Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : das liebe Geld
Wie schafffen es die werten Regenten, so hohe Gewinne einzufahren. Selbst mit unseren, eigentlich gut laufenden, Osmanischen Spiel, erreichen wir trotz 55/40/40 Steuern und vollen Zöllen und nur halben Bildungs- und Kriminalitätsausgaben gerade mal einen Überschuss von 80-100. Was kann ich zur Einnahmenmaximierung machen?
[B@W] Abominus
22.09.04, 18:00
Drogenhandel!
Und vor allem: Kein Verkauf von Wolle, Schnaps und Tee. Die Zölle auf 100%, die Bildungsausgaben auf 100% und die Verbrechensbekämpfung auf 0.
Die Truppen kommen auf Minimum und die Verteidigungsausgaben regle ich nach gut Dünken...
Wenns gut läuft, kann man die Verbrechensbekämpfung auch auf Max lassen. Aber nach Möglichkeit keine Konsumgüter verkaufen (Edelmetalle und Papier sollte man auch meiden), Zölle auf volle Kanne und Steuern schön niedrig. Ich habe sie sogar noch niedriger (30-20-30). Dann können sich die Pops alles leisten, was sie wollen und ich kassiere schön viele Zölle.
Außerdem macht es sich immer gut, Artillerie oder Dampfer zu verkaufen.
Wenn man Waren wie Edelmetalle oder Papier produziert und große Mengen am Lager hat, die man nicht unbedingt braucht, kann man auch alles auf einmal verkaufen. Da kriegt man zwar ziemlich wenig für die Waren, aber die Pops haben dann bis zu 10 Tagen richtig viel Geld, was sich in der Gesamtbilanz (Steuern + Zölle) wieder sehr positiv auswirkt.
hm, sollen wir den zoll-exploit mal wieder erklären?
sagen wir mal so: in meinen spielen konnte ich bei max. zöllen die armensteuern auf 0 zurückfahren. das verhindert jeden umsturz und erhöht die zolleinnahmen, weil die pops ja mehr geld haben.
für den optimalen profit ist meist ein steuersatz so um 20% am besten für die armen, je nach staat.
mittelstand und reiche werden immer mit 50% besteuert, da bringen die zolleinnahmen weniger als die steuern.
ansonsten: industrialisieren! eisenbahnen bauen! und immer schön die wirtschaftstechs erfinden, die sind wichtig! ach ja, und viele kapitalisten bauen: die erhöhen den output und sind kräftige steuerzahler.
Wieso soll ich keine Wolle, Papier und so weiter verkaufen?
[B@W] Abominus
23.09.04, 13:29
Das wollen deine POP's haben, und wenn Du es selbst produzierst, werden sie dafür keine Zölle zahlen. Kaufen sie es auf dem Weltmarkt müssen sie dafür Zoll bezahlen.
Gibt es da eigentlich nicht mal einen Patch...
ich meine dass die Bevölkerung eben NICHT mehr auf dem Weltmarkt einkauft sondern zu Hause auf den "Märkten"... Oder ist dass irgendwie so verdreht dass das nicht gehen würde? :???:
In Wirklichkeit ist es doch so, dass man zuerst in seinem Heimatland nachschaut ob es dort z.B. eine leckere Tomate gibt... und dann erst den Wassertomaten von den Käsrollern (politsch korrekt "Niederländer") zuspricht... obwohl...blödes Beispiel...
Ich hoffe ihr wisst was ich meine
Erstmal willkommen im Forum werter Beduris. :prost:
Die leute kaufen schon die eigenen Produkte. Auf jede Ware die ihr auf dem Weltmarkt anbietet haben eure POPs sozusagen ein Vorkaufsrecht. Das bedeutet, das sie nur Waren vom Weltmarkt kaufen, wenn ihr sie nicht bereitstellen könnt.
Der Irrtum liegt in der häufig getätigten Behauptung, "Die POPs kaufen auf dem Weltmarkt". Damit will man aber lediglich ausdrücken, das die POPs nicht aus euren Lagerbeständen kaufen, sondern nur das, was ihr auch bereitwillig verkaufen wollt.
