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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : “...and I think the other fellow just blinked.” - Ein Twilight Struggle AAR



Azrael
06.01.24, 13:22
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Inhaltsverzeichnis:


Einleitende Erklärungen
1. Runde (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31530&p=1338710#post1338710)
2. Runde (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31530&p=1338779#post1338779)
3. Runde (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31530&p=1338794#post1338794)
4. Runde (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31530&p=1339378#post1339378)
5. Runde (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31530&p=1339417#post1339417)
6. Runde (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31530&p=1339421#post1339421)
7. Runde (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31530&page=2&p=1339538#post1339538)
8. Runde (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31530&page=2&p=1340230#post1340230)
9. Runde (https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31530&page=2&p=1340235#post1340235)


Willkommen werte Regentschaft zu Twilight Struggle!
Für alle, die nicht im Detail wissen, was für ein Spiel das ist, hier kurz die Hintergrunderklärung:

Twilight Struggle ist im Original ein Grand Strategy Brettspiel, publiziert von GMT Games und 2016 auf Steam released von Playdek Inc. als digitalisierte Variante, erhältlich etwa auf Steam (https://store.steampowered.com/app/406290/Twilight_Struggle/), hab es im Sale für ca. 5 Euro mit allen Erweiterungen geholt (das verwandte "Labyrinth: War on Terror" auch und habe es nicht bereut!).

Es gibt wohl auch im Jahr 2024 einen mehr als lebendingen Multiplayermodus, ich werde hier aber gegen die KI spielen. Diese ist so schon sehr gut, gerissen und herausfordernd genug zumindest jemanden wie mich, der jetzt erst ein paar Runden gespielt hat (die meisten davon verloren, aber nur durch Fehler lernt man).

Es ist ein Kartenspiel für zwei Spieler, einer spielt als die USA, einer als die Sowjetunion und mittels der Karten verteilt man über verschiedene Operationen seinen Einfluss in den diversen Nationen auf dem Globus im Ringen um die Vorherrschaft der Systeme.
Der Fortschritt in diesem Ringen und damit die Siegbedingung wird in Siegpunkten (VP auf den Karten) gemessen.

Ein Spieler kann auf vier Arten gewinnen:


Ein Spieler hat mehr Siegpunkte als sein Gegner, wenn das Spiel nach 10 Runden endet.
Ein Spieler erreicht zuerst die Marke von 20 Siegpunkten, der Kalte Krieg kann also auch deutlich früher enden.
Der DEFCON-Zähler fällt auf 1, das bedeutet, ein Atomkrieg ist ausgebrochen. Wer den Atomkrieg in seiner Aktionsrunde ausgelöst hat, hat automatisch verloren, egal wieviele Punkte er hatte.
Totale Kontrolle über Europa (sehr unwahrscheinlich, da müsste der Sowjet total pennen).


Gespielt wird in 10 Runden (diese wiederum werden in Aktionszüge aufgeteilt, mehr dazu später), 3 stellen den frühen Kalten Krieg dar (in etwa 1945-1960), vier die erste Hochphase (etwa 1960-1980) und die drei letzten Runden stellen die zweite Hochphase, also den späten Kalten Krieg dar. Da es keine dargestellte Wiedervereinigung Deutschlands oder ein Auseinanderfallen der UdSSR im Spiel gibt, terminiere ich diese als 1980-1989.


https://i.ibb.co/2ZbQf0t/grafik.png (https://ibb.co/dmhqzs2)

Da ich mit der englischsprachigen Variante spiele, werden diese mit "Early War", "Mid War" und "Late War" übertitelt.
Es gibt entsprechend auch Karten, die erst im "Mid War" und "Late War" dazukommen.
Man kann als Faustformel sagen (das ist also nicht garantiert), dass die Sowjets im Early War einen Vorteil haben, im Mid War hält es sich die Waage und im Late War haben die USA den Vorteil, dies wird einfach durch die Anzahl an Events für die eine oder andere Seite deutlich und was genau diese Events bewirken.

So sieht dann z.B. eine Karte aus dem Mid War aus:


https://i.ibb.co/dtw4BDB/grafik.png (https://ibb.co/bFM51X1)

Oben Links (und später auch in der allgemeinen Übersicht) kann man an der Farbe des Sterns erkennen, ob die Karte ein US-Event ist und diesen nützt, ob sie eine neutrale Karte ist (dann hätte sie einen weiß-roten Hintergrund) oder ob sie ein Sowjet-Event ist.
Die Zahl im Stern gibt an, wieviele Operationspunkte (kurz Ops) diese Karte einem bietet, sie bestimmen also, wie stark die Operation ist, die man damit spielen kann. Karten können 1-4 Operationspunkte haben, der Wert der Karten kann auch durch Events in beide Richtungen manipuliert werden, man kriegt aus einer Karte aber immer mindestens einen Operationspunkt raus. Also selbst wenn der Gegner ein Event ausgespielt hat, dass die eigenen Karten -1 an Operationswert haben, kriegt man auch aus Karten mit nur einem Operationspunkt trotzdem diesen einen Punkt raus, sie fallen nicht auf Null.

Ansonsten zeigt die Karte neben einem netten, historischen Bild zu dem Event oben eine Karten-Nummer (das ist wohl einfach 1:1 ausm Original-Brettspiel kopiert, für das Spiel aufm PC ist sie meiner Erfahrung nach irrelevant) einen Event-Namen.
Der Name ist insofern von Bedeutung als dass es Karten gibt, die nach der Nutzung als Event dauerhaft aus dem Spiel entfernt werden, diese tragen dann ein Asterisk (*) hinterm Namen, um sie entsprechend zu markieren.
Der Event-Text ist selbst erklärend, ich werde noch entsprechend in den Zügen auf diese eingehen. Ich werde mir noch überlegen, ob ich die Karten bildersparend bloß als Textform ausschreibe oder per Screenshot erfasse, dann aber in einen Spoiler packe.


Eine Sorte Karte will ich noch im Vorfeld erklären, das sind die Punkte-Karten, im Englischen "Scoring Cards":


https://i.ibb.co/THfdLPD/grafik.png (https://ibb.co/gD2hVtb)

Scoring Cards gibt es für die verschiedenen, dargestellten Kontinente, mit Ausnahme der Antarktis, Asien (hat zwei, Asien generell und speziell Südostasien, die aber nur einmal ausgespielt werden kann) und Australien (zählt zu Asien, aber komischerweise nicht zu Südostasien, man ist also nicht total geographisch inkonsequent).
Eine Siegpunkt-Karte für Nordamerika gibt es nicht, Mexiko wird zu Mittelamerika gezählt und Kanada zu Europa.
Der Mittlere Osten, obwohl er geographisch zu Asien gehört, umfasst hier auch Libyen und Ägypten und zählt als eigener "Kontinent" mit eigener Scoring-Karte, wohl einfach aufgrund der historischen Bedeutung der Region schon damals.

Wenn eine Scoring Card ausgespielt wird, zählen beide Seiten, wieviele Siegpunkte sie aus dieser Region ziehen könnten. Die Seite, die mehr Siegpunkte rauszieht, zieht die Siegpunkte des Gegners von den eigenen aus dieser Region ab und erhält die Differenz.

"Presence" steht dafür, dass mindestens ein Land in der Region kontrolliert wird.
"Domination" bedeutet, man kontrolliert mehr Länder UND "Battleground"-Länder als der Gegner in der Region, zu diesen gleich mehr.
"Control" steht dafür, dass man alle Battleground-Länder in einem Kontinent kontrolliert UND mehr Länder als der Gegner.

Manche Kontinente beinhalten einen Teil der Supermächte selbst. Wenn man ein Land kontrolliert, das direkt an die feindliche Supermacht grenzt, gibt es einen Punkt extra pro solches Land, da das ja quasi eine zusätzliche Demütigung für den Gegner ist, wenn er nicht vor der eigenen Haustüre aufräumen kann oder will (Kuba lässt grüßen). Im Ausgleich dafür kriegt man Boni, wenn man als betroffene Supermacht etwas dagegen tun will.
Direkt an die USA angrenzende Länder im Sinne des Spiels sind Kanada, Mexiko und Kuba. Direkt an die UdSSR angrenzend sind Finnland, Polen, Rumänien, Afghanistan und Nordkorea.

Rot-China ist ein nicht-beeinflussbarer, aber kommunistischer, Puffer-Staat und zählt damit nicht. Rot-China spielt aber anderweitig eine Rolle in Verbindung mit mehreren Karten, auch dazu später mehr.

Scoring Cards MÜSSEN in der Runde ausgespielt werden, in der man sie erhält. Spielt man sie nicht aus, verliert man automatisch das Spiel (es ist also quasi ein theoretischer fünfter Weg für den Gegner zu gewinnen, der aber natürlich nie vorkommt).

Zum Schluss noch die Länder, es gibt zwei Ländertypen, normale Länder und "Battleground"-Länder, also besonders wichtige Länder, sei es aufgrund Geographie oder historischer Rolle.


https://i.ibb.co/6y5b51g/grafik.png (https://imgbb.com/)

Ein "Battleground"-Land ist in der Nameszeile rot markiert, ein normales Land einfach in durchsichtigem Schwarz.

Rechts neben dem Namen sieht man eine Zahl, das ist die Stabilitätsbewertung. Diese ändert sich im gesamten Spiel nicht und gibt Ausdruck darüber, wie stabil ein Land gegen Versuche ist, dort einen Coup durchzuführen. Je höher die Zahl, desto besser.
Außerdem muss man, abzüglich der Einflusspunkte des Gegners, soviele Einflusspunkte in das Land investiert haben, um es zu kontrollieren.

Die höchste Stabilitätswertung, 5, hat nur ein Land, Großbritannien, im Standard-Setup startet es auch mit 5 US-Einflusspunkten. 4 haben eine Reihe westlicher und demokratischer Staaten, 3 die meisten, etablierteren Ostblock-Staaten und zumindest ein paar andere Länder.
Die wohl meisten Länder haben eine Stabilitätsbewertung von 2 oder gar nur 1.

Wird ein Coup in einem Battleground-Staat durchgeführt, steigt der DEFCON-Zähler an um einen Punkt. Das Spiel startet im Standard-Setup immer auf DEFCON 5, der besten Stufe. Egal wie der Putsch ausgeht, also auch ein Putsch, der fehlschlägt, hat den selben Effekt auf den DEFCON-Zähler. Auf DEFCON 4 kann in Europa nicht mehr geputscht oder eine Neuausrichtung probiert werden, auf DEFCON 3 fällt Asien raus, auf DEFCON 2 fällt auch der mittlere Osten raus. In Zentral- und Südamerika sowie Afrika kann immer geputscht werden, auch auf DEFCON 2, aber natürlich gibt es auch da Battleground-Länder, in denen man auf DEFCON 2 nicht putschen darf, weil man sonst einen Atomkrieg auslöst (außer man kann es dem Gegner unterjubeln).

In einem normalen Land kann man putschen, so oft wie man lustig ist, ohne den DEFCON-Zähler zu bewegen.

Und natürlich sind die Länder miteinander über Verbindungslinien verbunden. Dies ist insofern relevant, als dass man, außer über Events, nicht einfachso Einflusspunkte irgendwo initial platzieren kann nach dem Setup. Entweder man führt einen Coup durch, um irgendwo in einen Kontinent reinzukommen oder man hat bereits in einem Nachbarland mindestens einen Einflusspunkt. Selbst wenn der Gegner das Land kontrolliert, kann man trotzdem seinen Einfluss in ein Nachbarland ausweiten. So könnte der Sowjetspieler, wenn er sich die Mühe machen will, etwa über West-Deutschland nach Frankreich ausbreiten, auch wenn der amerikanische Spieler fest West-Deutschland kontrolliert.

Die Einflusspunkte werden im Bereich unter der Namenszeile dargestellt, ich denke, wem die blauen und wem die roten Einflusspunkte gehören, dürfte selbsterklärend sein ;)

Welche Operationen es gibt und wie eine Runde abläuft, das werde ich anhand der ersten Runde erklären, sobald ich diese gepostet habe.

Ich werde als US-Spieler versuchen, den invasierenden, kommunistischen Einfluss im frühen Kalten Krieg zurückzuhalten und zurückzudrängen und hoffentlich so schnell wie möglich den Kalten Krieg zu gewinnen!
Gespielt wird auch mit allen optionalen Promo-Karten, damit es nicht ganz so wenige Karten sind, sonst wird es schnell repetitiv.

Bigfish
06.01.24, 13:46
Wunderbar!

Ammann
06.01.24, 13:47
Wir kennen das Spiel zwar nicht,aber wir werden interessiert mitlesen.

Allenthalben
06.01.24, 15:58
Sehr gut, wir freuen uns! :gluck:

Azrael
06.01.24, 17:35
Initiales Set-Up und Runde 1:

In der 1. Runde kommt zuerst die Herstellung des initialen Set-Ups. Ich spiele hier mit ausgeglichenem Handicap, keiner kriegt also extra Einfluss zu Beginn geschenkt, im Multiplayer, so habe ich gelesen, spielen die meisten mit einem +2-Handicap zu Gunsten der USA, damit die besser den frühen Krieg überleben können.
Wir werden sehen, ob ich mich für diese Fairness verfluchen werde oder nicht.

Im Ausgeglichenen Setup kriegt der Sowjet 9 Einflusspunkte zum Verteilen, wir 7.
Der Iwan investiert 4 in Ostdeutschland, 4 in Polen und einen in Jugoslawien.

Bevor wir uns festlegen, wo wir unseren Einfluss investieren, ist es weise, sich anzuschauen, was für Karten wir überhaupt ausgeteilt bekommen haben:


https://i.ibb.co/k5t9jJh/grafik.png (https://ibb.co/tQ9xgzb)


Damit ich nicht jede Karte einzeln abfotografieren muss, erkläre ich kurz die Events dieser Karten, die Regenten können ja den Ops-Wert selbst anhand der Zahl auf der Karte erkennen.


Five Year Plan: Der sowjetische Spieler muss eine zufällig ausgewählte Karte abwerfen. Ist es eine US-Karte, wird das Event sofort ausgespielt. Gehört sie zu den Sowjets oder ist sie neutral, wird sie ohne Eventaktivierung abgeworfen.
Blockade: Gemeint ist die Berliner Blockade und ein einmaliges Event. Entweder ich werfe eine Karte von Ops-Wert 3 oder besser ab oder es wird sofort sämtlicher US-Einfluss in Westdeutschland entfernt.
Gefangener Nazi-Wissenschaftler: Einmaliges Event, wir machen einen Fortschritt im Weltraumrennen.
Suez-Krise: Einmaliges Event. Es können insgesamt 4 Einfluss aus Großbritannien, Frankreich und Israel entfernt werden. Es dürfen nur maximal 2 Einflusspunkte pro Land entfernt werden.
COMECON: Einmaliges Event. Die Sowjets dürfen jeweils einen Einflusspunkt auf 4 osteuropäische Länder verteilen, die nicht US-kontrolliert sind. "Osteuropa" im Sinne des Spiel ist das, was historisch der Warschauer Pakt war + Jugoslawien und Österreich, Österreich zählt aus gleichzeitig zu Westeuropa im Sinne von Events.
Nuklearwaffentest-Moratorium: Da es ein wiederkehrendes Event ist, bezeichne ich es als Moratorium. Der Spieler kriegt Siegpunkte entsprechend aktuellem DEFCON-Level, subtrahiert um 2 und das DEFCON-Level wird danach dann um zwei Punkte gesenkt, also entspannt.
UN-Intervention: Wenn die Karte als Event gespielt wird, darf im Anschluss im selben Zug eine Karte des Gegners gespielt werden OHNE das dazugehörige Event auszulösen. Ganz praktikabel, wenn es irgendwas hässliches ist, kommen wir aber noch dazu.
Containment/Eindämmung: Einmaliges Event. Alle Operationen, die von den USA durchgeführt werden, erhalten einen Punkt Bonusstärke, bis zu einem Maximum von 4 Operationsstärke. Ich krieg also einen Bonus beim Würfeln, sehr hilfreich.


Generell ist es von Vorteil, außer das eigene Event der Karte ist signifikant besser, bei eigenen Karten sie für den Operationswert auszuspielen anstatt das Event zu aktivieren.
Hingegen bei Karten des Gegners haben wir diese Wahl nur sehr eingeschränkt oder gar nicht.
Karten mit einem Ops-Wert von 2 oder besser (später 3 oder besser) kann man für das Weltraumrennen verwenden (dazu später mehr), was dazu führt, dass das Event nicht ausgespielt wird. So kann man eine der für einen am schädlichsten Karten entschärfen.
Bei den Karten des Gegners, die wir nicht in den Orbit schießen können, wird das Event automatisch ausgelöst und damit uns irgendwo ein Schaden zugefügt.

Die werten Regenten erkennen also vielleicht hier schon ein Grundprinzip: Man sollte keine panische Furcht haben, Karten des Gegners auszuspielen, denn dann sind sie vom Tisch und stehen dem Gegner später nicht mehr zur Verfügung, falls es ein einmaliges Event war. Diese sind auch meist einschneidender, z.B. ist die kubanische Revolution eine solche einmalige Eventkarte. Und wenn man sich klug anstellt, können manche Events gar nicht umgesetzt werden.
Manche Events tun immer etwas weh, aber man kann ihre Wirkung z.B. dadurch auch begrenzen, dass man sie erst sehr spät in der aktuellen Runde ausspielt und so ihre Wirkung negiert.

Wenn sich solche Gelegenheiten ergeben werden, werde ich sie beschreiben, da ich das hier schreibe während ich meinen Zug mache.

Da ich hier keine Events auf der Hand habe, die meine Position in West-Europa stärken, der Klassiker wäre der Marshall-Plan, der mir Bonus-Einflusspunkte zum Verteilen dort gibt, werde ich eine für die USA klassische Punkteverteilung wählen:
4 kommen nach Westdeutschland, um Westdeutschland im Westblock zu halten, 3 nach Italien.


https://i.ibb.co/pWgg2H2/grafik.png (https://ibb.co/s5hhjTj)


Das Gleichgewicht ist in Europa damit erstmal hergestellt.

Westdeutschland ist sehr stabil mit einem Wert von 4, der Sowjet kommt hier also nicht wirklich rein und versucht es in der Regel auch nicht, es kostet nämlich einen extra Einflusspunkt, um einen Punkt in einem vom Gegner kontrollierten Land zu platzieren.
Er könnte damit zwar meine Kontrolle temporär negieren, aber auf Kosten seiner Handlungsfähigkeit anderswo und die Kontrolle in Westdeutschland übernehmen könnte er so sowieso nicht.

Anders sieht das bei Italien aus, Italien hat nur einen Stabilitätswert von 2 und ist damit ein potenzielles Einfallstor für die Roten, um sich nach Frankreich und Westeuropa auszubreiten.
Wenn ich hier nur zwei Punkte reinplatzieren würde, das Minimum um Italien zu kontrollieren, hätten es die Sowjets relativ leicht, in ihrem ersten Zug z.B. einen Coup in Italien durchzuführen und es zur Sowjetrepublik zu machen.
Deshalb investiere ich hier den siebten Punkt rein, um, falls der Russe es versucht, es für ihn etwas schwerer zu machen.


Das initiale Setup ist damit abgeschlossen, wir kommen zur ersten Runde.


https://i.ibb.co/XpvBMYK/grafik.png (https://ibb.co/y5bT74Z)


1. Runde, Headlinephase

Bevor wir dazu kommen, sei einmal kurz der Rundenablauf erklärt.

Jede Runde geht mit einer Headlinephase los, also jeder Spieler darf eine Karte aus seiner Hand für das Event spielen, um dieses zu aktivieren.
Dies ergibt Sinn für entweder besonders starke oder einflussreiche Events.

Danach finden die Züge der Spieler statt, im Englischen "Action Round" oder kurz "AR". Im Frühen Krieg hat jeder Spieler nur 6 Züge nach der Headlinephase. Ab dem "Mid War" sind es dann 7 Züge nach der Headlinephase. Im Späten Kalten Krieg, falls eine bestimmte Karte für das Event ausgespielt wird, kriegen die USA sogar einen extra, achten Zug in der Runde, in der diese Karte ausgespielt wird. Wenn also der Sowjet diese Karte ausspielen müsste, würde so dem Amerikaner ein Zug geschenkt, ein riesiger Vorteil!

Gespielt wird abwechselnd, die Sowjets spielen Ihren Zug immer zuerst, die Amerikaner ihren zuletzt. Sie können also uns in die Suppe spucken zu Beginn und gerade im frühen Krieg uns ordentlich vor sich her treiben, wenn es blöd läuft, dafür können wir uns im letzten Zug revanchieren und Moskau Kopfschmerzen bereiten, um die sie sich dann zu Beginn der nächsten Runde kümmern müssen.

In diesen Runden müssen wir nicht nur versuchen, Siegespunkte und Einfluss für uns zu sichern, wir müssen auch Militärische Operationspunkte, kurz "Mil. Ops" sammeln. Dies tun wir, indem wir Coups durchführen, wo wir das tun, ist völlig wumpe.
Je angespannter die Weltlage ist, also je niedriger das Defcon-Level, desto weniger Mil. Ops-Punkte müssen wir sammeln. Sollte man zu wenig Mil-Ops-Punkte am Ende der Runde haben, kriegt man Siegpunkte abgezogen, sie werden also dem Gegner geschenkt. Das sollte aber doch eher sehr selten passieren.
Wieviele Mil. Ops-Punkte man aus einem Coup kriegt, hängt direkt davon ab, mit wievielen Ops-Punkten wir den Coups durchgeführt haben. Wenn wir z.B. eine Vierer-Ops. Punkte-Eventkarte dafür nutzen, kriegen wir auch 4 Mil. Ops-Punkte daraus.
Es gibt auch Kriegsevent-Karten, die keine Coups im spieltechnischen Sinne sind, dass sie den DEFCON-Level verändern würden, aber genau das Gleiche bewirken und eine festgelegte Zahl an Mil. Ops-Punkten liefern. Werde ich erklären, sobald wir dazu kommen.
Ich muss ja schließlich auch darlegen, was der Gegner an Events ausspielt :D

Für uns als USA ergibt es in dieser Runde am meisten Sinn, Containment als Event-Karte in der Headlinephase auszuspielen, so kriegen wir nämlich einen Extrapunkt auf alle unsere Operationen in dieser Runde!
Und der Sowjet spielt... Die Punkte-Karte für Asien und sichert sich damit direkt einen Siegpunkt, weil ein Battleground-Staat, Nordkorea, schwerer wiegt als ein "normales" Land, Australien in diesem Fall.


https://i.ibb.co/MPDTZ1L/grafik.png (https://ibb.co/F8bvmYt)https://i.ibb.co/74vzqbx/grafik.png (https://ibb.co/bJ13k7j)

1. Runde, 1. Zug, UdSSR

Die Sowjets spielen den US-Japan-Verteidigungspakt:


https://i.ibb.co/XLJ4DVx/grafik.png (https://imgbb.com/)

Japan ist ein Land mit einer Stabilität von Vier und wir starten mit einem Einfluss. Wir kriegen durch das Event 3 Einflusspunkte geschenkt und kontrollieren als Ergebnis dessen Japan.
Die Sowjets nutzen die 4 Opspunkte aber, um Ihren Einfluss im Nahen Osten auszubauen, sie übernehmen die Kontrolle in Syrien und im Irak; in Israel machen sie unserem Einfluss Konkurrenz:


https://i.ibb.co/RyXHqYK/grafik.png (https://imgbb.com/)

Wie wir sehen, haben die Sowjets damit einen erdrückenden Einfluss im Nahen Osten. Das können wir so nicht stehen lassen, sonst würde Stalin unter Umständen massig Siegpunkte hier einfahren, falls die Sowjets auch die Punktekarte für den Nahen Osten haben sollten!

1. Runde, 1. Zug, USA

Wir sind jetzt am Ruder.
Ich habe eigentlich mit der klassischen Eröffnung gerechnet, dass die Sowjets im Iran putschen und uns so den Zugang nach West-Asien verwehren. Zum Glück haben sie das nicht getan und das werden sie bereuen!

