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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Band of Brothers' kleiner Bruder... und in 2D ! - Burden of Command



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DerGraf
26.10.25, 19:47
Wie im Interessencheck bereits ausgebreitet wollen wir hier interessierten Regenten einen Einblick in das Spiel Burden of Command gewähren. Da das Tutorial ganz nett gemacht ist, werden wir wohl damit anfangen, aber weil wir auch die Begleitvideos nicht zeigen können/wollen werden wir die Dinge für die geneigten Regenten etwas zusammenfassen. Die Slides und das Spiel sind bislang nur auf Englisch verfügbar. Uns als Anglisten schreckt das offensichtlich nicht, aber wir wollten die werten Regenten zumindest gewarnt haben. Auch wissen wir noch nicht, wie die Bildersichte sich entwickeln wird, mal sehen.

Unser Protagonist wird 1st Lieutenant William Donald Reynolds sein, der im August 1942 fern seiner Heimat in Springfield, Massachusetts im 1941 frisch errichteten Ausbildungs- und Trainingszentrum Camp Pickett im sonnigen Virginia Dienst tut. Aber genug der Vorrede, beginnen wir die Reise und sehen wir, wohin sie führen wird !

Die erste Meile - 24. September 1942, Camp Pickett, VA

https://up.picr.de/50204323kh.png

(Wie Wir sehen, ist der Bildschirm der Textteile mehrfach untergliedert:

Auf der linken Seite befindet sich ein informatives oder zur Situation passendes Bild, eine Karte oder ein Foto. Das Buchsymbol gibt Kontextinformationen bzw. gerne auch die Quelle. Mit dem Mauszeiger über das Bild zu gehen reicht aber auch aus. Das rechte Buchsymbol verweist auf die Quellen, die hier zugrundegelegt wurden. Oft genug ist dies das Buch über die Regimentsgeschichte der 'Cottonbalers', aber auch andere Verweise sind hier zu finden. Ab und an gibt es dort, so wie hier noch kleinere Bilder, oft die Person, die gerade spricht oder in der Szene präsent ist, hier ist das der Platoon Sergeant, Sergeant Bennett. Auf der rechten Seite findet sich der Text, genauso wie unsere Antwort- oder Entscheidungsmöglichkeiten, dazu später mehr.)

Es regnet. Nicht viel oder stark. Eben genug feiner Niesel, damit man bei längerem Aufenthalt nach und nach durchweicht, ohne es zu bemerken, bevor es zu spät ist. Dieser Dreck hat mir so gar nicht gefehlt, aber im September '40 hat die Army den 'big draft' erlassen und laut berichten fast eine Million Männer eingezogen, um die Streitkräfte auf einen möglichen Krieg vorzubereiten, fast wie 1916, zumindest meinte Vater das. Das heißt natürlich, daß sie wie damals die Armee derart anschwellen lassen werden, daß deutlich mehr Offiziere und Unteroffiziere benötigt werden als da sind. Und da kommt die Militärbürokratie ins Spiel, die mich aus Neu-England herausgeholt und nach Virginia gesteckt hat, um mir und vielen anderen den letzten Schliff für den geplanten Kriegseinsatz gegen Hitlerdeutschland und seine Verbündeten zu verpassen. Wohin es gehen soll, ist schwer abzuschätzen. Die härtesten Kämpfe fechten Navy, Marines und ein paar Army-Einheiten derzeit im Pazifik aus. Da will niemand wirklich hin, aber man hört immer öfter von Plänen, eine zweite Front gegen Deutschland zu eröffnen...

'Das sollte der Hügel sein, Sir !'

Sgt Bennett hatte ich völlig vergessen. Verflixt. 'Bißchen Fußmarsch noch, aber wir sind fast da.' redet er weiter und macht eine deutende Geste ins Gelände.

https://up.picr.de/50204418jm.png

(Die erste Entscheidung - Der Charakterhintergrund. Drei Möglichkeiten stehen zur Auswahl:

Regular Army - Wir sind aktiver Offizier in der regulären US Army. Reguläre Offiziere erhalten einen Hintergrundbonus von 1 Punkt Prestige. Prestige zeigt an, wieviel Einfluß wir zwischen den Szenarien bei Vorgesetzten haben. Erfahrenere Rekruten oder taktische Optionen (Artillerieunterstützung z.B., so verfügbar) können in den Einsatzbesprechungen möglicherweise herausgeschlagen werden, kosten aber Prestigepunkte. 1940 hatte die US Army 13.000 Berufsoffiziere, viel zu wenig, um den steigenden Bedarf zu stillen. Daher kommen wir schnell zu den anderen Optionen !

OCS - Wir sind ein frisch ausgebildeter Offizier (naja, so halb, Wir sind hier etwas pingelig) von der Officer Candidate School. Hier werden Offiziersanwärter ausgebildet, die bereits mindestens 4-6 Monate Dienstzeit als Mannschaften hinter sich haben, in der Regel also Männer, die in der Grundausbildung Führungsqualitäten gezeigt haben oder anderweitig zum Offizier geeignet scheinen. Eine sehr neue Einrichtung in der US Army (es gibt sie erst seit Juli 1941), haben die OCS die alten Trainingscamps aus dem ersten Weltkrieg abgelöst und dauern 15-17 Wochen. Wie ihre Vorgänger aus dem ersten Weltkrieg bezeichnet man diese Männer als '90-Tage-Wunder' und sie werden oft von den regulären Offizieren nicht ganz für voll genommen, bis sie sich bewährt haben. 90-Tage-Wunder erhalten einen Hintergrundbonus von 10 Punkten Vertrauen. Vertrauen zeigt an, wie bereitwillig die Männer in den Szenarien den Befehlen ihrer Vorgesetzten folgen, wenn sie Moraltests ablegen müssen, etwa um im Schußfeld einer feindlichen Einheit eine Deckung zu verlassen.

Reservist - Hier laufen alle übrigen Männer zusammen, die nötig sind, um die vergrößerte Army zu leiten. Ehemalige aktive Offiziere sind hier ebenso zu finden wie Abgänger der ROTC (Reserve Officer Training Corps) der Universitäten oder Offiziere aus den Nationalgarden der Bundesstaaten. Allein 1941 reaktivierte die US Army 54.000 Reserveoffiziere, darunter zivile Spezialisten (30.000 Ärzte im Ersten Weltkrieg waren Reservisten). Weil Wir das immer ganz angenehm finden, haben Wir uns für diese Option entschieden. Reservisten erhalten einen Hintergrundbonus von 1 Punkt Loyalität. Loyalität zeigt an, wie viel Einfluß der Offizier zwischen den Szenarien auf seine Männer hat.

1 Punkt Prestige ist etwa so viel wert wie 1 Punkt Loyalität oder 10 Punkte Vertrauen.)

Ich sehe keinen Grund, das groß zu kommentieren oder nachzuprüfen. Bennett ist nicht der Feind, den Feind treffen wir heute noch früh genug. Also nicke ich nur und folge ihm weiter, während wir uns durch den dichten Wald vorarbeiten. Bennett war schon vor 1940 in der Army, er weiß, was er tut. Ich habe auch Zeit in der Regular Army abgeleistet, das ist allerdings schon etwas her. Entsprechend erfreut war ich, als mich Onkel Sam wieder zurück zur Fahne rief und so bin ich auch seit einiger Zeit wieder dabei und lerne sozusagen zusammen mit den Männern, die ich führen soll, wieder Grundsätze und Prinzipien, die ich möglicherweise schon halb wieder vergessen haben könnte. Aber bislang war das kein großes Problem, ein bißchen Rost abbürsten hat noch keinem geschadet, auch wenn ich merke, daß ich nicht mehr der jüngste bin. Aber geschenkt, es ist auf jeden Fall abwechslungsreicher als den ganzen Tag über den Büchern zu sitzen... Ich ruckle den M1 Karabiner zurecht, den ich über der Schulter trage und marschiere weiter unserem Ziel entgegen. Dort wird sich zeigen, wie gut die Sachen, die in der Theorie bekannt sind immer noch praktisch sitzen ! In den paar Monaten, die ich jetzt wieder hier bin, ist es mir allerdings ganz gut gelungen, wieder in Form zu kommen und einige überflüssige Pfunde abzuarbeiten, die das Zivilleben so mit sich bringt. Alles in allem bin ich zuversichtlich und Bennett hat ja auch noch ein Auge darauf, daß ich keine zu groben Fehler mache. Nur meine Familie fehlt mir natürlich...

Bigfish
26.10.25, 19:52
Prächtig!!!!!!!!!!


Nur die Bilder bitte wenn möglich etwas größer - Danke!!!

DerGraf
26.10.25, 21:39
Exkurs - Unsere soldatische Heimat

Wie bereits erwähnt wird die soldatische Heimat von Lt. Reynolds das 7. US-Infanterieregiment sein, die 'Cottonbalers'. Warum heißen die so ? Nun, sie haben 1812 bei der Schlacht von New Orleans unter dem Kommando von Andrew Jackson mit Baumwollballen als Deckung ihre Stellungen gegen die Rotröcke gehalten. Interessant ist das Regiment für ein Videospiel besonders, weil es im zweiten Weltkrieg an vier amphibischen Landungen teilnahm und sowohl gegen Franzosen (Französisch-Marokko), Italiener (Sizilien, Italien) und Deutsche (Sizilien, Italien, Südfrankreich, Deutschland) gekämpft und bei vielen bedeutenden Operationen beteiligt war (Torch, Husky, Shingle, Dragoon), mithalf, München einzunehmen und den Krieg in Österreich beendete und am 4. Mai 1945 Hitlers Rückzugsgelände in Berchtesgaden besetzte. Ob das noch einmal wichtig wird ? Hmm...

Die Engagements sprechen jedenfalls eine illustre Sprache und es bietet sich an, diese nachzuzeichnen. Was das Spiel ja auch tut.

Für das Spiel hat man sich entschieden, eine fiktive Teileinheit zu schaffen, die Nickel Kompanie. Obwohl wir die anderen Charaktere nach und nach kennenlernen werden, werden wir hier schonmal einige zur Übersicht für die Regenten zusammenstellen.

https://up.picr.de/50204784dl.png

Captain Elliot Lamb (gefallen 10.11.1942)
Captain Lamb stammt aus Texas, wie man an seinem Akzent durchaus erkennen kann. Er führt die Nickel Company und bemüht sich, seinen Offizieren nicht nur Vorgesetzter, sondern auch Vorbild und Mentor zu sein. Er ist verheiratet.
Captain Lamb wird am 10. November 1942 außerhalb Casablancas versehentlich von einem amerikanischen Feldposten angeschossen und erliegt kurz darauf seinen Verletzungen. Sein Tod kurz vor dem Ende des Marokko-Feldzuges läßt die Kompanie in den Händen von Lt. Reynolds, bis ein Ersatz aufgetrieben werden kann.

https://up.picr.de/50204808fj.png

2nd Lieutenant Sam Wilson
Lieutenant Wilson oder 'Old Man Wilson', wie man ihn auch nennt, führt den 2. Zug. Er ist Berufssoldat und zu Beginn des Spiels 41 Jahre alt. Wilson hat als Mannschaftsdienstgrad im Ersten Weltkrieg gekämpft und ist zwischen den Kriegen in der Army geblieben. Er war Platoon Sergeant als Captain Lamb noch Lieutenant war. Als die Army ihn hinauswerfen wollte, zwang er sie dazu, ihn zum Offizier zu machen. Zumindest erzählt Wilson es so. Er ist durchaus in der Lage, mit den Männern mitzuhalten und ist ansonsten ein Quell an Anekdoten, Erfahrungen und Ratschlägen. Als Mann, der schon alles entweder gesehen, getan oder zumindest direkt mitbekommen hat, bringt ihn wenig aus der Ruhe.

https://up.picr.de/50204859bx.png

1st Lieutenant Ashley Dearborn
Lieutenant Dearborn ist Zugführer des 3. Zuges. Der Absolvent des Virginia Military Institute stammt aus Virginia, für das schon seine Familie im Bürgerkrieg kämpfte. Dearborn ist belesen und pflichtbewußt und verkörpert den Typus des Kriegeraristokraten. Groß, ohne dazu Körpergröße zu benötigen, sehr belesen in den Klassikern und versiert in Militärgeschichte, neigt er zu unkonventionellen Lösungen, womit er im Gegensatz zu Wilson als Verkörperung des 'by the book' steht und bisweilen etwas zum Dozieren neigt. Manchmal wirkt seine Art etwas von oben herab, aber an Tapferkeit oder Entschlußfreude mangelt es ihm nie. Er ist niemals ohne seinen Klassenring und den vernickelten Revolver zu sehen.

https://up.picr.de/50204894fa.png

2nd Lieutenant Nathaniel Stern
Lieutenant Stern ist Führer des schweren Waffenzuges und befehligt den Mörsertrupp und die MG-Trupps der Kompanie. Stern ist direkt vom College zur Army gegangen und mit 19 oder 20 der jüngste Zugführer der Nickel Company. Er ist überaus gründlich und sehr darauf bedacht, ständig sein Bestes zu geben und erwartet von seinen Männern ebensoviel Hingabe und Pflichtbewußtsein. Stern brennt darauf, endlich in den Einsatz zu kommen und gegen die Deutschen und ihre Verbündeten zu kämpfen. Wie sein Name nahelegt, ist er jüdischen Glaubens.

https://up.picr.de/50204959xz.png

Sergeant Bennett
Sergeant Bennett ist der Platoon Sergeant des ersten Zuges. Er ist ein erfahrener Unteroffizier, der schon in der Vorkriegsarmee gedient hat, und der erste Ansprechpartner des Zugführers, aber auch er übt eine Mentorrolle aus, um dem Zugführer im Feld und in der Garnison zu helfen, (wieder) in seine Rolle hineinzuwachsen. Zumindest im Training hat er für die meisten Situationen einen Ratschlag oder eine Lösung.
Sergeant Bennett wurde bei einem Trainingsunfall schwer verletzt und verlor ein Bein. Er bleibt in den Staaten und zieht nicht mit den Cottonbalers in den Kampf.

https://up.picr.de/50204988id.png

Technical Sergeant Grant
Sergeant Jack Grant ist der Platoon Guide des ersten Zuges und damit Sergeant Bennett's Stellvertreter. Er ist erst seit dem 'big draft' 1940 Unteroffizier, vorher war er einfacher Soldat.
Sergeant Grant ersetzt Sergeant Bennett, wird zum Technical Sergeant befördert und dient als neuer Platoon Sergeant des ersten Zuges.

Weitere Nebencharaktere:

Corporal Crosley - BAR-Schütze im ersten Zug.
Frank Morris und Johnny Patterson - Zwei Soldaten des ersten Zuges. So gut wie niemals alleine anzutreffen, neigen sie dazu, Geschehnisse mehr oder weniger humorig aufzulockern. Auch die Standardverdächtigen bei krummen Touren.
Donald Roberts - Ein stiller Zeitgenosse, der seinen Dienst macht und nicht besonders auffällt. Kommt vom Land, hat eine Ehefrau zuhause. Auch im ersten Zug.
Private Hancock (gefallen 08.11.1942) - Freund von Roberts, ist mit Stern zur Schule gegangen. Hat ein bißchen Ahnung von Waffen, drängt ebenfalls in den Einsatz. Meist zusammen mit Roberts. Hancock wird von der Kompanie getrennt und fällt bei der Landung in Marokko am 8.11.1942. Er läßt eine Frau in Nebraska zurück.

Lieutenant White - Der XO der Kompanie, Captain Lambs Stellvertreter. Lt. White wird bei einem Ladeunfall in der Nacht des 08.11.1942 auf der Tasker H. Bliss verletzt und fällt aus. Er landet nicht mit der Kompanie in Nordafrika.
Corporal Sobieski - Funker im Kompanietrupp. Er ist polnischer Staatsbürger und hat immer noch einen sehr starken Akzent. Wird weil er von seinem Funkgerät bei jedem Einsatz einen elektrischen Schlag bekommt (Und natürlich weil er Funker ist) von allen 'Sparks' genannt.
Technical Sergeant Washington Arthur - Waffen- und Geräteunteroffizier der Kompanie, vor allem für die Instandhaltung und Reparatur der Waffen zuständig.
Sergeant Layton - Der Küchenunteroffizier der Nickel Company.
Private James 'J.J.' Jackson - Kompaniemelder, der schnellste Mann der Kompanie.

Weitere Charaktere werden nach und nach ergänzt, sobald sie wichtig werden oder detaillierter auftauchen.

Colonel Robert C. Macon (1890-1980) - Col. Macon ist seit April 1942 der Regimentskommandeur der Cottonbalers. Er wird im April 1943 stellvertretender Divisionskommandeur der 83. Infanteriedivision und befehligt diese als Divisionskommandeur in der Normandie, Lothringen und Luxemburg. Es sind Männer seiner Division, die an der Elbe auf sowjetische Soldaten treffen. Er wird nach dem Krieg Militärattache in Moskau und geht 1952 als Major General in den Ruhestand.

Lieutenant Colonel Roy Edwin Moore (1911-1999) - Der Mann aus Minnesota befehligt 1942 das I. Battalion des 7. Infanterieregiments. Er ist Absolvent der Militärakademie West Point (Klasse von 1932), erhält den Silver Star als XO des Regiments für persönliche Tapferkeit im Kampf am 13.10.1943. Er geht 1962 als full Colonel in den Ruhestand.
Lieutenant Colonel Rafael L. Salzmann - Kommandeur des II. Batallions. Wird für seine Leistungen am 10. November 1942 mit dem Silver Star ausgezeichnet.
Major Eugene Cloud - Der Virginier befehligt das III. Battalion des 7. Infanterieregiments. Er stirbt außerhalb der Kämpfe 1943 in Tunesien und ist auf dem Soldatenfriedhof in Karthago begraben.

Generelle Aufstellung der Kompanie:

https://up.picr.de/50205031wc.png

Die Kompanie wird von Captain Lamb geführt, unter dem die vier Zugführer stehen. Die Zugführer 1-3 befehligen jeweils drei Gruppen, der schwere Waffenzug besteht aus 2 MG-Gruppen und einer Gruppe mit einem 60mm Mörser. Jede Teileinheit sammelt unabhängig Erfahrung, die ihre Werte verbessert, aber dazu später mehr.

Die Gruppenführer und ihre Stellvertreter wurden von uns frei gestaltet. Bisher sind im AAR aufgetreten:

Kompaniekommandeur - Captain Lamb

1. Zug - Lieutenant Reynolds
1./I - Sergeant John Sorensen
2./I - Sergeant Frank Collins und sein Stellvertreter, Corporal Edwin Hollister
3./I - Staff Sergeant William O'Neill

2. Zug - 2nd Lieutenant Wilson
1./II - Sergeant Taylor und Corporal Roe
2./II - Sergeant Arthur McCown und Corporal Thomas
3./II - Sergeant Joe McKendrick und Corporal Scott

3. Zug - 1st Lieutenant Dearborn
1./III - Staff Sergeant Samuel Clarke
2./III - Sergeant Ray Owen
3./III - Sergeant Elmer Kirby

Edit: Wir bemühen uns, werter BigFish, können aber nichts versprechen !

Wilhelm Klink
26.10.25, 22:45
Wir sind gespannt!

DerGraf
26.10.25, 23:13
https://up.picr.de/50205264fp.png

TECHNISCHES !

Auf dem Bild werden wir einige Grundlagen klären. Was sehen wir ? Die Spielkarte, wie sie später auch im Einsatz zu sehen sein wird. Oben sehen wir den zuständigen Teileinheitsführer, in diesem Fall Lt. Reynolds. Er ist auf der Karte ausgewählt, also hervorgehoben. Die grünen Hexes sind die Hexes, die er einsehen kann. die blau umrandeten kann er in einer Bewegungsaktion erreichen, diese verbraucht einen der 4 Aktionspunkte auf dem Bild (in diesem Spiel heißen diese Aktionspunkte Befehle und wir werden sie ab jetzt auch so nennen). Deckungen und Bewegungspfade werden ebenfalls angezeigt. Zunächst ist es also einfach, eine Aktion = ein Befehl.

ABER:

Die Gruppe die ebenfalls zu sehen ist hat drei Befehle, muß aber mit einem Befehl von seinem Offizier aktiviert werden. Heißt: Soll die Gruppe sich bewegen kostet das sowohl die Gruppe einen Befehl (Bewegung) als auch den Lieutenant (Er befiehlt der Gruppe, aktiv zu werden d.h. gibt ihr einen Auftrag). Ist die Gruppe aktiviert, kann sie in dieser Runde ihre restlichen Befehle selbsttätig ausgeben (also den erhaltenen Auftrag selbstständig verfolgen), nur am Anfang der Runde muß die Einheit aktiviert werden. Standardgruppen sind einfach - jede Aktion kostet einen Befehl, nur schießen kostet 1 oder 2, und kriechen kostet 2, dazu später mehr.

WICHTIG:
Eine Gruppe kann nur von ihrem Zugführer aktiviert werden. Lt. Stern kann also keine Gruppe aus Lt. Wilsons Zug aktivieren. Captain Lamb kann jede Gruppe aus jedem Zug seiner Kompanie aktivieren, das wird bei der Rundenfolge wichtig und zeigt die taktische Bedeutung des Captains.

Was sehen wir noch ?

Unten rechts sehen wir die derzeitigen Siegbedingungen. Im Moment steht es sowohl bei den Männern als auch der Mission unentschieden. Zu den Siegbedingungen kehren wir später zurück.
Das runde Wappen des Regiments ist gleichzeitig der Button um die Runde zu beenden. Die Anzeige darunter informiert uns, daß wir in Zug 1 von 5 sind. Endet Zug 5, ist diese Mission vorbei und die Siegbedingungen werden abgerechnet.

In der linken Ecke stehen die drei Balken für das Menü.
Der ausgegraute Pfeil ist der Rückzugsbutton, ist der Button aktiv, kann man sich aus dem Szenario zurückziehen und die aktuellen Werte für Mission und Männer gelten.
Das Fragezeichen führt zur BoCopedia, einer Hilfsdatenbank, die Systeme oder Konzepte noch einmal erklärt.

Das Fernglas ist das Sichtlinientool, mit dem man Sichtlinien noch einmal prüfen kann.

Die Menüpunkte in der Mitte unten listen die Möglichkeiten des Offiziers auf, diese (wir werden sie in den Tutorials nach und nach kennenlernen) sind (von links nach rechts):

- Bolster: Die Einheit aufpeitschen bzw motivieren. Die Moral steigt über das Maximum, die Einheit kann sich weiter bewegen, schießt und kämpft besser und besteht Moraltests besser. Jedes Bolstern gilt nur für den nächsten Befehl, danach ist die Wirkung vorbei und muß erneut gebolstert werden.

- Rally: Eine Einheit sammeln. Verbraucht alle Befehle der Einheit und geht nur, wenn die Einheit noch keine Befehle ausgegeben hat. Vor allem wichtig, wenn die Einheit Verluste erlitten hat oder von feindlichem Feuer unterdrückt wird.

- Press: Einer Einheit einen zusätzlichen Befehl geben, der Offizier tauscht sozusagen seinen Befehl gegen einen Befehl der Einheit. Nützlich für den letzten Ansturm oder um eine Einheit sich noch aus der Schußlinie zu bekommen, wenn die Befehle verbraucht sind. ACHTUNG ! Wird eine Einheit gepresst, ist sie danach erschöpft und muß sich ausruhen, bevor sie wieder gepresst werden kann.

- Spot for Artillery: Artillerie kann im indirekten Beschuß wirken, wenn der Beobachter Sichtlinie zum Ziel hat, die Artillerie aber nicht. Aufgrund der hohen Reichweite sehr nützlich. ABER: Nur der Waffenzugführer und der Captain können als Beobachter für die Artillerie wirken.

- Creep: Kriechen. Kriechende Einheiten werden schlechter gesehen und bekommen keine Gelegenheitsangriffe, wenn sie sich in Felder bewegen, die von einer feindlichen Einheit beschossen werden können. Sie sind aber nicht unsichtbar. Kriechen ist eine Bewegung um ein Hexfeld und kostet 2 Befehle. Schwere Waffenteams können mit ihrer Ausrüstung NICHT kriechen.

- Rotate: Drehen um das Gesichtsfeld zu ändern. Bei Infanterie nützlich, um nicht flankiert zu werden, aber vor allem für schwere Waffen und Fahrzeuge wichtig, die nur einen gewissen Wirkungswinkel haben (Panzer, MGs, PAK).

Das sind die wichtigsten Basics. Gerade das mit den Befehlen braucht am Anfang etwas, aber man gewöhnt sich schnell daran. Ist die Position des Zugführers und des Captains zum aktivieren egal, erfordern die eben erläuterten Spezialbefehle, daß die Zugführer auf demselben Hexfeld stehen, wie die Gruppe, die sie beeinflussen wollen UND die Gruppe muß zum Zug des jeweiligen Zugführers gehören. Der Captain kann jede Einheit seiner Kompanie mit Befehlen versehen und muß dazu nur in einem Nachbarhexfeld stehen. Das macht den Captain mächtig und taktisch sehr flexibel. Er ist sozusagen die Damefigur dieses Spiels, man sollte gut auf ihn aufpassen.

Alles klar ?
Weiter gehts !

DerGraf
27.10.25, 00:05
https://up.picr.de/50205458as.png

Mit Bennett zusammen sehe ich vom unserer Position auf dem Hügel eine Gruppe Männer, die sich über das Gelände mühen. Nachzügler des ersten Zuges, die noch auf dem Weg zum Geländeparcours sind.

'Sieht so aus, als ob die Küchenbullen noch auf dem Weg zur Hindernisbahn sind', meint Bennett. 'Und wenn wir sie in Frieden lassen, werden sie da niemals vor dem Abendessen ankommen.' Wir tauschen einen Blick, der uns beiden klar macht, daß wir einer Meinung sind: Diese Männer sind jenseits jeder Form, wollen sich drücken, oder beides.

(Verbosity (Wortgewaltigkeit, wie wir es gerne nennen) bestimmt, wie gern der Offizier viel redet. Es ist eine von drei Eigenschaften, die sich nicht auf die Missionen, sehr wohl aber auf die Textteile auswirken. Jede dieser drei Eigenschaften hat einen Wert von 0 bis 10.

Entscheidung: Wir können entscheiden, wie wir mit der Situation umgehen wollen:
Den Männern befehlen, aufzuschließen - Keine Änderung des Wertes
Die Männer anbrüllen - Verbosity +1
Die Männer vorwarts winken - Verbosity -1

Die anderen beiden Werte lernen wir später im Tutorial kennen, es sind Directness, also wie sehr man um den Brei herumredet oder direkt zum Punkt kommt und (unser persönlicher Favorit) Sarkasmus, der wohl keiner Vorstellung bedarf.)

"Sergeant Layton ! Treiben sie ihre Leute an und schließen Sie auf, wir zeigen ihnen den Weg !" rufe ich. Bennett grinst. Der Trupp da unten formiert sich etwas und bewegt sich ein wenig, aber nicht viel schneller. Wir warten, bis die Küchenbrigade bei uns ankommt und Meldung macht.

https://up.picr.de/50205459hy.png

https://up.picr.de/50205460ho.png

'Da sind sie schon.' meint Bennett als Layton und seine Männer den Gipfel erreichen. 'Layton, können Sie den Hindernisparcour von hier oben aus sehen ?' Layton, völlig außer Atem, nickt nur. Seine Kartoffelschäler sehen so aus, als ob sie gleich umfallen würden. Ich nicke Layton zu. Er und seine Männer sind nicht Teil der heutigen Übung, wir nehmen sie also nicht mit. "Beeilen Sie sich Layton. Ich erwarte, daß sie noch vor dem Abendessen dort unten ankommen, den Parcours absolvieren und dann besagtes Essen vorbereiten." 'Ja, Sir.' keucht Layton und macht sich mit seinen Männern auf den Weg, wir beobachten sie noch eine Weile, nur um sicherzugehen, daß sie es sich nicht noch anders überlegen, dann geht es weiter.

Wir überqueren eine kleine Brücke über einen ebenso kleinen Strom und gelangen an eine kleine Lichtung, die mit einer weiß gestreiften Mauer als Sammelpunkt markiert ist. Dort treffen wir auf den Feind !

https://up.picr.de/50205463hy.png

Auf der windabgewandten Seite der Mauer steht eine Gestalt und wartet. Ein Offizier der Army, mit den Rangabzeichen eines Captains am Kragen und der schlimmsten Waffe der ganzen Army in der Hand - einem Klemmbrett.
'Sie sind beinahe zu spät, Lieutenant.' schnarrt der Manöverschiedsrichter als er seinen Blick auf mich richtet. Den Bleistift, mit dem er jeden Offizier in die Bedeutungslosigkeit verbannen kann, hält er locker in der Hand, als er mich erwartungsvoll ansieht und auf meine Reaktion wartet...

"Keine Entschuldigung, Sir !" erwidere ich. Salutieren könnte ich auch, aber es ist ein Manöver und man weiß, wie gerne die Schiedsrichter 'Scharfschütze !' rufen. Da ich mir nicht anhören will, ich hätte ihn zum Scharfschützenfutter gemacht, lasse ich die Hand unten.

https://up.picr.de/50205467uc.png

Und der Schiedsrichter sieht mich weiter abwartend an. Bennett hustet hinter mir, nicht besonders subtil. Der Captain will seine Ehrenbezeugung, scheint mir... Ein wenig zögerlich hebe ich die Hand und salutiere. Der Captain inspiziert sein Klemmbrett gründlich, sehr gründlich, ehe er die Geste erwidert.

'Das, Lieutenant, ist die korrekte Antwort.' schnarrt er.

"Danke für die Klarstellung, Sir !" (Sarkasmus +1)

https://up.picr.de/50205468jy.png

Der Captain bemerkt die Spitze nicht, oder sie ist ihm egal. Er fährt fort im Text. 'Sie werden heute eine Führungsübung absolvieren, die aus nicht weniger als drei verschiedenen Feldaufgaben besteht. Sie und ihre Männer werden sowohl auf der Grundlage der erreichten Auftragsziele als auch an den dabei erlittenen Verlusten beurteilt werden. Sie werden das Kommando über ihre Gruppe Infanterie übernehmen und wir werden fortfahren. Haben Sie Fragen ?'

Ich schüttle den Kopf.

"keine Fragen, Sir !"

Nachdem das geklärt wäre, geht es weiter.

https://up.picr.de/50205472lz.png

(Hier ist der Missionsbildschirm zu sehen, der uns beide Missionsparameter nennt. Wie wir schon angeschnitten haben und der Schiedsrichter noch einmal wiederholte, gibt es zwei Missionsparameter für jede Mission in diesem Spiel. Die Mission von unseren Vorgesetzten, die uns Prestige bringt und die Erwartungen, die die Männer in uns setzen, nämlich, daß wir nicht ohne Rücksicht auf Verluste die Mission durchprügeln. Je leichter die Verluste, desto mehr Vertrauen bekommen wir von den Männern.

Die Ziele sind eigentlich ganz einfach: Der Schiedsrichter erwartet, daß wir die Mission bis Zug 4 abgeschlossen haben, die Männer, daß wir keine verluste erleiden (so gesehen, es ist immerhin 'nur' ein Manöver).)

DerGraf
27.10.25, 01:07
https://up.picr.de/50205487si.png

(Auf der Karte haben wir noch einmal die Bewegung des Lieutenants markiert, die uns vom Treffen mit dem Schiedsrichter zur Infanteriegruppe geführt hat.)

Es ist die zweite Gruppe, die da im Wald auf uns wartet. 'Gut gemacht,. Lieutenant !' läßt sich der Schiedsrichter vernehmen. 'Sie haben einen Heckenschützen umgangen. Die meisten Offiziere denken daran nicht.' (Wir haben Wegpunkte benutzt, um im Wald zu bleiben und die offene Fläche zwischen uns und der Gruppe zu vermeiden.) Ich nicke nur. 'Die Gruppe sieht platt aus, Sir.' meint Bennett. Ich stimme ihm zu, sie sehen nicht so aus, als könnten sie noch einen Schritt tun, aber Bennett und ich wissen, daß das täuscht. 'man könnte sagen, ihre Moral ist unten. Ganz unten, wie ein Hundeschwanz, so als wären sie niedergehalten. Aber das muß ja nicht so bleiben.'

"Was schlagen sie vor Sergeant ?" 'Einen Befehl, Lieutenant. Und wenn sie mit den Leuten zusammen vorgehen und ihre Gefahren teilen, dann werden die Männer ihnen folgen. Und wenn irgendwelche das nicht tun, trete ich denen in den Arsch.'

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(Im Tutorial sammeln wir die Gruppe und fassen einige Textblöcke zusammen, um nicht jedes Bild hier hineinstellen zu müssen. Dieses Bild wurde angehängt, weil es die Moral gut verständlich verdeutlicht. Die gruppe war vorher rot, jetzt im nächsten Zug ist sie grün.)

Mit ein paar scharfen Worten hole ich die Männer, von denen einige auf dem Waldboden sitzen, wieder auf die Füße. Ja, wenn es um anstrengendes Tun geht, haben einige das komplett ausgepumpt aussehen zur Kunst erhoben.

'Das hat gewirkt.' kommentiert Bennett. 'Sobald die Gruppe geordnet ist, können wir mit der Übung weitermachen.' Der Schiedsrichter macht unterdessen eine Notiz auf seinem Klemmbrett. Auf beiden Seiten werden blaue Fahnen geschwenkt. Beginn der ersten Übung steht bevor ! 'Ich frage mich, was das Klemmbrett will, das wir tun sollen, LT.' zischt Bennett mir leise zu. Ehe ich antworten kann, meldet sich der Schiedsrichter wieder zu Wort.

'Also gut, Lieutenant ! Eine feindliche Gruppe ist in diesem Haus dort hinten.' Er ignoriert Bennett und zeigt auf das Gebäude. Ich kann die Uhr an seinem Handgelenk leise aber stetig ticken hören. 'Entfalten Sie ihre Männer und nehmen Sie den Feind unter Feuer. Und denken Sie daran - Bei dieser Aufgabe ist Zeit ein Faktor.'

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Geräusche. Bewegung. In den Büschen raschelt es. Mehr als ein Dutzend Männer in olivfarbenen Uniformen kommt aus dem Grün, verschwitzt und noch mit dem Staub der Hindernisbahn bedeckt. Als letzter kommt Sergeant Grant zum Vorschein, der die hintersten Nachzügler vor sich hertreibt. Ich sehe mir den Zustand der Männer an. Soll ich ihnen eine Pause gönnen oder soll ich sie alle mit reinnehmen obwohl sie so fertig sind ? Nein, entscheide ich. "Keine Ruhe für die Gottlosen, wie man so schön sagt, Bennett. In dieser Army nicht." Bennett nickt. 'Ich versteh Sie, Lieutenant. Wir sind hier draußen um zu trainieren, damit wir kämpfen können. Wenn wir gegen die Deutschen kämpfen, müssen wir kämpfen, wie wir trainiert haben. Dien Männern wird es nicht gefallen und sie werden so sicher darüber maulen wie das Amen in der Kirche, aber Grant da drüben wird ihnen schon Beine machen. Ich habe ihm alles beigebracht.'

Damit ist der erste Zug vollständig versammelt, wenn auch nicht in der besten Position entfaltet. Während ich darüber nachdenke, was es jetzt zu tun gilt, höre ich die Uhr des Schiedsrichters leise ticken. Ich winke den Gruppenführer der 2. Gruppe heran.
"Collins*, gehen sie da vorne in Stellung und behalten sie das Haus im Visier, ich hole den Rest des Zuges nach bringe sie in Stellung." Der bärtige Sergeant tippt sich mit Zeige- und Mittelfinger an den Helm und winkt dann seine Männer vorwärts. Während diese sich in Stellung bringen, gehe ich zum Rest des Zuges hinüber, Bennett dicht hinter mir. Grant will salutieren, als ich zu ihm trete. Ich mache eine schnelle Geste. "Nicht während einer Übung, Grant !"

https://up.picr.de/50205498sc.png

'Klar, Lieutenant.' meint Sergeant Grant und senkt schnell die Hand, bevor ein Schiedsrichter es sieht und entscheidet, dafür einen Sniper check ausrufen zu müssen. 'Erste und dritte Gruppe haben die Hindernisbahn wie befohlen absolviert und sind bereit für neue Aufgaben.' meldet er. Dem Stöhnen hinter ihm zufolge, sind die Männer da anderer Meinung.

"Na dann, auf die Füße mit ihnen !" Ich untermale die Aussage mit einer schwungvollen Geste.

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'Jawohl, Lieutenant !' antwortet Grant und dreht sich um, um genau das zu veranlassen. Aber es gibt nur ein gewisses Maß, das ein Sergeant bewirken kann. Alles weitere liegt an mir, soviel weiß ich noch. 'Guter Mann !' bemerkt Sergeant Bennett während Grant die Männer hochjagt. 'Ich schätze, eines Tages wird er mal meinen Job haben.'

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Ich schicke die Gruppe nach vorne und wiederhole das Spiel mit der dritten. Der Schiedsrichter sieht weiterhin auf seine Uhr und schreibt eine längere Notiz auf sein Klemmbrett. ich will gar nicht wissen, was das ist, aber ich kanns mir fast denken. Als ich mit der dritten Gruppe nach vorne komme, schreibt der Schiedsrichter immer noch. Gut oder schlecht ? Einerlei, die Zeit läuft ! Als alle drei Gruppen in Stellung sind, flüstert Bennett 'Wir sind über der Zeit, LT, wir sollten das Feuer eröffnen.' Ich weise die Männer an und lasse feuern, bis-

DerGraf
27.10.25, 01:34
TRILLERPFEIFEN ERKLINGEN.
Die Übung wird unterbrochen während die Schiedsrichter sich beraten um den Schaden festzulegen, den das Feuer bei der anderen Einheit verursacht hat. Ich warte. Neben mir wartet Bennett. 'ÜBUNG ANHALTEN !' bellt der Schiedsrichter und unterschreibt schwungvoll das Klemmbrett. 'Lieutenant, sie haben sich zusätzliche Zeit genommen, um den ganzen Zug zu entfalten. Damit haben sie dem Feind zusätzliche Vorbereitungszeit gegeben, um wirksameren Widerstand zu leisten. Während das deutlich geringere Verluste für ihre Männer zur Folge gehabt hätte, hätte es gleichzeitig die Attacken anderer Züge verzögert, was den Verlust anderer amerikanischer leben zur Folge gehabt hätte.'

Ich nicke. Ich habe zu lange gebraucht, den Zug zu formieren, soviel ist klar. Ich wende mich den Männern zu. Der Schiedsrichter ist ranghöher und hat das Sagen, Mit ihm zu diskutieren würde nichts bringen, besonders nicht, wenn es einen Zug in Ordnung zu bringen gilt. (Vertrauen +10)

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Bennett marschiert neben mir, als ich zum Zug zurückgehe. 'Es ist egal, was sie entschieden hätten, der Schiri hätte sie dafür drangekriegt. Fast wie verheiratet sein, aber ohne die Teile, die Spaß machen. Verdammt, ich schätze, etwas falsch zu machen war der ganze Zweck dieser Übung. Den ganzen Zug nach vorne zu bringen war eine gute Idee, direkt aus dem Lehrbuch. Deswegen wars auch, egal was der Schiri sagt, das beste, was wir in der Situation tun konnten. Immerhin konnte der Gegner nach fünf weiteren Minuten nicht noch besser vorbereitet sein, nur weil keine Kugeln flogen...'

Ich nicke. Klingt treffend.

'Wahrscheinlich muß er Leuten immer die selbe Lektion beibringen, das würde irgendwann jeden ankotzen.' "Was denken Sie sollte ich hier also lernen, Bennett ?" frage ich. 'Leute zu führen.' erwidert Bennett. 'Und auch nicht nur, wenn es mal gut läuft. Vielleicht gab es deshalb heute keine gute Antwort... Weil es da draußen auch nicht immer eine gute Antwort gibt.'

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Die Kämpfe enden.

(Mission: Der Schiedsrichter erklärte ein Unentschieden, da kann man nicht machen.
Männer: Der Schiedsrichter erklärte ein Unentschieden, da kann man nichts machen.

Hintergrund - Warum bin ich hier ?

Es ist meine Pflicht - Hintergrund: Pflichtbewußtsein
Es hilft, die zu schützen, die ich liebe: Schutz der Leute zuhause
Sie haben mich für diesen Scheiß eingezogen - Eingezogen

Reynolds wurde eingezogen, den entsprechenden Hintergrund wählen wir hier.)

Diese Übung ist vorbei, die nächste beginnt in Kürze.

DerGraf
27.10.25, 01:45
Manöverkritik - Oder: Okay, was ist genau passiert ?

So, das war jetzt ein wenig unübersichtlich also nochmal von vorne, worum ging es hier ? Die erste Tutorial Mission soll uns Rally und Bolster beibringen. Check. Gehen wir zurück zum Lagebild !

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Eigentlich ganz einfach... Die Gruppe sammeln, nach vorne gehen, bolstern und auf die falschen Franzosen schießen. Oder ?
Hier haben wir den ersten Knackpunkt entdeckt. Wie der Umpire sagte, die Mission ist zeitsensitiv. Mit einer Gruppe wäre das zu lösen gewesen, aber reicht es aus, mit einer Gruppe allein zu gehen ? Das Spiel hat uns den gesamten Zug angeboten, den man mit dazunehmen kann, es kostet eben viel Zeit, die Leute alle zu sammeln und vorzuschicken. Und darum geht es.

Und weil das so ist, spoilern wir die werten Regenten hier mal etwas: Bennett hat natürlich recht.

Wären wir innerhalb der Zeitbegrenzung geblieben, weil wir nur mit einer Gruppe vorgegangen wären ? Der Ump hätte uns dieselbe Rede darüber gehalten, daß wir mit einer Gruppe alleine zu hohe Verluste riskiert hätten und wir den Rest des Zuges mitnehmen sollten. Egal was wir hier machen, der Ump hätte uns aufgeschrieben. Wie Bennett sagte: Manchmal gibt es keine 'richtige' Entscheidung. Kein Wunder, daß diese Schiris kein besonders hohes Ansehen bei der Truppe haben, nicht ?

Nächstes Mal gibts mehr zu sehen, versprochen ! Und da lassen wir uns auch kein Unentschieden mehr anhängen, Ehrensache, oder ?

Ah, eins noch ! Was ist jetzt der Lohn des Ganzen ?

https://up.picr.de/50205533xo.png

Für das Unentschieden haben wir 7 Loyalität und 7 Prestige bekommen. Wir nutzen diese Punkte, um unseren Zug zu verbessern. Das Ergebnis ist oben zu sehen. Für jeweils 2 Loyalität und 2 Prestige kann man einer Gruppe 25 Erfahrungspunkte kaufen. Es hat also gereicht, jeder der 3 Gruppen 25 xp zu geben. Damit haben Gruppe 1 und Gruppe 3 125 xp (Wir spielen auf Leicht, wo jede Squad mit 100 xp anfängt), Gruppe 2, die auf den Gegner geschossen hat, hat dafür 15 xp extra bekommen und steht bei 140. Der Lieutenant hat sich ebenfalls 10 xp verdient. Was bringen uns die ? Wie schonmal angeschnitten, sind erfahrenere Einheiten vielseitiger einzusetzen. Gruppen starten mit 2 Befehlen, sobald sie 300 xp haben, bekommen sie den dritten und mit 500 (dem maximum) den vierten. Offiziere verdienen bei 300 xp den fünften Befehl, bei 500 xp den sechsten.
Erfahrenere Einheiten können weiter vorrücken und öfter angreifen oder verteidigen. Erfahrenere Offiziere können weiter laufen und mehr Befehle erteilen.

So, jetzt ist aber wirklich erstmal gut !

Mortimer
27.10.25, 16:37
Vortrefflich, werter Graf, sehr schön dargestellt und erzählt! Wir besitzen das Spiel ebenfalls, sind aber bisher - nach dem Absolvieren des Tutorials - nur bis zur ersten Nordafrika-Mission gekommen. Das Tutorial wird von vielen Spielern als zu lang empfunden, was nicht ganz falsch ist, aber wir fanden es trotzdem nett, weil es einfach auch Teil der Story ist. Die Kampfmissionen gegen Ende sind sogar recht spannend.

Arminius
27.10.25, 16:49
Werter Mortimer, Wir können Uns Eures Lobes zu diesem AAR nur vollumfänglich anschließen. - Auch Wir besitzen dieses Spiel und sind etwa auf Eurem Spielstand. Das Tutorial mag lang sein. Wir sehen es eher als Prolog. Von daher geht die Dauer schon in Ordnung.

Fazit: Eine echte Spieleperle, die hier hervorragend präsentiert wird.

Komischer Kunde
28.10.25, 08:53
Als Nichteigner des Spieletitels ist die bisherige Darstellung hervorragend. Danke für die Eindrücke. Wir sind gespannt, wie es weiter geht.

Arminius
13.11.25, 07:59
Wir möchten an dieser Stelle gern Unser Interesse am Fortgang dieses AAR bekunden.

Mortimer
14.11.25, 17:35
Wir möchten an dieser Stelle gern Unser Interesse am Fortgang dieses AAR bekunden.

Dem wollen wir uns anschließen! :)

DerGraf
29.11.25, 14:13
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Der zweite Versuch. Camp Pickett, VA, 24. September 1942.

Die Männer des Zuges sind müde, als sie in ihre Ausgangsstellungen zurücktrotten. Der Morgenlauf und die erste Feldübung haben ziemlich klar ihren Tribut gefordert. Sergeant Bennett sieht in meine Richtung und die unausgesprochene Frage hängt zwischen uns. Sollen wir das Marschtempo anziehen oder etwas verringern ? Ich überlege etwas. Ich habe damals gelernt, daß wir kämpfen wie wir trasinieren, also sollten wir trainieren, wie wir kämpfen. Schweiß spart Blut, zumindest wurde ich so ausgebildet und es ist ein Grundsatz, den ich nur zu gerne an die Männer weiterreiche.

"Bennett ?"
'Sir ?'
"Machen Sie den Männern Beine."
'Sofort, Sir !'

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Bennett verliert keine Zeit.

'Erster Zug, im Laufschriiiiiiiitt... marsch !'

Bennett gibt den Befehl nach hinten durch und bedenkt die Leute noch mit ein paar ausdrückliuchen Ausdrücken, während sich so etwas wie eine Marschkolonne formt. Die Männer murren, bis sie sich im Laufschritt befinden und dafür keine Luft mehr haben.

In der Aufmarschzone gibt es ein kleines Nicken vom Schiedsrichter mit den Abzeichen eines Captains, ehe er sein erwartetes Sprüchlein aufsagt. 'In dieser Feldübung geht es um Feuer und Bewegung, kulminierend in einem Sturmangriff auf das designierte Missionsziel.' Er deutet auf das Haus, in dem sich immer noch die gegnerische Gruppe Infanterie befindet. 'Dieses Mal werden Sie allerdings von Teilen des Schwere-Waffen-Zuges unterstützt werden.'

Hm, das ist eine willkommene Überraschung !

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'Waffenzug im Anmarsch, Sir !' meldet Bennett als ein Dutzend Männer des Waffenzuges sich durch das Gelände zu uns vorkämpft. Sie haben keine richtigen Kaliber .30 MGs, nur schwarz angemalte Baumstämme. Die sind angeblich genauso schwer wie die richtigen Waffen, aber der stämmige Offizier an der Spitze der Neuankömmlinge trägt einen dieser Stämme als wäre es wenig mehr als ein Baseballschläger: 2nd Lieutenant Stern, der Zugführer des Schwere-Waffen-Zuges.

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"Hey Stern, wir sind kurz davor loszulegen !" rufe ich hinüber. 'Nicht ohne uns, Sir !' kommt es zurück. Sterns Stimme trägt problemlos über die Entfernung.
'Sie sind beinahe zu spät, Lieutenant.' bemerkt der Schiedsrichter schnarrend.

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'War ein langer Weg vom Schießstand bis hierher, Sir !' erwidert Stern. 'Aber es werden die Krauts sein, die das Laufen besorgen, sobald wir zum Zug kommen.'
'Wie auch immer, das Ziel der heutigen Übung ist ein Angriff mit verbundenen Waffen auf das Bauernhaus da unten.' sagt der Schiri und deutet noch einmal auf das Gebäude. 'Zeit is, wie sie es immer ist, ein wichtiger Faktor hier.'
Stern ist begierig darauf, zum Einsatz zu kommen. Ein Mann mit einer Mission, sozusagen. Ich bin gespannt zu sehen, wie er sich schlagen wird.

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Stern sieht mich direkt an.
'Sagen Sie uns einfach, was wir treffen sollen und wir hauen es so klein, daß sie einfach rübergehen und es einsacken können, Sir.' sagt er und sieht auf das '.30' in seinen Händen herunter. 'Naja, wir werden zumindest so tun als ob.'

'Zurück zu ihren Einheiten, Lieutenants.' mahnt der Schiedsrichter. 'Sie haben nur begrenzte Zeit zur Kommunikation solange die Übung angehalten ist. Vor allem wird der Waffenzug zu Beginn nicht verfügbar sein.'
"Und welchen vollkommen sinnvollen Grund dafür gibt es, Sir ?" werfe ich ein.

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'Weil es Teil der Übung ist.' erwidert der Schiri und sieht mich mit verengten Augen ausdrücklich an. 'Denken Sie daran, erst die Gewehre, dann die MGs.'
Stern gibt mir darauf ein wissendes Nicken und als wir auf dem Weg zurück zu den Einheiten sind, überlege ich, wie dieses Problem am Besten zu lösen ist. Ich habe drei Gruppen Infanterie unter mir als erster Zug, die MG und Mörser gehören zum schweren Waffenzug und unterstehen Stern.

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'Wir haben alles, ausser Panzern, Sir.' meint Sergeant Bennett, als ich wieder bei ihm ankomme.
Jeder Zug hat eine andere Aufgabe in dieser Übung.

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Die Feldübung beginnt... !

DerGraf
29.11.25, 14:37
Organisatorisches

Wer sich mit der Materie auskennt, wird von diesem Post wenig neues erwarten können, aber für jene, die vielleicht nur das deutsche System kennen, mag es nützen, noch einmal en detail auf die Einheitsgliederung und unterschiedliche Doktrin einzugehen.

Company Headquarters (2 Officers, 19 Enlisted, 3 Attachments)​
1× Commanding Officer, Captain, armed with 1 M1 Carbine - Im Spiel ist das Captain Lamb
1× Executive Officer, Lieutenant, armed with 1 M1 Carbine - Im Spiel 1st Lt. White
1× First Sergeant, First Sergeant, armed with 1 M1 Carbine
1× Supply Sergeant, Sergeant, armed with 1 M1 Rifle
1× Communication Sergeant, Sergeant, armed with 1 M1 Carbine
1× Company Clerk, Corporal, armed with 1 M1 Rifle
1× Armorer, Technician 5th Grade, armed with 1 M1 Rifle - Im Spiel T5 Washington Arthur
1× Bugler, Private/Private First Class*, armed with 1 M1 Carbine
4× Messengers, Private/Private First Class*, armed with 1 M1 Carbine
1× Orderly, Private/Private First Class*, armed with 1 M1 Rifle

1× Mess Sergeant, Staff Sergeant, armed with 1 M1 Rifle - Im Spiel Sgt. Layton
2× Cooks, Technician 4th Grade, armed with 1 M1 Rifle
2× Cooks, Technician 5th Grade, armed with 1 M1 Rifle
3× Cook's Helpers, Private/Private First Class*, armed with 1 M1 Rifle

→ Attachments from Battalion Medical Detachment:
3× Company Aid Men (Surgical), Private/Private First Class/Technician 4th Grade/Technician 5th Grade
* Of all of the company's Privates excluding attached medical, 66 would have been Private First Class

An sich erstmal nichts, was sich grob von einer 'bekannten' Infanterieeinheit unterscheiden würde. Der Unterschied zur deutschen Organisation tritt erst bei den Zügen zuteil und wer aufgepasst hat, kann sich schon denken, worum es sich handelt.

3× Rifle Platoons (1 Officer and 45 Enlisted each) (Als Beispiel nehmen wir hier den ersten Zug)
​→ 1× Platoon Headquarters
1× Platoon Commander, Second or First Lieutenant, armed with 1 M1 Carbine - Im Spiel ist das 1st Lt. Reynolds
1× Platoon Sergeant, Staff Sergeant, armed with 1 M1 Rifle - Sergeant Bennett
1× Platoon Guide, Sergeant, armed with 1 M1 Rifle - Sergeant Grant
2× Messengers, Private/Private First Class, armed with 1 M1 Rifle
5× Basic Duty, Private/Private First Class, armed with 1 M1 Rifle

​→ 3× Rifle Squads (Hier wieder 1st Squad)
1× Squad Leader, Sergeant, armed with 1 M1 Rifle
1× Assistant Squad Leader, Corporal, armed with 1 M1 Rifle
1× BAR Man, Private/Private First Class*, armed with 1 M1918A2 Automatic Rifle - PFC/CPL Crosley
1× Assistant BAR Man, Private/Private First Class*, armed with 1 M1 Rifle
1× Ammo Bearer, Private/Private First Class*, armed with 1 M1 Rifle
1× Grenadier, Private/Private First Class, armed with 1 M1903 or M1903A3 Rifle and 1 M1 Rifle Grenade Launcher
6× Riflemen, Private/Private First Class, armed with 1 M1 Rifle (Hier irgendwo finden sich Patterson, Morris, Roberts und Hancock)
* Of all of the company's Privates excluding attached medical, 66 would have been Private First Class

Die Crux ist schnell zu finden. Während die deutsche Gruppe um das MG herum aufgebaut ist, sind die MG in der US Army in einem extra Zug konzentriert. In den Zügen an sich haben sich hier als holdovers nur die BAR-Schützen gehalten, die zwar auch wertvolle Feuerunterstützung liefern können, alleine aber mit einem leichten MG nur schwer konkurrieren können, von schweren oder auch nur mittleren MGs wollen wir hier gar nicht erst anfangen.

1× Weapons Platoon (1 Officer and 38 Enlisted each)
​→ 1× Platoon Headquarters
1× Platoon Commander, Second or First Lieutenant, armed with 1 M1 Carbine
1× Platoon Sergeant, Staff Sergeant, armed with 1 M1 Carbine
1× Transport Corporal, Corporal, armed with 1 M1 Rifle
2× Messengers, Private/Private First Class*, armed with 1 M1 Carbine
2× Drivers, Private/Private First Class, armed with 1 M1918A2 Automatic Rifle

Additional Vehicles:
Before 4 Oct. 1942 — ​One 3/4-ton Truck and One Jeep
After 4 Oct. 1942 — 2 Jeeps with Trailers

​→ 1× Light Machine Gun Section
1× Section HQ of:
1× Section Leader, Sergeant, armed with 1 M1 Carbine
1× Messenger, Private, armed with 1 M1 Carbine
1× Basic Duty, Private, armed with 1 M1 Rifle
2× Light Machine Gun Squads of:
1× Squad Leader, Corporal, armed with 1 M1 Carbine
1× Gunner, Private/Private First Class, armed with 1 M1919A4 machine gun and 1 M1911A1 Pistol
1× Assistant Gunner, Private/Private First Class, armed with 1 M1911A1 Pistol
2× Ammo Bearers, Private/Private First Class, armed with 1 M1 Carbine

​→ 1× Mortar Section
1× Section HQ of:
1× Section Leader, Sergeant, armed with 1 M1 Carbine
1× Messenger, Private, armed with 1 M1 Carbine
2× Basic Duty, Private, armed with 1 M1 Rifle
3× Mortar Squads of:
1× Squad Leader, Corporal, armed with 1 M1 Carbine
1× Gunner, Private/Private First Class, armed with 1 60mm Mortar and 1 M1911A1 Pistol
1× Assistant Gunner, Private/Private First Class, armed with 1 M1911A1 Pistol
2× Ammo Bearers, Private/Private First Class, armed with 1 M1 Carbine
* Of all of the company's Privates excluding attached medical, 66 would have been Private First Class

Wie wir sehen, sind für jede Infanteriekompanie 2 Kaliber .30 Browning M1919 MG und 3 60mm Mörser als schwere Waffen vorgesehen. Wie sich diese Aufteilung gegen die deutsche Variante schlägt, werden wir noch früh genug sehen. In der derzeit laufenden Übung haben wir die Mörser und einen der beiden MG-Trupps zur Verfügung. Dass von den 153 Mannschaften nur 66 PFCs sind, erklärt sich aus der langen Zeit, die es im ersten Weltkrieg und in der Friedensarmee brauchte, diesen Rang zu erreichen. Die Army wird da noch aufholen, 1942 ist diese 'Friedensdividende' aber noch deutlich zu spüren, da längerdienende Mannschaften, wie an einigen Stellen schon kurz angerissen, in der Zeit der Armyexpansion bevorzugt zu Unteroffizieren befördert werden.

In jedem Fall soll dieser Post einmal zeigen, wie sich die soldatische Heimat für das Spiel darstellt und, daß Captain Lamb als Kompanieführer 200 Männer verantworten und ins Gefecht führen muß. Die Bürde des Kommandos eben.

DerGraf
29.11.25, 16:31
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Wie wir sehen, ist der erste Zug in einer guten Position und wird auch, wie der sogenannte 'Donut' anzeigt, sehr wahrscheinlich die Initiative gewinnen. Das ist wichtig, da der Gewinner der Initiative zuerst feuert, und der Verlierer, das erst einstecken muß, ehe er (dann schon mit weniger Moral und mehr Unterdrückung) zurückschießt. Kommt genug Feuer an, kann es auch passieren, daß der Empfänger gar nicht zurückschießen kann. Moral der Geschicht': Initiative gewinnen oder nach Möglichkeit nicht angreifen. Hier haben wir den Überraschungsvorteil, allerdings auch einen Malus für Moral (der Dauerlauf hat die Männer geschlaucht) und einen, weil der Gegner über überlegene Deckung verfügt.

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'Steinmauern stoppen Kugeln, Lieutenant.' meint Bennett. 'Aber die da drüben sind trotzdem nicht unbesiegbar. Wir haben die Feuerkraft, sorgen wir also dafür, daß die die Köpfe unten halten, bis Stern soweit ist.'
"Männer ! Fertigmachen zum Feuern. Auf meinen Befehl... FEUER !"
---
Wo wir gerade von Deckung sprechen ! Das Spiel bietet die folgenden Abstufungen an Deckung:
Keine Deckung: Oftmals tödlich. Hier kann noch der Status 'Exposed' also 'dem Feuer ausgesetzt' hinzukommen, der zusätzliche Moraleinbußen und Verluste hervorrufen kann. Der Einheitsführer sollte auf jeden Fall vermeiden, auf offenem Feld unter Beschuß zu geraten !
Leichte Deckung: Besser als nichts, aber wenn man sich aufmerksam umschaut findet man oft noch was besseres.
Mittlere Deckung: Meistens das, mit dem man sich zufriedengeben muß.
Schwere Deckung: Das, was man wirklich haben möchte.
Extreme Deckung: Was der Feind gefühlt jedes Mal hat.

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Die Männer gehen in Feuerbereitschaft. Da der Gegner schon leicht unterdrückt ist, sollte es leichter fallen, sie festzunageln.

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Ich signalisiere Sergeant Grant beim Rest des Zuges ebenfalls das Feuer zu eröffnen, er quittiert den Befehl und bringt die anderen Gruppen in Position. Durch das Fernglas kann ich Private Roberts sehen, der über Kimme und Korn auf das entfernte Ziel zielt. Hancock neben ihm hat mal wieder die schützenden 'Ohren' des Visiers seiner MPi verlegt, anscheinend um etwas auszuschließen, das er für eine Ablenkung hält. Ich nehme mir vor, ihn später bei Gelegenheit darauf anzusprechen.

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Hancock hat seine Waffe modifiziert. Wenn er das aus einem guten Grund getan hat, will ich das wissen. Wenn er einen schlechten Grund dafür hatte... auch.
'Das sollte für die Gewehre erstmal ausreichen.' meint Bennett neben mir als er sein eigenes Fernglas wegsteckt und die Schiedsrichter noch besprechen, wieviel Schaden der Beschuß angerichtet hat. 'Wir könnten ihnen noch einen Nachschlag der Geschmacksrichtung .30er Kaliber geben. Die gleichen Patronen aber verdammt viel mehr davon. Wenn wir die Erlaubnis hätten, ein Funkgerät zu benutzen...'

'Funkgeräte sind nicht verfügbar. Aber wir haben die Flaggen...' Der Schiedsrichter weist auf ein paar Flaggen auf denen 'Funk' steht. 'Oder sie könnten einen Läufer schicken. Langsamer, aber zuverlässiger, wenn er nicht abgefangen wird.'
Die Gewehre haben schon einiges an Schäden verursacht, die MG können mehr.

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Ich entscheide, einen Läufer zu Stern zu schicken und winke nach J.J. Jackson. Der Junge ist einer der schnellsten Läufer der Kompanie und wird Stern meine Befehle überbringen.

"Nachricht an Lt. Stern: Die MGs sollen es dem Haus so richtig geben. Alles was drin ist. Der Mörser schließt ab. Sobald die Mörser abgefeuert sind, greifen wir das Haus über die Flanke an. Stern soll uns Feuerschutz geben, aber aufpassen, daß er uns nicht aus versehen erwischt. Alles klar ?" 'MG halten hausbesatzung nieder, Mörser zum Schluß, Abschuß als Signal für Sturmangriff über Flanke, eigene nicht unter Feuer nehmen. Verstanden, Sir !' Ich schlage ihm leicht gegen die Schulter. "Guter Mann, ab mit ihnen." Jackson läuft los und verschwindet in der Deckung.

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Um zum Waffenzug zu wechseln, müssen wir Lt. Reynolds' Runde beenden. In der nächsten Runde aktivieren wir dann Lt. Stern. Da wir uns die dritte gruppe und einige Befehle aufgehoben haben, können wir die Runde danach noch einmal den Lieutenant reaktivieren, ohne den Zug beenden zu müssen.

Drüben steigt aus Stern's Position eine grüne Leuchtkugel hoch. Befehl erhalten und verstanden !

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'Koordination braucht Zeit.' meint Bennett als wir Sterns Leute beobachten, wie sie in Stellung gehen. 'Kommt man nicht drum rum, auch, wenn wir richtige Funkgeräte hätten.'

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Auch auf die Gefahr hin, das sich Dinge wiederholen, aber ein Vorteil des Tutorials ist, daß es den Spieler immer wieder an wichtige Dinge erinnert. Hier ist das die Zugreihenfolge. Jeder Zugführer hat seine eigene Runde. Wird diese beendet, ist der Gegner dran. Das geht solange weiter, bis beide Seiten nichts mehr machen können oder wollen. Passen beide Seiten ihre Runde nacheinander, endet der Zug und der nächste Zug beginnt.

DerGraf
29.11.25, 16:50
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'Das ist ein Geräusch zum Hören und Fürchten, besonders, weil das Maschinengewehr von einer Position auf den Feind schießt, die außerhalb seiner effektiven Gewehrreichweite liegt. Und das alles noch, bevor der Mörser zum Einsatz kommt.' Neben uns sieht der Schiedsrichter auf seine Uhr. Alles wird an der Zeit gemessen, die wir benötigen...