Okay, also verkaufe ich alle die Waren NICHT, die meine Pops als Bedürfnisse haben. Hab ich das richtig verstanden?
Nebukadnezar
24.09.04, 12:17
..die deine Pops sich LEISTEN könnten.
Wenn die Pops daran scheitern sich Papier zu kaufen kann man Luxuskleider gefahrlos verkaufen.
Wenn die Pops daran scheitern sich Papier zu kaufen kann man Luxuskleider gefahrlos verkaufen.
Den Zusammenhang verstehe ich jetzt nicht.
Eure POPs decken ihre Bedürfnisse in einer Reihenfolge.
Es wird der Bedarf jedes Gutes in der Reihenfolge von links nach rechts versucht zu decken. Sind alle Grundbedürfnisse gedeckt, werden die Güter der Konsumgüterreihe gecheckt. Wieder von limks nach rechts. Und dann sind die Luxusgüter dran. Das machen die POPs so lange, bis sie all ihr Geld ausgegeben haben.
Wenn auf dem Weltmarkt zum Beispiel nicht genug Schnaps vorhanden ist, wird diese Ware übersprungen und mit der nächsten Ware weitergemacht.
Das bedeutet, das wenn eure POPs schon in der zweiten Reihe, den Konsumgütern dabei scheitern alle diese Güter zu erwerben, weil sie nicht genug Geld haben, dann haben sie erst gar nicht probiert Luxusgüter zu kaufen.
Ergo würden eure Zolleinnahmen auch nicht sinken, wenn ihr Luxuskleider verkauft. Weil eure POPs sie sowieso nicht kaufen.
Anders ausgedrückt:
Wenn du deine Zolleinnahmen maximieren willst, verzichte auf die Produktion aller Bedarfs-,Konsum- und Luxusgüter, die deine POPs auch tatsächlich kaufen. Alles andere kann sorglos produziert und verkauft werden ohne das die Zolleinnahmen sinken werden.
Das werden wir heute nach dem Heinkommen gleich mal ausprobieren! Lohnt es sich da überhaupt noch diese Waren zu produzieren?
Mit Luxuskleidung kann man eigentlich nichts verkehrt machen.
Sollten sich eure POPs normalen Kleidung leisten können, würde ich darauf achten, dass die Produktion davon entweder gerade dem Bedarf eurer Luxuskleiderfabriken entsprich oder ihr produziert etwas weniger und importiert den Rest oder ihr produziert etwas mehr und verkauft den Überschuß aber nicht.
Wohlgemerkt, das gilt alles nur für das ausnutzen des von mir als grundlegenden Exploit tief verachteten Zollmaximierens. :)
Es sei denn, man spielt kleine extrem schwache Nationen. Dann mache ich das auch.
Nebukadnezar
24.09.04, 14:04
Man kann auch so reich werden wie Korea....da spielen Zölle dann keine Rolle mehr ;)
Muß mal irgendwann wieder ein Update machen. Sogar meine Staatsanleihen werfen mehr Geld ab als Zölle.
Nabend,
nach Unzeiten habe ich mich wieder durchgerungen Victoria zu installieren (also auf meinem "Zweitrechner" in der Provinz, selbstredend haben sämtliche meiner Paradoxtitel auf meinem "Hauptrechner" ein Dauerafestplattenplatzabo), und wollte mit Preußen beginnen, wobei ich erschütterterweise feststellen musste, dass meine sorgsam unter 1.02 antrainierten, exploitfreien Wirtschaftsstrategien nicht mehr so recht funktionieren (oder ich diese vergessen habe, was nicht auszuschließen, und somit wahrscheinlicher ist).
Demnach die Bitte an die Community, mir halbwegs kurz und knapp ein paar Kniffe mitzuteilen, wie ich die Pickelhaubenträger zu Glanz und Gloria führen kann, OHNE irgendwelche Exploits (also z.B. großflächige Landneuverteilung im REMAX-Stil, wahnwitziges schrauben an Zollsätzen bei gleichzeitiger Exportverweigerung, oder monatliches Sliderumstellen bei Bildung und Kriminalitätsbekämpfung) oder abstrus unhistorische Strategien (bin nunmal so gepolt, weiß auch nicht warum, selbst in HoI delektierte ich mich an möglichst historisch genauen Rüstungsplänen des dritten Reiches), sprich, welche Industrien sollte ich wo wie bauen, was forschen, wo kolonieren, soweit möglich, etc. bin bereit Abstriche bezüglich des Determinismus zu machen, aber bitte keine Invasion Chiles 1836 oder dergleichen vorschlagen.
