Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Electronic Arts – die Abzockermafia
Seit vielen Jahren nun steht das Geschäftsmodell, allgemein die Praktiken, von Electronic Arts (https://de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Arts) in der Kritik – zu Recht, zu Recht:
https://youtu.be/fbJ9dTgfqGE
EA steht häufig unter Kritik, ein profitmaximierendes Geschäftsmodell zu besitzen. Das Unternehmen nutze die Spieler durch Mikrotransaktionen aus, die dem Käufer in kompetitiven Spielen einen strategischen Vorteil gegenüber anderen Spielern verschaffen (z. B. Sim City BuildIt) – selbst, wenn das Spiel für einen festen Preis erwerbbar sei (FIFA 18). Auch in Star Wars Battlefront II beschwerte sich die Community über ein solches "pay-to-win"-System im Spiel. Im März 2018 – nach einem drohenden Verbot des Spieles durch die belgische Regierung – reagierte EA daraufhin mit einem Patch, welcher das Loot-System überarbeitete und alle Charaktere im Spiel kostenlos verfügbar machte. Eigenen Angaben zufolge hat EA allein durch Microtransactions im Jahre 2017 insgesamt 1,68 Milliarden Dollar eingenommen.
Quelle: Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Arts#Kritik)
[B@W] Abominus
02.10.21, 12:57
EA ist halt ne Drecksfirma...
Montesquieu
02.10.21, 13:56
Ich bin ja eh nicht mehr die Zielgruppe, aber wann hat EA denn auch das letzte Mal irgendwas solides oder wegweisendes gepublished? Gibt es bestimmt, aber wenn ich jetzt das EA-Abo auf Steam durchgehe, finde ich da nix.
Da ist ja Ubisoft besser ...
Far Cry und Assassin's Creed sind halt auch alter Wein in neuen Schläuchen, aber das ist halt wie eine neue Staffel einer guten Serie.
FIFA ist doch wie Frauentausch oder das perfekte Dinner, da ist doch nix seit 12/13 dazu gekommen, oder?
Alith Anar
02.10.21, 14:14
Doch, die FEatures die sie in der Vorversion gestrichen haben sind dann wieder drin .... dafür fallen andere raus, damit man die im nächsten Ahr wieder einbauen kann ...
Ich bin ja eh nicht mehr die Zielgruppe, aber wann hat EA denn auch das letzte Mal irgendwas solides oder wegweisendes gepublished? Gibt es bestimmt, aber wenn ich jetzt das EA-Abo auf Steam durchgehe, finde ich da nix.
Wann haben jemals Firmen in denen primär Wirtschaftswissenschaftler/Controller die Entscheidungen treffen etwas wegweisendes hervorgebracht? Die mögen Firmen über längere Zeiträume profitabel machen, aber Innovationen kommen in der Regl nicht von derartigen Firmen.
Abominus;1251062']EA ist halt ne Drecksfirma...
Wow - solch eine drastische Wortwahl hätten wir uns im Forum nicht getraut… :uhoh:
…FIFA ist doch wie Frauentausch oder das perfekte Dinner, da ist doch nix seit 12/13 dazu gekommen, oder?
Vielleicht eine Preiserhöhung…:rolleyes:
[B@W] Abominus
02.10.21, 18:42
Dann drücken wir es anders aus: EA hat ein fragwürdiges Geschäftsmodell. Jedes Jahr das grundsätzlich gleiche rausbringen, ohne viel zu ändern, ja, da würde der innere Lindner sagen: "Wenn's nicht gebraucht würde, würd es auch nicht verkauft werden, der Markt regelt das." Richtig. Genauso wie der Markt auch Lockboxen regelt, aber halt nicht für alle. Es gibt schon einen Grund, warum Lotto staatlich kontrolliert ist, bei Games scheint das nicht so zu sein.
Montesquieu
02.10.21, 18:43
Den Thread mal zum Anlass genommen, Origin mit Luttis unter Linux zu installieren. Klappt auch ganz famos. Anscheinend habe ich das letzte Mal 2014 mit Origin was gespielt. Sim City! Großartiger Shop! :D
Der Name dieser Firma ist ein Hohn und wenn Spieleentwicklung etwas mit Kreativität und Leidenschaft zu tun hat, dann hat dieser Publisher seinen schlechten Ruf aus Unserer Sicht vollkommen zurecht. Die haben schon seit Jahren kein Spiel mehr hervorgebracht, dass Uns wirklich interessiert hätte.
SW Jedi: Fallen Order und SW Squadrons waren gut.^^
Die Sims machen auch Spass! *duck und wegrenn*
Montesquieu
06.10.21, 18:20
SW Jedi: Fallen Order und SW Squadrons waren gut.^^
Die Sims machen auch Spass! *duck und wegrenn*
Ja, tatsächlich, das waren noch drei ganz gute Dingers. Keine riesigen Offenbarungen, aber tatsächlich ordentlich.
