Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Herren der Wüste - Saison 2 der SI-Teamliga zu Stronghold Crusader
Ritter Kunz
11.09.23, 00:04
https://s12.directupload.net/images/200520/vvdu2p8g.jpg (https://www.directupload.net)
Werte Regenten, hier eröffnen Wir nun den Thread für die Spielberichte zur 2. Saison der Stronghold-Crusader-Teamliga. Für Fragen und Anmeldungen ist weiterhin der Rekrutierungsaufruf-Thread (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31439) gedacht. Hier gibt es ab jetzt Unsere Berichte über die Ergebnisse der epischen Schlachten zwischen den teilnehmenden Regenten, um zu sehen, wer schlussendlich zum Herren der Wüste gekrönt werden wird. Wer wissen möchte, wem das in Saison 1 gelang, der klicke hier auf den Thread von damals (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30434).
Und nun genug der Vorrede, das Eröffnungsspiel folgt in Kürze!
Ritter Kunz
11.09.23, 00:17
Werte Regenten, werte Teilnehmer, geschätztes Publikum! Hier sind Wir nun wieder, mitten in der Wüste. Die Sonne brennt, Wasser ist rar, und Frieden noch rarer!
Acht Mitstreiter haben sich aufgemacht, um heraus zu finden, wer diesmal zum Herrn der Wüste gekürt werden wird!
Viel Vorbereitung ist hinein geflossen, doch nun geht es tatsächlich los. Schwerter und Krummsäbel werden gezückt, und der Kampf um das heilige Land ist erneut eröffnet!
https://www.youtube.com/watch?v=irRkU-1BDEU
Und wer anders sollte die neue Saison eröffnen, als der werte Kardinalinfant, Sieger des letzten Turniers und damit amtierender „Herr der Wüste“. Damit gibt es direkt ein interessantes Match zu sehen, denn er tritt gegen niemand anderen an als den damaligen Zweitplatzierten, Ritter Kunz! (das sind Wir :^^:)
Eine Neuauflage des Finales, wenn man so will, wenn auch mit etwas anderen Teams und Voraussetzungen. Wir starten direkt mit der Aufstellung für Schlachtfeld A, anhand derer Wir den Startbildschirm etwas näher erläutern wollen:
https://up.picr.de/46283171dk.jpg
Oben links sieht man die Fürsten, welche hier antreten, mit ihrer jeweiligen Farbe und ihrem Namen, Sie sind bereits in ihre Teams gruppiert, welche Wir nochmal dazu geschrieben haben. Wir werden es für alle Matches so halten, dass ein Team die Farben Rot, orange, gelb und lila trägt, während das andere Team in Blau, Türkis, Grün und Schwarz aufläuft.
Rechts daneben sieht man die Minimap, auf der die Startpositionen dargestellt sind, wie sie von den Mitspielern eingereicht wurden. In der Regel werden Wir zwischen den Schlachtfeldern einen Seitenwechsel vornehmen, d.h. das Team welches auf Schlachtfeld A unten gestartet ist, wird auf B oben starten und umgekehrt.
Mittig links sieht man die Startoptionen. Wenn keine Ereignisse oder Aktionskarten Änderungen verursachen (was hier nicht der Fall ist), dann werden Wir wie gesehen mit normalen Startbedingungen und 8.000 Gold für alle KI-Fürsten ins Spiel gehen.
Dann kurz zur Aufstellung: wie man sieht, gibt es in diesem Match eine Art „schiefe Schlachtordnung“, da der werte Kardinalinfant auf Schlachtfeld A zwei Fürsten aufgestellt hat, Wir hingegen drei. Auf B wird es demzufolge umgekehrt sein. Nun gut, dann wollen Wir mal heraus finden, ob der zahlenmäßige Vorteil hier überwiegt, oder der Wolf (wie so oft in der letzten Saison) alles überlebt.
Hinein ins Spiel! Auf der oberen linken Position startet in rot, für das Team Kardinalinfant… das Schwein, Herzog Truffe!
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Rechts neben ihm, unter orangenem Banner startet sein Verbündeter, der Wolf, Herzog Volpe!
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Und in der linken unteren Ecke, für das Team Kunz haben wir hier in türkis… Saladin, der Vernünftige!
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Auf dem mittleren Position für Team Kunz startet in Blau… der Abt von Kirkbride!
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Und schließlich, unten rechts, weit von seinem Artgenossen entfernt haben wir in grün für Team Kunz… das Schwein „Alter Keiler“!
In der Anfangsphase bauen die KIs gemäß ihrer Baureihenfolge alle essentiellen Gebäude für Wirtschaft und Verteidigung auf, aber auch erste Truppen werden rekrutiert und ausgesandt. Die Kampfhandlungen eröffnet hier der Wolf, dem es gar nicht passt, dass der Abt das in der Mitte gelegene Farmland bebaut:
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Im September 1182 hat Herzog Truffe seine Burg fertig gestellt, hier einmal dem werten Publikum zur Ansicht:
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Hierbei handelt es sich um eine der kleineren Burgen des Schweins, mit 7 Waffenproduktionen (zu erkennen an den grünen Dächern). Positiv hervorzuheben ist, dass das Torhaus nach hinten gerichtet ist, wodurch die Laufwege für die Außenwirtschaft kürzer und besser geschützt sind.
Auch Kunzens Schwein hat seine Burg fertig:
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Diese Variante ist etwas größer, mit 10 Waffenproduktionsstätten. Auch hier zeigt das Torhaus nach hinten, und es ist ein zusätzlicher großer Turm vorhanden. Aber wie bei allen Burgen des Schweins ist der umgebende Wall auch hier niedrig und dünn, und kann daher einem ernsthaften Angriff nicht lange stand halten.
In der Mitte der Karte gehen die Scharmützel weiter, und Herzog Truffe schickt die ersten Angriffstruppen aus:
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Doch es sind nur sehr wenige Männer, die auch umgehend von Saladins Schützen unter Feuer kommen. Auch im Bild: einige Katapulte des Wolfs. Diese machen dem Abt ganz schön zu schaffen und verursachen einigen Schaden, bis er es schafft, eine Turmballiste aufzubauen:
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Diese macht dank Ihrer hohen Reichweite mit den Belagerungswaffen kurzen Prozess.
Da können Wir gleich die fast fertige Burg des Abts zeigen:
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Die „Abtei“ hat wie meistens dicke, hohe Mauern und 4 große Türme mit Ballisten darauf. Hinter der Burg gibt es noch einen Wirtschaftshof, der durch einen dünnen Burggraben geschützt wird. Elementarer Bestandteil der Burg ist die Kathedrale, in welcher der Abt die Kampfmönche ausbildet, die seine Primärinfanterie darstellen. (Wer jetzt nach Sekundärinfanterie fragen möchte: es gibt keine :D )
Auf der linken Seite startet Saladin gerade seinen ersten Angriff, der jedoch von Herzog Truffe problemlos abgewehrt wird:
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Nun rücken zeitgleich die Armeen der beiden Schweine aus, die direkt aneinander vorbei angreifen wollen. Das führt zu einigem Kuddelmuddel in der Mitte der Karte:
https://up.picr.de/46283237jr.jpg
Am Ende sind beide Trupps geschwächt…
https://up.picr.de/46283238qc.jpg
… und können darum nichts ausrichten.
Es ist nun der Februar 1186, und Wir zeigen einmal die Stärkeübersicht:
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Hier kann man sich im Spielverlauf anzeigen lassen, wie die Fürsten gerade dastehen, was Truppenstärke, Füllstand der Schatzkammer und allgemeine Macht angeht. Aktuell sind der Wolf und Saladin noch pleite, da sie noch immer in den Aufbau ihrer Burg investieren. Bei den Schweinen ist die Wirtschaft hingegen schon angelaufen, und der Abt… nun, er tut was er immer tut. Er scheffelt Geld in rauen Mengen. :rolleyes:
Normalerweise wäre das etwas Gutes, aber da der Abt nur sehr günstige Truppen einsetzt (Bogenschützen und Mönche), kann er das ganze Geld im Leben nicht ausgeben. Was solls, besser so als andersrum.
Dann hat auch der Wolf seine Burg fertig gestellt, und sie ist so groß, dass sie fast nicht mehr ins Bild passt:
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Diese Burg ist ein sehr defensivstarkes Bauwerk mit Pech, Fallen und Burggraben, mehrfachen Wallreihen und vielen gut besetzten Türmen. Sie hat nur wenige Nachteile, zu nennen wäre da die geringe Anzahl von lediglich 5 Waffenproduktionsstätten, was aber durch deren optimale Platzierung wieder ausgeglichen wird. Außerdem gibt es für die Außenwirtschaft nur den Zugang über das Torhaus mit der Zugbrücke, was zu längeren Laufwegen vor allem hinter die Burg führen kann.
Und zum Schluss haben Wir noch die Burg von Saladin, welche als letzte fertig geworden ist:
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Diese ist ebenfalls eine starke Festung, und Unserer Meinung nach eine der Top 3 -Burgen in Saladins Repertoire. Ganze 8 große Rundtürme mit Turmgeräten stellen eine ordentliche Feuerkraft dar, welche auch gut zum Gegner hin ausgerichtet ist. Zwischen den Türmen schützt ein Burggraben (im Bild nicht sichtbar) den Wall vor allem, was zu nah heran will. Dazu ist die Burg ziemlich geräumig, fast die gesamten Wirtschaftsgebäude Saladins (und das sind eine Menge!) haben darin Platz.
Wenn man Nachteile suchen möchte, würden Wir hier die beiden kleinen seitlichen Torhäuser erwähnen, welche schnell durchbrochen sind, wenn der Feind einmal bis dahin kommt. Andererseits helfen sie auch, die Wirtschaftswege zu optimieren, solange kein Feind daran anklopft, Außerdem hat Saladin hier recht wenig Feuerwerfer auf den Wällen, was problematisch werden könnte, wenn eine große Truppe gepanzerter Gegner anrückt.
Da Wir gerade von Gepanzerten sprachen: der Wolf hat soeben seine erste Angriffsarmee ausrücken lassen, und auch der Abt (welcher das Ziel des Wolfs ist) rückt ebenso aus. Diesmal gibt es zwar kein Handgemenge, doch beschießt man sich schon ordentlich.
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Der Abt will selbst eher dem Schwein ans Leder, und die Männer des Wolfs stehen zu lang auf freiem Feld und werden so von den Ballisten und Bogenschützen des Abts stark dezimiert. Anschließend rückt auch Saladin aus, hier mal im Überblick:
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Die Katapulte des Abts haben die dünnen Mauern des Herzogs Truffe schnell geknackt, und die Mönche nutzen die Bresche:
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Doch das Schwein hat viele Streitkolbenkämpfer zuhause, welche die Mönche in Nullkommanix zu Hühnerfutter verarbeitet haben.
Saladin hingegen hat sich den Wolf zum Ziel erkoren, und greift so quasi über kreuz mit dem Abt an:
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Und nun will auch noch der Alte Keiler mitmischen:
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Das führt zu einem kombinierten Angriff von Saladin und dem Keiler auf den Wolf:
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Doch die Burg des Wolfs ist stark und letztlich enden alle Angreifer im Hagel aus Pfeilen und Bolzen:
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Lediglich die Belagerungsgeräte, die Saladin hinter seinem Angriff aufgefahren hat, machen weiter Druck. Dazu kommt dann noch der Abt, der aber über Kreuz auf Kardinalinfants Schwein losgehen will, was aber seinerseits auch ausrückt:
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Da diesmal Truffes Armee im Feld ist, kommen die Mönche bei ihm daheim fast bis zum Bergfried, er kommt also nochmal mit dem Schrecken davon!
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Auf der anderen Seite:
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Man sieht, dass das Schwein nicht alle Belagerungsgeräte aufbauen konnte (die Zelte stehen noch da). Das liegt daran, dass die Baumeister zuvor von Saladins Schützen abgeschossen wurden, da die Armee des Schweins recht dicht vor seiner Burg vorbei marschiert ist.
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Der Rammbock bricht durch das Torhaus des Abts, doch mittlerweile ist nur noch eine Hand voll Soldaten des Schweins übrig, welche nichts mehr ausrichten können:
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Die Stärkeübersicht vom Mai 1190:
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Wie man sieht, haben alle Fürsten des Teams Kunz ein Geldpolster aufbauen können (der Abt natürlich am meisten). Auf der anderen Seite sieht es nicht so rosig aus. Der Wolf kann zwar gut wirtschaften, aber es hält sich eben so mit seinen Ausgaben die Waage, während Herzog Truffe gerade pleite ist.
Es folgen diverse Einzelangriffe, zuerst vom Alten Keiler auf den Wolf, der nur die äußeren Mauern ankratzt und dazu führt, dass Herzog Volpe seine Fallen erneuern muss.
Danach rückt letzterer seinerseits gegen den Abt vor und kann das Torhaus einrennen, da der Abt aber gerade viele Mönche auf dem Bergfried stehen hatte, bestand keine direkte Gefahr für seine Gesundheit.
(Zur Info für alle Neu-Leser und Mitspieler: die KIs sammeln ihre Angriffstruppen immer auf dem Bergfried. Wenn sie genügend rekrutiert haben, starten sie den Angriff. Alle Truppen auf dem Bergfried helfen natürlich bei der Verteidigung. Also ist eine KI am verwundbarsten, wenn sie selbst gerade angreift bzw. kürzlich angegriffen hat. Wenn sie schon eine große Armee angesammelt hat, ist es dagegen schwer, zum Burgherren zu gelangen, selbst wenn man die Mauern durchbrechen konnte.)
Als nächstes gibt es einen weiteren „Über-Kreuz-Angriff“, wo Abt und Saladin gleichzeitig, aber auf verschiedene Gegner vorrücken. Keiner dieser Angriffe kann durchdringen.
Beim nächsten Angriff des Alten Keilers können Wir die Pechgräben des Herzog Volpe in Aktion erleben:
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Man erkennt auch, dass seine Burg schon einige Federn lassen musste, was vor allem am konstanten Beschuss durch Saladins Störgeräte liegt. Hier müssen wir wohl einen Nachteil dieser Burg ergänzen: Es fällt schwer, gegnerische Katapulte gezielt auszuschalten, da die auf der Burg eingesetzten Mangen eher zum breiten Beschuss von Truppenansammlungen geeignet sind.
Die Schlacht wogt nun hin und her, der Wolf kann mit einem Ausfall Saladins Katapulten zerstören und bekommt dadurch eine Atempause. Herzog Truffe greift wieder den Abt an, doch sammelt er sich diesmal noch näher an Saladins Burg:
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Das war nix. Macht es der Wolf besser?
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Ähhm… jein. Seine Feuerballiste steckt genau die Farmen des Abts in Brand, wo sich seine Truppen sammeln. Das ist eher ungesund.
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Er hat genug Truppen, um dem Abt noch einen seiner großen Türme wegzureißen, aber mehr ist diesmal nicht drin. Der Abt ist seiner selbst so sicher, dass er schon für den nächsten Angriff ausrückt, obwohl noch einige Feinde vor seinen Mauern stehen:
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Unterdessen bläst der Keiler erneut zum Sturm auf den Wolf:
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Doch obwohl einiges an Blechschaden, äh, Steinschaden an der Burg entsteht, fressen sich die Streitkolbenkämpfer letzten Endes wieder an den dicken Mauern fest und werden Mann für Mann abgeschossen.
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Nicht weit entfernt:
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Stimmt, da war ja was, der Abt ist ja auch ausgerückt! Dieses Mal scheint Herzog Truffe die Menge an Mönchen doch zu beeindrucken:
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Wenn man sie auswählt, sieht man dank der Lebensbalken überhaupt erst mal, wie wie viele Mönche sich dort durch die Burg des Schweins wälzen:
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Die Armbrustschützen kurbeln was die Arme hergeben, doch es erreichen immer noch beängstigend viele Kuttenträger den Bergfried:
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Und so kommt denn das Ende des Herzogs Truffe…
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… in Form eines hölzernen Stabes auf‘s Haupt.
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Da der Burgherr besiegt wurde, scheidet dieser Fürst nun aus, und seine Burg mitsamt den verbliebenen Truppen wird dem Erdboden gleich gemacht:
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Der Abt kommentiert diesen Erfolg auf eine allzu weltliche Art und Weise:
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Nun steht der Wolf allein noch für Team Kardinalinfant auf dem Platz, und auch er hat aktuell zu kämpfen denn die Felddominanz kommt von Team Kunz:
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Dafür hat der Wolf mittlerweile sein Konto wieder aufgefüllt, über 7.000 Goldstücke werden ihn noch eine Weile durchhalten lassen:
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Die Angriffe reißen nicht ab, zuerst kommt Saladin, dessen Kämpfer die linke Seite der Burg des Wolfs schon ordentlich rupfen können…
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… und dann kommt der Abt. Obwohl viele seiner Truppen ins Feuer laufen, arbeitet sich der Rest unermüdlich durch die Wälle:
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Da viele Türme noch nicht wieder aufgebaut und kaum besetzt sind, hat die ausufernde Wallanlage nun auch viele tote Winkel, die nicht beschossen werden können:
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Zum Ende des Jahres 1207 ist das Geldpolster des Wolfs auf Null abgeschmolzen. Ungefähr zur gleichen Zeit hat sich ein letzter verbliebener Mönch bis ins Innere der Burg des Wolfs „durchgenagt“, wo er als Lohn für seine Arbeit direkt eine Pike ins Gesicht bekommt:
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Während dieser Zeit rekrutiert der Abt allerdings keine neuen Angriffstruppen, da alle KIs dies erst tun, wenn der aktuelle Angriff vorüber ist (d.h. alle Soldaten der Angriffsarmee tot oder zurück gezogen).
Im Mai 1211 greift Saladin erneut an, mit einer mittlerweile durchaus beträchtlichen Armee:
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Er sammelt sich jedoch sehr nah bei seiner Burg, weshalb seine Truppen noch einen etwas längeren Weg vor sich haben. Während sie den zurücklegen, hat sich der Alte Keiler schon in Stellung gebracht, und ist mit seinen flinken Kriegern schneller am Wall als Saladin:
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Man sieht, dass Herzog Volpe seine Burg zwar repariert hat, aber auf den Türmen nur wenige Schützen stehen.
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Der Wolf zündet nochmal alle Pechgräben an, doch die Menge an arabischen Schwertkämpfern nötigt ihm Respekt ab:
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Eine Feuerballiste zündet dann noch die Wohnhäuser vor den Wällen des Wolfs an:
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Der Brand greift nicht auf das Burginnere über, doch durch die zerstörten Häuser ist nun noch mehr Wall frei zugänglich und kann attackiert werden.
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Der Wolf reißt nochmal einige nicht essentielle Gebäude ab (z.B. die Kirche) um dadurch Gold zu generieren. Mit diesem Gold kauft er Waffen und rekrutiert sozusagen als „letztes Aufgebot“ nochmal alles, was möglich ist. Dann ist der innere Wall zerstört und alle Angreifer wollen sich nun durch diese eine Lücke zwängen. Die Verteidiger eilen ihnen entgegen:
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Nun kommt es zu einem der gefürchteten „Knubbel“, wo sich Einheiten in einer Angriffsbewegung auf einem einzigen Fleck beliebig stapeln können. Beim Gegner geschieht das gleiche, und es kämpft Knubbel gegen Knubbel. Das Ergebnis ist oft schwer vorherzusehen und von der Truppenanzahl abhängig, sowie davon, wessen Einheiten schneller stacken.
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Es sieht nicht gut aus für den Wolf, die schiere Truppenmasse hat seine Verteidiger weggedrückt und rollt nun auf den Bergfried zu.
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Dann muss Herzog Volpe selbst zur Waffe greifen…
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… doch es hilft nichts:
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Der Wolf ist tot, und Saladin war letztlich sein Richter:
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Damit hat das Team von Ritter Kunz auf Schlachtfeld A gesiegt![/]
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Es gibt damit zwei „Kills“ auf das Konto von Team Kunz. Der letzte Fürst des Teams Kardinalinfant ist im September 1212 gefallen. Diese Daten könnten noch wichtig werden, falls Kardinalinfants Team auf Schlachtfeld B gewinnt, was aufgrund der asymmetrischen Aufstellung durchaus wahrscheinlich ist.
Aber zuerst zeigen Wir noch die Statistiken (nun ja, zumindest die erste Seite, beim Screenshot der zweiten ist das Spiel abgestürzt :facepalm:):
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Was kann man hier nun herauslesen? Wir gehen für alle Neueinsteiger mal von links nach rechts die Spalten durch.
[B]Getötete Truppen: hier hat der Wolf klar die Nase vorn, immerhin hat er viele Angriffswellen mit sehr gutem Abtauschverhältnis abgewehrt.
Verlorene Truppen: Der Abt hat seine Mönche verheizt wie sonst was, aber sie sind ja auch vergleichsweise günstig. Von da kommt auch die Mehrzahl der Kills des Wolfs.
Verdientes Gold: Ein Maß für die Wirtschaftskraft einer KI in der konkreten Partie. Obwohl der Abt die meisten Reserven angehäuft hat, war tatsächlich Saladin der wirtschaftlich stärkste Fürst hier. Er hat das Gold nur eben auch wieder ausgegeben. Der Wolf ist ziemlich abgeschlagen, aber er wurde im Gegensatz zu Saladin auch ständig unter Druck gesetzt, weswegen natürlich die Wirtschaftsleistung leidet.
Nächste 6 Spalten: Produzierte Nahrungsmittel, Holz, Stein, Eisen, Pech, Waffen: Diese Kategorien schlüsseln die Wirtschaft nochmal etwas auf. Man erkennt z.B., dass Saladin vor allem eine riesige Nahrungsproduktion aufgezogen hat, während der Wolf sein Geld eher mit „harten“ Rohstoffen wie Stein verdient.
Maximale Bevölkerung: Ebenfalls ein Maß für den Umfang der Wirtschaft, sollte mit den produzierten Gütern korrelieren.
Angstfaktor: Zeigt, ob der Fürst gute Dinge (Gärten, Statuen) oder böse Dinge (Galgen, Foltergeräte) nutzt, und in welchem Maße. Ein positiver (grüner) Angstfaktor bewirkt, dass die Arbeiter öfter mal ein Päuschen einlegen und die Wirtschaftskraft sinkt. Dafür sind allerdings die Soldaten kampfstärker. Ein böser Angstfaktor (rot) macht das genaue Gegenteil, die Arbeiter schuften härter und die Wirtschaft brummt, aber die Soldaten sind weniger motiviert.
letzte 2 Spalten: Zerstörte Gebäude und verlorene Gebäude: Ziemlich selbsterklärend, allerdings zählen hier keine Wallsegmente dazu sondern nur ganze Gebäude wie Türme, aber auch Farmen, Holzfällerhütten usw.
Unser Fazit: ein hart erkämpfter Sieg, Wir haben zwar gehofft, dass es so kommt, aber nicht in dieser eindeutigen Form. Wir haben keinen Fürsten verloren, was für Uns das „Best-Case“-Szenario war, da der Wolf durchaus in der Lage ist, den Abt oder das Schwein ohne Probleme aus dem Spiel zu nehmen. Hier kam es aber auf das Timing an, denn ab dem Zeitpunkt wo der Wolf für den Abt gefährliche Armeegrößen ausgeschickt hat, war er selbst bereits so stark unter Druck, dass es dann zu nur mehr einem solchen Angriff gereicht hat. Den hat der Abt überlebt, da seine Armee zuhause war. Ist hier das Timing anders, tötet der Wolf den Abt, findet unter dessen Matratze 50.000 Gold und schon nimmt die ganze Partie einen anderen Lauf.
Wir sind gespannt auf Schlachtfeld B, und gehen davon aus, dass Team Kardinalinfant dort die zahlenmäßige Überlegenheit auch in einen Sieg ummünzen kann. Die spannende Frage bleibt aber, wie entscheidend dieser Sieg sein wird, und ob Team Kunz möglicherweise noch einen KI-Fürsten ausschalten kann? Wir werden berichten!
Und nun freuen Wir Uns auf Kommentare und Meinungen zur Eröffnungsschlacht der Liga :)
deltadagger
11.09.23, 01:15
Sehr interessante Schlacht!
Saladin + Abt scheint gut zu sein.
Edit:
Die Turnierkarte ermöglicht der KI (na, ja :)) tatsächlich so was wie kombinierte Angriffe von Verbündeten.
Eine sehr offensivfreudige Karte - dickes Lob dafür!!
Die Verluste der Armbrustschützen beim Wolf wurden hauptsächlich durch die berittenen des Saladin verursacht?
Witold Pilecki
11.09.23, 09:32
Uffz.... das muss in der Magengrube schmerzen, den Wolf so untergehen zu sehen. Zum Glück ist es nicht unsere Magengrube. :D
deltadagger
11.09.23, 09:42
Uffz.... das muss in der Magengrube schmerzen, den Wolf so untergehen zu sehen. Zum Glück ist es nicht unsere Magengrube. :D
Für unsere erste Sparringbegegnung habt ihr auch den begnadeten Saladin am Start.
Wir sind gespannt, ob ihr diesen mit dem Wolf zusammenspannt (als unbesiegbares Dreamteam) oder ob ihr die zwei Stärksten aus euerer Riege in die zwei Teams aufteilt.
16702
Ein Duell Wolf-Wolf wird wohl jener entscheiden, der den besseren Co-Ritter zur Seite stellt.
Komischer Kunde
11.09.23, 09:46
Puh, wieder was gelernt. Wir sind mal auf die Fähigkeiten unserer Fürsten gespannt... :uhoh:
Witold Pilecki
11.09.23, 09:49
Wir stellen die Schwergewichte in dieser Partie getrennt auf. Treffen die Wölfe aufeinander, hoffen wir auf ein Unentschieden und einen Sieg auf dem anderen Feld. Andernfalls hoffen wir auf ein glattes 2:0. :cool:
deltadagger
11.09.23, 09:50
Wir stellen die Schwergewichte in dieser Partie getrennt auf. Treffen die Wölfe aufeinander, hoffen wir auf ein Unentschieden und einen Sieg auf dem anderen Feld. Andernfalls hoffen wir auf ein glattes 2:0. :cool:
Wir beide verfolgen wohl ein und dieselbe Strategie :D
Witold Pilecki
11.09.23, 14:17
Wir wollen uns noch für die detaillierte Berichterstattung bedanken (da wir euch nicht reppen können, edler Ritter Kunz). Wir lesen und sehen die Berichte gerne.
Wir sind gespannt auf Schlachtfeld B, und gehen davon aus, dass Team Kardinalinfant dort die zahlenmäßige Überlegenheit auch in einen Sieg ummünzen kann. Die spannende Frage bleibt aber, wie entscheidend dieser Sieg sein wird, und ob Team Kunz möglicherweise noch einen KI-Fürsten ausschalten kann? Wir werden berichten!
Gibt es irgendein Boni für die Tabelle-Meisterschaft wenn man KI-Fürsten ausschaltet?
Danke für den tollen, detaillierten Bericht. Muss eine Menge Arbeit machen! :)
Ritter Kunz
11.09.23, 15:08
Wir freuen Uns, dass es Anklang findet :)
Gibt es irgendein Boni für die Tabelle-Meisterschaft wenn man KI-Fürsten ausschaltet?
Es gibt für ein Match ja 3 mögliche Punkte zu gewinnen. Einen pro Sieg auf Schlachteld A und/oder B, und einen für den Gesamtsieg. Für eben diesen müssen ggf. weitere Kriterien heran gezogen werden, falls jeder Spieler je ein Schlachtfeld gewinnt.
eines dieser Kriterien ist dann die Anzahl Kills, d.h. das Team, welches mehr feindliche Fürsten ausgeschaltet hat, hätte dann den Gesamtsieg errungen. Herrscht dort auch Gleichstand, dann geht es drum, wer sein Schlachtfeld schneller gewinnen konnte.
Also ja, das ist für die Tabelle durchaus wichtig :)
Kardinalinfant
11.09.23, 15:33
Um mit der Ratte zu starten:
„Ahaaa! Meine stümperhaften Truppen, haben - einfach - meinen - Plan nicht verstanden. Ahaaa!“
In der Tat, das ist suboptimal gelaufen. Wir hatten vor der Partie länger hin und her überlegt, wie Wir aufstellen wollen. Letztlich meinen Wir, an sich ganz gut (wenn auch nicht ideal) aufgestellt zu haben, was die Wahl Unserer Fürsten/Partie angeht, aber dann ein wenig Pech gehabt zu haben:
Zum einen, was die exakte Platzierung auf dem Spielfeld angeht:
Steht nicht der Abt beim werten Ritter Kunz in der Mitte, sondern das Schwein, dann richten sich die Angriffe Unseres Wolfs gegen das Schwein und das kann Angriffe deutlich schlechter ab (wie man hier auch gesehen hat). In dem Fall wäre es deutlich wahrscheinlicher gewesen, dass Wir einen Gegner mitgenommen hätten.
Zum Zweiten mit der Burg des Wolfs. Die ist hier tatsächlich schlecht gewählt, weil vergleichsweise anfällig für Beschuss und dabei vergleichsweise wenig Verteidigungsstark gegen vorbeiziehende Gegner (der Abt musste ja am Wolf vorbei für seine Angriffe auf das Schwein).
Zum Dritten, dass die Angriffe, die Unsere Fürsten gefahren haben relativ schlecht koordiniert waren und sich Unsere Truppen im Hagel gegnerischer Schützen gesammelt haben und daher nicht durchschlagen konnten.
Zum Vierten: Insbesondere der Abt, ein Stück weit aber auch Saladin sind "Tagesformtiere" und hier hatten sowohl Saladin, als auch der Abt des werten Ritter Kunz eine ausgemacht gute Tagesform.
Hätten Wir bei anderem Verlauf obiger Punkte gewinnen können? Ja, aber eher mit viel Glück, drei Gegner, davon ein richtig starker und keiner davon ganz schlecht wären vermutlich in der Mehrzahl der Fälle zu viel für Unsere beiden Fürsten gewesen. Aber was schon drin gewesen wäre, wäre - bei anderer Aufstellung - das Schwein des werten Ritter Kunz mitzunehmen oder aber (dann bei anderer Burg des Wolfs) sehr viel länger durchzuhalten, womit Wir in beiden Fällen für die Rückpartie eine bessere Aussicht auf den Gesamtsieg gehabt hätten.
Apropos Rückpartie: Wie sieht es da aus? Wir haben hier den Wazir, den Abt und die Schlange gegen die Schlange des werten Ritter Kunz und seinen Emir antreten. Kürzt man (was natürlich deutlich vereinfacht ist) die beiden Schlangen aus der Gleichung heraus, haben Wir Wazir und Abt gegen den gegnerischen Emir. Wir lehnen Uns aus dem Fenster: Dass Wir auch diese Partei verlieren halten Wir für sehr unwahrscheinlich (wenn auch nicht ausgeschlossen). Wir sehen Wazir und Emir in Etwa auf Augenhöhe (mit Defensivvorteilen beim Emir und Offensivvorteilen beim Wazir), aber der Abt kommt halt auch noch dazu. Da wären Wir allerdings wieder beim oben angesprochenen Punkt Tagesform. Ist der Abt schlecht drauf, kann das alles anders verlaufen. Worauf hoffen Wir im Rückspiel: Die gegnerische Schlange (auf die sich an sich von Partiebeginn an die geballte Offensivkraft aller Unserer drei Fürsten richten müsste) knickt sehr früh ein und dann kann der Emir allen drei Gegnern zugleich nicht lange widerstehen, zumal Abt und Schlange mit Belagerungsgeräten aufwarten, was dem Emir nicht lange gut tun dürfte. Umgekehrt kommt der Emir nicht dazu, zu viele Offensiven auf den (davon gehen Wir aus) Abt zu starten, so dass seine Angriffe nicht ausreichen, um irgendwann durchzuschlagen. Geht der Plan auf, ist der Gesamtsieg für Uns noch drin, bricht ein Stein aus der Mauer (die Schlange des Gegners hält zu lange durch, der Emir entwickelt genug Kraft, den Abt vom Feld zu nehmen) nicht mehr, dennoch hoffen Wir dann auf zumindest einen Punkt. Und um es klar zu sagen: Gegen den werten Ritter Kunz kann man durchaus verlieren und Wir werden auch nicht der Letzte sein, dem das passieren würde.
An dieser Stelle herzlichen Dank werter Ritter Kunz für die umfassende und aufwendige (wie gewohnt!!!) Darstellung der Partie. :top:
Wir schließen angesichts der schmerzlichen Hinspielniederlage mit dem Wolf:
„Dafür werde ich mich rächen!“
Ritter Kunz
11.09.23, 22:40
Die Verluste der Armbrustschützen beim Wolf wurden hauptsächlich durch die berittenen des Saladin verursacht?
Ah, den Kommentar hatten Wir übersehen, mea culpa.
Es war ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Wenn ein Turm zerstört wird, gehen (meistens) auch die darauf befindlichen Schützen hopps. Das Rekrutierungsschema der Ki sorgt dafür, dass nicht sofort wieder die Maximalbesatzung hergestellt wird, das braucht etwas Zeit. Und wenn dann die berittenen Bogenschützen (und andere Schützentrupps) noch reinhalten, machen die 2-3 Mannen auf den Zinnen leider keine gute Figur mehr. Auf dem Bergfried standen ja bis zuletzt noch gut Armbrustschützen, aber die konnten auf die Angreifer an den Wällen eben nicht wirken, sondern erst, als der Durchbruch schon da war. Und da war es zu spät.
An dieser Stelle herzlichen Dank werter Ritter Kunz für die umfassende und aufwendige (wie gewohnt!!!) Darstellung der Partie. :top:
Wir schließen angesichts der schmerzlichen Hinspielniederlage mit dem Wolf:
„Dafür werde ich mich rächen!“
Gern, Wir müssen mal sehen wie lange Wir die detaillierte Aufarbeitung beibehalaten können, aber mindestens den ersten Spieltag wollen Wir so durchziehen.
Schlachtfeld B ist schon ausgespielt, nur der Bericht will noch verfasst werden ;)
Ritter Kunz
12.09.23, 12:22
Weiter geht es mit Schlachtfeld B des Eröffnungsmatches! Die Aufstellungsmöglichkeiten wurden ja schon angeschnitten, hier sehen wir nun, wie die Teams tatsächlich antreten:
https://up.picr.de/46308291pj.jpg
Kardinalinfats Fürsten starten diesmal auf der unteren Seite, und Kunzens Kreiger auf der oberen. Wenn Wir die Aufstellung so sehen, halten Wir einen Sieg Unseres Teams quasi für fast ausgeschlossen. Der werte Kardinalinfant hat hier drei Fürsten zusammen gezogen, die sich stets den schwächsten Gegner als Ziel heraussuchen, was eine tödliche Kombination sein kann.
Nun denn, hinein ins Spiel! Auf der Oberen linken Position startet in türkis für Ritter Kunz… Emir Najid!
https://up.picr.de/46308292rj.jpg
Oben mittig startet sein Verbündeter, in Blau, verspritzt sein Gift für Team Kunz, es ist… die Schlange, Herzog Vipertooth!
https://up.picr.de/46308293ob.jpg
Sein entfernter Verwandter tritt lieber für Kardinalinfant an, in orange auf unten links startet… die Schlange, Herzog Beauregard!
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Dem nächsten Fürsten kommt man besser nicht in die Quere, gleiches Team oder nicht, in der Mitte lässt seiner Wut freien Lauf… Wazir, der Schreckliche!
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Und schließlich, last but not least, rechts unten startet in rot, auch er will eines Tages Kardinal werden… der Abt von Stirling!
https://up.picr.de/46308296er.jpg
Und es geht direkt mit der Action los, der Wazir drückt mit dem Startgold direkt eine Gruppe berittener Bogenschützen raus, die er auf Kunzens Schlange loslässt. Ja, Wir meinen den KI-Fürst :rolleyes:
https://up.picr.de/46308297ir.jpg
Dessen Burg ist an entscheidenden Stellen noch offen, nämlich dort, wo der Burggraben hin soll. Die Reiter stören die frühe Wirtschaft erheblich und können erst mit einem beherzten Ausfall der Lanzenträger gestoppt werden:
https://up.picr.de/46308298vh.jpg
Sobald diese Gruppe tot ist, rekrutiert der Wazir sofort eine neue, so dass sein Start-Gold bereits nach kurzer Zeit erschöpft ist. Dafür fangen diese Schützen dann einen Großteil von Herzog Vipertooths erstem Angriff ab, der auf den Abt zielt:
https://up.picr.de/46308299jf.jpg
Die verbleibenden Soldaten schaffen es zwar, über die mitgeführten Leitern die Wälle des Abtes zu erklettern, verursachen dort aber keinen signifikanten Schaden mehr.
Auch Herzog Beauregard greift an:
https://up.picr.de/46308300eu.jpg
Doch seine Soldaten werden von seinem Vetter schnell abgeschossen. Allerdings bleibt ein Katapult zurück, welches langsam und stetig Schaden an der Burg verursacht.
Den kurzen Moment der ruhe nutzen Wir, um die Burg der Schlange (Herzog Beauregard) zu zeigen:
https://up.picr.de/46308302kj.jpg
Sie ist hier fast fertig, nur einige Tupfen Burggraben fehlen noch. Diese Burg hat zwar die zum Gegner gewandte Seite nicht durch Wälle geschützt (sondern nur durch Burggraben), aber wirtschaftlich ist sie mit sieben Waffenmachern und zwei Toren nach hinten eine der stärksten, die die Schlange zu bieten hat.
Nun wollten Wir gerade die Burg des Abtes zeigen, doch dabei stellen Wir fest: der Abt brennt! :eek:
https://up.picr.de/46308303pu.jpg
Wie das passiert ist, haben Wir leider nicht gesehen, es werden höchstwahrscheinlich Sklaven des Herzogs Vipertooth gewesen sein, die mit ihren Fackeln die Farmen im Hinterland entzündet haben, von wo aus das Feuer dann auf die Abtei übergreifen konnte.
Allerdings würden Wir auch „Freindly Fire“ des Wazir nicht ausschließen, der immer zum Kreis der Verdächtigen gehört, wenn irgendwo etwas brennt :D
Von dem kleinen Problemchen mit dem Feuer mal abgesehen, ist diese Burglayout das gleiche wie schon auf Schlachtfeld A zu sehen war, daher bedarf es keiner weiteren Erklärung.
Es scheint den Abt auch nicht so zu stören, da er seine Armee ausschickt, als sei alles normal:
https://up.picr.de/46308304hy.jpg
Der Wazir denkt sich gleich „Da mache ich mit!“
https://up.picr.de/46308305dt.jpg
Und auch der Emir rückt aus, allerdings natürlich in die andere Richtung ;)
https://up.picr.de/46308306zg.jpg
Scheinbar will er die Schlange angreifen, was wohl die letzte Gelegenheit sein wird, diesen Fürsten raus zu nehmen, bevor der Abt wieder sein Sparbuch voll packt und damit den Emir auf sich zieht.
Der Angriff des Abts läuft unterdessen eher so mittelgut…
https://up.picr.de/46308307xa.jpg
Die Mönche vertragen Pfeilfeuer eben nicht gut, und müssen erst eine kritische Masse aufbauen. Immerhin ist seine Burg daheim mittlerweile gut durch..., äh, wieder gelöscht, wollten Wir sagen.
Der Wazir rückt nach, und seine Soldaten können eine ganze Weile auf die Wälle einhacken, währen Störkatapulte des Abtes es fröhlich Steinbrocken auf Herzog Vipertooth regnen lassen.
https://up.picr.de/46308308lc.jpg
Inzwischen ist Herzog Beauregard auch ausgerückt, und liefert sich ein Schützenduell mit dem Emir:
https://up.picr.de/46310572cu.jpg
Der Angriff des Emir auf eben jenen Beauregard zerfasert dagegen zusehends, es ist Uns nicht ganz klar, ob hier ein kleiner Bug mit den Burggräben vorliegt, oder ob es sich tatsächlich hauptsächlich um Störtrupps handelt, und nicht um eine Angriffsarmee. Die KI ist an der Stelle nämlich wenig flexibel, um nicht zu sagen gar nicht. Wenn ein Trupp Soldaten nur den Auftrag hat, die Wirtschaft zu stören, dann tut er nur dies, und würde den Gegner selbst nicht töten, auch wenn die Burg offen und der Burgherr auf dem Präsentierteller wäre.
Immerhin können Wir die fertig gebaute Burg des Emir zeigen:
https://up.picr.de/46308309hc.jpg
Sie ist Rund, wie alle Emir-Burgen, und mit ebenso runden Türmen versehen. Drei große im Hauptwall, und vier hohe an den „Auslegern“ der Burg. Das Torhaus zeigt nach hinten. Damit sind auch schon alle Hauptcharakteristika beschrieben, die Burgvarianten des Emir unterscheiden sich dann lediglich im Kreisdurchmesser und der Anzahl der Türme. Ein oder zwei Mangen zeigen immer zum Gegner, Turm-Ballisten werden nicht eingesetzt.
Herzog Vipertooth hat seine Burg gerade wieder halbwegs repariert, also nutzen Wir die Chance sie schnell zu zeigen, bevor sie kaputt geht:
https://up.picr.de/46308310wu.jpg
Diese ist eine der schwächeren Varianten der Schlange. Es gibt wieder eine ungeschützte Stelle zum Gegner hin (genau da, von wo die Katapultbrocken angeflogen kommen :D ), aber der Platz im Inneren ist geringer, da der Wall einige unnötige Windungen vollführt, die zudem tote Winkel produzieren können. Lediglich 5 Waffenmacher sind auch das untere Ende bei den Schlangen-Burgen, doch immerhin zeigt das Torhaus nach hinten.
Mit einem Ausfall der Lanzenträger kann Unsere Schlange sich schließlich der Katapulte des Abtes entledigen, die sich aber schon mehr als rentiert haben.
https://up.picr.de/46310314df.jpg
Wir zeigen nun die Burg des Wazir, die fast fertig ist:
https://up.picr.de/46310315cd.jpg
Dies ist die kleinste Variante, welche er baut, mit zwei „Zacken“ zum Gegner hin ausgerichtet. Wäre die Aufstellung anders, könnte die entblößte rechte Seite zum Problem werden, aber in dieser Partie sehen Wir das als unkritisch an. Das Torhaus zeigt (wie immer beim Wazir) nach hinten, und eine ordentliche Anzahl Bäckereien steht außerhalb der Burg. Das ist es auch, was Wir mit „fast“ fertig meinten: da kommen später noch 8 Stück dazu. Außerdem fehlt noch der Burggraben, der beim Wazir aber weniger die Wälle schützt, als vielmehr Angreifer in die um die Burg verteilten Pechfallen lotsen soll.
Es folgt ein Angriff von Herzog Vipertooth auf Herzog Beauregard, der aber nichts ausrichtet, da er an Wazirs Türmen vorbei läuft. Im Juli 1186 haben Wir folgende Stärkeverhältnisse:
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Man sieht, dass der Emir und der Abt schon gut wirtschaften, der Wazir ist (natürlich) pleite, und bei den Schlangen sieht man den Druck, unter dem Vipertooth steht, auch am niedrigen Füllstand des herzoglichen Säckels.
Der Emir rückt mal wieder aus, aber der Wazir hat sich schon gesammelt, und da der Emir unbedingt quer über die Karte zum Abt wandern will, kassiert er natürlich die maximale Breitseite:
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Der Abt hingegen ist schon wieder voll am Start:
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Es fällt auf, dass sich die Angriffe von Abt und Wazir sehr gut synchronisiert haben.
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Während sich die Mönche schon den Zugang zur Burg der blauen Schlange freigeklopft haben (unter tatkräftiger Mithilfe von gefühlten 100 Katapulten), halten einige Soldaten des Emirs die gepanzerten Kämpfer des Wazir zurück:
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Herzog Vipertooth sucht schon mal vorsorglich nach dem Hebel für den geheimen Fluchttunnel:
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Die Kämpfer des Emirs waren zu wenige, um Wazirs Angriffsarmee aufzuhalten, die nun ebenfalls die Burg der Schlange betritt. Und als wäre das nicht genug, taucht auf einmal noch ein Angriffstrupp Herzog Beauregards auf, fast schon als könnte er die Schwäche seines Gegners riechen (evtl. mit der Zungenspitze, wer weiß…)
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Und er schafft es tatsächlich, sich den Kill zu schnappen:
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Ob der Wazir damit so glücklich ist? :think: Aber nichts desto trotz, ein Spruch muss trotzdem sein:
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Damit war nun die Schlange der Schlange Tod, und der Emir muss allein zurecht kommen. Einige seiner Soldaten sind sogar bis zum Abt durchgekommen:
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Doch dies ist bei weitem nicht genug, um gefährlich zu werden.
Auf dem Schlachtfeld wird es nun etwas ruhiger, erst im Dezember 1189 rückt der Emir erneut zu einem Angriff aus…
https://up.picr.de/46310328dq.jpg
… und läuft dabei erneut in einen Doppelangriff von Abt und Wazir:
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Damit war es das für Emirs Männer, und Kardinalinfants Fürsten gehen zum Angriff über:
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Während die Mönche noch gut von den Bogenschützen abgewehrt werden, können die Schwertkämpfer an den Wällen schon ordentlich Schaden verursachen:
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Eine kleine Gruppe kann hier auch durchbrechen, wird aber von der Haustruppe des Emirs abgefangen:
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Im Dezember 1192 hat der Emir keine Reserven mehr, da auch seine Außenwirtschaft von allen 3 Gegnern unter Druck gerät:
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Zwei Jahre später gibt es den nächsten Angirff von Kardinalinfants Team, diesmal greifen alle drei Fürsten gleichzeitig an:
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Nachdem erzog Beauregard den Anfang gemacht hat, und die Katapulte des Abts den großen Turm einreißen konnte, strömen die Truppenmassen auf die Burg des Emirs zu:
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Der Emir schickt entgegen, was er hat, doch er hat so das Gefühl, dass es nicht reichen wird. Was ihn aber auch nicht sonderlich zu stören scheint :D
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Dann können die Haustruppen die Bresche nicht mehr halten und der Weg zum Bergfried ist frei:
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Irgendwo stehen da noch Pechbottichmänner auf dem Bergfried, sie sind das Einzige, was den Emir jetzt noch retten könnte. Und tatsächlich, der erste schüttet! Doch das Feuer zündet nicht. Das kann vorkommen, wenn der Winkel und Abstand nicht stimmt, wobei manche es auch als Bug ansehen.
Nun ist der zweite dran und… er trifft!
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Alle Truppen, die sich schon ordentlich geknubbelt haben, laufen durch das Feuer. Als sich der Rauch verzieht, ist von der riesigen Angriffsarmee nichts mehr übrig:
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Der Emir hat sich nochmal gerettet, doch für wie lange? Irgend eine Art von Gegenoffensive wäre jetzt gut, doch der Emir hat keine Truppen, und seine Burg und Wirtschaft liegt in Trümmern:
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Von den Wirtschaftsgebäuden, die noch stehen, ist keines besetzt, da alle Arbeiter entweder getötet oder für Notrekrutierungen heran gezogen wurden. Es dauert ein ganzes Ingame-Jahr, bis die Burg repariert ist und die Wirtschaft wieder läuft. Und in dieser Zeit haben Schlange, Wazir und Abt natürlich nicht geschlafen. Dezember 1198:
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Wir schätzen, dass die Angriffsarmee gut das 2-3-fache der 150 Männer ausmacht, die der Emir insgesamt aufbieten kann. Zuerst sind wieder die schnellen Truppen Herzog Beauregards am Wall:
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Dann kommt der ganze „Rest“, und der Emir kommt wieder ins Grübeln (nur für kurze Zeit, versteht sich).
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Sobald der Rundturm wieder zerstört ist, ergießt sich die Flut in den Burghof des Emirs:
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Der Emir hat noch weniger Haustruppen als beim letzten mal, Widerstand ist quasi nicht existent.
Jetzt kann nur noch der Pechbottichmann helfen. Der erste verschüttet, doch es zündet erneut nicht! (Man hört im Spiel den Sound und sieht eine kurze Animation, aber es bricht kein Feuer aus.)
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Als auch der zweite Pechbottich nicht zündet ist klar, dass dies das Ende für den Emir ist. Die in einem anderen Teil der Burg von den Ballisten des Wazir angezündeten Bäckereien haben keinen Einfluss mehr auf das Geschehen auf dem Bergfried:
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Die Truppen des Wazir sind, es die dem Emir den Todesstoß geben. Letzterer denkt dabei an seine Mutter:
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Hätte er mal auf ihren Rat gehört… :rolleyes: Der Wazir feiert seinen Triumph:
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Damit hat das Team von Kardinalinfant auf Schlchtfeld B gewonnen!
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Was sagen die Statistiken?
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Emir und Abt haben ähnlich gut gewirtschaftet, obwohl ersterer vor allem zuletzt viel gegnerischen Druck auszuhalten hatte. Er hat auch die meisten Truppen verloren, woran man sieht, wie viel er im Stande ist, aufs Feld zu bringen.
Auch interessant ist die Statistik der zerstörten Gebäude, wo der Abt mit seinen Katapulten und Wazir mit seinen Feuerballisten gleichauf liegen.
Was bedeutet diese Ergebnis nun für den Gesamtsieg im ersten Match?
Wir erinnern uns, Schlachtfeld A wurde von Team Kunz mit 2:0 Kills gewonnen. Hier auf B ist es genau umgekehrt, Kardinalinfants Team gewinnt mit ebenfalls 2:0 Kills. In diesem Fall ziehen Wir das Zeitkriterium heran. Bis September 1212 hat sich der Wolf auf Schlachtfeld A gehalten, während der Emir schon im September 1199 den Löffel abgeben musste.
Dies bedeutet, dass Kardinalinfant den Gesamtsieg im Match erringt, und damit 2 Punkte für die Tabelle einheimst (1 Punkt für den Sieg auf B + 1 Punkt für den Gesamtsieg). Ritter Kunz erhält 1 Punkt für den Sieg auf A.
Unsere Sicht auf das Spiel: Wir haben von Anfang an damit gerechnet, Schlachtfeld B zu verlieren, und haben Uns lediglich Außenseiterchancen auf den Gesamtsieg eingeräumt, sofern es dem Emir gelungen wäre, einen gegnerischen Fürsten zu überwältigen. Doch mit der konkreten Aufstellung war das sehr unwahrscheinlich, da der Emir immer quer über die Karte zum Abt laufen würde. Es gab ein kurzes Zeitfenster, wo er die Schlange attackiert hat, doch da waren die Truppgrößen noch zu gering. Hätten Wir anders aufgestellt, z.B. Emir gegenüber Abt, wäre da vielleicht noch was drin gewesen. Aber Wir konnten nicht genau wissen, wie der werte Kardinalinfant aufstellen würde, daher ist das alles nur Gedankenspielerei.
Für das wahrscheinliche Szenario, dass Wir keinen Kill erzielen können, war natürlich die Zeit entscheidend. Uns war klar, dass der Emir nicht die Nehmerqualitäten eines Wolfs hat, jedoch hat er in diesem Spiel auch wahrhaft fürchterliches Timing an den Tag gelegt, und seine Armee immer dann ausgeschickt, wenn die Gegner kurz vor dem Angriff standen. So wurden Emirs Truppen im Feld zum Tontaubenschießen genutzt, während die immer im Doppel- oder Dreierpack angreifenden Gegner nun eine Burg ohne Armee vor sich hatten. Zusammen mit der Unzuverlässigkeit der Pechschütter hat Uns dies manche Falte in die Stirn getrieben. Wir können schwer einschätzen, ob es bis 1212 gereicht hätte, wären diese Probleme nicht aufgetreten… nun ja, so haben Wir wenigstens eine Ausrede :P
Aber jetzt im Ernst: Wir gratulieren Unserem werten Gegner zum verdient erfochtenen Sieg, und rüsten uns schon mal für das nächste Aufeinandertreffen in Saison 3 :ritter:
Als nächstes spielen Wir das Match deltadagger vs Witold Pilecki aus, und obwohl Wir noch nichts gesehen haben, sind Wir überzeugt, dass es spannend wird! Wen sehen die werten Regenten vorn?
Witold Pilecki
12.09.23, 13:20
Als nächstes spielen Wir das Match deltadagger vs Witold Pilecki aus, und obwohl Wir noch nichts gesehen haben, sind Wir überzeugt, dass es spannend wird! Wen sehen die werten Regenten vorn?
Die Gemächer des Witold Pilecki sind verschlossen, kein Licht erhellt die Flure, kein Kerzenschein nährt das Auge. Es ist weit nach Mitternacht. Die Wachen gehen Doppelpatrouillien und sollen jeden niederstrecken, der sich der Kammer ihres Herrn nähert! Pilecki ist allein, mit seinem Leibdiener und seinem militärischen Berater. Hier, an diesem Ort, zu dieser Zeit, kann die Maskerade fallen. Pilecki ist speiübel bei dem Gedanken an die bevorstehende Schlacht. Er wagt es nicht, den Wein anzurühren, zu sensibel erscheint ihm sein Magen. Was, wenn Saladin wieder versagt? Ja, Saladin! Die große Enttäuschung der letzten Saison. "Aber es lag an seinen Begleitern, Sire, nicht an eurem Vertrauen in ihn." flüsstert der Leibdiener. "Er hat recht Sire, ihr habt gut gewählt. König Phillip, der Sheriff und Sultan haben bekommen, was sie verdienten." Hass lodert in seiner Stimme. Pilecki stützt sich mit einem Arm auf den Tisch, sein Gesicht bleich, die Stimme schwach: "Die Ratte, die Ratte... die verdammte Ratte. Meine Ehre hängt an der Ratte!"
Lange herrscht Stille.
"Und die des Wolfes! Diener, legt mir die Rüstung an. Wir müssen eine Schlacht schlagen!"
Kardinalinfant
12.09.23, 13:50
Zitat des Tages: „Ihr habt schon wieder verloren, vielleicht seid ihr der Aufgabe einfach nicht gewachsen?“ (Die Schlange)
Aber halt, nein, so sehr wollen Wir denn doch nicht triumphieren, denn offen gesprochen waren Wir Uns nach Partie A Unserer Sache betreffend den Gesamtsieg nicht so sicher. Ja, den Partiesieg in Partie B hatten Wir (wie bereits dargelegt) denn doch eingepreist, aber beim Gesamtsieg ...? Na ja, die Partie ist dann im Gegensatz zum Hinspiel nahezu perfekt gelaufen. Der Emir stand genau da, wo er stehen sollte (nämlich am Rand fernab des Geschehens und zudem auch noch so, dass er immer komplett quer übers Feld laufen musste, um zu seinem Lieblingsopfer dem Abt zu gelangen) und auch die gegnerische Schlange stand perfekt in der Mitte, so dass alle drei Unserer Fürsten sich ihr ohne (wesentliche) Störung durch den Emir zuwenden konnten. Insofern war dann die Tagesform des Abtes nicht mehr entscheidend, denn eigentlich konnte jetzt nichts mehr schiefgehen. Prima, dass es dann auch geklappt hat und schön zu sehen, dass der Wazir diesmal nicht so eifrig darin war, die eigenen (und verbündete) Truppen anzuzünden.
Wir bedanken Uns bei Unserem Gegner für eine faire Partie und deren Darstellung und beglückwünschen ihn zu immerhin einem Punkt. Mal sehen, was der in der Endabrechnung noch wert sein wird.
Was bringt die kommende Partie? Mal Unser Senf dazu:
deltadagger: Wolf, Löwenherz, Schwein, Abt und Ratte
Pilecki: Wolf, Saladin, Wazir, Schlange, Ratte
Puh, das ist kaum zu prognostizieren. Wir sehen Pileckis Team einen Ticken stärker, weil Saladin gegenüber Richard der Unseres Erachtens nach "komplettere" Fürst ist und weil Wir Wazir-Fan sind. Andererseits: Ein Abt in guter Tagesform ist eine Waffe. Der in jedem Team vorhandene Wolf wiederum kann auch eine verloren geglaubte Partie noch zumindest in ein Unentschieden umbiegen, wenn er keinen schlechten Tag hat. Viel wird davon abhängen, ob für sich genommen die gewählte Kombination an Fürsten gut zueinander passt (das hat jeder der Herren selbst in der Hand) und dann aber auch wieder, ob man bei der Aufteilung auf welcher Karte man 3 und auf welcher man 2 Fürsten einsetzt und bei der Wahl, wo man welchen Fürsten auf der jeweiligen karte hinplatziert, mit der jeweiligen Wahl des Gegners Glück hat (das hat man eben nicht mehr in der Hand). Und natürlich: Durch die Ereigniskarten ist dann spätestens jegliche Prognose Schall und Rauch, sollte eine solche gespielt werden. Wir halten hier tatsächlich vom 3:0 bis zum 0:3 alles für denkbar, aber ein 2:1 für wahrscheinlicher. Und für wen dann? Tja, dazu enthalten Wir Uns jedes Kommentars und richten lieber noch eine abschließende besorgte Frage an die beiden Kontrahenten des kommenden Matches:
"Die Wüste ist ein grausamer Ort für einen Kampf. Seid ihr sicher ihr habt den Mut dazu?"
deltadagger
12.09.23, 14:26
Großes Kino, werter Ritter Kunz! :cool:
Die bisherigen Spielberichte sind allererster Sahne.
Ein wahrer Genuß, diese zu lesen!
@Withold Pilecki:
Wir wussten gar nicht, dass Ihr Weltklasseprosa verfassen könnt.
Sehr schön geschrieben. :top:
@Kardinalinfant:
Die Kombi aus Wazir und Abt ist eine klug Gewählte!
Die aufgestellten Truppenmassen könnten auch einem Wolf gefährlich werden...
Tja, und deltadagger vs Witold Pilecki?
Schwierig.
Auch unser Gegner hat kluge Fürsten gewählt.
Wenn Saladin, den auch wir einen winzigen Ticken besser als Löwenherz ansehen, seine Burg voll entfalten kann, wird es sehr hart.
Die Ratte läuft bei uns, wie mutmaßlich auch beim werten Withold Pilecki, quasi als Kanonenfutter neben her.
Wir hoffen, mit dem hochaggressiven Schwein und der unendlichen Anzahl an Mönchen als Unterstützung für die Flaggschiffe unserer Aufstellung, schlichtweg die bessere Wahl getroffen zu haben.
Nach dem obigen Schlacht müssen wir eingestehen, den Wazir bislang unterschätzt zu haben.
Andererseits wollten wir diesmal eine rein abendländische Kreuzzugtruppe aufgestellt haben.
Sollten Wolf vs. Wolf aufeinandertreffen, wird es wohl eher zu einem Punktsieg (für wen auch immer) gereichen.
Wir glauben, dass hier die Position der Burg ein entscheidender Faktor sein wird.
Im Falle Saladin vs. Löwenherz hoffen wir auf frühe Angriffe von Löwenherz + Verbündete.
Steht erst mal die Burg von Saladin wird ein Sieg sehr schwer.
Aber - wir sind dennoch guter Dinge, ein unentschieden ist ein "muss".
Derweil im Zelt des preussen:
"Das Volk huldigt Euch Sire!"
Das freut aber verwundert uns nicht wirklich! Was uns eher verwundert sind die ganzen Überlegungen, Taktiken und Scharaden der anderen Fürsten was die Schlachtaufstellungen betrifft. Himmel! Was war nochmal unsere Taktik für die bevorstehende Schlacht?
16730
Gut das sollte hoffentlich ausreichen!
Wie meinen? Ahh stimmt! Ist sie endlich angekommen. Sehr gut! Na dann schicken wir sie doch gleich mal zum Kunden rüber!
"Machs gut, Bessy!" :D
deltadagger
12.09.23, 14:57
:D
Der rote Pfeil erinnert an die ausgeklügelte Vorgehensweise von Herzog Truffe...
Kardinalinfant
12.09.23, 15:52
:D
Der rote Pfeil erinnert an die ausgeklügelte Vorgehensweise von Herzog Truffe...
Ihr meint wohl eher "ausgeklügelt" als tatsächlich ausgeklügelt oder? Zumal wenn man bedenkt, dass hier die übliche Lauf- und Angriffsrichtung nach Vorne (und damit aufgrund der vom werten Ritter Kunz Darstellung entweder von oben nach unten oder aber von unten nach oben) und nicht von links nach rechts, wie es der werte Preusse aufgemalt hat. Wenn man aber seine taktischen Kapriolen bei SI-United mit einbezieht, scheint das bei ihm tatsächlich "System" zu haben. :tongue:
HA!
Ist denn des Ritters Emir nicht ständig nach rechts gelaufen, um den Abt anzugreifen?? Na?! Na?! :D
HA!
Kardinalinfant
12.09.23, 16:26
HA!
Ist denn des Ritters Emir nicht ständig nach rechts gelaufen, um den Abt anzugreifen?? Na?! Na?! :D
HA!
HA!
Und das war eine ausgemacht gute Idee und hat dem werten Ritter Kunz den Sieg in dieser Partie eingebracht?? Na?! Na?!
HA! :tongue:
Ritter Kunz
15.09.23, 23:29
Und damit geht es weiter mit dem nächsten Match! Die werten Regenten deltadagger und Witold Pilecki geben sich die Ehre auf dem Schlachtfeld. Wie man in der Aufstellung unten sieht, hatten beide eine ähnliche Idee:
https://up.picr.de/46315462om.jpg
Beide haben hier den Wolf platziert, mit einer Ratte als Beigabe. Der Unterschied ist vor allem, dass Witold Pilecki seinen Wolf auf die mittlere Position platziert hat, während deltadaggers in der Ecke steht, und letzterer außerdem noch das Schwein dabei hat.
Es wird also spannend, ob das zusätzliche Gewicht des Schweins ausreicht, um das „Patt“ von Wolf gegen Wolf aufzuheben, oder ob wir hier das erste Unentschieden der Saison erleben werden. Doch jetzt genug der Vorrede, hinein ins Vergnügen!
Auf der oberen linken Startposition startet für Team deltadagger in türkis… gebt mir ein „Oink!“ für den Herzog von Pigsbury!
https://up.picr.de/46315464ub.jpg
Oben in der Mitte startet sein Teamkamerad in grün, seiner Meinung nach größter Feldherr im nahen Osten und Connaisseur von Käse… die Ratte, Herzog de Puce!
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Der dritte Fürst im deltadagger‘schen Bunde startet oben rechts in Blau, seine Zähne sind gewetzt… es ist der Wolf, Lord Fairfang!
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Das „Gegengewicht“ von Team Pilecki startet unten mittig, unter rotem Banner, es ist… der Wolf, Lord Lupus!
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Und schließlich in orange auf der unteren rechten Position, für Team Pilecki, bringt eure Kühlerschläuche in Sicherheit vor… der Ratte, dem „Marder“!
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Der Kampf wird eröffnet von den beiden Ratten, die gleichzeitig ihre ersten Angriffe auf den jeweils verfeindeten Wolf starten. Überraschenderweise gelingt es ihnen nicht, den Gegner auszuschalten :eek:
(Hier ein Beispielbild vom Angriff des „Marders“: )
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Gut, angreifen kann die Ratte schon mal nicht, wie sieht es mit Burgenbau aus?
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:facepalm:
Ach, was haben Wir erwartet, es ist eben die Ratte. Herzog de Puce baut hier eine Burg, welche sich durch sinnlose Verteilung von Wallsegmenten auszeichnet, auffällig ist das extrem dicke Mauerstück links, welches keine Funktion erfüllt. Dazu hat er 4 Waffenproduktionen und… eine Treppe an der Außenseite der Wälle!
Ja, Ihr habt richtig gelesen, beim gelben Kreis versteckt sich ein Treppenaufgang, der dazu führt, dass Angreifer einfach auf die Wälle rauf und weiter bis zum Bergfried spazieren können. Leider ist dies damit eine der nutzlosesten Burgen der Ratte.
Schauen Wir mal, ob der Marder es besser macht:
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Nun ja, ein bisschen schon, die Burg ist nämlich tatsächlich abgeschlossen und hat keine Treppen außen dran. Dafür ist der Innenbereich auch so winzig wie es nur geht, außer dem Bergfried mit dem Vorratslager stehen wirklich ALLE Gebäude außerhalb der Mauern, darunter so wichtige wie der Kornspeicher, die Waffenkammer und die (immerhin) 5 Waffenmacher.
Wir halten diese Burg für besser als ihren Gegenpart in dieser Partie, aber von „gut“ kann man bei der Ratte einfach nicht sprechen.
Ungeachtet ihrer Schwächen, kann man der Ratte keinen mangelnden Einsatz vorwerfen. Der nächste Angriff läuft bereits (auf beiden Seiten):
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Doch auch hier (exemplarisch von Herzog de Puce gezeigt) kann nicht viel erreicht werden. Dass die Lanzenträger zwei Feuerballisten des Wolfs zerstören können, ist schon eine Leistung, mit der sich der Angriff fast gelohnt hat :D
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Unterdessen hat auch der Herzog von Pigsbury seine Burg vollendet:
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Dies ist eher ein kleiner Kamerad. Torhaus nach hinten ist gut, 6 Waffenproduktionen sind für das Schwein eher wenig. Die Türme sind gut platziert und besetzt, aber es sind nur zwei Stück. Insgesamt ist diese Burg eher durchschnittlich bis schwach, aber wenn das Schwein ungestört bleibt, kann es sein, dass dies keinen großen Unterschied macht.
Wir schreiben Februar 1185, und die beiden Ratten haben immer noch Reserven vom Startkapital übrig:
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Auch im Bild: ein Angriffstrupp des Schweins, der sich den Marder zur Brust nehmen will:
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Die Mauern sind auch bald durchbrochen, doch der Marder hat viele Truppen zuhause und kann gut gegenhalten:
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Diesen Angriff hat Pileckis Ratte schon mal überstanden.
Die Wölfe haben unterdessen ihre Burgen fertig gebaut:
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Wie man sieht, haben wir hier 2x das gleiche Layout. Dies ist die mit Abstand kleinste Burg, die der Wolf baut. Davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen: das Bauwerk ist durchaus defensivstark, mit Fallen und Pechgräben gespickt und stark bemannt. Durch die kompakte Größe können auch fast alle Fernkämpfer auf heranrückende Gegner wirken. Die offensichtlichen Nachteile dieser Burg sind zum einen die geringe Wallstärke, v.A. im Vergleich zu anderen Burgen des Wolfs. Sind alle Fallen ausgelöst und die Gegner am Wall, kann dieser vergleichsweise schnell durchbrochen werden. Zum anderen steht hier fast die gesamte Wirtschaft draußen, das heißt im Falle eines großen Angriffs laufen sämtliche Arbeiter Gefahr, getötet zu werden, was die Wirtschaft auf längere Zeit ausbremst. Ansonsten ist die Wirtschaft nicht schlecht, 11 Waffenproduktionen sind in Ordnung.
Was noch zu erwähnen wäre: für die aktuelle Positionierung auf der Karte ist diese Burg bei deltadagger besser geeignet. Beim Team Pilecki zeigt die „starke“ Seite der Burg zum Schwein, und präsentiert in Richtung Lord Fairfang die Flanke. Ob das zum Problem wird, werden wir sehen müssen.
Zuerst möchte sich Lord Fairfang aber „diese Pestbeule vom Hals schaffen“, und lässt auf die gegnerische Ratte marschieren:
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Das erste Opfer der Katapulte wird der exponierte Kornspeicher. Dann marschieren die Truppen des Wolfs auf die Wälle los, und der Marder stürmt ihm entgegen…
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… halt Moment, der stürmt vorbei! Pileckis Ratte will gerade ihrerseits angreifen, und entblößt damit ihre Burg komplett!
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So stehen die Soldaten des Wolfs schon bald auf dem Bergfried:
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Damit ist der Marder hinüber, und seine Angriffstruppe erleidet einen mysteriösen 40-fachen simultanen Herzinfarkt:
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deltadaggers Wolf lässt dagegen seinen Adjutanten die Nachricht vom Sieg verbreiten:
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Lord Lups muss nun nachziehen, und rückt seinerseits gegen den Herzog de Puce aus:
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Auch im Bild: eine fliegende Kuh! :D
Und auch hier rückt die Ratte gerade im Moment der Bedrängnis aus, allerdings scheint das Timing etwas besser:
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Es kommt zu einem Handgemenge im Feld…
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Dadurch konnte die Ratte alle Katapulte von Lord Lupus zerstören und die Truppen deutlich ausdünnen. Dennoch marschieren noch genug Gepanzerte auf seine Burg zu, um den schwachen Burgherren der Ratte zu besiegen – und nicht vergessen, die Burg ist ja offen!
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Doch die Soldaten von Lord Lupus fallen einer nach dem anderen, und die Ratte hat den ersten Angriff des Wolfs tatsächlich überstanden!
An der Stelle fragen Wir Uns, warum die Lanzenträger auf einmal so stark sind, bis Wir ein wohlbekanntes Schnarren hören. Wir blicken nach links, und sehen die wahren MVPs:
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Die Armbrustschützen des Schweins waren in Reichweite, und haben die Truppen des Wolfs mit Bolzen gespickt. Allein diesem Umstand hat die Ratte ihr Leben zu verdanken. Der Burgherr muss nach diesem Nervenkitzel wohl erst mal an die frische Luft :???:
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Zu seinem Glück waren gerade keine feindlichen Truppen in der Nähe.
Auf der anderen Seite beschießt man sich fleißig mit Katapulten, wobei aktuell Lord Lupus eher Empfänger als Sender ist:
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Der Herzog von Pigsbury kommt von der anderen Seite mit seiner Armee dazu:
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Die Männer des Herzogs von Pigsbury stürmen gewohnt forsch voran, und finden sich prompt in der Hölle wieder - Feuer und Pfahlfallen von unten, Pfeile und Bolzen von oben:
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Und schon ist von der Armee kaum noch etwas übrig.
Danach versucht die Ratte auch einen Angriff, der aber noch weniger bewirken kann. Wer ist der nächste in der Reihe? Genau, Lord Fairfang!
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Das Bombardement zeigt anfangs durchaus Wirkung:
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Doch auch die gepanzerten Soldaten laufen ins Feuer:
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Schaden wurde verursacht, aber es braucht wohl (mal wieder) erheblich größere Angriffsarmeen, um den Wolf zu Fall zu bringen.
Es folgt noch ein uninteressanter Angriff des Schweins, danach schauen Wir mal auf die Stärkeübersicht (August 1194):
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Die Ratte hat sich durch ihr Startkapital geknabbert und lebt nun von der Hand in den Mund, Lord Fairfang hat ein erhebliches Polster aufgebaut, Lord Lupus kann sich allerdings aktuell nur gerade so im Plus halten.
Dennoch kann er bald die nächste Armee aussenden, um Herzog de Puce nun endgültig über den Jordan zu schubsen. Dieser tut ihm wieder den Gefallen und kommt auf offenem Feld entgegen:
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Danach ist von den Truppen der Ratte nicht mehr viel übrig, und der Wolf marschiert unbehelligt auf ihre Burg zu
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Aus dem inneren der Burg ist ein beständiges Klappern zu hören, welches von der Rüstung des zitternden Burgherren kommt:
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Doch so sehr es sich de Puce auch wünscht, es ändert sich nichts. Die äußere Treppe ist weiterhin ein „roter Teppich“ für die Angreifer, und mehr Truppen kann er auch nicht herbeizaubern:
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Auch die Pigsbury‘schen Armbrustschützen können die Ratte hier nicht mehr retten:
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Es sind sogar noch ordentlich Truppen übrig, als der Lakai des Wolfs den Sieg ausrufen lässt:
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Es folgt nun eine Phase des Spiels, in der sich recht viel wiederholt. Lord Fairfang und das Schwein greifen abwechselnd Lord Lupus an, aber die Angriffe kommen nicht durch. Die Wirtschaft von Pileckis Wolf wird zwar gestört, und der ein oder andere Turm wird abgerissen, aber Lord Lupus hat immer genug Zeit, um alles wieder aufzubauen.
Nun ist es noch wichtig, welchen Fürsten Lord Lupus als nächstes angreift. Im August 1205 ist es soweit:
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Und er entscheidet sich für… Lord Fairfang! Vernehmen ir da ein leises Stöhnen von den hinteren Rängen? Ja? Und zwar zu Recht, denn das kann jetzt eine langwierige Geschichte werden. Zwei Wölfe die sich gegenseitig beharken – diese Konstellation hat schon oft zu Unentschieden geführt. Beweisstücke 1, 2 und 3:
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Lord Lupus kann seinen Gegenüber im Moment genauso wenig knacken wie er ihn. Für Team deltadagger bleibt zu hoffen, dass der Herzog von Pigsbury einen Unterschied machen kann, denn sonst hätte sein Gegner hier ein Unentschieden in Unterzahl erfochten. Dazu müssten seine Fürsten aber ein besseres Timing an den Tag legen, denn wenn sie immer einzeln angreifen, kann Lord Lupus dies noch gut verteidigen.
Für Team Pilecki dagegen heißt die Parole: Durchhalten bis 1350! Nicht weil dann die Ablösung kommt, sondern weil Wir die Partie dann abbrechen und als Unentschieden werten würden, wenn bis dahin niemand gewonnen hat. Aber es sind noch 145 Jahre bis dahin – wird die Rechnung aufgehen?
Normalerweise würde jetzt ein Cliffhanger kommen, aber da wir hier ja nicht bei Netflix sind, geht es direkt weiter :D
Im Juli 1209 scheinen sich die schlimmsten Befürchtungen von Lord Lupus zu bewahrheiten. Sowohl der Herzog von Pigsbury als auch Lord Fairfang rücken aus!
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Doch das Schwein hat bei der Taktikbesprechung offenbar nicht zugehört, oder ist einfach ungeduldig geworden, währen Lord Fairfang seine Belagerungsgeräte aufgebaut hat. Er lässt seine Truppen vorstürmen:
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Die meisten seiner Truppen verenden im Feuergraben.
Hmm, vielleicht war das die Taktik Lord Fairfangs, um nicht seine eigenen Männer zu verheizen? :think: Jetzt rückt er jedenfalls auch vor:
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Doch ein wenig Feuer ist noch parat, es stehen nämlich auch noch Baumeister mit Pechbottichen auf den Wällen!
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Als der Wall schließlich durchbrochen ist, ist nur noch ein Bruchteil der Armee übrig:
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Diesen Einbruch kann Lord Lupus leicht abfangen. Einen kurzen Schreckmoment gibt es noch, als die Feuerballisten die äußeren Gebäude in Brand setzen:
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Doch glücklicherweise für Team Pilecki waren die Brunnenarbeiter auf Zack und der Brand wurde eingedämmt, bevor er sich ausbreiten konnte. Damit hat Lord Lupus quasi einen Doppelangriff abgehalten, auch wenn das Schwein etwas zu zeitig dran war.
Der bald darauf folgende Gegenangriff richtete seinerseits nichts aus, und im Jahr 1214 kann man schon am Geldpolster des roten Wolfs erkennen, dass auch der Plan, den Gegner auszuhungern, getrost in „Ablage P“ wandern kann.
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Wir springen jetzt eine ganze Weile in die Zukunft, denn keiner der Fürsten kann in der nächsten Zeit dem anderen gefährlich werden. Daher: Juli 1243, Wir nähern uns Angriffsarmeegrößen zwischen 200 und 250 Mann. Beide Wölfe rücken gleichzeitig aufeinander aus:
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Allerdings liegen die Sammelpunkte dann doch etwas auseinander, so dass man sich nur an den Rändern etwas beharkt:
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Das mutet schon etwas komisch an, doch so ist es halt bei den Crusader-KIs, da kann man nichts machen. Jetzt wird jedenfalls munter auf die jeweils gegnerische Burg losmarschiert. Und während die Truppen von Lord Lupus schon die erste Ladung Feuer über sich ergehen lassen…
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(hier sieht man übrigens schön die Animation vom Ausschütten des Pechbottichs!)
… bekommt er zuhause auf einmal Respekt vor den gegnerischen Truppen.
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Es scheint, dass die Pechgräben an der Seite der Burg doch etwas weniger effektiv sind – oder Lord Fairfang hatte von Anfang an mehr Truppen dabei. Jedenfalls kommt er immerhin mal wieder dazu, sich eine Bresche zu schlagen, wobei es zum Handgemenge kommt:
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Allerdings stehen viele der Verstärkungen Fairfangs zu weit entfernt, und können nicht eingreifen. So hält Lord Lupus den Einbruch auf und mauert auch direkt wieder zu :D
Und so geht das Hin und Her weiter. Tick tack, tick tack! Das Enddatum nähert sich unaufhaltsam. Wir schreiben nun August 1293, und das Schwein hat eine wahrhaft gewaltige Truppenmasse aufgefahren:
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Es müssten so um die 400 Angreifer sein. Tatsächlich sind das so viele, dass sie beim Ausrücken aus der eigenen Burg beginnen, sich zu verbuggen, was das Sammeln deutlich verzögert. Aber schließlich kommen alle am Sammelpunkt an, und fackeln auch nicht lange...
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… vielmehr werden sie selbst abgefackelt. :D Aber die Türme sind diesmal sehr schnell hinüber (waren vermutlich noch beschädigt), und auch das Torhaus wurde zerstört!
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Da strömt nun alles rein, was Beine hat und türkis trägt, während Lord Lupus seine Gepanzerten in die Bresche wirft:
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Es bildet sich wieder einer dieser „Knubbel“, nach dessen Auflösung die Angreifer alle tot am Boden liegen. Lord Lupus lebt, aber dieses Mal hat es ihn etwas mehr als sonst gekostet:
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Nicht nur, dass die Wirtschaft komplett darnieder liegt (was er mit seinem Geldpolster gut auffangen kann), sondern er musste einen guten Teil der schon gesammelten Angriffstruppe zur Verteidigung nutzen, und hat nicht unerhebliche Verluste erlitten. Das wirft seinen nächsten Angriff deutlich zurück, und könnte einige Timings verschieben.
Etwa 4 Jahre später greift Lord Fairfang an. Die Burg des roten Wolfs ist natürlich repariert, und neue Truppen wurden auch ausgehoben. Dennoch ist der Angriff nicht ohne:
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Erneut gibt es einen Durchbruch im Wall…
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… den Lord Lupus mit Truppen stopfen muss. Man sieht im obigen Bild auch, wie die Bauern, die sonst aufgrund des geschlossenen Tors in der Burg „eingesperrt“ sind, fröhlich durch die Bresche nach draußen marschieren, ungeachtet der gegnerischen Armee. Sowas nennt sich Arbeitsmoral! Gut, sie werden deswegen bis auf den letzten Mann abgeschlachtet, aber das ist jetzt nicht der Punkt… :fiesemoep:
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Am Ende gibt es für Lord Lupus eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: er hat erneut dank seiner schon weit gesammelten Angriffsarmee überlebt. Die Schlechte: er hat erneut große Teile dieser Armee zur Verteidigung einsetzen müssen, was ihn erneut bei seinen Angriffsbemühungen zurück wirft. Aber letztlich will er ja auch nur überleben, also alles halb so wild.