Dies ist eine gute Gelegenheit um zu erklären, was wir eigentlich alles mit einer Karte machen können, manches habe ich schon angedeutet, hier einmal alle Optionen auf einem Blick und von links nach rechts erklärt:


https://i.ibb.co/r7YtDTf/grafik.png (https://ibb.co/vwpB0gv)


"Realignment", wohl am treffendsten übersetzt als Neuausrichtung ist quasi der kleine Bruder eines Putsches, damit nehmen wir Einfluss auf die Politik eines Landes, um so den Einfluss einer ausländischen Macht zu reduzieren. Ich habe das absichtlich so allgemein geschrieben, denn wenn man schlecht würfelt, kann man auch mit Pech den eigenen Einfluss so eliminieren! Man kann aber zusätzliche Boni beim Würfeln sich sichern, wenn man Nachbarländer ebenfalls kontrolliert.
Man kriegt so keine Mil. Ops-Punkte und auch keinen eigenen zusätzlichen Einfluss, senkt dafür aber auch nicht das DEFCON-Level.
"Space Race", also das Weltraumrennen, man kann damit, wenn man gut würfelt (je wertvoller die Karte desto besser) einen Schritt auf der Weltraumrennen-Karte vorrücken, was Siegpunkte und andere Vorteile einem bringen kann. Wer zuerst kommt, kriegt meist mehr, man sollte das also nicht vernachlässigen. Wenn es soweit ist, werde ich das im Detail zeigen.
"Play Event", man kann so das Ereignis ausspielen anstatt die Karte für den Ops-Wert und eine Operation zu nutzen. Wenn man eine Gegnerische Karte spielen will, wo das Event sowieso ausgelöst wird, kann man sich dann aussuchen, ob man zuerst den Gegner sein Event ausspielen lässt und dann seinen eigenen Zug mit der Karte macht oder ob man zuerst seinen Zug macht und dann spielt der Gegner das Event.
"Place Influence", also Einflusspunkte platzieren, das kann man quasi immer machen, verursacht keine Spannungen, ist das langatmigste aber auch beständigste Manöver.
"Attempt Coup", damit führen wir einen Staatsstreich aus. Je mehr Ops.-Punkte wir aus einer Karte herauskriegen, desto besser unsere Chancen.


Wir spielen das Nukleare Moratorium für seinen Ops-Wert, also 4, um unseren Einfluss im Nahen Osten zu vergrößern, wir investieren 1 Punkt in den Iran, um diesen unter unsere Kontrolle zu bringen (fraglich für wie lange), 3 aber investieren wir in Pakistan auf unsere Seite zu ziehen als Basis für weitere Operationen im Nahen Osten und gleichzeitig im westlichen Asien drinzuhocken. Wir rechnen damit, dass die Sowjets in der Nahen Zukunft einen Coup im Iran durchführen werden, deshalb ist es gut, in der Nachbarschaft zu sitzen.
Pakistan braucht zwar nur 2 Punkte für die Kontrolle, wir investieren aber, wie in Italien, lieber drei als zusätzliche Sicherheit.

Die Lage nach unserem Zug:


https://i.ibb.co/jR6hRVf/grafik.png (https://ibb.co/TLvcLK2)

Wir erlangen durch die Kontrolle Pakistans auch eine vorläufige Vorherrschaft in Asien, weil wir jetzt mehr Länder dort kontrollieren. Die Russen haben zwar schon ihre Punktekarte hier ausgespielt, aber ich gehe davon aus, dass sie das nicht auf sich sitzen lassen werden und hier Gegenmaßnahmen ergreifen werden, etwa Punkte in Afghanistan investieren werden.

1. Runde, 2. Zug UdSSR

Moskau holt die chinesischen Verbündeten ins Boot und macht Ihren Einfluss geltend mit der China-Karte, die etwas besonders ist:


https://i.ibb.co/PMTGgVQ/grafik.png (https://imgbb.com/)

Man kann Sie überall verwenden, wenn man aber die Operationspunkte exklusiv in Asien verwendet, kriegt man einen Punkt extra.
Wenn man sie in Runde 10 auf der Hand hat, kriegt man einen extra Siegpunkt allein dafür.
Die China-Karte wird nach dem Spielen NICHT abgeworfen auf den "Discard"-Stapel und landet stattdessen beim Gegner. Wer also die China-Karte einsetzt, muss das mit Bedacht tun, denn dann kann der Gegner in der nächsten Runde mit dieser potenziell zurückschlagen und Asien ist immer ein umkämpfter Kontinent.

Es gibt auch einige Events, die auf die China-Karte Bezug nehmen, eines wird auf der Karte selbst angedeutet, die "Formosan Resolution". Wenn dieses Event aktiv ist, wird Taiwan, das normalerweise kein Battleground-Land ist im Sinne der Punktezählung und nur dort als Battleground-Land behandelt. Wenn die USA NACH dem Ausspielen dieses Events die China-Karte ausspielen, wird dieses Ereignis aufgehoben, was es für die USA je nach Spielverlauf schwerer machen könnte, eine Vorherrschaft in Asien zu errichten. Solange das Ereignis aber nicht ausgespielt wurde, haben auch wir freie Hand mit der China-Karte.


Die Sowjets haben sie in diesem Fall nicht in Asien sondern wieder im Nahen Osten verwendet.


https://i.ibb.co/NYGFKxh/grafik.png (https://ibb.co/ThNwtcX)

Sie haben zwei Punkte investieren müssen, um einen Einflusspunkt im Iran zu platzieren, weil ich den Iran unter Kontrolle hatte.
Die zwei weiteren Punkte haben sie verwendet, um Ägypten unter Ihre Kontrolle zu bringen.
Dies bestärkt mich im Verdacht, dass die Sowjets auch die Punktekarte für den Nahen Osten haben und entsprechend werden wir antworten.

1. Runde, 2. Zug USA

Wir werden die Karte "Five Year Plan" nutzen, um einen Staatsstreich in Ägypten durchzuführen, so sieht der Bildschirm aus, den man kriegt, da man um das Ergebnis würfeln muss:


https://i.ibb.co/HGxYpfP/grafik.png (https://ibb.co/TPbRqx0)

Wir haben einen Operationswert von 4, drei von der Karte selbst und einen Punkt Bonus von der Eindämmungskarte, die wir in der Headline-Phase gespielt haben.
Ägypten hat einen Coup Defense-Wert von ebenfalls 4 (Stabilität des Landes * 2). Übersetzt sehen wir das in den Würfeln rechts, das zeigt uns einfach an, welcher Einfluss gegeben sein wird je nach Würfelergebnis.

Die rote DEFCON-Warnung ist da, weil Ägypten ein Battleground-Land ist, das ist aber völlig ok in diesem Fall, ja sogar in unserem Interesse, dann kann der Sowjet nicht probieren, aufeinmal in Europa z.B. in Italien zu putschen.

Wir würfeln... und es ist eine 1, das schlechteste Würfelergebnis. Es wird zwar als "Success" betitelt, weil dadurch temporär die Sowjets die Kontrolle über Ägypten verlieren, sie können das aber leicht wieder ausgleichen in ihrem Zug und es ist nicht das erhoffte Ergebnis. Da muss der OSS aber Nachhilfe beim Auswürfeln ihrer Putschpläne nehmen!

1. Runde, 3. Zug UdSSR

Die Sowjets haben "First Lightning" ausgespielt, jedoch nicht für das Event sondern für Einflusspunkte:


https://i.ibb.co/4PmMFw9/grafik.png (https://imgbb.com/)

Damit sinkt der DEFCON-Level auf DEFCON 3, Putschversuche oder Neuausrichtungen in Asien und Europa sind damit nicht mehr möglich. Gut für uns, denn jetzt sind wir gleich am Ruder und können noch ein letztes Mal in dieser Runde versuchen, im Nahen Osten zu putschen.

Die Sowjets haben die 2 Einflusspunkte verteilt, einen in den Iran, womit der sowjetische und der amerikanische Einfluss im Iran sich die Waage halten, einen in Ägypten, um die Kontrolle wiederzu erlangen:


https://i.ibb.co/XpXMbQ2/grafik.png (https://ibb.co/pZ25x70)

1. Runde, 3. Zug USA

Wir werden jetzt die Kombination aus den Karten UN-Intervention und Suez-Krise zünden, indem wir die UN-Intervention als Event spielen und danach die Suez-Krise als Putsch. So verhindern wir, dass das sowjetische Event ausgespielt wird, wenn wir die Suez-Krise nutzen zum nächsten Putschversuch in Ägypten:


https://i.ibb.co/LtxgcwT/grafik.png (https://ibb.co/4T8SXyb)https://i.ibb.co/QdwWCC4/grafik.png (https://ibb.co/KwvtLLJ)

Der OSS versucht es erneut:


https://i.ibb.co/FYv2ncL/grafik.png (https://ibb.co/LgwmvBX)

Es ist zum Kamele melken!
Der DEFCON-Level fällt jetzt auf 2, jetzt sind keine weiteren Putsche mehr in Battleground-Ländern möglich, ohne einen Atomkrieg auszulösen für den Rest der Runde, ab jetzt können beide Seiten nur noch mit dem konservativen Investieren von Einfluss in diesen Ländern arbeiten.

1. Runde, 4. Zug UdSSR

Mit schallendem Gelächter aus dem Kreml über diese Blamagen reagiert man gelassen und holt sich die Kontrolle über Ägypten zurück und sichert sich das benachbarte Sudan:

https://i.ibb.co/ft79b7c/grafik.png (https://imgbb.com/)


1. Runde, 4. Zug USA

Meinem Würfelglück misstrauend und weil jetzt sowieso keine Putschversuche mehr gehen, sehen wir uns gezwungen, die Blockade-Karte auszuspielen. Da dadurch das sowjetische Event getriggert wird und um unseren Einfluss in Westdeutschland zu wahren, werfen wir die Comecon-Karte ab. Die Blockade-Karte ist ein Punkt wert, wir kriegen einen Bonuspunkt von der Containment-Karte, beide Punkte investieren wir in den Iran, um diesen wieder unter unsere Kontrolle zu bringen.

Die Lage im Nahen Osten nach unserem Zug:


https://i.ibb.co/6XRwvdN/grafik.png (https://imgbb.com/)

Sollten die Sowjets im nächsten Zug die Nahost-Punktekarte ausspielen, falls sie diese haben, würden sie Pluspunkte hier sammeln.
Immerhin, durch unser Gegenhalten, wären es dann aber nicht soviele wie, wenn wir gar nichts im Nahen Osten unternommen hätten.

1. Runde, 5. Zug UdSSR

Wie erwartet spielen die Sowjets die Nahost-Punktekarte, ich lag mit meiner Intuition also richtig, leider war mein Würfelglück mies.


https://i.ibb.co/6FtrDcB/grafik.png (https://ibb.co/cQ8k2KL)

Durch das Feiern in Moskau ist dieses gelähmt, kann in dieser Runde nicht agieren.

1. Runde, 5. Zug USA

Mir bleibt nur noch eine Karte zum Spielen, da ich Comecon abwerfen musste, dafür konnten wir uns aber der Berlin-Blockade kontrolliert entledigen und sie ist ausm Spiel.
Diese Karte ist der gefangene Nazi-Wissenschaftler, ein gewisser Werner von B.


https://i.ibb.co/92DvX8M/grafik.png (https://ibb.co/1KgnVvS)

Weil ich nicht meinem Würfelglück trauen will und zumindest mit ein bisschen positivem aus dieser Runde gehen will, werde ich ihn fürs Event ausspielen, um einen garantierten Fortschritt im Weltraumrennen zu erzielen:


https://i.ibb.co/d6Qfmsc/grafik.png (https://ibb.co/S0K6fDx)

Die Herren ausm Pentagon korrigieren mich, zuerst wird die erste Wasserstoffbombe gezündet und dann schießen wir einen Satelliten ins All. Egal, Hauptsache 2 Siegpunkte für die USA!
Hier sieht man auch mal den Schirm dazu, ich habe mich scheinbar geirrt, als ich schrieb, je besser die OPS-Karte desto besser, hier spielt wohl doch nur das reine Würfelglück eine Rolle. Aber die späteren Fortschritte benötigen die stärkeren Ops-Karten, im frühen Stadium aktuell geht das aber mit Karten mit zwei Ops-Punkten.

Positiver Nebeneffekt: Die Karte ist jetzt damit ausm Spiel und die Sowjets kriegen sie nicht in die Finger, die werden also würfeln müssen, wenn sie hinterherziehen wollen und hoffentlich tun sie das anstatt sich weiter auf der Erde auszubreiten.

1. Runde, 6. Zug UdSSR

Die Sowjets haben Marschall Tito hinterrücks von Nahem eine Wasserstoffbombe zeigen wollen:


https://i.ibb.co/55yQPJK/grafik.png (https://ibb.co/vJGNSMX)

Beim Drücken des Knopfes ist aber nichts passiert und Tito ist schimpfend zurück nach Jugoslawien.

Das Event von "Independent Reds", also unabhängige Rote, hätte zur Folge gehabt, dass ich in einem osteuropäischem Land meiner Wahl genausoviele Einflusspunkte gratis platzieren dürfte wie die Sowjets.
Nicht total verkehrt, dass sie es mit dieser Karte versuchen, vielleicht ist es auch die einzige US-Karte, die sie noch auf der Hand hatten.

1. Runde, 6. Zug USA

Weil wir keine spielbare Karte mehr haben, müssen wir passen und können den Sowjets nicht irgendwo noch die Suppe versalzen.
Damit endet die 1. Runde!

TheBlackSwan
06.01.24, 17:38
Lieber tot als rot, stoppt die Sowjets!

Azrael
06.01.24, 17:44
Ich geb es an den OSS weiter, der hat ziemlich geschlampt mit dem Auswürfeln der Putschergebnisse!

Bigfish
06.01.24, 19:43
Ich geb es an den OSS weiter, der hat ziemlich geschlampt mit dem Auswürfeln der Putschergebnisse!


Kontrolliert lieber die Würfel! :cool:

Azrael
06.01.24, 20:14
Vielleicht tauchen die noch auf McCarthy's Liste auf...

TheBlackSwan
06.01.24, 20:25
Habt ihr euch nicht auch schon gefragt, warum die Kommunisten nie Wasser trinken? Sondern immer nur Vodka? Wasser ist die Quelle alles Lebens. Wir brauchen es für die Regenerierung unserer Körpersäfte. Und die Commies fluoridieren das Trinkwasser!

Wir können es uns nicht mehr erlauben, dass die internationale kommunistische Verschwörung unsere wichtigsten Körpersäfte mit Fremdstoffen verunreinigt.


https://youtu.be/J67wKhddWu4?feature=shared

Azrael
07.01.24, 16:02
Nachtrag zu Runde 1:

Nachdem ich den Spielstand geladen habe, musste der letzte Zug der letzten Runde nochmal gespielt werden, aber ohne geändertes Ergebnis.
Weil der Sowjet in dieser Runde gar nicht geputscht hat, hat er keine Mil.Ops-Punkte gesammelt und wir kriegen 2 Siegpunkte geschenkt!


https://i.ibb.co/j3hFhF0/grafik.png (https://ibb.co/6DY5Y59)

Damit ist wieder Gleichstand bei den Siegpunkten.


https://i.ibb.co/qMJ6JKz/grafik.png (https://ibb.co/0js5sTk)

2. Runde, Headline-Phase:

Neue Runde, neues Glück (hoffentlich). Der DEFCON-Level erholt sich zu Rundenbeginn immer um einen Punkt, wir stehen also jetzt bei DEFCON 3.

Unsere Hand für dieser Runde:

https://i.ibb.co/GHyWKcD/grafik.png (https://ibb.co/7kPnw2D)

Wie letzte Runde auch hier eine Auflistung der Events dieser Karten:


China-Karte: schon bekannt.
Defectors/Überläufer: In der Headline-Phase spielen, um die sowjetische Headline zu blocken, egal was die Sowjets spielen, es hätte dann keinen Effekt. Als Event sonst nützt es den USA nichts, wenn wir es als solches Spielen. Sollte die UdSSR jedoch diese Karte später kriegen und spielen und so zwangsläufig das Event auslösen, kriegen wir einen Siegpunkt geschenkt.
NORAD: Wenn wir Kanada kontrollieren (tun wir aktuell nicht, 2/4) und der DEFCON-Marker sich auf DEFCON 2 bewegt, dürfen wir am Ende des Zuges, in dem das passiert ist, einen Einflusspunkt in einem Land, wo bereits US-Einfluss vorhanden ist, verteilen. Das ist ein ziemlich mächtiger Vorteil, ich überlege, die Karte später als Event auszuspielen.
Nasser: Einmaliges Event. Fügt 2 sowjetische Einflusspunkte in Ägypten hinzu. Die Sowjets haben da sowieso schon 2 Einflusspunkte, wären dann also 4. Wenn US-Einfluss dort vorhanden wäre, würde die Hälfte abgezogen. Bei unrunden Zahlen und entsprechend x,5-Teilergebnissen würde aufgerundet. Da wir dort keinen Einfluss im Moment haben, kann uns das egal sein.
Arabisch-Israelischer Krieg: Würfel um das Ergebnis. Das Ergebnis wird zu unseren Gunsten jeweils um +1 verschoben für US-Kontrolle über Israel (aktuell nicht gegeben) und für jedes Nachbarland unter US-Kontrolle. Der Krieg ist erfolgreich, sollte, nach diesen Modifikationen, eine 4-6 als Würfelergebnis zu Stande kommen. Dann würden die UdSSR 2 Siegpunkte erhalten und sämtlicher US-Einfluss in Israel würde in sowjetischen Einfluss umgewandelt! Wenn der Krieg scheitert, würden die UdSSR trotzdem zwei Mil.Ops-Punkte geschenkt bekommen und es würde nichts am Einfluss ändern. De facto ist es also unmöglich, als UdSSR diesen Krieg zu gewinnen, wenn die USA Israel und zwei Nachbarländer kontrollieren.
Formosan Resolution: schon bekannt.
De Gaulle führt Frankreich: Einmaliges Event. Es werden 2 US-Einflusspunkte aus Frankreich entfernt (aktuell 0) und ein sowjetischer Einflusspunkt hinzugefügt. Die Effekte von der NATO-Karte werden gecanceled. Die NATO-Karte erkläre ich genauer, sollte sie auftauchen. Nur soviel, wir würden dadurch politische Vorteile des NATO-Schutzes für Frankreich verlieren, in der Praxis wäre das aber halb so wild.
Duck and Cover: Der DEFCON-Level wird um ein gesenkt, also auf DEFCON 2. Der US-Spieler erhält 5 Siegpunkte abzüglich aktuelles DEFCON-Level.
Europa-Punktekarte: schon bekannt. Einzige Besonderheit ist der Zusatz, dass wer Europa vollständig kontrolliert und diese Karte ausspielt, das Spiel automatisch gewinnt. Warum hab ich das bei den Siegbedingungen dann als letztes genannt? Ich habe nie gesehen, dass ein Spiel, weder eines meiner Spiele noch Partien von YouTubern, auf diese Weise gewonnen worden wäre. Es wäre extrem teuer, Einfluss in der DDR und in Polen zu etablieren UND es würde erfordern, dass der sowjetische Spieler absolut gar nichts unternimmt dagegen. Das wird realistisch NIE passieren. Es gibt Events, die extrem den sowjetischen Einfluss in der DDR und in Polen angreifen und in Kombination damit wäre es denkbar, wenn man dann auch noch die Europa-Punktekarte in der Hand hält. Es würde also extrem viel Glück erfordern, dieses Szenario überhaupt umsetzen zu können.


Wir werden Duck And Cover als Headline-Event ausspielen. Nicht nur kriegen wir dadurch 3 Siegpunkte (5 Siegpunkte - DEFCON Level), dadurch werden auch Putsche in allen Battleground-Ländern unmöglich.
Nasser und De Gaulle werden wir ausspielen, da wir in diesen Ländern momentan eh keinen Einfluss haben, werden diese Karten dadurch entschärft. Da Frankreich 3 Stabilität hat, erringen die Sowjets dadurch nicht sofort Kontrolle über Frankreich. Wir müssen aber 4 Einflusspunkte in Frankreich etablieren, um unsere Kontrolle über Frankreich dann zu etablieren.

Sobald wir Frankreich kontrollieren und eine dominierende Stellung in Europa genießen, können wir die Europa-Karte ausspielen. Im Zuge dieser Bemühungen bietet es sich an, die Kontrolle in Kanada zu etablieren, um NORAD ausspielen zu können als permanenten EVENT-Vorteil, denn der DEFCON-Level wird noch einige Male auf 2 fallen, also ist es ein Glücksfall, dass wir diese Karte so früh erhalten haben!
Defectors werden wir wohl einfach für Einfluss spielen.
Den Arabisch-Israelischen krieg werde ich wohl ins Weltall schießen, denn auch wenn ich die Notwendigkeit grundsätzlich sehe, unseren Einfluss in Nahost zu stärken, in dieser Runde müssen wir uns auf Europa konzentrieren. Mit der Verwendung fürs Weltraumrennen vermeiden wir dann auch die Ausspielung des Events, was im Moment ungünstig wäre.

Die Sowjets spielen als Schlagzeile die Rumänische Abdankung:


https://i.ibb.co/bBpFhVP/grafik.png (https://imgbb.com/)

Rumänien fällt dadurch unter sowjetische Kontrolle. Nicht gut, aber auch nicht schrecklich, erfordert nur etwas mehr Arbeit in Europa, weil wir dafür in West- oder Nordeuropa einen Ausgleich schaffen müssen, damit wir mehr Länder in Europa kontrollieren als die Sowjets.

2. Runde, 1. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen Dekolonialisierung als Event:


https://i.ibb.co/FJw87x2/grafik.png (https://imgbb.com/)

Von dem Wert von nur 2 Ops-Punkten sollte man sich nicht täuschen lassen, das Event, dass die Sowjets einfach irgendwo in Afrika und Südostasien 4 Einflusspunkte verteilen können ist sehr mächtig.

Die Sowjets haben diese günstig genutzt, sie haben sie auf 4-Länder verteilt, Zaire, Laos/Kambodscha (werden im Spiel zu einem Land zusammengefasst), Indonesien und Thailand. In den ersten 3 haben sie damit auch gleich die Kontrolle, da diese lediglich eine Stabilität von 1 aufweisen, Thailand hat einen Stabilitätswert von 2, ich rechne aber damit, dass die Sowjets hier nachsetzen werden.

2. Runde, 1. Zug USA

Da wir uns auf Europa konzentrieren müssen, hier zuerst einmal die aktuelle Übersicht über Europa:


https://i.ibb.co/P5n1m95/grafik.png (https://ibb.co/8jpPKdj)

Um unser Ziel, eine US-Dominierung Europas, zu schaffen, müssen wir mehr Battleground-Staaten UND mehr normale Länder als die UdSSR kontrollieren. Klassischerweise sind das an Battleground-Ländern für die USA die BRD, Italien und Frankreich. An normalen Ländern müssen wir halt kucken, was sich bietet. Kanada steht hier wiegesagt definitiv auf der Liste. Spanien böte sich an als zusätzliches Einfallstor Richtung Nordafrika mit einer Verbindung nach Marokko. Die Türken wären langfristig auch eine Option, als Einfallstor Richtung Nahost, da müssten wir aber erstmal über Griechenland hinkommen.

Wir entscheiden uns gedanklich für den Ansatz, Kanada, die iberische Halbinsel und Frankreich in Europa unter Kontrolle zu bringen.

Wir spielen die De-Gaulle Karte für den Einfluss. Die Regenten erinnern sich: Bei Karten des Gegners kann man den Gegner zuerst sein Event spielen lassen. Das werden wir hier auch tun. So setzen die Sowjets zuerst ihren Einfluss in Frankreich, da zu dem Zeitpunkt noch kein US-Einfluss in Frankreich existiert, kann dann auch keiner abgezogen werden durch dieses Event.

