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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : WITE 2 - MP Kampagne - OKW - Dem Sonnenaufgang entgegen



Oerty
12.04.26, 22:18
Werte Mitregenten, wir dürfen euch zur Mehrspielerpartie in WITE-2 begrüßen.

Dieser AAR wird von der Achsenseite geführt. Es werden Punkte und Militärische Geheimnisse hier erwähnt, die nicht in den
Gegen AAR zu tragen sind. Ebenfalls ist es andersherum ebenfalls nicht gewünscht hier Punkte und Planungen der Gegenseite zu erwähnen.

Alle Spieler der Partie haben sich dies zugesichert.

Spielerübersicht:

Achsenseite:
Komischer Kunde: Nordabschnitt und Ostsee
Der_Dessauer: Mittel- und Südabschnitt
Oerty: Rumänen, Südabschnitt und schwarzes Meer

Setches, oberster Schlichter des Kriegsrats, bei Unstimmigkeiten im Rat zählt seine Stimme Mehr als die eines Frontbefehlhabers.


Sowjetspieler:
Von Clausewitz: Einsatzort noch nicht bekannt
Täufelchen: Einsatzort noch nicht bekannt
Kaiman 21: Südabschnitt

Shappo: neutrale Berichterstattung aus der Schweiz (im eigenen bzw. im allgemeinen MP-Thread zum Spiel)

Sollte sich jemand finden der am Projekt noch Teilhaben möchte, bitte einfach im allgemeinen Thread melden, dann kann der Spieler vielleicht eingebaut werden,

Wir wünschen euch allen viel Spaß mit dem Projekt.

Oerty
12.04.26, 22:20
Gestatten das wir uns vorstellen dürfen:
General de corp de armată: Eremio Oertescu,

Geboren am 12. März 1888 in Sibiu, an den nördlichen Ausläufern der Süd-Karpaten, Königreich Rumänien.
Die Stadt wurde früher Hermannstadt genannt, Das Gebiet ist in Deutschland als Siebenbürgen bekannt, Dort leben auch noch meine Frau Gabriella und meine Tochter Anna und mein Sohn Mihai.
1916 bis 1918 im 1. Hussaren Regmient „Principele Nicolae“ Teilnahme am 1. Weltkrieg
Juli 1917 Vorzeitige Feldbeförderung zum Hauptmann aufgrund von Tapferkeit an der Front.
Orden „Mihai Viteazul“ für herausragende Militärische Leistungen im Gefecht.
Aufgrund der Ausfälle 5 Monate als Battalions-Kommandeur eingesetzt.

1919–1924 Ausbildung an der Militärakademie Bukarest -
1924-1925 Dienst als Kompaniechef in der Kavallerie
1926–1933 Verschiedene Stabspositionen vom Regiment bis zum Korps.
1933–1935 Beförderung zum Brigadegeneral und Kommandeur der 7. Kavallerie-Brigade
1938 – 1940 Versetzung in den Generalstab, strategische Planung und Koordination der
Umgliederung und Modernisierung der rumänischen Armee
01.01.1941 Beförderung zum Generalleutnant (General de corp de armată)
Bei Zeitgleichem Einsatz als Stabschef der Kavallerietruppen in der obersten rumänischen Armeeführung.


Kapitel I, Rumänien, 20.06.1941

Die Gründe schienen sehr dringend zu sein, da bis vor 2 Stunden nichts von einer Planungsrunde bekannt war, zumindest war mir nichts bekannt.

Als Generalstabschef der rumänischen Kavallerie Truppen, wurde mir gestern Abend gegen 21:30 mitgeteilt das wir uns morgen um 13:00 in Polen einfinden müssen. Dies war ein Befehl von Herrn Staatsführers und Militärführers in Personalunion Ion Antonescu persönlich, überbracht zu uns nach Hause von seinem persönlichem Adjudanten.

Ein Flugzeug würde am Nahe gelegenem Flughafen bereitstehen und müsse in spätestens einer Stunde starten um noch Pünktlich zu sein. Es wurde mir ein Köfferchen übergeben in dem die
wichtigsten Informationen für mich enthalten seien.
Die Besprechung wurde für 2 Tage angesetzt und wir sollen danach schleunigst wieder zurückfliegen um Bericht zu erstatten. So dass ich meine Familie, nach dem überhasteten Aufbruch, wohl erst am 24.06.1941 wieder sehen könnte.

Da saß ich nun in einem Kurierflugzeug, zusammen mit meinem Adjutanten,
Leutnant Mihail Dragoi (Locotenent). Wo und wie dieser es geschafft hatte zum Flugzeug zu kommen ist mir schleierhaft. Aber er war zuverlässig wie immer zur Stelle.
Das Flugzeug wurde noch von 2 Piloten geflogen, mehr war da nicht. Außer ein Haufen an Papieren die in dem Köfferchen waren. Angesehen, geschweige denn durchgearbeitet habe ich diese noch nicht, aber bei dem Lärm und der späten Uhrzeit war dies auch nur sehr schwer möglich. Aber noch hatten wir einige Stunden zu fliegen.
Momentan beschäftigte mich eigentlich nur, wer noch alles unterwegs sei. Das in diese Art von Flugzeug noch jemand samt Adjutant einsteigen sollte, war kaum möglich. Sicherlich sind bereits andere Maschine Unterwegs, welche noch weitere Generalstabsgenerale nach Polen bringen.
Das sie mich ausgewählt hatten war recht eindeutig, da ich neben meiner rumänischem Muttersprache und etwas gebrochen französisch auch deutsch fließend sprach.

Ich bin auf alle Fälle gespannt was mich dort oben erwartet. So mache ich mich übermüdet daran, die Papiere zu sichten, während der Motor dröhnt und an uns die Dunkelheit vorbei zieht.

Als erstes war ein Brief direkt von Antonescu, mit zittriger Handschrift geschrieben:



PERSÖNLICH:
nur zu lesen von Herrn:
General de corp de armată, Eremio Oertescu,

Werter General, geschätzter Kamerad und treuer Freund,

dieser überhastete Flug nach Polen musste ich dir aufbürden.
Die Krankheit die mich momentan an das Bett fesselt ist wahrscheinlich nicht natürlichen Ursprungs, Es hat den Anschein das ich das Opfer eines feigen und hinterhältigen Giftanschlags geworden bin.
Bis zur Klärung des Vorfalls hat dies unter uns zu bleiben. Nur sehr wenige wissen davon und es soll auch so bleiben.
Bei der Planungsbesprechung zu der du unterwegs bist handelt es sich um die letzten Absprachen mit unseren Verbündeten über den Angriff auf die Sowjetunion, endlich können wir uns für die Jahrelangen Demütigungen, Besetzungen und Bevormundungen durch die Russen rächen und uns zur Wehr setzen. Wir holen uns Bessarabien zurück.

