Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sind die Römer zu stark?
Ich habe in letzter Zeit verstärkt Online Schlachten geschlagen und hierbei festgestellt das es mir so gut wie unmöglich ist mit nichtrömischen Fraktionen einen römischen Gegner zu schlagen.
Ich habe alles probiert. Ich habe mit Germanen, Kartharger, Parthern, und Brittaniern gegen die Römer gekämpft. Ich habe viel Kavallerie oder viele Bogenschützen oder viele kreischende Frauen oder Elfanten und Onager eingesetzt ich habe trotzdem jedesmal verloren.
Daraus kann man meiner Meinung nach nur zwei Dinge schließen. Erstens das ich entweder ein Sauschlechter Spieler bin, oder zweitens das die Römer zu stark sind.
Gegen das erste spricht jedoch das ich im Kampf gegen nicht römische Fraktionen alle Spiele gewonnen habe obwohl ich selbst nie mit den Römern gespielt habe. Ich habe in 15 Spielen gegen Ägypter, Parther, Brittanier, Makedonier, Germanen und was es sonst noch gibt ungelogen jede Schlacht gewonnen wenn ich mit den Germanen oder Skyten oder Karthagern gespielt habe. So schlecht können meine Fähigkeiten als Onlinegeneral also nicht sein. Im Kampf gegen die Römer war es jedoch genau umgekehrt. Ich habe von ca. 15 Schlachten alle verloren.
Da stellt sich mir ernsthaft die Frage wie kann so was sein? Bin ich zu blöd um die Römer zu schlagen oder mache ich irgendetwas falsch?
Ich glaube nicht, denn wenn ich mir anschaue wie die Armeen meines Gegenübers aufgebaut sind stelle ich meist fest das die Römer nur Truppen vom feinsten haben. Die setzen Stadkohorten, Eliteschützen, Prätoriansche Kavallerie und Onager ein. Das allerbeste ist aber das die römischen Spieler nicht mal angreifen. Meist verstecken sie sich in irgendeiner hinteren Ecke des Spiels und warten darauf das man angreift so das sie vollends alle Vorteile auf ihrer Seite haben und rücken selbst keinen Millimeter voran.
Meist stellen sie in die erste Reihe Bogenschützen. Kurz danach kommen die Legionäre und dahinter die Kavallerie.
Ein Frontalangriff auf die Bogenschützen mit Phanlaxen oder Elefanten ist Selbstmord da die Bogenschützen beide Einheiten problemlos in die Flucht schlagen und sich rechtzeitig zurückziehen können.
Ein Angriff mit Kavallerie grenzt ebenfalls an Selbstmord da gleich hinter den Bogenschützen die feindlichen Legionäre und Triarier lauern und diese selbst mit gotischer Kavallerie bei Frontalangriffen fertig werden.
Den Feind mit der Kavallerie zu umgehen geht ebenfalls nicht da die römischen Spieler meist am hinteren Ende des Spielfeldes stehen und man als Spieler daher den Gegner gar nicht umgehen kann.
Im Prinzip bleiben einem daher nur Onager oder eigene Bogenschützen um die feindlichen Bogenschützen auszuschalten. Aber was kommt dann? Wenn man die römischen Bogenschützen ausgeschaltet hat, ist das Spiel ja noch immer nicht gewonnen sondern dann stehen dort immer noch zig Stadtkohorten und Prätorianische Kavallerie herum und diese sind dummerweise nicht so Pfeil empfindlich wie Phanlaxen oder Elefanten weswegen die eigenen Bogenschützen die Legionäre kaum schwächen können. Und sobald es dann zum Nahkampf kommt verliert man die Schlacht weil es im ganzen Spiel keine Infanterieeinheit gibt die es mit den Stadtkohorten aufnehmen kann.
Ich denke daher das die Römer in den Online Schlachten zu stark sind. So wie es jetzt ist hat man kaum eine Chance gegen die Römer zu gewinnen. Also hier gehört entweder ein Zeitlimit her damit der römische Spieler angreifen muß weil er ansonsten die Schlacht verliert oder die römischen Einheiten müssen so verteuert werden das man als Spieler nicht mehr lauter Stadtkohorten bauen kann sondern auch mal Hastati oder einfache Legionärskohorten einsetzen muß.