Im Anschluss teilen wir die 3 Einflusspunkte der Karte auf, 2 investieren wir in Kanada, um es unter unsere volle Kontrolle zu Kriegen. Da Kanada hier zu Europa zählt, wäre das auch von Vorteil für unser Vorhaben, Europa zu dominieren.
Den verbleibenden Punkt stecken wir in Frankreich und sorgen dort für den nötigen Ausgleich.

2. Runde, 2. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen "Wer hat China verloren" für den Einfluss:


https://i.ibb.co/j8pYnYg/grafik.png (https://imgbb.com/)

Den einen Einflusspunkt investieren sie in Thailand, um es unter Ihre Kontrolle zu bringen. Können wir im Moment verschmerzen, wir werden aber darauf reagieren müssen, das tun wir auch im nächsten Zug.

2. Runde, 2. Zug USA

Wir spielen die China-Karte aus, weil es gerade die einzige Karte mit 4 Ops-Punkten ist, die wir auf der Hand haben.

Die 4 Ops-Punkte teilen wir wie folgt auf: 3 nach Frankreich, das damit unter unsere Kontrolle fällt.
Den verbleibenden Punkt investieren wir in die Philippinen, das bereits seit Spielstart (ist Standard) einen US-Einflusspunkt hat. Die Philippinen fallen damit auch unter unsere Kontrolle und wir haben eine Ausgangsbasis in Südostasien.

2. Runde, 3. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen die Karte Truman-Doktrin.


https://i.ibb.co/qdHPCdB/grafik.png (https://ibb.co/pxH9Qx2)

Da diese Karte zu den USA gehört, wird das Event aktiviert und wir dürfen sämtlichen Einfluss der UdSSR aus einem nicht-kontrolliertem Land in Europa entfernen. US-kontrollierte Länder wie Frankreich jetzt können also von uns auch nicht ausgewählt werden, dafür aber entferne ich den Einfluss der Sowjets in Jugoslawien!

Die Sowjets versuchen, einen Politikwechsel in Südafrika anzustoßen:


https://i.ibb.co/JzYMSTp/grafik.png (https://ibb.co/zS30tg2)

Da die Sowjets eine Karte mit dem Ops-Wert 1 dafür genommen haben, durften Sie es auch nur einmal probieren.

Hier kurz erklärt, wie diese Neuausrichtungen funktionieren:
Beide Spieler würfeln einen Würfel. Die Würfe werden durch Modifikatoren, falls vorhanden, modifiziert.
Der Spieler mit dem höheren Wurf gewinnt und zieht den Würfel des Gegners von seinem ab und darf dann die Differenz vom Einfluss des Gegners entfernen.

Hier konkret ist der Fall gegeben, dass wir einen Einflusspunkt in Südafrika besitzen, und die Sowjets keinen. Somit haben wir einen +1-Modifikator auf unsere Würfe.
Wir kontrollieren keine Nachbarländer (wäre ebenfalls je Land ein +1 Modifikator) und Südafrika liegt neben keinem der Supermächte.

Wir haben eine Zwei gewürfelt, die durch den Modifikator zur 3 wird, die Sowjets haben nur eine 1 gewürfelt. Wenn sowjetischer Einfluss in Südafrika vorhanden gewesen wäre, wäre dieser Zug ein Eigentor für die Sowjets geworden, weil dann zwei Einflusspunkte der Sowjets entfernt worden wären. Da die Sowjets aber keinen Einfluss dort haben, verlieren sie auch nichts. Ihr seht werte Regenten, typischerweise macht man diese Neuausrichtungen eigentlich nur mit guter Vorbereitung und idealerweise nur gegen Länder mit ausschließlich gegnerischem Einfluss, was die sowjetische KI hier versäumt hat.

2. Runde, 3. Zug USA

Die Lage in Europa nach den ersten Beiden Zügen beider Seiten:


https://i.ibb.co/gRNM4y9/grafik.png (https://ibb.co/x7WSFhL)

Wir haben die angestrebte dominierende Stellung in Europa inne. Verbessern könnte man es realistisch betrachtet nur dann, wenn man jetzt noch irgendwie ein in Europa an die UdSSR angrenzendes Land unter US-Kontrolle bringen könnte.
Die Möglichkeiten haben wir zur Zeit nicht und bevor der Iwan sich doch entscheidet, hier etwas gegen die momentane US-Dominanz zu unternehmen, nutzen wir die Gelegenheit und spielen die Europa-Scoring Card aus:


https://i.ibb.co/YL9v4MH/grafik.png (https://ibb.co/873Fnp1)

Neben den 5 Siegpunkten gewinnen wir damit jetzt auch die Handlungsfreiheit, ohne schlechtes Gewissen wieder im Rest der Welt aktiv zu werden.

Ich habe den Verdacht, dass die Sowjets entweder für Afrika oder für Südostasien die Punktekarte erhalten haben. Oder für Beide oder sie gehen in diese Gebiete rein, weil wir dort kaum Präsenz haben.
So oder so ist es niemals weise, dem Gegner die Dominanz über Kontinente zu überlassen, wir müssen dort eine Präsenz aufbauen und unsere Position stärken.
Zudem müssen wir noch 2. Mil.Ops-Punkte sammeln, um die Hardliner in Washington zufrieden zu stellen.

Für die Punkte wäre es denkbar, einen Putsch anzuzetteln, etwa in Indonesien oder Laos/Kambodscha oder im Sudan, um eine Präsenz in Nordafrika angrenzend an Ägypten zu etablieren.

Bevor wir das aber machen, sollten wir unseren Einfluss weiter stärken.
Mir schweben da Ideen im Kopf vor, aber erstmal kucken wir, was die Sowjets machen werden.

2. Runde, 4. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen die Vietnam-Revolten aus, allerdings für Einflusspunkte, das Event bleibt also weiter als Damokles-Schwert in Vietnam im Spiel:


https://i.ibb.co/89ddV3f/grafik.png (https://imgbb.com/)

Die zwei Punkte verteilen sie auf Österreich (1/4) und Angola. Angola hat nur eine Stabilität von 1 und ist damit sowjetisch kontrolliert.
Meine Vermutung verstärkt sich, dass die Sowjets Afrika als Scoring-Card besitzen und deshalb so aggressiv dort vorgehen, wir werden also entsprechend dort antworten müssen.

2. Runde, 4. Zug USA

Wir spielen Defectors für Einfluss aus und etablieren damit die US-Kontrolle über Südafrika, zumindest vorläufig.

Nach unserem Zug sieht die Situation in Afrika wie folgt aus:


https://i.ibb.co/QQNzHk2/grafik.png (https://imgbb.com/)

2. Runde, 5. Zug UdSSR

Die Sowjets versuchen es mit aller Gewalt, sie spielen die Karte "Sozialistische Regierungen" aus, um nochmal eine Neu-Ausrichtung der Politik in Südafrika zu erreichen:


https://i.ibb.co/ZKm7nJL/grafik.png (https://imgbb.com/)

Als Ergebnis dessen verlieren wir komplett unsere Stellung in Afrika, verdammt!

2. Runde, 5. Zug USA

Mir gefällt das ganz und gar nicht, wir werden deshalb einen Militärputsch in Afrika durchführen. Das einzige Land, indem wir das machen können, ohne Gleich einen Atomkrieg auszulösen, ist der Sudan, da dieser ein normales Land ist.

Wir wählen dafür die Karte "Formosan Resolution" mit ihrem Ops-Wert von 2 aus. Die Chancen stehen gut laut OSS:


https://i.ibb.co/2csNVMK/grafik.png (https://ibb.co/BTrNW6s)

Ich hoffe, das Würfelglück lässt uns nicht im Stich und hoffe auf einen hohen Wurf, damit wir auch entsprechend Einfluss auf Vorrat haben, denn ich rechne mit einer sowjetischen Antwort.
Die Würfel fallen und...


https://i.ibb.co/KqPgCkP/grafik.png (https://ibb.co/bB0VpZ0)

Endlich mal ein Erfolg! Mit 4 Einflusspunkten sollten wir gut genug abgesichert sein, zumindest gegen einen sowjetischen Putschversuch. Es wäre möglich, dass die Sowjets auch hier eine Neuausrichtung stattdessen probieren, da wir aber mehr Einfluss als die Sowjets nun im Sudan haben, haben wir ausgeglichene Modifikatoren, da die Sowjets Ägypten kontrollieren.

Die Lage in Afrika nun wie sie vor dem letztem sowjetischem Zug sich darstellt:


https://i.ibb.co/r2DGp02/grafik.png (https://imgbb.com/)

2. Runde, 6. Zug UdSSR

Die Sowjets wählen die Karte Marshall-Plan aus:

https://i.ibb.co/0GgvLNX/grafik.png (https://imgbb.com/)

Da sie diese Karte für das Weltraumrennen verwenden, wird das Event, dass wir 7 Einflusspunkte in nichtkontrollierten, westeuropäischen Ländern verteilen dürfen, was sehr hilfreich wäre für uns, nicht aktiv.
Die Sowjets versuchen es erneut mit der Wasserstoffbombe...

https://i.ibb.co/5X3tFn5/grafik.png (https://ibb.co/6cSVB14)

...und erneut eine Fehlzündung! Damit bleibt unser Vorsprung im Weltraum erhalten und wir müssen erstmal nichts dort unternehmen.

2. Runde, 6. Zug USA

Die Sowjets können in dieser Runde nicht mehr handeln.
Da aber in Afrika im Moment keine normalen Länder sonst irgendwie sowjetisch beeinflusst sind und es in den Amerikas schlicht gar keine sowjetische Präsenz gibt, werden wir stattdessen "Nasser" ausspielen, da wir nirgendwo den Sowjets im Moment wirklich in die Suppe spucken könnten.
Dadurch kriegen die Sowjets 2 zusätzliche Einflusspunkte in Ägypten, wir investieren den einen Ops-Punkt dafür in Panama und bringen damit unseren Einfluss dort von 1 auf 2 und das Land damit unter unsere Kontrolle.

Mittel- und Südamerika werden noch Schauplatz dieses Kalten Krieges werden, das ist so garantiert wie das Amen in der Kirche und ich will mich etwas mehr gegen einen Putschversuch der Sowjets in Panama absichern.

Die Rundenzusammenfassung:


https://i.ibb.co/bXXLKx8/grafik.png (https://ibb.co/RccPD1V)

Da die Sowjets wieder erstaunlich pazifistisch waren und nirgendwo geputscht haben, haben sie keine Mil.Ops-Punkte gesammelt und wir kriegen 2 Siegpunkte geschenkt.

Damit, nach dem eher mauen Start für uns in Runde 1 steht es jetzt bei ganzen 10 Siegpunkten zu unseren Gunsten! So darf das gerne weitergehen, wir haben aber noch viel zu tun, bis der Kommunismus zusammenbricht, wir müssen vorallem in Asien, insbesondere Südostasien und in Afrika dagegen halten in den kommenden Runden.

Bigfish
07.01.24, 16:28
Sehr spannend - sehr gut erklärt - weitermachen!

Taurus
07.01.24, 17:09
In der Tat kann man den Handlungen gut folgen. Zwar alles sehr komplex, aber so ist "echte" Politik ja ebenfalls.

Azrael
07.01.24, 23:16
https://i.ibb.co/SPk33TF/grafik.png (https://ibb.co/c1Wrr54)

3. Runde, Headlinephase

Es kommt zu einer Neumischung der Karten, denn die verbleibenden Karten reichen nicht aus, um auf 8 Karten pro Spielerhand zu kommen.

Wir haben folgende Karten erhalten:


https://i.ibb.co/0CQfv1H/grafik.png (https://ibb.co/48Jj3Ch)

Wie immer die Erklärung dieser Karten:


NORAD: Bereits bekannt.
Arabisch-Israelischer Krieg: Bereits bekannt.
Gründung des Warschauer Paktes: Einmaliges Event. US-Einfluss wird aus 4 Ländern Osteuropas entfernt oder die Sowjets dürfen 5 eigene Einflusspunkte in Osteuropa platzieren, maximal 2 pro Land. Ermöglicht das Event der NATO-Karte.
Spezielle Beziehungen: Wenn Großbritannien unter Kontrolle der USA steht und die NATO NICHT gegründet ist, füge einen Punkt US-Einfluss zu einem Nachbarland Großbritanniens hinzu. Wenn die NATO hingegen kontrolliert und GB US-kontrolliert ist, füge 2 Einflusspunkte einem beliebigem westeuropäischem Land hinzu und die USA erhalten 2 Siegespunkte.
Koreakrieg: Einmaliges Event. Hat aber genau die selben Auswirkungen wie die Karte Arabisch-Israelischer Krieg.
Kremlin-Grippe: Wenn diese Karte als Event gespielt wird, unternehmen die USA mit ihr ganz normal eine Operation. Im nächsten Zug müssen die Sowjets eine Punktekarte spielen, falls sie eine haben. Falls sie keine haben, müssen sie den Zug aussetzen.
Fidel: Einmaliges Event. Sämtlicher US-Einfluss in Kuba wird entfernt (aktuell nicht vorhanden). Die UdSSR erhält genügend Einflusspunkte, um Kuba zu kontrollieren (das wären 3)
Asien-Punktekarte.


Leider eine Reihe von Grütze-Karten, mit denen wir umgehen müssen.

NORAD ist die beste Karte für die Headline-Phase, die wir jetzt haben, daher setze ich den Plan um, diese jetzt im Rahmen der Headline-Phase auszuspielen als Event.

Die Sowjets spielen die Destalinisierung als Event-Karte aus:


https://i.ibb.co/r6mCXZd/grafik.png (https://imgbb.com/)

Sie dürfen bis zu 4 Einflusspunkte aus nicht-US-kontrollierten Ländern abziehen und beliebig verteilen. Sie ziehen diese aus Österreich und Finnland ab (dadurch sind beide Länder frei von jeglichem ausländischem Einfluss) und investieren diese beiden Punkte in Libyen, dass dadurch unter Kontrolle der UdSSR gerät.

3. Runde, 1. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen die Karte "Olympische Spiele" aus, um Einfluss zu gewinnen, das Event wird also nicht aktiviert:


https://i.ibb.co/z8QKtVv/grafik.png (https://ibb.co/KNbC8xv)

Wenn sie diese als Event gespielt hätten, hätten wir die Wahl gehabt, teilzunehmen und der Gewinner hätte 2 Siegpunkte erhalten, wobei der Ausrichter einen +2-Modifikator auf seine Würfel erhält, oder wir hätten die Spiele boykottieren können, dann hätten die Sowjets aber die Karte statt mit 2 dann mit 4 Ops-Punkten verwenden können. In meinen Augen ist es daher meistens besser, teilzunehmen.

Die beiden Einflusspunkte haben die Sowjets verteilt, einen haben sie in Afrika in Kamerun investiert, um dort den Einfluss zurückzuerlangen, den zweiten Punkt haben Sie in Spanien/Portugal investiert (möglich dank dem sowjetischem Einfluss in Frankreich), wodurch sie dort nun einen von zwei benötigten Einflusspunkten besitzen, um dort die Kontrolle zu übernehmen.

3. Runde, 1. Zug USA

Im Moment ist der Plan, die dominierende Kontrolle über Asien an uns zu reißen, damit wir dort wieder Siegpunkte sammeln können.
Dies könnte sich als schwieriges Unterfangen herausstellen, da die Sowjets zur Zeit die China-Karte besitzen.

Aktuell ist die Kontrolle über Asien ausgeglichen:


https://i.ibb.co/KF5RcpY/grafik.png (https://ibb.co/Pwr3svR)
https://i.ibb.co/SP57t1t/grafik.png (https://ibb.co/HVBptMt)

Mein Plan ist, zuerst mit der Karte "Warschauer Pakt" die Kontrolle über Südkorea herzustellen (aktuell 1/3 nötigem Einfluss) und den verbleibenden Punkt in Taiwan zu investieren (wäre dann 1/3 ebenfalls).
Im anschließenden US-Zug möchte ich mit der Karte "Korea-Krieg", die 2 Punkte einbringt, die Kontrolle über Taiwan herstellen und DANN die Sowjets das Event ausführen lassen.

Der Sinn dahinter ist, dass wir nur sehr begrenzt die Ausspielung von sowjetischen Karten vermeiden können. Wie bereits erklärt, ist der Sinn, die Bedingungen so zu formen, dass die Ausspielung der Karten des Gegners einen kaum beeinträchtigen.
Dass die Sowjets ein paar Einflusspunkte in Osteuropa platzieren, das juckt uns nicht, weil dort jedes Land 3 Einflusspunkte bedarf, sie aber nur zwei pro Land maximal mit diesem Event verteilen können, es bräuchte also weitere sowjetische Investitionen, um daraus Kapital schlagen zu können.

Der Korea-Krieg bedarf aber unserer Vorbereitung. Wenn wir die Kontrolle in Südkorea und in Taiwan besitzen (in Japan besitzen wir diese bereits seit dem allerersten sowjetischem Zug in diesem Spiel), haben wir die optimalen Bedingungen für uns geschaffen, um einen Sieg der Nordkoreaner schlicht unmöglich zu machen, weil selbst mit einem 6er-Wurf der Sowjets das Ergebnis eine Drei und damit eine Niederlage Nordkoreas wäre.

Zusätzlich hilft es uns auf dem Weg, eine dominante Kontrolle in Asien aufzubauen.

So setzen wir den ersten Teil des Plans um und spielen "Warschauer Pakt" für die Operationspunkte und den Einfluss. Wir lassen die Sowjets zuerst Ihre Bonus-Einflusspunkte aus diesem Event verteilen, Schlicht aus Neugierde:


https://i.ibb.co/YQQmHyS/grafik.png (https://imgbb.com/)

Österreich, Bulgarien und Finnland sind die "glücklichen" Gewinner.

Wir investieren wie geplant unsere drei Einflusspunkte, 2 in Südkorea und damit US-Kontrolle, einen in Taiwan.

3. Runde, 2. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen die Karte "Rote Furcht/Säuberungen" (je nachdem, welche Seite sie spielt) aus für Einflusspunkte:


https://i.ibb.co/zSBYGyp/grafik.png (https://imgbb.com/)

Sie haben einen Punkt in West-Deutschland investiert (dieser kostet sie doppelt, weil die BRD US-kontrolliert war, jetzt nicht mehr) und zwei in Israel, dadurch steht es dort 1 US-Einflusspunkte gegen 3 sowjetische Einflusspunkte. An sowjetischer Stelle hätte ich die Karte eher in der Headline-Phase gespielt, denn mit ihr kann man gegnerischen Operationen einen Einflusspunkt abziehen, bis zu einem Minimum von 1, das wären größere Probleme für die USA gewesen.

Das sowjetische Vorgehen, insbesondere der Einbruch in West-Deutschland und das weitere Investieren in Israel lassen mich befürchten, dass die Sowjets für Europa und den Nahen Osten die Siegpunkte-Karte haben könnten.

3. Runde, 2. Zug USA

Aktuell ist die Lage günstig in Asien, wir spielen die Siegpunkte-Karte aus:


https://i.ibb.co/jJ2fT7t/grafik.png (https://ibb.co/7k5CX7h)

Mit diesen 5 Siegpunkten stehen wir jetzt bei 15 von 20 benötigten Siegpunkten, um insgesamt den Kalten Krieg für uns zu entscheiden!
Damit können wir in diesem Zug zwar sonst nichts weiter unternehmen, aber wir gewinnen die nötige Handlungsfreiheit zurück, um außerhalb Asiens gegen die Sowjets ohne Bedenken vorgehen zu können.

3. Runde, 3. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen die China-Karte für Einfluss aus. Die 4 Operationspunkte teilen sie auf, einen Punkt stecken sie in Spanien/Portugal, um dort die Kontrolle zu übernehmen, 2 Punkte stecken sie in Frankreich (ein Punkt zählt doppelt, weil sie zuerst die US-Kontrolle brechen mussten).

Dieses bestärkte Vorgehen dort bestärkt mich in meinem Verdacht, dass die Sowjets die Europa-Karte besitzen, diesem Treiben werden wir jetzt ein Ende bereiten!

3. Runde, 3. Zug USA

Weil wir jetzt viele Handlungen beschrieben haben in Europa und im Mittleren Osten, hier der aktuelle Überblick über Europa und den Mittleren Osten:


https://i.ibb.co/GnFb1L2/grafik.png (https://ibb.co/RY7VMm0)

Leider haben wir keine Karte mit Ops-Wert 3 oder 4, um sofort den angerichteten Schaden in Europa zu beheben, aber eine Reihe Zweier-Karten verbleiben noch:

Ich möchte mich nicht mit dem Ausbügeln sowjetischer Events anderswo befassen müssen, daher nehmen wir jetzt US-Karten dafür. Wir spielen die Karte "Kremlin Flu" für 2 Einflusspunkte, die wir in Frankreich investieren, um die Kontrolle dort zurückzuerlangen, dann ist zumindest ein Gleichstand in Europa wiederhergestellt, jedenfalls fürs Erste.

3. Runde, 4. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen die Karte "Vietnam-Revolten" für Einfluss aus, das Event wird also nicht genutzt und bleibt weiterhin im Spiel.

Die beiden Einflusspunkte verteilen, ein Punkt wird in Schweden investiert, einer in Nigeria. Schweden ist weit davon entfernt, sowjetisch kontrolliert zu sein, da hierzu 4 Einflusspunkte notwendig wären. Jedoch ist Nigeria jetzt unter sowjetischer Kontrolle.

3. Runde, 4. Zug USA

Wir spielen die Karte "Special Relationship" mit ihren 2 Operationspunkten, jedoch nicht für Einfluss sondern um einen Coup anzuzetteln und zwar in einem Battleground-Staat. Hierfür verbleibt als einzig sinnvolle Wahl Afrika.

Wir brauchen Mil. Ops-Punkte, zudem würde dadurch der DEFCON-Wert auf 2 fallen und dank NORAD kriegen wir dann einen Bonuspunkt zum Verteilen dort, wo US-Einfluss gegeben ist, diesen Punkt könnten wir in die BRD investieren, um unsere Kontrolle dort wiederherzustellen.

Da es mich nachwievor wurmt, dass Südafrika verloren gegangen ist, dies der stabilste Battleground-Staat ist, möchte ich da wieder rein.
Da die Sowjets dort nicht direkt ansässig sind, werden wir stattdessen in Angola putschen:


https://i.ibb.co/k69Y5PP/grafik.png (https://ibb.co/KzLCb88)

Das Ergebnis ist hundsmiserabel, die Sowjets sind zwar raus, wir aber nicht drin! Dafür haben wir aber zumindest die nötigen Mil. Ops-Punkte, um da kein Minus zu machen, die Sowjets müssen sich um Angola kümmern und wir haben die Kontrolle über die BRD wiederhergestellt.

Wir werden sehen, wie die Sowjets reagieren werden, ich möchte aber noch kontrolliert den Koreakrieg abbrennen, damit dieses Damokles-Schwert für Nordost-Asien ausm Spiel ist.

3. Runde, 5. Zug UdSSR

Die UdSSR spielen die Karte "NATO" für Einfluss und aktivieren so das dazugehörige Event, da es ja eigentlich unsere Karte ist:


https://i.ibb.co/sWB1CJW/grafik.png (https://imgbb.com/)

Selbst wenn der DEFCON-Level auf 5 wäre, dem niedrigsten, was nötig wäre, damit überhaupt Putsch- und Neuausrichtungsversuche in Europa unternommen werden könnten, könnten die UdSSR das nicht mehr in US-kontrollierten Ländern tun.
Wie bereits im Vorfeld angedeutet, gilt dies NICHT für Frankreich, weil die Franzosen De Gaulle ans Ruder gelassen haben.
Da aber das DEFCON-Level so gut wie nie auf 5 ist, ist dieser Schutz schon allein dadurch de facto gegeben.

Und die "Brush War"-Karte wird in aller Regel sowieso nicht ausgespielt für europäische Länder.

Interessanter ist, was die Sowjets mit den 4 Einflusspunkten machen, sie investieren alle in die BRD, um unsere Kontrolle erneut zu brechen. Da sie für einen Punkt doppelt zahlen mussten, stehen dort jetzt 5 US-Einflusspunkte gegen 4 sowjetische Einflusspunkte.

