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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : AAR: Sachsenspiegel



AG_Wittmann
22.11.25, 03:40
Hallo werte Leser,

hier ein AAR für die Grafschaft Meißen, die Keimzelle für das heutige Bundesland Sachsen. Das Land hat ein paar einzigartige Events in Petto wie den Kauf von Landsberg, Erbschaft von Sachsen-Wittenberg und noch ein paar andere Dinge. Außerdem habe ich mich dort festgesetzt und es lieb gewonnen, trotz der braunen Mitbewohner, die in einen Sack geschmissen in der Elbe versenkt gehören.

Ich werde den Stil eher knapp halten, spart mir und dem Leser Lebenszeit. Wenn Fragen aufkommen, können sie gerne gestellt werden. Um einer Frage zuvorzukommen, ich habe die Namen der Ortschaften an die Sprache der Mehrheit in dieser Ortschaft anpassen lassen, daher nicht wundern, warum manche Orte anders lauten.

Ich hoffe und wünsche mir, ich werde es bis 1837 durchhalten. Also dann, legen wir los.

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1. April 1337:

Die Grafschaft Meißen, bestehend aus den Ortschaften Annaburg, Meißen, Dresden und Pirna sowie Freiberg und Sayda.

Landesherrscher ist Graf Friedrich II. von Wettin seit 1323, führt auch den Titel Graf von Thüringen dank der Personalunion mit der Grafschaft Thüringen.

Die Silbermine in Freiberg wird mehrmals erweitert, zukünftige Einnahmen von dort gehen in den Ausbau der Infrastruktur der gesamten Grafschaft.

Das Kabinett wird angewiesen, die im Land lebenden Sorben zu Sachsen zu erziehen sowie die Macht des Landesherrn zu stärken.

Ein Gesetz für eine reglementierte Ausfuhr von Edelmetallen wird eingeführt. Nicht zu viel, nicht zu wenig.

Das Fürstbistum Magdeburg wird zum Rivalen erklärt. Die Beziehungen zum Kurfürstentum Sachsen-Wittenberg, Königreich Böhmen, Grafschaft Landsberg und Herzogtum Braunschweig werden gestärkt.

https://i.imgur.com/KMgf6O2.jpeg

Grün: Meißen,
Dunkelgelb: Landsberg,
Rotbraun: Sachsen-Wittenberg,
Dunkelrosa: Magdeburg
Bronzegelb: Böhmen

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Juni 1338:

Landsberg verkauft das gesamte Land an Meißen, damit verdoppelt sich die Fläche der Grafschaft und dessen Bevölkerung auf knapp über 350.000 Einwohner auf einem Schlag.

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März 1339:

Sachsen-Wittenberg ist Meißen einen Monat zuvorgekommen und hat Glauchau, Wurzen und Merseburg annektiert bzw. zu Vasallen gemacht.

April 1339:

Meißen erklärt der Grafschaft Mansfeld den Krieg, ein Vasall des Fürstbistums Magdeburg, damit ist Magdeburg im Krieg gegen Meißen und verliert ebendiesen nach zwei entscheidenden Schlachten.

Meißen annektiert die Ortschaft Halle, zwingt Magdeburg das Schleifen der Stadtmauer von Magdeburg auf und demütigt es.

Das Stärken der Beziehungen zwischen Meißen und Sachsen-Wittenberg wird eingestellt.

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18. März 1339:

Graf Friedrich II. von Wettin ist gestorben. Dessen Sohn, Friedrich III., ist noch zu jung mit 7 Jahren zum Regieren. Meißen wird in Regentschaft seiner Mutter Gräfin Mathilde von Wittelsbach verwaltet.

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August 1339:

Das Fürstbistum Magdeburg existiert nur noch in der Ortschaft Jüterbog, südlich von brandenburgischem Berlin. Die Magdeburger Börde gehört der Grafschaft Braunschweig.

Meißen erklärt dem Bistum Merseburg den Krieg. Sachsen-Wittenberg ist dessen Lehnsherr und damit auch im Krieg mit Meißen. Nach einer Entscheidungsschlacht verliert Sachsen-Wittenberg die Ortschaften Glauchau, Wurzen, Merseburg, Torgau und Liebenwerda. Die enorme Landnahme wird von den Nachbarn Meißens mit Sorge betrachtet, mittelfristig passiert jedoch nichts, dank der vorher initiierten Beziehungsverbesserungen mit Meißens Nachbarn.

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Februar 1340:

Meißen ist nach Gewährung des Herzogstitels durch den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation jetzt ein Herzogtum, mit diesem Statusaufstieg einhergehend kann ein zweiter Rivale ausgerufen werden. Das Kurfürstentum Sachsen-Wittenberg wird offiziell zum Rivalen erklärt, nachdem es zwischenzeitlich die Brandenburger Mittelmark nach einem langen Krieg vom Bistum Lebus erobert hat. Brandenburg besitzt nur noch Stendal, Gardelegen, Spremberg, Uckermark und Prenzlow, ist also zu einem Flickenteppich degeneriert.

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Oktober 1342:

Die Bauern in Meißen sind schlecht gelaunt, deren Anrecht auf Gemeindeland ist hinfällig, langfristig wird es die Zentralisierung des Herzogtums Meißen fördern.

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1. Mai 1346:

Erste Berichte über die Beulenpest aus dem fernen Osten werden vernommen.

Freiberg, Chemnitz, Dresden sind über unbefestigte Straßen mit Meißen verbunden, auch wird die Rohstoffgewinnung verstärkt in den Ortschaften, die an Meißen grenzen. Es leben 530.000 Einwohner in der Grafschaft Meißen.

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August 1348:

Die Beulenpest hat das Herzogtum Meißen erreicht, es werden Maßnahmen zur Schadensbegrenzung eingeführt, aber diese sind fast wirkungslos, auch aufgrund fehlender Geldmittel. Es leben 539.000 Einwohner im Herzogtum Meißen.

Herzog Friedrich III. von Wettin wird volljährig und übernimmt das Zepter, er darf sich Herzog von Meißen und Graf von Thüringen nennen.

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Oktober 1350:

Die Beulenpest hat das Herzogtum Meißen verwüstet, 295.000 Tote, 55% aller Einwohner nennt einen Platz in den unzähligen Massengräbern ihr Zuhause. Die Wirtschaft läuft auf Sparflamme, die Einnahmen sind im einstelligen Bereich. Die zwei Rivalen von Meißen sind relativ glimpflich ausgegangen, nur insgesamt 35.000 Tote. Das Königreich Böhmen hat fast eine Million Tote zu beklagen.

Die nächsten Jahre sind unruhige Jahre aufgrund zahlreicher Gesetzesänderungen, die die Macht der Adligen schwächen und untergraben.

Im Kabinett ist man um die Stabilität des Landes bemüht.

Die Personalunion mit Thüringen wird neu verhandelt, Meißen wird Seniorführer der Personalunion, wirtschaftlich und diplomatisch wird Thüringen zukünftig immer enger an Meißen gebunden.

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Mai 1359:

Die Ortschaft Meißen erhält den Stadtstatus. Sofort wird eine Serjeantry eingerichtet, um zukünftig reguläre Regimenter aufstellen und unterhalten zu können.

Die Assimilierung der Bewohner der annektierten Gebiete ist abgeschlossen, in den Provinzen Erzgebirge, Elbtal und Leipziger Bucht leben fast nur noch Sachsen.

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Februar 1364:

Die Beulenpest ist in die Geschichtsbücher verschwunden. Die Bevölkerungszahl hat sich auf 225.000 Einwohner verringert. Das gemeine Volk und die Geistlichkeit sind leicht unruhig.

https://i.imgur.com/CNywkpN.png

Die Wirtschaft erholt sich, Einnahmen sind wieder zweistellig, wenn auch im sehr niedrigen Bereich.

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Mai 1365:

Das Herzogtum Lüneburg lädt das Herzogtum Meißen in dessen Angriffskrieg gegen mehrere benachbarte Grafschaften ein. Der Rivale Sachsen-Wittenberg ist in diesem Krieg auf der Seite Lüneburgs. In Meißen ist man leicht verwirrt über diese Tatsache, steigt dann aber auch in den Krieg ein auf Seitens Lüneburg und Sachsen-Wittenberg, allerdings wird nur ein Bauernheer (1,5k Mann) ausgehoben, der Rest (2k Mann) darf weiter die Flur und die Frauen beackern.

Der Krieg verläuft wie erwartet zugunsten Lüneburg, welches sich die angrenzenden Gebiete um Hildesheim und Hildesheim einverleiben kann. Damit ist eine zukünftige Konfrontation mit dem Herzogtum Braunschweig nicht mehr abzuwenden, denn es hält Hannover, Hameln, Minden und Neustadt westlich von Hildesheim als Exklave.

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März 1366:

Der Kurfürst von Sachsen-Wittenberg ist verstorben, es gibt keine Erben für das Kurfürstentum Sachsen-Wittenberg. Das Königreich Böhmen, das ausgezeichnete Beziehungen zum Herzogtum Meißen unterhält, belehnt den Herzog von Meißen mit dem Titel des Kurfürstens und den Ländereien von Sachsen-Wittenberg. Man munkelt, der böhmische König hat das Lachen von Friedrich II. auch noch nach seiner Rückkehr nach Prag tagelang gehört.

Noch im gleichen Monat wird das Kurfürstentum Sachsen ausgerufen und die neuen Ländereien integriert, die Wirtschaft muss ein neues Gleichgewicht finden.

https://i.imgur.com/XcObuEJ.jpeg

Das Kurfürstentum Sachsen erstreckt sich vom Swet (Norden) bis nach Zwickau (Süden) sowie von Ballenstadt (Exklave im Westen) bis Pirna bzw. Swet (Osten).

Hier zur besseren Sichtbarkeit die diplomatische Karte:

https://i.imgur.com/4YaJ13s.jpeg

Lüneburg und Hessen sind Allianzpartner, Thüringen ist in einer Personalunion, hatte aber bis vor kurzem noch diplomatische Unabhängigkeit und konnte sich daher ein paar Nachbarländer aneignen.

Der rotbraune Fleck im Osten und Süden ist das Königreich Böhmen, hat sich die gesamte Lausitz einverleibt.

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22. April 1366:

Statistiken zum Kurfürstentum Sachsen

https://i.imgur.com/Z0WXN6x.jpeg

https://i.imgur.com/na7Tey2.jpeg

AG_Wittmann
22.11.25, 14:29
6. Juni 1366:

Das Kurfürstentum Sachsen überträgt die Mittelmark an ein neu erschaffenes Lehen, die Grafschaft Mittelmark erblickt das Licht der Welt.

Das Herzogtum Stettin, das an die Grafschaft Mittelmark grenzt, wird zum Rivalen erklärt. Herzog Friedrich III. will Zugang zur Ostsee haben.

https://i.imgur.com/HOQaxb7.jpeg

Diplomatische Karte mit Bezugspunkt Herzogtum Stettin. Es ist mit dem Herzogtum Braunschweig alliiert. Grafschaft Mecklenburg ist dessen Rivale.

Man sieht auch, wie zerfetzt das Kurfürstentum Brandenburg ist, dessen Hauptstadt ist Stendal, direkt am Herzogtum Lüneburg gelegen.

B.S. steht für die Grafschaft Beeskow-Starkow, es ist ein Vasall vom Herzogtum Wolgast, das die Küstengebiete nördlich von Stettin hält.

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30. August 1366:

Die Grafschaft Mittelmark erhält ab diesem Zeitpunkt regelmäßig Wirtschaftshilfe.

Die Bauernunruhen nehmen beständig zu, die Brennpunkte sind in den Ortschaften Torgau, Wurzen und Liebenwerda.

Das erste reguläre Regiment (100 Fußsoldaten) wird in Meißen aufgestellt, es wird den Kern der zukünftigen "Sächsische Armee" bilden.

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7. September 1367:

Der Erbe Friedrich IV. ist volljährig und wird mit einer Tochter aus dem Hause Gryf, deren Dynastie das Herzogtum Wolgast regiert, vermählt.

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2. März 1368:

Die Bauern erheben sich in Wurzen, die Armee von Sachsen bewegt sich umgehend dorthin, ehe die Bauern sich dort zu einer Armee organisieren können. Allerdings reicht die Regimentsstärke nicht, um das Umland befrieden zu können. Nach ein paar Tagen trifft Verstärkung für das Regiment aus den umliegenden Ortschaften ein und kann den Bauernaufstand in die Felder hineindrücken.

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1. August 1368:

Sachsen übernimmt die Institution "Berufsheere", nach internen Beratungen werden die Weichen für die Zukunft gestellt, man rechnet mit den ersten Ergebnissen in voraussichtlich 12 Jahren.

Das Straßennetz im Kurfürstentum Sachsen wird stetig ausgebaut, alle Städte sind jetzt mit der Stadt Meißen verbunden. Der Ausbau der Manufakturen sowie die Rohstoffgewinnung schleppt sich dahin, es fehlt überall an Arbeitskräften.

Die Herzogtümer Lüneburg, Sachsen und Wolgast sind in einer Dreiecksbeziehung alliiert, soll heißen: Lüneburg mit Sachsen und Wolgast. Sachsen mit Lüneburg und Wolgast. Wolgast mit Lüneburg und Sachsen. Man hofft auf Beständigkeit für die nächsten 20 Jahre.

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6. März 1373:

Lüneburg wurde aus der Dreiecksbeziehung gerissen, als es einen Angriffskrieg gegen Mecklenburg verloren hat. Sachsen hofft in einigen Jahren wieder eine Allianz mit Lüneburg schließen zu können.