Die Sims machen auch Spass! *duck und wegrenn*Oh ja, unsere Frau mag es...und beschwert sich die ganze Zeit über Schei**-EA weil die DLCs sauteuer sind und Inhalte bringen, die in Sims 3 schon im Basisspiel enthalten waren. :P
[B@W] Abominus
06.10.21, 18:57
Bei Loveslab gibt es glaube ich nette Mods dazu, dann muss man nix kaufen.
[B@W] Abominus
09.10.21, 02:54
https://img-9gag-fun.9cache.com/photo/aGpPOXz_700bwp.webp
Tex_Murphy
09.10.21, 10:51
Ich finde, das ist alles ein bisschen einseitg betrachtet. Zum Einen darf man EA mal nicht vorwerfen, daß sie Geld verdienen wollen. Ich hab mal nachgesehen, EA ist nicht als gemeinnütziger Verein eingetragen, sondern ein börsennotiertes Unternehmen, daß auch seinen Aktionären verpflichtet ist. Das nur mal als Ausgangslage.
Die Lootboxmechanik ist scheiße, keine Frage. Aber was der Gesetzgeber tut, ist lächerlich. Statt wie die im Beitrag erwähnten Belgien oder Niederlande Lootboxen zu verbieten, muss ein Hinweis auf die Packung gedruckt werden. Mal ehrlich - wenn da so ein kleiner Text draufsteht, wer liest das denn? Der jugendliche Käufer? Der weiß doch sowieso Bescheid, und es interessiert ihn nicht. Die unbedarften Eltern? Die wissen meist garnicht, was es wirklich bedeutet, wenn sie das Kleingedruckte denn überhaupt lesen. Diese Maßnahme ist Käse.
Helfen könnte, wenn man EA dazu verpflichtet, vor Käufen einen entsprechenden Altersnachweis zu verlangen. Das kann man zwar auch umgehen, aber es würde in einigen Fällen schon helfen. Und bei jungen Erwachsenen? Tja, wie die Psychologin so schön gesagt hat - go for it. Das Problem ist, dass für die rechtliche Definition "Erwachsener" nur das Alter herangeführt wird, und nicht die Reife. Wenn Du 18 bist, dann liegt Dein Leben vollständig in Deinen Händen, und Du kannst damit machen, was Du willst, egal, wie fit Du dafür bist. Vor 20 Jahren haben Jugendliche sich für SMS und Klingeltöne verschuldet, heute werden Lootboxen gekauft.
Diese im Beitrag angesprochene Suchtproblematik ist auch kein EA-Phänomen, die gleiche Problematik gab es auch in Hochzeiten von WoW, und da hat niemand gebrüllt, was für eine Drecksfirma Blizzard ist. Videospiele können generell Suchtverhalten auslösen. Auf unterschiedliche Weise. Seien das die Schüler, die nächteland COD, GTA oder Fortnite spielen, das ist suchtbezogen kein Unterschied zu FIFA. Wohlgemerkt, ich meine nicht die Glücksspielmechanismen und das Geld, sondern lediglich das von der Psychologin im Beitrag aufgezählte Suchtverhalten. Kontrollverlust, Prioritätenverschiebung und negative Konsequenzen.
Einfach EA den schwarzen Peter zuzuschieben, ist zu einfach. Sie haben einen Geldscheißer gefunden, und daraus ziehen sie, was immer geht, so lange es geht. Das machen auch andere Firmen, ist halt so. Bei EA ist nicht alles Gold, was glänzt, aber es ist auch nicht alles Mist. Klar bringen sie jedes Jahr ein neues FIFA, Madden, Sims Addon usw. Warum auch nicht? Es wird gekauft. Also besteht doch anscheinend Bedarf. Und dann kommen aber auch Spiele wie Star Wars Squadrons, was zwar auch nicht wirklich optimal war, aber eben neu und wirklich gut. Ubi bringt immer wieder ein neues Assassins Creed, FarCry oder Anno. Codemasters bringt F1, Konami PES - tschuldigung, efootball. Wenn es gekauft wird, ist es legitim.
Was mich allerdings tatsächlich an z.B. Madden stört, ist die Penetranz, mit der EA seinen Ultimate Team Modus bewirbt. Wenn man Madden zum ersten Mal startet (gerade erst wieder beim Gratiswochenende von Madden 22 erfahren), dauert es ewig lange, ehe man zum eigentlichen Spiel kommt, weil man unzählige "Du kannst im Ultimate Team Modus dies und jenes machen" wegklicken muss. Selbst, wenn man sagt, dass UT nicht interessiert, es wird immer und immer wieder angeboten.
Aber am Ende wird niemand gezwungen, ein solches Spiel dann zu kaufen.
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