3. Runde, 5. Zug USA

Klar ist, sollten die Sowjets eine Punktekarte haben (es kann nur noch eine sein, sonst hätten sie jetzt schon das Spiel verloren, da diese Karten ausgespielt werden MÜSSEN und solch einen Fehler macht die KI nie), müssen sie diese im nächsten Zug ausspielen.
Aktuell ist die Lage in Europa trotz gebrochener Kontrolle über Westdeutschland ausgeglichen, die Sowjets können hier also keine Punkte mitnehmen.
Selbst wenn sie jetzt nochmal 4 Punkte investieren sollten, falls ich mich irre, würden sie keine Kontrolle über West-Deutschland erringen.

Ich werde aber so oder so den angerichteten Schaden dort reparieren müssen. Insgesamt strategisch betrachtet sind wir aber in der sehr komfortablen Lage, dass wir mit aktuell 15 US-Siegespunkten einen komfortablen Vorsprung aufgebaut haben und das im Early War, wo eigentlich die Sowjets die Vorteile haben!

Wir haben jetzt nur noch die 3 sowjetisch-assoziierten Karten Arabisch-Israelischer Krieg, Koreakrieg und Fidel in der Hand. Wie bereits angekündigt, möchte ich den Koreakrieg kontrolliert abwickeln, wir investieren die 2-Ops-Punkte also in Taiwan, um die Kontrolle über Taiwan an uns zu reißen und lassen dann das Event ablaufen:


https://i.ibb.co/2kDyQgM/grafik.png (https://ibb.co/5RN6yBj)

Wie erwartet scheitert der Koreakrieg, damit ist diese Karte total entschärft worden durch unsere Bemühungen. Dass die Sowjets dadurch 2 Mil. Ops-Punkte erhalten lässt sich leider nicht vermeiden.

3. Runde, 6. Zug UdSSR

Die Sowjets haben keine Siegpunkte-Karte und zetteln stattdessen einen Indo-Pakistanischen Krieg an:


https://i.ibb.co/dQVMYfy/grafik.png (https://imgbb.com/)

Die Karte funktioniert genauso wie die beiden anderen Kriegskarten, da sie aber neutral ist, ist hier kein spezieller Bezug zu den UdSSR im Text sondern bezieht sich auf den Spieler der Karte allgemein. Die Sowjets visieren Pakistan an, da sie aber nur eine Drei würfeln, ohne Erfolg, unser Einfluss über Pakistan bleibt unbeschadet bestehen.

3. Runde, 6. Zug USA

Für unseren letzten Zug in dieser Runde, muss ich die Entscheidung treffen, ob ich eine der beiden verbleibenden Karten ins Weltall schieße, um das Event zu neutralisieren, sie dadurch aber später in sowjetischer Hand auftauchen und zu meinen Ungunsten ausgespielt werden könnte oder ob ich jetzt eine für Einfluss spiele und das Event kontrolliert ablaufen lassen kann.

Weder habe ich die Nachbarländer Kubas in Zentralamerika unter Kontrolle, um Kuba schnell einzudämmen, noch habe ich den Einfluss im Nahen Osten gesichert, um einen arabisch-israelischen Krieg abzufedern.
Jedoch sehe ich auch keine Notwendigkeit, jetzt im Weltraumrennen Fortschritte zu machen.

Ich treffe die Entscheidung, Kuba den Sowjets fürs Erste zu überlassen und die zwei Ops-Punkte als Einfluss in Jordanien zu investieren, was dieses unter unsere Kontrolle bringt.

Damit endet diese 3. Runde.

Es bleibt bei aktuell 15 Siegpunkten für die USA.

Ich weiß nicht, wann ich das nächste Update liefern kann, da ich eine besonders anstrengende Arbeitswoche vor mir habe, aber ich hoffe, die Regenten haben soweit Spaß beim Mitfiebern :)

Bigfish
08.01.24, 15:58
Ich weiß nicht, wann ich das nächste Update liefern kann, da ich eine besonders anstrengende Arbeitswoche vor mir habe, aber ich hoffe, die Regenten haben soweit Spaß beim Mitfiebern


WAS? Eine Woche hohes Fieber? WER soll das überleben? Eure Arbeit ist hiermit gestrichen!

Azrael
13.01.24, 13:53
https://i.ibb.co/z6S4rH2/grafik.png (https://ibb.co/5K5R6xj)

4. Runde, Headlinephase

Ab jetzt sind wir in der 1. Hochphase des Kalten Krieges, im "Mid War", es sind also eine ganze Reihe neuer Karten hinzugekommen. Außerdem wird ab jetzt in jeder Runde ein Zug mehr gespielt. Eine Reihe von diesen Mid War-Karten halten wir auf unserer aktuellen Hand:


https://i.ibb.co/B22L7Fg/grafik.png (https://ibb.co/600YpL4)

Die Karten insgesamt sind, von links nach rechts:


China-Karte: Bereits bekannt.
Arabisch-Israelischer Krieg: Bereits bekannt.
Sozialistische Regierungen: Entfernt insgesamt drei US-Einflusspunkte in West-Europa, maximal 2 pro Land. Wenn ich diese Karte spielen würde, würde ich also 3 Einflusspunkte in Westeuropa für Punkte anderswo eintauschen. Die Lage ist in Europa schon schwierig genug, ich würde die gerne ins All schießen.
Breschnew-Doktrin: Einmaliges Event (und erst ab dem Mid War überhaupt im Spiel). Für den Rest der Runde sind alle UdSSR-Operationen einen Ops-Punkt mehr Wert bis zu einem Maximum-Wert von 4 Punkten. Die Karte lässt sich für uns besonders leicht entschärfen, wir spielen sie einfach in unserem letzten Zug, wenn die Sowjets keinen Zug mehr haben.
Befreiungs-Theologie: Erst ab Mid War im Spiel. Die UdSSR fügt 3 Einflusspunkte in Zentralamerika hinzu, maximal 2 pro Land. Da sie KEIN einmaliges Event ist, eine der Karten, mit denen die UdSSR gut Einfluss in den Amerikas sammeln kann, daher ist es besonders schmerzhaft, dass sie auf unserer Hand landet. Ich mach mir jetzt natürlich auch schon gedanken um die Amerikas, denn die Punktekarten werden kommen!
Getreideverkäufe an die Sowjets: Erst ab Mid War im Spiel. Wähle zufällig eine Karte aus der sowjetischen Hand. Spiele sie aus oder gib sie zurück. Falls der sowjetische Spieler keine Karten hat oder man sie zurückgibt, verwende diese Karte für Operationen.
Allianz für den Fortschritt: Erst ab Mid War im Spiel. Die USA erhalten einen Siegpunkt für jeden kontrollierten Battleground-Staat in Mittel- und Südamerika. Südamerika ist im Moment total unberührt von den Großmächten, Zentralamerika ist umkämpft mit einem sowjetischem Kuba und einem amerikanisch-kontrolliertem Panama. Aktuell nützt uns die Karte also nicht zuviel.
Südostasien-Punktekarte: Diese ist recht speziell, daher bedarf sie einer Erklärung im Gegensatz zu den anderen Punktekarten. Sie kommt erst im Mid War hinzu und fügt spezifisch Siegpunkte für die Kontrolle einzelner Länder hinzu.
Man erhält einen Siegpunkt pro kontrolliertes Land in Südostasien. Falls man Thailand kontrolliert, erhält man für dieses 2 Siegpunkte, da Thailand ein Battleground-Staat ist. Da wir bereits 15 Siegpunkte haben, könnten wir mit dieser Karte womöglich den Sieg erringen, denn sie kann deutlich mehr Siegpunkte einbringen als eine der anderen Punkte-Karten. Außerdem kann sie nur einmalig ausgespielt werden.
OPEC: Erst ab Mid War im Spiel. Die UdSSR erhält einen Siegpunkt pro kontrolliertem Staat. Die fraglichen Staaten sind Ägypten, Iran, Libyen, Saudi-Arabien, Irak, Golf-Staaten, Venezuela.
Überläufer: Bereits bekannt.


Die aktuelle Lage in Südostasien:


https://i.ibb.co/rksX4H3/grafik.png (https://imgbb.com/)

Auch wenn damit klar ist, dass wir unsere Bemühungen auf Südost-Asien konzentrieren müssen, kann und darf ich nicht einfach alle anderen Kontinente aus dem Blick lassen. Derzeit ist Panama der einzige Staat in Lateinamerika, den wir kontrollieren und wir sind auf DEFCON 3, das Fenster wäre für die UdSSR also da, in Runde 1 einen Putsch durchzuführen in einem Battleground-Staat, der eben auch Panama sein könnte. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist besonders hoch, denn wir kontrollieren sonst in den Räumen, in denen die Sowjets putschen könnten (Europa und Asien sind wegen dem DEFCON-Level tabu) nur den Iran. Wenn wir aber Panama verlieren würden, würden wir bequemen Zugang zu Südamerika komplett verlieren, das darf auch nicht passieren!

Daher werden wir die Getreideverkäufe an die UdSSR in der Headlinephase spielen, die Karte von der Hand der UdSSR zurückgeben, um die Karte dann als Operationskarte in der Headlinephase spielen zu dürfen und so den Sowjets zuvorzukommen, indem wir vor Ihnen einen Putsch in einem Battleground-Staat durchführen und so den DEFCON-Level auf DEFCON 2 runterzubringen und indirekt so Panama zu schützen.
Sollten die Sowjets hingegen irgendwas in der Headlinephase spielen, was den DEFCON-Level auf 2 runterbringt, können wir immernoch stattdessen die Punkte anderweitig investieren, z.B. den angerichteten Schaden in Europa etwas kitten.

Die UdSSR spielt den einsamen Schützen:


https://i.ibb.co/xM5pQPy/grafik.png (https://imgbb.com/)

Leider kennen die Sowjets dadurch jetzt unsere gesamte Hand. Ich weiß nicht, ob die KI diese nicht sowieso kennt, da bekanntlich KI's in Computerspielen gerne ein oder zwei Cheats eingeräumt werden, damit sie nicht ganz so leicht für den Menschen zu schlagen sind, aber gegen einen menschlichen Gegner wäre das jetzt fatal. Ich rechne aber so oder so mit Gegenwehr der Sowjets in Südostasien. Die Sowjets werden also auch eine Operation in der Headlinephase durchführen, aber eine, die schwächer ist als unsere.

Da diese Karte schwächer ist als unsere im Ops-Wert, dürfen wir zuerst unsere Karte ausspielen und geben wie geplant die Karte von der sowjetischen Hand (Raketen-Neid, ich erkläre sie mit Bild, wenn die Sowjets sie ausspielen) und führen unseren Putsch durch. Da ich nicht vergessen habe, was die Sowjets im Süden Afrikas getan haben und ich da langfristig selber wieder hin will, werden wir in Zaire putschen, zum Überblick die aktuelle Lage in Afrika und die Putsch-Chancen:


https://i.ibb.co/1RdGmN1/grafik.png (https://imgbb.com/)https://i.ibb.co/pXF3s74/grafik.png (https://ibb.co/88ZjRCP)

Sollte der Putsch erfolgreich sein und damit meine ich "erfolgreich" im Sinne davon, dass wir hinterher Zaire kontrollieren, wäre die Lage in Afrika fürs Erste ausgeglichen und die Sowjets müssten zuerst sich teuer wieder in Zaire einkaufen bevor sie in den Süden Afrikas kommen. Oder sie hätten eine Karte, die per Event Einfluss dort unten ihnen einbringt, aber zu der Brücke kommen wir, wenn wir zu ihr kommen. Am besten würfeln wir eine 3 oder besser, damit die Sowjets selbst mit einer Karte mit 4 Ops.Punkten nicht sofort die Kontrolle in Zaire wieder übernehmen können.

Der Putsch geht wie folgt aus...


https://i.ibb.co/wY8F9vg/grafik.png (https://ibb.co/R7tkx5b)

Das Weiße Haus ist zufrieden, hätte natürlich besser laufen können, aber es erfüllt den Zweck, indirekt Panama zu schützen und das Gleichgewicht in Afrika wiederherzustellen, da jetzt beide Seiten ein Battleground-Land und ein normales Land kontrollieren!

Die Sowjets investieren Ihren einen Punkt in Vietnam und bringen dieses so unter Ihre Kontrolle.

4. Runde, 1. Zug UdSSR


https://i.ibb.co/3BV7TFx/grafik.png (https://ibb.co/FgcKhYQ)

Die Sowjets spielen "Wir werden euch begraben" (https://de.wikipedia.org/wiki/Wir_werden_euch_begraben) für die Ops-Punkte als starken Einstieg, um mit den 4 Punkten Burma und Algerien unter Ihre Kontrolle zu bringen.
Das Event konnten sie schlicht nicht ausspielen, da die Rede des guten Nikita dann einen Atomkrieg ausgelöst hätte, aber das Burma und Algerien an die Sowjets gefallen ist, ist natürlich alles andere als günstig, wir haben noch viel Arbeit vor uns und sollten uns nicht vom derzeitigen Vorsprung bei den Siegpunkten täuschen lassen! Mit genügend Pech kann das Blatt immer noch rumschwingen und der so nah erscheinende Sieg im Kalten Krieg rückt wieder in weite Ferne!

4. Runde, 1. Zug USA

Ich halte es realistisch für ausgeschlossen, dass wir jetzt noch viel aus Südostasien rausholen können, nachdem die Sowjets unsere gesamte Hand kennen und wissen, dass wir dort punkten müssen, hier rächt sich jetzt, dass wir Südost-Asien stiefmütterlich behandeln mussten in den vorherigen Runden.

Immerhin, wenn die Sowjets nicht jetzt noch Thailand stärken sollten, können wir mit der China-Karte die Kontrolle der UdSSR über Thailand brechen und die Kontrolle dort übernehmen. Ich erinnere die mitlesenden Regenten daran:

Sollten alle Punkte der China-Karte in Asien ausgespielt werden, erhalten wir einen extra Punkt geschenkt, also insgesamt 5 Punkte. Genau das haben wir vor.
Mit einem Punkt bezahlen wir zwei, da wir damit in Thailand auf 1/2 rücken und die sowjetische Kontrolle brechen. Mit den 3 verbleibenden Punkten können wir die Kontrolle über Thailand mindestens für einen Zug übernehmen.

Ich rechne ab da aber mit einem steten Tauziehen um Thailand, außer die Sowjets haben andere Pläne, weil sie vielleicht Ihrerseits eine Punkte-Karte auf der Hand haben, bis jetzt haben wir noch keinen sehr klaren Indikator dafür. Möglicherweise haben sie die Afrika-Karte, aber dass sie sich Algerien geholt haben kann auch schlicht daher kommen, weil die Afrika-Karte ja auch später kommen könnte und natürlich die KI auch versucht, auf anderen Kontinenten eine Vorherrschaft aufzubauen oder zumindest ein Gleichgewicht herzustellen.

Zuerst einmal müssen wir aber in die Nachbarschaft Thailands einbrechen und das gesichert, um überhaupt Thailand beeinflussen zu können. Hierfür spielen wir "Allianz für Fortschritt", um die 3 Einflusspunkte dieser Karte in das aktuell unbeeinflusste Malaysia zu investieren (dank Australien als Ausgangsbasis für unsere Operation).
So kontrollieren wir nicht nur Malaysia, was dafür bloß 2 Einflusspunkte bedürfte, wir haben damit auch einen Punkt Puffer geschaffen, die Sowjets müssten also teuer bezahlen, um unsere Kontrolle über dieses Land zu beenden. Schon allein das, hoffe ich, sollte die Sowjets davon abhalten, es zu versuchen.

Südost-Asien am Ende unseres 1. Zuges:


https://i.ibb.co/0YyFwKS/grafik.png (https://imgbb.com/)

4. Runde, 2. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen "Che" aus:


https://i.ibb.co/LShKqjJ/grafik.png (https://imgbb.com/)

Die 3 Einflusspunkte verteilen sie für einen Einflusspunkt in den Philippinen (kostet sie doppelt, bricht aber unsere Kontrolle über die Philippinen) und einen weiteren Einflusspunkt in Israel. In Israel steht es jetzt einen US-Einflusspunkt vs. 4 sowjetische Einflusspunkte. Ein sowjetischer Einflusspunkt mehr und die Sowjets kontrollieren Israel.

4. Runde, 2. Zug USA

Wir setzen zum Sprung an und spielen die China-Karte für Einfluss, wie geplant wandern alle Punkte rein nach Thailand, womit wir dort die Kontrolle übernehmen, es steht 4 US-Einflusspunkte vs. 2 sowjetische Einflusspunkte.

4. Runde, 3. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen "Raketen-Neid" für Einfluss:


https://i.ibb.co/tCQTmCJ/grafik.png (https://imgbb.com/)

Sie nutzen die Punkte, um die Kontrolle über Israel zu übernehmen und in den Philippinen auf Gleichstand zu ziehen.

Das gefällt mir zwar nicht, aber im Moment sind mir die Hände gebunden. Es bestärkt meinen Verdacht, dass die Sowjets diese Runde keine Punkte-Karte haben, da sie einerseits in Südostasien gegenhalten, andererseits aber sonst wild in der Welt Ihre Punkte verteilen. Oder sie haben eine Karte für den Mittleren Osten.

Es schwant mir nichts Gutes und ich frage mich, ob wir nicht das Rennen um Südostasien an dieser Stelle beenden sollten, da wir damit den "Schaden" auf lediglich einen sowjetischen Siegpunkt eingegrenzt haben und dann woanders gegenhalten können.

4. Runde, 3. Zug USA

Nach reiflicher Überlegung spiele ich die Südost-Asien-Karte aus, da ich nicht gewillt bin, komplett andere Kontinente zu opfern für Südost-Asien:


https://i.ibb.co/m0sSfX0/grafik.png (https://ibb.co/hc5C3Zc)

Wir verlieren damit einen Siegpunkt und stehen bei "nur" noch 14 US-Siegpunkten, gewinnen aber dafür wieder die notwendige Handlungsfreiheit anderswo in der Welt zu agieren. Hätten wir zu einem früheren Zeitpunkt diese Karte gespielt, wäre es wesentlich schlimmer gekommen. Mir schwant, dass wir in dieser Runde nicht verfrüht einen Sieg einfahren werden.

4. Runde, 4. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen "Mobutu Sese Seko" für Einfluss aus:


https://i.ibb.co/WgnLZSH/grafik.png (https://ibb.co/J5n9VXc)

Erstmal schenken sie uns durch die US-Assoziation der Karte zwei weitere Einflusspunkte in Zaire und Zaire wird fortan als Staat mit einer Stabilität von 3 behandelt (auch wenn das graphisch leider nicht auf der Karte aktualisiert wird. Es wäre natürlich generell interessant gewesen, wenn man irgendwie auch noch die Stabilität von Staaten manipulieren könnte).

Die zwei Punkte investieren sie in einen Punkt im Iran, um so unsere Kontrolle dort zu brechen.

4. Runde, 4. Zug USA

Ich denke, die Sowjets versuchen, im Mittleren Osten zu Punkten, daher müssen wir dort gegenhalten. Wir spielen "Überläufer" für Einflusspunkte aus.
Die beiden Punkte verteilen wir, ein Punkt wandert in den Iran, um unsere Kontrolle über diesen wiederherzustellen, ein Punkt wandert in den Libanon, das bisher unbeeinflusst war, um diesen unter US-Kontrolle zu bringen. Danach, da wir jetzt sowieso nur noch Karten mit UdSSR-Assoziation auf der Hand halten und da die Sowjets nun sowieso Israel kontrollieren, gedenke ich, die Karte Arabisch-Israelischer Krieg zu spielen für Einfluss.

Da jetzt einige Punkte beiderseits in den Nahen Osten geflossen sind, hier eine aktuelle Karte des Nahen Ostens für die Regenten zum Ende unseres Zuges:


https://i.ibb.co/h1c2Fvc/grafik.png (https://imgbb.com/)

Ich gewinne anhand der Gesamt-Situation den Eindruck, dass für den Rest der Sowjets eher Punkte in den Ostblock als zu uns fließen werden, wir aber womöglich dadurch auch Chancen erhalten, in den Runden 5 und 6 wieder zu Punkten zu kommen, da die Verteilung der gespielten Karten bis jetzt eher sehr sowjetlastig wirkt.

4. Runde, 5. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen die Karte "Osteuropäische Unruhen" aus für Einfluss:


https://i.ibb.co/Sc2Qz39/grafik.png (https://ibb.co/zF18z40)

Dadurch dürfen wir den Sowjets 3 Einflusspunkte in Ost-Europa abziehen (die Karte ist im Early und Mid War quasi das Gegenstück zur Karte der sozialistischen Regierungen, die wir auf der Hand halten), maximal einen Einflusspunkt pro Land. Wir entziehen den Sowjets in Rumänien, in Polen und in der DDR jeweils diesen einen Punkt. Wären wir in der Spätphase des Krieges, hätte ich so allerdings die Kontrolle der Sowjets über die DDR und Polen ebenfalls brechen können! Es bricht jetzt nicht die Kontrolle der Sowjets über die letzten Beiden (in beiden von 4 sowjetischen Einflusspunkten runter auf das Minimum von 3), aber die sowjetische Kontrolle über Rumänien wird gebrochen.

Die Sowjets verteilen gedrittelt die Einflusspunkte auf Norwegen, die Sahara-Staaten südlich von Algerien und auf Haiti. In letzteren Beiden, da diese Länder nur eine Stabilitätswertung von 1 haben, übernehmen die Sowjets die Kontrolle.

4. Runde, 5. Zug USA

Im Nahen Osten wird es nun knallen, wir spielen die Karte "Arabisch-Israelischer Krieg" für Einfluss aus und aktivieren so das sowjetische Event. Da ich vom Ausgang abhängig mache, wo ich die Punkte investiere, werde ich die Sowjets zuerst das Event spielen lassen. Es bringt Ihnen für das Event überhaupt nichts, Israel zu kontrollieren, sie kriegen aber zwei Punkte von Ihrem Würfel abgezogen, da ich die zwei der drei Nachbarländer Israels, Jordanien und den Libanon, kontrolliere. Und selbst wenn die Sowjets gewinnen sollten, ob es jetzt 1:5 in Israel steht oder 0:6, das macht den Braten jetzt auch nicht fett.

Die Würfel fallen:


https://i.ibb.co/DMR0f5r/grafik.png (https://ibb.co/JpsDj53)

Der Krieg geht für die Sowjets in die Hose und damit ist die Situation entschärft. Der Arabisch-Israelische Krieg ist aber leider, wie im echten Leben, ein wiederkehrendes Phänomen, also kann er nach dem nächsten Reshuffle wieder in einer Kartenhand auftauchen.

Wir investieren einen Punkt in Ägypten, da wir dafür in einem sowjetisch-kontrolliertem Land operieren, zahlen wir für diesen doppelt und die beiden Ops-Punkt der Karte sind verbraucht.
Der tiefere Sinn dahinter ist, dass sich immer noch die Karte "OPEC" auf unserer Hand befindet, welche pro Petro-Staat den Sowjets einen Siegpunkt einbringt. Wenn ich den Sowjets zumindest die Kontrolle über ein paar dieser Länder noch zu nichte machen kann, kann ich den Effekt dieser Karte zumindest schwächen und den Schaden begrenzen. Der Punkt in Ägypten erlaubt es uns, in zukünftigen Runden nach Libyen unseren Einfluss auszudehnen.

Abgesehen davon gibt es im Spielverlauf noch die Karte "Saddat schmeißt die Sowjets raus", wodurch sämtlicher sowjetischer Einfluss in Ägypten eliminiert wird und wir, wenn ich mich richtig erinnere, einen US-Einflusspunkt dadurch in Ägypten erhalten. Für sich alleine würde diese Karte also nicht reichen, um eine US-Kontrolle über Ägypten herzustellen, aber wenn bereits US-Einfluss da ist...
Wir werden sehen, wer diese Karte spielen wird, am besten wäre es natürlich, wenn die Sowjets sie spielen müssten, wir haben sie jedenfalls aktuell nicht auf der Hand.