Die römischen Truppen sind im Vergleich zu anderen Einheiten teurer, wenn ihr mit gleicher Geldverteilung spielt, sollte man das ausgleichen können.
Habe vor 2 Monaten mehrere LAN-Schlachten gespielt und dabei auch Römer geschlagen. Wenn man nur 10k zur Verfügung hat, KANN der Römer gar nicht ausschließlich seine Eliteeinheiten aufstellen, oder seine Schlachtreihe wird viel zu dünn.
Peter der Große
29.11.04, 13:43
Ein Nachteil der Römer ist die geringe Reichweite der Bogenschützen. Ich meine, dass auch andere Völker Onager mit mehr Reichweite haben. Ergo würde es sich ja anbieten, den Römer auf Reichweite zu bekämpfen.
Welche Völker haben den eine größere Reichweite bei Bogenschützen und Onagern?
Im übrigen bin ich nicht der einzige der gegen Römer verliert. Meine verbündeten in Schlachten mit 4 oder 6 Fraktionen ziehen auch immer den kürzeren es sei denn sie spielen selber mit den Römern dann gewinnen sie.
Und das mit den 15 K kann schonn ein Problem sein. Wenn ich mit Germanien mit 15 k spiele kann ich 20 Einheiten aufstellen weil die gar keine richtigen Eliteeinheiten haben und es bleibt trotzdem noch genug übrig um meine Einheiten mit zusätzlicher Erfahrung oder besserer Ausrüstung auszurüsten. Zusätzliche Einheiten kann ich jedoch nicht rekrutieren was mir im kampf gegen die Römer wesentlich lieber währe.
Ich hab noch nie eine Onlineschlacht gespielt, aber sind die Karten so verwinkelt das der Römer eine so gute Verteidigungsposition einnehmen kann?
Haben reine Kavalleriearmeen auch keine Chance? mit 10 hochgerüsteten Kataphrakten müsste man doch eine römische Schlachtreihe aufbrechen können. Kataphrakte sind gut gepanzert und im Angriff trotzdem noch recht schnell, mehr als 2 Schüsse der Bogenschützen dürften da nicht ankommen bis sie zu laufen beginnen. Dann mit guter Inf. nachstossen.
Was ist eigentlich wenn der Römer angreift? gibts beim Online Spielen nicht so was wie 1vs1 2 Spiele jeweils einmal als Angreifer und Verteidiger?
2 Spiele hintereinander gibt es so weit ich weis nicht. Zumindest bin ich noch nie in den Genuss gekommen.
Mit den Kataphrakten habe ich es schon probiert aber die lassen sich sehr gut durch Triarier bekämpfen und im Kampf gegen Prätorianische Kavallerie sind sie auch nicht besser als die Römer. Das allergrößte Problem bei den Kataphrakten und Kavellerie allgemein ist jedoch das sie sehr viel Platz auf dem Schlachtfeld benötigen und das sie nur im ersten Ansturm wirklich gut sind.
Durch den vielen Platz den die Kavallerie benötigt bleiben die Reiter an der ersten Infanterieeinheit hängen der sie begegegnen anstatt dran vorbeizumarschieren und der Ansturmbonus ist nach dem ersten Zusammenprall auch weg. Solange man nur ein oder zwei Kavallerieeinheitene einsetzt geht das alles noch aber beim Einsatz von 8 Reitereinheiten oder mehr kommt man schlichtweg und einfach nicht mehr dazu alle Reiter rechtzeitig durch die Gegend zu bewegen und diese werden dann allzu leicht das Opfer von Triariern da die Reiter zu dumm sind um rechtzeitig von diesen wegzulaufen.