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'Das war eine Menge Feuerkraft, vollig wert, das ganze Gewicht nach vorne zu schleppen.' Meint Bennett. 'Aber wenn wir wirklich wollen, daß die da drüben sich kleinmachen und sich in die Stiefel pissen, brauchen wir die Mörser.'
'Lieutenant Stern wird von seiner Position aus die Einschläge als vorgeschobener Beobachter beurteilen.' Erklärt der Schiedsrichter. 'Das ist die einzige Möglichkeit, genaues Feuer zu garantieren.'

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Die Mörser müssen den Gegner nicht direkt sehen können, um ihre 'Granaten' auf ihn zu schleudern. Alles was sie brauchen ist Stern in einer Position, von der aus er die Einschläge der Granaten beobachten kann. Die Mörser könnten gedeckt an der abgewandten Seite eines Hügels sitzen und immer noch wirksam in den Kampf eingreifen. Tatsächlich ist das ihre bevorzugte Art, zu kämpfen.

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'Da hätten wirs, Lieutenant !' meint Bennett als die Ruhe nach dem Sturm langsam schwindet. 'Es gibt nichts, was ein Mann gegen eine Granate tun kann, auf der sein Name steht.'
'Die Gruppe ist allerdings nur festgenagelt, nicht tot.' mischt sich der Schiedsrichter von der Seite ein. 'Und das werden sie auch bleiben, es sei denn Sie befehlen einen Sturmangriff um die Feinde gefangenzunehmen oder zum Rückzug zu zwingen.'
Er hat einen Punkt. Bang-Bang-Bang nimmt weder Positionen noch Gefangene. Der Feind wird bloß den Kopf hinter seiner Deckung einziehen und den Beschuß aussitzen. Wir werden angreifen müssen...

DerGraf
29.11.25, 17:11
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'Packen wir sie in der Flanke !' schlägt Bennett vor. 'Keiner kämpft hart, wenn man ihm gleich zu Beginn in die Nieren schlägt. Und wenn wir aus ihrem Schußfeld bleiben können, umso besser.'
Sobald Stern das Feuer einstellt, werden wir genau das versuchen. Ich hänge den Karabiner um und ziehe den schweren M1917 Revolver. Mein Vater hat ihn damals durch halb Frankreich geschleppt nach dem Krieg behalten. Als klar wurde, daß ich auch rausgehen würde, gab er ihn mir mit. Kleine Lebensversicherung, hatte er gesagt.

"Bajonett... aufpflanzen !" Mit einem metallischen Scharren fahren die Seitenwaffen aus ihren Futteralen und werden an den Gewehren befestigt. Weiter hinten hören wir das dumpfe Ploppen der Mörser und vor dem Haus steigt der Rauch hoch, der einen Treffer markiert.
"Sprung auf, marsch marsch !" Ich springe auf und laufe los, den Männern voran aus der Deckung.

Die orangen Hexes sind gefährdete Hexes, die von einer aufgeklärten Einheit bedroht werden. Hätte die Einheit im Haus noch Befehle, könnte sie hier Gelegenheitsangriffe auf Einheiten, die sich durch ihre Feuerzone bewegen, durchführen. Die grünen Hexes sind ungefährdet, hier könnten sich aber bisher unaufgeklärte Einheiten versteckt halten.

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Wichtig, weshalb wir es hier noch einmal hervorheben ist der Bonus, den man für das Flankieren von Einheiten bekommt. Dieser kann auch einem unterlegenen Angriff zum Erfolg verhelfen und man sollte ihn immer mitnehmen, wenn man kann.

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Die gegnerische Einheit schafft ihre Moralprobe nicht. Sie leistet keinen Widerstand und ergibt sich !

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'Genau so macht man das, Lieutenant !' Sergeant Bennett winkt mich herüber, als die Männer mit den roten Armbändern, die den Feind markieren, fliehen. 'In Übersee wirds schwieriger werden, aber die Methode haben Sie verinnerlicht.'
Neben uns hakt der Schiedsrichter ein Kästchen auf seinem Klemmbrett ab.

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'Eine weitere feindliche Gruppe wurde gesichtet.' bemerkt der Schiedsrichter. 'Sie haben versucht, das Missionsziel zu verstärken und versuchen jetzt einen Gegenangriff. Sie müssen sich um sie kümmern.'
"Was ? Wo ?" Es wäre auch zu einfach gewesen !

DerGraf
29.11.25, 17:21
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'Na, da drüben.' antwortet der Schiedsrichter, ohne die Richtung anzuzeigen. Trillerpfeifen ertönen. Die Übung wird wiederaufgenommen.
'Hier kommen wir !' ruft jemand aus dem Wald. 'Hey, ruft das gefälligst auf Deutsch !' ruft drüben einer aus der zweiten Gruppe zurück.

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Der Schiedsrichter macht eine weitere Notiz auf seinem Klemmbrett.
'Gute Übung bis jetzt, oder Lieutenant ?' Bennett spricht absichtlich etwas lauter, damit der Schiedsrichter ihn hört. 'Die Lektionen aus diesen Übungen werden da drüben helfen, viele Leben zu retten.'
'Ah, der seltene valide Punkt.' bemerkt der Schiedsrichter, bevor ich etwas erwidern kann. 'Fahren Sie fort.'

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In der Zwischenzeit habe ich JJ wieder zu Stern geschickt, der den neu erkannten Feind mit MG und Mörsern unter Feuer nimmt und laut den Fahnen der Schiedsrichter gute Trefferlage erzielt. Sobald das Feuer von Norden abebbt, führe ich die Gruppe erneut zum Sturmangriff gegen die Flanke des niedergehaltenen Feindes.

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DerGraf
29.11.25, 17:28
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Die Gruppe wird gefangengenommen, diesmal flieht keiner. Trillerpfeifen erklingen, die Übung ist endgültig vorbei. Der Schiedsrichter winkt Bennett und mich zu sich. Im Gehen schiebe ich den Revolver wieder ins Holster.

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Keine Verluste.

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Der Bleistift des Schiedsrichters macht die abschließenden Eintragungen.
(Die Mission - Minor Victory: Das Ziel wurde vor Zug 3 eingenommen., Die Schiedsrichter sahen dies als bestes mögliches Ergebnis der Übung.)
(Die Männer - Minor Victory: Die Verluste waren minimal, unter 10%, die Schiedsrichter sahen das als das beste mögliche Ergebnis dieser Übung.)

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'Volle Punktzahl.' verkündet der Schiedsrichter. 'Aber die nächste Übung wird nicht so leicht werden.'
Bennett und ich tauschen einen wissenden Blick aus.

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Während noch Tageslicht herrscht, ist der Zeitplan eng. Die nächste Übung wartet schon.

Mortimer
29.11.25, 18:35
Schön, dass es hier weitergeht! :)

Taurus
29.11.25, 20:40
In der Tat! Vor allem, wenn schon das Tutorial (die Grundausbildung) so unterhaltsam geschildert wird, können wir uns darauf freuen, wenn es denn ernst wird.

DerGraf
30.11.25, 01:06
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Wir reinvestieren das gewonnene Prestige und die Loyalität in unseren Zug. Die erste Gruppe steht inzwischen bei 181 Erfahrung, die zweite und dritte bei 198. Für 10 Prestige erhöhen wir die Erfahrung von Lt. Reynolds um 50 auf 209. Dieser XP-Gewinn spiegelt nicht nur die Erfahrung und das Erlernen der Taktiken, sondern auch die Zusammenarbeit der Männer wieder. Als Zugführer ist unser wichtigstes Ziel, die Einheit zu einer schlagkräftigen Truppe zu formen. Bisher finden wir mit Erfolg.

Zwei Häuser - 24. September 1942, Camp Pickett, VA

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Die Männer trotten über die Strasse in Richtung des nächsten Wegziels, an dem die nächste Übung stattfinden soll. Ein Jeep kommt der Kolonne entgegen, der mit großen grünen Army-Säcken beladen ist. Postsäcke.
'Denken Sie, daß das unsere Post ist, Lieutenant ?' fragt Sergeant Bennett. So überladen wie der Jeep mit Post ist, muß etwas für die Nickel Kompanie dabei sein. Ich überlege, es könnte etwas von meiner Frau dabei sein. Sie schreibt sehr regelmäßig und mal wieder etwas Post zu haben ist auf jeden Fall gut. In mir keimt ein Gedanke auf...

(Letzte Hintergrundentscheidung: Wen hat man zuhause zurückgelassen ? Zur Auswahl stehen die Eltern, die Ehefrau oder die Freundin. Reynolds ist verheiratet, wir wählen also die Frau.)

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Von meiner Frau getrennt zu sein ist hart. Die Ehe ist eigentlich dafür da, als Bund zu wirken, aber hier kommt die Army eben zuerst. Die Männer sind ebenfalls von der Aussicht auf ihre eigenen Nachrichten von zuhause abgelenkt. Sergeant Grant sieht zwischen mir und Bennett hin und her, Befehle erwartend. Die Männer haben sich in den letzten Übungen gut gemacht und auch bei Zusatzanstrengungen mitgezogen. Klar haben sie gemeckert, aber wie das alte Sprichwort sagt, wenn ein Soldat aufhört zu meckern, dann nur, weil er tot ist. Vorher nicht. Nun, die Männer haben sich ihre Marschpause verdient.

"Sergeant Bennett, halten Sie den Jeep an, mal sehen, ob was für uns dabei ist. Grant, 15 Minuten Marschpause mit Raucherlaubnis, holen Sie die Leute von der Strasse."
Beide salutieren und wenden sich ihrer Aufgabe zu.

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(Vertrauen +20, Prestige -1)

Bennett erhält den Befehl den Jeep anzuhalten und der ehrfurchtgebietende Sergeant tut genau das, indem er sich mitten auf die Strasse stellt und den Fahrer des Jeeps praktisch herausfordert, ihn zu überfahren. Ein kurzes, heftiges Geswpräch führt schließlich zur Übergabe eines Army-Sacks voller Briefe. Da reguläre Marschpausen Teil jedes Marsches sind, gibt es eine solche. Nun haben die Männer außer der Kontrolle ihrer Füße noch etwas anderes zu tun.

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'ich wette, meine Sally hat nicht geschrieben.' meint Private Morris (groß im Bild) zu den schlacksigen Soldaten, der neben ihm marschiert. 'Sie mag nicht, wie die Army mit ihren Briefen umspringt.' 'Könnte schlimmer sein', meint dieser, Private Patterson (klein im Bild), während er kurz auf den rundlicheren Morris heruntersieht. 'Sie könnten versuchen, ihre Handschrift zu lesen.'

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Ich muß selber kurz lachen, als ich das so höre. Es ist lustig, aber wohl auch wahr. Allerdings bedeutet die Menge an amphibischem Training, das für später angesetzt ist, daß der Unterschied kleiner sein könnte, als den meisten Männern lieb sein kann. Trotzdem bahnt sich das Kichern durch die reihen und verdrängt den gedanken daran, wie unwahrscheinlich es sein wird, heute ein warmes Mittagessen zu bekommen. Der Humor hält an, bis der Feldschiedsrichter, derselbe Captain wie zuvor, herantritt und mir bedeutet, die Männer zum Stehen zu bringen.

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'Dies ist eine integrierte Kompanieführungsübung.' beginnt er. Aus irgendeinem Grund ist seine Uniform trotz der Hitze nicht nur sauber, sondern geradezu rein, bis hinunter zu der schwarzen Schiedsrichterbinde, die er am Ärmel trägt. Die gute Nachricht ist, die nächste Übung ist bereit für Sie. Die schlechte ist, sie sind nicht bereit für die nächste Übung.' ichj bemühe mich nicht, meine Verwirrung zu verstecken. "Was meinen Sie, Sir ?"

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'Technisch gesehen entspricht Ihr Anzug nicht den Vorschriften.' meint der Schiedsrichter und kichert fast dabei. 'Lieutenant Stern und Lieutenant Dearborn werden Bestandteil der Blauen Streitkräfte sein. Sie werden als ihr Captain fungieren.Sie haben eine begrenzte Zeit, sich mit den beiden zu besprechen, ehe die Übung beginnt. 'Begrenzte Zeit, Sir ? Wie begrenzt ?' höre ich Bennett fragen.

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Der Schiedsrichter tippt stumm auf seine Armbanduhr und deutet auf eine Anhöhe. ich überlege, ob ich versuchen soll, mehr Zeit herauszuschlagen, entscheide mich aber dagegen und laufe zur Anhöhe hinüber.

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Hinter dem Gipfel der Anhöhe finde ich die beiden Lieutenants in ein Gespräch vertieft. Stern geht auf und ab und tritt nebenher hier und da einen Tannenzapfen beiseite. Ihm gegenüber steht ein Mann von Haltung, groß, ohne hoch gewachsen sein zu müssen, die Hände leicht hinter dem Rücken verschränkt - Lieutenant Dearborn. 'Ah, Lieutenant !' sagt Dearborn, als er sich zu mir umdreht. 'Wir waren gerade dabei Strategien zu erörtern, während wir auf den Captain warten.'

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Ich erkläre die Situation. Stern beginnt etwa ab der Hälfte zu nicken, Dearborn läßt sich gegen Ende schließlich auch überzeugen. 'Dies scheint eine Führungsübung zu sein.' Stellt er nach einem kurzewn Moment der Überlegung fest. 'machen wir also das beste daraus.' 'Yeah, reden wir über unsere Strategie.' wirft Stern ein.

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"Welche Tricks haben die Schiris wohl für uns ?" frage ich. 'Die Roten sind nicht alle im Gebäude, wie letztes Mal.' meint Stern. 'Sie haben sich verteilt.'
'Auf die Flanken wahrscheinlich.' fügt Dearborn hinzu. 'Sie würden die geeignetesten Anmarschrouten zum Missionziel bewachen.'

Eine Warnpfeife ertönt in der Ferne. Bei den naheliegenden 'Funkern' wird eine Flagge hochgehalten. Die Übung wird in Kürze beginnen !

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'Na, dann.. Packen wirs, 'Captain' !' meint Sergeant Bennett.

Wir werden auf dieser Karte als Captain Lamb spielen, um die Rolle des Captains kennenzulernen. Dieser ist die Wildcard und kann mithilfe des 'Kommando übernehmen' Buttons jederzeit jede Einheit der Kompanie aktivieren, egal, welcher Lieutenant in dieser Runde eigentlich führt. Weiterhin kann er bolster, rally und press auf jede Einheit anwenden, die an das Feld, in dem er sich aufhält, angrenzt.

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Die Missionsziele:
Die Mission - Die Übung vor Zug 4 abschließen.
Die Männer - Höchstens leichte Verluste erleiden.

DerGraf
30.11.25, 01:29
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Erste Überlegungen zur taktischen Lage.
Die beiden Häuser sind die Ziele der Mission, beide sollen vor Runde 4 genommen werden. Stern geht davon aus, daß nicht alle Gegner in den Häusern sind. Dearborn vermutet sie in den Flanken, um die Häuser zu decken. Je nachdem, wie viele Kräfte dem Feind zur Verfügung stehen, könnten sich in den Wäldern beträchtliche Kräfte im Hinterhalt befinden. Auch die Felsen nahe des Feldes (in der linken unteren Ecke) wären eine brauchbare Stellung um das Haus abzusichern.
Ich entschließe mich, keine Experimente zu versuchen. Wir werden die Häuser eins nach dem anderen mit schweren Waffen belegen. Dann wird der dritte Zug, mit der zweiten Gruppe ganz rechts als Achse, wie eine sich öffnende Tür in Richtung des Hauses schwingen und dieses einnehmen. Von dort aus arbeiten wir uns dann weiter vor zum zweiten Ziel.

Die einzige Sorge ist ein Gegenangriff auf die schweren Waffen, aber wenn wir schnell genug sind, sollte das nicht zum Tragen kommen, zumindest will ich den Zug nicht im feindlichen Sicht- und Feuerbereich so weit auseinanderziehen.

DerGraf
30.11.25, 02:03
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Die Gruppe, zu der ich komme, sieht nicht besonders kampfkräftig aus. "Bennett, treten sie diesen Leuten mal kräftig in den Arsch, das hier ist kein Rummel." 'Sofort, Sir !'

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Die Gruppe kriegt ihren Kram langsam auf die Reihe, aber wir können sie dazu bringen, noch mehr zu tun, Sir.' Bemerkt Bennett. 'Beim Soldatentum geht's nicht nur um große Wüsten und Blumenbeete als Betten.'

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Zusammen bringen Bennett und ich die Männer wieder auf die Beine. Zum Ausruhen ist keine Zeit. Noch nicht.

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Der Schiri schreibt etwas in einen Kasten auf seinem Klemmbrett und unterzeichnet es.

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'Geht doch nichts über ein paar gepfefferte Worte eines Sergeants, um die Leute wieder auf die Beine zu bekommen.' bemerkt Bennett als sich die Aufregung wieder legt. 'Jetzt müssen Sie nur noch das Gelände unter Feuer nehmen, um zu sehen, ob sich da Feinde verstecken.

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'Sollen wir einen Läufer zu Dearborn schicken ?' will Bennett wissen. 'Es sind seine Männer und Sie werden wahrscheinlich in Kürze anderes zu tun haben.'
'Kein Kommentar.' meint der Schiedsrichter. 'Anzumerken ist aber, daß die Zeit eines Captains wertvoll ist. Weshalb Sie Untergebene haben, mit denen Sie zeitgleich handeln können.'

Der Ump hat natürlich recht. Dearborn wird mit der Situation schon klar kommen.

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DerGraf
30.11.25, 02:29
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Das Feuer von Dearborns Männern provoziert Gegenfeuer. Tatsächlich, da hat sich eine Gruppe Infanterie verschanzt und blockiert den Weg zum ersten Haus. Dearborn hatte also recht !

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'Da sind sie !' ruft Sergeant Bennett. 'Und sie sind eingegraben wie ein Hund am Montag. Sollen wir die Mörser einsetzen ?'
Der Schiedsrichter macht sich eine Notiz auf seinem Klemmbrett.

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Mit ein paar Flaggensignalen erregen wir Sterns Aufmerksamkeit. Nun ist es nur noch eine Frage der Ziele. Ich entschließe mich, die Anhöhe hinauf zu laufen und das Artilleriefeuer selbst zu leiten. Von da oben müßte ich alles sehen können.

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Der Schiedsrichter tippt mit seinem Bleistift gegen das Klemmbrett während Bennett und ich in Position gehen.
'Da wären wir.' meint Bennett. 'Eine abgesicherte Aussicht auf das Schlachtfeld. Nicht perfekt, aber sehen Sie sich das Haus da unten an. Der Feind steckt ziemlich sicher da drin. Wir könnten mit ein bißchen Artillerie mal anklopfen...'

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Die Army wird eine Menge Artillerie einsetzen.

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Und hier kommt ein wenig davon !

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Flaggen werden gehoben. Die Übung wird angehalten, während die Schiedsrichter meine Zahlen kontrollieren und mit ihren Entfernungsmessern die Werte verifizieren. Letztendlich entscheiden sie, daß die 105er gute Treffer erzielt haben.

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'Soviel zur Mathematik.' meint Bennett, während ich durch das Fernglas das beschossene Haus beobachte. 'Sieht so aus, als wären sie niedergehalten. Gehen wir ran, bevor sie sich vom Schock wieder erholen.'
'Die feindlichen Möglichkeiten festzustellen ist ein zentraler Punkt dieser Übung.' Merkt der Schiedsrichter an und tippt wieder gegen sein Klemmbrett. 'Es gibt aber noch ein weiteres Problem...'

ich warte ab, was er zu sagen hat.

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Der Schiedsrichter deutet den Hügel hinunter, wo eins von Sterns MG-Teams die Stämme, die ihre .30er Brownings markieren, in Stellung gebracht haben. Das Problem ist, daß die Waffe in Richtung des südlichen Ziels ungeschützt ist.

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Ich schicke einen Läufer mit dem Befehl los, die Ausrichtung der MG-Stellung zu ändern. Neben mir nicht der Schiedsrichter zustimmend.

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Nach dem Ende der Feuermission wird die 105er Batterie abgezogen. Trotzdem sollte den Roten da unten tüchtig die Rübe dröhnen !

DerGraf
30.11.25, 02:42
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Nachdem die Artillerie das erste Ziel beschossen hat, lasse ich Stern das zweite Haus mit den Mörsern unter Feuer nehmen. Auch diese Einschläge sitzen gut und deckend, wenn sie auch nicht an die 105er herankommen. Aber dafür haben wir einen Ausgleich !

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Weiter unten läßt Dearborn die zweite Gruppe das südliche Haus unter Feuer nehmen.

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Fast glaube ich, Ihn oben am Berg zu hören, wie er die Männer anheizt. Will er etwa durch das Feuerfeld der Wachgruppe das Haus nehmen ?

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Anscheinend stellt das Haus keine Bedrohung dar, da es mit Artillerie niedergehalten wird. Bennett und ich beobachten, wie Dearborn den Männern voran stürmt, und die Gruppe in den Felsen am Feld angreift ohne Gegenfeuer zu bekommen.

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Tatsächlich ! Die Roten im Feld geben sich gefangen.

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Stern nimmt mit den MG das zweite Haus unter Feuer. Zumindest bei der ersten Salve gibt es Gegenfeuer. Die Schiedsrichter entscheiden, daß bei den MG ein Mann ausfällt.

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Ende Zug 1.

DerGraf
30.11.25, 03:24
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Flaggen hoch, Flaggen runter. Niemand ist sich sicher, was eigentlich los ist. Die Schiedsrichter rufen sich etwas über das Bombardement zu, aber es ergibt wenig Sinn.

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Schließlich verständigen sich die die Schiedsrichter über die Schalttafel eines Feldtelefons, das sie aufgestellt haben. Auf beide Seiten ist das Wort 'Feldfunkgerät' aufgemalt. 'Sehen Sie sich dieses Montrum an, Sir. Ich hoffe, wir müssen sowas nicht mit nach Übersee schleppen.'

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Ich habe mal einen schnellen Blick auf das Klemmbrett des Schiris geworfen, Lieutenant.' meint Bennett leise, während wir den Funkern bei der Arbeit zusehen. 'Er wird ihre persönliche Leistung bewerten. Das heißt einen Sturmangriff anführen, die Männer motivieren, sammeln, antreiben und das Feuer auf den Feind leiten. Das volle Programm.'

Hm, das ist eine Menge zu tun in der verbleibenden Zeit. Vermutlich könnte ich eine Verlängerung der Einnahme der Ziele nutzen, um mich zu profilieren, aber eigentlich will ich die Ziele entsprechend der Vorgaben nehmen. Das wird nicht schön, aber es müßte eigentlich gehen !

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'Okay, was kommt als nächstes, 'Captain' ?' will Bennett wissen, als wir unsere Aufmerksamkeit wieder der laufenden Übung zuwenden. "ich denke, wir nehmen das erste Ziel ein, Sergeant. Wollen Sie mit ?" Damit laufe ich den Berg herunter zur zweiten Gruppe. Ich erwarte sporadisches Gegenfeuer, es kommt aber nichts. Glück gehabt !

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Bei der Gruppe angekommen übernehme ich erst einmal das Kommando. "Männer, nach dem Beschuß sollten die da drüben überreif sein. Holen wir sie uns ?" Zustimmendes Gemurmel antwortet mir, erst leiser, dann immer lauter. "Dann los ! An die Bajonette, Jungs !" Während sich die Männer auf den Sturm vorbereiten, spähe ich noch einmal zum Haus hinüber. Sieht ruhig aus !

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"Mir nach ! Sprung auf, marsch marsch !" Den Karabiner in der Hand wuchte ich mich hoch und stürme los, den Gruppenführer und seine Leute im Rücken. Kein Gegenfeuer schlägt uns entgegen, als wir die offene Fläche überqueren und immer dichter zum Haus kommen. Jede Sekunde erwarte ich das Abwehrfeuer, aber nichts passiert. ich erreiche die Tür und trete sie ein. Als ich und die anderen Männer in den raum strömen, haben die Feinde schon die Hände gehoben und leisten keinen Widerstand. Ohne ihre Waffen und mit erhobenen Händen schicken wir sie weg.

Einziger Haken ? Einer der Männer winkt mich zu einem rückwärtigen Fenster. Von dort kann ich ein im Wald in Stellung gegangenes MG ausmachen.

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'Eins erledigt, eins übrig !' ruft Sergeant Bennett herüber. Der Schiri nickt wortlos und markiert ein Kästchen auf seinem Klemmbrett.

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Nachdem ich die Gruppe wieder gesammelt habe, läßt der Gruppenführer das MG unter Feuer nehmen. Die flankierten und überraschten Feinde schießen nicht zurück.

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Dearborn rückt auf und nimmt das MG ebenfalls unter Feuer. Von seiner vorteilhaften Stellung auf der Erhebung hat er eine gute Übersicht über das Gelände.

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Das nahestehende Funkgerät rauscht. Einer der Schiedsrichter umfaßt das Ohrstück mit der Hand, um besser hören zu können, dann schrillt seine Pfeife. Die Übung wird unterbrochen. Der Schiedsrichter kommt auf mich zu, das Klemmbrett an seiner Seite. Er zeigt in Richtung des südlichen Endes des Feldes, wo sich zehn Männer mit blauen Armbinden aus den Büschen schlagen.

'Wer sind diese Männer ?'
"Sie sehen menschlich aus, Sir."

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(Sarkasmus +1)
'Sehr gut, Lieutenant. Die Army rekrutiert weiterhin nur die Offiziere des höchsten Kalibers.' bemerkt der Schiedsrichter knapp. 'Diese Männer unterstehen jetzt Ihrer Verantwortung. Sehen Sie zu, daß sie aus dem Manövergebiet verschwinden.'
'Sie können Nickel-Kompanie Männer ehrenhalber sein, bis sie uns verlassen.' versetzt Bennett.

DerGraf
30.11.25, 03:31
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Stern hält unterdessen das zweite Ziel unter Feuer. Ich schicke einen Läufer zu den verirrten Leuten und weise sie an, das Manövergebiet zu verlassen. Sie trollen sich ohne jegliche Widerrede.

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Ich sammle sie Männer noch einmal und schwinge mich als erstes aus dem Fenster. Die Männer folgen und stürmen die MG-Stellung. Diese ist vom Flankenangriff völlig überrumpelt und streckt die Waffen ohne weitere Probleme zu machen.

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Dearborn versteht. Ich habe die Flanke ausgeputzt, jetzt ist er dran ! An der Spitze seiner Männer fällt er der Hausbesatzung, die im Feuerkampf mit dem MG verstrickt ist, in den Rücken.

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Das zweite Ziel ist genommen. Mission erfüllt !

DerGraf
30.11.25, 03:54
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Flaggen gehen hoch. Pfeifen schrillen.
'Was zum Teufel ?' fragt Sergeant Bennett.
"Ihr Tipp ist genauso gut wie meiner. Warten wirs ab." erwidere ich.

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'Feindbeschuß.' meint der Schiedsrichter und schreibt etwas auf einen Teil seines Klemmbretts. 'gerade rechtzeitig. Er ist schwer genug um das Ende der Übung
und den Beginn der Nachbesprechung zu markieren.'

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Keine nennenswerten Verluste (nur ein Mann des MG-Teams)

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Die Schiedsrichter beraten sich. Klemmbretter werden ausgetauscht. Eine Unterhaltung über meine Leistungen beginnt und endet.

Mission: Major Victory - Beide Ziele vor Zug 4 eingenommen.
Männer: Major Victory - Verluste waren minimal, unter 10 %.

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'Sie waren fähig, die verirrte Gruppe aus der Gefahrenzone zu schicken. Das war allerdings kein Bewertungsmaßstab. Sie haben den Sturmangriffsanforderungen genügt.' meint der Schiedsrichter und tippt mit dem Bleistift gegen das Klemmbrett.
'Sie haben einen Sturmangriff angeführt, Captain.' bemerkt Bennett. 'Wenn die Männer Sie in ihrer Mitte sehen, wissen sie, daß Sie es ernst meinen, wenn es in den Angriff geht.'

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'Zeitweilige Moralunterstützung war akzeptabel.' versetzt der Schiedsrichter.
'Die Männer kennen Ihre Stimme, Sir.' Sagt Bennett zu mir. 'Und wenn sie sie hören, werden sie reagieren.'

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'Die Sammeltechnik ist verstanden worden.' bemerkt der Schiri mit einem Seitenblick auf Bennett.
'Das bedeutet sie sind eingeschritten, wenn es nötig war.' erklärt Bennett. 'Selbst wenn einer eins verpaßt bekommt, funktioniert der Zug weiter.'

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'Als Letztes: Leiten des Feuers... Nicht gezeigt.' meint der Schiedsrichter als er mit dem Bleistift wieder an das Klemmbrett tippt.
'Wenn ein Captain das Feuer der Männer leitet, folgen Resultate.'

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'Leistungen zum Großteil erreicht.' merkt der Schiedsrichter an und unterschreibt auf seinem Klemmbrett.
'Heißt, Sie sind gerade so durchgekommen.' übersetzt Bennett.

Habe ich mich gut angestellt ?

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Schon, hier sind die Details.

Ich habe nur an einem Sturmangriff teilgenommen.
Ich habe die Männer nur einmal gebolstert.
Ich habe die Männer nur einmal gesammelt.

Ich habe nicht zusammen mit den Männern auf ein Ziel geschossen. nach dem Bolstern brauchen sie mehr Führung.
Kurz gesagt, ich habe mit den Männern die Gefahren geteilt und darauf reagieren sie stark.

Letztenendes führt ein Captain seine Männer, er kommandiert sie nicht bloß.

DerGraf
30.11.25, 04:44
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25. September 1942 - Camp Pickett, VA

Die Kasernengebäude am anderen Ende des Geländes liegen ruhig und still da, als ich mich nähere. Ein Blick auf meine Uhr im Sternenlicht verrät mir, daß es schon fast wieder Zeit ist, wieder mit dem Training anzufangen.
'Die Männer könnten eine gute Nacht voll Schlaf gebrauchen, Lieutenant.' meint Bennett leise. 'Die letzten Tage waren hart.'

"Wecken Sie sie jetzt, Bennett. Wir lassen hier keinen durchhängen."
'verstanden, Sir.'

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Die Lichter gehen an und die Befehle beginnen. Diejenigen, die das Pech haben, langsam wach zu werden, werden im wahrsten Sinne des Wortes aus den Betten geworfen. Sehr bald geht der gesamte Zug durch die übliche Routine: Toilette, Dusche, Rasur. Nach einem schnellen, warmen Frühstück schnappen sie sich ihre Ausrüstung und stolpern in die Dunkelheit, wo sie leise noch allerlei Verwünschungen ausstoßen, bis der Sonnenaufgang dem ein Ende macht.

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Ein zügiger Marsch folgt. Die Karte führt uns direkt eine Schlucht hoch und die Männer stolpern vorwärts so gut sie können. Auf dem halben Weg zur Spitze tritt der Schiedsrichter hinter einem Baum hervor, das gefürchtete Klemmbrett am Mann. 'Das einzige Manöver des Tages.' ruft er zu uns herunter. 'Eine Übung auf Kompanieebene. Sie sollen die Straße voraus sichern, dazu die Kreuzung nahe der Apfelplantage und den Hügel, der das Gelände überblickt.'

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Der Schiedsrichter dreht sich um und gestikuliert in die Richtung des Hügelkamms. Die Männer stöhnen als ihnen klar wird, wie weit sie heute noch marschieren müssen. 'Warum sind die Gipfel immer ganz oben ?' will Morris wissen.
'Weil sie da schon immer gewesen sind.' meint Patterson. 'Tradition.'

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'Ach verdammt noch mal, das wird leicht !' bemerkt Bennett, als er neben mir die Anhöhe hinaufsteigt. 'Wir kennen unser Handwerkszeug, Lieutenant. Feuer und Bewegung, Artilleriebeschuß und Sturmangriff, nichts worüber man sich Sorgen machen muß und nur ein längerer Spaziergang um hinzukommen.' Dann bläst der Schiedsrichter in seine Pfeife. 'Feindliches MG, Steilfeuer. Zwei Ausfälle. Wählen Sie einen dieser Männer aus. Er zeigt auf Morris und Patterson. Patterson zeigt auf Morris, Morris zeigt zurück auf Patterson.

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Ich zeige auf Morris. Das kleine Häufchen New Yorker schmollt fast. 'Aber ich habe eine wunderschöne Singstimme !' protestiert er.
'mach dir keine Sorgen, am Ende kommst du doch wieder unter die Lebenden.' meint Patterson mit seinem südlichen Charme. 'Und überhaupt könnten wir eine Zeit lang mal ein bißchen weniger Gemecker ganz gut vertragen.'

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'Der andere Ausfall ist ihr Sergeant Bennett.' bedeutet der Schiedsrichter. 'Er darf sie im Geiste begleiten, wenn man so will, aber keine ihrer Befehle weitergeben.'
"Tut mir leid, ich muß Sie ersetzen, Bennett."

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'Kein Grund in Tränen auszubrechen, LT.' meint Bennett. 'Ich bin sicher ich hab als Held ins Gras gebissen.'
'In der Tat.' merkt der Schiedsrichter an. 'Seien Sie so freundlich und holen sie den Platoon Guide nach vorne, um Sergeant Bennett zu ersetzen. Seine Ausbildung ist ebenso wichtig wie ihre.'

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Grant kommt nach vorne. Eine kurze Erklärung überträgt ihm die Verantwortung für den Zug. Beide Sergeants sehen in meine Richtung, als die Pfeifen ertönen. Die übrigen Männer bereiten sich darauf vor, sich den Hügel hinaufzukämpfen.

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'Da ist noch was.' sagt Grant. Seine schnelle Beförderung zum Platoon Sergeant lastet klar schwer auf ihm. 'Es gab bis jetzt in jedem Manöver einen Teil wo uns die Schiedsrichter an die Deckung erinnern, wenn wir nicht dran denken.'
"Guter Punkt, Grant. Sie lieben Sniper-checks."

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'Danke, Lieutenant.' meint Grant. 'Warum kriechen wir nicht nach vorne und sehen uns mal kurz um ? Das wird uns aufhalten, aber wir warten eh noch auf Lieutenant Wilson.'
"Gute Idee. Schleichen wir uns mal ran und halten die Verluste niedrig."

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Der Schiedsrichter gibt das Signal. Das Manöver beginnt.

DerGraf
17.12.25, 23:24
Taktische Überlegungen !

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Die Karte ist ziemlich übersichtlich. Trotzdem überlege ich mir genau, wie ich vorgehen will.

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Es ist eine Kompanieübung, aber zu Beginn sind nur ich und Dearborn vor Ort. Als dienstältester Zugführer habe ich das Kommando bis Captain Lamb zu uns stößt. Die anderen Züge werden nach und nach eintreffen, vermute ich, bis dahin müssen wir mit dem auskommen, was wir haben. Ich studiere die Karte. Die einzunehmende Kreuzung liegt hinter einer Anhöhe, die einzige Straße geht zwischen zwei bewaldeten Erhöhungen durch. Diese und eine dritte im Norden eignen sich als erste Verteidigungslinie, zumindest würde ich sie besetzen. Die Scheune könnte als Reservestellung dienen. Der Hügel, der das Manövergebiet zum Westen hin abschließt, trägt eine ausgebaute Stellung. Angesichts der Sicht- und Höhenlinien würde ein MG da oben einen Großteil des Geländes beherrschen. Entsprechend plane ich, das freie Gelände so weit es geht zu meiden und durch Gehölze und soweit möglich über die Flanken an die Kreuzung und die Hangstellung heranzukommen. Je nachdem wann Wilson und Stern eintreffen, müssen Dearborn und ich die ersten Etappen alleine bestreiten.

"Also, ich werde mit dem ersten Zug im Süden angreifen. Zuerst die Hügelkette, dann über den Wald und den Apfelhain zur Scheune. Auf dem Weg nehmen wir die Kreuzung. Sie werden sich im Norden ins Unterholz schlagen und über den Hügel westwärts vorgehen. Sollte sich eine günstige Gelegenheit ergeben, nehmen Sie die Hangstellung und bringen das MG zum schweigen. Wilson und Stern beziehen wir ein, sobald sie ankommen, sie gehen direkt aus dem Marsch heraus in den Angriff über, je nachdem, von wo sie eintreffen."

Dearborn blickt eine Weile auf die grobe Skizze vor sich und nickt. Ich halte ihm die Hand hin.

"Viel Glück, Ash !"

'Glück hat damit nichts zu tun, Sir. Denen zeigen wir's schon.'

Er schlägt ein und wir gehen zurück zu unseren Zügen.

DerGraf
09.01.26, 16:12
RUNDE 1, ZUG 1 - Lt. Reynolds

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Voranschleichen

Und da sind sie. Eine Abteilung 'feindlicher' Soldaten, die im Wald darauf wartet, daß wir den Hügel heruntergeschlendert kommen.

Sie haben uns noch nicht gesehen.

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Ich wende mich Sergeant Grant zu, um zu klären, wie wir am besten die Kreuzung und die erhöhte Position sichern sollen.

Die Mission: Den Auftrag vor dem Ende von Runde 8 ausführen.
Die Männer: Höchstens leichte 'Verluste' erleiden (unter 10%).

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Wir schleichen voran und entdecken eine Gruppe Infanterie, die im Wald wartet. Sie sind ahnungslos. ich schicke einen Läufer nach hinten, um den Zug in Angriffsposition zu bringen.

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Die zweite Gruppe des ersten Zuges schleicht sich in die Wälder, um möglichst unentdeckt eine günstigere Ausgangsstellung zu erreichen.

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Die dritte Gruppe schließt auf.

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Ein Wink genügt und der Gruppenführer geht in die Bäume seitlich der Straße vor.

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Eine weitere Gruppe Infanterie wird ausgemacht, sie entdeckt die 3./I und nimmt sie unter Feuer !

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Lt. Reynolds' Befehle sind aufgebraucht. Wir beenden den Zug, der Gegner ist dran.

DerGraf
09.01.26, 16:27
RUNDE 1, ZUG 2 - Lt. Dearborn

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Dearborn geht vor zur vordersten Gruppe vor. Der Weg ist gefährdet, aber wie ich ihn kenne, scheut er die Gefahr nicht, ganz im Gegenteil ! Ich sehe ihn einige Gesten machen, er hält eine seiner kleinen Ansprachen.

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Seine Männer wenden sich gegen die Feinde auf der Anhöhe und nehmen sie unter Feuer.

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Der Feind erwidert das Feuer. Dearborns Schiedsrichter bestimmt einen der Männer als Ausfall.

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Dearborn beordert die erste Gruppe in die Wälder, um die Zangenbewegung zu beginnen. Der Gruppenführer mißversteht die Befehle und führt die Männer auf die Anhöhe neben der Straße. Die Gruppe wird aus der Sandsackstellung auf der Höhe sofort unter Feuer genommen und niedergehalten. Tatsächlich befindet sich dort also ein Maschinengewehr, das von der Höhe aus das Gelände beherrscht ! Die Männer werden von oben beschossen und sind völlig überrascht. (Unsere Schuld, wir haben nicht aufgepaßt und uns verklickt.)

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Dearborns Befehle sind aufgebraucht. Wir beenden den Zug. Da der Feind größtenteils defensiv agiert und alle Einheiten in Reichweite gehandelt haben, beendet der Gegner den Zug auch. Da beide Seiten nicht mehr handeln, endet die erste Runde.

An sich sind wir mit dem ersten Zug soweit zufrieden, nur daß die 1./III das MG-Feuer gefressen hat, hätte nicht sein müssen. Nun, weiter geht es !

DerGraf
09.01.26, 16:34
2. ZUG

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'Zweiter Zug im Anmarsch !' ruft Sergeant Grant zu mir hinüber. 'Lt. Wilson muß sie über die Gipfel gehetzt haben.' Wäre dieses Training eine Partie Schach, dann wäre das ein starker Zug.

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Grant deutet auf die bewaldete Hügelseite, wo um die 30 Männer zusammen mit einem Schiedsrichter entlangkraxeln. Lieutenant Wilson, allen voran, führt von vorn.

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'Ihre Läufer sollten bald den Kontakt herstellen.' meint der Schiri und sieht auf seine Uhr.

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Die neue Ausgangsstellung. Die zweite Runde beginnt.

DerGraf
09.01.26, 16:53
RUNDE 2, ZUG 1 - Lt. Dearborn

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Die 3./III nimmt die exponierten Gegner unter Feuer und deckt einen Offizier auf. Die Infanterie wird kaum weiter unterdrückt, da sie schon niedrige Moral hat.

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Dearborn nimmt die zweite Feindgruppe unter Feuer, um das Vorrücken der anderen Einheiten zu erleichtern. Auch diese Einheit wird unterdrückt, behält aber ihre Befehle.

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Dearborn bewegt sich durch die bedrohte Zone zur Gruppe, die vom MG beschossen wurde, und sammelt sie, um im nächsten Zug wieder vorgehen zu können.

Dearborns Befehle sind verbraucht, wie beenden den Zug.

DerGraf
09.01.26, 17:08
2. RUNDE, ZUG 2 - Lt. Reynolds

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Der Gegner versucht, seinen Offizier zur hinteren Gruppe Infanterie zu bewegen. Da die 1./I noch alle Befehle hat, gibt sie automatisch Abwehrfeuer, da sich in einem bedrohten Feld etwas bewegt.

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Der Offizier überlebt, wird aber im offenen Feld festgenagelt. Allerdings hat dafür die 1./I im kommenden Zug keine Befehle und kann nicht handeln.

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Die Männer bekommen den Befehl ins offene Feld vorzurücken, um die Höhe angehen zu können. Sie verlassen ihre Deckung aber nicht. (Moraltest nötig, den die Einheit nicht schafft.)

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'Scheiße !' sagt Grant, als wir besprechen wie noch vor kurzem ein Schiri entschied, daß einige der Männer nicht ausreichend motiviert seien. 'Wir müssen die Männer in Schwung bringen bevor wir das nochmal versuchen, Sir !'

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Nun, dann eben im Schutz der Bäume. Da gibt es keine Klagen. Keine Überraschung !

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Lt. Reynolds rückt zur Einheit an der Strasse auf, um sie im nächsten Zug zu sammeln.

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Er kann die Männer des nahen des 3. Zuges mit seinen debattieren hören. 'Unser Lieutenant ist besser als eurer.' 'Ach ja, unserer hält keine Vorträge über Geschichte.' 'Okay, das müssen wir euch lassen.' (Diese kleineren Textschnipsel tragen teilweise recht stimmig zum Spiel bei und helfen der Atmosphäre schon, Wir mögen das.)

Die Befehle von Lt. Reynolds sind verbraucht. Wir beenden den Zug.

DerGraf
09.01.26, 17:19
2. RUNDE, 3. ZUG - Lt. Wilson

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Die 3./II rückt vor, um im nächsten Zug die Feinde anzugreifen, oder den Offizier auszuschalten.

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Wilson will die beiden Einheiten umgehen und sie über die Höhe flankieren. Er bolstert sie und rückt vor.

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1./II wird von einer nicht aufgeklärten Einheit nicht nur von oben, sondern auch auf freier Fläche erwischt (Status: exposed). Die Einheit wird schwer getroffen. Zwei Männer werden zu Verlusten erklärt und die Gruppe verliert den verbliebenen Befehl durch den Moralverlust.

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2./II zieht nach.

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Die frische Feindeinheit wird unter Feuer genommen.

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Alle Befehle sind verbraucht. Wir beenden den Zug. Runde 3 endet.

DerGraf
09.01.26, 17:33
RUNDE 3

Langsam wird es knapp. Fast die Hälfte der Zeit ist bereits um und wir haben es immer noch nicht auf die andere Seite der Kuppe geschafft, auch wenn dort das MG des Feindes direkt wirken kann. Auch haben wir noch keine Feindeinheiten niedergekämpft, sondern bisher nur manövriert.

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Ein Läufer joggt heran und bleibt vor mir stehen. 'Lieutenant, äh, Lieutenant Stern läßt ausrichten, daß er die Mörser soweit fertig machen kann, um den Feind hart zusammenzukloppen, sobald die Schiris die Pfeife pusten.'
'Das ging schnell.' meint Grant und sieht nach Nordosten, von wo der Läufer kam. 'Normalerweise hängt der schwere Waffenzug weiter zurück. Wir sollten einen Läufer schicken, um Stern einzuweisen.' Ich winke ab. "Stern kennt sich aus, der wird klarkommen."

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Stern weiß, wie er seine Waffen für maximale Wirkung positionieren muß. (Einführung in das Sichtlinientool, mit dem man die Sichtlinie eines Hex anzeigen kann. Eine wertvolle Hilfe.)

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Der Gegner hat den Höhenvorteil, was seinen Sichtlinien einen Vorteil verschafft. Besonders oben auf den Hügel, wo das MG aufgebaut ist. Durch Linksklick kann man sich die Sichtweite eines Hexes anzeigen lassen, eingefärbte Hexes können vom Gegner eingesehen werden.

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Sterns Männer rücken weiter vor, ihre Baumstämme und Ofenrohre bereit.

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Die Ausgangslage für Runde 3.

Reynolds und vor allem Dearborn hängen hinter dem Plan zurück. Wir hoffen, das MG spätestens nächsten Zug unter Feuer nehmen zu können, wenn wir uns richtig positionieren. Die MG-Gruppen könnten vom Hügel aus beschossen werden, wir werden sehen... Man bemerke, daß Wilson die Runde mit einem Befehl weniger beginnt, als üblich, eine Folge der Exponierung aus Runde 2.

DerGraf
09.01.26, 17:51
RUNDE 3, 1. Zug - Lt. Wilson

Wir entscheiden uns, den Zug mit Lt. Wilson anzufangen, um vielleicht schon etwas des Weges für die anderen freizumachen.

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2./II nimmt die neueste Feindeinheit unter Feuer und hält sie nieder.

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Lt. Wilson läuft zur 3./II hinüber. Der Gegner bekommt die Gelegenheit für Abwehrfeuer, schafft aber den Moraltest nicht. Wilson gelangt ohne Beschuß zur 3. Gruppe.

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Diese bolstern wir für den Angriff, dann fällt uns auf, daß Wilson den Befehl zur Aktivierung nicht mehr hat. Ärgerlich !

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Ende des Zuges.

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09.01.26, 18:02
RUNDE 3, 2. ZUG - Lt. Reynolds

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2./I rückt auf. Sie bewegen sich durch Feuerbereiche, werden aber nicht beschossen. Wieder kann man einzelne Soldaten hören. 'Unser LT ist besser als eurer.' 'Näh, unserer gefällt uns ganz gut.' 'Hoffentlich bleibt das auch so !'

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2./I fällt der ersten Infanteriegruppe in die Flanke. Da der Feind schon demoralisiert ist, riskieren wir das ohne sie vorher zu bolstern.

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Die Soldaten, die die Feinde markieren, werden von dem Angriff aus der Flanke überrascht und ergeben sich, ohne Widerstand zu leisten.

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1./I rückt auf. Auch sie werden nicht beschossen.

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Sie werden versuchen, über die Flanke den feindlichen Offizier im Nahkampf einzukassieren.

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Auch er ergibt sich, ohne große Gegenwehr.

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Lt. Reynolds sammelt die Männer der 3. Gruppe.

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Wir benutzen 'press', geben der Gruppe einen Befehl, den sie dazu nutzen soll, zum Rest des Zuges aufzuschließen. Dies gelingt. Damit hat der erste Zug eine Menge Boden gutgemacht bzw. einiges an Luft geschafft.

Ende des Zuges.

DerGraf
09.01.26, 18:08
RUNDE 3, ZUG 3 - Lt. Dearborn

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Dearborn rückt mit der 1./III auf die nördliche Gruppe vor.

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Die Sichtlinie des feindlichen MG. Die Erhöhung im Wald ist von dort oben einzusehen und muß umgangen werden. Jedes hellgrüne Hex kann vom MG eingesehen und auch beschossen werden.

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3./III umgeht den Bereitstellungsraum der MGs und rückt ebenfalls in die Deckung der Wälder.

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2./III folgt.

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Ende des Zuges.

DerGraf
09.01.26, 18:12
RUNDE 3, ZUG 4 - Lt. Stern

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Lt. Stern kriecht vorwärts (wir erinnern uns, kriechen heißt kein Gelegenheitsfeuer) auf die vom MG einzusehende Erhöhung, sein Funker dicht hinter ihm.

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Aus seiner Position gibt er den Mörsern die Werte durch. Die ersten simulierten Mörsereinschläge liegen in der MG-Stellung.

Mit dem Ende des Zuges endet auch Runde 3.

DerGraf
09.01.26, 18:37
RUNDE 4

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Ein Läufer vom Kompaniehauptquartier eilt zu mir herüber. 'Lieutenant, Captain Lamb will sie sofort im Kompaniegefechtsstand sehen.' Das ist ein direkter Befehl. Huh,. die Schiris lassen den Captain endlich rein.

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Ich hatte mich schon gewundert, wann Nickel's Kompaniechef erlaubt wird, an der Übung teilzunehmen. Ich finde Captain Lamb mit einer Karte in der Hand und umgeben von drei weiteren Läufern. Jeweils einem für den zweiten, dritten und den Waffenzug. Er sieht in meine Richtung und entläßt die Männer. Die Jungs wollen uns wirklich eine ziemlich saure Gurke zu beißen geben, oder nicht ?' fragt er, als ich näherkomme. "Schon, Sir, aber dafür sind Gurken schließlich da."

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'Das sind sie wohl.' stimmt er zu und lacht leise. Dann tippt er auf die Karte. 'Die Schiedsrichter sagen, wir müssen diesen Hügel nehmen, ohne zu viele 'Verluste' zu erleiden. Was muß ich wissen ?' "Wenn ich fragen darf, wo hat man Sie die ganze Zeit festgehalten ?" frage ich.

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Sie haben einen Haufen Küchenprobleme auf mich abgewälzt und gesagt, das könne nicht warten, aber ich hab Sergeant Landry auf den Papierkrieg angesetzt und mich rausgeschlichen.' Ich nicke.
"Wir versuchen vorwärts zu kommen, Sir. Wir haben die erste Anhöhe gestürmt und den Großteil des dort befindlichen Zuges gefangen genommen. Damit ist die Kreuzung in Reichweite. Lt. Dearborn arbeitet sich im Norden an die MG Stellung heran, Lt. Wilson und ich gehen im Süden durch."

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'Das machen die ihnen aber nicht leicht, oder ?' bemerkt Captain Lamb. 'Gut, entwickeln wir Ihren Plan. Wie sehen die Sichtlinien aus ?' "Nicht übel Sir. Wenn wir die Deckung nutzen, sollten wir durchkommen. Das größte Problem ist der Hügel."

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'Der Hügel beherrscht das Gelände.' bemerkt der Captain. "In der Tat. Das Problem ist, daß sie auf dem Hügel ein MG in Stellung gebracht haben. Sobald wir den Höhenkamm vor der Kreuzung überschritten haben, wird es auf jede Bewegung feuern."

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'Also haben sie ein MG, das eine weit höhere Reichweite hat als unsere Infanteriewaffen. Wahrscheinlich haben sie noch ein paar andere Sachen versteckt.' "Stern hat den Auftrag mit den Mörsern das MG niederzuhalten um den Vormarsch abzusichern. Grundsätzlich haben wir eine Menge Baumgruppen und Wäldchen als Deckung."

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'Deckung ist gut für uns, aber auch gut für die anderen. Gibt es noch irgendetwas ?' will Captain Lamb wissen. Ich schüttle den Kopf.

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'Na dann ziehen wir's durch !' Captain Lamb läßt ein kleines Lächeln voller Vorfreude durchblitzen, das einige umstehende Männer in Geschäftigkeit versetzt. "Ja, Sir !" erwidere ich.

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'Dann, rücken wir aus !' sagt der Captain. Damit kehre ich zu meinem Zug zurück. Zum ersten Mal in einer längeren Zeit wirkt die gesamte Kompanie gemeinsam.

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Die Ausgangslage für Runde 4.

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09.01.26, 18:59
RUNDE 4, ZUG 1 - Lt. Stern

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Die Mörser feuern weiterhin in die MG-Stellung. Von dort sind bisher keine Zeichen von Gegenwehr gekommen.

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2.(MG)/sWZg rückt vor, um Dearborn zu verstärken und auf einer Höhe Position beziehen zu können.

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1.(MG)/sWZg bezieht bei Lt. Stern Stellung.

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Lt. Stern benutzt 'press'.

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1.(MG)/sWZg nimmt die verbliebene Feindgruppe unter Feuer.

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Diese ist zwar schon niedergehalten, erleidet aber Verluste. Ein Offizier wird aufgedeckt.

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Ende Zug 1.

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09.01.26, 19:15
RUNDE 4, ZUG 2 - Lt. Reynolds

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3./I rückt in Angriffsstellung.

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Der Auftrag: Die Gruppe in der Flanke packen und den Zugführer aussschalten.

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Erfolg ! Auch diese Mitglieder der roten Truppen leisten keinen Widerstand (Die 'Hiding' Marker zeigen an, daß mit dem Wegfall dieser Feindeinheit die Einheiten am Fuß des Kamms jetzt für den Feind wieder unsichtbar sind).

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Mit der 1./I geht Lt. Reynolds die Erhöhung entlang vor.

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Eine feindliche Einheit wird entdeckt ! Der Lieutenant befiehlt den Sturmangriff, um den Gegner zu überrumpeln. Keine sichere Sache (60% Chance lt. Moraltest), aber versuchen will er es trotzdem !

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Die feindliche Gruppe wird überrannt und ergibt sich ohne Widerstand.

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Lt. Reynolds' Befehle sind verbraucht. Captain Lamb übernimmt das Kommando über 2./I.

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Er befiehlt die Gruppe auf den Hügelkamm, um von dort aus auf das Missionsziel vorzurücken. Dazu müssen sie allerdings durch Hexes, die vom MG bedroht werden.

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Die Gruppe schafft den Moraltest nicht. Sie sind nicht so überzeugt wie der Captain, daß das MG wirklich niedergehalten ist und trauen sich nicht aus ihrer Position heraus. Ende Zug 2.

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09.01.26, 19:25
RUNDE 4, ZUG 3 - Lt. Dearborn

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Dearborn rückt auf die Anhöhe vor.

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Kein Feindkontakt ! Also geht es weiter durch den Wald.

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Dearborn stolpert über eine feindliche Einheit. Ein Feuerkampf entspinnt sich nicht, weil diese Einheit ihre Befehle schon verbraucht hat. Wer das kleine Symbol in der oberen linken Ecke erspäht hat, kann ebenfalls erkennen, daß Dearborn im hintersten Winkel des Manövergebietes feindliche Mörser aufgeklärt hat. Das könnte für Reynolds unangenehm werden !

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3./III zieht nach.

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Und rückt auf den Feind auf. Angriffsposition ist hergestellt.

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2./III zieht ebenfalls nach, um den Zug zusammenzuhalten.

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Captain Lamb überquert das Schlachtfeld und sammelt Lt. Wilsons Männer.

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Ende Zug 3.

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09.01.26, 19:29
RUNDE 4, ZUG 4 - Lt. Wilson

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Lt. Wilson rückt vor, um die verbliebene Einheit in der Flanke packen zu können.

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Angriff !

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'Scheiße.' meint Grant, als die Schiedsrichter entscheiden, daß der Angriff fehlgeschlagen ist. 'Wir müssen die Männer anheizen, bevor wir es nochmal versuchen, Sir !'

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Ende des Zuges, Ende von Runde 4.

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09.01.26, 19:38
RUNDE 5

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'ich frag' mich, was für Überraschungen die sonst noch für uns haben.' meint Grant als wir noch einmal die Karte konsultieren. 'So wie Bennett es erzählt, versuchen die bei diesen Übungen immer besonders einfallsreich zu sein.'

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Der Feind ist vorbereitet und hat diesen Ort nicht ohne Grund gewählt. Die Kreuzung und die MG-Stellung bleiben in den Händen der roten Streitkräfte.

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Ein Läufer kommt angelaufen und sucht mit Winken die Aufmerksamkeit des Schiedsrichters zu erregen. Natürlich geht dieser darauf ein. Ebenso natürlich kommt Sergeant Bennett schnell herüber. Er wirkt nicht besonders tot. 'Und, wie läuft es, LT ?' fragt er. "Gut." antworte ich. (Hier hätten wir von Bennett noch ein paar Wiederholungen oder Tipps holen können, wir verzichten darauf).

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'Großartig.' meint Bennett. 'Ich schätze ich sollte aufhören zu reden, bevor die Schiris das merken und mich meinen geisterhaften Arsch zurück ins Camp marschieren lassen. Das könnten sie durchaus tun, immerhin haben die Schiris hier das Sagen.

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Die Ausgangslage für Runde 5.

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09.01.26, 20:02
RUNDE 5, ZUG 1 - Lt. Stern

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Lt. Stern weiß, was zu tun ist. Er läßt weiterhin (simulierte) Mörsergranaten auf die MG-Stellung niedergehen.

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2.(MG)/sWZg rückt auf, um mit dem 3. Zug Schritt zu halten.

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1.(MG)/sWZg eröffnet das Feuer auf die gegnerische MG-Stellung.

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Ein Offizier wird aufgedeckt.

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1.(MG)/sWZg feuert erneut auf das MMG.

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Ende Zug 1.

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09.01.26, 20:23
RUNDE 5, ZUG 2 - Lt. Wilson

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Captain Lamb schließt sich der 2./II an und übernimmt das Kommando.

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Der Captain geht vor und geht in Angriffsstellung, die Männer werden motiviert, bevor es an den Feind geht.

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Angriff ! Da der feind sich Wilson zugewendet hat, trifft der Angriff sie in die ungeschützte Flanke.

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Ein Offizier wird aufgedeckt. Auch diese Gruppe kapituliert.

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Old Man Wilson sichert die Flanke des Hügels und rückt vor.

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Wenn die Männer was leisten sollen, muß man sie motivieren. 'Laßt ihr wirklich einen alten Mann die ganze Arbeit machen ?' Wilson's Methode verrät, daß er lange Streifen getragen hat, aber seine Männer respektieren ihn.

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Ziel ist die ominöse Scheune am Fuß des Hügels.

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Das flatternde Rauschen ist spät zu hören. Die Schiedsrichter legen fest, daß Wilson und seine Männer von den feindlichen Mörsern beschossen werden. Wilson macht das nichts aus, er wird nicht unterdrückt (Undaunted), seine Männer schaffen den Moraltest, sodaß sie sich nicht zurückziehen.

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'Augen hoch, gehen wir !' Wilson's Männer brechen in die Scheune ein, wo sie sich unvermittelt einem Captain der rotländischen Armee gegenübersehen. Dieser hebt schnell die Arme.

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Ich erhalte Nachricht, daß eine Scheune, der gegnerische Gefechtsstand, eingenommen worden ist. In der Scheune wurden Karten gefunden, die die Position der verdammten gegnerischen Mörser verraten. Das Problem ist, daß diese Mörser in einem ziemlich unzugänglichen Tal im Nordwesten stecken.

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'Das wird ein ziemlicher Spaß an diese Mörser ranzukommen, Sir.' meint Grant und spricht leiser weiter. 'Das heißt, wenn die Männer im Manövergebiet bleiben.' Ich könnte die Leute aus dem Manövergebiet herausschicken und so an die Mörser herankommen, das sollte aber kein Schiedsrichter mitbekommen... ich entscheide mich dagegen. "Wir werden uns den Sieg erarbeiten müssen, Grant."

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'Schätze schon.' versetzt Grant und neigt den Kopf in die Richtung des Lärms des Manövers. 'Sollen wir, Sir ?'

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Ende Zug 2.

DerGraf
09.01.26, 20:57
RUNDE 5, ZUG 3 - Lt. Dearborn

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3./III attackiert die gegnerischen Truppen.

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Diese hier stecken aber nicht so bald auf, sondern leisten harten Widerstand. Dearborn verliert zwei Mann, die als Verluste verbucht werden. Letztenendes werden die Gegner aber überwunden.

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3./III rückt weiter nach Westen vor.

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Dearborn motiviert seine Männer. 'Folgen Sie mir zum Sieg !'

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Plötzlich steht er aber auf und signalisiert eine Unterbrechung des Manövers, als er auf mich zukommt. 'Bei allem Respekt für unsere Schiedsrichter, aber wir müssen gegen die Bedingungen dieser Übung Widerspruch einlegen.' erklärt er, während er eine Packung Zigaretten hervorzieht. Dieser verdammten Mörser auf der anderen Seite dort feuert mit einer Prazision und Schnelligkeit, die an das Übernatürliche grenzt.' "Es ist ein Manöver, Ash, was erwarten Sie ?" frage ich ihn.

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'Zunächst das Potential für eine vertretbare Lösung.' antwortet der Virginier. 'Das Maschinengewehr dort oben auf dem Hügel ist derart präzise eingeschossen, daß jeder umsichtige Kommandeur diesen Angriffskorridor links liegen lassen würde, statt mit dem Kopf gegen diesen Berg anzurennen wie Burnside bei Fredericksburg. Wir haben keinen Rauch, keine Flugzeuge, keine vertretbare Artillerie... Es gibt Werkzeuge, um die Lösung eines solchen Problems zu gewährleisten, aber keines davon wird uns zugestanden.' Ich nicke langsam. Was soll man da auch sagen, Dearborn hat natürlich recht, aber das ist der Sinn des Manövers, keine Gewöhnung an Idealbedingungen, die man eh nie hat.

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'Das wäre alles. Ich habe keine weiteren Beobachtungen beizutragen. Wenn Sie mich entschuldigen würden, werde ich zu meinem Kommando zurückkehren.'

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Sobald ich ihn entlasse, eilt Dearborn davon. Als er seine Truppe erreicht, signalisiert er den Schiedsrichtern, daß sie die Übung wiederaufnehmen können. 'Er ist verärgert, aber er hat Recht.' meint Grant. 'Der Feind sucht sich das Gelände sorgfältig aus, wenn er verteidigt. Bennett würde sagen, es ist ihr Schlachtfeld, wir kämpfen nur drauf. Vermutlich wirds nicht immer so sein, aber wir sollten annehmen, daß es so ist.' "Ist ne Mordsübung, Grant." versetze ich.

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'Wir trainieren wie wir erwarten zu kämpfen, LT.' antwortet Grant. 'Und das heißt dafür zu sorgen, daß der Feind zäh ist. Wo wir gerade dabei sind, sollten wir nicht gehen, und die vom Hügel schubsen ?' Ich nicke und wir wenden uns wieder der Übung zu.

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'Dearborn ist wirklich unerschrocken im Angesicht unserer Aussichten im Bezug auf das feindliche MG, Sir.' bemerkt Grant.
Er hat recht. Soldaten werden zwar darauf trainiert, beim Geräusch von Feindfeuer Deckung zu suchen, aber manchmal ist es besser, weiterzulaufen um gute Deckung zu finden oder trotz Feindfeuer die Entscheidung im Nahkampf zu suchen. Das verhindert nur keine Verluste. Die Schiedsrichter sagen gerne, daß Kugeln Tapferkeit in der Gleichung egal ist, bevor sie treffen. Manchmal können Veteranen Unterdrückung ignorieren.

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ES gibt viele Geschichten über ausländische Soldaten, die im Feld Feindfeuer ignorieren. Die Amerikaner werden keine Ausnahme sein. Eine schrille Pfeife ertönt. Die Übung geht weiter.