4. Runde, 6. Zug UdSSR

Ich muss mich jetzt fragen, ob ich prophetische Kräfte habe, die Sowjets spielen genau diese Karte "Saddat schmeißt die Sowjets raus" aus!

https://i.ibb.co/02X4GRN/grafik.png (https://imgbb.com/)

Die 4-Einflusspunkte der Sowjets in Ägypten sind damit jetzt futsch und wir übernehme die Kontrolle dort!

Noch ist der sowjetische Zug nicht beendet, die Sowjets haben sich entschieden, eine Neuausrichtung in Zaire zu versuchen. Sie würfeln aber nur eine 1, wir eine 5, dadurch ändert sich absolut nichts an den 5 US-Einflusspunkten, mit denen wir Zaire kontrollieren.

4. Runde, 6. Zug USA

Dass die Sowjets mit diesem verzweifelten Versuch, Zaire umzuschwenken, jetzt kommen, gibt mir den Verdacht, dass womöglich die Sowjets versuchen, in Afrika zu punkten, hier die aktuelle Lage in Afrika und, weil sich im Nahen Osten einiges getan hat, bilden wir den mit ab:


https://i.ibb.co/tpYcM5f/grafik.png (https://imgbb.com/)https://i.ibb.co/Zf0pT6B/grafik.png (https://ibb.co/TwsxhB4)

Falls die Sowjets nächste Runde die Scoring-Karte für Afrika spielen würden, würden sie 4 Punkte einheimsen.
Andererseits, wenn sie diese Karte hätten, hätten sie diese schon lange ausspielen können, da die Dominante Stellung der UdSSR in Afrika nun schon seit einigen Zügen gegeben ist.

Jedoch will ich nicht schon wieder den Zugang zum Süden Afrikas hergeben.
Ich entscheide mich daher, in Afrika aktiv zu werden, wir spielen die Karte "Befreiungs-Theologie" aus und investieren die 2 Punkte in Angola, was damit nicht nur die US-Kontrolle über dieses Land herstellt, es festigt es auch etwas gegen Putschversuche der Sowjets, was das Land dagegen nicht immun macht, aber es macht das Würfeln für die Sowjets etwas schwieriger.

Die Lage in Afrika ist jetzt, weil wir jetzt 2 Battleground-Länder kontrollieren, ausgeglichen und weder wir noch die Sowjets würden Punkte hier erhalten. Sollten die Sowjets tatsächlich die Afrika-Karte halten, hätten wir Ihnen damit jetzt mächtig in die Suppe gespuckt. Zumindest aber haben wir die Balance in Afrika hergestellt als Ausgangsbasis für zukünftige Runden und dadurch, dass wir jetzt ein Nachbarland Zaires kontrollieren, ist dieses auch etwas gegen Neuausrichtungsversuche der Sowjets abgesichert.

Als Ergebnis, da die Karte UdSSR-assoziiert ist, dürfen die Sowjets aber 3 Einflusspunkte in Zentralamerika verteilen:


https://i.ibb.co/vvvxcwZ/grafik.png (https://imgbb.com/)

Noch mehr Kommunisten an der Grenze zu den USA, das ist natürlich nicht schön, jedoch bin ich mir relativ sicher, dass die Sowjets keine Punkte-Karte für diese Region in dieser Runde haben, sonst hätten Sie stattdessen hier gehandelt. Bisher haben die Sowjets sie aber total vernachlässigt.

4. Runde, 7. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen die Karte "U2-Zwischenfall" aus, aber für Einflusspunkte:


https://i.ibb.co/nR3kzQC/grafik.png (https://ibb.co/jHV4g3R)

Dadurch wird das Event nicht aktiv, die Karte bleibt also weiter potenziell im Spiel, um auch eine zukünftige US-Hand zu vergiften. Bis zum nächsten Reshuffle sind wir aber vor ihr sicher.

Die Sowjets verteilen die 3 Ops-Punkte wie folgt: Ein Punkt nach Jordanien (kostet sie doppelt, bricht unsere Kontrolle über Jordanien) und ein Punkt in die Dominikanische Republik, was diese unter sowjetische Kontrolle bringt.

4. Runde, 7. Zug USA

Mir gefällt nicht, dass wir in dieser Runde quasi nur reagieren konnten und nicht wirklich agieren, wir konnten zwar den Schaden begrenzen auf bloß einen Siegpunkt für die UdSSR, aber so gewinnt man nicht den Kalten Krieg, wir müssen für ein Gleichgewicht sorgen!
Wenn wir bis jetzt in Lateinamerika keine Punktekarte gesehen haben, werden wir sie in den kommenden Runden sehen. Daher gilt es, hier für ein Fundament zu sorgen, von dem aus man operieren kann.

Da die Sowjets in dieser Runde nichts mehr unternehmen können, können wir gefahrlos die Karte "Breschnew-Doktrin" ausspielen. Sie besitzt 3 Ops-Punkte.
Die Frage ist nur, ob wir sie für einen Coup verwenden oder ob wir für Einflusspunkte sorgen. Unsere Position in Panama ist prekär genug und wir haben genügend Mil. Ops-Punkte gesammelt, ich entscheide mich daher für die sichere Variante und spiele die Karte für Einflusspunkte aus. Wir stecken einen Einflusspunkt in Panama, um es zusätzlich gegen einen möglichen Sowjetputsch im 1. Zug der nächsten Runde abzusichern, zwei Punkte investieren wir in das benachbarte Costa Rica, was dieses zwar nicht unter unsere Kontrolle bringt, aber es eröffnet uns die Tore Richtung Nicaragua und Honduras und falls die Sowjets, etwa durch einen total glücklichen Würfelwurf, uns aus Panama rausschmeißen sollten, haben wir so ein Rückfall-Land, von dem aus wir wieder mit Einfluss-Investitionen nach Panama einsickern könnten.

Leider kann ich nicht die gesamte Welt auf einen Screenshot packen, aber hier zum Überblick einmal soviel von ihr wie möglich mit allen Punktebewertungsbalken:


https://i.ibb.co/LpxXRxJ/grafik.png (https://ibb.co/PCcvjc9)

Damit endet diese Runde, ich hoffe, wir kriegen eine bessere Hand in kommenden Runden.
In Europa ist so gut wie gar nichts passiert, in der BRD ist etwa immer noch ein politisches Patt gegeben.
Denkbar wäre es, Die Kontrolle über Jordanien wiederherzustellen und in Syrien zu Putschen, dann könnte man über eine Neu-Ausrichtung versuchen, Israel zu neutralisieren und danach unter US-Kontrolle zu bringen.

Aber das sind so Projekte, die wir wahrscheinlich nur dann angehen können, wenn wir entsprechend die Punktekarten für Europa oder den Mittleren Osten erhalten oder die Sowjets dort verstärkt vorgehen und den Eindruck erwecken, dass diese die jeweilige Karte besitzen. Sie haben die nächste Runde die China-Karte, außer wir kriegen eine Karte, die etwas dagegen unternimmt, z.B. "Nixon spielt die China-Karte", dadurch würden wir Sie auf unsere Hand kriegen und den Sowjets wegnehmen.

Ansonsten gehe ich davon aus, dass wir in Lateinamerika aktiv werden müssen. Auf normalem Weg reinzukommen ist schwierig, dazu müsste man von Panama aus nach Kolumbien rein. Da Kolumbien aber ein normales Land ist, nur eine Stabilität von 1 besitzt und in Lateinamerika und Afrika in normalen Ländern jederzeit geputscht werden kann, braucht man das gar nicht mit einer schwachen Karte versuchen. Entweder man geht mit einer 3- oder noch besser 4 Ops-Karte rein und überlebt einen folgenden, etwaigen Putschversuch der Sowjets, dann kann man nach Venezuala und danach Brasilien weiterziehen (beides Battleground-Staaten) oder man lässt es lieber ganz bleiben, weswegen ich bisher die Finger von Südamerika gelassen habe.

Lieber ist dieses komplett unbeeinflusst als dass ich da mit ner schwachen Karte versuche einzudringen und dann übernehmen die Sowjets Kolumbien mit einem starken Putsch und fressen sich von da an ihren Weg durch Südamerika, das wäre ein Horror.
Denkbar wäre auch ein Eindringen über Event-Karten, so gibt es die Möglichkeit, die OAS zu gründen, was den USA Einflusspunkte in der Region zum Verteilen schenkt, es gibt auch die Karte für die Rückgabe des Panama-Kanals, die den USA einen Punkt jeweils in Costa Rica, Panama und auch Venezuela schenkt, womit man dieses Nadelöhr Kolumbien auch überspringen kann.

Lange Rede zu meinen Gedanken zur strategischen Lage, aber kurzer Sinn: Bleibt dran, wenn es weitergeht in den kommenden Runden, nur die Zeit und Fortuna werden zeigen, was es wird.

Tosh
13.01.24, 15:01
Schöner Bericht.
Ihr verleitet uns dazu auch mal wieder in das Spiel reinzugucken. Wenn bloss die Zeit dafür da wäre.

Azrael
13.01.24, 15:08
Schöner Bericht.
Ihr verleitet uns dazu auch mal wieder in das Spiel reinzugucken. Wenn bloss die Zeit dafür da wäre.

Keine Angst, wenn man für sich alleine spielt, hat man ne Partie in 1-2 Stunden durch. Oder schneller, wenn man besonders gut oder besonders schlecht spielt :D

Azrael
14.01.24, 11:15
https://i.ibb.co/pwkkGxq/grafik.png (https://ibb.co/C8SSNzL)

5. Runde, Headlinephase

Wir erhalten die Karten für die nächste Runde:


https://i.ibb.co/d2zkPHz/grafik.png (https://ibb.co/58fsrJf)


Sozialistische Regierungen: Bereits bekannt.
OPEC: Bereits bekannt:
Willy Brandt: Einmaliges Event, Mid War. Die UdSSR erhält einen Siegpunkt und einen Einflusspunkt in der BRD. Die Effekte des Events "NATO" finden keine Anwendung mehr auf Deutschland. Die Auswirkungen von Willy Brandt werden beendet, sobald das Event "Reißen Sie diese Mauer nieder!" (Ein US-Late War-Event). Wie bereits erläutert hat der Effekt von NATO sowieso keine Anwendung, da wir eigentlich nie uns auf DEFCON 5 befinden, sodass in Europa geputscht oder neuausgerichtet werden könnte.
Nixon spielt die China-Karte: Einmaliges Event, Mid War.Falls die USA die China-Karte haben, erhalten Sie 2 Siegpunkte. Ansonsten erhalten die USA die China-Karte, können Sie aber in dieser Runde nicht spielen.
Rückgabe des Panama-Kanals: Einmaliges Event, Mid War. Die USA erhalten einen Einflusspunkt jeweils in Costa Rica, Panama und Venezuela.
Europa-Punkte-Karte: Bereits bekannt.
Erster Blitz: Einmaliges Event, Early War. Zur selben Zeit spielen wie ein US-assoziiertes Event, wenn man die US-Karte für Operationspunkte ausspielt. Das Event wird nicht ausgespielt und die Karte abgeworfen. DEFCON wird um ein Level abgesenkt. Die Karte wirkt auf mich wie die UdSSR-spezifische, aggressive Schwester der UN-Intervention.
COMECON: Bereits bekannt.
"Warten Sie nicht auf die Übersetzung!": Einmalig, Mid War. Sollten die USA weniger Mil. Ops.-Punkte haben als die UdSSR, erhalten Sie 2 Siegpunkte.


Die Hand ist in meinen Augen wiedermal mau, wir sollen in Europa punkten, erhalten aber Karten, die entweder in Europa den Sowjets nützen oder die uns eher anderswo nützen.

Die einzige Karte, die uns in der Headline-Phase wirklich nützt, ist die Nixon-Karte, dann können wir den Sowjets diese 4er-Karte wegnehmen, Schadensbegrenzung betreiben.
Mein Plan ist, möglichst schnell die Situation in der BRD zu bereinigen und anschließend mit der Europa-Karte zu punkten, es müssen nicht viele Punkte sein, Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.

Die UdSSR spielt Allende und erhält dadurch einen Fuß in die Tür in Südamerika.


https://i.ibb.co/FqBMrbK/grafik.png (https://imgbb.com/)

Das wirft die Pläne wieder um, ich möchte eigentlich nicht den Sowjets einen Fuß in Südamerika gönnen. Wir werden also möglichst bald dort gegenhalten müssen.

5. Runde, 1. Zug UdSSR

Die Sowjets legen wieder eine Starke Eröffnung hin, sie spielen die Karte des Nuklearen Testmoratoriums für einen Coup gegen Angola:


https://i.ibb.co/mbL3j0K/grafik.png (https://imgbb.com/)
https://i.ibb.co/B2fvHy7/grafik.png (https://ibb.co/tpHnwqN)

Der Coup gelingt, Angola ist wieder sowjetisch.

Nun könnte ich niedergeschlagen sein und klar sind 4 sowjetische Einflusspunkte in Angola ein Disaster, allerding hätten die Sowjets genausogut die 4 Punkte für Einfluss verwenden können, um mir in Europa in die Suppe zu spucken.
Daher versuche ich, das positiv zu sehen.

Da NORAD aktiv ist und der DEFCON-Level auf 2 runtergefallen ist, dürfen wir einen Einflusspunkt gratis setzen. Wir investieren diesen in die BRD, dadurch steht es jetzt dort 6:4 zu unsere Gunsten. Wir müssen auf mindestens 8:4 kommen, um die BRD wieder unter unsere feste Kontrolle zu bringen.

5. Runde, 1. Zug USA

Kröten müssen wir schlucken. Da ich die Europa-Karte noch auf der Hand halte, spiele ich jetzt lieber Sachen, die mir entweder gar nicht oder wenig schaden und dann nur außerhalb Europas.
Im Moment kontrolliert die USA nur wenige Öl-Förderländer, wir spielen daher jetzt OPEC für Einfluss.

Die Sowjets erhalten dadurch 2 Siegpunkte (unser Vorsprung schmilzt also auf 12 US-Siegpunkte), wir setzen aber die 3 Einflusspunkte alle in der BRD ein, um diese auf 9:4 und damit unter unsere feste Kontrolle zu bringen. Wenn die UdSSR dagegen nichts in Europa unternimmt und die BRD auch im nächsten Zug US-kontrolliert bleibt, können wir 5 Siegpunkte durch die Dominanz in Europa einstreichen würden also auf 17 Siegpunkte vorrücken.

5. Runde, 2. Zug UdSSR

Die UdSSR spielen die Karte des Rüstungswettlaufs für Einfluss:


https://i.ibb.co/ccVYZ0v/grafik.png (https://imgbb.com/)

Das Event wird also nicht aktiviert. Sie stecken die drei Punkte alle in Südamerika rein, einen in Chile, um es fest unter Kontrolle zu bringen (durch das Spielen von "Allende" in der Headlinephase hatten sie bereits 2 Einflusspunkte dort, benötigten aber 3), die beiden restlichen Punkte investieren Sie in das benachbarte Peru.

Wir haben schon eine Idee, was wir dagegen unternehmen werden, wir müssen aber zuerst unsere Pläne umsetzen.

5. Runde, 2. Zug USA

Jetzt, wo die BRD wieder unter unserer Kontrolle steht, spielen wir die Europa-Karte aus:


https://i.ibb.co/tpxM07n/grafik.png (https://ibb.co/s96vT0c)

Damit sind wie geplant die 5 Siegpunkte unser und wir stehen bei 17 Siegpunkten, der Sieg im Kalten Krieg ist so nahe!

5. Runde, 3. Zug UdSSR

Der Sowjet spielt die Karte "Unabhängige Rote" aus:


https://i.ibb.co/hmZxZQx/grafik.png (https://imgbb.com/)

Dadurch dürfen wir in Jugoslawien, Rumänien, Bulgarien, Ungarn oder der Tschechoslowakei soviele Einflusspunkte verteilen, wie nötig, um auf Gleichstand mit den Sowjets dort zu kommen.
Der Sowjet lässt uns das Event zuerst ausspielen.

Tatsächlich sind die Sowjets nur in Zweien dieser Länder investiert im Moment, Bulgarien und Rumänien, beides Länder mit einer Stabilität von drei, in beiden haben Sie aktuell nur zwei Punkte.
Wir entscheiden uns für Rumänien, denn dieses liegt direkt neben der UdSSR und mit nur geringen Investitionen könnten wir hier die Kontrolle übernehmen als mögliche Option und so einen zusätzlichen Punkt bei Europa-Punktekarten kassieren dafür, dass wir ein Nachbarland der feindlichen Supermacht kontrollieren.

Nun sind aber die Sowjets an der Reihe in diesem Zug, sie entscheiden sich für einen Neuausrichtungsversuch in Zaire.
Sie würfeln relativ glücklich, wir verlieren dort drei Einflusspunkte und fallen auf 2 Einflusspunkte, dadurch verlieren wir die Kontrolle über Zaire.

5. Runde, 3. Zug USA

Es gäbe zwar gerade überall Probleme auf der Welt, aber es gibt eine Karte auf meiner Hand, die ich loswerden will, weil sie gerade verhindert, dass wir putschen könnten, nämlich "Erster Blitz".
Zugegebenermaßen verstehe ich sie selbst aus der Perspektive der USA nicht so ganz. Wir werden ja keines unserer eigenen Events streichen, aber ich fürchte, wenn ich sie spiele, würde der Teil des Events ausgeführt, der das DEFCON-Level um 1 senken würde. Dann würden wir aber einen Atomkrieg auslösen, weil der DEFCON-Wert dadurch auf 1 fiele.

Daher ist die beste Entscheidung, sie ins Weltall zu schießen, denn auch wenn mich z.B. Sozialistische Regierungen in Europa nerven würden, ein Atomkrieg wäre nerviger. Die Sozialistischen Regierungen werde ich wohl später ausspielen und dafür den Einfluss nutzen.
Zudem, ironischerweise, ist diese Karte am sichersten in der Hand der Sowjets aufgehoben, denn wenn der DEFCON-Level auf 2 wäre, würden die Sowjets diese Karte garantiert nicht als Event ausspielen, weil diese natürlich auch keinen Atomkrieg auslösen wollen.

Zur Erinnerung, der aktuelle Stand des Weltraumrennens:


https://i.ibb.co/vvCxB7r/grafik.png (https://ibb.co/gFbM75X)

Wir dürfen keine 5 oder 6 würfeln, dann hätten wir Erfolg. Zusätzlich würde dann am Ende einer Runde, wenn geprüft wird, wer wieviele Mil. Ops-Punkte hat, zwei hinzugefügt werden, man müsste also nicht bloß wegen der Mil. Ops-Punkte putschen, wenn man sich schon auf DEFCON 2 befindet.

Viel interessanter ist aber, neben dem Punkt, dass wir schadlos diese Karte entsorgen können auf diese Weise, das wir bei einem Erfolg drauf und dran wären, ICBMs zu erreichen im nächsten Schritt. Sollten wir also mal bei 18 oder 19 Siegpunkten stehen, könnten wir auf diese Weise versuchen, den Kalten Krieg friedlich durch wissenschaftlichen Fortschritt zu gewinnen!

Wir würfeln... und es kommt eine drei heraus, die USA haben den ersten, menschgemachten Satelliten ins Weltall geschossen! Nehmt das ihr Roten!

Außerdem hoffe ich darauf, dass die Sowjets jetzt ein wenig Muffensausen kriegen und vielleicht auch da mal wieder investieren, anstatt Chaos auf der Erde zu verursachen.

5. Runde, 4. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen das Gipfeltreffen für einen Coupversuch im Sudan aus:


https://i.ibb.co/JB2D9fP/grafik.png (https://ibb.co/h7H3SPv)

Sie würfeln:


https://i.ibb.co/Hd4k3T6/grafik.png (https://ibb.co/ySPb7Ft)

Sie müssen vom Würfelwurf den Stabilitätswert abziehen, dadurch können sie drei Einflusspunkte uns abziehen, aber es reicht nicht, um unsere gestützte Regierung dort zu stürzen!

Zähneknirschend muss Moskau das hinnehmen.

5. Runde, 4. Zug USA

Ich bin mir nicht sicher, ob das bisherige sowjetische Handeln ein bloßes Handeln aus Opportunitätsgründen war oder ob die Sowjets die Punktekarte für Südafrika oder Südamerika besitzen. oder ob sie überhaupt irgendeine Punktekarte besitzen.

Wir entschließen uns jedenfalls, dagegenzuhalten.
Wir spielen die Karte "Willy Brandt" aus, um diese loszuwerden. Da die Sowjets dadurch einen Einflusspunkt in Deutschland geschenkt bekommen, rücken sie auf 9:5 in der BRD auf, wir halten dort aber immer noch die Kontrolle, es würde aktives investieren der Sowjets dort erfordern, um die Kontrolle zu brechen.

Wir werden die zwei Punkte in Afrika investieren, einen in Zaire, um dort die Kontrolle wiederzuerlangen, einen im benachbarten Zimbabwe, um dort die Kontrolle zu übernehmen.

Die Sowjets erhalten durch das Event auch einen Siegpunkt geschenkt, dann ist die Karte aber wenigstens nun aus dem Spiel, wir stehen jetzt also bei 16 Siegpunkten.

Da sich einiges nun in südlichen Hemisphäre ereignet hat, hier einmal ein Zwischenüberblick über Südamerika und Afrika zum Ende unseres Zuges:


https://i.ibb.co/WznyTk4/grafik.png (https://ibb.co/X5Xsw7r)

5. Runde, 5. Zug UdSSR

Die Sowjets machen mit ihren menschenverachtenden Experimenten weiter und wollen unseren Mann in Teheran ins Weltall schießen:


https://i.ibb.co/6Dfphqf/grafik.png (https://imgbb.com/)

Sie würfeln aber eine 5 und bleiben daher bei Start stehen!

5. Runde, 5. Zug USA

Der sowjetische Patzer kommt uns ganz gelegen.
Wir entscheiden uns, jetzt in Südamerika aktiv zu werden. Wir spielen das Event der Rückgabe des Panama-Kanals, so kriegen wir einen Fuß nach Venezuela rein und können in Folgezügen darauf aufbauend Venezuela unter unsere Kontrolle bringen und auch in Brasilien aktiv werden.

5. Runde, 6. Zug UdSSR

Freundlicherweise darf der Russe weitere Kröten schlucken, er spielt die Karte "OAS-Gründung" aus:


https://i.ibb.co/cX7JYRg/grafik.png (https://imgbb.com/)

Wir setzen die 2 geschenkten Einflusspunkte in Venezuela und in Costa Rica ein und bringen diese so unter unsere feste Kontrolle. Die Firma dankt!
Noch sind die Sowjets aber nicht fertig, sie setzen die Karte für ein Realignment in Afrika ein, wieder in Zaire:


https://i.ibb.co/ftnxwdB/grafik.png (https://ibb.co/7VR1mt8)

Dieses Ewige Hin und Her geht mir etwas auf den Keks, ich denke, wir werden da den Sowjets in unserem Zug in die Suppe spucken.

5. Runde, 6. Zug USA

Es ist schonmal klar, die Sowjets können, wenn überhaupt, nur eine Punkte-Karte auf der Hand haben, sonst hätten Sie bereits jetzt verloren. Ich vermute, sie haben die für Afrika.

Hier einmal der aktuelle Überblick über Afrika:


https://i.ibb.co/Y2nKQ9g/grafik.png (https://imgbb.com/)
https://i.ibb.co/Jz9f5sr/grafik.png (https://ibb.co/sFZ0yVs)

Ich würde äußerst ungern den Sowjets hier 6 Punkte überlassen.
Falls sie punkten müssen in der nächsten Runde, können wir also jetzt selbst mit konservativen Maßnahmen wie bloßem Verteilen von Einfluss zumindest die Anzahl der Punkte, die sie hier kriegen können, abschwächen.

Wir spielen die Karte "COMECON" aus, einfach damit die auch endlich mal ausm Spiel ist und für eine Karte mit einem Wert von 3 Operationspunkten ist das sowjetische Event nicht so grässlich, dass die Sowjets ein bisschen mehr Einfluss in Osteuropa dadurch kriegen, juckt mich nicht.

