Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 5000 Meilen: Die Alliierten im Pazifikkrieg
Ende April 1942: Seit dem japanischen Angriff auf den US-Flottenstützpunkt Pearl Harbor sind kaum fünf Monate vergangen. In diesem Zeitraum hat das Kaiserreich Japan in Südostasien ein Gebiet erobert, das ungefähr ein Fünftel der Erdoberfläche umfasst. Es kontrolliert Burma, Borneo, Niederländisch-Indien, die Philippinen, Indochina, Thailand, Teile des chinesischen Festlands sowie riesige Areale im Zentral- und Südpazifik. Japan steht auf dem Gipfelpunkt seiner militärischen Machtentfaltung und territorialen Ausdehnung. Die alten europäischen Kolonialmächte scheinen wie gelähmt. Die Niederlande und Frankreich sind von Deutschland, dem Bündnispartner Japans, überrannt worden. Großbritannien und sein Commonwealth stehen in Europa und Nordafrika im Überlebenskampf gegen Deutschland und Italien. Doch der Gigant USA, der bei Pearl Harbor überrascht und gedemütigt wurde, ist erwacht. Vorbereitungen gewaltigen Ausmaßes laufen an, um die japanische Aggression in die Schranken zu weisen und letztendlich niederzuwerfen...
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Willkommen zu unserem neuen AAR-Projekt, verehrte Regentinnen und Regenten! Gespielt wird „Warplan Pacific“, eines unserer Lieblingsspiele, in dem wir sicher schon einige hundert Stunden verbracht haben. Genauer gesagt spielen wir die große 1942er-Kampagne auf Seiten der Alliierten gegen die japanische KI. Hierzu eine kurze Erklärung: Es gibt natürlich auch eine 1941er-Kampagne mit dem Startdatum 7. Dezember 1941. Diese haben wir sowohl auf alliierter als auch auf japanischer Seite ausgiebig gespielt. Für den AAR haben wir uns aber für die (unwesentlich) kürzere 42er-Variante entschieden, da wir letztere selbst noch nicht kennen und hier außerdem die Japaner tatsächlich ihre maximale historische Ausdehnung erreicht haben, was für eine Partie mit den Alliierten besonders interessant (und hoffentlich auch herausfordernd) ist.
Anmerkung: Wir haben einige dezente Änderungen vorgenommen, so dass unser Szenario nicht identisch mit der Vanilla-Version ist. So haben wir unter anderem einige KI-Skripte überarbeitet und auch (wenige) neue Skripte eingefügt. In welcher Weise diese Änderungen konkret umgesetzt werden, lässt sich nicht immer exakt vorhersagen, da die KI eine Art interne Logik zur Beurteilung von Situationen heranzieht und dabei durchaus unterschiedlich reagieren kann.
5000 Meilen: Das ist die ungefähre Entfernung zwischen der US-Westküste (San Francisco) und den japanischen Heimatinseln (ca. 8200 Kilometer). Damit deutet sich die enorme Größe dieses Schauplatzes an. Und es ist wirklich nur eine Andeutung, denn von China, Indien, Australien, den Salomonen und anderen Brennpunkten ist darin noch gar nicht mal die Rede. Wir zeigen einmal die Gesamtkarte in herausgezoomter Ansicht:
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Unsere „Spielwiese“ bildet im Prinzip die halbe Welt ab. Eine Einheit von der US-Westküste nach Indien zu verschiffen, nimmt einige Runden in Anspruch. Der Nachschub wird eine permanente Herausforderung sein, insbesondere da, wo die Versorgung von Häfen abhängig ist. Das Gelände ist häufig unwegsam (Dschungel und Gebirge). Wir haben die unterschiedlichsten Klimazonen: Über arid, gemäßigt-kontinental bis tropisch und äquatorial ist alles vertreten. In einigen Gebieten haben wir ausgedehnte Regenzeiten, die alle Operationen behindern. Aufgrund der Gegebenheiten spielen Panzer hier so gut wie keine Rolle. Dies ist ein Krieg der Infanterie. Im riesigen Pazifik mit seinen vielen Inselstützpunkten wird jedoch auch der kombinierte Luft- und Seekrieg von entscheidender Bedeutung sein.
In einer längeren Hinführung werden wir unsere Ausgangsbedingungen durchgehen und auch schon erste strategische Überlegungen anstellen. Die sinnvolle Koordination der Verbündeten stellt dabei für uns eine der wichtigsten Aufgaben dar, denn in der Rolle der Alliierten sind wir für eine Vielzahl von Nationen verantwortlich, die nur in gemeinsamer Kraftanstrengung den Gegner überwinden können. Die Voraussetzungen und Möglichkeiten der alliierten Nationen sind aber äußerst unterschiedlich. Beginnen wir auf dem asiatischen Festland mit Großbritannien und Indien.
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Die britischen Landstreitkräfte in Indien (braun) setzen sich zu Beginn der ersten Runde (mit dem Datum 26.04.1942) aus lediglich drei Infanterie-Divisionen zusammen. Ferner haben wir ein HQ unter General Archibald Wavell, das bei Delhi steht. Zudem verfügen die Briten über ein nur halb aufgefülltes Jagdbomber-Geschwader sowie eine Einheit Marineflieger auf Ceylon.
Die britische Ostasien-Flotte liegt im Hafen von Colombo (Ceylon) und besteht aus einem Flugzeugträger, drei Schlachtschiffen, zwei Kreuzern und einem Zerstörer.
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Diese vergleichsweise kleine Flotte kann es natürlich nicht mit der Kaiserlich-Japanischen Marine aufnehmen. Wir werden sie vorerst im Hafen belassen und sie gegebenenfalls zum Schutz der indischen Gewässer verwenden. Denkbar wäre auch ein Einsatz im Südpazifik zur Unterstützung der US-Navy.
Großbritannien gehört zwar zu den Hauptakteuren, hat aber im Pazifikkrieg nur begrenzte Mittel und Kapazitäten zur Verfügung.
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Der Ausstoß an Produktionspunkten und Öl ist gering. Der industrielle Multiplikator wird sich zwar im Laufe der Zeit erhöhen, so dass die Produktion zunehmen wird, aber der eigentlich limitierende Faktor ist die Logistik, denn diese wird zum Bau vieler Einheiten benötigt. Ein Großteil der Logistikpunkte ist bereits gebunden, da sich die Kriegsanstrengungen der Briten vor allem auf den europäischen Schauplatz konzentrieren. Mit den verfügbaren 18 Punkten kann man gerade noch eine Division Infanterie aufstellen. Wie man sieht, haben wir 40 PP pro Runde für das Auffüllen und Aufrüsten unserer Einheiten vorgesehen. Dies geschieht automatisch, kann aber vom Spieler durch diverse Einstellungen beeinflusst werden. So ist es z.B. möglich, Einheiten zu priorisieren usw.
Schiffe benötigen übrigens keine Logistik, dafür aber Werften. Wir haben zwar noch freie Werftkapazität, da Schiffe aber in der Herstellung überaus teuer sind, gehen wir nicht davon aus, dass wir hier große Sprünge machen werden. Jedoch haben die Briten signifikante Verstärkung in der vordefinierten Produktionsschlange:
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Im Laufe des Jahres 1944 erwartet die britische Marine in Südostasien eine ganze Reihe schwerer Einheiten, darunter nicht wenige Flugzeugträger. Bis dahin kann die Flotte seiner Majestät aber nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Zurück zum Produktionsmenü (Bild 4): Auf der rechten Seite sehen wir die Übersicht der aktuell verfügbaren Unterstützungseinheiten. Mit der britischen Transportkapazität von 20 können wir genau 20 Stärkepunkte auf dem Seeweg transportieren, z.B. zwei Divisionen, ein kleines Korps oder ein Geschwader Flugzeuge. Wollen wir amphibische Landungen durchführen, brauchen wir Landungsboote. Auch hier gilt die einfache Rechnung 10 Landungsboote = 10 Stärkepunkte. Ein anderes Beispiel ist die Handelsflotte für die Konvoi-Routen. Jeder Ressourcenpunkt benötigt einen Frachter für seinen Transport. Auch Frachtschiffe müssen im Bedarfsfall hergestellt werden. Neben den bereits genannten gibt eine ganze Reihe weiterer Unterstützungseinheiten (siehe Liste unten links), von denen die Nachschub-LKW und Tanker ebenfalls besonders wichtig sind. Wir kommen an gegebener Stelle darauf zurück.
Wir müssen noch nachtragen, dass sich eine britische Division in Südafrika befindet und zur Verschiffung bereitsteht.
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Großbritannien wird als Land nur durch seine afrikanischen Basen am unteren linken Kartenrand repräsentiert. Wir haben hier einmal die Statistik der 11. Ostafrika-Division aufgerufen. Die Einheit ist für offensive Zwecke ausgestattet und verfügt in dieser Hinsicht mit „Assault 1942“ über das aktuelle Equipment. Landeinheiten haben normalerweise fünf Aktionspunkte für Bewegung und Angriff. Da ein Angriff genau einen Aktionspunkt (oder Operationspunkt) kostet, kann eine Einheit, die nicht bewegt wird, fünfmal in einer Runde angreifen. Von möglichen Verlusten abgesehen, vermindert jede Attacke die Bereitschaft (Effektivität).
Eine Besonderheit Großbritanniens besteht darin, dass es die Führungsmacht des Commonwealth ist und mit Australien, Kanada, Indien und Neuseeland einen gemeinsamen Pool an Unterstützungseinheiten bildet. Außerdem ist Großbritannien für die Forschung aller beteiligten Commonwealth-Nationen zuständig. Neuseeland und Kanada können wir mehr oder weniger vernachlässigen, denn diese Staaten haben ebenfalls sehr geringe Produktion und Logistik, so dass sie nur wenige Einheiten werden aufstellen können. Bei Australien sieht das etwas, aber nicht wesentlich anders aus. Indien ist hingegen ein größeres Kaliber.
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Was Bevölkerung und Logistik angeht, besitzt Indien beachtliche Kapazitäten. Wollen wir diese ausschöpfen, brauchen wir aber deutlich mehr Produktionspunkte. Da der industrielle Modifikator für Indien nicht nennenswert ansteigen wird, ist das Land auf die Einfuhr von Stahl (= PP) und Öl angewiesen, wobei als Exporteur vor allem die USA in Frage kommen. Es ist im Spiel absolut möglich, eine ansehnliche indische Streitmacht (und Luftwaffe) aufzubauen, und genau dies wollen wir erreichen.
Die indische Armee (in blauer Farbe) setzt sich zu Spielbeginn wie folgt zusammen: 1x Hauptquartier unter George Giffard, 7x Infanterie-Division, 2x Korps, 1x Jagdflieger. Viele dieser Einheiten liegen deutlich unter Sollstärke. Im Augenblick wollen bzw. können wir uns aber nicht mehr als 20 PP zur Auffüllung leisten. Einige indische Divisionen, die zum Schutz wichtiger Küstenstädte wie Bombay oder Kalkutta abgestellt sind, versetzen wir umgehend in den Garnisonsstatus. Dadurch erhalten wir einige zusätzliche PP, denn Garnisonen geben einen Teil ihrer Ausrüstung an den Ressourcenpool zurück. Für diese Einheiten deaktivieren wir zudem die Zuführung von Ersatz und neuer Ausrüstung.
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Wir sehen hier die indische 14. Division bei Ledo. Das ist ein strategisch relevanter Ort im Länderdreieck Indien, Burma und China – zumindest in der Zukunft strategisch relevant. Denn über die nach Kunming verlaufende Ledo-Straße erhält China ab 1945 Hilfslieferungen aus dem Westen. Die von Rangun ausgehende Burma-Straße, vormals die wichtigste Route für alliierten Nachschub nach China, wird derzeit von den Japanern kontrolliert. Die Rückeroberung Burmas und die Öffnung der Burma-Straße wird eine zentrale Aufgabe der Briten und Inder sein.
Damit sind wir auch schon bei China, definitiv ein Brennpunkt des gesamten Kriegsgeschehens. Für unseren Gegner ist dies der Hauptschauplatz, denn Japan führt bereits seit 1937 einen blutigen Eroberungsfeldzug gegen das schon damals bevölkerungsreichste Land der Welt. Entsprechend steht hier auch die Hauptmasse des japanischen Heeres. China ist allerdings in einem desolaten Zustand und bleibt vermutlich bis zum Ende das große Sorgenkind in unserer Allianz.
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Nationalchina unter Führung der Kuomintang bietet immerhin 25 Armeen auf. Das Problem dabei: Viele dieser Armeen haben deutliche Unterstärke und sind waffentechnisch veraltet (teilweise Stand von 1939). Außerdem haben unsere chinesischen Verbände einen anfänglichen Erfahrungswert von nur 35%, manche gar nur von 30%. Wir müssen mit China lange Zeit in der Defensive bleiben und gegebenenfalls Gelände aufgeben. Dabei wird uns die Größe und schlechte Infrastruktur des Landes zu Hilfe kommen, denn je weiter sich die Japaner von den Bahnlinien und Häfen entfernen, desto schwieriger wird für sie die Versorgungslage. Unsere spärlichen PP werden wir vor allem für die Modernisierung und Auffüllung der bestehenden Armeen verwenden.
Der dritte Player auf diesem Schauplatz ist – neben Japan und Nationalchina – das kommunistische China unter seinem Führer Mao Zedong. Die Kommunisten beherrschen ein schwer zugängliches Gebiet im Norden. Sie verfügen lediglich über eine Armee und ein Korps Gebirgsjäger. Diese Truppen besitzen jedoch mehr Erfahrung als ihre nationalchinesischen Pendants. Befehlshaber im Hauptquartier ist Mao persönlich.
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Anmerkung: Japanische und chinesische Armeen entsprechen jeweils einem (vollen) Korps auf Seiten der Westalliierten (= 30 Stärkepunkte). Es gibt zudem kleine Korps (= 20 Stärkepunkte) sowie – als kleinste Landeinheit im Spiel – die Division (= 10 Stärkepunkte). Sowjetische Armeen weisen sogar eine Größe von 36 Stärkepunkten auf.
Apropos sowjetisch: Die Sowjetunion, die sich eine lange Grenze mit der japanisch beherrschten Mandschurei teilt, spielt im Pazifikkrieg eine gewisse Sonderrolle. Sie hat einen Nichtangriffspakt mit Japan geschlossen und verhält sich daher neutral. Die Sowjetunion wird aber zum historischen Zeitpunkt (August 1945) auf Seiten der Alliierten in den Krieg eintreten. Beeinflussen lässt sich der Kriegseintritt durch uns nicht, denn in WP ist keine Diplomatie vorgesehen. Allerdings muss Japan Truppen (mit insgesamt 160 Stärkepunkten) in der Mandschurei belassen, um ein automatisches Ansteigen der sowjetischen Kriegsbereitschaft und somit einen vorzeitigen Kriegseintritt zu verhindern.
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Die Roten Armee ist bereits spürbar präsent und hat Verstärkungen in Reserve. Zudem haben wir sehr viel Zeit, um neue Truppen aufzustellen.
Kommen wir zu guter Letzt zu den Vereinigten Staaten von Amerika, von denen am oberen rechten Kartenrand lediglich die Westküste dargestellt wird. Die USA sind die bedeutendste alliierte Macht und werden im Verlaufe der Partie zu einem Produktionsriesen, der über Rohstoffe und Rüstungsgüter in Hülle und Fülle verfügt. Das ist gut so, denn die USA müssen ihren Verbündeten in puncto Produktion und Öl ordentlich unter die Arme greifen. Außerdem werden sie im Süd- und Zentralpazifik die Hauptlast der Kämpfe tragen. Darüber hinaus planen wir, relativ bald eine amerikanische Expeditionsarmee nach Indien zu bringen, die dort an der Befreiung Burmas, Thailands und Indochinas mitwirken soll.
Die Startaufstellung der USA:
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Wir beginnen schon mit einer ansehnlichen Marine, aber da kommt mit der Zeit noch deutlich mehr. Wenn wir richtig gezählt haben, stehen alleine 16 Flugzeugträger in der Produktionsschlange. Nicht wenige der schweren Einheiten treffen aber erst 1944 und 1945 auf dem Kriegsschauplatz ein. Die USA sind das einzige Land im Spiel, das sich über die vordefinierten Verstärkungen hinaus sogar noch die Produktion weiterer Träger leisten kann. Ein Flottenträger der modernsten Generation schlägt mit satten 600 PP zu Buche und hat eine sehr lange Bauzeit.
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Fast 400 PP können sich für den Anfang schon sehen lassen. Wir sind aber noch nicht für größere Unternehmungen im pazifischen Raum gewappnet und müssen entsprechend viel investieren. Es fehlt vor allem an Transportkapazität und Landungsbooten, ohne die wir keine Invasionen durchführen können. Auch die Handelsflotte muss aufgestockt werden, denn wir wollen erstens im größeren Umfang die befreundeten Nationen beliefern und rechnen zweitens mit dem Verlust von Schiffsraum durch japanische U-Boote. Die momentan verfügbaren 43 Handelsschiffe werden wir vordringlich für Lieferungen an Indien und Australien verwenden. Da viele Einheiten nicht auf dem aktuellen technischen Stand sind, wenden wir 100 PP für Modernisierungen auf.
Wir wollen anhand des Screenshots kurz auf das Produktionssystem für militärische Einheiten in WP eingehen. Für manche Einheitentypen gibt es mehrere Ausrüstungsvarianten, besonders bei den Flugzeugen. Wir sehen dies hier am Beispiel der taktischen Bomber (unterer Bildbereich): Wir können einen taktischen Bomber wahlweise als Nahunterstützung (Bodenangriff), als Marineflieger, als strategischen Bomber oder als Spezialisten für die U-Boot-Bekämpfung ausstatten. Den strategischen Bomber gibt es aber auch als eigenen Flugzeugtyp, so dass diese Kombination nicht unbedingt sinnvoll wäre.
Die amerikanischen Einheiten sind über ein weites Gebiet verstreut. Große Teile der Flotte liegen in Pearl Harbor (Hawaii), darunter die Flottenträger Hornet und Enterprise. Die Schlachtschiffe California und West Virginia wurden beim infamen Angriff der Japaner schwer beschädigt und sind noch nicht wieder einsatzfähig.
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Der zweite bedeutende Flottenstützpunkt der USA ist Noumea auf Neukaledonien und befindet sich einige tausend Meilen südwestlich der US-Westküste. Die Navy ist dort aber momentan nur mit relativ wenigen Einheiten präsent.
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Die Salomonen sowie weite Teile Neuguineas werden von den Japanern beherrscht. Japanische Infanteristen sind erst eben auf Guadalcanal gelandet und haben den dortigen Hafen in Besitz genommen. Ein weiteres Vordringen des Gegners in südliche Richtung über die Santa Cruz-Inseln und die Neuen Hebriden ist unbedingt zu verhindern. Ebenso darf Port Moresby an der Südküste Papua-Neuguineas nicht verlorengehen.
An der australischen Ostküste stehen bereits eine Division der US-Army sowie das HQ von General Douglas MacArthur, der gerade den Befehlsbereich Southwest Pacific Area übernommen hat. Australien selbst kann beachtliche elf Divisionen sein eigen nennen, wobei viele dieser Einheiten als Küstengarnisonen dienen, um Brisbane, Sydney, Melbourne und andere Hafenstädte zu sichern. Für die Alliieren sind im Südpazifik die Flugzeuge der RAAF besonders wertvoll (je ein Geschwader Marinebomber und Abfangjäger). Die australische Flotte ist recht überschaubar, denn sie besteht einzig aus dem Kreuzer Canberra, der für Umbauten im Hafen liegt.
Diese Übersicht ist nun schon unverhältnismäßig lange geraten. Im nächsten Beitrag werden wir uns um die Konvoi-Routen und die Forschung kümmern. Außerdem wollen wir die Gefechtsberichte des japanischen Zuges auswerten und sehen, was der Gegner so alles unternommen hat.
Hervorragend. Man kommt vom Schlachtfeld und schon eröffnet sich unerwartet ein anderes! Herzlichen Dank.
Sehr schön, ist auch schon länger her, seit wir uns mit diesem Themenbereich beschäftigt hatten.
Ist WP auch in etwa so ein Zeitfresser wie WitP oder insgesamt doch "harmloser"?
Wir haben keinen Vergleich, aber erfahrene WarPlamer sagen in ihren Videos, dass die beiden Warplans von der Komplexität zwischen SC und WitE liegen würden. Wir vermuten, dass WitP noch zeitintensiver ist. - Man muss unserer Meinung nach schon die meisten Regeln kennen, um das Spiel gut zu meistern und erfolgreich zu sein. Nur durch Learning by doing findet man beispielsweise nicht heraus, dass man sehr einfach ein Hexfeld mit mehreren benachbarten Truppen angreifen kann oder dass man von Supply Trucks gerade in der Offensive nie genug haben kann.
Deren Einsatzkosten scheinen sich dank Patches erhöht zu haben. Ich habe mal Videos gesehen, in denen die Erhöhung der Readiness oder Effektivität 1 Truck kostete. Nun sind es in WitP drei, bei denselben Einheiten wie im Video.
Was sich uns noch nicht so ganz erschließt, ist das Konzept der „Nachtfahrt”. Eigene Schiffe können ja abgefangen werden, wenn sie sich feindlichen Flottenverbänden oder Flugzeugen auf eine bestimmte Reichweite nähern – 4 Felder für Flotten und 10 für Flugzeuge. Der Raider-Modus scheint die Wahrscheinlichkeit dafür zu verringern. Nun soll es die Möglichkeit geben, dass dieser Check während einer Nachtfahrt ausbleibt. Dürfen sich die eigenen Einheiten dann nur maximal sechs Felder weit bewegen? Können das nur U-Boote?
Ah endlich mal wieder Pazifik!
Ist WP auch in etwa so ein Zeitfresser wie WitP oder insgesamt doch "harmloser"?
WP ist deutlich harmloser als WitP, aber in einigen Aspekten komplexer als das vergleichbare Strategic Command. Bei WitP wird ja jede Schaluppe simuliert, da ist bei WP doch mehr abstrahiert. Trotzdem werden Dinge wie das Versorgungsproblem im Pazifik u.a. meines Erachtens gut abgebildet, ohne dass extremes Mikromanagement nötig ist. Ein Hauptunterschied zu SC ist das bessere Marine-System in WP. Wir werden auf all das noch exzessiv eingehen...:D
Was sich uns noch nicht so ganz erschließt, ist das Konzept der „Nachtfahrt”. Eigene Schiffe können ja abgefangen werden, wenn sie sich feindlichen Flottenverbänden oder Flugzeugen auf eine bestimmte Reichweite nähern – 4 Felder für Flotten und 10 für Flugzeuge. Der Raider-Modus scheint die Wahrscheinlichkeit dafür zu verringern. Nun soll es die Möglichkeit geben, dass dieser Check während einer Nachtfahrt ausbleibt. Dürfen sich die eigenen Einheiten dann nur maximal sechs Felder weit bewegen? Können das nur U-Boote?
Unseres Wissens können U-Boote gar keine Nachtfahrt ausführen, nur Überwasserschiffe mit Ausnahme der Flugzeugträger. Ihr könnt in der Flotten-Info oben links (wenn eine Flotte angewählt ist) den Button night move aktivieren. Beim Bewegen der Maus zu einem Zielpunkt seht Ihr ein Symbol am Cursor, mittels dessen man die Reichweite für eine Nachtfahrt erkennen kann. Wenn wir uns nicht täuschen, muss die Flotte ihre Bewegung in einem Hafen beginnen.
Vielen Dank für die Erläuterung. Da fällt mir ein, dass Wir immer noch nicht verstehen, warum bei den Schiffen mal ein Anker und mal zwei Anker am Cursor zu sehen ist, wenn wir den Cursor von den Schiffen weg bewegen. Der Kreis um den Flottenverband stellt wohl den 5 Felder Radius dar, der bei Schiffen irgendwie wichtig ist. Aber warum werden diese Anker angezeigt?
Vielen Dank für die Erläuterung. Da fällt mir ein, dass Wir immer noch nicht verstehen, warum bei den Schiffen mal ein Anker und mal zwei Anker am Cursor zu sehen ist, wenn wir den Cursor von den Schiffen weg bewegen. Der Kreis um den Flottenverband stellt wohl den 5 Felder Radius dar, der bei Schiffen irgendwie wichtig ist. Aber warum werden diese Anker angezeigt?
Werter Arminius, die Ankersymbole beziehen sich auf den Bereitschaftsverlust, den Schiffe auf See erleiden. Dabei spielt die Nähe zu einem befreundeten Hafen eine Rolle. Mit zwei Ankern seid Ihr in der Nähe eines eigenen Stützpunkts, so dass der Bereitschaftsverlust geringer ausfällt. Wenn Ihr weit auf die offene See zieht, ist gar kein Ankersymbol mehr sichtbar, d.h. Eure Einheiten verlieren stark an Bereitschaft. Der rote Kreis um die Flotte stellt den Abfangradius dar.
Vielleicht solltet Ihr einen Blick in das Handbuch werfen (letzte Version!) und auch in die Patchnotes. Es hat sich seit Erscheinen des Spiels einiges verändert.
Vermutlich. Ich habe ein Handbuch heruntergeladen, da stand nix davon drin. Danke für die stets hilfreichen Infos!!!
Vermutlich. Ich habe ein Handbuch heruntergeladen, da stand nix davon drin. Danke für die stets hilfreichen Infos!!!
Mit dem aktuellen Patch sollte auch die letzte Version des Handbuchs im Spiele-Ordner vorhanden sein (die Print-Version, nicht das E-Book!). Dort werden die Ankersymbole auf S. 74 erklärt. :)
Erwischt. Wir haben das Manual aus dem Netz geladen. Und das war wohl das von 1.00.00. :(
Danke für Uns Unwissenden für den Wink mit Zaunpfahl. ;) Die Funktion scheint es nicht so lange zu geben, weil sie in den AARs, die ich bei YT gesehen habe, noch nicht gezeigt wurde. Schade, dass diese Spieleperle scheinbar so unbekannt ist.
Weiß jemand, ob das wohl vor Jahren angekündete WP 2 jemals kommt?
Weiß jemand, ob das wohl vor Jahren angekündete WP 2 jemals kommt?
Wir glauben, dass der Entwickler (Alvaro Sousa) noch daran arbeitet. Nach seiner Aussage hat er das (ebenfalls gute) Spiel "Kingdom, Dungeon and Hero" unter anderem deshalb gemacht, um WP 2 finanzieren zu können. Es wurde aber angedeutet, dass sich WP 2 (zunächst) wieder dem europäischen Schauplatz widmen wird. Es wurde mal von einer "World at War"-Variante gemunkelt, aber das waren anscheinend Gerüchte.
Und vergesst die veralteten und überdies oberflächlichen YT-Videos. Hier bekommt Ihr das Spiel auf dem aktuellen Stand präsentiert, und das auch noch mit unvergleichlicher Tiefe...:D;)
[..]
Weiß jemand, ob das wohl vor Jahren angekündete WP 2 jemals kommt?Im Januar dieses Jahres antwortete der Entwickler auf die Frage, ob Warplan 2 im Jahr 2025 erscheinen könne:
Trying.Quelle (https://steamcommunity.com/app/1084790/discussions/0/4409669041608660216/?tscn=1747141109#c758393776033056846)
Wir glauben, dass der Entwickler (Alvaro Sousa) noch daran arbeitet. Nach seiner Aussage hat er das (ebenfalls gute) Spiel "Kingdom, Dungeon and Hero" unter anderem deshalb gemacht, um WP 2 finanzieren zu können. Es wurde aber angedeutet, dass sich WP 2 (zunächst) wieder dem europäischen Schauplatz widmen wird. Es wurde mal von einer "World at War"-Variante gemunkelt, aber das waren anscheinend Gerüchte.
Und vergesst die veralteten und überdies oberflächlichen YT-Videos. Hier bekommt Ihr das Spiel auf dem aktuellen Stand präsentiert, und das auch noch mit unvergleichlicher Tiefe...:D;)
Wie heißt Euer YT-Channel? :^^:
PS. Das hoffentlich aktuelle Handbuch findet man hier: https://drive.google.com/file/d/1cbvk_P8KiPbQixPZrr6pSnteYt2cUP1H/view
PS. Das hoffentlich aktuelle Handbuch findet man hier: https://drive.google.com/file/d/1cbvk_P8KiPbQixPZrr6pSnteYt2cUP1H/view
Bezüglich der Features ist das Handbuch zumindest fast aktuell. Ein paar Updates gab es seither noch, aber das Meiste darin ist Bugfixing. Ein neues Feature in der aktuellen Version ist aber erwähnenswert: Es sind jetzt (ohne Besitz eines Hafens!) Evakuierungen über See möglich. Die betreffende Einheit muss natürlich an der Küste stehen oder an einem Strand. Ich meine, dass auch Schiffe vor Ort sein müssen (und freie Transportkapazität vorhanden?). Wir haben das erst einmal ausprobiert und erinnern uns nicht genau. Die evakuierte Einheit verliert die Hälfte ihrer Stärkepunkte. Das finden wir recht realistisch (Ausrüstung muss zurückgelassen werden usw.).
In diesem Beitrag wollen wir unsere Konvois einrichten und die Forschung der alliierten Hauptmächte koordinieren.
Wir zeigen zur Übersicht noch einmal die Gesamtkarte, diesmal mit eingeblendeten Konvoi-Routen:
https://s1.directupload.eu/images/250621/ipxs2ys2.jpg (https://www.directupload.eu)
Im Südpazifik und im Indik verlaufen die für uns wichtigen maritimen Handelswege. Über die Südpazifik-Route werden einerseits Australien und Indien von den USA beliefert, andererseits transportieren hier britische Frachter Ressourcen aus Kanada. Diese Route mündet in den indischen Ozean und verzweigt sich dann in Richtung Afrika, das im Spiel Großbritannien repräsentiert, sowie in Richtung indischer Subkontinent, wo sich bei Ceylon die Route dann nochmals teilt.
Im chinesischen Meer sehen wir zudem ein Geflecht von japanischen Routen, über die unser Gegner einen Großteil seiner Ressourcen erhält. Das Öl aus Niederländisch-Indien ist für Japan besonders wertvoll, denn die Heimatinseln sind bekanntlich arm an Rohstoffen und erwirtschaften daher nur ein paar spärliche Ölpunkte pro Runde. In dieser Perspektive besteht eines unserer vordringlichen Ziele in einem intensiven strategischen U-Boot-Krieg gegen die japanische Handelsflotte. Wir kommen später darauf zurück.
https://s1.directupload.eu/images/250621/xe4bkjxf.jpg (https://www.directupload.eu)
Die Vereinigten Staaten erhalten zu Beginn der Partie 20 Öl pro Runde und verfügen zudem über einen gewissen Lagerbestand. Da wir sehr viel Öl für den Unterhalt und Einsatz der Navy benötigen, können wir Australien und Indien vorerst nur insgesamt 5 Ölpunkte abgeben. Hinzu kommt noch etwas Stahl und diverse Rüstungsgüter, sprich Produktionspunkte. Wir setzen somit 40 unserer 43 Handelsschiffe ein, drei Frachter halten wir als Notfallreserve zurück. Die anderen Einträge in der Liste beziehen sich auf Nachschublieferungen an die von den USA kontrollierten überseeischen Stützpunkte (wofür keine Handelsschiffe gebraucht werden, da dies gewissermaßen virtuell geschieht).
Widmen wir uns kurz der rechten Seite des Konvoi-Menüs: Wir sehen hier alle im Spiel vorhandenen Handelsrouten, wobei nur zwei davon für die USA aktiv sind (vgl. Schiffssymbol). Auf diese zwei aktiven Routen verteilen wir gleichmäßig unsere zwölf Eskorten. Was hat es damit auf sich? Eskorten sind abstrakte Unterstützungseinheiten und dienen dem Schutz der Handelsflotte vor feindlichen U-Booten, die auf Konvoi-Jagd sind. Dazu muss man wissen, dass in diesem Spiel Überwasserschiffe U-Boote nur dann direkt angreifen können, wenn sich diese in Küstennähe befinden. Davon abgesehen sind lediglich landgestützte Flugzeuge und eben Eskorten in der Lage, U-Boote direkt zu attackieren. Etwas anders sieht es aus, wenn U-Boote Kriegsschiffe torpedieren. Dann kommt der Anti-U-Boot-Wert der Schiffe zum Tragen, so dass U-Boote im Seegefecht beschädigt oder versenkt werden können.
Würden die USA auch England beliefern, so würden die Engländer das Frachtgut übrigens mit ihren eigenen Schiffen abholen. Denn bei einem Handel zwischen Großmacht und Großmacht gilt die Regel, dass der Empfänger seine Ware selbst transportieren muss.
England besitzt eine ansehnliche Handelsflotte von 105 Schiffen, wovon derzeit 35 im Einsatz sind. Diese Frachter importieren Rohstoffe aus den diversen Nationen des Commonwealth. Es handelt sich hier um vordefinierte Transporte, die wir nicht manuell ändern können.
https://s1.directupload.eu/images/250621/l97kf283.jpg (https://www.directupload.eu)
Die Briten besitzen ebenfalls zwölf Eskorten. Auch hier gehen wir symmetrisch vor: Jeweils vier Einheiten sollen auf der pazifischen und indischen Route ihren Dienst verrichten, bleiben vier für den (westlichen) Golf von Bengalen. Da auch die amerikanischen Verbündeten im Pazifik und Indik aktiv sind, kommen die Alliierten auf diesen beiden Routen auf je zehn Eskorten, was laut Handbuch den bestmöglichen Schutz vor U-Booten gewährleistet.
Kommen wir als Nächstes zur Forschung. In WP bezieht sich die Forschung ausschließlich auf Einheiten, Projekte in den Bereichen Industrieproduktion oder ähnliches gibt es daher nicht. Man erforscht auch nicht einzelne Technologien, sondern immer ein komplettes Einheiten-Modell, wobei der Entwicklungsstand mit dem Kriegsjahr bezeichnet wird, d.h. ein Abfangjäger 1942 ist eine verbesserte Version gegenüber dem Abfangjäger 1941 usw.
https://s1.directupload.eu/images/250621/nfo2dryn.jpg (https://www.directupload.eu)
Wir erläutern das Prinzip am Beispiel Großbritanniens, das – wie gesagt – auch gleich die Forschung für das ganze Commonwealth übernimmt. Wir haben eine gewisse Summe Forschungspunkte, die wir auf die Bereiche verteilen. Die Forschungsdauer von 275 Tagen ist nur der Ausgangswert und wird durch die Anzahl der eingesetzten Punkte entsprechend beschleunigt. Hin und wieder kommt es vor, dass man einen zusätzlichen Forschungspunkt erhält. Wir haben es nicht genau im Kopf, meinen aber, dass dies mit einem Anstieg des industriellen Multiplikators zusammenhängt.
Anmerkung: Der Ausgangswert bezüglich der Dauer beträgt normalerweise 365 Tage, aber hier wird berücksichtigt, dass im laufenden Jahr 42 bereits einige Monate vergangen sind.
Das Jahr zur linken Seite bezieht sich auf den bereits erreichten Stand, nicht auf das Forschungsziel. Hier am Beispiel: England verfügt über Kriegsschiffe 1942 und forscht momentan am 43er-Modell. In der Tabelle rechts sieht man, was das konkret bedeutet. Man lese die Tabelle vertikal: Das Kriegsschiff 1942 unterscheidet sich von seinem direkten Vorgänger nur durch einen zusätzlichen Luftabwehr-Faktor von 1. Das Modell 1943 hat dann aber gegenüber der 42er-Version je einen zusätzlichen Faktor in den Bereichen Überwasserangriff (surface) und Defensive. Das 39er-Modell ist für alle Einheiten das Basismodell. Die Null in allen Kategorien heißt hierbei nur, dass zu den Basiswerten kein Bonus hinzukommt.
Wir fokussieren die Forschung auf die im Pazifikkrieg relevanten Bereiche: Luftwaffe, Kriegsschiffe, Flugzeugträger, U-Boot-Krieg (genauer gesagt Anti-U-Boot-Krieg). U-Boote werden wir mit den Briten aber eher nicht bauen, diesen Part übernehmen die USA. Was den Bodenkrieg angeht, ist unseres Erachtens nur die Forschung „Assault“ ausschlaggebend.
Bei den Vereinigten Staaten setzen wir im Vergleich zu den Briten teilweise andere Schwerpunkte:
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Für die Amerikaner legen wir alle Hoffnungen auf den Begleitjäger. Der Abfangjäger hat zwar dezent bessere Werte im Luftkampf, aber beim Vorrücken von Insel zu Insel ist die höhere Reichweite des Begleitjägers für uns das entscheidende Kriterium. Man beachte in der rechten Tabelle den untersten Eintrag „Range“: Hier gibt es einen heftigen Sprung von Modell 1943 auf Modell 1944. Ein weiterer Unterschied zur britischen Forschung ist die Betonung der U-Boot-Waffe. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit den Langstrecken-U-Booten gemacht. Diese können acht Runden auf See bleiben und daher auch in weiter Entfernung von heimischen Basen operieren. Eigentlich wären auch amphibische Landungen ein lohnenswertes Forschungsgebiet, aber wir wollen dafür keine Punkte entbehren.
Bei den Sowjets geht es dagegen ziemlich europäisch zu. Der Seekrieg spielt für sie de facto keine Rolle, dafür investieren wir in mechanisierte und gepanzerte Einheiten („Breakthrough“ und „Heavy Armor“).
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Die armen Chinesen müssen kleine Brötchen backen, denn sie haben nur sehr wenige Forschungspunkte und hinken auch noch technologisch hinterher. Dafür fällt die Auswahl nicht schwer: Ihre Streitkräfte bestehen fast nur aus Armeen, die mit Assault ausgestattet sind. Daneben hat China ein einziges Fliegerkorps, nämlich die aus amerikanischen Freiwilligen bestehenden „Flying Tigers“.
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Für China sind aktuell fünf Forschungspunkte das Maximum, was mit dem Fortschrittsjahr (1940) zu tun hat. Der Ausgangswert ist 4, bezogen auf das Jahr 1939. Für jedes Fortschrittsjahr kommt dann ein potenzieller Forschungspunkt hinzu, d.h. ist der Forschungsstand 1940 erreicht, kann man 5 Punkte investieren usw.