Und was die Karten anbetrifft so sind diese nicht anderst als im Einzelspielermodus. Auch dort kann man sich ans hintere Ende des Aufstellungsbereiches hinstellen. Und wenn man es tut kann der Gegner nicht drum herum marschieren. Dies gehört meiner Meinung nach geändert. Es sollte dem Angreifer in den Onlineschlachten möglich sein auch hinter das Gebiet des feindlichen Aufstellungsraumes zu marschieren damit man den Feind auch umgehen kann.
also ich habe ja nur vs. KI Erfahrungen
aber wenn ich sehe was eine volle Kataphraktarmee mit einer römischen Armee(Frontaler Ansturm ohne Flankenangriff!, 2-3 Kataphrakte auf eine Legionärs Einheit durch meist tiefe Staffelung der Römer) anrichtet. Ich denke gerade die tiefe Staffelung des Römers ist sein Verhängniss. Ausserdem musst du nicht mehr viel machen als den Angriff so zu koordinieren das er absolut gleichzeitig abläuft, der Römer ist dann auf jeden Fall mit einer einbrechenden Front beschäftigt.
Ansturmbonus und Hängenbleiben: du darfst nicht die gegnerischen Einheiten markieren die in der 1ten Reihe stehen sondern die in der letzten, dann bekommen sie auch da noch den Ansturmbonus. Mit dem Hängenbleiben hatte ich noch nie Probleme
Für die PrätorianerKav. würde ich noch 2-3 Gefährten Kav mitnehmen.
Vielleicht noch gep. Kriegselephanten die von der Flanke vorgehen (ich bin aber kein Fan von den Rüsseltieren)
Gegen eine Hoplitenarmee würde ich das nicht aufstellen aber gegen einen unvorbereiteten Römer...
oder sieht der Gegner während der Kaufphase was du mitnimmst?
aber wie gesagt, bis jetzt hatte ich nur das Vergnügen mit dem KI Römer....
Nö sieht er nicht. Man kann nur raten was der Gegner für Einheiten aufstellt und wenn er nicht dumm ist wird er Triarier aufstellen um die Kataphrakte bekämpfen zu können.
Zumindest ich stelle immer wenn möglich Sperrträger in meine Armee um damit gegen Kavallerie kämpfen zu können, und bei den klassischen Reitervölkern wie den Parthern und Skythen stelle ich ehe mehr Sperrträger in meine Armee als weniger.
Trotzdem ist es auch immer Glücksache auf welche Gegner man trifft. Stellt man die falschen Truppen auf hat man schonn so gut wie verloren. Ich habe daher schon einige überraschen können indem ich nicht die Truppen aufgestellt habe die sie eigentlich erwartet haben sondern andere Truppen. Nur bei den Römern klappt es irgendwie nicht.
FlyingViking
29.11.04, 19:46
Ich habe zwar schon lange keine Onlineschlachten mehr bestritten aber damals habe ich mit Briten stets gegen Römer gewonnen.
the general
30.11.04, 01:08
Ich hab mal mit einer reinen Bogenschützenkavalleriearmee gegen die Römer gewonnen, aber da hat er sich auch nicht in der Ecke verschanzt.
Ich hab auch mal mit den Galliern gegen die Römer gewonnen aber da gab es auch keine Prätorianer sondern nur normale Legionäre.
Versuchs mal mit den Griechen!
An den Flanken und im Zentrum Spartaner dazwischen gepanzerte Hopliten.
Als Unterstützung Steinschleuderer.
Da die griechische Kavallerie gegen die Römer keine Chance hat würde ich darauf verzichten, also nochmal Spartaner.
Die Einheit die Wohl am wichtigsten sein wird Onager.
Mind. 2 Einheiten würde ich sagen. Als erstes die feindlichen Onager vernichten und die Reihen der Bogenschützen aufreissen.
Vielleicht klappt es ja, ich probiere es mal gegen die KI...
Sicher die KI ist kein menschlicher Spieler, aber einige Erkenntnisse können sicher gewonnen werden, oder?