Die Sowjets lass ich zuerst das Event spielen, sie investieren diese Punkte in Finnland (zählt zu West- und Osteuropa), der DDR, in der CSSR und in Bulgarien (dort übernehmen sie damit die Kontrolle).

Wir stecken die 3 Punkte alle in Afrika rein, mit 2 der 3 Punkte übernehmen wir in Zaire wiedermal die Kontrolle, den verbleibenden Punkt investieren wir in Äthiopien, das damit unter unsere Kontrolle fällt.

Mal sehen, wie der Russe antwortet.

5. Runde, 7. Zug UdSSR

Wie erwartet spielen die Sowjets die Afrika-Karte und heimsen 5 Siegpunkte ein, der US-Vorsprung schmilzt damit von 16 auf 11 Siegpunkte zu unseren Gunsten.
Es sind mir für meinen Geschmack zuviele einmalige Events der Sowjets im Spiel, wir müssen daran arbeiten, die weiter kontrolliert loszuwerden.

5. Runde, 7. Zug USA

Nun ist klar, bis zum nächsten Reshuffle spielt Afrika erstmal keine Rolle mehr, wir können jetzt uns darauf konzentrieren, eine Balance in Lateinamerika wiederherzustellen.
Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass sogar drei Punktekarten nächste Runde auftauchen (und wenn ich Pech habe, alle in meiner Hand).

Daher müssen wir jetzt etwas Vorarbeit leisten.
Wir spielen die Karte "Warten Sie nicht auf die Übersetzung" aus für die 3 Einflusspunkte.

Zwei stecken wir nach Brasilien rein, einen nach Venezuela, um dieses etwas besser gegen einen möglichen, sowjetischen Putsch abzusichern.

Damit endet diese 5. Runde, die wieder nicht überragend war, ein Hin und Her. Wir haben die Baustelle der BRD schließen können, dafür sind aber einige Baustellen noch offen:


https://i.ibb.co/8gXkvCg/grafik.png (https://ibb.co/F4npZr4)

Diese 4 Kontinente bleiben auf längere Sicht meine Sorgenkinder.
In Zentralamerika könnten wir mehrgleisig sogar vorgehen von Costa Rica aus vorgehend und z.B. Mexiko über Neu-Ausrichtung wieder ins kapitalistische Lager zurückholen.
Südamerika ist zwar zur Zeit stabil, die Sowjets könnten aber spielend leicht sich Argentinien schnappen und weiter dort Länder unter Ihren Einfluss bringen und so weitere Baustellen eröffnen.
In Afrika bin ich immer noch nicht in Südafrika drin und die Sowjets haben Angola wieder. Anstatt hier, wie die Sowjets mit der Brechstange über ne Vier-Punkte-Karte mit nem Gegenputsch reinzugehen, würde ich lieber mir Botswana sichern und dann mit Neu-Ausrichtung versuchen, Angola zu neutralisieren.
Im Nahen Osten bleibt Israel ein Sorgenkind, Saudi-Arabien ist aber zur Zeit noch unbeeinflusst, es bräuchte nur eine Karte mit drei Punkten um es zu übernehmen. Es ist nur eine Frage, wer es zuerst tun wird, da beide Seiten dort Einfluss investieren können.

Es wird viel davon abhängen, wer welche Punktekarten kriegt. In meinen Augen ist das Erhalten der Punkte-Karten immer ein Manko, da es einen zur Nullrunde zwingt, der Gegner tut etwas, man muss diese Karte spielen und kann nicht auf die Aktion des Gegners reagieren, was in einem rundenbasiertem Spiel fatal sein kann.

Im Idealfall erhalte ich also in der nächsten Runde keine Punkte-Karten, dann könnten wir daran arbeiten, zumindest für neutrale Verhältnisse in diesen Kontinenten zu sorgen. Wenn man im Mittleren Osten eine Vorherrschaft hinkriegen könnte, wäre das noch besser, da der Mittlere Osten durch DEFCON 2 vor Putschversuchen geschützt ist. Es bleibt spannend.

Azrael
14.01.24, 12:55
https://i.ibb.co/2Fn4xx7/grafik.png (https://ibb.co/VLj4RRW)

6. Runde, Headlinephase

Die erste Hälfte der Runde, falls wir 10 Runden spielen, ist jetzt rum, mal sehen, was für Karten wir auf die Hand kriegen:


https://i.ibb.co/mNQTscr/grafik.png (https://ibb.co/hYp95mx)

Es ist zum Mäuse melken...
Ich denke, wir akzeptieren jetzt geistig, dass wir einfach verdammt viele Kröten jetzt schlucken müssen und spielen die Events der Sowjets aus, damit sie einfach ausm Spiel sind. Immerhin, ich hoffe die Sowjets haben dafür im Austausch viele US-Karten auf der Hand, das wäre nur fair.

Hier die Karten erklärt:


China-Karte: Bereits bekannt.
Sozialistische Regierungen: Bereits bekannt.
Berliner Mauer: Einmalig, Mid War. Die Sowjets fügen 2 Einflusspunkte in der DDR hinzu. Steht es im Weltraumrennen bei Gleichstand oder hinken die Sowjets hinterher, rücken sie ein Feld vor.
Cambridge Five: Nicht einmalig, kann aber nur im Early oder Mid War als Event gespielt werden. Die USA entblößen alle Punkte-Karten auf Ihrer Hand und die Sowjets dürfen dann einen Einflusspunkt in einer dieser Regionen platzieren. Wir müssen sie also nach der Südamerika-Karte am besten spielen.
Camp David-Abkommen: Einmalig, Mid War. Die USA erhalten einen Siegpunkt und einen Einflusspunkt in jeweils Israel, Ägypten und Jordanien. Das Event "Arabisch-Israelischer Krieg" ist nicht länger spielbar. Die betroffene Karte gibt es dann schon noch, sie kann halt nur noch für Operationen verwendet werden.
Atom-U-Boote: Einmalig, Mid War. US-Putsche in Battleground-Ländern beeinflussen für den Rest der Runde nicht den DEFCON-Zähler. Ein sehr mächtiges Event, damit könnten wir die Lage in den vier zuvor genannten Sorgenkindern auf den Kopf stellen. Oder zumindest in Dreien, falls die Sowjets nicht in einem Battleground-Land putschen.
Südamerika-Punktekarte: Bereits bekannt, taucht erst ab dem Mid War auf wie etwa die Afrika-Karte auch.
Kultur-Revolution: Einmalig, Mid War. Falls die USA im Besitz der China-Karte sind, erhalten die Sowjets diese und können sie auch in dieser Runde spielen. Falls die Sowjets sie bereits in Ihrer Hand haben, erhalten sie stattdessen einen Siegpunkt. Auch hier ist die Reihenfolge wichtig, wir müssen also zuerst die China-Karte nutzen, dadurch landet sie auf der sowjetischen Hand und ist diese Runde unspielbar, dann kriegen diese "nur" einen Siegpunkt.
Suez-Krise: Einmalig, Early War. 4 US-Einflusspunkte werden aus Frankreich, Großbritannien und Israel entfernt, maximal 2 Punkte pro Land.
Südafrikanische Unruhen: Mid War. Die Sowjets dürfen entweder 2 Einflusspunkte in Südafrika hinzufügen oder 1 einen Einflusspunkt in Südafrika und zwei Einflusspunkte insgesamt in den beiden Nachbarländern Angola und Botswana.


Es gibt hier in meiner Meinung nur eine richtige Entscheidung, wir spielen die Atom-U-Boote als Headline-Karte.

Die Sowjets spielen den Buschkrieg aus:


https://i.ibb.co/KN4q75J/grafik.png (https://imgbb.com/)

Es darf ein beliebiges Land mit einer Stabilitätswertung von 1 oder 2 angegriffen werden. Es ist ein Würfel zu würfeln und für jedes vom Feind kontrollierte Nachbarland ist ein Punkt vom Würfelwurf abzuziehen. Bei einem finalen Wurf von 3-6 ist der Krieg ein Erfolg, dann würde der ausspielende Spieler einen Siegpunkt erhalten und sämtlicher Einfluss des Gegners im betroffenen Land würde in eigenen Einfluss umgewandelt werden. In jedem Fall, selbst im Fall der Niederlage, erhält der Spieler aber 3 Mil. Ops-Punkte.

Die Karte funktioniert also ähnlich wie ein Putsch und ist damit auch eine ziemlich starke Wahl für die Sowjets, mal sehen, welches Land Sie ins Visier nehmen:


https://i.ibb.co/hZTmxnz/grafik.png (https://ibb.co/yYxQmMj)

Das tut extrem weh, der Iran ist damit quasi unantastbar geworden. Einfluss reinzuinvestieren wäre extrem teuer. Wenn, dann müsste man die umgebenden Länder, Pakistan, Afghanistan und den Irak unter unsere Gewalt bringen, dann könnte man mit einem guten Modifikator und einer Neuausrichtung versuchen, dagegen zu halten.

Ich weiß nicht, ob wir hieraus ableiten können, dass die Sowjets die Karte für den Nahen Osten haben, aber andererseits hätten sie diese auch dann schon spielen können um Punkte zu holen.
Mal sehen, was die Roten in ihrem 1. Zug machen.

6. Runde, 1. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen die Karte "Flower Power" für Einfluss:


https://i.ibb.co/my313kM/grafik.png (https://imgbb.com/)

Sie nutzen die 4 Einflusspunkte, um jeweils einen Einflusspunkt in Ägypten und im Libanon zu platzieren, was unsere Kontrolle dort bricht, sie aber eben doppelt kostet. Dieses aggressive Vorgehen im Nahen Osten bestärkt mich in dem Verdacht, dass die Sowjets hier punkten wollen und einfach soviele Punkte wie möglich einheimsen wollen.
Wir werden dagegen halten, denn im Moment ist die Lage in Südamerika ausgeglichen und wir würden sogar einen Siegpunkt kriegen, ich will den Sowjets nicht den Nahen Osten komplett überlassen, genug ist genug!

6. Runde, 1. Zug USA

Wir spielen die Karte "Suez-Krise" aus und lassen die Sowjets zuerst das Event spielen.

Die Sowjets ziehen jeweils 2 Punkte aus Großbritannien und Frankreich ab, was unsere Kontrolle dort bricht.
Das ist verschmerzbar, da die Europa-Karte im Moment aus dem Spiel ist und ich vermute, dass die Sowjets das nicht ausnutzen werden, ich gehe davon aus, dass sie sich auf den Nahen Osten konzentrieren werden, zumindest bin ich für ein Tauziehen dort bereit.

Wir verteilen die 3 Punkte, jeweils ein Punkt wandert nach Ägypten, in den Libanon und Jordanien. In allen drei Ländern stellen wir damit unsere Kontrolle wiederher.
Es kann auch sein, dass die Sowjets einer eventuellen Neu-Ausrichtung gegen Israel zuvor kommen wollten, wir werden sehen, wie sie antworten werden.

Die aktuelle Lage im Nahen Osten nach unserem Zug:


https://i.ibb.co/Kr3qrV1/grafik.png (https://ibb.co/DRSCRwq)

6. Runde, 2. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen die Karte "Sumpf" aus, aber für Einfluss:


https://i.ibb.co/0y5VgCw/grafik.png (https://imgbb.com/)

2 der drei Einflusspunkte investieren sie in Argentinien und bringen dieses unter Ihre Kontrolle, den verbleibenden Punkt investieren sie in Nicaragua und bringen dieses ebenfalls unter Kontrolle.

6. Runde, 2. Zug USA

Wir setzen nun auf die China-Karte, um im Nahen Osten weiter Fortschritt zu machen.
Wir investieren drei Punkte in Saudi-Arabien, um dieses unter unsere Kontrolle zu bringen, den verbleibenden Punkt investieren wir in Honduras. Der tiefere Sinn dahinter ist, dass ich sowohl Israel als auch den Irak einkreisen will mit US-kontrollierten Staaten, um anschließend diese beiden Staaten mit Neu-Ausrichtungen zu neutralisieren und so die sowjetische Dominanz über den Nahen Osten zu brechen, andererseits will ich ein wenig Fortschritt in Lateinamerika vorbereiten.

Sollten die Sowjets hingegen im nächsten Zug Putschen und so den DEFCON-Level auf 2 senken, kann ich zwar im Nahen Osten nicht mehr putschen, ich kann jedoch in Lateinamerika und in Afrika dank dem Event "Atom-U-Boot" frei nach Belieben putschen, ohne einen Atomkrieg auszulösen.

6. Runde, 3. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen den ABM-Vertrag als Event:


https://i.ibb.co/D1xmw02/grafik.png (https://ibb.co/0ng1YHb)

Dies ist ein mächtiges Event, es verbessert nicht nur den DEFCON-Level um eins (also von 3 (durch Rundenbeginn) hoch auf 4), der Spieler darf die Karte auch noch ganz normal für 4er Operationen verwenden!
Die Sowjets nehmen Brasilien ins Visier:


https://i.ibb.co/71XcFkb/grafik.png (https://ibb.co/LZ8wfNv)

Das ist Glück im Unglück, dass Brasilien nun "nur" neutral ist.
Dadurch fällt der DEFCON-Level wieder zurück auf 3.

6. Runde, 3. Zug USA

Wir machen weiter mit unserer konservativen Strategie und spielen nun die Karte "Kulturrevolution", die 3 Punkte investieren wir in die Golf-Staaten, um den Irak weiter einzukreisen, dafür kriegen die Sowjets im Austausch nun einen Siegpunkt, weil sie aktuell die Chinakarte halten.

Der Nahe Osten ist damit fast neutral, wenn die Sowjets jetzt nicht irgendwo putschen, können wir nächste Runde Neuausrichtungen im Irak und in Israel versuchen!

6. Runde, 4. Zug UdSSR

Die Sowjets haben die Gefahr erkannt, sie spielen "Wer hat China verloren" um einen Coup durchzuführen:


https://i.ibb.co/d2k8TZf/grafik.png (https://imgbb.com/)

Sie entscheiden sich jedoch, im Libanon zu putschen, wo der DEFCON-Level unverändert bleibt, egal wie es ausgeht:


https://i.ibb.co/ns0HLKF/grafik.png (https://ibb.co/fYShxTs)

Glück gehabt, jetzt müssen wir im nächsten Zug aber die Gelegenheit am Schopfe packen!

6. Runde, 4. Zug USA

Wir setzen zum Sprung an, wir haben leider nur noch eine Karte mit Ops-Wert 3, die der sozialistischen Regierungen.
Das Opfer bringen wir aber jetzt, da die Europa-Karte gespielt ist.

Wir setzen sie für Neu-Ausrichtungen ein und haben, da die Karte einen Ops-Wert von Drei hat, damit drei Versuche.
Wir nehmen zuerst priorität Israel ins Visier, danach den Irak.

Mit den ersten beiden Versuchen können wir den Einfluss der Sowjets im Israel nahezu total brechen, es steht 1/1 dort und gibt uns die Chance, zu normalen Konditionen in Israel Einfluss zu investieren und dort die Kontrolle zu übernehmen.

Mit dem dritten Versuch nehmen wir den Irak ins Visier.
Leider eine Niete, der Irak bleibt unter Kontrolle der Sowjets, aber damit ist Irael nicht mehr unter Kontrolle der UdSSR, das ist doch schonmal was. Und es fühlte sich verdammt gut an, mal wieder offensiv zu agieren anstatt nur zu reagieren!

Nachträglicher Einschub: Die Sowjets haben 2 US-Einflusspunkte in Kanada und einen US-Einflusspunkt in der BRD entfernt.

6. Runde, 5. Zug UdSSR

Die Sowjets sprengen den Papst in die Luft!


https://i.ibb.co/yYc7QJH/grafik.png (https://ibb.co/gPLhRCk)

Das ist etwas ungünstig, denn mit der Berliner Mauer schenken wir Ihnen ja eh schon einen Fortschritt im Rennen ums Weltall, aber damit müssen wir nun leben.

6. Runde, 5. Zug USA

Wir haben, mit diesem Zug, noch drei Züge, 2 um in Südamerika Einfluss unterzubringen, wahrscheinlich werden die Sowjets auch mal in Brasilien erneut putschen, wo wir dann gegenhalten müssen und wir müssen die Südamerika-Karte dann noch ausspielen.

Wir spielen die Karte "Berliner Mauer" aus und investieren die 2 Einflusspunkte in Brasilien.

Damit ist die aktuelle Lage in Südamerika ausgeglichen:


https://i.ibb.co/QKZ8Mcg/grafik.png (https://imgbb.com/)

Und da wir im Nahen Osten einiges Durcheinander gewirbelt haben, auch einmal die Karte des Nahen Ostens, wie sie aktuell aussieht:


https://i.ibb.co/2KZkvNv/grafik.png (https://imgbb.com/)

6. Runde, 6. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen eine Karte, die man wohl am ehesten als "Koloniale Resteinflüsse" oder ähnliches übersetzen könnte:


https://i.ibb.co/wKrF4my/grafik.png (https://imgbb.com/)

Was auch immer die Sowjets damit vorhaben, es tut Ihnen weh, denn wir dürfen nun frei 4 Einflusspunkte in Südost-Asien oder Afrika verteilen.
Da wir in Asien bereits eine dominante Stellung besitzen (Die Sowjets waren die letzten Runden hier in der Tat überrasschenderweise extrem passiv), entscheiden wir uns, die 4 Punkte exklusiv in Afrika zu verteilen.

Wir verteilen die Punkte auf Tunesien (zuvor unbeeinflusst), Algerien, Nigeria und Kamerun. Letztere drei waren zuvor sowjetisch kontrolliert, in allen drei brechen wir so die sowjetische Kontrolle und damit auch die sowjetische Dominanz über den afrikanischen Kontinent:


https://i.ibb.co/85ck9wF/grafik.png (https://imgbb.com/)

Die Sowjets entscheiden sich, die Karte für Einflussgewinnung zu nutzen. Sie platzieren jeweils einen Punkt in Guatemala (übernehmen dort die Kontrolle) und einen in den Phillippinen (steht dort jetzt 2:3 Einflusspunkte)

6. Runde, 6. Zug USA

Wenn wir jetzt noch irgendwie Punkte aus Südamerika ziehen möchten, müssen wir alles auf eine Karte setzen und in Argentinien putschen. Entweder wir würfeln sehr gut, dann übernehmen wir die Kontrolle dort mit einigem Einfluss an Reserve und überleben einen sowjetischen Gegenputsch, dann können wir Punkte aus Südamerika rausziehen... oder wir würfeln schlecht, Argentinien bliebe sowjetisch, wir müssten bangen, dass sie nicht in Brasilien gegenputschen und dann könnten wir zumindest ein Unentschieden hier erzielen.

Wir spielen die Karte des Camp-David-Abkommens aus, um ohne Sowjetisches Event putschen zu können:


https://i.ibb.co/zh9xCmC/grafik.png (https://ibb.co/Kj4hB5B)
https://i.ibb.co/nbcZVpT/grafik.png (https://ibb.co/zrRjLd1)

Leider war der Wurf nicht gut genug, jetzt hängt in Südamerika alles davon ab, was die Sowjets tun werden im nächsten Zug, ob wir noch zu Punkten dort unten kommen oder nicht.

6. Runde, 7. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen die Karte "Gefecht am Ussuri" für Einflusspunkte:


https://i.ibb.co/bPy7yy2/grafik.png (https://imgbb.com/)

Das einmalige Event wird dadurch aktiviert, wir erhalten die China-Karte geschenkt, die Sowjets investieren die drei Einflusspunkte wie folgt: Ein Punkt wird in Südkorea investiert (kostet sie doppelt, bricht unsere Kontrolle dort), einer wandert in die Philippinen und etabliert die sowjetische Kontrolle über diese.
Das ist verschmerzbar, mit der China-Karte können wir alles, was die Sowjets dort treiben, umkehren.
Ich könnte mir z.B. vorstellen, die Kontrolle über Indien zu etablieren und Südkorea dann mit dem verbleibenden Punkt zurückzuholen. Das muss aber auf die nächste Runde warten.

6. Runde, 7. Zug USA

Ich weiß nicht, ob ich mit meinem Handeln quer über den Globus die sowjetische KI ausreichend verwirrt habe, aber wir haben Glück, dass die Sowjets nichts weiter in Südamerika getan haben...


https://i.ibb.co/rZgX9RG/grafik.png (https://ibb.co/8jJQkLD)

...aber wir können ein Mitleidspünktchen aus Südamerika rausziehen, weil wir dank dem Putsch in Argentinien zur Zeit mehr Battleground-Länder als die Sowjets kontrollieren.

Es stellt sich nach dem Spielen der Runde raus, dass der Effekt aus dem Weltraumrennen, dass zum Ende der Runde zwei Mil. Ops-Punkte hinzugefügt werden entweder nur einmalig war oder nur solange gilt, wie man alleine diesen Fortschritt hält, denn wir kriegen den Siegpunkt direkt wieder abgezogen, weil wir einen Mil. Ops-Punkt zu wenig gemacht haben.

Wir stehen damit wieder bei 8 US-Siegpunkten.

Ich hoffe, wir kriegen jetzt bessere Hände, wir haben soviele Kröten diese Runde geschluckt, das muss doch für etwas gut sein!

Azrael
15.01.24, 12:14
https://i.ibb.co/TvZzn4b/grafik.png (https://ibb.co/vwb2r3Q)

7. Runde, Headlinephase

Die letzte Mid War-Runde bricht an, das sind unsere Karten:


https://i.ibb.co/GCCFvV0/grafik.png (https://ibb.co/P11tZ5N)

Ich bin schon mal etwas positiver gestimmt, hier die Erklärung der Karten:


China-Karte: Bereits bekannt.
Cambridge Five: Bereits bekannt.
Südafrikanische Unruhen: Bereits bekannt.
Dekolonialisierung: Füge einen sowjetischen Einflusspunkt in jeweils 4 Ländern in Südostasien oder Afrika hinzu.
Bären-Falle: Einmalig, Mid War. Ab dem nächsten sowjetischem Zug muss der sowjetische Spieler eine Karte vom Ops-Wert 2 oder höher abwerfen und 1-4 würfeln, um das Event abzubrechen. Dies wird in jedem sowjetischem Zug wiederholt bis das Event entweder abgebrochen ist oder keine geeigneten Karten übrig bleiben. Sollte der sowjetische Spieler keine geeigneten Karten übrig haben, kann er nur Punkte-Karten spielen. Dies ist ein sehr starkes Event (das sowjetische Gegenstück "Sumpf" haben wir gesehen aber als Ops-Karte gespielt, das Gegenstück tut das Gleiche den USA an) und wir werden wohl diese Karte für die Headlinephase spielen.
Naher Osten-Punktekarte: Bereits bekannt.
Die Stimme Amerikas: Mid War. Entferne 4 sowjetischen Einfluss von nicht-europäischen Ländern. Nicht mehr als 2 pro Land. Gerade in Kombination mit dem Nahen Osten eine sehr nützliche Karte für uns. Wir könnten so die Sowjets aus Syrien, Ihren Rest-Einfluss in Israel und einen Punkt aus dem Irak entfernen.
"Ein kleiner Schritt...": Mid War. Falls der ausspielende Spieler hinten liegt im Weltraum rennen, darf er zwei Felder im Weltraumrennen vorrücken. Es gibt nur Siegpunkte vom zweiten Feld, falls es welche gibt.
Kubanische Raketenkrise: Einmalig, Mid War: Das DEFCON-Level wird auf 2 gesetzt. ALLE Putschversuche des Gegners, völlig egal wo auf der Welt, setzen den DEFCON-Level auf 1 und verursachen den Atomkrieg. Der Gegner verliert dann das Spiel. Das Event kann jederzeit gecanceled werden, indem entweder die Sowjetunion 2 Einflusspunkte aus Kuba entfernt oder die USA 2 Einflusspunkte aus der Türkei entfernen (je nachdem, wer besagter "Gegner" ist).
UN-Intervention: Bereits bekannt.