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17. August 1373:

Das Beschäftigungssystem wird geändert von "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" zu "Zuerst Infrastruktur, dann meist Gewinnbringendes".

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5. Februar 1374:

Sachsen kann die Armee drillen, das steigert deren Erfahrung auf Kosten der Moral, allerdings kann im Kriegsfall die Moral mit einer kurzen Ruhepause schnell wiederhergestellt werden.

Wittenberg wird befestigt.

Bigfish
22.11.25, 14:48
Oha Wittmann schreibt einen AAR! Das klingt ja von Anfang an nach einem Kandidaten für die Wahlen!

AG_Wittmann
22.11.25, 16:18
5. April 1374:

Kriegserklärung an das Herzogtum Braunschweig, man will die Magdeburger Börde vereinigen. Die Kräfteverhältnisse sind zugunsten Sachsen, allerdings sind die Flüsse gute Defensivpositionen für die braunschweigischen Armeen.

Stettin greift in den Krieg ein auf seitens Braunschweig. Thüringen und Mittelmark auf seitens Sachse. Wolgast löst das Verteidigungsbündnis mit Braunschweig auf und bleibt neutral. Magdeburg, eine Großstadt ohne Stadtmauer, fällt innerhalb von 10 Tagen in sächsische Hände, das Umland wird im Verlauf des Krieges verwüstet, manche Ortschaften wechseln viermal den Besitzer.

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8. Februar 1376:

Braunschweig unterschreibt den Friedensvertrag, die Magdeburger Börde geht geschlossen an Sachsen sowie die Exklave Blankenburg. Thüringen bekommt Nordhausen als Beute.

https://i.imgur.com/IWzxtbd.jpeg

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9. Oktober 1376:

Madgeburg erhält eine neue Stadtmauer.

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13. Mai 1378:

Brandenburg erhält auch eine neue Stadtmauer.

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10. Juni 1381:

Das Königreich Böhmen hat Thüringen den Krieg erklärt. Sachsen wird durch ein uraltes Verteidigungsbündnis mit in den Krieg hineingezogen und entschließt sich, keine Bauernheere auszuheben, man will die Bevölkerung langfristig schonen für den späteren Wiederaufbau.

Fast alle sächsischen Städte werden von böhmischen Armeen belagert außer Magdeburg, wohin sich die sächsische Armee zurückzieht und den Krieg ausharrt.

Thüringen ist komplett besetzt, Sachsen ungefähr zu einem Drittel, hauptsächlich das Erzgebirge und große Teile des Elbtals. Mittelmark bleibt vom Krieg verschont, verliert aber wie Thüringen seine Bauernheere.

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8. Juli 1382:

Thüringen unterzeichnet den Friedensvertrag mit Böhmen. Es zahlt 77,5 Dukaten sowie Kriegsentschädigung, muss Durchmarschrecht und Versorgung der Streitkräfte gewähren. Auch muss die Dresdner Festung geschleift werden. Alles in allem ein sehr glimpflicher Ausgang für das Herzogtum Sachsen.

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26. November 1382:

Halle wird befestigt. Die alte Festung von Dresden wird nicht wiederaufgebaut, die Festung von Freiberg ist in der einzigartigen strategischen Position, das Elbtal sowie das Erzgebirge schützen zu können. Vielleicht wird es sich in ferner Zukunft ändern.

Die Bevölkerung von Sachsen ist auf 474.000 Personen geklettert, immer noch weit unter dem Höchstwert von 539.000 Personen.

Sachsen ist mit Polen eine Allianz eingegangen, welches eine Allianz mit Litauen und Dänemark unterhält.

Mit der Hansestadt Lübeck wird eine Übereinkunft getroffen, man gewährt sächsischen Kaufleuten bevorzugten Marktzugang. Sachsen hofft, damit langfristig den böhmischen Markt schwächen zu können.

AG_Wittmann
22.11.25, 21:49
5. April 1384:

Sachsen ist im Lübecker Handelsnetz eingebunden, was den Handelswert vieler Güter ändert. Beispielsweise sind im Böhmischen Markt Textilien, Bier, Möbel mehr wert wie im Lübecker Markt, dafür werden im Lübecker Markt andere Produkte stark nachgefragt, die Sachsen nach einer Umstrukturierungsphase beliefern kann, bspw. Schusswaffen, Bücher, Werkzeuge etc.

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18. November 1385:

Sachsen schließt mit Lüneburg wieder eine Allianz. Wolgast hat nach einem verlorenen Krieg mit Dänemark Küstengebiete an Dänemark abtreten müssen.

Böhmen hat Mähren annektiert. Es wird jetzt wahrscheinlich beginnen, die Kleinvasallen an dessen nordöstlicher Grenze zu annektieren.

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16. Dezember 1386:

Wolgast erklärt Stettin und Lübeck den Krieg, Sachsen tritt Wolgast bei. Die Gefechte verlaufen sehr einseitig zu unseren Gunsten.

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9. Juli 1387:

Lübeck kapituliert, kann sich aber mit einer Geldsumme wieder freikaufen.

Stettin streckt die Waffen und muss zwei Ortschaften im Norden an Wolgast abgeben. Sachsen hätte einen Separatfrieden schließen können und sich den südlichen Teil der Grafschaft Stettin einschließlich Stettin einverleiben können, aber entscheidet sich dagegen. Die eigene Wirtschaft hat Vorrang.

Sachsen und Thüringen sind derart stark wirtschaftlich und kulturell verwoben, dass eine Vereinigung in Betracht gezogen werden kann.

Das Kurfürstentum Brandenburg ist von der Karte verschwunden, der Kurfürstentitel wurde an eine kleine Grafschaft im heutigen Österreich verliehen.

Böhmen verliert einen Angriffskrieg gegen Niederbayern und Mailand und muss die Provinzen Pilzen und Südböhmen an Niederbayern abtreten. Man hört wieder ein Lachen aus Meißen in Prag.

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14. September 1387:

Das Bankwesen wird in Sachsen eingeführt. Die ersten Waffenkammern werden errichtet in Meißen und Freiberg. Leipzig und andere Städte folgen bald.

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1. Februar 1388:

Die Grafschaft Stettin hat aufgehört zu existieren, deren Ländereien gehören jetzt der Grafschaft Mecklenburg.

Sachsen erklärt das Herzogtum Braunschweig zum Rivalen. Magdeburg ist noch immer ein Rivale, allerdings ein Vasall des böhmischen Königs.

Der Deutsche Orden hat den Livländischen Schwertbrüderorden eingegliedert.

https://i.imgur.com/1e2m0FZ.jpeg

AG_Wittmann
23.11.25, 02:51
1. März 1389:

Die Krone hat erstmals die Machthoheit im Kurfürstentum Sachsen, es sind zwar nur 35% vom Kuchen, aber immerhin.

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Juni 1390:

Friedrich III. von Wettin ist gestorben nach einem Treppensturz mit 57 Jahren. Sein Sohn, Friedrich IV., übernimmt das Zepter mit 39 Jahren. Beim Machtwechsel wird eine Reform durchgeführt, die den jüngeren Brüdern von Friedrich IV. auch eine Regierungsbeteiligung ermöglichen sollen.

Beim Herumspielen mit der Reform, die alle einen Einführungszyklus durchlaufen, hat man die Möglichkeit entdeckt, die geplante Reform durch eine andere zu ersetzen, was man neugierig auch ausprobiert hat mit einem Wechsel auf das "Königliche Dekret". Sachsen verfügt jetzt über 3/2 königliche Reformen. Ich muss das noch Paradox melden.

https://i.imgur.com/OWvTbPX.png

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1. September 1407:

Böhmen hat im dritten Krieg gegen Niederbayern wieder die Oberhand errungen und alle verlorenen Provinzen zurück erhalten, zusätzlich hat es Gebiete in der Fränkischen Schweiz, in der Pfalz und im Bayerischen Wald angeeignet. Aus Meißen vernimmt man fürchterliche Flüche.

Das Kurfürstentum Sachsen hat die Primagenitur einführt, die Renaissance hat zwischenzeitlich auch Einzug gehalten.

Das Herzogtum Lüneburg hat zusammen mit Sachsen dem Herzogtum Braunschweig schwer zugesetzt in den zehn Jahren vor 1407, die Beteiligung von Sachsen wird mit einer einzigen Ortschaft belohnt, die strategisch eine heiße Kartoffel ist. Die Ortschaft Helmstedt wird einige Jahre später an Lüneburg verkauft.

In Böhmen beginnt ein Theologe names Jan Hus eine reformierte Art des christlichen Glaubens zu verbreiten ab Februar 1402.

Die Sächsische Armee umfasst 6 Infanterieregimenter, 3 Artillerieregimenter und 2 Versorgungsregimenter, Mannstärke beträgt 1.550 Soldaten.

Böhmen besitzt vier reguläre Armeen mit insgesamt 2.600 Soldaten, 12.600 Reservisten für die reguläre Armee sowie 25.500 Mann für Aushebungen. Vermutlich kann man mit einer technologisch überlegenen Armee die böhmische Vormacht brechen. Sachsen verfügt z. B. im Moment über Men-at-Arms (Hellebarden?), während Böhmen noch mit Fußsoldaten unterwegs ist.

https://i.imgur.com/LqsdzUl.jpeg

AG_Wittmann
23.11.25, 15:38
7. Juli 1418:

Kriegserklärung an Grafschaft Henneberg, der südliche Nachbar von Thüringen, Zeit die östliche Exklave mit dem Thüringer Kernland zu verbinden.

Schwere Kämpfe im Thüringer Wald mit Truppen von Lüneburg, Sachsen, Thüringen gegen Henneberg, Wolgast und Baden. Die Sächsische Armee kann ihre Kampfstärke ausspielen und vernichtet mehrere feindliche Armeen, anschließend werden nacheinander die Städte Meiningen, Coburg und Arnstadt besetzt.

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1. Februar 1420:

Die Fugger erscheinen in Augsburg, man stärkt die Beziehungen zu ihnen.

Der Krieg wogt hin und her, schlussendlich gewinnen Sachsen und seine Verbündeten die Oberhand und zwingen Henneberg und seine Verbündeten in die Knie.

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10. März 1420:

Friedrich IV. stirbt mit 68 Jahren. Sein Sohn, ulkigerweise auch ein Friedrich IV., übernimmt das Zepter mit 49 Jahren. Das Kabinett ist mittlerweile nur von Wettinern besetzt, was die Kronmacht weiter stärkt.

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20. April 1420:

Henneberg schließt Frieden und gibt die Ortschaften Beichlingen, Weimar und Arnstadt ab und zahlt 200 Dukaten.

Beichlingen wird direkt an Thüringen verkauft, Weimar und Arnstadt folgen kurz darauf als Lehen.

Der erstgeborene Sohn von Friedrich IV. stirbt bei einem Jagdunfall, sehr schlecht. Jetzt rächt es sich für die Wettiner Dynastie, den Herzog von Braunschweig getötet zu haben vor 28 Jahren zur Vergeltung, als diese einen Wettiner vergiftet haben. In vermutlich 22 Jahren wird Staub über die Sache gewachsen sein.

(*Hinweis 1: Tötet bloss nicht den Herrscher eines Landes; die 50 Jahre Misstrauen eurem Land gegenüber verhindern, dass man in all der Zeit Staatsehen eingehen kann. Die Söhne und Enkel können nur noch Kleinadel oder Bürgerliche heiraten.)

(*Hinweis 2: Wenn man andere Nationen in den Krieg hineinzieht, passt bloss auf, wer welche Ortschaften erobert. Hätte fast Lüneburg halb Henneberg überlassen, weil unsere Landesfarben so ähnlich sind. Könnte schwören, meine Truppen waren schneller beim Erobern der Ortschaften.)

https://i.imgur.com/xZdkRZi.jpeg

Elvis
23.11.25, 16:05
(*Hinweis 2: Wenn man andere Nationen in den Krieg hineinzieht, passt bloss auf, wer welche Ortschaften erobert. Hätte fast Lüneburg halb Henneberg überlassen, weil unsere Landesfarben so ähnlich sind. Könnte schwören, meine Truppen waren schneller beim Erobern der Ortschaften.)


Die Belagerungen können übernommen werden (Gibt einen Button in der Belagerungsansicht dafür). Ich weiß nicht mehr genau welche Bedingungen dafür gelten müssen. Aber auf jeden Fall muss man die größere Armee bei der Belagerung haben.
Ist also nicht wie bei den Vorgängern, das automatisch der erste die Belagerung zugeschlagen bekommt.

AG_Wittmann
23.11.25, 17:46
10. März 1422:

Dresden und Zwickau werden mit dem Stadtrecht beleiht.

539.000 Einwohner leben jetzt in Sachsen.

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1. November 1423:

Sachsen beginnt die Annexion von Thüringen, in 12 Jahren soll der Vorgang abgeschlossen sein.

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22. Dezember 1424:

Schwere Unruhen in Polen, die Adligen sind aufständig. Sachsen ist dem Bündnis treu, Litauen und Ungarn stellen Truppen zum Niederschlagen der Aufständigen bereit.

https://i.imgur.com/M4Rof4B.jpeg

Der Deutsche Orden hat den Livländischen Schwertbrüderorden wieder auferstehen lassen.

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7. August 1425:

Ein schwerer Schlag für Sachsen, Hessen, ein alter Verbündeter hat Thüringen zum Vasall gemacht, damit ist die Annexion hinfällig. Es herrscht ohnmächtige Stille in Meißen.

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1. Dezember 1426:

Die Ideen der Meritokratie werden in unserem Land diskutiert.

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20. Dezember 1429:

Hessen wird der Krieg erklärt, Thüringen steht auf der Seite Hessen.