Zur zeitlichen Einordnung zeigen Wir jetzt mal die Truppenstärken von kurz nach dem Angriff (November 1299):
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Und von kurz vor dem nächsten Angriff (April 1308):
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Man kann daraus einerseits ablesen, wie groß Lord Fairfangs aktuelle „Basis-Truppe“ ist, d.h. seine Burgbesatzung inklusive Patrouillen (ca. 235 Mann). Man sieht auch, dass Lord Lupus noch deutlich mehr Männer auf dem Bergfried hatte, als es den Anschein macht (noch ca. +100 aus der Angriffsarmee). Und vor allem: die aktuelle Angriffsarmeegröße der Wölfe liegt bei etwa 330 bis 360 Mann, wobei das Schwein schon bei etwa 430 Mann ist (Herzog Pigsbury hat nur ~80 Mann Basistruppe) – und es dauerte ungefähr 9 Ingame-Jahre um diese Armeen aufzubauen.
Kurz darauf macht das Schwein den Anfang:
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Man beachte auch die Minimap (gelb umrandet). Der Herzog von Pigsbury braucht zum Sammeln mittlerweile mehr Platz, als die meisten Burgen einnehmen!
Die Streitkolbenkämpfer rennen an, Wir erwarten den üblichen Ablauf, doch was passiert? Lord Lupus hat just in dem Moment seine Angriffsarmee vollständig gesammelt und rückt mit ihr aus!
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Oben auch im Bild: Berittene Bogenschützen von Lord Fairfang.
Viele Streitkolbenkämpfer sterben im Feuer und Pfeilhagel, doch schließlich ist eine Bresche geschlagen:
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Man kann sich nur vorstellen, wie laut die Armbrustschützen auf den Mauern gebrüllt haben müssen, um die eigene Armee zum Umkehren zu bewegen. Doch so ein Helm mit Stoffkappe drunter dämpft offenbar ganz gut. Niemand dreht sich um.
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Nun lässt Lord Lupus auch schon selbst die Axt sausen, um an der Seite seiner Garde die Angreifer nieder zu strecken.
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Und obwohl die Gegner schnell fallen, erdrücken sie den Burgherrn einfach mit der Masse an Leibern. Lord Lupus muss die Waffen strecken:
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Und der siegreiche Herzog von Pigsbury genehmigt sich zur Feier des Tages erst mal einen „kleinen Happen“:
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Mit diesem kapitalen Fehler von Lord Lupus, seine Armee zum falschen Zeitpunkt auszuschicken, kann Team deltadagger auf Schlachtfeld A doch noch gewinnen und vermeidet das Unentschieden!
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Hier die zugehörige Statistik:
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Man sieht, dass der unbedrängte blaue Wolf besser wirtschaften konnte, der rote Lord Lupus dagegen mehr Truppen getötet hat, da er ja das hauptsächliche Angriffsziel war. Soweit, so erwartet. Interessante Randnotiz: Lord Lupus hat mehr als doppelt so viel Holz gesammelt wie sein Gegenpart. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass die untere linke Ecke unbesetzt war, und seine Holzfäller dort relativ ungestört arbeiten konnten, während Lord Fairfang stets um das Holz in der Kartenmitte kämpfen musste, sobald „sein“ Wald abgeholzt war.
Unser Fazit:
Eine bittere Pille für Team Pilecki, dessen Verzögerungstaktik aufzugehen schien. Lange Zeit saßen Wir vor dieser Partie und dachten Uns „Das wird ein Unentschieden. Es sind noch 100 Jahre. Aber da passiert doch nix mehr!“ - Wir wurden eines Besseren belehrt. Wir können jetzt auch nicht sagen, dass hier irgend welche Fehler gemacht wurden, es handelt sich um kleine Nuancen in Timings, die sich über die Zeit aneinander reihen und dann dazu führen, dass der Wolf hier ausrückt, wenn er es nicht sollte.
Spielen Wir die gleiche Partie nochmal aus, mit den gleichen Burgen – es kommt sicher nicht nochmal das gleiche Ergebnis heraus. Damit bleibt an Zählbarem für Team Pilecki nur der eine Kill an der Ratte, der für den Gesamtsieg noch wichtig werden kann.
Wir sind gespannt wie sich Schlachtfeld B entwickeln wird – was denken die werten Leser?. Auf jeden Fall wird es eine brisante Angelegenheit, so viel können Wir schon verraten ;)
deltadagger
16.09.23, 00:41
WOW, hätten wir jetzt nicht gedacht.
Wolf-Wolf ist bisher für uns immer unentschieden gewesen.
Die Ratten waren tatsächlich nur Beiwerk.
Trotz der langen Spieldauer dieses Matches alles Relevante auf sehr schöne Weise dargelegt.
Wir sind begeistert vom AAR!
Respekt an Lord Lupus/Withold Pilecki - ein wahrhaft ebenbürtiger Gegner!
Witold Pilecki
16.09.23, 08:34
Taktik ist gut aufgegangen, kann man nicht meckern. Aber am Ende haben wir verloren, weil die anderen gewonnen haben.
Kardinalinfant
16.09.23, 09:57
Da war das Schwein tatsächlich mal effektiv. Entscheidend war die Angriffsreihenfolge. Wendet sich Lord Lupus nach dem Ende von dds Ratte dem Schwein zu und nicht Lord Fairfang, geht das Schwein über den Jordan und die Partie unentschieden aus, da wären Wir sicher. Kann man diese Entscheidung von Lord Lupus erklären, werter Ritter Kunz, denn theoretisch müssten beide Gegner nach dem Ende der Ratte gleich weit entfernt gewesen Sein?
Partie B: an sich eine klare Angelegenheit. Saladin, Wazir und Schlange im Team Pilecki sind stärker als Richard Löwenherz und Abt im Team dd. Aber: steht Richard richtig und zeigt, was er kann (früh und aggressiv angreifen), wäre es durchaus möglich, die Schlange vom Brett zu nehmen. Dann käme es auf die Zeit an. Spätestens da sehen Wir dann aber Team Pilecki gewinnen, denn die Nehmerqualitäten eines Wolfs haben deutlich weder Abt noch Richard. Also legen Wir Uns fest, es wird insgesamt ein 2:1 für Team Pilecki.
Witold Pilecki
16.09.23, 11:09
Mit etwas Abstand war es eine äußerst glückliche Konstellation. Selbe Burg beim Wolf und die bessere Ratte sind für unseren Plan optimal. Das Unentschieden ist uns nur knapp entglitten. In der nächsten Partie steht die Überzahl auf unserer Seite und wir denken ebenso die Qualität. Wir haben in der letzten Saison nicht viel von Friedrich gesehen, erinnern diesen aber als enttäuschend. Der Abt ist stets eine gute Wahl, wegen seiner Eindimensionalität sehen wir ihn aber eher in einem Dreierteam. So wird er rasch einen der Unsrigen mit einer fürstlichen Beute belohnen.
Tipp des Tages: Wird die Schlange fallen oder überleben? Preis für den richtigen Tipp: Eine Tüte Otternasen.
deltadagger
16.09.23, 16:26
Die Schlange wird natürlich nicht überleben :teufel:
Ob dann Löwenherz überlebt, steht auf einem anderen Blatt... :uhoh:
Kardinalinfant
16.09.23, 17:11
Die Schlange überlebt nicht, wenn sie Richard direkt gegenüber steht. Wenn das nicht der Fall ist, kommt sie durch.
Ritter Kunz
17.09.23, 13:06
Da war das Schwein tatsächlich mal effektiv. Entscheidend war die Angriffsreihenfolge. Wendet sich Lord Lupus nach dem Ende von dds Ratte dem Schwein zu und nicht Lord Fairfang, geht das Schwein über den Jordan und die Partie unentschieden aus, da wären Wir sicher. Kann man diese Entscheidung von Lord Lupus erklären, werter Ritter Kunz, denn theoretisch müssten beide Gegner nach dem Ende der Ratte gleich weit entfernt gewesen Sein?
Eine sehr richtige Bemerkung, hätte sich Lord Lupus dem Schwein zugewandt, wäre eben jenes irgendwann überrannt worden. Der Wolf greift, wie richtig bemerkt, immer den nächsten Gegner an. Die Erklärung, warum hier die Wahl auf Lord Fairfang fiel ist wahrscheinlich ebenso einfach wie unbefriedigend: er war einfach näher dran. Wir haben die Abstände auf der Karte so gut es ging symmetrisch gestaltet, aber dieser Ansatz hat seine Grenzen, da man im Karteneditor den Bergfried immer in der gleichen Ausrichtung platziert (platzieren muss). Im tatsächlichen Spiel aber sind diese dann automatisch gedreht, so dass die Tür mit dem Sammelplatz der Bauern davor vom Gegner weg zeigt (das klappt auch nicht immer 100%, da Wir ja auch zwei mittlere Positionen haben, aber nur in 90°-Schritten gedreht werden kann). Wir vermuten, dass es bei dieser automatischen Drehung dann dazu kommt, dass ein Bergfried einige Pixel näher dran ist als der andere. Wir wissen leider auch keine Lösung, wie man das korrigieren könnte.
Eine andere, aber deutlich unwahrscheinlichere Variante ist, dass Wir perfekt gearbeitet haben, alles komplett symmetrisch ist, und die Auswahl einfach rein zufällig erfolgte. Wie gesagt, denken Wir eher nicht, das es so war.
Das Unentschieden ist uns nur knapp entglitten.
Das ist noch zurückhaltend formuliert. Hier war das Timing perfekt für Euren Gegner. Auf der anderen Seite: je länger so ein Spiel geht (und das gehört ja dazu, wenn man auf Unentschieden spekuliert), desto mehr Gelegenheiten gibt es für solche "glücklichen Momente".
Ritter Kunz
19.09.23, 12:32
Regenten, Teilnehmer, Mitleser! Wir schreiten nun voran zu Schlachtfeld B des Duells deltadagger vs Witold Pilecki. Folgende Aufstellungen haben die Kontrahenten ins Rennen geschickt:
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So mancher wird sich jetzt fragen „He, wo ist denn der Wazir?“. Tja, gute Frage. Richard, weißt du etwas darüber?
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Ah, so lief das also… aber Spaß beiseite, Wir haben hier tatsächlich zum ersten Mal eine Aktionskarte in.. äh... Aktion! Der werte deltadagger hat die Karte „Kreuzzug“ ausgespielt. Da er selbst nur europäische Fürsten im Team hat (Wir sind sicher, dass er seinen Kader auf die Karte ausgerichtet hat ;) ), betrifft deren Auswirkung damit den werte Witold Pilecki, dessen schwächster arabischer Fürst aus dem Spiel genommen wird. Mit dem Wazir hat es damit auch schon einen recht teuren Fürsten erwischt. Wird dies die Pläne von Team Pilecki über den Haufen werfen?
Aber halt, es geht noch weiter: auch der werte Witold Pilecki hat eine Aktionskarte ausgespielt, nämlich den „Architekt“! Damit konnte er sich für ein Schlachtfeld die Burgen seiner Fürsten heraus suchen. Schlachtfeld B wurde gewählt, und da es hier keine Dopplungen gibt (d.h. wo deltadagger den selben Fürsten aufgestellt hätte), ist das auch optimal. Gut, die Auswahl für den Wazir ist jetzt logischerweise hinfällig, da er nicht antritt, aber das ist ja eine andere Geschichte :D
Wir sind gespannt, wie sich dies alles in der Partie auswirkt. Daher: genug geschwatzt, hinein ins Spiel! Auf der oberen Mittelposition startet in rot für Team Pilecki… Saladin, der Weise!
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Rechts neben ihm steht sein Verbündeter, in orange-geschuppt… die Schlange, Earl Doubletongue!
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Und für das Team des werten deltadagger startet unten mittig, in brauner Robe mit türkisen Applikationen… der Abt von Dumfries!
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Und schließlich, in der unteren rechten Ecke in Blau, die Axt noch leicht blutig, es ist Richard I. Löwenherz!
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Saladin eröffnet die Kampfhandlungen, indem er den Abt mit ein paar berittenen Bogenschützen nervt. Danach begegnen die ersten Angriffstrupps der Schlange den Soldaten von Richard Löwenherz:
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Die Männer der Schlange sind bald abgeschossen, doch die wenigen Gepanzerten von Richard marschieren zielstrebig auf eine Bresche in der Mauer der Schlange zu:
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Und obwohl die Schlange viele Bogenschützen vor Ort hat, sieht man, dass Pfeile allein den Schwertkämpfern kaum etwas ausmachen. So sind die Soldaten schon oben auf dem Bergfried, als sie schließlich zu Boden gestreckt werden:
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Bei der Gelegenheit werfen Wir gleich mal ein Auge auf die Burg der Schlange, die jetzt im Prinzip fertig ist:
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Diese Burg wurde vom werten Witold Pilecki persönlich ausgewählt und besticht mit mehreren Vorteilen:
- kurze Wirtschaftswege durch mehrere Torhäuser in verschiedene Richtungen
- 6 effizient platzierte Waffenproduktionen
- kaum tote Winkel
Damit hat man schon so ziemlich das beste, was die Schlange zu bieten hat. Es gibt noch ähnlich starke Burgen, aber da geht es dann hauptsächlich um persönliche Präferenzen. Man könnte anmerken, dass der Burggraben hinten nicht vollständig ist, da dort eine Obstfarm im Weg steht, das ist allerdings nur eine Randnotiz.
Auch der Abt hat fertig gebaut:
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Hier sehen Wir zum dritten Mal in Folge die gleiche Burg. Da hat er wohl ein Faible dafür entwickelt ;)
Dann gehen Wir direkt weiter zu Richard Löwenherz, der auch mit einer fertig gestellten Burg aufwarten kann:
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Das Erste, was hier ins Auge fällt, sind die vielen Waffenproduktionen. Ganze 16 Stück fährt Löwenherz hier auf, was eine ordentliche Hausnummer ist. Was Uns allerdings nicht gefällt, ist das nach vorn ausgerichtete Torhaus, und das Fehlen eines vierten Turms an der vorderen linken Ecke. Zusätzlich sieht man, dass fast keine Soldaten auf den Wällen und Türmen stehen. Das hat Richard zwar immer, aber hier ist es besonders ausgeprägt.
Damit ist diese Burg für Uns ein sehr durchwachsener Kandidat, mit großem Potenzial, wenn Richard in Ruhe gelassen wird. Gerät er aber unter Druck, dann ist er mit dieser Burg schlechter dran als mit anderen in seinem Repertoire.
Jetzt folgen im Spiel einige belanglose Angriffe, die nicht durchstoßen können. Auch Richard Löwenherz gelingt vorerst kein solches Husarenstück wie vorher mehr.
Dann können wir schließlich auch Saladins Burg bewundern:
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Auch diese wurde von Witold Pilecki ausgewählt, und wir kennen sie bereits. Diese Burg hat Unser Saladin im Eröffnungsmatch auch gebaut. Was damals Zufall war, ist hier gewollt, und ohne Zweifel handelt es sich hier, wie bereits ausgeführt, um eine der stärksten Burgen von Saladin. Angreifende Truppen konzentrieren sich hier oft auf die Türme, was zwar für Saladin auch teuer ist, aber so kommt es selten zu einem Durchbruch in die Burg selbst, da die Türme nicht in den Mauerring integriert sind.
Und da rückt Saladin auch gerade zu einem Angriff aus:
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Während die berittenen Bogenschützen die Türme leer räumen, schleichen sich einige Meuchelmörder an das Torhaus heran. Und tatsächlich können sie es erklettern und für Saladin öffnen!
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Doch es gelingt dem Abt, das Torhaus mit seinen Mönchen zurück zu erobern, bevor die Schwertkämpfer Saladins da sind. Denen wurde nun buchstäblich das Tor vor der Nase wieder zu gemacht, was dazu führt, dass sie erst einmal eine Weile orientierungslos herumstehen.
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Damit ist dieser Angriff auch abgewehrt, denn die verbliebenen Kämpfer sterben nach und nach, während der Abt durch das hintere Torhaus seinerseits zur Schlange ausrückt.
Dabei gerät er jedoch in den Wirkungsbereich von Saladins Türmen, was seine Truppe erheblich dezimiert.
Richard Löwenherz hat diese Probleme nicht und rückt ebenfalls vor:
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Als es seinen Truppen dann endlich gelingt, eine Bresche zu schaffen, sind nur noch rund ein Dutzend davonübrig:
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Auch Saladins Bogenschützen helfen aus, und Earl Doubletongue kann die letzten Angreifer durch einen Ausfall seiner Lanzenträger stoppen:
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Im Mai 1190 sind die Verhältnisse recht stabil:
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Saladin und Abt sind gut am wirtschaften, doch auch Richard Löwenherz und die Schlange konnten Geldpolster aufbauen.
Da Wir gerade von der Schlange sprechen, sie rückt zum nächsten Angriff aus:
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Diesmal ist wieder Löwenherz das Ziel.
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Diese Masse an Bogenschützen ist für Löwenherz eine echte Herausforderung, da er selbst ja seine Türme sehr spärlich besetzt. Zwar schickt die Schlange dafür nur wenige Nahkämpfer mit, aber auch Bogenschützen können zur Not die Wälle einreißen:
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Und da Richard die Angreifer dort auch nicht weg bekommt, bleibt er vorerst eingesperrt. Erst als durch Hilfe vom Abt die Gegner nahe des Torhauses abgeschossen wurden, kann dieses wieder öffnen, und König Richard die letzten Angreifer mit seinen Pikenieren abräumen:
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Und bevor jemand fragt: ja, der eine Eckturm war die ganze Zeit zerstört und daher die Burgmauer durchbrochen, da aber drei Waffenschmieden den Durchgang dahinter versperrt haben, kam niemand rein oder raus. Die KIs im Spiel priorisieren bei ihren Angriffen die Zerstörung von Wällen und Türmen, um zum Bergfried zu gelangen, Wirtschaftsgebäude werden meist in Ruhe gelassen.
Die nächsten Angriffe kommen wieder von Team Pilecki, da Abt und Richard gerade mehr mit Verteidigen und Wiederaufbau beschäftigt sind. Sie verlaufen auch wieder ähnlich, der Abt macht den Kämpfern Saladins das Tor vor der Nase zu und Richard wird wieder für eine Weile eingesperrt, weil er keine Bogenschützen auf seine Türme stellt.
Dann aber, im Mai 1196, rückt auch Team deltadagger wieder aus. Zuerst der Abt:
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Auch Löwenherz greift an, allerdings läuft er in einen Gegenangriff der Schlange, was dazu führt, dass seine leichten Einheiten (Baumeister, Tunnelgräber, Bogenschützen) den Schützen Earl Doubletongues zum Opfer fallen.
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Der Abt sammelt sich unterdessen wieder vor Saladins Burg, obwohl er zur Schlange will:
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Die schweren Truppen von König Richard haben unterdessen die Angriffstruppen der Schlange aufgerieben:
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Und während die verbliebenen Mönche des Abtes an sein Tor klopfen, bekommt Earl Doubletonge ein mulmiges Gefühl in der Magengegend:
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Die Mönche sind mittlerweile alle hinüber, doch ein heldenhafter, vorausgeeilter Schwertkämpfer Richards hat die Burg für seine nachfolgenden Kameraden geöffnet:
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Wie schon zuvor bemerkt, machen Bogenschützen allein nur wenig Schaden gegen die gepanzerten Angreifer, und so schaffen sie es in großer Zahl bis zum Bergfried:
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Earl Doubletongue versucht noch schnell, die Seiten zu wechseln, doch ohne Erfolg.
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König Richard lässt die Fanfaren seinen Sieg verkünden:
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Jetzt steht Saladin allein auf weiter Flur, doch er arbeitet schon daran, dies zu ändern:
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Zuerst räumen seine Schützen wieder die Türme des Abtes leer. Dann kommen wieder die Meuchelmörder und öffnen das Tor, welches der Abt erneut zurück erobern kann, bevor die Schwertkämpfer da sind.
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Was fällt beim Betrachten des obigen Bildes noch auf? Genau, der Abt hat fast keine Truppen zuhause! Er sucht daher Stärke im Gebet:
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Und seine Gebete wurden erhört! Also, auf gewisse Art und Weise jedenfalls…
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So hat er sich das wohl nicht vorgestellt… seine Brunnenarbeiter löschen was sie können, doch die Gebäude stehen so dicht, dass binnen kurzer Zeit die ganze Burg in Flammen steht. Und dann brechen Saladins Soldaten auch noch durch das Tor:
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Doch das Feuer ist hier Fluch und Segen zugleich, da die arabischen Schwerkämpfer allesamt im brennenden Burghof ihr Ende finden:
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Ohne dieses Feuer, welches Saladins Feuerwerfer im übrigen selbst angezündet haben, wäre der Abt jetzt tot, da er keine Truppen zur Gegenwehr zuhause hatte. Nun ist eher die Frage: wie schnell kann die Burg gelöscht werden?
Der Burgherr hat aber wohl andere Pläne, er verlässt seinen Bergfried um den Nahkampf mit ein paar Nachzüglern zu suchen!
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Glücklicherweise überlebt der Burgherr dies. Mittlerweile sind allerdings alle Brunnenarbeiter des Abts gestorben, und es kommen keine neuen nach, weil der Burghof, wo sich die Bauern sammeln, selbst in Flammen steht. Zwar hilft König Richard mit seinen Eimerträgern aus…
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… doch diese haben einen weiten Weg, und löschen somit langsamer, als bereits gelöschte Gebäude brauchen, um erneut Feuer zu fangen. Normalerweise wird das Feuer dann weniger, wenn die ersten Gebäude zusammen brechen. Doch der Abt hat so viel Gold, dass er sie stets sofort ersetzen kann, wodurch er im Prinzip nur weitere Scheite ins Feuer legt.
Wir haben jetzt Oktober 1200, das Feuer brach im April 1198 aus und ist noch immer nicht gelöscht. Wie dem auch sei, es gibt einen Angriff von Richard auf Saladin zu sehen:
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Wie bereits anfangs erwähnt, konzentrieren sich die Angreifer auf die Türme:
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Doch mit stetigem Beschuss und ein paar Feuerwerfern sind bald alle Angriffstruppen abgewehrt, und der eigentliche Wallring wurde nicht angetastet:
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Und der Abt? Jep, brennt immer noch (April 1202):
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Wie man sieht, hat der Abt zwar noch ordentlich Geld, aber keine Truppen mehr:
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Und da rückt Saladin auch schon erneut aus, um zu beenden, was er begonnen hat.
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Man beachte auch, wie geschwächt der Burgherr des Abtes ist. Auch er ist gegen Feuer nicht immun, was seine Lebenspunkte langsam aber sicher aufzehrt sobald er vom Bergfried herunter kommt.
Die Meuchelmörder Saladins überklettern das Tor, und diesmal ist niemand da, der es wieder schließen könnte. Überhaupt, es ist einfach niemand da…
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Und da der Weg über das Vorratslager feuerfest ist, und der Burgherr des Abts unten steht, reichen schon die vier Meuchelmörder, um die Sache zu Ende zu bringen:
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Während der Abt sich noch in letzten Racheschwüren ergeht, vermerkt Saladin den wunschgemäßen Fortgang des Feldzuges in seinen Notitzen.
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Nun steht Richard allein gegen Saladin, und obwohl er durchaus mithalten kann, was die Qualität der Truppen angeht, sieht es bei der Quantität nicht so rosig aus, und vor allem nicht bei der Verteidigungsstärke der Burg.
Erschwerend kommt hinzu, dass Saladin bei seinem letzten Angriff fast keine Truppen verloren hat, und somit direkt wieder auf dem Feld steht:
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Während die berittenen Bogenschützen Kreise um Richards Burg reiten, versuchen die Meuchelmörder wieder ihr Glück:
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Doch diesmal bekommen sie heißes Pech auf den Kopf, und das Tor bleibt verschlossen.
Zumindest vorerst…
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Nun geht wieder das große Knubbeln los, gepanzerte Soldaten auf beiden Seiten. Richard glaubt nicht daran, dies zu überleben:
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Tatsächlich gewinnen seine Truppen die Oberhand, doch er agiert unglücklich und zieht seine Männer zum Bergfried zurück, anstatt die Angreifer aus der Burg zu drücken. Einige fallen dabei auch seinem eigenen Pechbottichmann zum Opfer:
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Der zweite Pechschütter schlägt zu, als die Feinde den Burghof betreten, doch auch Richards Soldaten sind ihnen wieder entgegen getreten. Damit verbrennt erneut Freund und Feind:
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Nur einzelne Araber überleben. Aber da Richards Burgherr nahe des Eingangs zum Bergfried steht, muss er sich doch noch selbst wehren:
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Es gelingt auch, doch wie man oben sieht, ist die Burg nun eine Ruine…
Der Versuch eines Wiederaufbaus wird durch die konsequenten Störaktionen mit berittenen Bogenschützen deutlich erschwert. Der Burgherr sieht sich genötigt, selbst vor seinen Wällen für Ordnung zu sorgen:
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Im August 1209 ist die Burgmauer wieder repariert, doch die Wirtschaft läuft noch auf Notbetrieb. Aber Saladin hat schnell nach rekrutiert und setzt konsequent nach:
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Richard sieht es kommen:
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Diesmal stehen auch keine gefüllten Pechkessel bereit, um das Unvermeidliche nochmal hinauszuzögern.
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Und damit hat Saladin…
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… ja doch! Wir haben es gesehen. Wo waren Wir… ah ja. So hat Saladin allen gezeigt, wo in der Wüste der Kaktus steht, und den Sieg auf Schlachtfeld B für Team Pilecki errungen!
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Ein schneller Blick auf die Statistik noch:
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In welche Kategorie man auch schaut, Saladins Dominanz schaut zurück. Sicher, Richard hat die Schlange getötet, aber das ist auch durchaus erwartet, und hätte schneller gehen können. Man merkte hier deutlich, dass Saladin gegenüber Richard Löwenherz der deutlich bessere Allrounder ist, da letzterer nur in der Offensive so richtig punkten kann.
Möglicherweise hat auch die Auswahl der Burgen via Aktionskarte hier eine Rolle für Team Pilecki gespielt, denn wenn Richards Männer schnell an oder sogar durch die Wälle kommen, wird es für jede KI gefährlich, und nicht jede Burg von Saladin ist so defensivstark wie diese.
Auch interessant: der Wazir wurde hier gar nicht gebraucht! Obwohl die Aktionskarte mit ihm schon ein „Halbschwergewicht“ getroffen hat, und demnach auf dem Papier sehr stark aussah, hat Saladin die Partie ohne Probleme allein zum Sieg getragen.
Was also bedeutet dies jetzt in Siegpunkten? Wir hatten auf Schlachtfeld A den Sieg für Team deltadagger mit 2:1 Kills, auf B den Sieg für Team Pilecki mit ebenfalls 2:1 Kills. Da Pileckis Team mit Juni 1210 deutlich schneller war als deltadaggers Fürsten, die sich auf A noch bis zum Dezember 1311 mit dem Wolf herum schlagen mussten, geht der Gesamtsieg und damit 2 Siegpunkte an Witold Pilecki! Der werte deltadagger erhält 1 SP und den Dank für ein spannendes Match!
Als nächstes steht die Partie Iche_Bins vs Oerty an, auch da wird es durchaus spannend werden. Wir erinnern Uns ja, dass es im Kader des werten iche_Bins vor Ratten nur so wimmelt. Was denken die werten Mitleser darüber?
deltadagger
19.09.23, 12:51
Hehehe... cooles Match.
Der Richard hat für unsere Begriff arg geschwächelt, den hatten wir schon deutlich stärker in Erinnerung.
Auch konnte der Abt die übliche schiere Masse an Mönchen gegen die starken Festungsmauern vom Saladin nicht ausspielen.
Die von Withold Pilecki gezogene Architektenkarte ist sehr weise gewählt und imho sehr effektiv.
In Summe ein gerechtes Match, wie wir finden.
Glückwunsch zum Gesamtsieg an den werten Withold Pilecki!
Witold Pilecki
19.09.23, 13:14
Ein Wechselbad der Gefühle: Wir glaubten den Sieg vor Beginn auf Schlachtfeld B sicher. Unser Herz rutschte dann allerdings weit unterhalb unserer Gürtellinie, als Wazir aus der Partie genommen wurde. Ein Anker unseres Kaders, Saladin und Schlange der Wertung nach unterlegen und auch noch ein Teil unserer Burgauswahl dahin. Als Friedrich dann in die offene Burg der Schlange blitzte, sahen wie die Schlacht verloren. Die Wende: Wir hatten auf Schützenhilfe von Saladins ausladender Burg spekuliert und dies rettete die Schlange. So kam dann wenigstens für 2 Burgen das günstige Layout zum Tragen. Wazir haben wir tatsächlich als unseren billigsten Araber als Schutzschild gegen diese Ereigniskarte eingeplant - dass wir dies so schnell brauchen würden..... das kann nur gerechter Zufall sein. Saladin hat uns sehr beeindruckt. Die Partie scheint souverän gewonnen. Doch wir haben auch letzte Saison mit Saladin gespielt. Die Aktionskarte hat uns sehr geholfen, denken wir.
Wir können nicht reppen, obwohl es wahrlich verdient ist. Wir geloben Abstinenz vom thanks Knopf... die Spannung auf dieses Update war für uns kaum auszuhalten.
Kardinalinfant
19.09.23, 13:32
Bis auf die Sache mit dem Wazir die erwartete Partie. Nachdem Richard gegen die Schlange stand, war es fast klar, dass die über den Jordan geht. Nachdem aber Saladin auf den Reichsten, also den Abt geht, war doch wahrscheinlich, dass auch ohne Wazir dieser die Partie nicht überleben würde und im 1:1 schätzen Wir Saladin als massiv stärker ein als Richard, da letzterer eben nicht gut verteidigen kann, weshalb Wir Saladin offen gesprochen auch höher bewertet hatten als "nur" mit 7. Im Hinblick auf die ausgespielte Karte ist Uns nun auch klar, weshalb dd den eindeutig schwächeren Richard gewählt hat und nicht Saladin.
Das nächste Match wird interessant. Stellt man mal unbefangen gegenüber, haben beide Regenten Saladin in ihren Reihen, Iche Bins darüber allerdings noch den Wolf, Oerty dagegen "nur" den Emir als zweitstärksten Fürsten. Iche Bins dann auch noch den Wazir, das sind schon drei Topleute, während Oerty mit dem Kalifen eine (in Unseren Augen) Wundertüte hat, das trifft dann auch auf den Marschall zu und den Sultan halten Wir mit 3 für zu teuer, aber Iche Bins hat da eben nur noch drei Ratten stehen, die selbst der Sultan noch zum Frühstück verputzen sollte.
Klammert man (wie immer, da man ansonsten keinerlei Prognose treffen kann) mal den Faktor Aktionskarten aus, wird in dieser Partie mehr noch als in allen anderen viel von der Verteilung auf die jeweiligen Schlachtfelder abhängen. Gelingt es dem werten Oerty, so aufzustellen, dass er überhaupt ein Schlachtfeld gewinnt (was Wir keineswegs für ausgemacht halten), hat er gute Chance, das Gesamtmatch über die Anzahl der Kills zu gewinnen. Insofern erweisen sich die vielen Ratten, mehr als Fluch, denn als Segen für ihren Verwender, denn vermutlich gehen die meisten von denen drauf. Gelingt es dagegen dem werten Iche Bins so aufzustellen, dass er auch das Match gewinnt, dass er gegen den gegnerischen Saladin führt, wird es ein 3:0. Insofern: Für beide Kontrahenten alles drin.
deltadagger
19.09.23, 13:43
Im Hinblick auf die ausgespielte Karte ist Uns nun auch klar, weshalb dd den eindeutig schwächeren Richard gewählt hat und nicht Saladin.
Wobei wir ja bei der Fürstenauswahl nicht gewußt hatten, welche Ereignisskarten wir bekommen würden. :)
In der Tat wurden wir von ähnlichen YT Matches in der Vorauswahl doch sehr beeinflusst, da hier der Richard (auch gegen den Saladin) statistisch einen Ticken besser weg kam.
Wir beide tauschten das diesbezügliche Stichwort hier schon aus. :cool:
Edit:
Gerade die nächste Partie mal angeschaut.
Oh... da spricht dann doch recht viel für den werten Iche bins.
Mutmaßlich werden bei ihm Wolf und Saladin jeweils die Stütze in den einzelnen Matches bilden.
Bei Wolf vs. Saladin wirds darauf hinauslaufen, dass jener Fürst mit der stärksten Burg als Sieger vom Platz geht.
Wolf braucht viel Anlaufzeit, die Saladin kaum gewähren wird.
Eine begleitende Rattenplage wird den Saldin vom werten Oerty kaum beeindrucken, sollte jedoch ein Wazir an der Seite vom Wolf stehen, dürfte das dem Wolf ausreichend Zeit verschaffen, seine Überlegenheit ausspielen zu können.
Bei Saladin vs. Saladin haben wir just oben gesehen, dass das bessere Burgenlayout was bewirken kann.
Wir mutmaßen da den Kalif als Geleit beim werten Oerty udn den schätzen wird doch deutlich schwächer ein als Wazir.
Ritter Kunz
19.09.23, 13:47
Wobei wir ja bei der Fürstenauswahl nicht gewußt hatten, welche Ereignisskarten wir bekommen würden. :)
Werter deltadagger, hier müssen Wir widersprechen. Wir haben den Ablauf extra so gestaltet, dass man seine Aktionskarten vor der Rekrutierung der Fürsten kennt.
Eine Prüfung des PN-Verlaufes wird das auch sicher belegen können :)
Aber gut für Euch, wenn Ihr ohne daran zu denken, dennoch einen rein europäischen Kader rekrutiert habt :cool:
hehe:D, wir haben auch SELBSTVERSTÄNDLICH die Vor- und Nachteile unserer Aktionskarten in die Fürstenwahl miteinbezogen! SELBSTVERSTÄNDLICH! ;)
deltadagger
19.09.23, 13:59
Werter deltadagger, hier müssen Wir widersprechen. Wir haben den Ablauf extra so gestaltet, dass man seine Aktionskarten vor der Rekrutierung der Fürsten kennt.
Eine Prüfung des PN-Verlaufes wird das auch sicher belegen können :)
Aber gut für Euch, wenn Ihr ohne daran zu denken, dennoch einen rein europäischen Kader rekrutiert habt :cool:
Echt jetzt?
OK, haben wir trotzdem nicht mit einkalkuliert oder beachtet -vermutlich weil wir zu dem Zeitpunkt gar nicht gewusst haben, was wir denn nun mit den Karten überhaupt anfangen sollen...:D
- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -
hehe:D, wir haben auch SELBSTVERSTÄNDLICH die Vor- und Nachteile unserer Aktionskarten in die Fürstenwahl miteinbezogen! SELBSTVERSTÄNDLICH! ;)
Schon klar... :teufel:
Kardinalinfant
19.09.23, 16:17
Wobei das schon Anlass gibt, noch einmal das Problem des "zeitgleichen" Ausspielen von Karten anzusprechen:
Hier hat (auch wenn es am Ergebnis nichts geändert hat) die Karte des werten deltadaggers gestochen, weil die Karte des werten Witold Pilecki teilweise ins Leere gelaufen ist. Deltadaggers Karte konnte dagegen unbeeinträchtigt voll wirken. Man mag das vom Ergebnis her ok finden, aber ist es das nicht nur deswegen, weil Pilecki trotzdem gewonnen hat? Wie wäre es bspw., wenn deltadagger hier die Karte "Schwachsinn" ausgespielt hätte und einen von Pileckis Fürsten in eine Ratte verwandelt hätte. Hätte Pilecki dann auch zuerst das Burgdesign des (unverwandelten) Fürsten gewählt, bevor die Karte von deltadagger greift oder hätte hier Pilecki dann unter Berücksichtigung von deltadaggers Karte das Burgdesign einer Ratte wählen dürfen?
Was ist bspw. wenn die Karte "Verstärkungen" auf die Karte "Kreuzzug" oder "Dschihad" trifft und zwar dergestalt, dass ein Team vier abendländische und einen sehr starken morgenländischen Charakter aufweist und gegen dieses Team die Karte Kreuzzug gespielt werden soll (oder bei Dschihad eben umgekehrt), allerdings seinerseits die Karte Verstärkungen spielt und beabsichtigt hätte, den morgenländischen auch noch in einen abendländischen zu verwandeln (also bspw. einen Wazir in einen Richard). Da gibt es nur noch zwei sehr dumme Lösungen: Entweder greift zuerst die Karte "verstärkungen" mit der Folge, dass dann die Karte "Kreuzzug" komplett leerläuft oder aber andersherum, es greift erst die Karte Kreuzzug, worauf der Wazir (um im Beispiel zu bleiben) entfernt würde und nicht mehr in einen Richard verwandelt werden könnte, womit die Karte "Verstärkungen" komplett leerläuft.
Wie bei Spion vs. Dschihad (oder Kreuzzug), wenn bei der auszuspionierenden Truppe auch eine KI durch den Dschihad wegfallen würde: Im Prinzip erfährt dann der Spion von der gegnerischen Aufstellung, dadurch (wenn er ein bißchen nachdenkt, warum der Gegner nur 4 Fürsten aufgestellt hat) von der Karte Dschihad und kann dann darauf auch noch reagieren. Oder muss zu dem Zweck der Dschihad-Spieler eine Aufstellung mit 5 Fürsten einreichen, obwohl ja einer noch wegfällt?
Was ist bei Saboteur vs. eine beliebige Karte des aktuellen Gegners, die dieser ausspielt, während auch der Saboteur erst mit der Aufstellung ausgespielt wird. Kommt dann die auszuspielende Karte noch in die Verlosung der vom Saboteur zu zerstörenden Karten oder nicht? Wenn nicht, was wäre, wenn der Gegner nur noch eine Karte hätte, die er ausspielt, auch dann nicht (mit der Folge, dass dann der Saboteur leerliefe)? Überhaupt Saboteur: Denn kann man ja wohl jederzeit ausspielen, aber wird er auch jederzeit ausgewertet oder gibt es dazu einen festen Zeitpunkt (also den, zu dem auch die anderen Karten ausgewertet werden)?
Fragen über Frage, Wir könnten da auch noch mehr Beispiele geben. Wir wollen ja nicht alles verkomplizieren, aber wäre es nicht sinnvoller, entweder (bspw. in Form einer Excel-Tabelle) jede Karte jeder möglichen anderen Karte gegenüberzustellen und im Vorfeld konkret mitzuteilen, was im Fall von gleichzeitig ausgespielten Karten der jeweiligen Art geschehen würde oder eben (dann aber natürlich erst ab der nächsten Runde) eine Reihenfolge festzulegen, wer wann Karten ausspielen darf und inwiefern das dann das Ausspielen von Karten des Gegners verunmöglicht (bsp.: der niedriger platzierte Gegner darf zuerst, spielt er eine Karte, darf der Gegner entweder gar keine oder zumindest keine Karte spielen, die mit der ausgespielten kollidiert).
deltadagger
19.09.23, 16:31
:wirr:
Aber nach zweimaligem Durchlesen habt Ihr irgendwie recht, werter Kardinalinfant - glauben wir :uhoh:
Witold Pilecki
19.09.23, 17:18
Wir konnten mit den ausgespielten Karten in unserer Partie gut leben, weil die gut miteinander harmonieren. Hat deltadagger glücklich gespielt und wir hätten auch eine Niederlage akzeptiert. Wenn uns deltadagger nun auf Feld B eine Ratte untergeschoben hätte, dann hätten wir deren Burg ebenfalls ausgewählt, oder? Klingt uns jedenfalls schlüssig.
Unauflösbare Konflikte werden entweder durch die Willkür des Spielleiters durch eine kreative Lösung gelöst oder die Karten verpuffen einfach oder gehen ungenutzt zurück, wenn nicht anwendbar. Seht es als Analogie zum fehlenden Videobeweis im Fußball: kontroverse Fehlentscheidungen des Schiris sind das emotionale Salz in der Suppe.
Im Übrigen haben wir es ja gleich gesagt: Kardinalinfant ist wie ein Suppenhuhn - da gehört der Kopf ab. :D
Kardinalinfant
19.09.23, 17:24
Wir konnten mit den ausgespielten Karten in unserer Partie gut leben, weil die gut miteinander harmonieren. Hat deltadagger glücklich gespielt und wir hätten auch eine Niederlage akzeptiert. Wenn uns deltadagger nun auf Feld B eine Ratte untergeschoben hätte, dann hätten wir deren Burg ebenfalls ausgewählt, oder? Klingt uns jedenfalls schlüssig.
Unauflösbare Konflikte werden entweder durch die Willkür des Spielleiters durch eine kreative Lösung gelöst oder die Karten verpuffen einfach oder gehen ungenutzt zurück, wenn nicht anwendbar. Seht es als Analogie zum fehlenden Videobeweis im Fußball: kontroverse Fehlentscheidungen des Schiris sind das emotionale Salz in der Suppe.
Im Übrigen haben wir es ja gleich gesagt: Kardinalinfant ist wie ein Suppenhuhn - da gehört der Kopf ab. :D
Wie gesagt, Wir hätten in diesem konkreten Fall mit dem Ergebnis auch leben können. Aber das Beispiel Verstärkungen vs. Kreuzzug/Dschihad halten Wir für nicht kreativ lösbar und sorry, das komplette Verpuffen einer Aktionskarte in einem solchen Fall wenn die Entscheidung gegen Uns ausfiele hielten Wir tatsächlich für schwer erträglich. Daher sprechen Wir es lieber jetzt schon an, ehe es dann (durch Uns oder andere) zu nachhaltigen Diskussionen kommt, wenn der Fall eintreten sollte.
Zu Eurem Suppenhuhn: "Könnte Uns vielleicht irgendwer diese Pestbeule vom Hals schaffen"? Mit anderen Worten: Durch Euren Sieg haben wir zwei vielleicht schon sehr bald die Gelegenheit, die Klingen direkt miteinander zu kreuzen und dann wird Euch das Suppenhuhn im halse stecken bleiben, das versprechen Wir Euch :tongue:
Ritter Kunz
19.09.23, 18:23
Wir haben mal im Rekrutierungsaufruf-Thread (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31439&p=1328921#post1328921)geantwortet, da Wir diesen gern für die Regelfragen nutzen wollen.
Witold Pilecki
20.09.23, 08:57
Zur kommenden Partie Iche_Bins vs Oerty hat der gefiederte Kardinalinfant bereits einiges gesagt. Beim Blick auf die Kader ist uns aufgefallen, dass der werte Iche_Bins die selben Fürsten ausgewählt hat wie wir. Daraus schließen wir einen intellektuellen Vorteil. Nun gut. Seine Schlange wird durch 2 Ratten ersetzt. Wir tun uns schwer, hierin einen Vorteil zu sehen. Ratte und Schlange sind Kanonenfutter, um dem Schwergewicht im Team Zeit zum Aufbau zu geben. Doch während die Schlange mit einer immerhin sinnigen Burg und Dank seiner Sklaven auch einer gewissen Feuergefahr aufwartet, glänzt die Ratte durch Anwesenheit.
Oertys mittlere Kräfte werden die Ratten zum Frühstück verspeisen. Aber die Qualität eines Wolfes sticht hier unserer Ansicht nach. Der Emir aus Oertys Team wird sich bei einer von uns erwarteten getrennten Aufstellung der Schwergewichte die Zähne am Wolf oder an Saladin ausbeißen. Bester Fall wäre für Team Oerty ein Aufeinandertreffen der Saladine mit überlegenen Kräften. Dann verliert er 2:1. Aber wir legen uns fest: Wir sehen hier das erste 3:0.
Kardinalinfant
20.09.23, 09:19
Zur kommenden Partie Iche_Bins vs Oerty hat der gefiederte Kardinalinfant bereits einiges gesagt. Beim Blick auf die Kader ist uns aufgefallen, dass der werte Iche_Bins die selben Fürsten ausgewählt hat wie wir. Daraus schließen wir einen intellektuellen Vorteil. Nun gut. Seine Schlange wird durch 2 Ratten ersetzt. Wir tun uns schwer, hierin einen Vorteil zu sehen. Ratte und Schlange sind Kanonenfutter, um dem Schwergewicht im Team Zeit zum Aufbau zu geben. Doch während die Schlange mit einer immerhin sinnigen Burg und Dank seiner Sklaven auch einer gewissen Feuergefahr aufwartet, glänzt die Ratte durch Anwesenheit.
Oertys mittlere Kräfte werden die Ratten zum Frühstück verspeisen. Aber die Qualität eines Wolfes sticht hier unserer Ansicht nach. Der Emir aus Oertys Team wird sich bei einer von uns erwarteten getrennten Aufstellung der Schwergewichte die Zähne am Wolf oder an Saladin ausbeißen. Bester Fall wäre für Team Oerty ein Aufeinandertreffen der Saladine mit überlegenen Kräften. Dann verliert er 2:1. Aber wir legen uns fest: Wir sehen hier das erste 3:0.
Wir halten die Schlange tatsächlich nicht für soooo nutzlos. Neben den Sklaven (die allerdings nur Störpotential und das auch eher nur zu Beginn einer Partie) haben, sind es vor allem auch Katapulte, die die Schlange baut. Hämmern die eine Weile auf eine gegnerische Burg ein (und der ein oder andere KI-Fürst ist ja nicht so gut darin, solche Katapulte schnell zu beseitigen, wenn sie gegen seine Burg stehen), dann schadet das wirtschaftlich enorm (da der Wiederaufbau recht teuer ist) und kann zudem bei parallelem Angriff eines anderen Fürsten, eine Bresche im ungünstigsten Moment schlagen oder aber die gegnerischen Mauern zumindest deutlich vorschwächen. Also doch, kann die Schlange unbedrängt wirken (weil gegnerische Fürsten andere Angriffsprioritäten haben), kann sie tatsächlich wertvolle Beiträge zum Gesamtsieg in einer Partie leisten. Bei der Ratte dagegen teilen Wir Eure Ansicht, die hat gar keinen Wert und Wir würden sie nur in Unser Team holen, weil sie billig ist und der Wert der vier anderen Fürsten, die Wir holen können, weil die Ratte nur 1 Punkt verbraucht, bei weitem aufwiegt, dass mit der Ratte der 5. Fürst ein Totalausfall ist (und dem Gegner fast zwingend einen "kostenlosen" Kill bescheren wird).
Witold Pilecki
20.09.23, 09:26
Wir teilen eure Einschätzung der Schlange durchaus. Man hat es ja in unserer Partie gesehen, dass allein der Bogenschützentrupp der Schlange einer praktisch unverteidigten Burg Friedrichs gefährlich werden konnte. Wir wollten die Feuersklaven nur besonders hervorheben, weil diese mit gutem Timing auch den stärksten Fürsten in Bedrängnis bringen können. Ein Flächenbrand läutet schnell den wirtschaftlichen Ruin ein. Besonders, wenn sonst noch jemand an den eigenen Mauern kratzt. :D
Ritter Kunz
20.09.23, 10:57
Wir teilen eure Einschätzung der Schlange durchaus. Man hat es ja in unserer Partie gesehen, dass allein der Bogenschützentrupp der Schlange einer praktisch unverteidigten Burg Friedrichs Richards gefährlich werden konnte. Wir wollten die Feuersklaven nur besonders hervorheben, weil diese mit gutem Timing auch den stärksten Fürsten in Bedrängnis bringen können. Ein Flächenbrand läutet schnell den wirtschaftlichen Ruin ein. Besonders, wenn sonst noch jemand an den eigenen Mauern kratzt. :D
There, I fixed it for you. ;)
Ansonsten stimmen Wir dem Gesagten zu Schlange und Ratte weitgehend zu :)
Witold Pilecki
20.09.23, 11:18
Ach stimmt, wir haben Löwenherz durchgängig Friedrich genannt. Nun ja, Verwirrung des Gegners ist Teil unseres Spiels. :cool:
Wir sehen dass sich einige Regenten deutlich mehr Gedanken machen als wir.
Wie sind einfach froh dabei zu sein ;)
Ritter Kunz
23.09.23, 20:01
Das dritte Match steht an, werte Freunde der gepflegten Wüstenabenteuer. Der werte Iche_Bins tritt gegen den werten Oerty an, der damit den Reigen der „Newcomer“ in der Liga eröffnet. Folgende Aufstellungen schicken Unsere Kontrahenten ins Rennen:
https://up.picr.de/46355918yb.jpg
Und wie man sieht haben Wir hier erneut die Auswirkungen einer Ereigniskarte am Werk, denn Iche_Bins hat schon bei der Rekrutierung die Rattenplage losgelassen. Damit stehen hier schon mal zwei der Nager auf dem Feld, um den Wolf zu unterstützen. Auf der anderen Seite haben Wir mit dem Kalifen eine weitere Premiere, dieser Fürst kam in Saison 1 nicht zum Einsatz. Kann er hier die Partie zugunsten von Saladin drehen? Schauen Wir es uns an.
Auf der mittleren Position startet für Team Oerty, in rot… der Kalif „Der Skorpion“!
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Direkt daneben sein arabischer Kollege und Teamkamerad, Kenner der Wüste und Ehrenmann, in orange startet… Saladin, „Der Gerechte“!
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Für das anderen Team haben wir unten links in Blau aufgestellt, das Schwergewicht aus dem Team Iche_Bins… der Wolf, Lord Crackbone!
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In der Mitte, unter türkisem Banner haben Wir einen von vielen in Iche_Bins Kader, mild oder aromatisch, das ist die Frage bei… der Ratte, Herzog Camembert!
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Und schließlich startet unten rechts sein Bruder… Cousin… Onkel… egal, so genau weiß man das bei denen nie, es ist … die Ratte, Herzog Souris!
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Herzog Camembert versucht sich zu Anfang gleich mal an der Verteidigung des Kalifen:
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Doch die wenigen Lanzenträger werden wie immer abgeschossen. Ähnliches ereilt die Truppen von Herzog Souris an Saladins Burg.
Dafür können Wir die Rattenburgen zeigen! Zuerst Herzog Souris:
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Hier könnte man denken „Oh nein, die Ratte hat schon wieder eine Treppe außen an die Mauer gebaut!“ Doch dann stellt man fest, dass man der Gerissenheit eines Herzog Souris einfach nicht gewachsen ist. Diese Wallstücke sind nicht mit der Hauptburg verbunden, die tatsächlich abgeschlossen und mit einem sinnvollen Torhaus versehen ist. Gut, alle vier Waffenproduzenten stehen außerhalb, genau wie die Waffenkammer, aber dafür hat die Burg einen Turm! Seht ihn Euch an! Er ist großartig, ist er nicht?
Die Burg von Herzog Camembert hat so was nicht…
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… ach hört doch auf. Das Ding hat nicht mal ein Torhaus! Hier gibt es als einzigen Zugang wieder eine Treppe an der Mauer, was bedeutet dass die Burg sperrangelweit offen steht. :rolleyes: Vier Waffenproduktionen reißen da jetzt auch nichts mehr raus.
Das denkt sich auch der Kalif, der bald zum ersten Angriff ansetzt:
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Sicher, es handelt sich erst mal nur um Bogenschützen, zwei Ballisten und eine Hand voll Schwertkämpfer. Aber die kommen immerhin schon bis auf die Wälle, bevor sie gestoppt werden:
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Das verheißt nichts gutes für Unseren käsigen Freund. Wenden Wir nun den Blick ab, und schauen auf die Burg des Wolfs:
https://up.picr.de/46355929qm.jpg
Lord Crackbone hat hier keineswegs das Rad neu erfunden, sondern vielmehr auf altbewährtes zurück gegriffen. Diese, seine kleinste Variante, kennen wir nun schon gut.
Was Wir hingegen noch nicht kennen, sind die Burgen des Kalifen:
https://up.picr.de/46355930hi.jpg
Wie man sieht, ist er ein Liebhaber von Feuer: Feuerwerfer, Feuerpfeile, Feuerballisten, Pechbottichmänner und Pechgräben, all das lässt sein Herz höher schlagen, vor allem wenn er damit „Ungläubige“ terrorisieren kann.
Diese Burg ist eine seiner starken Varianten (denken Wir), da sie gut strukturiert ist und einen zweiten Wallring besitzt. Obwohl er keine Turmgeräte hat, bieten um die Burg verteilte Feuerballisten einen gewissen Schutz gegen Belagerungsgerät, und seine vielen Bogenschützen sind der Tod für leichte Truppen. Die hohen Wachtürme sind aber auch gleichzeitig eine Schwachstelle, da sie nur wenig aushalten, und schnell den Weg in die Burg freigeben könnten.
Die Wirtschaft des Kalifen ist seine zweite Schwäche, er ist ähnlich wie der Wazir meistens pleite, da seine Truppen recht teuer sind. Allerdings produziert er kein Brot, sondern setzt eher auf Bier und, was sonst, Pechgruben! Alles was er da nicht für den Eigenbedarf braucht, wird verkauft, allerdings ist das nicht so profitabel, wie einige Steinbrüche zu betreiben.
Genug der Theorie, es gibt Action zu sehen! Saladin und Herzog Souris kollidieren beim Sammeln ihrer Armeen:
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Danach ist von Souris‘ Mannen nichts mehr übrig, und Saladins reduzierte Kolonne setzt sich in Bewegung. Doch die grüne Ratte hat Glück, Saladin hat es auf den Käse abgesehen:
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Dies liegt daran, da Herzog Camembert im Moment mehr Geld in der Kasse hat:
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Ein beherzter Lanzenträger-Ausfall kann die bereits angeschlagenen arabischen Krieger jedoch stoppen.
Der Kalif rückt zum nächsten Angriff aus, doch wird er selbst gleichzeitig vom Wolf angegeriffen:
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Die Dinge laufen jetzt weitestgehend parallel ab, doch zuerst schauen Wir Uns den Angriff des Kalifen an:
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Herzog Camembert beginnt jedenfalls schon mal zu schlottern:
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Der Wolf hat sich unterdessen beim Sammeln zu viel Zeit gelassen, wodurch schon viele seiner Soldaten von den Ballisten abgeräumt wurden:
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Hier passiert nichts mehr, also zurück zur Ratte:
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Die Lanzenträger des Herzogs Camembert haben ihre Probleme mit dieser Menge an Schwertkämpfern…
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… und schließlich auch der Herzog selbst, sofern man einen Krummsäbel an der Kehle als „Problem“ bezeichnen möchte.
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Der Blutdurst des Kalifen ist jedoch noch nicht gestillt, und er macht direkt eine Ansage an die anderen Fürsten:
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Nun sammelt sich auch Saladin zu seinem nächsten Angriff. Da der Wolf mittlerweile mehr Gold in der Tasche hat als Herzog Souris, ist er auch das Ziel des besagten Angriffs.
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Saladins Katapulte können auch einen der Türme zum Einsturz bringen…
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… doch der Wolf hat viele Armbrustschützen auf dem Bergfried, die leicht dafür sorgen, dass kein arabischer Schwertkämpfer bis an die Mauern kommt.
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Mittlerweile können Wir auch Saladins fertig gestellte Burg betrachten:
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Diese Burg ist etwas einfacher gehalten als die Variante, die wir schon kennen. Sie hat deutlich weniger Türme, die auch etwas schlechter verteilt sind. Dafür verzichtet sie auch auf die seitlichen Torhäuser, was eine potenzielle Schwachstelle eliminiert. Was die Wirtschaftlichkeit angeht ist sie nahezu identisch, die Verteidigungsstärke würden Wir als geringer (aber immer noch gut) einschätzen.
Herzog Souris versucht es nochmal…
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… und scheitert erwartungsgemäß. Damit hat er jetzt seine Truppen verbraucht, und kaum noch etwas übrig:
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Es wäre doch zu blöd, wenn jetzt gerade ein Angriff käme… oh.
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Der Kalif wittert die Schwäche der Ratte meilenweit gegen den Wind. Vielleicht müsste sie auch nur mal wieder ein Bad nehmen, man weiß es nicht genau. Aber viel Zeit wird sie dafür nicht mehr haben…
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… denn das Katapult hat das Torhaus zerstört, und das bedeutet freie Bahn für die Männer des Kalifen.
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Und dann ertrinkt Herzog Souris in der Flut aus arabischen Kriegern:
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Und der Kalif hat die nächste Ratte ausgeräuchert.
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Nun steht der Wolf allein auf weiter Flur. Haben die Ratten ihm genug Zeit erkauft, dass er gegen die beiden Araber bestehen kann? Die ersten Angriffe der beiden kann er jedenfalls problemlos abwehren. Im Dezember 1194 rückt er selbst im Schutze der Olivenbäume auf die Burg des Kalifen vor:
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Dieser rückt seinerseits gerade aus, was dazu führt, dass die meisten berittenen Bogenschützen des Kalifen direkt abgefangen werden:
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Doch dann macht er Bekanntschaft mit den Pechgräben des „Skorpions“, gewissermaßen eine Kostprobe seiner eigenen Medizin:
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Hier kam jetzt auch noch Saladins nächster Angriffstrupp dazu der natürlich fleißig Unterstützungsfeuer leistet. Der nächste Angriff von Team Oerty ist als quasi ein Doppelangriff, auch wenn der Kalif nur noch Schwertkämpfer übrig hat, da der Rest vom Wolf wegrasiert wurde.
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Der Kalif ist, wie man sieht, etwas eher gestartet, was dem Wolf Zeit gibt, die Armeen nacheinander abzufertigen. Als Saladins Männer kommen, zündet er seinerseits die Pechfallen:
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Und damit ist der Angriff so schnell vorüber, wie er begonnen hat. Oh je, wenn das so weiter geht, dann wird es ein laaaanges Match werden.
Hier mal die Stärkeübersicht vom Juli 1198:
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Wie man sieht, geht das Geldpolster des Wolfs so langsam aber sicher flöten. Irgend etwas scheinen Kalif und Saladin richtig zu machen, obwohl Wir bisher keine großen Störungen der Wirtschaft gesehen haben. Der Kalif versucht es zwar (ähnlich wie die Schlange) regelmäßig mit Sklaven, doch die werden in der Regel abgeschossen.
Es folgen diverse Einzelangriffe der Araber, die Wir nicht zeigen, da sie wenig bewirken. Lediglich 1-2 Türme der Burg des Wolfs werden meist zerstört, manchmal aber auch gar keiner. Im Jahr 1201 ist das Geld des Wolfs alle, und er lebt „von der Hand in den Mund“.
Dennoch wehrt er weiter zuverlässig Angriffe ab. Schließlich rückt er im September 1205 wieder selbst aus:
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Leider stehen vom vorhergehenden Angriff der Araber noch einige Schützen in der Kartenmitte, welche die vorauseilenden Baumeister abschießen:
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Also gibt es bei diesem Angriff schon mal kein Belagerungsgerät für den Wolf, was es für den Kalifen deutlich einfacher macht.
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Das Feuer erledigt dann den Rest.
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In den folgenden Jahren geschieht nicht viel spannendes, außer dass es die Sklaven des Kalifen fertig bringen, eine Holzfällerhütte des Wolfs anzuzünden.
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Von diesem Schlag wird er sich nicht so schnell erholen. :rolleyes:
Nachdem die nächsten wechselseitigen Angriffe nichts berichtenswertes hervorbrachten, zeigen Wir nun einen erneuten (Beinahe-)Doppelangriff von Team Oerty:
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Der Wolf hat gerade wenig Truppen zuhause, da er vor kurzem selbst angegriffen hat. Der Kalif rückt wieder als erster vor:
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Hier können Wir noch eine Schwäche des Kalifen erwähnen: er baut als Belagerungsgerät für einen Angriff lediglich Feuerballisten. Diese sind auch durchaus gefährlich, verursachen jedoch keinen Schaden an Mauern und Türmen. Katapulte sind bei Ihm nur als Störgeräte mit dabei, was immerhin etwas ist.
Als sich die Horde arabischer Krieger seinen Mauern nähert, bekommt der Wolf Respekt:
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Die Pechfallen verrichten ihren Dienst, und hunderte Angreifer verbrennen. Auch Saladins Meuchelmörder, die sich zum Torhaus schleichen wollten, erwischt es dabei. Tja, gegen Feuer kann man sich nicht tarnen.
Der gefährliche Teil kommt aber erst noch, nämlich jetzt, wenn Lord Crackbones Feuer ausgebrannt sind und Saladins Hauptmacht anrückt:
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Auch im Bild: eine Kolonne Sklaven des Kalifen auf dem Weg zu Lord Crackbones Steinbrüchen.
Zum ersten Mal beginnen jetzt die Männer von Team Oerty, ernsthaft auf den Wallring des Wolfs einzuschlagen:
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Und immer wenn man denkt, jetzt hat er aber wirklich alles Feuer gezündet, steht irgendwo noch ein Pechschütter des Wolfs an der Ecke und kippt seine tödliche Ladung ab. Mittlerweile haben sogar die Galgen vor Lord Crackbones Burg Feuer gefangen, und machen die Vorderseite zum „No-Go-Area“:
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Mörderlöcher hat der Wolf übrigens auch noch in petto. Als schließlich eine Bresche geschlagen wurde, sind von der insgesamt über 400 Mann starken Angriffsarmee nur noch zwei Dutzend übrig:
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Die herbei eilenden Verteidiger können das Loch im Wall problemlos halten. Doch die Wirtschaft des Wolfs hat unter diesem Angriff erstmalig richtig gelitten. So gut wie alle Gebäude sind nicht mehr besetzt, da die Arbeiter dem Angriff zum Opfer gefallen sind. Nicht zu vergessen der schlechte Zustand der Mauern:
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Doch die stark gewachsene Größe der Angriffsarmeen bedeutet auch, dass Kalif und Saladin lange sammeln müssen, ehe sie wieder über 400, bald 500 Mann zusammen haben. In dieser Zeit ist die Wirtschaft des Wolfs wieder angelaufen, und die Burg repariert.
Ein menschlicher Spieler würde hier wohl versuchen, sofort nachzufassen, den Wiederaufbau behindern und den Gegner nicht mehr ins Spiel kommen zu lassen. Doch solche Manöver hat die KI nicht auf Lager. Nur in Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass mal mit der Hälfte der eigentlich vorgesehenen Angriffsstärke, und damit schneller, angegriffen wird. Doch dies passiert nach Unserer Beobachtung eigentlich nur, wenn der Gegner schon klinisch tot ist.
Zeitsprung ins Jahr 1246: der Kalif hat eben angegriffen und wurde von Lord Crackbone abgewehrt, Saladin dürfte aber bald nachfolgen, wenn man sich die Zahlen anschaut:
https://up.picr.de/46368092ra.jpg
Und da ist er auch schon!
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Eigentlich ist dieser Angriff nichts besonderes, wäre da nicht… äh… seht selbst:
https://up.picr.de/46373733jj.jpg
Jep, es brennt, und zwar nicht zu knapp. Wir haben Uns gefragt, wie das passiert ist (genau gesehen haben Wir es im Spiel nämlich nicht). Daher haben Wir anhand der Bilder mal Forensiker gespielt, und die einzige Erklärung, die Uns einfällt, wäre die, dass die Feuerballisten von Saladin wieder die Galgen Lord Crackbones entzündet haben. Diese stehen aber zu weit weg von den anderen Gebäuden, als dass sie diese direkt entzünden könnten - das hat man ja beim letzten Angriff gesehen. Daher gehen Wir davon aus, dass die Galgen einige noch nicht aktivierte Pechfallen entzündet haben, die dann wiederum andere Fallen und so weiter, bis es an die Gebäude heran kam.
Normalerweise kann man sich mit den eigenen Pechfallen nicht selbst in Brand stecken. Wenn diese aber durch anderes Feuer bzw. feindliches Feuer aktiviert werden, ist das sehr wohl möglich. Dies ist die einzige Erklärung, die Uns hierfür einfällt. Die Sklaven waren z.B. schon lange tot, als das Feuer ausbrach.
Sei es, wie es sei, Saladins Angriff ist vorbei.
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Der Wolf verliert noch ein paar Waffenmacher und die Schenke an die Flammen, doch schließlich können die Löschtrupps das Feuer nach und nach eindämmen.
Im März 1254 kommt es zu einer heftigen Feldschlacht:
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Der Wolf hat die Truppenqualität. Aber der Kalif hat einfach die erdrückende Masse.
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Klar, der Angriff des Kalifen macht jetzt nicht mehr viel, außer einen Turm kaputt. Aber kurz darauf kommt Saladin schon hinterher:
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Der Wolf hat recht wenig Truppen daheim, und erzählt deswegen schon wieder von den Vätern anderer Leute:
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Und es passiert tatsächlich schon wieder:
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Wobei man fast sagen kann, dass dies jetzt ein Glücksfall für den Wolf ist, da dieses Feuer besser wirkt als jede Pechfalle. Alles unmittelbar außerhalb der Mauern verbrennt, inklusive der Angriffsarmee.
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Die Armbrustschützen tun ihr Übriges und der Wolf hat wieder mal überlebt… doch was hat er abgekriegt?
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Nase, Hand, Gesicht und Ohren sind so schwarz als wie die… äh halt, falsche Geschichte. Hier wird mit der Zeit zwar auch alles heil, aber wird Lord Crackbone diese Zeit nochmal bekommen? Waffenwirtschaft, Schenken, Kapellen… das alles kostet Gold im Wiederaufbau, was der Wolf gerade nicht hat. Immerhin, die Gegner müssen sich auch erst sammeln.
Vier Jahre hatte er Zeit, bevor der Kalif wieder anklopft. Der Wolf kann ihn abwehren, doch der Aufbau der Wirtschaft muss wieder von vorn beginnen – diesmal, weil er selbst einiges abgerissen hat, um Gold für Notfallrekrutierungen zu erhalten.
Im April 1266 steht die Burg wieder, zumindest so halbwegs:
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Ein Jahr später steht Saladins Heer wieder bereit. Mittlerweile ist allein seine eigene Angriffstruppe über 400 Mann stark:
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Wir lassen die Bilder mal für sich sprechen:
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Als schließlich ein Druchbruch freigehackt wurde, können die Männer des Wolfs die Angreifer wieder hinausdrängen:
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Doch ein Blick auf die Minimap zeigt, dass der Kalif schon in den Startlöchern steht, und dieses Mal könnte das Timing perfekt passen. Die Burg des Wolfs ist offen, die Fallen wurden gezündet, die Türme sind zerstört… es spricht nicht mehr viel für Lord Crackbone.
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Okay, streichen Wir das mit den Fallen. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell (und vor allem mit welchen Ressourcen) der Wolf diese jedes Mal wieder erneuert. Doch auch wenn das Feuer 50 Araber erwischt, sind da noch 350 andere! Ein beherzter Ausfall, ein weiterer Pechbottich… und immer noch sind bestimmt 150 Angreifer übrig!
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https://up.picr.de/46373704lp.jpg
Und dann sind sie beim Burgherren:
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Der Wolf ist tot, und der Kalif heimst den dritten Kill in seiner Debütpartie ein!
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Und mit dem Kalifen feiert ein weiterer Debütant seinen ersten Sieg! Auf Schlachtfeld A hat hat Team Oerty mit 3:0 Kills gewonnen!
Bei den Statistiken gibt es noch eine Premiere: zum ersten Mal können Wir auch die zweite Seite zeigen, da Uns das Spiel nicht zwischendrin abgeschmiert ist! :D
(Screenshots gehen bei Stronghold Crusader nur vom tatsächlichen Spiel nicht von anderen Bildschirmen, daher müssen Wir die per Standard-Bildschirmfoto machen, was aber ein raustabben erfordert, womit das Spiel nicht gut klar kommt :rolleyes:)
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https://up.picr.de/46373717eu.jpg
Wie man sieht, enthält die zweite Seite gar nicht so viel an Infos. Lediglich die linke Spalte „Erstellte Truppen“ ist ganz interessant. Gesendete und empfangene Güter gibt es hier nicht, da die KIs leider nicht untereinander handeln.
Also, was sagt die Statistik nun? Saladin ist wieder der Meister des Wirtschaftens, während der Wolf die meisten Soldaten vor seinen Mauern sterben ließ. Der Kalif hat massiv viel Pech gefördert, und, man höre und staune: er hat mehr Truppen als Saladin raus gedrückt. Effektiv kann man davon aber die vielen Sklaven abziehen, und dann landet man bei gleich viel oder weniger.
Unser Fazit: ein beeindruckender Einstand des Kalifen, gleich drei Kills abzuräumen. Ja gut, zwei davon waren Ratten, und den Wolf konnte er nur im Zusammenspiel mit Saladin besiegen, aber hey, drei Kills sind drei Kills (vor allem für die Statistik!). Apropos Ratten: die haben hier für Team Iche_Bins wahrscheinlich weniger als erhofft beigetragen, allerdings hat Oerty mit dem Kalifen auch quasi einen „Hardcounter“ aufgestellt, der immer die Schwächsten zuerst abräumt. Der Wolf hingegen war gegen den Kalifen mal wieder zu langsam, nur zwei Angriffe konnte er in der Zeit aufs Feld bringen, die ihm die Ratten verschafft haben. Und diese waren für das Feuer des Kalifen kein Problem, der hier auch eine für die gewählte Aufstellung sehr gut geeignete Burg gebaut hat.
Im Endeffekt hat der Wolf wieder gegen einen gleichwertigen und einen mittleren Fürsten nicht auf Dauer halten können. Und wieder war es die kleine Burg, die gefallen ist. Sicher ist sie auch stark in der Defensive, aber da geht beim Wolf noch mehr. Und das Saladin dieses Mal keine optimale Burg gebaut hat, kam gar nicht zum Tragen, da er sich nie verteidigen musste (außer anfangs gegen die Ratte).
Wir sind gespannt, ob es Iche_Bins gelingt, auf Schlachtfeld B ein schnelleres 3:0 hinzulegen, oder ob Oerty sich noch einen Kill schnappen kann – immerhin steht noch eine weitere Ratte mit im Kader. Mit Emir, Marschall und Sultan ist dies in Unseren Augen nicht unmöglich, kommt aber durchaus auch auf die Aufstellung an. Es bleibt also spannend!
Witold Pilecki
23.09.23, 21:32
Defensiv wieder eine starke Leistung des Wolfs. Doch hätten wir offensiv mehr erwartet. Den Kalif konnte der Wolf kaum in Bedrängnis bringen. Dessen Burg ist durchaus vernünftig und mit den vielen arabischen Schwertkämpfern scheint er eine gute Wahl zu sein. Ein fantastisches Debüt ist ihm da gelungen. Team Oerty hat sich mit der "Wundertüte" Kalif in eine hervorragende Position gebracht.
Huch, da sind wir aber sehr erfreut das wir scheinbar das Anfängerglück voll auskosten konnten.
Taktische Überlegungen gab es für unsere Aufstellung kaum. Wir wollten die ersten Partieen einfach mal „abwarten“ und sehen wie das
Spiel ungefähr tickt.
Übrigens sehr gute Berichte der Schlachten.
Hm, scheinbar ist die Ratte preislich noch zu teuer ;)
Vielleicht funktioniert das eher mit einen agressiveren Fürsten vorne dran.
Glückwunsch zum Sieg im ersten Match.
Witold Pilecki
24.09.23, 20:06
Wir betrachten nun die Burg der Auster. Die Burgen der Auster sind sich alle recht ähnlich. Ein massives Mauerwerk umhüllt den Bergfried im Zentrum. Die Auster stellt kaum Truppen ab und baut keine Turmgeräte. Sie verlässt sich ganz auf die massiven Mauern und natürlich umgibt sich die Auster gerne mit Wasser. Das Torhaus ist günstig nach hinten gelegen. Dies ist auch nötig, befindet sich doch die gesamte Wirtschaft außerhalb der Burg. Wir sehen im Bild auch gleich die größte Schwäche der Auster: Feuer. Die gesamte Wirtschaft der Auster brennt lichterloh.
https://i.ibb.co/kMW1Pfn/20230924-174627.jpg
Kardinalinfant
25.09.23, 16:16
Zur vergangenen Partie:
Tja, irgendwie hatten Wir es befürchtet, dass das mit den vielen Ratten keine gute Idee sein könnte und so ist es jetzt auch. Die Ratte bewirkt selbst gar nichts und kann auch keine gegnerischen Angriffe absorbieren, da sie selbst bei mittelguten Gegnern beim dritten oder vierten Angriff (spätestens) kollabiert. Also auch Zeit erkaufen kann man mit ihr nicht. Um den Wolf machen Wir Uns langsam ein wenig Sorgen, er zeigt insgesamt nicht die Form, die er in der letzten Ausgabe an den Tag gelegt hatte und Wir meinen auch zu wissen, woran das liegt: Ein Gamechanger ist in Unseren Augen die Umstellung des werten Ritter Kunz in der Spielmechanik betreffend die Steigerung der Angriffstruppen von prozentualen auf absolute Werte. Wenn man anschaut, welche Massen an Truppen der Kalif und Saladin bei ihren späteren Angriffen gegen den Wolf ins Feld geführt haben, ist klar, dass der eingeknickt ist. Da helfen auch seine Armbrustschützen nichts mehr. Mit anderen Worten: Das Team, das in der Offensive ist, ist Unseres Erachtens deutlich bevorteilt, weil die Angriffswucht im Laufe der Partie (Unseres Erachtens) sehr viel deutlicher steigt als früher. Auch die besten defensiven KIs können das irgendwann nicht mehr verteidigen. Das in die Defensive gedrängte Team kann das auch deswegen nicht kontern, weil es (wenn die Angriffe gegen es nur stark genug sind) gar nicht dazu kommt, auch nur halbwegs seine eigenen Angriffstruppen auszubauen und damit ebenfalls an der Truppensteigerung zu partizipieren. In der ersten Runde der Kreuzzüge konnte der Wolf mehrfach noch aus der Nachhand schlagen, hier ist das kaum mehr drin und in den bisherigen Partien war der Wolf eben zumeist in die Defensive gedrängt. Wäre es Saladin gewesen, der im defensiven Team eingesetzt wurde, wäre es ihm vermutlich ebenso gegangen. Hinzu kommt beim Wolf, dass er bislang seine defensivstärkste Burg nicht zugeteilt bekommen hat (die mit dem doppelten dicken Wall mit Graben zwischendrin), die hätte wohl nochmal ein bißchen länger durchhalten können. Das mit der Truppensteigerung bedeutet aber eben auch, dass KIs wie der Kalif (oder das Schwein), die an sich keine starke Verteidigung haben (die Burg des Kalifen ist nur durch die Feuerverteidigung halbwegs ok, für sich genommen ist sie sehr defensivschwach) in ihrem Wert massiv steigen, wenn sie so eingesetzt werden, dass sie ihrerseits nicht angegriffen werden und nur offensiv wirken dürfen. Abgesehen davon war das vom Kalifen auch absolut gesehen eine gute Vorstellung. Wenn er das nochmal so bestätigt, wird er absolut eine Alternative.
In Partie zwei des Matches stehen nun Saladin, Wazir und Ratte im Team Iche_Bins gegen Emir, Marschall und Sultan im Team Oerty. Der Ausgang der Partie ist ziemlich klar für Uns (Saladin und der Wazir werden das Ding schon schaukeln). Allerdings gewinnt der werte Oerty das Match 2:1, wenn er die Ratte des Gegners rausnimmt. Und dafür hängt alles von der Stellung der Fürsten ab. Stehen die Fürsten so, dass der Marschall und der Sultan auf den Wazir oder Saladin gelenkt werden, dürfte die Ratte durchkommen, da der Emir wohl Saladin angreifen müsste, egal wo der steht. Stehen Marschall oder der Sultan hingegen der Ratte gegenüber, wird es verdammt eng für das Nagetier und damit Team Iche_Bins insgesamt. Kommt die Ratte allerdings durch, wird Team Iche_Bins das Match 2:1 gewinnen, denn über die Zeit sehen Wir im Zweifelsfall Team Iche_Bins siegen.
Witold Pilecki
25.09.23, 19:17
Eine gute Analyse. Wir mögen das Balancing des Wolfs. Es gibt größere Handlungsfreiheit, zum Beispiel um einen Saladin herum (bei den aktuellen Preisen) ein auf 4 Plätzen starkes Team aufzustellen. Die Araber scheinen uns da aufgrund der arabischen Schwertkämpfer deutlich mehr Spielraum zu bieten als die Europäer. Die europäischen Kraut und Rüben KIs sind da eher Totalausfälle. Ein die Offensive begünstige Balance ist jedenfalls nichts Verkehrtes.
Im Übrigen haben wir Urlaub und erwarten täglich Berichterstattung, werter Ritter Kunz.
Ritter Kunz
25.09.23, 22:44
Eine gute Analyse. Wir mögen das Balancing des Wolfs. Es gibt größere Handlungsfreiheit, zum Beispiel um einen Saladin herum (bei den aktuellen Preisen) ein auf 4 Plätzen starkes Team aufzustellen. Die Araber scheinen uns da aufgrund der arabischen Schwertkämpfer deutlich mehr Spielraum zu bieten als die Europäer. Die europäischen Kraut und Rüben KIs sind da eher Totalausfälle. Ein die Offensive begünstige Balance ist jedenfalls nichts Verkehrtes.
Im Übrigen haben wir Urlaub und erwarten täglich Berichterstattung, werter Ritter Kunz.
Werter Witold Pilecki,
Wir arbeiten daran, der nächste Bericht ist in der Pipeline. Da Wir jedoch keinen Urlaub haben, wird sich die Updatefrequenz eher nicht erhöhen :D
Zum Thema Arabische vs. Europäische Truppen: Arabische Truppen sind teuer. Der Kalif bricht unter Druck recht schnell ein, deutlich schneller als die "größeren" arabischen Fürsten jedenfalls. Und gegen dauerhaften Katapultbeschuss hat er auch kein Mittel, wenn nicht gerade die Ballisten so gut stehen wie im letzten Spiel. Wir sind nicht sicher, was Ihr mit "Kraut und Rüben" meint. Wenn ihr die Fürsten meint, die in etwa in der Preisklasse rangieren, dann ist bei den Europäern die Rede vom Sheriff, vom Abt und vom Schwein (so in etwa). Vielleicht wenn man ganz großzügig sein will noch vom Marschall. Aber alles andere ist schon nicht mehr seine Preisklasse, und in der richtigen Aufstellung können alle der genannten Fürsten den Kalifen besiegen. Manche schneller, manche langsamer.
Nur wie schon richtig angemerkt wurde: es gibt nicht so viel Comeback-Potenzial, wenn die Defensive KI nicht dazu kommt, ihre Angriffe auszuführen. Den Wolf würden Wir aber nicht abschreiben, er müsste nur mal eine richtige Burg bauen :rolleyes:
Kardinalinfant
26.09.23, 09:29
Wir wollten ohnehin noch ein Addendum zu Unserer vorherigen Ausführung verfassen und das hier gibt Uns den richtigen Aufhänger dazu:
Zum Thema Arabische vs. Europäische Truppen: Arabische Truppen sind teuer.