Wir haben drei nervige, sowjetische Karten, aus verschiedenen Gründen. Ich will den Sowjets keinen Einfluss schenken in Afrika oder Südostasien. Gleichzeitig will ich auch keinen sowjetischen Einfluss in Südafrika herschenken. Cambridge Five lässt sich leicht dadurch entschärfen, dass wir nach der Punkte-Karte diese ausspielen.
Mit der UN-Intervention kann ich eine der beiden anderen Karten loswerden. Und die verbleibende schießen wir einfach ins Weltall.

Für die Headlinephase nehmen wir wie angekündigt die Bären-Falle, denn selbst wenn der Sowjet direkt in seinem ersten Zug aus ihr entkommt, er muss trotzdem diesen Zug aussetzen. Wie ich bereits sagte: Selbst eine Nullrunde kann hier einen ziemlichen Unterschied bereiten.
Ich hoffe natürlich auf mehr, im besten Fall kann es natürlich sein, dass der Kreml einige Züge aussetzen muss.
Ich hoffe, frühzeitig so den Nahen Osten amerikanisch dominiert zu gestalten und die Karte für diesen ausspielen zu können, um dann weiter im Rest der Welt den Kommunismus zu bekämpfen. Die Karte für Zentralamerika steht ebenfalls noch aus, ich vermute, dass die Sowjets diese haben.

Die Sowjets spielen die Junta-Karte:


https://i.ibb.co/VvyvC1G/grafik.png (https://imgbb.com/)

Dadurch dürfen sie 2 Einflusspunkte in einem beliebigen, lateinamerikanischen Land platzieren und anschließend dürfen sie mit dem Ops-Wert der Karte einen freien Coup oder Neuausrichtungs-Würfel nutzen.
Das tun sie in Panama:


https://i.ibb.co/VBH0KwC/grafik.png (https://ibb.co/x5mK4Fg)

Zum Glück ohne Erfolg, hier macht sich der größere Einfluss, der hier geparkt wurde, bezahlt, wären nur 2 Einflusspunkte hier drinnen gewesen, wäre die amerikanische Kontrolle gebrochen gewesen!

7. Runde, 1. Zug UdSSR

Der Bär versucht, der Falle zu entwischen:


https://i.ibb.co/b3VbXPk/grafik.png (https://ibb.co/4fL1p7H)

Leider gelingt ihm das auch, trotzdem verpassen die Sowjets damit Ihren ersten Zug.

7. Runde, 1. Zug USA

Wir nutzen die China-Karte für einen Putsch in Mexiko, um einerseits uns die benötigten Mil. Ops-Punkte zu sichern und andererseits, um den DEFCON-Level auf 2 runterzubringen und so Panama zu schützen. Denn sollten die Sowjets die Zentralamerika-Karte haben, könnten Sie diese einfach jetzt spielen und 5 Siegpunkte einheimsen, das will ich nicht einfach so zulassen:


https://i.ibb.co/DtP1n1V/grafik.png (https://ibb.co/R9GgWgv)
https://i.ibb.co/r3CDQzz/grafik.png (https://ibb.co/tz7VHvv)

Der Coup gelingt, gerade so, der Stand in Mittelamerika nach dem Coup:


https://i.ibb.co/fMgzy3G/grafik.png (https://ibb.co/PxLvP2z)

Das sieht doch schon deutlich ausgeglichener aus!

7. Runde, 2. Zug UdSSR

Der Sowjet spielt die "Shuttle-Diplomatie" aus, um einen Coup auszuführen in Honduras:


https://i.ibb.co/VByKBVV/grafik.png (https://imgbb.com/)

Das nächste Mal, wenn die Asien- oder Naher Osten-Punkte-Karte gespielt wird (welche auch immer zuerst kommen mag), wird den Sowjets ein Battleground-Land in der Wertung abgezogen. Da die Karte im Stapel abgeworfener Karten landet, ist sie kein einmaliges Event und könnte im Late War nochmal auftauchen.
Die Sowjets spielen uns damit unbewusst in die Karten.

Leider war der sowjetische Putsch meisterhaft, Honduras ist jetzt sowjetisch dominiert:


https://i.ibb.co/RPYVSmy/grafik.png (https://ibb.co/zbQ05YJ)

7. Runde, 2. Zug USA

Die Lage in Südamerika ist perfekt ausgeglichen, weder wir noch die Sowjets können da im Moment punkten, wir wenden uns jetzt daher dem Nahen Osten zu.

Wir spielen die Karten-Kombo UN-Intervention (Event) und Südafrikanische Unruhen für Einfluss. Die beiden Einflusspunkte investieren wir in Israel. Ziel ist es, im nächsten Zug, falls möglich, die Kontrolle über Israel zu übernehmen, danach kann man mit "Voice of America" den Sowjets einigen Einfluss abspenstig machen in weiteren Battleground-Ländern dort und dann können wir richtig viele Punkte mit der Punktekarte einfahren. Da die Sowjets ja in Zentralamerika aktiv werden müssen, gehe ich davon aus, dass das möglicherweise als Plan aufgeht.

7. Runde, 3. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen den Zusammenbruch des Portugiesischen Reiches, aber für Einflusspunkte:


https://i.ibb.co/LksY3Qc/grafik.png (https://imgbb.com/)

Das Event wird also nicht aktiv und bleibt im Spiel. Die beiden Einflusspunkte verteilen sie, einer wandert nach Algerien (stellt die sowjetische Kontrolle dort wieder her), der andere Punkt wandert nach Norwegen (2/4 benötigten Einflusspunkten für sowjetische Kontrolle dort).

7. Runde, 3. Zug USA

Da wir im Weltraumrennen aktuell nicht zurückliegen und das Event uns nicht zu Nütze ist, spielen wir "Ein kleiner Schritt..." für die beiden Einflusspunkte.
Wir investieren auch diese beiden Punkte in Israel und übernehmen dort die Kontrolle.

Die Lage im Nahen Osten nach unserem Zug:


https://i.ibb.co/NVxJmws/grafik.png (https://imgbb.com/)

Wenn wir jetzt punkten könnten, würden wir hier 3 Siegpunkte mitnehmen.
Ich denke aber, wenn wir mit der Stimme Amerikas den sowjetischen Einfluss in Libyen eliminieren, ihn aus Ägypten entfernen, damit sie nicht sofort wieder nach Libyen reinkommen und den letzten sowjetischen Einfluss in Israel entfernen, haben wir den Sowjets damit gut Schaden hinzugefügt.
Andererseits spukt mir gerade im Kopf der erschreckende Gedanke um, dass die Sowjets die Karte "Muslimische Revolte" haben könnten, dann dürften sie aus bestimmten, definierten vom Islam geprägten Ländern sämtlichen US-Einfluss entfernen.
Wir kucken, was die Sowjets nächste Runde machen, aber möglicherweise begnügen wir uns mit den 3 Punkten und setzen die Karte "Stimme Amerikas" lieber in Zentralamerika ein.

7. Runde, 4. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen die Karte "Blockfreie Bewegung" für eine Neu-Ausrichtung in Algerien:


https://i.ibb.co/W2L2VkG/grafik.png (https://imgbb.com/)

Wir haben nur eine 1 gewürfelt, die Sowjets eine 4, wir sind aus Algerien damit komplett raus.

7. Runde, 4. Zug USA

Mir gefällt der Plan die Stimme "Amerikas in Zentralamerika einzusetzen, immer mehr.
Der Plan ist, jetzt erstmal die Naher Osten-Punktekarte zu spielen und die drei sicheren US-Siegpunkte mitzunehmen, bevor die Sowjets doch eine Muslimische Revolte anzetteln, unsere Position im Nahen Osten ist also fragiler, als sie scheint.
Danach in Zug 5 will ich in Zentralamerika putschen, z.B. in der Dominikanischen Republik. Danach in Zug 6 mit der Stimme Amerikas die sowjetische Stellung dort erodieren, zwei Einflusspunkte aus Kuba entfernen, die beiden anderen aus weiteren Ländern in Zentralamerika.
Bis Zug 7 sollten die Sowjets Ihre Punktekarte gespielt haben, dann kann ich Ihnen noch anderweitig in die Suppe spucken oder die nächste sowjetische Karte ins All schießen.

Wie geplant spielen wir die Punktekarte und holen uns die 3 Siegpunkte aus dem Nahen Osten. Damit steht es aktuell bei 11 US-Siegpunkten.

7. Runde, 5. Zug UdSSR

Die Sowjets machen uns ein kleines Geschenk, sie spielen die Karte "Marionetten-Regierungen" und lassen uns das Event zuerst spielen:


https://i.ibb.co/1LfnHxj/grafik.png (https://imgbb.com/)

Wir dürfen einen Einflusspunkt in drei Ländern platzieren, die zur Zeit keinerlei Einfluss irgendeiner Supermacht besitzen.
Die Liste ist lang, nach einigen Überlegungen entscheide ich mich für Argentinien, Südafrika und Indien, alle drei sind zur Zeit unbeeinflusst und Battleground-Länder.

Die Sowjets nutzen die Karte für Neuausrichtungen, unternehmen einen Würfelwurf in Argentinien, ums uns wieder rauszuschmeißen. Der erste Wurf misslingt und wir bleiben drin. Der Zweite Würfelwurf... wird nicht durchgeführt von der KI.
Das ist äußerst seltsam, ich wüsste nicht, warum sie das nicht tun sollte und kann es daher auch nicht erklären.

7. Runde, 5. Zug USA

Jetzt, wo wir keine Punkte-Karte mehr auf der Hand haben, können wir die Karte "Cambridge Five" bedenkenlos nutzen.
Wir werden sie für einen Militärcoup einsetzen, ich habe mich aber nun umentschieden und wir werden in Nicaragua putschen, da dies nicht komplett isoliert ist im Gegensatz zu einer Stellung in der dominikanischen Republik:


https://i.ibb.co/RCB2htY/grafik.png (https://ibb.co/nDnr346)

Da müsste das Würfelglück uns wieder gehörig im Stich lassen, damit das nichts wird, die Chancen stehen also sehr gut, dass wir im Anschluss Nicaragua kontrollieren. Die Frage ist, wie sicher wir das tun. Wünschenswert wäre eine 4 oder höher, damit Nicaragua einen eventuellen Gegenputsch der Sowjets überstehen kann:


https://i.ibb.co/Kmp2WN2/grafik.png (https://ibb.co/Trx4tK4)

Die Freude ist verhalten. Die Sowjets müssten schon sehr schlecht würfeln, um da nicht erfolgreich einen Gegenputsch durchführen zu können.

7. Runde, 6. Zug UdSSR

Die Sowjets haben den Marschallplan ins All geschossen:


https://i.ibb.co/rHqwgc1/grafik.png (https://imgbb.com/)

Leider erfolgreich:

https://i.ibb.co/JCrr5TY/grafik.png (https://ibb.co/25ccgrz)

Die Sowjets erhalten dadurch die 2 Siegpunkte durch die Pioniersleistung, als Erste Interkontinentalraketen zu haben.
Das bringt uns etwas in Zugzwang, wir wollen auch nicht, dass die Sowjets im Weltall als Erste einen Mann auf dem Mond landen!

7. Runde, 6. Zug USA

Da die Sowjets im nächsten Zug, falls sie die Zentralamerika-Punktekarte haben, diese spielen müssen, möchte Ich Ihnen jetzt in die Suppe spucken. Wir spielen die Stimme Amerikas als Event aus:


https://i.ibb.co/9ngJqVQ/grafik.png (https://ibb.co/F639B0R)

Die Lage in Mittelamerika danach:


https://i.ibb.co/CbMDN8k/grafik.png (https://ibb.co/Pc903j7)
https://i.ibb.co/cw2TKN8/grafik.png (https://ibb.co/VxMB0vC)

Da zum jetztigen Zeitpunkt die Sowjets Kuba nicht kontrollieren, würden wir damit auf 2 Siegpunkte kommen, sollten die Sowjets nächste Runde die Punktekarte für Mittelamerika spielen. Da haben wir Ihnen dann ein Ei gelegt, sie haben aber auch in dieser Runde seltsame Entscheidungen getroffen. Ich z.B. hätte den Marshall-Plan an ihrer Stelle ausgespielt für Einfluss. Klar erhalten die USA dadurch auch Einfluss in Europa geschenkt, Europa ist aber sowieso die meiste Zeit ein Patt, da hätten die Sowjets mit diesen 4 Einflusspunkten mir nochmal irgendwo richtig Schaden zufügen können.

7. Runde, 7. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen keine Punktekarte, stattdessen spielen sie die "Küchendebatte" (https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCchendebatte):


https://i.ibb.co/TBZBPsQ/grafik.png (https://ibb.co/N6X6WM0)

Leider kontrollieren wir nicht mehr Battleground-Länder als die Sowjets, daher kriegen wir auch keine Siegpunkte geschenkt, schade.
Die Sowjets investieren den einen Siegpunkt in der BRD, dort steht es jetzt 8 US-Einflusspunkte vs. 6 sowjetische Einflusspunkte.

Aktuell ist Europa eher sowjetisch dominiert, da die Europa-Karte aber erst ab dem nächsten Reshuffle auftauchen könnte, ist das nicht weiter wild, bei Bedarf können wir den Schaden innerhalb von wenigen Zügen beheben.

7. Runde, 7. Zug USA

Wir schießen die Dekolonialisierung ins Weltall im Versuch, gleichzuziehen:


https://i.ibb.co/BcRwvKw/grafik.png (https://ibb.co/S5pJH7J)

Leider ein Fehlschlag.

Damit endet diese 7. Runde und der Mid War. Ab nächster Runde befinden wir uns im Late War, dann kommen auch die entsprechenden Karten hinzu.
Strategisch stehen wir mit aktuell 11 US-Siegpunkten Vorsprung nicht schlecht da, es könnte wesentlich schlimmer sein und im Late War kommen einige Karten hinzu, deren Event sehr hässlich für die Sowjets sein könnte, daher bin ich in dieser Hinsicht nicht all zu beunruhigt.
Am Ende des Late War gibt es aber neben den Punktekarten nochmal eine finale Zählung des Standes auf den jeweiligen Kontinenten, wo nochmal Siegpunkte verteilt werden, man will also nicht, dass am Ende des Late War die Sowjets die Mehrzahl der Kontinente dominieren. Und wer die China-Karte am Ende von Runde 10 kontrolliert, kriegt auch nochmal einen Siegpunkt geschenkt.

Was die Kontinente angeht, stehen wir in den Amerikas zumindest ok da, Afrika und Europa sind aktuell etwas meine Sorgenkinder. Der Nahe Osten ist auch solch ein Sorgenkind, sollte einer von uns die Karte der Muslimischen Revolution erhalten, muss damit umgegangen werden. Wenn die Sowjets sie erhalten und als Event ausspielen, könnten sie mir massiven Schaden im Nahen Osten hinzufügen. Wenn ich sie erhalten sollte, wäre ich wohl gezwungen, sie ins Weltall zu schießen, denn ich will meine Stellung dort natürlich auch nicht verlieren.

Asien ist derzeit auch relativ ausgeglichen, wir haben einen Fuß in Indien und Südkorea und könnten diese relativ schnell (wieder) auf unsere Seite bringen. Wenn die Sowjets hier nichts unternehmen, könnten wir eine dominante Stellung hier spielend leicht erneut erzielen.

Ich gehe davon aus, dass es nächste Runde oder allerspätestens übernächste Runde zum Reshuffle kommt, dann müssen wir weiter sehen.

Azrael
21.01.24, 14:39
https://i.ibb.co/2SVFpTN/grafik.png (https://ibb.co/XD0WGq8)

8. Runde, Headlinephase

Wir haben jetzt die Late War Phase betreten, dadurch kommen nicht nur die entsprechenden Karten hinzu, die man dann optisch sehr leicht unterscheiden kann, jetzt geht es um die Wurst, es sind nach dieser nur noch 2 Runden, bis der Kalte Krieg durch Zeitablauf beendet ist und der Gewinner anhand der Punkte entschieden wird.

Hier die Karten und ihre Erklärung:


https://i.ibb.co/pRfsHL9/grafik.png (https://ibb.co/1drpCmw)


Kubanische Raketenkrise: Bereits bekannt.
Die eiserne Lady: Late War, einmalig. Die USA erhalten einen Siegpunkt. Die UdSSR erhält einen Einflusspunkt in Argentinien. Sämtlicher sowjetischer Einfluss (falls vorhanden) wird aus Großbritannien entfernt. Das Event der Karte "Sozialistische Regierungen" ist nicht länger spielbar. Gute Karte, da sie eine der immer wieder auftauchenden, sowjetischen Karten aus dem Spiel nimmt als Event. Wenn sie dann in unserer Hand landen sollte, könnten wir sie dann ohne Bedenken spielen!
Wie ich aufhörte, mich zu sorgen: Mid War, einmalig. Setze den DEFCON-Level auf ein beliebiges Level. Erhalte 5. Mil. Ops.-Punkte.
Nordsee-Öl: Late War, einmalig. Das Event OPEC ist nicht länger spielbar. Die USA dürfen 8 Züge diese Runde unternehmen.
"Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann...": Mid War, einmalig. Der US-Spieler darf eine beliebige Anzahl an Karten abwerfen (auch Punkte-Karten!) und darf Ersatzkarten aus dem Deck ziehen. Die Anzahl der Karten, die abgeworfen wird, muss entschieden werden, bevor man das Abwerfen und das Nachziehen beginnt. Ist ganz nett, wenn man blöde Punktekarten auf der Hand hat, die einen gerade etwas behindern. Wir haben zwar sowjetische Karten auf der Hand, die sind aber handelbar und müssen halt irgendwann weg.
"Reißt diese Mauer nieder": Late War, einmalig. Verhindert bzw. beendet das Event "Willy Brandt" (zur Erinnerung: Hebt den NATO-Schutz gegen Putsche und Realignments für Deutschland auf). Fügt 3 amerikanische Einflusspunkte in der DDR hinzu. Danach darf die USA entweder einen Putsch oder eine Neuausrichtung mit dieser Karte in Europa unternehmen. Die Karte ist deshalb mächtig, nicht nur, weil sie ein kosteneffizientes Eindringen in die DDR erlaubt, was die sowjetische Kontrolle dort meistens bricht, sondern auch, weil man, egal was für ein DEFCON-Level, auf einmal in Europa putschen oder neuausrichten darf, eine solche Karte haben die Sowjets nicht!
Glasnost: Late War, einmalig. Die UdSSR erhält 2 Siegpunkte. Entspanne das DEFCON-Level um 1 Level. Falls das Event "Der Reformierer" aktiv ist, darf die UdSSR zusätzlich Einfluss verteilen oder eine Neuausrichtung probieren, als hätte sie eine Karte mit Operationswert 4 gespielt. Wir haben lustigerweise die andere Karte auch gekriegt.
Der Reformierer: Late War, einmalig. Fügt 4 sowjetische Einflusspunkte in Europa hinzu, maximal 2 pro Land. Sollte die UdSSR in Siegpunkten führen, darf sie stattdessen sechs Einflusspunkte verteilen. Die UdSSR darf keine Putsche mehr in Europa durchführen.
Iran-Irak-Krieg: Late War, einmalig. Der Iran oder der Irak überfällt den jeweils anderen (Auswahl des Spielers). Die Entscheidung, wie per Würfel der Sieger festgelegt wird, ist die gleiche wie bei den anderen Kriegskarten, je mehr Nachbarn des Ziels man unter Kontrolle hat, desto besser. Falls der Krieg gewonnen wird, erhält man als Sieger 2 Siegpunkte und ersetzt sämtlichen Einfluss des Gegners durch eigenen.


Alles in allem eine mächtige, gute Hand. Klar nerven die beiden sowjetischen Karten, Ansonsten Sind es aber nur neutrale oder US-Karten, mal eine angenehme Abwechslung!
Ich beabsichtige, Glasnost zu spielen und je nach Situation entweder "Der Reformierer" auszuspielen oder ins All zu schießen, einfach damit Glasnost kontrolliert weg ist und die UdSSR diese nicht in die Finger kriegt! Solange Glasnost vor "Der Reformierer" ausgespielt ist, was wir garantieren können, ist Glasnost schwächer.

Mit der berühmten Reagan-Karte "Reißt diese Mauer nieder" kann ich mir ebenfalls mächtige Kombinationen vorstellen. Wir könnten zuerst die Kontrolle über die BRD, Österreich und Dänemark als Vorbereitung herstellen und anschließend diese Karte spielen, für einen maximalen Effekt bei einer Neuausrichtung in der DDR. Man kann also quasi effektiv die Wende, wie sie historisch stattgefunden hat, zumindest teilweise simulieren. Wiegesagt, es gibt keine Karte oder Mechanik im Spiel, die zwei Länder vereinigt oder trennt, aber politisch könnte es bei guten Würfelwurfen aufs Selbe hinauslaufen!

Die Auswahl wird aber sehr schwer, wenn es darum geht, welche Karte man für die Headline als Schlagzeile ausspielen will. Ich entscheide mich dann aber für die Karte "Nordsee-Öl", denn wie bereits mal in einem vorherigen Bericht geschrieben, einen Zug mehr als der Gegner zu haben ist sehr mächtig in einem rundenbasierten Spiel und ich habe gerade kaum sowjetische Karten auf der Hand. Es gibt einige mehr als die Beiden, die wir haben, im Late War, manche davon sind recht tückisch. Viel idealer als die jetztige Situation geht es also nicht!

Die Sowjets spielen die Iran-Kontra-Affäre:


https://i.ibb.co/0XMprxB/grafik.png (https://imgbb.com/)

Alle Neuausrichtungswürfelwurfe der USA haben einen -1-Modifikator. Damit ist für mich klar, dass ich dann eigentlich "Reißt diese Mauer nieder" diese Runde nicht spielen will als Event.
Da es noch nicht zum Reshuffle gekommen ist und ich mit diesem dann nächste Runde rechne, wäre es denkbar, sie ohne Event einfach für den Ops-Wert zu spielen und zu sehen, ob sie dann nach dem Reshuffle in meiner oder der sowjetischen Hand landet. Falls sie ohne mein Wissen auf der sowjetischen Hand landet, würde sie die sowjetische Hand vergiften, wäre auch ganz nett!

8. Runde, 1. Zug UdSSR

Petting statt Pershing, die Sowjets spielen die Pershing-Stationierung als Event:


https://i.ibb.co/ZYLkp2t/grafik.png (https://imgbb.com/)

Sie erhalten einen Siegpunkt geschenkt und sie dürfen einen US-Einflusspunkt aus jeweils drei Ländern in Europa entfernen. Sie machen damit den Rundumschlag und entfernen einen US-Einfluss in der BRD, in Frankreich und in Italien. Italien haben wir gerade noch unter Kontrolle, der Rest sieht schlimmer aus.

8. Runde, 1. Zug USA

Hier einmal die Übersicht über Europa zu Beginn unseres Zuges:


https://i.ibb.co/2SCv70P/grafik.png (https://ibb.co/pQMfv6Z)

Ich weiß nicht, ob die Sowjets die Europa-Punktekarte haben oder es einfach Zufall war, aber mir gefällt es naturgemäß nicht, dass Europa so rot wird.
Wir halten dagegen und spielen die Eiserne Lady für Ops-Punkte, das Event wird also NICHT aktiviert und die Karte bleibt im Spiel.

Wir investieren die 3 Punkte in Frankreich und bringen dieses damit wieder unter unsere Kontrolle. Zumindest solang die Sowjets nicht weitere Punkte dort reinstecken. Italien zu kippen wäre für die Sowjets immer noch teuer auf dem regulären Weg und die BRD können sie selbst mit einer 4-Punkte-Karte noch nicht unter ihre Kontrolle bringen, dazu müsste dort ein Gleichstand gegeben sein.

Mit der Wiedererlangung der Kontrolle über Frankreich haben wir in Europa wieder einen Gleichstand erzielt, da nun beide Seite zwei Battleground-Staaten kontrollieren.