Nachdem Sachsen hessische Truppenverbände vernichtend geschlagen hat, startet Lüneburg einen Krieg mit Hessens Verbündeten Mainz. Damit ist Lüneburg auch mit Hessen und Thüringen im Krieg. In Meißen hört man nur ein Grunzen.

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14. April 1431:

Sachsen beendet den Krieg mit Hessen und geht mit Thüringen an der Leine wieder nach Hause. Die benachbarten Länder sind verstört und man munkelt über eine Koalition gegen Sachsen. Sachsen schaut ganz böse.

Sächsische Diplomaten singen Hakuna Matata, um die aufgeheizte Stimmung in der Region abzukühlen. Polen ist stinksauer, greift aber noch nicht ein, weil es gesehen hat, wie schlagkräftig die Sächsische Armee inzwischen ist. Zudem wird es mit Argusaugen vom Königreich Schweden beobachtet.

https://i.imgur.com/aQcibDr.jpeg

AG_Wittmann
23.11.25, 19:39
1. Juli 1433:

Karl von Wettin ist jetzt Kurfürst von Sachsen. Friedrich IV. (Eigentlich der Fünfte) hat den Freitod mit 62 Jahren gewählt.

Das Land erholt sich vom Bruderkrieg gut, die diplomatische Situation ist wieder stabil und verbessert sich stetig.

https://i.imgur.com/cAQ1W9V.jpeg

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30. Juni 1436:

Die ersten Kontore (Zählhäuser) werden eingerichtet, das erste in Leipzig.

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1. Januar 1437:

Das Zeitalter der Entdeckungen ist angebrochen. Sachsen konzentriert sich auf administrative Weiterentwicklungen.

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22. September 1445:

Das Wissen um eine neue Kriegstaktik macht sich in unseren Ländern breit, der Gevierthaufen (Pike & Shot). Sachsen ist sehr interessiert daran, seine Armeen daran auszurichten.

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1. Januar 1447:

Die Wirtschaft entwickelt sich prächtig für Sachsen, ganz wichtig auch die positive Entwicklung der Steuereinnahmen.

https://i.imgur.com/kV4ZPJq.png

AG_Wittmann
24.11.25, 20:16
10. Mai 1450:

Böhmen erklärt Sachsen den Krieg, es will die Provinz Erzgebirge bzw. Freiberg und dessen Silberminen haben. Auf unserer Seite kämpfen unsere beiden Vasallen Mittelmark und Thüringen. Lüneburg und dessen Vasallen Lippe und Lebus.

Die Sächsische Armee mit 2.750 Mann wird umgehend ins Erzgebirge in die Ortschaft Seyda beordert, die Aufgebote sammeln sich in Leipzig. Einige Tage später trifft ein 21.000 Heer in Sayda ein und versucht die Sächsische Armee zu schlagen. Nach mehrtägigem Geplänkel und einer finalen Schlacht ziehen sich die Böhmen zurück, 3.700 Böhmen bleiben liegen. Die Sächsische Armee verliert fast die Hälfte ihrer Soldaten, gewinnt aber die Schlacht, dank dem Terrain (Hügel und Wald).

https://i.imgur.com/3LwkNI6.png

General auf sächsischer Seite ist ein Sohn des Onkels des sächsischen Herzog, seine Fähigkeiten liegen im oberen Schnitt des Durchschnitts.

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1. Juli 1450:

Sachsen kann einen sehr glimpflichen Frieden aushandeln. Es liefert Böhmen 444 Dukaten auf die Hand, zahlt Kriegsreparationen (10% Staatseinnahmen) und gewährt Durchmarschrechte sowie Verpflegung für Böhmen.

https://i.imgur.com/qaifz3X.png

Die Herren von Sachsen wünschen Böhmen die Pest ins Land, allerdings ist man auch pragmatisch und entsendet einen Diplomaten nach Prag, um die Beziehungen der Länder wiederherzustellen. Gleichzeitig wird ein Auge auf Ungarn und Österreich geworfen, vielleicht kann man eine Allianz oder ein Verteidigungsbündnis arrangieren.

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1. Februar 1451:

In Meißen werden ein königlicher Garten und der Königshof errichtet (Boah, hätt ich eigentlich schon von Anfang an machen müssen ... :facepalm:)

Sachsen beginnt die Annexion von Thüringen, 10 Jahre werden veranschlagt. Hessen wird genauestens beobachtet, es hat schon wieder seine Finger in Thüringen drin. :rot:

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25. November 1451:

Die Armee bekommt drei neue Regimenter in Form von Handgonners zugewiesen, die erste primitive Handfeuerwaffe im Masseneinsatz. Die Armee hat jetzt 3.450 Mann, verteilt auf drei Reihen (linke Flanke, Zentrum und rechte Flanke) und 300 Mann in der Reserve.

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7. März 1452:

Die ersten Modelle der Arkebusen treffen ein, sofort werden die drei Handgonners-Regimenter mit den neuen Feuerwaffen ausgerüstet, die drei Regimenter vergrößern sich von 200 auf 400 Mann. Das Aktualisieren der alten Handgonners zu den Frühen Arkebusen kostet 20 Dukaten, hätte man die "Frühe Arkebuse"-Regimenter direkt rekrutiert, kostet das 140 Dukaten. Handgonners kosten 70 Dukaten, aber die werden sofort beim Erforschen der neuen Technologie ersetzt im Rekrutierungsbüro.

https://i.imgur.com/WM9k07j.png

Die Sächsische Armee, in Leipzig stationiert. Dort kann die Armee nicht von fremden Armeen gesehen werden und die Lage ist auch relativ zentral. Ziel ist es, die Armee auf 8.000 Mann Minimum zu bringen, allerdings sind die Rekrutierungszentren für solch eine Größe nicht ausgelegt, müssen ja gleichzeitig auch ständig die Reserve aufrechterhalten.

AG_Wittmann
24.11.25, 22:24
1. Februar 1455:

Großes Berggeschrey in Freiberg, man hat reiche Silberadern gefunden. Das lockt Menschen von weithin in die Ortschaften von Freiberg (Silber), Pirna (Zinn), Sayda (Blei) und Zwickau (Kohle).

Sachsen nimmt Darlehen auf, um die Ortschaften wirtschaftlich zu unterstützen beim Ausbau des Bergbaus.

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8. Januar 1458:

Das Darlehen wird voll zurückgezahlt, alle sind glücklich.

Die Ermordung des Welfenherzogs ist vergessen, die sächsischen Diplomaten seufzen auf.

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1. März 1458:

Sachsen kann Landsknechte rekrutieren, alle verbliebenen Infanterieregimenter werden auf die Ausrüstung und Taktiken der Landsknechte umgestellt, gleichzeitig schwellen die Regimenter auf die doppelte Größe an, was die Reserve kurzfristig völlig aufbraucht.

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10. September 1459:

Ein wichtiger Tag, endlich kann Sachsen auch den ländlichen Ortschaften Rekruten für die Armee abringen mit Ausbildungsplätzen für die lokale Bevölkerung.

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1. März 1460:

Sächsische Spione schwärmen aus, nach Prag, Wien und Rom. Ziel ist die Vergiftung der guten Beziehungen zu Böhmen.

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13. April 1460:

Sachsen muss seinen Kabinettsleiter ersetzen, ein schmerzlicher Verlust. Die Annexion von Thüringen schreitet planmäßig voran und wird bald abgeschlossen sein.

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20. Mai 1461:

Torgau wird urban.

Thüringen geht in Sachsen auf.

Mögen die Feinde Sachsens es hassen, während sie es fürchten.

Das Straßennetz wird umgehend verdichtet an der alten Sächsisch-Thüringischen Grenze.

https://i.imgur.com/OUp8RzZ.jpeg

888.000 Einwohner, Steuerwert 280 Dukaten, Zugang zu drei Märkten (Prag, Lübeck und Heilbronn).

Sächsische Spione vergiften die Beziehungen zwischen Böhmen und Österreich, Böhmen und Ungarn, Böhmen und Kirchenstaat. Polen und Litauen folgen bald.

(Bin verwundert, warum die hussitischen Aufstände nicht auslösen ... :geistlicher:)

Sachsen ist auch ein Bündnis mit Österreich eingegangen. Hoffentlich kommt kein dummer Komet. The comet giveth and taketh away.

AG_Wittmann
25.11.25, 21:49
28. Mai 1471:

Sachsen erklärt Hessen den Krieg, es gibt sächsische Ansprüche auf den hessischen Thron. (Sachsen hat Hessen die Sache mit Thüringen nicht verziehen.)

Die mittlerweile 6.900 Mann starke Sächsische Armee marschiert umgehend auf die hessische Hauptstadt Kassel zu. Die Mittelmark entsendet zur Unterstützung 900 Mann.

Ein hessisches Aufgebot in Eschwege wurde einfach überrannt, Kassel innerhalb einer Woche erobert, anschließend werden die umliegenden Ortschaften besetzt.

+++

1. August 1471:

Hessen schließt Frieden und wird Juniorpartner in einer Union mit Sachsen. Vermutlich wird die Personalunion nicht lange Bestand haben, aber die Geste ist Genugtuung genug.

+++

31. Juli 1474:

Lüneburg verlässt das Bündnis mit Sachsen. Sachsen ist jetzt allein mit Österreich verbündet.

+++

4. November 1476:

Sachsen verbündet sich mit Böhmen. Aus der Familiengruft erklingt unheimliches Geschrei. Ob die Allianz Bestand hat, wird die Zeit zeigen.

Mit dem Bündnis kann Sachsen genauere Informationen von Böhmen erhalten, Zahlen zur Wirtschaft, Militär, Handel und Produktion. Es ist ein Moloch.

Böhmen hat mehrere Armeen (3 Großverbände und mehrere kleine), insgesamt 22.600 Soldaten, 42.200 Reservisten und kann zusätzlich über ein Aufgebot von 42.000 Mann verfügen. Man merkt hier, es verlässt sich schon mehr auf ein stehendes Heer. Frankreich hat bspw. nur 8.200 Soldaten, 28.200 Reservisten, aber ein mögliches Aufgebot von 85.000 Mann.

Wirtschaftlich verfügt es über zwei große Goldminen, zwei Silberminen sowie eine Eisenerzmine, alle nah an der Hauptstadt.

https://i.imgur.com/X4e4cwf.jpeg

Sachsen, Böhmen und Österreich.

In einem Zweikampf mit Österreich wäre Sachsen der Stärkere, ungefähr 30% stärker. Böhmen ist rein von der Militärmacht 300% über Sachsen, wirtschaftlich ca. 500% drüber.

Iche_Bins
26.11.25, 02:39
Immer an die großen anschleimen, kann nie schade.

Tex_Murphy
26.11.25, 08:42
Ausgezeichnet, werter AG_Wittmann, Wir werden versuchen, Euren AAR in Unseren stagnierenden Lernprozess einzubinden!

AG_Wittmann
26.11.25, 20:49
14. September 1481:

Naumburg ist eine Stadt. Eine Waffenkammer wird sogleich dort errichtet.

Die Ortschaft Sondershausen bekommt einen Büttel zugewiesen, der dort den Willen des Herzogs von Sachsen durchsetzen soll.

+++

4. Februar 1483:

Sachsen erhält einen Kronrat, damit sollte sich das Steuereinkommen erhöhen. In der letzten Dekade werden in sächsischen Städten Bibliotheken, Marktplätze und Kopierstuben bevorzugt errichtet, um die Bevölkerung auf die kommenden Jahrzehnte vorzubereiten. Der Königshof wird auch Treffpunkt vieler interessanter Persönlichkeiten, die die Forschung teilweise enorm beschleunigen. Man will mit Böhmen gleichziehen und mehrere Universitäten errichten, aber dafür müssen noch einige Weichen gestellt werden.

+++

20. September 1486:

Es werden im Geheimen Vorbereitungen für einen Krieg getroffen.

+++

11. März 1487:

Böhmen steigt in einen Krieg gegen Mailand und dessen Verbündeten ein, mögen die Böhmen in alpinen Schluchten liegen bleiben.

+++

21. August 1487:

Sachsen erklärt dem Bistum Halberstadt den Krieg. Die Sächsische Armee stürmt das Bistum direkt, die sächsischen Aufgebote verteidigen unterdessen das Land. Das eigentliche Ziel des Krieges ist die Eingliederung eines Bündnispartners des Bistums Halberstadt, die Großstadt Erfurt.

Man kann Erfurt nicht direkt angreifen, weil es eine Freie Reichsstadt ist. Schutzmacht ist der amtierende Kaiser, in unserem Fall Böhmen.

+++

3. Mai 1488:

Halberstadt, Quedlinburg und die Großstadt Erfurt sind jetzt Teil von Sachsen. Gleich nach Friedensschluss werden in Erfurt die Fundamente einer Festung gelegt. Sachsen hat jetzt zwei Großstädte., Böhmen mit Prag nur eine, dafür hat Prag über 200.000 Einwohner. Quedlinburg und Halberstadt bringen übrigens Pferde und Wildbret für Sachsen, diese waren bisher Importware.

https://i.imgur.com/O4SSQWV.jpeg

Böhmen kämpft noch immer in Mailand.

Der Krieg mit dem Bistum Halberstadt hat einen weiteren Krieg ausgelöst, anscheinend war es das Zünglein an der Waage, um einen Krieg zwischen Mecklenburg und Dänemark sowie Polen auszulösen.

+++

12. Oktober 1489:

Sachsen hat jetzt die technischen und organisatorischen Fähigkeiten den Globus zu erkunden, allerdings nur in der Theorie.

