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Djambo
05.11.25, 13:19
Der Release kam für mich zu einem (un-)passenden Zeitpunkt. Montag hatte ich meine zweite Grauer-Star-OP und ausgiebiges Lesen sollte für die nächsten Tage Mangelware sein. Als artiger EU-Padawan hab ich mir von vorne herein die Premium Edition geholt, weil ich die DLC eh kaufen würde.

Elvis
05.11.25, 13:39
Wenn man EU4 und Victoria 3 kennt erfasst man glaube ich am ehesten EU V.
Ohne Victoria 3 zu kennen, ist die gedankliche Nuss die geknackt werden muss deutlich härter.

Es gibt zwar auch Anleihen von Crusader Kings, wie das Aufgebotssystem. Aber das ist vergleichsweise überschaubar.

Elias
05.11.25, 14:09
Die Frage ist für mich eh, warum ich mir nochmal Victoria 3 antun sollte, wo EU5 doch im Bereich Wirtschaft bzw. Weltmarkt und POPs praktisch dieselben Mechaniken enthält, und dazu noch soviel mehr? Zumindest potentiell, wenn mal alles halbwegs rund läuft.

Dieses Frontsystem in Victoria 3 und der Umstand, dass ich keine Armeen mehr als kleine Männchen durch die Welt schicken darf, dass ist für mich persönlich tatsächlich eine echte Abschreckung.
Umso erfreuter bin ich, dass in EU5 die Armeen wieder "richtig" dargestellt werden. Nun gut, ein Frontsystem wäre in dem dargestellten Zeitalter natürlich auch inhaltlich schwer vermittelbar.
Aber nicht nur das. Es gibt in EU5 sogar die Möglichkeit, die Darstellung umzustellen, von der standartmäßigen Darstellung einer ganzen Gruppe zu einzelnen Männchen.
Ausprobiert habe ich das noch nicht. Aber alleine die Tatsache, dass da in Barcelona Leute sitzen, die sowas in ein Einstellungsoptionen einbauen, gibt mir für die langfristige Zukunft des Spiels ein gutes Gefühl. Die ticken nach meinem Geschmack!

Elvis
05.11.25, 15:59
Das stimmt. Und auch die Komplexität müsste in den Griff zu bekommen sein. Eben weil sie es auch in Victoria 3 geschafft haben.
Und EU5 ist doch unterm Strich, was die Spielmechaniken anbelangt, auch nicht so viel komplexer als Victoria 3.

Montesquieu
05.11.25, 18:51
Bin jetzt gerade so 1400, mit Holland gestartet, starkes Bündnis mit Brabant, irgendwie in einer Personalunion mit Jülich geraten, Münster auf die Umme gegeben und jetzt die Niederlande gegründet.

Es läuft technisch rund, keine Abstürze.

Das Spiel ist von der Komplexität in den Griff zu kriegen, die Wirtschaft mit automatisiertem Handel finde ich schon recht einfach händelbar. Ansonsten ist es schon EU, durch und durch, kein Vicky oder CK, aber irgendwie auch fortschrittlicher, aber schauen wir mal, mit dem Übergang zu den stehenden Heeren. Da habe ich das Gefühl, hinke ich noch hinterher, auch wenn die Wirtschaft gerade Fahrt aufnimmt und ich noch lernen muss, wann man staatliche Gebäude wie Märkte oder Bibliotheken bauen sollte.

Aber es gibt schon einige Bugs.

Ich fand schon cool, dass es eine Eventkette hierzu gibt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Haken-und-Kabeljau-Krieg

Habe mich auf die Seite der "Cods" (Kabeljaus) also der Bürger geschlagen, habe "gewonnen" und am Ende tada, hat der Adel die Boni bekommen.

Dann ist die Berechnung im Friedensschlussmenü oft falsch. Man hat positiven Warscore, kann aber Sachen nicht fordern. Die GUI ist allgemein semi gut. Dafür findet man an jeder Ecke auch immer wieder eine kleine, neue Mechanik. Erster Spieltag war daher sehr positiv! :top:

dooya
05.11.25, 18:56
Podcast-Episode zu Europa Universalis 5 von Three moves ahead: Three Moves Ahead Episode 641 - Europa Universalis 5 (https://www.idlethumbs.net/3ma/episodes/europa-universalis-5)

Die drei Diskutanten, durchweg Grand Strategy Veteranen mit tausenden von Spielstunden mit Paradox-Titeln, haben zwar einiges zu bemängeln, machen aber den Eindruck, als hätten sie sehr viel Spaß dabei gehabt, sich diesen Mängeln auszusetzen.

Longstreet
05.11.25, 21:16
Es gibt so viel zu entdecken! Wir haben als Bistum Halberstadt begonnen.

Iche_Bins
05.11.25, 22:00
Das beste an EUV?


https://youtu.be/cZxxjB-GiG4?si=KmUXjVHb2kb7YSor

Der Klassiker ist zurück

Sunabouzu
06.11.25, 02:45
Wir haben jetzt fast 18h im Spiel, nur minimale technische Probleme wie zB das wir bei jedem Start die Sprache erneut auswählen müssen, auch setzten sich scheinbar alle anderen Einstellungen zurück. Aber abstürze Null. Das von der Gamestar befürchtete Technische Chaos ist für uns zumindest ausgeblieben.

Wir haben mit den Osmanen gestartet und das klappt alles ganz gut, wenn wir auch Handel noch überhaupt nicht manuell und gebäude nur ab und an selber bauen, was aber auch am knappen geld liegt. Effektiv ist was das angeht EU5 Victoria 3 auf Crack, die anzahl der gebäude überflutet einen ja grade zu, selbst schon zu spielbegin.

Insgesamt fiden wirs bislang sehr gut, ein guter nachfolger für EU4.

Francis Drake
06.11.25, 08:37
Gestern Portugal neu gestartet. Zuerst die Wirtschaft gestärkt, Kronmacht langsam ausgebaut. Dann die Geschichte, das der Königssohn sich in eine "Tussi" aus Kastilien verliebt hat.

https://de.wikipedia.org/wiki/In%C3%AAs_de_Castro

Kurz oder lang musste die Geliebte natürlich sterben, oder unser König hätte Abdanken müssen. Also Bürgerkrieg!
Gut das wir bei Spielbeginn die Masse der Festungen geschleift haben und so den aufsässigen Sohnemann schnell besiegen konnten.

Dann die erste Seezone Richtung Kanaren erkundet. Die zweite Erkundung Richtung Azoren wurde vorbereitet, da kam die Pest. Und was passierte? Unser König starb daran und der Sohnemann übernimmt die Krone. Und lässt natürlich die Mörder an seiner "Tussi" umbringen. Und wer gehörte dazu? Unser bester Mann für Entdeckungen... Statt 18 Monate dauerte die Fahrt nun über drei Jahre! Teure Jahre!

Nach der Pest die Erholung der Lande in Angriff genommen. Wirtschaftlich am knappsen, da ja die teure schlechte Entdeckung noch läuft. Nachdem wir die Zeit überstanden hatten, was passiert?

1351 erschütterte ein schweres Erdbegen unsere Hauptstadt! 16.000 Tote und eine Menge Gebäude, auch von uns mühevoll errichtet, lagen in Trümmern...

Alter! Da mussten wir erstmal aufhören... :D

PS. Auch keine Abstürze, die Sprache muss auch noch jedes Mal ausgesucht werden. Sonst gefällt uns das Spiel sehr sehr gut. Mal weiter "leiden"... :)

Tex_Murphy
06.11.25, 09:03
Kann denn jemand etwas über die Einsteigerfreundlichkeit sagen? In einem Test der pcgames wird berichtet, dass man sich zwar durch die möglichen Automatisierungen auf einige wenige Kernkonzepte konzentrieren kann, diese Automatisierungen aber bisweilen den eigenen Vortsellungen entgegenlaufen. So wollte sich der Tester mit Norwegen auf Diplomatie kopnzentrieren, die Automatisierung hat aber massenweise Truppen ausgehoben und diese dann teuer rumgammeln lassen. Dieses Rumgammeln haben sie dann auch im Bedarfsfall nicht aufgegeben.
Natürlich nicht optimal, aber bei Automatisierungen prinzipiell wohl nicht gänzlich vermeidbar.

Also, was denken die Regenten: Ist EU5 für einen ambitionierten Neueinsteiger geeignet?

Elvis
06.11.25, 09:08
Der Schlüssel zu Geld zu kommen ist zwar sicherlich der Handel, aber damit tue ich mich auch noch schwer.
Schlicht Marktplätze zu bauen ist tatsächlich erstmal das vielversprechendste. Aus dem einfachen Grund, weil dadurch die Handelskapazität steigt und die KI damit durchaus etwas sinnvolles macht, was man im Staatssäckel nachhaltig etwas spürt.

Elvis
06.11.25, 09:42
Zwar spricht mich der Youtuber jetzt bei weitem nicht so an, wie es einem Steinwallen gelingt, aber für EU V konnte ich in dem Kanal schon einiges lernen.
Er hat dort ein 3h Tutorial, in dem er angeblich alles erklärt. Ich habs mir selber noch nicht angesehen. Leider fehlen Timestamps, weil einem natürlich nicht alles zu jeder Zeit interessiert.

https://www.youtube.com/watch?v=s48hJyiccSM

Iche_Bins
06.11.25, 09:53
Wir wollten auch Portugal spielen, sind auch lange nicht so weit wie ihr, aber wirtschaftlich auf einen grünen Zweig kommen fällt uns schwer. Die kronmavht ist uns im ersten Jahrzehnt oder so von 28% auf 20% gesunken. Keine Ahnung wie wir die höher bekommen. Auch finanziell nahen wir am Hungertuch.

Montesquieu
06.11.25, 10:17
Sagen wir es so: Der erste Einstieg war erstaunlich einfach, wenn man schon Paradox-Erfahrung hat. Seit Jahrzehnten. Man weiß ja mittlerweile, wie die ticken ...


Aber, es gibt halt Features, die müssen einem gesagt werden.

Ich höre gerade den Podcast den dooya geposted hat und die haben recht.

Es gibt hier drei Ebenen:

1. known-knows, also features, die man kennt und auch ausführen kann.
2. known-unknowns, also features, die man weiß, dass es sie gibt, aber man nicht weiß, wie man sie ausführen sollt. Beispiel war hier "Wie bekomme ich Tee und Pfeffer aus Asien nach Europa?".
3. unknown-unknowns, features, die man aus irgendeinem Grund nicht kennt. Passiert bei einem solchen komplexen Spiel. Muss man sich auch erst einmal erklären lassen. Ich habe durch den Podcast auch erst rausgefunden, das man die Art seines Parlements ändern kann, McMacki hat mir gestern gesagt, dass man gut CBs z. B. durch das Parlament bekommt und ein Video, dass man unique Gebäude in der Hauptstadt bauen kann. Man findet immer mehr.

Deswegen bin ich auch nicht böse darum, dass die KI nicht allzu agressiv gerade ist. Das könnte einem den Spaß auch nachhaltig verderben.

Francis Drake
06.11.25, 10:31
Wir wollten auch Portugal spielen, sind auch lange nicht so weit wie ihr, aber wirtschaftlich auf einen grünen Zweig kommen fällt uns schwer. Die kronmavht ist uns im ersten Jahrzehnt oder so von 28% auf 20% gesunken. Keine Ahnung wie wir die höher bekommen. Auch finanziell nahen wir am Hungertuch.

Wir haben bis 5 Handelsgebäude sowie Tuchherstellung in Lissabon gebaut. Die zusätzliche Handelskapazität bringt durch den automatischen Markt schon mal ein wenig Geld. Dazu, da wir ja einen eigenen Markt haben, einiges an Obst, Pech und Getreide bauen lassen. Damit brauchen wir nicht mehr so viel z-B- Getreide importieren, welches Handelskapazität frei werden lässt für profitable Güter. Aber auch hier sind wir erst am Anfang.

Elvis
06.11.25, 10:35
Deswegen bin ich auch nicht böse darum, dass die KI nicht allzu agressiv gerade ist. Das könnte einem den Spaß auch nachhaltig verderben.

Zumindest aus meiner Perspektive kann ich nach dem ersten Anspielen, zumindest die ganz harten Warnungen vor dem Spiel, bisher nicht nachvollziehen.
Ja, die Feinheiten zu lernen wird sehr lange dauern. Aber das Grundlegende um Spaß zu haben und halbwegs zu wissen wie der Kahn gesteuert wird, hat man als Paradoxveteran schnell raus.
Läuft bei mir bisher auch stabil. Bisher nichts weswegen ich einen Kauf bereuen würde.

McMacki
06.11.25, 11:34
Wir haben uns folgendes Video von Laith angeschaut, er spielt den Pope. Und man muss sagen, da passen einige Mechaniken gar nicht gut zusammen. Sowohl die Mechanik zum Schisma als auch zu den Guelfen vs Ghibelinen ist unterirdisch. Da wird kaum was erklärt, man versteht überhaupt nicht richtig wie man die bespielen soll. Das ist schon absurd.


https://www.youtube.com/watch?v=TyA3YFbmIKY

Ansonsten würde mich interessieren ob sich das Gameplay zwischen Bistümern und Lehnsherrschaften unterscheidet. Kann man als Bischof mehrere Bistümer sein eigenes nennen? Und was passiert wenn der eigene Bischof stirbt?

Hjalfnar
06.11.25, 12:00
Wir haben jetzt erstmal im offiziellen Forum eine Suggestion gemacht dass Braunschweig-Wolfenbüttel endlich das verdammte Harzer Silber kriegen soll, das hat Uns schon in EU4 genervt.^^ Ja, Goslar sitzt direkt neben dem Rammelsberg aber THEORETISCH (und ab 15irwas auch praktisch) endete die Macht der Freies Reichsstadt an der Stadtmauer und die Steuern aus dem Rammelsberg gingen ab da an die Fürsten.

Iche_Bins
06.11.25, 14:23
Wir haben bis 5 Handelsgebäude sowie Tuchherstellung in Lissabon gebaut. Die zusätzliche Handelskapazität bringt durch den automatischen Markt schon mal ein wenig Geld. Dazu, da wir ja einen eigenen Markt haben, einiges an Obst, Pech und Getreide bauen lassen. Damit brauchen wir nicht mehr so viel z-B- Getreide importieren, welches Handelskapazität frei werden lässt für profitable Güter. Aber auch hier sind wir erst am Anfang.

Ist es vielleicht sinnvoll einen "royal court" zu bauen?
https://i.imgur.com/yNH0YCU.png

Die Crown power sollte beim Handel helfen.
Die frage ist nur wie man Gold und edle Stoffe in den Markt Portugals bekommt

Francis Drake
06.11.25, 14:55
Edle Stoffe selber herstellen (Tuchherstellung). Bei Steinwallen haben wir gesehen, das Gold wohl ein Problem darstellt. Das Gebäude wäre für die Kronenstärke sehr gut.

Elvis
06.11.25, 15:49
Generell denke ich man sollte die Pest abwarten, bevor man ausßer Marktplätzen und Straßen irgendwas baut. Die Seuche würfelt ja ziemlich viel durcheinander.

AG_Wittmann
06.11.25, 19:01
Für die Trottel :ähem:, die immer die Sprache neu auswählen müssen beim Spielstart ... schaltet den Willkommensbildschirm aus unter Einstellungen/Spiel :fiesemoep:

Achja, falls Ihr mit Action Lock spielt, das könnt Ihr mit dem Klick auf die mittlere Maustaste auslösen. Wünschte nur, ich könnte das auf einen Tastaturknopf umlegen.

Das Spiel mit Meißen läuft soweit ganz gut, konnte mir jetzt auch das Bistum Glauchau einverleiben und habe jetzt auf das gesamte Erzgebirge einen Core gesetzt, mit Brandenburg habe ich auch ein Abkommen über deren Vasall geschlossen, die heutige Lausitz. Damals noch ganz sorbisch, mal schauen, wie lange noch ... :D Jedenfalls kann ich da jetzt auch bisschen was machen.

+++

Und hier die Patch Notes:

https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/1-0-2-patch-notes.1868042/

Elvis
06.11.25, 19:29
Das Spiel mit Meißen läuft soweit ganz gut, konnte mir jetzt auch das Bistum Glauchau einverleiben und habe jetzt auf das gesamte Erzgebirge einen Core gesetzt, mit Brandenburg habe ich auch ein Abkommen über deren Vasall geschlossen, die heutige Lausitz. Damals noch ganz sorbisch, mal schauen, wie lange noch ... :D Jedenfalls kann ich da jetzt auch bisschen was machen.


Die verdammten Meißner haben mir gerade den Krieg erklärt, wegen der Lausitz. Und leider Gottes sind sie doppelt so stark wie ich. Da hab ich keine Chance.

AG_Wittmann
06.11.25, 21:27
Die verdammten Meißner haben mir gerade den Krieg erklärt, wegen der Lausitz. Und leider Gottes sind sie doppelt so stark wie ich. Da hab ich keine Chance.

Hihihi. Kein Verteidigungsbündnis?

Bin jetzt mit Österreich in einem Bündnis, muss aber aufpassen auf Böhmen. Mit denen stehe ich noch gut, aber Österreich fängt schon an, denen auf den Sack zu gehen.

Ich selbst habe Magdeburg gegen Anhalt-Wittenberg und Braunschweig beigestanden bzw. habe mich in deren Krieg eingemischt (Habe Anhalt-Wittenberg als Rivale) und konnte Anhalt-Wittenberg zwei besetzte Provinzen abknöpfen, als Magdeburg einen Frieden schließen konnte.

Jetzt habe ich gerade einen Kriegsgrund (Event) gegen Anhalt laufen bis September 1444, der mir erlaubt den Rest zu holen. Sind jetzt aber mit Lüneburg in einem Verteidigungsbund, sind beide einzeln schwächer als ich, aber ich wäre dann ganz allein gegen zwei, könnte zu knapp werden im Kampf. Mal schauen, sabotiere gerade deren Beziehungen untereinander, vielleicht löst das Bündnis sich rechtzeitig auf.

Wirtschaftlich baue ich gerade das Straßennetz aus, die Silberminen in Freiberg sind auch maximal ausgebaut und auch endlich ans Straßennetz angeschlossen, da klimpert jetzt ordentlich Geld rein und ich warte eigentlich darauf, genug Geld zusammenzusparen, um meiner Heimatprovinz das Stadtrecht verleihen zu können. Bräuchte ca. 350 Dukaten dafür und ich kann dann endlich die Tuchspinnerei-Industrie dort anpflanzen.

Bin aber am Überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, den Grundbedarf bei den Gütern voll zu decken, deren Rohstoffe ich in meinem Land habe.

Tex_Murphy
07.11.25, 08:14
Puh, die seutsche Übersetzung ist ja im Großen und Ganzen gut gelungen, aber es fehlen häufig Wörter im Text, das macht es manchmal etwas schwierig. Ansonsten aber bin ich bisher positiv gestimmt. Nicht nur hat man wie in CK3 eine Art To-Do-Liste am oberen Bildschirmrand, mit der Agenda hat man zusätzlich eine Art Marschroute für das Spiel implementiert, so dass man als Anfänger nicht mehr nach Spielbegionn dasteht und sich fragt, was man denn nun als nächstes tun sollte.

Elvis
07.11.25, 15:04
Argh. Ich spiele ja als Wittelsbacher mit Brandenburg. Jetzt hat mein Regent die Personalunion mit Oberbayern übernommen.
Dachte zuerst okay, dann habe ich jetzt offenbar Oberbayern unter meiner Kontrolle.
Pustekuchen. Er ist nach Oberbayern gezogen und ich habe keinerlei Kontrolle mehr über ihn oder seine Kinder.
Es ist als wäre ich Fremdbeherrscht.
Und plötzlich übernimmt sein Bruder die Führung der Personalunion. Keine Ahnung warum. Und der bisherige Herrscher von Brandenburg hat nur noch die Herrschaft über die Vasallen von Brandenburg.
Ich glaube, ich muss ein altes Save laden.
Das ganze könnte aber auch am Patch liegen, der die Personalunione verändert hat.

Montesquieu
07.11.25, 15:34
Hmm,

habe ja Holland zu den Niederlanden gemacht und merke, dass ich noch immer Tier 1 Land, also eine Grafschaft bin.

Bug oder übersehe ich da was?

Elvis
07.11.25, 16:08
Bug oder übersehe ich da was?

Ich schätze mal du musst dir wie alle anderen im HRR auch die Beförderung beim Kaiser abholen.
Geht über das Dplomatiemenü.

Montesquieu
07.11.25, 16:16
Ich schätze mal du musst dir wie alle anderen im HRR auch die Beförderung beim Kaiser abholen.
Geht über das Dplomatiemenü.

Unknown unknowns ... nicht? :D

JoeMill
07.11.25, 16:23
Wie schafft man es zum Kurfürst zu werden? Ich habe jetzt genug Gebiete mit Meißen beisammen, um Sachsen zu Gründen. Aber ich muss auch Kurfürst sein, was ich nicht bin. Wie wird man einer?

Arminus
07.11.25, 16:31
Unknown unknowns ... nicht? :DDass es Johan mit EUV schaffen würde, dass Cynefin (https://en.wikipedia.org/wiki/Cynefin_framework) noch mal in der Gamer Community ankommt, finde ich schon cool. :D


edit: Elvis Hirn bei jeder neuen Patch Ankündigung für EUV:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f7/Cynefin_framework_by_Edwin_Stoop.jpg/2880px-Cynefin_framework_by_Edwin_Stoop.jpg

Elvis
07.11.25, 17:10
Gutes Bild.:tongue:
Ich schätze das Gewechsel zwischen den Brüdern liegt an einem bestimmten Gesetz, in dem sich Brüder abwechseln beim herrschen.
Das mag ich aber nicht. Erst recht nicht, dass die alle in Bayern weilen.
Und als ich noch überlegte, ob ich irgendetwas tun kann, flatterte ein Kaufangebot von Böhmen für Brandenburg ein, weil der böhmische Kaiser gerne seinen minderjährigen Sohn auf den Thron Brandenburgs setzen möchte.

Ich habe zugestimmt in der Hoffnung auf das versprochene Geld, ein starkes Bündnis und um aus der Nummer mit dem Brüder Wechsel dich Spiel heraus zu kommen.

Jetzt hockt der Bub der Luxemburg Dynastie auf dem Thron, als mein neues "ich". Ist aber wenigstens physikalisch vor Ort, so dass ich aus ihm auch einen echten Brandenburger machen konnte.
Nun ist er aber auch der Erbe Böhmens. Keine Ahnung was dann wieder los ist, wenn es soweit ist.

Das Geld hat Brandenburg nie gesehen. Wäre natürlich auch logisch, wenn es nach Bayern geflossen ist.
Aber das Papa partout kein Bündnis, ja nicht einmal eine Garantie für das Fürstentum seines Sohnes bereit ist abzugeben... das trifft schwer.
Ich glaube der Papa hat mich nicht lieb und wollte mein neues "ich" bloss aus dem Haus haben.:(

Ist gut für die Familie hat er gesagt... ein Papa der für seine Kinder da ist, das wäre gut für die Familie gewesen.:heul:
Aber nein, von morgends bis abends immer nur Kaiser hier, König da, Papa aber nie.

Elvis
08.11.25, 00:44
Eine hervorragende Partie war das heute. Bin jetzt voll im Spiel drin und das orientierungslose Gecklicke hat deutlich abgenommen.
Die Befürchtungen über den Zusatnd des Spiels haben sich nicht bewahrheitet und ich freue mich auch, das die Steambewertungen das ebenfalls zeigen.
Dieses Spiel hat wie erhofft das Zeug dazu, ein großer Erfolg werden zu können, der auch jetzt schon viel Freude bereitet.:)

Hjalfnar
08.11.25, 01:12
Das Rekrutierungssystem und generell Einheitensystem ist für Uns noch völlig undurchsichtig. Aus irgend einem Grund können Wir keine Militärgebäude bauen außer in der Hauptstadt, wo die Aufgebote nun spawnen ist entweder völlig random, verteilt über alle Provinzen oder auch mal alle an einem Fleck. Wir haben bisher trotzdem noch jeden Krieg gewonnen aber was für ein Blödsinn. Die KI spawnt endlos neue Aufgebote, wie auch immer die das kann, Wir können es nicht. Boah, frustrierend. Trotzdem gewonnen, Celle und Nienburg sind nun in Welfenhand und die Lüneburger zurück über die Aller geknüppelt. Wenn sich jetzt noch der eigentlich erwartete Geldsegen aus den eroberten Silberminen von Goslar ergeben würde, wären Wir glücklich...

Sunabouzu
08.11.25, 02:03
Richtige Militärgebäude kann man erst mit der Institution "Stehende Heere" Erforschen, müsste die Tech "Waffenkammer" sein. Bis dahin ist man auf dieses eine Gebäude limitiert (zumindest die allermeisten Nationen).

Aufgebote spawnen auch nicht random, wieviele Aufgebote aus den Provinzen geschickt werden hängt im wesentlichen von der Bevölkerung und der Kontrolle ab in dem jeweiligem Ort ab. Mehr Kontrolle mehr Aufgebote.
Macht man einen Rechtsklick auf den Ausheben button werden automatisch in allen Provinzen aufgebote ausgehoben, macht man einen Linksklicj kann man nach Provinz selbst bestimmer wer Aufgebote schicken soll.

Das die KI einfach so neue Aufgebote spawnt haben wir noch nicht gesehen, aber die Todeszahlen in den gefechten waren bei uns bislang immer recht gering. Selbst in Schlachten mit mehreren Tausend Aufgeboten pro seite kommt es nicht oft vor das auf einer seite mehr als 1k sterben. Soll heißen die haben nicht neue ausgehoben sondern sind nach der Niderlage einfach mit der restlichen Armee zurückegommen.

Einzig das sich aufgebote manchmal an einem Ort versammeln und manchmal in der Provinz in der sie ausgehoben stehebn bleiben haben wir auch beobachten können und dafür keine erklärung gefunden.

Montesquieu
08.11.25, 08:54
Eine hervorragende Partie war das heute. Bin jetzt voll im Spiel drin und das orientierungslose Gecklicke hat deutlich abgenommen.
Die Befürchtungen über den Zusatnd des Spiels haben sich nicht bewahrheitet und ich freue mich auch, das die Steambewertungen das ebenfalls zeigen.
Dieses Spiel hat wie erhofft das Zeug dazu, ein großer Erfolg werden zu können, der auch jetzt schon viel Freude bereitet.:)

Finde ich auch.

Ein paar Sachen merke ich allerdings schon, die auch im dooya-Podcast angemeckert worden sind: Allianzen sind zu fest. Irgendwann ist das Reich dann einfach zu zum Expandieren. Aber vielleicht ist das dann gerade realistisch?

Hjalfnar
08.11.25, 10:59
Richtige Militärgebäude kann man erst mit der Institution "Stehende Heere" Erforschen, müsste die Tech "Waffenkammer" sein. Bis dahin ist man auf dieses eine Gebäude limitiert (zumindest die allermeisten Nationen).

Aufgebote spawnen auch nicht random, wieviele Aufgebote aus den Provinzen geschickt werden hängt im wesentlichen von der Bevölkerung und der Kontrolle ab in dem jeweiligem Ort ab. Mehr Kontrolle mehr Aufgebote.
Macht man einen Rechtsklick auf den Ausheben button werden automatisch in allen Provinzen aufgebote ausgehoben, macht man einen Linksklicj kann man nach Provinz selbst bestimmer wer Aufgebote schicken soll.

Das die KI einfach so neue Aufgebote spawnt haben wir noch nicht gesehen, aber die Todeszahlen in den gefechten waren bei uns bislang immer recht gering. Selbst in Schlachten mit mehreren Tausend Aufgeboten pro seite kommt es nicht oft vor das auf einer seite mehr als 1k sterben. Soll heißen die haben nicht neue ausgehoben sondern sind nach der Niderlage einfach mit der restlichen Armee zurückegommen.

Einzig das sich aufgebote manchmal an einem Ort versammeln und manchmal in der Provinz in der sie ausgehoben stehen bleiben haben wir auch beobachten können und dafür keine erklärung gefunden.Wir haben den Lüneburgern tausende niedergemacht laut den Schlachtergebnissen, und alle paar Monate hatten die einfach wieder 1500 neue gespawnt. Wir haben mal nachgesehen, anscheinend erholen sich aktuell ausgelöschte Einheiten quasi sofort wieder vollständig innerhalb eines Monats, sprich eine feindliche Armee komplett auslöschen ist kontraproduktiv.

Edit: Oh und Wir haben Armouries erforscht...können aber nur eine einzige bauen.

Sunabouzu
08.11.25, 12:04
Das ist uns so tatsächlich bis jetzt noch nie aufgefallen. Wir hatten aber auch noch kaum Stack wipes. Waffenkammern sind eventuell gebäude die nur in Städten gebaut werden können.

JoeMill
08.11.25, 12:21
Waffenkammern können nur in Städten gebaut werden und die eigene Primärkultur muss mehr als 60% der Bevölkeruzng der Stadt ausmachen.

Sunabouzu
08.11.25, 12:44
Akzeptiert scheint aber auch zu reichen, als Osmane haben wir in mehrheitlich Grischichen Städten Waffenkammern stehen.

AG_Wittmann
08.11.25, 12:45
Boah, die Beulenpest hat ja gewütet ... 92 Millionen Tote in Europa und Asien. Mein kleines Meißen hatte ca. 230k Tote zu beklagen ... gleich die Hälfte abgekratzt ...

Na, kann ja nur noch besser werden.

Hjalfnar
08.11.25, 13:23
Waffenkammern können nur in Städten gebaut werden und die eigene Primärkultur muss mehr als 60% der Bevölkeruzng der Stadt ausmachen.Wie schön dass einem der Tooltipp das sagt. Der zeigt "geht nicht weil" und zeigt ins leere...

