PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Civilization VII



Thomasius
08.06.24, 16:53
Civ VII wurde für 2025 angekündigt.
Erste nähere Infos soll es im August geben.
https://www.gamersglobal.de/news/292157/civilization-7-fuer-2025-angekuendigt-auch-fuer-konsolen


https://www.youtube.com/watch?v=pygcgE3a_uY

AG_Wittmann
08.06.24, 22:01
Hoffentlich endlich eine Karte wie damals in Sid Meiers Alpha Centauri und nicht nur ne flache Hühnerbrust mit nem bisschen Gänsehaut dazwischen ...

Montesquieu
09.06.24, 19:38
Joa, keine Vorschusslorbeeren von mir. Aber dezent interessiert bin ich allemal.

[Gast]
09.06.24, 20:02
Hoffentlich endlich eine Karte wie damals in Sid Meiers Alpha Centauri und nicht nur ne flache Hühnerbrust mit nem bisschen Gänsehaut dazwischen ...

Flache Hühnerbrust mit 6 Season Pässen, das ist das Maximum, was wir anbieten können.

Arminus
09.06.24, 20:06
Wäre schon froh, wenn sie's nicht mit massig AI-Blub aufblasen.

Thomasius
09.06.24, 20:17
Wir erwarten nichts.
Mit CIV 5 und 6 wurden Wege eingeschlagen die uns nicht gefallen und wir können uns nur schwer vorstellen, dass man eine 180° Wende hinlegt und wieder ein Spiel in der Tradition von CIV 4 macht.

AG_Wittmann
09.06.24, 22:19
Empfand Civ5 eigentlich ganz nett ... das Hauptmenü vom vierten Teil war aber bisher der beste, aber gut, bin noch nicht übers Hauptmenü gekommen.

JoeMill
21.08.24, 00:10
CIV 7 erscheint am 11.02.2025.

- Keine Baumeister
- Keine Bürger die man Feldern zuweist
- Keine CIV 6 Distrikte
- Man sucht sich nach Epochen(3 sind angekündigt) eine Zivilisation aus ala Humankind
- Anführer sind von den Zivilisationen entkoppelt, bleibt der Gleiche während der Partie, wird gelevelt und hat nen Skill-Tree

Und die Embargos für Vorberichte sind gefallen:

https://www.youtube.com/watch?v=RZ1ewnihJOk


https://www.youtube.com/watch?v=-hdttCborLI

Vargr
21.08.24, 01:35
Hm .. das Spiel gibts ja auch fast geschenkt:

https://store.steampowered.com/app/1295660/Sid_Meiers_Civilization_VII/

Eigentlich wollte ich gerade den Vorbestellbutton drücken. Nur jetzt warte ich doch mal lieber etwas. Dafür habe ich einfach schon Civ 6 zu wenig gespielt.

Iche_Bins
21.08.24, 08:10
Hm .. das Spiel gibts ja auch fast geschenkt:

https://store.steampowered.com/app/1295660/Sid_Meiers_Civilization_VII/

Eigentlich wollte ich gerade den Vorbestellbutton drücken. Nur jetzt warte ich doch mal lieber etwas. Dafür habe ich einfach schon Civ 6 zu wenig gespielt.

69,99€ -129,99€ sind fast geschenkt?

Alith Anar
21.08.24, 08:47
Ironie anyone ;)

Mal am Ende bei einem Keyseller schauen.

Montesquieu
21.08.24, 08:50
69,99€ -129,99€ sind fast geschenkt?

22954

123456789

Montesquieu
21.08.24, 09:56
Finde schon die Grafik super.

Viel mehr Civ 5 als Civ 6. :D

22955

Mariu
21.08.24, 10:21
Ich seh den Gameplay-Trailer nirgendwo verlinkt? Dann mach ich mal:


https://www.youtube.com/watch?v=Tc3_EO6Bj2M

Vargr
21.08.24, 10:26
69,99€ -129,99€ sind fast geschenkt?

Das war ironisch gemeint. Deshalb auch mein zweiter Satz!

Thomasius
21.08.24, 11:27
Das letzte CIV für welches wir Geld gezahlt haben was CIV IV. Auch CIV VII wird es in absehbarer Zeit in irgend einer Aktion umsonst geben.
CIV V und CIV VI wären uns auch kein Geld wert gewesen. Als CIV-Spieler der ersten Stunde und früherer begeisterter Spieler der Serie ist seit CIV V alles eine einzige Enttäuschung.

Max-Power
21.08.24, 13:00
Und hier noch das Vorschau Video der Gamestar

https://youtu.be/9VxjuJCh9VQ

Arminus
21.08.24, 14:26
Befahrbare Flüsse für 70 €... :schande:

Arminius
21.08.24, 15:20
Zum Glück Unserer Geldbörse haben Wir gestern Abend nichts gehört, was Uns auch nur zum Geldbörsenzucken bringen würde. Für Uns, ebenfalls ein Spieler dieser Reihe seit Anbeginn, als die Welt noch öd und leer war (1990), hat diese Spielereihe mit Civ4 ihren Höhepunkt erreicht. Civ5 wurde ausgelassen, Civ6 zum kleinen Preis gekauft. Es riss Uns nicht vom Hocker. Bei Civ7 sind Wir nur gespannt, was es für Zitate für die jeweiligen Forschungen geben wird. :) Die Zitate waren bei Civ6 das Beste am ganzen Spiel. ;)

Montesquieu
21.08.24, 15:40
Na, Civ 5 ist doch nach 2 das beste der Reihe. :)

[Gast]
21.08.24, 16:13
CIV VII sieht aus, als hätte man Humankind gesehen, gedacht, dass ist der große Wurf eines Konkurrenten, sich daran orientiert und dann ist Humankind gefloppt und jetzt kommt man davon nicht mehr weg.

Reingemischt wurde eine Prise Big4 Beratung "wenn Anführer jede Nation führen können, können sie viel einfacher neue Anführer verkaufen" und schon sind wir hier.

Tex_Murphy
21.08.24, 16:31
Uns hat - wie Wir sicherlich schon häufiger erwähnt haben - Civ 6 sehr gut gefallen; Wir haben zum Release gekauft, und auch die DLCs umgehend erstanden. Und auch Civ 7 wird von Uns definitiv vielleicht erstanden, dann auch zum Release, aber wahrscheinlich per Keyseller. Die Civ Reihe ist für Uns einfach pure Entspannung. Die Einstellungen des Schwierigkeitsgrades, der Siegbedingungen, Weltgrößen etc lassen ein immer entspanntes, und dennoch herausforderndes Spielerlebnis für Uns zu. Und Wir haben schon Geld für Spiele ausgegeben, in die Wir weit weniger Zeit gesteckt haben.
Jaja, die KI ist schlecht, aber für Uns ist sie mehr als ausreichend gut. Sie wird auch in Teil 7 schlecht und für Uns ausreichend gut sein. Und kein Konkurrent, sei es Humanworld, Old World oder Millennia hat es bisher geschafft, einen ähnlichen Sog zu entwickeln wie Civ. Daher - wenn nicht ein absoluter Totalausfall absehbar ist, werden Wir Civ 7 sofort erstehen.

habakuk
21.08.24, 16:36
CIV VII sieht aus, als hätte man Humankind gesehen, gedacht, dass ist der große Wurf eines Konkurrenten, sich daran orientiert und dann ist Humankind gefloppt und jetzt kommt man davon nicht mehr weg.

Ja, vor allem das Wechseln des Volkes beim Epochenumbruch ist eine sehr seltsame Neuerung, die sich ja wohl bei Humankind überhaupt nicht bewährt hat. Uns hat das davon abgehalten, das Spiel überhaupt auszuprobieren.
Zwar versucht CIV VII, dieses Feature etwas nachvollziehbarer zu gestalten, aber Wir sind – neutral ausgedrückt – mal sehr gespannt, ob das klappt.

Montesquieu
21.08.24, 16:37
CIV VII sieht aus, als hätte man Humankind gesehen, gedacht, dass ist der große Wurf eines Konkurrenten, sich daran orientiert und dann ist Humankind gefloppt und jetzt kommt man davon nicht mehr weg.

Reingemischt wurde eine Prise Big4 Beratung "wenn Anführer jede Nation führen können, können sie viel einfacher neue Anführer verkaufen" und schon sind wir hier.

Tja, irgendwie schon.

Bis hin zu den Kleinstädten. Ist schon krass inspiriert.

Arminus
21.08.24, 16:46
Und bei influence musste ich an Civ BEs totale Demontage des Diplomatiesystem durch die Einführung von Diplomatic Capital in Rising Tide denken. :uhoh:



Gibt's eigentlich für Civ 6 eigentlich eine Vox Populi-äquivalente Total Conversion? Nach über 3000 Stunden würde ich auch gerne mal was anderes als Civ 5 in die Hand nehmen, aber mir war das mit den Vampiren einfach zu dümmlich und mit Civics viel zu stressig.

Thomasius
21.08.24, 17:20
Maurice Weber erzählt in seinem Video über die Beweggründe von verschiedenen Designentscheidungen bei CIV VII.
Wir halten es für nicht unwahrscheinlich, dass hier weniger von Humankind kopiert wird als man denkt, sondern die Designer auf die gleichen Problemstellungen zu ähnlichen Antworten gekommen sind.
Grundsätzlich sind wir der Meinung das die CIV-Reihe mit CIV IV nahezu perfekt war und seit dem krampfhaft versucht wird etwas was perfekt ist zu verbessen, um es den Spielern erneut zu verkaufen.
Es gibt aber Spiele die so wie sind einfach nahezu perfekt sind und jeder Versuch des Verbesserns ein Verschlimmbessern wird.

Mortimer
21.08.24, 17:53
Am 24.09. erscheint "Ara - History untold". Das sieht für uns nach einem echten Herausforderer für Civ aus. Gut, das gilt noch abzuwarten, aber möglicherweise muss sich ein Civ VII dann ganz schön strecken...


https://www.youtube.com/watch?v=1iF4gAZnZF4

AG_Wittmann
21.08.24, 22:36
Mee, man spielt noch immer auf ner Hühnerbrust .. ach komm schon Firaxis, warum keine richtige Topographie wie in Sid Meiers Alpha Centauri?

McMacki
22.08.24, 14:08
Wir finden es sehr schade, dass man den Kampf nicht aus Humankind übernommen hat. Das war zwar gerade für manche Stadtkämpfe nicht immer perfekt, aber allgemein fanden wir den Kampfscreen mit dem Layer ziemlich genial und jedem System von Civ bisher überlegen

Mariu
22.08.24, 14:11
Am 24.09. erscheint "Ara - History untold". Das sieht für uns nach einem echten Herausforderer für Civ aus. Gut, das gilt noch abzuwarten, aber möglicherweise muss sich ein Civ VII dann ganz schön strecken...


Die Civ herausforder sind so wie WoW-Killer, die werden hochgejubelt und dann ist Civ doch wieder vorne.

Der einzige echt Civ-Killer war eigentlich Alpha Centauri.

Montesquieu
22.08.24, 17:09
Oder ganz früh das erste Colonization. :ja:

Aber vor Civ 2 halt.

Aber: Auf diesem Hügel sterbe ich. "Call to Power 2" war besser als Civ 3!

Thomasius
22.08.24, 18:20
Aber: Auf diesem Hügel sterbe ich. "Call to Power 2" war besser als Civ 3!

Kann man so sehen.
CIV III war zwischen CIV II und CIV IV auch ein kleiner Hänger, auf jeden Fall kein Meilenstein wie der Vorgänger und der Nachfolger.

X_MasterDave_X
25.08.24, 20:05
Bin seit Teil Civ1 glühender Verehrer der Spiele-Serie. Und den Teil hab ich schon auf dem Amiga gespielt. Danach nochmal auf dem PC. Bestimmt hunderte oder tausende von Stunden damals als Schüler. CIv2 auch sehr geliebt und gesuchtet. Teil 3 hab ich am wenigsten gespielt, aber das kam daher weil ich da gerade frisch verheiratet und anderweitig beschäftigt war. Dennoch ein klein wenig kannte ich es auch. Die beiden Call to Powers kenne ich kaum. Teil 1 ein wenig und Teil 2 gar nicht gespielt. Civ4 war ok, aber dort nervte mich durch den Wechsel auf 3d bedingt die weitaus schlechtere Grafik. Das Spiel selbst war aber ganz gut. Nur am Ende etwas zu ausufernd wegen der Konzerne. Den Wechsel zu den Hexagonen ab Teil 5 habe ich sehr begrüßt....die Vierecke sind halt Relikte uralter PC-Techniken. Schon die Brettspiele in den 70igern hatten Hexagone. Die einzig halbwegs gute Art Landschaften darzustellen, wenn man nicht gleich Provinz-basierte Gebiete nimmt wie in Paradox-Spielen.

Speziell die Grafik bei Civ5 war sehr schön, auch die Herrscher Darstellungen, und ebenso die gemalten Bilder...ein Augenschmaus. Klar die KI war ab Civ5 durch die 1 Einheit per Feld sehr überfordert. Aber spielerisch wollten die meisten eh nicht mehr zu dem "Stack of Doom" zurück kehren der in Civ4 das Taktieren fast witzlos machte. Da gewann schlicht derjenige der mehr produzieren konnte. In höheren Leveln bei den Boni natürlich die KI. Das war nicht mehr fordernd, das war schlicht billig. Klar, dass da die KI bei vielen Spielern verklärt selbst heute noch als überragend angesehen wird. War sie natürlich nicht. Da mussten sich die Programmierer in Civ5+6 weit mehr Tricks ausdenken um die KI halbwegs zur Gefahr zu machen. Und langfristig hat das auch geklappt. Die KI ist über die Jahre seit dem Release von Civ5 massiv verbessert worden. Und wenn man bedenkt dass die KI in CIv6 sogar noch weiter gegängelt wurde durch massive Vorteile bei den Verteidigern, wie 2 Stadtdistrikten mit der Möglichkeit bis zu 4x zurück zu schiessen...das schaffen ja kaum menschliche Gegner zu überwinden, wenn man nicht massivst überlegen ist im Angriff. Und bei Städten die über Gebirge schwer erreichbar sind, kann das fast unmöglich werden.

Deshalb hatte ich auch für den Nachfolger gehofft, dass die Verteidigung weniger verstärkt wird, und der Angriff für die KI erleichtert. Das scheint vermutlich auch geschehen zu sein. Alleine dass die KI jetzt auf das Feature der Armeen (mit bis zu 6 Einheiten) zurück greifen kann, wird ihr massiv helfen. So gesehen, ist das eine halbe Rückkehr zum Civ4 Kampfsystem. Wieder ein kleiner Stack of Doom, aber eben nur mit maximal 4-6 Einheiten. Und zum Kampf muss man sie erst wieder ausrollen, um letztendlich einzeln zu kämpfen. Gute Zwischenlösung meiner Meinung nach. Damit könnte die KI vom Release an bereits kompetenter wirken, wenn endlich mal wieder von der KI Städte erobert werden. Denn wenn wir ehrlich sind, so etwas hat im größeren Stil Civ6 kaum noch geschafft. Dass gar ganze Nationen einverleibt werden in einem Krieg war ohne Mods kaum möglich. -- Ich hatte ja zuletzt von einer Mod berichtet die das für Civ6 stark verbesserte und man endlich sah wie mehrere Städte erobert wurden.

Was die übrigen Änderungen angeht bei Civ7, bin ich gespaltener Meinung. Die Landschaftsgrafik ist wieder mehr zum Realitätslook zurück gekehrt, wie zuletzt in Civ5. Ich habe immer so das Gefühl dass man seit der moderneren Grafik das immer abwechselnd realistisch oder comic-mäßig macht. Civ4 war totaler Comic-Look (und das in hässlich...was damaligen schlechten Grafikkarten geschuldet war), 5 war das realistischer, 6 comic, und 7 nun wieder realistischer. Ich vermute mal Civ8 wird wieder den comic-look bekommen.

Trotz dem angestrebten Realitätslook muss ich aber sagen, dass ich die Landschafts-Darstellung und die Einheiten zwar gut finde, die Herrscher sehen aber extrem billig aus. Da waren ja die Civ5-Herrscher noch schöner. Und die jetzigen Gemälde sind auch kein Vergleich zu Civ5, sehen total billig aus. Auch dieser angestrebte Look dass man auf der Karte gleich alles erkennen soll...sorry, mit den vielen Häusern auf der Karte wird das eher schwierig, und weit unübersichtlicher als bei den ganzen Vorgängern. Ich spiele ja hier immer noch Civ und nicht SimCity. Aber das wird erst die Zeit zeigen ob man sich schnell an die neue (Un)übersichtlichkeit gewöhnt.

Die Trennung der Herrscher zu den Völkern sehe ich zwiegespalten. Klar in Civ7 wurde massiv von der Konkurrenz Humankind geklaut. Aber tatsächlich sind die Herrscher die eigentlichen Spieler im Spiel, und die sollten erkennbar und einen Charakter haben. Deshalb ist die Lösung hier besser, bekannte Persönlichkeiten zu haben anstatt die Humankind KI-Wischiwaschi-Typen, die man nur an der Farbe wieder erkannte. Dass die Völker aber dann gewechselt werden ist grenzwertig. Das wird mir sicherlich schwerfallen. Bei manchen Wechseln mag es ja noch passen, wenn ein Cäsar die modernen Italiener führt, oder ein mittelalterlicher deutscher Kaiser die modernen Deutschen. Aber wenn dann halt die Pharaonin die Mongolen anführt, sieht das irgendwie lächerlich gekünstelt aus. Klar waren auch steinzeitliche US-Amerikaner lächerlich, aber das war halt immer schon der Reiz und das Erkennungszeichen von Civ....wenn Steinzeit-USA Keulenträger gegen panzerfahrende Römer kämpfen konnten. Ist halt Civ.

Das Abschaffen der Arbeiter werde ich nicht vermissen. Manches sollte gestream-lined werden. Ist vielleicht auch gut dass es anfangs keine Keulenkämpfer zum Start gibt. Und das man zuerst wohl einen Späher baut der auch nicht erobern kann. Damit ist die Gefahr gebannt das früh Gegner versehentlich ausgelöscht werden. Dagegen geht man ja schon seit einigen Vorgängern vor. In Civ1 konnte man kampflos die Hauptstadt des Gegners betreten und das wars dann für ihn, bei nur 1 Stadt.



Natürlich werde ich mir zum Release auch wieder Civ7 holen. Die Serie ist der totale Anfang meiner Strategie-Spiele-Sucht. Paradox und seine Spiele kam erst später dazu.

Ich hoffe allerdings dass wir nicht wieder 2-3 Jahre warten müssen bis die KI in Civ7 wieder halbwegs als gleichwertiger Gegner agiert. Denn in Civ5 waren die ersten 3-4 Jahre schmerzhaft...und selbst in Civ6 war es anfangs lahm.
Hoffe das Streamlinen mancher Features hilft wirklich speziell der KI. Denn die hat immer jede Hilfe bitter nötig.

Alith Anar
29.08.24, 12:46
Falls mal jemand selbst einen Blick auf Humankind werfen will ...
bei cdkeys.com gibt es die definitiv Edition (inkl aller DLC) für 4 Euro

Iche_Bins
01.09.24, 00:44
Falls mal jemand selbst einen Blick auf Humankind werfen will ...
bei cdkeys.com gibt es die definitiv Edition (inkl aller DLC) für 4 Euro

Wir haben uns von unserer Gier leiten lassen (Das spiel machte uns damals im Gamepass noch spaß) und zugeschlagen.

Unser firefox zeigte uns als wir den KEy abholen wollten jedoch folgendes:
https://i.imgur.com/qOgTcwf.png

Daher die Frage? Ist die Seite legitim?

Wir haben ja ein VPN den wir zwischenschalten, aber nicht dass die Keys geklaut sind ... jetzt sorgen wir uns doch, dass wir den entwicklern eher schaden...

dooya
01.09.24, 11:29
Die Meldung wird vom UBlock-Addon erzeugt und warnt davor, dass im Link ein Referal enthalten ist (d.h. die Ausgangsseite verdient Geld dafür, dass sie Kunden zur Zielseite leitet). Das erlaubt für sich genommen keinerlei Aussage darüber, wie legal oder illegal die Zielseite ist. Auch bei vollkommen legalen Seiten mit vollkommen transparentem Referral* würde Ublock anschlagen.


*Vollkommen transparent im Sinne, dass auf der verlinkenden Webseite der Link als Werbelink gekennzeichnet ist.

Alith Anar
01.09.24, 13:51
Habe bisher keine Probleme damit gehabt. 2x würde mir der Key nicht innerhalb von Minuten angezeigt, dann kurz eine Mail im Online-Formular und 10 Minuten später war es erledigt.

Bisher habe ich meine Keys aber immer über die Verkaufsliste angezeigt bekommen. Und keine Fehler gehabt.