+++

12. Oktober 1490:

Wir haben Erfurt eingegliedert, Halberstadt und Quedlinburg folgen kurz darauf.

Böhmen hat den Krieg für seinen Unionspartner entschieden in den Alpen, Mailand verliert etwas Land. Mecklenburg hat den Zugang zur See verloren. Polen besitzt Schwerin und einige Ortschaften drumherum, Dänemark hat Rostock und Stettin erobert.

+++

19. November 1491:

Unser Herzog stirbt, dessen Sohn Karl II. von Wettin erklimmt den Thron, dessen Fähigkeiten sind sehr äh überschaubar.

+++

4. Dezember 1491:

Der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation lässt über neues Gesetz abstimmen, er will dem Reichsbann eine rechtliche Basis geben. Damit erhalten andere Länder einen Kriegsgrund, um ein geächtetes Land angreifen zu dürfen.

AG_Wittmann
26.11.25, 21:06
1. März 1493:

In Freiberg wird die erste Universität von Sachsen errichtet. Leipzig, Wittenberg und Erfurt sollen später folgen. Es wird gleichzeitig auch ein Bildungsgesetz verabschiedet, Bildung für alle. Nicht alle sind glücklich über dieses Gesetz, eigentlich nur der Adel und der Klerik, aber was kam schon fortschrittliches von denen.

+++

Der böhmische König in seiner geistigen Umnachtung hat den Kaisertitel als Grüßaugust zur Wahl gestellt, mit Freuden stimmt Sachsen zu. Damit wird er zum Spielball der Kurfürsten.

Gleichzeitig ist beim Karten betrachten etwas Ulkiges aufgefallen ... der Kirchenstaat unterhält Kolonien am Weißen Meer.

https://i.imgur.com/BulaK6p.jpeg

+++

1. Januar 1494:

Hessen wird immer enger an Sachsen gebunden, allerdings gibt es keine direkte Grenze zwischen beiden Ländern. Dazwischen liegen zwei böhmische Ortschaften, Mühlhausen und Eisenach.

AG_Wittmann
27.11.25, 20:34
6. April 1496:

Böhmen erklärt Niederbayern den Krieg, man will die Provinz Gäuboden erobern. Damit ist Lüneburg, unser ehemaliger Verbündeter mit Böhmen im Krieg.

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14. April 1496:

Böhmen möchte Sachsen im Krieg gegen Niederbayern an deren Seite wissen.

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5. Juni 1496:

Sachsen wird Teil des Krieges gegen Niederbayern. Vielleicht kann man von Lüneburg ein paar Provinzen einheimsen.

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4. Oktober 1496:

Österreich stellt den neuen Kaiser und wird zur Großmacht. Sachsen hat für ihn gestimmt. Der Krieg läuft militärisch gut für Sachsen, wirtschaftlich ist er eine Katastrophe. Österreich ist jetzt auch im Krieg gegen Niederbayern.

+++

13. Januar 1499:

Böhmen ist Sachsen zuvorgekommen und hat einen Separatfrieden geschlossen mit Lüneburg. Lüneburgs Vasall, das Bistum Lebus, muss die Stadt Sternberg an Böhmen abgeben, Lüneburg selbst muss nur zirka zehntausend Tote beklagen.

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15. August 1499:

Niederbayern hat die Provinz Gäuboden und Traunstein an Böhmen verloren. Sachsen geht mit Schulden nach Hause.

https://i.imgur.com/iXLz6ea.jpeg

+++

26. März 1500:

Um die schwache Wirtschaft wieder in Gang zu bekommen, entsteht Thüringen als Lehen von Sachsen neu. Erfurt wird an die Grafschaft Thüringen übertragen.

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14. April 1500:

Grafschaft Bernburg wird Vasall von Sachsen. Das alte Geschlecht der Askanier übernimmt dort die Zügel.

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24. August 1500:

Dresden erhält eine Universität. Die Wirtschaft erholt sich wieder.

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6. September 1501:

Das Darlehen von 285,20 Dukaten wird getilgt.

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1. Februar 1503:

Meißen erhält eine Universität. Die neuen Marktplätze, die überall in Sachsen errichtet werden, sorgen für einen robusten Wirtschaftskreislauf, was Sachsen Gold- und Silberhandel sehr positiv beeinflusst.

https://i.imgur.com/wAiErD7.png

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1. April 1504:

Leipzig bekommt eine Universität und gleich noch eine Kathedrale dazu.

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10. Oktober 1504:

Magdeburg wird mit einer Universität beglückt.

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7. Januar 1505:

In Wittenberg wird das Leucorea gegründet (Universität), was auch die Forschung in Sachsen beschleunigt.

+++

3. April 1506:

Chemnitz bekommt das Stadtrecht, ebenso Liebenwerda.

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14. Juli 1507:

Meißen erhält ein Parlamentsgebäude. Böhmen ist nicht mehr mit Sachsen verbündet.

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28. Juli 1510:

Sachsen hat endlich den Wert des Buchdrucks mit beweglichen Lettern verstanden.

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1. Februar 1511:

Der Theologe Martin Luther wird im Buch der Menschheitsgeschichte sichtbar.

Wittenberg wird Keimzelle einer neuen Glaubensrichtung des Christentums.

https://i.imgur.com/NUwGjUj.jpeg

AG_Wittmann
28.11.25, 19:18
3. Mai 1511:

Halle wird mit einer Universität und einer Kathedrale beglückt.

+++

18. Mai 1512:

Die Grafschaft Beeskow-Starkow kann von Sachsen in Folge eines Erbstreites beansprucht werden, was Sachsen auch macht. Die Sächsische Armee marschiert in Beeskow ein und belagert es.

+++

18. Juni 1512:

Beeskow wird sächsisch, damit gehört Sachsen die erste Ortschaft in der Niederlausitz.

+++

1. Januar 1513:

Lutherische Priester predigen in immer mehr sächsischen Ortschaften, doch auch in Norddeutschland und Dänemark sind sie aktiv, sogar im baltischen Raum.

https://i.imgur.com/f9aMTgE.jpeg

AG_Wittmann
28.11.25, 23:17
5. April 1513:

Kurfürst und Herzog von Sachsen, Graf von Mittelmark, Graf von Hessen und Graf von Thüringen, Friedrich VI. von Wettin besteigt den Thron mit 50 Jahren.

+++

1. Juni 1513:

Ein sächsischer Priester in Meißen hat die Bibel ins Deutsche übersetzt, natürlich unterstützt der Herzog von Sachsen den Buchdruck und die Verbreitung. Die Stadt Beeskow wird der Grafschaft Mittelmark übertragen.

+++

1. Oktober 1513:

Die Machtverhältnisse verschieben sich gewaltig in Europa.

Frankreich und Ungarn sowie Mailand und Kroatien gehen eine Personalunion ein, der König von Frankreich ist auch König von Ungarn, Kroatien und Navarra (Letzte baskische Ortschaft, Guardia) und noch einen Haufen Grafschaften. Sachsen könnte einen Thronanspruch für Ungarn oder Franche-Comté einbringen, aber lässt lieber die Finger davon.

Hier noch eine Karte zu den Dynastien, die gerade an der Macht sind im jeweiligen Land.

https://i.imgur.com/q3c3nYD.jpeg

Die Askanier haben es geschafft von Brandenburg, Landsberg und Anhalt-Wittenberg nach Schweden und Norwegen auszuweichen über einen anderen Familienzweig.

+++

1. Oktober 1514:

Die Habsburger in Österreich werden Kaiser. Böhmen erklärt dem Hansebund den Krieg, Österreich muss der Hanse beistehen, das Kräfteverhältnis beträgt 1 zu 4 zugunsten Böhmen.

Justus Jonas tritt auf die Weltbühne und verbreitet eifrig die lutherische Ausrichtung des christlichen Glaubens.

+++

5. Februar 1516:

Sachsen erlässt ein Gesetz, um den Einfluss der Bürger im Staat zu begrenzen.

+++

1. November 1516:

Dresden wird zur Großstadt, zwar nur 53.062 Einwohner, aber immer noch größer als Magdeburg (31.490) oder Erfurt (42.162). Magdeburg hat sich bisher nicht wirklich von der Beulenpest vor 150 Jahren erholt. Die Ortschaft von Freiberg hat 38.132 Einwohner, kein Vergleich zu Magdeburg mit seinen 23.430 Einwohnern.

+++

26. März 1517:

Der Krieg zwischen Böhmen und dem Hansebund ist beigelegt, die Hanse muss alle Kontore schließen.

+++

1. Januar 1518:

Fast 25% aller Sachsen sind Lutheraner, ungefähr 212.000 Sachsen. Global gibt es aktuell geschätzt 7,4 Millionen Lutheraner.

20,5 Millionen Menschen sind orthodox.
68,2 Millionen Menschen sind katholisch.
52,7 Millionen Menschen sind sunnitisch.
80,9 Millionen Menschen sind synkretisch (Drei Lehren/Chinesischer Universismus).
106,8 Millionen Menschen sind hinduistisch.

+++

1. September 1518:

In Leipzig findet später so genannte Leipziger Disputation (https://de.wikipedia.org/wiki/Leipziger_Disputation) statt.

Der sächsische Herzog neigt eher Andreas Karlstadts zu, was Sachsens Werte nach rechts zum Humanismus und Innovation drückt. (Mal eben von +20 Spiritualist auf +4 Humanist gerutscht.)

+++

1. Januar 1519:

Die Bevölkerung murrt immer wieder über katholische Priester, die den Lutheranern das Leben schwer machen, was die Zufriedenheit im Land drückt. Sachsen versucht einen Weg auf diesem Dilemma zu finden.

Die Wirtschaft läuft im Hintergrund nicht gut, nach mehreren Beratungen mit seinem Kabinett kommt der Herzog zur Einsicht, dass die Waren, die die Bürger haben wollen, für viele Bürger auf Dauer zu teuer sind, was deren Kaufkraft schwinden lässt.

https://i.imgur.com/yTVUFDZ.png

Man wird vorerst sich auf Feintuch, Bücher und Tuch konzentrieren, das sind die kostspieligsten Posten.

+++

1. Juli 1525:

Das Problem mit den zu hohen Lebenshaltungskosten für die Bürger besteht weiterhin, man wird die Steuern für die Bürger senken. Die Wirtschaft insgesamt ist jedoch gewachsen.

Das Landrecht für die Bürger wird aufgehoben, die geringere Steuerlast sollte deren Unmut rasch wieder verschwinden lassen.

+++

1. Mai 1530:

Der Papst hat zum Konzil von Trient (https://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Trient) geladen, was es uns in Zukunft ermöglicht, Gesetze im Bezug auf die Kirche zu erlassen oder zu ändern.

Möge die Weißwurst im Höllensud brühen.

+++

1. Februar 1531:

Wir bitten Böhmen um Geld, 2500 Dukaten wechseln den Besitzer. Mit dem Geld bauen wir Freiberg und Meißen zu Großstädten aus.

+++

1. Juni 1531:

Die Steuersenkung für die Bürger scheint Wirkung zu zeigen, deren Gesamtvermögen steigt wieder und sie investieren das Ersparte in neue Gebäude.

+++

13. Juli 1532:

Der Herzog hebt die Gleichstellung zwischen Adel und Herrscherhaus auf. Es werden keine Eheschließungen miteinander gestattet.

+++

25. Januar 1533:

Die Lutheraner predigen mittlerweile in ganz Europa.

https://i.imgur.com/77SMOQH.jpeg

Ganz Skandinavien und große Teile von Norddeutschland und der Niederlande sind mittlerweile zum Luthertum übergetreten.

dooya
28.11.25, 23:47
Ich unterbreche diesen schönen Bericht nur ungern mit einer kleinen Anmerkung: Im Bericht vom 1. November 1516 scheint ein Stück vom letzten Satz zu fehlen. :shy:

Ansonsten: weiter so, habe schon viel gelernt! :top:

AG_Wittmann
29.11.25, 15:44
18. Juli 1555:

Es sind unruhige Zeiten für Europa.

Das Konzil von Triest ist fehlgeschlagen, der Katholismus bleibt die einzig wahre Religion und der Papst Gottes Sprachrohr.

Die Wirtschaft gerät in Schieflage, die Papierproduktion kommt mit dem Ausbau der Bibliotheken und Universitäten in Sachsen und benachbarten Ländern nicht mit, was den Unterhalt und Betrieb derselbigen verteuert und einschränkt. Durch die Not werden produktivere Wege gefunden, um die Papierproduktion zu steigern. Gleiches geschieht auch in anderen Manufakturen wie der Waffenproduktion, Möbelproduktion. Die Gebäude müssen allerdings teuer an die neuen Methoden angepasst werden.

Der Herzog von Sachsen, fähiger wie seine beiden Vorfahren, kann glücklicherweise noch einen männlichen Erben mit seiner gleichaltrigen Frau (beide 48 Jahre alt bei der Geburt) zeugen, was alle im Land aufatmen lässt. Der Thronerbe ist mittlerweile 12 Jahre alt und entwickelt sich gut.

Sachsen kann nach einem kurzen Krieg mit Braunschweig größere Landgewinne verbuchen, Göttingen wird an den Unionspartner Hessen verkauft. Goslar und Gandersheim gehen an den Vasall Bernburg. Die Altmark geht an Sachsen.

In Böhmen brodelt es, Bürgerkriege brechen immer häufiger aus, der aktuelle ist ein Aufstand der Bürger. Auch sind viele böhmische Vasallen unabhängig geworden, darunter Magdeburg, ein alter Rivale, endlich wieder angreifbar für Sachsen. Böhmen wird aber vermutlich noch zu stabil für ein wirkliches Auseinanderbrechen sein.

https://i.imgur.com/tmT7By6.jpeg

AG_Wittmann
29.11.25, 16:24
1. Februar 1558:

Die ersten Teile des alten Landstraßennetzes in Sachsen werden mit modernen gepflasterten Straßen ersetzt, zuerst zwischen Meißen, Dresden, Chemnitz und Freiberg.