Zum Verständnis des Ganzen müssen wir nochmals etwas ausführlicher auf die Bedeutung des Öls eingehen. Wir zeigen dies am Beispiel der australischen Marinebomber, die zu Beginn der Partie in Brisbane stationiert sind.
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Diese Einheit verbraucht 3 Ölpunkte pro Einsatz. Flugzeuge haben zwei Aktionspunkte pro Runde (eigene Phase) und ebenfalls zwei Aktionspunkte in der gegnerischen Phase, in der sie automatisch Einsätze fliegen können. Die Verlegung zu einem anderen Stützpunkt kostet einen Ölpunkt, sofern sich die Einheit fliegend dorthin bewegt (über große Distanzen müssen Flugzeuge über See transportiert werden). Australien hat zwar einen kleinen Ölvorrat, käme aber ohne die amerikanischen Öllieferungen nicht allzu weit.
Ein weiterer Aspekt: Die Grundregel lautet, dass jeder Stärkepunkt (hier 20) einen Nachschubpunkt benötigt. Öl-Einheiten haben aber eine zusätzliche Nachschubanforderung von 20% für jeden Ölpunkt. Das sind in unserem Beispiel 12 zusätzliche Nachschubpunkte. Also 20 + 12 = 32. Solange Einheiten über eine Hauptnachschubquelle versorgt werden können, ist das alles kein Problem. Anders sieht es mit der Hafenversorgung aus, denn diese ist von der Hafengröße abhängig.
Wie wir schon angesprochen haben, wird auch zum Unterhalt der Flotten Öl benötigt, selbst wenn alle Schiffe im Hafen liegen. Landeinheiten sowie Flugzeuge verbrauchen außerdem Öl, wenn sie nicht auf einem Hexfeld mit maximaler Versorgung stehen, denn die Spielmechanik geht davon aus, dass in diesem Fall die Versorgung der Einheiten mittels LKW stattfindet, wofür man natürlich Treibstoff einsetzen muss. Den maximalen Nachschubwert von 9 hat man in der Regel nur auf Bahnlinien, in Produktionszentren und in Häfen. Motorisierte Verbände und Hauptquartiere haben darüber hinaus ihren speziellen Ölbedarf, sofern sie bewegt werden oder sich im Kampf befinden. Alle Nationen bis auf Nationalchina und das kommunistische China gelten als „Öl-Armeen“, für welche die angedeuteten Regeln Anwendung finden. Für das industriell rückständige China wird hingegen angenommen, dass dort Nachschub auf altmodische Weise (per Pferdekarren z.B.) herangeschafft wird.
Noch eine Erklärung zum letzten Screenshot: Man sieht, dass die Werte für unsere Marineflieger im Info-Feld oben links von der Statistik im Feld rechts deutlich abweichen. Die rechts angezeigten Werte sind nur nominell und beziehen sich auf maximale Bereitschaft (Effektivität) und maximale Erfahrung. Was die Einheit tatsächlich leisten kann, sind die links im Info-Feld angezeigten Werte. Die nominellen Werte sind also Papierwerte und werden nie erreicht, da die Bereitschaft meistens und die Erfahrung immer unter 100% liegt.
Nun wenden wir uns aber endlich dem Kriegsgeschehen zu. Eine Runde umfasst zwei Wochen (wobei der japanische Spieler beginnt), so dass nun vom Zeitraum 26.04.-09.05.1942 die Rede sein wird.
Ozeanien und Südpazifik: Es finden zwei japanische Landungen statt, nämlich bei Milne Bay (Papua-Neuguinea) und auf Guadalcanal.
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Die an Land gehenden Einheiten können wir aufgrund der Kennung als japanische Marine-Infanterie identifizieren (SNLF). Das wissen wir, weil wir in Küstengewässern sowie in der Nähe zu eigenem Gebiet bzw. zu eigenen Einheiten einen erhöhten Aufklärungswert haben. Guadalcanal liegt zwar in einiger Entfernung, jedoch wird die benachbarte Insel Namuga immer noch britisch kontrolliert. Man kann sich vorstellen, dass dort verbündete Küstenbeobachter aktiv sind.
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Vom japanischen Stützpunkt Lae herkommend, rückt eine weitere SNLF-Einheit in Richtung Port Moresby vor. Ein japanischer Flottenverband erscheint vor der Hafeneinfahrt. Später stellen wir fest, dass dadurch eine Hafenblockade ausgelöst wird und unsere australische Garnison nebst Abfangjägern nun ohne Nachschub dasteht.
Burma und Indien: Keine feindliche Aktivität erkennbar.
China: Erwartungsgemäß führt der Gegner hier Bodenangriffe mit Luftunterstützung durch. Das betrifft Nordchina (nordöstlich der Stadt Sian), den mittleren Frontabschnitt sowie den küstennahen Großraum Changsha im Süden des Landes. Unsere Armeen können die Angriffe unter Verlusten abwehren, so dass kein gegnerischer Durchbruch erfolgt.
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Anhand der Gefechtsberichte kann man die Geschehnisse schön im Nachgang rekonstruieren. Man sieht hier die beteiligten Modifikatoren: Unsere 34. Armee, die eine kleinere Ortschaft hält, profitiert von ihrer Verschanzung sowie vom Gelände (Hügel und Stadtgebiet). Da sein HQ in der Nähe steht, unterstützt General Yueh die Verteidigungsbemühungen. Die japanischen Angreifer (1. Armee und 37. Division) werden ebenfalls von einem Kommandeur geführt.
Man kann die Gefechte auch als „live action“ verfolgen. Hierbei ist uns ein schöner Schnappschuss gelungen, den wir zeigen wollen:
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Unsere südöstlich von Changsha isolierte Armee wird von zwei japanischen Einheiten attackiert. Die japanische Infanterie erhält dabei Luftunterstützung. Gleichzeitig steigen unsere Flying Tigers auf und versuchen die japanischen Maschinen abzufangen. Die Japaner ihrerseits haben aber ebenfalls Jäger, die Eskorte fliegen.
Anmerkung: Unsere Jäger sind in diesem Beispiel im Modus „Full Support“, d.h. sie verwenden automatisch ihre Aktionspunkte, um gegebenenfalls in Gefechte einzugreifen. Der Modus „Mission“ bedeutet hingegen, dass die Einheit nicht eigenständig agiert, sondern Angriffe manuell vom Spieler durchgeführt werden müssen. Bei Bombern funktioniert das ganz ähnlich, sie können automatisch Bodenangriffe unterstützen oder sich annähernde feindliche Schiffe abfangen.
Eigentlich wollten wir noch unsere eigenen Maßnahmen der ersten Runde darlegen, aber da dieser Beitrag schon wieder zu lange wird, müssen wir das auf das nächste Mal vertagen. Aber wir präsentieren zum Schluss noch unsere Überlegungen zur britisch-indischen Gesamtstrategie.
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Der große Plan sieht vor, zunächst Burma und vor allem die Hafenstadt Rangun zu befreien, um so die Burma-Straße wieder für den Nachschub nach China zu öffnen. Wir rechnen aber damit, dass der Gegner Einheiten nach Burma verlegt und uns starke Kräfte entgegen wirft. Daher sollen sich die USA mit einer Expeditionsarmee an diesem Feldzug beteiligen. Die hierfür notwendigen Kräfte aufzustellen und nach Indien zu verschiffen, wird einige Zeit beanspruchen. Des Weiteren ist ein Vorstoß über die malaiische Halbinsel bis nach Singapur vorgesehen. Briten und Inder sollen außerdem Thailand nehmen und über Indochina bis zur chinesischen Grenze marschieren – ein weiter Weg. China ist in diesem Spiel nicht kooperativ, d.h. westalliierte Einheiten dürfen China leider nicht betreten. Aber westalliierte landgestützte Flugzeuge könnten vom nördlichen Indochina aus zumindest Luftunterstützung bieten.
Ein wichtiger Zwischenschritt ist die Wegnahme von Bangkok und Singapur. Dies sind Großhäfen, in denen Schiffe repariert und aufgerüstet werden können. Außerdem werden über diese Häfen größere Mengen Nachschub angeliefert. Hier stationierte Bomber könnten die japanischen Konvois, die Ressourcen aus Niederländisch-Indien transportieren, empfindlich stören. Auch strategisches Bombardement der Ressourcenfelder ist dann möglich.
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Die Japaner sind sich der Bedeutung dieses Gebiets durchaus bewusst und haben es durch Besatzungstruppen entsprechend gesichert. Auf Sumatra befindet sich eine große Raffinerie, die alleine 30 Ölpunkte liefert. Natürlich liegt der Gedanke nahe, dort eine amphibische Landung durchzuführen. Die Briten können ein solches Unternehmen aber nicht vor 1944/45 stemmen, da es ihnen bis dahin insbesondere an Seestreitkräften mangelt. Die Amerikaner dies machen zu lassen, hätte eine Verlegung fast der gesamten US-Navy in den indischen Ozean zur Bedingung. In diesem Falle wären Ozeanien und der pazifische Raum praktisch komplett entblößt. Wir müssen bei unseren Überlegungen immer berücksichtigen, dass die japanische Marine derzeit über ihre volle Schlagkraft verfügt. Die Kido Butai ist irgendwo dort draußen. Und weitere japanische Träger sind schon verfügbar oder werden nach und nach aus der Produktion eintreffen...
Anmerkung: Der Ausgangswert bezüglich der Dauer beträgt normalerweise 365 Tage, aber hier wird berücksichtigt, dass im laufenden Jahr 42 bereits einige Monate vergangen sind.
Wir müssen uns hier korrigieren: Der Ausgangswert bei der Forschung beträgt tatsächlich 275 Tage, so wie es auch im Screenshot angezeigt wird.
Wir sind noch im Berichtszeitraum 26.04. - 09.05.1942. Im Folgenden geht es um die ersten von den Alliierten eingeleiteten militärischen Maßnahmen. Wir werden jetzt und in Zukunft die Hauptschauplätze möglichst in folgender Reihenfolge abarbeiten: Südostasien (zunächst Burma und Indien) – China – Ozeanien und Pazifikraum.
Beginnen wir also mit Indien und Burma: Wie bereits angesprochen, besteht unser erster Schritt darin, alle nicht aktiven indischen Einheiten in den Garnisonsstatus zu versetzen und für sie die Zuführung von Ersatz und neuer Ausrüstung zu untersagen. Das betrifft einige Divisionen in Unterstärke, die für den Schutz wichtiger Hafenstädte abgestellt sind. Die derzeit verfügbaren 20 PP pro Runde sollen vollständig in die Auffrischung der an der burmesischen Grenze stehenden Truppen fließen.
Die in Chittagong nahe der Grenze zu Burma liegende 7. Division wird bei der Zuführung von Ersatzmannschaften priorisiert. Falls ein japanischer Vormarsch über die vom südlichen Burma aus nach Chittagong führende Straße erfolgt, soll diese Position möglichst gehalten werden. Die nur halb aufgefüllten britischen Jagdbomber erhalten ebenfalls Priorität.
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Die 14. Division bei Ledo und das Burma-Korps (ebenfalls mit halber Mannstärke) werden beauftragt, auf die Ortschaft Myitkyina zu marschieren und die dort stehende japanische Division zu isolieren.
Das erste wichtige Etappenziel der bevorstehenden Offensive ist Yenangyaung. Wir haben die Stoßrichtung in das obige Bild eingezeichnet. Diese Position ist strategisch relevant, denn es handelt sich um ein Ölfeld mit einer Produktionsrate von 4 Ölpunkten. Wenn wir dieses Ölfeld besitzen, gehen die Erträge unserer Erinnerung zufolge an Indien. Das würde Indien mehr oder weniger unabhängig von amerikanischen Öllieferungen machen, so dass die USA die frei werdende Frachtkapazität anderweitig einsetzen könnten.
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Die Japaner haben die Raffinerie mit einer Flak-Batterie gegen Luftangriffe bestückt.
Das India Command unter General Giffard wird per Eisenbahn von Delhi nach Ledo verfrachtet. Indien hat eine Eisenbahnkapazität von 30, was bedeutet, dass wir 30 Stärkepunkte pro Runde strategisch verlegen können. Die sich im Großraum Kalkutta befindenden zwei britischen Divisionen werden zu einem Korps zusammengelegt. So entsteht das X. Korps als neue Einheit mit 20 Stärkepunkten.
Anmerkung: In Warplan können Korps in Divisionen geteilt und umgekehrt Divisionen zu einem Korps vereint werden. Würden wir dem X. Korps noch eine Division hinzufügen, so entstünde dann ein großes Korps mit 30 Stärkepunkten. Japanische und chinesische Armeen können nur in zwei kleine Armeen mit je 15 Stärkepunkten geteilt werden. Spezialeinheiten wie SNLF oder US-Marines lassen sich hingegen weder teilen noch vereinen.
Die 11. ostafrikanische Division wird in Afrika eingeschifft. Der Truppentransport erreicht aber erst in der nächsten Runde den Hafen von Kalkutta. Das britische HQ sowie die britische 70. Division, beide bei Delhi, werden ebenfalls mittels Eisenbahn strategisch in den Raum Kalkutta verlegt.
Das Gesamtbild am Ende der Runde:
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Wir lenken die Aufmerksamkeit auf den Aufklärungsbericht oben links: Wir wissen, dass es sich bei der japanischen Einheit in Myitkyina um die 18. Division handelt und dass diese über Sollstärke verfügt. Auch der ungefähre Kampfwert von 3 ist bekannt. Entsprechend wird dieser Wert auch im Counter angezeigt. Die Counter, die uns gerade wegen ihrer Schlichtheit gut gefallen, sind denkbar einfach zu lesen: 3 – 5 = Kampfwert – verfügbare Aktionspunkte. Das Schaufelsymbol im Report sagt uns, dass die Einheit den Verschanzungswert 1 erreicht hat (von maximal 2). Das alles wissen wir, weil unsere Einheiten direkt an den Feind angrenzen. Mehr Informationen kann man über feindliche Einheiten aber auch gar nicht erhalten.
Wichtige Anmerkung: In Warplan gibt es keinen kompletten Kriegsnebel. Feindliche Boden- und Lufteinheiten sind immer sichtbar. Aber es gibt unterschiedliche Aufklärungswerte. So haben wir über die Einheiten bei Yenangyaung geringere Kenntnisse. Über die Einheiten weiter südlich (z.B. bei Rangun) wissen wir noch weniger. Die Counter werden entsprechend unterschiedlich dargestellt.
Wichtige Ausnahme: Schiffe bzw. Flotten können komplett verborgen sein. Dies ist häufig auf hoher See fern von Küsten der Fall oder bei weit entfernten Marinebasen (Recon = low/very low).
Weitere Absichten der Briten und Inder: Die 70. Division und die ostafrikanische Division werden später ebenfalls zu einem Korps vereint. Mit dann zwei britischen Korps wollen wir gegen Yenangyaung vorgehen. Die japanische 18. Division wurde bereits vom Nachschub abgeschnitten, so dass dieser Gegner an Bereitschaft und Kampfkraft bald nachlassen wird. Im Juni erhalten die Briten ein volles Korps als Verstärkung. Wie sich die Kämpfe entwickeln werden, hängt einerseits vom Wetter (hohe Wahrscheinlichkeit von Starkregen), andererseits vom Verhalten der Japaner ab. Ein Problem ist für uns die mangelnde Luftunterstützung. Die indischen Abfangjäger werden sehr lange Zeit benötigen, um modernisiert und aufgefüllt zu werden. Taktische Bomber und Sturzkampfbomber sind nicht vorhanden. Bleiben nur die britischen Jagdbomber, die aber im Erdkampf vergleichsweise wenig effektiv sind.
China: Hier brennt an mehreren Stellen die Hütte. Wir erwarten japanische Attacken in Zentral- und Nordchina sowie im Großraum Changsha. Fast alle chinesischen Armeen weisen Unterstärke auf. An der passiven Front gegen Indochina und auch im chinesischen Hinterland beginnen wir unverzüglich damit, die stärksten Verbände nach Norden und ins Zentrum zu verlegen. Jedoch muss dies zu Fuß geschehen, denn es gibt weder Motorisierung noch längere Bahnlinien, um Truppen schnell durch das ganze Land bewegen zu können.
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Das rote Kreuz in den Countern zeigt an, dass Aufrüstung und Auffüllung deaktiviert sind. Wir müssen ausgewählte Einheiten an Brennpunkten priorisieren, denn mit augenblicklich 40 PP für Ersatz dauert es praktisch ewig, alle chinesischen Armeen voll einsatzbereit zu machen.
Wir erwarten an der Grenze zu Indochina keine bedeutende feindliche Aktivität. Die Region wird von Dschungel, Bergen und Flüssen dominiert. In schwierigem Gelände nimmt der Nachschubwert der Hexfelder sehr rasch ab, natürlich wird auch die Beweglichkeit stark eingeschränkt.
Unsere beste Einheit ist die 17. Armee in Changsha. Diese ist als einzige überhaupt auf Sollstärke und besitzt als einer von wenigen Verbänden sogar die Ausrüstung 1941, die wir eigentlich noch nicht erforscht haben.
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Die Metropole Changsha ist ein Produktionszentrum und daher für China von großer Wichtigkeit. Von Changsha nach Kweiyang im Osten verläuft eine der wenigen Bahnlinien im Lande. Solange wir Changsha halten, haben wir den maximalen Nachschubwert entlang der Eisenbahn. Wir dürfen diese Stadt nicht preisgeben und werden versuchen, einen soliden Abwehrriegel zu bilden.
Im hohen Norden, an der Grenze zum kommunistischen Machtbereich, müssen wir die Stadt Yenan aufgeben und die vom Feind hart attackierte 34. Armee aus der Umklammerung lösen.
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Das grüne Kreuzchen im Counter bedeutet, dass diese Einheit bei der Zuteilung von Ersatz priorisiert wurde. Wir nehmen an, dass die Japaner nachrücken und weiter angreifen werden.
Zentralchina ist zwischen Chungking und Sian ein großes Niemandsland. Hier geben wir Gelände auf und weichen in Richtung der Berge zurück. Wir haben noch nicht genug Einheiten vor Ort, um hier eine stabile durchgehende Front zu etablieren. Das hat aber zur Folge, dass die Japaner die von uns unterbrochene Bahnlinie in Zukunft wieder durchgehend verwenden können.
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Das Stichwort „Bahnlinie“ führt uns zu einem weiteren Aspekt der Spielmechanik. Die Alliierten, und besonders China, haben Verbündete, von denen bisher nicht die Rede war: Partisanen und Saboteure. Es handelt sich um virtuelle und nicht von uns steuerbare Einheiten, die im Prinzip in jeder Runde aktiv sind und in den besetzten Gebieten ihr Werk hinter den feindlichen Linien verrichten. Man sieht dies bei eingeblendeter Nachschubansicht auf der Karte:
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In rot markierten Bereichen haben Saboteure die Bahnlinien unterbrochen oder beschädigt, so dass sich für die Japaner lokal die Nachschubsituation verschlechtert. Im (für uns) besten Fall kommt es zum Zusammenbruch der Versorgung in ganzen Regionen. Wir kennen auch die japanische Perspektive und können ein Lied davon singen. Die Schäden werden jedoch mit der Zeit automatisch repariert. Man kann das Treiben der Partisanen nicht gänzlich unterbinden, sondern nur teilweise unterdrücken, indem man Garnisonen an strategisch wichtigen Orten positioniert. Wir meinen aber, dass die KI keinen besonderen Wert darauf legt – ein Vorteil für unsere Sache.
Mit orangenen Kreisen werden die großen Häfen markiert. Das sind Häfen der Größe 5 bis 9. Jeder Hafen-Level generiert 20 Nachschubpunkte. Das ist nicht ganz korrekt formuliert, denn der Nachschub wird über virtuelle Seewege angeliefert. Japan kann sich außerhalb der Heimatinseln nur über Häfen versorgen, was vor allem in China aufgrund der dort konzentrierten Truppenmassen ein großes Problem darstellt. Auf das Thema Häfen kommen wir später noch häufiger zurück.
Partisanen bzw. Saboteure greifen aber auch Ressourcenfelder und Produktionszentren an. So etwa nördlich von Nanking.
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In der Hexfeld-Info sieht man, dass die Versorgung an dieser Position null beträgt und die Ressourcenproduktion (PP) reduziert wurde.
Vor dem Hintergrund des bisher Gesagten formulieren wir unsere Gesamtstrategie für China: Wir spielen auf Zeit, ziehen uns notfalls ins Landesinnere zurück, vermeiden möglichst größere Verluste und sammeln Kräfte für einen künftigen Gegenschlag. Es bleibt kaum eine andere Wahl. Man muss realistisch sein: Die japanischen Einheiten sind den unsrigen aufgrund besserer Ausrüstung und Ausbildung (Erfahrung) im Begegnungsgefecht klar überlegen. Wir führen einen zähen Abnutzungskrieg. Je weiter der Japaner vordringt und sich von den lebenswichtigen Häfen entfernt, desto beschwerlicher wird es für ihn. Und wir haben die Partisanen auf unserer Seite. Die Lage wird sich außerdem bessern, falls es den westlichen Verbündeten gelingt, die Burma-Straße zu öffnen. China erhält jetzt bereits Hilfe über die Luftbrücke „The Hump“, doch auch davon später mehr.
Ozeanien und Südpazifik: Hier wird es jetzt schon richtig spannend. Wir sagten bereits, dass ein Verband der japanischen Marine vor Port Moresby aufgetaucht ist und die Hafeneinfahrt blockiert. Damit kommen die Nachschublieferungen für die dortige australische Garnison zum Erliegen.
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Aufgrund der Küstennähe können wir ermitteln, dass der Verband aus zwei Flugzeugträgern und einem Begleitschiff besteht. Da der Geleitschutz kein Schlachtschiff zu sein scheint, muss es sich um einen Zerstörer oder einen Kreuzer handeln. Der zweite japanische Verband, der die Landung bei Milne Bay unterstützt hat, besteht aus einem Träger und einem Begleitschiff.
Wir könnten es nun zu einer Schlacht in der Korallensee kommen lassen, denn wir haben bei Noumea eine Task Force auf See, die sich aus den Flottenträgern Yorktown und Lexington sowie dem schweren Kreuzer Astoria zusammensetzt.
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Wer das in vielen Punkten vergleichbare Spielsystem von „Strategic Command“ kennt und mit Warplan nicht vertraut ist, muss jetzt komplett umdenken. Der Seekrieg funktioniert in Warplan grundsätzlich anders. Das fängt schon damit an, dass in WP Schiffe zu Flotten mit bis zu 20 Einheiten zusammengefasst werden können, so dass diese Einheiten als ein Verband operieren und kämpfen. Schiffe bzw. Flotten haben wie Flugzeuge zwei Aktionspunkte, die man für Angriff und Bewegung verwenden kann. Die maximale Bewegungsreichweite beträgt je Runde – wenn wir uns nicht täuschen – 24 Hexfelder, was aber dann beide AP verbraucht. Die Bewegung kostet immer mindestens einen AP, wie man anhand des obigen Screenshots erkennen kann. Der im Bild sichtbare rote Kreis stellt die Abfangreichweite unserer Flotte dar. Das ist in der gegnerischen Spielphase relevant, denn ebenso wie Lufteinheiten können Flotten (bei entsprechender Einstellung) eigenständig auf feindliche Aktionen reagieren.
Wenn wir nun unsere Task Force nahe genug an den Gegner bringen, so wird dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit unsere Flotte abfangen und in eine Trägerschlacht verwickeln. Wir hätten in diesem Falle noch einen AP übrig, um zurückschlagen, aber dann müssten wir in der nächsten Runde die gegnerische Phase auf See überstehen. Wir hätten alternativ auch die Möglichkeit des Rückzugs, falls ein erstes Gefecht zu unseren Ungunsten verläuft (und wir nicht komplett versenkt werden). Dann sind da noch landgestützte Feindflugzeuge unbekannten Typs auf Neuguinea und auf den Salomonen. Diese könnten uns ebenfalls abfangen – zu riskant.
Die australischen Marinebomber verlegen von Brisbane nach Cairns. Von hier aus können sie feindliche Schiffe an der Südküste Papua-Neuguineas bekämpfen – aber erst ab der nächsten Runde, denn die Verlegung verbraucht beide AP. Des Weiteren werden die 4. australische Division und das australische HQ (Australian Command) unter General Thomas Blamey per Eisenbahn an die Ostküste verbracht. Somit stehen im Raum Townsville zwei Divisionen und ein HQ bereit, um die schwachen alliierten Kräfte auf Papua-Neuguinea personell aufzustocken. Eine Division könnten wir theoretisch direkt verschiffen, doch wäre dies angesichts der japanischen Flottenpräsenz vor Port Moresby eine reine Selbstmordaktion.
Die 41. US-Division kann dagegen gefahrlos nach Espirito Santo (Neue Hebriden) übersetzen und auch sofort ausgeladen werden. Damit sichern wir einen wichtigen Stützpunkt mit Level 3-Hafen im Vorfeld von Noumea.
Die dringlichste Aufgabe ist die Verstärkung der US-Navy im Südpazifik. Von Pearl Harbor aus sticht ein großer Verband mit den Flottenträgern Enterprise und Hornet, zwei Schlachtschiffen, zwei schweren Kreuzern und einigen Zerstörern in See. Die Flotte liegt am Ende der Runde nördlich der Samoa-Inseln und wird Noumea in der nächsten Runde erreichen. Drei U-Boote (Swordfish, Grayling und Skipjack) laufen ebenfalls in Richtung Südpazifik aus.
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In San Francisco haben wir noch den Träger Saratoga. Dieser macht sich in Begleitung des Schlachtschiffs USS Colorado auf den Weg. Die Colorado ist mit der Ausrüstung „Large Warships 1942“ das Modernste, was wir in dieser Kategorie aufbieten können. Große Kriegsschiffe sind im Spiel Einheiten neuerer Bauart und haben gegenüber den älteren Schlachtschiffen bessere Werte, aber auch einen höheren Ölverbrauch. Als „Warships“ werden Einheiten bezeichnet, die schon deutlich vor dem Krieg in Dienst gestellt wurden.
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Unsere beste Infanterie ist die 1. US-Marine-Division. Marines haben 15 Stärkepunkte (statt der bei Divisionen üblichen 10) und führen auch Panzer mit sich (brauchen aber trotzdem kein Öl zur Bewegung). Marines sind besser ausgerüstet und kampfstärker als ihr japanisches Gegenstück, die SNLF.
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Mehr Landeinheiten können wir mangels Transportkapazität in dieser Runde nicht mehr verschiffen. Die Division in Vancouver ist übrigens die derzeit einzige kanadische Einheit im Spiel.
Die gelagerten amerikanischen PP geben wir sämtlich für Unterstützungseinheiten aus: Handelsschiffe, Transporter, Tanker, Nachschub-LKW und Landungsboote. Letztere brauchen wir unbedingt. Die ersten Landungsboote erhalten wir nicht vor Ende Juli. Frühestens dann können wir amphibische Landungen ins Auge fassen.
Für eine Offensive im Südpazifik benötigen wir überdies Luftunterstützung. Ein taktischer Bomber und ein Marineflieger werden derzeit an der Westküste aufgefüllt und modernisiert. Im Juli erhalten wir einen Begleitjäger der jüngsten Generation aus der vordefinierten Produktion.
Anmerkung: Mit Nachschub-LKW (Trucks) ist es möglich, den Versorgungsgrad und die Bereitschaft von Einheiten manuell zu erhöhen. So kann man eine Offensive vorbereiten oder erschöpfte Verbände wieder auf Vordermann bringen. Tanker sind notwendig, um Flotten über längere Zeit auf See halten zu können. Eine Marine-Einheit führt einen Treibstoffvorrat für drei Runden mit sich. Ohne Betankung auf See (mittels Tanker) muss sie spätestens dann den nächsten Hafen anlaufen, denn unversorgte Schiffe sind wehrlos (d.h. sie haben einen Angriffswert von 0 und dürfen sich nur mit halber Kraft verteidigen).
Die letzte Aktion in dieser Runde: Das im westaustralischen Perth stationierte U-Boot Seawolf begibt sich zur Patrouillenfahrt in die Korallensee. Vielleicht kann die Seawolf mit großem Glück ein feindliches Schiff torpedieren.
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Viel Hoffnung haben wir jedoch nicht. Das Spiel simuliert das berüchtigte amerikanische „Torpedo-Problem“ zu Beginn des Krieges. Unsere Torpedos werden erst im Laufe der Zeit verbessert, zunächst starten wir mit einem Malus auf den Angriffswert der Boote.
Wir befürchten, die Geduld unserer Leser inzwischen sehr zu strapazieren. In Zukunft sollen die Beiträge auch nicht mehr ganz so ausufernd werden, aber gerade zu Beginn eines neuen AAR gibt es doch eine Menge zu erläutern.
Für Uns hat es die richtige Veröffentlichungsgeschwindigkeit und Länge. Vielen Dank.
Indien hat eine Eisenbahnkapazität von 30, was bedeutet, dass wir 30 Stärkepunkte pro Runde strategisch verlegen können.
Also können in Wahrheit 60 Stärkepunkte transportiert werden. Es weiß doch nun wirklicher jeder, dass Indische Züge nicht nur innen besetzt sind sondern auch komplett nochmal das Dach der Waggons!
Berichtszeitraum 10.05.1942 – 23.05.1942
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Wichtige Ereignisse: China erhält über die Luftbrücke zwischen Indien und der chinesischen Großstadt Kunming (genannt „The Hump“) wertvolle materielle Hilfe. Die Beträge wirken gering, doch über längere Zeit kommt einiges zusammen. Dieses Event tritt in jeder Runde ein, solange die Alliierten Ledo und Kunming kontrollieren.
Der Gegner hat den ersten Schiffsverlust zu beklagen, denn wir versenken den Kreuzer Furutaka. Einige Einheiten leiden an Versorgungsmangel, wir werden bald den Grund hierfür sehen.
Japan eröffnet den U-Boot-Krieg und erzielt dabei auf Anhieb Erfolge: Wir verlieren insgesamt vier Frachter (drei davon britische). Eines der Boote wird von unseren Eskorten beschädigt. Wir wissen ehrlich gesagt nicht, warum das gleiche Rudel dreimal angreifen kann. Möglicherweise wurde an der Spielmechanik etwas geändert, denn nach unserer Erinnerung war dies früher nicht der Fall.
Was Indien und Burma betrifft, so können wir es kurz machen. Es liegt keinerlei Gefechtstätigkeit vor. Die britische ostafrikanische Division wird in Kalkutta ausgeladen. Das X. Korps überquert den Fluss Chindwin und rückt auf der Straße in südliche Richtung vor.
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Wir wagen noch keine Attacke auf die abgeschnittene japanische Division in Myitkyina. Die Prognose ist mit 1:1 nicht sonderlich günstig. Einheiten führen einen Proviant für drei Runden mit sich, danach sinken Bereitschaft und Kampfkraft merklich ab. Wir werden warten. Der Gegner scheint bereits Verstärkungen aus Thailand heranzuführen.
China: Hier bleibt es wider Erwarten ziemlich ruhig, was möglicherweise dem schlechten Wetter (Regen) geschuldet ist. Im Zentralabschnitt rücken die Japaner nach. Eine feindliche Armee überschreitet den Yangtze. Westlich dieser Position haben wir ein (schwaches) Kavalleriekorps, das den Vormarsch möglichst verzögern soll.
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Bis Chungking, derzeit Hauptstadt Nationalchinas, darf der Gegner natürlich keinesfalls vordringen. Über die von Süden her nach Chungking führende Straße nähern sich allmählich unsere Verstärkungen.
Südpazifik: Hier geht es ordentlich zur Sache. Wir zeigen zunächst das Geschehen in der japanischen Spielphase. Die Furutaka wird vor der Küste Papua-Neuguineas von den australischen Marinefliegern in Cairns automatisch abgefangen und auf den Meeresgrund geschickt.
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Auch eine Trägergruppe wird ins Visier genommen. Es handelt sich um die Flottenträger Shokaku und Zuikaku in Begleitung eines Zerstörers. Unsere Marinebomber erzielen keinen Treffer, verlieren aber einen Stärkepunkt durch feindliche Flak. Die japanischen Trägerflugzeuge erleiden Verluste bei dem Versuch, unsere Maschinen abzufangen.
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Anmerkung: Informationen über die genaue Zusammensetzung feindlicher Flotten erhalten wir nur mittels „gewaltsamer Aufklärung“, d.h. über die Gefechtsberichte.
Folgendes Bild aus der japanischen Phase zeigt ein weiteres wichtiges Spielfeature:
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Japanische Flugzeuge fliegen unser U-Boot Seawolf an, können es aber nicht lokalisieren. Auch wenn eine Flotte bzw. Marine-Einheit auf der Karte sichtbar ist, muss sie von einem Angreifer zuerst gefunden werden, denn der exakte Aufenthaltsort ist nicht unbedingt bekannt. Ein Hexfeld stellt im Maßstab des Spiels eine große Fläche dar, Schiffe – die sich zudem bewegen – sind dagegen vergleichsweise klein. Ob eine Flotte entdeckt wird oder nicht, hängt von verschiedenen Parametern ab: Aufklärungsgrad, Flottengröße, Wetterverhältnisse, taktische Einstellung (Flottenmodus oder „Raider“-Modus), Zufall bzw. Glück.
Die Japaner zeigen massive Präsenz zur See: Es erscheinen vier Flottenverbände vor der Küste Papua-Neuguineas. Auch ein japanisches U-Boot – möglicherweise ein Rudel – wird festgestellt. Die Seawolf greift an und erhält einen Treffer. Dabei klären wir zwei leichte Träger auf: die Zuiho und die Shoho.
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Des Weiteren finden heftige Luftangriffe auf Port Moresby statt, an denen das bisher unbekannte Fliegerkorps in Lae, aber auch Trägerflugzeuge beteiligt sind. Die Jäger der 1. RAAF versuchen dagegen zu halten. Bei der Einheit in Lae scheint es sich um die 2. Luftdivision zu handeln. Das müssen Bomber sein.
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Das Flottenaufgebot und das Bombardement dienen offenbar der Vorbereitung einer Bodenoffensive. Die vor Port Moresby stehende japanischen Infanterie trägt einen Angriff vor, der von Schiffsartillerie und Trägerflugzeugen unterstützt wird.
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Unsere Verteidiger sind gut verschanzt und erhalten aufgrund des Garnisonsstatus einen zusätzlichen Defensivbonus. Das eigentliche Problem ist die Hafenblockade. Die australische Garnison in Port Moresby verfügt noch über Vorräte für eine Runde. Danach setzt unweigerlich der Verfall der Kampffähigkeit ein (Verlust von Bereitschaft und Stärkepunkten).
Die Auswertung der Aufklärungsberichte ergibt, dass fünf japanische Träger und drei Schlachtschiffe nebst Geleitschutz vor Papua-Neuguinea kreuzen. Vier der Träger konnten wir durch den Gefechtsbericht identifizieren. Bei der fünften Einheit wissen wir nicht, ob es sich um einen Begleitträger oder einen Flottenträger handelt. Wir haben nur die Yorktown, die Lexington, einen Kreuzer und einen Zerstörer einsatzbereit, so dass ein Eingreifen ausgeschlossen ist. Der aus Pearl Harbor kommende Großverband erreicht zwar in dieser Runde den Hafen von Noumea, hat dann aber keine AP mehr zur Verfügung.
Wir lassen die australischen Marineflieger angreifen, doch diese können lediglich den Flugzeugen der beiden schweren japanischen Träger (Zuikaku und Shokaku) einige Stärkepunkte abnehmen.
Wir können darüber hinaus nicht viel mehr tun, als die inzwischen auf dem Schauplatz eingetroffenen U-Boote Swordfish, Grayling und Skipjack in Lauerstellung zu bringen.
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Wir haben aufgrund der sich auf See befindlichen Verstärkungen einen Ölverbrauch, der nur knapp unter unserem Einkommen von 20 Ölpunkten liegt. Der gespeicherte Vorrat beläuft sich auf 66, aber wir geben zusätzlich fünf Punkte an Indien und Australien ab. Australien hat jetzt noch 27 Punkte auf Lager. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass wir derzeit auf den Einsatz der australischen Flugzeuge angewiesen sind.
Anmerkung: Im Hafen haben Schiffe einen Unterhalt von einem Drittel ihres Ölverbrauchs, auf See muss man hingegen den vollen Betrag aufbringen.
Wir schiffen eine australische Division ein und bemannen mit ihr kurzerhand den britischen Stützpunkt Ndeni (Santa Cruz-Inseln). Das liegt östlich der Salomonen. Wir wollen Ndeni für eine spätere Landung auf Guadalcanal als Luftwaffenbasis nutzen.
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Eigentlich waren die Australier als Verstärkung für Port Moresby vorgesehen, aber wir befürchten eine bevorstehende japanische Landung auf der Insel. Von Ndeni aus könnten japanische Flugzeuge die Neuen Hebriden erreichen. Davon abgesehen ist es ohnehin unmöglich, einen Truppentransport unbeschadet unter den Augen der halben japanischen Marine nach Port Moresby zu schaffen.
Der Vollständigkeit halber zeigen wir einmal das kleine Neuseeland, welches südöstlich von Australien am unteren Kartenrand liegt.
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Die Kiwis haben insgesamt drei Divisionen, von denen eine auf den Fidschi-Inseln Dienst tut. Das ist jetzt nicht unbedingt spannend, aber wir wollen an diesem Beispiel noch ein Spielfeature vorstellen.
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Suva auf dem Fidschi-Inseln sowie auch Pago Pago (Samoa) sind erweiterbare Häfen, die sich auf Stufe 5 aufwerten lassen, wofür man allerdings eine Einheit mit Pionierfähigkeit benötigt. Hafen-Level 5 (und höher) bedeutet, dass nicht nur beliebig viele Schiffe aufgefrischt (betankt), sondern Schiffe dort auch repariert und umgerüstet werden können. In kleineren Häfen (1-4) sind Reparaturen nicht möglich. Außerdem können kleinere Häfen nur so viele Schiffe versorgen, wie es ihrem Level entspricht.
Wir kommen in diesem Zusammenhang auf unsere Gesamtstrategie für die USA, denn in ihr spielen solche erweiterbaren Häfen eine gewichtige Rolle.