X_MasterDave_X
01.09.24, 14:52
Habe heute gelesen dass die Entwickler vor kurzem erwähnt haben dass Civ7 den umstrittenen Kopierschutz Denuvo nutzen wird.
Das wird der Community extrem sauer aufstossen. Wäre nicht das erste Game dass wegen Denuvo Review-gebombt wurde.

https://www.pcgameshardware.de/Civilization-7-Spiel-74716/News/Denuvo-Kopierschutz-umstritten-Entwickler-Produktseite-1454848/

Mortimer
02.09.24, 20:31
Habe heute gelesen dass die Entwickler vor kurzem erwähnt haben dass Civ7 den umstrittenen Kopierschutz Denuvo nutzen wird.
Das wird der Community extrem sauer aufstossen. Wäre nicht das erste Game dass wegen Denuvo Review-gebombt wurde.

https://www.pcgameshardware.de/Civilization-7-Spiel-74716/News/Denuvo-Kopierschutz-umstritten-Entwickler-Produktseite-1454848/

Die Reaktionen im Steam-Forum sind auch entsprechend...

Montesquieu
02.09.24, 21:10
Gnaaa,

Denuvo läuft zwar unter Linux, kann aber zu Problemen führen. Na ja, schauen wir einmal, was die anderen machen. Das wird auf jeden Fall jetzt kein Vorbesteller-Titel für mich werden.

JoeMill
12.09.24, 23:38
Heute hat der erste Dev Livestream stattgefunden, bei dem das Erste der 3 Zeitalter vorgestellt wird und man einiges an Ingame sieht. Es wird auch ein Zeitalterwechsel geteasert.


https://www.youtube.com/watch?v=JjUdkPW3zLg

Parallel dazu auch das erste Dev-Diary:
https://civilization.2k.com/civ-vii/news/dev-diary-1-ages/

Arminus
09.11.24, 14:34
Noch mal realisiert, dass das Spiel keine Worker oder ähnliches mehr hat und erst mal von der Wishlist genommen. (Und wer weiß, Civ 5 habe ich auch erst nach dem ersten Addon geholt...)

Alith Anar
09.11.24, 17:01
Geht vermutlich in Richtung Civilisation Call to Power. Da gab es ja auch keine Worker sondern wurde alles aus aus einem Punktepool bezahlt,

Tex_Murphy
10.11.24, 12:52
Ich hab es noch immer auf der Wishlist. Da steht es gut und frisst kein Brot. Von Berichten derzeit lasse ich mich nicht verrückt machen. Ich bin bei Civ immer gern bereit, den Vollpreis zum Launch zu zahlen, und bisher habe ich es nicht bereut. Ich werde den Release abwarten und anhand der sicherlich zahlreichen Reviews entscheiden, ob es was für mich ist.

Mariu
13.12.24, 19:28
Maintrack ist mal wieder gut:


https://www.youtube.com/watch?v=jOF9v-W6kdc

[Gast]
19.12.24, 18:32
Neustes Detail:

Es gibt 3 Zeitalter. Die sind für alle gleich.

In Hauptspiel sind aber nur 2. Die Moderne kommt später.

Take2 kennt echt keine Scham mehr.

Mortimer
20.12.24, 19:22
Neustes Detail:
Es gibt 3 Zeitalter. Die sind für alle gleich.
In Hauptspiel sind aber nur 2. Die Moderne kommt später.


Soweit wir sehen, ist die Moderne schon drin, aber nur bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Nachkriegszeit, Gegenwart und nahe Zukunft wird es dann wohl nur per DLC geben. Wieder eine zweifelhafte Entscheidung, die zu massiver Kritik führt...

X_MasterDave_X
21.12.24, 01:14
Da sich jedes Zeitalter komplett anders spielen soll (für jedes Zeitalter ein eigenes Forschungsfeld und Einheiten), wird sich wohl auch das spätere (nach dem 2. Weltkrieg) Zeitalter wieder anders spielen. Man könnte damit argumentieren dass Civ in den letzten Teilen auch immer schon mindestens 2 DLC/Addons und manchmal sogar auf der gleichen Engine ein Nachfolge-Vollpreis-Spiel verkauft hat. Bei Civ5 zb Beyond Earth. Und jedes der vorherigen Addons/DLC hatte neue Spielmechaniken. So gesehen könnte man argumentieren, dass das 1. Addon auch eine Fülle neuer Spielmechaniken (eines ganzen Zeitalters....der Moderne) mitliefert. Vielleicht ist dann das 2te DLC ein Beyond Earth ähnliches Spiel wo man im 5. Civ-Zeitalter die Galaxis, oder zumindest Alpha Centaury kolonisiert.

Wenn die Veränderungen sehr gravierend sind würde sich womöglich ein DLC-Preis rechtfertigen lassen. Wenn man beide Augen zudrückt....zumindest. ;)

Ich hoffe aber dann dass man bei Civ8 nicht nur noch 1 Zeitalter bei Release bekommt....mit 4 weiteren Addons je Zeitalter.



P.S.: Ich persönlich fand das Civ im Endgame eh eher lahm....und langweilig. Musste mich oft zwingen das Spiel bis zum Raketenstart durch zu klicken.
Von daher brauche ich aktuell gar keine extra 50 Runden Neuzeit bis zum Wissenschaftssieg. Ich hoffe aber dann dass dieses Addon auch eine spannendere Episode bietet als bisherige lahme Civ-Engames.

Mariu
13.01.25, 12:22
Das Französische Imperium wird von Lafayette (https://civilization.2k.com/civ-vii/game-guide/leaders/lafayette/) geführt.

Hab vor ein paar Tage erst Hero of Two Worlds als Buch (https://www.amazon.de/-/en/Hero-Two-Worlds-Lafayette-Revolution/dp/154173033X) gekauft...... Ich fühl mich überhaupt nicht beobachten von Firaxis......

Tex_Murphy
16.01.25, 16:39
Auf gamestar.de (https://www.gamestar.de/artikel/civilization-7-gameplay-30-stunden-gespielt-fazit,3425986.html)gibt es eine Preview, und das klingt gar nicht mal übel. Allerdings auch noch mit viel Luft nach oben.

KIWI
16.01.25, 16:43
Weiter mi Gamestar PLUS...

Wir werden das Fazit nie lesen können :D

EDIT: Werter Tex, wenn ihr selber nicht darauf kommt, wir würden uns über eine pdf sehr freuen... *winkmiteinemganzenwaldgaaaanzgrossenwald*

Tex_Murphy
16.01.25, 16:57
wir würden uns über eine pdf sehr freuen...

Wir hätte hier eine nicht näher bezeichnete pdf herumliegen, aber... wie können Wir die Euch zukommen lassen?

Vargr
16.01.25, 18:04
https://www.youtube.com/watch?v=HTXxmaPdBSs

Max-Power
16.01.25, 19:02
https://youtu.be/1Nt5AfTMWFE

Vargr
16.01.25, 19:30
Also doch die super duper Sammleredition kaufen ...

Tex_Murphy
16.01.25, 20:50
Mal sehen, was die keyseller dann so zu bieten haben.

X_MasterDave_X
16.01.25, 22:34
Mal sehen, was die keyseller dann so zu bieten haben.

was ich so bei den eher sicheren Anbietern gelesen habe: 50€ statt 70€, und 90€ statt 130€ für die Superdumper-Version mit den 2 DLC dabei.
Also im Prinzip das selbe wie schon bei Civ5/6. Habe dort auch schon bei den Keysellern gekauft zum selben Rabatt.

Das Gemaule um die hohen neuen Preise finde ich demenstprechend alzheimermäßig, denn damals waren die Vorgänger auch nicht viel billiger.

KIWI
17.01.25, 09:01
Immer diese YT Videos... Gibt es nichts mehr vernüftiges zu lesen in dieser Welt :rolleyes: :D
Könnt ihr jungen Leute keine texte mehr lesen... :gluck:


Das Gemaule um die hohen neuen Preise finde ich demenstprechend alzheimermäßig, denn damals waren die Vorgänger auch nicht viel billiger.

Wir erinnern uns noch an die Preise von den Panzer Strategiespiele, da mußten wir 110 DM zahlen, dass war uns immer viel zu viel als Schüler.... Konnten wir uns nie erlauben zu kaufen. Unsere Kinder jetzt schon.... Ok, sie werden immer blöd angeschaut, wenn sie nach einer Disketten fragten und mit DM zahlen wollten... Aber das ist eine andere Geschichte....
Schöne Grüße vom Reich..., äh KIWI

Tex_Murphy
17.01.25, 12:15
Das mit den hohen Preisen ist ja auch immer relativ zu sehen. Wenn ich für ein Civ, das mich (hoffentlich) mehrere hundert Stunden beschäftigt und unterhält, 70 oder 90€ ausgebe, tut mir das weniger weh, als gäbe ich 50 oder 60€ für ein Spiel aus, das mich "nur" 40 Stunden beschäftigt.
Was ich bisher von Civ7 mitkriege, lässt mich aber darauf hoffen und schließen, dass ich das Spiel auch in 5 Jahren noch regelmäßig spielen werde, und das ist es mir dann echt wert. Eine Schande, ich weiß.:D

hohe_Berge
17.01.25, 13:48
was ich so bei den eher sicheren Anbietern gelesen habe: 50€ statt 70€, und 90€ statt 130€ für die Superdumper-Version mit den 2 DLC dabei.
Also im Prinzip das selbe wie schon bei Civ5/6. Habe dort auch schon bei den Keysellern gekauft zum selben Rabatt.

Das Gemaule um die hohen neuen Preise finde ich demenstprechend alzheimermäßig, denn damals waren die Vorgänger auch nicht viel billiger.

Welche sichere Anbieter bevorzugt Ihr?

Glück Auf

Alith Anar
17.01.25, 14:12
cdkeys.com

hatte ich bisher keine Probleme mit.

preusse
17.01.25, 14:47
Ich habe mir jetzt mal ein paar Videos der Anspieler von Civ7 angesehen. Einige neue Ideen sind interessant. Jedoch schreckt mich der Kern der neuen Spielmechanik dann doch ab. Durch das zwanghafte Implementieren eines "Erkundungzeitalters" ist nur ein Kartengestaltungstyp möglich, nämlich der mit zwei Großkontinenten, die durchgehend vom Nordpol bis zum Südpol reichen (mit einer immer freien Passage am oberen und unteren Kartenrand) und ein paar Inseln zwischen den Kontinenten.

Hier habe ich mal die Karten von drei Anspielern aus Youtube herausgesucht:


23837


23838


23839


Das finde ich sehr schade und zudem auch äußerst langweilig. Was mir an den Civspielen und seinen Nachahmern am meisten Spaß macht, ist der Umstand, das man seine Welt nicht kennt! Nun weiß ich immer, dass ich auf einem großen Kontinent nie alleine starte und meine erste Entdeckung bei Befahrung des großen Ozeans wird immer eine Insel sein und danach kommt der andere große Kontinent! Schade! Finde ich persönlich kaum wiederspielenswert! Zumal mir das auch zu "westlich" zentriert und zementiert wirkt für ein Spiel, das eine spielerisch andere, zufällige Menschheitsgeschichte erzählen will.

X_MasterDave_X
17.01.25, 16:08
Welche sichere Anbieter bevorzugt Ihr?

Glück Auf

CD Keys wäre da zb zu empfehlen:

https://www.cdkeys.com/de_de/sid-meiers-civilization-vii-pc-steam-eu?channable=415e9769640053444d434e3750435f455535&__currency=eur&utm_source=google&utm_medium=cpc&gad_source=1&gclid=CjwKCAiAnKi8BhB0EiwA58DA4bTxVRSHRlgIaw8hLN8eTS-NS_eudZUGXI5MZ4UYZcaPdPtUeHDgrRoCfZYQAvD_BwE

oder gleich die Founders Edition für 93, statt 130€. Da sind dann gleich 2 DLC mit dabei.
https://www.cdkeys.com/de_de/sid-meiers-civilization-vii-founders-edition-pc-steam-eu

Habe da auch Anno 1800, Red Dead Redempten 2 und Total War Pharao gekauft. Gab nie Probleme.



@Preusse.
Die Landkarten da schauen mir aus als ob sie die kleinste Karte wären. Kaum Platz für Städte. Bin mir sicher da gibt es auch noch größere Karten.
Und ich denke schon dass es da auch andere Kartenmöglichkeiten gibt, zumindest was ich bisher so auf Gamestar & Kollegen gelesen habe.
Da stand zwar auch was von Nachbarkontinent....aber eben auch dass der von anderen KI-Nationen schon besiedelt war. Von daher denke ich schon dass es da mehrere Kartenskripte gibt.

Mortimer
17.01.25, 20:57
Wir können die Euphorie des Steinwallen nicht mitempfinden. Einige Features finden wir interessant (z.B. die Änderungen beim Militär), der Bruch zwischen den Zeitaltern hat uns hingegen eher schockiert. So wie es aussieht, wird eine Reset-Taste gedrückt und man fängt gewissermaßen eine neue Partie an. Das wirkt nicht organisch, sondern erzeugt Diskontinuität. Im Kalender werden auch gleich Jahrhunderte übersprungen...

Vargr
17.01.25, 21:26
ja es gibt nicht nur positive Stimmen. DrProof ist z.B. nicht so überzeugt. Aber mit den ganzen Videos kann man sich sicherlich ein gutes eigenes Bild machen. Bin auch noch nicht so euphorisch. Habe allerdings auch noch ein paar Vids auf der to do Liste.

Vargr
18.01.25, 00:07
Wir können die Euphorie des Steinwallen nicht mitempfinden. Einige Features finden wir interessant (z.B. die Änderungen beim Militär), der Bruch zwischen den Zeitaltern hat uns hingegen eher schockiert. So wie es aussieht, wird eine Reset-Taste gedrückt und man fängt gewissermaßen eine neue Partie an. Das wirkt nicht organisch, sondern erzeugt Diskontinuität. Im Kalender werden auch gleich Jahrhunderte übersprungen...

Haben uns gerade mal den Zeitalterpart bei Steinwallen angeschaut und sind auch eher skeptisch, dass das für uns was ist.

Max-Power
18.01.25, 13:21
Ich bin auch noch sehr skeptisch.
Der Kulturwechsel und dann auch noch die Random Leader gefallen mir überhaupt nicht.
Andererseits, denke ich das es da schnell Mods geben wird die das ändern.

https://www.youtube.com/watch?v=ptXfFHsw8x4

Mortimer
26.01.25, 21:09
Wir sind stark hin- und hergerissen. 69,99 nur für die Basis-Edition ist schon eine Hausnummer. Von den anderen Editionen wollen wir gar nicht erst reden. Wir kaufen zwar gerne und können es uns auch leisten, aber diese Preise sind grenzwertig: ein Sprung von 30 Euro pro Edition, obgleich die Beschreibung der Zusatzinhalte nicht danach klingt, als seien diese den Aufpreis wert. Zur Basis-Version lassen wir uns überreden, aber dieses ominöse Denuvo wollen wir eigentlich nicht auf der Festplatte haben. :think:

Arminius
27.01.25, 08:30
Wir sind noch mit Millennia beschäftigt. :) Wir werden es sehr wahrscheinlich überspringen wie damals Civ 5 und wünschen allen kommenden Spielern viel Spaß mit dem 7. Teil.

Vargr
03.02.25, 20:38
https://www.youtube.com/watch?v=ZVVxcg8WEVU

Max-Power
03.02.25, 21:10
https://youtu.be/EzpZv3v3_sQ

Greenhorn
04.02.25, 00:39
https://www.youtube.com/watch?v=i4QlPPwTRF0

X_MasterDave_X
04.02.25, 02:36
Gamestar vergibt 82% im Review Test: https://www.gamestar.de/artikel/civilization-7-test-steam-review-wertung,3426998.html

Das ist eigentlich eine Ohrfeige für ein CIV-Spiel. Sogar noch schlchter als für CIV5 das 85% bekam. Und das war zum Release grottenschlecht...speziell die hirntote KI damals.

KI soll hier zu Beginn besser sein, aber ab der Moderne wieder ziemlich hirntot sein. Hört sich nach Early Access an. Nicht gut! :(

[Gast]
04.02.25, 08:07
70€ Early Access, nächsten Monat kommt der erste DLC.

Klassischer Take2.

In 3 Jahren, wenn die Complete Edition rauskommt, wird es interessant. Dass man heute noch miese KI macht, ist echt unverständlich. Schon in CIV 5 haben Forscher eine unbesiegbare KI ohne Cheats entwickelt. Warum man da nicht mal etwas dreht und wendet, ist echt unbegreiflich.

Montesquieu
04.02.25, 15:36
Tja, dann lasse ich das erst einmal aus und es soll sich entwickeln.

Musste ich mit dem 4er aus Mangel an potentem Rechner auch machen und war nicht das Schlechteste.

Vargr
04.02.25, 18:44
Jupp, für Early Access sind mir die Kurse zu hoch.

Tex_Murphy
04.02.25, 20:46
Das Positive ist aber immerhin, dass die grundelgenden Spielmechaniken hinsichtlich der Zeitalter und Kulturwechsel gut zu funktionieren scheinen, das Spiel also nicht vom Kern her kaputt ist. Es muss also nicht von Grund auf neu gedacht und gemacht, sondern nur poliert und repariert werden. Das stimmt mich zuversichtlich, aber meinen ursprünglichen Plan, einem Releaskauf, werde ich nicht durchführen. Da warte ich dann doch auch lieber noch etwas.

Mortimer
09.02.25, 21:22
Neugierde und pure Kauflust haben uns dazu getrieben, alle Bedenken über Bord zu werfen, und die Deluxe-Edition zu erstehen. Dank des "Advanced Access" konnten wir heute auch schon etwas anspielen. Viel sagen lässt sich noch nicht, aber der Ersteindruck ist nicht der schlechteste. Im toxischen Steam-Forum schlägt dem Spiel beispielloser Hass entgegen, es gibt aber auch Zustimmung. Nicht wenige haben wohl auch technische Probleme, bei uns ist es (bisher) anstandslos gelaufen. Wir sind kein Civ-Veteran und heulen deswegen auch nicht irgendwelchen alten Features hinterher. Es scheint aber nicht die Komplexität und Spieltiefe eines Millennia zu erreichen (was man anhand der Previews schon erahnen konnte). Die Grafik ist nett, bleibt aber unseres Erachtens hinter Ara zurück. Aber wir haben Lust auf mehr.

X_MasterDave_X
10.02.25, 00:40
Habe es auch schon seit dem 06.02.25 angespielt....ist ganz nett.

Aktuell kann ich aber auch noch kein richtiges Urteil abgeben....manches wirkt besser als der Vorgänger, manches schlechter, vieles völlig anders.
Werde noch etwas brauchen um mir eine Meinung zu bilden. Als Civ Fan der ersten Stunde, seit Teil 1 dabei kenne ich auch die Vorgänger, und habe eigentlich jeden Teil geliebt udn bis auf Teil 3 auch ausgiebig gespielt, Teil 3 nur ein wenig.

Die Civ-Reihe und die HoI Reihe von Paradox sind eigentlich meine großen Strategie-Favoriten, schon seit es die Spiele gibt.

Colonel Chris
10.02.25, 12:23
Ich habe Teil 6 auf der Platte und nie gespielt... Vielleicht hole ich mir 7 in 5 Jahren oder so, wenn alle DLCs günstig zu haben sind und das Spiel läuft. :D

Arminius
10.02.25, 15:51
Ich habe Teil 6 auf der Platte und nie gespielt... Vielleicht hole ich mir 7 in 5 Jahren oder so, wenn alle DLCs günstig zu haben sind und das Spiel läuft. :D

Letzteres werden Wir wahrscheinlich auch machen, wobei Wir gerne nur die geraden Teile dieser Spielreihe kaufen. Vielleicht holen Wir Uns auch erst Civ 8 zur Rente, falls es dann beides noch geben sollte.

Max-Power
15.02.25, 23:07
Sie hätten auch ruhig mal das grottige User Interface ansprechen können :teufel:


https://youtu.be/uUeHqoYQDd0

[Gast]
16.02.25, 00:20
Maurice spricht wenigstens einen Punkt an.

Civ 6 ist mit 160.000 Spielern Peak gestartet. Und das kam ja auch nicht gut an, am Anfang.
Civ 7 ist jetzt bei einem Peak von 85.000 Spielern.
Das ist kommerziell ein Desaster für so eine große Marke, Marketingkampagne (wir bekommen immer noch Werbung für CiV 7) und Entwicklungsbudget.

Mit dem Trend Spielestudios zu schließen oder zu verkleinern, wird Take2 womöglich ähnlich reagieren wie EA auf Dragon Age Veilguard, die am ersten Wochenende auch bei 80.000 Spielern in der Spitze ankamen.
Dann kommt das geschnittene Zeitalter nicht mehr. Oder andere Dinge, die jeder erwartet.

X_MasterDave_X
16.02.25, 00:52
Ich glaub CIV7 ist "too big to fail". Denen war sicherlich klar, dass die erhöhten Preise und dem fehlenden Zeitalter eine Fan-Wut generieren wird. Das war absehbar, aber es wurde bewusst in Kauf genommen.
Viele haben einfach nicht zu Release gekauft, und warten nun einfach das erste große DLC ab bei dem das 4te Zeitalter mit dabei ist. Wenn der Publisher die Preise hoch belässt, wie auch bei Baldurs Gate 3 zum Beispiel, wird der Spieler nicht auskommen, und später noch genauso viel zahlen müssen.