Mantikor
08.11.25, 14:24
Na toll, nachdem der Vorgänger am Schluss ein nahezu perfektes Spiel war konnte ich es kaum abwarten und habe mir gleich zu Beginn den neuen Teil gekauft. Ich glaube das hätte ich lieber lassen und erst mal ein bis zwei Jahre warten sollen. Das Spiel ist viel zu komplex. Die Entwickler haben es bei vielem komplett übertrieben und alles geändert was man ändern konnte, ohne Rücksicht darauf ob es Sinn macht oder nicht, Hauptsache es ist anders.

Die Karte ist mir ein Graus. Das Heilige Römische Reich ist nun der reinste Flickenteppich und alles total unübersichtlich. Selbst Österreich wirkt auf mich wie ein Zwergstaat. Zudem frage ich mich was sich die Entwickler bei der Gestaltung der Karte gedacht haben. Die freie Reichsstadt Esslingen am Neckar existiert nicht mal auf der Karte obwohl es schon damals eine bedeutende Stadt war, aber das ungleich unbedeutendere Welzheim haben sie mit 16 000 Einwohnern zu einer der wichtigsten Städte in Württemberg gemacht. So viel Einwohner hat Welzheim nicht mal heute. Gut mit so historischen Ungenauigkeiten könnte ich leben, in CK waren auch viele Ortsnamen gewöhnungsbedürftig, aber so schlecht konnte ich mich noch nie auf einer Karte orientieren. Ich meine schaut euch mal nur die Wirtschaftskarte mit den Ressourcen an, da kann man nicht mal sagen welche Ressource zu welche Provinz gehört, weil sie die Karte nicht beschriftet haben. Ich muss wenn ich wissen möchte welche Ressource Stuttgart produziert ganz nah auf Stuttgart zoomen und mir die Position merken, und anschließend auf die Wirtschaftskarte wechseln, denn wenn ich etwas heraus zoome weis ich nicht mehr wo Stuttgart und wo Hohenlohe oder Freiburg ist weil alles gleich aussieht. Das ist doch kein vernünftiger Aufbau einer Karte. Wieso werden die Namen der Provinzen nicht eingeblendet und das eigene Gebiet hervorgehoben?

Wieso sie das Diplomatie Menü geändert haben ist mir auch ein Rätsel. Das war doch perfekt. Das jetzige ist total unübersichtlich. Mir wird nicht mal angezeigt wie viele Staatsbeziehungen ich haben darf. Ich habe erst gemerkt das ich zu viele habe als ich eine Meldung eingeblendet bekommen habe da ich einen Malus bekomme.

Aber am schlimmsten finde ich das kommunistische und völlige ahistorische Wirtschaftssystem. Wieso gehören alle Gebäude dem Staat und wieso muss ich wie im Kommunismus alle Gebäude selbst verwalten, reparieren, neu bauen und mich auch noch selbst um den Verkauf der Waren kümmern. Das hat doch kein Herrscher im 14 Jahrhundert selbst getan. Das ist eine völlig realitätsfremde Darstellung der damaligen Wirtschaft und vollkommen übertrieben. Ich glaube nicht das damals ein Bauer eine Baugenehmigung beantragt hat wenn er einen Stall für sein Vieh errichten wollte und ich glaube erst recht nicht dass der Herzog den Stall bezahlt und persönlich um die Reparaturen gekümmert hat. Das ist eine völlig realitätsfremde Darstellung der Wirtschaft. Damals hat man Steuereintreiber entsendet um seine Untertanten zu schröpfen und Zölle für Waren kassiert. Das wars, wer wo etwas gebaut hat war doch dem Grafen bzw. Herzog egal, solange die ihre Steuern gezahlt haben.

Ich bin mir auch sicher dass man damals keine Handelsströme gelenkt hat um möglichst hohe Händlereinnahmen zu generieren. Das Angebot dass die Händler herbeigeschafft haben hat die Preise bestimmt, und von wo das gekommen ist war rein die Sache der Händler. Da hat doch kein Herzog gezielt Händler auf die andere Seite des Globus gesandt. Es gab Entdeckungsreisen wodurch neue Märkte erschlossen wurden, aber das wars dann auch schon. Das sowas ins Spiel integriert wird ist einfach nur lächerlich.

Ich wollte das ganze Wirtschaftssystem daher automatisieren und mich nur um den Rest des Spiels kümmern. Leider scheint das jedoch nicht zu funktionieren. Obwohl ich eingegeben habe dass die KI erst ab 200 Goldstücken neue Gebäude baut, macht sie was sie will und gibt mein ganzes Geld aus. Wenn dadurch wenigstens mein Einkommen steigen würde hätte ich vielleicht nicht mal ein Problem damit. Leider scheint jedoch die KI bevorzugt Gebäude zu bauen die mehr Kosten als sie tatsächlich einbringen.

Und für was ist eigentlich die Provinzentwicklung gut. Ich habe meinen Sohn beauftragt Stuttgart zu entwickeln weil er mit einem Wert von 97 dafür ausgezeichnet geeignet ist, aber es tut sich gefühlt gar nichts. Und der andere Sohn schafft es mit einem Wert von 57 auch nur langsam die Kontrolle über eine Provinz zu erhöhen, viel zu langsam, für meinen Geschmack.

Da währen wir auch schon bei dem nächsten ultra nicht realistischen Punkt. Die Kontrolle über die Provinzen außerhalb der Hauptstadt ist viel zu niedrig. Das hat doch nichts mit Realismus zu tun sondern ist nur eine künstlich Begrenzung um den Spieler zu bremsen. Die Mongolen hatten kurz vor Spielbeginn noch ein Riesenreich, und mir sind keinerlei Verwaltungsprobleme bekannt und die Römer kontrollierten bekanntlich ebenfalls ein riesiges Reich das sie trotzdem verwalten konnten. Aber ich habe nur wenige Tagesreisen von der Hauptstadt entfernt nur noch 20 Prozent Kontrolle. Also sorry, das ist ebenfalls total übertrieben. Das entspricht nicht der Realität. Das sind Spielmechaniken die mir das Spiel total vermiesen und ich habe noch nicht mal versucht Krieg zu führen. Da gibt es bestimmt auch noch viel zu meckern.

Montesquieu
08.11.25, 14:46
Wollt ihr also kein Spiel, sondern nur eine Simulation?

habakuk
08.11.25, 14:55
Wollt ihr also kein Spiel, sondern nur eine Simulation?

Nun seid mal nicht so miesepetrig. Nichts adelt einen Paradox-Titel so sehr wie ein ausufernder Mantikor-Rant! :D

Wir haben gar nicht zu hoffen gewagt, dass wir auch zu EUV einen lesen dürfen.

Und dann auch noch das:



[...] und ich habe noch nicht mal versucht Krieg zu führen. Da gibt es bestimmt auch noch viel zu meckern.

Yes! Fortsetzung folgt ... :tongue:

P.S. Nichts für ungut, werter Mantikor. Wir besitzen EUV nicht einmal. Aber Eure Posts zeugen immer von großer Leidenschaft für die Spiele, auch wenn Ihr sie darin in der Luft zerreißt.

Elvis
08.11.25, 18:26
Na toll, nachdem der Vorgänger am Schluss ein nahezu perfektes Spiel war konnte ich es kaum abwarten und habe mir gleich zu Beginn den neuen Teil gekauft. Ich glaube das hätte ich lieber lassen und erst mal ein bis zwei Jahre warten sollen. Das Spiel ist viel zu komplex. Die Entwickler haben es bei vielem komplett übertrieben und alles geändert was man ändern konnte, ohne Rücksicht darauf ob es Sinn macht oder nicht, Hauptsache es ist anders.


Also für die Kritik an den neuen Spielmechaniken müsst ihr euch selber den Schuh anziehen. Hier wurde man an keiner Stelle überrascht. Alles wurde seit vielen Monaten von allen möglichen Seiten sauber gezeigt und erklärt.
Auch ohne das man sich stundenlang damit beschäftigen müsste, hättet ihr zu den Spielmechaniken alles wesentliche vorher wissen können.

Beim Rest handelt es sich entweder um tatsächlich noch nicht gut komunizierende UI Issues (Auch ich würde mich freuen, wenn ich ein Bündnis oder eine Vasallierung anstrebe, dass mir vorher gesagt wird, wieviel Diplomatiekapazität das beanspruchen wird). Oder es handelt sich um Dinge wo ihr euch selber das Leben schwer macht bzw. das Spiel noch nicht gut genug kennt (Man muss sich nicht merken wo Stuttgart ist und dann wild die Karten wechseln um zu sehen, was dort produziert wird. Einfach auf Stuttgart klicken. Die Info ist Bestandteil des Provinzmenüs).

Und ansonsten können wir Habakuk nur zustimmen. Ich glaube wirklich niemand hätte irgendeinen positiven Kommentar über das Spiel von euch erwartet. Wir freuen uns trotzdem, dass ihr mit an Bord seid.:)

Mantikor
08.11.25, 21:03
Ich bin sicherlich kein Gelegenheitsspieler der nach 5 Minuten das Handtuch wirft aber dieses Spiel ist wirklich unnötig komplex. Ich versuche mich trotzdem einzuarbeiten und habe mir das Tutorial und diverse Videos mit Ratschlägen angeschaut, aber das hier sprengt bisher alles was ich in einem Spiel zu Beginn gesehen habe. Ich möchte nicht wissen wie das erst nach 20 DLCS wird. Positiv finde ich das man vieles automatisieren kann. Negativ ist jedoch eindeutig dass es scheinbar nicht funktioniert. Wenn ich die Wirtschaft auf Automatisch stellt baut die Ki ununterbrochen die Produktion aus obwohl es dafür gar nicht genügend Arbeiter gibt und scheint alles andere zu ignorieren. Gleichzeitig bleibt bei mir kein Geld weil der Regler der eine Abschöpfung verhindern soll nicht funktioniert. Also habe ich mir gedacht, dann verbiete ich der KI halt Gebäude zu bauen und zu renovieren und mache das selber. Und was ist das Ergebnis die KI hat einfach trotzdem eine Mine von mir erweitert und dadurch wieder meine Staatskasse geleert. Das kann doch so nicht gewollt sein.

Die Events haben es auch mal wieder in sich. Ich wurde vor die Wahl gestellt dem Adel ein Privilleg zu gewähren oder -20 Punkte Zufriedenheit zu haben. Ich habe abgelehnt. Jetzt sammeln sie sich für eine Revolte und ich kann kaum was dagegen machen weil ich kein Geld habe, mein Kabinettsmitglied die Ansammlung der Rebeln nicht unterdrücken kann und ich auch kaum eine Möglichkeit habe die Meinung des Standes zeitnah zu verbessern. Dazu kam natürlich noch ein Event das mir die mühsam aufgebaute Stabilität gleich wieder abgebaut hat und es gibt scheinbar keine Möglichkeit das Prestige zu verbessern weil ich keine Künstler anheuern kann.

Kriegsgründe kann man scheinbar auch nicht generieren. Mein Nachbar muss erst exkommuniziert werden damit ich einen Kriegsgrund bekomme, was ist mit den alten Karten und gefälschten Ansprüchen die es bislang gab?

Ach ja, noch was, ich traue mich nicht meinen zweiten Sohn zu verheiraten weil ich Angst habe das nach meinem Tod mein kleines Reich geteilt wird oder mich die zweite Ehe noch zusätzliche Diplo Punkte kostet. Sind meine Sorgen unbegründet oder kann ich ihn verheiraten?

Und was passiert eigentlich wenn ich ohne Kriegsgrund angreife? Kann ich dann überhaupt etwas beanspruchen? Und selbst wenn, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das es der Kaiser gleich wieder weg nimmt?

Ich frage mich eh ob bei so wenig Kontrolle Eroberungen überhaupt noch Sinn machen. Mal im Erst mit einer Postkutsche konnte man an einem Tag ganz Württemberg durchqueren, und mit einem einzelnen Pferd innerhalb von zwei bis drei Tagen. Da kann mir doch keiner sagen, dass der Graf keine Kontrolle über die Grenzbezirke hatte. Wenn von dort so wenig Steuern angekommen währen wie im Spiel, hätte er eine Armee in Marsch gesetzt und kurz darauf hätte man die Verantwortlich gevierteilt, gerädert oder gehenkt.

AG_Wittmann
08.11.25, 21:23
Hihi, man merkt, Ihr seid zu ungeduldig, wollt alles auf einmal haben.

Ich habe mein Meißen auf durchschnittlich 70% Kontrolle gebracht bis 1380, die neueren Gebiete sind noch darunter bei ca. 30%, dort steigt aber auch mein Einfluss.

Prestige ignoriere ich meist, liegt meist zwischen 8 bis 30 Punkten. Stabilität zwischen 10 und 40. Die vier Stände bewegen sich um die 40% bis 65% herum.

Geld kommt immer üppiger herein, man muss der Bevölkerung Arbeit verschaffen, sprich Marktdörfer, Webereien etc. bauen. Gleichzeitig auch Steinmetze und Holzfäller in die Ländereien setzen, das senkt die Baukosten auch langfristig enorm. Straßennetz wird auch immer dichter gebaut.

Forschung wiegt stärker in EUV, da sind nen Haufen Dinge im Forschungsbaum versteckt, die einem diplomatisch, wirtschaftlich etc. voranbringen. Ich glaube, da sind auch zusätzliche Casus-Belli versteckt. Ansonsten würde ich einfach das benachbarte Land als Rivalen einstufen, dann kann man in dessen Kriege eingreifen, wenn es sich die Gelegenheit bietet. So habe ich z. B. Anhalt im ersten Krieg teilweise erobern können, in einem zweiten Krieg dann den Rest eingesackt. Das gleiche auch mit Glauchau.

Ohne Kriegsgrund angreifen gibt fett Stabilitätsverlust und man steht als Antagonist bloss, steht aber auch in der Infoblase.

KIWI
08.11.25, 22:51
Wir müssen Mantiklor nur zustimmen :D Das Spiel braucht noch 2 Jahre... Und ja, wir haben es nicht und auch nicht gespeilt. Aber wir wissen es einfach :gluck:

Setsches
08.11.25, 23:09
Und ja, wir haben es nicht...

Das würde hier auch aktuell niemand in Betracht ziehen... Kostet ja Geld! :D

AG_Wittmann
09.11.25, 02:20
Beim Rest handelt es sich entweder um tatsächlich noch nicht gut komunizierende UI Issues (Auch ich würde mich freuen, wenn ich ein Bündnis oder eine Vasallierung anstrebe, dass mir vorher gesagt wird, wieviel Diplomatiekapazität das beanspruchen wird).

Die benötigte Diplomatenkapazität wird anscheinend nur angezeigt, wenn man selbst eine Allianz/Verteidigungsbündnis etc. vorschlägt.

Mich fragt neuerdings andauernd Österreich, ob ich eine Allianz eingehen will; über deren Anfrage sehe ich nicht, wieviel ich brauche. Aber sobald ich selbst Österreich eine Allianz vorschlage, sehe ich, was wir beide brauchen. Er braucht z. B. 0,65, ich brauche aber 1,44 Kapazität.

https://i.imgur.com/YMlLJfq.png

Montesquieu
09.11.25, 10:01
Ja, das ist Schrott. Kann man nicht anders sagen. Auch die Einflüsse von Herrscher etc. auf die Kapazität ist versteckt. Herrscher gestorben, man liegt drunter, ach echt?

Erkundung finde ich auch noch sehr verbuggt.

Ich würde mir eine Anzeige wünschen, die hergibt, ob alle benötigten Waren in dem Markt vorhanden sind. Außerdem kommt es manchmal vor, dass die Vorbereitung nicht weiter geht, obwohl es nicht durch fehlende Waren "gestalled" ist, man kann keine Entdecker austauschen, es geht nichts weiter. Neustart regelt das dann.

Außerdem ist das System nicht spaßig an sich. Besiedlung und Kolonien schon, da man ja mit echten Pops besiedelt, die in der alten Welt dann fehlen.

Trotzdem bin ich jetzt Ende des 16. Jahrhunderts und bekomme immer noch keine Truppen in die neue Welt, weil beim hin- und zurückfahren mir die Hälfte meiner Flotte stirbt. :(

Elias
09.11.25, 10:40
Ich stimme der Kritik an den Themenkarten zu. Wie der verehrte Mantikor bin ich insbesondere bei der Rohstoffkarte darüber gestolpert und verirre mich viel zu schnell. Das die dargestellten Informationen auch woanders gezeigt werden ist ja kein abschließendes Argument für eine unzureichende Kartendarstellung. Die Orte gehören beschriftet und das eigene Territorium besser hervorgehoben. Auch die allgemeine Darstellung der Provinzen könnte weniger subtil sein. Mir fällt es schwer zu erkennen, welcher Ort zu welcher Provinz gehört.
Das wir viele topographische und historische Ungereimtheiten und Fehler finden, dass gehört ja im Grunde zu jedem neuen Europa Universalis und ist gute und gelebte Tradition.

Der Umstand, dass dieses Spiel so viele müde Krieger hinter dem Ofen hervorlockt und für lebhafte Diskussionen sorgt werte ich allerdings als gutes Zeichen.

Longstreet
09.11.25, 11:08
Den Teil mit der Verirrung auf der Rohstoffkarte unterschreiben wir sofort.

Tex_Murphy
09.11.25, 13:47
Das Spiel macht es auf der einen Seite Einsteigern etwas leichter, indem es Vorschläge und Tipps für das weitere Vorgehen macht. Das hilft enorm. Auf der anderen Seite versagt es bei der Erklärung vieler Tabellen und Übersichten, da es entweder voraussetzt, dass man diese Art von Übersichten und deren Bedeutung bereits kennt oder intelligent genug ist, um zu erkennen, welche Informationen da genau zu entnehmen sind. Wenn - wie bei Uns - weder das Eine noch das Andere zutrifft, ist man bisweilen etwas verloren. Dennoch, Wir bleiben dran.

Elvis
09.11.25, 14:32
Die mangelnde Übersichtlichkeit in vielen Dingen verzeihe ich dem Spiel im Releasestatus sofort. Das sind nicht die Probleme die auf meiner "Angstliste" weit oben standen.

Meinem Brandenburg ging es eigentlich ziemlich gut. Und dann verschlechterte sich die Lage wirtschaftlich kontinuierlich und ich wusste nicht warum.
Jetzt habe ich gesehen, dass meine Wirtschaft zwar wächst. Aber die Staatseinnahmen nicht im selben Umfang. Da die Hof-, Stabilitäts- und Diplomatieausgaben aber offenbar auf der Größe der Basiswirtschaft basieren, flogen mir schlicht die Kosten um die Ohren.
Übel da das Ruder herumreißen zu können.

AG_Wittmann
09.11.25, 14:50
Ja, die Übersichtlichkeit lässt zu wünschen übrig.

Bin jetzt im Jahr 1401 mit Meißen und hab erst vor vielleicht 10 Jahren verstanden, wie ich hoffentlich Thüringen integrieren kann.

Sowas umständliches.

Zuerst auf die eigene Landesfahne klicken, dann ins Diplomatiefenster wechseln, dort unter dem Bild mit dem Thronsaal auf den Tab Organisationen. Darin findet man die Symbole für die jeweiligen Organisationen in denen man teilnimmt. Für die meisten dt. Länder dürften es drei sein. (HRE, Katholische Kirche und die Verteidigungsbündnisse). Sachsen hat noch die Meissener Union, darin kann ich die ganze Legislatur finden unter Union-Politiken und anpassen.

+++

Fällt mir gerade wieder ein, nerven eure Bündispartner auch immer mit ständigen Änderungen an den Verteidigungsbündnissen? Oder treten einer Allianz bei und sind nach paar Monaten wieder raus?

+++

Nachtrag: Es hat geklappt! Jetzt kann ich den dicken Thüringer annektieren.

Mantikor
09.11.25, 15:04
Ich verstehe immer noch nicht warum das Spiel ohne meine Erlaubnis meine Höfe, Minen und anderes erweitert und dadurch mein Erspartes schröpft. Ich habe extra neu gestartet und nur noch den Handel und die Besteuerung der Stände automatisiert gelassen und trotzdem das gleiche Ergebnis. So werde ich nie die 200 Dukaten für den Bau einer Straße nach Sigmaringen zusammen bringen weil die KI es vorher schon ausgibt. Richtig Geil ist auch das die Pocken in meiner Hauptstadt ausgebrochen sind und ich kurz nach dem Spielstart 10 K Bevölkerung verloren habe. Um das auszugleichen und wieder auf Anfangsniveau zu kommen muss ich 20 Jahre spielen und ich habe keine Ahnung wie ich das Bevölkerungswachstum wieder ankurbeln kann. Ich vermute mal es könnte helfen die Dörfer und die dortige Nahrung auszubauen, aber wie soll ich das machen wenn die KI die ganze Zeit mein Geld für neue Reiterhöfe, Minen und Bananenplantagenerweiterungen ausgibt.

Wenigstens habe ich festgestellt das man durch die Kabinettsmitglieder die Kontrolle erhöhen kann. Aber irgendwie finde ich keine Gebäude um die Kontrolle erhöhen zu können. Ich habe mal eine Straße in die nächste Provinz gebaut, nach Sigmaringen kann ich mir das ja wie bereits erwähnt nicht leisten, und konnte trotzdem kaum eine Verbesserung bei der Kontrolle feststellen. Die Kontrolle ging in Backnang anschließend von 76 auf 77 hoch. Wow, das scheint ja entgegen dem Tooltip auch nicht viel zu bringen. Die Europedia taugt auch nicht viel. Man kann zwar bsp. bei gefühlten tausend Kriegsgründen nachlesen welche Boni und Mali sie bringen, aber es wird nirgends erklärt was ich tun muss damit ich den Kriegsgrund überhaupt auswählen kann. So hilft mir das nicht wirklich weiter. Warum steht den nirgends welche Gebäude ich brauche wenn ich bsp. die Kontrolle erhöhen möchte und was ich machen muss um mein Bevölkerungswachstum zu erhöhen.

AG_Wittmann
09.11.25, 16:42
Muss nicht unbedingt euer Erspartes sein, die vier Bevölkerungsgruppen haben alle ihr eigenes Vermögen, habe ich aber auch erst spät bemerkt. Müsst mal mit dem Mauszeiger auf die vier Gruppierungen gehen, dann seht ihr, welches Vermögen die haben. Ihr schröpft ja nicht 100% von denen über die Steuern.

Bevölkerungswachstum kann man mit mehr Nahrung ankurbeln, zuerst die Primärproduzenten (RGO), anschließend die Sekundärproduzenten (Arbeiter).

Pest wird lustig, da gehen mal eben 50% deiner Bevölkerung flöten ... bei mir haben sich zwei Landstriche noch immer nicht wirklich erholt nach 40 Jahren.

Montesquieu
09.11.25, 18:04
Jetzt gab es 1580 noch mal eine zweite Pest, aber hatte dann "nur" 1/10 der Bevölkerung geholt.

Dann triggert der "Religionskrieg", ich, als guter holländischer Katholik schließe mich der kath. Liga an, von Österreich gegründet. Einen Monat später, Österreich tritt aus ...

24700

Keine Chance, ich trete, wenn ich kann, auch aus ...

edit:

und bevor einer fragt, ja der verdammte Austrier ist der Kaiser! Das verbuche ich mal unter Bug ...

24701

Mantikor
09.11.25, 21:57
So langsam glaube ich das die Menschheit in diesem Spiel aussterben wird. Eine Seuche jagt die nächste. Ich habe immer weniger Bevölkerung. Das ganze währe nicht so schlimm wenn sich danach die Bevölkerung schnell wieder erholen würde. Das tut sie jedoch nicht. Bei dem langsamen Wachstum brauche ich 400 Jahre um meine Bevölkerung zu verdoppeln. Die Seuchen die jedoch alle 10 Jahre auftauchen nehmen mir jedes Mal 10 bis 35 Prozent der Bevölkerung. Nachdem so viele Esser weggefallen sind müsste sich die Bevölkerung drastisch vermehren da keiner mehr Hunger leider muss und genügend Flächen vorhanden sind um alle mit Lebensmittel versorgen zu können, das ist jedoch im Spiel komischerweise nicht der Fall.

Die KI baut zudem bei mir immer noch was sie will, aber ich habe jetzt festgestellt das man den Bau abbrechen kann und das Geld dann zurück erhält. Immerhin etwas. Nervig ist es trotzdem dass sich ständig Bauaufträge abbrechen muss, genauso wie das ich jedes Mal nach dem Starten des Spiels meine Sprache auswählen muss. Wieso speichert das Spiel nicht meine Sprache und wieso bin ich der einzige dem so etwas auffällt. Das muss doch jedem anderen Spieler auch auffallen und stören.

AG_Wittmann
09.11.25, 22:23
Beitrag 273 enthält die Information, wie man den Begrüßungsbildschirm deaktivieren kann. Wieso ist das Euch nicht aufgefallen?

Montesquieu
09.11.25, 23:12
Auf einmal ist das Wachstum meiner Kolonien auf 0 heruntergefallen.

Warum, weshalb? Keine Ahnung. Ein Tooltipp sagt, dass nicht genug Pops meiner Kultur und Religion zur Verfügung stehen würden.

Dachte erst an einen Bug, aber nein, es ist eigentlich ganz einfach: Ich habe alle willigen Bauern schon in die neue Welt verschifft und die Pops füllen nun mal lieber lukrative Jobs in den heimischen Manufakturen, bevor sie nach Mauritius ziehen.

Hammer! Finde ich gut! :)

Der Handel aus Indien und Indonesien klappt übrigens automatisiert auch ganz hervorragend.

Übrigens der Schizo-Kaiser ist nicht mehr Teil der Protestantischen Liga und der "30-Jährige-Krieg" hat auch noch nicht getriggert. Geld fließt gerade ein wenig zu gut in mein Staatssäckel. Habe Kultur, Stabilität und alles ausgemaxed und mache immer noch 150 Dukaten pro Monat. Was kann man den mit dem Geld so alles machen, wenn man einfach durch das Bevölkerungswachstum gebremst wird?

@Mantikor

Seuchen kommen bei mir sehr, sehr selten. Letzte war zwar wieder mal die Pest, aber ansonsten nicht einmal mehr eine kleine zünftige Grippe-Epidemie ...

AG_Wittmann
10.11.25, 00:18
In Künstler und deren Kunst investieren? Städte zu Großstädten erheben?

Elias
10.11.25, 00:37
So langsam glaube ich das die Menschheit in diesem Spiel aussterben wird. Eine Seuche jagt die nächste. Ich habe immer weniger Bevölkerung. [...]

Das sagt Ihr was! Dank meiner weitblickenden und von gottähnlicher Inspiration genährten Führung ist es mir gelungen, innerhalb weniger Jahrzehnte ganze Landstriche zu entvölkern. Es waren dummerweise meine eigenen.
Die ohnehin schon nicht sehr zahlreiche Bevölkerung Badens bezifferte sich im Jahr 1337 auf rund 77.000 Sehlen. Dreißig Jahre später und nach der großen Pest war sie unter 17.000 gefallen. Seit dem geht es langsam, seeeehr langsam wieder bergauf.

Montesquieu
10.11.25, 06:55
In Künstler und deren Kunst investieren? Städte zu Großstädten erheben?

Alles schon gemacht ...

Francis Drake
10.11.25, 08:19
Auch die Pocken rasieren sich gerne mal Massenhaft durch die Lande. Pest light... ;)

Elvis
10.11.25, 09:46
Ich versuchte lange mit nur sehr mäßigem Erfolg die Pops zu meiner Primärkultur zu wandeln.
Trotz exzellentem Kabinetsmitglied.
Erst später ist mir in den Regionsansichte aufgefallen, warum das so ist.
Nehmen wir an im Kabinettsmenü steht, dass der Berater 70 Pops pro Monat wandeln kann.
Die gute Nachricht ist, daß gilt nicht für eine gesamte Provinz, sondern für jede Region innerhalb der Provinz.
Die schlechte ist, dass dies die Bruttozahl vor Modifikatoren ist.
Also z.B Abzüge für Spirtualismus, ggf. kulturellem Widerstand und ganz besonders dem Kontrollwert.
Eine Provinz mit 0 Kontrolle hätte also alleine dafür bereits 100% Abzug.
Ab 50% Anteil der Primärkultur gibt es hingegen einen Bonus von 50%.
Mit dieser Erkenntnis gesegnet, geht das ganze gleich deutlich besser von der Hand.
Erst werden z.B. Straßen gebaut und flankierend, wird während der Wandlungsaktion auch immer ein zweites Kabinettsmitglied mitgeschickt, der die Kontrolle der Provinz erhöht.
Hach war das ein schönes Gefühl, als ich das begriffen hab.

Elvis
10.11.25, 10:01
@ Monte
Du kannst auch Siedler über Diplomatieaktionen aus anderen Ländern anziehen. Glaube sie sollten aber zum selben Kulturkreis gehören.
In einem Grönland Lets Play, wurden dafür Abkommen mit Norwegen etc. geschlossen.

Komischer Kunde
10.11.25, 11:51
@ Monte
Du kannst auch Siedler über Diplomatieaktionen aus anderen Ländern anziehen. Glaube sie sollten aber zum selben Kulturkreis gehören.
In einem Grönland Lets Play, wurden dafür Abkommen mit Norwegen etc. geschlossen.

Diese Art Einwanderung ließ sich in meinem jüngsten Spiel durchaus mittels Gefallen einfordern lösen. Sprich Ländern, die einem einen Gefallen schulden, können dazu verdonnert werden ein kleine Anzahl Bauern für vermutlich 12 monatige Laufzeit zu senden.