Der deutsche Bewegungskrieg scheint das militärische Mittel dieses Zeitalters zu sein um dies zu erreichen. Die deutsche 11. Armee steht nicht zum Schutz unseres Landes vor den Russen in unserem Land, sondern um den Angriff von Rumänien aus zu Unterstützen.
Dies war bisher nur mir persönlich bekannt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt bist nur du und der König eingeweiht. Mein Gesundheitszustand lässt es nicht zu das ich die militärische Besprechung führe, ich hoffe zum Angriffszeitpunkt wieder genesen zu sein, um das Kommando zu übernehmen.
Meinen direkten Stellvertreter, mache ich zum Militärischen Oberbefehlshaber der verbleibenden Truppen in Rumänien, er ist der Mann der besser die Organisation / Aufstellungen und Ausbildung
in unserem Heimatland übernimmt, dies liegt ihm erheblich besser als dir. Um unseren Verbündeten am besten bei zu stehen sind deine Erfahrungen mit mobilen Truppenkörpern und den modernen Ansätzen eindeutig mehr geholfen. Zudem sprichst du die Sprache der deutschen, so das es weniger Missverständnisse geben wird.
Du wirst also kommisarisch das Oberkommando über die Streitkräfte der Heeresgruppe Antonescu übernehmen und die Operationen gegen Russland führen. Die genauen Planungen zum jetzigen Stand sind in deinen Papieren enthalten. Die entsprechenden Befehle sind erteilt und werden morgen Früh die Truppe erreichen.
Ich habe die Führung in die besten Hände gegeben, die ich in unserem Lande finden konnte.
Mein Freund, tue alles dir in der Macht stehende das der Angriff ein voller Erfolg wird und unser
Land in Zukunft keine Angst mehr von unserem östlichen Nachbarn haben muss.

Ach eins noch, Angriffstermin ist der 22.06.1945. Viel Glück mein treuer Freund.


Geschockt vom Startzeitpunkt des Angriffs, Saß ich einige Zeit unbewegt in der Kabine bis mein Adjudant mich aus meiener Schockstarre holte.

Oerty
18.04.26, 23:18
Kapitel II, Luftraum irgendwo zwischen Polen und Rumänien, noch 20.06.1941

Ich sah meinen Adjutanten Mihail an:
„Wir werden am 22.06.1941 die Sowjetunion angreifen, der Entschluss steht schon, wir Fliegen gerade zur aller letzten Planungsbesprechung vor dem Angriff.
Die bisher ausgearbeiteten Pläne liegen hier in diesem Köfferchen. Morgen früh gehen Befehle an die Truppen hinaus, die gewisse Unterstellungen ändern. Danach bin ich Kommandeur der Heeresgruppe Antonescu, bis dieser wieder von seiner Krankheit genesen ist.“

Nun klappte auch Mihail die Kinnlade auf die Brust.
„Aber Herr General, das ist in nicht mal 2 Tagen, keine der Truppenkörper ist Informiert, in Stellung oder was auch immer.“

Ich Unterbrach ihn. „Das möchte ich sehen, lass uns die Unterlagen durchsehen, was überhaupt geplant wurde bisher und wie wir das in ein paar Stunden, vertreten oder auch noch gewisse Punkte ändern können.
Lass uns strukturiert vorgehen, suchen wir erst wie der Gesamtplan aussieht, dann die Befehle die schon gegeben sind, und danach entscheiden wir ob wir etwas noch abändern wollen oder können.“

Stärkeberichte:
So, nun die Gesamtstärken, welche mir Unterstehen werden.
3 Armeen, 2 rumänisch, 1 deutsch.
11 Corps, davon 3 deutsch
Gesamt recht genau im Moment, 600.000 Mann. 5.325 Geschütze, 255 Panzer
Luftwaffe 470 Flugzeuge der rumänischen Luftwaffe, welche aber momentan noch der 4. Dt. Luftflotte unterstanden.

Nach den Stärkemeldungen sahen sie sich beide die Angriffspläne an. So vergingen noch etliche Stunden bis beide Offiziere um etwa 04:00 Uhr in der Nacht auf einem Flupplatz irgendwo in Polen landeten. Dort wurden Sie in eine Offiziersunterkunft gebracht, in der Sie bereits wieder um 10:00 geweckt wurden.

Ein deutsches Frühstück auf der Unterkunft und 2 Stunden Autofahrt wurden beide Offiziere bei einem recht beschaulichen Landhaus abgesetzt. So traten beide Offiziere um 12:45 in den Besprechungsraum, welcher schon durch zahlreiche deutsche Generale gefüllt war.
Die zahlreichen deutschen Offiziere fokusierten die fremden Männer in ihren ungewohnten Uniformen.
Erimio übernahm gleich das Wort nach einem militärischem Gruß in die Menge:
Grüß Gott, werte Offiziere darf ich meinen Adjudanten Herrn Leutnant Mihail Dragoi und mich,
General de corp de armată, Eremio Oertescu, seit 5 Stunden stellvertretender Befehlshaber der Heeresgruppe Antonescu und Stabschef der rumänsichen Kavallerie.
Ich bitte Herrn Antonescu zu entschuldigen, dieser ist schwer erkrankt und kann deswegen diesen Termin nicht wahrnehmen.“

Komischer Kunde
22.04.26, 15:46
Aus den persönlichen Aufzeichnungen eines Generalstablers


18. Juni 1941
Bald schon, so deutet es sich seit mehreren Monaten an, werden wir im Osten gegen die Bolschewiken losschlagen. Seit Jahreswechsel studieren wir Aufklärungsberichte, aktualisieren Kartenmaterial und entwerfen Marschpläne, leiten daraus Kräfteansätze ab und verwerfen diese Tags darauf alsbald. Weisung Nr. 21 soll wohl bald wahr werden. Jeden Tag trafen neue Divisionen ein, andere Truppenteile verschoben sich nach südwärts. Ganze Armeen kamen und gingen in den letzten Wochen.

Heute schreiben wir den 18. Juni 1941. In unserem Bereitstellungsraum stehen die 18. und die 16. Armee, als auch die 4. Panzergruppe. Sprungbereit. Dies werden also die Kräfte sein, mit denen wir die in die finale Planung gehen. Die letzten Wochen zeugen von unermesslichen Logistikanstrengungen in Ostpreußen, bis zur Grenze im Osten steht jedes Lager zum Bersten voll mit Nachschub, Munition, Schmier- und Betriebsstoffen. Zug um Zug entlädt seine Fracht und eine Flut nie enden wollender LKW-Kolonnen verbringt diese in die Grenzregionen. Dort stehen sie, unsere Divisionen, begierig diese Energien aufzuzehren.