Die Frage wird jetzt eher sein, ob das Spiel gut genug ist, damit die CIV6 Spieler auf Civ7 dauerhaft wechseln. Ich selbst habe gerade meine erste Partie durch, und bin nicht restlos begeistert. Da ist vieles von der Spielemechanik verschlimmbessert worden. Habe das gerade im Civ-Forum geschrieben.


Hier mal im Anhang:






Also ich habe gerade mit 44 Stunden meine erste Partie durch. Vieles ist nett und teilweise auch gute neue Ideen, aber manche Sachen sind einfach nicht wirklich besser, sondern sogar nerviger geworden.

Und da meine ich speziell das Dauer-Durchklicken der neuen Felder im letzten Zeitalter. Da hatte ich dann 23 Städte, und musste zu jedem Rundenanfang für mindestens 5-6 Städte ein neues Feld auswählen das bevölkert werden soll. Da war mir die alte Mechanik aus den Vorgängern aber lieber. Da sind Städte auch ständig gewachsen, aber davon bekam man nix mit, die KI hat das selbstständig verwaltet. Sowohl in welches Feld nun vergrößert wird, als auch wie die Bevölkerung welche Felder abbaut. Ich dachte das SPiel soll besser werden, aber das ist einfach nur wesentlich schlechter als in den Teilen zuvor. Wenn ich damals entscheiden wollte welches Hexfeld angegliedert wird, konnte ich das für Geld tun. Und man überlegte sich oft, ob es das Geld wert ist. Wenn man mal mehr Produktion oder Nahrung benötigte hat man manuell umgestellt, oder die 3 möglichen Voreinstellungen benutzt.

Aber dieses aktuelle CIV7 Feature ist einfach nur zeitraubend und affig. Man kann nicht mehr optimieren, muss aber zu jedem Rundenanfang erst mal 4-6 Felder auswählen. Speziell wenn die Städte dann eh voll sind, klickt man die ganzen blauen Spezialisten-Felder voll, die eh alle gleich sind. Wow was für ne "strategische Entscheidung". Wer hat sich dieses Konzept überlegt? Bringt keinen spielerischen Mehrwert nur erneute Klickarbeit. Darauf würde ich gerne verzichten.

Und gleichzeitig zu dieser nervigen Arbeit muss ich zum Rundenbeginn auch noch 4-5 wahllos von der KI herausgesuchte Gemeinden durchsehen, ob ich dort vielleicht was kaufen will. NEIN will ich nicht...nerv mich nicht Spiel!! Wenn ich irgendwo was kaufen will, melde ich mich schon. Kann man dieses dumme "Feature" irgendwo abschalten?

Stattdessen hätte ich gerne das Feature dass er mich darauf aufmerksam macht, wo bei den ständigen Überschwemmungen wieder mal 4 Felder unbrauchbar geworden sind, damit ich sie reparieren kann. Vielleicht sogar ne Option dass er das eigenständig macht. Bei den Billig-Preisen von oft nur wenigen Münzen macht das Reparieren per Produktion eh keinen Sinn. Und wieso laufen in jedem Spielzug 2-3 Flüsse über?? Das ist ja 5x schlimmer als zu CIV6 Zeiten wenn im Endgame das Wetter verückt spielte. Und dabei habe ich die Katastrophen eh auf "minimum" gestellt. Was soll das ganze überhaupt...macht null Spaß!!!

Apropos "Null Spaß", auch diese Endzeitkrisen sind nicht wirklich spannend...sondern einfach nur nervig. Dieses überall Ärzte hinschicken, die die Krankheit eh nicht beenden, sondern nur den smiley Faktor wieder hochpushen...was für ein Müll!!! Das steht dem Religionsspam auch nicht wirklich nach...ist genauso ein Geklicke ohne jeglichen Spaß. Und dabei kann man die fremden Missionare noch nicht mal abwehren wie in CIV6, sondern einfach wieder neue danach hinsenden und zurück bekehren. Wer hat das Konzept entwickelt? Der gelangweilte Praktikant??? Haben die nie Civ6 gespielt? Mann Mann Mann....wenn ihr keinen Bock auf gute Konzepte habt, dann lasst das Feature Religion halt gleich heraussen.

Auch das Zuweisungs-Feature für die Rohstoffe, finde ich relativ belanglos. Und auch wieder Hyper-nervig, wenn ich 3-5 mal pro Zug darauf hingewiesen werde dass ich Rohstoffe zuweisen soll....obwohl es eigentlich gar nichts mehr zu tun gibt, weil ich alles Relevante eh schon abgefrühstückt habe. So viele unnötige Klicks für nix!!

Firaxis das macht keinen Spaß, das ist ne Arbeitsbeschäftigungstherapie! Wo sind die guten neuen Konzepte?


Beim Zeitalterwechsel bin ich mir noch nicht völlig sicher ob es mir Spaß macht. Daß die ewig bearbeiteten und befreundeten Stadt-Staaten einfach verschwanden, fand ich mega-dämlich. Aber das ist wohl inzwischen behoben. Mal schauen wie es in meiner nächsten Partie aussieht.

Hoffe ich bekomme in der nächsten Parie mehr Spaß. Sonst werde ich wohl bald wieder auf Civ6 zurück wechseln. Wäre echt schade drum, den eigentlich habe ich mich mit 2.400 Stunden bei Civ6 bereits totgespielt.
https://www.civforum.de/showthread.php?116843-Was-ich-an-CIV7-nerviger-finde-als-am-Vorg%E4nger&p=9435100&viewfull=1#post9435100

Performer
16.02.25, 10:42
Ich will ein Remake von Civilization 1. Ja, ich meine genau dies. Back to the roots, und zwar schnell.

Max-Power
16.02.25, 10:47
Ich will ein Remake von Civilization 1. Ja, ich meine genau dies. Back to the roots, und zwar schnell.

Genau, das drittbeste Civ braucht ein 4k+Path Tracing rework

:D

habakuk
16.02.25, 10:54
Wir haben Uns – nachdem Wir das Spiel schon vor Jahrzehnten bei Release gekauft aber nach der Entdeckung von EU2 kaum gespielt hatten – neulich Civ3 Complete für nen knappen Euro gegönnt. Macht genauso viel Laune wie Civ5 (das letzte, das Wir gespielt haben) und läuft wie am Schnürchen. Saubere, übersichtliche Grafik, mehr Content, als Wir jemals werden spielen können, läuft auf jedem Toaster. Was will man mehr?

All das neue Gedöns mit sauteuren DLCs, gekapptem Content, Premium-Editionen und unfertigem Release kann Uns gestohlen bleiben! :tongue:

Performer
16.02.25, 11:29
Saubere, übersichtliche Grafik ...
Ganz wichtiger Punkt!

Thomasius
16.02.25, 11:35
Ich will ein Remake von Civilization 1. Ja, ich meine genau dies. Back to the roots, und zwar schnell.

Das Spiel könnte uns heute keine 10 Minuten begeistern.
Bereits mit Civ. II war das Spiel völlig veraltet.

Arminus
16.02.25, 11:55
Ich will ein Remake von Civilization 1. Ja, ich meine genau dies. Back to the roots, und zwar schnell.Anscheinend wird FreeCiv (https://freeciv.fandom.com/wiki/Main_Page) noch weiterentwickelt. :D


@UI: Habe einen richtigen Schreck gekriegt, als ich das im von Max-Power verlinkten Video gesehen habe, man erkennt ja gar nix. Nervt mich insgesamt bei neuen 4X-Titeln. Ara ist bei mir sehr träge und ich habe nichts von den hochaufgelösten Provinzen, wo man einzelne Menschen rumwuseln sehen kann. Hat keinerlei Infogehalt und wichtiger wäre es, auch rausgezoomt noch die einzelnen Improvements unterscheiden zu können. Als damals Civ 6 erschien, war mein Rechner viel zu lahm für das Spiel, habe die erste Zeit nur auf der alternativen Brettspielansicht gespielt, da hat man dann auch keine Ruinen übersehen. Gut, ich konnte auch bei Civ 5 Streams schon nie verstehen, wenn sich Spieler da Resouce Icons und Tile Yields nicht dauerhaft anzeigen haben lassen.

Performer
16.02.25, 13:27
Das Spiel könnte uns heute keine 10 Minuten begeistern.
Bereits mit Civ. II war das Spiel völlig veraltet.
Ich hatte mit Civ 1 die spannendste Partie ever ... "Ein Turm sie zu knechten" - mein AAR: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=26899
Muss ich endlich mal fertigstellen und dann die Fortsetzung beginnen (mit Alpha Centauri)

Mortimer
16.02.25, 21:29
Wir haben nun erstmals in Civ VII (mit Friedrich als Anführer) einen Epochenwechsel vollzogen und finden das Konzept ganz interessant. Es fühlt sich tatsächlich an, als würde man eine neue Partie starten. Selbst der Rundenzähler wird zurückgesetzt. Andererseits hat man die Vermächtnisse, Wunder und Gebäude aus der ersten Epoche. Uns gefällt das Spiel nach wie vor und wir freuen uns nun darauf, erstmals den Ozean zu erkunden. Wir können aber die Kritik am Spiel grundsätzlich nachvollziehen. Was wir uns vor allem fragen, ist, ob das Ganze nicht zu linear gestaltet ist. Der Spieler wird unserem Eindruck nach schon sehr an die Hand genommen, was das Erreichen der Zeitalterfortschritte usw. angeht.

AG_Wittmann
16.02.25, 22:05
Nicht nur der Rundenzähler wird zurückgesetzt, auch Eure Autosaves ... MUAHAHA!

McMacki
17.02.25, 10:40
Wir haben uns letztens einen Kommentar gelesen, der uns tatsächlich etwas beschäftigt hat. Es ging um das exploration Zeitalter und die Tatsache, dass die Ressourcen für das distant Land hardgecoded sind wie Gewürze, Kakao etc. für die schatzflotten. Das ist eine sehr eurozentrische Sichtweise, dass man ein eigenes Szenario schafft um die europäische Expansion nachzuspielen, vor allem merkwürdig für ein Spiel was ja eben genau seit seinem Bestehen versucht diese statische geschichtsansicht aufzubrechen. Umso bescheuerter als man mit den Azteken oder majapahit den Ozean befährt und solche Ressourcen findet, die mit der eigentlichen Zivilisation stark im Zusammenhang stehen.
Wir haben daran zwei Kritikpunkte. Wenn man schon unbedingt diesen Zeitalterwechsel wollte, dann hätte man es doch anders gestalten können also so „railroading“, man wird ja gerade zu dazu gezwungen jede Partie in diesem Zeitalter ähnlich zu spielen. Was unserer Ansicht genau das Gegenteil ist von einem der Kernaspekte der Civ Reihe. Bei den besten Partien fühlt sich doch jede Reise meiner Zivilisation durch die Zeit einzigartig an, bzw. wir als Herrscher sind frei zu entscheiden wo die Reise hingeht, was eine emotionale Bindung zu unserer Zivilisation herstellt. Dass das gebrochen wurde, und auch noch etwas dilettantisch , dass können wir nicht verstehen.
Und der zweite Kritikpunkt ist natürlich, dass das so dermaßen eurozentrisch umgesetzt wurde. Das passt ja genauso wenig zu civ. Man hätte zumindest die distant Land Ressourcen zufällig machen können. Wie so vieles wirkt es halt hastig umgesetzt, nicht fertig oder einfach schlampig.

sato
17.02.25, 12:15
Mit der Bindung wird ja auch gebrochen indem man z.B. mit dem Deutschen Kaiser die Römer spielt und dann in der nächsten Epoche auf die Ming wechselt?!

Mortimer
17.02.25, 21:59
Wir haben uns letztens einen Kommentar gelesen, der uns tatsächlich etwas beschäftigt hat. Es ging um das exploration Zeitalter und die Tatsache, dass die Ressourcen für das distant Land hardgecoded sind wie Gewürze, Kakao etc. für die schatzflotten. Das ist eine sehr eurozentrische Sichtweise, dass man ein eigenes Szenario schafft um die europäische Expansion nachzuspielen, vor allem merkwürdig für ein Spiel was ja eben genau seit seinem Bestehen versucht diese statische geschichtsansicht aufzubrechen. Umso bescheuerter als man mit den Azteken oder majapahit den Ozean befährt und solche Ressourcen findet, die mit der eigentlichen Zivilisation stark im Zusammenhang stehen.
Wir haben daran zwei Kritikpunkte. Wenn man schon unbedingt diesen Zeitalterwechsel wollte, dann hätte man es doch anders gestalten können also so „railroading“, man wird ja gerade zu dazu gezwungen jede Partie in diesem Zeitalter ähnlich zu spielen. Was unserer Ansicht genau das Gegenteil ist von einem der Kernaspekte der Civ Reihe. Bei den besten Partien fühlt sich doch jede Reise meiner Zivilisation durch die Zeit einzigartig an, bzw. wir als Herrscher sind frei zu entscheiden wo die Reise hingeht, was eine emotionale Bindung zu unserer Zivilisation herstellt. Dass das gebrochen wurde, und auch noch etwas dilettantisch , dass können wir nicht verstehen.
Und der zweite Kritikpunkt ist natürlich, dass das so dermaßen eurozentrisch umgesetzt wurde. Das passt ja genauso wenig zu civ. Man hätte zumindest die distant Land Ressourcen zufällig machen können. Wie so vieles wirkt es halt hastig umgesetzt, nicht fertig oder einfach schlampig.

Umfassend betrachtet ist das gesamte Geschichtsverständnis des Spiels "eurozentrisch". Das Verständnis von Epochen, die Bezeichnung dieser Epochen - das ist alles aus europäischer Sicht dargestellt. Die Vorgänge, die im Spiel abgebildet werden, sind im Wesentlichen Vorgänge der europäischen Geschichte, denn außerhalb dieses Kulturraums (der auch Nordamerika einschließt) gab es gar kein Zeitalter der Entdeckungen, keine Aufklärung, keine Industrielle Revolution, keinen Durchbruch wissenschaftlich-technischer Rationalität. Geschichte in diesem Sinne gibt und gab es nur in und für die abendländische Zivilisation.

X_MasterDave_X
21.02.25, 12:35
Bin jetzt in Civ7 bei meinem 2ten Spiel wieder in der Neuzeit angelangt, und ich merke wie mir wieder etwas eigentlich gar nicht gefällt.

Dieses künstliche Fahren in einer historischen Schiene nervt zusehends. Das Spiel zwingt mich nun viel mehr als in den Vorgängern die Geschichte der Welt nachzuspielen, so ala: Jetzt ist Erkundungszeitalter, jetzt musst du Schiffe, Conquistatoren und Erkunder lossenden, und genau diese Forschungen machen damit du die wichtigen Boni für dieses Zeitalter und das nächste bekommst. Bin ja eigentlich auch schon lange kein Fan mehr von Schlauch-Shootern die wie auf Schienen laufen, sondern stehe eher auf Sandbox-Spiele. Daher sind ja auch 4X Spiele schon lange meine Leidenschaft.

Deshalb finde ich das in Civ7 nicht gut gemacht. Bei den Vorgängern kam auch die Phase wo man seinen Heimatkontinent verlassen hatte, und über die Ozeane nach neuen Ländern suchte. Das machte man aber dann als man selbst die jeweiligen Technologien und Schiffe hatte. Nicht zum Startschuss eines festen Datums. Ja, wenn ich gut war, war ich der erste in der neuen Welt, und wenn ich auf einer kleineren Insel alleine war, war ich im Nachteil und wurde selbst von anderen entdeckt...da war ich dann der Ureinwohner anderer Welten. Fand ich viel besser.

Dieses künstliche: "Du musst DIES genau JETZT machen!" finde ich sehr unglücklich. Auch das Künstliche dieser 2 Katastrophen am Ende der Zeitalter Antike und aktuell Entdeckungszeitalter ist dämlich. Man kommt dem Ganzen nie aus. Man fürchtet schon am Anfang der Epoche das Ende. Auch in Civ6 konnte man in ein dunkles Zeitalter fallen, aber dazu musste man im letzten Zeitalter schlecht gespielt haben. Man wurde also für allgemeines Versagen bestraft, nicht automatisch jeder.

Auch ist es jetzt sehr schade dass man nicht mehr alle Forschungen machen kann, weil man zwangsläuffig viel zu früh das Zeitalter beendet. Dann ist man plötzlich in der Zeit von Flugzeugen, obwohl man die späten mittelalterlichen oder Renaissance Einheiten gar nicht erfoscht hatte. Zumeist rentiert es sich gar nicht in diese Ecke zu forschen, weil selbst nach der Erforschung die Einheit gar nicht mehr zum Einsatz kommen wird, weil zum nahenden Zeitalterwechsel sich eh alles wieder in dünne Luft auflöst.

Kriege bei denen man mittendrinn ist, sind einfach vorbei...alle Truppen werden wieder nach Hause teleportiert, oder besser gesagt durch andere, völlig neu organisierte ausgetauscht. Sehr sehr unglückliches Design. Statt 1 Partie durchgehend zu spielen, habe ich jetzt das Gefühl 3 Mini-Spiele hinter einander zu spielen.

Civ7 fühlt sie wie der Schienen-Schlauch-Shooter untder den Civs an, den man in 3 Kapiteln spielen muss!


Kann mich erinnern an ein Interview mit dem Civ-Erfinder Sid Meier zu Release bei Civ6. Da sagte er sinngemäß, es wäre viel besser wenn Spiele-Entwickler die Spieler über Boni und Vorteile ködern, statt sie über Nachteile zu gängeln. Kein Spieler findet Bestrafungen schön. Und in CIV7 ist das jetzt Standard. Jeder wird am Ende abgewatscht. Das ist eigentlich das Gegenteil von dem was Sid Meier zu Civ6 empfohlen hatte. Und ich bin da ganz auf seiner Seite. -- Wie gesagt, ich habe nichts gegen Bestrafung mittels dunkler Zeitalter wenn man selbst schlecht gespielt hatte, oder eben starkes Pech hatte. Aber ein regelmäßiges Abwatschen für alle halte ich eher für wenig spielenswert.

preusse
21.02.25, 19:13
Auch das Künstliche dieser 2 Katastrophen am Ende der Zeitalter Antike und aktuell Entdeckungszeitalter ist dämlich. Man kommt dem Ganzen nie aus. Man fürchtet schon am Anfang der Epoche das Ende..

Kann man die Endkatastrophen nicht in den Einstellungen ausschalten? Wir meinen so was gelesen zu haben.

Wir ist das jetzt eigentlich mit den möglichen Weltkarten? Unterscheiden sich die Auswahlarten so, dass es mehr als 2 Hauptkontinente mit oder ohne kleine Inseln zwischen ihnen gibt?

Mortimer
21.02.25, 21:53
Wir haben die Krisen am Ende des ersten und zweiten Zeitalters als eher abstrakt und schwächlich empfunden. Man muss "Krisenpolitiken" auswählen und bekommt ein paar dezente Mali, die kaum ins Gewicht fallen. Ob das auf höheren Schwierigkeitsgraden heftiger ausfällt, können wir aber nicht sagen.

X_MasterDave_X
22.02.25, 09:57
Kann man die Endkatastrophen nicht in den Einstellungen ausschalten? Wir meinen so was gelesen zu haben.

Wir ist das jetzt eigentlich mit den möglichen Weltkarten? Unterscheiden sich die Auswahlarten so, dass es mehr als 2 Hauptkontinente mit oder ohne kleine Inseln zwischen ihnen gibt?

Also ich hatte bisher nur 2 Spiele. Im ersten hatte ich große Kontinente engetragen, beim 2ten Spiel FRaktal. Und es war bei beiden Spielen 1 großer Kontinent auf dem ich und einige andere KI-Kulturen lebten, und später bei der Entdeckungs-Epoche kam ein größerer 2ter Kontinent dazu. Dazwischen jeweils Inseln auf beiden Seiten.

Von daher habe ich bisher keine Karte gesehen mit mehr als 2 Kontinenten. Ist aber eben auch erst mein 2tes Spiel.




Wir haben die Krisen am Ende des ersten und zweiten Zeitalters als eher abstrakt und schwächlich empfunden. Man muss "Krisenpolitiken" auswählen und bekommt ein paar dezente Mali, die kaum ins Gewicht fallen. Ob das auf höheren Schwierigkeitsgraden heftiger ausfällt, können wir aber nicht sagen.Kommt darauf an. Da ich jeweils in Kriegen feststeckte bei den Epoche-Enden waren etliche Karten ziemlich heftig, und hätten mein Reich kollabieren lassen, unter anderem durch hohe Militärkosten, oder durch hohe zusätzliche Zufriedenheitskosten in meinen durch Krieg geschüttelten Land. Gottseidank gab es noch 1-2 Karten die nicht ganz so schlimm waren, ansonsten wäre ich kollabiert.

Ich hatte auch in beiden Spielen den Eindruck dass zeitgleich mit dem Ende der Epoche plötzlich viele Gegener-KI´s gerne mal den Krieg erklären.