So, ich hab meine Kataphrakt Taktik mal gegen die KI getestet
1. Bruti vs. Seleukiden(Angreiffer/Ich) auf Mittel 15.000 Pkt.
Bruti: 4 Triarier,4, Bogenschützen, 2 Onager, 3 Prätorianer Kav., General, 1 oder 2 Stadtkohorten, Rest Leginonärskohorte.................1x Triarier auf Erfahrungsstuffe 1
Seleukiden: 1 General, 3 Gefährten Kav., 13 Kataphrakte...........keine Aufrüstung
Schlachtverlauf:
KI: steht auf leichter Anhöhe, 3 Reihen tiefe Aufstellung, Bogenschützen vorne, Kav. an der Flanke
Ich: 3x Gruppen Kataphrakte (2x4, 1x5) Gefährten Kav. an den Flanken
Römer bleibt stehen, Onager feuern daneben, Gleichzeitiger Angriff aller Kataphrakte auf die Inf., Gefährten greifen Prätorianer Kav. an
Ausgang: Heroischer Sieg für Seleukiden cir. 240 Verluste, Römer total aufgerieben (einzig effektive Einheit der Römer: General)
2. S.P.Q.R. vs. Seleukiden (Verteidiger, Ich) Schwer 15.000 Pkt.
S.P.Q.R.: 4 Triarier,4, Bogenschützen, 2 Onager, 3 Prätorianer Kav., General, 1 oder 2 Stadtkohorten, Rest Leginonärskohorte.................1x Triarier auf Erfahrungsstuffe 1
Seleukiden: 1 General, 4 Gefährten, 12 Kataphrakte
Schlachtverlauf:
Römer und Seleukiden stehen sich auf leichten Anhöhen gegenüber dazwischen eine Mulde mit kl. Wald
Römer: wieder 3reihige Aufstellung Kav. an der Flanke
Seleukiden: 2x 6 Kataphrakte 2x 2 Gefährten
Römer rücken schnell vorwärts, ich passe den Moment ab in dem sie ungefähr die Mulde erreichen und gebe den Angriffsbefehl
Ausgang: klare Niederlage Seleukiden cir. 300 Überlebende, Römmer cir 700 Überlebende
In der 2ten Schlacht habe ich kompl. auf den Pause Modus verzichtet und das war scheinbar auch der Hacken
Ich weis aber nicht wie gross der Unterschied zwischen den Schwierigkeitsgraden ist, beim Multiplayer müsste es ja "Mittel" sein, oder?
Ich gehe jetzt mal davon aus das ich, bei der 2ten Schlacht auf Mittel zumindest einen knappen Sieg erreicht hätte. Der Angriff der KI war unkordiniert und als meine Kataphrakte die Römer erreichte war es eigentlich nur ein unordentlicher Haufen.
Fazit:
-Im Multiplayer ist die Kataphrakt-Sturm Taktik wahrscheinlich lange nicht so effektiv wie ich es mir vorgestellt habe.
-Ohne die Pause Taste muss man eine andere Möglichkeit finden um die Kavallerie möglichst gleichzeitig den Gegner angreifen zu können.
(Ich könnte mir vorstellen gleich am Anfang die gesammte Armee zu makieren und eine gegnerische Einheit im Mittelpunkt, der Armee attakieren zu lassen. Während die Einheiten dann im vollen Gallop sind weist man ihnen die richtigen Ziele zu. Ein Mensch kann einfach nicht so schnell reagieren wie die KI und in der verbleibenden Zeit effektive Gegenmasnahmen treffen)
-Bogenschützen und Onager sind gegen eine Kav. Armee die Sturm läuft unnütz (ich hatte so gut wie 0 Verluste)
-Gefährten Kav. ist der Prätorianer Kav. überlegen (aucht Kata. schneiden im 2ten Angrifssmodus ganz gut ab)
Ich bin auch wieder in meiner Ansicht bestärkt worden, das der Schwiergkeitsgrad Mittel optimal für die Schlachten ist. Ab Schwer nervt es mich schon gewaltig wenn ich selbst mit Eliteeinheiten gegen eine Standarteinheit des Gegners ein 2 zu 1 Verhältniss(Flankenangriff) herbeiführen muss um erfolgreich zu sein.
@edit:
Versuchs mal mit den Griechen!
An den Flanken und im Zentrum Spartaner dazwischen gepanzerte Hopliten.
Als Unterstützung Steinschleuderer.