Uns ist allen bewusst, dass historische Ereignisse bevorstehen. Jeder strotzt vor Zuversicht. So auch ich und ich gedenke alles, so detailliert wie eben möglich, in mein neues Tagebuch zu notieren.

19. Juni 1941
Gestern begann ich mein neues Tagebuch und in einem Anflug von Glückseligkeit beschloss ich, dem Moment mehr Gewicht zu verleihen, indem ich kurz schildere, woher ich komme und wer ich heute bin.
Als Sechsunddreißig die Erweiterung der Reichswehr auf 36 Divisionen forciert wurde, realisierten die Verantwortlichen im Heeresamt schnell, dass der rasante Aushub neuer Divisionen, die bisherigen Befehlsstrukturen aushöhlen und überstrapazieren würde.

Neben der Ausbildung von Mannschaften, galt es somit auch auf allen Ebenen der Befehlsketten in die Breite zu gehen. Dies spülte zwangläufig niedere Offiziersgrade nach oben. Ich durchlief bereits im Jahr 1934 die Führergehilfenausbildung und verfolgte recht zielstrebig meine Generalstabslaufbahn. Im Rahmen der Wiederaufrüstung, sollte es nicht bei nur 36 Divisionen Truppenstärke bleiben.

Nach verschiedenen Berufungen in Divisions- und Armeekorpsstäbe, fand ich im Sommer 1939 Verwendung im Stab des Heeresgruppenkommando 2. Bereits im August wurde daraus die Heeresgruppe C geschaffen, die zunächst die komplette Westfront zu kommandieren hatte. Mit dem Fall Polens reduzierte sich unser Aufgabengebiet hauptsächlich gegen die Maginotlinie. Dies war eine spannende aber auch beängstigende Aufgabe. Letztlich haben wir nur wenig Wirkung gegen die tiefgestaffelte Befestigungslinie erzielt. Zumeist übten wir uns im großkalibrigen Mörser- und Artilleriebeschuss. Es galt die Bunkeranlagen mannschonend zu isolieren und damit zur Aufgabe zu zwingen. Mit der Kapitulation Frankreichs wurden wir zunächst in die Heimat und wenige Monate später nach Ostpreußen verortet. Bereits im Oktober 1940 wurde ich in den Rang eines Oberstleutnants gehoben.

Mein neuer Rang ermöglichte es mir, unmittelbar im Stab des Generaloberst Wilhelm Ritter von Leeb mitzuwirken. Dort wurde ich in der Operationsabteilung eingesetzt und erarbeitete für unsere Truppenteile Szenarien und Einsatzbefehle zu einer möglichen Umsetzung der Weisung Nr. 21. In der Operationsabteilung stand und stehe ich in unmittelbarer Konkurrenz mit anderen gleichrangigen und begabten Generalstäblern.

Heute wurde unser Stab in Heeresgruppe Nord umbenannt.

Oerty
03.05.26, 22:37
Kapitel III, Besprechung am Vortag des Angriffs, 21.06.1941


Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, bei der viele der bekannten Namen auf einmal auch ein Gesicht bekamen, wurde direkt mit tiefer gehenden Planungen und den entsprechenden Absprachen begonnen.
Ich war überrascht von den forschen Plänen die diese Deutschen hier geschmiedet hatten.

Für eine wirkliche Teilnahme an den Angriffen waren meine Truppen ganz im Süden kaum eingeplant. Meine Stimmung sank von Minute zu Minute als ich erkannte das meine Truppen nur die Randnotiz sein sollen, die abgestellte 11. Armee war für die Verhältnisse der anderen Armeen nicht sehr groß und wohl dafür angedacht die südliche Flanke der Heeresgruppe Süd und deren gepanzerten Kräfte zu decken. Die Rumänen sollen eben im Süden mitgehen und die Flächen besetzen und wenn möglich gegnerische Truppen binden.

In einer kurzen Pause konnte ich mich mit meinem Adjutanten beraten. Auch dieser war von ihrem Anteil, also gefühlt keinem Anteil, an den großen Kämpfen eher enttäuscht.
Seine Meinung war recht eindeutig: „General, wenn wir uns darauf einlassen, wird die Moral unserer Truppen sehr schnell abfallen, und welchen Platz am Verhandlungstisch werden wir einnehmen, wenn der Angriff erfolgreich ist und die Sowjetunion geschlagen ist?
Wir werden unser Bessarabien wieder zurück erhalten, welches uns gestohlen wurde. Und das war es dann. Überlegt nur wie die deutschen es mit den Italienern gemacht haben als die in Frankreich etwas mitkämpften? Ein schmaler Landstreifen, über denn man seine Kirschkerne drüber Spuken kann. Drängen Sie auf mehr Anteile in der Planung auf dem Süden. Ich bitte Sie, probieren Sie es zumindest.“

Im tiefsten Herzen stimmte ich meinem Adjutanten bei, endlich ist die Zeit des Zurückschlagens gekommen und Rumänien soll zu sehen? Nein das geht nicht, niemand würde Rumänien als Land wirklich ernst nehmen. Wir wären das Anhängsel von Deutschland.

So wurde auf die Schnelle in der Pause eine eigene Planung entworfen, welche ich nur ein paar Minuten später vorgeschlagen hatte. Mir hierfür erst einmal Gehör zu verschaffen war fast der schwierigste Teil, da ich ja bisher fast nur stummer Beobachter war.

Als die Besprechung weiter ging und die Planungen sich auf die Heeresgruppe Süd konzentrierte, sah ich meine Stunde gekommen.
„ Meine Herren Generale, aus rumänischer Sicht möchte ich hier gerne einhaken.“

So stellte ich meine Beobachtungen fest, stimmte den Plänen für die Heeresgruppe Süd auf schmeichelnde Art zu.
Nun wie sie wissen sind die beiden an der Front stationierten Rumänischen Armeen bisher nicht alarmiert. Die 11. Dt. Armee ist von der Truppenstärke eher noch klein. So wird ein Stoß erst nach einigen Tagen aus Rumänien heraus stattfinden können. Die Eisenbahnstrukturen im Süden sind sehr ungünstig. Odessa ist ein Knotenpunkt, welcher bisher so gut wie aussen vor ist und die Häfen am schwarzen Meer sind nicht in die Planungen mit einbezogen.
Bitte hören Sie meinen Vorschlag, welcher mit der aktuellen Positionierung der Einheiten Funktionieren würde. Einzig, die 11. Armee würde noch einige Infanterie Divisionen benötigen, welche ja nach ihren Angaben noch im Zulauf sind. Für die beiden Gebirgsdivisionen der 17. Armee ist auch kaum geeignetes Gelände vorhanden. Diese sollten ebenfalls der 11. Armee unterstellt werden und im Zug des Vormarsches langsam zur 11. Armee überwechseln.
Hier die erste Phase des Angriffsplanes wie er mir vorschwebt, wie wir entweder der Heeresgruppe Süd Entlastung bringen könnten, oder entsprechende Gebiete besetzen, wobei die ersten Ölfördernden Städte und Häfen am Kaukasus sicher ein lohnendes Ziel sein werden.“