Manche Krisen waren aber einfach nur nervig, indem man tonneweise Ärzte in Städte schicken musste, ebenso nervig wie der Missionars-Spam im 2ten Zeitalter, wo man keine fremden Missionare stoppen kann. Es ist sogar egal ob man im Krieg mit dem Land ist, eigene Militäreinheiten können fremde Missionare nicht angreifen, eiegne Missionare sowieso nicht. Man kann nur zusehen wie der andere deine STädte immer und immer wieder umflippt. Und dann kannst du wieder einen Missionar nehmen und deine Städte zurück flippen.

Dazu muss auch erwähnt werden dass das Übernehmen der eigenen Religion für die eigenen Städte keinerlei Vorteile bietet. Alle Religions-Zusätze bringen NUR Vorteile wenn man fremde Städte zur eigenen Religion bringt.
Da war Religion in CIV6 noch völlig anders...und man hatte schon in der Antike versucht die eigenen Städte zu bekehren, damit man Boni oder extra-Gold als Einnahme bekam.

Iche_Bins
22.02.25, 10:25
Auch ist es jetzt sehr schade dass man nicht mehr alle Forschungen machen kann, weil man zwangsläuffig viel zu früh das Zeitalter beendet.

Vielleicht spielt ihr einfach mit der falschen civilisation? ;)

https://youtu.be/h-EhnonIn-s?si=jbQ4S1BH5C74OP3N

Mortimer
22.02.25, 20:12
Kommt darauf an. Da ich jeweils in Kriegen feststeckte bei den Epoche-Enden waren etliche Karten ziemlich heftig, und hätten mein Reich kollabieren lassen, unter anderem durch hohe Militärkosten, oder durch hohe zusätzliche Zufriedenheitskosten in meinen durch Krieg geschüttelten Land. Gottseidank gab es noch 1-2 Karten die nicht ganz so schlimm waren, ansonsten wäre ich kollabiert.

Ich hatte auch in beiden Spielen den Eindruck dass zeitgleich mit dem Ende der Epoche plötzlich viele Gegener-KI´s gerne mal den Krieg erklären.

Manche Krisen waren aber einfach nur nervig, indem man tonneweise Ärzte in Städte schicken musste, ebenso nervig wie der Missionars-Spam im 2ten Zeitalter, wo man keine fremden Missionare stoppen kann. Es ist sogar egal ob man im Krieg mit dem Land ist, eigene Militäreinheiten können fremde Missionare nicht angreifen, eiegne Missionare sowieso nicht. Man kann nur zusehen wie der andere deine STädte immer und immer wieder umflippt. Und dann kannst du wieder einen Missionar nehmen und deine Städte zurück flippen.

Dazu muss auch erwähnt werden dass das Übernehmen der eigenen Religion für die eigenen Städte keinerlei Vorteile bietet. Alle Religions-Zusätze bringen NUR Vorteile wenn man fremde Städte zur eigenen Religion bringt.
Da war Religion in CIV6 noch völlig anders...und man hatte schon in der Antike versucht die eigenen Städte zu bekehren, damit man Boni oder extra-Gold als Einnahme bekam.

Danke für die Schilderung! Wir spielen sehr friedlich und hatten bisher keine Kriege, vielleicht waren deshalb die Krisen bei uns ziemlich lasch. Bezüglich der Religion bilden wir uns ein, dass es einige Boni gibt, die auf die eigenen Städte angewandt werden, wenn diese der eigenen Religion folgen. Wir erinnern uns aber nicht mehr genau.

Mortimer
01.03.25, 17:39
Wir haben inzwischen unsere erste Partie abgeschlossen und wiederholen nochmals, dass uns das Spiel - trotz Kritik an einigen Punkten - viel Spaß macht. Wir haben übrigens knapp verloren, weil wir die ein oder andere Spielmechanik nicht gleich durchschaut haben und so ins Hintertreffen geraten sind. Wir waren anfangs skeptisch bezüglich des Zeitalterwechsels, finden aber gerade diesen Aspekt mittlerweile recht gelungen. In der Moderne war bei uns keineswegs die Luft raus, sondern eher im Gegenteil: Gerade diese Epoche war in unserer Partie noch sehr spannend. Wir haben jetzt eine neue Partie laufen und diesmal die Epochendauer auf "lang" gestellt. Dann kann man auch den Technologiebaum durchforschen.

Arminius
03.03.25, 10:17
Wir haben inzwischen unsere erste Partie abgeschlossen und wiederholen nochmals, dass uns das Spiel - trotz Kritik an einigen Punkten - viel Spaß macht. Wir haben übrigens knapp verloren, weil wir die ein oder andere Spielmechanik nicht gleich durchschaut haben und so ins Hintertreffen geraten sind. Wir waren anfangs skeptisch bezüglich des Zeitalterwechsels, finden aber gerade diesen Aspekt mittlerweile recht gelungen. In der Moderne war bei uns keineswegs die Luft raus, sondern eher im Gegenteil: Gerade diese Epoche war in unserer Partie noch sehr spannend. Wir haben jetzt eine neue Partie laufen und diesmal die Epochendauer auf "lang" gestellt. Dann kann man auch den Technologiebaum durchforschen.

Wie seht Ihr das Spiel im Vergleich zu Millenia? Welches würdet Ihr aktuell präferieren? Danke.

Mortimer
03.03.25, 22:16
Wie seht Ihr das Spiel im Vergleich zu Millenia? Welches würdet Ihr aktuell präferieren? Danke.

Werter Arminius, momentan spielen wir zwar Civ, jedoch würden wir im direkten Vergleich Millennia als besser befinden. Millennia ist komplexer, hat mehr Spieltiefe und auch mehr Umfang. Auf der anderen Seite wird sich Civ im Laufe der Zeit noch weiterentwickeln. Und wir müssen sagen, dass man bei Spielen wie Civ und auch Ara mal wieder feststellt, wie sehr die Präsentation am Ende doch zur Immersion beiträgt. Den Rückstand in Sachen Grafik kann Millennia allerdings durch seine wirklich schönen Spielmechaniken ausgleichen.

X_MasterDave_X
03.03.25, 22:20
Wie ist denn die KI inzwischen in Milenia?

ich muss sagen dass die KI in Civ7 eigentlich relativ schlau agiert, speziell die taktische Kriegs-KI. Muss da immer höllisch aufpassen, und sie killt mir dennoch massig Einheiten jedes Mal.

Würde fast sagen, Civ7 fängt dort an wo Civ6 aufgehört hat, vielleicht sogar noch ein wenig gesteigert. Sie kann auch definitiv Städte erobern. Sie zieht verletzte Einheiten zurück, und greift oft mit mehreren Einheiten konzentriert an.

Mortimer
03.03.25, 22:36
Wie ist denn die KI inzwischen in Milenia?

ich muss sagen dass die KI in Civ7 eigentlich relativ schlau agiert, speziell die taktische Kriegs-KI. Muss da immer höllisch aufpassen, und sie killt mir dennoch massig Einheiten jedes Mal.

Würde fast sagen, Civ7 fängt dort an wo Civ6 aufgehört hat, vielleicht sogar noch ein wenig gesteigert. Sie kann auch definitiv Städte erobern. Sie zieht verletzte Einheiten zurück, und greift oft mit mehreren Einheiten konzentriert an.

Wir halten die KI in Civ auch für recht brauchbar. Uns ist dabei aufgefallen, dass sie bestimmte Vermächtniswege bevorzugt und andere fast links liegen lässt. So gründet die KI z.B. nur selten Städte in den fernen Ländern und hinkt entsprechend bei den Schatzflotten hinterher. Die KI in Millennia ist teilweise sehr aggressiv. Das hängt nach unserer Erfahrung stark von der KI-Persönlichkeit der einzelnen Länder ab, aber auch davon, wie stark der Spieler ist. Die Millennia-KI neigt dazu, den Spieler mit Kriegen zu überziehen, wenn sie ihn anhand der Machtprojektion als unterlegen einschätzt. Das kann nervig sein, aber auch sehr spannend.

X_MasterDave_X
03.03.25, 22:42
Vielleicht sollte ich Milenia doch mal endlich spielen.

Bin aktuell gerade in meiner 3ten Partie in Civ7. Aktuell im letzten Zeitalter.

Montesquieu
04.03.25, 10:25
Wenn Millennia nur ein kleines Pfund mehr Atmosphäre bei der KI und der Diplomatie hätte.

Da hatte halt ungelogen Civ 1 mehr davon. Einfach nur gefühlskalte KI. Ansonsten wirklich ein super Spiel, aber da fühle ich mich wirklich alleine auf der Karte.

X_MasterDave_X
04.03.25, 10:38
Atmosphäre bei der KI und der Diplomatie?

Montesquieu
04.03.25, 11:12
Atmosphäre bei der KI und der Diplomatie?

Es gibt halt nur trockene Fenster ohne wirklich große Interaktion. Die KI ist da, erklärt einem den Krieg und es geschieht so nachvollziehbar, als wenn man gegen einen Toaster spielen würde. So ein bisschen mehr Fluff wäre einfach schön.

X_MasterDave_X
04.03.25, 12:24
Ja das kann ich gut nachvollziehen. Ich bin leider auch jemand der auch ein wenig optische Reize benötigt. Deshalb tue ich mich auch schwer bei sehr veralteten oder sehr spröde aufgezogenen Spielen, wie eben auch Millenia.
Da ist Civ7 optisch halt wieder richtig auf der Höhe der Zeit, eine Augenweide. Leider ist es vom Inhalt her natürlich Civ6 in vielen Belangen unterlegen. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob ich mittelfristig wieder zu Civ6 zurückkehren werde. Zumindest bis mehr Inhalte kommen.

Aber vielleicht brauche ich auch einfach noch mehr Zeit mit Civ7, vieles ist so dermaßen ungewohnt zu spielen, obwohl manche Ideen ja gar nicht soo schlecht sind.
Kenne mich halt in der Diplomatie aktuell kaum aus, da wird man zumeist von allen KI-Gegnern ausser 1-2 gehasst. Aber vermutlich müsste ich weit mehr mit denen interagieren. Das war in den Vorgängern meiner Meinung nach besser. Da war man zumindest neutral mit denen, wenn man sie nicht direkt angepisst hat. In Civ7 reichts schon nicht ständig mit denen zu handeln, schon fällt man in deren Gunst. Auch das ständige Überbauen der Städte nervt, vor allem weil man nicht ausreichend Infos hat, welche Ressourcen-Werte nach dem Überbauen übrig bleiben, und ob es sich so überhaupt rentiert. Civ7 krankt hauptsächlich an fehlenden oder nicht auffindbaren Infos: Mistige UI!

Das Kriegführen finde ich in CIV7 bis jetzt aber durchaus gelungen. Da ist die KI definitiv nicht schlechter als in Civ6. Teilweise schlachtet sie viele meiner Einheiten ab, zieht Verwundete zurück, greift mit Gruppen an, und macht einem mit Schiffen an der Küste so richtig das Leben schwer. Habe schon massig Truppen durch Kriegsschiffe an der Küste verloren. Jetzt wo auch etliche befahrbare Flüsse im Land sind, ist die Flotte weit wichtiger als in den Vorgängern. Die Schiffe sind im Vergleich zu den Landkräften auch sehr stark, speziell in der Bombardierung. Und die KI setzt Schiffe überall gerne ein.

Mortimer
04.03.25, 22:38
Kenne mich halt in der Diplomatie aktuell kaum aus, da wird man zumeist von allen KI-Gegnern ausser 1-2 gehasst. Aber vermutlich müsste ich weit mehr mit denen interagieren. Das war in den Vorgängern meiner Meinung nach besser. Da war man zumindest neutral mit denen, wenn man sie nicht direkt angepisst hat. In Civ7 reichts schon nicht ständig mit denen zu handeln, schon fällt man in deren Gunst. Auch das ständige Überbauen der Städte nervt, vor allem weil man nicht ausreichend Infos hat, welche Ressourcen-Werte nach dem Überbauen übrig bleiben, und ob es sich so überhaupt rentiert. Civ7 krankt hauptsächlich an fehlenden oder nicht auffindbaren Infos: Mistige UI!


Die Interaktion mit den anderen Staaten ist nach unserer Erfahrung relativ wichtig. Man erhält einerseits gute Boni durch Abkommen, andererseits verbessern Abkommen die Beziehungen. Wir schaffen es auf diese Weise, lange Zeit Frieden zu bewahren. Jeder Anführer hat aber auch eine Agenda, die festlegt, wen er mag und wen nicht. In der Moderne scheint Frieden schwieriger zu sein, da dann Feindschaft durch unterschiedliche Ideologien entsteht. Soweit wir es gesehen haben, bringen veraltete Gebäude nur noch einen Basisertrag von 2 (und die Angrenzungsboni fallen ganz weg). Das Überbauen mit einem aktuellen Gebäude gleichen Typs lohnt sich im Prinzip fast immer.

Für heute ist übrigens der nächste große Patch angekündigt. Dieser enthält auch die erste Hälfte des DLCs "Knotenpunkte der Welt" (in der Deluxe- und Gründer-Edition schon inbegriffen). Wir freuen uns darauf, jetzt auch Karthago spielen zu können (auch Großbritannien als Nation der Moderne ist dabei).

Arminius
05.03.25, 10:28
Wir haben Uns die Nutzerbewertungen dieses "DLC" bei Dampf angeschaut. Civ 7 hat es aktuell nicht leicht.

Ehm, Arminius vom Cherusker Tageblatt: Findet denn weiterhin eine gewisse Immersion mit seiner Kulturnation statt wie in vorherigen Teilen? Melania, ehm Millennia hat das ja ein bisschen aufgebrochen, in dem die Entwickler sagen: "Nennt eure Nation, wie ihr wollt, es ist egal. Auf eure frei wählbaren Boni kommt es an.". Ist die Immersion zur Kulturnation, die man zu Beginn wählt, nicht bei Old World größer?

Arminus
05.03.25, 17:55
Wir haben Uns die Nutzerbewertungen dieses "DLC" bei Dampf angeschaut. Civ 7 hat es aktuell nicht leicht.Bei der Preispolitik muss man aber auch nicht zu viel Mitleid haben.

X_MasterDave_X
06.03.25, 01:29
Wir haben Uns die Nutzerbewertungen dieses "DLC" bei Dampf angeschaut. Civ 7 hat es aktuell nicht leicht.

Ehm, Arminius vom Cherusker Tageblatt: Findet denn weiterhin eine gewisse Immersion mit seiner Kulturnation statt wie in vorherigen Teilen? Melania, ehm Millennia hat das ja ein bisschen aufgebrochen, in dem die Entwickler sagen: "Nennt eure Nation, wie ihr wollt, es ist egal. Auf eure frei wählbaren Boni kommt es an.". Ist die Immersion zur Kulturnation, die man zu Beginn wählt, nicht bei Old World größer?

Naja man wechselt 2 mal die Kultur/Volk. Da entwickelt man eher wenig Immersion zur eigenen Kultur. Dafür bleibt aber der Herrscher gleich. Auch bei den KI Nationen. So hat man wengistens immer das gleiche Gesicht vor Augen, das man mag oder eben nicht. Auch wenn Augustus dann halt Herr der Griechen, Spanier und US-Amerikaner ist. Das empfand ich in den Vorgänger-Teilen als weitaus mehr immersiv. Allerdings hat die Kombination mit Herrschern und 3 Völkern eine fast unendliche Möglichkeit von Kombinationsmöglichkeiten, und damit Ansammlung spielerischer Effekte. Weit mehr als in den Vorgängerspielen das Durchspielen aller möglicher Nationen. Sprich, man kann viel länger Neue Kombinationsmöglichkeiten entdecken. Und selbst wenn man mal durch ist, kommt das nächste DLC oder größere Addon, mit neuen Herrschern, Völkern und Umstellungen der Fähigkeiten der bereits vorhandenen Völker und Herrscher, und damit dreht sich das Rad wieder ganz von Neuem. Man wird also immer wieder neue Kombinationen entdecken für seine beliebte Spielweise. Oder neue Siegarten versuchen zu entdecken durch die neuen Kombinationen.

Arminus
06.03.25, 16:32
Naja man wechselt 2 mal die Kultur/Volk. Da entwickelt man eher wenig Immersion zur eigenen Kultur. Dafür bleibt aber der Herrscher gleich. Auch bei den KI Nationen. So hat man wengistens immer das gleiche Gesicht vor Augen, das man mag oder eben nicht. Auch wenn Augustus dann halt Herr der Griechen, Spanier und US-Amerikaner ist. Das empfand ich in den Vorgänger-Teilen als weitaus mehr immersiv. Allerdings hat die Kombination mit Herrschern und 3 Völkern eine fast unendliche Möglichkeit von Kombinationsmöglichkeiten, und damit Ansammlung spielerischer Effekte. Weit mehr als in den Vorgängerspielen das Durchspielen aller möglicher Nationen. Sprich, man kann viel länger Neue Kombinationsmöglichkeiten entdecken. Und selbst wenn man mal durch ist, kommt das nächste DLC oder größere Addon, mit neuen Herrschern, Völkern und Umstellungen der Fähigkeiten der bereits vorhandenen Völker und Herrscher, und damit dreht sich das Rad wieder ganz von Neuem. Man wird also immer wieder neue Kombinationen entdecken für seine beliebte Spielweise. Oder neue Siegarten versuchen zu entdecken durch die neuen Kombinationen.Klingt so, als könnte auch eine gewisse Beliebigkeit entstehen. Bzw. der Effekt, dass man irgendwie immer wieder die gleichen Zivs wählt, weil die hat völlig imbar...

Apropos, können Civs auch mehrfach gleichzeitig auftauchen? Mit dem Effekt, dass im MP plötzlich alle nur noch mit Tanatuva spielen? Und wenn nein, wie wird das bei der Age Transition verhindert?

X_MasterDave_X
06.03.25, 16:37
Also im Singleplayer nicht, im Multiplayer habe ich keine AHnung. Habe den noch nie gespielt...auch bei den Vorgängern nicht.

Bei Zeitalterwechsel im Einzelspieler, darf der Spieler als erstes wählen, und die KI dann der Reihe nach den Rest.

Mortimer
06.03.25, 22:30
Allerdings hat die Kombination mit Herrschern und 3 Völkern eine fast unendliche Möglichkeit von Kombinationsmöglichkeiten, und damit Ansammlung spielerischer Effekte. Weit mehr als in den Vorgängerspielen das Durchspielen aller möglicher Nationen. Sprich, man kann viel länger Neue Kombinationsmöglichkeiten entdecken.

Das sehen wir ganz ähnlich. Je nachdem, welches Volk man spielt (bzw. mit welcher Kombination von Anführer und Volk), ergeben sich ganz andere Synergien. Wir spielen momentan mit der Vietnamesin Trung Trac und hatten in der zweiten Epoche die Majahapit (oder so ähnlich). Der Spezialdistrikt dieses Volks erzeugt bei Fertigstellung eine Reliquie. Wir konnten den kulturellen Vermächtnisweg locker vollenden und besaßen viel mehr Reliquien als notwendig. Mit den Vermächtnispunkten haben wir dann eine genialen Bonus eingekauft, der +2 Forschung für jede Reliquie aus der vorigen Epoche einbringt.

Mantikor
09.03.25, 12:23
Ich habe mein erstes Spiel durch und finde es gut das man in den Zeitaltern seine Nation wechseln kann. Das man jedoch um zu siegen irgendwelche Vermächtnisse erfüllen muss finde ich nicht gut. Ich habe das Spiel verloren obwohl ich am Ende die stärkste Nation war, weil ich bei der Mechanik mit den Vermächtnissen nicht durchgeblickt habe, das finde ich irgend doof und unrealistisch an so was den Sieg fest zu machen. Bei dem Miltärsystem und dem Bausystem blicke ich auch noch nicht voll durch, aber das kommt vielleicht noch. Immerhin macht es bislang Spaß. Aber die Spieldauer ist mir wie bei Humankind etwas zu kurz.

X_MasterDave_X
09.03.25, 13:01
Ja, so ging es mir anfangs auch. Bin aktuell in meiner 4ten Partie in der Antike. So langsam verstehe ich die Vermächtnispfade, und es fängt an mehr Spaß zu machen. Aber es stimmt, Civ7 ist weniger Sandbox als die Vorgänger.

Das Kriegführen finde ich als Verbesserung durch die Generäle. Die KI ist meiner Mewinung nach auch sehr gut im Kriegführen, und speziell im Abwehren. Was mir nicht gefällt ist die Tatsache dass man mit genügend Geld ständig neue Truppen einfach aus dünner Luft heraus kaufen kann. Das macht gerade die Eroberung feindlicher KI-Städte extrem schwer, wenn die 4-5 Stadtfelder mit extrem billigen Stadtmauern umbaut haben, und in jedem Zug sich Einheiten kaufen. So schnell kann man die gar nicht zusammen schiessen, wie sie Neue nachbauen. Und dazu muss ja auch erst noch jede Stadtmauer zusammen geschossen werden. Und auch die kann durch Geld wieder nachgekauft werden. Finde ich blöd. Im Kriegsfalle sollte man keine Einheiten oder Gebäude kaufen können wenn der Feind in unmittelbarer Nähe ist.

