benötigt.
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Die preußischen Truppen versuchen währendessen von Fleurus aus schnell nach Südwesten vorzustoßen um zumindest einen Teil der abziehenden Franzosen abzufangen. Ihr Auftrag lautet im Moment westlich des schwer verteidigten Lambusart vorzustoßen und dann nach Westen zu schwenken um Wagnee einzukreisen.
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Bei Velaine ostwärts von Lambusart sind die Truppen der österreichischen 4. und 5.Kolonne in heftige Gefechte verwickelt. Die Franzosen führen geschickt eine verzögernde Verteidigung durch und der Plan der Österreicher ist für den Moment den Druck aufrecht zu erhalten und vor allem Truppen zu binden um die Preußen zu unterstützen.

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Die Österreicher marschieren auf Trazegnies. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

Zahn
12.11.24, 22:10
Weil es uns auch interessiert, wie ist der Kartemaßstab ? Sieht riesig aus.

KAreil
12.11.24, 22:23
Weil es uns auch interessiert, wie ist der Kartemaßstab ? Sieht riesig aus.

317x199 Hexfelder zu je 100m, also etwas weniger als 32km mal 20km was 640 Quadratkilometer sind.

Die Karte ist auch riesig und bietet sehr viel Raum für Manöver und die hohe Zugzahl (60) würde auch Angriffspausen zum Umgruppieren erlauben. Aktuell müssen wir aber stark Druck machen und Erfolge einfahren bevor die Franzosen sich konzentrieren, dann wird das wesentlich schwieriger da sie die innere Linie haben und wohl auch zahlenmäßig überlegen sind. In ähnlichen Szenarien waren wir schon der Verteidiger und der Anfang ist immer kritisch weil die eigenen Truppen oft sehr weit verteilt sind.

KAreil
28.11.24, 13:41
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26.Juni 1794 - 0800, bei Fleurus in den Österreichischen Niederlanden

Weitere Erfolgsmeldungen aus dem Westen die, die Franzosen vor Trazegnies müssen weiter vor der österreichischen 6.Kolonne unter Feldmarschall Clerfayt zurückweichen. Von Süden her unterstützen bereits die ersten Teile der 1.Kolonne unter Erbprinz Wilhelm von Oranien und die Franzosen werden die Stadt wohl räumen.
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Die aus Norden kommende österreichische 2.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Quosdanovich hat inzwischen das von den Franzosen geräumte Wayaix besetzt und rückt unterstützt von der 3.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Wenzel weiter nach Süden vor. Die Franzosen haben wohl auch Thumeon geräumt und ziehen sich geschickt verzögernd auf Gosselies zurück.
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Der Herzog von Braunschweig versucht indes mit seinen Preußen in die aus Fleurus abziehenden Franzosen zu stoßen. Seine Avantgarde hat die französische Nachhut nördlich von Campinaire gestellt, aber der Gegner ist hier zahlenmäßig überlegen. Sowohl auch Norden als auch Westen führen die Franzosen starke Kräfte heran und der preußische Vorstoß könnte in einem Fiasko enden.
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Ostwärts davon gibt es die bisher schwersten Kämpfe. Von Velaine aus verfolgt die österreichische 5.Kolonne unter Feldmarschall-Leutnant Beaulieu den verzögernden Feind aber der Abstand wird größer und die Franzosen erreichen den Bois de Lepinoy. In diese Wälder stößt auch die österreichische Kolonne unter Erzherzog Karl vor aber das Gelände bevorzugt die Verteidiger.
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Heftige Kämpfe im Bois de Lepinoy. Johann Tiller, Öl auf Leinwand





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(Österreich=braun, Preußen=schwarz | Frankreich=blau | Siegpunktfelder=gelb)

BigDuke66
29.11.24, 20:59
Eure allgemeine Einschätzung?
Es geht wohl voran aber gut genug?

KAreil
30.11.24, 13:18
Eure allgemeine Einschätzung?
Es geht wohl voran aber gut genug?

Schwer zu sagen, wir waren bis jetzt immer auf der anderen Seite solcher Szenarien. Daher wissen wir auch dass wir solange der Gegner seine Kräfte noch nicht konzentriert hat, wir den Schwung aufrecht erhalten müssen. Wir befürchten aber dass jetzt bald Ende der Offensive sein wird und dann müssen wir sehen dass wir das gewonnene halten.