Ist das wirklich so? Wir haben es jetzt nicht nachgesehen, aber wenn man mal die Hauptkampftruppen der arabischen Fürsten mit derjenigen der schwergewichtigen abendländischen Fürsten vergleicht, sehen Wir das genau andersherum:
Der arabische Schwertkämpfer kostet (wenn Uns die Erinnerung nicht trügt) 80 Goldmünzen, der abendländische dagegen nach Unserer Erinnerung 50. Der ist zwar - wenn es zum Gefecht kommt - deutlich wirkungsvoller und hält auch deutlich mehr aus (insbesondere an Armbrustgeschossen), dem steht aber als Nachteil seine extreme Langsamkeit gegenüber. Und eben: Er ist von Vorneherein bereits nicht wesentlich billiger als sein Pendant. Er wird aber letztlich sogar deutlich teurer, wenn man in Rechnung stellt, dass der abendländische Schwertkämpfer im Gegensatz zu seinem arabischen Pendant, der im Söldnerposten rekrutiert wird, nicht nur Gold kostet, sondern je Kämpfer auch noch 1 Schwert und 1 Eisenrüstung. Wenn man die über den Markt kauft, sind es (wenn Uns die Erinnerung nicht trügt) je Kämpfer weitere 116 Goldeinheiten. Wenn man die Waffen selbst produziert, entfallen diese Kosten, allerdings nur vordergründig, denn würde man sie nicht in Schwertkämpfer umsetzen, könnte man diese Rüstungsgüter wiederum über den Markt verkaufen (und mit dem Erlös dann wieder bspw. Söldner anheuern).
Selbst wenn man - was bereits nicht ganz stimmig ist - dem arabischen Schwertkämpfer nicht den abendländischen Schwertkämpfer gegenüberstellt, sondern Streitkolbenkämpfer oder aber Pikeniere, sind diese zwar an den reinen Goldkosten gemessen deutlich billiger als die arabischen Schwertkämpfer, aber es kommen eben wiederum die "Waffenkosten" dazu.
Wir sehen darin tatsächlich - (noch vor Eurer Wortmeldung, werter Ritter Kunz, ist Uns das gekommen) - einen weiteren Grund, warum der Wolf bislang nicht so reüssiert im Vergleich zu den arabischen Fürsten.
Zu den Kosten für die Truppen kommt da Unseres Erachtens überdies noch ein Zeitvorteil der Araber hinzu. Wir wissen es nicht genau, wie es die abendländischen KIs machen, Wir gehen aber davon aus, der Großteil, der für Truppen benötigte Waffenbedarf wird selbst produziert und nur ein geringerer (wenn überhaupt) über den Markt zugekauft. Während die Araber also so schnell Truppen produzieren und dann Angriffswellen starten können, wie sich neue Personen am Bergfried sammeln und Gold in der Kasse ist, hängen die abendländischen Fürsten am Tempo ihrer Waffenproduktionen und aus der Spielerfahrung heraus würden Wir das als deutlich langsamer einschätzen als das reine Goldscheffeln.
Wenn dem so ist, würden Wir - obschon Wir zustimmen, dass erstens die Steigerung der Angriffstruppen in absoluten Zahlen anstatt Prozenten sinnvoll ist und zweitens die Stärkung der Offensive gegenüber der Defensive gut ist - anregen, die Steigerungen für die nächste Runde an Gefechten (sobald also jeder einmal unter diesen Bedingungen gekämpft hat) oder spätestens zur nächsten Rekrutierungsrunde wieder etwas herabzusetzen. Wir wissen nicht (hattet Ihr das gepostet?), wie hoch die Steigerung je Angriffswelle ist, aber nur mal als Beispiel: Wäre sie je Welle 30, würden Wir es mal mit je Welle 20 versuchen, was den Grundansatz beibehalten dürfte, allerdings die derzeit Unseres Erachtens doch zu deutliche Unwucht etwas mindern würde.
Ritter Kunz
26.09.23, 10:21
Ist das wirklich so? Wir haben es jetzt nicht nachgesehen, aber wenn man mal die Hauptkampftruppen der arabischen Fürsten mit derjenigen der schwergewichtigen abendländischen Fürsten vergleicht, sehen Wir das genau andersherum:
Der arabische Schwertkämpfer kostet (wenn Uns die Erinnerung nicht trügt) 80 Goldmünzen, der abendländische dagegen nach Unserer Erinnerung 50. Der ist zwar - wenn es zum Gefecht kommt - deutlich wirkungsvoller und hält auch deutlich mehr aus (insbesondere an Armbrustgeschossen), dem steht aber als Nachteil seine extreme Langsamkeit gegenüber. Und eben: Er ist von Vorneherein bereits nicht wesentlich billiger als sein Pendant. Er wird aber letztlich sogar deutlich teurer, wenn man in Rechnung stellt, dass der abendländische Schwertkämpfer im Gegensatz zu seinem arabischen Pendant, der im Söldnerposten rekrutiert wird, nicht nur Gold kostet, sondern je Kämpfer auch noch 1 Schwert und 1 Eisenrüstung. Wenn man die über den Markt kauft, sind es (wenn Uns die Erinnerung nicht trügt) je Kämpfer weitere 116 Goldeinheiten. Wenn man die Waffen selbst produziert, entfallen diese Kosten, allerdings nur vordergründig, denn würde man sie nicht in Schwertkämpfer umsetzen, könnte man diese Rüstungsgüter wiederum über den Markt verkaufen (und mit dem Erlös dann wieder bspw. Söldner anheuern).
80 Goldmünzen für den arabischen Schwertkämpfer stimmt, der europäische Schwertkämpfer kostet 40 Gold. Im Gefecht besiegt ein Europäer ganz grob 2 Araber, sofern diese nacheinander angreifen. Jetzt die Waffen. Würde man die Waffen über den Markt kaufen, kostet ein europäischer Schwertkämpfer tatsächlich 156 Goldmünzen. Würde man die Waffen für einen Schwertkämpfer verkaufen, gäbe das in Summe 60 Gold, plus 40 für den nicht rekrutierten Soldaten wären 100 Gold an "Opportunitätskosten".
Somit hätte man sozusagen 5 arabische Schwertkämpfer für die Opportunitätskosten von 4 europäischen gekauft, was kein sehr guter Deal ist. einen Kampf gewinnen die Europäer hier. Wenn man aber davon ausginge, dass genügend Waffen im Lager sind, könnte der Europäer für den gleichen Preis 10 Schwerkämpfer rausdrücken! Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen, und hängt noch von anderen Faktoren ab, wie wir unten noch ansprechen werden.
Allerdings wär es verkürzt, nur auf die Schwerkämpfer zu schauen. Arabische Bogenschützen schlagen mit 75 Gold zu Buche, Europäische kosten 12 (!) Gold, sofern Bögen da sind. Müssen diese gekauft werden, sind es 43 Gold. Berittene Bogenschützen kosten sogar 100 Gold - hier hat der Europäer keine Entsprechung, aber teuer ist es trotzdem! Ein Armbrustschütze kostet ohne Waffenkauf 20 Gold, mit Waffenkauf 103 - das ist in etwa die gleiche Größenordnung, aber die Europäer haben ja die Waffenindustrie für ihre Truppen, und mit dem Armbrustschützen ein Werkzeug gegen gepanzerte Angreifer, was den Arabern schlicht fehlt, diese müssen da mit Feuer arbeiten.
Selbst wenn man - was bereits nicht ganz stimmig ist - dem arabischen Schwertkämpfer nicht den abendländischen Schwertkämpfer gegenüberstellt, sondern Streitkolbenkämpfer oder aber Pikeniere, sind diese zwar an den reinen Goldkosten gemessen deutlich billiger als die arabischen Schwertkämpfer, aber es kommen eben wiederum die "Waffenkosten" dazu.
Nur für Interessierte: Rekrutierungskosten mit Waffenkauf sind bei Pikenieren 113 Gold, bei Streitkolbenkämpfern 103. Aber die Opportunitätskosten wiederum nur 68 bzw. 62 Gold.
Zu den Kosten für die Truppen kommt da Unseres Erachtens überdies noch ein Zeitvorteil der Araber hinzu. Wir wissen es nicht genau, wie es die abendländischen KIs machen, Wir gehen aber davon aus, der Großteil, der für Truppen benötigte Waffenbedarf wird selbst produziert und nur ein geringerer (wenn überhaupt) über den Markt zugekauft. Während die Araber also so schnell Truppen produzieren und dann Angriffswellen starten können, wie sich neue Personen am Bergfried sammeln und Gold in der Kasse ist, hängen die abendländischen Fürsten am Tempo ihrer Waffenproduktionen und aus der Spielerfahrung heraus würden Wir das als deutlich langsamer einschätzen als das reine Goldscheffeln.
Hier kommen Wir zum Knackpunkt: jede KI hat ein fest eingestelltes Rekrutierungstempo. Das bedeutet, dass nicht immer, wenn die Voraussetzung zur Rekrutierung gegeben sind, auch rekrutiert wird. Eines der schnellsten Rekrutierungstempos hat witzigerweise die Ratte. :D Wenn europäische KIs Gold in der Kasse haben, aber keine Waffen, dann werden diese auch nachgekauft, um das Rekrutierungstempo zu halten.
Dazu sollte man noch berücksichtigen, dass nicht nur für die Angriffe Truppen rekrutiert werden müssen, sondern auch für die Burgbesatzung, Patrouillen, Ausfalltruppen, Störtruppen und so weiter. Auch dafür hat jede KI ihre Vorgaben, wie hoch sie was priorisiert. Das alles hat Einflüsse darauf, wie schnell die nächste Angriffstruppe bereit steht.
Wenn dem so ist, würden Wir - obschon Wir zustimmen, dass erstens die Steigerung der Angriffstruppen in absoluten Zahlen anstatt Prozenten sinnvoll ist und zweitens die Stärkung der Offensive gegenüber der Defensive gut ist - anregen, die Steigerungen für die nächste Runde an Gefechten (sobald also jeder einmal unter diesen Bedingungen gekämpft hat) oder spätestens zur nächsten Rekrutierungsrunde wieder etwas herabzusetzen. Wir wissen nicht (hattet Ihr das gepostet?), wie hoch die Steigerung je Angriffswelle ist, aber nur mal als Beispiel: Wäre sie je Welle 30, würden Wir es mal mit je Welle 20 versuchen, was den Grundansatz beibehalten dürfte, allerdings die derzeit Unseres Erachtens doch zu deutliche Unwucht etwas mindern würde.
Dem ist nicht so, siehe oben. ;) Wir hatten es schonmal im anderen Thread gepostet, wir sind aktuell bei einer Steigerung um 20 Soldaten pro Welle. Und Wir sind noch nicht bereit, nach dieser Runde bereits Änderungen vorzunehmen, dazu ist der Eindruck viel zu punktuell. Natürlich fühlt es sich etwas anders an als letzte Saison, aber das soll ja auch so sein. Wir persönlich finden es gut, dass es bisher nicht zu einem Unentschieden gekommen ist.
Vielleicht sind Wir für den entstandenen Eindruck auch selbst mit verantwortlich, da Wir manchmal im Bericht Angriffe weglassen, wenn sie nichts Berichtenswertes bewirken. Das macht das Schreiben für Uns einfacher, kann aber den falschen Eindruck erwecken, dass z.B. der Wolf gar nicht mehr angreift. Dann müsste man an der Stelle über das Berichtsformat nachdenken.
deltadagger
26.09.23, 10:51
Also, unbedarft der Diskussion, wer nun teure Truppen hat oder nicht, hatten wir den Eindruck,
dass es einen sehr großen Einfluss auf das Spielgeschehen hat, wo sich die Position der jeweiligen Burg befindet und welches Burgdesign der jeweilige Herrscher wählt.
Die tolle Performance eines Kalifen war zunächst sehr überraschend für uns.
Im Solospiel war es immer ein eher nerviger und aggressiver Zeitgenosse, dessen Burg jedoch mit Belagerungsgerät sehr schnell zu Geröll verwandelt werden konnte.
Ist der Kalif dauerhaft von seinem Rekrutierungszelt "befreit", ist er kein all zu harter Gegner mehr.
Guggt man sich die Bilder vom werten Ritter Kunz an, profitiert er u. E. enorm von der Flankendeckung durch Saladin und den manchmal mehr und manchmal weniger gelungenen rollierenden Angriffswellen der beiden Araberfürsten.
Sprich, wir sind überzeugt davon, dass harmonisierende Verbündete ein echtes Pfund in diesem Turnier werden.
Der Wolf hatte auch einen entscheidenden Nachteil, in dem er die wohl kleinste Burg bekam.
Die Auswahlkriterien der KI sind uns unklar: Gelände/Geografie, Zufall?
Wäre da die Burg III oder IV gestanden, wäre die Partie wohl anders ausgegangen.
16925
Kardinalinfant
26.09.23, 14:59
80 Goldmünzen für den arabischen Schwertkämpfer stimmt, der europäische Schwertkämpfer kostet 40 Gold.
OK, Wie gesagt, Wir hatten es nicht nachgeschaut, aber die Größenordnung stimmte.
Im Gefecht besiegt ein Europäer ganz grob 2 Araber, sofern diese nacheinander angreifen.
Oh, das ist aber - das wisst Ihr auch - zu einfach gedacht und gerechnet:
Zum einen: Der Kampf "Mann gegen Mann" kommt relativ selten vor. Das sind einmal die Situationen, wenn sich die Heere in der Mitte der Karte begegnen, nur ist es dann so, dass auch das "Gewinnerheer" davon nichts hat, denn durch den Zeitverlust (häufig auch noch im Hagel gegnerischer Turmgeräte und/oder Bogenschützen) und die auch selbst erlittenen Verluste wird der dann fortgesetzte Angriff des Gewinnerteams zumeist nicht mehr durchschlagen. Dann sind es noch die Situationen, wenn eine Bresche geschlagen ist und es an der Bresche, im Burghof oder auf dem Bergfried zum Kampf kommt. Nur da ist die Kampfstärke wirklich entscheidend. In allen anderen Situationen müssen die Schwertkämpfer (im Hagel gegnerischer Turmgeräte und Pfeile/Bolzen/Feuerballistengeschosse) erstmal an die Mauer kommen und sich dann (häufig auf brennendem Terrain oder von oben mit Öl überschüttet) durch die Mauern schlagen. In diesen Situationen kommt es auf den unmittelbaren Kampfwert gar nicht so sehr an.
Zum anderen: Selbst wenn es um Kämpfe Mann gegen Mann geht, lasst Ihr den "Knubbeleffekt" weg. Schnellere Truppen knubbeln sich schneller an und schlagen dann als Knubbel auf einen einzelnen (oder wenige) Gegner ein, die sie gesammelt dann sehr schnell besiegen, ohne dass der Gegner sehr viele Schläge austeilen kann. Das prominenteste Beispiel ist der Streitkolbenkämpfer. Ein Streitkolbenkämpfer gegen 1 Schwertkämpfer verliert ganz sicher und sehr deutlich , bei 100 vs. 100 wird das Ergebnis allerdings aufgrund dieses Effekts schon sehr viel enger werden. Und auch wenn die arabischen Schwertkämpfer auch langsam sind, so sind sie doch deutlich schneller als ihre europäischen Pendants und knubbeln daher auch schneller. Euer Mann gegen Mann und das streng nacheinander ist ein realiter nicht vorkommender Laborversuch.
Jetzt die Waffen. Würde man die Waffen über den Markt kaufen, kostet ein europäischer Schwertkämpfer tatsächlich 156 Goldmünzen. Würde man die Waffen für einen Schwertkämpfer verkaufen, gäbe das in Summe 60 Gold, plus 40 für den nicht rekrutierten Soldaten wären 100 Gold an "Opportunitätskosten".
Somit hätte man sozusagen 5 arabische Schwertkämpfer für die Opportunitätskosten von 4 europäischen gekauft, was kein sehr guter Deal ist. einen Kampf gewinnen die Europäer hier.
So eindeutig sehen Wir das aus obigen Gründen nicht. Gerade beim Thema Feuer ist eine große Masse an Truppen relevant. Die ersten 50 % verbrennen, aber wenn die Truppe groß genug ist, kommt der Rest eben an die Mauern und die Feuergräben sind ausgebrannt. Und da machen 20 % mehr Truppen (das obige mal in Prozente übersetzt) doch eine Menge an Unterschied. Dabei ist der Effekt, dass die europäischen Schwertkämpfer besonders langsam sind und Feuer viel länger ausgesetzt sind noch gar nicht berücksichtigt.
Allerdings wär es verkürzt, nur auf die Schwerkämpfer zu schauen. Arabische Bogenschützen schlagen mit 75 Gold zu Buche, Europäische kosten 12 (!) Gold, sofern Bögen da sind. Müssen diese gekauft werden, sind es 43 Gold.
Wir halten den Schwertkämpfervergleich für den Wichtigsten, denn die sind, es, die den gegnerischen Burgherren killen und sich zu ihm durchschlagen müssen. Wenn Ihr das Thema allerdings aufmacht: Arabische Bogenschützen sind auch wirkungsvoller als die europäischen, weil sie ein ganzes Stück schneller schießen. Ob das den Nachteil der höheren Kosten voll aufwiegt? Vermutlich nicht ganz, aber in Teilen eben schon.
Berittene Bogenschützen kosten sogar 100 Gold - hier hat der Europäer keine Entsprechung, aber teuer ist es trotzdem!
Aber auch extrem wirkungsvoll, zumindest in Masse eingesetzt (also in späteren Angriffswellen), denn die berittenen Bogenschützen schießen aus der Bewegung heraus, werden also tendentiell schlechter getroffen und können in der Annäherung an gegnerische Fernkämpfer auch schon auf diese einwirken, während Bogenschützen zu Fuß (egal ob europäisch oder arabisch) und Armbrustschützen sich erstmal dem gegnerischen Feuer aussetzen müssen, bevor sie sich aufgestellt haben und zurückschießen können. Selbst Turmgeräte des Gegners gehen schnell drauf, wenn genügend berittene Bogenschützen angreifen. Nicht umsonst: Wenn Wir mal gegen die KI nicht weiter wussten, haben Wir 200 berittene Bogenschützen angehäuft und der Käse war gegessen.
Ein Armbrustschütze kostet ohne Waffenkauf 20 Gold, mit Waffenkauf 103 - das ist in etwa die gleiche Größenordnung, aber die Europäer haben ja die Waffenindustrie für ihre Truppen, und mit dem Armbrustschützen ein Werkzeug gegen gepanzerte Angreifer, was den Arabern schlicht fehlt, diese müssen da mit Feuer arbeiten.
Ja, die Armbrustschützen sind ein gigantischer Vorteil der Europäer, das stimmt, aber gerade das wird relativiert, wenn die Angriffswellen zu schnell zu groß werden. Die reine Burgbesatzung (also eigene Angriffstruppen mal ausgeklammert) wächst ja nicht mit im Laufe der Partie wie die Angriffswellen. Es steht also die immer gleiche Anzahl an Armbrustschützen gegen immer größere "Horden" an gegnerischen arabischen Schwertkämpfern. Und wenn die noch so empfindlich sind gegen Armbrustbeschuss, irgendwann sind es schlicht zu viele.
Nur für Interessierte: Rekrutierungskosten mit Waffenkauf sind bei Pikenieren 113 Gold, bei Streitkolbenkämpfern 103. Aber die Opportunitätskosten wiederum nur 68 bzw. 62 Gold.
Danke, das hatten Wir in der Tat allenfalls überschlagen können.
Hier kommen Wir zum Knackpunkt: jede KI hat ein fest eingestelltes Rekrutierungstempo. Das bedeutet, dass nicht immer, wenn die Voraussetzung zur Rekrutierung gegeben sind, auch rekrutiert wird. Eines der schnellsten Rekrutierungstempos hat witzigerweise die Ratte. :D Wenn europäische KIs Gold in der Kasse haben, aber keine Waffen, dann werden diese auch nachgekauft, um das Rekrutierungstempo zu halten.
Dazu sollte man noch berücksichtigen, dass nicht nur für die Angriffe Truppen rekrutiert werden müssen, sondern auch für die Burgbesatzung, Patrouillen, Ausfalltruppen, Störtruppen und so weiter. Auch dafür hat jede KI ihre Vorgaben, wie hoch sie was priorisiert. Das alles hat Einflüsse darauf, wie schnell die nächste Angriffstruppe bereit steht.
Das ist gut zu wissen ;)
Dem ist nicht so, siehe oben. ;) Wir hatten es schonmal im anderen Thread gepostet, wir sind aktuell bei einer Steigerung um 20 Soldaten pro Welle. Und Wir sind noch nicht bereit, nach dieser Runde bereits Änderungen vorzunehmen, dazu ist der Eindruck viel zu punktuell. Natürlich fühlt es sich etwas anders an als letzte Saison, aber das soll ja auch so sein. Wir persönlich finden es gut, dass es bisher nicht zu einem Unentschieden gekommen ist.
Vielleicht sind Wir für den entstandenen Eindruck auch selbst mit verantwortlich, da Wir manchmal im Bericht Angriffe weglassen, wenn sie nichts Berichtenswertes bewirken. Das macht das Schreiben für Uns einfacher, kann aber den falschen Eindruck erwecken, dass z.B. der Wolf gar nicht mehr angreift. Dann müsste man an der Stelle über das Berichtsformat nachdenken.
Hier mehrfache Zustimmung. Ok, wartet mal noch ab, Uns reicht es, wenn es zur nächsten Rekrutierungsrunde nochmal überdacht würde, dann wäre der Eindruck nicht mehr punktuell. Und ja, der Eindruck wird durch das unterlassene Berichten über Angriffe tatsächlich ein Stück weit verfälscht. Wir wissen nicht, wie Ihr die Partien konsumiert: Anschauen in Echtzeit? Anschauen im Zeitraffer? Auf das Ergebnis schauen und dann zurückspulen und versuchen die jeweiligen Wendepunkte zu finde? Wenn es keinen gigantischen Aufwand verursacht, wäre eine Statistik am Ende, welche KI wieviele Angriffswellen gefahren hat, durchaus interessant und könnte da den falschen Eindruck richtigstellen.
Wo Wir allerdings angesichts der derzeitigen punktuellen Eindrücke nicht zustimmen ist, dass es sich etwas anders anfühlt. Die Gewichte haben sich (stand jetzt) schon deutlich verschoben. Bezeichnend ist bspw., dass es das einzige "Fast-Unentschieden" ausgerechnet in einer Partie gegeben hat, in der keine arabischen Fürsten präsent waren, sondern Wolf vs. Wolf+Schwein (Pilecki vs. dd I) und selbst da der Kill nicht durch den gegnerischen Wolf (der an sich der stärkere Kontrahent hätte sein müssen) gesetzt wurde, sondern durch das Schwein (in der konkreten Situation ohne Mithilfe des Wolfs), während es in den beinden anderen Partien mit Wolf-Beteiligung jeweils doch sehr deutlich innerhalb der Zeitbegrenzung zu einem klaren arabischen Sieg gereicht hat. Klar, haben Wir ja selbst geschrieben, kann auch noch Zufall und dem geschuldet sein, dass die Wölfe jeweils in der Defensive waren, aber es zeichnet sich eben doch eine (wodurch letztlich auch immer begründete) Offensivschwäche der Wölfe als vermeintliches Toptier bei vergleichsweise großer Offensivstärke der arabischen Fürsten (eigentlich aller: Saladin, Wazir, Kalif) ab.
Ritter Kunz
26.09.23, 17:22
Der Wolf hatte auch einen entscheidenden Nachteil, in dem er die wohl kleinste Burg bekam.
Die Auswahlkriterien der KI sind uns unklar: Gelände/Geografie, Zufall?
Werter deltadagger, Wir stimmen Euren Analysen recht umfassend zu :)
Zu den Auswahlkriterien der Burgen haben Wir auch lange gesucht, bin Wir etwas gefunden haben. Es scheint da mehrere Faktoren zu geben:
1. Das Startgold: je weniger Gold die KIs zum Spielstart zur Verfügung haben, desto eher scheinen sie zu ihren kleineren und "günstigeren" Burgen zu tendieren.
2. Das Terrain. Wenn bei einer Burg gewisse Gebäude nicht gebaut werden können, weil sie z.B. durch Wasser, Klippen, Felsen oder auch den Rand der Karte blockiert werden, wird diese Burg eher nicht gebaut.
3. Zufall: Wenn mehrere Burgen problemlos gebaut werden könnten, und das Gold keine Rolle spielt, wird ein Layout per Zufall gewählt.
Daher baut der Wolf auch fast nie seine riesigen Monsterburgen (siehe z.B. Burg 4), da sie einfach so ausufernd sind, dass immer irgendwas blockiert wird. Wo wieder die Aktionskarte "Architekt" ins Spiel käme... ;)
@Kardinalinfant: Antwort kommt ggf. später
Ritter Kunz
26.09.23, 21:07
Oh, das ist aber - das wisst Ihr auch - zu einfach gedacht und gerechnet: [...] In allen anderen Situationen müssen die Schwertkämpfer (im Hagel gegnerischer Turmgeräte und Pfeile/Bolzen/Feuerballistengeschosse) erstmal an die Mauer kommen und sich dann (häufig auf brennendem Terrain oder von oben mit Öl überschüttet) durch die Mauern schlagen. In diesen Situationen kommt es auf den unmittelbaren Kampfwert gar nicht so sehr an.
Das stimmt zum einen, aber zum anderen können Wir dann gleich auf alles mit "es kommt drauf an" antworten, denn man hat ja noch begleitende Truppen, welcher Fürst mit welcher Burg wird angegriffen, hat er Armbrustschützen oder nicht, Feuer ja/nein usw.
Zum anderen: Selbst wenn es um Kämpfe Mann gegen Mann geht, lasst Ihr den "Knubbeleffekt" weg. Schnellere Truppen knubbeln sich schneller an und schlagen dann als Knubbel auf einen einzelnen (oder wenige) Gegner ein, die sie gesammelt dann sehr schnell besiegen, ohne dass der Gegner sehr viele Schläge austeilen kann. Das prominenteste Beispiel ist der Streitkolbenkämpfer. Ein Streitkolbenkämpfer gegen 1 Schwertkämpfer verliert ganz sicher und sehr deutlich , bei 100 vs. 100 wird das Ergebnis allerdings aufgrund dieses Effekts schon sehr viel enger werden. Und auch wenn die arabischen Schwertkämpfer auch langsam sind, so sind sie doch deutlich schneller als ihre europäischen Pendants und knubbeln daher auch schneller. Euer Mann gegen Mann und das streng nacheinander ist ein realiter nicht vorkommender Laborversuch.
Auch hier: ja, aber. Die Araber sind schneller, aber nicht viel. Dafür, dass sie schneller Knubbeln, machen sie an den Europäischen Kämpfern weniger Schaden, das hebt sich auf. Wir denken, Ihr überschätzt die Geschwindigkeit der arabischen Kämpfer.
Streitkolbenkämpfer sind nebenbei bemerkt das schlechteste Beispiel, da sie gegen Schwertkämpfer recht wenig Schaden machen. Allgemein lässt sich sagen: für das Knubbeln zählen sowohl Laufgeschwindigkeit als auch verursachter Schaden. Bei ersterem sind die Schwertkämpfer mies, bei letzterem die besten Truppen im Spiel.
So eindeutig sehen Wir das aus obigen Gründen nicht. Gerade beim Thema Feuer ist eine große Masse an Truppen relevant. Die ersten 50 % verbrennen, aber wenn die Truppe groß genug ist, kommt der Rest eben an die Mauern und die Feuergräben sind ausgebrannt. Und da machen 20 % mehr Truppen (das obige mal in Prozente übersetzt) doch eine Menge an Unterschied. Dabei ist der Effekt, dass die europäischen Schwertkämpfer besonders langsam sind und Feuer viel länger ausgesetzt sind noch gar nicht berücksichtigt.
Dann hat der Europäer aber noch oftmals Pikeniere dabei, und die Araber sind beim einreißen der Wälle wiederum sehr langsam. Da wird der Unterschied auch deutlich geringer. Zumal auf den Wällen ja noch Truppen stehen, die so lange wirken können, bis die Krieger durchgebrochen sind. Also erneut: nicht nur Geschwindigkeit macht etwas aus, sondern auch der Schaden, der am Gegner verursacht wird, wenn man dran ist.
Wir halten den Schwertkämpfervergleich für den Wichtigsten, denn die sind, es, die den gegnerischen Burgherren killen und sich zu ihm durchschlagen müssen. Wenn Ihr das Thema allerdings aufmacht: Arabische Bogenschützen sind auch wirkungsvoller als die europäischen, weil sie ein ganzes Stück schneller schießen. Ob das den Nachteil der höheren Kosten voll aufwiegt? Vermutlich nicht ganz, aber in Teilen eben schon.
Ja sie schießen schneller, und nein, es ist kein "gutes Stück", eher ein "kleines Bisschen". Wir halten Arabische Bogenschützen im Vergleich für extrem teuer. Die Europäer haben auch noch andere (kleine) Vorteile, aber auch vom Kampfwert her sind arabische Bogenschützen sind nur dann besser, wenn Gold absolut keine Rolle spielt.
Aber auch extrem wirkungsvoll, zumindest in Masse eingesetzt (also in späteren Angriffswellen), denn die berittenen Bogenschützen schießen aus der Bewegung heraus, werden also tendentiell schlechter getroffen und können in der Annäherung an gegnerische Fernkämpfer auch schon auf diese einwirken, während Bogenschützen zu Fuß (egal ob europäisch oder arabisch) und Armbrustschützen sich erstmal dem gegnerischen Feuer aussetzen müssen, bevor sie sich aufgestellt haben und zurückschießen können. Selbst Turmgeräte des Gegners gehen schnell drauf, wenn genügend berittene Bogenschützen angreifen. Nicht umsonst: Wenn Wir mal gegen die KI nicht weiter wussten, haben Wir 200 berittene Bogenschützen angehäuft und der Käse war gegessen.
Natürlich, so haben Wir das auch manchmal gemacht. Aber das funktioniert auch nur, weil wie von Euch unten schon angemerkt, die KI ihre Burgen nur bis zu einem bestimmten Grad besetzt. Und (leider) gibt es im Spiel auch nur eine KI, welche den Bewegungsvorteil der berittenen Bogenschützen voll ausnutzt, und das ist Saladin. Mit Abstrichen vielleicht noch der Wolf, doch der setzt sie nur zum Stören ein. Alle anderen lassen sie auf dem Fleck, wo sie sich halt gesammelt haben, stehen - das können dann auch normale Bogenschützen. Persönlich haben Wir lieber einen Turm mit 10 Armbrustschützen als 20 berittene Bogenschützen davor ;)
Ja, die Armbrustschützen sind ein gigantischer Vorteil der Europäer, das stimmt, aber gerade das wird relativiert, wenn die Angriffswellen zu schnell zu groß werden. Die reine Burgbesatzung (also eigene Angriffstruppen mal ausgeklammert) wächst ja nicht mit im Laufe der Partie wie die Angriffswellen. Es steht also die immer gleiche Anzahl an Armbrustschützen gegen immer größere "Horden" an gegnerischen arabischen Schwertkämpfern. Und wenn die noch so empfindlich sind gegen Armbrustbeschuss, irgendwann sind es schlicht zu viele.
Auch hier: das ist korrekt, aber gegen den gleichen Gegner kommt die Schwelle mit "zu vielen" schon deutlich eher, wenn europäische Schwertkämpfer eingesetzt werden.
Wir wissen nicht, wie Ihr die Partien konsumiert: Anschauen in Echtzeit? Anschauen im Zeitraffer? Auf das Ergebnis schauen und dann zurückspulen und versuchen die jeweiligen Wendepunkte zu finde? Wenn es keinen gigantischen Aufwand verursacht, wäre eine Statistik am Ende, welche KI wieviele Angriffswellen gefahren hat, durchaus interessant und könnte da den falschen Eindruck richtigstellen.
Wir sind normalerweise live am Geschehen und machen Screenshots, während die Partie läuft. Dabei können Wir die Spielgeschwindigkeit verändern, um z.B. Flauten im Kampfgeschehen zu überbrücken. Danach setzen Wir Uns über mehrere Tage an den Bericht und schreiben ihn anhand den Screenshots und unserem Gedächtnis auf. Oftmals schreiben Wir ja dazu, wenn Wir einen Zeitsprung machen, oder wenn Angriffe nicht bildlich dargestellt sind. Aber gerade wenn solche Kandidaten wie der Wolf dabei sind, ist es Uns zu viel Aufwand, jeden Angriff zu dokumentieren, der mal wieder im Pech verbrennt. Da wird auch der AAR schnell repetitiv und das Schreiben zur reinen Arbeit. Was Wir anbieten können wäre, nach Ende der ersten Runde (wenn alle Teilnehmer 1x gespielt haben), auf ein Videoformat zu wechseln, welches dann die gesamte Partie abdeckt. Das macht es für Uns einfacher, und es wäre alles zu sehen. Aber ob das für alle Mitleser die bevorzugte Wahl wäre, ist fraglich.
Wo Wir allerdings angesichts der derzeitigen punktuellen Eindrücke nicht zustimmen ist, dass es sich etwas anders anfühlt. Die Gewichte haben sich (stand jetzt) schon deutlich verschoben. Bezeichnend ist bspw., dass es das einzige "Fast-Unentschieden" ausgerechnet in einer Partie gegeben hat, in der keine arabischen Fürsten präsent waren, sondern Wolf vs. Wolf+Schwein (Pilecki vs. dd I) und selbst da der Kill nicht durch den gegnerischen Wolf (der an sich der stärkere Kontrahent hätte sein müssen) gesetzt wurde, sondern durch das Schwein (in der konkreten Situation ohne Mithilfe des Wolfs), während es in den beinden anderen Partien mit Wolf-Beteiligung jeweils doch sehr deutlich innerhalb der Zeitbegrenzung zu einem klaren arabischen Sieg gereicht hat. Klar, haben Wir ja selbst geschrieben, kann auch noch Zufall und dem geschuldet sein, dass die Wölfe jeweils in der Defensive waren, aber es zeichnet sich eben doch eine (wodurch letztlich auch immer begründete) Offensivschwäche der Wölfe als vermeintliches Toptier bei vergleichsweise großer Offensivstärke der arabischen Fürsten (eigentlich aller: Saladin, Wazir, Kalif) ab.
Au contraire, mon cardinal. Der Kill in Pilecki vs dd I fand in der Art statt, weil Pileckis Wolf gerade da die Burg mit seiner Armee verlassen hat, als das Schwein ankam. Das ist in Unseren Augen Timing-Glück und damit eher Zufall als eine Schwäche des Wolfs. Im Eröffnungsmatch lag es wohl eher daran, dass der Wolf sich im 1vs3 wieder fand, und zwar nicht gegen Saladin und zwei Totalausfälle, sondern Abt und Schwein, die eben doch ihren Teil dazu beigetragen haben, dass der Wolf keine Pause erhielt. Und schließlich im zuletzt gezeigten Match: 1268 sind immerhin fast 70 Jahre Spielzeit, dazu 1 vs 2 und die gegnerische Wirtschaft komplett unbedrängt. Und dennoch hält sich der Wolf über mehrere Doppelangriffe hinweg.
Wenn man sich die bisher abgeschlossenen Matches insgesamt anschaut, hat der Wolf mit seiner Defensivstärke ja letztlich dazu beigetragen, dass das in dem Fall unterlegene Team noch den Gesamtsieg einfahren konnte. Was mehr kann man vom Wolf verlangen, und: was sollte er dann kosten? Schon die Ingame-Beschreibung hebt beim Wolf eindeutig die Defensive hervor, und nicht etwaige Blitzkrieg-Fähigkeiten ;)
Caveat: Wir geben hier nur Unsere Ansicht wieder, und auch Wir haben die Weisheit entgegen allen Anscheins nicht mit Löffeln gefressen :D es steht also jedem frei, die eigenen Schlüsse zu ziehen, und diese dann auf dem Schlachtfeld umzusetzen. :reiter:
Ritter Kunz
28.09.23, 23:38
So, nach etwas Fachsimpelei nun wieder zurück zum Spielgeschehen:
Es wartet nun das Match, über dessen Ausgang es schon einige Spekulationen gab. Auf Schlachtfeld B haben sich der werte Iche_Bins und der werte Oerty für folgende Aufstellung entschieden:
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Die Ratte steht also dem Emir gegenüber, was gut für Team Iche_Bins sein dürfte, da die Erfahrung aus der Eröffnungspartie gezeigt hat, dass der Emir in der Regel keinen Angriff gegen die Ratte ausführen kann, bevor sie nicht mehr der reichste gegnerische Fürst ist.
Doch wird es die Ratte nun überleben oder nicht? Das erfahren wir nur, indem wir es uns ansehen! Auf der linken oberen Startposition haben Wir den Dreh- und Angelpunkt dieser Partie, in blau für Team Iche_Bins, es ist… die Ratte, Herzog Morceaux!
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Auf der rechts anschließenden mittleren Position startet ein temperamentvoller Fürst. In Türkis wird sich an allen rächen… es ist Wazir, der Rachsüchtige!
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Schließlich haben Wir noch auf der oberen rechten Position, als ausgleichende Kraft zum Wazir, es ist – in grün… Saladin, der Gütige!
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Diesem Dreigespann stellt Oerty sein eigenes Team gegenüber, angeführt vom freundlichen Araber von links unten, es ist in gelb… Emir Omar!
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In der Mitte haben Wir in rot den langen Arm des Gesetzes in Oertys Team, dienstältester Fürst im heiligen Land und mehrfacher Gewinner des „Best Mustache Award“… es ist der Marschall, Sir Longarm!
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Und daneben sein ewiger Konkurrent im Wettbewerb der Oberlippenzier, hier haben sie sich verbündet, wer soll sie aufhalten? In Orange startet unten rechts… Sultan Abdul!
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Die Partie wird eröffnet von einem Angriff der Ratte auf den Emir, der so schnell wieder vorbei war, dass es davon keine Bilder gibt. :D
Dafür können Wir die Burg der Ratte zeigen:
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Diese Variante hatten wir bisher noch nicht. Sie ist abgeschlossen, was schon mal einen wichtigen Baustein der „Mission Überleben“ darstellt. Davon abgesehen hat die Burg 5 Waffenproduktionen, was bei der Ratte das Maximum ist. Diese stehen jedoch alle außerhalb der Mauern, im Gegensatz zur Waffenkammer und… dem… Kornspeicher. Ja, hier muss man sich tatsächlich erst durch ein Labyrinth kämpfen, bis man was zu beißen bekommt. Hier mal am Weg eines Apfelfarmers verdeutlicht:
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Na, wer fühlt sich jetzt auch an Rätselhefte aus seiner Kindheit erinnert? ;)
Die Burg des Sultans ist dagegen von geradezu betörender Einfachheit:
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Eine runde Sache. Torhaus nach hinten, ein Turm an der Seite, alles Wichtige ist innerhalb der Mauern. Mehr kann man nicht verlangen (zumindest beim Sultan :D ).
Der Marschall macht unterdessen in der Mitte der Karte etwas Druck mit seinen Rittern. Dass Wazir und Saladin hier den Großteil der Farmplätze beanspruchen, will er nicht so einfach durchgehen lassen:
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Dann haben Wir den ersten Angriff des Wazirs:
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Der scheint auf den Sultan zu zielen, was etwas problematisch ist, da dieser bereits von Saladin attackiert wird:
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Der Sultan hat es also irgendwie geschafft, gleichzeitig der reichste und der schwächste Fürst in Oertys Team zu sein :rolleyes:
Gleichzeitig rennt die Ratte mit ihren Truppen in eine Gruppe von Schwertkämpfern des Emirs:
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Scheinbar ist der Emir mit diesem ersten Angriff doch auf die Ratte losgegangen. Zurück zum Sultan:
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Ja das ist schon mal einiges an Druck, aber noch hält der Sultan. Wichtig war hier vor allem, dass er das Torhaus von den Meuchelmördern wieder zurück erobert hat. Im einreißen der Wälle sind die arabischen Schwertkämpfer nicht die schnellsten. Und da kommt dem Sultan auch schon sein Teamkamerad zu Hilfe:
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Damit kann der Sultan erst mal wieder Durchatmen, die unmittelbare Gefahr ist gebannt.
Schauen Wir Uns derweile die Burg des Marschalls an:
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Joa, ist nicht die schlechteste, aber auch nicht die beste Burg des Marschalls. Der Turm vor dem Bergfried ist ein Plus, die Orientierung der anderen Türme nach hinten eher ein Minuspunkt. Dass alle Wirtschaftsgebäude außen stehen (außer Kornspeicher und Waffenkammer) ist beim Marschall sowieso die Regel. Die zum Gegner gewandte Seite bekommt später noch einen Burggraben spendiert, und die Anzahl der Ställe erhöht sich vielleicht noch, da sind Wir Uns gerade nicht sicher.
Da der Marschall auch eine Burg im Repertoire hat, die komplett offen ist, darf man mit dieser hier durchaus zufrieden sein, denken Wir ;)
Weiter geht es beim Emir:
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Hmm, war es diese Burg, die wir schon hatten, oder war es die kleinere? Wir wissen es nicht mehr genau, denken aber, dass es tatsächlich die gleiche Burg ist wie beim letzten Mal. Ja, auch für den Emir ist diese Burg durchschnittlich.
Der Wazir hingegen wartet mit einer neuen Variante auf:
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Dies ist eine seine größeren Burgen, der fünfzackige Stern. Die Wirtschaft ist wie immer beim Wazir sehr stark genormt, profitiert hier aber von gutem Zugang durch drei große Torhäuser. Auch die vielen Türme machen Eindruck, aber sie sind dafür nicht ganz so stark besetzt wie bei den Burgen mit weniger Türmen. Die üblichen Foltergeräte dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Ein weiser Mann sagte einst: die größte Schwäche dieser Burg ist, dass Mario vorbei kommt, und sie einsammelt :D
Die nächste Zeit ist geprägt von kleinen Scharmützeln und Störaktionen von Sir Longarms Rittern.
Wir schreiben nun den Januar 1187. Der Emir hat mittlerweile sein Ziel gewechselt und möchte nun Saladin angreifen:
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Er stellt sich dabei in der Mitte der Karte auf, und erleidet Verluste durch Truppen des Wair. Der Marschall hat sich unterdessen auf die Ratte eingeschossen und lässt seine Männer ebenfalls über die Karte wandern.
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Während der Angriff des Emirs auf der anderen Seite verpufft, können Sir Longarms Mannen immerhin ein Loch in die Burgmauer der Ratte brechen:
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Die Ratte hat aber genügend Lanzenträger zuhause, um die geschwächten Angreifer abzuwehren.
Da macht sich schon Saladin für seinen Angriff bereit:
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Doch zuerst wollen Wir Uns schnell seine Burg anschauen:
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Dies ist eine… nun, mittlere Variante würden Wir sagen. Sie ist vom Platzangebot im Inneren recht klein, daher stehen einige Wirtschaftsgebäude außerhalb. Um für diese einen guten Zugang zu bieten, gibt es zwei kleine Torhäuser an den Seiten, welche aber gleichzeitig die Schwachstellen dieser Burg sind, sollten die Gegner einmal bis dahin vordringen können. Die Anzahl und Ausrichtung der Türme ist dafür wieder recht ordentlich, und auch Feuerwerfer sind hier überall präsent. Insgesamt halten Wir diese Burg für ordentlichen Durchschnitt bei Saladin.
Zurück zum Angriff: es sieht so aus, als wenn Saladin eigentlich auf den Emir losgehen wollte, doch er hat es sich anders überlegt: der Marschall soll es nun sein. Der Emir will bei der ganzen Action aber nicht außen vor bleiben, und grätscht mit seiner Armee dazwischen:
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Viele Angreifer hat Saladin nicht mehr übrig:
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Und dementsprechend wird er abgewehrt. Der Emir hat natürlich auch Verluste erlitten und fährt damit den nächsten wirkungslosen Angriff, dafür hat er aber dem Marschall viel Ärger erspart.
Es folgen ein Angriff des Wazir auf den Marschall, der aber gut abgewehrt wird, sowie ein Angriff des Sultans auf Saladin, der ebenso wenig bewirkt.
Im Oktober 1192 hat sich der Emir mal wieder in der Mitte des Schlachtfelds gesammelt, als auf einmal die Hölle losbricht:
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Sowohl der Wazir als auch Saladin rücken aus und treffen mit den Truppen des Emirs zusammen.
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Am Ende sind alle Bogenschützen tot, und ein guter Teil der Nahkämpfer auch. Der Wazir versucht den Sultan anzugreifen, Saladin den Emir, und umgekehrt. Ein großes Durcheinander, an dessen Ende nirgends auch nur die Wälle durchbrochen wurden.
Es ist nun Juni 1196, und die Ratte lebt immer noch. Sie startet sogar mal wieder einen Angriff. Immer mit im Bild: die sehr aktiven Ritter des Marschalls:
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Der Angriff war, wie erwartet, wenig erfolgreich. Vielleicht hat der Marschall ja mehr Glück, der gerade aus seiner Burg marschiert:
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Allerdings rennen die leichten Truppen (Bogenschützen und Baumeister) mal wieder vorneweg, weshalb sie vom Wazir abgeschossen werden. Als die langsamem Schwertkämpfer die Kartenmitte erreichen, sammelt sich dort bereits der Emir zum nächsten Angriff:
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Langsam und doch zielstrebig marschieren die Gepanzerten auf die Ratte zu… der ist das natürlich nicht so ganz geheuer:
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Der äußere Wall ist schnell durchbrochen, und die Schwertkämpfer stürmen die Burg. Auch Ritter sind mit von der Partie:
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Und wer noch? Natürlich der Hofnarr. Eine gute Moral der Truppe ist beim Angriff unerlässlich!
Die Gepanzerten können nicht mehr aufgehalten werden, zumal Herzog Morceaux auch kurz zuvor selbst seinen Angriff geführt hatte, wodurch kaum noch Soldaten in der Burg waren. Kurz darauf muss die Ratte das Handtuch werfen:
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Der Marschall, der in seinem Leben schon unzählige Schlachten geschlagen hat, kommentiert das Ganze eher lakonisch:
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Dabei hat er für Team Oerty gerade einen wichtigen Kill gelandet. Aber vermutlich ahnt er schon, dass er kaum Zeit haben wird, sich zu freuen, denn Saladin ist ausgerückt, und will offenbar seinen unfähigen Teamkameraden rächen:
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Und tatsächlich, aktuell ist der Marschall reichster Fürst im Team Oerty. Da hat ihm die Ratte mit den geplünderten Goldmünzen quasi eine fette Zielscheibe auf den Rücken gemalt:
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Zu allem Überfluss sammelt sich jetzt auch noch der Wazir, während Sir Longarms siegreiche Truppen noch auf dem Rückmarsch nach Hause sind:
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Saladins Männer schlagen schon auf die Wälle ein, als die ersten Schwertkämpfer die heimische Burg erreichen:
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Doch ob die geschwächte Truppe genug ausrichtet? Die Schwertkämpfer des Marschalls wollen zum Bergfried, doch da das vordere Torhaus geschlossen wurde, gehen sie zum hinteren:
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Dort angekommen stellen sie Fest, dass es ebenfalls geschlossen wurde, und währenddessen haben Saladins Männer schließlich das vordere Torhaus durchbrechen können:
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Mittlerweile gilt der Marschall durch seine ganzen Verluste auch wieder als schwächster Fürst, weswegen die Soldaten des Wazirs ebenfalls auf ihn losgehen. Sir Longarms Ritter kämpfen heldenhaft, und hätte nur Saladin angegriffen, wäre es durchaus knapp geworden. Aber mit den Truppen des Wazir auf dem Weg in die Burg steht dem Marschall der Missmut ins Gesicht geschrieben:
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Berittene Bogenschützen fluten den Burghof, und der Marschall wehrt sich mit Händen und Füßen (aber hauptsächlich mit der Axt):
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Tatsächlich ist es Saladin, vor dessen Soldaten der Marschall die Waffen streckt. Eine kluge Wahl, wenn man Uns fragt ;)
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Er flucht zum Abschied nochmal kräftig, und dann hören Wir schon Saladins Siegesmeldung:
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Doch wehe, Saladin! Der Sultan rückt aus, um seinerseits Rache zu üben! (Oder weil ihm gerade langweilig war, man weiß es nicht genau.)
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Hm, das scheint nicht so toll zu laufen…
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...Aah, da kommt endlich der Diener mit den kandierten Früchten. Das Leben muss schließlich weiter gehen, nicht wahr? Also weg mit diesen Militärnachrichten, die verderben nur die Stimmung.
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Saladin und Wazir sammeln sich im Oktober 1201 mit einer beachtlichen Truppenstärke in der Kartenmitte. Es könnte sein, dass… hey, was… „Wache, entfernt diesen unangenehmen Menschen. In den Kerker mit ihm, soll er dort weiter unken. Und wo sind die Tänzerinnen, ich hatte nach Tänzerinnen verlangt! Nun lauft lauft, euer Sultan langweilt sich schon wieder!“
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„Diener, holt einen Wandteppich! Ja, einen Wandteppich. Und hängt ihn dort vor das Fenster, die Aussicht missfällt mir.“
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„Ah, zu spät, zu spät meine braven Untertanen... mit einem Mal hat mich eine tiefe Schwermut befallen. Ich denke, ich werde etwas Poesie verfassen….“
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„Was meint Ihr? Den Angreifern entgegen treten? Die Tür verriegeln? Fliehen? Ach… tut, was ihr tun müsst, meine Kinder. Euer Sultan ist müde. Etwas Schlaf wäre jetzt genau das Richtige…“
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Hallo? Hallohoo, hört Uns jemand? Wir sind hier eingesperrt, öffnet die Tur! Oh, danke, sehr nett von…
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… äh ja, Glückwunsch, Wir müssen dann mal, viel Erfolg noch mit dem ganzen Erobern und Morden und so. Wiedersehn!
Puh, das war knapp. Der Wazir hat Uns schon so seltsam angeschaut… wie dem auch sei, die Armee des großmächtigen Wazir hat den Sultan schlafen gelegt, und nun muss sich Team Oerty allein auf den Emir stützen. Der greift im Jahr 1203 nochmals Saladin an, doch bis auf einen zerstörten Turm gibt es keine Erfolge zu vermelden.
Zwei Ingame-Jahre später sammeln sich die Truppen von Team Iche_Bins erneut zum nächsten Doppelangriff. Hier stimmt das Timing mal wieder auffallend!
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Der „Rachsüchtige“ macht den Anfang und attackiert die Wälle des Emirs.
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Nach einer Weile und mit kräftiger Mithilfe der Katapulte ist der vordere Turm zerstört und des Emirs Burg steht offen:
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Doch auch die Feuerballisten denken sich so „Ich helfe auch mit!“ und zünden die Burg direkt neben dem Anmarschweg der eigenen Truppen an.
Und während der Emir noch überlegt, ob er sich Gedanken machen sollte…
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… marschieren Soldaten aller Seiten fröhlich durchs Feuer:
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Aber die Brunnenarbeiter des Emirs versehen ihre Pflicht gewissenhaft. Das sie damit dem Feind den Weg frei machen, wird ihnen nicht so recht klar sein:
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Doch der Emir hat noch ein wenig eigenes Feuer im Ärmel, der Pechbottichmann tut sein zerstörerisches Werk:
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Und alle Schwertkämpfer laufen hinein. Da sind sicherlich über hundert arabische Krieger verbrannt. Doch als die Flammen schließlich verlöschen sind immer noch einige von Saladins Kriegern auf dem Weg zum Bergfried:
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Und es sind tatsächlich genug, um den Emir in die Knie zu zwingen!
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Ja Emir, das hast du nun davon. Saladin hat bestimmt immer brav auf Mutti gehört!
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Und damit hat Team Iche_Bins auf Schlachtfeld B gesiegt!
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Noch ein kurzer Blick auf die Statistiken:
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Wie man sieht, kann der Emir den Wazir durchaus übertrumpfen, was die Wirtschaft und aufgestellte Truppen angeht. Doch gegen Saladin hat er bisher noch jedes Mal den Kürzeren gezogen. Die zweite Niederlage auf dem Buckel, scheint der Emir etwas glücklos zu agieren. Vielleicht, weil er bisher immer im nominal unterlegenen Team aufgestellt wurde. Wir sind gespannt, ob er seinen Ruf noch retten kann.
Man sieht auch gut, wie der Marschall deutlich hinter den drei starken Arabern zurück fällt, und dennoch hat er mit seinem einen Kill eine äußerst wichtige Leistung für Team Oerty erbracht. Denn im Kampf um den Gesamtsieg ist dies das Zünglein an der Waage. Schlachtfeld A wurde mit 3:0 Kills von Oerty gewonnen, Schlachtfeld B mit 3:1 Kills von Iche_Bins. Damit hat Team Oerty einen Kill mehr auf dem Konto und erhält somit 2 Siegpunkte! Der werte Iche_Bins erhält 1 Siegpunkt für das gewonnene Schlachtfeld B.
Was denken die werten Regenten über diese Partie? Wir fanden sie sehr unterhaltsam, denn es war eigentlich immer etwas los. Vor allem die Ritter des Marschalls waren sehr präsent, und konnten so manches Wirtschaftsgebäude zerstören und manche Patrouille der Gegner abfangen. Das Ende kam dann doch recht schnell, mit dem dramatischen Rückmarsch der Schwertkämpfer des Marschalls nach seinem (gerade rechtzeitigen) Kill an der Ratte. Dabei war die Aufstellung für den werten Iche_Bins schon recht gut. Hätte der werte Oerty seinen Marschall in die rechte Ecke gestellt, hätte es hier ebenso ein 3:0 für Iche_Bins geben können. Die Partie war zwar eindeutig, doch das Match insgesamt war knapp. So mögen Wir das :)
Die nächste Partie bestreiten dann der werte preusse und der werte KK gegeneinander. Wir sind gespannt, wer hier im „Duell der Neueinsteiger“ die Nase vorn haben wird. :ritter:
Jippiii, so nun sind unsere ersten Schlachten geschlagen.
Wir sind äußerst knapper Sieger. Habt dank, für den Bericht.
Ich denke die Rattenplage sind ist eher für deren Besitzer ein Nachteil.
So wie das sehe ist die Ratte äußerst nutzlos und taugt nur für eine Anfängliche Ablenkung.
deltadagger
29.09.23, 10:02
Wie immer ein amüsanter und kurzweiliger Bericht unseres werten Ritter Kunz - Herzlichen Dank dafür!
Es macht WIRKLICH richtig Laune, die jeweiligen Matches zu verfolgen.
Wir haben tatsächlich Stronghold Crusader erneut auf die Festplatte geschoben.
Zum obigen Match:
Dass der Sultan im Grunde genommen eine Art Ratte in Bezug auf Unfähigkeit auf arabisch ist, war klar.
Somit standen sich faktisch der Emir und der Marschall dem gefürchteten Dreamteam aus der Levante Saladin und Wazir gegenüber.
Der Emir schwächelte aus unserer Sicht sehr, fanden wir doch bisher, dass er zumindest dem Wazir das Wasser reichen konnte.
Die Störangriffe der Panzerreiter vom Marschall waren nur in der Anfangszeit bedrohlich.
Wir beobachteten in der Vergangenheit bei eigenen Sandbox-Spielen, dass ein gut aufgestellter Marschall eine ganze Angriffsarmee des Saladin mit Panzerreiter aufreiben konnte.
Steht jedoch ein Kaliber vom Wazir oder Saladin erst mal vor der Burg des Marschalls, hat jener kaum eine Überlebenschance.
Seine Festung ist meist sehr, sehr schwach.
Warum auch immer, kristallisiert sich mit dem Saladin ein neuer Champion heraus.
Ist ihm ein guter Partner aus der SI-Bewertungsklasse 4/5 zur Seite gestellt, mischt er alles inklusive des Wolfes auf.
Witold Pilecki
29.09.23, 10:12
Ein sehr glücklicher Ausgang für Team Oerty. In der von uns erwarteten Aufstellung und einem Aufeinandertreffen der Saladine haben wir ein 0:3 gesehen. Ursächlich dürfte der sehr unglückliche Untergang des Wolfs gewesen sein. Was passiert wäre, hätte der Marshall in der rechten Ecke gestanden, ist uns nicht klar - was wäre hier zu erwarten gewesen? Der Sieg auf Feld B war unserer Ansicht nach ausgemacht, da unserer Ansicht nach das Potenzial fehlt, um Saladin im Verbund mit dem Wazir zu überwältigen.
Ritter Kunz
29.09.23, 10:21
Was passiert wäre, hätte der Marshall in der rechten Ecke gestanden, ist uns nicht klar - was wäre hier zu erwarten gewesen?
Bei identischer Aufstellung von Iche_Bins hätte der Marschall hier einmal komplett diagonal über die Karte laufen müssen, anstatt "nur" leicht schräg. Da wäre es durchaus wahrscheinlich gewesen, dass noch weniger seiner Truppe bei der Ratte ankommen, oder er selbst bis dahin schon über den Jordan gegangen wäre. Dann wäre es ein 0:3 gewesen.
Kardinalinfant
29.09.23, 10:50
Also, sehr interessante Partie und das ganze sehr unterhaltsam aufbereitet. Über die Episode mit dem Sultan mussten Wir herzhaft lachen und hätten Wir gekonnt, hätte es dafür einen großen grünen Keks gegeben. :D
Der Ausgang der Partie als solcher ist für Uns keine Überraschung und auch damit, dass es die Ratte nicht überleben könnte und damit der Match-Sieg an den werten Oerty (Glückwunsch übrigens) geht, konnte man rechnen. Allerdings überraschen Uns zwei Vorgänge auf dem Weg dahin denn doch:
1. Dass der Marschall die Ratte angegriffen hat. Wir waren davon ausgegangen, dass der Marschall geradeaus angreift (also den Nächsten), zum einen dachten Wir, das aus älteren Partien herausgelesen zu haben und zum anderen würde es zu seinem ...ähem... gradlinigen aber etwas einfachem Charakter passen. Nachdem der offensichtlich den schwächsten Gegner angreift, hätte es für die Ratte schon sehr gut laufen müssen um durchzukommen (und doch wäre es fast so gekommen, wenn der unmittelbar folgende Angriff auf den Marschall etwas schneller erfolgt wäre). Insgesamt wertet das den Marschall doch etwas auf, wobei sein dann schneller Sturz eben doch die Schwäche dieser KI aufzeigt.
2. Sehr überraschend war für Uns, dass Saladin den Sultan als Gegner pickt, während es den Emir noch gab, (oder haben Wir das im Bericht nur falsch verstanden?). War der Sultan da tatsächlich (relativ fortgeschritten in der Partie) reicher als der Emir? :eek:
Und ja, der Emir: Ganz ok, aber einfach kein Schwergewicht, wie sich daran zeigt, dass der erste ernsthafte Angriff der Gegner gleich letal ist. Ganz nett in seiner Gesamtperformance, aber Unsere Erachtens doch zu teuer für das, was man bekommt.
Jetzt sind Wir dann auf den Auftritt von gleich zwei SI-United Schwergewichten gespannt. Tauschen sich die beiden aus und mauscheln? Der eine darf hier gewinnen und der andere wird Würfelfußballmeister? Man wird sehen...
Ritter Kunz
29.09.23, 10:59
2. Sehr überraschend war für Uns, dass Saladin den Sultan als Gegner pickt, während es den Emir noch gab, (oder haben Wir das im Bericht nur falsch verstanden?). War der Sultan da tatsächlich (relativ fortgeschritten in der Partie) reicher als der Emir? :eek:
In dem Fall waren beide (Emir und Sultan) zum Zeitpunkt von Saladins Angriff annähernd pleite, und daher gleicht es einem Würfelspiel, wer dann angegriffen wird, da es dann um sehr kleine Goldunterschiede geht. Wenn z.B. gerade der Sultan eine Ladung Steine verkauft, dann ist er eben dran.
Kardinalinfant
29.09.23, 11:02
In dem Fall waren beide (Emir und Sultan) zum Zeitpunkt von Saladins Angriff annähernd pleite, und daher gleicht es einem Würfelspiel, wer dann angegriffen wird, da es dann um sehr kleine Goldunterschiede geht. Wenn gerade der Sultan eine Ladung Steine verkauft, dann ist er eben dran.
OK, danke, Wir hatten den Emir irgendwie für "grundreicher" gehalten. Nicht gerade ein Abt, aber eben schon einer, der immer einen deutlich vierstelligen Kapitalstock auf dem Konto hat. Umso mehr, wenn man sieht, was er insgesamt an Gold gescheffelt hat: über 160.000 oder anders ausgedrückt: 80 % dessen, was Saladin gescheffelt hat, das ist eigentlich mehr als ordentlich und sollte vor einer längeren Belagerung (die es hier ja nicht gab), für einen Kapitalstock reichen.
Ritter Kunz
29.09.23, 11:08
OK, danke, Wir hatten den Emir irgendwie für "grundreicher" gehalten. Nicht gerade ein Abt, aber eben schon einer, der immer einen deutlich vierstelligen Kapitalstock auf dem Konto hat. Umso mehr, wenn man sieht, was er insgesamt an Gold gescheffelt hat: über 160.000 oder anders ausgedrückt: 80 % dessen, was Saladin gescheffelt hat, das ist eigentlich mehr als ordentlich und sollte vor einer längeren Belagerung (die es hier ja nicht gab), für einen Kapitalstock reichen.
Ja er scheffelt einiges an Gold, aber er gibt es auch schnell wieder aus. Da er ja auch die teuren arabischen Schwertkämpfer als Störtruppen einsetzt, ist sein Goldpolster manchmal genau so schnell wieder aufgebraucht, wie es erwirtschaftet wurde. Wir denken (sind Uns da aber nicht sicher), dass er auch insgesamt schneller rekrutiert als Saladin.
Ach so, und zum vorherigen Kommentar: ja, der Marschall greift tatsächlich den schwächsten Gegner an, soweit Wir es herausfinden konnten.
Kardinalinfant
29.09.23, 11:17
Wir fachsimpeln mal noch etwas tiefer in die noch ausstehende Partie hinein:
KK: Friedrich, Wazir, Emir, Sheriff und Ratte
Preusse: Wolf, Wazir, Nizar, Schwein und Ratte.
Streicht man such der Gleichung die identischen KIs (Wazir und Ratte) heraus, bleiben Friedrich vs. Wolf, Emir v.s Nizar und Sheriff vs. Schwein.
In der letzten Auflage der Teamkämpfe wäre das vermutlich eine klare Angelegenheit gewesen, denn der Wolf war das Schwergewicht und Friedrich die Enttäuschung. Dazu der Nizar mit durchaus ordentlichen Auftritten. Jetzt sieht das Ganze etwas anders aus: Der Wolf schwächelt und Friedrich ist eine große Unbekannte: Kann er von den Truppensteigerungen ähnlich profitieren wie bspw. Saladin bislang? Grundsätzlich hätte Friedrich durchaus gute Anlagen und ja, Wir vermuten, dass er - wenn er ein wenig ins Rollen kommen darf - mit den Truppensteigerungen wertvoller wird als bislang. Wir hatten in der Teamzusammenstellung auch über ihn nachgedacht, letztlich aber das Risiko gescheut, weshalb Wir insbesondere auf diesen Aspekt sehr gespannt sind. Andererseits hätte der Wolf hier einen ramponierten Ruf zu polieren...
Emir vs. Nizar sehen Wir Vorteile beim Emir. Der ist eine stabile Allround-KI, wenn auch ohne den ganz großen Glanz. Der Nizar hatte im letzten Turnier absolut seine Momente, Wir glauben aber, dass gerade ihm die Truppensteigerungen nicht so stark nützen werden. Seine Assassinen, die er statt der Schwertkämpfer ins Gefecht schickt, sind und bleiben eben ungepanzert, auch wenn es mehr werden. Da werden gegnerische Bogenschützen (sobald sie die "Schleicher" zu gesicht bekommen) länger gegenhalten können,, vermuten Wir. Und in die Defensive gedrängt vermuten Wir, dass der Nizar aufgrund der Entwicklung der Truppenzahlen weniger lange durchhalten kann als in der ersten Auflage des Turniers.
Sheriff vs. Schwein: Tja, der Sheriff ist eine weitere (weitgehende) Unbekannte für Uns. Er wurde (soweit Wir Uns erinnern) im letzten Turnier einmal ausgewählt und hatte da nicht sehr überzeugt, aber die Vorzeichen haben sich eben doch ein wenig verschoben. Und das Schwein ist Unseres Erachtens ein Hop oder Top Fürst. Defensiv mies, offensiv (wenn er etwas ins Rollen kommen darf, weil er nicht im Fokus gegnerischer Angriffe steht) durchaus zu gebrauchen.
Insgesamt würden Wir bei den Einzel-KIs einen (sehr kleinen) Vorteil für den werten Kunden sehen, der allerdings durch geschickte Aufteilung auf die einzelnen Karten durch den werten Preussen auch problemlos wettgemacht werden könnte (ganz zu schweigen vom Einsatz etwaiger Aktionskarten).
Insgesamt würden Wir bei den Einzel-KIs einen (sehr kleinen) Vorteil für den werten Kunden sehen, der allerdings durch geschickte Aufteilung auf die einzelnen Karten durch den werten Preussen auch problemlos wettgemacht werden könnte (ganz zu schweigen vom Einsatz etwaiger Aktionskarten).
ähhhmm...ja! Natürlich!
Wie auch bei der Rekrutierung haben wir auch hier stundenlang die Vor- und Nachteile der eigenen und gegnerischen Fürsten abgewogen und einige Simulationsschlachten gedanklich durchgespielt. Der Schuft namens Komischer Kunde hat keine Chance! :D
Witold Pilecki
29.09.23, 12:38
Wir erlauben uns, dem werten Kardinalinfanten Kontra zu geben: Wir sehen Vorteile beim preussen. Zum einen ist der Wolf eine Bank. In den bisherigen Partien ist er in Unterzahl bzw. im punktemäßig schwächeren Team angetreten. Die "Unterstützung" durch zwei Ratten bildet einen passenden Schlusspunkt. Der Wolf hat als Tank durchaus geliefert und hat unserer Ansicht nach auch sein volles Potenzial noch nicht gezeigt. Neben etwas Pech beim Timing haben wir auch seine besten Burgen noch nicht gesehen. Dagegen sehen wir Friedrich auf einem soliden dritten Platz. Kein großer Abstand zu Wolf und Saladin, aber doch dahinter.
Emir vs. Nizar gehen wir mit. Sheriff vs. Schwein eigentlich auch. Kommt der Keiler unter Druck, ist es schnell aus und sein offensives Potenzial dahin. Der Sheriff ist eine Pfeife, den hatten wir letzte Saison. In Summe sehen wir aber gutes Potenzial für den Wolf als Prügelknaben oder mit guter Beigabe als Anführer eines klaren Sieges. Wir sind Wolffan. Viel wird von der Aufstellung abhängen. Wir sind gespannt.
Jippiii, so nun sind unsere ersten Schlachten geschlagen.
Wir sind äußerst knapper Sieger. Habt dank,
Ich denke die Rattenplage sind ist eher für deren Besitzer ein Nachteil.
So wie das sehe ist die Ratte äußerst nutzlos und taugt nur für eine Anfängliche Abkürzung.
Sehen wir genauso, wie können wir sie wieder los werden?
Kardinalinfant
29.09.23, 16:22
Sehen wir genauso, wie können wir sie wieder los werden?
In der nächsten Rekrutierungsrunde, für Euch also in zwei Matches, wenn Wir das nicht ganz falsch verstanden haben oder aber mit der passenden Aktionskarte.
Ritter Kunz
29.09.23, 16:52
In der nächsten Rekrutierungsrunde, für Euch also in zwei Matches, wenn Wir das nicht ganz falsch verstanden haben oder aber mit der passenden Aktionskarte.
Das ist korrekt. Mittels "Diplomatische Verhandlungen" kann man außerhalb der üblichen Rekrutierungszyklen seinen Kader ändern. Vielleicht hat ja der ein oder andere Mitspieler diese Karte im Repertoire und bietet sich für ein Tauschgeeschäft an?
Werden Kartentauschgeschäfte veröffentlicht?
deltadagger
29.09.23, 17:33
Wir sind im Besitz von "Diplomatischen Verhandlungen" und da wir weniger Interesse am Sieg denn an einem spannenden Turnier haben,
bieten wir diese somit zum Tausch an.
Das Einverständnis des werten Spieleleiters Ritter Kunz selbstverständlich vorausgesetzt.
Abwicklung bitte nur über Ritter Kunz, damit er vollumfänglich involviert und informiert ist.
Edit:
Es macht evtl. Sinn, diese Karten nur jenen Mitregenten zu Verfügung zu stellen, deren bisherige Auswahl eher suboptimal ist und als Verlierer vom Platz gegangen sind.
Aber das möge die Spielleitung entscheiden.
Ritter Kunz
29.09.23, 18:58
Werden Kartentauschgeschäfte veröffentlicht?
Das liegt im Ermessen der jeweiligen Tauschpartner. Auf jeden Fall sind sie dem Spielleiter mitzuteilen, damit alles in geordneten Bahnen verläuft.
Wir sind im Besitz von "Diplomatischen Verhandlungen" und da wir weniger Interesse am Sieg denn an einem spannenden Turnier haben,
bieten wir diese somit zum Tausch an.
Das Einverständnis des werten Spieleleiters Ritter Kunz selbstverständlich vorausgesetzt.
Abwicklung bitte nur über Ritter Kunz, damit er vollumfänglich involviert und informiert ist.
Wir sind natürlich einverstanden, denn Wir haben die Möglichkeit zum Tauschen ja explizit in den Regeln eingeräumt. Falls ein Tauschgeschäft zustande kommt, ist der Spielleiter zu informieren (s.o.), Wir müssen ja auch Acht geben, dass niemand Karten versehentlich doppelt ausspielt etc.
Es macht evtl. Sinn, diese Karten nur jenen Mitregenten zu Verfügung zu stellen, deren bisherige Auswahl eher suboptimal ist und als Verlierer vom Platz gegangen sind.
Aber das möge die Spielleitung entscheiden.
Falls Ihr damit die "Diplomatischen Verhandlungen" meint: Diese Karte hat auch andere Anwendungsmöglichkeiten als einen nicht den Erwartungen entsprechenden Kader auszutauschen. Man kann sich damit z.B. sehr gut auf einen kommenden Gegner einstellen. Daher fänden Wir es nicht richtig, diese Karte exklusiv zu verteilen.
Anmerkung noch dazu: Wir überlegen gerade an einer Lösung für die Karte "Rattenplage". Wir denken zwar, dass sie durchaus Vorteile generieren kann, allerdings ist das möglicherweise zu schwer zu erreichen. Bei einer Änderung der Karte wäre der werte Iche_Bins aber doppelt gestraft, da er von der Änderung nicht mehr profitiert, und seine Karte bereits "für nichts" eingesetzt hat. Daher haben Wir im Sinn, dem werten Iche_Bins als Kompensation eine neue, zufällig ausgeloste Ereigniskarte zu gewähren. Was denken die werten Mitspieler hierüber?
Witold Pilecki
29.09.23, 19:15
Ne, wenn dann kriegt er natürlich die neue Rattenplage! So nach dem Motto, erst hatte er kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu. :D
Nein, wir wären dafür die Karte verfallen zu lassen und das die 3 Ratten haben und einen beliebigen anderen Fürsten gegen 3 andere Fürsten. Kosten bleiben natürlich bei Max 25
deltadagger
29.09.23, 21:44
Falls Ihr damit die "Diplomatischen Verhandlungen" meint: Diese Karte hat auch andere Anwendungsmöglichkeiten als einen nicht den Erwartungen entsprechenden Kader auszutauschen. Man kann sich damit z.B. sehr gut auf einen kommenden Gegner einstellen. Daher fänden Wir es nicht richtig, diese Karte exklusiv zu verteilen.
Argumentation nachvollziehbar.
Dann gilt, wer auch immer diese haben möchte, bitte sehr.
Wir wollen jetzt nicht,dass aufgrund unserer Fehlentscheidung ein großer Aufwand betrieben wird oder wir gar eine Sonderbehandlung bekommen. Ambitionen zu gewinnen haben wir eh nicht. Wir sind wie.gesagt froh dabei zu sein.
Ritter Kunz
01.10.23, 13:50
Nun denn, dann werden Wir es aufgrund der Wortmeldungen dabei belassen.
Eine Überarbeitung der Rattenplage wird es mittelfristig aber wohl dennoch geben.
@Oerty: Wir sind Uns nicht sicher, Euren Vorschlag richtig verstanden zu haben. Insgesamt vier Fürsten auf einem Schlachtfeld geht idR nur, wenn die 4vs4-Karte zum Einsatz kommt. Oder wie meintet Ihr das?
Wir arbeiten aktuell am Bericht zur nächsten Schlacht, der wird wahrscheinlich zum Anfang der Woche kommen.
Wir meinten die 3 Ratten und ein anderer Fürst können zurückgegeben werden und mit deren Kosten 3 andere Fürsten eingewechselt.
Ritter Kunz
01.10.23, 21:05
Ah, nun das ist auch eine Variante, allerdings würden Wir da auch auf den werten Iche_Bins hören, wenn er keine Sonderbehandlung wünscht, was Wir durchaus gut verstehen. Es gibt ja noch andere Möglichkeiten, mit der Situation umzugehen, Wir werden sehen, wie der werte Iche_Bins sich entscheidet :) Es ist ja auch nicht so, dass er jetzt eine krachende 3:0-Niederlage erlitten hätte, sondern nach Gesamtpunkten war es ein (durchaus knappes) 2:1, von daher ist das alles durchaus vertretbar.
Ritter Kunz
03.10.23, 14:26
Wir müssen hier ein Geheimnis teilen: Wir nutzen in letzter Zeit häufiger die "Wer ist online" Funktion. Ja, die gibt es wirklich! Oben unter Nützliches. Wir lugen dort, ob der werte Ritter Kunz online ist und falls ja, was er im Forum treibt. Denn wir halten die Spannung nicht aus, wie es mit der zweiten Saison der SI-Teamliga zu Stronghold Crusader weitergeht.
Werte Leser, werter Witold Pilecki, ist es soweit, das letzte Match der ersten Runde steht an! (Vielen Dank für die Nominierung :D )
Es begegnen sich zwei Neueinsteiger der Liga, der werte Komische Kunde und der werte preusse. Zwar gab es auf den Rasenplätzen von SI-United schon einige Begegnungen dieser Kontrahenten, doch nun wurde Rasen gegen Wüste und der Ball gegen die Klingen ausgetauscht. Wer wird sich behaupten? Für Schlachtfeld A schicken Unsere Spieler folgende Aufstellungen ins Rennen:
https://up.picr.de/46422260xu.jpg
Wie man gut sieht, haben Wir hier eine asymmetrische Aufstellung. Der werte preusse hat drei Fürsten für Schlachtfeld A abkommandiert, während der werte Komische Kunde darauf vertraut, dass der Sheriff die Stellung hält.
Und damit starten Wir direkt hinein ins Spiel:
Auf der oberen linken Position startet für Team preusse in türkis… die Ratte, „Das Frettchen“!
https://up.picr.de/46422261uz.jpg
Rechts daneben, in der Mitte der oberen Hälfte haben Wir in blau (aber mit roten Klauen, äh, Händen)… den Wolf, Earl Redclaw!
https://up.picr.de/46422262bb.jpg
Der dritte im Bunde des preussen ist schließlich in grün auf der rechten Position… Wazir, der Tyrann!
https://up.picr.de/46422263zd.jpg
Dann richten Wir den Blick auf die andere Hälfte des Feldes, dort haben Wir die jüngste Neuverpflichtung des komischen Kunden, aus dem fernen England angereist startet in rot… der Sheriff von Nottingham!
https://up.picr.de/46422264mi.jpg
Und ihm zur rechten Seite steht ein Verbündeter dessen Fähigkeiten wohl bekannt sind, oder besser Un-Fähigkeiten? In Orange, wir alle kennen und lieben sie… die Ratte, „Das Wiesel“!
https://up.picr.de/46422266ms.jpg
Die Partie beginnt wie oft, wenn Ratten mit dabei sind, indem diese ihren ersten Angriff starten. Hier einmal exemplarisch die Attacke des „Frettchens“ auf den Sheriff:
https://up.picr.de/46422267qd.jpg
Ja, die ersten Angriffe der Ratte sind selten gefährlich – zumindest wenn alle genügend Gold für den Aufbau haben. Der Sheriff wird aber auch von anderer Seite genervt, da der Wolf über die mittlere Oase mit Bogenschützen und Störkatapulten anrückt:
https://up.picr.de/46422268hp.jpg
Mittlerweile haben beide Ratten ihre Burgen fertig gestellt:
https://up.picr.de/46422269tv.jpg
https://up.picr.de/46422270zu.jpg
Ja, welche ist hier besser? Das mag jeder Regent für sich selbst entscheiden. Die Burg des Frettchens ist wieder eine mit Treppe außen dran, und steht also sperrangelweit offen. Doch wiegt die eine Mauerzeile des Wiesels die zwei zusätzlichen Waffenmacher auf? Im Endeffekt kommt es darauf an, ob die Ratte sich verteidigen muss oder nicht, aber mit mehr Waffenproduktion gibt es auch mehr Potenzial für Truppenrekrutierung, und darauf kann es auch in der Defensive ankommen, wenn das wohlig-sichere Gefühl hinter der Mauer unter dem ersten Ansturm des Feindes zerbröckelt.
Auf jeden Fall hat das „Wiesel“ ordentlich Truppen gesammelt, die jetzt gegen den Wazir geschickt werden:
https://up.picr.de/46422271mq.jpg
https://up.picr.de/46422272za.jpg
Da beim Wazir noch die großen Türme fehlen kann die Ratte zumindest einige Bogenschützen vor der Burg wegpieksen. An den Mauern ist dann aber trotzdem Schluss, da kommt das Wiesel nicht durch:
https://up.picr.de/46422273ls.jpg
Der Sheriff hat seine Burg fertig gestellt:
https://up.picr.de/46422274ls.jpg
Ja, die Burgen des Sheriffs sehen immer eher aus wie eine kleine ummauerte Stadt mit angeschlossener Festung. Die Wirtschaftskraft ist beachtlich, und ganze 18 Waffenproduzenten drängen sich hier zusammen. Zwei Torhäuser bieten zumindest mehr als einen Ausgang, aufgrund der Drehung der Burg zeigen sie jedoch effektiv beide eher nach vorn. Die „Festung“ ist nach hinten gut abgesichert, doch der kleine äußere Wall ist dünn und die Türme darin nur schwach besetzt. Dafür setzt der Sheriff viele Patrouillen ein, die das Umland der Burg sichern sollen. Doch die größte Schwäche der Burg ist eigentlich Feuer. Wenn hier ein Gebäude angezündet wird, brennt aufgrund des engen Aufbaus gleich die ganze Burg, und obwohl viele Brunnenarbeiter vorhanden sind, hätten sie ungefähr so viele Chancen wie London 1666.
Aus dem Repertoire des Sheriffs ist dies aber eine der besseren Burgen, wenn Uns die Erinnerung nicht trügt.
Nicht weitab der Burg macht sich unterdessen der Wazir zum Vergeltungsangriff auf das Wiesel bereit:
https://up.picr.de/46422275cs.jpg
https://up.picr.de/46422277xk.jpg
Das reicht auch schon, um dem Wiesel ordentlich Angst einzujagen:
https://up.picr.de/46422278nv.jpg
Hatten Wir nicht eben erst über Feuer gesprochen?