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Dearborn hat in der Unterhaltung mit Lt. Reynolds einige Befehle zurückerlangt. Diese setzt er ein, um die Männer zu bolstern und an die Mörserstellung heranzukommen.

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Angriff !

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'Folgen Sie mir !' Dearborn nimmt die Mörserstellung kampflos ein, die Rotländer sind zu überrascht, um Widerstand zu leisten.

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2./III rückt an den Hügel heran. Ende des 3. Zuges.

DerGraf
09.01.26, 21:04
RUNDE 5, ZUG 4 - Lt. Reynolds

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3./I nimmt die Kreuzung ein. Missionsziel erreicht !

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Im Schatten des Grates geht es weiter nach vorn.

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Lt. Reynolds und die 1./I gehen vor, um dieser Übung zu einem schnellen Ende zu verhelfen.

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"Fertigmachen zum fertig machen, Männer ! Denen zeigen wir's !"

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Angriff, das MG wird in der Flanke gepackt !

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Die MMG-Stellung, geführt von einem rotländischen Lt. ergibt sich. Damit sind alle Ziele eingenommen !

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Eine Pfeife schrillt, Rauch wabert, Rufe verstummen. Mit der Wegnahme beider Ziele ist die Übung beendet.

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Keine Verluste !

DerGraf
09.01.26, 21:42
NACHLESE

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Das Manöver endet.

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Das Manöver endet.

Die Mission: Major Victory - Alle Ziele vor Runde 8 gesichert.
Die Männer: Major Victory - Verluste niedriger als 10 %

Die Pfeifen schrillen, die Fahne geht hoch. Die Schiedsrichter auf dem Gipfel schließen ihre Beratung ab und erklären den Sturmangriff auf das Missionsziel für erfolgreich. Die Übung ist vorbei. Der Schiedsrichter mit dem Klemmbrett kommt heran.

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Dies ist ein informeller Bericht, der Captain Lamb zugehen wird. Nickel Company hat diese Übung schneller bewältigt als 9 von 10 Teilnehmern.' meint der Schiedsrichter, als er seine Notizen begutachtet. 'Ich denke die Resultate sprechen für sich.'
'Er ist beeindruckt.' meint Sergeant Bennett, der ganz klar froh ist, wieder unter den Lebenden zu sein. 'Jeder der besser war als Sie, hat die Übung auf dem Papier absolviert.'

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'Als nächstes...' fährt der Schiedsrichter fort und hebt ein Blatt Papier auf seinem Klemmbrett. 'Ihre Männer sind zügig vorgerückt. Sie haben den Mittelpunkt vor dem erwarteten Zeitpunkt erreicht. Der Todestreifen vor dem Hügel hat keine Probleme bereitet. Die abschließende Annäherung war beeindruckend.' 'Das kommt selten genug vor.' meint Bennett dazu.

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Der Schiedsrichter blättert um. 'Der Angriff auf die Mörser war schwungvoll geführt und wird genauso mit den anderen Beurteilungen vermerkt werden.'

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Der Wind bläst, das stotternde Husten eines weit entfernten MGs weht herüber. 'Mein Bericht über die relativen Verdienste der Leistungen der Nickel Company wird gegen Abend ihrem Captain Lamb formell zugestellt werden.' meint der Schiedsrichter. 'Das wäre alles.'
'Erlaubnis zu sprechen, Sir ?' fragt Sergeant Bennett.
'Keine Erlaubnis.' versetzt der Schiedsrichter. 'Sie können wegtreten.'
Wir entfernen uns. Nach einer Weile frage ich Bennett. "Warum hab ich das Gefühl, daß das nicht gut klang ?"

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'Ja, das kommt heute viel vor, Sir.' erwidert dieser. 'Dieses Arschloch muß Anweisung von ganz oben gehabt haben, uns irgendwo was reinzudrücken. Vermutlich denkt jemand das bildet den Charakter. Scheiße wie sowas halt, LT.' "Er muß also irgendetwas finden, um uns zu kritisieren ?"

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'Das machen sie manchmal, um sicherzugehen, daß ein Offizier nicht vergißt, daß er nicht übers Wasser wandelt.' meint der Platoon Sergeant. 'Aber über sowas sollten sie sich keine Gedanken machen. Nicht wenn das Abendessen wartet und Sie noch ihren Bericht abzuliefern haben. "Vermutlich habe Sie recht, Bennett. Lassen Sie Grant die Leute in Marschformation bringen."

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Bennett setzt Grant darauf an und er hatte recht, Grant kommt mit dieser Aufgabe locker klar. Sobald der Zug bereit ist, führe ich ihn auf dem Marsch zurück in die Kaserne. Ausgelaugt trotten wir alle die Strasse hinunter, die wir heute morgen heraufkamen. Irgendwann beginnen Morris und Patterson ein ungehöriges Marschlied über einen Spaziergang in Louisiana. Die Schritte beschleunigen sich. Die Männer wissen, daß das Abendessen wartet.

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Auf dem Marsch denke ich darüber nach, was ich auf dem heiligen Klemmbrett des Schiedsrichters sehen konnte, wie ich mich angestellt habe. 8 mal haben wir feindliche Einheiten angegriffen. 8 mal wurden die Männer von den Unterführern gebolstert. 3 mal wurden Einheiten gesammelt und zwei mal wurden Männer gepresst.

Waren das genug Angriffe ?

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Ich weiß definitiv, wie man einen Sturmangriff aufzieht.

Haben wir genug gebolstert ?

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Das war in Ordnung. Es hat auf jeden Fall geholfen, zu gewinnen.

Bolstern erhöht zeitweise die Feuerkraft und bewegungsreichweite der Männer. Wenn ein gebolsterter Anführer mit den Männern zusammen schießt oder angreift, trägt er maßgeblich zur Initiative der Einheit bei. Das bedeutet es wird wahrscheinlicher, daß die Männer zuerst treffen und Unterdrückung zufügen, bevor der Gegner zurückschießen kann.

Haben wir genug gesammelt ?

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Wir haben nur dreimal gesammelt. Dem Schiedsrichter war unklar, wie wir mit so wenig gewinnen konnten.

Nur frische Einheiten können gesammelt werden und es kostet alle Befehle. Sammeln entfernt Unterdrückung. Weiterhin ist der Captain besonders gut im Sammeln, da er das von einem benachbarten Hex tun kann, das wahrscheinlich nicht unter schwerem Feuer liegt.

War das genug Pressing ?

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Wir haben nur zweimal gepresst und trotzdem gewonnen.

Pressen ist selten. Man tauscht einen Befehl des Offiziers für einen Befehl der Trupps. Unter den richtigen Umständen erlaubt dies, in einen kritischen Bereich hinein oder hinaus und in Deckung zu ziehen. Es könnte auch einer Einheit helfen, einen Sturmangriff durchzuführen, der sonst nicht möglich gewesen wäre.

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Ein kurzer Marsch, ein heißes Abendessen und dann wird es Schlafenszeit sein. Ein neuer Tag wartet.

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Wir nutzen die Loyalität um 1./I und 2./I denm dritten Befehl zu holen. 15 Prestige geben wir aus, so daß Lt. Reynolds von nun an 5 Befehle pro Runde zur Verfügung hat.

DerGraf
09.01.26, 22:45
Camp Pickett, VA - Samstag, 26. September 1942

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Samstag morgen. Ärger in der Kaserne. Um genauer zu sein wurden 6 Kartons mit K-Rationen gefunden, die jemand in der Zwischendecke versteckt hatte.
'Keine Zigaretten, keine Süßigkeiten, keine Schokolade.' resümiert Bennett, während wir die Kartons durchsuchen. 'Die Fleischkonserven haben sie drin gelassen, hatten wohl keinen Hunger auf irgendwas außer Süßkram und Zigaretten.'

Jemand wird sich für diesen Diebstahl verantworten müssen. Niemand hat sich gemeldet, um für diesen Vorfall Verantwortung zu übernehmen. Ich beschließe, die Angelegenheit weiter zu untersuchen. Ignorieren will ich es nicht, und die Militärbürokratie ? Entweder holen sie, weil Krieg ist, den großen Hammer raus, oder verschleppen es bis wir in Übersee sind. Das ist unannehmbar. Als Zugführer sehe ich mich in der Pflicht, das selber zu klären.

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Ich untersuche die Angelegenheit kurz, suche nach Umverpackungen oder verräterischen Krümeln. Aber keine dieser Spuren tauchen auf und ich sehe mich bald gezwungen, diese Untersuchung abzuschließen. Eine offizielle Anhörung könnte folgen, aber das könnte Wochen dauern. Für mich ist die Sache einfach: Der gesamte Zug wird bestraft.

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Diebstahl ist ein Verbrechen. Die Männer bekommen in der Messe genug zu essen. K-Rationen, also Feldrationen zu nehmen war völlig unnötig. Die Diebe wollten einfach bloß nicht für Marketenderwaren bezahlen. Die Männer wissen zweifellos, wer das getan hat. Da sich niemand gemeldet hat, werden sie alle gemeinsam für diese Rationen bezahlen. Mitgefangen, mitgehangen.

Ich lasse Bennett einen Nachtmarsch mit vollem Gepäck ankündigen. Dass auch der Wochenendausgang für den kompletten Zug gestrichen ist, versteht sich wohl von selbst.

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(-10 Vertrauen)

Ein deutlich hörbares Stöhnen geht durch die Reihen des Zuges, als der Strafmarsch angekündigt wird. Ausgang oder Freizeit wird es (wie erwähnt) auch nicht geben.
'Wenn ich diese Diebe erwische...' zischt Morris seinem Kumpel Patterson leise zu.
'Ja,' stimmt der zu. 'Die Kartons in der Decke zu verstecken klappt nie lange. Diese idioten !'

DerGraf
09.01.26, 23:26
Montag, 28. September 1942 - Camp Pickett, VA

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ZU Beginn der neuen Woche beobachten Bennett und ich die Männer auf dem marsch, während Grant die Kommandos gibt. Es sind zwei schlanke Reihen, die es zu inspizieren gibt, als sie mit schwankenden Gewehren und vollem Gepäck vorbeimarschieren. Es ist ein angenehmer Tag zum Marschieren in Virginia, mit blauem Himmel und einem kühlenden Wind. Einige der Männer haben mir hin und wieder Kopfschmerzen gemacht, aber alles in allem bin ich stolz auf das, was sie in der Zeit bis jetzt gelernt und geleistet haben.

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Ich schließe mich an, mein Schritt passt sich dem ihren an. Neben der nahen Strasse sehe ich die übrigen Offiziere der Nickel Kompanie im Schatten einer Eiche stehen und sich unterhalten, während ihre Männer in der Nähe rasten.
'Schwer zu sagen. Ein harter Hund, aber es gibt eine Zeit und einen Ort dafür.' meint Wilson zu Dearborn und Stern, die Stimme kaum lauter als das Marschlied des ersten Zuges. 'Man weiß das nie genau, bis man nicht das Schnappen seiner ersten Kugel gehört hat.' Ich werde hellhörig. Ein harter Hund ? ich ?

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'In der Tat.' läßt sich Dearborn vernehmen. 'Wie auch immer, die Esse des Kampfes ist der einzige Weg, die Spreu vom Weizen zu trennen und... Oh, guten Morgen, Lieutenant.' Die anderen sehen kurz in meine Richtung, aber nur Stern sieht mir in die Augen.

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Das Husten eines Motors unterbricht das monotone Getrappel der Stiefel, als ein im dunklen Army-Grün gestrichener Panzer die Strasse herunter rattert. Die Männer teilen sich auf die Strassenränder auf und... salutieren.
Oben auf dem Panzer sitzt der Kompaniechef, Captain Lamb. Er erwidert den Salut der Männer und klettert schließlich, als der Panzer zum Stehen kommt, vom stählernen Ungetüm herunter.

'Lieutenant, die Army hat vor, der Nickel Kompanie zusätzliches Training zukommen zu lassen. Es wird eine Übung des Gefechts mit verbundenen Waffen stattfinden.' meint Captain Lamb in seinem charakteristischen Texas-Akzent. 'Ihre Männer wurden ausgewählt, um an der Seite echter Panzer zu kämpfen.'

"Hervorragend, Sir !" Mehr Training ist immer gut, und wenn man die Männer extra dafür aussucht, bilde ich mir ein, ich müsse etwas richtig gemacht haben.


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'Das ist es.' stimmt der Captain zu. Ihre hervorragenden Leistungen haben Sie und ihre Männer für dieses Training empfohlen. Ich will sie allerdings daran erinnern, daß Männer auch mit dem Herz und nicht nur mit dem Kopf geführt werden sollten. Deswegen wurde nämlich auch diskutiert, ob man Sie nicht lieber dauerhaft als Ausbilder einsetzen sollte, aber letzten Endes hat man sich dagegen entschieden.

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Um zusammenzufassen: Die Männer sollen für die abschließende Übung zu einem nahegelegenen Feld marschieren.' Sagt Lamb. 'Sie hingegen werden diesen Panzer zur Schießbahn führen, um einen Eindruck zu bekommen, was ein Panzer leisten kann. Achten Sie besonders auf die Methoden unserer stählernen Brüder, sie sind ein seltsames Volk.'

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'Das hab ich gehört !' läßt sich eine Stimme aus dem Inneren des Panzers vernehmen, die man über den im Leerlauf laufenden Motor des Panzers gerade so hören kann. Einen Moment später schiebt sich der Kopf eines schmuddeligen Panzersoldaten aus der Luke und starrt erst mich an, dann den Captain.

'Das ist Sergeant Lintz.' meint Captain Lamb und versteckt ein kleines Schmunzeln. 'Ich sehe Sie dann auf dem Feld.' Der Captain hält genau auf die Versammlung der Offiziere unter dem Baum zu und verschwindet bald im Schatten der Eiche. Nun, er ist der Boss, was soll man da sonst sagen ?

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Captains geben Lieutenants Befehle, so läuft das in der Army. Von oben nach unten. Ich springe auf den Panzer und beziehe Stellung hinter dem Turm. Innen ist schließelich nicht wirklich Platz für einen fünften Mann. Der Panzermann, der die frisch angenähten Streifen eines Sergeants trägt, tippt gegen den ihn umgebenden Stahl.

'Okay, wohin geht's, Lieutenant ?' will Lintz wissen. Auf der Seite des Turms ist mit weißen Buchstaben der Name 'Bandit' geschrieben. 'Unser erstes Ziel ist auf der anderen Seite des Flusses, aber vielleicht wollen Sie die Touristenroute ?'
"Touristenroute klingt gut. Was können Sie mir über den Panzer sagen, Lintz ?"

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'Nun, die Army bezeichnet ihn als einen leichten Panzer M3. Die meisten Leute nenne ihn einen Stuart. Wir haben einen eigenen Namen für sie.' meint Lintz. 'Aber was wichtig ist, ist daß der 'Bandit' hier ein 37mm Geschütz, drei MGs und einen ziemlichen Durst nach Sprit hat.' Auf der anderen Seite gibt ein Schiedsrichter uns ein Zeichen. Zeit, loszulegen. "Na dann, los !"

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'Zeit für einen Mississippi Drive.' meint Lintz und klopft gegen die Luke hinter sich. 'Halten Sie sich gut am Schachbrett fest, wir nehmen ein paar Kurven.'

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Der Tank ruckt nach vorne. Meine Zähne beginnen zu klappern. Lintz hat nicht übertrieben.

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DerGraf
09.01.26, 23:39
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Der Fahrer schaltet in den Leerlauf und läßt den Panzer ausrollen. Sergeant Lintz erscheint wieder in seiner Luke und macht eine weitausholende Geste über das Grün vor uns.
'Willkommen auf der Schießbahn, LT.' ruft er über den Lärm des Motors. 'In ein paar Minuten werden wir im Ernst ein paar Schüsse abfeuern. 'Bandit's kleine 37 mm Knifte mag zwar so wirken als wär sie eher für die Eichhörnchenjagd, aber sie keilt aus wie ein Großer.' "ich hab ein paar Fragen für Sie, Lintz !"

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'Völlig okay für mich, LT, ich bekomme Stundenlohn.' antwortet Lintz mit einem Ton der so ernsthaft ist, daß sogar ein Zivilist erkennen könnte, daß er einen Witz macht.
"Warum heißt ihr Panzer 'Bandit' ?"

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'Wie kriegen alle Leute einen Spitznamen ?' Fragt Lintz mit einem kleinen Lächeln. 'Jemand gibt ihnen den, so einfach isses.'
"Verstehe. Captain lamb sagte, Sie wurden degradiert ?"

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'Man hat uns auf der Schießbahn drei Schuß zugestanden und anscheinend kann ich nnicht zählen.' erwidert Lintz. 'Aber tut ja keinem weh, richtig ? Heißt nur, daß wir mehr Übung bekommen haben.'
Anscheinend hält die Army die Leute mit vielen Dingen kurz. Ich erinnere mich an Handgranatenwurf-Ausbildung mit rohen Kartoffeln...

"Okay, genug geschwafelt !"

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'Alles klar, LT, sie haben das Sagen.'

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'Wie wollen Sie's angehen ?' will Lintz wissen. 'Ich hab schon für eine Menge Offiziere Taxi gespielt und die lernen alle unterschiedlich. Wie siehts mit ihnen aus ?'

Das ist eine gute Frage...

DerGraf
10.01.26, 00:09
MINDSETS

Im folgenden wird über Mindsets zu sprechen sein, die nicht nur RPG Anteile bestimmen, sondern auch den Führungsstil des Offiziers abbilden und ihm gewisse Fähigkeiten an die Hand geben. Mehr zu den Details später.

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Es gibt 8 verschiedene Mindsets, die ein Anführer einsetzen kann, um die sich im Spannungsfeld zwischen Männern und Mission, die im Chaos des Gefechts oft in Feuerproben überkocht, zurechtzufinden.

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Eine Feuerprobe findet statt, wenn die Führung durch Umstände geprüft wird. Sie suchen in sich selbst die Antworten und verstärken dort alte Mindsets oder eignen sich neue an, um Dinge wieder als sinnvoll erkennen zu können.
Ihre übrigen Führer werden auch Feuerproben erfahren. Manchmal werden Sie sie in eine bestimmte Richtung lenken können. Oft mag dies mit einem Preisschild kommen, aber im Moment sind Sie noch im Training.
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Drei sind aggressiv: Doktrin, Idealismus, Eifer.
Drei andere sind verhütend: Gerissenheit, Disziplin, Vorsicht.
Die beiden anderen sind speziell auf die Männer oder die Mission zugeschnitten: Mitgefühl und Professionalität.

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Doktrin strebt Lösungen durch Army-Methoden an.
Idealismus versucht, die Männer zu inspirieren.
Eifer versucht, Probleme durch energisches Tun zu lösen.

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Gerissenheit paßt sich an neue Situationen an und nutzt diese aus.
Disziplin konzentriert sich auf Training und Reglementierung um den Zusammenhalt von Einheiten zu erhalten.
Vorsicht versucht, zu verhindern, daß der schlimmste Fall eintritt.

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Mitgefühl führt die Männer durch die Bande der Kameradschaft zu großen Dingen.
Professionalität erreicht Dinge durch das Ausnutzen des Army-Systems.

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Das primäre Mindset des Anführers bestimmt, welche anderen Mindsets er erlernen kann: Zwei rechts davon auf dem Rad und zwei Links davon. Ein Anführer kann also nur in maximal 5 Mindsets investieren.

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Jedes Mindset hat eine passive Fähigkeit und eine aktive oder eine Kompaniefähigkeit.
Hat ein Offizier einen Wert höher 2, dann werden diese Fähigkeiten aktiviert. Ein Lieutenant kann eine einzelne aktive Fähigkeit nur einmal pro Szenario einsetzen. Ein Captain kann eine aktive Fähigkeit für jedes aktivierte Mindset einsetzen. Pasive Fähigkeiten können unter bestimmten Umständen für jeden Anführer mehrfach ausgelöst werden. Kompaniefähigkeiten werden am Ende einer Mission ausgelöst.

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Mindsets können einen Wert bis zu 5 haben. Weiterhin können nur 3 Mindsets aktiviert werden, also einen Wert größer 2 haben. Lieutenant Dearborn könnte zum Beispiel diese Mindsets haben:
Idealismus 0 - nicht aktiviert
Eifer 2 - nicht aktiviert. Dieser Wert ist nur zur Schau.
Gerissenheit 5 - Primär und aktiviert.
Professionalität 4 - aktiviert.
Disziplin 3 - aktiviert.

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Eine Feuerprobe erlaubt es einem Anführer, ein Mindset zu erlangen oder auszubauen. Je weiter ein Mindset von seinem Primärmindset entfernt ist, desto höher sind die Kosten durch Kampferschöpfung. Diese wird später relevant und dann dort aufgegriffen.

DerGraf
10.01.26, 01:16
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Das Mindset 'Doktrin' konzentriert sich auf Lösungswege, wie sie von der Army festgelegt sind. Anhänger dieser Doktrin sind oft Meister bekannter taktischer Problemstellungen und kommen nur dann ins Straucheln, wenn das Chaos der Schlacht ihnen unvorhergesehene Unwägbarkeiten in den Weg wirft.

Aktive Fähigkeit: Nach Lehrbuch - Die Männer kennen den Drill. Der Offizier und seine direkten Untergebenen erhalten einen zusätzlichen Befehl. Bei einem Captain sind das seine Lieutenants, bei einem Lieutenant sie Gruppen.
Passive Fähigkeit: Gut einstudiert - Gelegentlich, wenn die Einheit dabei ist, sich zu verausgaben, erhält die Einheit stattdessen einen Befehl zurück und bis zu drei Punkte Unterdrückung werden durch die stabilisierende Routine entfernt.
Doktrinär - Der Offizier bekommt seine XP 15% langsamer.

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Armeen ohne Männer, motivierte Männer noch dazu, sind im Kampf sehr zerbrechlich. Wenn die Männer sich untereinander und gerade mit ihrem Anführer verbunden fühlen, werden sie Himmel und Erde in Bewegung setzen um zu überleben und die Schwierigkeiten zu überwinden.

Verschworener Haufen (Kompaniefähigkeit) - Mitgefühl kann Vertrauen stärken und Stress abbauen. Lieutenants verdienen +15% Loyalität (mind. 1), Captains +20% (mind. 2), auf Level 5 steigt dies auf +20% und +30%. Jeder Anführer mit diesem aktiven Mindset trägt zum Effekt bei.
ABER Mitgefühl hat seinen Preis: Dieser Anführer bekommt +20% Kampferschöpfung.
Kameraden (passive Fähigkeit) - Gelegentlich gewinnt ein Trupp, der sich mit diesem Anführer zusammen bewegt einen Ausfall zurück: Ein Versprengter hat zur Truppe zurückgefunden oder eine Wunde war doch nicht so schwer.

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Das Mindset der Vorsicht versucht Verluste zu vermeiden und Gefechte dadurch zu gewinnen, daß man möglichst wenig Fehler macht. Anführer mit diesem Mindset neigen dazu, taktische Problemstellungen als Schach-ähnliche Manöver zu betrachten. manchmal liegen sie auch richtig damit.

Spähtrupp ausschicken (aktive Fähigkeit) - Ein Hex wählen, das in Bewegungsreichweite liegt. Es werden garantiert alle feindlichen Einheiten in diesem und den angrenzenden Hexes aufgedeckt. Man bekommt ebenso einen Sichtliniencheck als ob in diesem Feld eine Einheit stünde. Die Scouts sind da draußen. Sollten in diesem oder den angrenzenden Hexes Feinde sein, könnte es sein, daß die entsendende Einheit Verluste hinnehmen muß - Scouts wurden ausgeschaltet.

Sechster Sinn (passive Fähigkeit) - Gelegentlich wird ein versteckter Feind, der noch nicht entdeckt wurde, aufgedeckt.

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Kampf ist brutal, es gibt keinen Weg darum herum zu kommen. Das Ziel eines Anführers, der auf Disziplin baut, ist, daß seine Männer nicht im Chaos des Gefechts die nerven verlieren und weglaufen.

Gebt es ihnen ! (aktive Fähigkeit) - Die Männer des Offiziers wissen, wie man Feuerüberlegenheit erringt. Sie bekommen eine signifikant erhöhte Chance, die Initiative zu gewinnen, so als würden sie flankieren. Ihr Feuer wird effektiver, als würden sie aus einer Erhöhung schießen. Die Männer werden außerdem furchtlos, wenn sie beschossen werden. Aber: Diese Fähigkeit auszuführen kosten die Einheit 2 Befehle.
Unnachgiebig (passive Fähigkeit) - Gelegentlich werden die Männer erst furchtlos, wenn sie beschossen werden und sammeln sich nach dem Gefecht kostenlos. Disziplin !

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Man sagt die Armee läuft nur mit Kaffee, aber die Führungsspitze läuft über Reputation. Wenn Sie wollen, daß Ihre Männer das Beste bekommen, müssen Sie Ihren Vorgesetzten beweisen, daß sie das wert sind. Das bedeutet Kontakte zu pflegen und das Army-System zu nutzen. Das quietschende Rädchen wird nicht geschmiert, sondern ersetzt.

Einfluß (Kompaniefähigkeit) - Den Respekt der Vorgesetzten zu kultivieren heißt, daß jeder Lieutenant +15% und jeder Captain +20% Prestige bekommt, auf Level 5 +20% und +30%. Jeder Führer mit aktivem Mindset steuert dazu bei.
ABER Sich derart auf Vorgesetzte zu konzentrieren läßt weniger Zeit für die Männer. Der Offizier verdient 15% weniger Vertrauen.
Aufrechterhaltenes feuer (poassive Fähigkeit) - Mehr Artillerieunterstützung. Artillerie außerhalb der Karte wird gelegentlich nicht so schnell zurückgezogen, wie sie es normalerweise würde.

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Der direkte Ansatz nimmt Ziele ein. Der indirekte Ansatz gewinnt Schlachten. Soviel sollte der letzte Krieg auch dem Letzten beigebracht haben. Bekomm was du willstr, aber bezahl nicht den vollen preis.

Infiltrieren (aktive Fähigkeit) - Zwei Felder statt nur einem kriechen. Die Einheit muß in einem Feld mit Deckung die Bewegung beenden und gilt dann als versteckt. ABER: Feinde werden dann nicht so zuverläddig aufgeklärt.
Hinterhalt vorbereiten (passive Fähigkeit) - Gelegentlich wird der Offizier am Ende des Zuges die Gelegenheit für einen Hinterhalt erkennen. Er wird versteckt und hält einen Befehl zurück, um handeln zu können.

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In Zeiten der Not wollen Männer geführt werden. Je schlimmer die Lage, desto mehr brauchen sie diese Führung. Wenn Sie sie ihnen geben, gibt es nichts, das sie aufhalten kann.

Folgt mir ! (aktive Fähigkeit) - Stark verstärkten Sturmangriff beginnen, der einen automatischen Flankierungsbonus bekommt und keine Unterdrückung erleidet.
Trotzdem kann es immer noch Verluste geben, gerade, wenn die Einheit vorschnell handelt. Beispielsweise Bewegung im offenen Feld gegen ununterdrückte Feinde. Moraltests sind immer noch nötig.
Kampfrausch (passive Fähigkeit) - Eine Einheit, die einen Verlust erleidet, kann in Kampfrausch geraten und versuchen, die nächste feindliche Einheit im Nahkampf anzugreifen. Stärker als 'Folgt mir' aber ebenso verwundbar.

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Männer kämpfen für viele Dinge. Geld, Macht oder Ansehen. Aber sie werden auch für Ideale kämpfen und Ideen kann man nicht wirklich töten. Und wenn sie diese Ideale anheizen, werden die Männer sich durch die größten Entbehrungen kämpfen.

Haupttribüne (aktive Fähigkeit) - Der Offizier steht in der Waffenreichweite einer gegnerischen Einheit auf. Diese ebenso unverschämte wie mutige Tat sammelt alle Einheiten in 3 Hexes Umkreis und in Sichtlinie. Sie behalten ebenso mindestens einen Befehl.
ABER: Die Gefahr, daß der Offizier zum Ausfall wird, liegt bei 15%.
Inspirieren (passive Fähigkeit) - Wenn der Offizier zu einer Einheit kommt, die mehr als 4 Unterdrückung hat, wird diese gesammelt, bekommt einen Befehl zurück und beide werden kostenlos gebolstert.

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'Übungsschießen ist da lang.' sagt Lintz und gibt dem Fahrer mit dem Stiefel einen Schubs, damit er wieder einen Gang einlegt. 'Der beste Teil des Tages für uns. Für die LKWs nicht, aber es können nicht alle gewinnen. Führen Sie und zur Schießbahn und wir jagen etwas hoch.'

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Sergeant Lintz macht eine große Geste aus der Überwachung des Feldes vor uns.

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Der Panzer fährt an einem bekannt wirkenden Captain mit Armbinde und Klemmbrett vorbei. Er schreibt sich etwas auf und winkt uns durch.

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Der 'Bandit' kommt rasselnd zum Stehen. In der Entfernung sind mehrere ausgebrannte LKW zu sehen, jeder auf einem eigenen Stück Beton. Die verbogenen Reste warten nur darauf, abgeschossen zu werden.

'Gehört einiges dazu, einen Schuß anzufeuern.' meint Lintz während der Richtschütze den Turm herumdreht und auf den rechten Truck ausrichtet. 'Wenn wir uns bewegen, können wir schießen eigentlich komplett vergessen. Wenn wir feuern wollen, müssen wir einen kurzen Schießhalt einlegen. Wenn sich das Ziel bewegt, wirds haarig. Wenn wir die Zeit haben, richtig zu zielen, dann kriegen wir das Geschoß auch dahin, wo's wehtut.'

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Der Richtschütze geht hinter seinem Geschütz in Stellung und richtet sie letzten paar Grad in Richtung des ausgebrannten Trucks.

'Auf der Schießbahn ist die Regel: Als erster schießen, das Ziel treffen und nicht an der Panzerung scheitern. Alles andere ist das Schleifchen obendrauf.'
"Na dann, feuern wir mal."

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Der Schütze lädt ein Geschoß mit einem blauen Streifen und schließt den Verschluß.

Arminius
10.01.26, 08:38
Großartiger AAR. Vielen Dank für die „Arbeit“ und sicherlich Mühe.

DerGraf
10.01.26, 09:40
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'Schütze, HE-Geschoss. Ziel: Truck voraus. Auf mein Kommando.' läßt sich Lintz vernehmen, nachdem ich den Befehl gegeben habe. Wie der Schütze ihn über den Krach des Motors versteht, ist ein Rätsel, das durch die Intercom-Funkverbindung gelöst wird. 'Feuer !' Die Kanone knallt, das Geschoß rauscht die Schießbahn herab und vergräbt sich in dem Truck-Wrack. Eine Explosion folgt.

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'Das ist HE, für Hochexplosiv.' ruft Lintz mir trotz meiner klingelnden Ohren zu. 'Wir haben auch Kanonenkugeln für gepanzerte Ziele.' "Meinen Sie nicht eher panzerbrechende Munition, Lintz ?" hake ich nach.

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'So nennen Offiziere das, Sir.' gibt dieser zurück. 'Es bricht nicht immer die Panzerung, aber es wird immer aus der Kanone abgefeuert. Die verwendet man natürlich nur gegen gepanzerte Ziele, alles andere wäre, wie Fliegen mit einem Buick totzuschlagen. Und für alles andere gibt's HE.'

'Sollen wir diesmal gründlich zielen, Sir ?' will Lintz wissen. 'Dauert etwas länger, aber meistens treffen wir, worauf wir schießen. Und der Schießbahnaufsicht ist egal,. wie lange wir brauchen, solange wir nicht bloß rumgammeln.'

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Der zweite Truck wird ins Visier genommen.

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Mit seinem Richtschützen zusammen erarbeitet Lintz die richtige Entfernung, wieviel das Geschoß auf diese Entfernung an Höhe verliert, um dann den Lauf entsprechend anzuheben. Schlußendlich betätigt der Schütze den Abzug.
Das Geschoß macht sich auf den Weg und prallt in der Entfernung vom Ziel ab. Neben uns hebt ein Schiedsrichter eine blaue Flagge. 'Guter Treffer !' erklärt Lintz. 'Das wars mit den Schießübungen.'
"Sollen die Geschosse so abprallen, Lintz ?" 'Die Übungsgeschosse schon, die richtigen natürlich nicht.'

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Der 'Bandit' kommt schlingernd zum Stehen. Voraus kann man gerade so einige Gruppen Infanterie hinter niedrigen Deckungen erkennen, wenn man genau hinsieht. Sie alle tragen rote Armbinden, das macht sie heute zum Feind. 'Es ist ein Hinterhalt !' ruft Lintz nach unten. Der Chor dessen, was nach einem unüberraschten Kichern klingt verrät, daß 'Bandit' wohl schon ein paar Mal 'überfallen' wurde. 'Haben wir ein Glück, daß wir sie rechtzeitig gesehen haben. Hätte unschön werden können, auch wenn sie keine PAK vorne mit dabei haben. Zeit, den Rückwärtsgang einzulegen, in eine geschützte Position zu fahren und auf Verstärkung zu warten.' "Wie schnell können Sie rückwärts fahren ?"

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'Nie schnell genug ! Wir haben vier Vorwärtsgänge aber nur einen Rückwärtsgang.' Meint Lintz. 'Aber wenn wir ihnen nicht den Arsch hinhalten und bis in die Wolken gepustet werden wollen, dann ist unser einer Gang nach hinten raus was wir benutzen müssen.' "Naja, das ist ja bloß Infanterie." stelle ich mich dumm. Sicher trage ich damit nicht dazu bei, daß Lintz ein ausgewogenes Bild von Infanterieoffizieren bekommt, aber was solls, wie er seinen Punkt an den Mann bringt, interessiert mich eben.

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'Bandit' fährt im Rückwärtsgang in die Deckung zurück.

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Der Panzer fährt im Rückwärtsgang die Senke hinab, heraus aus dem Sichtfeld der Infanterie. Selbst wenn die jetzt auftaucht, haben wir ein paar Mauern, die Kugeln aufhalten oder zumindest abbremsen. 'Wir sind in Stellung.' stellt Lintz fest. 'Jetzt können wir darauf warten, daß ihre Jungs auftauchen. Panzer können keine feindlichen Positionen angreifen, das ist der Job für die Infanterie.' "Was haben die denn, was ihrem Tank gefährlich werden kann ?"

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'Wenn die Infanterie dicht genug rankommt, kann sie ihre Mehlgranaten werfen.' meint Lintz. 'Außerdem können ihre MG unsere Ketten zerstören oder wenn sie aus Erhöhung schießen, unsere Panzerung durchdringen. Kaliber .30 nicht, Kaliber .50 aber manchmal schon. Und wenn sich die Kette verabschiedet, dann tun wir das auch, denn ohne Kette sitzen wir wie auf dem Präsentierteller für jede Kanone, die mal anklopfen möchte um zu sehen, wie es uns so geht.'

"Also ein Angriff der verbundenen Waffen ?"

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'Das ist der Plan.' gibt Lintz zurück. 'Es war nett, Sie dabeizuhaben, LT, aber jetzt sollten sie sich wieder ihren Schlammstiefeln anschließen.'
"Vielen Dank, wir sehen uns, Lintz !"

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Ich springe vom Panzer herab. Der Schiedsrichter setzt mir schnell die Missionsziele auseinander.

DerGraf
10.01.26, 09:59
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Letzten Endes müssen Wilson und ich mit Hilfe des Panzers die Feindlichen Stellungen einnehmen und das zentrale MG-Nest erobern. Der Captain und etwas Artillerie kommen dazu. An sich nicht besonders spannend, und weil wir zuvor recht ausführlich waren, haben wir hier auf eine gesonderte Aufschlüsselung verzichtet. Spoilerwarnung: Die Roten verlieren. Mal wieder.

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Siegesgeheul bricht aus. DAs Missionsziel ist eingenommen. 'Wir haben sie, Jungs !' ruft Sergeant Bennett.

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'Die roten Streitkräfte verlieren mal wieder.' stellt Grant fest. Erschöpft jubeln die Männer der Nickel Kompanie und versammeln sich.

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Auch der Panzer kommt näher, seine Ketten fressen sich unterwegs in den Boden. 'Nein, nein, nein !' ruft der Schiedsrichter, während er zum Panzer hinübergeht und zweimal gegen die Seitenpanzerung schlägt. 'Sie werden sich festfahren !'
'Er hat nicht unrecht !' meint Bennett als wir zum Schiedsrichter hinübergehen um die Ergebnisse der letzten Übung zu erfahren.

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Einmal mehr drehte sich der Schiedsrichter mit dem Klemmbrett zu uns um. Hinter ihm legt der Panzer den Rückwärtsgang ein. Der Schiedsrichter merkt zu spät, was sich da hinter ihm zusammenbraut. Bennett stößt den Offizier aus dem Weg der mahlenden Ketten, doch der Panzer stoppt nicht. Bennett fällt ihm in den Weg.

Ohne lang zu überlegen, greife ich zu und versuche Bennett aus der Gefahrenzone zu ziehen.

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Ich renne zu Bennett hinüber. Mit einem übelkeitserregenden Knacken verschwindet sein Bein unter der Kette. Ich greife zu und ziehe, so stark ich kann. Die Hand rutscht ab und trifft die Kette. Grauenhafter Schmerz durchzuckt und verschlingt mich.

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'SANI !' höre ich Sergeant Grant rufen, als es um mich herum dunkel wird. 'Wir brauchen hier sofort einen verdammten Sani !'
(Sergeant Bennett überlebt dank unseres Eingreifens)

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Keine Verluste innerhalb des Kampfszenarios !

Damit ist das Tutorial vorbei. Ab jetzt wird es ernst. Das Spiel macht hier direkt weiter, deshalb folgen wir auch noch nach, allerdings dann in einem neuen Post.

DerGraf
10.01.26, 10:20
DER ERNST DES LEBENS BEGINNT

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(Sergeant Bennett wurde verstümmelt)
Wie so oft in den vergangenen Wochen schlafe ich schlecht. Immer wieder durchlebe ich den Moment, als Bennett dem Manöverschiedsrichter das Leben rettet und dabei sein Bein verliert. Heute wache ich allerdings nicht erst in dem Moment auf, in dem meine Hand kurz davor ist, in die Kette zu kommen. jemand weckt mich.

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Ich öffne die Augen schlagartig. Meine Hand brennt dort, wo noch vor einigen Wochen mein rechter Ringfinger war. Mein Ehering hat unter der Begegnung deutlich gelitten, aber ich konnte ihn schließlich zurückerhalten. Wenigstens ein Lichtblick in dem ganzen Unglück ! Captain Lamb hat sich über mich gebeugt. In dem nackten Licht der engen Kabine wirken seine adlerhaften Zuge ungewöhnlich bleich.

'Sind Sie okay ?' erkundigt er sich. Auch nach den geschäftigen letzten Wochen ist in seinen Augen immer noch deutlich unser geteilter Schmerz wegen des Trainingsunfalls erkennbar. 'Es ist Zeit, aufzustehen, Lieutenant. Die abschließende Einsatzbesprechung ist in 5 Minuten.' Ich zwinge mich zur Ruhe.

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Mein Bett bewegt sich unter mir, aber das ist weder für mich, noch für jemand anderen hier etwas neues. Captain Lamb streckt mir seine Hand entgegen, um mir beim Aufstehen zu helfen. Eine plötzliche Bewegung des Bodens unter meinen Stiefeln bringt mich fast ins Stolpern. Ein Knirschen der Außenhaut, gefolgt vom Stöhnen protestierenden Stahls ist eine unwillkommene Erinnerung daran, wie weit wir von zuhause weg sind.

DerGraf
10.01.26, 11:08
8. NOVEMBER 1942 - VOR DER KÜSTE FRANZÖSISCH-MAROKKOS

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Das Schiff knarzt und stöhnt, als ich Lambs Hand ergreife und meine anspanne. Captain Lamb geht voran und führt mich zum Heck, wo der Besprechungsraum der Tasker H. Bliss liegt. An die komischen geräusche des alten Truppentransporters habe ich mich mittlerweile gewöhnt, aber ich werde mich wohl bald nicht mehr damit belasten müssen. Wenn das Schlußbriefing stattfindet, müssen wir schon dicht dran sein !

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'Ich weiß es geht Ihnen immer noch schlecht wegen dem, was Bennett passiert ist.' beginnt Captain Lamb als wir durch einen geschäftigen Durchgang gehen in dem überall Klammern und abgerissene Schrauben herumliegen. Reste der Möbel, die in den Fluren der Bliss gestanden hatten, früher als es noch ein Ozeanliner gewesen war. 'Er sollte hier sein, nicht an ein Bett gefesselt, aber das können wir nicht mehr ändern. Wir müssen unsere Verantwortung akzeptieren und weitermachen.'
"Ich habe das Gefühl, ich hätte mehr tun können, mehr tun müssen, Sir."

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'Ich verstehe das.' meint Captain Lamb. 'Ich kenne dieses Gefühl auch. Aber hören Sie zu, was wir jetzt brauchen ist ein Feldoffizier. Deshalb habe ich mich so hart gegen ihre Versetzung gestemmt. Ich weiß, wenn die Befehle kommen, werden Sie ihre Männer führen.Sie werden die Mission gegen die Männer abwägen, Männer, die Sie kennen. Männer, die alle jemanden zuhause haben, der auf sie wartet. Das ist unsere Bürde.'
Ich nicke. "Ich verstehe, Sir. ich werde Sie und die Männer nicht enttäuschen."

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'Gut. Behalten Sie ihre Nerven. Achten Sie auf ihre Männer. Tun Sie, was sie können.' sagt Captain Lamb, als er sich mir zuwendet. Hinter ihm tragen einige Männer jemanden auf einer Trage vorbei. Der Arm des verletzten Mannes steht in einem spitzen Winkel ab und ein Stück weißlicher Knochen ist zu sehen. Noch wurden keine Boote zu Wasser gelassen. 'Also, gehen wir unsere Männer führen.' Captain Lamb legt mir die Hand auf die Schulter und drückt sie väterlich. Seine Entschlossenheit ist nicht zu übersehen.

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Auf dem Deck werden Rufe laut. Das Deck das voll ist mit Männern, Waffen und Munition. 'Irgendetwas ist doch immer.' meint der Captain, mehr zu sich selbst, als er eilig die Leiter hochsteigt, um oben nach dem Rechten zu sehen und mich an der Schwelle des Besprechungsraumes allein läßt.

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'Der Captain hat's eilig !' höre ich Private Roberts über den Lärm der Messe in der Nähe sagen. Er hat ein Kochgeschirr in der Hand, das mit etwas gefüllt ist, das man wenn man äußerst wohlwollend ist, als Kartoffeln mit Ei bezeichnen könnte. Allerdings ist das Zeug nur mit einer dicken Schicht Ketchup wirklich genießbar. Selbst die schlimmsten Auswüchse von Sergeant Layton's Kochkünsten sind um Längen besser als das, was die Navy-Messe hier ausgibt.
'Muß man vom Captain erwarten.' meint Private Hancock zu dem anderen Soldaten, ein genauso ketchupverschmiertes Kochgeschirr in der Hand wie dieser. 'Er darf nicht nachlassen.'

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'Warum das denn ?' fragt Roberts seinen Freund, wobei er ein wenig verwirrt wirkt. 'Die Gerüchteküche sagt, Lamb's alter Herr hat im letzten Krieg richtig in die Scheiße gegriffen.' führt Hancock aus, wobei er vorher theatralisch nach rechts und links sieht. 'Hatte da unten in Frankreich wohl Hunderte auf dem Gewissen oder so. Hoffe das ist keine Familientradition.' Etwas weiter weg beginnt ein Soldat, eine Rede zu rezitieren. General Patton's Rede, wobei er die durchdringende Stimme des Divisionskommandeurs gut trifft. Ich entscheide mich, das alles zu ignorieren. Soldaten tratschen immer, auch wenn ich das mit dem Captain wohl lieber abgewürgt hätte. Aber es ist, was es ist.

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Roberts und Hancock sehen kurz zu mir herüber und eilen dann die Leiter hinauf, wo die offene Luke, die frische Luft und die Invasionsvorbereitungen auf sie warten.

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'Lieutenant ?' erklingt eine vertraute Stimme hinter mir als die beiden Privates verschwinden. Als ich ich umdrehe, sehe ich Technical Sergeant Grant, seine Züge wie üblich vom Stress gespannt, als er in das knappe Licht des Korridors tritt. In seinen sehnigen Händen hält er eine Tasse mit einer dampfenden schwarzen Flüssigkeit, die nicht die Nase verstopft, wie es die an Molasse grenzende Sumpfbrühe, die er normalerweise anschleppt, tun würde. 'Der Captain meinte, Sie könnten das brauchen, Sir.'
"Als was ? Farbentferner ? ich kenne Navy-Kaffee."

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'Naja, was sollen sie sonst mit der überschüssigen Batteriesäure machen ?' fragt Grant, als er mir die Tasse übergibt. Der Kaffee hat ein vielversprechendes Braun statt des schwarzen Schreckens, den die Besatzung der Bliss normalerweise kocht. Seine Wärme in meiner Hand ist ein willkommener Verbündeter gegen die Kühle der Nacht.

DerGraf
10.01.26, 12:11
TASKER H. BLISS - BESPRECHUNGSRAUM, 8.NOVEMBER 1942

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Die anderen Lieutenants der Nickel Kompanie sitzen schon, als ich durch die Tür trete. Der Besprechungsraum, eigentlich nur ein freigeräumter Teil des Laderaumes der Bliss, füllt sich, als die Offiziere des 3. Bataillons nach und nach eintreffen. Jeder scheint begierig zu sein, zu erfahren, ob sich am Plan etwas geändert hat.

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Aufforderungen zur Ruhe werden leise durch den Raum gegeben, als der Bataillonschef, Major Eugene Cloud*, an die mit Zeiten, Bewegungspfeilen und Einheitssymbolen gefüllte Tafel tritt. Der Major wischt mir der Hand beiläufig ein imaginäres Stäubchen von dem goldenen Eichenblatt, das seinen Rang anzeigt und wirft Sergeant Grant einen deutlichen Blick zu. Der Unteroffizier tritt schnell wieder in den Flur hinaus. Ich schließe mich den anderen Offizieren der Kompanie an.

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'Es war eine lange Reise auf diesem luxuriösesten aller Luxusliner.' bemerkt der Major und wartet, bis das nervöse Lachen einiger Offiziere wieder verstummt, ehe er fortfährt und den Zeigestock auf die größte angepinnte Karte richtet. 'nun, hier sind wir, meine Herren. Willkommen in Französisch-Marokko.' Ich sehe zu den anderen Offizieren der Kompanie hinüber.

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Wilson sieht mit von Desinteresse glasigen Augen nach vorn. Als jemand, der im ersten Weltkrieg Sergeant war und jetzt als Offizier dient, wirkt er, als ob er schon weiß, was Cloud noch zu sagen gedenkt. Andererseits, wenn man bedenkt, daß dieser Mann mehrere Jahrzehnte in der Army verbracht hat, erscheint das gar nicht so abwegig.

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Der Zeigestock des Majors schlägt gegen eine Karte neben der Tafel. Dort ist ein Teil Marokkos zu sehen, obwohl es wenige Details gibt.

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'Um 4 Uhr 45 wird das Regiment als Teil der 3. Division unter Major General Patton an Land gehen. Unser Auftrag ist es, alle französischen, das heißt Vichy-französischen, Kräfte in Französisch Marokko unschädlich zu machen. Das 3. Bataillon wird als Reserve zuletzt angelandet, um das erste und zweite Bataillon dabei zu unterstützen, Schlüsselbefestigungen und Küstenbatterien hier...' Sein Zeigestock gleitet zum Umriß eines geschützten Hafens. 'In der Nähe einer kleinen Hafenstadt namens Fedala einzunehmen.'

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Auch wenn er inzwischen nur noch lauwarm ist, ist der Kaffee nicht schlecht, die Bohnen müssen frisch gewesen sein. Mit der Spitze des Zeigestocks markiert Major Cloud die Landebereiche am Strand. Rot-3, Rot-2 und Rot-1, wo unsere Kompanie an Land gehen wird.

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'Dies ist Amerika's erste Operation auf dem westlichen Kriegsschauplatz. Wir können uns nicht leisten, ihn zu versauen.' erklärt Major Cloud. 'Wir haben die Überraschung auf unserer Seite. Wir werden sie nutzen, um die Vichy-Franzosen in Fedala zu überwältigen, bevor Casablanca Verstärkungen schicken kann. Bis die Artillerie an Land gegangen ist, wird uns die Navy ihre Geschütze zur Verfügung stellen. Als Luftunterstützung haben wir die Wildcats von der USS Ranger.'

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Tatsächlich verliert der Kaffee seinen Charme erst recht weit gegen Boden der Tasse. Der Zeigestock gleitet weiter ins Inland zu möglichen Truppenkonzentrationen. ' Die meisten französischen Soldaten, die hier stationiert sind, sind Kolonialtruppen, es könnte also sein, daß sie nicht für Marschall Petain kämpfen wollen.' erklärt der Major. 'Wollen sie doch, zögern Sie nicht, das Feuer zu eröffnen. Geschwindigkeit ist das Wichtigste bei dieser Operation.'

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Der Zeigestock bewegt sich schnell weiter ins Inland entlang der Vormarschlinie von Fedala nach Casablanca. 'Wie bereits ausgeführt werden das erste und zweite Bataillon die ersten Wellen bilden. Die Nickel-Kompanie' sagt Major Cloud und sieht uns dabei direkt an. 'Wird als Pfadfinder dienen und eine Landezone für den Rest des dritten Bataillons sichern, wenn wir eine Stunde nach den ersten Landungen an Land gehen. Gibt es an Land Probleme, ist es an uns, die Reserve zu verlassen und uns drum zu kümmern. Fragen, Kommentare ? Jetzt ist die Zeit dazu.'

Ich hebe die Hand. "Sir, wie wahrscheinlich ist es, daß die Franzosen sich ergeben ?"

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'Wenn bis zur Stunde H kein Waffenstillstand verhandelt wurde, ist es sicher anzunehmen, daß alle französischen Kräfte feindlich sind. Schießen Sie, bis sie weiße Fahnen sehen.' erläutert der Major. 'Andere Fragen ?'

Johnson, ein neuer Lieutenant aus der 'Love'-Kompanie will wissen, ob man feindliche Panzer mit schweren MGs angreifen sollte. Anscheinend hat er das in alten Trainingsfilmen gesehen. Der Major würgt diese gefährliche Idee sofort ab. Feindliche Panzer seien vorzugsweise durch eigene Panzer oder PAK zu bekämpfen. Auf die Sehschlitze der Panzer zu schießen sei der allerletzte Ausweg.

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Die Frage der Zivilisten wird immer wieder aufgebracht, bis Major Clouds dem einen Riegel vorschiebt. 'Vermeiden Sie Kontakt mit Zivilisten soweit möglich und zivile Opfer soweit es praktikabel ist. Wir sind Befreier, keine Eroberer.'
'Wie weit befreien wir ?' erkundigt sich Captain Lamb als er durch die Tür tritt. Seine Hände sind schwarz von Öl und Fett, die er mit einem Lappen nicht besonders gut abbekommt.

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'Solange keine anderslautenden Befehle vorliegen, gehen Sie an Land und dringen Sie vor, so weit sie können. Fedala, Casablanca...' antwortet der Major.
'Berlin ?' fragt Captain Lamb.
'Wenn Sie es so weit schaffen, reservieren Sie mir ein Zimmer im Hotel 'Kaiserhof'.' Meint Major Cloud mit einem leisen Lachen. Nur ein paar wenige lachen mit. 'Was gibt es, Captain ?'

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'Ich war gerade an Deck, Sir. Lieutenant Howard, mein XO, hat sich in einer Klemme die Hand zerschmettert.' Sagt Captain Lamb ohne die Augen von Major Cloud zu nehmen. 'Die Nickel-Kompanie wird in einer Stunde verladen und ich brauche jemanden, der
sich um die rückwärtigen Teile der Einheit kümmert.' 'Jetzt ?' fragt Major Cloud, ganz klar gar nicht angetan von der Idee, hier jetzt eine solche Diskussion zu führen. 'Wir sind in der ersten Welle, wir gehen in einer halben Stunde in die Boote.' erwidert Captain Lamb.

Major Cloud blickt einmal durch den Raum, als er eine schnelle Lösung für das Problem sucht. ich könnte mich sicher melden, es wäre ein sicherer Platz und vermutlich würde ich sowieso nicht viel verpassen, aber mir behagt der Gedanke nicht, die Männer allein an Land gehen zu lassen. ich hebe meine Hand daher nicht.

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'Was ist mit einem ihrer Offiziere ? Einer von ihnen könnte einen guten XO abgeben.' überlegt Major Cloud laut.
'Sir, ich würde ungern ein Loch aufreißen um ein anderes zu stopfen.' versetzt Captain Lamb. 'Meine Züge brauchen ihre Zugführer. Wie sie wissen habe ich schon einen erfahrenen First Sergeant verloren und sein Ersatz liegt mit schwerem Fieber im Bett. Deshalb mußte ja mein XO das Verladen überwachen. Nur, daß ich jetzt auch keinen XO mehr habe. Major, ich muß jemanden haben, der mit der Kompanie die Initiative ergreifen kann, wenn ich anderweitig beschäftigt bin.'

'Tut mir leid, Eli.' erwidert Major Cloud nach einem kurzen Moment des Nachdenkens. 'Wir haben niemanden übrig, Sie werden beide Hüte tragen müssen. Also, weiter im Text...'

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Captain Lamb antwortet seinem Vorgesetzten mit einem resignierten, aber verständnisvollem Nicken. Und damit scheint das auch erledigt zu sein.

Major Cloud sieht auf seine Armbanduhr. 'Es ist beinahe Mitternacht.' verkündet er. 'Wir beladen die Boote ab 0 Uhr 15 und, so Gott will, sind wir vor dem Sonnenaufgang um 6 Uhr bereits auf dem Weg ins Inland. Machen Sie ihre Männer auf dem Deck verladebereit.

Wegtreten !'

DerGraf
10.01.26, 13:02
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Unter dem mitternächtlichen Himmel klettert der Zug das Netz hinab in den im Schatten liegenden Rumpf des Higgins-Landungsbootes. Einer nach dem anderen setzen die Stiefel der Männer dumpf auf der Sperrholzhülle des Bootes auf. Dreißig Mann drängen sich in den engen und zerbrechlichen Rumpf des Bootes.

'Verdammt !' ruft Corporal Crosley, als er an der Bordwand des Landungsbootes ausrutscht. Er rudert mit den Armen, als er versucht, das Gleichgewicht zu halten. Sergeant Grant's Arm kommt herangeschossen, packt den Corporal und zieht ihn zurück ins Boot. Aber Crosley's BAR, die einzige automatische Waffe der Gruppe, rutscht von seiner Schulter.

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Mit lautem Klattern rutscht die Waffe über den Rupf in Richtung Bug. Gerade bevor sie in den dunklen Tiefen für immer verschwindet, verfängt sich der Trageriemen an einer Klemme am Rumpf des Bootes. Dort hängt die Waffe jetzt, nut einige Zoll über dem rabenschwarzen Wasser, zwischen dem Landungsboot und dem rostigen Rumpf der Tasker H. Bliss.

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'Hat's dir noch keiner gesagt, Crosley ?' lacht Patterson in der Dunkelheit. 'Turnen ist nicht mehr olympisch.'
Der Zug kichert nervös, als der BAR Schütze wieder auf die Beine kommt. Das Boot wird in ein paar Minuten ablegen, daher ist keine Zeit für den Empfang einer Ersatzwaffe. Ohne das BAR hat die Gruppe nur noch ihre Gewehre und, wie Morris dadurch anmerkt, daß er Crosley's Futteral tätschelt, ihre Bajonette.

Ach, verdammt nochmal, Crosley ! schießt es mir durch den Kopf.

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Sergeant Grant kommt zu mir herüber und zieht Crosley hinter sich her. Sein Kiefer spannt sich wegen dieses neuesten Unglücks bevor wir an Land sind. Hier und jetzt habe ich die Gelegenheit, meine Männer zu führen, wirklich zu führen, außerhalb der Friedensarmy. Die Frage ist, neue Lektion oder alte Gewohnheiten ?
Crosley sieht mich kleinlaut an. 'Bitte entschuldigen Sie, Lieutenant !' murmelt er nur etwas lauter als der Motor des Bootes im Leerlauf. Das Higgins-Boot schlägt gegen den Rumpf der Bliss und droht, die Waffe wieder loszuschlagen und jeden zu zerquetschen, der das Pech hat, zwischen die Rümpfe zu geraten.

Ich muß nicht lange überlegen. Ich könnte die Waffe verlorengeben oder Crosley befehlen, sie zu holen. Mein erster Instinkt ist allerdings, das BAR selbst zurückzuholen. Nicht nur, weil ich so vor den Männern gut dastehen würde oder weil wir dann ein BAR haben, sondern auch, weil die Leute sehen, daß ich nichts verlange, das ich nicht auch selbst tun würde.

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'Lieutenant ?' fragt Grant zögerlich, als ich ihm meinen Helm in die Hand drücke und auf den Bug klettere. Die Augen jedes Mannes auf dem Boot folgen mir. Natürlich. Sogar die des abgebrühten Navy-Steuermanns. Sie sollten das Spektakel gut verfolgen, ich habe nicht vor, Wiederholungsvorstellungen zu geben... Das Deck stampft und die Außenhülle des Transporters droht in gefährlicher Nähe. Die Verdunkelungslampen glimmen schwach in der Finsternis.

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Der Bug hebt und senkt sich mit jeder Welle. Ich krieche vorwärts und versuche mit einer Hand die auf Abwegen befindliche Waffe zu erreichen. Der Tragegurt hat sich fest verhakt, aber ich bekomme ihn los. Stück für Stück hole ich die Waffe wieder an Bord.
Jubel brandet auf, als ich mich mit der Waffe wieder auf das Deck fallen lasse. Diesem folgt Gelächter, als ich dem ungeschickten Corporal die Waffe mit einer theatralischen Geste zurückgebe.

"Gibt es sonst noch Ausrüstungsgegenstände, die ihnen so hinderlich sind, daß Sie sie im Teich entsorgen möchten, Crosley ?"

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'Nein, Lieutenant...' stottert Corporal Crosley. 'Ich... äh... nein.'
Ich sehe hinter mich, wo Sergeant Grant und die letzten Männer an Bord klettern. Das Beladen ist abgeschlossen, ich wende mich an den Steuermann.
"Wir sind soweit fertig. Setzen Sie das Boot in Bewegung !"

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Der Marineangehörige dreht das Steuerrad und gibt Gas. Endlich sind wir auf dem Weg !

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Die Tasker H. Bliss bleibt hinter uns zurück und verschwindet bald in der Dunkelheit. Wir sehen sie nicht mehr wieder. Am 12. November 1942 werden die USS Tasker H. Bliss, die USS Edward Rutledge und die USS Hugh L. Scott um 18:28 Uhr im Hafen von Fedala vom deutschen U-Boot U-130 unter Korvettenkapitän Ernst Kals torpediert. Edward Rutledge und Hugh L. Scott sinken sofort, Tasker H. Bliss brennt noch bis 2:30 Uhr am folgenden Tag und sinkt dann. 31 Besatzungsmitglieder werden beim Untergang getötet, 204 überleben den Angriff.

DerGraf
10.01.26, 14:37
8. NOVEMBER 1942 - RED BEACH

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Seit der Einschiffung sind 4 Stunden vergangen. Die Männer haben den Versuch, trocken zu bleiben, längst aufgegeben. Vom Warmhalten mal gar nicht zu sprechen.
Der Zug hat sich in der Dunkelheit der Neumondnacht im grummelnden Bauch des Bootes zusammengedrängt. Spritzer von Ozeanwellen strömen über den Bug. Das Grummeln des Motors wird höher. Das Boot schlägt eine neue Kurve des Wartekurses ein und die Anspannung des langen Wartens breitet sich auf den Gesichtern meiner unerfahrenen Soldaten aus.

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Ein schwaches rotes Licht flackert auf. Der Steuermann, ein junger Mann in dunkelblauer Arbeitsuniform, beugt sich vor um im Schein der gefilterten Taschenlampe das Armaturenbrett vor sich zu inspizieren. Er klopft gegen die Glasabdeckung, wobei er einen besorgten Blick im Gesicht hat, ehe er sich wieder der See um uns herum zuwendet. Mit beiden Händen dreht er am Steuerrad, um das Boot inmitten einer Flottille von Landungsbooten, deren Motoren alle leiser zu sein scheinen als unserer, ruhig zu halten.

ich lasse den Mann arbeiten und beschäftige mich mit den Männern. Ein paar Worte hier und da, Präsenz zeigen, etwas Mut zusprechen.

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(Vertrauen +5)

Der Bootsmann starrt angestrengt über mich und die Männer hinweg zum Bug auf die See vor uns. Hinter ihm liegen die Silhouetten der Invasionsflotte dunkel gegen den Sternenhimmel. Weiße Bugwellen werden sichtbar, als sich die Boote voraus in eine Kurve legen. Das Röhren der Motoren in der Entfernung wird tiefer. Der Steuermann gibt Gas.

Ich entscheide mich, zum Bug zu gehen, und Hancock über die modifizierte MPi zu befragen.

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Ich finde Hancock ganz vorne, direkt am Bug. Er sieht sich das Spektakel an, als ob es ein Jahrmarkt wäre. Auf die schlagenden Wellen und das spritzen des Wassers achtet er gar nicht. Er redet davon, das erleichtere das Zielen mit der MPi, aber wenige der Umstehenden nehmen von dem Gespräch Notiz.

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Ein Grummeln wie von einem vorbeifahrenden Güterzug zieht über uns hinweg. Eine hohe Wasserfontäne reckt sich hell in den dunklen Himmel. Weiße Blitze zerreißen die Dunkelheit über dem Strand. Artilleriegranaten fliegen laut heulend in Richtung der Transporter, die wir hinter uns gelassen haben. Hastig hört Private Roberts auf, über die Bordwand zu kotzen. Damit sind er und sein Frühstück soweit miteinander fertig. Sergeant Grant beugt sich zu dem Mann herab und fragt laut über den Motorenlärm.

'Geht es Ihnen gut, Roberts ?'

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'Wie könnte es mir nicht gut gehen ?' fragt Roberts zurück. Er versucht ein schwaches Grinsen, ganz klar mehr für Grant als für sich. 'ich bin von diesem rostigen Waschzuber von einem Schiff runter und es hat noch keiner auf mich geschossen. Besser wirds nicht mehr, Sarge !'

Einige der Männer sind freiwillig hier, andere allerdings nicht.

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Private Hancock taucht wieder neben Roberts auf. 'Komm mit nach vorne, da ist die Luft besser, vertrau mir.' Hancock wartet auf meine Erlaubnis, bevor er Roberts bei der Schulter faßt und mit ihm zum Bug geht.