In der Wasserwüste des Zentralpazifiks ist der japanische Marine-Stützpunkt Truk der einzige „natürliche“ Großhafen. Wir gehen davon aus, dass Truk eine Festung ist, die mit einer starken Garnison (möglicherweise in Armeegröße) belegt ist. Was wir definitiv schon jetzt sehen können, ist eine hohe Konzentration von Flak-Batterien.
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Ähnlich wie es die Alliierten historisch gemacht haben, werden wir Truk umgehen. Stattdessen wollen wir die erweiterbaren Stützpunkte Enewetak (auch als Eniwetok bekannt), Saipan und Palau als Sprungbrett in Richtung der japanischen Heimatinseln und der Philippinen nutzen. Natürlich müssen diese Inseln erst einmal erobert werden. Enewetak dient dabei als Zwischenstation. Saipan ist vor allem als Flugfeld für weitreichende strategische Bomber interessant, denn diese können von Saipan aus Japan erreichen.
Das geplante Vorgehen im Zentralpazifik lässt sich nicht unabhängig von Operationen im Südpazifik betrachten. Die Sicherung Australiens ist im Augenblick die vordringliche Aufgabe. Wir werden – ganz historisch – per Inselspringen über die Salomonen gen Westen vordringen. Jedoch werden wir Rabaul nicht nur isolieren, sondern frontal erobern, denn wir brauchen diesen Großhafen als Bereitstellungsraum für eine Offensive gegen Palau und die anschließende Landung auf den unweit von Palau gelegenen Philippinen. Mehr oder weniger nebenbei soll auch Papua-Neuguinea befreit werden.
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Weitere Vorkommnisse: Die USA erhalten aus der vorgegebenen Produktion das VI. Korps und die 32. Division. Wir können neu eintreffende US-Einheiten übrigens nur an der Westküste platzieren.
Eine aus drei Zerstörern bestehende Einsatzgruppe begibt sich auf die südpazifische Konvoi-Route, um den Schutz unserer Handelsflotte zu verstärken.
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Aufgrund der bereits erwähnten Regel können die Zerstörer U-Boote zwar nicht direkt angreifen, aber sie geben zusätzlich zu den Eskorten einen kleinen Bonus bei der U-Boot-Bekämpfung, wenn sie auf einer Konvoi-Route patrouillieren.
Hervorragend. Vielen Dank. Plant Ihr, die japanischen Träger irgendwann gezielt zu stellen?
Hervorragend. Vielen Dank. Plant Ihr, die japanischen Träger irgendwann gezielt zu stellen?
Werter Arminius, nach unserer Erfahrung stellen sich die japanischen Träger selbst, sobald wir eine Landung unternehmen bzw. irgendwo mit einer Flotte herumkreuzen. Manchmal schauen sie auch einfach mal so vorbei. Die Japaner haben anfangs 11 oder 12 Träger, davon auch einige Geleitträger. Wir dagegen haben anfangs nur eine Handvoll und werden daher sehr vorsichtig sein. Wir bereiten unsere Unternehmungen umsichtig vor und bewegen uns möglichst unter dem Schutzschirm landgestützter Flugzeuge, die im Seekrieg ungemein hilfreich sein können.
Hat die KI eigentlich eine Priorität, was den Einsatz von zusammengefassten Marineeinheiten angeht? Wir vergleichen immer so ein wenig mit WitP, wo die japanische KI öfters den (unverzeihlichen) Fehler begeht, ihre Träger auch mal als Einzelkämpfer oder Zweierteam einsetzt. So sind sie natürlich angreifbarer, als wenn sie ihre Macht zusammenballen und mit mindestens vier Einheiten samt Begleitschutz kompakt auftritt
TheBlackSwan
30.06.25, 20:47
Inwiefern sind Konvoirouten und Nachschub eigentlich abgebildet? Anders gefragt, kann man auch einfach durch Inselshopping den japanischen Machtbereich im Süden aushungern und direkt aufs Festland gehen, ohne die großen Inseln zurückerobern zu müssen?
Hat die KI eigentlich eine Priorität, was den Einsatz von zusammengefassten Marineeinheiten angeht? Wir vergleichen immer so ein wenig mit WitP, wo die japanische KI öfters den (unverzeihlichen) Fehler begeht, ihre Träger auch mal als Einzelkämpfer oder Zweierteam einsetzt. So sind sie natürlich angreifbarer, als wenn sie ihre Macht zusammenballen und mit mindestens vier Einheiten samt Begleitschutz kompakt auftritt
Werter Taurus, das Einzelfahrer-Problem gibt es in Warplan auch, aber in der Regel fasst die japanische KI mehrere Träger in einer Flotte zusammen. Es sind im gespielten Szenario maximal sechs Träger pro Flotte erlaubt (für beide Seiten). Es gibt auch KI-Skripte, die der KI vorgeben, wie viele Träger sie möglichst verwenden soll. Aber solche Skripte sind meist für bestimmte Manöver vorgesehen, gelten also nicht generell für das gesamte Szenario.
Inwiefern sind Konvoirouten und Nachschub eigentlich abgebildet? Anders gefragt, kann man auch einfach durch Inselshopping den japanischen Machtbereich im Süden aushungern und direkt aufs Festland gehen, ohne die großen Inseln zurückerobern zu müssen?
Werter BlackSwan, wir fürchten, dass wir die Frage nicht richtig verstehen. Meint Ihr mit "Festland" die japanischen Heimatinseln? Eine direkte Invasion Japans setzt voraus, dass man große Häfen im japanischen Vorfeld besitzt, denn man kann Schiffe nur für begrenzte Zeit auf See halten. Außerdem verlieren Flotten auf See auch sehr schnell an Bereitschaft, wenn sie fern eigener Stützpunkte operieren. Mit dem Einsatz von Tankern kann eine Flotte die Aufenthaltsdauer auf See verlängern, aber Bereitschaft wird nur im Hafen wiederhergestellt, und das auch nur relativ langsam. Ein früher Invasionsversuch ist praktisch ausgeschlossen, abgesehen davon würde eine Invasionstruppe von der japanischen Heimatverteidigung ins Meer geworfen werden.
Auf das Nachschubsystem gehen wir im AAR später noch einmal genauer ein. Prinzipiell können Einheiten auf Inseln durch eine direkte Hafenblockade ausgehungert werden. Den Nachschub zu den Häfen kann man ohne Blockade zwar stören, aber nicht komplett unterbinden.
Auf das Nachschubsystem gehen wir im AAR später noch einmal genauer ein. Prinzipiell können Einheiten auf Inseln durch eine direkte Hafenblockade ausgehungert werden. Den Nachschub zu den Häfen kann man ohne Blockade zwar stören, aber nicht komplett unterbinden.
Wie vom werten Mortimer weiter oben erläutert reicht es sogar, die störenden Schiffe und Flugzeuge in Reichweite der Nachschublinien (zu Wasser und an Land) zu halten. Sie müssen sich nicht auf den Linien befinden. Bei der richtigen Einstellung machen die Störer das automatisch, wenn sie noch Aktionspunkte haben.
TheBlackSwan
01.07.25, 10:31
Ah genau, mit Festland meinten wir die japanischen Hauptinseln.
Unsere Frage ist quasi: Kann man den japanischen Machtbereich in Südostasien komplett handlungsunfähig machen, indem man die Verbindung nach Japan trennt? Und dadurch Japan besiegen, indem man unter Umgehung großer Landschlachten nur einen Kampf auf See und um Guam&Okinawa&China führt, um den Machtbereich zu zerschneiden?
Unsere Frage ist quasi: Kann man den japanischen Machtbereich in Südostasien komplett handlungsunfähig machen, indem man die Verbindung nach Japan trennt? Und dadurch Japan besiegen, indem man unter Umgehung großer Landschlachten nur einen Kampf auf See und um Guam&Okinawa&China führt, um den Machtbereich zu zerschneiden?
Wir meinen, dass dies so nicht möglich ist, da Verbindungslinien über See nur abstrakt dargestellt werden und wie gesagt nicht komplett lahmgelegt werden können. In Südostasien hat Japan eine Vielzahl von Häfen, über die Nachschub herangeführt wird. Diese können wir nicht dauerhaft blockieren. Wir haben derzeit auch gar keinen Zugriff auf das südchinesische Meer (dazu bräuchten wir Bangkok und/oder Singapur). Auf dem asiatischen Festland wird es einen klassischen Landkrieg geben. Im Pazifik ist Inselspringen angesagt. Je weiter wir vordringen, desto schwieriger wird es aber für Japan, seine Truppen in Südostasien zu verstärken und zu versorgen.
Erst nach der US-Torpedokrise macht es wohl Sinn, mit den U-Booten im Südchinesischen Meer zu operieren. Ansonsten können sie sich gar nicht richtig wehren. Allerdings können wir die Kampfkraft der japanischen Marinebomber nicht einschätzen, die die Japaner zum Schutz ihres Nachschubs einsetzen könnten, um vor allem mit ihren Schiffen gegen das Island-Hopping der Amis vorgehen zu können.
Erst nach der US-Torpedokrise macht es wohl Sinn, mit den U-Booten im Südchinesischen Meer zu operieren. Ansonsten können sie sich gar nicht richtig wehren. Allerdings können wir die Kampfkraft der japanischen Marinebomber nicht einschätzen, die die Japaner zum Schutz ihres Nachschubs einsetzen könnten, um vor allem mit ihren Schiffen gegen das Island-Hopping der Amis vorgehen zu können.
Sind die U-Boote pauschalisiert dargestellt? Torpedokrise hin oder her, es gab ja schließlich auch U-Boote älterer Bauart, die keine der moderneren (schlechten) Torpedos einsetzen konnten. Das würde die Trefferchancen ein wenig erhöhen, außerdem könnten die wenig nützlichen modernen U-Boote vor allem für Aufklärungsaufgaben herangezogen werden.
Oder spielt diese Aufgabe so gar keine Rolle in WP?
Erst nach der US-Torpedokrise macht es wohl Sinn, mit den U-Booten im Südchinesischen Meer zu operieren. Ansonsten können sie sich gar nicht richtig wehren. Allerdings können wir die Kampfkraft der japanischen Marinebomber nicht einschätzen, die die Japaner zum Schutz ihres Nachschubs einsetzen könnten, um vor allem mit ihren Schiffen gegen das Island-Hopping der Amis vorgehen zu können.
Wir können dies bestätigen: Die US-Boote taugen anfangs nicht viel. In unserem Spiel hat die KI viele Flieger an den Küsten entlang des südchinesischen Meers, die den U-Booten Probleme machen. Und die KI verwendet auch Schiffe für den Sub Hunter-Bonus. Die US-Boote werden, wenn wir uns nicht täuschen, dreimal per Event aufgewertet, erst dann haben sie volle Leistung. Landgestützte Flugzeuge spielen nach unserer Erfahrung eine große Rolle im Seekrieg, werden von der KI aber nicht immer effektiv eingesetzt.
Sind die U-Boote pauschalisiert dargestellt? Torpedokrise hin oder her, es gab ja schließlich auch U-Boote älterer Bauart, die keine der moderneren (schlechten) Torpedos einsetzen konnten. Das würde die Trefferchancen ein wenig erhöhen, außerdem könnten die wenig nützlichen modernen U-Boote vor allem für Aufklärungsaufgaben herangezogen werden.
Oder spielt diese Aufgabe so gar keine Rolle in WP?
So detailliert ist das Spiel nicht. Es gibt bei den U-Booten die Varianten "Attack" und "Long Range", aber die Torpedokrise ist pauschal. Aufklärung mit U-Booten ist prinzipiell möglich. Es gibt auch ein spezielles Spielfeature "communication and intelligence", auf das wir auch noch eingehen werden.
Denkschrift des US-Kriegsministeriums
Empfänger: der Präsident der Vereinigten Staaten, alliierte Oberkommandierende im Pazifikraum (SWPA) und in Südostasien (SEAC), Beschaffungsamt der Streitkräfte der Vereinigten Staaten
Im Kriegsministerium der Vereinigten Staaten wurde ein Dreijahresplan entwickelt, der die Anforderungen des Militärs an die Rüstungsindustrie formuliert. Demzufolge sollen folgende Rüstungsgüter in Auftrag gegeben werden:
1-2x Flottenträger
2x leichte Träger
1x strategische Bomber
2x Begleitjäger
2-3x taktische Bomber (Bodenunterstützung und Marine)
Langstrecken-U-Boote in großer Stückzahl
1-2x mechanisierte Korps
Divisionen und Korps nach Bedarf
Unterstützungseinheiten in großer Stückzahl (insbesondere Trucks und Tanker).
Kleinere Schiffe wie Zerstörer und Torpedoboote in unbestimmter Stückzahl (niedrige bis mittlere Priorität)
1-2x Handelsflotte
Es handelt sich wohlgemerkt um Mindestforderungen. Erläuterungen hierzu:
Wie schon gesagt, können sich die USA zusätzliche Träger leisten. Diese sind aber sehr teuer und haben eine sehr lange Bauzeit. Die Bereitstellung sollte spätestens bis Ende 1944 erfolgen, damit die Einheiten noch sinnvoll eingesetzt werden können.
Aus vorigen Partien haben wir gelernt: „Das U-Boot ist dein Freund“. U-Boote sind vergleichsweise günstig in der Produktion und relativ schnell verfügbar. Wir wollen Handelskrieg gegen Japan führen, die Boote aber auch im Seegefecht verwenden. Es kommt immer wieder vor, dass U-Boote einen Träger oder eine andere schwere Einheit versenken (vor allem, wenn diese bereits beschädigt ist). Unser Problem dabei besteht in der anfänglichen Unzuverlässigkeit der amerikanischen Torpedos. Spieltechnisch wird dies derart dargestellt, dass die beiden Basismodelle für amerikanische U-Boote (Ausrüstung 1939) einen Angriffsfaktor (surface) von 1 haben. Zum Vergleich: Der Ausgangswert ist normalerweise = 4. Die Torpedos werden erst bis Ende 1943 vollständig korrigiert. Vorher lohnt sich die Massenproduktion noch nicht wirklich.
Auch strategische Bomber sind sehr kostenintensiv und aufwendig in der Herstellung. Mindestens zwei dieser Einheiten sollte man haben, wenn man einen einigermaßen lohnenswerten strategischen Luftkrieg führen will (ein Geschwader besitzen wir schon zu Spielbeginn). Sollten wir Singapur und Bangkok erobern, könnten dort stationierte strategische Bomber die japanischen Ressourcen in Niederländisch-Indien und auf Borneo erreichen (wie bereits erläutert). Falls wir Saipan besetzen und Bomber mit hoher Reichweite (Modell 1944 und 1945) haben, können wir sogar die Großstädte auf den japanischen Heimatinseln bombardieren. Ein Wort noch zu Saipan: Der Besitz dieser Insel ist Voraussetzung, um die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki per Event auszulösen.
Mindestens ein mechanisiertes Korps wollen wir auf dem asiatischen Festland zur Unterstützung der Briten und Inder einsetzen, möglicherweise auch bei einer Landung auf den Philippinen. Divisionen dienen vor allem als Garnisonen für Häfen und Stützpunkte. Landungen werden hauptsächlich mit großen Korps durchgeführt (nicht oder selten mit Marines). Es ist für die USA jedoch nicht erforderlich, ein größeres Heer zu unterhalten, da wir für den Krieg um die Inseln im Pazifikraum nur relativ wenige Landeinheiten benötigen.
Die USA erhalten im Sommer 1942 10x Handelsschiffe aus der vordefinierten Produktion, weitere 10 Einheiten haben wir gleich in der ersten Runde in Auftrag gegeben. Den Verbündeten soll Unterstützung in angemessener Weise zukommen. Alternativ bzw. zusätzlich ist auch die Verwendung britischer Frachter in Betracht zu ziehen. Letzteres ist dann möglich, wenn die USA England beliefern (so dass die Engländer die Ware selbst abholen) und England in einem zweiten Schritt diese Rohstoffe an eine dritte Nation weitergibt. Nachteil: Man benötigt mehr Handelsschiffe als bei einer direkten Lieferung.
Für die anderen Alliierten haben wir nur ungefähre Vorstellungen. Für Australien fassen wir Marine-Infanterie und möglicherweise noch ein Fliegerkorps ins Auge. Neuseeland wird mit amerikanischen Rohstoffen beliefert, sobald die US-Handelsflotte entsprechend aufgestockt wurde. Dann reicht es vielleicht für etwas Infanterie. Indien soll neben Infanterie ein oder zwei taktische Bomber erhalten. China kann sich im späteren Spielverlauf noch die ein oder andere Armee leisten. Die Sowjetunion startet mit einigen starken Einheiten, hat aber lange Zeit nur eine geringe Produktion.
Die „kleineren“ Alliierten (Kanada, Neuseeland, Australien) fokussieren sich vor allem auf Versorgungsgüter (Nachschublaster) und andere Unterstützungseinheiten. Ähnliches gilt für Großbritannien, da es aufgrund der geringen Logistik kaum Spielräume besitzt.
Anmerkung: Manche Unterstützungseinheiten werden verbraucht und müssen daher ständig nachproduziert werden (z.B. Tanker, LKW, Landungsboote). Transportkapazität wird hingegen wieder frei, wenn ein Transport abgeschlossen ist. Es gibt auch den Lufttransport, der für den Abwurf von Fallschirmjägern und für die Luftversorgung von Bodeneinheiten verwendet werden kann. Auch diese Punkte bleiben erhalten, sind allerdings ziemlich teuer.
TheBlackSwan
01.07.25, 22:43
Habt ihr dann wirklich nur einen Träger, oder steht jeder Träger eigentlich für eine Gruppe an Trägern? Denn die USA haben ja eigentlich Dutzende gebaut.
Habt ihr dann wirklich nur einen Träger, oder steht jeder Träger eigentlich für eine Gruppe an Trägern? Denn die USA haben ja eigentlich Dutzende gebaut.
Laut Handbuch steht jede Einheit für eine Gruppe, z.B. ein Träger plus Begleitschiffe, wobei nur das "Hauptschiff" einen Namen hat und auch auf der Karte dargestellt wird. Ebenso ist ein Zerstörer oder ein Schlachtschiff immer eine Gruppe usw. Im Kopfkino ist für uns aber jede Einheit nur ein einzelnes Schiff. Im Maßstab des Spiels wird schon berücksichtigt, dass die USA massenhaft Träger gebaut haben. Wir starten mit 5 Trägern und erhalten aus der Produktion automatisch noch 16. Wir geben noch einige in Auftrag und kommen dann auf etwas über 20.
Also Wir haben das Spiel so verstanden, dass "große" Einheiten Einzeleinheiten sind (ggf. mit Eskorten) und kleinere Einheiten (Zerstörer) immer eine Gruppe darstellen. Anders würde auch das mischen/zusammenführen nicht wirklich Sinn ergeben?
Also Wir haben das Spiel so verstanden, dass "große" Einheiten Einzeleinheiten sind (ggf. mit Eskorten) und kleinere Einheiten (Zerstörer) immer eine Gruppe darstellen. Anders würde auch das mischen/zusammenführen nicht wirklich Sinn ergeben?
Werter Bigfish, unabhängig davon, was eine Einheit repräsentieren soll, ist ein Träger oder ein Zerstörer spielmechanisch immer eine einzelne Einheit. Flotten entstehen im spielmechanischen Sinne erst durch die Zusammenführung mehrerer Einheiten. Ein einzelner Träger wird Probleme haben, sich im Überwassergefecht gegen Kreuzer oder Schlachtschiffe zu behaupten. Innerhalb einer Flotte wird dieser Träger aber durch die anderen Einheiten abgeschirmt, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Träger durch Schlachtschiffe (oder U-Boote) versenkt oder beschädigt wird, niedriger ist. Das Spielsystem benutzt ein sogenanntes "target profile". Gegenüber feindlichen Trägern oder landgestützten Flugzeugen hat ein Träger ein hohes Zielprofil, d.h. die feindlichen Einheiten versuchen möglichst ihn zu treffen. Im Überwassergefecht haben wiederum Zerstörer und Kreuzer ein höheres Zielprofil, wodurch die Abschirmung der Träger simuliert wird.
Berichtszeitraum: 24.05.1942 – 06.06.1942
Weitere Verluste an Tonnage aufgrund japanischer U-Boote im Südpazifik.
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China: Japanische Angriffe auf das schwache Ende unserer Defensivlinie vor Changsha.
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Der nach unten zeigende rote Pfeil auf dem Counter bedeutet, dass diese Einheit infolge eines Luftangriffs AP verloren hat (Abriegelung). Somit sind nur vier der sonst üblichen fünf AP in dieser Runde verfügbar.
Anmerkung: In WP ist Abriegelung aus der Luft ein Hauptverwendungszweck der Luftwaffe im Bodenkrieg. Luftangriffe reduzieren die Beweglichkeit und vor allem die Bereitschaft von Landeinheiten. Es können auch Stärkepunkte vernichtet werden, aber nur in relativ geringem Maße. Flugzeuge sind also nicht in der Lage, einfach ganze Divisionen oder gar Korps auszuradieren. Bei der automatischen Unterstützung geben Lufteinheiten einen Bonus auf den Angriff der beteiligten Bodentruppen. Landgestützte Flugzeuge sind sehr stark in der Bekämpfung von Schiffen und deshalb wichtig für einen erfolgreichen Seekrieg.
Im Mittelabschnitt werden wir ebenfalls an der Schwachstelle unserer provisorischen Front angegriffen.
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Die verehrten Leser werden es bereits bemerkt haben, aber wir weisen nochmals darauf hin, dass die Spielmechanik (im Unterschied zu Strategic Command) kombinierte Attacken mehrerer Einheiten erlaubt. In diesem Beispiel treten drei japanische Divisionen gemeinsam an.
Sind wir froh, dass wir im letzten Zug Ndeni besetzt haben. Wie sich zeigt, sind wir damit knapp einer japanischen Invasion zuvorgekommen.
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Die Japaner bleiben ohne Unterstützung durch die Kaiserliche Marine im Landungsabschnitt liegen.
Burma und Indien: Der Kampfwert der isolierten japanischen Division ist inzwischen um einen Faktor gefallen. Wir unternehmen einen ersten Abtastungsangriff und bereiten diesen durch die inzwischen einsatzfähigen britischen Jagdbomber vor.
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Wie vorausgeahnt, sind die Ergebnisse ernüchternd. Unsere Inder verlieren bei zwei Angriffen insgesamt vier Stärkepunkte. Gegnerische Verluste = 0. Aber wir nutzen den Gegner ab, indem wir den Verlust an Bereitschaft beschleunigen.
Die 11. und die 70. britische Division werden zum neuen XI. Korps vereinigt. Das X. Korps rückt in die von den Japanern geräumte Ortschaft Mandalay ein und steht nun direkt vor Yenangyaung. Die dortigen Verteidiger sind gut verschanzt, so dass wir auf Verstärkungen warten müssen.
In China nehmen wir lediglich kleinere Umgruppierungen vor. Bei Changsha und im Mittelabschnitt bilden wir je einen Frontbogen, um geschwächte bzw. exponierte Einheiten zu entlasten.
Südpazifik: Die japanische Marine hat sich von Papua-Neuguinea zurückgezogen, so dass unsere Männer in Port Moresby vorläufig aufatmen können. Zu Lande und zur Luft erfolgen keine neuen japanischen Aktionen. Das verschafft uns Zeit für weitere Vorbereitungen.
Die 1. Marine-Division erreicht Noumea und hat wieder festen Boden unter den Füßen. Es wird einige Runden dauern, bis sich die Einheit von der Überfahrt erholt hat, denn bei Truppentransporten kommt es zu einem starken Abfall der Bereitschaft.
Auch die USS Saratoga und das Schlachtschiff USS Colorado treffen im Hafen von Noumea ein. Damit sind die fünf schweren Träger der US-Navy nun vereint.
Eine kleine Einsatzgruppe unter Führung des Kreuzers Astoria verlegt nach Townsville. Die dort liegende australische 5. Division soll nach Port Moresby gebracht werden, aber das geht angesichts der japanischen Bomber bei Lae nur mit Geleitschutz.
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Die USA geben ein erstes Langstrecken-U-Boot in Auftrag. An der Westküste wird das X. Korps bereitgestellt. Außerdem haben die Amerikaner 40 COMINT-Punkte gesammelt, so dass wir erstmals in nachrichtendienstliche Aktivitäten investieren können.
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COMINT bedeutet „Communication and Intelligence“. Mit COMINT-Punkten können wir virtuelle Spionage-Einheiten generieren, um damit gezielt den Aufklärungswert in einem bestimmten Kartenbereich zu erhöhen. COMINT dient aber auch dazu, die eigene Kommunikation neu zu verschlüsseln oder aber die Verschlüsselung des feindlichen Geheimdienstes zu knacken. Nur die Briten, Amerikaner und Japaner verfügen im Spiel über diese Möglichkeiten.
Zwischen Noumea und der britischen Besitzung Tonga werden feindliche U-Boote gesichtet. Hätten wir taktische Bomber auf Suva, könnten wir sie unter Beschuss nehmen.
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Diese Boote sind vermutlich auf dem Weg zur südpazifischen Konvoi-Route, um sich am Handelskrieg zu beteiligen.
Berichtszeitraum: 07.06.1942 – 20.06.1942
Ein schwerer Schlag für die Japaner im Südpazifik: Es gelingt uns, drei U-Boote zu versenken, während nur ein Frachter verloren geht.
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Unsere Eskorten haben bisher noch keinen Schaden genommen. Möglicherweise sind auch die drei US-Zerstörer mit ihrem Sub Hunter-Bonus von 1,5% an dem Erfolg beteiligt.
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Mehrere energische Angriffe des Gegners in China. Dabei kommt es im Zentrum zu einem Einbruch in unsere Linie. Die 1. Armee wird zurückgeworfen.
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Burma: Es hat Regen eingesetzt, wodurch alle Bewegungen erschwert werden. Südlich von Yenangyaung beziehen die Japaner Stellung. Wir stellen eine große Formation fest. Vermutlich handelt es sich um eine Armee.
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Bei Myitkyina nehmen wir einen neuen Anlauf, aber der Gegner ist sehr hartleibig. Die japanische Division wird bei ihren Abwehrbemühungen aus der Luft unterstützt.
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In tropischen Regenwäldern und Sümpfen ist zäher Abnutzungskrieg angesagt. Hier gibt es keine schnellen Durchbrüche und großartige Kesselbildungen. Die Japaner gelten übrigens als „Dschungelkämpfer“, d.h. sie erhalten einen entsprechenden Bonus. Und Dschungel gibt es hier überall.
Bei Chittagong werden die indische 17. und 26. Division zum III. Korps zusammengelegt. In Südafrika wird das britische V. Korps bereitgestellt. Diese kampfstarke Einheit wird in Burma sehr hilfreich sein.
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Britische und amerikanische große Korps werden als teilweise motorisierte Einheiten betrachtet. Sie haben daher einen Ölverbrauch, aber auch einen zusätzlichen AP. Leider können wir das Korps nicht direkt im Hafen platzieren, wodurch sich die Ankunft in Kalkutta verzögern wird.
China: Im Mittelabschnitt nehmen wir eine Frontbegradigung vor (von „Rückzug“ kann keine Rede sein).
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Vor Changsha konzentrieren sich die Japaner um eine Frontausbuchtung, so dass wir hier einen Angriff erwarten. Wir wollen diese befestigte Position jedoch nicht voreilig aufgeben. Unsere exponierte Armee wird bezüglich Auffüllung priorisiert. Mit einem Kampfwert von 10 ist die vor uns liegende japanische 13. Armee besonders gefährlich.
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Südpazifik: Mit gewisser Beunruhigung stellen wir fest, dass die Japaner nennenswerte Verstärkungen bei Wewak (nördliches Papua-Neuguinea) an Land gebracht haben. Offenbar bewegen sich diese Einheiten in Richtung Port Moresby.
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Angesichts der Entwicklung fassen wir einen neuen operativen Plan: Wir werden amerikanische Marine-Infanteristen nach Papua-Neuguinea schaffen und die Marineflieger bei Cairns durch taktische Bomber (Nahunterstützung) ablösen.
Alles, was die Amerikaner gerade an Flugzeugen haben, wird baldmöglichst in den Südpazifik verlegt. Der strategische Bomber kommt nach Nordost-Australien, von wo aus er mit seiner Reichweite den Bodenkrieg auf Papua-Neuguinea, aber auch den bevorstehenden Kampf um die Salomonen unterstützen kann. Insgesamt verfügen die australisch-amerikanischen Kräfte momentan über zwei Marinebomber (einer steht noch an der US-Westküste). Diese werden auf Espirito Santo und Ndeni stationiert. Außerdem führen wir eine zweite Division Marine-Infanterie als weitere Verstärkung für Port Moresby heran.
Der dramatische Höhepunkt des Geschehens vollzieht sich vor der Insel Ndeni. Die Japaner kreuzen mit zwei Verbänden vor der Insel, vermutlich um die im Landungsabschnitt liegende Infanterie zu unterstützen. Es handelt sich jeweils um einen Träger mit wenigen Begleitschiffen.
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Gelegenheiten wie diese müssen wir nutzen. Wir können unsere gesamte Trägerflotte einsetzen und haben somit die lokale Überlegenheit. Mit unseren zwei AP können wir jedoch nur eine der beiden Flotten angreifen, da wir ja einen AP für die Bewegung unserer Einheiten verbrauchen. Leider haben wir noch keine landgestützten Flugzeuge in der Nähe.
Bei der Annäherung kommt es zu einem Abfangversuch von Seiten der Japaner, der zu unserem Glück fehlschlägt. Der Feind kann uns nicht orten.
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Es gelingt uns sogar ein Hinterhalt (Ambush), was uns einen taktischen Vorteil verschafft. Unsere Torpedo- und Sturzkampfbomber sausen auf den Gegner nieder und versenken den leichten Träger Ryujo. Das Schlachtschiff Fuso wird schwer, ein Zerstörer leicht beschädigt.
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Die meisten japanischen Flugzeuge werden im Luftkampf und durch Flak erledigt. Ein erster Achtungserfolg für die US-Navy!
Anmerkung: Alle Flugzeugträger führen Flugzeuge im Wert von sechs Stärkepunkten mit sich. Leichte Träger haben aber gegenüber Flottenträgern eine insgesamt schwächere Statistik.
Was Papua-Neuguinea betrifft, so verzichten wir vorläufig auf den Versuch, Infanteristen nach Port Moresby zu verschiffen. Die japanischen Bomber in Lae sind uns zu gefährlich. Truppentransporte sind sehr verwundbar gegenüber Luftangriffen, da kann schnell eine ganze Division im Meer ersaufen. Die australischen Jäger greifen das Flugfeld in Lae an, um die Feindmaschinen niederzuhalten, jedoch ohne Ergebnis.
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Wir werden auf besseres Wetter warten. „Besser“ bedeutet in diesem Fall Starkregen, der in der Region saisonal auftritt. Flugzeuge müssen bei Starkregen am Boden bleiben. Dann können wir gefahrlos den Hafen von Port Moresby anlaufen.
Weitere Vorkommnisse: An der US-Westküste wird die 6. Marine-Division aufgestellt.
Herzlichen Glückwunsch zur Versenkung des leichten Trägers! Ein erster Achtungserfolg. Wir sind auf den Gegenschlag gespannt. Ein menschlicher Spieler würde das wahrscheinlich kontern?
Wir sind auf den Gegenschlag gespannt. Ein menschlicher Spieler würde das wahrscheinlich kontern?
Die KI wird das auch kontern, aber das stellen wir im nächsten Bericht dar. :)
Ein Erfolg war bei diesem Kräfteverhältnis ja auch ein Muss, was ist mit dem beschädigten Schlachtschiff? Besteht in jeder weiteren Runde auf See die Möglichkeit das es sinkt oder ist das (bei ausbleibenden Folgeangriffen) ein sich nicht mehr ändernder Fakt?
Uns ist aufgefallen, dass der Zugbericht zwar mitteilt, in welchem Feld eine Flotte oder andere Einheiten unter Nachschubmangel leidet. Sind Wir zu ungeschickt oder kann man die Nachricht nicht direkt im Report anklicken und springt dann zur jeweiligen Einheit? Müssen Wir Uns die Koordinaten notieren und dann manuell suchen?
Uns ist aufgefallen, dass der Zugbericht zwar mitteilt, in welchem Feld eine Flotte oder andere Einheiten unter Nachschubmangel leidet. Sind Wir zu ungeschickt oder kann man die Nachricht nicht direkt im Report anklicken und springt dann zur jeweiligen Einheit? Müssen Wir Uns die Koordinaten notieren und dann manuell suchen?
Rechts oben sollten Icons sein mit diesen Einheiten, die man dann Anklicken kann um dort hin zu springen.
Ein Erfolg war bei diesem Kräfteverhältnis ja auch ein Muss, was ist mit dem beschädigten Schlachtschiff? Besteht in jeder weiteren Runde auf See die Möglichkeit das es sinkt oder ist das (bei ausbleibenden Folgeangriffen) ein sich nicht mehr ändernder Fakt?
Dinge wie Flutungen, Wassereinbrüche etc. werden nicht simuliert, d.h. das beschädigte Schlachtschiff kommt auf jeden Fall nach Hause, wenn es keine Treffer mehr erhält.
Berichtszeitraum 21.06.1942 – 04.07.1942
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Großbritannien und die USA erhalten 10x Transportkapazität. Eine Flotte hat sich zurückgezogen und wurde möglicherweise versenkt.
Was ist da genau passiert? Wir kennen die KI und haben vorausgeahnt, dass sie auf die Ereignisse des letzten Zuges reagieren würde. Zwei japanische Flottenverbände sind aufgetaucht und sind nun auf Tuchfühlung mit unseren Trägern. Das Schlachtschiff Hyuga wurde bei der Anfahrt abgefangen und fast versenkt.
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Intensive Gefechtstätigkeit in China. Der Gegner verwendet seine bekannte (und absolute plausible) Taktik, d.h. er trägt da kombinierte Angriffe vor, wo er unseren Schwachpunkt vermutet und eine lokale Überlegenheit besitzt. Unsere 2. Armee kann vier Attacken erfolgreich abwehren.
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Vor Changsha scheint sich die Situation für uns ungünstig zu entwickeln. Die Japaner erzielen an zwei Stellen einen Durchbruch, wobei unsere Einheiten zurückgeworfen werden.
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Auch das Vorfeld der Stadt wird angegriffen, aber die 33. Armee hält stand.
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Burma: Die verhungernde, aber bis zum letzten Mann kämpfende japanische 18. Division kann endlich aufgerieben werden. Der Gegner ist immer noch derart hartnäckig, dass die Inder vier Anläufe benötigen.
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Das Gesamtbild auf diesem Schauplatz am Ende der Runde:
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Die Ortschaft Myitkyina wird befreit. Es regnet immer noch. Selbst auf den Straßen können sich Einheiten mit vollen AP nur zwei Hexfelder weit durch den Dschungel bewegen. Ein britisches Korps schleppt sich mühsam in Richtung Yenangyaung.
China: Vor Changsha gelingt uns ein Entlastungsangriff, bei dem eine in exponierte Position vorgerückte japanische Division zurückgeworfen werden kann.
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Ein weiterer Gegenschlag im mittleren Abschnitt führt hingegen zu keinem Ergebnis.
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Man muss bei solchen Aktionen immer die Bereitschaft der Einheiten im Auge behalten. Noch haben wir keine Nachschub-LKW, um unsere Armeen über die übliche Wiederherstellungsrate hinaus aufzufrischen.
Nationalchina erhält jetzt einschließlich der Hilfslieferungen über die Luftbrücke 66 PP pro Runde. Wir haben zudem etwas angespart, so dass wir uns eine Erhöhung der Rate für Ersatz und Aufrüstung von 40 auf 60 PP leisten können.
Ozeanien und Südpazifik: Zwei U-Boote der US-Navy patrouillieren vor der Nordküste Papua-Neuguineas und stören dabei die Nachschublieferungen für Wewak. 30 Nachschubpunkte wurden dabei in der japanischen Spielphase vernichtet.
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Wir hatten diesen Aspekt bereits angedeutet: In Warplan wird davon ausgegangen, dass die Häfen nicht selbst Nachschub produzieren, sondern Nachschub über den Seeweg erhalten. Diese (virtuellen) Versorgungsrouten können von Marine-Einheiten und landgestützten Flugzeugen in Reichweite angegriffen werden. Eigene Lufteinheiten (Jäger) können dabei sogar in defensiver Absicht einschreiten. Zwar lässt sich der Nachschub für Häfen nur durch eine Blockade komplett unterbinden, aber Verluste an Nachschubpunkten können zur Unterversorgung führen, d.h. Einheiten erhalten dann nur einen Basis-Supply, so dass keine Ersatzmannschaften zugeführt oder Aufrüstungen vorgenommen werden dürfen.
Der Aufklärungsbericht besagt, dass wir es nordwestlich von Espirito Santo mit sechs japanischen Trägern und schwerem Geleitschutz zu tun haben. Beim zweiten Verband handelt es sich um einen Einzelfahrer, vermutlich die schwer beschädigte Hyuga. Die erste große Trägerschlacht steht unmittelbar bevor.
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Wir verwenden erstmals eine COMINT-Einheit und erhöhen dadurch den Aufklärungswert in der Region um +4. Dadurch steigt im Hexfeld der feindlichen Flotte der Aufklärungswert von mittel auf sehr hoch – hoffentlich ein Vorteil für uns. Das ungünstige Regenwetter kann trotzdem einen Einfluss auf den Gefechtsverlauf haben.
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Wir lassen zuerst die bei Espirito Santo liegenden U-Boote angreifen, natürlich ohne Erfolg. Träger werden bei Überwassergefechten und U-Boot-Attacken von den Begleitschiffen abgeschirmt und sind daher nur schwer zu erwischen. Es wäre klüger gewesen, den Einzelfahrer zu torpedieren.
Der Schlagabtausch mit der japanischen Trägerflotte verläuft ungünstig, wenn auch zum Glück nicht katastrophal.
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Vier der fünf US-Träger tragen Schäden davon. Unsere Piloten können lediglich der Shokaku einen Treffer zufügen. Beiden Seiten haben nennenswerte Ausfälle bei den Trägerflugzeugen.
Wir müssen den Rückzug antreten. Zu groß ist die Gefahr, bei einem zweiten Anflug wertvolle Einheiten zu verlieren. Außerdem müssten wir dann mit dem, was noch übrig ist, die nächste japanische Phase auf See überstehen. Der Ausgang dieser Schlacht wird unsere Operationen im Südpazifik für einige Zeit behindern, denn es dauert etliche Runden, die Schäden zu reparieren.