Hjalfnar
10.11.25, 12:15
So langsam glaube ich das die Menschheit in diesem Spiel aussterben wird. Eine Seuche jagt die nächste. Ich habe immer weniger Bevölkerung. Das ganze währe nicht so schlimm wenn sich danach die Bevölkerung schnell wieder erholen würde. Das tut sie jedoch nicht. Bei dem langsamen Wachstum brauche ich 400 Jahre um meine Bevölkerung zu verdoppeln. Die Seuchen die jedoch alle 10 Jahre auftauchen nehmen mir jedes Mal 10 bis 35 Prozent der Bevölkerung. Nachdem so viele Esser weggefallen sind müsste sich die Bevölkerung drastisch vermehren da keiner mehr Hunger leider muss und genügend Flächen vorhanden sind um alle mit Lebensmittel versorgen zu können, das ist jedoch im Spiel komischerweise nicht der Fall.

Die KI baut zudem bei mir immer noch was sie will, aber ich habe jetzt festgestellt das man den Bau abbrechen kann und das Geld dann zurück erhält. Immerhin etwas. Nervig ist es trotzdem dass sich ständig Bauaufträge abbrechen muss, genauso wie das ich jedes Mal nach dem Starten des Spiels meine Sprache auswählen muss. Wieso speichert das Spiel nicht meine Sprache und wieso bin ich der einzige dem so etwas auffällt. Das muss doch jedem anderen Spieler auch auffallen und stören.Werter Mantikor, Wir glauben bei Euch ist entweder etwas verbuggt oder anderweitig kaputt, denn Wir haben mal nachgesehen und niemand sonst scheint dieses Problem zu haben. Auch die extreme Anfälligkeit für Seuchen etc. Irgendwas ist da falsch in Eurem Spiel.

dooya
10.11.25, 12:28
Nach den positiven Rückmeldungen hier im Forum und anderswo beginne ich zu überlegen, ob ich dazu stoßen sollte. Wichtigste Frage hierbei: Wie siehts mit der Performanz aus? Hab aktuell nur einen Laptop mit Intel I7-12700H, 16GB RAM, und GeForce GTX 3060 6GB zur Verfügung. Sollte noch ok sein oder?

Sunabouzu
10.11.25, 13:33
Beitrag 273 enthält die Information, wie man den Begrüßungsbildschirm deaktivieren kann. Wieso ist das Euch nicht aufgefallen?

Bei uns funktionert das zB nicht da sich fast alle einstellungen bei uns zurücksetzen inkl dem haken für das Willkommensfenster

AG_Wittmann
10.11.25, 13:43
Bei uns funktioniert das z.B. nicht, da sich fast alle Einstellungen bei uns zurücksetzen inkl. dem Haken für das Willkommensfenster.

Probiert mal folgendes:

Geht in diesen Ordner C:\Users\_Benutzername_\Documents\Paradox Interactive

Und löscht (oder schiebt den Ordner woanders hin als Backup) den Ordner "Europa Universalis V", das Spiel wird seinen Ordner dort neu anlegen beim nächsten Spielstart. Da scheinen Schreibrechte zu fehlen.

Hjalfnar
10.11.25, 13:50
Nach den positiven Rückmeldungen hier im Forum und anderswo beginne ich zu überlegen, ob ich dazu stoßen sollte. Wichtigste Frage hierbei: Wie siehts mit der Performanz aus? Hab aktuell nur einen Laptop mit Intel I7-12700H, 16GB RAM, und GeForce GTX 3060 6GB zur Verfügung. Sollte noch ok sein oder? Größtes Problem dürfte da der RAM werden, EU5 erreicht bei Uns regelmäßig 10GB RAM oder mehr...

Elvis
10.11.25, 14:56
Nach den positiven Rückmeldungen hier im Forum und anderswo beginne ich zu überlegen, ob ich dazu stoßen sollte. Wichtigste Frage hierbei: Wie siehts mit der Performanz aus? Hab aktuell nur einen Laptop mit Intel I7-12700H, 16GB RAM, und GeForce GTX 3060 6GB zur Verfügung. Sollte noch ok sein oder?

Nur zu, wenn es dein Rechner rockt. Ich kann mir zwar vorstellen, dass ich das Spiel nach ein paar Wochen nochmal wieder zur Seite lege, bis der Reifegrad sich nochmal verbessert aber grundsätzlich ist es mehr als nur spielbar, sowie auch unterhaltsam.
Und bereits jetzt ist es für mich kaum noch verständlich, wieso um die Komplexität so ein großes Drama gemacht wurde. Nach ein paar Tagen ist da nichts mehr vor dem man sich wirklich fürchten müsste und es geht im wesentlichen locker von der Hand.
Da steckt dann zwar noch immer viel unentdeckte Tiefe drin, aber nicht viel, was man wirklich zwingend verstehen muss.

Hjalfnar
10.11.25, 16:43
Nur zu, wenn es dein Rechner rockt. Ich kann mir zwar vorstellen, dass ich das Spiel nach ein paar Wochen nochmal wieder zur Seite lege, bis der Reifegrad sich nochmal verbessert aber grundsätzlich ist es mehr als nur spielbar, sowie auch unterhaltsam.
Und bereits jetzt ist es für mich kaum noch verständlich, wieso um die Komplexität so ein großes Drama gemacht wurde. Nach ein paar Tagen ist da nichts mehr vor dem man sich wirklich fürchten müsste und es geht im wesentlichen locker von der Hand.
Da steckt dann zwar noch immer viel unentdeckte Tiefe drin, aber nicht viel, was man wirklich zwingend verstehen muss.Handel/Wirtschaft ist für Uns aktuell noch zu hoch, aber mit der Methode "viel hilft viel" fährt man schon ziemlich gut...aka Geld in die laut Interface profitabelsten Gebäude stecken oder Rohstoffe upgrade -> Profit.

Komischer Kunde
10.11.25, 16:55
Ich besitze das Spiel nun ja auch seit Release und bin von der Stabilität (kein Absturz bislang) her sehr überrascht. Nach dem frühen Patch in der vergangenen Woche sind auch die Wortlücken in der deutschen Übersetzung passé. Mit dem Interface konnte ich mich zwischenzeitlich durchaus anfreunden, finde aber weiterhin manche Wege kompliziert. Insbesondere hadere ich damit, die Landestafeln der anderen Parteien aufzurufen, hier scheine ich gefühlt viel Zeit zu verschwenden. Auch wäre eine Bündnisansicht auf der Karte nice to have, aber es kann auch sein, dass ich die noch nicht gefunden habe.

Im Speziellen sind mir wenige Probleme bzw. Ungereimtheiten in meiner derzeitigen Runde als Luxembourg aufgefallen. Die Beulenpest raffte lediglich 1/3 aller Einwohner dahin, was ich definitiv als Erfolg verbuchen wollen würde. Früh habe ich die Provinz Prüm eingegliedert, die Heilmittel herstellten, dann in meiner Hauptstadt genau zur rechten Zeit das Krankenhaus fertigt gestellt. Als die Pest dann unmittelbar an der Grenze stand (es gibt da eine schöne Kartenübersicht) schloss ich die Grenzen und verbat den ausländischen Handel. Zu dem Zeitpunkt grassierte außerdem noch eine heftige Grippeepidemie, was mich immer wieder ausrufen ließ: Aber die Grippe! Nachdem die Pest in die eigenen Grenzen eindrang gab ich die Isolation der Kranken vor und richtete Pesthäuser ein. Erst als vor meiner einzigen Stadt die Pest auf die Stadttore zuwaberte befahl ich das Abschotten der Städte und des Herrscherhofes. Nachdem die Pest aus den eigenen Grenzen verschwunden war, wurden die eingeführten Maßnahmen in umgekehrter Reihenfolge wieder aufgehoben. Die Toten beliefen sich hiernach auf grob 34.000.

Mit den Nachbarn plante ich mich nicht groß zu überwerfen und setzte nach Vervollständigung der Provinzen Ost-Luxembourg und Liege/Limburg, auf Koexistenz. Frankreich im Westen, Brabant im NW, stärkere Bundnisse im deutschen Raum und starkes Lothringen im Süden ließen mich auf Chancen wittern, die aber sich nicht recht einstellten. Mein zwischenzeitliches Ziel sollte es sein, diplomatisch Vasallen zu gewinnen, jedoch bin ich hier vollends gescheitert.

Im weiteren Verlauf habe ich mich mit den Privilegien verrannt, weil ich damit versucht habe vieles im Lot zu halten. Am Ende des Tages habe ich den Adeligen zu viele davon eingeräumt, so dass diese ziemlich hohe Machtanteile für sich verzeichnen durften. Auch habe ich durch einen nervösen Klick, lothringisch als akzeptierte Kultur definiert, was alles nur noch mehr in Stagantion verfallen ließ- Ich bin dann ins Bett und hatte beschlossen die Partie zu verwerfen, setzte mich dann aber nochmal am Sonntag hin und wollte das Ruder herumreißen. Mir gelang es eine drohende Adelsrevolte zu unterbinden und alles lothringische im Reich zu großen Teilen ins Moselfränkische zu konvertieren. Durch Eisernes Sparen konnte ich meine Zentralprovinz derart stark gestalten, dass die Einnahmen zunehmend ausreichten, um in den anderen 3 Provinzen ebenso in die Infrastruktur zu investieren. Nachdem diese aufgebaut war sprudelten die Einnahmen und flossen sofort wieder in den Ausbau der Rohstoffgewinnung und Zünftbauten der Städte. Immer mehr Geld häufte sich in meinem neuerdings zum Herzogtum ernannten Reich an, so dass wir nach neuen Zielen suchten. Einen eigenen Kardinalssitz inne zu haben war nur eine Nebenepisode.

Von Beginn an ist Luxembourg in einer Personalunion mit Böhmen. Wir wollten unter allen Umständen Unabhängig bleiben und handelten in den PU-Entscheidungen entsprechend. Zur Auflösung der PU kam es noch nicht. Mit den Husitenkriegen verlor der österreichische Kaiser zunehmend an Unterstützung im Reich. Plötzlich schien sich unsere friedliche Koexistenz mit den Nachbar-Erzbistümern (Köln, Trier, Mainz) auszuzahlen. Zudem hatten alle 4 Kurfürsten die Luxembourgische Fahne für die nächste Wahl in der engeren Wahl. 10 Jahre sollte es dauern, bis der Kaiser aus Österreich verstarb und wir endlich die Kur zum Kaiser erfahren dürften. Ja, dürften, denn da gibt es wohl Spielmechaniken, die es vermutlich einer Personalunion nicht gestatten Kaiser zu werden, oder aber wir haben die Spielmechanik der Gefallen zu spät erkannt, die wohl auch oder ausschließlich dazu dient, sich bei den 7 Reichen anzubiedern. In der Nachlese könnte es aber auch sein, dass unsere Herrscherin das Manko gewesen sein dürfte.

Nach ein, zwei Spieljahren, auf die Ernennung wartend, gedachten wir nun: Integrieren wir dann zum Abschluss ins böhmische Reich und quitten die Session. Leider handelte nun Böhmen stets so, als wollten sie keinen innigeren Bund. Sehr unbefriedigend.

Negativ ist insbesondere der Exkommunizierungs-Spam Frankreichs gegen die Provence aufgefallen. Gefühlt erfolgte dies 2 bis 3 mal im Jahr! Der luxembourgische Kardinalssitz wurde mit dieser Lapalie viel zu oft behelligt. Hier liegt irgendetwas im Argen.

JoeMill
10.11.25, 17:00
Was ich heute gelernt habe, ist dass der Stand aus dem ein Kabinettsmitglied kommt, auf die Macht des jeweiligen Standes einzahlt. Also wenn möglich alles mit Mitgliedern der Krone besetzen, das erhöht die Kronenmacht und damit alles was man so braucht (Steuereinnahmen etc.) Andersrum, gerade wenn man da einen Adligen als Kabinettsmitglied einsetzt, dann wirkt das für den Adelsstand irgendwo noch stärker, als wenn man jemanden der Krone für die Kronenmacht einsetzt. Und das Ganze sieht man auch erst nach dem nächsten Monatstick, denn erst dann wird die Macht der Stände neu berechnet.

Welchem Stand ein Charakter zugeordnet ist, sieht man an dem kleinen Pictogram rechts unten am Portrait.

Montesquieu
10.11.25, 17:14
Nach den positiven Rückmeldungen hier im Forum und anderswo beginne ich zu überlegen, ob ich dazu stoßen sollte. Wichtigste Frage hierbei: Wie siehts mit der Performanz aus? Hab aktuell nur einen Laptop mit Intel I7-12700H, 16GB RAM, und GeForce GTX 3060 6GB zur Verfügung. Sollte noch ok sein oder?

Puh, das wird knapp. Bin jetzt 1660 und EU verbraucht gute 11 GB ... Die 8 GB meiner 3070 sind auch voll, Auslastung der CPU (Ryzen 5 5600x) geht sogar noch mit 40 - 60 %.

Elvis
10.11.25, 18:50
Ich weiß nicht ob das gewollt oder ein Bug ist. Jedenfalls sind sich aufbauende Revolten offenbar extrem einfach zu unterdrücken.
Meine ersten 200 Soldaten des stehenden Heeres habe ich angewisen revolten zu unterdrücken und habe die entsprechenden Provinzen makiert. Die pendeln da kurze Zeit rum und das Revoltenrisiko ist anschließend verschwunden und kam auch nicht wieder. Ich weiß bisher nicht, ob sie die Unzufriedenen einfach abgeschlachtet haben oder was da genau passiert. Da muss ich bei den nächsten mauligen Pops mal einen genaueren Blick drauf werfen.



Im weiteren Verlauf habe ich mich mit den Privilegien verrannt, weil ich damit versucht habe vieles im Lot zu halten. Am Ende des Tages habe ich den Adeligen zu viele davon eingeräumt, so dass diese ziemlich hohe Machtanteile für sich verzeichnen durften.

Ja, das ist gar nicht so einfach hier die Waage zu halten.
Ich habe gerade eher das Problem, das sowohl die Stände, als auch ich zu schwach sind, damit man bei irgendeinem Thema über die 50% im Landtag kommen kann.

Montesquieu
10.11.25, 19:01
Ach, das passt schon:

Ich um die 40 %, Bürger um die 40 %, der Rest darf sich die Krümel teilen ... :D

Aber ja: Meine "Ich habe zu viel Geld-Phase", ist natürlich auch vorbei. Die kleine Eiszeit, verbunden mit der Liberalismus vs. Absolutismus Sause haut schon rein.

AG_Wittmann
10.11.25, 19:10
Oh, bin gerade im Jahr 1451. Endlich rausgekriegt, wie man Ansprüche fälschen kann. :facepalm:

Man muss dafür das Parlament nutzen, wenn man die 50%-Hürde geknackt hat. Der ursprüngliche Antrag geht dafür meist verloren, aber es winkt ein Casus Belli ... jetzt kann ich endlich den anderen in die Fresse hauen und muss nicht immer Dolchstoß von hinten machen.

Achja, meine Kronmacht auch bei fast 35%, Bürger und Adlige gleich auf mit ca. 25%, die Spinner bei 10% und die Bauern den Rest (5%).

Die erste Universität wird auch gerade errichtet und meine Heimatstadt ist jetzt eine Großstadt, dort leben jetzt 51k Einwohner. Die nächstgrößere Stadt ist Leipzig mit 32k Einwohnern. Muss mal schauen, was man alles für einen Umzug braucht an Geld und Stabilität.

+++

Gerade bemerkt, die Provinzhauptstädte sind silbrig gefärbt, Hauptstädte des Landes sind golden gefärbt und der Rest ist kupferfarbend. Yadayada. Ich wusste garnicht, dass die Provinzhauptstädte von allein ihren Platz innerhalb der Provinz wechseln können, wenn eine der Ortschaften viel mehr Einwohner oder eine höhere Entwicklung hat. Nett. Nimm das, Freiburg! :prost:

Elvis
10.11.25, 19:25
Oh, bin gerade im Jahr 1451. Endlich rausgekriegt, wie man Ansprüche fälschen kann. :facepalm:


Hätte ich das nicht bei Steinwallen gesehen, wär mir das auch nicht gerade ins Auge gesprungen. Zumal sich mir die Logik dahinter nicht wirklich erschließt.

AG_Wittmann
10.11.25, 19:27
Hätte ich das nicht bei Steinwallen gesehen, wär mir das auch nicht gerade ins Auge gesprungen. Zumal sich mir die Logik dahinter nicht wirklich erschließt.

Habe mir nicht die Videos angeschaut, möchte erstmal selber auf die Fresse fliegen. Ich schaue die Videos mir an, wenn ich die erste Runde überstanden hab. Macht mir persönlich mehr Spaß, ich kleiner Masochist :D

Mantikor
10.11.25, 21:07
Seid doch bitte so nett und erklärt mir dass mit den Ansprüchen stellen und dem Parlament beeinflussen bitte näher. Bis ich das auf Youtube gefunden habe ist wahrscheinlich schon EU 6 raus, die meisten Youtuber reden leider um den heißen Brei herum anstatt auf die wichtigsten Punkte einzugehen. Es gibt sogar Videos zu Württemberg. Da habe ich erfahren wie ich meine Nachbarn zu Vasallen machen kann, was nützlich ist. Leider liest der Youtuber jedoch auch jedes Event darunter sogar Events wie den Hundertjährigen Krieg von Anfang bis Ende vor, was ich ätzend finde, da dieses Event ja wohl jeder kennt, und das Vorlesen daher als reine Zeitverschwendung betrachtet werden muss.

Elvis
10.11.25, 21:16
Wenn man den Landtag einberuft, kann man sich ja als erstes ein Thema aussuchen und es wirkt gezeigt wie die Stände das Thema mit Zustimmung unterstützen. Z.B. 40% Zustimmung zu dem Thema "Burgenausbau". 50% braucht man.
Was einem nicht gezeigt wird, ist das Gewicht, welches die eigene Kronmacht noch dazu gibt. Die Hälfte der Kronmacht. Hat man also noch 20% Kronmacht gibt das 10% zusätzliche Zustimmung und man hat die benötigten 50%.

Und jetzt wird es etwas schräg. Jetzt beginnt die Parlamentsdebatte und man hat seine 50% Zustimmung. Jetzt kann man aber ein komplett anderes Thema einbringen. Z.B. das Parlament um Kriegszustimmung bitten. Hat man die mind. 50% Zustimmung zum Burgenausbau erreicht, kann man die jetzt stattdessen zur Fingierung eines Kriegsgrundes verwenden. Aber auch z.B. für Gesetzesänderungen. Das geht dann sofort durch. Die 50% sind dann zwar weg und man bekommt am Ende der Landtagssitzung einen Stabhit von 7 Punkten, weil die Abstimmung zum "Burgenausbau" ja jetzt gescheitert ist, aber man hat für lausige 7 Stabilitätspunkte entweder einen Kriegsgrund bekommen oder ein Gesetz ändern können. Billiger gehts nicht.

Ich gehe mal davon aus, man lässt sich da irgendwann was anderes einfallen. Das fühlt sich in dieser Form nicht richtig an.

Francis Drake
10.11.25, 21:28
Wenn man den Landtag einberuft, kann man sich ja als erstes ein Thema aussuchen und es wirkt gezeigt wie die Stände das Thema mit Zustimmung unterstützen. Z.B. 40% Zustimmung zu dem Thema "Burgenausbau". 50% braucht man.
Was einem nicht gezeigt wird, ist das Gewicht, welches die eigene Kronmacht noch dazu gibt. Die Hälfte der Kronmacht. Hat man also noch 20% Kronmacht gibt das 10% zusätzliche Zustimmung und man hat die benötigten 50%.

Und jetzt wird es etwas schräg. Jetzt beginnt die Parlamentsdebatte und man hat seine 50% Zustimmung. Jetzt kann man aber ein komplett anderes Thema einbringen. Z.B. das Parlament um Kriegszustimmung bitten. Hat man die mind. 50% Zustimmung zum Burgenausbau erreicht, kann man die jetzt stattdessen zur Fingierung eines Kriegsgrundes verwenden. Aber auch z.B. für Gesetzesänderungen. Das geht dann sofort durch. Die 50% sind dann zwar weg und man bekommt am Ende der Landtagssitzung einen Stabhit von 7 Punkten, weil die Abstimmung zum "Burgenausbau" ja jetzt gescheitert ist, aber man hat für lausige 7 Stabilitätspunkte entweder einen Kriegsgrund bekommen oder ein Gesetz ändern können. Billiger gehts nicht.

Ich gehe mal davon aus, man lässt sich da irgendwann was anderes einfallen. Das fühlt sich in dieser Form nicht richtig an.

Das sehen wir genau so. Das man das so eingebaut hat....

Aber sonst haben wir immer noch Spass! :)

Elvis
10.11.25, 23:38
Argh. Ich bin jetzt Kaiser geworden. Keine Ahnung wieso das paiiert ist. Aber offenbar waren sich alle einig. Ich habe mich jetzt das erste mal mit dem HRR Menü auseinandergesetzt. Himmel gibt es viele Gesetze. Kann den Job bitte jemand anderes machen? Ich hab keine Lust auf den Knien von Berlin nach Rom zu pilgern, nur weil ich beim Essen gefurzt habe.
Auf der anderen Seite scheine ich nur der Grüßaugust zu sein. Den es wurde bereits ein Gesetzt verabschiedet, dass ich selber gar keine Änderung von Gesetzen einbringen darf.:wirr:
Irgendeinen Vorteil in der Rollekonnte ich bisher nicht erkennen.

AG_Wittmann
10.11.25, 23:42
Bua, wie kriegt man eigentlich Böhmen klein, der Hussitenkrieg war nur ein Sturm im Wasserglas ... sind nur gestärkt aus dem Krieg herausgegangen. Haben gegen Österreich, Papststaaten und Polen gleichzeitig gekämpft und gewonnen, der Krieg war nach 3 Jahren durch. Gab später noch einen Bürgerkrieg in Böhmen, aber der war nach paar Monaten wieder vorbei.

Jetzt breitet sich Böhmen langsam aber sicher immer stärker in Deutschland aus, haben schon Vasallen und einzelne Ortschaften in Mitteldeutschland.

Spionage? Ist teuer und man muss auch einige Möglichkeiten erst erforschen wie z. B. Rebellen unterstützen.

AG_Wittmann
10.11.25, 23:56
@Elvis: Ja, diese Wahlveranstaltungen zu den einzelnen Gesetzen sind nervig.

Ich krieg gefühlt alle paar Monate eins für mein Verteidigungsbündnis, wechselt immer zwischen "vielleicht, automatisch, jawohl".

Der Kaiser vom HRE lässt das Wahlgesetz andauernd neu aufrollen, entweder "Freie Wahl" oder das "Rotationsprinzip". Wechselt immer zwischen diesen beiden.

Hat auch den Kaiserschutz für die freien Städte abgeschafft, der Schlingel. Die freien Städte haben natürlich alle dafür gestimmt. Klaus Kinski würde jetzt schreien: "IHR DUMMEN SÄUE!"

Hat aber ulkiger weise immer noch 0 autoritative Macht.

Montesquieu
11.11.25, 10:11
Hey, ich bin auch im Club!

Die Kurfürsten lieben mich einfach!

Und machen kann ich damit nichts ...

24706

Komischer Kunde
11.11.25, 10:26
Habt Ihr Monti/Elvis außer Meinungsverbesserung andere Maßnahmen ergriffen? So ähnlich sah das Bild im Elektorat auch für mein Luxembourg aus, nur dass bei uns eine Herrscherin unserer PU vorstand.

Montesquieu
11.11.25, 10:35
Habt Ihr Monti/Elvis außer Meinungsverbesserung andere Maßnahmen ergriffen? So ähnlich sah das Bild im Elektorat auch für mein Luxembourg aus, nur dass bei uns eine Herrscherin unserer PU vorstand.

Ich? Nichts ... Auf einmal war ich es. Jetzt aber auch nicht mehr, da mein alter Herzog gestorben ist und mein zu junger Infant nicht gewählt wurde. Skandal! :motz:

AG_Wittmann
11.11.25, 10:53
Will auch wissen, wie man Kurfürst wird. Habe mich von einer Grafschaft zu einem Herzogtum aufgeschwungen, aber ich will mehr!

Achja, zur Diplomatie ... muss mir das echt angewöhnen, Rechtsklick auf die Landesflagge und Country Panel (Landesübersicht?) auswählen, sieht man viel mehr wichtige Informationen zum jeweiligen ausgewählten Land. Wenn man nur mit Linksklick auf die Landesflagge klickt, dann ist man im Diplomatiefenster, absolut nutzlos, weil man nicht weiß, was das Land eigentlich im Hintergrund tut.

In der Landesübersicht gibts drei Tabs, das Diplomatietab, Landestab und den Hof, da krieg ich nen feuchtes Höschen von den Informationen dort. Erkennt man sofort, was das Land diplomatisch tut und mit dem Landestab kann man sofort sehen, welche Einheitentypen das Land für seine Armeen nutzen kann und man kann auch sehen, wie hoch deren Stabilität & Legitimität ist.

Elvis
11.11.25, 11:23
Ich hab ebenfalls rein gar nichts für den Kaisertitel getan.
Plötzlich hatte ich 100% der Stimmen.
War allerdings zeitnah nachdem ich in den Großmachtsrang aufgestiegen bin.
Die Stimmenboni sind ja ähnlich wie in EU IV.
Ich habe aber nicht den Eindruck, dass sich die KI um den Kaisertitel bemüht. Also via Meinungsverbesserung, Staatsehe, Bündnispolitik.
Das erhöht die Wahrscheinlichkeit es ab einer bestimmten Größe einfach zu werden natürlich deutlich.

Es gibt als Kaiser aber nicht einmal einen Prestigebonus oder sowas. Ich vermute Vorteile entstehen erst mit entsprechenden Gesetzen.

Ich konnte aber ohne jede Probleme während der laufenden Husitenkriegen, die schon ein kleiner Weltkrieg sind, Böhmen mit einer Kaiseraktion zum Katolizismus bekehren. Am Husitenkrieg ändert das allerdings rein gar nichts, das der Grund sich die Köpfe einzuschlagen entfallen ist.

Iche_Bins
11.11.25, 11:25
Was bringt eigentlich ein "Counting house?" - also wir wissen dass es lokale Kronmacht (oder wie das auf deutsch heißt) bringt, aber was bedeutet das? Das konnten wir bisher noch nicht rausfinden.

Montesquieu
11.11.25, 11:29
Was bringt eigentlich ein "Counting house?" - also wir wissen dass es lokale Kronmacht (oder wie das auf deutsch heißt) bringt, aber was bedeutet das? Das konnten wir bisher noch nicht rausfinden.

Ganz wichtiges Gebäude! Überall bauen, wo es geht.

Die Macht der Estates wird ja - auch - pro Provinz/Gebiet errechnet. Wenn ihr ein Counting House baut, bekommt ihr mehr Macht in der Provinz, was letztendlich mehr Geld in euer Staatssäckel treibt.

Elvis
11.11.25, 11:40
Okay, das hatte ich mich auch gefragt.
Also wird letztlich die Standesmacht, welche durch die Bewohner der Stände erzeugt wird um 1/3 gekürzt und stattdessen in Kronenmacht gewandelt, was mir politisch hilft und meinen Anteil an den Handelseinnahmen erhöht?

Und weil das ganze nichts mit Kontrolle zu tun hat, lohnt es sich auch dieses Gebäude in der Hauptstadt zu bauen, richtig?

Montesquieu
11.11.25, 12:00
Okay, das hatte ich mich auch gefragt.
Also wird letztlich die Standesmacht, welche durch die Bewohner der Stände erzeugt wird um 1/3 gekürzt und stattdessen in Kronenmacht gewandelt, was mir politisch hilft und meinen Anteil an den Handelseinnahmen erhöht?

Und weil das ganze nichts mit Kontrolle zu tun hat, lohnt es sich auch dieses Gebäude in der Hauptstadt zu bauen, richtig?

Zum letzten: Ja.

Zu dem davor:

Nee, nicht so viel ... es ist ja nur + 30 %, nicht ein Drittel. ;)

Wenn man da ein Prozent Kromacht hätte und 30 % mehr erhält, ist man nur bei 1,3 % grob gesprochen. Deswegen braucht man ja auch so viele Boni. Habe gerade auch Absolutismus erforscht, gibt 50 % mehr Kronmacht, hatte aber zum Ergebnis, dass ich effektiv von 39 auf 43 % gegangen bin.

Iche_Bins
11.11.25, 14:15
Mit der Militärischen KI sind wir noch etwas unzufrieden.

https://i.imgur.com/dS80KGi.jpeg

Castile hat genug Truppen und genug Schiffe, dass wir zusammen Marokko plätten könnten.

STattdessen fochten wir allein und wurden leider geplättet. :-/

Montesquieu
11.11.25, 14:27
Apropos KI.

Also "Europa Universalis" ist das nicht:

24707

Ja und das setze ich schon ein wenig voraus, dass man auch mal Stämme im hinterletzten Indonesien plätten kann, aber, keine Chance.

Die KI spielt halt in dem Sinne allesamt zu gut und macht scheinbar das beste aus der Situation.

Und ja: Die Europa Universalis Zeit, war ja für Europa ein "perfect storm". Würde man mit den Grundlagen Länder perfekt spielen, dann ist halt Korea, China und Indien zurecht vorne.

Ist aber auch wieder mehr Fantasy. Puh, da müssen die noch einmal ran oder Mechaniken dazu machen, damit man das umgehen kann.

Letzten Offensiv-Krieg habe ich auch vor 200 Jahren gemacht, kann mir einfach keinen mehr leisten. Sind alle zu stark.

Elias
11.11.25, 14:29
Wir (Baden) haben gerade eine Personalunion mit Österreich und Unser Herrscher ist jetzt auch zum ersten Römischdeutschen Kaiser aus dem Hause Baden gewählt worden.
Nur haben Wir als Juniorpartner so gar nichts davon. Weder können Wir uns irgendwelcher kaiserlichen Kompetenzen bedienen, noch können Wir uns mithilfe eines Zentralisierungsprozesses den dickeren Brocken Österreich einverleiben.
Im Denken noch immer ganz in Crusaders Kings III verhaftet, bin ich ein kleines bisschen enttäuscht.