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Die Ratte hat zwar nicht so eine vollgepackte Burg, aber dafür hat sie selbst keine Möglichkeit zum Löschen, da sie keine Brunnen oder Wassertröge baut. Daher muss sie entweder abbrennen oder hoffen, dass ein Verbündeter seine Eimerträger vorbei schickt.
Doch vielleicht hat sich der Wazir mal wieder selbst ein Bein gestellt… das Torhaus ist zwar „feuerfrei“, aber auf dem Weg zum Bergfried müssten die arabischen Schwertkämpfer den Weg durch die Flammen nehmen:
https://up.picr.de/46422280gm.jpg
https://up.picr.de/46422281um.jpg
Und so geschieht es, ein Angreifer nach dem anderen findet im Feuer sein Ende. Auch im Bild: die Brunnenarbeiter des Sheriffs kommen zu Hilfe.
Und obwohl doch noch eine Hand voll Krieger bis zum Burgherren kommen, sind sie so geschwächt, dass sogar die Ratte sie abwehren kann.
https://up.picr.de/46422288pu.jpg
Bald darauf kann die Burg der Ratte tatsächlich vom Sheriff gelöscht werden. Gut, dass es da nur so wenige Gebäude gibt :rolleyes:
Der Sheriff wird währenddessen selbst vom Wolf belagert:
https://up.picr.de/46422289ws.jpg
Das Frettchen schließt sich auch noch an:
https://up.picr.de/46422290xc.jpg
Doch einem Ausfall des Sheriffs…
https://up.picr.de/46422291pf.jpg
... und der Sturheit der angreifenden KIs, immer hinten rum kommen zu wollen, ist es zu verdanken, dass der Sheriff hier relativ ungeschoren davon kommt.
Dafür hört man nun wieder Gejammer aus Richtung des Wiesels:
https://up.picr.de/46422292mf.jpg
Der Wazir ist gekommen, um zu beenden, was er begonnen hat. Und da die Ratte diesmal alle Feuerwerfer abschießen kann, ist die Feuergefahr zumindest etwas verringert.
https://up.picr.de/46422293pd.jpg
(Nur um das klar zu stellen: das ist gut für den Wazir :D )
Die Schwertkämpfer durchbrechen die Mauer und die Ratte schickt ihre Männer entgegen:
https://up.picr.de/46422294wv.jpg
Und obwohl diese einige Gegner abfangen können, kommen noch genügend bis zum Burgherrn durch:
https://up.picr.de/46422295dp.jpg
https://up.picr.de/46422296oc.jpg
Das Wiesel ist nicht mehr, und der „Tyrann“ hat triumphiert.
https://up.picr.de/46422297gn.jpg
Nun muss der Sheriff allein durchhalten. Wobei die Ratte ihm dabei auch nicht all zu viel geholfen haben dürfte. Wir schauen unterdessen mal auf die Burg des Wolfs:
https://up.picr.de/46422298tg.jpg
Hier haben wir wieder die Variante aus dem Eröffnungsspiel, ein defensivstarkes Bauwerk, welches zwar nur recht wenige Waffenmacher aufweist, diese dafür aber umso effizienter platziert hat.
Gleichzeitig müssen wir obigen Screenshot auch für die Burg des Wazir heran ziehen, da Wir es versäumt haben, eine ordentliche Aufnahme zu machen. Es handelt sich dabei um einen vierzackigen, symmetrischen Stern mit zwei Torhäusern nach hinten. Die Wirtschaft ist nicht anders als bei den anderen Burgen, daher belassen Wir es mal dabei. Die zweite Hälfte der Burg muss man sich spiegelbildlich dazu denken ;)
Es geht weiter mit einem neuerlichen Angriff des Frettchens, welcher abgewehrt wird. Dann rückt der Sheriff selbst aus:
https://up.picr.de/46422299tn.jpg
Doch der erfahrene Schlachtenlenker wird jetzt schon erkennen: das wird nix, vor allem da der Sheriff den Wolf angreifen möchte. Die Katapulte sind schon wieder abgeschossen, kaum dass sie aufgebaut wurden, und auch der Rest der noch recht kleinen Truppe verträgt das Feuer der Redclaw‘schen Schützen nicht so gut:
https://up.picr.de/46422300ae.jpg
Zuletzt zündet noch der Pechgraben, und alles ist so schnell vorbei, dass Wir nicht mal einen Screenshot haben. Unterm Strich hat der Sheriff hier drei oder vier Farmen des Wolfs zerstört, und das war es dann.
Mit Störgeräten ist der Sheriff nicht geizig, doch die Burg des Wolfs hält einiges aus. Und wenn es ihm zu bunt wird, schickt Earl Redclaw die Pikeniere zum Aufräumen:
https://up.picr.de/46422301pv.jpg
Im Juni 1190 leitet das „Frettchen“ die nächste Angriffsrunde auf den Sheriff ein:
https://up.picr.de/46422302tz.jpg
Die Truppen rennen wieder hinten rum und werden dabei umgehend zu den unfreiwilligen Hauptpersonen beim Barbecue des Sheriffs:
https://up.picr.de/46422303ie.jpg
Der Pechgraben ist damit erst einmal abgebrannt, und das kommt dem Wazir zupasse, der schon von der anderen Seite angerückt ist:
https://up.picr.de/46422304ch.jpg
Und auch der Wolf erscheint zum Stelldichein:
https://up.picr.de/46422305lo.jpg
Doch gerade als die Armeen ihren Ansturm beginnen wollen…
https://up.picr.de/46422306qx.jpg
… *seufz* :rolleyes: Was haben Wir auch anderes erwartet. Auf der einen Seite einen Fürsten, der für seine notorische Zündelei bekannt ist, auf der anderen eine der feueranfälligsten Burgen im ganzen Spiel. Hmmm. :think:
https://up.picr.de/46422307vp.jpg
Seine verbrennenden Untertanen sind dem Sheriff ziemlich egal, er denkt nur an die Kosten des Wiederaufbaus:
https://up.picr.de/46422312xq.jpg
Okay, wer sagt ihm, dass das Büro des Steuereintreibers ebenfalls abgebrannt ist? :D
Auf der Habenseite wirkt so ein Großbrand natürlich auch gegen feindliche Soldaten. Vor allem, wenn man auf die glorreiche Idee kommt, mitten in einer Feuersbrunst den Pechgraben zu erneuern :facepalm:
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Die Truppen des Wazir sind damit größtenteils verbrannt, doch der Wolf ist noch im Spiel:
https://up.picr.de/46422314pi.jpg
Die vereinzelten Feuerwerfer und Armbrustschützen schädigen auch seine Soldaten, doch langsam aber sicher fressen sie sich durch den Wall:
https://up.picr.de/46422316lo.jpg
https://up.picr.de/46422317lk.jpg
Nun strömen auch die Reserve-Schützen des Wazir in die Burg, doch der brennende Burghof wird für Europäer wie Araber zum Grab, oder vielmehr zum Scheiterhaufen:
https://up.picr.de/46422318bv.jpg
Die wenigen Männer, die es zum Bergfried schaffen, sind so geschwächt, dass sie kaum einen Hieb landen können. Am Ende steigt der Burgherr noch selbst hinunter, um für Ordnung zu sorgen:
https://up.picr.de/46422319xx.jpg
Gerade als das letzte Gebäude niederbrennt, beginnt der Sheriff schon mit dem Wiederaufbau. Zu Beginn des Angriffs hatte er etwa 8.500 Gold in der Tasche, nun sind es noch knapp 6.000, wobei er hier schon eine Kirche und drei Kapellen wieder aufgebaut hat, die natürlich ordentlich zu Buche schlagen:
https://up.picr.de/46422320sj.jpg
Im Oktober 1192, also etwa 7 Monate später, ist das Geld aufgebraucht:
https://up.picr.de/46422321ou.jpg
Die Burg ist halbwegs wieder aufgebaut, doch weder Wirtschaft noch Truppenstärke sind auf dem normalen Niveau angekommen. Die Ratte des preussen stürmt schon zum nächsten Angriff, und kein Pechgraben kann entzündet werden:
https://up.picr.de/46422322bz.jpg
https://up.picr.de/46422323se.jpg
Während die Männer des Sheriffs Hölzchen ziehen, wer ihm berichten darf, dass es seit dem Brand keinen neuen Steuereintreiber gibt, und die Lanzenträger der Ratte sich langsam aber stetig durch den Wall nagen, kommt der Wazir auch noch zur Party:
https://up.picr.de/46422324hj.jpg
Der Durchbruch ist dann nur noch eine Frage der Zeit, und der Knubbelkampf schnell entschieden:
https://up.picr.de/46422325rv.jpg
Die Lanzenträger des Frettchens sind zuerst beim Burgherren...
https://up.picr.de/46422326jm.jpg
… doch es sind schließlich die arabischen Schwertkämpfer, die den „Kill“ landen können:
https://up.picr.de/46422328mq.jpg
https://up.picr.de/46422329xv.jpg
Der Sheriff gibt sich wortkarg, aber treffend, während der Wazir seinen Sieg wie immer auskostet:
https://up.picr.de/46422331fh.jpg
Er scheint seine Ansprachen auch immer nur im Mondlicht zu halten, wer weiß warum… jedenfalls hat damit das Team preusse auf Schlachtfeld A mit 2:0 Kills gewonnen!
https://up.picr.de/46422333xj.jpg
Für alle, die sich wundern, warum dann immer „Niederlage“ da steht: das liegt einfach am Spiel, da die Spielmechanik automatisch davon ausgeht, dass der menschliche Spieler verloren hat, wenn ein KI-Team gewinnt. Dass hier gar kein menschlicher Spieler dabei ist, spielt dabei keine Rolle ;)
Lasst uns noch einen kurzen Blick auf die Statistiken werfen:
https://up.picr.de/46422334qa.jpg
Zuerst ist anzumerken: dieses Spiel ging schnell. Mit etwas mehr als 13 Jahren Ingame-Zeit war es das bisher kürzeste dieser Saison. Wir wollen nicht unken, aber es wird für das Team des werten Komischen Kunden eine Herausforderung, diese Zeit auf Schlachtfeld B zu unterbieten.
Alle Fürsten von Team preusse haben regelmäßige, koordinierte Angriffe gefahren, und das Feuer hat den Rest besorgt, auch wenn man sagen könnte, dass der Sheriff ohne den Brand eventuell schon einen Angriff zuvor den Löffel abgegeben hätte.
Am generierten Gold sieht man, dass der Sheriff durchaus in der Lage ist, bei den größeren Jungs mitzuspielen, jedoch taugt seine Burg nur bedingt etwas wenn er in der Defensive ist. Auf jeden Fall scheint ihm die hier zugewiesene Position als „Sandsack“ in einer schiefen Schlachtordnung nicht wirklich zu liegen. Offensiv war er hier ebenfalls auf verlorenem Posten, da er stets den nächsten Gegner angreift, was mit dem Wolf als Gegenüber mehr als schwierig ist.
Bemerkenswert war auch, dass die Ratte hier fast ihren ersten Kill erzielt hätte! So schnell wird die Chance nicht wiederkehren ;)
Was denken die werten Mitleser über die Partie? Demnächst geht es hier weiter mit Schlachtfeld B und damit dem Abschluss von Runde 1, also bleibt dran, geschätzte Regenten! :)
deltadagger
03.10.23, 15:18
Klasse Match, schöner Bericht, werter Ritter Kunz!
Unserer Meinung nach war der Ausgang absehbar.
Sehen wir den Sheriff durchaus auf Augenhöhe mit dem Wazir, ist die numerische Überlegenheit mit drei Fürsten und die explizite Überlegenheit des Wolfes in Summe der schlachtentscheidende Faktor.
Der werten Komischen Kunde konnte nicht einmal die generische Ratte vorab eliminieren, Grundvoraussetzung für eine minimale Sieg-/Pattchance.
Die Offensivkraft sowie die Störangriffe des Sheriffs liefen mehr oder weniger ins Leere und in der Defensive fehlte ein ordentlicher Support z. B. a la Saladin.
Der werte preusse hat mit Wolf und Wazir zudem eine gute, ergänzende Kombi aufs Schachtfeld geschickt.
Witold Pilecki
03.10.23, 15:44
Puh, die Ratte durchgebracht und in Rekordzeit gewonnen. Vom Ergebnis her absolut keine Überraschung, da wir eine sehr asymetrische Aufstellung gesehen haben. Wir freuen uns bereits auf das Rückmatch. Zweifellos werden Friedrich, Wazir und Emir den Boden mit Nizar und Schwein aufwischen. Allerdings dürfte die B-Mannschaft des preussen deutlich länger durchhalten. Der nicht gerade für seine Defensive bekannte Keiler steht mit seinen Armbrustschützen doch vergleichsweise gut da, da es viele Gepanzerte vor seinen Mauern geben wird. Der Nizar ist mit seinem Wassergraben ebenfalls ein Bollwerk. Wir denken, der Sieg des preussen ist ausgemacht, sofern keine Aktionskarten zum Einsatz kommen.
Kardinalinfant
04.10.23, 09:32
Was denken die werten Mitleser über die Partie?
Die Aufstellung war durch den werten Komischen Kunden zu einseitig gewählt. Das hier war keine schiefe Schlachtordnung mehr, sondern fast schon ein Wegwerfen von Partie A, um dafür Partie B sicher zu gewinnen. Wir meinen, selbst wenn der werte Preusse sein Team aus Partie B (Schwein und Nizar) in Partie A ins Rennen geschickt hätte, hätte er die Partie gewonnen. Wir sehen den Sheriff - nachdem er Uns hier sein "Potential" nochmals eindrucksvoll belegt hat - im Gegensatz zur Einschätzung des werten deltadagger
Sehen wir den Sheriff durchaus auf Augenhöhe mit dem Wazir, (...)
weit weg von der Klasse eines Wazirs oder auch Emirs. Zumindest letzteren kann man schon mal mit ein wenig Hoffnung auf Verzögerung als alleiniges "Schwergewicht" in eine Partie stellen, aber der Sheriff ist damit Unseres Erachtens klar überfordert. Also ging es nur noch um die Zeit... oder? Nein, mit ordentlich Glück hätte es trotzdem eine gute Partie für den werten KK werden können, nämlich dann, wenn der Sheriff gegenüber der gegnerischen Ratte gestanden wäre. Dann hätte er die primär angegriffen und vielleicht, ganz vielleicht hätte es reichen können, die rauszunehmen, bevor man selbst rausgenommen wird. Und dann würde der werte KK das Match gewinnen,...
denn über den Ausgang in Partie B kann es keine zwei Meinungen geben. Hier hat andersherum der werte Preusse quasi abgeschenkt, um dafür Partie A sicher zu gewinnen. Er hat nur Nizar und Schwein gegen Friedrich, Wazir und Emir auf Seiten des KK. Jeder einzelne der Fürsten des Kunden ist stärker, als der stärkste Fürst des werten Preussen. Wir gehen auch für diese Partie von einer schnellen Sache aus. Allerdings dürfte - da gehen Wir in der bisherigen Einschätzung mit - der Nizar insbesondere (wenn die Aufstellung es begünstigt auch das Schwein) länger durchhalten, als die Fürsten des Kunden in Partie A.
Zu unerfahren sind wir, als das wir uns hier ein Kommentar erlauben wollen. Einzige Taktik im ersten Match war es, den Wolf in der Mitte spielen zu lassen.
Nun hoffen wir einfach mal, dass unsere zwei letzten Fürsten das Schlachtfeld B länger halten als es der Kunde in der ersten Schlacht tat.
Aber wieder ein klasse Bericht werter Ritter! Ihr arbeitet mit einer perfekten Mischung aus Bildern, Infos und Unterhaltung. Eine großartige Arbeit! :) :prost:
Komischer Kunde
04.10.23, 10:29
Wir versprechen, vor der nächsten Aufstellung, die Eigenarten der Fürsten zu studieren. Unsere Aufstellung basierte einzig auf den Zahlenwert und wir konnten die Nichtleistung einer Ratte unmöglich vorausahnen. Die ist wahrlich unnütz.
Trinken wir uns Mut an, um im Rückmatch besser bestehen zu können. :gluck: :gluck: :gluck: :gluck: :gluck:
Kardinalinfant
04.10.23, 10:45
Trinken wir uns Mut an, um im Rückmatch besser bestehen zu können. :gluck: :gluck: :gluck: :gluck: :gluck:
Da braucht Ihr keinen Mutmacher. Wenn der werte Preusse nicht die Super-Sonder-Aktionskarte "Pestilenz - alle gegnerischen KI-Fürsten sterben eines schnellen und grausamen Todes" auspackt, gewinnt Ihr Partie B so was von locker...
deltadagger
04.10.23, 11:12
Wir sehen den Sheriff - nachdem er Uns hier sein "Potential" nochmals eindrucksvoll belegt hat - im Gegensatz zur Einschätzung des werten deltadagger
OK, verstehe, ab sofort tragt Ihr bei uns den Beinamen "Robin Hood", werter Kardinalinfant :)
Wie kann man nur einen ordentlichen Steuereintreiber so gering schätzen...
Kardinalinfant
04.10.23, 11:26
OK, verstehe, ab sofort tragt Ihr bei uns den Beinamen "Robin Hood", werter Kardinalinfant :)
Wie kann man nur einen ordentlichen Steuereintreiber so gering schätzen...
Genau das könnte sein Problem sein. Wer ständig Steuereintreiber (=Patrouillen) durch die Gegend schickt, dem fehlt eben sowohl in Angriff als auch Verteidigung der nötige Punch.
Ritter Kunz
11.10.23, 17:36
Werte Regenten... wie die Zeit vergeht, wenn man sich amüsiert :D Wir haben für diesen Bericht eine Weile gebraucht, denn Wir haben gerade Urlaub, und das heißt in dem Fall viele actionreiche Tage mit den Kindern, oder wahlweise im Garten schuften. Daher sind Wir aktuell abends mehr ausgepowert als von Unserem Schreibtischjob, und bringen seltener die Energie auf, weiter zu schreiben. Aber was lange währt, wird endlich... naja, fertig zumindest ;) Und nun ist er hier, der letzte Bericht des ersten "Spieltags". Viel Vergnügen :)
Im Rückspiel zwischen dem werten Komischen Kunden und dem werten preussen sind die Fronten ziemlich klar. Ersterer hat hier einen Pflichtsieg einzufahren, während letzterer sein Team anspornen muss, so lang wie möglich durchzuhalten. Folgende Aufstellungen gehen ins Rennen:
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Eine geballte Kampfkraft von zusammen 19 Rekrutierungspunkten bringt das Team KK hier aufs Schlachtfeld. Der werte preusse hat mit Nizar und Schwein zwar „nur“ zwei Mittelklasse-KIs am Start, diese können aber jede auf seine Weise ziemlich nervig sein. Die Armbrustschützen des Schweins durchschlagen Rüstungen mit Leichtigkeit, vor allem arabische, und die Inselburgen des Nizar haben schon manchen Angreifer zur Verzweiflung gebracht. Leider ist keine der KIs des Komischen Kunden für ihre besonders ausgeprägten Fähigkeiten im Burggraben zuschütten bekannt, daher werden Wir sehen müssen, wo hier die Reise hingeht.
Auf der oberen linken Position startet für das Team des Komischen Kunden in gelb… Wazir, der Fürchterliche!
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Daneben, auf der oberen Mittelposition startet in rot niemand geringeres als… Kaiser Friedrich I.!
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Und oben recht komplettiert ein weiterer Araber das Team, es ist in orange… Emir Sapehr!
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Für den werten preussen laufen auf, unten in der Mitte, in Türkis mit dem Finger vor den Lippen, es ist… Nizar, der Stille!
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Neben ihm startet sein Verbündeter, der sich unter blauem Banner (mit leichten Schlammspritzern) in der unteren rechten Ecke suhlt, es ist… das Schwein, der Eber!
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Die Anfangsphase dieses Spiels bleibt lange friedlich, bis der „Eber“ der Meinung ist, Kaiser Friedrich sollte ihm doch bitte etwas von seinem Reichtum abgeben:
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Die wenigen Soldaten werden problemlos abgeschossen, und der Kaiser musste nicht mal eine Augenbraue heben. Auf der anderen Seite startet der Wazir einen Angriff auf Nizar, der die wenigen gepanzerten Angreifer mithilfe seiner Ballisten ebenfalls problemlos aufhalten kann.
Dann hat der Emir seine Burg fertig gestellt:
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Das Konzept dürfte allen mittlerweile geläufig sein, hier ist es die etwas größere Variante der Ringburg.
Auch das Schwein hat fertig gebaut:
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Hier haben Wir eine mittelgroße Variante mit Torhaus nach vorn und dem großen Turm direkt dahinter. Zwei weitere Türme sind an den Seiten rückwärtig aufgestellt, und 9 Waffenproduktionen vervollständigen das Ganze. Diese Burg ist für Uns durchschnittlich bis gut.
Hier mal die Stärkeübersicht vom Dezember 1184:
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Kaiser Friedrich ist der Reichste, weshalb er auch zur Zielscheibe des nächsten Angriffs des Schweins wird. Der richtet aber nichts weiter aus.
Etwas später kann auch die fertige Burg des Nizar bestaunt werden… oder sollten Wir lieber sagen: die fertige Badeanstalt?
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Diese Burg verzichet (wie alle Nizar-Burgen) auf Mauern und setzt stattdessen volle Kanne auf Burggraben. So viel Wasser zu sehen bringt sicher bei Kaiser Friedrich schon die ein oder andere Augenbraue zum zucken, doch eigentlich tun sich alle KIs mit der Überwindung von Burggräben schwer. Die Wirtschaft innerhalb der Burg ist nicht zu unterschätzen, vor allem eine massive Brotindustrie bringt dem Nizar das Geld ein. Ein Nachteil dieser Burg ist die Ausrichtung des einzigen Zugangs nach vorn – dies verlängert die Wirtschaftswege und kann dazu führen, dass der Nizar auf seiner Insel eingesperrt wird, sobald die Tore zu gehen. Insgesamt ist diese Variante dennoch eine der besseren Burgen des Nizar, da die Wirtschaftswege für seine Verhältnisse noch vergleichsweise moderat ausfallen und die Innenwirtschaft schon ein ordentliches Ding ist.
Der Nizar sammelt tatsächlich auch gerade seinen ersten Angriff, doch Kaiser Friedrichs Armee kommt ihm entgegen:
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Die Meuchelmörder des Nizar (welche seine Hauptinfanterie darstellen) erledigen alle von Friedrichs Baumeistern, werden dann aber von den kaiserlichen Schützen nieder gemacht, bevor diese selbst zum Angriff übergehen:
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Die vielen Bogenschützen des Nizar räumen die leichten Truppen des Kaisers bald ab, und die Ballisten reichen gegen die paar gepanzerten noch aus.
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Auch wenn die Störkatapulte noch etwas Schaden machen, ist der erste Angriff Friedrichs damit vorbei. Auch Emir und Wazir versuchen sich noch im Angriff auf Nizar, doch beide scheitern ebenfalls. Der Emir, weil er beim Anmarsch unter Armbrustbeschuss durch das Schwein gerät, und der Wazir, weil er eigentlich das Schwein angreifen will und deswegen am Nizar vorbei läuft :facepalm:
Naja, immerhin hat der Wazir seine Burg fertig:
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Diesmal haben Wir den Screenshot parat ;) Hier hat er seine Burg 8 gebaut, den sechszackigen Stern. Es ist durchaus Geschmackssache, welche Form man bevorzugt - diese Variante sieht auf jeden Fall sehr imposant aus und hat verhältnismäßig mehr Platz im Inneren als seine anderen Burgen. Mehr Türme sind eigentlich auch immer gut, nur dass hier pro Turm dann deutlich weniger Soldaten vorhanden sind, und sich die Schützen über ein größeres Gebiet verteilen. Die Wirtschaft ist beim Wazir wie erwähnt immer ziemlich identisch.
Und dann schließen Wir den Burgen-Reigen direkt mit dem Kaiser ab:
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Tja, Friedrichs Burgen sind eine Sache für sich. Sie haben meistens eine in irgend einer Art „dreieckige“ Form, mit der Spitze grob in Richtung des Gegners. Eine Schicht Wall mit Zinnen und Verteidigungstürmen bildet die Basis, davor ein Burggraben und ein separates, vorderes Dreieck aus Türmen mit Turmgeräten. Die Besonderheit bei dieser Burg ist, dass der Zugang zu den vorderen Türmen ein schmaler Pfad am Fuße der Mauer, aber hinter dem Burggraben ist, der über einen Zugang an der Zugbrücke immer begehbar ist, Diese Burg von Friedrich hat 9 Waffenhersteller, von denen drei außerhalb der Mauern stehen. Hier kommen Wir auch gleich zum größten Kritikpunkt an Friedrichs Burgen: die Platzaufteilung im inneren ist immer alles andere als optimal. Klar, die dreieckige Form bringt gewisse Einschränkungen mit sich, aber so viel verschenkter Platz triggert Uns schon ziemlich. Es ist fast so, als wäre sie so gebaut worden, dass überall noch ein Kästchen für ein normal großes Gebäude fehlt. :schrei:
Wenn sie einmal steht, ist diese Burg aber nicht so leicht zu knacken. Das Fehlen von Ballisten macht sie für größere Mengen an Belagerungsgerät anfällig, und auch Feuerfallen oder Pechbottichträger sucht man vergebens, aber es handelt sich hier ja auch um Friedrich, und nicht um den Wolf. ;)
Im Juni 1190 haben Wir quasi eine Wiederholung des vorherigen Geschehens. Die Armeen Nizars und Kaiser Friedrichs treffen aufeinander:
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Doch am Ende marschieren sie eher aneinander vorbei, der Nizar zu Friedrich und Friedrich in Richtung des Schweins, welches gerade mehr Penunzen im Säckel hat als sein Teamkamerad.
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Während die Meuchelmörder schon vor den Wällen der gegnerischen Burg abgefangen werden, schaffen es einige Schwertkämpfer Friedrichs bis zu jenen, doch dort erwarten sie nur Mörderlöcher und Armbrustbolzen:
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Der „Eber“ möchte sich gleich revanchieren:
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Das geballte Abwehrfeuer von Friedrich und Emir dünnt die Reihen recht schnell aus, aber einige Patrouillen des Kaisers befinden sich hier auch gerade zur falschen Zeit am falschen Ort.
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Hier sieht man, welchen Effekt diese Burgkonstruktion mit dem kleinen Zugang hinter dem Burggraben hat. Die Nahkämpfer rennen erst einmal um die ganze Burg herum, um an freie Wallstücke zu gelangen, oder die vorderen Türme zu erstürmen. Das endet wie hier selten erfolgreich:
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Wir schreiben nun April 1193 und der Emir will dem Schwein ans Leder:
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Die Wälle sind schnell durchbrochen und die berittenen Bogenschützen stürmen voran:
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Die Kämpfer des Schweins halten dagegen, und während hier im Knubbel noch Streitkolben auf Krummsäbel treffen, rückt schon der Wazir nach:
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Die Truppen des Emir konnten vom Eber abgewehrt werden, doch nun sind kaum noch Nahkämpfer übrig:
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Die Araber rücken näher und dem Schwein geht der dicke Hintern auf Grundeis:
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Doch… Abrakadabra! Die Mauer steht wieder:
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Man vergleiche den Screenshot weiter oben. Tatsächlich hat das Schwein den Angreifern die Mauer direkt vor der Nase zugezogen wie einen Vorhang. (Das geht auch nur bei der KI, ein menschlicher Spieler dürfte nichts bauen, wenn der Feind so nahe ist.)
Die Männer des Wazir müssen nun einen Umweg durch das von den Katapulten zerstörte Torhaus gehen.
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Dabei werden sie kontinuierlich beschossen, und lösen zudem sämtliche noch übrigen Mörderlöcher aus:
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Es sieht düster aus für das Schwein. Doch die Angreifer sind extrem geschwächt. Wird es ausreichen?
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Nein, es reicht nicht – für die Angreifer! Schwein gehabt, könnte man sagen ;) Der Eber bleibt am Leben. Aber es war denkbar knapp – nur der Trick mit der Mauer hat sein Leben hier nochmal verlängert.
Kaiser Friedrichs Ritter sind mal wieder in der Außenwirtschaft der Gegner unterwegs:
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Doch der Durchlass zwischen beiden Burgen ist nicht gerade das beste Einfallstor.
Geschichte wiederholt sich: drittes Aufeinandertreffen der Armeen von Friedrich und Nizar:
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Da die Meuchelmörder aber nur herumstehen und darauf warten, dass sie den Angriffsbefehl bekommen, werden sie von Friedrichs beachtlicher Schützentruppe restlos abgeschossen:
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Der Emir gesellt sich nun ebenfalls dazu:
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Kaiser Friedrichs Männern ist es gelungen, über die heruntergelassene Zugbrücke zum Torhaus des Nizar zu kommen, und es zu zerstören:
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Dies geschieht, wenn auf der Zugbrücke noch Einheiten stehen, und sie deswegen nicht eingeholt werden kann. Allerdings sind Friedrichs Männer jetzt mit dem Wazir eingesperrt, und weitere Männer kommen von außen auch nicht dazu.
Mittlerweile ist auch das Heer des Wazir eingetroffen:
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Nun sind alle drei Heere des Teams preusse präsent. Und natürlich hat der Wazir seine geliebten Feuerballisten mitgebracht:
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Und während der auf seiner brennenden Insel eingesperrte Nizar mit ansehen muss, wie seine gesamte Produktion verbrennt, kommen noch Friedrichs Ritter und räumen die draußen stehenden Farmen ab:
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Im September 1200 ist das Feuer verloschen (auch da die meisten Gebäude abgebrannt sind). Aber seine Insel verlassen kann Nizar immer noch nicht, da die Armeen der Gegner weiterhin vor seiner Tür stehen. Erst als diese ein paar Monate später abziehen, kann er die (glücklicherweise reparierte) Zugbrücke herunter lassen und mit dem Wiederaufbau beginnen:
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Die obige Stärkeübersicht vom Februar 1203 zeigt, dass die Fronten klar sind. Team Kunde schwimmt im Geld während für die Fürsten des preussen sich die Schlinge immer enger zieht.
Etwas später zieht der Eber nochmal gegen Friedrich zu Felde, doch mit etwa dem gleichen Erfolg wie zuvor:
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Einmal um die Burg rum, dabei massenhaft Pfeile einstecken und dann vor den Wällen sterben.
Da der Nizar nun kein Kupferstück mehr sein Eigen nennt, richtet sich die Aufmerksamkeit des Emirs wieder auf das Schwein:
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Das Schwein jammert zu recht, denn es sieht nicht gut aus für unseren speckigen Freund:
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Den Knubbel entscheidet der Emir für sich, da das Schwein ja erst kürzlich angegriffen hatte und deswegen nicht sehr viele Verteidiger zuhause waren. Nun müssen es die Armbrustschützen reißen.
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Doch obwohl die Bolzen viele Männer des Emir fällen, gibt es kein „hartes“ Hindernis mehr auf dem Weg zum Burgherrn. Der Eber wird niedergestreckt:
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Und der Emir wirkt fast etwas schelmisch bei seiner Siegesbotschaft:
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Damit steht der Nizar allein auf seiner Insel. Und da der Wiederaufbau lange nicht schnell genug geht, ist er bald wieder von Belagerern umringt. Links der Wazir...
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… in der Mitte Kaiser Friedrich…
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… und rechts ist noch nichts, weil der Emir seine Truppen erst wieder rekrutieren muss. :D Aber dem Nizar reicht das schon um mitzuteilen, dass… es windig ist?
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Ja gut, eine Art Sturm steht ihm auf jeden Fall bevor. Aber noch ist er auf seiner Insel sicher, da die Angreifer nicht rein kommen:
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Und wenn jetzt jemand Haare raufend da sitzt und sich fragt: „Ja warum machen sie denn nix?“ - Tja, das liegt an der KI. Wir erklären das nochmal kurz. Bei ihren Angriffen sammelt jede KI bestimmte Truppen für bestimmte Aufgaben. Fernkämpfer zum Stören oder als Backup, auch für Feuerschutz bzw. Räumen der feindlichen Türme. Dazu Nahkämpfer in verschiedensten Rollen. Und dann noch eine dezidierte Gruppe an „Buddeltruppen“. Nicht alle Einheitentypen können Burggräben ausheben bzw. zuschütten (z.B. Schwertkämpfer können das nicht), und selbst wenn sie es können, tun sie es nicht solange sie nicht als Buddeleinheit rekrutiert wurden.
Hier mal am Beispiel. Dies ist eine Angriffsarmee des Emirs:
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Aber nur die hier gelb markierten Einheiten sind Buddeltruppen:
https://up.picr.de/46463426et.jpg
Da es Bogenschützen sind, schießen sie beim Anmarsch auch zurück:
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Und da der Wazir auch noch einige Schützen auf den hinteren Türmen hat, die in Reichweite kommen sobald sich die Buddler auf den Burggraben zu bewegen, werden sie natürlich abgeschossen:
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Jetzt könnte man sich fragen: ja warum nimmt man dann den keine anderen Einheiten dafür? Das Problem dabei ist, dass die Arabischen Einheiten allgemein keinen Burggraben ausheben können, abgesehen von den Sklaven, die noch schneller sterben als die hier vom Emir genutzten europäischen Schützen.
Die besten Buddler sind Unserer Meinung nach Pikeniere (weil die viel aushalten) und Streitkolbenkämpfer (weil sie schnell am Graben sind). Alle anderen Einheiten müssen wirklich mit Masse kommen (was die KI aufgrund der Vorgaben aber nie tut), oder der Verteidiger darf fast keine Schützen mehr auf den Wällen haben.
So wurden die KIs gestaltet, da können Wir leider auch nichts dran ändern.
So zieht sich das Ganze nun eine Weile hin. Es sterben die Sklaven des Wazir:
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Und dann die Schützen von Kaiser Friedrich (ja, auch er setzt nur Bogenschützen als Buddler ein).
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Immerhin können Friedrichs Männer ein paar Felder weit zuschütten, doch dann sind sie auch hinüber. Wir überlegen hier tatsächlich kurz, den technischen K.O. auszusprechen, aber die von Uns dafür gesetzten Kriterien sind nicht erfüllt (z.B. hat der Nizar noch sein Tor mit Zugbrücke). Auch räumen die Armbrustschützen von Kaiser Friedrich schritt für Schritt weitere Soldaten des Nizar ab, so dass nur noch ein Turm besetzt bleibt.
Und dann kommen im selben Angriff – Wir wissen nicht woher - noch zwei mutige Männer mit Schaufeln und legen Hand an den Wassergraben:
https://up.picr.de/46463432tw.jpg
Dann ist der Übergang da und alles setzt sich in Bewegung:
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https://up.picr.de/46463434vm.jpg
Hier ist jetzt nur noch die Frage, ob der Burgherr schon durch die Pfeile und Bolzen draufgeht, und ob die arabischen Schwertkämpfer die europäischen noch überholen:
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Nein, tun sie nicht, Kaiser Friedrich holt sich den Kopf des Nizar.
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Und damit hat das Team des Komischen Kunden auf Schlachtfeld B mit 2:0 Kills gewonnen!
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Also, was sagt die Statistik? (Heute mal wieder mit zwei Screenshots, wohoo! :rolleyes:)
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Die Ausgebildeten Truppen (zweites Bild, erste Spalte) sind alle etwa in einer ähnlichen Liga, mit Vorteile für Emir und Nizar. Allerdings haben Kaiser Friedrich und Wazir oft auch Truppen wiederverwendet, sofern sie bei der Belagerung des Nizar nicht genutzt wurden und anschließend zurück gezogen werden konnten.
Wirtschaftlich hat der Emir die Nase leicht vorn. Allerdings braucht z.B. Kaiser Friedrich nicht so viel Gold für seine Truppen, da er ja die Waffen selbst produziert. Wenn der Nizar ungestört gewesen wäre, hätten wir ihn hier sicherlich auch oben mit dabei.
Ansonsten bleibt Uns nur noch die Verkündung des Match-Ergebnisses. Das Team des werten KK hat hier auf B den letzten Fürsten im Oktober 1216 getötet, doch der werte preusse konnte auf Schlachtfeld A schon im September 1194 als Sieger vom Platz gehen (manche munkelten schon von einem Blitzkrieg). Somit gibt es an zählbarem 2 Siegpunkte für den werten preussen und 1 Siegpunkt für den werten Komischen Kunden!
Damit sind alle Spiele des ersten „Spieltags“ abgeschlossen. Hier geht es gleich weiter mit der Bekanntgabe der Paarungen für Spieltag 2, also dranbleiben! ;)
Komischer Kunde
11.10.23, 20:42
Da haben wir den Preussen gehörig trockengelegt. Wir gönnen uns einige Alkoholika auf den Etappensieg und wünschen dem Gesamtsieger einen herzlichen Glückwunsch. Soll er sich doch freuen, am Ende obliegen die Raubritter im SI, hopefully
Da haben wir den Preussen gehörig trockengelegt. Wir gönnen uns einige Alkoholika auf den Etappensieg und wünschen dem Gesamtsieger einen herzlichen Glückwunsch. Soll er sich doch freuen, am Ende obliegen die Raubritter im SI, hopefully
Ob Sand oder Rasen, wir werden euch besiegen geschätzter Gegner! :prost: Genießt euren Urlaub!
Ritter Kunz
11.10.23, 23:54
Werte Teilnehmer, nach Abschluss des ersten Spieltags sieht die Tabelle wie folgt aus:
https://up.picr.de/46465786fk.jpg
Da alle Partien 2:1 ausgegangen sind, gibt es hier natürlich viele Gleichstände. Die Reihenfolge ist daher gemäß dem "Seeding" vom Anfang des Turniers geordnet.
Dies benutzen Wir auch um die nächsten Matches fest zu legen, welche da wären:
Kardinalinfant vs Witold Pilecki
Oerty vs preusse
Ritter Kunz vs deltadagger
Iche_Bins vs Komischer Kunde
Wir nehmen ab sofort die Aufstellungen der werten Regenten entgegen! Doch halt! War da nicht noch etwas? Richtig, jetzt wird gewürfelt, welches Umweltereignis Uns in Runde 2 ereilt (siehe Spoiler für die Möglichkeiten).
Folgende Ereignisse können zufällig eintreten:
Name
Effekt
Würfelergebnis 1: Große Schlacht
Auf Schlachtfeld A kommt die 4vs4-Karte zum Einsatz. Die Kontrahenten erhalten die Möglichkeit, ihre Aufstellungen auf die neue Karte anzupassen.
Würfelergebnis 2: Banditenüberfälle
Das Startgold für alle KI-Fürsten wird auf 2.000 gesenkt.
Würfelergebnis 3: Blühender Handel
Startressourcen und Gold für alle KI-Fürsten werden auf 20.000 erhöht.
Würfelergebnis 4: Freiwilligenwelle
Alle KI-Fürsten starten mit mehr Truppen.
Würfelergebnis 5 und 6: Ganz normaler Tag
Keine Auswirkungen
Und mittels der Magie von online-wuerfel.de entscheidet es sich... trommelwirbel...
https://up.picr.de/46465808pq.jpg
Eine Eins ist gewürfelt, das heißt für Spieltag zwei gibt es eine "Große Schlacht", bei der auf Schlachtfeld A die große 4vs4-Karte zum Einsatz kommt.
Wer nochmal sehen möchte, wie sie aussieht, der schaue hier (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31439&p=1325790#post1325790).
Da gibt es also nicht mehr nur Links-Mitte-Rechts sondern Links Flanke - Links Mitte - Rechts Mitte - Rechts Flanke. Die Positionen an den Flanken sind näher am Gegner dran, haben aber auch mehr geschützte Rohstoffquellen. Die in der Mitte sind weiter vom Gegner weg, aber haben nicht ganz so viel Rohstoff-Zugang. Pech gibt es auf der Karte nur in der umkämpften Mitte zu holen.
Mögen die werten Teilnehmer diese Hinweise bei ihrer Aufstellung beachten.
Apropos Aufstellung: wie gesagt nehmen Wir ab jetzt die PN's mit den Aufstellungen für A und B entgegen (sowie ggf. Ereigniskarten). Bitte diesmal daran denken, dass bei A die große Karte zum Einsatz kommt (siehe oben), also die Aufstellung für A bitte im Format Links Flanke - Links Mitte - Rechts Mitte - Rechts Flanke abgeben. Schlachtfeld B bleibt unverändert und daher bleibt es da beim bekannten Links-Mitte-Rechts.
Bei Fragen bitte den Rekrutierungsaufruf-Thread (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31439) nutzen (wo Wir diese Infos auch nochmal einstellen werden) oder Uns per PN anschreiben :)
Witold Pilecki
13.10.23, 22:03
Unsere Aufstellung ist raus. Wir warten, werter Kardinalinfant!
https://variety.com/wp-content/uploads/2017/01/gladiator-e1541103171671.jpg?w=990&h=532&crop=1
Kardinalinfant
13.10.23, 22:08
Wir haben morgen noch die Mutter aller Schlachten im realen Leben vor Uns (aka Kindergeburtstag). Danach werden Wir Uns Zeit nehmen, die lästige Fliege, die Ihr seid, von Unserem Schlachtfeld zu verscheuchen. Husch Pilecki, husch husch!
Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Quartal III/2023 nominiert!
Abmarsch ins Wahllokal!!!
https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31481
Witold Pilecki
16.10.23, 18:15
Unser glänzender Sieg über den infamen Kardinalinfant wird sich sicher positiv auf das Wahlergebnis auswirken. Die Regenten lieben Happy Ends.
https://i.imgur.com/yf9KoC3.png
(Symbolbild)
Ritter Kunz
18.10.23, 15:21
Hear ye, hear ye! :opa:
Der werte komische Kunde hat seine Aktionskarte "Saboteur" mit sofortiger Wirkung gegen den werten Iche_Bins ausgespielt.
Eine Aktionskarte des werten Iche_Bins wurde zerstört. Der Zufall hat entschieden, und die Karte "Taktisches Manöver" wurde getroffen.
Ob dies dem werten Komischen Kunden im Kampf helfen wird, muss sich zeigen.
Zudem fehlen Uns noch drei Aufstellungen. Wir haben bewusst keine Deadline gesetzt, würden Uns aber freuen, wenn sie bald einträfen.
Jawohl! Wir liefern heute noch!:)
Ritter Kunz
19.10.23, 12:36
Und eine weitere Aktionskarte wurde mit sofortiger Wirkung ausgespielt!
Der werte preusse setzt seinen Saboteur gegen den werten Oerty ein. Der Zufallswürfel hat entschieden, dass hierdurch die Karte "Rattenplage" des werten Oerty vernichtet wird!
Dies bedeutet keine unmittelbare Schwächung seines Kontrahenten - Man wird sehen, ob der werte preusse die Oberhand behält, oder ob sich der werte Oerty wohl auf dem Schlachtfeld revanchieren wird.
Witold Pilecki
19.10.23, 13:02
Der Herbst ist die Saison für Aktionskarten. Wie die Blätter von den Bäumen fallen sie auf den Tisch. Wir werden nach unserer Partie gegen den werten Kardinalinfant noch etwas dazu schreiben, wie man einen solchen wohl zum Verzehr der eigenen Tischplatte motivieren kann. :teufel:
Und eine weitere Aktionskarte wurde mit sofortiger Wirkung ausgespielt!
Der werte preusse setzt seinen Saboteur gegen den werten Oerty ein. Der Zufallswürfel hat entschieden, dass hierdurch die Karte "Rattenplage" des werten Oerty vernichtet wird!
Dies bedeutet keine unmittelbare Schwächung seines Kontrahenten - Man wird sehen, ob der werte preusse die Oberhand behält, oder ob sich der werte Oerty wohl auf dem Schlachtfeld revanchieren wird.
Tolle Nummer! Wir sind überaus begeistert! ;)
Oh nein unsere Wertvolle Aktionskarte.
Werter Herr Preuße ihr seid ein elender Schuft! ;)
Auch noch die wertvollste Karte des Spiels! :D
Ritter Kunz
25.10.23, 10:05
Werte Regenten, geschätzte Teilnehmer,
Der zweite Spieltag der SI-Teamliga zu Stronghold Crusader beginnt jetzt! Das erste Spiel, über welches Wir berichten, ist das Match Ritter Kunz vs deltadagger. Dies liegt daran, dass hier die Aufstellungen zuerst fest standen, und Wir schon mal ein wenig „Vorarbeit“ für den Bericht leisten konnten ;) Auf Schlachtfeld A, welches in dieser Runde die große 4 vs 4 – Variante ist, werden folgende Aufstellungen ins Rennen geschickt:
https://up.picr.de/46530606tx.jpg
Man sieht, dass beide Seiten hier ein ähnliches Konzept verfolgen: die Schwergewichte werden auf Schlachtfeld B gestellt, und A wird eher mit Quantität als Qualität bedacht. Dabei gibt es jedoch den Unterschied, dass Ritter Kunz (also Wir) nur einen Fürsten für B abgestellt hat, und Wir daher auf A den Vorteil bei der Anzahl Fürsten für Uns verbuchen können.
Deltadaggers Fürsten starten in orange, gelb und rot auf der unteren Kartenhälfte, während Unsere KIs auf der oberen Seite in blau, schwarz, grün und türkis starten. Da Wir zum Zwecke der Straffung der Berichte ab jetzt auf Screenshots zum Spielbeginn verzichten, bitten Wir die Leserschaft, die Namen und Positionen der Fürsten aus obigem Screenshot zu entnehmen.
Die ersten Kampfhandlungen dieser Partie tragen sich auf der linken Kartenseite zu, wo der Herzog de Puce seinen ersten Angriff auf die Schlange startet, die ihren Burggraben noch nicht vollendet hat:
https://up.picr.de/46530607hp.jpg
Da die Schlange aber reichlich Bogenschützen auf den Mauern hat, werden die Lanzenträger bald abgeschossen.
In der Kartenmitte treffen die beiden minimalistischen Startangriffe der beiden Schweine aufeinander:
https://up.picr.de/46530608oz.jpg
Der Gegenangriff des Herzog Vipertooth auf deltadaggers Ratte wird ebenso leicht abgewiesen, da die Schlange anfangs immer sehr wenige Nahkämpfer ausschickt. Kurz darauf revanchiert sich de Puce seinerseits:
https://up.picr.de/46530609vj.jpg
https://up.picr.de/46530610ov.jpg
Es gibt einiges Handgemenge vor der Burg der Schlange, doch noch und nach werden alle Angreifer abgeschossen. Die Verluste von Herzog Vipertooth belaufen sich auf Zwei Dutzend Sklaven und eine Hand voll Bogen- und Schleuderschützen.
Nun zeigen Wir wieder die Burgen, welche schon fertig gebaut sind. Zuerst deltadaggers Herzog de Puce:
https://up.picr.de/46530611fx.jpg
Eine der besseren Burgen der Ratte. Mit drei Waffenmachern reißt sie keine Bäume aus, aber das Torhaus zeigt nach hinten, und die Burg ist abgeschlossen. Man ist ja genügsam bei diesem Fürsten ;)
Nun zu seinem Gegenüber:
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Herzog Vipertooth baut hier eine aus dem Durchschnittsbereich. Sechs Waffenmacher ist genau die Mitte für ihn, eine kleine Öffnung im Wall zum Gegner hin haben auch viele Burgen, dafür zeigt das Tor nach hinten und es gibt immerhin vier Türme. Gegen Gegner mit gepanzerten Soldaten könnten tote Winkel hier ein Problem werden, aber das sind sie für die Schlage eigentlich fast immer, also kann man hiermit durchaus zufrieden sein.
Dann zeigen Wir mal „Unser“ Schwein, den „Alten Keiler“ aus dem Team Kunz:
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Dies ist eine der kleinsten Schweine-Burgen die es so gibt. Nur sechs Waffenproduktionen lösen keine Begeisterungsstürme aus, und auch mehr als zwei Türme wären schön. Da das Torhaus aber nach hinten zeigt, sind die Wirtschaftswege immerhin kurz und diese Burg daher nicht die schlechteste, die das Schwein bauen kann. Unser Prädikat: unterdurchschnittlich.
Und wie sieht es auf der anderen Seite aus? Hat deltadaggers Herzog von Pigsbury eine bessere Wahl getroffen?
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Ja, durchaus. Diese Burg kennen wir bereits, sie wurde schon 1 oder 2 Mal in dieser Saison gebaut. Ihre größte Stärke sind die zwei Torhäuser und die drei sehr gut platzierten Türme. Zwar hat sie nur einen Waffenmacher mehr als die Burg des Keilers, aber schon die oben erwähnten Vorteile machen sie in Unseren Augen mindestens durchschnittlich gut.
In der Kartenmitte kommt es nun zu mehreren Begegnungen von Fürsten, die mehr oder weniger schräg über die Karte laufen. Hier will zum Beispiel Unser Emir will die Ratte angreifen, und trifft dabei auf deltadaggers Abt von Dumfries, der in Richtung der Schlange unterwegs ist:
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Allerdings sind diese Angriffe noch die ersten, welche die KIs ausführen, also von geringer Strärke, und werden von der jeweiligen Gegenseite leicht aufgehalten.
Der Emir hat mittlerweile seine Burg fertig gestellt:
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Ja, was sollen Wir dazu sagen? Wahrscheinlich so was wie „Hallo, alter Freund.“ ;)
Ein neuerlicher Angriff sammelt sich, Unser Abt von Kirkbride sowie der alte Keiler machen sich bereit:
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Jedoch haben sie verschiedene Ziele im Sinn. Der Keiler giert nach dem Gold von deltadaggers Abt, während Unser Gottesmann dagegen die Ratte vermittels eines hölzernen Stockes der Buße zuführen will.
Die Männer des Schweins sind zuerst am Wall:
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Dort werden sie aber von brennendem Pech und Pfeilen empfangen, und obwohl sie etwas „Blechschaden“ an der Mauer verursachen, bleibt der Angriff ohne weitere Konsequenzen.
Bei der Ratte ist unterdessen die Burg offen:
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Doch da die Männer des Emirs nur zum Wirtschaft stören hier sind, und die Mönche gegen Pfeilbeschuss doch recht empfindlich sind, überlebt die Ratte diesen Angriff.
In der entstandenen Pause zeigen Wir noch die verbleibenden Burgen:
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Der Abt von Kirkbride baut hier eine Variante der Abtei, wo die Kathedrale im hinteren Hof und eine der Kirchen außerhalb steht. Das ist so nicht ganz optimal aber kein großes Problem. Es ist noch anzumerken, dass hier der hintere Burggraben aufgrund des Steinvorkommens nicht ganz komplettiert werden kann. Da die Burg aber weiterhin abgeschlossen ist, ist auch dies eher ein kleines Ärgernis.
Insgesamt ist diese Burg des Abts durchschnittlich.
Der direkte Vergleich mit deltadaggers Abt von Dumfries:
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Diese Burg ist etwas geradliniger, ohne irgendwelche besonderen Merkmale oder Merkwürdigkeiten. Das einzige, was man bemängeln könnte, sind die Gebäude, die von innen in die Mauer hinein gebaut wurden und so effektiv die Mauerdicke verringern. Aber gegen KI-Angriffe wird das keine große Rolle spielen. Diese Burg ist damit für Uns guter Durchschnitt.
Nun ist es am Herzog von Pigsbury, einen Angriff auf den gegnerischen Abt zu starten:
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Dieser rückt jzwar seinerseits auch gerade aus, aber die Soldaten laufen größtenteils aneinander vorbei, und die Streitkolbenkämpfer stürzen sich auf die Mauern:
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Auch dank der Schützenhilfe des Emirs sind die Angreifer jedoch bald Geschichte.
Auf der anderen Seite wird die Ratte erneut zum Ziel von Herzog Vipertooth:
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Einige Speerträger schaffen es über Leitern auf den Bergfried zu gelangen:
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Aufgrund der geringen Truppenzahl kann die Haustruppe der Ratte den Angriff abwehren, doch nun klopfen schon die Mönche des Abtes an die Mauern (die, wir erinnern uns, eben aus seiner Burg ausgerückt sind).
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Die Lanzenträger stemmen sich dagegen, doch sie können den Angriff letztlich nicht aufhalten. Die Ratte bekommt Panik, während der Bergfried erstürmt wird:
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Doch tatsächlich sind die meisten Mönche so geschwächt, dass es der Burgherr gemeinsam mit den verbliebenen Bogenschützen nochmal schafft, den Gegner ab(t)zuwehren.
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Doch viel Erholungszeit bekommt er nicht. Ein Ingame-Jahr vergeht, in welchem deltadaggers Abt zwei Angriffe des alten Keilers und des Emirs abwehrt, doch dann steht Unser Abt wieder bei der Ratte auf der Matte ;)
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Die Burg des Herzogs de Puce ist eine Ruine und der Burgherr pfeift auch auf dem letzten Loch.
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Und so kommt es, wie es kommen muss. Die Ratte wird besiegt.
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Und der Abt verkündet wild gestikulierend seine Weltherrschaftsfantasien:
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Ernsthaft, was macht er da mit seiner Hand? Das sieht unnatürlich aus…
Wie dem auch sei, Team deltadagger wurde auf nurmehr zwei Fürsten reduziert. Hier die Übersicht aus dem Oktober 1189:
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Alles in allem sehen die Zahlen bei allen Fürsten gesund aus, auch wenn der Herzog von Pigsbury gerade etwas klamm ist. Doch die wichtigere Frage ist nun, ob Team deltadagger noch einen Gegner erledigen kann, bevor der konzentrierte Ansturm von vier Fürsten zu stark wird?
Etwas später sammeln sich Emir und der Abt von Kirkbride erneut zum Angriff:
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Der Abt öffnet mit seinen Katapulten die dünne Mauer zur Burg des Herzogs von Pigsbury und die Mönche marschieren voran:
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Es wird wieder geknubbelt, und am Ende sind keine Mönche mehr da:
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Doch auch die Armee an Streitkolbenkämpfern wurde gut dezimiert. Die Katapulte schießen noch ein wenig weiter, doch Wir müssen schon zum nächsten Schauplatz springen:
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Oh. So schnell kann es gehen, die vielen Bogenschützen der Schlange haben kurzen Prozess mit den Mönchen aus deltadaggers Abtei gemacht. Vor eben dieser verbrennen währenddessen die Soldaten des Emirs:
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Auch ein Nachsetzen durch den Alten Keiler bringt keine weiteren Fortschritte. Dann setzt Herzog Vipertooth zum Angriff auf das rote Schwein an:
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Dabei bleiben die Frenkämpfer hauptsächlich bei der Burg des Abts von Dumfries hängen, während die Nahkämpfer vorstürmen. Durch ein von Störkatapulten geschaffenes Loch in der Mauer gelangen sie ins Innere der Burg.
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Es stehen nicht viele Nahkämpfer zur Verteidigung bereit, doch die Vielzahl an Armbrustbolzen tut dann das Ihrige, so dass der Angriff kurz vor dem Bergfried zum Erliegen kommt:
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Bald darauf hört man allerdings klagende Töne vom Herzog von Pigsbury:
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Und wer kann es ihm verdenken, bei diesem Anblick?
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Der Abt lässt seine Mönche in die bereits vorhandene Bresche strömen. Es ist nichts da, was sie aufhalten könnte, diesmal sind auch die Armbrustschützen nicht genug. Das Schwein reißt nochmal alle Gebäude ab um Notrekrutierungen durchzuführen, doch da sind die Mönche schon auf dem Bergfried:
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Unser Abt schwafelt mal wieder drauf los…
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… und deltadaggers Abt steht nun allein auf weiter Flur.Er verfügt zwar über ausreichend Goldreserven, doch wird ihm das gegen vier Gegner etwas nützen? Im Januar 1196 rückt er jedenfalls aus:
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Parallel sammelt sich auch der „Gegen-Abt“ von Kirkbride in der Mitte der Karte:
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Dieser Angriff kommt wahrscheinlich so schnell, weil beim Tod des Schweins nur ein Teil der Armee aufgerieben wurde, was natürlich Zeit beim Rekrutieren spart. Auch die Armeegröße steigert sich schneller. Der Trupp des Abtes von Dumfries ist nicht so groß, und muss gegen die Schlange auch einen Gegner mit vielen Bogenschützen bezwingen:
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… was leider nicht so gut gelingt. Viele Bogenschützen sind des Mönches Tod.
Auf der anderen Seite hat der Abt selbst nicht so viele Schützen parat:
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Die Pechfallen können einen Teil kompensieren, doch nicht alles. Und nachdem das Torhaus durchbrochen wurde (welches vom letzten Angriff des Emirs noch angeschlagen war), bekommt der Abt von Dumfries leichte Zweifel:
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Seine Mönche stemmen sich gegen die Gegnerischen, und während die einen als „Schismatiker“ beleidigt werden, brüllen die anderen „Spalter!“ zurück.
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Am Ende gewinnt die Volksfront von Judäa, äh… Wir meinen die Mönche des Abts von Kirkbride gewinnen die Oberhand – und stürmen den Bergfried.
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Und während der eine Gottesmann seinem Schöpfer gegenüber tritt, ist der andere noch sehr stark den weltlichen Dingen verhaftet:
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Und damit hat das Team Kunz auf Schlachtfeld A gewonnen!
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Tja, was gibt es zu sagen? Bevor Wir uns zu vorschnellen Schlüssen hinreißen lassen, gibt es den obligatorischen Blick auf die Statistiken:
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Man sieht klar, wie sich die beiden Äbte und der Emir wirtschaftlich stark vom Rest des Feldes abheben. Was die getöteten Truppen angeht, hat natürlich die Seite die Nase vorn, welche in der Defensive war. Besonders eindrücklich sieht man das am „Alten Keiler“, der nur sehr wenig getötete und verlorene Truppen vorweisen kann. Sogar die Ratte hat hier besser abgeliefert.
Dafür war Unser Abt in Höchstform und hat einen Gegner nach dem Anderen abgeräumt. Sicher hat er auch mehrfach von der Vorarbeit seiner Teamkameraden profitiert, aber in den Statistiken stehen trotzdem drei Kills für ihn. Der Emir war in dieser Partie etwas blass, und fast könnte man meinen, dass Wir die Partie auch ohne ihn gewonnen hätten. Das wäre durchaus möglich, aber nicht unbedingt zwingend gewesen. Auf jeden Fall wäre es nicht so schnell gegangen – November 1196 ist schon eine Hausnummer.
Wir haben auch beobachtet, dass sich der Emir wieder mal „festgefahren“ hatte, d.h. von seinem letzten Angriff waren einige berittene Bogenschützen in der Kartenmitte zurück geblieben, wodurch er keine neuen Angriffstruppen rekrutiert hat. Das dauert dann immer eine ganze Weile, bis sich diese zurück ziehen und die KI wieder ins Geschehen eingreift (wir hatten das Konzept schon an anderer Stelle mal erklärt). Daher hat er offensiv in den letzten Spieljahren auch quasi nichts beigetragen, was an der Stelle aber auch nicht mehr nötig war.
Für Schlachtfeld B sind Wir sehr gespannt, wie sich Saladin gegen die zwei starken Europäer schlagen wird, die deltadagger ins Feld führt. Entweder ist es schnell vorbei, oder es dauert seeeehr lang, wobei Wir in jedem Fall mit einer Niederlage auf B rechnen. Wie sehen es die werten Mitleser?
deltadagger
25.10.23, 10:26
Wie immer: Super Bericht, werter Ritter Kunz! :top:
Wow, das war unerwartet schnell - diese Niederlage.
Und in der Tat erscheint uns euer Emir als nahezu überflüssig in dieser Partie gewesen zu sein.
Gefühlt hat euer Abt perfekt performt und der kleine aber feine Leistungsunterschied zwischen eurer Schlange und unserer Ratte war des Züngleins Anstoß.
Wir gratulieren ritterlich zu eurem überlegenen Sieg. :ritter:
Sinnen jedoch gleichzeitig auf Rache gegen euren Saladin mit unserem Wolf und Richard Löwenherz. :rauch:
Witold Pilecki
25.10.23, 12:15
Puh, das war ja eine flotte Partie. Äußerst ärgerlich für den werten deltadagger. Wenn Saladin nicht sofort geblitzt werden kann, steht die Niederlage nach Zeit unserer Ansicht nach fest. Der Wolf ist nicht der Schnellste. Da wäre die Ratte wohl ein besserer Flügelmann für Löwenherz. :D
deltadagger
25.10.23, 12:25
Puh, das war ja eine flotte Partie.
Stimmt :)
Äußerst ärgerlich für den werten deltadagger.
Och, nö. Nicht ärgerlich.
Netter Versuch von Ritter Kunz und uns.
Wir hatten beide eine ähnliche Idee.
Die Masse auf das eine Spielfeld und die Klasse auf das andere.
Nennt sich militärisch-neudeutsch: Schwerpunktbildung
Wenn Saladin nicht sofort geblitzt werden kann, steht die Niederlage nach Zeit unserer Ansicht nach fest. Der Wolf ist nicht der Schnellste. Da wäre die Ratte wohl ein besserer Flügelmann für Löwenherz. :D
Wir gehen davon aus, dass der offensive Löwenherz den Saladin früh stören wird und dafür aber auch mächtig Haue einstecken muss.
Und erwarten dann über die Zeit einen übermächtig gewordenen Wolf, der uns den Sieg einfahren wird.
Na ja, hoffen wir... :D
Es ist schon so, das bei diesem Turnier eindeutig der Saladin DIE Erfolgsstory ist und eben nicht mehr der Wolf.
Kardinalinfant
25.10.23, 16:24
Es ist ja egal wie Partie B ausgeht. Nachdem der werte Ritter Kunz da nur einen Fürsten aufstellt, steht ja schon fest, dass er das Match gewinnen wird (denn mehr als einen Kill kann der werte deltadagger ja nicht mehr holen). Das kritisieren Wir (nach eigenem Grübeln in der Aufstellung zu Unserem Match) an dieser Konstellation: Man ist eigentlich fast gezwungen 4 Fürsten auf Feld A aufzustellen, denn tut man es nicht, der Gegner aber, wird man sehr wahrscheinlich verlieren und kann (wenn man nicht trotzdem einen Kill holt, was aber in Unterzahl immer schwierig ist) das Match gar nicht mehr gewinnen.
Trotzdem ein Vorausblick auf Partie B (es geht ja immer noch um einen Punkt): Natürlich gewinnt das der werte deltadagger. Wolf und Richard Löwenherz sind deutlich stärker als der Solo-Saladin. Der greift zudem den Reicheren an und das wird auf Sicht der Wolf sein, der allerdings deutlich defensivstärker ist als Richard, das also abkann. Wenn nichts gänzlich Unvorhergesehenes passiert, wird das also ein deutlicher Sieg von Team dd, der auch nicht sooooo viel Zeit in Anspruch nehmen wird (auch wenn Saladin selbstredend keine Ratte ist, die sofort aus den Latschen kippt), bei dem Team Kunz auch keinen Kill mitnehmen wird.
Ergo: 2:1 für Team Kunz.
Witold Pilecki
25.10.23, 16:44
Wobei hier nur Kraut und Rüben angetreten sind. Die Filetstücke haben die Kontrahenten aufgespart. Ein Schwergewicht auf Feld A aufgestellt und schon ist beim Killverhältnis selbst bei einer Niederlage mehr drin.
Kardinalinfant
25.10.23, 17:12
Wobei hier nur Kraut und Rüben angetreten sind. Die Filetstücke haben die Kontrahenten aufgespart. Ein Schwergewicht auf Feld A aufgestellt und schon ist beim Killverhältnis selbst bei einer Niederlage mehr drin.
Wir sind ja mal gespannt, wie Ihr das alles gehandhabt habt...:fiesemoep:
Ritter Kunz
25.10.23, 18:10
Es ist ja egal wie Partie B ausgeht. Nachdem der werte Ritter Kunz da nur einen Fürsten aufstellt, steht ja schon fest, dass er das Match gewinnen wird (denn mehr als einen Kill kann der werte deltadagger ja nicht mehr holen). Das kritisieren Wir (nach eigenem Grübeln in der Aufstellung zu Unserem Match) an dieser Konstellation: Man ist eigentlich fast gezwungen 4 Fürsten auf Feld A aufzustellen, denn tut man es nicht, der Gegner aber, wird man sehr wahrscheinlich verlieren und kann (wenn man nicht trotzdem einen Kill holt, was aber in Unterzahl immer schwierig ist) das Match gar nicht mehr gewinnen.
Trotzdem ein Vorausblick auf Partie B (es geht ja immer noch um einen Punkt): Natürlich gewinnt das der werte deltadagger. Wolf und Richard Löwenherz sind deutlich stärker als der Solo-Saladin. Der greift zudem den Reicheren an und das wird auf Sicht der Wolf sein, der allerdings deutlich defensivstärker ist als Richard, das also abkann. Wenn nichts gänzlich Unvorhergesehenes passiert, wird das also ein deutlicher Sieg von Team dd, der auch nicht sooooo viel Zeit in Anspruch nehmen wird (auch wenn Saladin selbstredend keine Ratte ist, die sofort aus den Latschen kippt), bei dem Team Kunz auch keinen Kill mitnehmen wird.
Ergo: 2:1 für Team Kunz.
Wir sehen das ähnlich wie der werte Witold Pilecki, es kommt nicht nur auf die Quantität an. Gegen diese Konstellation des werten dd hätten Wir auch gut Saladin + einen Unterstützer auf A stellen können und damit trotzdem Siegchancen gehabt. Ganz so einfach ist es nicht. Man kann auf A allerdings nicht wirklich "abschenken", weil man immer mindestens 2 Fürsten aufstellen muss, da B nur 3 aufnehmen kann.
Witold Pilecki
25.10.23, 18:41
Wir sind ja mal gespannt, wie Ihr das alles gehandhabt habt...:fiesemoep:
Wir plaudern heute Abend, wenn wir es schaffen, gerne aus dem Nähkästchen. Haben extra nachgefragt: Aufstellung und Aktionskarten sind fix.
Ritter Kunz
25.10.23, 20:09
Ja richtig, Wir sagen das hier jetzt nochmal explizit, falls es noch nicht klar war:
Sobald alle Aufstellungen eingegangen sind, spielen Wir ja die ersten Matches aus. Und spätestens wenn Wir den ersten Bericht veröffentlichen heißt es "rien en vas plus", d.h. keine Änderungen mehr an Aufstellungen und / oder Aktionskarten.
Witold Pilecki
25.10.23, 21:15
Wie man einen Kardinalinfanten fängt
(oder es wenigstens versucht)
Zunächst gestehen wir, dass die jungsten Änderungen der Aktionskarten auf unsere Kappe gehen. Wir haben nämlich gegrübelt, wie wir Kardinanlinfant, sollten wir auf ihn treffen, möglichst effektvoll besiegen können. Die Vorstellung, wie er vor lauter Frust in seine Tischplatte beißt und anschließend den armen Ritter Kunz mit Regeldiskussionen überflutet, hat uns sehr glücklich gemacht und bringt uns auch beim Tippen dieser Worte ein großes Grinsen ins Gesicht. Wozu hat man nicht Freunde, wenn nicht, ihnen beim Spielen eins auszuwischen. Liest Abo hier eigentlich mit? :teufel:
Im Kern unserer Überlegungen stand das Wertungssystem nach Schlachtfeldern und bei Unentschieden nach Kills. Wir haben zwei Möglichkeiten gefunden, durch den Einsatz von Aktionskarten ein Schlachtfeld unbesetzt zu lassen und somit kampflos aufzugeben, nur um auf dem anderen mit einer Spitzenmannschaft haushoch und die Partie folglich nach Kills gewinnen zu können.
Variante 1 für die Dreierkarte: Hier müssen beispielsweise 3 Fürsten auf A und 2 Fürsten auf B aufgestellt werden. Mit der Karte Taktisches Manöver kann man einen eigenen Fürsten aus der Partie entfernen. Nun braucht man nur noch den schwächsten europäischen oder arabischen Fürsten der Partie in seinem Kader zu haben, dann kann man mit Dschihad oder Kreuzzug Schlachtfeld B kampflos aufgeben, indem man die Karte ausspielt - gewissermaßen gegen sich selbst.
Variante 2 für die Viererkarte: Das Umweltereignis Große Schlacht macht die Sache noch viel einfacher, da man 4 Fürsten auf Schlachtfeld A parken kann und nur noch einen auf B aus dem Spiel nehmen muss.
Nun haben wir uns schon gedacht, dass der werte Ritter Kunz als Hüter der Spielidee und angesichts des zu erwartenden Regelgefeilsches ganz schön ins Schwitzen gekommen wäre, wenn wir das einfach so losgeschickt hätten. Deshalb haben wir lieb und artig vorher gefragt, was er denn davon hielte, beteuert, dass es für eine gute Sache sei, und inständig die Finger gekreuzt. Aber da wir in diesen heiligen Hallen auch schon Spielleiter sein durften, haben wir nichts erwartet und auch nichts bekommen. Gemein! :rolleyes: :rot:
Über unsere Aufstellung oder unsere Gedanken diesbezüglich können wir auch plaudern. Aber wir mögen es eigentlich, Kardinalinfant wenigstens damit auf die Folter zu spannen. :D
deltadagger
25.10.23, 21:29
Wie man einen Kardinalinfanten fängt
:wirr:
Wir müssen zugeben, dass wir uns deutlich weniger Gedanken machen.
Dadurch ja auch die Matches verlieren...
Und meist frei nach
18082
leben.
OK, wir haben keinen Porsche, rauchen aber mindestens so viel wie er und sind schon trotz aller Unbekümmertheit erstaunlich alt geworden. :ja:
Wie man einen Kardinalinfanten fängt
Auch wenn ihr beide in einer anderen Liga spielt aber Eure Einstellung gefällt uns sehr! :D
Kardinalinfant
25.10.23, 22:46
Wie man einen Kardinalinfanten fängt
(oder es wenigstens versucht)
Zunächst gestehen wir, dass die jungsten Änderungen der Aktionskarten auf unsere Kappe gehen. Wir haben nämlich gegrübelt, wie wir Kardinanlinfant, sollten wir auf ihn treffen, möglichst effektvoll besiegen können. Die Vorstellung, wie er vor lauter Frust in seine Tischplatte beißt und anschließend den armen Ritter Kunz mit Regeldiskussionen überflutet, hat uns sehr glücklich gemacht und bringt uns auch beim Tippen dieser Worte ein großes Grinsen ins Gesicht. Wozu hat man nicht Freunde, wenn nicht, ihnen beim Spielen eins auszuwischen. Liest Abo hier eigentlich mit? :teufel:
Im Kern unserer Überlegungen stand das Wertungssystem nach Schlachtfeldern und bei Unentschieden nach Kills. Wir haben zwei Möglichkeiten gefunden, durch den Einsatz von Aktionskarten ein Schlachtfeld unbesetzt zu lassen und somit kampflos aufzugeben, nur um auf dem anderen mit einer Spitzenmannschaft haushoch und die Partie folglich nach Kills gewinnen zu können.
Variante 1 für die Dreierkarte: Hier müssen beispielsweise 3 Fürsten auf A und 2 Fürsten auf B aufgestellt werden. Mit der Karte Taktisches Manöver kann man einen eigenen Fürsten aus der Partie entfernen. Nun braucht man nur noch den schwächsten europäischen oder arabischen Fürsten der Partie in seinem Kader zu haben, dann kann man mit Dschihad oder Kreuzzug Schlachtfeld B kampflos aufgeben, indem man die Karte ausspielt - gewissermaßen gegen sich selbst.
Variante 2 für die Viererkarte: Das Umweltereignis Große Schlacht macht die Sache noch viel einfacher, da man 4 Fürsten auf Schlachtfeld A parken kann und nur noch einen auf B aus dem Spiel nehmen muss.
Nun haben wir uns schon gedacht, dass der werte Ritter Kunz als Hüter der Spielidee und angesichts des zu erwartenden Regelgefeilsches ganz schön ins Schwitzen gekommen wäre, wenn wir das einfach so losgeschickt hätten. Deshalb haben wir lieb und artig vorher gefragt, was er denn davon hielte, beteuert, dass es für eine gute Sache sei, und inständig die Finger gekreuzt. Aber da wir in diesen heiligen Hallen auch schon Spielleiter sein durften, haben wir nichts erwartet und auch nichts bekommen. Gemein! :rolleyes: :rot:
Über unsere Aufstellung oder unsere Gedanken diesbezüglich können wir auch plaudern. Aber wir mögen es eigentlich, Kardinalinfant wenigstens damit auf die Folter zu spannen. :D
Wir verstehen die Idee nicht ganz. Warum ein Schlachtfeld ganz aufgeben und damit dem Gegner einen Punkt schenken?
Auf so eine Idee kann nur kommen, wer absolut verzweifelt und bar jeder Hoffnung ist, überhaupt etwas gewinnen zu können. Nichts anderes haben Wir von Euch erwartet und daher mit Unserer Aufstellung auf jede Schurkerei entsprechend vorbeugend reagiert :tongue:
Wir hatten übrigens schon vermutet, dass die unverhoffte Regelklarstellung auf Euch zurückgeht, denn der werte Ritter Kunz stellt hier nur dann etwas klar, wenn er muss und Wir hatten zu diesem Zeitpunkt noch keine eigene Anfrage an ihn gestellt gehabt. Das haben Wir dann erst etwas später getan...:fiesemoep:
Bei dieser Diskussion teilen wir jedes Wort des werten Deltadiggers.
Sogar das mit dem Alt geworden….
Komischer Kunde
26.10.23, 11:42
Wir sind wohl noch oberflächlicher bei der Aufstellung. Erst haben wir überlegt, was wir auf B hinstellen, dann den Rest auf A verteilt. On Top haben wir eine Aktionskarte gespielt, um Fortuna doch ein bisschen in unsere Richtung zu zwingen. Wann kommt endlich unsere Partie?! :biggrin:
Ritter Kunz
26.10.23, 12:05
Zunächst kommt noch Schlachtfeld B der aktuellen Partie. Danach können Wir gern Euer Spiel auswerten, werter KK.
Komischer Kunde
26.10.23, 12:12
Nur kein Stress werter Ritter Kunz, wir können uns gedulden :D
Ritter Kunz
29.10.23, 14:48
Und nun sind Wir auf Schlachtfeld B unterwegs. Die verbleibenden Fürsten wurden schon angesprochen, der werte deltadagger hat Richard Löwenherz und den Wolf, jeweils in rot und orange, aufgestellt, und startet auf der oberen Kartenhälfte.
Auf der unteren Seite startet Unser einsamer Saladin in blau, genau gegenüber von Richard Löwenherz:
https://up.picr.de/46550726ic.jpg
Diese Aufstellung ist wahrscheinlich der Optimalfall für deltadagger. Richard ist schnell mit seinen Angriffen, und hier hat er eine sehr kurze Schlagdistanz, während Saladin auf den reichsten Fürsten geht, was definitiv nicht Richard sein wird.
Wie dem auch sei, Wir starten ins Spiel. Saladin hat als erster Fürst sämtliches Startgold ausgegeben, und als noch nicht ein einziger Turm seiner Burg steht, schickt Richard Löwenherz schon den ersten Angriffstrupp:
https://up.picr.de/46550727xi.jpg
Dabei räumen die vorausgeschickten Pikeniere problemlos alle Bogenschützen ab, die Saladin dort aufgestellt hat, wo später mal Türme hin sollen. Der Wall ist hinten noch nicht mal geschlossen!
https://up.picr.de/46550728jg.jpg
Als Richards Gepanzerte sich der Burg nähern schickt Saladin einige Schwertkämpfer aus, doch die erste Welle reicht nicht. Erst ungefähr da, wo später das große Torhaus stehen wird, wird Richards Angriff gestoppt:
https://up.picr.de/46550729bl.jpg
Das war teuer für Saladin, vor allem die ganzen berittenen Bogenschützen wurden ziemlich verschwenderisch im Nahkampf verheizt. Während Richards Störkatapulte die Burg seines Gegenüber weiter beharken, ist Saladin noch damit beschäftigt, seine Wirtschaft hoch zu ziehen:
https://up.picr.de/46550730ae.jpg
Bei Richard dagegen ist einfach alles schon fertig:
https://up.picr.de/46550731mt.jpg
https://up.picr.de/46550732ze.jpg
Dies ist eine von Richards kleinsten Burgen, wenn Wir Uns nicht täuschen. Sie verfügt über 7 Waffenhersteller, was nicht viel ist, aber sie hat ein Tor nach hinten und vier große Türme an den Ecken. Und das Beste: sie ist superschnell fertig und Richard kann alles Gold in den Angriff pumpen. Für das aktuelle Match ist dies möglicherweise die beste Burg, auch wenn sie später im Spiel aufgrund der beschränkten Wirtschaftskraft abfallen sollte.
Im März 1184 rückt Saladin zum ersten Angriff aus, obwohl seine Burg und Wirtschaft noch lange nicht fertig sind. Immerhin kann er sich so von den lästigen Störgeräten der Gegner befreien:
https://up.picr.de/46550733jb.jpg
Der Wolf hat aktuell den meisten Zaster, darum wird Saladin ihn angreifen:
https://up.picr.de/46550734tq.jpg
Doch genau als sich Saladin noch sammelt (man erkennt es am linken Bildrand) kommt schon der nächste Angriff von Richard:
https://up.picr.de/46550735yo.jpg
Und während Saladins Angriff am Wolf zerschellt…
https://up.picr.de/46550736hr.jpg
… kann Saladin seinen ersten gebauten Turm nur ganz knapp gegen Richards Belagerungsgeräte halten:
https://up.picr.de/46550737ae.jpg
Nur um ihn dann gegen die Nahkämpfer doch zu verlieren, die auch das Torhaus aufbrechen:
https://up.picr.de/46550738cg.jpg
Den darauf folgenden Knubbel kann Saladin nochmal für sich entscheiden, aber wieder sterben massenweise teure Bogenschützen im Nahkampf.
https://up.picr.de/46550739co.jpg
Der Wolf spielt derweil Burgenbau-Simulator und schickt schließlich auch eine Armee los, während Störkatapulte unablässig Steine auf Saladin regnen lassen:
https://up.picr.de/46550740qd.jpg
Und während die Männer des Wolfs auf der linken Seite an den Wällen knabbern, ist Richard schon wieder am Start:
https://up.picr.de/46550741xs.jpg
Saladin hat mittlerweile ein paar Türme, diese sind aber fast alle komplett unbesetzt:
https://up.picr.de/46550798xh.jpg
Ungefähr jetzt hat Saladin seine Wirtschaft voll ausgebaut. Die militärische Seite sieht aber durchaus düster aus. Es ist hier auch egal, dass diese Burg eine recht starke ist – wenn keine Soldaten auf den Wällen stehen, nützt das alles nichts. Wahrscheinlich wäre hier eine kleinere, aber günstigere Variante besser gewesen.
Der Wolf baut sein schon bekanntes Verteidigungsbollwerk:
https://up.picr.de/46550800ng.jpg
Löwenherz‘ Männer sind unterdessen durchgebrochen:
https://up.picr.de/46550802rl.jpg
Da der Weg über das Vorratslager ja „feuerfest“ ist, kommen sie in durchaus guter Mannstärke vor dem Bergfried an:
https://up.picr.de/46550804xc.jpg
https://up.picr.de/46550806tj.jpg
Saladin muss selbst zum Schwert greifen, und obwohl es schließlich gelingt, den Angriff abzuwehren, haben nun auch noch viele Schützen auf dem Bergfried dafür ihr Leben lassen müssen.