Anmerkung: Schiffe haben deutlich weniger Trefferpunkte als andere Einheiten. Bei Flugzeugträgern sind dies drei an der Zahl (ebenso U-Boote, Zerstörer und Kreuzer). Schlachtschiffe haben vier. Die japanischen Superschlachtschiffe Yamato und Musashi verfügen als einzige Marine-Einheiten im Spiel über fünf Trefferpunkte.
Zweite Anmerkung: US-Träger haben gegenüber ihren japanischen Pendants +1 Defensive sowie +1 Luftverteidigung. Das spiegelt fortschrittliche technische Systeme (Schadenskontrolle!) und bessere Ausstattung mit Flak wider. Dafür haben die Piloten der japanischen schweren Träger anfangs einen im Vergleich deutlich höheren Erfahrungswert. Beides wird – zusammen mit dem Wetter – beim Ausgang des Gefechts eine Rolle gespielt haben. Natürlich gibt es auch einen gewissen Glücks- bzw. Zufallsfaktor.
Weitere Vorkommnisse: Der Flottenträger Wasp wird bereitgestellt und kann direkt in Begleitung des modernen Schlachtschiffs USS North Carolina in See stechen.
Wir haben Mittel angespart, so dass bei amerikanischen Werften der Träger USS Antietam in Auftrag gegeben werden kann. Mit der Ausrüstung 1942 kostet uns diese Einheit die beachtliche Summe von 624 PP. Die Bauzeit beträgt 540 Tage, so dass die Antietam erst im Dezember 1943 vom Stapel laufen wird.
Als Alliierter bekommt man am Anfang ziemlich auf den S*ck. Wir haben das Spiel Dank Eurem vortrefflichem AAR jetzt auch mal "ausgepackt".
Paar Dinge sind schon interessant:
Was kapieren Wir an den US PT Boats nicht? Die kann man nur an der Westküste ausliefern und die sind nicht Hochseetauglich. Armer JFK den ganzen Krieg in San Diego verbracht :( Oder gibt es doch einen Weg US PT Boats in den Süd Pazifik zu bringen? Für die Immersion wäre eine Einheit PT Boats zu Spielbeginn auf den Philippinen toll gewesen.
In diesem Spiel ist der Seekrieg so wichtig, Schade das es nur Generäle in HQs gibt. Hier hätte ein Äquivalent von Admirälen in Flotten-HQs unbedingt Sinn gemacht! (Z.B. als Bonus auf eine Schiffseinheit angewandt und alles im Stack bzw. Umkreis profitiert.)
Apropos Immersion, bei historistischem Ablauf sind manche "Vorkommnisse" bekannt, aber nett wäre es wenn es von Rochefort Meldungen der Art gäbe: "Anzeichen entdeckt für einen Japanischen Trägerverband Kurs Korallenmeer innerhalb der nächsten 28 Tage (2 Runden)".
Als Alliierter bekommt man am Anfang ziemlich auf den S*ck. Wir haben das Spiel Dank Eurem vortrefflichem AAR jetzt auch mal "ausgepackt".
Paar Dinge sind schon interessant:
Was kapieren Wir an den US PT Boats nicht? Die kann man nur an der Westküste ausliefern und die sind nicht Hochseetauglich. Armer JFK den ganzen Krieg in San Diego verbracht :( Oder gibt es doch einen Weg US PT Boats in den Süd Pazifik zu bringen? Für die Immersion wäre eine Einheit PT Boats zu Spielbeginn auf den Philippinen toll gewesen.
In diesem Spiel ist der Seekrieg so wichtig, Schade das es nur Generäle in HQs gibt. Hier hätte ein Äquivalent von Admirälen in Flotten-HQs unbedingt Sinn gemacht! (Z.B. als Bonus auf eine Schiffseinheit angewandt und alles im Stack bzw. Umkreis profitiert.)
Apropos Immersion, bei historistischem Ablauf sind manche "Vorkommnisse" bekannt, aber nett wäre es wenn es von Rochefort Meldungen der Art gäbe: "Anzeichen entdeckt für einen Japanischen Trägerverband Kurs Korallenmeer innerhalb der nächsten 28 Tage (2 Runden)".
Werter Bigfish, die Motorboote dürfen sich über die Tiefsee bewegen, sie dürfen nur nicht ihre Bewegung auf einem Tiefseehex beenden. D.h. ihr könnt die Dinger stationenweise zu ihrem Bestimmungsort bringen. :) Wir haben im AAR-Spiel noch gar keine PT Boats produziert, aber man kann sie in den Atollen ganz gut zur Versorgung von Invasionstruppen verwenden (am besten per Nachtfahrt).
Admiräle wären eine schöne Sache. Vielleicht gibt es sie im Nachfolgespiel "World Conflict"?
Nur mal so nebenbei bemerkt: Mit etwas "pimpen" dürfte sich dieses Spielsystem hier doch wunderbar für den Amerikanischen Bürgerkrieg bzw. generell für Age of Rifle Szenarien eignen - zumindest viel besser als Strategic Command?
Nur mal so nebenbei bemerkt: Mit etwas "pimpen" dürfte sich dieses Spielsystem hier doch wunderbar für den Amerikanischen Bürgerkrieg bzw. generell für Age of Rifle Szenarien eignen - zumindest viel besser als Strategic Command?Dazu sagt der Entwickler:
Naw, plenty of better games are out there.Quelle (https://steamcommunity.com/app/1084790/discussions/0/599655877779166293/)
Ja dann muss er seine Meinung eben ändern...!
Nur mal so nebenbei bemerkt: Mit etwas "pimpen" dürfte sich dieses Spielsystem hier doch wunderbar für den Amerikanischen Bürgerkrieg bzw. generell für Age of Rifle Szenarien eignen - zumindest viel besser als Strategic Command?
Mit "Kingdom Dungeon and Hero" geht der Entwickler zumindest ganz prinzipiell in diese Richtung, auch wenn es sich bei KDH um ein Mittelalter-Fantasy-Setting handelt. Man kann bis zu sechs Regimenter zu einer Armee zusammenfassen, wobei sich Nahkämpfer, Bogenschützen und Reiter nach Belieben kombinieren und auch ausgliedern lassen. Ein ähnliches System könnte man entsprechend angepasst auch auf andere Epochen anwenden.
Berichtszeitraum: 05.07.1942 – 18.07.1942
https://s1.directupload.eu/images/250712/a2rrpgpl.jpg (https://www.directupload.eu)
Die Kriegswirtschaft der Vereinigten Staaten nimmt Fahrt auf: Aufgrund intensiverer Förderung und verbesserter Lagerhaltung erhalten wir ab jetzt zusätzlich +40 Öl pro Runde, so dass Engpässe künftig kein großes Thema mehr sein dürften.
Auch in dieser Runde gibt es keine Aktivität feindlicher U-Boote. Möglicherweise haben wir alle Boote versenkt. Vielleicht hat der Gegner angesichts seiner Verluste den Konvoi-Krieg auch ganz eingestellt. Das bleibt abzuwarten.
Unsere U-Boote, die immer noch den Nachschub nach Wewak behindern und sich in Küstennähe aufhalten, werden von einem japanischen Verband vergeblich attackiert. Vermutlich hindert der Regen den Feind daran, uns aufzuspüren.
https://s1.directupload.eu/images/250712/d3trfzg7.jpg (https://www.directupload.eu)
Die Chinesen werden nach wie vor hart bedrängt. Den Japanern gelingt im mittleren Abschnitt ein Einbruch in unsere Linie. Weitere Angriffe in diesem Bereich können jedoch abgewehrt werden.
https://s1.directupload.eu/images/250712/9vekyjhu.jpg (https://www.directupload.eu)
Die japanische 13. Armee wirft vor Changsha unsere Verteidiger aus ihren Stellungen und dringt bis an die Stadtgrenze vor.
https://s1.directupload.eu/images/250712/ohp5bbgr.jpg (https://www.directupload.eu)
Burma: Hier können wir es kurz machen. Der Regen ist in Starkregen übergangen. Das XI. Korps marschiert durch den Morast weiterhin mühsam in Richtung Yenangyaung, gefolgt vom indischen Burma-Korps. Das britische V. Korps befindet sich auf der Überfahrt und wird Kalkutta in der folgenden Runde erreichen.
In China wagen wir den Gegenangriff auf eine offenkundig geschwächte japanische Division. Das einzige Resultat hierbei besteht in Verlusten auf eigener Seite.
https://s1.directupload.eu/images/250712/p5tnunib.jpg (https://www.directupload.eu)
Großbritannien, das momentan fast ausschließlich Nachschub-LKW produziert, kann einige Mittel erübrigen und beginnt mit der Lieferung von Rohstoffen an Indien, allerdings in geringem Umfang (8 PP). Die USA hingegen erhöhen ihre Ölausfuhren nach Australien von 3 auf 5. Das ist zugegebenermaßen nicht berauschend viel, aber es mangelt schlicht an Frachtschiffen.
Südpazifik und Ozeanien: Über Lae und Port Moresby herrscht Starkregen. Dies ist die Gelegenheit, um ungefährdet durch japanische Bomber Verstärkungen nach Papua-Neuguinea zu bringen. Die 1. US-Marine-Division wird im Hafen von Port Moresby ausgeschifft.
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Der Generalstab ringt um eine brauchbare Strategie für Papua-Neuguinea. Eine Landung bei Lae zur Besetzung des Hafens und Ausschaltung der dort stehenden Bomber wird erwogen, aber letztlich als unrealistisch und unnötig riskant verworfen. Ein alternativer Plan sieht vor, die australische Garnison auf Korpsgröße zu bringen und mit Unterstützung der Marines und der US-Luftwaffe eine begrenzte Offensive zu eröffnen. Eine vollständige Eroberung Neuguineas wird voraussichtlich erst in unbestimmter Zukunft möglich sein.
Die erste amphibische Landungsoperation der Amerikaner wird ganz klassisch auf Guadalcanal stattfinden. Die Insel ist in diesem Szenario nicht einmal ein Siegziel, aber wir brauchen sie als Luftwaffenbasis für eine Offensive gegen Rabaul. Vorbereitungen für Unternehmen Watchtower laufen bereits. So erreicht die III. Bomber Group (Marine) in dieser Runde Espirito Santo.
Vor Ndeni kreuzt ein japanischer Flottenverband, den wir – freilich vergeblich – durch die Grayling torpedieren lassen. Dabei wird unter anderem das Superschlachtschiff Yamato identifiziert.
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Da wir nur über einen einsatzbereiten Flugzeugträger verfügen, verzichten wir auf ein Eingreifen. Auch die Geschütze der Yamato können nicht verhindern, dass die japanische Division im Landungsabschnitt von den Australiern zur Aufgabe gezwungen wird.
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Berichtszeitraum: 19.07.1942 – 01.08.1942
Auf dem Rückmarsch nach Noumea werden die U-Boote Swordfish und Seawolf von japanischen Trägerflugzeugen attackiert, wobei die Seawolf schwere Schäden davon trägt. Die feindliche Flotte enthält die drei großen Träger Akagi, Kaga und Soryu, welche vermutlich auf dem Weg in die Korallensee sind.
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An der chinesischen Front kommt es wieder zu mehrfachen gegnerischen Angriffen. Unsere Linien halten, so dass die Japaner keine Geländegewinne erzielen können.
Burma: Das britische V. Korps wird in Kalkutta ausgeschifft. Die beiden anderen britischen Einheiten haben sich vor Yenangyaung in Angriffsposition gebracht, während das indische Burma-Korps allmählich aufschließt. Eine japanische Division hat sich mittlerweile entlang der Küste in Richtung Chittagong bewegt. Wir sehen darin noch keinen Grund zur Beunruhigung, denn die Stadt wird von gut verschanzten Indern gehalten.
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Auf Gesuch der Regierung der Vereinigten Staaten entsendet die Royal Navy den Träger Formidable sowie das Schlachtschiff Revenge in den Südpazifik. Konkreter Anlass für diese Maßnahme ist das Auftauchen feindlicher Schiffe, die vor Neukaledonien liegen und frech den Hafen von Noumea blockieren. Die USA haben aber derzeit kaum einsatzfähige Flugzeugträger, um dem Treiben der Japaner in der Region Einhalt zu gebieten.
Die kleine britische Einsatzgruppe erreicht die Nähe der australischen Westküste und wird in der nächsten Runde zwecks Auffrischung einen Zwischenstop in Melbourne einlegen.
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Wenig Bewegung in China. Vor Changsha sind keine Umgruppierungen notwendig. Im Mittelabschnitt ziehen wir uns kämpfend aus einer gefährdeten Position zurück. Sonst keine nennenswerten Vorkommnisse.
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Im ozeanischen Raum ist die Situation dagegen angespannt. Wir stellen drei feindliche Einheiten vor Neukaledonien fest. Bei einer von diesen scheint es sich um einen einzelnen Träger ohne Begleitung zu handeln.
Wir lassen die auf Espirito Santo stehende III. Bomber Group angreifen und können dadurch die Junyo identifizieren. Beim Versuch, unsere Bomber abzufangen, verlieren die Trägerflugzeuge insgesamt zwei Stärkepunkte.
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Die soeben den Schauplatz erreichenden Einheiten USS Wasp und USS North Carolina liegen östlich von Neukaledonien. Das kleine gelbe Quadrat rechts oben im Counter zeigt an, dass dieser Verband bereits unter Treibstoffknappheit leidet und den Hafen anlaufen muss.
Bei den Seegefechten kommt es auf möglichst geschicktes Taktieren an, aber man braucht meist auch ein bisschen Glück. Wir ersinnen einen Plan, um die Junyo zu erledigen. Doch bevor wir uns an die Umsetzung machen, werden zuerst die beschädigten Träger nach Brisbane evakuiert. Falls es zu einer längeren Blockade kommen sollte, könnten die Einheiten in Noumea nämlich nicht repariert werden. Dann lassen wir die Junyo durch das U-Boot Grayling torpedieren, was erwartungsgemäß keinen Erfolg hat.
Außerdem statten wir die Saratoga mit einer sogenannten Spezialisierung aus. Durch die Eigenschaft „Screen“ bekommt unser Träger zusätzliche Flak, d.h. einen Bonus auf seinen Defensivwert gegenüber Luftangriffen.
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Anmerkung: Alle Nationen im Spiel sammeln pro Runde „Specialty Points“, die man zur Spezialisierung einzelner Einheiten verwenden kann. Einheiten erhalten auf diese Weise eine besondere Eigenschaft, z.B. „Elite“ oder „Pionier“. Dafür sind 100 dieser Spezialisierungspunkte erforderlich. Deren Produktion kann nicht manuell beeinflusst werden, sondern hängt vom industriellen Multiplikator ab (daher sind auch hier die USA Spitzenreiter).
Wir ziehen die Saratoga mit allen einsatzbereiten Schiffen als Geleitschutz aus dem Hafen und bringen sie in Angriffsreichweite. Dabei werden wir von der Junyo abgefangen, doch diese Möglichkeit haben wir einkalkuliert.
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Keine Treffer, aber die Japaner büßen wieder Trägerflugzeuge ein.
Wir verwenden erstmals einen Tanker und frischen damit die Wasp und die North Carolina auf. Die Einheiten verfügen somit wieder über die maximale Anzahl von drei Versorgungspunkten.
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Daraufhin vereinen wir beide Flotten, so dass nun zwei US-Träger mit dem letzten verbleibenden AP gemeinsam die Junyo angreifen können.
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Das Manöver ist ein voller Erfolg: Japan verliert seinen ersten Flottenträger und wir tragen dabei nicht einmal eine Schramme davon. Aber wir hatten auch die notwendige Portion Glück.
Weitere Vorkommnisse: Die USA erhalten die III. Fighter Group (Eskortjäger) sowie das Schlachtschiff South Dakota. Ein Geschwader Sturzkampfbomber (Nahunterstützung) wird in Auftrag gegeben.
Eine weitere AAR Perle, die uns in den letzten Wochen durch die Lappen gegangen ist. Immerhin haben wir jetzt erstmal Lesestoff für einige Zeit. Gutes Gelingen! :prost:
Berichtszeitraum: 02.08.1942 – 15.08.1942
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Die USA erhalten wichtige logistische Unterstützungseinheiten: Landungsboote, LKW, einen Tanker sowie Frachter für die Handelsflotte. Außerdem berichten US-Ingenieure über Fortschritte bei der Verbesserung unserer Torpedos, wodurch der Angriffswert der U-Boote leicht angehoben werden kann. Dieser Prozess dauert aber an, d.h. es werden noch weitere Verbesserungen erfolgen.
Nur begrenzte japanische Vorstöße in China. Am Yangtze wird unsere Kavallerie zurückgeworfen, aber wir haben inzwischen weitere Einheiten in der Region, um die Japaner an einem weiteren Vordringen zu hindern.
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Burma: Die Japaner stehen jetzt mit drei Einheiten westlich des Chindwin, machen aber keine Anstalten, die indische Grenze zu überqueren.
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Zu unserem Erstaunen gelingt es den Briten, den Gegner schon im ersten Anlauf aus Yenangyaung zu vertreiben. Somit fällt die Ölraffinerie leichter als gedacht in unsere Hände.
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Das V. Korps erreicht den Schauplatz und kann bald in die Kämpfe eingreifen. Das britische HQ unter General Wavell wird in SEAC (= South East Asia Command) umbenannt. Die bisherige Bezeichnung ABDACOM (American-British-Dutch-Australian Command) ist mittlerweile überholt.
China: Keine besonderen Vorkommnisse.
Südpazifik: Auch hier kommt es nicht zu Kampfhandlungen. Die 6. Marine-Division wird in Rockhampton ausgeschifft. Die australischen Marineflieger verlegen nach Ndeni. Mehrere Einheiten befinden sich noch im Transit.
Wir möchten am Beispiel von Port Moresby nochmals auf die Nachschubproblematik verweisen. Port Moresby ist ein Level 3-Hafen und erhält daher 60 Nachschubpunkte. Die australische Division hat zwar die Vollstärke von 10, aber als Garnison hat sie eine etwas geringere Nachschubanforderung von 8 Punkten. Dafür haben wir die Jagdflieger, die als Öl-Einheit auf 24 Punkte kommen. Die US-Marines schlagen schließlich mit 15 Punkten zu Buche. Es bleiben also noch 13 Nachschubpunkte übrig, was gerade noch für eine zusätzliche Infanterie-Division reichen würde.
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Man sieht hier, dass der Nachschubwert der Hexfelder aufgrund des schwierigen Geländes rapide abfällt (im Hafengelände selbst haben wir den maximalen Wert von 9). Der Versorgungsgrad bestimmt, wie schnell Einheiten ihre Bereitschaft über den Basiswert hinaus wiederherstellen. Auch die Anwesenheit eines HQ spielt hierbei eine Rolle, doch darauf kommen wir später zu sprechen.
Da wir neue Frachtschiffe haben, beginnen die USA nun mit Lieferungen an Neuseeland. Hierfür setzen wir sechs der neuen Schiffe ein (5x PP, 1x Öl). Einige Frachter halten wir in Reserve.
Berichtszeitraum: 16.08.1942 – 29.08.1942
Die japanische Aktivität in China scheint nachzulassen. Vermutlich hängt dies damit zusammen, dass die Mannschaftsstärke unserer Einheiten im Durchschnitt zugenommen hat. Im Mittelabschnitt kommt es zu kombinierten Angriffen auf eine exponierte chinesische Position. Auch vor Changsha versucht es der Gegner mit der Brechstange, jedoch ohne Erfolg. Unsere Lage auf diesem wichtigen Schauplatz hat sich merklich stabilisiert.
Keine feindlichen Bewegungen im Südpazifik erkennbar.
Burma: Es regnet wieder, was die Durchschlagskraft von Angriffen spürbar vermindert. Trotzdem attackieren wir die japanische 21. Armee, da sie unseren Vormarsch in südliche Richtung behindert. Die vereinten Briten und Inder werden vom Gegner abgewiesen.
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China: Im Mittelabschnitt führen wir einen erfolgreichen Gegenangriff, der eine japanische Division zurückwirft. Zu einer größeren Offensive sind wir schon aufgrund der veralteten Ausrüstung nicht in der Lage.
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Wir hatten es in früheren Partien wenig beachtet, doch inzwischen haben wir das Konzept der Abriegelung aus der Luft schätzen gelernt. In China verwenden wir jetzt die Flying Tigers gezielt für diese Aufgabe.
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Die hier abgeriegelten Japaner werden in ihrer Spielphase nur vier AP besitzen, so dass sich ihre Beweglichkeit verringert und sie auch nur viermal angreifen können. Zum Abriegelungseffekt gesellen sich noch ein paar Prozent Bereitschaftsverlust hinzu.
Südpazifik und Ozeanien: Seiner Majestät Schiffe Formidable und Revenge laufen in Brisbane ein. Der australische Kreuzer Canberra ist inzwischen generalüberholt und wird sich der Einsatzgruppe anschließen. In der nächsten Runde geht es nach Noumea.
Wir schicken erstmals U-Boote zur Konvoi-Jagd ins südchinesische Meer. Die Japaner haben allerdings in der gesamten Region Fliegerkorps stationiert, die unsere Boote orten und angreifen könnten.
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Eine zweite Gruppe (Grayling und Seawolf) befinden sich in der Anfahrt. Wir sehen dieses Unternehmen vor allem als Testballon und rechnen nicht mit größeren Erfolgen. Das Torpedo-Problem ist noch nicht vollständig behoben, zudem ist die Zahl der Boote noch sehr gering.
Weitere Vorkommnisse: Die XXI. Bomber Group erreicht Noumea. Die Rüstungsindustrie erhält den Auftrag für ein Geschwader taktischer Bomber. Die USA exportieren ab sofort 6 PP nach Großbritannien, wofür die Briten aber ihre eigenen Frachter verwenden. Das ist logistisch von Vorteil, da die Briten einen ordentlichen Überschuss an ungenutzten Frachtschiffen aufweisen und die Amerikaner auf der anderen Seite entlastet werden.
Der US-Geheimdienst unternimmt den Versuch, den japanischen Code zu entschlüsseln. Leider schlägt dieser Versuch fehl, so dass 60 COMINT-Punkte zum Fenster hinaus geworfen werden.
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Abschließend zeigen wir die Siegziele, die sich im Südpazifik unter japanischer Kontrolle befinden (gelb markierte Hexfelder).
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Henderson Field (Guadalcanal) und Buin (beide Hafen-Level 3) sollen unserer Planung zufolge die Etappen auf dem Weg nach Rabaul sein und als Basis für Bomber und Jagdflugzeuge dienen. Wie wir gesehen haben, ist es aufgrund der Nachschubsituation schwierig, ganz Neuguinea von Port Moresby aus über den Landweg zu erobern. Deshalb werden wir den Großhafen Rabaul als Aufstellungsraum für spätere Landungen bei Lae und/oder Jayapura (West-Papua) nutzen.
Ein Dorn im Auge sind uns die in Lae und Buin stationierten japanischen Fliegerkorps. Diese können uns einige Schwierigkeiten bei den anstehenden amphibischen Operationen bereiten. Die Einheit in Lae haben wir bereits als Bomber identifiziert, d.h. sie hat je nach Flugzeugtyp eine Reichweite von 8 bis 10. Falls es sich bei Buin ebenfalls um Bomber handelt, gilt natürlich das Gleiche. Jäger haben mindestens eine Reichweite von 6. Der Gegner hat hier also einen Luftschirm errichtet, unter dem wir uns bewegen müssen. Hinzu kommt natürlich noch die japanische Marine, die hier mit großer Wahrscheinlich auftauchen wird, sobald sie unsere Aktivitäten bemerkt...
Was treibt eigentlich die IJN, so Richtig aktiv scheint die nicht zu sein? So schwer angeschlagen kann die noch nicht sein, oder geht den Japanern schon der Treibstoff aus?
Die japanischen Flieger nördlich der Korallensee sind vor einer Offensive vor Beginn des "Island hoppings" zu stellen, oder? Ansonsten drohen teure Verluste, die aufgrund fehlender großer Häfen in der Region zu langsam wieder zu ersetzen sind.
Die japanische KI kommt Uns zu passiv vor. Die hat jetzt schon auf Defensive gestellt und wartet ab, wo der amerikanische Luchs zupacken wird. ein menschlicher Japaner würde wahrscheinlich mit mindestens zwei Dritteln der 航空戦隊 (Kōkū sentai) nur auf Euren Angriff warten und nach den Luftangriffen der japanischen Flieger nachsetzen, die angeschlagene amerikanische in die Zange nehmen und in den Versenkenmodus schalten. Vorsicht ist geboten.
Die japanische KI kommt Uns zu passiv vor.
Wir haben es ja auch ausgepackt. Genau genommen macht die Japanische KI meistens gar nichts und wenn sie was macht ist die Idee zwar gut, aber die Ausführung "schlampig", weil im nächsten Zug meistens nicht nach gesetzt wird. Die Basis des Spiels ist so genial, aber statt dann an neuen Spielen zu arbeiten, hätte hier wesentlich mehr Zeit aufgewandt werden müssen um der KI im Laufe der Zeit mehr Leben im vorhandenen Spiel einzuhauchen. Das Spiel ist im Prinzip ganz klar für PBEM ausgelegt und nicht für Singleplayer.
Werte Herrschaften, wir meinen, die KI inzwischen relativ gut zu kennen, zumal wir uns mit den KI-Befehlen und KI-Skripten auseinandergesetzt haben. Die japanische Marine wird dann aktiv, wenn wir aktiv sind. Sie fährt nicht einfach in der Gegend herum. Bleiben wir im Hafen, bleibt auch sie (meist) im Hafen. Die KI wird mit ihrer Flotte kommen, sobald wir eine amphibische Invasion beginnen. Wir könnten die KI auch provozieren, indem wir einfach eine Task Force in See stechen lassen. Das tun wir aber nicht, denn wir verwenden die Flotten fast ausschließlich zur Unterstützung von Invasionen.
Was das Verhalten der KI zu Lande betrifft, so muss man wissen, dass sie vom Entwickler auf Vorsicht getrimmt worden ist. Selbst mit einer offensiven Gesamtstrategie (welche für Japan zunächst aktiviert ist) greift sie in der Regel nur bei einer Prognose von mindestens 3:1 an. Deshalb ist die KI anfangs in China aktiv, weil sie dort häufig dieses günstige Verhältnis vorfindet. Sobald die Chinesen einigermaßen aufgepäppelt sind, wird die KI auch dort überwiegend defensiv agieren. Wir haben unter anderem Skripte für Gegenoffensiven in Burma hinzugefügt, aber die werden nicht ausgeführt, weil auch wir vorsichtig sind und uns möglichst keine Blöße geben.
Uns macht das Spiel auch im Singleplayer viel Spaß (wir spielen nie Multiplayer). Es gibt immer etwas zu tun, und alle Schritte müssen gut überlegt sein. Man wird seine Ziele erreichen, aber der Weg dahin ist meist nicht ganz einfach.
Berichtszeitraum: 30.08.1942 – 12.09.1942
Insgesamt verzeichnen wir nur eine geringe Aktivität des Gegners. Unsere U-Boote, die erstmals in das chinesische Meer einlaufen, werden erwartungsgemäß von japanischen Flugzeugen attackiert, bleiben jedoch unversehrt. Auf der anderen Seite vernichten sie aber auch keinen feindlichen Schiffsraum.
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Bei dieser Gelegenheit bringen wir in Erfahrung, dass die Japaner ebenso wie wir zusätzliche Überwasserschiffe zur U-Boot-Bekämpfung einsetzen. Und: Die Anzahl der Eskorten auf dieser Route ist relativ gering.
Burma: Entlang der Küste haben die Japaner ihre Front ein wenig zurückgenommen, so dass hier eine Lücke klafft, in die eine britische Einheit stoßen könnte. Allerdings wären wir dort auch sehr anfällig für einen Gegenschlag. Wir wollen mit unseren Korps lieber gleichmäßig vorrücken, wobei uns jedoch eine japanische Division im Weg steht. Wir greifen ungünstig über einen Fluss an und brechen nach der zweiten Gefechtsrunde wegen niedriger Bereitschaft ab.
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China: Im Mittelabschnitt liegen japanische Divisionen mit auffällig geringer Kampfkraft vor uns. Entweder ist der Gegner abgekämpft oder durch Sabotage an den Nachschublinien geschwächt worden. Wir nutzen die Situation, indem wir an zwei Stellen zum Angriff antreten.
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Es gelingt tatsächlich, eine gegnerische Division zu überrennen. Ein positiver Nebeneffekt dieses Erfolges besteht darin, dass der kommandierende General Chu seine Kampferfahrung auf Stufe 6 verbessern kann.
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Aus diesem Anlass kommen wir kurz auf die Hauptquartiere und Generäle zu sprechen. Sie sind unserer Meinung nach nicht ganz so wichtig wie in Strategic Command, spielen aber dennoch eine gewisse Rolle.
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HQ haben einen Wirkungskreis von fünf Hexfeldern. Dabei können ihnen zumindest theoretisch unbegrenzt viele Truppen unterstellt sein (vgl. orangene Flagge an den Countern). Kommandanten beeinflussen Verhalten und Leistungsfähigkeit von Einheiten durch drei Eigenschaften: Kampf (selbsterklärend) – Mobilität – Zähigkeit/Beharrlichkeit (tenacity). Mobilität bedeutet hier nicht, dass sich Einheiten weiter bewegen können, sondern bezeichnet die Wahrscheinlichkeit, mit der sich eine angegriffene Einheit bei einem sehr ungünstigen Kräfteverhältnis vom Gegner absetzen kann, anstatt zerschlagen zu werden. „Zähigkeit“ bezieht sich auf die Bereitschaft einer Einheit, in schwieriger Lage die Waffen zu strecken. Anders gesagt: Einheiten unter einem General mit hohem Beharrungsvermögen werden sich nur selten ergeben und in Gefangenschaft gehen.
Anmerkung: Um die japanische Doktrin widerzuspiegeln, haben japanische Kommandeure oft eine sehr geringe Mobilität einerseits und einen hohen Zähigkeitswert andererseits. Das heißt, dass japanische Einheiten nicht so schnell zurückweichen und häufig (aber nicht immer) bis zum letzten Mann kämpfen.
Hauptquartiere haben noch andere Effekte: Sie erweitern den Nachschubbereich auf Hexfelder, die eigentlich unversorgt sind. Außerdem beschleunigen sie die Wiederherstellung der Bereitschaft. Laut Handbuch sollen HQ darüber hinaus den Nachschubwert aller Hexfelder in Reichweite um +1 anheben, aber im Spiel beobachten konnten wir das bislang nicht.
Da wir gerade beim Thema sind, können wir direkt anschließend berichten, dass wir Walter Short (1. US-Armee) durch Stanley Geiger ersetzen. Dieser Verwaltungsakt kostet uns 13 Kommandopunkte (mehr haben wir momentan auch nicht).
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Man sieht links, dass Geiger mit 6-5-7 die merklich besseren Werte als Short (4-4-4) aufweist. Geiger wird das Oberkommando über die amerikanischen Expeditionsstreitkräfte in Südostasien übernehmen und unverzüglich nach Indien aufbrechen. Seine Einheiten werden folgen, sobald sie aufgestellt sind bzw. sobald Transportkapazität für diesen Zweck frei ist. Der Transit von der US-Westküste nach Kalkutta oder Chittagong nimmt übrigens locker fünf Runden in Anspruch.
Südpazifik: Keine Feindaktivität. Port Moresby erhält eine Flak-Batterie aus britischer Fertigung. Weitere Flak für den Stützpunkt befindet sich in Produktion. Die 2. US-Marine-Division erreicht in Begleitung der USS South Dakota den Hafen von Townsville. Die XXI. Bomber Group verlegt von Noumea an die australische Küste.
Das Vereinigte Königreich beginnt mit der Lieferung von 15 PP pro Runde an Indien.
Berichtszeitraum: 13.09.1942 – 26.09.1942
Die U-Boote Grayling und Skipjack werden im südchinesischen Meer schwer beschädigt und müssen den Heimathafen anlaufen. Die ganze Sache gestaltet sich bisher unerquicklich, denn wieder gelingt es nicht, feindliche BRT zu versenken.
Burma: Weitere Angriffe auf die vor uns liegende japanische Division, die wir trotz ihrer niedrigen Kampfkraft partout nicht niederringen können. Es regnet wieder einmal, was es für unsere Leute nicht gerade leichter macht.
Die Lage auf dem Schauplatz in der Gesamtübersicht:
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Mit britisch-amerikanischer Unterstützung kommt Indien mittlerweile auf immerhin 80 PP und 4 Öl pro Runde. Wir können für die indische Luftwaffe ein Geschwader Sturzkampfbomber (Ground Support Group) bestellen. Diese Einheit ist der eigentliche Experte für die Bodenunterstützung, hat aber gegenüber dem taktischen Bomber den Nachteil der geringeren Reichweite. Das Geschwader wird im Januar 1943 an die Truppe ausgeliefert.
China: Im Mittelabschnitt hat der Gegner einen Teil seiner Kräfte in den rückwärtigen Raum bewegt. Der Sinn dieses Manövers ist unklar. Möglicherweise hat es mit geringem Nachschub und/oder geringer Bereitschaft zu tun.
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Wir werden aber nicht nachrücken und so unsere befestigten Positionen aufgeben.
Das chinesische 1. Kavalleriekorps besetzt die Stadt Hankow, welche nordöstlich des großen, an Changsha angrenzenden Sees liegt, und erweitert den chinesischen Einflussbereich über das Nordufer des Yangtze hinaus.
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Militärisch hat das eigentlich kaum eine Bedeutung. Es handelt sich eher um einen symbolischen Akt, der den Widerstandswillen des chinesischen Volkes bezeugen soll.
Südpazifik: Das X. Korps wird in Richtung Noumea eingeschifft. Diese Einheit hat die Ehre, an der ersten amphibischen Landung der USA in diesem Krieg teilzuhaben und den Strand von Guadalcanal zu erstürmen.
Darüber hinaus bleibt es in der Region sehr ruhig. Die Aufstellung der Luftstreitkräfte für das bevorstehende Landungsunternehmen ist fast abgeschlossen.
Weitere Vorkommnisse: Die Vereinigten Staaten erhalten das Langstrecken-U-Boot USS Pike. Ein mechanisiertes Korps wird in Auftrag gegeben.
Berichtszeitraum: 27.09.1942 – 10.10.1942
Kaum zu fassen: Die Seawolf versenkt als erstes US-Boot einen japanischen Frachter – und das, ohne dabei beschädigt zu werden.
Die Kaiserliche Marine stattet uns einen Überraschungsbesuch ab. Das Aufgebot ist massiv: Wir zählen insgesamt zehn Flugzeugträger nebst einer großen Zahl an Begleitschiffen (Schlachtschiffe, Kreuzer, Zerstörer). Zwei imposante Flottenverbände postieren sich an der Südküste Papua-Neuguineas.
Bei der Anfahrt verlieren die Japaner einen Zerstörer, der von der amerikanischen IV. Bomber Group tödlich getroffen wird.
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Nebenbei vernichtet der Gegner die gesamten Nachschublieferungen für Port Moresby. Da es sich aber nicht um eine Blockade handelt, erhalten unsere Australier und Amerikaner immer noch den Basiswert an Nachschub. Es sind aber keine Verstärkungen (und Upgrades) mehr möglich.
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In China flammen die Kämpfe erneut auf. Wir registrieren japanische Angriffe im Vorfeld von Changsha sowie im Mittelabschnitt. Die standhafte 7. Armee kann vier Wellen japanischer Infanterie abwehren.
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Ebenso standhaft ist allerdings auch jene japanische Division, die unseren Vormarsch in Burma verzögert. Diese Einheit bringt unsere indischen und britischen Soldaten fast zur Verzweiflung. Vier Korps und eine Division sind in fünf Gefechtsrunden nicht in der Lage, den Gegner zu zerschlagen.
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Die 1. Kavallerie, die eben erst glorreich in Hankow eingezogen ist, muss zurückgenommen werden, da sie keinen Nachschub erhält.
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Da sich eine japanische Division in der Offensive verausgabt hat (Kampfwert = 0), kann die 7. Armee einen erfolgreichen Gegenstoß führen und die Feindeinheit vernichten.
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Südpazifik: Die US-Flotte bleibt im Hafen von Noumea. Wir sind nicht verrückt genug, um mit einer Handvoll Träger gegen die versammelte Kaiserliche Marine in die Schlacht zu ziehen. Immerhin gelingt es den strategischen Bombern (XXI. Bomber Group), den Flottenträger Kaga zu beschädigen.
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Darüber hinaus führen wir die Vorbereitungen für Operation Watchtower ungerührt fort. Die III. Fighter Group wird auf Namuga stationiert. Sie soll während des Unternehmens die japanischen Flieger auf Buin bekämpfen.
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Der Nachteil des Standorts besteht darin, dass wir auf Namuga nur 20 Versorgungspunkte erhalten, was für Wartung und Verstärkung der Flugzeuge zu wenig ist. Die Jäger werden also Verluste nicht ausgleichen können, aber es geht nicht anders.
Jetzt warten wir nur noch auf die Infanterie (X. Korps). Wenn diese eintrifft, dauert es eine Weile, bis die Einheit wieder voll gefechtsbereit ist. Mit dem Einsatz von Supply Trucks können wir dem aber ein wenig nachhelfen.
Anmerkung: Man muss in diesem Spiel Geduld mitbringen und Landungen akribisch vorbereiten. Gerade in der Anfangsphase ist das ein gewisser Zeitaufwand, da entweder die Einheiten noch nicht vorhanden sind oder schlicht die Transportkapazität nicht ausreicht, um alle verfügbaren Einheiten gleichzeitig heranzuführen.
Weitere Vorkommnisse: Die Royal Navy erhält einen Zerstörer als Verstärkung. Das moderne Schlachtschiff USS Washington läuft vom Stapel. Die USS Colorado erhält die Spezialisierung „screen“ (zusätzliche Flugabwehr).
Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Quartal II/2025 nominiert!
Abmarsch ins Wahllokal!!!
https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31766
Berichtszeitraum: 11.10.1942 – 24.10.1942
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Eine unschöne Nachricht: Die Japaner haben ihren Code geändert, so dass es für die Alliierten schwieriger wird, die Kommunikation des Gegners zu entschlüsseln. Konkret bedeutet dies, dass wir nun tendenziell schlechtere Aufklärungswerte durch COMINT erhalten.