Die Wirtschaft entwickelt sich gut, einige Provinzen spezialisieren sich langsam auf bestimmte Güter wie z. B. das Erzgebirge auf die Herstellung von Textilien, Papier und Werkzeug, weil es dort die benötigten Rohstoffe gibt.

https://i.imgur.com/eFuCoaT.png

Der Absturz kurz vor dem aktuellen Jahr ist dem Krieg mit Braunschweig geschuldet, der davor folgende Abschwung ist der Papierkrise zu verdanken. Der steile Aufschwung ist dem böhmischen Geld zu danken, um das Sachsen gebeten hat, damit kann man prima die Wirtschaft heiß laufen lassen bis es quietscht.

Man sieht eigentlich immer ganz gut, wenn das Land in einem Krieg ist, die größeren Knicke bzw. Instabilitäten gibt es immer dann, wenn die Großmächte Krieg führen bzw. die eigene Stabilität zu weit im Minus ist (ca. ab -30, meist beim Entzug von Privilegien).

AG_Wittmann
29.11.25, 23:50
1. November 1568:

Nach einer ruhigen Dekade voller Wirtschaftswunder erklärt Sachsen Magdeburg den Krieg.

+++

14. März 1569:

Jüterborg ist unter sächsischer Kontrolle, die Sächsische Armee bewegt sich Richtung Bistum Halberstadt, um den Göttinger Wald bzw. den Harz zu besetzen. Dort sind schon die sächsischen Aufgebote am Belagern.

+++

3. Juli 1570:

Sachsen verlangt Jüterbog, Wernigerode, Herzberg am Harz, Duderstadt und Alfeld. Bistum Magdeburg und das Bistum Halberstadt unterschreiben. Das treibt den Antagonismus so hoch, dass die Gefahr einer Koalition gegen Sachsen besteht (Herzogtum Braunschweig und Der Hansebund). Das heißt erstmal die Beine stillhalten für ein paar Jahre für Sachsen.

+++

20. Dezember 1570:

Thüringen bekommt Wernigerode, Herzberg und Duderstadt als Lehen. Grafschaft Ballenstedt bekommt Alfeld. Jüterbog wird Teil von Sachsen.

+++

8. Juli 1573:

Der Klerus wird von Kabinettsposten ausgeschlossen (Standesgesetz: "Säkularisation des Staates"). Allerdings muss der Klerus noch keine Steuern bezahlen, der Katholismus verhindert das mit einem -100% Steuer-Modifikator.

+++

18. Januar 1576:

Sachsen rekrutiert für eine zweite Armee, sie soll vorerst eine unterstützende Rolle für die erste Armee spielen.

+++

6. Juni 1578:

Chemnitz wird zur Großstadt.

+++

26. Juli 1579:

Karl III. stirbt nach 54 Jahren mit 84 Jahren. Friedrich der VII. folgt in einem Alter von 36 Jahren auf den Thron als Kurfürst von Sachsen, Herzog der Mittelmark, Herzog von Thüringen, Graf von Hessen. (Ich finde das Titelhuren so lustig im Spiel)

Hier sieht man das sächsische Kernland (Elbtal, Erzgebirge sowie Leipziger Bucht und Fläming ganz im Süden)

https://i.imgur.com/dmA5Usk.jpeg

Hier noch ein paar interne Statistiken:

https://i.imgur.com/9yhmIAv.png

https://i.imgur.com/gi5S35i.png

https://i.imgur.com/MUSnAt5.png

Gruslig, wie massiv der böhmische Markt ist. Frankreich kommt nur an diesen Wert, wenn man drei von deren vier kontrollierten Märkten zusammenzählt. Die vier spanisch kontrollierten Märkte kann man vergessen, kommen nur auf zusammen 7538,89 Dukaten. Unter Güter kann man sogar sehen, wieviel im eigenen Land produziert wird und das mit den Gesamtmengen auf den jeweiligen Märkten vergleichen. Kann man übrigens in den Spielregeln abschalten, dass man in dieser Statistik den Gegner wirtschaftlich auskundschaften kann.

Sachsen produziert z. B. ungefähr ein Drittel des gehandelten Papier, Bücher und Zinn im böhmischen Markt. Kann übrigens gefährlich werden, wenn man sich zu sehr spezialisiert auf bestimmte Produkte und der Markt plötzlich wegbricht (Embargo, Krieg, Katastrophen).

AG_Wittmann
30.11.25, 02:50
1. Mai 1583:

Zwickau wird zur Großstadt erklärt.

Thüringen wird wirtschaftlich unterstützt, indem man in mehreren Ortschaften den Bau von Manufakturen finanziert.

Die Hauptstadt der Mittelmark Brandenburg wird mit sehr großzügigem Zuschuss zur Großstadt ausgebaut.

+++

17. März 1584:

In der Grafschaft Bernburg wird Halberstadt zur Großstadt, die Ortschaft ist fast so bevölkerungsreich wie Dresden mit seinen mittlerweile 70.000 Einwohnern.

+++

13. August 1588:

Sachsen erlässt ein Dekret, was die Staatsehe innerhalb der gleichen Religionsgruppe (Christentum) erlaubt. Das soll den humanistischen Gedanken stärken in Sachsen.

+++

1. Februar 1590:

Es brodelt in Mitteleuropa, das Luthertum hat sich mittlerweile zum Protestantismus weiter entwickelt und spaltet das Christentum in zwei Hälften. Protestantismus auf der einen Seite, Katholismus auf der anderen. Das Herzogtum Lüneburg führt die protestantische Union, das Königreich Böhmen die katholische Liga. Sachsen beobachtet die Lage, Katholiken und Protestanten bilden aktuell ein Gleichgewicht im Land.

+++

18. März 1593:

Sachsen setzt sich für einen Austausch von Ideen ein, um Wissenschaften zu fördern (Reform: Ideenaustausch).

+++

1. Dezember 1593:

Sachsen verlässt den Verteidigungsbund mit dem Herzogtum Lüneburg, man will nicht in einen sinnlosen Krieg hineingezogen werden.

+++

8. Juni 1596:

Sachsen startet die Annexion von Hessen, um es aus der katholischen Liga zu bekommen; eine Landverbindung ist über Thüringen und Bernburg möglich.

+++

4. November 1597:

Liebenwerda, Meißen, Dresden, Chemnitz und Weimar werden befestigt.

+++

12. September 1598:

Hessen wird annektiert und wird als Lehen neu gegründet, damit entfällt die eigenständige Diplomatie.

+++

18. März 1602:

Noch ist es still in Mitteleuropa. Böhmen und Österreich sind in die protestantische Liga gewechselt. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation ist der Herzog von Prudnik (Neustadt in Oberschlesien).

https://i.imgur.com/ajpC7oG.jpeg

Sachsen kann jetzt innerhalb des HRRDN nicht mehr aggressiv vorgehen, sind fast alle in einer der beiden Ligen oder haben eine Großmacht (Dänemark, Schweden, Polen oder Frankreich) als Schutzmacht.

Bigfish
30.11.25, 12:27
Ach Wittmann was tut Ihr!!!! Jetzt juckt es Uns in den Fingern mit dem Spiel. Noch aber hält der Abwehrriegel aus NeinKeinSteam, SchreibDeineAARWeiter, DuMusstArbeiten, VerbingeWenigerZeitVormPC stand!

AG_Wittmann
30.11.25, 17:07
26. November 1606:

Liebenwerda, Halle und Leipzig werden zu Großstädten, die Landstraßen zwischen den großen Städten sind alle gepflastert.

Die vorherrschende Religion in Sachsen ist jetzt der Protestantismus mit fast einer Million Sachsen, die Vasallen sind alle vorwiegend katholisch geprägt.

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1. Mai 1611:

Schweinitz darf sich jetzt Stadt nennen.

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13. März 1613:

Burg und Belzig werden zu Städten, das wird die Steuereinnahmen in der Provinz Fläming ordentlich steigern.

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1. Juli 1615:

Rochlitz wird zur Stadt. Bald sind alle Ortschaften, die keine Nahrung oder seltene Rohstoffe produzieren, städtisch geworden in Sachsen.

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6. Juni 1620:

Sachsen stellt eine Geheimpolizei auf.

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5. Oktober 1623:

Friedrich VII. begeht Selbstmord mit 81 Jahren. Sein Sohn Karl IV. besteigt den sächsischen Thron mit 60 Jahren.

Sachsen geht es finanziell sehr gut, die Besteuerungsgrundlage hat den Wert von 1.000 Dukaten überschritten.

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29. November 1625:

Sachsen ist jetzt offiziell protestantisch, 75% der Einwohner von Sachsen gehören diesem Glauben an. Die Kirchenpredigen werden jetzt in sächsischer Sprache abgehalten, und die Kirchen zahlen jetzt Steuern.

Österreich ist beleidigt und löst die Allianz mit Sachsen auf, dafür ist Lüneburg wieder geneigt, eine Allianz mit uns einzugehen.

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1. Januar 1637:

Das Zeitalter des Absolutismus ist angebrochen. Sachsen wählt den administrativen Fokus. Der militärische Fokus ist auch sehr verlockend, allerdings dürften die geringeren Entfernungskosten und die beschleunigte Kontrollsteigerung langfristig gewinnbringender sein als ein schlagkräftigeres Militär. Die Länder sind mir bisschen zu festgebacken, in den letzten hundert Jahren gab es kaum noch Grenzveränderungen in Europa.

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1. Februar 1637:

Es eröffnet sich die Möglichkeit Nutzpflanzen und Tiere zwischen der Alten Welt (Europa, Afrika und Asien) und der Neuen Welt (Nord-, Mittel- und Südamerika) auszutauschen, der sogenannte Kolumbianische Austausch (https://de.wikipedia.org/wiki/Columbian_Exchange). Man kann bspw. den Rohstoff Karggetreide gegen Kartoffeln austauschen, natürlich fängt man wieder bei null an. Nutztiere und Zucker sind in der Neuen Welt übrigens schon angekommen.

Sachsen ist gespannt auf diese Erdknollen.

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1. April 1637:

In Milano wird das wissenschaftliche Prinzip (+10% max. Alphabetismus) konkretisiert, in Krakow die militärische Revolution (+0,001 Entwicklung). In Milano erblickte auch die Renaissance (+0,5 Kultureinfluss) das Licht der Welt. Polen hat in Plock das Artilleriewesen begründet, die Ortschaft hat einen permanenten Bonus auf die Kanonenproduktion (+50%).

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19. Oktober 1638:

Sachsen hat die Armeen modernisiert, alle Infanterie-Regimenter sind jetzt mit Arkebusen ausgerüstet. Die Erste Sächsische Armee umfasst 18.600 Mann, die Zweite Sächsische Armee 12.300 Mann.

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1. Juli 1639:

Hamburg errichtet die ersten Manufakturen (-25% Baukosten), die Vorboten der noch weit entfernten Industrialisierung. Sachsen wird ganz hellhörig.

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8. April 1640:

Wir nehmen offiziell diplomatischen Kontakt mit einem amerikanischen Land auf.

https://i.imgur.com/Q7cI5gT.jpeg

In Nordamerika (Gebiet von Kanada) kann ich England (Kingdom of Prydain) erkennen, die haben eigentlich ganz England erobert und Irland als Dominion. Deren Flagge sieht bisschen aus wie der Union Jack von 1600, aber das blau ist heller.

Spanien ungefähr auf Höhe von Georgia bis Mittelamerika, Polen hat in Georgia auch eine winzige Kolonie.

Kirchenstaat in Südamerika (Orinoko) und auf den Galapagos-Inseln, zusammen mit Frankreich und einem südostasiatischen Land (Majahpahit), glaube die sind in Indonesien beheimatet. Neapel hat eine Kolonie am Ostzipfel von unserem Brasilien.

Spanien, Neapel, Genua, Kirchenstaat, Frankreich sowie Marokko und Tunesien kolonisieren fleißig die Westküste von Afrika.

Kap Verde gehört übrigens dem Kirchenstaat. Die Kanarischen Inseln werden sich geteilt von Frankreich und Spanien, Madeira und Azoren gehören Spanien.

AG_Wittmann
30.11.25, 17:55
1. April 1641:

Die religiösen Unruhen in Sachsen sind vorbei.

So sieht der Stand zu den zwei Lagern aus in Mitteleuropa:

https://i.imgur.com/rlpROU3.jpeg

Protestanten sind blau, Katholiken sind gelb.

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1. Dezember 1641:

Die gesellschaftlichen Änderungen in den letzten 100 Jahren sind zu viel für einige Gesellschaftsschichten, man beginnt militärisch der Zentralisierung des Landes entgegenzuwirken. Der Herzog von Sachsen ist nicht amüsiert.

https://i.imgur.com/9t0aQaY.jpeg

Mögliche Rebellen in Sachsen und Nachbarländer. Eigentlich sollte es keine lutherischen Rebellen geben, sind ja fast alles Protestanten. (Hmm, vielleicht sollte ich aufhören, den Klerus immer mit einem Faustschlag ins Gesicht zu begrüßen ...)

Greenhorn
30.11.25, 19:58
(Ihr könntet ihn auch anspucken. Das ist wenigstens nicht so hart.)

Setsches
01.12.25, 00:40
Sachsen ist gespannt auf diese Erdknollen.