Elvis
11.11.25, 15:00
Ist aber auch wieder mehr Fantasy. Puh, da müssen die noch einmal ran oder Mechaniken dazu machen, damit man das umgehen kann.



Ich bin mir nicht sicher ob Johan das auch so sieht. Die Vermeidung von Railroading ist ja angeblich der Hügel, auf dem er bereit ist zu sterben.
Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es so bleibt.

Montesquieu
11.11.25, 16:18
Ich bin mir nicht sicher ob Johan das auch so sieht. Die Vermeidung von Railroading ist ja angeblich der Hügel, auf dem er bereit ist zu sterben.
Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es so bleibt.

Ja, aber das verbunden mit den festen Allianzen und den sehr festen Grenzen, nachdem in den ersten Jahren 50 Jahren Krieg führen noch ging, führt zu einem sehr, sehr statischen Spiel und einer festgefahrenen Weltkarte.

Großbritannien in Indien? Überhaupt wer irgendwo außer in Südamerika? Nö ...

Und ich habe auch keinen Bock, meine Truppen nach Amerika für die Azteken zu schaffen, weil die Schiffe auch 1680 alle noch untergehen ... :rolleyes:

Aber ich habe trotzdem sehr viel Spaß, da ein paar der Mechaniken schon die besten, die jemals in einem Paradoxspiel drin waren. :)

Aber gerade ist das: 50 Jahre geopolischer Fun, danach Stagnation. Traum eines jeden Pazifisten. Meine Verbündeten haben mich - außer gegen Bürgerkriege - jetzt auch seit 50 Jahren nicht mehr in einen Krieg reingezogen und denkst du, Frankreich will Flandern haben? Nö! 200er Top-Freundschafts-Wert seit Jahrhunderten!

Mantikor
11.11.25, 17:20
Der Tipp mit dem Parlament war hilfreich. Danke dafür. So habe ich endlich einen Kriegsgrund gegen Tübingen erhalten. Anschließend wollte ich ein kleine Truppe regulärer Soldaten ausheben um meine Armee zu verstärken und musste feststellen dass dies ohne entsprechendes Militärgebäude gar nicht geht. Also habe ich dann das Gebäude gebaut und festgestellt das ich erst mal mehrere Jahre warten muss bis genügend Soldaten produziert sind bis ich die Einheit rekrutieren kann. Da bis dahin der Kriegsgrund abgelaufen währe, bin ich halt ohne in den Krieg gezogen und habe diesen trotzdem gewonnen. Allerdings musste ich ohne Verbündete kämpfen, wie man die dazu überreden kann mitzumachen ist mir bislang ein Rätsel. Die Gefallen die man erwerben kann scheinen für fast nichts nützlich zu sein.

Wenigstens läuft die Wirtschaft jetzt besser. Die KI hat bei mir nur für den Bau neuer Rohstoffe gesorgt, hier einen Hof erweitert oder eine Mine, was sich Geldmäßig überhaupt nicht gelohnt hat aber nichts dafür getan das sich mein Reichtum vermehrt. Das habe ich geändert und die Spinnereien ausgebaut und einen Büchsenmacher gebaut. Jetzt kommt mehr Geld rein. Mir ist allerdings nicht klar wie sich das auf die Nahrung und den Bedarf der Bevölkerung auswirkt. Wenn ich einen Hof erweiterte rekrutiert die KI aus den Bauern, neue Arbeiter, das ist mir klar. Aber die Spinnerei scheint sofort arbeiten zu können. Wo kommen den die benötigten Arbeitskräfte her und was ändert sich dadurch?

Elvis
11.11.25, 17:47
Ich weiß nicht genau was du gebaut hast. Normalerweise kann man mit einem stehendem Heer erst mit ausreichend Manpower ab der Institution "stehendes Heer" und der Gebäudetechnologie für die Waffenkammer beginnen.
Alles davor hat zu wenig wumms.


Wenn ich einen Hof erweiterte rekrutiert die KI aus den Bauern, neue Arbeiter, das ist mir klar. Aber die Spinnerei scheint sofort arbeiten zu können. Wo kommen den die benötigten Arbeitskräfte her und was ändert sich dadurch?

Die Spinnerei wird mit Bürgern besetzt. Es können, je nach Technologie, immer mehr Bürger ausgebildet werden als man gerade benötigt. Und da eine Spinnerei nur 200 braucht. kann eine einzelne Spinnerei oft sofort besetzt werden.
Würdest du sofort danach eine zweite bauen, würde das nicht mehr so schnell gehen, weil dann erst wieder genügend Bauern aufsteigen müssen.
Wie viele Bürger du über oder unter dem aktuellem dem Bedarf hast, ist in dem jeweiligem Regionsfenster zu sehen.

Mantikor
11.11.25, 19:26
Alles klar. Ich hatte bereits die Institution für das stehende Heer, und wollte 100 Mann aufstellen um damit die Schlagkraft meines Aufgebotes ein wenig zu erhöhen.

Ich habe meinen Erben mit einer französischen Gräfin verheiratet weil ich wissen wollte was passiert. Was ich schon mal sagen kann ist das meine Kinder nun französisch sind und ich finde leider keinen Button wo man das wieder ändern kann. Ich habe zwar den Thronfolger an den schwäbischen Hof geholt, aber schwäbisch wurde er dadurch nicht obwohl er erst 3 Jahre alt war und man das daher eigentlich ändern können müsste. Ich befürchte dass mir seine Kultur einen fetten Malus beschert wenn er den Thron besteigt. Ansonsten rechne ich mit einer Kriegserklärung Frankreichs, sobald ich die Grafschaft geerbt habe. Ich glaube nicht dass die auf ein Gebiet in Zentralfrankreich verzichten werden. Aber wenn ich es nicht teste werde ich es nicht erfahren, also warten wir es mal ab.

Die Abstimmungsevents nerven. Ich weiß meistens gar nicht für was ich stimmen soll weil alles so unübersichtlich ist. Bei dem Event wo man den Papst in Rom oder Frankreich wählen soll wusste ich z.b. nicht welche Entscheidung für welchen Kandidaten gilt weil dort nirgends stand wähle den Papst aus Rom oder Frankreich sondern irgendwelche lateinischen Fremdwörter mit denen ich nichts anfangen konnte. Das gleiche gilt für manche Bündnisangebote. Wer zum Teufel ist den Augustom Vindelcorum? Haben sie das aus Imperator Romanum übernommen? Warum schreiben die nicht auf deutsch oder schwäbisch wie der mögliche Bündnispartner heißt.

AG_Wittmann
11.11.25, 19:50
Augustom Vindelcorum ist Augsburg. Müsste man die dynamischen Namen abschalten unter Einstellungen, jetzt so als Mutmaßung.

Elvis
11.11.25, 21:30
Ich habe meinen Erben mit einer französischen Gräfin verheiratet weil ich wissen wollte was passiert. Was ich schon mal sagen kann ist das meine Kinder nun französisch sind und ich finde leider keinen Button wo man das wieder ändern kann.

Also zumindest bei deinem Herrscher gibt es mit Rechtsklick auf das Porträt die Option ihn an die Primärkultur anzupassen, wenn eine andere hat. Kostet halt Legitimität oder sowas. War aber nicht so teuer, wenn ich mich recht erinnere.

Montesquieu
11.11.25, 21:33
Also zumindest bei deinem Herrscher gibt es mit Rechtsklick auf das Porträt die Option ihn an die Primärkultur anzupassen, wenn eine andere hat. Kostet halt Legitimität oder sowas. War aber nicht so teuer, wenn ich mich recht erinnere.

Ne, das geht schon gut und unkompliziert.

Aber ich gebe euch recht, werter Mantikor. Die Konzile etc. sind nicht gut. Da müssen sie noch was dran drehen, damit die Spaß machen.

Übrigens: Der 30-Jährige-Krieg ist neu gefeuert und die Situation gibt es bei mir immer noch. Praktisch hat man dadurch den ewigen Reichsfrieden geschaffen. Keiner greift einen anderen an, weil der bei den Protestanten oder Katholiken hockt. Es gibt auch keine Zünglein an der Waage, wie Frankreich oder Schweden, die für Schwung sorgen könnten. Bug, ausgelöst durch den Austritt des Kaisers?

Mantikor
11.11.25, 22:50
Die Zeit der friedlichen Expansion scheint jetzt vorbei zu sein. Ich wollte mehrere Grafen friedlich annektieren musste dann aber feststellen dass diese sich nicht mehr annektieren lassen wollten. Als ich genauer nachschaute stellte ich dann fest dass sich der Deutsche Orden, ganze sechs schwäbische Provinzen einverleibt hat. Glücklicherweise waren meine Verbündeten Österreich und Oberbayern bereit mir zu helfen. Nachdem ich den Krieg gewonnen habe, habe ich auch erfahren warum sie mir geholfen haben. Der Deutsche Orden gehörte nicht zum HRR und die schwäbischen Provinzen waren folglich auch nicht mehr Teil des Reiches. Der Kaiser, ich glaube es war der Luxemburger hat nach dem Sieg sofort meine Gebietsansprüche bestätigt weil die Provinzen dank mir wieder zum Reich gehören. Da währe ich von alleine nicht drauf gekommen. Was macht der Orden überhaupt in Schwaben, ich verstehe es nicht.

Egal ich bin jetzt einen guten Schritt weiter. Ich habe übrigens mal nachgeschaut. Ich habe in Stuttgart 12 K unbeschäftigter Bürger. Ich glaube ich kann gar nicht so viel bauen dass die alle einen Arbeitsplatz bekommen. Die Wirtschaft läuft mittlerweile. Bin allerdings noch ein gutes Stück vom Dreißigjährigen Krieg weg. Ist erst 1400. Bei der Forschung habe ich überhaupt keine Probleme, scheint mir alles flott voran zu gehen obwohl ich nicht viel dafür tue.

Iche_Bins
11.11.25, 23:59
Kann einer sagen, warum meine Truppen ständig soldaten verlieren?

Hier in unserem letzten Krieg gegen Marokko:
https://i.imgur.com/ATi5fKI.png
Die Truppen standen die ganze Zeit nur in Tangiers rum, unsere STadt, kein Hinweis auf Verschleiß

https://i.imgur.com/hU7hdK1.png
Versorgung hat locker ausgereicht

Sogar in Sevilla, unserem Verbündeten wurde es weniger
https://i.imgur.com/Tv44SMe.jpeg

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -



Egal ich bin jetzt einen guten Schritt weiter. Ich habe übrigens mal nachgeschaut. Ich habe in Stuttgart 12 K unbeschäftigter Bürger. Ich glaube ich kann gar nicht so viel bauen dass die alle einen Arbeitsplatz bekommen.

Die werden schneller weniger als es einem lieb ist...

AG_Wittmann
12.11.25, 01:06
@Iche_Bins: Sehe keine Versorgungstruppen oder -schiffe in der Armee. Eine Armee allein hat ungefähr für einen Monat Vorräte, ansonsten lebt man von der Ortschaft/Provinz, die sind aber auch schnell erschöpft, vor allem bei solchen großen Armeen. Ich habe das selbst erst bei größeren Armeen bemerkt, bis ca. 3k Mann geht es ganz gut ohne Hilfstruppen. Alles was drüber ist, verbraucht zu schnell die örtlichen Nahrungsvorräte.

Wenn man Versorgungstruppen in der Armee hat, kann die Armee Versorgungspunkte anlegen, die werden gebraucht, wenn das gegnerische Land keine direkte Grenze mit der eigenen Hauptstadt hat und der Krieg sich über mehrere Monate oder sogar Jahre erstreckt. Da muss man in der ersten Ortschaft, die man erobert, einen Versorgungspunkt mit der Armee errichten, anschließend muss dieser Punkt von euren eigenen Truppen (z. B. eine zweite kleinere Armee mit vielen Versorgungstruppen) ständig mit Nahrung neu aufgefüllt werden und auch verteidigt werden.

Für die Marine müsste es auch sowas geben, habe ich aber noch nicht probiert, habe noch keine eigene Küste oder Kriege übers Meer geführt. Macht auf jeden Fall mal einen Rechtsklick auf die Karte, wenn eine Armee/Marine ausgewählt ist. Sind paar interessante Tätigkeiten dabei.

Elias
12.11.25, 09:27
[...]Was macht der Orden überhaupt in Schwaben, ich verstehe es nicht.[...]
Historisch hatte der Deutsche Orden ab 1526 seinen Hauptsitz in Mergentheim. Daher kommt es wohl, dass er diese Ortschaft in EU5 bereits bei Spielstart besitzt und sich von dort aus in der Region ausbreiten kann. Aber das ist in dem Sinne natürlich ein Fehler.

Iche_Bins
12.11.25, 10:18
Also das mit dem SUpply wurmt uns.

Wir haben testweise einen Krieg gestartet. Solange alle Armeen in ihrer jeweiligen Provinz rumstehen gibt es kein Problem.

Wir hatten auch ale unsere Truppen in Lisabon zusammengezogen und immer noch keinen Verschleiß gehabt.

Dann haben wir alle unsere Truppen nach Tangier gefahren. Die haben dann sofort das Supply limit gesprengt und begannen verluste zu nehmen.
Also haben wir die Truppen getrennt und die hälfte in den nachbarort gekarrt.

Jetzt hat Tangier also genug Nahrung um die Trupen zu versorgen.
https://i.imgur.com/5uWQRG4.jpeg

Trotzdem verlieren die Truppen alle zwei Wochen 5 % oder so stärke.
https://i.imgur.com/IzlWRpS.jpeg

Das sieht für uns STark nach einem Bug aus.

Genug Nahrung haben sie ja auch.
https://i.imgur.com/4KimNzL.jpeg


Hmm

Wir haben alle Truppen dann zurück nach Lisabon verschifft, da hatten sie genug supply.
Die Halbe Armee zurück nach Tangier - einmal kurz verluste, dann keine mehr ... ich versteh das System nicht.
Die Verluste werden nirgendwo erwähnt oder es gibt keine Warnung.

Montesquieu
12.11.25, 10:34
Wie schon öfters erwähnt, ist für mich eine Seekriegsführung außerhalbs von Europa kaum möglich. Vielleicht übersehe ich da etwas, aber es, ist schon ein halbes Elend, wenn man nicht einmal seine Kolonien vernünftig unterstützen kann.

Mantikor
12.11.25, 14:32
Bei der Versorgung kenne ich mich leider noch nicht gut genug aus um helfen zu können. Es gibt ein Video von Steinwall oder irgendeinem anderen Youtuber in der dieser erklärt wie er seine Mecklenburgischen Truppen nach Schweden bringt und versorgt. Vielleicht hilft euch das weiter. Irgendwo hat auch einer gesagt das man in den Gebieten der Verbündeten einen Proviantzugang erbitten muss. Man wird zwar automatisch in den Gebieten der Verbündeten versorgt aber sobald man von einer verbündeten Provinz aus in eine feindliche Provinz vorstößt benötigt man eine extra Erlaubnis, weil die Versorgung sonst wohl nicht funktioniert. Ebenfalls bescheuert ist das man bei eroberten Festungen die Festung selbst mit Soldaten auffüllen muss, weil das wohl nicht mehr automatisch funktioniert. Das sind Spielmechaniken bei denen ich mich ernsthaft fragen muss warum man sie eingeführt hat. Welcher Spieler findet es denn gut wenn seine Truppen wegen zu komplizierte Spielmechaniken verhungern oder Festungen versehentlich nicht besetzt werden und dann kampflos an den Feind fallen? Das ist alles nur ein unnötiger Verwaltungsaufwand weil man praktisch keine Wahl hat sondern die Truppen immer versorgen und die Festungen immer verstärken muss und bringt daher spielerisch gesehen nur Frust und keinerlei Freude da es im Gegensatz zur der Frage welches Gebäude baue ich als nächstes nicht wirklich was zu entscheiden gibt sondern die Entscheidung immer gleich ausfällt.

Danke für den Hinweis mit Mergentheim. Das war mir neu, das die dort auch waren. Ein Kreuzfahrer hat dem Orden eine Burg gestiftet. Für mich war es auf jeden Fall kein Nachteil dass die Gebiete nicht zum Reich gehörten. Ich weiß nicht wie es hier mit dem Badboy Wert ist aber in EU 4 währe es auf jeden Fall von Vorteil gewesen wenn man Gebiete außerhalb des Reiches einnimmt. Von daher möchte ich mich mal nicht beschweren. Von mir aus können noch meiner Nachbarn aus dem Reich austreten.

Montesquieu
12.11.25, 15:46
So, ich habe jetzt den Religionskrieg manuell getriggert, also Land gewechselt und ab dafür ... konnte ja keiner mehr aushalten. :D

Tex_Murphy
13.11.25, 21:03
Ich kann den Bau eines Gebäudes nicht abbrechen. Soll angeblich mit einem Rechtsklick funktionieren, tut es aber nicht. Mist, blöder.

Iche_Bins
13.11.25, 21:14
Ihr könnt in der Provinz aufs "-" klicken bei der Gebäueliste.

Elvis
13.11.25, 21:14
Triggert bei euch eigentlich auch zu 100% jedes Jahr am 09. April ein Zufallsevent?
Also zumindest das da immer ein Event kommt, ist bei mir alles andere als zufällig.

Montesquieu
14.11.25, 10:17
So, bin jetzt 1735.

Noch paar Sachen, die mir aufgefallen sind:

• die Bauübersicht ist schon sehr buggy. Bis ich gemerkt habe, dass diese mir sagt "Kann Gebäude x nicht bauen" und man geht in die Provinzansicht und tada, man kann das Gebäude bauen, ist das schon doof. Übersehe ich da was? Irgendeinen Schalter, der gewissen Gebäude-Ausbauten versteckt?
• 30-Jähriger-Krieg: Verbuggter Mist. Ich hatte den Krieg Cheat-gestartet. War dann auch kurzzeitig "der große Religionskrieg" und dann auf einmal nicht mehr ... während er noch lief. Ging auch zu Ende, ohne dass es irgendeinen Einfluss auf die Liga hatte, irgendwann traten dann alle aus. Die Situation ist noch da, aber keiner geht mehr hin.
• Habe dann mit dem Franzosen zusammen (der bei mir im Spiel erstaunlich schwach ist), den Brandenburger Kaiser angegriffen, um aus dem Reich auszutreten.
• Danach hatte ich gegen Brabant dann leichteres Spiel und habe die ollen Belgier teils annektiert, aber als Vasallen.
• Konnte dann auch Königreich werden.
• Die kleine Eiszeit hemmt das ganze Wahchstum schon ordentlich, aber letztendlich ist das ja gut.
• Teilweise wurde das Alles schon sehr langatmig. :/
• Bleibt dabei: Es gibt nur kleine Kriege und kaum Bewegung international.
• Selbst nachdem ich mich mit Brabant mit viel Antagonismus im Reich und drum herum als Badboy geriert hatte, passierte: Nichts.

Nächstes Ziel: Republik!

Die Plutkokratie hoch zu bekommen, ist aber sehr, sehr zäh. Ich hoffe da mal auf ein paar revolutionäre Events.

edit:

Für Linux-Jünger vielleicht interessant. Nutze Proton, eigentlich mit Standard-Vulkan. Hatte bislang nur Abstürze mit DX12, als ich das mal testen wollte. Die CPU wurde auch deutlich wärmer.

Mantikor
14.11.25, 13:40
Bei mir triggert kein Event am 09. April. Bin erst 1479 und es gibt noch keine Protestanten, daher kann ich nichts zum Religionskrieg sagen, ich stelle ihn mir aber wegen den vielen beteiligten Staaten als ätzend vor. Ich habe gerade mit drei Verbündeten gegen Augsburg und seine 7 Verbündeten Krieg geführt und das war mir schon durcheinander genug. Die KI hat nur Provinzen ohne Festung umgefärbt weil sie immer abgezogen ist bevor eine Festung erobert werden konnte. Ich habe denn Krieg entschieden indem ich stur mit meiner Armee in der Festung in Ulm stehen geblieben bin und es belagert habe bis es gefallen ist. Die Österreicher haben mich zwar unterstützt aber trotz ihrer deutliche größeren Armee keine Festungen eingenommen weil sie nur von A nach B marschiert sind und den Gegner verjagt haben. Ich möchte nicht wissen wie das ist wenn der Religionskrieg tobt, ich werde auf jeden Fall versuchen neutral zu bleiben.

Die Expansion schreitet im Vergleich zum Vorgänger nur langsam voran. Ich habe zwar 18 benötigte Provinzen um Schwaben gründen zu können, brauche aber 30. Im Vorgänger waren es nur 10. Da würde die Karte nach so einer langen Zeit schon anders aussehen. Aber ich vermutet mal das man im späteren Spielverlauf schneller expandieren kann. Seuchen hatte ich das letzte Mal vor hundert Jahren. Meine Wirtschaft scheint es gut zu gehen. Ich mache mit ca. 455 Pops etwa 25 Goldstücke im Monat Gewinn, während ich im Portugal Spiel gesehen habe dass der Portugal Spieler ungefähr zu selben Zeit schon die fünffache Bevölkerung hatte, aber im Vergleich hierzu nur mickrige 30 Goldstücke. Bei der Forschung kann ich nur noch Marine Techs auswählen. Bei allem anderen scheine ich schon durch zu sein. Ich habe bislang auch kein Arbeitskräfte Problem. Ich baue für jedes Gebäude das ich für die Bürger errichte ausgleichsweise auch immer ein Gebäude für die Bauern um die Nahrung und Bevölkerung zu erhöhen. Die Bürger sind mir daher bislang nicht ausgegangen. Im Gegenteil, ich kann langsam in Stuttgart nichts mehr bauen, weil kein Platz mehr für lohnende Gebäude da ist, daher baue ich diese jetzt meistens in Ballingen. Die Straßen und Büttel habe ich auch überall ausgebaut damit die Kontrolle erhöht ist.

Mein französisches Abenteuer war der Rede kaum Wert. Ich bekam eine Personalunion mit der Grafschaft Vendome, von der ich gefühlt überhaupt nichts hatte. Irgendwann erhielt ich dann die Meldung dass die PU beendet wurde weil Frankreich die Grafschaft annektiert hat. Muss wohl ein Event gewesen sein. Gefordert oder erobert haben sie von mir nichts.

Ich habe dann darauf verzichtet meine Thronansprüche gegen die Pfalz durchzusetzen weil ich darin keinen großen Sinn gesehen habe. Bei EU 4, konnte man ja noch bsp. als Österreicher Länder wie Böhmen oder Ungarn nach 50 Jahren annektieren und von deren Einnahmen und Armeen in den Kriegen profitieren. Aber Vendome hat mir im Krieg nicht geholfen und ich kann mich auch nicht erinnern das mir das Geld gezahlt haben. Ich habe sie daher nicht mal vermisst als sie verschwunden sind.

Elvis
14.11.25, 15:47
Nach den ersten 100 Jahren treten die ganzen noch nicht gut funktionierenden Mechanismen stärker in den Vordergrund.
Aber wegen der Begrenzung durch limitierte Kontrolle verharre ich jetzt, sehr ähnlich wie die KI, in einer bestimmten Größe.

JoeMill
14.11.25, 16:20
• die Bauübersicht ist schon sehr buggy. Bis ich gemerkt habe, dass diese mir sagt "Kann Gebäude x nicht bauen" und man geht in die Provinzansicht und tada, man kann das Gebäude bauen, ist das schon doof. Übersehe ich da was? Irgendeinen Schalter, der gewissen Gebäude-Ausbauten versteckt?

In der Bauübersicht werden Standardmäßig verschiedene Filter angewandt. Zum einen der Markt. Den kann man durch ein Klick auf das X rechts untern neben den Markt als Filter entfernen. Zum anderen sind meist noch 3 Filter aktiv. Genug Bauern, Freie Gebäudestufen und einer der mir gerade entfallen ist. Wenn man die wegmacht, sieht man auch mehr.

Hjalfnar
14.11.25, 16:39
@Iche_Bins: Sehe keine Versorgungstruppen oder -schiffe in der Armee. Eine Armee allein hat ungefähr für einen Monat Vorräte, ansonsten lebt man von der Ortschaft/Provinz, die sind aber auch schnell erschöpft, vor allem bei solchen großen Armeen. Ich habe das selbst erst bei größeren Armeen bemerkt, bis ca. 3k Mann geht es ganz gut ohne Hilfstruppen. Alles was drüber ist, verbraucht zu schnell die örtlichen Nahrungsvorräte.

Wenn man Versorgungstruppen in der Armee hat, kann die Armee Versorgungspunkte anlegen, die werden gebraucht, wenn das gegnerische Land keine direkte Grenze mit der eigenen Hauptstadt hat und der Krieg sich über mehrere Monate oder sogar Jahre erstreckt. Da muss man in der ersten Ortschaft, die man erobert, einen Versorgungspunkt mit der Armee errichten, anschließend muss dieser Punkt von euren eigenen Truppen (z. B. eine zweite kleinere Armee mit vielen Versorgungstruppen) ständig mit Nahrung neu aufgefüllt werden und auch verteidigt werden.

Für die Marine müsste es auch sowas geben, habe ich aber noch nicht probiert, habe noch keine eigene Küste oder Kriege übers Meer geführt. Macht auf jeden Fall mal einen Rechtsklick auf die Karte, wenn eine Armee/Marine ausgewählt ist. Sind paar interessante Tätigkeiten dabei.Oooh, das erklärt warum bei Unserem ersten Test mit dem Versorgungspunkt dieser überhaupt nichts brachte. Der muss AUFGEFÜLLT werden, wie genau funktioniert das?

AG_Wittmann
14.11.25, 17:50
Oooh, das erklärt warum bei Unserem ersten Test mit dem Versorgungspunkt dieser überhaupt nichts brachte. Der muss AUFGEFÜLLT werden, wie genau funktioniert das?

Naja, Versorgungsarmee schaffen, also Hilfstruppen, die kämpfen schlecht, aber dafür verbrauchen die kaum Nahrung. Die schiebt man auf die Versorgungspunkte und man hat in der Armee-Übersicht die vielen Knöpfe am linken Bildschirmrand in der Armee-Übersicht. Dort auf diese Obstschale klicken, wenn man die Versorgungsarmee ausgewählt hat.

Man kann es auch automatisieren über die Armee-Optionen, dort einfach Logistik auswählen.

Weiß jetzt nicht, ob das auch einfach per Rechtsklick auf einen Versorgungspunkt gemacht werden kann. Bin im Ironman-Modus und der Krieg ist schon länger her.

Elvis
14.11.25, 19:01
https://www.youtube.com/watch?v=M-zAhUO5LxQ

Arminus
14.11.25, 19:04
• 30-Jähriger-Krieg: Verbuggter Mist. Ich hatte den Krieg Cheat-gestartet. War dann auch kurzzeitig "der große Religionskrieg" und dann auf einmal nicht mehr ... während er noch lief. Ging auch zu Ende, ohne dass es irgendeinen Einfluss auf die Liga hatte, irgendwann traten dann alle aus. Die Situation ist noch da, aber keiner geht mehr hin.Der 30jährige Krieg wird immer noch als Religionskrieg modelliert? Naja, wenn die schwedischen Geschichtswissenschaften schon über den den 30jährigen Krieg und das Reichs nix wissen, wieso dann Pdox?

AG_Wittmann
14.11.25, 19:12
@Iche_Bins:

Jupp, hat sich mein Verdacht erhärtet, es sind Krankheiten die eure Armeen heimsuchen ... obwohl, bei der Krankheit könnte man auch von einem "Bug" sprechen ... :lach: :fiesemoep:

https://i.imgur.com/iVvTTG0.png

Hier noch die Krankheit erklärt.

https://i.imgur.com/l5ZWImm.png

Die anderen Krankheiten sind von links nach rechts:

Beulenpest, Pest (Great Pestilence), Influenza, Malaria, Masern, Pocken und Fleckfieber.

Ich habe keine Ahnung, ob man dem am Anfang entgegenwirken kann, wenn man Einheiten aus den Ortschaften aushebt, in denen die Krankheiten endemisch sind. Ansonsten bleibt nur der Weg über die Forschungsbäume.

Ist auch doof gemacht, finde nichts dazu im Armeefenster, sieht man nur über dieses kleine Rattensymbol oben auf dem Stärkezähler der Armee.

Elvis
14.11.25, 20:21
Ich gehe mal stark davon aus, dass die Resistenz sich aus der durchschnittlichen Resistenz alle Soldatenpops speißt und es daher keine Rolle spielt wo die Armee ausgehoben wird. Höchstens wo die Kasernen stehen.
Aber das dürfte sich nichts nehmen. Am Ende dürften die Krankheitsresistenzen in Europa überall vermutlich sehr ähnlich sein.

Elvis
14.11.25, 20:37
https://www.youtube.com/watch?v=tnlia-lHpCw

Iche_Bins
14.11.25, 21:21
Wir danken für eure Recherche!

Im angelsächsischen Raum würdean sagen "you went above and beyond"

Mantikor
15.11.25, 10:54
Ich habe ein Event zu Erbteilung bekommen und wurde gefragt ob ich meine Macht mit meinen Brüdern teilen möchte oder allein regieren. Ich habe mich für alleine entschieden da ich eine Teilung befürchtete und anschließend -50 Prozent für meine Pops und ich glaube auch noch -20 Prozent Nähe bekommen. Jetzt ist mein Aufgebot nur noch halb so groß und ich habe weniger Einnahmen. Das ist echt heftig und für mich auch nicht nachvollziehbar. Welchen Bauern interessiert es denn ob ich meine Macht mit meinen Bruder teile? Das deswegen die Hälfte der Bevölkerung unzufrieden wird ist äußert unwahrscheinlich. Das lässt sich höchstens noch beim Adel hinnehmen, aber den Bürgern, Arbeitern und Bauern finde ich das total übertrieben.

Normalisiert sich das irgendwann wieder oder habe ich jetzt auf Dauer Nachteile? Ich habe gesehen dass man die Zufriedenheit der Pops durch Gebäude steigern kann. Aber ganz ehrlich, 50 Prozent durch Gebäude für jeden Stand sind doch gar nicht machbar. Gibt es irgendeine andere Möglichkeit das ganze wieder zu erhöhen?