Eine gute Nachricht: Die Wirtschaft der USA nimmt weiter Fahrt auf, was ihnen noch einmal +40 Öl pro Runde einbringt.
Es werden keine Offensivbemühungen von Seiten des Feindes festgestellt. Die japanische Flotte ist verschwunden.
In Burma bessert sich das Wetter. Dies schlägt sich auch gleich auf den Angriffserfolg nieder: Die japanische Division „Kota Bharu“ kann endlich zurückgeworfen werden.
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Das britische V. Korps erhält die Spezialisierung „schwere Artillerie“. Eine sehr hilfreiche Fähigkeit, denn dadurch wird es leichter, den Verschanzungsgrad von Verteidigern zu senken.
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China: Keine besonderen Vorkommnisse.
Südpazifik: Das X. US-Korps wird in Noumea ausgeschifft und auf den Einsatz auf Guadalcanal vorbereitet, d.h. wir heben die Bereitschaft mittels Supply Truck an.
Die strategischen Bomber greifen das Flugfeld von Buin an. Wir können dem japanischen Fliegerkorps zwar keine Verluste beibringen, aber das Bombardement sollte zumindest die Bereitschaft des Gegners drücken.
Die USA geben einen leichten Flugzeugträger in Auftrag.
Berichtszeitraum: 25.10.1942 – 07.11.1942
In dieser Runde ist die Ereignisdichte höher. Zunächst eine wirtschaftspolitische Maßnahme: Da die Engländer inzwischen mehr Öl verbrauchen als sie einnehmen, liefern die USA dem Vereinigten Königreich in Zukunft neben 10 PP auch 12 Ölpunkte.
Die aktuellen amerikanischen Ausfuhren an die verbündeten Nationen im Überblick:
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Die Amerikaner geben demzufolge insgesamt 55 PP und 20 Öl an ihre Alliierten ab, was auf längere Sicht ausreichen sollte. Da der Gegner den Handelskrieg vollends eingestellt zu haben scheint, müssen wir uns derzeit keine Sorgen wegen möglicher Verluste an Schiffsraum machen.
Das in Delhi stationierte indische I. Korps, das anfangs chronisch unterbesetzt war, konnte mittlerweile auf Sollstärke gebracht werden. Wir wollen diese große Einheit nun an die Front verlegen. Leider hat sie die defensive Anti-Tank-Ausrüstung, die wir nicht benötigen. Das Spiel bietet aber die Möglichkeit zur Reorganisation, d.h. wir können die Einheit im Tausch gegen PP auf das offensive Equipment (Assault) umrüsten.
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Der Vorgang kostet einen PP pro Stärkepunkt. Weitere PP müssen wir aufwenden, um das Korps anschließend in den aktiven Dienst zurückzuversetzen (da im Augenblick Garnison). Beim Umrüsten verliert man übrigens ein Jahr Forschungsstand. Bei Flugzeugen kommt noch dazu, dass diese auch an Erfahrung einbüßen (die Piloten müssen sich schließlich auf neue Maschinen einstellen).
In China ist die Front derzeit erstarrt. In den japanisch besetzten Gebieten bemerken wir eine intensive Partisanentätigkeit.
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Unser Augenmerk gilt dem Südpazifik. Die Landung auf Guadalcanal wird in dieser Runde durchgeführt. Wir sehen dem Unternehmen mit Hoffen und Bangen entgegen. Die Japaner werden im nächsten Zug mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ihre immer noch weitgehend intakte Trägerwaffe zur vollen Geltung bringen. Falls die US-Navy eine entscheidende Niederlage einstecken muss, sind die USA im Pazifik für einige Zeit paralysiert, denn signifikante Verstärkung gibt es erst wieder im Jahre 1943.
Bei den Vorbereitungen haben wir besondere Sorgfalt auf die Errichtung eines Luftschirms durch landgestützte Flugzeuge verwendet. Wir zeigen die Dislozierung und Reichweiten der beteiligten Fliegerkorps (leider sind die Radien aufgrund der Farbgebung nicht gut erkennbar):
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Bei der 2. RAAF und der III. Bomber Group handelt es sich um Marineflieger, die vor allem eindringende Feindflotten bekämpfen sollen. Die XXI. Bomber Group (strategisch) kann von der australischen Küste aus fast die gesamten Salomonen sowie einen Großteil Neuguineas erreichen. Die III. Fighter Group übernimmt den Jagdschutz. Die 1. RAAF (Jäger) und die IV. Bomber Group (taktisch) sind nicht direkt für das Landungsunternehmen vorgesehen, sondern haben Papua-Neuguinea als Einsatzgebiet.
Auf dem Bild werden übrigens nur die Reichweiten der Bomber angezeigt, nicht aber diejenigen der Jagdflugzeuge (ist ein Spielfeature und nicht von uns eingezeichnet).
Wir klären mittels COMINT auf, erhalten aber keine wirklich befriedigenden Informationen. Über die Flugzeuge in Buin erfahren wir so gut wie nichts. Immerhin können wir die Infanterie auf Guadalcanal als SNLF-Division „Kure“ identifizieren.
Die weitreichenden Maschinen der XXI. BG eröffnen die Operation mit einem intensiven Bombardement der japanischen Flugfelder in Buin (Bougainville).
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Freilich erzielen wir keine sichtbaren Ergebnisse, aber wir gehen – wie gesagt – zumindest davon aus, dass die Bereitschaft des Gegners gesenkt wird.
Wir arbeiten mit drei Flotten und setzen dabei fast alles ein, was schwimmen kann. Den Deckungs- und Unterstützungsverband für die Invasionstruppen (X. Korps) bildet eine Task Force aus drei Schlachtschiffen, zwei Kreuzern und vier Zerstörern.
Den ersten kritischen Schritt überstehen unsere Schiffe unbeschadet: Wie vorausgeahnt werden wir bei der Ankunft vor Guadalcanal von den japanischen Fliegern angegriffen, doch diese können keinen Treffer erzielen und verlieren einige Flugzeuge durch Flak-Beschuss.
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Ein erstes Aufatmen: Der Gegner hat unseren Truppentransport nicht erwischt...
Bevor die Infanterie an Land geht, erfolgt noch ein Bombardement von Seiten der Marineflieger. Wir wissen jetzt, dass die japanische SNLF nicht auf Vollstärke ist. Erwartungsgemäß ist der Gegner aber maximal eingegraben.
Unterstützt von den Schiffsgeschützen, trägt das X. Korps einen Frontalangriff vor, der allerdings nicht durchdringen kann und erste Opfer unter den Infanteristen kostet. Japanische Bomber und US-Jäger greifen in die Gefechte ein.
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Um sicher zu stellen, dass der Hafen komplett blockiert wird, ziehen wir einen Trägerverband an die Küste von Guadalcanal. Dieser besteht aus der HMS Formidable, der USS Yorktown sowie der USS Hornet nebst Begleitschiffen.
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Insgesamt verfügen wir einschließlich der Formidable über sieben schwere Träger. Die dritte Task Force mit vier US-Trägern postieren wir in einigem Abstand von der Insel. Sie soll – wenn möglich oder notwendig – gegen die zu erwartende japanische Flotte den „Schlag aus der Rückhand“ führen. Als Zusatzmaßnahme beordern wir auch alle in der Nähe befindlichen U-Boote in den Einsatzraum.
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Wir bewegen übrigens beide Trägerverbände im „Raider-Modus“, der auch von U-Booten auf Konvoi-Jagd verwendet wird. Flotten in diesem Modus fangen den Gegner nicht ab und sind schwerer zu orten bzw. aufzuklären, da sie sich zu verbergen trachten. Invasionen sind unseres Wissen nur mit der offensiven Einstellung „Flotte“ durchführbar.
Anmerkung: Wenn Landungstruppen einen Verteidiger nicht schnell überwinden können, laufen amphibische Invasionen auf ein Aushungern des Gegners durch Hafenblockade hinaus. Wir rechnen deshalb damit, dass unsere Flotten mehrere Runden auf See zubringen müssen. Damit nicht auch die eigene Infanterie verhungert, können Schiffe oder U-Boote zur Versorgung über den Seeweg eingesetzt werden.
Aufklärungswerte durch COMINT
Macht diese Funktion wirklich Sinn? Die maßgebliche Info ob CV und/oder BB in einem Verband sind scheint man immer zu haben. Damit ist diese COMINT Sache eigentlich nur für die Immersion, aber nicht wirklich wichtig für das Spiel. Welche Träger (also die Namen) dann konkret vorhanden sind ist eigentlich unwichtig?
Der Vorgang kostet einen PP pro Stärkepunkt. Weitere PP müssen wir aufwenden, um das Korps anschließend in den aktiven Dienst zurückzuversetzen (da im Augenblick Garnison).
Manöverkritik: Das Umrüsten bevor das Korps auf Sollstärke ist, wäre günstiger gewesen oder nicht?
Anti-Tank-Ausrüstung,
Nutzt Anti-Tank nicht auch im Angriff auf harte Ziel, auch wenn es die hier kaum gibt im Jungle?
Macht diese Funktion wirklich Sinn? Die maßgebliche Info ob CV und/oder BB in einem Verband sind scheint man immer zu haben. Damit ist diese COMINT Sache eigentlich nur für die Immersion, aber nicht wirklich wichtig für das Spiel. Welche Träger (also die Namen) dann konkret vorhanden sind ist eigentlich unwichtig?
COMINT hat für uns durchaus Sinn, denn mit einem höheren Aufklärungsgrad habt Ihr auch mehr Chancen, die Flotten zu orten und ihnen im Gefecht Treffer zuzufügen. Selbst bei guter Aufklärung können die angezeigten Informationen zur Zusammensetzung von Feindflotten aber auch manchmal falsch bzw. unvollständig sein. Zufällig haben wir ein Beispiel, das man im nächsten Update sehen wird.
Manöverkritik: Das Umrüsten bevor das Korps auf Sollstärke ist, wäre günstiger gewesen oder nicht?
Stimmt, aber wir haben die Sache mit der Ausrüstung erst bemerkt, als die Einheit schon Sollstärke hatte.
Nutzt Anti-Tank nicht auch im Angriff auf harte Ziel, auch wenn es die hier kaum gibt im Jungle?
Wir denken auch, dass es so ist, aber im Handbuch wird nur allgemein gesagt, dass Anti-Tank "defensiv" sei.
Berichtszeitraum: 08.11.1942 – 21.11.1942
Wir schicken gleich vorweg, dass es in dieser Runde ziemlich dramatisch und spannend zugeht.
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Schwere Gefechte zur See in der japanischen Phase: Die Schlachtschiffe Pennsylvania und South Dakota werden für viele amerikanische Seeleute zum stählernen Grab. Auch die Kreuzer New Orleans und Astoria sowie ein Zerstörer gehen verloren. Die Japaner dagegen müssen den Verlust des Flottenträgers Zuikaku hinnehmen.
Die anderen Meldungen werden dagegen fast zu Randnotizen, obgleich sie nicht unwichtig sind. Die Amerikaner können einen technologischen Fortschritt im Bereich der U-Boot-Bekämpfung erzielen. China erhält Infanterie-Ausrüstung 1941.
Wir rekonstruieren die bisherigen Vorgänge anhand der Gefechtsberichte: Ein anlaufender japanischer Trägerverband wird von unserer Invasionsflotte in ein Überwassergefecht verwickelt. Im Zuge dieser Seeschlacht sinkt die Zuikaku, zwei weitere feindliche Träger tragen Schäden davon. Auf amerikanischer Seite werden die Pennsylvania und die New Orleans tödlich getroffen.
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Die japanischen Träger holen zum Gegenschlag aus und versenken die bereits angeschlagenen Einheiten South Dakota und Astoria. Auch die feindlichen Bomber auf Buin greifen ein, erzielen jedoch keine Treffer. Ebenfalls beteiligt ist unsere III. Fighter Group, die in den Luftkämpfen vier Stärkepunkte einbüßt.
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Wir haben es mit zwei japanischen Flotten zu tun. Abzüglich der Zuikaku führt der Gegner fünf schwere und vier leichte Flugzeugträger in die Schlacht um Guadalcanal.
Bevor wir uns wieder dem Südpazifik zuwenden, gehen wir zuerst die anderen Schauplätze in der gewohnten Reihenfolge durch.
Indien und Burma: Das jüngst umgerüstete indische I. Korps verlegt per Eisenbahn nach Chittagong und erhält dort schwere Artillerie als Spezialisierung.
Das III. Korps überrennt die bereits arg zerzauste Kota Bharu-Garnison und marschiert in die Flanke des Gegners.
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Das III. Korps hat dabei soviel Schwung, dass es sogar noch eine weitere feindliche Division zerschlagen kann.
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Allerdings ist die Einheit jetzt erschöpft und weist nur noch 42% Bereitschaft auf.
Auf dem chinesischen Festland setzt mit heftigem Schneefall der Winter ein. Aus diesem Grund bleibt es hier sehr ruhig. Nationalchina kann ebenfalls eine Einheit spezialisieren. Wir geben der wichtigen 17. Armee in Changsha die Eigenschaft „Elite“. Das bringt +10% Erfahrung und ist eigentlich immer eine gute Wahl.
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Da der Gegner des Handelskrieg tatsächlich eingestellt zu haben scheint, werden wir die Erforschung der U-Boot-Bekämpfung nicht über den nun erreichten Stand hinaus weiterverfolgen. Die so frei werdenden Forschungspunkte werden neu verteilt, wobei wir (für die USA) unsere Bemühungen insbesondere auf die Gebiete Begleitjäger und Flugzeugträger fokussieren.
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Das Forschungssystem ist uns nicht vollkommen transparent und wird auch im Handbuch nur ansatzweise erläutert. Es scheint so zu sein, dass die Anzahl der Forschungspunkte die Entwicklung nicht kontinuierlich beschleunigt, sondern nur die Wahrscheinlichkeit für einen plötzlichen Fortschritt erhöht. Es kann ebenso gut sein, dass die Forschung in einem Feld für längere Zeit stagniert, selbst wenn man dort viele Punkte investiert hat.
Im Südpazifik erleben wir nun die größte Trägerschlacht der Geschichte. Zunächst erhöhen wir mit COMINT den Aufklärungswert um +6. Wir bemühen hier übrigens den britischen Geheimdienst, der uns interessanterweise im Vergleich bessere Ergebnisse beschert, als es der amerikanische bisher getan hat.
Trotzdem macht uns eine Angabe stutzig: In einem Feindverband wird nur ein leichter Träger festgestellt, obwohl wir aus dem Gefechtsverlauf wissen, dass es deutlich mehr sein müssen.
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Wir lassen eine U-Boot-Gruppe angreifen, woraufhin der Aufklärungsbericht korrigiert wird. Jetzt werden insgesamt elf Einheiten angezeigt, darunter fünf Träger und zwei Schlachtschiffe.
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Selbst bei scheinbar hohem Informationsgrad können die Angaben also noch falsch sein. Wir wissen aber genau, dass einige Träger in der besagten Gruppe bereits beschädigt sind. Wir lassen die 2. RAAF aufsteigen, welche glatt den Flottenträger Hiryu auf den Meeresboden schickt.
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Beim zweiten Anflug sind die australischen Piloten nicht mehr ganz so erfolgreich, können aber immerhin der Shokaku einen Stärkepunkt abnehmen. Die Kameraden von der III. Fighter Group geben dann der Shokaku den Rest.
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Großer Jubel bricht aus, denn es kommt nicht alle Tage vor, dass Jagdflieger eine so schwere Marine-Einheit versenken.
Damit wurden bei den bisherigen Kämpfen in dieser Runde bereits drei japanische Flottenträger ausgeschaltet. Unsere beiden Trägergruppen, die noch gar nicht eingegriffen haben, sind gefechtsbereit und verfügen über volle AP. Das ist die Chance für einen vernichtenden Schlag!
Doch zuvor wollen wir die Infanterie am Strand von Guadalcanal über See versorgen. Diesen Job soll ein Zerstörer erledigen. Dabei wenden wir Trick 17 an, nämlich die Nachtfahrt. Das ist möglich, weil unsere Einheit in einem Hafen (Ndeni) startet und weniger als 12 Hexfelder von Guadalcanal entfernt ist.
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Bei Nacht ist das Risiko, von feindlichen Schiffen oder Flugzeugen abgefangen zu werden, deutlich geringer. Für die Versorgung der Soldaten am Strand – was übrigens freie Transportkapazität voraussetzt – wird ein AP verbraucht, deshalb wollten wir nicht eine der Flotten dafür einsetzen.
Die Flugzeuge unseres britisch geführten Verbandes sind in Schlagdistanz der zweiten japanischen Flotte und erwischen bei ihrer Attacke den schweren Träger Akagi.
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Die Formidable trägt moderate Schäden davon. Sie verlässt den Verband und läuft umgehend den Hafen von Noumea an.
Wir führen nun folgendes Manöver aus: Unsere Task Force 2, die sich bisher im Hintergrund gehalten hat, vereinigt sich vor der Küste von Guadalcanal mit Task Force 1. Dabei wird sie von den Japanern abgefangen. Das Ergebnis dieses Schlagabtauschs ist ausgeglichen: Die Japaner verlieren die Kaga, wir dagegen die Saratoga.
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Zuvor werfen sich die landgestützten japanischen Bomber auf unsere Schiffe, sind aber zum Glück nicht in der Lage, nennenswerten Schaden anzurichten.
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Wir haben jetzt noch einen AP übrig und können die Reste der japanischen Flotte mit fünf schweren Trägern angreifen. Das Ergebnis ist zufriedenstellend: Auch die Soryu geht mit Mann und Maus unter...
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Mehr können wir nicht tun, denn die US-Bomber auf Espirito Santo befinden sich nicht in Reichweite. Der Verlauf dieser Schlacht ist für den Gegner verheerend – sechs schwere japanische Träger sind Geschichte. Pearl Harbor ist gesühnt. Damit dürfte die Initiative endgültig auf die Alliierten übergehen.
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Man muss allerdings hinzufügen, dass auch unsere Verluste nicht trivial sind: zwei Schlachtschiffe, zwei Kreuzer, ein Zerstörer, ein Flugzeugträger. Aber es ist eben nur ein Flugzeugträger. Bei einer Bauzeit von 700 Tagen sind Schlachtschiffe praktisch unersetzlich. Wir haben jedoch noch neun Einheiten in der vordefinierten Produktion.
Schließlich können wir uns noch in aller Ruhe der Invasion widmen. Unser frisch versorgtes X. Korps rennt dreimal gegen die japanische Besatzung an, doch der Gegner lässt sich nicht überwinden.
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Weitere Vorkommnisse: Die USA geben eine Zerstörergruppe in Auftrag. Zum Ausgleich der Verluste werden die beiden noch in Pearl Harbor liegenden Kreuzer Houston und San Francisco in den Südpazifik beordert.
TheBlackSwan
27.07.25, 21:44
Zu den Schlachtschiffen: Welche sind das? Iowas und Montanas? Oder sind das auch Schlachtschiffe, die zu Kriegsbeginn schwer beschädigt wurden und erst später wieder dazukommen?
Wie wertvoll sind Schlachtschiffe im Spiel? Gibt es die Unterscheidung zwischen BBs, die schnell genug für CV-Eskorte sind, und denjenigen, die zu langsam sind und vor allem zum Küstenbeschuss taugen?
Action Jack... ehm Mortimer geht - mit Verlaub - steil! Großkampftage im Pazifik. Viel Erfolg wünschen Wir Euch.
Ritter Kunz
28.07.25, 11:16
Uff, das ist ja mal eine Seeschlacht... Mütze ab für die tausenden armen Seelen an Bord der versenkten Schiffe.
Zu den Schlachtschiffen: Welche sind das? Iowas und Montanas? Oder sind das auch Schlachtschiffe, die zu Kriegsbeginn schwer beschädigt wurden und erst später wieder dazukommen?
Wie wertvoll sind Schlachtschiffe im Spiel? Gibt es die Unterscheidung zwischen BBs, die schnell genug für CV-Eskorte sind, und denjenigen, die zu langsam sind und vor allem zum Küstenbeschuss taugen?
In der Warteschlange sind nur neue Einheiten und manchmal "Landeinheiten" die bei einer Kapitulation mit Grenzverschiebungen auf der "falschen" Seite der Grenze gestanden sind. Wann die aber nur "relocated" werden oder aber in die Warteschlange wandern ist und nicht klar. Unterschiedliche Geschwindigkeiten von Einheiten gibt es im Spiel im nicht.
Zu den Schlachtschiffen: Welche sind das? Iowas und Montanas? Oder sind das auch Schlachtschiffe, die zu Kriegsbeginn schwer beschädigt wurden und erst später wieder dazukommen?
Wie wertvoll sind Schlachtschiffe im Spiel? Gibt es die Unterscheidung zwischen BBs, die schnell genug für CV-Eskorte sind, und denjenigen, die zu langsam sind und vor allem zum Küstenbeschuss taugen?
Es gibt eine Unterscheidung zwischen "Warships" und "large Warships", wie wir im AAR schon einmal erwähnt haben. Alle Nicht-Schlachtschiffe sind per se Warships, aber Schlachtschiffe können in eine von beiden Kategorien fallen. Damit wird ein Unterschied zwischen den modernsten Typen und älteren Baureihen abgebildet. Spezifische Klassen wie Iowa usw. gibt es nicht (wird es aber wohl im Nachfolgespiel geben, wenn wir es richtig verstehen). Schlachtschiffe haben den höchsten Kampfwert im Überwassergefecht und geben nach unserem Verständnis einen höheren Bonus bei der Unterstützung von Bodenkämpfen (Küstenbeschuss). Geschwindigkeitsunterschiede gibt es in diesem Spiel nur bei Landeinheiten.
Sechs versenkte Träger?! Das wars dann wohl für Japan. Der Pazifik gehört Euch. Herzlichen Glückwunsch. Eure Schlacht in der Korallensee scheint gewaltiger als die reale Schlacht um Midway! Was für ein Sieg.
Berichtszeitraum: 22.11.1942 – 05.12.1942
Burma und Indien: Geringe Ereignisdichte. Als Vorauskommando der 1. US-Armee erreicht General Geiger den Hafen von Kalkutta. Das indische I. Korps bezieht seine Stellung westlich von Yenangyaung. Der Aufmarsch der britisch-indischen Truppen für die Großoffensive auf Rangun ist somit abgeschlossen.
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China: Geringe Ereignisdichte aufgrund schlechten Wetters. Keine auffälligen Aktivitäten des Gegners. Die Aufrüstung und Auffüllung der Armeen geht eher schleppend voran, was der begrenzten Menge an verfügbaren PP geschuldet ist. Hier der Überblick über den aktuellen Status der chinesischen Verbände (Ausschnitt):
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Südpazifik: Ein kleiner japanischer Sperrverband scheint unsere Operation auf Guadalcanal stören zu wollen.
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Es handelt sich um drei Schlachtschiffe, darunter befindet sich auch die Yamato. Wir lassen diese Flottille durch mehrere Luftgruppen bombardieren, erzielen aber keine vorzeigbaren Ergebnisse. Selbst die Trägerflugzeuge schaffen es gerade einmal, die Yamashiro leicht zu beschädigen.
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Die geringe Effektivität ist vermutlich auf die stark abgefallene Bereitschaft der Flugzeugträger zurückzuführen. Wird ein gewisser Belastungsgrad (Ermüdung, Abnutzung usw.) erreicht, treffen die Einheiten so gut wie nichts mehr.
Zu Lande gelingt noch kein Durchbruch. Jedoch fällt der Kampfwert der Verteidiger durch permanente Luft- und Bodenangriffe auf null. Die Blockade tut ein Übriges.
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Weitere Vorkommnisse: Die USA erhalten das U-Boot Growler, das Schlachtschiff Indiana sowie die III. taktische Luftgruppe (Bodenunterstützung).
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Diese Sturzkampfbomber sind als Teil der Expeditionsstreitkräfte vorgesehen und werden daher unverzüglich nach Indien verschifft.
Berichtszeitraum: 06.12.1942 – 19.12.1942
Die Sowjetunion erhält die Ausrüstung Breakthrough 1941 (für mechanisierte bzw. gepanzerte Einheiten).
Die Japaner schicken einen anderen Verband in den Südpazifik und greifen erfolglos das U-Boot Bullhead an. Zu unserer Überraschung handelt es sich um eine Gruppe mit vier leichten Trägern. Das dürfte so ziemlich alles sein, was der Gegner nach dem Aderlass vom November noch aufzubieten hat.
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Burma: Die Offensive auf Rangun wird eröffnet. Zunächst konzentrieren sich die Angriffsbemühungen der Briten und Inder auf die japanischen „Burma Support Forces“. Wir greifen mit vier Korps an. Gleich in der ersten Gefechtsrunde kommt es zu einem tragischen Ereignis: General Giffard, Oberkommandierender der indischen Streitkräfte, wird im Einsatz getötet!
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Es passiert nicht allzu oft, aber in „Warplan“ können Generäle im Kampf fallen. Noel Irwin wird automatisch zum Nachfolger ernannt. Irwin hat zwar etwas schlechtere Werte als der verblichene Giffard, aber es gibt keine Alternative, da Indien insgesamt nur zwei Offiziere im Pool hat.
Nichtsdestotrotz bewährt sich Irwin in seinem ersten Einsatz, denn der Gegner erleidet schwere Verluste und kann nach drei Angriffen geworfen werden.
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China: Keine Kampfhandlungen. Im Landesinneren herrscht Schneetreiben, in den Küstenregionen geht Starkregen nieder, was militärische Unternehmungen so gut wie unmöglich macht.
Südpazifik: Wir verzichten auf eine Trägerschlacht, da unsere Einheiten inzwischen eine Bereitschaft von nur noch 10% aufweisen. Alle Flotten werden in den Hafen beordert.
Die Schlacht von Guadalcanal kommt zu ihrem Ende: Die wenigen noch kampffähigen japanischen Marine-Infanteristen werden überrannt. Das X. Korps kann mit letzter Kraft (13% Bereitschaft) Henderson Field besetzen.
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Die III. Fighter Group, welche bei den intensiven Luftkämpfen der letzten Wochen die Hälfte ihrer Maschinen eingebüßt hat, verlegt sogleich auf die Insel.
Luftangriffe auf die japanische Trägergruppe schlagen fehl. Die amerikanischen U-Boote attackieren im Rudel, können aber lediglich einen japanischen Zerstörer beschädigen.
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Weitere Vorkommnisse: An der US-Westküste wird das IX. Korps in Truppentransporter verladen und in Richtung Neukaledonien in Marsch gesetzt.
Berichtszeitraum: 20.12.1942 – 02.01.1943
Großbritannien und das Commonwealth erhalten die Verbesserung Assault 1943, die Sowjetunion erhält Close Support 1943.
Ereignisse der japanischen Phase: Auch nach dem Fall Guadalcanals macht der Gegner durch Störaktionen auf sich aufmerksam. Dabei werden im rotierenden Verfahren immer andere Einheiten eingesetzt. Diesmal haben wir es mit einem Schlachtschiff und zwei Kreuzern zu tun. Der Verband wird von unseren U-Booten abgefangen, bleibt aber unbeschadet.
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In Burma arbeiten wir uns voran. Die japanische 56. Division wird zurückgeworfen, so dass wir auf der Eisenbahnlinie nach Rangun weiter vorrücken können.
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Die Japaner führen derweil aus Thailand Verstärkungen für die kommende Schlacht um Rangun heran.
Wir investieren zehn britische Logistikpunkte in die Aushebung der 82. westafrikanischen Division. Somit bleiben den Briten noch acht LP übrig, die allesamt in den Bau von Öltankern fließen sollen. Der neue Verband wird im Februar 1943 bereitgestellt werden.
China: Aufgrund des Wetters gibt es nach wie vor kaum Aktivität. Der Schnee ist in Starkregen übergangen. In China ist das Klima über weite Gebiete gemäßigt-kontinental, so dass die Winter recht lange anhalten können.
Südpazifik: Die japanische Flottille, von der keine wirkliche Gefahr ausgeht, wird lediglich aus der Luft attackiert – und zwar erfolglos. Da Schiffe sehr lange Zeit benötigen, um ihre Bereitschaft wiederherzustellen, bleiben unsere Träger im Hafen. Wir befassen uns bereits mit der Planung der nächsten Landung. Wie bereits angedeutet, wird Bougainville das Ziel sein. Wie auch im Falle von Guadalcanal handelt es sich aber lediglich um eine Etappe auf dem Weg nach Rabaul.
Weitere Vorkommnisse: Die III. Fighter Group erhält „Fliegerass“ als Spezialisierung. Das bedeutet +10% auf den Angriffswert.
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Port Moresby wird mit einer zweiten Flak-Batterie ausgestattet.
Der Jahreswechsel gibt Anlass zu einem Ausblick auf die Zukunft: Wir formulieren ganz vorsichtig die Eroberung von drei Siegzielen als Minimalforderung für das Jahr 1943. Konkret denken wir dabei an Rangun, das voraussichtlich in absehbarer Zeit fallen wird, sowie an Rabaul und Saigon. Darüber hinaus halten wir die Einnahme von ein oder zwei weiteren Zielen für möglich.
Anmerkung: Die Berechnung der Siegpunkte ist in diesem Szenario progressiv, d.h. jedes Siegziel im eigenen Besitz generiert einen Siegpunkt pro Runde. Daher spielt auch der Zeitfaktor eine Rolle. Oder anders gesagt: Ein Siegziel, das wir erst in der vorletzten Runde erobern, bringt uns für die Endabrechnung kaum etwas ein. Da die Alliierten anfangs vor allem mit dem Aufbau und der Vorbereitung beschäftigt waren, ging es bisher relativ gemütlich zu. Wir müssen aber im neuen Kriegsjahr einen Zahn zulegen.
Werfen wir abschließend einen Blick auf die Siegziele in Südostasien. Dies sind Rangun, Saigon, Haiphong und (ganz im Süden der malaiischen Halbinsel) Singapur.
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Nach der Einnahme von Rangun, welche wir für Anfang 1943 erwarten, muss der sich durch das Grenzgebiet zu Thailand schlängelnde Fluss Salween überwunden werden. Falls sich der Gegner geschickt hinter dem Salween verschanzen sollte, kann das mühsam werden. Gelingt uns hier der Durchbruch, heißt das nächste wichtige Ziel Bangkok. Das ist ein Hafen der Stufe 8, den wir als Nachschubbasis dringend benötigen. Von hier aus führt der Weg einerseits über Saigon und dann die Küste entlang nach Norden, andererseits quer durch Thailand. Mit der Eroberung von Haiphong nahe der Grenze zu China soll der Indochina-Feldzug zum Abschluss gelangen.Abhängig von der Lage in China, könnten nationalchinesische Truppen in die Schlacht um Haiphong eingreifen.
Die alliierten Oberkommandierenden sind darin übereingekommen, die Gesamtarmee nach der Befreiung Thailands zu teilen. Die Briten wollen es sich nicht nehmen lassen, die malaiische Halbinsel und schließlich Singapur im Alleingang zu besetzen. Ganz ohne Unterstützung durch die indische oder amerikanische Luftwaffe soll dies aber nicht geschehen.
Eine Frage zum getöteten Kommandeur: Wenn jetzt seinem Nachfolger Irwin auch noch was passiert, ist dann die indische Armee völlig führungslos? Oder wird vom Programm irgendein Platzhalter eingesetzt, der vielleicht bestenfalls durchschnittliche Werte aufweist?
Eine Frage zum getöteten Kommandeur: Wenn jetzt seinem Nachfolger Irwin auch noch was passiert, ist dann die indische Armee völlig führungslos? Oder wird vom Programm irgendein Platzhalter eingesetzt, der vielleicht bestenfalls durchschnittliche Werte aufweist?
Genau das - es gibt dann einen "Default" General mit niedrigen Standardwerten. Aber auch dieser Namenlose General sollte "Leveln" können...
Berichtszeitraum: 03.01.1943 – 16.01.1943
Aus der militärischen Forschung: Für die USA werden die Verbesserungen Close Support 1943 und Long Range Submarine 1942 verfügbar.
Darüber hinaus steigert sich die amerikanische Ölförderung noch einmal um +40 pro Runde. Wir schwimmen jetzt regelrecht in Öl und wissen gar nicht mehr, wohin mit dem Zeug. Die Verbündeten haben zwar einen deutlich geringeren Lagerbestand, kommen aber zurecht.
Als erste amerikanische Kampfeinheit auf dem asiatischen Festland wird das VI. US-Korps in Kalkutta ausgeschifft. Die Männer sind nach der langen Überfahrt jedoch in schlechter Verfassung: nur 32% Bereitschaft.
Während sich die Amerikaner noch auf den Einsatz vorbereiten, kommen die Briten und Inder einigermaßen gut voran. Am Westufer des Salween wird eine japanische Division überrannt.
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Ferner gelingt es, die bereits geschwächte 56. Division vollständig zu zerschlagen.
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Der Gegner scheint bereits damit zu beginnen, östlich des Salween Aufstellung zu nehmen. Möglicherweise bereitet er auch einen Flankenangriff vor. Die britische 222. Luftgruppe (Jagdbomber) fliegt Abriegelungseinsätze, um die Japaner zu behindern.
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China: Keinerlei Bewegungen (Stichwort Winter).
Südpazifik: Das IX. Korps erreicht Noumea. Wir wollen diese Einheit bei der Eroberung der Salomonen-Insel Bougainville zum Einsatz bringen.
Port Moresby wird weiter mit Flak aufgerüstet. Die amerikanische Marine erhält Verstärkung in Gestalt des Flottenträgers USS Essex.
Die einzige Kampfhandlung besteht darin, dass die XXI. BG das japanische Flugfeld Lae bombardiert – und zwar diesmal mit erkennbarem Erfolg. Die japanischen Flugzeuge verlieren einen Stärkepunkt.
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Nach unserer Erinnerung ist dies das erste Mal überhaupt, dass wir durch einen Bodenangriff Schaden bei einer Lufteinheit verursachen. Wir hatten schon geglaubt, dies sei unmöglich.
Berichtszeitraum: 17.01.1943 – 30.01.1943
Wieder gibt es Neuigkeiten aus der Forschung: Das Vereinigte Königreich erreicht Carrier Operations 1942 und Naval Air Training 1942. Letzteres gilt ebenso für die Vereinigten Staaten. Die Sowjetunion erhält Infanterie (Assault) 1943.
Burma: Der Feind führt mittlerweile massiv Verstärkungen heran. Aus Indochina kommend, dringen mehrere unbekannte japanische Formationen in Ostburma ein. Im Großraum Haiphong registrieren wir ebenfalls verdächtige Feindbewegungen: Mindestens zwei Einheiten marschieren in südwestliche Richtung. Von der chinesischen Aufklärung wird berichtet, dass es sich um Armeen handelt.
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Die nationalchinesische Regierung erklärt sich bereit, in dieser Sache etwas zu unternehmen und eine Offensive auf Haiphong zu eröffnen. Ob diese wichtige Stadt tatsächlich von den Chinesen genommen werden kann, ist zweifelhaft. Aber es wäre schon ein Erfolg, wenn ein chinesischer Vorstoß die Japaner dazu zwingen würde, starke Kräfte an der Grenze zu China zu belassen.
Briten und Inder setzen ihren Vormarsch unbeirrt fort. Die japanische 19. Armee wird zurückgeworfen.
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Weitere Vorkommnisse: Indien erhält die 2. IAF (Sturzkampfbomber). Die Flieger können wir im bevorstehenden Kampf um Rangun gut gebrauchen.
China leitet erste Vorbereitungen für einen Vormarsch auf Haiphong ein. Die 12. und die 29. Armee werden per Eisenbahn nach Kweiyang verlegt. Das ist zwar noch ein gutes Stück von der Grenze zu Indochina entfernt, aber die Bahnlinie endet nun mal in Kweiyang.
Die wichtigste administrative Vorkehrung besteht darin, dass der örtliche Kommandeur im grenznahen Wehrbereich Kunming durch Generalissimus Chiang Kai-shek persönlich abgelöst wird. Chiang ist der beste General, den wir noch in Reserve haben.
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Südpazifik: Der Operationsplan für die Landung auf Neubritannien (Rabaul) sieht die Anlage eines Flugfeldes auf Guadalcanal vor. Das Flugfeld haben wir bereits produziert. Um es im Dschungel platzieren zu können, benötigen wir jedoch einen Pionier, für den uns noch die nötigen Spezialisierungspunkte fehlen.
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Der Nachschubwert auf der Insel ist befriedigend, was bei der Wiederherstellung von Bereitschaft hilfreich ist (der Nachschubwert hebt die Wiederherstellungsrate an). Das Ausrufezeichen über dem Hafen von Namuga besagt übrigens, dass sämtlicher Nachschub verbraucht wird bzw. nicht genug Nachschub vor Ort ist, um die dort stationierten Flieger aufrüsten und auffüllen zu können.
Weitere Vorkommnisse: Der leichte Träger Independence und die VI. Bomber Group werden aufgestellt. Die Independence und die Essex werden nicht nach Noumea, sondern nach Hawaii in Marsch gesetzt. Wir werden nämlich mit den noch zu erwartenden Verstärkungen in Pearl Harbor eine neue Trägerflotte bilden und im Laufe des Jahres im Zentralpazifik aktiv werden. Ziel ist zunächst die Einnahme des japanischen Stützpunkts Enewetak, der von den Japanern mittlerweile zum Level 5-Hafen ausgebaut wurde. Enewetak soll dann als Sprungbrett für weitere Invasionen im Zentralpazifik dienen.
Die USA nehmen eine Neuverschlüsselung ihrer Kommunikation vor, was die japanische Aufklärung durch COMINT erschweren dürfte. Der Vorgang kostet 120 COMINT-Punkte.
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Berichtszeitraum: 31.01.1943 – 13.02.1943
Wieder neue Ausrüstung für die US-Streitkräfte: Assault 1942 und Carrier Operations 1943. Beides ist für die Amerikaner wichtig, insbesondere die Verbesserung der Flugzeugträger. Es wird aber einige Zeit dauern, alle Einheiten auf den neuen Stand zu bringen. Nichtsdestotrotz wird in dieser Runde die Landung auf Bougainville durchgeführt.