Und ich habe jetzt eine Stunde mit dem Studium der Geschichte der Kartoffel in Deutschland verbracht. Sachsen war tatsächlich auch damals vorn mit dabei. :prost:

AG_Wittmann
01.12.25, 21:20
1. Februar 1643:

Das Volk will weniger Zentralisierung, der Herzog sagt "Nee!". Die Stabilität rauscht um 50 Punkte nach unten, wenigstens hat man in Voraussicht ein gewisses Stabilitätspolster angelegt, so ist man nur bei -22 Punkten.

Da Sachsen vor einigen Jahren zum Protestantismus gewechselt ist und damit auch ohne kirchliches Oberhaupt, kann man die ausgeübte Staatsreligion so gestalten, wie man es für den eigenen Staat haben möchte. Nach kurzer Überlegung entscheidet sich Sachsen für "Staatsoberhaupt ist gleichzeitig Oberhaupt der Kirche" (+10% Kronmacht & +0,1% Kontrollgewinn pro Monat), es gibt noch zwei oder drei weitere interessante Aspekte, die Sachsen gern übernehmen möchte. Dies wären "Bibelübersetzung" (+10% Alphabetismus), "Kirchenbücher" (+5% Steuereffizienz) und "Bischofserhebung" (-5% Nähekosten).

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12. September 1644:

Der Adel wird immer aufmüpfiger, denn der Herzog strebt immer mehr dem Absolutismus entgegen.

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1. Dezember 1644:

Sachsen kennt jetzt zwei mesoamerikanische Länder (Tlahtohcayotl of Tepanecapan & Tlahtohcayotl of Acolhuacan) und deren Hauptstädte vom Hörensagen. Laut einiger schriftlicher Berichte haben die Länder vor ca. 150 Jahren eine Katastrophe durchgemacht, deren Bevölkerungszahl ist damals um 90% oder mehr eingebrochen. (Ieeeks! Die Daten sind von einem aztekischen Volk, das aktuell die Großstadt von Tenochtitlan besitzt.)

https://i.imgur.com/2RXg06k.png

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1. Januar 1645:

Die kleine Eiszeit ist da. Die Winter werden härter und dauern länger, die Sommer bleiben kühler, damit ist die Nahrungsproduktion um 25% verringert, auch die Vorratskapazität der Ortschaften. Somit werden Getreidespeicher/Kornkammern wichtiger. Zeit welche zu errichten in Sachsen, man hat bisher nur das Nötigste in dieser Hinsicht gemacht. (Bis 1715 soll der Spaß andauern, hätte eigentlich schon eher mit diesem Event gerechnet, frühestens ab 1570 ... und das auch in zwei Etappen, dazwischen gab es noch eine längere Periode warmer Sommer.)

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20. März 1645:

Sachsen baut verstärkt Kornspeicher in den Städten im ganzen Land, auch bei den Vasallen. Ebenso werden vermehrt sekundäre Nahrungsproduzenten errichtet, um eventuelle Engpässe zu verkürzen oder zu verhindern.

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3. Februar 1647:

Die Lebensmittel im böhmischen Markt werden schnell aufgebraucht, man hat in den Monaten ab Ende November 1645 bis Mai 1646 ca. 45.000 Einheiten Nahrung verbraucht von 90.000 Einheiten Maximalkapazität im Markt, das lässt die Preise auf 0,03 Dukaten pro Einheit Nahrung steigen.

Ab September gibt es die ersten Ernten und die Kapazität sollte sich füllen, mit -25% Produktion kann der böhmische Markt nicht mehr seine Vorräte auffüllen, es bleibt weiterhin im Abwärtstrend. Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch 22.500 Nahrungseinheiten im Markt vorhanden. Also spätestens 1648 gibt es eine Hungersnot im böhmischen Markt.

Der Markt Heidelberg hat 146.000 Nahrungskapazität, hat sich bis jetzt auf 144.000 verringert. Der Markt von Krakow hat 83.000 Kapazität und bleibt auch bei voller Kapazität. Lübecker Markt 54.000 Einheiten bleibt auch stabil.

Als Negativbeispiel der Markt von Stockholm, 12.600 Kapazität, gefüllt nur zu 5.000, dürfte es dort ab 1649 eine Hungersnot geben. Mit Genua das gleiche Spiel, Kapazität von 102.000, aber nur noch zu 65.000 gefüllt. Bursa (Osmanisches Reich) auch nur noch zu 45% gefüllt.

Da der Herzog seine Landsleute alle ganz lieb hat, wechselt er in den Lübecker Markt, indem man beim dänischen König um eine Marktpräferenz bittet und auch bekommt. Das müsste logischerweise eine Hungersnot abwenden.

Nahrungsproduktion in Sachsen:

https://i.imgur.com/Z3Hglyq.png

Nur zwei Provinzen haben einen Überschuss an Nahrung, die Leipziger Bucht und die zwei Ortschaften der Altmark. Zeit die Arbeiter in die Bauernhöfe zu schicken, um Nahrung zu produzieren; wahrscheinlich auch zum ersten Mal etwas subventionieren, damit weiterhin Nahrung von den Sekundärproduzenten äh produziert wird.

So siehts in Europa aktuell aus bei der Nahrungsproduktion:

https://i.imgur.com/v1xJHzu.jpeg

Mal schauen, wie es morgen weitergeht. Unbedingt wieder einschalten.

AG_Wittmann
02.12.25, 18:52
7. April 1647:

Sachsen erteilt folgende Privilegien; an den Adel "Vorrang des Adels" (+5% Disziplin), für die Bürger "Wirtschaftsbeirat" (+10% Handelskapazität & +0,05 Kapitalwirtschaft) sowie "Handelsland?/Land of Commerce" (+2,5% Produktionseffizienz & 0,05 Kapitalwirtschaft) und für die Bauern das "Parlamentsrecht" (+0,1 freier Untertan). Einzig der Klerus geht leer aus.

Dafür wird ein Gesetz zugunsten des Klerus entschärft, nämlich das Kirchenrecht von "Säkularisation" zu "Eingeschränkter Klerus", das sollte die dauerhafte Unzufriedenheit des Klerus nehmen (-25% Zufriedenheit auf nur noch -5% Zufriedenheit).

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1. Januar 1648:

Schweinitz wechselt vom Primärrohstoff "Stein" zu "Chili" (Chili beinhaltet auch Paprika). Stein hat einen Grundpreis von 1 Dukat, Chili 5 Dukaten, das sollte wohl die Steuerbasis in Schweinitz um das Fünffache erhöhen.

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31. Januar 1654:

Schweinitz ist zum vierthöchsten Steuerzahler aufgestiegen, es war vorher nur auf Platz 24. Rochlitz ist auf Platz 22 und hat auch Stein als Primärrohstoff, man überlegt, ob man dort auch Capsicumgewächse anpflanzen soll im großen Stil.

Andererseits ist Chili ein reines Konsumgut, es wird nicht in weiteren Produktionsschritten gebraucht. Stein hingegen schon, für den Bau von vielen Gebäuden, für deren Instandhaltung, für die Produktion ...

Es besteht auch die Möglichkeit Tabakpflanzen in Sachsen anzubauen, auch sie sind ein reines Konsumprodukt, allerdings hat es nur einen Grundpreis von drei Dukaten. Für Kakao, Grundpreis 4 Dukaten, ist das Klima nicht geeignet.

Man ist noch immer an diesen Erdknollen interessiert, aber davon gibt es bisher nur ausgetrocknete Exemplare, die sich bloß noch als Anschauungsobjekte eignen.

Man könnte auch den Anbau der neuen Pflanzen bei den Vasallen durchsetzen ... Hessen wär ein guter Kandidat, das Land gleicht einem monetären Friedhof.

Die befürchteten Hungersnöte sind in Europa ausgeblieben (langweilig!), einzig die Handelswege haben sich ein wenig verschoben und die KI hat viel mehr Getreidespeicher und Marktdörfer konstruiert.

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1. Februar 1658:

Sachsen ändert das Verwaltungssystem auf "Absolute Herrschaft".

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20. April 1658:

Sachsen adoptiert die Institution "Militärische Revolution".

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12. September 1666:

Sachsen wechselt zurück in den böhmischen Markt, dieser hat sich stabilisiert und ist für Sachsen auch viel gewinnbringender. Die Steuerbasis für Sachsen ist von 1.150 Dukaten auf 1.650 Dukaten gesprungen nach dem Wechsel zu Böhmen.

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1. November 1666:

Die Beulenpest ist da. Hat zwei Jahre gebraucht, bis es bei uns in Sachsen angekommen ist. Diesmal ist Sachsen viel besser vorbereitet.

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1. August 1668:

Die Beulenpest ist weitergezogen, wir haben nur 250.000 Tote zu beklagen. Bisher sind 34 Millionen Tote weltweit zu beklagen.

Auch schließt Sachsen wieder ein Bündnis mit Böhmen.

Es besteht die Möglichkeit zusammen mit Böhmen (eventuell sogar mit Lüneburg) gegen Polen und Dänemark vorzugehen. Man ist sich aber nicht sicher, ob man das wirklich riskieren will. Eigentlich möchte Sachsen lieber einen oder zwei seiner Vasallen annektieren.

https://i.imgur.com/ghprzPf.jpeg

AG_Wittmann
03.12.25, 06:34
1. Januar 1669:

Sachsen entscheidet sich, zuerst die Vasallen und Lehen zu annektieren, dafür müssen einige Gesetze und Privilegien angepasst werden.

Das Privileg "Markgrafschaft" wird durch "Vasallverpflichtungen" (+15 Loyalität) ersetzt, das sollte die Loyalität der Vasallen hoch genug anheben, um einige von ihnen annektieren zu können.

Bei den Gesetzen überlegt Sachsen, ob man bei "Königliche Hofbräuche/Royal Court Customs" den "Kulturhof" durch "Wanderhof" ersetzt, das würde den Zentralisierungsdruck etwas lindern und eines der Kabinettmitglieder könnte der Zentralisierung entgegenwirken temporär.

+++

1. Juli 1669:

Moderne Straßen können nun gebaut und unterhalten werden. Man wird auf die nächsten Parlamentssitzungen (Straßenbau) warten, um die Baukosten auf mehrere Schultern verteilen zu können.

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1. März 1670:

Im ganzen Land werden die Brauereien und Waffengeschäfte auf produktivere Methoden umgestellt.

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28. März 1670:

Der sächsische Vasall Grafschaft Bernburg kann annektiert werden, der Vorgang wird voraussichtlich 9 Jahre brauchen.

https://i.imgur.com/DAtQBRJ.png

Die Modernisierung hat gleichzeitig mit einem Arbeitskräftemangel zu kämpfen, es fehlen 250.000 Einwohner ...

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11. November 1670:

Es wird Zeit die Presse gesetzlich an die Leine zu legen, Sachsen entscheidet sich für die mittlere Länge, die Presse wird zensiert. (+5% Alphabetismus, +0,05 Absolutismus). Die kurze Leine wäre die "Staatspresse", die lange Leine die "Freie Presse".

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24. Januar 1671:

Die unruhigen Zeiten für Sachsen sind endlich vorüber, die letzten Rebellen sind in Rente gegangen.

Die Annexion von Thüringen beginnt, 14 Jahre sind veranschlagt.

+++

1. Februar 1671:

Sachsen bittet Lüneburg um Siedler für die nächsten zwei Jahre, so will man den Arbeitskräftemangel schneller beheben.

Die Wirtschaft läuft glücklicherweise recht gut, man muss nur eingreifen, wenn die einzelnen Bevölkerungsschichten dort bauen, wo gerade akuter Arbeitskräftemangel herrscht. Es werden stellenweise auch moderne Straßen errichtet, was Sachsen besonders freut.

+++

1. März 1672:

Sachsen kann die sechste Staatsreform einführen, es entscheidet sich für "Erbschaft von Bauernland"/Peasant Land Inheritance", das gibt glatt 10% Steuereffizienz. Damit liegt die Steuereffizienz von Sachsen bei 48,5%.

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16. Juni 1672:

Die Bürger bauen fleißig die Infrastruktur in Sachsen aus.

https://i.imgur.com/kQvOj2H.png

Gleichzeitig nimmt Sachsen eine Menge protestantische Flüchtlinge von katholischen deutschsprachigen Staaten auf. Man ist sehr erfreut, auch wenn das die Beziehungen zu deren Landesherren verschlechtert.

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1. Dezember 1673:

Die Annexion von Thüringen wird abgebrochen, Sachsen wird sich nur auf die Integration der Grafschaft Bernburg konzentrieren. (50% Malus auf Annexion, wenn man zwei Annexionen gleichzeitig hat. Aui!)

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15. Februar 1674:

Krieg in Osteuropa; Schweden, Litauen und Polen gegen Ungarn, Ruthenien und Moldawien. Anscheinend will Ruthenien Litauen zeigen, wer die Hosen an hat. (Habe ich nur bemerkt, weil Böhmen plötzlich seine Truppen verschoben hat.)

Schweden und dessen Bündnispartner (Holland, Brabant und Hainaut sowie Lorraine) verteidigen gleichzeitig noch gegen Dänemark.

https://i.imgur.com/lg2cUiZ.jpeg

Wäre eigentlich der ideale Zeitpunkt, um Dänemark und Polen in die Eier zu treten.

AG_Wittmann
03.12.25, 08:51
1. Dezember 1674:

Sachsen erhält Nachrichten von Norwegen, dass deren Besitzungen auf Island schwer zu erreichen sind, weil die Seewege jetzt permanent von Eisschollen bedeckt sind, was die Seefahrt dort gefährlich macht.