Iche_Bins
15.11.25, 11:42
Haltet dich eure Maus über den Malus, da wird stehen ob er wieder weg geht

Montesquieu
15.11.25, 12:55
Der 30jährige Krieg wird immer noch als Religionskrieg modelliert? Naja, wenn die schwedischen Geschichtswissenschaften schon über den den 30jährigen Krieg und das Reichs nix wissen, wieso dann Pdox?

Du sitzt halt näher an der Quelle, aber wie weiland Prof. Lanzinner auch sagte: Die Tendenz der modernen Geschichtswissenschaft, metaphysische Gründe und Prämissen aus dem Entscheidungsprozess von historischen Persönlichkeiten auszuklammern, greift entschieden zu kurz. Hatte da auch eine Kurz-Diskussion während meiner mündlichen Prüfung mit ihm, da ich - ganz Politikwissenschaftler - natürlich eher die doofen Böhmen und Luxemburger und Gesocks als primär macht-politisch motivierten Aufstand und Habsburger Reaktion verstand. Mittlerweile sehe ich das doch anders. In der frühen Neuzeit war Seelenheil und Religion einfach ein entscheidendes Element und der Bayer und Ferdinand waren schon ultra-gegen-reformatorische Herrscher nach meinem Stand und die Böhmen eh. Heute würde ich also eher sagen: Religionskriege (Mehrzahl. 5 waren's, oder?) und davon ein paar politisch motivierter als andere. Also finde ich die Vereinfachung für ein Spiel schon ok.

Was ich vom Spiel her nicht ok finde:

• Die offensichtlichen Bugs: Der Kaiser kann nicht die Liga einfach so verlassen. Der Krieg wird nicht abgeschlossen etc.
• Gibt es irgendwelche negativen Auswirkungen für die Fürsten, dass die Situation in der Schwebe bleibt? Nicht dass ich wüsste? Ich konnte da einfach außerhalb der Liga bleiben und auch dem Krieg fern, keine Konsequenz.
• Gibt es irgendwelche negativen Auswirkungen für den Kaiser oder den Anführer der Evangolen? Nicht, dass ich es gesehen hätte.

Aber das ist ja mit ein paar Anpassungen möglich.

Insgesamt ist die Reformation eh schwach.

Ich hatte nicht irgendeinen Druck, mich mit den Protestanten zu beschäftigen, weder innen- noch außenpolitsch. Zwischenzeitlich war der höchste Wert 6 % Lutheraner bei mir, jetzt habe ich so 3 %. Kein Handlungsbedarf.

Arminus
15.11.25, 14:08
Du sitzt halt näher an der Quelle, aber wie weiland Prof. Lanzinner auch sagte: Die Tendenz der modernen Geschichtswissenschaft, metaphysische Gründe und Prämissen aus dem Entscheidungsprozess von historischen Persönlichkeiten auszuklammern, greift entschieden zu kurz. Hatte da auch eine Kurz-Diskussion während meiner mündlichen Prüfung mit ihm, da ich - ganz Politikwissenschaftler - natürlich eher die doofen Böhmen und Luxemburger und Gesocks als primär macht-politisch motivierten Aufstand und Habsburger Reaktion verstand. Mittlerweile sehe ich das doch anders. In der frühen Neuzeit war Seelenheil und Religion einfach ein entscheidendes Element und der Bayer und Ferdinand waren schon ultra-gegen-reformatorische Herrscher nach meinem Stand und die Böhmen eh. Heute würde ich also eher sagen: Religionskriege (Mehrzahl. 5 waren's, oder?) und davon ein paar politisch motivierter als andere. Also finde ich die Vereinfachung für ein Spiel schon ok.

Was ich vom Spiel her nicht ok finde:

• Die offensichtlichen Bugs: Der Kaiser kann nicht die Liga einfach so verlassen. Der Krieg wird nicht abgeschlossen etc.
• Gibt es irgendwelche negativen Auswirkungen für die Fürsten, dass die Situation in der Schwebe bleibt? Nicht dass ich wüsste? Ich konnte da einfach außerhalb der Liga bleiben und auch dem Krieg fern, keine Konsequenz.
• Gibt es irgendwelche negativen Auswirkungen für den Kaiser oder den Anführer der Evangolen? Nicht, dass ich es gesehen hätte.

Aber das ist ja mit ein paar Anpassungen möglich.

Insgesamt ist die Reformation eh schwach.

Ich hatte nicht irgendeinen Druck, mich mit den Protestanten zu beschäftigen, weder innen- noch außenpolitsch. Zwischenzeitlich war der höchste Wert 6 % Lutheraner bei mir, jetzt habe ich so 3 %. Kein Handlungsbedarf.Luxemburger? Im 17. Jahrhundert? Meinst du nicht eher Pfälzer? ;)

Und meine Quelle meint, dass man den Konflikt auch als Religionskrieg darstellen kann, fehlt halt was. Reichsverfassungskonflikt ist es auch, durch und durch. Europäisch und dynastisch auch. Ferdinand mag krass in der Gegenreformation unterwegs gewesen sein, aber das erklärt nicht seine Motive, die Reichsverfassung umzukrempeln. Oder dass kein Kaiser Mitglied der Liga war und man eher versuchte, diese einzudämmen. Überhaupt, Liga und Union waren nur in der ersten Hälfte des Konfliktes überhaupt Relevant.
Religion war für Schweden bloßer Anlaß, aber nicht die Motivation zum Eintritt, das waren geopolitisch die Vorherrschaft im Ostseeraum und dynastisch die Allianz des Kaiser mit Polen. Frankreich war im Kontext des habsburger-bourbonischen Konfliktes dabei. Die Rolle Kursachsens lässt sich auf religiöser Ebene nicht abbilden, die war primär rein reichsständisch. Der Krieg in den Niederlanden ist in erster Linie ein Unabhängigkeitskrieg, in Böhmen haben wir es erstmal mit einer innerböhmischen Verfassungskrise zu tun. Ohne Religion kann man den Krieg nicht beschreiben, es ist eine zentrale Konfliktlinie (meine Quelle meint, dass die Benennung als Religionskriege im Plural aber nicht modernem Forschungsstand entspricht ;)) Die der Reichsverfassung kann nicht ignoriert werden und damit hatten die EUs imho immer Probleme.
Nicht, dass das einfach wäre. Meine Quelle ist gerade eher im Großen Nordischen Krieg unterwegs, da hast du bis zu 5 europäische Teilnehmer, die auch Reichsstand waren und auf Reichsebene in dieser Rolle mit anderen Reichständen vom unbeteiligten Kaiser eingeladen versuchten, das als Reichskonflikt zu lösen.

Der 30jährige Krieg könnte von der Komplexität her ein Standalone a la HOI sein.

Stichwort Reformation: Hatte mir da die Zeitalter angeguckt und fand es etwas irritierend, wo das zeitlich einsortiert wurde. Hätte es eher Konfessionalisierung genannt... Anyhow, wenn man in einem Spiel über die frühe Neuzeit die Reformation als eher schwach bezeichnet, ist das eigentlich schon ziemlich vernichtend. Aber gut, in skandinavischen Geschichtswissenschaften als auch Militärhistorikern liebt man das Model des fiscal-military state, da spielt Konfessionalisierung überhaupt keine Rolle. Und das hat glaub ich riesigen Impact auf die EU-Reihe. Lässt sich zeitlich aber auch erst ab dem späten 16. Jahrh. anwenden, womit wir wieder bei meinem Punkt wären, dass der eigentliche Irrsinn von EUV ist, dass es so früh losgeht und einen viel zu großen, heterogenen Zeitraum abbilden will.

Montesquieu
15.11.25, 14:30
Luxemburger? Im 17. Jahrhundert? Meinst du nicht eher Pfälzer? ;)


Pfälzer ... Luxemburger ... Hauptsache Italien! :D

Aber mein Stand ist auch ehrlich gesagt von 2008 und da war eher die Frage "Waren's fünf oder ein Krieg?" irgendwie en vogue.

Aber was du sagst könnte man ja auch abbilden und wurde grob auch schon in EUIV abgebildet. Letztendlich war da die Religion der Auslöser für eine Reichsverfassungskrise und das legt sich auch über die Mechaniken und klappte grob ja auch. Irgendwer musste den Krieg lostreten.

Dass am Ende dann immer die halbe Welt mitgemacht hat, inkl. dem Osmanen, war dann auch wieder PDX, aber jetzt hatte sich keine Macht außerhalb des Reichs angeschlossen. Warum auch? Passierte ja eh nichts. Kein Kaiser, der irgendwie einen europäischen Anspruch hatte, ein starkes Böhmen, das aber nur dezent expandierte.

Zu den Zeitaltern:

https://eu5.paradoxwikis.com/Age

Finde ich jetzt nicht soo schlimm, aber es hätte auch kein Beinbruch gegeben, wenn man die alle 30-40 Jahre nach hinten verschoben hätte.

Renaissance 1342 starten zu lassen, ist schon ... na ja ...

Entdeckung ist mit Portugal ein wenig spät sogar.

Reformation ist eigentlich in Ordnung, Worms war ja 1521, also sogar früher.

30-Jähriger Krieg ist halt so eine Übergangsgeschichte, Ludwig 14. war ja relativ früh König, Revolutionen ist dann wieder was zu früh.

Wenn man die Mechaniken der einzelnen Situationen verbessert, dann fällt das auch nicht so stark auf alles.

[B@W] Abominus
15.11.25, 14:36
Pfälzer ... Luxemburger ... Hauptsache Italien! :D

Aber mein Stand ist auch ehrlich gesagt von 2008 und da war eher die Frage "Waren's fünf oder ein Krieg?" irgendwie en vogue.

Aber was du sagst könnte man ja auch abbilden und wurde grob auch schon in EUIV abgebildet. Letztendlich war da die Religion der Auslöser für eine Reichsverfassungskrise und das legt sich auch über die Mechaniken und klappte grob ja auch. Irgendwer musste den Krieg lostreten.

Dass am Ende dann immer die halbe Welt mitgemacht hat, inkl. dem Osmanen, war dann auch wieder PDX, aber jetzt hatte sich keine Macht außerhalb des Reichs angeschlossen. Warum auch? Passierte ja eh nichts. Kein Kaiser, der irgendwie einen europäischen Anspruch hatte, ein starkes Böhmen, das aber nur dezent expandierte.

Zu den Zeitaltern:

https://eu5.paradoxwikis.com/Age

Finde ich jetzt nicht soo schlimm, aber es hätte auch kein Beinbruch gegeben, wenn man die alle 30-40 Jahre nach hinten verschoben hätte.

Renaissance 1342 starten zu lassen, ist schon ... na ja ...

Entdeckung ist mit Portugal ein wenig spät sogar.

Reformation ist eigentlich in Ordnung, Worms war ja 1521, also sogar früher.

30-Jähriger Krieg ist halt so eine Übergangsgeschichte, Ludwig 14. war ja relativ früh König, Revolutionen ist dann wieder was zu früh.

Wenn man die Mechaniken der einzelnen Situationen verbessert, dann fällt das auch nicht so stark auf alles.

Manche Dinge muss man simplifizieren, werter Monti. Das Spiel muss ja nicht historisch akkurat sein, dann musst Eu2 spielen und als OPM Habsburg auf einmal einen Prinz Eugen von Savoyen bekommen.

Kann man Eu2 eigentlich irgendwo kaufen? Bei Steam finde ich es nicht.

Thomasius
15.11.25, 14:40
Abominus;1395173']Manche Dinge muss man simplifizieren, werter Monti. Das Spiel muss ja nicht historisch akkurat sein, dann musst Eu2 spielen und als OPM Habsburg auf einmal einen Prinz Eugen von Savoyen bekommen.

Kann man Eu2 eigentlich irgendwo kaufen? Bei Steam finde ich es nicht.

Klar z.B. hier: https://www.gog.com/de/game/europa_universalis_ii

Mantikor
15.11.25, 14:44
Soweit ich mich erinnere ist der Kaiser gegen seine eigenen Untertanen in Böhmen vorgegangen weil diese nicht Katholiken bleiben wollten und einen Pfälzer zum König gewählt haben. Das war zunächst noch kein Krieg der alle betroffen hat. Die anderen kamen erst nach und nach dazu und die Katholische Liga und die Protestantische Liga blieben daher bis auf Einmischungen einzelner Länder neutral. Später sind sie dann wegen ihrer Einzelinteressen in den Krieg eingetreten wobei die Religion kaum noch eine Rolle gespielt hat. Das vernünftig darzustellen scheint mir schwer bis unmöglich zu sein. Aber der Kaiser sollte auf jeden Fall einer der beiden Ligen angehören da man davon ausgehen muss dass er auf jeden Fall gegen den Gegenkaiser bzw. König vorgegangen währe. Ohne den Kaiser macht das ganze nicht wirklich Sinn, dann braucht man auch keinen Religionskrieg.

Ansonsten muss ich leider sagen dass ich ihn einer strategischen Sackgasse gelandet bin. Ich kann niemanden den Krieg erklären weil die Unterstützung der Verbündeten zu schwach ist, und meine Nachbarn entweder Großmächte sind oder sich mit zahlreichen anderen Mächten zusammen geschlossen haben. Es gibt kaum Bewegung auf der Karte. Das ganze ist ziemlich statisch. Wenn ich einem Gelehrten aus dem 14. Jahrhundert die Karte aus EU V von 1510 zeigen könnte und eine Historische Karte aus dem Jahr 1510 würde er wahrscheinlich denken dass die Karte von EU V die richtige Karte ist, weil dort noch Byzanz und Burgund existiert und es weder Spanien, noch eine Personalunion zwischen Österreich und Ungarn oder Polen-Litauen gibt. Ich vermute dass ich auch nicht die Gründung Russlands erleben werde. Die Länder die am Anfang am stärksten waren werden wahrscheinlich auch am Schluss am stärksten sein, weil es keinerlei Dynamik gibt und Historische Wendungen ausbleiben.

Ätzend finde ich zudem dass der Böhme ganze 27 Vasallen hat. Der war mir schon im Vorgänger häufig zu stark und daher eines meiner bevorzugten Ziele, aber hier sehe ich überhaupt keine Möglichkeit wie ich ihn auseinander nehmen soll. Ich kann scheinbar nicht mal meine Rivalen wechseln oder sie haben die Funktion so gut versteckt dass ich sie nicht finden kann. Abgesehen davon glaube ich eh nicht dass dies viel bringt, weil das wahrscheinlich kaum Auswirkungen auf die Beziehungen haben wird. Wenn ich im Vorgänger den Rivalen gewechselt habe und bsp. Böhmen ausgewählt habe, hat das die Wahrscheinlichkeit dass ich ein Bündnis mit Polen oder einem anderen Gegner Böhmens erhalte deutlich erhöht wodurch sich das ganze Spiel drehen konnte. Aber hier ist es mir ein Rätsel wie ich irgendjemand dazu bringen soll freiwillig gegen Böhmen in den Krieg zu ziehen.

Montesquieu
15.11.25, 15:11
Abominus;1395173']Manche Dinge muss man simplifizieren, werter Monti. Das Spiel muss ja nicht historisch akkurat sein, dann musst Eu2 spielen und als OPM Habsburg auf einmal einen Prinz Eugen von Savoyen bekommen.

Kann man Eu2 eigentlich irgendwo kaufen? Bei Steam finde ich es nicht.

Na, da habt ihr mich aber falsch verstanden.

Ich bin für simplifizieren und will vor allem, dass das Spiel als Spiel funktioniert.

Wenn der 30-Jährige-Krieg als Religionskrieg funktioniert und es halt einen zwingenden mechanischen Grund gibt, warum der schon ausbrechen sollte (Reichsautorität in EU 4), dann ist das fein und würde mir reichen. Dann noch ein paar mehr Interaktionen als jetzt und alles töfte.

Aber wie er jetzt ist, ist er halt eine leere Hülle und funktioniert gar nicht.

Nein, er erreicht sogar das Gegenteil: Er macht das statische Bündnissystem im Reich mit Faktor X schlimmer. Da kann gar nichts mehr passieren.

AG_Wittmann
15.11.25, 16:08
@Mantikor: Rivalen wechseln geht über Diplomatie -> Beziehungen -> Aktuelle Beziehungen, dort findet man es unter Rivalen, Linksklick löst die Rivalität auf. Kostet aber Stabilität, wenn man die Rivalität zurücknimmt.

[B@W] Abominus
15.11.25, 17:20
Klar z.B. hier: https://www.gog.com/de/game/europa_universalis_ii

Ui, sehe gerade, da hab ich das schon. Nice.

Arminus
15.11.25, 19:12
Zu den Zeitaltern:

https://eu5.paradoxwikis.com/Age
Ja, so gesehen passt Reformation fast noch am besten. Naja, Epochalisierung ist insgesamt schwierig, das ist über nationale Grenzen rein eurozentrisch schon kaum unter einen Hut zu bringen. Und da kommt imho dann auch ein Punkt hinzu, den du oben genannt hattest ist: Wie Europa ist Europa Unversalis? Meine, dass EU neben dem deutlich zu großen Zeitraum vielleicht auch einfach versucht, zu global zu sein. Nichteuropäische Akteure, nichtterritoriale Akteure, nichtstaatliche Akteure, ist natürlich interessant und für mich überraschend zum Spielerelease, aber hilft es dabei, ein interessantes Strategiespiel mit hoher historischer Immersion zu schaffen?

Da EUV schon hart auf Simulation geht und sich von EUIV als weniger brettspielig absetzt, darf man (auch als mangels Hardware Nichtspielender) auch beobachten, dass diese Epochen dann halt doch wieder maximal eurogamig wirken. Genau alle 100 Jahre eine Epoche, die mit Flavortext und einem Sammelsurium aus Effekten. Age of Discovery mit vergünstigten Kolonien 1437, hoffentlich spieltechnisch sinnvoll, aber irgendwie auch sehr Fantasy.


So oder so, allgemein klingt das hier so, als wäre EUV am Anfang zwar recht spannend, hintenraus aber eher monoton bis langweilig? Hat Johan ein zu großes Ökosystem an Mechaniken aufgesetzt, dass zu schnell zur Monokultur verklappt? Wann kommen die LGates? Mit welchem DLC kann der Spieler selbst zur Late Game Crisis werden? Oder wird's wieder das EU4-Haus mit den vielen Räumen, die alle 3 Monate ihre Anordnung ändern? :tongue:

Iche_Bins
15.11.25, 19:19
Abominus;1395180']Ui, sehe gerade, da hab ich das schon. Nice.

Dann holt euch lieber gleich for the glory
https://www.gog.com/en/game/for_the_glory_a_europa_universalis_game

Das bessere EU2
Die haben sogar noch im Oktober dieses Jahr einen Patch veröffentlicht

AG_Wittmann
15.11.25, 20:10
Gerade im Verteidigungskrieg mit Lüneburg gegen Magdeburg, Brandenburg und dessen Vasallen ... ein Blutbad.

Magdeburg und Brandenburg setzen eher auf ausgehobene Bauernheere, vielleicht zu je 25% Berufssoldaten. Ich zu 75% auf Berufssoldaten, Lüneburg ungefähr zu 50%, wenn ich das bei denen richtig interpretiere. Die Regimenter können relativ lange gegen eine dreifache Übermacht von Bauern standhalten, lange genug, damit meine Flankenmanöver funktionieren.

Magdeburg und Brandenburg sind uns zahlenmäßig auf dem Papier überlegen, vielleicht 1 zu 2, im Kampf brechen deren Armeen jedoch wie Kartenhäuser zusammen.

Ich spiele extra langsam, kann mein Heer immer auf das gegnerische Heer kurz vor Schlachtbeginn bzw. vor dem Aufeinandertreffen anpassen. Ich sag es Euch, die schiefe Schlachtordnung ist einfach der Hammer. Die eigene Kavallerie und ein Regiment Kanonen auf deren schwache Seite setzen und dann gibt es Popoklatsche. Die anderen zwei Kanonenregimenter helfen mir beim Halten der Mitte und rechten Flanke.

+++

Bin gespannt, ob ich endlich Magdeburg zerschlagen kann. In den nächsten Kriegen will ich denen den Rest geben, anschließend ist Brandenburg dran für den Verrat.

Montesquieu
15.11.25, 21:28
So oder so, allgemein klingt das hier so, als wäre EUV am Anfang zwar recht spannend, hintenraus aber eher monoton bis langweilig? Hat Johan ein zu großes Ökosystem an Mechaniken aufgesetzt, dass zu schnell zur Monokultur verklappt? Wann kommen die LGates? Mit welchem DLC kann der Spieler selbst zur Late Game Crisis werden? Oder wird's wieder das EU4-Haus mit den vielen Räumen, die alle 3 Monate ihre Anordnung ändern? :tongue:

Na, sagen wir es so:

Das Base-Game an sich kann schon durch relativ kleine Tweaks deutlich interessanter werden. Eigentlich ist fast alles in der Basis zusammen da, was ein volles und gutes Europa Universalis ausmacht. Ich hatte es ja schon angedeutet:

- Die KI muss agressiver werden und Allianzen dürfen nicht für die Ewigkeit halten.
- Die KI muss ihre Interessen (a) kennen und (b) auch ihre Diplomatie und Kriegsführung danach ausrichten. Frankreich interessiert es z. B. Nicht, dass ich mir ihren ehemaligen Vasallen Flandern und Brabant genüsslich einverleibe.
- Die KI kolonisiert nicht in meinem Spiel, oder wenn sehr spärlich. Ich habe mir - bis auf Nordkanada ganz Nord- und Mittelamerika, die ganze Karibik und weite Teile des Nordens von Südamerika geholt. Die Kolonisierung zieht dir Leute in Europa ab, was sehr gut ist als Gameplay-Element, aber in den Kolonien passiert nichts. Die Indianer sind langweilig, die Versorgung von Schiffen schwierig bis unmöglich, daher Expeditionstruppen nicht gegeben. Da kann man ein spaßigeres Spiel machen. Definitiv!
- Die Situation wie das abendländische Schisma oder internationale Organisationen sind schlecht erklärt und langweilige „Ich klicke und weiß nicht was passiert und wenn, ist es auch egal.“-Minispiele. Es macht ehrlich keinen Unterschied, welchen Papst ich unterstütze oder ob ich mit England „Tordesillas“ aushandele. Es gibt keine Mali oder Vorteile und ist langweilig. Muss es aber nicht sein, wenn man Konsequenz und Druck reinbringt und eine bessere Erklärung, was überhaupt passiert.
- Europa Universalis heißt das Spiel und soll es auch sein. Habe ich ja schon gesagt. Die Asiaten müssen schwächer werden. Wenn ein Spieler die vorantreibt, klar und wunderbar, aber trotz allem heißt das Spiel nicht „Europa - Ich entdecke ne Handelsroute und die Ostfriesen haben Tee, Perfekt!“.
- Die Reformation sollte als Katholik weh tun und als Protestant ein Kampf, erst einmal den Berg hoch. Jetzt ist es praktisch direkt von Anfang an „cuius Regio eius religio“. Alle easy peasy.


Man braucht nicht MEHR Features und Inhalt, es fehlt aber deutlich ein balancing, um es zu einem lebendigen Frühe Neuzeit Spielsimulator mit Pfiff zu machen.

Aber ich nicht, warum sie das nicht schaffen könnten. Das ist alles Feinschliff und Balancing und sollte nicht unmöglich sein.
-

AG_Wittmann
15.11.25, 22:09
So, Krieg ist vorbei, Magdeburg aus allen Allianzen geflogen, sind aber nach 2 Jahren wieder mit Oberbayern verbündet. Egal, habe jetzt mehr Vertrauen in mein Heer.

In der Zwischenzeit die Ortschaft Wurzen militärisch erobert und eingegliedert, mal schauen was die nächsten Jahre bringen. Ist nicht mehr lang bis 1500, bin aktuell im Jahr 1494.

Die ersten größeren Bevölkerungsgruppen haben schon 100% Alphabetismus erreicht, Zentralmacht ist jetzt bei 41% ...

+++

Gegen meinen zweiten Rivalen habe ich jetzt verloren ... die Sau hat Österreich, Mailand und noch paar andere große Verbündete in den Krieg ziehen können, als ich dem Württemberger beistehen wollte ... egal, relativ glimpflich davongekommen. Nur eine Ortschaft und ein paar Dukaten verloren.

+++

Paar Jahre später bin ich auch zum Kaiser vom HRE gewählt worden ... ach leck mich doch. Scheint so, als würde der Titel wie eine heiße Kartoffel herumgereicht werden. Vorher war es Brabant.

McMacki
15.11.25, 22:49
Dann holt euch lieber gleich for the glory
https://www.gog.com/en/game/for_the_glory_a_europa_universalis_game

Das bessere EU2
Die haben sogar noch im Oktober dieses Jahr einen Patch veröffentlicht

Oh man das ist ja großartig. Leider aber nicht aufm iPad Spielbar. :/

Elvis
15.11.25, 22:58
Ich glaube bei vielen Mechaniken, wie Religionskrieg, Kolonialisierung, HRR hatten sie noch gar nicht richtig dran gearbeitet und erstmal einfach grob was hingeklatscht.
Sie haben ja recht offen zugegeben, dass das Spiel jetzt einfach raus musste, damit Geld in die Kasse kommt.
Und wenn schon unfertig, dann haben sie die Schwerpunkte richtig gesetzt. Keinen einzigen Absturz hatte ich und die Performance ist wirklich gut.
Daher bin ich guter Dinge, dass die Arbeit vergleichsweise schnell an die offensichtlich unfertigen Inhalte gehen wird.

Iche_Bins
16.11.25, 00:55
Hmm, wir können vor Südamerika nicht erforschen und kommen daher nicht in den Paszifik :-/

https://i.imgur.com/WBgHa7b.jpeg

AG_Wittmann
16.11.25, 03:06
Bei mir haben Spanien und England den Vertrag von Teri geschlossen, ulkiger weise ignoriert jeder in Europa deren Aufteilung der Welt :P

Dank des böhmischen Idioten, der beim Spielstart 1337 Kaiser vom HRE war, der die ganze Kaisermacht abgegeben hat an die Elektoren, kann ich fast nichts machen, außer um Geld schnorren für meine "angebliche" Armee. Habe ich jetzt mehrmals gemacht, Scheiß aufs HRE, hab mir insgesamt fast 4k Dukaten erspielt. Änderungen an den Parlamentsgesetzen können nur noch von den Elektoren angestoßen werden, aber die werden sich hüten.

Fürstentum Henneberg, mein zweiter Rivale, habe ich zerfetzen können, ist noch relativ schlagkräftig, aber der hat jetzt keine zusammenhängenden Ländereien mehr, einige seiner Ländereien habe ich an meine Vasallen weitergegeben, mal schauen wie sich das alles entwickelt.

Meinem Erzrivalen Magdeburg konnte ich nicht auf Dauer schaden. Egal, solange Braunschweig zwischen seinen Ländereien sitzt, mache ich mir keine großen Sorgen.

Frankreich hat den Rhein überschritten und Böhmen denkt nicht ans zerfallen. Die protestantische Bewegung kommt langsam in Fahrt, bin gespannt, wann das alles einem um die Ohren fliegt. Achja, das Jahr ist jetzt 1503.

Montesquieu
16.11.25, 08:23
Ist Jaguaribe eure Kolonie?

Es gibt schon eine Erkundungsreichweite. Wenn man von Zeit zu Zeit eine Kolonie setzt, kann man relativ schnell die Welt entdecken. Einfacher als bei eu 4 gefühlt.

Elvis
16.11.25, 09:30
Achja, das Jahr ist jetzt 1503.

Witzig. Genau da bin ich auch.
Preußen ist mit 2,8 mio. Einwohnern mittlerweile recht ansehnlich..
Der Flickentppich wurde bereinigt. und die Ostseeküste von Lübeck bis Memel ist mit einer kleinen Außnahme meins.
Ein Kireg gegen Polen um Stücke der Ostseeküste erwies sich allerdings als deutlich schwieriger als erwartet.
Dabei habe ich Polen in einem Bürgerkrieg kalt erwischt und keiner seiner Bündnispartner stand ihm bei. Ich hingegen kam mit dem mächtigen Ungarn im Schlepptau.
Und dennoch fiel es mir weit schwerer als gedacht. Diie kleinen Nadelstiche, auch von seinen Vasallen, haben immer wieder von einem vordringen abgelenkt.
So habe ich zwar alle Hauptziele erreicht, aber sobald dies möglich war den Krieg auch abgebrochen.

Ich hab das zu leicht genommen. Die Überlegenheit Polens beim stehdnem Heer und der Militärtechnologie hat meine numerische Überlegenheit besser gekontert, als erwartet.

Iche_Bins
16.11.25, 10:53
Ist Jaguaribe eure Kolonie?

Es gibt schon eine Erkundungsreichweite. Wenn man von Zeit zu Zeit eine Kolonie setzt, kann man relativ schnell die Welt entdecken. Einfacher als bei eu 4 gefühlt.

Jup, wir sind derzeit die einzigen in Amerika.
Frankreich, England und Neapel haben jeweils eine Provinz in Afrika und castille mehree kolonial Nationen drin. Aber keiner weiter in Amerika.

Wir erforschen in die andere Richtung bereits die Küste Australiens. Das ist weiter von uns weg als das.
Die umliegenden Gebiete konnten wir ja auch einfach erforschen ohne nah an der Entfernung zu sein.
Vermutlich ein Bug. Wir haben glauben wir, bereits versucht das einmal zu erforschen, vermutlich hängt da in Hintergrund irgendwo was fest. Leider taucht die Provinz nicht in irgendwelchen listen auf.

Montesquieu
16.11.25, 11:12
Jup, wir sind derzeit die einzigen in Amerika.
Frankreich, England und Neapel haben jeweils eine Provinz in Afrika und castille mehree kolonial Nationen drin. Aber keiner weiter in Amerika.