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Dazu kommt noch, dass jetzt wirklich die gesamte Wirtschaft Saladins am Boden liegt, weil alle Arbeiter entweder von Richards Truppen aufgeschlitzt wurden, oder an den geschlossenen Torhäusern „despawnt“ sind.
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Die aktuelle Stärkeübersicht spricht eine deutliche Sprache:
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Es dauert mehr als ein ganzes Ingame-Jahr, bis Saladins Wirtschaft wieder läuft. Und etwa einen Monat später kommt Richard mit der nächsten Armee:
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Seine Männer strömen in Richtung Saladins Burg, als das kleine Torhaus an der Seite durch Beschuss in sich zusammen fällt. Doch Saladin errichtet schnell ein neues an der gleichen Stelle, noch bevor der Feind die Mauer erreicht. Nun müssen sich Richards Soldaten ihren Weg doch „per Hand“ freiräumen:
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In der Kartenmitte sammelt unterdessen auch der Wolf seinen nächsten Angriffstrupp:
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Doch werden sie überhaupt noch gebraucht? Denn Richard konnte durchbrechen!
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Hier bewahrheitet sich Unsere oft geäußerte Meinung, dass die kleinen seitlichen Torhäuser eine Schwachstelle an dieser sonst guten Burg sind. In den nun entstehenden Häcksler aus Piken und Schwertern stürzen sich zuerst die schnellen berittenen Bogenschützen, danach die restlichen Truppen, fein einer nach dem anderen. Auf diese Art hat Richards Armee den ultimativen Knubbelvorteil und überwältigt die Verteidiger mühelos, allerdings waren sie wohl zusätzlich auch noch zahlenmäßig besser dran.
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Die Feuerwerfer auf Saladins Bergfried verursachen doch noch einigen Schaden, doch sind sie bald selbst nicht mehr sicher:
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Und dann ist Saladins Ende gekommen:
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Auch im Bild: ein Bäcker wird beim Mehl holen am Vorratslager zum Opfer eines frustrierten Nachzüglers.
Da Saladin ein guter Sportsmann ist, gibt er seinem Gegner das „GG“:
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Und Richard merkt nicht, dass die Kamera schon läuft, und gibt noch Anweisungen an seine Adjutanten:
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Und damit hat das Team deltadagger auf Schlachtfeld B gewonnen!
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Wir glauben auch, dass dies ein neuer Schnelligkeitsrekord ist. Dezember 1191 hat vorher noch niemand geschafft. Was sagen die Statistiken sonst noch?
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Dafür, dass Saladin konstant unter Druck stand, hat er erstaunlich gut gewirtschaftet. Nur leider hat es ihm nichts genützt. Das war hier das klassische „Rush vs. Boom“- Szenario, in dem ein Kontrahent auf schnelle, harte Angriffe setzt, um dem wirtschaftlich überlegenen Gegner keine Gelegenheit zu geben, sich in Ruhe aufzubauen. Und Richard hat dies mit Bravour gemeistert. Immer wenn man dachte, „ok, jetzt hat sich Saladin gefangen“ stand schon die nächste Armee vor den Toren und hat alles wieder eingerissen, was Saladin repariert hat. Der Wolf hat in der Partie eine eher untergeordnete Rolle gespielt, da er nur zweimal angegriffen hat, wobei der zweite Angriff gar nicht mehr nötig war. Dabei war der Wolf aber keineswegs überflüssig, denn wenn die Aufstellung anders gewesen wäre, also beispielsweise Richard einmal diagonal über die Karte gemusst hätte, wäre die Partie anders verlaufen. Dann hätte sich Saladin besser aufbauen können, die schnellen Angriffe Richards irgendwann ohne Verluste abwehren können, und dann, ja dann hätte der Wolf in seiner Rolle als Defensivbollwerk der Aufstellung glänzen können. Aber so war es eine schnelle Nummer, was auch nicht schlecht ist.
Zwar hat der werte deltadagger auf B sehr schnell gewonnen, doch zuerst werden Kills gezählt. Da stand es auf Schlachtfeld A 3:0, und auf B 0:1. Damit geht der Matchsieg samt 2 Punkten aufgrund des Kill-Verhältnisses von 3:1 an Ritter Kunz! Der werte deltadagger erhält 1 Punkt für den Sieg auf B.
Wir danken Unserem ehrenwerten Gegner für ein faires Match und wünschen viel Glück für die kommenden Begegnungen.
Apropos kommende Begegnungen: als nächstes werden Wir das Match des werten Komischen Kunden gegen den werten Iche_Bins ausspielen. Auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Herren ;) Wen sehen die werten Mitleser hier im Vorteil?
Witold Pilecki
29.10.23, 15:15
Wie tritt der werte Iche_Bins denn an, ohne Rattensturm oder?
Also auf Seiten des edlen Komischen Kunden Friedrich, Wazir, Emir, Sheriff, Ratte vs. Wolf, Saladin, Wazir, Schlange, Ratte des edlen Iche_Bins. Da brauchen wir nicht lange überlegen. Der werte Iche_Bins scheint ein Händchen bei der Kaderwahl zu haben, wir hätten selbst nicht besser aufstellen können. Also klares 3:0. :cool:
Wie tritt der werte Iche_Bins denn an, ohne Rattensturm oder?
Also auf Seiten des edlen Komischen Kunden Friedrich, Wazir, Emir, Sheriff, Ratte vs. Wolf, Saladin, Wazir, Schlange, Ratte des edlen Iche_Bins. Da brauchen wir nicht lange überlegen. Der werte Iche_Bins scheint ein Händchen bei der Kaderwahl zu haben, wir hätten selbst nicht besser aufstellen können. Also klares 3:0. :cool:
Aha, aber ihr denkt, dass wir wüssten, was wir tun ;)
Der Kammerjäger sprach von einer Rattenplage im Wahllokal, aber ganz im Gegenteil da wurden bislang nur Fürsten gesehen!
Abmarsch ins Wahllokal!!!
https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31481
Ritter Kunz
04.11.23, 15:57
Eine kurze Wasserstandsmeldung: Wir haben etwa die Hälfte des nächsten Berichts fertig. Es wird ein krasses Spiel, so viel sei schon mal verraten. Fast 600 Screenshots sprechen für sich :uhoh:
Wir Danken für die Teilnahme bei der Wahl zum AAR des Quartal III/2023: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31481
Ritter Kunz
06.11.23, 15:29
Nun kommen Wir zum nächsten Kampf, der werte Iche_Bins kreuzt mit dem werten Komischen Kunden die Klingen! Wir erinnern Uns: KK hatte vermittels eines Saboteurs eine Aktionskarte seines Kontrahenten zerstört, doch eine hat Iche_Bins noch in petto, und er nutzt sie hier.
Diplomatische Verhandlungen wurde ausgespielt, womit sich Iche_Bins seiner ganzen Ratten entledigt. Auch der Wolf fliegt aus dem Kader, und neu dazu gesellen sich Richard Löwenherz, der Sultan und eine Schlange. Damit ergibt sich eine andere Ausgangssituation, als der werte KK vielleicht erwartet hat, denn das Experiment mit mehreren Ratten anzutreten wird hier nicht fortgeführt.
Auf Schlachtfeld A ergibt sich folgende Aufstellung:
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170027384934760518/001_Startscreen.jpg?ex=65578bea&is=654516ea&hm=215325cd354d5ff59d47dc68541a87400a5c5928de3f891b535e7b8108b3de4b&
Wie man sieht haben hier beide Spieler alle Positionen besetzt, wir bekommen also erstmals ein volles 4vs4 zu Gesicht! Iche_Bins Team startet in den „warmen“ Farben auf der oberen Kartenhälfte, während Team KK auf der unteren Seite in den „kalten“ Farben aufläuft.
Die ersten Scharmützel beginnen auf der linken Seite, wo Iche_Bins Wazir „Der Rachsüchtige“ den sich gegenüber aufbauenden Kaiser Friedrich attackiert:
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170027937119080548/SPOILER_002_Rachsuchtiger_Angriff.jpg?ex=65578c6e&is=6545176e&hm=af0e15281c2a6e445ac96df96c313058109910fb8082dd5b8ce3806e9e23d21a&
Die Armbrustschützen des Kaisers haben aber mit den Angreifern kein großes Problem – auch weil sich der Wazir eigentlich nur vor Friedrichs Burg sammelt, um dann die Ratte anzugreifen, die gerade als schwächster Fürst gilt.
Parallel versucht sich die Ratte an Saladin, hat aber noch weniger Erfolg.
Auf der anderen Seite der Karte rückt der türkise Wazir aus dem Team KK vor:
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170027937467203714/SPOILER_003_Furchterlicher_Angriff.jpg?ex=65578c6e&is=6545176e&hm=caeab893b3d5c714a4446bbcda599d245729b42672fefd3372798a4a5c83a679&
Zum Ziel hat er Sultan Ahmed auserkoren, der seine Burg schon fertig gestellt hat:
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170027937865670676/SPOILER_004_Sultan_Burg.jpg?ex=65578c6e&is=6545176e&hm=d4880c1aa4214c7e5474b4e67a3766a2ddfc84d03fd43e4489129f4b2ac2088f&
Diese Burg ist vermutlich eine der Besten, die der Sultan baut, auch wenn die Unterschiede zwischen seinen Varianten sehr gering sind. Gerade als der Angriff des Wazir anrückt, schickt der Sultan seine Truppen aus und fängt damit die meisten Gegner schon vor seiner Burg ab. Ein echter Fuchs!
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170027938188627988/SPOILER_005_Furchterlicher_Angriff_vorbei.jpg?ex=65578c6e&is=6545176e&hm=24027ed37bb8658d59d8b456df73cdf42eeab1fca7ccfea009a02f1f4503db79&
Auch das „Wiesel“ hat seine Burg vollendet:
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170027938519973908/SPOILER_006_Ratte_Burg.jpg?ex=65578c6e&is=6545176e&hm=7ee5745bc85150e44af94cb608a2a3996e7d88c49032510b1ce2fe5e3dedb9fb&
Ob man‘s glaubt oder nicht, dieses labyrinthische Wirrwarr ist aus Unserer Sicht eine der besten Rattenburgen. Klar, die Laufwege für die Obstbauern sind ziemlich mies, aber dafür hat die Ratte hier fünf Waffenmacher. Und es ist teurer ständig Waffen nachkaufen zu müssen, als etwas Nahrung. Von daher: Klaps auf die Schulter für die Ratte!
Man sieht auf obigem Bild auch wie die Ratte nochmal ausrückt, aber Saladin ist abwehrbereit und der Angriff endet blutig:
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170027938834554950/SPOILER_007_Ratte_Angriff2.jpg?ex=65578c6e&is=6545176e&hm=4b0c79ebd3841b01b4988c86be9c4e776fd2da96eb3e28c78d9a96d9548736f7&
Richard Löwenherz – um genau zu sein Richard II. - ist ebenfalls so gut wie fertig mit dem Burgenbau:
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170027939157512254/SPOILER_008_Richard_Burg.jpg?ex=65578c6e&is=6545176e&hm=fd8691a07cfa9b98b8448ab6de4661af46752b5c2da03cd966323f924fa49977&
Wir ignorieren einfach mal geflissentlich den Schaden der Katapulte des Sheriffs und konzentrieren uns auf das Burgdesign: Vorteil: die Burg hat viel Platz und beherbergt ganze 15 Waffenhersteller! Nachteil: an einer der Ecken wurde mal wieder ein Turm vergessen, und es ist gerade die Ecke in Richtung des Gegners. Vorteil: drei Kapellen sorgen für einen netten Beliebtheitsschub. Nachteil: Torhaus nach vorn.
Insgesamt halten Wir diese Burg für gut, sofern Richard es schafft, genug Eisen ran zu schaffen um alle Handwerker zu beschäftigen.
Machen Wir weiter mit der Burgenbeschau, jetzt bei Saladin:
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170027939581132891/SPOILER_009_Saladin_Burg.jpg?ex=65578c6e&is=6545176e&hm=78872463e2ed0af5f0ead121c8384469b17e65b18bf68df915f4f116a2212b35&
Diese Burg hat recht viel Platz, und die Vorderseite wird wieder von Burggraben geschützt. Allerdings verfügt sie erneut über die kleinen seitlichen Torhäuser, welche einen Schwachpunkt darstellen. Da nützt es auch nichts, dass das große hintere Torhaus mit Türmen quasi eingerahmt wurde, sondern lässt diese Verteilung auch eher nachteilig erscheinen. Diese Design-Schwächen bringen Uns dazu, Unsere Einschätzung dieser Burg nach unten zu korrigieren, auf einen durchschnittlichen Rang.
Bemerkenswert ist hier noch, dass eine von Saladins Brauereien (gelber Kreis) den Platz für einen großen Turm bei der Burg des Wazir blockiert. Auch das sollte man bei der Aufstellung bedenken – KIs mit sehr ausufernden Burgen könnten sich auf dieser Karte ins Gehege kommen. Wobei die Nachteile in diesem Fall noch eher gering ausfallen.
Als nächstes ist der Sheriff an der Reihe:
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170027939987988480/SPOILER_010_Sheriff_Burg.jpg?ex=65578c6e&is=6545176e&hm=ad60829747095f57d80d5572b635be765f120d2deb8018de8a27a34f67a69ec0&
Tja, wie sollen Wir diese Burg bewerten? Beim Sheriff ist es auch immer das selbe: der schwach geschützte, vordere Teil der Burg beherbergt die massive Wirtschaft mit ganzen 18 Waffenmachern, wird aber von Angreifern regelmäßig ignoriert, um an den Wällen der hinteren „Festung“ zu knabbern, um welche sich praktischerweise ein breiter Pechgraben zieht. So wie Feuer hier zur Verteidigung dient, ist es aber genauso die Schwachstelle der Burg, die wie Zunder brennt, wenn sie einmal angesteckt wurde.
Diese Variante bekommt aufgrund der zwei Torhäuser ein leicht überdurchschnittliches Rating von Uns.
Den eben beschriebenen Effekt dieser Burg auf Angriffstruppen können Wir gleich mal exemplarisch an Richard Löwenherz‘ Männern zeigen:
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170030436211249182/SPOILER_011_Lowenherz_Angriff.jpg?ex=65578ec2&is=654519c2&hm=451349a420a5855848bd5549a39dc458c8f3337a33a6cd570a54489cb8f40bc4&
Die marschieren nämlich fröhlich durch die Engstelle zwischen Sheriff und Wazir, um zur Rückseite der Burg zu gelangen, wo der Abstand zum Bergfried am geringsten ist, Dabei kommen sie natürlich unter Beschuss… ach ja, und die Pechfallen des Wazir sind auch an dieser Stelle platziert:
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170030436530012220/SPOILER_012_Richard_Angriff_vorbei.jpg?ex=65578ec2&is=654519c2&hm=ecfd3be8b4726fd93ee769f241d5f2a30aaa4aa4e763468b6c2b34b488840591&
Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass keiner der Soldaten angekommen ist.
Der Sheriff will sich bei Richard direkt revanchieren…
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170030436861354024/SPOILER_013_Sheriff_Angriff.jpg?ex=65578ec2&is=654519c2&hm=355f67f5f6bf9d6a8106a396e63da4fe55d61d39ba1ea1aaae7d567f565b0e63&
… doch der Pechbottichmann auf dem Torhaus war wachsam und hat alle Meuchelmörder hübsch frittiert, bevor sie ihre Kletterhaken benutzen konnten.
Allerdings ist es für Richard durchaus ein Problem, wenn immer wieder sein Ausbildungslager durch Katapultbeschuss kaputt geht, denn dies verhindert, dass neue Truppen rekrutiert werden können, bis es wieder aufgebaut wurde.
Nun Zeigen Wir mal ein paar Screenshots in der herausgezoomten Ansicht, zuerst Team iche_Bins. Oben links: Wazir und Saladin.
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170030437234659338/SPOILER_014_Wazir_Saladin.jpg?ex=65578ec2&is=654519c2&hm=31740cd4c3ce4cf8ddc6e2796d73e998aaf7081fcc76d61cda6eb42880f573af&
Sowie Richard und der Sultan:
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170030437599559843/SPOILER_015_Richard_Sultan.jpg?ex=65578ec2&is=654519c2&hm=88a74bea49df3282ae173e004b2f4137a5f6e2756bf632a84cf0bec6c14ebe4f&
Dann nach unten zum Team Komischer Kunde, links Friedrich und die Ratte:
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170030437960261702/SPOILER_016_Friedrich_Ratte.jpg?ex=65578ec2&is=654519c2&hm=147c0ec7699a37efc29ab63b0eb1db94643d7557d96e12a88c28545e625636f5&
Und schließlich noch rechts der Sheriff und der zweite Wazir:
https://cdn.discordapp.com/attachments/1170026877629517864/1170030438409064478/SPOILER_017_Sheriff_Wazir.jpg?ex=65578ec2&is=654519c2&hm=fb5d7d32851cbfd454ce765ea1333506a43f745bc147752325806b142933b0a5&
Das Ganze kann man ruhig mal in Wimmelbild-Manier auf sich wirken lassen und sehen, wie viel da eigentlich los ist.
Die Burgen der beiden Wazirs zeigen Wir nicht nochmal separat, beide sind aus Unserer Sicht gut. Die des türkisen Wazirs ist etwas kleiner und hat an einer Stelle etwas Probleme mit einem toten Winkel (da wo die zwei Mühlen nebeneinander stehen), allerdings ist sie hier perfekt, da die Burg des Sheriffs so ausladend ist, dass die zwei Fürsten sich bei jeder anderen Wazir-Burg wohl ins Gehege gekommen wären.
Die Burg des violetten Wazir ist etwas stärker was die Laufwege angeht, und allgemein größer, aber wie bereits erwähnt auch schon fast einen Ticken zu groß, um neben Saladin sinnvoll aufgebaut zu werden.
Wir schreiben den August 1190 und dies ist die aktuelle Stärkeverteilung:
https://up.picr.de/46587589ba.jpg
Man sieht: Saladin ist der „Top Dog“ aufgrund seiner großen Zahl an Soldaten. Er bereitet gerade einen Angriff auf den Sheriff vor, der aus KK‘s Team die meiste Knete herumliegen hat. Richard hat erstaunlich viel Geld, was wohl daran liegt, dass er es nicht ausgeben kann, weil sein Ausbildungslager ständig kaputt ist. Kaiser Friedrich braucht wie immer noch etwas, um in Schwung zu kommen, während die Wazirs ihr Geld in Einheiten pumpen.
Alles in allem recht ausgeglichen.
Und da ist der Angriff von Saladin:
https://up.picr.de/46587590ua.jpg
Die Armbrustschützen des Sheriffs egalisieren die berittenen Bogenschützen, und die Streitkolbenkämpfer versuchen das Gleiche gegen Saladins Schwerkämpfer:
https://up.picr.de/46587591rk.jpg
Doch auch hier wird wieder um die Burg herumgelaufen…
https://up.picr.de/46587592sv.jpg
… was dazu führt, dass alle die hinten ankommen, ein gefundenes Fressen für Armbrüste und Feuerwerfer bieten:
https://up.picr.de/46587593nh.jpg
Dem nächsten Angriff von Richard Löwenherz geht es genau so.
Der „Rachsüchtige“ Wazir stürmt unterdessen mit einer Armee nach vorn, deren berittene Bogenschützen einige Männer von Kaiser Friedrichs Türmen fegen:
https://up.picr.de/46587594ax.jpg
Doch als die Schwertkämpfer ankommen, nutzen sie diesen Umstand nicht aus, sondern wollen erneut weiter zur Ratte:
https://up.picr.de/46587595cw.jpg
Die wenigen geschwächten Soldaten, die dann dort tatsächlich ankommen, sind kein Problem für die Männer des „Wiesels“. Auf der anderen Seite greift der „Fürchterliche“ ebenfalls erfolglos den Sultan an, dessen Kämpfer dank Beliebtheitsbonus deutlich härter kämpfen als die durch den Terror ihres Herrsches demoralisierten Männer des Wazir.
Das Spiel wogt eine Weile hin und her, Angriff und Gegenangriff wechseln sich ab wie die Gezeiten, aber keine Seite kann einen entscheidenden Schlag landen. Im Februar 1199 allerdings bemerken Wir, dass Saladins Burg in Flammen steht:
https://up.picr.de/46587596jy.jpg
Wir haben natürlich sofort den Wazir im Verdacht, wie immer wenn etwas brennt, aber genau gesehen haben Wir es nicht. Saladins Burg brennt eine ganze Weile, aber er kann den nächsten Angriff von Kaiser Friedrich dennoch abwehren, auch weil dieser zuerst am Wazir vorbei laufen muss.
Normalerweise wollten Wir jetzt gerade zeigen, dass der Sheriff mit über 18.000 Goldstücken wirtschaftlich weit vor den anderen Fürsten liegt, doch dies wird sich gleich ändern…
https://up.picr.de/46587597hu.jpg
Hier sind Wir sicher, dass einige Soldaten von Richard Löwenherz die Pechfallen des Wazir ausgelöst haben, und da die Burgen so dicht beieinander stehen, hat das Feuer auf die Stadt des Sheriffs übergegriffen. Nun ja, so hat jedes Team nun seine brennende Burg. Ausgleichende Gerechtigkeit, wie Uns scheint :D
Saladins Burg ist nun wieder gelöscht, nach einer Brand-Dauer von etwa einem Ingame-Jahr. Der Sheriff hingegen brennt noch lange weiter, erst nach vier Jahren kehrt Ruhe ein. So lange hatte er noch Gold im Säckel, um zerstörte Gebäude wieder aufzubauen, was ja im Falle eines Feuers nur bedeutet, weiteres Öl dazu zu gießen. Aber so ist sie halt, die KI. Nun ist wieder viel Platz im Vorhof des Sheriffs, und die Stärkeübersicht von 1205 zeigt eindeutig, wie kostspielig das war:
https://up.picr.de/46587598dl.jpg
https://up.picr.de/46587599km.jpg
Wir springen ein paar Jährchen vorwärts, in den April 1213, als der Wazir des Komischen Kunden einen Angriff auf den Sultan vorträgt. (Bitte nicht missverstehen, in der Zwischenzeit gab es weiterhin Angriffe aller Fürsten, doch Wir können bei solchen großen Matches einfach nicht alles zeigen.)
https://up.picr.de/46587600at.jpg
https://up.picr.de/46587601rf.jpg
Die beiden Türme erweisen sich mal wieder als Schwachpunkt an der Burg des Sultans, und von beiden Seiten betreten die Angreifer die Burg:
https://up.picr.de/46587609qh.jpg
Doch die Soldaten des Sultans kämpfen einmal mehr tapfer für ihren Herrn, und drängen den Gegner zurück:
https://up.picr.de/46587610jo.jpg
Da sieht man, wie viel ein Knubbel aus Schwerkämpfern mit Angstfaktor-Bonus ausrichten kann. Eine Ratte oder Schlange wären bei einem solchen Angriff mit Sicherheit in die Knie gegangen. Doch für diese Abwehrerfolge ist es natürlich wichtig, dass der Sultan seine Armee auch zuhause hat.
Wieder etwas später, im August 1220, schickt er seine Mannen aus um dem Wazir ein paar Manieren beizubringen (das hat er schon häufiger getan, und es hat nicht gefruchtet, abgesehen von etwas wirtschaftlicher Verzögerung beim Gegner).
https://up.picr.de/46587611li.jpg
https://up.picr.de/46587612vp.jpg
Er bringt mittlerweile auch eine durchaus respektable Armee aufs Feld. Die Bogenschützen sind zwar recht schnell dahin, doch für die Schwertkämpfer muss der Wazir seine Feuerfallen einsetzen, und dennoch erreichen sie den Wall:
https://up.picr.de/46587613nq.jpg
Doch da gibt der Wazir den Befehl aus, dass seine eigene Armee jetzt ausrücken soll. Die Männer des Sultans bekommen massenweise Pfeile in den Rücken, so dass sie am Ende wie Igel auf der Erde liegen:
https://up.picr.de/46587614is.jpg
Als die Armee vor seinen Toren steht, und er selbst kaum noch Kämpfer um sich scharen kann, dämmert dem Sultan der Ernst seiner Lage:
https://up.picr.de/46587615pc.jpg
https://up.picr.de/46587616wv.jpg
Der Durchbruch erfolgt am rechten Wachturm:
https://up.picr.de/46587617ej.jpg
Die Wachen des Sultans kämpfen standhaft und fallen als Helden, doch sie fallen:
https://up.picr.de/46587618pz.jpg
Und dann ist der Weg zum Bergfried frei:
https://up.picr.de/46587620gq.jpg
https://up.picr.de/46587621fs.jpg
Und der Sultan muss sich geschlagen geben, nachdem er viele Angriffe gut abgewehrt hat.
https://up.picr.de/46587622ln.jpg
Und KKs Wazir triumphiert mit den blanken Säbeln in den Händen:
https://up.picr.de/46587623ez.jpg
Es ist ein bisschen so wie bei Jäger und Hirsch. Der Hirsch kann sehr flink sein, und dem Jäger in 9 von 10 Fällen entkommen. Der Jäger erleidet einen Misserfolg nach dem anderen, macht aber weiter. Doch wenn der Hirsch einmal nicht erfolgreich ist, dann war es das für ihn.
Vielleicht nicht die beste Analogie, aber wie dem auch sei – Team Iche_Bins ist nur noch zu dritt.
Irgendwie hat Richard Löwenherz ein Problem mit dem Sheriff. Nicht nur, dass die Truppen immer hinten rum laufen, er sammelt sich auch nicht richtig vor dem Angriff:
https://up.picr.de/46587646ul.jpg
Wie man sieht, schickt er die leichten Einheiten entsprechend ihrer Geschwindigkeit vor, wo sie sang- und klanglos abgeschossen werden, und damit fehlt dem Angriff die Unterstützung durch Belagerungswaffen und Tunnelgräber. Das macht schon einiges aus.
Wobei es auf den zweiten Blick so aussieht als gäbe es einen Sammelpunkt, nur ist der extrem nah an den feindlichen Burgen dran. Die gepanzerten Truppen bleiben dort nämlich erst mal stehen:
https://up.picr.de/46587648xl.jpg
Und da der Sheriff auch gerade ausrückt, gibt es eine schöne Feldschlacht:
https://up.picr.de/46587649gf.jpg
https://up.picr.de/46587651uw.jpg
Nachdem beide Seiten einige Verluste eingesteckt haben, trennen sie sich voneinander und marschieren auf ihr eigentliches Ziel zu. Oder stürzen sich ins Feuer, in Richards Fall…
https://up.picr.de/46587652vh.jpg
Und es kommt, wie es kommen muss…
https://up.picr.de/46587653qh.jpg
*seufz* :rolleyes:
Diese unkontrollierten Brände aufgrund von Wazirs Pechfallen haben den Sheriff mehr gekostet als alle Angriffe von Richard zusammen. Da er auch schon wieder über 15.000 Gold beisammen hat, wird das Feuer noch ein Weilchen anhalten.
Nun rückt der „Fürchterliche“ aus KKs Team vor, um nun – da der Sultan tot ist – sich ein neues Ziel zu suchen. Seine Wahl fällt auf seinen Vetter, der gerade seine Armee wieder an Friedrichs Armbrustschützen verloren hat, bei dem Versuch, die Ratte zu erreichen.
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Doch dank seiner Pechgräben kann dieser den Angriff abwehren.
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Der Sheriff ist mittlerweile „ausgebrannt“ und wieder arm wie eine Kirchenmaus, aber der Wiederaufbau schreitet voran.
Dann rückt Kaiser Friedrich mal wieder aus. Wir haben seine Angriffe nicht oft gezeigt, da er stets Saladin ans Leder wollte, und dabei ebenfalls einen so ungünstigen Anmarschweg gewählt hatte, dass nichts davon dem „Gütigen“ gefährlich werden konnte.
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Doch auf einmal schwenken die Soldaten auf Wazir, den Rachsüchtigen ein! Scheinbar herrscht bei Saladin gerade Ebbe in der Kasse, oder Friedrich ist zu Verstand gekommen, man weiß es nicht genau.
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Und hier zeigt sich, wie anfällig manche Burgen sind, sobald einer der Türme fällt. Dann gibt es riesige tote Winkel, wo sich Friedrichs Truppen in aller Seelenruhe durch die Mauern nagen können. Auch im Bild: die stets sehr aktiven Ritter:
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Im nun entstehenden Knubbelkampf zeigt sich die eindeutige Überlegenheit der europäischen Schwertkämpfer:
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Im obigen Bild sieht man noch etwas, dass Uns erst beim Bearbeiten der Bilder aufgefallen ist: die Störgeräte des Wazir haben sich hier hinter seiner Burg „festgefahren“, das ist möglicherweise ein unglückliches Zusammenspiel von Burggraben, Steinbrüchen und anderen Elementen. Somit blieb KKs Team von den Feuerballisten des Wazir verschont, zumindest seit die Burg voll ausgebaut ist,
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Mit einem kräftigen „Deus vult!“ stürmen die schwer gepanzerten Kämpfer Friedrichs auf den Bergfried des Wazir:
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Und dann geht der Burgherr auch schon in die Knie. Der Schadenswert dieser Truppen ist nicht zu unterschätzen!
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Kaiser Friedrich bricht darüber nicht in Jubel aus, sondern gibt sich nüchtern-staatsmännisch:
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Auch wenn man in den Gesichtsausdruck einen Anflug von „Nicht schlecht.“ hineininterpretieren könnte ;)
Dieser Gang der Ereignisse kam für Uns etwas überraschend, und nun wird es wirklich langsam eng für Team Iche_Bins. Ein Gegenschlag muss her, und zwar bald.
Vorerst aber bleibt es ruhig, bis auf die weiterhin sehr aktiven Störtruppen des Sheriffs und des Kaisers:
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Besonders Richard Löwenherz hat hier das Problem, dass er diese Truppen kaum bereinigt bekommt, da seine Türme so schwach besetzt sind. Er muss also entweder warten, bis seine Ballisten den Job erledigen (was lange dauert), oder selbst einen Trupp zur Verteidigung aussenden.
Saladin versucht mit seinem nächsten Angriff, Kaiser Friedrich aus dem Spiel zu nehmen, und das Gleichgewicht wieder herzustellen:
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Seine Krieger arbeiten sich an den vorgelagerten Türmen von Friedrichs Burg ab:
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Doch dort richten sie nur etwas Blechschaden an, und die Armbrustschützen können sie Stück für Stück abschießen. Die Hauptburg ist dank des Burggrabens gar nicht gefährdet.
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Nun rückt der türkise Wazir wieder aus, und offenbar soll es Richard Löwenherz an die Mähne gehen:
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Doch halt, was tun die Soldaten da? Falsche Richtung!
Die Stärkeübersicht zeigt, dass Saladin gerade unter Richard rangiert (höchstwahrscheinlich aufgrund seiner Truppenverluste), und darum ist der Wazir kurzfristig nochmal umgeschwenkt.
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An Saladins Burg ist es ungleich schwieriger, Schaden zu verursachen. Doch viele Männer hat der Wüstenfürst gerade nicht zuhause:
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Dann übertreibt es Saladin mal wieder mit der Feuerverteidigung:
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Wir haben ehrlich keine Ahnung, wie das nun wieder passieren konnte. Aber zum Glück für Saladin wird der Brand von den Brunnenarbeitern gut kontrolliert, so dass nie die ganze Burg in Flammen steht, und bald alles gelöscht und der Wazir abgewehrt ist.
Die Ratte versucht die Situation zu nutzen, doch ihr Angriff ist und bleibt zu harmlos.
Nicht so harmlos ist jedoch der Sheriff:
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Trotz eines Pechschütters schaffen es die Meuchelmörder dieses Mal, Richards Torhaus zu erklettern:
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Die Streitkolbenkrieger stürmen hinein, allerdings durch das immer noch brennende Pechfeuer:
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Drinnen werden sie von einer eisernen Wand empfangen, ein großer Knubbel aus Piken und Schwertkämpfern bildet sich:
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Am Ende sieht es so aus, als hätte Richard keinen einzigen Soldaten verloren. Das wird so nicht ganz stimmen, aber es war auf jeden Fall der perfekte Häcksler. Der Sheriff eindeutig abgewehrt:
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Im März 1240 kündigt die Stärkeübersicht sich zusammen brauendes Unheil für Team Ihce_Bins an.
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Und zwei Jahre später befindet sich Saladin dann in einer mehr als unglücklichen Situation. Er ist sowohl der reichere (um wenige hundert Goldstücke) als auch der schwächere (aufgrund kleinerer Armeestärke) der beiden Fürsten, weshalb sich sowohl Friedrich als auch Wazir auf ihn fokussieren:
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Hier sieht man schön, wie unterschiedlich sich diese Burg gegen Frontalangriffe und seitliche Angriffe schlägt. Die Front ist kaum zu knacken, aber seitlich steht das kleine Torhaus… bzw. es stand…
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Und als die Flut an Angreifern hereinströmt, und sich seine Wache dem Ansturm aufopfernd entgegen wirft, kommt Saladin ins Grübeln:
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Für eine Planänderung ist es möglicherweise zu spät, jetzt könnte nur noch Feuer helfen:
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Und durch eben dieses müssen alle Angreifer durch, wenn sie auf den Bergfried wollen. Dort oben beginnt dann das große Hauen und Stechen, während Saladins Männer versuchen, den Burgherrn zu schützen:
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Doch es sind hauptsächlich Bogenschützen und Feuerwerfer, die den Schwertkämpfern Friedrichs im Nahkampf nichts entgegen setzen können. So fällt Saladin, der Gütige.
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Und während Wir noch Kaiser Friedrichs Siegesmeldung lauschen, bemerken Wir, dass da am Bildrand etwas brennt…
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Was ist los mit dem Feuer in dieser Partie, ernsthaft? Nie sehen Wir, was der Auslöser ist. Wir vermuten auf Basis des Ausschlussprinzips, dass es eine Feuerballiste des Sheriffs gewesen sein müsste.
Doch Richard bekommt das Feuer unter Kontrolle, auch wenn alle Handwerker neu besetzt werden müssen. Viel Ruhe erhält Löwenherz aber nicht, denn der Wazir greift ihn direkt mit einer (recht kleinen) Angriffstruppe an:
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Was kommt als nächstes? Wer ahnt es?
… richtig! Feuer! :rolleyes:
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Hier stehen immerhin die Übeltäter gut sichtbar mitten im Bild, im wahrsten Wortsinn „in flagranti“ erwischt! :D
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Nun denkt man „wenigstens ist der Angriff überstanden“ …
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Und der Sheriff so: :reiter:
Richard bekommt hier wirklich die volle Packung, erst kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu. Aufgrund des vom Wazir verursachten Feuers werden seine Soldaten, die vom Bergfried den Angreifern entgegen eilen, komplett gegrillt.
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Zuerst sieht es so aus, als würde der Knubbel-Häcksler wieder zuschlagen:
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Und allein daran, dass es an der Stelle nochmal knapp wird, sieht man wie stark ein gepanzerter Knubbel ist. Aber schließlich haben die Streitkolbenkämpfer zusammen mit den berittenen Bogenschützen den Tick mehr Power den es braucht und brechen durch, nur um direkt von Richards Pechbottichmann eine Ladung abzukriegen:
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Als ob es noch mehr Feuer bräuchte…
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Es sieht für den Moment tatsächlich so aus, als ob das Feuer regelt, aber dann fällt Uns etwas auf. Wo ist der Burgherr? Der geneigte Leser nehme sich einen kurzen Moment um ihn in obigem Bild zu finden.
Fertig? Gut.
Ja, der Lord steht unten, mitten im Feuer, und schwingt seine Axt als gäbe es kein Morgen. Und da hat er wohl recht, denn für ihn wird es das auch nicht mehr geben:
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Wahrscheinlich hat Richard die Gesamtsituation richtig eingeschätzt und sich gedacht „wenn schon abtreten, dann wenigstens mit Stil“.
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Und es ist tatsächlich der erste Kill für den Sheriff, und zwar durchaus verdient. Das ganze Spiel lang hat er sich an Richard abgearbeitet. Da darf man sich nach getaner Arbeit ruhig auch mal genüsslich den Bart zwirbeln:
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Und damit hat das Team des Komischen Kunden auf Schlachtfeld A gewonnen!
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Und wir haben auf dem Siegesbild oben sogar mal Truppen aller vier siegreichen Fürsten mit drauf. Sehr schön. Beeindruckend, dass tatsächlich alle vier überlebt haben, aber darauf gehen Wir gleich nochmal ein. Zuerst ein Blick auf die Statistik:
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Diese hat Uns einiges zu sagen. Zum Beispiel, dass Stronghold scheinbar die zerstörten Gebäude recht stark bewertet, sonst erschließt sich nämlich nicht, warum der violette Wazir über Saladin eingestuft wird.
Wir denken, dass Richard Löwenherz in diesem Spiel einige Probleme hatte. Das sieht man einerseits am Gold, aber auch am Eisen und den produzierten Waffen. Er hat deutlich weniger Waffen als Kaiser Friedrich gefertigt, mit einer etwa doppelt so großen Waffenindustrie. Es wird schlicht am Eisen gemangelt haben. Da Wir die Karte vorher ausgiebig getestet haben, können Wir ausschließen, dass es auf den Bauplätzen Probleme gibt. Wir denken eher es waren die konstanten Störangriffe auf die Wirtschaft, welche hier reingerissen haben. Diese kann Richard aufgrund seiner schwachen Turmbesatzung nur ungenügend abschießen, und die Eisenminen sind für die KI oft eines der ersten Ziele, weil sehr lukrativ. Dazu kommt, dass Richard auch von seinem Nachbarn, dem Sultan, an der Stelle keine Hilfe bekommt, weil der selbst keinen guten Wirkungsbereich hat, und seine Burg kaum Schutz bietet.
Dazu kam noch, dass Löwenherz‘ Angriffe, die sonst problemlos andere Fürsten aus den Latschen gehauen hätten, hier gegen den Sheriff keine Wirkung entfalten konnten. Zum Einen aufgrund des ungünstigen Sammelplatzes direkt vor der Burg des Wazir, und zum Anderen aufgrund der verwirrenden Wirkung der Sheriff-Burg, die immer alle Angreifer nach hinten laufen lässt.
Was Uns zum Matchergebnis bringt: das 4:0 nach Kills hätten Wir nach Kenntnis der antretenden Fürsten niemals erwartet. Wir haben KKs Team eher im Nachteil gesehen, da in der Vergangenheit weder Friedrich noch der Sheriff mit offensiv-Erfolgen glänzen konnten, und die Ratte eben die Ratte ist. Dagegen standen bei Iche_Bins drei starke bis sehr starke Fürsten und der Sultan, der mindestens mal deutlich besser als die Ratte ist.
Aber die Aufstellung war hier der alles entscheidende Faktor, womit sich der werte KK (bewusst oder unbewusst) selbst übertroffen hat. Iche_Bins Wazir musste, um die Ratte anzugreifen, immer an Friedrich vorbei, so dass selbst das „Wiesel“ überleben konnte, und das Offensiv-Potenzial des violetten Wazirs quasi negiert hat.
Natürlich gehören immer zwei Seiten dazu, hätte Iche_Bins anders aufgestellt, dann wären die Dinge auch anders gelaufen. Uns fallen aus dem Stand viele andere Konstellationen ein, in denen Team Iche_Bins ein 4:0 erzielen würde (denken Wir). Aber da ja keiner vorher wusste, was der andere tut, durften wir hier diese Perle eines Spiels genießen.
Was denken die werten Mitleser über das Match?
Auf dem kommenden Schlachtfeld B kann der werte Iche_Bins den Gesamtsieg leider aufgrund des Kill-Verhältnisses nicht mehr herum reißen, aber ein extra-Punkt für den Teilsieg auf B wäre noch drin. Wir werden berichten!
Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech (brennendes) dazu...
Komischer Kunde
06.11.23, 17:08
Wir sind fertig, hatten nach dem Großbrand nur noch das Schlimmste erwartet. Puh... :rolleyes:
Für die wunderbare Berichterstattung danken wir überbordend. :prost:
Ritter Kunz
06.11.23, 19:12
Wir sind fertig, hatten nach dem Großbrand nur noch das Schlimmste erwartet. Puh... :rolleyes:
Für die wunderbare Berichterstattung danken wir überbordend. :prost:
Danke für die Blumen :) Ja, Ihr hattet Glück, dass keine der gegnerischen KIs in den entsprechenden Momentan angegriffen hat. Wobei man zugeben muss, dass es auch ein recht schmales Zeitfenster gewesen wäre - zwischen dem Ende des Brands und dem Wiederaufbau der Pechverteidigung. Aber man kann schon sagen, dass der Sheriff Euch vieles gerettet hat. Der Wazir wäre vermutlich gegen Richard irgendwann eingeknickt.
deltadagger
06.11.23, 21:04
Wow, wir sind geplättelt ob der Bilderflut und dem prächtigen Lodern der Flammen.
Für uns mit großem Abstand die bislang spannendste Partie bisher.
Nie hätten wir gedacht, dass ein Saladin, flankiert von Wazir und Richard II gegen einen eher langsamen Kaiser verlieren würde.
Fanden wir in unseren Partien den Sheriff weit unter Performance, war er hier richtig gut.
Wir glauben, dass die relativ lange Spieldauer dem Kaiser dienlich war und die ausufernde Nutzung des Feuers in dieser Partie DIE entscheidende Wende brachte.
Im Übrigen finden wir die Burg vom Wazir "Der Fürchterliche" als eine der Besten, die wir bisher gesehen haben.
Die Kombination mit hohen und starken Türmen mehr oder weniger exakt zum Feind ausgerichtet, dürfte ihm sehr dienlich gewesen sein.
Großes Dankeschön an euch, werter Ritter Kunz - exzellente AAR-Performance und äußerst lesenswert wie unterhaltsam! :top:
Kardinalinfant
07.11.23, 12:04
Uih, tolle Partie, super aufbereitet und dann auch noch durchaus mit überraschendem Ausgang :top:. Auch Wir hätten das neue Team des werten Iche_Bins als stärker eingeschätzt als dasjenige des werten KK.
Stellt man mal der Stärke nach geordnet gegeneinander wird das noch deutlicher (jeweils zuerst Team Iche_Bins, dann Team KK):
Saladin vs. Friedrich: schon von Vorneherein, umso mehr aber nach der bis dato gezeigten Performance Punktsieg für Saladin
Richard vs. Wazir: Liegen (ebenfalls auf Basis der bisherigen Performance) für Uns näher beieinander, dennoch allenfalls ein Unentschieden, eher auch leichter Vorteil Iche_Bins
Wazir vs. Sheriff: Da muss man nicht lange diskutieren, klarer Vorteil Iche_Bins
Sultan vs. Ratte: dito
Und dennoch ist es eben genau andersherum ausgegangen, da eine Partie Kreuzzugskämpfe eben mehr ist als die Summe der Einzel KIs. Neben der (offenbar teils zufälligen und teils von Uns unbekannten, aber auch schwer zu beeinflussenden Faktoren abhängigen) Über- oder Unterperformance einzelner KIs (aka Tagesform) ist es eben vor allem die Bündelung von Angriffsrichtungen (Angriffsprioritäten der KIs) und die Aufstellung in Relation zu der des Gegners. Nicht umsonst halten Wir den Spion für die mit Abstand stärkste Aktionskarte, denn man kann damit - wenn man im System und den KIs etwas drin ist - ebentatsächlich Schwächen des eigenen Teams kaschieren und Schwächen des gegnerischen Teams bewusst ausnutzen und damit auch mit einem deutlich schwächeren Team den Sieg erringen. Der werte KK hat das hier ganz ohne Spion geschafft, Glück muss man eben haben, aber sicherlich hat er sich auch einige Gedanken dazu gemacht, die hier dann eben mal aufgegangen sind. Der werte Iche_Bins grämt sich hoffentlich nicht allzusehr, das war einfach ein gebrauchter Tag für sein Team, das passiert den Besten.
Ausblick auf die kommende Partie: Mit dem 4:0 im Hinspiel steht nicht nur der Matchsieg bereits fest, Wir erwarten darüber hinaus, dass es ein zu null Sieg für den werten KK, also auch ein solcher in Partie B wird. Vorbehaltlich etwaiger Aktionskarten hat er noch den Emir auf der Bank sitzen, der werte Iche_Bins dagegen noch einen unbekannten Fürsten im Wert von 2 Ehrenpunkten (Saladin, Richard, Wazir, Sultan ergibt zusammen 23), vermutlich also die Schlange (oder er hat einen Punkt verschenkt und aus Nostalgiegründen eine Ratte behalten). Nun ist die Schlange ein etwas unterschätzter Fürst, aber für den Emir kann es selbst am besten aller guten Tage nicht reichen, nein, Wir legen Uns fest, Rückspiel 1:0 (an Kills) für den werten KK und damit 3:0 Punkte aus diesem Match.
Ritter Kunz
13.11.23, 16:45
Nach einer kleinen konventsbedingten Pause geht es weiter mit Schlachtfeld B. Wir haben im letzten Bericht geschrieben, dass für Iche_Bins hier noch ein Punkt für den Sieg auf dieser Karte drin ist. Das stimmt auch. Allerdings lässt die Aufstellung die Chancen darauf sehr schmal erscheinen:
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Wie bereits richtig angemerkt wurde, hat die Schlange gegen den Emir generell nur Außenseiterchancen, und im hiesigen Standard-Setting mit 8.000 Startgold reduzieren sich diese Unserer Ansicht nach auf nahezu Null.
Dennoch finden Wir diese 1vs1-Spiele recht interessant, da hier Positionierung mal keine große Rolle spielt, und man sozusagen die rohe „Power“ der KIs vergleichen kann.
Dann starten Wir mal rein in die Partie. Iche_Bins‘ rote Schlange startet in der unteren rechten Ecke, während der Emir für KK oben in der Mitte antritt.
Die erste offensive Aktion des Spiels kommt von Earl Poisonberry, der mit einem Überfalltrupp aus Sklaven und Schleuderschützen die Wirtschaft des Emirs stören will:
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Der Emir kann die Truppen jedoch abfangen, und keiner der Sklaven bekommt die Gelegenheit seine Fackel einzusetzen.
Darauf folgt der erste richtige Angriff der Schlange:
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Die Handvoll Nahkämpfer die diesem Angriff mitgegeben wurden, werden schon von einer Patrouille des Emirs aufgehalten, genau wie anschließend der ganze Rest des Trupps:
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Etwas später hat Earl Poisonberry die Burg vollendet:
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Diese Burg der Schlange ist aus Unserer Sicht leicht unterdurchschnittlich, einfach aufgrund der geringen Zahl an Waffenproduktionen. Das Torhaus nach hinten ist ein Pluspunkt, aber wiegt den o.g. Nachteil nicht auf.
Außerdem sieht man in obigem Bild, dass die Schlange gerade mit dem nächsten Angriff ausrückt, während der Emir einen Störtrupp in Richtung der Steinbrüche seines Gegners sendet.
Dieser Trupp hat auch Erfolg und kann einen der Steinbrüche zerstören sowie diverse Arbeiter und Soldaten töten, bevor Earl Poisonberry dem Treiben ein Ende setzen kann.
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Auf dem Feld kommen unterdessen die Armeen beider Fürsten in gegenseitige Schussreichweite:
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Die berittenen Bogenschützen des Emirs verlieren das Duell der Fernkämpfer, dafür richten die leichten Lanzenträger der Schlange kaum Schaden an. Einzig das Katapult kann ein wenig wirken.
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Doch auch der Emir hat Katapulte, und diese können einen Turm zerstören, womit der Weg für die Schwertkämpfer frei ist:
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Die Männer des Emirs brechen durch die Öffnung in der Mauer und töten einige Bogenschützen, werden aber im Bereich des Vorratslagers schließlich gestoppt:
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Nun zeigen Wir noch die Burg des Emirs, inklusive der Schäden des letzten Angriffs:
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Hier haben wir eine größere Variante, wenn auch nicht die größte die es gibt. Der Vorteil ist natürlich, dass mehr Wirtschaftsgebäude ins Innere passen, der Nachteil ist aber, dass die Schwachstellen die selben bleiben. Der zum Gegner gewandte Turm ist zwar stark, aber einmal durchbrochen muss mit „Manpower“ verteidigt werden, plus dem ein oder anderen verzweifelten Pechbottichmann.
In der Zwischenzeit führt der Emir weitere Störangriffe aus, diesmal auf die Apfelfarmen seines Gegners, während Katapulte die Burg der Schlange langsam aber stetig bombardieren.
Im Mai 1187 sind die beiden Fürsten etwa gleichauf, was die Zahl der Truppen angeht, die Qualität steht aber auf einem anderen Blatt. Auch die Wirtschaft wird bei Earl Poisonberry öfter durch den Emir gestört.
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Kurz darauf schlagen weitere Felsbrocken in die Wälle der roten Burg. Der Emir bläst zum nächsten Angriff:
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Der kleine Turm an der Nordseite fängt sich erneut die meisten Treffer ein und fällt alsbald.
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Doch da ein Teil der Truppen wieder nur den Auftrag hatte, die Wirtschaft zu stören, konnte die Schlange den Angriff aufhalten:
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Dabei hat sich auch als nützlich erwiesen, dass sie selbst bereits viele Angriffstruppen gesammelt hatte.
Im Jahr 1189 scheint sich das eben Gezeigte zu wiederholen. Nur hat der Emir diesmal mehr Soldaten dabei, während die Schlange noch nicht wieder zu voller Stärke rekrutieren konnte, obwohl Iche_Bins‘ Fürst selbst nicht erneut angegriffen hat:
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Dieses Mal hat der Emir auch die Anzahl seiner berittenen Bogenschützen deutlich erhöht, welche einen Großteil der Bogenschützen und heraus stürmenden Lanzenträger schon im Alleingang erledigen:
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Als dann die Schwertkämpfer den Vorplatz des Bergfrieds erreichen, haben sie noch fast keinen Schaden genommen und fräsen sich unaufhaltsam durch die verbliebenen Gegner:
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Der Burgherr steht auch noch recht ungünstig, weil nah am Eingang seines Bergfrieds, so dass die Schlange dieses Mal nicht mehr davon kommt:
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Der Emir tut so, als wäre das alles nur ein Spiel:
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Dabei wissen wir doch alle, dass dies hier nichts anderes ist als harter… bitterer… Ernst! :fecht:
Und ebenso ernsthaft verkünden Wir nun das Ergebnis von Schlachtfeld B: das Team des Komischen Kunden hat gewonnen!
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Die Statistiken, für alle Interessierten:
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Ja, was soll man dazu sagen? Dominanz des Emirs auf ganzer Linie. Er liegt in allen relevanten Kategorien vorn. Wenn es ein Setting gibt, wo mit weniger Startgold gearbeitet wird, könnte die Schlange vielleicht Chancen haben, aber so ist einfach der Unterschied zu groß. Auch die Trupp-Zusammenstellung des Emirs kontert die der Schlange komplett.
Dieser Sieg ist auch der bisher schnellste, da Partien im 1vs1 naturgemäß schneller enden können als mit vielen Beteiligten.
Es kommt hier nun zu einer Premiere, denn da der werte Komische Kunde sowohl Schlachtfeld A als auch Schlachtfeld B für sich verbuchen konnte, erlangt er den ungeteilten Gesamtsieg und heimst 3 Siegpunkte ein!
Damit arbeitet er sich wieder in die obere Tabellenhälfte vor.
Der werte Iche_Bins hatte leider insgesamt zu viele Faktoren gegen sich, und dazu noch Pech im ersten Spiel, aber auch das gehört (leider) mit dazu. Somit geht er hier ohne Punkte vom Feld, und muss sich daran machen, das Classement von hinten aufzurollen.
Als nächstes kommen die Berichte der Spieler, welche in der ersten Runde gewinnen konnten. Dabei werden Wir zuerst das Match der werten Recken Oerty und preusse ausspielen. Man darf gespannt sein ;)
deltadagger
13.11.23, 16:51
Sehr schöner, wenn auch kurzer Bericht (naturgemäß ;)) in gewohnter Superdupiqualität. :top:
Das Ergebnis war in der Tat kaum anders zu erwarten.
Die Schlange kann manchmal nerven, aber ist dennoch ein eher schwächerer Zeitgenosse mit größer Klappe.
Komischer Kunde
14.11.23, 09:58
Wir wollten das Schlachtfeld B nicht kampflos hergeben und entschieden uns früh dafür, hier den Emir einzusetzen. Unser Glück auf A wurde natürlich hart durch Positionierung und Flankensicherung erarbeitet! Nein, einfach nur Glück, vermutlich :D
Ritter Kunz
20.11.23, 15:41
Auf zur nächsten Partie! Die werten Regenten Oerty und preusse geben sich die Ehre. Beide waren siegreich in der ersten Runde, nun sind Wir gespannt wer sich hier durchsetzen kann. An Ereigniskarten gab es nichts, was das Spiel unmittelbar beeinflusst. Lediglich die Karte „Rattenplage“ aus Oertys Blatt wurde von einem preussischen Saboteur kurz vor Beginn von Runde 2 zerstört.
Somit sehen Wir keine große Menge an Ratten, aber dafür diese Fürsten hier:
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Der werte Oerty führt den Marschall und den Kalifen in die Schlacht, wobei letzterer in Oertys erster Partie ja einen grandiosen Einstand hingelegt hat. Diesen Erfolg zu wiederholen wird allerdings mehr als schwierig, denn der werte preusse ist mit der ganzen Kapelle angetreten. Die vier stärksten Fürsten seines Teams bilden den Schwerpunkt hier auf Schlachtfeld A, während nur die Ratte mit einem aufmunternden Schulterklopfen in Richtung B ausgesandt wurde. Doch das ist eine Geschichte für den nächsten Bericht, jetzt geht es erst einmal um Schlachtfeld A.
Hier eröffnet der Kalif die Feindseligkeiten, indem er ein paar Sklaven in Richtung der Gegner ausschickt. Es gelingt ihnen aufgrund des starken Abwehrfeuers jedoch nicht, eine Eisenmine des Nizar in Brand zu stecken:
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Bald darauf ist schon die erste Burg fertig. Der „Eber“ hat sich beim Burgenbau für einfach und günstig entschieden:
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Sieben Waffenmacher sind nicht die Welt, dazu zeigt das Torhaus nach vorn und die Türme nach hinten – das hätte man gern anders herum. Aber wie gesagt, die Burg ist schnell gebaut, und damit kann das Schwein umso schneller seine Truppen rekrutieren. Insgesamt ist dies nichtsdestotrotz eine der schwächsten Burgen des Schweins.
Der erste Angriff des Ebers geht in Richtung des Marschalls, der sich auch gerade unter Druck durch Truppen des Wazir befindet:
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Seine Ritter können ihm vorerst die noch recht kleinen Trupps vom Hals halten.
Auch der Nizar hat sich für die kleinste seiner Burgen entschieden:
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Hier zeigt das Torhaus ebenfalls nach vorn, was Potenzial birgt, dass Nizar auf seiner Insel eingesperrt wird. Allerdings müsste dafür das Gegnerteam in der Offensive sein und bleiben, was angesichts der Kräfteverhältnisse unwahrscheinlich sein dürfte. Die Platzierung der Türme ist besser als beim Schwein, insgesamt ist diese Burg für den Wazir durchaus gut, da die größeren Varianten manchmal einfach komplett übertrieben sind. Und schon hier hat der benachbarte Wazir erneut Probleme, seine Burg komplett aufzubauen. Wie dem auch sei – weiter zum Kalifen.
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Der Kalif baut hier eine deutlich unstrukturiertere Burg als in seinem Debutmatch, und Wir können sagen, dass wir sie auch für schwächer halten. Ja, sie hat mehr Türme, und damit in der Theorie mehr Feuerkraft, aber tatsächlich kommt es auf die Soldaten an, die die Türme besetzen – und da hat diese Burg den Nachteil, dass tatsächlich nicht alles Türme besetzt werden können. Und daher sind die überzähligen Türme eher Ressourcenverschwendung als hilfreich, da sie nichts zur Verteidigung beitragen. Zwar hat der Kalif auch hier seine gefürchteten Feuerfallen am Start, aber der fehlende zweite Mauerring macht einen Durchbruch einfacher für einen Angreifer im Nahkampf. Für Belagerungsgeräte ist diese Burg sowieso ein gefundenes Fressen, wie man auch an den bereits entstandenen Schäden sieht.
Die Burg des Marschalls hat auch schon den ein oder anderen Schlag verkraften müssen, doch wurde wieder halbwegs hergerichtet:
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Diese Variante des Marschalls sieht auf den ersten Blick aus wie eine coole Idee, der Bergfried ist quasi ein unzerstörbarer Teil der Mauer geworden, und die typischen Mauervorsprünge nach hinten haben an einer Seite ein Torhaus spendiert bekommen, um die Laufwege zu verbessern.
Das große Problem dieser Burg ist allerdings, dass das Vorratslager außerhalb der Mauern liegt. Man könnte denken „Toll, dann können die Arbeiter auch noch das Lager nutzen, sobald das Tor geschlossen ist.“ und es wäre nicht mal falsch, aber in der Praxis sterben die Arbeiter alle einfach, sobald der Feind so nahe steht, dass das Tor geschlossen wird. Feindliche Schützen können theoretisch knapp außerhalb der Reichweite des Bergfrieds „parken“ und genüsslich jeden abschießen, der zum Vorratslager will. Da die Vorderseite außer dem Bergfried auch keine weiteren Türme aufweist, kann sich der Marschall gegen so etwas nur schwer verteidigen, außer mit einem Ausfall seiner Ritter. Insgesamt ist diese Burg aus Unserer Sicht daher eher schwach.
Auf dem nächsten Bild gibt es nichts zu sehen. Oder?
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Doch! Der Nizar versucht. Sich an die Burg des Kalifen anzuschleichen. Doch dessen Wachen schlafen nicht, würfeln nicht und schauen auch keinen Frauen hinterher, da sie sonst wohl eine der drakonischen Strafen ihres Herrschers erleiden müssten. Also werden pflichtgemäß die Feuergräben entzündet:
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Und damit ist dieser Angriff auch Geschichte. Schauen Wir wieder nach Norden, wo Earl Redclaw seine Burg vollendet hat:
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Oder sollten Wir eher sagen, sein Bollwerk? Diese Festung ist nur unter großen Schwierigkeiten zu knacken, und wurde von Uns schon mehrfach als eine der besten Burgen des Wolfs bezeichnet – zumindest unter denen, die er von selbst errichtet. Zehn Waffenmacher sind in Ordnung, da sie auch sinnvoll platziert wurden. Die einzige mögliche Kritik von Uns wäre, dass es diese Burg hier nicht braucht, aber das konnte ja keiner ahnen. ;)
Während sich das Schwein für einen Angriff auf den Kalifen bereit macht, schauen Wir schnell noch auf die Stärkeübersicht für den Mai 1185:
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Ja, der Kalif ist aktuell der reichere Fürst :D
Im Ernst: die Tabelle zeigt schon recht deutlich, wo hier die Reise hin geht. Team Oerty hat einen schweren Stand auf A. Und dann stürmen die Männer des Schweins los:
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Der Katapultbeschuss hat direkt einen Eckturm zerschmettert, und die Streitkolbenkämpfer sind drin!
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Die Angreifer schaffen es relativ ungehindert bis auf den Bergfried. Es sind kaum Nahkämpfer da, um den Kalifen zu verteidigen, und aufgrund ihrer schnellen Bewegung halten sich die Krieger des Schweins auch nur kurz in den von Feuer überzogenen Gassen der Burg auf.
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Doch dort angekommen fallen sie auf einmal wie die Fliegen – offenbar waren alle durch Pfeilbeschuss und Feuer dann doch so geschwächt, dass kein einziger bis zum Burgherrn vordringen konnte, der sich vorsorglich weit vom Eingang des Bergfrieds entfernt positioniert hat.
Wir zeigen jetzt noch schnell die letzte Burg,nämlich die des Wazir:
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Hier haben wir wieder die Burg, welche der Form nach an eine Art umgedrehte Krone erinnert, mit drei Zacken zum Gegner ausgerichtet. Und erneut hat der Wazir Schwierigkeiten, die Burg zu vollenden, da sie mit dem „Nachbargrundstück“ kollidiert. Gut für ihn, dass es in diesem Match eher nicht darauf ankommen wird. Schlecht natürlich für die Feuerwerfer, die in mitten von Nizars Burggraben feststecken :D
Während Wir noch schmunzeln, geht es auf der anderen Seite der Karte schon wieder rund. Der Kalif bekommt keine Pause. Earl Redclaw und der Nizar greifen gemeinsam an:
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Es scheint, dass der Kalif aufgrund von Goldmangel nicht in der Lage war, seine Pechgräben zu erneuern. Pechabbau dürfte für ihn aktuell auch nicht stattfinden, da die Mitte der Karte, wo sich die Vorkommen befinden, fest in der Hand von Team preusse ist.
Somit haben Nizars Meuchelmörder diesmal kein Problem damit, das Torhaus zu erklettern:
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Der Kalif ist zwar erzürnt, aber machtlos ob der Situation:
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Die Meuchelmörder bahnen sich zielstrebig ihren Weg zum Bergfried, gefolgt von den langsamen Truppen des Wolfs:
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Die Meuchelmörder beenden die Mission, der Kalif ist nicht mehr.
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Er schimpft seinen Gegner einen Ungläubigen, obwohl der Nizar ihn um die Ecke gebracht hat. :???: Naja, Wir wissen ja nicht wirklich um die Verhältnisse hier, die Religion der KI-Fürsten ist ja ihre Privatsache. Außer man gibt im Kampf regelmäßig Rufe wie „Deus Vult“ oder „Allahu Ackbar“ von sich, dann wird es schon recht öffentlich ;)
Der Nizar schätzt da eher die Stille:
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Nun konzentriert sich alles auf den allein zurück gebliebenen Marschall, und der Wazir legt direkt vor:
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Das Ausbildungslager ist schon kaputt, und nun kommt auch noch der Nizar dazu. Das gibt Oertys altem Haudegen zu denken…
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Viele Soldaten hat er auch nicht mehr da, einige Ritter sterben bei einem verzweifelten Ausfall, was soll den Marschall noch retten?
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Nun, wenn der Wazir die Burg in Brand steckt, dann vielleicht… :rolleyes:
Die Mauern werden schließlich durchbrochen, aber ein Angreifer nach dem anderen vergeht im selbstverschuldeten Feuer:
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Die Reihen der Angreifer dünnen zusehends aus, und die wenigen, die es auf den Bergfried schaffen, ereilt die Axt des rüstigen Burgherren:
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Zum einen: ja, klar, der Marschall ist klinisch tot und seine Burg brennt. Aber zum anderen: der Wazir hat es erneut geschafft, einen sicheren Kill zu versauen, weil er zu viel gezündelt hat. Sowas passiert, wenn einem die Eltern nicht „Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug“ vorlesen… :facepalm:
Doch werden Wir plötzlich aus diesen philosophischen Betrachtungen gerissen, da in der Nähe eine Trommel geschlagen und ein Horn geblasen wird. Jeder weiß, was das bedeutet:
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Das Schwein ist im Anmarsch, direkt von vorn!
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Sir Longarm wird förmlich überrannt, und ergibt sich in sein Schicksal:
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Der Eber wischt sich noch die Essensreste aus dem Gesicht, und dann ist das Spiel auch schon vorbei. Team preusse hat auf Schlachtfeld A gewonnen!
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Der Sieg war, das kann man durchaus sagen, erwartet bei dieser Aufstellung. Er kam auch recht schnell, im April 1188 war Team Oerty schon Geschichte. Bieten uns die Statistiken weitere Erkenntnisse?
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Nun, man kann erkennen unter welchen wirtschaftlichen Schwierigkeiten Oertys Team agieren musste. Vor allem der Kalif hat gelitten, und konnte nur sehr wenig Gold einnehmen. Auch hat er im Spielverlauf nur 14 Einheiten Pech gefördert, was für seine Verhältnisse quasi nichts ist. Man hat ja bei seinem vorangegangenen Auftritt gesehen, wie stark seine Wirtschaft auf das Pech angewiesen ist.
Eine bemerkenswerte Randnotiz: trotz wesentlich kleinerer Waffenindustrie hat das Schwein bei den produzierten Waffen die Steckdosennase vorn – es scheint so, dass der frühe Start mit der günstigen Burg ihm hier einen Vorsprung verschafft hat. Es ist aber davon auszugehen, dass der Wolf vorbei gezogen wäre, wenn das Spiel länger gedauert hätte.
Die Aussichten für Schlachtfeld B sind recht eindeutig. Da der werte preusse nur noch die Ratte übrig hat, wird das Team des werten Oerty da leichtes Spiel haben. Wir werden natürlich dennoch berichten, also bleibt dran! ;)
deltadagger
20.11.23, 15:50
Erneut sehr schöner Bericht und ein sehr vorhersehbares Ergebnis.
Der Wolf hat quasi umsonst eine Burg gebaut... :D
Es war für uns klar, dass der Marschall alleine gegen diese Übermacht nur noch wenige Monate den Kalifen überleben würde.
Das wir diese Runde verloren haben war uns bei der ersten Auflistung klar. 2-1 für Preussen…. Da es ja nach Kilos ging.
Also 2 mal Massaker… also Unentschieden gegen uns….
deltadagger
20.11.23, 16:35
Das wir diese Runde verloren haben war uns bei der ersten Auflistung klar. 2-1 für Preussen…. Da es ja nach Kilos ging.
Also 2 mal Massaker… also Unentschieden gegen uns….
:D :prost:
Klingt logisch...
Sehr schön! Unser Plan ist aufgegangen! Ein 2:1 Sieg!
Aber eigentlich muss man doch bei der 4-er Karte alles in die erste Schlacht werfen. Die Wahrscheinlichkeit eines Gesamtsieges ist doch so am höchtsten!
Ja im Prinzip schon.
Wir haben diesbezüglich auch gehadert.
Auch den Sieg bzw. Niederlage als 2. von den Gesamtkills abhängig zu machen finden wir nicht so toll, zumindest in dieser
Konstellation.
Wir würden eine andere Punkteverteilung bevorzugen.
2 Punkte pro gewonnener Schlacht. 1 Punkt pro Kill. Wobei ein Kill nicht Zählt, wer den Gesamtsieg gewonnen hat.
2 Punkte für Gesamtsieg und jeweils einen Punkt. Bei Unentschieden.
Dann würde aus dieser Konstellation ein Ergebnis von 4-5 Punkten zu Gunsten vom Preussen heraus kommen.
Erscheint mir eher dem Ergebnis zu entsprechen.
Ritter Kunz
20.11.23, 22:39
Aber eigentlich muss man doch bei der 4-er Karte alles in die erste Schlacht werfen. Die Wahrscheinlichkeit eines Gesamtsieges ist doch so am höchtsten!
Mann muss nicht. Wenn der Gegner es erwartet und sich darauf einstellt kann abhängig vom Kader auch eine 0:3-Niederlage für denjenigen rauskommen, der auf A "all in" gegangen ist. Das sind dann so Konstellationen wo schon der 4. Fürst auf A nicht mehr viel beiträgt und der Gegner mit 3 starken Fürsten den Sieg einfahren kann. Was die beste Taktik hier ist, hängt Unserer Meinung sehr stark davon ab, wie man seinen Kader aufgebaut hat. Alles in die Top 3 investiert, oder doch eher breit? Das macht einen großen Unterschied.
Dazu kommt dann noch die Unsicherheit mit den Aktionskarten ;)
Ritter Kunz
23.11.23, 11:15
Schlachtfeld B wird im aktuellen Match wohl eine recht kurze Partie, weshalb Wir auch gar keine große Vorrede machen wollen. Es wurde ja schon einiges geschrieben, aber die Ratte allein wird hier kein Wunder vollbringen, so viel ist sicher. Die Aufstellung:
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Schon witzig, wenn man überlegt, dass evtl. sogar der Sultan alleine hier das Match für Team Oerty holen könnte. Zusammen mit Saladin und Emir ist es einfach der totale Overkill. Ohne Kenntnis der gegnerischen Aufstellung ist es natürlich ungleich schwieriger, immer richtig zu liegen. Da haben Wir als Schreiberling in der bequemen Position des Sessel-Strategen natürlich gut reden ;)
Die Ratte hat nun aber den Auftrag bekommen, hier anzutreten, und damit tut „Das Frettchen“ dies auch. Bald ist die Burg fertig gestellt:
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Hier haben wir die Variante, die vom Aufbau her ganz ok ist, aber nur wenige Waffenhersteller aufweisen kann.
Wenig später folgt der erste Angriff, den der Emir einfach abtropfen lässt:
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Der Sultan hat mittlerweile seine Burg auch vollendet:
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Er entscheidet sich hier für die simple Variante ohne Türme. Das könnte fast die beste Burg sein, die er baut, denn der Wall hält definitiv länger als die fragilen Wachtürme, die sonst in der Mauer stehen.
Auch der Emir ist wenig später mit seiner Burg fertig:
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Dies ist die mittelgroße Variante mit nur drei großen Rundtürmen. Die ist ok.
Interessanter ist hier der direkte Vergleich, wie weit Saladin ist:
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Das ist schon ein krasser Gegensatz :eek: Da sieht man mal, wie viel Geld Saladin in seine Außenwirtschaft pumpt. Seine Burg ist quasi noch im „Rohbau“, und auch die verarbeitenden Wirtschaftsteile im Inneren sind nur in Ansätzen vorhanden. Dieses Stadium ist es, in dem Saladin am verwundbarsten ist, wie auch Unser Match gegen den werten deltadagger gezeigt hat. Der Emir hat da den schnelleren Start.
Zurück zur Ratte. Deren nächster Angriff verursacht immerhin ein paar Kratzer im Lack der Burg von Emir Omar, aber mehr auch nicht. Dann muss sich die Ratte schon selbst verteidigen, denn der erste Angriff des Sultans rollt an:
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Es sind nur eine Hand voll Schwertkämpfer, aber voll gepumpt mit positiven Dingen. Die Lanzenträger haben ihre liebe Not, und schaffen es nicht die Angreifer los zu werden. Diese stehen nun am Wall und versuchen, sich durch zu arbeiten, wobei sie die Ratte effektiv einsperren, da das Torhaus geschlossen ist:
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Und gerade, als der dauernde Pfeilbeschuss dann doch seine Wirkung zeigt, nähern sich die Truppen von Emir und Saladin, gleichzeitig:
https://up.picr.de/46671556vr.jpg
https://up.picr.de/46671557aa.jpg
Wenn die Bogenschützen schon anfangen, auf die Wälle einzuhacken, dann sieht es nicht gut aus, das weiß sogar die Ratte:
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Die zuerst eingedrungenen Meuchelmörder können noch abgewehrt werden:
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Doch bald sind die Schwertkämpfer auch durchgebrochen:
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Man beachte auch die Menge an Störtruppen des Emirs auf der linken Seite.
Es steht nichts mehr zwischen der Ratte und der scharfen Seite eines arabischen Krummsäbels…
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https://up.picr.de/46671570ic.jpg
Der Emir ist es, dessen Kämpfer den letzten Schlag landen können. Seine Siegesbotschaft ist wie immer von einem gewissen Unterton begleitet:
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So wie die Ratte hier abgefertigt wurde, hätte er auch sagen können „You came to the wrong neighborhood, my friend!“ :D
Denn damit hat das arabische Tag-Team des werten Oerty auf Schlchtfeld B gewonnen!
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Noch ein kurzer Blick auf die Statistik:
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Ja, das war nicht knapp. Nicht mal ansatzweise. Man sieht aber gut, wie die Wirtschaft von Saladin noch nicht mal voll am Laufen war, als die Ratte ins Gras gebissen hat. Hier hat der Emir noch die Nase vorn. Dies wird sich später aber noch drehen. Da es Uns selbst interessiert hat: hier im Spoiler nochmal ein Bild von Saladins Burg zum ungefähren Zeitpunkt des Ablebens der Ratte:
https://up.picr.de/46671574gs.jpg
Man sieht also – der Innenausbau ist immer noch nicht fertig. Es fehlt noch ein großer Teil der Brotproduktion, und an der Außenseite fehlt der Burggraben. Saladin braucht wirklich seine Zeit zum Aufbau.
Und damit ist das Match Oerty vs preusse entschieden! Aufgrund der Kill-Statistik von 1:2 erhält der werte preusse den Gesamtsieg, und damit 2 Siegpunkte zugesprochen, der werte Oerty erhält einen Siegpunkt für Schlachtfeld B.
Man kann sagen, dass dieses Match schon mit Eingang der Aufstellungen entschieden war, und sicherlich haben die Kontrahenten (und vielleicht auch die Leser) die ein oder andere Erkenntnis gewonnen.
Als nächstes und gleichzeitig letztes Match des zweiten „Spieltags“ steht das mit Spannung erwartete Duell Kardinalinfant vs Witold Pilecki auf dem Plan. Wer wird dort die Oberhand behalten? Lasset die Spekulationen beginnen ;)
deltadagger
23.11.23, 11:26
Erneut Danke für den - äh - kurzweiligen Bericht :D, werter Ritter Kunz!
Immerhin, man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der werte preusse ein mutiger Zeitgenosse ist :top:
Und ja, die nächste Partie wird spannend, "beharken" sich die werten SI-Regenten ja schon im Vorfeld auf freundschaftliche Weise.
Und es sind beide ausgefuchste Strategen, die sicherlich lange an ihrer Aufstellung feilen dürften.
Wir drücken mal beiden gleichzeitig die Daumen.
Witold Pilecki
23.11.23, 12:11
Wir sind sehr gespannt, was der edle Kardinalinfant auf den Tisch bringt. Wir teilen Mal unsere Überlegungen.
Den Kader unseres Gegners sehen wir hinsichtlich der Einzelqualität minimal schlechter als den unsrigen an, dafür ist er besser koordiniert und kommt schneller raus. Mit Wolf, wenn er nicht ausgerechnet seine kleine Burg baut, und Saladin haben wir zwei echte Schnarchnasen, was die letzte Partie gut gezeigt hat. Mit Schlange und Ratte haben wir 2 Kandidaten, die schnell weggeblitzt werden können. Hinzu kommt, dass wir aus strategischen Gründen Kardinalinfant ordentlich gepiesackt haben, damit er seine Aktionskarten ausspielt. In dieser Erwartung haben wir schweren Herzens von einer 4+1-Aufstellung abgesehen, da wir wenigstens Feld B sicher gewinnen wollen. Auf Feld A hoffen wir inständig auf ein Unentschieden, rechnen aber mit einer hoffentlich ehrbaren Niederlage. Wir setzen hier ganz auf die Wirtschaftskraft des Saladin. Es hängt aber viel davon ab, ob Kardinalinfant Aktionskarten spielt oder nicht und ob unsere Mannschaft auf A Kills mitnehmen kann.
Die Ratte haben wir auf B gesetzt, um das Killverhältnis auf A zu verbessern, rechnen allerdings nicht allzufest mit ihrem Überleben auf B.
Kardinalinfant
23.11.23, 14:59
Wir sind sehr gespannt, was der edle Kardinalinfant auf den Tisch bringt. Wir teilen Mal unsere Überlegungen.
Den Kader unseres Gegners sehen wir hinsichtlich der Einzelqualität minimal schlechter als den unsrigen an, dafür ist er besser koordiniert und kommt schneller raus. Mit Wolf, wenn er nicht ausgerechnet seine kleine Burg baut, und Saladin haben wir zwei echte Schnarchnasen, was die letzte Partie gut gezeigt hat. Mit Schlange und Ratte haben wir 2 Kandidaten, die schnell weggeblitzt werden können. Hinzu kommt, dass wir aus strategischen Gründen Kardinalinfant ordentlich gepiesackt haben, damit er seine Aktionskarten ausspielt. In dieser Erwartung haben wir schweren Herzens von einer 4+1-Aufstellung abgesehen, da wir wenigstens Feld B sicher gewinnen wollen. Auf Feld A hoffen wir inständig auf ein Unentschieden, rechnen aber mit einer hoffentlich ehrbaren Niederlage. Wir setzen hier ganz auf die Wirtschaftskraft des Saladin. Es hängt aber viel davon ab, ob Kardinalinfant Aktionskarten spielt oder nicht und ob unsere Mannschaft auf A Kills mitnehmen kann.
Die Ratte haben wir auf B gesetzt, um das Killverhältnis auf A zu verbessern, rechnen allerdings nicht allzufest mit ihrem Überleben auf B.
Mh, Wir sind so hin und hergerissen, wollen Wir Euch noch zappeln lassen oder sollen Wir Euch gleich jede Hoffnung nehmen, was ist grausamer für Euch und damit lustiger für Uns? :D
Mal sehen, wozu Wir Uns durchringen...
Kardinalinfant
24.11.23, 11:01
Wir sind sehr gespannt, was der edle Kardinalinfant auf den Tisch bringt. Wir teilen Mal unsere Überlegungen.
Wir wollen es mal so halten, dass Wir erstmal nur erwidern, sobald Ihr mehr (alles) auf den Tisch legt, ziehen Wir nach.
Den Kader unseres Gegners sehen wir hinsichtlich der Einzelqualität minimal schlechter als den unsrigen an, dafür ist er besser koordiniert und kommt schneller raus.
Da stimmen Wir sogar zu. Wir haben bei der Kaderzusammenstellung stark geschwankt und Uns letztlich für einen homogenen, Unseres Erachtens stimmigen Kader mit guten strategischen Möglichkeiten entschieden, der - bei guter Koordination - mehr ist als die Summe seiner Einzel KIs. Natürlich setzt das auch voraus, dass die Rädchen so ineinander greifen, wie geplant. Eure Kaderzusammenstellung war (mehr oder weniger identisch) eine der beiden anderen Möglichkeiten die Uns vorgeschwebt ist. Und ja, auch wenn Wir es nicht gerne zugeben, so ein klein wenig war/ist Uns deswegen vor unserem Duell bange, andererseits: Wir sind amtierender Herr der Wüste und Ihr lediglich ein Wurm, der sich bei der letzten Begegnung vor Unseren Füßen gekrümmt hat.
Mit Wolf, wenn er nicht ausgerechnet seine kleine Burg baut, und Saladin haben wir zwei echte Schnarchnasen, was die letzte Partie gut gezeigt hat.
Wir sehen das an sich nicht als Nachteil an. Ja, beide bauen langsame er auf, müssen sie auch, weil sie mehr bauen. Sie sind jedoch ihrerseits durch eine KI nicht (durch einen Menschen schon!) im Aufbau vernichtbar, von daher sollen sie sich ruhig Zeit nehmen, die Zeit wird nur sehr selten ein Match entscheiden (und ja, dann ist es eben mal so, wenn Wir aus Zeitgründen (und nur deswegen) das Match verlieren, pfupfert Uns das offen gesprochen nicht).
Mit Schlange und Ratte haben wir 2 Kandidaten, die schnell weggeblitzt werden können.