Indien und Burma: Die amerikanische III. taktische Luftgruppe erreicht Kalkutta. Flugzeuge vertragen den Seetransport noch weniger als Infanteristen. Die Bereitschaft schleift derart am Boden, dass die Einheit keine automatischen Einsätze fliegen kann (vgl. rotes Dreieck auf dem Counter).
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Weiteres Vorrücken der britisch-indischen Truppen entlang der Eisenbahnlinie nach Rangun. Der zurückweichende Gegner ist wieder die japanische 19. Armee.
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Man sieht auf dem Bild, dass es uns gelungen ist, die japanischen Truppen auf der Rangun-Halbinsel zu isolieren. Durch den Hafen von Rangun wird der Feind allerdings weiter mit dem Notwendigsten versorgt. Wir könnten im Prinzip den Hafen von der britischen Flotte blockieren lassen, doch fürchten wir Verluste aufgrund der starken Präsenz japanischer Fliegerkorps auf dem Schauplatz.
Im amerikanischen Forschungsplan nehmen wir eine Veränderung vor und investieren künftig drei Punkte in den Bereich amphibische Operationen. Da wir vermutlich noch bis ins späte Spiel hinein Landungen durchführen werden, scheint uns das angemessen.
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Dies ist das einzige Projekt, das nicht direkt einem Einheitenmodell gewidmet ist. Es handelt sich letztlich um eine generelle Verbesserung für Landeinheiten, die den erheblichen Bereitschaftsmalus bei amphibischen Landungen reduziert.
Dieser Aspekt führt uns sogleich zum Geschehen im Südpazifik: Die Landung auf Bougainville wird mit intensivem Bombardement der Flugfelder in Lae und Buin eingeleitet.
Daraufhin nimmt eine Einsatzgruppe mit drei Flugzeugträgern die Hafenblockade auf. Wieder haben wir das Glück, dass wir bei der Anfahrt keine Treffer durch die japanischen Bomber einstecken müssen.
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Die US-Jäger machen ihren Job gut und bringen der gegnerischen 5. Luftdivision einige Verluste bei.
Die eigentliche Landung findet nördlich von Buin auf der Ostseite der Insel statt. Auch hierbei versuchen uns die japanischen Piloten vergeblich abzufangen.
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Mit Unterstützung durch die Marine erfolgt der obligatorische Angriff der Infanterie (IX. Korps). Freilich erzielen wir keinen direkten Durchbruch, doch die Verteidiger büßen immerhin zwei Stärkepunkte ein.
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Weitere Vorkommnisse: An der US-Westküste wird die Ausbildung des I. mechanisierte Korps abgeschlossen. Diese Einheit wird unsere Expeditionsstreitkräfte für Burma vervollständigen und in der nächsten Runde den Truppentransport besteigen. Die Burma-Einsatzgruppe besteht demnach aus folgenden Elementen: VI. Korps, I. mech. Korps, III. taktische BG, 1. US-Armee (HQ Gen. Geiger).
Vielen Dank für den ausführlichen Bericht.
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Wir gratulieren zum Sieg bei der Wahl zum AAR des Quartal II/2025: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31766
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Berichtszeitraum: 14.02.1943 – 27.02.1943
Burma: Im Vorfeld von Rangun verhärtet sich der japanische Widerstand. Der verlustreiche Angriff auf die 22. Armee muss nach drei Anläufen wegen dramatisch abfallender Bereitschaft abgebrochen werden.
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Die Kämpfe am Boden werden von Luftduellen zwischen unseren indischen Jägern und der japanischen 6. Luftdivision begleitet.
Wie man sieht, hat der Gegner am Ostufer des Salween bereits eine Verteidigungslinie errichtet.
China: In weiten Teilen des Landes herrscht anhaltender Schneefall. Die Japaner scheinen unseren Aufmarsch bemerkt zu haben, denn es haben sich drei Armeen entlang der Grenze zu Indochina in Stellung gebracht. Der Ort Lao Cai ist mit einer Garnison belegt, die vermutlich Divisionsgröße aufweist.
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Aufgrund der insgesamt mäßigen Nachschublage entlang des Flusses You lassen wir die 29. Armee auf der Küstenstraße marschieren, um diese weitgehend unter chinesische Kontrolle zu bekommen.
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Südpazifik: Die japanische Marine operiert mit zwei Einsatzgruppen nördlich von Bougainville. Es sind daran vier leichte Flugzeugträger beteiligt. Bei einem Angriff unserer U-Boote wird die Grayling schwer beschädigt, ohne dass wir einen Treffer erzielen.
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Die japanischen Trägerflugzeuge werfen sich daraufhin vergeblich auf die U-Boote. Auch feindliche Zerstörer begeben sich auf die Jagd, aber ihnen gelingt es ebenfalls nicht, Schaden anzurichten.
Wir ignorieren die Japaner, denn wir brauchen unsere beiden Flotten zur Aufrechterhaltung der Blockade. Die japanische Garnison in Buin wird heftigen Luftangriffen ausgesetzt.
Weitere Vorkommnisse: Die VI. Bomber Group (Nahunterstützung) erreicht Noumea. Der schwere Träger Lexington II ist einsatzbereit und bricht nach Pearl Harbor auf. Ein Begleitträger wird in Auftrag gegeben.
Berichtszeitraum: 28.02.1943 – 13.03.1943
Briten und Inder mühen sich weiterhin um den Durchbruch nach Rangun. Ein ausgelaugtes indisches Korps wird nach gescheiterter Attacke durch das VI. US-Korps abgelöst, so dass erstmals amerikanische Soldaten in das Geschehen eingreifen. Den ausgeruhten Amerikanern gelingt es auch prompt, die japanische 22. Armee zurückzuwerfen.
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In der japanischen Spielphase geht ein US-Zerstörer in einem Nachtgefecht gegen den japanischen Kreuzer Tone verloren.
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Durch diese Störaktion wird leider die Blockade unterbrochen. Dies geschieht laut Regelwerk, sobald sich ein Feinverband in unmittelbarer Nähe zu einer Blockadeflotte befindet.
Wir lassen eine Trägerflotte angreifen und versenken eines der Begleitschiffe der Tone.
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Die Tone selbst wird von der III. Fighter Group, die sich wieder im Seekrieg bewähren kann, schwer beschädigt und anschließend durch eine zweite Attacke unserer Trägerflugzeuge gen Meeresboden geschickt.
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Das IX. Korps ist leider nicht in der Lage, die Verteidiger von Buin zu überwinden. Die Operation wird somit noch mindestens eine Runde andauern. Wir wollen in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt lassen, dass die Japaner ihre Bomber mittlerweile von der Insel evakuiert haben.
Die USA haben wieder 100 Spezialisierungspunkte beisammen und können endlich die für das Anlegen von Flugfeldern benötigte Pionierfähigkeit vergeben. Diese Ehre wird der 6. Marine-Division zuteil. Pioniere haben darüber hinaus die Eigenschaft, dass sie den Malus bei Angriffen über Flüsse um die Hälfte reduzieren.
Weitere Vorkommnisse: Der leichte Träger Princeton wird bereitgestellt und bricht nach Pearl Harbor auf. Eine Zerstörergruppe wird ebenfalls nach Hawaii verlegt.
Berichtszeitraum: 14.03.1943 – 27.03.1943
Burma: Briten und Amerikaner werden zwecks Fortführung der Offensive gegen Rangun mittels Truck aufgefrischt, wobei das britische V. Korps die beachtliche Kampfstärke von 12 erreicht. Die Burma Support Forces können daraufhin (nach vorausgehenden Luftangriffen) fast mit Leichtigkeit zerschlagen werden.
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Der Schwung reicht aber dann nicht mehr aus, um auch noch die nordwestlich von Rangun stehende 19. Armee zu neutralisieren. Wir wollen dieses Gebiet freikämpfen, um die finale Attacke auf die Stadt mit zwei Korps durchführen zu können.
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Weitere Vorkommnisse: Die Inder erhalten das neu aufgestellte IV. Korps als Verstärkung.
China: Wir erwähnten bereits, dass die Winter dort lange sein können. Im Landesinneren schneit es immer noch. Generalissimus Chiang Kai-shek bringt drei Armeen in Aufstellung. Wir werden vermutlich noch weitere Einheiten hinzuziehen. Die von den Chinesen aufgebaut Drohkulisse ist bislang ein voller Erfolg: Die Japaner haben in Gestalt der 20. Armee noch eine große Formation an die Grenze verlegt.
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Gegen den stark aufgestellten Gegner wäre eine tatsächliche Offensive sicher ein Misserfolg. Chiang wartet lieber auf seine Chance. Falls die Westalliierten nach Thailand und Indochina vorstoßen sollten, könnte sich der Gegner nämlich genötigt sehen, Einheiten aus der Abwehrfront vor Haiphong zu ziehen.
Südpazifik: Buin fällt am Ende kampflos an die Amerikaner. Die Garnison hat sich entweder aufgelöst oder sie wurde heimlich evakuiert, ohne dass wir dies bemerkt haben (feindliche Bewegungen zur See sind nicht sichtbar).
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Die australische 2. RAAF wird direkt nach Bougainville verlegt. Wir haben vergessen zu berichten, dass die 2. RAAF inzwischen die Spezialisierung „Navigator“ erhalten hat (+10% Chance, feindliche Flotten erfolgreich zu orten)
Die 6. Marine-Division geht auf Guadalcanal an Land und wird in der nächsten Runde ein Flugfeld an der Westspitze der Insel errichten, so dass wir zwei Bombergeschwader auf der Insel stationieren können.
Nun geht es an die Vorbereitung der Landung bei Rabaul. Aufgrund der stärkeren Feindpräsenz auf Neubritannien ist es vorgesehen, mindestens zwei Einheiten Infanterie für diese Operation einzusetzen.
Nachtrag: Die USA erhalten die Technologie Begleitjäger 1943.
Berichtszeitraum: 28.03.1943 – 10.04.1943
Kaum haben wir Bougainville erobert, taucht ein japanischer Sperrverband auf, der den Nachschub stört und 40 Versorgungspunkte vernichtet. Die 2. RAAF verliert einige Maschinen im Flak-Feuer der feindlichen Zerstörer, ohne etwas ausrichten zu können.
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Die Japaner greifen darüber hinaus das vor Bougainville kreuzende U-Boot Bullhead an, welches beschädigt wird.
Doch zunächst zum Burma-Feldzug, der nun in die entscheidende Phase geht. Briten und Amerikaner zerschlagen die japanische 19. Armee, was uns in die Lage versetzt, ein zweites Korps an Rangun heranzurücken.
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Bei den Verteidigern der Stadt handelt es sich um die 56. Division, die natürlich maximal verschanzt ist und in der Defensive zusätzlich vom Terrain (urban) profitiert.
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Zwei indische und ein britisches Korps gehen am Westufer des Salween in Position. Hier müssen wir bald die geschickt hinter dem Fluss stehenden japanischen Verbände zurückdrängen, um nach Thailand vorstoßen zu können.
China: Die von Chiang Kai-shek kommandierten Truppen an der Grenze zu Indochina sind nicht wirklich auf eine möglicherweise bevorstehende Offensive vorbereitet. Wir müssen also zunächst die Einheiten auffüllen und – sofern noch nicht geschehen – mit besserer Ausrüstung versehen, was noch Zeit in Anspruch nehmen wird.
Im Mittelabschnitt kann eine feindliche Division bei einem lokalen Gegenstoß zurückgeworfen werden.
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Südpazifik: Die 6. Marine-Infanterie errichtet ein Flugfeld auf Guadalcanal. Der japanische Sperrverband wird aus der Luft attackiert, jedoch ohne jeden Erfolg. Ein zweiter Versuch des US-Nachrichtendienstes, den gegnerischen Code zu entschlüsseln, schlägt ebenfalls fehl.
Die Australier präsentieren stolz ihre erste Division Marine-Infanterie. Jedoch ist diese nicht so schwer bewaffnet wie ihr amerikanisches Pendant und hat auch nur die Standardgröße von zehn Stärkepunkten.
Die Sowjets, die bisher nur geringe Produktion haben und daher lange sparen mussten, geben erstmals eine Einheit in Auftrag, nämlich ein mechanisiertes Korps.
Wir eröffnen nun den Zentral- und Nordpazifik als neuen Schauplatz. Während sich neu in Dienst gestellte Schiffe in Pearl Harbor sammeln, um dort zu einer Flotte vereint zu werden, verlässt das III. Korps den Hafen von Seattle.
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Ziel der Fahrt sind die mitten in der Wasserwüste liegenden Midway-Inseln. Hier werden sich unsere Boys erst einmal ausruhen und auf die Invasion von Enewetak vorbereiten. Näher können wir die Einheit nicht an den späteren Einsatzort heranführen. Selbst von Midway aus müssen die Invasionstruppen später einen Zug auf See verbringen, bevor sie Enewetak erreichen.
Berichtszeitraum: 11.04.1943 – 24.04.1943
Ereignisse laut Rundenbericht: Die Forschung der UdSSR erreicht Heavy Armor 1943. Das Kaiserreich Japan hat wieder seinen Code geändert. Die USA erwirtschaften ab sofort noch einmal +40 Öl. Das sind zusammen 180 Ölpunkte pro Runde, womit nun endgültig die Spitze erreicht ist (die Produktion der USA liegt übrigens im Augenblick bei 444 PP).
Burma: Der Sturm auf Rangun beginnt. Allerdings kann die Stadt auch nach fünf Gefechtsrunden nicht genommen werden. Unsere beiden mit Artillerie ausgestatteten Korps verlieren bei den Kämpfen insgesamt fünf Stärkepunkte. Die Verteidiger sind aber jetzt erheblich geschwächt, so dass der Durchbruch nur eine Frage der Zeit ist.
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Die 82. westafrikanische Division wird in Chittagong ausgeschifft. Die indischen Jäger (1. IAF) erhalten die Fähigkeit „Fliegerass“. Des weiteren wird für die indische Luftwaffe ein taktischer Bomber in Auftrag gegeben.
China: Wenig Bewegung, doch kann westlich von Sian wieder eine japanische Division im Mittelabschnitt zum Rückzug gezwungen werden.
Im Südpazifik ist es sehr ruhig. Die Träger müssen noch einen akzeptablen Bereitschaftsgrad erreichen, bevor wir die Landung auf Neubritannien angehen können. Keine Feindaktivität beobachtbar.
Die US-Navy erhält signifikante Verstärkung in Form von drei Flugzeugträgern und einem Schlachtschiff. Ein Flottenträger begibt sich nach Hawaii, die anderen Einheiten brechen in den Südpazifik auf. Das Engagement der britischen Marine auf diesem Schauplatz wird für beendet erklärt. Die Formidable und die Revenge treten die Heimreise nach Ceylon an.
Zentralpazifik: Das III. Korps erreicht die Midway-Inseln.
Berichtszeitraum: 25.04.1943 – 08.05.1943
Aus der Forschung: Das Vereinigte Königreich erhält Nahunterstützung und U-Boot-Bekämpfung 1943. Die Sowjetunion freut sich über den Abfangjäger 1943.
Wir operieren mit fünf U-Booten im chinesischen Meer, nur um bestätigt zu sehen, dass die amerikanischen Boote noch nicht ausgereift genug sind, um erfolgreich auf Feindfahrt bestehen zu können: Es wird null Frachtraum versenkt, dafür stecken wir drei Schadenspunkte von Seiten der feindlichen Eskorten ein.
Zu allem Überfluss wird darüber hinaus die USS Pike von japanischen Fliegern stark beschädigt.
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Die wichtigste Mitteilung dieser Runde kommt aus Burma: Rangun fällt! Unsere Infanterie kann diesmal die Verteidiger beim ersten Anlauf zur Aufgabe zwingen.
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In Thailand steigen japanische Jäger auf, um die indischen Sturzkampfbomber abzufangen, jedoch werden diese vom britischen Jabo-Geschwader Nr. 222 eskortiert.
Das 1. mechanisierte US-Korps geht in Chittagong an Land. In Burma wird die Einheit wohl nicht mehr zum Einsatz kommen, aber sie wird die Gelegenheit erhalten, sich im bevorstehenden Thailand- und Indochina-Feldzug zu bewähren.
Da wir – wie schon gesagt – die U-Boot-Bekämpfung offenkundig nicht mehr benötigen, werden diese Forschungspunkte auch für Großbritannien neu verteilt. Schwerpunkte der militärischen Forschung sind vor allem Infanterie, Abfangjäger und Bomber.
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Das britische 18. Bombergeschwader (Marine), das bisher auf Ceylon eine ruhige Kugel schieben konnte, wird nach Rangun verlegt. Die Einheit soll nach Möglichkeit den von Rangun aus gut zu erreichenden japanischen Bangkok-Konvoi angreifen.
China: Das Wetter ist wieder einmal schlecht (Starkregen), daher liegt keine Gefechtstätigkeit vor. Nationalchina hat sich genug PP vom Munde abgespart, um die Aufstellung einer neuen Armee beauftragen zu können.
Südpazifik: Weiterhin sehr ruhig. Mit der Ankunft der VI. Bomber Group auf Guadalcanal ist die Aufstellung der Luftstreitkräfte für Unternehmen Cartwheel (Wegnahme Rabauls) abgeschlossen.
Berichtszeitraum: 09.05.1943 – 22.05.1943
Eine ereignisarme Runde, die wir hier noch schnell anhängen wollen.
Da die Burma-Straße wieder geöffnet ist, erhält Nationalchina ab sofort Hilfslieferungen in Höhe von 10 PP und 3 Öl pro Runde.
Burma ist als Schauplatz nunmehr Geschichte, an seine Stelle tritt Indochina als neuer Brennpunkt in Südostasien, was Thailand mit einschließen soll. Die kombinierte alliierte Armee aus Briten, Indern und Amerikanern bewegt sich, durch Regenfälle behindert, in Richtung thailändische Grenze. Am nördlichen Ende der japanischen Verteidigungslinie entlang des Salween leiten wir ein Umgehungsmanöver ein. Hier überquert ein indisches Korps den Fluss.
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Das Nahziel der Operation heißt Bangkok. Es gibt im Prinzip zwei Zugangswege: Quer durch Thailand entlang einer Bahnlinie, die nördlich von Bangkok über den Fluss Ping führt, oder auf burmesischem Gebiet entlang der Küste. Auch hier gibt es eine Bahnlinie, so dass die Zuführung von ausreichend Nachschub kein nennenswertes Problem darstellen sollte.
Südpazifik: Das X. US-Korps erhält schwere Artillerie, was bei der bald beginnenden amphibischen Landung von Nutzen sein dürfte. General MacArthur wird nach Buin verlegt, denn sein Kommandoradius von fünf Hexfeldern genügt, um von hier aus die Invasionstruppen auf Neubritannien führen zu können.
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Weitere Vorkommnisse: Der Flottenträger USS Bunker Hill wird in Dienst gestellt und direkt nach Hawaii überführt. Einschließlich dieser Einheit verfügen wir nun in Pearl Harbor über sechs Flugzeugträger sowie mehrere Schlachtschiffe und Zerstörer. Das dürfte als Invasionsflotte für Enewetak ausreichend sein.
Unser Plan sieht vor, dass die Landungen bei Rabaul und Enewetak gleichzeitig durchgeführt werden, so dass es dem Gegner erschwert wird, auf beide Ereignisse angemessen zu reagieren. Er muss dann seine ohnehin unterlegenen Kräfte entweder zerstreuen oder an einem Ort konzentrieren.
Unser Plan sieht vor, dass die Landungen bei Rabaul und Enewetak gleichzeitig durchgeführt werden, so dass es dem Gegner erschwert wird, auf beide Ereignisse angemessen zu reagieren. Er muss dann seine ohnehin unterlegenen Kräfte entweder zerstreuen oder an einem Ort konzentrieren.
Da sind Wir gespannt! Passiert überhaupt etwas? Auf Papua-Neuguinea ist doch auch Sitzkrieg oder berichtet Ihr nur nicht von dort? Mit den ganzen Truppen dort böte es sich an in Kombination mit der Munda*** Garnison Eure unverteidigten Flugfelder auf Guadalcanal zu überrennen...
*** Aber Munda hat keinen Hafen?
TheBlackSwan
18.08.25, 23:06
Kann man Truppen auch nach China bewegen, um dann dort mit denen anzugreifen?
Bringt die Einnahme von Thailand/Malaya ingame einen nennenswerten strategischen Vorteil?
Wie sind eigentlich die Siegbedingungen für die japanische Kapitulation?
Da sind Wir gespannt! Passiert überhaupt etwas? Auf Papua-Neuguinea ist doch auch Sitzkrieg oder berichtet Ihr nur nicht von dort? Mit den ganzen Truppen dort böte es sich an in Kombination mit der Munda*** Garnison Eure unverteidigten Flugfelder auf Guadalcanal zu überrennen...
*** Aber Munda hat keinen Hafen?
Werter Bigfish, wir können schon einmal verraten, dass der Sitzkrieg auf Neuguinea bald ein Ende finden wird. Munda hat einen kleinen Hafen der Stufe 1. Wir lassen aber die Japaner dort verrotten, weil die Eroberung dieser kleinen Inselchen keinen operativen oder strategischen Wert für uns hat. Dass die KI dort etwas unternimmt, ist unwahrscheinlich.
Kann man Truppen auch nach China bewegen, um dann dort mit denen anzugreifen?
Bringt die Einnahme von Thailand/Malaya ingame einen nennenswerten strategischen Vorteil?
Wie sind eigentlich die Siegbedingungen für die japanische Kapitulation?
Werter TheBlackSwan, China ist nicht-kooperativ, d.h. westalliierte Truppen können kein von China kontrolliertes Gebiet betreten (und umgekehrt), sonst könnte der alliierte Spieler China mit Amerikanern vollstellen und alles schnell plattmachen. In Thailand ist der Großhafen von Bangkok strategisch relevant. Malaya ist der Zugang nach Singapur, das ja ein Siegziel darstellt. Thailand wiederum ist der Zugang nach Indochina, auch dort gibt es Siegziele (Saigon und Haiphong). Die Bedingungen für eine Kapitulation Japans wissen wir gar nicht, möglicherweise die Einnahme von Tokio und einer alternativen Hauptstadt, sofern es diese gibt. Eine Eroberung Japans werden wir wahrscheinlich nicht durchführen, da sie für einen Sieg nach Punkten nicht notwendig ist (das Szenario endet automatisch irgendwann Anfang September 1945).
Berichtszeitraum: 23.05.1943 – 05.06.1943
Erstmals im Konvoi-Krieg wird ein japanischer Frachter durch Flugzeuge versenkt, und zwar nahe Bangkok (durch die britische 18. BG).
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Über die volle Anzahl von fünf Gefechtsrunden wird die südwestlich von Rangun isolierte japanische 22. Armee niedergerungen. Das ist ein Musterbeispiel für die Zähigkeit des Gegners: Die Japaner verweigern dreimal die Kapitulation und werden schließlich überrannt.
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Der Übergang über den Salween erweist sich wie vorausgesagt als schwierig. Der erste Versuch der Briten und Inder, den Abwehrriegel an seinem nördlichen Ende aufzubrechen, wird vom Gegner blutig abgewiesen.
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Die westafrikanische Division wird dem XI. Korps angegliedert, so dass dieses in den Rang eines großen Korps aufsteigt.
Wir können wieder einen chinesischen Erfolg im Mittelabschnitt verbuchen: Die 37. Division, mit der wir es schon mehrfach zu tun hatten, wird östlich der Stadt Sian endgültig ausgeschaltet.
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Südpazifik: Die Landung auf Neubritannien steht unmittelbar bevor. Die Luftstreitkräfte für das Unternehmen wurden wie folgt disloziert: die 2. RAAF und die VI. BG auf Guadalcanal, die III. FG auf Buin. Die weitreichende XXI. BG steht nach wie vor an der australischen Küste. Die 1. RAAF in Port Moresby sollte in der Lage sein, die feindlichen Bomber in Lae abzufangen.
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Wir haben noch zwei weitere Fliegerkorps auf dem Schauplatz, aber diese können Rabaul von ihren Basen aus nicht erreichen.
Der US-Geheimdienst ermittelt Informationen über die Feindkräfte auf Neubritannien. Es handelt sich demnach um das HQ der 8. Regionalarmee, um die 21. gemischte Brigade (de facto eine Division) sowie die 5. SNLF. Nähere Details über diese Einheiten können nicht in Erfahrung gebracht werden.
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Über die Besatzung auf Enewetak wissen wir trotz Aufklärung ziemlich genau nichts.
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Was die schlechten Ergebnisse des Nachrichtendienstes angeht, macht sich hierbei vermutlich die verbesserte japanische Codierung bemerkbar.
Die beteiligten Einheiten des Heeres sind das X. Korps und die 6. Marine-Division. Zunächst soll das X. Korps an einem Strandabschnitt westlich von Rabaul angelandet werden. Von dort aus lässt sich Rabaul direkt angreifen. Darüber hinaus war eigentlich vorgesehen, die Marine-Infanterie auf der Südseite Neubritanniens an Land zu bringen, so dass die Einheit ins Innere der Insel vordringen und sich südwestlich des Stützpunktes in Stellung bringen kann. Doch genau diese Lücke, die lange frei war, wurde inzwischen von einer japanischen Einheit besetzt. Wir halten daher die Marines erst einmal zurück und warten eine günstige Gelegenheit ab.
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Die Navy beteiligt sich mit zwei Trägergruppen an der Operation (7 Träger und 17 Begleitschiffe). Da wir nur Brisbane und Noumea als mögliche Ausgangshäfen haben, können unsere Invasionsflotten den Bestimmungsort allerdings nicht in einer Runde erreichen, da sonst kein AP für das Ausladen der Infanterie übrig wäre. Wir müssen also eine Runde auf See verbringen, was aufgrund des Bereitschaftsverlustes suboptimal ist.
Berichtszeitraum: 06.06.1943 – 19.06.1943
Ereignisse der japanischen Phase: Die Kaiserliche Marine erscheint mit vier leichten Trägern. Dieser Verband wird durch Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer stark abgeschirmt. Der Kreuzer Aoba wird von amerikanischen Bombern angegriffen und getroffen.
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Es entwickelt sich ein Schlagabtausch der Träger, jedoch werden dabei nur die schweren Überwasserschiffe Kongo und Indiana in Mitleidenschaft gezogen.
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Im südchinesischen Meer wird das U-Boot Swordfish von japanischen Fliegern beschädigt.
Burma und Thailand: Keine Gefechtstätigkeit. Ein Überflügelungsmanöver ist im Gange: Wir haben ein zweites indisches Korps über den Salween gebracht. Auch am Südende der japanischen Linie schieben sich die Inder in die gegnerische Flanke.
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China: Im Mittelabschnitt (nahe Sian) gelingt es den Verteidigern, die japanische 26. Division zurückzuwerfen.
Südpazifik: Wir lassen die japanischen Träger stehen und widmen uns stattdessen der Landung unserer Infanterie. Wieder Riesenglück bei der Anfahrt: Die japanischen Bomber aus Lae treffen lediglich das Schlachtschiff Washington, aber der Truppentransport bleibt unversehrt. Der Feind wird außerdem von den Fliegerassen der III. Fighter Group ordentlich zusammengeschossen (-4 Stärkepunkte).
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Die japanischen Träger lassen wir durch landgestützte Flugzeuge attackieren. Die Kongo wird nochmals getroffen und ist nun schwer beschädigt. Die australischen Piloten haben Verluste durch das starke Sperrfeuer der feindlichen Flak.
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Wir hatten nicht damit gerechnet, dass die Japaner so weit südlich vordringen. Jetzt kann sogar die III. Bomber Group auf Ndeni an den Kämpfen teilnehmen und dem Träger Zuiho einen Stärkepunkt abnehmen.
Die Japaner haben überraschend die Lücke auf Neubritannien wieder geöffnet. Wir müssen diese Chance jetzt ergreifen. Die 6. Marine-Division wird ohne Geleitschutz auf die Reise geschickt, was ziemlich riskant ist. Aber die japanischen Bomber verfehlen ihr Ziel!
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Da sie sich in diesem Falle in Reichweite befinden, können die Jäger der 1. RAAF eingreifen und die Feindbomber weiter dezimieren.
Schließlich versuchen die Bomber der VI. BG ihr Glück: Die Schlachtkreuzer Hiei und Haruna müssen je zwei Treffer einstecken.
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Unsere zweite Trägergruppe zieht an die Küste von Neubritannien, um dort bei der Unterstützung des Bodenangriffs mitzuwirken.
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General MacArthur leitet den Angriff aus seinem Gefechtsstand in Buin.
Zentralpazifik: Unbehelligt vom Gegner findet parallel die Landung auf Enewetak statt. Auch hier können die ersten Anläufe der Infanterie nicht durchdringen.
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Anmerkung: Wir haben im Spiel einen Bug entdeckt, der dazu führt, dass die KI schon am Anfang einer Partie in allen erweiterbaren Häfen eine Pioniereinheit erhält, obwohl die dafür notwendigen Spezialisierungspunkte gar nicht vorhanden sind. Wir haben das im Matrix-Forum mitgeteilt, woraufhin der Entwickler antwortete, dass wir der erste seien, dem das aufgefallen ist. :)
Da die japanischen Bomber ihr Pulver für die laufende Runde verschossen haben, können wir gefahrlos die australische 7. Division nach Port Moresby bringen.
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Die Garnison wird unverzüglich in den aktiven Status versetzt, damit wir sie in der nächsten Runde mit der Division zu einem Korps vereinen können.
Weitere Vorkommnisse: Die Vereinigten Staaten erhalten den leichten Träger Cowpens, die IX. Fighter Group sowie die 10. Zerstörergruppe.
Das kleine Neuseeland stellt seine erste Einheit auf, nämlich eine Division Marine-Infanterie.
Sollen die Neuseeländer irgendwo mitwirken?
Weiterhin viel Erfolg wünschen Wir den Alliierten. Das Bonbon scheint gelutscht. Die KI wird die Mortimersche Dampfwalze nicht mehr aufhalten können ist Unsere Prognose.
Anmerkung: Wir haben im Spiel einen Bug entdeckt, der dazu führt, dass die KI schon am Anfang einer Partie in allen erweiterbaren Häfen eine Pioniereinheit erhält, obwohl die dafür notwendigen Spezialisierungspunkte gar nicht vorhanden sind. Wir haben das im Matrix-Forum mitgeteilt, woraufhin der Entwickler antwortete, dass wir der erste seien, dem das aufgefallen ist. :)
Wurde der Bug vom Entwickler bestätigt? Immerhin ist seit Juni einige Zeit ins Land gegangen.
Wurde der Bug vom Entwickler bestätigt? Immerhin ist seit Juni einige Zeit ins Land gegangen.
Ist es denn ein Bug oder eher WAD?
Ist es denn ein Bug oder eher WAD?
Das war auch meine Frage, woraufhin die Antwort lautete: Nein, das ist ein Bug. Es handelt sich also um einen bestätigten Fehler im Spiel.
Werter Iche_Bins: Eigentlich brauchen wir die Neuseeländer nicht wirklich, aber vielleicht kommen sie noch irgendwo zum Einsatz.
Werter Iche_Bins: Eigentlich brauchen wir die Neuseeländer nicht wirklich, aber vielleicht kommen sie noch irgendwo zum Einsatz.
Ja irgendwer muss ja bei der Siegesparade aufmarschieren!
Berichtszeitraum: 20.06.1943 – 03.07.1943
Briten, Australier und Inder erhalten die Eigenschaft „Dschungelkämpfer“, welche bislang den Japanern vorbehalten war.
Infanterie-Ausrüstung 1942 stellt einen wichtigen Fortschritt für China dar. Falls wir es noch nicht erwähnt haben sollten: Alle Forschungsdurchbrüche Nationalchinas gelten auch für das kommunistische China.
Da wir gerade bei diesem Stichwort sind: Die Kommunisten unter Mao geraten offenbar in Schwierigkeiten, denn ihre Gebirgsjäger werden nach heftigen Gefechten an der Grenze zum feindlich besetzten Gebiet von einer konzentrierten japanischen Attacke zurückgeworfen.
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Sonst keine besonderen Ereignisse in der gegnerischen Phase.
Thailand/Indochina: Briten und Indern gelingt es im Verbund, die japanische Abwehrfront entlang des Salween aufzubrechen.
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Da zwei indische Korps den südlichen Flügel der Japaner bereits umgangen haben, droht dem Gegner die Einkesselung, falls er sich nicht schnell zurückfallen lässt.
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Derweil nehmen vier chinesische Armeen unter Generalissimus Chiang Kai-shek ihre Ausgangspositionen im Grenzgebiet zu Indochina ein.
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Wir erhalten ein klareres Bild der Kräfteverhältnisse: Die japanischen Armeen sind in Sachen Kampfkraft deutlich überlegen. Aber der Gegner scheint bereits auf die Vorgänge in Thailand zu reagieren, denn es sieht so aus, als ob sich eine japanische Einheit in Richtung des Mekong bewegt.
China: Die 27. Armee wird als Unterstützung für die Kommunisten abgestellt. Wir glauben allerdings nicht wirklich, dass die Japaner weiter in das unwirtliche Hochland vordringen werden.
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Zentralpazifik: Der Kampf um Enewetak hält an. Trotz einer Prognose von 5:1 ist das III. US-Korps nicht in der Lage, die Besatzung der Insel zu zerschlagen. Jedoch fällt die Kampfkraft des Gegners infolge der Angriffe auf null.
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Südpazifik: Es gibt im Bereich der Salomonen keinerlei Sichtungen gegnerischer Schiffe. Die gesamte Region liegt unter einer Regenfront. Rabaul wird weiterhin isoliert, jedoch verzichten wir auf Bodenangriffe, da die japanische Garnison immer noch als wehrhaft eingestuft werden muss. Stattdessen versuchen wir den Gegner aus der Luft zu zermürben.
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Weitere Vorkommnisse: Die Vereinigten Staaten erhalten zwei Bombergeschwader, einen leichten Träger und eine Flak-Batterie.
Berichtszeitraum: 04.07.1943 – 17.07.1943
Amerikanische Ingenieure erzielen Fortschritte bei der Verbesserung der Mark 14-Torpedos: +1 Überwasserangriff für die U-Boote der US-Navy.
China erhält Abfangjäger 1941. Die Flying Tigers sind allerdings die einzige Einheit, die von diesem Upgrade profitieren kann.
Die Japaner erscheinen mit zwei Marineverbänden vor Enewetak. Da es zu Auseinandersetzungen mit amerikanischen U-Booten kommt, können die beteiligten Feindeinheiten eindeutig identifiziert werden.
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Der Flottenträger Hiyo dürfte erst unlängst in Dienst gestellt worden sein. Die japanischen Trägerflugzeuge versuchen, unsere Einsatzgruppe zu lokalisieren, haben damit jedoch keinen Erfolg.
Darüber hinaus verzeichnen wir trotz des schlechten Wetters verstärkte Gefechtstätigkeit auf dem asiatischen Kontinent. An der Grenze zu Indochina tragen die japanische 21. und 23. Armee heftige Angriffe auf die chinesische 32. Armee vor.
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Diese Kämpfe verlaufen ausgesprochen verlustreich: Die Japaner verlieren neun Stärkepunkte, unsere Chinesen acht.
Weitere japanische Angriffe finden im Vorfeld von Changsha sowie im Mittelabschnitt statt. Die 9. Armee wird zurückgeworfen, woraufhin eine nachsetzende Feinddivision den Yangtze überschreitet.
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Thailand: Amerikaner und Inder erzwingen einen weiteren Übergang über den Salween. Auf Luftunterstützung muss aufgrund des Starkregens verzichtet werden.
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China beschließt, seine Front vor Haiphong vorläufig zurückzunehmen. Die 32. Armee verfügt nur noch über weniger als die Hälfte ihrer Sollstärke. Es besteht die Befürchtung eines japanischen Durchbruchs in das chinesische Hinterland.
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Nationalchina erhält Verstärkung durch die neu aufgestellte 2. Reserve-Armee.
Zentralpazifik: Unsere Einsatzgruppe vor Enewetak läuft den Hafen von Noumea an. Die Invasionstruppen sind somit zumindest vorläufig auf sich alleine gestellt. Bei nur 17% Bereitschaft ist uns aber die Gefahr zu groß, eine Niederlage gegen die japanischen Träger zu kassieren.
Das III. Korps unternimmt einen neuen Anlauf, die Besatzung von Enewetak niederzuringen, bleibt aber wieder am Strand liegen. Ein U-Boot befindet sich in Küstennähe, um die notdürftige Versorgung der Infanterie zu übernehmen.
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Berichtszeitraum: 18.07.1943 – 31.07.1943
Sowjetrussland erreicht die Technologiestufe Breakthrough 1942
Die Japaner stürzen sich vor Enewetak mit allem, was sie haben, auf unser U-Boot Sea Fox, ohne Schaden verursachen zu können.
Thailand: Ein massiver Angriff durch fünf alliierte Einheiten wirft die fast eingeschlossene japanische 30. Armee mühelos aus ihrer Stellung.
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Die Alliierten ergießen sich nun ungehemmt auf thailändisches Gebiet. Im allgemeinen Schwung kann die 30. Armee endgültig zur Aufgabe gezwungen werden.
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Im Nordosten hat sich eine interessante Entwicklung ergeben: Die Japaner haben ihre Linie entlang des Hong aufgegeben und marschieren stracks in Richtung Thailand.
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Darauf hatten wir spekuliert. Natürlich ergreift Chiang Kai-shek diese Gelegenheit und lässt seine Einheiten wieder bis zur Grenze nach Indochina vorrücken. Außerdem wird die inzwischen mit Artillerie ausgestattete 23. Armee als Verstärkung für den Indochina-Schauplatz herangezogen.
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Die Situation am Ende des Berichtszeitraums nochmals im Überblick:
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Der Vorteil mechanisierter Einheiten besteht in ihrer hohen Beweglichkeit (10 Aktionspunkte). Die Amerikaner stehen bereits vor Bangkok. Die Stadt wird jedoch durch die königlich-thailändische Armee stark verteidigt und außerdem durch Flüsse geschützt.
Ein Erfolg für den US-Nachrichtendienst: Die japanische Verschlüsselung kann teilweise entziffert werden.
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Auch aus dem Südpazifik gibt es gute Nachrichten: Die Verteidiger von Rabaul werden vom X. Korps und der 6. Marine-Division überrannt. Der wichtige Hafen fällt somit in die Hände der Amerikaner.