Wir erforschen in die andere Richtung bereits die Küste Australiens. Das ist weiter von uns weg als das.
Die umliegenden Gebiete konnten wir ja auch einfach erforschen ohne nah an der Entfernung zu sein.
Vermutlich ein Bug. Wir haben glauben wir, bereits versucht das einmal zu erforschen, vermutlich hängt da in Hintergrund irgendwo was fest. Leider taucht die Provinz nicht in irgendwelchen listen auf.

Ja, das wird es sein. Wenn man gerade erforscht, dann sieht es ja auch so aus.

Hat ein Neustart nichts gebracht?

Elvis
16.11.25, 11:31
Frankreich ist grotesk stark. Im Jahre 1513 haben sie bereits 116k reguläre Truppen unter Waffen.
Alle anderen Großmächte dümpeln irgendwo zwischen 8-15k.:eek:

Iche_Bins
16.11.25, 11:49
Ja, das wird es sein. Wenn man gerade erforscht, dann sieht es ja auch so aus.

Hat ein Neustart nichts gebracht?

Nope ist schon ein paar Tage so. Werden wir auch Mal melden


Frankreich ist grotesk stark. Im Jahre 1513 gaben sie bereits 116k reguläre Truppen unter Waffen.
Alle anderen Großmächte dümpeln irgendwo zwischen 8-15k.:eek:

In unserem Spiel haben wir Glück. Frankreich und England+castille (+zweitweise Aragon) haben sich sehr lange Zeit die Waage gehalten und England ist immernoch gerade so auf dem Kontinent. Inzwischen sind wir in der 15. Phase oder so im 100. Jährigen Krieg angekommen.
Allerdings wird das auch bald ein Ende haben, einmal hatten Frankreich und Böhmen, die beiden stärksten Mächte miteinander verbündet, da wurde castille so zusammen-gehauen, dass sie das Bündnis mit England beenden musste. Jetzt steht England auf verlorenem Fuß. Immerhin ist Böhmen nicht mehr mit Frankreich verbündet. Wir hatten schon sinniert dass wir Böhmen bestechen um die Allianz zu beenden

Montesquieu
16.11.25, 12:12
Frankreich ist bei mir auch eher schwach. Ist auch immer Opfer von Adels-Revolten, die Kastilien und ich dann immer aufräumen dürfen und auf anhieb 90% + des französischen Gebiets haben.

Mantikor
16.11.25, 12:56
Das Spiel braucht vor allem Events damit ein halbwegs historischer Spielverlauf zustande kommt. Bei mir müssen nicht im jeden Spiel die Osmanen vor Wien stehen oder die Spanier die stärkste Kolonialmacht sein, aber momentan läuft gar nichts historisch weil Österreich nichts erben kann, weil es keine Vereinigung Spaniens gibt, die Osmanen viel zu schwach sind und Russland niemals gegründet wird. Man merkt dass das Spiel nicht fertig ist. Es fühlt sich an als ob man ewig im 14. Jahrhundert weiter spielen würde

Die Wirtschaftssimulation macht mir überraschenderweise sogar Spaß. Seine Provinzen auszubauen und ständig immer reicher zu werden hat schon seinen Reiz. Mit dieser Neuerung kann ich trotz anfänglicher Kritik gut leben. Aber bei der Diplomatie müssen sie eindeutig nachbessern. Momentan erinnert mich nur der Name an den Vorgänger, das Spiel ist eher eine Mischung aus Vicky und Crusader Kings. Es währe besser gewesen wenn sie die Diplomatie aus dem Vorgänger übernommen hätten, dann würde man sich als Anfänger deutlich besser zurecht finden und das Spiel würde viel besser und auch historischer laufen.

Eines der Hauptprobleme bei der Diplomatie ist dass man zu wenig Kriegsgründe bekommt und das diese viel zu kurz haltbar sind. Die einzig vernünftige Möglichkeit einen Kriegsgrund zu erhalten ist über die Debatte im Landtag. Ich habe glücklicherweise jetzt festgestellt dass man dort die Zustimmung des Parlaments erhöhen kann wenn man den Ständen Zugeständnissen macht und bsp. ein neues Kloster für den Klerus baut. Hierdurch kann ich mir jetzt Kriegsgründe holen, zuvor kam ich oft nicht auf die benötigten 50 Prozent. Ein anderes Mal ist mir der Kriegsgrund abgelaufen weil meine Verbündeten noch einen Waffenstillstand mit meinem Kriegsziel hatten und ich vor Ablauf des Waffenstillstandes in einen neuen Krieg meiner Verbündeten hineingezogen wurde.

Das Menü für die Kriegsführung als unübersichtlich zu bezeichnen ist noch geschmeichelt, es fällt mir schwer nicht beleidigend zu werden. Wenn ich jemanden den Krieg erklären möchte wird mir angezeigt welche Verbündeten mir ohne Gegenleistung beistehen möchten. Zudem wird mir wenn ich mit der Maus über den Verbündeten fahre angezeigt welche Verbündete ich ihn durch Gefallen in den Krieg mit hinein ziehen kann. Aber anstatt nun einfach ein Kästchen einzubauen auf das man klickt, muss man allen ernstes nach der Kriegserklärung im Diplomatiereiter den Reiter Einflußnahme auswählen und dort den Punkt den Verbündeten mit Gefallen in den Krieg hinein ziehen auswählen. Das ist dermaßen kompliziert und gut versteckt dass es kein normaler Anfänger finden wird. Ich habe es zufällig gesehen als ich mir ein Video von gamingkrabbe zum Thema Diplomatie angeschaut habe und anschließend gezielt danach gesucht, sonst hätte ich es nie gefunden. Das beste ist noch dass es noch eine zusätzliches Feld gibt über das man Verbündete in den Krieg hineinziehen kann, das aber nicht funktioniert weil man für das Gefallen Feld einen Extra Reiter gebaut und diesen extra im Menü versteckt hat. Da merkt man mal wieder das Genie und Wahnsinn eng beieinander liegen.

Aber gut, ich weiß jetzt wie es geht. Das wird mir den weiteren Verlauf deutlich erleichtern, da ich eigentlich bei fast allen Verbündeten genügend Gefallen habe um diese in meine Krieg hineinziehen zu können. Hätte ich das mal von Anfang an gewusst währe Württemberg jetzt sicherlich nicht so gut ausgebaut aber dafür deutlich größer.

Iche_Bins
16.11.25, 14:31
Also Welteroberung ist in EU V immernoch möglich

https://www.reddit.com/r/EU5/comments/1oyb8bo/i_completed_the_worlds_first_world_conquest_i

Elvis
16.11.25, 18:39
@Mantikor
Von diesen Beispielen gibt es so viel.
Hab heute ein Video zum Konzept von "Nähe" und sein Einfluss auf Kontrolle gesehen.
Dachte zuerst brauch ich nicht, weil das wesentliche weiß ich doch... Pustekuchen. Keine Ahnung hatte ich, was sich noch auf der dritten Tooltipebene sehen lässt, wie Flüsse genau wirken, aber nur stromabwärts und welche Karte einem das zeigt, die es nirgendwo auszuwählen gibt und die man nur zu sehen bekommt, wenn man ihr in der Tastensteuerung ein Tastenkürzel zuweist....

Dann fühlt man sich wieder dumm. Aber das macht nichts. Man muss das alles nicht wissen und kann trotzdem erfolgreich spiele. Gott sei Dank.

Iche_Bins
17.11.25, 09:56
In diesem Thread hat jemand eine sehr detaillierte Analyse des Kampfsystems von EU V geschrieben:

https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/everything-you-wanted-to-know-about-combat-in-eu5-and-some-things-you-didnt.1875018/

Fazit:
Drill baby drill! - Reguläre Truppen die gut trainiert sind, sind der König des Schlachtfeldes.

Hier die von chat gpt übersetzte und aufgehübschte Zusammenfassung:


Was bedeutet das alles?

Ich möchte ein paar Hinweise geben, wie man starke Armeen aufbaut. Da ich jedoch nicht weiß, wie Moralschaden genau berechnet wird, ist das schwierig. Die meisten Beobachtungen beruhen auf Testschlachten, der Berechnung des Stärkeverlusts und der Extrapolation daraus.

Wenn du nur die Fakten wolltest – hier endet der objektive Teil. Ab jetzt kommen Einschätzungen und Erfahrungen.


1. Militärtaktiken & Erfahrung

• Militärtaktiken sind extrem wichtig.
Ein einzelner Stufenfortschritt kann ganze Schlachten entscheiden.
Beispiel: Pikeniere mit 2,75 Taktik schlagen solche mit 2,50 Taktik in 80% der Fälle.

• Erfahrung (Drill) ist ebenso entscheidend.
– Drill verbraucht Manpower, aber tötet keine Pops → echte Verluste entstehen nur im Kampf.
– 18 % Drill = effektiv +0,25 Taktik, also ein kompletter Militärfortschritt.
– 100 % Drill = Einheiten kämpfen wie mit 5,00 Taktik.

Erfahrung sinkt bei Verlusten und ohne Drill, steigt aber während Belagerungen leicht an.

2. Levies (Aufgebote)

Levies sind schwach – und das ist noch untertrieben.
– –10 % Disziplin
– Kein Drill möglich (nur Erfahrung durch Kämpfen/Belagern)
– Werden von regulären, trainierten Truppen vernichtet
– Im Zeitalter III verdoppelt Drill praktisch die Taktik regulärer Truppen

Eine kleine, gut gedrillte reguläre Armee schlägt riesige Levy-Armeen.

3. Initiative

Der Wert ist schwer einzuschätzen. Anfangs unterschätzt, könnte er mit neuen Erkenntnissen zur Moralschadensberechnung stärker sein als gedacht, vor allem bei frühem Moralschaden.

4. Kavallerie

Kavallerie ist zwiespältig:

• Sie erhält 0,5× Schaden von Infanterie.
• Hat aber keinen „Secure Flanks“-Bonus → insgesamt etwa gleich robust wie Infanterie.
• Adelskavallerie im frühen Spiel ist sehr stark:
– –10 % Disziplin
– aber hohe Schadensreduktion (–25 % / –50 %)
– 500 Stärke pro Regiment

Der Flankenbonus ist weniger relevant, da er erst greift, wenn man ohnehin schon fast gewonnen hat.

5. Artillerie

Frühspiel:
→ Schwach im Kampf, aber unverzichtbar für Belagerungen.
→ Houfnice & Falconets nur für Belagerung einsetzen, aus dem Kampf heraushalten.

Mittleres Spiel:
→ Kammerkartätschen sind stärker als Pikeniere.
→ Artillerie erhält nur 25 % Schaden von Infanterie.

Spätspiel:
→ Artillerie wird zur stärksten Waffengattung.
→ Bombardierung kann Schlachten entscheiden, bevor der Nahkampf beginnt.
→ Hoch manpower-effizient – aber teuer.

Fazit:
Artillerie ist ideal für Staaten mit wenig Manpower, aber viel Geld.
Große Reiche profitieren von massiver Infanteriefront + Artillerie in Reserve (Belagerungen & Bombardierung).

6. Rückzug – unglaublich stark

Rückzug kostet praktisch nichts.
• Moral regeneriert stündlich.
• Ein Schritt zurück → 1–2 Tage warten → erneut angreifen.
• Viele kleine Gefechte sind effizienter als ein großer Verlustkampf.
• Wenn du verlierst: IMMER zurückziehen, bevor eine Flanke fällt.

Strategie:

Gegner belagert eine Festung.

Du greifst an → verlierst langsam → ziehst dich rechtzeitig zurück.

Deine Truppen werden wieder aufgefüllt.

Gegner belagert weiter → du greifst erneut an.
→ Effektiv kämpfst du mit „mehr Männern“, da deine Armee mehrfach regeneriert.

Die KI ist hier oft katastrophal – mal flieht sie zu früh, mal kämpft sie bis zum bitteren Ende.

7. Hilfstruppen (Auxiliaries)

Kurzfassung: Sie sind nutzlos im Kampf.
• Sie sterben extrem schnell.
• Ihre Kampfwerte sind praktisch Deko.
• Halte sie IMMER aus Kämpfen heraus.

Wenn Auxiliaries an die Front rücken, ist das ein untrügliches Signal zum Rückzug.



Außerdem wollten wir den Entwicklern auch was nettes schreiben, haben daher einen kleinen Thread geöffnet.
https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/this-game-is-great.1875215/
Vielleicht will ja einer der Regenten etwas hinzufügen, damit er nicht komplett ungesehen untergeht ;)

AG_Wittmann
17.11.25, 11:55
Habe mit Falconets eher gute Erfahrungen im Kampf gemacht, wenn man die auf der Seite mit der Kavallerie massiert, dann kann man recht früh in der Schlacht den Gegner flankieren. Das früheste Flankenmanöver hatte ich gegen eine gleichstarke Armee (4,2k Soldaten) nach ca. 9 Stunden Kampf und der Gegner hatte fast 70% Verluste im ersten Kampf. So konnte ich z. B. Henneberg brechen, danach waren die nur noch ein Flickenteppich auf der Landkarte. Flickenteppich ist kacke, weil man dann kaum noch Kontrolle über die Gebiete hat, die nicht mit der Hauptstadt verbunden sind.

Hilfstruppen verlängern die Zeit, in der deine Armee im fremden Land ohne Hunger agieren kann. Habe immer ein paar für meine Armee dabei, meist genug Nahrung für mind. 1 Jahr KRÄÄÄG! (Sind nur zwei oder drei Regimenter).

Das mit dem Schikanieren des Gegners, uuh, gefährliches Spiel. Deine Armee mag sich vielleicht regenerieren, aber die Pops nicht. Kann man leicht das eigene Land ausbluten, wenn man das andauernd macht.

Iche_Bins
17.11.25, 12:52
Hmm, wir können vor Südamerika nicht erforschen und kommen daher nicht in den Paszifik :-/

https://i.imgur.com/WBgHa7b.jpeg

Das ist wohl kein Bug, sondern einfach vor dem 4. Zeitalter nicht möglich. Direkt mit Beginn des 4. Zeitalters war die Erkundung verfügbar

Montesquieu
17.11.25, 13:31
Das ist wohl kein Bug, sondern einfach vor dem 4. Zeitalter nicht möglich. Direkt mit Beginn des 4. Zeitalters war die Erkundung verfügbar

Definitiv nicht. Da war ich schon im 15. Jahrhundert drum herum und hatte Kalifornien besiedelt. Vielleicht wurde mit dem Zeitalter was zurück gesetzt oder es gab nen Patch?

Iche_Bins
17.11.25, 13:34
Paradox ist der Meinung dass alles so ist wie gewollt.

https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/cant-explore-a-sea-region.1874900/

Montesquieu
17.11.25, 13:38
Paradox ist der Meinung dass alles so ist wie gewollt.

https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/cant-explore-a-sea-region.1874900/

Vierte Zeitalter wäre ja Absolutismus. In dem hatte ich die halbe Welt schon kolonisiert und alles entdeckt ...

Vielleicht wirklich eine Patch-Änderung. Aber trotz allem: Wenn es da keine mechanische Erklärung für gibt, dann ist es ein wenig ... nun ja ... schwach.

Elvis
17.11.25, 13:46
Das mit dem Schikanieren des Gegners, uuh, gefährliches Spiel. Deine Armee mag sich vielleicht regenerieren, aber die Pops nicht. Kann man leicht das eigene Land ausbluten, wenn man das andauernd macht.

Das Beispiel funktioniert ja nur mit regulären Truppen und zeigt einen Weg auf, mit unterlegenen Kräften einen überlegenen Feind bezwingen zu können.
Die Pops zu schonen bringt ja wenig, wenn man stattdessen den Krieg verliert.
Zumindest wenn Gebietsverluste die Folge sein könnten.

Mantikor
17.11.25, 14:52
Mit dem Kampfsystem habe ich mich noch nicht näher befasst. Was ich sagen kann ist dass sich meine Berufssoldaten gut schlagen und gleich großen Armeen schwerste Verluste zufügen. Aber ich bin auch erst 1550, da rennen vermutlich noch viele Aufgebote herum. In EU war immer die Diplomatie am wichtigsten. Mir den richtigen Verbündeten kann man selbst als kleines Land fast alles erreichen. Gerade deswegen stört mich das neue System so sehr. Es ist viel zu umständlich und unübersichtlich. Ich habe immer noch nicht herausgefunden wie ich meine Rivalen wechseln kann. Wenn ich im Diplomatie Reiter auf meine Rivalen klicke lande ich auf der Provinzansicht meines Rivalen. Aber entfernen bzw. wechseln kann ich ihn dadurch nicht.

Nachdem ich herausgefunden habe dass man Verbündete durch Gefallen in den Krieg hineinziehen kann dachte ich mir ich mache das einfach das nächste Mal wieder so. Als ich dann im Krieg war stellte ich fest dass ich nur einen meiner Verbündeten hierdurch in den Krieg hinein ziehen konnte. Bei den anderen ging es nicht weil ich nicht genügend Gefallen hatte. Das Spiel hat mir das so aber zuvor nicht angezeigt. Zum Glück war ich trotzdem stark genug um gewinnen zu können. Beim nächsten Mal prüfe ich erst ob genügend Gefallen vorhanden sind wozu ich natürlich wie ein extra Menü aufmachen muss, sonst könnte es eine böse Überraschung geben.

Iche_Bins
17.11.25, 21:56
Paradox hat den nächsten Patch veröffentlicht
https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/1-0-5-patch-notes.1875570/
620 bugs behoben.

Wir wissen nur nicht ob wir uns trauen unser Spiel zu öffnen. Eine Änderung war, die Unterhaltskosten für Handel zu vertehnfachen. Wir wollen nicht wissen was das mit unserem Portugal anstellt.

Elias
17.11.25, 22:22
Mit dem neuen Patch 1.0.5 fehlt jetzt der jeweilige Ortsname in den Listen mit Betrieben denen Beschäftige fehlen.

Francis Drake
17.11.25, 22:40
Paradox hat den nächsten Patch veröffentlicht
https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/1-0-5-patch-notes.1875570/
620 bugs behoben.

Wir wissen nur nicht ob wir uns trauen unser Spiel zu öffnen. Eine Änderung war, die Unterhaltskosten für Handel zu vertehnfachen. Wir wollen nicht wissen was das mit unserem Portugal anstellt.

Das haben wir auch gelesen...

Iche_Bins
17.11.25, 23:24
Unsere EInnahmen sind stabil, eventuell sogar etwas höher als vor dem Patch. Aber Frankreich ...
Frankreich geht es gar nicht gut ;)

https://i.imgur.com/ipCENC3.jpeg
https://i.imgur.com/Wmk8cSS.jpeg


Ägypten hats auch getroffen und Schwups werden die Ziel eines Kreuzzugs:
https://i.imgur.com/sCGuCQ2.jpeg

AG_Wittmann
18.11.25, 02:03
Bei mir fallen meine Angehörigen jetzt ständig die Treppen runter, ersticken beim Essen oder werden bei einer Jagd "aus Versehen" für Wild gehalten ... ABO IS SCHULD!

Patch hat die Bombardierungsphase verdoppelt, jetzt 10 Stunden lang, damit die frühen Kanonen auch mal zum äh Zug kommen können.

Hmm, die internationalen Organisationen wie das HRE, Christentum etc. blablub hamse auch überarbeitet, kein dummes Wahlverhalten mehr.

Elvis
18.11.25, 04:53
Werde krank und kann nicht schlafen... neuer Patch kommt da gerade richtig.

Elvis
18.11.25, 07:14
Das Spiel soll jetzt einen extrem heftigen Bug haben. Aber ich kann bei mir keinen Fehler spüren.
Aber offenbar hat Johan schon gesagt, dass sie das so schnell wir menschenmöglich fixen werden.

https://www.youtube.com/watch?v=SwTqfJUISSA

Montesquieu
18.11.25, 10:34
Bin von 2000 Dukaten auf 60 runtergeknallt.

Dafür bin ich jetzt komfortabel 4. der Nationenliste und Großmacht geworden und auch kultureller Hegemon. :D

Johan gibt, Johan nimmt. ;)

edit:

hier ist der Post mit dem Fixen. Trade wird dann wieder erst einmal zurück gesetzt, es soll aber ein Overhaul noch kommen. https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/trade-1-0-5-and-so-on.1875840/

Mache ich heute mal EU-Pause.

Ansonsten ist das Update schon ziemlich gut und auch UI-mäßig ist einiges verbessert worden. Schade mit dem Trade, aber ist halt so.

Setsches
18.11.25, 12:26
Nach Stunden des Back Seat Gamings beim edlen Francis Drake bin ich fast weit genug, um mit EUV zu kaufen. :D

Wie der Zar und ich das halbe Wochenende neben Francis Drake gesessen haben:

https://i.imgflip.com/acgink.jpg

Elvis
18.11.25, 14:44
Grmpf. Jetzt hänge ich hier krank rum und die reparieren mir das Spiel kaputt.
Soll ich mich jetzt erholen oder was? Laaaaangweilig!

Iche_Bins
18.11.25, 15:06
Gibt bereits Hotfix 1.06
https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/1-0-6-hotfix.1876152/

Mantikor
18.11.25, 15:19
Bei mir fallen meine Angehörigen jetzt ständig die Treppen runter, ersticken beim Essen oder werden bei einer Jagd "aus Versehen" für Wild gehalten ... ABO IS SCHULD!



Habt ihr eine Staatsehe mit Frankreich? Da passiert mir das auch ständig. Ich glaube die wollen erben. Die Religion hat etwas Schwung in die Partie gebracht da Bündnisse nun nicht mehr so gut halten. Das Spiel ist aber immer noch relativ statisch. Zum Glück gibt es ja noch mich. Ich habe jetzt 1580 und ein Bündnis mit Frankreich, Polen und einem starken Kirchenstaat. Österreich kann sich auf was gefasst machen, ich plane schon die Befreiung der von Österreich annektierten Süddeutschen Gebiete. Irgendwie finde ich es auch doof das ich nicht mit der KI keine Gebiete tauschen kann. Ich würde ihnen gerne Tirol für das Allgäu und andere Provinzen geben, aber ich glaube nicht dass das möglich ist, dabei währe ein Tausch für beide Seiten von Vorteil da wir dann eine bessere Kontrolle hätten und Provinzen mit den richtigen Kulturen.


Was ich auch ärgerlich finde ist dass die Ki bevorzugt die Gebiete besetzt die ich erobern möchte. Ich habe der Kurpfalz den Krieg erklärt weil ich Kraichgau unter meiner Herrschaft vereinen wollte und die verbündete Ki hat alle Provinzen, an jedem Nebenkriegsschauplatz für mich besetzt, nur nicht am Kriegsziel. Am Kriegsziel hat sie die Provinzen für sich selbst umgefärbt. Das führte leider dazu dass ich diese Provinzen im Friedensvertrag nicht fordern konnte da diese sonst nicht mir gehört hätten, sondern meinen Verbündeten In EU 4 hätte ich die Kontrolle einfach geändert, aber hier habe ich keine Möglichkeit gefunden wie ich die Kontrolle über die Provinz ändern kann damit ich die Provinzen selbst fordern kann. Ich sah mich dann gezwungen die ganze Pfalz zum Vasallen zu machen, obwohl ich die meisten Teile überhaupt nicht wollte und muss jetzt erst mal warten bis Gras darüber gewachsen ist, weil mein Agressionslevel zu hoch ist. So habe ich mir das nicht vorgestellt.

Elvis
18.11.25, 16:05
Gibt bereits Hotfix 1.06
https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/1-0-6-hotfix.1876152/

Yeah!


Habt ihr eine Staatsehe mit Frankreich? Da passiert mir das auch ständig. Ich glaube die wollen erben.
Ich glaube nicht, dass hinter den ganzen seltsamen Todesarten irgendwas steckt.
Die Characktere sterben bei mir nahezu ausschließlich jenseits der 50.
Ich glaube eher das sind einfach ganz normale Zufallsevents wobei eine Zufallsbegründung mitgeliefert wird.

Montesquieu
18.11.25, 16:32
Yeeeha, jetzt stürzt das Spiel mir ab. :D

Immer zum selben Zeitpunkt.

AG_Wittmann
18.11.25, 17:08
Patch ist raus.

https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/1-0-6-hotfix.1876152/

Setsches
18.11.25, 21:41
Yeeeha, jetzt stürzt das Spiel mir ab. :D

Immer zum selben Zeitpunkt.

Save Game Corruption, ick hör dir trapsen! :facepalm:

Mantikor
18.11.25, 21:42
Na toll ich kann niemanden den Krieg erklären weil alle meine Nachbarn entweder in der Katholischen Liga oder in der Protestantischen sind. Ironischerweise ist Österreich der Anführer der Protestanten und Böhmer als Kaiser der Anführer der Katholiken. Die haben sogar Krieg gegen einander geführt aber die beiden Ligen haben sich danach nicht aufgelöst. Laut Beschreibung muss eine Seite mit 80 Prozent gewinnen oder man muss bis zum Zeitalter Revolutionen warten. Na Herzlichen Glückwünsch. Da stehen mir ja viele Jahre der Langeweile bevor. Wie soll ich denn als Württemberg Spieler einer der Ligen beitreten und den Krieg entscheiden. Böhmen ist viel zu stark, die kann ich wahrscheinlich nicht mal schlagen wenn sich Frankreich beteiligt und Österreich ist mit meinem Verbündeten Frankreich verbündet der bisher keiner Seite beigetreten ist. Abgesehen davon sind das ja Verteidigungsbündnisse. Da stellt sich die Frage ob die mich überhaupt bei einem Angriffskrieg unterstützen würden, wahrscheinlich nicht. Ein Albtraum.

Bigfish
18.11.25, 22:00
Na toll ich kann niemanden den Krieg erklären weil alle meine Nachbarn entweder in der Katholischen Liga oder in der Protestantischen sind.


Ja Ketzer hatten es schon immer schwer :rolleyes:

Iche_Bins
19.11.25, 09:45
Also im derzeitigen Patch sind reguläre Truppen quasi unbesiegbar und Aufgebote nur noch dazu da, die Bevölkerung zu dezimieren. Echt krass. Wir haben Gefechte mit Verlustverhältnissen von 1:100 in fast jedem Gefecht.

KIWI
19.11.25, 09:57
Was sind wir glücklich mit unserer Entscheidung 2 Jahre zu warten, um dann ein super Spiel zu spielen... Aber wir wollen uns hier nicht einmischen, ihr kennt uns... :teufel: Ihr habt ja Spaß daran und das ist die Hauptsache :facepalm:
Schöne Grüße der BLÖDKIWI :rolleyes:

Elvis
19.11.25, 10:21
Also im derzeitigen Patch sind reguläre Truppen quasi unbesiegbar und Aufgebote nur noch dazu da, die Bevölkerung zu dezimieren. Echt krass. Wir haben Gefechte mit Verlustverhältnissen von 1:100 in fast jedem Gefecht.

Das ist ja auch so gewollt. So können auch kleinere, wirtschaftsstarke Länder, bevölkerungsreiche Länder besiegen. Und gerade in diesen Zeitaltern macht das für mich auch absolut Sinn, das trainierte, disziplinierte in geübten Formationen kämpfende Berufssoldaten mit Bürgermilizen den Boden aufwischen. 1:100 ist dabei natürlich sicherlich überzogen. Aber so krass habe ich das bei mir bisher zumindest aber auch noch nicht erlebt.

[B@W] Abominus
19.11.25, 10:26
Was sind wir glücklich mit unserer Entscheidung 2 Jahre zu warten, um dann ein super Spiel zu spielen... Aber wir wollen uns hier nicht einmischen, ihr kennt uns... :teufel: Ihr habt ja Spaß daran und das ist die Hauptsache :facepalm:
Schöne Grüße der BLÖDKIWI :rolleyes:

Same here.

dooya
19.11.25, 10:39
Ich habs mir am Wochenende gekauft, bislang aber nur kurz reingeschaut und direkt einen Prokrastinationsanfall bekommen, so wie ich ihn sonst nur bei unangenehmen Arbeitsaufgaben bekomme. :eek: Seitdem sitze ich tagsüber im Büro und habe Lust aufs Spiel und abends dann auf dem Sofa ist mir der Gedanke an EUV zu anstrengend*, weil ich ja schon den ganzen Tag gearbeitet habe... :shy:

*Liegt aber auch ein bisschen daran, dass das User Interface von EUV auf 17" stellenweise schon sehr klein ist und ich keine Lust habe, mich abends an den Schreibtisch mit einem größeren Monitor zu setzen.

Alith Anar
19.11.25, 10:52
Keine Beamer mit Kabellose DAtenübertragung verfügbar, oder auf den Fernseher ... ;)

Montesquieu
19.11.25, 11:13
Ich habs mir am Wochenende gekauft, bislang aber nur kurz reingeschaut und direkt einen Prokrastinationsanfall bekommen, so wie ich ihn sonst nur bei unangenehmen Arbeitsaufgaben bekomme. :eek: Seitdem sitze ich tagsüber im Büro und habe Lust aufs Spiel und abends dann auf dem Sofa ist mir der Gedanke an EUV zu anstrengend*, weil ich ja schon den ganzen Tag gearbeitet habe... :shy:

*Liegt aber auch ein bisschen daran, dass das User Interface von EUV auf 17" stellenweise schon sehr klein ist und ich keine Lust habe, mich abends an den Schreibtisch mit einem größeren Monitor zu setzen.

Man kann das Interface skalieren. :)

dooya
19.11.25, 11:40
Man kann das Interface skalieren. :)Nur bis auf 110% und das betrifft dann auch leider nicht alle Bereiche. Ist aber nichts worüber ich mich beklagen würde, denn 17" ist einfach kein Standard mehr, den ein Entwickler unbedingt bedienen muss.