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Der Motor stottert und stirbt auf ein leises Rumpeln herunter. Als ich mich umdrehe, sehe ich den Steuermann mit aller Kraft das Steuerrad herumreißen, die Augen groß und weiß, von Schrecken geweitet. Ich torkele zur Seite, als das Boot sich in eine scharfe Kurve legt, weg vom Strand. Sergeant Grant hilft mir, mich wieder aufzurichten. 'Was zum Teufel macht dieser Süßwassermatrose da ?' fragt Grant, als das Boot sich noch weiter vom Strand entfernt. 'Wenn der kalte Füße kriegt, geht es uns an den Kragen, und dem Battailon auch !'

Ich lasse den Mann machen und behalte ihn nur etwas schärfer im Auge. Aber ich vertraue dem Navy-Mann. Es wird einen Grund geben, warum er tut, was er tut, auch wenn Grant natürlich recht hat. Aber da weder Grant noch ich einen Bootsführerschein haben, lasse ich den Mann machen.

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Der Steuermann greift nach dem Gashebel und der Motor erwacht mit einem Röhren wieder zum Leben. Er reißt das Steuer herum. Unter der Wasseroberfläche rast auf beiden Seiten etwas Helles am Bootsrumpf vorbei. Voraus kentert ein anderes Boot und ergießt seine menschliche Ladung ins Meer. Über den Lärm des Motors höre ich die Stimme von Captain Lamb etwas rufen, als unser Boot am Havaristen vorbeischnellt. Der Steuermann verlangsamt den Motor, reißt noch einmal hart am Steuerrad, zweimal, dann gibt er wieder Gas. Eine dumpfe Vibration ist im ganzen Boot zu spüren.

"Was zum Teufel war das ?" rufe ich dem Navy-Mann zu.

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'Ein Riff... Eins, das nicht auf den Karten eingezeichnet war.' erklärt er wortkarg, ohne die Augen von seiner Arbeit zu nehmen. 'Madre de Dios, ich bin froh, daß wir es hinter uns haben !'

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Die Vibrationen verklingen langsam. Er atmet einmal tief durch, räuspert sich und blickt zu mir herüber. '100 Yards bis zur Landezone, Lieutenant !' Was anfänglich noch wie ein dünner heller Strich am Horizont aussah, ist jetzt eine Weite von sternerleuchtetem Sand. Ich sehe dem Sand entgegen. Wir müssen so schnell wie möglich ins Innenland vorstoßen, bevor die Vichy-Männer sich berappeln können.

DerGraf
10.01.26, 15:20
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Der Rumpf unter mir zittert. Der Steuermann nimmt das gas weg und ruft in die entstehende Pause. 'Steigen Sie jetzt aus !'
'Ich kann Sand sehen !' ruft Private Hancock am Bug und springt über die seitliche Bordwand.

Mit zwei Schnellen Schritten bin ich an der Seite des Bootes.
"Vorwärts, Cottonbalers ! Mit mir ! Wer kommt mit mir ?"

Dann schwinge ich mich über die Bordwand, wo das kalte Wasser und der afrikanische Kontinent auf uns warten.

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Über die Seite lande ich in kalten, hüfttiefem Wasser. Hinter mir platscht es, als die Männer mir folgen.

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Sofort nachdem ich in der Brandung stehe, werden meine Zehen taub. Der schlimme Gestank von Benzin verpestet die Luft, als wir zum Strand waten. Überall liegen zersplitterte Boote und ausgestreckte Männer.
'Das ist ein großer Haufen Scheiße !' ruft Patterson, als er mit dem Bauch flach über dem Sand vorwärts kriecht. 'Die halbe französische Armee schießt auf mich !'
'Was Wunder...' kommt es von Morris, der nur ein paar Schritte zurück ebenfalls den Strand umarmt. 'ich schätze denen geht dein ständiges Gelaber jetzt schon auf die Nerven.'

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Ich blinzle das stechende Salzwasser aus meinen Augen und sehe eine Gruppe Männer, nur ein paar Schritte entfernt. Sergeant Grant ist einer von ihnen, seine Züge werden vom umliegenden Feindfeuer erleuchtet.
'Lieutenant !' ruft er mir zu 'Die erste und zweite Gruppe sind hier, aber die dritte hat sich anständig verstreut. Ich kann nicht mal Roberts finden !'

Zwanzig-nochwas Männer des Zuges. Gerade mal zwei Gruppen mulmiger, mit Salz bespritzter Soldaten. Wo ist der Rest der Kompanie ?

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Wo auch immer der Rest der Kompanie ist, hier sind sie auf jeden Fall nicht. Corporal Crosley gibt das BAR seinem Schützen II und baut ein Kaliber .30 MG ab, das von einem kaputten Boot am Strand baumelt. Mit dieser Waffe als Neuzugang im Arsenal der Demokratie des ersten Zuges, haben wir so MG-Unterstützung.

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Neue Wellen brechen am Strand und durchtränken die Männer erneut. Ich muß die Männer in Bewegung bekommen. Allerdings bin ich nicht bereit, die dritte Gruppe zurückzulassen.

"DRITTE GRUPPE, 1. ZUG... BEI MIR SAMMELN !"

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Ich rufe und gebe Handsignale. Tröpfchenweise finden die Männer sich wieder ein. In der Ferne schießt ein MG Dauerfeuer. Heißes Blei schlägt Splitter aus den Rümpfen der Boote in der Nähe. Im Lichterschein der Waffenabschüsse erkenne ich eine Gestalt mit einem amerikanischen Helm. In den Mündungsflammen des Antwortfeuers glitzert das silberne Eichenblatt eines Lieutenant Colonel.

'Lieutenant !' ruft der Mann, als er sich einen Weg auf mich zu bahnt und das Chaos am Strand hinter sich läßt.

"Colonel, Sir ?" Die Antwort kommt als Reflex. Im Mündungsfeuer glaube ich, Lt. Colonel Roy Moore zu erkennen, den Kommandeur des ersten Battailons.

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'Das bin ich.' antwortet Lt. Col. Moore ruhig, während einige Salven heulend über den Strand hinweg auf offene Meer ziehen. 'Ich kenne Sie nicht, mein Sohn. Zu wem gehören Sie ?' Erneut füllt das metallische Rattern eines MG die Luft. Ein panischer Schrei erhebt sich, laut und schrill, bevor er abrupt endet.

"Wir sind die Pfadfinder des 3. Bataillons, Sir !" erwidere ich.

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'Nickel-Kompanie, richtig.' überlegt Lt. Col. Moore laut. Ein verschlagenes Grinsen macht sich auf seinem Gesicht breit. 'Nun, ab jetzt arbeiten Sie für mich, verstanden ?'
Ich nehme Haltung an, salutiere aber nicht. "Ja, Sir !"

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'Hervorragend !' antwortet der Lieutenant Colonel. 'Im Moment müssen Sie diese Männer führen, als hätten Sie den aktiven Dienst niemals verlassen. Wenn Sie danach-'

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Die Abschüsse eines Maschinengewehrs verschlucken, was auch immer der Lt. Col. als nächstes sagen wollte. Er rammt einen Finger in die Dunkelheit in die Richtung des Mündungsfeuers auf einer Anhöhe, die den Strand beherrscht.
'Gehen Sie und holen Sie sich diesen Hundesohn, bevor er noch mehr unserer Männer durchlöchert !'

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Das ist ganz klar ein direkter Befehl.

Die Mission: Die MG-Stellung einnehmen.
Die Männer: Höchstens leichte Verluste erleiden.

DerGraf
10.01.26, 15:39
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Die Ausgangslage. Crosley und sein Schütze II sind abgestellt und zählen als MG-Team. Für dieses Szenario fungiert Lt. Col. Moore als unser Captain. Man sollte ihn aber mit Bedacht einsetzen, wenn er zu dicht an Feindkräfte herankommt verliert man Prestige, weil man den Oberstleutnant in Gefahr bringt. Ebenso kommt es nicht gut an, falls er verwundet werden sollte. Wir versuchen das zu vermeiden.

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Die kurze Absprache verteilt die Aufgaben klar: Lt. Col Moore bolstert Crosley.

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Crosley nimmt die feindliche Stellung unter Feuer, um das MG niederzuhalten.

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Der Lt. Col bolstert erneut.

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Crosley feuert noch einmal auf die Stellung.

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Crosley wird gepresst. Damit kann er ein drittes Mal feuern.

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Feueraufklärung ! Crosley streut den Hang ab, aber es werden keine Feindeinheiten aufgedeckt.

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Lt. Reynolds bolstert die 1./I.

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Das MG ist niedergehalten, also machen wir uns auf den Weg, das Haus als Deckung zu benutzen. Hoffentlich ohne zu viel Abwehrfeuer zu kassieren.

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Unterwegs ! Die Männer verdienen Erfahrung und Vertrauen, aber auch Stress (erkennbar an den kleinen Icons).

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Eine Gruppe Infanterie wird aufgedeckt ! Ich motiviere die Männer und befehle, die Bajonette bereit zu machen.

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"COTTONBALERS ! Zum Angriff !"

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Der Angriff packt sie Gegner, die sich auf Crosley und das MG-Feuer konzentriert haben, unvorbereitet. Sie ergeben sich sofort.

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Ich hole das Letzte aus den Männern heraus. Je eher die Stellung fällt, desto weniger Opfer wird die Aktion fordern !

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Eine haarige Angelegenheit... Auch mit dem Flankenangriff stehen die Chancen 50:50 !

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Die Moral der Männer reißt sie aus dem Graben. Die besatzung des MG wird überwältigt, einige versuchen zu fliehen und werden niedergemacht. Damit ist der Strand gesichert.

DerGraf
10.01.26, 16:34
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Die erste Gruppe bereitet sich darauf vor, die MG-Stellung anzugreifen. Die feinde fliehen in die Dunkelheit, ein paar Schüsse der Männer sorgen dafür, daß sie da auch bleiben.

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Der letzte Widerstand ist erstickt. Die Stellung ist erobert. Ich gehe hinüber um das Werk meiner Männer zu inspizieren.

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In der Ferne leuchten Artilleriegranaten

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Ein Boot nach dem anderen setzt auf den Strand.
Die Mission: Major Victory - Stellung vor Zug 4 genommen.
Die Männer: Major Victory - Weniger als 4 Ausfälle.

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Die Männer stolpern zum kaputten und leergeschossenen MG und lassen sich daneben auf den Boden fallen. Zitternde Hände zünden Zigaretten an. Sergeant Grant schreit die Männer sofort an, die Flammen auszumachen. Ich befehle, eine Postenkette aufzustellen, um vor Gegenangriffen gewarnt zu sein. Währenddessen überwacht Sergeant Grant die Inspektion der salzverklebten Ausrüstung und einen ganzen Haufen leichter Verletzungen.

Weiter weg donnert immer noch Artillerie, hüben wie drüben. Der Krieg geht weiter aber hier und jetzt haben wir unseren ersten Sieg errungen.

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'Wo steckt Roberts überhaupt ?' fragt sich Patterson zwischen zwei zittrigen Zügen an einer glimmenden Zigarette.

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Wir werden in Kürze unsere erste Feuerprobe erleben. Mindsets kartieren unsere Entwicklung als Anführer. Wir können andere Mindsets hinzufügen, wenn sich unsere Perspektive, wie man Problemen begegnen kann, erweitert. Mindset beeinflussen auch das Spiel auf und abseits des Schlachtfeldes. Eine Feuerprobe findet immer dann statt, wenn traumatische Erlebnisse ihren Lauf nehmen. Sie repräsentiert den inneren Konflikt, der in Soldaten stattfindet, wenn sie versuchen, mit den Auswirkungen des Krieges zurechtzukommen. Für diese Rätsel gibt es nicht die eine, richtige Antwort. Wählenm Sie mit Bedacht.

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Rauch treibt vorbei und trägt den Geruch nach verbranntem Kordit mit sich. Die grobe feindliche Stellung ist mit Überresten des Kampfes übersät. Verschossene Patronenhülsen, weggeworfene leere Ladestreifen und, ganz am Rand, eine zusammengekrümmte Gestalt in olivfarbener Uniform. Diese läßt ein leises Stöhnen hören, als Grant und ich uns beeilen, zu den Verwundeten zu kommen.

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Das Licht einer entfernten Artilleriesalve wischt die Dunkelheit lange genug fort, um eine US Private erkennen zu können. Neben ihm liegen Stücke seines zerstörten Gewehrs. Wie es aussieht, ist er schon länger hier als mein Zug. Er presst die Hand auf seine Brust. Zwischen seinen Fingern läuft Blut hervor. 'Oh, Gott...' röchelt der verwundete Soldat klagend und verschluckt einen flatternden Atemzug.

Ich bin zwar nicht als Sanitäter ausgebildet, aber ich will trotzdem sehen, was ich tun kann.

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Ich knie mich neben den Mann, Sergeant Grant tut es mir gleich. Die Augen des Verwundeten bleiben an mir hängen. 'LT ?'
Seine Stimme krächzt und klingt... feucht, aber ich habe sie schon oft gehört und erkenne sie wieder. 'Hancock ?' entfährt es Grant. Ich blinzle einmal und sehe genau hin. Tatsächlich. Unter dem Blut und dem Sand erkenne ich Hancock.
Ich drücke mit den Händen so fest ich kann auf die Wunde, zumindest das weiß ich noch, die Männer werden für einen Sani sorgen, wenn es hier irgendwo überhaupt einen gibt...

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Ich lege meine Hände auf die Wunde und drücke zu. Da Blut, das beginnt, meine Hände zu bedecken ist warm und klebrig. Langsam sickert es aus Hancock's Brust. Es hört nicht auf. Grant schiebt Hancocks Hundemarken beiseite, damit ich besser an die Wunde komme. Hancock erschauert. Seine klamme Haut ist totenbleich. 'Es ist so kalt...' flüstert er. Er zieht mit Mühe ein dünnes Buch aus seiner Tasche, die Seiten feucht und voller Salz. 'Wie schlimm-' will er wissen.

Grant schüttelt kaum merklich den Kopf. 'Nichts mehr zu machen, LT', heißt das. Grant hat recht, Hancock wird es nicht schaffen. Wenn wir ihn früher gefunden hätten, vielleicht, aber so ? Gott, wie sagt man einem jungen Menschen, daß er hier sterben wird ? Am besten gar nicht. Ich berühre Hancock am Unterarm. "Könnte schlimmer sein, Hancock. Der Sani holt eine Decke, dann gehts ab zum Doc. Dauert nicht mehr lange."

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'Das ist gut.' antwortet Hancock. Sanft, kaum hörbar. Seine Hand wird kraftlos, das Buch fällt in den Sand. Ich rüttle an seinem Arm. "Hancock ?"

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Hancock verkrampft sich unter meinen Händen. Sein Atem hebt sich in knappen und scharfen Atemzügen und fällt in schwachem, schlaffem Husten. Bis er ganz aufhört.
Die Männer beobachten aus der Deckung heraus, wie Grant sich streckt und das im Sand liegende Buch aufhebt. 'Die rote Tapferkeitsmedaille.' liest er leise den Titel vom Titelblatt ab, als eine gelbe Leuchtkugel über uns hinweggeht und den Strand in fahles gelbes Licht taucht. Er versucht, das Buch wieder in die Tasche des Gefallenen zurückzuschieben, ohne zu viel Gewalt anwenden zu müssen.

'Mein Vater gab mir mein Exemplar, als ich zur Armee gegangen bin. ich schätze ich war nicht der einzige, was das angeht.'

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Ein Lesezeichen fällt zwischen den Seiten heraus. Eine schwarz-weiße Fotografie eines Highschool-Footballteams. Ein Dutzend junge Männer sehen voller Überzeugung in die Kamera. Hancock ist einer von ihnen.

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Ich habe getan, was ich konnte, aber Hancock ist trotzdem tot. Die Männer sind still und ehrerbietig, als sie in den Himmel, auf den Sand oder einfach in die Ferne schauen. Auch sie versuchen in dem hier allem einen Sinn zu erkennen.
(Kampferschöpfung +20, Realismus +1, Vertrauen +15)

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Grants Hände zittern, als er mir eine der Hundemarken herüberreicht. Die andere steckt er zurück zum Körper. Meine Finger wischen Sand und Splitt von der marke, als ich sie ergreife, die Ränder noch klebrig vom Blut. Ich halte die Army-Kurzfassung von Hancocks Leben in meinen Händen, zusammen mit der Anschrift von Hancocks nächsten Anverwandten. Helen Hancock, 107 N. 27. Strasse, Lincoln, Nebraska. Wahrscheinlich seine Frau. Sie wird eine schwere Nachricht erhalten. Ich könnte einen Bericht schreiben, der dafür sorgt, daß Hancock einen Orden bekommt. Gott weiß, daß Amerika in den kommenden Tagen und Jahren Helden brauchen wird.

Mortimer
10.01.26, 16:39
Der arme Bennett! So wie das Event angelegt ist, vermuten wir, dass es wohl kein Möglichkeit gibt, dass er unverletzt aus der Sache hervorgeht.

DerGraf
10.01.26, 17:12
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Sobald ich damit fertig bin, die Erkennungsmarke zu säubern, stellt Sergeant Grant ein Begräbniskommando zusammen. Er treibt den Spaten des Gefallenen in die Erde und legt den Helm obenauf. Ein einfaches Grab.

Dies ist die erste Feuerprobe. Jede Antwortmöglichkeit öffnet uns verschiedene Möglichkeiten. Wir werden das hier einmal ausführlich zeigen.
- Hancock hat angegriffen und es hätte fast funktioniert. (Lt. Reynolds erringt das Mindset Eifer auf 1, er gewinnt 2 Realismus dazu und erleidet 20 Punkte Kampferschöpfung, weil Eifer auf dem Rad am weitesten von seiner Grundüberzeugung, Professionalität, entfernt ist)
- Hancock ist tot, weil ihm nichts besseres einfiel. (Lt. Reynolds erringt das Mindset Gerissenheit auf 1, er gewinnt 1 Realismus dazu und erleidet 10 Punkte Kampferschöpfung, weil Gerissenheit auf dem Mindsetrad direkt neben Professionalität liegt.)
- Jemand anderes wird den Körper nach Hause bringen. (Lt. Reynolds erringt seinen zweiten Punkt Professionalität.)
- Dieser Moment ist nicht für einen Mann, sondern für die gesamte Einheit. (Lt. Reynolds erringt das Mindset Disziplin auf 1, er gewinnt 1 Realismus dazu und erleidet 10 Punkte Kampferschöpfung.)
- Wenn ich nicht vorsichtig bin, wird es noch mehr vergeudete Leben geben. (Lt. Reynolds erringt das Mindset Vorsicht auf 1, er gewinnt 2 Realismus dazu und erleidet 20 Punkte Kampferschöpfung.)

Dies sind die Mindsets, die uns in diesem Playthrough zur Verfügung stehen, die übrigen drei (Idealismus, Doktrin und Mitgefühl sind am weitesten von Professionalität entfernt, sie können Reynolds nicht helfen.

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Soldaten sind ausgebildet, aber das heißt nicht, daß sie, wenn sie in den Kampf ziehen für das bereit sind, was sie dort erwartet. Private Hancock hätte so viel mehr erreichen können, wenn er einen glückhafteren Moment abgewartet hätte. Aber Glück begleitet einen nur eine gewisse Strecke, bis man es mitschleifen muß.

Gerade unter dem Eindruck dessen, was er gerade erlebte, kann sich Reynolds nicht damit abfinden, sich auf seine Professionalität zurückzuziehen, dafür ist ihm Hancocks Tod zu sehr an die Nieren gegangen. Wir wählen also ein zweites Mindset für ihn. Letzten Endes erkennt er, daß er dem Schlachtfeld nicht seinen Willen aufzwingen kann, er muß versuchen, die Situation zum Vorteil zu drehen, um Verluste zu vermeiden. Der Gedanke, daß Hancock noch leben könnte, wenn er mehr Optionen gehabt hätte fühlt sich für den Lieutenant richtig an.

Damit hat Reynolds jetzt die Mindsets Professionalität 1 und Gerissenheit 1.

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In der Nähe machen sich die Männer des ersten Zuges in der Dunkelheit so klein wie möglich, während weiter weg die Abschüsse der Artillerie dröhnen. Auch sie denken an Hancock. Auch sie versuchen, mit dem Erlebten klarzukommen.
'Mordsding, das.' meint Sergeant Grant. 'Es trifft die Leute hart. Und die jüngeren wird es besonders hart treffen.'

Er hat recht. ich hoffe ich kann den Männern helfen.

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Niemand kommt völlig unbeschadet aus seinem ersten richtigen Kampf aufs Blut. Im letzten Krieg haben sie 'shell shock' dazu gesagt und versucht, herauszubekommen, wie man es behandelt, damit erfahrene Soldaten weiterkämpfen können. Vom Gilgamesch-Epos bis zum heutigen Tag haben Soldaten verschiedene Wege, mit den Belastungen des Kampfes umzugehen. Jeder Tag, jeder Verlust wird an ihnen nagen und ihnen ihre Freuden nehmen, bis sie eines Tages der Verzweiflung anheimfallen oder zusammenbrechen.

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Jedes Mal, wenn eine Einheit Verluste erleidet oder, in geringerem Maß, zufügt, erleiden sie Kampferschöpfung. Diese können sie auch erhalten, wenn sie vom Feind unterdrückt werden. Kampferschöpfung bleibt von Szenario zu Szenario erhalten und je mehr sie sich ansammelt, desto größer ist die Chance, daß die Einheit Stress erleidet und die Moral der Einheit sinkt. Zu Beginn wird die Erschöpfung schwer zu handhaben sein.

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Unerfahrene Soldaten sammeln sehr schnell Kampferschöpfung. Veteranen deutlich langsamer. Gute Führung kann die Männer beisammenhalten.

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Ein guter Anführer kann die Männer fokussiert und auf ihre Aufgaben konzentriert halten, indem er mit ihnen spricht, eine Rede hält oder gar einen entmutigten Soldaten zusammenstaucht. Das ist der übliche Weg, mit Kampferschöpfung umzugehen. Er hilft ein wenig, aber er kann niemals völlig ausschalten, was sich in den Männern ansammelt.

Zeit außerhalb des Kampfes hilft am Besten.

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Zwischen Szenarien kann es die Möglichkeit geben, daß Männer ihre Kampferschöpfung abbauen. aber auch mit guter Führung wird sie niemals ganz verschwinden.
Ich werde für die Männer tun, was ich kann.

DerGraf
10.01.26, 17:15
Der arme Bennett! So wie das Event angelegt ist, vermuten wir, dass es wohl kein Möglichkeit gibt, dass er unverletzt aus der Sache hervorgeht.

Habe wir so noch nicht erlebt, werter Mortimer. Die Farge ist eben, riskiert der SC selbst verletzt zu werden, um Bennett das Leben zu retten. Auch hier wird im Hintergrund gewürfelt, nur weil unser Eingreifen gute Chancen hatte, wäre es trotzdem möglich gewesen, daß wir den Finger behalten (oder eben auch nicht) und Bennett stirbt.

DerGraf
10.01.26, 17:54
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Eine tiefe Stimme bellt aus der Dunkelheit. 'Nicht schießen, Offizier auf dem Weg.'

Ich drehe mich um und sehe Captain Lamb auf mich zukommen. Sein Umriß zeichnet sich im Licht der Artillerie deutlich gegen das Dunkel ab. Vor ihm geht ein durchnäßter, mit Sand bedeckter und völlig unbewaffneter Private Roberts. Die Augen des Soldaten sind groß und voller Angst, als der Captain ihn vor sich herschubst.

'Ich schätze, das ist einer von uns ?' fragt er mich eindringlich.
"Ja, Sir, das ist Roberts, er gehört zu meinem Zug." bestätige ich.

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'Ich bin versucht zu fragen, ob Sie ihn wiederhaben wollen. Alle meine Melder sind baden gegangen als wir auf ein Riff gelaufen sind und ich habe noch keinen von ihnen wiedergesehen.'
"Nun, Sir, er hat seine Waffe verloren, aber immerhin ist er hier."

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'Stimmt, aber so richtig überzeugt mich das nicht.' bemerkt Captain Lamb. Roberts schluckt kurz und der Captain betrachtet ihn sehr genau mit dem schwerwiegenden Blick eines enttäuschten Vaters. 'Ich möchte hören, was er für sich zu sagen hat.'
Sergeant Grant wirft einen skeptischen Blick auf den tropfnassen Private. In der Nähe lehnen sich Morris und Patterson etwas näher, um alles mitzubekommen. Am Strand arbeitet sich eine neue Welle Higgins-Boote langsam auf den Strand vor. Die Stelle an der Roberts' Freund Hancock liegt ist nur wenige Schritte entfernt.

"Roberts, Hancock ist bei der Einnahme dieser Stellung gefallen."

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(Vertrauen +10)

Roberts starrt ich an. Er blinzelt im grauen Licht.
'Nein, er war... ich wollte...'
Er sieht zu Sergeant Grant hinüber, der nur leicht den Kopf schüttelt. Roberts sieht zu Morris und Patterson, aber hier gibt es nichts lustiges zu sagen. Schließlich wendet sich Roberts wieder mir zu. Etwas bewegt sich hinter seinen Augen, als er den aufwallenden Zorn über den Tod seines Freundes in sich vergräbt.
'Ich verstehe. Ich... Danke, daß sie's mir gesagt haben.'
"Sie wirken viel zu ruhig für das, was Sie eben erfahren haben, Roberts."

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'Ruhig ? ich bin alles, aber nicht ruhig.' antwortet Roberts. 'Mein Freund ist tot und ich will das an denen auslassen, die daran Schuld haben, Lieutenant.'
"Suchen Sie sich ein Gewehr und treten Sie ins Glied, Private."

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Private Roberts nickt und schließt sich der ersten Gruppe wieder an. Morris sucht ihm eine Waffe und Roberts inspiziert sie mit scharfem Auge.
(Loyalität +1)

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Lieutenant Colonel Moore kommt heran, mit jedem Schritt Sand aufwirbelnd. Er hält genau auf Captain Lamb zu. 'Captain, ich brauche diesen Zug !' Captain Lamb's überraschte Antwort wird von ihm direkt abgeschnitten, indem er sich an mich wendet.
'Lieutenant, Sie werden erst einmal durchatmen wollen, aber ich brauche Sie und Ihre Männer auf ihren Beinen. Sie haben eine der wenigen Einheiten, die es intakt an den Strand geschafft haben. Sie müssen einen verdammt guten Steuermann gehabt haben und ich sage Ihnen, ich werde dafür sorgen, daß der Mann befördert wird !'

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Er sieht kurz über seine Schulter, wo sich die nächste Welle dem Strand nähert. Roberts holt seine Taschenlampe heraus, zweifellos um sein neues Gewehr zu untersuchen, aber Morris hält ihn auf, bevor er sie einschalten kann.

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'Als ich Ihnen befohlen habe, zu kämpfen, haben Sie genau das getan.' resümiert der Lt. Col., der dankbarerweise nicht bemerkt hat, was die beiden Privates hinter seinem Rücken gemacht haben. 'Und Sie haben das Problem im Handumdrehen sauber gelöst. Davon brauchen wir gerade jetzt noch mehr. Es gibt eine Gruppe deutscher Offiziere, Schindmähren aus dem letzten Krieg, die man wieder angespannt hat und die jetzt als Waffenstillstandskommission die Franzosen rumschubsen. Sichern sSie sie im Hotel Miramar, bevor sie uns in die Wüste abhauen. Sie werden sich beeilen müssen. Die Able-Kompanie wird da sein und ihre Hand halten, wenn die Franzosen aufwachen. Alles klar ?'

"Ich denke, die Able-Kompanie wirds da ziemlich einsam haben, Sir."

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'So gefällt mir das ! Gehen Sie und holen Sie mir meine Deutschen !' befiehlt Lt. Col. Moore.

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Das Krachen von Holz kündigt ein weiters Boot an, das auf ein Riff getroffen ist. Lieutenant Colonel Moore bedeutet Captain Lamb bereits im Weggehen, ihm zu folgen. Er verflucht die Männer, die an den Strand gespült werden und schreit einige von ihnen auch an. Captain Lamb erregt meine Aufmerksamkeit. 'Sie wissen, was zu tun ist !' ruft er mir über den Lärm hinweg zu. 'Der Rest der Kompanie wird zu Ihnen stoßen.' Dann dreht er sich um und folgt dem Lieutenant durch das Chaos entlang der Küstenlinie.

Mortimer
10.01.26, 21:49
Habe wir so noch nicht erlebt, werter Mortimer. Die Farge ist eben, riskiert der SC selbst verletzt zu werden, um Bennett das Leben zu retten. Auch hier wird im Hintergrund gewürfelt, nur weil unser Eingreifen gute Chancen hatte, wäre es trotzdem möglich gewesen, daß wir den Finger behalten (oder eben auch nicht) und Bennett stirbt.

Wir haben aus diesem Grund auch die andere Option gewählt (versuche den Fahrer aufmerksam zu machen). Uns war das Risiko zu hoch, dass unser Charakter Schaden nimmt.

DerGraf
10.01.26, 22:14
Fair. Wir haben das meiste durchprobiert und uns hier für den direkten Ansatz entschieden. Paßt gut zu unserem Lieutenant, wie wir finden.
So, Fedala ist jetzt auch im Kasten, mal sehen, ob wir das heute noch hochladen.

DerGraf
10.01.26, 23:15
WEITER NACH FEDALA - 08. NOVEMBER 1942, FRANZÖSISCH-MAROKKO

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Der lockere Sand unter den Stiefeln weicht bald festem Stein, als ich die Männer vom Strand weiter ins Inland führe. Die Stadt Fedala soll ganz in der Nähe sein, aber noch ist nichts von ihr zu sehen. 30 Meter vom Strand entfernt erkenne ich eine schmale Strasse, die einige Baum- und Buschgruppen sauber durchschneidet. Eine steife Brise läßt eine unangenehme Kühle durch die feuchte Uniform kriechen. Aber dieser Wind trägt auch den Schlachthausgestank von Blut und Ausdünstungen vom Strand in unsere Richtung. Einige Männer machen emsig eine Pause am Strassenrand. Einige stellen sich um ein Schild, unter dem einer der dreisteren Männer posiert.

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'Weißt du, es ist hier doch um einiges besser als an Bord der Bliss.' murmelt Patterson während er das Schild betrachtet. 'Das hab ich schon in dem Moment gedacht, als wir an Land gegangen sind.' erwidert Morris. 'Weißt du noch in North Carolina, wo wir-'
'Klappe halten, alle beide.' zischt Sergeant Grant den beiden zu, ehe sie noch zu laut werden.

Ich denke so bei mir, daß die Männer wohl deutlich weniger redselig wären, wenn sie wüßten, was bei diesem Auftrag auf sie zukommt...

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Der Zug schleppt sich die Strasse herunter, dem Auftragsziel, der Stadt Fedala entgegen. Die Einöde weicht einer Ansammlung dunkler Gebäude. Als sich der graue Himmel aufhellt, löst sich die Stadt in klar abgegrenzte Straßen auf, die in der umlegenden Wüste angelegt wurden. In der Garnison der Stadt sind mehr als 2000 Vichy-Soldaten, aber das wissen die Männer nicht. Ich lasse Grant die Männer neben der Straße einen Halbkreis bilden. Egal was in der Stadt passiert, jeder weiß, was von unserem Einsatz abhängt, also will ich, daß wir alle auf derselben Seite sind. Ich beschließe daher, den Männern reinen Wein einzuschenken. "Mal herhören, Männer..."

(Der erste Zug wird ab und zu Unterdrückung erleiden, dafür gibt es keine negativen Ereignisse in der Mission)

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Ich versammle die Männer und lege ihnen alles offen. Die mutmaßliche Stärke der Garnison, ihre Ausrüstung, alles, was für einen Soldaten gut zu wissen ist. Die Art und Weise wie einige mich anstarren verrät, daß sie mit deutlich weniger Details hätten leben können. Alle sind aber froh, daß ich sie anführe.

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Ich gebe den Befehl und der erste Zug eilt an einem kleinen Gebäude vorbei. Stechendes weißes Licht erfaßt sie, als sich die Tür öffnet. Der Umriß einer stämmigen Gestalt wird deutlich, die etwas Unförmiges über einer Schulter trägt. Roberts wendet sich der Gestalt zu, sein Gewehr hebt sich gegen den hellen Schein. Ich schätze, ich muß Roberts' Instinkten vertrauen.

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Roberts atmet tief durch und senkt die Waffe wieder. Die Gestalt ihm gegenüber winkt zögerlich aber freundlich, trotz ihrer schweren Last.
'Bonjour, Monsieur ?' kommt es mit vorsichtiger Stimme und einem starken Akzent.
'Ist das Französisch ?' fragt Roberts niemand im Speziellen aber generell alle. 'Es klingt nach Französisch.'
"Schlechtes Französisch, aber immer noch Französisch, Roberts." erwidere ich.

(Wie der Tooltipp verrät, basiert die Figur des Abdallah Daoud auf einem realen marokkanischen Schlachter, der tatsächlich kurz nach der Invasion eine Begegnung mit US Soldaten hatte. Das Bild zeigt einen Schlachter aus dem Irak, der später durch einen Sprengsatz ums Leben kam.)

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'Ah, hallo !' erwidert die französisch-sprechende Gestalt, diesmal mit einem leichten britischen Akzent. Der Mann setzt seine schwere fleischige Last auf einem schmalen Tisch vor dem Gebäude ab. Ein Junge mit einem Fleischerbeil trottet um die Hausecke, aber der Mann scheucht ihn außer Sicht und wendet sich dann wieder an uns. 'Willkommen in meinem Laden, Soldat. Es wäre nicht schlecht, wenn sie sich hier ihren Zoll mitnehmen, wenn Sie wollen. Fleisch von diesem morgen. Sehr frisch !'

"Das ist ein interessanter Akzent, den Sie da haben." bemerke ich.

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'Akzent ?' fragt der Mann ehe er vorsichtig die Blende einer kleinen Lampe etwas weiter öffnet, die seine Züge diskret beleuchtet. Seine Zähne sind von gepflegtem Weiß, das im Kontrast mit seiner olivdunklen Haut noch heller zu sein scheint. Aber man kann Anspannung in ihm erkennen, als sich Sorgenfalten um seine Augen sammeln. 'Das habe ich nicht bemerkt, aber man braucht zwei Hände um zu klatschen. Ich bin Ihr guter Nachbar, Abdallah Daoud.' Der Wind dreht. Der Geruch von Blut und Verwesung folgt ihm. Deutlich schlimmer als der vom Strand, dieser ist fast überwältigend. Das leise Summen von Fliegen umgibt den Haufen geschlachteten Fleisches.

"Was für ein Fleisch ist das dort ?" will ich wissen.

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'Kamel. Sehr frisch !' bemerkt Abdallah eifrig. 'Hervorragend für ghada.'
"Bluten Sie so etwas normalerweise nicht aus ?"

DerGraf
10.01.26, 23:49
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'Oh ja, ein Messer in den Hals mit Segensspruch und Vorsicht, aber eure großen Kanonen richten eine große Verschmutzung an. Bumm !' Erklärt Abdallah und macht eine weitausholende Bewegung, mit der er die Fliegen verscheuchen will. 'ich verkaufe es an Musta'min wie Sie. Ist sehr frisch.'

Ich beschließe, ihn zum weiterreden zu ermutigen, er muß sich in der Gegend gut auskennen...

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Marinegeschütze wummern in der Ferne, aber es scheint keinen von uns zu stören.
"Was wissen Sie darüber, was hier vor sich geht ?" frage ich ihn.

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'Invasion. Amerikaner landen.' sagt Abdallah und läßt ein Lächeln aufblitzen. 'ich bin sehr sicher darüber.'
"Was außer Kamelfleisch verkaufen Sie sonst noch ?"

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'Ich habe auch Hühner.' antwortet Abdallah eifrig. Erleichterung entspannt seine Züge. 'Eier auch. Mein Sohn hält Kaninchen. Gutes Fleisch.'
Ich bin nicht sicher, ob meine Frau da zustimmen würde...
"Wie sieht es mit der Garnison in Fedala aus ?" komme ich zur Sache.

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'In Fedala ? Viele Soldaten.' bemerkt Abdallah. 'Sie füttern die Waffen und die Waffen sind hungrig.'
ich kann mir nicht helfen zu bemerken, daß er nichts sagt, das ich nicht schon weiß.
"Kennen Sie das Hotel Miramar ?"

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'Aber natürlich !' entgegnet Abdallah. 'Jeder kennt es. Hat schöne Türen.'
"Sind die Deutschen immer noch im Hotel ?"

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'Sie haben vor dem Hotel getrunken. Letzte Nacht.' erzählt Abdallah. 'Aber Franzosen sind nahe beim Hotel. Zwanzig, mit Gewehren und langer Waffe.'
"Sind da Franzosen, die nur das Hotel bewachen ?"

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'Da sind Soldaten, ja.' Sagt Abdallah und leckt sich besorgt die Lippen. 'Aber mehr kann ich nicht sagen.'
"Sind gepanzerte Fahrzeuge in der Nähe ?"

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'Oh nein, nicht in Fedala.' sagt Abdallah schnell. 'Große Garagen in Casablanca. Aber... die Deutschen haben eins. Beim Hotel Miramar. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Ein Monster, das Öl spuckt und jammert wie eine kranke Ziege.'
"Ich muß wissen, wie ich zum Hotel Miramar komme."

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'Nun, mein Freund, ich weiß was sie hier wollen und ich wünsche Ihnen viel Glück.' sagt Abdallah, jetzt ernster als vorher. 'Über den Boulevard de Fez kommen Sie gerade in die Stadt, aber an vielen Kasernen vorbei. Auf dem Weg im Norden am Strand entlang sind weniger Franzosen, aber der Sand ist tief. Es gäbe weniger Sorgen, wenn sie im Süden bis zum Rand der Stadt gehen würden, Dann gehen Sie nach Westen, bis sie die an der Rennbahn vorbeikommen. Drehen Sie dann nach Norden. Wenn Sie die Palmen sehen, wissen Sie, daß sie fast am Hotel sind.'

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Mit dem Strich einer Zehe skizziert er eine grobe aber aussagekräftige Karte der Stadt in den Sand. Die schlafenden Vichy-Truppen sind auch eingezeichnet. Er entbietet eine respektvolle kleine Verbeugung und kehrt zu seiner blutigen Arbeit zurück. Ich gehe zurück zu den Männern.

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Das eilige Trampeln von Stiefeln dringt an mein Ohr. Das Klappern von Infanterieausrüstung ist unverwechselbar. Männer, die sich schnell bewegen zeichnen sich gegen den Himmel ab. Die Gestalt an der Spitze der Kolonne gibt Handzeichen und die Leute beiderseits neben ihr gehen paarweise in Deckung. Roberts, der am dichtesten dransteht, dreht sich um und starrt sie an.

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'Ich bin Amerikaner, ihr fils de pute.' grollt die Gestalt der kurze Karabiner in ihrer Hand auf den Boden gerichtet als er auf Roberts zukommt. Er schlägt die Waffe des Mannes beiseite, als er an Roberts vorbeigeht. 'Sollten Sie nicht nach der Losung fragen, Private ?' Roberts stammelt etwas, nichts davon ergibt wirklich Sinn. Die Männer sehen zu mir hinüber, die Gewehre im Anschlag und warten auf das Kommando.

"Treten Sie vor und geben Sie sich zu erkennen !" verlange ich, den Karabiner locker in der Hand.

DerGraf
11.01.26, 00:30
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'Na, das ist Englisch und der Akzent ist auch gut.' Kommt es von der sich nähernden Gestalt. 'Knallen Sie mich einfach nicht ab, bis wir das geklärt haben.' Ein amerikanischer Helm wird erkennbar in die Höhe gehalten um das spärliche Licht zu fangen. Die Männer senken die Waffen, und die anderen tun es ihnen gleich.

Ein Schock der vertrautheit überkommt mich, als sich die Gestalt noch weiter nähert.

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'Oh, Sie sind's.' bemerkt Lieutenant Wilson. Ein Flecken Salz ist in seinem ergrauenden Haar getrocknet und er ist etwas außer Atem, aber er scheint von keinem Umstand hier wirklich überrascht zu sein. Er setzt den Helm wieder auf, so als wäre dieser die ganze Zeit dort gewesen.

"Was ist mit der korrekten Losung und Gegenlosung ?" frage ich ihn.

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'Die werden wir nach Sonnenaufgang benutzen. Jetzt ist alles noch zu scheiß-verworren als das alles andere als klares Englisch uns weiterhilft.' erklärt Wilson. 'Außerdem werden auch dem dümmsten Poilu unsere Absprachen schnell klar werden.'
"Wieviel Französisch sprechen Sie, Wilson ?"

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'Ein wenig. Ein guter Satz, den man kennen sollte ist 'Une autre biere s'il vou plait', das heißt 'Noch ein Bier, bitte.'' erklärt Wilson. Das kann ich auch auf Deutsch, aber das heb ich mir für Deutschland auf.' Endlich lachen die Männer auch. 'Aber im Moment ist die Losung George und die Gegenlosung lautet Patton.'

"Und wenn wir eine französische Patrouille gewesen wären ?" bohre ich weiter.

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'Sind sie eben nicht. Wir haben Sie schon eine ganze Weile gehört.' Wiederholt Wilson.
"Ich hab gehört hier ist sonst noch irgendwo ein Krieg zugange."

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'Das hab ich auch gehört.' bemerkt Wilson. 'Und ich wurde geschickt, um ihnen zu helfen. Also, was ist Ihr Plan ?'
"Wir sollen zum Hotel Miramar vorstoßen." erkläre ich.

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'Und jeden Deutschen fangen, der sich da rumtreibt, die von der Waffenstillstandskommission. Offiziere wie Ordonnanzen.' bemerkt Wilson. 'Sehen wir uns mal die Karte an.' Wilson produziert ein beeindruckendes Luftaufklärungsbild aus seiner Tasche. Die ist um Längen besser als irgendwas mit dem Stift hingekritzeltes und die gibt es eigentlich nur von Battailonsbriefings an aufwärts. Eijne Ecke des Bildes ist abgerissen, ungefähr da, wo sonst mit roter Tinte 'VS - Nur für den Dienstgebrauch' aufgestempelt wäre.

"Denken Sie, die Franzosen werden kämpfen ?"

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'Das werden wir wohl recht bald rausfinden.' sagt Wilson und schnippt beiläufig etwas Salz von der Karte, als er sie im Licht des sich ankündigenden Sonnenaufgangs entrollt. Als Grant sich dazu stellt und den Hals reckt, macht Wilson ihm bereitwillig Platz.
'So wie ich das sehe, sollten wir am Strand langgehen. ich denke, sie werden sich denken, daß die Invasionszeit verstrichen ist, und an den Straßen in Stellung gehen.' erklärt Wilson. 'ich sag nicht, daß wir uns die besten Stücke rauspicken können, aber wenn wir direkt durch die Stadt gehen und die Poilus das spitzkriegen, dann haben wir einiges am Hals. Und nach Süden auszuweichen ist ein Glücksspiel.'

"Wie sehr würden sie einer ansässigen Quelle vertrauen ?"

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'Kommt drauf an.' meint Wilson. 'In dieser Gegend mögen viele Leute die Franzosen nicht. Ein paar der Einwohner werden sich aber auf ihre Seite schlagen, besonders wenn sie reich sind oder von den Franzosen geschützt werden. Aber wie das mit Leuten so ist, wenn es aussieht., als wenn wir gewinnen, werden sie uns zujubeln.'

"Wir würden hier über einen ansässigen Schlachter reden."

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Wilson kratzt sich am Kinn. 'Dann kommt es drauf an, was der Schlachter schlachtet. Wenn er Schwein verarbeitet, wird er es mit den Franzosen halten. Wenn er sich davon fernhält, 'halal' nenne sie das hier draußen wohl, dann ist er wahrscheinlich gegen sie.'

"Bevor wir weitermachen, haben Sie Captain Lamb gesehen ?"

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'Als ich ihn zuletzt gesehen habe, war er damit beschäftigt, die halbe Kompanie aus dem Teich zu holen, sich selber eingeschlossen.' meint Wilson. 'Stern Boot ist gekentert und sie mußten tauchen, um das schwere Zeug wieder hochzuholen. Wie ich's verstanden hab, haben alle viel Salz geschluckt. Wenn's anders wäre, wäre Captain Lamb hier, darauf können Sie sich verlassen.'

"Die Annäherung aus dem Süden werden sie nicht erwarten." äußere ich.

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'Der Feind muß mehr machen als nur da unten Kaffee zu kochen.' versetzt Wilson. 'Es muß einen besseren Weg geben, in Angriffsposition zu gehen.'
"Sie wollen wohl auf Nummer sicher gehen, Wilson ?'

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'Ich versuche zuzusehen, daß die Hälfte meiner Männer nicht wegen sowas unter den Rasen kommt. Der Angriff aus dem Norden ist die sicherste Variante.' sagt Wilson, wobei er für einen Moment wieder wie der Sergeant klingt, der er ja vor nicht allzu langer Zeit noch gewesen ist.
"Negativ, wir greifen aus dem Süden an." bestimme ich kurzerhand.

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'Und ich folge dem Befehl, weil Sie das Sagen haben.' antwortet Wilson. 'Daran zweifeln Sie doch nicht ?'
Er faltet die Karte wieder zusammen und geht zu seinen Männern. Schnell werden die Züge in Marschformation gebracht. Zeit, die Männer zu führen !

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Ich gebe den Befehl und die Männer marschieren ab.

DerGraf
11.01.26, 00:52
Taktische Überlegungen

Wie das Briefing schon verraten hat, sind die Vichy-Kräfte deutlich überlegen. Auf einen längeren Kampf sollten wir uns daher nicht einlassen, damit die Deutschen nicht gewarnt werden und entkommen, während wir von den Franzosen im Kampf festgenagelt werden. Ich überlege während des Marsches und formuliere einen detailierteren Plan. Wilson's Erklärungen bestätigen meine Ansicht, daß ich Abdallah Daouds Informationen vertrauen kann. Daher bleibt der Angriff aus dem Südosten meine bevorzugte Variante. Unser Vorteil ist, daß die Vichy-Garnison noch schläfrig und unaufmerksam ist. Einerseits ist das gut, weil wir so leichter an das Hotel kommen. Andererseits heißt das aber auch, daß, sollten Schüsse fallen, die Franzosen gewarnt sind und schnell aus ihrem Tran erwachen werden. Dann ist schnell mit einem Gegenstoß zu rechnen. Dazu will ich es nicht kommen lassen.

Das heißt dann also, daß wir die einzelnen Stellungen einzeln und möglichst leise überrumpeln und ausschalten müssen. Gelingt uns das, sollten wir die Deutschen überraschen können. Daher entscheide ich, die beiden Züge aufzuteilen. Wilson wird mit dem 2, Zug vom Süden über die Rennbahn angreifen und dann nach Norden einschwenken. Ich werde mit dem 1. Zug durch die Mitte kommen und die Stellungen weiter nördlich ausschalten. Orientierungs- und Zielpunkt beider Bewegungen ist das Hotel Miramar. Wilson ist von diesem Plan nicht begeistert, aber er wird mitziehen, soviel hat er ja schon klar gemacht. Ich weiß, daß ich mich auf das alte Streitross verlassen kann.

Als die Männer soweit in Stellung sind, und alles vorbereitet ist, schlagen wir los. Wir werden sehen, wie gut der Plan den Feindkontakt übersteht !

Sappho
11.01.26, 11:52
Sehr immersive ... tolles Spiel!

DerGraf
12.01.26, 11:16
ERSTE RUNDE, ERSTER ZUG - Lt. Wilson

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Lieutenant Wilson und der zweite Zug rücken im Süden vor. Die französischen Kräfte sind unaufmerksam, während die Soldaten sich dem Rand der Stadt nähern.

DerGraf
12.01.26, 12:02
ERSTE RUNDE, ZWEITER ZUG - Lt. Reynolds

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Ich befehle Crosley und seinen Schützen II zur Strasse, um uns im schlimmsten Fall Deckung geben zu können.

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Der erste Zug verschwindet am Stadtrand. Ich bleibe mit der 1./I zurück. Mehrere Stellungen werden aufgeklärt.

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Draußen rollt immer noch der falsche Donner des entfernten Artillerieduells über den Himmel. Ich schaue noch einmal auf die Karte.

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Nicht richtig detailiert. Soviel dazu. Vermutlich gehen Crosley und sein Assistent die Nordroute, mal sehen. Immerhin sind sie mit dem .30 nicht sehr schnell und mit dem lockeren Sand, von dem Daoud sprach, wird es nicht viel besser werden...

DerGraf
12.01.26, 12:48
ZWEITE RUNDE, ERSTER ZUG - Lt. Reynolds

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Die Männer der zweiten Gruppe arbeiten sich voran. Der Gruppenführer, Sgt. Collins*, späht über die Strasse, wo er feindliche Infanterie ausgemacht hat. 'Nicht sehr wachsam, die Brüder... Schnell über die Strasse, an der Stellung vorbei und auf die MG-Stellung.' zischt er seinem stellvertretenden Gruppenführer zu. Corporal Hollister sieht über die Schulter des Sergeants und nickt. 'Wie immer ?' 'Yeah, Bajonette und Spaten, keine Granaten, nicht schießen. Schnell und sauber.' 'Verstanden !' 'Dann los !'

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Leise brechen die Männer in die Stellung ein. Die Besatzung wird ohne Widerstand niedergemacht.

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'Siehst du das Haus da drüben, Ed ?' Edwin Hollister nickt. 'Von da muß man eine schöne Aussicht haben...' Collins kichert. 'Besonders auf die Sandsackstellung da. Ich wette einen Nickel gegen einen Dollar, daß da auch ein MG steht. Das schaffen wir auch noch.'

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'Sprung auf, Marsch, Marsch !' ruft Collins leise und die Männer greifen die zweite Stellung an. Wie zuvor gelingt die Überraschung.

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Die Männer stürmen die MG-Stellung. Die französischen MG-Schützen hatten sich recht nett eingerichtet. Wenn man dem zusätzlichen MG und der Munition Glauben schenkt, hatten sie noch Freunde erwartet. Soldatenpech !
'Eh, Frank !' 'Was ist, Ed ?' 'Hier ist noch ein MG, sollen wir das vielleicht mitnehmen ?' Collins überlegt etwas hin und her, dann schüttelt er kaum merklich den Kopf. 'Hält uns nur auf. Wenn hier geschossen wird, sind wir eh dran. Das Ding bleibt hier.' 'Okay.'

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Die Männer bleiben zusammen und spähen das nächste Ziel aus.

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Der Moment, in dem die MG-Stellung fällt !

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Ähnliche Überlegungen treiben auch den Führer der dritten Gruppe um. Staff Sergeant William O'Neill hat Collins und seine Leute in die Dunkelheit verschwinden sehen. Er ist dabei aber deutlich weniger gesprächig als sein Kollege und deutet auf die von Collins umgangene Stellung und gibt mit wenigen Gesten den Angriffsbefehl.

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Die Infanteristen werden überrumpelt. Sie versuchen sich zu ergeben, aber der Staff Sergeant hält sich in der aktuellen Lage nicht mit Gefangenen auf...

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Irgendwo heult ein Hund klagend in der ferne. Andere stimmen ein.

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3./I geht weiter vor.

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'Das Haus da.' raunt O'Neill den Männern zu. 'Wenn ihr lange genug die Schnauze halten könnt, erwischen wir die Hundesöhne sauber im Rücken. kriegt ihr das hin ?' 'Klar Sarge !' 'Ruhe. Dann vorwärts.'

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In der Nähe erscheint ein Umriß, der sich als junges Mädchen entpuppt, deren langer Zopf sich gegen ihre Kleidung abzeichnet. Kurz beschäftigt sie sich mit den Kohlen unter einem Ofen, der sich am Haus befindet. Der Geruch von frischem Brot erfüllt die Luft, als sie die kleine Metalltür öffnet. Die Soldaten in der Nähe bemerkt sie nicht.

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Leise schlägt die Gruppe einen Haken und postiert sich beim Haus.

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Lt. Reynolds sammelt die 1./I.

-Ende des Zuges-

*Unteroffiziere, die nicht zwischen den Missionen auftauchen, sind von uns frei gestaltet. Das betrifft hier vor allem Gruppenführer, aber möglicherweise auch weitere kleinere Rollen.

DerGraf
12.01.26, 13:05
ZWEITE RUNDE, ZWEITER ZUG - Lt. Wilson

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Auch auf der Straße geht es voran. Sergeant Art McCown und die Männer der 2./II arbeiten sich langsam voran, bis sie auf Sprungweite heran sind.

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Mit einem Sprung sind die Männer in der Stellung, der Kampf ist brutal, aber kurz. Auf der anderen Seite der Kreuzung horchen O'Neill und seine Männer kurz auf, aber die Franzosen scheinen nichts zu bemerken... Auch hier läßt die zeitsensitive Mission keine Gefangenen zu.

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Die dritte Gruppe von Sergeant McKendrick kommt die Strasse hoch und besetzt die verwaiste Stellung an der Ostseite der Kreuzung.

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Lt. Wilson sammelt die 1./II.

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Ende Zug 2.

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In der Ferne wird weiter geschossen.

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Ich brauche nicht nochmal auf die Karte zu sehen. Ich stecke sie weg und geben den Männern ein Zeichen.

DerGraf
12.01.26, 13:18
RUNDE 3, ZUG 1 - Lt. Wilson

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Sergeant McCown und seine Männer rücken weiter vor. Sie klären feindliche Stellungen auf.

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Amerikanische Soldaten passieren eine verlassene Pferderennbahn. Die Boxen sind leer, die Pferde lange weg.

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In der Dunkelheit zeichnet sich der Umriß einer MG-Stellung gegen den sternenerleuchteten Himmel ab. Auf das Nicken des Gruppenführers macht Corporal Thomas die Männer fertig zum Angriff.

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Die Franzosen kommen nicht dazu, Widerstand zu leisten. Nach kurzer Zeit ist für sie alles vorbei.

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Sergeant McKendrick und Corporal Scott stürmen über die Kreuzung und überrumpeln die Feinde, an die sich Staff Sergeant O'Neill schon angeschlichen hat.

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'Mir nach !' zischt McKendrick und auch diese Stellung fällt.

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3./II geht weiter vor.

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Lt. Wilson zieht die erste Gruppe nach. Direkt hinter ihm folgen Sergeant Taylor und Corporal Roe.

DerGraf
12.01.26, 13:24
RUNDE 3, ZUG 2 - Lt. Reynolds

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Crosley und sein Assistent gehen weiter zur Strasse vor.

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Lt. Reynolds schließt mit der 1./I auf.

-Ende Zug 2-

DerGraf
12.01.26, 13:41
RUNDE 4, ZUG 1 - Lt. Wilson

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Von irgendwo ausser Sicht erfüllt der Geruch von frisch gebackenem Brot die Luft.

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Sgt. McKendrick führt die Männer an die Strasse.

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Ein kleiner Junge läuft auf einmal aus einer Türöffnung, ohne die Soldaten zur Kenntnis zu nehmen. Sein unschuldiges Lachen erfüllt die morgendliche Luft. 'Jesus Christus !' flucht einer von McKendricks Leuten hinten leise.

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'Südlich der Kreuzung ! Warten wohl auf Ablösung, Uns sehen die gar nicht !' bemerkt Corporal Scott. 'Geben wir's ihnen ?'

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'Angriff, mir nach !' Sergeant McKendrick führt die Männer über die Strasse und mitten unter die unvorbereiteten Feinde.

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Art McCown geht die Strasse entlang vor.

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Ein junges Mädchen, die den Männern nur bis zum Knie zu gehen scheint, sieht aus einem Fenster und lächelt die Amerikaner an, bis sie von ihrer großen Schwester vom Fenster weggezogen wird.

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Die Gruppe McCown folgt der Strasse und schlägt einen Bogen um eine erkannte Feindstellung herum.

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Schritte hallen durch die engen Strassen.

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Lt. Wilson rückt mit den Männern nach.

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'Taylor !' 'Sir ?' 'Besetzen Sie das verdammte Haus da vorne !' befiehlt Lt. Wilson. 'Sofort, Sir !' bestätigt der Gruppenführer und macht sich auf den Weg. Wilson bleibt in seiner Deckung zurück und beäugt das Gelände mit scharfem Blick.

-Ende Zug 1-

DerGraf
12.01.26, 14:07
RUNDE 4, ZUG 2 - Lt. Reynolds

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Crosley rückt weiter auf, die Strasse im Norden entlang. Immer noch schleppen sie dienstbeflissen das .30er MG mit, schwer und unhandlich oder nicht.

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Staff Sergeant O'Neill läuft mit seinen Männern die Strasse hoch, an Lt. Wilson's Versteck vorbei.

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Sie sehen zwei Gruppen feindlicher Infanterie an der Kreuzung. Wenn sie sich in der Mitte durchschleichen können... O'Neill winkt die Männer vorwärts.

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Ein Rudel Hunde läuft durch die Strassen. Ihre Nägel klickern unablässig über die Steine. Als sie verschwunden sind, füllt ihr Geheul die Luft.

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Ein Blick nach rechts. Ein Blick nach links. Sekundenbruchteile entscheiden über die feindlichen Soldaten und besiegeln das Schicksal der Gruppe im Norden der Kreuzung. O'Neill zieht langsam und gleichmäßig das Bajonett und bedeutet den Männern, ihm zu folgen.

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Ein weiterer einseitiger Kampf ohne Überlebende !

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Sergeant Collins sieht noch einmal schnell zur MG-Stellung am Hotel, dann überqueren er und seine Männer einzeln im Sprung die Strasse und besetzten das Haus auf der anderen Seite.

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Weiter die Strasse hoch ! Corporal Hollister wirkt etwas entnervt, weil von hier die MG-Stellung nicht mehr einsehbar ist. Er hofft, daß das in beide Richtungen gilt !

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Ein alter Mann sitzt vor seinem Haus in einem Schaukelstuhl. Ein dünner Faden Rauch entweicht seiner Pfeife, als die Soldaten vorbeieilen. In der Tat genießt er die Ruhe am Anbruch des kommenden Tages.

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Collins und die Männer dringen weiter nach Südwesten vor. Als sie in Deckung gehen, erkennen sie vertraute Gestalten in der Nähe. Mit ein paar kurzen Gesten verständigt sich Collins mit O'Neill.

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Das Hotel Miramar wartet nur ein Stück weiter. Dunkel hebt es sich gegen den Himmel ab.

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Ich gehe mit der ersten Gruppe vor. nachdem ich eine gute Position gefunden habe, winke ich den Gruppenführer heran. "Sehen Sie das MG am Hotel, Sorensen ?" Der hagere Enkel eines norwegischen Einwanderers sieht durch das Glas und nickt kurz. 'Ist ja nicht zu übersehen, Sir !' "Denken Sie, Sie können die Stellung nehmen ?" Der Sergeant denkt nach, während er den Kopf hin und her wiegt. 'Sollte klappen, Sir ! Erste Gruppe, vorwärts marsch !'

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Sergeant Sorensen geht in Angriffsposition.

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Wie gesagt, sollte zu schaffen sein !

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Die MG-Besatzung ergibt sich. Nicht, daß es ihnen viel nützt. Arme Schweine !

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Eine weitere Gruppe Infanterie wird am Hotel aufgeklärt.

-Ende Zug 2-

DerGraf
12.01.26, 14:13
RUNDE 5, ZUG 1 - Lt. Wilson

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Langsam geht am Horizont die Sonne auf.

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Sergeant McCown besetzt das Gebäude im Rücken der erkannten Feinde.

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'Auf mein Zeichen !' geht es von Mann zu Mann.

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'Vorwärts !'

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Weiter zum Treffpunkt: Das Hotel.

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Wilson schließt sich Sgt. Taylor und seinen Männern wieder an.

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Wilson sammelt die erste Gruppe um sich.

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-Ende Zug 1-

DerGraf
12.01.26, 14:55
RUNDE 5, ZUG 2 - Lt. Reynolds

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Corporal Crosley schließt weiter auf. ich kann ihn über die Straße trotten sehen.

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Trotz salzverkrusteter Kleidung oder den Händen voll Sand darin schleppt Crosley weiter pflichtbewußt das .30er mit. Die Frage stellt sich, wie lange das MG oder der Munitionsvorrat das noch mitmachen. Ich winke, bis Crosley zu mir herübersieht und bedeute ihm, das MG liegenzulassen. Er tut das ohne Zögern und läuft in die Richtung, die ich ihm anzeige, um sich wieder Sgt. Sorensen und der ersten Gruppe anzuschließen.

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Sergeant Collins umrundet das Hotel.

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Sorensen kann sehen, wie die zweite Gruppe sich bereitmacht die Infanteristen anzugreifen.

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Auch diese Franzosen und ihr Offizier werden ausgeschaltet.

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Staff Sergeant O'Neill erreicht das Hotel.

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Die hellen Lichter des Hotels leuchten und vertreiben die sich langsam auflösende Finsternis. Ich laufe los, um zum Hotel zu kommen.

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Die Gruppe bezieht Position. Mit ein paar Handzeichen bringe ich auch den Zugtrupp neben den Türen in Stellung. Technical Sergeant Grant ersetzt das Magazin in seiner MPi durch ein frisches und sieht zu mir.

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Ich gebe ihm und O'Neill ein Zeichen und die Männer werfen sich mit der Schulter gegen die Tür. Geschrubbter weißer Stein und leichte Vorhänge wie aus Gaze geben den Weg in die Empfangshalle frei. Soldaten in feldgrauen Uniformen versammeln sich auf der abgewandten Seite des Empfangstresens. Einer der Männer macht Anstalten eine Pistole zu ziehen. Die Masse an versammelten amerikanischen Waffen sorgt dafür, daß er es sich noch einmal anders überlegt. Ein älterer, weißhaariger Deutsche ignoriert das Geschehen. Er stellt eben einen Scheck fertig aus und übergibt ihn dem Concierge, der ihn mit spitzen Fingern entgegennimmt, als wäre es eine tote Ratte.

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Ein sich sehr gerade haltender Mann in der Uniform eines Hauptmanns mit einem zivilen Hut in der Hand wird von den anderen nach vorne geschoben. Nach einem kurzen Augenblick grüßt er militärisch. 'ich denke, Sie können uns als ihre Gefangenen betrachten, Lieutenant.' sagt er mit einem deutlichen Akzent, den Rang britisch aussprechend.

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Der Mann räuspert sich. 'Ich bin Stabsarzt... Hauptmann Alfred Buchwald. Bitte akzeptieren Sie meine Entschuldigung für den unmilitärischen Aufzug.' Er wedelt gedankenverloren mit seinem Hut. 'Sehen Sie, ich bin auch Arzt und habe einen Patienten behandelt. Wenn Sie mir einen Moment für meinen Hut geben, würde ich unsere Kapitulation offiziell machen.'

"Immerhin befinden Sie sich nicht in ordnungsgemäßer Uniform, aber in Marokko, Hauptmann." bemerke ich.

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'Wohl wahr.' antwortet Buchwald. 'Wie gesagt, wurde ich geschickt, um nach einem Patienten zu sehen, etwas, das ich hoffe auch in absehbarer Zukunft tun zu können.' Er macht einige Bewegungen mit seinem Hut in die Richtung der anderen Offiziere, die jetzt, einer nach dem anderen, beginnen, ihre kleinen Taschenpistolen abzugeben.