Ich bin schon ein paar mal mit reinen Hoplitenarmeen + ein paar Bogenschützen gewaltig eingegangen.
gerade eben gegen eine Rebellenarmee die nur aus Plänklern, Bogenschützen und ein bisschen billig Kav. bestand
Die einzige Möglichkeit zu bestehen ist eine absolut defensive Aufstellung (Karree) mit Bogenschützen in der Mitte. Steinschleuderer würde ich nicht nehmen, die müssten vor der Phalanx stehen und bringen diese beim Rückzug dann noch durcheinander.
Die ganze Taktik wäre mir viel zu defensiv. Es hängt alles an den Onagern und sobald die weg sind bist du eigentlich wehrlos und musst warten bis dem Gegner die Munition ausgeht.
Ich würde als dein Gegner, nachdem ich keine Munition mehr habe, mit Gladiatoren eine Phlanax angreiffen und sie sobald sie in Unordung ist mit starker Kav. angehen. Dann könnte man die Fernkämpfer attakieren die in ihrer Fluchtbewegung die gesamte Formation durcheinander bringen.
Vielleicht liegst du aber auch richtig und mit einer guten Stellung (schöner steiler Berg zu minimum 3 Seiten abfallend)..... ich werde es auch antesten (werde aber Bogenschützen mitnehem)
Ich habe es jetzt doch noch geschafft die Römer zu schlagen indem ich mit den Karthargen gespielt habe. Die Heiligen Bande Infanterie der Kartharger kann es mit den Legionären aufnehmen, die Steinschleuder leisten eine wertvolle Unterstützung und Onager und Elefanten gibt es auch.
Man muß nur darauf achten das man die Elefanten nicht zu früh einsetzt da sie ansonsten wegen der feindlichen Bogenschützen gleich Amok laufen. Und die Steinschleuderer müssen unbedingt vor der eigenen Infanterie stehen damit nicht die eigenen Truppen beschossen werden. Auserdem habe ich Lücken zwischen meiner Infanterie gelassen damit die Steinschleuder auch noch schießen können wenn sie sich zurückziehen müssen.
Allerding hatte ich auch Glück denn mein Gegner hat nur Brandpfeile benutzt anstatt meine Schleuderer mit normalen Pfeilen zu bekämpfen weswegen ich leichtes Spiel gegen die feindlichen Bogenschützen hatte.
Orginal bei Thork
Fazit:
-Im Multiplayer ist die Kataphrakt-Sturm Taktik wahrscheinlich lange nicht so effektiv wie ich es mir vorgestellt habe.
-Ohne die Pause Taste muss man eine andere Möglichkeit finden um die Kavallerie möglichst gleichzeitig den Gegner angreifen zu können.
(Ich könnte mir vorstellen gleich am Anfang die gesammte Armee zu makieren und eine gegnerische Einheit im Mittelpunkt, der Armee attakieren zu lassen. Während die Einheiten dann im vollen Gallop sind weist man ihnen die richtigen Ziele zu. Ein Mensch kann einfach nicht so schnell reagieren wie die KI und in der verbleibenden Zeit effektive Gegenmasnahmen treffen)
-Bogenschützen und Onager sind gegen eine Kav. Armee die Sturm läuft unnütz (ich hatte so gut wie 0 Verluste)
-Gefährten Kav. ist der Prätorianer Kav. überlegen (aucht Kata. schneiden im 2ten Angrifssmodus ganz gut ab)
Der Schwierigkeitsgrad im Mulitplayer ist natürlich auf Normal eingestellt. Aber ohne Pausemodus spielt es sich dennoch deutlich schlechter. Infanterieeinheiten kann man sehr gut in Gruppen gruppieren und gemeinsam vorgehen lassen. Besonders Bogenschützen sind da sie Ziele automatisch unter Feuer nehmen und sich auch automatisch zurückziehen einfach zu steuern. Aber Kavallerie zu steuern ist sehr schwierig da man immer nur einen Befehl gleichzeitig geben kann und auch nicht sofort alles mitbekommt. Und da die Kavallerie sich es sei denn es sind berittene Bogenschützen nicht wie normale Bogenschützen automatisch zurückzieht wenn sie angegriffen wird kommt es durchaus oft vor das Kavallerieeienheiten wenn sie in großen Zahlen eingesetzt werden durch Phanlaxen oder Sperrträger aufgerieben werden weil man gar nicht rechtzeitig mitbekommt wie sie angegriffen werden.