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -


Keine Beamer mit Kabellose DAtenübertragung verfügbar, oder auf den Fernseher ... ;)Werde ich meiner Frau mal so mitteilen; nicht wundern wenn sie gleich mal bei Euch vorbeischaut... :eek:

Arminus
19.11.25, 12:09
Ich habs mir am Wochenende gekauft, bislang aber nur kurz reingeschaut und direkt einen Prokrastinationsanfall bekommen, so wie ich ihn sonst nur bei unangenehmen Arbeitsaufgaben bekomme. :eek: Seitdem sitze ich tagsüber im Büro und habe Lust aufs Spiel und abends dann auf dem Sofa ist mir der Gedanke an EUV zu anstrengend*, weil ich ja schon den ganzen Tag gearbeitet habe... :shy:

*Liegt aber auch ein bisschen daran, dass das User Interface von EUV auf 17" stellenweise schon sehr klein ist und ich keine Lust habe, mich abends an den Schreibtisch mit einem größeren Monitor zu setzen.Und wie schlägt sich Euer Altblech performancemäßig gegen Johans Simulation des Multiversums?


(Bei mir übrigens ähnlich, zocke primär auf abends der Couch, was würde mir da ein Gamingdeskop bringen...)

Mantikor
19.11.25, 12:10
Das ist ja auch so gewollt. So können auch kleinere, wirtschaftsstarke Länder, bevölkerungsreiche Länder besiegen. Und gerade in diesen Zeitaltern macht das für mich auch absolut Sinn, das trainierte, disziplinierte in geübten Formationen kämpfende Berufssoldaten mit Bürgermilizen den Boden aufwischen. 1:100 ist dabei natürlich sicherlich überzogen. Aber so krass habe ich das bei mir bisher zumindest aber auch noch nicht erlebt.

Ich auch nicht. Bei gleicher Größe liegt das Verlustverhältnis meist bei 1 zu 10, wobei ich mir eigentlich sicher bin das die mittlerweile auch mindestens zum Teil Berufssoldaten haben. Als sie doppelt so stark waren hätte ich fast verloren und musste meine geilte Armee wieder vereinen. Als dann beide Armeen wieder gleich stark waren lag das Verlustverhältnis wieder bei 1 zu 10. Ich setze eher auf Infanterie und Ari als Kavallerie. Bei der Ari habe ich mir erhofft dass die Breschen schießt und die Belagerungen schneller gehen, aber ich glaube so viel bringt das gar nicht. Gestürmt habe ich wegen der zu erwartenden hohen Verluste bislang nicht.

Als ich meine Infanterie modernisiert habe, habe ich überrascht festgestellt das ich nun doppelt so viele Soldaten benötige. Das hat mir mal kurz den ganzen Pool leer gesaugt. Ich musste massiv neue Waffenkammern und Ausbildungsplätze bauen um wieder vom Minus ins Plus bei den Soldaten zu kommen. Seitdem bin ich bei Modernisierungen vorsichtiger. Das war im Vorgänger auch noch einfacher. Die Diplomatische Annexion meines Pfälzischen Vasallen dauert mir auch zu lange. Fast 35 Jahre und das schlimmste daran ist dass die Hälfte der Provinzen keine Landverbindung zu mir hat und daher fast nichts abwerfen wird. Aber Gebiete tauschen geht ja nicht, sehr ärgerlich.

QUOTE=Bigfish;1395388]Ja Ketzer hatten es schon immer schwer :rolleyes:[/QUOTE]

Das Problem an Württemberg bzw. Schwaben ist die zentrale Lage. Egal für welche Seite man sich entscheidet, man kann sich sicher sein dass einem die feindlichen Streitkräfte überrennen, weil sie praktisch von allen Seiten aus angreifen können. Ob das die Österreicher, die Franzosen, die Böhmen oder andere Protestanten oder Katholiken sind ist fast egal. Die Armeen treffen sich fast immer in Württemberg weil es keine schützenden Staaten gibt die das ganze abfedern können. Das ganze hat dann meistens zu Folge das dass ganze Land verwüstet wird und man mit seiner Armee ins Gebiet der Verbündeten fliehen muss damit sie nicht vernichtet wird. Da ich darauf keinen Bock habe, habe ich mich in den Vorgängern meistens rausgehalten und die Länder angegriffen die vom Kaiser oder dem Kurfürst besiegt waren und wegen des Religionskrieges keine Hilfe erwarten konnten. Jetzt funktioniert das aber nicht mehr, weil ich automatisch mit der ganzen Liga im Krieg bin obwohl ich selbst der Liga nicht angehöre.

Ich muss nächstes Mal stärker wachsen. Dann kann ich Frankreich angreifen während die Liga sich mit sich selbst beschäftigt. Oder ich nehme Brandenburg oder Österreich, die können auch außerhalb des Reiches expandieren.

dooya
19.11.25, 12:21
Und wie schlägt sich Euer Altblech performancemäßig gegen Johans Simulation des Multiversums?
[...]Das Spiel lädt problemlos und schnell. Grafisch könnte ich wohl auch mittlere oder hohe Details anzeigen lassen, habs aber wegen der Lüftergeräusche auf Low runtergesetzt (was aber keine wirkliche Verbesserung bringt). Bin gerade erst durch die Tutorials durch und habs daher noch nicht lange laufen lassen, kann also noch nicht wirklich etwas zur Performanz im Spiel sagen.



[...]
(Bei mir übrigens ähnlich, zocke primär auf abends der Couch, was würde mir da ein Gamingdeskop bringen...)Hab mir vor 3 Jahren ein DELL XPS 17 gekauft und bin sehr glücklich damit. Schönes großes Display, eine geniale Body-to-Screen Ratio und spieletaugliche Leistung bei vergleichsweise kleinem Gewicht. War nicht billig, ist aber ideal fürs Sofa.

Leider hat Dell die XPS Serie aus dem Programm genommen und in der Nachfolgeserie ist die größte Displayversion nur knapp über 16".

AG_Wittmann
19.11.25, 12:34
Ich auch nicht. Bei gleicher Größe liegt das Verlustverhältnis meist bei 1 zu 10, wobei ich mir eigentlich sicher bin das die mittlerweile auch mindestens zum Teil Berufssoldaten haben. Als sie doppelt so stark waren hätte ich fast verloren und musste meine geilte Armee wieder vereinen. Als dann beide Armeen wieder gleich stark waren lag das Verlustverhältnis wieder bei 1 zu 10. Ich setze eher auf Infanterie und Ari als Kavallerie. Bei der Ari habe ich mir erhofft dass die Breschen schießt und die Belagerungen schneller gehen, aber ich glaube so viel bringt das gar nicht. Gestürmt habe ich wegen der zu erwartenden hohen Verluste bislang nicht.


Tjo, das ist euer Problem, Kavallerie bringt enorm viel, vor allem wenn diese auf den Flanken steht. Habe mir als Meissen extra Provinzen erobert, die Pferde produzieren, das reduziert die Kosten auch enorm. In Thüringen gibt es eine solche Provinz.

Wenn Ihr mal wissen wollt, wie übel Kavallerie sein kann, dann kämpft mal gegen die Goldene Horde mit deren berittenen Bogenschützen, das kommen einem die Tränen. Erklärt auch, warum die Horde sich so lange an der Macht halten kann im Spiel.

Artillerie bringt schon was bei Belagerungen, die verringern die Tage für den Belagerungstimer oder wie man das nennt. Ohne Belagerungsartillerie läuft der Timer bei ca. 35 Tagen durchschnittlich, mit 3 oder 6 Artillerie-Regimentern kann ich das auf 20 Tage drücken.

Hier noch ein Ausblick auf Patch 1.07: https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/levy-vs-regulars-some-information-from-tinto.1876702/

Iche_Bins
19.11.25, 14:28
Johan beschreibt die derzeitigen Schwierigkeiten bei den Wehrpflichtigen:

https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/levy-vs-regulars-some-information-from-tinto.1876702/

Mantikor
19.11.25, 14:59
Tjo, das ist euer Problem, Kavallerie bringt enorm viel, vor allem wenn diese auf den Flanken steht. Habe mir als Meissen extra Provinzen erobert, die Pferde produzieren, das reduziert die Kosten auch enorm. In Thüringen gibt es eine solche Provinz.

Wenn Ihr mal wissen wollt, wie übel Kavallerie sein kann, dann kämpft mal gegen die Goldene Horde mit deren berittenen Bogenschützen, das kommen einem die Tränen. Erklärt auch, warum die Horde sich so lange an der Macht halten kann im Spiel.

Artillerie bringt schon was bei Belagerungen, die verringern die Tage für den Belagerungstimer oder wie man das nennt. Ohne Belagerungsartillerie läuft der Timer bei ca. 35 Tagen durchschnittlich, mit 3 oder 6 Artillerie-Regimentern kann ich das auf 20 Tage drücken.

Hier noch ein Ausblick auf Patch 1.07: https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/levy-vs-regulars-some-information-from-tinto.1876702/

Wenn das stimmt müssen sie es fixen. Meine Pikeniere sollten der gegnerischen Reiterei haushoch überlegen sein, gerade in den Alpen und im Alpenvorland das ich beherrsche. Dort sind die Reiterheere der Burgunder und Österreicher auch gnadenlos gegen die Schweizer Pikeniere untergegangen.

Kurz was zu den Ligen. Weil dort nichts voran gegangen ist bin ich der Katholischen Liga beigetreten und habe mir einen Kriegsgrund gegen Österreich besorgt. Und was passiert? Die Österreicher werfen mich aus der Liga, obwohl der Böhme ein natürliches Interesse daran haben müsste das ich ihn im Kampf gegen die Österreichischen Ketzer unterstütze. Ich habe jetzt Frankreich aus dem Bündnis mit Österreich geworfen, das wird mir aber wahrscheinlich auch nichts helfen weil sie jetzt einen Waffenstillstand haben und den Österreichern daher nicht den Krieg erklären können. Wenn der abläuft werde ich entweder keinen Kriegsgrund mehr haben oder sie werden sich wieder mit Österreich verbünden. Da könnte ich jetzt schon darauf wetten.

Ergänzung. Wir haben das Jahr 1620 und ich kann nichts mehr bauen weil ich alles ausgebaut habe. Der Kirchenstaat hat Lothringen angegriffen und mich dadurch in einen Krieg mit Österreich hineingezogen. Mitten im Krieg erhielt ich dann die Meldung das mein Gegner Oberbayern eine Personalunion mit meinem Vasall Würzburg eingegangen ist. Ich wusste gar nicht das auch Vasallen eine Personalunion eingehen können. Wie auch immer, Oberbayern hat natürlich obwohl es nun ein PU mit Würzburg hatte nicht auf meiner Seite in den Krieg eingegriffen sondern lediglich einen Waffenstillstand mit mir geschlossen. Trotz zahlreicher Erfolge ging ich leer aus weil ich für fünf eroberte Festungen nur 5 Kriegspunkte bekommen habe und mindestens 10 Punkte hätte bekommen müssen um mit Lothringen einen Separatfrieden schließen zu können. Das ich 80 Prozent von Lothringen unter meiner Kontrolle hatte war egal.

Währenddessen hat mein Verbündeter Frankreich gegen Böhmen Krieg geführt und Oberbayern das ja der Vasall meines Vasalls ist hat Böhmen gegen meinen Verbündeten geholfen. Als dann der Krieg mit Lothringen aus war, hat Frankreich mich in seinen Krieg hineingezogen und ich habe ein Gebiet das ich haben wollte besetzt. Aber Frankreich kam natürlich nicht auf die Idee mir dieses Gebiet zu überlassen sondern hat einen nutzlosen Seperatfrieden abgeschlossen. Mir war das ganze dann zu blöd und ich habe selbst mit Böhmen einen Seperatfrieden abgeschlossen da mir klar war das ich niemals genug erobern kann um auch nur eine lausige Provinz fordern zu können und jetzt bin ich kurz davor das Spiel von der Festplatte zu löschen weil ich maximal gefrustet bin.

Ich werde hier die ganze Zeit von meinen Verbündeten in Kriege hineingezogen, sogar in irgendwelche sinnlosen Kolonialkriege in Afrika oder Revolten die diese Länder mühelos selbst niederschlagen können, aber umgekehrt kann ich niemanden den Krieg erklären weil ich sonst gleich mit halb Europa im Krieg bin und keine Unterstützung bekomme. Das kann es echt nicht sein. Die Ligen gehören ersatzlos gestrichen oder durch etwas sinnvolles wie in den früheren Teilen ersetzt, aber so geht das gar nicht.

Mantikor
21.11.25, 14:40
Weis jemand wie lange die kleine Eiszeit im Spiel geht? Die geht gefühlt auch schon ewig.

Das Problem mit den Ligen habe ich immer noch nicht lösen können. Daraufhin habe ich einen Suizid Angriff auf Österreich gestartet. Ich habe erwartet das ich verliere und anschließend ein neues Iron Man Spiel beginnen kann. Aber ich habe gewonnen obwohl ich gegen die ganze Liga kämpfen müsste und die KI meinen Verbündeten Frankreich vor Kriegsbeginn aus dem Bündnis geworfen hat. Danach sah die Karte etwas freundlicher aus. Allerdings hat mir das Spiel sofort neue Hürden durch die kleine Eiszeit und eine unzufriedene Bevölkerung in den Weg gestellt. Ich habe mich beim Beginn des Absolutistischen Zeitalters für Absolutismus entschieden aber hierdurch nur Nachteile erhalten weil ich schon zuvor 90 Prozent Kronmacht hatte und die alle nun gegen mich vorgehen. Man könnte meinen es sei schon das Revolutionszeitalter. Meine riesigen Geldreserven werden nun immer geringer.

Zu allem Überfluss hat auch noch mein Verbündeter der Kirchenstaat, nichts besseres zu tun als Frankreich den Krieg zu erklären. Ich rechnete mit dem schlimmsten stellte dann aber überrascht fest dass sich meine Flüsse mit dem Blut der Franzosen regelrecht rot färben. Verluste von 1 zu 10 bis zu 20 sind völlig normal. Die Franzosen haben nur Infanterie und Kavallerie und werden von meiner Kanonen regelrecht dahin gemäht.

Das Söldnersystem können sie ersatzlos streichen. Das ist in seiner jetzigen Form total nutzlos. Die Söldner sind völlig überteuert. Aber selbst wenn ich welche kaufen wollte, macht es keinerlei Sinn sie zu kaufen, weil ich nur verbündete Armeen bestechen kann, damit sie sich mir anschließen. Das macht echt mal gar keinen Sinn. Wenn es wenigsten feindliche Armeen währen, könnte ich den Gegner schwächen, aber meine Verbündeten zu kaufen, die eh schon im Krieg mit dem Gegner sind macht wirklich null Sinn.

Genauso unsinnig ist es dass ich nur in Provinzen Kasernen bauen und Soldaten rekrutieren kann, deren Kultur ich akzeptiere. Was soll denn dieser unrealistische Unsinn. Damals haben Deutsche gegen Deutsche, Glaubensbrüder gegen Glaubensbrüder und echte Brüder gegen echte Brüder gekämpft. Das einzige was da gezählt hat war ein voller Magen. Und wer für diesen sorgen konnte, konnte eine Armee aufstellen. Da hat doch keiner gefragt ob ich Rheinfränkisch, Hochalamannisch oder Schwäbisch rede. Abgesehen davon gibt es im Spiel eh viel zu viele Kulturen. Die meisten Norddeutschen können Badisch und Schwäbisch und die ganzen anderen Mundarten nicht mal unterscheiden. Man muss schon selbst aus der Gegend kommen um sich darüber empören zu können das man als Badenser für einen Schwaben gehalten wird, für die anderen hört sich das fast gleich an. Diese angeblichen kulturellen Unterschiede sind in diesem Spiel total übertrieben vor allem in einer Zeit in der wie bereits gesagt jeder gegen jeden gekämpft hat und es überhaupt keine Rolle gespielt hat aus welcher Gegend man gekommen ist. Diese Mechaniken dienen nur dazu dem Spieler das Spiel zu erschweren. Aber anstatt sich was sinnvolles einfallen zu lassen macht man so etwas.

Im übrigen bin ich der Meinung dass man das Spiel in Böhmen Universalis umbennen sollte. Denn so wie es jetzt ist, hilft es vor allem Böhmen, da dieses unzählige Vasallen im Reich halten und sich durchs ganze Reich fressen kann und gleichzeitig durch die Katholische Liga vor Angriffen geschützt sind. Umgekehrt werde ich dagegen durch die Ligen und Spielmechaniken überall behindert und benachteiligt. Warum halten die Ligen über mehrere Epochen und fechten ihren Krieg nicht bis zum Ende aus? Das ist doch nicht realistisch. Dieser Unsinn muss unbedingt aufhören.

Montesquieu
21.11.25, 15:12
Weis jemand wie lange die kleine Eiszeit im Spiel geht? Die geht gefühlt auch schon ewig.


1715

Ansonsten habt ihr erstaunlich recht, werter Mantikor. :D

Das ich das noch mal sage. ;)

AG_Wittmann
21.11.25, 22:51
Hachja, die Beulenpest ... 92 Millionen Tote, davon je 2,5 Millionen Tote in Frankreich und Kastilien. Yuan China ca. 22 Millionen Tote, Delhi 6,6 Millionen Tote. Mein kleines tapferes Meissen ist von 539.000 Einwohner auf 244.000 Einwohner runter. Meeh. Hat bis zum Februar 1362 gewütet.

https://i.imgur.com/CNywkpN.png

Elvis
22.11.25, 15:57
Ich wusste gar nicht das auch Vasallen eine Personalunion eingehen können.

Ich weiß nicht ob es das häufig gab. Aber zum Beispiel waren ja auch Könige von England in Personalunion Herzöge in Frankreich, in deren Rolle sie auch Vasallen des Königs von Frankreich waren.
Sicherlich keine glückliche Kombination und einer der Treiber für den 100jährigen Krieg, aber eben durchaus nicht historisch unmöglich.

Arminus
23.11.25, 18:00
Ich weiß nicht ob es das häufig gab. Aber zum Beispiel waren ja auch Könige von England in Personalunion Herzöge in Frankreich, in deren Rolle sie auch Vasallen des Königs von Frankreich waren.
Sicherlich keine glückliche Kombination und einer der Treiber für den 100jährigen Krieg, aber eben durchaus nicht historisch unmöglich.So selten war das nicht. Die Könige von Navarra waren auch Vasallen Frankreichs, die Herzöge Burgunds waren Vasallen Frankeichs und über ihre Besitzung in den Niederlanden dem Kaiser unterstellt, die Anjou waren Vasallen Frankreichs und Könige von Neapel (und Jerusalem), die Könige von Großbritannien, von Dänemark (sowohl in der Kalmarer Union und später nur in PU mit Norwegen), Schwedens, Polen-Litauens, Spaniens und der Zar waren zwischenzeitlich alles Reichstände, die Hohenzoller als Kurfürsten von Brandenburg waren Reichstand und zugleich als Herzöge von Preussen Vasall der polnischen Krone und später als Könige von Preussen dann andersrum wieder Reichsstand. Territorialisierung und Souveränität sind essentielle Phänomene der Frühen Neuzeit, übliche waren composites states, deren einzelnen Bestandteile rechtlich und politisch eben nicht einfach so verschmolzen und heterogen und disjunkt bleiben konnten, und Herrscher es gewohnt waren, in unterschiedlichen Kontexten völlig andere Rollen einzunehmen. Erwähnte ich schon die Situation der Personalunion England und Schottlands (und Irlands) im 17. Jahrhundert, in denen England und Schottland mehrere Kriege gegeneinander führten? (Jaja, in der späteren nationalen Historiographie als Bürgerkrieg abgebildet, aber zeitgenössisch so auch wahrgenommen?) Und solche lustigen Konstruktionen, in denen ein Reichsterritorium zwar zwei unabhängige Herrscher hatte (also das Territorium geteilt war), diese aber mit nur einer Ständeversammlung verhandelten (also das Territorium doch nicht geteilt war)?

Halt einer der Gründe, weswegen ich den Spieltstart für völlig wahnsinnig halten.

Mantikor
23.11.25, 19:54
Mir ist klar dass es das gab, aber mir war nicht klar dass es das auch im Spiel gibt. Aus den anderen Teilen kenne ich das nicht.

Ansonsten ärgere ich mich nach wie vor über die Spielmechaniken die weiterhin Böhmen klar bevorzugen. Ich muss ständig Kriege gegen Frankreich und Böhmen führen um meine Verbündeten zu verteidigen, kann meinerseits aber Böhmen nicht den Krieg erklären weil ich sonst gegen die Katholische Liga kämpfen müsste und dabei sind wir schon im Jahr 1700. Erschwerend kommt noch hinzu dass Böhmen nun eine Berufsarmee aufgestellt hat die meiner Armee nicht nur zahlenmäßig sondern auch qualitativ überlegen ist. Mit meiner Manpower kann ich da unmöglich dagegen halten und meine Verbündeten werden ebenfalls dahin gemäht. Polen ist viel zu schwach und kann sich nicht mal zusammen mit Ungarn gegen Böhmen verteidigen. Auf der Karte ändert sich trotzdem kaum etwas. Es wechseln immer nur ein paar Dörfer oder es gibt einen Pattfrieden.

In einem Krieg habe ich die französische Armee fast komplett vernichtet, konnte aber wegen den bescheuerten Logistik nur die Grenzgebiete erobern was kaum Punkte gab. Der Kirchenstaat der den Krieg angefangen hat, hat dann Pattfrieden mit den Franzosen geschlossen, obwohl die fast keine Soldaten mehr hatten.

Die Protestantische Liga ist so schwach dass ich sie schon in drei oder vier Kriegen geschlagen habe. Trotzdem greift der Böhme sie nicht an. Stattdessen greift er lieben meine Verbündeten an, die nicht in einer Liga sind. Ich glaube die treten da nur aus damit sie mich in den Krieg hineinziehen können, ansonsten sehe ich darin keinerlei Sinn. Wenn ich selbst in die Katholische Liga gehe wirft mich Österreich aus der Liga raus obwohl diese in der anderen Liga sind. Aber ich kann natürlich nicht Böhmen oder Österreich raus werfen sondern muss im Falle eines eigenen Angriffs gegen die ganze Liga kämpfen damit es schön unfair ist.

Elvis
23.11.25, 20:02
In einem Krieg habe ich die französische Armee fast komplett vernichtet, konnte aber wegen den bescheuerten Logistik nur die Grenzgebiete erobern was kaum Punkte gab.


Die Versorgung kommt immer aus der nächstgelegenen Provinzhauptstadt. Auch aus besetzten. Sollte also in den meisten Fällen machbar sein. Es sei denn alle grenznahen Provinzhauptstädte haben eine Burg. Dann muss man erstmal genug mitschleppen um so eine Belagerung durchhalten zu können, was in Frankreich vermutlich schwierig ist.
Alternativ kann man sich auch mit Versorgungsschiffen von See aus versorgen, was aber ebenfalls kein no-Brainer ist.


...kann meinerseits aber Böhmen nicht den Krieg erklären weil ich sonst gegen die Katholische Liga kämpfen müsste und dabei sind wir schon im Jahr 1700.

Du hast die Qual fast überstanden:


The War of Religions situation can end in three ways. When it ends the Holy Roman Empire will have a new leader election.

- It will end if either side won a war that was using the Religious Supremacy casus belli.
- It will end if 80% of the countries affected by the situation desires peace. Any war between countries on opposing sides will end in white peace. The Holy Roman Empire will lose -50 Imperial Authority and its religious laws will be changed to - Imperial Religion: Christianity and Electorate Religious Law: Only Imperial Religion Group.
- It will end after 1737 once there are no wars that use the Religious Supremacy casus belli.

https://eu5.paradoxwikis.com/Situations#War_of_Religions

Mariu
24.11.25, 12:00
Huh das scheint doch ganz interessant zu sein, ich hatte mir eigentlich geschworen keinen EU-Titel mehr anzufassen, wenn Sie nicht einiges Umbauen im System.

Stark sein, nicht kaufen, oder wenn dann nur für 2 Stunden zum spielen.....

Mantikor
24.11.25, 21:46
Ächtz. Ich habe gerade einen Weltkrieg gegen Böhmen hinter mich gebracht. Nachdem die beiden Ligen kaum noch Mitglieder hatten und auch Böhmen ausgetreten ist habe ich ihnen den Krieg erklärt obwohl ich mit meinen Verbündeten zahlenmäßig etwa 1 zu 2 unterlegen war, es aber trotzdem geschafft das Kriegsziel zu erobern und zu halten. Böhmen hat es währenddessen geschafft die ganze Welt in mich in den Krieg zu führen. Praktisch das ganze Reich, abgesehen von meinem Verbündeten hat gegen mich gekämpft und dazu noch Aragon, und die ganzen Russischen Staaten wie Nogai, Krim, Kasan und wer weis noch alles. Auf meiner Seite waren Polen, Ungarn, der Kirchenstaat und Sachsen und Hessen.

Irgendwann ist der Ticker dann für das Halten des Kriegsziel abgelaufen und ich konnte mit den ganzen Verbündeten von Böhmen Frieden schließen. Und so ist dann halt mal die Böhmische Truppenstärke kurzerhand von 850 k auf nur noch 150 k runter gegangen und ich habe mich schon darauf gefreut dass ich anschließend die Böhmen endlich zerlegen kann. Und dann klicke ich auf irgendeinen Vasallen von Böhmen weil ich mit diesem einem Seperatfrieden abschließen möchte und schließe stattdessen mit Böhmen ein Patt ab. Der ganze Mist umsonst, weil ich wegen Iron Man keinen alten Spielstand laden kann. Ich habe nur zwei mickrige Provinzen erhalten die ich in einem Seperatfrieden fordern konnte. Fantastisch wirklich Fantastisch.

Zu allem Überfluss peitscht der Böhme als Kaiser noch eine Reform nach der anderen durch. Wenn das so weiter geht annektiert er noch das ganze Reich. Löscht endlich dieses verfluchte Land aus dem Spiel, Böhmen ist in diesem Spiel wie Frankreich, das Osmanische Reich und Russland zusammen. Das geht gar nicht.

Elvis
24.11.25, 21:46
1.08 ist raus. Um Verwerfungen wie beim letzten mal zu vermeiden, aber zunächst nur als Betapatch.
Soll aber gemäß erster Reaktionen angeblich gut sein. Ändert aber einige Dinge durchaus deutlich.
Ganz besonders die Änderungen Zentralisierung vs. Dezentralisierung.
Mit Vasallen und Kolonien ist Zentralisierung ziemlich tödlich.
Ich bin auf 100% Zentralisierung. Ich müsste jetzt extreme Summen ins Diplomatiebudget stecken, damit meine Kolonialnationen nicht revoltieren.
Meine Einnahmen sind generell sehr stark eingebrochen. Die 100% Zentralisierung kosten mich deutlich mehr, als es mir bringt.
Dezentralisierung dürfte jetzt in vielen Fällen die bevorzugte Wahl sein.


https://www.youtube.com/watch?v=1hHKt2LXjpI

Elvis
24.11.25, 22:16
@Monte,

dein Problem die Schiffe nicht über den Atlantik schicken zu können kann ich gerade nicht nachvollziehen.
Nur um es zu probieren habe ich gerade 1568 2 leichte Schiffe losgeschickt. Sie kamen mit 99% und 89% beide fast vollständig heil an.
Allerdings habe ich auch dir richtige Strömung genutzt und nicht den Weg, den die KI gewählt hätte und ich habe einen Kapitän mit halbwegs gutem Militärwert mitgegeben (wirkt sich auf die Geschwindigkeit aus).
Meine Marinereichweite reichte offiziel auch nicht für die volle Strecke aus, aber das hat kaum was ausgemacht.

Edit: Und auch ohne Kapitän und gegen die Strömung war die Überfahrt keinerlei Problem.

Iche_Bins
25.11.25, 12:28
Uns sind aber auch schon Schiffe im Atlantik gesunken, wenn sie mehrere reisen kurz nacheinander machen mussten (Portugal -> Afrika -> Karibik ->Portugal

Mantikor
27.11.25, 14:58
Das Spiel wird immer besser. Ich spiele 400 Jahre bis ich endlich mal Nationalismus und Imperialismus auswählen kann und sende extra Spione in die feindlichen Länder und muss dann feststellen dass es trotzdem nicht geht. Ich muss allen Ernstes ein Königreich sein damit ich den Kriegsgrund Imperalismus auswählen kann, was aber gar nicht geht weil man im Spiel als Mitglied des HRR nur Herzog werden kann. Nationalismus würde auch als Herzog gehen wenn der angegriffene Staat die gleiche Primärkultur hat wie ich. Das ist natürlich nicht der Fall weil es außer mir keine schwäbischen Staaten mehr gibt. Weimar kann ich nicht angreifen weil es sächsisch ist und eine falsche Kultur hat. Böhmen auch nicht weil es ja auch die falsche Kultur ist. Das beste ist dass ich Böhmen nicht mal angreifen könnte wenn es Hundert schwäbische Provinzen kontrollieren würde, weil nicht entscheidend ist welche Provinz die Kultur hat sondern nur welche Kultur der andere Staat hat.

Das heißt also das Frankreich meine Hauptstadt erobern könnte, und ich könnte im Nachfolgekrieg nicht mal wegen Nationalismus den Franzosen den Krieg erklären weil ich ja kein Franzose bin. Und umgekehrt könnte auch Frankreich mir nicht wegen Nationalismus den Krieg erklären wenn ich Paris erobere weil ich ja kein Franzose bin. Das ist ja völliger Unsinn.

Dann habe ich mir gedacht. OK, dann trete ich halt aus dem HRR aus und gründe ein eigenes Königreich. Geht aber auch nicht. Um austreten zu können müsste ich gegen mich selbst einen Krieg führen und gewinnen weil ich zufälligerweise gerade selbst der Kaiser bin. Sowas geht echt gar nicht.