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Die Männer beziehen Position, als sie die unbewaffneten Deutschen auf die Strasse geleiten. Die älteren von ihnen, bestimmt in den 60ern, bekommen kaum einen anständigen Marschschritt hin.
'Glauben Sie nicht, daß wir Deutschen alle so sind.' sagt Hauptmann Buchwald. ''Wir sind eine Rasse von Kriegern. Ihre Kämpfe gegen uns werden nicht alle so leichte Siege sein.' Nach ungefähr zwei Block des 'Marsches', fast ein weißhaariger gefangener sich mit schmerzverzerrtem Gesicht an die Seite.

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Granaten rumpeln über unsere Köpfe hinweg. Das Haus auf der anderen Strassenseite explodiert. Der Luftdruck schleudert mich zu Boden. Bevor ich einen klaren Gedanken fassen kann, wird alles von einer beißenden Staubwolke eingehüllt.

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Unter Schmerzen taumele ich wieder auf die Beine. Lieutenant Wilson stolpert herüber. Seine Uniform ist mit feinem, weißen Staub bedeckt. An seinem Ärmel klebt Blut.
'Das sind unsere eigenen Geschütze !' ruft er, das Klingeln in meinen Ohren irgendwie übertönend. 'Die Navy beschießt die Stadt. Wir müssen sehen, daß wir hier rauskommen !'
Ein Blick zu den gefangenen alten Männern zeigt, daß sie verstreut auf dem Boden liegen. So schnell gehen sie nirgendwo hin.

Ich wende mich an den Staff Sergeant. "Machen Sie den Deutschen Beine, O'Neill ! Wir haben das nicht alles auf uns genommen, um sie hier dem Artilleriefeuer zu überlassen !"

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Die Männer versuchen, die Deutschen auf die Beine zu bekommen, aber gerade die Älteren sind so schlaff wie Puppen. Also beginnen die Männer, sie hinter sich her zu ziehen. Nach ein paar Metern begreifen die Gefangenen und sobald sie in Bewegung kommen, besorgt die blinde Verzweiflung des Rest. Jeder will nur noch hier raus.

Die Mission: Aus der Stadt entkommen.
Die Männer: Höchstens leichte Verluste erleiden.

-Ende Zug 2-

DerGraf
12.01.26, 15:01
RUNDE 6, ZUG 1 - Lt. Reynolds

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Sgt. Collins und seine Männer bringen sich nach dem generellen Befehl zum Rückzug in Sicherheit.

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Nachdem ich noch einmal nachgesehen habe, ob es Nachzügler gibt, laufe ich zum Hotel zurück.

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Staff Sergeant O'Neill macht sich ebenfalls auf den Weg. Wegen der Gefangenen kommt er aber nur langsam vorwärts.

-Ende Zug 1-

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12.01.26, 15:07
RUNDE 6, ZUG 2 - Lt. Wilson

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Auch Sgt. McCown schafft es schnell aus der Stadt heraus !

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Sergeant McKendrick läuft auf der Strasse ein französischer Lieutenant über den Weg. Schnell ist der Weg freigemacht und es geht weiter !

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Wilson und Sergeant Taylor bilden das Schlußlicht des 2. Zuges.

-Ende Zug 2-

DerGraf
12.01.26, 15:10
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Alle Männer schaffen es ohne größere Blessuren aus der Stadt heraus !

Bigfish
12.01.26, 15:49
Ui - das ist ein Tempo - man kommt kaum hinterher :eek:

DerGraf
12.01.26, 16:12
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In der ferne donnerst es weiterhin, als die Männer die Stadt hinter sich zurücklassen.

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Es ist kaum Morgen und der Tag ist schon ein Chaos.

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Die Mission: Major Victory - Hotel vor Zug 9 erreicht, die Gefangenen behalten
Die Männer: Major Victory - Verluste geringer als 10 %

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Inmitten des Chaos führe ich den ersten Zug zum Stadtrand. In der Nähe fährt Private Morris gedankenverloren mit dem Finger über eine Rille in seinem Helm, die da ist wo ein Schrapnell seinen Helm getroffen hat. nach einem Moment pfeift er, als er daran denkt, was hätte passieren können.

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Private Patterson wischt über eine kleine Schnittwunde am Ohr seines Freundes. Das Blut ist fast so rot wie die aufgehende Sonne. 'Die haben dich echt knapp verpaßt.' meint er zu Morris.
'Hab Glück gehabt. Das haben wir alle.' antwortet Morris mit einem Kichern, ehe er zusammenzuckt, als die nächste Salve in der Stadt einschlägt. (Der ganze erste Zug ist vollständig entkommen, Vertrauen +5)

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Mehr Granaten schlagen in der Stadt ein. Eine Staubwolke rollt herüber. Die Soldaten gehen auf der anderen Seite einer niedrigen Mauer in Deckung und atmen hastig. Private Adams versucht, einen Schluck aus der Feldflasche zu nehmen, aber das Wasser kommt sofort wieder heraus. Niemand macht sich darüber lustig. Der Donner schwillt weiter an, als die Navy ihre Munition in die Stadt feuert. Die Schar Deutscher wird unter schwerer Bewachung weggeführt. Für sie ist dieser Krieg vorbei.

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Ein leichtes, elektrisches Rauschen zupft an meinem Ohr, als Harris, mein Funker, versucht, jemanden, irgendjemanden, zu erreichen, um den Beschuß zu beenden. Niemand hört zu, oder das Funkgerät hat etwas abbekommen. In der Nähe spricht Sergeant Grant mit Private Burnell, dessen Augen schreckgeweitet sind und dessen Hände sich vor Angst so fest in Fäuste verkrallt haben, daß sie ganz weiß scheinen.

Ich beschließe, meine Runde zu machen und zu sehen, was in den Männern vorgeht.

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Die Männer mußten Sperrfeuer aushalten, noch dazu eigenes Sperrfeuer. Ich gehe rüber zu Sergeant Grant und Private Burnell und sage einige Worte, damit er seine verkrampften Hände wieder lösen kann. In der Nähe zieht der 2. Zug vorbei. Unter ihnen ist auch Lt. Wilson, der einen völlig staubbedeckten Corporal Crosley führt. (Ale gruppen des 2. Zuges vollständig entkommen, Wilson's Vertrauen +5)

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'Ganz vorsichtig, Junge.' meint Lt. Wilson, als er Crosley hilft, sich in der Deckung der Mauer hinzusetzen. Der Lieutenant entkorkt seine Feldflasche und läßt den Inhalt gleichmäßig über die Augen des Corporals laufen, bis er genug Dreck weggespült hat, daß der große Soldat seine Augen wieder öffnen kann.

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'Wir hatten Glück.' sagt er. 'Ein paar Kratzer, aber keine richtigen Verluste, während wir raus sind. Ich habe einen ganzen Haufen Zivilisten gesehen, die... es nicht...'

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Wilson holt tief Luft. ich weiß, daß er gleich die Navy verfluchen wird, und er läßt mich nicht hängen. Er fängt klein an und steigert sich langsam. Sein Englisch geht in ein scharfes Französisch über, galloppiert danach zu etwas, das sich wie Deutsch oder sehr betrunkenes Russisch anhört und endet in einem scharfen Chinesisch. Am Ende gehen ihm sowohl der Atem als auch die Flüche aus.

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Was das Fluchen angeht, kann ich es nicht mit ihm aufnehmen, aber in dieser Situation fällt das Fluchen leicht. Als ich fertig bin, nickt Wilson mir zu.
'Es hat sich nichts geändert.' Meint er. 'Ein anderer Krieg, aber immer noch dieselben Fehler.'

"Wir könnten die rückwärtigen Kanale benutzen, um es bekannt zu machen." schlage ich vor.

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'Sie meinen, von hier draußen aus ?' fragt Wilson. 'Das wird schwer zu verkaufen sein, aber ich bin dabei. Wenn Sie denken, daß Sie's hinbekommen.'
Die Marinekanonen rumpeln weiter. Der Geschmack von Kordit rollt über die Mauer und hält sich trotz der salzigen Seeluft. Der Sand unter meinen Stiefeln bewegt sich, während ich den rötlichen Sonnenaufgang betrachte.

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'Wir sollten etwas Ordnung in den Haufen bringen.' meint Wilson schließlich, seine Augen von den Strapazen verdunkelt. 'Der tag hat gerade erst angefangen.'
Mit diesen Worten geht er los um aus den Männern mehr zu machen als einen Haufen von Leuten, die gerade von ihrer eigenen Artillerie beschossen wurden.

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Befreundetes Feuer. Eigentlich ist da nichts freundliches dran. Es ist eine Sache, vom Feind beschossen zu werden, aber eine ganz andere, wenn das von Verbündeten oder gar der eigenen Einheit ausgeht.
Ich bin sicher, daß da eine Menge schiefgegangen sein muß, daß es dazu kommen konnte. Absicht mag ich nicht unterstellen, gerade in einer großen und komplexen Maschine wie der Navy.

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Ich versuche mir vorzustellen, was alles schiefgehen mußte, damit das Sperrfeuer das falsche Ziel treffen konnte. Es könnte mit einem Stapel unsortierter Nachrichten angefangen haben, einer vertauschten Ziffer, einem nicht richtig gehörten Kommando. Es könnte alles gewesen sein. Oder gar nicht. Die Antworten sind da, wo ich sie nicht erreichen kann.
Der Hagel aus Granaten beginnt sich zu lichten. Lieutenant Wilson ist ein ehemaliger Sergeant mit mehr als 20 Dienstjahren. Wenn das hier etwas in ihm anfacht, ist das nicht zwingend etwas Schlechtes. Aber jetzt gerade habe ich meine eigenen Sorgen.
Ich beschließe einen Bericht zu schreiben. Die höheren Ränge müssen davon erfahren.

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Mit dem Krachen einer letzten Salve endet der Beschuß schließlich. Aus der fernen Stadt kann man das Knistern von Flammen hören, als die Grabesstille sich ohrenbetäubend ausbreitet. Der Geruch von verbranntem Sand spült über die Mauer.
Die Navy könnte das zu ignorieren versuchen...

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Die Navy mag es nicht, zugeben zu müssen, wenn sie Mist baut, besonders wenn das passiert, während sie eine Armyoperation unterstützen. Es mag auf einen Mann hinauslaufen, der den Befehl inne hatte, und ich wette, daß dieser Mann das bereuen wird.
Hier mag sich eine Möglichkeit bieten, beiden Teilstreitkräften etwas Gutes zu tun.

(Professionalität +1, Reynolds hat damit Professionalität 2 und Gerissenheit 1)

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Im Licht der aufgehenden Sonne studiere ich meine Karten noch einmal.

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -


Ui - das ist ein Tempo - man kommt kaum hinterher :eek:

Weil wir wegen des Schulausfalls nichts zu tun haben, das wird wieder weniger, keine Angst !

DerGraf
12.01.26, 17:40
VORSTOSS NACH FEDALA - FRANZÖSISCH-MAROKKO, 08. NOVEMBER 1942 - 10:55 am

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Die Sonne steigt höher während ich und Lieutenant Wilson die beiden Züge im Schutz einer Böschungsmauer wieder ordnen. Die Gefangenen müssen auch noch weggebracht werden.

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Ich stelle zwei vertrauenswürdige Männer für die Gefangeneneskorte ab. Hansen spricht Deutsch und Meade ein bißchen Französisch. Zusammen sollten sie es schaffen, die Mitglieder der Waffenstillstandskommission zurück zur Landestelle zu bringen. Sofern das Marinefeuer das zuläßt.

'Verdammte Matrosen ' knurrt Sergeant Grant, als er sich einen weiteren Steinsplitter aus dem Kragen fischt. 'Nach dem, was die Marine angereichtet hat, will ich wirklich nicht sehen, was die feindlichen Waffen anrichten werden.'
Ich überlege... Was wenn diese Küstengeschütze auf das Land gerichtet werden können ?

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'Passen Sie auf, was Sie sich wünschen !' wirft Old Man Wilson ein. Er zeigt mit dem Daumen über die Mauer hinter sich. 'Wir könnten dabei sein, das herauszufinden. Als ich das letzte Mal hier war, hatten die Franzosen in den Küstenbatterien da vorne 4 Zoll Marinegeschütze verbaut. Damals konnte man sie aber nicht zur Landseite hin schwenken. Gott, ich hoffe, sie haben das nicht geändert, sonst geben wir ein schönes, fettes Ziel für sie ab.'

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Weitere Gedanken werden durch massiertes feindliches Feuer unterbrochen. Auch wenn sie hinter zwei Fuß solidem Stein liegen, ducken sich die Männer trotzdem instinktiv in Deckung. Sergeant Grant schüttelt den Kopf. Sie schießen nicht auf uns.' sagt er und zeigt neben mir nach links. 'Sie schießen auf ihn.'
Ich folge dem Finger und drehe mich in die angezeigte Richtung.

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Eine schlanke, vornehme Gestalt schreitet durch das offene Gelände auf uns zu. Er ignoriert die Kugeln, die an ihm vorbeipfeifen. Hinter ihm hastet sein Zug in die Deckung der Seemauer.

'Gentlemen !' Ruft Lieutenant Dearborn in seinem Virginia-Akzent, der von der Sorte an Diktionsstunden geschliffen wurde, die mehr wahrscheinlich gekostet haben als die Häuser der meisten Leute. 'Guten Morgen, meine Herren ! Ich gehe davon aus, sie haben die Lage gut unter Kontrolle ?'

"Verdammt netter Morgen für einen Spaziergang, Ash !" rufe ich zurück.

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'Das Wetter ist hervorragend dazu geeignet.' erwidert Dearborn und sieht mit einem stechenden Blick zu den Franzosen hinüber. 'Man könnte sich allerdings bessere Gesellschaft ausbitten, das ist richtig.'
'Ja, schöner Tag für einen Spaziergang.' witzelt Patterson hinter mir aus der Deckung heraus, als wieder eine Granate über uns hinweggeht. 'Solange man es schafft, aus dem Regen rauszubleiben.'

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'Wie dem auch sei.' fährt Dearborn fort und ignoriert Patterson dabei vollständig. 'Ich bin jedenfalls nicht hier, um mir bloß die Beine zu vertreten.'

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Der Chef des 3. Zuges greift in die Brusttasche seiner Feldbluse und reicht mir ein gefaltetes Stück Papier. 'Lieutenant Colonel Moore vom I. Battalion hat mich beauftragt, Ihnen das hier zu geben.'

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Ich nehme das Stück Papier und falte es auseinander. Die Nachricht ist kurz, spartanisch und redet nicht um den heißen Brei herum.

'An: Kommandierender Offizier, erster Zug, Nickel Kompanie

Marinegeschütze nahe Kap Fedala sind schnellstens einzunehmen. Schäden an Öllagern vermeiden.
Able-Kompanie und Panzerunterstützung sind im Anmarsch.

Viel Glück,
R. Moore'

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'Na, was ? Lassen Sie einen alten Mann nicht so im Dunkeln.' grollt Wilson und greift nach dem Papier.
"Sagen wir mal, unser Tag ist deutlich interessanter geworden." versetze ich.

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Ich reiche Wilson das Papier. ,Er liest die Nachricht zweimal und läßt das Papier sinken, während er der Nachricht Zeit zum Sacken gibt.
'Jesus Christus ! Ein Angriff auf das Kap !'

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'Ein Angriff auf das Kap.' echot Dearborn siegessicher. 'Und wir haben die Ehre, ihn anführen zu dürfen.'
"Was soll das mit dem Vermeiden von Schäden am Öllager ?" frage ich.

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'Schauen Sie mal über die Mauer.' fordert mich Wilson auf. Er stemmt sich hoch, gerade so weit, daß er über die Mauer sehen kann. 'Sehen Sie die hohen, geräumigen Zylinder am Ende des Kaps ? Die weiß Gestrichenen.'

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Ich sehe über die Mauer. Dort sind vier dieser riesigen Zylinder, die aus dem Morgennebel ragen um eine Geschützbatterie angeordnet. Sie sind ziemlich schwer zu übersehen.
'Lagertanks für Öl.' erklärt der ältere Offizier als er sich wieder hinter die Deckung sinken läßt. 'Fedala hat die größte Raffinerie in Marokko. Ich wette, die höheren Ränge verlassen sich darauf, daß wir sie und das Öl in ihnen unversehrt erobern. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die Navy hier nicht einfach alles plattgemacht hat.'

Ich wende mich Dearborn zu. "Wie lange, bis de Unterstützungseinheiten eintreffen ?"

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'Man gab mir zu verstehen, daß ein Läufer kurz bevor ich aufbrach zur Able-Kompanie geschickt worden war.' antwortet Dearborn. 'ich kann nicht mit Fug und Recht für die Panzerunterstützung sprechen, die sie begleiten sollte, aber man sicherte mir von höchster Stelle zu, daß wie sie in der nächsten Stunde hier empfangen können sollten.'

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'Von höchster Stelle ?' will Wilson ungläubig wissen und zeigt in den Himmel. 'Sie meinen- ?'
Der Virginier lächelt zurück. 'Nun, beinahe, jedenfalls sollte man wohl so denken.'

"Na dann !" unterbreche ich die beiden. "Die Zeit läuft uns davon."

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'Bei allem nötigen Respekt, Lieutenant.' schaltet sich Sergeant Grant ein. 'Wir können die Männer da nicht einfach ohne einen Plan reinwerfen.'
'Zu unserem Glück-' wirft Wilson dazwischen '-habe ich schon einen Plan. Diese Batterien haben einen Feuerleitstand. Ein Betonbunker auf einem Hügel etwa eine halbe Meile entfernt. ich sage wir treffen diesen Bunker mit allem, was wir haben. Wenn wir den Feuerleitstand einnehmen, sind die Batterien blind. Wir schlagen den Kopf ab und töten damit die Schlange.'

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'Die Franzosen wissen das genauso gut wie Sie. Dieser Bunker wird schwer verteidigt sein.' erwidert Dearborn und wendet sich mir zu. 'Wir sollten den Feuerleitstand komplett vermeiden und die Batterien direkt angreifen. Ohne Geschütze, die die Feueranweisungen ausführen können, werden die Männer in diesem Bunker keine Wahl haben, als ihre Kapitulation anzubieten.'

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'Das gefällt mir nicht.' meint Wilson säuerlich. 'Wir sollten dem Feind die Zähne einschlagen, statt ihnen an die Schienbeine zu treten.'

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'Um so etwas wie Gefälligkeit geht es hier nicht-' antwortet Dearborn in angespanntem Ton. 'Es ist der bessere Plan. Zunächst vermeiden wir die schwersten Verteidigungen. Weiterhin sind wir freier in der Wahl der Annäherung und letztendlich-' Der Virginier lenkt sie Aufmerksamkeit auf den einzelnen messingfarbenen Balken auf dem Helm des anderen Offiziers und dann auf den silbernen auf seinem eigenen. 'Ich stehe im Rang über Ihnen, also steht mein Plan im Rang über Ihrem.'

Wilson sieht Dearborn finster an. 'Sie stehen nicht im Rang über ihm.' sagt er und schiebt sein Kinn in meine Richtung. 'Er ist auch dienstälter als Sie. Er sollte entscheiden.'

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'Nun gut.' erwidert Dearborn säuerlich, ehe er sich mir zuwendet. 'Wir unterwerfen unsere Pläne Ihrem Urteil. Ich bin sicher, wenn die Zeit kommt, werden Sie die richtige Entscheidung treffen.'
"Ja." Meine ich. "Aber in der Zwischenzeit müssen wir weitere Vorbereitungen treffen."

DerGraf
12.01.26, 18:06
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Sergeant Grant manövriert sich vorsichtig vorwärts. 'Haben Sie einen Plan, Lieutenant ? Etwas, um uns bessere Chancen zu geben ?'
"Wir müssen schnell handeln, Grant ! Wir greifen sofort an."

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'Direkt auf sie zu ?' fragt Grant. 'Was ist mit den Panzern ?'
"Wir können nicht auf die Panzer warten, Grant. Wir erobern die Batterien selbst."

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'Ich... werde beim Battalion Bescheid sagen lassen, Sir.' sagt Grant.

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Grant robbt zum Funker hin. Nach ein paar Augenblicken winkt er mich rüber.

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'Ein Mann am anderen Ende der Leitung will Sie sprechen, Sir.' meint Grant, als ich mir die Kopfhörer des Funkgeräts aufsetze, 'Es ist nicht Lt. Col. Moore.'

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Eine Stimme kommt aus dem Empfänger. Sie ist hoch, beinahe schon quietschig, aber mit soviel Wucht wie ein Vorschlaghammer ins Gesicht.

'Sie ! Sind Sie der Junge, der den Angriff auf das Kap Fedala anführen soll ?'
"Der bin ich, Sir !" bestätige ich.

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'Ihr Sergeant sagte mir, daß Sie die Panzerunterstüzung verworfen haben. Also, diese Truppen könnten woanders eingesetzt werden, aber nur wenn Sie sicher sind, daß sie diese Artillerie alleine nehmen können.' antwortet die Stimme. 'Denn wenn Sie das nicht können, dann mache ich Ihnen Gott verdammt noch mal die Hölle heiß !'
"Ich werde diese Geschütze nehmen, Sir, und wenn's mich umbringt." erwidere ich, selbst erstaunt über meine Ruhe.

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'Gottverdammt, das hör ich gern !' frohlockt die Stimme am anderen Ende. 'Also, nehmen Sie ihre Jungs und reißen Sie diesen Franzosen den Arsch auf, verstanden ?'
"Verstanden, Sir !"

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'Gut !' bellt die Stimme am anderen Ende. 'Ich will Sie in einer halben Stunde an diesem Kap haben, tot oder lebendig. Bewegen Sie sich !' Dann ist nur noch statisches Rauschen zu hören.
"Wer zum Teufel war das ?" frage ich, mehr mich selbst als die anderen.

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Sergeant Grant sieht zum Funker. Der antwortet etwas, aber so leise, daß ich es nicht verstehen kann. Grant wird bleich.
'Das war Major-General Patton...'

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Verdammt, der Divisioner... Wer Patton kennt, weiß, daß das entweder sehr gut oder sehr schlecht für mich ausgehen wird. Kein Druck. Zumindest gibt es jetzt keinen Grund mehr, den Angriff noch weiter aufzuschieben.
'Geben Sie einfach den Befehl, LT.' meint Grant.

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Nachdem das geklärt ist, wende ich mich den feindlichen Stellungen vor mir zu und nehme den Karabiner von der Schulter. Die Nickel Kompanie wird vorrücken.

Die Mission: Den Feuerleitstand und die Geschützbatterien sichern.
Die Männer: Höchstens leichte Verluste erleiden.

Bigfish
13.01.26, 17:54
Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Quartal IV/2025 nominiert!


Abmarsch ins Wahllokal!!!


https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31854

DerGraf
14.01.26, 20:03
TAKTISCHE ÜBERLEGUNGEN

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Mit Wilson's Luftbild stelle ich ein paar Überlegungen an und rufe die anderen Zugführer zusammen. Die Gruppenführer hole ich auch dazu. Eine Menge wird von ihrer Initiative abhängen. Mit farbigen Eintragungen versehen, bildet die Karte den Plan ab, nach dem wir vorgehen werden.

Ziele sind in rot markiert. 'A' markiert den Feuerleitstand. Er dürfte mit Stacheldraht und MG gut geschützt sein. Auf seinem Hügel beherrscht der schwere Bunker das Gelände. Allzu weit sollten wir uns im offenen Feld nicht bewegen...
'B' und 'C' sind die Geschützbatterien, die den Landekopf bedrohen. Ob durch ihre Wegnahme oder durch Stören der Feuerleitung, sie gilt es auszuschalten. 'D' markiert zwei weitere Geschützstellungen, die für die Landung bei weitem nicht so bedrohlich sind, aber mit ihrer Einnahme sollte die gesamte Halbinsel und damit das Rohöl gesichert sein. Sollte das gelingen, wäre das ein starker Befreiungsschlag ! A-C haben allerdings Priorität.

Mutmaßliche Feindstellungen sind orange, wo die Luftaufklärung entweder Stellungen ausgemacht haben, oder wo ich Truppen platzieren würde, um Angreifern den Weg zu verlegen. Zwei küstennahe Positionen sehen aus der Luft befestigt aus. In ihnen vermute ich die ersten Wellenbrecher, möglicherweise MG. Ähnliches gilt für eine Position südlich der Straße. Bestärkt werde ich in diesem Beschluß dadurch, daß sich außer einem größeren Fabrikgebäude wenig Deckung zwischen diesen Positionen und unserem Bereitstellungsraum befindet. Weiter nördlich beherrscht ein einzelnes Gebäude den Flaschenhals zur Halbinsel. Möglicherweise ist es auch vom Feind besetzt. In Verbindung mit dem MG des Feuerleitbunkers wäre das eine hart zu knackende Nuß. In der Stadt im Südwesten erwarte ich die Hauptverteidigungslinie des Feindes. Massiert oder disloziert, das spielt keine große Rolle, wir werden es früh genug herausfinden.

Ich ziehe einen gelben Strich auf die Karte und ergänze Pfeile dazu. "Lieutenant Dearborn, Ihr dritter Zug wird sich durch die südliche Hälfte der Siedlung vorarbeiten. Ihr Ziel sind die mit 'B' bezeichneten Geschütze." Der Virginier nickt knapp. "Lieutenant Wilson, Sie werden in der Mitte der Bewegung vorrücken." Ich ziehe einige grüne Pfeile. "Sie werden nördlich der Stichstrasse vorgehen und sich an den Befehlsbunker heranarbeiten, um die MG niederzuhalten, wenn möglich. Sollte schwerer Widerstand Probleme machen, unterstützen Sie sich gegenseitig und geben einander Deckung. Weiterhin werden zweiter und dritter Zug sich bei Erreichen der Ausgangsstellungen koordinieren, um den Bunker einzunehmen." Ein blauer Strich am Wasser entlang folgt. "Ich werde mit dem ersten Zug die seenahen Stellungen bekämpfen und die Halbinsel sichern. Sollte alles gut laufen, nehmen wir den Bunker von drei Seiten in die Zange, ansonsten fordere ich vom zweiten Zug Unterstützung an, so nötig.

Fragen ?"

'Was passiert, wenn die Halbinsel nicht zu schaffen ist ?' Das war Sgt. Sorensen. "Abriegeln und zur Verteidigung übergehen." sage ich. "Die können haben, was Sie wollen, solange es nicht von der Halbinsel kommt, kann es da rumeiern, soviel es will. Wenn das ÖL dabei draufgeht ist das eben so. Versuchen wir, es nicht so weit kommen zu lassen." 'Unterstützen wir den zweiten Zug ?' will Staff Sergeant O'Neill wissen. "Wenn es hart auf hart geht, ja, ansonsten sind wir dem Auftrag verpflichtet. Zweiter und dritter Zug sollten lokale Überlegenheit herstellen können." Er nickt. Ich sehe Grant an, daß er etwas sagen will, vermutlich was Panzer angeht. Ja, ich habe da eine riskante Entscheidung getroffen und muß jetzt hoffen, daß es gut geht und keine Männer unnötig getötet werden. Aber solche Gedanken kann ich mir jetzt gerade nicht erlauben.

"Uhrenvergleich, meine Herren. Es ist 11:02 Uhr genau..." Ich warte und beobachte den Zeiger, wie er über das Ziffernblatt schleicht. "-jetzt !" ich warte, bis alle ihre Uhren passend eingestellt haben. "Der Angriff beginnt um 11:07 Uhr. Viel Erfolg, wir sehen uns am Feuerleitstand."

Damit streben alle ihren Teileinheiten zu und organisieren die letzten Dinge. Dann geht es los !

DerGraf
14.01.26, 20:13
RUNDE 1, ZUG 1 - Lt. Dearborn

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https://up.picr.de/50480595pp.png

3./III verläßt den Bereitstellungsraum und dringt in die Siedlung vor.

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2./III folgt.

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1./III schließt auf, schafft es aber nicht mehr zwischen die Gebäude.

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Lt. Dearborn folgt dem Zug.

-Ende Zug 1-

DerGraf
14.01.26, 21:26
RUNDE 1, ZUG 2 - Lt. Reynolds

https://up.picr.de/50480605vv.png

Im Sprung arbeitet sich die dritte Gruppe Mann für Mann über die Straße.

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'Los, weiter !' Staff Sergeant O'Neill und die Männer schlagen sich durch die Felsen in Richtung der ersten Anhöhe. Nervös ist jeder, wenn da oben Feinde sitzen, haben sie an Deckung nur das Gestein um sich herum.

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Tatsächlich ! Da oben ist ein MG postiert. Infanterie und schwere Waffe entdecken sich etwa gleichzeitig.

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'Deckung !' Die Männer werden mit Kugeln und Gesteinssplittern eingedeckt ! Verluste gibt es aber nicht. Obwohl die Einheit kurz wankt, halten sie ihre Stellung. (Moralcheck gelungen, Einheit zieht sich nicht zurück)

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'Sprung auf, marsch marsch ! Zum Gebäude !' O'Neill will das MG in der Flanke packen und das Haus als Deckung gegen weiteren Beschuß nutzen. Aber der bleibt aus. Hat der Gegner sich schon verschossen ?

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Gruppe Collins setzt über die Straße, um ebenfalls zur Anhöhe zu kommen.

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Stakkato erfüllt die Luft ! Die Männer werden von einem schweren MG unter Feuer genommen. Sie sind nicht nur überrascht, sondern auch noch auf deckungslosem Gelände (Das, was wir gerne die heilige Dreifaltigkeit des Moralabbaus nennen: Exposed, surprised und from above).

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Einer der Männer bleibt regungslos liegen. Keiner traut sich zunächst, ihm zu helfen.

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Die Gruppe zieht sich in den Schutz der Felsen zurück.

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Ich spreche den Männern Mut zu. Auch sie haben gesehen, was gerade da draußen passiert ist, aber wir müssen das MG dort oben ausschalten, um den Auftrag zu erfüllen. Das erste Mal beschleichen mich leise Zweifel. Wäre es nicht doch besser gewesen, auf die Panzer zu warten ? Aber das ist jetzt egal, wir müssen die Situation so nehmen, wie sie ist !

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Wir schließen zu O'Neill auf. Augen zu und durch ! Jeder wartet darauf, daß ein MG das Feuer eröffnet, und diese Vorstellung verleiht uns Flügel... Aber als wir bei der anderen Gruppe ankommen und erst einmal Luft holen, ist kein Schuß gefallen ! Glück gehabt.

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Wir arbeiten uns in den Schutz der Anhöhe vor.

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"Das MG muß weg, Sergeant !" 'Lassen Sie uns mal machen, Sir, das kriegen wir schon hin !' meint Sorensen seelenruhig.

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'Los, mir nach !' Sorensen und der Rest der ersten Gruppe stemmen sich hoch und arbeiten sich den Hang hinauf. Kampflärm und Handgranaten hallen von oben herab.

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Jemand versucht, eine Meldung herunterzurufen, die aber vom schweren Hämmern des entfernten MG übertönt wird und die erste Gruppe in Deckung zwingt.

-Ende Zug 2-

DerGraf
14.01.26, 22:21
RUNDE 1, ZUG 3 - Lt. Wilson

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Sgt. McCown führt seine Gruppe nach vorn und besetzt das Fabrikgebäude.

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McKendrick umgeht das Gebäude und nutzt es als Deckung, bevor es in die Masse der Häuser und Hinterhöfe geht.

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Wilson, der mit Sgt Taylor unterwegs ist, erreicht die Gebäudelinie und verschwindet mit der 1./III im Schutz der Häuser.

-Ende Zug 3-

DerGraf
14.01.26, 22:36
RUNDE 2, ZUG 1 - Lt. Dearborn

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2./III rückt weiter vor. Bisher kein Feindkontakt !

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3./III besetzt das allein stehende Haus. Kein Feindkontakt ?

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Zwei feindliche Infanteriestellungen werden ausgemacht !

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Eine dritte Gruppe wird gefunden, als sie das Feuer eröffnet.

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1./III rückt nach und besetzt ebenfalls ein Haus. Damit sind sie erst einmal vor Beschuß geschützt !

-Ende Zug 1-

DerGraf
14.01.26, 22:59
RUNDE 2, ZUG 2 - Lt. Reynolds

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Um dem MG-Feuer zu entgehen arbeitet sich die 3./I kriechend Meter für Meter an das Gebäude heran. Jeder Mann ist froh, als die willkommene Deckung erreicht ist und späht angespannt voraus.

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Ich entscheide mich, den Weg zurück zu wagen, um Collins' Gruppe zu sammeln. Bislang lief alles gut, und im Laufschritt sollte ich nicht allzu lange ein Ziel bieten...

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Ich laufe los. Es dauert nur ein paar Schritte, dann höre ich hinter mir das schwere MG schießen. Zuerst pfeifen die Kugeln um mich herum. Dann ein Schlag an den Helm und nichts mehr...

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Der Nachteil, wenn man sich als Anführer durch bedrohte Felder bewegt. Lt, Reynolds fällt aus. Vor dem Ende des Scenarios erfahren wir nicht, ob er versprengt, gefangen, verwundet oder getötet wurde. Der erste Zug verliert sämtliche Befehle während er sich neu ordnen muß. Da es immer einen Zugführer geben muß, wird der Zug von hier ab von einem acting Lieutenant befehligt. Diese haben meistens Namen, dieser hier ist aber Lt. unnamed.

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'Erster Zug hört auf mein Kommando !" Noch bevor Grant als Platoon Sergeant vom Zugtrupp übernehmen kann, hat Staff Sergeant O'Neill den Zug bereits seinem Kommando unterstellt. Für den Rest des Szenarios wird er als acting Lieutenant den ersten Zug führen, bis der Lieutenant zurückkommt oder ein Nachfolger eintrifft.

-Ende Zug 2-

DerGraf
18.01.26, 23:12
RUNDE 2, ZUG 3 - Lt. Wilson

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Sgt McKendrick schließt zu den Männern des 3. Zuges auf. Eine kurze Absprache mit diesen und sie eröffnen den Feuerkampf.

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Art McCown und seine Gruppe rücken zur Kirche vor. Über die Kreuzung hinweg feuern sie auf die erkannten Gegner.

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Sgt. Taylor's Gruppe bringt sich in Position und beschießt ebenfalls die feinde, die McCown's Männer angegriffen haben, um sie in Deckung zu halten.

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Lieutenant Wilson verläßt seine Position weit hinter seinem Zug und schließt zu den Männern auf.

DerGraf
18.01.26, 23:16
RUNDE 2, ZUG 4 - Lt. Dearborn

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O'Neill und die 1. Gruppe werden vom Bunker-MG niedergehalten.

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Lt. Dearborn macht sich auf den Weg zu seinem Zug. Da wir ohne Captain sind, kann nur er die Männer sammeln oder verstärken !

DerGraf
18.01.26, 23:19
RUNDE 3, ZUG 1 - (acting) Lt. O'Neill

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Der Staff Sergeant und seine Leute können erstmal nicht viel mehr tun, als die Köpfe unten zu halten. Trotzdem schart er die Soldaten um sich und reorganisiert die Gruppe. Wenn sie hier raus wollen, müssen sie ranklotzen, soviel ist klar !

-Ende 1. Zug-

DerGraf
22.01.26, 22:10
RUNDE 3, ZUG 2 - Lt. Dearborn

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Die Bunker-MGs schießen weiter auf O'Neill und die Männer in ihrer exponierten Höhenlage. Sie werden niedergehalten, erleiden aber keine Verluste.

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Sergeant Kirby feuert mit seinen Männern auf die Gegner.

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Die 1./III von Sergeant Clarke eröffnet ebenfalls das Feuer auf den Feind !

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Die 2./III besetzt das Haus an der Strasse und formiert sich in der Deckung neu.

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'Okay, Jungs ! Seht ihr die da drüben ? Die holen wir uns !' Der Gruppenführer, Sergeant Owen, späht durch ein Fenster vorsichtig nach draußen.

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Der Moraltest schlägt fehl. Die Männer bringen den Mut, über die offene Strasse zu stürmen nicht auf, die Gruppe bleibt in der Deckung.

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Dearborn läuft weiter voran, um seinen Zug einzuholen. Er begegnet Wilson, der ebenfalls noch seinem Zug hinterherhängt.

DerGraf
22.01.26, 22:58
RUNDE 3, ZUG 3 - Lt. Wilson

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Art McCown und seine Jungs gehen durch die Häuser bis an die Strasse vor. Durch einen Spalt beäugt der Sergeant kritisch die feindliche Stellung auf der anderen Seite an der Strassenkreuzung. 'Bereit machen. Denen heizen wir ein !'
Gesagt, getan ! Der Feuerüberfall erwischt die Franzosen auf dem falschen Fuß !

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Lt. Wilson schließt auf und erreicht die erste Gruppe.

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'Wir sind das 7., verdammt noch mal ! Machen wir die Misthunde fertig !' Die Männer scheinen zu allem bereit.

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'Mir nach !' Als wäre er noch ein Sergeant, führt der Zugführer des zweiten Zuges die Männer, die mit gefälltem Bajonett über die Straße und auf die Gegner zustürmen. Der Gegner beschießt sie, aber davon lassen sich die Soldaten nicht beirren !

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Die 1./II bricht in die feindliche Stellung ein. Der Gegner wird schnell überwältigt, ohne großen Widerstand zu leisten.

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Aus dem eroberten Haus heraus erhält die weiter südlich liegende Feindstellung Flankenfeuer !

-Ende Zug 3-

DerGraf
22.01.26, 23:03
RUNDE 4, ZUG 1 - Staff Sergeant O'Neill

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'Los, mir nach !' O'Neill und die Männer der Gruppe Sorensen machen sich so klein es geht und kriechen wieder von der erhöhten Stellung herunter.

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Mit dem Schatten der Anhöhe als Deckung hofft der Staff Sergeant, wieder Ordnung in den Zug bringen zu können. Nur so werden sie das Gefecht da wieder aufnehmen können, wo der Ausfall des Lieutenants es unterbrochen hat (Außerhalb der Reichweite der Bunker MG können Wir den acting Lt. sammeln ohne das wegen des MG Beschusses jede Runde wiederholen zu müssen. Nur so bleiben genug Befehle übrig, u auch mit dem Rest des ersten Zuges wieder in Bewegung zu kommen).

-Ende Zug 1-

DerGraf
22.01.26, 23:30
RUNDE 4, ZUG 2 - Lt. Dearborn

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Sgt. Kirby und seine Gruppe halten die bereits von Lt. Wilsons Männern beschossenen Franzosen in Deckung !

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Sgt. Owen geht über die Straße vor und besetzt das südliche Haus. Die Zögerlichkeit der Männer läßt ihn dann erst einmal in der Stellung verharren, auch wenn er gerne den Feind angegriffen hätte !

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Lt. Dearborn übernimmt das Kommando über die Gruppe von Sgt. Clarke.

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Die südliche Gruppe an der Kreuzung wird unter Feuer genommen.

DerGraf
22.01.26, 23:36
RUNDE 4, ZUG 3 - Lt. Wilson

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Auch Sergeant McKendrick schafft es über die Straße und geht in einer Baumgruppe in Stellung.

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'Auf geht's !' Die südliche Gruppe soll im Rücken gepackt und ausgeschaltet werden !

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Beim Sturm über die Straße wird die Gruppe vom Feuer der Bunker MGs erfaßt !

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Der Angriff bleibt liegen. McKendrick und seine Männer ziehen sich wieder auf ihre Straßenseite zurück.

DerGraf
23.01.26, 00:06
RUNDE 5, ZUG 1 - Staff Sergeant O'Neill

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Staff Sergeant O'Neill sammelt die erste Gruppe (und sich erst einmal selbst).

DerGraf
23.01.26, 00:12
RUNDE 5, ZUG 2 - Lt. Dearborn

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Sergeant Owen und seine Männer umgehen das Sichtfeld des Feindes, um diesen in der Flanke zu packen.

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'Sprung auf, marsch, marsch !'

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Die Gegner werden völlig überrumpelt und geben auf, noch ehe die Soldaten in ihre Stellung vorgedrungen sind.

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Lt. Dearborn geht vor und sammelt die dritte Gruppe neu.

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Sergeant Clarke geht vor und schließt zur Gruppe von Sergeant Owen auf.

DerGraf
23.01.26, 00:17
RUNDE 5, ZUG 3 - Lt. Wilson

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Lt. Wilson schart die Männer um sich.

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Art McCowns Männer stürmen über die Straße. Das erwartete Abwehrfeuer bleibt aus !

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'Los, Jungs, hier lang !' Die Gruppe geht in die Flanke des Feindes vor.

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Auch diese Feinde ergeben sich ohne Widerstand !

DerGraf
23.01.26, 00:19
RUNDE 5, ZUG 4 - Staff Sergeant O'Neill

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O'Neill macht sich auf denselben Weg, der schon den Lieutenant ausgeschaltet hat...

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Kommt aber unbeschadet bei Collins an ! Die Reorganisation des Zuges nimmt Gestalt an. Gut, wenn man tatkräftige Unteroffiziere hat !

DerGraf
23.01.26, 00:23
RUNDE 6, ZUG 1 - STaff Sergeant O'Neill

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O'Neill sammelt die zweite Gruppe.

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Über die erste macht er sich auf den Weg zu seiner dritten, die derzeit von seinem Corporal geführt wird.

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Auch diese findet wieder neuen Mut und Tatkraft ! Damit ist der erste Zug wieder in der Verfassung, seinem Auftrag nachzukommen.

DerGraf
23.01.26, 00:32
RUNDE 6, ZUG 2 - Lt. Dearborn

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Sgt. Owen geht vor und besetzt ein Haus. Auf der anderen Straßenseite kann er durchs Fernglas verdächtige Bewegungen ausmachen...

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Sgt. Clarke entdeckt mehrere Feindgruppen auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

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Die südliche Gruppe wird unter Feuer genommen und erleidet Verluste.

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Mit Sgt Kirby's Gruppe will Lt. Dearborn die Straße überqueren, um den Zug nicht zu weit auseinanderzuziehen...

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Wieder schlagen die Bunker-MGs zu ! Die Gruppe wird vom konzentrierten Feuer erfaßt !

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Einer der Männer bleibt reglos liegen. Einen Rückzug wagen die Männer nicht. Die Gruppe und der Lieutenant bleiben auf offener Straße liegen...

DerGraf
23.01.26, 00:40
RUNDE 6, ZUG 3 - Lt. Wilson

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Art McCown geht vor...

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Und wird vom Flankenfeuer einer feindlichen Einheit überrascht ! Große Schäden oder Moraleinbußen gibt es aber glücklicherweise nicht !

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Weiteres Vorgehen an das Ende der Häuseransammlung.

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Bewaffnete Aufklärung ! McCown und seine Jungs nehmen eine der ausgebauten Stellungen am Bunker unter Feuer.

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Lt. Wilson feuert die Männer an.

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Angriff !

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Auch diese Vichy-Franzosen strecken die Waffen !

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Noch einmal stürmt, wie Shakespeare (oder Dearborn in diesem Fall) sagen würde !

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Vorrücken und den anderen Deckung geben !

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Auch Sgt Taylor's Gruppe beschießt die MG-Stellung !

DerGraf
23.01.26, 00:43
RUNDE 7, ZUG 1 - Lt. Dearborn

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Dearborn zieht die Gruppe Kirby in die Deckung einer Baumgruppe abseits der Straße zurück.

DerGraf
23.01.26, 00:52
RUNDE 7, ZUG 2 - Staff Sergeant O'Neill

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Vorne in der Stellung an der Anhöhe werden O'Neill und seine Gruppe von MG beschossen (Die KI scheint sichtbare Offiziere zu priorisieren. Nervig, aber auch realistisch !).

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Auch Wilson's Leute werden vom Bunker aus beschossen.

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Die Gruppe Sorensen klettert auf die Anhöhe zurück und schleicht vor Staumauer vor. Der Gegner scheint die Annäherung nicht zu bemerken.

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Die Gruppe Collins besetzt die Anhöhe erneut.

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O'Neill geht vor.

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Der Gegner wehrt sich ! Ein Feuergefecht bricht aus.

DerGraf
23.01.26, 00:55
RUNDE 7, ZUG 3 - Lt. Wilson

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'Feuer !' Die Gruppe Taylor feuert auf die Gegner in der Kleinsiedlung.

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Aber auch die MG-Stellung wird beschossen.

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Wilson sammelt die Männer von Sgt. McKendrick und geht vor.

DerGraf
23.01.26, 00:58
RUNDE 8, ZUG 1 - Lt. Dearborn

https://up.picr.de/50508829tn.png

Lt. Dearborn kann abseits des Feindfeuers die Männer beruhigen und wieder ordnen. Bald werden sie in der Lage sein, wieder vorzugehen.

DerGraf
23.01.26, 01:01
RUNDE 8, ZUG 2 - Staff Sergeant O'Neill

https://up.picr.de/50508832cz.png

O'Neill schleicht sich weiter an den Feind an, der die Gruppe immer noch nicht unter Feuer nehmen kann.

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Sgt. Sorensen und seine Männer verlassen ihre Stellung in tiefster Gangart und bringen sich in Feuerposition.

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Feuer ! Ein Offizier wird zwischen den Gegnern ausgemacht, als unter dem Beschuß hektische Aktivität ausbricht.

DerGraf
23.01.26, 01:07
RUNDE 8, ZUG 3 - Lt. Wilson

https://up.picr.de/50508839mt.png

Die Bunker MG decken Sorensen's Gruppe ein.

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Auch O'Neill wird reichlich mit heißem Blei bedacht...

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Lt. Wilson erreicht und sammelt Art McCowns 2./II.

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Sgt Taylor hält die MG-Stellung unter Dauerbeschuß, auch wenn sich kein MG ausmachen läßt, ist der Beschuß deutlich !

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Sgt. McKendrick quert die Straße. Die MG schweigen !

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Die Gruppe rückt auf, um Dearborns Zug zu unterstützen.

DerGraf
23.01.26, 01:12
HALBZEIT - TAKTISCHE BETRACHTUNG

Alles in allem sind wir mit dem Vormarsch zufrieden. Die Gruppen, die von den Bunker MG festgenagelt oder zum Rückzug gezwungen wurden, waren ärgerlich, aber haben den Plan zumindest in der Südzange wenig verlangsamt. Sowohl Dearborn als auch Wilson sind soweit im Soll und haben die gesteckten Ziele soweit erreicht. Dass Lt. Reynolds ausgefallen ist, war Pech, aber das haben wir ja bewußt in Kauf genommen, weil wir schnell nach vorne wollten. Entsprechend hängt der 1. Zug ein wenig hinterher, aber noch hält sich die Verzögerung im Rahmen und kann noch aufgeholt werden. Wehmutstropfen ist, daß wir hoffen, daß der Lt. nicht gefallen ist, da wir dann den narrativ entsprechedn umbauen müßten. Kein beinbruch und realistisch, aber ein bißchen schade wärs doch...

Aber genug der Worte. Schauen wir, was die zweite Halbzeit bietet !

DerGraf
23.01.26, 01:17
RUNDE 9, ZUG 1 - Lt. Wilson

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'Auf erkanntes Ziel, Feuer frei !' Sgt McKendrick beschießt die Gegner und auch hier läßt sich ein Offizier ausmachen.

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Sgt, Taylor hält die Stellung unter Feuer.

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Lt. Wilson bekämpft mit seinen Leuten die erkannte nördliche MG-Stellung.

DerGraf
23.01.26, 01:21
RUNDE 9, ZUG 2 - Staff Sergeant O'Neill

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Sergeant Collins hält mit seinen Männern die Feindgruppe nieder

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Der Staff Sergeant sammelt und motiviert die Männer.

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Sergeant Sorensen eröffnet ebenso das Feuer auf den erkannten Gegner.

DerGraf
23.01.26, 01:26
RUNDE 9, ZUG 3 - Lt. Dearborn

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Sergeant Owen befieht den Angriff über die Straße. Die Männer sind nicht voll überzeugt, ziehen aber mit, als der Sergeant ihnen voran die Deckung verläßt.

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Die Franzosen ergeben sich !

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'Die holen wir uns auch noch ! Mir nach !' Eine frisch erkannte Feindstellung soll noch ausgehoben werden.

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Vergebens ! Die Männer sind am Ende.

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Sergeant Clarke folgt Owen über die Strasse.

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Die südliche Gruppe wird unter Feuer genommen.

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Dearborn quert die Straße und rückt langsam nach.

DerGraf
23.01.26, 01:31
RUNDE 10, ZUG 1 - Staff Sergeant O'Neill

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O'Neill schleicht mit der Gruppe weiter vor.

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Die Männer werden angeheizt, sie wollen es diesen Franzosen zeigen !

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'Vorwärts ihr Hunde !' Das Gewehr mit dem aufgepflanzten Bajonett in der Hand stürmt Staff Sergeant O'Neill den Männern voran dem Feind entgegen.

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Die Franzosen heben die Hände. Eine Gruppe Infanterie und ein als Zugführer agierender Unteroffizier gehen in Gefangenschaft.

DerGraf
23.01.26, 01:34
RUNDE 10, ZUG 2 - Lt. Wilson

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Lt. Wilsons Zug hält die nördliche Infanteriegruppe und die MG-Stellung nieder.

DerGraf
23.01.26, 01:41
RUNDE 10, ZUG 3 - Lt. Dearborn

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'Vorwärts !' Sergeant Clarke wirft den Arm nach vorn. Die Gruppe verläßt die Deckung und stürmt auf den Gegner zu.

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Die Vichy-Soldaten werfen die Waffen weg, ehe die GIs sie erreichen können.

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'Bringen wir's hinter uns, Jungs !' Auch Sergeant Owen greift an.

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Auch diese Gruppe ergibt sich.

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Mit dem Haus fällt auch die Kleinsiedlung. Damit ist der Durchbruch durch den Abwehrriegel geschafft !

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Sergeant Clarke wagt sich auf die freie Fläche. Kein MG Feuer antwortet...

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Lt. Dearborn holt schnell auf. Sein Ziel ist in Sicht: Der Bunker !

DerGraf
23.01.26, 01:45
RUNDE 11, ZUG 1 - Lt. Dearborn

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Sergeant Owen geht vor. Er trifft auf keinerlei Widerstand. Ohne Probleme oder Komplikationen nehmen seine Männer die erste Batterie ein.

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Sergeant Clarke erobert die zweite Batterie.

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Dearborn rückt nach. In der östlichen MG Stellung werden Bewegungen ausgemacht.

DerGraf
23.01.26, 01:49
RUNDE 11, ZUG 2 - Lt. Wilson

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Sgt McKendrick rückt auf. Lt. Wilson hält die beiden erkannten Feindstellungen nieder.

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -

RUNDE 11, ZUG 3 - Staff Sergeant O'Neill

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Staff Sergeant O'Neill rückt auf die Halbinsel vor.

DerGraf
23.01.26, 01:53
RUNDE 12, ZUG 1 - Lt. Dearborn

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Sgt. Clarke rückt an den Bunker heran. Die letzte MG Stellung wird aufgedeckt. Die Soldaten werden vom Abwehrfeuer eingedeckt.

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Sgt. Owen rückt nach und schleicht sich ins Gelände.

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Lt. Dearborn bolstert die Männer und nimmt die MG-Stellung unter Feuer.

DerGraf
23.01.26, 01:57
RUNDE 12, ZUG 2 - Lt. Wilson

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Sgt Taylor erreicht die Bunkeranlage.

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Lt. Wilson und Art McCown nehmen die erste MG Stellung !

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Die MG Stellung wird beschossen und ein Offizier wird ausgemacht.

DerGraf
23.01.26, 02:01
RUNDE 12, ZUG 3 - Staff Sergeant O'Neill

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Vorrücken !

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Gruppe O'Neill geht unter der Führung des Corporals vor. Eine gruppe Infanterie, die die Batterien bewacht, wird im Rücken gepackt und ergibt sich den GIs.

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O'Neill schleicht vorwärts.

DerGraf
23.01.26, 02:03
RUNDE 13, ZUG 1 - Staff Sergeant O'Neill

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Die dritte Gruppe nimmt die beiden Batterien ein. Damit ist die Artillerie ausgeschaltet, bleibt nur der Bunker ! Dir dritte gruppe macht sich auf den Weg ins Innere der Halbinsel zwischen die Öltanks.

DerGraf
23.01.26, 02:09
RUNDE 13, ZUG 2 - Lt. Wilson

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Sgt. Taylor greift die zweite MG Stellung an. Auch diese kapituliert !

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Die letzte MG-Stellung wird von der Flanke unter Feuer genommen.

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Art McCown und seine Jungs erstürmen das letzte feindliche MG. Damit ist der Bunker schutzlos. Innen wird ein französischer Offizier erkannt.

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McCown läßt den Offizier durch Feuer in Deckung zwingen.

DerGraf
23.01.26, 02:12
RUNDE 13, ZUG 3 - Staff Sergeant O'Neill

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Der Rest des ersten Zuges rückt nach und beginnt, die Halbinsel zu sichern. Etwaige Feindelemente sind aufzuklären und die letzten Geschütze auszuschalten.

DerGraf
23.01.26, 02:14
RUNDE 13, ZUG 4 - Lt. Dearborn

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Auch Dearborn bezieht Sicherungsstellung um den Bunker herum. Ziel ist, diesen zu isolieren, bis die letzten Geschütze genommen wurden. Bis dahin dürfte die Gefahr durch den Offizier überschaubar sein.

DerGraf
23.01.26, 02:17
RUNDE 14, ZUG 1 - Staff Sergeant O'Neill

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Zusammen mit dem Staff Sergeant ziehen Collins' Männer die Halbinsel hoch. Nicht nur, daß sie eine Feindeinheit ausmachen, sie können überhin ein französisches Feldgeschütz erobern.

DerGraf
23.01.26, 02:19
RUNDE 15, ZUG 1 - Staff Sergeant O'Neill

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Ein weiteres Feldgeschütz wird eingenommen. O'Neill schließt sich der Gruppe Collins wieder an. Der Rest des Zuges arbeitet sich weiter an den Feind heran.

DerGraf
23.01.26, 02:24
RUNDE 16, ZUG 1 - Staff Sergeant O'Neill

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Die zweite Gruppe arbeitet sich an die erkannte Stellung heran.

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Diese paar people stehen zwischen uns und der Mission, Jungs ! Schicken wir sie packen und wir kriegen ein bißchen Ruhe !' verspricht der Sergeant. Das wirkt !

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'Auf sie !'

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Die letzten Feinde auf der Halbinsel ergeben sich ! Damit sollte die Landezone sicher sein.

DerGraf
23.01.26, 02:29
RUNDE 16, ZUG 2 - Lt. Dearborn

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'Folgen Sie mir zum Sieg !' Dearborn führt die Männer in den Bunker. Ein französischer Capitaine, wohl der Kommandant oder zumindest der höchste anwesende Offizier, geht in Gefangenschaft. Damit sind alle Ziele erreicht.

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Lieutenant Reynolds wurde nur leicht verwundet und kehrt zur Truppe zurück. Ein Glück ! Damit ist der erste Großkampftag der Cottonbalers abgeschlossen und der 8. November endet in Ruhe, die sich die Männer nach den Gefechten auch redlich verdient haben. Aber dazu später mehr.

DerGraf
23.01.26, 16:58
Kap Fedala, Französisch-Marokko - 08. November 1942

https://s1.directupload.eu/images/260123/b6j75jep.png (https://www.directupload.eu)

Das Stakkato automatischer Waffen zerreißt die Luft, als die Männer die letzte Lage Stacheldraht überwinden und den Feuerleitstand selbst stürmen. Granaten fliegen durch die Luft in die Sichtschlitze des Betonbunkers. Die Angreifer pressen sich gegen die Außenwände und machen sich so kein wie möglich, als Explosionen das Gebäude erschüttern. Rauch- und Staubwolken dringen aus den Sehschlitzen.

https://s1.directupload.eu/images/260123/hbsd9qq4.png (https://www.directupload.eu)

Aus dem Inneren des Gebäudes hört man panische Rufe. Kurz darauf kommen Gruppen von Männern in schlammigen blauen Uniformen heraus, die Hände über den Kopf erhoben. Die übrigen Grüppchen, die noch ausharren, stellen keine Bedrohung mehr dar.

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Am Ende senkt sich fast so etwas wie Stille über Kap Fedala. Das nimmt tatsächlich den Wunden einiges an Schmerz.

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Die Panzer und die Voraustrupps der 'Able'-Kompanie kommen an. Nicht, daß es für sie viel zu tun gibt. Das ist, alles in allem, mein Sieg. Ich habe die oberen Ränge nicht enttäuscht, sondern abgeliefert !
(Ohne Unterstützung errungener Sieg, Prestigebonus +5)

https://s1.directupload.eu/images/260123/f8mggq6a.png (https://www.directupload.eu)

(Professionalität +1)

Ich bin ein Risiko eingegangen, als ich die Befehlskette hinaufging und die Verstärkung abbestellte. Zugegebenerweise hatte ich aber nicht erwartet, den Kopf so hart hinzuhalten, wie ich es letztendlich mußte. Zum Glück hat sich dieses Risiko aber ausgezahlt. Ich habe den Job alleine merledigt und die 'Able'-Kompanie wird woanders hingeschickt werden, wo sie mehr von Nutzen sind.

https://s1.directupload.eu/images/260123/dau3ic3s.png (https://www.directupload.eu)

'Lieutenant !' ruft der Funker leise, als er mit das Headset übergibt. 'Das Task Force Hauptquartier für Sie !'

https://s1.directupload.eu/images/260123/peztr4yt.png (https://www.directupload.eu)

'Lieutenant !' bellt dieselbe, hohe Stimme kraftvoll durch das Headset, als ich den Empfänger über den Kopf streife, so gut das eben geht. 'Haben Sie die Franzosengeschütze schon zum Schweigen gebracht ?'

https://s1.directupload.eu/images/260123/6s23rxti.png (https://www.directupload.eu)

"Positiv, Sir. Wir haben nebenbei auch noch ein Paar Feldgeschütze erobert."

'Herausragend !' Poltert der General 'Gott verdammt noch mal herausragend ! Machen Sie weiter so und Sie werden es in dieser Armee weit bringen. Verdammt weit !'

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'Jetzt, wo wir den Feind in den Seilen haben, ist es Zeit, ihnen die Eingeweide rauszureißen !' tönt der General überschäumend. 'Wir schicken alles, was wir haben die Strasse nach Casablanca runter, und ich will, daß Sie beim Vorstoß dabei sind. Bis hier haben Sie einen exzellenten Eindruck hinterlassen Lieutenant. Versauen Sie das jetzt nicht, indem Sie beim Rest des Krieges zu spät kommen. Patton, Ende !'

Damit endet der Funkanruf definitiv.

DerGraf
23.01.26, 17:43
https://s1.directupload.eu/images/260123/hnutp7tj.png (https://www.directupload.eu)

Bald genug sind alle wieder bei ihren Einheiten. Alle, bis auf einen.

https://s1.directupload.eu/images/260123/wytusghu.png (https://www.directupload.eu)

Grant und ich finden Lieutenant Dearborn auf der Stützmauer sitzend. Mit ausdruckslosem Gesicht sieht er auf den Körper eines gefallenen GIs herab. Zwischen seinen zitternden Fingern hängt eine Zigarette. Er hat wohl vergessen, sie anzuzünden.

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'Lieutenant !' ruft Grant. 'Ist bei Ihnen alles in Ordnung ?'

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Dearborn Rücken wird wieder gerade wir ein Ladestock. 'Seien Sie versichert, Sergeant, mir geht es ausgezeichnet.' antwortet er. 'Müssen Sie sich nicht um ihren Zug kümmern ?' Erst als der Unteroffizier außer Sicht- und Hörweite ist, fällt Dearborn's Maske der Selbstsicherheit.

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'Ist es immer so ?' fragt Dearborn in den Raum, niemand speziellen ansprechend. Ich zucke mit den Schultern, ein kurzes Stechen jagt meinen Hals hoch. "Kann ich nicht sagen, es ist auch mein erster Tag, Ash."

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Der Virginier schüttelt den Kopf. 'Im Grunde meines Magens ist mir übel und ich werde diesen Geschmack wie Asche nicht los.' Er wendet sich mir zu, seine aristokratischen Züge von Wut und Abscheu verzerrt. 'Es fühl sich wie Schande an.'
Was soll ich groß dazu sagen. Viel bleibt nicht. "Es ist der Preis des Sieges, Dearborn." erwidere ich.

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'Das nenne Sie Sieg ?' knurrt Dearborn. 'Ich gab Ihnen meinen Plan und Sie haben mir vertraut.' Er stößt den Arm in die Richtun g des Mannes, der zu seinen Füßen liegt. 'Erhat mir vertraut ! Deshalb ist er jetzt tot. Ich habe ihn genauso getötet wie es der Feind getan hat.'

"Diese Lektion darf nicht umsonst gewesen sein. Wir müssen unsere Lehren daraus ziehen."

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(Dearborn Verschlagenheit +1)

Der andere Lieutenant sieht für eine Weile weg. Dann nickt er langsam. 'Ja, ich schätze da gibt es eine, wenn nicht sogar mehrere.' antwortet er mit fester Stimme. 'Es muß eine Einsatznachbesprechung geben. Ich muß feststellen, was richtig und was falsch gelaufen ist.'

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Dearborn erfaßt mich mit einem Blick voller harter Entschlossenheit. 'Ich muß sichergehen, daß ich dieselben Fehler nicht noch einmal mache.'

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'Äh, Gentlemen ?' wirft Grant ein, der sachte auf uns zukommt. 'Die Männer sind bereit.'

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'Entschuldigen Sie bitte, ich habe genug von jedermanns Zeit verschwendet.' murmelt Dearborn, als sein Blick zu den noch lebenden Männern seines Zuges wandert. 'ich denke, wir sollten abmarschieren.'

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Damit bleibt nicht mehr viel zu sagen. Wir drei wenden uns vom Kap Fedala ab und zurück zu den Männern, als wir uns für den vor uns liegenden Marsch vorbereiten.

DerGraf
23.01.26, 19:22
Privates Kriegstagebuch von William Donald Reynolds - Sonntag, 8. November 1942

Marschpause und Nachtlager. Endlich ! Ich kann kaum glauben, daß seit der Einschiffung und der Landung am Strand noch kein Tag vergangen ist. Was die Männer an diesem Tag bisher geleistet und erlebt haben, scheint kaum in die paar Stunden zu passen, die wir jetzt in Nordafrika sind. Wir haben unter Lt. Col. Moore den Strandabschnitt freigemacht. Zusammen mit Wilson die Waffenstillstandskommission aus Fedala herausgeholt und dabei das Sperrfeuer der Navy überlebt, das uns beinahe eine haarscharfe Rasur verpaßt hätte. Das hätte böse ausgehen können, aber wie durch ein Wunder haben es alle Männer dort herausgeschafft, ebenso wie die Gefangenen. Ich frage mich, wie es wohl Abdallah Daoud ergangen ist. Wieviele Kamele hat die Navy ihm wohl noch auf den Tisch gebracht ? In jedem Fall werde ich einen Bericht schreiben, so etwas darf einfach nicht vorkommen. Stück für Stück hat sich die Kompanie gesammelt. Dearborn ist vor der Attacke auf das Kap zu uns gestoßen. Ich habe die Unterstützung durch Able und Panzerkräfte abgelehnt und den Feuerleitbunker und die Geschütze sowie einige Feldgeschütze selber eingenommen. Zum Glück hat alles geklappt, ich scheine Eindruck bei General Patton gemacht zu haben. Trotzdem bin ich immer noch unsicher, ob es gut war, so forsch vorzugehen. Sicher zählte jede Sekunde, aber wir haben in diesem Gefecht drei gute Männer verloren. Sorensen hat gemeldet, einer seiner Männer wäre gefallen, Collins hat einen Schwerverwundeten, der evakuiert werden mußte. Dearborn hat mir gesagt, daß Sgt. Kirby auch ein Mann fehlt, aber ich habe vergessen, ob er gefallen oder nur verwundet ist. Mit Hancock, der am Strand gefallen ist, hat die Kompanie damit am ersten Kampftag soweit ich das überblicken kann 4 Mann verloren. Im Angesicht der bisherigen Erfolge sicher ein zumutbarer Preis, aber ich kann Dearborns Meinung nachvollziehen. Immer wieder frage ich mich, wie viele dieser Männer könnten noch am Leben sein, wenn wir auf die Panzer gewartet hätten ? Ich weiß natürlich, daß das egal ist, weil wir nicht gewartet haben, aber es gehört eben auch dazu abzuwägen, wie gewinnbringend dieser Impuls war.