So legte mein Adjutant die vorher Eilens ausgeschnittenen Angriffspfeile aus buntem Papier auf die Karte wie abgesprochen.
Sehen Sie Phase eins, etwa 7 Wochen Dauer bis dahin möchten wir die Orange Linie erreichen. Es ist ein schönes Stück Fußweg
und von vielen Flüssen durchzogen. Aber aufgrund des Vormarsches der HGS schätzen wir das es nur wenig Gegenwehr geben sollte.
Odessa sollte in dieser Zeit vom Landzugang abgeschnitten werden und die Flughäfen und Schiffshäfen nördlich sollten in Betrieb gehen.

Phase 1:
https://i.ibb.co/7J3yYP7x/Bild-2-Angriffsphase-1.jpg


11. Armee und teile 4. rumänische Armee schieben sich an die Krim heran.
Der Übergang, der Betrieb und die Sicherung der Häfen für Schiffe und Flugzeuge bei Nikolaiev und Kherson sollte in etwa 4 Wochen erledigt sein.
Die 3. rumänische Armee und Teile der 4. rumänischen Armee gehen weiter vor und decken die Südflanke der HGS.


Phase 2:
https://i.ibb.co/4xcmkzq/Bild-3-Angriffsphase-2.jpg



Der letzte Teil wird viel Geschwindigkeit erfordern und sollte am besten durch Kavallerie und Panzertruppen erfolgen. Hierzu denke ich aber das ein deutsches Panzerkorps als Unterstützung des schnellen Vormarsches sehr sehr hilfreich sein wird. Das rumänische Kavalleriekorps ist für die gesamte Krim wohl zu klein und in weitgreifenden räumlichen Operationen weit hinter den deutschen Panzertruppen bei der Ausführung. Diese Phase sollte wiederum bis zu 4 Wochen dauern. Je schneller dies geht, umso weniger Widerstand ist zu erwarten, da dieser um das Asowsche Meer herum und über die Halbinsel Kertsch übergesetzt werden muss.
Etwa zu den Herbstregenfällen und den Schlammwüsten sollte die Meerenge bei Kertsch überwunden sein und Sewastopol belagert werden, so das bei der passenden Witterung die Festung genommen werden kann.
So sollte beim Beginn des harten Winterwetters Sewastopol genommen, die Meeresenge von Kertsch unser sein. Der Hafen von Novorossysk wäre das Fernziel. Die Stadt Krasnodar und die Hafenstadt Tuapse wären
Absolute und kaum zu erreichende Fernziele, deren Öl-Produktion aber wohl äußerst gerne gesehen. Jedoch werden diese ohne die Gebirgsjäger der 17. Armee nicht zu erreichen sein.
Sollte die Meerenge von Kertsch unser sein, ist eine Versorgung von Rostov für die Sovjet nicht mehr gegeben und sollten wir so weit vorstoßen können kann sehr viel Versorgung über die rumänische Flotte laufen.


Phase 3:
https://i.ibb.co/RkNLVhc7/Bild-1-Gesamtplan-Angiff-41.jpg

Meine Herren, sehen sie kurz und lassen sie mich weitere Punkte erklären sollten Sie fragen haben.


Es herrschten einige endlose Sekunden bis wieder einer der deutschen Generale das Wort erhob.

der_Dessauer
12.05.26, 21:26
http://afteractionreview.de/eiserneskreuz/runde2a.jpg


--- Das Unternehmen "Barbarossa" bricht los! ---
--- Die Heeresgruppen MITTE und SÜD treten zum großen Weltenkampf an! ---
--- Bei der alten Grenzfestung Przemysl zeigt ein neuer Gegner seinen Kampfeswillen! ---


http://afteractionreview.de/eiserneskreuz/runde2b.jpg
Verbände des XXXIX.Gebirgskorps der 17.Armee schlagen alle Ausfälle der Garnison von Przemysl zurück!

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In den ersten Stunden und Tagen des beginnenden Unternehmens "Barbarossa" kommen laufend zahlreiche Meldungen von den mit aller Macht vorgehenden Armeen und Panzergruppen der Heeresgruppen MITTE und SÜD. Offensichtlich konnten größere Formationen der Roten Luftwaffe noch auf ihren Feldflugplätzen in Grenznähe durch überraschende Angriffe unserer Luftflotte ausgeschaltet werden. Weiterhin wurde bereits Minsk genommen und Lemberg umfasst! Doch manch alter Kämpfer der letzten Jahre liest zwischen den Zeilen. Nicht alles läuft nach Plan des O.K.H., da süd-ostwärts von Lemberg wohl unsere Panzerspitzen mit den zurückweichenden sowjetischen Truppenkörpern in äußerst schwere Kämpfe verwickelt sind. Gleichzeitig zeigt sich das der einfache russisch-sowjetische Soldat ein ganz anderer Gegner ist als Briten, Franzosen oder Griechen! Im Angriff wirft er ohne zu zögern sein Leben weg und in der Verteidigung ist er Stur wie sonst etwas! Dieser Feldzug, dieser Krieg wird anders als alles davor gewesene!

Dies zeigt sich bereits bei den Grenzkämpfen. Beispielhaft dafür sind die Gefechte um die alte Grenzfestung Przemysl am San-Fluss. Hier haben Divisionen und Korpstruppen der 17.Armee die Garnison (99.Schützen-Division, 159.Schützen-Division, 92.NKWD-Grenzschutzregiment und Festungsartillerie) der Festung zügig einschließen können, allerdings halten sich diese Kräfte immer noch und führen sogar Ausfälle durch! Die Auszüge aus den folgenden drei Gefechtsberichten zeigen eine eindeutige Sprache und liegen dem Armeeoberkommando der 17.Armee und in Abschrift dem Führungsstab der Heeresgruppe SÜD vor!

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--- „Geheime Kommandosache!“ - „Nur durch Offizier!“ ---

--- „Vorsicht bei Gesprächen! Feind hört mit!“ ---

der_Dessauer
16.05.26, 22:20
http://afteractionreview.de/eiserneskreuz/runde2a.jpg


--- Die HG MITTE räumt den Kessel westlich von Minsk! ---
--- Fast 200.000 Rotarmisten geben sich gefangen! ---
--- Deutsche Panzerspitzen haben die Beresina überschritten und nähern sich Orscha am Dnepr! ---
--- Im Süden konnten Lemberg und Tarnopol genommen werden! ---


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Für die eigene Heeresführung und besonders für unsere Soldaten überraschend
sind die ersten Zusammenstöße mit neuen schweren Panzermodellen der Roten Armee!