Insgesammt ist mir das Kaufen von Gebäuden und Militäreinheiten viel zu mächtig in Civ7. Damit wird viel weniger Fokus auf Produktion gelegt. Geld ist jetzt alles. Finde ich doof. Vielleicht muss man sich aber einfach nur daran gewöhnen. Ich mochte es halt in der Vergangenheit Produktions-Städte aufzubauen. Das braucht Zeit und ist aufwendig. Einfach alles mit Geld zusammen zu kaufen finde ich eher langweilig.

Mortimer
09.03.25, 22:07
Ich habe mein erstes Spiel durch und finde es gut das man in den Zeitaltern seine Nation wechseln kann. Das man jedoch um zu siegen irgendwelche Vermächtnisse erfüllen muss finde ich nicht gut. Ich habe das Spiel verloren obwohl ich am Ende die stärkste Nation war, weil ich bei der Mechanik mit den Vermächtnissen nicht durchgeblickt habe, das finde ich irgend doof und unrealistisch an so was den Sieg fest zu machen. Bei dem Miltärsystem und dem Bausystem blicke ich auch noch nicht voll durch, aber das kommt vielleicht noch. Immerhin macht es bislang Spaß. Aber die Spieldauer ist mir wie bei Humankind etwas zu kurz.

Spielt Ihr mit Standardeinstellungen? Man kann in den Optionen die Epochen auch auf "lang" einstellen. Wir werden jetzt nur noch mit dieser Einstellung spielen, dann schafft man es sogar bis an das Ende des Technologiebaums. Wegen der Vermächtniswege waren wir anfangs auch skeptisch, ob dadurch nicht der Spieler zu sehr eingeengt wird. Inzwischen fragen wir uns umgekehrt, ob dieses System nicht sogar abwechslungsreicher ist als das vermeintlich "freie" Spiel in früheren Versionen oder in vergleichbaren Titeln. Am Ende gibt es doch immer nur bestimmte Strategien, die zum Erfolg führen, während andere eben nicht funktionieren. Daher spielen viele Spieler ja letztlich auch immer auf die gleiche Tour...

X_MasterDave_X
09.03.25, 22:34
Ja, die Erfahrung mache ich auch gerade in meiner 4ten Partie. Habe auch auf "lang" statt "standard" gestellt, und jetzt hat man viel mehr Zeit, und gute Chancen den Forschungspfad bei Wissen und Kultur zu schaffen. Bin jetzt irgendwo bei 85% und habe bereits Zug 162. Zuvor waren es bestenfalls 120 Züge bei 100%. Spielt sich viel entspannter. Die Partien bekommen dadurch auch wieder das Feeling der Vorgänger. Bei standard-Zeit Einstellung zuvor hatte ich zeitweise das Gefühl 3 Mini-Spiele zu je gut 100 Runden zu spielen, was gerade in der Antike viel zu kurz ist.

Es gäbe ja sowieso auch noch "marathon", das wäre dann nochmal länger.

Achja, und ich habe noch was Grundlegendes geändert, das mich in meinen 3 Partien zuvor massiv genervt hat. Habe die "Krisen" nun zum Spielstart total abgeschalten. Dieses nervige Malus-System in den letzten 15% des Spieles, wo man zumeist auch noch tief in Kriegen steckt, hat mir keinerlei Spaß gemacht. Stattdessen führte es bei meiner aktuell militärischen Spielweise zu massiven Aufständen. Weil man in Kriegen ja zuweilen sowieso mal 1-2 Städte über den Limit hat, was dann eben 5-10 Zufriedenheit pro Stadt kostet, kamen dann durch die zusätzlichen Zufriedenheitsmali dessen Krise ich mehrheitlich hatte zu Werten von teilweise -15 oder gar -20 Zufriedenheit pro Stadt. Das ist gerade in den ersten beiden Epochen kaum abzufangen. Man darf dann halt eben gar keine Kriege mehr führen, wenn man bei 85% Zeitalter-Fortschritt in die ersten 5% lange Krise eingeht. Oder man machts wie ich, und schaltet den Blödsinn einfach ab.

Tatsächlich hat mir keine einzige Krise spielerisch irgendeinen Spaß gemacht. Es ist einfach nur ein tumbes System den Spieler für nichts zu bestrafen, oder ihn mit unsinnigen Aufgaben Zeit zu stehlen. Da erinnert das Arztsystem an das ebenfalls nervige Missionar-Spam-System im Religionsbereich. Obwohl, um fair zu sein, eine der Krisen, wo es zu Barbarenaufständen kam war zeitweise witzig. Aber mit etwas Erfahrung und der Einfachheit in Civ7 Einheiten billigst zu kaufen, konnte man jeden Aufstand innerhalb wenigster Zeit ausrotten.

Also mir fehlen die Krisen aktuell nicht. Werde mir überlegen ob ich die irgendwann mal wieder einschalte. Die Zeit auf "lang" werde ich vermutlich dauerhaft beibehalten. Ein Civ7 Spiel mit ca 3 x 120 Runden ist mir einfach zu kurz. Ich brauche das schon etwas Epischeres. Vor allem wenn man sonst sowieso den Forschungspfad gerade mal zu 70-80% abgrasen kann. Und dabei regelmäßig die 2te Reihe an Militäreinheiten die im letzten Drittel des Forschungspfades versteckt sind kaum nutzen kann. Selbst wenn man die noch rechtzeitig erforscht und danach baut. In welchem Krieg genau sollte man die einsetzen können, wenn die Epoche schon wieder in die 85% Krisenzeit eintritt. So gesehen, habe ich die edleren Einheiten erst jetzt erstmals im Feld beobachten können. Und sind mit "lang" vermutlich auch nicht mehr groß zu nutzen. Vielleicht spiele ich demnächst dann auf "marathon". Aber auch nur wenn dann die Forschungspfade nicht auch einfach im selben Stil verlängert werden.

Mortimer
11.03.25, 23:02
Wir haben inzwischen unser zweites Spiel abgeschlossen und diesmal knapp vor Karl dem Großen gewonnen! Wir haben den Wissenschaftssieg errungen (bemannte Raumfahrt). Auch den Wirtschaftspfad hatten wir komplett, konnten aber das Projekt (Weltbank) nicht mehr durchführen. Uns ist aufgefallen, dass die KI-Nationen beim Kultursieg (Artefakte sammeln) irgendwann steckengeblieben sind, obwohl die Karte mit Erkundern geradezu überschwemmt wurde. Das muss irgendwie mit den Änderungen im letzten Patch zusammenhängen. Wir haben diesen Weg erst gar nicht versucht und sogar Artefakte weggeworfen, die wir beim Überbauen alter Gebäude ausgebuddelt haben. Wir haben jetzt ein neues Spiel mit Ibn Battuta als Anführer begonnen und probieren es in der Antike mit Karthago. Da man außer Karthago keine weiteren Städte haben darf (nur Gemeinden) ist das recht interessant.

Mantikor
16.03.25, 10:59
Ich blicke mit den Vermächtnispfaden immer noch nicht durch. Mir ist das ganze zu eingeschränkt. Es fühlt sich nicht wie CIV an weil man nicht frei entscheiden kann sondern klare Vorgaben hat. Da man zudem auch noch die CIV wechselt fühlt es sich eher an als würde man Age of Wonders spielen.

In meinem jetzigen Spiel wurde ich schon kurz nach Spielstart von einer Unmenge an Galeeren angegriffen. Da ich noch keine Fernkampfeinheiten bauen konnte, konnte ich mich nicht verteidigen und meine erste Stadt wurde von den Barbaren erobert. Also neu gestartet und gleich die Tech für die Schleuderschützen erforscht. Die Galeeren blieben trotzdem ätzend. Was da an Barbaren kam war nicht normal. Während andere Wunder bauten musste ich eine Militäreinheit nach der anderen bauen um mich verteidigen zu können. Dann lief es gut. Ich konnte Rom gut ausbauen und ich bekam auf fast allen Pfaden einen oder zwei Vermächtnispunkte. Dann kam der Zeitalterwechsel und ich war noch nicht mal bei 8 Prozent Fortschritt als die KI schon die neue Welt besiedelt hatte. Ich habe erst gar nicht versucht in die neue Welt zu kommen, vollkommen aussichtslos. Hierfür hätte ich schon im Voraus mehrere Siedler bauen und zurück halten müssen um diese anschließend sofort entsenden zu können und dann gezielt nur in die eine Richtung forschen müssen. Ich wollte meine Siedlungen jedoch schon in der Antike gründen, denn in echt würde auch keiner warten, wenn noch freies Land zu Verfügung steht, und nach dem Zeitalterwechsel hatte ich wegen dem bescheuerten Siedlungslimit nur noch Platz für eine Stadt.

Also habe ich mit den Normannen versucht in Richtung Religion und Forschung etwas zu erreichen, musste aber feststellen das ich hier geradezu von feindlichen Missionaren überschwemmt werde. Um diesen dämlichen Vermächtnispunkt fürs Bekehren zu erhalten, hätte ich gleich mehrere Missionare bauen um damit in einer Runde mehrere Städte gleichzeitig bekehren zu können, denn nacheinander hätten sie es wegen der feindlichen Missionarsschwemme nicht geschafft. Was ist denn das für eine bescheuerte Spielmechanik. Also alles auf Forschung, Kultur und Wirtschaft bis ich irgendwann feststellte das ich für die Forschungspunkte nicht nur Forschung produzieren sondern auch Spezialisten einstellen muss. Also habe ich Spezallisten eingestellt, denn Vermächtnispunkt aber immer noch nicht erhalten. Also wieder nachgeforscht wo das Problem liegt um festzustellen dass man die Speziallisten auf ganz bestimmten Vierteln ansiedeln muss und nicht überall ansiedeln kann. WTF da kann man ja in manchen Egoshootern mehr freie Entscheidungen treffen. Wurde das Spiel von irgendwelchen Bürokraten aus der EU entwickelt? Was soll das denn.

Wie auch immer, mein Reich lief eigentlich nicht schlecht und dann kam die Pest. Überall Zerstörungen, Einheiten lösen sich auf und immenser Schaden. Ich hätte quasi schon wieder im Voraus müssen wissen das sie kommt und vorher etliche Ärzte spammen müssen anstatt das zu bauen was ich eigentlich möchte. Was soll das? Welchem Spieler macht das ständige Reparieren von beschädigten Feldern und Gebäuden Spaß. Und wieviel Spaß macht es wenn man nur noch Ärzte bauen kann anstatt Gebäude weil das ganze Reich heimgesucht wird. Spiele ich hier wirklich noch CIV oder ist ein Drehbuch in dem genau vorgebeben wird was man zu tun hat.

Ich spiele übrigens auf episch und Vizekönig.

Mortimer
16.03.25, 19:44
Werter Mantikor,

Ihr habt da wirklich einen schwierigen Start erwischt. In so einer Situation würden wir vermutlich einfach neu anfangen. Wir hätten aber auf jeden Fall versucht, die neue Welt zu erreichen. In unserer jetzigen Partie konnten wir erst bei rund 40% Fortschritt die erste Siedlung in fernen Ländern gründen und haben aber inzwischen immerhin schon einen wirtschaftlichen Vermächtnispunkt erhalten. Die KI vernächlässigt nach unserer Beobachtung die Schatzflotten, so dass man da relativ gut vorankommen kann. Mittlerweile haben wir drei Siedlungen in der neuen Welt, die jeweils mehrere exotische Ressourcen aufweisen, d.h, jede Schatzflotte bringt dann auch mehrere Schatzflottenpunkte ein. So haben wir bei ca. 75% Epochenfortschritt gute Hoffnung, noch mindestens einen Vermächtnispunkt zu holen. Notfalls muss man Kriege führen, wenn sich andere schon zu breit gemacht haben.

Bei der Religion haben wir auch eine Weile gebraucht, um einigermaßen durchzublicken. Es gibt im Grunde zwei Bereiche: Bei Gründung einer Religion legt man durch die "Reliquienpolitik" fest, wie man mittels Missionaren überhaupt Reliquien bekommt. Und es funktioniert dann auch nur auf diese Weise, d.h. irgendwelche Städte zu bekehren, die die Bedingungen nicht erfüllen, hat keinen Effekt. Der zweite Aspekt ist der, dass es Glaubenssätze und Politiken gibt, die einen Bonus einbringen, wenn die eigenen Städte der eigenen Religion folgen. Und nur dann ist es interessant, ob die eigenen Städte die eigene Religion haben oder nicht. Dieser zweite Aspekt ist weniger wichtig und kann auch ignoriert werden. Ihr könnt den Gegnern keine Reliquien abnehmen, wenn sie diese einmal erhalten haben (es sei denn durch Eroberung einer Stadt mit Reliquienstandort), d.h. ein "Rekonvertieren" der eigenen Siedlungen kann man sich auch sparen. Eine andere Art, Reliquien zu erhalten, ist die Forschung. So kann man sich notfalls Reliquien verschaffen, wenn man anders nicht weiterkommt. Bei den Krisen muss man aufpassen: Wenn ein Tempel beschädigt oder geplündert wird, werden die dortigen Reliquien nicht mehr ausgestellt, d.h. auf der Fortschritts-Skala gehen wieder Punkte verloren. Also Tempel baldmöglichst und vor allem vor dem Epochenwechsel reparieren.

Apropos Krisen: Wir haben diese inzwischen ganz deaktiviert. Das spart Ärger und man verpasst andererseits auch nicht wirklich etwas.

Die Spezialisten kann man nicht in Stadtzentren platzieren, da diese meist große Erträge haben und es dann wohl zu leicht wäre, auf einen Gesamtertrag von 40 zu kommen. Mit diesem Vermächtnisweg haben wir immer noch Probleme, aber wir schaffen es inzwischen, mindestens einen Vermächtnispunkt zu holen. In der Regel können wir pro Epoche zwei Wege komplett abschließen (auf Schwierigkeitsgrad Souverän).

Uns macht das Spiel immer mehr Spaß (übers Wochenende sind wir immer bis drei Uhr nachts davorgesessen). Wir fühlen uns durch die Vermächtniswege keineswegs eingeschränkt. Wir sehen sie als Angebot, um auf unterschiedliche Weise im Spiel voranzukommen. Außerdem funktionieren die Vermächtniswege in jeder Epoche anders. Man kann das System auch ignorieren und vor sich hinspielen. Der rein militärische Weg (den wir nicht mögen und auch nie spielen) ist immer möglich, d.h. man kann auch durch totale Weltherrschaft gewinnen.

Das Epochensystem finden wir mittlerweile klasse. Natürlich sind unhistorische Kombinationen möglich, aber das System ist doch realistischer als die Illusion einer linearen Geschichte ohne Brüche. Geschichte ist Umwälzung bei gleichzeitiger Kontinuität. Und das finden wir im Spiel relativ gut abgebildet.

X_MasterDave_X
17.03.25, 00:52
Werter Mantikor,
da habt ihr Euch das Leben selbst schwerer gemacht, als es sein müsste, und zusätzlich auch noch Pech gehabt.

Zum einen ist Vizekönig als Schwierigkeitsgrad schon ganz schön happig, speziell bei seinen ersten Partien, wo man erfahrungsgemäß noch die Spielweise kaum durchblickt. Dazu kommt, dass ihr gleich mal eine feindliche Stadt so nahe bei Eurer Hauptstadt hattet. Die KI spielt tatsächlich ziemlich gut im Kriege, und die ganzen Stadtstaaten hauen Truppen ohne Ende raus. Es gibt da eigentlich nur 2 Sachen die man machen kann (außer neu zu starten wenn so eine feindliche Stadt gleich in direkter Nachbarschaft zur 1. eigenen Stadt ist), und das ist entweder die Stadt mit Einfluss schnell zu besänftigen. Dann dauert es aber immer noch 15 Züge bis sie neutral bzw freundlich wird, und euch nicht mehr angreift. 2te Möglichkeit, mit allem was man hat direkt auf die feindliche Siedlung. Die haben zumeist keine Mauer, und nachdem man die Bewacher Einheit gekillt hat, kann man im gleichen Zug rein marschieren und sie auch gleich über dieses "X" Symbol vernichten/auflösen. Ansonsten wird einem die schiere Masse an Angreifern in den Wahnsinn treiben. Sollte die Stadt allerdings jenseits des Meeres liegen wirds noch schwieriger weil man auch noch die Seefahrt erforschen und Schiffe bauen muss.

Also ich selbst habe bisher noch auf mittleren Schwierigkeitsgraden gespielt, und da war es halbwegs machbar.

Was die neue Welt angeht, die liegt immer abseits vom eigenen Kontinent. Man muss also zwangsläuffig in der Antike in eine der beiden Richtungen (Ost oder West) expandieren und an irgendeine Küste kommen um dort eine Hafenstadt zu bauen. Damit man entweder von der Ostküste oder Westküste des eigenen Kontinents aus, schon zu Beginn der 2ten Epoche) schnell in Richtung der neuen Welt aufbrechen kann. Da man bereits bei Epochenstart 1 Schiff hat, muss man dieses behutsam so schnell wie möglich nach Osten oder Westen steuern, bis man die ersten Küsten findet. Sofern man Stadtstaaten findet, so schnell wie möglich den ersten gleich mit Einfluss bestechen. Mit etwas Glück ist es ein friedlicher, dann geht es 15 Züge schneller bis man zum Suzerän wird. Sobald dies geschieht kann man mit weiterem Einfluss die Stadt eingemeinden, dann hat man bereits die erste Stadt in der neuen Welt, und kann von dort aus Schiffe kaufen, oder falls man es zur Voll-Stadt macht, dort auch gleich bauen und weiter den Vorsprung ausbauen. Dann so schnell wie möglich weitere eigene Städte gründen in der Nähe von Ressourcen wie Kakao, Zucker, Tee etc. Hat man in der neuen Stadt dann einen Hafen und mindestens 1 dieser speziellen Neue Welt-Ressourcen angeschlossen, werden automatisch alle 8 Runden Schatzflotten erzeugt. Diese dann auf dem schnellsten Weg in die alte Heimat senden. Sobald die Schatzschiffe eigenes See-Territorium erreichen, kann man den Schatz-Schalter aktivieren, und das Schiff löst sich auf, Gold wird gutgeschrieben sowie jeweils 1 Schatzpunkt pro angeschlossener Spezial-Ressource. Und das alle 8 Züge. Hat man also 3-4 Hafenstädte dort....und das muss noch nicht mal auf dem Neue-Welt-hauptkontinent sein, es reichen schon auch die Inseln zwischen den Kontinenten, kann man schnell Schatzpunkte abgreifen. Habe nun in meiner 4ten Partie langsam den Bogen raus, und die notwendigen Schatzpunkte relativ flott herbei geholt. Habe die 3te Epoche nun auch zum ersten Mal mit dem Wirtschaftssieg beendet. War relativ easy dieses Mal.


Noch eine Grundregel die Euch jedes CIV-Spiel leichter macht, auch bei den Vorgängern: Wenn ihr einen nahen KI-Nation Nachbarn habt, macht ihn so schnell wie möglich platt. Immer!!! Am besten bevor ihr auf weitere KI-Nationen trefft. Das kostet zwar viel Produktion die man in Militär investieren muss, aber dafür wird man nicht schon früh eingeschlossen von anderen. Und die neu eroberten Städte machen den frühen Produktionsverlust durch Militärausgaben schnell wieder wett. Optimal ist es eine eigene Insel oder Kontinent feindfrei zu haben. Ist der eigene Kontinent sehr groß, reicht natürlich auch ein relativ leicht verteidigbarer Seiten-Bereich. Wenn man die Power hat, darf man auch die übrigen Nachbarn platt machen um wirklich ganz alleine zu sein. Das wird dann synergetisch eh einfacher, wenn man schon mal eine größere und erfahrenere Armee hat. In CIV7 geht Erfahrung aber nur an die Generäle, statt den Einheiten selbst. Aber die Generäle werden dann auch schnell sehr gut. Ich machte es schon seit CIV5 oder 6 so, dass ich oft alle meine Nachbarn auf dem Heimatkontinent auslöschte, und zwar wenn möglich, bevor man auf die anderen KI-Nationen der anderen Kontinente stieß. Lernte man die erst kennen, nachdem die eigenen Nachbarn tot waren, erfuhren die Interkontinentalen Nachbarn nichts von meinen Genoziden. Bekommen sie aber mit wie ihr jemanden auslöscht nehmen sie es euch lange übel. Und dieses Wissen übertrug sich auch schnell im Vorgänger CIV6 an die anderen neuen Nachbarn. In CIV7 ist dies sogar einfacher, weil die neuen Nachbarn erst im 2ten Zeitalter auftauchen können. Wenn man bei CIV4-6 Pech hatte, erreichte manchmal eine verirrte Galeere auch mal die eigenen Gestade und die bekamen ab da alle Genozide von mir mit.