Eure Schwachstelle und für Uns einer der Hauptpunkte, warum Wir den Kader so zusammengestellt haben, wie Wir es getan haben. Wir konnten so die Ratte vermeiden. Die Schlange halten Wir dagegen (zumindest im Team) nicht für so schlecht und im Ansatz brauchbar.
Hinzu kommt, dass wir aus strategischen Gründen Kardinalinfant ordentlich gepiesackt haben, damit er seine Aktionskarten ausspielt.
Wir glauben, dass Ihr Euch da in etwas hineingesteigert habt aufgrund Unserer Anfrage. Insgesamt ist Uns ein Match ohne Aktionskarten nun mal lieber als eines mit, weil die Karten (zumindest die guten) Unseres Erachtens zu stark sind und Wir das liebher ehrlich austragen. Nur darum ging es. Natürlich (Wir dachten, Ihr kennt Uns gut genug mittlerweile) macht es Uns dann auch Spaß, dies und das per PM zu diskutieren, wenn der andere drauf einsteigt. Gepiesackt haben Wir Uns eigentlich nicht wirklich gefühlt. Ob Wir etwas ausgespielt haben, werdet Ihr dann schon sehen.
In dieser Erwartung haben wir schweren Herzens von einer 4+1-Aufstellung abgesehen, da wir wenigstens Feld B sicher gewinnen wollen.
Und wer sagt Euch, dass Wir nicht genau das gleiche getan haben und damit Euer "wenigstens Feld B sicher gewinnen" Makulatur ist? Genau das ist das Problem bei der 4-er Karte, dass jeder Schritt, den man macht, weil man denkt, der Gegner könnte denken, dass man denkt, dass... ins Verderben führen kann.
Auf Feld A hoffen wir inständig auf ein Unentschieden, rechnen aber mit einer hoffentlich ehrbaren Niederlage.
Auf Unentschieden kann man m.E. nicht spielen, das sind absolute Zufallsereignisse, Wir denken nicht, dass man sehr viele davon sehen wird. Insbesondere im Hinblick auf die im Vergleich zur ersten Auflage durchgeführten Änderungen des werten Ritter Kunz die Steigerung des Angriffspotentials der KIS im Laufe einer Partie betreffend nicht.
Wir setzen hier ganz auf die Wirtschaftskraft des Saladin. Es hängt aber viel davon ab, ob Kardinalinfant Aktionskarten spielt oder nicht und ob unsere Mannschaft auf A Kills mitnehmen kann.
Die Ratte haben wir auf B gesetzt, um das Killverhältnis auf A zu verbessern, rechnen allerdings nicht allzufest mit ihrem Überleben auf B.
Wirtschaft gewinnt Kriege aber keine Schlachten, merkt Euch das :tongue: It's the tactics, stupid! Zum Rest lasst Euch einfach mal überraschen oder aber deckt Eure Karten ganz auf, dann ziehen Wir wie gesagt nach. (wenn der werte Spielleiter das zulässt, dass die Aufstellungen vor der Auswertung offen gelegt und diskutiert werden dürfen).
Witold Pilecki
24.11.23, 11:31
Wir werden am Handy nicht zitieren.
Um Schlachtfeld B sicher zu gewinnen, haben wir dort den Wolf platziert (nebst Ratte, wie schon ausgeführt). Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, weil er auf A zum dort sicheren Sieg geholfen hätte. Aber auf A wollten wir nicht überinvestieren, um dann gegen Aktionskarten zu verlieren, da wir selbst keine ausspielen. Der Wolf soll nun also B gewinnen und idealerweise die Ratte am Leben erhalten. Dafür steht der Wolf aber suboptimal an der Flanke, gewissermaßen als irrer Ivan, um eure Planungen zu durchkreuzen, da wir den bisher immer (auch in Saison 1) in die Mitte gestellt haben.
Auf A steht die Schlange in der Mitte zwischen Saladin und Wazir, die mit ihren großen Burgen Feuerschutz geben sollen. Wenn ihr aufstellt, wie wir es erwarten, werden auf A viele Angriffe auf die Schlange gehen, die hoffentlich immer zu einem Teil an den Nachbarn vorbeiziehen. Matchwinner soll und muss hier aber Saladin sein. Ritter Kunz hat mehr Farmland angepriesen - das muss reichen, um erst den Abt umzulegen und dann den Wolf zu beschäftigen, während unser Wazir euer Schwein umlegt. So haben wir die Männer jedenfalls instruiert.
Wir planen stets eine Karte auf Unentschieden. :cool:
Komischer Kunde
24.11.23, 11:44
Soviel Kalkül. Wir wogen lediglich den Kaffeepott und befragten den Bauch.
Kardinalinfant
24.11.23, 11:46
Wir werden am Handy nicht zitieren.
Um Schlachtfeld B sicher zu gewinnen, haben wir dort den Wolf platziert (nebst Ratte, wie schon ausgeführt). Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, weil er auf A zum dort sicheren Sieg geholfen hätte. Aber auf A wollten wir nicht überinvestieren, um dann gegen Aktionskarten zu verlieren, da wir selbst keine ausspielen. Der Wolf soll nun also B gewinnen und idealerweise die Ratte am Leben erhalten. Dafür steht der Wolf aber suboptimal an der Flanke, gewissermaßen als irrer Ivan, um eure Planungen zu durchkreuzen, da wir den bisher immer (auch in Saison 1) in die Mitte gestellt haben.
Auf A steht die Schlange in der Mitte zwischen Saladin und Wazir, die mit ihren großen Burgen Feuerschutz geben sollen. Wenn ihr aufstellt, wie wir es erwarten, werden auf A viele Angriffe auf die Schlange gehen, die hoffentlich immer zu einem Teil an den Nachbarn vorbeiziehen. Matchwinner soll und muss hier aber Saladin sein. Ritter Kunz hat mehr Farmland angepriesen - das muss reichen, um erst den Abt umzulegen und dann den Wolf zu beschäftigen, während unser Wazir euer Schwein umlegt. So haben wir die Männer jedenfalls instruiert.
Wir planen stets eine Karte auf Unentschieden. :cool:
In aller Kürze der Zeit (weil Uns selbige gerade fehlt):
Wir glauben, Ihr habt Euch da vercoacht. Den Wolf habt Ihr Unseres Erachtens total verschenkt, da er mit einem schnellen Kill Unserer KI zwar dafür sorgen wird, dass Eure Ratte überlebt (es sei denn, es läuft ganz krumm), viel mehr aber auch nicht. Wir sind gespannt, ob es der Wolf oder vielleicht gar die Ratte sein wird, die Unsere Schlange tötet, mehr werden Eure beiden KIs aber auf Schlachtfeld B nicht zum Töten finden.
Auf Schlachtfeld A werden Wir (da sind Wir Uns sicher, wiederum es sei denn, es läuft ganz krumm) kein Unentschieden sehen, sondern einen Sieg von Team Kardinalinfant, denn dort stehen Unsere anderen KIs (mit einer klitzekleinen zusätzlichen Überraschung). Ehe Wir ganz enthüllen wüssten Wir gerne noch, wie Eure exakte Aufstellung in Schlachtfeld A ist: Wo ist die Lücke, ganz links oder ganz rechts und wer steht Mitte Links und wer Mitte rechts? Daran dürfte hängen, ob Ihr ordentliche Aussichten auf einen (oder gar zwei) Kills habt oder nicht. Vorab noch so viel: Unsere beiden Schwergewichte stehen Mitte links und Mitte rechts.
Ach ja, Unser Kalkül war, dass sich ein Erfolg auf Feld B nicht kalkulieren lässt und er ggf. mit einer Niederlage auf Feld A zu teuer erkauft wäre. Daher nur die Schlange, die - wenn Ihr ähnlich denkt wie Wir - Eure Ratte rausgenommen hätte und ansonsten noch der geringste Verlust auf Schlachtfeld A ist.
deltadagger
24.11.23, 11:59
Na, jetzt bin ich aber gespannt... :top:
Witold Pilecki
24.11.23, 12:02
Auf A ist rechts frei. Ganz links Saladin, daneben Schlange und Wazir. Damit habt ihr unsere Aufstellung gut gekontert. Das haben wir schon befürchtet. Wir hatten auch überlegt, eine der Luschen auf B zu parken und den Sack auf A zuzumachen. Aber die Aktionskarten.... naja, mögen wir trotzdem gewinnen. :D
Kardinalinfant
24.11.23, 12:32
Auf A ist rechts frei. Ganz links Saladin, daneben Schlange und Wazir. Damit habt ihr unsere Aufstellung gut gekontert. Das haben wir schon befürchtet. Wir hatten auch überlegt, eine der Luschen auf B zu parken und den Sack auf A zuzumachen. Aber die Aktionskarten.... naja, mögen wir trotzdem gewinnen. :D
Dann habt Ihr aus dem Schlechten tatsächlich noch das Beste herausgeholt, Wir hatten (aufgrund der Reihenfolge der Namensnennungen) es andersherum vermutet, das wäre - je nachdem, wo die Lücke ist - bad oder gar worst case für Euch gewesen.
Nun gut, bei Uns steht ganz links das Schwein als ausgemachter Schwachpunkt Unserer Reihe. Es wird es vermutlich mit dem Wazir zu tun bekommen, der ja immer den Schwächsten angreift und seinerseits leider Saladin als wohl Reichten Eurer Aufstellung angehen. Je nachdem wäre aber ein Zielwechsel des Wazirs vor dem Ableben des Schweins auf den Abt denkbar, dann könnte das Schwein durchkommen. Den daneben (also Mitte links) heben Wir Uns für etwas später im Beitrag auf. Mitte rechts der gute alte Wolf. Nachdem der immer mit offenem Visier gerade aus angreift, wird er sich Eurer Schlange annehmen und sie wohl (Schutz-KIs hin oder her) nicht am Leben lassen. Entscheidend könnte sein, wie schnell er die Schlange rausnimmt und wem er sich dann zuwendet, Saladin oder Wazir. Ebenso wie der Abt, der ganz rechts steht und wohl auch als sein Angriffsziel die Schlange nimmt und seinerseits - leider leider - als Reichster unmittelbar von Eurem Saladin angegangen wird. Wir hoffen auch hier auf einen rechtzeitigen Zielwechsel Saladins auf Unseren Wolf (oder KIX, s.u.), wenn der Abt unter Druck zu viel Geld verliert (zu wenig anhäufen kann). Tja und wer steht nun bei Uns Mitte links? An sich wäre da ja noch der gute alte Wazir.... der ist es aber nicht. Wir hatten tatsächlich Bammel vor der Aufstellung all Eurer Schwergewichte auf Feld A, dann wären Wir unterlegen gewesen (bzw. nur bei genauem Treffen Eurer Aufstellung konkurrenzfähig gewesen), also musste man da was ändern. Zufällig hatten Wir ja eine passende Aktionskarte im Köcher. Nachdem Wir bei Euch mit einer rechnen mussten und es zudem auch passend war, haben Wir Unseren Wazir mittels "Verstärkungen" zu einem Saladin gemacht. Nun ist es also raus, der begegnet Euch Mitte links und nimmt es normalerweise mit Eurem Saladin auf, der der Reichste in Eurem Team sein dürfte, seinerseits hoffen Wir darauf, dass er schneller Geld anhäuft als der Abt und damit Euren Saladin auf sich zieht (das wäre das Todesurteil für Eure Kill-Pläne).
Was wird also geschehen:
Worst case (aus Unserer Sicht): Euer Wazir wählt sofort zielsicher das Schwein als Gegner und finalisiert es schnell, während das Schwein selbst quer über die Karte auf Euren Saladin losläuft und 0 Wirkung erzielt. Saladin macht auf der anderen Seite genau das gleiche mit dem Abt, der auch gegen Eure Schlange nicht wirklich wirken kann. Währenddessen verzettelt sich der Wolf in erfolglosen Angriffen auf Eure Schlange (weil er zuviel Seitenwirkung hat) und Unser Saladin kommt gegen sein Pendant auch nicht wirklich voran. Dann steht es auf einmal 3:2 an Fürsten für Euch und dann wäre sogar der Sieg drin für Euch. Letzteres halten Wir für unwahrscheinlich (aber denkbar, insbesondere, wenn noch irgendwelche Bugs/KI-Unzulänglichkeiten Unserer Schwergewichte dazu kommen), aber 2 Kills sind für Euch tatsächlich drin in der Partie.
Best Case (aus Unserer Sicht): Euer Wazir verschenkt seinen ersten Angriff auf jemand anderen (den Abt bspw. ), weil der zu Beginn etwas schwächer wirkt als das Schwein, womit das Schwein Zeit bekommt, sich zu sammeln. Gleichzeitig ist die Schlange zu Beginn minimal reicher als Euer Saladin und bekommt daher die ersten Angriffe sowohl das Schweins, als auch Saladins ab, bekommt zusätzlich (als sein Gegenüber) Druck vom Wolf und auch der Abt kann - solange Saladins Festung noch nicht ganz steht und die Schlange beschützt - diese wirkungsvoll angreifen, womit die Schlange schnell fällt. Der Abt nimmt dann (leider) den Wazir als nächsten Gegner, legt seinen Sammelpunkt aber außerhalb von Saladins Schützen und nervt so (vor allem mit seinen Katapulten) den Wazir so sehr, dass das Schwein sich seiner erwehren kann. Das Schwein (entsprechend, was den Sammelpunkt seiner Truppen angeht) kann sich bei Eurem Saladin zumindest bemerkbar machen. Unser Saladin greift dann Euren mit aller Macht an, wodurch Eurer weniger Kraft hat, den Abt anzugehen. Der Wolf nimmt Saladin als Gegner (Unseres Erachtens geeigneter, weil etwas weniger Feuer zur Abwehr der schwer Gepanzerten), worunter Saladin dann zusammenbricht. Tja, der Wazir würde dann unter dem geballten Angriff aller 4 Fürsten vermutlich keine 10 Jahre später das Zeitliche segnen.
Das Wahrscheinlichste: Wir verlieren mindestens eine KI und es wird sehr knapp, ob es nicht eine zweite wird. Das wird dann eine Frage der Tagesform (und oben angesprochener Bugs).
Was wäre besser gewesen? Die Grundaufstellung (also 4-1 und die Fürstenauswahl) würden Wir retrospektiv nicht ändern, denn mit dem Wolf des werten Pilecki auf Schlachtfeld B hätte es massiv Einsatz gebraucht, um dort sicher zu gewinnen, so viel, dass Wir stattdessen auf A verloren hätten. Evtl. hätte es die Aktionskarte nicht gebraucht, für verschenkt halten Wir sie aber auch nicht. Aber natürlich hätten Wir auf A quasi spiegelverkehrt aufstellen müssen. Das Schwein gegenüber Saladin (der wird es als Letztes angreifen), den Abt ganz links (dann hätte Saladin einmal quer rüber marschieren müssen), Wolf und Unseren Saladin würden Wir wohl sogar so stehen lassen.
Witold Pilecki
24.11.23, 13:29
Die Schlange wird nicht lange durchhalten. Sie ist gegen Gepanzerte wehrlos und wegen ihrer recht kleinen Burg auch nicht so nah dran an ihren Nachbarn. Der Flankenschutz ist auch mehr ein Konzept als eine verlässliche Taktik und der Wolf wird sich erst recht nicht darum scheren. Da ging es uns eher ums Prinzip, denn wenn die Schlange dann mal raus ist, stehen Saladin und Wazir getrennt. Teile und herrsche, aber irgendwie muss man ja aufstellen.
Die Aktionskarte dürfte den Sieg klar machen, da der Wolf mit einem Saladin zur Seite zeigen kann, was offensiv in ihm steckt. Dafür steht er optimal, weil er auf die Schlange geht und unser Team spaltet. Wir brauchen auf A 2 Kills und die Ratte muss auf B überleben. Das sehen wir nicht.
Trotzdem sind wir zufrieden, denn ihr solltet ja eine Aktionskarte ausspielen. :D
Kardinalinfant
24.11.23, 13:36
Die Schlange wird nicht lange durchhalten. Sie ist gegen Gepanzerte wehrlos und wegen ihrer recht kleinen Burg auch nicht so nah dran an ihren Nachbarn. Der Flankenschutz ist auch mehr ein Konzept als eine verlässliche Taktik und der Wolf wird sich erst recht nicht darum scheren. Da ging es uns eher ums Prinzip, denn wenn die Schlange dann mal raus ist, stehen Saladin und Wazir getrennt. Teile und herrsche, aber irgendwie muss man ja aufstellen.
Wie so häufig, jeder sieht seine eigenen Aussichten aus Gründen der Vorsicht etwas skeptischer, als objektiv vielleicht richtig. Wir werden sehen.
Die Aktionskarte dürfte den Sieg klar machen, da der Wolf mit einem Saladin zur Seite zeigen kann, was offensiv in ihm steckt. Dafür steht er optimal, weil er auf die Schlange geht und unser Team spaltet. Wir brauchen auf A 2 Kills und die Ratte muss auf B überleben. Das sehen wir nicht.
Wie gesagt halten Wir zwei Kills auf A für Euch für (gut) denkbar. Das Schwein kippt schnell aus den Latschen, wenn der Gegner mit Truppenmassen ankommt und auch der Abt hat seine dicken Mauern eher aus Pappe als aus Steinen gebaut (natürlich um Gold zu sparen und in sein Sparschwein zu stecken ;)), wenn der Gegner richtig ernst macht. Auf Feld B ist es klar. Die Schlange alleine hätte gar keine Probleme mit der Ratte, sie überlebt aber wahrscheinlich keinen (oder maximal einen) Angriff des Wolfs, der hier ja gänzlich ungestört von seitlicher Beeinflussung angreifen kann, die Zeit wird der Schlange niemals reichen, um Eure Ratte rauszunehmen. Macht Ihr also auf Feld A zwei Kills, gewinnt Ihr das Match.
Trotzdem sind wir zufrieden, denn ihr solltet ja eine Aktionskarte ausspielen. :D
Warum auch immer, Wir verstehen nicht, was Euch das bringt, wenn es um den preis ist, dass Ihr verliert. Das wollen Wir Euch übrigens noch unter die Nase reiben: Hättet Ihr Euch auf den angebotenen Deal eingelassen, hätten Wir zwar keine Karte rausgehauen, Eure Chancen stünden aber deutlich besser, hier zu gewinnen :tongue:
Witold Pilecki
24.11.23, 13:50
Warum? Es hat uns einen Heidenspaß gemacht, euren Untergang zu planen. Nun wart ihr weniger unglücklich bei der Zuteilung von Aktionskarten, als wir vermuteten. Wir hatten auch erwogen, euer Angebot anzunehmen, aber der werte Abo hat unser Naturell schon gut erfasst... schaut euch die PDF von ihm an. :D
https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31377&p=1335067#post1335067
Kardinalinfant
24.11.23, 15:44
Warum? Es hat uns einen Heidenspaß gemacht, euren Untergang zu planen.
Seht Ihr, das ist der entscheidende Unterschied, Ihr plant und plant.... und Wir machen einfach (euren Untergang (na hoffentlich kommt es jetzt auch tatsächlich so)).
Nun wart ihr weniger unglücklich bei der Zuteilung von Aktionskarten, als wir vermuteten.
In der Tat würden Wir retrospektiv sogar sagen, dass Wir dabei ausgesprochen Glück hatten, wenn Wir nur an die vielen scheinbar im Umlauf befindlichen Rattenplagen denken...:D
Ritter Kunz
24.11.23, 19:47
Na, es scheint Uns ja fast als wollten sich die Herren hier am grünen Tisch einigen. Da müssen Wir Uns den Aufwand mit dem Ausspielen (und vor allem Schreiben) gar nicht mehr machen... ;)
Kleiner Scherz, es wird natürlich ausgespielt. Aber Wir werden nicht vor nächster Woche zum Ausspielen kommen, und dann will ja noch geschrieben werden... könnte also noch etwas dauern.
Kardinalinfant
24.11.23, 20:09
Von einigen kann keine Rede sein, aber wenn der werte Witold Pilecki kampflos aufgibt, würden Wir seine Kapitulation gnädig akzeptieren :)
Witold Pilecki
24.11.23, 20:17
Wenn ihr noch eine Aktionskarte ausspielt vielleicht. ;)
Ritter Kunz
29.11.23, 12:06
Wir haben soeben Schlachtfeld A ausgespielt, und müssen vermelden, dass der Bericht eine Weile brauchen wird. 985 Screenshots :eek:
Witold Pilecki
29.11.23, 14:01
Das klingt doch gut. Nichts ist spannender, als ein Unentschieden, das sich wie Kaugummi in den Haaren zieht. :D
Bedeutet das, dass hier einige Regenten mit Ihren Planungen das normale Voranschreiten dieses AAR absichtlich sabotieren? :eek:
Kardinalinfant
01.12.23, 10:40
Das klingt doch gut. Nichts ist spannender, als ein Unentschieden, das sich wie Kaugummi in den Haaren zieht. :D
Genau das befürchten Wir gerade auch :uhoh:
Jedenfalls scheint es für Euch ein deutlich besseres Zeichen zu sein als für Uns, dass die Partie so lange ging, denn wenn jemand einen schnellen Sieg hingelegt hätte, dann Wir im best case Szenario. Je länger aber die Partie angedauert hat, umso höher sind Unseres Erachtens Eure Chancen, dass Ihr mindestens zwei Kills erreicht habt, wenn nicht sogar mehr. Kurz: Wir schlottern vor Angst, wie die Ratte, wenn der Gegner mal 5 Bewaffnete vorbeischickt ;)
Ritter Kunz
20.12.23, 14:50
Und Wir haben einen Sieger... für den Titel des längsten Berichts in diesem AAR :D
Wir sind fertig mit schreiben, und müssen nun noch die stolzen 152 verwendeten Screenshots hochladen und in 18 Seiten Textdokument integrieren. Die werte Leserschaft darf heute Abend oder morgen mit einer Veröffentlichung rechnen ;)
Die werte Leserschaft darf heute Abend oder morgen mit einer Veröffentlichung rechnen ;)
https://www.youtube.com/watch?v=nxSX6gQX7UU
:D
Witold Pilecki
20.12.23, 16:49
Wir freuen uns auf eine Vielzahl missglückter Angriffe bis zum bitteren Ende. In die Pechgräben, Männer des Kardinalinfanten! :D
Kardinalinfant
20.12.23, 16:55
Wir freuen uns auf eine Vielzahl missglückter Angriffe bis zum bitteren Ende. In die Pechgräben, Männer des Kardinalinfanten! :D
Nachdem Euer gesamtes Streben darauf gerichtet scheint, Uns einmal, ein einziges Mal zu besiegen, würden Wir es Euch als Weihnachtsfreude sogar gönnen. Wir sindi n großherziger Geberlaune..:ditsch:
Witold Pilecki
20.12.23, 17:05
Vielleicht habt ihr ja Glück und der werte Ritter Kunz hat doch zuerst Feld B ausgespielt. :D
Ritter Kunz
21.12.23, 14:47
Und da ist er, der Bericht zum vieldiskutierten Match Kardinalinfant vs. Witold Pilecki. Die Aufstellungen wurden ja von den Kontrahenten selbst schon enthüllt (wenn auch teils scheibchenweise ;) ). Hier das ganze nochmal visualisiert:
https://up.picr.de/46805798rt.jpg
Der werte Kardinalinfant hat hier also nicht nur seine stärksten Fürsten auf Schlachtfeld A konzentriert, sondern auch noch mittels der Aktionskarte „Verstärkungen“ den Wazir in seinem Kader für diese Partie zu einem Saladin aufgewertet.
Dabei wurde die Aufstellung so gewählt, dass der Wolf und Saladin die Innenpositionen besetzen, während das Schwein und der Abt die Flanken der Aufstellung bilden.
Der werte Witold Pilecki setzt dagegen seinen Saladin auf die linke Flanke und der Wazir steht auf der rechten inneren Position. Die Schlange als schwächstes Glied wurde zwischen die beiden „Großen“ platziert, um eine etwas geschütztere Position zu generieren.
Rein von den aufgefahrenen Werten der Fürsten ist Kardinalinfant eindeutig im Vorteil, und außerdem mit einer KI mehr – das bedeutet auf dem Papier einen klaren Sieg, und wie schon hinlänglich diskutiert wurde, kommt es darauf an, wie viele Kills Team Pilecki erzielen kann, um zusammen mit Schlachtfeld B die Möglichkeit auf einen Gesamtsieg zu wahren. Wir zitieren die Vorhersage des werten Kardinalinfant:
Auf Feld B ist es klar. Die Schlange alleine hätte gar keine Probleme mit der Ratte, sie überlebt aber wahrscheinlich keinen (oder maximal einen) Angriff des Wolfs, der hier ja gänzlich ungestört von seitlicher Beeinflussung angreifen kann, die Zeit wird der Schlange niemals reichen, um Eure Ratte rauszunehmen. Macht Ihr also auf Feld A zwei Kills, gewinnt Ihr das Match.
So wollen Wir nun zur Tat schreiten, und die Theorie einem Praxistest unterwerfen. Am Anfang geschieht wenig, bis zum ersten Angriff der Schlange:
https://up.picr.de/46805799yf.jpg
Der Abt hat jetzt zu Matchbeginn noch weniger Bogenschützen am Start als sonst schon, daher kann Earl Doubletongue seine Leiterträger problemlos an die Mauer bringen. Die Lanzenträger erklimmen die Wälle:
https://up.picr.de/46805800gg.jpg
Doch da es wie immer bei der Schlange anfangs ziemlich wenige sind, werden sie von den Mönchen des Abtes im Burghof abrupt gestoppt.
Herzog Truffe hat unterdessen seine Burg fertig gestellt:
https://up.picr.de/46805801hk.jpg
Hier haben wir eine andere Variante der kleinen Burg, mit 6 Waffenherstellern und dem Torhaus nach hinten. Wirtschaftlich ist sie immer noch schwächer als die größeren Designs, aber die bessere Aufteilung hebt sie für Uns in den durchschnittlichen Bereich.
Auch die Schlangenburg ist im wesentlichen fertig, abgesehen von ein paar Stellen, wo der Burggraben noch breiter wird:
https://up.picr.de/46805802ad.jpg
Hm, wie sollen Wir die Burg bewerten? Positiv ist zu bemerken, dass sie über 7 Waffenmacher verfügt, was für die Schlange sehr gut ist. Negativ ist eigentlich der ganze Rest. Das Torhaus zeigt nach vorn, die Türme nach hinten, und der Wall schreit einem geradezu „Tote Winkel!“ ins Gesicht. Immerhin hat die Besatzung des Bergfrieds einen ganz guten Wirkungsbereich. Insgesamt also wohl auch Durchschnitt bis Durchschnitt plus. In dieser konkreten Aufstellung profitiert die Schlange von der nahen Burg Saladins, deren Ausläufer man am rechten Bildrand erkennt.
Kommen Wir nun zum Abt. Da sehen wir wieder die Variante mit 4 Türmen, wo die eine Kirche in die Mauer eingebaut ist. Ansonsten die übliche, groß dimensionierte Wirtschaft, Kathedrale, Feuersbrunst...
https://up.picr.de/46805803ji.jpg
...Moment, Feuersbrunst? Ein paar Sklaven der Schlange ist es offenbar gelungen, den Mangel an Schützen und den offenen Hinterhof des Abtes auszunutzen, und die Burg in Brand zu stecken. Das ist ein schlechter Start für unseren ausgabenbewussten Kleriker.
Mithilfe der Brunnenarbeiter seiner Teamkameraden kann der Abt den Brand aber nach ein paar Ingame-Monaten löschen.
Die Mitte der Karte ist inzwischen vollständig bebaut, und es wird um die Vorherrschaft an den Farmplätzen gerungen.
https://up.picr.de/46805804zv.jpg
Auch im Bild ist ober der nächste Angriffstrupp der Schlange, der sich auf den Weg zum Abt macht. Dem schließt sich Saladin mit seinem ersten Angriff an:
https://up.picr.de/46805805hk.jpg
Die Lanzenträger Earl Doubletongues erklimmen erneut die Leitern und öffnen dabei auch noch das Torhaus, während Saladins Gepanzerte näher rücken:
https://up.picr.de/46805806kc.jpg
https://up.picr.de/46805807kf.jpg
Den ersten Schwung Lanzenträger wehren die Mönche noch gut ab, aber irgendwann ist ihre Kraft erschöpft, da beständig neue Sklaven, Meuchelmörder und berittene Bogenschützen nachströmen:
https://up.picr.de/46805808qc.jpg
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Feindliche Fernkämpfer besetzen die Wälle der Abtei, Sklaven und Meuchelmörder schlachten die Bauern am Lagerfeuer ab und sogar berittene Bogenschützen des Wazir tauchen auf. Der Abt kann nur noch beten:
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Der Burgherr schwingt schon die Axt, um sich seiner Haut zu erwehren, und man sieht, dass es knapp wird:
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Doch da steht ein Feuerwerfer. Er nimmt Maß – er holt aus – und er wirf!
https://media3.giphy.com/media/3o6ozh46EbuWRYAcSY/giphy.gif?cid=ecf05e475zf2r0m9w3yu0n0jpq8tudfhmiby3lrd7cqdfcyi&ep=v1_gifs_search&rid=giphy.gif&ct=g
https://up.picr.de/46805812rs.jpg
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*Seufz*
Der Abt brennt mal wieder, und der Angriff ist damit in Rauch aufgegangen. Es war durchaus knapp, aber Feuerwerfer sind in der Offensive – Wir sagen es erneut – eindeutig mehr Fluch als Segen.
Es gibt ja einen Punkt an dem jeder Feuerwehrmann zu dem Schluss kommt: kontrolliert abbrennen lassen. Dieser Punkt ist beim Abt jetzt erreicht, daher schauen Wir mal, was sonst noch auf der Karte passiert.
Ein Angriff des Schweins trifft auf Patrouillen und die Kräfte löschen sich gegenseitig aus:
https://up.picr.de/46805814ik.jpg
Ein Angriff des Wazir auf den Abt läuft durch brennende Felder und Steinbrüche und verpufft somit im wahrsten Wortsinn:
https://up.picr.de/46805815cm.jpg
Dafür hat er aber seine Burg fertig gebaut:
https://up.picr.de/46805817iu.jpg
Es handelt sich um den vierzackigen Stern. Diese Burg ist nicht schlecht, in der aktuellen Aufstellung sicherlich besser als eine der einseitig ausgerichteten Varianten. Wenn allerdings eine der Spitzen zerstört werden sollte, entsteht potenziell ein enormer toter Winkel, weshalb Wir hier nicht mehr als Durchschnitt vergeben können.
Kardinalinfants Saladin bringt jetzt auch seinen ersten Angriff in Richtung der Schlange in Stellung, doch werden die leichten Truppen bereits in der Oase abgeschossen, und die noch geringe Zahl an Schwertkämpfern dann beim Anmarsch auf die Burg.
Die Schlange versucht ihrerseits noch schnell den Kill beim Abt abzustauben und greift mit einer kleinen, schnellen Truppe an. So schnell, dass Wir das erst sehen, als sie schon am Burgherrn stehen:
https://up.picr.de/46805818qd.jpg
Es war quasi kein Widerstand vorhanden, aber die kleine schnelle Truppe war wohl zu klein, denn der Abt überlebt das Ganze erneut. Doch obwohl die Burg mittlerweile größtenteils gelöscht ist, zeigt die Stärkeübersicht vom Februar 1187, wie abgeschlagen der Abt aktuell ist:
https://up.picr.de/46805829ul.jpg
Wenige Monate später sammeln Wazir und Schlange erneut Truppen, um den Abt endgültig aus dem Spiel zu nehmen:
https://up.picr.de/46805830ks.jpg
Das Torhaus steht noch vom letzten Angriff offen. Zuerst sind die berittenen Bogenschützen und Sklaven drin, dicht gefolgt von Lanzenträgern und Feuerwerfern:
https://up.picr.de/46805831oh.jpg
Nun ist die Frage: kann der Burgherr schneller getötet werden, als das unvermeidliche Feuer die Angriffstrupps auslöscht? :D
https://up.picr.de/46805832en.jpg
https://up.picr.de/46805833pv.jpg
Die Schlange kann sich den Kill sichern, und der Abt nutzt seinen letzten Atemzug mal wieder für Racheschwüre:
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Earl Doubletongue kann da nur kichern:
https://up.picr.de/46805835ze.jpg
Damit sind die Zahlenverhältnisse ausgeglichen und die Chancen von Team Pilecki, die benötigten Kills anzusammeln, etwas gestiegen.
Die Schlange ist (noch) der Fürst mit der dicksten Geldbörse, darum wird Herzog Truffes Armee magisch angezogen:
https://up.picr.de/46805837lu.jpg
https://up.picr.de/46805838jd.jpg
Die Streitkolbenkämpfer sind schnell am Wall und verursachen ordentlich Schaden am Torhaus:
https://up.picr.de/46805839ao.jpg
Aber schnell hinzugezogene Lanzenträger und der andauernde Pfeilbeschuss beenden den stürmischen Angriff dann doch recht schnell – Einstecken ist eben keine der Stärken der Streitkolbenkämpfer.
https://up.picr.de/46805840fj.jpg
Nun zeigen Wir die Burgen der beiden Saladins. Zuerst Saladin „Der Großartige“ auf Seiten des werten Kardinalinfant:
https://up.picr.de/46805841aa.jpg
Dies ist eine der einfacheren Saladin-Burgen. Im wesentlichen ein Rechteck aus doppeltem Wall mit Zinnen, eingerahmt von vier großen Rundtürmen an Vorder- und Rückseite. Dazu ein großes Torhaus nach hinten. Wir haben diese einfachen Burgen tatsächlich schätzen gelernt, da es hier keine verwundbaren kleinen Torhäusern an den Seiten gibt, die stets eine Schwachstelle sind. Natürlich sind die Laufwege weniger optimiert, aber das ist ein akzeptabler Preis in Unseren Augen.
Nun zu Saladin „Der Weise“ von Team Pilecki:
https://up.picr.de/46805842qp.jpg
Auf den ersten Blick ist das die gleiche Burg, nur auf die Seite gedreht. Aber auf den zweiten Blick erkennt man die kleinen Torhäuser an den Seiten :eek: Man muss sagen - diese sind schon ganz gut geschützt, quasi hinter den großen Türmen versteckt. Im Prinzip kommt es immer drauf an, wie viele und welche Truppen durch kommen, daher würden Wir sagen, dass beide Burgen in etwa gleichwertig sind.
Und auch Herzog Volpe hat seine Burg seit einiger Zeit fertiggestellt:
https://up.picr.de/46805843rj.jpg
Joa, das ist wieder die kleine Burg. Das haben Wir fast schon erwartet. Wer die richtig großen Burgen des Wolfs sehen will, muss wohl eine Aktionskarte einsetzen… :rolleyes:
In der Kartenmitte kommt es zum Zusammentreffen der Armeen beider Saladins. Was das Schützenduell angeht behält Team Pilecki die Oberhand, auch weil die verschiedenen Patrouillen im Farmland ordentlich Schützenhilfe leisten:
https://up.picr.de/46805844vx.jpg
Mit den verbliebenen Bogenschützen und den Meuchelmördern hat das Schwein keine Probleme. Nun kommen die Schwertkämpfer:
https://up.picr.de/46805845ur.jpg
https://up.picr.de/46805846td.jpg
Das Schwein hat viele Männer zuhause, die gemeinsam mit den Armbrustschützen alle durchbrechenden Araber ausschalten.
https://up.picr.de/46805847rn.jpg
Ein kurz darauf folgender Angriff des Wazir will die Lücken in der Mauer ausnutzen, doch Herzog Truffe lässt die Löcher schnell verschließen, ehe die Feinde da sind. Dann stehe sie verwirrt vor der Mauer und lassen sich abschießen – so wird das nix mit dem zweiten Kill!
Hier mal ein Beispielbild für die andauernden Scharmützel um die Mitte:
https://up.picr.de/46805848bu.jpg
Man erkennt auch, wie beide Seiten versuchen, Störkatapulte in Stellung zu bringen.
Wir springen nun ein paar Jährchen nach vorn, in denen diverse fehlschlagende Angriffe von beiden Seiten erfolgen. Unter anderem wird sogar der Wolf mal von der Schlange angegriffen, da er kurzzeitig mangels Geld als schwächster Fürst galt.
Nun sammeln sich Saladin, der Großartige und Herzog Truffe zum gemeinsamen Angriff auf den gegnerischen Saladin:
https://up.picr.de/46805849do.jpg
Dabei legen die Männer des Schweins zuerst los, während Saladins Schwertkämpfer noch etwas brauchen, bis sie die Front erreichen.
https://up.picr.de/46805853cq.jpg
https://up.picr.de/46805854li.jpg
Ein kleiner Teil der Streitkolbenkämpfer schüttet den Burggraben zu, während die Mehrzahl versucht, die seitlich gelegenen kleinen Tore zu erreichen:
https://up.picr.de/46805855gx.jpg
https://up.picr.de/46805856nd.jpg
Damit sind die Truppen des Schweins aufgebraucht, und erst jetzt sind die Männer des „Großartigen“ zum Angriff bereit:
https://up.picr.de/46805857co.jpg
https://up.picr.de/46805858mx.jpg
Aber alleine reißen sie auch nichts mehr raus. Schade, besseres Timing hätte hier durchaus etwas bringen können.
Der nächste Angriff des Wolfs auf die Schlange dringt ebenfalls nicht durch. Dieses Bild beschreibt eigentlich den ganzen Angriff:
https://up.picr.de/46805859na.jpg
Wobei man sagen muss, dass sich die gefühlte Initiative im Spiel aktuell zum Team Kardinalinfant verlagert. Seine Fürsten können die Oasen zunehmend besser behaupten, und greifen auch öfter an, da sie mehr Angriffstruppen rekrutieren und die Patrouillen nicht so oft ersetzen müssen. Die Stärkeübersicht zeigt auch überall gesunde Werte, wobei die dicken Geldpolster hier im Juli 1205 bei Team Pilecki zu finden sind:
https://up.picr.de/46805860xq.jpg
Wie man erkennt, hat der Wazir sogar Saladin den Rang als Krösus abgelaufen und wird damit zur Zielscheibe für das Schwein:
https://up.picr.de/46805861gy.jpg
https://up.picr.de/46805862vn.jpg
Dieser Angriff ist das reinste Chaos, ein brutaler Ansturm, alles brennt und und schreit, Feuerpfeile kreischen und die Belagerungswaffen donnern gegen die Wälle.
Der große Turm in Richtung des Angriffs bricht zusammen, doch langsam aber sicher werden die Angreifer weniger:
https://up.picr.de/46805863kk.jpg
Auch die Beobachtungstürme der Feuerwerfer sind nun zerstört, und zum Schluss fällt auch noch das Torhaus. Doch dem darauf folgenden Ausfall der arabischen Truppen können die geschwächten Angreifer nichts mehr entgegen setzen:
https://up.picr.de/46805864yh.jpg
Der Wazir hat auch nicht unerheblichen Schaden erlitten, und muss auch seine Wirtschaft neu bemannen.
Dafür kommt direkt ein Konterangriff von Team Pilecki. Saladin der Weise steht bereit:
https://up.picr.de/46805865iy.jpg
Doch Herzog Truffe ist mit allen Wassern gewaschen und schickt ein Selbstmordkommando aus Streitkolbenkämpfern direkt los, um die gegnerischen Belagerungsgeräte zu zerstören, während Saladins Armee noch den berittenen Bogenschützen hinterher schaut.
https://up.picr.de/46805866fj.jpg
Alle Belagerungsgeräte sind hinüber, doch die Katapulte konnten einige Male feuern, und eine Bresche in den dünnen Wall der Schweineburg schlagen. Dorthin sind nun alle Angreifer unterwegs:
https://up.picr.de/46805867bb.jpg
Herzog Truffe gehen die Männer und die Optionen aus…
https://up.picr.de/46805868tb.jpg
Doch dann entsinnt er sich seiner Trumpfkarte: die Männer vom Bau! Das Versprechen einer Extraration Bier wirkt wunder, und schwupps!
Vorher:
https://up.picr.de/46805869lz.jpg
Nachher:
https://up.picr.de/46805870fw.jpg
Außen noch schnell ein Schild dran „Heute geschlossene Gesellschaft“ und es passiert, was zu erwarten ist. Saladins Männer stehen davor, und sind unschlüssig, was sie jetzt machen sollen. Diese Entscheidung wird ihnen jedoch bald von Herzog Truffes Armbrustschützen abgenommen…
https://up.picr.de/46805871gs.jpg
Das war durchaus nicht ungefährlich – ohne die flinken Maurer hätte es auch ein Kill werden können.
Nun ein kleiner Zeitsprung. Im Jahr 1213 schauen Wir mal kurz weg, und als Wir Uns wieder dem Spiel zuwenden, steht der Wazir unter massivem Druck von Saladin und Schwein:
https://up.picr.de/46805872vg.jpg
https://up.picr.de/46805890hg.jpg
Der Beginn läuft ähnlich wie zuletzt, nur das jetzt noch ein kräftiger Schwung Kämpfer nachkommt:
https://up.picr.de/46805891eb.jpg
Auch dieses Mal fällt das Torhaus schließlich dem Rammbock zum Opfer, und die Angreifer stürmen die Burg:
https://up.picr.de/46805892hn.jpg
Viele der Kämpfer des Wazir sind durch das andere Torhaus nach draußen geschickt worden, und haben nun Mühe, rechtzeitig zum Bergfried zurück zu kehren. Allerdings hat einer von Saladins Feuerwerfern einige Bäckereien in Brand gesteckt, so dass alle anrückenden Soldaten starken Schaden nehmen:
https://up.picr.de/46805893zq.jpg
https://up.picr.de/46805894mx.jpg
Und es scheint so, dass sich Team Kardinalinfant damit selbst ein Bein gestellt hat. Obwohl sich etwas später eine zweite Bresche im Wall anbietet, um das Feuer zu umgehen, ist die Armee der Angreifer schon deutlich geschrumpft:
https://up.picr.de/46805895ol.jpg
https://up.picr.de/46805896jt.jpg
Und schließlich hat es der Wazir auch überstanden. Aber seine Wirtschaft ist auf Null zurück geworfen, und es wird lange dauern und einiges seiner Reserven aufzehren, bis sie wieder läuft:
https://up.picr.de/46805897vc.jpg
Nun springen Wir wieder etwas nach vorn. Wie gesagt – es heißt nicht, dass in dieser Zeit keine Angriffe statt finden, aber Wir können nur das zeigen, was einigermaßen wichtig ist, um den Rahmen nicht vollends zu sprengen.
Im April 1224 kann der Wolf bei einem Angriff auf die Schlange das Torhaus zerstören, aber kaum weitere Schäden verursachen.
1226 marschiert die Armee von Saladin dem Weisen direkt durch einen brennenden Steinbruch des Wolfs und wird komplett vernichtet.
Die Heere der Schlange und des Schweins prallen im Feld aufeinander, wobei das Schwein zwei Dutzend Männer verliert. Earl Doubletongue werden nur Gerüchte über ein Massaker zugetragen, da das Schwein nicht mal einen am Leben gelassen hat, der die Geschichte erzählen könnte.
Diese und andere, weniger spannende Dinge passieren während der nächsten Jahre. Wir wenden uns dem Geschehen erneut im Jahre 1236 zu.
Hier sehen Wir in einer Großaufnahme, dass sowohl Saladin „der Großartige“ als auch Herzog Truffe ihre Truppen sammeln, ähnlich wie es schon einmal geschehen ist. Außerdem hat auch der Wazir seine Truppen ausgeschickt, die sich im oberen linken Bildteil sammeln:
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Wiederum sind die schnellen Truppen des Schweins die ersten, die zum Angriff übergehen:
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Hier ist das Timing erneut nicht so gut, besser wäre es wenn Saladin zuerst angreift, damit sie dann effektiv zu gleicher Zeit am Wall ankommen, und so die Verteidigung von Pileckis Fürst überlasten.
Doch während dieser Überlegungen werden Wir von einem Hilfeschrei Herzog Truffes aufgeschreckt – stimmt, der Wazir war ja auch im Anmarsch begriffen!
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Und das Schwein hat gerade seine Armee ausgeschickt und ist damit verwundbar. Die Männer werden zwar zurückgezogen, wenn eine KI in Bedrängnis gerät, kommen aber bei der Entfernung nicht mehr rechtzeitig.
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Die Männer des Wazir sind durchgebrochen! Was passiert auf der anderen Seite der Karte?
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Spät, sehr spät setzen sich die Truppen von Kardinalinfants Saladin in Bewegung. Die Schützen der Schlange leisten Unterstützungsfeuer, und es ist fraglich, ob hier ein Durchbruch zustande kommt. Auch im Bild: Reste der Armee des Schweins beim Rückzug.
Doch die Burg ihres Herrn ist schon zum Großteil von Wazirs Schergen überrannt worden:
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Und obwohl die Armbrustschützen hier massiven Schaden verursachen, sind es schlicht so viele Schwertkämpfer, dass sie bis zum Bergfried vordringen können. Die schwachen Mauern der Burg haben sie nur kurz aufgehalten, und damit den Niedergang Herzog Truffes besiegelt:
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Der Wazir hat sich mal wieder einen Kill gesichert, und feiert das Ganze mit dem traditionellen Säbelgerassel:
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Damit hat Team Pilecki die zwei benötigten Kills eingesammelt, und es ist für Uns durchaus überraschend, in welch fast dominanter Art und Weise das passiert ist, wo doch die Fürsten des Teams Kardinalinfant auf dem Papier deutlich stärker sein sollten, selbst nach dem unglücklich frühen Ausscheiden des Abts.
Der Wolf arbeitet sich immer noch an der Schlange ab – vielleicht reicht es ja diesmal?
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Man sieht hier eines der Probleme unter denen der Wolf in dieser Partie leidet: er hat es nie geschafft, seine Belagerungswaffen aufzubauen, weil die entsprechenden Bauplätze vermutlich durch Farmen blockiert sind. Das zwingt seine Truppen, sich einen Weg durch die Mauern frei zu schlagen. Und zumindest die Mauern sind bei der Schlange deutlich stärker als beim Schwein.
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Nach einiger Zeit sind die Mauern an zwei Stellen durchbrochen, aber die Schlange hat sehr viele Lanzenträger angesammelt, was zu einer äußerst unübersichtlichen Situation führt:
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Nach einem langgezogenen Kampf, bei dem die Schlange den Großteil ihrer Lanzenträger verheizen musste, fallen die letzten Angreifer:
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Positiv betrachtet (von Seiten des Wolfs) hat man hier gesehen, dass nicht mehr viel fehlt. Wenn die Angriffsarmeen noch größer werden, sind die Tage der Schlange gezählt.
Schauen Wir auf die aktuellen Stärkeverhältnisse:
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Ja, Team Kardinalinfant ist nun in Unterzahl. Die Gute Nachricht ist: es sind die starken Fürsten, die noch da sind, und Pileckis Wazir hat seine Goldreserven vollkommen aufgebraucht, da er mit angeschlagener Wirtschaft weiter Einheiten rausgepumpt hat. Wenn der Wolf die Schlange aus dem Spiel nehmen kann, werden die Karten für den Sieg auf A neu gemischt.
Der nächste Angriff des Wazir geht auf den Wolf und wird von dessen Verteidigung einfach aufgeraucht. Nun versammeln sich aber gleich zwei Armeen: Saladin der Weise und Earl Doubletongue sammeln ihre Truppen:
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Doch so nah die Sammelpunkte sind, so verschieden die Ziele. Die leichten Truppen der Schlange rennen gegen die Wälle des Wolfs an, während Saladin die ständigen Verwechslungen mit Saladin auf den Zeiger gehen. Es kann nur einen geben!
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Aber einzeln stellen diese Armeen noch keine Bedrohung dar, und werden vernichtet – die der Schlange naturgemäß schneller als die Armee Saladins.
Wir springen direkt zum nächsten Angriff der Schlange, diese Bilderfolge können Wir keinem Leser vorenthalten, daher lassen Wir sie einfach unkommentiert hier stehen:
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Ähm ja. Sagen Wir mal so – im späten Spiel sind die Armeen der Schlange – so zahlreich sie auch sein mögen – kein ernstzunehmender Faktor mehr, außer gegen extrem geschwächte Gegner.
Im Juni 1261 rückt besagte Armee erneut aus, doch diesmal steht der Wolf vor den Toren:
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Ein Teil der Armeen geht in den Nahkampf, doch die meisten Männer passieren einander nur:
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Nun ist diese Situation für die Schlange ungleich gefährlicher, da es ihre Burg ist, an deren Wälle schon gehämmert wird, während die eigenen Truppen vorerst nur durch Abwesenheit glänzen.
Nichtsdestotrotz ist die Zahl der Angreifer ziemlich geschmolzen, als endlich ein Durchbruch erzielt wurde:
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Aber ist der Durchbruch einmal da, steht nicht mehr viel im Weg, und der blaue Burgherr versteckt sich nicht gerade hinter seinen Soldaten…
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Und ja, es reicht. Die Pikeniere stecken massiv viele Schüsse weg und die Schwertkämpfer liefern den Schaden. Earl Doubletongue muss die Waffen strecken:
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Der Lakai des Wolfs verkündet den Erfolg, und lässt sich da von der eigenen Propaganda etwas zu sehr mitreißen, denn von „wieder“ kann in dem Fall keine Rede sein, war dies doch der erste Kill, den sein Team erzielen konnte.
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Doch irgendwo muss ja der Anfang gemacht werden, wenn Team Kardinalinfant hier siegen will. Nun sind die Zahlenverhältnisse wieder ausgeglichen.
Die nächsten Jahre sind geprägt von wechselseitigen, ineffektiven Angriffen. Die Truppen des Wazir verbrennen in den Feuergräben des Wolfs, die Saladine beharken sich gegenseitig, und auch der Wolf findet keine Lücken in der Verteidigung des „Weisen“. Wobei es letzterer ist, der aktuell noch am meisten Reparaturarbeiten zu verrichten hat, da seine Burg regelmäßig Türme oder auch mal ein Torhaus an die Angreifer verliert. Dank der Feuerwerfer waren die Feindtruppen aber nie zahlreich genug, um ernsthaft in das Innere der Burg vorzudringen.
Bis zum Juli 1284. Die Armeen beider Saladins sind auf dem Feld, mit dem Ziel, die Burg des jeweils anderen anzugreifen. Der Unterschied ist nur, dass sich Pileckis Saladin am schlechtestmöglichen Punkt sammelt, nämlich genau vor der Burg des Wolfs:
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Dessen Armbrustschützen halten reiche Ernte unter den arabischen Schwertkämpfern:
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Damit hat sich der Angriff schon mal erledigt. Auf der anderen Seite rücken nun die violetten Soldaten des „Großartigen“ vor, und der grüne Saladin bekommt ein ungutes Gefühl dabei, gerade seine eigene Armee verloren zu haben:
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Das obere der kleinen Torhäuser ist bald zerstört und die Angreifer marschieren drauf los. Da sie um die Burg verteilt sind, kommen sie nicht im ganz großen Pulk:
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Doch die wenigen Verteidiger können nur für eine kurze Zeit im Burghof gegenhalten. Dann kommt die Schwertkämpferkarawane mehr oder weniger ungehindert zum Bergfried (wenn auch mit viel Feuer auf dem Weg):
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Wir haben für die folgenden Screenshots mal den Burgherrn ausgewählt, damit man seinen Lebensbalken gut sehen kann:
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Kaum ein Kratzer! Es ist kaum zu glauben, aber die Menge an Feuerwerfern und Schützen reichte genau aus, so dass die meisten Angreifer genau am Bergfried mit den Kräften am Ende waren. Die letzten Soldaten fallen dem mächtigen Säbel des Burgherrn zum Opfer.
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Dass er dies überlebt hat, kann „Der Weise“ sicher selbst kaum glauben. Aber seine Burg und Wirtschaft haben schon mal bessere Tage gesehen:
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Doch er kann sich natürlich auf seine Goldreserven stützen, um dies zu kompensieren.
Es folgen dann noch ein Angriff des Wazir auf den Wolf, sowie ein zweiter Angriff des violetten auf den grünen Saladin. Dieser war nicht so gefährlich wie der voraus gegangene, da die Armee des „Weisen“ dieses Mal noch zuhause war.
Im Dezember 1295 gibt es das nächste erwähnenswerte Ereignis. Saladin brennt!
Die Feuerballisten des Wazir konnten, nachdem dessen Bogenschützen die vorderen Türme weitestgehend geräumt hatten, in Schussreichweite gelangen und eine der Bäckereien anzünden:
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Das Feuer weitet sich auf Farmen, Steinbrüche und das Innere der Burg aus, und aus eigener Kraft kann es „der Großartige“ nicht mehr löschen:
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Währenddessen gibt es wechselseitige Angriffe von Wolf und Saladin, dem Weisen, doch keiner der beiden dringt durch.
Das Feuer wütet weiter, solange der violette Saladin noch Geld auf der Tasche hat, da er so immer wieder Holz nachkauft und neue Gebäude baut, die dann wenig später auch in Flammen stehen. Erst Gegen Ende des Jahres 1301 hat die Feuersbrunst ein Ende. Doch nicht das Missgeschick des „Großartigen“ – da er nun, ausgebrannt und ohne Reserven – als schwächster Fürst gilt, ist der Wazir wie ein Geier sofort zur Stelle, um sich die Reste einzuverleiben:
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Hier sieht man auch wieder gut, wie die vorderen Türme mittlerweile zuverlässig von den berittenen Bogenschützen leer geräumt werden.
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Nun ist es Kardinalinfants Saladin, der von Planänderungen spricht…
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Das Torhaus fällt, und die Leibgarde macht einen Ausfall. Alle Soldaten, die das Torhaus einschlugen, werden nieder gemacht, doch nun kommt der größere Pulk:
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Auf der rechten Seite erkennt man gut, wie stark die Armbrustschützen des Wolfs helfen – dort werden die Reihen der Angreifer schnell ausgedünnt. Doch die meisten Gegner kommen oben herum:
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Man sieht: obwohl auch hier Feuer seinen Beitrag leistet, ist der Weg, den die Angreifer gehen müssen, kürzer als bei der Burg des grünen Saladins. So kommen die Schwertkämpfer bis auf den Bergfried:
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Saladin „der Großartige“ ergibt sich seinem Gegner, doch auf dessen Gnade zu hoffen ist beim Wazir eher optimistisch, gelinde gesagt…
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Nun ist es der Januar des Jahres 1304, noch 46 Jahre bis zum Unentschieden, und der Wolf steht allein gegen zwei Gegner:
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Mit einem Sieg kann Team Kardinalinfant hier wohl nicht mehr rechnen – wer hätte das vorher gedacht? Mit gutem Timing wäre ein Kill durch den Wolf auf jeden Fall drin, aber wahrscheinlich ist es nicht, da er sich jetzt gegen zwei Gegner verteidigen und dafür auch mehr Ressourcen aufwenden muss.
Im August 1305 greift Saladin den Wolf mit einem großen Heer an:
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Der Wolf verteidigt wie immer verbissen und zündet die Pechgräben an:
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Diese dünnen die Reihen der Angreifer sehr schnell aus:
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Irgendwann denken Wir „Hm, die Pechgräben brennen aber ungewöhnlich lang“ – bis Uns auffällt, dass es mittlerweile die Burggebäude sind, welche in Flammen stehen. Und diesmal ist die ursache auch eindeutig – eine der Feuerballisten Saladins hat ihren Job gemacht. Es ist nur nicht aufgefallen, weil sowieso die Pechgräben brannten:
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Die letzten Kämpfer Saladins werden durch das Feuer natürlich abgewehrt, aber der Wolf hat nun ein ernsthaftes Problem:
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Im April 1309 ist das Feuer schließlich gelöscht, und der Wolf wirtschaftlich am Boden:
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Die Soldaten des Wolfs werden ihn noch eine Weile beschützen können, aber die Wirtschaft muss schleunigst wieder ans laufen gebracht werden. Das ist jedoch so spät im Spiel ohne Goldreserven schwierig, weil es so gut wie kein Holz mehr auf der Karte gibt. Das macht den Neubau von Wirtschaftsgebäuden teuer, da alles Holz gekauft werden muss.
Drei Jahre später kommt der nächste Angriff, diesmal rückt der Wazir mit gut 400 Mann vor. Aber auch er kann hier keine Belagerungsgeräte aufstellen:
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Dennoch nötigt der Angriff dem Wolf Respekt ab, und er fängt wieder an, von Vätern anderer Fürsten zu erzählen.
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Dem Wazir gelingt es, die Burg ziemlich zu beschädigen:
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Doch letztlich kommt es wie vorhergesagt, seine Soldaten können den Ansturm nochmal abwehren. Allerdings ist die Burg in keinster Weise in der Verfassung, dies noch länger durch zu halten. Aber Saladin lässt jetzt nichts mehr anbrennen, schon im November 1313 kommt er mit knapp 500 Mann erneut angerückt:
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Man täusche sich nicht, auch der Wolf hat noch über 250 Männer in seiner Burg. Doch diesmal hat Saladin wieder Belagerungsgeräte dabei, und die Katapulte öffnen schnell eine Bresche:
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Es entsteht ein gewaltiger Knubbel, doch die Araber sind in der Überzahl. Ein Teil von ihnen umgeht die Verteidiger und fällt ihnen in die Flanke:
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Und diese Gruppe Angreifer ist es auch, welche letztendlich zum Bergfried durchdringt:
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Der Wolf wehrt sich mit Zähnen und Klauen, und wird letztlich doch erlegt:
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Für Saladin war das das Ganze nicht mehr, als die Bestätigung seiner Pläne:
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Doch für sein Team, für Team Pilecki, ist das Ganze nicht weniger als der Sieg auf Schlachtfeld A!
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Eine große Überraschung, zu der man nur gratulieren kann. Wir verlieren gleich noch ein paar Worte darüber, doch zuerst folgt der obligatorische Blick auf die Statistiken:
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Interessant, dass trotz allem der Wolf als mächtigster Fürst gelistet wird. Aber die Zahlen geben ihm Recht: zusammen mit Saladin dem Weisen hat er als einziger über 10.000 feindliche Soldaten ins Grab geschickt, und dabei deutlich weniger Männer verloren. Beim Gold liegt er jedoch hinter den drei Arabern zurück. Auch hier hat der Weise die Nase vorn, und als einziger die Schallmauer von einer Million verdienten Goldstücken durchbrochen! :eek:
Was können die Zahlen sonst noch sagen? Der Schlange sieht man schon am Abtauschverhältnis an, wie schlecht ihre Armeen im späteren Spiel sind. Aber im frühen Spiel war sie ein sehr wichtiger Faktor beim frühen Niederringen des Abts, also durchaus nicht zu vernachlässigen.
Der Wazir hat die meisten Gebäude zerstört, der alte Feuerteufel, und der vom heftigsten Großbrand betroffene violette Saladin hat dementsprechend die meisten verloren.
Nun, warum hat die auf dem Papier stärkere Mannschaft hier verloren? Aus Unserer Sicht waren die Hauptfaktoren
1. Das frühe Ausscheiden des Abts, der darum in der Offensive gar kein Faktor war. Hätte er überlebt, wäre die Schlange bedeutend schneller ausgeschieden und Wazir und der „Weise“ hätten viel früher mehr Druck abbekommen. Schmetterlingseffekt, klarer Sieg für Team Kardinalinfant.
2. Das Feuer war in dieser Runde eindeutig auf Seiten des werten Witold Pilecki. Wir wissen nicht, zu welcher Feuergottheit da gebetet wurde, aber bei allen Kills wurde die betreffende KI vorher durch Feuer massiv geschwächt. Außer beim Schwein, das war einfach mieses Timing.
Natürlich kann eine Zusammenstellung, wo alle Fürsten in der ein oder anderen Form Feuer einsetzen auch Taktik sein, doch ob es aufgeht weiß man vorher nie. Manchmal kann es sogar ein Hindernis sein (Wir schauen dich an, Wazir!)
3. Die Aufstellung. Stehen Abt und Schwein innen, und Saladin und Wolf auf den Flanken, ist es sofort ein komplett anderes Spiel für Team Kardinalinfant. Der schnelle Kill am Abt wäre so nicht möglich gewesen, und auch das Schwein hätte sich vielleicht besser halten können. So denken Wir zumindest. Aber alles Theorycrafting kann immer noch – wie hier auch – eine unsanfte Landung auf dem harten Wüstenboden erleben, wenn andere Faktoren nicht mitspielen.
Außerdem kann man auch noch sagen, dass Team Pilecki 2x kurz davor stand, einen starken Fürsten zu verlieren – je ein Mal Saladin und Wazir. Bei Saladin war es nochmal knapper als bei Wazir, und bei solch engen Kisten können kleinste Unregelmäßigkeiten große Effekte haben. Wir würden dies zusammengefasst einfach als „Pech“ bezeichnen.
Abgesehen davon hat diese Partie gezeigt, dass man nicht gezwungen ist, auf der großen Karte vier Fürsten aufzustellen, um einen Sieg einzufahren (worüber Wir im Sinne der Spielbalance durchaus nicht unglücklich sind).
Für das Gesamtmatch verheißt dies natürlich nichts Gutes für Team Kardinalinfant, denn auf B steht hier nur die Schlange einem Duo aus Wolf und Ratte gegenüber. Es kann gut sein, dass die Ratte hierbei von der Schlange erledigt wird, aber ein Mapsieg gegen den Wolf ist nicht zu erwarten. Aber Wir wollen dem Spiel nicht vorgreifen, und dieser Bericht ist nun wahrlich lang genug. Jetzt heißt es erst mal Ring frei für die Kommentare ;)
Kardinalinfant
21.12.23, 15:28
So haben Wir den werten Witold Pilecki vor Unserem inneren Auge:
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Schon als Kind haben Wir dem armen Isnogud immer die Daumen gedrückt, dass es irgendwann klappt. Daher freut es Uns (bei allem Unverständnis über den Geschehensablauf, den Wir mit einigem Abstand nochmal zu kommentieren gedenken), dass wenigstens Pilecnogud jetzt endlich mal am Ziel ist. Wir gratulieren ihm zu diesem Triumph und wünschen Ihm, dem werten Ritter Kunz, dem es für seinen immensen Aufwand nur immer wieder zu danken gilt und allen anderen, die gerne Herr der Wüste werden wollen frohe Festtage :)
Witold Pilecki
21.12.23, 16:13
Wir danken unserem werten Gegner für die Anerkennung unserer Leistung. Wir sind zurecht stolz auf das Erreichte, wollen uns aber auch bei unserer Familie bedanken - auch für diese kommt Weihnachten dieses Jahr etwas früher, eine Freude, die wir nur zu gerne teilen. *dramatische Pause für Applaus*
;)
Tja, was ist da nur passiert? Der werte Ritter Kunz hat die Faktoren dieses Sieges bereits dargelegt. Unser Kader hat bestmöglich geliefert: Fokus auf Feuer und defensive Aufstellung, Abt und Schwein planmäßig attackiert, dazu eine Menge Glück. Ein Unentschieden oder eine Niederlage mit 2 Kills haben wir einkalkuliert, einen Sieg jedoch nicht. Ehrlich, einen Sieg hätten wir allenfalls zu 20 Prozent erwartet, wären wir auf des Kardinalinfanten Kernteam getroffen. Wir haben, wie dargelegt, versucht, gegen möglichst viele Konstellation nicht zu schlecht auszusehen. Mit Verstärkung durch den edit:Saladin schien uns der Ausgang der Partie klar. Dem ersten Eindruck nach der Schlüssel zur Partie: der Wolf! Ganz klar die Enttäuschung der Partie. Unbehelligt und mit klarem Fokus auf die Schlange hätten wir hier frühzeitig einen Kill und nach Spaltung unseres Teams ein klares Ergebnis erwartet.
Ritter Kunz
26.12.23, 22:36
Bevor Runde zwei zu Ende geht, ist noch eine Schlacht zu schlagen, nämlich Partie B des Matches Kardinalinfant vs. Witold Pilecki. Wir wollten dies gern noch vor Ende des Jahres durchführen, um dann 2024 frisch mit der dritten Runde starten zu können. Und hier ist sie nun, die Schlacht um B:
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Wie bereits erwähnt kann der werte Kardinalinfant hier nur noch die Schlange aufbieten, während Witold Pilecki mit dem Wolf ein Schwergewicht ins Rennen schickt. Ach ja, und die Ratte ist auch dabei :D
Wir haben, da es in dieser Partie nicht mehr um viel geht, ein kleines Experiment gewagt, welches Uns schon länger im Kopf herum geisterte. Nämlich das Ganze als Video aufzunehmen. Damit wollen Wir einen Eindruck vermitteln, wie sich das Spiel „live“ anfühlt und anhört, und nebenbei gesagt geht es auch schneller, diese Aufnahme zu machen, als einen Bericht zu schreiben, da Wir Unseren Senf so gleich parallel zum Spielgeschehen dazugeben konnten :D Wir hoffen, dass sich einige Regenten von dem Video angesprochen fühlen, und sind offen für sämtliches Feedback. Einen „normalen“ Bericht wird es zu dieser Partie nicht geben (Wir hoffen, es wird Uns verziehen :schande: )
Wer das Video nicht anschauen mag findet im Spoiler unterhalb des Videos die Ergebnis-Statistiken und ein paar zusammenfassende Sätze – aber wie gesagt, Achtung SPOILER! ;)
https://www.youtube.com/watch?v=sbZr0IKCJmA
https://up.picr.de/46837000qp.jpg
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Ein ungefährdeter Sieg für Team Pilecki. Der Wolf machte mit seinem zweiten Angriff der Schlange den Garaus, auch wenn er sich dafür durchaus Zeit gelassen hat. Obwohl die Schlange mehr als ein Mal gutes Timing für den Angriff auf die Ratte an den Tag gelegt hat, war die anfänglich geringe Zahl an Nahkämpfern in ihren Angriffen die Ursache dafür, dass es nicht ganz zu einem Kill an Pileckis schwächstem Fürst gereicht hat. Zum Zeitpunkt des entscheidenden Wolf-Angriffs war die Armee der Schlange nicht in der Burg und konnte den Gegner daher nicht mehr aufhalten.
Über Feedback der Mitlesenden - und natürlich insbesondere der Mitspieler - zum Video würden Wir Uns freuen, wenn es gefällt können Wir gern mal wieder eines aufnehmen.
Nun bleibt Uns noch, den Gesamtsieg dieser Partie zu verkünden, und der geht an den werten Witold Pilecki, dessen Team auf beiden Schlachtfeldern siegen konnte und damit 3 Punkte einfährt. Für den werten Kardinalinfant ist dieser Spieltag leider ohne zählbares geblieben. Damit bleibt die Tabellensituation auf jeden Fall spannend, aber dazu und die weiteren organisatorischen Dinge mehr schreiben Wir demnächst hier in diesem Thread.
Uns hat der Bericht gut gefallen um einen besseren Einblick in des Spiel zu erhalten.
Wir würden diese Art der Berichte etwas besser finden.
Das ganze ist plastischer als auf den Bildchen.
Witold Pilecki
27.12.23, 09:42
Der Ochse, der über die Mauer der Ratte läuft, ist zu komisch. :lach:
Der Videobericht war überraschend kurzweilig. Am Anfang dachten wir noch: "Ohhh 25 Minuten, ganz schön lang". Die Zeit ist dann verflogen, weil es um das Überleben der Ratte spannend war und wir genüsslich unseren Sieg auskosten konnten. Die Animationen sind putzig anzusehen. Gerne wieder beimischen. Für unseren Anwendungsfall, Mittagspause auf der Arbeit versüßen, ist der bebilderte Bericht allerdings besser geeignet. Sprachlich und anderweitig haben wir nichts anzumerken, war gut. :top:
Komischer Kunde
27.12.23, 10:21
Wir wollen uns auch für den Video-Bericht bedanken. Da uns das Spiel gänzlich fremd ist, war es höchst aufschlussreich, die kleinen Details wahrzunehmen. Künftig wollen wir immer wissen, wo unser Hoffnarr weilt ;) Bei abzusehenden kurzen Schlachten, fänden wir einen Video-AAR eine willkommene Abwechslung, die Standardgefechte wünschen wir uns jedoch gerne mit Bild und Schrift verdeutlicht.
Ritter Kunz
29.12.23, 11:18
Nun werte Regenten, Spieltag 2 ist passé und es gibt eine neue Tabelle zu bestaunen, hier ist sie:
https://up.picr.de/46848727tf.jpg
Falls Fragen aufkommen: die Wertung erfolgt nach folgenden Kriterien:
1. Siegpunkte
2. Gewonnene Schlachtfelder
3. Buchholz-Zahl
Dabei ist die Buchholz-Zahl ein Maß für die (vermeintliche) Stärke der Gegner, gegen die der betreffende Spieler bisher angetreten ist und ergibt sich aus deren addierten Siegpunkten.
Aus dieser Tabelle ergeben sich die neuen Paarungen für den dritten Spieltag:
Witold Pilecki vs Komischer Kunde
preusse vs Ritter Kunz
Oerty vs deltadagger
Kardinalinfant vs Iche_Bins
Natürlich muss auch noch das Schlachtfeld-Ereignis für den nächsten Spieltag ausgewürfelt werden... uuund... *Trommelwirbel*
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Wir zitieren also aus dem Rekrutierungs- und Regelthread:
Name
Effekt
Würfelergebnis 1: Große Schlacht
Auf Schlachtfeld A kommt die 4vs4-Karte zum Einsatz. Die Kontrahenten erhalten die Möglichkeit, ihre Aufstellungen auf die neue Karte anzupassen.
Würfelergebnis 2: Banditenüberfälle
Das Startgold für alle KI-Fürsten wird auf 2.000 gesenkt.
Würfelergebnis 3: Blühender Handel
Startressourcen und Gold für alle KI-Fürsten werden auf 20.000 erhöht.
Würfelergebnis 4: Freiwilligenwelle
Alle KI-Fürsten starten mit mehr Truppen.
Würfelergebnis 5 und 6: Ganz normaler Tag
Keine Auswirkungen
Das heißt in der kommenden Runde werden die Startbedingungen verändert, dass alle KIs nur noch mit 2.000 anstatt wie bisher mit 8.000 Goldmünzen starten. Dies bevorteilt KIs, welche nicht viel Gold zum Aufbau brauchen und/oder günstige Truppen rekrutieren, und ist eher von Nachteil für solche Fürsten, deren Wirtschaft teuer im Aufbau ist und/oder nur langsam ins Rollen kommt.
Achtung: die 4vs4 - Karte kommt in dieser Runde nicht mehr zum Einsatz, d.h. A und B werden wie gewohnt in 3vs3-Aufstellung bespielt.
Wir sind ab jetzt bereit, die Aufstellungen und ggf. Aktionskarten der werten Mitspieler entgegen zu nehmen. Wir setzen keine Frist, aber es wäre schön, wenn Wir in der zweiten Januar-Woche mit Spieltag 3 starten könnten. Wie immer gilt: sind alle Aufstellungen eher da, geht es eher los ;)
Bei Fragen oder Anmerkungen zu den Regeln bitten Wir, den Regelthread (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31439) zu nutzen - oder auch gern per PM direkt an Uns.
Wir bedanken Uns auch für das Feedback zum Video-Experiment. Wir nehmen daraus soweit mit, dass es durchaus kein Fehler wäre, einen Videobericht dann und wann mit einzustreuen, wenn die Umstände geeignet erscheinen. Dennoch würden Wir Uns über weitere Wortmeldungen zu dem Thema freuen.
Nun warten Wir gespannt auf die Zusendung der Aufstellungen (und Aktionskarten) für Spieltag 3, und verbleiben mit guten Wünschen für das neue Jahr an alle Mitspieler und -leser.
Ritterliche Grüße! :ritter:
Witold Pilecki
29.12.23, 16:49
Unsere Männer erwarten bereits ungeduldig ihre Beute! Bringen wir es hinter uns!
https://i.imgur.com/ZP1n7O9.png
deltadagger
29.12.23, 20:36
Vielleicht können wir uns im Vorfeld mit dem werten Oerty auf ein Unentschieden einigen?
https://www.youtube.com/watch?v=YMZ6FvpvleA
Werter Demtadigger,
Wir werden uns auf dem Feld der Ehre tapfer stellen.
Aber da wir wenig Kenntnis vom Spiel haben werden wir eher der Mann in Schwarz sein auf dem Video.
Unsere Aufstellung wird heute versendet.
Ritter Kunz
06.01.24, 21:38
Da demnächst die zweite Januarwoche beginnt, möchten Wir alle Mitspieler, die Uns noch nicht ihre Aufstellung und Aktionskarten zugesandt haben, hiermit daran erinnern. :reiter:
Ritter Kunz
12.01.24, 11:11
Es sind nun alle Aufstellungen eingegangen, vielen Dank dafür! :)
Wir werden am Wochenende das erste Match ausspielen, vermutlich gibt es zum Start des dritten Spieltags das Duell Oerty vs deltadagger. Man darf gespannt sein ;)
Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Quartal IV/2023 nominiert!
Abmarsch ins Wahllokal!!!
https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31541
Ritter Kunz
25.01.24, 16:36
Werte Regenten, es hat eine Weile gedauert, aber nun ist er da, der erste Bericht des dritten Spieltags in der SI-Games Stronghold Cursader Teamliga! :prost:
Es geben sich die werten Regenten deltadagger und Oerty die Ehre und schicken ihre Fürsten in den Kampf. Folgende Aufstellungen wurden gewählt:
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Für Team deltadagger sehen Wir Wolf und Schwein nebeneinander aufgestellt, während bei Oerty Saladin die ruhige Eckposition bezogen hat. Marschall und Sultan komplettieren das Aufgebot. Auf dem Papier scheint die Konfrontation hier durchaus ausgeglichen, allerdings fehlt sowohl Marschall als auch Sultan im direkten Angriff etwas der „Punch“. Daher kommt es wohl einmal mehr darauf an, dass Saladin das Team zum Sieg trägt.
Nochmal der Hinweis: an diesem Spieltag werden aufgrund des ausgewürfelten Umweltereignisses alle Matches mit nur 2.000 Startgold bestritten, Wir sind gespannt zu sehen, wie sich das hier auswirkt, wenngleich in dieser Aufstellung kein Fürst dabei ist, der Uns auf den ersten Blick als „Profiteur“ dieses Umstands erscheinen würde.
Der Start ist auf jeden Fall langsamer als gewohnt. Schon im Aprilm 1182 sind alle Fürsten mit Ausnahme des Sultans pleite, und die Burgen sehen zu diesem Zeitpunkt noch so aus:
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Allerdings haben alle Fürsten die Außenwirtschaft, also Steinbrüche, Farmen etc. priorisiert, und das ist richtig und wichtig. ;) Der Sultan hätte zwar noch etwas Geld, aber er ist vom Aufbau her normalerweise schon so langsam, dass es die ganze Zeit wirkt, als hätte er kein Geld mehr. Dabei ist er nur träge.
Im Februar 1184 tut sich dann auch was militärisches auf der Karte:
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Der Marschall schickt seinen ersten kleinen Angriffstrupp über die zentrale Oase hinüber zum Wolf. Den interessiert das wenig, und dann kehrt schnell wieder Ruhe ein. Im Januar 1187 wollten Wir gerade die fertige Burg des Sultans zeigen, doch das Schwein hat andere Pläne und macht direkt wieder alles kaputt:
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Gut, man kann trotzdem sehen, dass es sich hier um die Sultan-Burg mit den zwei Wachtürmen handelt, bei welcher der Kornspeicher aus unerfindlichen Gründen außerhalb der Mauern steht. Nicht die beste Burg des Sultans, so viel ist klar :rolleyes:
Der Angriff des Schweins wurde jedoch gestoppt, und Wir schwenken direkt rüber zu dessen Burg:
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Der Herzog von Pigsbury errichtet hier eine seiner mittleren Burgen mit drei großen Türmen. Das Torhaus zeigt zwar nach vorn, wird aber von einem wohlplatzierten Turm dahinter gedeckt. Neun Waffenhersteller sind in Ordnung, und Wir ordnen diese Burg insgesamt im oberen Mittelfeld ein.
Auch Saladin hat mittlerweile die Burg vollendet:
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Diese Burg bietet viel Platz im Inneren und besticht mit einer etwas „verspielteren“ Bauweise als es sonst von Saladin zu sehen ist. Zwei große Torhäuser sind hinten seitlich platziert, eingerahmt von je zwei großen Rundtürmen. Gut gefällt Uns hier die Verteilung der Turmgeräte. Zwei Ballisten vorn zum zuverlässigen Abschießen der gegnerischen Belagerungsgeräte, dahinter dann die Mangen zum Ausdünnen der Truppen. So muss dass :top: Der Burggraben könnte allerdings durchaus noch etwas zum hinteren Teil hin verlängert werden, so gibt es ein Stück exponierten Wall, der Angreifer zum draufschlagen einlädt. Insgesamt ist dies für Uns eine der besseren Burgen von Saladin.
Und „der Gerechte“ startet auch gleich seinen ersten Angriff:
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Doch die wenigen Soldaten werden von der Verteidigung des Wolfs abgefangen, auch seine Patrouillen tun das ihrige dazu.
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Am Ende bleiben nur ein paar Feuerballisten übrig, die aus der Deckung einiger Olivenbäume heraus die Turmbesatzungen und äußeren Gebäude unter Feuer nehmen.
Kommen Wir zur nächsten komplettierten Burg. Sir Longarm baut hier die Variante mit umzäuntem Vorgarten :D
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Diese Burg krankt natürlich an den üblichen Problemen des Marschalls, aber für seine Verhältnisse ist sie ganz in Ordnung. Der größte Mangel ist Unserer Ansicht nach das Fehlen eines zentralen Turms. Aber wenn Wir ehrlich sind, würde auch der den Marschall nicht vor einem gut dimensionierten Angriff des Wolfs schützen. Schauen Wir mal, wie lang Sir Longarm durchhalten kann.
Im Mai 1189 startet das Schwein den nächsten, größeren Angriff, diesmal ist allerdings Saladin das Ziel:
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Wie vorhergesagt wird unter anderem das exponierte Stück Wall angegriffen:
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Doch mit der noch geringen Truppenzahl haben Saladins Verteidiger keine Probleme, Angriff abgewehrt.
Nun haben Wir noch die Burg des Wolfs zur Begutachtung:
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Diese Variante ist bekannt, ein Verteidigungsbollwerk mit einem einzigen Zugang via Zugbrücke. Man sieht, dass die Burg zwar fertig ist, aber die Besatzungsstärke noch nicht auf Soll-Niveau angekommen ist – viele Türme sind noch leer. Da Saladin Unseres Wissens nach maximal zwei Katapulte zu seinen Feuerballisten aufbaut, könnte er es hier schwer haben, durchzubrechen, wenn er keine substanzielle Unterstützung durch seine Verbündeten erhält. Daher halten Wir diese Burg für eine gute Wahl im aktuellen Match.