Im übrigen habe ich gestern mal mit den Dakiern gegen die Parther gespielt und wurde gnadenlos von einer reinen Kataphrakte Armee überrannt. War aber auch kein Wunder. Die Dakier haben keinerlei Sperrträger und auch ansonsten keine richtigen Eliteeinheiten mit Ausnahme der Bogenschützen. Die haben mich einfach überrannt. Bei Thrakien sieht es ähnlich aus. Eliteeinheiten sucht man dort vergebens. Dafür sind alle Einheiten billig, aber dementsprechend kämpfen sie auch und da man nicht mehr als 20 Einheiten wählen kann geht man gnadenlos unter weil man durch zusätzliche Erfahrungsstufen und einer besseren Ausrüstung aus einer Einheit Bastarner trotzdem keine Stadtkohorte machen kann.
Ich denke am besten sind nach wie vor die Römer. Die haben von fast allem was es gibt gute Einheiten während bei vielen anderen Ländern die Auswahl an Einheiten stark eingeschränkt ist.
Bastarner? sind das nicht auch die Elitesöldner mit den grünen Haaren und 2 Lebenspunkten? die kosten doch 1850 Goldstücke!
Ich werde meine Kataphrakt-Sturm Taktik nochmal überarbeiten.
kann man eigentlich auch Wiederholungen von Multiplayerspielen machen? würde mich mal interssieren wie das so abläuft
Bastarner sind die Elite Thrakiens und kosten ca. 750 Denare im MP. Bei mir haben sie jedoch gegen eine Einheit Scutari gnadenlos verloren obwohl die Scutari der Spanier erschopft waren und meine Einheit ausgeruht, seitdem halte ich von diesen Einheiten überhaupt nichts mehr.
the general
30.11.04, 19:54
Ich hab Bogenschützen gemeint nicht Steinschleuderer!
Habs mal gegen die KI getestet
100.000 Punkte
Griechen vs Julier
7 Spartaner, 6 Hopliten, 5 kretische Bogenschützen, 2 schwere Onager
10 Stadtkohorten, 5 Bogenschützen, 4 prätorianische Kavallerie und 1 schwerer Onager, alle Einheiten soweit aufgerüstet wie möglich.
Der Feind ist nicht durch meine Speermauer gekommen. Allerdings griff die Kavallerie unverständlicherweise frontal an ( :???: )
Der Rest war ein leichtes. Die Römer mit ihrer tiefen Aufstellung wurden von meinen Mannen umfasst und aufgerieben.
Ich etwa 4-500 Mann verloren, KI weniger als 100 Überlebende von etwa 1500
Naja wie gesagt gegen KI halt....
Die Stadt Kohorten hatten gegen meine gepanzerten Hopliten und Spartaner kaum eine Chance, obwohl eine Einheit meiner Spartaner fast komplett aufgerieben worden ist, naja manchen Hopliten ging es nicht besser :)
Außerdem hab ich wieder das verheerende Feuer in meine eigenen Reihen gehabt, da war ich wohl zu beschäftigt.
Ich habs gestern auch getestet
Griechen (Verteidiger/Ich) vs. Makedonen 15.000 P Mittel
Griechen 6 Spartaner 4 Kretische Bogensch. 2 Bogensch. 4 gep. Hopliten + General
Makedonen General Rest Gefährten und maked. Lanzenreiter
Ausgang klarer Sieg, Makedonen konnten einfach nicht durchbrechen
FAzit: gegen die KI kann man das einfach nicht testen, sie versucht zwar an einer Stelle konzentriert durchzubrechen sucht sich aber immer die Spartaner aus....
Leider kann man der KI nicht vorgeben wie sie sich im Verteidigungsfall verhält
Die Spartaner haben mich wirklich beeindruckt, solange der General noch lebt sind sie einfach nicht zur Flucht zu bewegen. z. B. Die königl. Pikeniere der Makedonen nehmen da viel schneller Reiß aus. Da muss man CA mal loben, die sind genauso wie man sich die vorstellt
Was kann man alles gegen Römer machen?