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In der zweiten Woche des Feldzuges im Osten konnten die Infanterie-Divisionen der Heeresgruppe MITTE den Kessel um starke Kräfte der sowjetischen West-Front westlich von Minsk zerschlagen und dabei eine Anzahl von gegnerischen Panzer- und Mechanisierten-Divisionen aufreiben. Fast 200.000 Rotarmisten gaben sich gefangen und mehr als 3.500 Panzer und gepanzerte Fahrzeugen sowie über 2.500 Geschütze aller Art konnten erbeutet oder zerstört werden. Während dieser Gefechte kam es zu ersten Zusammenstößen mit schweren und überschweren sowjetischen Panzern neuster Bauart, welche bisher noch unbekannt waren. Nur bessere Ausbildung und Taktik unserer Infanterie und Panzerwaffe, sowie hier und da die Unterstützung durch Flakartillerie sicherten den Sieg unserer Waffen. Die Spitzen der beiden Panzergruppen der HG MITTE haben bereits die Beresina überschritten und nähern sich nun auf breiter Front dem Dnepr. Im Verantwortungsbereich der Heeresgruppe SÜD konnten weitere gegnerische Kräfte entweder niedergekämpft oder eingekesselt werden. Weiterhin vielen die Städte Lemberg und Tarnopol, um nur zwei größere zu nennen, in unsere Hände.

Der folgende Gefechtsbericht zeigt den Abschluss der Zerschlagung der sowjetischen 7.Panzer-Division durch die 134.Infanterie-Division in den Wäldern nahe Ruzhany. Auffallend dabei ist die zahlenmäßig hohe Ausstattung des gegnerischen Großverbandes mit leichten, mittleren und schweren Kampfpanzern! Die darauf folgende Tabelle zeigt eine vorläufige zahlenmäßige Schätzung der bereits jetzt vernichteten sowjetischen Truppenkörper entlang der gesamten Frontlinie.


http://afteractionreview.de/eiserneskreuz/runde2e.jpg

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--- „Geheime Kommandosache!“ - „Nur durch Offizier!“ ---

--- „Vorsicht bei Gesprächen! Feind hört mit!“ ---

der_Dessauer
18.05.26, 21:41
http://afteractionreview.de/eiserneskreuz/runde2a.jpg


--- Der Gegner reorganisiert seine Luftstreitkräfte zügig neu! ---
--- Erste zahlreiche Luftkämpfe über unseren Panzerspitzen westlich von Orscha! ---


http://afteractionreview.de/eiserneskreuz/runde2g.jpg
Die Jakowlew Jak-1 (russisch Яковлев Як-1) kann sich
durchaus mit den aktuellen deutschen Maschinen messen!

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Im Verlauf der aktuellen Kämpfe kam es westlich von Orscha zu ersten Gefechtsberührungen der Vorausabteilung der 7.Panzer-Division (XXXIX. motorisiertes Armeekorps) mit Kräften der hier haltenden sowjetischen 28.Armee, namentlich der 152.Schützen-Division. Während dieser Bewegungen am Boden unterstützten schwere Jäger des Typs Messerschmitt Bf110E-2 der I. und II.Gruppe / Zerstörergeschwader 26 und Bomber vom Typ Dornier Do17Z-2 der III.Gruppe / Kampfgeschwader 2 die Kameraden am Boden. Die Gegenseite reagierte darauf schneller als von der eigenen Führung erwartet und attackierte die deutschen Luftverbände mit über neunzig Jakowlew Jak-1 des 11. und 12.Jagdfliegerregiments der Roten Luftwaffe! In hitzigen Luftkämpfen konnten zwar fünfundzwanzig Jakowlew Jak-1 abgeschossen werden, allerdings gingen auch zwölf Messerschmitt Bf110E-2 und vierzehn Dornier Do17Z-2 verloren. Dies zeigt das der Gegner schnell seine Luftstreitkräfte neu reorganisiert hat und wieder verstärkt in den Einsatz bringt.


http://afteractionreview.de/eiserneskreuz/runde2h.jpg

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--- „Geheime Kommandosache!“ - „Nur durch Offizier!“ ---

--- „Vorsicht bei Gesprächen! Feind hört mit!“ ---

Oerty
22.05.26, 22:12
Kapitel IV, Besprechung am Vortag des Angriffs, 21.06.1941

Nach der Vorstellung, kamen wieder kleinere Gespräche auf, welche zum Teil sogar diesen Vorschlag zum Thema hatten. Nach nicht allzu langer Zeit wurden diese Einzelgespräche aber vom Chef des OKH, Herrn Halder wieder unterbunden. Die Detailplanungen wurden wie gehabt weiter geführt. Mir war klar das sich der bisherige Plan der deutschen wohl für die ersten Gefechtsstage nicht mehr ändern lässt, da die Befehle wohl längst gegeben sind.
Ab dem 29.06.1941 würden alle Truppen der Armeegruppe Antonescu, aber eigentlich ja im Moment ja meiner Armeegruppe, alarmiert sein und Gefechts- und Marschbereitschaft hergestellt haben. Diese Befehle sind bereits verteilt und werden am Morgen des Angriffsbeginns an die Truppen Ausgegeben. Bis zu diesem Zeitpunkt muss ich mich mit dem Chef der Heeresgruppe Süd nochmals zusammensetzen.

So verging die erste Besprechung im weiteren für mich sehr Ereignislos. Als die Besprechung jedoch beendet war, konnte ich den Herrn Generalfeldmarschall von Rundstedt noch kurz sprechen.
Nach einigen Satzwechseln stand fest, das ich gleich mit zur Heeresgruppe Süd fliege/fahre.
So begab es sich zum Angriffsbeginn am 21.06.1941, dass wir im Befehlszentrale der dt. Heeresgruppe Süd standen und die ersten Meldungen einliefen.

Nach den ersten Stunden des Angriffs und den ersten Erfolgsmeldungen fiel von allen der erste große Druck ab, die Überrumpelung des neuen Feindes schien geklappt zu haben. Die ersten Luftangriffe auf die Flughäfen waren äußerst erfolgreich, die Grenzbefestigungen an vielen Punkten schnell aufgebrochen. So dass es sich nun um die zukünftige engere Abstimmung der beiden Heeresgruppen zu kümmern gab. Es gab keine direkten Unterstellungen, sondern es sollte, oder besser gesagt es musste ein partnerschaftliches Zusammenarbeiten sein, da keiner dem anderen Anordnungen und Befehle ersteilen konnte. Wie weit die bisherigen Vereinbarungen über die Waffenbrüderschaft gingen, war mir nicht gekannt. Auch mein Gegenüber hatte recht wenig Informationen wie die Zusammenarbeit genau geschehen solle.