Es gibt auch hier wieder kleinere Scharmützel auf der Karte, hier überrumpeln die Streitkolbenkämpfer des Schweins einige Bogenschützen des Marschalls, die dessen Holzfäller schützen sollten:
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Der nächste größere Angriff kommt wieder vom Schwein, und kollidiert auf der Karte mit einigen Rittern Sir Longarms:
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Gegen die schiere Masse können die Ritter allerdings nichts ausrichten:
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Auch am Sammelpunkt treffen Pigsburys Männer auf die Soldaten des Marschalls, die gerade den Wolf belagern wollen. Die Baumeister werden abgeschossen, und dann kommt auch noch Saladin dazu:
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Am Ende werden die einen abgeschossen und die anderen verbrennen in den Pechfallen des Wolfs:
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Damit sind nun alle Angriffe abgeschlagen und es wird wieder ruhig. Wir sind im September 1194 und Saladin beginnt erstmalig, ein Geldpolster aufzubauen:
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Was außerdem auffällt ist die Schwäche des Marschalls, sowohl finanziell als auch militärisch. Und wen greift der Wolf genau jetzt an? :D
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Man sieht oben, wie einzelne Ritter versuchen, die gegnerischen Fernkämpfer auszuschalten. Gegen die Nahkämpfer können sie jedoch nicht gegenhalten, und die Bogenschützen machen gegen die gepanzerten Kämpfer kaum Schaden:
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Jedoch begnügen sich die Angreifer damit, einen Turm und den Wall zu zerstören, und drohen nicht, ins Innere der Burg durchzubrechen. Im laufe der Zeit werden sie dann weiter dezimiert und schließlich abgeschlagen:
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In der Zwischenzeit gab es offenbar auch einen Angriff des Sultans auf das Schwein, den Wir aber verpasst haben, und anhand der Spuren an der Burg des Schweins können Wir davon ausgehen, dass die Mauer nicht durchbrochen wurde.
Wir überspringen den nächsten erfolglosen Angriff des Schweins auf Saladin und schauen wieder rein, als der Wolf im Oktober 1199 erneut beim Marschall vor der Tür steht:
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Dieses Mal räumen schon die Armbrustschützen den ersten Turm frei, und die Belagerungsgeräte zerstören ihn wenig später.
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Bald darauf fällt auch ein Torhaus und der Weg ist frei, jedoch sind die Truppen des Wols gerade recht verstreut:
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Der Marschall zieht alle Ritter zusammen und versucht gegen zu halten:
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Und tatsächlich kommt er gerade nochmal aus der Sache raus:
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Aber all zu lange geht das nicht mehr gut. Saladin, tu was!
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Doch auch dieser Angriff verursacht an der Burg des Wolfs nur kleinere Schäden…
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Wenn die Ballisten jetzt nicht noch einen Großbrand auslösen, dann scheint der Wolf aktuell sehr fest im Sattel zu sitzen. Dazu kommt, dass Saladins Geldpolster mittlerweile wieder aufgebraucht ist, wie die Übersicht vom Mai 1202 zeigt:
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Dies bedeutet auch für den Sultan nichts Gutes, denn wenn die Goldbeträge so gering und unstet sind, kann es durchaus sein, dass der Herzog von Pigsbury auf einmal den Sultan angreifen will.
Doch zunächst rennt er wieder gegen Saladin an, unter Verlust seiner gesamten Armee.
Vom Marschall sieht und hört man aktuell wenig, vielleicht hofft er, der Wolf würde seine Aufmerksamkeit woanders hin richten. Doch diese Hoffnung trügt, im Mai 1208 steht seine Armee erneut vor Sir Longarms Burg:
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Der Angriff beginnt ähnlich wie der letzte, doch dann stürmen auf einmal die Männer des Schweins ins Bild:
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Doch sie interessieren sich nicht für den Marschall und laufen vorbei:
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Offenbar hat sich das Schwein diesmal vor der Burg des Sultans gesammelt, um ihn anzugreifen. Doch zum Zeitpunkt des Angriffsbefehls war Saladin wieder der reichere Fürst, weswegen die Armee des Schweins einmal quer über die Karte laufen muss, inklusive der langsamen Belagerungsgeräte. Von diesem Angriff auf Saladin zeigen Wir nichts, da er auch nichts erreicht hat.
Für Sir Longarm dagegen wird die Sache langsam brenzlig:
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Und der Marschall hat allen Grund, missmutig zu sein, wenn man schaut, wie wenige Truppen er nur in seiner Burg hat. Etwas später ist das Torhaus durchbrochen und die wenigen Verteidiger stehen auf verlorenem Posten:
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Und dann muss der alte Haudegen die Waffen strecken:
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Lord Fairfangs Lakai darf mal wieder auftrumpfen:
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Damit ist Team Oerty nur noch zu zweit, und die Stärkeübersicht zeichnet kein rosiges Bild von der Zukunft:
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Es könnte eine Rolle spielen, ob der Wolf sich jetzt Saladin zuwendet, oder direkt den Sultan angeht. Im ersteren Fall wäre Team Oerty zumindest länger mit zwei Fürsten unterwegs, denn – seien Wir ehrlich – der Sultan kann einem Angriff des Wolfs zu diesem Zeitpunkt im Spiel nicht mehr wirklich etwas entgegen setzen.
Ein knappes Jahr später haben Wir die Antwort. Während Saladin einen weiteren Ansturm gegen Lord Fairfangs Bollwerk unternimmt, schickt dieser seine Truppen zum Sultan:
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Zur Beurteilung von Saladins Angriff verweisen Wir auf folgendes, zusammenfassendes Bild:
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Der Wolf muss dagegen keine Pechgräben fürchten und schickt seine Männer nach vorn:
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Der Sultan kann nichts weiter tun, als traurige Poesie zu verfassen.
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Am Fuße des Bergfrieds entspinnt sich noch ein heftiger Kampf mit der hochmotivierten Leibgarde des Sultans:
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Dazu lassen die Feuerwerfer Flammen regnen, und sogar Beschuss mit verwesten Kühen durch die eigenen Katapulte müssen die Angreifer ertragen. Doch am Ende überwältigen sie die Verteidiger.
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Und damit wird der Sultan schlafen geschickt:
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Die bekannte Botschaft vom Diener des Wolfs sparen Wir Uns jetzt mal, denn nun geht es auf ins Endspiel. Nur Saladin steht noch für Team Oerty. Kann er die Partie noch irgendwie drehen? Und falls nicht, wie lange hält er durch? Im Dezember 1217 haben alle verbliebenen Fürsten mindestens ein kleines Geldpolster aufgebaut:
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Dann kommt es wieder zu einem parallelen Angriff von Wolf und Saladin, diesmal gegenseitig:
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An der geringen Truppenzahl kann man ablesen, dass Saladins Armee schon was wegstecken musste, und dem Wolf nicht gefährlich werden kann. Wie sieht es auf der anderen Seite aus?
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Der Wolf geht hier erst mal systematisch vor und nimmt die beiden vorderen Türme von Saladins Burg unter Beschuss. Die Turm-Ballisten leisten hier weniger Gegenwehr als von Uns erwartet.
Als dann zum Sturm geblasen wird, hat Saladin den Turm schon erneuert:
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Die Angreifer verteilen sich auf beiden Seiten der Burg. Auch das von Uns angesprochene entblößte Wallsegment wird wieder „angeknabbert“. An der Stelle brechen die Angreifer schließlich auch durch, doch Feuerwerfer und Bogenschützen haben ihre Reihen schon deutlich ausgedünnt:
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Ehe die Truppen von der anderen Seite dann einmal herum gelaufen sind, hat Saladin die Situation längst bereinigt.
Ein darauf folgender Angriff des Herzogs von Pigsbury gerät in den Aufmarsch von Saladins Armee, was zur Folge hat, dass am Ende keiner von beiden etwas ausrichtet. Darum springen Wir direkt zum nächsten Angriff des Wolfs in den März 1227:
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Man sieht an der mit eingeblendeten Übersicht, dass Saladin akute Geldprobleme hat, während der Wolf sich ziemlich wohl fühlt. Der Angriff startet ähnlich wie der letzte, nur dass dieses mal ziemlich schnell die Torhäuser an beiden Seiten (!) zusammenbrechen.
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Daraufhin schickt Saladin seine Truppen auch beidseitig raus, um die Breschen zu halten, und das Ganze wird sehr unübersichtlich:
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Am unteren Eingang scheint Saladin eindeutig die Oberhand zu haben, am Oberen wogen die Kämpfe länger hin und her. Doch schließlich kann Saladin die Truppen Lord Fairfangs auch hier zurück drängen:
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Erst viel später, als Saladin schon das Torhaus repariert hat, kommt noch eine Kolonne Gepanzerter des Wolfs nachgerückt. Diese Truppen waren Teil des Angriffs, aber abgestellt um die Außenwirtschaft zu zerstören. Damit haben sie offenbar bei den Holzfällern oder Farmen im oberen Teil der Karte begonnen, und brauchten so, als die Bresche da war, zu lange um sich dem Sturm anzuschließen.
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Zwar hat Saladin genug Soldaten, um auch diese noch abzuwehren, doch jeder Abtausch von Truppen nützt aktuell dem Wolf, da Saladin knapp bei Kasse ist.
Doch was sollen Wir sagen? Da Saladin kaum Schützen auf den Wällen hat, können diese Nachzügler lange ungestört auf die Wälle hacken. Hier zieht er jetzt seine Patrouillen heran, um damit fertig zu werden:
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Die haben sich da tatsächlich nochmal durchgehackt! Wer hätte das gedacht. Und just als der letzte Schwertkämpfer Lord Fairfangs fällt, erscheint eine brüllende Horde Streitkolben schwingender Krieger vor der Burg!
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Saladin schafft es nicht nochmal, so schnell das Torhaus zu ersetzen, und zack, schon ist die Armee drin. Jetzt hilft nur noch Gegenhalten, mit allem was da ist:
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Wir erwarteten schon einen Knubbel, doch das Schwein ist klüger als es aussieht! Während ein Teil der Angreifer die Verteidiger beschäftigt, nimmt die andere Hälfte eine Seitengasse und umgeht den Knubbel einfach :eek:
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Damit sind die Truppen am Bergfried, ein wenig Feuer fliegt ihnen noch entgegen…
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… aber dann war es das auch.
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Saladin ergibt sich, und hofft auf Gnade. Doch das Schwein hat andere Pläne:
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Wie dem auch sei… :D Auf jeden Fall hat damit das Team deltadagger auf Schlachtfeld A gewonnen!
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Besonders das Ende war hier beeindruckend, fast wie eine abgestimmte Aktion. Der Wolf hat die Burg geknackt und das Schwein kümmert sich um das Blutvergießen. Eine Kombination wie Ying und Yang, Amboss und Hammer, Ernie und Bert… Wir schweifen ab. Schnell zu den Statistiken:
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Ja, was kann man hier sagen? Saladin hat besser gewirtschaftet als der Wolf, aber gereicht hat es nicht um den Druck zweier Gegner auszuhalten. Der Marschall hat leider auch auf ganzer Linie enttäuscht – dass er defensiv nicht lange aushält war klar, aber auch seine Störangriffe haben in dieser Partie nichts Spürbares beigetragen. Der Sultan dachte scheinbar, er sei als neutraler Beobachter dabei, und niemand hat sich getraut, ihm zu widersprechen :D
Diese beiden konnten auch von den geänderten Settings mit dem geringeren Startgold nicht profitieren, der Sultan weil er auch mit Gold sehr langsam im Aufbau ist, und der Marschall weil seine Ritter einfach unglaublich teuer sind. Seine vier Ställe im Standardaufbau kosten allein schon 1600 Gold, und da steht noch kein anderes Gebäude und kein Soldat auf dem Feld.
Wolf und Saladin sind dann in etwa ebenbürtig, wobei die Burg des Wolfs hier defensiv Maßstäbe setzt. Das Schwein liefert den nötigen Extra-Punch und nun stehen wir hier.
Interessant ist auch, dass das Schwein mehr Waffen produziert hat als der Wolf, aber dass in dieser Burg des Wolfs nur 5 Waffenmacher stehen hatten Wir ja schon hinlänglich erörtert.
Das ist dann eine weitere Niederlage für Saladin im ewig währenden Duell um den stärksten Fürsten in der Wüste. Hat er am Anfang dieser Saison noch alle verblüfft, lässt seine Performance mittlerweile wieder etwas nach, und der Wolf hat scheinbar seine vermisste Durchschlagskraft wieder gefunden.
Nun braucht der werte Oerty also einen ebensolchen 3:0-Sieg auf Schlachtfeld B, um die Kills auszugleichen, und er muss auch schnell erfolgen, wenn der Gesamtsieg noch drin sein soll. Es wird auf jeden Fall eine spannende Partie, sind Wir schon vorab überzeugt.
Was denken die werten Mitleser?
Witold Pilecki
25.01.24, 19:15
Tja, ein Marshall hat eben längst nicht das Kaliber einer Schlange, die unter Pileckis Anleitung steht. :cool:
Wir haben das Ergebnis so erwartet, als wir die Aufstellung sahen. Der Wolf macht den defensiv schwachen Marshall platt. Wir hätten auch erwartet, dass das Schwein irgendwann beim Sultan anklopft, aber das hat dann der Wolf besorgt. Saladin stand leider ungünstig und traf auf eine sehr starke Burg des Wolfs.
Oh je….
Wir hätten uns anfangs eindeutig als Stärker erachtet und sind davon ausgegangen das wir eher gewinnen.
Aber den Marshal haben wir defensiv stärker vermutet. Das der Sultan aber Urlaub macht ist ein starkes Stück.
DAS ist Befehlsverweigerung!
Grummel ..
Aber das ist nur eine Fleischwunde werter Deltadigger!
deltadagger
26.01.24, 08:28
Wie immer ein hervorragender Bericht von unserem werten Ritter Kunz.
Vielen Dank für euren detaillierten Bericht und den damit verbundenen Mühen!
Um ehrlich zu sein, als ich die Aufstellung sah, dachte ich zuerst, OK, das wars.
Denn in diesem Turnier war bisher Saladin dem Wolf doch i. d. R. überlegen.
Im Vergleich zu den anderen Partien war der Marshall sehr schwach, glorreiche Raids seiner Berittenen sah ich jetzt nicht.
Der in der Defensive schwache Sultan kam irgendwie nicht in die Pötte, eigentlich kann er mit Geld und Ritter dem Schwein Paroli bieten.
Im Prinzip arbeiteten Schwein und Wolf so zusammen, wie ich es mir bei der Wahl der Burgherren erhofft hatte.
Das ging bei der Partie gegen den werten Withold Pilecki gnadenlos in die Hose, sein Saladin hatte aber andere Mitstreiter.
Denke, dass der langsamere Spielaufbau auf Grund geringer Geldstartressourcen insbesondere meinem Wolf zu Gute kam.
Auf lange Sicht kann er mächtige Vorräte und Goldreserven anlegen, wird er jedoch vom schnelleren Aufbau eines Saladin mit guten Mitstreitern früh gestört, dann guggt er mit dem Ofenrohr ins Gebirge.
Schön waren auf jeden Fall die scheinbar koordinierten Angriffe von Wolf und Schwein.
Die Realität ist aber auch, dass das eher glückliche Zufälle sind - besonders schlau ist das Schwein bekanntlich ja nicht.
In Summe sind wir natürlich mit dem Ausgang zufrieden.
Wir wünschen uns dennoch beim zweiten Durchgang mit dem werten Oerty eine ausgeglichene und spannende Partie.
Einen ritterlichen Gruß an unseren ehrenhaften Gegner! :ritter::fecht::prost:
Wir Danken für die Teilnahme bei der Wahl zum AAR des Quartal IV/2023: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31541
Ritter Kunz
12.02.24, 16:53
Pünktlich nach Abschluss der Wahl haben Wir auch das nächste Update fertig :D Wir danken allen, die für Unser Machwerk gestimmt haben :)
Wer A sagt, muss auch B sagen, und wer wären Wir, Uns dem zu widersetzen? Folgerichtig kommt hier und heute der Bericht zu Schlachtfeld B der Partie Oerty vs deltadagger. Der werte Oerty hat den Emir und den Kalifen abgestellt, während der werte deltadagger Richard Löwenherz, den Abt und die Ratte aufbietet. Diese Fürsten verteilen sich wie folgt:
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Das wird eine interessante Partie, denn viel kommt hier wieder auf Timing und vor allem Momentum an. Theoretisch greift der Kalif die Ratte an und sollte damit auch wenig Probleme haben. Gleichzeitig würde er aber auch vom Abt angegriffen, dessen Mönche allerdings gegen die vielen Bogenschützen des Kalifen wenig zu melden haben. Währenddessen kommt der Abt, als Geldsack der Partie, in den Fokus des Emirs, der wiederum seinerseits von Richard attackiert wird.
Das könnte man jetzt schön mit Pfeilen aufmalen, aber das sparen Wir Uns mal :D Insgesamt sehen Wir in der Vorbetrachtung leichte Vorteile bei Team deltadagger, da Richard der einzige „Ungestörte“ Fürst ist, und Wir wissen ja, was er leisten kann, wenn ihm niemand in die Parade fährt. Jedoch wird viel darauf ankommen, wie schnell die Ratte stirbt, bzw. was der Abt gegen den Kalifen leisten kann. Und damit: hinein ins Vergnügen.
Im April 1183 sind alle Fürsten noch mit dem Aufbau beschäftigt, und niemand hat Geld:
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Beim Abt sieht es im Moment so aus:
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Viel steht da noch nicht. Man muss auch sehen, dass der Kirchenmann hier einen schweren Start hat, denn da er gleich die Kathedrale zur Ausbildung der Mönche platziert, gibt er direkt die Hälfte der mageren 2.000 Goldstücke aus, die in dieser Runde als Startbudget zur Verfügung stehen. Allerdings kann man erkennen, dass die Nahrungswirtschaft anläuft und auch Stein und Eisen abgebaut werden – nun dauert es nicht mehr lang, und das Geld scheffeln beginnt!
Der Kalif hat noch damit zu tun, die drölfzig Türme seiner Burg fertig zu stellen :rolleyes:
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Gut erkennbar ist auch die Pechproduktion, welche bereits auf Hochtouren läuft.
Tatsächlich schaffen es seine Sklaven in dieser frühen Phase des Spiels, einige Wirtschaftsgebäude der Gegner anzuzünden:
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Das Feuer springt von den Steinbrüchen der Ratte zum Abt über, dessen Brunnenarbeiter den Brand jedoch unter Kontrolle halten können.
Im vorletzten Bild sieht man auch die Burg der Ratte in ihrem quasi-finalen Zustand. Wir kennen diese Variante schon, Torhaus nach hinten und ein Turm machen sie defensiv einer der besten Rattenburgen, wirtschaftlich ist sie mit drei Waffenmachern eher nur unterdurchschnittlich.
Schauen Wir mal, wie es bei Richard aussieht.
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Der Gesichtsausdruck des Beraters sagt alles – Richard baut ausgerechnet bei diesen Startbedingungen seine wohl teuerste und größte Burg. Man sieht, dass noch viel Platz im inneren Burghof leer ist – das wird alles mit Waffenherstellern gefüllt. An sich wäre das ja gut, aber da diese Burg nur Torhäuser nach vorne hat, sind alle Wirtschaftswege sehr lang, und können leicht unterbrochen werden, weshalb es häufig vorkommt, dass die vielen Handwerker ohne Rohmaterial dastehen und Däumchen drehen müssen. Aber gut, lassen Wir den Spielverlauf für sich sprechen.
Während Wir noch ungläubig Richards Burg anstarrten, wurde der erste Angriff der Ratte vom Kalifen so schnell abgewehrt, dass Wir keine Bilder mehr machen konnten. Daher geht es weiter zum Emir:
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Ganz der Musterknabe, der gute Emir. Die Burg ist fertig und die Wirtschaft steht, lediglich ein paar positive Dinge werden wohl noch errichtet um den Angstfaktor in Plus zu bringen. Es fehlen noch ein paar Männer auf den Mauern, aber im Prinzip ist der Emir „Good to go“.
Mittlerweile sind Abt…
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… und Kalif soweit fertig:
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Während es beim Abt nicht viel zu sagen gibt, was Wir nicht schon mal gesagt hätten, können Wir nicht verhehlen, dass Wir diese Burg des Kalifen nicht mögen. Ja, sie hat viele Türme, aber das macht sie nicht unbedingt besser. Bei genauer Betrachtung sieht man, dass mehrere davon gar nicht besetzt sind. Standfest sind sie auch nicht, weshalb er im Prinzip seine Burg mit teuren, unnützen Schwachstellen gespickt hat. Mindestens ein Drittel der 17 Türme könnte wegfallen, ohne die Verteidigungsfähigkeit der Burg zu schwächen.
Anmerkung dazu: die KI hat ein festes Schema für die Bemannung ihrer Türme. Das heißt, wenn ein Turm fällt, weichen die Soldaten nicht auf einen leerstehenden Nachbarturm aus sondern warten, bis der zerstörte Turm neu gebaut wird (ggf. stehen sie solange an der designierten Stelle auf dem Boden). Das macht diese Bauweise noch weniger sinnvoll.
Aber genug davon, Richard ist mittlerweile auch weiter gekommen, und Wir wollen gern die Menge an Waffenmachern zeigen, die sich hier in die Burg presst. Dazu ein Bild mit abgesenkten Mauern:
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Ganze 19 Stück zählen Wir, in nahezu optimaler Aufstellung nahe Vorratslager und Waffenkammer. Hier wird definitiv die Rohstoffzufuhr der Flaschenhals sein.
Nebenbei findet Richard auch noch Zeit, aus dem Schutz der Oase heraus den Emir zu attackieren:
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Ein Trupp arabischer Schwertkämpfer des Emirs regelt die Angelegenheit jedoch schnell.
Auf der anderen Seite greift der Abt gerade den Kalifen an:
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Auch ein paar Truppen der Ratte laufen mit durchs Bild. Man sieht schon, wie viel Schaden nur zwei Katapulte hier verursachen können. Theoretisch sollten die Feuerballisten diese abwehren, aber sie fokussieren stattdessen die nahen Truppen, und werden mehr als einmal selbst von Felsbrocken zertrümmert.
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Am Ende wird der Angriff abgewehrt, da alle Truppen des Abts sehr empfindlich auf Pfeilbeschuss reagieren, aber die Front der Burg des Kalifen wird kein leichtes Leben haben, so viel steht fest.
Der erste Angriff des Emirs dagegen, der auf den Abt zielt, da dieser bereits wieder über mehr als 4.000 Gold in der Kasse verfügt, sammelt sich ungeschickt vor Richards Burg:
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Und obwohl die Mauern des letzteren eher spärlich besetzt sind, reichen schon die Turmgeräte, um die Reihen der Angreifer auf ein ungefährliches Maß auszudünnen.
Wenig später steht der Abt schon wieder zum Angriff bereit, und diesmal hat er doppelt so viele Katapulte dabei:
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Der Kalif zündet seine Pechgräben:
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Und die Mönche verpuffen regelrecht. Doch die Katapulte sind die größere Gefahr:
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Ja, der Kalif wehrt diesen Angriff ab. Nein, er kann es sich nicht auf Dauer leisten, die Front seiner Burg aller 2 Jahre komplett neu aufbauen zu müssen. Irgendetwas muss passieren!
Doch aktuell sieht es nicht gut aus. Die Truppen des Emirs können den Abt nicht hinreichend stören:
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Dabei fällt Uns auf, dass der Abt hier irgendwie zwei Ballisten auf einen Turm gepackt hat. Wie er das geschafft hat, ist Uns nicht ganz klar, es muss sich wohl um göttlichen Beistand handeln (oder einen Bug :D ).
Die Stärkeübersicht des Jahres 1190:
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Sogar die Ratte attackiert den Kalifen:
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Man sieht, dass sogar die Lanzenträger diese Türme beschädigen können. Insgesamt blieb der Angriff zwar ohne große Schäden, aber wenn man sich im Gegenzug vor Augen führt, dass der Kalif selbst noch nicht ein mal zum Angriff gekommen ist, sieht man wo die Reise hin geht.
Richard auf der anderen Seite tut sich schwer damit, dem Emir ernsthaft zu schaden:
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Der nächste Angriff des Abtes verläuft ähnlich wie der vorherige, und Wir überspringen ihn daher mal. Dafür zeigen Wir den Emir:
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Er sammelt seine Truppen wieder vor der Burg von Richard, und platziert die Belagerungsgeräte leider auch so ungünstig, dass nur eines gebaut werden kann, da der Eingang der anderen beiden blockiert ist.
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Dem Abt wird das nicht gefährlich, aber die zurückgebliebenen berittenen Bogenschützen stehen genau in Schussweite vor Richards Torhaus, so dass eintreffende Warenlieferungen das Vorratslager nie erreichen:
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Im November 1194 sieht die Situation wie folgt aus:
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Der Abt zieht davon, sowohl was Gold als auch was Truppenstärke angeht.
Und der Kalif kriegt es ab:
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Die vordere Turmreihe ist mittlerweile so zertrümmert, dass die Mönch-Walze unbehelligt rein marschiert. Der Kalif reagiert mit wütenden Tiraden:
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Das einzige, was ihn jetzt noch Retten könnte, sind seine Feuerwerfer.
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Und… sie tun es?
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Sie tun es!
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Massive Feuerverteidigung auch innerhalb der Burgmauern rettet dem Kalifen das Leben. Noch, zumindest, da seine Wirtschaft und seine Burg in mehr als schlechtem Zustand sind.
Und dann kommt Herzog de Puce daher und will einen möglicherweise leichten Kill abstauben!
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Man sieht, dass die Reparaturarbeiten begonnen haben, aber das Loch in der Mauer ist mehr als ausreichend für die schnellen Lanzenträger, um hindurch zu schlüpfen.
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Doch erneut erweist sich das Feuer, zusammen mit einigen Schwertkämpfern die den Ansturm in den Flammen festhalten, als effektive Abwehr.
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Unterdessen versucht der Emir einen neuen Anlauf, den Abt aus der Spur zu bringen. Als Nebeneffekt wird zuerst wieder der Eingang von Richards Burg unter Feuer genommen, gleichzeitig muss seine Armee aber auch das Feuer der gegnerischen Mangen aushalten:
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Die Katapulte des Emirs sind erneut wenig effektiv, und die Schwertkämpfer müssen es im Nahkampf regeln:
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Doch mit seinen kleinen, aber effektiven Pechgräben ist der Angriff schnell abgeschlagen – einzig die berittenen Bogenschützen nerven noch etwas vor Richards Burg herum.
Im Juli 1199 kommt der Abt zum nächsten Haustürbesuch beim Kalifen vorbei, um mit Ihm über Gott zu sprechen. Der Kalif möchte aber die Tür nicht aufmachen:
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Man sieht, dass die Burg des Kalifen leidlich geflickt wurde. Und er hat Glück, konnte der Abt doch dieses Mal seine Katapulte nicht aufstellen (scheinbar waren Bäume und/oder Holzfäller im Weg).
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Und was für einen Unterschied das macht! Die Mönche sterben in rauen Mengen an Pfeilen und Feuer, nur einen verschwindend geringe Anzahl schafft es, durchzubrechen.
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Damit hat sich der Kalif weitere Zeit erkauft. Im Juni 1201 stehen folgende Daten in der Übersicht:
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Bis auf den Abt hat niemand wirklich Geld zur Verfügung, besonders schlimm ist es beim Kalifen, doch auch Richard ist auf den Hund gekommen – möglicherweise infolge der Blockade durch die Bogenschützen des Emirs. Aber immerhin hat er noch genug Soldaten und – noch wichtiger – wird aktuell nicht angegriffen.
Das kann der Kalif nicht von sich behaupten:
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Man kann über die Ratte sagen was man will, aber hier legt sie sich echt ins Zeug, den geschwächten Araberfürsten nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Erneut sind die Lanzenträger kurz vor dem Bergfried:
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Und erneut werden sie dort aufgehalten:
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Dennoch hat dieser Angriff einigen Schaden verursacht, sowohl militärisch als auch wirtschaftlich. Nebenbei können einige Mönche des Abts auch ungestört die Außenwirtschaft angreifen.
Nun geht es Schlag auf Schlag: Richard rückt mal wieder aus, und fährt dabei dem Aufmarsch des Emirs in die Parade:
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Dabei reduzieren sich beide Armeen auf relativ ungefährliche Maßstäbe:
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Parallel dazu ist der Abt schon wieder mit einer neuen Armee beim Kalifen aufmarschiert, und diesmal sind die Katapulte mit dabei. Der Unterschied könnte kaum größer sein:
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Und während der Kalif die Mönche noch gestikulierend von seinen Ländereien verscheuchen will, rennen sie ihm schon die Bude ein:
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Diesmal kann selbst die Feuerverteidigung in der Burg nicht mehr helfen, auch da sie schon merklich ausgedünnt wurde. Der Kalif wurde überwältigt:
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Und der Abt schwelgt, von seinem Sieg beflügelt, mal wieder in Allmachtsfantasien :D
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Nun steht der Emir allein auf dem Feld, und seine Chancen schwinden zusehends. Er hätte den Abt überwältigen müssen, doch nun wird er seinerseits zum Ziel.
Wenige Jahre später gibt es die erste „Kostprobe“:
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Doch der Emir kippt nicht so schnell um wie der geschwächte Kalif. Allerdings hat die Burg schon etwas gelitten, Reparaturen sind angeraten.
Auch die Ratte versucht ihr Glück, ebenfalls erfolglos. Ein weiterer Angriff des Abts wird auch abgeschlagen, ohne dass der Emir in Bedrängnis gerät.
Im Juli 1212 starten Abt und Ratte einen gemeinsamen Angriff, der insgesamt auf etwa 550 Truppen kommt:
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Die Truppen der Ratte stürmen voran, und sterben auch als erstes. Danach erreichen die Mönche den Wall. Es sind fast genug, um die Burg vollständig zu umringen :eek:
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Aber der Emir sendet seine berittenen Bogenschützen aus, um den Angreifern in den Rücken zu schießen. Und obwohl am Ende ein Durchbruch im Wall entsteht, gibt es dann keine Angreifer mehr, die ihn ausnutzen könnten:
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Einige Ingame-Monate später hat Richard Löwenherz genügend Truppen gesammelt, um einen neuen Anlauf zu wagen. Den Anfang machen wie immer die Tunnelgräber und Belagerungsgeräte:
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Bis die langsamen, gepanzerten Truppen eintreffen ist davon jedoch schon nichts mehr übrig.
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Auf der linken Seite sieht man, dass der Emir seine Soldaten aus dem hinten gelegenen Torhaus schickt, um die Angreifer mit einem Ausfall zu vertreiben. Gleichzeitig haben Richards Männer jedoch zwei der großen Türme zum Einsturz gebracht, und damit eine Bresche in die Burg erzeugt.
Jetzt kommt es zu einer fast schon komischen Situation, in der die Soldaten des Emirs hinter Richards Männern her durch die Bresche müssen, um die Angreifer einzuholen und zu stellen, bevor diese den Bergfried erreichen!
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Das wird knapp. Die Pechbottiche werden vom Bergfried gekippt:
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Doch etwa ein Dutzend europäische Schwertkämpfer schaffen es, den Bergfried zu erklimmen, und dort direkt den Burgherren anzugehen:
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Und sie haben es geschafft! Eine erstaunliche Leistung, die Wir so nicht vorhergesehen hätten. Der Emir hat sich mal wieder selbst ausgetrickst, warum hört er aber auch nie auf die Ratschläge seiner Mutter?
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Wir waren davon tatsächlich so baff, dass Wir es versäumt haben, Richards Siegesnachricht zu bebildern. Aber er wollte sicher wieder nur die Fanfaren ertönen lassen ;)
Damit hat Team deltadagger auf Schlachtfeld B gesiegt!
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Ein durchaus spannendes Match findet seinen Abschluss. Schauen Wir auf die Statistiken:
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Zuerst: wer ist auch überrascht, dass der Emir fast genau so viel Gold erwirtschaftet hat wie der Abt? Das hat sich im Spiel nicht so angefühlt. Aber seine Einheiten sind kostspielig, von daher ergibt das Sinn. Nur konnte er leider nicht den richtigen Punch hinter seine Angriffe bringen, da er immer an Richard vorbei laufen musste. Überhaupt war die Positionierung hier Unserer Ansicht nach spielentscheidend. Man stelle sich vor, der Emir wäre oben mittig platziert gewesen – dann hätte der Abt das Problem gehabt, dass der Emir den Kalifen von der Seite deckt, und der Emir wäre nicht von Richard beim Angreifen gestört worden. Dann wäre ein Sieg für Oertys Team durchaus drin gewesen, denken Wir.
Aber zurück zu den Statistiken: das K/D-Verhältnis ist natürlich besser für Oertys Team, da der Abt einfach die Personifikation der menschlichen Welle ist. Er hat allein etwa 40% aller Verluste der ganzen Partie hingenommen. Weiterhin liefert die Waffenstatistik die Bestätigung für Unsere Vermutung, dass Richards Industrie überdimensioniert ist, und die Rohstofflieferungen niemals den Bedarf decken können. Dazu muss man nur sehen, dass die Ratte mit weniger als einem Drittel der Bevölkerung und und weniger als einem Sechstel (!) der Produktionsstätten (fast) vergleichbare Produktionszahlen erreicht.
Aber, Menschliche Welle und ineffiziente Wirtschaft hin oder her, deltadaggers Team hat den Job erledigt und ohne Verluste auf Schlachtfeld B gewonnen, und darauf kommt es an.
Zusammen mit dem Sieg auf A darf der werte deltadagger sich somit über 3 Siegpunkte freuen. Der werte Oerty geht an diesem Spieltag trotz knapper Partien leider leer aus, und muss auf das nächste Mal hoffen.
Was denken die werten Regenten zu dieser Partie? Wäre ein Sieg für den werten Oerty drin gewesen?
Für das nächste Match wird Unser Team mit dem des werten preussen die Klingen kreuzen. Wir sind schon gespannt, eventuell machen Wir eines der Schlachtfelder wieder als Videobericht, mal sehen. :cool:
Witold Pilecki
12.02.24, 21:02
Das gibt einen ordentlichen Anschiss in der Kabine (oder auf dem Friedhof, wie man nun will). Das war ja mal gar nichts von Team Oerty! Die Aufstellung dürfte allerdings ihren Teil dazu beigetragen haben. Können sich die arabischen Fürsten etwa nicht ausstehen oder was haben wir da gesehen? Jedenfalls dürfte sich diesbezüglich auch der Trainer auf einige unangenehme Gespräche gefasst machen müssen. Mit der Ratte und dem Abt waren zwei defensiv sehr schwache Gegner auf dem Feld und Richard bleibt solange passiv, dass man offensiv schon mehr erwarten durfte. Immerhin hat die Defensive gut funktioniert und die menschliche Welle wurde tüchtig durchgebraten. Die Katapulte waren jedoch zu viel. Hier ist ein Extratraining im Steineausweichen angesagt!
deltadagger
12.02.24, 23:49
Spannend, muss aber Morgen mir das näher anschauen, ist schon spät.
Das Ergebnis überrascht ein wenig.
Danke für den wie immer tollen Bericht, werter Ritter Kunz!
So, jetzt ist es halb neun am nächsten Tag, Zeit für Knoppers ode einen Kommentar :)
Als ich ganz am Anfang die Aufstellung gelesen habe, dachte ich, OK, das wars hiermit.
Der Emir in Kombi mit dem Kalifen ist ja eigentlich gepanzerter Geldsack mit aggressivem Feuerschlucker gepaart...
Aber beide Protagonisten vom werten Oerty blieben merkwürdig passiv und der Abt drehte voll ab.
Mein Richard wäre ohne die ständige Beackerung der Burg vom Emir durch den Abt wohl auch kaum so weit gekommen.
Der Fall der Emirschen Burg ist eher Zufall denn Absicht.
Im direkten Einzelduell würde er wohl den 2. Sieger gegen den Emir abgeben.
Sehr überraschend: Meine Ratte hat sich wacker geschlagen :top:
Oje…
Diese Runde ging kräftig in die Hose. Hätte mich besser eingeschätzt. Aber hier war es wohl der Freiplatz in der Mitte, welchen ich aus Angst vor Frendly Fire eingehalten hab für meine Niederlage gesorgt, als das Angriffstrupps beim Sammeln schon attackiert wurden.
Auch die Turmbauritis war wohl äussert kontraproduktiv.
Ritter Kunz
07.03.24, 15:03
Und damit auf ins nächste Match! Der werte preusse und Unsere Wenigkeit treffen sich auf ein Tänzchen in der Wüste, und zwar mit folgenden Aufstellungen für Schlachtfeld A:
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Man sieht, es waren ähnliche Ideen am Werk. Ein starker Araberfürst in der Mitte und ein schwächerer europäischer „Sidekick“ zur Unterstützung. Von den Stärkepunkten her ist das Team des werten preusse (warme Farben) jedoch unterlegen, auf beiden Positionen und insgesamt. Wird Team Kunz (kalte Farben) die vorteilhafte Ausgangslage nutzen, oder gibt es eine Überraschung? Finden wir es heraus!
Der Anfang ist wie immer mit den reduzierten Ressourcen etwas langsamer. Die erste Action startet mit einem versuchten Sklavenüberfall des Herzog Vipertooth:
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Doch die Männer der Ratte sind auf Zack und beenden diesen Versuch recht schnell.
In der Kartenmitte sind die beiden Schwergewichte noch vollkommen mit dem Aufbau beschäftigt:
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Man sieht hier schön die verschiedenen Herangehensweisen: Saladin hat die Burg zumindest schon abgeschlossen, dies wurde möglich, da er frühzeitig seine Steinbrüche platziert. Der Wazir dagegen konzentriert sich zuerst auf den Aufbau der Brotproduktion und hat an der Stelle auch schon deutlich mehr aufgebaut als sein Gegenüber.
Ratte und Schlange sind – natßürgemäß – schneller im Aufbau, und damit auch schon fertig:
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Die Ratte hat hier eine ihrer besseren Burgen gewählt. Sie ist abgeschlossen, hat sogar einen Turm und den Kornspeicher innerhalb der Mauern. Gut, dafür stehen alle vier Waffenmacher samt Waffenkammer draußen, aber hey, es ist die Ratte, man will nicht zu viel verlangen. Das Torhaus direkt am Bergfried sorgt für gutes Deckungsfeuer durch alle beim Burgherrn versammelten Truppen, und insgesamt sind die Laufwege auch nicht schlechter als bei vielen anderen KIs, einfach aufgrund der geringen Größe des Bauwerks.
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Für die Schlange bewegen wir uns im Mittelfeld. Sieben Waffenhersteller ist in Ordnung, und die Burggraben-Abschnitte zeigen nach hinten, so dass das Innere nicht zu stark entblößt wird. Allerdings gibt es keine Türme an der Vorderseite und die Linienführung des Walls ist bestenfalls gewöhnungsbedürftig, schlimmstenfalls eine Einladung für Angreifer, sich in den vielen toten Winkeln zu verstecken.
An der Oase in der Kartenmitte gibt es das erste Scharmützel um die fruchtbaren Ackerflächen:
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Den ersten Angriff des „Frettchens“ haben Wir wohl verpasst, oder er hat nicht stattgefunden :???:
Aber jetzt ist die Schlange bereit zum Angriff und Wir schauen zu:
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Nun, das war gar nix. Das Katapult wurde schnell abgeschossen und die wenigen Nahkämpfer stellen noch keine Bedrohung für die Ratte dar.
Einige Scharmützel später hat Saladin seine Burg vollendet, man schreibt den Januar 1188:
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Diese Burg ist eher länglich, mit drei mangen-bewehrten Türmen an der Vorderseite. Ein großes Torhaus zeigt nach hinten und die Seiteneingänge sind durch doppelte kleine Torhäuser mit Burggraben dazwischen geschützt. Ein rundes Konzept, welches Uns gut gefällt. Die einzigen kleinen Kritikpunkte wären einerseits das (vergleichsweise) geringe Platzangebot im Inneren, weshalb viele Bäckereien außen stehen. Und andererseits könnte man die Turmgeräte etwas anders verteilen, so dass (auch) Ballisten vorn stehen. Allerdings fokussiert die KI soweit Wir wissen sowieso ihr Feuer nicht auf wertvolle Ziele, von daher ist es auch ok, Mangen zu verwenden.
Nun schauen Wir zum Wazir:
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Hier haben wir den fünfzackigen Stern, offenbar ist dieser Wazir ein großer Freund der „Super Mario“-Reihe ;) Im Prinzip sollte diese Burg gut zu verteidigen sein, man kennt ja die Sternforts und ihre Vorteile. Doch es ist auch wichtig, dass jemand auf den Wällen steht, um die Verteidigungsarbeit zu leisten, und daran krankt diese Burg wie alle größeren Wazir-Burgen, da sich die Verteidiger hier auf viele Türme und Ecken verteilen müssen, ist es schwer Konzentrationen von Angreifern zu begegnen. Gegen Nahkämpfer gibt es Pech und Feuerwerfer, doch gegen Fernkämpfer kann es kritisch werden, wenn diese beginnen, die Türme systematisch leer zu fegen.
Im Vergleich zu Saladin ist natürlich auch des Fehlen von Turmgeräten ein nicht zu unterschätzender Mangel – dafür stellt der Wazir einige Feuerballisten vor die Mauern. Das ist besser als nichts, aber je nach Gegner nicht so effektiv, wie der Kalif im letzten Match leidvoll erfahren musste.
So, nun aber zurück zum Spielgeschehen: Herzog Vipertooth mit dem zweiten Anlauf, die Ratte zu Fall zu bringen:
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Dieser Angriff hat schon etwas mehr „Wumms“, die Front der Burg des „Frettchens“ kriegt einiges ab. Dann aber macht sich der Wazir auf dem Schlachtfeld bemerkbar:
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Während sich die Schützen duellieren, ist es den Unterkünften der Ratte irgendwie gelungen, sich spontan in Brand zu stecken:
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Wir haben es leider nicht als Screenshot, aber im Spiel haben Wir eine Spur eines Feuerballisten-Bolzens gesehen. Offenbar haben diese auf Truppen der Schlange gefeuert, und das Eintreffen dieses Bolzens auf dem „Gelände“ der Soldatenunterkünfte, während diese schon durch Katapultbeschuss geschwächt waren, hat scheinbar das Feuer getriggert. Klingt weit hergeholt? Möglich, aber eine andere Erklärung haben Wir nicht. Und, seien Wir ehrlich – wenn es mit Feuer zu tun hat, ist im Zweifel immer der Wazir schuld. :D
Auf der anderen Seite hat die Kavalkade des Wazirs die Schlangenburg erreicht und… nun, seht selbst…
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Es scheint, als gäbe es in der Burgküche demnächst öfter Lasagne… :teufel:
Die Ratte hat zumindest überlebt, die Angriffstruppen sind hinüber und nur ein paar Sklaven machen noch die Gegend unsicher. Und das Feuer natürlich.
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Das wird aber auch bald von Wasserträgern des Wazir gelöscht. Unterdessen treffen die verbliebenen Nahkämpfer des Wazir auf den Sammelpunkt des ersten Angriffs von Saladin:
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Im Endeffekt heben sich die Angriffe dadurch gegenseitig auf, auch wenn von Saladin mehr übrig bleibt. Vor allem seine Schützen und Ballisten können den Wazir noch ein wenig ärgern:
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Bald ist das aber auch vorbei, und Saladin verlegt sich auf die bewährte Taktik der „Katapultkarawane“:
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Diese verursacht recht ordentliche Schäden an der Burg des „Tyrannen“…
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… so dass dieser sich genötigt fühlt, dem Treiben mittels Patrouillen ein Ende zu setzen:
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Doch Unsere Betrachtung dieses Geplänkels wird unterbrochen von einer in ihrer Rüstung zitternden Ratte:
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Und nun sehen Wir auch warum: Herzog Vipertooth hat einen neuen Angriff gestartet, und es scheint eng zu werden für „Das Frettchen“:
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Die Leiterträger werden nicht gestört, und so folgt nun ein lehrbuchmäßiger Sturm auf die Mauern:
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Die wenigen Verteidiger auf dem Bergfried sind schnell hinweg gefegt, und die Ratte muss sich gegen eine Vielzahl an Lanzenträgern wehren:
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Fast ist es unnötig zu erwähnen, dass ihr dies nicht gelingt:
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Damit ist die Ratte aus dem Spiel, und Herzog Vipertooth aalt (oder schlängelt?) sich in seinem Sieg:
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Nun ist Team preusse eindeutig im Hintertreffen, und Wir würden fast soweit gehen, zu sagen, dass es jetzt darum geht, vielleicht noch die Schlange mitzunehmen, bevor der Wazir einknickt. Die Stärkeübersicht vom September 1191 gibt jedenfalls kein verheißungsvolles Bild ab:
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Zwischendrin ist Uns noch etwas an Saladins Burg aufgefallen:
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Es geht um die beiden seitlichen Zugänge, welche Wir zuvor noch als gute Lösung gelobt hatten, da sie mit zwei Torhäusern und Burggraben nicht so einfach zu überwinden sind wie bei anderen Burgen.
Jedoch ist beim rechten der beiden Zugänge etwas schief gegangen:
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Der Burggraben wurde nicht fertig gestellt, so dass das zweite Torhaus keinerlei Schutzwirkung entfaltet, da ein direkter Zugang zum ersten Torhaus besteht. Wir sind nicht sicher, ob das nur in dieser Partie passiert ist, da irgendwas im Weg war, oder ein generelles Problem dieser Burg darstellt. Wir neigen jedoch zur ersteren Erklärung, ganz genau lässt es sich aus den Screenshots leider nicht mehr erkennen.
Doch genug davon, die Schlange bläst zum Angriff!
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Doch die Burg des Wazir ist ein anderes Kaliber als die der Ratte, wie die Lanzenträger schmerzvoll erfahren müssen:
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Am Ende bleibt ein Haufen verkohlter Leichen und ein eingestürzter Turm. Besser als nichts?
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Eine Abteilung Bogenschützen und zwei Katapulte sind allerdings noch vor Ort und duellieren sich mit Wazirs Berittenen:
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Direkt darauf folgt ein Angriff von Saladin, der nun versuchen wird, die Vorarbeit seines Mitstreiters auszunutzen:
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Und während die Schützen beginnen, die Verteidiger von den Mauern zu schießen, haben sich einige Meuchelmörder auf das mittlerweile unbesetzte Torhaus geschlichen!
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Das Geräusch des sich öffnenden Torhauses behagt dem Wazir gar nicht:
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Was er mit „bald werden Wir stark sein“ meint, erschließt sich nicht so ganz, denn erst mal ergießen sich feindliche Truppen wie ein Sturzbach durch das geöffnete Tor:
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Durch Ballistenbeschuss geraten allerdings die Bäckereien direkt vor dem Torhaus in Brand… er wird doch nicht etwa…?
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Jetzt wird es spannend. Das Feuer hat auf den Burghof übergegriffen, und der Burgherr kämpft mitten in den Flammen gegen die herannahenden Gegner:
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Im Außenbereich stecken einige Sklaven währenddessen weitere Wirtschaftsgebäude in Brand. Die meisten der Bogenschützen sind inzwischen den Flammen zum Opfer gefallen:
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Das Duell im flammenden Burghof hat der Wazir schlussendlich verloren, auch wenn es nicht mehr viele Angreifer waren, die sich ihm noch entgegen werfen konnten. Doch der Kampf im Feuer zehrt auch die Lebenspunkte des Burgherrn auf – möglicherweise ein Fakt, welcher dem Wazir bisher unbekannt war:
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Saladin vermerkt diese Begegnung in seinen Kriegschroniken, und ist ansonsten eher zufrieden als siegestrunken:
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Und damit hat Team Kunz auf Schlachtfeld A gewonnen!
Ein aus Unserer Sicht erwartbarer Sieg, wenn man die Aufstellung zugrunde legt. Sowohl Ratte als auch Wazir fehlt ein gewisses Quäntchen Qualität im Vergleich zu ihren direkten Gegenübern, auch wenn der Wazir zu anderen Gelegenheiten durchaus zu überraschen vermocht hat. Doch die Startbedingungen mit verringerten Goldmengen haben den Fürsten des werten preussen hier offenbar nicht den notwendigen Vorteil verschafft.
Was sagen die Statistiken zu dieser Partie?
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Man sieht, dass der Wazir die stärkere Nahrungsproduktion hat, jedoch bei der „Hardware“ deutlich zurück hängt. Insbesondere Stein, Eisen und Waffen machen hier wahrscheinlich den Unterschied im verdienten Gold aus.
Ansonsten fällt Uns nichts besonderes auf – scheint eine schnörkellose Angelegenheit zu sein.
Auf Schlachtfeld B kann es das Team preusse herum reißen, wenn ein Sieg eingefahren wird, und man den besseren Killcount aufweisen kann. Was denken die werten Regenten, wird dies möglich sein?
Wir spielen mit dem Gedanken, Schlachtfeld B wieder als Video zu zeigen, wobei es diesmal etwas länger werden könnte, da es sich um ein 3vs3 handelt. Doch die Aufstellung verheißt in jedem Fall gute Unterhaltung. Auch hier: gern zu Wort melden, insbesondere Unser werter Gegner, ob hier ein Video gut oder eher nicht gern gesehen wäre :)
grmph....da war wohl Sand im Getriebe. Schade. Hatten wir uns doch wenigstens 1 Kill versprochen sofern der Gegner auch nur mit 2 Burgen kämpft. :prost:
Das liest sich wirklich wie ein ganz normaler Arbeitssieg des werten Ritter Kunz. Kein Schnick Schnack, kein Schicksal kein Fortune! Da hoffen wir mal auf die andere Schlacht. :fecht:
Ihr könnt gerne ein Video gestalten für die zweite Schlacht. Wir geben dem mal eine Chance.;):)
Komischer Kunde
07.03.24, 16:15
Wir bedanken uns für den unterhaltsamen Bericht und freuen uns auf Schlachtfeld B.
Witold Pilecki
07.03.24, 16:51
Ärgerliche Partie für den werten preussen. Das war ein glatter Aufstellungssieg für Ritter Kunz. Schade ist insbesondere, dass der Wazir in der Konstellation schlicht verheizt wurde. Naja, Staub abklopfen und das beste hoffen. Eine Übungstunde Nahkampf im Feuer - die unterschätzte Gefahr schadet sicherlich auch nicht. :ditsch:
Ritter Kunz
13.03.24, 13:42
Und hier sind Wir mit Partie B des Matches preusse vs Ritter Kunz. Die Aufstellung lässt durchaus einigen Raum für Spekulation:
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Hier gibt es klassische 3vs3-Action, mit dem besseren Team auf Seiten des werten preussen (wenn man nach Punkten geht). Es kann hier durchaus viele diagonale Angriffe geben, da die Schweine ja immer geldgierig sind, und den reichsten Fürsten angreifen. Dazu steht der Nizar mit seinem Pool, äh, seiner Burg direkt in der Mitte, und Team Kunz könnte Probleme haben, diesen Fürsten zu überwinden, da sowohl Abt als auch Emir gegen den Burggraben wenig ausrichten können.
Wird dies dem Wolf die Zeit verschaffen, die er braucht, um seine langsamen, aber wuchtigen Angriffe vorzutragen? Sehen wir es uns an, diesmal (wie angekündigt) wieder in Form eines Videos. Für alle, die das nicht sehen möchten, haben Wir im Spoiler unterhalb des Videos wieder die Statistiken und eine kurze Zusammenfassung eingestellt.
https://youtu.be/C5QwojvuOY8
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Es war eine durchaus umkämpfte Partie, in der viele Angriffsarmeen bis aufs letzte ausradiert wurden bei dem Versuch, ihr Ziel zu erreichen. Viele Diagonale Angriffe - Schwein auf Abt, Schwein auf Wolf, Abt auf Schwein und so weiter. Der Nizar hat in der Anfangsphase offensiv so gut wie keine Akzente setzen können, dafür aber mehr als einmal die angreifenden Armeen im wahrsten Wortsinn "dumm dastehen lassen". Nämlich vor seinem Burggraben. Die Partie war dabei, in Richtung von Team preusse zu kippen, als der "Alte Keiler" seinen Artgenossen mit einem blitzartigen Überraschungsangriff von der Karte fegte. Katapulte knacken die Mauer, Streitkolbenkämpfer stürmen hinein, und überwältigen dank numerischer Überlegenheit die Garnison und den Burgherren innerhalb kürzester Zeit.
Nun gab es allerdings keine leichten Ziele mehr, und Team Kunz konnte das Momentum nicht nutzen. Die Angriffe wurden vor den Wassergräben des Nizar zerrieben, oder gingen in den Feuerfallen des Wolfs buchstäblich in Rauch auf. Der Abt entwickelte die unangenehme Angewohnheit, seine Armee lange Zeit nicht neu zu rekrutieren, da die Bogenschützen der letzten Attacke noch auf dem Feld waren. Dies gab dem Wolf mehrere Chancen, die schwach verteidigte Burg zu stürmen, was dann im dritten Anlauf auch gelang. Dem Emir ging es kurz danach ähnlich, er konnte der mittlerweile immensen Armee des Wolfs nur einmal Stand halten.
Durch die Inbesitznahme des Farmlands seines ausgeschiedenen Teamkollegen kam nun auch wieder mehr Leben in den Nizar, welcher sich mit Angriffen auf den Emir und den "Alten Keiler" zurück meldete. Letzterer führte dann zum Sieg für Team preusse, nachdem das Schwein seine Armee mal wieder verheizt hatte, und von den gegnerischen Meuchelmördern auf dem falschen Fuß erwischt wurde.
Damit endete diese Partie mit einem Sieg für Team preusse im September 1246, mit 3:1 Kills auf dem Konto.
Nun bleibt Uns noch die Verkündung des Match-Ergebnisses: Auf A hat Team Kunz mit 2:0 Kills gewonnen, auf B Team preusse mit 3:1 Kills, was einen Stand von 3:3 nach Kills ergibt. Daher greift das Zeitkriterium.
Schlachtfeld A wurde im Juni 1194 gewonnen, und damit deutlich schneller, als Schlachtfeld B im September 1246. Somit geht der Gesamtsieg (denkbar knapp) an Team Kunz und wird mit 2 Siegpunkten belohnt. Team preusse erhält einen mehr als verdienten Siegpunkt für einen großartigen Kampf und Sieg auf B.
Was denken die werten Mitleser über diese Partie? Wir finden, es hätte auf B ebenso gut mit 3:0 Kills ausgehen können, was das Gesamtergebnis umkehrt hätte. Als nächstes planen Wir, die Partie Kardinalinfant vs Iche_Bins auszuspielen. Wer wagt eine Vorhersage? ;)
Video können wir erst zu Hause schauen. Aber wir glauben euch auch so! Es war von unserer Seite ein völlig verdienter Sieg auf Schlachtfeld B! :D
Witold Pilecki
13.03.24, 21:49
Schweinerei, sagt der preusse; Schwein gehabt, sagt Ritter Kunz. :D
Der erste Halbzeit war ja blankes Elend, wie alle quer übers Feld marschieren oder die gegnerische Burg bewundern. Pfeile ins Gesicht sind wohl doch nicht so unangenehm. Video war unterhaltsam. :D
deltadagger
14.03.24, 08:44
Komme erst jetzt zu Lesen beider AAR Teile.
Wie immer supi, Video fanden wir jetzt mal echt gut!
Es gingen beide Partien in etwa so aus, wie ich es mir bei der Startaufstellung schon dachte.
Gute Kommentierung - nicht zu viel und nicht zu wenig - gefällt mir!
Der schweinsche Brudermordraid fanden wir interessant -perfektes Timing- nachdem der "Bruder" kurz zuvor alle seine Truppen beim Kampf verloren hatte.
Detailfrage:
Warum könnt ihr ein 1 h video bei YT hochladen?
Bei mir ist bei 15 min Schluss - zahle ich zu wenig?
Ritter Kunz
14.03.24, 08:48
Vielen Dank für die Blumen! :)
Detailfrage:
Warum könnt ihr ein 1 h video bei YT hochladen?
Bei mir ist bei 15 min Schluss - zahle ich zu wenig?
Das war bei Uns anfangs auch so. Wir mussten Unser Konto verifizieren, danach konnten Wir längere Videos hochladen.
Also E-Mail-Adresse bestätigen und so.
Edit: Korrektur, E-Mail reicht nicht, ihr müsst eine Telefonnummer angeben, wohin ihr dann eine SMS mit Bestätigungscode bekommt. Datenkrake halt - wird von Youtube mit Vermeidung von Spam etc begründet.
deltadagger
14.03.24, 08:53
Oha, bin eigentlich mit meinen Google-Konto da irgendwie mit drinnen.
Muss mal checken.
Aber im Prinzip wurscht.
Eine Stunde wuselnde Ritter anzzuschauen ist cool und interessant, 1 h Rakete von außen angucken weniger. :)
Ach so:
Kommentarstimme ist auch sehr angenehm.
Meist empfindet man ja die eigene Stimme komisch bei so was - das passt bei euch sehr gut und ist sehr angenehm anzuhören!
Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Quartal I/2024 nominiert!
Abmarsch ins Wahllokal!!!
https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31585
Witold Pilecki
17.04.24, 17:34
Möge es hier bald eine Fortsetzung geben. :)
Endspurt der Wahl zum AAR des Quartal I/2024!
Jetzt wählen oder nie!!!
https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31585
+ + +
Wir danken für die Teilnahme bei der Wahl zum AAR des Quartal I/2024: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31585
+ + +
Ritter Kunz
30.05.24, 12:14
Nach einer längeren Pause melden Wir Uns zurück mit der nächsten Partie: Kardinalinfant gegen Iche_Bins! Ein Match welches durchaus Spannung liefern kann. Hier auf Schlachtfeld A trifft die zahlenmäßig überlegene „Arabische Liga“ des werten Iche_Bins (obere Kartenhälfte, warme Farben) auf das europäische Bollwerk des werten Kardinalinfant: der Wolf, unterstützt vom ebenso blut- wie geldgierigen Herzog Truffe:
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Eine Vorhersage ist hier recht schwierig, Wir würden jedoch Team Iche_Bins leichte Vorteile einräumen, da der Wazir etwas stärker auftritt als das Schwein. Dazu kommt noch die (wenn auch oft lediglich moralische) Unterstützung durch den Sultan. Wenn Kardinalinfants Team hier etwas bewirken will, muss jeder Armbrustbolzen sitzen, denn das ist hier der entscheidende Trumpf gegen die arabischen Schwertkämpfer.
Um nach dieser langen Zeit nochmal das Gedächtnis aufzufrischen: diese Runde wird mit dem Umweltereignis „Banditenüberfälle“ gespielt, durch welches das Startgold für alle Fürsten auf 2.000 verringert wird. Wir haben in den vorangegangenen Partien gesehen, dass dadurch die Aufbauphase meist etwas länger dauert.
Auf der oberen linken Position startet der Wazir mit dem Bau seines sechszackigen Sterns:
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Rechts daneben errichtet Saladin seine raumgreifende Festung:
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Und schließlich ganz rechts: der Sultan, wie immer ganz entspannt.
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Auf der anderen Seite der Karte haben Wir den Wolf und das Schwein. Aufmerksame Leser erkennen jetzt schon, welche Burgen das werden:
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Ein reichliches Jahr nach Beginn der Partie ist das Startgold bei allen Fürsten aufgebraucht. Bald darauf gibt es erste Scharmützel um die Oasen in der Kartenmitte:
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Natürlich ist der Hofnarr des Wolfs wieder vorn mit dabei :D
Der Sultan schickt einen ersten Angriff aus, doch der wird von den Männern des Schweins gar nicht als solcher war genommen – die Hand voll Soldaten wird routiniert abgefrühstückt:
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Der Gegenangriff Herzog Truffes lässt nicht lang auf sich warten, ist allerdings ebenfalls schnell Geschichte.
Fast alle Fürsten haben Ihre Burgmauern mittlerweile geschlossen, allerdings fehlen hier und da noch Türme und andere Extras.
Im August 1187 sind die ersten schließlich ganz fertig, hier die Burg des Schweins:
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Hier haben wir die mittelgroße Variante mit einem Torhaus nach vorn und insgesamt 11 Waffenproduktionsstätten. Zwei der drei großen Türme stehen hinten, was ein kleiner Nachteil ist, genau wie der kurze Weg vom Tor zum Bergfried. Abgesehen davon ist dies eine gute Burg.
Herzog Volpe baut seinen Klassiker:
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Auch hier stehen 11 Waffenmacher zur Verfügung, die allerdings nicht sehr günstig platziert sind. Diese kleine Burg hat ihre Vorteile, kann insgesamt aber nicht mit den großen Modellen mithalten. Für eine Partie mit wenig Startgold ist sie dennoch eine gute Wahl, da sie verhältnismäßig schnell ans Laufen gebracht werden kann.
Dann schauen Wir mal zum Sultan.
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Tja, eine runde Burg, wer hätte das gedacht? :rolleyes: Im Ernst: diese Burg ist eine der besseren des Sultans, weil das Tor nach hinten zeigt. Die beiden Türme lassen Wir nicht als Vorteil gelten, da sie oft eine Sollbruchstelle in der Mauer darstellen. Dafür sind mal alle wichtigen Gebäude innerhalb der Mauern platziert, und das ist auch schon was wert.
Dann wird Unsere Burgen-Beschau unterbrochen, da sich Wazir und Saladin zum Angriff sammeln:
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Zuerst attackieren Saladins Mannen den Wolf:
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Sie werden ebenso abgewiesen wie der Wazir, der in Richtung des Schweins marschieren lässt:
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Nun schauen Wir Uns die letzten beiden Burgen an. Der Wazir hat, wie erwähnt, seine sechszackigen Stern gebaut:
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Dies ist ohne Zweifel seine beste Burg, lediglich die Burgbesatzung ist hier recht dünn über alle Türme verteilt. Schließlich ist die Burg so groß, dass sie kaum in den Bildausschnitt passt.
Und nun zu Saladin:
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Auch diese kratzt am Bildschirmrand, ist jedoch allein auf Grund der rechteckigen Grundform wesentlich effizienter darin, die Grundfläche auszunutzen. Beinahe sämtliche Wirtschaftsgebäude sind im Inneren aufgebaut, und sechs große Rundtürme stellen eine gute Rundumdeckung sicher. Zwar hätte ruhig ein Turm von hinten nach vorn verlegt werden können, aber so geht es auch. Die Front ist durch einen Burggraben zusätzlich geschützt, und das seitliche kleine Torhaus ist nur schwer zugänglich, so das es keine so schwerwiegende Schwachstelle darstellt wie bei anderen Saladin-Burgen. Insgesamt gehört diese Burg für Uns zu den Top 3.
Im September 1189 sammelt der Wolf seinen ersten Angriffstrupp:
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Die Katapulte sind in der Lage, einen Turm von Saladin zu zerstören, doch mit dem Eintreffen berittener Bogenschützen des Wazir kippt die Situation langsam:
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Am Ende schaffen es nur vereinzelte Truppen an die Mauer, aber immerhin konnten die Katapulte einiges an Schaden an den Mauern und Türmen anrichten. Auch Störgeräte des Schweins waren hier mit involviert.
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Da Saladin mittlerweile den Sultan wieder überholt hat, was den Kontostand angeht, zielt der nächste Angriff des Schweins ebenfalls auf ersteren:
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Am Sammelpunkt nehmen die Soldaten einiges an Schaden, und eine geschwächte Truppe überlebt gegen Saladins Verteidigung nicht lange:
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Saladins Burg ist hier trotz des Bombardements auf die Wälle rein technisch gesehen noch nicht „offen“, da die Bäckereien hinter der Mauer den Durchgang blockieren.
Im März 1191 läuft wie Wirtschaft aller Fürsten schon eine Weile, was sich auch im Goldbestand niederschlägt:
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Die folgende Zeit ist geprägt von Störkatapulten und Patrouillen-Scharmützeln rund um die Oasenplätze. Im Februar 1193 sammeln sich schließlich Saladin und Wazir erneut gemeinsam:
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Saladin greift zuerst an, und hat Herzog Truffe als Ziel auserkoren. Leider konnte aufgrund ungeschickter Platzierung nur eines von vier Belagerungsgeräten aufgebaut werden.
Wazirs Soldaten rücken wenig später ebenfalls auf die Burg des Schweins vor:
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Die schwachen Burgmauern des Schweins bekommen schnell Löcher, und Herzog Truffe muss seine Krieger einen Ausfall machen lassen:
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Die erste Welle an Schwertkämpfer fällt schließlich unter kontinuierlichem Armbrustfeuer in sich zusammen, und die berittenen Bogenschützen des Wazir werden im Nahkampf gestellt:
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Danach kommen noch die Schwertkämpfer des Wazir, die es mit einigen Verlusten bis an die Mauern schaffen:
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Doch viel weiter kommen sie nicht. Die Streitkolbenreserve wischt auf, was die Armbrüste übrig gelassen haben:
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Der Sultan hat offenbar den vereinbarten gemeinsamen Angriffszeitpunkt verschlafen, denn als eigentlich alles schon vorüber ist, und die Mauer repariert wurde, erscheinen auf einmal seine Soldaten auf der Bildfläche:
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Es läuft, wie man erwarten würde.
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Immerhin – ein Soldat hat es geschafft, die Mauer zu durchbrechen. Das reicht schon, um neue Heldenlieder zu dichten. Macht auch mehr Spaß als kämpfen. Und ist weniger gefährlich. Solche oder ähnliche Worte murmelte der Sultan, als er sich in die Bequemlichkeit seiner seidenen Kissen zurückzog.
Auf dem Schlachtfeld geht der Krieg nichtsdestotrotz weiter – Saladin greift dieses Mal den Wolf an, allerdings allein, und sein Angriff bleibt in den Pechgräben Herzog Volpes liegen. Dieser rückt daraufhin selbst aus, und gerät dabei in ein Feuergefecht mit den Truppen des Wazir, welche sich für einen Angriff auf Herzog Truffe sammeln:
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Einige Patrouillen Saladins mischen auch mit. Es gibt Verluste auf beiden Seiten, im Fernkampfduell behalten jedoch die Araber die Oberhand. Der Schaden an den schwer gepanzerten Fußsoldaten des Wolfs ist jedoch vorerst gering, sodass diese sich dennoch sammeln können:
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Bevor er jedoch losschlägt, attackiert der Wazir. Die Fußsoldaten zerstören unter großen Verlusten das Torhaus, worauf die Berittenen nachrücken:
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Das Schwein hat jedoch eine gute Menge an Nahkämpfern angesammelt, und diese verarbeiten die taktisch unklug agierenden berittenen Bogenschützen zu Pferdegulasch mit Reitereinlage.
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Währenddessen, vor Saladins Burg…
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Einige der Soldaten des Wolfs schaffen es bis an die Mauern, jedoch lichten sich die Reihen zusehends.
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Diesmal bleibt auch der Turm stehen, wahrscheinlich weil die Belagerungsgeräte nicht so gut wirken konnten.
Im Januar 1202 greift das Schwein erneut an. Für eine Einordnung der Perspektive zeigen Wir hier mal eine herausgezoomte Ansicht:
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Die Angriffstruppen sind im rechten unteren Bildteil zu sehen, wo sie von einigen berittenen Schützen des Wazir empfangen werden.
Aufgrund der aktuellen Gold-Rangliste ist der Wazir auch das Ziel des Angriffs:
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Das Vorbeiziehen an Saladins Burg hat der Gesundheit der Truppen allerdings nicht gut getan, so dass Feuer und Pfeilhagel der Verteidiger diesen Versuch recht schnell beenden.
Etwa 2 Ingame-Jahre später ist es wieder an den Arabern, ihre Angriffe vorzutragen. Der „Rachsüchtige“ hat seine Truppen bereits in Stellung gebracht, und auch Saladin lässt zum Sammeln blasen:
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Der Wazir rückt direkt auf die Burg des Schweins vor, während Saladin sich in Richtung des Wolfs orientiert. Doch halt – weitere arabische Truppen schließen sich dem Angriff an! Die Männer des Sultans sind da!
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Wie man sieht, hat auch der Wolf einige Patrouillen zur Unterstützung abgestellt. Gut, die Koordination könnte auf beiden Seiten besser sein, denn während die Bogenschützen des Sultans auf verlorenem Posten abgeschossen werden, ohne dass jemand ihren Feuerschutz ausnutzt, stürzen sich die Patrouillen des Wolfs direkt in die Hauptarmee des Wazir:
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Dann beginnt der Sturm auf die Burg:
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Die Mauern wurden an mehreren Stellen durchbrochen, und nun rücken auch die berittenen Bogenschützen nach. Herzog Truffe spürt die Gefahr:
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Es ist eine blutige Angelegenheit, auf beiden Seiten fallen die Soldaten zu Dutzenden:
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Die Bauern aus der Außenwirtschaft werden abgezogen, um letzte Notrekrutierungen durchzuführen. Dennoch drängen die arabischen Kämpfer auf den Bergfried:
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Herzog Truffe wird überwältigt, und die Männer des Wazir führen den letzten Streich:
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Und während in der Mitte der Karte Saladins Angriff auf den Wolf ergebnislos abgewehrt wurde, kostet der „Rachsüchtige“ seinen Erfolg aus:
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Der Wolf steht nun allein auf dem Feld und – Wir wollen ehrlich sein – er wird es schwer haben, gegen drei Fürsten zu bestehen. Und da er immer den nächstgelegenen Fürsten angreift, was hier Saladin ist, hat er auch direkt die härteste Nuss zu knacken.
Den gestiegenen Druck bekommt er auch bald zu spüren, denn die fehlende Kontrolle über die Karte lässt Saladins Störkatapulte unbehelligt die Burg des Wolfs demolieren:
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Der exponierte Turm muss mehrmals dran glauben, doch auch das Ausbildungslager ist eine empfindliche Stelle für jede KI, da die Truppenrekrutierung so immer wieder ins Stocken kommt. Dazu kommen die Waffenhersteller, deren Neubau auf Dauer deutlich ins Gold geht. Allerdings hat gerade niemand wirklich viel Gold, lediglich der Wazir hat etwas Reserve, vermutlich aus den Truffe‘schen Schatzkammern entwendet.
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Doch der Wolf hält sich, und wehrt die einzelnen Angriffe von Wazir und Saladin ohne große Mühe ab. Seine Pechgräben leisten dabei gute Dienste.
Wir machen daher nun einen kleinen Sprung in den Februar 1217. Alle drei Araberfürsten sammeln ihre Truppen, um gemeinsam anzugreifen :eek:
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Doch es kommt noch dicker: der Wolf rückt gleichzeitig mit seiner Armee aus! Ist dies sein Verderben, oder kommt es zur glorreichen Feldschlacht?
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Es scheint eine Feldschlacht zu werden, und zumindest Saladins Kontingent wird ordentlich gerupft:
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Doch dann entfaltet sich langsam der Plan der „Arabischen Liga“ – ein gigantischer Zangenangriff!
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Während Saladins Zentrum die Wucht der gepanzerten Krieger des Wolfs abbekommen hat, haben Teile seiner Truppen den Gegner links und rechts umgangen und bedrängen nun die Fernkämpfer. Zusätzlich rücken von beiden Seiten die Verbündeten nach – Der Wolf steckt in der Klemme!
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Jedoch erkennt auch er seinen Fehler und versucht, seine Truppen zurück zu ziehen:
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Und erneut zeigt sich der Wert von Fallen rund um die Burg des Wolfs. Dutzende Angreifer stürzen in Pfahlgruben oder werden in brennendem Pech geröstet.
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Zwar werden sind Männer des Wolfs nun auch gezwungen, durch die Flammen zu marschieren, jedoch sind die meisten Feuer mittlerweile am Verlöschen.
Und eh man sich‘s versieht, ist von der Armee der Araber nichts mehr übrig außer ein paar Nachzügler.
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Natürlich stehen noch eine große Zahl Bogenschützen in sicherer Entfernung, und ein paar Feuerballisten und Störkatapulte beharken die Burg. Einem der Katapulte gelingt ein Glückstreffer auf die Mauer, so dass die Burg jetzt „offen“ ist. Dies triggert die Bogenschützen, die sofort näher kommen:
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Alle, die die Burg tatsächlich betreten, werden von den gepanzerten Haustruppen Herzog Volpes aufgehalten, doch diejenigen die von außerhalb schießen, verursachen einigen Schaden bei der Besatzung der Mauern:
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Ein Ausfall, an dem sich sogar der Burgherr selbst beteiligt, bereinigt schließlich die Situation- zumindest was die Bogenschützen angeht. Die Katapulte bleiben ein großes Problem, und alle Gebäude auf der rechten Seite der Burg werden schneller zerstört, als der Wolf sie wieder aufbauen kann:
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Damit hat der Wolf zwar den Kampf um die Burg gewonnen(und es ist durchaus eine Leistung, diesen drei Armeen auf einen Schlag stand halten zu können), jedoch hat sich die taktische Situation auf dem Schlachtfeld massiv gegen ihn gedreht. Seine Wirtschaft liegt am Boden, und die Gegner können schalten und walten, wie es ihnen beliebt. Die Stärkeübersicht vom Mai 1220 bestätigt diesen Eindruck:
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Tatsächlich gelingt es dem Wolf jedoch auch, dem nächsten angriff stand zu halten. Gemeinsam greifen Wazir und Saladin im Jahr 1224 an. Doch Feuergräben und Armbrustbolzen halten den Wolf im Spiel, auch wenn sich die Situation von vom letzten Mal wiederholt – die Wirtschaft ist geschädigt und Störgeräte setzen der Burg zu. Aber der Wolf lebt.
Im Jahr 1230 kommt es zur nächsten Angriffswelle. Der Wolf selbst kommt nicht zum Angriff, da er alles Gold in Reparaturen und Rekrutierung seiner Burgbesatzung stecken muss.
Der Sultan eröffnet den Tanz, während Saladin noch immer einzelne Störgeräte vor Ort hat.
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Währenddessen sammeln auch Wazir und Saladin ihre Truppen:
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Unterdessen haben die Männer des Sultans die Mauern erreicht uns die Fallen ausgelöst:
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Nun kommen die restlichen Angreifer dazu:
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Es zeichnet sich ein Durchbruch in der Mauer ab, und der Wolf sieht sein Ende nahen. Die verbliebenen Männer des Sultans werfen sich zuerst i die Bresche, die Truppen des Wazir folgen dicht dahinter.
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Es bildet sich einer der gefürchteten „Kampfknubbel“, bei dem nur schwer zu sehen ist, wer die Oberhand hat.
Doch letztlich war es schon an den reinen Truppenzahlen abzusehen, das die heroischen Verteidiger auf verlorenem Posten standen. Sie werden überwältigt, und die Soldaten der „Arabischen Liga“ fluten den Burghof:
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Der Wolf muss sich trotz starker Verteidigung geschlagen geben… auch wenn er um keinen Preis das Knie beugen will.
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Der Wazir ergattert auch diesen Kill, indem er den Sultan den unangenehmen Teil erledigen ließ und vor Saladins Männern in der Burg war. Ein weiterer Triumph für „den Rachsüchtigen“.
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Und damit auch ein Triumph für Team Iche_Bins! Hier auf Schlachtfeld A konnten seine Fürsten den Sieg mit 2:0 Kills im Dezember 1230 für ihn erringen. Ein wichtiger Erfolg in diesem Kampf, und durchaus beeindruckend.
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Wir hätten dieses rein arabische Team nicht so stark eingeschätzt. Aber bevor Wir noch einige Gedanken zur Partie äußern, gibt es zuerst den Blick auf die Statistiken
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Der Wolf wird trotz Niederlage vom Spiel hier als mächtigster Fürst gewertet. Wir vermuten aufgrund seines sehr guten Abtauschverhältnisses von fast 2:1. Seine Wirtschaft war auch recht gut, allerdings nicht auf dem Niveau von Saladin und Wazir. Dies liegt auch daran, dass er seit dem Tod des Schweins kontinuierlich gestört wurde. Dennoch sind seine aufgestellten Truppenzahlen respektabel und es gibt für Uns hier keine Ausreißer in den Statistikwerten. Vielleicht findet ja einer der werten Leser noch Diskussionspunkte?
Zum Spiel allgemein: Wir hätten nicht erwartet, dass so dominant und schnell zu Ende geht. Der entscheidende Faktor war hier in Unseren Augen die gemeinsamen Angriffe der Araberfürsten, die schon sehr gut aufeinander abgestimmt waren. Das Schwein fiel an einen Doppelangriff aus Wazir und Sultan, der Wolf dann sogar einem dreifachen Angriff zum Opfer (auch wenn dabei Saladins Nahkämpfer gar nicht zum Zuge kamen).
Es war interessant zu beobachten, wie beim ersten Dreifach-Angriff auf den Wolf kein Kill zustande kam (Wir hatten ihn da schon tot gesehen). Wir vermuten, dass die Feuerfallen des Wolfs tatsächlich den gleichzeitigen Angriff mit vielen Truppen eher bestrafen, und ein Einsatz in Wellen eher vorteilhaft ist. So geschah es dann auch beim finalen Kampf, als der Sultan frühzeitig am Wall war, und die Fallen der (zugegeben schon geschwächten) Verteidigung ausgelöst hat, bevor die große Masse angestürmt kam. Also: Timing, Timing und nochmals Timing.
Generell wäre ein Sieg für Team Kardinalinfant auf dieser Karte schwierig, aber nicht unmöglich gewesen. Das Schwein hätte den Sultan ausknocken müssen (was natürlich voraussetzt, dass dieser mehr Gold als seine Teamkollegen in der Schatzkammer hat – im frühen Spiel durchaus möglich), um dann gemeinsam mit dem Wolf gegen Saladin vorzugehen. Daraus resultierende Verluste bei Saladin hätten dessen Angriffe verzögert, und Attacken einzelner Fürsten hätte der Wolf wesentlich einfacher abschütteln können.
Aber dies ist müßige Spekulation, denn die Geschichte von Schlachtfeld A ist geschrieben. Nun steht auf B eine Umkehr der Zahlenverhältnisse an. Kann Team Kardinalinfant dort den Sieg gegen Iche_Bins holen und eventuell den Gesamtsieg nach Zeit einheimsen? Es darf gefachsimpelt werden. :ritter:
Ritter Kunz
22.07.24, 14:09
Hier folgt nun der Bericht zu Schlachtfeld B aus der Begegnung Kardinalinfant vs Iche_Bins. Um die Erinnerung aufzufrischen: auf Schlachtfeld A hatte Iche_Bins Team aus arabischen Fürsten einen 2:0-Sieg nach Kills errungen. Kann der werte Kardinalinfant das Ruder nochmal herum reißen? Schauen wir uns die Aufstellung an:
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Ja, dieses Match ist schaffbar für Kardinalinfants Fürsten. Zahlenmäßige Überlegenheit einerseits, und ein starker taktischer Fokus andererseits sprechen für sein Team, denn alle drei Fürsten attackieren stets den schwächsten Gegner.
Damit entfaltet sich sicherlich schon vor dem ein oder anderen Auge ein möglicher Ablauf dieser Partie. Earl Poisonberry wird auf Seiten Iche_Bins standhalten müssen, um es Richard Löwenherz zu ermöglichen, in schnellen, harten Schlägen einen Gegner auszuschalten. Dann, und nur dann ist hier aus Unserer Sicht für Iche_Bins etwas drin, denn langfristig haben Abt, Wazir und Schlange die Nase vorn.