Zu den ganzen Unglücken und Katastrophen bei den Epoche-Enden gebe ich euch völlig recht. Das macht echt keinem Spaß. Hatte an keiner einzigen Katastrophe irgendeinen spielerischen Spaß entwickelt.
Ich frage mich wer diese dämliche Entwicklungs-Idee hatte. Wer will schon bestraft werden ohne etwas falsch gemacht zu haben? Meiner Meinung nach das dümmste Konzept ever in einem CIV-Spiel. In Civ6 wurde man bestraft wenn man schlecht spielte, dann kam ein dunkles Zeitalter. Aber da wusste man warum, und durfte dafür aber auch sogar noch einige kleine Boni mitnehmen, und hatte die Chance auf ein Episches Zeitalter wenn man vom dunklen ein Goldenes Zeitalter schaffte.


Aber hierzu noch 2 Tipps, um eure nächste Partie einfacher und spassiger zu machen.
1) Schaltet die Epochen-Ende-Katastrophen einfach ab beim Spielbeginn. Dafür gibts extra einen Schalter. Dann könnt ihr auch bis zum Ende Krieg führen, ohne Einschränkungen.
2) Macht euch die Epochen länger (so wie ihr es ja eh gemacht habt), also zumindest auf episch. Dann hat man ca 160-180 Runden Zeit pro Epoche statt gerade mal 100-120. Dann braucht man nicht so zu hetzen, und kann endlich auch beide Forschungspfade bis zum Ende erforschen. Und die späteren starken Einheiten auch mal bauen und nutzen. Etwas was sonst kaum möglich ist.


Also meine 4te Partie ohne Katastrophen und auf epischer Länge und Schwierigkeitsgrad "Souverän" war meine bisher spassigste. Endlich auch mal bis ans Epochenede Krieg führen, ohne Angst haben zu müssen dass das eigene Reich wegen Zufriedenheits-Katastrophen in Aufstände und Stadt-Abspaltungen endet. Hatte zuletzt bei Partie 3 zwar 3 Städte erobert, aber dann wieder 4 eigene verloren, die zu Feinden wechselten. Das war witzlos!

Mortimer
17.03.25, 22:01
Zur Religion müssen wir noch etwas nachtragen: Mir fiel erstmals gestern auf, dass die Missionare auch beim militärischen Vermächtnis im zweiten Zeitalter eine Rolle spielen. Man bekommt Fortschrittspunkte, wenn die eigenen Städte in der neuen Welt der eigenen Religion folgen. Man kann diese Punkte auch wieder verlieren, wenn der Vermächtnisweg noch nicht abgeschlossen ist. Deshalb rennen da massenweise KI-Missionare herum, die alles konvertieren wollen. Wir haben einfach Missionare stationiert und kurz vor Epochenwechsel alles wieder rekonvertiert. So konnten wir den Weg sogar vollenden. Und wir haben auch noch zum ersten Mal das Wissenschaftsvermächtnis in diesem Zeitalter geschafft.

X_MasterDave_X
18.03.25, 01:02
Ist halt auch wieder ein total nerviges und spielspaß-tötendes Konzept. Die Religion in dieser Form ist absolut lahm. In Civ6 war sie jetzt auch nicht genial, aber zumindest ein halbwegs brauchbares Konzept. Und man konnte sein Land auch vor fremden Missionaren beschützen.

Mortimer
21.03.25, 22:25
Wir haben unsere dritte Partie wieder mit einem Wissenschaftssieg abgeschlossen. Bis zum Ende haben wir nicht ernsthaft geglaubt, dass wir das gewinnen. Gegen einen Menschen wäre das wohl auch nicht passiert, aber die KI scheint am Ende des dritten Zeitalters irgendwie zu schwächeln (oder wir sind inzwischen einfach erfahren genug). Konfuzius war uns in der Forschung weit voraus, er hat auch die Startrampe deutlich früher als wir gebaut, trotzdem haben wir ihn noch überholt. Rizal (der Philippino) hatte den kulturellen Vermächtnispfad längst abgeschlossen und müsste beim letzten Projekt gewesen sein. Auch den haben wir überholt. Nach unserem Dafürhalten hätte einer der beiden gewinnen müssen. Möglich, dass die KI die Moderne nicht als letzte Epoche betrachtet und meint, sie müsste überall Punkte holen. Die Kombination Ibn Batutta mit Karthago - Abbasiden - Mogulreich war sehr interessant. Karthago finden wir klasse: Man kann nur eine Stadt besitzen, dafür bekommt man bei Ausbildung eines Siedlers oder Kaufmanns eine zweite Einheit gratis. So haben wir überall unsere Kolonien gegründet und Handelswege etabliert. Das Mogulreich hat einen Bonus auf Gold, dafür -25% auf alle anderen Erträge, was einen bei Produktion und Forschung zurückwirft. Irgendwann hatten wir Berge von Gold und haben Einheiten und Gebäude in Massen gekauft. Die Eigenschaften der Anführer und Nationen scheinen uns ziemlich durchdacht zu sein und legen unterschiedliche Vorgehensweisen nahe.

X_MasterDave_X
21.03.25, 23:46
Spiele wieder CIV6 und geniesse das ausgefeilte System dort.

Erschreckend war nur, als ich zurück wechselte, wie schwach die CIV6 Grafik im Vergleich zu der modernen CIV7 wirkt.
Aber nach einiger Zeit fällt es nicht mehr auf. Auch die Herrscher sehen in teil 6 nicht schlechter aus, nur eben etwas comic-hafter.

Mantikor
23.03.25, 11:25
Die Krisen habe ich mittlerweile ausgeschaltet. Der Start läuft obwohl ich von Massen feindlicher Barbaren angegriffen werde, nach Startschwierigkeiten immer gut weil ich wie von euch vorgeschlagen meine Nachbarn platt mache und zudem immer eine große Menge an Städte gründe und ausbaue. Bei Ende der Epoche habe ich immer schon 8 Städte und liege vorne. Bei der nächsten Epoche habe ich jedoch keine Chance. So schnell wie die KI alles in der Neuen Welt zusiedelt kann man gar nicht schauen. Ich müsste praktisch gleich nach Start einen Siedler kaufen und entsenden damit ich überhaupt eine Chance habe eine Siedlung in der neuen Welt gründen zu können. Und von den feindlichen Missionaren werde ich wie bereits erwähnt auch überrannt. Ein weiteres Problem ist das Siedlungslimit. Dadurch das dieses nicht erhöht wird, ich war ja schon vorher dank freigeschalteter Siedlungslimits für die Römer auf schon auf 8, kann ich erst mal meistens keine neuen Städte gründen.

Wie auch immer, in der zweiten Epoche, mit den Spaniern habe ich wieder Mal keinerlei Vermächtnispunkte erhalten, da es selbst für die erfüllten Vermächtnisse der Wissenschaft keine Punkte gab. In der dritten Epoche liege ich jetzt mit den Preussen überall hinten weil ich trotz intensiver Ausbau der Forschung und gezielter Einflussnahme in Richtung Forschung überall hinten liege. Scheinbar komme ich wie in anderen CIV Teilen nicht darum ständig Krieg zu führen um meine Gegner Platt zu machen, weil sie sonst gnadenlos davon ziehen.

Wo ich auch nicht richtig durchblicke ist beim Überbauen. Macht das jetzt Sinn oder nicht? Ich habe in der zweiten Epoche überhaupt nichts überbaut, weil es noch genügend freie Felder gab. War das jetzt sinnvoll oder Unsinnig?

X_MasterDave_X
23.03.25, 12:42
Die Krisen habe ich mittlerweile ausgeschaltet. Der Start läuft obwohl ich von Massen feindlicher Barbaren angegriffen werde, nach Startschwierigkeiten immer gut weil ich wie von euch vorgeschlagen meine Nachbarn platt mache und zudem immer eine große Menge an Städte gründe und ausbaue. Bei Ende der Epoche habe ich immer schon 8 Städte und liege vorne. Bei der nächsten Epoche habe ich jedoch keine Chance. So schnell wie die KI alles in der Neuen Welt zusiedelt kann man gar nicht schauen.


Ich müsste praktisch gleich nach Start einen Siedler kaufen und entsenden damit ich überhaupt eine Chance habe eine Siedlung in der neuen Welt gründen zu können.
Also in jedem zeitalter erhält man gleich zum Start erst mal 2 weitere Städte als Limit geschenkt. Wenn man aber natürlich im letzten Zeitalter eh um 2 bereits drüber war, ist man wieder bei 0. Das hatte ich aber auch oft. Man muss natürlich speziell beim neuen Zeitalter aufpassen dass man nicht gleich über das Stadtlimit kommt, weil es dann Abzüge von 5 Zufriedenheits-Smilies gibt in JEDER Stadt. Das kann so manche Stadt abfanbgen wenn sie zuvor 5+ an Zufriedenheit hatte, aber die die bereits weniger als 5 haben, fallen dann weiter und kommen ins Minus. Dann ist es nur ne Frage der Zeit wann sie zu rebellieren anfangen. Man wird dann zwar noch mal gewarnt und es dauert 10 weitere Züge. Fällt die STadt wieder ins Zufriedenheits-Plus ist alles abgeblasen, wenn nicht ist die Stadt nach 10 Runden sofort bei einem der Nachbarn als neue Stadt. Diesen Neutral-Status wie noch zu CIV6 Zeiten gibts ancheinend nicht. Civ7 kennt bei Stadtstaaten nur schwarz/weiß Denken.

Was die Geschwindigkeit angeht. Bedenkt, dass in der neuen Welt auch noch mal so viele neue Nationen sind, wie zu Beginn in der alten Welt. Und die starten bereits mit einigen Städten und vermutlich auch Siedlern, deshalb sind sie schnell. Aber das neue Land macht 50% der Karte aus, also das wird nicht in 30 Zügen alles zugespammt sein. Tatsächlich werden die letzten 10-20% zumeist erst im letzten Zeitalter kolonisiert. Und ihr müsst ja nicht ein Riesen-Imperium dort aufbauen. Es reicht ein paar Hafenstädte zu haben, die in der Nähe der speziellen Ressourcen sind. Das darf auch gerne auf den Vorinseln zum neuen Kontinent sein. Habe in meiner 4ten Partie 3-4 Städte auf diesen Inselgruppen gegründet, wobei eine sogar aus einem übernommenen Stadt-Staat bestand. Also 3-4 Städte reichen locker aus. Wenn dann so manche Stadt vielleicht sogar noch mehr als eine Spezial-Ressource hat wie Zucker, Kakao etc. gehts noch schneller. Ich glaube man braucht 30 Schatzflotten-Punkte um in der Wirtschaftskategorie die Epoche zu gewinnen. Da alle 8 Runden eine Generiert wird, auch für multiple Ressourcen gleichzeitig, ist 30 durchaus schaffbar, wenn man nicht erst nach 50 Runden anfängt die ersten Städte dort zu gründen. Und wie gesagt man muss auch zumindest auf epischer Länge spielen, sonst könnte die Zeit natürlich sehr knapp werden.

Und ihr braucht kein Riesenreich in der neuen Welt. Nur ein paar Schatzflotten-Stützpunkte die die Reichtümer abgreifen. Euer Reich sollte so groß wie möglich auf dem Heimatkontinent/Welt sein, da sollten im besten Falle nur noch wenige erste KI-Konkurrenten leben.

Und wie bereits erwähnt, um schnell sein zu können in der 2. Epoche braucht ihr zumindest 1 Hafen an der Ost- oder Westküste eures Heimatkontinents, oder sogar in den Insel-Gruppen am Rande. Denn dann kann man schnell ins Neue land vorstossen. Seht euch dann auf der Landkarte an, wo euer Heimatkontinent am weitesten in Richtung neue Welt hin ragt...und steuert das geschenkte Schff von dort aus in die neue Welt los. Da sollte nach wenigen Zügen neue Küsten sichtbar werden. Dann das Schiff in Flachwasser reparieren, und dann erkunden,erkunden, erkunden!!! Und dazu brauchts auch weitere Schiffe, als nur das eine Geschenkte. Baut als nächstes in euren alten Hafenstädten weitere Schiffe. Zumindest 3-4 weitere, auch gerne mehr. Und sendet die alle in Richtung Neue Welt. Je mehr umso schneller werden gute Siedlungs-Spots aufgedeckt. Denn man muss schnell sein. Siedler sollte auch schon schnell gebaut werden in eine der eigenen Städte, damit die schnell in die neue Welt können.

Das A und O sind auch die Richtigen Erforschungen. Ihr müsst als erstes Landkarten / Navigieren etc erforschen. Alles in Richtung wo man auf direkten Wege die moderneren Schiffe erhält. Denn mit der Technik kann man seine Schiffe dann verbessern um sie auch gefahrlos über tiefe Gewässer zu steuern. Und die Nebentechnik ist da auch gleich die Freischaltung der Landeinheiten, um sie über das Meer zu leiten....auf den bereits erkundeten Wegen der Schiffe zuvor. Und verschwendet keine Städte an Orte wo es eh keine Schatzflotten-Ressourcen gibt, oder auf Inseln die noch zu eurem Heimatkontinent gehören, weil die bringen nichts an Schatzpunkten ever. Bestenfalls eine Stadt als Sprungbrett, um von dort aus weitere Einheiten zu kaufen.

Also ich war in den 3 Partien zuvor immer dann chancenlos wenn ich weit von der Ost/Westküste meines Kontinents entfernt war. Weil man dann womöglich auch noch eingeschlossen wird von seinen alten KI-Gegnern. Dann kommt man nie in die neue Welt. Ist man aber selbst am Rand, kann man auch die eigenen Nachbarn der alten Welt blockieren, damit die nicht vorbei können. Deswegen mit denen auch keine Verträge schliessen, damit die euer Land durchqueren dürfen. Versucht Engstellen auch abzusperren, indem ihr die richtigen Hexfelder kauft, um Zäune zu errichten sofern möglich. Dann habt ihr in der neuen Welt als einzige Konkurrenten nur die 3-4 KI Nationen dort.



Und von den feindlichen Missionaren werde ich wie bereits erwähnt auch überrannt.Daran kann man leider nicht viel ändern, ich habe es zu Beginn dann einfach ignoriert. Die Ressourcen sind besser darin aufgehoben, Schiffe und Siedler zu bauen. Man kann, wenn alles gut läuft auch zum Ende der Epoche hin dann alles mit eigenen Missionaren zurück flippen lassen. Ist vermutlich auch viel schlauer, weil man dann nicht imemr wieder neu missioniert wird. Also an Ende der 2ten Epoche rechtzeitig viele Missionare bauen, die in die eigenen Städte senden und abwarten, bis kurz vor Ende. Dann alle Städte in den letzten 2-3 Zügen zur eigenen Religion zurück bringen. Das kann der Feind nicht mehr ändern. Daran denken dass man sowohl ein Stadtfeld als auch ein landfeld pro Missionar missionieren muss, deswegen sind da die beiden Symbole (Stadt/Land). Nur wenn man eine religions-lose Stadt das erste mal missioniert werden sowohl Land- als auch Stadtbevölkerungen missioniert. Danach muss man die beiden Gruppen immer extra missionieren.



In der dritten Epoche liege ich jetzt mit den Preussen überall hinten weil ich trotz intensiver Ausbau der Forschung und gezielter Einflussnahme in Richtung Forschung überall hinten liege. Scheinbar komme ich wie in anderen CIV Teilen nicht darum ständig Krieg zu führen um meine Gegner Platt zu machen, weil sie sonst gnadenlos davon ziehen. Also nicht erschrecken wenn man nach dem Zeitalterwechsel wieder überall hinten ist, es liegt daran dass die ganzen alten Gebäude keine Nachbarschaftsboni mehr bekommen. Das lässt alle Kategorien einbrechen. Auch das Happyness-System bricht erst mal zusammen, weil plötzlich alle Ressourcen anders bewertet werden und auch erst wieder an die Städte neu verteilt werden müssen. Versucht die Glücklichkeits-Ressourcen so zu verteilen dass die Höhe überall relativ gleich ist, bzw dass niemand zu wenig hat. Denn das wäre die erste Stadt die rebellieren würde, wenn man ins Minus fällt. Wenn man Glück hatte, bekam man im letzten Zeitalter mehrere
Vermächtnispunkte. Wenn man da klug einkauft beim Epochenwechsel gibts sogar die Möglichkeit dass man alle alten Städte als Städte beibehält. Man muss dann also nicht wieder Unmengen an Gelder ausgeben um die Gemeinden erneut zu Städten auszubauen. Man sollte wenn möglich immer die Hauptstadt wechseln, weil man dann die alte und die neue Hauptstadt automatisch als Stadt erhält. Spart schonmal die ersten Erhöhungskosten. Wobei es natürlich auch nicht schlecht ist wenn man schlicht zu Beginn mehr Geld bekommt, das man dann neu verteilen kann, und womöglich auch andere Gemeinden dann zu Städten macht, die zb im 2ten Zeitalter näher an der neuen Welt liegen. Man muss gut abwägen wieviel Gemeinden man zu Städten hat. Die Gamestar meinte optimal wären 2 Gemeinden pro Stadt. Das hat auch bei mir gut funktioniert, weil man dann auch genügend Geld hat, um Einheiten/Gebäude zu kaufen. Ich habe bisher auch weitestgehend darauf verzichtet die Gemeinden zu spezialisieren, sondern habe sie bei "Wachstum" belassen. Das bringt 50% mehr Wachstum...und die Städte werden dann relativ schnell sehr groß und erschließen alös Bonus auch viele weitere Ressourcen. Irgendwann rentiert es sich dann natürlich nicht mehr, wenn man 30-40 Runden warten muss auf ein neues Feld. Aber am besten so lange wie möglich auf das spezialisieren verzichten.

Also Gegner plattmachen ist bei mir sowohl in CIV7 als auch in den Vorgängern am effektivsten wenn man es zu Beginn macht. Hat man dann sein Reich konsolidiert, kann sollte man friedlich weiter machen. Hat mehr Vorteile wenn man nicht die ganze Zeit Krieg führen muss das ganze Spiel hindurch. Kriege habe ich bei CIV6 eher nur dann noch geführt wenn ich dringend irgend eine strategische Ressource benötigte, die sich nicht anders beschaffen ließ. Hat man aber den Heimatkontinent eh erobert, dürfte man fasst alle wichtigen Ressourcen in CIV6 haben. Und für Erdöl musste man dann nur ein paar neue Städte auf Inseln gründen, die viel Öl in der Nähe hatten. Und auch mal eine Stadt am Nordpol wo es Uran gab. Aber das ist CIV6, in Teil 7 sind die strategischen Ressourcen viel unwichtiger geworden. Schade eigentlich!




Wo ich auch nicht richtig durchblicke ist beim Überbauen. Macht das jetzt Sinn oder nicht? Ich habe in der zweiten Epoche überhaupt nichts überbaut, weil es noch genügend freie Felder gab. War das jetzt sinnvoll oder Unsinnig?
Ja beim Überbauen bin ich auch oft ratlos, weil einem das Spiel nicht anzeigt wieviel man von den alten Ressourcen verliert. Ich habe es imemr so gemacht dass ich auf leere Felder neue Gebäude gebaut habe, oder die mit dem blauen Punkt benutzte, was bedeutet dass dort noch 1 Platz frei ist...und deswegen nicht überbaut werden muss. Aber das war sicherlich nicht optimal. Wenn der Platz knapp wird, überbaut man am besten auf Feldern, deren Ressourcen man am ehesten verlieren kann. Wenn ich zb sehe dass das Feld zuvor Einfluss oder Wissenschaft generiert bin ich immer sehr vorsichtig, weil die will ich eigentlich nicht verlieren. Und testweise hat man dann auch oft mal etwas davon verloren wenn man dort überbaut, meiner Erfahrung nach.

Aber es gibt einen Mod, der einen genau anzeigt, was man verliert beim Überbauen....ich glaube der ist hier zu finden:

https://forums.civfanatics.com/threads/sukritacts-simple-ui-adjustments.695023/



siehe auch:
https://www.reddit.com/r/civ/comments/1ixnyfd/sukritacts_ui_mod_now_shows_the_gains_and_losses/
https://forums.civfanatics.com/resources/categories/civ-7-ui-mods.190/
https://www.gamestar.de/artikel/civilization-7-mods-verbessern-probleme,3427593.html


Habe den aber noch nicht ausprobiert.

Mortimer
23.03.25, 22:18
Die Krisen habe ich mittlerweile ausgeschaltet. Der Start läuft obwohl ich von Massen feindlicher Barbaren angegriffen werde, nach Startschwierigkeiten immer gut weil ich wie von euch vorgeschlagen meine Nachbarn platt mache und zudem immer eine große Menge an Städte gründe und ausbaue. Bei Ende der Epoche habe ich immer schon 8 Städte und liege vorne. Bei der nächsten Epoche habe ich jedoch keine Chance. So schnell wie die KI alles in der Neuen Welt zusiedelt kann man gar nicht schauen. Ich müsste praktisch gleich nach Start einen Siedler kaufen und entsenden damit ich überhaupt eine Chance habe eine Siedlung in der neuen Welt gründen zu können. Und von den feindlichen Missionaren werde ich wie bereits erwähnt auch überrannt. Ein weiteres Problem ist das Siedlungslimit. Dadurch das dieses nicht erhöht wird, ich war ja schon vorher dank freigeschalteter Siedlungslimits für die Römer auf schon auf 8, kann ich erst mal meistens keine neuen Städte gründen.