Die Heeresgruppe war zwar der weit Kampfkräftigere Verband, aber nur als Anhängsel ist meine Heeresgruppe zu stark und es wird dadurch Potential vergeben. Dies war auch die Ansicht von Herrn Generalfeldmarschall Rundstedt.
So konnte ich die Marschbewegungen ja noch frei festlegen, da die mir untergebenen Stellen ja noch keinerlei Marschbefehle hatten. So entschieden wir uns dafür das Teile der Rumänischen 3. Armee und Teile der 11. Armee von ihren Positionen aus den deutschen Panzerspitzen entgegen angreifen sollen und der Kessel in Zusammenarbeit geschlossen werden. Damit die deutschen Panzerkräfte nicht bis zur rumänischen Grenze vorstoßen müssten.

Noch am Nachmittag begab ich mich auf den Rückweg nach Rumänien um den Truppenkörpern weitere Befehle zukommen zu lassen. Die nächsten Tage verflogen nur so, indem ein Termin den
nächsten Ablöste. Von Antonescu bekam ich keine Befehle und Anweisungen, es schien um seinen Gesundheitszustand leider nicht allzu gut zu stehen.
Bevor ich mich versah war die 2. Angriffswoche um und die Gefechte liefen, durchaus bisher zufriedenstellend.

Nördlicher Frontbereich
https://i.ibb.co/p66RChxK/Bild-4-Ende-Zug-2-Nord.jpg

In nur einer Woche konnten die Truppen vom Süden her der Panzergruppe 4 bis zu 75 km entgegenstoßen. Hierbei waren die Divisionen des rumänischen Gebirgs-, des Kavallerie-, des IV rumänischen und des deutschen 11. Korps beteiligt.


Südlicher Frontbereich
https://i.ibb.co/twnHdFBt/Bild-5-Ende-Zug-2-S-d.jpg

Im Bereich der 4. Rumänischen Armee und den südlichen Teilen der 11. Armee wurde kein Widerstand gemeldet und man konnte in die Grenzregionen bis zu 60 km vorrücken.


Stärke der Luftwaffe zum 29.06.1941
Rumänisches Luftkommando:
616 Flugzeuge, davon 591 Einsatzbereit, 1 Beschädigt, 24 in Reserve

264 Jäger
44 Jagdbomber
126 Bomber
182 Aufklärer

Stärke der Bodentruppen zum 29.06.1941
Die Bodentruppen werden in den Tagen bis 29.06.1941
noch wie folgt umgegliedert:
3. rum. Armee,
- rum. Kavalleriekorps: 1. rum. Panzerdivision und 4 rum. Kavalleriebrigaden
- rum. Gebirgskorps: 2 rum. Infanteriedivisionen und 3 rum. Gebirgsbrigaden
- IV rum. Korps: 3 rum. Infanteriedivisionen
177.500 Mann, 1650 Geschütze, 221 Panzer


4. rum. Armee
- III rum. Korps: 3 rum. Infanteriedivisionen und 1 rum. Kavalleriebrigade (nicht einsatzbereit)
- V rum. Korps: 1 rum. Infanteriedivision und 2 rum. Festungsbrigaden
- XI rum. Korps: 3 rum. Infanteriedivisionen
175.400 Mann, 1660 Geschütze, 6 Panzer


11. Dt. Armee

- XI dt. Korps: 3 dt. Infanteriedivisionen
- XXX dt. Korps: 2 dt. Infanteriedivisionen und 1 rum. Infanteriedivision
- LIV dt. Korps: 2. dt. Infanteriedivisionen
194.800 Mann, 2030 Geschütze, 28 Panzer

II. rum. Korps: 2 rum. Infanteriedivisionen

Armeegruppe Antonescu hat damit:
631.500 Mann, 6050 Geschütze, 255 Panzer

Davon sind jedoch noch Unterstützungseinheiten wie Flak, Artillerie, Pak und Pioniere im Zulauf zu den Fronttruppen.


Gemeldete Verlusten auf beiden Seiten im meinem Befehlsbereich:

https://i.ibb.co/FbY4j3m3/Bild-6-Hintergrund-Verluststatistik-Zug-2.jpg
Härtestes Gefecht in Zug 2

Nach der 2. Angriffswoche hatte sich nun alles etwas eingespielt und der Dauerdruck lies etwas nach. Die Verantwortung war hoch, aber zumindest war jetzt wieder ausreichend Schlaf möglich.

der_Dessauer
24.05.26, 21:49
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--- Die ungarische Karpaten-Armee greift in die Kämpfe ein! ---
--- Ungarische Brigaden riegeln zwei sowjetische Gebirgs-Divisionen ab! ---


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Eine Kolonne von 38M Toldi I der ungarischen Armee wartet auf den Befehl zu Weitermarsch!

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Nachdem die deutsche 17.Armee am Bug die sowjetische Grenzsicherung geworfen hat und Lemberg gefallen ist, wurden auch die verbündeten Ungarn aktiv! Als vierte Armee der Heeresgruppe SÜD ist die ungarische Karpaten-Armee in zwei Korps mit fünf Kampfbrigaden und drei Kampfunterstützungseinheiten gegliedert (Siehe folgende Übersicht!). Mit ca. 70.000 Mann, 460 Geschützen aller Art und 150 gepanzerten Gefechtsfahrzeugen ist dieser Großverband zwar zahlenmäßig klein, jedoch beweglich und kampfkräftig zugleich! Ohne langes Zögern haben die ungarischen Verbände die äußeren Ostkarpaten über drei Pässe überwunden und konnten so die Infanterie-Divisionen der deutschen 17.Armee bei der Abriegelung der sowjetischen 72. und 192.Gebirgs-Division wirksam unterstützen. Nun treten die Verbündeten in die ersten Kämpfe gegen diese Gruppierung ein.


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Übersicht über die Truppeneinteilung und Stärke der ungarischen Karpaten-Armee:

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Übersicht über die wichtigsten gepanzerten Gefechtsfahrzeuge der ungarischen Karpaten-Armee:

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--- „Geheime Kommandosache!“ - „Nur durch Offizier!“ ---

--- „Vorsicht bei Gesprächen! Feind hört mit!“ ---

der_Dessauer
31.05.26, 13:13
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--- Gegnerische Großverbände in Korpsstärke versuchen ostwärts von Tarnopol den Ausbruch! ---
--- Das Infanterie-Regiment 35 (mot.) schlägt alle Angriffe eisern ab! ---


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Mehrere sowjetische T-26, welche von Kräften des Infanterie-Regiment 35 (mot.) nahe Proskurov zerstört wurden sind!