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29. Juni 1676:

Die sächsische Kirche führt flächendeckend deutschsprachige Bibeln ein, das soll dem Alphabetismus zugute kommen.

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1. März 1677:

Die Ortschaft Freiberg als wichtigster Steuerzahler bekommt zum besseren Schutz gegen Kanonen eine Bastion, die anderen Befestigungen sollen dem Beispiel von Freiberg folgen. Magdeburg und Wittenberg bauen einige Tage später dem Beispiel von Freiberg nach.

Auch werden die Waffenkammern von Kasernen schrittweise ersetzt an allen Standorten, das sollte die Rekrutenzahl steigern.

+++

7. April 1680:

Die Grafschaft Bernburg ist jetzt Teil von Sachsen.

Jetzt werden die Beziehungen zu Thüringen verbessert und dann wird es auch annektiert.

Achja, die zwei Kriege. Schweden hat bisschen Land an Dänemark verloren. Ruthenien hat Litauen gezeigt, wer die Hose an hat und denen auch bisschen Land abgenommen.

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1. Dezember 1681:

Grimma, die winzige Kornkammer Sachsens, wird von den Bauern teilweise verlassen, weil die Lebensbedingungen dort immer schwieriger werden. Man investiert viel Geld, aber ob das was bringt ...

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11. Oktober 1682:

In Meißen wird die erste Porzellanmanufaktur errichtet.

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1. Mai 1685:

Halle wird von Vogelschwärmen belagert, die Felder sind kahl gefressen. Sachsen schickt finanzielle Mittel (-2.200 Dukaten), um die Situation dort zu beruhigen. (Buhu!)

Thüringen wird modernisiert mit sächsischen Steuergeld, um die Nachwehen der baldigen Annexion zu verkürzen.

In Dresden wird die Staatliche Porzellanmanufaktur errichtet, ein Hoch auf Johann Friedrich Böttger (+100% Porzellanproduktion für die Ortschaft).

+++

22. Juni 1688:

Böhmen als Angreifer fragt nach Beistand im Krieg gegen Dänemark, Polen und Vladimir (Moskau). Kriegsgrund ist Dominanzsucht, man will mehr Schlachten gewinnen als verlieren.

https://i.imgur.com/DgID1xj.png

Böhmen hat vielleicht nur 99.237 Mann aktuell, davon sind aber 69.800 Mann reguläre Truppen, dazu noch Reserven von 275.000 Mann und ein mögliches Aufgebot von 160.000 Mann.

Polen und Dänemark sind sehr stark auf Aufgebote angewiesen, allein die Vladimirviten/Moskauer setzen zu einem Viertel auf reguläre Truppen.

Sind die regulären Truppen vernichtet, wird es schwer, neue reguläre Truppen aufzustellen, weil dann die Zeit und vor allem das Geld fehlt in einem Krieg. Solange man die regulären Truppen nicht verliert, kann man die mit den Reserven wieder auffüllen. Sind die Reserven aufgebraucht, muss man warten, bis genug Menschen nachgewachsen sind.

Aufgebote können immer wieder neu aufgestellt werden, aber dann blutet man das Land ganz schnell aus und die Nahrungs- und Rohstoffproduktion bricht zusammen.

Schwierige Sache hier, Böhmen liegt östlich, die würden die volle Wucht von Polen und Vladimir abbekommen, Sachsen kann mit Dänemark allein zurechtkommen, allerdings steht für Sachsen keine Belohnung in Aussicht.

Andererseits kann Sachsen erneut um Geld bitten, Böhmen würde ungefähr 9.000 Dukaten geben. Dänemark hat übrigens noch eine Union mit Lüneburg, jedoch ist Lüneburg nicht im Krieg dabei.

Lustigerweise ist Lüneburg mit Schweden und Litauen in einer Allianz und die mögen Dänemark, Böhmen und Polen nicht.

Greenhorn
03.12.25, 11:26
Lustigerweise ist Lüneburg mit Schweden und Litauen in einer Allianz und die mögen Dänemark, Böhmen und Litauen nicht.

?????????

AG_Wittmann
03.12.25, 14:14
Woops, sollte Polen sein.

Setsches
04.12.25, 00:31
Hütet euch vor der aufstrebenden Weltmacht Allstedt! :ph:

AG_Wittmann
04.12.25, 13:31
Hütet euch vor der aufstrebenden Weltmacht Allstedt! :ph:

Die Hauptstadt der Grafschaft Mansfeld ist Eisleben.

Setsches
04.12.25, 14:13
Die Hauptstadt der Grafschaft Mansfeld ist Eisleben.

https://backend.radiosaw.de/sites/default/files/styles/16_9_large_1800_x_1100/public/elsterglanz.jpg.webp?itok=9AiNpjqk

Das hier sind der Graf und die Gräfin! :lach:

AG_Wittmann
04.12.25, 16:18
23. Juni 1688:

Sachsen und die Vasallen treten in den Krieg mit Böhmen gegen Dänemark, Polen und Vladimir (Moskau) ein. (Das Großfürstentum hält zwar die Großstadt Moskau, aber deren Hauptstadt ist Wladimir, knapp 200 km östlich von Moskau.)

+++

24. Juli 1688:

Sangerhausen, eine Vasall von Polen wird von sächsischen Truppen erobert.

+++

27. September 1688:

Polnische und sächsische Truppen treffen in Havelberg aufeinander, beide Armeen sind ca. 23.000 Mann stark. Die Zweite Sächsische Armee vernichtet die polnische "Achte Armee" mit nur 1.124 Mann eigenen Verlusten, die Polen verlieren 22.471 Mann, alles Aufgebote.

https://i.imgur.com/DcOIMXY.png

Die Zweite Sächsische Armee ist als Kampfarmee konzipiert, die linke Flanke besteht fast vollständig aus Kavallerietruppen (Schwere Lanzenreiter).

Zu den Einheiten in beiden sächsischen Armeen:

Infanterie: Jäger (1.600 Mann pro Regiment, nicht so schlagkräftig wie die Musketiere der gleichen Ära, allerdings mobiler)
Kavallerie : Schwere Lanzenreiter (300 Mann pro Regiment)
Artillerie: Kammergeschütz (300 Mann pro Regiment)
Versorgung: Tross (300 Mann pro Regiment)

Die Erste Sächsische Armee ist hauptsächlich als Belagerungsarmee konzipiert, die Zweite Sächsische Armee als Kampfarmee, nur diese hat die Kavallerie.

+++

9. Oktober 1688:

In Wolmirstedt wird ein Aufgebot der Dänen vernichtend geschlagen, 11.410 tote Dänen für 254 eigene Verluste.


https://www.youtube.com/watch?v=ze2okR_LAZk

Die lange Stille am Anfang liegt am Pausenmodus. Erst die fünfstündige Kanonade, dann marschieren die Regimente an die Frontlinie und das Gemetzel geht los. Habe die Kavallerie im rechten Sektor massiert, allerdings kann man bei der Schlacht hier sehen, das zwei Kavallerieregimenter vor Schlachtbeginn im mittleren Sektor stehen. Das Risiko kann man aber mit ein paar Technologien ständig verringern.

Meine Jäger-Regimenter sind 1.600 Mann stark, deren Jäger-Regimenter sind nur 1.000 Mann stark (Aufgebotene Regimenter haben nur 1.000 Mann max., glaube ich jedenfalls, hab bisher nichts Gegenteiliges gesehen).

Meine Armee ist taktisch und disziplinär überlegen, Moral nur ein wenig. Angreifende Armeen haben immer eine etwas geringere Moral vom Marschieren.

Die sächsischen Verbände sind schneller und geschlossener an der Frontlinie, was zusätzlichen Kampfbonus gibt. Nach kurzer Zeit bricht die rechte Flanke bei den Dänen zusammen.

Das folgende Jahr sieht dann nur noch Belagerungen von dänischen Ortschaften.

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2. März 1690:

Das Kernland von Dänemark (Jütland, Fünen und Seenland) ist fast komplett in böhmisch-sächsischer Hand, böhmische Truppen marschieren aktuell auf Kopenhagen zu.

Die Erste Sächsische Armee marschiert gen Krakow, dort ist die Zweite Sächsische Armee schon längere Zeit am Belagern der Stadt.

In Sachsen bekommt man nichts mehr mit vom Krieg, es gab zu Beginn des Krieges einige Zusammenstöße zwischen verfeindeten Truppen im Land und Wolmirstedt fiel zwischenzeitlich für einige Wochen in polnische Hände, aber das war, als es noch mehrere feindliche Armeen gab.

Das Militärwesen in Sachsen übernimmt unterdessen eine neue Doktrin für die Infanterie, Anhaltende Disziplin/Sustained Discipline), das sollte die Kampfkraft der Infanterie ein wenig erhöhen.

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10. März 1690:

Eine böhmische Armee belagert Kopenhagen. Die Erste Sächsische Armee hat gerade die Landesgrenze zwischen Sachsen und Böhmen auf ihrem Weg nach Krakow passiert.

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19. Mai 1690:

Beide sächsische Armeen sind in Krakow und belagern die Großstadt, die von einer Bastion geschützt wird.

+++

17. Juni 1690:

Krakow ist in sächsische Hand gefallen nach einem Sturmangriff. Sächsische Verluste halten sich in Grenzen, nur knapp 2.500 Tote.

+++

15. Oktober 1690:

Dänemark schließt Frieden mit Böhmen. Rostock, Köslin, Kammin, Stettin und Greifenberg gehen an Böhmen, löst Verträge mit Polen auf und zahlt Kriegsreparationen. Sachsen geht leer aus.

+++

27. April 1691:

Endlich Frieden, Böhmen bekommt mehrfachen Zugang zur Ostsee, allerdings noch keine direkte Landverbindung dorthin und Teile von Nordwestpolen (Posen etc.). Sachsen kriegt nix, außer Armee-Erfahrung. Polen muss auch ein paar Vasallen freilassen, darunter Sangerhausen. Vielleicht kann Sachsen mit Sangerhausen etwas anfangen.

https://i.imgur.com/mQUgAF0.jpeg

AG_Wittmann
04.12.25, 22:09
1. Mai 1691:

Rochlitz darf sich Großstadt nennen und Böhmen gibt das Bündnis mit Sachsen auf.

+++

13. Juni 1691:

Die Porzellanmanufaktur in Dresden wird weiter ausgebaut, es wird soviel Porzellan produziert, dass der böhmische Markt der Markt mit dem größten Angebot an Porzellan ist, der Markt ist übersättigt.

+++

1. Mai 1695:

Des Herzogs älteste Tochter und Thronerbing stirbt bei einem Jagdunfall. Wir haben Württemberg in Verdacht. Es wird ein Kabinettmitglied mit der Gegenspionage beauftragt.

+++

1. März 1696:

Herzogtum Thüringen wird annektiert, bleiben nur noch die Vasallen Herzogtum Mittelmark und Herzogtum Hessen.

+++

1. Juni 1699:

In Eisenberg werden auch Paprikapflanzen angebaut, mit Steinen kann man kaum Gewinn machen.

+++

25. September 1702:

Sachsen gibt fast 9.000 Dukaten für einen außergewöhnlichen Skulpturenkünstler (97 Punkte Künstlerskill) aus, wehe er liefert nicht.

+++

1. Februar 1704:

Rochlitz baut jetzt auch Paprikapflanzen an, statt Steine ab.

+++

13. Mai 1705:

Die Annexion des Herzogtums Mittelmark wird gestartet, es soll in 15 Jahren abgeschlossen sein.

+++

1. November 1708:

Der Große Winter (https://de.wikipedia.org/wiki/Jahrtausendwinter_von_1708/1709) bricht an, alles erstarrt unter Eis und Schnee.

AG_Wittmann
05.12.25, 00:16
25. Juni 1712:

Sachsen führt landesweit das Kirchenregister ein, das erhöht die Steuereffizienz.

+++

1. Januar 1713:

Böhmen hat seit einiger Zeit direkten Zugang zur Ostsee, aktuell führt es Krieg gegen Dänemark, Polen, Lüneburg und Oberbayern. Wir gewähren Dänemark Zugriff auf unsere Nahrungsmittel.

+++

1. Januar 1716:

Die kleine Eiszeit ist vorbei. (Enttäuschend, hatte mit schweren Hungersnöten gerechnet, aber nix, GARNIX! Nahrungsvorräte wurden knapp, aber man ist immer an einer Hungersnot vorbei geschrammt. Einzig die Länder, die weit im Norden sind, hatten es schwer, besonders die Länder in Norden von Russland.)

+++

6. April 1717:

Sachsen annektiert die Mittelmark. Bleibt nur noch das kleine hässliche Hessen übrig.

Böhmen hat den Krieg beendet, Lüneburg verliert einen Teil seiner Ländereien, ebenso Dänemark und Polen.

+++

5. Mai 1725:

Die Wettiner regieren nicht mehr in Sachsen. Die Dynastie der Württemberger hat das Zepter übernommen, vielleicht kommen die Wettiner wieder an die Macht in Sachsen ...

https://i.imgur.com/qSdXmv4.jpeg

https://i.imgur.com/Se7F1sJ.png

Die Steuerbasis hat sich enorm vergrößert, bekomme allerdings Schwierigkeiten, das ganze Zeug im Markt los zu werden, Böhmen profitiert natürlich auch von mir.

Freiberg hat den Silberbergbau,
Dresden die Porzellanindustrie.
Chemnitz fertigt Lackwaren,
Golsar fördert auch Silbererz und
Rochlitz Paprika/Chilli.
Zwickau fördert Kohle,
Meißen von allem etwas, aber auch Porzellan.
Brandenburg hauptsächlich Feinstoff und Papier.
Magdeburg Waffen aller Art und
Schweinitz Paprika/Chilli.