Erstens steht mir ein Kriegsgrund für alle Deutschen Gebiete zu, nicht nur für die Schwäbischen, zweitens darf der Rang keine Rolle spielen, und drittens darf es keine Rolle spielen was für eine Kultur der Unterdrücker Staat hat, sondern die Kultur der zu befreienden Provinz sollte entscheidend sein. Hier haben sie mal grundlegend alles falsch gemacht was man falsch machen kann.

Jorrig
27.11.25, 15:27
Cool.
Ich warte dann mal, bis es läuft. :)

KIWI
27.11.25, 17:34
Jorrig, seid doch nicht so pessimistisch... *LACH*

Wir warten auf EPICs kostenlose Version :D

Elvis
27.11.25, 19:11
Weil Mantikor mit einem Spiel unglücklich ist? Wenn das der Maßstab ist, werdet ihr nie wieder ein Spiel anrühren.:D
Aber recht hat er.

KIWI
28.11.25, 08:39
Sagen wir so, wir haben noch sooooo viele Spiele und soooo wenig Zeit.... Wir werden es nie schaffen, neue Spiele zu spielen... *LACH*

Elvis
28.11.25, 11:17
zum berieseln...


https://www.youtube.com/watch?v=6CmsqhscyFQ

Jorrig
28.11.25, 11:29
Jorrig, seid doch nicht so pessimistisch... *LACH*

Wir warten auf EPICs kostenlose Version :D

In meinem Alter wird man geduldiger. Ich habe bei Civ 6 noch nicht alles gespielt, ausserdem bin ich bei CK3 zum König der Schweiz geworden, das könnte ich auch noch weiterspielen und zum Kaiser der Schweiz werden oder Frankreich erobern oder was auch immer. Und wenn die Kinder mal weg sind, kann ich Cyberpunk mal wieder auspacken, jetzt, wo ich endlich einen vernünftigen Rechner dafür habe. Das sollte reichen, bis EU5 dann im Angebot zu kaufen ist.

Iche_Bins
29.11.25, 00:32
Nette Leistung:


https://youtu.be/-EDqGFRz9mY?si=lhecpMJ5zQNHI4cS

Iche_Bins
02.12.25, 23:05
Patch 1.08 ist jetzt draußen.

https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/patch-1-0-8-live-now.1884049

Gerade als wir aus dem Urlaub wieder da sind. vermutlich wird dieser Patch unser Portugalspiel (Wir sind sehr zentralisiert) ruinieren. Neues Portugal, andere Nation? hmmm...

Francis Drake
02.12.25, 23:06
Wir sind mal mit Venedig am Start. Spielt man doch ganz anders. :)

Elvis
03.12.25, 21:15
Patch 1.08 ist jetzt draußen.

https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/patch-1-0-8-live-now.1884049

Gerade als wir aus dem Urlaub wieder da sind. vermutlich wird dieser Patch unser Portugalspiel (Wir sind sehr zentralisiert) ruinieren. Neues Portugal, andere Nation? hmmm...

Wenn du auf Zentralisierung gegangen bist und Vasallen oder Kolonialnationen hast vermutlich schon.

Morgen startet die open Beta für Patch 1.010
Er soll 450 Patchnotes enthalten. Das meiste werden sicherlich Kleinigkeiten sein. Aber ein paar wichtigere Dinge fassen sie trotzdem an. Allerdings war zumindest im Teaser noch nichts von Themen wie Religionskrieg, HRE etc. zu lesen.

Montesquieu
03.12.25, 21:27
Wenn du auf Zentralisierung gegangen bist und Vasallen oder Kolonialnationen hast vermutlich schon.

Morgen startet die open Beta für Patch 1.010
Er soll 450 Patchnotes enthalten. Das meiste werden sicherlich Kleinigkeiten sein. Aber ein paar wichtigere Dinge fassen sie trotzdem an. Allerdings war zumindest im Teaser noch nichts von Themen wie Religionskrieg, HRE etc. zu lesen.

Das wäre also 1:1 mein Holland-Spiel. Na, ich wollte eh mal was anderes anfangen. :)

Mariu
03.12.25, 22:47
Spiffing Brit angeschaut, um mal eine Idee von dem Spiel zu bekommen. Mal schauen ob ich es bis ins neue Jahr schaffe ohne es zu kaufen.


https://www.youtube.com/watch?v=KKA0IMXdHF0

Passende Warnung vor dem Spiel.

Mir ging dann erstmal das Herz auf als ein United Ireland erwähnt wurde

und dann war ich faziniert das man als die Hanse, als landloses "Land" spielen kann.

Arminus
03.12.25, 23:14
Mir ging dann erstmal das Herz auf als ein United Ireland erwähnt wurdeIch glaube, er meint United Kingdom's Ireland. :D




und dann war ich faziniert das man als die Hanse, als landloses "Land" spielen kann.Die Hanse zu spielen fand ich am interessantesten an dem viel zu frühen Startpunkt. Nach dem Video bin ich da eher enttäuscht.

Mantikor
04.12.25, 12:21
Spiffing Brit angeschaut, um mal eine Idee von dem Spiel zu bekommen. Mal schauen ob ich es bis ins neue Jahr schaffe ohne es zu kaufen.


https://www.youtube.com/watch?v=KKA0IMXdHF0

Passende Warnung vor dem Spiel.

Mir ging dann erstmal das Herz auf als ein United Ireland erwähnt wurde

und dann war ich faziniert das man als die Hanse, als landloses "Land" spielen kann.

Es gibt auch die Fugger. Die haben ihren Sitz in Augsburg aber kein Land. Die haben sich immer der Koaliton gegen mich angeschlossen und ich konnte nichts dagegen tun obwohl ich Augsburg kontrolliert habe, weil sie ja kein Land hatten. Aber da sie zum Glück militärisch unbedeutend waren, war das für mich nur eine Randnotiz.

AG_Wittmann
04.12.25, 13:27
Es gibt zu Spielbeginn 1337 mehrere landlose Entitäten im Spiel in Europa.

Bank von Bardi, Bank von Peruzzi, Hanse und Malteser. Später kommen noch die Fugger und die Welser hinzu für die deutschen Länder.

Japan ist noch viel schlimmer, da gibt es Dutzende landlose Clans zu Spielbeginn.

Mantikor
04.12.25, 15:05
Ich habe ein neuen Anlauf gestartet werde aber mit der Diplomatie und der Balance nicht glücklich. Die KI scheint nun aggressiver vorzugehen wie beim letzten Mal, aber verbessert hat das in Richtung Balancing überhaupt nichts. Böhmen zerstört das Reich von Innen und Frankreich von außen. Die machen fast jedes Land das in einem Krieg besiegt wird zu Vasallen und verleiben sich oft noch einen Teil davon ein. Und es gibt praktisch nichts und niemand der sich dagegen stellen kann weil England, Burgund und Österreich viel zu schwach sind.

Ich habe versucht ebenfalls so schnell wie möglich zu expandieren, aber gegen die KI habe ich keine Chance. Ich brauche Jahrzehnte um zwei oder drei Provinzen einzugliedern. Die Ki hat dieses Problem scheinbar nicht und kann expandieren wie sie möchte. Außer mir und meinen eigenen Vasallen gibt es kaum ein Land im Reich das nicht der Vasall Frankreichs oder Böhmens ist. Ich dachte dass ich mit einem Bündnis mit Frankreich vielleicht mein Gebiet erweitern kann. Aber wenn Frankreich weiter so expandiert erreichen die schneller die Oder als ich von Württemberg aus München erreichen kann. Ich glaube das Spiel ist bereits jetzt gelaufen, weil dank der fehlenden Events von nirgends ein Land her kommen kann das Frankreich eingrenzt. Der einzige der das kann bin ich wahrscheinlich selber, aber ich kann nicht schnell genug wachsen weil mich die Spielmechaniken massiv benachteiligen. Ich muss mir wohl bis zur Nordsee Vasallen holen damit ich Frankreich irgendwie bremsen kann, aber Spaß macht das keinen.

Momentan ist es leider so dass der Big Player alle andere zu Vasallen machen kann und nicht den geringsten Nachteil hierdurch hat. Das müssen sie dringend ändern. Für 30 Vasallen darf es keine Belohnungen geben, sondern muss es einen fetten Malus geben damit es nicht noch mehr werden.

Elvis
04.12.25, 19:28
Aus den 1.10 Patch Notes

- Roads now make proximity costs ignore vegetation!
Das macht nun wirklich Sinn. Auf einer Straße durch den Urwald zu reiten dauert genauso lange, als wen rechts und links neben der Straße grüne Wiese ist.

Iche_Bins
04.12.25, 23:51
Unsere Vasallen und Kolonialnationen waren alle bei 20-30 Loyalität. Nicht dramatisch aber auch nicht schön.

Wir haben erst Byzanz angefangen, aber wegen bösem RNG wieder beendet, dann Tunis da lockt uns die Idee Karthago wieder aufstehen zu lassen, abr am Ende wird es wohl wieder eine längere Partie mit Castille (Portugal auf einfach) ... uns macht das Kolonisieren so viel Spaß....

AG_Wittmann
05.12.25, 02:11
20 oder 30 Loyalität ist kein Ding, einfach einen Diplomaten mit "Loyalität fördern" (+20) zu den Vasallen. Gibt auch noch paar Technologien, die Vasallenloyalität steigern, dazu noch ein Privileg (+15) für den Königshof, dann noch eins für den Adel oder Klerus, habe nur vergessen, wie es heißt. Unter einem der Gesetze gibt es noch einmal +5 Punkte für Vasallen.

Iche_Bins
05.12.25, 10:40
Tatsächlich .. und wenn wir den Diplomatieslider mal aus der "Null" Position holen haben wir auch nur noch drei Vasallen mit Loyalitäten von 45, alle anderen sind trotz 100% Zentralisierung loyal.

Mariu
06.12.25, 11:20
Bin schwach geworden und hab es sich auf Steam gekauft.

Hab also Castillien mal angefangen und fühlte mich von UI doch etwas erschlagen. Hab dann etwas Granada und Marokko gemobbt und dann nach na halben Stunde aufgehört.

Fazit: Gott ist das kompliziert, ich sollte mit einer kleineren Nation anfangen.

Ist dann wieder zurückgegangen und ich warte dann mal auf die Rabatte.

AG_Wittmann
06.12.25, 11:56
Bin schwach geworden und hab es sich auf Steam gekauft.

Hab also Castillien mal angefangen und fühlte mich von UI doch etwas erschlagen. Hab dann etwas Granada und Marokko gemobbt und dann nach na halben Stunde aufgehört.

Fazit: Gott ist das kompliziert, ich sollte mit einer kleineren Nation anfangen.

Ist dann wieder zurückgegangen und ich warte dann mal auf die Rabatte.

https://media1.tenor.com/m/sFct6jVywUgAAAAC/weakness-disgusts-me-senju.gif

dooya
06.12.25, 16:45
Bin schwach geworden und hab es sich auf Steam gekauft.

Hab also Castillien mal angefangen und fühlte mich von UI doch etwas erschlagen. Hab dann etwas Granada und Marokko gemobbt und dann nach na halben Stunde aufgehört.

Fazit: Gott ist das kompliziert, ich sollte mit einer kleineren Nation anfangen.

Ist dann wieder zurückgegangen und ich warte dann mal auf die Rabatte.Ich fühlte mich zunächst auch etwas überfordert, aber dieses Gefühl ist sehr schnell dem Spielspaß gewichen. Wenn man mit einem kleinen Fleckchen Erde startet, kann man sich aufgrund der Automatisierung erstmal nur mit den Sachen beschäftigen, die einen interessieren und dann nach und nach immer wenns gebraucht wird zusätzliche Funktionen kennenlernen.

Hab die winzige Grafschaft Oldenburg inzwischen zu einem kleinen Herzogtum gemacht, das dem starken Lüneburg durchaus zusetzen kann.

AG_Wittmann
07.12.25, 10:26
Bei der Forschung, eigentlich nur das erforschen, was wirklich nötig ist.

Straßen, Kabinettssitze, Reformplätze für die Krone und Militäreinheiten, aber da auch nur die, die man wirklich benutzt und ausgewählte Industriezweige.

Kolonisierung, Marine und Handel sind an das Land anzupassen.

Man kann eigentlich nur die ersten zwei Zeitalter komplett erforschen, danach hängt man zu sehr hinterher als normaler Spieler. Wenn man die anderen Zeitalter komplett erforschen möchte, muss man sein Land extrem auf Fortschritt trimmen, da müsste man schon spielen wie "Generalist Gaming" oder andere äh Hochleistungsspieler für Paradoxspiele. Der Typ nimmt mal so eben 10.000 Dukaten monatlich ein in 1650 ...

Mariu
07.12.25, 11:35
Ich fühlte mich zunächst auch etwas überfordert, aber dieses Gefühl ist sehr schnell dem Spielspaß gewichen. Wenn man mit einem kleinen Fleckchen Erde startet, kann man sich aufgrund der Automatisierung erstmal nur mit den Sachen beschäftigen, die einen interessieren und dann nach und nach immer wenns gebraucht wird zusätzliche Funktionen kennenlernen.

Hab die winzige Grafschaft Oldenburg inzwischen zu einem kleinen Herzogtum gemacht, das dem starken Lüneburg durchaus zusetzen kann.

Ja das Gefühl hab ich auch, kleinere Nation wird wahrscheinlich mehr Spass machen am Anfang.

Es ist am Ende ist es EU, das heisst ich kann auch noch etwas warten bis nen paar DLCs raus sind und dann ist das Spiel etwas billiger und ich hab wahrscheinlich wieder mehr lust mich in die Mechanik einzufuchsen.


https://media1.tenor.com/m/sFct6jVywUgAAAAC/weakness-disgusts-me-senju.gif

Ich geht jetzt erstmal in KCD2 Blümchen pflücken.

Mantikor
07.12.25, 16:04
Wenn ihr gerade etwas anderes zu spielen habt kann es nicht schaden abzuwarten. Das Spiel ist noch nicht fertig, und manches funktioniert auch nicht richtig. Bei der Berechnung der Gefallen muss irgendein Fehler drin sein. Ich war lange Zeit mit Verona verbündet und habe mich an jedem Krieg von ihnen beteiligt und trotzdem keinen einzigen Gefallen bei Verona bekommen während ich diesen 100 Gefallen geschuldet habe obwohl diese absolut gar nichts, wirklich gar nichts für mich getan haben. Bei Frankreich wachsen meine eigenen Gefallen jedoch auch wenn ich nichts tue, während bei Polen und Lübeck die Gefallen stabil bei null bleiben, auch wenn man für diese Kriege führt. Ein Unding ist zu dem das Frankreich von mir 5000 Geldstücke als Gefallen wollte während ich umgekehrt von Frankreich nur 1600 bekommen würde obwohl Frankreich viel größer ist.

Aber das größte Problem ist neben dem völlig ahistorischen Verlauf, die massive Benachteiligung der deutschen Staaten und die klare Bevorteilung von Böhmen die mir das Spiel massiv verschlechtert. Wie ich bereits schrieb hat Böhmen mit den Tschechen fast überall die gleiche Kultur während ich in jedem zweiten Ort auf eine andere deutsche Kultur treffe und hierdurch massiv benachteiligt werde. Damit nicht genug ist Böhmen als einziges Land im Reich ein Königreich weswegen es als einziges Land im Reich den Imperalismus Kriegsgrund auswählen und dadurch alle anderen im Reich für die Hälfte der Kosten annektieren kann während es umgekehrt nicht geht weil sonst alle nur Herzog oder Graf sind. Böhmen startet auch gleich zu Beginn mit zahlreichen Vasallenstaaten und kann diese problemlos erweitern weil es scheinbar keinerlei Kultur / Diplomatie oder Geldprobleme hat. Wenn ich nicht da währe, hätten Frankreich und Böhmen in meinem Spiel das Reich wahrscheinlich bis 1600 unter sich aufgeteilt und alle deutschen Kleinstaaten komplett ausgelöscht. Ich habe zwei Angriffskriege der Böhmen gegen meine Verbündeten gestoppt und sie bereits in drei Kriegen bis 1580 geschlagen und sie sind trotzdem nach wie vor das deutlich stärkste Land im Reich. Sie kontrollieren immer noch halb Bayern, große Teile von Ostdeutschland und Teile Norddeutschlands. Ich kann leider wegen der hohen Aggressionskosten und Eingliederungskosten immer nur wenige Gebiete fordern. Daher habe ich von ihnen alles Geld gefordert was sie zahlen konnten und Reperationszahlungen verlangt weswegen ich nun in Geld schwimme. Aber Böhmen scheint das überhaupt nicht zu jucken. Zusätzlich habe ich mehrere Gebiete und Vasallen aus ihrer Herrschaft befreit. Die haben es mir dann gedankt in dem sie auf böhmischer Seite in den letzten zwei Kriegen gegen mich Krieg geführt haben.

Sowas kotzt mich regelrecht an. Ich befreie Brandenburg aus böhmischer Herrschaft, und anstatt dankbar zu sein kämpfen die gegen mich weil ich mir ein paar mickrige böhmische Provinzen einverleibt habe. Das ist ungefähr so wie wenn Polen im 2. Weltkrieg auf deutscher Seite gegen Frankreich gekämpft hätte weil die nicht nur Polen neu gegründet sondern auch Elsass-Lothringen erobert haben. Was soll das, die Beziehung zu mir müsste nach der Befreiung normalerweise bestens sein und zudem müssten die ein Kriegsführungsverbot für mindestens 50 bis 100 Jahre erhalten damit sie sich nicht an Kriegen gegen mich beteiligen können. Im übrigen bin ich der Meinung dass ich deutsche Provinzen schneller eingliedern können müsste wenn ich diese aus böhmischer oder anderweitiger Fremdherrschaft befreie wie normal, weil ich diese Provinzen ja nicht einem deutschen Fürsten entreiße sondern einer fremden Macht.

Im übrigen finde ich es komisch dass ich Böhmen nicht aus dem Reich werfen kann. Preussen hat das doch auch mit Österreich gemacht und Napoleon hat das Reich aufgelöst. Wieso kann ich nicht Böhmen aus dem Reich werfen. Da diese am Rand des Reichs sind und eine fremde Kultur haben wäre das nur logisch, wenn ich es könnte. Stattdessen kann ich nur selber aus dem Reich austreten, wenn ich den Kaiser besiege. Den deutschen Orden hat man nicht ins Reich getan damit er von Polen und Böhmen annektiert wird, aber Böhmen hat man natürlich in den Schutz des Reiches gestellt und mit zahlreichen Vasallen, einer starken Wirtschaft, einer starken Armee und zahlreichen Zusatzvorteilen ausgestattet. Was soll das, wieso hat Johann nicht die Lappen zu stärksten Macht in Skandinavien gemacht und den Schweden so ein trojanisches Pferd ins Reich hinein getan. Was soll das, Böhmen ist in dieser Epoche fast immer ein Teil Österreichs gewesen und sollte dementsprechend nur überleben können wenn es vom Spieler unterstützt wird und nicht der stärkste Player im Reich sein. Hier ist etwas völlig schief gelaufen und das liegt nicht nur an der Balance sondern daran dass man die Spielmechaniken bewusst so gemacht hat dass deutsche Kleinstaaten benachteiligt werden.

Im übrigen fühle ich mich von den massenhaften Hochzeiten und Kindern die erzogen werden müssen genervt. Im letzten Spiel musste ich nur meine eigenen Kinder erziehen. Aber jetzt wird das Spiel alle zwei Tage unterbrochen weil ich scheinbar jeden Verwandten bis zum Hundersten Verwandschaftsgrad verheiraten oder erziehen muss. Das nervt, weil es hier nichts zu entscheiden gibt und ich abwechselnd immer das gleiche klicken muss. Ich habe vergeblich ein Option zum automatisieren gesucht, aber es scheint keine zu geben. Diese ständigen Spielunterbrechungen nerven. Die ganzen Kolonialmeldungen habe ich schon ausgeschaltet, aber hier scheint das nicht möglich zu sein, und einfach ignorieren ist auch keine gute Idee, weil man sonst einen Malus bei der Ausbildung erhält.

Im übrigen bin ich der Meinung das Böhmen zerstört werden muss.

Thomasius
07.12.25, 17:06
Das Problem mit Böhmen ist aber doch, dass es historisch korrekt ist. Böhmen war zum aktuellen Startdatum des Spiels, der mit Abstand größte und wirtschaftlich stärkste Staat im HRR. z.B. wurde die erste deutsche Universität 1348 in Prag gegründet
Erst die 15 Jahre der Hussitenkriege die sowohl ein Bürgerkrieg waren als auch die weiderholte Abwehr von Invasionsarmeen haben Böhmen massiv zurückgeworfen.
Ohne die Hussitenkriege wäre vielleicht ein deutsches Reich von Böhmen aus gründet und/oder erobert worden.

AG_Wittmann
07.12.25, 18:31
Naja, in meinem Spiel gab es keine Hussitenkriege, da müssen wohl auch paar Bedingungen dafür erfüllt werden.

Und die Bürgerkriege kann man vergessen, die sind viel zu schwachbrüstig. Das halbe Land gehört den Rebellen, aber wenn man ein Verteidigungsbündnis mit einem anderen Land hat, dann hilft dieses Land einem mit Freude beim Niederschlagen der eigenen Rebellen. So habe ich als Sachsen die unruhige Zeit überstanden und die Nachbarländer auch, die haben sich alle gegenseitig geholfen.

Polen war dreimal im Bürgerkrieg, immer wieder aus der Misere geholt worden mit Hilfe seiner Bündnispartner, bis Böhmen mit Patch 1.09 aggressiver wurde.

Mantikor
07.12.25, 18:43
Die Hussitenkriege gab es zwar im Spiel, sie hatten aber keine negativen Folgen für Böhmen, jm Gegenteil die haben sich bis Trier durchgefressen. Das ist nicht mal in der Nähe Böhmens. Ich finde es nicht historisch das Böhmen so expandiert. Bevor Böhmen zu Tschechien wurde nannte es die Römer Markomannenreich. Das hatte damals auch schon angeblich viel mehr Soldaten als die benachbarten Germanischen Stämme. Trotzdem blieb die Grenze 2000 Jahre lang gleich. Wenn das mit der wirtschaftlichen Stärke und militärischen Stärke stimmen würde, hätten sie alles erobern müssen, das haben sie aber nicht. Die Germanen wurden nicht mal von Rom erobert. Auf dem Papier sehen die germanischen Stämme und ihre Nachfolger vielleicht schwach aus weil sie so stark zersplittert sind aber in echt waren sie es nicht weil sie sich im Bedrohungsfall im zusammen getan haben und dann wurden die einfallenden Römer, Markomannen, Hunnen oder Mongolen besiegt. Im Spiel haben sie es zwar auch getan, aber wurden trotzdem von Böhmen hinweg gefegt. Es ist offensichtlich das die Balance nicht stimmt und Böhmen zu stark ist.

Im übrigen frage ich mich warum das Spiel ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt starten muss, wo das Reich maximal nach der Hinrichtung des letzten Staufferkaisers geschwächt ist. Warum startet es nicht zu einem besseren Zeitpunkt. Und wie bereits gesagt erklärt dass nicht die ganzen Spielmechaniken auf Kosten der deutschen Staaten. Wenn Böhmen schon so total OP ist, dann muss man es mit einem Kriegsführungsverbot belegen, damit es nicht weiter expandieren kann oder dafür sorgen das es zu Aufständen kommt und Böhmen auf harten Widerstand trifft. Mal im Ernst, der Hundertjährige Krieg dauerte bei mir nu wenige Jahre und endete wenig überraschend mit einem totalen Sieg Frankreichs im Spiel weil Burgund und England viel zu schwach sind. England hat nur ein Viertel der französischen Bevölkerung im Spiel. Kein Wunder das es verliert. Von wegen Hundertjähriger Krieg.

In echt gab es starke Widerstände gegen Frankreich. Frankreich hat es nicht mal geschafft die Schweiz zu erobern und die Vereinigte Niederlande hat ebenfalls jeden Besatzer massiv bekämpft. Nicht nur die Spanier. Das wäre auf der anderen Seite des Reiches sicherlich auch nicht anders gewesen. Als die Schweizer Kriege tobten haben sich die schwäbischen Grafschaften und Städe zum Schwäbischen Bund zusammen geschlossen und ähnliches hätte man sicherlich auch bei einem böhmischen Einmarsch in Bayern gesehen. Mir ist auch ein Rätsel warum gerade die Uni ein Beweis für die Stärke der böhmischen Wirtschaft ist. Was gibt es denn besonderes in Böhmen? Die wichtigste Handelsstraße Europas ist der Rhein. Und der liegt bekanntlich nicht in Böhmen. Dort waren die Grafschaften und Leute immer reicher als anderswo. Es hat schon seinen Grund warum die Franken unter Karl den Großen das HRR gegründet haben und nicht Böhmen. Die Franken sind auch schuld daran das Böhmen überhaupt im Reich ist, weil sie es nämlich erobert haben. Sonst wären diese wie Polen außerhalb des Reiches geblieben.

Zugegebenermaßen ist das Reich der Franken danach durch die bescheuerte Erbfolge zerfallen. Aber wenn die zerfallenen Reiche vereint gegen Böhmen gekämpft hätten, hätten sie trotzdem jeden Krieg gewinnen können. Aber im Spiel geht das nicht und warum geht es nicht? Ganz einfach weil dass Spiel Böhmen durch die stehenden Heere, die Reichen Provinzen, die vielen Kulturen und Sonderregeln bevorzugt.

AG_Wittmann
07.12.25, 18:52
@Mimikor:

So there has been a lot of speculation on the start date, where many of you have figured out the correct start date of 1st of April 1337.

So why have we picked that date? Well, there are many reasons why.


It starts before the Black Death, which creates an early game challenge.
France’s system of feudal loyalty is tested as Edward III is about to embark upon the Hundred Years’ War
There is still a colony on Greenland
We have a big Byzantium, but Ottomans are about to expand
The rise of Timur is soon to happen
Some powers are at their zenith, but facing big challenges, such as Mali, Delhi, or Yuan
Some others at their start, like the Aztecs, Qusqu, Majapahit, or the Ashikaga Shogunate
We get to model the transition from feudalism to modern states
We get to model the transition from feudal levies to standing armies
New institutions are blooming in Italy and the rest of Europe, such as the Renaissance or Banking
The HRE is in a moment of change, with 3 dynasties (Wittelsbach, Luxembourg, and Habsburg) competing for it, and the Golden Bull not yet enacted
The Catholic church is at its height, and military orders are crusading in northeastern Europe and the Mediterranean. But the Pope resides in Avignon, which will lead to the Western Schism with Rome.
England’s control in the isles is waning as Bruce loyalists press the advantage in the Scottish Wars of Independence, and the Gaelic Irish chieftains begin to reclaim large tracts from the English Lordship. Meanwhile the seeds for the last great Welsh rebellion are being sewn.
An intricate balance of power in Iberia between the Christian kingdoms, and the last Muslim footholds.
A different balance of powers in regions such as Eastern Europe, the Middle East, or South East Asia.
The Steppe Hordes and their successors of Eurasia from the Mediterranean to the Pacific.



and much more ..

Nur um Johan direkt zu zitieren.

https://forum.paradoxplaza.com/forum/threads/why-did-we-pick-1337-for-the-start-year.1642258/

Montesquieu
07.12.25, 19:06
Kann ja alles sein und als "blanker Tisch" ist das alles wunderbar.

Aber wenn am Ende die Bildung von Machtblöcken versagt, viele Teile der Welt zerbrechen oder nie im Imperium zusammen finden, dann muss man sagen, dass 1444 doch vielleicht der einfachere Start für die KI war.

Mantikor
07.12.25, 19:40
Ich habe gerade mal nachgeschaut. Böhmen ist nach drei verlorenen Kriegen gegen mich die weltweit stärkste Wirtschaftsmacht und hat bei einer Bevölkerung von 7,1 Mio Einwohner, über 2000 Goldstücke obwohl sie Geld an mich zahlen müssen und ich ihnen alles abgeknüpft habe was sie an Gold hatten. Frankreich kommt mit 24 Mio Einwohner nur auf 1200 Goldstücke. England hat nur 5,8 Mio Einwohner, aber immerhin 1000 Goldstücke, und ich komme mit Schwaben auf 2,2 Mio Einwohner und dank der Zahlungen auf 440 Goldstücke. 270 Goldstücke erhalte ich von Böhmen und anderen besiegten Ländern. Das heißt das ich eigentlich nur ein Einkommen von 170 habe. Noch Fragen warum ich der Meinung bin das Böhmen völlig OP ist.

Böhmen liegt nicht am Rhein oder der Donau. Es liegt an überhaupt keiner wichtigen Handelsroute. Die Moldau ist erst ab Prag schiffbar und mündet in die Elbe, die ebenfalls eher unbedeutend für den Handel ist. Das Sudetenland besteht hauptsächlich aus Gebirge und Wäldern. Ich bin kein Wirtschaftshistoriker aber wie da ein starker Handel erfolgt sein soll der Böhmen reich gemacht hat ist mir ein Rätsel. Mein Verstand sagt mir dass die deutschen Provinzen reicher gewesen sein müssen als die böhmischen weil sie die besseren Flüsse und damit die besseren Handelswege hatten. Wie sonst hätte Österreich die Böhmen im 30 jährigen Krieg im Alleingang besiegen können?

Die böhmische Wirtschaft ist in diesem Spiel absurd stark, und die Provinzen viel zu gut ausgebaut und entwickelt, sonst würde Böhmen nicht die sechsfache Menge an Geld pro Bürger im Vergleich zu Frankreich erwirtschaften. Dazu kommt noch dass die stehenden Heere viel zu schnell nach Böhmen kommen und diese sich ein riesiges stehendes Heer leisten können mit dem sie dann anschließend jeden Widerstand hinweg fegen. Damit das Spiel realistisch ist, müsste man die Einnahmen Böhmens um 90 Prozent kürzen. Die Böhmischen Einnahmen sind jenseits von gut und böse und durch nichts zu begründen.