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Während sich die Lagen entlang der vielen Kilometer langen Ostfront stündlich weiterentwickeln und der Gegner weiter hart bedrängt wird, musste das Infanterie-Regiment 35 (mot.) der 25. motorisierten Infanterie-Division (III.Armeekorps (mot.) / Panzergruppe 1/ HG SÜD) zeigen das es auch in der Verteidigung zu Leisten in der Lage ist! Westlich von der wichtigen Stadt Proskurov sahen Kräfte von drei Schützen-Divisionen und einer Panzer-Division des Gegners die Möglichkeit nach Osten aus der bestehenden Umklammerung auszubrechen. Trotz der Massen an Kampfpanzern und zahlreichen Artillerie-Batterien, gelang es dem Regiment alle Angriffe zwischen dem 04.Juli 1941 und dem 06.Juli 1941 abzuschlagen. Nun beginnen die folgenden Infanterie-Divisionen der 17.Armee (HG SÜD) den Kessel auszuräumen, während die Panzergruppe 1 den Durchbruch durch die "Stalin-Linie" in angriff nimmt!


Lagekarte zu den genannten gegnerischen Ausburchsversuchen zwischen Tarnopol und Proskurov:

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Gefechtsbericht Nr.1 des Infanterie-Regiment 35 (mot.) über diese Kämpfe:

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--- „Geheime Kommandosache!“ - „Nur durch Offizier!“ ---

--- „Vorsicht bei Gesprächen! Feind hört mit!“ ---

der_Dessauer
07.06.26, 10:55
http://afteractionreview.de/eiserneskreuz/runde2a.jpg


--- Stärkemeldung: HG MITTE / Luftflotte 2 (Stand: 06.Juli 1941) ---
--- Stärkemeldung: HG SÜD / Luftflotte 4 (Stand: 06.Juli 1941) ---


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Infanterie der 4.Armee / HG MITTE auf ihrem langen Marsch zum Dnepr!

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Die Quartiermeisterabteilungen der Heeresgruppen MITTE und SÜD, sowie die der Luftflotten 2 und 4 melden hiermit die Einsatzlage an Personal, Waffen und Gerät dem O.K.H. Änderungen im Unterstellungsverhältnis bei wechselnden Lageentwicklungen sind hierbei noch nicht berücksichtigt! Die Meldung zur derzeitigen Operationsführung erfolgt separat!


Zahlenmäßige Verteilung der Großverbände und Kampf- und Einsatzunterstützung:

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Stärkemeldung an Personal / Waffen und Gerät:

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--- „Geheime Kommandosache!“ - „Nur durch Offizier!“ ---

--- „Vorsicht bei Gesprächen! Feind hört mit!“ ---

der_Dessauer
09.06.26, 20:58
http://afteractionreview.de/eiserneskreuz/runde2a.jpg


--- Meldung der bisherigen Operationsführung: HG MITTE / Luftflotte 2 (Stand: 06.Juli 1941) ---


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Ein Panzerkampfwagen IV Ausf. F der 4.Panzer-Division im Kampf
gegen die sowjetische 8.Luftlande-Brigade westlich von Zhlobin!

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Da der Führungsstab der Heeresgruppe MITTE fast ununterbrochen Stellungswechsel nach Osten macht, ist es nur schwer möglich das O.K.H. über die Operationsführung im Gesamten zu unterrichten! Allerdings kann als Lagemeldung weitergegeben werden, dass der Widerstand des Gegners auf dem Westufer des Dnepr vor der Heeresgruppe MITTE gänzlich gebrochen werden konnte. So gelang es dem XXXIX.Armeekorps (mot.) der Panzergruppe 3 bereits die Stadt Polotsk auf dem Nordostufer des Stromes zu nehmen und damit einen Brückenkopf zu bilden. Weiter südlich gelang es der Infanterie-Division (mot.) der Waffen-SS "Das Reich" den wichtigen Verkehrsknotenpunkt Orsha zu nehmen! Und noch weiter entlang des Dnepr nach Süden, konnte die 10.Panzer-Division (XXXXVII.Armeekorps (mot.) / Panzergruppe 2) die Stadt Mogilev erobern. Dies ermöglichte die Bildung eines weiteren Brückenkopfes ostwärts der Stadt durch die 29.Infanterie-Division (mot.) (XXXXVII.Armeekorps (mot.) / Panzergruppe 2). Da die Infanteriearmeen (4. und 9.Armee) in Eilmärschen in den nächsten Tagen zum Dnepr aufgeschlossen haben werden, besteht die Möglichkeit mit den schnellen gepanzerten Kräften zügig weiter Raum nach Osten (Smolensk) und nach Nordosten (Velikie Luki) zu gewinnen. Die Elemente der Luftflotte 2 haben bereits, soweit möglich, Kräfte in den frontnahen Raum vorgeschoben, um die Bewegungen der eigenen Bodentruppen möglichst kampfstark zu unterstützen.


Lagekarte über die Bewegungen der Panzergruppen 2 und 3:

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Gefechtsberichte über die Kämpfe in der Annährung an den Dnepr:

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--- „Geheime Kommandosache!“ - „Nur durch Offizier!“ ---

--- „Vorsicht bei Gesprächen! Feind hört mit!“ ---

Oerty
09.06.26, 22:48
Kapitel V, Lagebericht und neue Befehle, 06.07.1941


Langsam kehrt so etwas wie Betriebsalltag ein in unseren Stab. Es wird an allen Ecken und Enden hart gearbeitet und der Betrieb läuft immer besser. Auch der fehlende Schlaf aufgrund der Angespanntheit ist nun abgefallen. Der Vormarsch geht zügig, die sowjetische Gegenwehr im Moment eher gering. Die Korps und Divisionen haben sich zu großen Teilen entwirrt und somit erleichtern auch diese Bedingungen den momentanen Stabsalltag.

So konnte es eingerichtet werden das ich persönlich zu unserem Staatsführer nach Bukarest aufbrechen konnte. Es soll eine Lagebesprechung bei ihm zu Hause ausgeführt werden. Sein Gesundheitszustand solle sich gebessert haben, aber wirklich gut scheint es ihm nicht zu gehen. Ich bin froh, endlich direkt mit unserer obersten Führung reden zu können, da man sich bisher auf kurze Befehle und Meldungen beschränkte.