So oder so muß ich damit, sobald ich die Zeit finde, drei Briefe in die Staaten schreiben und den Angehörigen beibringen, daß ihre Brüder, Söhne und Väter nicht mehr zurückkommen werden... Ein Teil unserer Bürde, würde Captain Lamb wohl sagen. Er sollte bald ebenfalls mit Stern zu uns stoßen und die Kompanie wieder vollzählig machen. Zugführer zu sein ist eine Sache, aber mehrere Züge unter einem Hut ist etwas ganz anderes. Gerade nachdem ich am Kap eine derart enge Begegnung mit dem MG-Feuer hatte. Es hätte deutlich schlimmer kommen können, der Helm war hin, ein paar große Stücke haben sie mir aus dem Ohr geschossen und die Streifschüsse... Naja. Der Sani sagt, für ein Purple Heart wirds nicht reichen, aber immerhin habe ich keine Gehirnerschütterung oder Schlimmeres ! Ich muß mehr aufpassen, nicht, daß ich mich noch stückchenweise über die bekannte Welt verteilen lasse. Catherine und den Kindern muß ich eigentlich auch noch irgendwann schreiben.

Insgesamt schätze ich mich glücklich. Die Männer haben sich großartig gemacht und bisher hervorragend bewährt. Aber auch für mich persönlich läuft es bislang recht gut und glimpflich. Der Übergang von der Nationalgarde zum aktiven Dienst war eine Sache aber ich denke ich habe mich inzwischen wieder gut in der Army eingelebt. Latrinenparolen sagen, daß es jetzt weiter nach Casablanca gehen wird. Ob die Franzosen dort ebenso unwillig sind, für Vichy zu kämpfen ? Ich hoffe, nicht, aber ich fürchte schon. Immerhin sollen sie dort auch über Panzer verfügen, von denen wir bisher verschont geblieben sind. Auch über Dearborn und Wilson kann ich nichts schlechtes sagen. Auch wenn Dearborn gerne mal etwas unorthodox vorgeht, tut er alles um seinen Erwartungen an sich selbst gerecht zu werden. Wilson hingegen macht einfach weiter, als ob er niemals Offizier geworden wäre. Den Sergeant wird man wohl nie so richtig aus ihm herausbekommen, aber es wirkt, er läßt sich von nichts aufhalten. Grant macht bisher einen guten Job, der Zug funktioniert. Bennett hat ihn gut ausgebildet.

Wir werden sehen, was morgen auf uns zu kommt. Zeit für eine letzte Runde durch das Camp und eine Besprechung mit Grant. Vielleicht bin ich ja morgen schon nicht mehr der ranghöchste Offizier...

DerGraf
24.01.26, 17:16
FRANZÖSISCH-MAROKKO - SONNTAG, 8. NOVEMBER 1942

Trotzdem lassen sich noch Dinge finden, die es zu tun gibt, als ich meine Notizen beendet habe.

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Die Züge versammeln sich im Bereitschaftsraum. Der Befehl zum weiteren Vorrücken kommt nicht. Typisch. Wegen sowas bin ich damals aus dem aktiven Dienst ausgeschieden...
Stunden vergehen. Die Männer kratzen sich durch das Seesalz an ihren Uniformen während sie ihre Waffen vom allgegenwärtigen Sand reinigen. Jenseits der Küste, donnert irgendwo die Schiffsartillerie. Als die Sonne langsam sinkt, nähert sich ein Melder, in einem recht gemütlichen Gang.

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Er gibt Sergeant Grant ein Stück Papier. Der bringt es direkt zu mir. 'Nachricht vom Battalion, LT.' Er wirft einen Seitenblick auf den Zettel und runzelt die Stirn, als er liest, was darauf steht. Dasselbe tue ich letztlich auch, als ich die Nachricht lese. Major Cloud schreibt, es hätte eine Riesensauerei am Strand gegeben. Ich habe gesehen, wie viele kaputte Boote dort lagen, also kann ich das problemlos glauben. Schlimmer noch, Männer können sich durch die reißende Brandung ans Ufer kämpfen, so richtig, aber Jeeps und LKW können nicht schwimmen. Der Vorstoß auf Casablance verzögert sich. Der Befehl lautet: Konsolidieren.

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'LT ? Eins, noch. Roberts hat gefragt, wann Sie Hancocks Angehörigen schreiben wollen.' meint Grant. Es ist unmöglich, nicht die plötzliche Schwere von Hancocks blutiger Erkennungsmarke in meiner Brusttasche zu spüren. 'Er würde gerne etwas mitschicken.'

"Sagen Sie Roberts, daß ich sozusagen schon dabei bin."
Zu tun gibt es eh gerade nichts, da kann ich mich auch darum kümmern...

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Grant holt einen salzverkrusteten Notizblock, der praktisch um einen abgegriffenen Bleistift gewickelt ist, aus seiner Brusttasche und übergibt mir beides. Ich kannte Hancock nicht besonders gut. Aber ich könnte seiner Familie schreiben, daß er der Erste an Land war. Der Army würde das gefallen. Oder ich könnte schreiben, daß er von den Franzosen niedergeschossen wurde und langsam auf dem kalten Sand verblutete, während der Rest des Zuges nur hilflos zusehen konnte. Das wäre näher an der Wahrheit.

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Ich tippe mehrmals mit dem Bleistift gegen den Rand des Blocks, während ich nachdenke. Die Wahrheit zu erzählen bringt nichts, wenn niemand zuhört, gerade, wenn der Brief dann noch in der Etappe möglicherweise zensiert wird. Es ist wohl besser, Hancock's Leuten etwas zu geben, an das sie glauben können. Zumindest jetzt.
Ich beginne zu schreiben. Die Geschichte formt sich schnell genug, erfüllt von einer heldenhaften Opfertat. Ich habe das Gefühl, daß ich das in den kommenden Tagen noch öfter werde wiederholen müssen.

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Als ich beginne, den Brief zu schließen, taucht Roberts auf. In den Händen hält er seinen eigenen Brief.
'LT ?' fragt er mit zurückhaltender Stimme. 'Ich würde das hier gerne an Eddie's Tante Cassie schicken... Ich wünschte ich hätte bei ihm sein können, als er...' seine Stimme bricht ab. Hastig hält er mir den Brief hin. Ich nehme ihn an.

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'Danke, Lieutenant.' sagt Roberts und räuspert sich. 'ich gehe dann mal... an meine Arbeit zurück.' Statt eines Scharfschützen-anziehenden Saluts nickt er mir zu und kehrt dann zum Rest des Zuges zurück.
Ich lese den Brief, wie die Vorschriften es von mir verlangen. Er schreibt von Hancock, darüber wie, sie Eier und Kartoffeln getauscht haben, wenn Sergeant Layton mal wieder eine Ladung so verbrannt hatte, wie Hancock sie lieber mochte als Roberts. Er erwähnt die schrecklichen Umstände auf der Tasker H. Bliss und das Chaos der Landung. Die Buchstaben sind etwas verschmiert, als er darüber schreibt, wie er seinen Freund begraben hat. Es ist die unverblümte und ungeschönte Wahrheit. Vielleicht bin ich die ganze Sache falsch angegangen ? Ich beschließe, den Brief so mitzuschicken, wie er ist.

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Es gibt viele Gründe, den Brief nicht mitzuschicken, oder um ihn zu zensieren. Aber es gibt auch ein paar dafür, ihn so zu schicken, wie er ist. Sich um gefallene Soldaten zu bemühen kann nur gut sein. Die Chefetage mag das anders sehen, aber die sehen auch nicht ihre Freunde sterben. Wenn Roberts den Brief später nochmal schreiben müßte, wären seine Erinnerungen womöglich klarer.

(Kein Prestigeverlust wegen Professionalität. Kampferschöpfung +5, Realismus +2)

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Es wird dunkel, der Zug legt sich zur Nachtruhe. Der Schlaf kommt. Das Lärmen eines Flugzeuges irgendwo am Himmel läßt mich aufwachen. Hoch über mir leuchten die Sterne.

DerGraf
24.01.26, 18:08
FRANZÖSISCH-MAROKKO - MONTAG, 9. NOVEMBER 1942

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Ein Feuer, aber größtenteils nur Glut, glimmt auf der windabgewandten Seite der Seemauer des Hafens von Fedala. Sergeant Grant kniet neben einem umgedrehten französischen Helm, unter dem die Flammen zögerlich flackern. Er taucht ein abgewetztes Kochgeschirr in den Helm. Der Geruch von Kaffee kitzelt in meiner Nase. 'Guten Morgen, Lieutenant.' sagt Grant, als ich mich aufsetze. 'Zumindest wird es in ein paar Stunden Morgen sein.' Er hält mir das Kochgeschirr entgegen. 'Kaffee ?'

"Was für eine Hexerei ist das, Grant ?" will ich wissen.

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'Die gute alte amerikanische Art, Sir.' erwidert Grant grinsend, als er mir den Becher reicht. 'ich hoffe, Sie mögen ihren Kaffee mit einer Spur Meersalz und französischem Stahl. Und vermutlich auch noch etwas Sand für den Geschmack.' Ohne Zweifel ist dieser Kaffee die beste miese Brühe die ich jemals getrunken habe.

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Als Captain Lamb ankommt, bin ich dann auch wach genug für das, was vor uns liegt. Zumindest denke ich das.
'Lieutenant' sagt der Captain, als er auf mich zukommt. Er sieht so müde und zerschlagen aus, wie ich mich fühle. 'Ihre Gefangenen sind mir auf dem Weg hierher entgegengekommen. Tatsächlich Deutsche. Ich hoffe, jemand hat ein Bild davon geschossen. Aber kommen wir zum Wesentlichen. Wie es aussieht, haben wir heute einiges vor uns. Die Straße nach Casablanca erwartet uns.' Er läßt sich neben mir nieder.

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'Wir werden nicht länger darauf warten, daß die Pioniere uns ablösen. Das ganze Regiment rückt vor. Im Morgengrauen werden Ihre Männer nach Süden abrücken und die Item-Kompanie ablösen.' meint der Kommandeur. 'ich habe Stern und den schweren Waffenzug als Unterstützung schonmal in eine vorgeschobene Stellung geschickt. Von dort überblicken sie die Straße, über die wir morgen angreifen werden. Nun, Sie haben schon mehr Feindberührung gehabt als ich, Lieutenant, also würde ich gerne hören, was sie dazu denken, bevor ich einen Melder zu Stern schicke.'

"Ich denke, Stern sollte den Feind schonmal mit seinen schweren Waffen weichklopfen." schlage ich vor, wissend, wie sehr Stern auf den Kampf brennt.

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'Ich wette, er hat schon damit angefangen.' sagt der Captain als wir beide weiter die Karte studieren. 'Aber er wird froh sein, zu hören, daß er meinen Segen dafür hat. Gibt es sonst noch was ?'
"Die Franzosen haben bis jetzt wenig Kampfgeist gezeigt, Sir." versetze ich.

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'Das war bisher wohl so, aber das heißt nicht, daß es auch so bleiben wird.' führt Captain Lamb an. 'Rechnen Sie damit, daß sich der Widerstand versteift. Beim ersten Büchsenlicht gehen Sie auf die Strasse und halten nicht eher an, bis Sie Stern erreichen. Um 7:30 Uhr brechen wir in Richtung Casablanca auf.' Captain Lamb dreht sich zu der kleinen Ansammlung an Männern um, die ihm überallhin folgt. Sein Kompanietrupp. Binnen Sekunden folgen sie den Kompaniechef, als dieser in der Dunkelheit verschwindet.

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Sergeant Grant kommt herübergeschlendert. Im schwachen Leuchten der Glut kann ich erkennen, wie er sich gedankenverloren das stoppelige Kinn reibt. 'Befehle, Lieutenant ?'
"Kontaktieren wir die Navy." meine ich. "Ein bißchen Unterstützungsfeuer käme uns wohl recht."

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'Die Navy ?' fragt Grant, als könnte er seinen Ohren nicht trauen. Als er mir in die Augen sieht, kann ich erkennen, daß er an die Scheißvorstellung gestern in Fedala denkt. Verübeln kann ichs ihm nicht.

"Holen Sie mir das Funkgerät, ich sorge schon dafür, daß es diesmal klappt." meine ich, wobei ich weitaus überzeugter klinge als ich wirklich bin.

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'Ja, Lieutenant.' erwidert Grant mit fester Stimme. Er schnappt sich das Funkgerät und hält die Antenne in Position, während ich meine Anforderung die Befehlskette hochschicke. Oder es zumindest versuche. Ich kriege weder das Battalion noch das Regiment an die Strippe. Irgendwann gelingt es mir, eine Landungsgruppe zu fassen zu bekommen, die meine Nachricht weiterleitet.

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Das Heulen von Artilleriegranaten reißt mich wieder hoch. Muß wieder eingenickt sein ! So wie mein Herz klopft, werde ich jetzt zumindest nicht sofort wieder einschlafen, auch wenn die Nacht kurz war. Mit meinem Funker zusammen gehe ich alles noch einmal durch und fordere eine Bestätigungsnachricht von der Navy an. Normalerweise muß man ein Major oder Colonel sein, um diese Art von Unterstützung zugesagt zu bekommen. Aber so wie der andere Funker gehustet hat, als er mein Rufzeichen hörte, scheint mir klar, daß da jemand mit deutlich mehr Gewicht als ich ihnen schon klar gemacht hat, wie das zu laufen hat. So versichert die Gegenseite mir, daß der leichte Kreuzer USS Augusta unseren Vormarschvektor decken wird.

Vorausgesetzt, die Franzosen zetteln nicht heute noch ein Seegefecht an.

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Corporal Crosley schält den Riegel der D-Ration aus seiner Tasche. Das Wachspapier raschelt laut, als er es abwickelt, um daraus etwas hervorzuholen, das fast, aber eben nicht ganz, wie Schokolade aussieht.

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'Hast du wirklich vor, das zu essen ?' will Morris wissen.

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'Oder damit ein Haus bauen ?' schlägt Patterson vor.

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Roberts sieht hinüber. 'Auf meiner Verpackung steht 1937.' bemerkt er, gerade als Crosley vorsichtig ein kleines Stück von seinem Riegel abbeißt.

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Crosley kaut langsam und ausgiebig und schafft es mit etwas Anstrengung, das Zeug auch runterzuschlucken. 'Klingt eigentlich ziemlich treffend.' Danach hält sich keiner mehr mit den Riegeln der D-Ration auf. Das ist keine Familienschokolade.

DerGraf
24.01.26, 19:19
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Wir marschieren. Und wir sind definitiv nicht mehr in Virginia. Ein Stakkato im Kaliber .30 rattert vor uns. Das früher, düstere Morgenlicht wird etwas heller, als lange Finger von Leuchtspurgeschossen nach dem Horizont zu greifen scheinen. Eine entfernte Hügelkuppe verschwindet im Staub der Einschläge des MG Feuers. Das hohle Schlaggeräusch von leichten Mörsern mischt sich ein. ich erkenne die muskulöse Gestalt von Lieutenant Stern, der neben einem Mörserteam kniet, vor sich aht er einen Entfernungsmesser aufgebaut.

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'Mörser eins - zwanzig mehr !' ruft er.

Das Mörserteam korrigiert, aber als die Männer ihre Hände wegziehen, bleibt das Rohr an einer Jacke hängen und wird umgerissen. Aber ein Mörser ist kein MG und so klackert das Metall harmlos auf den Boden. Stern stürmt mit ungeduldigem Zorn im Blick vorwärts. Er hebt den vierzig Pfund schweren Mörser mit der einen Hand auf, das hingeschlagene Crewmitglied mit der anderen und stellt beide wieder in Position.

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Eine Granate fällt in das Rohr und schießt wieder daraus hervor. Auf der Hügelkuppe quillt Rauch hervor, als die Granate einschlägt.

'Eins, vorbereiten für Wirkungsfeuer.' verkündet Stern. 'Zwei und drei, zwanzig mehr.' Die Korrektur wird durchgeführt und Granaten werden bereitgelegt.

'Wirkungsfeuer !'

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Die Mörser ploppen in einer rollenden Salve. Der Hügel wird aufgewühlt, als auf dem Gipfelgrat die Explosionen aus dem Boden brechen. Dunkle Gestalten verteilen sich verzeifelt, um dem Sturm zu entkommen. Als sie sich ins offene Feld schleppen, eröffnen die MGs ihre blutige Arbeit.

'Guten Morgen, Lieutenant !' sagt Lieutenant Stern. Er neigt den Kopf in Richtung des beschossenen Hügels. 'Sie hätten früher kommen sollen, dann hätten wir Ihnen welche übriggelassen.'

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Zu meiner Rechten eilt eine Kolonne lokaler Leute mit Kamelen die Straße herunter, weg vom sich ankündigenden Gefecht. Einige der Männer starren ob dieses Anblicks. Roberts möchte ein Bild schießen und fummelt an seiner Kamera herum.
Meine Kinder würden bei sowas freudig in die Hände klatschen.

Captain Lamb kommt heran nachdem die Kamele vorbei sind. Die Handvoll Männer seines mageren Kompanietrupps hinter sich. Er pfeift scharf und laut und macht eine Geste in Richtung der windabgewandten Seite eines Hauses in Adobe-Bauweise. Wilson und Dearborn eilen von der Spitze ihrer Züger heran. Als alle Offiziere hinter dem staubigen Haus versammelt sind, schlägt der Kommandeur seine Karte auf.

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'Casablanca, nur ein Stück die Straße runter.' meint der Captain und zeigt mit dem Finger wie um das zu unterstreichen direkt auf mich. Sein Finger berührt den eingezeichneten Hügel vor uns. 'Mit diesem Hügel fangen wir an. Wir belegen ihn mit MG und Mörsern, dann greift der erste Zug an. Wir gehen 'so weit vor wie es praktikabel scheint'. Das heißt, die Männer werden vorstoßen, bis es nicht mehr weitergeht. Die 'King' und 'Love' Kompanien werden unsere Flanken gegen einen französischen Gegenangriff decken. Rufen Sie Stern, wenn Sie dir Franzosen verdreschen müssen, wenn Sie einen größeren Hammer brauchen, rufen Sie mich. Fragen ?'

"Sir ?" werfe ich ein. "Ich habe uns Feuerunterstützung durch die Navy besorgt."

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#DAs haben Sie ?' fragt Captain Lamb, seine Augenbraue hebt sich ein kleinstes Stück. 'Nach dem, was bei Fedala passiert ist ? Das ist exzellente Eigeninitiative und macht Sie zu einem ziemlichen Optimisten.'

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'Ist besser, wenn die Kotzbrocken von der Navy im Zelt sind und nach draußen pissen als andersrum.' kommentiert Wilson.

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'Nicht ganz die Art und Weise, wie ich es ausgedrückt hätte.' bemerkt Dearborn verächtlich.

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'Dann sage ich's nächstes Mal auf Französisch.' erwidert Wilson.

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Captain Lamb räuspert sich deutlich hörbar. 'Es wird gut sein, diese Art von Unterstützung zu haben, sofern sie die Reichweite diesmal richtig hinbekommen. Andere Bemerkungen ?'
'Wann bekommen wir Nachschub ?' fragt Stern. 'ich würde ungern keine Munition mehr haben, bevor mir die Ziele ausgehen.'
'Darauf haben wir keinen Einfluß.' sagt Captain Lamb. Er schaut in die Richtung der Stadt, die wir weit hinter uns gelassen haben. 'Vertrauen Sie den Pionieren, daß sie die hafenanlagen in Gang bekommen und die Quartiermeister dort entladen können, was wir brauchen. Noch etwas ?'

"Sir, wenn uns die Munition ausgeht..."

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'Dafür wurde das Bajonett erfunden.' versetzt Dearborn. 'Das muß man nie nachladen.'

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'Ein bißchen kalter Stahl kann viel bewirken.' wirft Stern ein.

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'Verkorken Sie sich nicht mit irgendwas, was Sie noch nicht gemacht haben.' warnt Wilson Stern in kaltem Ton. 'Es ist nicht wie im Film.'

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'Wenn die Munition knapp wird, halten Sie den Vormarsch an. Hat irgendjemand weitere Fragen ?' fragt Captain Lamb.
"Hat irgendjemand gehört, ob der Feind Panzer hat ?" will ich wissen.

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'Die Luftaufklärung hat noch keine feindlichen Panzer ausgemacht.' sagt der Captain. 'Was nicht heißt, daß da keine sind, unsere Flugzeuge finden sie bloß nicht. Wir haben einfach noch nicht sehr viele Maschinen hier. Was noch ?'
"Sir, wie ist es mit PAK ?" frage ich nochmal.

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'Major Cloud tut für das Battalion was er kann, verlassen Sie sich darauf.'
Dearborn räuspert sich, als wenn er dazu etwas sagen will, hält diese Worte dann aber weise zurück. Er schaut zurück nach Fedala. Der Hafen ist von Rauch verhängt.
"Das werde ich, Sir !"

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'Also dann, legen wir los !' meint Captain Lamb.

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Die Versammlung löst sich auf. Stern bleibt stehen und sieht zu mir. 'ich hab ein Gerücht über Eddie... äh... Private Hancock gehört. Der, der früher mal in meinem Zug war. Was war da los ?'
"Ich konnte nichts mehr für ihn tun."

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'Natürlich nicht.' erwidert Stern und sieht weg.

Zweiter und dritter Zug fächern sich auf. In ein paar Minuten wird der Vorstoß beginnen. Diese jungen Männer denken, daß ihnen nichts passieren kann. Die, die Glück haben, haben damit auch recht.
'Wir sind zusammen auf die gleiche Schule gegangen.' meint Stern leise. 'Ich war mit Hancock's Schwester auf dem Abschlußball. Wir hätten Brüder sein können.'

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Sein Kiefer spannt sich unter plotzlichem Zorn. 'Junge, Junge, ich sollte dem ersten Dutzend Krauts, die ich zu fassen kriege, die Gedärme rausreißen, nur für ihn.'
"Dann wärs wohl besser wir fangen an, oder ?"

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'Ja, so sieht's wohl aus.' antwortet Stern. Gewehrfeuer ist in der Ferne zu hören. 'Klingt wie unser Startsignal.'

Die Mission: Alle Ziele an der Strasse einnehmen.
Die Männer: Höchstens leichte Verluste erleiden.

DerGraf
24.01.26, 19:52
TAKTISCHE GEDANKEN ZUR MISSION - 9. NOVEMBER 1942

https://s1.directupload.eu/images/260124/y5s9mafp.png (https://www.directupload.eu)

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Der Vormarschplan.

Ziel ist, die Straße nach Casablanca unter unsere Kontrolle zu bekommen. Dazu müssen die Ziele 1-5 genommen und gehalten werden. Ursprünglich ist die Mission so gestaltet, daß jeder Zug sein eigenes Vormarschgebiet hat (über den Daumen mit den blauen Linien gekennzeichnet). Rote Linien zeigen, wo wir Feindkräfte erwarten würden, die uns die Straße verlegen wollen. Abseits der Straße ist nicht viel, da haben wir nur Fragezeichen angebracht. Problematisch ist, daß es abseits der Straße gerne mal Felder mit losem Sand gibt, der bei Bewegung durch das Feld am Ende der Bewegung die übrigen Befehle der Einheit schluckt. Da es also sinnig ist, an der Straße zu bleiben, ist hier die Hauptgegenwehr des Feindes zu erwarten.

Der Plan sieht vor, daß der erste Zug durch die Mitte hindurch vorrückt, der zweite Zug die rechte Flanke übernimmt und Dearborn mit dem dritten Zug an der linken Flanke vorgeht. Wir haben diesen Plan verworfen. Warum ? Der erste Zug hat bereits die volle Erfahrung gesammelt und damit pro Einheit 4 Befehle. Wir werden also den ersten Zug in Reserve halten und die anderen Züge weiter in die Mitte ziehen, damit sie Kampferfahrung sammeln können. Stern und der Captain werden mit den schweren Waffen nachrücken und den Vormarsch bei Bedarf unterstützen. Ziel der Kompanie ist es, möglichst alle Ziele einzunehmen und dabei so wenig Verluste wie möglich zu erleiden. Dafür stehen 13 Runden zur Verfügung. Mit Panzern rechnen wir eher nicht, allerdings eignet sich die taktische Lage gut für feindliche Artillerie.

Nun gut, wir sehen uns dann in Casablanca !

Bigfish
25.01.26, 18:04
+ + +


Wir danken für die Teilnahme bei der Wahl zum AAR des Quartal IV/2025: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31854


+ + +

Ritter Kunz
10.02.26, 17:00
Wir haben es jetzt auch geschafft, zum aktuellen Stand aufzuschließen. Schöner AAR, gerne mehr :top:

DerGraf
14.02.26, 15:37
Die Strasse nach Casablance - 9. November 1942

Auftakt: Captain Lamb

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Captain Lamb übernimmt das Kommando über einen der beiden MG-Trupps.

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Auf erkannte französische Infanterie - Feuer frei !

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Feindliche Infanterie in befestigter Stellung auf 1 Uhr. Feuer !

-Ende Auftakt

DerGraf
14.02.26, 15:46
Runde 1, Zug 1 - Lt. Stern

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'Vorwärts !' Lt. Stern scheucht die Männer der zweiten MG-Gruppe vorwärts.

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Ein gegnerisches MG bedroht den Vormarsch, aber es schießt nicht auf die Männer, die da vorstürmen.

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Auch die Infanterie ist desorganisiert. Sie verreißen den Moraltest ebenfalls. Kein Abwehrfeuer !

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Von seiner Stellung am Hang kann Captain Lamb Sterns Vormarsch gut beobachten. Er läßt sich eine Sprechverbindung zur Mörsergruppe geben...

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Volltreffer ! Die Einschläge liegen gut und deckend.

- Ende Zug 1

DerGraf
14.02.26, 15:59
Runde 1, Zug 2 - Lt. Wilson


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'Na los, Taylor !' Lt. Wilson und die erste Gruppe verlassen die schützenden Felsen und greifen die Abwehrstellung der Franzosen an.

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Kein Abwehrfeuer schlägt ihnen entgegen !

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Sgt Taylor und seine Männer feuern auf das erkannte Feind-MG.

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Sergeant McKendrick und seine Gruppe gehen ebenfalls vor, werden aber vom losen Wüstensand stark verlangsamt, der doch mehr an ihren Kräften zehrt als gedacht.

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Einzig McCown schafft es zur Eisenbahnstrecke, wo er garantiert festen Boden unter seinen Füßen weiß.

- Ende Zug 2

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14.02.26, 16:09
Runde 1, Zug 3 - Lt. Dearborn

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Sergeant Clarke geht am See entlang vor und entdeckt eine feindliche MG-Stellung. Auch ihm schlägt kein Abwehrfeuer entgegen. Anscheinend ist die erste Verteidigungslinie noch vom Vorbereitungsfeuer mitgenommen...

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Sergeant Kirby umgeht die feindliche Infanterie, um sie in der Flanke zu packen.

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'Auf sie, Jungs !' Mit gefälltem Bajonett greifen die GIs die Feinde an.

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Die Vichy-Soldaten ergeben sich kampflos.

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An der Spitze von Sergeant Owens Gruppe geht Lieutenant Dearborn vor. Auch sie beschießen das MG, um es niederzuhalten.

- Ende Zug 3
- Ende Runde 1

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14.02.26, 16:18
Runde 2, Zug 0 - Captain Lamb


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Wieder belegt der Kompaniechef eine feindliche Einheit mit gezieltem Mörserfeuer.

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'Einschläge liegen deckend, Wirkungsfeuer !'

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Zeit zum Vorgehen ! Der Captain schnappt sich die beiden MG der Gruppe und führt sie auf die Ebene.

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Auch hier kein Abwehrfeuer.

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14.02.26, 16:22
Runde 2, Zug 1 - Lt. Stern

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Stern hält die beherrschende Höhe nieder. Seine Männer können sie nicht einnehmen, also muß er den Weg freimachen für die, die das können... Aber heute ist der Feind in Reichweite und kann das Feuer erwidern.

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Vorbereitung auf Gegenangriffe. Normalerweise zieht Stern es vor, außerhalb der Reichweite der feindlichen Waffen zu kämpfen.

- Ende Zug 1

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14.02.26, 16:32
Runde 2, Zug 2 - Lt. Wilson

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Sgt McKendrick erreicht die Bahnlinie, muß da aber erst einmal Halt machen, damit die Männer wieder zu Atem kommen.

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McCowns Gruppe geht von der Bahnlinie aus vor. Sie wollen die Feinde umgehen, aber im entscheidenden Moment fehlt der Mut, die feindliche Stellung anzugreifen. Keiner wagt sich aus der Deckung.

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Wilson führt Taylors Gruppe vorwärts gegen den Feind.

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'Das MG muß weg ! Vorwärts !' Wilson hört sich immer noch wie ein Sergeant an, wenn er seine Befehle gibt.

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'Na los, Lewis !' Die Besatzung des MG steht mit erhobenen Händen hinter der Waffe. Für die ist der Krieg erst einmal vorbei.

- Ende Zug 2

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14.02.26, 17:06
Runde 2, Zug 3 - Lt. Dearborn



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Niedergehalten oder nicht... So ein MG ist oft gefährlicher als man denkt. Der gesunde Respekt läßt die Männer nur widerwillig vorrücken.

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Die dritte Gruppe rückt indes näher an die erste Stellung heran, die die Strasse beherrscht. 'Die Leute da oben müssen weg, Jungs !' schärft Sergeant Kirby seinen Untergebenen ein. 'Zum Angriff !' Die Männer stürmen die Serpentine hinauf.

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Die Gegner ergeben sich.

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Kirby rückt weiter die Strasse entlang.

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Auch Dearborn geht vor.

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Der Zugführer schickt die Männer gegen das MG vor, um es auszuheben.

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Auch diese Gegner strecken die Waffen !

- Ende Zug 3

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Hinten beim ersten Zug, der weiter in Reserve bleibt, horcht Sergeant Grant auf, als er in der ferne dumpfes Donnern hört. Feindliche Artillerie ?

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14.02.26, 17:19
Runde 3, Zug 1 - Lt. Stern

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Mit den schweren MG besetzt Stern die feindliche Stellung, die Kirby geräumt hinterläßt.

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Stern befiehlt einen Mörserangriff auf den erkannten Feind.

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Captain Lamb führt die MG am Feind vorbei die Strasse entlang.

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Auch der Captain ordert einen Artillerieschlag (Wir glauben das war Navy-Artillerie, genau wissen wir es nicht mehr, der Mörser kann (noch) nicht 2x feuern).

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Einschlag ! Das Feuer liegt deckend im Ziel.

- Ende Zug 1

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14.02.26, 17:27
Runde 3, Zug 2 - Lieutenant Wilson

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'Gehen wir, Vargo !' Lt. Wilson wirft die feindliche Infanterie.

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Nach einer kurzen Erholung stürmen die Männer und heben noch eine Infanteriegruppe aus.

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Captain Lamb signalisiert den Männern, sie sollen weiter vorgehen ! Art McCown schließt mit der Gruppe zu Wilson auf.

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Auch McKendrick sieht das Signal. Er signalisiert 'verstanden!' und schließt ebenfalls zum Zugführer auf.

- Ende Zug 2

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14.02.26, 17:34
Runde 3, Zug 3 - Lt. Dearborn

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Sergeant Clarke geht weiter vor. Nichts besonderes außer Sand, Hitze, und der Angst, plötzlich aus dem Hinterhalt beschossen zu werden !

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Sgt. Owen greift die geschwächten verbände an der Strasse an und fährt ein knappes Dutzend Gefangener ein.

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Dearborn schließt sich Sgt Owen an.

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Sgt Kirby besetzt das Gebäude.

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Durch das Funkgerät hört man zwischen dem statischen Rauschen, wie Captain Lamb Dearborn ermahnt, nicht zu weit von seiner Operationszone abzuweichen.

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Kirby rückt weiter an das nächste Gebäude heran.

-Ende Zug 3

Gegnerischer Zug:

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Grant hatte recht ! Französische Artillerie beschießt die Ausgangsstellungen.

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14.02.26, 23:45
Runde 4, Zug 1 - Lt. Stern

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Lt. Stern verläßt die Stellung und schließt zu Dearborn auf.

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Trotz der schweren Ausrüstung rückt der schwere Waffenzug in einem gleichmäßigen Dauerlauf vor. Stern, ein Mörserrohr über den Schultern ist an der Spitze. Als sie sich dem Zug nähern, stolpert einer der Männer, ein MG Schütze II mit schweren Munitionskästen in beiden Händen, und bricht zusammen. Hitzschlag vielleicht ?

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Es ist Winter in der Wüste, aber die Hitze des Kampfes bringt jeden ins Schwitzen. Das gilt besonders für MG-Schützen, die derart viel tragen und immer noch mit den anderen mithalten-
Stern dreht den Private um und stößt einen Fluch aus. An der Seite des Soldaten ist ein sich schnell ausbreitender Blutfleck zu sehen. 'Olson !' Obwohl sich die Augen des Private kurz öffnen, reagiert der Angesprochene sonst nicht.

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Ich komme mit Crosley nach vorn, dieser bringt einen Wundverband für den Mann. Da kein richtiger Sanitäter in der Nähe ist, macht sich Stern an die Arbeit. Ich sehe zu, wie eine kleine Sandmücke sich auf der blutigen Haut niederläßt und beginnt, sich vollzusaugen. Stern sieht mich an, nachdem er den Verband angebracht hat. 'Wir haben keine Sammelstelle für Verwundete und keine Sanis in der Nähe. Wir haben niemanden, der sich um ihn kümmern kann. Nicht wenn wir so schnell wie möglich nach Casablanca weiter wollen.'

Ich widerspreche. "Ich werde ihn zurücktragen lassen. Vielleicht kommt er durch."

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'Moment mal !' protestiert Stern. 'Wir haben keine Männer übrig, die-' Er fängt sich wieder, bevor er von Ärger zu Gehorsamsverweigerung übergehen kann. 'Nein, es sind Ihre Männer, also ist es Ihre Entscheidung.'
Er steht auf, Blut an seinen Händen und bedeutet seinen Männern, den Marsch fortzusetzen. Ich stelle vier der abgekämpftesten Männer ab, eine Trage zu bauen und den Mann zurück nach Fedala zu bringen. Ein Schwarm Fliegen folgt ihnen.

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Erneut stoßen die Männer vor, ohne, daß auf sie geschossen wird. Ist der Feind so demoralisiert ?

-Ende Zug 1

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14.02.26, 23:49
Runde 4, Zug 2 - Lt. Wilson

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Wilson sammelt die Gruppe McCown.

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Dasselbe wiederholt er bei McKendrick. Damit ist der 2. Zug wieder voll einsatzbereit !

-Ende Zug 2

DerGraf
15.02.26, 00:01
Runde 4, Zug 3 - Lt. Dearborn

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Sergeant Clarke geht weiter vor.

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'Volle Deckung !' Die vorrückenden Infanteristen finden sich schnell unter Artilleriebeschuß !

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Dearborn sammelt die Gruppe Owen.

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Danach macht er sich auf den Weg zu Kirby.

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Auf der freien Pläne ist Dearborn ein Ziel wie auf dem Schießstand. Den Virginier schreckt das aber nicht, und so läuft er auch dann weiter, als ein Trupp Infanterie ihn aus ihrer Stellung hinter einem Corral unter Feuer nimmt.

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Aus dem Funkgerät ist deutlich zu hören, wie der Captain Dearborn erneut für das Verlassen seines Vormarschsektors tadelt.

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Trotz alledem kommt Dearborn unversehrt bei Kirby an.

- Ende Zug 3

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15.02.26, 00:11
Runde 4, Zug 4 - Captain Lamb

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Wieder ergeht ein Signal des Captains ! 'Vorrücken !' Kirby bestätigt.

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Vormarsch ! Sergeant Kirby und seine Männer rücken aus.

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Hier allerdings werden sie, wie zuvor schon Dearborn, unter gezieltes Feuer genommen, kommen allerdings mit dem Schrecken davon.

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Auch Kirby und seine Männer geraten unter Artilleriefeuer ! So leicht stecken die Franzosen also doch nicht auf !

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Die dritte gruppe verschanzt sich in dem Corral hinter dem sie Gegner wissen. An Nahkampf ist in der abgekämpften Verfassung nicht zu denken.

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Mit dem MG-Trupp rückt Captain Lamb auf.

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Bei Dearborn angekommen, läßt er es dabei aber nicht bewenden. Er treibt die Männer an, den Feind unter Feuer zu nehmen.

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'Auf erkannte Ziele Feuer frei - Gruppe Infanterie hinter dem Corral !' Kirby und seine Männer machen sich im Corral so klein wie möglich.

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Auch Lamb kämpf innerhalb der Reichweite der feindlichen Gewehre und so pfeifen auch diesen Soldaten die Kugeln um die Ohren.

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Eine weitere Gruppe Infanterie wird mit den Mörsern eingedeckt.

- Ende Zug 4

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15.02.26, 00:20
Runde 5, Zug 1 - Lt. Wilson

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Amerikanische Artilleriegranaten schlagen hinter dem Wasserturm ein !

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Wilson und die Gruppe McKendrick nehmen verbliebene Feinde unter Feuer. Sie beobachten, wie drüben ein Mann fällt, der zuvor Befehle zu geben schien. Ein Offizier ?

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Sergeant McCown rückt auf das Haus vor, um den Feinden in den Rücken zu fallen.

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'Holen wir sie uns, die sind schon überreif ! Angriff !' Dann stürmt er los. Die Männer folgen ihm.

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Die führerlosen Franzosen ergeben sich fast sofort.

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Sergeant Taylor schlägt einen weiten Bogen um die Kämpfe herum und holt mit seiner Gruppe weit aus. Ob es etwas nützt ?

- Ende Zug 1

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15.02.26, 00:35
Feindlicher Zug:

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Ein französischer Unterführer versucht, zu der Gruppe östlich der Straße zu gelangen, aber Captain Lamb ist aufmerksam. Die MG des MG-Trupps nageln den Mann auf der Straße fest.

Runde 5, Zug 2 - Lt. Dearborn

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Sergeant Clarke rückt zum Corral vor, wird aber von am Wasserturm versteckten Feinden unter Feuer genommen. Der mögliche Angriff bleibt liegen !

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So feuern Clarke's Männer in den Rücken der Feinde am nächsten Missionsziel.

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Sergeant Owen geht weiter unbehelligt vor.

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Dearborn macht sich auf den Weg zur Gruppe Kirby.

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Über das Funkgerät kann ich hören, wie Captain Lamb Lt. Dearborn hart anfährt, als dieser zum dritten mal sein Zuständigkeitsgebiet verläßt.

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Die niedergehaltenen Einheiten können sich nicht dazu durchringen, auf den heranlaufenden Offizier zu feuern.

-Ende Zug 2

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15.02.26, 00:43
Runde 5, Zug 3 - Lt. Stern

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Die Mörser werden weiter nach vorn beordert. Auf kleineren Karten reicht ihre Reichweite aus, aber auf größeren deckt sie nicht die gesamte Karte ab und müssen daher den vorrückenden Truppen folgen.

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Stern rückt mit den MG der ersten Gruppe vor.

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Stern fordert einen Mörserbeschuß auf die nahe feindliche Infanterie an. Der Beschuß liegt gut, sodaß weder Sterns Männer, noch Kirby im Corral getroffen werden.

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Captain Lamb sammelt Kirby's Gruppe.

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Per Signal ergeht der Befehl an die MG der zweiten Gruppe: Feuer auf Feind östlich der Straße .

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Feuer frei !

- Ende Zug 3

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15.02.26, 01:07
Runde 6, Zug 1 - Lt. Dearborn

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Sergeant Owen und seine Männer bewegen sich auf den Kampflärm zu. Der lose Sand verlangsamt sie dabei aber signifikant.

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'Folgen Sie mir, meine Herren !' Dearborn und Kirby's Gruppe brechen aus dem Corral und gehen den französischen Lieutenant an, der immer noch auf der Straße Schutz vor den MG sucht.

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Der Offizier ergibt sich.

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Eine kurze Ansprache erhöht den Kampfgeist der Männer.

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'Vorwärts !' Sergeant Kirby und seine Untergebenen greifen den nächsten Infanterietrupp an.

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Auch diese Franzosen ziehen es vor, in Gefangenschaft zu gehen !

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Das infernalische Zischen und pfeifen erfüllt die Umgebung, als die Gegner auf dem Wasserturm Kirby unter Feuer nehmen.

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'Die schaffen wir auch noch, Jungs ! Na los !' Trotz des Beschusses stürmt der Sergeant seinen Leuten weiter voran.

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Die Gruppe samt Offizier streckt die Waffen.

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Der Kompaniechef schließt zu Taylor auf.

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Rauschend erwacht das Funkgerät zum Leben, als man daraus Captain Lambs Stimme sein Rufzeichen wiedergeben hört. 'Nickel 6 für Nickel 16. Der Feind scheint sich zurückzuziehen, kommen.' Ich melde mich und bereite mich darauf vor, die Wahrheit zu melden. 'Hier ist Nickel 16, verstanden. Wir kriegen das hin, kommen.'

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'Gut, Angriff fortsetzen. Nickel 6, Ende.'
(Prestige +1)

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'Sir ?' Sergeant Taylor ist etwas überrascht, als er sich statt des Zugführers auf einmal dem Captain gegenüber wiederfindet.

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Auch aus den Soldaten der Gruppe holt der Captain noch das letzte Quentchen Kraft heraus und treibt sie weiter voran !

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Mit den so angeheizten Männern rückt der Kompaniechef weiter zum Wasserturm.

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Abwehrfeuer auf den Captain und die vorrückende Gruppe folgt allerdings nicht.

- Ende Zug 1

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15.02.26, 01:12
Runde 6, Zug 2 - Lt Stern

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Ein französischer Offizier wird vom MG entdeckt und durch Abwehrfeuer festgenagelt, als er die Straße überqueren will !

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Die nächste Salve läßt den Mann zu Boden gehen, wo er liegen bleibt.

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Stern richtet sich mit den MG im verlassenen Haus ein.

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Die Mörsergruppe rückt weiter auf !

-Ende Zug 2

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15.02.26, 01:16
Runde 6, Zug 3 - Lt. Wilson

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McCown rückt auf, um den Anschluß nicht zu verlieren.

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'Feuer frei !' befiehlt der Sergeant.

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Wilson und McKendrick schließen ebenfalls auf. Das nächste Missionsziel ist in greifbarer Nähe.

- Ende Zug 3

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15.02.26, 01:22
Runde 7, Zug 1 - Lt Dearborn

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Sergeant Owen hat wieder festen Boden unter den Füßen und rückt weiter ins Zentrum zu den anderen Einheiten.

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Artilleriebeschuß ! Die Einschläge streuen die Gegend ab, richten aber keine Schäden an.

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Dearborn greift sich Owen und seine Männer...

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Heizt sie an...

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Und schickt sie den feindlichen Trupp auszuheben ! Die Männer laufen los.

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Auch diese Franzosen ergeben sich !

-Ende Zug 1

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15.02.26, 01:28
Runde 7, Zug 2 - Captain Lamb

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An der Spitze der Männer stürmt der Captain die Serpentine zum Wasserturm hinauf, die GIs dicht hinter sich.

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Im Nahkampf wird der Wasserturm eingenommen !

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Am Fuße des Plateaus ist eine weitere Infanterieeinheit auszumachen. Captain Lamb fackelt nicht lange.

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Auch diese Einheit wird erfolgreich ausgeschaltet. Die Männer gehen in Gefangenschaft.

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Der Captain signalisiert den Mörsern erneut 'Aufschließen !'

-Ende Zug 2

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15.02.26, 01:33
Runde 7, Zug 3 - Lt Stern

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Der MG-Trupp wird von Lt. Stern nach vorn befohlen und schließt zur Angriffsspitze auf.

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Die andere MG-Gruppe wird gesammelt und auf einen möglichen Abwehrkampf vorbereitet.

- Ende Zug 3

DerGraf
15.02.26, 01:39
Runde 7, Zug 4 - Lt. Wilson

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Sergeant McCown schließt zum Angriffsverband auf.

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Lt. Wilson und Sgt McKendrick nehmen das nächste Missionsziel, ein haus, das die Straße beherrscht, ein. Die Franzosen quittieren die Annäherung mit Artilleriefeuer, das aber wenig Wirkung zeigt...

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Wilson und McKendrick gehen weiter vor.

-Ende Zug 4

DerGraf
15.02.26, 01:42
Runde 8, Zug 1 - Captain Lamb

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Captain Lamb und die Gruppe Taylor gehen das nächste Ziel an. Eine Feindeinheit versucht, Abwehrfeuer zu geben, scheitert aber. Unter der Führung des Captains nehmen die Männer das Ziel !
Damit sind vier Ziele genommen und nur noch eins ist übrig.

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Die Mörser rücken auf.

-Ende Zug 1

DerGraf
15.02.26, 01:46
Runde 8, Zug 2 - Lt. Stern

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MG nach vorn ! Stern besetzt den Wasserturm.

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Eine ausgemachte verbliebene Feindeinheit wird mit Mörsern bekämpft.

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MG nach vorn !

-Ende Zug 2

DerGraf
15.02.26, 01:49
Runde 8, Zug 3 - Lt. Dearborn

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Dearborn nutzt die kurze Ruhephase um sich zu sammeln und neue Tatkraft zu entwickeln, ehe er sich wieder in den Kampf stürzt.

- Ende Zug 3

DerGraf
15.02.26, 01:52
Runde 8, Zug 4 - Lt. Wilson

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Wilson greift sich die Gruppe McKendrick und brennt das gesamte Feuerwerk eines guten Zugführers ab: Mut zureden, aufbauen, anfeuern... Dann schließen sie wieder auf, die Flanke wird immerhin von Sergeant Taylor gesichert.

-Ende Zug 4

DerGraf
15.02.26, 01:57
Runde 9, Zug 1 - Captain Lamb

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Captain Lamb geht weiter vor.

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Artilleriebeschuß ! Den Captain ficht das nicht an, er kennt nur eine Richtung: Vorwärts !

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Weiter geht es voran, auf die Felsen zu, in denen eine kleinkalibrige Flak gesichtet wurde, die der Captain jetzt unschädlich machen will, damit die Flieger von der USS Ranger es leichter haben, die Operation zu unterstützen.

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'Wirkungsfeuer auf folgende Koordinaten...' Die Mörser setzen die Feuerbefehle schnellstmöglich um, und bald schlagen die Granaten um die Flak herum ein.

-Ende Zug 1

DerGraf
15.02.26, 02:04
Runde 9, Zug 2 - Lt. Stern

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MG vor ! Stern verläßt die Stellung um den Wasserturm und rückt mit beiden MG-Trupps nach.

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Wieder ertönt die Stimme des Captains aus dem Empfänger des Funkgeräts. 'Nickel 6 für Nickel 16, die Flanken sind weiterhin nicht gesichert. Feindlicher Widerstand versteift sich entlang der gesamten Front. Müssen wir die Flanken sichern oder können Sie weiter vorrücken, kommen.'

"Nickel 16, weitere Aufklärung des Gefechtsfeldes nötig, kommen."

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'Klären Sie auf und rücken Sie weiter vor, wenn möglich.' antwortet Captain Lamb. 'Nickel-6 Ende.'

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Ein weiteres erkanntes Ziel wird mit Granaten eingedeckt.

DerGraf
15.02.26, 02:06
Runde 9, Zug 3 - Lt. Dearborn

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Dearborn schließt sich der Gruppe Owen an und sammelt diese.

DerGraf
15.02.26, 02:11
Runde 9, Zug 4 - Lt. Wilson

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Sgt McCown rückt auf der Seitenstrasse vor.

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Wilson macht sich und McKendrick zum Kampf bereit. Das Ziel: Ausschaltung eines feindlichen Offiziers kurz vor dem Ziel.

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Trotz der Nähe eigener Truppen ergibt der Mann sich.

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Auch ein zweiter Offizier gibt sich Wilson gefangen !

-Ende Zug 4

DerGraf
15.02.26, 02:19
Runde 10, Zug 1 - Captain Lamb


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Captain Lamb späht angestrengt von der Deckung zu der 25mm Flak hinüber. Wenn sie die Männer zu fassen bekommt, wird es häßlich. Aber der Captain hat einen Plan. 'Wir stürmen.' Die Männer machen sich bereit. Dann geht es los !

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Die Männer auf der Rechten feuern sich mit Rufen gegenseitig an, als sie die Flak-Stellung stürmen und die Besatzung der Waffe in alle Winde zerstreuen.

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Weiter geht es nach Süden, wo der Rest der Kompanie wartet. Oder die Artillerie des Feindes gefunden werden kann ?

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Artilleriefeuer deckt die Männer ein, aber es ist im vornherein geplantes Sperrfeuer, das den Männern keine Verluste zufügt.

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Mörser nach vorn !

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Ein weiterer Mörserschlag auf die erhöhte Position, soweit abschätzbar die letzten verbliebenen Feinde.

-Ende Zug 1

DerGraf
15.02.26, 02:56
Wir werden hier abkürzen. Im Spiel haben wir noch ein bißchen die Karte abgesucht und für die Erfahrungspunkte die neu spawnenden acting Lieutenants abgefischt. Das ist aber nicht sonderlich spannend und auch ein bißchen gamey, deshalb legen wir das nicht in aller Ausführlichkeit dar. Letztenendes macht Wilson seinem Ruf als Ausputzer wieder einmal alle Ehre und erobert zusammen mit Sergeant McKendrick das letzte Missionsziel. Hier wollen wir damit wieder einsetzen.

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Das Funkgerät rauscht. Sergeant Grant stellt es ein.
'Klingt nach Captain Lamb.' meint er und schüttelt den Kopf. 'Keine guten Nachrichten.'

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Der Empfänger liegt merkwürdig kühl in meiner Hand.

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Keine Verluste an Trupps oder Offizieren !

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Das Funkgerät rauscht erneut.

(Die Mission: Major Victory - Alle fünf Ziele eingenommen)
(Die Männer: Major Victory - Verluste unter 10%)

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Captain Lamb's Stimme rauscht erneut aus dem Empfänger.
'Nickel 6 für Nickel 16. Die Flanken sind nicht mehr sicher. Vormarsch sofort stoppen und eingraben, Nickel 6 Ende !'

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Der erste Zug übernimmt die französischen Stellungen und gräbt sich dort ein, wo der Boden es erlaubt. In der Nähe türmt Private Roberts Steine auf, um für Deckung zu sorgen. nebenher trinkt er immer wieder Schlucke des bitteren Kaffees, den die Franzosen zurückgelassen haben, wobei er bei jedem Schluck das Gesicht verzieht. 'ich hab noch nie so ein ausgetrocknetes Land gesehen.' meint er.
'Gewöhn dich gar nicht erst dran.' meint Corporal Crosley, der sein BAR aufbaut. 'Wenn uns unser Glück hold bleibt, marschieren wir bald genug weiter.'

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Meine Männer graben sich ein. Leichter gesagt als getan. Lockerer Sand rinnt an den Seiten herunter und droht, jedes Loch, das die Männer graben wieder aufzufüllen. Andere stapeln Steine, das funktioniert besser.
Trotzdem scheint Captain Lamb mit dem Ergebnis zufrieden. Etwas später erscheint Lt. Stern vor der Stellung des Zuges und baut persönlich ein MG zur Feuerunterstützung auf. Er peilt den Lauf entlang, wobei er akribisch das Schußfeld und die Zielpfähle prüft.

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Gerüchteweise hat er einen seiner Männer verloren, einen guten Freund. PFC Olsen war kurz im ersten Zug gewesen, bevor er versetzt wurde. Und jetzt ist er angeschossen, oder tot, oder etwas ganz anderes. Keiner ist sich da so richtig sicher, weil die Kompanie schnell weiter mußte. Das muß Stern auffressen. Wenn nicht heute, dann morgen. Tatsächlich macht er heute einen noch obsessiveren Eindruck als gewöhnlich.

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Stern zieht die erste Patrone des Gurtes selbst in die Kammer, dann kratzt er an dem getrockneten Blut an seinen Händen. Scheint als habe der verwundete Mann, den ich zurück nach fedala bringen ließ, seine Spuren hinterlassen. Stern mußte bis jetzt nicht mit Verlusten nicht umgehen. Vor allem nicht mit solchen.

"Was war heute Ihr Blutzoll, Stern ?" will ich wissen.

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'Zwei leicht verwundete, die noch laufen können. Und einer, der es nicht mehr kann.' antwortet Stern. 'Der letzte ist übrigens Private Olson. Nur falls Sie dachten, ich könnte das irgendwie vergessen haben.'
"Wissen Sie, diese ganzen Zivilisten haben mich zum Grübeln gebracht."

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'Ich werd' mir Sorgen machen, wenn der krieg vorbei ist.' meint Stern. 'Bis es soweit ist, werde ich-' Er sieht sich um. Seine Männer sind alle noch damit beschäftigt, in die Erde zu kommen. 'Verflixt nochmal, ich wünschte, wir könnten einfach weiter vorgehen, ohne diese ganze Warterei dazwischen.'

"Wie hätte man mit heute am Besten umgehen können ?" frage ich. "Ihrer Meinung nach ?"

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'Am besten ?' fragt Stern ungläubig nach. 'Ich denke, wir hätten ihn zurücklassen sollen. Je mehr Männer wir haben, die auf den feind schießen, statt verwundete nach hinten zu tragen, desto schneller ist der Krieg vorbei und desto schneller können wir-' Seine Stimme verliert sich, seine Augen sehen nach Westen zum Horizont, vielleicht zurück nach Nebraska. 'Desto eher können wir wieder nach Hause und uns wieder wie normale Menschen verhalten.'

(Stern aktiviert Idealismus, Kampferschöpfung +10, Realismus +1)

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Stern geht zu den Mörsern rüber, ich kümmere mich um meine Männer. Das Eingraben geht weiter.

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Alles in allem ist die Kompanie gut durch die Mission gekommen. Sergeant Clarke hat einen Mann verloren, den es zu ersetzen gilt, ansonsten sind alle Männer noch da und zumindest nicht schwer genug verletzt, daß sie ins Lazarett müssen. Für Uns ein voiller Erfolg !

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Wir haben genug Prestige um für 3 Punkte einen erfahrenen Nachersatzmann zu bekommen. Dabei ist gleichgültig, ob es sich um einen ausgekämmten Soldaten von zuhause, einen Freiwilligen, einen genesenen Verwundeten oder einfach einen Mann aus einem Trainingscamp der Division handelt - Im Gegensatz zum normalen Nachersatz, der nichts kostet, aber dafür die Erfahrung der Gruppe um 25 Punkte senkt, haben diese Neuankömmlinge schon eine gewisse Gewöhnung an das Soldatenleben gewonnen und senken die Erfahrung der Einheit nicht. Ein wertvoller Schatz, für den man aber nicht immer die Ressourcen hat !

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Die Gruppe McCown hat jetzt 3 Befehle, ebenso beide MG-Trupps. Das ist deshalb nützlich, weil Bewegung 2 Befehle kostet, die MGs können jetzt also ziehen und danach immer noch schießen (oder andersherum).

DerGraf
15.02.26, 04:10
Dienstag, 10. November 1942 - Casablanca

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Nachmittag, außerhalb Casablancas.

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Der erwartete französische Gegenangriff kommt nicht. Die Befehle zum weiteren Vorrücken auch nicht. Dafür muß es einen Grund geben. Vielleicht keinen guten, aber immerhin...
Ich sehe zum Horizont. Eigentlich dürften wir den Franzosen keine solche Ruhepause lassen. Wir müßten sie solange unter Druck halten, bis sie zusammenbrechen. Aber ich kommandiere einen Zug, nicht die Army, auch wenn ich darüber meistens ganz froh bin.

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Am Horizont im Süden und Westen erstreckt sich die Stadt Casablanca. Eine Ansammlung von weißem Stein und merkwürdig geformten goldenen Dächern nur ein paar Meilen entfernt.
Die Stunden kriechen während ich warte, beobachte und über Dinge nachdenke. Die Männer ruhen sich hinter ihren Steinhaufen aus, so gut sie das eben können. Ich kann ihre Mägen knurren hören, als ich meine Runde mache. Gegen Sonnen untergang erreicht mich ein Läufer aus dem Kompanietrupp. 'Captain Lamb will Sie sehen, Sir. Er sagte, 'Nehmen Sie vier Männer mit, unser Nachschub ist angekommen.'' sagt Corporal James Jackson und ahmt dabei den Texas-Akzent des Captains etwas nach.

Nun, ich will den Captain nicht warten lassen.

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Ich greife mir die vier nächstbesten Männer und übergebe die Aufsicht bis zu meiner Rückkehr an Sergeant Grant.

Corporal Jackson führt mich zu einem verfallenen Bauernhaus in Adobe-Bauweise, das hinter einem Zitronenbaumhain liegt. Im Schatten des Hauses sind mit K-Rationsschachteln gefüllte Pappkartons aufgestapelt. Daneben stehen ein Dutzend 18 Liter-Kanister, auf denen 'Wasser' steht. Das Klappern einer Schreibmaschine lenkt meine Aufmerksamkeit auf ein weißes Haus in der Nähe. Wo tasten klappern ist Papierkrieg, und wo Papierkrieg ist, ist der Kompaniegefechtsstand.

Ich beschließe, mich erst einmal beim Captain zu melden.

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(Prestige +1)

Ich gehe zum Haus. Als ich mich nähere, tritt Captain Lamb ins Sonnenlicht und blinzelt. Irgendwie sieht er nicht halb so erschöpft aus, wie als ich ihn das letzte Mal sah.

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'Lieutenant !' ruft mich Captain Lamb. 'Die Nachschubsituation ist nicht gut. Das meiste von dem zeug mußte von Hand hierher gebracht werden. Dearborn und Wilson haben sich ihren Anteil schon geholt, also gehört die Hälfte von all dem Ihnen. Schauen Sie, daß es was bringt.' "Wer war zuerst hier, Sir" frage ich. 'Dearborn oder Wilson ?"

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'Dearborn.'antwortet Lamb. Ein Lächeln schleicht sich auf seine Lippen. 'Er hat mit seinen Leuten die Plantage durchkämmt, als die ersten Säcke ankamen. Anscheinend mögen seine Männer die K-Frühstücksrationen am liebsten. Wilson war auch ziemlich schnell am Drücker, er hat einen Läufer zu mir geschickt, statt auf meinen zu warten.' "Das ergibt Sinn, Sir."

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'Also gut.' antwortet der Captain. 'Nun, Major Cloud baut eine Besprechung beim Battalion und wir sind eingeladen. Ihre Männer werden den Anteil des ersten Zuges wegbringen, bis auf einen, der wird uns als Ordonnanz begleiten.'
Nach kurzem nachdenken entscheide ich mich für Roberts. Er kann nicht so viel tragen wie Morris, Patterson und Crosley.

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Roberts kommt vorsichtig herüber. Die leere Trinkflasche an seinem Gürtel schlägt laut gegen das geborgte Gewehr. Auf der Straße vor uns gibt es nicht viel zu sehen. Von Fahrzeugen oder sogar Kamelen keine Spur. Nur ein paar Gestalten trotten weit entfernt das graue Asphaltband entlang, in der untergehenden Sonne werfen sie lange Schatten.

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Jeder würde den Schritt, den Captain Lamb vorgibt als zügig beschreiben. Nach einer Weile bedeutet er Roberts, ein Stück voranzugehen. Der private tut genau das, seine salzigen Stiefel schlagen bei jedem Schritt hörbar auf den Asphalt.
'Also, wie kommen Sie klar, Lieutenant ?' fragt der Captain höflich.
Was soll man dazu sagen, es ist immer noch ziemliches Neuland, wenn man bedenkt, daß der erste scharfe Einsatz erst zwei tage her ist und wir die erste richtige Kampfpause haben. "Ich habe eine Menge dazugelernt, Sir." antworte ich daher.

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'Im Moment finden wir alle erst raus, wie der Hase läuft.' antwortet Captain Lamb. 'Aber sobald wir das geschafft haben, wird es leichter werden.'

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Eine Artilleriesalve dröhnt weit weg von uns. Casablanca liegt unter einer Decke aus Rauch, die über dem Hafen besonders dicht ist. Wir reden eine Zeit lang darüber, wie es den Männern geht, im Guten wie im Schlechten.
'Das bringt mich zu meiner nächsten Frage.' meint der Captain nach einer Weile. 'Ist Sergeant Grant ein guter Sergeant ?'
Es dauert etwas, bis ich antworte, die Antwort will wohlüberlegt sein. "Ich würde ihm mein Leben anvertrauen. Das mußte ich bereits, Sir."

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'Ziemlich großes Lob.' erwidert Captain Lamb. 'Ich war nicht sicher, ob er den Anforderungen gerecht werden würde. Wußten Sie, daß er '40 ein einfacher Private war ? Es gab eine Menge Beförderungen während des Armeeausbaus. Das hat alles verändert.'
Voran auf der Straße bleibt Roberts wie angewurzelt stehen und zeigt in den Himmel. Das Brummen eines Flugzeugmotors klingt langsam von irgendwo aus der dämmrigen Luft zu uns herab.

ich versuche, das Geräusch zu erkennen. Eins von unseren Flugzeugen ?

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Lamb macht eine Geste in Richtung einer gemauerten Steinumfriedung für Tiere. Ein einsames Schaf läuft dort drinnen auf und ab und sieht uns bisweilen nervös an. Lamb und ich gehen hinter dem groben Mauerwerk in Deckung. Roberts kniet sich in der Nähe nicht weit entfernt hin. Zum Glück wandert das Geräusch des Flugzeugs langsam aus. Ich habe das Gefühl, daß der Captain auf etwas Bestimmtes hinaus will, aber ich lasse ihn nach seinem Drehbuch vorgehen.

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'Also, es ist so.' sagt Captain Lamb. 'Major Cloud wollte, daß ich meinen Stellvertreter mitbringe. Das Problem ist, daß Lieutenant White immer noch mit der zerschmetterten Hand, die er sich beim Beladen geholt hat, auf dem Schiff ist. Solange er sich nicht sehr schnell sehr gründlich erholt, braucht die Kompanie einen neuen XO. Ich möchte, daß Sie das sind.'
Über uns dreht das Flugzeug nach Nordosten ab und verschwindet am sich stetig verdunkelnden Himmel.