8. Runde, 2. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen "AWACS-Verkauf an die Saudis" und aktivieren dabei das damit verbundene US-Event:


https://i.ibb.co/jvdstNS/grafik.png (https://imgbb.com/)

Ab jetzt ist das Event der Muslimischen Revolten im Nahen Osten nicht mehr Spielbar, was für uns sehr erfreulich ist!
Weniger erfreulich ist, was die Sowjets mit der jetzt gespielten Karte gemacht haben, sie haben in Panama geputscht mit einem guten Wurf, einer Vier und so komplett unsere 3-Einflusspunkte in Panama zunichte gemacht, da müssen wir gegenhalten.
DEFCON ist dadurch auf 2 gefallen.

8. Runde, 2. Zug USA

Der sowjetische Putsch in Panama bringt uns etwas ausm Takt, eigentlich will ich mich ja auf Europa konzentrieren, darauf muss ich aber antworten, wir wollen den Sowjets ja nicht kampflos dieses Battleground-Land überlassen.
Wir spielen "Reißt diese Mauer nieder" für Ops-Punkte, die Karte bleibt also im Spiel.
Wir investieren 2 Punkte in Panama, um dieses unter unsere Kontrolle zu bringen, einen Punkt investieren wir in die BRD, wo wir nun wieder zwei Punkte Vorsprung vor den Sowjets haben.

8. Runde, 3. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen den Kasernenanschlag für einen Putschversuch und visieren Costa Rica an:


https://i.ibb.co/x5BKHN7/grafik.png (https://imgbb.com/)
https://i.ibb.co/5WW9yWp/grafik.png (https://ibb.co/WWW3wW8)

Meiner Meinung nach etwas seltsam als Entscheidung, Costa Rica hat eine Stabilität von Drei und ist damit sowieso inherent schwierig zu putschen und selbst wenn die Sowjets Erfolg gehabt hätten, wäre wohl nicht viel US-Einfluss abgezogen worden.
Dass die KI aber so verbissen in Mittelamerika aktiv ist, lässt mich darauf schließen, dass die Sowjets die Punktekarte für Mittelamerika haben könnten. Man ist sich nie zu 100% sicher, aber lieber handel ich diesem Instinkt nach, während ich versuche, Europa nicht komplett ausm Blick zu verlieren.

8. Runde, 3. Zug USA

Wenn die Sowjets so auf Panama und seine Nachbarn schielen, sollten wir uns vielleicht als Ausgleich Kuba schnappen. Hier einmal der Überblick über Mittelamerika zu Beginn dieses Zuges:


https://i.ibb.co/K6FykPh/grafik.png (https://ibb.co/kKQcf7B)

Wir spielen die Karte Glasnost aus für Ops-Punkte. 2 Punkte wandern in die BRD und stellen so unsere Kontrolle über diese wieder her. 2 Punkte wandern nach Kuba, was zwar keine Kontrolle über dieses etabliert, aber als erster Schritt dorthin dienen kann.

Das sowjetische Event wird aktiviert, die UdSSR erhalten 2 Siegpunkte und der DEFCON-Level wird um ein Level verbessert und steht wieder auf DEFCON 3, damit wäre auch wieder ein Putsch gegen Panama denkbar. Ich denke aber, wenn die UdSSR noch stärkere Karten hätten, etwa eine Vierer-Karte, hätten Sie diese dann nicht beim ersten Putschversuch verwendet? Es bleibt jedenfalls spannend.
Aktuell haben wir nur noch 8 Siegpunkte Vorsprung.

8. Runde, 4. Zug UdSSR

Wie ich es ahnte, versuchen die Sowjets einen neuen Putsch in Panama, diesmal mit der Wahl Ortegas in Nicaragua. Da diese als Putsch und nicht als Event gespielt wird, bleibt die Karte im Spiel und wird nicht entfernt.


https://i.ibb.co/SNKTJbH/grafik.png (https://imgbb.com/)
https://i.ibb.co/3B5hZpT/grafik.png (https://ibb.co/18Y2Wr0)

Glück gehabt. Wir können das nächste Runde reparieren. DEFCON ist wieder auf DEFCON 2.

8. Runde, 4. Zug USA

Wir spielen "Der Reformer" für Ops-Punkte, damit auch diese Karte weg ist vorm Reshuffle und dann haben wir auch keine sowjetischen Karten mehr auf dieser Hand.
Wir lassen die Sowjets zuerst Ihre Punkte aus dem damit verbundenen Event verteilen:


https://i.ibb.co/Hd577qB/grafik.png (https://ibb.co/m8fJJ4b)

Sie haben jeweils 2 Punkte in den Benelux-Ländern und in Schweden platziert. Hätte ich so nicht gemacht, ich hätte sie stattdessen in Deutschland und Frankreich investiert, um so dem Ami Kopfschmerzen zu bereiten. Aber jetzt bin ich der Ami und sage "Danke!"
Wir verteilen die 3 Ops-Punkte, 2 nach Kuba, einen nach Panama, wir erringen über beide die Kontrolle:


https://i.ibb.co/qjP77Fg/grafik.png (https://ibb.co/RbVYY46)
https://i.ibb.co/sFJYS9M/grafik.png (https://ibb.co/Zh1Dszk)

Castro darf im Dschungel heulen gehen und der Kreml heult hoffentlich auch, falls er eine Siegpunkte-Karte für Südamerika haben sollte, kann er jetzt nicht wirklich was machen und wir hätten ihm so ein dickes Ei gelegt!

8. Runde, 5. Zug UdSSR

Der Kreml zückt die China-Karte und nutzt sie auf die meiner Meinung nach ineffizienteste Art und Weise, er investiert einen Punkt in Kuba und einen in Panama, um meine Kontrolle dort zu brechen, muss aber eben doppelt bezahlen für diese Punkte.
Das lässt sich leicht beheben.

8. Runde, 5. Zug USA

Wir spielen "Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann..." für Einflusspunkte. Jeweils einen nach Kuba und Panama, um unsere Kontrolle dort abermals wiederherzustellen, einen nach Afghanistan.

"Warum zum Teufel Afghanistan?" werden die Regenten sich vielleicht fragen. Ich will Afghanistan unter US-Kontrolle bringen (außer die Sowjets tun etwas dagegen), damit ein weiterer Nachbar Irans unter unserer Kontrolle steht. Noch kontrolliere ich Afghanistan nicht, aber mit einem Punkt mehr in einem Folge-Zug werde ich es kontrollieren.

Hier einmal die Übersicht über den Bereich rund um den Iran und Irak:


https://i.ibb.co/DR8FXpP/grafik.png (https://imgbb.com/)

Wir haben bekanntlich noch die Irak-Iran-Kriegskarte auf der Hand.

Im Falle des Iraks kontrollieren wir zwar mehr Nachbarn, nämlich drei, und könnten so garantiert den Krieg gewinnen, sollten wir den Iran den Irak überfallen lassen.
Im Falle Irans aber stehen die Chancen zwar nicht bei 100%, aber doch sehr hoch, wenn wir zwei Nachbarn kontrollieren und könnten die kompletten 8 sowjetischen Einflusspunkte in amerikanische umwandeln! Und in einem Folgezug könnten wir in einer Folgerunde, falls das DEFCON-Level es zulässt, mit Neuausrichtungen versuchen, die Irak zu neutralisieren. Der größere Gewinn winkt also, wenn wir den Irak den Iran überfallen lassen. Ganz wie an der Börse, mehr Risiko, aber höherer potenzieller Gewinn!* Außerdem krieg ich dann so oder so zwei Mil. Ops-Punkte und damit das Minimum, um auf DEFCON 2 nicht Siegpunkte abgezogen zu kriegen wegen Schwäche gegenüber dem Gegner.

*Warnung: Spielteilnahme erst ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Infos und Hilfe unter www.kalte-krieger.de.

8. Runde, 6. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen "Reich des Bösen" (Gott, ich liebe Reagan für seinen memeartigen, extremen Antikommunismus in der Rhetorik, auch wenn er innenpolitisch viele schlechte Entwicklungen begründet hat, so als kurzer Kommentar) und aktivieren dadurch unser Event:


https://i.ibb.co/t3S5fQ3/grafik.png (https://imgbb.com/)

Das Event "Flower Power" wird abgebrochen bzw. verhindert. Ich hab jetzt nicht in vergangene Züge gekuckt, ich meine mich zu erinnern, es wurde von den Sowjets mal für Einflusspunkte gespielt und ist damit nie aktiv gewesen, aber gut zu wissen!
Außerdem kriegen wir einen Siegpunkt geschenkt und stehen damit bei 9 Siegpunkten Vorsprung.
Sie investieren alle Punkte in Panama, einer zählt doppelt, weil sie erst unsere Kontrolle dort brechen mussten, es steht dann beim Einfluss Gleichstand in Panama.

8. Runde, 6. Zug USA

Die Zentralamerikanische Punktekarte ist die einzig verbleibende, da es noch keinen Reshuffle gab, und ich bin überzeugt, die Sowjets haben Sie, anhand der Wahrscheinlichkeit und anhand des aggressiven Vorgehens der Sowjets in Zentralamerika.
Mir ist erst hier aufgefallen, dass ich dieses Faktum an früherer Stelle in dieser Runde übersehen habe, aber ist ja noch gut ausgegangen :D

Ich will diese 7 Siegpunkte für die Kontrolle Zentralamerikas haben, deshalb holen wir uns Panama zurück. Um Gleichzeitig unseren Plan im Nahen Osten zu verwirkliche, müssen wir jetzt die einzig verbleibende Karte mit 3 Ops-Punkten spielen für Einflusspunkte, die Kuba-Krise:


https://i.ibb.co/H46S3v2/grafik.png (https://ibb.co/7CPfLcz)

Dadurch, da das Event ungespielt und die Karte im Spiel bleibt, gehen wir das Risiko ein, dass diese schon starke Karte (da sie defacto einer Seite das Putschen total unmöglich macht) in der Hand der Sowjets landen könnte, aber ich bin gewillt, dieses Risiko einzugehen, um dafür am Ende den Iran umdrehen zu können!

2 Punkte wandern nach Panama, um unsere Kontrolle erneut wiederherzustellen, ein Punkt wandert nach Afghanistan und stellt unsere Kontrolle über dieses her.

Wir gehen davon aus, dass die Sowjets jetzt im nächsten Zug die Zentralamerika-Karte spielen werden.

8. Runde, 7. Zug UdSSR

Die Sowjets haben scheinbar Glück gehabt beim Karten ziehen, sie spielen NICHT die Zentralamerika-Punktekarte (und haben diese dann wohl nie gehabt) sondern Stanislaw Petrow (https://de.wikipedia.org/wiki/Stanislaw_Jewgrafowitsch_Petrow) für Einflusspunkte.


https://i.ibb.co/vQ4nQqS/grafik.png (https://ibb.co/YyBsyQx)

Vielleicht hat die sowjetische KI einfach so in Panama geputscht vor all diesen Zügen und hat selbst angenommen, durch unser starkes Gegenhalten, dass wir diese Karte hätten?

Sie verteilen die 3 Punkte, einen investieren sie in Guatemala in Zentralamerika. Dadurch, dass sie jetzt total mehr Länder kontrollieren in Südamerika als wir, wird unsere totale Kontrolle über Südamerika gebrochen und wir würden "nur" noch 3 Siegpunkte hier rausziehen. Das kann man aber beheben.

Die verbleibenden Punkte verwenden sie für das Investment eines Punktes in Japan, für den sie doppelt zahlen müssen, weil US-Kontrolle. Dafür brechen sie mit diesem aber unsere Kontrolle dort. Die sowjetische KI handelt damit strategisch, denn die Asienkarte wird ja kommen und dann kann es nicht schaden, die USA zu einer Antwort hier zu zwingen.

8. Runde, 7. Zug USA

Es kommen jetzt keine sowjetischen Züge mehr, wir können also aus dem Vollen schöpfen.
Zuerst bereinigen wir die Lage in Asien, wir spielen "Wie ich aufhörte, mich zu sorgen..." für die beiden Einflusspunkte und investieren sie in Südkorea und in Japan, um in beiden unsere Kontrolle wiederherzustellen.


https://i.ibb.co/MDWWF4y/grafik.png (https://ibb.co/1fhhF5Y)

In Asien haben wir damit auch eine dominante Stellung und würden, würde jetzt gepunktet werden, 8 Siegpunkte dort erhalten!

8. Runde, 8. Zug USA

Wir wollten unseren Plan umsetzen und den Iran-Irak-Krieg spielen, merken aber erst im Fenster, dass wir die Karte missverstanden haben, wir haben Sie wie eine Neuausrichtung im Kopf behandelt...


https://i.ibb.co/wMFswCC/grafik.png (https://ibb.co/YpFZy88)

...merken aber erst jetzt, dass das keine Rolle spielt, wieviele Nachbarländer wir kontrollieren. Wir gehen das Risiko trotzdem ein, damit diese Karte weg ist und nicht etwa den Sowjets in die Hände fällt, zudem brauchen wir die Mil. Ops.-Punkte und der Gewinn ist zu verlockend:


https://i.ibb.co/NNr3Xvm/grafik.png (https://ibb.co/vdhBbFQ)

Knapp daneben (wir hätten minimal eine Vier gebraucht) ist auch vorbei, damit ist die Karte aber wenigstens auch nicht in sowjetischer Hand und wir haben die benötigten Zwei Mil.Ops.-Punkte als Trostpreis.

Zum Ende der Runde kann man sagen, wir haben trotz mächtigen sowjetischen Versuchen unsere Stellung behauptet und "nur" zwei Siegpunkte verloren, dafür aber Europa wieder halbwegs gesichert, wir bräuchten hier mehr normale Länder, etwa Kanada und Großbritannien, um die US-Dominanz über den Kontinent wiederherzustellen, und Zentralamerika und Asien fest in US-Hand, womit wir den Sowjets auch schon richtig Kopfschmerzen bereiten! Eine gute Ausgangslage für den Reshuffle und die verbleibenden zwei Runden!

Azrael
21.01.24, 15:32
9. Runde, Headlinephase

Ursprünglich wollte ich diese Runde morgen spielen und habe deshalb wegen der Art und Weise, wie das Spiel den Fortschritt speichert, schon in die Headlinephase fortgesetzt (und deshalb nicht das Banner mit Reagan drauf fotografiert, Asche auf mein Haupt), habe aber jetzt gesehen, dass wir hier den Kalten Krieg gewinnen können.

Erstmal, damit den Regenten nichts entgeht, mal aus der Rundenübersicht das Reagan-Portrait und das Gorbatschow-Portrait, wenn wir es in Runde 10 sehen würden, was aber nicht passieren wird:


https://i.ibb.co/b2zHP68/grafik.png (https://ibb.co/xfJmD2R)

Nun zur Übersicht unserer Karten, dann werden die Regenten meinen Enthusiasmus verstehen:


https://i.ibb.co/TK1mgkV/grafik.png (https://ibb.co/xmYJ7Dp)


China-Karte: Bereits bekannt.
Lateinamerikanische Schuldenkrise: Late War. Entweder der US-Spieler wirft eine Karte vom Ops-Wert 3 oder besser ab oder die UdSSR dürfen Ihren Einfluss in zwei beliebigen, südamerikanischen Ländern verdoppeln.
SALT-Verhandlungen: Mid War, einmalig. Das DEFCON-Level wird um 2 Level verbessert. Beide Spieler erhalten einen -1-Modifikator für Coupversuche in dieser Runde. Der Spieler darf die abgeworfenen Karten sich anschauen und eine Nicht-Punktekarte ziehen und muss sie dem Gegner zeigen, bevor er sie auf die Hand nimmt.
Reagan bombardiert Libyen: Late War, einmalig. Die USA erhalten einen Siegpunkt pro zwei sowjetische Einflusspunkte in Libyen. Die Sowjets haben das Minimum aktuell, nämlich 2, wir würden einen Siegpunkt erhalten.
Kriegsspiele: Late War, einmalig. Wenn DEFCON auf DEFCON 2 steht, darf man sofort das Spiel beenden (ohne die finale Punktezählungsphase der Kontinente), nachdem man dem Gegner 6 Siegpunkte gegeben hat.
Sowjets schießen KAL-007 ab (https://de.wikipedia.org/wiki/Korean-Air-Lines-Flug_007): DEFCON wird um ein Level abgesenkt. Die USA erhalten 2 Siegpunkte. Falls Südkorea US-kontrolliert ist (ist es zur zeit), dürfen die USA Einfluss verteilen oder eine Neuausrichtung probieren, als hätten Sie einen 4er-Ops-Karte gespielt.
Muslimische Revolten: Mid War. Da das Event durch den AWACS-Verkauf nach Saudi-Arabien verhindert wird, spare ich mir die Übersetzung.
Fünf-Jahres-Plan: Early War. Der sowjetische Spieler muss eine zufällig ausgewählte Karte aus seiner Hand abwerfen. Falls die Karte eine US-assoziierte Karte ist, wird das Event aktiv. Falls die Karte eine neutrale oder sowjetisch assoziierte Karte ist, wird die Karte abgeworfen, ohne das Event auszulösen.
Geißelnahme von Teheran (https://de.wikipedia.org/wiki/Geiselnahme_von_Teheran): Late War, einmalig. Sämtlicher US-Einfluss im Iran wird entfernt. 2 sowjetische Einflusspunkte werden im Iran hinzugefügt. Der Effekt der Karte "Terrorismus" wird verdoppelt, wenn sie gegen die USA gerichtet wird.
Juri und Samantha (https://en.wikipedia.org/wiki/Samantha_Smith): Late War, einmalig. Die UdSSR erhält einen Siegpunkt für jeden US-Putsch für den Rest der Runde.


Für die Verdeutlichung meines Plans: Wir müssen nur den DEFCON-Level kontrolliert auf 2 runterbringen und dann "Kriegsspiele" spielen. Da wir aktuell 9 Siegpunkte haben, nachdem die Sowjets 6 von diesem Event kriegen also noch 3 Punkte Vorsprung, würden wir so den Krieg gewinnen.
Die Schwierigkeit ist: Den Regenten ist vielleicht aufgefallen, es gibt in der Late War-Phase irgendwie so einige Karten, die automatisch das DEFCON-Level manipulieren und so nochmal die Spannung erhöhen. Beide Seiten wollen ja nicht den Atomkrieg auslösen, was, wie ich finde, eine brilliante Umsetzung des realen Problem ist, vor dem sich der Kreml und das Weiße Haus damals (und wieder heute...) sahen!

Die Sowjets haben, während ich diese Zeilen schreibe, natürlich schon festgelegt, welche Karte sie spielen werden in der Headlinephase. Ich habe keine Ahnung, ob es eine ist, die den Atomkrieg auslöst und ich weiß nicht, was passiert, wenn aufgrund der Headlinephase ein Atomkrieg ausgelöst wird, ob dann einfach die Seite gewinnt, die in Siegpunkten führt. Aber damit das ein spannendes, aber positives Ende nimmt, will ich dieses Risiko nicht eingehen.

Ich nehme die sichere Option und spiele "Reagan bombardiert Libyen" als Headline-Karte und kriege so einen Siegpunkt mehr, womit wir bei 10 stehen.

Die Sowjets spielen:


https://i.ibb.co/rfgRH4J/grafik.png (https://ibb.co/sJhdqyr)

Der US-Spieler muss seine Hand dem UdSSR-Spieler zeigen. Die UdSSR wählt dann eine Karte aus der Hand des US-Spielers und wirft sie ab. Für einen kurzen Moment rutscht mir das Herz in die Hose, die KI demonstriert aber, dass sie dann wohl doch nicht so klug ist, denn sie wählt die Karte "Sowjets schießen KAL-007" und wirft diese ab. Da tun mir die Lobes-Arien auf die KI leid, denn ein menschlicher Spieler hätte 100%-ig die Kriegsspiele abgeworfen, weil der Mensch erkannt hätte, dass er das Spiel gegen den US-Spieler verliert, wenn diese Karte in der amerikanischen Hand verbleibt!

Oder die Sowjet-KI glaubt, in der 1. Runde punkten zu können und so mir das Spielen dieser Karte madig zu machen.

9. Runde, 1. Zug UdSSR

Überraschenderweise nein, die Sowjetische-KI ist tatsächlich sehr... ungeschickt (vielleicht soll das den greisen Kreml im späten Kalten Krieg simulieren?) und spielt die Formosa-Resolution, wodurch unser Event ausgelöst wird:


https://i.ibb.co/Gx6SzcQ/grafik.png (https://imgbb.com/)

Taiwan wird dadurch für das Zählen von Punkten als Battleground-Land behandelt und auch nur dafür, sonst zählt es als normales Land. Das gilt solange, bis die USA die China-Karte spielen.
Die Sowjets nutzen diese Karte, um in Äthiopien zu putschen. Sie würfeln aber nur eine 1, dadurch ist Äthiopien neutralisiert und unbeeinflusst.

Es muss sich zeigen, ob die Sowjetische KI mich Lügen straft und jetzt total brilliant ist und lauter Karten hat, mit denen sie das DEFCON-Level wieder entspannen kann oder ob sie total dumm ist.

9. Runde, 1. Zug USA

Wir spielen die Muslimischen Revolten für einen Coup-Versuch im Irak:


https://i.ibb.co/ZVGrFdM/grafik.png (https://ibb.co/pxbTM2L)

Ob der Putsch gelingt oder nicht, ist mir sogar relativ egal, die Chancen stehen sehr gut, dass wir hier für die sowjetische KI Hausaufgaben kreieren und der Hauptzweck ist, das DEFCON-Level auf 2 zu senken, nicht unbedingt, um die Kontrolle über den Irak zu erlangen:


https://i.ibb.co/NxDYVJY/grafik.png (https://ibb.co/PxXCmPC)

DEFCOn ist wie geplant auf DEFCON 2 angespannt, die Sowjets sehen sich vielleicht veranlasst, hier etwas zu tun, mal sehen. Wenn sie nicht irgendwie den DEFCON-Level entspannen, kann ich in meinem nächsten Zug den Kalten Krieg beenden.

9. Runde, 2. Zug UdSSR

Die Sowjets spielen die Karte "Solidarnosc":


https://i.ibb.co/JFsbr4f/grafik.png (https://imgbb.com/)

Da die Karte mit der Wahl von Johannes Paul II. nicht gespielt wurde als Event, wird auch das Event dieser Karte nicht aktiv. Die zwei Einflusspunkte verteilen die Sowjets, einer wandert in den Irak und re-etabliert die sowjetische Kontrolle, der andere Punkt wandert nach Kamerun und stellt auch da die sowjetische Kontrolle wieder her.

9. Runde, 2. Zug USA

Wir spielen die Kriegsspiel-Karte und beenden das Spiel mit einem US-Sieg, da den Sowjets jetzt bewusst wurde, dass sie den Kalten Krieg auf keinen Fall noch gewinnen können und jetzt auf Entspannung und Abrüstung setzen und der Kommunismus letztlich zusammenbricht (so mein Kopfkino als Happy End, vergleichbar mit dem RL :D).


https://i.ibb.co/x7THwRF/grafik.png (https://ibb.co/BCMNvSn)

Und weil man im Spiel auf dem Siegbildschirm auch die jeweilige Hymne hört, will ich sie den Regenten zum Abschluss auch nicht vorenthalten, ich danke allen Regenten fürs Mitlesen und Mitfiebern!



https://youtu.be/FqxJ_iuBPCs?si=PvqaRbgBrLJJbnCF

Bigfish
21.01.24, 16:04
Das war jetzt doch irgendwie - schnell - egal - Klasse AAR! Möge Er gleich noch mal spielen was?

Azrael
21.01.24, 18:11
Das wäre so oder so kein langer AAR geworden, da das Spiel ja nur 10 Runden hat. Spätestens morgen (da hab ich frei) wäre Schluss gewesen, wenn ich nicht War Games gezogen hätte. Es müssen ja auch nicht alle AARs in Epen ausarten wie die Odyssey :D

PS: Außerdem hab ich durch diesen Sieg ein Achievement freigeschaltet, damit hab ich nicht gerechnet und er ist länger als der einzig andere Twilight Struggle AAR, den ich hier in diesen Reihen gefunden habe, der nach wenigen Runden im Atomkrieg endete :D