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Enewetak: Das III. Korps gibt nicht auf und berennt wieder einmal die Verteidiger, welche jedoch durch die Schiffsartillerie der japanischen Marine unterstützt werden.
Doch Hilfe naht in Gestalt einer halbwegs aufgefrischten Trägergruppe. Ein japanischer Abfangversuch schlägt im Regenwetter fehl.
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Wir können nicht angreifen, da die Flotte aufgrund der langen Anfahrt keinen AP mehr zur Verfügung hat.
Der Bodenkrieg auf Neuguinea galt lange als eingeschlafen, doch nun kommt erstmals seit langer Zeit Bewegung in die Sache: Australische Soldaten und US-Marines können gemeinsam das Vorfeld von Port Moresby freikämpfen. Leider ist es nicht möglich, die Position anschließend zu besetzen.
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Zur Verstärkung wird die 2. Marine-Division herangeführt. Die 1. RAAF muss jedoch im Gegenzug abgezogen werden, da der Nachschub sonst nicht für alle Einheiten ausreicht.
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Weitere Vorkommnisse: Das U-Boot Skipjack wird mittels Spezialisierung zum „Logistik-Experten“ aufgerüstet. Dadurch wird das Boot in die Lage versetzt, die doppelte Menge an Rationen an zu versorgende Landstreitkräfte auszugeben.
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Die USA haben über 700 PP angehäuft und können noch einen Flottenträger in Auftrag geben. Indienststellung: Januar 1945. Im Andenken an die gesunkene Saratoga wird der neue Träger denselben Namen erhalten.
Avarice1987
07.09.25, 11:17
Wird das Spiel noch weiterentwickelt oder ist es final? EIne deutsche Üb ersetzung gibt es nicht, oder?
Chat GPT sagt ja, es ist der Optimale Mittelweg zwischen Startegic Command Pacific und War in the Pacific Admirals Edition
Wird das Spiel noch weiterentwickelt oder ist es final? EIne deutsche Üb ersetzung gibt es nicht, oder?
Chat GPT sagt ja, es ist der Optimale Mittelweg zwischen Startegic Command Pacific und War in the Pacific Admirals Edition
Es gibt immer noch Updates, aber mittlerweile nur noch in größeren Abständen. Wir würden sagen, das Spiel ist ziemlich final. Weil WPP den von Euch angesprochenen Mittelweg darstellt, ist es auch unser Lieblingsspiel zum Pazifikkrieg. Wir haben aber inzwischen auch das aktuelle SC Pacific gespielt und müssen sagen, dass es ebenfalls ziemlich gut ist.
Berichtszeitraum: 01.08.1943 – 14.08.1943
Die Japaner haben offenbar beschlossen, zwischen den Schauplätzen hin und her zu wechseln: Nun taucht eine Gruppe aus vier leichten Trägern nördlich der Insel Nordirland auf und attackiert das sich auf Versorgungsfahrt befindliche U-Boot Skipjack.
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Thailand: Die Inder dringen entlang der Bahnlinie tiefer ins Landesinnere ein. Die vor Bangkok stehenden Amerikaner ruhen sich aus. Wir wollen die Stadt von allen Seiten einschließen. Dafür muss eine nördlich von Bangkok stehende feindliche Armee geworfen werden. Die einzige Kampfhandlung besteht in einem erfolglosen britischen Angriff auf die japanische Garnison in der Ortschaft Tavoy, welche ganz im Norden der malaiischen Halbinsel liegt.
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Die Garnison gerät an den Rand der Kapitulation, kann sich aber sammeln und standhalten (siehe Gefechtsbericht: „rallies and holds“).
Wir stellen fest, dass die Bahnlinien in den von den Alliierten beherrschten Teilen Thailands teilweise beschädigt wurden, was den Nachschubfluss beeinträchtigt. In den Reports gibt es zwar keine Hinweise darauf, aber es muss sich um die Arbeit von Saboteuren handeln.
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Thailand ist nicht einfach ein von Japan besetztes Gebiet, sondern offiziell ein Verbündeter des Kaiserreichs. Anscheinend betrachten nicht alle Thailänder die Alliierten als Befreier – was für Narren!
Zentralpazifik: Das unverdrossene III. Korps versucht sich in drei Sturmangriffen einmal mehr an der Niederwerfung der Garnison von Enewetak. Leider wurde in der letzten Runde die Hafenblockade unterbrochen, so dass der Gegner wenigstens kurzzeitig Gelegenheit hatte, Kräfte zu regenerieren.
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Südpazifik: Wir beabsichtigen, Neubritannien zu einem unsinkbaren Flugzeugträger auszubauen. Zu diesem Zweck sollen zwei Flugfelder auf der Insel angelegt werden. Eine Aufgabe für die Pioniere der 6. Marine-Division.
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Die Flugfelder werden von den verbündeten Briten zur Verfügung gestellt. Außerdem erhält Rabaul drei Flak-Batterien (weitere sollen folgen).
Die Luftabwehr hindert die japanischen Bomber in Lae (2. Luft-Division) jedoch nicht daran, dreist unsere in Rabaul einlaufende Flotte zu bombardieren.
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Immerhin zeigt die Flak eine gewisse Wirkung.
Das ist noch nicht alles: Die japanischen Träger greifen ebenfalls an. Das geht indes gehörig schief: Zwar erhält die USS Indiana einen Treffer, aber dafür verlieren die Japaner das Schlachtschiff Mutsu.
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Anmerkung zum weiteren Vorgehen: Australier und Amerikaner werden sich im Folgenden um die Eroberung von ganz Neuguinea bemühen. Die kleinen japanischen Stützpunkte Munda, Kavieng und Manus (siehe Bild) werden wir zumindest vorläufig ignorieren, da sie im Grunde keinerlei strategischen Wert für uns besitzen. Eine Einnahme wäre jederzeit möglich, kostet aber unnötig Zeit und Mühe.
Die japanische Einsatzgruppe wird durch landgestützte alliierte Flugzeuge bombardiert. Im Zuge dieser Aktion gelingt der VI. BG die Versenkung des leichten Trägers Hosho.
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Darüber hinaus wird der Schlachtkreuzer Hiei schwer beschädigt.
Weitere Vorkommnisse: Die USA stellen den Flottenträger Intrepid in Dienst.
Berichtszeitraum: 15.08.1943 – 28.08.1943
Die Sowjetunion erhält in Gestalt des 3. mechanisierten Korps ihre erste Einheit aus der Produktion. Im Oktober wird das 19. mechanisierte Korps folgen.
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Im obigen Bild sieht man im Südwesten Harbin, die Hauptstadt der von Japan okkupierten Mandschurei. Da es sich um ein Siegziel handelt, soll der Ort von den Sowjets in ferner Zukunft erobert werden. Viel Zeit wird dafür nicht bleiben, denn die Sowjets können im Spiel nur wenige Runden aktiv am Krieg teilnehmen.
Thailand: Der saisonal einsetzende Starkregen behindert alle Operationen. Die Alliierten sind damit beschäftigt, sich für die Offensive auf Bangkok in Position zu bringen.
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Zentralpazifik: Nach langem Ringen fällt Enewetak endlich in die Hände der Amerikaner. Das III. Korps, welches ein Fünftel seiner Mannstärke eingebüßt hat, steht mit 12% Bereitschaft am Rande der totalen Erschöpfung.
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Südpazifik: Über dem Bismarck-Archipel und Neuguinea herrscht ebenfalls Starkregen. General Blamey (Australian Command) geht in Port Moresby an Land.
Die noch auf Neubritannien verbliebenen Japaner stehen kurz vor dem Hungertod, da sie von jeglichem Nachschub abgeschnitten sind. Zeit für die Aufräumarbeiten. Die 5. SNLF wird überrannt.
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Berichtszeitraum: 29.08.1943 – 11.09.1943
Thailand: Die Garnison von Tavoy wird zerschlagen, so dass sich die Briten nun ungehindert auf den langen Marsch nach Singapur machen können.
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Eine japanische Armee, die den Mekong überquert hat, wird vorsichtshalber aus der Luft abgeriegelt. Auf der anderen Seite sieht es nicht so aus, als ob der Gegner ernsthaft die Absicht hätte, Thailand hinhaltend zu verteidigen.
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Im Nordosten haben die Chinesen ihre endgültige Aufstellung für den Angriff auf Haiphong abgeschlossen. Hier werden wir versuchen, die Garnison der Stadt durch einen Abnutzungskampf allmählich zu zermürben.
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Der Ring um Bangkok wird enger gezogen. Doch spontan lassen wir das mechanisierte US-Korps aus der Formation ausscheren, denn wir stellen bei genauerem Hinsehen überrascht fest, dass Saigon unverteidigt ist. Als schnelle Einheit sollte das 1. mechanisierte Korps Saigon trotz des Regens bald erreichen können.
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Die V. Bomber Group (strategisch) wird in Chittagong ausgeschifft. Diese Einheit werden wir später bei Bangkok stationieren, um den strategischen Bombenkrieg gegen Ziele auf Borneo und/oder Niederländisch-Indien zu eröffnen.
Indien erhält das VI. Korps als Verstärkung.
China: Dort geht es momentan relativ gemütlich zu. Die einzige Aktion unsererseits besteht in dem vergeblichen Versuch, eine schwache japanische Division im Mittelabschnitt zu zerschlagen.
Südpazifik: Auf Neubritannien wird das HQ der 8. Regionalarmee unter General Imamura vernichtet. Die Insel ist nunmehr feindfrei.
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Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf die aktuelle Bestandsliste der US-Navy: Diese verfügt im August/September 1943 über 11 Flottenträger, 5 leichte Träger, 13 Schlachtschiffe, 3 Kreuzer, 9 Zerstörer und 8 U-Boote. Ein weiterer Zerstörer wird noch in dieser Runde in Auftrag gegeben. Darüber hinaus befinden sich etliche Einheiten in der Produktion.
Der japanische Spieler kann aufgeben. Ohne seine Trägerflotte kann Japan nur noch abwarten, bis es sich geschlagen geben muss. Wären die Entfernungen wie in Europa, wäre Tokio innerhalb eines Spieljahres erobert.
Berichtszeitraum: 12.09.1943 – 25.09.1943
Eine sehr wichtige Nachricht für die USA: Die Probleme mit den Mark 14-Torpedos konnten endlich vollständig behoben werden. Einer Massenproduktion von U-Booten steht nun nichts mehr im Wege. Außerdem erhalten die USA die Verbesserung Marineflieger 1943.
General Fa-Kuei Chang kann seine Kampferfahrung auf den beachtlichen Wert von 7 steigern. Chang ist übrigens Kommandeur der besonders bedeutsamen Changsha-Front.
Die Aufwertung des Generals erfolgt aufgrund seiner erfolgreichen Abwehrbemühungen während der japanischen Spielphase: Der 16. Armee gelingt es unter Changs Führung, vier Angriffswellen des Gegners zurückzuschlagen.
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Thailand: Weiterhin schlechtes Wetter. Das 1. mechanisierte US-Korps nähert sich Saigon und kann die Stadt fast erreichen. Die japanische Armee im Vorfeld von Bangkok ist nun von fünf alliierten Korps umringt, die sich auf den Angriff vorbereiten.
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Es gibt eine spontane Abänderung des Plans: Die Briten werden sich vorerst doch noch am Thailand-Feldzug beteiligen. Wir brauchen ihre Artillerie zur Eroberung der Stadt.
Indien erhält eine taktische Luftgruppe aus der Produktion. Diese wird in Thailand stationiert, so dass sie Haiphong erreichen und die Chinesen unterstützen kann. Das britische XI. Korps wird per Spezialisierung in den Elite-Status erhoben.
China: Wir sind dort noch für unabsehbare Zeit auf lokale Aktionen beschränkt. Doch solange Changsha gehalten werden kann, darf man nicht unzufrieden sein. Im Mittelabschnitt wird eine japanische Division zum Rückzug gezwungen.
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Südpazifik: Nach wie vor liegt eine Regenfront über der ganzen Region. Die 2. Marine-Division auf Neuguinea wird mit Artillerie ausgerüstet.
Zentralpazifik: Die VII. Bombergruppe (Marine) erreicht den neuen US-Stützpunkt Enewetak. Die nächste militärische Operation auf diesem Schauplatz wird in der Einnahme von Kwajalein (Marschall-Inseln) bestehen. Eigentlich ist diese Insel nicht sonderlich interessant, aber sie gehört zu den Siegzielen in diesem Szenario. Im Hafen von Enewetak liegen momentan acht Träger und zwölf Begleitschiffe vor Anker.
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Berichtszeitraum: 26.09.1943 – 09.10.1943
Folgende technologische Fortschritte sind zu verzeichnen: Trägerschiffe 1943 für das Vereinigte Königreich, Infanterie 1943 und große Kriegsschiffe 1942 für die Vereinigten Staaten.
Japans Nachrichtendienst ändert erneut seine Verschlüsselung.
Thailand: Die japanische Armee vor Bangkok wird im ersten Anlauf zerschlagen, so dass die Alliierten bis zur Standgrenze vorrücken können.
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Bei vorbereitenden Luftschlägen kommt es zu erbitterten Duellen zwischen indischen und japanischen Jagdflugzeugen. Die indischen Jäger sind dank der Eigenschaft Fliegerass überlegen und fügen ihren Gegnern starke Verluste zu.
Die neuen indischen Bomber sind bei ihrem ersten Einsatz außergewöhnlich erfolgreich und können den Verteidigern von Haiphong drei Stärkepunkte abnehmen.
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Das ist die Gelegenheit für den ersten Ansturm der Chinesen. Wir hämmern fünf Gefechtsrunden lang auf den Gegner ein, brechen aber erwartungsgemäß nicht durch.
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Die Verteidiger werden stark durch das Gelände begünstigt, da die Chinesen über den Hong angreifen müssen.
Was uns übrigens verwundert: Die Japaner werden von General Imamura angeführt, dessen HQ wir jüngst auf Neubritannien zerschlagen haben. Wir waren davon ausgegangen, dass der General mitsamt seinen Soldaten gefallen ist.
China: Da sich das Wetter gebessert hat, registrieren wir wieder stärkere Gefechtstätigkeit. Der Gegner tritt an mehreren Stellen an, ohne jedoch nennenswerte Erfolge zu verzeichnen. Im Gegenzug kann die 14. japanische Division überrannt werden.
Südpazifik und Ozeanien: Australien erhält in Gestalt der 3. RAAF eine eigene taktische Bombergruppe. Diese kann von ihrem Standort aus (nordwestlich von Cairns) in die Kämpfe auf Neuguinea eingreifen.
Wir spendieren der australischen Marine-Division den Elite-Status. Diese Einheit soll bald auf Papua-Neuguinea Verwendung finden und das dortige australische Korps ablösen.
Auf Neubritannien wird das zweite Flugfeld fertiggestellt, so dass wir die VI. BG auf die Insel verlegen können.
Berichtszeitraum: 10.10.1943 – 23.10.1943
In Thailand erzielen die Alliierten weitere Fortschritte. Briten und Inder vernichten die japanische 31. Armee. Daraufhin fällt eine kleine Produktionsstätte im östlichen Landesteil in unsere Hände.
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Bangkok kann erstaunlich leicht genommen werden. Die königlich-thailändische Armee erweist sich als nicht sonderlich standfest und ergibt sich nach kurzem Kampf.
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Eine wichtige Etappe ist geschafft. Mit Bangkok besitzen wir nicht nur eine solide Nachschubgrundlage für Indochina, sondern auch einen Großhafen mit direktem Zugang zum chinesischen Meer.
Die Chinesen rennen erneut gegen die Befestigungen von Haiphong an. Das ist verlustreich, aber das Konzept lautet Abnutzung.
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Außerdem eröffnen die Alliierten den strategischen Bombenkrieg. Haiphong ist das erste Ziel zur Erprobung der V. US-Bombergruppe.
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Die Schäden sind allerdings nicht übermäßig und werden mit der Zeit repariert.
Die Situation im Überblick:
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Amerikaner und Inder sind mittlerweile entlang der Küste vorgestoßen und haben die kleine Hafenstadt Cam Ranh eingenommen. Die Briten beginnen ihrem Vormarsch auf der malaiischen Halbinsel. Saigon wurde von einer indischen Division belegt.
Südpazifik: General MacArthur richtet seinen Gefechtsstand auf Neubritannien ein. Die beiden Marine-Divisionen befinden sich gerade noch in Kommandoreichweite.
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Auf Neuguinea beginnt nun die alliierte Offensive zur vollständigen Rückgewinnung der Insel. Wir verfügen über massive Luftunterstützung durch australische und amerikanische Bomber. Die SNLF-Division Maizuru wird zuerst bombardiert, dann von der 2. Marine-Division attackiert.
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Die Ausfälle auf amerikanischer Seite sind insgesamt beträchtlich, aber auch hier verfolgen wir eine Strategie der Abnutzung. Die bereits jetzt spürbare personelle und materielle Überlegenheit der Alliierten wird den Ausschlag geben.
Zentralpazifik: Parallel wird ein Landungsunternehmen auf Kwajalein durchgeführt. Unsere Invasionsflotte gerät bei der Anfahrt unter Beschuss von Seiten feindlicher Flugzeuge. Auch diesmal bleiben unsere Schiffe – und vor allem der Truppentransport – unbeschädigt.
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Diese Landung wird nicht zu einer langwierigen und blutigen Angelegenheit werden, denn das III. Korps ist in der Lage, die Verteidiger noch in der laufenden Runde zur Aufgabe zu bewegen.
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TheBlackSwan
14.09.25, 21:23
Warum nutzt ihr die Chinesen gegen Haiphong ab, wenn die Westalliierten doch ohnehin schon in dem Bereich gewonnen haben? Gibt es für die Chinesen nichts anderes zu tun?
Warum nutzt ihr die Chinesen gegen Haiphong ab, wenn die Westalliierten doch ohnehin schon in dem Bereich gewonnen haben? Gibt es für die Chinesen nichts anderes zu tun?
Die Westalliierten brauchen aber noch eine ganze Weile, um Haiphong zu erreichen. Warum darauf warten, wenn die Chinesen schon da sind und die notwendigen Kräfte entbehren können? Je früher wir ein Siegziel erobern, desto mehr Punkte bringt es uns...
Longstreet
22.09.25, 22:39
Das Spiel ist aktuell bei Steam mit einem ordentlichen Rabatt versehen. Dank des AARs haben wir zugeschlagen.
Top! Wenn Ihr das Franchise feiert, werdet Ihr es garantiert nicht bereuen.
Berichtszeitraum: 24.10.1943 – 06.11.1943
Ereignisse zu Rundenbeginn: Die Alliierten nehmen die formelle Kapitulation Thailands entgegen.
Das V. Korps erreicht als erste britische Einheit die Grenze zu Malaya, das zur damaligen Zeit unter der Bezeichnung Britisch-Malaya eine englische Kolonie darstellte.
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Indochina: Haiphong liegt unter schwerem Beschuss durch indische Bomber. Außerdem greifen die Chinesen unermüdlich zu Lande an. Der Kampfwert der japanischen Verteidiger fällt (zumindest vorläufig) auf null, so dass wir mit einer zeitnahen Einnahme der Stadt rechnen dürfen.
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Der Schauplatz im Gesamtüberblick: Die Amerikaner haben die Küstenstadt Quang Ngai besetzt und befinden sich auf dem Vormarsch nach Norden. Die Hauptmasse der Inder bewegt sich noch durch Thailand. Der Gegner hat weite Landesteile bereits aufgegeben und konzentriert seine Verbände im Norden Indochinas.
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Papua-Neuguinea: Nach massiven Luftangriffen wird die SNLF-Division Maizuru von den US-Marines zurückgeworfen. Aufgrund des Geländegewinns können die Australier direkt in die Frontlinie aufrücken. Anschließende Attacken richten sich gegen die 61. SNLF.
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Weitere Vorkommnisse: Sowjetrussland erhält das 19. mechanisierte Korps, während die australische Armee mit dem I. Infanterie-Korps verstärkt werden kann. Ein Versuch, den japanischen Code zu knacken, wird von der gegnerischen Abwehr vereitelt.
Berichtszeitraum: 07.11.1943 – 20.11.1943
Nennenswerte Nachschubmengen für Haiphong werden von amerikanischen U-Booten vernichtet. Das dürfte den Gegner beeinträchtigen, denn Haiphong ist in Indochina die einzig noch verbleibende Versorgungsbasis für die Japaner.
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Den Chinesen gelingt es trotz starker Luftunterstützung durch die Westalliierten allerdings immer noch nicht, die Stadt zu erobern.
Die Briten besetzen Kota Bharu. Das nächste Ziel auf dem Weg nach Singapur ist Kuala Lumpur. Nördlich dieser Stadt liegt auch ein strategisch bedeutsames Ressourcenfeld, dessen Rückeroberung den Briten 20 zusätzliche PP pro Runde verschaffen würde.
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Papua-Neuguinea: Australier und Amerikaner erzielen Fortschritte. Die Division Maizuru kann endgültig ausgeschaltet werden.
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Außerdem führen die Amerikaner eine Landung bei Jayapura (West-Papua) durch. Auch dies ist ein Siegziel, dass wir unter unsere Kontrolle bringen müssen. Da gleich zwei gegnerische Einheiten direkt an unseren Landungsabschnitt angrenzen, geht das Ganze nicht ohne Verluste über die Bühne: Das X. Korps verliert schon am Strand drei Stärkepunkte.
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Ein erster Versuch zur Einnahme von Jayapura wird von den Verteidigern abgewiesen. Auch hierbei verzeichnen die Amerikaner starke Ausfälle.
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Berichtszeitraum: 21.11.1943 – 04.12.1943
Die Briten liegen vor Kuala Lumpur und beginnen ihre Offensive auf die Stadt. Zur Unterstützung wird die 2. IAF nach Kota Bharu verlegt.
Indochina: Die Nationalchinesen unter Chiang Kai-shek schaffen den ersehnten Durchbruch und kämpfen Haiphong frei!
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Die starke japanische Armee in der Nähe verhält sich übrigens durchgehend untätig. Wenn die Japaner Haiphong nicht zurückerobern, – und wir vermuten, dass sie das nicht versuchen werden – so ist dies aufgrund fehlenden Nachschubs das Todesurteil für alle Feindeinheiten auf dem Schauplatz.
Schwere Kämpfe auf Neuguinea: Australier und Amerikaner rennen fünfmal gegen die 61. SNLF an. Der Gegner hält stand, allerdings um den Preis hoher Verluste.
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Ein wichtiger Erfolg im Nordwesten der Insel: Mit starker Feuerunterstützung durch die Flotte gelingt es dem X. Korps, die Garnison von Jayapura aus ihrer Stellung zu werfen.
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Vorrangiges Ziel der Offensive in Papua-Neuguinea ist der wichtige japanische Stützpunkt Lae. Eine kleine Überwasserflotte beginnt mit der Blockade des Hafens.
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Berichtszeitraum: 05.12.1943 – 18.12.1943
Die US-Militärforschung erreicht Langstrecken-U-Boote 1943
Die japanische Marine erscheint mit sechs Flugzeugträgern nördlich von Neuguinea und wird dabei von unseren U-Booten (erfolglos) abgefangen.
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Die Hiyo scheint im Augenblick der einzige schwere Träger des Gegners zu sein.
Die Briten überrennen die japanische 33. Division und erobern Kuala Lumpur. General Wavell kann im Zuge dieser Ereignisse seine Kampferfahrung auf den Wert 7 erhöhen. Singapur ist nicht mehr fern.
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Durch die Eroberungen der letzten Monate konnten die Alliierten den Japanern einige Produktionsstätten entreißen und in ihre Dienste stellen. Davon profitieren vor allem die Briten, welche nun immerhin 135 PP pro Runde erwirtschaften.
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Da es den Briten an der Logistik zur Aufstellung von Land- und Lufteinheiten gebricht, müssen sie auf die Produktion von Schiffen ausweichen. Das ist aber auch nicht schlecht. Wir geben sogleich einen Kreuzer für die Royal Navy in Auftrag.
Die in Indochina abgeschnittenen Japaner werden nun von Runde zu Runde schwächer. Briten und Inder wollen aber nicht einfach nur abwarten, sondern die Sache aktiv angehen. Die japanische 21. Armee wird in die Flucht geschlagen. Dabei steigert General Irwin seine Kampferfahrung auf Stufe 6.
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Parallel beginnen wir damit, alliierte Einheiten per Eisenbahn auf burmesisches Gebiet zu verfrachten. Einerseits benötigen wir nicht mehr so viele Einheiten in Indochina, andererseits müssen wir dort auf ausreichende Versorgung Acht geben.
Die strategischen Bomber der V. BG verlegen nach Bangkok, um künftig Ölfelder auf Borneo angreifen zu können. Ein weiteres Geschwader strategischer Bomber wird in Auftrag gegeben.
Unsere beiden US-Trägerflotten vor Neuguinea weisen nur noch geringe Bereitschaft auf und werden in den Hafen von Rabaul beordert. Wir greifen die japanische Marine stattdessen mit U-Booten an, doch diese können den Gegner nicht aufspüren.
Die 61. SNLF wird geschlagen und auf Lae zurückgeworfen.
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Die Alliierten rücken daraufhin bis an den Ort heran, können die japanischen Marine-Soldaten jedoch nicht von dort vertreiben.
Wir lassen nun als Köder für die kaiserliche Marine einen kleinen Trägerverband mit hoher Bereitschaft vor Lae kreuzen. Falls die Japaner tatsächlich angelockt werden, geraten sie in den Einzugsbereich unserer landgestützten Bomber auf Neubritannien.
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Da wir in Papua-Neuguinea ein Flugfeld südöstlich von Lae besetzt haben, können wir außerdem die III. BG als zusätzliche Unterstützung auf die Insel verlegen.
TheBlackSwan
28.09.25, 01:31
Können alliierte Truppen beliebig in China eingesetzt werden?
Dass die Einnahme Haiphong die japanischen Truppen abschneidet, war uns nicht klar. So ergibt der Ansturm dagegen natürlich Sinn!
Sieht so aus, als ob ihr jetzt in der "Kollapsphase" für Japan angekommen seid, ab der das Verlustverhältnis für die Japaner schlechter wird und sie schnell Gebiet verlieren. Könntet ihr mal eine Übersichtskarte posten?
Können alliierte Truppen beliebig in China eingesetzt werden?
Nein, das ist nicht möglich. Das hattet Ihr übrigens schon einmal gefragt (vgl. Post 81). :)
Sieht so aus, als ob ihr jetzt in der "Kollapsphase" für Japan angekommen seid, ab der das Verlustverhältnis für die Japaner schlechter wird und sie schnell Gebiet verlieren. Könntet ihr mal eine Übersichtskarte posten?
Leider können wir nicht mit einer Karte der aktuellen Situation dienen, da wir im Spiel schon deutlich weiter sind als im AAR.
Wir bewundern weiterhin, mit welcher Akribie und Ausdauer Ihr Eure AAR schreibt. Wir verneigen Uns vor so viel Können.
Berichtszeitraum: 19.12.1943 – 01.01.1944
Die sowjetische Forschung erreicht Nahunterstützung 1944 (Bomber) und eilt damit der Zeit voraus.
Mit gewisser Empörung müssen wir feststellen, dass auch nach der Kapitulation Thailands Saboteure im Land aktiv sind.
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Die Leute müssen etwas missverstanden haben: Ihr Land ist weit davon entfernt, besetzt zu sein. Es gewährt den Alliierten lediglich Durchmarsch- und Benutzungsrechte.
Die letzte vor Singapur liegende japanische Einheit ist ein einsames HQ unter General Genzo Yanagida. Da Hauptquartiere gute Defensivfähigkeiten besitzen, können die Briten den Feind nicht direkt werfen.
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Indochina: Die Zerschlagung der japanischen Kräfte auf diesem Schauplatz ist in vollem Gange. Die Aufgabe wird vollständig von den Indern übernommen. Die Amerikaner haben wir inzwischen komplett nach Burma zurückverlegt, wo sie weiterer Verwendung harren.
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Papua-Neuguinea: Auch hier kennen die Alliierten nur eine Richtung, nämlich „vorwärts!“. Die 61. SNLF wird vernichtet und Lae daraufhin von australischen Marine-Infanteristen besetzt.
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Die 24. Division wird aus dem X. Korps ausgegliedert, damit wir Wewak angreifen können, ohne Jayapura preisgeben zu müssen (eine japanische Division drückt sich noch in West-Papua herum).
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Wir können mit Zufriedenheit auf das nun abgelaufene Kriegsjahr 1943 zurückblicken: Rangun, Saigon, Rabaul, Haiphong, Jayapura, Kwajalein und Lae sind in die Hände der kombinierten alliierten Streitkräfte gefallen. Als Minimalforderung hatten wir die Eroberung von drei Siegzielen postuliert. Die Erwartungen konnten also deutlich übertroffen werden.
Berichtszeitraum: 02.01.1944 – 15.01.1944
Die amerikanische U-Boot-Flotte kann mit vier versenkten Frachtern ihren ersten nennenswerten Erfolg vorweisen.
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Das amerikanische U-Boot-Programm ist inzwischen angelaufen, so dass sich bereits mehrere Einheiten im Bau befinden. Anvisiert ist eine Größenordnung von ca. 20 Booten.
Die Briten zerschlagen das japanische HQ und rücken an Singapur heran. Die Stadt wird von der japanischen 5. Division verteidigt. Außerdem stellen wir fest, dass sich die gegnerische Trägerflotte im Hafen von Singapur aufhält.
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Wir lassen den Hafen von der britischen und indischen Luftwaffe bombardieren. Wir haben Glück, denn der 2. IAF gelingt die Versenkung des leichten Trägers Ryuho.
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Indochina: Die Inder nähern sich Haiphong und drängen die ausgehungerten Japaner weiter zurück.
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Am liebsten würden wir westalliierte Flugzeuge in Haiphong stationieren, da aber die Chinesen nicht-kooperativ sind, dürfen westalliierte Einheiten kein chinesisch beherrschtes Gebiet betreten. Es gibt jedoch bei der Ortschaft Vinh ein Flugfeld unter indischer Kontrolle. Ein zweites Flugfeld werden wir durch Pioniere errichten lassen.
Papua-Neuguinea: Die Japaner finden sich im Raum Wewak zusammengedrängt. Ein US-Trägerverband blockiert den Hafen, um den Nachschub für den Gegner zu unterbinden.
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Berichtszeitraum: 16.01.1944 – 29.01.1944
Die USA erhalten das Attribut „Dschungelkämpfer“. Großbritannien erforscht Marineflieger1943 und die Sowjetunion Durchbruch 1943.
Die Besatzung von Singapur kann der Angriffskraft zweier britischer Korps nicht widerstehen und kapituliert nach kurzem Gefecht.
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In Indochina wird die japanische 23. Armee überrannt, während es ihre Kameraden von der 31. Armee bevorzugen, in Gefangenschaft zu gehen.
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Die 3. IAF verlegt auf das Flugfeld bei Vinh.
Südpazifik: Die japanische Flotte erscheint mit ihren verbleibenden Trägern und relativ starkem Geleitschutz nördlich von Neuguinea.
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Amerikanische Flugzeuge steigen auf. Bei ihrem Anflug kann die III. BG den Kreuzer Aoba versenken. Die IV. BG hat hingegen keinen Erfolg. Die Attacken der 2. RAAF bleiben ebenfalls ergebnislos.
Dann kommt unsere vor Wewak kreuzende Task Force zum Zuge. Jedoch gelingt es lediglich, einen japanischen Zerstörer auszuschalten. Der Flottenträger Hiyo sowie der Schlachtkreuzer Kongo erleiden moderate Schäden. Auf amerikanischer Seite muss der Begleitträger Cowpens einen Treffer einstecken.
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Aus Enewetak kommend, erreicht ein zweiter US-Trägerverband den Schauplatz des Geschehens. Die bereits angeschlagene Hiyo wird auf den Meeresgrund geschickt. Zudem erleiden die japanischen Trägerflugzeuge schwere Verluste im Luftkampf und durch Flak-Beschuss. Von der USS Enterprise werden schwere Schäden gemeldet.
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Nachdem die USS Cowpens ihren Verband verlassen hat, um sich zur Reparatur nach Rabaul zu begeben, greifen wir mit dem übrigen AP noch einmal an. Der Schlachtkreuzer Kirishima wird stark in Mitleidenschaft gezogen, aber nicht versenkt.
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Auf Neuguinea wird zu Lande weiterhin schwer gefochten. Mehrere Versuche des X. Korps, Wewak im Sturm zu nehmen, werden vom Gegner zurückgewiesen.
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Auch nordwestlich von Lae gibt es für die alliierten Bodentruppen kein Durchkommen. Da sich MacArthur nicht mehr in Reichweite befindet, hat der Australier Blamey das Kommando über die Verbündeten übernommen.
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Berichtszeitraum: 30.01.1944 – 12.02.1944
Ereignisse zu Rundenbeginn: Die Forschung des Vereinigten Königreichs erreicht Kriegsschiffe 1943. Zwei japanische Frachter werden von U-Booten versenkt.
Hier sehen wir ein Beispiel dafür, dass es bei Fliegerangriffen auf feindliche Versorgungslinien zu Luftkämpfen kommen kann:
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Die 1. IAF wird beim Anflug auf einen Nachschubkonvoi von japanischen Jägern abgefangen, behält aber im Duell die Oberhand. Allerdings werden keine Nachschubpunkte zerstört.
Indochina: Zwei durch Hunger geschwächte Feindeinheiten werden von den Indern und Chinesen überrannt. Es sind jetzt nur noch das HQ von General Imamura und die Garnison von Lao Cai übrig.
Die Pioniere des X. britischen Korps legen bei Singapur ein Flugfeld an, so dass dort indische Sturzkampfbomber stationiert werden können.
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Weitere Vorkommnisse in Südostasien: Die britische Flotte erhält das Schlachtschiff Queen Elizabeth als Verstärkung.
Südpazifik: Die Schlacht um Neuguinea geht in ihre Endphase. Zwei japanische Divisionen werden zerschlagen. Im Verlauf dieser Kämpfe können die Amerikaner Wewak befreien. Damit verliert der Feind seine letzte Nachschubbasis im nördlichen Teil der Insel.
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Wir haben es bisher nicht erwähnt, aber die amerikanische Luftwaffe hat mittlerweile mit dem strategischen Bombardement japanischer Ölförderanlagen auf Borneo begonnen.
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Berichtszeitraum: 13.02.1944 – 26.02.1944
Wichtige Forschungsdurchbrüche für die USA: Strategisches Bombardement 1944 und Flugzeugträger 1944.
Die verbesserte Leistungsfähigkeit sowie auch die steigende Anzahl der amerikanischen U-Boote machen sich allmählich bemerkbar: In dieser Runde können sechs feindliche Handelsschiffe erfolgreich torpediert werden.
Indochina: Die chinesische 32. Armee zerschlägt die Garnison von Lao Cai. Die japanischen Streitkräfte auf diesem Schauplatz hören somit praktisch auf zu existieren. Nur das HQ von General Imamura irrt noch irgendwo im Dschungel umher.
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Die vom nördlichen Indochina aus operierende 3. IAF bombardiert die japanische Flotte im Hafen von Kanton. Hierbei wird der Schlachtkreuzer Kongo beschädigt.
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China kann sein Heer mit der in dieser Runde aufgestellten 3. Reserve-Armee vergrößern. Auch die Kommunisten unter Mao sind jetzt endlich in der Lage, eine neue Einheit in Auftrag zu geben.
Zentralpazifik: Die Invasion der Marianen läuft an. Geplant ist die Wegnahme von Saipan (inzwischen vom Feind zum Hafen der Stufe 5 ausgebaut) und von Guam, das ein Außenterritorium der Vereinigten Staaten ist und auch ein Siegziel in diesem Szenario darstellt.
Per COMINT decken wir einen aus neun Einheiten bestehenden japanischen Flottenverband bei Saipan auf. Diese Schiffe können uns aber nicht abfangen, da sie im Hafen liegen.
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Die Landung auf Saipan wird vom III. US-Korps durchgeführt. Die Invasionsflotte besteht aus sechs Flugzeugträgern und elf Begleiteinheiten.
Die Operation geht ohne nennenswerte Probleme von statten. Die japanische Garnison kann nach der zweiten Gefechtsrunde zur Aufgabe bewegt werden.
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Berichtszeitraum: 27.02.1944 – 11.03.1944
Großbritannien erhält die Ausrüstung Assault 1944
Indochina: Das japanische HQ scheint im Dschungel verhungert zu sein. Damit endet der Feldzug der westlichen Alliierten auf dem asiatischen Festland. Eine Landung auf den Hauptinseln Niederländisch-Indiens wäre nun die nächstliegende Option, allerdings brauchen wir dafür die Verstärkungen für die britische Marine, welche erst Ende 1944 in größerer Zahl zu erwarten sind. Wir sind uns aber unschlüssig, ob wir dieses Unternehmen überhaupt durchführen sollen. Rein spieltechnisch gesehen, ist es eigentlich unnötig, da es weder auf Sumatra noch auf Java Siegziele zu holen gibt.
Auf Neuguinea steht der japanische Widerstand kurz vor seinem Verlöschen. Bei Wewak legen zwei feindliche Divisionen ihre Waffen nieder. Damit verbleibt lediglich eine feindliche Infanterie bei Milne Bay am äußersten östlichen Zipfel der Insel. Darüber hinaus steht hier noch ein japanisches Fliegerkorps, das der Gegner vermutlich früher oder später verlegen wird. Eine Einsatzgruppe mit sechs Trägern nimmt die Blockade des Hafens auf.
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Von Westen her befindet sich eine australische Division im Anmarsch, die sich des Gegners annehmen soll.
Zentralpazifik: Die amerikanischen U-Boote feiern ihren ersten nennenswerten Erfolg im Einsatz gegen Kriegsschiffe und versenken den Schlachtkreuzer Hiei sowie einen Zerstörer.
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Die vernichteten Einheiten gehörten zu der in Saipan liegenden Flotte, welche aber angesichts der anrückenden Amerikaner den Hafen fluchtartig verlassen musste.
Berichtszeitraum: 12.03.1944 – 25.03.1944
Die USA erhalten die Errungenschaft Amphibische Operationen 1942. Japan ändert wieder einmal seine Verschlüsselung.