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'Soie sind ein Rätsel, das ist sicher. Und ich weiß, daß ich nicht der einzige bin, der so denkt.' sagt Lamb. 'Davon abgesehen, verstehen Sie die Army. Aber bis jetzt haben Sie jedes Mal die Oberhand behalten. Das ist erstaunlich, um ehrlich zu sein. Ich weiß nicht, ob es Glück oder Können ist, und das interessiert mich auch nicht.'

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Er lehnt sich zu mir. 'Die Frage ist jetzt, sind Sie willens und fähig, mein XO zu sein ? Wilson spielt jeden Zug streng nach dem Regelbuch. Dearborn macht dieses Buch nicht mal auf. Und für jeden Pitbull wie Stern gibt es einen Offizier, der am liebsten niemals seinen Gefechtsstand verläßt.' Über uns verschwindet das Geräusch des Flugzeugs endgültig in der Ferne.

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'Einige Bestimmungen funktionieren im Feld, andere sind nur was für den Kasernenhof. Und ein paar sorgen dafür, daß Männer getötet werden, wenn das Schießen losgeht.' sagt Lamb und zeigt auf einen Teil der Mauer. Hunderte von kleinen Steinen, die ein Ganzes ergeben. 'Was immer Sie denken, es wird nicht leicht werden. Je mehr Soldaten Sie führen, desto schwieriger wird es, denn jeder braucht etwas anderes um den Auftrag auszuführen. Verstehen Sie ?'

Ich nicke. Lamb hat Recht. "Ich werde zurechtkommen, Sir."

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'Gut zu hören.' sagt Lamb. 'Selbstbewußtsein wird Sie weit bringen. Wenn Sie damit fertig sind, mein XO zu sein, werden Sie einen hervorragenden Kompaniechef abgeben.'
Er schlägt mir auf die Schulter und mit den Sternen, die seinen Umriß wie ein Nimbus umgeben, klingt es wie ein Versprechen.

(Kampferschöpfung -20)

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Er steht auf.

Ein Schuß fällt.

Er stolpert.

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Captain Lamb fällt gegen die Steinmauer. Ein dunkler Fleck breitet sich auf der Vorderseite seiner Feldbluse aus.
Ohne einen Gedanken an den Schützen oder Roberts zu verschwenden eile ich an seine Seite um zu sehen, was ich tun kann. Wenn ich etwas tun kann...

DerGraf
15.02.26, 22:06
Dienstag, 10. November 1942 - Casablanca

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Ich ziehe den Captain in Deckung, als seine Beine unter ihm nachgeben. Er greift nach meiner Hand, als er sich anstrengt, etwas zu sagen, aber es kommt nur Blut aus seinem Mund. Mehr Kugeln zischen vorbei. Dann höre ich kaum hörbar das 'Ping!' eines M1 Garand Ladestreifens.

Der Schütze hat ein amerikanisches Gewehr.

"SANI !"

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'Sani ?' ruft eine Stimme aus der Dunkelheit. Kurz darauf kommt ein junger GI in Sicht. Seine Hände sind blaß, als er den Schaft seines Gewehrs umklammert. 'Sind Sie... Oh, Scheiße.'
Roberts schwingt sein Gewehr wie einen Baseballschläger und schlägt den Soldaten zu Boden. In meinem Hirn hat nur ein Gedanke Platz: Ich muß verhindern, daß Roberts den Mann umbringt.

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Ich falle Roberts in den Arm, als er sein Messer zieht. Seine Augen wandern zu mir und für einen Moment ist er nicht wiederzuerkennen. Dann blinzelt er und sackt etwas in sich zusammen. Das Messer kehrt wieder in seine Scheide zurück. Denn jetzt gibt es etwas wichtigeres, um das es sich zu kümmern gilt. Die nächste Weile ist ein verschwommenes Wirrwarr, als wir Captain Lamb nach vorn zum Battalion bringen. Blut läuft weiterhin seine Brust herunter. Roberts ruft nach einem Arzt. Es ist keiner da, aber die Sanis tun was sie können mit dem, was sie haben. Es ist nicht schön und es funktioniert auch nicht.

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Schließlich finde ich mich unter Leinwand wieder, auf einem Klappstuhl sitzend, der bei jedem meiner Atemzüge besorgniserregend knirscht. Auf einem Feldtisch in der Nähe liegt eine Rot-Kreuz Armbinde.
Major Cloud tritt in das Zelt, seine linke Hand in einen weißen Verband gewickelt. Seine Augen verengen sich, als ich zu ihm hochsehe. 'Müssen Sie abgelöst werden ?' fragt er mich direkt.

"Ich weiß es nicht, Sir."

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'Ich schon, und die Antwort ist 'Nein'.' sagt Major Cloud, als er zum nahen Tisch herübergeht. Das leise Wummern von Artillerie weht von Westen herüber. 'Das 2. Battalion wird in dieser Nacht das Urlaubsbad Ain Sebaa angreifen.' erklärt der Major. Seine freie Hand wandert zum Sanitäterhelm und schiebt ihn etwas beiseite. 'Morgen bei Tagesanbruch wird das 3. Battalion das Gelände, das vom 2. erobert wurde als Sprungbrett nutzen, um in die Stadt an sich vorzustoßen. Das Ziel der Nickel Kompanie ist ein Militärlager in den Ausläufern der Stadt. Sie werden sie anführen.'

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'Vertun Sie sich nicht. Sie haben noch nie eine Kompanie befehligt und die Vorteile der Franzosen sind beträchtlich. Sie kämpfen an der eigenen Haustür, während wir alles vom Brückenkopf heranschaffen müssen. Sie haben Panzer, sie haben Artillerie und es könnte sogar sein, daß sie uns auch zahlenmäßig überlegen sind.' sagt er mit entschiedener Ruhe. 'Aber das ist egal. Sie haben sich seit drei Tagen zurückgezogen und jetzt sind sie gezwungen, zu kämpfen, das ist für keine Armee leicht. Wenn wir uns sorgfältig abstimmen, können sie ihre Reserven nicht verschieben, um jeder unserer Kompanien einzeln zu treffen.'

"Also ist das eine größere Operation, nicht nur das 7. Regiment ?" frage ich.

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'So wurde es mir gesagt.' sagt Major Cloud. Einer dieser Klappstühle steht in der Nähe, aber er setzt sich nicht. 'ich habe keine Karten um Ihnen die größeren Bewegungen zu zeigen, aber die brauchen Sie auch nicht.'
"Was soll ich den Männern sagen, Sir ?"

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'Das überlasse ich Ihnen.' meint der Major mit einem kaum sichtbaren Schulterzucken. 'Hauptsache ist, sie greifen morgen pünktlich an.'
"Was ist mit dem Soldaten, der meinen Captain angeschossen hat ?"

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'Er ist in Arrest.' Die Fingerknöchel des Majors schlagen gegen das Holz der Tischplatte. 'Mehr werde ich dazu nicht sagen.'
"Das reicht mir und meiner Kompanie, Sir."

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'Dann kommen Sie in die Gänge.' sagt Major Cloud, als er mich nach draußen begleitet. 'Es ist nicht viel Zeit.'

DerGraf
15.02.26, 23:19
Dienstag, 10. November 1942 - Casablanca


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Ich kehre zum Adobe-Haus zurück, das Captain Lamb als Gefechtsstand diente. Die einfachen Soldaten tuscheln schon untereinander. Schlechte Nachrichten haben flinke Beine, wie immer... Sie wissen schon, daß ich der neue Kompaniechef bin.
Ich schicke Roberts los, Sergeant Grant zu verständigen. Weitere Melder holen die anderen Lieutenants. Es dauert nicht lange, ehe sie zusammenkommen.

Lieutenant Stern kommt als erster an, in gestreckten Lauf schießt er die Straße hoch. Lieutenant Dearborn ist nur knapp hinter ihm. Sergeant Grant und Lieutenant Wilson kommen etwas nach ihnen an, obwohl der ältere Mann kleinere Schwierigkeiten zu haben scheint.
"Captain Lamb ist gefallen." eröffne ich.

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Stern macht einen Schritt zurück und schüttelt den Kopf.
'Jesus Christus, !' grollt Wilson. 'Was zum Teufel ist da passiert ?'
Ich erzähle, was ich noch weiß.

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Ich beschreibe, was passiert ist, so gut ich mich erinnern kann. Die Wunde, den Posten, die Sanis. Wilson braucht das alles nicht, er kennt diese Art Geschichte schon. Dearborn hingegen schüttelt wiederholt den Kopf, als wäre er unfähig, all die Worte zu verstehen. Und Stern ? Der könnte genauso gut eine Steinstatue sein.

Nachdem das erledigt ist, widmen wir uns dem bevorstehenden Angriff.

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Ich erläutere Major Cloud's Befehle und enthülle die Karte. Entlang der Strecke von unserem momentanen Lager müssen wir das Zementwerk einnehmen und uns durch eine halb-fertiggebaute Arbeiterstadt schlagen, bevor wir das Militärlager erreichen. Im Camp selbst sind die Franzosen in einer starken Position, aber über die Positionen im Rest der Stadt ist nichts bekannt. Das schließt auch die hügelige Landschaft im Süden mit ein.

"Dearborn, was bedeuten diese französischen Bezeichnungen ?"

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'Wenn ich mich nicht irre bedeutet 'Cite des Ouvriers' 'Arbeiterstadt'. Zweifellos für die etwas rohen Bauarbeiter. Zudem macht die Lage dort ein Vordringen schwierig.' Überlegt Dearborn laut als er über der Karte brütet. 'Wäre ich der Feind, dann würde ich das Zementwerk abschirmen und ein paar Gruppen Infanterie in der Stadt postieren, die uns keine Ruhe lassen, während wir vorgehen. Wir sollten nach südlich der Arbeiterstadt ausholen und von den Höhen angreifen.'
Ich habe schon eine eigene Idee, aber ich warte ab, wie sich das weitere geschehen entwickelt und mische mich nicht ein.

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'Nein, nein.' unterbricht ihn Wilson. 'Das werden sie erwarten und wir werden die ganze Zeit keine Deckung haben.'

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'Ja und einen weiten Bogen zu schlagen verschwendet nutzlos Zeit.' wirft Lt. Stern ein. 'Wir müssen sie treffen, bevor sie unseren Plan heraushaben.'
Hinter der Gruppe steht Sergeant Grant und sagt nichts. Als sich unsere Augen treffen, kann ich dort erkennen, daß er sich große Sorgen macht.

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Die Offiziere diskutieren noch eine Weile.
Dearborn ist sich sicher, daß sein Flankenangriff funktionieren wird. Die anderen sind sich etwa gleich unsicher, aber aus verschiedenen Gründen. Die zweite Karte, die ich habe, zeigt handgezeichnete Truppenverteilungen die zutreffen können, oder auch nicht, wenn man bedenkt, daß sie von einem französischen Offizier mit gaullistischen Sympathien kommen.
"Wir gehen dicht ran und schlagen hart zu." bestimme ich.

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Ich lege fest, wie die Züge morgen angreifen werden.
'Auf diese Art von Glücksspiel hätte Captain Lamb sich niemals eingelassen.' meint Lt. Dearborn. 'Da bin ich mir sicher.'
Ich gebe meine Befehle aus. Captain Lamb's Führung spielt jetzt keine Rolle mehr, ich muß alleine entscheiden, also tue ich das auch.

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Ich schicke die Offiziere zu ihren Zügen. Sergeant Grant bleibt zurück.
"Sagen Sie mir, was Ihnen Sorgen bereitet, Sergeant.'

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(Direkt -1)
'Es ist so, LT... Ich hab eine Scheißangst vor morgen.' gibt Grant zu. 'Ich habe noch nie einen Zug geführt. Nicht so.'
"Morgen ist ein neuer Tag, Grant." erwidere ich.

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'Das stimmt, Lieutenant.' bemerkt Grant, als er sich langsam zur Tür zurückzieht.
(Sarkasmus -1)

Es gibt zahllose Kleinigkeiten vorzubereiten, Dinge, mit denen ich mich nie beschäftigen mußte. Die feldküchen sind aus irgendeinem Grund nicht mit nach vorn gekommen und es gibt keinen First Sergeant, der sich darum kümmern könnte. Funkfrequenzen für Artillerie-, Panzer- und Mörserunterstützung müssen bestätigt werden. Alternative Pläne, den Kompaniegefechtsstand zu kontaktieren müssen gefunden werden, Aufklärung ist zu planen und vieles vieles mehr...

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Als das alles endlich geklärt ist, ist es draußen vollkommen dunkel und ich bin völlig erschöpft. Zum Glück wartet im zweiten Zimmer des Hauses ein Feldbett auf mich. Der Anblick wäre tröstlich... Wenn nicht direkt neben dem Bett Captain Lamb's Ausgehuniformstiefel liegen würden.

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Ich erwache in der vertrauten Dunkelheit. Alles ist ruhig und für einen Moment vergesse ich, wo ich mich befinde. Dann zerschlägt das ferne Donnern von Artillerie die warme, liebgewonnene Illusion. Ich bin dreitausend Meilen von zuhause entfernt, in einem fremden Land, im Krieg. Mein Kompanietrupp besteht aus fünf Männern, die alle zu schlafen scheinen. Einen Dienstplan für Wachen kann ich nirgends finden.

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Der Funker liegt zusammengerollt vor seinem Funkgerät. Mein Melder schnarcht neben der Tür. Der Waffenwart schwingt in seiner Hängematte hin und her, die er in einer Ecke aufgespannt hat. Ein Blick aus dem Fenster zeigt, daß es draußen langsam hell wird. Ein Blick auf die Uhr verrät, daß nicht mehr viel Zeit ist, bevor der Angriffszeitpunkt gekommen ist, und es gibt noch viel zu tun...

Mit einem lauten Ruf wecke ich alle drei auf einmal auf.

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Beim Erschallen meiner Stimme wacht der Kompanietrupp auf. Sergeant Arthur, der Waffenwart, schwingt sich aus der Hängematte und steht mit beiden Füßen auf der Erde, als wäre er die ganze Zeit wach gewesen. Neben dem Funkgerät richtet sich 'Sparks' Sobieski etwas auf. Er nimmt sich ein wenig Zeit, um seinen Kasten richtig hinzustellen und schon bald reibt sich der polnisch-amerikanische Corporal den Schlaf aus den geweiteten Augen. Erst dann beginnt sich mein Läufer, Private James 'J.J.' Jackson zu bewegen.

Ich beschließe, für ein heißes Frühstück zu sorgen, bevor es in den Kampf geht und gebe den Männern die entsprechenden Befehle.

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Was das angeht wirkt mein Kompanietrupp schon deutlich enthusiastischer. Vielleicht haben sie auch Hunger. Schnell teilen sie sich auf, um die Köche zu wecken, damit die Männer den Tag mit etwas anderem als den Riegeln der D-Ration beginnen können.
Ich fange mit dem Waffenwart an.

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'Ja, Boss ?' fragt Technical Sergeant Washington Arthur höflich in seinem Bayou-Akzent, während er mit ruhigen Bewegungen seine Hängematte verstaut. 'ich meine... Sir ?'
Der Waffen- und Gerätefeldwebel wird von allen 'Art' genannt. Er wurde in Louisiana geboren und ist, gerüchteweise, zur Armee gegangen, nur um da wegzukommen. Laut dem wenigen, was Captain Lamb über den Mann sagte, hat er ihn wohl aufgelesen, nachdem er ihm ein Auto nur mit Schweiß und Bindedraht repariert hat. Was er mit richtigen Werkzeugen für die Kompanie tun kann ist wohl genug, daß man bereit ist, ein paar Ekzentrizitäten zu übersehen.

"Können Sie mir ein paar Straßenschilder bauen ?"

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'Klar kann ich das, Sir.' erwidert Sergeant Arthur. 'Ich schätze mal, die sind für die Panzer, die wir kriegen sollen ? Würde mir nicht gefallen, wenn die, sobald wir sie am nötigsten brauchen, aus Versehen falsch abbiegen. Denk mal, Ihnen gehts genauso, Sir.'
Dazu muß ich nicht viel sagen. Der Mann versteht sein Handwerk.

Ich wende mich meinem Funker zu.

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Corporal Sobieski, von allen nur 'Sparks' genannt, blinzelt mich aus großen und unschuldigen Augen an. 'Sir ?'
"Rufen Sie das Battalion, Sparks. Ich will Luftunterstützung."

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'Ich werde versuchen.' antwortet Sparks skeptisch in seinem charakteristischen, leicht gebrochenen Englisch. Sein polnischer Akzent ist heute morgen besonders stark. Er ergreift sie Seite seines Funkgerätes und dreht die Kurbel. Für einen Moment fliegen Funken im Gehäuse.

Überraschenderweise stellt das Battalion ihn direkt zur Navy durch. Die direkte Anforderung scheint sie Seehunde zu elektrisieren. Ein Lieutenant auf der Brücke der USS Ranger verspricht mir, daß die Marineflieger heute fliegen werden. Sie haben auch den Vorfall in Fedala nicht vergessen, denn es gibt eine Frequenz und einen Code, um Friendly Fire zu vermeiden.

Damit gehe ich zu meinem Melder.

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Private James Jackson, J.J. für die anderen, sieht müde zu mir herüber. Anders als die anderen Male, als ich ihm begegnet bin, bewegt er sich nicht besonders schnell. 'Sir ?' fragt er, als er sich hochzieht. Seine Beine entspannen sich wie ein Paar Stahlfedern.
"J.J., stellen Sie sicher, daß die Tanker lesen können."

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'Ja, Sir. Ich sorge dafür, daß sie Art's Schilder nicht übersehen.' erwidert Private Jackson. Mit einem schnellen Salut schlingert er nach draußen, wo er langsam beginnt, Geschwindigkeit zu gewinnen.

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Jetzt, wo sich jeder bewegt, trete ich nach draußen in den grauen Morgen. Die Züge der Kompanie wachen ebenfalls auf. In weniger als einer Stunde wird der Angriff beginnen.
Eine Frage bleibt mir: Habe ich alles Mögliche getan ?

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Habe ich alles Mögliche getan ? Das ist eine Frage, die früh genug beantwortet werden wird. Captain Lamb muß sich genauso gefühlt haben.
Ich muß fokussiert bleiben.

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Ich schüttle meine abschweifenden Gedanken ab, als die Stunde, H-Stunde, naht...

Die Mission: Die feindliche Kaserne sichern.
Die Männer: Höchstens leichte Verluste erleiden.

DerGraf
02.03.26, 15:15
Taktische Überlegungen

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Die taktische Lage. Vier Schlüsselpositionen sind einzunehmen. Die Kaserne am Stadtrand unten links ist das Primärziel, die anderen drei Stellungen sind offiziell sekundär, sollen aber auch eingenommen werden, damit die Western Task Force Casablanca einschließen und einnehmen kann. Auffällig ist das offene Feld im Zentrum des zugewiesenen Sektors genauso wie die Ebene im Norden hinter dem Zementwerk. Die Arbeiterstadt im Zentrum und die Höhe im Süden bieten sich als Abwehrstellungen geradezu an. Dearborn hat natürlich recht, da oben können die Franzosen uns einiges an Ärger machen.

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Ich überlege mir, es wie immer zu machen und werde entsprechend die Kompanie aufteilen. Mit Grant und dem ersten Zug werde ich im Norden am Zementwerk vorbeistoßen und die nördliche Zange des Angriffs bilden. Der erste Zug beinhaltet die erfahrensten Männer der Kompanie und sollte damit wenige Probleme bekommen. Ich weiß, daß die Männer es schaffen werden, zumal ich denke, daß meine Anwesenheit Grant subtil ein bißchen mehr Sicherheit geben wird. Dearborn wird die südliche Zange bilden und mit seinem Zug auf die Anhöhe vorgehen. Sein Auftrag: Die Anhöhen sichern und von Süden auf die Missionsziele einschwenken. Er wird am weitesten von mir entfernt sein, aber so kann er sich da oben austoben und den Auftrag nach seinem Gutdünken erledigen. Um den Auftrag auszuführen gebe ich ihm eine von Sterns MG-Gruppen mit, das sollte reichen. Im Zentrum wird Sam Wilson den Hauptangriff führen. Auch er wird zusätzlicher MG bekommen. Ich vermute, daß er die härteste Aufgabe vor sich hat, aber Sam ist ein erfahrener Soldat, ich weiß, daß ich mich vorbehaltlos auf ihn verlassen kann. Wenn es einer schafft, dann er. Stern wird mit den Mörsern den vorrückenden Einheiten Feuerschutz geben und nachziehen, wenn die Angriffsspitzen gut vorankommen.

Wenn sich der französische Widerstand nicht stark versteift, rechne ich uns gute Chancen aus. Die Franzosen hier wissen allerdings, daß sie das letzte Hindernis vor Casablanca sind. Zudem habe ich immer noch die Bemerkungen von Major Cloud und Abdallah Daoud im Hinterkopf. Im Gegensatz zu Fedala ist hier nicht nur mit Artillerie, sondern auch mit Panzern zu rechnen. In Anbetracht der Lage und der Betrachtung, daß es sich um Kolonien handelt, rechne ich nicht mit der Spitze der französischen Panzeringenieurskunst, aber gegen uns paar popelige Infanteristen mögen sogar ein paar Tanketten ausreichen, besonders, wenn es nur um Zeitgewinn geht. Nun, wir werden entweder schauen müssen, daß die eigenen Panzer rechtzeitig eintreffen und uns bis dahin selber helfen. Im Nahkampf möchte ich die Männer nicht auf die Panzer hetzen, aber wenn keine andere Möglichkeit bleibt... Nun, wir werden sehen !

Ich falte die Karte zusammen und stecke sie in meine Kartentasche.

OOC: Auch hier werden wir den ersten Zug und die Einheiten mit maximaler Erfahrung (4 Befehle) weitestgehend zu schonen versuchen, damit die anderen Einheiten weiter Erfahrung gewinnen können. Wir werden sehen, wie gut das gelingt !

DerGraf
02.03.26, 15:55
Runde 1, Zug 1 - Lt Stern

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Die MG Gruppen gehen in Position, um die jeweiligen Angriffe unterstützen zu können. Stern bleibt wie abgesprochen bei den Mörsern.

DerGraf
02.03.26, 16:07
Runde 1, Zug 2 - Lt. Dearborn

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Sergeant Owen ist gar nicht wohl dabei, sich über die offene Pläne zu bewegen, aber anders geht es halt nicht ! Also beißt er in den sauren Apfel und läuft den Männern voran. 'Da oben ist Infanterie, Sarge !' bemerkt einer der Männer halbwegs hilfreich. Etwas mehr besorgt den Gruppenführer aber das MMG, das vor den Häusern direkt in Wilsons Abschnitt einsehbar wird und das Feuer auf die Männer eröffnet ! 'Volle Deckung !'

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Etwas weiter kommt die Gruppe von Elmer Kirby. Obwohl man ihnen die Strapazen des Kampfes gestern immer noch anmerkt, haben sie die Hauptlast des Kampfes innerhalb des Zuges getragen. Sie schaffen es tatsächlich in die Deckung des Grates am Fuß der Anhöhe.

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Lt. Dearborn führt die Gruppe von Sergeant Clarke und schließt zum MG auf.

DerGraf
02.03.26, 16:23
Runde 1, Zug 3 - Lt. Stern

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Die 1. (MG)/sWfZg nimmt das von Owen ausgemachte MG unter Feuer.

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2. (MG)/SWfZg streut die feindlichen Stellungen ab und enttarnt eine weitere MG-Stellung.

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Lt Stern befiehlt einen Mörserschlag gegen die entdeckte Infanterie !

DerGraf
02.03.26, 16:33
Runde 1, Zug 4 - Lt. Wilson

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Sgt. McCown rückt im Zentrum vor. Keinerlei Feuer schlägt ihm entgegen. Ob das gut oder schlecht ist ?

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Die Gruppe McKendrick folgt !

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Lt Wilson geht mit Sgt Taylor vor. 'Das MG muß weg, Taylor !' 'Ja, Sir !'

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Taylors Gruppe rückt an das MG heran. Keine Anstalten für Abwehrfeuer folgen. Taylor ist nervös. Eine Falle ?

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'Na los, Jungs ! Mir nach !'

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Die MG-Stellung ergibt sich !

DerGraf
02.03.26, 17:02
Runde 1, Zug 5 - Sgt.Grant

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'Okay, Jungs ! Über die Strasse und dann zwischen die Gebäude. Leicht, oder ? Und los !' Sgt Collins sieht sich zustimmungsheischend um, dann läuft er geduckt los. Die Männer folgen.

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Collins, der voranläuft, konzentriert sich mehr auf das Gelände vor ihnen. Der dunkle Schatten weiter die Strasse hoch wird erst von Hollister entdeckt, der die Männer zur Eile antreibt, als diesen Umriß als das erkennt, was es ist: Ein 75mm Geschütz !

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Mit zusammengebissenen Zähnen und fest zugekniffenen Augen bringt der Corporal die letzten Meter hinter sich, aber der Knall und das Pfeifen der Granate bleiben aus. Glück gehabt !

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Collins bringt sich mit den Männern in den Häusern am Rand der Pläne in Stellung.

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Sergeant Grant folgt zusammen mit Sgt. Sorensens Männern und geht ebenfalls in Stellung.

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Ich laufe zur dritten Gruppe hinüber, wo mich Staff Sergeant O'Neill mit einer Mischung aus Erwartung und Skepsis ansieht. 'Sir ?'

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"Die Strasse rauf zu den anderen, O'Neill ! Ist nicht weit, kommen Sie !" Er und die Männer folgen. Die Artillerie schießt nicht, vermutlich haben die Artilleristen sich in Deckung zurückgezogen, um sich vor Infanteriewaffenbeschuß zu schützen ?

DerGraf
02.03.26, 17:06
Runde 2, Zug 1 - Lt. Stern

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2. (MG) hält die feindlichen Stellungen im Süden nieder.

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1. (MG) rückt auf und folgt Wilson.

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Stern geht mit seinem Funker vor, um als VB zu dienen, so nötig.

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02.03.26, 17:18
Runde 2, Zug 2 - Lt. Wilson

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McKendrick geht vor.

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Weitere Feindkräfte werden gesichtet ! Aber niemand feuert...

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'Die sind doch selber schuld...' murmelt Corporal Scott als die Gruppe weiter an die erkannten Feinde heranrückt. 'Auf sie ! Angriff !'

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Die Franzosen geben auf.

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Auch Scott und McKendrick haben jetzt einen guten Blick auf das Geschütz, wenn auch nicht so exponiert wie Hollister.

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Sergeant Taylor besetzt ebenfalls einen Teil der Grabenlinie. Da sollten sie sich gut halten können !

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Angesichts des MG verzichten die Männer auf ein weiteres Vordringen !

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Sgt. McCown und seine Gruppe rücken an das Geschütz heran.

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Die Artilleristen geben das Geschütz auf und fliehen. In diese Richtung schützt sie kein Geschützschild vor Kleinwaffenbeschuß !

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02.03.26, 17:22
Runde 2, Zug 3 - Lt. Dearborn

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Sergeant Owen rückt an den Grat heran, der wenigstens etwas Deckung bietet.

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Lt. Dearborn folgt mit der Gruppe von Sergeant Clarke. Kirby deckt den Rücken des Zuges.

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02.03.26, 17:37
Runde 2, Zug 4 - Sgt. Grant

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Ich bedeute O'Neill, mir zum Gebäude auf der anderen Seite der Strasse zu folgen und dort in Stellung zu gehen.

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"Seht ihr die Infanterie da an der Strasse ? Die dürfen Wilson nicht in die Flanke fallen. Also ziehen wir sie ab, so oder so. Wer ist dabei ?" Zustimmendes Gemurmel und entschlossene Blicke. Als ich das Bajonett aufpflanze, tun die Männer es mir leise gleich. Bereit ? Ein Blick zu O'Neill, der nickt nur kurz.

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Ich stoße den Arm in die Luft. Sprung auf, marsch marsch !

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Abwehrfeuer schlägt uns entgegen, aber es ist mäßig gezielt und die Männer lassen sich nicht beirren.

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Wir brechen in die Stellung ein. O'Neill ist nur zwei Schritte hinter mir, dahinter der Rest der Gruppe.

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Die Franzosen geben auf !

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"Die Baumgruppe da vorne, O'Neill !" Der Staff Sergeant nickt und bedeutet den Männern zu folgen.

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Collins und Hollister richten sich in einem nahelegenen Gebäude zur Verteidigung ein.

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Auch Grant findet in dem kahlen Gelände ein Gebäude, das ihn zumindest einigermaßen vor Beschuß schützt.

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02.03.26, 18:26
Runde 3, Zug 1 - Lt. Lintz

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Ein Rattern im Osten. Motoren auf dem Marsch.

Drei leichte Stuart-Panzer klappern die Strasse herauf. J.J. sitzt oben auf dem vordersten Panzer. Die Männer jubeln, als die Panzer näher kommen.
'Wohin sollen wir ?' signalisiert der Kommandant des Führerpanzers. Ein vertrautes Signal und ein vertrauter Kommandant.

Es ist Sergeant Lintz, den ich zuletzt in Camp Pickett in Virginia gesehen habe... An demselben Tag an dem er fast meinen ursprünglichen Sergeant Bennett getötet hätte.
Ich laufe zu den Panzern hinüber und hole meine Karte heraus, um die Fahrzeuge einzuweisen.

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Lintz rückt seinen Lederhelm zurecht und öffnet einen der Ohrprotektoren, als ich näherkomme. So nah dran ist der Lärm des Motors beträchtlich, selbst für einen Panzer.
'Was gibt's, Lieutenant ?' fragt er. 'War schon ziemlich schwer, hierherzukommen und wir haben kaum noch Sprit im Tank.'

Ich frage mich, ob er überhaupt weiß, daß Bennett überlebt hat.

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Ja, Bennett hat überlebt und Lintz hätte ihn fast umgebracht. Aber ob er das weiß oder mich überhaupt erkennt ist eine andere Frage. Eine, die auch noch warten kann. Ich bestätige, daß ich seine Treibstoffprobleme zur Kenntnis genommen habe und beginne, die Fahrzeuge für den Angriff einzuweisen.

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"Ich brauche einen Panzer auf der Hauptstraße da oben, falls es unangenehme Überraschungen gibt. Das Geschütz vorne ist ausgeschaltet, einfach dran vorbei." Lintz nickt und gibt die Anweisungen weiter. Erst jetzt fällt mir auf, daß er wieder den Balken eines Second Lieutenant trägt. Anscheinend hat er sich seinen alten Rang wieder zurückgeholt...

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Ein Läufer kommt heran. Ich erkenne ihn als einen Mann vom zweiten Zug. 'Uhm, Captain... Sam... ich meine, Lieutenant Wilson will wissen, ob wir versuchen können, das französische Geschütz wieder flottzumachen. Sam sagt, die sind wie die Dinger, mit denen wir ausgebildet wurden.' Punkt für ihn. Ob ein mit Infanteristen bemanntes Geschütz irgendetwas bringt, ist die andere Frage...

"Ist in Ordnung, Lieutenant Wilson hat freie Hand."

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Ich gebe Wilson meine Erlaubnis und lasse ihn machen. Immerhin könnte er im letzten Krieg an der Seite genau dieses Geschützes gedient haben... Der Läufer macht sich wieder auf den Weg, ich wende mich Lintz wieder zu.

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Lintz und 'Bandit' entdecken Infanterie.

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"Ich brauche einen Panzer dort bei diesem Gebäude. Sergeant Grant hat sich dort eingerichtet und kann von dort aus das Vorfeld beobachten."

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"Sehen Sie die Straße die Anhöhe dort im Süden ?" 'Jap, tu ich.' "Den letzten dorthin, ich möchte, daß Lt. Dearborn ebenfalls Panzerunterstützung hat." 'Sie sind der Boss, Lieutenant.' ich kann verstehen, wenn es Lintz nicht gefällt, daß ich die Panzer so verkleckere, statt sie im Verband einzusetzen, aber sollte der feind weitere Geschütze haben oder Panzer dort, wo ich keine habe, wäre das fatal, gerade wenn Lintz nur noch die letzten Schlucke im Tank hat, wie er sagt...

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02.03.26, 18:32
Gegnerischer Zug

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Gegenüber rührt sich was. Wie auf dem Silberteller sind die Gegner zu erkennen. Dearborn zögert keine Sekunde !

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Die Männer sammeln Vertrauen und Erfahrung.

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Der Gegner hat Verluste !

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Bewegung im Perimeter ! Hollister macht den Sergeant auf die Bewegungen aufmerksam, aber der hat die Feinde schon gesehen.

DerGraf
02.03.26, 18:34
Runde 3, Zug 2 - Lt. Dearborn

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Dearborn sammelt Sam Clarkes Gruppe...

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Und läuft zu Ray Owen hinüber.

DerGraf
02.03.26, 18:37
Runde 3, Zug 3 - Lt. Stern

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2. (MG) hält Dearborns Gegner weiter unten !

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1. (MG) folgt Wilsons Zug.

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Stern geht weiter vor, um bessere Sicht auf den Gegner zu haben.

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02.03.26, 19:12
Runde 3, Zug 4 - Lieutenant Reynolds

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Ich sammle die Gruppe O'Neill.

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Mit ein paar Gesten nehme ich Verbindung mit den Männern vom zweiten Zug auf der anderen Seite der Straße auf. ich bedeute dem Gruppenführer, vorzugehen, und zeige auf das erste Zielgebäude gleich die Straße rauf. Er bestätigt.

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'Was war das denn, Art ?' will Thomas wissen. 'Der Alte will, daß wir das Gebäude da klären und dann weiter vorgehen. Danach, mal sehen.'

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McCown und seine Männer arbeiten sich zweimal über die Straße und schlagen sich in die Häuser. Befehl ausgeführt !

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Es ist etwas schwerer, den weiter weg liegenden Haufen auf mich aufmerksam zu machen, aber schließlich klappt es doch ! Vorwärts ! bedeute ich.

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McKendrick geht vor, gerät aber unter Beschuss. Diese Gegner sind aufmerksam !

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Entsprechend verunsichert sind die Männer, zweimal versuchen sie anzugreifen, beide Angriffe bleiben liegen.

DerGraf
02.03.26, 19:22
Runde 3, Zug 5 - Sgt Grant

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Collins und seine Leute nehmen das aufgeklärte MG unter Feuer. Die Besatzung bleibt neben der Waffe liegen, deren Lauf in den Himmel ragt...

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'Na los, Sorensen !' Grant und die erste Gruppe rücken in das Gebäude neben Collins.

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Sorensen, Grant, Hollister und Collins entdecken die dräuende Gefahr etwa gleichzeitig. 'Tanks, Sir.' meint Sorensen zu Technical Sergeant Grant. 'FT 17 würde ich sagen. Sam Wilson wüßte bestimmt, wie man die lahmlegt...' Auch bei Collins sinkt die Stimmung, aber keine der Gruppen zieht sich zurück, wissen sie doch die Stuarts ganz in der Nähe...

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Grant bereitet die Gruppen auf das Schlimmste vor. Werden sie entdeckt, wird der Feind nicht zögern, die Häuser zu beschießen...

DerGraf
02.03.26, 19:31
Gegnerischer Zug


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Die Panzer marschieren nach Süden. Gut oder schlecht ?

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Aus dem Funkgerät rauscht die Stimme von Major Cloud, als er sein Rufzeichen durchgibt. 'Bayonet-6 für Nickel-6, feindliche Verbände leisten harten Widerstand über die gesamte Front. Erwarten Sie das gleiche. Können Sie Operation fortsetzen, kommen ?'
"Bestätige, rücken vor auf Missionsziele, kommen."

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(+2 Prestige)
'Verstanden.' erwidert Major Cloud. 'Bayonet-6 Ende.'

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Ein Läufer findet sich ein. Die Artillerie, die ich angefordert habe, hat hinter der Fabrik Stellung bezogen. Also hat Wilson es hinbekommen ! Eine Funkfrequenz wird mir ebenfalls übermittelt.

DerGraf
02.03.26, 19:43
Runde 4, Zug 1 - Lt. Lintz

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Der Panzer rückt vor, Dearborn Deckung gebend.

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Infanterie wird aufgestöbert ! Eine 37mm Sprenggranate läßt die Gegner förmlich im Boden verschwinden.

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Der zweite Panzer macht die Luken dicht und setzt vor. Der Sergeant in der Kommandantenkuppel hat nur noch Augen für die feindlichen Tanks.

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'Panzergranate laden ! Ziel: FT 17, elf Uhr, etwa 40 Meter !' 'Geladen !' Der Richtschütze visiert sorgfältig an. Wenn sie treffen, wird die Panzerung der Granate keine Schwierigkeiten machen, sofern die Franzosen nicht nachgepanzert haben, aber warum sollten sie das tun ?

'FEUER !'

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Die Granate verschwindet Richtung Heck in der Seite des Panzers. Eine Explosion zerreißt das Fahrzeug, eine Gestalt kann zwischen den Wrackteilen ausgemacht werden, ist aber für den Stuart alleine nicht gefährlich...

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Auch Lintz und 'Bandit' visieren einen Panzer an. Leider nur von vorne, aber auch das müßte reichen ! 'Tankette, 12 Uhr, 50 Meter.' 'Ziel erkannt !' 'Feuer !'

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Der Richtschütze von Bandit feuert einen Hauch zu früh auf das sich bewegende Ziel und der Leuchtsatz fliegt kurz vor dem Rumpf des Fahrzeugs vorbei. Verfehlt ! Hastig beginnt die Mannschaft nachzuladen.

DerGraf
02.03.26, 19:45
Runde 4, Zug 2 - Lt. Stern

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Stern sammelt sich.

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Die MG rücken nach.

DerGraf
02.03.26, 19:49
Runde 4, Zug 3 - Lt. Wilson

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Sergeant McKendrick steckt nicht auf. Trotz der lauten Explosion weiter nördlich hat er seine Männer wieder im Griff. 'Jetzt aber ! Vorwärts !'

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Die Franzosen geben auf !

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McKendrick rückt zur nächsten Deckung.

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Art McCown sichert auch das zweite Missionsziel.

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Lt. Wilson schließt weiter zu seinem Zug auf.

DerGraf
02.03.26, 19:58
Runde 4, Zug 4 - Lt. Dearborn

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Sergeant Clarke rückt nach.

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'Na los, halten wir dem Panzer die Infanterie vom Hals !' Die Infanterie ist niedergehalten, aber was weg ist, ist weg ! Mit gefälltem Bajonett stürmen die Männer auf die Franzosen zu.

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Die Infanterie ergibt sich, ohne Widerstand zu leisten.

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Aus der Position heraus feuern die Männer dem Feind in die Flanke.

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Dearborn schickt Sergeant Owen los.

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Der Lieutenant bleibt im Graben zurück, während die Gruppe Owen dem Feind, der sich eben von Clarke beschossen diesem zuwandte, in die Flanke fällt.

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Auch diese Gruppe Infanterie gibt sich zusammen mit ihrem Zugführer gefangen.

DerGraf
02.03.26, 20:02
Runde 4, Zug 5 - Lt. Reynolds

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Ich schließe mit der Gruppe O'Neill zum Panzer auf. Grant bleibt, wo er ist.

DerGraf
02.03.26, 20:11
Runde 5, Zug 1 - Lt. Dearborn

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Sergeant Owen macht direkt weiter. Ohne große Pause wirft er seine Männer gegen die MG-Stellung.

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Diese kapituliert sofort.

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Ein Läufer vom dritten Zug kommt bei mir an. Nachdem er wieder etwas zu Atem gekommen ist, beginnt er. 'Empfehlung von Lieutenant Dearborn, Sir. Es geht um ein französisches Funkgerät, das uns in die Hände gefallen ist. Er würde gerne den Vormarsch anhalten und sich die französischen Schlachtpläne anhören. So wie er das sieht werden sie sich unverschlüsselt unterhalten. Auf Französisch.'

Mitten im Angriff fragt er das, weil... Natürlich tut er das. "Meinen Segen hat er." 'Okay, Sir !'

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Ich gebe mein Placet und der Läufer saust davon. Wahrscheinlich hätte Dearborn es sowieso so gemacht...

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Unterdessen rollt Sergeant Owen den feindlichen Graben endgültig auf. Eine weitere Gruppe Franzosen mit Zugführer geht in Gefangenschaft.

DerGraf
02.03.26, 20:20
Feindlicher Zug

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Feindliche Bewegung wird vom Abwehrfeuer von Wilsons Leuten gestoppt. Feind erleidet Verluste !

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Eine weitere Einheit will vorgehen. Im Süden wird eine unbestimmte Einheit Artillerie aufgeklärt. Noch eine 75er ?

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Der Vormarsch kommt durch eine 37mm Sprenggranate eines Stuarts zum Stehen.

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Auch diese Infanterie wird von den Panzern aufgehalten.

DerGraf
02.03.26, 20:26
Runde 5, Zug 2 - Lt. Lintz

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Sorgfältig zielt der Richtschütze. Auch dieser FT 17 zeigt ihnen die Flanke. Vermutlich konzentriert er sich so sehr auf den Boss, daß er den anderen Stuart vergessen hat... Nun, wenn der Tank dafür den zweiten Abschuß bekommt, beschweren wird sich keiner der Männer. 'Ziel erfaßt !' 'Feuer !'

Auch diese Granate trifft ! Das Heck des FT17 explodiert. Keine Überlebenden. Wieder einmal hatten sie Glück gehabt und es traf die anderen.

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Lintz geht vor und nimmt die Infanterie unter Beschuß.

DerGraf
02.03.26, 20:29
Runde 5, Zug 3 - Lt. Stern

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Die MG rücken auf.

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Feindliche MG gesichtet !

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Lt. Stern holt die 1. (MG) ein.

DerGraf
02.03.26, 20:36
Runde 5, Zug 4 - Lt. Wilson

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McCown sieht die sich entfaltende Szene und beschließt, daß er und seine Männer hier nicht weiter benötigt werden und er zum Zug zurückkehren kann. Wenn sie dabei einem Haufen Franzosen in den Rücken fallen können, umso besser !

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'Los, mir nach !' Die Franzosen werden im Rücken gepackt und völlig überrascht.

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Bevor die GIs bei ihnen ankommen, werfen sie die Waffen weg.

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Eine weitere Gruppe will Abwehrfeuer geben, aber es kommt nichts. Dieses Zeichen von Schwäche reicht dem Sergeant völlig aus.

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'Die auch noch, kommt schon !'

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Auch diese Gruppe streckt die Waffen und geht samt Zugführer in Gefangenschaft.

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McKendrick nimmt das Feind-MG unter Feuer.

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Lt. Wilson folgt seinem Zug.

DerGraf
02.03.26, 20:52
Runde 6, Zug 1 - Lt. Lintz

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Der Stuart, der Dearborn unterstützt, rückt vor.

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'Artillerie voraus. Sprenggranate laden !' 'Geladen !'
Der Abschußknall hallt trocken durch die heiße Luft, aber der Richtschütze verfehlt !

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Der Panzer kommt die Strasse herunter und feuert auf das exponierte MG.

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Die Luft wird vom Stakkato der leichten Kanonen und .30er MG erfüllt, als die Panzer das Feuer auf die Stellungen eröffnen. Dann wird das Rasseln leiser. Der Motor eines der Panzer stottert. Fast kein Benzin mehr. Der andere Panzer manövriert um seinen Kollegen zu decken, kommt aber auch langsam zum Stehen. Die Besatzung feuert Granate um Granate während sie die Türme von Hand drehen. Aber die Franzosen bieten ihnen nur wenige Ziele an. Ein Signal geht an meine Männer: Die Panzer erwarten, sich bald zurückzuziehen und bitten um Deckungsfeuer.

"Und Lintz ist einer von ihnen..."

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So viel Stahl, verschwendet wegen ein paar Liter Sprit... In der Nähe spuckt mein Läufer J.J. zur Seite hin aus.
'Erlaubnis einem Strandmeister eine reinzuhauen, Sir ?'
"Stellen Sie sich hinten an, J.J." erwidere ich.

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'Ist 'ne lange Schlange.' meint er leise. ''ne verdammt lange Schlange.'

Die Panzerbesatzungen feuern weiter, aber die Franzosen scheinen sich damit zu begnügen, sie das einfach tun zu lassen.

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Lintz verpaßt der Infanterie noch eine Sprenggranate, dann zieht er sich die Straße entlang zurück.

DerGraf
02.03.26, 20:54
Feindzug

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Ein französischer Lieutenant will eine andere Einheit sammeln, wird aber von McCowns Gruppe niedergeschossen.

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02.03.26, 21:01
Runde 6, Zug 2 - Lt. Wilson

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McCown hat Blut geleckt und fasst das MG ins Auge, das den Vormarsch des restlichen Zuges aufhalten könnte. 'Kommt schon, ihr müden Hunde !'

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Die Besatzung ergibt sich.

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McKendrick nimmt das dritte Missionsziel ein, das Hauptgebäude des Camps.

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Weiter zum nächsten Gebäude !

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Eine Gruppe Infanterie ausgemacht ! Ebenso erspäht einer der Männer ein MG-Team in einem Gebäude.

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McKendrick fackelt nicht lange ! MG sind für ihn vorrangige Ziele, also führt er die Männer zum Angriff.

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Erfolgreich !

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Wilson kommt bei Stern an.

DerGraf
02.03.26, 21:05
Runde 6, Zug 3 - Lt. Stern

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Die MG rücken auf.

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Stern schließt sich der 1. (MG) an.

DerGraf
02.03.26, 21:09
Runde 6, Zug 4 - Lt. Dearborn

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Von Deckung zu Deckung rückt Sergeant Owen vorsichtig in Richtung des Geschützes vor.

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Auch Sergeant Taylor muß durch den Feuerbereich des Geschützes. Noch durchgeschwitzter als sowieso schon kommt er schließlich in der Deckung eines Felsgrates an.

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Sergeant Kirby sammelt Lt. Dearborn auf und geht weiter vor.

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02.03.26, 21:19
Runde 7, Zug 1 - Lt. Dearborn

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Sergeant Taylor und seine Männer bereiten sich vor und stürmen auf das Zeichen des Gruppenführers die Geschützstellung.

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Die Geschützbesatzung wird niedergemacht.

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Stellung eingenommen !

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Taylor rückt auf die naheliegenden Feindeinheiten vor, die mit Wilsons Zug beschäftigt sind.

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Aus dem Funkgerät rauscht wieder Major Cloud. 'Bayonet-6 für Nickel-6. Angriff hat sich überall sonst totgelaufen. Sie könnten exponiert sein. Französische Kräfte gruppieren um, um ihren Sektor zu verstärken. Weiter vorrücken oder eingraben, es ist Ihre Entscheidung.'
Hoch über mir geht ein einzelnes Flugzeug in einen Sturzflug über und eröffnet mit ratternden MG das Feuer auf den Feind. Anscheinend hat jemand im Army Air Corps meine Nachricht weitergegeben.
"Verstanden, setzen Angriff fort, kommen."

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'Viel Glück !' antwortet Major Cloud. 'Bayonet-6, Ende.'

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Ein Signal vom Führungspanzer. Keins das ich gerne sehe. Fast kein Sprit mehr. Fast. Zweifellos haben sie noch genug, um sich sicher zurückzuziehen, wenn ich es ihnen erlaube. Ich beschließe, genau das zu tun.

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Ein Panzer, der nicht vorrücken kann, ist nutzlos. Ich würde das Leben der Besatzungen für nichts und wieder nichts riskieren. Ich stelle sicher, daß sie Deckung erhalten, während sie sich nach Osten, in Richtung Sicherheit absetzen und schicke eine Nachricht, die es dem Panzer erlaubt, es seinen Kollegen gleichzutun.

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Sergeant Owen folgt Taylor in Richtung des Feindes. Die Zangenbewegung geht auf !

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Zusammen mit Kirby folgt Dearborn seinem Zug.

DerGraf
02.03.26, 21:36
Runde 7, Zug 2 - Lt. Stern

(Die Panzer ziehen sich zurück. Da das nicht besonders spannend ist, werden sie ab sofort nur noch bei besonderen Begebenheiten oder Zwischenfällen erwähnt werden)

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Stern sammelt sich erneut.

https://s1.directupload.eu/images/260302/dars9ryx.png (https://www.directupload.eu)

Stern fordert einen Artillerieschlag mit der erbeuteten 75er an.

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Feuermission unterwegs !

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Die MG nehmen die Infanterie unter Feuer.

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Die Mörser rücken nach.

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Stern fordert einen Mörserschlag auf die Infanterie an.

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Volltreffer !

DerGraf
02.03.26, 21:50
Runde 7, Zug 3 - Lt. Wilson

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Sgt. McKendrick bereitet seine Männer auf den Sturm vor. Die Franzosen über ihnen müssen weg !

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Die Infanteristen werden überwältigt.

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'Die Baumgruppe da,. das MG schaffen wir auch noch !'

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Eine Gruppe Infanterie wird entdeckt, sie feuert aber nicht !

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'Los, schnappt sie euch !'

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Auch diese Stellung gibt auf.

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McCown begibt sich in Angriffsposition.

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'Vorwärts, Jungs !'

https://s1.directupload.eu/images/260302/q8kuo3sx.png (https://www.directupload.eu)

Da ein Artillerieschlag angefordert ist, sind McCowns Leute nicht dazu zu bewegen, die gegnerischen Stellungen zu betreten...

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McCowns Männer nageln die gegnerischen Infanteristen fest.

https://s1.directupload.eu/images/260302/epfexny4.png (https://www.directupload.eu)

Wilson schließt weiter auf.

DerGraf
02.03.26, 21:53
Runde 8 - Auftakt

https://s1.directupload.eu/images/260302/8r7osht6.png (https://www.directupload.eu)
https://s1.directupload.eu/images/260302/hdh8bply.png (https://www.directupload.eu)

Der Artillerieschlag trifft die Einheit und verursacht Verluste.

DerGraf
02.03.26, 22:00
Runde 8, Zug 1 - Lt. Dearborn

https://s1.directupload.eu/images/260302/jgrkxubf.png (https://www.directupload.eu)
https://s1.directupload.eu/images/260302/5fq4jdsd.png (https://www.directupload.eu)

Sergeant Clarke geht weiter vor.
(Er scheint sich irgendwo was eingefangen zu haben, da er nur noch zwei statt drei Befehle hat. oder es ist ein Bug, wissen wir nicht mehr, das ist der Nachteil, wenn man zu lange wartet zwischen spielen und dokumentieren...)

https://s1.directupload.eu/images/260302/euqpnqpv.png (https://www.directupload.eu)
https://s1.directupload.eu/images/260302/df9bw8qg.png (https://www.directupload.eu)

Sergeant Owen zieht hinter dem Feind durch und besetzt ein Haus neben dem letzten Missionsziel.

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Dort macht er einen Offizier aus und läßt sofort schießen.

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Dearborn und Kirby rücken nach.

DerGraf
02.03.26, 22:20
(Auch hier erlauben wir uns wieder etwas abzukürzen, da wir noch 5 Züge damit zugebracht haben, zwei Infanterie aufzumoppen und ansonsten darauf zu warten, daß die Panzer endlich den Kartenrand erreichen. Immerhin gabs pro Panzer, der sich unversehrt zurückziehen konnte 2 Prestige. Ist nur eben etwas dröge. Man mag uns das hier nachsehen, Beschwerden ansonsten gerne in den anderen Thread...)

https://s1.directupload.eu/images/260302/ykh4baft.png (https://www.directupload.eu)
https://s1.directupload.eu/images/260302/56cwpaiz.png (https://www.directupload.eu)

Dearborn läßt Kirby zur Sicherung zurück und schließt sich Sergeant Owen an.

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https://s1.directupload.eu/images/260302/9buqh3uj.png (https://www.directupload.eu)

'Das Gebäude dort ist schwach besetzt und kritisch für die Mission des Battalions, nein, des Regiments, meine Herren ! Lassen Sie uns dem Spuk ein Ende machen !'

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'Mir nach, meine Herren ! Zum Angriff !' Dearborn nimmt die Kaserne ein, der Capitaine gibt sich gefangen.

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Wir nehmen die Kaserne ein. Die Franzosen ziehen sich kämpfend zurück. Zweifellos bereiten sie einen Gegenangriff vor. Wir sind nicht in Topform, LT.' meint Sgt. Grant als er zur Beratung herübergelaufen kommt. Wir haben nicht genug Sanis für die Verwundeten. Den Franzosen jetzt noch nachzusetzen fühlt sich an, als ob wir nach Medaillen jagen wollen.'

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(+2 Prestige)
Die Franzosen haben nicht mehr viele Panzer übrig. Sobald diese ausgeschaltet sind, sollte ihre Infanterie bald einknicken. Entsprechend werden das Battalion und das Regiment mit ihren Kräfte anderswo vorrücken können

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Endlich stellen die Franzosen ihre Angriffe ein. Ihre Kaserne gehört jetzt uns !

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Mission erfüllt ! Einziger Verlust ist Captain Lamb, aber das war vor dem Kampf und eben nicht zu verhindern.

DerGraf
03.03.26, 00:07
Dienstag, 10. November und Mittwoch, 11. November 1942 - Ain Sebaa, Französisch-Marokko

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Endlich ebben die Kämpfe ab.

Die Mission: Major Victory - Alle Ziele vor Zug 10 gesichert.
Die Männer: Major Victory - Verluste unter 10 Prozent.

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Ich lasse die Kompanie im Militärlager Stellungen beziehen. Die Verwundeten werden in das französische Krankenhaus getragen, wo französische Ärzte und Schwestern überraschend willig sind, ihnen zu helfen. Die gefallenen werden in den Schatten gelegt.

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Als die Basis soweit gesichert ist, gehe ich von Gruppe zu Gruppe, mich auf den unvermeidlichen französischen Gegenangriff vorbereitend.

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Lieutenant Stern baut seine MG so auf, daß sie ein Stück der Außenmauer abdecken. Es dauert nicht lange, bis er laut nach einem Sanitäter ruft.

Ich finde ihn, als er auf die Gestalt eines Mädchens in einem blauen Kleid herunterblickt, die im Schatten eines Baumes liegt. Sie würde friedlich aussehen, fast als ob sie schliefe, wenn da nicht die blutigen Überreste von dem wären, was einmal ihre Beine gewesen sind. Das, und die Leere in ihren glasigen braunen Augen.

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'Ich glaube nicht mal an die Hölle und jetzt sehen Sie sich das an.' bringt Stern zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor.
Ich sehe mir Stern genauer an.

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Sterns Kiefer spannt sich in einem Zorn, für den er kein Ventil hat.

"Wir werden andere retten, das verspreche ich Ihnen."

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'Werden wir das ?' will Stern wissen. 'Wieviel mehr Menschen wird Hitler töten können, weil wir auf Zehenspitzen herumtanzen, um Zivilisten zu schonen ?'
Ohne eine Antwort abzuwarten, dreht er sich um und verläßt den Garten.

(Stern Idealismus +1, Kampferschöpfung +10, Realismus +1)

Als Stern weit genug weg ist, besorge ich ein Begräbniskommando und lasse die Umgebung absperren, damit niemand das Mädchen dort so liegen sieht.

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Trotz der Betten kann sich niemand richtig ausruhen. In den Straßen wird sich noch sporadisch herumgeschossen. An diesem Nachmittag kommen ein Dutzend Panzer im Lager an. Ihre Besatzungen sind begierig, ihre Ungetüme an den Treibstoffvorräten des Lagers gütlich tun zu können. Für den Schlußakt, von dem jeder weiß, daß er kommen wird. Große 10,5 cm Haubitzen werden als nächstes hereingezogen. Dann quietschen zehn Lastwagen voller Versorgungsgüter herein. Eilig laden die Männer sich voll mit Munition und holen sich heißes Essen in der französischen Messe. Die Stimmung ist zuversichtlich, aber angespannt. Die Männer erwarten, morgen die Straßen der Innenstadt von Casablanca hinunterzumarschieren.

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Am frühen Morgen kommt ein französisches Auto mit einer weißen Flagge ans Tor der Kaserne. Ein französischer Offizier, kein geringerer als ein Oberst, bittet darum, mit dem Battalionskommandeur sprechen zu dürfen. Der mund bleibt ihm vor Schock offen stehen, als er erfährt, daß wir nur eine Kompanie sind. Ich schicke ihn zusammen mit Dearborn zu Major Cloud. Eine halbe Stunde vor der festgelegten Zeit für den Angriffsbeginn tropfen Gerüchte zu uns herunter. Die Franzosen haben am Waffenstillstandstag, dem 11. November 1942, die Waffen gestreckt. Befehle, Casablanca kampflos zu besetzen, hängen in der Schwebe.

Wir hätten gewinnen können, denke ich bei mir. Wir hätten nur einen weiteren Tag gebraucht. Lausige 24 Stunden. Andererseits, kann es so ohne weitere Kämpfe und Ausfälle einfach so vorbei sein. Was auch nicht das schlechteste ist, alles einmal betrachtend.

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Ein Melder kommt mit einer handgeschriebenen Nachricht von Major Cloud.

'Die Franzosen werden kapitulieren. Behandeln Sie sie gut, wir werden bald Seite and Seite mit ihnen kämpfen.

Ihre Initiative war exzellent und ihr Urteilsvermögen überlegen. Unsere Ergebnisse blieben nur anderswo hinter den Erwartungen zurück. Sie werden beinahe sicher dazu aufgefordert werden, einen formellen Nachbesprechungsbericht zu schreiben, so daß wir alle von dem Erfolg ihrer Kompanie profitieren können.'

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Gegen Ende, kurz vor seiner Unterschrift, stehen die Worte 'Schicken Sie die Verlustliste so schnell wie es geht.'
Zum Glück wird diese Liste sehr kurz sein. Anders als die Briefe, die Gefallene normalerweise nach Hause bekommen.

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Nachrichten kommen. Diesmal sogar gute Nachrichten.

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An diesem Nachmittag stapft eine staubige und abgerissene Kolonne durch das Tor des Lagers. Ihre Gewehre hängen auf ihren Rücken. Einige sind wütend, andere sind verwirrt aber alle sind müde bis auf die Knochen. Es ist klar, daß keiner dieser Vichy-Soldaten die Absicht hat, weiter zu kämpfen.

Der Mann an der Spitze der Kolonne, ein Stabsoffizier der Erscheinung seines Säbels nach, spricht mit Majort Cloud und dem versammelten Batallionsstab. Dann, ein Mann nach dem anderen, marschieren die ausgezehrten Männer in Reihe vorbei und lassen ihre Gewehre mit lautem Klacken auf einen schnell größer werdenden Haufen fallen. Patronentaschen, Helme und andere Ausrüstung bekommen ihre eigenen Haufen. Diese werden sortiert und zeitig wieder einer französischen Waffenkammer zugeführt werden.

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'Also ist es endlich vorbei.' Bemerkt Stern, als ich und meine Zugführer durch das Fenster der uns zeitweise zugewiesenen Kaserne die Zeremonie verfolgen. Mit grimmiger Befriedigung fügt er hinzu. 'Und das heißt, wir können aufhören, nur herumzutanzen und uns endlich gegen den richtigen Feind kämpfen.'

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'Ich wäre nicht so scharf darauf mit den Jerries zusammenzutreffen, wenn ich Sie wäre.' sagt Wilson, seine Aufmerksamkeit nur halb bei dem, was draußen vorgeht. Seine zerklüfteten Züge spannen sich an, als er spricht. 'Das letzte Mal waren das ziemlich zähe Hundesöhne, und sie sind seitdem bestimmt nicht weicher geworden. Tanzen Sie mit den Krauts bevor Sie dazu bereit sind und ihre Knobelbecher zerstampfen Sie zu Wienerschnitzel.'
'Wienerschnitzel ?' fragt Grant, der das deutsche Wort nicht versteht, leise.
'Hot Dogs.' versinnbildlicht Stern.

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'Ich befürchte, daß ich für dieses Mal geneigt bin, zuzustimmen. ' sagt Dearborn in einem offensichtlichen Halb-Witz. 'Was diese kurze Begegnung mit dem Krieg angeht, muß ich sagen, daß unser erster Vorgeschmack auf den Krieg, nun, seien wir ganz geradeheraus, meine Herren: Zeitweise grenzte er an ein Desaster. Wenn wir die Lektionen, die die letzten paar Tage nur zu gütigerweise bereit waren, uns anzubieten, nicht lernen sollten, dann...'

Dearborn schüttelt traurig den Kopf. Er muß nicht weitersprechen. Ich weiß genau, wovon er spricht.

"Zeitweise haben wir die Niederlage heftig umworben." stimme ich zu.

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(Verschlagenheit +1, Kampferschöpfung +10, Realismus +1)

'Kommen Sie schon !' protestiert Stern. 'So schlecht ist es gar nicht gelaufen ! Wir haben gewonnen, oder etwa nicht ?'
(Stern Verschlagenheit +1, Kampferschöpfung +10, Realismus +1)

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'Ich würde das bei weitem kein Desaster nennen.' wirft Wilson ein. 'Es ist nicht so, daß sie uns nicht ordentlich die Frisur zerzaust haben, aber wir werden aus den Fehlern, die wir gemacht haben lernen und sie nicht wiederholen. Jedenfalls nicht in diesem Krieg.' Seine Stimme fällt etwas ab, als er hinzufügt. 'Hoffe ich.'
(Wilson Eifer +1, Kampferschöpfung +20 Realismus +2)

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'In der tat, der Sieg ist zum Greifen nahe.' antwortet Dearborn, seine Stimme trieft geradezu von bitterem Sarkasmus. 'Und ich bin sicher, wenn Captain Lamb unter uns wäre, zögerte er nicht, sich ihnen beiden anzuschließen.'
(Dearborn Verschlagenheit +1)

"Lassen Sie uns nicht weiter Trübsal blasen." wende ich ein.

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'Ich werde mich weiterer Mutmaßungen enthalten, Sir.' antwortet Dearborn. Von ihm ist das beinahe eine Entschuldigung.
Die Entwaffnung geht weiter. Aus den abgelegten Gewehren wächst ein Haufen. Als militärische Ehrerbietung dürfen die französischen Offiziere ihre Seitenwaffen behalten.
'Sagen Sie...' meint Stern zögerlich, ein kleinstes Zittern der Nervosität in der Stimme. 'Wie ist das eigentlich genau passiert ? Also das mit Captain Lamb.'

"Einer unserer eigenen Posten hat ihn irrtümlich erschossen." erwidere ich und breite die Geschichte in voller Breite aus, nicht so wie kurz vor dem Einsatz. Diesmal soll keine Frage offen bleiben, ich denke, ich schulde diesen Männern das.

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(Direktheit +1)
Wilson nickt.
'Sowas kommt manchmal vor. Da gibt es keinen Schuldigen.' Für einen Moment sieht er so aus, als ob er weiterreden will, aber das tut er nicht. Er hat nichts mehr hinzuzufügen. Keiner von uns hat das.
Das Klacken der Gewehre, die auf dem Boden abgelegt werden, wird zu einem schwermütigen Takt, der durch das offene Fenster hereingetragen wird. Andererseits scheinen einige der französischen Soldaten froh zu sein, daß dies alles vorbei ist. Diejenigen, die ihre Wut und ihren Ärger nicht um die Augen herum tragen. Nun, da ihre Last ihnen angenommen wurde, schwanken sie davon, entweder einer warmen Mahlzeit oder einem ungestörten Schlaf entgegen.