Sollte dies nicht machbar sein, so bitte ich um eine kurze Notiz, danke.
(Notfalls reichen auch einschlägige Links zu altbekannten Threads mit nörgelndem Verweis auf die Suchfunktion, bitte dabei aber zu bedenken, dass ich an meinem momentanen Aufenthaltsort meine Online-Aktivität per Minute zu bezahlen habe :( )
Ich verweise natürlich wie immer gern zuerst auf mich selbst:
http://www.si-games.de/victoria/victutorial.php
In dem Tutorial habe ich die Slidereinstellungen beschrieben, die ich nehme und auch ein paar Kommentare zu wichtigen Industrien etc. gegeben.
Meiner Meinung nach geht es nicht ohne Zölle am Anfang, das ist ja auch durchaus historisch. Auf Dauer kann man dann durch Eisenbahnen und mehr Fabriken so viel Profit einfahren, dass man sich auch das Kriegführen gut leisten kann. Unter 1.02 waren Waffenfabriken (Ari, Handwaffen etc.) noch sehr profitabel, soweit ich weiß, das ist nun in 1.03 anders. Baut andere Industrien auf, dann gewinnt Ihr auch ohne Exploits das Spiel!
[B@W] Abominus
28.09.04, 14:04
Wieso macht Preußen so viel Verlust? Und was kann ich dagegen unternehmen?
Nun. Gemach, junger Fürst! Dies sind nur die Voreinstellungen, wir dürfen nicht zögern, unseren eigenen hoheitlichen Willen gegen den der Berater von Paradox durchzusetzen!
Zuerst einmal erhöhen wir die Steuern. Mittelstand und Adel besteuern wir mit 50%, wobei dieser Satz niemals (!) überschritten werden sollte. Die guten Beamten und Kapitalisten würden zu schnöden Bauern zurückkonvertieren.
Die Armen können wir ruhig etwas mehr bluten lassen, bei denen haben wir wenig zu verlieren. Lass sie doch nach Amerika auswandern, wenn sie unbedingt wollen!
Immer noch so?
Was immer gut geht, sind Dampfer, Artillerie und Panzer. Ich persönlich konzentriere mich zumeist auf ersteres, da es nur Stahl und Kohle für die Produktion benötigt und relativ früh verfügbar ist.
Mit einigen dicken Stahlwerken und ein paar dicken Dampferwerften sind Geldprobleme ganz schnell Vergangenheit.
Wichtig dafür sind natürlich auch geregelte (und hohe) Eisen- und Kohlezugänge.
Wenn man noch keine Dampfer bauen kann, wäre wie gesagt Artillerie nicht schlecht, dafür braucht man aber jede Menge Zulieferindustrie.
Am Anfang geht auch Schnittholz ganz gut, da es eine sehr hohe Nachfrage gibt.
In Gebieten mit vielen oder großen Fabriken sollte man auch ein paar POPs zu Kapitalisten konvertieren. Diese bekommen mit den Wirtschaftserfindungen ständig Effizienzboni und steigern direkt die Produktion. Große POPs nehmen, am besten nicht-nationale, da die Größe direkt proportional gerechnet wird und die Kultur egal ist.
Und das mit dem Rückkonvertieren bei Überbesteuerung ist ja durchaus beabsichtigt, ich denke nicht, dass sich das geändert hat. Es gab ja bei 1.03 den Bug, dass die oberen Schichten zuwenig Einkommen bekamen und sich deswegen nichts leisten konnten. Daher wurden die schnell degradiert, auch bei 50% Steuern. Mit 1.03b ist das ja sicher weg. Vielleicht kann man die Jungs mittlerweile aber auch höher besteuern.
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