Da sich nun Saipan unter alliierter Kontrolle befindet, können wir den strategischen Bombenkrieg gegen die japanischen Hauptinseln in Erwägung zu ziehen. Die großen Industriezentren, und besonders stark Tokio, werden allerdings von Flugabwehr geschützt.
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Darüber haben die Japaner einige Fliegerkorps (vermutlich Abfangjäger) stationiert, so dass wir mit erheblichen Verlusten rechnen müssen. Wir werden zumindest einen Versuch riskieren. Vorerst verlegen wir jedoch taktische Bomber nach Saipan, da wir diese zur Unterstützung der bald beginnenden Landung auf Guam einsetzen wollen.
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Auf Guam befindet sich eine Küstenbatterie, deren Überwindung möglicherweise nicht ganz einfach wird.
Diese Runde ist sehr ereignisarm. Es gibt einige Verlegungen und Truppentransporte, die nicht unbedingt erwähnt werden müssen. Die Amerikaner bombardieren Palembang auf Sumatra. Dies ist die ergiebigste Ölquelle in japanischer Hand.
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Werfen wir abschließend einen kurzen Blick auf die bisherigen Gesamtverluste der Kriegsparteien (in Stärkepunkten):
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Ihr seid schön massiv überlegen, sehr gut!
Ihr zeigt sehr schön die Stärken dieses Spielsystems über dem des zugänglicheren SC Konzepts. Die KI hat gegen so kompetente menschliche Spieler wie Euch keinerlei Chancen. Sehr gut.
Berichtszeitraum: 26.03.1944 – 08.04.1944
Die UdSSR erhält Abfangjäger 1944 und Nationalchina Infanterie (Assault) 1943. Ein wichtiger Fortschritt für China, jedoch wird es praktisch ewig dauern, alle Armeen auf diesen Stand aufzurüsten.
Indochina: Indische Pioniere bauen nordwestlich von Vinh ein zweites Flugfeld, so dass die Präsenz westalliierter Flugzeuge in dieser Region erhöht werden kann.
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Verstärkungen für die Royal Navy treffen ein: der Flottenträger Illustrious sowie die Schlachtschiffe Valiant und Renown. Diese Einheiten werden in zwei Runden Ceylon erreichen.
Zentralpazifik: Die XIII. Bomber Group (Nahunterstützung) wird in Saipan ausgeschifft. Von Rabaul kommend nähert sich eine Invasionsflotte aus sechs Trägern und mehreren Schlachtschiffen der Küste von Guam. Im Verband befindet sich ein amphibischer Transport mit der 3. Marine-Division an Bord. Die Landung kann aber erst in der nächsten Runde durchgeführt werden.
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Die 3. IAF bombardiert Industrieanlagen in Kanton. Eigentlich eignen sich taktische Bomber nur bedingt für den Einsatz gegen strategische Ziele, aber die Inder haben nichts Besseres zu tun.
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Man sieht im Bild auch, dass die japanischen Armeen entlang der Changsha-Front eine beachtliche Kampfstärke erreicht haben. Wir beobachten diese Entwicklung schon seit einiger Zeit mit Argwohn.
Berichtszeitraum: 09.04.1944 – 22.04.1944
Der Rundenbericht vermeldet Gefechte zur See: Das Schlachtschiff Colorado und ein Zerstörer gehen verloren. Die Gegenseite büßt ebenfalls eine Zerstörergruppe ein. Ort des Geschehens ist der Zentralpazifik.
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Unsere Invasionsflotte vor Guam wird in ein Überwassergefecht verwickelt. Die Japaner führen vier Geleitträger sowie mehrere schwere Einheiten in die Schlacht.
Trotz geringer Bereitschaft lassen wir die XIII. BG angreifen. Die Resultate sind erwartungsgemäß mager, aber immerhin kann der Schlachtkreuzer Haruna beschädigt werden.
Daraufhin torpediert ein Rudel amerikanischer U-Boote den feindlichen Trägerverband. Das überschwere Schlachtschiff Musashi trägt moderate Beschädigungen davon.
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Da die Invasionsflotte mit der Anlandung und Unterstützung der Infanterie beschäftigt ist, führen wir eine zweite Trägergruppe heran. Diese hat nach der Anfahrt noch einen AP für eine Attacke übrig.
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Das Schlachtschiff North Carolina wird getroffen. Erhebliche Verluste für die japanischen Trägerflugzeuge. Beschädigungen an einem leichten Träger und an der Kongo. Leider wird lediglich ein feindlicher Zerstörer versenkt.
Berichtszeitraum: 23.04.1944 – 06.05.1944
Technologische Fortschritte: Abfangjäger 1944 für Großbritannien und Commonwealth, Nahunterstützung 1944 für die USA.
China: Es tritt ein, was wir geahnt hatten, nämlich eine japanische Offensive im Raum Changsha. Die Chinesen werden an zwei Stellen zurückgeworfen.
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Die Japaner stehen nun mit drei Einheiten direkt vor Changsha. Was uns nun aber wirklich verblüfft, ist die Tatsache, dass die gegnerischen Truppen von General Imamura geführt werden. Der Mann sollte schon zweimal gefallen sein! Es ist aber auch möglich, dass Offiziere unter Umständen in den Pool zurückkehren, wenn ihr HQ vernichtet wird. Aus eigener Erfahrung können wir das jedoch nicht bestätigen.
In China entbrennen nun Kämpfe, die man in dieser Härte bislang nicht gesehen hat. Wir nehmen hier vorweg, dass der Schauplatz für die nächsten Monate im Mittelpunkt des Interesses stehen wird.
Der gegnerische Durchbruch muss unbedingt bereinigt werden, denn der Verlust von Changsha wäre wegen der dortigen Produktion für die Chinesen eine echte Katastrophe. Wir attackieren die vor der Stadt stehende 13. Armee. Der Preis an Menschen und Material ist hoch, aber es bleibt kein anderer Weg, als die Kampfkraft des Gegners durch schonungslose Abnutzung zu verringern.
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Außerdem lassen wir die V. US-Bomberflotte und die Flying Tigers Abriegelungseinsätze fliegen. Aufgrund ihrer enormen Reichweite können uns die bei Bangkok stehenden strategischen Bomber wertvolle Unterstützung bieten.
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Die chinesische 11. Armee kann noch einmal antreten. Natürlich wird sie blutig abgewiesen, aber nur durch große Härte kann die Lage vielleicht stabilisiert werden.
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Zugleich starten Kommunisten und Nationalchinesen eine gemeinsame Offensive im hohen Norden und führen eine kombinierte Attacke mit drei Armeen. Die Ausfälle unter unseren Soldaten sind enorm, ohne dass der Feind geworfen werden kann.
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Wenn wir richtig gezählt haben, gehen hier in fünf Gefechtsrunden zwölf Stärkepunkte verloren. Die Aktion hat einen doppelten Sinn: Es handelt sich einerseits um einen Entlastungsangriff, der mit etwas Glück den Druck auf Changsha verringert, andererseits haben wir mittel- bis langfristig einen Vorstoß auf Peking im Blick – ein ehrgeiziger Plan, wie wir zugeben müssen. Ganz links im obigen Bild sieht man bei Lanchow eine neu aufgestellte kommunistische Armee, die unsere Truppen in diesem Abschnitt verstärken wird.
Südpazifik: Ein Kapitel dieses Krieges geht zu Ende. Die letzten Japaner auf Neuguinea ergeben sich der australischen 5. Division. Der Stützpunkt Milne Bay fällt in die Hände der Alliierten. Die endgültige Befreiung der Insel wird in den Hauptstädten der Verbündeten mit Befriedigung zur Kenntnis genommen.
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Zentralpazifik: Die Infanteristen der 3. Marine-Division rennen mit Unterstützung durch Luftwaffe und Flotte gegen die Küstenbatterien von Guam an. Wie erwartet ist das eine zähe Angelegenheit. Es gelingt jedoch, dem Gegner ohne eigene Verluste einige Stärkepunkte abzunehmen.
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Habt Ihr schon einmal als japanischer Spieler gewonnen? Wir können Uns kaum vorstellen, dass man gegen die mächtige alliierte Kriegsmaschine überhaupt Erfolg haben soll, wenn diese erst einmal ins Rollen kommt und fest entschlossen ist, den Japaner zügig und ohne Unterlass zu vernichten.
Habt Ihr schon einmal als japanischer Spieler gewonnen? Wir können Uns kaum vorstellen, dass man gegen die mächtige alliierte Kriegsmaschine überhaupt Erfolg haben soll, wenn diese erst einmal ins Rollen kommt und fest entschlossen ist, den Japaner zügig und ohne Unterlass zu vernichten.
Werter Arminius, gegen die KI gewinnt Ihr auch als Japaner. Das haben wir vor Jahren in unserem ersten AAR zu diesem Spiel gezeigt. Wie es gegen einen Menschen aussieht, können wir nicht sagen.
Berichtszeitraum: 07.05.1944 – 20.05.1944
Die Sowjetunion erhält Infanterie 1944.
Bei den Marianen kommt es in der japanischen Phase zu einem Schlagabtausch der Trägerflotten. Obgleich wir aufgrund des Modifikators „Hinterhalt“ im Vorteil sind, ist das Ergebnis ausgeglichen und auch nicht sonderlich dramatisch.
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Die Briten beginnen mit der Verlegung ihrer Infanterie-Korps nach Ceylon. Falls es zu einer Landung auf Sumatra oder Java kommt, werden wir den Großhafen von Colombo als Ausgangspunkt des Unternehmens verwenden.
Indien erhält die 4. IAF, welche auf dem neu angelegten Flugfeld in Indochina stationiert wird. In China bleibt es unerwartet ruhig. Die Abnutzung der Japaner scheint Wirkung zu zeigen.
Zentralpazifik: Die XIII. BG auf Saipan greift den japanischen Flottenverband an und kann einen Zerstörer versenken. Der leichte Träger Shoho kommt mit einem Treffer davon.
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Unsere U-Boote erbringen lediglich negative Resultate, nämlich Beschädigungen an der USS Pampano sowie an der USS Juno.
Es kommt noch schlimmer: Im Flottenduell verlieren wir den Träger Yorktown, eines der dienstältesten Schiffe in diesem Krieg.
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Dies ist übrigens erst der zweite Träger, der auf alliierter Seite aus dem Register gestrichen werden muss. Der japanische Schlachtkreuzer Kirishima wird bei diesem Gefecht mittelschwer beschädigt.
Es ist uns in dieser Runde kein Glück vergönnt. Eine eilig herangeführte zweite Task Force ist ebenfalls unfähig, die japanischen leichten Träger zu dezimieren. Allerdings büßt der Gegner relativ viele Trägerflugzeuge ein.
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Zu allem Überfluss kommen wir auch am Boden nicht von der Stelle: Die Verteidiger von Guam halten weiterhin stand.
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Berichtszeitraum: 21.05.1944 – 03.06.1944
Große Erfolge für die Alliierten im Handelskrieg: Es können neun feindliche Frachter versenkt werden, drei davon durch landgestützte Flugzeuge.
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Darüber hinaus gelingt es amerikanischen U-Booten, die japanische Versorgung an der Changsha-Front spürbar zu stören. Insgesamt werden 80 Nachschubpunkte für Kanton und Hongkong vernichtet.
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Der Gegner reagiert darauf, indem er nicht nur zwei Fliegerkorps, sondern auch den vor Chinas Küste patrouillierenden Flottenträger Taiho zur U-Boot-Bekämpfung einsetzt.
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Die Flying Tigers steigen zur Unterstützung der Verbündeten auf, erleiden aber schwere Verluste im Luftkampf (insgesamt gehen 7 Stärkepunkte verloren). Die Taiho wurde bislang nicht festgestellt, daher vermuten wir, dass sie erst jüngst in Dienst gestellt wurde.
Die Taiho liegt außerhalb der Reichweite unserer indischen Bomber, jedoch können diese zwei japanische Schiffe im Hafen von Kanton beschädigen (BC Haruna und BB Musashi).
Die Russen erhalten ein HQ aus der Produktion. Als Kommandeur wird General Meretskov eingesetzt.
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Zentralpazifik: Die japanische Flotte hat sich zurückgezogen. Die Küstenbatterie von Guam wird ausgeschaltet, so dass der Kampf um die Insel zu seinem Abschluss gelangt.
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Berichtszeitraum: 04.06.1944 – 17.06.1944
Die Kämpfe in China flammen wieder auf. Bei japanischen Angriffen auf die Changsha-Front wird die 33. Armee aus ihrer Stellung geworfen. Die aus der Luft abgeriegelte 16. Armee kann hingegen ihre Position halten.
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Der Nordabschnitt: Die Ortschaft Yenan, die wir vor kurzem vergeblich bestürmt haben, wurde vom Gegner geräumt. Wir sehen dies als Anlass, die begonnene Offensive fortzuführen. Mehrere chinesische Armeen überqueren den gelben Fluss. Auch etwas weiter südlich, bei Sian, rücken die Chinesen vor. Die japanische 19. Division wird zum Rückzug gezwungen.
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Generalissimus Chiang Kai-shek befindet sich inzwischen mit zwei Armeen auf dem Marsch gen Norden, um die chinesischen Offensivbemühungen in der Region zu unterstützen.
Auch vor Changsha treten wir zum Angriff an und werfen die exponierte 39. Division zurück, wodurch der Druck auf die Stadt verringert werden kann.
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Drei mit starken Kräften vorgetragene Attacken auf die japanische 11. Armee verlaufen für beide Seiten sehr verlustreich. Die Japaner weichen zwar nicht zurück, werden aber merklich geschwächt.
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Die US-Luftwaffe erhält zwei Fliegerkorps als Verstärkung. Amerikanische U-Boote versuchen sich an der Torpedierung des schweren Trägers Taiho, beschädigen aber lediglich einen Zerstörer.
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Weitere Vorkommnisse: Die USA nehmen eine Neuverschlüsselung ihrer Kommunikation vor.
ist es ein Problem das ihr 5CV + 1CVL oder 3CV + 3CVL ihn einen Stack habt gibst ein Malus dafür ?
TheBlackSwan
02.11.25, 12:40
Auf die Gefahr hin, das schon einmal gefragt zu haben: Gibt es irgendeine Modellierung für den Zusammenbruch der japanischen Wirtschaft?
Ihr seid ja einige Monate ahead of the curve, den Machtbereich der Japaner in zwei Teile zu zerschneiden. Und in Südasien auch deutlich erfolgreicher als historisch.
Geht Japan jetzt Mitte 1945 komplett das Öl aus?
SPannend zu sehen dass es auch mal kleinere Rückschläge gibt ;)
ist es ein Problem das ihr 5CV + 1CVL oder 3CV + 3CVL ihn einen Stack habt gibst ein Malus dafür ?
Es gibt keinen Malus im engeren Sinne, aber CV sind gegenüber CVL die stärkeren Einheiten, d.h. je mehr CV, desto besser. Es spielt aber auch die Bereitschaft der Einheiten eine sehr große Rolle. Eine Gruppe ausgeruhter CVL kann im Duell die besseren Ergebnisse erzielen, wenn der Feind zwar CV hat, diese aber nur eine geringe Bereitschaft aufweisen.
Auf die Gefahr hin, das schon einmal gefragt zu haben: Gibt es irgendeine Modellierung für den Zusammenbruch der japanischen Wirtschaft?
Ihr seid ja einige Monate ahead of the curve, den Machtbereich der Japaner in zwei Teile zu zerschneiden. Und in Südasien auch deutlich erfolgreicher als historisch.
Geht Japan jetzt Mitte 1945 komplett das Öl aus?
Wir meinen, dass Japan einige wenige Ölpunkte selbst produziert, aber im Wesentlichen ist Japan von den Einfuhren abhängig. Der Gegner müsste also Probleme bekommen, da wir inzwischen viele Frachtschiffe versenken. Hinzu kommen die von uns eroberten Produktionsanlagen.
Berichtszeitraum: 18.06.1944 – 01.07.1944
Die britische Forschung erreicht Nahunterstützung 1944.
Für unsere U-Boote vor der chinesischen Küste wird es langsam gefährlich. Der Gegner hat die Anzahl seiner Eskorten aufgestockt und greift zudem aus der Luft an. Die Seawolf und die Pike werden schwer beschädigt.
Die Briten ruhen sich auf Ceylon aus und akkumulieren dabei eine enorme Kampfstärke. Das V. und das XI. Korps dürften jetzt die schlagkräftigsten Einheiten auf dem gesamten pazifischen Schauplatz sein.
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China: Die japanische 11. Armee wird zurückgeworfen, so dass wir die geschlossene Frontlinie bei Changsha wiederherstellen können.
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Im Norden wird der Marsch in Richtung Peking fortgesetzt. Von Lanchow im Westen herkommend, schleppt sich die neu aufgestellte Armee der Kommunisten quälend langsam durch die Wüste. Die Alternative wäre das Gebirge, aber das geht auch nicht schneller. Die Räume sind weit, die Anzahl der verfügbaren Einheiten ist aber relativ gering. Ausreichender Flankenschutz stellt daher ein Problem dar.
Alles ruhig im Pazifik. Die Amerikaner bereiten ihre nächsten Aktionen vor. Gemäß des U-Boot-Programms treffen fortwährend neue Einheiten ein.
Berichtszeitraum: 02.07.1944 – 15.07.1944
Offenkundig befindet sich der japanische leichte Träger Shoho auf U-Boot-Jagd im chinesischen Meer. Die inzwischen bei Saigon stationierte britische 18. BG kann die Shoho in der gegnerischen Spielphase abfangen und schwer beschädigen.
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Die Geschichte endet mit einem Debakel für die Japaner: Unsere U-Boote schlagen zu und versenken die Shoho mitsamt der sie begleitenden Zerstörergruppe.
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China, genauer gesagt das nördliche China: Die Kommunisten isolieren eine japanische Armee, die ohnehin schon von ihrer Nachschublinie abgeschnitten ist.
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Die Nationalchinesen bewegen sich weiter gen Osten und überrennen auf ihrem Vormarsch eine feindliche Division.
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Zum besseren Verständnis der Vorgänge zeigen wir einmal die Nachschubsituation:
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Wir profitieren von zwei Bahnlinien, die mit Städten in unserem Hinterland verbunden sind, so dass wir auf ihnen durchgehend den maximalen Nachschubwert von 9 erhalten. Auch in den umliegenden Hexfeldern ist die Versorgungslage noch immer komfortabel. Daher erfolgt der Vormarsch logischerweise entlang dieser beiden Verkehrsadern.
Man sieht auf dem Bild auch sehr schön die vorhandenen Ressourcen sowie die Großhäfen an der Küste. Südlich von Peking haben wir eine Produktionsstätte der Stufe 10 fast erreicht. Peking selbst gewährt 15 PP pro Runde.
Besagte Produktionsstätte südlich von Peking wird noch in dieser Runde durch die Soldaten der 27. Armee und der 3. Reserve-Armee vom Feind befreit. Das bringt in Zukunft +10 PP für Nationalchina.
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Generalissimus Chiang Kai-shek spürt den Aufwind und sieht den Augenblick gekommen, die strategische Initiative an sich zu reißen. Die Chinesen gehen auch an den anderen Fronten in die Offensive über!
Im Mittelabschnitt wird die exponiert stehende japanische 29. Armee in die Mangel genommen, freilich um den Preis schrecklicher Verluste. Aber China kann ganz einfach seine Menschenmassen in die Waagschale werfen.
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Bei Changsha wird eine feindliche Division zurückgeworfen und die Stadt weiter entlastet.
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Weil wir das bisher nicht gezeigt haben, blenden wir einmal die Liste der alliierten Kommandeure ein:
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Das Kommando für den Zentralpazifik (POA) unter Alexander Patch haben wir erst jüngst mehr oder weniger zum Spaß aufgestellt. Vielleicht kommt es auf den Philippinen zum Einsatz. Die rote Schrift bedeutet, dass diese HQ keine Upgrades für ihre Ausrüstung erhalten. Die Chinesen müssen immer noch mit ihren PP haushalten.
Wir probieren etwas Neues und konfigurieren einen strategischen Bomber mit der Ausrüstung für Nahunterstützung. Die Einheit hat dann immer noch eine Reichweite von 16, was deutlich über dem Wert für herkömmliche taktische Bomber liegt.
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Die experimentelle XI. Bomber Group soll in Indochina stationiert und erprobt werden.
Die Amerikaner starten die Invasion von Palau und setzen hierfür zwei starke Task Forces mit insgesamt zwölf Flugzeugträgern ein.
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Auch Palau wurde von den Japanern zum Hafen der Stufe 5 ausgebaut. Mit der Eroberung dieses Stützpunktes rücken wir schon recht nahe an die Philippinen heran.
Berichtszeitraum: 16.07.1944 – 29.07.1944
China: Die 27. Armee und die 3. Reserve-Armee bemühen sich um eine Absicherung der Peking-Offensive in westliche bzw. südwestliche Richtung. Die im Raum Tsingtao versammelten japanischen Kräfte müssen möglichst davon abgehalten werden, nach Peking durchzustoßen. Die japanische 9. unabhängige Brigade wird im Zuge der bei Tsingtao stattfindenden Gefechte weiter zurückgetrieben.
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Auch vor Changsha können die Nationalchinesen Erfolge verbuchen und die Situation einigermaßen bereinigen: Die Truppen von General Chang zwingen eine japanische Division zum Rückzug und zerschlagen eine andere.
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Abschließend die Gesamtlage im nördlichen China:
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Für den finalen Angriff auf Peking wollen wir die Armeen der Kommunisten einbeziehen. Diese sind gerade damit beschäftigt, die nahe der Grenze zur Mongolei isolierten Japaner tiefer in die Wüste abzudrängen, sollen aber bald über die Bahnlinie gen Peking marschieren. Mao und sein Stab nähern sich bereits dem Schauplatz, kommen aber durch das Gebirge ohne Verkehrswege nur langsam voran.
Das Ceylon in diesem Spiel hat irgendwie Ähnlichkeit mit einer Seegurke.
Berichtszeitraum: 30.07.1944 – 12.08.1944
Der Rundenbericht vermerkt die Versenkung fünf japanischer Frachtschiffe sowie – was deutlich spektakulärer ist – des Flottenträgers Taiho.
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Zum Untergang der Taiho kommt es bei einem heroischen Angriff der gegnerischen Flugzeugträger auf unsere vor Palau liegende Invasionsflotte. Die USS Lexington wird im Zuge der Kämpfe beschädigt. Die japanischen Flugzeuge erleiden nennenswerte Verluste durch unsere Flugabwehr.
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Mit zwei Task Forces vor Ort sind wir zwar deutlich überlegen und könnten den feindlichen Verband möglicherweise vernichten, aber wir brauchen die Feuerunterstützung der Flotte für den Bodenkrieg auf Palau. Tatsächlich gelingt es nach drei Anläufen, die Küstenbatterie zum Schweigen zu bringen. Die Besatzung begibt sich in amerikanische Kriegsgefangenschaft.
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Um die japanischen Schiffe kümmert sich eine dritte Trägerflotte, die von Norden her den Schauplatz erreicht. Die Japaner fangen uns ab, was ihnen jedoch schlecht bekommt: Drei schwere Einheiten werden getroffen, wobei es besonders den Schlachtkreuzer Kirishima erwischt. Wir schlagen zurück und versenken einen leichten Begleitträger.
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In China schreitet die koordinierte Offensive der Kommunisten und Nationalisten weiter voran. Südlich von Peking wird eine japanische Division überrannt, so dass dieser Bereich als gesichert gelten kann. Außerdem werfen wir unter Maos Kommando eine Feindeinheit im Vorfeld der Stadt zurück.
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Berichtszeitraum: 13.08.1944 – 26.08.1944
Der alliierte Handelskrieg nimmt an Intensität zu: Die Japaner verlieren acht Frachtschiffe durch die Einwirkung amerikanischer U-Boote. Die Forschung der Vereinigten Staaten erreicht Begleitjäger 1944.
Laut Statistik wurden übrigens bislang 83 feindliche Frachtschiffe versenkt, was den Zufluss an Ressourcen für den Feind merklich einschränken dürfte und ihn zwingt, Produktionsmittel in den Nachbau neuer Schiffe zu investieren (falls die KI das überhaupt macht).
An der Changsha-Front kommt es einmal mehr zu einem japanischen Einbruch in die chinesische Linie. Wir empfinden das aber nicht als sonderlich dramatisch, denn es stehen mehrere Reserve-Armeen zur Verfügung, die in der Lage sein sollten, feindliche Vorstöße abzuriegeln und zu bereinigen.
Ein erster Gegenangriff wird allerdings vom Gegner abgewiesen. Nach Vorbereitung durch westalliierte Bomber führt dann ein zweiter Versuch zum gewünschten Erfolg: Die japanische 18. Armee muss ihre gerade erst eroberte Position preisgeben.
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Nordchina: Die japanische 26. Division muss zurückweichen, so dass wir das Vorfeld von Peking freikämpfen können. Eine kommunistische Armee mit Elite-Status erreicht den Stadtrand.
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Darüber hinaus gelingt es im Mittelabschnitt, eine Feindeinheit zur Aufgabe zu zwingen.
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Die Lage im Überblick:
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Wie zu erkennen ist, wurden auch im Zentralabschnitt erhebliche Geländegewinne erzielt. Mittel- bis langfristig ziehen wir einen Durchbruch bis zur Küstenstadt Tsingtao sowie ein Einschwenken in Richtung Nanking in Erwägung.
Wenig Bewegung im Zentralpazifik. Die Amerikaner konsolidieren ihre neu gewonnene Position auf Palau. Erstmals bombardieren strategische US-Bomber von Saipan aus die japanischen Heimatinseln. Wie vorausgesagt ist das Unternehmen verlustreich und der Erfolg mäßig zu nennen.
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Aufgrund der Einwirkung feindlicher Flak und Abfangjäger gehen bei zwei Angriffen auf die Industriestadt Hiroshima insgesamt sechs Stärkepunkte verloren.
Berichtszeitraum: 27.08.1944 – 09.09.1944
Der Schwerpunkt der alliierten Kriegsanstrengungen liegt weiterhin in China. Hier können wir einen entscheidenden Erfolg vermelden: Peking wird von den japanischen Besatzern befreit!
Kommunisten und Nationalisten tragen mit vier Armeen einen massiven Angriff vor, dem die zahlenmäßig weit unterlegenen Verteidiger schlicht nicht gewachsen sind.
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Des Weiteren wird die durch vorige Kampfhandlungen bereits arg zerzauste japanische 26. Division nochmals zurückgedrängt.
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Im Süden bemüht sich General Chang vergeblich darum, die japanische Linie im Raum Kanton – Hongkong aufzubrechen. Diese beiden Großstädte sind durchaus lohnenswerte Ziele, allerdings aufgrund der ungünstigen Lage auch schwer zu erobern.
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Um Hongkong überhaupt erreichen zu können, ist die Wegnahme von Kanton zwingend erforderlich. Den Rest könnte eine Hafenblockade erledigen. Allerdings wäre es notwendig, im Osten bis zur Küste vorzudringen und Kanton vollständig zu isolieren, was angesichts der starken japanischen Reserven im Hinterland schwierig sein dürfte.
Die Amerikaner landen derweil auf der unweit von Palau liegenden Insel Yap. Es handelt sich um einen Level 3-Hafen, den wir für eine spätere Invasion der Philippinen als Flugfeld nutzen wollen. Die Landung wird von der 2. Marine-Division durchgeführt, welche mit Artillerie ausgestattet ist.
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Berichtszeitraum: 10.09.1944 – 23.09.1944
Wir hängen noch eine ereignisarme Runde an.
Amerikanische U-Boot-Rudel operieren inzwischen recht ungeniert im japanischen Meer. Der Gegner bietet hier jedoch das Maximum von zehn Eskorten auf, so dass die Feindfahrt nicht ganz ungefährlich ist. Hier muss die USS Seahorse zwei Treffer hinnehmen.
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Durch die Befreiung Pekings, das immerhin 15 PP einbringt, wird die chinesische Wirtschaft spürbar gestärkt. Nationalchina erhält nun 123 PP pro Runde, so dass der Aushebung neuer Armeen nichts im Wege steht. Nachschublaster sind in ausreichender Stückzahl vorhanden.
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Mit der Einnahme der Hafenstadt Tianjin wird die Peking-Offensive abgeschlossen. Die japanische 35. Division begibt sich in Gefangenschaft
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Die Sowjetunion bereitet sich weiterhin gemächlich auf einen späteren Kriegseintritt vor. Das 15. mechanisierte Korps wird an der Grenze zur Mandschurei aufgestellt.
Dear President Mortimer,
We trust this message finds you in good health and steadfast spirit. It has been a fortnight since we last received word regarding your operations in the Pacific. We earnestly hope all proceeds favorably. The free world awaits with keen anticipation further reports of triumph from every Asiatic front.
With the highest esteem and unwavering regard,
The Free World
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The Free World
Werter Arminius, wir müssen Euch leider enttäuschen, denn wir haben schon vor einiger Zeit beschlossen, den AAR für beendet zu erklären. Wir sind schlicht nicht mehr motiviert genug, um weiterzuschreiben. Wir haben das Spiel schon seit Monaten nicht mehr angefasst, sondern nur die im Sommerurlaub fleißig angefertigten Berichte hochgeladen. Wir haben insgesamt bis Ende 1944 gespielt und werden einen kleinen Abschlussbericht vorlegen. Wirklich Bedeutendes ist aber nicht mehr passiert. Die Partie ist für die Alliierten ohnehin schon gewonnen.
Seht es Uns bitte nach, werter Mortimer. Wir wollten allein Unser Interesse am Fortgang der Operationen bekunden.
Werte Regentinnen und Regenten, gemäß unserer Ankündigung werden wir den AAR nun formell für abgeschlossen erklären und das Ganze mit einem kurzen Überblick abrunden.
Die Partie endet mit dem Datum 31.12.1944. In unserer Darstellung fehlen somit einige Monate, jedoch können wir sagen, dass sich keine herausragenden Ereignisse mehr zugetragen haben.
Die britische Asienflotte hat im November 1944 signifikante Verstärkung erhalten und liegt nun mit immerhin zehn Flugzeugträgern und 19 weiteren Einheiten im Hafen von Colombo (Ceylon).
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Es wäre durchaus möglich, diese Streitmacht für eine Eroberung Niederländisch-Indiens einzusetzen. Wie wir bereits erwähnten, gibt es in diesem ausgedehnten Gebiet allerdings keine Siegziele. Außerdem hat die japanische Handelsflotte aufgrund des intensiven amerikanischen Konvoi-Krieges derart viel Schiffsraum verloren, dass nur noch wenige Ressourcen aus Niederländisch-Indien nach Japan gelangen dürften.
China: Bereits seit Oktober werden größere Offensiven durch das anhaltend schlechte Wetter verhindert – zuerst Regen und Schlamm, jetzt Schneefall.
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Die Japaner haben sich vor Changsha fast komplett zurückgezogen. Die Gefahr für die Metropole scheint endgültig abgewendet zu sein. Der Gegner hat auf unseren Vormarsch in Zentralchina reagiert und eine Defensivlinie entlang des Yangtze gebildet.
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Im Nordabschnitt sind nationalchinesische Truppen bis an die Hafenstadt Tsingtao herangerückt. Maos rote Armeen befinden sich auf dem Weg zum Schauplatz.
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Die USA haben derweil mit der Invasion der Philippinen begonnen und unternehmen gerade den Versuch, einen Brückenkopf bei Davao zu etablieren. Die Philippinen sind ein großes, zerklüftetes Archipel, das für unsere Streitkräfte eine logistische Herausforderung darstellt. Die Kämpfe hier können durchaus spannend sein, angesichts der alliierten Überlegenheit steht der Ausgang jedoch nicht in Zweifel.
Die Verluste an schweren Marine-Einheiten im Überblick:
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Diese Liste führt leider – wie angedeutet – nur die schweren Einheiten (CV, CVL, BB, BC) auf. Natürlich sind auch viele Zerstörer und Kreuzer im Verlauf der Kampfhandlungen gesunken.
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Nominell betrachtet ist die Truppenstärke des japanischen Kaiserreichs vor allem zu Lande immer noch beachtlich. Die Anzahl der japanischen Frachter ist deutlich zurückgegangen. Rechts sehen wir die aktuelle Truppenstärke der USA: 21 Flugzeugträger können sich sehen lassen. Die U-Boot-Flotte wurde im Laufe der Zeit (vor allem seit 1943) auf 24 Einheiten aufgestockt.
Die Gesamtverluste der Kriegsparteien zum 31.12.1944:
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Diese Liste bezieht sich nicht auf die vollständig zerstörten Einheiten, sondern lediglich auf die insgesamt verlorenen Stärkepunkte. Bei den Handelsschiffen ist aber jeder Punkt tatsächlich eine versenkte Einheit. Die japanischen Verluste sind in dieser Kategorie verheerend.
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Dies ist der aktuelle Stand bezüglich der Siegpunkte. Hier lagen die Alliierten lange zurück, doch mittlerweile wurden genug Siegziele eingenommen, um die Führung zu übernehmen. Wir erinnern an die Regel, dass jedes Siegziel auf der Karte einen Siegpunkt pro Runde generiert. Da die KI nicht in der Lage sein wird, verlorenes Terrain zurückzugewinnen, wächst der Abstand mit jeder Runde.
Werte Regentinnen und Regenten, wir danken für die Aufmerksamkeit und hoffen, ein halbwegs unterhaltsames Programm geboten zu haben. :)
Wunderbar! Und nun bitte als Japaner für Wohlstand in östlichen Hemisphäre sorgen!
Danke!
Vielen Dank für den AAR! Und ja, er war interessant und unterhaltsam. :)
Und er hat Uns daran erinnert, dass Wir Warplan zwar auf der Festplatte, aber noch nie richtig ausführlich getestet haben ... :o
Wunderbar! Und nun bitte als Japaner für Wohlstand in östlichen Hemisphäre sorgen!
Danke!
Werter Bigfish, einen Japan-AAR mit Warplan haben wir ja schon gemacht, aber es gibt noch andere Möglichkeiten für das nächste Jahr. So soll ja der Nachfolger "Total Victory" 2026 erscheinen, worauf wir uns sehr freuen. Das wäre sicher einen umfassenden AAR wert. :^^: Und mit etwas Glück gibt es dann auch noch das neue Grigsby-Spiel "Carrier Strike"...
TheBlackSwan
14.12.25, 19:37
Können die Chinesen in die Mandschurei und nach Korea? Ihr seid in China ja etwas schneller als in der Realität.
Vielen Dank für den AAR! Und ja, er war interessant und unterhaltsam. :)
Und er hat Uns daran erinnert, dass Wir Warplan zwar auf der Festplatte, aber noch nie richtig ausführlich getestet haben ... :o
Wir sind mal ehrlich. Wir hatten es auch ständig auf der Platte und nicht angerührt. Erst dieser AAR hat das geändert, aber nur sehr sehr kurz. Wie bewundern den edlen Mortimer, dass er überhaupt solange durchgehalten hat. Wir empfinden dieser Spiel tatsächlich als langweilig, weil seitens der AI einfach zu wenig passiert. Und Features die erst mal interessant klingen, sind aus Unserer Sicht einfach überflüssig weil man keinerlei Effekte bemerkt. Wir sagten das schon, das ganze INTL Thema hätte man weg lassen können. Weder gibt es irgendeinen Indikator, was z.B. das nutzen eines neuen "Codes" bewirkt, noch finden Wir die INTL Aufklärung nützlich genug um sich damit zu befassen.
Wir wollen Euch nicht unbedingt davon abraten, aber wenn man noch anderes auf der Platte hat, ist das andere vielleicht "spaßiger".
einen Japan-AAR mit Warplan haben wir ja schon gemacht,
Das ist soooo lange her....
Wir sind mal ehrlich. Wir hatten es auch ständig auf der Platte und nicht angerührt. Erst dieser AAR hat das geändert, aber nur sehr sehr kurz. Wie bewundern den edlen Mortimer, dass er überhaupt solange durchgehalten hat. Wir empfinden dieser Spiel tatsächlich als langweilig, weil seitens der AI einfach zu wenig passiert. Und Features die erst mal interessant klingen, sind aus Unserer Sicht einfach überflüssig weil man keinerlei Effekte bemerkt. Wir sagten das schon, das ganze INTL Thema hätte man weg lassen können. Weder gibt es irgendeinen Indikator, was z.B. das nutzen eines neuen "Codes" bewirkt, noch finden Wir die INTL Aufklärung nützlich genug um sich damit zu befassen.
Wir wollen Euch nicht unbedingt davon abraten, aber wenn man noch anderes auf der Platte hat, ist das andere vielleicht "spaßiger".
Danke für die ehrliche Einschätzung! Wir haben allerdings nicht Warplan Pacific auf der Platte, sondern den Vorgänger, der Europa abhandelt. Da haben Wir ein paarmal angefangen und auch kleinere Szenarien zum Testen probiert, und Wir fanden das alles eigentlich ganz interessant. Aber irgendwie kam Uns dann immer was dazwischen, wenn es darum ging, mal eine ganze Kampagne in Angriff zu nehmen.
TheBlackSwan
15.12.25, 00:16
Hätten die chinesischen Truppen eigentlich auch nach Korea und in die Mandschurei vorstoßen können? Interessanterweise waren Eure Alliierten ja bei den Philippinen und beim Inselshopping etwas zurück, aber dafür in China und Südasien deutlich schneller.
Danke für die ehrliche Einschätzung! Wir haben allerdings nicht Warplan Pacific auf der Platte, sondern den Vorgänger, der Europa abhandelt. Da haben Wir ein paarmal angefangen und auch kleinere Szenarien zum Testen probiert, und Wir fanden das alles eigentlich ganz interessant. Aber irgendwie kam Uns dann immer was dazwischen, wenn es darum ging, mal eine ganze Kampagne in Angriff zu nehmen.
Ja das muss dazu gesagt werden - Europa ist was ganz anderes - DAS solltet Ihr Euch dringend ansehen - Europa macht Spaß! Das ist ein ganz anderes Spielgefühl als Warplan Pacific.
Hätten die chinesischen Truppen eigentlich auch nach Korea und in die Mandschurei vorstoßen können?
Das wäre möglich gewesen, aber wir hatten nicht genug Truppen frei, um dort eine größere Front abdecken zu können. Die Masse der Chinesen ist im Landesinneren und an der Südküste gebunden.
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