So sitze ich am 06.07.1941 wieder einmal in einem Flugzeug und lasse mich nach Bukarest fliegen. außer meinem Adjutanten Locotenent Mihail Dragoi und den beiden Piloten ist wieder niemand an Bord. Hier gehe ich in Ruhe noch einmal die aktuellen Lageberichte durch.

https://i.ibb.co/5px3ZK4/Bild-7-Anfang-Zug-3-Nord.jpg

Die Korps für den Stoß nach Norden hatten sich ineinander etwas verkeilt, an der südlichen Kesselwand versuchte sowjetische Kavallerieverbände auszubrechen und sind dabei in rumänisches Staatsgebiet eingedrungen. Gegenmaßnahmen wurden bereits erörtert, noch am morgigen Tage soll dort Luftaufklärung betrieben werden und es wurden bereits Truppen in Marsch gesetzt, den Gegner wollen wir nicht auf unser Staatsgebiet plündern lassen. Bisher sind die Gegner hier nur in kaum Bewohnte Landstriche vorgestoßen.

Aber die beste Meldung die wir überbringen können ist, dass der Kessel in unserem Norden stand und viele Verbände des Gegners in der Falle saßen, der Ausbruch auf Rumänien war hier nur eine unschöne Nebensache. Genauso wurde ein Ausbruchsversuch durch die 8th Kavallerie-Brigade aufgehalten. Mit dieser Lage im Gepäck brauchte ich die Besprechung nicht zu fürchten.

Im Südlichem Bereich der Heeresgruppe konnte die 4. Rumänische Armee und Teile der 11. Armee weiter ohne nennenswerten Widerstand vorrücken.


Als wir um etwa 13:00 Uhr ankommen werden wir von einem Hauptmann, 2 Soldaten und seiner Frau freundlich empfangen. Der Hauptmann, obwohl nicht Hausherr führte zur Begüßung an:
„Nach dem Mittagessen wird euch Ion Antonescu gerne empfangen. Momentan schläft er, da dass Essen ihn sehr anstrengt und er danach immer eine Stunde Erholung benötigt.“

Entsprechend gedrückt wurde die Stimmung beim Essen. Es stand wohl schlimmer um ihn als gedacht. Am Essenstisch sitzen bereits General de corp de Armata Alexandru Ioanitiu und General de Escadra Gheorghe Jienescu.

Die Besprechung hielten wir dann im Zimmer mit Bett, Bürotisch und Lagetisch ab, in dem Ion Antonescu wohl die meiste Zeit verbrachte. Er sah müde und erschöpft aus. Aber er scheint mit dem Geist voll da zu sein. Als wir die 3 Lageberichte geschildert hatten, nickte er zufrieden.

Die Momentane Lage stellt sich äußerst zufriedenstellend dar. Dies bestätigt mich in meiner Entscheidung. Wir führen eine Neuordnung der obersten Führung unserer Streitkräfte durch. Aufgrund meines schlechten Gesundheitszustandes, der sich in nächster Zeit leider kaum bessern wird, werde ich mich aus der direkten Truppenführung zurückziehen. Ich werde mich auf die Politik konzentrieren, damit meine momentane Schwäche nicht irgendwelche politische Strömungen überhand gewinnen lässt. Ich halte die Befehlsgewalt über alle Streitkräfte Rumäniens.

Aufteilung der Armee in die Heimatschutztruppen wird Herr General Ioanitiu innehaben. Dies beinhaltet die Garnisionstruppen in Rumänien, welche die verstärkte Ausbildung durch die Erhöhung der Rekrutierungsrate durchführen. Diese Verbände geben alle Unterstützungseinheiten an die Fronttruppen ab.

Abstellungen zu Bildung von Besatzungstruppen für die eroberten Gebiete. Hierfür sind die beiden selbstständigen Festungsbrigaden der 3. Rumänischen Armee abzugeben. Diese Besatzungstruppen sind ebenfalls dem als Heimatschutzarmee bezeichneten Armeeteils zugeordnet.

Kampftruppen werden unter Herrn General Oertescu, ebenfalls als eigenständige Heeresgruppe geführt. Ich werde auf politischem Wege dafür sorgen das wir noch von anderen Ländern unterstütz werden, damit die Schlagkraft dieser Heeresgruppe weiter zunimmt.

Die Befehlsgewalt über die gesamte Luftwaffe übernimmt Herr General Jienescu. Es sind alle Staffeln auf dem Weg an die Front, eine Luftwaffengruppe für die Heimat wird es vorerst nicht geben. Auch hier werde ich versuchen von unseren Verbündeten Verstärkungen zu organisieren.

Die entsprechenden Befehle gehen noch Heute Abend offiziell an alle Behörden. So dass diese neue Gliederung ab morgen, den 07.07.1941 in Kraft ist. Alle 4 Armeeteile sind als Gleichberechtigt anzusehen: Heimatschutzarmee, Frontarmee, Luftwaffe und die Marine.

Zum Abschluss dieser Worte übergibt er uns noch die entsprechenden Befehle und wir erörterten noch etliche Punkte, bis tief in den Abend hinein. Herr Ion Antonescu zog sich bereits um 17:00 aus der Besprechung zurück. Hier merkte ich ihm schon an, dass seine Kräfte nach nur 3 Stunden am Ende angelangt waren und er dringend Ruhe braucht. Das Leiden, welches ihn befallen hat, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.Nach einer kurzen Plauderrunde erheben wir noch ein Glas auf Rumänien. So geht dieser bedeutungsvolle Tag, der 06.07.1941 für mich zu Ende. Während ich im Flugzeug schlafe, steige ich um Mitternacht zu einem der höchsten militärischen Führer in Rumänien auf, mit gerade einmal 52 Jahren.

der_Dessauer
10.06.26, 21:01
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--- Meldung der bisherigen Operationsführung: HG SÜD / Luftflotte 4 (Stand: 06.Juli 1941) ---


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Infanterie durchbricht mit Unterstützung von Sturmgeschützen die Stalin-Linie südlich von Winniza!

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Im Verantwortungsbereich der Heeresgrupp SÜD gingen die Angriffsbewegungen planmäßig in den letzten Tagen voran. Während die 6.Armee auf vollen Breite gegen den Raum um die Stadt Rovno vorgeht, konnten die Armeekorps der 17.Armee die Masse der eingeschlossenen sowjetischen Truppen südöstlich von Lemberg aufreiben. Dabei wurde die 17.Armee von einem slowakischen Infanteriekorps und Kräften der ungarischen Karpaten-Armee unterstützt. Die Panzergruppe 1 hat dieses Momentum ausgenutzt ist mit geballter Kraft weiter nach Osten angetreten. So konnte südlich der Stadt Winniza die gut ausgebaute Stalin-Linie durchbrochen werden. Sobald die folgenden Infanterie-Großverbände herangekommen sind, steht die Panzergruppe 1 für weitere Offensivstöße bereit!


Lagekarte über die Bewegungen der Armeen der Heeresgruppe SÜD:

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--- „Geheime Kommandosache!“ - „Nur durch Offizier!“ ---

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