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'Ein Brief.' sagt Dearborn schließlich. 'Einer von uns sollte seiner Witwe einen Brief schreiben. Einige Worte tröstlichen Beileids. Ihr steht mehr zu als ein Telegramm des Kriegsministeriums. Es...' er atmet tief ein. 'Es wäre das Angemessenste, das wir noch tun können.'

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Wilson hustet leicht und jeder sieht zu ihm. Er kannte den Captain am längsten, aber der alte Mann schüttelt den Kopf. 'Nein, ich kann das nicht.' sagt er. 'Ich bin nicht gut darin, so etwas zu schreiben.' Wilson wendet sich mir zu. Die anderen tun das auch.

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Ich suche nach Worten, um meinen Kompaniechef- meinen Vorgänger als Kompaniechef, wie es aussieht, zu beschreiben. Ich versuche mir vorzustellen, welche Worte für seine Witwe tröstlich sein könnten. Ich zermartere mir das Hirn. Wie fasse ich die Essenz eines Mannes in wenigen Sätzen zusammen. Wie könnte ich Captain Elliot Lamb beschreiben ? Ich denke zurück nach Camp Pickett und die Zeit, die ich den Captain kannte. Eine Menge Plattitüden kommen mir in den Sinn, aber wenn ich ehrlich darüber nachdenke, ist das, was am meisten heraussticht, die Führungspersönlichkeit des Captains. Egal was anfiel oder vorfiel, er war den ihm anvertrauten Männern gegenüber streng, dabei aber stets gerecht. Als ich so darüber nachdenke, fällt mir erst so richtig auf, wie wenig ich im Grunde über den Captain weiß. Hat er Kinder ? Was hat er vor dem Krieg gemacht ? Hatte er Pläne für später ? Nichts davon spielt jetzt noch eine Rolle, aber es zeigt, wie gut der Captain dienstliches von privatem trennen konnte. Sam weiß wahrscheinlich mehr, aber mir erscheint es pietätlos, jetzt nach so etwas zu fragen.

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Der Gedanke schallt durch mein Gehirn. Die anderen geben mir Raum, um nachzudenken. Als die letzten der französischen Soldaten sich ihrer Gewehre entledigt haben, kommen die Worte endlich. Papier und Stift warten in meiner Kartentasche.

'Sehr geehrte Mrs. Lamb. Ich bedaure, Ihnen mitteilen zu müssen...'

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Keine Verluste, wenn man vom Captain absieht. Einerseits gut, aber andererseits auch nicht. Wir waren am Ende ein bißchen enttäuscht, daß wir die Mission so gut und schnell im Griff hatten. Normal sollte man sich darüber freuen, aber grade mit Publikum ist ein bißchen Drama ja immer ganz nett, nicht wahr ? Nun, mal sehen, wie es weitergeht !

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Erfahrungpunkte gehen an Aert McCown und Sam Clarke. Letzterer hatte den Befehl wegen Stress/Kampferschöpfung verloren, das erklärt einiges. Dearborn bekommt seinen fünften Befehl, Stern ist auf dem Weg dorthin.

DerGraf
03.03.26, 00:22
ENDE DES ZWEITEN ABSCHNITTES

Mit der französischen Kapitulation ist der Angriff der Western Task Force auf Casablanca erfolgreich. Die Mission ist erfüllt. Für die Cottonbalers der Nickel-Kompanie ist dieser Teil der Operation Torch beendet. Zumindest der Kampf gegen den französischen Gegner. Wir denken, wir spoilern hier niemanden, wenn wir sagen, daß es in der Etappe genug feinde des einfachen Soldaten gibt, und einen davon, auch wenn er gute Absichten hat, werden wir in einem der nächsten Updates kennenlernen. Aber auch sonst werden sich ein paar Dinge verändern. Ob die Männer als Garnison in Marokko bleiben, oder noch kleinere Gefechte in Tunesien erleben, wissen wir nicht. Die Kampagne setzt in ein paar Monaten wieder ein, wenn es an die Vorbereitung der Operation Husky, also der Landung auf Sizilien geht.

Wir haben vor, hier weiter am Ball zu bleiben, verweisen noch einmal auf die Möglichkeit der Beteiligung am laufenden Prozess und freuen uns, geneigte Leser Mitte 1943 bei den Cottonbalers wiederzusehen.
Angesichts der narrativen Zäsur möchten wir diese nutzen, um (sollten die werten Leser Fragen, Anmerkungen oder Manöverkritik zum bisherigen Verlauf haben) nebenan zu Fragen, Diskussion oder Anmerkungen zu Mechaniken, Vorgehen oder Darbietungsform ausdrücklich einzuladen.

Bis 1943 !

DerGraf
22.03.26, 17:24
Montag, 8. März 1943 - Rabat, Marokko

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8. März 1943, 11:20 Uhr in der Nähe von Rabat, Französisch-Marokko.

Der kühle Winterwind zwickt in meinem Gesicht, als ich am Markierungspfahl vorbeilaufe. Vier Meilen. Die Erschöpfung ist inzwischen zu einem alten Freund geworden, der es sich längst in meinen Knochen gemütlich gemacht hat. Aber ich leide natürlich nicht als einziger. Vor und hinter mir ist die Strasse voller olivgrüner Gestalten, die die Strecke entlangstolpern. Der neue Kommandeur der 3. Division, Major General Lucian K. Truscott, verlangt, daß jeder Mann unter seinem Kommando in der Lage ist, in voller Ausrüstung die fünf Meilen in einer Stunde zu laufen, von Regimentskommandeur bis zum kleinsten Private. Jeder, der das nicht packt, wird zu anderen Einheiten versetzt. Aber Truscott ist nicht die einzige Veränderung, an die es sich zu gewöhnen gilt.

Nach dem Abgang von Major Cloud und einem Interimskommandeur wird das Battalion von Major Carroll A. Plaquet befehligt, aber so richtig viel habe ich mit dem neuen Kommandeur nicht zu tun gehabt...

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'Zwanzig Minuten !' ruft der alte Mann Wilson hinter mir, während er seinem zerzausten zweiten Zug voranläuft. 'Kommt schon, Jungs !' ruft er den Männern hinter sich zu. 'Wollt ihr zulassen, daß der Captain euch schlägt ?'
Er scheint sich der Lösung des neuen Divisioners voll angeschlossen zu haben. Weiter laufen, schneller laufen und härter kämpfen. Und für viele der Männer ist es ein Kampf. Nur dürfen sie es heraushängen, ich kann mir das nicht leisten, dabei sind die meisten Männer jünger als ich, aber das ist die Last der Vorbildfunktion... Die Männer können fluchen und sich über den Sand schleppen. Bei uns Offizieren muß es leicht aussehen.

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Der Captain. Das bin jetzt ich.

Die Beförderung war unvermeidbar. Die Empfehlung, die Lamb kurz vor seinem unzeitigen Tod abgegeben hatte, machte dem Regiment die Entscheidung leicht. Im Januar waren die Papiere soweit bearbeitet und durchgestochen worden und kurz bevor er selber zum Brigadier General befördert worden war, hatte Colonel Macon mir die beiden Balken an den Kragen geheftet. Alles was ich jetzt noch tun kann ist zu hoffen, daß ich den Anforderungen gerecht werde, wenn die Nickel Kompanie - meine Kompanie - wieder in den Kampf ziehen muß.

Der Kampf um Afrika ist vorbei. So gesehen könnte es gut sein, daß Korsika und Sardinien die nächsten Ziele werden...

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Die beiden Inseln dominieren die italienische Küste. Wenn wir sie isolieren und einnehmen können, muß Mussolini auf der gesamten Länge der Halbinsel Garnisonen stationieren... Ich beende den Lauf mit noch acht Minuten auf der Uhr. Alles in allem nicht schlecht. Zum Feiern ist allerdings wenig Zeit: First Sergeant Grant, am selben Tag befördert wie ich, wartet nervös an der Tür zu meinem Gefechtsstand.

Da draußen ist immer noch Krieg.

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Grant nickt mir höflich zu, als er sich nähert. Keine Pause für uns, soviel ist klar. 'Es sind ein paar Dinge angefallen, Captain. Als erstes sind alle Kompanie- und Zugführer sind aufgefordert, sich um 1200 zur Battalionsbesprechung einzufinden.'
Ich nicke. Eine kurze Nachricht an Wilson und dieser macht sich auf den Weg, den anderen Offizieren den Termin mitzuteilen. 'Dann ist da noch der übliche Papierkram, aber der kann warten, ich habe da eine Reporterin, die nach einem Interview gefragt hat.' fährt Grant fort. 'Und ein neuer Zugführer ist heute morgen aus den Staaten angekommen. Bei allem nötigen Respekt, aber der sieht ziemlich grün aus.'

Endlich ! Denke ich. Sicher, Staff Sergeant O'Neill hat den Zug gut geführt, aber die Leute müssen mal wieder einen Offizier vor der Nase haben. Außerdem hatte ich mich schon lange gewundert, warum Truscott links rechts und sonstwo Leute aus der Division aussieben kann und diese ersetzt bekommt, während ich jetzt seit 3 Monaten auf einen neuen Zugführer für meinen ersten Zug warte. Wenn ich nicht damit rechnen müßte, ihn nicht wiederzubekommen, ich hätte O'Neill längst für OCS empfohlen... Naja.

"Ach, kommen Sie, Jack, Sie waren auch mal grün, schon vergessen ?"

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'Das ist das, worüber ich mir Sorgen mache, Captain.' erwidert Grant nervös. 'ich hatte zwei Jahre Zeit, mich soweit zu sortieren, bevor man mich in den Krieg geschickt hat. Wenn der Junge Glück hat, kriegt er zwei Monate.'
Das ist einerseits nicht von der Hand zu weisen, andererseits aber auch nicht zu ändern.
"Das Interview zuerst, Jack, eine Dame läßt man nicht warten."

DerGraf
22.03.26, 18:21
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Ein leichter, aber erfrischender Regen beginnt zu fallen, während First Sergeant Grant mich zum verrosteten Rumpf eines abgeschossenen Bombers führt. Die Army hat alle wichtigen Teile abmontiert und die Einheimischen haben den Rest erledigt. Nun sind nur noch ein Aluminiumskelett und die verblaßte Silhouette eines weißen Sterns darauf übrig. Ich bemerke eine Frau in Uniform mit den Streifen eines Sergeants auf der geschützten, windabgewandten Seite des Wracks. Auf dem Ärmel trägt sie die blauen und weißen Streifen der 3. Division.

Ihre Miene hellt sich auf, als sie mich entdeckt.
'Captain ! Haben Sie einen Moment ?'
"Natürlich habe ich die, Miss..."

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'Miss Violeta Magrina, Korrespondentin für die Prime Tribune.' rattert sie die Wörter herunter als würde sie sie in eine Schreibmaschine tippen. Als sie etwas aus ihrer Tasche ziehen will, hält sie kurz inne und blickt blinzelnd nach oben in den Regen. 'Vorzugsweise an einem trockenen Ort.'

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Das Innere des Rumpfes erlaubt dem Geruch des Regens, sich mit dem Geruch von Rost und verschmutztem Öl zu vermengen. Trotzdem ist der Bombenschacht noch überraschend intakt, von kleineren Leckagen einmal abgesehen. Ohne den Durchgang und die Bombenaufhängungen finden wir drei genug Platz um es einigermaßen gemütlich und trocken zu haben. Miss Magrina wärmt ihre Hande, indem sie warmen Atem hineinbläst. 'Wußte nicht, daß es in der Wüste so kalt werden kann.' meint sie.

"Wie sind sie in diesen Beruf gekommen, Miss ?" will ich wissen.

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Sie kichert etwas und lächelt leicht. 'Es liegt in der Familie. Mein Vater verfaßt esoterische medizinische Lexika und meine Mutter schreibt Thriller.'
"Esoterische medizinische Lexika ?"

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'Anorektale Krankheiten.' erwidert sie und verzieht leicht das Gesicht. 'Je weniger man über die redet, desto besser.'
"Und Ihre Mutter ?"

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'Schreibt Thriller.' erwidert Miss Magrina. 'Kennen Sie 'Der Falke: Scharlachroter Tango' ? Oder vielleicht 'Das zerbrechliche Messer: Studie im Fackelschein' ? Vorausgesetzt sie interessieren sich für Jagdspeere aus Vulkanglas...'
"Wie ich sehe, tragen Sie die Streifen eines Sergeants ?" wechsele ich das Thema.

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'Die Jacke ist eine Leihgabe. Die Army hat mir den Rang eines Captain gegeben, aus reiner Höflichkeit, natürlich.' Sie tätschelt das Abzeichen auf ihrem Ärmel. 'Persönlich finde ich es besser, ein paar Streifen zu haben anstatt nur das grüne Korrespondentenarmband. So wissen die Privates, daß sie mich nicht einfach rumschubsen können, solange nicht geschossen wird. Ist alles wirklich etwas verrückt. Ich bin immer noch Zivilistin, aber unter militärischer Aufsicht. Die Army kann mir sagen wohin ich gehen und worüber ich schreiben soll, aber meistens tut sie das nicht, weil uns das weniger effektiv macht.'

"Was macht so ein Kriegskorrespondent eigentlich genau ?"

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'Wir sind die Presse der Army.' meint Miss Magrina und schüttelt den Kopf. 'Sozusagen. Man vertraut uns mehr als den offiziellen Verlautbarungen, weil wir mehr Zugang zu Quellen haben. Sicher werden unsere Veröffentlichungen zensiert, aber das ist... nicht wirklich was Sie wissen wollten, oder ?' Sie reibt ihre Hände einen Moment. 'Ich bin hier um für die Leute zuhause darüber zu schreiben, was hier vorgeht. Genaue, wahre und interessante Berichte über die Männer an der Front. Manchmal werden sie sogar veröffentlicht.

"Ich verstehe." erwidere ich nur.

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'Sehr schön.' meint die. 'Ich wiederhole mich nicht gerne und mußte diese kleine Rede schon ziemlich oft halten.'
"Das wäre erstmal alles, Miss Magrina. Sie hatten Fragen ?"

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Sie holt ein kleines Packet Wachspapier aus ihrer Tasche. Als sie es aufschlägt, kommt darin ein Notizbuch zum Vorschein. Mit absichtsvollen Bewegungen öffnet sie den beigen Einband und blättert durch Seiten, die eng in dichtgedrängten Buchstaben beschrieben sind, bis sie ihr Lesezeichen und eine leere Seite findet. Ihren Stift, silbern und schwarz, kommt als nächstes hervor. Sie schlägt ihn kurz gegen die Seite des Notizbuchs und macht sich schreibbereit. Durch die Cockpitscheiben dringt gerade genug Licht um mich die ersten Striche Tinte auf dem Papier erkennen zu lassen, aber sie behält die anderen Seiten zwischen den Fingern, angewinkelt, um etwaige Tropfen abzuwehren, die in das Buch fallen wollen.

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'Sodann, Captain, Ihr Kompaniefeldwebel Jack... Sergeant Grant hier war so freundlich mich mit Ihren Personalien zu versorgen. Das müssen wir also nicht alles abdecken.' meint sie, als sie kratzend beginnt, sich unter einem trockenen Stück Rumpf Notizen zu machen. Grant hustet etwas und scheint etwas sehr interessantes auf der Innenwand des Wracks entdeckt zu haben. 'Momentan haben wir den 8. März 1943, 11 Uhr 20 nahe Rabat, Marokko. Aber ich möchte mit Ihnen über die Ereignisse im November des letzten Jahres sprechen. Captain, ihre Einheit hatte eine Schlüsselrolle dabei, das Kap zu stürmen und die Küstengeschütze einzunehmen. Würden Sie unseren Lesern sagen, was dort passiert ist ?'

"Die Männer haben jede Facette ihres Trainings angewendet..."

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Ich hebe die Leistungen meiner Männer hervor, so gut ich kann, ergänzt von Beispielen und einigen persönlichen Details, etwa O'Neills effiziente Zugführung nachdem ich ausgefallen war oder Sergeant Owens Initiative. Miss Magrina schreibt jedes Wort davon auf.
'Also.. wie war es, unter Pattons Befehl ?' will sie wissen. 'Jeder scheint da anderer Meinung zu sein.'
Ich denke zurück an unser kurzes Gespräch am Kap. Fast glaube ich, die Stimme wieder hören zu können... "Er ist nicht die Art von Kommandeur, den man enttäuschen will, Miss." biete ich an.

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'Scheint mir auch so.' sagt Miss Magrina, als sie das niederschreibt. 'Was die Landungen angeht... Die ersten Berichte wiesen auf zahlreiche Schwierigkeiten hin, an Land zu kommen. Wie ist es Ihnen in Marokko ergangen, ich habe viele zerstörte Boote am Strand gesehen.'
"Die See war soweit ruhig, aber da waren immer noch die Riffe, Miss. Nicht alle davon waren auf den Karten."

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'Das erklärt einiges aber ich hörte auch, die Steuermänner der Küstenwache hätten hervorragende Arbeit geleistet.' bemerkt Miss Magrina und versieht die Seite abwesend mit einem Haken. 'Nun, über Casablanca ist einiges geschrieben worden, aber wenn Sie erlauben... ?'
"Jeder hat seinen Job gemacht, Miss. Das ist, was wichtig war."

DerGraf
22.03.26, 18:55
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Das sagen die oberen Ränge sehr gerne.' meint Miss Magrina, während sie meine Fassung der Ereignisse aufschreibt. 'Ich hoffe bloß, daß das auch allgemein auf die Army zutrifft, gerade, wenn man bedenkt, wie schlecht es gerade in Tunesien läuft.'
"Tunesien ?"

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'General Fredendall hat als Kommandeur des II. Corps ein ziemliches Chaos hinterlassen. Verstreute Einheiten, Briten, Franzosen und unsere wild gemischt...' sagt sie und zuckt mit den Schultern. 'Zumindest habe ich das von denen gehört, die da draußen waren. General Hughes hat es so ausgedrückt: Wir haben die Männer aber keine Organisation. Hoffentlich kann Patton das ändern, Rommel wird ganz sicher nicht warten.'
"Ja, das stimmt. Rommel wird eine harte Nuß."

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'Zumindest die Briten sagen das.' amtwortet sie. 'Er wurde aus Ägypten herausgejagt, durch Lybien getrieben und hat ganz nebenbei auch kaum Ruhe in Tunesien gehabt und trotzdem hat er sich, im Gegensatz zu Fredendall, ziemlich schnell abgestaubt und ist auf Algerien vorgerückt.'
"War General Fredendall wirklich so schlecht ?" frage ich.

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'Wenn Sie den Berichten glauben wollen, war er der schlechteste von allen.' sagt sie und zuckt wieder mit den Schultern. 'Er wollte den großen Bunker, den er für sich bauen ließ, nicht verlassen, hat seine Untergebenen mit Nichtigkeiten belästigt und ihnen jede Schuld zugeschoben, hat sich über die Briten lustig gemacht und so weiter. So wie seine Männer es erzählen, hat er alles daran gesetzt, einen Orden zu bekommen. Von den Deutschen.'

"ich denke, damit hätten wir alles soweit abgedeckt, Miss."

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'Zweifellos.' antwortet sie. Papier raschelt, als sie ihre Notizen überfliegt. Der regen draußen ist nur noch ein leises Trappeln auf dem Metall der Außenhaut. 'Sie haben sich wirklich nicht zurückgehalten. ich bin nicht sicher, ob die Zensoren das so durchlassen werden. Wegen Miramar... Es scheint sie erwähnten, mehrere Männer wären durch Artillerieschrapnelle verwundet worden ?'
"Die Navy hat die Stadt beschossen. Den Granaten wars egal."

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Miss Magrina schreibt meine vollständige Fassung der Ereignisse auf. Sie kichert etwas, als ich beschreibe, wie geschwind die alten deutschen Offiziere im Feuer der Augusta laufen konnten. Aber dann ebbt ihr Humor ab. 'Ich verstehe, warum man diese Offiziere da oben o schnell in die Staaten überführen wollte.' meint Miss Magrina als sie erst ihre Notizen und dann mich mustert. 'Sie versuchen, einen Eigenbeschußvorfall unter den Teppich zu kehren. Wahrscheinlich werden sie das auch schaffen, zumindest, bis der Krieg vorbei ist.'

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Der regen wird immer leichter. Ein Stück Sonne kommt hinter den Wolken hervor und füllt das Innere des Bombers mit einem Versprechen von Licht. Miss Magrina wickelt ihr Notizbuch wieder ein. 'Vielen Dank, Captain. Vielleicht können wir in ein paar Monaten ja noch ein Interview führen.'

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First Sergeant Grant hilft ihr aus dem Flugzeugrumpf, ihre Stiefel schmatzen im frischen Matsch. Sie bedankt sich mit einem freundlichen Wort und dreht sich um, um mir auf eine freundliche, endgültige und auch sehr zivile Art zuzuwinken, ehe sie verschwindet, um jemand anderen über den Krieg zu befragen. Das Leben eines Korrespondenten ist sicher ein ungewöhnliches.
'Ich hoffe Sie schaffen's, veröffentlicht zu werden.' Meint First Sergeant Grant, als ich zu ihm nach draußen komme. 'Aber selbst wenn nicht, die Männer werden es wissen, wie immer.'
"Sie lassen sie also einfach so mit ihrer Jacke davongehen, he ?"

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'Es war eine alte Jacke, Captain.' erwidert Grant, der sich mir auf dem Weg zurück zur Nickel Kompanie anschließt und ohne Probleme in meinen Schritt einfällt. 'Und ich glaube, sie braucht sie nötiger als ich.'
"Überrascht mich, daß sie sie getragen hat. Sie müssen ganz schön charmant sein, Jack."

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Sergeant Grants Kiefer arbeitet, während er versucht, sich eine gute Erwiderung einfallen zu lassen. Letztlich entfährt ihm ein leiser Seufzer. 'Können Sie das für sich behalten ? Die Männer müssen das nicht wissen.'
"Denken Sie, sie werden es nicht herausbekommen ?"

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'Sie werden einen Verdacht haben.' meint Grant. 'Aber es ist ja nicht so als wäre irgendeiner von denen Sherlock Holmes in Grün.'
Ich beschließe, das ganze Gespräch jetzt schon zu vergessen. Als verheirateter Mann kann und will ich mich gegenüber Grant nicht als Moralapostel aufspielen. Zumal, wer weiß schon, wen man im Krieg wann wiedersieht, wenn überhaupt ?

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Ich beschließe, das Gespräch zu vergessen. Grant wirkt darüber sehr erleichtert.

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Ein paar Tage später erfahre ich, daß meine präzise Beschreibung der Geschehnisse in Marokko von vielen Offizieren gelesen worden ist. Die Oberen bauen eine Zusammenfassung meines Berichts als detailierte Beschreibung der blutigen Fährnisse, die die Nickel Kompanie durchleiden mußte in den offiziellen After-Action Report ein.

Die Männer nörgeln untereinander über meine Darstellung der Ereignisse. Sie haben anscheinend das Gefühl ich hätte ihre Probleme außen vor gelassen.

DerGraf
22.03.26, 20:07
Auf dem Gefechtsstand erwartet mich bereits der Nachersatz. Genauer, mein neuester Second Lieutenant. Ich schicke Grant, sich um den Papierkram zu kümmern. Er verschwindet schnell in seinem Nebenzimmer, wo sein Schreibtisch steht.

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Mein neuer Untergebener stellt sich als ein junger, braunhaariger Mann heraus, dessen neue Uniform noch die Falten aus dem Seesack aufweist. In seinen geweiteten Augen scheint der Enthusiasmus eines Schuljungen, der vom Krieg noch nichts gesehen hat. 'Captain !' ruft er und bietet seinen saubersten Kasernenhofgruß auf, als er in mein improvisiertes Büro tritt. 'Thompson, Edgar G., Second Lieutenant, melde mich zum Dienst, Sir !'

Der Enthusiasmus in seinem Gesicht ist fast schmerzhaft als er darauf wartet, daß ich den Gruß erwidere und mich setze. Er übergibt mir seine Versetzungspapiere mit einem Grinsen, das besser zu einem Kind paßt, das einem Eiskremwagen hinterherläuft als zu einem Soldaten, der in den Krieg zieht.

Ich lege die Papiere ohne darauf zu schauen ab und grüße auch nicht. Stattdessen schießt mir kurz ein Captain mit einem Klemmbrett durch den Kopf.

"Ich bin gerade von einem Scharfschützen erschossen worden, Lieutenant."

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'Was ?' fragt Thompson und mustert meine Feldbluse mit besorgtem Blick.
'Üben Sie, wie Sie sich im Feld verhalten sollen...' säuselt Grant vernehmbar durch die offene Tür aus dem Nebenraum heraus. Schließlich kann ich in Thompsons Augen sehen, wie es ihm dämmert. Er nimmt die Hand runter. 'Oh, tut mir leid, Captain !'
"Schon gut. Woher kommen Sie, Thompson ?"

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'Piedmont, South Dakota, Captain.' antwortet er. 'Ist ein Dorf ein bißchen nördlich von Rapid City. Mein Pa ist der Lehrer dort. Wir kommen nicht so richtig weit rum. Pa war zu jung für den letzten Krieg, das ist also das erste mal, daß einer von uns in einer Armee gekämpft hat. Naja, abgesehen von meinem Urgroßonkel, aber der hat für die Konförderierten gekämpft, also, äh, reden wir nicht über ihn.'
"Warum sind Sie zur Armee gegangen, Lieutenant ?"

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"Weil es das Richtige war, Captain.' Thompson antwortet mit unverrückbarer Überzeugung. 'ich bin keiner, der glaubt, daß in dieser unvollkommenen Welt irgendetwas perfekt ist, aber die Vereinigten Staaten von Amerika sind das, was am dichtesten rankommt. Als die Japse Pearl Harbor angegriffen haben, hab ich beschlossen, daß ich nicht abseits stehen und bloß zusehen werde. Ich hatte vorher schon drüber nachgedacht, aber danach gab es keinen Grund mehr, zuhause zu bleiben.'
"Wie wird ein Junge wie Sie Offizier, Thompson ?"

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'Also, ich, äh...' Thompson sieht zu seinen Füßen herunter. 'Da bin ich selber nicht ganz sicher, Captain. Kurz nachdem ich die Grundausbildung hinter mir hatte, haben sie mich rausgepickt und ins Offiziersanwärterprogramm gesteckt. Ich bin immer noch nicht ganz sicher, warum die dachten, ich hätte das zeug dazu aber, äh' Er sieht wieder zu mir hoch, seine Züge erfüllt von einsatzfreudiger Entschlossenheit. 'Wenn ein guter Offizier zu sein der beste Weg ist, meinem Land zu dienen, dann werde ich mein bestes geben, das zu tun !'
"Gibt es sonst noch was, Lieutenant ?"

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'Oh, ja, Captain !' sagt Thompson und beäugt nervös den gestampften Erdfußboden. 'Zuhause haben sie mir gesagt, ich hätte das Zeug zum Offizier, aber ich würde lügen wie gedruckt, wenn ich sage ich hab vollkommen raus, was ich hier mache.'
Er sieht auf, immer noch unsicher. 'Sie hätten nicht vielleicht einen Rat für mich, Sir ?'
"Sie müssen hier draußen schnell schalten, wenn sie überleben wollen, Thompson. Machen sie sich mit den Taktiken vertraut. Nicht als Rezeptlösungen, aber als Werkzeuge für ihren Werkzeugkasten. Dann kommen Sie gut durch."
(Thompson erhält Verschlagenheit +1, Kampferschöpfung +20 und Realismus +2)

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Wie gut ein Offizier in der Ausbildung abschneidet ist egal. Wenn er nicht in der Lage ist, zu improvisieren, wenn die Kugeln zu fliegen beginnen, dann ist er kein guter Offizier.
'Ich werde tun was ich kann, mir das zu merken, Sir.' antwortet Thompson etwas zögernd, als ob er nicht ganz sicher ist, worauf ich hinauswill. Hoffentlich findet er das schnell genug raus.
"Gut, kommen Sie mit, wir haben eine Battalionsbesprechung." Ich bedeute Thompson, mir zu folgen.

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22.03.26, 21:14
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Wir gehen hinaus, wo die anderen Offiziere schon warten. Beziehungsweise, einem hochgewachsenen Captain mit einem markanten Kiefer. An seinem Ärmel erkenne ich ein Ranger-Abzeichen. Ich hatte von diesen Männern gehört. Von Colonel Darby ausgesuchte Soldaten, von den Briten in der Kampfweise der Commandos geschult. Sie hatten bei Oran und in Tunesien ebenso Meriten erworben wie beim Fehlschlag in Dieppe. Harte Hundesöhne, jeder für sich und ebenso alle gemeinsam.

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'Und da sagt er zu mir, wenn er mit einem nichtsnutzigen Säufer sprechen will, würde er mit meinem Vater reden.' erzählt der Captain mit einem nicht zu seiner Erscheinung passenden Harvard-Akzent. Seine Hände schneiden wie Klingen bei jedem Wort durch die Luft.

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'Ah, verdammt Cord.' meint Wilson zum Ranger Captain. 'Und da hast du ihm gleich eine reingehauen ?'

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'Keiner beleidigt meinen Vater und überlebt das.' antwortet der andere mit einem trockenen Grinsen. 'Also ja, ich hab ihn gleich eine aufs Maul gegeben und der Bastard ist in sich zusammengefallen wie ein schlechtes Souffle.'

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'Ich glaube kaum, daß er die Demonstration zu schätzen wußte.' wirft Dearborn ein.

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'Ganz im gegenteil, Lieutenant.' antwortet der Captain wieder. 'Er stand direkt wieder auf und lachte als wär das für ihn ein ganz normaler Dienstag nachmittag. Dann sagte er, Kämpfer wie mich könnten sie gut gebrauchen, bot an, mir einen auszugeben und lud mich ein, bei den Rangern mitzumachen.'

"Sam, als ich sagte, Sie sollen die anderen Offiziere zusammenholen..."

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'Ich mag es ein bißchen übertrieben haben.' meint Wilson. 'Das ist Captain Cordell Boston, ein alter Freund von mir.'
'Captain.' sagt Boston und salutiert. 'Sam hat mir eine Menge über Sie und ihre Kompanie erzählt.'
"Schreckliche und grausame Geschichte, wette ich."

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'Er könnte sowas erwähnt haben. Geschichten, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Sehen Sie, unter dieser Uniform zittere ich immer noch.' erwidert der Ranger mit einem frechen Grinsen. 'Aber ich schätze ich habe genug Ihrer Zeit in Anspruch genommen. Er nickt uns zu. 'Captain, meine Herren, Sam...'

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Captain Boston geht. Wilson kichert, dann wendet er sich mir zu. 'Und wer ist das ?' fragt er und nickt in die Richtung des immer noch stillen Thompson.
Ich stelle die Leute einander vor.

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Ich stelle Lieutenant Thompson den anderen Offizieren der Nickel Kompanie vor: Nate Stern, Ash Dearborn, Alter Mann Wilson. Thompson besteht darauf, jedem die Hand zu geben und mit ihnen einige Worte zu wechseln, was in Ordnung wäre, würde das Briefing nicht in 5 Minuten beginnen.

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'Ich hoffe, das etwas grobschlächtige Willkommen schreckt Sie nicht ab, Lieutenant.' meint Dearborn zu Thompson, als wir zum Kommandeurszelt hinübergehen. 'In der Offiziersmesse gibt es derzeit viele neue Gesichter. Neue Kompaniechefs, ein neuer Regimentskommandeur, und das Bataillon hat auch einen neuen Chef.' Die anderen nicken. Kurz nach Casablanca war Major Cloud zur 9. Infanteriedivision versetzt worden. Seinen Ersatzmann, Colonel Izenour, hatten wir nur kurz kennengelernt, ehe er Malaria bekam und nach Hause geschickt werden mußte. Sein Ersatzmann... Nun, ist wahrscheinlich der Grund, warum es heute ein Briefing gibt.

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'Meine Güte.' meint Thompson zögerlich. 'Weiß irgendjemand etwas über den neuen Bataillonskommandeur ? Wie er so ist, meine ich...'
"Ich bin sicher, einige haben ihre Vorstellungen..."

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'Ich habe ein paar davon gehört.' wirft Wilson ein. 'Keine davon ist sonderlich vielversprechend. Ich habe gehört, der Mann wurde direkt aus einem Versorgungsdepot zu uns versetzt und daß er niemals Männer im Kampf befehligt hat.'
Vielversprechend klingt das wirklich nicht, aber wenn man bedenkt, daß ich selber auch nur 3 Großkampftage auf dem Konto habe, halte ich mich damit zurück, den Kommandeur deshalb zu verurteilen. Die einzigen, die meiner Meinung nach wirklich mit Kampferfahrung nur so um sich werfen können, sind die Marines und Army-Männer im Pazifik, wo es ja auch nicht so besonders sein soll. Dunkel erinnere ich mich, daß Cat mir mal erzählt hat, daß zwei ihrer Brüder bei den Marines dienen und damit wohl auch im Pazifik sind.

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Dearborns Ausdruck ist verbissen. 'Ein Schreiber, der in seine Akte gesehen hat, sagte, daß sein einziges wirkliches Kommando sei auf den Philippinen gewesen. Der Mann hat noch nie weiße Männer geführt, geschweige denn, Infanterie.'

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'Ich habe gehört, daß er Deutscher ist.' sagt Stern als würde er einen Melonenkern ausspucken. 'Ein dreckiger, zu nichts guter Kraut-Schmeckel.'
"Er ist bestimmt nicht Erwin Rommel in Verkleidung, Stern." gebe ich zu bedenken.

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'Ich bereite mich nur auf den Schock vor, Sir.' erwidert Stern. 'Wenn die Gerüchte nicht stimmen, dann stimmen sie nicht. Wenn sie aber stimmen...'

DerGraf
22.03.26, 21:37
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In dem Briefingzelt erwartet uns kein dürrer Schreibtischtäter. Aber auch kein manisch lachender Schurke aus einem Radiohörspiel. Stattdessen wird das Briefing von einem braunhaarigen Hünen mit starkem Kinn eröffnet, der kaum älter wirkt als ich selbst.

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Erst als ich die Rangabzeichen auf seinen Schultern sehe wird mir klar, daß dies Colonel Heintges sein muß, der neue Bataillonskommandeur.

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'Meine Herren.' sagt er und winkt uns herüber. Seine scharfen Augen fixieren meine. 'Ich weiß, es wird etwas Zeit brauchen, sich an mich zu gewöhnen, aber ich will keine Zeit mit nutzlosem Hin und Her vergeuden. Je eher Sie die Chancen kennen, desto eher können sie ihr Wissen an die Männer weitergeben, die die Arbeit machen. Verstanden ?'

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Colonel Heintges greift einen hölzernen Zeigestock und tritt vor die Präsentationstafel. Eine Menge ist dort angepinnt, darunter auch eine Karte vom weichen Bauch Europas mit einem deutlichen Air-Force Symbol darauf.

'Beginnend in der nächsten Woche wird die gesamte 3. Division einen neuen Ausbildungsplan bekommen. Zusätzlich zu den derzeitigen Nahkampfübungen, dem 'täglichen Dutzend' und den Langläufen werden wir amphibische Landungen und das Überwinden von Gesteinsformationen üben.'

Ich überlege. Wenn es ums Klettern geht, dann wird es nicht Sardinien.

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Die anderen denken endlich daran, Platz zu nehmen. Der neue Dienstplan geht von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

'Sobald die Deutschen aus Tunesien vertrieben sind, werden unsere Kräfte sich mit der 8. britischen Armee vereinigen und wir werden zusammen den nächsten Schritt machen, um den Würgegriff der Nazis um Europa zu beenden.' Colonel Heintges zeigt mit dem Zeigestock. 'Unser nächster Stoß zielt auf den weichen Unterbauch von Hitlers Reich. Wir werden auf Sizilien landen.'

Richtig, Sizilien. Dann war Marokko gutes Training.

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'- und das 7. Infanterieregiment hat die Ehre, die Speerspitze zu sein. Wir werden die Italiener an den Stränden bekämpfen...'

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'Und wir werden an Land auch gegen die Deutschen kämpfen.'
Ja, daran hatte ich auch schon gedacht. Das wird ein hartes Stück Arbeit werden...

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22.03.26, 22:25
Samstag, 10. Juli 1943, 0400 - vor der Küste Siziliens

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4 Uhr morgens, 10. Juli 19432, vor der sizilianischen Küste.

Unter meinen Stiefeln bewegt sich das Deck des Landungsbootes während ich in die Dunkelheit hinausspähe. Keine Spur von Land in Sicht. Meine ganze Welt hat sich auf diesen metallenen Rumpf und die Mischung von Salzwasser mit dem Gestank von Dieselabgasen reduziert. Die einzige Erleichterung dieser Monotonie ist das ferne Brechen der Wellen über den allgegenwärtigen Lärm der Bootsdiesel.

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Vom metallumschlossenen Steuerhaus sehe ich meiner an Deck versammelten Kompanie beim formieren zu. Nass und missmutig stellen sie sich zugweise auf. Jeder Mann stählt sich für den bevorstehenden Kampf so gut es geht.

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'Also gut !' bellt First Sergeant Grant über das Dröhnen des Motors. 'ich werde den Plan noch ein letztes Mal für euch Spaßvögel in der letzten Reihe durchgehen.'

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'Das erste und zweite Bataillon sind voraus an Land gegangen um einen Brückenkopf für uns zu sichern. Erster Auftrag, sobald wir an Land sind, ist, die Küstenverteidigung an der westlichen Flanke auszuschalten. Das ist die linke Seite, für jeden, der seinen Kompaß in Afrika vergessen hat.'
Ich teile diese Besorgnis nicht, der Sonnenaufgang wird den Männern zeigen, wo Osten ist.

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Solche Anfängeransprachen belustigen die Männer. Sie sind Afrikaveteranen.

'Wenn ihr euch fragt, wie weit wir müssen... Es ist nicht weit.' ruft Grant, seine Stimme macht dem Diesel seine Vorherrschaft streitig. Die Kliffs sind ganz klar zu erkennen, so groß sind sie. Die Italiener haben sie angeblich vermint, also schwingen wir drumrum und treffen sie von hinten.'

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'Hey Sarge !' kommt eine bekannte Stimme aus der versammelten Gruppe. 'Wenn wir die Kliffs eh umgehen, wozu dann die Leitern ?'
Gute Frage, Patterson. Eines Tages wird ers zum Corporal bringen.

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'Das Bataillon glaubt es könnte passieren, daß die Navy uns... ein bisschen abseits des Zielgebiets absetzt.' Erklärt Grant, die Veteranen verstehen, was er meint. 'Sollten irgendwelche von uns unter den Kliffs rauskommen, können sie so leichter hochsteigen. Außer natürlich, ihr zieht es vor, das von Hand auf die altmodische Art zu machen.'

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'Ach, vergessen Sie doch die Kletterei. Ich hätte lieber ein schönes Steak zum Dinner und drei Stunden allein mit Rita Hayworth.' ruft Morris. 'Könnten Sie das vielleicht einrichten ?'
So sehr ich Morris Einwurf zu schätzen weiß, finde ich doch, daß man sich mit Hedy Lamarr besser unterhalten könnte.

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Hedy Lamarr wird nachgesagt, eine der schönsten Frauen zu sein, aber anscheinend ist ihr Verstand genauso beeindruckend. Zumindest ist das, was Howard Hughes über sie sagt. Und er ist sogar so weit gegangen ihr seine Ingenieure und Wissenschaftler zur Verfügung zu stellen. Die halbe Kompanie lacht über den Witz. Sergeant Grant ist nicht darunter. Unerschütterlich ignoriert er die Unterbrechung und spricht weiter.

'Unsere Aufgabe ist es, für die PaK einen Weg ins Landesinnere frei zu machen. Sie sollen die Hauptstraße nach Agrigento sperren. Wenn diese Geschütze da nicht hinkommen, können die Krauts mit ihren Panzern die Straße hoch und die ganze verdammte Landung aufrollen. Also versaut das nicht, verstanden ?'

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'Jawohl, First Sergeant !' ruft ein Private in der ersten Reihe. Andere nicken nur zur Bestätigung. Der Weg von Tunesien hierher war weder schnell noch leicht. Die Hälfte der Männer ist entweder seekrank oder auf einem guten Weg dahin.

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Aber bevor ich irgendetwas dagegen tun kann, muss ich sie erst einmal an Land kriegen. ich werfe einen kurzen Seitenblick durch das enge und vollgestopfte Steuerhaus auf die Gestalt am Steuerrad. In ihrer unendlichen Weisheit hat die Navy uns denselben Mann zugeteilt, der schon das Higgins-Boot in Marokko gesteuert hat. Wirklich gesprächig ist er auf unserer Reise über das Mittelmeer bisher nicht gewesen, aber wie er das Ganze beim letzten Mal geregelt hat... ? Wir sind denke ich in guten und fähigen Händen.

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Eine Welle schlägt gegen das Boot. Einige der Männer werden hart genug durcheinandergeworfen, daß sie Wiedersehen mit ihrem Frühstück oder gar ihrem Abendessen feiern. Aber nicht alle. Vorne am Bug steht Lieutenant Thompson gerade zwischen den Männern meines alten ersten Zuges. Als das Landungsboot wieder Halt findet, tut er es auch. 'Der Junge hat jedenfalls seine Seebeine.' bemerkt Grant leise neben mir.
"Was halten Sie von Lieutenant Thompson ?" will ich wissen.

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'Ich denke er ist ein neuer Offizier, Captain.' meint Grant mit leiser Stimme, so daß er nicht so leicht belauscht werden kann.
"Irgendwie wie Dearborn damals ?"

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'Na, er putzt nicht ständig seinen Klassenring oder kaut einem mit Schlachten aus dem letzten Jahrhundert das Ohr ab.' antwortet Grant. 'Aber er hat auch noch kein Feuer bekommen, im Gegensatz zu Dearborn.'

Grant hat Recht. Thompson hatte gerade drei Monate, sich in der Kompanie einzufügen, aber das ist ihm soweit einigermaßen gelungen. Ich nehme mir vor, soweit das möglich ist, ein Auge auf ihn zu haben. Den Gruppenführern des ersten Zuges und dem Platoon Sergeant, Technical Sergeant O'Neill, habe ich schon eingeschärft, daß sie auf ihren neuen Zugführer aufpassen sollen. Wie ich das sehe, ist damit alles getan, was getan werden konnte, wir werden sehen, was die Italiener mich tun lassen...

DerGraf
22.03.26, 23:13
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Ich nehme mir vor, zunächst ein Auge auf Thompson zu haben. Nur für alle Fälle, falls er Hilfe braucht. Ein Blick auf die Karte zeigt, dass alles in Ordnung ist. Alles Ziele sind klar markiert. Wir müssen sie nur noch einnehmen. 'Captain !' spricht mich Sergeant Grant mit der lauten und dienstbeflissenen Stimme an, die er für Dienstgeschäfte reserviert. 'Das Ziel rückt näher. Wollen Sie den Männern ein paar Worte sagen, bevor wir an Land gehen ?'

"Natürlich, Sergeant, ich spreche mit ihnen."
Weil ich ja so gut Reden improvisieren kann. Dearborn wäre hier wie zuhause, aber dann muss es eben auch so gehen...

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Ich folge Grant auf das offene Deck. Die Kompanie ist vollständig versammelt. 'Kompaniiiiiiiiieeee... Aaaaaachtung !' kommandiert Grant. Für einen kurzen Moment übertönt das Donnern von Stiefeln, die gleichzeitig auf das Metalldeck schlagen sogar den Dieselmotor. Grant dreht sich zu mir und nickt. 'Sie gehören ganz Ihnen, Sir !'

Ich sehe zu den Soldaten. 186 Männer schauen zurück. Gespannt und erwartungsvoll, was ich tun werde. Wartend.

"Keine Angst Männer, ich werde keine langen Reden schwingen."

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Einige der Männer verziehen das Gesicht. Sie sind angespannt. Nicht jeder hier mag Ansprachen.
Ich entscheide mich, direkt zu bleiben und nicht um das Offensichtliche herumzureden. "Wir werden Ziele sein von dem Moment an, an dem wir an Land gehen."

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Die Männer müssen verstehen, dass es keine Sicherheit außer der gibt, die sie sich verdienen und erarbeiten.
"Wir müssen zusammenbleiben, um zu überleben."

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Einmal an Land müssen die Männer sich aufeinander verlassen, denn dort wird niemand anderes sein.
"Vertraut eurem Training, euren Offizieren und euren Kameraden."

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Privates richten sich nach ihren Corporals, die Corporals nach ihren Sergeants und die Sergeants nach ihren Offizieren. So hat es immer funktioniert, weil es funktioniert.
"Viel Glück und Gott mit euch."

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(Bonus Events freigeschaltet)
Die Männer grinsen und hören auf, nervös hin und her zu wackeln. Sie sehen sich mit fester Entschlossenheit an. Bereit, die vor ihnen liegenden Herausforderungen anzunehmen.

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Das Klappern von Geschützfeuer hallt irgendwo vor dem Bug in der Entfernung wieder. Golden und silbern scheint der Nebel von den geisterhaften Abschüssen der Artillerie. Splitter des Lichts von der aufgehenden Sonne erleuchten die Umrisse der vor uns liegenden Küste. Für einen Augenblick zeichnen sich im Mündungsfeuer die schwachen Umrisse eines Hügels, eines Hauses und einiger Bäume ab... Auf der Spitze eines Kliffs.

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'Captain ! Wir sind an den Kliffs !' ruft Thompson über den Lärm des Diesels. Wilson greift sich den Arm des Jungen und zieht ihn zu mir. 'Ja, Kleiner, die Navy ist vom Kurs abgekommen, genauso wie der Colonel dachte, daß es passieren könnte...'

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'In der Tat.' verkündet Dearborn, der irgendwie ruhig über das Deck schlendert, das sich unter seinen Füßen bewegt. 'Es will mir scheinen, unsere Situation hätte sich signifikant verändert und in keinem Punkt zum besseren. Wir brauchen einen neuen Plan.'
'Der Plan ist zu kämpfen und zu gewinnen, daran hat sich nichts geändert.' versetzt Stern, der vom Heck herangestürmt kommt. Die Küste kommt näher. In zwei Minuten werden wir nichts anderes tun können, als an Land zu gehen.
"Was denken Sie, Sam ?" frage ich Wilson.

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'Kann man nicht viel machen, Captain.' meint er. 'Wir müssen von da kämpfen, wo wir landen. Die Kliffs hoch und auf der anderen Seite wieder runter, wenns nicht anders geht.'
'Können wir nicht Unterstützung anfordern ?' will Thompson wissen. 'Wenigstens die Navy die Kliffs beschießen lassen ?'

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'Die Navy soll die Stadt mindestens eine Stunde lang beschießen.' erinnert mich Grant leise. 'Was ursprünglich kein Problem war, weil es doppelt so lange gedauert hätte, da hinzukommen.' Ich sehe mir die Karte an, die er in den Händen hält. einige eilige Korrekturen sind mit Bleistift eingezeichnet worden. Eins ist sicher: Die Italiener warten auf der anderen Seite dieser Kliffs. Es wird ein harter Kampf werden. Wir müssen zusammenbleiben und dürfen uns nicht im Feuerkampf gegen verschanzte Feinde verzetteln. Am Strand zu bleiben ist keine Option.

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Noch eins ist sicher: Die Kompanie muss vorrücken. Jede Alternative erlaubt den Italienern, und vielleicht auch den Deutschen, einen Gegenangriff zu unternehmen und zu einer Zeit ihrer Wahl auf die Männer einzuprügeln. Als ich wieder aufsehe, ist die Küste deutlich gewachsen. Nun, zunächst müssen wir an Land !

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Ich bedeute den Offizieren, dass sie den Strand erreichen und von dort aus selber erarbeiten müssen, wie es weitergehen soll. Wenn wir das nicht schaffen, müssen wir wieder zurück in die Boote gehen. Sobald jeder von ihnen das bestätigt hat, schicke ich sie zu ihren Zügen zurück, damit sie dort tun, was sie können.

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Wilson ruft vorab ausgesuchte Männer auf, um die Leitern zu übernehmen. Dearborn nutzt ein einfaches gerade-ungerade Schema, um das schnell zu organisieren. Thompson verläßt sich auf seinen Sergeant um das Problem schnell zu lösen. Sterns Mörsermannschaften hängen sich ihre schwere Last um und bereiten sich darauf vor, der Infanterie zu folgern.

Die Mission - Alle Missionsziele einnehmen.
Die Männer - Höchstens leichte Verluste erleiden

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Ein Schaudern läuft durch das Boot als der Bug sich in den Sand bohrt. Der Motor heult angestrengt auf, um sicherzugehen, dass das Boot nicht wieder freigespült wird, wobei das Boot sich leicht zur Seite neigt. Meine Finger spannen sich um den Schaft meines Karabiners. Die Rampe rasselt herab. Brecher schlagen gegen den Sand. Das Herz in meiner Brust pocht laut.

"Vorwärts, Cottonbalers ! Mir nach !"

Sand knirscht unter meinen Stiefeln, kaltes Wasser saugt sich in meine Hose und sammelt sich in den Stiefeln. Egal, vorwärts, nur an Land kommen ! Noch beschießt uns niemand. ich wische den Gedanken beiseite. Auf den Strand, alles andere ist unwichtig.
Ein kurzer Blick über die Schulter. Grant ist hinter mir, ebenso wie einige andere Männer, die ich nicht erkennen kann. Nicht alleine zu sein beruhigt. So wende ich mich wieder zum Land und fange an, mich durch das Wasser zu kämpfen...

DerGraf
22.03.26, 23:40
Taktische Überlegungen

https://s1.directupload.eu/images/260322/8da8ohwd.png (https://www.directupload.eu)

Aufgrund der veränderten Ausgangslage muß ich den Plan auf die Schnelle anpassen.

Ausgangslage:
- Berichte legen nahe, daß die Kliffs vermint sind. Hier ist bei Überklettern mit Verlusten zu rechnen.
- Wäre ich Italiener würde ich den engen Strandausgang an der rechten Flanke ebenfalls verminen, zumal es erlauben würde, uns durch ein Nadelöhr in ein enges Feuerfeld zu lenken. Das gefällt mir fast noch weniger, als die Männer über die Klippen zu schicken.
- Auf der Klippe befindet sich ein Bunker. Wenn er besetzt ist, dann mit einem MG, möglicherweise mit einem Geschütz.
- Das Grabennetzwerk deckt die Klippen ab. Sie einzunehmen wird Blut kosten.
- Wir wissen nicht, was sich in der Stadt herumtreibt. Eigentlich war das nicht wichtig, weil die Stadt beschossen werden sollte, aber so riskieren wir, wieder eigenes Feuer zu bekommen, sollten wir uns in die Stadt bewegen.
- Sieben Ziele sollen eingenommen werden.

Ich falle auf meine alte und bewährte Lösung zurück: Ein Zangenangriff.
- Thompson geht über die Klippen auf die linke Flanke. Er untersucht den Bunker und schaltet ihn ggf aus, die Stadt umgehend sollte er in den Rücken der gegnerischen Stellungen kommen können. Je nachdem, wie der Angriff verläuft, stellt er Kräfte ab, um Wilson im Zentrum zu unterstützen.(grün)
- Dearborn hat die rechte Flanke. Ob er den Ausgang oder die Klippen nutzt, ist ihm freigestellt. Sein Auftrag: Die Flankenstellungen ausheben und damit die Hauptkampflinie der Verteidiger aufrollen. GGf unterstützt auch er Wilson im Zentrum. (türkis)
- Wilson hat das Zentrum. Sein Auftrag ist primär den Feind zu binden und sich vorzukämpfen. (orange)
- Sterns Männer werden wir Korsettstangen dazwischengezogen. Vermutlich werden sie auf den Klippen postiert, um möglichst schnell am Feind zu sein, auch wenn das Verluste bedeutet. Nur durch maximale Feuerentwicklung wird der feind schnell niederzuhalten sein.

Hoffentlich klappt es !

Arminius
23.03.26, 08:48
Großer Respekt vor dem Umfang Eures AAR und die viele Mühe, die Ihr Euch damit macht.

DerGraf
23.03.26, 14:46
Runde 1, Zug 1 - Lt. Thompson

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An der äußersten linken Flanke kommt ein Läufer über den Strand gehetzt und wirft sich in den Sand. Sergeant Sorensen dreht sich kaum zu ihm um. 'Was gibt's ?' Der Mann braucht etwas, um zu Atem zu kommen. 'Der Alte sagt, du sollst die Klippen da hoch und dir den Bunker da oben mal ansehen. Danach möglichst ungesehen zum Ziel durch.' Der Alte. Sicher, sie haben wieder einen Lieutenant, aber bis der gezeigt hat, daß er was drauf hat, ist 'der Alte', der im Zug immer noch den Ton angibt, der ehemalige Zugführer und jetzige Platoon Sergeant, Technical Sergeant O'Neill. Sorensen peilt die Küstenlinie entlang und die Klippe hoch, dann nickt er kaum sichtbar. 'Geht klar. Wir schicken 'ne Karte.'

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Die Männer schieben sich mit ihren Leitern dicht am Wasser die Küstenlinie entlang. Sorensen voraus, dann die Leiterträger, der Rest der Mannschaft und am Schluß absichernd, Corporal Greene. 'Auf Drähte und Minen achten. Die haben todsicher irgendwelche Sauereien da oben.' schärft Greene den Leuten ein. Nichts neues, die Männer haben Kampferfahrung, sie ahnen, was sie alles erwarten kann...

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Sorensen bedeutet den Männern, ruhig zu sein. Tatsächlich weht der Wind die üblichen Geräuschfetzen heran. Da oben ist jemand ! Auf das Signal des Sergeants werden die Leitern leise und vorsichtig angelegt. Er ist als erster auf der Leiter und steigt hinauf, die Männer folgen so leise wie möglich. Aus der Nähe kann Sorensen mehr erkennen, zumindest das Rohr, das aus dem Bunker ragt und auf die Schiffe da draußen gerichtet ist. Mit dem Daumen peilt er kurz, ehe er das Geschütz auf ungefähr zwei Zoll schätzt. Also wahrscheinlich eine Pak, keine richtige Artillerie... Hinter ihm sind die Männer in Stellung gegangen. Der Befehl pflanzt sich von einem zum nächsten. 'Fertigmachen !'

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Eine schnelle Bewegung, ein Zeichen - und es geht los ! Die Männer brechen in den Bunker ein und überwältigen die Geschützbedienung, die keine wirksame Gegenwehr leisten kann. Erstes Ziel erreicht !

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J.J. kommt schlitternd vor dem neuen Gruppenführer der dritten Gruppe, Sergeant Bailey, zum Stehen. 'Abschwenken, über die Klippen und weiter vorgehen. Halten Sie sich an Sorensen.' 'Alles klar, wird erledigt.' Kaum hat er quittiert, ist J.J. auch schon wieder weg.

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Sgt. Bailey passiert Lt. Thompson, der sich bei Collins und Hollister aufhält.

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Eigentlich ist der Strand für Touristen, aber deswegen sind wir nicht hier. Die Klippen sind hoch, aber dafür haben die Männer die Leitern mit an Land gebracht. Die Rinne im Osten, die unser Ausgang gewesen wäre, wenn die Navy es nicht verbockt hätte, ist ein Weg nach draußen. Andererseits könnte auch das Küstendorf links den Männern Deckung geben, aber die Navy plant, den Ort einzuebnen und das ziemlich bald...

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'Sieht nicht gut aus.' meint Grant, als er neben mir an den Strand watet. 'Die Italiener müssen was auf den Klippen haben. Und in den Rinnen und im Dorf.' Ich stimme Grant zu. Das wird Verluste bedeuten, aber zu versuchen, die Navy dazu zu bringen, den Feuerplan zu ändern würde zu viel Zeit kosten. Nein, wir müssen vorwärts ! "Wir gehen über die Klippen, Minen oder nicht. Die Männer sollen bloß aufpassen aber wir müssen an die Strasse sind rollen die Italiener uns auf."

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'Auf sie und runter von diesem Drecks-Strand.' faßt Grant zusammen. Er dreht sich zu den Läufern und schickt sie mit den Befehlen los.

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Sergeant Bailey erreicht den Fuß der Klippen.

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Thompson führt Collins' Gruppe an Land, aber sie kommen nicht weit, die Männer sind ausgepumpt und mehr als einer muß innehalten, um wenigstens noch etwas Galle auf den Strand zu würgen. Andere torkeln noch etwas unsicher umher.

DerGraf
23.03.26, 15:05
Runde 1, Zug 2 - Lt. Dearborn

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Auf den Wink Dearborns hin übernimmt Sgt. Kirby die Spitze und geht gegen den Strandausgang vor. Er hat ein mieses Gefühl dabei... 'Paßt auf Minen auf, die Hundesöhne lassen uns hier garantiert nicht einfach so durchspazieren !' mahnt er.

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Minenexplosion ! Ein Mann hat eine der Sprengfallen ausgelöst. Einer der Soldaten neben dem Sergeant glaubt, die Zähne des Gruppenführers knirschen zu hören, während der Sani sich um den Verwundeten kümmert.

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'Scheiße, Sarge, was machen wir jetzt ?' 'Was schon ? Weiter !' Der Soldat blickt den Sergeant einen Augenblick ungläubig an. 'Soll ich euch Beine machen ? Bewegung !' fährt dieser die zögernden Leute an und läuft vorneweg weiter in Richtung des Ausgangs.

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Eine weitere Explosion ! Kirby läuft weiter, wenn sie hier jetzt stehenbleiben, können sie es auch gleich sein lassen.

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Aber draußen schlägt ihnen Feuer entgegen. 'Deckung !' wird befohlen.

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Nach dem, was Kirby gerade abbekommen hat, ist die Ausgangsrinne nicht der bevorzugte Weg für ihn, aber Sgt. Owen erkennt, daß er hier nicht den ganzen Laden aufhalten kann. Also beißt er die Zähne zusammen und folgt Kirby die Klippen entlang.

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Lt. Dearborn führt die Gruppe Clarke. Er schließt zur Gruppe Owen auf.

DerGraf
23.03.26, 15:19
Runde 1, Zug 3 - Lt. Stern

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Der Mörsertrupp arbeitet sich mit seiner schweren Last an den Fuß der Klippen vor und baut die Werfer auf.

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Die Gewehrführer der 1. MG-Gruppe kommen ebenfalls mit ihren Männern am Fuß der Klippen an.

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Die zweite Gruppe ist so enthusiastisch, daß sie beim Vorrücken einen Befehl zurückgewinnen. Der Gruppenführer sieht die Klippen und beschließt, seine MG dort in Stellung zu bringen. So sind seine Leute die ersten, die den Aufstieg an der Nordwand wagen und dort oben in Stellung gehen.

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Minenexplosion ! Jetzt ist auch dem letzten klar, daß die Kliffs vermint sind !

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Lt. Stern folgt seinem Zug an Land.

DerGraf
23.03.26, 15:56
Runde 1, Zug 3.5 - Cpt. Reynolds

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Ich komme direkt hinter einer Gruppe Infanterie an Land. Nach den Explosionen oben bei den MG sehen sie entweder zu den Klippen hoch, oder nach Osten, wo sie die Gruppe sehen, in der sich ihr Zugführer aufhält. Wenn die MG da oben bleiben wollen, müssen wir sie unterstützen. Ich sehe da nur eine Möglichkeit und laufe direkt zum Gruppenführer, einem vierschrötigen Sergeant. "Sergeant !" 'Captain ?' Der Mann wirkt etwas überrumpelt, aber das kann ich ihm nicht verdenken. "Wir unterstützen die MG. Picken Sie die Männer auf und folgen Sie mir !" 'Ja, Sir !' Hinter mir höre ich ihn seine Anweisungen geben, aber ich drehe mich nicht nochmal um.

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Die Männer holen schnell auf und sind bald wieder direkt hinter mir. Wir bringen den Strand schnell hinter uns und finden uns bald im Schatten der Klippen wieder. Jetzt beginnt der haarige Teil...

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"Leitern anlegen !" Als erster steige ich auf die Leiter und klettere den Höhen entgegen. Ich hoffe, wir haben Glück oder die Minen sind leicht zu entdecken, obwohl das in der Dunkelheit nicht leicht wird... Hier ein Bein zu verlieren wäre ziemlich demoralisierend für die Männer. Naja, für mich natürlich auch. Aber auf Befindlichkeiten kann und darf ich keine Rücksicht nehmen, die Männer erwarten, mit Zuversicht geführt zu werden, also bemühe ich mich, ihnen genau das zu geben ! Ich wische mir verstohlen den Schweiß aus dem Gesicht und mache den Karabiner fertig.

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Da dröhnt hinter mir eine Explosion durch die Dunkelheit, gefolgt vom Schrei eines Verwundeten. Das hätte ich sein können ! Schießt es mir kurz durch den Kopf. Ich greife mir den nächstbesten Mann und schicke ihn nach rechts, um mit den MG Verbindung aufzunehmen.

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Da ! Unter uns flammt Mündungsfeuer auf ! Ein MG hat uns entdeckt. Zwischen spritzenden Gesteinsbrocken machen wir, daß wir so gut das eben geht in Deckung kommen.

DerGraf
23.03.26, 16:10
Runde 1, Zug 4 - Lt. Wilson

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Sgt McKendrick besetzt sie rechte Flanke der MG auf der Klippe.

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Mine ! Noch ein Mann fällt aus. Die Verluste steigen...

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'Kommen Sie, Taylor !' Wilson führt Taylor über die Klippe auf die feindlichen Stellungen zu.

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Minenfeld ! Aber die Männer lösen keinen der Sprengsätze aus. Glück gehabt !

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Wilson und Taylor werden von der Flanke beschossen und niedergehalten. Die Männer werfen sich in Deckung.

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Die zeit läuft unerbittlich weiter während die Männer den Vormarsch auf dem Strand fortsetzen. ich sehe auf die Uhr. Etwa 10 Minuten sind seit der Landung vergangen...

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Ein Donnern bricht sich von See her. Große Geschütze. Kleine Geschütze. Alle Geschütze, sie fallen alle ein. Die Siedlung wird eingedeckt.

Wie geplant.

DerGraf
23.03.26, 16:22
Runde 2, Zug 1 - Lt. Stern

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In der Deckung spreche ich den Leuten und ihrem Sergeant, McCown heißt er, erst einmal wieder Mut zu und ordne sie für das weitere Vorgehen.

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Von Sparks lasse ich mir den Hörer des Funkgeräts geben. Der Funker des Mörsertrupps antwortet schnell. Durch das Fernglas beobachte ich das gegnerische MG und gebe die Koordinaten durch. Die erste Granate liegt etwas kurz. Ich korrigiere. "Sechs mehr. Wirkungsfeuer !"

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Die folgende Salve liegt deckend. Volltreffer !

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Die MG nehmen die feindliche Infanterie unter Feuer.

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Zielwechsel ! Auch diese Einheit wird erfolgreich bekämpft.

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Die erste gruppe zieht nach und postiert sich auf den Klippen.

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Feuer !

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Der Feind ist überrascht und erleidet Verluste.

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Lt. Stern erklimmt die Höhen und nimmt ebenfalls mit den Mörsern Kontakt auf.

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Mörsergranaten schlagen in der feindlichen MG-Stellung ein !