Lüneburg, ungefähr gleichgroß, hat eine Steuerbasis von 1.257 Dukaten. Böhmen hat mittlerweile die 10.000 Dukaten-Marke überschritten irgendwann 1710 herum.

AG_Wittmann
05.12.25, 01:56
7. Februar 1732:

Xaver von Württemberg, Kurfürst von Sachsen, Herzog von Württemberg, Herzog von Hessen ist zum Kaiser gewählt worden.

(Und der Drecksböhme hat vor 300 Jahren den Kaiser als Galionsfigur verkommen lassen, kannst nix machen als Kaiser.)

+++

1. Januar 1737:

Das Zeitalter der Revolutionen ist angebrochen, möge Böhmen tausend Tode sterben.

Sachsen wählt den militärischen Fokus.

+++

8. Juni 1737:

Sachsen fingiert einen Casus Belli gegenüber Dänemark, denn Lüneburg ist mit Dänemark in einer Union, daher wird es mit in den Krieg gezogen und ist der Kuchen für Sachsen. Österreich spendet Sachsen knapp 17.000 Dukaten; Küsschen aufs Nüsschen.

Da Dänemark nicht Teil der katholischen oder protestantischen Liga ist, mischt niemand, außer Lüneburg, vom Heiligen Römischen Reich deutscher Nation mit.

https://i.imgur.com/yzKh3MA.png

AG_Wittmann
07.12.25, 10:12
2. Juli 1737:

Sächsische Truppen erobern die Festungen in Stendal und Braunschweig, in Salzwedel treffen die Armeen von Sachsen und Lüneburg erstmals aufeinander.

Es endet in einem Blutbad für Lüneburg, 70.000 sächsische Soldaten gegen 30.000 Lüneburger.

https://i.imgur.com/5awSRF3.png

+++

1. August 1737:

Sachsen annektiert Hessen.

https://i.imgur.com/WlJiJ6V.jpeg

+++

3. August 1737:

Die dritte Sächsische Armee stellt eine dänische Söldnerarmee und besiegt diese in Halberstadt.

+++

19. August 1737:

Die Festungen von Wittenberge und Grabow fallen in sächsische Hände.

+++

1. September 1737:

Die Reste der Lüneburger Armee werden bei einer versuchten Zurückeroberung von Wittenberge vernichtet, damit ist Dänemark praktisch allein im Krieg. Die Sachsen rücken auf Lybaek (Lübeck) zu.

+++

26. September 1737:

Ein zweites dänisches Söldnerheer wird vernichtend geschlagen bei Dannenberg. Die Erste Sächsische Armee steht vor den Toren von Lüneburg.

Dänemark hat sich mit Münster und Wolgast verbündet und kann diese in den Krieg gegen Sachsen ziehen.

In Lüneburg, mittlerweile unter sächsischer Flagge, kommt es zur ersten Schlacht mit Truppen von Münster. Die Münsteraner bleiben auf Lüneburger Boden.

https://i.imgur.com/8AXE6EV.png

Bei Dannenberg schlägt die Erste Sächsische Armee eine Armee von Wolgast vernichtend, anschließend eine dänische Armee in Grabow.

+++

17. Dezember 1737:

Celle fällt in die Hände der "Zweite Sächsischen Armee", anschließend eilt diese nach Dannenberg, um die Reste der Armee von Wolgast zu vernichten.

+++

1. Januar 1738:

Die Erste und Dritte Sächsische Armee kehren nach einmonatiger Kampfpause zurück auf die Schlachtfelder vom Herzogtum Lüneburg, man will endlich Lübeck wieder in deutscher Hand wissen.

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16. Januar 1738:

Über Lübeck weht die sächsische Fahne.

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4. Februar 1738:

Die Festung Kiel wird überrannt von sächsischen Truppen.

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13. April 1738:

Die Festung Flensburg zieht die sächsische Fahne auf.

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1. Mai 1738:

In Wetzlar werden die Prinzipien der Industrialisierung (+5 Produktivität) entwickelt. Lüneburg ist zu 60% von sächsischen Truppen besetzt.

+++

1. September 1738:

In Mondovì taucht die Idee der Aufklärung (-5% Unruhe) auf. Lüneburg kontrolliert nur noch ~10% seines Landes direkt.

+++

9. Mai 1739:

Sachsen schließt Frieden und bekommt, neben 1.600 Dukaten, auch je zwei Ortschaften der Provinzen Braunschweig und Altmark von Lüneburg sowie die Stadt Lübeck von Dänemark. Da Lübeck in der Hand eines Landes gewesen ist, das nicht zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation gehört und jetzt wieder Teil des Reiches ist, dürfen wir Lübeck sofort als rechtmäßigen Teil unseres Landes betrachten.

https://i.imgur.com/YnItMdT.png

+++

3. Juni 1739:

Jetzt heißt es wieder die Reserven auffüllen, die Beziehungen zu den Nachbarn stabilisieren und die nächsten Jahre mit dem Wiederaufbau und der Eingliederung der neuen Ortschaften zu verbringen.

Lübeck wird mit einer Bastion gesichert, auch werden die nautischen Möglichkeiten betrachtet.

Gleichzeitig mit der Kontrollübernahme von Lübeck hat Sachsen auch die Kontrolle über den Lübecker Markt erhalten, man beobachtet vorerst den Markt bis zum Jahresende.

+++

23. Mai 1742:

Das Einkommen schwankt jetzt sehr stark, auch ist die Steuerbasis für Sachsen um knapp 1.000 Dukaten kleiner geworden, weil der Prager Markt weggefallen ist, vermute geringere Nachfrage.

Sachsen verspricht Lüneburg und Münster leichteren Zugang zum Markt, das zieht deren Händler in unseren Markt. Die Märkte von Trier und Heidelberg leiden etwas darunter.

https://i.imgur.com/WJYTZys.jpeg

Bald darauf wird der Lübecker Markt zum zweitgrößten Markt in Europa mit einem Umsatz von 18.620 Dukaten, der Prager Markt steht mit 23.860 Dukaten an erster Stelle.

+++

8. Oktober 1744:

Der Streit zwischen Protestanten und Katholiken ist vorbei seit einigen Jahren, damit sind auch die zwei Verteidigungsbündnisse hinfällig.

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24. Januar 1745:

Sachsen eignet sich die Theorie der Industrialisierung an.

https://i.imgur.com/H8nmTbn.jpeg

Sachsen mit Lübeck markiert.

AG_Wittmann
12.12.25, 12:38
29. Mai 1745:

https://i.imgur.com/HOs2zWV.png

Rangliste, wo welches bekannte Land gerade steht. Sachsen steht an 38. Stelle. Frankreich und Spanien sind auf dem zweiten bzw. dritten Platz.

+++

1. August 1745:

Die Aufklärung erreicht Sachsen. Nein, es geht nicht um Blümchen und Bienchen. Allerdings ermöglicht die Aufklärung eine finanzielle Unterstützung für koloniale Unabhängigkeitsbewegungen weltweit.

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1. November 1747:

In Zwickau wird das erste sächsische Stahlwerk gegründet.

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20. Januar 1749:

Die Idee der Massenaushebungen (Levée en Masse) erreicht den sächsischen Hof.

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10. Februar 1749:

Sächsische Ingenieure errichten mit dem Geld der Bürger die ersten Eisenbahnstrecken in Sachsen. Der Ausverkauf sächsischer Adelstitel beginnt, der Adel ist nicht amüsiert.

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30. Juni 1749:

Die neuen Ideen für die Industrie wirbeln den sächsischen Arbeitsmarkt kräftig durcheinander. Viele Industriezweige, die bisher überwiegend von Bürgern gehandhabt wurden, werden jetzt von den Arbeitern ausgeübt.

https://i.imgur.com/PCAdUUj.jpeg

Die erste Eisenbahnstrecke in Sachsen zwischen Meißen und Annaburg.

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30. Januar 1751:

Das sächsische Eisenbahnnetz eineinhalb Jahre später.

https://i.imgur.com/1FcgP3q.jpeg

AG_Wittmann
14.12.25, 16:19
16. Mai 1752:

Friedrich IX. von Württemberg, Kurfürst von Sachsen, Herzog von Württemberg, besteigt den sächsischen Thron.

Der Kaisertitel geht an den König von Burgund, der gleichzeitig auch König von Ungarn und Frankreich ist.

Württemberg liegt im Krieg mit Ungarn, beide sind nur Teilnehmer im Krieg zwischen Ruthenien und Genua.

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4. Oktober 1754:

Sachsen reformiert den Staat und ersetzt die "Feste Vasallenpflichten" mit der "Nationalversammlungen". Das wird die Kosten für zukünftige Gesetzveränderungen senken. Auch wird "Autokratie" durch "Zentralisierung der Macht" ersetzt, das gibt uns 20% Kronmacht statt nur 10%.

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10. März 1757:

Das Volk murrt. (Nationalversammlungen sind eine doofe Reform im Zeitalter der Revolutionen. Sachsen hat jetzt auf alle vier Schichten einen Malus von 25% Zufriedenheit. Aua! Geht erst wieder weg, wenn ich mind. 46 Stabilität erreiche oder Gesetzgebende Versammlungen einführe. Doof, wenn man keine Ahnung hat, was man für eine Republik braucht. :facepalm:)

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3. Juli 1757:

Sachsen ändert den Parlamentstyp vom "Standesparlament" zum "Verfassungsparlament". Das lässt die Legitimität auf 49% abstürzen. Auch werden die finanziellen Aufwendungen für die Landesstabilität auf 350 Dukaten pro Monat erhöht.

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Fast ganz Sachsen ist mit einem Eisenbahnnetz verbunden. Andere Länder folgen mittlerweile dem sächsischen Vorbild, selbst in Afrika.

https://i.imgur.com/lwgphhd.jpeg

https://i.imgur.com/gDQWMDb.jpeg

Eisenbahnnetz im Jahr 1759.

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1. Juni 1769:

Kleiner Aufstand der Adligen in Halberstadt, die Erste Sächsische Armee macht kurzen Prozess mit dem Adel. Nach 3 Wochen ist der Aufstand beendet.

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27. März 1775:

In Sachsen gärt es weiterhin, noch hält der Druckkessel. In Lübeck wird die Sächsische Marine gegründet, die zehn schweren Fregatten sollen zukünftig die Piraterie eindämmen.

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6. Juli 1775:

Berlin wird vom aufmüpfigen Klerus besetzt, die Erste Sächsische Armee befreit die Stadt.

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1. Juli 1776:

Die Unruhen in Sachsen sind vorüber, Friedrich IX. hat derartig hartnäckig am Absolutismus festgehalten, dass niemand mehr widersprechen will. (Puuh, vier Events ins schneller Folge gehabt, die die Stabilität um 20,5 Punkte nach oben gedrückt haben, haha, hat gerade so für 46 Stabilität gereicht. :lach:)

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18. Juli 1776:

Der Sklavenhandel wird verboten.

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1. Januar 1780:

Der Sohn des sächsischen Kurfürst ist Kurfürst von Österreich nach einem Erbstreit dort.

Wenn der aktuelle Herzog von Sachsen stirbt, wird dessen erstgeborener Sohn den Thron von Sachsen und Württemberg beerben. Er hat keine Kinder und seine Frau ist zu alt für Kinder kriegen. :^^:

Die Tochter des sächsischen Kurfürst kann aktuell den Thron von Österreich erben. Sie hat Kinder angehörig der wettinischen Dynastie (Vater ist Wettiner).

https://i.imgur.com/Ihv2loq.jpeg

Australien wird von Koreanern kolonisiert. :reiter:

Iche_Bins
14.12.25, 21:48
Spannend, dass viele Gebiete in Amerika direkt von den Europäern kontrolliert werden.

AG_Wittmann
14.12.25, 22:59
Vielleicht zu zwei Drittel, ein Viertel von China, Indonesien und Japan. Der Rest gehört noch den Einheimischen.

Russland existiert nicht wirklich, die sind bis zum Ural gekommen, dann sind sie auf Chinesen oder Japaner gestoßen.

Ich kann ja mal die Religionskarte beim nächsten Mal zeigen, das dürfte auch sehr interessant sein.

Iche_Bins
14.12.25, 23:04
Wir meinten es eher in der Hinsicht, dass z.b. Frankreich Südamerika direkt zu kontrollieren scheint und keine Kolonialnation.

Kurfürst Moritz
27.12.25, 22:56
Wir warten sehnsüchtig auf die Fortführung der Erfolge Unserer großartigen Nation!

Es lebe Sachsen

:ph:

Setsches
28.12.25, 00:14
Der werte Wittmann feiert noch Weihnachten und seinen Eintrag in das Buch der guten Regenten! Es sei ihm so gegönnt und er verdient dafür eine Umarmung aller SIler! :prost:

Bigfish
13.01.26, 18:55
Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Quartal IV/2025 nominiert!


Abmarsch ins Wahllokal!!!


https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31854

Bigfish
21.01.26, 00:06
Dieser AAR ist für die Wahl zum AAR des Jahres 2025 nominiert!


Abmarsch ins Wahllokal!!!


https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31858

Bigfish
25.01.26, 19:05
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Wir danken für die Teilnahme bei der Wahl zum AAR des Quartal IV/2025: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31854


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Bigfish
07.02.26, 18:08
Noch immer läuft die Wahl zum AAR des Jahres 2025!


Wer hat noch nicht, wer muss noch ran?


https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31858

Bigfish
09.02.26, 19:58
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Wir gratulieren zum dritten Platz bei der Wahl zum AAR des Jahres 2025: https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=31858


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