Dann wollen wir mal sehen, was die Kontrahenten heute so aufs Parkett... äh, den Wüstenboden legen.
Auf der oberen linken Position beginnt der Abt von Stirling mit dem Aufbau seines Klosters. Die verringerte Menge an Startgold trifft ihn ordentlich, da er die Hälfte davon in seine Kathedrale stecken muss. Doch wenn die Wirtschaft einmal läuft, wird er nie wieder Geldsorgen haben:
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Rechts daneben, ebenfalls für Kardinalinfant, startet Wazir, der „Schreckliche“! Wir sehen hier die Grundzüge seiner fünfzackigen Burg, der Fokus liegt hier im Moment allerdings erkennbar auf der Außenwirtschaft:
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An der Stelle wurden Wir kurz unterbrochen, und haben daher von den anderen Burgen keine Screenshots aus der ganz frühen Aufbau-Phase. Allerdings geht es in der richtigen Reihenfolge weiter: oben rechts, in türkis, hat Herzog Beauregard sein Lager aufgeschlagen. Für den richtigen Preis zieht die Schlange auch gegen seine Vettern zu Felde, und der werte Kardinalinfant zahlt offenbar gut. :^^: Hier sehen wir seine fast fertig gestellte Burg, von der aus seine Truppen den anrückenden Sklavenüberfall seines Vetters unter Feuer nehmen:
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Dies ist die kleinste der Schlangenburgen, beherbergt aber dennoch immerhin 7 Waffenhersteller.
Auch Earl Poisonberry auf der anderen Seite des Feldes hat seine Burg vollendet:
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Und mit ganzen 9 Waffenherstellern gehört dieses bekannte Modell mit zu den besten Burgen der Schlange.
Die Burg von Richard Löwenherz ist noch nicht fertig, was ihn jedoch nicht davon abhält, schon mal einen Angriffstrupp zu entsenden – so klein er auch sein mag:
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Wie nicht anders zu erwarten, erzielt er damit jedoch keine Erfolge. Nun entschließt sich Herzog Beauregard ebenfalls zum Angriff, und trifft in der Kartenmitte auf Patrouillen seines Gegenüber:
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Da die Nahkämpfer hier noch wenige sind, kommen sie trotz erfolgreich angelegter Leitern nicht bis in die Burg:
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Schauen Wir Uns die fertige Burg des Abts an:
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Hier haben wir die größte Befestigung, die der Abt so baut. Sie hat auch keine Schwachstellen gegenüber seinen anderen Entwürfen, und darf somit zweifellos als die beste Abt-Burg gelten. Noch fehlen ein paar Wirtschaftsgebäude im Inneren, allerdings wird es nicht mehr lange dauern, und der Abt legt voll los. Für Team Iche_Bins tickt die Uhr!
Als nächstes schauen Wir zu Richard Löwenherz:
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Diese Burg wäre eigentlich recht gut. Sie ist klein und günstig, dazu zeigt das Torhaus nach hinten, was für Richard schon eine Besonderheit ist. 7 Waffenhersteller sind nicht großartig, aber diese Anzahl kann er immerhin unterhalten, im Gegensatz zu den über 15 Stück seiner größeren Burgen, die oft wegen Rohstoffmangels nur tatenlos herumstehen.
Das größte Manko ist hier schon recht augenfällig: die Türme sind noch leerer als sonst schon. Keine einzige Einheit ist momentan darauf platziert. Und zu allem Überfluss werden die hinteren Türme bei dieser Burg nicht mit Geräten besetzt. Dies alles zieht den Gesamteindruck auf ein durchschnittliches Maß hinunter.
Im Dezember 1185 sind alle noch mehr oder weniger am Ende der Aufbauphase, und niemand hat wirklich viel Gold in der Tasche. Lediglich die Schlangen wirtschaften schon mit vollem Potenzial:
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Auch der Wazir startet nun seinen ersten Angriff – ebenfalls bevor seine Burg komplett ausgebaut ist. Das Ziel ist Earl Poisonberry:
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Die Feuerwerfer und Sklaven werden abgeschossen, und der Tribok ist leider zu ungenau um die Mauer zu zerstören.
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Die Schwertkämpfer versuchen ihr Bestes, doch werden sie nach und nach abgeschossen, und der Rest der Armee zieht sich zurück:
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Gleichzeitig schickt der Abt seinen ersten Angriff aufs Feld…
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.. während er selbst zum Ziel von Richard wird. Das könnte interessant werden!
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Das Torhaus fällt unter dem Katapultfeuer, der Weg in die Burg ist frei:
Auf der anderen Kartenseite werden die Ordensbrüder derweil von den Schützen der Schlange aufgehalten:
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Zurück zum Abt. Hier dringen Richards Gepanzerte in die Burg ein, doch wohlplatzierte Feuerfallen verursachen einigen Schaden bei den Angreifern:
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Auch die verbliebenen Mönche stemmen sich gegen die Eindringlinge, werden jedoch schließlich überwältigt. Richards Truppen nähern sich dem Bergfried:
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Dann muss der Burgherr selbst zur Waffe greifen. Glücklicherweise sind kaum noch Schwertkämpfer unter den Angreifern, und die Pikeniere verursachen nicht sehr viel Schaden. So kommt es, dass nach einigem unübersichtlichen Gerangel der Burgherr tatsächlich als Sieger aus dem Kampf auf dem Bergfried hervorgeht:
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Natürlich wurde er von Bogenschützen und Ballisten unterstützt - wie praktisch, dass diese hier kein „Friendly Fire“ verursachen können ;)
Dies war durchaus eine enge Kiste, und gutes Timing für Richard, da die Armee des Abtes gerade außer Haus war. Es hat nicht viel gefehlt, und der Gottesmann wäre seinem Schöpfer gegenüber getreten.
So aber bleiben die Verhältnisse auf dem Schlachtfeld vorerst unverändert, und nun ist es Earl Poisonberry, der einstecken muss:
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Sowohl die Störkatapulte des Abts als auch der Angriff von Herzog Beauregard setzen der gelben Schlange tüchtig zu. Er hält sich allerdings noch recht gut, und beseitigt nach der Abwehr des Direktangriffs die Störgeräte noch mit einem raschen Ausfall seiner Lanzenträger.
Haben Wir schon die Burg des Wazir gezeigt? Nein? Nun, hier ist sie:
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Ein fünfzackiger Stern mit drei Torhäusern. Diese Burg darf wohl als eine der besseren gelten, da hier wenige tote Winkel zu verzeichnen sind. Nur die schwache Besetzung, speziell des vorderen Turms, ist negativ anzumerken.
Wir schreiben nun den Dezember 1190, und Abt und Wazir haben ihre Armeen vereint, um die gegnerische Schlange aus dem Rennen zu nehmen:
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Diese lässt sich davon aber nicht beirren, und greift ihrerseits den Gegner an… ob das klug ist?
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Der Angriff wird nämlich durchaus entschieden abgewiesen, und nun ist die angeschlagene Burg der gelben Schlange ein noch einfacheres Ziel für die anrückenden Gegner:
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Die Mönche werden von den Bogenschützen recht schnell abgeschossen, aber die Schwertkämpfer sind ein anderes Kaliber:
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Schließlich bricht der kleine Turm zusammen und die Angreifer marschieren rein:
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Gefolgt von den ganzen Schützen, die in der Mitte der Karte gewartet haben. Während sich die Gegner einen Weg durch die Burg bahnen, analysiert Earl Poisonberry die Lage äußerst treffend:
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Dann sind die ersten Schwertkämpfer auf dem Bergfried:
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Doch es sind mittlerweile zu wenige, um dem Burgherren gefährlich zu werden. Es sind zwar noch einige Schützen da, aber Iche_Bins Schlange könnte das nochmal überleben… oder so dachten Wir zumindest.
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Herzog Beauregard erkennt die gute Gelegenheit und greift an, solange die Burg noch offen und die Verteidiger dezimiert sind.
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Und zack, sind die Angreifer auf dem Bergfried:
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Und tatsächlich, Schlange erschlägt Schlange und Earl Poisionberry ist hin!
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Sein Vetter gibt sich unaufgeregt:
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Nun wird die Luft dünn für Team Iche_Bins, nur Richard Löwenherz steht noch auf dem Feld. Er muss jetzt das Ruder herumreißen, denn später wird er von der Übermacht erdrückt werden! Und als Mann der Tat greift er den Abt erneut an:
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Die erste Welle bekommt an den Mauern direkt die Pechgräben zu spüren. Wenig später erreicht auch der Rest der Truppen die Mauern, jedoch leisten die Verteidiger deutlich mehr Widerstand. Ein schneller Durchbruch ist trotz des zerstörten Turms nicht in Sicht:
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Es dauert noch eine ganze Weile, bis die Mauern schließlich durchbrochen sind:
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Die verbleibenden Angreifer sind jedoch schon stark angeschlagen, und werden von den Mönchen zwischen den Fässern und Kisten des Vorratslagers gestellt und besiegt:
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Nun muss Richard sich erst einmal auf seine Defensive konzentrieren, und versuchen eine größere Truppe für den nächsten Schlag aufzustellen und…
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… oh. Den letzten Satz können Wir streichen, Richard hat dringendere Probleme. Und Wir sehen auch gleich, wer dafür verantwortlich ist:
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Und wer hätte es gedacht… natürlich hat der Wazir seine Finger im Spiel, wenn irgendwo Feuer ausbricht. :rolleyes: Der Angriffstrupp an sich ist da eher das kleinere Problem:
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Die Burg brennt gründlich nieder, der Tribok schießt Löcher in die Mauer und berittene Bogenschützen umkreisen die Reste wie zum Hohn:
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Kein Wunder, dass Richards Optimismus ins Wanken gerät:
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Und Kardinalinfants Team will direkt den Deckel drauf machen, Schlange und Abt machen sich zum Sturm bereit:
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Das ist schon eine Menge Truppen. Leichte zwar, aber das dürfte mehr als reichen. Es stellt sich eher die Frage „Wer ist schneller?“ ;)
Die Lanzenträger der Schlange sind deutlich vor den behäbigen Mönchen an der Bresche angekommen:
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Die Mönche unten links im Bild sind Störtruppen, welche sich nicht darum scheren, den Burgherren anzugreifen.
Richard kämpft…
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… und fällt.
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Die Soldaten Herzog Beauregards beanspruchen den Sieg über Richard Löwenherz, und die Schlange ist sehr zufrieden mit sich:
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Und damit hat das Team Kardinalinfant auf Schlachtfeld B gewonnen!
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Die Statistiken:
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Diese Partie war recht eindeutig, deshalb machen Wir nicht viele Worte dazu. Es war klar, dass die Fürsten des werten Iche_Bins auf lange Sicht nicht standhalten würden, da keiner der beiden ein Defensivspezialist ist. Allerdings hatte es Richard „auf dem Fuß“, wie man bei der EM wohl gesagt hätte, die Verhältnisse mit dem frühen Angriff auszugleichen. Zur Erinnerung: der Abt ist nur mit knapp der Hälfte seiner Lebenspunkte davon gekommen. Damit hätte sich die Partie drehen können, und Team Kardinalinfant hätte eine deutlich schwierigere Aufgabe vor sich gehabt. Das später ausgebrochene Feuer in Richards Burg war zu dem Zeitpunkt schon weniger bedeutsam als es schien, denn die Partie war an der Stelle – zumindest aus Unserer Sicht – schon entschieden.
Noch bedeutsamer wäre der Kill am Abt allerdings gewesen, weil er in der Auswertung des Gesamtmatches einen Vorteil zugunsten des Werten Iche_Bins und damit dessen Gesamtsieg bedeutet hätte. So aber steht es 2:2 nach Kills, womit Wir wieder auf die Zeit schauen müssen.
Schlachtfeld A wurde von Iche_Bins‘ Fürsten im Dezember 1230 gewonnen, während hier auf B die Entscheidung schon im September 1194 zugunsten von Kardinalinfants Team fiel.
Darum geht der Gesamtsieg der Partie an den werten Kardinalinfant, der dafür 2 Siegpunkte einheimst. Der werte Iche_Bins erhält 1 Siegpunkt für das gewonnene Schlachtfeld A.
Nun steht vom dritten Spieltag noch die Partie Witold Pilecki versus Komischer Kunde auf dem Programm. Dies ist das Duell der aktuell Bestplatzierten vor Auswertung von Spieltag 3 und darf deshalb zu Recht als Spitzenspiel gelten. Mag jemand einen Tipp abgeben, oder die hier berichtete Partie kommentieren? Wir würden Uns freuen.
Kardinalinfant
22.07.24, 14:31
Oh, mal wieder ein Sieg? Damit war ja schon nicht mehr zu rechnen, ein wichtiges Erfolgserlebnis!
Und wer hätte gedacht, dass Herzog Beauregard zweimal zubeißt? Evtl sollte der Mr. Biden als Präsidentschaftskandidat beerben, würde er auch schaffen :D
KK oder Pilecki, Pilecki oder KK...? Wir wissen, für wen Wir die Daumen drücken...;)
Witold Pilecki
22.07.24, 14:35
Das war spannend! Die Schlange ist in dieser Saison die Überraschung schlechthin und hat schon unseren Sieg gegen den werten Kardinalinfant getragen.
Möge der klügste Troll aller Zeiten, selbstredend der Herr der Wüste, Witold Pilecki im nächsten Match triumphieren.
Ritter Kunz
11.09.24, 13:41
Und da sind Wir wieder, mit dem letzten Aufeinandertreffen des dritten Spieltags. Witold Pilecki kreuzt die Klingen mit dem Komischen Kunden! Oder besser: die Fürsten der werten Mitspieler tun es. Für Schlachtfeld A wurden folgende Formationen ins Rennen geschickt:
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Das Team des werten Witold Pilecki startet auf der oberen Kartenhälfte in den kalten Farben, und wie man sehen kann wird hier auf eine klassische Teamkombination gesetzt. Da ist die Frage: wird die Ratte vom Gegner erwischt, oder dreht der Wolf ihr schon vorher aus Frust über ihre Unfähigkeit den Hals um? :D
Der werte Komische Kunde dagegen fährt drei Fürsten auf, die eher zu den Mittel- bis Schwergewichten zählen dürfen. Es wird interessant zu sehen, ob sich ihre Stärken ergänzen, oder ob jeder sein eigenes Süppchen kocht.
Wer genau hingeschaut hat, und sich auch noch an den Beginn der Runde erinnert (lang lang ist‘s her!), dem wird auffallen, dass hier 8.000 Einheiten Startgold eingestellt sind, obwohl das Umweltereignis für Spieltag 3 eine Reduktion auf 2.000 Gold vorsieht. Das liegt daran, weil der werte Witold Pilecki die Aktionskarte „Unbeugsamer Wille“ eingesetzt hat, die für seine Partie das Umweltereignis außer Kraft setzt. (Dies ist im übrigen auch die einzige Aktionskarte dieses Spieltags.)
Dann schauen Wir Uns die Partie mal an! Ganz klassisch führt die Ratte den ersten Angriff. Kaiser Friedrich ist das Ziel:
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Aufgrund der noch recht mageren Turmbesatzung kommen die schnellen Lanzenträger sogar bis zum noch geöffneten Eingang in die Burg, dort ist dann allerdings Schluss:
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Diese Zeit hat „Der Marder“ allerdings genutzt um seine Burg fertig zu stellen:
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Hier handelt es sich um eine der besseren Burgen, auch wenn man es nicht glauben mag. Sie ist abgeschlossen, und 5 Waffenhersteller sind nah an der Waffenkammer platziert. Ja gut, die steht außerhalb und die Laufwege in der Burg sind furchtbar, aber hey, es gibt einen Turm! :rolleyes:
Unterdessen wird in der Mitte der Karte ordentlich gefochten:
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Der Wolf rückt mit seinen Störgeräten dem Sheriff ordentlich auf die Pelle, was dieser mit dem Aussenden von Patrouillen beantwortet. Durch die Nähe der großen Türme des Wolfs haben diese jedoch das Nachsehen, und die Burg des Sheriffs wird ordentlich in Mitleidenschaft gezogen:
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Wieder zurück zur linken Seite: „Der Marder“ versucht es erneut, diesmal mit mehr Lanzenträgern.
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Und Friedrichs Baumeister schlafen scheinbar alle, das Torhaus ist nämlich immer noch nicht errichtet!
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Im Burghof werden die Eindringlinge schließlich von einigen Schwertkämpfern gestoppt.
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In der Mitte herrscht weiterhin reges Getümmel. Gerade bereitet der Sheriff unter Feuerschutz seiner Verbündeten einen Gegenangriff vor:
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Nach der Zerstörung einiger Belagerungsgeräte zieht sich der Überfalltrupp wieder zurück. Doch die Truppen des Wazir bleiben und sammeln sich offenbar für einen Angriff auf die Ratte. Das kann jedoch noch dauern, da die langsamen Schwertkämpfer einen weiten Weg vor sich haben.
Die Ratte selbst greift ihrerseits erneut an, und trifft dabei die Truppen des Kaisers im Felde:
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Die mittlerweile gut besetzten Türme der kaiserlichen Burg leisten Unterstützungsfeuer, und die leichten Truppen der Ratte schmelzen dahin:
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Obwohl Kaiser Friedrichs Truppen zahlenmäßig eher schwach angetreten sind, schlottern der Ratte, die gerade ihre gesamte Armee verheizt hat, die Knie:
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Die Schwertkämpfer des Wazir haben unterdessen etwa die Hälfte des Weges geschafft, und dabei auch etwa die Hälfte ihrer Stärke eingebüßt:
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Wir schauen derweil auf die (fast) vollständige Burg von Lord Lupus:
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Fast, weil an ein paar Stellen noch ein paar niedrige Wälle dazu kommen. Diese Burg kennen mittlerweile auch alle Leser, es ist das defensivstarke Bollwerk, welches lediglich an seinem einzelnen Zugang nach vorn krankt.
Auch der Wazir hat fertig gebaut, hier haben Wir wieder das Super-Mario-Sternchen:
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Eine recht große und starke Variante.
Die Truppen Kaiser Friedrichs haben sich nun mit den verbliebenen Männern des Wazir vereinigt und versuchen die Ratte aus dem Spiel zu nehmen:
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Mit Unterstützung durch einige berittene Bogenschützen brechen die Gepanzerten ins Innere der Burg:
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Der letzte der schon sehr geschwächten Angreifer wird jedoch an der Schwelle zum Bergfried gestoppt:
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Hätten die Truppen des Wazir nicht eine halbe Ewigkeit das Feuer der Burg des Wolfs über sich ergehen lassen müssen, wäre dies das Ende der Ratte gewesen.
Nun schauen Wir zum Sheriff, der keinesfalls untätig ist:
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Die Burg ist schon eine Weile vollständig, wird aber regelmäßig bombardiert. Diese Variante hat zwei Torhäuser im äußeren Ring und ganze 18 Waffenhersteller, was ein halbwegs vernünftiges Maß für den Sheriff ist. Am rechten Rand sieht man die Parade an Störgeräten, mit denen er sich beim Wolf revanchiert, dazu kommen noch regelmäßige Armbrust- und Streitkolbentrupps zur Sicherung des Farmlands.
Der Wolf hat ordentlich zu tun, um die Kontrolle nicht zu verlieren.
Im Mai 1187 startet der Sheriff dann seinen ersten „richtigen“ Angriff:
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Der ist im Großen und Ganzen kein Problem für den Wolf, aber zerstörte Türme, ausgebrannte Pechgräben und zerschlagene Belagerungsgeräte sind durchaus nicht billig:
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Man beachte auch die Eisenmine, die der Sheriff direkt vor des Wolfs Nase errichtet hat. Fast schon provokant, könnte man meinen ;)
Die Statistik zeigt jedenfalls, dass der Wolf noch nicht wirklich große Goldreserven anlegen konnte, wogegen Sheriff und vor allem Friedrich ein nettes Polster vorweisen können:
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Friedrich hat mittlerweile auch mal seine Burg fertig gestellt:
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Das ist eine der guten Varianten, mit einer Form die es erlaubt, den Platz im Inneren gut auszunutzen. Das vorgelagerte Turmdreieck beherbergt zwei Mangen und ist über sein eigenes Torhaus zugänglich. Der Burggraben schützt vor schnellen Überfällen mit Leitern oder Meuchelmördern, und stellt für KIs im Allgemeinen ein deutliches Hindernis dar.
Lediglich sieben Waffenhersteller sind vorhanden, die jedoch wohl platziert sind.
Insgesamt eine gute Friedrich-Burg.
Friedrich startet dann auch gleich den nächsten Angriff. Diesmal jedoch nicht auf die Ratte, sondern auf den Wolf, da dieser nun der reichste Fürst im Team Pilecki ist.
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Währenddessen wird der nächste Angriff des Wazir auf die Ratte, der sich erneut vor der Burg des Wolfs sammelt, bis auf den letzten Mann niedergeschossen:
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Die Triboke Kaiser Friedrichs verursachen einigen Schaden an den Türmen des Wolfs, aber einen Durchbruch können sie nicht erzielen:
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Die erfahrenen Leser werden an der Zahl der vorrückenden Schwertkämpfer schon erkennen, dass dieser Angriff die Mauern nicht durchdringt. Alle Angreifer werden nach und nach abgeschossen. Friedrich verlegt sich nun darauf, die Burg der Ratte mit Katapulten zu beschießen, was deren vorgelagerter Waffenproduktion nicht gut tut.
Hier einmal ein größeres Lagebild vom März 1192 (Wir empfehlen die Zoomfunktion des Browsers für Details zu nutzen).
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Wir sehen am linken Bildrand die Störgeräte Friedrichs in Bewegung, vermutlich hat er sich wieder umentschieden und beschießt nun den Wolf.
Am oberen Bildrand, nahe den Steinbrüchen, sind gerade zwei Störtrupps unterwegs. Friedrichs Ritter und berittene Bogenschützen des Wazir haben einen Steinbruch der Ratte zerstört und ziehen weiter zum nächsten Ziel.
Aus dem Burgtor des Wolfs wälzt sich gerade die Vorhut seines ersten Angriffs.
Und schließlich sieht man in der rechten unteren Ecke noch eine Balliste des Sheriffs.
Die Truppen des Wolfs sammeln sich in der Oase:
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Genau in diesen Wald aus blitzenden Klingen schicken Wazir und Sheriff ihre Truppen… wenn das der Füh… äh, wenn das der Komische Kunde wüsste! :eek:
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Auch wenn es sehr teuer war, schließlich werden die Truppen des Wolfs von der schieren Masse der Gegner erdrückt:
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Dabei fällt noch eine Eisenmine den Flammen zum Opfer, aber der Angriff des Wolfs gilt wohl als abgewehrt. Den gegnerischen Truppen ergeht es aber nicht viel besser. Die verbliebenen Sklaven und Streitkolbenkämpfer des Sheriffs fallen schnell im Abwehrfeuer des Wolfs, und die Schwertkämpfer des Wazir ereilt das gleiche Schicksal wie zuvor: Tod durch Herumstehen :facepalm:
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Im Oktober 1194 zeigt uns die Übersicht folgendes:
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Die Ratte… existiert. Mehr aber auch nicht. Der Wolf hält sich wacker, aber Team KK gibt eindeutig den Ton an, was Geld und Felddominanz betrifft.
Zwei Jahre später marschiert Friedrichs Armee erneut auf. Das ist schon ein beeindruckender Anblick:
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Die Burg des Wolfs muss ein heftiges Bombardement verkraften. Leider verzetteln sich die Schwertkämpfer an den zahlreichen Mauervorsprüngen der Burg:
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Da vor der Mauer des zentralen Burghofs auch noch Häuser platziert sind, ist diese vor den Angreifern quasi sicher, denn die KI-Truppen attackieren diese Häuser in der Regel nicht mit Nahkämpfern. Nichtsdestotrotz wirkt die Burg des Wolfs schon deutlich angeschlagen:
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Mittlerweile gibt es auch kaum noch Schützen, welche auf die an den Mauern hämmernden Schwertkämpfer wirken können.
Dazu kommt noch der Wazir, dessen mittlerweile beachtliche Menge an berittenen Schützen vom Sammelpunkt aus Schützenhilfe gibt:
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Diese Truppen sollen eigentlich die Ratte angreifen, wie man an der Position der Belagerungswaffen feststellen kann:
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Unterdessen haben sich die verbliebenen Schwertkämpfer Friedrichs in den hinteren Burghof des Wolfs vorgearbeitet, wo sie schließlich von seinen Nahkämpfern abgefangen werden:
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Doch der Wolf bekommt trotzdem keine Pause, denn einer der Ballistenschützen des Wazir hat sein Kriegsgerät um 90° gedreht und lässt seine feurige Munition nun bei Lord Lupus einschlagen:
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Und der eigentliche Angriff des Wazir rollt nun auf die Ratte zu, deren Burgbesatzung schon von den berittenen Bogenschützen quasi auf Null reduziert wurde:
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Die Wälle sind schnell überwunden:
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Und genauso ergeht es dem Burgherrn:
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Der Wazir triumphiert:
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Nun steht der Wolf alleine da. Nun ist die Ratte zwar kein großer Verlust, aber der Wazir wird seine Truppen nun nicht mehr quer über die Karte schicken. Immerhin ist das Feuer zwischenzeitlich gelöscht worden, in gute Verfassung ist Lord Lupus‘ Festung dennoch nicht:
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Die Wirtschaft liegt am Boden, und kaum baut er einen Turm nach, schlagen auch schon die ersten Geschosse ein.
Der Sheriff kann diese Schwäche förmlich riechen, und befiehlt unverzüglich einen Angriff:
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Viele der Sklaven rennen in die noch vorhandenen Fallgruben vor dem Burggraben, und der Rest versucht irgendwie einen Zugang zum Innenhof herzustellen:
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Das hintere Torhaus fällt, und die Männer des Sheriffs stürmen streitkolbenschwingend den Burghof:
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Die erste Welle wird von einem Gegenstoß der Soldaten des Wolfs aufgerieben…
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… der dann seinerseits von der zweiten Welle überrannt wird:
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Doch die Garde steht noch, und schließlich fallen die letzten Angreifer. Der Wolf lebt noch!
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Zumindest für den Moment…
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Die KI ist mal wieder aufgrund der Zugbrücke verwirrt.
Geschlossen:
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Offen:
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Dies passiert auch nur, wenn bereits ein offener Zugang zur Burg existiert, und wenn der Weg über die Zugbrücke der „kürzere“ Weg ist, sofern er denn tatsächlich begehbar wäre.
Der Wolf nimmt das Auf und Ab vor seiner Burg scheinbar als Ausdruck der Stärke wahr, und zollt Respekt:
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Dann wird die Zugbrücke durch ein paar vorbeikommende Störtruppen Friedrichs geschlossen gehalten, und die Schwertkämpfer des Wazir entscheiden sich daher mehrheitlich für den korrekten Weg :D
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Auf diesem stoßen sie bis zum Bergfried auch auf keinen Widerstand mehr, während Friedrichs Ritter zielgerichtet in die letzten verbliebenen Fallgruben tappen… RIP :(
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Die Leibwache auf dem Bergfried verteidigt ihren Herrn mit Klauen und Zähnen:
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Doch es hilft nichts, der Wolf wird erlegt:
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Und erneut streicht der Wazir den Kill für die Statistik ein:
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Und sichert damit zugleich den Sieg auf Schlachtfeld A für den werten komischen Kunden und sein Team!
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Was sagen uns nun die Statistiken?
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Natürlich hat der Wolf das beste Abtauschverhältnis, da er die meisten Angriffe abgewehrt hat. Auch Friedrich steht hier überraschend gut da, allerdings gehen da wohl die Mehrzahl der verlorenen Soldaten der Ratte mit ein, die ja Friedrich fokussiert hat, solange sie noch offensiv werden konnte.
Wirtschaftlich ist der Sheriff vorn, mit einer extremen Waffenproduktion und auch der größten arbeitenden Bevölkerung.
Insgesamt ist diese Partie schneller zu Ende gegangen als von Uns erwartet. Insbesondere Friedrich und der Sheriff haben sich in der Vergangenheit nicht durch offensive Schnelligkeit ausgezeichnet. Am Ende war es ja auch der Wazir, welcher die Kills gemacht hat, aber die Vor- und Mitarbeit der anderen ist nicht zu vernachlässigen.
Der Sheriff hat quasi im Alleingang die Kontrolle über die Kartenmitte errungen, oder sie zumindest stets wieder zurück erlangt.
Friedrich hat die Ratte und ihre Attacken einfach abtropfen lassen (nachdem sein Torhaus mal errichtet war :rolleyes: ), und wuchtige Angriffe in die Flanke des Wolfs geführt, von denen sich dieser am Ende nicht mehr erholen konnte.
Möglicherweise hätten hier Friedrich und Sheriff auch allein den Sieg erringen können, aber das ist reine Spekulation. Zumindest ist es nun sehr spannend, wie sich Schlachtfeld B entwickelt. Wir sagen ein Wettrennen gegen die Uhr voraus. Mit Juli 1202 hat Team KK ordentlich vorgelegt, vor allem gegen einen Wolf, der vom werten Witold Pilecki hier mit Sicherheit als „Bremser“ aufgestellt wurde. Werden seine Fürsten diese Zeit auf B schlagen können?
Was denkt die werte Leserschaft? :)
Komischer Kunde
11.09.24, 15:51
Ein Punkt für uns, nicht mehr, nicht weniger. Danke für den hervorragenden Bericht, wir freuen uns auf die Rückrunde. :-)
Witold Pilecki
11.09.24, 16:23
Oh, oh, oh... das war eine bedenklich kurze Partie. Das wazirsche Feuer ist oft der Untergang. Wenn erst einmal die Infrastruktur zu Asche verglimmt, ist auch der Wolf machtlos. In der Aufstellung hätten wir durchaus den Sheriff als Kill holen können. Aber hätte, hätte ... UNSER A-TEAM wird es auf Feld B schon richten.
Ritter Kunz
23.09.24, 12:57
Und da ist sie, die letzte Partie von Spieltag 3! Wir hatten ursprünglich geplant, sie als Video aufzuzeichnen und zu veröffentlichen, aber dann stand Uns der Sinn doch eher nach Schreiben. Wir hoffen, es ist niemand enttäuscht :D
Hier auf Schlachtfeld B geht es um die Wurst. Der werte Komische Kunde hat vorgelegt, und auf Schlachtfeld A den Wolf in verhältnismäßig kurzer Zeit niedergerungen. Er selbst kann hier jedoch nicht auf einen ähnlich starken Verteidiger zurück greifen, wie die Aufstellung verrät:
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Auf der oberen Kartenhälfte in den warmen Farben startet Team KK. Auch hier ist die Ratte am Start, und als Schwergewicht steht der Emir im Zentrum. Dieser ist zwar mit Sicherheit ein angenehmerer Umgang als der Wolf, aber in der Defensive konnte er in der Vergangenheit eher selten glänzen.
Und noch ein Unterschied besteht zu Feld A: die Ratte steht auf der anderen Seite, und damit direkt gegenüber dem Wazir. Das verheißt nichts Gutes für das Nagetier, denn der Wazir attackiert stets den Schwächsten zuerst, und hat hier den direkten Weg frei, ohne erst quer über die Karte zu müssen. Saladin wird zwar eine Weile brauchen, bis er in Schwung kommt, aber so oder so wird es für den Emir ein Wettlauf gegen die Zeit.
Möglicherweise gibt es die Chance, die Schlange mit einem frühen Angriff auszuschalten, bevor Saladins Wirtschaft ihn zum reichsten Fürsten macht? Wir werden sehen. Rein ins Getümmel!
Wir starten wieder mit dem ersten Angriff des Spiels, traditionell vorgetragen von der Ratte:
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Die Lanzenträger nagen noch ein wenig an den Wällen, bevor sie schließlich auch abgeschossen werden.
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Hier sieht man auch schon einen Negativ-Punkt an dieser Burg des Wazir, nämlich potenziell tote Winkel in der Mitte der Mauer. Zwar stehen noch keine Türme, aber Unserer Erfahrung nach gibt es dennoch einige Stellen, die nicht erreicht werden können. Ansonsten ist diese Burg des Wazir in Ordnung.
Der erste Angriff der Schlange folgt wenig später, ist aber bei seinem Weg über die Karte dem Abwehrfeuer der Schützen des Emirs ausgesetzt:
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Dementsprechend kommen letztlich keine Truppen bei der Burg der Ratte an.
Nach knapp 2 Ingame-Jahren des Aufbaus sind die Geldreserven bei den drei größeren Fürsten erschöpft:
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Hier dauert es noch etwas, bis die Wirtschaft wirklich „kickt“ und die Einnahmen sprudeln.
Solange schauen Wir Uns mal an, was die Ratte diesmal so gebaut hat:
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Jaaa… das ist wieder ein Klassiker. Kein Torhaus, dafür eine Treppe außen dran - direkter Zugang für Freund und Feind. „Open Concept“ sozusagen :D
Dafür sind die Laufwege recht kurz und fünf Waffenmacher ein gutes Maß für die Ratte. Allerdings wird der Wazir hier recht schnell durchmarschieren, da braucht man sich keinerlei Illusionen zu machen.
Und wo Wir gerade davon sprechen: hier kommt er auch schon!
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Das „Wiesel“ meint nun, das wäre der perfekte Zeitpunkt die eigenen Truppen aus der Burg abzuziehen :wirr:
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Doch Wir haben (wieder einmal) den Hang zur Pyromanie im Heer des Wazir unterschätzt :eek:
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Scheinbar ist es dem Wazir egal, ob es seine eigenen Männer oder die gegnerischen sind, Hauptsache irgendwas brennt. Der Angriff geht buchstäblich in Rauch auf.
Der Gegenangriff der Ratte verursacht etwas Schaden an der Mauer:
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Die ausgesandten berittenen Bogenschützen klären das dann im Nahkampf. Zwar nicht effizient, aber effektiv. ;)
Während bei Saladin die Burg noch deutlich sichtbar im Rohbaustadium ist…
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… ist Earl Doubletongue schon fertig. Pileckis Schlange hat hier eine Burg errichtet, die wir noch nicht all zu oft gesehen haben:
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Sie zeichnet sich durch eine fast vollständige Mauer aus, lediglich ein kleiner, zum Gegner gerichteter Teil ist nur durch Burggraben geschützt. Vier kleine Türme, ein Torhaus nach hinten und sechs Waffenmacher komplettieren das Bild. Prinzipiell nicht verkehrt, allerdings sind zwei der Türme eine potenzielle Stelle an der gepanzerte Gegner durchbrechen könnten, und auch die Wirtschaftskraft bewegt sich eher im Mittelfeld.
Ach ja, die Ratte brennt übrigens immer noch.
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Zwar hat der Emir prinzipiell Wassertröge zur Verfügung, diese sind allerdings aktuell nicht in Betrieb. Wahrscheinlich hat jemand vergessen hier einen Befehl zu geben. Nun ja, was soll‘s? :D
Der Emir sendet hier und da Schwertkämpfer aus, Wir denken aber, dass dies nur Störtruppen sind:
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Auch im Bild ist der nächste Angriffstrupp der Schlange.
Scheinbar hat irgendjemand in der Feuerwache ganz laut „Alaaaaarm“ gerufen, denn auf einmal sind die Löschkräfte des Emirs im Einsatz:
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Kurz darauf startet der Angriff der Schlange:
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Zum Glück für die Ratte sind noch nicht alle Feuer gelöscht:
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Die Lanzenträger verpuffen förmlich in den Flammen. So bleiben nur noch einige Schützen übrig, die Stück für Stück das Zeitliche segnen:
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Doch eine Pause gibt es nicht, die Jagd auf „Das Wiesel“ geht weiter:
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Preisfrage: wo ist der Burgherr?
„Ah, es geht doch nichts über einen kleinen Spaziergang am Morgen. Die Bienen summen, die Steinbrocken fliegen, und die feindlichen Reiter galoppieren über die Mauern…“
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Anmerkung: berittene Einheiten können normalerweise keine Mauern betreten. Wenn allerdings der einzige offene Weg zu einem Ziel über eine begehbare Mauer führt, dann wird er genutzt. Hier sind die berittenen Bogenschützen bereits im Burghof angekommen, während vom Rest der Armee noch nichts zu sehen ist.
https://up.picr.de/48704781bu.jpg
Dies ist auch eine Besonderheit, denn wenn der gegnerische Bergfried frei zugänglich ist, sammeln die KIs ihre Truppen oft nicht, sondern stürmen direkt vor. Manchmal ist das gut, manchmal eher nicht.
Mittlerweile ist der Burgherr auch wieder vor Ort angekommen, wie auch die Feuerwerfer des Wazir:
https://up.picr.de/48704782oj.jpg
Im obigen Bild gibt es so viel zu sehen, dass Wir Uns genötigt fühlen, nummerierte Verweise zu nutzen :D
1.: Der Burgherr hat alles unter Kontrolle (Symbolbild):
https://up.picr.de/48704783zr.jpg
2.: Die Feuerwerfer haben ihre Pyromanie-Methoden erweitert und stechen jetzt auch Löschkräfte ab.
3.: Der diensthabende Lanzenträger am Steinbruch der Ratte scheint ein entfernter Vorfahr eines bekannten bayrischen Feldwebels zu sein…
https://www.youtube.com/watch?v=I-s7DMUseNg
Ach ja. Was man auch ohne Bildverweis sieht: die Burg ist durch Tribok-Beschuss nun auch an der Vorderseite offen. Diesen Weg nutzen jetzt die arabischen Schwertkämpfer:
https://up.picr.de/48704784nb.jpg
https://up.picr.de/48704785wr.jpg
Und trotz der noch züngelnden Flammen schaffen es die Angreifer auf den Bergfried, wo die Ratte schließlich ihr Ende findet.
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Der Wazir klopft sich dafür dann noch selbst auf die Schulter:
https://up.picr.de/48704797tt.jpg
Ab jetzt muss der Emir allein mit den Angriffen klar kommen, der Boxsack ist aus dem Weg. Und Saladin startet direkt mit dem ersten Angriff:
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Im obigen Bild erkennt man auch gut, dass das Team des werten Witold Pilecki eindeutig die Kontrolle über die Kartenmitte ausübt.
Der Emir schickt den Angreifern eine seiner großen Patrouillen entgegen:
https://up.picr.de/48704799ap.jpg
Diese räumt die meisten Gegner ab, und den Rest besorgen die Bogenschützen. Auch ein hastig vorgetragener Angriff der Schlange mit geringem Truppeneinsatz wird abgewiesen.
Wir nutzen die Zeit um die fertigen Burgen der drei Araberfürsten zu zeigen. Zuerst Saladin:
https://up.picr.de/48704800xf.jpg
Diese Variante kennen wir, die hat Saladin auch bei seinem letzten Einsatz gebaut. Viel Platz im Inneren, gut geschützt, auf jeden Fall in den Top 3.
Nun zum Wazir:
https://up.picr.de/48704801kx.jpg
Nur nochmal zur Ansicht, dazu gesagt haben Wir ja schon genug.
Und zum Abschluss der Emir:
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Dies ist die größte Burgvariante von denen, die nur 3 große Türme haben. Sie ist in Ordnung, aber in keinem Fall die beste Burg des Emirs. Im Wesentlichen teilt sie die Nachteile der großen Burgen, ohne ihre Vorteile zu besitzen.
Jetzt will der Emir auch selbst aktiv werden, und sammelt sich zum Angriff:
https://up.picr.de/48704803so.jpg
Aber nicht nur steht er dort im Wirkungsbereich von Saladins Mange, nein, er sabotiert sich dabei erfolgreich selbst:
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Er überbaut gut die Hälfte seiner Truppen mit einer Hopfenfarm. So sehr Wir auch ein gutes Bier schätzen – das hätten Wir nicht gemacht :D Schon allein, weil es einem menschlichen Spieler gar nicht möglich wäre – wo Einheiten stehen kann nicht gebaut werden. Bei der KI ist das anders, und durchaus nachzuvollziehen. Aus der Sicht von Spieleentwicklern der damaligen Zeit, ist es eine effektive Methode, um sicher zu stellen, dass sich das Aufbauskript der KI nicht festfährt, nur weil irgendwo eigene Soldaten im Weg stehen. Dies schadet einer KI auf lange Sicht nämlich deutlich stärker, als der Verlust einiger Männer.
Hier allerdings nimmt es dem Angriff sein Gefahrenpotenzial, und die übrig geblieben Truppen werden von der Mange und den zahlreichen Schützen der Gegner derart dezimiert, dass sie es nicht mal bis zur Burg der Schlange schaffen.
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Jetzt rollen auch von allen Seiten die Störgeräte auf den Emir zu:
https://up.picr.de/48704806qe.jpg
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Dieser schickt daraufhin seine Schwertkämpfer aus, um das Problem zu beseitigen, doch die Feuerballisten und berittenen Bogenschützen schießen sie einen nach dem anderen ab, bevor sie in den Nahkampf gehen können:
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In Folge dieses fortdauernden Beschusses ist die Burg des Emirs nicht mehr im besten Zustand, auch wenn er fleißig Gebäude nachbaut:
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Die grün umrandeten Bauten sind neu errichtet, aber das eigentliche Problem sind die gelb markierten großen Türme, die beide kurz vor dem Einsturz stehen. Wie bereits erwähnt wäre der Weg zum Bergfried offen, wenn einer davon fällt.
Und wieder mal riecht der Wazir eine Gelegenheit und startet einen Angriff, wobei er noch einen Tribok zusätzlich auffährt:
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Man sieht im obigen Bild auch, wie die neu errichtete Baumeistergilde bereits wieder in Trümmern liegt. Der andauernde Verlust solcher Ausbildungsgebäude ist nicht nur teuer, sondern behindert auch die Rekrutierung neuer Truppen (in diesem Falle Baumeister).
Wenig später kommt es wie es kommen musste, der erste große Turm fällt und die Angreifer stürmen:
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Während sich nebenbei auch die Schlange sammelt…
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… entbrennt in der Bresche ein heftiger Kampf zwischen den Truppen des Emirs und des Wazirs:
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Die Verteidiger werden schließlich überwältigt, und während die Truppen des Wazirs durch die Gassen zwischen Bäckereien und Schenken dem Bergfried zustreben, treffen die Verstärkungen Herzog Doubletongues ein:
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Diese überholen die langsameren Schwertkämpfer und sind als erste am Lagerplatz der Bauern vor dem Bergfried:
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Dem Emir schwant Übles:
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Auch wenn er in seiner üblichen „Don‘t worry, be happy“ – Mentalität darüber hinweg sieht, scheint Uns, dass nur ein gut platzierte Guss heißen Pechs jetzt noch die Retteung bringen könnte.
Der Pechbottichmann tut sein Werk:
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Wer genau hinsieht, erkennt die Angreifer noch innerhalb der schwarzen Umrandung.
Die nächsten Sekunden sind mehr als unübersichtlich, auch für Uns. Aber es scheint so, dass genügend Angreifer auf den Bergfried vorgedrungen sind, um den Burgherrn anzugreifen:
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Und sie bringen ihre Aufgabe auch zu Ende:
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Ja, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, oder in diesem Falle, des Emirs. Ob da noch irgendwas heile bleibt ist fraglich, denn der Wazir („Die Plage“) ist nicht für seinen Sanftmut bekannt.
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Und damit hat das Team von Witolf Pilecki auf Schlachtfeld B gewonnen!
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Wie man oberhalb der Siegesmeldung erkennt (auch wenn „Niederlage“ da steht…), sind nicht mehr all zu viele Nahkämpfer übrig geblieben. Mit etwas Glück hätte der Emir diesen Angriff also noch überlebt. Aber viel hätte es nicht ausgemacht, denn man sieht auf der Minikarte unseres letzten Screenshots, dass Saladin ebenfalls seine Truppen auf den Weg geschickt hatte:
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Nun, wer zu spät kommt, der kriegt keinen Kill für die Statistik, so einfach ist das :D
A propos Statistik: hier ist sie.
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Nun, viel gibt es dazu nicht zu sagen. Der Emir hat die meisten Kills, aber auch hohe Verluste. Seine Wirtschaft war nahezu auf dem Niveau von Saladin, und deutlich vor der des Wazir. Die Ratte hat wenig bis nichts beigetragen, während die Schlange zwar ein mieses Verlustverhältnis hat, aber sonst recht gut dasteht.
Wir sehen, dass der Emir im August 1190 den Löffel reichen musste, was nochmal deutlich eher ist, als Juni 1202 von Schlachtfeld A. Damit geht der Gesamtsieg dieser Begegnung an den Werten Witold Pilecki. Er erhält dafür 2 Siegpunkte. Der geschätzte Komische Kunde bekommt 1 Siegpunkt für Schlachtfeld A.
Unsere Einschätzung zur Partie können Wir kurz halten: der Emir ist kein guter Tank. Wenn der Gegner in der Lage ist, die großen Türme nieder zu reißen, ist die Burg offen wie einen Scheunentor. Wenn Wir so darüber nachdenken, sind alle KIs, bei denen die großen Türme Teil der Mauer sind, defensiv eher schwach: Emir, Richard Löwenherz und…. König Philipp :D
Alle anderen KIs (die überhaupt große Türme bauen) haben diese entweder innerhalb der Mauern (Schwein), außerhalb der Mauern (Friedrich), oder als nach außen gerichtete „Abzweigung“ von der Hauptmauer (Wolf, Saladin, Wazir) eingerichtet. Ja gut, das Schwein ist defensiv jetzt kein Paradebeispiel, aber der Punkt ist hoffentlich trotzdem angekommen ;)
Moment, Wir haben den Abt vergessen… der hat sie als Teil der Mauer, aber stets mit noch mindestens einer Reihe Wall dahinter, also auch besser als beim Emir.
Eine zusätzliche Erschwernis für Team KK war hier die Aufstellung der Ratte direkt gegenüber des Wazirs, im Gegensatz zu Schlachtfeld A. Eine andere Aufstellung hätte hier ggf. ein paar Jahre herausschlagen können. Ob es gereicht hätte um die Zeit von A zu schlagen? Unter dem Eindruck der eben gesehenen Partie würden Wir sagen: unwahrscheinlich.
Und damit sind Wir am Ende von Spieltag 3 angelangt! :feier: Wie geht es weiter? Zunächst werden Wir die aktuelle Tabelle und die Paarungen für Spieltag 4 veröffentlichen. Und in einem späteren, darauf folgenden Post wird nun erstmalig der Marktmechanismus zum Tragen kommen. Denn wer sich noch an die Regeln (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31439&p=1325979#post1325979) erinnert: nachdem jeder Teilnehmer 3 Matches absolviert hat (was jetzt der Fall ist), wird eine verpflichtende Neurekrutierung der Fürsten vorgenommen, und zwar nach den neuen, durch den Marktmechanismus errechneten Preisen. Dies nur schon mal als Vorab-Info, die genauen Details gibt es dann im angekündigten Post von Uns.
Auch wenn die Schlagzahl Unserer Berichte im Vergleich zum Beginn deutlich nachgelassen hat, so wollen Wir doch das Turnier gern durchziehen, und hoffen natürlich, dass dafür alle mit an Bord bleiben :ritter:
Witold Pilecki
23.09.24, 13:25
Ein köstlicher Sieg, ganz nach unserem Geschmack. Diener, noch etwas Wein und in Ochsenfett gebratene Schweinskaldaunen!
Komischer Kunde
23.09.24, 13:29
Nun, Punkt ist äh.. Punkt. Möge der werte Pilecki seine Schweinskaldaunen gut verdauen und seinen Sieg auskosten. Das nächste Gefecht wird sich für uns entscheiden, ganz sicher. :uhoh:
Ritter Kunz
23.09.24, 13:51
Ein köstlicher Sieg, ganz nach unserem Geschmack. Diener, noch etwas Wein und in Ochsenfett gebratene Schweinskaldaunen!
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Witold Pilecki
23.09.24, 14:00
Latürnich!
Ritter Kunz
24.09.24, 10:27
Hier nun die Tabelle nach Berücksichtigung der Ergebnisse von Spieltag 3:
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Der werte Witold Pilecki kann sich an der Spitze halten und sogar etwas absetzen, doch das Feld danach ist sehr dicht, mit vier Regenten die je 5 SP auf dem Konto haben.
Es wird also spannend!
Die Paarungen für die nächste Runde lauten:
Witold Pilecki vs Ritter Kunz
deltadagger vs Komischer Kunde
preusse vs Iche_Bins
Kardinalinfant vs Oerty
Normalerweise würden Wir jetzt sagen: es darf spekuliert werden! Aber man weiß ja noch gar nichts, denn die Kader werden neu rekrutiert. Dazu mehr im Folgepost, jetzt müssen Wir erst mal weiter arbeiten ;)
deltadagger
24.09.24, 10:41
Cool, es geht weiter! :)
@Werter Komischer Kunde: Auf einen ritterlichen Schlagabtausch :prost:
Komischer Kunde
24.09.24, 13:06
@edler deltadagger: Ein solcher soll es werden, wir freuen uns und sind gespannt auf die neuen Entwicklungen, die auf uns zukommen.
Ritter Kunz
25.09.24, 11:05
Werte Mitspieler, Wir kommen nun zu einer Premiere! Der Marktmechanismus in Aktion! *Trommelwirbel*
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Im obigen Bild sind eigentlich alle Infos vorhanden. Die Berechnung wurde wie in Punkt 4. der Regeln (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31439&p=1325979#post1325979) beschrieben vorgenommen.
Wir denken, dass die neuen Preise durchaus etwas Bewegung in die üblichen Rekrutierungsmuster bringen werden. Die bisher sehr dominanten Fürsten werden um 2 Punkte teurer (Wazir, Wolf), so dass eine Rekrutierung dieser Fürsten weniger attraktiv wird.
Wir sind Uns bewusst, dass der Mechanismus nicht perfekt ist, aber da für alle die selben Preise gelten, sollte das kein großes Problem sein. Sich an neue Herausforderungen anzupassen ist ja auch irgendwie Teil des Spiels ;)
Nun steht noch das Auswürfeln des Umweltereignisses für den 4. Spieltag an (es könnte ja Einfluss auf die Rekrutierungsentscheidung der Regenten haben). Und hier ist es...
https://up.picr.de/48712739wx.jpg
Gemäß Punkt 6. der Regeln (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31439&p=1325979#post1325979) bedeutet eine gewürfelte 4, dass alle KI-Fürsten mit mehr Starttruppen beginnen. Dieses Ereignis hatten wir noch nicht, die Auswirkungen werden spannend zu sehen. Wir selbst wissen nicht genau wie die KIs darauf reagieren, da Wir quasi nie mit der Einstellung gespielt haben. Wir vermuten aber, dass die zusätzlichen Truppen eher in die Burggarnison gesteckt als in den ersten Angriff geworfen werden. (Alle Angaben ohne Gewähr :D ).
Nun brauchen Wir von allen Teilnehmern eine PN mit ihrem Kader. Für alle, denen die Excel-Tabelle zu unübersichtlich ist, haben Wir im folgenden Spoiler nochmal die neuen Preise aufgelistet:
KI-Fürst
Preis
Ratte
1
Schlange
2
Schwein
5
Wolf
11
Saladin
8
Kalif
4
Sultan
3
Richard Löwenherz
7
Kaiser Friedrich
6
König Philipp
2
Wazir
8
Emir
6
Nizar
4
Scheriff
4
Marschall
3
Abt
4
Die Rekrutierungsregeln zur Wiederholung: kein Kader darf insgesamt teurer als 25 Punkte sein (für den Spielleiter 23 Punkte), und muss exakt 5 Fürsten enthalten, davon keinen doppelt (Ausnahme: entsprechende Aktionskarte).
Wenn Ihr mit Eurem Kader zufrieden seid, schickt Ihn Uns einfach per PN.
Ein Hinweis noch: prüft bitte Eure noch verbliebenen Aktionskarten. Es kann sein, dass diese von den neuen Preisen beeinflusst werden (z.B. die Karte "Verstärkungen"), dies könnte für die Rekrutierung von Relevanz sein. Wer nicht mehr weiß, welche Karten er noch hat, wende sich bitte vertrauensvoll an Uns ;)
@Witold Pilecki: Wir selbst werden im Laufe des heutigen Tages Unseren Kader festlegen, ab morgen könnt Ihr Uns also Euren zuschicken, ohne Uns zu beeinflussen.
Wenn alle Kader eingegangen sind, werden Wir diese wieder veröffentlichen, damit die Teilnehmer danach ihre Aufstellungen wie üblich planen können.
Fragen? Fragen! ;)
Witold Pilecki
25.09.24, 15:15
2 mal den Wolf plus 3 Ratten, passt. :ja:
Im Ernst: Das wird eine harte Nuss.
Wir haben neue Bündnisse geschlossen und haben nun endlich ein reines Arabisches Team.
Wir haben die Aufstellung abgegeben. Nun hoffen wir auf baldige Ankunft des werten Kardinalinfants
In diesen Hallen.
Ritter Kunz
09.10.24, 20:09
Der werte Kardinalinfant hat sich ja im Abmeldungs-Thread erklärt. Wir sind der Meinung, dass die Liga durchaus ruhen kann, bis er wieder zu uns stößt. Die Wüste rennt ja nicht weg ;)
So hat der eine oder andere Regent noch mehr Zeit um den Kader zu rekrutieren *zwinker zwinker*
Es ergeht also der Beschluss, dass die Waffen im Wettstreit um die Wüste nun bis auf weiteres schweigen. :amen:
Ritter Kunz
25.11.24, 09:44
Werte Mitspieler,
es ist soweit: alle Kader wurden rekrutiert! (Nein, der werte Kardinalinfant war nicht der letzte... ;) )
Damit können Wir diese jetzt veröffentlichen, hier sind sie:
https://up.picr.de/48955285gf.jpg
Interessant: zum erste Mal (denken Wir) haben zwei Spieler exakt den selben Kader rekrutiert. Glücklicherweise treten sie nicht gegeneinander an :D
Die Paarungen für Spieltag 4 finden sich in Post #230 (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31452&p=1362738#post1362738).
Damit sind nun alle notwendigen Infos vorhanden, um die Aufstellung durchzuführen. Wir erbitten also von jedem Mitspieler eine PN mit der Aufteilung ihrer Fürsten auf Schlachtfeld A und B (maximal 3 auf einem Feld), mit der Zuordnung zu Links / Mitte / Rechts. Wir denken, das Prozedere dürfte den meisten noch in Erinnerung sein ;) Wir stehen bei Fragen natürlich zur Verfügung.
Noch ein Hinweis: Wer Aktionskarte ausspielen möchte, teilt Uns dies bitte ebenfalls in der PN mit der Aufstellung mit.
@Witold Pilecki: gebt uns noch 1-2 Tage, dann haben Wir Unsere Aufstellung fertig.
deltadagger
25.11.24, 13:39
Wohaa, sehe gerade, dass der werte Komischer Kunde mit Saladin, Kalif und Abt drei der fünf Kriegsherren identisch gewählt hat.
Der Unterschied wird sein Friedrich gegen meinen Wazir und sein Sultan gegen meine Ratte machen.
Hoffe, dass Wazir wie Ratte schneller beim Aufbau sein werden als Friedrich und Sultan.
Die Friedrichsburg wird heftig werden...
Komischer Kunde
25.11.24, 15:55
Lassen wir uns überraschen, werter Deltadagger. Unsere Aufstellung ist am Vormittag zur Spielleitung gegangen und nun kommt Ihr. :D
deltadagger
25.11.24, 15:59
Lassen wir uns überraschen, werter Deltadagger. Unsere Aufstellung ist am Vormittag zur Spielleitung gegangen und nun kommt Ihr. :D
Tja, Dito :)
Die beiden letztplatzierten haben beinahe das gleiche Aufgebot ... das kann ja nur gut gehen ;)
Witold Pilecki
26.11.24, 23:28
Gebt uns Bescheid, wenn ihr den Mut gefunden habt, werter Ritter Kunz. Unsere Mannen können es kaum erwarten, euch den Rücken zu brechen. :fecht:
Ritter Kunz
27.11.24, 08:34
Gebt uns Bescheid, wenn ihr den Mut gefunden habt, werter Ritter Kunz. Unsere Mannen können es kaum erwarten, euch den Rücken zu brechen. :fecht:
Unsere Wälle sind stark und die Männer guten Mutes! Zeigt Uns Eure Schleudern und Pfeile! :ph:
Unsere Formation steht, werter Witold Pilecki.
Witold Pilecki
11.01.25, 17:54
Wie ist die Lage in der Wüste? Haben Wir euch eine gar schmerzliche Niederlage bereitet?
Ritter Kunz
11.01.25, 18:09
Wie ist die Lage in der Wüste? Haben Wir euch eine gar schmerzliche Niederlage bereitet?
Wir ringen aktuell noch mit Uns, ob wir die ersten Matches schon ausspielen bzw. veröffentlichen, auch wenn die Aufstellung des werten Kardinalinfant noch fehlt.
Dies haben Wir normalerweise vermieden, damit niemand "Ideen klauen" kann.
Witold Pilecki
11.01.25, 18:51
Der werte Kardinalinfant ist ein Ehrenmann. Man könnte eine Themensperre vereinbaren, bis er seine Aufstellung zusammen hat.
Ritter Kunz
11.01.25, 19:04
Der werte Kardinalinfant ist ein Ehrenmann. Man könnte eine Themensperre vereinbaren, bis er seine Aufstellung zusammen hat.
Daran haben Wir keinen Zweifel, die Frage ist eher, ob er es liest, da seine Aktivität ja in letzter Zeit sowieso sehr eingeschränkt war. Aber ja, prinzipiell könnten Wir schon mal die Matches ausspielen und Berichte schreiben, da geht es dann mit dem Veröffentlichen schneller ;)
... Aber ja, prinzipiell könnten Wir schon mal die Matches ausspielen und Berichte schreiben, da geht es dann mit dem Veröffentlichen schneller ;)
Guter Mann!
Ritter Kunz
21.01.25, 12:35
Und da sind Wir mit dem ersten Match des vierten Spieltags. Die ehrenvolle Eröffnungspartie spielen heute die werten Regenten deltadagger und Komischer Kunde aus. Beide Regenten haben ihre Kader bei der letzten Neurekrutierung verändert. Während der werte dd seine „Schwergewichte“ von europäisch auf arabisch umgestellt hat, ist beim werten KK nur Friedrich im Kader geblieben, und der Rest wurde ausgetauscht. So kommt es, dass beide Kontrahenten nun Abt und Saladin ins Rennen auf Schlachtfeld A schicken.
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Doch man sieht richtig, Friedrich hat diesmal die Schwimmflügel nicht vergessen und ist deshalb für Team KK mit am Start. Dies verschiebt natürlich das Kräftegleichgewicht ordentlich, und Team dd muss hier versuchen, den gegnerischen Abt schnell aus dem Spiel zu nehmen, um sich langfristig Siegchancen zu erhalten.
Zusätzlich sieht man, dass Wir nun mit der Einstellung „Kreuzritter-Spiel“ arbeiten, was bedeutet, dass alle KIs mit mehr Truppen ins Spiel starten. (Wer sich erinnert: dies war das Resultat des aktuellen Umwelt-Ereignisses).
Wie sich das Ganze im Spiel auswirkt, sehen wir jetzt:
Oben links startet Saladin „Der Vernünftige“ für Team deltadagger. Dem geneigten Leser wird die große Menge an Bogenschützen auffallen, die Saladin schon dort verteilt hat, wo später die Türme stehen werden:
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Auch die Anzahl Schwertkämpfer ist im Vergleich zum normalen Start erhöht. Zum Vergleich noch ein Bild von Kaiser Friedrich I., der in der unteren rechten Ecke für den Komischen Kunden aufläuft:
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Auch hier sehen Wir deutlich mehr Fernkämpfer als üblich, besonders die vorderen Türme sind reichlich besetzt. Wir schätzen, dass es sich um etwa die doppelte bis zweieinhalbfache Menge an Truppen handelt.
Dies hat zur Folge, dass frühe Angriffe mit kleinen Trupps weniger Chancen haben, Schaden zu verursachen.
Nichtsdestotrotz legt Saladin „Der Großartige“ direkt mit dem ersten Angriff los, obwohl sich seine Burg noch im Ausbau befindet.
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Der „Vernünftige“ steht dem in nichts nach, und so treffen sich beide Trupps an der zentralen Oase:
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Die Fernkämpfer neutralisieren sich weitgehend gegenseitig, und eigentlich wollen die Saladins auch den jeweils gegnerischen Äbten an die Kutte, weswegen der Rest der Armeen aneinander vorbei läuft. Die geschwächten Truppen verursachen jedoch keine Schäden mehr (Symboldbild):
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Die Action flaut nun etwas ab, und alle KIs treiben den Ausbau ihrer Burgen voran. Der Abt von Dumfries (Team dd) ist als erster fertig:
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Diese Burg ist normalerweise keiner unserer Favoriten, da die Kathedrale hier im „Hinterhof“ steht, und der Aufbau insgesamt unsymmetrisch und ineffizienter ist, als bei anderen Burgen des Abtes. In dieser Situation jedoch sind die beiden Türme an der unteren Ecke sehr gut aufgehoben, da sie in Richtung Kartenmitte zeigen.
Man sieht, dass hier auch gerade die Angriffsarmee ausrückt. Fast noch auffälliger als bei Friedrich und Saladin ist die Menge an Schützen auf den Türmen und Toren, denn gerade der Abt ist ja sonst eher dafür bekannt, diese eher stiefmütterlich zu behandeln.
Beim Abt von Leith (Team KK) ist es das gleiche Bild:
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Diese Burg ist ebenfalls keine der stärksten, aber etwas besser als die vorige. Hauptsächlich mögen Wir hier die Tatsache, dass die Türme von außen mit Mauern „gepanzert“ wurden, was dafür sorgt, dass sie durch Katapultbeschuss und einhackende Nahkämpfer nicht so schnell fallen, und so die dort stationierten Ballisten und Schützen länger wirken können.
Wenn dieser Abt noch den Burggraben um seinen Hinterhof komplettiert, ist auch diese Burg vollständig.
Die Mönche des Abtes von Dumfries werden in der Kartenmitte abgefangen:
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Dem Gegner geht es kurz darauf nicht viel besser.
Als kurzer Einschub hier die aktuelle Stärkeübersicht vom Januar 1184:
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Die beiden Äbte haben bereits mit dem Geld scheffeln begonnen, und Friedrich ist wie immer einfach etwas träge im Aufbau und gibt nicht alle Ressourcen aus, die er zur Verfügung hat. Anders die Saladine: Die Burgen sind noch nicht komplett, und das Geld ist knapp.
In der Kartenmitte begegnen sich nun die Katapult-Karawanen der Äbte:
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Doch die weitreichenden Turmballisten auf beiden Seiten machen ihnen schnell den Garaus.
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Einem weiterer Angriff des gelben Saladin wird vom Abt auf offenem Feld entgegen getreten:
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Die verbliebenen Angreifer scheitern vor den Mauern der Abtei.
Mittlerweile sind auch die beiden Saladine fertig mit dem Burgenbau:
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Diese Burg gehört, wie man mittlerweile weiß, zu Unseren Favoriten. Viel Platz im Inneren für Wirtschaftsgebäude, und viele Türme mit Turmgeräten außen herum. Die einzige Schwachstelle sind die beiden kleinen Torhäuser an den Seiten, die im späteren Spiel mit großen Angriffsmassen zum Verhängnis werden können.
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Hier haben Wir direkt das Kontrastprogramm, diese Burg ist kleiner und kompakter, und hat deutlich weniger Türme zur Verteidigung. Viele wichtige Gebäude müssen außerhalb der Mauern stehen. Dafür, und dass ist das rettende Detail für diese Burg, gibt es hier nur das nach hinten zeigende, große Torhaus, welches deutlich seltener angegriffen wird, und auch länger hält.
Und schließlich fehlt noch Friedrich bei Unserer „Burgenrundschau“:
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Diese Variante des Dreiecks ist so ein Zwischending. Es macht einiges richtig, so ist hier das vordere Turmdreieck abgeschlossen und mit einem Torhaus gesichert, die Anzahl und Verteilung der Türme insgesamt ist vorbildlich und der Burggraben ist breit… außer dort, wo er es nicht ist :D und damit sind wir bei den negativen Dingen: im vorderen Teil haben wir tatsächlich nur eine Breite des Grabens von 1, und das ist selbst für Gegner mit schwachen Buddeltruppen ein überwindbares Hindernis. Zusätzlich ist die Platzausnutzung im Burginneren suboptimal, so dass vier Waffenmacher außen stehen, was die Effizienz verringert. Teure Gebäude wie Stall und Kapelle an der Front aufzubauen, ist ebenfalls eine fragwürdige Entscheidung. Aber Geld hat Friedrich meistens eh genug, von daher ist das halb so wild.
Apropos Geld: wie sieht es da aus:
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In der Tat, Friedrich hat genug auf der hohen Kante liegen. Auch die Saladine wirtschaften mittlerweile gut, wobei das Geld des „Großartigen“ aktuell in seiner Truppenmenge steckt. Und diese gedenkt er zu nutzen:
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Der Abt von Dumfries muss sich warm anziehen, denn es kommt ein Doppelangriff! Saladins berittene Schützen stürmen schon drauf los, und Kaiser Friedrich hat die Artillerie in Stellung gebracht.
Doch es gibt eine leichte Verzögerung in den Angriffen. So können die berittenen Bogenschützen dank der großen Anzahl an Verteidigern auf den Wällen abgewehrt werden:
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Die arabischen Schwertkämpfer schlagen sich eine Bresche, doch von Feuer und Pfeilen dezimiert, werden sie von wütenden Ordensbrüdern direkt zurückgeworfen.
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Dann setzt sich auch Friedrichs Truppe in Bewegung:
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Als sie gerade an der Bresche angelangt sind, tauchen von der Seite noch mehr Mönche auf!
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Der Abt von Leith hat Unterstützung geschickt! Jetzt wird es endgültig unübersichtlich, denn die Mönche sind aus vielen Perspektiven kaum zu unterscheiden, da sie Farblich nur sehr dezent gekennzeichnet sind.
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Am Ende gewinnen die mit den braunen Kutten :D
Soll heißen: obwohl sie mehr oder weniger zu dritt angegriffen haben, konnte Team KK bei deltadaggers Abt noch nicht entscheidend durchbrechen. Dieser hat bald darauf seine Burg repariert, und setzt zum Gegenangriff an:
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Bevor er eintrifft, sind Saladins Soldaten schon da:
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Und der Angriff endet hier deutlich abrupter. Es zeigt sich schon das Fehlen des dritten Fürsten auf dem Feld:
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Die nächsten Angriffe der Saladins erfolgen nahezu zeitgleich im Dezember 1192. Der Angriff des „Vernünftigen“ wird noch halbwegs gut ab(t)gewehrt:
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Hier fällt auf, dass keine Belagerungsgeräte zum Einsatz kommen. Vermutlich kann die KI sie aufgrund der Farmen nicht korrekt platzieren?
Auf der anderen Seite scheint das kein Problem zu sein, hier sind neben den regulären Angriffsgeräten auch noch Störgeräte dabei:
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Dieses Bombardement haut ordentlich rein. Zusätzlich kommen jetzt die Meuchelmörder ran, um das Torhaus zu erklettern und zu öffnen. Und hier begegnet Uns eine der kleinen Kuriositäten, für die Wir Stronghold kennen und lieben:
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Offenbar wurde das Torhaus gerade in dem Moment zerstört, als die Meuchelmörder ihre Kletterpartie begonnen haben. Somit klettert dieser Kollege hier einfach senkrecht an einem Seil in die Luft, welches nirgends befestigt ist :D
Die Mönche stehen daneben und fragen sich, welch‘ Teufelswerk sich gerade hier zuträgt.
Nachdem die Burg jetzt offen ist, marschieren die Schwertkämpfer heran, doch der Abt hat noch ein Ass im Ärmel! Der Feuergraben hält die Araber auf.
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Auch wenn der Sturmangriff damit abgewehrt ist, bleiben die Belagerungsgeräte noch etwas vor Ort, und demolieren die Front der Abtei äußerst gründlich.
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Dennoch verfügt deltadaggers Abt immer noch über ein ansehnliches Geldpolster:
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Damit sollte der Wiederaufbau kein Problem sein. Außerdem fällt auf, dass „Der Großartige“ deutlich weniger Gold erwirtschaften kann als sein Konterpart. Dies mag zum Teil an der etwas ineffizienteren Burg liegen, hauptsächlich aber wohl an der Position in der Mitte der Aufstellung, wo er relativ wenig sicheres Farmland im Rücken der Burg hat. Die Positionen an den Flanken sind da etwas besser dran. Zwar hat er sich die Oase in der Mitte der Karte fast komplett gesichert, doch die dort stehenden Farmen sind erstens weiter weg als die im Hinterland, und zweitens werden die bemitleidenswerten Arbeiter regelmäßig erschossen, erschlagen, aufgeschlitzt oder von Bolzen durchbohrt. Da kann dann die Produktivität schon mal drunter leiden ;)
Etwa ein Ingame-Jahr später greift eine Schar grüner Mönche zum Stock und macht sich auf, die Burg des „falschen“ Abts anzugreifen:
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Dabei werden sie auch von Saladins Burg unter Feuer genommen. Doch sie sind nicht allein! Friedrichs Armee ist bereits vor Ort und bombardiert das Torhaus mit ihren Triboken:
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Und auch wenn Saladin keinen richtigen Angriff startet, sind seine Bogenschützen, die zum Schutz des Farmlandes abgestellt wurden, sehr fleißig beim Räumen der Türme.
Die angreifenden Mönche erleiden Verluste, aber das Torhaus wird genau im richtigen Moment zerstört:
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Die Mönche dringen ein, und andere Mönche stellen sich ihnen entgegen. Man meint zu hören, wie sich sich gegenseitig „Spalter!“ und „Schismatiker!“ zurufen, doch der Spuk ist schnell wieder vorbei, die Angreifer sind abgewehrt.
Der Abt lässt in Windeseile das Torhaus reparieren, denn Kaiser Friedrichs Armee ist auch noch da:
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Zuerst sind die Schwertkämpfer gezwungen, auf breiter Front die Mauer anzugreifen, doch dann wird durch fortgesetzten Beschuss eine Bresche neben dem Torhaus geschlagen:
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Die Gepanzerten nähern sich dem Bergfried, während Friedrichs Ritter das Hinterland verwüsten. Einige Nachzügler werden in den Pechgräben gefangen – warum wurden diese nicht eher gezündet?
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Es sind nicht mehr viele Schwertkämpfer, die den Bergfried erklimmen, aber abgesehen von Pfeilbeschuss gibt es keinerlei Gegenwehr mehr. Der Abt von Dumfries muss die Waffen strecken:
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Und Friedrich darf sich auf die Fahne schreiben, das Problem von Abt und Gegen-Abt elegant gelöst zu haben:
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Saladin „Der Großartige“ wollte auch gerade noch angreifen, ist nun aber seines Zieles beraubt. Und der andere Saladin „Der Vernünftige“ muss sich jetzt der harten Realität stellen, dass sich die Dinge gegen ihn wenden. Wird er es noch schaffen, einen Gegner auszuschalten, bevor ihn die Masse der Feinde überwältigt? Zumindest hat er noch gute Geldreserven:
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Das Spiel wogt nun ein wenig hin und her, die ersten Angriffe auf den gelben Saladin bleiben ungefährlich. Im Juni 1203 hat er gerade Kaiser Friedrichs jüngsten Angriff abgewehrt, und sammelt sich nun seinerseits:
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Man sieht noch den letzten Schwerkämpfer an der Mauer knabbern. Die vorderen Türme waren bisher das einzige Opfer der gegnerischen Attacken.
Gerade als sich der Angriff entfaltet, rückt der Abt seinerseits aus:
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Man sieht im oberen Bild auch, dass von den anfänglichen Verteidigern auf den Türmen nicht mehr viel übrig ist. Dies heißt also, wie Wir bereits an anderer Stelle andeuteten, dass die zahlreichen Starttruppen nicht nachbesetzt werden, sondern bei Verlusten lediglich die „normale“ Burgbesatzung wieder hergestellt wird.
Die rechte Flanke der Angreifer geht anschließend in den Nahkampf mit den ausrückenden Mönchen:
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So sind viele schon angeschlagen, und das Feuer an den Mauern tut das seinige:
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Auf der Gegenseite ist auch nicht mehr Erfolg zu verzeichnen:
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Zwar sieht man, dass auch hier die Türme nicht mehr gut besetzt sind, aber viele Pfeile halten die Mönche nicht aus, weshalb dieser Angriff nicht viel ausrichtet. Der Abt leidet hier am gleichen Problem mit der Platzierung der Belagerungsgeräte wie Saladin.
Die nächste Zeit fassen Wir etwas gröber zusammen. Hauptsächlich steht deltadaggers Saladin unter Druck, aber er hat noch ein gutes Geldpolster, und kann einzelne Angriffe zuverlässig abwehren.
Kaiser Friedrich schickt auch wiederholt Ritter aus, um die Außenwirtschaft zu stören:
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Einzelne Angriffe war hier allerdings der Schlüsselbegriff, und im Januar 1211 sammelt sich Team KK zumindest teilweise gleichzeitig:
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Die Stärkeübersicht zeigt, dass alle Beteiligten über viele Truppen verfügen:
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Doch „Der Vernünftige“ belässt seine Männer nicht innerhalb der Mauern, sondern er rückt selbst zum Angriff aus:
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Ob das so vernünftig ist?
Beide Seiten werden dezimiert, zumindest hat der „Vernünftige“ noch ein paar Fernkämpfer übrig. Nun gehen die ersten Angreifer zum Sturmangriff über, und teilweise kommt es zu Nahkämpfen:
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Und um die Situation für Team deltadagger noch weiter zu verschlimmern, greift der Abt von Leith ebenfalls an:
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Die Männer des „Großartigen“ sind bereits dabei, die Türme seines Konterparts nieder zu reißen:
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Dann setzen sich auch Friedrichs Truppen in Bewegung, parallel dazu greift „der Vernünftige“ selbst in Richtung des Abtes an und kollidiert dabei wieder teilweise mit dessen Truppen:
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Als sich auch die Masse der Mönche des Abtes vor seiner Burg bemerkbar macht, kommt deltadaggers Saladin ins Grübeln:
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Dies hat natürlich zur Folge, dass die Truppen an der Front zurück gezogen werden (das machen die KIs fast immer, wenn sie sich bedroht fühlen):
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Doch ob diese Truppen noch rechtzeitig kommen, ist fraglich. Die Angreifer haben mittlerweile die vordere Turmfront abgeräumt und sind zu der von Uns angesprochenen Schwachstelle vorgedrungen: dem Torhaus!
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Dann ist es auch schnell durchbrochen, doch auch die Angriffstruppen sind fast zuhause:
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Jetzt müssten sie nur noch den Weg zum Bergfried finden, denn die Angreifer sind schon nah dran. Im Burghof tun noch ein paar Feuerwerfer ihren Dienst, und die zurück gezogenen Truppen halten den weiteren Zustrom an Angreifern auf. Wird es reichen?
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Die Angreifer erstürmen den Bergfried, die Verstärkung ist nicht zahlreich genug, und Saladin „Der Vernünftige“ muss sich dem dreifachen Angriff ergeben:
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Es sind tatsächlich die Mönche des Abtes, die den letzten Streich führen. Ob Saladin hier auf Gnade hoffen darf?
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Auf jeden Fall ist damit Schlachtfeld A eindeutig entschieden, das Team des werten Komischen Kunden siegt hier mit 2:0 Kills!
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Leider konnte deltadaggers Team keinen gegnerischen Fürsten bezwingen, das heißt auf Schlachtfeld B muss die Anstrengung verdoppelt werden, um noch nach dem Gesamtsieg greifen zu können.
Nun aber ein Blick auf die Statistiken (diesmal ließ Uns das Spiel sogar Screenshots von beiden Seiten machen, bevor es abgestürzt ist :D )
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Zuerst zum wirtschaftlichen Aspekt: Saladin übertrifft sie alle im Geld scheffeln. Und tatsächlich hat am Ende der türkise Saladin mehr erwirtschaftet, obwohl es lange Zeit so aussah als ginge es dem Gelben besser. Wir denken, dass hat mit dem heftigen Druck zu tun, den er aushalten musste, sobald er nur noch allein auf seiner Seite war. Man hat auch in der letzten Übersicht gesehen, wie ihm langsam das Gold ausgeht. Auffällig ist vor allem die Differenz von 1500 Steinen zwischen den Saladins. Hier würden Wir Friedrichs Ritter als Grund vermuten, welche die Steinbrüche wieder und wieder zerstört haben. Dafür hat der gelbe Saladin insgesamt mehr Nahrung gesammelt, was an dem besser gelegenen Farmland der Eckposition liegen dürfte. Der Türkise hat durch die etwas höhere Bevölkerung wiederum mehr Steuern eingenommen.
Was fällt noch auf? Durch seine Position in der Defensive hat deltadaggers Saladin natürlich mehr besiegte Einheiten auf dem Konto, nur kann man sich davon am Ende nichts kaufen.
Der Abt hat die nächste Stufe der „menschlichen Welle“ freigeschaltet, während Friedrich eher auf Klasse denn Masse zu setzen scheint. Insgesamt wird wieder deutlich, wie viel mehr Friedrich leisten könnte, wenn er sein Gold konsequent ausgeben würde. Doch das ist ja beim Abt genau so.
Dafür hat Friedrich mit seinen Rittern und Belagerungsgeräten die meisten Gebäude zerstört, und dieser Beitrag ist auch nicht zu unterschätzen.
Insgesamt würden Wir sagen, dass das Ergebnis mit dieser Aufstellung zu erwarten war, schließlich existierte hier eine eindeutige Überlegenheit von Team KK. Unter normalen Bedingungen hätte deltadaggers Team eventuell den gegnerischen Abt rausnehmen können, doch mit den verstärkten Verteidigungstruppen zum Anfang wird allen Blitzaktionen mehr oder minder ein Riegel vorgeschoben.
Was denken die werten Regenten über das Match, und wer wird den Gesamtsieg einheimsen? Wir planen, Schlachtfeld B mal wieder als kommentiertes Video zu veröffentlichen, und hoffen, das ist für alle (insbesondere die Kontrahenten) so in Ordnung. Falls nicht, bitte melden :)
Zum Schluss noch ein Hinweis an alle Stronghold-Crusader-Fans: im Juli wird es ähnlich zur Definitive Edition für Stronghold 1 auch eine Überarbeitung zu Crusader geben. Eine Demo (https://store.steampowered.com/app/3024040/Stronghold_Crusader_Definitive_Edition/) kann schon jetzt heruntergeladen werden, falls jemand Lust hat, selbst ein bisschen durch die Wüste zu ziehen, anstatt nur zuzuschauen ;)
Offenbar soll es im Vollspiel dann auch eine Kooperative Kampagne für 2 Spieler geben :think:
Komischer Kunde
21.01.25, 13:04
Ein toller Bericht, danke für die wunderbaren Beschreibungen. Danket dem Allmächtigen für den Sieg! Die nächste Schlacht wird vermutlich blutig für uns.
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