Wie auch immer, in der zweiten Epoche, mit den Spaniern habe ich wieder Mal keinerlei Vermächtnispunkte erhalten, da es selbst für die erfüllten Vermächtnisse der Wissenschaft keine Punkte gab. In der dritten Epoche liege ich jetzt mit den Preussen überall hinten weil ich trotz intensiver Ausbau der Forschung und gezielter Einflussnahme in Richtung Forschung überall hinten liege. Scheinbar komme ich wie in anderen CIV Teilen nicht darum ständig Krieg zu führen um meine Gegner Platt zu machen, weil sie sonst gnadenlos davon ziehen.

Wo ich auch nicht richtig durchblicke ist beim Überbauen. Macht das jetzt Sinn oder nicht? Ich habe in der zweiten Epoche überhaupt nichts überbaut, weil es noch genügend freie Felder gab. War das jetzt sinnvoll oder Unsinnig?

Unsere Spielerfahrung ist ganz anders. Wir werden nie von Barbaren überrannt (ist wahrscheinlich auch Zufall dabei). Und wir führen selten Kriege (wobei wir dann begrenzte Ziele verfolgen und niemanden "ausrotten"), haben aber trotzdem zwei der bisherigen drei Partien gewonnen. Das Städtelimit könnt Ihr überziehen, wenn Ihr für einen Überschuss an Zufriedenheit sorgt. Wie der werte MasterDave schon sagte, reichen einige Siedlungen in der Neuen Welt. Wichtig sind dort nur die Ressourcen, die Schatzflotten generieren. Das Überbauen ist schon sinnvoll, da die meisten Gebäude aus der vorigen Epoche nur noch einen geringen Grundertrag liefern. Am besten überbaut man mit einem aktuellen Gebäude des gleichen Typs, was aber nicht immer geht. Bei den freien Feldern ist es so, dass diese auch ohne Modernisierungen oftmals Erträge einbringen. Wenn z.B. ein Feld Nahrung, Zufriedenheit und vielleicht noch Produktion generiert, sollte man abwägen, ob die Umwandlung in ein Stadtviertel lohnenswert ist, denn die Erträge des Feldes gehen dann verloren. Das Rekonvertieren der eigenen Städte ist nur unter gewissen Bedingungen sinnvoll (was wir bereits weiter oben ausgeführt haben). In der Moderne interessiert es niemanden mehr, ob die Stadt Eurer oder einer anderen Religion folgt.

X_MasterDave_X
24.03.25, 01:39
Unsere Spielerfahrung ist ganz anders. Wir werden nie von Barbaren überrannt (ist wahrscheinlich auch Zufall dabei). Und wir führen selten Kriege (wobei wir dann begrenzte Ziele verfolgen und niemanden "ausrotten"), haben aber trotzdem zwei der bisherigen drei Partien gewonnen.

Meine Erfahrungen hierzu stammen zumeist aus CIV6. Dort war es so, dass einem eine KI es ewig übel nahm, wenn man eine seiner Städte erobert hatte. Damit gab es einen dauerhaften Malus auf die Beziehung. Und das führte wieder dazu dass einem dieses Land dann ständig denunzierte. Das wiederum führte dazu dass auch andere Länder, die dieses land mochten ebenfalls negativ eingestellt wurden. Denn jede KI übernahm auch die allgemeine Ablehung dem Spieler gegenüber. Das brachte dann oft ewig Mali ein. War das Land deren Stadt man hatte aber total erobert, gab es zwar erstmal gewaltige Mali bei allen anderen, aber die bauten sich mit der Zeit ab, und irgendwann erinnerte sich niemand mehr daran, dass man ein Volk auslöschte. Man fuhr also langfristig besser damit, den Denunzierer gleich komplett zu beseitigen.

Am besten war es, wie gesagt, wenn man alle KI´s auf dem Heimatkontinent auslöschte bevor man überhaupt die anderen KI´s vom Rest der Welt traf. Dann gabs 0 Mali, man konnte sofort Freundschaften entwickeln.
Damit konnte man dann auch den Rest des Spieles sehr friedlich spielen, denn es gab kaum noch Konflikt-Potential. Auch weil man Rohstofftechnisch meist sehr autark war. Mit ein paar wenigen späten Inselstädten konnte man sich später auch noch Öl und Radioaktives holen. Aluminium findet sich zumeist auf jedem Kontinent, zumindest 1-2 Resourcen. Man muss dann halt darauf achten dass keine freie Siedlungsfläche an den Küsten bestehen bleibt, weil sonst irgendwann die KI wieder auf dem eigenen Land siedelt. Wobei aber das Einfluss-System solche neuen Städte oft den besitzer flippen lässt, schlicht weil man große eigene Städte daneben hat. Dann macht dir die KI einfach nur ein weiteres Geschenk. Die KI ist dann auch nicht sauer, weil die Städte eigenständig erst neutral und dann erst zu dir gehören.


Ich weiß jetzt natürlich nicht genau wie es bei CIV7 so genau bei der Diplomatie ist, ich vermute aber eher ähnlich wie auch in CIV6.

Mortimer
24.03.25, 12:56
Bei den freien Feldern ist es so, dass diese auch ohne Modernisierungen oftmals Erträge einbringen. Wenn z.B. ein Feld Nahrung, Zufriedenheit und vielleicht noch Produktion generiert, sollte man abwägen, ob die Umwandlung in ein Stadtviertel lohnenswert ist, denn die Erträge des Feldes gehen dann verloren.

Wir sind jetzt nicht mehr sicher, ob das wirklich stimmt. Wir meinen, es so beobachtet zu haben, aber wir werden das noch einmal genau überprüfen. Es ist möglicherweise doch eher so, dass nur bebaute Felder (Modernisierung oder Stadtviertel) tatsächlich Erträge liefern.

Mortimer
25.03.25, 13:46
Also, wie es aussieht, lagen wir falsch: Leere Felder erzeugen keine Erträge und können also im Prinzip bedenkenlos bebaut werden - es sei denn, man überlegt, ob man da vielleicht lieber eine Modernisierung draufsetzen will. Leere Felder scheinen nur mit einer Modernisierung Erträge zu erbringen, dann aber alle für das Feld angezeigten Erträge. Wenn z.B. ein Feld einen potenziellen Ertrag von 3 Nahrung, 2 Produktion und 1 Kultur hat, dann erhält man alle diese Erträge, auch wenn die Modernisierung ein Bauernhof ist, der mit Produktion und Kultur eigentlich nichts zu tun hat.

Mantikor
30.03.25, 11:48
Ich habe mein erstes Spiel gewonnen. Nachdem ich mit Rom noch klar vorne lag und dann mit Spanien überhaupt nichts mehr erreicht habe, habe ich mich mit Preussen, nachdem absehbar war das ich keinen Wissenschaftssieg erreichen werde dazu entschlossen der stärksten KI den Krieg zu erklären. Da ich Einheitenmäßig und technologisch schwer zurück lag rechnete ich mich heftigen Kämpfen, stattdessen wurde es ein Gemetzel. Die Ki hatte meiner Luftwaffe nichts entgegen zu setzen und war praktisch Hirntod. Ich habe die feindliche Hauptstadt mit alle den schönen Wundern erobert und noch eine Menge anderer Städte, und dann die Thermalbombe gebaut und gewonnen, wobei ich sagen muss dass am Schluss die Luft ziemlich raus war. Das weiterklicken bis die Bombe endlich gebaut ist hat nicht wirklich Fun gemacht. Ich finde auch die Siegbedingungen äußert unrealistisch.

Was mich nun im neuen Spiel wieder massiv stört ist das Städtelimit. Ich kann keine neue Städte gründen oder erobern wegen den Städtelimit und ich kann die feindlichen Städte nicht mal niederbrennen weil es sonst dauerhaft Nachteile gibt. Vielleicht sollte ich auf einer kleineren Karte spielen, ist irgendwie doof wenn der halbe Kontinent unbesiedelt ist weil ich ihn wegen dem Limit nicht besiedeln darf.

Gegen die feindliche Missionare habe ich wie immer keine Chance obwohl ich Spanien spiele und es mir daher eigentlich leicht fallen sollte den wahren Glauben zu verbreiten. Selbst wenn man einen Missionar nach dem anderen produziert kann man nicht verhindern das ständig die eigenen Städte bekehrt werden. Ich sehe auch keinen Vorteil darin überhaupt Städte zu bekehren. Für eigene STädte gibt es soweit ich sehe keinerlei Vorteile und für die gegnerischen nur geringe Vorteile die den Bau der Missionare nicht wert sind. Irgendwie ist das Religionskonzept komplett überflüssig und nutzlos.

Ich finde es auch weiterhin nicht gut das man mich zwingt in die Neue Welt zu gehen und alle Karten gefühlt gleich aussehen. Warum kann ich nicht mal eine Pangäa Karte spielen, a ja richtig dann gibt es ja keine Neue Welt. Und warum kann ich nicht mal mit Rom weiterspielen anstatt mit anderen weitermachen zu müssen und wieso kann man eigentlich nicht die Anführer wechseln. Und im übrigen finde ich es schrecklich verwirrend wenn die Anführer nicht zu den Ländern passen.

Und die Katastrophen nerven weiterhin. Ständig sind die Flüsse überschwemmt und ich habe einen Vulkan der alle 2 Runden ausbricht. Der bricht so oft dass sich das Reparieren nicht lohnt, weswegen ich dort überhaupt nichts mehr renoviere. Das ist einfach nur nervend.

Tex_Murphy
11.04.25, 12:32
https://www.youtube.com/watch?v=IvImNCQRUiM

Zwar noch viele Bugs, wie man auch aus anderen Berichten erfährt, aber die Umsetzung macht Uns zumindest neugierig. Wir werden das auf jeden Fall mal im Auge behalten. Ist natürlich kein wirklicher Ersatz zu einem regulären Civ7, aber als Ergänzung des VR Portfolios hochinteressant.

Arminus
01.10.25, 20:03
Weil es gerade im Steamsale ist: 50€ sind immer noch zu viel für das Spiel? Oder wie steht's nach einem halben Jahr mit der Spielmotivation aus?

X_MasterDave_X
01.10.25, 22:43
Bin Civ-Fan seit Teil 1.
Aber Teil 7 ist der einzige mit dem ich überhaupt nicht warm werde.

Wurde zwar mit einigen Patches etwas fein geschliffen, aber die Grundprobleme sind noch alle da.
Aber es soll auch Leute geben die das Konzept mit den 3 Zeitalter mögen.

Aber der Großteil der Fanbase hasst das Spiel gerade deswegen.

Wenn sie wieder nur 1 Zeitalter machen würden, wo man von Anfang bis Ende durchspielen kann, ohne das Gefühl zu haben 3 Mini-Spiele hintereinander zu spielen, wäre ich auch wieder dabei.
Grafisch ist es ja ein Leckerli, aber inhaltlich sagt es mir nicht sonderlich zu.

Arminus
01.10.25, 22:54
Bin Civ-Fan seit Teil 1.
Aber Teil 7 ist der einzige mit dem ich überhaupt nicht warm werde.

Wurde zwar mit einigen Patches etwas fein geschliffen, aber die Grundprobleme sind noch alle da.
Aber es soll auch Leute geben die das Konzept mit den 3 Zeitalter mögen.

Aber der Großteil der Fanbase hasst das Spiel gerade deswegen.

Wenn sie wieder nur 1 Zeitalter machen würden, wo man von Anfang bis Ende durchspielen kann, ohne das Gefühl zu haben 3 Mini-Spiele hintereinander zu spielen, wäre ich auch wieder dabei.
Grafisch ist es ja ein Leckerli, aber inhaltlich sagt es mir nicht sonderlich zu.Danke für die Antwort! Bestätigt meinen Eindruck, ich werde es also nachwievor nicht kaufen.

Vargr
02.10.25, 00:55
me too! war auch neugierig.

X_MasterDave_X
04.10.25, 23:29
Hier das aktuelle Video von Writing Bull, der zusammen mit anderen Youtubern und Influencern seit Release auch auf den Civ7 Zug aufgesprungen ist, und schon damals sagte, er wird keine weiteren Civ6 Videos mehr machen, weil jetzt ist ja Civ7 raus.


https://www.youtube.com/watch?v=ze0gdclj8OA

Der Beschreibungstext von ihm sagt eigentlich schon alles! :D


Zurück zu den Wurzeln! Civ 6 kommt zurück ins Programm. Endlich wieder epische Abenteuer mit einem guten Civilization: Let's Play mit Seondeok und Korea! Mit allen Erweiterungen, auf Kaiser und mit zufälligen Forschungsbäumen sowie dem Modus Helden und Legenden.

X_MasterDave_X
11.10.25, 11:34
Hier mal ein Re-Post aus dem Civ-Forum von mir, wo die Stimmung auch massiv gegen Civ7 ausgeschlagen ist:



------------------------------------------------------------------------------------------

Dass die weltweite Community ähnlich fühlt, und dies hier im Forum nicht nur ein paar Einzelstimmen von alten wenigen Fans ist, zeigt auch die aktuelle Steam-Statistik. Habe es gerade noch mal gecheckt, hier die Auflistung nach 24-Stunden Höhepunkt an Spielern:


Steam-Charts (https://steamdb.info/charts/?category=2&sort=24h)


Ranglistenplatz in Steam / 24-Stunden Peak / All-Time Peak / Release Date

Civ 6........30.......43.801.......162.657......Okt 2016
Civ 5........88.......16.888.........91.363......Sep 2010
Civ 7......177.........8.777.........84.558......Feb 2025


Kurz zusammen gefasst. Der neueste Teil hat nach nur 8 Monaten nur noch 10% seiner höchsten gleichzeitigen Spielerzahl die das Spiel aktuell spielen, und das Maximum ist eh unter denen der beiden Vorgänger. Civ5 hat noch 18% seines Höhepunktes. Civ 6 hat noch 27%. Civ6 hat sich also eine sehr stabile Fanbase dauerhaft aufgebaut.

Das relativ neue Civ7 rangiert auf Listenplatz 177, eine Schande wenn man weiß dass es ein teurer AAA-Titel ist.
Civ6 rangiert auf Platz 30 was extrem gut ist, wenn man bedenkt dass 4x Strategiespiele viel weniger dauerhaft gespielt werden als zb Multiplayer Shooter.


Zum Vergleich die Paradox Spiele:

Listenplatz:

20. Hearts of Iron 4
73. Cusader Kings 3
84. Stellaris
94. Europa Universalis 4


HoI4 hat also bei einem Release vom Juni 2016 immer noch einen 24h Peak von 52.978 Spielern, bei einer Höchstzahl jemals von 93.196. Das entspricht einem Erhalt von fast 57%. Extrem gut. Das Spiel hat aber auch einen gewaltigen Wiederspielwert. Habe selbst aktuell fast 4.000 Stunden auf HoI4. Civ6 hat bei mir ca. 2.400 Stunden und Civ 5 hat 1.275 Stunden. Dann kommt Stellaris mit 1.122. Civ 7 hat bei mir nur 168 Stunden. Habe gerade ein paar Partien bei Release gespielt, und es dann entnervt in die Ecke gestellt.

------------------------------------------------------------------------------------------

Thomasius
11.10.25, 14:33
Hier mal ein Re-Post aus dem Civ-Forum von mir, wo die Stimmung auch massiv gegen Civ7 ausgeschlagen ist:



------------------------------------------------------------------------------------------

Dass die weltweite Community ähnlich fühlt, und dies hier im Forum nicht nur ein paar Einzelstimmen von alten wenigen Fans ist, zeigt auch die aktuelle Steam-Statistik. Habe es gerade noch mal gecheckt, hier die Auflistung nach 24-Stunden Höhepunkt an Spielern:


Steam-Charts (https://steamdb.info/charts/?category=2&sort=24h)


Ranglistenplatz in Steam / 24-Stunden Peak / All-Time Peak / Release Date

Civ 6........30.......43.801.......162.657......Okt 2016
Civ 5........88.......16.888.........91.363......Sep 2010
Civ 7......177.........8.777.........84.558......Feb 2025


Kurz zusammen gefasst. Der neueste Teil hat nach nur 8 Monaten nur noch 10% seiner höchsten gleichzeitigen Spielerzahl die das Spiel aktuell spielen, und das Maximum ist eh unter denen der beiden Vorgänger. Civ5 hat noch 18% seines Höhepunktes. Civ 6 hat noch 27%. Civ6 hat sich also eine sehr stabile Fanbase dauerhaft aufgebaut.

Das relativ neue Civ7 rangiert auf Listenplatz 177, eine Schande wenn man weiß dass es ein teurer AAA-Titel ist.
Civ6 rangiert auf Platz 30 was extrem gut ist, wenn man bedenkt dass 4x Strategiespiele viel weniger dauerhaft gespielt werden als zb Multiplayer Shooter.


Zum Vergleich die Paradox Spiele:

Listenplatz:

20. Hearts of Iron 4
73. Cusader Kings 3
84. Stellaris
94. Europa Universalis 4


HoI4 hat also bei einem Release vom Juni 2016 immer noch einen 24h Peak von 52.978 Spielern, bei einer Höchstzahl jemals von 93.196. Das entspricht einem Erhalt von fast 57%. Extrem gut. Das Spiel hat aber auch einen gewaltigen Wiederspielwert. Habe selbst aktuell fast 4.000 Stunden auf HoI4. Civ6 hat bei mir ca. 2.400 Stunden und Civ 5 hat 1.275 Stunden. Dann kommt Stellaris mit 1.122. Civ 7 hat bei mir nur 168 Stunden. Habe gerade ein paar Partien bei Release gespielt, und es dann entnervt in die Ecke gestellt.

------------------------------------------------------------------------------------------

Wir sind bei der Civ-Reihe ab CIV5 ausgestiegen.
Aber unabhängig von unserem eigenen Standpunkt, kann ein Spiel, dass Ihr 168 Sunden gespielt habt doch für Euch nicht schlecht sein oder hat Euch jemand Geld dafür gegeben damit Ihr Euch 168 Stunden quält. Es mag Euch nicht so gefallen wie die Vorgänger, aber ist ein Spiel erst dann gut, wenn man es 1000+x Stunden spielt?

habakuk
11.10.25, 14:57
[...] Aber unabhängig von unserem eigenen Standpunkt, kann ein Spiel, dass Ihr 168 Sunden gespielt habt doch für Euch nicht schlecht sein oder hat Euch jemand Geld dafür gegeben damit Ihr Euch 168 Stunden quält. Es mag Euch nicht so gefallen wie die Vorgänger, aber ist ein Spiel erst dann gut, wenn man es 1000+x Stunden spielt?

Wir haben kaum ein Spiel in Unserer Bibliothek auch nur annähernd 168 Stunden gespielt, das wäre für Uns also ein phänomenaler Wert.

Aber wenn jemand in die anderen Teile und ähnliche Spiele Tausende von Stunden investiert, dann kann man das schon als Richtwert (für diesen Spieler) nehmen.

X_MasterDave_X
11.10.25, 15:52
Eben, man muss das ja im Kontrast zu den anderen Spielen sehen. Wenn jemand kaum Zeit zum spielen hat und sein bestes Spiel gerade mal 20 h spielt, dann ist 4 h bei einem anderen Spiel eher schlecht daneben.

168 h mag nach viel aussehen, aber das waren gerade mal 3-4 Partien. Und da musste man sich noch durchquälen. Ich gebe halt nicht gleich nach 2-3 Stunden auf, wenn mir ein Spiel nicht gefällt, speziell wenn es eh zu meiner Lieblings-Spielereihe gehört. Aber wenn Euch 168 im Vergleich zu über 1.000 oder gar 2.400 Stunden keinen Richtwert gibt, sollte ich dazu erwähnen, dass ich Civ7 bereits 2 Monate nach Release nicht mehr gespielt habe. Das ist nun schon 5 Monate her. Ein ziemlich schlechter Wert für ein Spiel aus meiner Favoritenreihe das brandneu ist. Speziell wenn man bedenkt dass ich ein den Vorgänger aus 2016 noch immer sehr gerne und oft spiele. Auch HoI4 aus 2016 spiele nich noch regelmäßig. So kommen eben dann über 8-10 Jahren auch mal tausende von Stunden zusammen. Wenn sich Civ7 nicht massiv ändert, wird es solche Werte nie erreichen können.

Und ja, ich verbringe auch viel zeit damit Spiele zu testen. Wenn ich mir Rome TW 2 ansehe, das habe ich anfangs wegen massiver Bugs und Probleme kaum gespielt, aber immer wieder angetestet und mit Mods aufgewertet. Da sind dann über die Jahre auch über 200 h zusammen gekommen. Aber ein Genuß beim spielen war es nie. Als Rome 2 irgendwann mal vermutlich ausgereift war, hatte ich keine Lust mehr es zu spielen. So ganz anders bei Spielen wie Civ5 oder 6 und die HoI Reihe. Das war eigentlich immer ein Genuß zu spielen.