Ägypter: Pharaonenbogenschützen sind einfach zu gut.
Skythen: Wozu Kataprakten? Skythische Bogenschützenelite und Adelsreiterei sind billiger. Und für den kleinen Geldbeutel gibt's eben "normale" skythische berittene Bogenschützen. Als Fußlatscher gibt's dann noch Elitebogenschützen für den Fernkampf dazu.
Germanen: Speerträgerbande, Elitebogenschützen, gotische Reiter, Eliteaxtkämpfer, Nachträuber und Kriegshunde (wenigstens 4 damit es sich lohnt)
Man sollte dabei nur tatsächlich die verfügbaren Ressourcen sehr einschränken, damit man sich schon gut überlegen muss, was man aufstellt. Leider sind nämlich die Aufrüstungen im Vergleich zu den Einheiten viel zu teuer, so dass die Partei, die durch günstigere, schwächere Einheiten eher ans Limit stößt im Nachteil ist.
Das Hauptproblem ist das man nicht mehr als 20 Einheiten aufstellen kann und das die römischen Einheiten nicht wirklich viel teurer sind. Hier mal ein kleines bsp. dazu.
Die beste Einheit der Thraker sind die Bastarner. Diese haben einen Angriffswert von 14 einen Verteidigungswert von 6, sowie zwei Trefferpunkte. Sie kosten 790 Denare.
Die Stadtkohorte der Römer kostet 860 Denare und ist damit lächerliche 70 Denare teurer. Sie hat jedoch einen Angriffswert von 14, einen Verteidigungswert von 24 und einen Fernangriffswert von 18. Sie hat zwar nur einen Trefferpunkt anstatt zwei ist aber dafür schneller und kann dreimal einen Wurfspieß schleudern.
Dann haben die Thraker als beste Bogenschützeneinheit eine Einheit die lächerliche 190 Denare kostet. Die hat aber auch nur einen Angriffswert von 3 einen Verteidigungswert von 2 und einen Fernangriffswert von 7 und eine Moral unter aller Kanone.
Die römischen Bogenschützen kosten 430 Denare und sind damit deutlich teurer haben dafür aber auch einen Angriffswert von 4, einen Verteidigungswert von 7 und einen Fernangriffswert von 9.
Die stärkste Kavallerieeinheit der Thraker ist die Leibwache des Generals. Die hat einen Angriffswert von 12 und einen Verteidigungswert von 14 und kostet 770 Denare.
Die prätorianische Kavallerie hat einen Angriffswert von 12 und einen Verteidigungswert von 22 und kostet nur geringfügig mehr.
Neben den Werten ist jedoch die Moral mit das wichtigste Kriterium und die ist bei den Römischen Einheiten um Klassen besser als bei den Thrakern. Im Prinzip kann man mit den Thraker wenn man nicht gerade mit 5000 Denaren spielt nur verlieren weil der Gegner einen ansonsten mit hoch überlegenen Kräften angreifen kann. Bei anderen Ländern ist es ähnlich.
Hier muß sich was ändern denn was nützen einem billige Einheiten wenn man nicht mehr als 20 rekrutieren kann? Sicher kann man Einheiten mit besserer Ausrüstung und Erfahrungsstufen hochrüsten aber selbst mit Erfahrungsstufe drei kämpfen die thrakischen Bogenschützen schlechter als die römischen und allein damit kann man den Qualitätsunterschied nicht ausgleichen.
Mein Vorredner hat daher mit diesem Absatz vollkomen recht.
Orginal bei Suo
Man sollte dabei nur tatsächlich die verfügbaren Ressourcen sehr einschränken, damit man sich schon gut überlegen muss, was man aufstellt. Leider sind nämlich die Aufrüstungen im Vergleich zu den Einheiten viel zu teuer, so dass die Partei, die durch günstigere, schwächere Einheiten eher ans Limit stößt im Nachteil ist.