So gesehen, ja, auch 168 h sagen nichts über die Qualität des Spieles aus. Auch ein Spieletester wird massig Stunden verwenden, selbst wenn er am Ende dann nur ne 50er Wertung abgibt.

Achja, da ich ziemlich oft beim spielen gestört werde, oder das Spiel auch oft nebenher läuft und öfters auch ohne dass ich am PC sitze können 20-30% der Zeit auch im idle Modus geschehen sein.
Trifft auf alle meine häuffig gespielten Spiele zu.

Arminus
11.10.25, 16:28
Sehe ich ähnlich, bei mir hat Civ5 3500 Stunden, Civ 6 360. Letzteres hat also keine Replayability für mich. ;)

X_MasterDave_X
11.10.25, 17:39
Was hat denn stark an Civ6 gestört?

Colonel Chris
11.10.25, 18:19
Arminus schreibt es doch. Bin da auch überhaupt nicht reingekommen. Für einen Civ5 Veteranen hätte es intuitiv sein sollen und auch die krasse Änderung von Grafik/UI etc…

Arminus
11.10.25, 19:24
Was hat denn stark an Civ6 gestört?Graphisch nicht meins, weder auf der Karte noch bei den UI-Elementen. Kartenskripte schlecht, KI mies. Das Kultursystem bei Civ 5 habe ich geliebt, die Civics, die mit Civ 6 eingeführt wurden, hasse ich abgrundtief, sind auch der Hauptgrund dafür, warum ich die Finger von Civ 7 lasse. Dass mit den Districts und Wundern außerhalb des Stadtzentrums war an sich okay, aber allein wegen der albernen Kostenstrukturen doch nervig. Möchte mich ehrlich gesagt nicht schon in Runde 0 damit auseinandersetzen müssen, wie meine Hauptstadt in den letzten Spielrunden aussehen soll. Das Kampfsystem hat mir nicht gefallen, das Umstellen der Bewegungskosten hat alles deutlich träger gemacht, das Gefälle zwischen einzelnen Einheiten ist viel zu krass, dann noch absurdes Bonusstacking durch Support Units. Insgesamt fand ich das Spiel erbämlich schlecht gebalanced... Da noch Helden, Secret Societies, Vampire und was weiß ich reinzuschmeißen, hat wirklich nicht geholfen, weder in der Balance noch in der Atmosphäre. Bei Civ 5, auch bei den Total Conversion Mods, muss ich Feldzüge langfristig vorbereiten. Bei Civ6 verlege ich Magnus in eine Stadt mit viel Wald, ändere drei Civis auf Militärproduktion und exploite den Produktionsoverflow bis zum Geht nicht mehr, um dann im Vorbeigehen ein paar Nachbarn zu klatschen, die in dem Zeitalter keine Spezialeinheiten haben.

Und dazu allgemein Firaxis / 4K. Hatten bei mir bei CivBE schon arg an Ansehen gelitten, halbfertiges Spiel auf den Markt geschmissen, einen DLC hinterhergeschoben, in dem sie einfach mal das Diplomatiesystem ausgebaut haben und es dann verrotten zu lassen. Aber immerhin war wie bei Civ 5 der Code verfügbar. Dank des Codex Mods, der aufzeigte, was ein richtiger Game Developer hätte machen können, habe ich bei dem Spiel 740 Stunden auf Steam. Dann kommt Firaxis mit Civ 6 daher. Ähnlich unfertig im Balancing, bei der UI und der KI wie BE. Sehe auf der einen Seite, wie Pdox in Patches und DLCs ihrer Titel reifen lässt, und auf der anderen die dumme Hackfresse von Ed Beach, die einem einzelne Buttons als brisante Weiterentwicklung verkaufen will. Civ 5 war bei vanilla jetzt auch nicht das Optimum an Balancing, UI und co. Aber mit EUI und InfoAddicts, Total Conversion Mods a la CPB und NqMod und einigen sehr guten Map Scripts ist es der Grund, wieso es bei mir 3500 Stunden gebraucht hat, bis es mir wirklich über ist. Hatte bei Civ6 eigentlich auch auf Total Conversions gewartet, aber Firaxis gibt halt keine DLLs mehr frei.

Aber das soll eigentlich kein Civ6-Bashing sein, ich kann schon nachvollziehen, wenn man dieses kurzweiligere und schnellere Spielen mag. Und die Grafik moderner findet als die von Civ 5. (Spielt bei mir keine Rolle, ich will erkennen, was passiert, habe mir bei Pdox-Spielen auch nie was aus Sprites gemacht.) Mein Hauptproblem ist die Entwicklung von Firaxis nach Civ5. Habe daher auch wenig Hoffnung bei Civ 7, denn da läuft's doch wieder so. Spiel ist cheiße teuer, kommt unfertig auf den Markt (zumindest, lese ich das aus den Aussagen bzgl. der Zeitalter), ist graphisch wieder "auf Stand der Zeit", aber UXmäßig schlechter. Jetzt kommen wieder x DLCs, die das Spielsystem völlig aufblähen ohne es irgendwie zu Balance. Keine Möglichkeit für Total Conversion Mods. Ed Beachs Hackfresse immer noch zu sehen... :D

X_MasterDave_X
12.10.25, 00:46
Grafisch hat Civ6 anfangs vielen mißfallen, wegen der Comic-Grafik. War bei mir nicht anders. Aber irgendwann gewöhnt man sich dran, dann war es ganz ok. Der edle Stil von Civ5 gefiel mir aber auch besser, vor allem auch die ganzen gemalten Bilder statt der lächerlichen Wunder-Videos. Aber eigentlich haben diese Videos schon nach Civ2 an Wert verloren, weil die einfach keiner braucht. In Civ2 wars ein Gag, weil man da erstmals Videos in ein Spiel einband. Übrigens habe ich die Erfahrung gemacht dass die Civ-Entwickler immer wieder pro Teil von realistisch auf comic-Stil wechseln. Civ7 wieder realistisch, 6 war comic, 5 war wie 7 realistisch, 4 war ebenfalls comic, 3 eher realistisch, und 2 und 1 kann man kaum einschätzen weil es da hauptsächlich Pixel-Grafik war.

Dass die Kartenskripte in Civ 6 schlechter waren als bei Teil 5 ist mir nicht aufgefallen.

Die Optic der Civics war wirklich gruselig schlecht gemacht in Civ6, aber inhaltlich genoß ich sie, weil man damit von Krieg auf Frieden etc gut umschalten konnte. Auch der Weg dahin sie alle so bald wie möglich zu erhalten fand ich eigentlich ganz gut. Kann mich gar nicht mehr erinnern wie es bei Civ5 war, gabs da überhaupt ein ähnliches System? Die Abänderung in Civ6 dass Städte jetzt nicht nur in 1 Tile waren, fand ich genial, auch dass Wunder jetzt ein Hexfeld verbrauchten, und das man Distrikte bauen konnte. Damit kann man viel optimieren, das war für mich immer ein nettes Mini-Spiel. Aber schon zu Spielbeginn habe ich das auch nie geplant, ich spiele Civ for fun, und nicht in der Weltrangliste. Civ war für mich immer zum entspannen. Achja das hat Civ7 auch übertrieben. Am Ende des Spiels ist die Karte nur noch eine riesige Mega-Stadt, wie Coruscant. Da hat man aus dem guten Civ6 Konzept die falschen Schlüsse gezogen, und das einfach noch mal massig übertrieben.

Das mit dem Kampfsystem und den Umstellen der Bewegungskosten verstehe ich nicht. Wo war das bei Civ5 groß anders? Was sich massiv änderte in Civ6 war, dass der Verteidiger massiv gestärkt wurde, weil eine Stadt, speziell wenn sie schwer zugänglich war, oft uneinnehmbar war. Alleine schon weil bis zu 4 Schuss auf die eigenen Angreifer abgefeuert werden konnte pro Zug, durch das Stadt-Tile, deren Mauer, sowie des Militär-Distrikts und dessen Mauer. Gerade wenn die Stadt durchs Gebirge nur durch ein Nadelöhr, (wegen den vielen Gebirgen in Civ6) erreichbar war, konten die 4 Schuss jeden Angriffs Trupp der Reihe nach ausschalten. Das machte das erobern manchmal unmöglich. Die KI kam auch nur schwer damit zurecht, was sich oft dadurch äußert, dass selten KI-Mächte ausgelöscht wurden von anderen Mächten, weil in den Kriegen bestenfalls 2-3 Städte erobert wurden. Das wurde zum Ende hin aber weit besser, die KI wurde durchaus gut. Kann mich bei Civ5 auch nicht daran erinnern dass die KI je besser war, speziell beim selben Schwierigkeitsgrad bei extrem geschützten Städten. Ich habe vor 1-2 Jahren dann noch ein paar gute KI Mods gefunden die die Ki weit besser machten, da sieht man jetzt auch Kriege wo die KI auch mal 6-7 oder mehr Städte erobert. Komplettes Auslöschen von Nationen bleibt aber selten.

Und wieso musste man bei Civ5 die Kriege langfristiger vorbereiten als in Civ6? Letztendlich muss man immer eine größere Masse an Einheiten bauen um erfolgreich Krieg führen zu können. Dass in Teil 6 dafür manche Civics karten 50% Bauboni auf Truppen, Schiffe oder Flugzeuge geben ist völlig in Ordnung. Nur so kann man auf höheren Leveln gegen die KI noch gewinnen. So einfach erobert man keine 2-3 Feindnationen, speziell wenn man auf großen Karten spielt, wo der Krieg sehr lange dauern kann, eben wegen der Vorteile für den Verteidiger. Dazu kommt, dass man sich genau überlegen muss, auf welchem Weg man die Städte erobert, sonst fallen die wegen Aufständen schneller wieder zurück als man sie erobern kann. Speziell die Städte um die feindlich Hauptstadt herum. Das war teilweise fast schon zu schwer, und ich habe lange gebraucht um die Strategie herauszufinden wie man der Reihe nach Städte erobern muss.


Was Firaxis angeht, die Firma ist maximiert auf Geldmacherei...2K sowieso. Aber ist heute irgendeine größere Firma anders? Paradox, EA oder wie sie alle heißen? Die nehmen sich inzwischen alle nichts mehr.
Und das Problem dass mit jedem DLC neue Features dazu kommen, mit denen die KI immer schlechter umgehen kann, ist auch nichts Firaxis spezifisches. Daran krankt Paradox seit Jahrzehnten. Statt die bisher schon schlecht von der KI abgearbeiteten Systeme durch die KI zu verbessern diese zu meistern, werden nur ständig neue Systeme eingebaut die die KI nur noch mehr belasten. Allerdings...das muss man fairerweise sagen, wird am Ende des Produkt-Zykluses zumeist die KI noch mal richtig feingeschliffen. Das machen sie gefühlt aber erst wenn das Spiel Feature-Technisch am Ende des Produktzykluses angekommen ist. Ich habe Civ5 ab Release gespielt und nach jedem Addon...und es war KI-Technisch die totale Katastrophe, mit leichten Verbesserungen von jahr zu Jahr. Ebenso wie Civ6 zu Beginn. Aber am Ende wurden beide gut, man musste nur lange genug dabei bleiben. Ist bei HoI4 übrigens inzwischen auch gut, die KI. England heutzutage zu erobern braucht massig Kräfte, die verteidigen da inzwischen mit 60-100 Divisionen. Nur Russland erobert man als Profi noch immer in 2-3 Monaten. Obwohl auch dort die KI gut spielt. Sie müsste halt, wie historisch hunderte von Divisionen in wenigen Monaten aufstellen. Und das passiert im Grundpsiel nicht. Den Expert-AI 5.0 Mod kann man aber diesbezüglich feintunen, der macht dann Barbarossa unschaffbar schwer wenn man dort alle Optionen auf max stellt. So wie damals mein KI Mod für HoI3, der hier in einigen AArs gerne gespielt wurde.

Wenn man ein ausgefeiltes KI System will kauft man sich also am besten immer die Komplett-Platinum-Version mit allen Addons vom Vorgänger. Dass Firaxis ab Civ6 die DLLs nicht mehr freigab ist traurig. Aber vielleicht kommt das ja noch...wann wurden die denn bei Civ5 frei gegeben? Sicherlich auch erst weit nach Release von Civ6. Mann war das schön bei Civ2, wo alles in .txt Dateien festgelegt wurde. Da konnte jeder ohne große Kenntnisse alles abändern.


Und was Ed Beach angeht, war der nicht auch Hauptentwickler bei beiden Addons für Civ5? Und ist es immer noch in Civ7. Wobei ich vor kurzem gelesen habe, dass jemand anders jetzt übernehmen soll (https://forums.civfanatics.com/threads/we-have-our-new-head-of-product.700108/). Der hat auch den letzten Patch schon gemacht der im September kam. VIelleicht haben sie ja noch ein Einsehen und ändern Civ7 komplett ab. Wobei ich das eher für unwahrscheinlich halte. Das 3-Zeitaltersystem ist das schlimmste Konzept ever, zusammen mit dem übernommenen Schwachsinn aus Humankind, wo man sich anscheinend gerade die dümmsten Konzepte dort übernahm. Nationenwechsel pro Epoche....war für ein Bullshit. Dann noch das wilde Namens-Wechselspiel bei den Städten, und niemand kennt sich mehr aus, wer dein Nachbar eigentlich nochmal war. Das wusste man seit Civ1-6 instinktiv viel besser.

Mods wie Info Addict gibts übrigens auch für Civ6. Spiele das auch immer mit massig Info-Mods. Das lässt kaum Wünsche übrig informationstechnisch. Total Conversions habe ich alelrdings nie gespielt, weder bei 6 oder 5.

Naja scheiß teuer war Civ schon immer. Hab für Teil 2 damals schon 120 DM abgedrückt. Das war vermutlich wesentlich mehr als die heutigen 90€ die ich für die im Netz verbilligte Special Edition ausgegeben habe. Werde ich wohl auch nicht mehr machen bei Teil 8.

Vargr
12.10.25, 04:05
Bei 168 Std. fängt man doch bei vielen Spielen erst an, die Mechanik zu lernen ...

X_MasterDave_X
12.10.25, 13:41
Exakt!

Habe bei HoI4 erst angefangen den Seekrieg zu verstehen nach 3.000 Stunden. Und lerne bei 4.000 Stunden immer noch viel dazu. Teilweise von der KI, wenn ich mal die Seiten wechsle über zb "tag USA". Da sieht man wie die KI die Flotte organisiert, Seezonen mit Eskorten schützt, Eingreiftruppen bereit hält, Überwachungsflotten einsetzt, und Flotten für Invasionen und dessen Schutz auf Lager hält.

Da habe ich viel draus gelernt. Als hauptäschlich Deutschland Spieler war der Seekrieg bei mir immer nur ein kleines Hilfsmittel das man mal bei einer Invasion auf England oder den USA nutzt. Seitdem ich den Seekrieg etwas besser verstanden habe, spiele ich auch gerne mal die USA oder Japan. Aber das Spiel ist inzwischen so komplex dass man jedes Land erst mal richtig lernen muss, um überhaupt halbwegs erfolgreich zu sein. Alleine die USA mit ihrem demokratischen System, und den Wahlstimmen, und der ständigen Bestechung von Senatoren. Bei Japan läufts wieder total anders, und die sind auch noch erbärmlich schwach auf industriellem Gebiet...da ist es ein Kunststück das zu produzieren was sie historisch geschafft haben und dennoch unter gingen.

Achja und kaum hat man ein Land ein wenig gelernt, und spielt es halbwegs erfolgreich, kommt wieder ein DLC raus, das alles ändert. So wie letztes Jahr für Deutschland, wo man praktisch alles völlig anders aufziehen musste. Dasselbe folgt nun für Japan im November mit dem nächsten großen DLC. Alleine bei den USA brauchte ich 3-4 Anläufe um überhaupt durchzusteigen in welcher Reihenfolge man am besten durch den Fokusbaum steuert. Und so ein Anlauf kostet als Partie mal locker 40 Stunden oder mehr. Also da brauchts schon 160 Stunden um nur mal halbwegs zu verstehen was man alles NICHT, oder nicht in dieser Reihenfolge machen sollte. Bin halt selbst auch ein Optimierungs-Fetischist. Kommt vielleicht aus meinem Privatleben, wo man Haushalt, Beruf und 3 Kids alleinerziehend und Freizeit auch irgendwie ständig optimieren muss, um nicht total unter zu gehen.


Aber klar, ich verstehe auch dass andere Regenten, die kaum Zeit fürs Spielen haben, in das Hobby nur wenige Stunden im Monat investieren können. Da kann man die meisten Paradox-Spiele vermutlich schlicht vergessen.
Bin selbst zb bei EU4 mit "nur" 131 Stunden absoluter Noob, der fast gar nix kapiert. Da müsste ich locker 400 mehr Stunden reinhängen um ein Gespühr fürs Spiel zu bekommen. Ich glaube ich warte gleich mal Teil 5 ab, der ja demnächst erscheint. Das Problem bei älteren Paradox-Spielen ist, dass mit jedem DLC neue Mechaniken eingebaut werden, die das Spiel noch komplexer machen. Wenn man dann erst im 10. DLC einsteigen will checkt man gar nix mehr...und verliert schnell den Spaß.


Man sollte als Vollprofi mal Einsteiger-Videos machen, die leicht verständlich aber eben nicht zu lang sind. Für HoI4 hätte ich viel Wissen, aber kenne mich zb beim Machen von Videos so gar nicht aus. Dann wäre es auch schwierig "kurze Videos" zu machen. Das würden AAR-Videos werden wo man mir beim Spielen einer Partie zuschaut, mit vielen Erklärungen nebenher. Da würden schnell 20 Teile mit je 1 Stunde draus werden. Und da ist man dann gerade mal beim Frankreichfeldzug 1940. Ein "richtiger langwieriger" Landkrieg beginnt erst in Russland, und echter Seekrieg erst danach wenns gegen England oder schlimmer die USA geht bevor man dort landen kann über Island, Grönland und dann über Neufundland an die Ostküste bei New York und Washington.

habakuk
12.10.25, 16:31
Kommt vielleicht aus meinem Privatleben, wo man Haushalt, Beruf und 3 Kids alleinerziehend und Freizeit auch irgendwie ständig optimieren muss, um nicht total unter zu gehen.


Vergesst nicht die paar Tausend Stunden Civ6 und HOI, die Ihr auch noch irgendwie unterbringen müsst! :eek: ;)

Im Ernst: Respekt, Ihr müsst echt gut organisiert sein. :top:

Greenhorn
12.10.25, 17:51
Allein die wohl mehr als 1000 Stunden, die man damals mit dem CIV1 - dem einzig wahren CIV! - verbraten hat. Wir haben ja damals ganze Nächte durchgezockt.

X_MasterDave_X
12.10.25, 21:31
Vergesst nicht die paar Tausend Stunden Civ6 und HOI, die Ihr auch noch irgendwie unterbringen müsst! :eek: ;)

Im Ernst: Respekt, Ihr müsst echt gut organisiert sein. :top:

Da läuft vieles eben auch parallel nebenher. Was sehr hilfreich ist, ist der Fakt dass ich 4 Tage die Woche im Homeoffice bin. Da kann man dann nebenher auch mal die Waschmaschine beladen oder ausräumen, und muss dann nicht erst am Abend nach der Arbeit alles machen. Und wenn mal zeitweise Leerläufe sind beruflich, da ich vieles auch dort optimiert habe, und einen Arbeitsbereich komplett alleine abarbeite, kann man auch mal nebenher ein PC Spiel laufen lassen. Jetzt nicht unbedingt Dune Awakening, wo bei einem Anruf mein Charakter im Sand tot ist wenn der Wurm kommt, aber eben sowas wie HoI4, wo man jederzeit stoppen kann. So habe ich vermutlich bei Civ und HoI auch so manche Leerstunde auf dem Konto, weil ich zwar irgendwann das Spiel gestartet habe, dann aber wieder 2-3 Stunden nicht dazu kam, weil ich telefonisch bombardiert werde. Aber was soll man machen...man muss ja auch was tun fürs Geld. :D Und so manches Mal wo ich gekocht oder gegessen habe ist HoI4 bestimmt auch weiter gelauffen. Deswegen sagte ich ja, von den ganzen Stunden sind 20-30% womöglich auch Zeit, die ich nicht aktiv spielte.

Und ja, manchmal komme ich mir so vor als ob ich mit 10 Tellern jongliere. Speziell wenn, wie in dieser Woche, ich mehrere Arzttermine mit den Kiddies hatte. 3 alleine diese Woche.

Mortimer
19.12.25, 19:40
Falls Besitzer des Spiels dies noch nicht bemerkt haben sollten: Bis zum 05.01.26 wird die neue DLC-Sammlung "Gezeiten der Macht" bei Steam gratis feilgeboten (vier Völker, zwei Anführer, neue Wunder).

https://store.steampowered.com/app/3369860/Sid_Meiers_Civilization_VII_Gezeiten_der_MachtSammlung/