Bin neu hier und habe gerade eure diskussion über das Kräfteverhältniss im RTW gelesen.
@ Mantikor:
Da gibts nur ein Mittel gegen die Römern, nämlich eine Fraktion zu wählen welche ebenbürtig oder sogar noch stärker ist: die Ägypter! Die haben alles was dein Herz begehrt und noch vieles mehr ;) (Elite-Phalanx, Elite-Kav, schnelle und starke Axtkämpfer, Onager, Elite-Bogenschützen) Die sind mindestens ebenbürtig, ich verliere selten eine Schlacht mit den Ägyptern, obwohl ich eher ein durchschnittsgeneral bin.
Just try it!
the general
14.09.05, 18:15
Mittlerweile komme ich mit den Karthagern sehr gut zurecht. Wenn dann versuche ich folgende Einheitenkombination. 10 Infanterieeinheiten aufgestellt wie das Olympiazeichen und vorne bzw. an den Flanken Fernkampfeinheiten (3 Stück, in 2er Reihe formiert) und an jeder Flanke 3 Kavallerieeinheiten.
Das ist meines Erachtens nach die beste Aufstellung und die beste Kombination.
Achja und das verkriechen ist eh Feige, also keinen Angreifer und keinen Verteidiger wählen und dann auf 30min oder 60min begrenzen.
Ich habe schon ewig kein Rome mehr im MP gespielt da meine Acountnummer seitdem ich einen neuen REchner habe nicht mehr aktzeptiert wird. Aber die letzten 10 Schlachten gegen die Römer habe ich als ich mit Germanien gespielt und gewonnen. Es war immer das gleiche.
Meine menschlichen Gegner haben ihre römischen Armeen stets wie im Einzelspielermodus als einen Block antreten lassen bestehend aus Legionären, Bogenschützen und etwas Kavallerie für die Flanken und hin und wieder hatten sie auch Onager.
Ich habe dagegen meine Armee stets in drei Hälften geteilt und hatte zudem zwei gotische Reitereinheiten als Reserve. Jede meiner Formartionen bestand aus vier Sperrträger Einheiten und zwei Nachträuber Einheiten.
Als die Schlacht dann los ging bin ich mit meiner linken und rechten Flanke vorgerückt während ich in der Mitte nur bis an die Bogenschützenreichweite vorgerückt bin. Da hat es mein Gegner jedes mal mit der Angst zu tun bekommen da er berechtigter Weise befürchten musste das ich ihm in den Rücken falle und hat daher seine Kavallerie losgeschückt um die Umklammerung zu vermeiden.
Die Kavallerie wurde natürlich jedesmal von meinen Sperrträgern aufgerieben da ich darauf geachtet habe das mir der Gegner nicht in den Rücken fallen konnte.
Danach sind immer die römischen Legionäre auf meine Sperrträger geprallt. Da ich es nie geschafft habe den Gegner rechtzeitig mit meinen Sperrträger zu umgehen hätte ich da die Legionäre stärker waren jetzt eigentlich die Schlacht verlieren müssen. Doch ich hatte ja immer noch die gotischen Reiter als Reserve. Mit diesen habe ich anschließend versucht dem Gegner in den Rücken zu fallen. Noch besser waren jedoch die Nachträuber. Mit dennen bin ich während meine Sperrträger die Legionäre in Kämpfe verwickelt haben so schnell wie möglich hinter die Römer gerannt und habe sie anschließend einen Kriegsschrei ausstoßen lassen. Danach sind selbst die Prätorianer davon gerannt und die Schlacht hatte ich mit dieser Taktik anschließend jedesmal gewonnen.
Trotzdem bin ich nach wie vor der Meinung das die Römer die besseren Einheiten haben. Für einzelne Länder mag das ja vielleicht nicht gelten, aber wenn man mit bestimmten Ländern gegen andere Länder spielt hat man eigentlich schon so gut wie verloren da die Ägyptischen Bogenschützen bsp. der Alptraum für jede karthargische Elefantarmee sind während die Gallier wiederum kaum etwas haben mit dem sie die karthargische Infanterie und Elefanten bekämpfen können.
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